Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Europäischer Impfpass – Mittel zur Totalüberwachung?

Die Digitalisierung hat viele Vorteile und vereinfacht uns den Alltag. Hand in Hand mit ihr kommt jedoch auch direkt die Überwachung. Aktuell geschieht das mit dem digitalen europäischen Impfpass, der in Zukunft zu einem „Screening zur Impfmotivation“ genutzt werden kann. Um solches zu verhindern, ist Widerstand schon in den Anfängen nötig.
Per Anwalt: AfD fordert von Bundestagspräsidentin Bas (SPD) ultimativ Absage der Schuldenorgie-Sondersitzungen!

Per Anwalt: AfD fordert von Bundestagspräsidentin Bas (SPD) ultimativ Absage der Schuldenorgie-Sondersitzungen!

Per Anwalt: AfD fordert von Bundestagspräsidentin Bas (SPD) ultimativ Absage der Schuldenorgie-Sondersitzungen!

Die AfD-Fraktion will mit allen auch juristischen Möglichkeiten verhindern, dass der formal noch amtierende Bundestag mit alten Mehrheiten weitreichende Grundgesetzänderungen beschließt. In einem ersten Schritt hat die AfD-Fraktion die Präsidentin des Deutschen Bundestages, Bärbel Bas (SPD), mit anwaltlichem Schreiben aufgefordert, die geplanten Sondersitzungen bis spätestens Montag (10.März) abzusagen. Die AfD behält sich eine Anrufung des Bundesverfassungsgerichts vor, wie der Parlamentarische Geschäftsführer und Justitiar der Fraktion, Stephan Brandner, mitteilte.

Nach Ansicht der Fraktion ist bereits die Einberufung nichtig, weil die in Artikel 39 des Grundgesetzes festgelegten Voraussetzungen nicht erfüllt werden. So haben nach Angaben der Bundestagspräsidentin lediglich die Fraktionen von Union und SPD, nicht aber wie vom Grundgesetz gefordert, ein Drittel ALLER Abgeordneten die Einberufung des Bundestages verlangt.

Rechte der Abgeordneten werden verletzt

Aus den Willensbekundungen der Fraktionsführungen von CDU/CSU und SPD kann die Bundestagspräsidentin aber nach Auffassung der AfD nicht automatisch schließen, dass jeder einzelne Abgeordnete der Fraktion dieser Forderung auch tatsächlich zustimmt. Brandner stellt dazu fest: „Dadurch werden die Rechte der einzelnen Abgeordneten des Bundestages verletzt.“

Zudem bezweifelt die AfD-Fraktion grundsätzlich, dass die Bundestagspräsidentin den 20. Deutschen Bundestag – abgesehen von Notfällen – zu weiteren außerordentlichen Sitzungen einberufen darf. Das gilt insbesondere, wenn das alte Parlament über so wesentliche Fragen wie die Änderungen des Grundgesetzes entscheiden soll. Die Bundestagspräsidentin ist nach Ansicht der AfD-Fraktion vielmehr verpflichtet, den neuen Bundestag, statt den alten einzuberufen, sobald dies möglich ist. Das dürfte spätestens Ende der kommenden Woche mit Bekanntgabe des amtlichen Wahlergebnisses der Fall sein, so dass die derzeit für den 18.03.2025 angekündigte Sitzung wegfallen muss.

Brandner: „Schulden-Putsch muss gestoppt werden!“

Sollte die Bundestagspräsidentin der Aufforderung der AfD-Fraktion, die geplanten Sondersitzungen abzusagen, bis zum 10. März nicht nachkommen, werden die Fraktion und auch einzelne Abgeordnete das Bundesverfassungsgericht anrufen.

Dazu erklärte Stephan Brandner: „Der von Merz, Klingbeil und Co. begonnene Versuch, die neuen Mehrheiten zu umgehen und mit Hilfe des alten Bundestags faktisch gegen den Wählerwillen zu putschen, muss gestoppt werden! Bundestagspräsidentin Bärbel Bas muss daher unverzüglich die für kommende Woche geplante Sondersitzung des alten Bundestages absagen, um Schaden von der Demokratie abzuwenden. Ganz offensichtlich erfolgt die Einberufung des alten Bundestages ausschließlich mit Blick auf die dort zu erwartenden politischen Mehrheiten. Das ignoriert den Wählerwillen, der sich bei der Bundestagswahl vor knapp zwei Wochen gezeigt hat.“

Aus Sicht der AfD-Bundestagsfraktion steht der zeitnahen Einberufung und Konstituierung des 21. Deutschen Bundestages nichts im Wege. Brandner: „Wir fordern die Bundestagspräsidentin daher auf, die Einberufung des alten Bundestages zurückzunehmen und schnellstmöglich den 21. Deutschen Bundestag einzuberufen, damit dieser über die anstehenden Fragen entscheiden kann!“

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Wollt ihr den totalen Irrsinn?

Wollt ihr den totalen Irrsinn?

Von CONNY AXEL MEIER | Mit was haben die Deutschen das verdient? Warum sind immer noch mehr als 70 Prozent der Wähler derart sozialmasochistisch geprägt, dass sie den eigenen Untergang auch noch bejubeln? An Auschwitz kann es nicht liegen. Die letzten noch lebenden Flakhelfer sind mittlerweile mindestens 95 Jahre alt. Den Krieg haben sie überlebt, ihre Urenkel werden den „Frieden“ kaum überleben, egal ob der Kanzler Merz oder Scholz heißt. Daran tragen weder Putin noch Trump die Schuld. Das Versagen der Regierenden ist nicht fremdverschuldet, sondern geschieht vorsätzlich und ist hausgemacht.

Dass eine Nation, die zwei Weltkriege überlebt hat, um im dritten Versuch endlich den Sozialismus als Erlösung von „Desinformationen“ dauerhaft im Land zu installieren trachtet, an den eigenen, irrwitzigen, ökosozialistischen Ansprüchen scheitert und somit demografisch dem historischen Verschwinden der heidnischen Obotriten an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns nahe kommt, war noch vor zwei Generationen undenkbar.

