Kategorie: Nachrichten
Waffenstillstand in der Ukraine rückt näher: Der große geopolitische Umbruch | Felix Dirsch

Ein Waffenstillstand in der Ukraine rückt näher! Während sich Moskau und Washington verständigen, degradiert sich Europa auf dem geopolitischen Schachbrett zur Randfigur. Die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine wird es nicht geben, die Ostgebiete werden verloren sein – und die westlichen Sanktionen gegen Russland stehen vor dem Kollaps. Dieser Krieg war nur das Vorspiel einer neuen Weltordnung.
Ein Vortrag des Publizisten Prof. Dr. phil. Felix Dirsch.
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Aktuell veröffentlichtes geheimes CIA-Dokument enthüllt Radio-Propaganda
Ein kürzlich veröffentlichtes geheimes Memorandum der CIA vom 15. Mai 1953 zeigt, wie die US-Geheimdienste gezielte Radio-Propaganda als Waffe im Kalten Krieg einsetzten. Das Dokument mit dem Titel „Report On The Cold War Use of Radio Broadcasting by CIA“ beschreibt detailliert, wie die CIA Radioprogramme nutzte, um kommunistische Staaten zu beeinflussen und zu destabilisieren.
CIA-Radio als Mittel der psychologischen Kriegsführung
Das Memorandum, adressiert an den Chief of Political and Psychological Warfare, gliedert sich in mehrere Abschnitte und zeigt auf, wie Radio-Übertragungen systematisch als Propaganda-Instrument eingesetzt wurden.
- Abschnitt 1 befasst sich mit Radio als Waffe im Kalten Krieg. Besonders bemerkenswert ist die Feststellung, dass Länder, die den Kommunismus fürchteten, am wenigsten gegen die Propaganda unternahmen.
- Abschnitt 2 beschreibt die Fähigkeiten der CIA und die verschiedenen Techniken, die für geheime Radiosendungen zur Verfügung standen.
- Abschnitt 3 identifiziert die Zielgruppen der CIA-Propaganda und bewertet laufende und geplante Operationen.
- Abschnitt 4 analysiert die Hauptprobleme verdeckter Radiosendungen und mögliche Lösungen.
- Abschnitt 5 enthält Empfehlungen für zukünftige CIA-Operationen im Bereich der psychologischen Kriegsführung.
Gezielte Propaganda gegen kommunistische Regime
Das Dokument zeigt, dass die CIA gezielt Radioprogramme einsetzte, um die Bevölkerung kommunistischer Länder zu beeinflussen und Desinformation zu verbreiten. Laut dem Bericht war dies eine der effektivsten Waffen gegen den Kommunismus, da viele Länder nicht in der Lage waren, CIA-gesteuerte Radiopropaganda effektiv zu bekämpfen.
Interessant ist auch der Verweis auf sowjetische Störsender, die eingesetzt wurden, um CIA-Propaganda zu blockieren. Um diese zu umgehen, wurden alternative Sendefrequenzen genutzt und Informationen über die Verfügbarkeit von Radiosendern gesammelt.
Historische Bedeutung und Parallelen zur Gegenwart
Die Enthüllung dieses Dokuments bestätigt, dass die USA bereits in den 1950er Jahren gezielte Desinformationskampagnen als Waffe nutzten. Es zeigt, wie Medien als Mittel der Einflussnahme und psychologischen Kriegsführung eingesetzt wurden – eine Strategie, die auch heute noch in hybriden Kriegsführungsmodellen Anwendung findet.
Die Veröffentlichung dieses Memorandums wirft wichtige Fragen auf: Wie sehr haben CIA-Operationen den Kalten Krieg beeinflusst? Und welche Rolle spielt mediale Kriegsführung heute noch in geopolitischen Konflikten?
Die Nutzung von Propaganda als politische Waffe ist kein Relikt der Vergangenheit – sie bleibt auch in der modernen Informationskriegsführung ein zentrales Mittel der Machtprojektion.
Klimaneutralität im Grundgesetz ist der Selbstmord Deutschlands

