Kategorie: Nachrichten
Die großen Lügen (Teil 11) – Corona X: Widerstand von Politikern
Uwe Froschauer
Innerhalb der politischen Führung und Opposition zeigte sich in der Corona-Zeit ein uneinheitliches Bild im Umgang mit den Maßnahmen.
Es gab kritische Stimmen, die sich öffentlich gegen den vorherrschenden Kurs stellten – teils unter erheblichem Gegenwind. Diese Beispiele zeigen, dass Widerspruch vorhanden war, teils mit persönlichen und politischen Konsequenzen. Wer die Wahrheit spricht, braucht ein schnelles Pferd.
Im Folgenden werden einige dieser Stimmen und ihre Beiträge näher betrachtet.
Sahra Wagenknecht
In Deutschland gab es politische Stimmen, die sich
EU holt experimentelle Pille gegen Hanta

Die EU hat sich die ersten Dosen eines experimentellen Medikaments gegen das Hantavirus gesichert. Die Tabletten werden zunächst an Frankreich, Spanien und die Niederlande ausgeliefert. Nur weil das Hantavirus aus den Medien verschwunden ist, heißt es nicht, dass damit nicht noch Geld verdient wird. Die EU-Kommission meldete nun, dass die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) das japanische […]
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Kulturlose Globalisten-Marionetten beseitigen die deutsche Kultur
Auf dem „Aktionstag Zusammenhalt in Vielfalt“ im Europa-Haus in Berlin benannte Bärbel Bas, Bundesarbeitsministerin und Co-Vorsitzende der SPD, am 22.5.2026 unverblümt die Absicht ihrer Partei hinter der seit Jahren intensiv betriebenen Massen-Immigration nach Deutschland: Es geht um die Beseitigung der deutschen Kultur durch möglichst viele Menschen aus fremden Ländern mit völlig anderen Kulturen – und seien sie noch so demokratiefern. Eine homogene deutsche Kultur, die sie als „einheitsbraun“ bezeichnet, soll unbedingt durch kulturelle „Vielfalt“ verdrängt werden. Die These vom Bedarf an Arbeitskräften ist nur Mittel zum Zweck. Doch Bärbel Bas führt nur aus, was Globalisten seit Jahrzehnten geplant haben. Wann wacht die Mehrheit endlich auf!?
Apollo News bringt die Gesinnung der führenden SPD-Politikerin in der Überschrift ihres Berichtes treffend auf den Punkt: „´Gut so`, dass das ´einheitsbraune` Deutschland verschwindet“.1
Auf dem „Aktionstag Zusammenhalt in Vielfalt“ im Europa-Haus in Berlin
EXKLUSIV: Israel drängt die USA hinter den Kulissen dazu, Irans Chefunterhändler zu töten und neue Angriffe zu starten
Israelische Beamte drängen die Trump-Regierung privat dazu, die Friedensgespräche aufzugeben, einen hochrangigen iranischen Unterhändler zu ermorden und einen Krieg wieder aufzunehmen, von dem sie glauben, dass er noch immer einen Regimewechsel herbeiführen könnte.
Aída Chávez
Menschen begutachten die zerstörten Gebäude, die bei israelischen Luftangriffen in der südlibanesischen Hafenstadt Tyros am Donnerstag, dem 28. Mai 2026, getroffen wurden. (AP Photo)
Israel lobbyiert hinter den Kulissen beim Kriegsministerium dafür, Irans Chefunterhändler, den Parlamentspräsidenten Mohammad Bagher Ghalibaf, zu ermorden und den Krieg mit einer neuen Angriffswelle gegen die Öl-Infrastruktur des Landes wieder aufzunehmen. Dies geht aus einem geheimen Bericht hervor, der in dieser Woche innerhalb der US-Geheimdienstgemeinschaft zirkuliert.
Israelische Beamte versuchen aggressiv, die USA von den Verhandlungen weg und zurück in den Krieg zu ziehen. Gegenüber hochrangigen Vertretern der Trump-Regierung argumentieren sie, dass eine weitere Angriffswelle auf die iranische Öl-Infrastruktur genügend wirtschaftliche Verwüstung und Unruhen auslösen würde, um einen Regimewechsel in Teheran herbeizuführen, berichteten US-Quellen, die mit der Einschätzung direkt vertraut sind, gegenüber Capital & Empire.
Während sie dieses Argument vorbringen, spielen israelische Beamte gleichzeitig die wahrscheinlichen Auswirkungen eines erneuten Krieges auf die globalen Energiemärkte herunter. Intern bestehen sie darauf, dass iranische Vergeltungsschläge gegen Golfstaaten und regionale Infrastruktur wirtschaftlich beherrschbar bleiben würden.
Im Rahmen ihrer Vorschläge an das Kriegsministerium benannte Israel auch den hochrangigen iranischen Vertreter, der bei einer erneuten Kampagne ins Visier genommen würde: Ghalibaf, eine Schlüsselfigur der Waffenstillstandsgespräche mit den USA. Der interne Bericht kam zu dem Schluss, dass Israel weder den iranischen Außenminister Abbas Araghchi noch den Obersten Führer Irans, Mojtaba Khamenei, angreifen würde, da dessen Aufenthaltsort den israelischen Geheimdiensten unbekannt sei.
Israel hat wiederholt politische und militärische Persönlichkeiten ermordet, die an laufenden diplomatischen Verhandlungen in der Region beteiligt waren. Es hat auch deren Familienangehörige getötet. Im Jahr 2024 ermordete Israel den politischen Hamas-Führer Ismail Haniyeh in Teheran, während dieser eine der zentralen Figuren der Waffenstillstandsverhandlungen für Gaza war.
Obwohl Israel die USA dazu drängt, die Friedensgespräche mit Iran aufzugeben, erkennt der interne Bericht an, dass sich Israel gegenüber Washington weiterhin zurückhaltend verhält. Als Gründe werden die israelischen Parlamentswahlen im Oktober sowie die Abhängigkeit des Landes von fortgesetzter militärischer Unterstützung und Koordination durch die USA genannt. Neben der Tötung Ghalibafs konzentriert sich Israels Plan im Falle eines erneuten Krieges darauf, niedrigere Offiziere der Revolutionsgarden (IRGC) anzugreifen, Luftüberlegenheit herzustellen und iranische Raketenstellungen auszuschalten.
Der israelische Vorstoß für eine neue Angriffswelle erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Trump-Regierung zunehmendem Druck ausgesetzt ist, mit Iran eine Vereinbarung zur Beendigung des Krieges und zur Wiederöffnung der Straße von Hormus zu erreichen, nachdem deren Schließung die Energiemärkte erschüttert und die Weltwirtschaft bedroht hat.
US-amerikanische und iranische Unterhändler haben einen vorläufigen Rahmen entwickelt, der den derzeitigen Waffenstillstand verlängern und Gespräche über die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte sowie die Wiederherstellung des Handelsverkehrs durch die Meerenge eröffnen würde. Iranische Vertreter wiederum haben einen Vorschlag unterbreitet, wonach die Straße von Hormus wieder geöffnet würde, wenn die USA die Blockade iranischer Häfen beenden, eingefrorene Vermögenswerte freigeben, Iran für Kriegsschäden entschädigen und dessen Recht auf Urananreicherung anerkennen, wie Drop Site vergangene Woche berichtete. Nach dem Vorschlag Teherans würde der Krieg formell beendet, bevor die Verhandlungen über das Atomprogramm fortgesetzt werden.
Die der Revolutionsgarde nahestehende Nachrichtenagentur Fars berichtete, Trump könne schon bald eine vorläufige Vereinbarung bekannt geben – ein Schritt, den einige iranische Vertreter als Versuch werten, die Verhandlungen politisch festzuschreiben, bevor die verbleibenden Streitpunkte geklärt sind.
