Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Die Politbombe in Anlage 3 –  Neue Hausordnung des Bundestags

Die Politbombe in Anlage 3 –  Neue Hausordnung des Bundestags

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Die Politbombe in Anlage 3 –  Neue Hausordnung des Bundestags

Die Politbombe in Anlage 3 –  Neue Hausordnung des Bundestags

Seit einem Monat hat der Bundestag eine neue, deutlich verschärfte Hausordnung. Offiziell geht es darum, Extremisten aus dem Parlament herauszuhalten. Kritiker warnen dagegen vor Willkür. Dürfen die AfD-Abgeordneten bald keine AfD-Mitglieder mehr beschäftigen?

von Henning Hoffgaard

Der Teufel steckt bekanntlich im Detail. Im Fall der Hausordnung des Deutschen Bundestags versteckt sich der Beelzebub in „Ziffer III. 2. der Anlage 3 der ZuV“, wie es im Bürokratendeutsch des Parlaments heißt. Dahinter verbirgt sich die „Erklärung zum Datenschutz anläßlich des Antrages zum Betreten des Deutschen Bundestages“. Was harmlos klingt, birgt einen erheblichen politischen Sprengstoff. Denn: Dort wird definiert, unter welchen Voraussetzungen Besuchern aber auch Mitarbeitern des Parlaments, der Fraktionen und der Abgeordneten der Zugang zum Bundestag verwehrt werden kann.

Bis zum 10. März ging es dabei vor allem um rechtskräftige Verurteilungen bei schweren Straftaten, Staatsschutzdelikten oder wenn Erkenntnisse zur organisierten Kriminalität oder Rauschgiftdelikten bestehen, „die darauf schließen lassen, daß künftig solche Straftaten begangen werden“.

Verfassungsschutz darf mitreden

Seit dem 10. März allerdings wurde der Kriterien-Katalog erheblich erweitert. Eine Zuverlässigkeit liegt nun ebenfalls nicht vor, wenn es um Bestrebungen gegen die „freiheitlich demokratische Grundordnung“, den „Gedanken der Völkerverständigung“ oder „sonstige verfassungsfeindliche Aktivitäten oder sicherheitsgefährdende oder geheimdienstliche Tätigkeiten im Geltungsbereich des Grundgesetzes“ geht und diese „nach Abwägung aller Umstände des Einzelfalles ein Risiko für die Funktions- und Arbeitsfähigkeit, die Sicherheit, Integrität oder Vertrauenswürdigkeit des Deutschen Bundestages oder sonstiger parlamentarischer Rechtsgüter“ darstellen.

Die Politbombe in Anlage 3 -  Neue Hausordnung des BundestagsAusschnitt aus der neuen Hausordnung des Bundestages.

Betroffen davon sind insbesondere Personen, die in den vergangenen vier Jahren Vereinigungen unterstützt haben, die vom Bundesverfassungsgericht verboten wurden oder eine „Organisation unterstützen oder unterstützt haben oder deren Mitglieder sind oder waren, die im Verfassungsschutzbericht des Bundes oder eines Landes als extremistische Organisation aufgeführt ist oder wurde“, wie es etwas kryptisch heißt.

Dürfen eigene Parteimitglieder bald nicht mehr angestellt werden?

Unter die letztere Kategorie fallen auch der mittlerweile aufgelöste Bundesverband der ehemaligen AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ (JA) sowie die AfD-Landesverbände in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Heißt das also, daß die Abgeordneten der AfD keine Mitarbeiter aus der langjährigen eigenen Jugendorganisation anstellen dürfen? Und wird AfD-Mitgliedern aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt der Zutritt zum Bundestag verwehrt?

Ganz so einfach ist es nicht. Denn es handelt sich um eine Kann-Bestimmung. Auf Anfrage teilt ein Sprecher des Bundestages mit, daß zwar auf Grundlage der Hausordnung „ein Antrag auf Ausstellung eines Bundestagsausweises oder für die Zugangsberechtigung zu den IT-Systemen des Deutschen Bundestages abgelehnt werden“ könne, wenn „begründete Zweifel an der Zuverlässigkeit der antragstellenden Person bestehen“. Allerdings werde jeder „konkrete Einzelfall“ von der Bundestagsverwaltung geprüft und rechtlich bewertet. Und da es sich bei der Entscheidung um einen Verwaltungsakt handelt, kann gegen diesen auch vor den Gerichten geklagt werden.

AfD: Hausordnung „greift tief in die Rechte und Freiheiten der Abgeordneten ein“

Dennoch zeigt sich die AfD alarmiert. „Die neue Hausordnung – von der Präsidentin mit Unterstützung von Union, SPD und Grünen so verkündet – greift tief in die Rechte und Freiheiten der Abgeordneten ein“, warnt der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, gegenüber der Redaktion. Insbesondere die Tatsache, daß nun auch Erkenntnisse der Verfassungsschutzämter bei der Bewertung, ob jemand ein Sicherheitsrisiko darstellt, abgefragt werden, bringt den Politiker auf die Palme. „Viele Jahrzehnte lang reichte ein unbeflecktes polizeiliches Führungszeugnis aus, um Mitarbeitern den Zugang zum Bundestag zu ermöglichen, soll jetzt der sogenannte Verfassungsschutz eine entscheidende Rolle spielen.“ Die Ämter seien „den Innenministern unterstellt – und diese mißbrauchen ihn zu parteiischen Zwecken – gegen den politischen Wettbewerber AfD“, monierte Baumann.

Auf einen anderen Aspekt weist sein Bundestagskollege Stephan Brandner hin. „Eingeführte und definierte Rechtsbegriffe wie ‘Gefahr’ werden durch neu eingeführte unbestimmte Begriffe, wie ‘Risiko’ ersetzt.“ Wer künftig als unzuverlässig erklärt werde – befürchtet Brandner – bekomme auch keinen Zugang zu den IT-Systemen des Bundestages „und somit ein faktisches Berufsverbot“.

Juristen treten auf die Bremse

Gibt es denn schon Fälle, bei denen Mitarbeiter der AfD keinen Hausausweis bekommen haben, weil ihnen die Verfassungstreue abgesprochen wird? „Bei der Fraktion gibt es noch keinen Fall, bei dem Mitarbeitern der Zutritt zum Bundestag oder zu seinen IT-Systemen verwehrt wurde.“ Bei den Mitarbeitern der Abgeordneten habe man noch keinen vollständigen Überblick, heißt es von Baumann.

Einen generellen Ausschluß von AfD- oder ehemaligen JA-Mitgliedern gibt es bisher nicht. Nach AN-Informationen haben zahlreiche Funktionäre der mittlerweile aufgelösten Jugendorganisation bereits einen Hausausweis erhalten – darunter auch frühere Landesvorsitzende der JA.