Von MICHAEL LIMBURG (EIKE*) | Von besonderem Interesse hier und mit irren Folgen ist der Zusatzwunsch der Grünen den „Klimaschutz“ im Grundgesetz zu verankern. Dies geschieht nach einigem Hin- und Herr mit dem Satz:
„Der Bund kann ein Sondervermögen mit eigener Kreditermächtigung für zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur und für zusätzliche Investitionen zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2045 mit einem Volumen von bis zu 500 Milliarden Euro errichten.“
Dieser Satz erhebt die sog. Erreichung der Klimaneutralität zu einer nicht mehr zu rüttelnden Aufgabe. Er wird als Ergänzung in Artikel 109 des Grundgesetzes (GG) aufgenommen, um ein Sondervermögen zu ermöglichen und die Klimaneutralität als Ziel verfassungsrechtlich zu verankern.
Was aber ist Klimaneutralität? Das Umweltbundesamt (UBA) beschreibt Klimaneutralität im Kontext des Bundes-Klimaschutzgesetzes (KSG) als das Ziel, bis 2045 Netto-Treibhausgasneutralität zu erreichen. Dies bedeutet, dass die Emissionen von Treibhausgasen (THG) so weit reduziert werden, dass verbleibende Restemissionen durch natürliche oder technische Senken (z. B. Wälder, Moore oder CO2-Speicherung) ausgeglichen werden.
Konkret heißt es, dass Deutschland bis 2030 die THG-Emissionen um mindestens 65 Prozent (gegenüber 1990), bis 2040 um mindestens 88 Prozent senken und ab 2045 keine netto-positiven Emissionen mehr verursachen soll. Nach 2050 sollen sogar negative Emissionen angestrebt werden, also mehr THG gebunden als ausgestoßen werden. Die Bundesregierung verwendet den Begriff oft synonym mit „Treibhausgasneutralität“, wobei „Klimaneutralität“ im weiteren Sinne auch andere klimawirksame Faktoren (z. B. Albedo-Effekte) einschließen könnte, was jedoch in der Praxis meist auf THG reduziert wird.
Deutschland fällt zurück in die Armut des Mittelalters
Das aber ist technisch wie wirtschaftlich unmöglich, ohne dass Deutschland insgesamt in die Armut des Mittelalters zurückfällt.
Wenn bis 2045 keine Netto-positiv Emissionen mehr zulässig sind, und wir erinnern uns, alle Lebensvorgänge auf dieser Erde beziehen ihre Lebensenergie aus der Verbrennung, was wiederum aus der Energie entsteht, die im Kohlenstoff und dem Sauerstoff enthalten ist, dann war es das mit dem Wohlstand. Es ist vorbei! Per du!
Natürlich kann man mit neuen Schulden bspw. die Energieversorgung in Solar, Wind und anderes vorantreiben, übersieht dabei aber, dass die Energie, die zum Bau dieser Anlagen von der Gewinnung der Mineralien, über Verhüttung bis zur Produktion von Windrädern und PV-Anlagen – um nur diese zu benennen, bis zur Errichtung mit Riesenmengen Zement- und Stahlverstrebungen, aus dem Ausland kommen. Jedenfalls solange wir es uns hier leisten können. Und dann dort zu erhöhten THG-Emissionen führen. Daher wird man hierzulande technisch, wirtschaftlich schummeln, um gezielte den falschen Eindruck zu erwecken wir würden …ab 2045 keine netto-positiven Emissionen mehr verursachen soll.
Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit
Doch es kommt noch schlimmer. Jedes Gesetz, jede Vorschrift, jedes Gebot muss dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit unterliegen. Das sieht vor im Sinne des Grundgesetzes (insbesondere Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 20a GG), dass staatliche Maßnahmen geeignet, erforderlich und zumutbar sind, um ein legitimes Ziel zu erreichen. Klimaneutralität bis 2045 ist laut Definition ein ambitioniertes Ziel, das massive Emissionssenkungen und Investitionen erfordert. So findet man es im Internet. Während die Geeignetheit und die Erforderlichkeit, jedenfalls nach Vorgabe der schwarz-roten Koalition, vielleicht vorhanden sein sollte, ist es mit der Zumutbarkeit anders.
Denn diese Maßnahmen bedingen extrem hohe Kosten (z. B. 500 Milliarden Euro Sondervermögen, 500 Milliarden oder mehr für die Aufrüstung), Einschränkungen im Lebensstil (z. B. Verkehrsbeschränkungen) oder wirtschaftliche Belastungen könnten für daher anfangs bestimmte später fast alles Bevölkerungsgruppen unverhältnismäßig sein.
Doch auch diese Zumutbarkeit wurde dramatisch ausgeweitet, weil das Bundesverfassungsgericht betont hat, dass Klimaschutz nicht die Freiheitsrechte künftiger Generationen übermäßig einschränken darf, was auch Rückwirkungen auf heutige Maßnahmen hat. Damit werden die Menschen in Deutschland, ab sofort, von zwei Seiten unter Feuer genommen, und damit ihre Zumutbarkeit weiter ausgeweitet.
(Hinweis an unsere Leser: Leider haben wir derzeit immer noch große technische Probleme mit unserem Server. Deswegen ist das Hochladen von Bildern aktuell nicht möglich. Wir bitten um Ihr Verständnis)
*Auszug aus diesem Artikel von Michael Limburg auf EIKE
„Die Europäer sitzen auf Reservebank, ob sie auf Spielfeld dürfen, entscheiden die Cheftrainer“
Von Corona zur Ukraine: Die neue Massenpsychose

Der Soziologe Mattias Desmet bespricht in einem ausführlichen Essay, den gesellschaftlichen Übergang von einer massenpsychotischen Formation in die andere: Von Corona zur Ukraine. Zurück in die Massenpsychose: Der Soziologe Mattias Desmet sorgte mit seiner „Massenformationstheorie“ für weltweite Aufmerksamkeit. Aktuell sieht er die Gesellschaft wieder an einem entscheidenden Punkt. Mit einem ausführlichen Essay kommentiert er nun […]
Der Beitrag Von Corona zur Ukraine: Die neue Massenpsychose erschien zuerst unter tkp.at.
Laborunfall als „falsche Spur“?