Geschichte wiederholt sich stets zweimal

Karl Marx wird das Zitat zugeschrieben, dass sich Geschichte stets zweimal wiederholt. Beim ersten Mal als Tragödie und beim zweiten Mal als Farce. Einen weiteren Versuch wird Deutschland nach den vorausgegangenen Versuchen mit dem Nationalsozialismus, dem Stacheldrahtsozialismus und jetzt mit dem Ökosozialismus, nicht mehr erleben. Der deutsche Grund und Boden ist dann nicht weg, er gehört nur anderen. Es werden Kulturbanausen darauf vegetieren und unter der Tyrannei anderer, neuer „Führer“ ihr Dasein fristen. Die Geschichte wiederholt sich und wird dann wieder umgeschrieben und dem entsprechenden Zeitgeist angepasst. Den jeweils staatsnahen Propagandamedien gilt immer der Dank der jeweiligen Abstauber.

Nun, an einen möglichen Untergang des römischen Reichs dachten die Römer des vierten Jahrhunderts auch nicht. Der Untergang des römischen Reichs vollzog sich schleichend. Das vormalige Zentrum der damaligen Welt, die Großstadt Rom, schrumpfte innerhalb eines Jahrhunderts auf Dorfgröße. Die damaligen Eliten hatten sich, so wie unlängst der syrische Herrscher Baschar al-Assad, abgesetzt und das Weite gesucht. Die Tyrannen von heute sind dann die Verlierer von morgen. Sie werden künftig in Dubai, in Palm Beach oder in Singapur in ihren Refugien weich aufschlagen und ihr restliches Leben durch die gebunkerten Goldbarren mit Korruptionshintergrund und gegebenenfalls mit den Offshore-Konten aus Ukraine-Hilfsgeldern bestreiten wollen. Wer den Absprung nicht rechtzeitig schafft, den bestraft bestenfalls das Leben, so es ihn nicht gleich selbiges kostet.

Riesige Schulden auf Kosten der folgenden Generationen

Ist das übertrieben? Eher nicht. Eine Regierung, die auf Kosten der folgenden Generationen riesige Schulden, getarnt als Sondervermögen, 400 Milliarden Euro für die Aufrüstung der Bundeswehr und 500 Milliarden für Infrastruktur, also hauptsächlich für neue und alte Ämter und Behörden, ausgeben will, der beschleunigt so nur den eigenen Untergang. Eine EU, die „wegen Trump“ zusätzlich auch nochmal so eben zusätzliche 800 Milliarden Euronen für Aufrüstung (ReArm Europe) ausgeben will, wobei der Anteil Deutschlands bei 24 Prozent, die Haftung aber bei 100 Prozent liegt, kann so nicht überleben. Die schwindsüchtige Ukraine kann es auch nicht. Die wenigen Kinder, die noch in deutschen Familien geboren werden, wollen ihr Leben nicht als Bundeswehrsoldaten, weder in sibirischen Steppen noch in deutschen Innenstadt-Kampfzonen, dahingeben. Sie werden sich der Wehrpflicht entziehen. Der Nachwuchs der Invasoren kämpft nicht für LGBTQ-Rechte und nicht für den „Great Reset“, nicht für Deutschland und nicht gegen die Erderwärmung, sondern für Allah.

Allein die Vorstellung, dass die Kaiserin von Europa nebst ihrer Brüsseler Mandarine, ohne die Amerikaner zwangsrekrutierte Soldaten gegen Russland ins Feld schicken wollen, offenbart den latenten Sadismus der schon länger Regierenden. Das erinnert an die bereits erprobte Rückzugspolitik der verbrannten Erde. Diesmal soll sie endgültig und unumkehrbar sein. Wen von der Kaste der Ineptokraten interessieren noch sogenannte „demokratische Wahlen“, wenn innerhalb von 24 Stunden nach der Wahl alle Wahlversprechen nicht nur Makulatur sind, sondern das exakte Gegenteil zur politischen Maxime erhoben wird, sei es in der Frage der grenzenlosen Zuwanderung oder in der „Friedenspolitik“, der unbedingten Fortsetzung eines verlorenen Krieges? Die scheuklappentragenden Realitätsverweigerer auf jeden Fall nicht. Sie haben 20 Jahre lang gelernt, die Bombe zu lieben.

Strafen und Pranger gegen Regierungskritiker

Falls nicht, würden sie sich doch mit allen Mitteln wehren, oder etwa nicht? Früher nahmen die Bauern die Mistgabeln in die Hand und der Hufschmied griff zum heißen Eisen. Messerverbotszonen rund um die Schlösser hätten dabei dem schmarotzenden Adel auch nicht mehr geholfen. Der ganze Irrsinn der heutigen Zeit-Epoche gipfelt darin, dass zu  viele Landsleute alles Unrecht schweigend hinnehmen, ja sogar aktiv mithelfen, die Nachbarn zu bespitzeln, das Internet nach unerwünschten Inhalten zu durchforsten und Regierungskritiker bei der Obrigkeit anzuzeigen. Wer sich nicht an das „Neusprech“ gewöhnen will, der wird bestraft, an den Pranger gestellt und gesellschaftlich vernichtet. Wer einen Mann auf Zuruf nicht als Frau bezeichnet, wenn er/sie das so will, wird den ideologieverseuchten Scharfrichtern zugeführt.

Jeder, der vom ökosozialistischen Pfad abweicht, wird am Nasenring der „Demokratieförderung“ in die richtige, die untertänigste Richtung hingeführt zu „UnsererDemokratie“, geschützt durch die Codewörter „Toleranz“, „Inklusion“ und „Vielfalt“. Unter anderem die Deutsche Journalistenunion (DJU) fordert jetzt die Bundesregierung auf, durch die lückenlose „Kontrolle digitaler Plattformen“ die „Demokratie“ zu schützen und damit das „Gemeinwohl“ zu fördern. Mehr als 75 Organisationen, fast alle ohne Geld vom Staat nicht überlebensfähig, stimmen in den sinistren Chor der Feinde der freien Rede ein und frohlocken über staatliche Zensur. Nicht einmal George Orwell hätte sich diese Absurdität einfallen lassen. Der Wahlslogan von Willy Brandt „Mehr Demokratie wagen!“ lautet bei den Altparteien jetzt „Mehr Zensur wagen!“

Steinmeier hetzt in Südamerika gegen AfD

Die Zeiten, in denen eine Gewerkschaft mit dem Namen „Druck und Papier“ die Arbeiter und  Angestellten in den Verlagen, Journalisten, freie Autoren, kritische Literaten und Publizisten gegen die Übergriffigkeit öffentlicher und privater Arbeitgeber in Schutz nahm und für deren Rechte einstand, sind spätestens seit der Zwangsvereinigung mit dem ÖTV (öffentlicher Dienst, Transport, Verkehr) und der GEW (Erziehung und Wissenschaft) in der stramm regierungstreuen Gewerkschaft „verdi“ endgültig perdu. Gewerkschaften, Kirchen und Verbände sind nur noch rotgrüne Muezzine, deren polyphoner Gebetsruf nach noch mehr Zensur und Unfreiheit zu befolgen wäre.

Da möchte sich dann auch der größte Volksbeschimpfer aller Zeiten, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, nicht hinten anstellen müssen. Er predigt in Südamerika den dortigen Einwohnern, sie sollen nicht von „UnsererDemokratie“ abweichen. Seine Hauptsorge ist der Aufstieg der AfD. Darüber muss er mit den Südamerikanern sprechen. Das verstehen zwar die Chilenen und die Leute in Uruguay und Paraguay nicht so richtig. Aber Steinmeier erklärt es ihnen sicher noch beim Rundgang über die Anden oder im Strandcafé in Montevideo. Argentinien, das Schreckgespenst aller öffentlich-rechtlichen Betschwestern unter dem Volkstribun Javier Milei, umfliegt er wohlweislich.

Der totale Irrsinn beherrscht Europa

Wenn es schon die schmerzende Brandrede eines US-amerikanischen Vizepräsidenten braucht, um der Räuberbande zu erklären, dass der Kaiser nackt ist und die Meinungsfreiheit in Europa nicht mehr gewährleistet ist, mag für die EU-Bankrotteure Gefahr in Verzug angesagt sein. Dass diese Erkenntnis nicht neu ist, sondern im neuen Jahrtausend erst richtig Fahrt aufgenommen hat, wollte vorher keiner hören. Jetzt müssen sie es hören und sie springen tobend im Viereck. Der totale Irrsinn beherrscht Europa, mit Ausnahme von Ländern wie Ungarn, dem notorisch widerspenstigen gallischen Dorf, das partout nicht in den Krieg ziehen will.

Wenn der ungarophobe EVP-Häuptling im Europaparlament, Manfred Weber (CSU), eben in Brüssel die Mikrofone der Altmedien mit seinem Gejammer „bereichert“ und trötet, er habe jetzt endgültig die Nase voll von Viktor Orbán, dann hat letzterer doch alles richtig gemacht. Orbán fragte die illustre Runde der Bellizisten nur, was im Krieg in der Ukraine denn noch erreicht werden soll bzw. was genau deren Kriegsziel sei. Er erhielt keine plausible Antwort darauf.

Die Grünextremisten von VOLT, den noch grüneren deutschen Grünen, von denen man ansonsten noch nie etwas Aufsehenerregendes gehört hat, jaulten im Europaparlament im Rudel auf und forderten lautstark, dass Ungarn das Stimmrecht im Rat der EU entzogen wird. Schon wieder. Eine lustige Truppe! Das muss man ihnen lassen. Dagegen sieht sogar der notorische grüne Ungarnhasser, Daniel Freund, blass aus. Die Zukunft wird hoffentlich den Ungarn Recht geben, dass sie vernünftigerweise in diesem totalen Krieg nicht mitgemacht haben.


Wollt ihr den totalen Irrsinn?Conny Axel Meier.

Conny Axel Meier (geb. 1956) betätigt sich seit über 20 Jahren als Publizist, Menschenrechtsaktivist und Islamaufklärer. Seit 2004 war er Schriftführer im „Bundesverband der Bürgerbewegungen“ (BDB). 2006 gehörte er zu den ersten Mitgliedern von „Pax Europa“. 2008 war er maßgeblich beteiligt an der Fusion der beiden Vereine zur „Bürgerbewegung PAX EUROPA“ (BPE) und wurde bis 2016 deren erster hauptamtlicher Bundesgeschäftsführer. 2019 zog er mit seiner Ehefrau ins politische Exil nach Ungarn und schreibt von dort regelmäßig für PI-NEWS.

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Strahlung im Treibhaus    – wie oft treffen Strahlungsphotonen auf CO2 Moleküle

Strahlung im Treibhaus    – wie oft treffen Strahlungsphotonen auf CO2 Moleküle

Strahlung im Treibhaus    – wie oft treffen Strahlungsphotonen auf CO2 Moleküle

von Gerhard Kühn

Ahnungsvoll wendet sich ein EIKE Leser Roland Hübner am 7. August 2024 an die Leser: „ vielleicht könnte auch mal ein guter Statistiker errechnen, wie wie hoch die Trefferwahrscheinkeit eines IR-Photons ist, auf ein  sich in der Atmosphäre befindliches CO2 -Molekül zu treffen“. Ich habe mich von diesem Satz angesprochen gefühlt, weil ich mir oft schon die Frage gestellt habe, aus welchen Höhen die Strahlung eigentlich kommt, die angeblich dafür sorgen soll, dass aus theoretischen -18 °C angenehmere 15°C werden. Das ist letztlich die Grundidee des Treibhauseffektes. Wenn man sich die Grafiken ansieht, die den Treibhauseffekt erklären, kann man den Eindruck gewinnen, das könnten Kilometer sein, denn die Energiepfeile beginnen meistens irgendwo in der Mitte zwischen Himmel und Erde. Seltsamerweise taucht diese Fragestellung in der Klimadiskussion und -literatur weder bei Laien noch bei Fachleuten auf. Da ist manchmal die Rede von bodennaher Strahlung (Barret 13.2.25 schreibt bei EIKE von möglicherweise 100m, Ordowski von immerhin 1m),aber damit erschöpft sich auch schon das Interesse.

Ich habe die Problematik etwas modifiziert und stelle die Frage so: nach welcher Wegstrecke trifft ein IR-Photon mit 100 % iger Gewissheit spätestens auf ein CO2-Molekül und wie viele Zusammenstöße gäbe es auf seinem theoretischen Weg von der Erde durch die Atmosphäre bis ins Weltall? Dabei wird die Frage auftauchen, wie sich die Eigenbewegung der CO2 Moleküle auf die Trefferwahrscheinlichkeit auswirkt. Unter der Voraussetzung, dass die Geschwindigkeit der Photonen etwa 1 Million mal größer ist als die der CO2 -Moleküle, kann man davon ausgehen, dass ein Photon bei dieser Geschwindigkeit die CO2 -Moleküle als stillstehend „wahrnimmt“, d.h. die Eigenbewegung kann bei einer Berechnung außer Betracht bleiben.

Der folgende Lösungs-Vorschlag enthält einige gerundete Werte und Vereinfachungen, die aber letztlich an der Aussage nichts ändern. Ich habe versucht, den Vorschlag so zu formulieren, dass jeder Interessierte ihn  nachvollziehen kann.

Ich gehe aus von einer Luftsäule mit einer Grundfläche von 1 cm². Der auf dieser Fläche lastende Luftdruck von ein bar ist die Folge des Wirkens von 1 kg Luft darüber mit einer angenommenen Dichte von 1,29 kg/ m ³. Das bedeutet, dass die betrachtete Luftsäule ein Volumen von 1/1,29= 0,78 m³, gleich 780 l einnimmt. Bei einer Grundfläche von 1 cm², entspricht das einer Höhe von 7,8 km, wenn man von einem konstanten Druck über die Gesamthöhe ausgeht. Diese Höhe wird in der Astronomie auch als Skalare Höhe bezeichnet. Glücklicherweise haben kluge Leute wie Avogadro und Loschmidt herausbekommen, dass 1 mol eines Gases das Volumen von 22,4 l einnimmt und dass  in diesem mol  6 × 10 ^23 Moleküle enthalten sind. Das Molgewicht von CO2 beträgt 44 g. Auf der Basis diese Zahlen errechnet sich, dass sich in der Luftsäule

6•10^23 •780/22,4= 2.09•10^25 Luftmoleküle befinden. Da der Anteil des CO2 circa 423 ppm beträgt, entfallen auf das CO2 in dieser Luftsäule 8,84•10^21  CO2 Moleküle. Ein Molekül CO2  hat einen Durchmesser von 3,24•10^-10 Meter.

Zurück zur Luftsäule, die ich mir vorstelle als einen Pneumatik-Zylinder mit einem Kolben, der sich am unteren Ende der Säule, also am Boden befindet. Der Kolben soll in Gedanken eine „klebrige“ Oberfläche haben. Bewegt sich der Kolben nach oben, bleiben umso mehr CO2 Moleküle an ihm haften, je höher ich ihn anhebe. Irgendwann ist nach Zurücklegung eines Hubes h der Punkt erreicht, an dem sich auf der Oberfläche des Kolbens eine einlagige und dichte CO2 -Molekülschicht gebildet hat. diese Position ist durch die Besonderheit gekennzeichnet, dass diese Schicht für ein von unten kommendem Photon undurchdringlich ist. Das bedeutet, dass dieses spätestens nach Zurücklegen des Hubes h mit absoluter Gewissheit auf ein CO2 -Molekül treffen muss.

Jetzt ist zu ermitteln, wie viele Photonen nötig sind, um solch eine dichte Schicht auf einer Fläche von 1 cm² (10^-4 m ²) zu bilden. Ein CO2 Molekül mit 3,24•10^-10 m Durchmesser hat eine Fläche von 8,24•10^-20 m ², das ergibt   n=1,10 • 10 ^15 CO2 -Moleküle pro Schicht (die zwischen den Molekülen verbleibenden Lücken wurden mit 9 % der Fläche berücksichtigt). Ordnet man alle CO2 Moleküle der Säule in solchen Schichten an, so ergibt sich damit eine Gesamtzahl von 8•10^6 Schichten. bei einer Säulenhöhe von 7800 m ergibt sich damit schlussendlich das gesuchte Ergebnis: der Abstand der Schichten voneinander beträgt 7800 geteilt durch 8 • 10^6  = 1 mm . Irgendwie verblüffend gering. Möge sich der Leser eine eigene Meinung bilden.

Das Fazit dieser ganzen Berechnung  mündet in zwei fundamentale Aussagen:

1. spätestens nach 1 mm Flug stößt das Photon mit einem CO2 Molekül zusammen.

2. auf dem Weg von der Erde bis in den Weltraum wird es 8 Millionen Mal zu einem  Zusammenstoß kommen.

Das ist wahrscheinlich vielen nicht bewusst und führt zu einer Reihe von Konsequenzen.

Was passiert, wenn ein Photon mit einem CO2 Molekül zusammenstößt? Entweder wird es reflektiert oder absorbiert. Das reflektierte Photon trifft sofort wieder auf ein CO2-Molekül, und nun passiert in geometrische Folge das gleiche, kurze Zeit später sind sämtliche freiliegenden Photonen von den CO2 Molekülen eingefangen. D.h. eine Strahlung von Photonen kann sich gar nicht bilden, weil schon im status nascendi das „Leben“ der Photonen endet. D.h. auch von der Erde abfliegende Photonen dringen überhaupt nicht in die Atmosphäre ein und können demnach auch nicht aus der Atmosphäre zurückfliegen. Der gesamte Strahlen-Ansatz ist unglaubwürdig. Die Grafiken, die so etwas zeigen, entsprechen nicht der Realität.

Das Treibhaus hat also bestenfalls eine Höhe von einigen Millimetern. Was darüber ist, könnte man als Kartenhaus bezeichnen.

Es ist ja bekannt, dass auch Wasserdampf eine „Treibhaus-Wirkung“ hat, die sogar deutlich stärker ist als die von CO2. Bei einer sehr niedrig angenommene Wasserdampfkonzentration von 4000 ppm reduziert sich mit der oben angegebenen Rechenweise die freie Wegstrecke bis zum sicheren Zusammenstoß auf 0,15 mm.  Rahmstorf/Schellenhuber schreiben in ihrem Buch „Der Klimawandel“ auf Seite 35:

Das wichtigste Treibhausgas Wasserdampf „taucht in der Diskussion nur deshalb nicht auf, weil der Mensch seine Konzentration nicht direkt verändern kann“.

Eine ganz eigenwillige Interpretation! In der Klimadiskussion ist auch die Rede von Substanzen, die noch stärker als CO2 wirken sollen. Bei Methan beispielsweise spricht man von 28 fachem Klimapotential. Mir ist bisher nicht klar geworden, ob dann 28 mal mehr Energie zurückgeworfen wird als ankommt. Das sieht mehr nach Perpetuum Mobile aus.

Was passiert nun mit uns und der Welt, wenn sich die derzeitige CO2 Konzentration verdoppelt? Die Antwort lautet: nahezu NICHTS. Das geht aus dem oben gesagten hervor.

Die so genannten Infrarot -sensiblen Moleküle bringen lediglich ihre eigene Masse ein. Der Molekülaufbau spielt keine Rolle. Zum analogen Ergebnis kommt man, wenn man das allgemeine Gasgesetz  p•M=R•rho•T auf die Klimasituation anwendet. In einer unbeachtet gebliebenen Arbeit von Richard Kenneth „Schockstudie: Formel berechnet präzise planetarischen Temperaturen ohne Treibhauseffekt und CO2“, EIKE am 9.2.2018, wird herausgestellt, dass mit Anwendung des Gasgesetzes auf die Erde sich eine Durchschnittstemperatur von 15 °C ergibt. Nun könnte man sagen, dass die Gaskonstante sich aus den gemessenen Werten ergibt und somit 15°C herauskommen muss. Bemerkenswert ist aber, dass die Anwendung des Gasgesetzes auf die Planeten unseres Sonnensystems genau zu den Temperaturen führt, die dort gemessen worden sind. Die Abweichungen zwischen Theorie und Realität die Abweichungen zwischen Theorie und Realität sind in diesem Fall ungewöhnlich gering. Daraus ergeben sich folgende Schlussfolgerungen: Entscheidend ist für die Temperatur auf einem Planeten sind der mittlere atmosphärische Druck, die mittlere atmosphärische Dichte und die mittlere molare Masse der Atmosphäre an der Oberfläche. Die 480 °C der Venus ergeben sich auch ohne Treibhauseffekt.

Als vor circa 50 Jahren das Schwächeln der christlichen Religion immer deutlicher wurde, kamen kluge Leute zu der Erkenntnis, dass eine neue Religion nötig ist. Dazu wurde das Klima auserkoren, die Grundsätze der christlichen Religion konnten übernommen werden, genialerweise wurden aber zwei Verbesserungen eingeführt. Erstens sollten „Wissenschaftler“ mit an Bord und zweitens wurden die Frauen mit einbezogen . Als Beelzebub eignete sich das CO2, das für einen angeblich katastrophalen Temperaturanstieg verantwortlich gemacht wurde. An allem war, wie schon vorher, der Mensch Schuld.

Die Kette  Schuld, Sühne, Buße, Strafe konnte nahtlos übernommen werden. Die Kirchensteuer wird heute ersetzt durch die CO2 Steuer. Der Bundestag hat neulich, ganz unauffällig und nebenbei, die rapide Erhöhung dieser Steuer beschlossen, und niemand ist sich bewusst, dass es hier um jährlich zig Milliarden geht. Professor Edenhofer wird schon oft bereut haben, dass er im Jahre 2010 folgendes gesagt hat:

„Wir (UN – IP CC) verteilen defacto den Reichtum der Welt durch die Klimapolitik… Man muss sich von der Illusion befreien, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat fast nichts mehr mit Umweltpolitik zu tun“…[Dr. Ottmar Edenhofer, IPCC -Co-Vorsitzender der Arbeitsgruppe drei. 13. November 2010, Interview mit Doktor Charles  Battig].

Aber all das hat nichts genützt, denn eine Idee wird zur materiellen Gewalt, wenn sie die Massen ergreift. Tragisch allerdings, wenn auch die Politik davon befallen ist und wirtschaftliche Auswirkungen unseren Alltag und die gesamte Wirtschaft bestimmen. Deutschland ist für globale Katastrophen mental besonders gut ansprechbar. Das Pendeln zwischen Angst (CO2) und Größenwahn (Scholz: wenn wir es nicht tun, dann tut es keiner) liegt uns besonders. Tolstoi hat das in „Krieg und Frieden“ besonders grandios vorausschauend formuliert: „nur die Deutschen sind aufgrund einer abstrakten Idee selbstbewusst, aufgrund der Wissenschaft, d.h. einer vermeintlichen Kenntnis der vollkommenen Wahrheit. Aber bei den Deutschen ist das Selbstbewusstsein schlimmer, hartnäckiger und widerwärtiger als bei allen anderen, weil er sich einbildet, die Wahrheit zu kennen, nämlich die Wissenschaft, die er sich selbst ausgedacht hat, die aber für ihn die absolute Wahrheit ist“.Seite 835ff.

Epilog: Mir ist klar, dass ich mit dem oben Gesagten irre,  denn 97 % (inzwischen 99,3%) der Wissenschaftler sind, wie man so liest, anderer Meinung. Ich bitte um Aufklärung und bin dankbar und nicht beleidigt, wenn mich jemand auf meine Fehler aufmerksam macht. Ich würde es allerdings bevorzugen, wenn die Einwendungen nicht nur verbal, sondern überwiegend mit Zahlen, versehen mit  den Dimensionen Länge, Masse, Zeit und Temperatur, erfolgen.

Über den Autor:

Der promovierte Ingenieur Gerhard Kühn, Jahrgang 1935, geboren Blankenburg/ Harz, Oberschule, Diplom -Ingenieur für Maschinenwesen, 1960-62 Forschungs- und Entwicklungswerk des Verkehrswesen, Blankenburg, 1963-1990 Forschungsinstitut Manfred von Ardenne, Dresden. Konstruktion, Bau und Inbetriebnahme von technischen Vakuumanlagen in der Industrie.

Der Beitrag Strahlung im Treibhaus    – wie oft treffen Strahlungsphotonen auf CO2 Moleküle erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Gipfeltreffen der Arabischen Liga für Gaza

• In seinem Gaza-Plan schreibt Ägypten: “Es wird keine größere internationale Finanzierung für die Rehabilitation und den Wiederaufbau von Gaza geben, wenn die Hamas das dominierende und bewaffnete politische Element vor Ort bleibt und die lokale Regierung kontrolliert.” Aus diesem Grund schlug Kairo vor, die Hamas abzusetzen und sie durch Interimsorgane zu ersetzen, die von arabischen, muslimischen und westlichen Staaten kontrolliert werden. • In Kairo verabschiedete die Arabische Liga (…)

Voltaire, internationale Nachrichten #123

Zusätzlich zu dieser kostenlosen Website veröffentlichen wir einen kostenpflichtigen PDF-Newsletter, Voltaire, internationale Nachrichten. Jeden Freitag erhalten Sie einen Download-Link zur Wochenausgabe. Dieses Bulletin ist eine außergewöhnliche Informationsquelle über den raschen Wandel der internationalen Beziehungen, das Ende der Hypermacht USA und die Entstehung einer multipolaren Welt. Abonnieren. In Ausgabe 123: LEITARTIKEL • 2995 Gipfeltreffen der Arabischen Liga für Gaza (…)
“Du wirst nichts besitzen”? Schulden-Merz verteuert auch die Kredite für Häuslebauer

“Du wirst nichts besitzen”? Schulden-Merz verteuert auch die Kredite für Häuslebauer

“Du wirst nichts besitzen”? Schulden-Merz verteuert auch die Kredite für Häuslebauer

Die von CDU-Chef Merz geplanten und von der SPD unterstützten neuen Milliardenschulden erschüttern nicht nur die Anleihenmärkte. Über kurz oder lang werden die dadurch verursachten Zinssteigerungen auch die Häuslebauer treffen. Gehört dies zum dystopischen WEF-Plan, wonach niemand mehr etwas besitzen (und trotzdem “glücklich” sein) soll?

Die jüngsten Pläne der CDU für neue milliardenschwere “Sondervermögen” – ein beschönigender Begriff für zusätzliche Staatsschulden – haben an den Finanzmärkten für erhebliche Turbulenzen gesorgt. Während politische Entscheidungsträger die Notwendigkeit dieser Maßnahmen für Verteidigung und Infrastruktur betonen, bleibt eine unbequeme Wahrheit oft unausgesprochen: Die wahren Kosten werden nicht von den heutigen Politikern getragen, sondern von künftigen Generationen.

Die Reaktion der Märkte kam prompt und heftig. Die Renditen für zehnjährige Bundesanleihen schossen innerhalb weniger Handelstage um beachtliche 43 Basispunkte nach oben und erreichten mit 2,93 Prozent ein Niveau, das seit Jahren nicht mehr gesehen wurde. Dieser dramatische Anstieg signalisiert das schwindende Vertrauen der Investoren in die einst als unerschütterlich geltende deutsche Haushaltsdisziplin. Deutschland war stets der fiskalische Anker Europas. Diese Rolle scheint nun zu bröckeln. Was wir hier beobachten, ist nicht weniger als ein Paradigmenwechsel in der deutschen Finanzpolitik, so Kritiker.

Die Auswirkungen dieser Entwicklung sind für den durchschnittlichen Bürger keineswegs abstrakt. Der Zusammenhang zwischen Staatsanleiherenditen und Verbraucherkrediten ist direkt und unmittelbar. Baufinanzierungen, deren Zinssätze eng an die Renditen langfristiger Staatsanleihen gekoppelt sind, werden bereits teurer. Für eine durchschnittliche Immobilienfinanzierung über 400.000 Euro bedeutet der aktuelle Renditeanstieg Mehrkosten von rund 120 Euro monatlich – oder über 43.000 Euro während der gesamten Kreditlaufzeit.

Der Traum vom Eigenheim, für viele Deutsche – insbesondere auch dank der enormen Preissteigerungen infolge von unsinnigen Klimamaßnahmen beim Bau – ohnehin schon in weite Ferne gerückt, wird damit für zahlreiche Familien vollends unerreichbar. Besonders bitter: Diese Entwicklung trifft eine Generation, die bereits mit explodierenden Immobilienpreisen und stagnierenden Reallöhnen zu kämpfen hat.

Doch die Problematik reicht weit über den Immobilienmarkt hinaus. Die geplanten Schuldenaufnahmen drohen, die gerade erst abflauende Inflation erneut anzufachen. Wenn der Staat mit zusätzlichen Milliarden die Nachfrage ankurbelt, ohne dass das Angebot entsprechend mitwächst, sind Preissteigerungen die logische Folge. Die Europäische Zentralbank könnte sich gezwungen sehen, ihren vorsichtigen Zinssenkungskurs zu überdenken – mit weiteren negativen Folgen für Kreditnehmer aller Art.

Besonders besorgniserregend ist die schiere Dimension der geplanten Neuverschuldung. Das diskutierte “Sondervermögen” für Infrastruktur könnte ein Volumen von bis zu 100 Milliarden Euro erreichen – zusätzlich zu den bereits bestehenden Schulden des Bundes von über 2,5 Billionen Euro. Die jährlichen Zinskosten für den Bundeshaushalt, die bereits jetzt bei rund 40 Milliarden Euro liegen, drohen bei steigenden Zinsen zu explodieren und wichtige Zukunftsinvestitionen zu verdrängen.

Die historische Erfahrung zeigt: Einmal aufgenommene Staatsschulden werden praktisch nie zurückgezahlt, sondern bestenfalls durch Inflation entwertet oder durch neue Schulden refinanziert. Der renommierte Ökonom Ludwig von Mises warnte bereits vor Jahrzehnten: “Die Alternative ist nicht etwa: Kanonen oder Butter. Die Alternative ist: Kanonen auf Kosten des Steuerzahlers oder Kanonen auf Kosten der Zukunft der Nation.”

Während die politische Debatte sich auf die vermeintlichen Vorteile der geplanten Investitionen konzentriert, bleibt die fundamentale Frage unbeantwortet: Mit welchem Recht belasten wir künftige Generationen mit Schulden, über die sie nie abstimmen konnten? Die moralische Dimension dieser intergenerationellen Umverteilung wird konsequent ausgeblendet. Doch wenn es nach dem Weltwirtschaftsforum geht, sollen wir “nutzlosen Esser” ohnehin nichts mehr besitzen.

Die wahren Hintergründe und Ursachen des Krieges in der Ukraine

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Über die Ursachen des Krieges werden von Politikern und Medien immer mehr Unwahrheiten verbreitet. Wie es dazu kam erklärt der US-Wissenschaftler, Universitätsprofessor und Direktor des Zentrums für nachhaltige Entwicklung an der Columbia University Jeffrey Sachs. Jeffrey D. Sachs ist außerdem Präsident des UN Sustainable Development Solutions Network und Kommissar der UN Broadband Commission for Development. […]

Der Beitrag Die wahren Hintergründe und Ursachen des Krieges in der Ukraine erschien zuerst unter tkp.at.

Europas Gasspeicher im Alarmzustand – Preisexplosion droht

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Europas Gasspeicher im Alarmzustand – Preisexplosion droht

Die Energiekrise in Europa nimmt eine neue Wendung. Nach dem ersten richtigen Winter seit drei Jahren steht der Kontinent vor einer beispiellosen Herausforderung: Die Gasspeicher sind bedrohlich leer und müssen unter Hochdruck wieder aufgefüllt werden. Doch das wird wohl teuer. Richtig teuer.

Mit einem Füllstand von nur 37 Prozent liegen die europäischen Gasreserven weit unter dem Niveau der Vorjahre. Zum Vergleich: Im März 2023 und 2024 waren die Speicher noch zu über 60 Prozent gefüllt. Diese dramatische Situation ist das Ergebnis eines unglücklichen Zusammenspiels mehrerer Faktoren: niedrige Windkraftproduktion (Dunkelflaute), das Ende des russischen Gastransits durch die Ukraine seit Januar 2025 und vor allem ein ungewöhnlich kalter Winter.

“Europa könnte bis zu 250 zusätzliche LNG-Ladungen benötigen, die im Sommer eintreffen müssen, um seine Vorräte wieder auf 90 Prozent aufzufüllen”, warnt Energieexperte Ron Bousso. Diese Zahl basiert auf der Annahme, dass die EU-Verordnung, die einen Füllstand von 90 Prozent bis zum 1. November vorschreibt, nicht gelockert wird und die Gasspeicher Ende März bei 35 Prozent liegen.

Die Internationale Energieagentur (IEA) schlägt Alarm: Der globale LNG-Markt wird sich 2025 weiter verengen. Zwar wird ein Anstieg der weltweiten LNG-Versorgung um 5 Prozent erwartet – angetrieben durch den Ausbau nordamerikanischer LNG-Anlagen – doch dieser Zuwachs wird teilweise durch den Wegfall russischer Gaslieferungen über die Ukraine neutralisiert. Und die Wiederinbetriebnahme von Nord Stream nach einem Kauf durch die Amerikaner steht weiterhin in den Sternen.

Shell, der weltweit größte LNG-Händler, bestätigt in seinem jährlichen LNG-Ausblick 2025, dass Europa seine LNG-Importe steigern muss, um die Gasspeicher wieder aufzufüllen. Gleichzeitig verzeichnete Europa 2024 einen Rückgang der LNG-Importe um 19 Prozent, hauptsächlich aufgrund starker erneuerbarer Energieerzeugung und einer nur begrenzten Erholung der industriellen Gasnachfrage.

Eine besorgniserregende Entwicklung zeichnet sich an den Energiemärkten ab: Die Terminpreise für Erdgas im Sommer 2025 liegen über denen für den Winter 2026 – eine Umkehrung der üblichen Preisstruktur. Diese Anomalie macht das Einlagern von Gas wirtschaftlich unattraktiv und könnte die Bemühungen zur Auffüllung der Speicher erheblich behindern.

In Deutschland und anderen europäischen Schlüsselwirtschaften fordern Versorgungsunternehmen und Marktbetreiber bereits staatliche Unterstützung, um die Gasspeicher vor dem Winter 2025/2026 wieder aufzufüllen. Gleichzeitig gibt es Berichte, dass die EU eine Lockerung der europaweiten Ziele für die Gasspeicherfüllung diskutiert.

Die gute Nachricht für Europa: Bisher konnte der Kontinent Asien preislich ausstechen. Ausreichende Vorräte und eine verhaltene Nachfrage haben Preissprünge bei Spot-LNG-Lieferungen nach Nordostasien verhindert. Mehr als 80 Prozent der US-amerikanischen LNG-Exporte gingen im Januar und Februar dieses Jahres nach Europa, wo die Preise höher waren als in Asien und im Februar sogar ein Zweijahreshoch erreichten.

Trotz des jüngsten Rückgangs der niederländischen TTF-Erdgas-Futures, dem Maßstab für den europäischen Gashandel, bleibt die Arbitrage zwischen den USA und Europa weiterhin auf Europa ausgerichtet, wie Spark Commodities Anfang dieser Woche mitteilte. Die IEA prognostiziert, dass sich die globalen Gasmärkte “erst weit im Jahr 2026 deutlich entspannen werden, wenn eine riesige Welle neuer LNG-Lieferungen auf die internationalen Märkte treffen soll.” Bis dahin muss Europa mit einer angespannten Marktsituation und potenziell hohen Preisen rechnen.

Goldimporte in die USA erreichen historisches Hoch – wird Fort Knox aufgefüllt?

Goldimporte in die USA erreichen historisches Hoch – wird Fort Knox aufgefüllt?

Goldimporte in die USA erreichen historisches Hoch – wird Fort Knox aufgefüllt?

Im Januar 2024 hat die Schweiz offensichtlich so umfangreiche Goldlieferungen in die USA getätigt, dass es das amerikanische Handelsdefizit auf ein Rekordniveau katapultierte. Die Zahlen offenbaren eine bemerkenswerte Verschiebung im internationalen Warenverkehr, die weitreichende Konsequenzen für die amerikanische Wirtschaftsbilanz hat. Muss Fort Knox aufgefüllt werden?

Das US-Handelsdefizit weitete sich laut Daten des Handelsministeriums um dramatische 34 Prozent auf 131,4 Milliarden Dollar aus – ein Wert, der selbst die Prognosen der meisten Wirtschaftsexperten übertraf. Während die Importe um 10 Prozent auf den Rekordwert von 401,2 Milliarden Dollar anstiegen, konnten die Exporte lediglich um bescheidene 1,2 Prozent zulegen.

Besonders auffällig ist der massive Anstieg bei Edelmetallimporten. Die Einfuhr von verarbeiteten Metallformen, zu denen auch Goldbarren zählen, verzeichnete einen sprunghaften Anstieg von 20,5 Milliarden Dollar – bereits der zweite Monat in Folge mit drastischen Zuwächsen in diesem Segment. Die Schweiz als traditionelles Zentrum des Goldhandels verzeichnete parallel dazu ein Handelsdefizit, das um eine Größenordnung über den historischen Normalwerten liegt.

Während Marktbeobachter sich auf mögliche Arbitrage-Effekte zwischen den Goldmärkten COMEX und LBMA konzentrierten, scheint ein direkter Goldtransfer von der Schweiz in die USA stattgefunden zu haben. Dies nährt Spekulationen, dass die amerikanische Regierung möglicherweise ihre Goldreserven in Fort Knox auffüllt – ein Thema, das in den vergangenen Monaten verstärkt in den Fokus gerückt ist. Unter anderem auch deshalb, weil Elon Musks DOGE eine umfassende Überprüfung durchführen lassen könnte.

Die Timing-Komponente dieser Entwicklung ist bemerkenswert: Viele Unternehmen haben offenbar versucht, ihre Warenbestände noch vor dem Inkrafttreten der von Präsident Trump angekündigten Zölle aufzustocken. Kanada konnte in diesem Zusammenhang einen Rekordüberschuss im Handel mit den USA verzeichnen, hauptsächlich getrieben durch Exporte von Automobilen, Autoteilen und Öl, wie Daten von Statistics Canada belegen.

Für das amerikanische Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2024 bedeuten diese Entwicklungen allerdings nichts Gutes. Die GDPNOW-Prognose der Atlanta Fed zeigt bereits einen deutlichen Abwärtstrend. Ironischerweise basiert dieser Rückgang des BIP-Wachstums ausgerechnet auf massiven Importen von Edelmetallen – Werte, die traditionell als Krisenschutz gelten.

Mit dem Inkrafttreten der neuen Zölle (die übrigens erneut um einen Monat verschoben wurden) dürfte das “Vorauseilen” bei den Importen nun jedoch ein Ende finden. Experten erwarten, dass sich die Handelsbilanzen in den kommenden Monaten entsprechend anpassen werden. Die langfristigen Auswirkungen dieser außergewöhnlichen Goldimporte auf die amerikanische Wirtschaft und die globalen Finanzmärkte bleiben abzuwarten.

Frankfurt: Mehr als die Hälfte der Bewohner sind Migranten

Frankfurt: Mehr als die Hälfte der Bewohner sind Migranten

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Frankfurt: Mehr als die Hälfte der Bewohner sind Migranten

Frankfurt: Mehr als die Hälfte der Bewohner sind Migranten

2024 hatten 57 Prozent der Bevölkerung einen Migrationshintergrund, davon sind 32 Prozent Ausländer. Die Einwohnerzahl der Stadt wuchs um 6.700 Personen.

von Günther Strauß

Mehr als die Hälfte der Bewohner von Frankfurt am Main hat einen Migrationshintergrund. Das teilte die Stadt in einer Pressemitteilung mit. Die Anzahl der Einwohner mit Erstwohnsitz stieg um 0,9 Prozent oder 6.700 Menschen. Das Wachstum der Stadt geht vor allem auf zugezogene Ausländer zurück. 4.000 Ausländer zogen im vergangenen Jahr nach Frankfurt, und 2.600 deutsche Staatsbürger. 

Der Anteil der ausländischen Staatsbürger in Frankfurt am Main beträgt 32 Prozent. Rechnet man die Deutschen mit Migrationshintergrund hinzu, liegt der Anteil bei insgesamt 57,7 Prozent. Von den 4.000 Ausländern, die nach Frankfurt zogen, waren 1.087 Ukrainer und 701 Inder. Die größte Ausländergruppe der Stadt sind die Türken mit 24.344 Bewohnern, gefolgt von 15.280 Kroaten. Insgesamt leben 776.843 Personen in Frankfurt am Main. 

Auch in Hamburg haben 40,4 Prozent der Einwohner einen Migrationshintergrund. Darunter haben 20,7 Prozent eine ausländische Staatsangehörigkeit. Bei den unter 18-Jährigen haben zum Stichtag des 31. Dezember 2023 sogar 57 Prozent einen Migrationshintergrund. Besonders hohe Werte finden sich im Stadtteil Billbrook, im Bezirk Hamburg-Mitte, wo 88,1 Prozent der Bevölkerung einen Migrationshintergrund hat und der Anteil der Ausländer bei 80,5 Prozent liegt. 

Bei den Minderjährigen haben 98,2 Prozent einen Migrationshintergrund in Billbrook. In Hamburg-Mitte, dem Bezirk mit dem höchsten Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund, werden stadtweit auch die meisten Straftaten begangen. Insgesamt wurden dort im Jahr 2023 89.413 Straftaten verübt, 17.969 mehr als noch 2022 – ein Anstieg von 25,2 Prozent.

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