Bayern scheiterte mit Gehaltsentzug

Das dürfte auch daran liegen, daß Juristen einen Ausschluß von Tätigkeiten im Bundestag nur wegen der Mitgliedschaft einer vom Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextrem“ eingestuften Gruppierung bisher verneinen. In einem Gutachten für den Bundestag des Bonner Rechtswissenschaftlers Klaus Ferdinand Gärditz, das der Redaktion„Aus der abstrakten Mitgliedschaft läßt sich noch nicht der Schluß ziehen, daß jedes Mitglied einer Partei oder Organisation automatisch ein Sicherheitsrisiko begründet.“ Es bedürfe stets einer Einzelfallprüfung.

Wie hoch die Hürden sind, jemandem die Arbeit in einem Parlament zu verwehren, mußte zuletzt Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) erfahren. Dort wurden Pläne, vier Mitarbeitern von AfD-Abgeordneten wegen deren Mitgliedschaft in der vom bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz als extremistisch eingestuften Burschenschaft Danubia zu streichen, schnell wieder auf Eis gelegt. Ein dann in Auftrag gegebenes Gutachten kam zu dem Ergebnis, daß solche Maßnahmen nur in bestimmten Ausnahmefällen möglich wären. Etwa bei der Spionage für einen fremden Staat – was ohnehin unter Strafe steht.


Allzu lange hofften allzu viele, die AfD wäre nur eine vorübergehende Störung deutscher Normalität. Ab- und Ausgrenzen schien auszureichen, um mit der neuen Partei fertigzuwerden. Das erwies sich als Irrtum. Der Umgang des politischen und medialen Establishments mit den verhassten “Rechtspopulisten” bewirkte das genaue Gegenteil.

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Fristlos gekündigt wegen „rechtem“ Meme auf Instagram

Fristlos gekündigt wegen „rechtem“ Meme auf Instagram

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Fristlos gekündigt wegen „rechtem“ Meme auf Instagram

Fristlos gekündigt wegen „rechtem“ Meme auf Instagram

Ein privater Instagram-Beitrag einer Mitarbeiterin der Ausländerbehörde führt zu einer fristlosen Kündigung, da dieser nach Ansicht des Arbeitgebers „rechts“ gewesen sei.

von Manfred Ulex

Eine Mitarbeiterin einer Ausländerbehörde wurde wegen eines Beitrags auf ihrem privaten Instagram-Profil ohne vorherige Abmahnung fristlos gekündigt, wie der Anwalt der Betroffenen, Dubravko Mandic, auf der Kurznachrichtenplattform X erklärte. Der beanstandete Beitrag zeigte demnach ein Bild von zwei Hunden, die in einer Sprechblase erklärten: „Wir brauchen gültige Pässe, um in die EU einzureisen.“ Neben den Hunden war eine Gruppe afrikanischer Männer auf einem Boot mit der Sprechblase „WIR NICHT“ abgebildet. Für den Arbeitgeber war dieser private Beitrag der Grund, die Betroffene fristlos zu kündigen, so Mandic.

Meine Mandantin veröffentlichte in ihrer Freizeit auf ihrem privaten Instagram-Profil ein Bild als sogenannte Story. Es zeigt zwei Hunde mit einer Sprechblase: „Wir brauchen gültige Pässe, um in die EU einzureisen“. Daneben befindet sich eine Gruppe afrikanischer Männer auf einem… pic.twitter.com/JjfepYSpqA

— Dubravko Mandic (@DuMandic) April 3, 2025

Kündigung trotz freier Meinungsäußerung

Der Vorwurf des Arbeitgebers lautete demnach, das Bild sei „rechts“. Für seine Mandantin, die in einer Ausländerbehörde arbeitet, war dies ein deutlicher Schock, erklärt Mandic. Offenbar sei die veröffentlichte Meinung, die keine strafrechtliche Relevanz habe und vollumfänglich von der Meinungsfreiheit gedeckt sei, als Kündigungsgrund herangezogen worden.

Die politische Dimension dieses Vorfalls werde noch deutlicher, wenn man bedenke, dass der Arbeitgeber, ein öffentlicher Dienst, eine von der Regierungsmeinung abweichende Äußerung offenbar als Grund für eine außerordentliche Kündigung ansehe, kritisiert Mandic.

Rechtsstreit geht weiter

Seine Mandantin habe gegen die Kündigung geklagt, weil sie sich zu Unrecht benachteiligt fühle. Das Landratsamt, das die Kündigung ausgesprochen hat, weigere sich jedoch, eine Abfindung zu zahlen. Ein weiterer Punkt, der für Empörung sorgt, ist die Vermutung, dass die Kassen des Landratsamtes vermutlich leer sind, was der wahre Grund für die Verweigerung einer Abfindung sein könnte. Der Rechtsstreit werde aber fortgesetzt.

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Teil 3: Ausschaltung von Oppositionsparteien wie der AfD

Über den neuen Koalitionsvertrag könnte man eine sehr lange Artikelserie schreiben, aber ich will mich auf eine kurze Serie beschränken, in der ich auf die Themen eingehe, die Meinungs- und Pressefreiheit betreffen. Die neue Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag erklärt, wie die Regierung gegen die Opposition vorgehen will. Statt des Verbotes beispielsweise der AfD wird ein […]
Der Koalitionsvertrag und die Abschaffung der Demokratie in Europa

Der Koalitionsvertrag und die Abschaffung der Demokratie in Europa

Der Koalitionsvertrag und die Abschaffung der Demokratie in Europa

Dieses Mal haben wir Anti-Spiegel-TV schon Anfang der Woche aufgenommen, als der Koalitionsvertrag noch nicht öffentlich war. Trotzdem haben wir über das, was daraus schon bekannt war, gesprochen und wie der inzwischen öffentliche Koalitionsvertrag gezeigt hat, lagen wir in allem richtig: Demokratie und Meinungsfreiheit werden weiter eingeschränkt, was jedoch ein Phänomen in ganz Europa ist, […]

Und täglich grüßt die Asyl-Verarsche: Neuer Afghanen-Jet im Anflug!

Und täglich grüßt die Asyl-Verarsche: Neuer Afghanen-Jet im Anflug!

Und täglich grüßt die Asyl-Verarsche: Neuer Afghanen-Jet im Anflug!

Gerade erst haben Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, Programme zur Aufnahme von Migranten aus Afghanistan zu beenden. Nun berichtet die „Bild“-Zeitung, dass ein neuer Flieger mit Afghanen an Bord in der K-Woche in Deutschland landen soll.

Unter den Passagieren, die am kommenden Mittwoch (16. April) zunächst nach Leipzig geflogen werden, sollen sich demnach aber nur fünf sogenannte Ortskräfte mit 19 Familienangehörigen befinden. Der Flug erfolgt, obwohl sich Union und SPD im gerade erst ausgehandelten Koalitionsvertrag auf den Stopp von Aufnahmeprogrammen von Migranten aus Afghanistan geeinigt hatten. Darin heißt es: „Wir werden freiwillige Bundesaufnahmeprogramme so weit wie möglich beenden (zum Beispiel Afghanistan) und keine neuen Programme auflegen.“

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Teil 2: Gesetz über ausländische Agenten geplant

Über den neuen Koalitionsvertrag könnte man eine sehr lange Artikelserie schreiben, aber ich will mich auf eine kurze Serie beschränken, in der ich auf die Themen eingehe, die Meinungs- und Pressefreiheit betreffen. Die neue Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag angekündigt, dass Deutschland nun auch eine Gesetz über ausländische Agenten bekommen soll. Für alle Leser, die neu […]
Teil 1: Ausweitung der Zensur

Teil 1: Ausweitung der Zensur

Teil 1: Ausweitung der Zensur

Über den neuen Koalitionsvertrag könnte man eine sehr lange Artikelserie schreiben, aber ich will mich auf eine kurze Serie beschränken, in der ich auf die Themen eingehe, die Meinungs- und Pressefreiheit betreffen. Dem Wahrheitsministerium ist im neuen Koalitionsvertrag ein ganzes Kapitel mit der Überschrift „Umgang mit Desinformation“ gewidmet. Ich werde das hier komplett zitieren und […]

Die COVID-„Pandemie“ – nichts als Lügen!