Die Laborunfall-Theorie wurde jüngst iweder hervorgekramt. TKP kritisierte sie in mehreren Artikeln als falsch oder gezielte Ablenkung vom eigentlichen Thema. Der Verfasser geht aber hier noch einigen anderen Spuren nach, wie der frage warum China so im Mittelpunkt steht. Am 13.03.25 griff Paul Schreyer Presseberichte auf, der Bundesnachrichtendienst BND habe der Bundesregierung im März 2025 […]
Der Beitrag Laborunfall als „falsche Spur“? erschien zuerst unter tkp.at.
Nach Telefonat Trump-Putin: Selenskyj stellt Bedingungen für Frieden

Nach dem zweistündigen Telefonat zwischen Donald Trump und Waldmir Putin hat der ukrainische EU-Marionettenpräsident Wladimir Selenskyj Hoffnungen auf einen baldigen und dauerhaften Frieden gedämpft. Selenskyj erklärte, die wichtigste „rote Linie“ für Kiew bei möglichen Gesprächen über die Beilegung des Konflikts sei die Anerkennung von Gebietsverlusten. Dies wiederum ist aber bisher für Moskau eine Conditio sine qua non.
Selenskyj betonte: „Wir werden keine von der Russischen Föderation besetzten Gebiete anerkennen. Das ist eine Tatsache. Das ist die wichtigste rote Linie.“
Der ukrainische Präsident fügte hinzu, dass ein Stufenplan zur Beendigung des Konflikts, der die Aufhebung des Kriegsrechts und die Abhaltung von Wahlen vorsehe, erst nach Beginn eines Waffenstillstands ausgearbeitet werden sollte.
Kreml-Chef Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump hatten am Dienstag (18.März) gut zwei Stunden lang miteinander telefoniert. Eine Einigung auf eine allgemeine Waffenruhe kam dem Vernehmen nach nicht zustande. Putin, so hieß es russischen Medienberichten zufolge, habe sich aber aufgeschlossen gezeigt gegenüber dem Vorschlag des US-Präsidenten, wonach Russland und die Ukraine 30 Tage lang auf Angriffe auf die Energie-Infrastruktur verzichten sollten. Der russische Staatschef soll bereits einen entsprechenden Befehl gegeben haben, hieß es weiter.
Putin dankt Trump
Der Kreml veröffentlichte am Dienstagabend eine Erklärung zum Telefonat beider Präsidenten. Darin wird betont, dass Putin und Trump einen „ausführlichen und offenen Meinungsaustausch über die Lage in der Ukraine“ geführt hätten. Putin habe Trump für seine Bemühungen gedankt, die Feindseligkeiten und vor allem das Blutvergießen zu beenden.
Der russische Präsident bekräftigte demnach seine grundsätzliche Bereitschaft für eine friedliche Lösung des Konflikts und habe erklärt, dass er bereit sei, gemeinsam mit seinen amerikanischen Partnern an einer „gründlichen Prüfung möglicher Wege für eine umfassende, nachhaltige und langfristige Lösung“ zu arbeiten. Dies jedoch „unter Berücksichtigung der unbedingten Notwendigkeit, die Ursachen der Krise zu beseitigen und die legitimen Sicherheitsinteressen Russlands einzubeziehen“.
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Kla.TV-Offline – Workshop Teaser
“Magische Geldcomputer”: Musk enthüllt brisante Finanzpraktiken der US-Regierung
Elon Musk, der reichste Mann der Welt und Leiter der Abteilung für Regierungseffizienz, hat eine aufsehenerregende Behauptung aufgestellt: Die US-Bundesregierung verfüge über mindestens 14 “magische Geldcomputer”, die angeblich Geld aus dem Nichts erzeugen, um Zahlungen zu tätigen.
In einer Folge des Podcasts “Verdict” mit Senator Ted Cruz erklärte Musk: “Es handelt sich um Computer, die einfach Geld aus dem Nichts erschaffen können – das ist magisches Geld.” Auf die Nachfrage von Cruz, wie das funktioniere, antwortete Musk schlicht: “Sie geben einfach Zahlungen aus!”
Diese “magischen Geldmaschinen” befinden sich laut Musk und Cruz in verschiedenen Behörden: “Sie sind hauptsächlich im Finanzministerium, einige im Gesundheitsministerium, ein oder zwei im Außenministerium, einige im Verteidigungsministerium – ich glaube, wir haben 14 magische Geldcomputer gefunden.” Die Zahlungen, die diese Systeme generieren, sollen sich auf Billionen belaufen.
Bemerkenswert ist, dass Musks Beschreibung der “magischen Geldcomputer” auffallende Parallelen zur Modernen Geldtheorie (MMT) aufweist. Diese Wirtschaftstheorie behauptet, dass Regierungen mit Kontrolle über ihre Fiat-Währung, wie die Vereinigten Staaten, nicht durch Einnahmen oder Kreditaufnahmen eingeschränkt sind, sondern stattdessen einfach Geld in die Existenz “ausgeben” können. Die primäre Begrenzung für Ausgaben sei demnach nicht die Zahlungsunfähigkeit, sondern die Inflation.
Nathan J. Robinson, Herausgeber von Current Affairs, kommentierte entsprechend: “Ted Cruz und Elon Musk entdecken die Bombennachricht, dass MMT wahr ist.” Ein Account namens “The Debt Collective” argumentierte: “Die Bundesregierung gibt Geld aus dem Nichts aus. Sie ist nicht wie ein Haushalt, der einen Dollar haben muss, bevor er ihn ausgibt. Die Regierung ist der ‘Emittent’ des Dollars – also erschafft sie ihn.”
Kritiker der MMT, darunter der konservative Ökonom Arthur Laffer und Stephen Moore von der Heritage Foundation, warnen jedoch vor den Gefahren dieser Denkweise: “Die Geschichte ist übersät mit Nationen, die versucht haben, sich durch Ausgaben und Kredite zu Wohlstand zu verhelfen: das antike Rom, Deutschland zwischen den Weltkriegen, Argentinien, Großbritannien nach dem Krieg und in jüngerer Zeit Bolivien, Mexiko, Simbabwe, Griechenland und Venezuela.”
Musks Enthüllungen werfen grundlegende Fragen zur Finanzpolitik der US-Regierung auf. Während Befürworter der MMT argumentieren, dass die Geldschöpfung ein legitimes Werkzeug moderner Staaten sei, sehen Kritiker darin den Weg in eine gefährliche Inflation und wirtschaftliche Instabilität. Die Debatte über diese “magischen Geldcomputer” könnte weitreichende Auswirkungen auf das Verständnis von Staatsfinanzen und Geldpolitik haben.
Mein neues Buch ist da: “Im Zensurwahn – Die Aushöhlung von Freiheit und Demokratie“.
Aufgepasst, ihr Liberalen! Es gibt einen neuen Boss in der Stadt! (Der gleiche wie der alte Boss)
Von James Corbett

