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Energiewende wankt: Hedgefonds-Manager erklärt grünen Sektor für “vorläufig tot”
Ein prominenter Finanzexperte hat dem “sauberen Energiesektor” ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt. Nishant Gupta, Gründer und Investmentchef des Londoner Hedgefonds Kanou Capital LLP, erklärte ohne Umschweife: “Der gesamte Sektor – Solar, Wind, Wasserstoff, Brennstoffzellen – alles, was mit sauberer Energie zu tun hat, ist vorerst tot.”
Diese Aussage markiert einen Wendepunkt in der öffentlichen Wahrnehmung der Energiewende. Während der S&P Global Clean Energy Index im vergangenen Jahr um besorgniserregende 20 Prozent einbrach, verzeichnete der breitere S&P 500 einen Zuwachs von 16 Prozent. Diese dramatische Unterperformance wirft fundamentale Fragen zur wirtschaftlichen Tragfähigkeit des grünen Energiesektors auf.
Gupta, dessen Fonds etwa 100 Millionen Dollar verwaltet, führt gegenüber Bloomberg mehrere Faktoren für den Niedergang an: steigende Zinssätze, anhaltende Lieferkettenprobleme und was er als “politischen Gegenwind” in den USA bezeichnet – eine kaum verhüllte Anspielung auf die schwindende Unterstützung für die desaströse klimapolitische Agenda der Biden-Administration und die bevorstehende Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus. Die Marktsignale sind eindeutig. Sunnova Energy, einst ein Vorzeigeunternehmen der Solarbranche, musste einen Kurssturz von atemberaubenden 71 Prozent hinnehmen. Auch andere grüne Vorzeigeprojekte wie der dänische Windkraftriese Orsted A/S kämpfen mit erheblichen Rückschlägen.
Besonders ernüchternd ist die Entwicklung im Wasserstoffsektor, der als nächste große Innovation gefeiert wurde. Die anhaltend hohen Produktionskosten haben jedoch die Euphorie gedämpft. Die unbequeme Wahrheit: Ein Energieträger, dessen Herstellung mehr Energie verbraucht, als er liefert, kann kaum die wirtschaftliche Wunderwaffe sein, als die er von politischer Seite oft dargestellt wurde.
“Die Fundamentaldaten sind äußerst schwach”, betont Gupta im Gespräch mit Bloomberg. “Ich spreche nicht über langfristige Perspektiven, sondern über die aktuellen Schwachstellen, die ich sehe.” Ein wesentlicher Grund für die sinkende Rentabilität von Wind- und Solarenergie liegt im Abbau staatlicher Subventionen (weil diese Art der Stromerzeugung einfach nicht konkurrenzfähig ist). Regierungen weltweit erkennen zunehmend, dass sie ihre bevorzugten Branchen nicht unbegrenzt finanziell stützen können. Die wirtschaftliche Realität holt die politischen Ambitionen ein.
Die Energiewende, die von den Klimafanatikern sowohl als unausweichlich als auch als profitabel angepriesen wurde, ist in den letzten drei Jahren auf erhebliche Hindernisse gestoßen. Von der Energiekrise, die im Herbst 2021 in Europa begann, über höhere Zinssätze infolge der Pandemie bis hin zu Lieferkettenengpässen aufgrund ambitionierter Kapazitätsziele verschiedener Regierungen – die Herausforderungen haben sich vervielfacht.
Trotz seiner düsteren Einschätzung der gegenwärtigen Lage bleibt Gupta langfristig optimistisch. “Energiewende-bezogene Investitionen werden voraussichtlich von etwa 1,8 Billionen Dollar pro Jahr auf 5 bis 6 Billionen Dollar bis zum Ende des Jahrzehnts ansteigen”, prognostiziert er. “Da etwa ein Drittel dieser Ausgaben auf die Lieferkette entfällt, konzentrieren wir uns stark auf die Identifizierung von Engpässen in der Lieferkette als zentrale Investitionsmöglichkeiten.”
Sein Hedgefonds richtet den Blick nun auf Unternehmen, die von steigender Stromnachfrage profitieren könnten, darunter Ingersoll Rand, ein Spezialist für energieeffiziente Luft- und Gaskompressoren, und Legrand SA, das von der wachsenden Nachfrage nach Ladestationen für Elektrofahrzeuge und Wärmepumpen profitiert. Die Erklärung des Hedgefonds-Managers ist mehr als nur eine Markteinschätzung – sie ist ein Weckruf, dass die Gesetze der Physik und der Wirtschaft weiterhin gelten, ungeachtet politischer Wunschvorstellungen. Die “saubere Energierevolution” mag nicht vollständig gescheitert sein, aber sie befindet sich zweifellos in einer kritischen Phase.
Während die weltweiten Energiebedürfnisse weiter wachsen, werden sich letztendlich zuverlässige und erschwingliche Energiequellen durchsetzen – nicht politisch motivierte Experimente. Die Frage bleibt: Wie viel Steuergeld wird noch investiert werden, bevor die politische Klasse die wirtschaftlichen Realitäten anerkennt?
