Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Steinmeier greift Trump-Regierung an +++ US-Vize wirft Deutschland & EU Zensur vor +++ Vance trifft AfD-Chefin!

Bei der Eröffnung der Münchner Sicherheitskonferenz geiferte SPD-Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier GEGEN die Trump-geführte US-Regierung. So sagte er:  „Die neue amerikanische Administration hat ein sehr anderes Weltbild als wir. Eines, das keine Rücksicht nimmt auf etablierte Regeln, auf Partnerschaft und gewachsenes Vertrauen.“ Er sei aber überzeugt, dass es „nicht im Interesse der Staatengemeinschaft“ sei, dass dieses […]
Woher kommt der Strom? Nächste Dunkelflaute

Woher kommt der Strom? Nächste Dunkelflaute

Woher kommt der Strom? Nächste Dunkelflaute

5. Analysewoche 2025 von Rüdiger Stobbe

Hat sich die regenerative Stromerzeugung gerade von der ersten Dunkelflaute des Jahres 2025 erholt, rutscht sie in der letzten Analysewoche des Monats Januar bereits in die nächste. Wellenförmig sinkt die Windstromerzeugung, um dem ab 1. Februar in die energetische Bedeutungslosigkeit abzusinken. Allerdings ist die PV-Stromerzeugung für die Jahreszeit stark, so dass der Begriff Wind- statt Dunkelflaute angemessener ist. Angesichts der Tatsache, daß nahezu 30.000 Windkraftanlagen ab 1.2.2025 praktisch stillstehen und die Stromversorgung Deutschland tagelang in hohem Umfang durch konventionelle Stromversorgung sowie Stromimporte gesichert werden muß, sollte man besser von regenerativem Energieende denn von Energiewende sprechen.

Es fällt auf, daß der Strompreis – der regelmäßige Leser dieser Kolumne weiß das – vor allem am Vormittag und späten Nachmittag/frühen Abend wegen des hohen Bedarfs, der hohen Nachfrage am höchsten ist. Dann sind sehr oft Stromimporte notwendig. Denn die PV-Stromerzeugung hat noch nicht richtig begonnen oder ist bereits wieder zu Ende. Über Mittag hingegen sinkt der Strompreis regelmäßig. Beachten Sie die Pumpspeicherkraftwerke. Sie liefern zu den preisintensiven Zeiten ebenfalls Strom. Das ist ihr Geschäftsmodell: Strom günstig einkaufen, pumpspeichern und hochpreisig verkaufen. Das ist neben einigen Systemdienstleistungen der Hauptzweck dieser großflächigen Stromspeicher. Der Chart zeigt eindrucksvoll den geringen Umfang der Stromerzeugung durch Pumpspeicherkraftwerke im Vergleich zum Stromimport, zu den übrigen Energieträgern und zum Gesamtbedarf.

Beachten Sie bitte die Zulassungszahlen des Montas Januar 2025, die Peter Hager zusammengestellt hat, und die eine kleine Überraschung ausweisen.

Wochenüberblick

Montag 27.1.2025 bis Sonntag, 2.2.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 41,7 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 52,8 Prozent, davon Windstrom 35,2 Prozent, PV-Strom 6,5 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,1 Prozent.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 5. Analysewoche ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur 5. KW 2025: Factsheet KW 5/2025  – ChartProduktionHandelswocheImport/Export/Preise, CO2Agora-Chart 68 Prozent AusbaugradAgora-Chart 86 Prozent Ausbaugrad.

Was man wissen muss: Die Wind- und PV-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem Jahresverlauf 2024/25 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.

Eine große Menge Strom wird im Sommer über Tag mit PV-Anlagen erzeugt. Das führt regelmäßig zu hohen Durchschnittswerten regenerativ erzeugten Stroms. Was allerdings irreführend ist, denn der erzeugte Strom ist ungleichmäßig verteilt.

Tagesanalysen

Montag, 27.1.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 65,0 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 74,2 Prozent, davon Windstrom 61,7 Prozent, PV-Strom 3,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,3 Prozent.

Starke Windstromerzeugung  mit einer Erzeugungs-Delle, die Stromimporte erfordert. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 27. Januar ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 27.1.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Dienstag, 28.1.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 48,4 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 59,1 Prozent, davon Windstrom 45,0 Prozent, PV-Strom 3,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,7 Prozent.

Über Tag eine Winddelle. die erhöhten Stromimport bedingt. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 28. Januar ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 28.1.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Mittwoch, 29.1.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 55,3 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 65,1 Prozent, davon Windstrom 50,5 Prozent, PV-Strom 4,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,8 Prozent.

Die Windstromerzeugung lässt über Tag nach. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 29. Januar ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 29.1.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Donnerstag, 30.1.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 34,1 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 45,2 Prozent, davon Windstrom 28,4 Prozent, PV-Strom 5,7 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,2 Prozent.

Die Windstromerzeugung lässt weiter nach. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 30. Januar ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 30.1.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Freitag, 31.1.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 34,2 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 44,9 Prozent, davon Windstrom 27,4 Prozent, PV-Strom 6,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,7 Prozent.

Es geht wacker Richtung Windflaute. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 31. Januar 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 31.1.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Samstag, 1.2.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 21,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 35,2 Prozent, davon Windstrom 10,1 Prozent, PV-Strom 11,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,3 Prozent.

Die Windflaute ist endgültig da. Die Strompreisbildung

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 1. Februar ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 1.2.2025: ChartProduktion, HandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Sonntag, 2.2.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 19,2 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 33,2 Prozent, davon Windstrom 6,4 Prozent, PV-Strom 12,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,1 Prozent.

Am frühen Nachmittag wird die Windstromerzeugung nahezu komplett eingestellt. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 2. Februar ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 2.2.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

PKW-Neuzulassungen Januar 2025: Reine E-Autos legen deutlich zu

zusammengestellt von Peter Hager

Im Januar betrugen die PKW-Neuzulassungen 207.640 Fahrzeuge. Dies entspricht einem Rückgang von 2,8 % zum Vorjahresmonat. Gegenüber dem Dezember 2024 mit 224.721 gab es ein Minus von 7,6 %.

Starke Rückgänge gab es bei den Fahrzeugen mit reinem Benzin- und Dieselantrieb.

Deutliche Zuwächse gab es bei den Hybrid-Fahrzeugen (ohne Plug-in) und den Plug-in-Hybrid-PKW.

Einen besonders starken Zuwachs gab es bei den reinen Elektro-PKW (BEV). Die wesentlichen Gründe sind:

  • Sehr niedrige Zulassungen im Januar 2024 aufgrund der kurzfristigen Einstellung der Förderung in 12/2023 durch die Ampel
  • Durch die Reduzierung der Flottengrenzwerte im Jahr 2025 auf 93,6 g CO2/100km (zuvor 115,1 g CO2/100 km) wurden Neuzulassungen und vor allem Tageszulassungen auf 2025 verschoben.AntriebsartenBenzin: 62.358 (- 23,7 % ggü. 01/2024 / Zulassungsanteil: 30,0 %)

    Diesel: 32.956 (- 19,5 % ggü. 01/2024 / Zulassungsanteil: 15,9 %)

    Hybrid (ohne Plug-in): 59.252 (+ 13,7 % ggü. 01/2024 / Zulassungsanteil: 28,5 %)

    darunter mit Benzinmotor: 45.361

    darunter mit Dieselmotor: 13.891

    Plug-in-Hybrid: 17.712 (+ 23,1 % ggü. 01/2024 / Zulassungsanteil: 8,5 %)

    darunter mit Benzinmotor: 16.437

    darunter mit Dieselmotor: 1.275

    Elektro (BEV): 34.498 (+ 53,53 % ggü. 01/2024 / Zulassungsanteil: 16,6 %)

    Quelle

Elektro-PKW (BEV) – die Top 10 nach Hersteller (01/25: 34.498 – zum Vergleich: 01/2024: 22.474)

VW: 23,9%

Skoda: 9,7%

BMW: 8,1%

Seat: 7,9%

Mercedes: 6,4%

Audi: 5,6%

Hyundai: 4,2%

Tesla: 3,7%

MG Roewe: 3,5%

Kia: 2,8%

Die beliebtesten zehn E-Modelle 01/2025

VW ID 7 (Obere Mittelklasse): 3.140

Skoda Enyaq (SUV): 3.056

VW ID 4/5 (SUV): 2.678

VW ID 3 (Kompaktklasse): 2.014

Seat Born (Kompaktklasse): 1.893

Audi Q4 (SUV): 1.001

Tesla Model Y (SUV): 979

Dacia Spring (Minis): 868

Mini (Kleinwagen): 830

BMW 4er (Mittelklasse): 774

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Rüdiger Stobbe betreibt seit 2016 den Politikblog MEDIAGNOSE.

Der Beitrag Woher kommt der Strom? Nächste Dunkelflaute erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Die wahren Gefahren

Die wahren Gefahren

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Je schlechter ein Produkt ist, desto lauter muss dafür bekanntlich getrommelt werden. Wärmepumpen, Elektroautos oder eine elektronische Krankenakte wären auf einem freien Markt Nischenprodukte. Dieser Grundsatz gilt auch für Gefahren. Je lauter Bedrohungen unter die Menschen gebracht werden, umso geringer ist das tatsächliche Gefährdungspotential. Viren, Wetterphänomene und „Rechtsextreme“ sind Randerscheinungen unseres Risikospektrums. Hätte „Covid-19“ existiert, […]

Der Beitrag Die wahren Gefahren erschien zuerst unter tkp.at.

Friedrich Merz: BlackRock im Kanzleramt

Friedrich Merz: BlackRock im Kanzleramt

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Friedrich Merz: BlackRock im Kanzleramt

Friedrich Merz: BlackRock im Kanzleramt

Eines muss deutlich gesagt werden: Wer Friedrich Merz wählt, der entscheidet sich für einen amerikanischen Kanzler – noch amerikanischer, als es Angela Merkel je war. Für Merz ist es unmöglich, deutsche Interessen zu vertreten. Denn Merz arbeitet für Blackrock, einem US-Konzern, der Milliarden mit Aufrüstung, Krieg, Zerstörung und Wiederaufbau verdient.

von Werner Rügemer

Deutschland wäre der erste Staat, in dem ein ehemaliger BlackRock-Funktionär Regierungschef werden kann. Friedrich Merz war nicht „Lobbyist“, wie meist gesagt wird. Er wurde nicht nur bezahlt, sondern er hatte eine Leitungsfunktion innerhalb des Konzerns: Der CDU-Politiker war von 2016 bis 2020 Vorsitzender des Aufsichtsrats der Tochterfirma BlackRock Asset Management Deutschland Aktiengesellschaft. Er unterstand der New Yorker Zentrale des größten Kapitalorganisators der US-geführten westlichen Welt. Merz hatte die Aufgabe, die Expansion von BlackRock in Deutschland weiter voranzutreiben.

Weil die Aufsichtsratstantiemen jährlich nur 150.000 Euro betrugen, bekam er einen Beratervertrag dazu, dessen Honorar beide Seiten bis heute geheimhalten. Also: Wenn es um viel Geld geht von Menschen, die sowieso schon viel Geld haben, und vor allem, wenn es um noch viel, viel mehr Geld geht – da herrscht bei BlackRock/Merz nicht nur das gemeinsame große Schweigen, sondern das organisierte Verstecken des großen Reichtums. Darauf kommen wir noch.

So arrangierte und begleitete der BlackRock-Funktionär Merz in diesen Jahren die Treffen seines aus New York eingeflogenen BlackRock-Chefs Laurence Fink mit den damaligen Finanzministern Wolfgang Schäuble/CDU und mit dessen Nachfolger Olaf Scholz/SPD. Merz arrangierte auch Treffen mit Kanzleramtschef Helge Braun und Wirtschaftsminister Peter Altmaier, beide CDU, mit Vizekanzler Sigmar Gabriel und Finanzstaatssekretär Jörg Kukies, beide SPD – alles außerhalb der Öffentlichkeit.

In diesen Jahren wurde BlackRock zum größten Aktionär in Deutschland, also zum größten Miteigentümer der wichtigsten gut hundert Unternehmen in Deutschland. Und das war unter der Dauerkanzlerin Angela Merkel, die alles heimlich absegnete, ohne jeglichen Konflikt mit Merz. Der Finanz-Chefberater Merkels, der Banker Lars-Hendrik Röller, Abteilungsleiter für Finanzen und Wirtschaft im Bundeskanzleramt, schied 2021 mit Merkel aus – und wohin ging er? Natürlich zu BlackRock. Merz & Merkel mögen ihre kleinen deutschen Konflikte untereinander haben – vor dem großen Herrn kuschen beide.

Merz: Keine Verbindung mehr zu BlackRock?

Als Merz nach Merkel auch Vorsitzender der CDU werden wollte, berichteten unsere kapitalfreundlichen Leitmedien über die Verbindung BlackRock-Merz, ein bißchen, aber nicht über die genannten Treffen. Sie kamen erst später heraus, durch eine Anfrage der Linken im Bundestag. Als Merz endlich CDU-Vorsitzender wurde, trat er von seiner Funktion bei BlackRock zurück: Sonst würde Merz beim Kampf um Wählerstimmen nicht so gut ankommen – Merz ist ein Verwandlungskünstler, ein Extrem-Populist, ein ideologisches Chamäleon. Darauf kommen wir noch.

Merz hat jetzt keine Verbindung mehr zu BlackRock. Aber es scheint nur so, für die Tagesschau-Glotzer und die BILD-Leser. So lud Fink seinen Ex-Angestellten jetzt im Januar 2025 beim Weltwirtschaftsforum in der Hochsicherheitszone des Schweizer Alpenkurorts Davos in einem Luxushotel zum Dinner ein. Merz wurde einer Runde „hochkarätiger“ internationaler Investoren vorgestellt, durfte eine kurze Rede halten, außerhalb des offiziellen Programms. Fink ist in der Leitung des Weltwirtschaftsforums, Merz nicht.

Übrigens: Als Fink jetzt in Davos ein paar Schritte auf der Straße zum Hotel ging, wurden ihm von einem Kamerateam einige kritische Fragen gestellt, die in den offiziellen Veranstaltungen nicht gestellt werden. Fink, umgeben von Leibwächtern, blieb stumm, aber zog sein Handy heraus, fotografierte die Interviewer wortlos, zweimal, und verschwand im Hotel. Was meint Ihr: Wieso macht er solche Fotos und was macht er mit ihnen?

BlackRock & Co.: Aufstieg der shadow banks

Also zu BlackRock & Co.: In den USA, mithilfe der Deregulierungen der 1990er Jahre unter US-Präsident William Clinton stiegen sie auf, zu den heute größten Kapitalorganisatoren der US-geführten westlichen „Wertegemeinschaft“. Die ehemals mächtigen Banken der Wall Street in New York sind nun im Eigentum von BlackRock, Vanguard, State Street, Wellington, Fidelity, Capital Group, T Rowe Price, Geode Capital undsoweiter.

Sie stiegen erstmal auf in „America first“. Mit der „Finanzkrise“ wurden sie noch mächtiger und kauften sich auch in der EU ein. Sie hatten nämlich gar keine Krise, sondern viel Geld, sprich das Kapital ihrer superreichen Kunden. BlackRock hatte von US-Präsident Barack Obama den 150 Millionen-Auftrag bekommen, die Finanzkrise abzuwickeln. So wurde BlackRock der größte Insider des westlichen Finanzwesens, auch in Europa. Manager von BlackRock wurden Mitglieder der US-Regierung bei Obama und dann wieder bei Biden/Harris. BlackRock berät die US-Zentralbank Federal Reserve und die Europäische Zentralbank und die Europäische Kommission beim „nachhaltigen“ Investieren.

So wurde BlackRock nicht nur der größte Aktionär, also Eigentümer in Unternehmen und Banken in den USA, sondern auch in den reichen Staaten Europas, in England, Frankreich undsoweiter, übrigens auch in der Schweiz – und besonders in Deutschland – wie gesagt, mithilfe von Merz unter der CDU-Kanzlerin Merkel.

Also mit 11 Billionen US-Dollar ist BlackRock Miteigentümer in etwa 18.000 Unternehmen und Banken im US-geführten Westen, auch etwa in den Milliardärs-Städten Asiens wie Singapur und im indischen Mumbai – ein solches, mit Regierungen, Parteien, Finanzinstitutionen, Medien und Lobbyisten verflochtenes Monopol gab es noch nie im Kapitalismus. Und BlackRock ist der führende Organisator dieses „America first“.

Der große Reichtum: So unsichtbar wie noch nie

BlackRock bekommt das Kapital zum Aufkauf dieses Eigentums bei Multimillionären und Multimilliardären. BlackRock führt keine Konten für Normalbürger, muss nicht personalintensiv die vielen Konten und Krümelseinkommen der Angestellten, Arbeiter und Rentner mitschleppen. BlackRock & Co. machen wealth management, Reichtums-Management, also die Superreichen noch reicher machen.

BlackRock hat 70 Filialen, aber nur in den Städten und Staaten, wo die meisten und reichsten Superreichen sitzen. Allein 21 dieser Filialen sind in den USA, in New York, San Francisco, Chicago, Houston, Boston, Seattle, Miami undsoweiter. So hat BlackRock zum Beispiel keine einzige Filiale etwa in den von der EU verarmten Staaten Osteuropas.

BlackRock & Co. sind bis heute unreguliert, sie werden offiziell – von den G7-Staaten, der Weltbank usw. – als Schattenbanken bezeichnet, shadow banks. Sie haben noch mehr Freiheiten als traditionelle Banken und Vermögensverwalter und können deshalb noch höhere Gewinne herausholen. Auch die Beihilfe zur globalen Steuerflucht gehört zu diesem Reichtums-Freiheits-Geschäft. Darauf kommen wir noch.

Und BlackRock organisiert auch die Unsichtbarkeit seiner superreichen Kunden. BlackRock ist eine Black Box. Mit seiner Hilfe werden die großen Privateigentümer nicht nur immer reicher, sondern auch so unsichtbar wie noch nie in der Geschichte des Kapitalismus. Und diese Unsichtbarkeit wiederum trägt dazu bei, dass sie noch mächtiger, gieriger, gefährlicher werden, die Arbeitseinkommen senken, die Demokratie und die Umwelt zerstören und Kriege führen, führen lassen – wofür auch der vergleichsweise kleine deutsche Mithelfer Merz schon länger und auch jetzt agitiert.

BlackRock-Filiale in Deutschland: Unsichtbar

In Deutschland verwaltet BlackRock ein privates Vermögen von 270 Mrd. Euro – diese Summe gab BlackRock im Jahre 2024 zum 30-Jahres-Jubiläum der Geschäftstätigkeit in Deutschland bekannt. Das ist etwa soviel wie die Deutsche Bank auch verwaltet, mit ihren 30.000 Mitarbeitern. Aber BlackRock braucht dafür nur 170 Mitarbeiter.

BlackRock hat nur Konten für die winzige Minderheit der 0,001 Prozent der Superreichen, und nur eine einzige, kleine, äußerlich nicht kenntlich gemachte Filiale, in München, Lenbachplatz 1. An der Hausfassade steht kein Schriftzug.

Bereits 1994 hat sich die Black Box hier in Deutschland eingenistet. Hat es jemand bemerkt? Aber BlackRock hatte es genau registriert: Durch den profitablen Ausverkauf der DDR waren in Ostdeutschland viele Menschen ärmer geworden, und in Westdeutschland waren einige wenige reiche Kapitalisten noch reicher geworden – also neue Kunden. Neue Kunden für das diskrete wealth management!

„Der unheimliche Triumph des verfaulenden Amerika“

Ja also, was für eine Gesellschaft gestalten BlackRock & Co. und ihre bezahlten Funktionäre? Beginnen wir mit ihrem Aufstiegsstaat und zentralen Standort USA. Die USA sind „a brittle gerontocracy rotting from within“ – die USA sind eine brüchige Oligarchen-Herrschaft, die von innen verfault. Diese verbreitete Meinung sei begründet, schreibt der US-Politikprofessor Michael Beckley in Foreign Affairs, Zeitschrift deraußenpolitischen Lobby der führenden US-Konzerne.

70 Prozent der US-Bürger halten die USA für „arm“ und „nicht gut“, so Beckley. Nur noch 20 Prozent vertrauen der Regierung, selbst wenn sie sie gewählt haben. Im Wahlkampf 2024 in aller Öffentlichkeit zwei Attentate auf einen der beiden Kandidaten, auf Donald Trump: Das gehört dazu wie die wiederkehrenden tödlichen Amokläufe – alles Routine, die kurze, rituelle Aufmerksamkeit erregt – und alles wieder zurück zum faulenden Normalzustand.