Es heißt oft, dass wir Dame spielen, während die Mächte, die es nicht sollten, Schach spielen.
Ich bin anderer Meinung. Ich denke, der durchschnittliche wahnhafte Etatist liest Comics, während die Oligarchen, die über ihn herrschen, wissenschaftliche Abhandlungen schreiben, in denen sie ihre Pläne zur Übernahme der Welt detailliert darlegen.
Lassen Sie mich also heute in einer Weise sprechen, die Joe Sixpack und Jane Soccermom verstehen können:

Nehmt das, ihr Liberalen!

Weint noch mehr, Wokesters!

Zermalmt Sand, ihr Statisten!
Das ist richtig, falls ihr es noch nicht gehört habt, es gibt ein NEUES Spiel in der Stadt! Raus mit der alten Garde der Zensoren und Schläger und Bankster und Big-Tech(nokratischen) Oligarchen und rein mit der glorreichen NEUEN Garde von . . ..
. . Moment, lasst mich in meinen Notizen nachsehen . . .
… mit der NEUEN Garde der Zensoren, Schläger, Bankster und Big-Tech-(nokratischen) Oligarchen!

Moment mal, was?! Die MAGA-jubelnden, Q Anon 2.0-unterstützenden, hopiumschlürfenden Wähler da draußen haben mir versichert, dass alle unsere Probleme gelöst werden und die Welt Händchen halten, Kumbaya singen und auf den Gräbern der Demokraten tanzen würde, da die Amerikaner bei der jüngsten Wahl-Nebenvorstellung „HÄRTER GEWÄHLT HABEN!“
®©. Oder so ähnlich.
Aber stattdessen bekommen wir Big-Tech-Oligarchen, die unsere Daten direkt aus der staatlichen Quelle beziehen, BlackRock, das Geschäfte abschließt, um seine Macht und seinen Einfluss noch weiter auszubauen, und eine ganz neue Art von militärisch-industriellen Kreaturen, die mit neuen KI-gestützten Kriegswerkzeugen Milliarden verdienen.
Was ist hier los? Finden wir es heraus.
Auf Wiedersehen ESG! (.. . Hallo „ethische Kriegsführung“!)

Falls Sie es noch nicht gehört haben: ESG ist tot!
Das ist richtig, der gesamte Investitionstrend „Umwelt, Soziales und Unternehmensführung“, den die Globalisten nutzten, um Billionen von Dollar an investierbarem Kapital in ihre Lieblingsprojekte und bevorzugten Unternehmen zu lenken (und weg von ihren Hassobjekten und ungeliebten Unternehmen), ist ins Stocken geraten, da BlackRock – das Unternehmen, dem alles gehört – im vergangenen Jahr sein soziales und ökologisches Engagement „aufgegeben“ hat, gefolgt von den Finanzoligarchen JP Morgan und State Street, die die Climate Action 100+ Group verlassen haben, und allen großen amerikanischen Banken, die aus der Net Zero Alliance ausgetreten sind.
NIMMT DAS, GLOBALISTEN!

