Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

Jetzt kostenlosen Gesprächstermin buchen

Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Kältereport Nr. 07 / 2025

Kältereport Nr. 07 / 2025

Vorbemerkung: Kältemeldungen gibt es diesmal von fast allen Gebieten der Nordhemisphäre – ‚fast‘ soll heißen, dass Mitteleuropa nach wie vor von extremer Kälte verschont geblieben ist. Man demonstriert zwar hierzulande dafür, dass diese Kälte endlich kommen möge, aber so richtig scheint das niemanden mehr zu erreichen. Aber auch aus der Antarktis kommt wieder eine Meldung über extreme Sommerkälte.

Meldungen vom 10. Februar 2025:

Japan: Weitere Schnee-Rekorde fallen

Japan wird von der stärksten Kältewelle seit Jahren heimgesucht, die in mehreren Regionen zusätzliche Rekord-Schneemengen bringt.

Die Region Hokuriku ist besonders stark betroffen. In Niigata City wurden innerhalb von 12 Stunden 50 cm und in Aikawa in Sado City 38 cm Schnee gemessen – beides sind laut der Japanischen Meteorologischen Agentur (JMA) die höchsten jemals gemessenen Werte.

Die Kältewelle hat im ganzen Land zu beispiellosen Schneemengen geführt. Die Stadt Obihiro in der Region Tokachi auf Hokkaido verzeichnete 124 cm Schnee in nur 72 Stunden (Stand: 7. Februar) und stellte damit einen neuen Rekord für diese Stadt auf.

In der Präfektur Gifu verzeichnete das Dorf Shirakawa mit 156 cm in 72 Stunden den stärksten Schneefall in einem Februar.

Auch in der Präfektur Niigata wurden extreme Summen gemessen. In Yasuzuka in der Gemeinde Joetsu fielen innerhalb von 72 Stunden 130 cm Schnee, während in Tokamachi im gleichen Zeitraum 125 cm fielen – beides sind neue Februarrekorde.

Die starken Schneefälle beschränken sich auch nicht auf die traditionell schneereichen Regionen. Seltene Anhäufungen haben Teile von Kyushu, Shikoku und der gesamten Region bedeckt, wobei die pazifische Seite der Tokai-Region ebenfalls historische Zentimeter abbekam.

———————————–

Süd-Korea: Starker Frost

Südkorea wird von einer intensiven Kältewelle heimgesucht, wobei die Temperaturen in den meisten Regionen im Landesinneren unter -10 °C sinken.

Arktische Luft aus dem Nordwesten hat die Temperaturen um etwa 12 °C unter den Durchschnitt getrieben, wobei die morgendlichen Tiefstwerte vielerorts unter -10 °C lagen und die Tageshöchstwerte in einigen Gebieten kaum über den Gefrierpunkt kletterten.

Am Sonntag früh wurden Tiefstwerte von -9,3 °C in Seoul, -14,8 °C in Eunpyeong, -17,8 °C in Jangho-won, -20,1 °C in Baegun, -20,4 °C in Seokpo und -23,7 °C in Anheung gemessen – um nur sechs zu nennen.

Nordkorea, das ja zuerst von dieser Kaltluft überflutet wird, dürfte ähnliche Kälterekorde verzeichnen, aber von dort dringt nun mal nichts nach außen.

———————————–

Indien: Seltene Kälte

Der zentral gelegene indische Bundesstaat Madhya Pradesh wurde von einer unerwarteten Kältewelle heimgesucht, bei der die nächtlichen Temperaturen im gesamten Bundesstaat drastisch gesunken sind.

Während die Tage mit mildem Sonnenschein eine gewisse Erleichterung bieten, sind die Nächte bitterkalt geworden, eine ungewöhnliche Kälte für diese Zeit des Jahres. Zum ersten Mal im Februar sind die Temperaturen in weiten Teilen des Bundesstaates unter 5 °C gefallen. In Kalyanpur bei Shahdol beispielsweise herrschten in der Nacht zum Samstag 4,5 °C.

Nach Angaben des India Meteorological Department (IMD) verstärken kalte Luft, die durch reichlich Schnee in Nordindien zusätzlich ausgekühlt wird, die winterlichen Bedingungen in Madhya Pradesh. In den vergangenen vier Tagen sind sowohl die Tages- als auch die Nachttemperaturen deutlich gesunken.

In siebzehn größeren Städten, darunter Bhopal, Rajgarh und Shajapur, liegen die Tiefstwerte unter 10 °C.

———————————–

Türkei: Rekord-Gasverbrauch wegen extremer Kälte

Die Türkei hat einen neuen Rekord beim täglichen Erdgasverbrauch aufgestellt: 300 Millionen Kubikmeter wurden in dieser Woche verbraucht, als strenge Kälte und starker Schneefall die Stadt Istanbul heimsuchten, wie das staatliche Energieunternehmen BOTAS mitteilte.

Damit wurde der bisherige Rekord von 288 Millionen Kubikmetern übertroffen, der am 19. Januar 2022 während einer anderen heftigen Schneeperiode aufgestellt worden war.

Istanbul wurde von eisiger Kälte und Schneefall heimgesucht, wobei sich die Bedingungen weiter verschlechterten. Auf der anatolischen Seite gab es in Bezirken wie Kartal, Sultanbeyli, Kadikoy und Umraniye seit dem 5. Februar anhaltenden Schneefall. Auf der europäischen Seite kam es in Gebieten wie Sultangazi und Kucukcekmece zu Schneefällen, die sich in den Abendstunden verstärkten, als die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fielen.

———————————–

Italien: Starke Schneefälle im Norden

Auf dem Monte Cimone in Italien hat es am Sonntag kräftig geschneit: 40 cm kamen oberhalb von 1500 m zusammen.

Diese heftigen Niederschläge sind zwar ein Segen für Skifahrer, haben aber auch die Lawinengefahr erhöht.

———————————–

Kanada: Rekord-Kälte in British Columbia

Teile von British Columbia sind mit extremer Kälte und arktischen Strömungen konfrontiert, die bis nächste Woche anhalten werden.

Nach Angaben von Environment Canada wurde in Abbotsford am Freitag eine Temperatur von -11 °C erreicht, womit der bisherige Rekord von -8 °C aus dem Jahr 1989 gebrochen wurde. Hope verzeichnete -8,6 °C und brach damit einen Rekord aus dem Jahr 1948, während Sechelt und Gibsons ebenfalls Rekord-Tiefstwerte verzeichneten.

In der gesamten Provinz gelten Warnungen, insbesondere in den Nationalparks Yoho und Kootenay, wo arktische Luft und mäßige Winde die Temperaturen unter -35 °C drücken. Die arktische Luft reicht bis an die Nordküste von B.C. einschließlich Terrace und Kitimat, wo es bis -20°C kalt wurde.

Die Bewohner werden dringend gebeten, ihre Aktivitäten im Freien einzuschränken und ihre Tiere zu schützen.

Auch in Metro Vancouver und Vancouver Island kommt es zu starken Schneefällen, die zu Schulschließungen und gefährlichen Bedingungen führen. Ein Tiefdruckgebiet bringt weiterhin Schneefälle nach Vancouver Island, wodurch sich die Schneemengen erhöhen.

Und das in einer Gegend, in der es im Winter immer sehr kalt wird…

———————————–

USA: Weiterer Kaltlufteinbruch erwartet

Der erwähnte Pool arktischer Luft staut sich derzeit in den nördlichen Rocky Mountains Kanadas sowie in Montana, wird aber bald nach Süden schwappen.