2024 wurde in New York der Chef des Versicherungskonzerns United Health auf offener Straße erschossen, von einem jungen Mann: Ihm hatte die Versicherung mehrere Behandlungen verweigert. Er wurde verhaftet – aber in den social media als Held gefeiert, der tote Konzernchef wurde mit Spott und Häme und grinsenden Emojs übergossen. Zehntausende Amerikaner posteten: Auch mir wurden Behandlungen verweigert! Facebook löschte alles, ungleich schneller als sonst.

United Health, weltgrößter Krankenversicherer, holt durch besonders hohe Ablehnungsquoten besonders hohe Gewinne heraus: Die landen bei den Aktionären, also, in dieser Reihenfolge: bei BlackRock, dann Vanguard, State Street, JP Morgan, Fidelity.

So sind BlackRock & Co. in den USA auch die führenden Aktionärsgruppen in der Fracking-, Pharma-, Agrobusiness-Industrie, in den Kreuzfahrt- und den Unterhaltungskonzernen, auch bei Tesla, in den Digitalkonzernen des Silicon Valley und sowieso in der Rüstung, und auch in den Leitmedien wie New York Times, dem Wall Street Journal, von USA Today und der großen TV-Sender, ob diese mehr liberalla eingestellt sind oder offen rechts wie der Lieblingssender von Donald Trump, FOX News.

So gewinnen die Gründerfamilien der Konzerne wie Tesla, Facebook/Meta, Microsoft, Google, Apple und Amazon, mithilfe ihres Großaktionärs BlackRock, Vermögen von 200, 300, 400 oder auch 500 Milliarden Dollar. Dazu brauchten sie nicht Trump, das haben schon Clinton, Obama, Biden und Harris gefördert.

„Tod aus Verzweiflung“

Die Gewinne und Börsenwerte sind hoch wie nie – gleichzeitig führen die USA im Vergleich noch vor den anderen Kapital-Demokratien, die auch nicht gut dastehen, bei Armut und Krankheit, Suchtabhängigkeiten, Fettleibigkeit, Kindersterblichkeit, Analphabetismus, Häftlingsquote, Obdachlosigkeit, Zahl und Größe der Slums, privater Überschuldung, Schwarzarbeit, und alles noch verbunden mit Rassismus. Millionen Beschäftigte „wohnen“ in der Nähe ihrer Firmen in ihrem Auto.

In keinem anderen Staat gibt es so viele bewaffnete rechtsradikale Gruppen und Polizeigewalt gegen die Unterklasse – und soviel Straflosigkeit für reiche Wirtschaftskriminelle, einschließlich von Präsidentensöhnen wie Hunter Biden und des jetzigen Präsidenten Donald Trump selbst.

Der US-Nobelpreisträger Angus Deaton dokumentiert es im Buch Death by Despair, „Tod aus Verzweiflung“: Die USA führen bei der Selbstzerstörung der erniedrigten, verarmten, einsamen Menschen: Durch Drogen- und Alkoholabhängigkeit, Gewaltkriminalität und gegenseitiges Töten. Der häufigste Einsatz der Millionen privater Schusswaffen gilt dem Selbstmord.

So sinkt seit zwei Jahrzehnten in den USA die Lebenserwartung der working class, auch in der middle class. Gleichzeitig investieren die neuen US-Oligarchen wie Jeff Bezos Milliarden in die Forschung: Wie können wir unser Leben auf mindestens 120 Jahre verlängern, das Leben auf unseren Yachten und in unseren pazifischen Residenzen auch im Alter genießen, und zwar gesund?

Die Gewinnquellen der Oligarchen – und von BlackRock

Ihre Extrem-Gewinne machen Musk, Bezos, Zuckerberg & Co. und ihre Aktionäre BlackRock & Co. durch brutale Praktiken: Die Tesla-Gigafactory nicht nur in Fremont/Kalifornien, sondern auch in Brandenburg/Deutschland hat den weitaus höchsten Anteil an Notfall-Einsätzen für verletzte Arbeiter. iPhones und die anderen Digitalgeräte werden durch unsichtbar ausgebeutete Millionenheere moderner Sklavenarbeiter, meist Frauen, in verarmten Ländern montiert („Fabrik Asien“). Millionen illegale Migranten arbeiten in den USA, bilden eine wichtige Stütze der US-Wirtschaft, zahlen Steuern, leben ängstlich, wählen dürfen sie nicht, werden aber durch die Hetze gegen sie und durch ständige Deportationen zur billigen, unsichtbaren Arbeit erpresst. Diese Praxis der Erpressung von illegal gehaltenen Immigranten wurde mir schon 1984 gezeigt, beim Chiphersteller Intel, als ich vor Ort in Silicon Valley die High-Tech-Industrie untersuchte.

Solche menschenrechtswidrige, modernisierte Sklaverei ist eine Quelle des Reichtums; eine zweite ist die großflächige und tief in Böden und Grundwasser getriebene Zerstörung durch die Agrobusiness- und die Frackingindustrie; eine dritte ist die Ausspähung der Nutzerdaten von Menschen und Unternehmen durch die ebenfalls nicht regulierten, monopolistischen Digitalkonzerne, die zudem Preisaufschläge diktieren und mit staatlichen Aufträgen und Subventionen überhäuft werden.

Aber die wichtigste Gewinnquelle, so heißt es beim Foreign-Affairs-Autor Beckley ganz offen, sind Kriege: Die eigenen Kriege und die von den USA kreditierten und belieferten Kriege. Sie sind umso profitabler, je länger sie dauern. Beispiele sind der 1. und 2. Weltkrieg, Vietnam, Irak, Afghanistan, aktuell die Ukraine und Israel.

Dazu gehören die Rüstungsexporte an die Staaten der US-geführten Militärbündnisse wie die NATO und der aufwendige Dauerbetrieb der über 800 US-Militärstützpunkte in 80 Staaten und annektierten Inseln rund um die Erde. Und dazu gehören Manöver und die ständige militärische Präsenz zu Land, zu Wasser und in der Luft. Und nicht zuletzt die Belieferung von Terroristengruppen.

Ukraine: „Leuchtfeuer für die Kraft des Kapitalismus“

So ist BlackRock folgerichtig auch der offizielle Koordinator für den „Wiederaufbau“ der Ukraine – das ist für BlackRock als Großaktionär der Rüstungs-, Energie- und Frackingindustrie umso profitabler, je länger der Krieg dauert und je mehr vorher zerstört wird.

Die Ukraine soll „ein Leuchtfeuer für die Kraft des Kapitalismus werden“, so BlackRock-Chef Fink. Für dieses „Leuchtfeuer“ werden hunderttausende ukrainischer Soldaten auf dem Altar der „westlichen Werte“ – also der Gewinne für BlackRock & Co. – geopfert, verbrannt, zugleich ungezählt und vor dem eigenen Publikum versteckt, als gäbe es sie gar nicht. Nicht nur die meisten Gewinne und Gewinner werden versteckt, sondern auch die Opfer.

Das tödliche „Paradox“

Foreign-Affairs-Autor Beckley bezeichnet diese Gleichzeitigkeit der innerlich verfaulenden Gesellschaft mit der größten Gewinn- und Kriegsmaschine als Paradox. Und, so Beckley, er konstatiert es ganz cool: Von diesem Paradox, von diesem Leuchtfeuer des Kapitalismus geht eine tödliche Gefahr aus: „the paradox of American Power may one day bring it all crashing down“: Das Paradox der US-Macht kann eines Tages alles zerstören.

Dabei handelt es sich natürlich gar nicht um ein Paradox, sondern um einen ursächlichen Zusammenhang: Die innerlich verfaulende Gesellschaft ist das Ergebnis der extremen Gewinn- und Kriegsmaschine von BlackRock & Co.

Diese tödliche Gefahr für die ganze Menschheit ist den US-Oligarchen und ihren „wissenschaftlichen“ Mittätern also durchaus bewußt. Denn Foreign Affairs wird vom Council on Foreign RelationsCFR, herausgegebenEr wird von den führenden Kapitalisten finanziert, die Autoren sind Mitglieder ehemaliger US-Regierungen und Geheimdienste und viele, wie unser Autor Beckley, sind Professoren von US-Elite-Universitäten und Think Tanks, die ebenfalls von den führenden Kapitalisten finanziert werden, bei Beckley sind es die Tufts University und das American Enterprise Institute (AEI). Und natürlich ist BlackRock-Chef Fink nicht nur im Leitungsgremium des Weltwirtschaftsforums, sondern auch des Council on Foreign Relations.

BlackRock: Das ideologische Chamäleon

Um ihre verfaulenden Oligarchen-Herrschaft abzusichern, agieren BlackRock&Co. als ideologische Chamäleons. Gnadenlos und gewissenlos erklären sie bei Bedarf das Gegenteil dessen, was sie vorher erklärt hatten. BlackRock war durch die Demokraten-Regierungen von Clinton und Obama groß geworden, aber keineswegs unterbrochen durch die von Republikanern geführten Regierungen. So war Fink als US-Finanzminister vorgesehen, falls Hillary Clinton die Wahl gewinnt. Aber als Trump gewann und die Unternehmensteuern senkte, erklärte Fink: „Trump ist gut für Amerika.“

BlackRock war dann mit Managern in der Nachfolgeregierung von Joe Biden vertreten, war also auch politische Kriegspartei, und stellte auch den Chefberater von Vizepräsidentin Kamala Harris. Aber bei der absehbaren Niederlage von Harris bei der Präsidentenwahl 2024 und schon vor dem Wahltermin erklärte Fink: „Gleich wer gewinnt, wir sind mit beiden Kandidaten im Gespräch.“ Deshalb beriet BlackRock Trump bei der Wahl des Finanzministers.

Jahrelang hatte Fink den Klima- und Umweltschutz gepredigt und auch die Europäische Kommission beim Green Deal beraten: Aber noch vor Trumps neuem Amtsantritt erklärte Fink: Wir verlassen jetzt die Klimaschutz-Allianz Net Zero Asset Managers, NZAM. Dem folgte sofort auch die EU-Präsidentin Ursula von der Leyen. Aber damit löst sowieso nur die eine Lüge die andere Lüge ab. Denn auch BlackRock und die EU hielten sich immer an die US-Regelung: Militärproduktion, Manöver und Kriege sind aus den Klimabilanzen ausgeschlossen. Deswegen kann auch die grüne „Umwelt“-Partei so gut mitmachen und klimafreundliche Kriege führen.

BlackRock finanziert in den USA sowieso immer beide Kapital-Parteien, gleichzeitig. Und beide Parteien bekämpfen alle Parteien, die sich für die Interessen der Mehrheitsbevölkerung einsetzen. So sägte das Obama/Clinton-Establishment brutal den eigenen, aussichtsreichen Kandidaten Bernie Sanders ab. Und sogar die grüne Partei wird bekämpft und kleingehalten, übrigens ohne dass die Grünen Deutschlands protestieren. Auch so fördern BlackRock & Co. die politische Rechtsentwicklung, in den USA, in Europa, in Deutschland.

In der liberalla-Regierung von Biden/Harris war BlackRock mit drei Managern vertreten. Und jetzt kooperiert BlackRock mit der Regierung Trump, die direkt aus offen rechtsradikalen Multimilliardären besteht.

Auch Merz: Ideologisches Chamäleon

Merz arbeitet auch an so einem Paradox wie sein großes Vorbild. „Nur die USA sind der Garant der Weltordnung!“ – so sein lebenslanges unchristliches Glaubensbekenntnis. Dafür das ideologische Chamäleon geben – das kann auch Merz. Christlich lackierte Politiker seiner Partei üben das, seit ihrem ersten Vorsitzenden und Bundeskanzler Konrad Adenauer. Der gab sich als neuer Demokrat, aber seine neue christliche Partei bekam weiter die Spenden derselben deutschen Kapitalisten wie Flick und Krupp, die schon Hitler bespendet hatten. Und Adenauers Wahl zum Bundeskanzler war nur knapp möglich, weil die rechtsradikale Deutsche Partei ihn mitwählte. Adenauer ist unser Vorbild, so Merz in seiner Rede bei der Adenauer-Stiftung Anfang Januar 2025.

Ach so, mal zwischendurch: Von wem wurde eigentlich die AfD gegründet? Von CDU-Politikern wie Alexander Gauland und von Unternehmer-Lobbyisten wie Hans-Olaf Henkel, dem Ex-BDI-Präsidenten.

Biederer Sauerländer im Milliardärs-Refugium

Merz spielt für das Wahlvolk den bodenständigen, biederen Sauerländer. Jetzt zum Wahlkampf machte der FOCUS eine Titelgeschichte mit Merz, ein Interview über acht Seiten. Auf den ersten beiden Seiten präsentiert sich Merz vor einem sauerländischen Panorama.

Aber wenn es wichtig wird, da schlüpft Merz aus dem biederen Sauerland in das Milliardärs-Refugium am bayerischen Tegernsee. Da jettet Merz mit einem seiner Privatjets zu seiner Villa neben den Residenzen des Illustrierten-Milliardärs Hubert Burda und des russischen Oligarchen Alisher Usmanov. Usmanovs Villa wird jetzt übrigens für 25 Millionen Euro zum Verkauf angeboten, damit man mal einen Eindruck von den Preisen dort bekommt.

„Am Tegernsee erholt sich der CDU-Chef seit vielen Jahren regelmäßig im Familiendomizil. Hier klopft das ‘Paradies’ an. Hier genießt er das Alpenpanorama“, so berichtet die Kapital-Postille Handelsblatt, die ihren Kolumnisten Merz begleiten darf. So macht sich Merz hier fit für wichtige Wahlkampfauftritte, wie etwa im Oktober 2024 in Sachsen. Dort gab der gelernte Populist dann an die braven Sachsen Freibier und Bratwurst aus.

Also, so geht das: Aus dem biederen Sauerland erst zur verschwiegenen Promi-Villa am Tegernsee jetten, sich fit machen, sich dann wieder bieder stellen und im armen Sachsenland den Volksnahen spielen und den umgarnten Wählern lachend großzügig eine kleine Bratwurst spendieren, dabei erst gegen die AfD hetzen, sie in der Ausländerhetze überholen und dann im Bundestag mit der AfD zusammen abstimmen – so kämpft der gelernte Populist Merz für den unsichtbaren Reichtum, seinen eigenen und den noch viel größeren von BlackRock.

Verkauf des deutschen Mittelstands an US-„Heuschrecken“

Als Merz aus der CDU-Fraktionsführung im Bundestag zurücktrat, wurde er 2005 Miteigentümer der US-Wirtschaftskanzlei Mayer Brown mit ihrer Filiale in Düsseldorf. Mit der Agenda 2010 der SPD/Grünen-Bundesregierung unter Kanzler Gerhard Schröder waren US-Investoren eingeladen, deutsche Unternehmen zu kaufen.

So erweiterte Mayer Brown seine Mannschaft erheblich. Die Beratung von Private-Equity-Investoren gehört bis heute zu den Schwerpunkten der Kanzlei. Seit damals kauften US-„Heuschrecken“ tausende deutsche Mittelstandsfirmen auf, „restrukturierten“ sie, bauten Arbeitsplätze ab, verordneten Lohnstopps, kündigten Betriebsräte. „Gut, daß wir auch in Deutschland ‘Heuschrecken’ haben“, jubelte Merz damals in seinem Buch „Mehr Kapitalismus wagen“. Also: Erst als CDU-Politiker für den guten deutschen Mittelstand eintreten – und ihn dann verkaufen.

Damals legte der Verkäufer weiter heuschreckenfreudig los: Kein gesetzlicher Mindestlohn! Kündigungsschutz abschaffen! Die Gewerkschaften raus aus den Betrieben! Den Gewerkschaftssumpf trockenlegen! Die Mitbestimmung abschaffen!

Merz leitete die Berliner Niederlassung von Mayer Brown, zuletzt gleichzeitig mit seiner Aufsichtsratsfunktion bei BlackRock. Er verdiente leistungslos Millionen, als Anwalt mit Tageshonoraren von 5.000 Euro, aber gleichzeitig auch als Miteigentümer der Kanzlei und als Mitglied in 15 Aufsichts- und Verwaltungsräten.

Merz schied erst nach 16 Jahren als Miteigentümer aus der Kanzlei aus, 2021, als er CDU-Vorsitzender wurde. Aber er bleibt weiter Counsel, d.h., er ist zwar kein Miteigentümer mehr, aber wird für wichtige Fälle herangezogen: Kanzleien wie Mayer Brown zahlen dafür 175.000 Euro im Jahr.

Der Multimillionär frißt Kreide

Dann fraß der Multimillionär Kreide, schlüpfte in eine ganz andere Rolle. Seine heuschrecklichen Forderungen wiederholte er öffentlich nie mehr. Jetzt im Wahlkampf verkündet er das Gegenteil. Er schleimt sich bei den Gewerkschaften ein: „Ich bekenne mich zur Mitbestimmung, sie ist ein Standortvorteil für Deutschland“ – so schwor er am 13. Januar 2025 bei der Betriebsräte-Konferenz der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft CDA in Bochum.

Gleichzeitig hatte Merz festgestellt, dass das Christliche bei den Wählern nicht mehr so gut zog. Das verkirchlichte Christentum hatte sich abgewirtschaftet, durch sexuellen Missbrauch hinter dem Altar, klar, aber vor allem durch politischen Mißbrauch zugunsten der Reichen. So überlegte Merz: Soll die CDU das C lieber weglassen? Das haben fast alle anderen ex-christlichen Parteien in Europa schon gemacht, haben sich modernisierte rechte Namen gegeben, in Italien zum Beispiel die korrupte Democrazia Cristiana. Aber Merz fiel kein C-Ersatz ein.

Also gut, sagte Merz: Dann machen wir erstmal weiter mit dem C. Beim Parteitag 2022 bekannte Merz sich nachdrücklich zum „C“, „weil wir in der Politik nur die vorletzten Antworten geben und nicht die letzten“. Richtig: Die C-Politik gibt nicht die letzten Antworten. BlackRock wie Merz: Sie haben keine festen ideellen Werte, christliche schon gar nicht, denn die letzten Antworten gibt das Privatkapital, der egoistische, leistungslose, weithin unsichtbare Gewinn der Superreichen.

Anfang Januar beschwor das Chamäleon Merz: Es wird keine Zusammenarbeit mit der AfD geben, denn sie ist „rechtsradikal, ausländerfeindlich und antisemitisch“. Ein paar Wochen später das Gegenteil: Die Zusammenarbeit mit der AfD zur Abschaffung des Asylrechts. Und aalglatt ein paar Tage später Merz auf dem CDU-Parteitag wieder das Gegenteil: Die AfD ist „der wichtigste Gegner“.

Die Merz-C-Partei mit dem abgewirtschafteten „C“ ist offen für jeden ideologischen Strohhalm, wie jetzt kurzzeitig vor der Wahl wieder mal zur Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, CDA – aber wesentlich nach ganz rechts, wie BlackRock.

Merz: „Germany first“ im Dienst von „America first“

So gibt Merz sich jetzt als deutsches Trump-Imitat: Make Deutschland great again! „Made in Germany“ soll wieder etwas gelten in der Welt! Wirtschaft wieder aufbauen! Ausländische Investoren rein! Asylanten raus! Weg mit dem Klima-Umwelt-Klimbim! Bürokratie-Abbau! Weg mit dem Datenschutz! Runter mit den Unternehmenssteuern! In meiner Regierung wird nicht mehr gestritten! Sofort am ersten Tag meiner Kanzlerschaft werde ich durchgreifen!

Merz will dazu eine verschärfte Neuauflage der Agenda 2010, nämlich die Agenda 2030: noch mehr staatliche Subventionen und Steuervorteile für ausländische, sprich vor allem US-amerikanische Investoren, noch niedrigere Löhne, auch Arbeit ohne schriftlichen Arbeitsvertrag, und durch die Abschaffung des Bürgergelds noch mehr Disziplinierung und Verarmung der Arbeitslosen.

So will Merz dem großen Dealmaker Trump ein Angebot machen: Deutschland und die EU kaufen noch mehr Frackinggas und mehr US-Rüstungsgüter. Dafür solle Trump keine Zölle auf Importe aus Europa verhängen, so verkündete Merz in Davos, nach dem Dinner bei BlackRock-Chef Fink.

So sieht nach dem Muster des Friedrich Merz die wirtschaftliche Stärkung Deutschlands aus: Erst mithilfe der Agenda 2010 und Mayer Brown die Verwertung des deutschen Mittelstands durch US-Heuschrecken, danach der Einstieg von BlackRock & Co. in die großen Aktiengesellschaften: Sie ziehen die weitere De-Industrialisierung Deutschlands durch, verlagern in die USA und nach China, verarmen die Beschäftigten und Rentner und die Infrastruktur – und die Gewinne für BlackRock & Co. und die Boni für die Vorstandschefs steigen, und der DAX steigt – gerade jetzt im wirtschaftlichen Rückgang – erstmals über 20.000.

Schon in den letzten Jahren hat die Zahl der Schwarzarbeit und die Arbeit von Illegalen, meist Migranten zugenommen, im Bau, in der Gastronomie, in der häuslichen Pflege, in Sicherheitsdiensten, Privathaushalten – das ist das US-Muster: Migranten reinlassen, gleichzeitig gegen sie hetzen und mit der Drohung von Abschiebung zur lautlosen, unsichtbaren Billigarbeit erpressen. Das würde mit Merz noch weitergehen, wie bei Trump.

Merz/BlackRock: Private Rente schon ab Kindesbeinen

Mit der CDU-Merz-Agenda-2030 würden auch die regulären Arbeitseinkommen noch mehr gesenkt werden, damit auch die gesetzlichen Renten. Deshalb predigt Merz das BlackRock-Konzept der privaten Rente, noch weiter radikalisiert, in drei Formen:

  • Erstens: Beschäftigte sollen nicht höhere Löhne fordern, sondern mehr das BlackRock-Finanzprodukt ETF kaufen, gibt’s schon ab 20 Euro im Monat, bei der Sparkasse.
  • Zweitens die „Aktivrente“: Die verarmten Rentner sollen weiterarbeiten können, steuerbegünstigt.
  • Und drittens noch die Kinder-Rente. Merz nennt sie die „Frühstartrente“: Eltern sollen schon den Kindern ab dem 6. Lebensjahr per App monatlich 10 Euro ins Handy-Sparbuch einzahlen. Eltern sollen also ihre Kinder an ein zukünftig niedriges Arbeitseinkommen gewöhnen. Ab dem 18. Lebensjahr sollen die Jugendlichen dann vielleicht schon selbst was dazutun, etwa durch Kauf von ETFs.

Aber ein solcher Zukauf ist ja gerade schon jetzt für diejenigen Beschäftigten gar nicht möglich, die am wenigsten verdienen. Und diese Privatrente wäre den Börsenkrisen ausgesetzt. Selbst Merz erklärte nach der letzten Finanzkrise: „Niemand konnte eine Krise voraussehen.“ Der Demagoge fordert also auf, die Sicherheit im Alter einem System anzuvertrauen, dessen Krisen er selbst gar nicht beurteilen kann oder darf.

In einer weiteren Frage ist Merz ein Prediger für seinen unsichtbaren Herrn. BlackRock hat im letzten Jahr das Unternehmen Global Infrastructure (GPI) gekauft. Damit steigt BlackRock in die Infrastruktur ein, in den Bereichen Wasser und Abwasser, Kraftwerke und Energieleitungen, Datencenter, Häfen – die zugunsten von geretteten Banken überschuldeten Staaten haben dafür kein Geld. Die private Finanzierung schlägt auch Merz jetzt vor. Die Hans-Böckler-Stiftung warnt vor den Verteuerungen, die durch die Milliarden-Renditen von Investoren wie BlackRock auf die Bürger zukommen würden.

Merz’ „Germany First“ wäre also in Wirklichkeit das „amerikanische Paradox“, deutsche Ausführung: Noch mehr Armut für die Mehrheitsbevölkerung, noch mehr leistungsloser, grenzenloser Reichtum einer asozialen Minderheit, Abbau der Demokratie, noch mehr Aufrüstung und Krieg – und die Börsenkurse steigen.

BlackRocks Leihaktien und der Cum-Ex-Steuerbetrug

Wir kommen zur letzten Reichtumsquelle von BlackRock & Merz zugunsten ihrer Klientel: Die Steuerflucht. Zu den Geschäften von BlackRock gehört das Verleihen der vielen Aktien, gegen eine Gebühr, für ein paar Tage oder länger, je nachdem wie es Spekulanten oder auch Steuerbetrüger brauchen. So war der viele Jahre dauernde, milliardenschwere Steuerbetrug mit Cum-Ex nur möglich, weil man sich Aktien auslieh, sich dem Finanzamt gegenüber als Eigentümer ausgab und dafür Steuern zurückbekam, die man nie gezahlt hatte. So bilanziert das Handelsblatt: „BlackRock verlieh aus steuerlichen Gründen riesige Aktienbestände … und war nicht zimperlich, wenn es darum ging, die Rendite zu trimmen, auf Kosten des deutschen Fiskus“.

Die Kölner Oberstaatsanwältin Anne Brorhilker, damals führend bei den aufwendigen Ermittlungen gegen Cum-Ex-Betrüger, hatte auch in der BlackRock-Filiale München eine Razzia durchführen lassen. Aber sie konnte die Ermittlungen nicht zu Ende führen. Durch den grünen Justizminister von Nordrhein-Westfalen, Benjamin Limbach, wurde sie aus dem Amt gedrängt. Im Januar 2025 bilanzierte sie: „Wir lassen es in Deutschland zu, dass internationale Investmentbanken uns ausrauben.“

Gegen Steuerflucht hatte auch Merz noch nie etwas. Im Gegenteil. Denn wie erklärte er damals in seinem heuschrecklichen Überschwang, als er in der US-Kanzlei Mayer Brown US-Investoren beriet und sich damit für BlackRock verdient machte: „Viele dieser Fonds haben ihren Sitz in Steueroasen und erhöhen die Rendite ihrer Investoren“. Genau das organisiert BlackRock.

BlackRocks Briefkastenfirmen im DAX

Um welche zu versteuernden Summen es geht, zeigt die Liste der allein an BlackRock ausgeschütteten Gewinne, hier bezogen auf das Jahr 2023, am Beispiel einiger DAX-Konzerne:

  • 369,8 Millionen Euro von Allianz
  • 263,4 Millionen Euro von Mercedes-Benz
  • 241,1 Millionen Euro von Siemens
  • 156 Millionen Euro von BASF
  • 147,8 Millionen Euro von SAP
  • 135 Millionen Euro von Münchner Rück
  • 101,7 Millionen Euro von Deutsche Post DHL

Von der Allianz AG wurden also 370 Millionen Euro Dividenden an den Aktionär BlackRock ausgezahlt, für den Sieben-Prozent-Anteil an den Allianz-Aktien. In der Stimmrechtsmitteilung von BlackRock bei Allianz werden vier Dutzend BlackRock-Briefkastenfirmen genannt. Sie haben Namen wie Trident Merger LLC, BlackRock Cayman West Bay IV Ltd., BlackRock Cayman 1 LP, Luxemburg Holdco Sarl, BlackRock Investment Management Ireland undsoweiter.

Sie haben ihren Sitz in den heute führenden Finanzoasen zwischen Wilmington/Delaware, den Cayman Islands in der Karibik, Singapur, Luxemburg, Irland und den Niederlanden. Auf diese Tochterfirmen werden die 370 Millionen Euro Dividenden aufgeteilt, die BlackRock im Jahre 2023 bei Allianz bekam.

BlackRock selbst hat übrigens seinen rechtlichen Sitz ebenfalls in Delaware. Dieser kleinste US-Bundesstaat mit weniger als einer Million Einwohner mit seinem schnuckeligen Hauptstädtchen Wilmington ist die größte Finanz- und Steueroase des US-geführten Kapitalismus.

Übrigens: Delaware bekam diese Funktion auch mithilfe eines gewissen Joe Biden, er war seit jungen Jahren jahrzehntelang der Abgeordnete von Delaware im US-Kongress, bevor er unter Obama Vizepräsident und dann US-Präsident wurde und BlackRock-Manager in seine Regierung holte.

In diesen Tochterfirmen versteckt BlackRock also die jeweiligen Anteile seiner superreichen Kapitalgeber, hier bei Allianz sind es 218. Sie werden anonymisiert, werden gesichtslos und namenlos gemacht: Unsichtbar für die Finanzaufsicht in Deutschland, unsichtbar für die Beschäftigten und den Betriebsrat und sogar für die Vorstände und Manager und für den Aufsichtsrat von Allianz, unsichtbar für Medien, Abgeordnete und natürlich auch für die Finanzämter.

BlackRock-Briefkastenfirmen auch im MDAX undsoweiter

Diese BlackRock-Praxis gilt nicht nur für Allianz, sondern auch für die gut 100 größten Aktiengesellschaften in Deutschland, in den vier deutschen Börsengruppen des DAX, des MDAX, des TecDAX und des SDAX. Dort gehört BlackRock ebenfalls zu den Großaktionären.

Bei Rheinmetall sind es 45 Briefkastenfirmen für 175 Kapitalgeber, bei Deutsche Telekom sind es 45 Briefkästen für 229 Kapitalgeber, beim größten Wohnungskonzern in Deutschland, Vonovia, sind es 49 Briefkästen für 192 Kapitalgeber, beim zweitgrößten Wohnungskonzern Deutsche Wohnen sind es 45 Briefkästen für 189 Kapitalgeber und so weiter.

Natürlich fordert BlackRock seine Anleger nicht auf: Begeht Steuerflucht! Aber warum organisiert BlackRock diese Beihilfe zur möglichen Steuerflucht? Denn sie ist bürokratisch aufwendig, kostet viel Geld und mindert den Gewinn. Die Anleger müssen die anwaltliche Beratung für die komplizierten Verträge bezahlen, die Treuhänder in den Finanzoasen verlangen jährlich ihr Honorar. Warum also sind die großen Bürokratie-Kritiker BlackRock und Merz in diesem Fall für noch mehr Bürokratie, die auf keinen Bierdeckel passt und auch nicht auf hundert Bierdeckel und die zudem noch viel kostet? Wo doch Merz/BlackRock bei den Arbeitseinkommen und beim jämmerlichen Mindestlohn um jeden Cent kämpfen?

BlackRock als vorgeschobener Aktionär

Kurz nachdem Merz als BlackRock-Funktionär installiert war, 2016, wurde er für den Fonds-Kongress in Mannheim als Starredner angekündigt. Da erklärte er auftragsgemäß die verharmlosende Selbstdarstellung seines Konzerns, und er sprach ausdrücklich von „Wir“: „Wir sind nicht als Aktionär, sondern im Auftrag unserer Kunden investiert.“ Eine andere seiner Formulierungen: BlackRock sei ja nur „Treuhänder“ seiner Anleger oder „passiver Investor“.

Aber Merz macht damit ungewollt auf den wichtigen, betrugsoffenen Sachverhalt aufmerksam: Die von BlackRock mithilfe seiner Briefkastenfirmen anonymisierten Kapitalgeber sind die eigentlichen Aktionäre, ihnen fließen über BlackRock die Gewinne zu, unter Abzug einer Verwaltungsgebühr für BlackRock.

Und der auch von BlackRock und Mayer Brown und Merz korrumpierte Gesetzgeber spielt mit und lässt diese Grauzone des Betrugs zu, wie bei Cum-Ex: BlackRock spielt den nur vorgeschobenen Aktionär und organisiert die mögliche Steuerflucht seiner superreichen Kundschaft.

Also, zusammengefasst: Diese organisierte grauzonige Steuerflucht für die leistungslosen Gewinne der anonymisierten, gesichtslosen Superreichen ist die Spitze des US-Paradox des antidemokratischen Armuts- und Kriegskapitalismus: Deshalb muß dies endlich zum öffentlichen Thema werden!

Zunehmende Kritik am unbesteuerten Reichtum

Die Kritik am grenzenlosen, leistungslosen Reichtum der kleinen, rechtsradikal offenen Minderheit nimmt zu. Seit Jahren fordern US-Milliardäre wie Warren Buffett: Wir wollen mehr Steuern zahlen! Aber sowohl der von Demokraten wie von Republikanern geführte und hoffnungslos überschuldete US-Staat will diese Steuern gar nicht. Komisch, oder? Der überschuldete Staat will gar keine Steuern, jedenfalls nicht von den Reichen?

Der BlackRock-Mitarbeiter Morris Pearls verließ seinen Arbeitgeber und gründete die Initiative Patriotic Millionaires. Inzwischen sind 250 US-Millionäre dabei. Sie demonstrierten mit ihrem Transparent Tax the Rich! am 28.4.2023 vor dem Capitol in Washington.

Patriotic Millionaires haben sich auch an die G20-Treffen gewandt, 2023 in Indien, dann wieder 2024 in Brasilien. Hier drängte der Regierungschef Lula da Silva auf eine Milliardärssteuer. Aber vor allem die Regierungen der USA und Deutschlands verhinderten einen Beschluss. Dazu brauchte es nicht Merz, dazu reichte der Sozi-Kanzler Scholz und der grünlackierte Wirtschaftsminister Habeck, dessen Grundsatzabteilung von der BlackRock-Managerin Elga Bartsch geleitet wird.

Deshalb müssen die BRICS-Staaten wie Brasilien vorangehen. Und diese staatlichen Ebenen reichen heute nicht aus. Nötig und möglich sind Volksbewegungen, national und global, in allen Bereichen der Betroffenheit von Staatsarmut und De-Industrialisierung: abhängig Beschäftigte; Rentner; Mieter; Lehrer und Eltern in Schulen; Ärzte und Pfleger in den Krankenhäusern und Altenheimen, mit Unterstützung der Angehörigen. Und wir in Deutschland müssen uns mit diesen internationalen Bewegungen vernetzen, auch etwa mit der Friedensbewegung und Gewerkschaften in den USA.

So wurde jetzt in Deutschland die Allianz „Vermögen besteuern jetzt“ mit 22 Mitgliedsinitiativen gegründet, mit AWO, attac, Brot für die Welt, DGB, verdi, GEW, Greenpeace, Netzwerk Steuergerechtigkeit, VdK undsoweiter. Und Oxfam verlangt wieder die Besteuerung der Superreichen. Und jetzt im Wahlkampf fordern irgendwo im Nebensatz auch SPD und Grüne und Linke und BSW die Vermögensteuer. Gut so!

Aber: Sie alle benennen nicht die Spitze der Steuerflucht der Superreichen, die BlackRock-Praktiken. In unserer ersten Konferenz haben wir geurteilt: BlackRock & Co. müssen reguliert, entflochten, entmachtet, enteignet werden. Das gilt weiter.

Wir fügen wie andere die Forderung nach Besteuerung der Vermögenden und Superreichen hinzu, und wir ergänzen: Beenden wir die von BlackRock & Co. organisierte Beihilfe zur möglichen Steuerflucht! Machen wir diese Praktiken zu einem öffentlichen Thema!

Das Wertpapier-Handelsgesetz muss so geändert werden, dass die Namen der Kapitalgeber von BlackRock & Co. genannt werden! Und Gewinne dürfen nicht ausgezahlt werden, wenn gleichzeitig de-industrialisiert wird und Löhne gesenkt werden!

Die EU muss die von BlackRock&Co. genutzten Finanzoasen wie Delaware, Cayman Islands und auch Luxemburg, Niederlande und Irland in die „Schwarze Liste“ aufnehmen und die Nutzung unter Strafe verbieten!

Einer der ersten Schritte ist die genauere Kenntnis dieser Steuerflucht-Praktiken. In der nächsten Woche erscheint das Buch „BlackRock Germany“. Darin ist ein QR-Code. Damit können alle Briefkastenfirmen von BlackRock & Co. in den großen Aktiengesellschaften in Deutschland eingesehen und veröffentlicht werden.

Denn wer über die Steuerflucht der Superreichen schweigt, soll von Demokratie, Wohlstand und Frieden nicht reden! Und wir verbinden das mit der menschenrechtlichen Aufwertung der Arbeit. Wie sagte es doch kürzlich hier in Berlin Mario Kunze, Betriebsrat beim Gesundheitskonzern Vivantes: „Der Arbeitskampf ist gleichzeitig der Kampf gegen Aufrüstung und Krieg!“

Und hessische Gewerkschafter demonstrierten mit diesem Transparent: „Finanzierung unserer Kliniken statt Aufbau von Kriegsmedizin und Lazaretten!“ Und letzte Bemerkung: Keine Kriege und keine Ausbeutung armer Staaten: Dann gibt es auch keine Flüchtlinge!

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Politische Klasse verfällt nach Rede von JD Vance in Panik

Politische Klasse verfällt nach Rede von JD Vance in Panik

Von MANFRED ROUHS | Es läuft derzeit nicht rund für die politische Klasse der Bundesrepublik Deutschland. Nach Aschaffenburg ereilt sie der Terroranschlag eines afghanischen Asylbewerbers in München gut eine Woche vor der Bundestagswahl zur Unzeit. Und jetzt hat ihnen auch noch US-Vizepräsident James David Vance bei der Sicherheitskonferenz in München einen historischen Einlauf verpasst (PI-NEWS berichtete).

Boris Pistorius, die Auffangstellung der SPD für die Zeit nach Olaf Scholz, griff Vance in München frontal an. Wie ein getretener Hund schleuderte er dem US-Vizepräidenten sein Gelöbnis entgegen, das, was er für die Freiheit Europas hält, „sowohl gegen innere und auch gegen äußere Feinde“ verteidigen zu wollen.

Mit der Freiheit Europas meint er nicht die Freiheit der europäischen Völker und schon gar nicht die Freiheit des deutschen Volkes, über die er kein Wort verlor. Sondern die Freiheit der bundesrepublikanischen und der europäischen politischen Klasse, sich über den Willen des Volkes hinwegsetzen zu können.

Diese politische Klasse zittert jetzt vor den kommenden Wahlen – trotz einer erdrückenden Mediendominanz bei den öffentlich-rechtlichen Sendern wie auch bei den privaten Medienkonzernen. Ohne diese Mediendominanz wären sie weg vom Fenster, sofort. Das wissen sie auch, und dementsprechend verhalten sie sich.

Nun müssen das Fernsehen und die Behörden ran, um das Ruder doch noch herumzureißen. ZDF-Reporter Wulf Schmiese sucht „ein Muster“ in den Terrortaten vor der Wahl, die möglicherweise aus dem Ausland gesteuert worden sein könnten. Vielleicht ja aus Russland, um AfD und BSW den Weg zu ebnen? „Man kann davon ausgehen, dass bei den Sicherheitsbehörden geprüft wird, ob es da irgendeine systemische Verbindung oder eine Steuerung gab“, orakelt Schmiese am Donnerstag-Abend im Heute-Journal.

„Eine Gefährdung für unsere innere Sicherheit und für unsere Interessen“ geht laut Annalena Baerbocks Außenministerium von der russischen Botschaft in Berlin aus. In den letzten Jahren wurden deshalb immer wieder einmal russische Diplomaten ausgewiesen.

Nein, das ist keine Paranoia. Das ist nackte Panik. Und ein guter Grund für jeden, der Opposition macht, umsichtig zu sein: Der Machterhalt der politischen Klasse ist in Deutschland eine Geheimdienstaufgabe. Und je schwieriger die Lage wird, desto wirrer schlagen sie um sich.

Uns steht beides erst noch bevor: Das Schlimmste ebenso wie das Beste!


Politische Klasse verfällt nach Rede von JD Vance in PanikPI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und täglich im Internet publiziert. Bitte folgen Sie ihm hier bei X! Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.

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Bomben-Holocaust in Dresden: Historiker fälschten Opferzahlen

Bomben-Holocaust in Dresden: Historiker fälschten Opferzahlen

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Bomben-Holocaust in Dresden: Historiker fälschten Opferzahlen

Bomben-Holocaust in Dresden: Historiker fälschten Opferzahlen

Vom 13. bis 15. Februar 1945 verübten Briten und Amerikaner ein beispielloses und bis heute ungesühntes Kriegsverbrechen an hunderttausenden Zivilisten in Dresden. Eine von staatlicher Seite eingesetzte Historikerkommission fälschte systematisch die tatsächliche Anzahl der Toten – und zwar zum Vorteil der angloamerikanischen Massenmörder.

Von Peter Haisenko

Es sind oftmals die kleinen Meldungen, die unbemerkt durch die Zensur schlüpfen. Gerade diese können aber manche (Geschichts-)Lüge entlarven. So meldet der Bayerische Rundfunk am 25. Oktober 2017 dass etwas gefunden wurde, das es nach Auffassung der staatlich bestellten Historiker nicht gibt: Britische Phosphorbomben.

Schon vor dem Zweiten Weltkrieg ist der Einsatz von Phosphorbomben gegen Städte und Zivilisten als Kriegsverbrechen geächtet worden. Der in den Bomben enthaltende weiße Phosphor brennt mit 1.300 Grad Celsius und kann nicht gelöscht werden. Die in britischen Bomben eingesetzte Menge setzte im Umkreis von 50 Metern alles in Brand. Das durch Phosphorbomben entfachte Höllenfeuer verbrennt Menschen restlos, auch von den Knochen bleibt nur Staub. Hier kommt die Historikerkommission ins Spiel, die die Opfer des Dresdner Bombenholocausts skrupellos auf 25.000 herunter gefälscht hat.

Weißer Phosphor verbrennt auch Knochen zu Staub

Das IKRK in Genf hat im Frühjahr 1945 in einem Untersuchungsbericht festgestellt, dass mindestens 250.000 Menschen in der Bombennacht von Dresden am 13. Februar 1945 eines grausamen Todes gestorben sind. Das waren nahezu ausschließlich Zivilisten und so handelt sich eindeutig um eines der größten Kriegsverbrechen aller Zeiten. Selbst die Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki konnten diese Anzahl an Toten nicht erreichen. Da aber nicht sein kann, was nicht sein darf – nämlich, dass die Briten und Amerikaner bestialische Kriegsverbrechen begangen haben – wird besonders in Deutschland die wahre Anzahl an Toten in Dresden verleugnet. Dazu wurde vom “Staat” nach 1990 extra eine Historikerkommission berufen, die den „Nachweis“ erbringen sollte, dass in Dresden nur ein Zehntel der tatsächlich ermordeten Menschen umgekommen ist.

Bomben-Holocaust in Dresden: Historiker fälschten OpferzahlenDie Stadtverwaltung teilt am 31. Juli 1992 mit, dass allein durch die Dresdner Ordnungspolizei “202.040 Tote bis zum 20. März 1945” gezählt worden und daher eine Zahl von “250.000-300.000 Opfern realistisch” sein dürfte.

Diese Kommission hat unter anderem versucht, die Anzahl an Toten an gefundenen Gebeinen in den Ruinen festzumachen. Davon waren aber nur sehr wenige dokumentiert. Die Frage musste geklärt werden, woran das liegen könnte. Die Antwort ist einfach: Die in großen Mengen abgeworfenen Phosphorbomben haben derart hohe Temperaturen verursacht, dass sogar Knochen zu Staub verbrannt sind. Das erklärt auch den gewaltigen Feuersturm, der alles, auch Menschen, aufgesaugt und restlos verbrannt hat. Dass Phosphorbomben eingesetzt worden sind bestätigen unzählige Augenzeugenberichte, nicht nur meiner Mutter und Großmutter, die in dieser Nacht mit Mühe und Glück dem Inferno entkommen sind. Auch die Eltern von Hubert von Brunn wussten aus eigener Erfahrung, dass auf Würzburg Phosphorbomben abgeworfen worden sind.

Historikerkommission glaubt den Darstellungen der Briten

Die Historikerkommission hatte aber den Auftrag, dieses Kriegsverbrechen klein zu rechnen. So haben sie in Großbritannien Dokumente angefragt, die belegen könnten, dass Phosphorbomben eingesetzt worden sind. Man muss schon besonders blauäugig sein, oder zielfixiert, wenn man annimmt, dass die Briten Dokumente liefern würden, die ihre Kriegsverbrechen belegen. Die Antwort fiel demnach so aus, wie sie jeder halbwegs integre und denkfähige Mensch erwarten würde: Es gibt keine Aufzeichnungen darüber, dass jemals Phosphorbomben in britische Bomber verladen wurden. Ich füge an: Und wenn es sie jemals gab, dann kann nur ein Idiot annehmen, dass sie nicht vernichtet worden sind.

Diese Historikerkommission hat aber die Auskunft aus Großbritannien als die reine Wahrheit angenommen und geht davon aus, dass die Royal Air Force niemals Phosphorbomben auf deutsche Städte abgeworfen hat, auch nicht auf Dresden, trotz der unzweifelhaften Aussagen von Augenzeugen. Die Schlussfolgerung? Ohne Phosphor konnten im Dresdner Feuersturm keine Temperaturen entstehen, die Knochen zu Staub verbrennen. Nachdem keine Knochen gefunden wurden, konnte auch nicht nachgewiesen werden, dass es die zugehörigen Toten gab. Für diese Geschichtsfälscher ist folglich bewiesen, dass es in Dresden nicht mehr als 25.000 Tote gegeben hat. Sie haben Churchill und Harris einen „Persilschein“ ausgestellt. Und jetzt kommt die kleine Rundfunk-Meldung.

Trotz Ächtung haben auch die USA Phosphorbomben eingesetzt

Wie der Bayrische Rundfunk berichtet, hat man in einem Wald nahe Augsburg britische Phosphorbomben gefunden. Damit ist unzweifelhaft nachgewiesen, dass die Royal Air Force Phosphorbomben über Deutschland abgeworfen hat, die Auskunft aus England also eine glatte Lüge ist. Dass diese Bomben in einem Wald liegen, kann nicht daran liegen, dass die Briten einen Wald anzünden wollten, sondern daran, dass sie ihr eigentliches Ziel Augsburg verfehlt haben. So hat die Unfähigkeit britischer Bomberpiloten Augsburg vor einem ähnlichen Schicksal wie Dresden oder Würzburg bewahrt. Oder war es vielleicht sogar so, dass diese Bomberpiloten einen Rest an Gewissen hatten, wussten was sie an Bord hatten, nicht aktiv an Kriegsverbrechen teilhaben wollten und deswegen ihre grausame Last über einem Wald entließen? Meine Bekanntschaft mit ehemaligen alliierten Bomberpiloten lässt diese Annahme zu, denn die meisten, mit denen ich gesprochen habe, schämten sich zutiefst darüber, was sie unbedacht angerichtet haben. Es ist wie immer: Nicht das Individuum, der Befehlsempfänger, ist böse, die Häuptlinge sind es.

Bomben-Holocaust in Dresden: Historiker fälschten OpferzahlenDie britische Phosphorbombe lag auf dem Waldboden und war nur von Laub bedeckt. Feuerwehrsprecher Friedhelm Bechtel teilt mit, dass man in dem Gebiet westlich des Kuhsees noch zahlreiche weitere Phosphorbomben vermutet.

Nach dem Fund nahe Augsburg muss eine neue Historikerkommission berufen werden, die nicht nur Dresden neu bewerten muss. Die Annahme, es habe keine Toten gegeben, weil keine Knochenreste aufzufinden sind, muss revidiert werden, denn es kann keinen Zweifel mehr geben, dass Phosphor eingesetzt wurde, auch in Dresden, wie die Augenzeugen berichtet haben. Wie sogar in Wikipedia (noch) berichtet wird, haben die USA Phosphorbomben eingesetzt im Irakkrieg und anderswo, obwohl 1977 in den Zusatzprotokollen zu den Genfer Abkommen von 1949 der Einsatz von Phosphorbomben gegen Zivilpersonen verboten worden ist. Auch Israel hat gegen dieses Abkommen verstoßen. Den Einsatz von Uranmunition will ich hier nur am Rande erwähnen, der ganze Landstriche auf Jahrhunderte unbewohnbar macht.

Kriegsverbrechen der Alliierten dürfen nicht länger verharmlost werden

Wir leben in einer Zeit des Wandels. Immer mehr unterdrückte Wahrheiten kommen ans Licht und immer mehr Menschen sind bereit, diese auch anzunehmen. Die Nachkriegsgenerationen in Deutschland nehmen es immer weniger hin, mit dem Makel der „Deutschen Alleinschuld“, der „Erbschuld“ leben zu müssen. Immer mehr Dokumente kommen ans Licht, die beweisen, dass bereits 1875 im Londoner Parlament ausführlich diskutiert wurde, dass und wie das Deutsche Reich zerstört werden muss, weil es zu einer Größe und Fähigkeiten angewachsen ist, die die Weltherrschaft des British Empire infrage stellen kann, obwohl es solche Pläne seitens Deutschlands nicht gab. Der Aufhänger war die Gründung des Deutschen Reichs 1871 und die Feststellung, dass Deutschland jetzt über mehr Menschen (Humankapital) verfügt, als England und Frankreich zusammen und da war das mit Deutschland verbündete österreichische K&K-Reich noch nicht eingerechnet.

Der Erste Weltkrieg war also keinesfalls von Deutschland gewünscht oder geplant, sondern von langer Hand und mit perfider Gründlichkeit in London. Der Erste Weltkrieg war die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, ohne ihn hätte es Adolf Hitler und die bekannten Folgen wohl nicht gegeben. Es ist ein Verbrechen der deutschen Politik, diese Tatsache weiterhin abzuleugnen und noch schlimmer, die Verbrechen der Briten und Alliierten gegen das deutsche Volk vorsätzlich zu verharmlosen.

Eben wie im Fall Dresden, der aber nur die Spitze des Eisbergs ist. Solange sich das nicht ändert, werden die USA und England auch weiterhin andere Länder überfallen und zerstören, weil ein Verbrecher immer skrupelloser wird, solange seine Taten nicht aufgedeckt und bestraft werden, wie jeder Kriminalist weiß.

Ja, es sind die kleinen Meldungen, die manchmal große Wirkung haben können, wenn sie denn richtig interpretiert und von den Medien aufgegriffen werden. Der Bombenfund von Augsburg ist ein kleiner Schritt auf dem Weg zur Wahrheit und man kann nur hoffen, dass noch viele folgen. In meinem Buch „England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“ habe ich bereits vor Jahren vieles von dem aufgedeckt habe, was bis heute in Deutschland nicht zur geschichtlichen Wahrheit zählen darf. Zum Beispiel, dass der britische Premierminister Winston Churchill „Dresden“ gleich zweimal völkerrechtswidrig vernichtet hat.

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Geheimgespräche über die Ukraine zwischen den USA und Russland in München

US-Präsident Trump hat vor Beginn der Münchener Sicherheitskonferenz mitgeteilt, in München würden seine Leute Gespräche mit einer russischen Delegation über die Ukraine-Krise führen. Der Chef der Münchener Sicherheitskonferenz hat das indirekt dementiert und erklärt, es seien keine russischen Regierungsvertreter zur Konferenz akkreditiert. Mein Freund und Kollege Dominik Reichert, der inzwischen für Compact arbeitet und mit […]

Wetterpatente sind hoch im Kurs, auch wenn Leitmedien sie als Verschwörungstheorie abtun wollen

In den Medien wird die Beeinflussung des Wetters zumeist als lächerliche Verschwörungstheorie dargestellt. Doch weshalb konnten dennoch in den letzten hundert Jahren von den Patentämtern so unglaublich viele Patente auf die Manipulation des Wetters erteilt werden? In dieser Sendung wird eines der ältesten Wetterpatente vorgestellt, das immer noch eine Relevanz zu haben scheint.
Grünen-Politiker Beck: Sex mit 12-Jährigen muss straffrei sein!

Grünen-Politiker Beck: Sex mit 12-Jährigen muss straffrei sein!

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Grünen-Politiker Beck: Sex mit 12-Jährigen muss straffrei sein!

Grünen-Politiker Beck: Sex mit 12-Jährigen muss straffrei sein!

Volker Beck, bekannter Politiker bei den Grünen und Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, ist der Meinung, dass Sex mit 12-Jährigen keineswegs unter Strafe gestellt sein darf.

von Chris Heller

Die Grünen sind wohl die Partei, die am häufigsten mit Pädophilie in Verbindung gebracht werden. Das ist kein Zufall, sondern liegt unter anderem an offen bekennenden Pädophilen wie Daniel Cohn-Bendit. Von 1994 bis 2014 trieb der kriminelle Grünen-Politiker sein Unwesen im Europäischen Parlament. „Die Sexualität eines Kindes ist etwas Fantastisches. (…) wenn ein kleines fünfjähriges Mädchen beginnt, sich auszuziehen: Es ist großartig (…)“, frohlockte der Kinderschänder einst ungeniert und öffentlich im Fernsehen. Statt im Knast konnte der Straftäter in der Politik Karriere machen.

Volker Beck fordert straffreien Sex mit 12-Jährigen

Da Cohn-Bendit im Europäischen Parlament Steuergeld abzockte, ist er vielen Deutschen eher weniger bekannt. Anders sieht es da mit Volker Beck aus. Diesen Herren kennt man unter anderem aus dem Bundestag. Der mutmaßliche Chemsex-Partylöwe forderte erstmals im Jahre 1988 die „Entkriminalisierung“ von Pädophilie. Sexueller Missbrauch ist vermutlich die schlimmste Erfahrung, die ein Kind machen kann. Doch Beck interessiert sich nicht für die Opfer, sondern vielmehr dafür, wie man perversen Kinderschändern noch mehr Freiräume bieten kann.

Deshalb forderte der Grünen-Politiker die uneingeschränkte Strafbarkeit von Sexualkontakten erst bei Kindern unter 12 Jahren. Diese kranke Forderung umschrieb er harmlos als „Plädoyer für eine realistische Neuorientierung der Sexual- (Strafrechts-)Politik“. Knallharter Sex von erwachsenen Pädophilen mit 12-jährigen Jungs und Mädchen ist für Volker Beck völlig in Ordnung und darf keinesfalls strafrechtlich verfolgt werden.

Homoaktivist und Überfremdungsfanatiker

Als Homoaktivist, der in einer Ehe mit dem Architekten Adrian Petkov lebt, könnte es ihm dabei vielleicht auch eher um Jungs, als um Mädels gegangen sein. Doch das ist unter dem Strich völlig egal, sexueller Missbrauch an Minderjährigen ist ein abscheuliches Verbrechen. Für Volker Beck, der als aktiver Politiker auch gern mal beim perversen und schwulen Kontaktportal GayRomeo eine virtuelle Bürgersprechstunde abhält, ist das aber nicht so schlimm.

Nur am Rande sei erwähnt, dass es sich bei Volker Beck nicht nur um einen Perversen mit mutmaßlicher Neigung zum Sex mit Kindern handelt, sondern auch um einen der eifrigsten Abschaffer unserer Heimat. Beck engagiert sich nämlich als bekennender Überfremdungsfanatiker auch für die Masseneinwanderung illegaler Migranten und möchte diesen immer mehr Rechte geben. Auf ihn sind leider zahlreiche deutschfeindliche Änderungen im Flüchtlingsrecht zurückzuführen. Aber was will man von einem derart verkommenen Geist auch anderes erwarten?

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Die Geschichte der CIA – Krieg ohne Ende (Teil 3)

Die Geschichte der CIA – Krieg ohne Ende (Teil 3)

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Die Geschichte der CIA – Krieg ohne Ende (Teil 3)

Die Geschichte der CIA – Krieg ohne Ende (Teil 3)

Die dreiteilige Dokumentationsreihe erzählt die Geschichte und die Verbrechen des US-amerikanischen Auslandsgeheimdienstes von den Anfängen im Jahre 1947 bis heute. Neben Aufbau, Organisation, Sicherheitsstruktur, Handlungs- und Einflussbereich der CIA werden die Agentengewinnung, aber auch die – häufig missglückten – geheimdienstlichen Ermittlungen und Manipulationen sowie die Beziehung der CIA zur amerikanischen Regierung dargestellt. Ehemalige CIA-Verantwortliche, deren Einfluss ausschlaggebend und deren Macht scheinbar grenzenlos war, liefern Hintergrundinformationen zu entscheidenden historischen Ereignissen. Ohne die übliche Zurückhaltung äußern sich Zeugen und direkt Beteiligte, ehemalige Verteidigungsminister, CIA-Direktoren und Geheimdienstagenten. Sie üben Selbstkritik, kritisieren ihre Vorgänger und Nachfolger sowie auch die verschiedenen amerikanischen Präsidenten. Angereichert mit seltenen Archivmaterial wird die Frage beantwortet, wie es dazu kam, dass der legendäre Geheimdienstbehörde oft zur schwerkriminellen “Hüterin” der Interessen der amerikanischen Außenpolitik wurde.

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Tiefpunkt im Rundfunk: Die Verschwörung der anderen

Tiefpunkt im Rundfunk: Die Verschwörung der anderen

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Tiefpunkt im Rundfunk: Die Verschwörung der anderen

Tiefpunkt im Rundfunk: Die Verschwörung der anderen

Rechte, heißt es, seien Anhänger kruder Verschwörungstheorien. Doch niemand schwurbelt so gerne wie Linke. Das zeigen die Reaktionen auf den Münchner Anschlag.

von Fabian Schmidt-Ahmad

Ein Anschlag in München, einen Tag vor der Münchner Sicherheitskonferenz, eine knappe Woche vor der Bundestagswahl – das kann doch kein Zufall sein. Das findet jedenfalls der Terrorexperte und Autor Jörg Trauboth. „Ich glaube, die Angriffe, die wir im Vorfeld der Bundestagswahl haben, so gehäuft, und jetzt auch im Zeichen der Sicherheitskonferenz – ich kann mir nicht vorstellen, daß das ein Einzeltäter ist …  Ich glaube, dahinter könnte noch etwas ganz anderes stecken.“ Belege? „Irgendetwas sagt mir, der Wahlausgang soll beeinflußt werden.“

Der ÖRR verbreitet lupenreine Verschwörungstheorien, die man sonst nur bei extremen Weltverschwörungsschwurblern angesiedelt hat. @OERRBlog pic.twitter.com/8uXpY0gobY

— Vadim Derksen (@realDerksen) February 14, 2025

Selbstverständlich kann Trauboth dieser Meinung sein und sie frei äußern. Das Internet quillt nach jedem Terrorakt über vor Sichtweisen, die das eigene Weltbild stützen. Fast immer ist es ziemlicher Unsinn. Aber eben nicht immer. In einer pluralen Gesellschaft muß der mündige Bürger da hindurch. Nur äußerte Trauboth diese Meinung zur besten Sendezeit im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Also ebenjener Einrichtung, die für sich reklamiert, mit sauber recherchierten Fakten gegen „Verschwörungstheorien“ vorzugehen.

Die Linke lebt von Verschwörungstheorien

Wie das so ist mit dem Splitter und dem Balken: Jenes journalistische Milieu, das die Minerva der aufgeklärten Vernunft fest an seiner Seite wähnt – was aus ihrer Sicht natürlich nur die Linke sein kann – und daher beständig gegen den dumpfen Aberglauben der Rechten zu Felde zieht, vertritt in Wirklichkeit ein Weltbild, das am meisten abhängig von sinistren Kräften ist, die im Verborgenen gegen einen wirken – der kapitalistische Ausbeuter, das Patriarchat, der strukturelle Rassismus und so weiter.

Die Linke kann sich nicht irren, wegen Minerva und so. Wenn sie daher scheitert, dann nur, weil finstere Mächte die Gedanken der Menschen vernebeln. Alles ist ein Kommunikationsproblem. Sonst würden ja alle schließlich die eigene Großartigkeit erkennen. Ernstlich behauptete Außenministerin Annalena Baerbock kürzlich unwidersprochen in einem Gespräch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der russische Staatspräsident Wladimir Putin habe damals ihre Kanzlerkandidatur verhindert.

Überall wirken dunkle Kräfte gegen einen

Die Wahrheit, daß hier eine Lebenslauf-Friseuse über ihren eigenen Narzißmus gestolpert ist, kann einfach nicht stimmen. Putin war es. Putin war es auch, der die Beamten im Wirtschafts- und Energieministerium gegen ihren neuen Chef Robert Habeck und dessen Visionen aufgehetzt habe. Woraufhin dieser ernsthaft seine behördeninternen Kritiker vom deutschen Inlandsgeheimdienst überprüfen ließ. Überall dunkle, unsichtbare Kräfte, die gegen einen sind, die einen vernichten wollen.

Wenn Terroranschläge uns mittlerweile im Monatsrhythmus heimsuchen, dann ist das natürlich nicht Putins Werk. Genauso wenig wie Messerstechereien und Gruppenvergewaltigungen im Minutentakt. Es sind einfach die zwangsläufigen Folgen einer Politik, die Millionen junger Männer aus Gewaltkulturen nach Europa einlädt. Das sind eigentlich sehr einfache Zusammenhänge, die für jeden leicht nachzuvollziehen sind. Und entsprechend keine „Verschwörungstheorien“.

Primitiver Totemismus braucht Menschenopfer

Die Islamisierung ist kein Geheimnis. In jeder größeren westeuropäischen Stadt ist sie direkt und unmittelbar zu erleben. Nicht aber für die Linke, die hier einer ganz großen Verschwörung auf der Spur ist. „Eine Sache ist auffällig: Daß bei diesen drei Taten, aus Mannheim im Mai, kurz vor einer Wahl, der Europawahl, und dann diesen Taten in Aschaffenburg und München, manche im politischen Raum schon ein Muster sehen.“ So sprach ZDF-Kommentator Wulf Schmiese raunend zur besten Sendezeit.

Nein, die Minerva der Aufklärung ist wirklich nicht bei der Linken zu finden. Stattdessen sehen wir hier einen primitiven Totemismus am Werk, den wir eher bei Naturvölkern erwarten. Nur wenige Stunden nachdem der afghanische Attentäter in die von Verdi organisierte Demonstration raste, rief Verdi erneut zu einer Demonstration auf. Diesmal gegen Rechts und eine Instrumentalisierung dieses Vorfalls. Also noch zu einer Zeit, in der die Verletzten um ihr Leben rangen. Mancher Totem verlangt nach Menschenopfern.

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