Israelische Beamte reagierten auf die Aussicht einer diplomatischen Einigung nahezu panisch und warnten in anonymen Interviews davor, dass ein Abkommen Iran ermöglichen könnte, politisch gestärkt aus dem Krieg hervorzugehen und gleichzeitig die Chancen auf einen Regimewechsel erheblich zu verringern.
In am Mittwoch von Al-Monitor veröffentlichten Interviews erklärten israelische Beamte, ein Abkommen könne Iran erlauben, als „Sieger“ aus dem Krieg hervorzugehen und gleichzeitig seinen regionalen Einfluss sowie seine wirtschaftliche Position wiederherzustellen. Eine hochrangige israelische Sicherheitsquelle sagte dem Medium, die Wiederöffnung der Straße von Hormus im Rahmen einer Verhandlungslösung würde Iran eine Macht verleihen, „deren Bedeutung gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann“, da Teheran dadurch Einfluss auf den Welthandel und die regionalen Energieflüsse ausüben könnte.
Andere israelische Beamte beklagten, dass Premierminister Benjamin Netanjahu von Trump zunehmend an den Rand gedrängt werde, während die Verhandlungen voranschreiten.
„Wir sind mit Trump [zum Angriff auf Iran] gegangen und haben fast alles bekommen, was wir von ihm wollten. Aber Trump ist derjenige, der die Entscheidungen trifft“, sagte eine israelische Quelle, die mit den Beziehungen zwischen den beiden Regierungen vertraut ist, gegenüber Al-Monitor.
Die israelische Kampagne für eine Fortsetzung des Krieges wird von einem breiteren pro-israelischen Eskalationsblock in Washington unterstützt. Dazu gehören Senator Ted Cruz, Senator Roger Wicker, die pro-israelische Denkfabrik Foundation for Defense of Democracies sowie der konservative Kommentator Mark Levin. Sie alle haben die Verhandlungen öffentlich angegriffen.
Wicker, Vorsitzender des Streitkräfteausschusses des Senats, bezeichnete die „angeblich geplante 60-tägige Waffenruhe“ in einem Beitrag in den sozialen Medien als „Katastrophe“ und warnte, dass „alles, was durch die Operation Epic Fury erreicht wurde, zunichtegemacht würde“.
Cruz, einer der aggressivsten Iran-Falken im Senat, erklärte, er sei „zutiefst besorgt“ über Berichte über das sich abzeichnende Abkommen.
„Wenn das Ergebnis all dessen ein iranisches Regime ist – weiterhin geführt von Islamisten, die ‚Tod Amerika‘ skandieren –, das nun Milliarden Dollar erhält, Uran anreichern und Atomwaffen entwickeln kann und die effektive Kontrolle über die Straße von Hormus besitzt, dann wäre ein solches Ergebnis ein katastrophaler Fehler“, sagte Cruz.
Die Ablehnung der Verhandlungen breitet sich auch innerhalb des demokratischen Establishments aus. In einem CNN-Interview in dieser Woche griff die Kongressabgeordnete Debbie Wasserman Schultz aus Florida, ehemalige Vorsitzende des Democratic National Committee, die Gespräche über die mögliche Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte an und argumentierte, ein Abkommen würde Iran ermöglichen, seinen regionalen Einfluss wieder aufzubauen.
Trotz der öffentlichen Rhetorik aus Washington und Tel Aviv hat der Krieg nicht den entscheidenden Zusammenbruch hervorgebracht, den israelische und amerikanische Vertreter versprochen hatten. Iran verfügt weiterhin über erhebliche Raketenkapazitäten und kontrolliert noch immer die Straße von Hormus. Die Benzinpreise in den USA steigen rasant.
Iran hat überlebt – und Israel bittet die USA darum, alles noch einmal zu tun.
*
Aída Chávez ist eine US-amerikanische Investigativjournalistin und Gründerin von Capital & Empire, die zuvor für The Nation und The Intercept über Kongress-, Außen- und Kriegspolitik berichtete und für ihre anti-interventionistische Haltung bekannt ist.
Wer profitiert vom Krieg am Golf? Der IEA-Report und die neue Ölordnung

Der IEA Oil Market Report vom Mai 2026 liest sich wie ein nüchternes Datendokument – doch zwischen den Zahlen wird eine neue globale Ölordnung sichtbar. Die Sperrung der Straße von Hormus hat nicht nur Preise explodieren lassen, sondern Handelsströme verschoben, Gewinner produziert und Abhängigkeiten offengelegt. Während Asien unter Versorgungsdruck gerät, steigen die USA, Brasilien, Venezuela […]
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Vance: Trump blockiert Iran-Abkommen vorerst – Streit über Atomprogramm und Urananreicherung bleibt ungelöst und weitere Updates
Von Tyler Durden
Zusammenfassung
- Rtrs unter Berufung auf die iranische Nachrichtenagentur Fars: Die iranischen Streitkräfte führen einen Raketenabschuss aus den südlichen Regionen des Landes auf bestimmte Ziele durch. Berichte über angegriffene US-Schiffe (unbestätigt); außerdem wurden „Warnschüsse“ auf „illegale“ Schiffe abgefeuert.
- Laut Axios: „Verhandlungsführer der USA und des Iran haben sich auf ein 60-tägiges Memorandum of Understanding zur Verlängerung des Waffenstillstands und zur Aufnahme von Verhandlungen über das iranische Atomprogramm geeinigt, doch Präsident Trump hat noch keine endgültige Zustimmung dazu erteilt.“
- Unbestätigte Berichte über Ayatollahs Ablehnung der Absichtserklärung.
- Saudische Staatsmedien berichten, Pakistan versuche, Washington davon zu überzeugen, den Transfer von hoch angereichertem Uran aus dem Iran nach China zu genehmigen (Al Hadath).
- Der Iran feuert eine ballistische Rakete auf eine US-Basis in Kuwait ab, die Berichten zufolge von kuwaitischen Streitkräften abgefangen wurde.
- Der erneute Abschuss ist eine Vergeltungsmaßnahme für die Auseinandersetzung am Vorabend, bei der die USA iranische Drohnen abfingen und einen Abschussort an der Küste ins Visier nahmen.
***
Vance: Trump noch nicht bereit, Vereinbarung mit Teheran zu billigen
Vizepräsident J.D. Vance erklärte laut AFP, US-Präsident Trump sei noch nicht bereit, das Iran-Abkommen zu billigen, merkte jedoch an, dass die USA und der Iran große Fortschritte in Richtung eines Waffenstillstandsabkommens gemacht hätten.
Er bestätigte, dass die USA und der Iran in Bezug auf die Urananreicherung und die Uranvorräte weiterhin uneinig seien. Und weiter:
Der US-Vizepräsident Vance erklärt, die USA und der Iran tauschen Vorschläge zu einigen Formulierungsfragen aus, darunter auch zur Frage der Anreicherung. Er fügt hinzu, es sei noch zu früh, um zu sagen, wann eine Einigung mit dem Iran erzielt werde und ob es überhaupt dazu kommen werde.
Berichte über neuen militärischen Zwischenfall in der Straße von Hormus
Nach früheren Berichten, wonach die USA und der Iran vorläufig eine Absichtserklärung über eine 60-tägige Waffenruhe für Verhandlungen erzielt hätten – vorbehaltlich der Zustimmung Trumps –, gab es am Donnerstagabend (Ortszeit) neue Meldungen aus dem Iran über mögliche neue Angriffe in der Straße von Hormus.
Korrespondenten israelischer und US-amerikanischer Medien haben sich auf der Grundlage neuer Berichte aus iranischen Quellen geäußert: Der Iran habe angeblich amerikanische Schiffe in Hormus ins Visier genommen. Die „Times of Israel“ schreibt:
Die neuen Gefechte begannen offenbar, als iranische Streitkräfte auf vier Schiffe feuerten, die versuchten, die Meerenge zu durchqueren, berichtete der staatliche Sender IRIB am Donnerstag.
„Vier Schiffe versuchten, die Straße von Hormus zu durchqueren und in den Persischen Golf einzufahren, ohne sich mit den Sicherheitskräften abzustimmen“, schrieb IRIB auf Telegram und gab an, der Vorfall habe sich gegen 00:35 Uhr Ortszeit ereignet. Details zu den Schiffen wurden nicht genannt.
„Sie wurden gewarnt, doch nachdem sie die Warnung ignorierten, wurden Warnschüsse auf sie abgefeuert, wodurch sie zur Umkehr gezwungen wurden“, fügte der Sender hinzu.
Iranian channels claim that Iran targeted 4 American ships that attempted to cross Hormuz https://t.co/LOIvivvamF
— Guy Elster גיא אלסטר (@guyelster) May 28, 2026
Übersetzungen von „X“: Iranische Kanäle behaupten, dass der Iran vier amerikanische Schiffe ins Visier genommen hat, die versuchten, die Straße von Hormus zu überqueren.
AKTUELL Explosionen, Schusswechsel in der Straße von Hormus, laut lokalen Berichten
Und Reuters:
IRANISCHE FARS: DIE IRANISCHEN STREITKRÄFTE FÜHREN EINE RAKETENABFEUERUNG VON DEN SÜDLICHEN REGIONEN DES LANDES AUS AUF BESTIMMTE ZIELE DURCH
Der israelische Sender Channel 12 berief sich ebenfalls auf iranische „Oppositionsquellen“ und berichtete, dass in der Nähe der Stadt Bushehr im Süden des Iran ein Raketenstart beobachtet worden sei. Sollte sich dieser neue Vorfall bestätigen, wäre dies bereits der dritte derartige Zusammenstoß zwischen US-amerikanischen und iranischen Streitkräften in den umstrittenen Gewässern innerhalb nur weniger Tage.
Einige aktuelle Informationen zum Stand des MOU:
Iranian official tells me that from Iran’s perspective, there is a final draft of an MOU w/ the U.S. But Iran has zero trust in Trump or the U.S. word & can’t rule out chance of more U.S.-Israeli strikes. Therefore Iran is proceeding cautiously on any official announcement.…
— jeremy scahill (@jeremyscahill) May 28, 2026
Übersetzung von „X“: Ein iranischer Beamter sagt mir, dass aus iranischer Sicht ein endgültiger Entwurf für ein MOU mit den USA vorliegt. Aber Iran hat absolut kein Vertrauen in Trump oder das Wort der USA und kann die Möglichkeit weiterer US-israelischer Schläge nicht ausschließen. Daher geht Iran bei jeder offiziellen Ankündigung vorsichtig vor. „Einige Stimmen auf iranischer Seite sind besorgt, dass Präsident Trump seine Position im letzten Moment noch überdenken könnte“, sagte der Beamte. „Trump muss das Image eines Siegers im Krieg pflegen.“ Er fügte hinzu: „Wir können Präsident Trumps Entscheidung nicht als endgültig abgeschlossen betrachten, bis die Finanzmärkte am Ende dieser Woche schließen.“
Bessent: Wir üben uns in Geduld, und es könnte wieder zu Angriffen kommen
Q: The US attacked Iranian drones, and this morning CENTCOM accused Iran of an ‘egregious ceasefire violation.’ How can the administration still argue that a ceasefire is in effect?
BESSENT: We are being patient. But if the president doesn’t think he can get a peace deal, then… pic.twitter.com/Aqe6RL7e2b
— Aaron Rupar (@atrupar) May 28, 2026
Übersetzung von „X“: Q: Die USA haben iranische Drohnen angegriffen, und heute Morgen hat CENTCOM Iran einer „erschreckenden Verletzung des Waffenstillstands“ beschuldigt. Wie kann die Regierung immer noch behaupten, dass ein Waffenstillstand in Kraft ist?
BESSENT: Wir sind geduldig. Aber wenn der Präsident glaubt, dass er keinen Friedensvertrag zustande bringen kann, dann kommt es wieder zu kinetischen Maßnahmen.
Berichte, wonach der Ayatollah die Absichtserklärung nicht akzeptiert hat
Und kurz nach dem Bericht von Axios gibt es Gerüchte, dass die iranische Seite tatsächlich nicht zugestimmt hat:
Reports Mojtaba Khamenei Did Not Approve Deal – i24 @AmichaiStein1 https://t.co/cUVMLI3YDy pic.twitter.com/K1PiYumQLU
— LiveSquawk (@LiveSquawk) May 28, 2026
Übersetzung von „X“: Berichten zufolge hat Mojtaba Khamenei dem Abkommen nicht zugestimmt
Ölpreis bricht nach Berichten über Durchbruch bei Vereinbarung ein
Laut Barak Ravid: „Verhandlungsführer der USA und des Iran haben sich auf eine 60-tägige Absichtserklärung geeinigt, um den Waffenstillstand zu verlängern und Verhandlungen über das iranische Atomprogramm aufzunehmen, doch Präsident Trump muss noch seine endgültige Zustimmung geben“, teilten zwei US-Beamte Axios mit. Dies könnte nach wochenlangen festgefahrenen Gesprächen der bislang größte diplomatische Durchbruch sein, doch es hängt von Präsident Trump ab.
„US-Beamte sagten, die Vertragsbedingungen seien am Dienstag weitgehend vereinbart worden, doch beide Seiten müssten noch die Zustimmung der obersten Führungsebene einholen“, merkt Axios mit einem Vorbehalt an. Nach einigen neuen Details aus dem Bericht:
- Die US-Beamten behaupteten, die Iraner seien später zurückgekommen und hätten gesagt, sie hätten die notwendigen Genehmigungen und seien bereit zu unterzeichnen. Der Iran hat dies nicht bestätigt.
- Die US-Verhandlungsführer informierten Trump über die Details des endgültigen Abkommens, und er bat um einige Tage Bedenkzeit.
- „Der Präsident teilte den Vermittlern mit, dass er ein paar Tage Zeit zum Nachdenken brauche“, sagte ein US-Beamter.
Die entscheidende Frage: Ist das hochangereicherte Nuklearmaterial des Iran Teil der Absichtserklärung? Dies könnte das Abkommen gefährden.
Ölpreis stürzt nach dieser Meldung ab…

Uran-Transfer nach China?
Laut der staatlich finanzierten saudischen Zeitung Al Hadath wird Pakistan den USA den „Transfer von iranischem Uran nach Peking unter internationaler Aufsicht“ vorschlagen.
Der Bericht erscheint unwahrscheinlich, da er zudem so formuliert ist, dass er den Eindruck erweckt, das Vorhaben stamme von Pakistan und sei ein verzweifelter Versuch, die ins Stocken geratenen Gespräche am Leben zu erhalten. Teheran hat nie angedeutet, dass es erwägen würde, seine Bestände an angereichertem Uran ins Ausland zu schicken, selbst nicht an eine „befreundete“ Nation.
Iranischer Raketenangriff auf Kuwait
Die Regierung Kuwaits hat am Donnerstag klargestellt, dass sie sich nach einem nächtlichen iranischen Raketenangriff alle Rechte vorbehält, Maßnahmen zur Wahrung ihrer Sicherheit zu ergreifen. Das kuwaitische Außenministerium verurteilte die jüngsten Raketen- und Drohnenangriffe auf sein Territorium zudem als eine ernsthafte Eskalation und „eklatante Verletzung der Souveränität und Sicherheit“. Der iranische Raketenangriff, der laut Teheran auf eine US-Basis in Kuwait abzielte, erfolgte als Reaktion auf die US-Bombardierung einer iranischen Drohnenbasis in der Nähe der südlichen Stadt Bandar Abbas, die kurz zuvor stattgefunden hatte.
In einer neuen Erklärung bestätigt das US-Zentralkommando (CENTCOM), dass „am 27. Mai um 22:17 Uhr ET der Iran eine ballistische Rakete in Richtung Kuwait abgefeuert hat, die von kuwaitischen Streitkräften erfolgreich abgefangen wurde.“
„Dieser eklatante Verstoß gegen den Waffenstillstand durch das iranische Regime erfolgte wenige Stunden, nachdem iranische Streitkräfte fünf Einweg-Angriffsdrohnen gestartet hatten, die eine klare Bedrohung in und in der Nähe der Straße von Hormus darstellten“, heißt es in der Erklärung des US-Militärs weiter.
„Alle Drohnen wurden von US-Streitkräften erfolgreich abgefangen, die zudem den Start einer sechsten Drohne von einer iranischen Bodenkontrollstation in Bandar Abbas verhinderten“, fügte sie hinzu. „Das US-Zentralkommando und regionale Partner bleiben wachsam und besonnen, während wir unsere Streitkräfte und Interessen weiterhin vor ungerechtfertigten iranischen Aggressionen verteidigen.“
Darüber hinaus verurteilte die Erklärung der Golfstaaten den jüngsten iranischen Angriff scharf, wobei der Vorsitzende des Golf-Kooperationsrats (GCC), Jasem Mohamed Al-Budaiwi, ihn wie folgt anprangerte: „Der Generalsekretär wies darauf hin, dass die Fortsetzung dieser heimtückischen Angriffe einen eklatanten Verstoß gegen die Grundsätze des Völkerrechts, die Charta der Vereinten Nationen und die Grundsätze der guten Nachbarschaft darstellt.“ In der Erklärung des GCC hieß es weiter: „Seine Exzellenz bekräftigte die uneingeschränkte Unterstützung der GCC-Staaten für den Staat Kuwait bei allen Maßnahmen, die dieser ergreift, um seine Sicherheit und Stabilität sowie die Sicherheit seiner Bürger und Einwohner zu gewährleisten“,
In einer separaten Erklärung verurteilten die von Saudi-Arabien angeführten Verbündeten am Golf den „Terrorakt“ ebenfalls – laut Al Jazeera:
Die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Saudi-Arabien haben einen Raketenangriff auf einen US-Luftwaffenstützpunkt in Kuwait verurteilt, wobei lediglich die VAE den Iran ausdrücklich als Verantwortlichen für die „terroristischen Angriffe“ benannten.
In Erklärungen, die in den sozialen Medien veröffentlicht wurden, bezeichneten die Außenministerien der VAE, Katars und Saudi-Arabiens den Angriff als „flagrante Verletzung“ der Souveränität Kuwaits und bekundeten die „uneingeschränkte Solidarität“ ihrer Länder mit Kuwait sowie ihre „Unterstützung für alle Maßnahmen“, die das Land zur Wahrung seiner Souveränität, Sicherheit und Stabilität ergreift.
Zwei Zwischenfälle zwischen den USA und dem Iran in dieser Woche
Dies ist bereits die zweite Eskalation mit Schusswaffengebrauch in dieser Woche, nachdem der Iran am Mittwoch Drohnen auf amerikanische und andere ausländische Handelsschiffe in der Straße von Hormus abgefeuert hatte.
„Amerikanische F/A-18-, F-16- und F-35-Kampfflugzeuge schossen die Drohnen ab, dann griffen die F/A-18 die Bodenkontrollstation an, bevor diese eine fünfte Drohne starten konnte, sagte einer der Beamten“, fasst The Wall Street Journal diesen ersten Vorfall zusammen.
Das staatliche Fernsehen veröffentlichte ein Video des Abschusses einer ballistischen Rakete, die auf eine US-Basis in Kuwait gerichtet war:
Iran’s Revolutionary Guard released footage showing the launch of missiles toward the U.S. base in Kuwait, describing it as retaliation for the American attack near Bandar Abbas in southern Iran.
The video also featured symbolic anti-U.S. imagery. pic.twitter.com/s1qlIQEQRy
— Clash Report (@clashreport) May 28, 2026
Übersetzung von „X“: Die Revolutionsgarde des Iran veröffentlichte Aufnahmen, die den Start von Raketen in Richtung der US-Basis in Kuwait zeigen und dies als Vergeltung für den amerikanischen Angriff in der Nähe von Bandar Abbas im Süden Irans beschreiben. Das Video enthielt auch symbolische anti-amerikanische Bilder.
Verhandlungen in der Sackgasse: Atomfrage als Stolperstein
Es scheint, als setze der Iran durch vereinzelte Angriffe gewisse rote Linien durch, wenn er eine Verletzung seiner Souveränität durch das US-Militär wahrnimmt. Das WSJ zitiert Folgendes:
Der Sprecher des Ausschusses für nationale Sicherheit im iranischen Parlament erklärte, Trumps Weigerung anzuerkennen, dass sich die USA und Teheran nach wie vor im Krieg befänden, sei ein Zeichen für seine schwache Verhandlungsposition. „Diplomaten sollten die Schwachstelle des Gegners nicht aus den Augen verlieren und maximale Forderungen an ihn stellen“, sagte der Sprecher.
Derzeit stocken die Verhandlungen nach wie vor vor allem in der Atomfrage. Präsident Trump hat geschworen, den Sanktionsdruck nicht nachzulassen, bis Teheran sich bereit erklärt, sein Atomprogramm aufzugeben, indem es hochangereichertes Uran zur Ausfuhr aus dem Staatsgebiet übergibt. Iranische Regierungsvertreter erklären, dies werde schlichtweg nicht geschehen und käme einer Abgabe der Souveränität des Landes gleich. Teheran besteht darauf, dass die Atomfrage erst nach Kriegsende und zu einem späteren Zeitpunkt behandelt werden muss.
Weitere aktuelle Entwicklungen
Zusammenfassung via Newsquawk…
- Ein US-Beamter erklärte, das US-Militär habe neue Angriffe auf eine iranische Militäranlage durchgeführt und mehrere iranische Drohnen abgeschossen, die eine Bedrohung für US-Streitkräfte und die zivile Schifffahrt in der Straße von Hormus darstellten.
- Laut Tasnim erklärte die IRGC, sie habe als Reaktion auf die frühere US-Aggression in der Nähe des Flughafens Bandar Abbas die US-Luftwaffenbasis ins Visier genommen. Sie erklärte: „Jeder weitere US-Angriff würde eine entschlossenere Reaktion auslösen.“ Washington trägt die Verantwortung für die Folgen.
- Eine militärische Quelle teilte Tasnim mit, dass vor einigen Stunden ein US-Öltanker beabsichtigte, die Straße von Hormus zu durchqueren, indem er sein Radarsystem abschaltete, doch die Marine der IRGC feuerte auf ihn und zwang ihn zur Umkehr, während die US-Armee auf Bandar Abbas feuerte, jedoch keinen Schaden anrichtete. Dies war die Ursache für die zuvor gemeldeten Explosionen. Es gab keine Opfer oder Schäden durch die USA, die auf ein Gebiet der verbrannten Erde feuerten.
- Laut Tasnim zwang die iranische Marine vier Schiffe in der Straße von Hormus durch Warnschüsse zur Umkehr.
- Aus dem Osten von Bandar Abbas, Iran, waren drei Explosionen zu hören, wobei der genaue Ort und die Quelle der Geräusche noch unklar sind, während laut der Nachrichtenagentur Fars die Luftabwehr für einige Minuten aktiviert wurde.
- „In Kuwait sind mehrere Explosionen zu hören“, berichtete ISNA, „Kuwaitis offizielle Nachrichtenagentur erklärte, dass Luftabwehrsysteme derzeit Raketen- und Drohnenangriffe abwehren“ [wahrscheinlich in Bezug auf frühere Berichte].
- In Kuwait heulen Luftschutzsirenen, während die kuwaitische Armee laut Al Hadath angibt, die Luftabwehr wehre feindliche Raketen- und Drohnenangriffe ab.
- Kommentar
- US-Finanzminister Bessent sagte, die Maßnahmen der Gulf Strait Authority zielten auf die Mautgebühren in Hormuz ab, und fügte hinzu, das Finanzministerium übe weiterhin maximalen Druck auf den Iran aus.
- Der Vertreter des iranischen Nationalen Sicherheitsrats, Bagheri, sagte, die iranischen Vermögenswerte müssten bedingungslos freigegeben werden, berichtete Tasnim.
- Die USA verhängen neue Sanktionen gegen den Iran, indem sie die Persian Gulf Strait Authority auf ihre SDN-Liste setzen.
- Die USA haben laut Faytuks Network eine Verteidigungsoperation in Bandar Abbas, Iran, durchgeführt. Ein Beamter sagte: „Die USA werden handeln, um ihre regionalen Interessen zu wahren, und dies hat keinen Einfluss auf den Waffenstillstand.“
- Der stellvertretende Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats des Iran, Baqeri, traf sich mit dem stellvertretenden russischen Außenminister Ryabkov und erörterte eine Reihe wichtiger Themen der aktuellen internationalen Agenda mit Schwerpunkt auf der Situation rund um das iranische Atomprogramm. Via IRNA/Telegram.
- Der stellvertretende Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Luft- und Raumfahrtstreitkräfte der IRGC, Ali Naderi, sagte am Mittwoch, sollten Feinde erneut militärische Aktionen starten, werde die Reaktion der Islamischen Republik anders ausfallen als alles bisher Dagewesene. Er sagte: „… sie werden mit einem neuen Bild des Iran konfrontiert werden“.
- Der Vorsitzende des Nationalen Sicherheitsausschusses des iranischen Parlaments erklärte, der Iran werde sich durch die Rhetorik von US-Präsident Trump nicht von seinen roten Linien abbringen lassen: dem Recht auf Urananreicherung und dessen Besitz, der Kontrolle über die Straße von Hormus und der Aufhebung der Sanktionen.
- Ein IRIB-Reporter berichtete, dass in Bandar Abbas keine Anzeichen einer Explosion zu sehen seien, während einige Menschen den Knall dieser Explosion gehört hätten und keiner der zuständigen Beamten eine offizielle Stellungnahme abgegeben habe.
- Axios berichtete, dass das US-Militär vier iranische Drohnen abgeschossen habe, die auf Schiffe und eine iranische Drohnenabschussrampe am Boden abgezielt hätten.
- Laut der Nachrichtenagentur Mehr führen israelische Kampfflugzeuge einen Angriff auf die Stadt Tyros im Südlibanon durch.
- Ein Sprecher der Hamas sagte, das Waffenstillstandsabkommen für den Gazastreifen sei aufgrund der Verbrechen der Besatzungsmacht und anhaltender Verstöße vom Scheitern bedroht, berichtete Al Jazeera.
- Die israelische Armee (IDF) teilte mit, sie greife Infrastruktur der Hisbollah im Gebiet von Tyros im Südlibanon an.
***
Die neue Weltordnung wird digital: Big Tech, Banken und Regierungen planen im September 2026 in Genf globale Identitäts-Wallets
Offiziell klingt alles harmlos:
- „Globale digitale Zusammenarbeit.“
- „Interoperabilität.“
- „Digitale Vertrauensinfrastruktur.“
- „Öffentliche Sicherheit.“
- „Kinderschutz.“
Doch hinter den technokratischen Begriffen verbirgt sich möglicherweise eines der ambitioniertesten Projekte globaler Macht- und Kontrollarchitektur unserer Zeit.
Ein internes Konferenzdokument zur Veranstaltung „Global Digital Collaboration“ (GDC), die im September 2026 in Genf stattfinden soll, zeigt eine beispiellose Verschmelzung von:
- Regierungen,
- Zentralbanken,
- Big Tech,
- Weltbank,
- WHO,
- Zahlungsnetzwerken,
- Telekomkonzernen,
- Identitätsorganisationen
- und globalen NGOs.
Und im Zentrum steht ausgerechnet das Thema:
globale digitale Wallets und digitale Identitätssysteme.
Die neue globale Infrastruktur entsteht bereits
Das Dokument spricht offen von:
- „Global Trust Registries“,
- „Wallet certification“,
- „Cross-border interoperability“,
- und „globally interoperable digital wallets and credentials“.
Auf Deutsch bedeutet das:
Eine weltweit kompatible digitale Infrastruktur, in der Identitäten, Berechtigungen und Zugangsrechte grenzüberschreitend funktionieren sollen.
Was heute noch wie ein technisches Verwaltungsprojekt klingt, könnte langfristig sämtliche Lebensbereiche erfassen:
- digitale Ausweise,
- Gesundheitsdaten,
- Online-Zugänge,
- Zahlungsverkehr,
- Reiseberechtigungen,
- Führerscheine,
- Altersverifikation,
- Zertifikate,
- biometrische Systeme
- und potenziell sogar soziale Zugangsrechte.
Kurz gesagt:
Eine einzige digitale Architektur für das tägliche Leben.
Die gleichen Akteure tauchen immer wieder auf
Besonders brisant ist die Zusammensetzung des sogenannten „GDC Council“.
Dort sitzen laut Dokument gemeinsam:
- Google,
- Apple,
- Microsoft,
- Visa,
- Mastercard,
- Huawei,
- Samsung,
- Ant Group,
- WHO,
- UNESCO,
- Weltbank,
- Europäische Kommission,
- Gates Foundation,
- UNHCR,
- sowie Regierungen aus China, Deutschland, Großbritannien, Brasilien, Singapur und der Schweiz.
Die Grenzen zwischen:
- Staat,
- Big Tech,
- Finanzsystem,
- Gesundheitsinstitutionen
- und globalen Governance-Strukturen verschwimmen dabei zunehmend.
Und genau das macht das Dokument so explosiv.
Denn offiziell existiert angeblich keine globale technokratische Steuerungsarchitektur.
Doch genau danach sieht dieses Papier aus.
Die WHO mitten im digitalen Identitätssystem
Besonders auffällig:
Die WHO wird nicht nur erwähnt –
sie ist direkt Teil der entstehenden Infrastrukturarchitektur.
Gesundheit wird explizit als Bestandteil der globalen digitalen Infrastruktur dargestellt.
Das erinnert massiv an die Covid-Zeit:
- digitale Impfzertifikate,
- QR-Codes,
- Zugangskontrollen,
- Gesundheits-Apps,
- internationale Reisefreigaben.
Damals hieß es noch:
„temporäre Notfallmaßnahmen.“
Jetzt scheint daraus eine permanente globale Infrastruktur zu werden.
„Global Trust“ – wer entscheidet, wem man vertrauen darf?
Einer der gefährlichsten Begriffe im Dokument lautet:
„Global Trust Registries“.
Technisch bedeutet das vermutlich:
globale Vertrauensregister, die definieren:
- welche Wallets gültig sind,
- welche Identitäten akzeptiert werden,
- welche Zertifikate vertrauenswürdig sind,
- und welche Institutionen Zugang erhalten.
Doch wer kontrolliert diese Register?
Wer entscheidet künftig:
- was vertrauenswürdig ist,
- welche Identität legitim ist,
- welche Organisation Zugang erhält,
- oder welche digitalen Rechte gesperrt werden?
Genau hier beginnt die eigentliche Machtfrage.
Von der Demokratie zur technokratischen Verwaltung?
Das Dokument verwendet immer wieder Begriffe wie:
- „digital commons“,
- „public-private partnerships“,
- „global governance“,
- „interoperability“.
Nach außen klingt das modern und effizient.
Kritiker sehen darin jedoch die Sprache einer neuen technokratischen Ordnung:
Eine Welt, in der politische Entscheidungen zunehmend durch:
- Standards,
- Algorithmen,
- Plattformen,
- Zertifizierungssysteme
- und internationale Governance-Netzwerke ersetzt werden.
Nicht gewählte Konzerne und supranationale Institutionen würden dadurch immer stärker die Regeln des digitalen Lebens definieren.
Big Tech sitzt direkt am Steuer
Besonders bemerkenswert:
Google fungiert laut Dokument sogar als „Chair“ innerhalb des Council.
Das bedeutet:
Ein privater US-Technologiekonzern sitzt faktisch mit an der Gestaltung globaler digitaler Infrastrukturstandards.
Gleichzeitig sind:
- Visa,
- Mastercard,
- Apple,
- Microsoft
- und weitere Tech-Giganten direkt eingebunden.
Damit verschmelzen:
- digitale Identität,
- Zahlungsverkehr,
- Datenkontrolle,
- Plattformmacht
- und globale Verwaltungssysteme.
Die Gefahr:
Wer digitale Identität kontrolliert, kontrolliert langfristig auch:
- Zugang,
- Transaktionen,
- Kommunikation,
- und gesellschaftliche Teilhabe.
Die Schweiz als Symbol globaler Governance
Der Veranstaltungsort verstärkt die Symbolik zusätzlich:
Genf.
Davos.
Weltbank.
WHO.
Internationale Organisationen.
Globale Standards.
Das Dokument beschreibt die Konferenz selbst als:
„The only global gathering where governments, tech leaders, and the architects of the digital commons meet as equals.“
Auf Deutsch:
Die einzige globale Versammlung, bei der Regierungen, Tech-Führer und die „Architekten der digitalen Allmende“ als Gleichgestellte zusammenkommen.
Genau darin steckt möglicherweise die eigentliche Botschaft.
Nicht mehr Nationalstaaten allein gestalten die Zukunft –
sondern transnationale Netzwerke aus:
- Konzernen,
- NGOs,
- Finanzinstitutionen,
- Technologiefirmen
- und globalen Verwaltungsstrukturen.
Die Infrastruktur für den digitalen Kontrollstaat entsteht vor aller Augen
Das Dokument liest sich weniger wie eine normale Technologiekonferenz –
sondern eher wie der Bauplan für eine neue globale Verwaltungsarchitektur.
Eine Infrastruktur,
in der:
- digitale Identität,
- Finanzsysteme,
- Gesundheitsdaten,
- Online-Zugänge,
- Altersverifikation,
- Zertifikate
- und staatliche Kontrolle zunehmend miteinander verschmelzen.
Offiziell geht es um:
Sicherheit.
Interoperabilität.
Vertrauen.
Effizienz.
Doch Kritiker warnen:
Sobald eine globale digitale Identitäts- und Vertrauensinfrastruktur existiert, entsteht automatisch auch die Möglichkeit globaler Kontrolle.
Denn wer die digitale Identität kontrolliert,
kontrolliert irgendwann den Zugang zur Gesellschaft selbst.
Gekaufte Umfrage: Wie Pharma mit manipulierten „Daten“ die Impf-Reform fast killte

Eine einzelne, nachweislich manipulierte Umfrage hat das Weiße Haus beinahe dazu gebracht, sämtliche Impfstoff-Sicherheitsreformen bis nach den Midterm-Wahlen auf Eis zu legen. Die Methoden, mit denen dieses „Meinungsbild“ fabriziert wurde, sind ein Lehrstück darüber, wie die Pharmalobby seit Jahrzehnten öffentliche Zustimmung zu ihren Produkten konstruiert – gegen den tatsächlichen Willen der Bevölkerung. Es ist eine Geschichte, […]
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Die gute Meldung des Tages

Wir schauen uns heute das für und wider von einer Meldung an, und finden heraus, warum Meldungen erfreulich sein können, auch wenn die Auslöser die falschen waren. Wer kennt es nicht: Man studiert das Steckenpferd des Professors und bereitet sich gezielt darauf vor, und wenn man in der Lage ist, bei der mündlichen Prüfung das […]
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Alibi fürs Gewissen: Warum die neuen EU-Sanktionen gegen Siedler eine Farce sind
Die EU tut wieder einmal etwas. Zumindest fühlt es sich so an. Gestern veröffentlichte der Rat der Europäischen Union eine Pressemitteilung, die sich zunächst wie ein Durchbruch liest: Vier Organisationen und drei Einzelpersonen, allesamt extremistische israelische Siedler, werden auf die EU-Sanktionsliste gesetzt. Reiseverbote. Vermögenssperren.
Doch wer genauer hinschaut, erkennt: Diese Sanktionen sind nicht gemacht, um zu wirken. Sie sind gemacht, um zu wirken als ob man etwas tut.
Die große Geste mit kleiner Wirkung
Die offizielle Sprache der EU klingt entschlossen. Man bekämpfe „schwere Menschenrechtsverletzungen“, „Vertreibung von Palästinensern“, „Landraub und Gewalt“ im Westjordanland. Das klingt nach einem klaren Statement.
Nur: Die Betroffenen werden es kaum spüren.
Denn welche extremistischen Siedler haben nennenswerte Vermögenswerte in EU-Banken? Welcher ultrareligiöse Aktivist aus den Hügeln Samariens reist regelmäßig nach Paris oder Berlin? Die Realität ist ernüchternd: Die Sanktionen treffen dort, wo sie niemanden treffen – außer vielleicht auf dem Papier.
Was die EU nicht tut
Um das Ausmaß dieser Alibiveranstaltung zu verstehen, muss man sich anschauen, was die EU bewusst nicht tut:
- Sie sanktioniert nicht den Staat Israel, obwohl der Internationale Gerichtshof eine militärische Offensive in Rafah als „plausiblen Völkermord“ einstuft.
- Sie sanktioniert nicht israelische Minister wie Itamar Ben-Gvir oder Bezalel Smotrich, die den Siedlungsbau politisch vorantreiben.
- Sie stoppt nicht das Assoziierungsabkommen mit Israel – das wirtschaftliche Herzstück der Beziehungen.
- Sie verbietet nicht den Import von Siedlungsprodukten, der jährlich Millionen in illegale israelische Siedlungen spült.
Was die EU tut, ist eine Trennlinie zu ziehen zwischen „extremistischen Siedlern“ (die man sanktioniert) und dem israelischen Staat (den man verschont). Eine Trennlinie, die in der Realität kaum existiert – denn Siedlungen wachsen nicht ohne staatliche Förderung, Bewaffnung und Infrastruktur durch Israel.
Die innere Zerrissenheit der EU
Hinter den Kulissen weiß man in Brüssel genau um diese Widersprüche. Mehrere Mitgliedstaaten – darunter Deutschland, Ungarn, Tschechien und Österreich – blockieren seit Monaten jede schärfere Maßnahme gegen Israel. Dass die jetzigen Siedler-Sanktionen überhaupt zustande kamen, verdankt sich nicht plötzlicher Entschlossenheit, sondern einem innereuropäischen Kuhhandel:
„Gebt uns die Siedler-Sanktionen, und wir lassen euch in Ruhe mit einem Handelsstopp.“
Das Ergebnis ist ein fauler Kompromiss: symbolisch genug, um Menschenrechtler bei Laune zu halten, und wirkungslos genug, um Israel nicht zu verärgern.
Ein Land in Flammen – und die EU schaut zu
Die Diskrepanz zwischen dem, was in der Region geschieht, und dem, was die EU tut, ist atemberaubend. Während sich die israelische Armee durch Gaza kämpft, den Libanon bombardiert und Tausende Zivilisten sterben – darunter nach UN-Angaben über 30 Prozent Kinder in Gaza –, reagiert die EU mit Reiseverboten für ein paar dutzend Siedler.
Es ist, als würde man einen Waldbrand mit einer Gießkanne bekämpfen. Und dann behaupten, man habe „alles Mögliche“ getan.
Was wirklich wehtun würde
Die EU hat mächtige Werkzeuge in der Hand. Sie könnte:
- Siedlungsprodukte mit Importverboten belegen
- Den Austausch mit israelischen Universitäten in Siedlungsgebieten einfrieren
- Die Anerkennung des Staates Palästina vorantreiben
- Gegen israelische Minister Sanktionen verhängen
- Das Assoziierungsabkommen auf den Prüfstand stellen
All das bleibt aus. Stattdessen bekommen wir eine Pressemitteilung.
Die wahre Botschaft
Die EU sagt mit diesen Sanktionen nicht: „Wir werden Siedlungsunrecht beenden.“
Sie sagt: „Wir haben uns zumindest einmal hingeschaut.“
Sie ist wie ein Lehrer, der einem Schüler, der die Schule anzündet, einen Verweis erteilt – und sich dann auf die Schulter klopft. Die Taten bleiben gleich, die Strukturen bleiben gleich, die Gewalt bleibt gleich. Nur die Zahl der EU-Pressemitteilungen steigt.
Fazit: Eine Bankrotterklärung
Diese Sanktionen sind eine Bankrotterklärung der europäischen Außenpolitik. Sie zeigen, dass die EU zwar die Sprache der Menschenrechte beherrscht, aber nicht den politischen Willen hat, sie mit wirksamen Mitteln zu untermauern.
Statt entschlossen zu handeln, inszeniert Brüssel symbolische Gesten – und verkauft sie als Fortschritt. Die Palästinenser im Westjordanland, die ihre Häuser verlieren, werden davon nichts spüren. Die extremistischen Siedler, die weitermachen wie bisher, auch.
Nur das europäische Gewissen ist für einen Moment beruhigt.
Körperlose menschliche Gehirne werden für Arzneimitteltests am Leben erhalten – aber sind sie bei Bewusstsein?
Von Steve Watson
Start-up belebt Gehirne von Verstorbenen wieder, um Therapien für Alzheimer und Parkinson zu testen
In einer Entwicklung, die direkt aus der Science-Fiction zu stammen scheint, nutzt ein Start-up namens Bexorg mit Sitz in Connecticut Technologien, um funktionierende menschliche Gehirne über längere Zeiträume außerhalb des Körpers am Leben zu erhalten.
Diese körperlosen Organe, die von kürzlich verstorbenen Spendern stammen, werden eingesetzt, um experimentelle Medikamente gegen neurodegenerative Erkrankungen zu testen.
Diese Arbeit hat eine neue Debatte ausgelöst: Könnten diese Gehirne eine Form von Bewusstsein besitzen?
Not alive, but not dead: disembodied human brains used for drug testing. By restoring some functions to intact brains from deceased donors, the startup Bexorg hopes to create a better drug development test bed for neurodegenerative diseases Science https://t.co/137NSt8g6K
— Chris Stringer (@ChrisStringer65) May 23, 2026
Übersetzung von „X“: Nicht lebendig, aber nicht tot: körperlose menschliche Gehirne für Arzneimitteltests. Indem es einige Funktionen intakten Gehirnen verstorbener Spender wiederherstellt, hofft das Startup Bexorg, ein besseres Testfeld für die Entwicklung von Medikamenten gegen neurodegenerative Erkrankungen zu schaffen. Science
Das „BrainEx“-System des Unternehmens pumpt synthetisches Blut durch das Gefäßnetzwerk des Gehirns, versorgt es mit Sauerstoff und Nährstoffen und hält dabei die richtige Temperatur und die optimalen Bedingungen aufrecht.
Dadurch bleiben die Gehirne bis zu 24 Stunden oder länger metabolisch aktiv, was eine realistische Plattform bietet, um zu beobachten, wie Medikamente auf zellulärer und molekularer Ebene mit menschlichem Nervengewebe interagieren.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Tierversuchen oder im Labor gezüchteten Organoiden verfügen diese intakten menschlichen Gehirne über jahrzehntelange reale Erfahrungen mit Medikamenten, Umweltfaktoren und Alterungsprozessen.
Bexorg-Gründer Zvonimir Vrselja hat den Vorteil hervorgehoben: Zellen, die seit 60 bis 80 Jahren existieren, bieten Erkenntnisse, die weit über vereinfachte Modelle hinausgehen.
Der Bericht in „Science“ stellt fest, dass dieser Ansatz bereits praktische Ergebnisse erbracht hat. Das Pharmaunternehmen Biohaven nutzte Daten aus den Gehirnen von Bexorg, um ein Medikament voranzutreiben, das auf Energiedefizite in erkrankten Gehirnen abzielt. In einem Fall zeigte sich eine Parkinson-Behandlung, die bei Mäusen versagt hatte, bei viel geringeren Dosen in den menschlichen Gehirnen vielversprechend.
Die zentrale ethische Spannung dreht sich um das Bewusstsein. Bexorg behauptet, dass den Gehirnen die koordinierte neuronale Aktivität fehlt, die selbst für ein minimales Bewusstsein notwendig ist. Um dies sicherzustellen, verabreichen sie das Anästhetikum Propofol, das die elektrischen Signale unterdrückt. Doch gerade der Vorgang der Wiederherstellung zellulärer Funktionen in einem intakten menschlichen Gehirn zwingt zu einer Auseinandersetzung mit der Frage, was Bewusstsein wirklich ist.
Diese Entwicklung erfolgt vor dem Hintergrund eines wachsenden wissenschaftlichen Interesses an der Natur des Geistes. Forscher haben die Theorie aufgestellt, dass unser Gehirn das von uns wahrgenommene Universum aktiv konstruieren könnte, was darauf hindeutet, dass das Bewusstsein eine grundlegende Rolle in der Realität selbst spielt.
Andere Forschungsarbeiten deuten darauf hin, dass bewussten Prozessen möglicherweise ein Quantenherzschlag zugrunde liegt, was auf Mechanismen hindeutet, die über die klassische Biologie hinausgehen.
Das Bild wird noch komplizierter durch neue Erkenntnisse, die darauf hindeuten, dass das Bewusstsein über den klinischen Tod hinaus bestehen bleiben könnte.
Dies ist nicht der einzige aktuelle Fortschritt, der die Grenzen zwischen biologischer Datenverarbeitung und Bewusstsein verwischt. Im März trainierten australische Forscher von Cortical Labs im Labor gezüchtete Cluster menschlicher Gehirnzellen darauf, das klassische Videospiel „Doom“ zu spielen, und knüpften damit an frühere Arbeiten an, bei denen ähnliche „Mini-Gehirne“ das Spiel „Pong“ gemeistert hatten.
Mithilfe von rund 800.000 lebenden Neuronen in einer Petrischale, die mit Siliziumchips verbunden waren, lernten die Zellen durch elektrisches Feedback, sich zu orientieren, zu schießen und auf die 3D-Umgebung des Spiels zu reagieren.
Das System demonstriert zielgerichtetes Lernen und Echtzeitanpassung und wirft damit ähnliche Fragen über das Potenzial für rudimentäres Bewusstsein in isoliertem Nervengewebe auf.
Zusammen mit Bexorgs Plattform für körperloses Gehirn unterstreichen diese Projekte eine rasante Beschleunigung bei Technologien, die menschliches Nervengewebe außerhalb des Körpers aktiv und reaktionsfähig halten.
Obwohl sie auf medizinische Durchbrüche und effizientes Rechnen abzielen, verschieben sie gemeinsam die Grenzen dessen, was bewusste Verarbeitung ausmacht.
Wenn das Bewusstsein quantenmechanische oder nicht-lokale Aspekte hat oder wenn es die Trennung vom Körper überstehen kann, werden die Implikationen für diese wiederbelebten Gehirne und Mini-Gehirne zutiefst beunruhigend.
Könnte es auch ohne vollständige subjektive Erfahrung Anflüsse von Bewusstsein oder Leiden geben? Bioethiker haben Alarm geschlagen und auf das Fehlen etablierter Kontrollrahmen für solche Forschungen hingewiesen.
Bexorg hat Ethiker konsultiert und betont, dass Sicherheitsvorkehrungen jede Möglichkeit von Bewusstsein verhindern. Die Gehirne sind weder im ganzheitlichen Sinne „lebendig“ noch vollständig tot, sondern befinden sich in einem Limbalzustand. Dennoch belebt die Technologie Zellfunktionen, Proteinsynthese und Stoffwechselaktivität wieder – genau die Substrate, die mit dem Geist assoziiert werden.
Die traditionelle Arzneimittelentwicklung stützt sich stark auf Tiermodelle, die sich oft nicht auf den Menschen übertragen lassen. Aus Stammzellen gezüchtete Hirnorganoide bieten eine Alternative, verfügen jedoch nicht über die Komplexität eines voll entwickelten menschlichen Gehirns.
Die Plattform von Bexorg zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen, wodurch Behandlungen für Alzheimer, Parkinson und andere Erkrankungen potenziell beschleunigt und gleichzeitig die Abhängigkeit von Tierversuchen verringert werden könnten.
Das Unternehmen hat in fünf Jahren über 700 Gehirne verarbeitet und baut seine Kapazitäten durch Automatisierung aus, einschließlich Robotersystemen für die Analyse.
Befürworter sehen darin einen pragmatischen Fortschritt in der biomedizinischen Forschung. Kritiker befürchten, dass dadurch die Grenzen zwischen Leben und Tod verwischt werden und möglicherweise Türen für weitere Experimente an menschlichem Nervengewebe geöffnet werden.
Diese Arbeit steht im Zusammenhang mit aktuellen Debatten in den Neurowissenschaften. Wenn Gehirne unser wahrgenommenes Universum erschaffen oder wenn Bewusstsein durch Quantenprozesse funktioniert, dann erfordert selbst eine teilweise Wiederherstellung der Gehirnfunktion eine sorgfältige Prüfung.
Die Möglichkeit, dass das Bewusstsein den Tod überleben könnte, fügt eine weitere Ebene hinzu: Was genau erhalten wir in diesen Behältern am Leben?
Wissenschaftler betonen, dass aktuelle Protokolle, einschließlich Anästhetika und Überwachung, Bewusstsein ausschließen. Mit fortschreitender Technik werden Fragen der Erkennung jedoch von entscheidender Bedeutung. Wie könnten wir wissen, ob ein körperloses Gehirn etwas erlebt, das Gedanken oder Empfindungen ähnelt?
Diese Experimente zwingen die Gesellschaft dazu, Definitionen von Personsein, Tod und moralischem Status zu überdenken. Sie erinnern an historische wissenschaftliche Durchbrüche, die eine ethische Weiterentwicklung erzwangen, von der Organtransplantation bis zur In-vitro-Fertilisation. Das Versprechen schnellerer Heilungen für schwächende Krankheiten ist verlockend, geht jedoch mit tiefgreifenden Unsicherheiten über den Geist einher.
Mit dem Fortschreiten der Forschung werden transparente Aufsicht und öffentlicher Diskurs unerlässlich sein. Die Technologie treibt nicht nur die Medizin voran, sondern erforscht auch die tiefsten Rätsel der Existenz: Was macht uns zu bewussten Wesen, und wo befindet sich dieses Bewusstsein?
Die Entwicklungen bei Bexorg stellen einen bedeutenden Meilenstein in der translationalen Neurowissenschaft dar. Ob sie letztendlich menschliches Leid lindern oder ungelöste ethische Dilemmata aufwerfen, bleibt abzuwarten. Eines ist klar: Die Grenze zwischen Gehirn und Geist ist mysteriöser denn je.
EU-Sanktionen treffen jetzt ganze Familien: Rentnerin verliert Zugriff auf ihr Erspartes
Die deutsche Regierung steht unter schwerem Beschuss, nachdem bekannt wurde, dass die Bankverbindung der pensionierten Mutter des regimekritischen Journalisten Hüseyin Dogru eingefroren wurde – ohne Anklage, ohne Gerichtsverfahren und offenbar ohne jede offizielle Mitteilung. Kritiker sprechen inzwischen offen von kollektiver Bestrafung und einem gefährlichen Abgleiten Europas in autoritäre Strukturen.
Der Fall sorgt international für Entsetzen. Dogru, ein deutsch-türkischer Journalist, lebt in Deutschland und wurde von der Europäischen Union auf eine Sanktionsliste gesetzt. Der Vorwurf: Er habe mit seiner journalistischen Arbeit „russische Interessen unterstützt“. Brisant daran ist vor allem eines: Seine Tätigkeit ist nach geltendem EU- und deutschem Recht nicht verboten. Trotzdem wurden seine Konten blockiert, seine finanzielle Existenz faktisch zerstört und ihm unter den geltenden Sanktionen teilweise sogar der Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen erschwert.
Doch damit nicht genug.
Nachdem bereits das Konto seiner Ehefrau eingefroren worden war – ein Schritt, den ein Gericht später als rechtswidrig einstufte –, richteten sich die Maßnahmen nun gegen seine Mutter. Eine ältere Frau, die plötzlich keinen Zugriff mehr auf ihre eigenen Ersparnisse hat. Die Begründung der Behörden wirkt dabei auf viele Beobachter wie ein juristischer Ausnahmezustand: Man vermute, ihr Sohn könnte Einfluss auf ihr Konto haben. Beweise wurden offenbar nicht vorgelegt. Ein ordentliches Verfahren fand nicht statt.
URGENT: Germany’s collective punishment of my family continues. They’ve now frozen my pensioner mother’s bank account, claiming I somehow “control” it too. Her savings are inaccessible — yet she has received no official notice from any German authority. No charges no due process https://t.co/9kckH9euLC pic.twitter.com/nLOifQdqqu
— Hüseyin Dogru (@hussedogru) May 27, 2026
Für Kritiker markiert der Fall eine neue Eskalationsstufe.
Was ursprünglich als Sanktionsinstrument gegen Staaten oder Oligarchen verkauft wurde, trifft inzwischen Journalisten – und offenbar auch deren Familien. Der Vorwurf der „Sippenhaft“ macht deshalb immer häufiger die Runde. Der Begriff stammt aus den dunkelsten Kapiteln deutscher Geschichte und beschreibt die Bestrafung von Familienangehörigen für mutmaßliche Vergehen eines Einzelnen.
Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Die frühere Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht sprach von „totalitärem Wahnsinn“. Die Politikerin Sevim Dagdelen warnte vor „faschistischen Methoden“. Der ehemalige EU-Abgeordnete Mick Wallace erklärte, das Verhalten Deutschlands erinnere zunehmend an autoritäre Systeme, während andere Beobachter von einem offenen Angriff auf Pressefreiheit und Rechtsstaatlichkeit sprechen.
Besonders brisant ist dabei das Timing. Das Einfrieren des Kontos erfolgte genau zu dem Zeitpunkt, als eine internationale Solidaritätskampagne für Dogru an Fahrt aufnahm. Tausende unterschrieben Petitionen, prominente Stimmen meldeten sich öffentlich zu Wort. Für viele Kritiker wirkt die neue Maßnahme deshalb weniger wie ein Verwaltungsakt – sondern wie eine gezielte Einschüchterungsbotschaft.
Der Fall wirft grundsätzliche Fragen auf:
Wie weit dürfen Regierungen im Namen von Sanktionen gehen? Was bleibt von europäischer Rechtsstaatlichkeit übrig, wenn Menschen ohne Verurteilung wirtschaftlich vernichtet werden können? Und was bedeutet Pressefreiheit noch, wenn kritische Journalisten nicht nur selbst unter Druck geraten, sondern offenbar auch ihre Familien?
Während alternative Medien und unabhängige Kommentatoren Alarm schlagen, bleibt die Reaktion großer Leitmedien bislang auffallend zurückhaltend. Genau dieses Schweigen sehen Kritiker inzwischen als Teil des Problems.
Denn der Fall Dogru könnte weit mehr sein als nur ein Einzelfall.
Er könnte ein Vorgeschmack darauf sein, wie politische Abweichler in Zukunft behandelt werden.