Die kalten Bedingungen werden voraussichtlich um den 17. Februar ihren Höhepunkt erreichen und landesweit zu einem weiteren bemerkenswerten Kälteeinbruch führen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/snow-records-continue-to-fall-across?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

———————————–

Meldungen vom 11. Februar 2025:

Saudi-Arabien: Seltener Frost

In der nördlichen Grenzregion Saudi-Arabiens wurden nach Angaben des Nationalen Zentrums für Meteorologie (NCM) -2°C registriert.

Ein Kälteeinbruch zieht über weite Teile des Königreichs hinweg. Die Prognosen sagen für die gesamte Woche weit verbreiteten Frost voraus, insbesondere in den nördlichen Teilen. Das NCM warnt, dass es in Turaif sogar noch weiter abkühlen wird, auf -3°C.

Reif hat die Pflanzen überzogen – ein seltener Anblick für die Region, und die Bewohner wurden aufgefordert, die notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um sich gegen die ungewöhnliche und anhaltende Kälte zu schützen.

———————————–

Japan: Todesopfer durch Rekordschnee

Die rekordverdächtigen Schneefälle in Japan haben zu zahlreichen Todesfällen geführt. Das Amt für Brand- und Katastrophenschutz meldet mindestens drei Todesfälle infolge der starken Schneefälle – und es wird erwartet, dass die Zahl noch erheblich steigt.

In Tokamachi, Präfektur Niigata, wurde ein 70-jähriger Mann tot im Schnee gefunden. Darüber hinaus haben sich 26 Personen in acht Präfekturen bei den Schneeräumungsarbeiten schwer verletzt.

Die Behörden haben die Einwohner aufgefordert, nicht unbedingt notwendige Ausflüge zu vermeiden und wegen der Gefahr von Lawinen und herabfallendem Schnee von Dächern vorsichtig zu sein.

Laut der Japanischen Meteorologischen Agentur sind weitere Schneefälle zu erwarten, auch in den Regionen entlang der Pazifikküste, wo Schneefall selten ist.

———————————–

USA: Kältester Januar seit 1988

Der Januar 2025 brachte den Vereinigten Staaten klirrende Kälte und war damit der kälteste Januar seit 37 Jahren.

Nach vorläufigen Daten der Nationalen Zentren für Umweltinformationen der NOAA lagen die Temperaturen um 0,5°C unter dem Januar-Durchschnitt des 20. Jahrhunderts und war damit der kälteste Januar seit 1988.

Kältereport Nr. 07 / 2025

Die Mitteltemperatur im Januar von 1895 bis 2025. [NOAA/NCEI]

Der Januar 2025 war kälter als 77 % der Januar-Monate seit 1895, sogar kälter als der Januar 1896, nämlich um -1,25°C.

Mehr als ein Dutzend Städte, vor allem im Südosten, erlebten einen der 10 kältesten Januar-Monate in den Büchern, die bis in die 1800er Jahre zurückreichen.

Die anhaltende Kälte resultierte aus zwei großen atmosphärischen Blöcken: dem Grönlandblock und einem weiteren, der sich vom westlichen Kanada bis in den östlichen Pazifik erstreckte. Bei dieser Wetterlage wehte arktische Luft tief in die USA. Diese eisige Konstellation löste innerhalb von 18 Tagen vier Winterstürme aus, unteranderem in historischem Ausmaß an der Golfküste.

———————————–

Nordhemisphäre: Rekord-Zunahme der Schneebedeckung

Laut dem GMASI-Tracker der NOAA verzeichnet die nördliche Hemisphäre die höchste Schneedecke seit über zwei Jahrzehnten – den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen.

Die neuesten Daten des Automated Multisensor Snow/Ice Mapping System (siehe Grafik unten) zeigen, dass die Schneeausdehnung am 10. Februar über 48 Millionen Quadratkilometer gestiegen ist, was den beeindruckendsten Anstieg in dem 20 Jahre alten Datensatz darstellt:

Die GMASI-Snow-Tracker werden aus kombinierten Beobachtungen von METOP AVHRR, MSG SEVIRI, GOES Imager und DMSP SSMIS abgeleitet. Der Algorithmus der Global Multisensor Snow/Ice Cover Map (GMASI) ist vollständig automatisiert. Es handelt sich um ein NOAA/NESDIS-Produkt.

Dieser bemerkenswerte Anstieg ist größtenteils auf die starken Schneefälle in Asien und Nordamerika zurückzuführen, wo rekordverdächtige Stürme und anhaltende Kälte zu großflächigen Ansammlungen von Schnee geführt haben.

Im Gegensatz dazu bleibt Europa unter dem Durchschnitt, was den neuen Rekord noch ungewöhnlicher macht:

Die Prognosen für die Zukunft sagen jedoch eine baldige Änderung der Wetterlage in Europa voraus, insbesondere in den Ländern in Mittel- und Osteuropa, was bedeutet, dass der GMASI in den kommenden Tagen und Wochen noch weiter steigen könnte.

Link: https://electroverse.substack.com/p/saudi-arabias-rare-freeze-japans?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

———————————–

Meldungen vom 12. Februar 2025:

Japan: Rekordschnee vernichtet Apfelplantagen

Der Rekordschnee in Japan hat Berichten zufolge die Apfelplantagen in der Präfektur Aomori verwüstet, der größten Apfelanbauregion des Landes. Die Behörden befürchten, dass die Verluste 10 Milliarden Yen (65 Millionen Dollar) übersteigen könnten.

In der Stadt Hirosaki wurde eine noch nie dagewesene Schneehöhe von 126 cm registriert, wobei durch die starke Anhäufung von Schnee Stämme und Äste in Obstplantagen in 11 Gemeinden gebrochen wurden. Die Herbsternte in Aomori, die für 60 % der japanischen Apfelernte verantwortlich ist, steht nun vor der Dezimierung.

Yoshimoto Kudo, 85, der 150 Bäume auf einer 4.000 Quadratmeter großen Obstplantage bewirtschaftet, berichtete von großen Schäden: „Viele Äste sind abgebrochen, und die Stämme von 50 bis 60 Jahre alten Bäumen sind unter dem Gewicht zusammengebrochen“, sagte er.

———————————–

Rumänien: Gaspreise erreichen Rekordhöhen wegen Kälte

Osteuropas brutale Kältewelle hat die Gaspreise in Rumänien in die Höhe schnellen lassen. Der von der rumänischen Rohstoffbörse (BRM) betriebene Day-Ahead-Markt erreichte am 10. Februar einen Wert von über 450 RON (90 EUR) pro MWh – ein Höchststand, der seit Dezember 2022 nicht mehr erreicht worden war. Auch das Handelsvolumen stieg auf 1,2 GWh und erreichte damit ein Zweijahreshoch.

Das eisige Wetter hat zu einem starken Anstieg des inländischen Gasverbrauchs geführt, der durch eine erhöhte Nachfrage aus dem Nachbarland Moldawien und niedrige Lagerbestände noch verstärkt wurde. Diese Faktoren ließen den Durchschnittspreis für Lieferungen im 11. Februar um 22,8% auf 414,48 RON (83 EUR) pro MWh steigen.

Dies ist eine Entwicklung, die sich in weiten Teilen Europas wiederholt – die Energieinfrastruktur des Kontinents ist nicht für den Winter gerüstet, und die Menschen zahlen den Preis dafür.

———————————–

USA: „Tür zum Gefrierschrank wird wieder geöffnet“

Die Tür der Gefriertruhe wird (wieder!) geöffnet“, schreibt der Meteorologe Ben Noll auf X, während sich arktische Luft darauf vorbereitet, diese und die nächste Woche über die USA zu fegen.

Dieser jüngste Ausbruch folgt auf den Rekord von Ende Januar und droht den meisten Staaten – von Montana bis Texas, von Washington bis Georgia – weit unterdurchschnittliche Temperaturen und heftigen Schneefall zu liefern.

———————————–

NOAA: Manipulation der Schneedecken-Daten?

Die NOAA hat sich bezüglich des Schnees auf der nördlichen Hemisphäre vielleicht etwas übernommen…

Die Daten der letzten Tage sind verschwunden, und die Schneeausdehnung wurde von rekordverdächtigen 48 Millionen Quadratkilometern (10⁶ km²) auf etwa 42 heruntergerechnet:

Die GMASI-Snow-Tracker werden aus kombinierten Beobachtungen von METOP AVHRR, MSG SEVIRI, GOES Imager und DMSP SSMIS abgeleitet. [NOAA/NESDIS]

Die Schneebedeckung Nordamerikas ist gleich geblieben. Nach unten korrigiert wurden jedoch die Daten für Eurasien. Ich glaube nicht, dass die NOAA hier ihre alten Tricks anwendet, es scheint sich um einen echten Fehler in ihrem Multisensor-Schneesystem zu handeln.

Die neuesten FMI-Daten bestätigen dies:

FMI

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-snow-destroys-japans-apple?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

———————————–

Der Kaltlufteinbruch in Nord- und Osteuropa ist so gewaltig, dass er selbst dem Portal wetteronline.de eine Meldung wert ist. Mal sehen, was Cap Allon daraus macht.

———————————–

Meldungen vom 13. Februar 2025:

Grönland: erheblicher Schneezuwachs

Jahr für Jahr widersetzt sich das Aushängeschild der globalen Erwärmung den Vorhersagen der CAGW. Diese Saison bildet da keine Ausnahme.

Nach Angaben des Dänischen Meteorologischen Instituts (DMI) verzeichnet das Jahr 2025 auf dem grönländischen Eisschild ein robustes Wachstum der Oberflächen-Massenbilanz (SMB).

Der SMB-Zuwachs am 12. Februar erreichte beeindruckende 10 Gigatonnen und war damit der bisher größte „Spike“ der Saison (siehe Grafik unten). Um eine Seite aus dem Katastrophenbuch zu zitieren: Das ist genug, um den Central Park in New York unter 3 km dickem Eis zu begraben!

Die täglichen SMB-Werte liegen seit Mitte Januar deutlich über dem Durchschnitt (oberes Feld unten), und die Saison insgesamt nähert sich nun schnell der Norm von 1981-2010 (unteres Feld unten):

In sechs der letzten acht Saisons hat Grönlands SMB über dem Durchschnitt geschlossen und seine Gesamtmassenbilanz (TMB) stabilisiert – ein Maß, das die Oberflächenmassenbilanz (SMB), die marine Massenbilanz (MMB) und die Basalmassenbilanz (BMB) zusammenfasst.

Der rückläufige Trend von 1995 bis 2012, der von der Klimaerwärmungskabale endlos ausgenutzt wurde, hat sich nun fast vollständig umgekehrt, wobei die SMB seither beeindruckende Zuwächse verzeichnet.

———————————–

Antarktis: Temperatur sinkt unter –50°C

Am 12. Februar sanken die Temperaturen in der Antarktis unter -50C – anomal kalt für den Sommer. Vostok registrierte -50,2°C und Concordia -51,3°C.

Die Antarktis kühlt sich ab, und das schon seit Jahrzehnten – seit Beginn der Messungen, um genau zu sein.

Dies ist vielleicht das größte Problem für die AGW-Partei, mit dem sie umgehen muss, weshalb sie es weitgehend ignoriert. Stattdessen wird die Aufmerksamkeit auf die Arktis, die sommerlichen „Wärmekuppeln“ oder irgendeinen obskuren Inselstaat gelenkt, der angeblich vom steigenden Meeresspiegel bedroht ist. Es werden kaum Anstrengungen unternommen, um zu erklären, warum sich das Südende der Welt abkühlt, auf dem 90 % des Süßwassers der Erde liegt.

———————————–

Kanada: Nachfrage nach Erdgas auf Rekordniveau

Die kanadische Erdgasnachfrage erreichte kürzlich den Rekordwert von 18,45 Bcf und übertraf damit den bisherigen Rekord von 18,35 Bcf, der am 15. Januar letzten Jahres aufgestellt worden war.

Der Rekordanstieg ist auf die starke Nachfrage in allen Provinzen zurückzuführen, da in weiten Teilen des Landes unterdurchschnittlich niedrige Temperaturen herrschten.

In diesem Februar lagen die Temperaturen in allen kanadischen Provinzen unter dem 30-Jahres-Durchschnitt, was dazu führte, dass Provinzen wie British Columbia, Saskatchewan und Quebec, die normalerweise eine geringere Nachfrage haben, mehr Gas als üblich nachfragten.

Ontario, Kanadas zweitgrößte Erdgas verbrauchende Provinz, verzeichnete mit durchschnittlich 1,23 Bcf/d in diesem Monat einen Rekordverbrauch.

———————————–

USA: Neue Kälterekorde im Nordwesten

Die mächtige arktische Luftmasse, die Kanada im Griff hat, ist auf die USA übergeschwappt und hat im gesamten Nordwesten Hunderte von neuen Rekorden aufgestellt.

Hier eine Übersicht über die neuen Höchstwerte, die allein zwischen 11:00 und 12:00 UTC (12. Februar) aufgestellt worden sind:

Und obwohl es sich nicht um einen Rekord handelt, ist Peter Sinks, Utah, auf beeindruckende -46,1°C gesunken:

Der Januar 2025 war in den Vereinigten Staaten historisch kalt, der kälteste Januar seit 1988.

Link: https://electroverse.substack.com/p/big-gains-on-greenland-antarctic?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

———————————–

Meldungen vom 14. Februer 2025:

Utah, USA: Niedrigste Temperatur jemals

Ein brutaler arktischer Ausbruch sorgt in den gesamten Vereinigten Staaten für Rekorde, so auch in Peter Sinks, Utah, wo am Mittwochmorgen -46,1°C gemessen wurden. Obwohl ich es gestern nur beiläufig erwähnte, war dies die niedrigste Temperatur in der Geschichte Utahs.

Der Tiefstwert vom Mittwoch bricht Utahs bisherigen Kälterekord von -45,6°C, der 1913 am Strawberry Tunnel aufgestellt wurde. Sollte dieser Rekord bestätigt werden, wäre dies die tiefste offizielle Temperatur, die jemals in diesem Bundesstaat gemessen worden ist.

Ein Tiefstwert von -56.3°C wurde bereits am 1. Februar 1985 aufgezeichnet, aber die NOAA zog diesen Wert später wegen unzureichender Überprüfung zurück: „Es konnten keine Informationen über die Beobachtung oder die Station ermittelt werden, und der Wert wird durch das örtliche Terrain stark beeinflusst.“

Peter Sinks, ein natürlicher Kalksteintrichter in den Wasatch Mountains auf einer Höhe von 2500 m, ist aufgrund seiner einzigartigen Geografie für extreme Kälte berüchtigt. Sie wirkt wie eine riesige Schüssel und schließt über Nacht dichte, gefrierende Luft ein, was zu dramatischen Temperaturinversionen führt.

Das ist wohl so ähnlich wie beim Funtensee bei Berchtesgaden. A. d. Übers.