Guptas nüchterne Analyse deutet auf einen Paradigmenwechsel hin: Statt blindem Optimismus ist nun ein pragmatischer Ansatz gefragt, der wirtschaftliche Tragfähigkeit und technologische Innovation in Einklang bringt. Die Energiewende steht am Scheideweg – und die kommenden Jahre werden zeigen, ob sie sich neu erfinden kann oder ob alternative Konzepte den Weg in eine nachhaltige Energiezukunft weisen werden.
In der Frage europäischer Truppen in der Ukraine sieht Russland „keinen Spielraum für Kompromisse“
Viel Schaden und kein Nutzen durch EPA-Treibhausgas-Richtlinie: weg damit!
Laut einer 2016 in Nature Climate Change veröffentlichten Studie hat der steigende Kohlendioxidgehalt (CO₂) in der Atmosphäre in den letzten 35 Jahren zu einer erheblichen Ergrünung von 25-50 % der bewachsenen Flächen der Erde geführt. Diese Ergrünung entspricht einer Zunahme der Blätter an Pflanzen und Bäumen, die doppelt so groß ist wie das Festland der Vereinigten Staaten. Die Studie schätzt, dass 70 % der zusätzlichen Ergrünung auf die steigenden CO₂-Werte zurückzuführen sind.
Mit der Befugnis, weitreichende Beschränkungen für Treibhausgas-Emissionen aus allen möglichen menschlichen Aktivitäten aufzuerlegen, konnte die EPA unangemessene Anforderungen an die Stromerzeugung, das Verkehrswesen, die Industrie und die Landwirtschaft stellen – um nur die wichtigsten Ziele zu nennen. Unter den Regierungen Obama und Biden standen die CO₂-Emissionen im Mittelpunkt, und fossile Brennstoffe im Allgemeinen und Kohle im Besonderen wurden mit dieser Gesetzeskeule traktiert.
In den letzten zehn Jahren haben Vorschriften zur Schließung von mehr als 40 Prozent der Kohlekraftwerke des Landes beigetragen – einer der wirtschaftlichsten und zuverlässigsten Stromerzeuger. Tausende Kraftwerksarbeiter, Kohlebergleute und Angestellte von Zulieferbetrieben verloren ihren Arbeitsplatz, und sowohl der Strompreis als auch das Risiko von Stromausfällen stiegen.
Die Feststellung der Gefährdungs-Feststellung war eine Reaktion auf die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs aus dem Jahr 2007 in der Rechtssache Massachusetts gegen die EPA, in der entschieden wurde, dass die EPA befugt ist, Treibhausgase im Rahmen des Clean Air Act zu regulieren, wenn sie eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellen. Auf der Grundlage fehlerhafter Analysen kam die EPA der Obama-Regierung zu dem Schluss, dass eine solche Gefahr besteht, und legte damit den Grundstein für einige der folgenreichsten Vorschriften dieser Behörde.
Auf nationaler Ebene gehen der Clean Power Plan, die Affordable Clean Energy Rule und die strengen Emissionsnormen für Kraftfahrzeuge alle auf diese Gefährdungs-Feststellung zurück.
Die Bundesstaaten berufen sich auf die Verordnung, um ihre eigenen Klima-Initiativen zu rechtfertigen. Kalifornien hat sich beispielsweise auf die Verordnung berufen, um seine Ausnahmeregelung für strengere Emissionsnormen für Kraftfahrzeuge zu verteidigen, während sich die nordöstlichen Bundesstaaten auf die Verordnung gestützt haben, um die Regionale Treibhausgasinitiative (RGGI), ein Cap-and-Trade-Programm, aufrechtzuerhalten.
Unter Präsident Biden hat die EPA im vergangenen Jahr noch strengere Vorschriften für Kraftwerke und Kraftfahrzeuge erlassen, mit dem Ziel, bis 2050 „Netto-Null-Emissionen“ zu erreichen. Kritiker weisen darauf hin, dass es keine praktikable Technologie zur Einhaltung der Emissionsgrenzwerte für Kraftwerke gibt.
Doch die EPA ignoriert weit mehr als die Machbarkeit technologischer „Lösungen“. Die Feststellung der Gefährdung lässt die Komplexität der Klimadynamik außer Acht – von den Sonnenzyklen über die Wolken bis hin zu den Meeresströmungen – und stützt sich auf schlechte wissenschaftliche Erkenntnisse, einschließlich Computermodelle, die sich aufgrund empirischer Daten als falsch erwiesen haben. Selbst die Qualität der globalen Temperaturaufzeichnungen ist zu schlecht, um die Vorschrift zu stützen. Und obwohl die Befürworter der Regelung häufig darauf verweisen, wurde kein Zusammenhang zwischen der Erwärmung und der Zunahme von Unwettern gefunden. Tatsächlich gibt es keinen Trend, dass sich das Wetter im Laufe der Zeit verschlechtert.
Von allen Absurditäten der Vorschrift ist keine größer als die Behauptung, CO₂ sei ein Schadstoff, der den Planeten katastrophal überhitzt. Seit mehr als einem Jahrhundert ist wissenschaftlich erwiesen, dass das Erwärmungspotenzial von CO₂ mit steigender Konzentration in der Atmosphäre abnimmt. Dieses Phänomen der abnehmenden Wirkung bedeutet, dass selbst eine Verdoppelung der CO₂-Menge gegenüber dem heutigen Stand nur eine bescheidene Auswirkung auf die Temperatur haben würde.
