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Ein „Sputnik-Moment“ am Technologiehimmel
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Ein „Sputnik-Moment“ am Technologiehimmel
Wer hätte gedacht, dass im Jahr 2025 ein kleines chinesisches Technologie-Unternehmen ein KI-Produkt auf den Weltmarkt bringt, das auf Anhieb alle US-Konkurrenten übertrifft und dabei viel kostengünstiger und außerdem Open Source ist. Was für eine Überraschung. Und es ist erst Januar!
von Rainer Rupp
Die künstliche Intelligenz (KI)-App mit dem Namen “DeepSeek” des chinesischen Start-up-Unternehmens, das erst seit einem reichlichen Jahr existiert, hat nicht nur das aufgeblähte Ego der US-Technologie-Eliten, sondern auch die vom KI-Hype gefütterte Finanzblase an den westlichen Börsen zum Platzen gebracht. Selbst in den USA hat die chinesische KI-App bereits wenige Tage nach ihrer Markteinführung die US-Konkurrenz ausgestochen. DeepSeek lag zum Beispiel in den Download-Charts der iPhones ganz oben, während die US-Tech-Aktien abstürzten.
Besonders Big-Tech-Unternehmen wie Nvidia, die die “Super-duper”-Chips für US-KI-Unternehmen herstellen, verloren über Nacht 600 Milliarden Dollar an Börsenwert. Denn die DeepSeek-App braucht die “Super-duper”-Nvidia-Chips überhaupt nicht, um laut einhelligem Urteil westlicher KI-Experten ein besseres und zugleich billigeres Produkt massenweise herzustellen.
Dabei hatte die Biden-Regierung in ihrer festen Absicht, Chinas technologischen Aufstieg zu bremsen, die Ausfuhr von Nvidia-Chips nach China verboten. Diese Sanktionen wurden auch von der neuen Trump-Regierung aufrechterhalten, zumal Präsident Trump bei seinem Amtsantritt bombastisch mit einem 500-Milliarden-Dollar-KI-Investitionsprogramm (Stargate) geprahlt hatte. Damit sollten die bis jetzt marktbeherrschenden US-KI-Unternehmen in die Lage versetzt werden, auf Jahrzehnte hinaus die weltweite Marktführerschaft in dieser sehr bedeutsamen Branche zu behaupten und damit ihre bisherige weltweite Oligopolstellung weiter zu sichern.
Der Fortschritt von DeepSeek deutet darauf hin, dass chinesische KI-Ingenieure Wege gefunden haben, um diese Beschränkungen mit einer neuen Software zu umgehen, indem sie sich auf eine größere Effizienz unter geringerem Ressourceneinsatz konzentrieren. Dank des chinesischen Erfindergeistes, der sich nicht von US-Sanktionen unterdrücken ließ, ist die US-KI-Technologie nun über Nacht veraltet und international nicht länger wettbewerbsfähig. Die einzige Möglichkeit, die Trump jetzt hätte, um die KI-Branche in den USA zu retten, wäre, hohe Zölle auf die chinesischen Konkurrenzprodukte zu erheben, was jedoch zur Folge hätte, dass die US-Produkte, die nur noch im Inland verkauft werden würden, mit der Zeit technologisch noch weiter zurückfallen würden.
Aber es gibt eine weitere Eigenschaft, welche die chinesische KI-App unschlagbar über die amerikanischen Konkurrenzprodukte erhebt: Sie basiert auf “Open Source”-Software, während die amerikanischen Produkte wie “OpenAI” (ChatGPT) von Sam Altman oder von Zuckerbergs Meta Platforms oder von Elon Musks “Grok2” “Closed Source” sind.
“Open Source” heißt, der Quellcode des Systems ist für jeden einsehbar und nicht patentiert. Open-Source-KI-Modelle wie jene von DeepSeek bieten daher einen demokratischeren, vollkommen transparenten Ansatz. Zum Beispiel kann man sehen, was die App mit den eigenen, von ihr gesammelten Daten macht, was Missbrauch vorbeugt. “Open Source” ist außerdem kosteneffizienter und innovativer, denn jeder, der will, kann die App verbessern oder für besondere Anwendungen weiterentwickeln. Zudem fehlt das Profitmotiv, denn Lizenzgebühren werden nicht erhoben.
KI-Apps, die auf “Close Source”-Software basieren, sind dagegen patentierte Eigentums-Modelle. Man muss sich eine schwarze Box vorstellen, in die man Daten einfüttert und die einem entsprechend ihrer Programmierung Antworten gibt. Aber im Unterschied zu “Open Source” kann man nicht sehen, was in der schwarzen Box vor sich geht, also nach welchen Algorithmen das System arbeitet und auf welcher Basis von vorprogrammierten ethischen, politischen oder wirtschaftlichen Prioritäten oder Kriterien eine Antwort entsteht.
Das Close-Source-Modell ist auch unverzichtbar, wenn man mit KI über Lizenzgebühren viel Geld verdienen will. Zugleich entstehen höhere Kosten und das Motiv für Innovation des existierenden Systems ist schwach. Im Gegensatz dazu treiben offene Modelle schnellere technologische Fortschritte, größere Zugänglichkeit und von der Gemeinschaft gesteuerte Verbesserungen voran, wodurch KI inklusiver und für eine breitere soziale Nutzerbasis vorteilhafter ist.
Der Erfolg von DeepSeek hat daher weitreichende Implikationen für die globale Technologieindustrie und die Lieferketten, da es die weitverbreitete Überzeugung widerlegt, dass die Zukunft von KI immer mehr Kapital, Energie und Ressourcen zur Entwicklung erfordern wird.
Die Reaktion vieler Amerikaner auf diesen chinesischen Durchbruch kam schnell; aber nicht, indem sie anerkannt haben, dass sie sich über lange Zeit auf ihren technologischen Lorbeeren ausgeruht haben und nun hinterherhinken; sondern indem sie versucht haben, die chinesischen Konkurrenten zu diffamieren und zu sabotieren.
Die von Washington stets so hoch gepriesenen “Werte des freien Handels, der Fairness und ‘Möge der Beste gewinnen’” sind nur heuchlerische Lippenbekenntnisse, die die Angst um den bereits vollzogenen Verlust der technologischen Führerschaft der USA verbergen sollen.
DeepSeek, das in nur zwei Monaten für sechs Millionen Dollar entwickelt wurde, hat diese schnell wachsende finanzielle Blase durchstochen. Ein Kommentator hat das Auftauchen von DeepSeek sogar als einen ‘Sputnik-Moment’ am Technologiehimmel bezeichnet.
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Zahl der Sexverbrechen explodiert: So viele Täter sind Ausländer
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Zahl der Sexverbrechen explodiert: So viele Täter sind Ausländer
In Deutschland findet ein regelrechter Sex-Dschihad statt. Die Zahl der Sexverbrechen steigt dramatisch an. Brisant: Immer mehr Opfer sind minderjährig. Ein hoher Anteil der Verdächtigen besitzt keine deutsche Staatsbürgerschaft.
von Manfred Ulex
Die Zahl der Sexualstraftaten in Berlin hat im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Laut Polizei wurden 2024 insgesamt 7.475 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung erfaßt. Das sind mehr als 20 pro Tag. Darunter fallen Vergewaltigungen, Gruppenvergewaltigungen und andere Delikte.
Besonders auffällig: Etwa die Hälfte der Tatverdächtigen besitzt keine deutsche Staatsbürgerschaft. Von 754 Verdächtigen wegen Vergewaltigung waren 373 ausländische Staatsbürger. Auch bei sexueller Belästigung zeigt sich ein ähnliches Bild. Von 701 Verdächtigen hatten 353 keinen deutschen Paß.
Diese Zahlen gehen aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsverwaltung für Inneres auf eine parlamentarische Anfrage des fraktionslosen Abgeordneten Antonin Brousek hervor, über die die Berliner Zeitung als erstes berichtete.
Kontinuierlicher Anstieg der Fallzahlen
Seit 2018 ist die Zahl der erfaßten Sexualstraftaten in der deutschen Hauptstadt deutlich gestiegen. Und mit ihnen der Anteil ausländischer Tatverdächtiger. Dieser lag stets über einem Drittel, während ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung bei etwa 15 Prozent liegt. Im vergangenen Jahr stellten von 4.590 ermittelten Tatverdächtigen 1.764 Personen (38,4 Prozent) keine deutschen Staatsbürger dar.
Die Kategorie „Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung“ umfaßt insgesamt 43 verschiedene Delikte, darunter Kindesmißbrauch, exhibitionistische Handlungen, sexuelle Belästigung und Vergewaltigung.
Immer mehr Minderjährige unter den Opfern
Parallel zur steigenden Zahl der Straftaten wuchs auch die Zahl der Opfer. 2024 wurden 5.860 betroffene Personen registriert – ein Anstieg um 707 im Vergleich zum Vorjahr. Im Jahr 2018 waren es noch 4.040 Opfer.
Besonders besorgniserregend ist der Anstieg unter Kindern und Jugendlichen. In der Altersgruppe der zehn- bis 13jährigen wurden 1.121 Opfer erfaßt, bei den 14- bis 15jährigen waren es 1.609 und bei den 16- bis 17jährigen 2.168.
Auch die Zahl der Delikte, die als „Beleidigung auf sexueller Grundlage“ geführt werden, ist gestiegen: 2018 registrierte die Berliner Polizei 495 Fälle, 2024 waren es bereits 751. Von den 498 ermittelten Verdächtigen besaßen 190 keinen deutschen Paß (38,1 Prozent).
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„Verschwörungstheorie“ ist jetzt Fakt: Groß-Israel ist da
Von Kit Klarenberg
Seit der Gründung Tel Avivs im Jahr 1948 wurde viel über „Großisrael“ gesagt und geschrieben – die Vorstellung, dass das ultimative Endziel des Zionismus die gewaltsame Annexion und ethnische Säuberung weiter Teile arabischer Länder für jüdische Siedlungen ist, basierend auf biblischen Behauptungen, dass dieses Gebiet den Juden von Gott versprochen wurde. Die Medien tun dieses Konzept in der Regel als antisemitische Verschwörungstheorie oder höchstens als Hirngespinst einer winzigen Handvoll Israelis ab.
In Wirklichkeit, wie The Guardian 2009 zugab, hat die Idee eines Groß-Israels in Tel Aviv schon lange „religiöse und säkulare rechtsgerichtete Nationalisten“ gleichermaßen angesprochen. Sie haben das gemeinsame Ziel, „die göttlichen Gebote über den ‚Beginn der Erlösung‘ zu erfüllen und ‚Fakten vor Ort‘ zu schaffen, um die Sicherheit Israels zu erhöhen“. Die Zeitung räumte ein, dass diese Motivation eine wichtige treibende Kraft in der heutigen israelischen Mainstream-Politik sei, die „die Palästinenser effektiv zu Fremden auf ihrem eigenen Boden“ mache.
Die Zeitung „The Nation“ bezeichnete den Vorstoß zur Gründung eines Groß-Israels als „das zentrale ideologische Ziel“ der Likud-Partei von Benjamin Netanjahu, die die israelische Politik in den letzten Jahrzehnten dominiert hat. Im Juli 2018 verabschiedete Israel das Gesetz „Nationalstaat des jüdischen Volkes“. Es verankert „die Entwicklung jüdischer Siedlungen als nationalen Wert“. Inzwischen ist der Staat gesetzlich verpflichtet, die „Gründung und Konsolidierung“ von Siedlungen in illegal besetzten Gebieten zu „fördern und zu unterstützen“.
Dies basiert auf dem „ausschließlichen und unveräußerlichen Recht“ des jüdischen Volkes auf Gebiete, die so weit vom heutigen Israel entfernt sind wie Saudi-Arabien. Es werden auch alttestamentarische Begriffe wie „Judäa und Samaria“ verwendet. Bemerkenswerterweise fehlt dieser Text in der offiziellen englischen Übersetzung der Gesetzgebung. Möglicherweise wollten die israelischen Staats- und Regierungschefs ihre irredentistischen, siedlerkolonialen Ambitionen zu diesem Zeitpunkt nicht so offensichtlich machen. Doch wenn wir in die Gegenwart blicken, sind sich die Zionisten auf allen Ebenen ihrer großartigen Expansionspläne im Nahen Osten völlig unerschrocken.
Der Sturz der syrischen Regierung hat auf lokaler und internationaler Ebene Fragen, Bedenken und Unsicherheiten aufgeworfen. Kann das Land in seiner jetzigen Form überleben? Werden vom Westen unterstützte „ehemalige“ Ultrarextremisten in der Lage sein, eine Regierung zu führen? Könnte die vom Iran angeführte Achse des Widerstands, die Israel und seinen westlichen Verbündeten in den Jahren 2023 und 2024 schweren Schaden zugefügt hat, in Gefahr sein? Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Eines ist jedoch sicher: Israel versucht, aus dem Chaos großen Nutzen zu ziehen, und wenn dies gelingt, werden die Ergebnisse revolutionär sein.
„Defensive Position“
Am 8. Dezember hielt Benjamin Netanjahu in triumphaler, leger-elegant gekleideter Stimmung eine öffentliche Ansprache von einem Beobachtungspunkt der israelischen Streitkräfte in den illegal besetzten Golanhöhen. Er reklamierte den Sturz von Baschar al-Assad für sich und bejubelte einen „historischen Tag“ für die Region, der eine „große Chance“ biete. Der israelische Regierungschef prahlte damit, dass Israels „energisches Vorgehen gegen die Hisbollah und den Iran“ eine „Kettenreaktion“ von Umwälzungen ausgelöst habe, die kein Anzeichen von Abklingen zeige. Dennoch warnte er vor „erheblichen Gefahren“.
Eine dieser Gefahren, so Netanjahu, sei „der Zusammenbruch des Abkommens über die Trennung der Streitkräfte von 1974“. Dieses weitgehend vergessene Abkommen wurde nach dem Jom-Kippur-Krieg von 1973 von Damaskus und Tel Aviv unterzeichnet. Beide Seiten einigten sich darauf, von ihrer gemeinsamen Grenze auf den Golanhöhen aus keinerlei feindliche Militäroperationen gegeneinander durchzuführen. Es mag überraschen, dass es 50 Jahre lang gewissenhaft eingehalten wurde. Jetzt jedoch hat Assads Sturz einen Rückzug des syrischen Militärs aus dem Gebiet ausgelöst, und im Gegenzug rückt die IDF ein.
Netanjahu gab bekannt, dass der IDF der Befehl erteilt wurde, tief in die durch das Abkommen geschaffene entmilitarisierte Zone vorzudringen, die rechtlich und historisch syrisches Gebiet ist. Er behauptete, dies sei lediglich eine „vorübergehende Verteidigungsposition, bis eine geeignete Regelung gefunden ist“. Doch seitdem wird immer deutlicher, dass Assads Abgang für Israel nicht nur den Weg für die Aufkündigung langjähriger diplomatischer Vereinbarungen ebnet, sondern auch für die gesamte Landkarte des Nahen Ostens, wie wir sie kennen.
Vorläufig hat die israelische Armee den strategisch äußerst wichtigen Berg Hermon eingenommen, den höchsten Berg Syriens, von dem aus Damaskus in nur 65 Kilometern Entfernung zu sehen ist. Gleichzeitig haben hunderte israelische Luftangriffe die Überreste der militärischen Infrastruktur Syriens ausgelöscht, sodass das Land nun jeglichen Angriffen aus der Luft, vom Land und vom Meer schutzlos ausgeliefert ist. Die Voraussetzungen für eine größere Eskalation und einen Versuch Israels, weitere Gebiete zu annektieren, sind gegeben. Wer oder was könnte sie aufhalten?
Am 10. Dezember nutzte Netanjahu seine Aussage in seinem langjährigen Korruptionsprozess, um auf die bevorstehende Niederlage Assads hinzuweisen und eine bedeutende Umgestaltung der Region anzukündigen. „Hier ist etwas tektonisch passiert, ein Erdbeben, das es in den 100 Jahren seit dem Sykes-Picot-Abkommen nicht gegeben hat“, sagte der israelische Regierungschef und bezog sich dabei auf den Vertrag von 1916, mit dem Großbritannien und Frankreich das Osmanische Reich aufteilten und eine Reihe neuer Nationen im Nahen Osten schufen.
Ironischerweise war die Zerstörung des Sykes-Picot-Abkommens, das den Nahen Osten unter westlicher Kolonialherrschaft in künstliche Grenzen aufteilte, ein fester Bestandteil der ISIS-Propaganda. Die Gruppe nutzte den Pakt als Symbol für die Unterdrückung des Islam durch den Westen und stellte seinen Untergang als religiöse Pflicht dar. Mit der Übernahme der Macht in Damaskus durch mit ISIS in Verbindung stehende Personen könnte diese Vision nun verwirklicht werden – eine Aussicht, die zweifellos den Interessen Israels dienen und mit Netanyahus langjährigen Ambitionen übereinstimmen würde.
„Wohnzimmer“
Die israelischen Medien haben einen deutlichen Tonwechsel vollzogen. In der Vergangenheit haben Nachrichtenagenturen und Journalisten in Israel die Handlungen des Staates – von Operationen gegen Nachbarländer bis hin zur Ausweitung von Siedlungen und Landenteignung – unter den Begriffen „Sicherheit“ und „Verteidigung“ dargestellt, selbst wenn diese Handlungen auf Kritik stießen. In den Tagen vor der Invasion des Libanon durch Tel Aviv am 1. Oktober 2024 veröffentlichte die Jerusalem Post einen auffallend offenen Erklärungsleitfaden für ihre Leser, in dem sie fragte: „Ist der Libanon Teil des versprochenen Territoriums Israels?“
Die Post stützte sich auf einen in Brooklyn ansässigen Rabbi, der „gnädigerweise“ ausführlich erklärte, dass der Libanon auf der Grundlage mehrerer Passagen in der jüdischen Schrift „innerhalb der Grenzen Israels liegt“ und Juden daher „verpflichtet und befohlen sind, ihn zu erobern“. Der Artikel wurde anschließend nach massiver Gegenreaktion und Verurteilung gelöscht. Aber die Lehren aus dem Debakel wurden in einigen Kreisen offenbar nicht gezogen.
Am 4. Dezember – vier Tage vor dem Sturz der syrischen Regierung – veröffentlichte die Times of Israel einen Gastkommentar darüber, dass „Israels explodierende Bevölkerung“ dringend „Lebensraum“ benötige, ein berüchtigtes deutsches Konzept, das „Wohnzimmer“ bedeutet und typischerweise mit den Nazis in Verbindung gebracht wird. In dem Artikel wurde darauf hingewiesen, dass die Bevölkerung Israels bis 2048 voraussichtlich auf 15,2 Millionen anwachsen werde. Das Gebiet von Tel Aviv müsse schnell erweitert werden – vielleicht nicht auf die Größe Russlands, aber sicherlich erheblich.
Diese extremistische Rhetorik wurde aufgrund des weit verbreiteten öffentlichen Aufschreis und Spottes ebenfalls aus dem Internet entfernt. Doch seit dem Zusammenbruch der Regierung Assad ist der Begriff „Groß-Israel“ in den israelischen Medien wieder aufgetaucht, und die Idee, Gebiete von Nachbarländern zu annektieren, wird im israelischen Primetime-Fernsehen offen diskutiert. Die geopolitische Analystin und Gründerin von The Cradle Sharmine Narwani erklärt gegenüber MintPress News, dass die Offenheit dieser Diskussionen in gewisser Weise eine willkommene Entwicklung sei, da sie die extremen Ambitionen Israels offenlege. Sie warnt jedoch davor, dass Versuche, die Grenzen Israels zu erweitern, katastrophale Folgen haben könnten.
„Die gute Nachricht ist, dass Israel alle Masken fallen gelassen hat. Die schlechte Nachricht ist, dass es überall nach Land greifen wird. Aber dies wird opportunistisch und ohne viel Voraussicht oder strategische Planung geschehen. Welches Land außer den USA wird Israel am Ende öffentlich unterstützen können? Tel Aviv wird sich selbst in die Enge treiben, weil der vorherrschende westliche Diskurs und das EU-Recht immer noch auf Menschenrechten und „Regeln“ basieren. Wenn man Israel diese Landnahme erlaubt, wird auch die vom Westen geführte Weltordnung untergehen.“
„Hauptziel“
Der Akademiker David Miller stimmt zu, dass die Maske ein für alle Mal gefallen ist. Ernsthaft sagt er gegenüber MintPress News: „Die Tatsache, dass das von der CIA unterstützte Regime in Damaskus offen sagt, dass es keine Bedrohung für Israel darstellt, ist ein weiteres Indiz dafür, dass der Regimewechsel in Syrien ein geplanter Versuch ist, die Achse des Widerstands zu zerstören und schließlich alle Palästinenser zu vernichten.“ Darüber hinaus ist er der Ansicht, dass die Schriften des Begründers des Zionismus, Theodor Herzl, deutlich machen, dass die Eroberung libanesischen und syrischen Territoriums schon immer Israels Plan war.
Miller fügt hinzu, dass dieses Ziel in den Aussagen unzähliger prominenter Zionisten über Jahrzehnte hinweg wiederholt und „sogar als Yinon-Plan kodifiziert und veröffentlicht“ wurde. Dieses außergewöhnliche Dokument, das heute wenig bekannt ist, wurde im Februar 1982 in der hebräischen Zeitschrift Kivunim unter dem Titel „Eine Strategie für Israel in den 1980er Jahren“ veröffentlicht. Der Titel leitet sich vom Autor Oded Yinon ab, einem ehemaligen Beamten des israelischen Außenministeriums und Berater des israelischen Führers Ariel Sharon.
Einige Quellen behaupten, der Yinon-Plan habe eine Blaupause für wichtige zukünftige Ereignisse im Nahen Osten geliefert, wie die US-Invasion im Irak 2003, den Syrienkonflikt und die Entstehung des IS. Es mag zwar übertrieben sein zu behaupten, der Plan habe diese Ereignisse explizit vorhergesagt, aber seine Vorschläge spiegeln die Entwicklungen, die sich später in der Region abspielten, sehr genau wider.
Ein Junge, der Brot trägt, radelt nach Hause, während israelische Militärfahrzeuge eine Straße blockieren, die in die syrische Stadt Quneitra führt, 5. Januar 2025. Mosa’ab Elshamy | APSo wurde in dem Plan beispielsweise auf das Potenzial für „innere Unruhen“ in Syrien hingewiesen, die zwischen der „sunnitischen Mehrheit und der schiitischen Alawiten-Minderheit, die das Land regiert“ – wobei letztere „nur 12 % der Bevölkerung ausmacht“ – bis hin zu einem „Bürgerkrieg“ ausbrechen könnten. Während Damaskus‘ „starkes Militärregime“ als furchteinflößend galt, erklärte Yinon die „Auflösung Syriens in ethnisch oder religiös einzigartige Gebiete“ und die Zerstörung seiner Militärmacht zum „Hauptziel Israels“ an seiner Ostfront.
Der Plan sah ähnliche Ergebnisse für andere Länder in der Nachbarschaft Israels vor. Der Libanon sollte entlang religiöser und ethnischer Linien in „fünf Provinzen“ aufgeteilt werden, eine Teilung, die „als Präzedenzfall für die gesamte arabische Welt dienen“ sollte. Yinon schrieb: „Dieser Zustand wird langfristig die Garantie für Frieden und Sicherheit in der Region sein, und dieses Ziel ist bereits heute in Reichweite.“ Vier Monate später marschierte Israel in Beirut ein und führte dabei ethnische Säuberungen, Massaker und Landraub durch.
Nachdem Israels unmittelbare Nachbarn neutralisiert waren, geriet der Irak ins Fadenkreuz. Bagdad, „reich an Öl“, aber „innerlich zerrissen“ zwischen seiner sunnitischen und schiitischen Bevölkerung, war „garantiert ein Kandidat für Israels Ziele“. Seine Zerstörung war „für uns noch wichtiger als die von Syrien“, da es im Vergleich zu anderen regionalen Gegnern „Macht“ und Stärke besaß. Yinon hoffte, dass der damals andauernde Iran-Irak-Krieg „den Irak zerreißen und seinen Untergang verursachen“ und Bagdad daran hindern würde, „einen Kampf auf breiter Front gegen uns zu organisieren“:
„Jede Art von innerarabischer Konfrontation wird uns kurzfristig helfen und den Weg zu dem wichtigeren Ziel verkürzen, den Irak in Konfessionen wie in Syrien und im Libanon aufzuteilen … Es ist möglich, dass die gegenwärtige iranisch-irakische Konfrontation diese Polarisierung vertieft.“
„Freizügiger Ansatz“
Yinon betrachtete es auch als „politische Priorität“, die Kontrolle über die Sinai-Halbinsel zurückzugewinnen, um die Israel seit seiner Gründung mit seinen arabischen Nachbarn gekämpft hatte, bevor es im Rahmen des Camp-David-Abkommens vom März 1979 alle Ansprüche auf die Region an Ägypten abtrat. Er kritisierte diese Friedensabkommen scharf und freute sich darauf, dass Kairo „Israel den Vorwand [Hervorhebung hinzugefügt] liefern würde, den Sinai wieder in die Hand zu nehmen“, da er von enormem „strategischem, wirtschaftlichem und energetischem“ Wert sei:
„Die wirtschaftliche Lage in Ägypten, die Art des Regimes und seine panarabische Politik werden nach April 1982 zu einer Situation führen, in der Israel gezwungen sein wird, direkt oder indirekt zu handeln, um die Kontrolle über den Sinai wiederzuerlangen … auf lange Sicht. Ägypten stellt aufgrund seiner internen Konflikte kein militärstrategisches Problem dar und könnte innerhalb eines Tages in die Situation nach dem Krieg von 1967 zurückversetzt werden.“
Wir haben den April 1982 längst hinter uns gelassen. In der Zwischenzeit haben mehrere israelische Regierungen Ägypten aufgefordert, der IDF zu erlauben, die Bevölkerung des Gazastreifens in den Sinai umzusiedeln. Netanyahu ist von dieser Aussicht besonders angetan. Nach dem 7. Oktober 2023 haben die offizielle israelische Regierung und die Strategiepapiere zionistischer Think Tanks offen dafür plädiert, die Palästinenser in die benachbarte Wüste zu vertreiben. Es wurde berichtet, dass israelische Beamte die USA aufgefordert haben, Kairo unter Druck zu setzen, damit es dieser Massenvertreibung zustimmt.
Seit seiner Amtseinführung hat Donald Trump großes Interesse daran bekundet, „den gesamten“ Gazastreifen zu „säubern“. Dies würde es erforderlich machen, Palästinenser nach Jordanien und Ägypten abzuschieben. Trotz des Widerstands selbst seiner Verbündeten, der weit verbreiteten Verurteilung des Plans als groteske ethnische Säuberung und der Ablehnung der Idee durch beide Zielländer zeigt der neue Präsident keine Anzeichen eines Rückzugs.
Für Israel liegt der Reiz dieser Strategie auf der Hand. Abgesehen davon, dass Gaza für die Besiedlung von Palästinensern geleert würde, würde die Vertreibung unzähliger Menschen in den Sinai dort unweigerlich zu Chaos und Spannungen führen, was, wie Yinon es ausdrückte, „die Entschuldigung“ für Tel Aviv liefern könnte, die Region militärisch zu besetzen, wie es im Westjordanland der Fall war. Natürlich nur als „vorübergehende Verteidigungsposition, bis eine geeignete Lösung gefunden ist“, wie Netanjahu die dreiste Schaffung eines potenziellen Brückenkopfes auf dem Berg Hermon durch die IDF bezeichnete.
Im Dezember 2024 beobachtete Haaretz, dass Netanjahu „nach einem Vermächtnis als der Führer strebt, der die Grenzen Israels erweitert hat“ und „als derjenige in Erinnerung bleiben will, der Groß-Israel geschaffen hat“. Gleichzeitig schrieb die neokonservative Vizepräsidentin des Brookings Institute, Suzanne Maloney, für Foreign Affairs, dass die kommende Trump-Regierung „sicherlich einen permissiven Ansatz gegenüber den territorialen Ambitionen Israels verfolgen wird“. Schließlich haben die jüngsten Entwicklungen gezeigt, dass „ein maximalistischer militärischer Ansatz spektakuläre strategische Dividenden und innenpolitische Vorteile“ für Israel bringt.
Wir müssen hoffen, wie Sharmine Narwani prophezeite, dass Netanyahus größenwahnsinnige Träume von Groß-Israel genau das sind. Trotz der verständlichen antiimperialistischen Massenklage über den Untergang der Regierung Assad sieht sich Tel Aviv einer Vielzahl unlösbarer interner Probleme gegenüber. Entgegen der Behauptung, dass die Bevölkerung von Tel Aviv „explodiert“, fliehen regelmäßig Zehntausende Einwohner aufgrund der anhaltenden Angriffe auf Israel. Gleichzeitig ist die Wirtschaft des Landes vielleicht dauerhaft in die Flaute geraten, und das Land ist auf die Großzügigkeit der USA angewiesen, um zu überleben.
Beschlussunfähigkeit: AfD blockierte Coup von CDU und FDP für 3 Milliarden Euro Ukraine-Hilfe
Zur mitternächtlichen Stunde wollten CDU und FDP noch schnell weitere drei Milliarden Euro für die Ukraine locker machen. Die AfD ließ jedoch die Beschlussunfähigkeit des Bundestags feststellen, weil offensichtlich nicht mehr genügend Abgeordnete da waren. Nun empören sich Wolfgang Kubicki und Armin Laschet über die Verzögerung des großzügigen Steuergeldgeschenks für das Land, in dem derweil ein milliardenschweres Luxus-Skiresort errichtet wird.
Die Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages stellt unmissverständlich klar, dass mindestens die Hälfte der Abgeordneten im Plenum sein muss, um überhaupt beschlussfähig zu sein. Damit soll verhindert werden, dass eine Minderheit von Parlamentariern Gesetze beschließt. Dass das nicht der Fall war, wurde kürzlich bei einer spätabendlichen Sitzung von der AfD-Bundestagsfraktion erkannt, worauf diese Zweifel äußerte und eine Zählung einforderte.
Doch bei FDP und CDU kam deshalb Unmut auf. Denn eigentlich wollten diese noch über ein drei Milliarden Euro schweres Hilfspaket für die Ukraine abstimmen lassen. Armin Laschet (CDU) pflichtete Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) inhaltlich bei. Der Liberale schrieb auf X:
Rot-Grün hat gerade im Schulterschluss mit der AfD die Beschlussunfähigkeit des Deutschen Bundestages herbeigeführt – aus dem einzigen Grund, nicht über die heute auf Betreiben von FDP und CDU im Haushaltsausschuss beschlossene Hilfe für die Ukraine abstimmen zu müssen. Die Sozialdemokraten empören sich endlos darüber, dass FDP und Union für ihre Überzeugung gestimmt haben, um sich dann in der Nacht mit der AfD in ukrainefeindlicher Destruktivität zu verbünden. Spart euch ab jetzt die gespielte Empörung und die Heuchelei in Fragen der Ukraine. Heute Morgen hat Roman Schwarzman für die Unterstützung bei der Gedenkstunde geworben. Heute Nacht folgt die zynische Antwort. Schämt euch und redet nie wieder über Ukraine-Solidarität, ihr Täuscher.
Laschet teilte den Tweet und erklärte, dass dies zwar “heftige Worte” seien, doch Kubicki “in der Sache” recht habe. Wohl auch ein Seitenhieb darauf, dass die Linksfront sich so über die Annahme der AfD-Stimmen durch die Union in Sachen Migrationspaket echauffierte, dann aber (ganz entsprechend der Geschäftsordnung des Bundestages) die Beschlussunfähigkeit bestätigte – oder einfach mit der AfD “gemeinsame Sache” machte.
Was Kubicki und Laschet jedoch vergessen, ist der Umstand, dass die Verschleuderung von weiteren drei Milliarden Euro an deutschem Steuergeld für die Ukraine ohnehin schon faktisch beschlossene Sache ist. Ob diese Finanzmittel nun einen Tag früher oder später freigegeben werden, dürfte dabei wohl kaum einen Unterschied machen. Eine geheuchelte Empörung von langjährigen Berufspolitikern, die daraus augenscheinlich nur politisches Kapital schlagen möchten – was angesichts der Ablehnung der Bevölkerung von stetiger Vergeudung von Steuergeld fürs Ausland, das im Inland viel dringender gebraucht würde, ohnehin kein kluger Schachzug ist. Zur Erinnerung: In der Ukraine setzt man inmitten des Krieges auf florierenden Tourismus und errichtet ein milliardenschweres Luxus-Skiresort.
Mehr noch zeigt man hier auf Seiten der CDU und FDP fehlenden Respekt vor der Geschäftsordnung des Bundestages, der nicht umsonst entsprechende Regeln hat. Bereitwillig mit einer Minderheit von Abgeordneten Beschlüsse fassen zu wollen, lässt tief auf ein fragwürdiges Demokratieverständnis blicken.
Wenn die eigene Medizin nicht schmeckt: Die CDU erlebt jetzt, wie die AfD seit Jahren behandelt wird
Ein Antrag, der auf geltendem Recht beruht, eine knappe Mehrheit durch Stimmen von AfD, FDP und Fraktionslosen, und plötzlich ist die CDU nach Ansicht von Linken und Linksextremen die neue AfD: Binnen Stunden folgten Angriffe auf Parteizentralen und die erste Morddrohung; am Donnerstagabend musste die CDU-Zentrale im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin geräumt werden. Was die CDU nun so sehr schockiert, muss die AfD freilich seit Jahren ertragen – und die Union selbst hetzte mit. Jetzt erntet man, was man selbst gesät hat. Ob das zu einem Umdenken führt?
Die Gefahr kommt von links: Besser als nach dem Beschluss des CDU-5-Punkte-Plans gegen illegale Massenmigration konnten Linksgrüne das nicht verdeutlichen. Schon am Morgen des nächsten Tages wurden Attacken auf Parteizentralen und Vandalismus gemeldet, das LKA warnte prompt vor Anschlägen. Parteimitglieder sollten „Vorsicht walten lassen“, so hieß es.
Auch die erste konkrete Morddrohung ließ nicht lange auf sich warten. Jedoch: Die Kritik an Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung wirkt floskelhaft, denn noch in der zugehörigen Pressemitteilung hetzt die CDU gegen die AfD. “Die CDU und Friedrich Merz haben sich immer und immer wieder in aller Deutlichkeit von der rechtsextremen und menschenverachtenden Politik der AfD distanziert – nicht zuletzt im gestern beschlossenen Antrag. Das galt gestern, das gilt heute, und das gilt morgen”, so beteuert man. Genauso gut hätte man wohl schreiben können: Bitte richten Sie Ihre Gewalt doch gegen die AfD, nicht gegen uns.
Die “völlig aufgeheizte Stimmung, in der das Maß der Kritik verloren zu gehen droht”, die man jetzt bei der CDU beklagt, herrscht in Wahrheit seit Jahren. Das war der CDU aber herzlich egal, denn die Gewalt richtete sich nicht gegen sie, sondern die AfD. Und sie hetzte mit – genau so, wie sie es jetzt in dieser Pressemitteilung tut. Die Partei selbst ist für die Stimmung im Land mitverantwortlich.
Der AfD-Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Espendiller brachte es auf X auf den Punkt: “Herzlichen Willkommen im Club! So geht es uns in der AfD seit 12 ganzen Jahren”, konstatierte er – und auch die CDU sei immer “ganz vorn mit dabei bei der Aufstachelung des Mobs” gewesen. Im Gegensatz zu den Vertretern der Kartellparteien wünscht Espendiller dem politischen Konkurrenten allerdings nichts Schlechtes, sondern hofft im Gegenteil darauf, dass bald Vernunft einkehrt und die Union diese Behandlung nicht selbst 12 Jahre ertragen muss.
Der Tweet des Abgeordneten erhält auf X viel Zuspruch. Eine Rückkehr zur Vernunft, zu Zeiten, wo politische Debatten ohne Empörungsgeplärr, Nazikeulen und Mordaufrufe möglich waren – im Bundestag ebenso wie im Privaten – wünschen sich wohl alle vernunftbegabten Deutschen. Was in der aktuellen Lage konsequent auf der Strecke bleibt, ist das Wohl des Landes und seiner Bürger. Daran zeigt das Altparteienkartell im Bangen um seine schwindende Macht kein Interesse.
Den ganzen Tweet von Dr. Espendiller lesen Sie hier:
Hey Union!
Findet ihr das gerade völlig ungerecht, ungerechtfertigt und völlig irre?
Fragt ihr euch, was ihr eigentlich so Schlimmes gemacht habt, weshalb ihr jetzt als Faschisten bezeichnet werdet und sich der Mob vor eurer Parteizentrale versammelt? Schließlich habt ihr doch nur eure Meinung gesagt und wollt die Einhaltung geltenden Rechts durchsetzen!
Herzlichen Willkommen im Club! So geht es uns in der AfD seit 12 ganzen Jahren.
Seit 12 Jahren kämpfen wir für unser Land und ertragen diesen ganzen Bullshit. Bei jedem einzelnen Infostand, bei jeder Veranstaltung, bei jedem Parteitag und auch bei privaten Terminen.
Unser Engagement hat uns Freunde gekostet, Beziehungen zu nahen Angehörigen gingen in die Brüche, wir wurden bei Arbeitgebern und Kunden denunziert und wir sollten gesellschaftlich, geschäftlich und persönlich vernichtet werden. Unsere Kinder wurden in der Schule gemobbt , sowohl von anderen Schülern als auch von Lehrern.
Und dann kam noch die Gewalt dazu. Und die locker gedrehten Schrauben an unseren Autoreifen, die Farbbeutel-Attacken, die regelmäßigen Morddrohungen und die Brandanschläge. Und, und, und.
Als es gegen uns ging, wart ihr immer ganz vorn mit dabei bei der Aufstachelung des Mobs. Ihr habt jedes Mal mitgemacht und das bis zum heutigen Tag. Ja, auch vorhin im Plenum bei der Befassung mit den AfD-Verbotsanträgen kamen von euch wieder die gleichen diffamierenden Lügen wie von allen anderen.
Was ihr jetzt erlebt, ist eine Dosis eurer eigenen Medizin. Wir erleben das seit 12 Jahren jeden Tag und es wird ganz sicher auch morgen nicht plötzlich aufhören.
Im Gegensatz zu euch, die ihr das gegen uns nicht nur toleriert sondern mitbefeuert habt, wünsche ich euch, dass möglichst schnell wieder Vernunft einkehrt und ihr diesen Wahnsinn nicht 12 Jahre lang mitmachen müsst.
Drakonische Strafen im Ausland – Kuscheljustiz in Deutschland?
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Drakonische Strafen im Ausland – Kuscheljustiz in Deutschland?
52 Jahre für den Mädchenmord in England, 30 Jahre für versuchten Mord in Frankreich. Und in Deutschland? Erst kommt der Aschaffenburg-Killer in die Psychiatrie und jetzt auch der AfD-Attentäter aus Mannheim. Wie kann das sein?
von Frank Hauke
Jeder Fall liegt anders. Aber es ist offensichtlich, daß aktuelle Urteile in den Nachbarländern viel härter ausfallen als in Deutschland. Was ist dran am Vorwurf der hiesigen Kuscheljustiz? Am Mittwoch erklärte das Landgericht Mannheim einen 25jährigen für schuldunfähig, der im Juni den 62jährigen AfD-Politiker Heinrich Koch während des Europa-Wahlkampfs in Mannheim mit einem Cuttermesser verletzt hatte.
Auch der Afghane, der am Mittwoch vergangener Woche in Aschaffenburg das zweijährige Kind sowie einen 41jährigen Familienvater bestialisch tötete und schon vorher mit einer Messerattacke aufgefallen war, muß nicht ins Gefängnis. Enamullah O. kam erneut in die Psychiatrie. Wegen anderer Gewalt- und Betrugsdelikte hätte er zur Tatzeit eigentlich im Gefängnis sitzen müssen, wurde kurz behandelt und lief dann wieder frei herum.
Denn er trat die Strafe nicht an, niemand vollstreckte einen Haftbefehl, und so konnte der abgelehnte Asylbewerber das Massaker verüben. Auch dafür muß er bisher nicht in U-Haft, sondern wird erneut psychiatrisch behandelt. Im Moment erscheint es nicht unwahrscheinlich, daß auch er wegen einer Erkrankung für schuldunfähig erklärt und niemals wegen des Verbrechens verurteilt wird.
20 Jahre Haft im Fall Gisèle Pelicot
Derweil machen Urteile aus Frankreich und Großbritannien Schlagzeilen, in denen Gerichte drakonische Strafen aussprechen und Kuscheljustiz ganz weit weg ist. Der Franzose, der seine frühere Frau Gisèle Pelicot unter Drogen gesetzt und zur Vergewaltigung angeboten hatte, muß nach einem aufsehenerregenden Verfahren für 20 Jahre in Haft. In Deutschland endeten Prozesse gegen Migranten wegen Gruppenvergewaltigungen dagegen nicht selten mit Bewährungsstrafen.
Anderes Beispiel aus Frankreich: Der Pakistaner, der in Paris 2020 zwei Menschen mit einem Beil schwer verletzte, die er fälschlicher Weise für Mitarbeiter des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ hielt, bekam vorigen Freitag 30 Jahre wegen versuchten Mordes. Bei einem nicht vollendeten Tötungsdelikt ist es auch in Deutschland grundsätzlich möglich, eine lebenslange Freiheitsstrafe von höchstens 15 Jahren zu verhängen, kommt in der Praxis jedoch nur selten vor. Erst recht dann nicht, wenn ein Täter, wie im Frankreich-Fall, vor Gericht Reue zeigt.
52 Jahre für Southport-Mörder
Ein weiteres Beispiel: In England muß Axel Rudakubana, der in Southport im vergangenen Sommer als 17jähriger drei kleine Mädchen beim Taylor-Swift-Tanzkurs ermordete, für mindestens 52 Jahre hinter Gittern, wie ein Gericht ebenfalls vergangene Woche urteilte. In England und Wales kann eine lebenslängliche Strafe tatsächlich bedeuten, daß ein Täter den Rest seiner Tage im Gefängnis verbringen muß – auch, wenn er minderjährig ist.
Solch lange Strafmaße sind in Deutschland lediglich möglich, wenn das Gericht die „besondere Schwere der Schuld“ erkennt. Diese kann nur bei lebenslangen Freiheitsstrafen nach Erwachsenenstrafrecht verhängt werden. Sie bedeutet, daß die Täter nicht – wie sonst üblich – nach 15 Jahren wieder freigelassen werden. Ein 17jähriger Mörder – wie in England – wird in Deutschland jedoch grundsätzlich nach Jugendstrafrecht abgeurteilt. Hier liegt die Höchststrafe bei zehn Jahren. Aber selbst die wird nicht immer ausgeschöpft.
Kuscheljustiz? Acht Jahre für Mord von Kandel
18 bis 21 Jahre alte Täter gelten hierzulande als Heranwachsende. Bei ihnen hat das Gericht die Wahl, ob es nach Jugend- oder Erwachsenenstrafrecht urteilt, entscheidet sich aber meist für die mildere Variante. Der Afghane, der 2017 in Kandel seine 15jährige Ex-Freundin Mia erstochen hatte, erhielt achteinhalb Jahre. Sein Alter wurde nie geklärt. Er behauptete, 15 zu sein. Ein gerichtliches Gutachten kam zu dem Schluß, daß der abgelehnte Asylbewerber zur Tatzeit wahrscheinlich 20 Jahre alt war. Inzwischen hat er sich im Jugendknast erhängt.
Warum fallen die Urteile oft so milde aus? Resozialisierung der Täter geht nach deutschem Rechtsverständnis vor Bestrafung – von Kritikern wird das oft als „Kuscheljustiz“ bezeichnet. Die Mörder sollen – falls sie ins Gefängnis oder auch in die Psychiatrie kommen – bessere Menschen werden und eine zweite Chance erhalten. Sie sollen auch auf das Leben in Freiheit vorbereitet und ungefährlich für ihre Umwelt werden.
Das gelingt nicht immer, wie die Rückfallquoten zeigen. Und erst recht gelingt es nicht immer, Gewalttäter zum Schutz der Allgemeinheit wegzusperren, wie das schon fast regelmäßig vorangestellte Adjektiv „polizeibekannt“ bei vielen Messerattentätern zeigt. Oft sind sie einschlägig aktenkundig. Heißt: Sie sind bereits mit ähnlichen Attacken aufgefallen, ohne daß sie ins Gefängnis mußten.
Lebenslänglich bedeutet 15 Jahre
Deutschland liegt mit den 15 Jahren, die einer lebenslangen Strafe für Erwachsene entsprechen, im unteren Bereich der europäischen Länder. In Polen kann eine solche Strafe frühestens nach 25 Jahren zur Bewährung ausgesetzt werden, in Frankreich nach maximal 30 Jahren.
Sechs Europarat-Staaten kennen überhaupt keine Aussetzung einer lebenslangen Freiheitsstrafe: Island, Litauen, Malta, die Niederlande, Serbien und die Ukraine. Hier gibt es nur die Möglichkeit der Begnadigung. In Deutschland übernehmen dies de facto oft schon von Beginn an die Gerichte, indem sie Bewährungsstrafen verhängen.
Der Beitrag Drakonische Strafen im Ausland – Kuscheljustiz in Deutschland? ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.
Das „Wunder“ des grünen Wasserstoffs wird zur verblassenden Illusion

Vijay Jayaraj
Phantasien von grünem Wasserstoff als Energieträger der Zukunft sind mit der Realität kollidiert. Die Kosten für die Herstellung dieses viel gepriesenen Kraftstoffs werden noch viele Jahrzehnte lang unerschwinglich hoch bleiben und die Hoffnung auf eine rasche Verbreitung in allen Branchen zunichte machen.
Neugründungen von Unternehmen, die mit grünem Wasserstoff arbeiten, stellen ihren Betrieb ein, Großprojekte werden auf Eis gelegt, und Investoren ziehen sich aus dem Bereich zurück, der einst als die nächste Stufe der „erneuerbaren“ Energie angesehen wurde. Dies sollte niemanden überraschen, der sich nicht von den extravaganten Behauptungen der Befürworter ablenken lässt.
Ich habe ein Jahr in Aberdeen in Schottland verbracht, einer Stadt, die eine der ersten wasserstoffbetriebenen Doppeldeckerbusflotten der Welt betreibt. Die Kosten für eine einfache Fahrkarte gehören zu den höchsten im Lande. Man muss kein Wirtschaftswissenschaftler sein, um einen Zusammenhang zwischen den exorbitanten Fahrpreisen und den horrenden Energiekosten für die Herstellung von Wasserstoff zu erkennen, die den normalen Pendlern den Preis diktieren. Eine vierköpfige Familie aus Aberdeen könnte mit einem Taxi billiger fahren als mit dem Bus.
Willkommen in der verrückten Welt des Wasserstoffs.
Nicht so grüner Wasserstoff
Regierungen, Unternehmen und Aktivisten malten eine utopische Vision aus. Ganze Industriezweige – von der Stahlerzeugung bis zur Luftfahrt – würden durch grünen Wasserstoff revolutioniert werden. Die EU stellte Milliarden an Subventionen bereit, während Indien und Australien große Pläne ankündigten, globale Drehscheiben für grünen Wasserstoff zu werden.
Dieser Enthusiasmus wurde jedoch durch unüberwindbare wirtschaftliche und sicherheitstechnische Hindernisse gebremst.
Der so genannte grüne Wasserstoff ist die von Umweltschützern favorisierte Form des Gases. Was ihn in den Augen der Enthusiasten grün macht, ist der Herstellungsprozess: die elektrolytische Spaltung von Wasserstoffatomen aus Wasser mit Hilfe von Wind- oder Solarstrom. Diese teuren, unzuverlässigen Energiequellen haben jedoch gar nichts „Grünes“ an sich.
Die neuesten Analysen sagen voraus, dass die Preise für grünen Wasserstoff wahrscheinlich noch für Jahrzehnte unverändert hoch bleiben werden. Das Ziel, Produktionskosten von weniger als 2 $ pro Kilogramm zu erreichen – die Schwelle für die Wettbewerbsfähigkeit mit fossilen Brennstoffen – bleibt weit außer Reichweite. In den meisten Teilen der Welt ist das wirtschaftlich einfach nicht vertretbar.
Die Gründe dafür sind vielschichtig. Einer der grundlegenden Fehler des grünen Wasserstoffs ist seine Abhängigkeit von Wind- und Sonnenenergie, die teuer, intermittierend und unzuverlässig ist.
Der gesamte Kreislauf des grünen Wasserstoffs ist außerdem von Natur aus ineffizient.
Die Elektrolyse ist nach wie vor ein energieaufwändiges Verfahren. In einigen Fällen führt die Erzeugung von Wasserstoff aus Wind- und Solarstrom und die anschließende Verwendung des Gases zur Stromerzeugung für Verbraucher zu einem Verlust von 50 % bis 80 % des Energiewertes. Nimmt man noch die Energie hinzu, die für die Verdichtung, die Speicherung und den Transport benötigt wird, erhält man einen Kraftstoff, dessen Verarbeitung enorme Mengen an teurem Strom erfordert.
Außerdem ist Wasserstoff gefährlich. Da es sich um ein winziges Molekül mit geringer Viskosität handelt, ist Wasserstoff anfälliger für Leckagen als Erdgas und kann von den menschlichen Sinnen nicht erkannt werden. Da er sich in einem breiten Konzentrationsbereich in der Luft entzünden kann – zwischen 4 % und 75 % – ist Wasserstoff flüchtiger als die derzeit verwendeten Gaskraftstoffe. „Es ist verblüffend, dass wir Wasserstoff in unseren Häusern, Unternehmen, Bussen, Lastwagen und Flughäfen haben werden. In Innenräumen kann er sich schnell in eine Explosions-Katastrophe verwandeln“, warnt Michael Barnard von Clean Technica.
Der jüngste Bloomberg-Bericht über grünen Wasserstoff legt den finanziellen Tribut für den unangebrachten Optimismus offen. Neugründungen, die sich einst mit Milliarden-Bewertungen brüsteten, werden jetzt zurückgefahren oder ganz eingestellt. Mehr als ein Fünftel der europäischen Kapazitäten für sauberen Wasserstoff sind jetzt entweder auf Eis gelegt oder gestrichen worden.
In UK haben British Petroleum und Orsted ihre Pläne für grünen Wasserstoff aufgegeben, und drei Wasserstoff-Transportunternehmen haben Konkurs angemeldet. Barnard, der für dieses Jahr ein „Blutbad“ im Bereich des Wasserstoff-Transports prognostizierte, sagte, dass „die Realität zeigt, dass Wasserstoff zu teuer bleibt, dass Brennstoffzellenfahrzeuge unzuverlässig bleiben und dass die tatsächlichen Treibhausgas-Emissionen viel höher sind als behauptet“.
Die Investoren verlieren die Geduld, bleiben doch die versprochenen Kostensenkungen aus, und die Unternehmen haben Schwierigkeiten, wirtschaftlich tragfähige Projekte zu entwickeln.
Die Geschichte des grünen Wasserstoffs erinnert auf unheimliche Weise an vergangene Technologieblasen. Wir haben ähnliche Muster bei den Biokraftstoffen der ersten Generation und der konzentrierten Solarenergie gesehen. Die Lektion ist jedes Mal die gleiche: Wir müssen uns vor Patentlösungen hüten, die versprechen, alle unsere Energieprobleme zu lösen, ohne sich mit den Grundlagen der Physik und der Wirtschaft auseinanderzusetzen.
Originally posted at RealClearEnergy.org, reposted with permission.
Vijay Jayaraj is a Science and Research Associate at the CO2 Coalition, Fairfax, Virginia. He holds an M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia and a postgraduate degree in energy management from Robert Gordon University, both in the UK, and a bachelor’s in engineering from Anna University, India.