Der arktische Wind bricht auch anderswo in den USA Rekorde: Hunderte von Tagestiefstwerten sind gefallen. Bismarck, North Dakota, ist einer davon. Dort wurde am 13. Februar ein neuer Tiefstwert von -35°C (-31F) gemessen, der den bisherigen Rekord von -33°C (-28F) aus dem Jahr 2021 übertrifft.

Da eine Warnung vor extremer Kälte in Kraft ist, wird erwartet, dass die bitteren Temperaturen und der starke Schneefall in absehbarer Zeit anhalten werden. Die Bedingungen dürften sich in der nächsten Woche sogar noch verschärfen, wenn Anomalien bis -30 °C bis weit nach Süden in die USA vordringen.

———————————–

Ontario,Kanada: Schnee-Rekord in der Ortschaft Orilla

In Kanada treten weiterhin anomale Kälte- und Schneefälle auf, und zwar überall.

Orillia, Ontario, steht am Rande eines historischen Schneefallrekords, da die Region von unerbittlichen Winterstürmen heimgesucht wird.

In den letzten 24 Stunden haben sich in der Stadt 25 cm Neuschnee angesammelt. Die Schneemassen führen zu weitreichenden Behinderungen – die Schulbusse in Simcoe County stehen still, und die Schulbehörden haben die seltene Entscheidung getroffen, alle Schulen für den Tag zu schließen.

Über Nacht bis Freitagnachmittag werden weitere 40 cm erwartet, die wahrscheinlich zu weiteren Schließungen führen werden.

Schnee erreicht ein Stoppschild an der Ecke Stone Ridge Boulevard und Orion Boulevard [Tyler Evans/OrilliaMatters].

Bis zum 13. Februar fielen in diesem Monat 118,4 cm, womit der Rekord von 130,8 cm aus dem Jahr 1889 fast erreicht ist. Orillia nähert sich auch dem Schneerekord für einen beliebigen Monat – 196,9 cm im Dezember 1878.

Für die Saison 2024-25 beläuft sich die Gesamtsumme auf satte 398,4 cm, womit sich die Stadt auch dem saisonalen Rekord nähert – dem Winter 1995/96, der 477,1 cm erreichte. Die Schneefälle können in dieser Gegend leicht bis in den April hinein andauern, und die örtlichen Meteorologen sagen, dass die Stadt am Ende der Saison die 500 cm-Marke überschreiten könnte.

Weitere Schneefälle stehen bevor, und in Orillia gibt es keine Anzeichen für ein Nachlassen des Frostes. Dies gilt auch für weite Teile Kanadas, wo Montreal und Toronto ebenfalls einen neuen Schneerekord aufstellen. Im Osten sind weite Teile von B.C. regelrecht im Schnee versunken.

Auch Kawartha Lakes, Ontario, beeindruckt mit 113 cm seit dem 1. Januar – dem schneereichsten Januar seit Jahrzehnten (der Durchschnitt liegt bei 39 cm).

Eine Mischung aus See-Effekt-Schnee und orographischer Hebung hat hier zu einer unaufhaltsamen Anhäufung von Schnee geführt, die in ländlichen Gegenden zu Verwehungen und Whiteouts führte.„Dieser Januar war ziemlich beeindruckend“, räumt der leitende Meteorologe von Environment Canada David Phillips ein.

Briefly speaking to the cold:

In Key Lake, Saskatchewan, wurden am Donnerstag -45,7 °C gemessen, ein bemerkenswerter Tiefstwert für Mitte Februar. In Regina herrscht nach wie vor strenger Frost. Die Hauptstadt von Saskatchewan erlebte den vierten Tag in Folge mit Temperaturen unter -20 °C – den sechsten Tag in diesem Monat.

Die kalten Bedingungen werden in der gesamten Prärie anhalten, ohne dass eine unmittelbare Linderung in Sicht ist.

———————————–

Japan: Weiterhin eindrucksvolle Schneemengen

Japan führt weiterhin die weltweite Schneehöhenstatistik an, während ein Sturm nach dem anderen über das Land hinwegfegt. In einigen Regionen fällt wiederholt ein Meter Neuschnee innerhalb von 24 Stunden. Es wird noch mehr kommen.

Niigata ist nach wie vor das Epizentrum: Das Arai-Skigebiet misst 610 cm und Charmant Hiuchi liegt mit 560 cm dicht dahinter. Das legendäre Happo-One in Nagano, Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1998, liegt bei beeindruckenden 550 cm.

Mit mehr als 600 cm hat Arai nun die höchste Schneedecke der Welt seit Jahren. Am Ende der Saison werden es wahrscheinlich Jahrzehnte sein.

———————————–

Antarktis: Temperatur bei –55,1°C

Obwohl es Sommer ist, deuten die Thermometer auf der Antarktis auf eine saisonale Verschiebung hin.

Am 13. Februar sank die Temperatur in Vostok auf -53,6°C und in Concordia auf -55,1°C.

Dies sind für die Jahreszeit sehr ungewöhnliche Werte.

Link: https://electroverse.substack.com/p/utah-sets-coldest-ever-temperature?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

———————————–

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 08 / 2025

Redaktionsschluss für diesen Report: 14. Februar 2025

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Kältereport Nr. 07 / 2025 erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Matthias Matussek: „Es war eine kulturrevolutionäre Rede von Vance“

Matthias Matussek: „Es war eine kulturrevolutionäre Rede von Vance“

Matthias Matussek: „Es war eine kulturrevolutionäre Rede von Vance“

In der 19. Ausgabe von Matussek & Reinhardt werfen Kontrafunk-Moderator Matthias Matussek, der seine Herzoperation bestens überstanden hat, und „Politik Spezial“-Chef Helmut Reinhardt einen Blick auf aktuelle politische Themen. Und da darf natürlich die Rede von JD Vance am Donnerstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz und die nachfolgende Schnappatmung bei den Altparteien und „Leitmedien“ nicht fehlen.

Matussek: „Es war eine kulturrevolutionäre Rede, eine, die uns wieder daran erinnert, wie Vance sagte, was sind denn eigentlich unsere Werte und sind wir nicht dabei, diese Werte wieder mit Füßen zu treten. Also indem wir die Politiker manipulieren lassen, zensieren lassen, Oppositionelle verbieten lassen und so weiter. Das war ein ganz wichtiger Appell an das Gewissen auch der Leute, die da zuhörten.“

Ein weiteres Thema der Sendung ist der sogenannte „Schuldkult“, der in Deutschland immer wieder diskutiert wird. Besonders scharf wird der perfide Versuch der Altparteien kritisiert, die Alternative für Deutschland immer wieder mit dem Holocaust in Verbindung zu bringen.

Diese Themen und mehr werden eingehend mit einer Prise Humor analysiert und kommentiert – ein Muss für alle, die die politischen Strömungen in Deutschland und international verstehen wollen.

Like

Ex-Polizisten sprechen Klartext über den Anschlag von München

Ex-Polizisten sprechen Klartext über den Anschlag von München

Ex-Polizisten sprechen Klartext über den Anschlag von München

Den beiden ehemaligen Polizisten und heutigen Youtuber Anthony Lee und Bestsellerautor Stefan Schubert („Schuberts Lagemeldung“) ist ein sehenswerter Rundumschlag geglückt. Die Generalabrechnung der beliebten YouTuber umfasst die Rede von JD Vance, den drohenden Ukraine-Einsatz der Bundeswehr und die schrecklichen Terroranschläge der vergangenen Wochen. Weiter geht es mit Insider-Informationen aus der Polizei, Spezialeinheiten und der Bundeswehr, die von einer politischen Analyse abgerundet werden. Besonders das optimistische Resümee beschert einen positiven Ausblick.