„Die Modelle, die den Untergang durch CO₂ vorhersagen, haben die Erwärmung durchweg überschätzt, doch die EPA verlässt sich weiterhin auf sie, um ihre Vorschriften zu rechtfertigen“, sagt Judith Curry, eine der vielen Klimawissenschaftler, welche die Verordnung in Frage stellen.
Die EPA lässt auch die Vorteile von CO₂ außer Acht. Ein höherer CO₂-Gehalt steigert das Pflanzenwachstum und die landwirtschaftliche Produktivität durch den Düngeeffekt von CO₂ – ein Faktor für die Ergrünung der Erde in den letzten Jahrzehnten, wie die NASA bestätigt. Dies hat die weltweite Ernährungssicherheit erheblich verbessert.
Die EPA lässt den enormen Beitrag außer Acht, den die Kohlenwasserstoffe dazu geleistet haben, dass sich die Menschheit in den letzten 250 Jahren durch Industrialisierung und moderne Landwirtschaft verzehnfacht hat. Kohle sowie Erdöl und Erdgas sind nach wie vor entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung verarmter Länder und die Ernährung ihrer Bevölkerung.
Der EPA-Administrator von Präsident Trump, Lee Zeldin, hatte 30 Tage Zeit, um Empfehlungen zur Rechtmäßigkeit und weiteren Anwendbarkeit“ der Regelung abzugeben, und die Uhr tickt.
In Anbetracht der wissenschaftlichen Unzulänglichkeiten der EPA-Treibhausrichtlinie ist es höchste Zeit für ihre Aufhebung. Die EPA sollte anerkennen, dass CO₂ – von dem jeder Mensch täglich zwei Pfund ausatmet – keine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt und nicht als solche behandelt werden sollte.
Dies würde die Pseudowissenschaft der Angstmacher und die von der UNO und menschenfeindlichen Aktivisten ausgehende Strafverfolgung entkräften und eine Rückkehr zu gesundem Menschenverstand und wissenschaftlicher Integrität ermöglichen, wie sie einer freien Gesellschaft angemessen ist.
[Hervorhebung vom Übersetzer]
This commentary was first published at Washington Times on February 25, 2025.
Anmerkung der Redaktion: Die Videoserie „Greener on the Other Side“ der Cornwall-Allianz erzählt die wahre Geschichte über all die Vorteile, die von Kohlendioxid ausgehen, das Fehlen ernsthafter Risiken durch Kohlendioxid und die Vorteile der Energie, die wir aus fossilen Brennstoffen erzeugen.
Link: https://cornwallalliance.org/much-harm-and-no-good-from-epa-greenhouse-rule-kill-it/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Viel Schaden und kein Nutzen durch EPA-Treibhausgas-Richtlinie: weg damit! erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Weltwoche Daily: Deutschlands Politik kriegsbesoffen
„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe:
- Friedensprojekt auf dem Kriegspfad: Auch Deutschlands Politik kriegsbesoffen.
- Russlands Militär wird immer stärker.
- New York Times: Friedrich Merz ist der falsche Mann.
- BSW: Doch noch in den Bundestag?
- Unfassbar: Kriegsbesoffene EU, und die Schweiz macht mit.
- Nationalrat auf Brüsselkurs: Stoppt endlich diesen EU-Blödsinn.
- Fabian Moliona diktiert die Außenpolitik.
- Schläft die SVP?
Brisante Berliner Studie deckt Lücken in der Behandlung von Post-COVID- und Post-Vaccine-Syndrom auf
Ein bahnbrechender Bericht, veröffentlicht in der Deutschen Zeitschrift für Akupunktur, beleuchtet die wachsende Krise rund um das Post-COVID-Syndrom (PCS) und das Post-Vaccine-Syndrom (PVS). Der Hauptautor, Harald Matthes von der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem Krankenhaus Havelhöhe, zeigt auf, dass in Deutschland schätzungsweise 600.000 bis 1,4 Millionen Menschen unter anhaltenden Symptomen nach einer COVID-19-Infektion oder Impfung leiden.
Doch trotz dieser hohen Zahl fehlt es an einem einheitlichen Ansatz für Diagnose, Behandlung und Gesundheitsversorgung, sodass viele Betroffene ohne angemessene medizinische Unterstützung bleiben. Über eine Million Menschen haben kaum eine Möglichkeit, kompetente ärztliche Hilfe zu finden.
Dringender Forschungsbedarf: Eine umfassende Studie entsteht
Matthes und sein Team führten eine breit angelegte Beobachtungsstudie durch, basierend auf ihrer Erfahrung mit 600 PCS/PVS-Patienten sowie über 1.800 Anfragen zu diesen Erkrankungen. Sie entwickelten einen strukturierten diagnostischen Rahmen, der standardisierte Instrumente wie den SF-36-Gesundheitssurvey, den Bell-Score, die kanadischen Kriterien und die Untersuchung auf Post-Exertional Malaise (PEM) umfasst.