. . . aber bevor wir unseren Siegestanz um den Scheiterhaufen der ESG beginnen, gibt es etwas, das Sie im Auge behalten sollten: Die ESG ist nicht tot, tot. Sie führt nur ein Rebranding für die Trump-Ära durch.
Nehmen Sie es vom Rothschild-Sprachrohr Financial Times, die letztes Jahr einen Gastkommentar mit dem Titel „ESG ist tot. Lang lebe ESG“ veröffentlicht hat, in dem argumentiert wird, dass ESG sich neu auf ‚wettbewerbsfähige Nachhaltigkeit‘ ausrichten muss, um die Öffentlichkeit wieder dazu zu bringen, die Absolute-Zero-Agenda zu akzeptieren.
Und was genau versuchen die Oligarchen mit diesem Taschenspielertrick neu zu vermarkten? Natürlich den militärisch-industriellen Komplex!
Das ist richtig, wie The Guardian berichtet, haben mehr als 100 Labour-Abgeordnete – denken Sie an „böse Demokraten“, wenn Sie ein verwirrter Amerikaner sind – einen offenen Brief unterzeichnet, in dem sie Finanzunternehmen auffordern, diese lästigen ESG-Regeln, die sie daran hindern, in Waffenhersteller zu investieren, „wegzufegen“. Schließlich heißt es in dem Brief: „Es gibt keine ethischere Investition, als dem ukrainischen Volk jede nur erdenkliche Unterstützung zu geben, die von seinen Verbündeten aufgebracht werden kann.“ Wer könnte dem widersprechen?
Und der Gipfel? Die Financial Times hat einen weiteren Gastkommentar veröffentlicht, in dem es heißt, dass „die Theorie des gerechten Krieges die Rüstungsindustrie weitgehend legitimiert“, was bedeutet, dass Investitionen in Bomben, Drohnen und andere Kriegswaffen tatsächlich ethisch vertretbar sind!
Lang lebe die ESG, in der Tat.
Aber Moment, es kommt noch schlimmer!
Apropos guter alter militärisch-industrieller Komplex …

LAUF IN DECKUNG, KRIEGSTREIBER! Prince of Peace Trump ist hier, um all diese ausländischen Angriffskriege ZU BEENDEN und HARMONIE IN DIE WELT zu bringen!

. . . es sei denn, Sie leben in Gaza, das heißt. Oder im Iran. Oder möglicherweise in Grönland.
Ja, seltsamerweise, obwohl seine glühenden Anhänger uns versichert haben, dass Trump den Ukraine-Krieg am ersten Tag beenden und der Welt in kurzer Zeit Frieden bringen würde, droht die neue Regierung eine unglaublich lukrative für den guten alten militärisch-industriellen Komplex zu werden.
Und nachdem Trump die NATO-Mitglieder dazu aufgerufen hat, ihre Verteidigungsausgaben auf 5 % des BIP zu erhöhen (zusätzlich zu den bereits rekordhohen globalen Verteidigungsausgaben), hat die EU bereits ihren Plan zur Wiederbewaffnung Europas vorgestellt!!!, indem sie 800 Milliarden Euro an die blutrünstigen Militärunternehmer-Geier verteilt.
Aber für diejenigen Comic-Leser, die von Superheld Trump verzaubert sind, gibt es auch in der näheren Umgebung kühne neue Ausgabenversprechen seiner Regierung. Nachdem er die Trottel dazu gebracht hatte, seine Pläne zur „Reduzierung von Verschwendung und Missbrauch im Pentagon“ zu unterstützen, gab US-Verteidigungsminister Hegseth bekannt, dass der Plan nicht darin bestehe, das Budget des Pentagons zu kürzen, sondern Mittel von veralteten Programmen in NEUE Programme für Terror und Blutvergießen umzuleiten! Wie sich herausstellt, bereitet sich das US-Militär nicht auf eine massive Budgetkürzung vor, sondern steht stattdessen kurz davor, von einer atemberaubenden Erhöhung der Militärausgaben um 150 Milliarden Dollar zu profitieren.
Und wer ist der Hauptnutznießer dieser Großzügigkeit? Eine neue Generation von Thielversian-KI-Waffenherstellern, die jetzt in Erwartung der Entwicklung kühner neuer Wege, um Zerstörung auf die Feinde des US-Außenministeriums herabregnen zu lassen, vor Vorfreude sabbern.
Wir haben bereits gesehen, wie (von Thiel gegründetes) Palantir und (von Thiel gesponsertes) Anduril eine neue Allianz eingegangen sind, um dem US-Militär „eine umfassende Palette neuer KI-Tools“ zur Verfügung zu stellen, mit denen Unschuldige auf der ganzen Welt abgeschlachtet werden können. Aber nicht nur die üblichen Verdächtigen erhalten einen gigantischen Schub. Mittlerweile gibt es mindestens 33 „Top“-Auftragnehmer, die um ein Stück vom Kuchen der trumpschen KI-Verteidigungsausgaben konkurrieren!
Aber ich weiß, was Sie denken …
Aber was ist mit BlackRock?

Haha! Die MAGA-Anhängerschaft ließ ihre Muskeln spielen, die Generalstaatsanwälte einiger Bundesstaaten schickten Drohbriefe, und BlackRock gab nach! Wie wir bereits gesehen haben, musste BlackRock vor all dem ESG- und DEI- und Netto-Null-Unsinn die Flucht ergreifen!
BÜCK DICH, BLACKROCK!