Like

Für Kritik an Habeck: Anwalt droht Berufsverbot

Für Kritik an Habeck: Anwalt droht Berufsverbot

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Für Kritik an Habeck: Anwalt droht Berufsverbot

Für Kritik an Habeck: Anwalt droht Berufsverbot

Zu den Debatten über die Meinungsfreiheit in Deutschland passt folgende Meldung: Wegen einer zugespitzten Kritik am politischen Führungspersonal erhielt ein Anwalt eine empfindliche Geldstrafe. Außerdem soll ihm der Waffenschein entzogen werden. Und es droht ein Berufsverbot.#

von Günther Strauß

Der Rechtssanwalt Markus Roscher wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro verurteilt. Sein ‘Vergehen’: Er hatte im Sommer 2022, als öffentlich über die “Gasumlage” diskutiert wurde, Bundeskanzler Scholz und die Minister Baerbock und Habeck auf Twitter/X als “bösartig, arrogant Versager” bezeichnet, wie das Online-Portal Apollo News berichtet. Roscher hatte damals noch hinzugefügt, dass die von ihm genannten Politiker “für eine grünschwarzrote Scheinmoral ihre Bürger zugrunde gehen” lassen würden, während sie sich “selbst die Taschen” vollstopften. Roscher vertrat in seinem Posting die Ansicht, die Politiker seien zu “dumm, um durchdachte Gesetze auf den Weg zu bringen”.

“Majestätsbeleidigung”

Es folgte darauf ein Strafbefehl, und im Jahr 2023 erging ein Urteil nach Paragraf 188 des Strafgesetzbuches, der die Beleidigung von Personen des politischen Lebens, üble Nachrede und Verleumdung unter Strafe stellt. Das Amtsgericht Kassel begründet das Urteil damit, dass Roscher den Bundeskanzler, die Außenministerin sowie den Wirtschafts- und Klimaminister in ihrem öffentlichen Wirken “erheblich beeinträchtigt” habe. Die Wortwahl des Anwalts habe den Tatbestand der “Schmähkritik” erfüllt, und eine solche Herabwürdigung könne die genannten Politiker “in ihrem politischen Fortkommen – zumal diese Einschätzung von einem Rechtsanwalt artikuliert wird, der auch als solcher auftritt – nicht unerheblich behindern.”

Ich, ein politisch aktiver Rechtsanwalt, wurde zu 3.000 € Geldstrafe verurteilt, weil ich Habeck, Scholz und Baerbock für das Heizungsgesetz als boshafte Versager tituliert habe. Für diese Verurteilung soll mir jetzt (wegen „Unzuverlässigkeit“) der Waffenschein entzogen werden!…

— Markus Roscher (@lawyerberlin) February 15, 2025

Auch die zuständige Rechtsanwaltskammer habe sich, so Roscher gegenüber Apollo News, “eingeschaltet”. Für den Fall, dass er sich ein weiteres Mal kritisch zu Politikern äußern sollte, könne ihm, sofern er abermals verurteilt würde, ein “Berufsverbot drohen”. Außerdem solle dem Anwalt wegen vermeintlicher “Unzuverlässigkeit” der Waffenschein entzogen werden.

Der Beitrag Für Kritik an Habeck: Anwalt droht Berufsverbot ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.

Cholesterin als Waffe gegen Krebs: Bahnbrechende Entdeckung

Cholesterin als Waffe gegen Krebs: Bahnbrechende Entdeckung

Cholesterin als Waffe gegen Krebs: Bahnbrechende Entdeckung

Ausgerechnet das viel geschmähte Cholesterin könnte sich als unerwarteter Verbündeter im Kampf gegen Krebs entpuppen. Forscher der renommierten Icahn School of Medicine am Mount Sinai in New York haben eine Entdeckung gemacht, die unsere Sicht auf den oft verteufelten Fettstoff grundlegend verändern könnte.

Die Wissenschaftler haben in ihrer in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichten Studie mit dem Titel “Cholesterol mobilization regulates dendritic cell maturation and the immunogenic response to Cancer” nachgewiesen, dass Cholesterin eine Schlüsselrolle bei der Aktivierung unseres körpereigenen Abwehrsystems gegen Krebszellen spielt. Im Zentrum stehen dabei die dendritischen Zellen – sozusagen die Spürnasen unseres Immunsystems. Diese benötigen Cholesterin, um überhaupt erst richtig funktionieren zu können.

“Wir haben den Cholesterin-Stoffwechsel als essentiellen Signalweg in reifen dendritischen Zellen identifiziert”, erklären die Studienautoren in ihrer Arbeit. Was zunächst wie trockene Wissenschaftssprache klingt, könnte sich als Durchbruch in der Krebstherapie erweisen. Besonders interessant ist die Entdeckung eines Proteins namens AXL, das wie eine Bremse auf den Cholesterin-Stoffwechsel wirkt. Wird diese Bremse gelöst, reifen die dendritischen Zellen schneller und können Krebszellen effektiver bekämpfen. Die Forscher sehen darin einen vielversprechenden Ansatz für neue Immuntherapien.

Das Forscherteam konnte nachweisen, dass Cholesterin zur Bildung spezieller Strukturen auf der Zelloberfläche führt – sogenannter Lipid-Nanodomänen. Diese fungieren als Kommunikationszentralen für das Immunsystem. Ohne ausreichend Cholesterin können diese “Hauptquartiere” nicht richtig arbeiten, was die Krebsabwehr erheblich schwächt. Auch sonst scheint es in Sachen Herz und Kreislauf wichtig zu sein.

Die Ironie der Geschichte: Jahrzehntelang wurde Cholesterin als Gesundheitsgefahr Nummer eins gebrandmarkt. Nun zeigt sich, dass wir diesen Botenstoff möglicherweise dringend brauchen, um Krebs effektiv bekämpfen zu können. Eine Erkenntnis, die nicht nur die medizinische Forschung, sondern auch unsere Vorstellung von gesunder Ernährung auf den Kopf stellen könnte. Die Entdeckung eröffnet völlig neue Perspektiven für die Krebsimmuntherapie. Durch gezielte Manipulation des Cholesterin-Stoffwechsels und die Kontrolle des AXL-Proteins könnten künftig deutlich effektivere Behandlungsmethoden entwickelt werden.

DOGE-Panikmodus in Washington DC: Deep State im Lösch-Wahn

DOGE-Panikmodus in Washington DC: Deep State im Lösch-Wahn

DOGE-Panikmodus in Washington DC: Deep State im Lösch-Wahn

Offensichtlich sorgen Elon Musk und Donald Trump im Washingtoner Sumpf derzeit für enorme Unsicherheit. Es scheint, als ob der Deep State so viele Daten wie möglich vernichten will – aus Angst vor strafrechtlichen Konsequenzen. Es herrscht zusehends Panik bei den Systemprofiteuren.

In der US-Hauptstadt Washington herrscht derzeit eine bemerkenswerte Unruhe, die sich in höchst aufschlussreichen Internet-Suchtrends widerspiegelt. Seit der Einrichtung des “Department of Government Efficiency” (DOGE) unter der Ägide von Elon Musk zeigen die Daten der Suchmaschinen ein Verhaltensmuster, das man durchaus als digitalen Schweißausbruch des Verwaltungsapparats interpretieren könnte.

