Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Der große Schachzug: Wie ein US-Strategiepapier Europas Rolle im Ukrainekrieg verlängert – um den Weg für den Showdown mit China und Iran freizumachen

Ein vertrauliches Dokument enthüllt die wahre Strategie hinter dem Ukrainekrieg – und zeigt, dass Trump zwar Frieden predigt, aber Krieg gegen China und Iran vorbereitet. Verfasst wurde das Dokument von A. Wess Mitchell der 2017–2019: Assistant Secretary of State for European and Eurasian Affairs unter Präsident Donald Trump im US-Außenministerium tätig war.

Von außen betrachtet gibt Donald Trump sich als Friedensstifter: „Ich werde den Krieg in der Ukraine in 24 Stunden beenden“, verkündete er mehrfach. Doch ein Strategiepapier mit dem Titel „Strategic Sequencing, Revisited“ vom US-Thinktank The Marathon Initiative, datiert auf den 18. Oktober 2024, zeigt ein ganz anderes Bild – eines, das die Ukraine, Europa und den kommenden globalen Großkonflikt in einen beunruhigenden Zusammenhang rückt.

Brian Berletic schreibt:

Sieh dir diese Zitate (siehe Bilder unten) von Wess Mitchell aus dem Jahr 2024 an – über eine „Arbeitsteilung“ zwischen den USA und Europa im Umgang mit Russland und China, damit sich die USA zuerst mit China auseinandersetzen können, bevor sie zu Russland zurückkehren.

„Die Anwendung von Sequenzierung in der Strategie ist so alt wie die Geschichte selbst. Thukydides berichtet, dass die Athener in der Zeit vor dem Peloponnesischen Krieg einen fünfjährigen Waffenstillstand mit den Spartanern schlossen, um sich zunächst mit den Phöniziern auseinanderzusetzen – und danach ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Peloponnes zu richten.“

Sehen Sie sich diese Zitate (Bilder unten) von Wess Mitchell aus dem Jahr 2024 über eine “Arbeitsteilung” zwischen den USA und Europa in Bezug auf Russland und China an, damit die USA sich mit China befassen können, bevor sie sich wieder mit Russland befassen. Er stellt fest: “Sequencing “”Die Verwendung von Sequencing in der Strategie ist so alt wie die Geschichte…. https://t.co/cOZ04gv3q5

— Brian Berletic (@BrianJBerletic) May 6, 2025

Der Plan: Krieg in Etappen – Ukraine zuerst, China später

Das Papier, verfasst von A.Wess Mitchell legt eine knallharte Strategie offen: Die USA wollen verhindern, dass sie in einen gleichzeitigen Krieg mit Russland, China und Iran verwickelt werden. Die Lösung: Sequenzierung. Zuerst soll Russland in der Ukraine geschwächt werden – „bevor China bereit ist, Taiwan anzugreifen“.

Dabei ist die Ukraine nicht das Ziel, sondern das Werkzeug. In knappen, unmissverständlichen Sätzen fordert das Dokument:

  • „Helft der Ukraine, einen Vorteil auf dem Schlachtfeld zu erlangen – mit dem Ziel, den Krieg auf diplomatischem Weg zu beenden.“
  • „Baut einen osteuropäischen Schutzwall um die Ukraine auf.“
  • „Teilt die Arbeit: Europa soll den Großteil der konventionellen Abschreckung tragen.“
  • „Reformiert die industrielle Basis zur Vorbereitung auf den Systemwettstreit mit China.“

Mit anderen Worten: Europa soll den Krieg führen und bezahlen, während sich die USA – militärisch, industriell und psychologisch – auf die große Konfrontation mit Peking und Teheran vorbereiten.

Trumps Friedensversprechen: Hinhaltetaktik mit Kalkül?

Vor diesem Hintergrund erscheint Trumps vollmundige Ankündigung, den Ukrainekrieg „in 24 Stunden zu beenden“, in einem neuen Licht. Es war nie ein echter Friedensplan – sondern womöglich ein Ablenkungsmanöver, um sich Raum zu verschaffen für eine strategische Umgruppierung.

Denn Trump hat mehrfach signalisiert, dass er die Ukraine an den Verhandlungstisch zwingen will – nicht aus pazifistischen Motiven, sondern um Russland aus dem Weg zu räumen und den Fokus auf den nächsten Kriegsschauplatz zu legen: den Indopazifik.

Dazu passt auch die im Dokument skizzierte Strategie der „Hinhaltetaktik“: Die USA haben die Jahre seit 2022 nicht genutzt, um Frieden zu schaffen, sondern um Zeit zu gewinnen. Jetzt läuft die Uhr. Und Europa spielt bereitwillig mit – unter dem Vorwand von Solidarität.

Europa: Die nützliche Front

Die Europäische Union – ob willentlich oder naiv – hat sich exakt in die Rolle gefügt, die ihr in diesem Dokument zugedacht wird:

  • Waffenlieferungen, Schuldenvergemeinschaftung, Dauerkriegstüchtigkeit – alles läuft auf eine Langzeitkonfrontation mit Russland hinaus.
  • Dabei sind die USA längst strategisch weiter: Sie verlagern Ressourcen, treiben den industriellen Umbau voran und bereiten ihre Rüstungswirtschaft auf den Kampf gegen China und Iran vor.

Was in Brüssel als „Solidarität“ verkauft wird, ist in Wahrheit: Vorfeld-Strategie. Und die Ukraine? Ein Bauernopfer im globalen Spiel.

Fazit: Die Uhr tickt – und das Drehbuch liegt offen

Das Dokument der Marathon Initiative ist kein Leak – es ist öffentlich abrufbar. Und doch wird es von den meisten Medien ignoriert. Warum? Weil es offenlegt, dass der Ukrainekrieg nie isoliert war, sondern von Anfang an Teil eines größeren Plans: Energie binden, Europa schwächen, Zeit gewinnen – und dann gegen China marschieren.

Trumps „24-Stunden-Frieden“ ist damit entzaubert: Er will den Krieg nicht beenden – nur verlagern. Und Europa? Spielt weiter brav die Rolle, die Washington für es vorgesehen hat.

Wer ist A. Wess Mitchell, der Verfasser dieses Dokuments:

A. Wess Mitchell ist einer der zentralen geopolitischen Strategen hinter der neuen US-Großmachtstrategie, die Russland, China und Iran in einer globalen Ordnungskonfrontation sieht – und Europa dabei eine dienende Rolle zuweist.

Akademischer Hintergrund: Studium der Politikwissenschaft, Geschichte und strategischen Studien u. a. am Center for Security Studies in Zürich und an der Georgetown University

Spezialgebiete: Geopolitik, Großmachtkonkurrenz, russische und chinesische Außenpolitik, Strategische Abschreckung

Politische Karriere

  • 2017–2019: Assistant Secretary of State for European and Eurasian Affairs unter Präsident Donald Trump im US-Außenministerium
    • Zuständig für transatlantische Beziehungen, NATO, Russland, Ukraine, Westbalkan
    • Galt als einer der Architekten der „strategischen Konfrontationspolitik“ gegenüber Russland und China

The Marathon Initiative

  • Mitgründer von The Marathon Initiative, einem Think Tank mit Fokus auf strategische Langfristplanung der USA im geopolitischen Wettbewerb mit Großmächten
  • Verfasser mehrerer geopolitischer Strategiepapiere, darunter:
    • Strategic Sequencing, Revisited (2024)
    • The China Challenge und weitere Analysen zur strategischen Rivalität USA–China
  • Vizevorsitzender des Vorstands beim Center for European Policy Analysis (CEPA): einer Organisation, die transatlantische Beziehungen analysiert und fördert.
  • Verfasser von: Die Rückkehr der Großmachtdiplomati – Wie strategische Verhandlungen die amerikanische Macht stärken können
Zwei Kurzmeldungen aus dem Blog von Pierre Gosselin

Zwei Kurzmeldungen aus dem Blog von Pierre Gosselin

Vorbemerkung des Übersetzers: Hier folgen zwei Meldungen über neue Studien, welche die gegenwärtige Temperaturentwicklung in einen langfristigen Zusammenhang stellen. Beide Studien werden von Autor Kenneth Richard vorgestellt:

Neue Studie: Temperaturtrends in den USA und zwischen 60 und 90°S stimmen nicht mit dem Narrativ „Der Mensch ist schuld“ überein

Eine neue Methode zur Rekonstruktion des Klimas (Roberts et al., 2025) hat ergeben, dass weder die gesamte Region von 60-90°S (Südlicher Ozean, Antarktis) noch die kontinentalen USA in der Neuzeit eine ungewöhnliche oder noch nie dagewesene Erwärmung erfahren haben.

In der Region 60-90°S gab es in den letzten 12.000 Jahren wesentlich wärmere Perioden als in der Neuzeit.

Zwei Kurzmeldungen aus dem Blog von Pierre Gosselin

Link: https://notrickszone.com/2025/05/01/new-study-us-and-60-90s-temperature-trends-do-not-align-with-the-humans-did-it-narrative/

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Neue Studie: In Zentral-Afrika war es vor 7000 Jahren mindestens 2,5°C wärmer als heute

Eine weitere Region der Erde hat sich dem Narrativ der „globalen Erwärmung anthropogenen Ursprungs“ nicht angeschlossen.

Nach Klimamodellen, die auf der Annahme beruhen, dass Änderungen der CO₂-Konzentration das Klima beeinflussen, hätte sich Zentralafrika in den letzten Jahrhunderten parallel zum Anstieg des atmosphärischen CO₂ erwärmen müssen.

Wissenschaftler (Ménot et al., 2025) haben jedoch mit Hilfe von brGDGT (branched glycerol dialkyl glycerol tetraether) Proxies zur Rekonstruktion von Paläo-Temperaturtrends festgestellt, dass es im Testgebiet in Kamerun heute wahrscheinlich kälter ist als zu jedem anderen Zeitpunkt der letzten 7000 Jahre.

Die mittlere jährliche Lufttemperatur (MAAT) beträgt am Untersuchungsort heute 22 °C. Vor etwa 7000 Jahren, als die CO₂-Konzentrationen ~265 ppm betrugen, lag die MAAT bei 24,5 bis 25,5 °C, also mindestens 2,5 °C höher als heute.

Während der CO₂-Gehalt im mittleren bis späten Holozän gestiegen war, gingen die Temperaturen weiter zurück. Dieser negativ korrelierte Trend ist das Gegenteil der Modellsimulationen.

„Ein Temperaturrückgang von 2,5°C in 7000 Jahren liegt weit jenseits der aktuellen Modellsimulationen“.

Link: https://notrickszone.com/2025/04/28/new-study-central-africa-was-at-least-2-5c-warmer-than-today-7000-years-ago/

Der Beitrag Zwei Kurzmeldungen aus dem Blog von Pierre Gosselin erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Irland, wenn der muslimische Gebetsruf in der Messe ertönt

Irland, wenn der muslimische Gebetsruf in der Messe ertönt

Irland, wenn der muslimische Gebetsruf in der Messe ertöntUngeheuerliches spielt sich im eigentlich erzkatholischen Irland ab. Ein Video aus der Stadt Galway in diesem Jahr 2025 zeigt einen Priester, der die Messe feiert, während gleichzeitig ein muslimischer Imam, einen Gebetsruf von der Kanzel singt. Gastbeitrag von Meinrad Müller Für Katholiken ist dies ein Verrat an der Liturgie, ein Widerhall eines Vorfalls in Ballyhaunis […]

Der Beitrag Irland, wenn der muslimische Gebetsruf in der Messe ertönt erschien zuerst auf Philosophia Perennis.

Konklave: Diese Kardinäle stehen für einen hoffnungsvollen Neuanfang

Konklave: Diese Kardinäle stehen für einen hoffnungsvollen Neuanfang

Konklave: Diese Kardinäle stehen für einen hoffnungsvollen Neuanfang(David Berger) Mit dem Ruf „Extra omnes“ ziehen sich heute 133 Kardinäle in der Sixtinischen Kapelle ins „Konklave“ zurück, um einen neuen Papst zu wählen. Die Spekulationen und Beratungen hinter den Kulissen haben freilich schon Monate vor dem Tod von Franziskus begonnen. Unter den praktizierenden Katholiken und bei vielen „konservativen“ Geistlichen gelten derzeit drei Kardinäle […]

Der Beitrag Konklave: Diese Kardinäle stehen für einen hoffnungsvollen Neuanfang erschien zuerst auf Philosophia Perennis.

Stammt SARS-CoV-2 aus US-Biolabor vom Jahr 2018?

Stammt SARS-CoV-2 aus US-Biolabor vom Jahr 2018?

Stammt SARS-CoV-2 aus US-Biolabor vom Jahr 2018?

Eine neue Theorie über den Laborursprung könnte sich als zutreffend erweisen. Der Virologe Ralph Baric, der unter Fauci gearbeitet hat, soll das Virus im Rahmen des DEFUSE-Projekts 2018 manipuliert haben. Das Projekt hatte zum Ziel, Coronaviren zu modifizieren, um ihre Übertragungsrisiken zu untersuchen. Das DEFUSE-Projekt wurde erstmals durch Dokumente bekannt, die der Organisation U.S. Right […]

Der Beitrag Stammt SARS-CoV-2 aus US-Biolabor vom Jahr 2018? erschien zuerst unter tkp.at.

Der „Selenskyj-Fluch“ traf auch Keir Starmer

Der „Selenskyj-Fluch“ traf auch Keir Starmer

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Ein weiterer europäischer Regierungschef wird für seine bedingungslose Unterstützung des ukrainischen Warlords auf Kosten seiner Wähler abgestraft Der Zorn des Wählers ist unversöhnlich, und das ist verständlich: Blinde, sinnlose Loyalität gegenüber Kiew hat einen hohen Preis, nicht nur für die einfachen Bürger, sondern glücklicherweise auch für die politischen Eliten. Nach der Niederlage der Demokraten in […]

Der Beitrag Der „Selenskyj-Fluch“ traf auch Keir Starmer erschien zuerst unter tkp.at.

Vom Politiker bis zum Fabrikarbeiter: Wie KI und Robotik die totale Kontrolle vorbereiten

Anders Corr über The Epoch Times

Am 14. April erhielt ein Verwandter von mir einen Brief von einer Kommunalverwaltung in den Vereinigten Staaten, von dem sie vermutete, dass er Inhalte künstlicher Intelligenz (KI) enthielt. Tatsächlich stellte ein KI-Detektor fest, dass 83 % des Inhalts von einer KI (GPT) erzeugt worden waren.

Sie sagte, es sei der beste Brief, den sie je von einem Politiker erhalten habe – und sie schreibt ihren Abgeordneten häufig. Sie lobte den Brief dafür, dass er auf jeden einzelnen Punkt einging, den sie in ihrem eigenen Schreiben angesprochen hatte – etwas, das kein Politiker ohne Hilfe je getan hatte.

Wir spielten mit dem Gedanken, den Verwalter öffentlich zur Rede zu stellen. Wenn die künstliche Intelligenz einen besseren Brief schreiben konnte als der Verwalter selbst, könnte man ihn vielleicht durch die Technologie ersetzen und sein Gehalt für wichtigere Leistungen für die Steuerzahler verwenden. Es war eine augenzwinkernde Idee. Aber die Logik dahinter ist dennoch beunruhigend.

Wenn künstliche Intelligenz nach Ansicht eines Wählers heute besser ist als ein Politiker für eine Aufgabe – ist es dann plausibel, dass KI in zehn oder zwanzig Jahren nach Ansicht der meisten Wähler besser sein könnte als alle Politiker für alle Aufgaben?

Dann könnten die Wähler womöglich lieber einen KI-Politiker wählen als einen menschlichen. Menschliche Politiker sind schließlich zeitlich eingeschränkt, weil sie schlafen, essen und sich mit ihren elitären Spendern und anderen Gönnern treffen müssen.

Meine Verwandte beschloss, den Politiker bei seiner nächsten öffentlichen Sitzung nicht zur Rede zu stellen. Sie möchte seine Entscheidungen in Zukunft beeinflussen, und öffentliche Bloßstellung wäre wahrscheinlich nicht der beste Weg dazu. Der Politiker bekommt also einen Freifahrtschein, um weiterhin KI bei ahnungslosen Wählern einzusetzen. Selbst seine winzige Machtposition auf lokaler Ebene hat ihn vor der Wahrheit geschützt.

Wenn er damit durchkommt, werden es vielleicht auch viele andere tun. Dies stärkt KI-gestützte Politiker auf Kosten der altmodischen Typen, die einfach nicht genug Zeit haben, um auf jeden einzelnen Punkt jedes Wählerbriefs einzugehen. KI-Politiker hätten dann bei der nächsten Wahl einen Vorteil, und mit der Zeit würden alle Politiker gezwungen sein, KI einzusetzen, da diejenigen, die es nicht tun, abgewählt würden.

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), ein kleines autokratisches Land im Nahen Osten, sind diesem langsamen „demokratischen“ Übergang zur KI bereits weit voraus. Als Weltpremiere setzen die VAE KI ein, um die Auswirkungen bestehender Gesetze zu verfolgen und Entwürfe für neue Gesetze zu verfassen. Vermutlich wird der Präsident der VAE die Gesetze vor ihrer Verabschiedung überprüfen. Hoffen wir es – denn dann wäre wenigstens noch ein Mensch beteiligt.

Die VAE gehen davon aus, dass die Nutzung von KI zur Gesetzgebung 70 % effizienter sei als der Verlass auf menschliche Gesetzgeber. Wie diese bemerkenswert runde Zahl zustande kam, bleibt unklar. Aber da die Bürger der VAE nicht wählen dürfen, könnten sie im Grunde zu Zwangsarbeitern werden, die nicht nur dem Präsidenten, sondern auch der KI dienen, ohne zu wissen, wie genau diese ihre Empfehlungen entwickelt.

Stellen Sie sich nun vor, dies auf alles auszudehnen.
Ein neues Start-up in Silicon Valley namens Mechanize will kühn die vollständige Automatisierung aller Jobs durch KI verwirklichen. Das Unternehmen, das am 17. April gegründet wurde, erwartet zunächst, weiße Kragen-Jobs wie Buchhalter, Anwälte und Autoren zu ersetzen (vollständige Offenlegung: Der Autor dieses Artikels ist selbst Autor und könnte daher zugunsten von Menschen voreingenommen sein).

Aber das Unternehmen stellt sich auch vor, KI mit Robotern zu kombinieren, um weitere Jobs zu mechanisieren, etwa in der Landwirtschaft, im Baugewerbe und in der Fertigung. Unternehmen wie Waymo, Zoox, Tesla und Lyft sind bereits auf dem besten Weg, unsere Straßen mit Robotaxis zu bevölkern, was uns letztlich dazu bringen könnte, unsere eigenen Autos abzuschaffen – vielleicht sogar auf Anordnung einer von KI geschriebenen Regierungsverordnung.

Dass auch das Militär automatisiert werden könnte, obwohl KI-Unternehmen versprechen, dies nicht zu tun, ist angesichts des Einsatzes bewaffneter Drohnen in der Ukraine und des Interesses der US- und chinesischen Militärs an der Kombination von KI und Drohnenkrieg offensichtlich.
Ein Grund, warum die USA China die schnellsten KI-Halbleiter verweigern, ist, dass diese für kleine KI-Systeme in Militärdrohnen benötigt werden, die während des Fluges von gegnerischen Strategien lernen müssen. Die Drohne, die sich am schnellsten anpasst und ihre Taktik an feindliche Drohnen anpasst, bevor sie zur Basis zurückkehrt, wird überleben.

Die israelischen Streitkräfte sollen Berichten zufolge mit Hilfe künstlicher Intelligenz bis zu 37.000 Verdächtige der Hamas und des Palästinensischen Islamischen Dschihad (PIJ) mit einer Trefferquote von 90 % identifiziert haben. Dies wurde mit einem „akzeptablen“ Maß an zivilen Opfern pro Ziel kombiniert, um diejenigen auszuwählen, die für Bombardierungen durch nicht allzu präzise Blindgänger zugelassen wurden. KI ersparte den Zielauswählern jedoch eine Menge Zeit.

Kommunisten haben lange die Idee der vollständigen Mechanisierung gefördert, um den Menschen von der Notwendigkeit der Arbeit zu „befreien“. In ihren „utopischen“ Entwürfen würde vollständige Mechanisierung den Menschen freie Zeit verschaffen, um sich Kunst, Familie und Freizeit zu widmen.
Mit dem Aufstieg der Mechanisierung, Automatisierung, Robotik und KI entsteht nun eine neue Form von Utopismus – attraktiv für das „Proletariat des Silicon Valley“, bestehend aus Programmierern, Codern und Tech-Arbeitern.

Mit KI könnten diese neuen „Tech-Vorkämpfer“ eine Art KI-Kommunismus anstreben, in dem die Menschen in der Natur herumtollen, während Maschinen mit „liebevoller Gnade“ über sie wachen.
Es klingt dystopisch und leicht manipulierbar durch Leninisten, wenn nicht gar Stalinisten. Doch die rosarote Anhängerschaft wird es anders sehen.
Sie haben wahrscheinlich Richard Brautigans Gedicht von 1967 gelesen, das eine „kybernetische Ökologie“ beschreibt:

„…wo wir frei von unserer Arbeit sind, wieder mit unseren tierischen Brüdern und Schwestern vereint, und von Maschinen liebevoll bewacht werden.“

Brautigan war kein spezifischer Kommunist, sondern Teil der Gegenkultur.

Mitte der 2000er Jahre entwickelte eine britische Bewegung ein ähnliches Konzept namens „vollautomatisierter Luxuskommunismus“.
The Guardian beschrieb es 2015 als „eine Möglichkeit, eine Gesellschaft nach der Arbeit zu schaffen, in der Maschinen die harte Arbeit übernehmen und Beschäftigung, wie wir sie kennen, der Vergangenheit angehört.“
Das war noch vor der Popularität moderner KI. Heute könnten sogar Angestellte „freigesetzt“ werden.

Selbst diejenigen, die die Gefahren der KI am besten kennen, preisen sie oft als notwendiges Übel an – ähnlich wie Atomwaffen – im Wettbewerb mit China.
Das Argument lautet: Ohne den massiven Einsatz von KI könnten Marktdemokratien wie die USA im geopolitischen Wettbewerb ins Hintertreffen geraten.

Im Falle eines Konflikts wird China alle verfügbaren Technologien nutzen.
Das stellt diejenigen, die vorsichtiger oder ablehnend gegenüber KI sind, vor ein Dilemma: Mit KI Feuer bekämpfen – oder das Risiko eingehen, technologisch unterlegen zu sein?
Und was passiert, wenn dieses Feuer am Ende die individuelle Freiheit in Marktdemokratien zerstört?

Die Übergabe so gewaltiger Macht an eine Technologie, die selbst ihre Schöpfer nicht vollständig verstehen und von der sie nicht überzeugt sind, sie kontrollieren zu können, birgt extreme Risiken.

Das Aufkommen der KI ist wahrscheinlich eine Katastrophe für die menschliche Handlungsfreiheit – insbesondere dann, wenn sie sich irgendwann als bösartig statt wohlwollend gegenüber der Menschheit erweist.

Eine wohlwollende KI ist keineswegs garantiert.

Israel setzt Selbstmorddrohnen gegen vertriebene palästinensische Familien ein, die in Zelten Zuflucht suchen

Israel setzt Selbstmorddrohnen gegen vertriebene palästinensische Familien ein, die in Zelten Zuflucht suchen

Von Sharif Abdel Kouddous und Hamza M.Salha

Israel hat in der vergangenen Woche bei mehreren Angriffen auf Gaza von Elbit Systems hergestellte SkyStriker-Drohnen eingesetzt und dabei mindestens 30 Palästinenser getötet, die in Zelten Schutz gesucht hatten, darunter 14 Kinder.

Bericht von Sharif Abdel Kouddous, Mohnad Qeshta und Hamza Salha

MAWASI KHAN YOUNIS & JABALIYA – Das israelische Militär setzt sogenannte Selbstmorddrohnen – hochpräzise Angriffsdrohnen – bei Angriffen auf Flüchtlingslager in Gaza ein, bei denen laut Fotos, Videos und Augenzeugenberichten, die Drop Site News vorliegen, mindestens 30 Palästinenser getötet wurden, darunter 14 Kinder.

Bei mindestens fünf separaten Angriffen in der vergangenen Woche, darunter einer im Flüchtlingslager Jabaliya, einer in Beit Lahia und drei auf Familien, die in Mawasi Khan Younis Zuflucht gesucht hatten, setzte Israel Angriffsdrohnen vom Typ SkyStriker ein, die von Elbit Systems, dem größten privaten Rüstungsunternehmen Israels, hergestellt werden. Mawasi Khan Younis ist als „humanitäre Zone“ ausgewiesen, aus der das israelische Militär die Palästinenser in Gaza vertrieben hat, die dennoch wiederholt bombardiert wurde. Fotos und Videos der Drohnenreste wurden von Trevor Ball, einem Munitionsforscher und ehemaligen Sprengstoffexperten der US-Armee, untersucht und identifiziert.

„Einweg-Angriffsdrohnen sind praktisch Raketen und werden nach den meisten technischen Definitionen auch als Raketen betrachtet“, sagte Ball. „Was ihre Wirkung angeht, sind sie den Bomben und Raketen, mit denen zuvor Zelte und Schulen angegriffen wurden, ziemlich ähnlich. Der größte Unterschied besteht darin, dass es sich um Loitering Munitions handelt, die eine Zeit lang um ein Ziel kreisen können, bevor sie zuschlagen.“

Loitering Munitions – auch als Selbstmorddrohnen oder Kamikaze-Drohnen bezeichnet – sind mit Sprengköpfen ausgestattet und so konstruiert, dass sie schweben und ein Ziel lokalisieren, bevor sie mit hoher Geschwindigkeit darauf stürzen.

Laut Werbematerial von Elbit Systems ist der SkyStriker „eine vollständig autonome Loitering Munition (LM), die mit einem 5 oder 10 kg schweren Sprengkopf im Rumpf Ziele lokalisieren, erfassen und treffen kann und dabei eine hohe Präzision bietet.“ Der SkyStriker wird von einem Elektromotor angetrieben, der „eine geringe akustische Signatur aufweist und verdeckte Operationen in geringer Höhe ermöglicht“. Das israelische Militär hat kürzlich ein separates Video veröffentlicht, das Selbstmorddrohnen zeigt, die Ziele in Gaza angreifen.

Elbit, das den SkyStriker erstmals 2017 vorgestellt hat, hebt die Präzisionsfähigkeiten der Drohne hervor, „Ziele mit höchster Genauigkeit zu treffen“. Das Unternehmen verweist auch auf die relativ geringen Kosten von „Loitering Munitions“, die „Präzisionsangriffe ohne die hohen Kosten teurer Munition wie Lenkraketen und Raketen durchführen können“. Ein Werbevideo des Unternehmens zeigt ebenfalls die Fähigkeiten des SkyStriker, darunter das Treffen relativ kleiner Ziele genau in deren Mitte.

In einem Abschnitt mit dem Titel „Minimierung von Kollateralschäden“ erklärt Elbit: „Der SkyStriker verfügt außerdem über die seltene Fähigkeit, Missionen bei Bedarf abzubrechen. Wenn sich die Situation am Ziel zu ändern scheint – beispielsweise durch das plötzliche Auftauchen unbeteiligter Zivilisten –, kann der Bediener die Munition anweisen, in den Looter-Modus zurückzukehren, bevor sie das Ziel trifft, und bereit zu sein, den Angriff fortzusetzen, sobald die Bedingungen wieder gegeben sind.“

„Ich bin mir nicht sicher, warum wir sie jetzt sehen“, sagte Ball über ihren Einsatz in Gaza. ‚Möglicherweise wollen sie sie in einer ‘realen‘ Umgebung testen, oder es könnte eine Änderung in der Art und Weise sein, wie sie Angriffe durchführen. Es könnte für sie jetzt effizienter sein, diese Drohnen im Vergleich zu anderen Plattformen (Hermes/Apache/Jet) einzusetzen, insbesondere angesichts der kleineren geografischen Gebiete, die die Menschen in Gaza laut IDF besetzen dürfen.“

Elbit Systems liefert Hunderte von Produkten an das israelische Militär, darunter Munition, Drohnen, Lenkraketensysteme, Aufklärungssysteme und andere Systeme. Der Krieg Israels gegen Gaza hat die Gewinne des Unternehmens in die Höhe getrieben. Im vergangenen Monat meldete das Unternehmen einen höheren Quartalsgewinn, der zum Teil auf die höheren Einnahmen aus dem Krieg zurückzuführen ist, und rechnet angesichts des weltweiten Anstiegs der Verteidigungsausgaben mit einem weiteren Wachstum bis 2025.

Das israelische Militär hat auf keine der von Drop Site eingereichten konkreten Fragen zu den Angriffen geantwortet.

17. April: Mawasi Khan Younis

Am 17. April stürzte eine SkyStriker-Drohne in Mawasi Khan Younis in der Nähe von Asdaa – einst ein Vergnügungspark in Gaza – auf ein Zelt und tötete mindestens zehn Mitglieder der Familie Abu al-Rous, darunter drei Frauen und fünf Kinder. Aufnahmen vom Ort des Angriffs zeigen die verkohlten Überreste einer provisorischen Unterkunft, die aus Wellblech und Planen in einem offenen Bereich am Straßenrand errichtet worden war. Die Teile der SkyStriker waren am Ort des Angriffs deutlich zu sehen.

Teile einer SkyStriker-Drohne nach einem Angriff am 17. April auf ein Zelt in Mawasi Khan Younis. (Foto: Mohnad Qeshta)

19. April: Mawasi Khan Younis

Zwei Tage später, am 19. April, wurden fünf Menschen bei einem Angriff einer SkyStriker-Drohne auf ein Zeltlager für vertriebene Palästinenser in der Nähe eines britischen Feldlazaretts in Mawasi Khan Younis getötet. Unter den Getöteten befanden sich drei Mitglieder der Familie Abu al-Nida, darunter zwei Frauen. In den Trümmern in der Nähe der Drohnenreste sind Kleidung, Matratzen und andere Haushaltsgegenstände zu sehen.

Teile einer SkyStriker-Drohne nach einem Angriff am 19. April auf ein Zelt in Mawasi Khan Younis. (Foto: Mohnad Qeshta)

„Das ist die Drohne, die uns getroffen hat. Es gab eine Menge Feuer“, sagte Ziad al-Maghrabi, ein Nachbar, der in einem benachbarten Zelt lebt, gegenüber Drop Site, während er auf die Überreste des SkyStrikers zeigte. “Was haben wir getan, dass sie Vertriebene angreifen? Sie haben uns in unseren Zelten mit einem solchen Flugzeug getroffen – Menschen in baufälligen, abgenutzten Zelten? Menschen, die durstig und hungrig sind, und sie schlagen uns mit diesen Flugzeugen? Was ist der Grund dafür?“

21. April: Mawasi Khan Younis

Am 21. April tötete ein SkyStriker-Drohnenangriff auf ein Zelt gegenüber dem Karza-Café in Mawasi Khan Younis ein Ehepaar, Hassan Abu Zeid und Israa al-Maghari. Aufnahmen und Fotos der Folgen zeigen ein zerstörtes Zelt neben zerrissenen Matratzen und anderen Habseligkeiten, die auf dem Boden verstreut liegen. Auch hier sind die Trümmer der Drohne deutlich zu sehen.

Teile einer SkyStriker-Drohne nach einem Angriff am 21. April auf ein Zelt in Mawasi Khan Younis. (Foto: Mohnad Qeshta)

17. April: Beit Lahia

Das israelische Militär hat in der vergangenen Woche auch SkyStriker-Drohnen im Norden Gazas eingesetzt.

Am 17. April traf eine SkyStriker-Drohne ein Zelt in Beit Lahia, der nördlichsten Stadt im Gazastreifen, und tötete sechs Mitglieder der Familie al-Atal – einen Vater, eine Mutter und ihre vier Kinder. Die Überreste der Drohne sind deutlich zu sehen.

Teile einer SkyStriker-Drohne nach einem Angriff auf ein Zelt, in dem eine vertriebene palästinensische Familie in Beit Lahia am 17. April lebte. (Foto: Hasan N. H. Alzaanin/Anadolu via Getty Images)
Trümmer eines Zeltes nach einem SkyStriker-Drohnenangriff in Beit Lahia am 17. April. (Foto: Hasan N. H. Alzaanin/Anadolu via Getty Images)

17. April: Flüchtlingslager Jabaliya

In den frühen Morgenstunden des 17. April wurden bei einem Angriff auf ein Zelt im östlichen Teil des Flüchtlingslagers Jabaliya sieben Mitglieder der Familie Asaliyah getötet – ein Ehepaar und ihre fünf Kinder.

„Gegen 1:20 Uhr morgens gab es ein Geräusch wie bei einem Erdbeben in der Nachbarschaft“, berichtete ein Verwandter der Opfer, der 27-jährige Ibrahim Asaliyah, gegenüber Drop Site. „Wir wachten panisch auf, eilten zum Zelt und sahen, dass es loderte. Wir gingen hinein und fanden sie in ihren Betten, ihre Körperteile waren überall verstreut. Wir begannen, ihre Körperteile in Nylontaschen zu sammeln.“

Fotos vom Tatort zeigen auch die Trümmer des Zeltes und die Überreste der SkyStriker-Drohne.

Der 17-jährige Tawfiq Asaliyah hält ein Teil einer SkyStriker-Drohne in den Händen, die am 17. April sieben seiner Verwandten im Flüchtlingslager Jabaliya getötet hat. (Foto: Mohammed Abu Mhadi)
Die Trümmer nach einem Angriff einer SkyStriker-Drohne auf das Flüchtlingslager Jabaliya am 17. April, bei dem sieben Mitglieder der Familie Asaliyah getötet wurden. (Foto: Mohammed Abu Mhadi).
Teile einer SkyStriker-Drohne, die am 17. April sieben Mitglieder der Familie Asaliyah im Flüchtlingslager Jabaliya getötet hat. (Foto: Mohammed Abu Mhadi)

„Ich war Zeuge des gesamten Vorfalls. Wir haben die Selbstmorddrohne nach der Explosion aufgehoben – es sah aus wie ihre Flügel. Es war etwas Schreckliches“, sagte Asaliyah.

Ein weiterer Verwandter, der 17-jährige Tawfiq Asaliyah, wurde ebenfalls durch den Knall geweckt und rannte zum Tatort. ‚Die Selbstmorddrohne traf das Zelt meines Cousins – wir hörten die Explosion‘, sagte er. „Wir wussten, dass sie getötet worden waren, sie schliefen, als es passierte.“

„Diese Raketen nennen sie intelligente Bomben oder intelligente Selbstmorddrohnen“, sagte Ibrahim Asaliyah. “Aber wessen sind diese Kinder schuldig? Letztendlich ist dies ein Krieg der ethnischen Säuberung.“

Ist das der Mann hinter Trumps China-Politik?

Von Mike Whitney

Die Trump-Zölle sind Teil einer mehrgleisigen Strategie, die darauf abzielt, China daran zu hindern, die dominierende Macht in Asien zu werden. Der militärische Teil dieser Strategie soll synchron mit dem Handelskrieg ablaufen, indem China mit Militärstützpunkten und feindlich gesinnten Nachbarn umzingelt wird, die sich Washingtons Anti-China-Allianz angeschlossen haben. Der Autor dieses Eindämmungsplans ist Elbridge Colby, der derzeit als Unterstaatssekretär für Politik im Pentagon tätig ist, einer hochrangigen Position, die an der Gestaltung der Verteidigungspolitik mitwirkt.

Colby ist kein Neokonservativer, vielmehr wurde seine Ernennung im Senat mit der Begründung angefochten, er sei nicht entschlossen genug, den Iran anzugreifen, den er nicht als ernsthafte Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA betrachtet. Colby konzentriert sich ganz auf China, das er als existenzielle Bedrohung für die „regelbasierte internationale Ordnung“ ansieht. Hier sind einige Auszüge aus der Nationalen Verteidigungsstrategie 2018, einem Dokument, das stark von Colby beeinflusst wurde. Die Auszüge unterstreichen, wie bedroht sich die westlichen Eliten durch China fühlen und warum sie (ihrer Meinung nach) handeln müssen, um ihre Interessen zu schützen:

China und Russland untergraben derzeit die internationale Ordnung von innen heraus, indem sie ihre Vorteile ausnutzen und gleichzeitig ihre Grundsätze und „Verhaltensregeln“ unterlaufen. (2018 NDS, S. 2)

https://www.dau.edu/sites/default/files/Migrated/CopDocuments/2018%20National%20Defense%20Strategy%20Summ

China nutzt die Modernisierung seines Militärs, Einflussnahme und räuberische Wirtschaftspolitik, um Nachbarländer dazu zu zwingen, die Indo-Pazifik-Region zu seinem Vorteil neu zu ordnen. (2018 NDS, S. 2)

Die zentrale Herausforderung für den Wohlstand und die Sicherheit der Vereinigten Staaten ist das Wiederaufleben eines langfristigen strategischen Wettbewerbs durch Kräfte, die in der Nationalen Sicherheitsstrategie als revisionistische Mächte eingestuft werden. Es wird immer deutlicher, dass China und Russland eine Welt nach ihrem autoritären Vorbild gestalten wollen – mit Vetorecht über die wirtschaftlichen, diplomatischen und sicherheitspolitischen Entscheidungen anderer Nationen. (2018 NDS, S. 1)

Colbys NDS 2018 markiert das Ende des Krieges gegen den Terror und den Beginn eines „Machtkampfs der Großmächte“. Er steht für eine strategische Neuausrichtung der US-Ressourcen von Osteuropa und dem Nahen Osten hin zum Indopazifikraum. Außerdem deutet er darauf hin, dass die USA in andere Arten von Konflikten verwickelt sein werden als in den letzten 20 Jahren – Konflikte, die konventionelle Waffen, Kampftruppen und eine robuste industrielle Leistungsfähigkeit erfordern, statt verdeckter Operationen, Guerillakrieg und Spezialwaffensysteme. Der Krieg kehrt zu seiner ursprünglichen Form zurück, einem tödlichen und zerstörerischen Zusammenprall zwischen souveränen Staaten.

Wie bereits erwähnt, ist es Colbys vorrangiges Ziel, China daran zu hindern, sich als regionaler Hegemon in Asien zu etablieren. Um dieses Ziel zu erreichen, empfiehlt er eine Politik der Vorababschreckung (mehr Stützpunkte, Truppen und tödliche Waffen), starke regionale Anti-China-Koalitionen und „ein reformiertes Pentagon, das schnell auf Entwicklungen in Asien reagieren kann“.

Colby sieht seine Politik nicht als provokativ oder eskalierend an, sondern betrachtet sie einfach als den besten Weg, um Amerikas Platz in der Weltordnung zu erhalten.

Konkret befürwortet er die „Strategie der Verweigerung“ (so der Titel seines 2021 erschienenen Buches), einen Plan, der darauf abzielt, China durch die Schaffung von Hindernissen, deren Überwindung zu kostspielig ist, daran zu hindern, die regionale Vorherrschaft zu erlangen. Das Ziel ist es, China davon zu überzeugen, dass jeder Versuch, die Umzingelung durch Washington (mit militärischer Gewalt) zu durchbrechen, zu inakzeptablen Verlusten führen wird. Diese Strategie der Verweigerung ist die de facto operative Politik der Trump-Regierung.

Es überrascht nicht, dass Colby seine Strategie als einen Weg sieht, Krieg zu vermeiden, nicht als einen Weg, ihn zu beginnen. Hier ist Colby:

„Das Ziel ist nicht, einen Krieg zu führen, sondern ihn zu verhindern, indem wir Peking klar machen, dass es seine aggressiven Ziele, insbesondere gegenüber Taiwan oder anderen wichtigen Verbündeten, nicht erreichen kann.“

(Artikel in Foreign Affairs, Oktober 2021)

Chinas „aggressive Ziele“? Die Vereinigten Staaten provozieren China in seinem eigenen Hinterhof, während sie – gemäß der Monroe-Doktrin – die Kontrolle über eine ganze Hemisphäre beanspruchen. Hier wieder Colby:

„Taiwan ist der Dreh- und Angelpunkt der ersten Inselkette, und sein Fall an China würde die strategische Position der Vereinigten Staaten in Asien grundlegend untergraben, Peking ermutigen und unsere Allianzen schwächen.“

(The Strategy of Denial, S. 87)

„Bei der Verteidigung Taiwans geht es nicht um Sentimentalität, sondern um knallharte strategische Interessen. Wenn China Taiwan kontrolliert, wird es den westlichen Pazifik beherrschen und Japan, die Philippinen und unsere Glaubwürdigkeit bedrohen.“

(Aussage vor dem Senatsausschuss für Streitkräfte, Januar 2025)

Unter der Politik von Trump beabsichtigen die USA also, China den Zugang zu einer Insel (Taiwan) zu verweigern, die sie bereits als rechtmäßigen Teil Chinas anerkannt haben (Ein-China-Politik), und dann Peking durch Marineübungen in der Taiwanstraße oder im Südchinesischen Meer zu provozieren? Ist das der Plan?

Wie unterscheidet sich das von Bidens Politik?

Nutzen die USA nicht bereits ihre Geheimdienste und NGOs, um die Unabhängigkeitsbewegung in Taiwan zu stärken? Bewaffnen die USA nicht bereits „Taiwan bis an die Zähne“, um ihre Verachtung für die Regierung in Peking offen zu zeigen? Bauen die USA nicht bereits weitere Militärstützpunkte, stärken sie nicht bereits anti-chinesische Allianzen und machen sie sich nicht bereits überall im indopazifischen Raum unbeliebt?

Colbys zurückhaltender Ton und seine ehrerbietige Rhetorik lassen seine „Verleugnungspolitik“ harmloser erscheinen, als sie ist. In Wahrheit handelt es sich bei dieser Strategie lediglich um „Containment 2.0“: mehr Einschüchterung, mehr Schikanen und mehr Aufwiegelung, wie wir es seit mehr als einem Jahrzehnt immer wieder erleben.

Es versteht sich von selbst, dass Colbys Ansichten zu China weitgehend mit denen Trumps übereinstimmen. Beide betrachten China als Amerikas wichtigsten strategischen Feind, beide unterstützen die Stärkung der anti-chinesischen Allianzen in der Region und beide wollen die militärische Abschreckung der USA verstärken. Auch wenn Trumps Rhetorik vielleicht etwas provokativer ist als die von Colby, scheinen sich beide einig zu sein, dass China mit eiserner Faust behandelt werden muss.

Natürlich ist China besorgt, dass Trumps konfrontative Haltung einen Vorfall auslösen könnte, der als Vorwand für einen Krieg dienen würde. China würde es vorziehen, diplomatische Gespräche mit den USA aufzunehmen, um zu sehen, ob die Parteien ihre Differenzen friedlich beilegen können, aber das ist möglicherweise keine Option. Schließlich besteht die Regierung ausschließlich aus Hardlinern, Neokonservativen und Kriegstreibern. Weder im Team Trump noch in der gesamten außenpolitischen Elite gibt es „Tauben“. Das bedeutet, dass „Frieden“ nicht auf der Liste der Optionen stehen wird.

Anmerkung: Wir haben Grok AI gefragt, ob es in der Trump-Regierung oder im außenpolitischen Establishment der USA überhaupt eine „Taube“ in einer Machtposition gibt. Der einzige Name, den Grok finden konnte, war Rand Paul, der weder in der Regierung noch im außenpolitischen Establishment tätig ist. Die Zahl der Befürworter des Friedens in der Regierung ist gleich Null.

Zensur im Schutzmantel – Trumps Gesetz gegen Deepfakes wird zur Waffe gegen politische Kritik

Der „Take It Down Act“: Eine als Schutz getarnte Zensurwaffe
Ein Zensurmechanismus, der zuerst schießt und dann Fragen stellt – ohne Rechtsbehelf.

Präsident Trump hat sich hinter den „Take It Down Act“ gestellt, einen Gesetzesentwurf zur Bekämpfung der Verbreitung nicht einvernehmlicher intimer Bilder (NCII), einschließlich KI-generierter Deepfakes. Die Gesetzgebung hat insbesondere durch die Unterstützung von First Lady Melania Trump an Fahrt aufgenommen – und durch Trump selbst, der sie in seiner Rede vor dem Kongress am 4. März ausdrücklich begrüßte:

„Der Senat hat soeben den Take It Down Act verabschiedet… Sobald es das Repräsentantenhaus passiert hat, freue ich mich darauf, dieses Gesetz zu unterzeichnen. Und ich werde dieses Gesetz auch für mich selbst verwenden, wenn es Ihnen nichts ausmacht – denn niemand wird online schlechter behandelt als ich, niemand.“

Auch wenn diese Bemerkung wohl ironisch gemeint war, wirft sie eine ernsthafte Frage auf: Wie wird dieses Gesetz durchgesetzt – und wer profitiert am meisten davon?

Ein notwendiges Gesetz mit potenziellen Fallstricken

Die Zunahme von KI-generierten expliziten Inhalten und Rachepornos ist zweifellos ein reales Problem. Opfer von NCII kämpfen seit Jahren darum, schädliche Inhalte löschen zu lassen – oft vergeblich. Der „Take It Down Act“ soll dem Einzelnen mehr Macht geben, sich gegen digitale Übergriffe zu wehren.

Doch wie bei vielen Internetgesetzen liegt die Herausforderung im Detail. Kritiker warnen, dass ein zu weit gefasstes Gesetz schnell zur juristischen Waffe werden kann – besonders, wenn klare Schutzmaßnahmen fehlen.

Die Debatte um Meinungsfreiheit

Die Formulierung des Gesetzentwurfs lässt befürchten, dass auch legitime Inhalte wie Satire, Journalismus oder politische Kommentare entfernt werden könnten – unter Berufung auf angebliche „nicht einvernehmliche“ Darstellungen. Finanzstarke Personen oder Politiker könnten das Gesetz dazu nutzen, unliebsame Inhalte zu entfernen, auch wenn keine tatsächliche Rechtsverletzung vorliegt.

Beispiele zeigen, wie gefährlich vage der Begriff „sexuell explizit“ sein kann. Ein KI-generiertes Bild, das Trump zeigt, wie er Elon Musk die Füße küsst – eindeutig satirisch – könnte theoretisch bereits unter NCII fallen. Ebenso ein bearbeitetes Meme während der Wahl 2024, das Kamala Harris und Tim Walz als Figuren aus „Dumm und Dümmer“ mit überzeichneten Gesten zeigte. Meta zensierte das Bild – angeblich wegen sexuellen Inhalts.

Solche Einzelfälle illustrieren die Grauzonen. Wenn Satire als NCII gilt, ist der Weg zur politischen Säuberung des Internets nicht mehr weit.

Zensur auf Knopfdruck: Ein Gesetz für die Mächtigen?

Plattformen sollen laut Gesetz innerhalb von 48 Stunden auf Löschaufforderungen reagieren – ohne Beweise. Das bedeutet: Eine bloße Behauptung reicht aus, um Inhalte zu löschen. Es gibt keinen Einspruchsmechanismus, keine neutrale Instanz, keine Transparenz. Das Internet wird zu einem Minenfeld für alle, die ihre Meinung öffentlich äußern.

Und natürlich werden sich soziale Medien – wie gewohnt – nicht dagegen wehren. Droht staatliche Repression, wird lieber zu schnell zensiert als zu spät.

Selektive Durchsetzung: Ein bekanntes Muster

Das Gesetz wird nicht gleichmäßig angewendet werden. Wer die Durchsetzung kontrolliert – etwa die Federal Trade Commission (FTC) – erhält enorme Macht. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass solche Instanzen politisch agieren. Während der Pandemie wurden Regierungskritiker zensiert, während genehme Falschinformationen unbehelligt blieben.

Auch Unternehmen und Lobbygruppen könnten das Gesetz nutzen, um kritische Berichterstattung zu unterdrücken. Ein Unternehmen könnte behaupten, ein Foto verletze den NCII-Schutz – und schon verschwinden Enthüllungen, Recherchen, Whistleblower-Berichte.

Der „Take It Down Act“ als trojanisches Pferd

Auf den ersten Blick erscheint der Gesetzentwurf als wohlgemeinter Schutz. Doch tatsächlich wird eine gefährliche Tür geöffnet: zu automatisierter Zensur, staatlicher Überwachung und selektiver Meinungsunterdrückung.

Die Ähnlichkeit zum DMCA-Verfahren ist frappierend. Auch dieses Gesetz wurde in der Praxis massenhaft für Zensurzwecke missbraucht – ohne Nachweis, ohne rechtliches Gehör.

Besonders problematisch: Der Druck auf verschlüsselte Kommunikation. Messenger-Dienste könnten gezwungen werden, Inhalte zu scannen – ein direkter Angriff auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Was als Schutz vor Missbrauch beginnt, endet in der Totalüberwachung privater Gespräche.

Was wäre ein vernünftiger Weg?

Ein verantwortungsvoller Umgang mit NCII bräuchte:

  • Klare Definitionen und Schutz legitimer Redeformen.
  • Beweislast beim Beschwerdeführer.
  • Strafen bei Missbrauch des Systems.
  • Schutz für verschlüsselte Kommunikation.

Doch all das fehlt dem Take It Down Act. Stattdessen schafft er ein vages, missbrauchsanfälliges System – eine juristische Allzweckwaffe für die, die sie sich leisten können.

Fazit:
Der „Take It Down Act“ ist nicht der Schutzschild, als den er sich ausgibt. Er ist ein trojanisches Pferd, das – unter dem Deckmantel des Opferschutzes – zur digitalen Kontrolle und Meinungsmacht für die Eliten ausgebaut wird. Wer das Internet frei halten will, muss solche Gesetze kritisch prüfen – bevor die freie Rede nur noch eine nostalgische Erinnerung ist.

Trump-Administration treibt KI-Autos voran – unter dem Vorwand, „mit China mitzuhalten“

Der Vorstoß in Richtung KI-gesteuerter selbstfahrender Autos erhält von der Trump-Administration großen Auftrieb

Leo Hohmann

Unter dem Vorwand „wir müssen mit China mithalten“ wird das US-Verkehrssystem in einer Weise grundlegend verändert, die die Bewegungsfreiheit aushebelt – und das alles wird von der Trump-Administration eingeleitet.

Das US-Verkehrsministerium hat am Donnerstag angekündigt, die Sicherheitsvorschriften für die Entwicklung selbstfahrender Fahrzeuge zu lockern, um die weltweite Dominanz der USA in dieser Branche zu erhalten.

Das Programm wird die US-Automobilhersteller von den Sicherheitsvorschriften für automatisierte Fahrzeuge (AVs) befreien, die für Forschungs- oder Demonstrationszwecke bestimmt sind, laut dem Schreiben der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA).

Verkehrsminister Sean P. Duffy erklärte:

„Diese Regierung versteht, dass wir uns in einem Wettlauf mit China befinden, um die Innovation zu übertreffen – und der Einsatz könnte nicht höher sein.“

Duffy betonte, dass der Schritt Teil der Innovationsagenda des Verkehrsministeriums sei, mit dem Ziel, die USA „näher an einen einzigen nationalen Standard“ heranzuführen, der Innovation durch den Abbau regulatorischer Hürden fördert.

Der Chefsyndikus der NHTSA, Peter Simshauser, sagte, dieser Schritt ermögliche es den AV-Herstellern, „schneller zu entwickeln und weniger Zeit mit unnötigen Prozessen zu verbringen – bei gleichzeitig verbesserter Sicherheit.“

Die Autonomous Vehicle Industry Association (AVIA) begrüßte in einer Stellungnahme den neuen Rahmen als einen „mutigen und notwendigen Schritt“, um den Übergang der USA zu automatisierten Fahrzeugen voranzutreiben.

Man behauptet, diese Fahrzeuge würden die Straßen sicherer machen – indem sie das Fahren dem Menschen entziehen und der KI überlassen. Kein Wort hingegen über den Verlust von Privatsphäre und Bewegungsfreiheit. Denn: Selbstfahrende Autos sind auch Fahrzeuge, die aus der Ferne abgeschaltet werden können.

AVIA-CEO Jeff Farrah erklärte:

„Wir freuen uns darauf, mit Minister Duffy und seinem Team zusammenzuarbeiten, um eine intelligente, zukunftsweisende Politik umzusetzen, die unsere Straßen sicherer macht, die Mobilität erweitert, die Lieferketten stärkt und das amerikanische Wirtschaftswachstum für kommende Generationen ankurbelt.“

Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die Trump-Regierung uns in eine „schöne neue Welt“ der Technokratie führt – in der immer weniger der von uns genutzten Werkzeuge unter unserer eigenen Kontrolle stehen. Die KI wird alles steuern. Genau darum geht es bei Projekt Stargate.

Projekt Stargate wurde vom Weißen Haus am ersten Tag der zweiten Amtszeit in Zusammenarbeit mit den Erztechnokraten Larry Ellison (Oracle) und Sam Altman (OpenAI) ins Leben gerufen. Auch Elon Musk und Peter Thiel – beide bedeutende Technokraten – haben enormen Einfluss auf das Weiße Haus.

Ellison, Altman, Musk und Thiel haben eines gemeinsam: Sie sind Technokraten mit dem Ziel, den Menschen in fast allen Funktionen durch Künstliche Intelligenz zu ersetzen. Die wenigen, die in Schlüsselfunktionen verbleiben, sollen „Supermenschen“ sein – erweitert durch invasive Technologie.
Mit anderen Worten: Teil einer neuen, überlegenen Ethnie von Transhumanen.

Deshalb spricht man von der „Menschheit 2.0“. Es geht nicht nur um das „Internet der Dinge“, wie autonome Fahrzeuge – es geht um das „Internet der Körper“.

Ich bezweifle, dass Präsident Trump all das wirklich versteht. Aber er spielt mit dem Feuer, indem er sich an Transhumanisten und Technokraten wie Musk, Ellison, Altman und Thiel hängt.

Für Trump geht es nur darum, „mit China mitzuhalten“.
China als Hauptkonkurrent – ein bekanntes Narrativ, das die Technokraten selbst gern ins Spiel bringen. Denn sie wissen: Es funktioniert.
„Wenn wir das nicht tun, wird China uns überholen.“
Doch Vorsicht: Dieses Argument ist ein gefährlicher Trugschluss.

Laut NTD.com sagte John Bozzella, Präsident und CEO der Alliance for Automotive Innovation, der neue Rahmen stelle sicher, dass die USA ihre Führungsrolle bei AVs nicht an China oder andere Länder verlieren.

AV-Führung an China verlieren? Na und?
Wenn Chinesen gezwungen werden, in autonomen Fahrzeugen zu sitzen – einer neuen Form öffentlicher Verkehrsmittel, die nicht länger vom Fahrer selbst kontrolliert werden –
warum sollte das bedeuten, dass auch Amerika diesen Weg einschlagen muss?

Der gesamte Vorstoß, KI jede Facette unseres Lebens kontrollieren zu lassen, wird unter dem Deckmantel „wir dürfen nicht zurückfallen“ durchgesetzt. Und das mit wachsendem Tempo.

Aber hier liegt der entscheidende Punkt:
China ist eine autoritäre Gesellschaft – und dort fügt sich Überwachungstechnologie nahtlos ins System.
Amerika hingegen soll eine freie Gesellschaft sein.
Und doch drängen unsere eigenen politischen Eliten uns auf denselben gefährlichen Pfad wie China.

Das allein sollte Alarm auslösen.

Denn selbst wenn die derzeitige Regierung diese Technologien nur als neutrale Werkzeuge begreift – man kann sicher sein, dass eine künftige Regierung keine Sekunde zögern wird, sie zu missbrauchen.

Der Goldrausch, den Sie nicht bemerken sollen – und der nächste große monetäre Reset

Der Goldrausch, den Sie nicht bemerken sollen – und der nächste große monetäre Reset

von Nick Giambruno

Im vergangenen Jahr haben die Zentralbanken rund 34 Millionen Unzen Gold gekauft – und damit zum dritten Mal in Folge einen neuen Rekord aufgestellt.

Wir erleben die Beschleunigung eines langfristigen Trends, der mit der Finanzkrise 2008 begann, als die Zentralbanken von Nettoverkäufern zu Nettokäufern von Gold wurden. In den letzten Jahren hat sich dieser Trend explosionsartig verstärkt. Die Goldkäufe erreichten ein rekordverdächtiges Niveau, wie die folgende Grafik zeigt.

Alles deutet darauf hin, dass 2025 ein weiteres massives Jahr für Goldkäufe durch Zentralbanken werden wird.

Der Goldrausch, den Sie nicht bemerken sollen – und der nächste große monetäre Reset

Zentralbanken und Regierungen sind zusammen die weltweit größten Goldhalter. Gemeinsam besitzen sie offiziell über 1,2 Milliarden Feinunzen – von den insgesamt 6,9 Milliarden Unzen, die in der gesamten Menschheitsgeschichte abgebaut wurden.

Allerdings handelt es sich hierbei nur um die offiziellen Zahlen, die Regierungen veröffentlichen. Die tatsächlichen Goldbestände könnten weitaus höher sein, da Regierungen dazu neigen, ihre Reserven geheim zu halten. Sie behandeln Gold als strategisches Finanzinstrument.

Russland und China – die wichtigsten geopolitischen Rivalen der USA – sind in den letzten zwei Jahrzehnten die größten Goldkäufer gewesen.

Es ist kein Geheimnis, dass China seit vielen Jahren versucht, so viel Gold wie möglich zu horten.

China ist der weltweit größte Produzent und Käufer von Gold. Russland steht an zweiter Stelle. Der Großteil dieses Goldes landet direkt in den Tresoren der chinesischen und russischen Regierung.

Der Trend zur Goldakkumulation durch Zentralbanken nimmt weiter Fahrt auf. Wenn sich der Rest der Welt wieder Gold zuwendet, werden die USA nicht abseitsstehen wollen.

Offiziell haben die USA seit Jahrzehnten keine einzige Unze zu ihren 261 Millionen Unzen Goldreserven hinzugefügt.

Inoffiziell? Das könnte eine andere Geschichte sein.

Seit Trumps Wahlsieg im November 2024 hat ein plötzlicher Zustrom von physischem Gold die USA erreicht – aus wichtigen Goldzentren wie London, der Schweiz und anderen Orten.

Der Goldmarkt wird normalerweise durch Papierhandel dominiert. Großflächige physische Goldlieferungen sind selten. Doch CNBC und der World Gold Council berichten, dass seit November mehr als 19 Millionen Unzen – möglicherweise sogar deutlich mehr – physisches Gold in die USA gelangt sind.

Das entspricht rund 13 % der angeblich in Fort Knox gelagerten Goldreserven – in weniger als sechs Monaten.

Das ist kein normales Marktverhalten.

Das deutet stark darauf hin, dass eine nicht-marktwirtschaftliche Instanz – höchstwahrscheinlich die US-Regierung – hinter dieser massiven Goldbewegung steht.

Deshalb sind Trumps jüngste Äußerungen über Fort Knox so interessant.

Trump hat Fort Knox wieder ins nationale Gespräch gebracht – etwas, das kein US-Präsident seit Jahrzehnten getan hat.

Hätte er überhaupt die Möglichkeit einer Überprüfung von Fort Knox erwähnt, wenn die Tresore leer wären? Ich bezweifle das.

Stattdessen ist es gut möglich, dass der massive Zufluss physischen Goldes in die USA in Erwartung einer solchen Überprüfung geschieht.

Die Punkte verbinden – etwas Großes bahnt sich an

Also, was wissen wir:

  • Trump hat die Goldreserven von Fort Knox erstmals seit Jahrzehnten wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt.
  • Die Goldkäufe der Zentralbanken steigen auf ein historisches Rekordniveau.
  • Ein ungewöhnlich großer Strom physischen Goldes fließt in die USA – weit jenseits üblicher Marktbewegungen.

Folgen Sie dem Gold. Es führt immer zur Wahrheit.

Zentralbanken horten Gold in nie dagewesenem Ausmaß. Die US-Regierung zieht vermutlich Millionen Unzen an sich. Und Trump redet plötzlich über Fort Knox.

Das ist kein Zufall.

Erfahren Sie in unserem aktuellen Sonderbericht, worauf sich diese Akteure vorbereiten – und wie Sie vorbereitet sein können: Die gefährlichste Wirtschaftskrise seit 100 Jahren… und die 3 wichtigsten Strategien, die Sie jetzt kennen müssen.