Link: https://climaterealism.com/2025/01/miracle-of-green-hydrogen-becomes-fading-mirage/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Das „Wunder“ des grünen Wasserstoffs wird zur verblassenden Illusion erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
„Eine Wende in der Migrationspolitik ist längst überfällig!“ | Katrin Nolte

Ein Kommentar der DeutschlandKURIER
-Kolumnistin Katrin Nolte
The post „Eine Wende in der Migrationspolitik ist längst überfällig!“ | Katrin Nolte appeared first on Deutschland-Kurier.
Wie sich die NATO darauf vorbereitet, Russland in der Ostsee anzugreifen
Die NATO-Mitgliedsstaaten treten in der Ostsee in eine neue Eskalationsstufe mit Russland ein. Dies kann nicht als bloßer Bluff interpretiert werden – es gibt direkte Anzeichen dafür, dass sich die NATO auf eine Militärkonfrontation mit Russland im Ostseeraum vorbereitet.
on Alexander Timochin
Die Ostsee ist für Russland von strategischer Bedeutung. An ihren Ufern befindet sich Sankt Petersburg als zweitwichtigste Stadt des Landes. Die gesamte Wirtschaft des nordwestlichen Föderationskreises Russlands hängt vom wirtschaftlichen Wohlergehen Sankt Petersburgs ab. In der Stadt konzentrieren sich auch die für das Land kritischen Industriezweige, wie der Schiffbau und der Seemotorenbau.
Sankt Petersburg ist der Sitz des Generalkommandos der russischen Marine. Das Ostseegebiet ist eine kritische Region, um unser „überseeisches“ Territorium – das
Corona-Aufarbeitung – der Politik in den Hintern treten
Egon W. Kreutzer
Von bewusst gestreuten Horror-Geschichten bis zur angestrebten Impfpflicht, vom Maskenzwang im Freien bis zu den flächendeckenden Lockdowns, von schamloser Bereicherung bis zur massiven Einschränkung der Grundrechte, das alles gehört zu Corona und droht doch schon wieder in Vergessenheit zu geraten.
Ob das SARS Cov 2 Virus wirklich gefählicher war, als die alljährlich um den Globus wandernde Grippe, ob die mNRA-Impfung wirklich Schutz vor Verbreitung, Infektion, Krankheit und Tod gebracht hat, wie es dazu kam, dass wirksame Therapien, wie z.B. mit Ivermectin nicht eingesetzt wurden, und
Die moderne Medizin kann retten, bessern – aber Krankheiten heilen kann sie nicht
Die Menschheit steht mit der modernen Medizin in einer schweren Krise. Die Reduktion des Bewusstseins auf die rein materielle Seite der Welt mit ihren physikalischen, chemischen Gesetzen hat auch in der Medizin zur Reduktion des Menschenbildes auf einen angeblich nur materiell bedingten Körper geführt, dessen chemische Prozesse mit chemischen Medikamenten behandelt werden. Diese bewirken eine Besserung, heilen aber nicht die Krankheit und rufen Nebenwirkungen hervor, die auch wieder mit chemischen Mitteln behandelt werden. So ist vielfach eine lebenslange Behandlung erforderlich – zur Freude der Pharma-Industrie. Die Ärztin Dr. Daphné von Boch zeigt nach einer gründlichen Analyse Wege zur dringend notwendigen geistigen Erweiterung der Medizin auf. (hl)
Dr. med Daphné von Boch
Braucht die Medizin eine Erweiterung?*
Warum Anthroposophische Medizin?
Die Medizin ist heute voller Erfolge. Täglich wird in den Medien über neue Errungenschaften der Medizin berichtet. Sie hat in den letzten 70 Jahren eine rasante Entwicklung genommen und ist auf allen Gebieten so erfolgreich wie noch nie in der Geschichte. Auf der ganzen Linie verzeichnet
RFK Jr. veröffentlicht eine erstaunliche Präsentation und enthüllt die Wahrheit über Impfstoffe – Was Sie wissen müssen!
In seinem neuesten Video erklärt Robert F. Kennedy Jr. detailliert seine Haltung zu Impfstoffen und räumt mit weit verbreiteten Missverständnissen auf. Er spricht über Impfnebenwirkungen, die Haftungsfreiheit der Pharmaindustrie und die Bedeutung der freien Impfentscheidung.
RFK Jr. betont: „Freiheit bedeutet das Recht, selbst zu entscheiden.“ Er fordert Transparenz, Verantwortung und eine faire Debatte, anstatt kritische Stimmen zu unterdrücken.
- Warum werden Impfschäden verschwiegen?
- Warum haften Pharmafirmen nicht für ihre Produkte?
- Warum sollte jeder das Recht haben, selbst zu entscheiden?
RFK Jr. erklärt seine Einstellung zu Impfstoffen mit dieser erstaunlichen Präsentation:
RFK Jr. clarifies his stance on vaccines with this amazing presentation:
“Since I decided to run as an independent candidate for the presidency, one of the issues people seem most confused about is my position on vaccines. So today I’m gonna set the record straight by explaining… pic.twitter.com/3Mjy80MeRi— Camus (@newstart_2024) January 31, 2025
„Seit ich mich entschieden habe, als unabhängiger Präsidentschaftskandidat anzutreten, ist meine Haltung zu Impfstoffen eines der Themen, das die Menschen am meisten verwirrt. Deshalb werde ich heute für Klarheit sorgen, indem ich meine Position Punkt für Punkt erkläre. Wenn Sie bereit sind, sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen, werden Sie überrascht sein, wie sehr wir übereinstimmen.
„Lassen Sie mich mit dem ersten und wahrscheinlich umstrittensten Punkt beginnen. Impfstoffe haben Nebenwirkungen, wie jedes andere Medikament auch. Das sollte nicht umstritten sein, ist es aber. Wenn ich im Fernsehen danach gefragt werde, klingt das meistens so: Sie haben gesagt, kein Impfstoff ist sicher und wirksam. Sie haben gesagt, ich zitiere: Es gibt keinen Impfstoff, der sicher und wirksam ist. Glauben Sie das immer noch? Diese Aussage stammt aus einem Interview, in dem ich unterbrochen wurde und meinen Gedanken nicht zu Ende führen konnte“.
„Können Sie Impfstoffe nennen, die Sie für gut halten? Ich denke, einige der Lebendimpfstoffe verhindern wahrscheinlich mehr Probleme als sie verursachen. Es gibt keinen Impfstoff, der sicher und wirksam ist. Das ist das große Wort. Was ich eigentlich in diesem Interview gesagt habe und was ich seit 20 Jahren sage, ist, dass es keinen Impfstoff gibt, der für alle sicher und wirksam ist. Lassen Sie mich das erklären.
„Wie jedes Medikament auf dem Markt haben Impfstoffe Nebenwirkungen, die jedes Jahr einige Menschen schwer verletzen oder töten. Wenn das im Widerspruch zu dem steht, was Ihnen gesagt wurde, dann hat Ihnen Ihr Arzt wahrscheinlich nie den Beipackzettel gezeigt, der jedem Impfstoff auf dem Markt beiliegt. Das ist der Beipackzettel für den Hepatitis-B-Impfstoff, der den meisten Babys innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Geburt verabreicht wird.
„Ich möchte Ihnen nur einige der schwerwiegenden Nebenwirkungen vorlesen, die in diesem Dokument aufgeführt sind. Unter der Überschrift Erkrankungen des Nervensystems stehen Guillain-Barré-Syndrom, Multiple Sklerose, Verschlimmerung der Multiplen Sklerose, Myelitis einschließlich transversaler Myelitis, Krampfanfälle, Fieberkrämpfe, periphere Neuropathie einschließlich Velluslähmung, Radikulopathie, Herpes, Augenkribbeln, Muskelschwäche, Hypästhesie und Enzephalitis, einfache Hirnschwellung, sogar Johnson-Syndrom, Alopezie und Ekzeme. Die Liste der Nebenwirkungen ist endlos. Sie verstehen, was ich meine.
„Seit mehr als einem Jahrzehnt werde ich angegriffen und als Impfgegner und Verschwörungstheoretiker bezeichnet, nur weil ich auf die schweren Nebenwirkungen aufmerksam mache, die auf jedem Beipackzettel von Impfstoffen aufgeführt sind, und weil ich mich dafür einsetze, dass Kinder, die unter diesen Nebenwirkungen leiden, nicht behandelt werden. Unsere Gesundheitsbehörden sind der Meinung, dass wir nicht über Impfschäden sprechen sollten, weil sie selten sind. Wir können ein Problem nicht lösen, indem wir es ignorieren.
„Kinder mit Impfschäden verdienen genauso viel Aufmerksamkeit wie Kinder, die an einer seltenen Krankheit wie Krebs leiden. Glücklicherweise beginnt sich die Denkweise in dieser Hinsicht zu ändern. Hier ist ein aktueller Artikel aus der New York Times über Menschen, die durch den COVID-Impfstoff geschädigt wurden. Tausende glauben, dass der COVID-Impfstoff ihnen schadet. Hört jemand zu? Alle Impfstoffe haben zumindest gelegentlich Nebenwirkungen, aber Menschen, die behaupten, durch COVID-Impfstoffe geschädigt worden zu sein, glauben, dass ihre Fälle ignoriert werden. Der Artikel erklärt, dass alle Impfstoffe gelegentlich Nebenwirkungen haben“.
„Es wird eine Untersuchung der Geschädigten gefordert, um Lösungen zu finden. Sogar eine der Leiterinnen der COVID Task Force, Dr. Deborah Birx, schließt sich diesem Aufruf zum Handeln an. Nun, deshalb müssen sich alle melden, die Reaktionen gezeigt haben, denn ich bin mir nicht sicher, ob alle gemeldet wurden. Die öffentlichen Wissenschaftsgruppen, NIH, FDA, CDC, haben so viel an Glaubwürdigkeit verloren, weil es meiner Meinung nach an wirklich fairer Transparenz mangelte“.
„Eines der Dinge, die ich meinen Kollegen immer gesagt habe, war: Habt keine Angst zu sagen, dass ihr die Antwort nicht wisst. Zu oft erfinden die Leute die Antwort. Diejenigen von uns, die versuchten, darauf hinzuweisen, dass Impfstoffe erhebliche Nebenwirkungen haben könnten, wurden abgesetzt, weil niemand über die Möglichkeit sprechen wollte, dass Impfstoffe ein Problem darstellen könnten, weil sie befürchteten, dass dies die Menschen davon abhalten würde, sich impfen zu lassen. Jahrelang hat man uns erzählt, dass Impfstoffe gründlich erforscht seien, aber Dr. Birx weiß, dass das nicht stimmt“.
„Sollen wir sie eine Impfgegnerin nennen, weil sie uns endlich die Wahrheit sagt? Bereits 2005 hatte Dr. Bernadine Healy, die ehemalige Leiterin des NIH, des Nationalen Gesundheitsinstituts, gegenüber CBS News dieses schockierende Eingeständnis gemacht. Jetzt haben wir die Möglichkeit herauszufinden, ob es anfällige Kinder gibt, vielleicht genetisch bedingt, vielleicht haben sie ein Stoffwechselproblem, eine mitochondriale Störung, ein immunologisches Problem, das sie anfälliger macht. Für Impfstoffe im Plural oder für einen bestimmten Impfstoff oder für einen Impfstoffbestandteil wie Quecksilber“.
„Warum ist das wichtig? Eine anfällige Gruppe bedeutet nicht, dass die Impfstoffe nicht gut sind. Was eine anfällige Gruppe uns sagt, ist, dass es vielleicht eine Gruppe von Menschen oder eine Gruppe von Kindern gibt, die einen bestimmten Impfstoff nicht oder nicht im gleichen Zeitrahmen erhalten sollten. Es ist die Aufgabe des Gesundheitswesens und der Ärzte, da zu sein und zu sagen: „Ja, wir können es sicherer machen, weil wir sagen können, dass es sich um eine Untergruppe handelt“.
„Wir werden es so machen, wie wir es für sicherer halten. Glauben Sie, dass die Regierung die Möglichkeit eines Zusammenhangs zwischen Impfungen und Autismus zu schnell verworfen hat? Ich glaube, dass die Regierung oder bestimmte Gesundheitsbeamte in der Regierung die Bedenken dieser Familien zu schnell abgetan haben, ohne die erkrankte Bevölkerung zu untersuchen. Ich habe keine großen Studien gesehen, die sich auf 300 Kinder konzentrierten, die innerhalb weniger Wochen nach der Impfung autistische Symptome entwickelten.
„Der Grund, warum sie nicht nach diesen anfälligen Gruppen suchen wollten, war, dass sie befürchteten, wenn sie sie fänden, egal wie groß oder klein sie wären, würde das die Öffentlichkeit abschrecken. Die Tatsache, dass man diese gefährdete Gruppe nicht kennen will, ist für mich eine echte Enttäuschung. Wenn man diese gefährdete Gruppe kennt, kann man seinen Kindern Hallo sagen. Ich werde eine neue Ära in der Medizin einläuten“.
„Ich werde dafür sorgen, dass unsere Aufsichtsbehörden nicht länger die Interessen der Pharmaindustrie über die Interessen des amerikanischen Volkes stellen. Ich werde dafür sorgen, dass Sie die Wahrheit über jedes Produkt erfahren, einschließlich aller bekannten Vorteile und Nebenwirkungen“.
„Und ich werde unsere Regulierungsbehörden finanziell unterstützen, damit sie das Problem lösen, statt es zu ignorieren. Und ich werde sie davon abhalten, Wissenschaftler, Ärzte und Menschen, die über Impfschäden sprechen wollen, zu manipulieren und zum Schweigen zu bringen. Das bringt mich zu meinem nächsten Punkt. Impfstoffhersteller sollten rechtlich für ihre Produkte verantwortlich sein, und überraschenderweise sind sie es nicht.“
„Lassen Sie mich das erklären. 1986 verloren die Impfstoffhersteller so viel Geld durch Klagen wegen Todesfällen und Verletzungen, die durch ihre Impfstoffe verursacht wurden, dass sie keinen Gewinn mehr machen konnten. Also baten sie unsere Regierung, sie vor der Haftung zu schützen, und genau das tat der Kongress. Er verabschiedete den sogenannten Vaccine Injury Compensation Act von 1986, und als Ergebnis dieses Gesetzes sind Impfstoffe das einzige Verbraucherprodukt, das vollständig von der Haftung befreit ist.“
„Das bedeutet, dass Sie das Unternehmen nicht verklagen können, egal wie rücksichtslos es sich verhält, egal wie fahrlässig es handelt, egal wie schwer Ihre Verletzung ist. Wenn ein Unternehmen nicht verklagt werden kann, wenn sein Produkt jemanden verletzt oder tötet, welchen Anreiz hat es dann, das Problem zu lösen? Als Anwalt kann ich Ihnen versichern, dass ein Unternehmen, wenn es weiß, dass es verklagt werden kann, wenn sein Produkt fehlerhaft ist, viel härter daran arbeiten wird, das Problem selbst zu beheben“.
„Durch die Aufhebung des Gesetzes von 1986 können wir Regulierung durch Verantwortung und Rechenschaftspflicht ersetzen. Und mein letzter Punkt ist dieser: Freiheit bedeutet, das Recht zu haben, zu wählen. Als Präsident Biden während der Pandemie anordnete, dass Menschen, die sich nicht mit COVID impfen lassen, ihren Arbeitsplatz verlieren, verletzte er eines der Grundprinzipien der Freiheit. Im August wurden vier Millionen Menschen mehr geimpft als im Juli. Aber wir müssen mehr tun.
„Hier geht es nicht um Freiheit oder persönliche Entscheidung. Es geht darum, sich selbst und seine Mitmenschen zu schützen. Wenn ein Mensch nicht die letzte Entscheidung über seinen eigenen Körper hat, sondern dieser demjenigen gehört, der die letzte Entscheidung hat, dann war das die zentrale Diskussion während der Prozesse gegen die Ärzte, die im Zweiten Weltkrieg Kriegsverbrechen begangen hatten, und führte zur Verabschiedung des Nürnberger Kodex“.
„Die allererste Regel dieses Kodex ist die Einwilligung nach Aufklärung. Sie besagt, ich zitiere: „Die freiwillige Zustimmung des menschlichen Subjekts ist absolut notwendig. Jede Anwendung von Gewalt oder Zwang zur Herbeiführung einer medizinischen Entscheidung gilt als unethisch. Die Amerikaner sind sich heute wieder der entscheidenden Bedeutung des Nürnberger Kodex bewusst. Gegenwärtig weigern sich mehr als 75 Prozent der in Frage kommenden Amerikaner, die jüngste COVID-Auffrischungsimpfung zu erhalten“.
„Für einige wäre es die neunte Impfung. Sie haben sich informiert. Sie haben entschieden, dass sie genug haben. Das nennt man informierte Einwilligung. Pfizer und Moderna setzen sich gerade bei unserer Regierung dafür ein, dass jede Impfung Pflicht wird, genau wie die erste. Wenn das durchkommt, können Sie sicher sein, dass wir wie Vieh in einer Reihe stehen und gezwungen werden, jeden Impfstoff zu nehmen, genau wie beim ersten Mal“.
„Amerikanische Kinder müssen 72 Impfungen erhalten, nur um in der Schule bleiben zu können. Soll das auch für Erwachsene gelten? Solange ich Präsident bin, wird das nicht passieren. Um es kurz zu machen: Egal, was Sie gehört haben, ich werde niemandem, der sich impfen lassen will, die Impfung wegnehmen. Ich werde sie nur für alle sicherer machen.
„Ich werde dafür sorgen, dass die Industrie für ihre Produkte verantwortlich gemacht wird. Und ich werde dafür sorgen, dass Sie immer frei entscheiden können, was für Sie richtig ist.