Die Suchbegriffe sprechen eine eindeutige Sprache: “BleachBit” (eine Software zum unwiderruflichen Löschen von Daten), “Wipe Hard Drive” (Festplatte löschen) und “Offshore Bank” erleben im Großraum Washington einen beispiellosen Anstieg. Parallel dazu schnellen die Suchanfragen nach “Criminal Defense Lawyer” (Strafverteidiger) und “RICO Laws” (Gesetze zur Bekämpfung organisierter Kriminalität) in die Höhe.

WikiLeaks dokumentierte auf der Plattform X einen markanten Anstieg bei Suchen nach Begriffen wie “Swiss Bank”, “wire money” und “IBAN” – allesamt Begriffe, die mit internationalen Geldtransfers in Verbindung stehen. Edward Coristine, ein hochrangiger Berater im Außenministerium und DOGE-Mitglied, deutete bereits an, dass Überweisungen über eine Million Dollar besonders ins Visier genommen werden könnten.

Die Nervosität in Regierungskreisen scheint eng mit den Bemühungen der DOGE zusammenzuhängen, die Finanzierung verschiedener NGOs durch USAID zu überprüfen und den Verwaltungsapparat deutlich zu verschlanken. Tausende Stellen in Bundesbehörden stehen zur Disposition.

Besonders brisant: Der demokratische Kongressabgeordnete Robert Garcia sieht sich nach mutmaßlichen Drohungen gegen Elon Musk mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Eine offizielle Stellungnahme wurde bereits angekündigt.

Die aktuelle Entwicklung deutet auf eine tiefgreifende Verunsicherung innerhalb des Washingtoner Establishments hin. Die digitalen Spuren dieser Unruhe lassen sich nicht mehr verbergen – auch nicht mit BleachBit.

Feuer und Kriege unterminieren Net Zero – und schlimmer

Feuer und Kriege unterminieren Net Zero – und schlimmer

Feuer und Kriege unterminieren Net Zero – und schlimmer

Duggan Flanakin

Barack Obama hat versucht, den Grünen New Deal zu verwirklichen, ist aber gescheitert. Joe Biden, unterstützt von Nancy Pelosi aus Kalifornien, war erfolgreich – zumindest auf dem Papier.

Ob man nun glaubt oder nicht, dass eine rein elektrische Gesellschaft mit Hilfe von Wind- und Solarenergie (und Elektroschocks an der Kasse) positive Auswirkungen auf die Umwelt hat oder nicht, die Umweltbilanz der Regierung Biden ist unvollständig, wenn man nicht auch einige andere Maßnahmen (und Untätigkeiten) berücksichtigt.

Joe Biden hat Präsident Putin buchstäblich dazu eingeladen, einen „kleinen Überfall“ auf die Ukraine zu unternehmen, ein Land, das seiner Familie Millionen eingebracht hat, auch wenn Putin die NATO-Aggression als casus belli geltend machen könnte. Bidens finanzielle Unterstützung für den Iran und seine Stellvertreter hat wahrscheinlich die Hamas ermutigt.

Viele haben gesagt, dass beide Konflikte durch bessere Diplomatie hätten verhindert werden können. Niemand hat sich mit den Kriegsparteien zusammengesetzt, um den Schaden zu erörtern, den ein andauernder militärischer Konflikt für den Planeten (und für die Träume von „Netto-Null“) bedeutet – ein Schaden, der sich auf Menschen weitab von den Schlachtfeldern auswirkt.

In ähnlicher Weise haben sich weder Kalifornien noch US-Bundesbeamte ausreichend Gedanken über die Umweltschäden (und die Haftung) für die jüngsten Großbrände gemacht.

Während die kalifornischen Steuerzahler Milliarden aufbringen mussten, um die jahrzehntelange Misswirtschaft der öffentlichen Versorgungsbetriebe zu beheben, hat die ehemalige Vorsitzende der Public Utilities Commission Loretta Lynch zugegeben, dass die PUC „unverschämte Kosten abgesegnet“ und den Versorgungsbetrieben erlaubt habe, „Waldbrände auf die teuerste und am wenigsten effektive Weise zu bekämpfen“.

Die Obama-Biden-Regierung hat 2009 den „Delta Smelt“ als gefährdet eingestuft, um höhere Einschränkungen bei der Wasserentnahme aus nordkalifornischen Flüssen zu rechtfertigen – Wasser, das früher für die Landwirtschaft und zum Füllen von Stauseen verwendet worden war. Auch hat niemand abgewogen, ob die Rettung einiger weniger Fische gegen den massiven Verlust von Wildtieren und Lebensraum durch unkontrollierte Brände abzuwägen ist.

Gouverneur Newsom hatte keine Antworten, ebenso wenig wie die Bürgermeisterin von Los Angeles Karen Bass, als die Waldbrände ganze Städte zerstörten, Berge von giftigem Schutt hinterließen und den jüngsten Regen und Schnee in eine Umweltbedrohung verwandelten.

Es ist ja nicht so, dass Kalifornien nicht wüsste, dass Waldbrände (von denen viele menschlichen Ursprungs sind) „jedes Jahr so viel Kohlendioxid ausstoßen wie fast 2 Millionen Autos“. Im Jahr 2020 waren Waldbrände nach dem Verkehr die zweitgrößte Quelle von Treibhausgasen in Kalifornien und erhöhten die Gesamtemissionen um etwa 30 %.

Der kalifornische Gesetzgeber hat sich jedoch geweigert, die durch Waldbrände verursachten Emissionen bei den Bemühungen um eine Verringerung der landesweiten Treibhausgasemissionen zu berücksichtigen. Da 30 % der Gesamtemissionen auf Waldbrände zurückzuführen sind, sollte man meinen, dass jeder Versuch, das von Gouverneur Newsom gesetzte Ziel einer Netto-Null-Emission bis 2045 zu erreichen, bessere Strategien zur Verringerung der Waldbrandemissionen beinhalten würde.

Offenbar gibt es in Sacramento eine Menge Vogel-Strauß-Effekte.

Wie die Epoch Times berichtet, sind die Kohlendioxid- (und Methan-) Emissionen leider nicht die einzigen Umweltschäden, die durch die (noch andauernden) Waldbrände in Los Angeles im vergangenen Monat entstanden sind. Allein zwei der Brände wüteten auf einer Fläche von etwa 160 km² und zerstörten mehr als 16.000 Häuser und Bürogebäude.

In der Folgezeit wird das Army Corps of Engineers 15 cm Erde von den beschädigten und zerstörten Grundstücken abtragen. Luft-, Wasser- und Bodentests sind aufgrund der durch die schrecklichen Brände freigesetzten Menge an geschmolzenen Elektroautos, Solarzellen, Gastanks, Lithium-Ionen-Batterien, Kunststoffen, Asbest und mehr notwendig.

Die Strände sind wegen der durch die jüngsten Regenfälle weggespülten Trümmer gesperrt. Die möglichen gesundheitlichen Schäden für diejenigen, die in die vom Feuer betroffenen Gebiete zurückkehren, könnten denen des Anschlags auf die Zwillingstürme ähneln.

Wo war die Sorgfaltspflicht, um die Auswirkungen dieser Brände zu minimieren?

Jane Williams, Geschäftsführerin von California Communities Against Toxics beklagt, dass keine Regierungsbehörde in Kalifornien zuverlässig die durch diese Brände freigesetzten Giftstoffe verfolgt.

Natürlich würde niemand behaupten, dass alle Waldbrände in den brandgefährdeten Gebieten Kaliforniens verhindert werden können – aber die meisten, wenn nicht sogar alle, lassen sich durch bessere Vorbereitung einigermaßen unter Kontrolle bringen.

Die Brände in Kalifornien waren zwar eine große Katastrophe in den USA, aber der Schaden, den sie angerichtet haben, verblasst im Vergleich zu den Schäden, die in Gaza, der Ukraine und Russland durch Kriege entstanden sind.

Im vergangenen Juni bezeichnete das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) die Umweltauswirkungen des Krieges im Gazastreifen als „beispiellos“, da alle dort lebenden Menschen einer Verschmutzung von Boden, Wasser und Luft ausgesetzt seien und die Gefahr bestehe, dass die natürlichen Ökosysteme irreversibel geschädigt würden. Die Exekutivdirektorin des UNEP, Inger Andersen, bat vergeblich um einen sofortigen Waffenstillstand, „um Leben zu retten und die Umwelt wiederherzustellen“.

Der Gazastreifen war kein Hymnus auf die Reinheit der Umwelt, bevor seine Führer die israelische Reaktion veranlasste. Diese verursachte bereits vor acht Monaten schätzungsweise 39 Millionen Tonnen Trümmer, die eine Gefahr für die menschliche Gesundheit und die Umwelt darstellen.

Wasser-, Sanitär- und Hygienesysteme waren bereits zerstört, Abfallentsorgungssysteme schwer beschädigt, Solarzellen in Schutt und Asche gelegt – dazu kamen Schwermetalle und explosive Chemikalien aus der Munition und die Verunreinigung des Grundwassers durch die Räumung des riesigen Tunnelsystems.

Aber hat irgendjemand die Hamas vor dem 7. Oktober 2023 eingeweiht und vor den ökologischen Folgen eines Krieges mit dem Nachbarn gewarnt, der den Gazastreifen mit Strom und anderen öffentlichen Gütern versorgt? Hat irgendjemand erkannt, dass das Hilfswerk der Vereinten Nationen stark mit Menschen besetzt war, die eher bereit waren, Krieg zu führen, als eine Wirtschaft im Gazastreifen aufzubauen?

Frontiers in Human Dynamics schlägt vor, dass die „Weltgemeinschaft“ damit beginnen kann, die dauerhaften Auswirkungen von Konflikten wie diesem zu mildern, indem sie sich mit den eigentlichen Ursachen des Konflikts befasst, nachhaltige Bemühungen um den Wiederaufbau unterstützt und den Umweltschutz selbst in vom Krieg zerrütteten Regionen fördert. Aber es wird das ganze Dorf brauchen, um die Kultur des Krieges und des Hasses zu ändern.

Während das UNEP die Umweltschäden im Gazastreifen als „beispiellos“ bezeichnet, ist die gesamte Zerstörung im Gazastreifen nur ein Bruchteil des menschlichen Todes, der Vertreibung und der Umweltzerstörung während des viel längeren Russland-Ukraine-Krieges, der die „Kornkammer der Welt“ verwüstet hat.

Die US-Helsinki-Kommission stellte im Juni letzten Jahres fest, dass ein Jahrzehnt russischer Aggression gegen die Ukraine der natürlichen und vom Menschen geschaffenen Umwelt in der Ukraine Schäden in Höhe von etwa 60 Milliarden Dollar zugefügt und das Land an den Rand des ökologischen Zusammenbruchs gebracht hat. Das war vor acht Monaten, und der Krieg geht weiter.

Die Kommission berichtete, dass weite Teile der Ukraine mit Landminen, giftigen Chemikalien und Schwermetallen verseucht sind; Hunderttausende Quadratkilometer landwirtschaftlicher Nutzfläche wurden dezimiert, Grundwasser verseucht und Naturschutzgebiete durch Brände vernichtet.

Die katastrophale Zerstörung des Staudamms von Nowa Kachowka hat die Bewässerung und die Abwasserentsorgung beeinträchtigt – und das ist nur eine grobe Beschreibung der anhaltenden Schäden, wobei die Schäden, die die Ukraine im Osten angerichtet hat, noch gar nicht darin enthalten sind.

Doch das UNEP hatte bereits 14 Monate zuvor die Umweltzerstörung beklagt, und auch das Europäische Parlament hatte Mitte 2023 über die Klimawandel-Bedrohung durch den Krieg berichtet. In einem toxikologischen Gutachten wurde festgestellt, dass das Völkerrecht vorschreibt, dass die Methoden der Kriegsführung unter „gebührender Berücksichtigung des Schutzes und der Erhaltung der natürlichen Umwelt“ durchgeführt werden müssen.

Aber glaubt irgendjemand ernsthaft, dass in Gaza oder der Ukraine in absehbarer Zeit ein „Wiederaufbau“ stattfinden wird? Oder dass der Wiederaufbau in Kriegsgebieten durch einen „gerechten und dauerhaften Frieden“ unterstützt wird, während die Ursachen dieser Konflikte nicht angegangen werden?

Die von der vorherigen Regierung angepriesene Konzentration auf die Umwelt war so stark auf technologische Lösungen ausgerichtet, die bestehende Industrien zerstörten, dass die notwendige Diplomatie zur Verhinderung zerstörerischer Kriege nicht in Betracht gezogen oder unternommen wurde. In ähnlicher Weise hat Kalifornien bei seiner Konzentration auf Fahrzeugemissionen und „Netto-Null“ die Vorrangstellung der Brandverhütung und -bekämpfung weitgehend ignoriert.

Es bleibt zu hoffen, dass die neue Führung in Washington – und auf dem ganzen Planeten – bessere Arbeit leistet.

Link: https://www.cfact.org/2025/02/12/fires-wars-undermine-net-zero-and-worse-2/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Feuer und Kriege unterminieren <em>Net Zero</em> – und schlimmer erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Migranten-Morde von München und Villach: „Die Herrschenden liefern die Menschen ans Messer!“ | Gerald Grosz

Migranten-Morde von München und Villach: „Die Herrschenden liefern die Menschen ans Messer!“ | Gerald Grosz

Migranten-Morde von München und Villach: „Die Herrschenden liefern die Menschen ans Messer!“ | Gerald Grosz

Ein 14-jähriger Junge in Kärnten, ein zweijähriges Kind und seine Mutter in München – brutal ermordet!

Während Familien trauern, feiert das politische Establishment weiter – abgehoben und kaltherzig. Sie predigen grenzenlose Toleranz, doch ihre Politik liefert unschuldige Menschen gnadenlos den Schlächtern aus.

Ein Kommentar des österreichischen DeutschlandKURIER🇩🇪-Kolumnisten Gerald Grosz.

The post Migranten-Morde von München und Villach: „Die Herrschenden liefern die Menschen ans Messer!“ | Gerald Grosz appeared first on Deutschland-Kurier.

An die Wand gespielt

An die Wand gespielt

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

An die Wand gespielt

An die Wand gespielt

Die Rede von J.D. Vance hat in der deutschen Politik Spuren hinterlassen. Doch statt auf das einzugehen, was er sagt, verkriecht sich die politische Elite in einer moralisierenden Wagenburgmentalität. Den Ton geben nun andere an – zum Glück. 

von Henning Hoffgaard

Auch am zweiten Tag nach der aufsehenerregenden Rede von US-Vizepräsident J.D. Vance auf der Münchner Sicherheitskonferenz wirkt die politische Elite in Deutschland noch immer wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen. Noch-Bundeskanzler Olaf Scholz verbittet sich jede Einmischung in „unsere Demokratie“ und Bald-Bundeskanzler Friedrich Merz klingt nicht viel anders. Dazwischen kann man noch Robert Habeck beim hilflosen Abstrampeln zusehen, das in ein hinterhergepöbeltes „Kümmere dich um deinen eigenen Kram“ ergoß.

Um den „eigenen Kram“ haben sich allerdings vor allem die Deutschen nicht gekümmert. Und dabei geht es nicht darum, daß deutsche Politiker sich liebend gerne in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten – auch der USA – eingemischt haben. Mit Wahlempfehlungen etwa, die drüben zwar eh keinen interessierten, daheim allerdings immerhin für ein wohliges „Haltungs“-Gefühl sorgten. Es geht schließlich um „Werte“ wie die „Demokratie“, die vor allem immer dann in höchster Gefahr schwebt, wenn die Bürger anders wählen als von Habeck, Scholz und Merz gewünscht.

Eben nicht „um den eigenen Kram“ gekümmert

Der „eigene Kram“ wäre gewesen, das eigene Land in eine Position zu versetzen, in der es nicht jeder Groß- und Mittelmacht ausgeliefert wäre. Weder aus dem Westen noch aus dem Osten. Dazu hätte es einer florierenden Volkswirtschaft bedurft, die man allerdings lieber fremden Bürokraten in Brüssel und eigenen Bürokraten in Berlin auslieferte. Die man mit irren Klimavorschriften und Rekordenergiepreisen zu Tode gängelt. Die man einem mäßig begabten Kinderbuchautor wie Robert Habeck anvertraute.

Zum „eigenen Kram“ hätte auch gehört, die eigenen Streitkräfte in die Lage zu versetzten, deutsche Interessen zu vertreten. Doch drei Jahre nach der „Zeitenwende“ steht es um die Bundeswehr schlechter als jemals zuvor. Eine Heeresflugabwehr gibt es nicht mehr, Kampfdrohnen schon gar nicht, und selbst das Aufstellen einer einzelnen Brigade im Baltikum wird zu einem kaum leistbaren Kraftakt. Jetzt soll es also die Wehrpflicht richten. Und da sind wir wieder bei J.D. Vance.

Für welche Werte soll gekämpft werden?

Für welche Werte sollen die künftig vielleicht Eingezogenen oder die militärisch Verbündeten denn zur Waffe greifen? Für Robert Habecks „Demokratie“? Für noch mehr Vielfalt, Terror und Masseneinwanderung? Für Zensur und Minister, die Strafanzeigen gegen Bürger im Akkord schreiben? Loyalität muß man sich verdienen. Vance legte den Finger in die Wunde, als er sagte, viele Politiker der EU – und damit auch Deutschland – klängen mittlerweile wie Sowjets.

Unterfüttert hat er das mit zahllosen Beispielen, die die Angesprochenen nicht in der Lage sind, zu widerlegen. Was sie nur noch wütender macht. Ein bißchen Selbstreflexion? Fehlanzeige. Dafür ganz viel Bunkermentalität und pseudopathetisches Geraune. Die bösen Amis verschwören sich schon wieder gegen die „anständigen“ Deutschen. So haben auch Joseph Goebbels und Karl-Eduard von Schnitzler schon argumentiert. Mit bekannten Ergebnissen.

Die Reaktionen sind entlarvend

Vance sagte, es sei ein großer Fehler, wenn man vor allem die eigenen Bürger als Feind abstempelt. Der Aufschrei, der dem folgte, sagt nichts anderes, als daß genau das aus Sicht der EU-Eliten ja offenbar richtig ist: Der Feind sitzt im Inneren, wählt falsch und hat ganz andere Vorstellungen von einem funktionierenden Staat als jene, die ihn so übel zugerichtet haben. Was für eine bittere und bösartige „Haltung“. Wer nach historischen Parallelen sucht, dürfte nicht in Weimar sondern in den letzten Wochen der untergehenden spanischen Republik 1938 und 1939 fündig werden.

Dem US-Vizepräsidenten ist es gelungen, die zunehmende weltweite Isolation der EU und Deutschlands offenbar und für jeden greifbar zu machen. Geopolitisch verfolgen und verfolgten die USA ganz andere Ziele als der traurige und militärisch impotente Rest-Westen in Brüssel und drumherum und auch inhaltlich haben sich die Vereinigten Staaten und die Meinungsregulierer hierzulande immer weniger zu sagen.

Vernunft ist keine deutsche Eigenschaft

Eigentlich müßte man in Berlin dankbar sein, so einen Schuß vor den Bug bekommen zu haben. Wenn jetzt nämlich das Ruder nicht herumgerissen wird, wird der nächste sitzen. Doch das ist nicht zu erwarten. Es ist auch keine besonders ausgeprägte Fähigkeit Deutschlands, Dinge – egal wie katastrophal und dümmlich sie sich schon entwickelt haben – nicht auch noch bis zum letzten Atemzug durchzuziehen.

So gesehen hat Vance das Licht eines freien, ernstzunehmenden und selbstbewußten Europas nicht ausgeknipst, wie jetzt häufig behauptet wird. Er hat – vielleicht ein letztes Mal – ein Streichholz in die Dunkelheit gehalten.

Der Beitrag An die Wand gespielt ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.

Trump fordert Bodenschätze für Militärhilfe: Selenskyj lehnt historischen Deal ab

Trump fordert Bodenschätze für Militärhilfe: Selenskyj lehnt historischen Deal ab

Trump fordert Bodenschätze für Militärhilfe: Selenskyj lehnt historischen Deal ab

Die Ukraine unter Führung von Präsident Selenskyj hat einen kühnen Vorschlag der Trump-Administration zurückgewiesen. Der Deal hätte Washington die Kontrolle über die Hälfte der ukrainischen Bodenschätze als Gegenleistung für die bisherige US-Militärhilfe eingeräumt.

Der ehemalige US-Präsident Trump, bekannt für seinen geschäftstüchtigen Ansatz in der Außenpolitik, hatte einen durchaus nachvollziehbaren Plan vorgelegt: Die USA sollten für ihre massiven Investitionen in die ukrainische Verteidigung mit Zugang zu strategisch wichtigen Rohstoffen entschädigt werden. “Wir überweisen der Ukraine Unsummen. Sie verfügen über wertvolle seltene Erden. Wir wollen eine Garantie für unsere Investitionen”, erklärte Trump mit seiner charakteristischen Direktheit.

Finanzminister Scott Bessent präsentierte Präsident Selenskyj am Mittwoch den schriftlichen Vorschlag, der eine 50-prozentige Beteiligung an ukrainischen Bodenschätzen im Wert von geschätzten 500 Milliarden Dollar vorsah. Die Ukraine, die über bedeutende Vorkommen an Lithium, Halbleiter-Neon, Beryllium, Uran und anderen strategischen Mineralien verfügt, zeigte sich jedoch zurückhaltend.

Selenskyj, der sich in München zu den Verhandlungen äußerte, besteht auf umfassenderen Sicherheitsgarantien von amerikanischer und europäischer Seite. Der ukrainische Präsident möchte zudem weitere Länder, insbesondere EU-Staaten, in die künftige Rohstoffgewinnung einbinden. Eine Strategie, die mehrere Optionen offenhält.

Trumps Vorschlag zeigt einmal mehr seinen pragmatischen Geschäftssinn: Statt endloser Militärhilfen ohne greifbare Gegenleistung, ein konkreter Deal mit klarem Mehrwert für amerikanische Interessen. In Zeiten, wo China den Markt für seltene Erden dominiert, wäre dies ein strategischer Coup gewesen.

Die Verhandlungen befinden sich noch in einem frühen Stadium, wie Selenskyj betonte: “Wir sind im Gespräch. Ich habe verschiedene Dialoge geführt.” Angesichts des anhaltenden Kriegszustands und des damit verbundenen Ausnahmezustands in der Ukraine bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickelt.