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Journalisten als hirntote Papageien des Staates
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Journalisten als hirntote Papageien des Staates
Der Verfassungsschutz nennt die AfD „gesichert rechtsextrem“ – und die Presselandschaft plappert es nach. Kritische Fragen stellt kaum einer, die Einschätzung wird als sakrosankt hingenommen. Einmal mehr zeigt sich: In den etablierten Medien finden sich keine echten Journalisten mehr – nur noch hirntote Papageien eines kriminellen und zum Scheitern verurteilten Staates.
von Max Roland
Die ARD richtet sich nach dem Verfassungsschutz – und bezeichnet die AfD jetzt als „gesichert rechtsextremistisch.“ Jedes Mal, wenn über die Partei gesprochen wird, soll dieser Aufsager wie eine Formel vorweggeschickt werden. Man kann die Einschätzung des Verfassungsschutzes journalistisch nicht prüfen, die ARD richtet sich trotzdem voll und ganz danach aus.
Das ist Journalismus aus der Hölle – nein, das ist nicht mal mehr das. Wer die unüberprüfbaren Einschätzungen einer exekutiven Behörde für bare Münze nimmt und als Leitfaden für die eigene Berichterstattung hält, ist nie Journalist gewesen. Das mag manchen mit Blick auf die ARD nicht überraschen – aber sie sind nicht die einzigen. Auch in der privaten Medienlandschaft hat man offenbar weitgehend verlernt, was Journalismus ist.
Denn ein echter Journalist würde an dieser Stelle vor allem Fragen stellen. Warum dürfen wir das Gutachten nicht sehen? Warum kommt die Einstufung gerade jetzt? Wie stichhaltig sind die Behauptungen des Verfassungsschutzes über die AfD konkret? Doch diese Fragen stellt kaum einer. Nur wenige widmen sich der Entscheidung des Verfassungsschutzes wirklich kritisch.
Die meisten Journalisten und Medien machen das Gegenteil. Der Spiegel hält am Sonntag fest, nun sei „amtlich bestätigt“, dass AfD-Wähler die Menschenwürde missachten würden. Georg Restle vom ARD-Format Monitor verkündet unmittelbar nach der Bekanntgabe der AfD-Hochstufung, dass diese nun „Folgen haben muss“ – aufgrund der BfV-Einschätzung dürfe man Vertretern der Partei „keine Bühne“ im öffentlich-rechtlichen Rundfunk mehr bieten.
Nikolaus Blome, Politikchef bei RTL/n-tv, findet kein kritisches oder skeptisches Wort zur Hochstufung der AfD – die sei „eine Diagnose wie beim Arzt“, also quasi wissenschaftlich. Stattdessen empört er sich über die „groteske“ Kritik der AfD und kommt zu dem Schluss: „getroffene Hunde bellen“.
Thomas Sigmund vom Handelsblatt schreibt: „Der Verfassungsschutz hat die AfD inzwischen bundesweit als gesichert rechtsextremistisch eingestuft – das ist kein Verdacht mehr, das ist eine klare Diagnose.“ Sein Kollege Dietmar Neuerer urteilt, die AfD würde „erwiesenermaßen Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung“ verfolgen, der Verfassungsschutz habe „ausreichend Beweise für die Verfassungsfeindlichkeit der Partei gefunden“. Das ist bemerkenswert unjournalistisch.
Denn von diesen „ausreichenden“ Beweisen hat der Kollege Neuerer quasi keinen einzigen zu Gesicht bekommen – er vertraut einfach blind auf die Erklärung der staatlichen, weisungsgebundenen Behörde Verfassungsschutz. Und wie „klar“ die „Diagnose“ des Verfassungsschutzes im Ernst ist, weiß auch Thomas Sigmund nicht. Trotzdem sind sie voll dabei, voll auf Linie, kommentieren total überzeugt. Und stehen damit für viel zu viele deutsche Journalisten, die den Kern ihres Berufes ganz offensichtlich verfehlt haben.
Vernimmt man pseudo-kritische Töne, klingen diese vor allem so: Hilft diese Einschätzung der AfD? Stärkt das die Rechten? Ist das der richtige Zeitpunkt? Auch das ist Berichterstattung wie ein Bekenntnis dazu, dass man im Grunde ja aufseiten der Regierung, der staatlichen Behörden sei. Das gemeinsame Verständnis: Die AfD muss weg.
Ein Journalist kann und muss die AfD kritisch betrachten – wie man jede andere Partei auch kritisch betrachten muss. Noch kritischer müssen echte Journalisten aber immer zur Macht – zum Staat, seinen Amtsträgern und Behörden – ausgerichtet sein. Angesichts der umstrittenen Einstufung durch den Verfassungsschutz müsste es eigentlich schon ein unterbewusster Reflex von Journalisten sein, eine solche Einschätzung und ihr Zustandekommen zu hinterfragen und zu prüfen. Doch das tut kaum jemand. Es ist, als hätte man in so mancher Redaktionsstube treu und freudig auf die Entscheidung des Verfassungsschutzes gewartet. Man fragt sich, warum diese Leute Journalisten geworden sind – das Bedürfnis, den Mächtigen auf die Finger zu schauen und kritisch zu berichten, kann sie ganz offensichtlich nicht angetrieben haben.
Echte Journalisten wissen: Begutachtungen und Einschätzungen einer Behörde sind alles andere als sakrosankt. Trotzdem tun viel zu viele Kollegen genau so – als sei der Verfassungsschutz eine unabhängige Institution wie ein Gericht und unfehlbar. Haben sie vergessen, dass ihre berufliche Pflicht das Hinterfragen und nicht das Beipflichten ist? Der sogenannte etablierte Journalismus ist angesichts dieses Gesamtzustands jedenfalls weitgehend hirntot – diese Diagnose ist wirklich „klar“.
In ihm gibt es kaum noch Journalisten, sondern vor allem Berichterstatter. Wer aber nur wie ein Papagei eine fragwürdige Einschätzung einer staatlichen, weisungsgebundenen Behörde nachplappert und nicht hinterfragt, macht sich selbst überflüssig – dann könnten sich die Medien auch der Pressestelle des Innenministeriums und des Verfassungsschutzes anschließen und nur noch Pressemitteilungen herausgeben. Journalisten, die nicht kritisch zur Macht ausgerichtet sind, sind nur noch Regierungssprecher. Dahingehend lassen sich viel zu viele Kollegen in der deutschen Medienlandschaft nur noch als gesichert unjournalistisch einstufen.
Allzu lange hofften allzu viele, die AfD wäre nur eine vorübergehende Störung deutscher Normalität. Ab- und Ausgrenzen schien auszureichen, um mit der neuen Partei fertigzuwerden. Das erwies sich als Irrtum. Der Umgang des politischen und medialen Establishments mit den verhassten “Rechtspopulisten” bewirkte das genaue Gegenteil.
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Russisch lernen – Lektion 79 von 100
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Russisch lernen – Lektion 79 von 100
Sprache ist der Schlüssel – vor allem zur Völkerverständigung. Sie gehören auch zu den Menschen, die gerne Russisch lernen möchten und nicht wissen, wo Sie anfangen sollen? Sie haben das Gefühl, die russische Sprache ist viel zu kompliziert? Macht Ihnen das kyrillische Alphabet Angst, und sind Sie unsicher, ob Sie die richtige Aussprache jemals meistern werden? Wünschen Sie sich, im Urlaub oder im Gespräch mit Muttersprachlern Russisch sprechen zu können, ohne dabei in endlose Theorie abzutauchen? Wenn der Gedanke ans Lernen bisher nur Stress und Unsicherheit bei Ihnen ausgelöst hat und Sie endlich einen einfachen und effektiven Weg suchen, Russisch zu lernen, dann bietet wir Ihnen ab sofort die perfekte Lösung! Wir haben weder Kosten noch Mühen gespart und in den vergangenen sechs Monaten einen insgesamt 100 Lektionen umfassenden Russisch-Kurs produziert. Und das Beste daran: Jedes einzelne dieser Lernvideos ist kostenlos für Sie auf unserer Internetseite abrufbar. Wissen sollte frei sein und dieser Kurs ist unser Dankeschön an unsere Leser für über 10 Jahre Treue und Unterstützung.
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Verbot der AfD gefordert Der grüne Kirchentag segnet die Waffen
Von WOLFGANG HÜBNER | Ich habe schon vor vielen Jahren die evangelische Amtskirche verlassen. Nicht wegen der Kirchensteuer, sondern wegen der schon damals erkennbaren Verlogenheit und politischen Schieflage dieses Sozialkonzerns mit Tauf- und Begräbnisdienstleistungsservice. Ich bin also befangen bei diesem Thema. Doch wäre ich es nicht und sogar noch Mitglied, bliebe nach dem am Wochenende abgeschlossenen Kirchentag nur die schnelle Flucht aus dieser Vorfeldorganisation der Grünen und des Machtregimes in Deutschland. Was sich in Hannover abspielte, hätte keine andere Reaktion erlaubt.
Dabei reden wir besser nicht über den Workshop für dunkelhäutige Kinder, von dem weiße Kinder ausgeschlossen waren. Solche Peinlichkeiten ist man von dieser Amtskirche schon lange gewohnt, sie finden halt in immer neuen Variationen statt. Aber reden wir vom Thema Krieg und Frieden, im Zeichen massiver Aufrüstung und militanter Mobilisierung von höchster Brisanz. Mehr als 3000 Besucher des Kirchentages waren am Freitag in die Messehalle geströmt, um eine Podiumsdiskussion mit bemerkenswerter Besetzung zu verfolgen.
Denn auf dem Podium saßen der militanteste CDU-Kriegstreiber Roderich Kiesewetter, der Linken-Politiker und Ukraineunterstützer Bodo Ramelow, der katholische Militärbischof Franz-Josef Overbeck sowie Sönke Neitzel, ein sogenannter Militärhistoriker, dem es mit der Aufrüstung nicht schnell genug geht. Selbstverständlich war sich dieses Quartett Infernale völlig einig, dass dem Iwan auch von Deutschland endlich wieder militärisch die Instrumente gezeigt werden. Die FAZ war begeistert über den Diskussionsverlauf. Und erst recht darüber, dass im Saal per Abstimmung eine Mehrheit für die Stationierung neuer US-Raketen votierte.
Doch damit nicht genug. Am letzten Tag des Spektakels wurde unter der Regie des berüchtigten Kreuz-Verleugners Heinrich Bedford-Strohm, inzwischen Präsident des offenbar auch unheilbar auf den Hund gekommenen Weltkirchenrats, eine Resolution verabschiedet, die das Verbot der stärksten deutschen Oppositionspartei AfD forderte. Genau 500 Jahre nach Martin Luthers Aufruf an die Fürsten, die Bauernaufstände in weiten Teilen des Landes unbarmherzig mit Schwert und Massenmord zu beenden, wurde der organisierte Protestantismus wie so oft in der deutschen Geschichte kenntlich: Als Antichristen, die die Waffen der Herrschenden mit verlogenen Gebeten segnen.
Wolfgang Hübner.
PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar.
„Größte Druckluftspeicher-Anlage der Welt“ China: Viel heiße Luft!
Von PETER WÜRDIG | So will man die Energiewende zum Erfolg bringen, zumindest in China. Dort nämlich geht jetzt die „Größte Druckluftspeicher-Anlage der Welt“ ans Netz, wie die Plattform „t3n“ berichtet.
Das könnte zumindest auf die Leistung zutreffen, die mit 300 Megawatt (MW) angegeben wird. Die Aufgabe: die sog. „Erneuerbaren“ liefern ihre Leistung nur wetterabhängig, also stark schwankend, mal kommt zu viel, das man nicht verwerten kann, mal kommt wenig oder gar nichts. Im elektrischen Netz muss aber in jeder Sekunde die verbrauchte Leistung mit der eingespeisten übereinstimmen, sonst gibt es technische Störungen bis hin zum Blackout. Also braucht man Speicher, die den notwendigen Ausgleich schaffen.
Man beginnt zunächst mit kalter Luft, und bei einem Überangebot von elektrischer Leistung wird nun diese Luft in einem Kessel (oder in einer unterirdischen Kaverne) komprimiert, und dabei wird die Luft dann so richtig heiß. Das ist das Problem: bei der Komprimierung von Gasen, also auch von Luft, reagieren diese adiabatisch, das heißt also, die Gase werden warm, und ein Teil der Energie geht in die Erwärmung.
Jeder kennt diesen Effekt, wenn man einen Fahrradreifen aufpumpt, wird auch die Pumpe wärmer. Die Chinesen haben dieses Problem zumindest in Teilen gelöst. Die entstehende Wärme wird abgeleitet und in einem Wärmespeicher aufbewahrt. Wenn nun Leistung fehlt und die Druckluft arbeiten soll, also Druck abgegeben wird, um einen Generator für die Rückverstromung anzutreiben, tritt der umgekehrte Effekt ein – die Luft kühlt sich stark ab.
Nun wird, und das ist der Trick, die gespeicherte Wärme verwendet, um die Druckluft in einer brauchbaren Temperatur zu halten. Auf diese Weise wird ein Wirkungsgrad von 64 bis 70 Prozent erreicht, das ist ja schon mal ganz beachtlich. Zum Vergleich ist zu erwähnen, dass bei der jetzt in Deutschland propagierten Speicherung über Wasserstoff ein Wirkungsgrad von etwa 20 Prozent erreicht wird. Es kommt hinzu, chinesische Luft ist deutlich preiswerter als grüner Wasserstoff!
Es bleiben aber Fragen offen. Der Wärmespeicher, dessen Wärme für die Rückerwärmung der Luft gebraucht wird, ist nicht verlustfrei isoliert. Das bedeutet, die Haltedauer für die Speicherung insgesamt ist auf wenige Stunden begrenzt, bei längerer Dauer müsste man dann von außen zusätzlich Wärme zuführen. Eine Dunkelflaute kann aber deutlich länger dauern und für die Versorgung von PV-Anlagen reicht es schon mal gar nicht. Denn bei diesen müsste man ja die elektrische Leistung, die im Sommer erreicht wird, für den Winter speichern.
Über die Kosten der Speicherung erfährt man auch nichts, Betrieb und Wartung einer solchen Anlage ist nicht zum Nulltarif zu haben. Diese Kosten sind ja auch der Grund, warum es in Deutschland bisher nicht gelungen ist, auch nur eine kleine Insel vollständig mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Erinnert sei hier an das Projakt „Smart region Pellworm“, die Versuche dort wuden schon nach zwei Jahren wieder aufgegeben, wie PI-NEWS berichtete.
Nach dem Pariser Klima-Abkommen erhält China erhebliche Mittel aus der übrigen Welt (und auch aus Deutschland). Ob die dazu beigetragen haben, die Pressluftspeicher-Anlagen zu finanzieren, bleibt offen.
Für die Kapazität dieser Anlage wird ein Wert von 1500 Megawattstunden (MWh) angegeben. Zum Vergleich dazu: das größte Pumpspeicherwerk Deutschlands, Goldisthal, hat eine Kapazität von 8480 MWh, also mehr als das fünffache, und der Wirkungsgrad liegt zwischen 85 und 90 Prozent. Dagegen sieht die „Größte Druckluftspeicher-Anlage der Welt“ doch vergleichsweise bescheiden aus.
Dann muss man auch fragen, wie viele dieser „Größten Druckluftspeicher-Anlagen der Welt“ man in Deutschland bräuchte, um nur die Windkraft zu versorgen? Der elektrische Bedarf liegt bei etwa 60 GW, die Windkraft deckt davon die Hälfte, also 35 GW. Für den gesamten Bedarf muss man das noch mal mit fünf multiplizieren, macht 175 GW. Die Druckluft-Anlage hat eine Leistung von 300 Mega-Watt, also 0,3 GW. Das bedeutet, wir brauchen dann 583 Anlagen und man wird sich wohl nach anderen Lösungen umsehen müssen (oder die Energiewende aufgeben).
Peter Würdig.
PI-NEWS-Autor Peter Würdig, Jahrgang 1937, ist Abgeordneter im Samtgemeinderat Land Hadeln (bei Cuxhaven). Er hat das Studium der Physik an der TU Berlin mit Abschluss Diplom-Ingenieur beendet und engagiert sich in der AfD in Landes- und Bundesfachausschuss für die Gestaltung des Parteiprogramms im Bereich Energie- und Klimapolitik. Würdig leitet ein Unternehmen, das sich mit Programmen für die medizinische Statistik und die krankenhausversorgende Apotheke beschäftigt. Aktuelles dazu erfährt man auf seiner Facebook-Seite.
80 Jahre Kriegsende Befreiung feiern ohne die Befreier
Von MANFRED ROUHS | Vor 80 Jahren reichten sich US-amerikanische und sowjetische Soldaten über den Trümmern des militärisch besiegten und weitgehend zerstörten Deutschland die Hände. Hitler war tot, die deutschen Städte glichen Mondlandschaften, Millionen deutsche Soldaten gingen in Kriegsgefangenschaft, und für die deutsche Zivilbevölkerung begann eine Zeit, die von Not und Ungewissheit über ihre Zukunft geprägt war.
Der Hungerwinter 1946/47 kostete mehrere hunderttausend Deutsche das Leben. Eine staatliche Ordnung, die die Grundversorgung mit dem Nötigsten hätte sicherstellen können, gab es nicht mehr.
Erst ab dem Frühjahr 1947 ging es aufwärts. Deutschland war in Zonen aufgeteilt und militärisch besetzt. Die Besatzungsmächte aber – hier die Sowjetunion, dort die USA mit ihren westeuropäischen Verbündeten – zerstritten sich. Bereits 1946 führten sie in Indochina einen ersten, ideologisch geprägten Stellvertreterkrieg zwischen Kapitalismus und Kommunismus, der bis 1954 anhielt und der nahtlos in den Koreakrieg von 1950 bis 1953 mit erneut Millionen Toten und zerbombten Städten nach dem Vorbild des Zweiten Weltkriegs überging.
Ab 1947 wurden die Deutschen im Ost-West-Konflikt gebraucht und von ihrer jeweiligen Hegemonialmacht aufgepäppelt, um als Prellbock gegen den ideologischen Feind in Stellung gebracht zu werden. Wer von dieser Zeit an zur zunächst kleinen Minderheit jener Deutschen gehörte, die bereit waren, sich noch vor irgendeinen politischen Karren spannen zu lassen, dem blieb nichts anderes übrig, als seine jeweilige Besatzungsmacht gut zu finden und ihrem ideologischen Vorbild nachzueifern.
Der „Tag der Befreiung“ am 9. Mai wurde erstmals 1950 in der DDR als offizieller Feiertag begangen – selbstverständlich zusammen mit Vertretern der siegreichen Sowjetunion und der Roten Armee. In der westdeutschen Bundesrepublik tat man sich mit dem Befreiungsdenken schwer, war aber stets gerne zur Stelle, wenn beispielsweise in der Normandie die Westalliierten ihren militärischen Erfolg vom Juni 1944 feierten und westdeutschen Politikern die Gelegenheit gaben, vom Festbuffet mitzuessen und sich neben ordensgeschmückten Kriegssiegern fotografieren zu lassen.
Am 8. Mai 1965, anlässlich des 20. Jahrestag des Kriegsendes, melancholisierte Bundeskanzler Ludwig Erhard, „wenn mit der Niederwerfung Hitler-Deutschlands Unrecht und Tyrannei aus der Welt getilgt worden wären, dann allerdings hätte die ganze Menschheit Grund genug, den 8. Mai als einen Gedenktag der Befreiung zu feiern“.
Seit dem Jahr 1985 und einer kontrovers diskutierten Rede des damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker war dann auch die westdeutsche politische Klasse mehrheitlich bereit, den DDR-Jargon vom „Tag der Befreiung“ anzuerkennen und mitzutragen.
Gerade jetzt, wo der „Kampf gegen rechts“ zur gesamtdeutschen Staatsräson geworden ist, wäre die Zeit günstig dafür, die Geschichte zu bemühen, den Schulterschuss mit den Befreiern von 1945 zu suchen, sich als Sieger der Geschichte in Szene zu setzen und sich dadurch der eigenen Rechtschaffenheit zu vergewissern.
Aber daraus wird nichts werden. Denn die Siegermacht im Osten, Russland, steht imagemäßig vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine wieder da, wo sie für die deutsche Propaganda zuletzt im Juni 1941 stand. Und die wichtigste Siegermacht im Westen, die USA, hat sich von der politischen Klasse der Bundesrepublik Deutschland abgewandt und kommt deshalb für die Mehrheitsströmung deutscher Politiker und Medienschaffender als bewundernswerter Leuchtturm für Freiheit und Demokratie nicht mehr in Betracht.
So erledigen sich die großen, emotionalen, hitzigen Debatten von gestern einfach dadurch, dass der Lauf der Geschichte über sie hinweggeht: Den billig und gerecht denkenden Deutschen sind die Befreier abhandengekommen. Sie suchen ihr Heil in der internationalen Isolation statt in der Zusammenarbeit mit ihren großen Vorbildern.
Auch das ist ein Akt der Befreiung, der den Weg zu deutscher Normalität und innerer Souveränität ebnet. Die Einzelheiten hierzu werden wir Deutschen mit uns selbst ausmachen müssen.
PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und täglich im Internet publiziert. Bitte folgen Sie ihm hier bei X! Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.
Der Feind meines Feindes – CJ Hopkins
Quelle: The Enemy of My Enemy – OffGuardian Eines der wirksamsten Klischees, um das…
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Ziviler Widerstand: Blade Runners in Großbritannien zerstören systematisch Überwachungskameras
In Großbritannien formiert sich ein außergewöhnlicher Widerstand gegen staatliche Kontrolle: Die „Blade Runners“ zerstören gezielt Überwachungskameras der Ultra-Low Emission Zone (ULEZ) in London. Ihre Aktionen richten sich gegen eine Politik, die viele Bürger als freiheitsfeindlich und ungerecht empfinden. Während Sachbeschädigung ein drastischer Schritt ist, der nur als letztes Mittel vertretbar sein darf, verdeutlicht der Kampf der Blade Runners den Frust über ignorierte demokratische Prozesse.
Die Ultra-Low Emission Zone (ULEZ) wurde 2019 in Zentral-London eingeführt, vorgeblich um die Luftqualität zu verbessern. Fahrzeuge, die die Emissionsstandards nicht erfüllen – meist ältere Benzin- oder Dieselmodelle –, müssen eine Tagesgebühr von £12,50 zahlen. Im August 2023 weitete der mohammedanische Bürgermeister Sadiq Khan die Zone auf ganz Greater London aus, trotz massiver Proteste und wirtschaftlicher Unsicherheit.
Laut Transport for London (TfL) entsprechen 90 % der Fahrzeuge den Standards, doch für Handwerker, kleine Unternehmen und einkommensschwache Haushalte ist die Gebühr eine schwere Belastung (TfL-Bericht, Februar 2023). Kritiker werfen Khan vor, die Erweiterung ohne ausreichende öffentliche Konsultation durchgesetzt zu haben. Eine Klage konservativer Bezirke wurde 2023 vor dem High Court abgewiesen (The Guardian, 28. Juli 2023).
Die ULEZ ist mehr als eine Umweltmaßnahme – sie symbolisiert für viele eine wachsende staatliche Überwachung und Einschränkung der Bewegungsfreiheit. Eine Umfrage zeigte eine gespaltene Meinung: 47 % unterstützten die Erweiterung, 42 % lehnten sie ab (YouGov, 8. August 2023). Besonders in ärmeren Stadtteilen wie Bromley oder Uxbridge, wo die ULEZ ein zentrales Wahlkampfthema war, wächst der Unmut.
Aufstieg der Blade Runners: Chronologie eines Widerstands
Die Blade Runners traten im April 2023 in Erscheinung, kurz nach der Ankündigung der ULEZ-Expansion. Ihren Namen verdanken sie dem dystopischen Film „Blade Runner“, was ihre Ablehnung einer übergriffigen Staatsmacht unterstreicht. Die anonym agierende Gruppe nutzt Werkzeuge wie Winkelschleifer, Sägen oder Farbspray, um Kameras zu zerstören oder unbrauchbar zu machen. Ihre Aktionen sind präzise, werden oft nachts durchgeführt und entgehen bisher fast vollständig polizeilichen Maßnahmen.
- April–September 2023: Die Metropolitan Police verzeichnete 795 Straftaten im Zusammenhang mit ULEZ-Kameras, darunter 200 Diebstähle und 595 Beschädigungen (Metropolitan Police, Oktober 2023). Einzelne Aktivisten, wie ein anonymer Vater aus Bromley, der laut Daily Mail 150 Kameras zerstörte, berichten von Unterstützung durch Anwohner (Daily Mail, 15. Oktober 2023).
- Oktober 2023: Die Polizei richtet eine spezialisierte Taskforce ein, doch Verhaftungen bleiben selten. Nur zwei Personen wurden bis dahin festgenommen (ITV News, 20. September 2023).
- Februar 2024: TfL meldet, dass die ULEZ trotz Vandalismus funktioniert, da Kameras schnell ersetzt werden. Die Reparaturkosten belasten jedoch die öffentlichen Kassen (TfL-Bericht, Februar 2024).
- Mai 2024: Die Bürgermeisterwahl wird zum Test für die ULEZ. Konservative Kandidatin Susan Hall verspricht, die Zone abzuschaffen, unterliegt jedoch Khan. Die Blade Runners intensivieren ihre Aktionen, da sie die Wahl als Beweis für eine entmachtete Mehrheit werten (Telegraph, 4. Mai 2024).
Inzwischen greifen die Aktivisten auch mobile Kamerafahrzeuge an, welche die Stadt zur Überwachung der ULEZ-Regeln einsetzt. Die Scheiben werden besprüht, Reifen aufgeschlitzt.
Symbole des Widerstands oder Vandalismus?
Die Blade Runners sehen sich als Verteidiger der Arbeiterklasse. Ihre Argumente sind nachvollziehbar: Die ULEZ trifft ärmere Haushalte, die sich keine neuen Fahrzeuge leisten können, unverhältnismäßig hart. Ein Handwerker aus Croydon erklärte: „Ich zahle £12,50 oder lasse meine Familie hungern. Das ist keine Wahl, das ist Erpressung“ (The Sun, 10. November 2023).
Doch nicht alle teilen diese Begeisterung. Die Zerstörung von Kameras, die auch für Verkehrsmanagement und Verkehrssicherheit genutzt werden, gefährdet auch die öffentliche Ordnung. TfL behauptet, dass die ULEZ die Schadstoffbelastung um 21 % gesenkt habe (TfL-Bericht, Februar 2023), und so genannte Gesundheitsexperten des WEF verweisen auf 4.000 jährliche Todesfälle durch Luftverschmutzung in London. Solche Zahlen sind in der Regel aber pure Modellrechnungen ohne reale Faktenbasis. Kritiker der Blade Runners argumentieren, dass ihre Aktionen die Umweltziele untergraben und die Reparaturkosten – geschätzt auf Hunderttausende Pfund – die Steuerzahler belasten.
Die Grenzen des zivilen Ungehorsams
Die Blade Runners verdienen Respekt für ihren Mut, sich in einem immer übergriffigeren Staat einer als ungerecht empfundenen Politik zu widersetzen. Ihr Kampf zeigt, wie tief das Misstrauen gegenüber staatlichen Institutionen reicht, wenn sich Bürger ignoriert fühlen. Doch Sachbeschädigung ist ein gefährlicher Weg, der nur dann gerechtfertigt sein kann, wenn alle demokratischen Mittel ausgeschöpft sind. Es ist letztendlich eine Straftat, deren Gutheißung bereits juristisch verfolgt werden kann. Öffentliche Proteste, Petitionen und Wahlen – wie die Bürgermeisterwahl 2024, vielleicht auch Aktionismus wie jener der “Klimakleber” – bieten Möglichkeiten, Druck auszuüben, ohne sich massiv strafbar zu machen.
Die Tatsache, dass bisher kaum Blade Runners ermittelt wurden, spricht für die Organisation und Vorsicht dieser Aktivisten. Die Polizei steht vor einer schwierigen Aufgabe: Die Blade Runners agieren dezentral, nutzen Masken und vermeiden digitale Spuren. Doch jede Verhaftung könnte die Bewegung schwächen, und verstärkte Überwachung – natürlich durch neue Kameras – macht weitere Aktionen riskanter. Insgesamt sind die Blade Runners ein Zeichen dafür, was geschieht, wenn die Politik den Kontakt zur Bevölkerung verliert und völlig abgehoben agiert. Die sozialistische britische Regierung hat nach lokalen Wahlniederlagen ihre Pläne, die ULEZ Regeln auf ganz Großbritannien auszuweiten, wieder auf Eis gelegt.
Corona-Aufarbeitung: Was die Sterbezahlen wirklich sagen
Technokratie auf dem Vormarsch, Teil 5: Die Utopie des Gemeinwohls? – Jesse Smith
Quelle: Technocracy Ascending-Part 5: The Common Good Utopia? – Truth Unmuted Im vierten Teil wurden…
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Globale Klimadatenbank gefüttert mit Junk-Daten vom RAF-Luftwaffenstützpunkt, wo Hubschrauber über dem Thermometer schweben
Chris Morrison, THE DAILY SCEPTIC
Das Global Climate Observing System (GCOS) ist eines der wichtigsten Klimaüberwachungsnetze der Welt. Es wird von der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) und zahlreichen UN-, EU- und Wissenschaftsgremien mitgetragen und sammelt Informationen, die für die wissenschaftliche Forschung im Rahmen des IPCC verwendet werden. Letztendlich bildet es die Grundlage für die Förderung und Umsetzung globaler Net Zero-Pläne. In Anbetracht seiner Bedeutung und der Notwendigkeit, die höchsten Standards der wissenschaftlichen Berichterstattung einzuhalten, ist es überraschend, dass das britische Met Office seine Pflichten bei der Temperaturerfassung eher auf die leichte Schulter zu nehmen scheint. Es stellt Informationen von acht Standorten zur Verfügung, von denen vier als Schrott der Klasse 4 eingestuft werden, mit internationalen „Unsicherheiten“ von 2°C. Kaum zu glauben, dass ein weiterer Standort mitten in der RAF Shawbury liegt, wo Piloten in Militärhubschraubern zu jeder Tages- und Nachtzeit regelmäßig Überflüge in geringer Höhe machen.
Dieses Bild wurde auf dem Luftwaffenstützpunkt aufgenommen, dem wichtigsten RAF-Hubschrauberausbildungszentrum, und zeigt einen Hubschrauber neben der weißen Stevenson-Hütte, die das Messgerät enthält. In anderen Clips sind Hubschrauber zu sehen, die über der Hütte schweben.
Das Bild stammt aus einem YouTube-Video, das den regen Verkehr an der Basis in unmittelbarer Nähe der Temperatur-Messstation zeigt. Auch hier sind wir dem Superdetektiv Ray Sanders zu Dank verpflichtet, der eine forensische Untersuchung des gesamten britischen Temperatur-Stationsnetzes des Met Office durchführt. Sanders stellt fest, dass die Hitzeschleier der Triebwerke und die starken Abwinde der Rotoren deutlich sichtbar sind. Er kommt zu dem Schluss, dass die Station, obwohl sie einer der wichtigsten Standorte des Met Office ist, für die Klimaberichterstattung „völlig wertlos“ ist. Obwohl es sich um einen „Vorzeigestandort“ handele, zeige er die „schlechten Standards und den völligen Mangel an Überwachung, nach denen das Met Office arbeiten darf“. Tatsächlich ist Shawbury nicht nur ein wichtiger Standort, der Informationen an internationale Gremien liefert, welche die Net Zero-Phantasie fördern, sondern auch eine von nur 37 britischen Stationen in der historischen Datenbank des Met Office. Im Fall von Shawbury werden dort Messungen bis ins Jahr 1946 zurückverfolgt.
Die GCOS nimmt sich selbst sehr ernst und stellt fest, dass sie die Forschung zum besseren Verständnis, zur Modellierung und zur Vorhersage des Klimasystems unterstützt. Vielleicht hätten die daraus resultierenden Vorhersagen mehr Gewicht, wenn den Daten, die in die Modelle einfließen, ein wenig mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden würde. Wenn es nicht gerade Daten von 103 nicht existierenden Stationen erfindet, tut das Met Office wenig, um die Qualität seiner Operationen zu verbessern, denn fast 80% seiner aktuellen Stationen gehören den Schrottklassen 4 und 5 an, mit Unsicherheitswarnungen von 2°C bzw. 5°C.
Die acht britischen Stationen, die zum GCOS beitragen, sind Stornoway, Waddington, Lerwick, Eskdalemuir, Aldergrove, Camborne, Shawbury und Rothamsted. Die ersten vier Standorte sind der Klasse 4 zuzuordnen, wobei der Flughafen Stornoway in jüngster Zeit Interesse erregt hat, weil das Met Office behauptet, dort seit 1873 ununterbrochene Aufzeichnungen zu haben. Das ist sehr bemerkenswert, denn der bemannte Motorflug wurde erst 1903 eingeführt, während der eigentliche Flughafen erst 1937 gebaut wurde.
Eskdalemuir wurde kürzlich von der WMO mit dem Status einer hundertjährigen Beobachtungsstation ausgezeichnet, weil es „langfristige, qualitativ hochwertige Klimaaufzeichnungen liefert, die heutigen und künftigen Generationen Aufschluss über Klimaschwankungen und -trends geben“. Da Eskdalemuir nach dem WMO-eigenen CIMO-Bewertungssystem in die Schrottklasse 4 eingestuft wurde, stellt sich die Frage, wie diese beschädigte Station mit solch einem Lob überhäuft werden kann. „Weiß die WMO nicht, dass es sich um einen so schlecht bewerteten Standort handelt, weil das Met Office es ihr nicht gesagt hat? Schließlich sind die CIMO-Klassifizierungen von Websites nicht öffentlich zugänglich“, schreibt Sanders. Sowohl der Daily Sceptic als auch Ray Sanders haben die Listen über Anträge auf Informationsfreiheit erhalten. Waddington, ein weiterer RAF-Luftwaffenstützpunkt, erregte kürzlich einige Aufmerksamkeit, als festgestellt wurde, dass dort am 19. Juli 2022 eine „Rekordtemperatur“ von 40,3°C gemessen wurde. Dies war natürlich identisch mit der Temperatur, die auf der Landebahn der nahe gelegenen RAF Coningsby gemessen wurde, als drei Taifun-Jets zu landen versuchten. Der Rekord wurde vom Met Office aufgrund der Anwendung von Unkrautvernichtungsmitteln am Boden als „verdächtig“ eingestuft, was jedoch nicht verhinderte, dass der unwahrscheinliche Wert später im Archiv des Centre for Environmental Data Analysis gespeichert worden ist.
Es ist jedoch ermutigend, dass Rothamsted in der GCOS-Liste aufgeführt ist. Sanders ist voll des Lobes für diesen Standort, der auch eine WMO Centennial Station-Auszeichnung erhalten hat. Sanders ist sogar der Ansicht, dass es sich um die beste Station des Met Office handelt, „an der sich andere messen lassen sollten“. Sanders beginnt seine Arbeit mit dem Vergleich zweier Temperaturen, die am Nachmittag des 19. Juli 2022 aufgezeichnet wurden, als eine Hitzewelle über ein großes Gebiet in Süd- und Ostengland hereinbrach. In Coningsby wurde ein Höchstwert gemessen, den das Met Office später als einen Meilenstein in der Klimageschichte bezeichnete. Rothamsted registrierte deutlich niedrigere 38,5 °C. Im Jahr 2019 wurde am Standort der Klasse 5 in den Botanischen Gärten von Cambridge eine Temperatur von 38,7 °C gemeldet, während im etwa 70 km entfernten Rothamsted nur 36 °C gemessen wurden.
Das Met Office verfügt über einige wenige gute Aufzeichnungsstandorte, aber der größte Teil des Netzes ist sehr schlecht, und die jüngsten Höchstwerte scheinen bei jedem vorbeiziehenden Jet- oder Hubschrauber-Wind zwei Grad zu betragen. Die Frage, warum das GCOS mit Aufzeichnungen von sehr schlechten Standorten vollgestopft sein sollte, muss das Met Office beantworten. Wenn sich der UN-Generalsekretär Antonio Guterres hinstellt und erklärt, dass das globale Sieden begonnen hat, sollten wir zumindest darauf vertrauen können, dass er aus korrekten Zahlen zitiert und weiß, wovon er spricht.
Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor.
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Zu dieser Thematik schreibt auch Cap Allon auf seinem Blog das hier:
Wetterdaten aus UK sind wertlos
Cap Allon
77,9 % der Wetterstationen des Met Office haben eine bekannte Fehlerspanne bis 2 °C oder mehr. Fast ein Drittel von ihnen kann bis 5 °C daneben liegen. Dennoch fühlt sich die gleiche Behörde sicher, Temperaturrekorde mit einer Abweichung von 0,01 °C verkünden zu können.
Das Met Office betreibt 380 Temperaturstationen im gesamten Vereinigten Königreich. Nur 13,7 % fallen in die Klassen 1 oder 2 – die einzigen Kategorien, die von der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) als wissenschaftlich zuverlässig angesehen werden. Das sind die Stationen, die nicht in der Nähe von Gebäuden, Asphalt oder tropischen Gewächshäusern liegen. Heathrow, St. James’s Park und Northolt, die regelmäßig in den Nachrichten auftauchen, gehören zur Klasse 4 oder 5.
Über 48 % der britischen Stationen gehören der Klasse 4 an, bei der die Messwerte bis 2 °C verzerrt sein können. Fast 30 % gehören zur Klasse 5, die laut WMO überhaupt nicht für repräsentative Klimadaten verwendet werden sollte. Das sind acht von zehn Stationen, die Daten produzieren, die man nur als Schrott bezeichnen kann.
Das Met Office ignoriert bequemerweise die allgemeinen städtischen Wärmeinseleffekte, die sich laut mehreren Studien in den Langzeitdaten zu einer künstlichen Erwärmung von 30 % summieren. Das wissen sie auch. Im Rahmen von FOI mussten sie zugeben, dass die berühmte „heiße“ Station Porthmadog der Klasse 4 angehört. Auf Nachfrage antwortete das Met Office: „akzeptable Bewertung“.
Die verfälschten Daten rechtfertigen Erklärungen zum „Klimanotstand“, Net Zero-Gesetze und verschärfte Kontrollen.
In der Zwischenzeit zeigen wirklich hochwertige Systeme wie das US Climate Reference Network oder Satellitendaten wie UAH nur eine geringe Erwärmung seit 2005. Aber diese Daten sind für das Narrativ nicht nützlich – also werden sie ignoriert. Wissenschaftler wie Dr. Roy Spencer, die diese besseren Daten zusammenstellen und veröffentlichen, werden von Google wegen „unzuverlässiger Behauptungen“ dämonisiert.
Nahezu die gesamte Klimaforschung wird vom Steuerzahler finanziert!
[Hervorhebung im Original]
In den USA vergibt der Kongress jedes Jahr Milliardenbeträge für Forschung und Entwicklung. Einfach gesagt: Wenn der Klimawandel keine Krise ist, gibt es kein Geld mehr. Deshalb können Forscher nichts veröffentlichen, was die Orthodoxie in Frage stellt. Die Zeitschriften werden von anderen Wissenschaftlern überwacht, deren Karriere davon abhängt, dass der „Klimanotstand“ aufrechterhalten wird. Gutachter lehnen oft jede Arbeit ab, die ihre eigene Arbeit in Frage stellt – nicht weil sie falsch ist, sondern weil sie ihren Geldfluss bedroht.
Das gesamte System ist manipuliert. Karrieren, Institutionen und ganze Abteilungen hängen jetzt vom Narrativ einer drohenden Katastrophe ab. Wissenschaftler wie Dr. John Christy, Dr. Judith Curry, Dr. Roger Pielke Sr., Dr. Willie Soon und der bereits erwähnte Dr. Spencer stehen auf der schwarzen Liste – nicht, weil ihnen Beweise fehlen, sondern weil sie sich weigern, Politik zu machen.
Der Kongress finanziert keine Antworten. Er finanziert Probleme. Echte oder eingebildete. Ohne ein „Problem“ gibt es keine Rechtfertigung für weitreichende Vorschriften, höhere Steuern oder Machtübernahme.
Um auf UK zurückzukommen: Die Medien verstärken eifrig ein bisschen Wärme Anfang Mai und ignorieren dabei, dass: 1) die Wärme im normalen Bereich liegt, 2) den UHI-Effekt, 3) die meisten britischen Wetterstationen unzuverlässig sind UND 4) für dieses Wochenende und für den Großteil Europas Anfang nächster Woche ungewöhnlich niedrige Temperaturen vorhergesagt werden…
Alarmisten können sich ein Narrativ zurechtlegen und es mit selektivem Denken untermauern, aber die Realität bleibt: Es gibt keinen Klimanotstand. Ein ehrlicher Ansatz zeigt, dass sich unser Klima innerhalb historischer Normen verhält. Es sind unsere Messungen und Modelle, die das Problem darstellen.
Link: https://electroverse.substack.com/p/uk-weather-data-is-broken-new-study?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Globale Klimadatenbank gefüttert mit Junk-Daten vom RAF-Luftwaffenstützpunkt, wo Hubschrauber über dem Thermometer schweben erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Staatsanwaltschaft Bamberg: Strafantrag gegen DK-Chef Bendels wegen Krah-Tweet zurückgezogen – Faeser-Meme-Verfahren läuft weiter

Unerwartete Wende in der Justizkampagne gegen den Chefredakteur des Deutschland-Kurier: Ein für den kommenden Freitag (9. Mai 2025) angesetzter weiterer Gerichtstermin wurde kurzfristig abgesagt. Knappe Begründung: „Antragsrücknahme“ – die Staatsanwalt Bamberg hat den zu verhandelnden Strafantrag gegen DK-Chefredakteur David Bendels zurückgenommen.
Gegenstand des Strafantrags war ein Tweet vom Juni 2023, in dem der Deutschland-Kurier eine Meinungsäußerung des damaligen EU- und heutigen Bundestagsabgeordneten der AfD Maximilian Krah zur Diskussion gestellt hatte. Krah hatte den Messerangriff eines Migranten auf einem Spielplatz im französischen Annecy mit den Worten „Masseneinwanderung ist tödlich!“ kommentiert.
#Klartext des AfD-#Europaabgeordneten @KrahMax zu #Annecy!#MaximilianKrah: „#Masseneinwanderung ist tödlich!“
Wie lautet IHRE Meinung zu dieser Feststellung?
https://t.co/KWwjf9b02R
pic.twitter.com/bWNnPBoGnH
— Deutschland Kurier (@Deu_Kurier) June 8, 2023
Der DK-Tweet hatte Krahs Kommentar mit einem Foto illustriert, das den syrischen Messerangreifer von Annecy zeigt, und die Leser nach ihrer Meinung dazu gefragt. Die Bamberger Staatsanwälte wollten darin einen Fall von „Volksverhetzung“ sehen und hatten deswegen eine Strafe gegen Bendels gefordert.
Außerdem sollte am 9. Mai ein weiterer Strafantrag wegen angeblicher „gegen Personen des politischen Lebens gerichtete Verleumdung“ nach dem „Majestätsbeleidigungsparagraph“ 188 StGB verhandelt werden, weil auf dem Kanal des Deutschland-Kurier eine Fotomontage veröffentlicht worden war, die der damaligen Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) und weiteren Politikern Mitschuld am Migranten-Angriff auf einen AfD-Politiker vorwirft.
Nähere Gründe für die Rücknahme des Strafantrags sind bisher nicht bekannt.
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