Patienten wurden je nach Schweregrad eingestuft, wobei vor allem mittelschwere bis schwere Fälle priorisiert wurden. Viele Patienten wurden zunächst telemedizinisch untersucht, bevor sie vor Ort behandelt wurden.
Die wissenschaftliche Erkenntnis: Eine pathophysiologische Krise
Die Studie zeigt, dass PCS und PVS pathophysiologisch auffallend ähnlich sind. Beide Erkrankungen stehen im Zusammenhang mit Immundysfunktion, persistierendem Spike-Protein und mikrovaskulären Komplikationen. Matthes beschreibt drei Hauptmechanismen:
- GPCR-Autoantikörper (80-90 % der Patienten):
Diese durch das Spike-Protein ausgelösten Antikörper binden an wichtige Rezeptoren wie ACE2, adrenerge und muskarinische Rezeptoren. Dies führt zu Dysautonomie, Myopathie, chronischer Müdigkeit und kognitiver Dysfunktion. Die ständige Überstimulierung verursacht eine metabolische Erschöpfung, was sich in Post-Exertional Malaise äußert – einem Leistungseinbruch nach Anstrengung. - Persistenz des Spike-Proteins (15-30 % der Patienten):
Bei einigen Betroffenen bleibt das Spike-Protein lange nach der Infektion oder Impfung in Immunzellen, Plasma und Exosomen erhalten. Dies wird mit Gefäßentzündungen, kognitiven Störungen und Bewegungseinschränkungen in Verbindung gebracht. - Mikrothrombose (5-15 % der Patienten):
In einigen Fällen verstopfen die Mikrokapillaren durch Fibrinablagerungen, was zu Sauerstoffmangel, Organstress und systemischen Entzündungen führt. Die Nagelfalzkapillarmikroskopie wurde genutzt, um diese mikrothrombotischen Veränderungen nachzuweisen.
Diagnose- und Behandlungsprobleme in Deutschland
Die Studie offenbart erhebliche Defizite in der Diagnostik von PCS und PVS. Trotz zahlreicher Hinweise auf Immunstörungen fehlt es an Laboreinrichtungen, die in der Lage sind, GPCR-Autoantikörper oder persistierende Spike-Proteine zuverlässig nachzuweisen.
Nur drei spezialisierte Labors bieten Tests auf bioaktive GPCR-Antikörper an (E.R.D.E., Berlin Cures, Cell-Trend), während das MMD-Labor in Magdeburg eines der wenigen ist, das Spike-Proteine in Immunzellen detektieren kann.
Experimentelle Therapieansätze
Bislang gibt es keine universelle Behandlung, doch mehrere experimentelle Therapien werden getestet:
| Therapie | Beschreibung |
|---|---|
| Spike-Protein-Eliminierung | Kombination aus Ivermectin, Nattokinase, Bromelain und Acetylcystein zur Entfernung von Spike-Protein aus dem Blut. |
| Monozyten-Therapie | Falls das Spike-Protein in CX3CR1-Monozyten gefunden wird, kommt das HIV-Medikament Maraviroc (CCR5-Inhibitor) für 2-4 Wochen zum Einsatz. |
| Exosomen-Therapie | Hyperthermie-Therapie (Erwärmung des Körpers auf 39,5 °C) soll eingeschlossene Spike-Proteine zerstören. |
| Autoantikörper-Entfernung | Immunadsorptions-Apherese (IA) – eine Blutreinigung zur Entfernung schädlicher Autoantikörper. |
| Mikrothrombose-Behandlung | Patienten mit Gefäßschäden erhalten Clopidogrel oder direkte orale Antikoagulanzien (DOACs). |
Zusätzlich werden anthroposophische und pflanzliche Therapien untersucht, doch ihre Wirksamkeit ist noch nicht bestätigt.
Einschränkungen der Studie
Trotz wegweisender Erkenntnisse gibt es offene Fragen:
- Fehlende Kontrollgruppen: Aufgrund des Beobachtungscharakters der Studie ist es schwer, vorbestehende Erkrankungen von PCS/PVS zu unterscheiden.
- Kleine Stichprobengrößen: Während einige Behandlungen vielversprechend erscheinen, fehlen Langzeitstudien zur Wirksamkeit.
- Eingeschränkter Zugang zur Gesundheitsversorgung: Viele experimentelle Therapien werden nicht von Krankenkassen übernommen, sodass Patienten hohe Eigenkosten tragen müssen.
Eine drohende Gesundheitskrise?
Matthes’ Ergebnisse zeichnen ein alarmierendes Bild: Millionen von Menschen mit PCS/PVS erhalten keine adäquate medizinische Versorgung. Viele Ärzte stufen ihre Beschwerden als psychosomatisch ein oder haben keinen Zugang zu modernen Diagnostikmethoden.
Die Studie fordert deshalb dringende Reformen:
Bessere Labortests für Immunstörungen
Gezielte klinische Studien für wirksame Behandlungen
Ausbau der medizinischen Versorgung für PCS/PVS-Patienten
Zudem wirft die Studie heikle Fragen zur Impfstoffsicherheit auf: Während COVID-19-Impfungen für die Mehrheit der Bevölkerung sicher waren, könnte eine kleine Patientengruppe unerwartete Immunreaktionen erlitten haben. Angesichts laufender Auffrischungskampagnen ist die Anerkennung und Behandlung impfbedingter Syndrome entscheidend, um das Vertrauen der Öffentlichkeit zu bewahren.
Fazit: Ein wissenschaftlicher Weckruf
Matthes’ Studie zeigt: PCS und PVS sind reale, schwere Erkrankungen, doch das medizinische System ignoriert sie weitgehend. Ohne schnelles Handeln – mehr Forschung, finanzielle Unterstützung und neue Diagnosemöglichkeiten – könnte sich PCS/PVS zur größten unbehandelten Gesundheitskrise der Post-Pandemie-Zeit entwickeln.
Bleibt die Frage: Wird die medizinische Gemeinschaft reagieren – oder werden diese Patienten im Schatten der Pandemie vergessen?
Indien gibt Notfallwarnung aus, da die Zahl der Todesfälle unter Covid-geimpften Personen steigt
Von Frank Bergman
In Indien wurde eine Notfallwarnung ausgesprochen, nachdem einige der führenden Wissenschaftler des Landes einen alarmierenden Anstieg der Todesfälle unter der mit Covid geimpften Bevölkerung festgestellt hatten.
Die Entdeckung wurde in einer wegweisenden Studie unter der Leitung von Dr. Abin Kulathunkal Rajan und Dr. Abu Bashar vom All India Institute of Medical Sciences (AIIMS) in Gorakhpur gemacht.
Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Therapeutic Advances in Vaccines and Immunotherapy veröffentlicht.
Die Studie untersuchte schwerwiegende unerwünschte Ereignisse nach Impfungen (AEFI) im Zusammenhang mit Covid-Impfstoffen in Indien.
Die Forscher analysierten offizielle Regierungsdaten, die Mortalitätsraten, Verletzungen, Behinderungen und den Impfstatus der Bevölkerung aufzeigen.
Interessanterweise ist Indien jedoch eines der wenigen Länder, die die mRNA-Injektionen während der Massenimpfkampagne nicht eingeführt haben.
Die indische Regierung weigerte sich, den Pharmariesen Pfizer und Moderna Immunität zu gewähren, was bedeutet, dass die mRNA-Injektionen dort nie für den öffentlichen Gebrauch zugelassen wurden.
Für ihre Studie nutzte das Forscherteam Berichte des Nationalen AEFI-Ausschusses der indischen Regierung.
Die Studie konzentriert sich auf Berichte zur Bewertung der Kausalität, die von dem dem indischen Ministerium für Gesundheit und Familienwohlfahrt unterstehenden Ausschuss veröffentlicht wurden.
Rajan und Bashar erklärten, sie wollten Trends bei schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen im Zusammenhang mit Impfstoffen ermitteln und Faktoren bestimmen, die die Sterblichkeit der betroffenen Personen vorhersagen.
Sie analysierten insgesamt 2708 gemeldete schwerwiegende unerwünschte Ereignisse nach einer Impfung (AEFI).
Zu den gemeldeten AEFI gehörten Todesfälle und potenziell tödliche Reaktionen wie Herzstillstand und Blutgerinnsel.
Die AEFI umfassten jedoch keine Langzeiterkrankungen wie Krebs, die wahrscheinlich zu mehr Todesfällen beitrugen.
Dennoch zeigen die Daten, dass die Sterblichkeitsrate bei denjenigen, die Covid-Impfungen erhalten haben, stark ansteigt.
Die Studie ergab, dass vor allem bei Männern Herz-Kreislauf-Verletzungen stark mit impfstoffbedingten Todesfällen verbunden waren.
Diese Ergebnisse werfen einige ernsthaft beunruhigende Fragen zu den Systemen zur Überwachung der Impfstoffsicherheit in Indien auf.
Die Studie wertet Berichte über schwerwiegende AEFIs von der Einführung des Impfstoffs im Januar 2021 bis Mai 2023 aus.
Im Folgenden sind die wichtigsten Datenquellen und Studienparameter aufgeführt:
- Analysierte Daten: 2708 schwerwiegende AEFI-Meldungen, klassifiziert nach Alter, Geschlecht, Impfstofftyp, Saisonalität und geografischem Standort.
- Kategorien zur Bewertung der Kausalität: Impfstoffbedingte Reaktionen, Impffehler, zufällige medizinische Ereignisse und nicht klassifizierte Fälle.
- Statistische Methoden: Es wurden logistische Regressionsmodelle verwendet, um unabhängige Prädiktoren für die Sterblichkeit zu ermitteln.
- Primäres Ergebnis: Tod oder Genesung nach einer schweren AEFI-Episode.
Covishield (AstraZeneca/Oxford Adenovirus-Vektorimpfstoff) war für 69,8 % der AEFI-Fälle verantwortlich.
Dahinter folgte Covaxin (inaktivierter Virusimpfstoff von Bharat Biotech) mit 12,8 %.
Für die russischen Impfstoffe Sputnik V und Corbevax wurden weit weniger AEFI-Fälle gemeldet.
Die Studie ergab, dass 1 % der schweren AEFI-Fälle zum Tod führten.
Die Forscher wiesen darauf hin, dass dies eine beträchtliche Anzahl von Todesfällen war.
58,9 % der AEFI-Fälle erforderten einen Krankenhausaufenthalt, aber die Patienten erholten sich.
Die Daten zeigen, dass ältere Menschen (60+) das höchste Sterblichkeitsrisiko durch Impfstoffe haben.
Die Sterblichkeitsrate war bei Männern deutlich höher als bei Frauen.
Bei AEFI-Fällen mit der Kausalität „unbestimmt/unklassifiziert“ war die Sterblichkeitsrate 5x höher als bei kategorisierten AEFI – ein beunruhigendes Ergebnis.
Bei den Auswirkungen auf die Organsysteme war die Beteiligung des Herz-Kreislauf-Systems am tödlichsten.
Bei neurologischen und gastrointestinalen Erkrankungen war die Sterblichkeitsrate deutlich geringer, obwohl es sich um schwere Verletzungen handelt.
In erster Linie gibt die hohe Rate der „nicht klassifizierten“ Fälle Anlass zu ernster Besorgnis.
Schockierende 28,8 % der schweren AEFI-Fälle wurden als „unbestimmt/unklassifizierbar“ eingestuft.
Diese Fälle wiesen jedoch die höchste Assoziation mit der Sterblichkeit auf.
Das Fehlen eines eindeutigen Kausalzusammenhangs ist ein deutliches Warnsignal und gibt Anlass zu ernsten Bedenken hinsichtlich der Überwachung der Impfstoffsicherheit und der diagnostischen Strenge in Indien.
Wenn fast ein Drittel der schwerwiegenden Fälle ungeklärt bleibt, wie können die Gesundheitsbehörden dann das Risiko wirksam eindämmen?
Ein weiteres Warnsignal ist der alarmierende Anstieg der kardiovaskulären Komplikationen.
Die Dominanz kardiovaskulärer AEFIs (31,3 %) – und ihre bedeutende Rolle bei der Sterblichkeit – deckt sich mit den weltweiten Bedenken über impfstoffinduzierte Myokarditis und thrombotische Ereignisse.
Wie Slay News bereits berichtet hat, haben mehrere Studien Covid-Verletzungen mit Herzversagen in Verbindung gebracht, insbesondere bei viralen Vektor- und mRNA-„Impfstoffen“.
Diese Studie liefert eine wichtige Momentaufnahme der Impfstoffsicherheit in Indien und zeigt schwerwiegende AEFI-Trends, Mortalitätsrisikofaktoren und regionale Unterschiede auf.
Covid-Impfstoffe sind zwar nach wie vor ein wichtiges Instrument zur Pandemiebekämpfung, doch diese Untersuchung unterstreicht die Notwendigkeit einer soliden Überwachung nach der Markteinführung, einer gezielten Risikominderung und von Strategien zur Optimierung des Impfstoffs.
Besonders besorgniserregend ist der hohe Prozentsatz nicht klassifizierter AEFI-Fälle – das Versäumnis, die Kausalität in diesem Umfang zu bestimmen, untergräbt das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Überwachung der Impfstoffsicherheit.
In Zukunft müssen die indischen Impfbehörden die Transparenz erhöhen, die Sicherheitsbewertungen in Echtzeit verbessern und die Impfstoffpolitik anpassen, um die am meisten gefährdeten Personen zu schützen.
Während die Welt von der Pandemie-Notfallreaktion zu langfristigen Impfstrategien übergeht, erinnert uns diese Studie daran, dass die Wissenschaft nur so stark ist wie ihre Überprüfung – und dass die Sicherheit von Impfstoffen eine ständige, sich weiterentwickelnde Verpflichtung ist.
Die Ergebnisse kommen in einer Zeit, in der immer mehr Informationen über die mit den „Impfstoffen“ verbundenen Gefahren auftauchen.
Wie Slay News bereits berichtete, hat der amerikanische Virologe Dr. Robert R. Redfield, der während der Pandemie als Direktor der US-Zentren für Seuchenkontrolle und -prävention (CDC) tätig war, soeben eine große Vertuschung des Covid-„Impfstoffs“ aufgedeckt.
Dr. Redfield hat zugegeben, dass Berichte über das so genannte „lange Covid“ in Wirklichkeit ein Schwindel sind, der dazu diente, die weltweite Zunahme von „mRNA-Impfschäden“ zu vertuschen.
Kiew sei „nur ein Werkzeug“ der USA, um Russland zu besiegen, sagt ein ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter
von Sputnik Afrika
Wolodymyr Selenskyj, der JD Vance vorwarf, über die Lage in der Ukraine falsch informiert zu sein, ist selbst weit weniger gut informiert als der US-Vizepräsident. Das erklärte der ehemalige US-Geheimdienstoffizier Scott Ritter im Gespräch mit Sputnik.
Die Ukraine sei „nur ein Werkzeug“, mit dem die USA versuchten, Russland zu besiegen, so Ritter am Sonntag, dem 2. März.
„JD Vance hat eine deutlich bessere Perspektive … Ein Hammer kennt die Absichten des Architekten nicht. Amerika war der Architekt des Ukraine-Projekts. Die Ukraine ist lediglich ein Hammer – genau wie Europa“, sagte Ritter gegenüber Sputnik.
Damit reagierte er auf Selenskyjs Äußerungen, der JD Vance während einer hitzigen Debatte mit dem US-Präsidenten und dem Vizepräsidenten in Washington vorgeworfen hatte, die tatsächliche Lage in der Ukraine nicht zu verstehen.
Zur Erinnerung: Zwischen 2015 und 2022 errichteten die Vereinigten Staaten 20 Militärstützpunkte in der Ukraine, um sich auf eine mögliche Konfrontation zwischen Kiew und Moskau vorzubereiten.
„Sie dienten dazu, verdeckte Operationen in Russland durchzuführen, die Ukraine für Geheimmissionen und einen Guerillakrieg auszubilden sowie Propagandaoperationen im In- und Ausland zu steuern“, so Ritter weiter. „Wir waren auch maßgeblich am vollständigen Wiederaufbau der ukrainischen Armee beteiligt.“
Seinen Angaben zufolge waren nicht nur die CIA, sondern auch britische, französische und deutsche Geheimdienste aktiv an diesen Maßnahmen beteiligt.
„Die CIA war in all das verwickelt. Und wir wissen, dass auch andere europäische Geheimdienste – insbesondere die britischen, aber auch die französischen und deutschen – enge Verbindungen zur Ukraine unterhielten.“
Die Position von Hunter Biden im Vorstand des großen ukrainischen Energieunternehmens Burisma zeige ebenfalls, dass „die Vereinigten Staaten ihre Finger in jedem Bereich der ukrainischen Wirtschaft hatten“, fügte Ritter hinzu.
Lawrow: Macrons Atomwaffen-Äußerungen bedrohen Russland – US-Geheimdienstpause bestätigt westliche Unterstützung für Angriffe
Moskau betrachtet die jüngsten Äußerungen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron über den möglichen Einsatz von Atomwaffen als Bedrohung, erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstag.
„Natürlich stellt das eine Bedrohung für Russland dar. Wenn Macron uns als Gefahr wahrnimmt, ein Treffen der Generalstabschefs europäischer Länder und Großbritanniens einberuft, erklärt, dass Atomwaffen notwendig seien, und sich aktiv darauf vorbereitet, sie gegen Russland einzusetzen, dann ist das eindeutig eine Bedrohung“, sagte Lawrow auf einer Pressekonferenz.
Am Mittwoch hatte Macron Russland als eine „Bedrohung“ für Frankreich und Europa bezeichnet und betont, es sei an der Zeit, eine Diskussion über den Einsatz französischer Atomwaffen zur Verteidigung der gesamten EU zu führen.
Lawrow wies darauf hin, dass Macron jederzeit die Möglichkeit habe, den russischen Präsidenten Wladimir Putin anzurufen. Die Behauptung, Russland bereite einen Krieg gegen Europa vor, sei zudem unvernünftig.
„Macron verkündet regelmäßig mit Stolz, dass er Putin anrufen und mit ihm sprechen könne. Niemand verbietet es ihm – im Gegenteil, unser Präsident betont stets seine Offenheit für den Dialog mit allen Kollegen. Was jedoch diese offen gesagt unklugen Anschuldigungen betrifft, dass Russland einen Krieg gegen Europa und Frankreich plane, so hat Putin wiederholt klargestellt, dass solche Behauptungen wahnhaft und unsinnig sind. Es ist für jeden vernünftigen Menschen offensichtlich, dass Russland daran kein Interesse hat“, betonte Lawrow auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem simbabwischen Außenminister Amon Murwira.
Zudem erklärte Lawrow, Russland sehe keine Möglichkeit, einen Kompromiss hinsichtlich eines möglichen Einsatzes europäischer Friedenstruppen in der Ukraine zu finden.
„Für uns gibt es keinen Raum für einen Kompromiss. Diese Diskussion wird mit offen feindlicher Absicht geführt, und sie verheimlichen nicht einmal, warum sie das tun“, sagte er.
Die kürzlich ausgesetzte Übermittlung von US-Geheimdienstinformationen an die Ukraine bestätige Russlands Auffassung, dass westliche Unterstützung gezielt Kiew zur Verfügung gestellt wurde, um Angriffe tief in russisches Gebiet durchzuführen, so Lawrow weiter.
„Was die aktuelle Lage bezüglich der Militärhilfe und der von den USA angekündigten Pause bei der Bereitstellung von Geheimdienstinformationen betrifft, so bestätigt das genau das, was wir immer gesagt haben. Unser Präsident hat mehrfach betont, dass die Ukraine ohne die direkte Beteiligung des Westens – der USA, Großbritanniens, Frankreichs, Deutschlands und anderer Länder – sowie ohne deren Bereitstellung von Geheimdienstdaten und Technologien für den Einsatz dieser Informationen nicht in der Lage wäre, Langstreckenraketen auf unser Territorium abzufeuern“, sagte Lawrow.
Er fügte hinzu, dass ein Stopp der US-Militärhilfe den Ukraine-Konflikt schnell beenden könnte.
„Der frühere EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hatte einmal, in seiner üblichen Art, gesagt, dass der Krieg in der Ukraine innerhalb von zwei Wochen beendet wäre, wenn die westliche Militärhilfe eingestellt würde. Wir stimmen dieser Einschätzung zu. Borrell betonte jedoch auch, dass das niemals geschehen dürfe, da Russland erst eine strategische Niederlage erleiden müsse, bevor man ihm Friedensbedingungen diktieren könne“, sagte Lawrow vor Reportern.
Gleichzeitig bekräftigte der russische Außenminister, dass Moskau jederzeit zu einem offenen Dialog über eine Beilegung des Ukraine-Konflikts bereit sei.
„Wir sind zu einem ehrlichen Gespräch bereit, das alle Ursachen dieses Konflikts berücksichtigt – insbesondere die Hauptursache: die Sicherheitsinteressen Russlands und Garantien gegen eine weitere NATO-Erweiterung in die Ukraine, die für uns eine dauerhafte Bedrohung darstellen würde“, erklärte er.
Zudem kritisierte Lawrow Macrons jüngste Aussagen zu Russland und der Ukraine als nervös und übermäßig wortreich.
„Macron hat gestern [5. März] eine lange, ziemlich nervöse Erklärung abgegeben und dabei betont, dass der Krieg nicht mit einer Kapitulation der Ukraine enden dürfe“, sagte Lawrow abschließend.
Ehemalige ICE-Beamte fordern den Kongress auf, Überwachungstechnologie und Datenaustausch zur Durchsetzung der Einwanderungsgesetze zu verstärken
Von The Sociable
Ehemalige Beamte der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) fordern die Gesetzgeber im Kongress auf, den Einsatz von Überwachungstechnologie zu verstärken und eine interoperable Plattform für den Datenaustausch zur Durchsetzung der Einwanderungsgesetze zu schaffen.
Heute fand im Unterausschuss für Cybersicherheit, Informationstechnologie und Regierungsinnovation des House Committee on Oversight and Government Reform eine Anhörung mit dem Titel „Leveraging Technology to Strengthen Immigration Enforcement“ (Einsatz von Technologie zur Stärkung der Einwanderungskontrolle) statt, bei der drei ehemalige ICE-Mitarbeiter und ein leitender Forschungsmitarbeiter der Heritage Foundation als Sachverständige aussagten.
Dr. Doug Gilmer, ein pensionierter leitender Berater für Strafverfolgung und stellvertretender Sonderermittler bei den Homeland Security Investigations (HSI) des ICE, sagte, dass ein sehr hilfreiches Instrument für das ICE das 2015 eingeführte System EAGLE DirecteD Identification Environment (EDDIE) sei.
Laut dem Department of Homeland Security (DHS) ist EDDIE ein biometrisches Erfassungsgerät, das vor Ort eingesetzt wird und „den ICE-Agenten und -Beamten dabei hilft, die Fingerabdrücke und Fotos einer Person, die Gegenstand einer Untersuchung ist, rechtmäßig mit einem mobilen Gerät zu erfassen und sofort andere Regierungsdatenbanken abzufragen, um festzustellen, ob sie dieselben Fingerabdrücke enthalten wie die von ICE erfassten.“
Bei seinem letzten Einsatz vor Ort gab Dr. Gilmer jedoch an, dass seinem Personal nur fünf EDDIE-Geräte zur Verfügung standen.
„Die EDDIE-Maschine hilft nicht nur bei der Durchsetzung des Einwanderungsrechts, sondern spart auch Zeit; sie hilft bei der Priorisierung der Durchsetzung, verringert die Fehlerwahrscheinlichkeit und hilft den Strafverfolgungsbehörden auch dabei, Verdächtige schnell zu identifizieren und Sicherheitsbedrohungen zu mindern.“
Dr. Doug Gilmer, mündliche Aussage, House Committee on Oversight and Government Reform, März 2025
Former ICE agent Dr. Doug Gilmer PhD: “Facial & pattern recognition tech have tremendous potential for solving crimes & recovering victims of exploitative crime; however, restrictions placed on its use are so tightly controlled, it’s only used in a small percentage of cases” pic.twitter.com/aUhpHOmA8L
— Tim Hinchliffe (@TimHinchliffe) March 4, 2025
Übersetzung von „X“: Der ehemalige ICE-Agent Dr. Doug Gilmer PhD: „Gesichts- und Mustererkennungstechnologien haben ein enormes Potenzial für die Aufklärung von Verbrechen und die Rettung von Opfern ausbeuterischer Straftaten; allerdings sind die Einschränkungen für ihre Verwendung so streng geregelt, dass sie nur in einem kleinen Prozentsatz der Fälle eingesetzt werden.“
„Durch den Einsatz von Mustererkennungsalgorithmen, die riesige Datenmengen durchforsten, könnte diese Technologie in realen und zeitkritischen Szenarien unschätzbare Ergebnisse liefern. Die Technologie könnte auch zusammen mit anderen Überwachungssystemen eingesetzt werden, wie z. B. am Körper getragene Kameras, Videoüberwachung, Drohnenaufnahmen, Überwachungsaufnahmen, soziale Medien und vieles mehr.“
Dr. