Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Generation Z ist laut einer neuen Umfrage bereit, eine Diktatur zu akzeptieren: Wie Berichte über Demokratieskepsis eine neue Ordnung legitimieren

Es sind die jungen Erwachsenen, die bereitwillig die Technokratie der Demokratie oder anderen Formen der repräsentativen Regierung vorziehen werden. Im Falle Großbritanniens sind die Bürger von politischer Korruption, Kriminalität, einem versagenden Rechtssystem und Multikulturalismus geplagt worden. Das Problem ist das Vertrauen: Die Generation Z „akzeptiert Radikalismus und Autoritarismus inmitten einer ‚wachsenden Unsicherheit‘ darüber, wem man vertrauen kann.“ Großbritannien ist weltweit führend beim gesellschaftlichen Zusammenbruch, und wir sehen die gleichen Symptome in Amerika. ⁃ Patrick Wood, Herausgeber.

Aktuelle Umfragen, wie die von Channel 4 in Auftrag gegebene Studie „Gen Z: Trends, Truth and Trust“, zeigen, dass 52 % der britischen Generation Z (13 bis 27 Jahre) der Meinung sind, das Vereinigte Königreich wäre besser dran mit einem starken Führer, der sich nicht um Parlament und Wahlen kümmern muss. Zudem befürworten 33 % eine Militärherrschaft. Solche Ergebnisse könnten darauf hindeuten, dass bestimmte Medienberichte und Umfragen dazu beitragen, die Gesellschaft schrittweise in Richtung einer technokratischen Kontrolle zu lenken. Durch die Betonung von Unzufriedenheit mit demokratischen Prozessen und die Darstellung autoritärer Modelle als mögliche Lösungen könnten diese Publikationen die Akzeptanz für technokratische oder autoritäre Regierungsformen erhöhen. Dies könnte Teil einer Strategie sein, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen und die Gesellschaft auf tiefgreifende politische Veränderungen vorzubereiten. Es ist wichtig, solche Entwicklungen kritisch zu hinterfragen und die Rolle der Medien bei der Formung gesellschaftlicher Einstellungen genau zu analysieren, um eine unbeabsichtigte Förderung autoritärer Tendenzen zu vermeiden.

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Gen Z ist „bereit, eine Diktatur in Großbritannien zu akzeptieren“, nachdem das Vertrauen in die Demokratie verloren gegangen ist.

Die Generation Z ist laut einer neuen Umfrage bereit, eine Diktatur in Großbritannien zu akzeptieren.

Ob Brexit, Sparmaßnahmen unter den Tories oder die Klimakatastrophe dafür verantwortlich sind – eines ist klar: Die junge Generation verliert das Vertrauen in das demokratische System.

Untersuchungen von Channel 4 zeigen, dass diese Generation angesichts einer „wachsenden Unsicherheit“ darüber, wem sie vertrauen kann, zunehmend Radikalismus und Autoritarismus akzeptiert.

Mehr als die Hälfte der 13- bis 27-Jährigen gab laut The Times an, sie glaubten, „das Vereinigte Königreich wäre ein besserer Ort, wenn ein starker Führer an der Macht wäre, der sich nicht um Parlament und Wahlen kümmern müsste“.

Ein Drittel stimmt zu, dass das Land besser dran wäre, „wenn das Militär die Kontrolle hätte“.

Fast die Hälfte ist überzeugt, dass „die gesamte Art, wie unsere Gesellschaft organisiert ist, durch eine Revolution radikal verändert werden muss“.

Im Vergleich dazu vertreten nur 33 % der 45- bis 65-Jährigen diese Ansicht. Die besorgniserregenden Ergebnisse basieren auf einer Stichprobe von 3.000 Erwachsenen aller Altersgruppen.

Eine separate Umfrage zeigt außerdem, dass Gen Z eine stark polarisierte Sicht auf Frauenrechte hat.

Fast die Hälfte – 45 % – der männlichen Befragten im Alter von 13 bis 27 Jahren glaubt, dass „die Förderung der Gleichberechtigung von Frauen so weit gegangen ist, dass Männer nun diskriminiert werden“.

Ein ähnlicher Anteil stimmte der Aussage zu, dass „die Gleichstellung der Frauen mittlerweile weit genug gegangen ist“.

Die gleiche Prozentzahl gab an, den selbsternannten „Frauenfeind“ Andrew Tate und den rechtsgerichteten Internet-Prominenten Jordan Peterson als vertrauenswürdig zu betrachten.

Ein 25-jähriger Mann aus Penryn, Cornwall, sagte den Meinungsforschern, er fühle sich „ins Visier genommen“, weil er ein „ganz normaler heterosexueller weißer Mann“ sei, der in der Vergangenheit kulturelle Vorteile gehabt habe.

Er sagte: „Das Pendel schwingt in die andere Richtung, bis zu dem Punkt, an dem wir möglicherweise Gefahr laufen, zu unseren Ungunsten diskriminiert zu werden, zugunsten von Menschen aus Minderheitengruppen.“

Alex Mahon, Geschäftsführerin von Channel 4, sagte, die Ergebnisse „sollten uns alle beunruhigen“.

Sie beschrieb die Generation Z als gleichzeitig die autoritärste und liberalste Generation des Landes und fügte hinzu: „Sie sind medienerfahren, vernetzt und klug, wurden jedoch von Geburt an der vollen Wucht der polarisierenden, verwirrenden und manchmal bewusst manipulativen Informationen ausgesetzt.“

„Gen Z gestaltet ihr eigenes Verständnis von ‚der Wahrheit‘. Für viele verschärft dies gesellschaftliche Spannungen und untergräbt den Wert der Demokratie.“

Afrikanischer Serien-Straftäter vor Gericht: 20 JVA-Beamte und Spuck- und Beißschutz nötig

Afrikanischer Serien-Straftäter vor Gericht: 20 JVA-Beamte und Spuck- und Beißschutz nötig

Afrikanischer Serien-Straftäter vor Gericht: 20 JVA-Beamte und Spuck- und Beißschutz nötig

Der Westafrikaner, dessen kriminelle Umtriebe in Lüneburg zuletzt für Schlagzeilen gesorgt hatten, musste sich gestern (6. Februar) erstmals vor Gericht verantworten – und dafür waren massive Sicherheitsvorkehrungen unerlässlich. Handschellen, eine Spuck- und Beißhaube sowie 20 Justizbeamte kamen zum Einsatz, um den aggressiven Migranten zu bändigen.

Ganze 51 Straftaten soll Sadjo F. (30) aus Guinea-Bissau in den letzten 30 Tagen begangen haben: So soll er geschlagen, gespuckt und gebissen und immer wieder die Zeche geprellt haben (Report24 berichtete).

F. soll wiederholt die Rechnung nicht beglichen haben – dabei gibt es kaum ein Lokal in der Lüneburger Innenstadt, in dem er nicht die Zeche geprellt hat. Einem Polizisten drohte er mit Mord, und eine Bäckereiverkäuferin gab an, zweimal an unterschiedlichen Tagen von ihm angegriffen und dabei bespuckt, gewürgt, gebissen und geschlagen worden zu sein. Einer Polizistin hat der Mann ins Gesicht geschlagen und mit den Fingern in die Augen gestochen. Bis heute könne sie auf dem rechten Ohr nicht richtig hören, sagte sie vor Gericht.

Trotz dieser gewalttätigen Vorfälle blieben ernsthafte Konsequenzen zunächst aus. Der Verdächtige wurde über Wochen hinweg nach Zellen-Kurzaufenthalten immer wieder auf freien Fuß gesetzt und setzte seine Umtriebe fort, bis die Staatsanwaltschaft schließlich einen Haftbefehl bis zum Prozess erwirkte. Zuvor hatte er dieselbe Verkäuferin in einer Bäckerei zweimal attackieren können – beim zweiten Mal musste sie ins Krankenhaus.

Gestern wurden dem Westafrikaner vom Amtsgericht Lüneburg zwei Prozesse gemacht. Zum einen musste er sich für einige seiner Straftaten (Betrug, Körperverletzung, Misshandlungen von Polizisten) verantworten, zum anderen wurde über seine Abschiebehaft entschieden.

Der Auftritt des 30-Jährigen vor Gericht war äußerst erschreckend und offenbarte sein hohes Aggressionspotenzial. Laut BILD wurde er von rund 20 Justizbeamten von der JVA zum Gericht gebracht. In Handschellen wurde er in den Saal geschleift, weil er nicht selbst laufen wollte. Zum Schutz der Prozessbeteiligten trug er einen Biss- und Spuckschutz. Der tobende Migrant musste durchgehend von mehreren Beamten fixiert werden. Kaum war die Verhandlung eröffnet, fing der Angeklagte an, wild herumzuschreien und alle Anwesenden auf Englisch zu beschimpfen. „Schieb mich doch nach Guinea-Bissau ab, du Drogen dealender Motherfucker-Richter“, brüllte er den Richter an. Nach minutenlangem Geschrei musste der Westafrikaner den Saal verlassen. Nach einem erneuten Versuch nach der Anklageverlesung wurde der Beschuldigte schließlich von der Verhandlung ausgeschlossen.

Während die Ausländerbehörde davon ausgeht, dass der Migrant zum Jahreswechsel nach Deutschland gekommen ist – am 3. Januar war er der Polizei erstmals aufgefallen, als er sich mit gefälschten portugiesischen Papieren auswies – behauptete dieser, schon seit 19 Jahren im Land zu sein.

Letztlich erließ das Amtsgericht einen Abschiebehaftbefehl gegen den Mann. Bis zum 20. März soll die Abschiebung erfolgen, bis dahin bleibt er in Abschiebehaft. Für die angeklagten Vorwürfe wurde er zu einem Jahr Gefängnis ohne Bewährung verurteilt, der Höchststrafe in einem beschleunigten Verfahren.

Für die Verkündung des Haftbefehls wurde F. noch einmal hereingeholt und er hatte auch noch etwas zu sagen. „Fuck you. All of you.“, waren seine letzten Worte. „So etwas habe ich in meiner Laufbahn noch nicht erlebt“, sagte der Richter abschließend.

Ob der gefährliche Afrikaner tatsächlich abgeschoben wird, steht allerdings in den Sternen.

Windkraft-Fiasko: Deutschland im Griff der Dunkelflaute

Windkraft-Fiasko: Deutschland im Griff der Dunkelflaute

Windkraft-Fiasko: Deutschland im Griff der Dunkelflaute

In einer Zeit, in der Deutschland seine industrielle Stärke mehr denn je auf das wackelige Fundament der Windenergie stellt, offenbart der Winter 2024/25 die schmerzhafte Realität der linksgrünen energiepolitischen Träumereien. Die Windräder stehen still – und mit ihnen die hochfliegenden Pläne der Energiewende-Fanatiker.

Mit einer durchschnittlichen Leistung von mageren 18.000 Megawatt erleben wir den schwächsten Windwinter seit vier Jahren. Während unsere Nachbarn in Frankreich dank ihrer Kernkraftwerke entspannt die Füße hochlegen können, müssen deutsche Netzbetreiber hektisch ihre Kohle- und Gaskraftwerke hochfahren, um das Licht am Leuchten zu halten.

“Die geringeren Windressourcen beeinflussen definitiv die Gewinne der großen Betreiber”, bestätigt Patricio Alvarez von Bloomberg Intelligence laut einem aktuellen Bericht. Eine Untertreibung des Jahres, wenn man bedenkt, dass der dänische Windkraft-Riese Orsted gerade seinen CEO Mads Nipper verliert und an der Börse seit 2021 etwa 80 Prozent seines Wertes eingebüßt hat.

Mehr noch: Am kommenden Wochenende droht die Windstromproduktion von ohnehin bescheidenen 20.000 auf geradezu lächerliche 5.000 Megawatt abzustürzen. Die Solaranlagen sollen mit 19.000 Megawatt einspringen – ein schwacher Trost in der dunklen Jahreszeit.

Die Preisdifferenz zwischen deutschem und französischem Strom erreicht derweil Rekordhöhen. Während die Franzosen dank ihrer Atomkraftwerke überschüssigen Strom exportieren, zahlen deutsche Verbraucher und Industriebetriebe die Zeche für eine ideologiegetriebene Energiepolitik.

Die Realität holt die deutsche Energiewende mit brutaler Härte ein: Steigende Kosten, Lieferengpässe und explodierende Zinsen machen den Ausbau der erneuerbaren Energien zu einem wirtschaftlichen Vabanquespiel. Die Frage drängt sich auf: Wie lange kann sich eine Industrienation wie Deutschland noch erlauben, ihre Energieversorgung vom Wetter abhängig zu machen?

Die aktuelle Situation zeigt überdeutlich: Eine verlässliche Stromversorgung lässt sich nicht herbeiwünschen. Sie braucht ein solides Fundament aus planbaren Energiequellen. Sonst droht Deutschland der industrielle Abstieg – und das bei laufenden Windrädern.

JETZT LIVE: Wahlkampfauftritt von Alice Weidel in Greding

JETZT LIVE: Wahlkampfauftritt von Alice Weidel in Greding

JETZT LIVE: Wahlkampfauftritt von Alice Weidel in Greding

Björn Höcke, Alexander Gauland, Beatrix von Storch – alles, was bei der AfD Rang und Namen hat, ist schon in Greding (Landkreis Roth) gewesen. Vor der Wahl am 23. Februar kommt nun sogar ihre Kanzlerkandidatin: Alice Weidel besucht das Schwarzachstädtchen an diesem Freitag. Bereits vor Beginn der Veranstaltung im Gredinger Hippodrom – Beginn ist um 16 Uhr – rückte die Polizei mit einem großen Aufgebot an. An den Zufahrtsstraßen fuhren mehrere Einsatzwagen vor. Eine Sitzblockade linker Aktivisten wurde aufgelöst. Anders als bei früheren Veranstaltungen waren zunächst keine Gegendemonstrationen zum Weidel-Auftritt geplant.

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Im ZDF-Studio klatschen bei Wahlsendung vor allem linke Studenten

Im ZDF-Studio klatschen bei Wahlsendung vor allem linke Studenten

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Im ZDF-Studio klatschen bei Wahlsendung vor allem linke Studenten

Im ZDF-Studio klatschen bei Wahlsendung vor allem linke Studenten

Das ZDF sorgt mit einer einseitigen Publikumswahl in der Wahlsendung „Schlagabtausch“ für Kritik. FDP und Union werfen dem Sender Parteilichkeit vor – und fordern eine schnelle Erklärung. Wer tatsächlich im Studio saß.

von Manfred Ulex

Das ZDF hat mit einer fragwürdigen Auswahl des Studiopublikums für Wirbel gesorgt. Schon zu Beginn der Wahlsendung „Schlagabtausch“ war die Reaktion der Zuschauer auffällig: Während Grünen-Politiker Felix Banaszak und Linke-Mann Jan van Aken mit Applaus begrüßt wurden, blieb es bei FDP, CSU, BSW und AfD weitgehend still.

Die unausgewogene Stimmung setzte sich während der Debatte fort. Besonders als Banaszak erneut lautstarke Zustimmung aus dem Publikum erhielt, wurde das Ungleichgewicht sogar kurz in der Sendung thematisiert. Er plädierte für eine sachlichere Migrationsdebatte und forderte, sich von polarisierenden Narrativen zu lösen.

Dabei richtete er sich direkt an  FDP-Chef Christian Lindner: „Die AfD macht man nicht klein, indem man die Geschichten und die Narrative übernimmt!“ Das Publikum reagierte mit starkem Applaus – eine Reaktion, die Lindner zu einem Seitenhieb verleitet. Mit Blick auf die Begeisterung im Saal kommentierte dieser süffisant: „Grüne Jugend.“

Linke Studenten wurden extra ins Publikum geladen

Mit dieser Einschätzung lag Lindner auch gar nicht weit daneben: Beim Publikum handelte es sich nämlich tatsächlich um Studenten linker Berliner Universitäten. Das räumte ZDF-Redakteur Dominik Rzepka im Rahmen der Nachberichterstattung auch ein: „Im Publikum saßen relativ viele Zuschauer und Zuschauerinnen von der HU Berlin und der FU Berlin – also zwei eher linken Universitäten in Berlin –, die extra auch angeschrieben und eingeladen wurden.“

Das @ZDF räumt ein, dass man ein linkes Publikum in die Agitationssendung #Schlagabtausch “extra angeschrieben und eingeladen” hat.

So geht unparteiische, unvoreingenommene Berichterstattung?

Offene Manipulation.pic.twitter.com/U2qB2Ml6NQ

— Dr. David Lütke (@DrLuetke) February 7, 2025

FDP-Politiker Wolfgang Kubicki erhob nach der ZDF-Sendung „Schlagabtausch“ schwere Vorwürfe gegen den Sender. Auf der Plattform X kritisierte er die Auswahl des Studiopublikums und warf dem Öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor, sich als „Wahlhelfer für linke Parteien“ zu betätigen. Besonders in einer sensiblen Phase des Wahlkampfs sei eine solche Einflußnahme „unanständig“ und nicht mit dem Auftrag des Senders vereinbar. Kubicki forderte eine rasche Erklärung vom ZDF-Intendanten und sprach von einem „klaren Bild“, das sich mittlerweile aus solchen Vorfällen ergebe.

Der Beitrag Im ZDF-Studio klatschen bei Wahlsendung vor allem linke Studenten ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.

Auf dem Weg zum Post-Totalitarismus im Westen: Einige Warnungen aus dem Osten

Von Michael Rainsborough

„Stehen wir nicht als eine Art Warnung für den Westen da und zeigen ihm seine eigenen latenten Tendenzen auf? So fragte der tschechische Dramatiker Václav Havel 1978 in „Die Macht der Ohnmächtigen“, seinem epischen Essay über das Wesen des Dissenses im kommunistischen Osteuropa. Havel argumentierte, dass das Schicksal der osteuropäischen Länder unter kommunistischer Gewaltherrschaft ein Monument für die lähmenden Auswirkungen des techno-bürokratischen Rationalismus der Spätphase sei – ein System, das sich ausschließlich auf die materielle Existenz konzentriere. Dieses System habe aufgehört, der Menschheit zu dienen, die Würde des Einzelnen ausgehöhlt und die Menschen auf kalte Weise aus ihren natürlichen Bindungen herausgerissen: ihrem Lebensraum, ihrer Familie, ihrer Gemeinschaft, ihrer Nation.

Für Havel gab es keine Beweise dafür, dass der Charme der Demokratie westlicher Prägung eine bessere Lösung für die entmenschlichenden Auswirkungen technokratischer Herrschaft bot. Vielmehr verdeckten die größeren politischen Freiheiten und der wirtschaftliche Erfolg des Westens die zugrunde liegende Krise nur noch besser. In parlamentarischen Demokratien, so glaubte er, würden die Menschen auf subtilere Weise manipuliert als unter dem gefühllosen Autoritarismus der kommunistischen Herrschaft – durch Konsum, Produktion, Werbung und Konsumverhalten.

Mit diesen Ansichten knüpfte Havel an frühere Dissidenten wie Alexander Solschenizyn und Czesław Miłosz an, die im Kommunismus ebenfalls die totalisierenden Impulse der materialistischen Ideologien erkannten. Diese Ideologien, so behaupteten sie, ließen neue Religionen entstehen, die auf der Neugestaltung der menschlichen Existenz im Einklang mit einer utopischen Vision des historischen Schicksals beruhten. Das kommunistische Osteuropa war daher eine „Warnung an den Westen“ – wie Solschenizyn es ausdrückte – vor dem natürlichen Endpunkt eines anhaltenden bürokratischen Rationalismus.

Die Kunst, mit Lügen zu leben

Geschichte wiederholt sich nie, aber sie hallt oft nach. Es ist vielleicht überraschend, dass Dissidentenschriften wie die von Havel in den westlichen Gesellschaften nicht eingehender studiert werden, weil sie so tiefgreifende Einsichten und Mahnungen bieten. Der heutige Westen mag in unterschiedlichem Maße einen ähnlichen Zustand des moralischen, geistigen und politischen Verfalls erleben, wie ihn Havel in den kommunistischen Staaten der Spätphase gegen Ende des 20. Jahrhunderts.

In dieser Zeit untersuchten Schriftsteller wie Havel die Entwicklung autoritärer Herrschaft nach dem Ende der kompromisslosen stalinistischen Unterdrückung. In dieser Zeit gab es begrenzte politische Öffnungen, nachdem Nikita Chruschtschow nach Stalins Tod 1953 zum sowjetischen Ministerpräsidenten aufgestiegen war und die kommunistische Hardliner-Herrschaft nach dem sowjetischen Einmarsch in Ungarn 1956 in Misskredit geraten war.

In der Tschechoslowakei führten diese Veränderungen zu einer Phase der politischen Liberalisierung, die im „Prager Frühling“ von 1968 gipfelte. Der Reformistenführer Alexander Dubček versuchte, Medien-, Rede- und Reisebeschränkungen zu lockern, die Wirtschaft zu dezentralisieren und die Autorität der Partei zu verringern. Aus Angst, diese Reformen könnten das kommunistische Imperium in Osteuropa aufbrechen, marschierte die Sowjetunion im August 1968 ein und schickte eine halbe Million Soldaten, um den aufkeimenden politischen Aufbruch niederzuschlagen. Es wurde ein willfähriges Regime unter Gustáv Husák eingesetzt, das die Nation wieder in die Schranken wies.

Was folgte, war bemerkenswert. Das kommunistische System nach der sowjetischen Invasion konstituierte sich nicht durch stalinistischen Terror, sondern durch das, was Havel als „Post-Totalitarismus“ bezeichnete. Diesem Konzept widmete er in seinen politischen Essays viel Aufmerksamkeit. Im „Brief an Dr. Gustáv Husák“ (1975) fragte Havel, warum sein Land in eine immer tiefere moralische Krise geriet. Warum verhielten sich die Menschen so, wie sie es taten? Die einfache Antwort war seiner Meinung nach Angst. Nicht physische Angst, sondern psychologische Angst. Die Menschen hatten keine Angst, gefoltert, verurteilt oder hingerichtet zu werden. Stattdessen fürchteten sie sich vor sozialer Ausgrenzung und dem Verlust von Privilegien: einem Arbeitsplatz, einer Beförderung, dem Zugang zu einer Universität, der Möglichkeit, im gewählten Bereich zu arbeiten, oder einem Urlaub in Bulgarien.

Der Preis der Konformität: Persönlicher Verlust und öffentlicher Verfall

Der Posttotalitarismus benötigte an sich keine Prozesse und Gefängnisse, um seine Herrschaft durchzusetzen, da die gesamte Bevölkerung in ein Netz existenzieller Ängste verstrickt war – jeder versuchte nervös zu bewahren, was er hatte, oder zu erlangen, was er noch nicht besaß. Da das System eher äußerliche Konformität als echten Glauben verlangte, vermieden die meisten Menschen den Konflikt mit der Autorität. Konformität kostete nichts und verpflichtete nur zu performativen Loyalitätsbekundungen. Da die meisten Menschen die Lügen erkannten, die das System stützten, war ihre Loyalität oft nur oberflächlich.

Das Problem, so Havel, sei, dass die Teilnahme an diesem System zu Verzweiflung, Apathie und innerer moralischer Entwürdigung führe. Das war der psychische Preis für die äußere Konformität. Es zwang den Einzelnen, in einem Labyrinth von Lügen zu leben. Die Energien der Bevölkerung wurden absichtlich auf die Aufrechterhaltung privater materieller Annehmlichkeiten gelenkt, ohne dass der schrumpfende geistige, ethische und politische Horizont beachtet wurde. Indem das System den Fokus der Menschen auf materialistische Interessen lenkte, machte es sie unfähig, ihre schwindenden Freiheiten zu erkennen. Indem sie ihr Leben innerhalb dieses Lügensystems akzeptieren, „bestätigen die Individuen“, in Havels eindringlichen Worten, „das System, erfüllen das System, machen das System, sind das System“.

Havel stellte die Frage, welche menschlichen Qualitäten ein solches Regime fördert, wenn äußere Anpassung der Schlüssel zum Aufstieg ist. Die Antwort: Egoismus und Karrierismus. Diejenigen, die sich der performativen Verstellung widersetzten, wurden als Spinner abgetan oder als Bedrohung für die Gesellschaft ausgegrenzt. Solche Menschen deckten die Lügen auf, die dem System zugrunde lagen, und machten die Feigheit und die moralischen Kompromisse derjenigen deutlich, die sich anpassten. Um ihre kleine Welt der Selbsterhaltung zu schützen, vermieden selbst Sympathisanten den Umgang mit solchen Außenseitern.

Bei allem Zynismus war das posttotalitäre System jedoch von Natur aus entropisch. Mit der Zeit erstarrte es, unterdrückte die kulturelle Vitalität und erstickte die Fähigkeit der Gesellschaft, die Freiheit zu erweitern und die Wahrheit zu entdecken. Das Regime förderte nur seine eigene ideologische „Wahrheit“ und schloss echtes Wissen und Gedeihen aus. Es erzeugte intellektuelle Stagnation, Dogmen und einen freudlosen, nachtragenden Gehorsam. Führungspositionen wurden mit Lakaien, Opportunisten und Inkompetenten besetzt. Infolgedessen förderte das System nur Banalität und den Kult der „richtig denkenden Mittelmäßigkeit“.

Die Fähigkeit, sich in einem solchen System frei zu äußern, war natürlich eine Illusion. Theoretisch hätte man zwar das Recht, seine Meinung zu sagen, aber die ausgrenzenden und latent strafenden Mechanismen des posttotalitären Staates sorgten dafür, dass niemand sonst zuhörte. Die Menschen scheuten naturgemäß die Nähe zu abweichenden Stimmen, weil sie fürchteten, ihre – oft mageren – Privilegien zu gefährden.

Das Ergebnis war, dass die Kreativität verkümmerte, die Innovation schwand und die kulturelle und technologische Dynamik in der Bedeutungslosigkeit verschwand. Es gab nicht nur keinen wirklichen politischen Wettbewerb um die politische Macht, was ja der Sinn des posttotalitären Systems war, sondern es gab auch keine Kanäle für einen sinnvollen politischen Diskurs und Austausch. Drängende Fragen wurden zum Schweigen gebracht oder beiseite geschoben, so dass eine Gesellschaft zurückblieb, die an der Oberfläche ruhig erschien. Oder „Ruhig wie eine Leichenhalle oder ein Grab – würden Sie nicht sagen?“, wie Havel es in seinem Brief an Dr. Husák denkwürdig formulierte.

Echos aus dem Osten: Der „Prager Frühling“ des Westens?

Kommt uns im modernen Westen irgendetwas davon beunruhigend vor? Die Warnungen der osteuropäischen Dissidenten klingen heute mit unangenehmer Deutlichkeit nach. Die kommunistischen Regierungen in Osteuropa verfügten schließlich über einen Polizeistaat, der alles in den Schatten stellt, was in den heutigen westlichen Demokratien zu sehen ist, und doch fühlen sich einige der von ihnen beschriebenen Muster seltsam wiedererkennbar an.

Während die Vereinigten Staaten den schleichenden Autoritarismus, den sie während der Amtszeit der Regierung Biden erlebt haben, vielleicht abschütteln, steckt insbesondere Westeuropa in einem Zustand, der dem des ausgehenden Kommunismus in Osteuropa nicht unähnlich zu sein scheint. Wie Havel warnte, zehren solche Systeme an der Vitalität, erzwingen Konformität und zersetzen den moralischen und geistigen Kern der Gesellschaft. Seine Botschaft – und die seiner Gesinnungsgenossen – verlangt nach erneuter Aufmerksamkeit, denn die Geschichte reimt sich wieder einmal.

Bevor wir uns mit der Entwicklung des Post-Totalitarismus im Westen beschäftigen, sollten wir Folgendes bedenken: Hat der Westen bereits seine eigene Version des Prager Frühlings erlebt – im Jahr 2016? Havel beschrieb die Ereignisse in Prag 1968 als einen Moment, in dem die Menschen sich von Illusionen befreiten, um in der Wahrheit zu leben. Die beiden Wahlschocks des Jahres 2016 – das britische Brexit-Votum und die überraschende Wahl von Donald Trump – können in einem ähnlichen Licht gesehen werden. Wie Havel feststellte, entstehen solche Momente, wenn etwas lange Unterdrücktes aus der „verborgenen Sphäre“ ausbricht und die sorgfältig aufgebaute Fassade des politischen Konsenses durchbricht. Erinnern Sie sich daran, wie oft Kommentatoren die Chancen des Brexit oder des Sieges von Trump abgetan haben – bis die Realität diese Illusionen zerstörte.

Die Ereignisse des Jahres 2016 können auf verschiedene Weise interpretiert werden, aber eine zwingende Perspektive ist, dass sie demokratische Ausbrüche darstellten – Versuche, der erstickenden ideologischen Orthodoxie zu entkommen, die die westliche Regierungsführung mindestens seit dem Ende des Kalten Krieges beherrscht hatte. Diese Orthodoxie war zwar nicht totalitär, aber dennoch totalisierend in ihrer globalistischen Sichtweise, die von der Überzeugung geprägt war, dass die liberale Demokratie als das unvermeidliche „Ende der Geschichte“ erschienen war.

Nach 1991 ging die globalistische Ideologie davon aus, dass eine Konvergenz in Richtung liberaler Normen sowohl wünschenswert – durch die Ausweitung der persönlichen Freiheiten und die Ermöglichung von globalem Kapital – als auch unvermeidlich sei, da es keine praktikablen ideologischen Alternativen gebe. Diese homogenisierende Vision, die durch die neoliberale Wirtschaftspolitik noch verstärkt wurde, führte jedoch nicht zu einer gerechteren und ausgewogeneren Welt. Stattdessen vertiefte sie das Wohlstandsgefälle innerhalb der Staaten, schürte die Aggression im Ausland und setzte einen starren, einheitlichen Rahmen – am auffälligsten verkörpert durch die Bürokratie der Europäischen Union. Dieser Prozess untergrub nicht nur die demokratische Autonomie, sondern beraubte die Gemeinschaften und Nationen auch ihrer unterschiedlichen Bräuche, Kulturen und Traditionen – was in gewisser Weise an die Mechanismen des osteuropäischen Kommunismus erinnert, den Havel einst kritisierte.

Das Aufkommen des post-liberalen Totalitarismus

Obwohl das politische Establishment auf diese Wahlschocks nicht mit der Entsendung von Panzern auf die Straße reagierte, war die Art und Weise, wie globalistisch gesinnte Eliten versuchten, ihre Autorität wieder geltend zu machen, eindeutig posttotalitärer Natur. Da der Status quo vor 2016 nicht offen repressiv war, wie in Osteuropa, sondern eher eine implizite liberal ausgerichtete Hegemonie unter den regierenden Klassen des Westens darstellte, nahm die Gegenreaktion der etablierten Eliten einen anderen Charakter an – einen, den man als post-liberalen Totalitarismus bezeichnen könnte. Die Gesellschaft entfernte sich von den traditionellen liberalen Grundsätzen und wandte sich einer zunehmend illiberalen Intoleranz zu, die durch eine wachsende Tendenz zur Überwachung von Gedanken und Reden gekennzeichnet war, die im Widerspruch zu den offiziell anerkannten Narrativen standen.

In weiten Teilen des Westens reagierten die politischen Eliten – alarmiert und beleidigt durch die Infragestellung ihrer moralischen Autorität – mit bemerkenswerter Gleichförmigkeit. Eine moderne Nomenklatura in der Politik und in der säkularen Priesterschaft, die Schlüsselinstitutionen kontrollierte – den öffentlichen Dienst, die Universitäten, die Künste, die Anwaltschaft, sogar die Wirtschaft und das Finanzwesen -, schloss ihre Reihen, verschärfte die Einschränkungen der Meinungsfreiheit, schränkte die demokratische Teilhabe ein und versuchte, die politische Opposition an den Rand zu drängen: All dies markiert eine gefährliche autoritäre Wende in der westlichen Politik, während sie versuchte, die aufstrebenden „populistischen“ Gefühle zu unterdrücken.

Dieser Trend, der sich nach 2016 in der gesamten westlichen Hemisphäre abzeichnete, spiegelte die Taktiken der posttotalitären Regime in Osteuropa in den 1970er und 1980er Jahren wider. Es handelte sich um ein stetiges Wiederaufleben des elitengesteuerten Autoritarismus. Die weltweite Reaktion auf die COVID-19-Pandemie – mit drakonischen Abriegelungen – war ein deutliches Beispiel für diesen Wandel.

Parallel dazu wurden zivilgesellschaftliche Institutionen wie der öffentliche Dienst oder die Universitäten, die einst als Bastionen der Unparteilichkeit bzw. der Kreativität galten, politisiert und ihre Integrität bröckelte. Universitäten, einst Zentren für freies Denken und freie Debatten, wurden zu Plattformen für die Förderung parteiischer, regierungsfreundlicher Agenden. Das Aufkommen von Initiativen zur Förderung von Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion“ (DEI) beispielsweise unterdrückte aktiv den Pluralismus und brachte abweichende Meinungen zum Schweigen.

Die autoritäre Wende breitete sich auch auf den kulturellen und kommerziellen Bereich aus. Staatlich genehmigte moralische Botschaften – im Wesentlichen Propaganda – sind in Film, Fernsehen und Werbung allgegenwärtig geworden. Der soziale Bereich wird nun von performativen Ritualen beherrscht, die an die in Osteuropa erinnern. Anstatt ein Schild mit der Aufschrift „Workers of the World Unite“ (Arbeiter der Welt vereinigt euch) zu zeigen, kann man nun eine Regenbogenflagge hissen oder bei Bewerbungen ein Treuegelöbnis auf die DEI ablegen. Diese Handlungen wurden zu modernen Symbolen der Regimetreue.

Wer sich diesen Ritualen entzog, musste, wie im kommunistischen Osten, mit Konsequenzen rechnen: Karriereknick, Ächtung und die Androhung der „Kündigung“. Andersdenkende, die als Extremisten, Populisten oder rechtsextreme Agitatoren (oder Schlimmeres) bezeichnet wurden, galten als giftig und bekamen die kalte Schulter gezeigt. Die Verkleinerung des sozialen und kulturellen Raums, die wiederum den Posttotalitarismus des Ostens imitiert, zwingt die Menschen in ein Netz der Verstellung. Die Menschen im Westen sind in einer Welt des Scheins gefangen und vollziehen Rituale wie die Bekanntgabe von Pronomen oder den Kniefall, um ihre Übereinstimmung mit der herrschenden Ideologie zu signalisieren.

Wie Havel betonte, handelt es sich hierbei um eine Diktatur der Bürokratie, ein charakteristisches Merkmal des Post-Totalitarismus. Der Einzelne wird unter Druck gesetzt, sich anzupassen und mit Gesten zu zeigen, dass er weiß, was von ihm erwartet wird: Er muss beweisen, dass er ein „guter Mensch“ ist und auf der „richtigen Seite der Geschichte“ steht. Die unausgesprochene Botschaft ist klar: Wir wissen, wie man gehorcht, lasst mich in Ruhe und denunziert mich nicht.

In dieser Welt der Unwahrheiten richtet sich die Macht – sowohl die politische als auch die unternehmerische – mehr nach der Ideologie als nach der Realität. Unternehmen und Institutionen beugen sich zunehmend der fortschrittlichen Ideologie, die jeden Winkel des öffentlichen Lebens durchdringt. Havel hätte dies zweifellos als klassische posttotalitäre Impulse erkannt – Tendenzen, die den öffentlichen Raum vergiften und die individuelle Autonomie untergraben. Der Raum für unabhängiges Denken schrumpft, während Zensur und Bestrafung für falsches Denken zunehmen.

Westlicher post-liberaler Totalitarismus: Eine globalistische Maske, eine autoritäre Seele

Der post-liberale Totalitarismus im Westen hat verschiedene Formen angenommen, die jeweils auf die Besonderheiten des jeweiligen Gastlandes zugeschnitten sind. Kanada unter dem stets lächelnden, aber zunehmend autoritären Justin Trudeau hat eine der dramatischsten Fallstudien geliefert. Die Entscheidung seiner Regierung aus dem Jahr 2022, die Bankkonten von Impfgegnern einzufrieren – und sie damit faktisch aus ihrer finanziellen Existenz zu verbannen -, markiert einen spektakulären Abstieg von den einstmals ursprünglichen liberalen Idealen des Landes.

Deutschland spielt derweil mit einem eher traditionellen Ansatz: dem Verbot politischer Gegner. Die SPD von Bundeskanzler Olaf Scholz sowie staatliche Institutionen wie das Innenministerium und das Bundesamt für Verfassungsschutz diskutieren offen über ein Verbot der aufstrebenden Alternative für Deutschland (AfD) und bezeichnen sie als „Bedrohung für die Demokratie“ – eine ironische Bezeichnung für eine beliebte Oppositionspartei in einer Wahldemokratie. Das Establishment ist auch bestrebt, gegen abweichende Stimmen im Internet vorzugehen, indem es unliebsame Meinungen als „Desinformation“ und „Fake News“ abtut (denn nichts schützt die Demokratie so gut wie das Schweigen der Menschen).

In ganz Europa perfektioniert die EU weiterhin ihre Rolle als post-liberaler Wichtigtuer. Sie hat eine lange Geschichte der Einmischung in die Angelegenheiten der Mitgliedstaaten, sei es durch die Erzwingung von Wiederholungen von Volksabstimmungen, die das „falsche“ Ergebnis bringen, oder durch Manöver zur Absetzung von Regierungen, die sich ihrer wirtschaftlichen Agenda widersetzen. In jüngster Zeit hat sich die EU mit weitreichenden Befugnissen zur Regulierung der Online-Sprache unter dem Deckmantel der „digitalen Dienste“, der „Medienfreiheit“ und der „künstlichen Intelligenz“ bewaffnet – ein legislatives Buffet, das es Brüssel ermöglicht, den Diskurs auf dem gesamten Kontinent im Kleinen zu steuern. Rumänien bot ein besonders schamloses Schauspiel, als sein Oberster Gerichtshof eine Präsidentschaftswahl annullierte, nachdem der populistische Kandidat Călin Georgescu in der ersten Runde geführt hatte – mit der zweifelhaften Begründung der „russischen Einmischung“ über TikTok. Natürlich reagierte die EU, die selbsternannte Verfechterin der Demokratie, mit ohrenbetäubendem Schweigen, während der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte seinen Fall abwies.

Die Anglosphäre ist gegen diese Tendenzen kaum immun. Sowohl Großbritannien als auch Australien haben aggressive Online-Zensurbestimmungen eingeführt, aber vor allem das Vereinigte Königreich hat einen kulturellen Absturz erlebt. Die BBC, einst der Inbegriff der Objektivität, dient jetzt als offizieller „Desinformations“-Watchdog des Staates. Die Populärkultur hat ein ähnliches Schicksal erlitten: Komödien werden heute oft innerhalb schmerzhaft sicherer Grenzen gespielt (und sind daher nicht mehr lustig), während Fernsehdramen oft langweilig und mit moralischen Belehrungen überfrachtet sind. Einst kantige politische Sendungen wie Have I Got News for You haben jeden Anschein von Unparteilichkeit aufgegeben und zielen stattdessen auf Brexiteers, Konservative und jeden, der dem neuesten progressiven Dogma nicht ausreichend gehorcht. Einstige Anti-Establishment-Publikationen wie Private Eye und sogar Viz plappern jetzt die vom Regime genehmigten Argumente mit dem rebellischen Geist einer Regierungsmitteilung nach.

Inzwischen scheint die Labour-Regierung von Sir Keir Starmer besonders von posttotalitären Gewohnheiten angetan zu sein. Der Vorwurf einer „Zwei-Klassen-Justiz“ ist weit verbreitet, und Kritiker behaupten, dass falsch denkende Menschen aggressiver verfolgt werden als tatsächliche Kriminelle. Es wird sogar darüber nachgedacht, „beleidigende“ Scherze in Kneipen zu verbieten – denn offensichtlich ist die wahre Krise Großbritanniens die unkontrollierte Bedrohung durch leicht unpassende Witze bei einem Bier.

Eine demokratische Fassade?

Was sollen wir von all dem halten? Dissidenten aus Osteuropa würde es seltsam vertraut vorkommen – ein System, das sich gewöhnlich als „demokratisch“ bezeichnet, während es sicherstellt, dass nur die „richtigen“ Leute das Wort ergreifen, regieren oder auch nur bequem in der Gesellschaft existieren können. Wie immer gibt es sowohl Grund zur Sorge als auch Grund zur Hoffnung.

Ein Punkt, der in den Schriften von Dissidenten wie Václav Havel wieder aufgegriffen werden sollte, ist die Vorstellung, dass posttotalitäre Regime von Natur aus degenerativ sind. Im Gegensatz zu den kommunistischen Staaten Osteuropas, die sich auf einen eindeutigen Polizeistaat stützten, hat der post-liberale Totalitarismus im Westen bis vor kurzem die Illusion von Offenheit aufrechterhalten. Doch je mehr das Vertrauen der Öffentlichkeit in die herrschenden Institutionen und die Medien schwindet, desto mehr greift das Regime auf Zwang zurück und übernimmt die Gewohnheiten eines Polizeistaats, um Andersdenkende zu überwachen, zu zensieren und zu unterdrücken.

Man denke nur an die Zusammenarbeit der Biden-Administration mit Social-Media-Plattformen, bei der die Geheimdienste eingesetzt wurden, um Twitter und Facebook unter Druck zu setzen, damit sie Inhalte unterdrücken, die als „Fehlinformationen“ gelten. Konservative und rechtsgerichtete Ansichten wurden nicht mehr als politische Opposition behandelt, sondern als gefährliche Subversion. Zu einem bestimmten Zeitpunkt wurden sogar besorgte Eltern, die sich gegen die kritische Ethnie in den Schulen aussprachen, vom FBI als „inländische Terroristen“ abgestempelt.

Im Vereinigten Königreich ist die Entwicklung hin zu einem „Psychostaat“, in dem die Behörden sowohl die Gedanken als auch die Handlungen kontrollieren, sogar noch dreister. Online-Dissens ist zu einer besonderen Obsession geworden. Während der COVID-Kampagne setzte die Regierung eine Einheit für psychologische Operationen ein – die ominöse 77th Brigade -, um Kritiker unter dem Vorwand der Bekämpfung von „Desinformation“ zu überwachen. In der Zwischenzeit spionierte ein National Security Online Information Team Berichten zufolge Konten in sozialen Medien aus, die mit „rechtsextremen“ Aktivisten in Verbindung standen, nachdem der radikalisierte Teenager Axel Rudakabana drei junge Mädchen in einem Tanzkurs ermordet hatte.

Und das ist noch nicht alles. In einem kürzlich von der neuen Labour-Regierung in Auftrag gegebenen Bericht des Innenministeriums wurde vorgeschlagen, die Verwendung von „Hassdelikten ohne Straftatbestand“ auszuweiten, um die Sanktionierung von falschem Denken effektiv zu legalisieren. Sogar die Idee, Kritik an der Polizei illegal zu machen, wurde darin erwogen. Die Denkfabrik Policy Exchange analysierte das Dossier und stellte fest, dass es vor den üblichen Euphemismen nur so trieft: Bedenken über eine „Zwei-Klassen-Polizei“ wurden als „rechtsextremes Narrativ“ abgetan, während die Existenz von „Grooming Gangs“ als angebliches Problem dargestellt wurde, das die Rechtsextremen angeblich ausnutzten.

Die Botschaft ist klar genug: Einige Wahrheiten sind einfach zu unbequem, um sie anzuerkennen, und diejenigen, die darauf beharren, sie zu äußern, werden sich nicht in der Arena der Debatte wiederfinden, sondern im Fadenkreuz der institutionellen Unterdrückung.

Hoffnung in der Dämmerung?

Die historische Erfahrung zeigt, dass es in einem solchen Klima zwei Möglichkeiten gibt, wie die Vergangenheit Osteuropas beweist. Das erste Ergebnis ist, dass sich die Gesellschaft einfach mit der düsteren Umarmung eines Überwachungsstaates abfindet – ein Regime, das durch seine Dämmerung keucht, besessen von Ordnung, Disziplin und der freudlosen Plackerei der Konformität, gestützt durch immer verzweifeltere autoritäre Maßnahmen.

Das bringt uns zu dem merkwürdigen Fall von Figuren wie Keir Starmer im Vereinigten Königreich und Olaf Scholz in Deutschland, die auf seltsame Weise an die grauen, treuherzigen Apparatschiks erinnern, die letzten klapprigen Überbleibsel des osteuropäischen Kommunismus. Diese beiden könnten leicht als die modernen Äquivalente von Gustáv Husák aus der Tschechoslowakei und János Kádár aus Ungarn angesehen werden – ernsthaft, starr und mit dem Charisma einer feuchten Gebrauchsanweisung ausgestattet. Wie es der Zufall so will, hat Starmer während des Kalten Krieges sogar ein Jugendlager in der Tschechoslowakei besucht. Und die Ähnlichkeit besteht nicht nur in ihren politischen Obsessionen; sogar ihre Gesichter sehen sich unheimlich ähnlich. In einer Welt, in der die grünen, umweltpolitischen Obsessionen der liberalen Totalitaristen regieren, hat sich die Geschichte in ihrer zirkulären Weisheit vielleicht selbst für ein bisschen Recycling entschieden.

Auch wenn der Abstieg in ein spätes Stadium des autoritären Niedergangs eine düstere Prognose darstellt, gibt es dennoch Anlass zur Hoffnung. Hier bietet Havel eine Anleitung: „Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgehen wird, sondern die Gewissheit, dass etwas sinnvoll ist, unabhängig davon, wie gut es ausfällt.“ Seine Hoffnung lag in der Gewissheit, dass kommunistische Regime letztlich unhaltbar waren, da sie dem menschlichen Geist zuwiderliefen. Während der Posttotalitarismus unaufhörlich auf Konformität und Kontrolle drängt, die Würde des Einzelnen herabsetzt und Heuchelei hervorbringt, zieht der unbändige menschliche Wunsch, in Wahrheit zu leben, in die entgegengesetzte Richtung – hin zu Pluralität, Unabhängigkeit und Leben.

Dies ist das zweite mögliche Ergebnis, nämlich dass der beständige Geist der Menschheit, der im Laufe der Geschichte bemerkenswert beständig ist, dafür sorgt, dass Zivilisationen und ihre Systeme, wie alles Lebendige, einem Zyklus von Geburt, Leben, Tod und Regeneration folgen. Wo dieser Geist überdauert, bleibt die Hoffnung bestehen. Selbst in der erdrückenden Dämmerung der kommunistischen Herrschaft fand diese Hoffnung ihren Ausdruck in zivilen Vereinigungen, die dem System im Stillen trotzten. In der Tschechoslowakei gab es Initiativen wie die Charta 77 – zu deren Unterzeichnern Havel gehörte -, die die Anerkennung grundlegender Menschenrechte forderte, oder die Jan-Hus-Bildungsstiftung, die geheime Seminare mit Gelehrten wie Roger Scruton organisierte, um die intellektuelle Freiheit im Verborgenen zu erhalten.

In der heutigen post-liberalen Ordnung des Fin de Siècle, in der abweichende Meinungen eher verwaltet als unterdrückt werden, könnten Großbritanniens moderne Äquivalente Gruppen wie die Free Speech Union oder das Komitee für akademische Freiheit sein, oder auch erhabene Organe der abweichenden Meinung wie der Daily Sceptic – Erinnerungen daran, dass der Kampf gegen den schleichenden Autoritarismus nie verschwindet, sondern immer die Hoffnung auf Erholung und Wiederherstellung bietet. Die Namen ändern sich, aber die Geschichte bleibt dieselbe: Die Macht zieht ihren Griff fester an, und irgendwo beginnt jemand im Dunkeln zu flüstern.

Das Schicksal des Westens

Dies war das Drehbuch, dem Osteuropa mit seinen samtenen Revolutionen 1989 und 1990 folgte. Wenn wir mit historischen Analogien großzügig sind, könnten wir sogar Donald Trumps Wiederwahl als Amerikas eigene samtene Revolution bezeichnen – wenn auch, zugegeben, mit deutlich weniger Samt.

Im Zeitalter des Techno-Populismus, in dem die traditionelle Medienkontrolle von unten bedrängt wird, scheint der post-liberale Autoritarismus noch wackeliger zu sein als seine Pendants aus dem Kalten Krieg. Ob der zivile und demokratische Widerstand in Europa seine eigenen samtenen Revolutionen hervorbringen wird, bleibt abzuwarten. Im Moment sieht die unmittelbare Zukunft im Vereinigten Königreich unter seinen postliberalen totalitären Herrschern wie auch in weiten Teilen der EU düster aus: mürrisch, repressiv, ähnlich wie die Tschechoslowakei im Jahr 1985, und wir alle warten auf den Tag, an dem der Wille, „in der Wahrheit zu leben“, wieder auflebt.

Aber lassen Sie uns mit einem noch ernüchternderen Gedanken enden: Der post-liberale Totalitarismus im Westen ist in mancher Hinsicht noch heimtückischer als sein osteuropäischer Vorgänger. Wenigstens hatten die Regime der Ära des Kalten Krieges den Anstand, ehrlich zu ihrer Brutalität zu sein. Die Einparteienherrschaft, die von einem offen tyrannischen Polizeistaat unterstützt wurde, versuchte nicht, die Natur der Macht zu verschleiern. Der post-liberale Westen hingegen beherrscht die Kunst der Täuschung. Der heutige Totalitarismus ist in ein demokratisches Theater und selbstgefälligen Progressismus gehüllt. Es gibt keine zentrale Partei, die Befehle erteilt – nur ein Netz von angeblich unabhängigen Institutionen und nominell neutralen öffentlichen Einrichtungen, die mit einer Mischung aus Anreizen, sanftem Zwang und dem allgegenwärtigen Schreckgespenst der informellen Bestrafung Andersdenkender für ideologische Konformität sorgen.

Sicher, es gibt politische Kanäle und aufständische Parteien, wenn die Wähler es wagen, sie zu wählen. Aber Westeuropa steht vor einer einzigartigen Herausforderung: einem raschen, oft ungeregelten demografischen Umbruch, der ohne demokratische Zustimmung durchgesetzt wird. Dies wiederum hat den postliberalen Autoritären die perfekte Ausrede geliefert, um ihren Griff zu verschärfen, die Überwachung zu verstärken und jede Infragestellung ihrer progressiven Dogmen zum Multikulturalismus zum Schweigen zu bringen – obwohl diese Dogmen immer offensichtlicher versagen. Osteuropa musste sich während des Kalten Krieges nie damit auseinandersetzen und hat es seitdem wohlweislich vermieden. Das Ergebnis? Ein größerer sozialer Zusammenhalt und weniger Gründe für ihre Eliten, repressive „Lösungen“ zu finden.

Für einige westliche Länder sieht die Entwicklung dagegen weniger nach einer sanften Revolution aus, sondern eher nach einer Implosion in Zeitlupe – Fragmentierung, Zerfall, Re-Tribalisierung. Mit anderen Worten: Balkanisierung. Und das weist natürlich auf das Schicksal einer anderen osteuropäischen Nation hin, die nicht so viel Glück hatte. Ist es das, was die Zukunft bringt? Nicht so sehr Prag 1989, sondern Jugoslawien 1991?

Der tiefe Staat entlarvt: die Geheimarchive von USAID

Ein stiller Bürgerkrieg entfaltet sich – Der Kampf in den USA wird nicht mit Waffen, sondern durch Machtkämpfe ausgetragen, wobei USAID im Zentrum der globalen Kontrolle steht.

Alexander Dugin

Was derzeit in den USA geschieht, ist ein echter Bürgerkrieg. Es fallen keine Schüsse, doch der Krieg ist da. Der gestrige Angriff von Musks DOGE-Truppe auf das Hauptquartier von USAID ist ein historischer Schlag gegen einen extrem mächtigen Feind – und dessen Übernahme. Es ist schlichtweg unglaublich.

Doch es handelt sich nicht nur um einen amerikanischen Bürgerkrieg. Es ist ein globaler Bürgerkrieg, denn USAID ist das Zentrum globaler Macht mit Verzweigungen in nahezu jedem Land der Welt. Die Demokraten, die USAID auf den Straßen verteidigen, sind lediglich ein Zweig des Netzwerks der Farbrevolutionen.

Die Zerschlagung von USAID bedeutet nichts weniger als die Zerschlagung des Globalismus. Hier geht es um weit mehr als um bloße Macht – es geht um die Zukunft der Weltordnung.

Die USAID-Archive bergen den Schlüssel zu den letzten Jahrzehnten der Weltgeschichte – sie enthalten die Namen jener, die als globalistische Agenten kollaborierten, ihre eigenen Staaten unterwanderten und ihr eigenes Volk verrieten. Nun halten die Trumpisten eine mächtige Waffe in den Händen: Sie können die wahre Realität jedes Landes enthüllen.

USAID-Agenten sind mehr als einfache amerikanische Spione. Sie gehören nicht nur zur CIA, sondern sind einer übernationalen Entscheidungsinstanz unterstellt. Sie agieren innerhalb der CIA, aber nicht als bloße CIA-Agenten.

Jetzt wird klar, wie dieses System funktioniert. Normale amerikanische Spione passen ihre Arbeit an die Anweisungen und Prioritäten der jeweiligen Regierung an – genauso wie andere US-Agenten mit Einfluss. Doch nicht die von USAID, Soros und Rockefeller. Sie dienen allein Obama und Biden, als ob nichts geschehen wäre.

Die USA sind längst nicht mehr identisch mit der globalistischen Hypermacht, die als Sitz der globalen Regierung diente. Die USA durchbrechen dieses alte System und steuern auf neue Horizonte zu. Die Machtordnung der Großmächte ist im Umbruch, mit neuen Philosophien und Strategien. Wehe dem, der sich ihnen in den Weg stellt.

Tatsache ist: USAID spielte eine zentrale Rolle bei der Verschleierung der Wahlen 2020 sowie bei der Verfolgung von Trump und seinen Anhängern. Ein deutlicher Beweis dafür ist die von USAID finanzierte Gruppe Bellingcat, die beauftragt wurde, den 6. Januar zu untersuchen und gefälschte Anschuldigungen gegen Trumpisten zu konstruieren.

Dieselben Bellingcat-Akteure waren tief in die russische Opposition sowie in die Finanzierung und Förderung ukrainischer Nazigruppen involviert. Sie drängten Nawalny zur Rückkehr nach Russland und versprachen ihm Unterstützung, die er nie erhielt. Gleichzeitig gaben sie vor, gegen den „Faschismus“ zu kämpfen – sei es den russischen oder den amerikanischen.

Doch in Wahrheit verteidigten sie den ukrainischen Nationalsozialismus. Die USAID-Akten können diese gesamte Geschichte erzählen – und noch unzählige weitere. Deshalb ist eine umfassende und objektive Prüfung unabdingbar. Und die schwere Bestrafung der Schuldigen – mit aller Härte.

Absurde Darbietung bei “Schlagabtausch”: ZDF gibt zu, dass ein linkes Publikum eingeladen wurde

Absurde Darbietung bei “Schlagabtausch”: ZDF gibt zu, dass ein linkes Publikum eingeladen wurde

Absurde Darbietung bei “Schlagabtausch”: ZDF gibt zu, dass ein linkes Publikum eingeladen wurde

Meinungsvielfalt, Pluralität und Ausgewogenheit: Für all das sollte der öffentlich-rechtliche Rundfunk stehen, er tut es aber nicht. Ein besonders irres Negativbeispiel lieferte die gestrige Sendung “Schlagabtausch” im ZDF, in der die Spitzenpolitiker von AfD, FDP, CSU, BSW, Grünen und Linken debattierten. Absurdes Schauspiel: Das auffallend junge Publikum klatschte frenetisch für den Grünen und Linken und quittierte Ansagen anderer Politiker mit Buhrufen, Grimassen und Kopfschütteln. Schließlich gab das ZDF selbst zu: Man lud Studenten linker Unis fürs Publikum ein.

Neben AfD-Co-Chef Tino Chrupalla waren beim “Schlagabtausch” Alexander Dobrindt (CSU), Christian Lindner (FDP), Jan van Aken (Linke), Sahra Wagenknecht (BSW) und Felix Banaszak (Grüne) zu Gast.

AfD-Politiker müssen bei diesen Shows gute Nerven beweisen – dass er die hat, bewies Chrupalla gerade erst bei Lanz, wo drei weitere Gäste und Moderator Lanz selbst auf ihn einredeten. Der AfD-Co-Chef konterte abstruse Distanzierungsforderungen, indem er feststellte, dass Markus Lanz sich ja auch nicht von Sagern von Kollegen Böhmermann distanziere – ebenso wenig hatte der ebenfalls anwesende Nikolaus Blome sich je von seiner Skandalaussage distanziert, die gesamte Republik möge mit dem Finger auf Ungeimpfte zeigen.

https://twitter.com/Dominik_Kettner/status/1887327060114436302

Beim gestrigen “Schlagabtausch” rückte die Debatte der anwesenden Politiker allerdings rasch in den Hintergrund, denn gleich zu Beginn wurde deutlich, dass man ein Publikum ins Studio geholt hatte, dass keineswegs die deutsche Bevölkerung repräsentiert: Applaus gab’s konsequent nur für den Grünen Banaszak und den Linken van Aken. Bei Chrupalla, Lindner, Dobrindt und Wagenknecht herrschte schon bei der Vorstellung Stille.

Das fiel den anwesenden Politikern natürlich selbst auf. Jede noch so stumpfe Wortmeldung von Linksgrün erntete im Verlauf tosenden Beifall – unliebsame Feststellungen der anderen Politiker quittierte man dagegen mit Grimassen, Kopfschütteln oder Buhrufen. Christian Lindner kommentierte das zwischenzeitlich passend mit den Worten “Grüne Jugend”. Chrupalla legte kurz darauf nach: “Berliner Jugend”.

https://twitter.com/NeoliberaleA/status/1887616261451903292

In den sozialen Netzen zeigten sich Nutzer von diesem Schauspiel mehr als genervt. “Wen will man hier bitte verarschen? Das ist echt bodenlos”, kommentierte einer. “Unerträglich” und “erbärmlich” waren andere Adjektive, mit denen diese Darbietung beschrieben wurde. Andere posteten Aufnahmen aus Nordkorea, wo der Diktator artig beklatscht wird. Verständnis für an passender Stelle kopfschüttelnde und klatschende Wackeldackel und Klatscheäffchen hatte hier offensichtlich niemand.

Im anschließenden “Heute Journal Update” kam dann das faktische Eingeständnis: ZDF-Korrespondent Dominik Rzepka legte offen, man habe da hauptsächlich Studenten der Humboldt- und der Freien Universtät Berlin im Publikum – “zwei eher linke Universitäten”, wie er selbst zugab, die man extra angeschrieben habe, um Zuschauer zu sammeln. Dass das nicht repräsentativ war, räumte er selbst ein – dass das in einer Politsendung, die potenziell Einfluss auf die anstehenden Wahlen nimmt, inakzeptabel ist, ließ er leider weg.

Der Aufschrei war laut genug, dass auch der Mainstream über das parteiische Publikum berichtet. Doch damit nicht genug: Beim Livechat auf YouTube während der ZDF-Sendung verschwanden plötzlich reihenweise die Kommentare mit blauen und schwarzen Herzen, die Zustimmung zu AfD und CSU signalisierten. Das zeigen Videoaufnahmen:

https://twitter.com/OERRBlog/status/1887774996589609304

“Kann man noch dreister manipulieren?” Das fragen sich online etliche Nutzer. Dass dieses Vorgehen durch Zwangsgebühren finanziert wird, ist – jedes Mal aufs Neue – ein Skandal.

Hürth: AfD-Ratsherr äußert sich zu Karate-Angriff von SPD-Politiker

Hürth: AfD-Ratsherr äußert sich zu Karate-Angriff von SPD-Politiker

Hürth: AfD-Ratsherr äußert sich zu Karate-Angriff von SPD-Politiker

Kurz vor Weihnachten sorgte ein brutaler Karate-Angriff durch den SPD-Politiker Lukas Gottschalk auf das Hürther AfD-Ratsmitglied Norbert Raatz bundesweit für Schlagzeilen (PI-NEWS berichtete). Ein Video des Vorfalls ging in kurzer Zeit viral und die Empörung war nicht nur im Rhein-Erft-Kreis groß. Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hat, äußert sich nun das Opfer der Prügelattacke ausführlich in einem Videogespräch zum Hergang der Tat und den teils skandalösen Reaktionen darauf.

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Große Marken und der stille Krieg gegen Andersdenkende – Unternehmens-gesteuerte Zensur setzen sich fort

Die Freiheit kollidiert mit den Kosten der „Sicherheit“.

Der jüngste Schwenk von Meta Platforms in Richtung Inhaltsmoderation hat die Debatte über den übergroßen Einfluss der Werbetreibenden auf die Gestaltung der digitalen Landschaft neu entfacht. Während CEO Mark Zuckerberg kürzlich die Lockerung von Sprachbeschränkungen vorangetrieben hat, indem er die alten Medien beschuldigte, Zensur zu betreiben, und Faktenprüfer beschuldigte, das Vertrauen der Öffentlichkeit zu untergraben, ist die Realität, dass Werbetreibende die mächtigste Kraft bleiben, die diktiert, was Nutzer auf großen Plattformen wie Facebook und Instagram sehen – oder nicht sehen.

Aber lassen wir uns nicht hinreißen.

In einer Telefonkonferenz mit Werbetreibenden am 17. Januar versicherten die Meta-Führungskräfte den Marken, dass sie sich weiterhin für die „Markensicherheit“ einsetzen, und boten Tools an, die sicherstellen, dass Anzeigen nicht in der Nähe von Inhalten erscheinen, die als ungeeignet gelten. Samantha Stetson, Meta’s Advertising Lead, stellte klar: „In Bezug auf die Markensicherheit sind wir zu 100 % engagiert“. Diese Aussage steht jedoch in krassem Gegensatz zu Zuckerbergs Rhetorik, die Nutzer zu stärken und die restriktive Politik, die soziale Plattformen seit Jahren beherrscht, zurückzudrängen.

Dieses Spannungsverhältnis zwischen freier Meinungsäußerung und werbegesteuerter Zensur offenbart eine unbequeme Wahrheit: Plattformen wie Meta sind den Milliarden von Dollar verpflichtet, die von Werbetreibenden fließen, die ein sauberes Umfeld für ihre Marken verlangen. Das Ergebnis ist eine abschreckende Wirkung auf die Meinungsäußerung, da die Plattformen präventiv Inhalte unterdrücken, um die Sponsoren der Unternehmen nicht zu verärgern. Obwohl Zuckerberg von der Förderung eines offenen Dialogs spricht, fördert Metas Abhängigkeit von Werbeeinnahmen letztlich eine Form der Zensur, die weitaus weitreichender ist als staatliche Eingriffe.

Werbetreibende als Torwächter

Seit Jahren folgt die Beziehung zwischen Plattformen und Werbetreibenden einem vorhersehbaren Drehbuch: Marken fordern eine strengere Mäßigung dessen, was sie als „anstößigen Inhalt“ betrachten, und die Plattformen kommen dem nach, damit die Werbeeinnahmen fließen. Diese Dynamik explodierte während der ersten Präsidentschaft von Donald Trump, als die Plattformen sich bemühten, sich von politischen Kontroversen zu distanzieren.

Der Druck spitzte sich 2017 zu, als Anzeigen von bekannten Marken neben politischen YouTube-Videos erschienen.

Anstatt die Idee in Frage zu stellen, dass Plattformen für nutzergenerierte Inhalte verantwortlich gemacht werden sollten, fügten sich die Technologieunternehmen. Sie führten weitreichende Maßnahmen ein, um Inhalte zu filtern, zu demontieren und zu entfernen, die von den Werbetreibenden als geschmacklos empfunden wurden, unabhängig davon, ob diese Inhalte gegen Gesetze verstießen oder einfach die vorherrschenden Normen verletzten. Dies verlieh den Marken immense Macht, die Grenzen akzeptabler Sprache im Internet zu diktieren – eine Macht, die sie mit wenig Transparenz oder Verantwortlichkeit ausübten.

Die Abkehr von der strengen Zensur auf Meta ist eine kleine Kurskorrektur, aber die Werbetreibenden stellen Forderungen. Mit der Einführung von Werkzeugen wie „Community Notes“ und einem „hands-off“-Ansatz bei der Kontrolle subjektiver Begriffe wie „Hassrede“ sind Marken besorgt, dass ihre Anzeigen neben Inhalten erscheinen könnten, die sie nicht mögen. Monika Bickert, Meta’s Vice President of Content Policy, versuchte, diese Bedenken zu zerstreuen, indem sie den neuen Ansatz erläuterte. So sind beispielsweise Aussagen wie „Frauen sollten nicht im Kampf dienen dürfen“ nach den Regeln von Meta nun zulässig – eine Änderung, über die die Werbetreibenden angeblich nicht glücklich sind.

Dies zeigt jedoch nur, wie viel Kontrolle die Werbetreibenden weiterhin darüber ausüben, was die Nutzer sagen dürfen und was nicht.

Zensur im Namen der „Markensicherheit“

Was Meta „Markensicherheit“ nennt, ist in Wirklichkeit eine von Unternehmen betriebene Zensur. Durch die Androhung, die Finanzierung zurückzuziehen, zwingen die Werbetreibenden die Plattformen, ihren Präferenzen nachzukommen, und schränken damit den öffentlichen Diskurs ein. Auch wenn Meta behauptet, den offenen Dialog in den Vordergrund zu stellen, bedeutet die Abhängigkeit des Unternehmens von den Werbeeinnahmen, dass seine Politik immer auf die engste, harmloseste Version der Rede ausgerichtet ist.

Diese Praxis hat weitreichende gesellschaftliche Folgen. Schon das Konzept der „Markensicherheit“ ist subjektiv und politisch aufgeladen und wird häufig dazu verwendet, um gegen Äußerungen vorzugehen, die die vorherrschenden Narrative infrage stellen oder unpopuläre Meinungen widerspiegeln.

Die Werbeabteilungen großer Unternehmen halten „Hassreden“ und „Fehlinformationen“ für legitime Anliegen; die Übervorteilung der Werbetreibenden hat nuancierte Gespräche über Themen von Politik bis Kultur erstickt. Anstatt ein Umfeld zu fördern, in dem sich unterschiedliche Sichtweisen entfalten können, geben Plattformen wie Meta letztlich den Befindlichkeiten der Unternehmen den Vorrang vor dem freien Austausch von Ideen.

Boykott als Waffe

Der wachsende Einfluss der Werbetreibenden hat die Markensicherheit in eine politische Waffe verwandelt. Konservative Politiker und Kommentatoren haben zunehmend Werbeagenturen und Marken beschuldigt, mit Boykotten rechtsgerichtete Medien zum Schweigen zu bringen.

Diese Anschuldigungen gewannen letztes Jahr an Boden, als Elon Musks X eine Kartellklage gegen einen Werbeverband und große Marken einreichte und sie beschuldigte, sich illegal abgesprochen zu haben, um die Plattform auf eine schwarze Liste zu setzen.

Musks Klage folgte auf einen Bericht des Justizausschusses des Repräsentantenhauses , in dem behauptet wurde, dass Werbetreibende gegen die Kartellgesetze verstoßen hätten, indem sie konservativen Kanälen Ausgaben vorenthalten hätten.

Zwar haben Werbetreibende jedes Recht zu entscheiden, wohin ihr Geld fließt, doch ähneln ihre Maßnahmen oft einer sanften Zensur. Indem sie mit Boykott drohen, schaffen sie wirtschaftliche Anreize für Plattformen, kontroverse oder abweichende Ansichten zu unterdrücken. Soziale Medien sind nicht wie traditionelle Medien. In den traditionellen Medien können die Werbetreibenden geeignete Sendungen und Filme finden, mit denen sie ihre Inhalte bewerben können – etwas, das zu ihrer Marke passt. In den sozialen Medien, wo jeder eine Stimme hat (oder haben sollte), sollten die Werbetreibenden jedoch Zugeständnisse machen.

Diese Strategie, das zu vermeiden, was sie für kontrovers halten, unterdrückt nicht nur die freie Meinungsäußerung, sondern vertieft auch die ideologischen Gräben, da bestimmte Standpunkte von den Mainstream-Plattformen effektiv gelöscht werden, da sie keine Möglichkeit mehr haben, finanziell zu überleben.

Die Enthüllung der Washington Post, dass 40 % ihrer Inhalte jederzeit als „unsicher“ eingestuft werden, zeigt, wie schädlich dieses System geworden ist. Ganze Teile von Artikeln werden routinemäßig von den Werbeeinnahmen abgezogen, weil Algorithmen bestimmte Wörter falsch interpretieren. Ein Hinweis auf „Explosion“ in einem Artikel über Feuerwerk? Markiert. Der Begriff „viral“ in einem Artikel über Internet-Trends? Auf die schwarze Liste gesetzt. Diese Art der groben, kontextunsensiblen Filterung schadet nicht nur den Verlegern, sondern untergräbt grundlegend die Vielfalt und Tiefe der Informationen, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

Schlimmer noch: Schwarze Listen wie die von Microsoft, die Berichten zufolge Tausende Worte wie „Angriff“, „Biden“, „Trump“ und „Rassismus“ enthalten, sind sinnbildlich für ein System, das Werbetreibende davon abhält, sich mit einer sinnvollen Berichterstattung über gesellschaftliche Themen zu beschäftigen. Diese Tools wurden entwickelt, um Marken vor Risiken zu schützen, aber ihr übermäßiger Einsatz hat sie unbeabsichtigt in einen Mechanismus zur Unterdrückung kritischer Gespräche über Politik, Kultur und das Weltgeschehen verwandelt.

Der Aufstieg der Markensicherheit zu einem dominierenden Anliegen der Werbetreibenden lässt sich teilweise auf die Bemühungen von Aktivistengruppen zurückführen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Marken dazu zu bringen, ihre Verbindungen zu bestimmten Inhalten zu kappen – insbesondere zu konservativen Nachrichtenseiten wie Breitbart und The Daily Wire. Während diese Gruppen ihre Kampagnen oft als Kampf gegen „Fehlinformationen“ oder „Hassreden“ bezeichnen, geht ihre Taktik häufig in eine Richtung, die viele als regelrechte Zensur ansehen, indem sie wirtschaftlichen Druck ausüben, um Ansichten zu unterdrücken, mit denen sie nicht einverstanden sind.

Eines der frühesten und öffentlichkeitswirksamsten Beispiele kam 2016, als die Sleeping-Giants-Bewegung im Gefolge der US-Präsidentschaftswahlen aufkam. Die Gruppe ermutigte ihre Anhänger, Screenshots von Anzeigen auf Breitbart zu machen und Marken in den sozialen Medien öffentlich zu beschämen, indem sie sie aufforderte, ihre Anzeigen von der Website zurückzuziehen. Diese Kampagne gewann schnell an Zugkraft und führte zu einer weitverbreiteten schwarzen Liste von Breitbart und löste ähnliche Bemühungen aus, die auf andere rechtsgerichtete Medien abzielten.

Die Mechanik von Druckkampagnen

Die Strategie hinter diesen Kampagnen ist einfach, aber effektiv. Indem sie Werbetreibende ins Visier nehmen – oft durch öffentliches Anprangern auf Plattformen wie Twitter – nutzen Aktivistengruppen die Angst vor negativer PR, um Marken zum Handeln zu zwingen. Das Ergebnis ist eine Kaskade von Unternehmensreaktionen, da die Unternehmen versuchen, auch nur die geringste Verbindung zu Inhalten zu vermeiden, die als kontrovers wahrgenommen werden könnten. Diese Taktik wird zwar so dargestellt, dass die Unternehmen zur Verantwortung gezogen werden, hat aber auch dazu geführt, dass die Bandbreite der zulässigen Online-Redaktion eingeschränkt wird. Bei vielen konservativen Websites sind die Werbeeinnahmen eingebrochen, und zwar nicht wegen Verstößen gegen die Plattformregeln, sondern weil sie von aktivistischen Gruppen und den Marken, die sie beeinflussen, als zu kontrovers eingestuft wurden.

Was diese Kampagnen besonders wirkungsvoll machen, ist ihre Abhängigkeit von Adtech-Tools wie Keyword-Blocking, die ursprünglich entwickelt wurden, um Marken zu helfen, schädliche oder unangemessene Inhalte zu vermeiden. Sobald eine Website oder ein Schlüsselwort von Aktivisten markiert wird, wird sie/es oft zu schwarzen Listen hinzugefügt, die Werbetreibende nutzen, um zu vermeiden, dass ihre Werbung in der Nähe von als riskant erachteten Inhalten platziert wird. Im Laufe der Zeit hat dieser Prozess zu einem sich selbst verstärkenden Kreislauf geführt, bei dem konservative Websites auf schwarze Listen gesetzt werden, und zwar nicht, weil sie gegen Regeln verstoßen, sondern weil sie ins Visier von Kampagnen der Aktivisten geraten sind.

Während diese Bemühungen von ihren Befürwortern oft als Siege gegen Extremismus oder Desinformation gefeiert werden, sind die Auswirkungen im weiteren Sinne weitaus komplizierter. Indem sie die weitverbreitete Einführung stumpfer Instrumente wie die Sperrung von Schlüsselwörtern und die pauschale Sperrung von Websites vorangetrieben haben, haben diese Kampagnen zu einem Werbe-Ökosystem beigetragen, das weit mehr bestraft als die beabsichtigten Ziele.

Seriöse konservative Websites, die sich an die journalistische Ethik halten, werden häufig in diese Bemühungen hineingezogen. Websites wie The Daily Wire, die über eine Mischung aus politischen und kulturellen Themen berichten, haben erhebliche Probleme, Werbeeinnahmen zu erzielen, weil sie auf von Aktivisten erstellten schwarzen Listen stehen. Dies hat viele Websites dazu gezwungen, sich auf alternative Einnahmequellen wie Abonnements zu verlassen, was ihre Reichweite und Zugänglichkeit einschränken kann.

Die Anzeigenkartelle, die das Problem verschärfen

Die Global Alliance for Responsible Media (GARM), ein Branchenkonsortium, das 2019 unter der Schirmherrschaft der World Federation of Advertisers (WFA) gegründet wurde, hat sich als Vorreiter bei der Gestaltung des Umgangs von Marken mit digitalen Inhalten positioniert. GARM besteht aus einigen der weltweit größten Werbetreibenden – darunter Coca-Cola, Unilever und Procter & Camp; Gamble – sowie großen Plattformen wie Meta, Google und TikTok und behauptet, auf die Schaffung eines „verantwortungsvollen“ digitalen Medienökosystems hinzuarbeiten. Die GARM agiert jedoch weniger als eine Kraft für Verantwortlichkeit als viel mehr als ein „Werbekartell“, das seine kollektive Macht dazu nutzt, weitreichende Standards durchzusetzen, die die freie Meinungsäußerung unterdrücken, insbesondere bei Nachrichten- und meinungsbasierten Inhalten.

Die Richtlinien der GARM werden durch Ad-Tech-Tools umgesetzt, die in großem Umfang Schlüsselwortsperren, Inhaltsfilter und schwarze Listen anwenden. Diese Tools, die sich an den Prioritäten von GARM orientieren, wirken sich unverhältnismäßig stark auf Nachrichtenverlage aus, indem sie Artikel, die über reale Ereignisse berichten, unabhängig vom Kontext demontieren. So kann ein Verlag, der über humanitäre Krisen oder globale Konflikte berichtet, feststellen, dass seine Artikel markiert werden, weil sie Begriffe wie „Gewalt“ oder „Krieg“ enthalten, auch wenn diese Artikel für die öffentliche Wahrnehmung entscheidend sind.

Dieser Ansatz schadet den Verlagen nicht nur finanziell, sondern beeinflusst auch die Art der Inhalte, die von den Plattformen gefördert werden. Die Algorithmen der sozialen Medien, die von den Vorlieben der Werbetreibenden für „markensichere“ Umgebungen beeinflusst werden, setzen Nachrichteninhalte oft zurück, um Risiken bei der Anzeigenschaltung zu vermeiden. Infolgedessen wird leichteres, unterhaltungsorientiertes Material hervorgehoben, während seriöse Berichterstattung an den Rand gedrängt wird.

Im Grunde genommen haben die GARM-Standards ein Ökosystem geschaffen, in dem wichtige, manchmal unbequeme Geschichten bestraft werden, während seichte Artikel gedeihen.

Kritiker haben auch darauf hingewiesen, dass die GARM-Richtlinien bestimmte Arten von Inhalten und Medien, insbesondere konservative Medien, in unverhältnismäßiger Weise benachteiligen. Medien wie Breitbart und The Daily Wire stehen seit Langem im Mittelpunkt von Werbeboykott- und Blacklisting-Bemühungen, die oft von Aktivisten vorangetrieben werden, die argumentieren, dass diese Websites „schädliche“ oder „spalterische“ Inhalte verbreiten. Die GARM-Richtlinien ermöglichen und legitimieren diese Kampagnen durch die Institutionalisierung einer Reihe von Markensicherheitsstandards, die von Natur aus subjektiv und oft ideologisch verzerrt sind.

Das soll nicht heißen, dass linke oder Mainstream-Nachrichten vollständig verschont bleiben – Nachrichteninhalte aller Art leiden unter der allzu breiten Anwendung der GARM-Standards. Die von der Allianz verwendeten Kriterien spiegeln jedoch tendenziell die kulturellen und politischen Vorlieben der beteiligten Unternehmen wider, die im Allgemeinen eher progressive oder zentristische Werte vertreten. Dies hat den Vorwurf aufkommen lassen, dass die GARM, ob absichtlich oder nicht, zu einer Form der ideologischen Zensur beiträgt, die abweichende Stimmen ausgrenzt.

Einer der beunruhigendsten Aspekte der GARM war ihre schiere Machtkonzentration. Indem die GARM große Werbetreibende und marktbeherrschende Technologieplattformen unter einem Dach vereint, fungiert sie als Quasi-Regulierungsbehörde, die in der Lage ist, die Bedingungen für das gesamte digitale Medienökosystem zu diktieren. Diese Konzentration verleiht der Allianz einen übergroßen Einfluss auf die Verlage, die sich entweder an die Markensicherheitsstandards der Allianz halten müssen oder riskieren, den Zugang zu wichtigen Werbeeinnahmen zu verlieren.

Im Gegensatz zu traditionellen Regulierungsbehörden arbeitete die GARM mit minimaler Transparenz und ohne Rechenschaftspflicht gegenüber der Öffentlichkeit. Seine Entscheidungen werden eher von den Interessen multinationaler Unternehmen als von demokratischen Prozessen bestimmt, was Bedenken hinsichtlich der fehlenden Kontrolle seines Einflusses aufkommen lässt. Das Ergebnis ist ein System, in dem eine Handvoll mächtiger Akteure die Regeln für die Online-Sprache festlegen kann, wodurch die traditionellen Schutzmaßnahmen für die freie Meinungsäußerung effektiv umgangen werden.

Der Kampf um Sprache vor Profit

Zuckerbergs Rhetorik zur Lockerung der Inhaltsbeschränkungen ist ein Schritt in die richtige Richtung, doch solange sich die Plattformen nicht von ihrer Abhängigkeit von Werbekunden lösen, wird echte Meinungsfreiheit im Internet eine Illusion bleiben.

Die Auswirkungen dieses Wandels gehen über die finanziellen Schwierigkeiten der Verleger hinaus – sie verändern die Art der Inhalte, die online gedeihen, grundlegend. Da Marken zunehmend politische und kontroverse Inhalte meiden, stehen die Verlage unter enormem Druck, ihre Berichterstattung abzuschwächen oder bestimmte Themen ganz zu vermeiden. Für viele ist der Anreiz klar: Entweder sie produzieren sichere, markenfreundliche Inhalte oder sie riskieren, von den Werbeausgaben ganz ausgeschlossen zu werden.

Diese Dynamik setzt einen Kreislauf der unternehmensgesteuerten Zensur fort, bei dem das Streben nach Werbeeinnahmen einen sinnvollen Journalismus unterdrückt und die Vielfalt der der Öffentlichkeit zugänglichen Perspektiven einschränkt.

Trump kündigt Medienverträge und USAID-Kahlschlag an: “Schluss mit Steuergeldverschwendung”

Trump kündigt Medienverträge und USAID-Kahlschlag an: “Schluss mit Steuergeldverschwendung”

Trump kündigt Medienverträge und USAID-Kahlschlag an: “Schluss mit Steuergeldverschwendung”

Die Trump-Administration hat einen radikalen Kurswechsel im Umgang mit Medienverträgen und der US-Entwicklungshilfeorganisation USAID verkündet. Der Paukenschlag kommt, nachdem Details über millionenschwere Regierungsabonnements bei diversen Medienunternehmen ans Licht kamen.

Die General Services Administration (GSA) erhielt per E-Mail die unmissverständliche Anweisung, “sämtliche Medienverträge mit sofortiger Wirkung zu kündigen”. Besonders im Fokus: Politico, deren Pro-Abonnements die Steuerzahler jährlich Millionen kosteten – darunter ein einzelner Vertrag über 8 Millionen Dollar. “Wir beenden diese verschwenderische Praxis”, erklärte Pressesprecherin Karoline Leavitt. Die Maßnahme trifft nicht nur Politico, sondern auch etablierte Medien wie die New York Times, Bloomberg und die BBC.

Politicos Verteidigungsversuch wirkt dabei fast schon tragikomisch: “Wir haben in 18 Jahren nie einen Cent an staatlicher Förderung erhalten”, behauptete das Unternehmen – und unterschlägt dabei geflissentlich die üppigen Abo-Einnahmen aus Steuergeldern. Hierbei geht es vor allem um teure “Förderabos” für 10.000 Dollar pro Jahr.

USAID vor radikalem Umbau

Noch dramatischer fällt die angekündigte Neuausrichtung der umstrittenen US-Entwicklungshilfeorganisation USAID aus. Nach Enthüllungen durch Elon Musks DOGE-Team über fragwürdige Projektfinanzierungen soll die Behörde von derzeit 10.000 auf lediglich 294 Mitarbeiter geschrumpft werden – ein Personalabbau von 97 Prozent.

Der neu ernannte USAID-Verantwortliche, Außenminister Marco Rubio, bestätigte, dass alle nicht als “mission-critical” eingestuften Mitarbeiter mit sofortiger Wirkung beurlaubt werden. Tausende im Ausland stationierte Mitarbeiter müssen innerhalb von 30 Tagen zurückkehren. Die Organisation, die 2023 noch Projekte im Wert von über 40 Milliarden Dollar verwaltete, steht vor dem größten Umbruch ihrer Geschichte. Ab Mitternacht des 7. Februar bleiben nur noch Führungskräfte und Mitarbeiter in designierten Schlüsselprogrammen im aktiven Dienst.