Am 20. Januar 2020 wurde die erste Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus in Deutschland festgestellt. Am 10. März wurden Großveranstaltungen ab 1000 Teilnehmern abgesagt, am 22. März folgten weitere massive Einschränkungen im öffentlichen Leben, ab 29. April galt eine Maskenpflicht, es folgten Reisebeschränkungen, Test- und Quarantänepflichten.

Im Dezember 2020 erhielt der mRNA-Impfstoff Comirnaty (BioNTech/Pfizer) als erster COVID-19-Impfstoff die bedingte Marktzulassung. Einige Monate später gab es zahlreiche Beschränkungen für Ungeimpfte im öffentlichen Leben (2G/3G-Regeln). Ab 24. November 2021 galt eine Impfpflicht bei der Bundeswehr, am 15. März 2022 trat die einrichtungsbezogene Impfpflicht im Gesundheitswesen in Kraft. Eine allgemeine Impfpflicht wurde angestrebt, jedoch konnte keiner der Entwürfe bei der Abstimmung im Bundestag im April 2022 die erforderliche Mehrheit erlangen. Die 2G/3G-Einschränkungen liefen im März 2022 im Inland aus, für Auslandsreisen im Juni 2022. Die Maskenpflicht galt noch bis März 2023, die COVID-Impfpflicht für die Bundeswehr sogar bis Mai 2024.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass wir über mehrere Jahre eine beispiellose Verletzung unserer Grundrechte hinnehmen mussten: Kontaktbeschränkungen, Einschränkung unserer Bewegungsfreiheit, Verbote der Berufsausübung, Impfnötigung usw. Alte und Kranke wurden von ihren Angehörigen getrennt, Schulen waren monatelang geschlossen, danach wurden selbst Grundschüler zum stundenlangen Tragen unhygienischer Masken und ständigen Tests gezwungen, später zur Impfung genötigt.

Entsprechend unseres Grundgesetzes müssen staatliche Maßnahmen, die unsere Grundrechte beschränken, stets verhältnismäßig sein. Das bedeutet:

  1. Die Maßnahmen müssen geeignet sein, den verfolgten Zweck zu erreichen.
  2. Sie müssen zudem erforderlich sein, um den Zweck zu erreichen.
  3. Sie müssen dem Ziel und dem Zweck angemessen sein.

Im Nachhinein stellt sich also die Frage, ob die harten Corona-Maßnahmen tatsächlich verhältnismäßig und zielführend waren – oder doch nur blinder Aktionismus oder gar pure Schikane. Rationale Maßnahmen gründen auf vorurteilsfreier Wissenschaft und ständiger Evaluierung. Die RKI-Files legen jedoch nahe, dass wichtige Entscheidungen eher nach politischen als nach wissenschaftlichen Vorgaben getroffen wurden. Deshalb lohnt es sich, die einzelnen Narrative der „Pandemie“ genauer anzuschauen:

1. „Der Laborursprung des SARS-Cov-2-Virus ist eine Verschwörungstheorie“

Tatsächlich gab es bereits 2020 mehrere fundierte Analysen, die darauf hindeuteten, dass dieses Virus eben nicht natürlichen Ursprungs ist und vermutlich im Wuhan Institute of Virology als Ergebnis der Gain-of-Function-Forschung entstand. Wie kürzlich bekannt wurde, hielten auch Geheimdienste wie CIA und BND einen Laborursprung schon zu Beginn der Pandemie für wahrscheinlich.

2. „Die Pandemie ist eine Jahrhundertkatastrophe

Die Zahl der „Corona-Toten“ wird weltweit mit etwa sieben Millionen angegeben (weniger als 0,1 Prozent der Weltbevölkerung). Die tatsächliche Übersterblichkeit in Deutschland entsprach im ersten Jahr der Pandemie allerdings der einer schweren Grippewelle (wie 2017/18) und nahm erst in den Folgejahren – nach Beginn der Impfkampagne – zu. John Ioannidis, ein namhafter Epidemiologe und Statistiker an der Stanford University, stellte bereits in der Frühphase der Pandemie fest, dass die Infection Fatality Rate (Anteil der Todesfälle unter allen Infizierten) sehr stark altersabhängig ist und insgesamt bei nur etwa 0,27 Prozent liegt (0,05 Prozent für Personen unter 70 Jahren). Die Altersabhängigkeit wurde auch in anderen Studien bestätigt. Hinzu kommt, dass ein nicht geringer – aber auch nicht genau zu erfassender – Anteil der „Corona-Toten“ nicht an, sondern nur mit COVID verstarb. Im Vergleich dazu starben während der Spanischen Grippe 1918-20 mehr als 2,5 Prozent der Weltbevölkerung, die Letalität lag bei fünf bis zehn Prozent.

3. „Deutschland ist gut durch die Pandemie gekommen. Das verdanken wir nicht zuletzt einer konsequenten Corona-Politik. Eine der konsequentesten in Europa.“ (Karl Lauterbach, Februar 2023)

Hier findet man eine Reihe von Studien, die den fehlenden Nutzen von Kontaktbeschränkungen und Lockdowns bei der Vermeidung von COVID-Erkrankungen nahelegen. Im Gegenteil: Lockdowns können unter anderem zu erhöhter Arbeitslosigkeit, vermehrten Depressionen, Suchterkrankungen, Suiziden, einer schlechteren Diagnostik und Therapie anderer Erkrankungen und damit zu mehr Todesfällen führen. Die Folgen monatelanger Schulschließungen und Kontaktbeschränkungen auf die geistige und körperliche Gesundheit von Kindern und Jugendlichen kann sich jeder selbst ausmalen, viele Eltern und Großeltern haben es erlebt. Auch der direkte Ländervergleich (beispielsweise zwischen Schweden und Deutschland) zeigt keinen Vorteil für die von Lauterbach gelobten „konsequenten Maßnahmen“ – eher das Gegenteil.

4. „COVID-19-Impfungen haben wesentlich dazu beigetragen, dass die SARS-CoV-2-Pandemie in Deutschland verhältnismäßig mild verlaufen ist“

Wir alle erinnern uns an die Aussage unseres (Noch)Gesundheitsministers Karl Lauterbach, in der er die mRNA-Impfungen gegen das SARS-CoV-2-Virus als „nebenwirkungsfrei“ bezeichnete. Dabei wurden bereits 2021 zahlreiche Studien veröffentlicht, die das hohe Risikoprofil dieser Impfungen beschrieben: Thrombozytopenien, anaphylaktische Reaktionen, neurologische Schäden, Myokarditis, Autoimmunerkrankungen – um nur einige zu nennen. Die Zahl der Impftoten bei der mRNA-Impfung lag mindestens 100mal höher als bei herkömmlichen Impfungen.

Auch die Wirksamkeit der mRNA-Impfung ist alles andere als überzeugend. Während man uns zu Beginn der Impfkampagne noch einen 65- bis 95-prozentigen Schutz versprach, sanken diese Werte stetig ab. Auch Geimpfte mussten sich regelmäßig testen und wurden krank. Während immer mehr „Impfdurchbrüche“ auftraten, berief man sich auf einen vagen „Fremdschutz“ oder den „Schutz vor schweren Verläufen“ – nichts davon eindeutig quantifizierbar. Später waren dann die neuen Virusvarianten für den fehlenden Ansteckungsschutz verantwortlich, mit der (für die Hersteller sehr praktischen) Empfehlung zu immer neuen Booster-Impfungen.

5. „Man wusste es nicht besser“

Wie in den vorhergehenden Punkten dargestellt, gab es zahlreiche ernstzunehmende Wissenschaftler, die bereits in der Frühphase der „Pandemie“ vor der Nutzlosigkeit und dem schädlichen Effekt der Corona-Maßnahmen warnten. Im Oktober 2020 verfassten Martin Kulldorff (Epidemiologe und Biostatistiker an der Harvard University), Sunetra Gupta (Epidemiologe an der Oxford University) und Jay Bhattacharya (Epidemiologe und Experte für Gesundheitspolitik an der Stanford University) die Great Barrington Declaration, in der sie auf die Risiken der globalen Lockdown-Politik hinwiesen und forderten, sich stattdessen auf den Schutz von Risikogruppen zu beschränken. Dort, wo man diesen Empfehlungen folgte (Schweden, Florida) sprachen die Erfolge für sich. Auch auf die Risiken der mRNA-Impfung wurde von anerkannten Wissenschaftlern frühzeitig hingewiesen. Aber man wollte es nicht wissen: die Verfasser der Great Barrington Declaration wurden diffamiert und alle Kritiker mundtot gemacht.

Anfang April 2023 erklärte Karl Lauterbach die Corona-„Pandemie“ für beendet. Seitdem häufen sich die Forderungen nach einer Aufarbeitung. Während diese beispielsweise in den USA bereits Fahrt aufnimmt, verweigert man sich in Deutschland und warnt vor „Schuldzuweisungen“. Aus Sicht der einstigen Scharfmacher in „Wissenschaft“, Politik und Medien ist es verständlich, dass man lieber den Mantel des Vergessens ausbreiten und „nach vorn schauen“ möchte. Aus Sicht ihrer Opfer ist es absolut inakzeptabel. Auch für viele Normalbürger sind die Corona-Schikanen eine Zeit, an die sie lieber nicht erinnert werden möchten. Aber wir alle sollten uns erinnern und lückenlos aufarbeiten, denn nur, wenn man aus der Vergangenheit lernt, kann man ähnliche Fehler in der Zukunft verhindern.

Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass wir besser abwägen sollten, wem wir in Zukunft unser Vertrauen schenken: Warum sollten diejenigen, die uns während der „Pandemie“ über Jahre so schamlos belogen haben, bei anderen Themen (Klimawandel, Ukraine-Konflikt) die Wahrheit sagen?

Literaturempfehlung:

» Gunter Frank: „Das Staatsverbrechen“

» Ulrike und Tom Lausen: „Die Untersuchung“

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Geheime Kriegsführung: Die Rolle des NATO-Landes Großbritannien in der Ukraine

Geheime Kriegsführung: Die Rolle des NATO-Landes Großbritannien in der Ukraine

Geheime Kriegsführung: Die Rolle des NATO-Landes Großbritannien in der Ukraine

Großbritanniens Einfluss auf den Ukraine-Krieg geht weit über öffentliche Solidaritätsbekundungen hinaus. Militärchefs aus London agieren als strategische Architekten der ukrainischen Gegenoffensive im Frühjahr 2023 – eine Rolle, die bis jetzt weitgehend verborgen blieb. Hinter dem Codenamen „Wallace“, benannt nach dem damaligen Verteidigungsminister Ben Wallace, verbirgt sich nicht nur britisches Kriegsgerät, sondern auch entscheidende Beratung in Taktik, Logistik und Diplomatie.

Drei britische Spitzenmilitärs bestimmten maßgeblich die Richtung der ukrainischen Offensive: Admiral Sir Tony Radakin, Generalleutnant Roly Walker und Generalleutnant Charlie Stickland. Ihre Koordination mit ukrainischen und amerikanischen Partnern war entscheidend, vor allem als die Spannungen zwischen Washington und Kiew im Sommer 2023 gefährlich eskalierten. Radakin vermittelte zwischen den Fronten und reiste sogar persönlich nach Kiew, um die Situation zu deeskalieren. Dies geht aus einem ausführlichen Artikel der britischen Times hervor.

Strategien, Zweifel und Druck

Die Briten setzten auf die Strategie „Starve, Stretch and Strike“: Nachschublinien schwächen, die Front ausdehnen und gezielte Durchbrüche erzielen. Doch die ukrainische Armeeführung entschied sich gegen diese Empfehlung – ein Schritt, der bei den Amerikanern für Frust sorgte. Diese drängten auf schnelleres Vorgehen, unterschätzten jedoch die russischen Minenfelder und die Herausforderungen eines modernen Stellungskrieges.

Verborgene Missionen

Schon vor Kriegsbeginn 2022 hatte General Jim Hockenhull Verbindungen zu ukrainischen Militärs aufgebaut. Als Chef des britischen Nachrichtendienstes brachte er wertvolle Informationen in die Offensive ein. Gleichzeitig waren britische Soldaten verdeckt vor Ort, um mit Waffen wie den Storm-Shadow-Marschflugkörpern zu unterstützen. Somit ist festzuhalten, dass Großbritannien im Ukraine-Krieg nicht nur passiv Waffen lieferte, sondern

  • mit hochrangigem Militärpersonal direkt in Kiew präsent war, wenn es kritisch wurde
  • zwischen zerstrittenen Alliierten moderierte, um das westliche Bündnis zusammenzuhalten
  • maßgeblichen Einfluss auf Kriegsentscheidungen hatte, teilweise stärker als öffentlich bekannt

Frieden war nicht gewünscht

Bereits im Frühjahr 2022, wenige Wochen nach Kriegsbeginn, gab es Anzeichen für eine mögliche Verhandlungslösung zwischen Russland und der Ukraine. Inoffizielle Gespräche in Istanbul deuteten auf ein Kompromisspapier hin, das eine Neutralität der Ukraine gegen Sicherheitsgarantien beinhaltete. Doch laut übereinstimmenden Berichten – unter anderem aus ukrainischen Regierungskreisen – soll der damalige britische Premier Boris Johnson bei einem unangekündigten Besuch in Kiew im April 2022 eindringlich davon abgeraten haben. Eine Einigung mit Putin sei nicht möglich, und der Westen werde die Ukraine „so lange wie nötig“ unterstützen. Damit habe Großbritannien, so Kritiker, einen frühen Frieden verhindert – aus strategischem Kalkül.

Risse im westlichen Bündnis

Im August 2023 führte Radakin ein geheimes Treffen mit US- und ukrainischen Militärführern an der Grenze zu Polen an. Ziel war es, das bröckelnde Vertrauen wiederherzustellen. Die USA hielten sich zunehmend zurück, während Großbritannien – gemeinsam mit Frankreich – in die Lücke sprang und sogar Pläne für eine mögliche „Reassurance Force“ nach einem Waffenstillstand schmiedete.

Militärische Präsenz vor und nach Kriegsbeginn

Im Rahmen der Operation Orbital waren britische Truppen bereits seit 2015 in der Ukraine, um ukrainische Soldaten auszubilden. Diese Mission wurde im Februar 2022 kurz vor der russischen Invasion offiziell beendet und die Soldaten abgezogen. Später wurden wieder britische Truppen in geheimer Mission entsandt: Ab 2022 waren britische Soldaten vor Ort, um ukrainische Rekruten an NLAW-Panzerabwehrraketen auszubilden. Ab 2023 wurden ukrainische Flugzeuge vor Ort mit Storm Shadow Marschflugkörpern ausgestattet und ukrainische Piloten auf diese Waffensysteme geschult. Diese Einsätze fanden teilweise in Zivilkleidung statt, um keine Eskalation mit Russland zu provozieren.

Folgen für Großbritannien nicht klar abschätzbar

Je länger der Krieg dauert, desto tiefer verstrickt sich London darin. Stimmen aus dem Verteidigungsapparat warnen vor einer „unklaren Mission“ mit offenem Ende. Ex-Militärattaché John Foreman fordert eine politische Klärung: Was ist das Ziel britischen Engagements? Was passiert, wenn Soldaten sterben? Der Krieg könnte für Großbritannien zu einer Falle werden, aus der es keinen einfachen Rückzug gibt.

Wien: In 20 Jahren 78 neue Moscheen – Mainstream leugnet Islamisierung

Wien: In 20 Jahren 78 neue Moscheen – Mainstream leugnet Islamisierung

Wien: In 20 Jahren 78 neue Moscheen – Mainstream leugnet Islamisierung

Die österreichische Bundeshautpstadt Wien, seit jeher fest im Würgegriff der Sozialisten, freut sich über eine Gesamtzahl von 108 Moscheen. Bei den katholischen Gotteshäusern wird hingegen vorgerechnet, dass in den kommenden Jahren bis zu 150 schließen müssen. Offiziell leben in Wien heute 285.000 Mohammedaner – das sind fünfzehn Prozent der Bevölkerung. Durch die Rundum-Versorgung Fremder mit Steuergeld wird für die nächsten Jahrzehnte von einer Verdreifachung des mohammedanischen Bevölkerungsanteils ausgegangen.

Die neuesten Zahlen, welche auch vom Online-Magazin Exxtra24 thematisiert werden, verdeutlichen den voranschreitenden Bevölkerungsaustausch in Wien. Dass eine Islamisierung stattfindet und die autochthone Bevölkerung durch Mohammedaner ersetzt wird, leugnet man vehement. Bürgermeister Ludwig und seine Sozialisten sollten aber besser nach London sehen, wo bereits in der dritten Legislaturperiode ein Mohammedaner als Bürgermeister fungiert. Sozialismus der Ludwig-Art hat ein Ablaufdatum – so oder so.

Seit der letzten Bestandsaufnahme im Jahr 2005 sind in Wien zahlreiche mohammedanische Kultstätten dazugekommen. Damals wurden eine große Moschee mit Minarett und 29 “Gebetshäuser” gezählt. Heute freut sich das betont multikulturelle Wien über 108 Moscheen. Dabei ist festzuhalten, dass ein Wechsel von der christlichen Leitkultur zu einer islamisch dominierten Gesellschaft nicht multikulturell, sondern im Endresultat wieder monokulturell sein wird. Wie in Großbritannien ist schleichend mit der Einführung der Scharia zu rechnen – die dort als Paralleljustiz ausgeübt wird.

Die Erzdiözese Wien warnt laut Exxtra davor, dass bis 2033 150 weitere katholische Kirchen schließen müssen. Dies liegt freilich auch an der globalistischen Ausrichtung der katholischen Amtskirche unter Papst Bergoglio, deren Gesicht die Gläubigen vor allem während der Corona-Jahre erkennen mussten. Wir erinnern uns an Impfkampagnen im Stephansdom und diverse abwertende Äußerungen gegenüber Kritiker der experimentellen mRNA-Impfstoffe, die sich letztendlich als unwirksam und gesundheitsschädlich herausgestellt haben.

Interessant ist auch die zu erwartende Bevölkerungsentwicklung. Im Jahr 2001 zählte man 121.000 Mohammedaner in Wien, aktuell hat sich die Zahl auf 285.000 erhöht. Bis ins Jahr 2047 wird, so will Exxtra erhoben haben, mit 671.000 Mohammedanern gerechnet (leider ohne Quellenangabe – wir gehen davon aus, dass die Studie der Erzdiözese aus dem März 2024 gemeint ist). Allerdings wurde dieser Studie damals vom Pressesprecher der Erzdiözese als Gedankenexperiment bezeichnet – auf Basis der fortschreitenden Zahl der Kirchenaustritte. Tatsächlich plane man die Schließung der Gotteshäuser nicht.

Die auf echten Daten basierende Entwicklung ist viel rasanter, als sie im Jahr 2014 in einer Studie der Akademie der Wissenschaften hochgerechnet wurde. Damals war die widerrechtliche Massenmigration ab Ende 2014 auch noch kein Thema. Die Forscher erwarteten eine Verdoppelung der Mohammedaner bis 2046. Diese Zahl ist inzwischen längst überschritten. Zudem schätzte man, dass in diesem Jahr nur noch ein Drittel der Menschen in Wien Katholiken wären. Auch hier dürfte man sich deutlich geirrt haben.

Die Österreichische Bischofskonferenz zählte im Jahr 2012 noch 634.410 Katholiken in der Stadt Wien als Mitglieder. Bis 2024 ist ein starker Rückgang zu bemerken, die Mitgliederzahlen lagen im Vorjahr bei 540.102.

Die Verteilung der Moscheen ist auch interessant und folgt dem Trend der “sozialen Brennpunkte”:

  • Wien-Favoriten: 22 Moscheen
  • Wien-Brigittenau: 14 Moscheen
  • Rudolfsheim-Fünfhaus: 13 Moscheen
  • Meidling: 12 Moscheen
  • Ottakring: 9 Moscheen
Wie hoch ist die globale mittlere Wasserrtemperatur SST?

Wie hoch ist die globale mittlere Wasserrtemperatur SST?

Andy May

Die globale durchschnittliche SST (Meeresoberflächentemperatur) ist eine sehr wichtige Komponente der globalen durchschnittlichen Temperatur, und zwar aus dem einfachen Grund, dass der globale Ozean fast 71 % der Erdoberfläche bedeckt. Wir haben also die gerasterten SST-Daten von 1850 bis 2024 vom Hadley Centre (HadSST v4.1), von der NOAA (ERSST v5) und vom SST-Datenspeicher der NOAA (ICOADS v3) heruntergeladen und die Daten in Abbildung 1 dargestellt:

Wie hoch ist die globale mittlere Wasserrtemperatur SST?

Abbildung 1. Flächengewichtete globale Durchschnittstemperatur aus ICOADS, HadSST und ERSST für 1850-2024. Die Daten wurden von den jeweiligen Agenturen heruntergeladen. Ein Klick auf die Graphik zeigt dieselbe in voller Auflösung; dies gilt auch für die anderen Abbildungen in diesem Beitrag.

Es gibt gute Gründe für die große Streuung der SST-Werte in Abbildung 1, und wir werden in diesem Beitrag auf einige von ihnen eingehen, aber die ursprüngliche Frage bleibt bestehen: „Wie hoch ist die globale durchschnittliche SST?“ Die globale durchschnittliche Temperatur hat sich seit 1850 angeblich um etwa ein Grad erhöht, aber die Unterschiede in den aufgezeichneten Daten sind größer als das.

ICOADS v. 3

ICOADS (International Comprehensive Ocean-Atmospheric Data Set) ist die eigentliche Quelle für fast alle in Abbildung 1 dargestellten Daten. Fast alle ursprünglichen Schiffs-, Bojen- und anderen Rohdaten, die vom Hadley Centre und der NOAA ERSST-Gruppe (Extended Reconstructed SST) verwendet werden, stammen aus ICOADS v. 3. Zusätzlich zur Erfassung der Rohdaten stellen sie auch ein eigenes einfaches Mittelwert-Gitterprodukt zur Verfügung, wie in Abbildung 1 in Grün dargestellt. Alle in diesem Beitrag gezeigten globalen Durchschnittstemperaturdaten sind flächengewichtet. Die von den Agenturen verwendeten Raster sind Breiten- und Längengrade, und während die Breitengrade überall gleich verteilt sind, sind es die Längengrade nicht. Sie liegen am Äquator etwa 111 km auseinander und konvergieren an den Polen gegen Null, so dass sich die Fläche jeder Gitterzelle mit dem Kosinus des Breitengrades ändert, was ich korrigiert habe. Der in Abbildung 1 dargestellte einfache ICOADS-Mittelwert kommt den Rohdaten so nahe wie nur möglich.

HadSST v. 4.1

Das Hadley Centre bietet viele Informationen über die Schritte, die es unternimmt, um zu seinem endgültigen globalen SST-Durchschnitt zu gelangen, und stellt für mehrere Schritte ein Zwischenprodukt zur Verfügung (siehe hier). Dies ist sehr lobenswert und lehrreich. Wir haben die endgültige „Kern“-Temperaturanomalie, die unbereinigte Anomalie und den „Ist“-Datensatz in Grad Celsius heruntergeladen, die in Abbildung 2 dargestellt sind:

Abbildung 2. Zwei Zwischenprodukte von HadSST 4.1 und das endgültige „Kern“-SST-Produkt im Vergleich. Die tatsächliche bias-korrigierte grüne Kurve ist in Grad angegeben und verwendet die richtige Skala. Daten von der Website des Hadley Centre hier.

Der Prozess, den das Hadley Centre anwendet, um von den in Abbildung 1 dargestellten ICOADS-Rohdaten zu dem in Abbildung 2 gezeigten HadSST-Kernprodukt zu gelangen, wird in mehreren Veröffentlichungen beschrieben (Rayner, et al., 2006), (Kennedy J. J., Rayner, Smith, Parker, & Saunby, 2011), (Kennedy J. J., Rayner, Smith, Parker, & Saunby, 2011b), und (Kennedy J., Rayner, Atkinson, & Killick, 2019).

Ihr Verfahren wird dadurch erschwert, dass ihre Mess-„Stationen“ ständig in Bewegung sind, mit Ausnahme einiger stationärer Bojen. Daher besteht der erste Schritt darin, ein Referenz-Klimatologie-Gitter zu erstellen. Im Falle des Hadley Centre ist dies ein globales Ozeangitter von einem Grad mal einem Grad. Für jede nutzbare Ozean-Gitterzelle müssen monatliche Durchschnittswerte für den Referenzzeitraum von 1961-1990 vorliegen. Die meisten dieser Werte werden von Schiffen aus gemessen. Für einige Jahre oder Monate lagen nicht für alle Gitterzellen tatsächliche Messungen im Bezugszeitraum vor, so dass eine Interpolation und eine gewisse Extrapolation sowohl in zeitlicher als auch in räumlicher Hinsicht erforderlich war, um die Klimatologie 1961-1990 zu vervollständigen (Rayner et al., 2006).

Zur Berechnung der Werte für jede Referenz- und monatliche Messzelle wird eine spezielle Funktion der Mittelwertbildung verwendet, die Extremwerte abschneidet, das so genannte winsorisierte Mittel (Rayner, et al., 2006). Später werden die Ein-Grad-Gitter zu den größeren Fünf-Grad-Gittern kombiniert, die zur Erstellung der in diesem Beitrag gezeigten Mittelwerte und des endgültigen „Kern“-SST-Anomalieprodukts verwendet werden, das in Abbildung 2 in orange dargestellt ist.

Das Hadley Centre beginnt mit den in Abbildung 1 gezeigten Rohdaten von ICOADS v. 3, schließt aber einige Daten aus, um sie später zur Qualitätskontrolle zu verwenden oder weil sie sie für minderwertige Daten halten (Kennedy J., Rayner, Atkinson, & Killick, 2019). Die brauchbaren Daten werden zunächst in ihre Gitterzelle gelegt und in eine Anomalie umgewandelt, indem der Klimatologie-Referenzmittelwert für den Monat vom Monatsmittelwert abgezogen wird (Kennedy J., Rayner, Atkinson, & Killick, 2019). Die Messung stammt offensichtlich nicht aus der gleichen Quelle wie der Klimareferenzwert.

Nach der Berechnung der anfänglichen Anomalien werden die potenziellen Verzerrungen für die einzelnen Werte auf der Grundlage der Datenquelle errechnet. Dabei kann es sich um eine Eimerprobe handeln, die über der Bordwand eines Schiffes entnommen wurde; in diesem Fall werden die Art des Eimers und die Eimerisolierung berücksichtigt, sofern vorhanden. In diesem Fall wird der Standort des Thermometers in Bezug auf den Motor berücksichtigt, und so weiter. Anhand der Daten, die zu jeder Messung vorliegen, wird eine Reihe möglicher „Realisierungen“ der Verzerrungen erstellt, und der Mittelwert dieser hypothetischen Verzerrungen wird ausgewählt, um eine „verzerrungskorrigierte“ Anomalie zu berechnen. Die sich ergebenden verzerrungskorrigierten tatsächlichen Temperaturwerte werden in Abbildung 2 gemittelt und als „tatsächliche“ Temperatur in Grad Celsius in hellgrüner Farbe dargestellt. Die rohen Anomalien ohne Bias-Korrektur sind in Abbildung 2 als dunkelblaue Linie dargestellt. Interessant ist, dass die verzerrungskorrigierte Ist-Temperatur eine andere Form hat als die endgültige Kernanomalie oder die unkorrigierte Anomalie. Ich bin mir nicht sicher, was das zu bedeuten hat.

Da die meisten der zur Berechnung der SST verwendeten Messungen beweglich sind (Schiffe und driftende Bojen) und sie alle unterschiedliche Verzerrungen und Messmethoden haben, die sich im Laufe der Zeit ändern, ist die Erstellung einer kohärenten und konsistenten SST-Aufzeichnung der globalen Durchschnittstemperatur eine Herausforderung.

ERSST v. 5

Die am stärksten verarbeitete Schätzung der globalen Ozeantemperaturen ist die ERSST v. 5 Rekonstruktion. Wir haben keine Zwischendaten wie bei der HadSST-Rekonstruktion, aber wir haben die Beschreibung des Prozesses von Boyin Huang und anderen (Huang et al. 2017). Wie der HadSST-Prozess beginnt auch ERSST v. 5 mit dem ICOADS v. 3-Datensatz. Das ERSST-Team durchläuft dann einen Prozess, bei dem die Beobachtungen validiert werden, wobei diejenigen verworfen werden, die den Qualitätskontrollen nicht entsprechen, die Daten auf Verzerrungen hin korrigiert werden, Quervergleiche mit Nachbarn durchgeführt werden und Ausreißer ausgeschlossen werden. Dabei werden die ARGO-Daten direkt verwendet und nicht wie beim HadSST-Team ARGO als Validierungsdatensatz genutzt. In ERSST werden die ARGO-Beobachtungen mit dem 6,8-fachen Gewicht der Schiffsbeobachtungen gewichtet.

Die Abdeckung in der Fläche

Das ERSST-Verfahren nutzt die HadSST-Daten zur Lokalisierung der Eisbedeckung. Wenn eine Gitterzelle zu 90 % oder mehr mit Eis bedeckt ist, wird die SST in der Gitterzelle auf -1,8 °C gesetzt. Die Teilbedeckung wird linear zwischen dem rekonstruierten Wert der Gitterzelle und -1,8°C interpoliert (Huang, et al., 2017). Da -1,8 °C die Temperatur ist, bei der Meerwasser gefriert, ergibt dies einen gewissen Sinn, aber unter Eiskappen gibt es Strömungen und die Temperatur der Meeresoberfläche unter dem Eis beträgt eindeutig nicht einheitlich -1,8 °C. Ihre Annahme ist eine spekulative Übervereinfachung, wenn wir versuchen, die Erwärmung der Oberfläche in der Größenordnung von 0,1 °C/Dekade zu schätzen.

Ihr Rekonstruktionsprozess umfasst sowohl Interpolation als auch Extrapolation. Durch diese Annahmen ist das rekonstruierte ERSST-Gitter vollständiger als das HadSST-Gitter, wie in Abbildung 3 dargestellt:

Abbildung 3. Die besetzten Gitterzellen sind für die Datensätze HadSST 4.1 und ERSST 5 eingefärbt. Die HadSST-Zellen sind 5×5 Grad groß und die ERSST-Zellen 2×2 Grad. In beiden Karten bedeutet blau, dass 10 oder mehr Monate Werte haben, hellblau, dass 6-9 Monate Werte haben, und grün, dass 3-5 Monate Werte haben. Eine weiße Zelle hat zwei Werte oder weniger. Beide Karten beziehen sich auf das Jahr 2024.

ERSST bietet ein sehr vollständiges Gitter. HadSST ist konservativer, verwendet aber immer noch Interpolation und einiges an Extrapolation, um ein möglichst vollständiges Raster zu erstellen. Man vergleiche diese beiden Karten mit der in Abbildung 4 gezeigten ICOADS-Karte der aktuellen Daten für 2024:

Abbildung 4. Eine Karte der 2×2 ICOADS-Besiedlungszellen für 2024. Das Farbschema ist das gleiche wie in Abbildung 3.

Die einfache ICOADS-Mitteltemperatur verwendet alle Werte, während sowohl HadSST als auch ERSST anomale Werte zurückweisen, so dass die ICOADS-Abdeckung, wie sie in Abbildung 4 dargestellt ist, so gut ist, wie sie nur sein kann, zumindest in Bezug auf die tatsächlichen Messungen.

Der Vergleich der Karten in Abbildung 3 und 4 zeigt uns einen der Gründe, warum die ICOADS-Durchschnittstemperatur in Abbildung 1 am höchsten und die ERSST-Temperatur am niedrigsten ist. Der ERSST-Durchschnitt enthält viele angenommene niedrige Werte unter dem Polareis, die in den ICOADS- und HadSST-Durchschnitten nicht als Nullwerte verwendet werden. Die Unterschiede zwischen HadSST und ICOADS sind zumindest teilweise auf die unterschiedliche Größe der Zellen zurückzuführen. Die ICOADS-Zellen haben eine Größe von 2×2 Grad und die HadSST-Zellen eine solche von 5×5. Dies entspricht einer Fläche von 49.000 km² bzw. 308.000 km² am Äquator. Die größere HadSST-Zellengröße ermöglicht es, kleinere Gebiete ohne Messungen in größere Zellen mit Werten zu integrieren. Mit anderen Worten, die größeren Zellen verteilen die vorhandenen Daten auf größere Gebiete.

Beobachtungen im Verlauf der Zeit

Bisher haben wir uns nur die Verteilung der Messwerte und die Endwerte für 2024 angesehen. Wie variiert die Datenmenge im Laufe der Zeit? Wir haben sowohl für ICOADS als auch für HadSST detaillierte Daten zu den Beobachtungen und haben sie in Abbildung 5 aufgetragen:

Abbildung 5. Gemeldete Beobachtungen nach Zellen für HadSST 4.1 und ICOADS v3. Dargestellt sind die Durchschnittswerte von 1850-2024 und für 2024. Die HadSST-Zellen sind 5×5 und die ICOADS-Zellen sind 2×2, was einen Teil des Unterschieds ausmacht.

Abbildung 5 zeigt, dass HadSST viel mehr Beobachtungen pro Zelle meldet als ICOADS, sogar mehr als aufgrund der größeren HadSST-Zellengröße zu erwarten wäre. Darüber hinaus meldet HadSST für den Breitengrad 30S genauso viele Beobachtungen wie für 30N für 2024, diese Beobachtungen sind im ICOADS-Datensatz für 2024 nicht enthalten. Die ICOADS-Daten werden nicht interpoliert oder manipuliert, daher sind die in der unteren Hälfte von Abbildung 5 gezeigten Beobachtungen real. HadSST interpoliert, extrapoliert oder füllt Zellen nicht in dem Ausmaß wie ERSST, aber sie tun offensichtlich etwas. Die Methoden, die zur Interpolation, Füllung und Extrapolation von Werten in HadSST verwendet werden, sind zum Teil in Rayner et al. beschrieben (Rayner et al., 2006). Vieles davon wird erreicht, wenn die anfänglichen Ein-Grad-Zellen zu den endgültigen Fünf-Grad-Zellen kombiniert werden.

Diskussion

Es ist offensichtlich, dass wir die globale durchschnittliche Meerestemperatur (SST) nicht mit der erforderlichen Genauigkeit kennen, um eine Erwärmungsrate von 0,1 °C pro Jahrzehnt zu ermitteln. Die Rohdaten (ICOADS) sind nicht gut mit den verarbeiteten Ergebnissen vergleichbar, wie in Abbildung 1 und 2 dargestellt.

Der einfache ICOADS-Mittelwert kommt den tatsächlichen Messungen am nächsten und wird daher bevorzugt. Ein Vergleich dieses (grün) und der um die Verzerrung korrigierten HadSST 4.1 Actual-Werte (hellblau) in Abbildung 6 mit den stärker verarbeiteten Standardanomalien zeigt, dass alle Schätzungen, ob Anomalien oder andere, vor 1990 und sogar danach fragwürdig sind.

Abbildung 6. Die endgültige HadSST 4.1-„Kern“-Anomalie im Vergleich zu den in Anomalien umgewandelten ERSST-, ICOADS- und HadSST-Istwerten.

In Abbildung 6 werden die tatsächlichen Temperaturen von ERSST, ICOADS und HadSST 4.1 in Anomalien umgewandelt, indem ihre jeweiligen Mittelwerte für 1961–1990 von jedem Rasterzellenwert subtrahiert werden. Dies weicht vom üblichen Verfahren ab, bei dem jede Anomalie durch Subtraktion ihres individuellen Referenzmittelwerts von jedem Wert berechnet wird, bevor das Raster verarbeitet und gefüllt wird. Das übliche Verfahren wurde verwendet, um die dargestellte endgültige mittlere Kernanomalie von HadSST 4.1 in Abbildung 6 zu erstellen. Obwohl die anderen Anomalien unterschiedlich berechnet wurden, passt die ICOADS-Anomalie recht gut zu den ERSST- und endgültigen HadSST-Anomalien von Anfang der 1990er Jahre bis 2024.

Die um einen Bias korrigierten tatsächlichen Werte von HadSST, die in eine Anomalie umgewandelt wurden, stimmen nicht sehr gut mit den meisten anderen Anomalien überein, auch nicht nach 1990, was etwas verwirrend ist. Die Datenqualität über den Zweiten Weltkrieg (WWII) ist sehr schlecht, wie von Huang et al. erörtert. Kennedy et al. (2019) erörtern ebenfalls die Datenqualität für diesen Zeitraum, insbesondere den starken Abfall am Ende des Krieges, und führen dies auf eine große Veränderung in den von der Weltflotte erfassten Gebieten zurück. Ein Teil des plötzlichen Abfalls nach dem Krieg könnte auch auf eine Veränderung der Verfahren zu Schiffsmessungen zurückzuführen sein. Diese Anomalie ist in den meisten Datensätzen verborgen, weil die Anomalien in den meisten Datensätzen berechnet werden, bevor die Verarbeitung beginnt, wodurch der gemessene Sprung und Abfall der tatsächlichen SST maskiert wird. Wenn man die Erde durch ein Mikroskop betrachtet, kann man manchmal die Berge übersehen. Die Originalarbeiten enthalten keine Diagramme der tatsächlichen Temperatur, aber das Problem mit den Daten aus dem Zweiten Weltkrieg ist in den Bias-Diagrammen von Kennedy et al. (2019) in ihren Abbildungen 6, 7, 8, 9, 10 und 13 zu sehen.

Auch die Übereinstimmung der geschätzten Anomalien ist vor 1912 gering, was hauptsächlich auf eine unzureichende Stichprobenauswahl zurückzuführen ist. Die ICOADS-Beobachtungen vor 1912 überschreiten in der Regel nie 5000 und erreichen zwischen 30°N und 45°N ihren Höhepunkt mit nur 9000 Beobachtungen. Zwar gibt es gute Gründe für alle in diesem Beitrag identifizierten Probleme und für alle von den HadSST- und ERSST-Teams vorgenommenen Korrekturen, doch bedeutet dies nicht, dass sie die richtige Antwort erhalten.

Daher war die globale durchschnittliche Meerestemperatur (SST), die wichtigste Komponente der globalen durchschnittlichen Temperatur, vor Anfang der 1990er Jahren weitgehend unbekannt, und selbst nach 1990 bestehen Zweifel. Die Zweifel am SST-Durchschnitt und die Zweifel an der Landaufzeichnung, zusammen mit der sehr geringen Erwärmung seit Beginn des 20. Jahrhunderts (etwa ein Grad), wecken, zumindest meiner Meinung nach, erhebliche Zweifel an den Schätzungen der modernen globalen Erwärmung. Ich bezweifle nicht, dass die Welt seit 1900 im Durchschnitt wärmer ist, aber ich glaube nicht, dass wir das Ausmaß der Erwärmung mit Sicherheit kennen. Ich glaube auch nicht, dass wir den Trend oder die Trends unbedingt richtig einschätzen. Ist ein Teil des „Buckels“ des Zweiten Weltkriegs real? Ich glaube nicht, dass wir das wissen.

References

Huang, B., Thorne, P. W., Banzon, V. F., Boyer, T., Chepurin, G., Lawrimore, J. H., . . . Zhang, H.-M. (2017). Extended Reconstructed Sea Surface Temperature, Version 5 (ERSSTv5): Upgrades, Validations, and Intercomparisons. Journal of Climate, 30(20). doi:10.1175/JCLI-D-16-0836.1

Kennedy, J. J., Rayner, N. A., Smith, R. O., Parker, D. E., & Saunby, M. (2011). Reassessing biases and other uncertainties in sea surface temperature observations measured in situ since 1850; 1. Measurement and sampling uncertainties. Journal of Geophysical Research, 116. Retrieved from https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1029/2010JD015218

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Kennedy, J., Rayner, N. A., Atkinson, C. P., & Killick, R. E. (2019). An ensemble data set of sea-surface temperature change from 1850: the Met Office Hadley Centre HadSST.4.0.0.0 data set. JGR Atmospheres, 124(14). Retrieved from https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1029/2018JD029867

Rayner, N. A., Brohan, P., Parker, D. E., Folland, C. K., Kennedy, J. J., Vanicek, M., . . . Tett, S. F. (2006). Improved Analyses of Changes and Uncertainties in Sea Surface Temperature Measured In Situ since the Mid-Nineteenth Century: The HadSST2 Dataset. J. Climate, 19, 446-469. doi:10.1175/JCLI3637.1

Link: https://andymaypetrophysicist.com/2025/04/08/what-is-the-global-average-sst/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Wie hoch ist die globale mittlere Wasserrtemperatur SST? erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.