. . . Aber dann kam Anfang des Monats eine seltsame Geschichte ans Licht.
Sie erinnern sich, als Trump die Chinesen völlig in der Hand hatte, indem er den Panamakanal für Amerika zurückeroberte! . . . Nun, mit „Amerika“ meinte er BlackRock.
Das ist richtig, es stellte sich heraus, dass BlackRock das Konsortium leitete, das die Mehrheitsbeteiligung an den Häfen erwarb, die den Zugang zum Kanal kontrollieren.
Und in einer seltsamen Wendung der Formulierung berichtet ZeroHedge, dass dieser von BlackRock vermittelte Deal ein „Sieg“ für „America First“ sei. Offensichtlich verbergen sie also nicht einmal die Tatsache, dass „America First“ jetzt „BlackRock First“ bedeutet.
Tatsächlich wird es noch verrückter. Es stellt sich heraus, dass das gesamte Fiasko um den Panamakanal von Larry Fink, dem CEO von BlackRock, eingefädelt wurde! Wie letzte Woche bekannt wurde, hatte Fink bereits wenige Tage nach dem Einzug der neuen Regierung ins Oval Office mit Trump telefoniert, um ihm persönlich seinen Plan zum Aufkauf der Häfen vorzustellen. Trump musste offenbar nicht lange überzeugt werden, dass ein solcher Plan ein „Gewinn“ für seine Vision von Amerika wäre.
Aber nicht nur in Panama erntet BlackRock die Früchte dieser MBGA-Regierung (Make BlackRock Great Again!). In einem wichtigen neuen Artikel mit dem Titel „BlackRock First: How the World’s Largest Asset Manager is Gaining More Control Over America Under Trump“ legt Barry Lutz dar, wie BlackRock von diesen jüngsten politischen Kurswechseln profitiert, von der Übernahme Panamas bis hin zu strategischen Krypto-Reserven.
Und vergessen wir nicht die Big-Tech-Oligarchen!

Erinnern Sie sich noch daran, als diese bösen, zensierenden Big-Tech-Oberherren der Fluch eines jeden Freiheitsliebenden waren?
Nun, diese Zeiten sind lange vorbei!
NIMMT DAS, BIG TECH ZENSUR UND ÜBERWACHUNG!

Statt der schlechten alten Zeiten der Zensur und Unterdrückung, die wir unter diesen verrückten Silicon-Valley-Unternehmen der Linken Küste erlebt haben, haben wir jetzt eine schöne neue Ära der Zensur und Unterdrückung unter den basierten Memelords Broligarchs!
Ich meine, ja, Meta ist immer noch ein Unternehmen, das die Metaverse vorantreibt, KI manipuliert und ein gruseliger dystopischer Albtraum ist, aber Zuckerberg macht es den Linken heim, also, na ja … was soll’s!
Und ja, Präsident Musk ist immer noch ein zensurunterstützender, „KI zuerst“-fordernder, Gehirn-chippender, transhumanistischer, technokratischer Superschurke, aber er twittert viele lustige Memes, also, Mann, entspann dich!
Und das 500 Milliarden Dollar teure KI-Stargate-Projekt, das Trump anpreist? Und die neue Ära der mRNA-Krebsimpfstoffe, die diese Technologie angeblich ermöglichen wird? Und der Plan, KI zu nutzen, um jeden ständig und in Echtzeit zu überwachen? Alles ist gut!
Schließlich haben jetzt die Guten das Sagen! Richtig, liebe Comic-Leser?
Ja, für die Oligarchen lief es noch nie besser!
OK, Sie haben es jetzt verstanden. Der neue Boss ist wie der alte Boss.
Aber da wir nicht mehr über „den Mann“ sprechen können, ist die Hälfte der Bevölkerung, die früher vorgab, sich für diese Themen zu interessieren, zu sehr damit beschäftigt, über die „aufgeweckten Liberalen“ zu lachen, um zu bemerken, dass die Tyrannei immer schneller voranschreitet.
Hier habt ihr es, Etatisten. Hier ist eure Comic-Fantasie:

Aber hier ist die Realität:
Krieg und Blutvergießen? Check.
Militärische Auftragnehmer, die in Blutgeld schwimmen? Check.
BlackRock und die Bankster, die an Macht gewinnen? Check.
Big-Tech-Oligarchen, die sich einen Blankoscheck für ihre KI-gesteuerte technokratische Übernahme ausstellen? Check.
Es kann allerdings ganz schön anstrengend sein, all dies den Comic-Lesern zu erklären, die in ihren Cartoon-Fantasien gefangen sind. Wenn die Leute doch nur ein echtes Buch aufschlagen und etwas über die Neue Weltordnung erfahren würden, die hier errichtet wird.
(Hey, man darf doch wohl noch träumen, oder?)
Westliche Experten sollten aufhören, idiotischen Unsinn über Russlands Wirtschaft zu schreiben
Ian Proud
In diesem Zermürbungskrieg wird der Ukraine und Europa als Erstes das Geld ausgehen.
Owen Matthews zählt zu den ausgewogeneren Mainstream-Kommentatoren des Ukraine-Kriegs. Er versucht nicht, die eine Seite zu verteufeln, sondern einen Schritt zurückzutreten und das Gesamtbild zu betrachten.
Deshalb war ich schockiert über seinen Artikel diese Woche im Independent.
„Die russische Wirtschaft steht am Rande des Zusammenbruchs, und Putin weiß es“, lautete die Schlagzeile.
Ich habe dieselbe Schlagzeile seit 2014 über hundert Mal in unterschiedlicher Form gelesen, unter anderem während meiner Tätigkeit als Wirtschaftsberater an der britischen Botschaft in Moskau.
Ich warte immer noch darauf, dass sie sich als richtig erweist.
Erstens waren einige der Daten in Matthews’ Artikel objektiv falsch.
Der Rubel hat seit Putins Einmarsch auf der Krim 2014 mehr als die Hälfte seines Wertes verloren.
Falsch. Er liegt nur noch bei etwa einem Drittel seines Wertes vom Frühjahr 2014. Und wie ich schon oft betont habe, ist ein schwacher Rubel seit Ende 2016 ein explizites Element der russischen Geldpolitik, um die Auswirkungen starker Energiepreisschwankungen abzufedern. Dies verhalf Russland 2022 zu Rekordsteuereinnahmen, da die Kombination aus himmelhohen Energiepreisen und einem extrem niedrigen Rubelkurs potent war. Das ist einfache Ökonomie.
„Über 600 Milliarden Dollar der Devisenreserven des Kremls wurden in westlichen Banken eingefroren.“
Auch falsch. Die Zahl liegt bei weniger als 300 Milliarden Dollar, und Russland verfügt immer noch über den gleichen Wert an verfügbaren Reserven, der die Importe von über einem Jahr abdecken würde.
Ich könnte noch weitermachen, werde es aber nicht tun. Matthews ist als Historiker bekannt, nicht als Ökonom. Ich behaupte auch nicht, Ökonom zu sein, aber ich kann zählen.
Im Großen und Ganzen bestreite ich die wirtschaftlichen Gegenwinde nicht, auf die Matthews hinweist, wenn auch ungeschickt. Der durch den Krieg und den Bevölkerungsrückgang in Russland verursachte Engpass auf dem heimischen Arbeitsmarkt stellt ein Problem dar. Massive fiskalische Anreize überhitzen die Wirtschaft und führen zu einer hohen Inflation. Ich würde allerdings argumentieren, dass 9 % nicht „wild“ sind; in Venezuela sind es 1 Million Prozent.
Russland hat das jedoch schon einmal erlebt. Die Inflation überschritt im November 2014 nach dem Ölpreisverfall die 9-%-Marke und fiel erst Anfang 2016 wieder unter dieses Niveau. Zu Beginn des Krieges in der Ukraine erreichte sie erneut einen Höchststand von 18 %. Die Zinsen in Russland sind derzeit mit 21 % extrem hoch, wurden aber im Dezember 2014 erneut auf 17 % angehoben.
Matthews weist nicht zu Unrecht auf diese berechtigten wirtschaftlichen Herausforderungen hin. Der Punkt ist, dass weder Inflation noch Zinsen jemals ein ausreichender Grund für Präsident Putin sein werden, den Kurs in der Ukraine zu ändern.
Weder jetzt, noch 2014, noch zu irgendeinem Zeitpunkt seit Beginn der Ukraine-Krise. Er hat sich stets dafür entschieden, wirtschaftliche Verluste hinzunehmen und die politischen Folgen zu bewältigen, um angesichts des westlichen Wirtschaftsdrucks nicht nachgeben zu müssen.
Wie so viele Mainstream-Experten skizziert Matthews kurz die wirtschaftliche Lage der Ukraine, bevor er weitermacht, als gäbe es „nichts zu sehen“.
Bequemerweise geht er nicht auf die mathematischen Grundlagen ein, wie Europa die Stromversorgung in Kiew gewährleisten und gleichzeitig von der Leyens 800-Milliarden-Dollar-Wiederaufrüstungsprogramm finanzieren wird.
Auch hat er nicht bedacht, was dies für die europäischen Bürger bedeuten würde, die zunehmend die Sinnhaftigkeit der Finanzierung eines ewigen Krieges hinterfragen, den die Ukraine nicht gewinnen kann.
Oder er hat den Zusammenhang zwischen der selbstzerstörerischen Kriegspolitik der scheinbar globalistischen europäischen Staats- und Regierungschefs und dem Anstieg der Popularität kriegsfeindlicher nationalistischer Parteien in ganz Europa betrachtet.
Owen Matthews geht nicht auf den drohenden Staatsbankrott der Ukraine und den darauf folgenden Zusammenbruch ihrer Währung ein. Oder die Sorge, dass die Ukraine angesichts ihres strukturellen Leistungsbilanzdefizits keine Möglichkeit hat, als unabhängige, souveräne Nation zu existieren, außer – Sie ahnen es schon – durch Almosen westlicher Staaten. Auch nicht, wie die immensen Kosten der Rettung der Ukraine zusätzlich zu den bereits oben genannten Eventualverbindlichkeiten auf Europa abgewälzt werden sollen.
Matthews schlägt vielmehr vor, dass Europa mehr von dem tun muss, was es seit elf Jahren erfolglos tut: mehr Sanktionen verhängen, obwohl über 90 % der einzelnen Sanktionen absolut wirkungslos sind.
Er lässt außer Acht, dass Russland seit elf Jahren in Folge unter Sanktionen steht, das am stärksten sanktionierte Land der Welt ist und dennoch schneller wächst als Europa, wobei dieses Wachstum zweifellos auf solidem fiskalischen Fundament steht.
Dennoch schlägt er vor, Europa könnte sich endgültig und unwiderruflich vollständig vom russischen Gas abschneiden. Es besteht kein Grund, sich mit der offensichtlichen wirtschaftlichen Wahrheit zu befassen, dass die höheren Energiekosten in Europa auf ein enormes Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zurückzuführen sind, das weder die USA noch Russland erleben. Der Gedanke, dass die Deindustrialisierung Europas durch die politische Entscheidung, 90 Prozent der russischen Gaslieferungen über Pipelines zu kappen, beschleunigt wurde, wird nicht weiter beachtet.
Wie jeder andere britische Mainstream-Kommentator, der mehr Sanktionen und weniger Gas fordert, hat sich auch Owen Matthews für die einfache Option entschieden.
Vermutlich um mit seinem kalorienarmen Kommentar einen Mehrwert zu bieten, unterstützt Owen Matthews ukrainische Drohnenangriffe auf jegliche Energieinfrastruktur, die die Lieferung russischen Gases nach Europa ermöglicht. Sichtlich beeindruckt von der Zerstörung der NordStream-Pipeline, wie ein pickeliger Teenager, der einen Bond-Film aus den Siebzigern sieht, hält er industriellen Terrorismus für eine legitime politische Option westlicher Staats- und Regierungschefs.
Ich würde seinen Artikel gerne für furchtbar halten. Aber in Wahrheit unterschied er sich nicht von praktisch jedem anderen Mainstream-Artikel des britischen Glavlit über die russische Wirtschaft, den ich in den letzten elf Jahren gelesen habe.
Und der Punkt ist: Es lag nicht daran, dass er mit objektiv unwahren Daten übersät war.
Es lag nicht am Mangel an wirtschaftlichen Analysen oder daran, dass die größere wirtschaftliche Herausforderung, vor der die Ukraine steht, nicht ausreichend beleuchtet wurde.
Es lag nicht einmal an den krassen und offen gesagt gefährlichen politischen Empfehlungen. Es lag daran, dass Owen Matthews, wie so viele andere Journalisten, die ich für schwächer gehalten hatte, den Kern der Sache verfehlte. Er verfehlte den Kern völlig, unverantwortlich und idiotisch.
Trotz der offensichtlichen wirtschaftlichen Herausforderungen, vor denen Russland aufgrund des Krieges in der Ukraine steht, wird seine Wirtschaft den Schock des Krieges immer besser verkraften können als die Ukraine.
Jedes Argument, Russland stärker zu bestrafen, wird Putin nur ermutigen, weiterzukämpfen.
In diesem Zermürbungskrieg werden der Ukraine und Europa als Erstes das Geld ausgehen. Und da Trump den amerikanischen Geldhahn zudreht, wird dieser Knackpunkt viel früher kommen.
„UnsereDemokratie“ und die hohen Trauben

Von RAINER K. KÄMPF | Im selbst erhöhten „Werte“europa, und besonders in „unserer“ buntesdeutschen Demokratie gefällt man sich in der Pose, über die Ukraineverhandlungen zwischen Putin und Trump zu lästern. Man echauffiert sich genüsslich, Trump hätte so gut wie nichts erreicht und die Russen hätten das Sagen. Na ja, wenigstens das stimmt. Nicht wer militärisch auf dem Rückzug ist, bestimmt den Kurs, sondern der, der die Hauptkampflinie beständig gen Westen verschiebt.
Dass nun Donald Trump trotz dieser Tatsache einen Prozess in Gang gesetzt hat, der Verständigung ermöglicht, liegt einzig und allein darin begründet, dass er eine friedliche Lösung anstrebt und will. Ganz im Gegensatz zu den katzentischuntauglichen Westeuropäern.
Denen pfuscht der US-Präsident gehörig ins Handwerk, führt er sie doch zwangsläufig vor und entlarvt sie radikal.
Man kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass besonders die konfliktlüsterne Horde um Friedrich den Wirbellosen, bald grottendämlich guckt, wenn nämlich an der Ostfront Ruhe einkehrt, die Russen sich der friedensbasierten Konsolidierung der Wirtschaft widmen und Berlin dasteht wie Max an der Sonne, weil so gar niemand eine auch nur unterschwellige russische Bedrohung verorten kann.
Der Ehrenvorsitzende des Council on Foreign and Defence Policy, Prof. Sergei Karaganow, analysiert den Status quo ganz hervorragend, der die Grundlage für die Zukunft darstellen wird:
„Selbst zum Ende der Amtszeit von Präsident Biden haben sie noch versucht, eine weitere Kriegsphase zu provozieren und die Verantwortung auf Trump und Putin abzuschieben, doch beide haben diesen Trick nur zu gut verstanden!“
Weil Trump und Putin das Spiel verstanden haben, verhandeln eben nur die beiden. Dass die Kamarilla um Biden versenkt wurde, scheint noch nicht so richtig über den Teich geschwappt zu sein. Wann die Nachricht in Berlin wahrgenommen werden wird, weiß niemand. Zu hoffen bleibt, es möge nicht allzu spät sein …
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PI-NEWS-Autor Rainer K. Kämpf hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.

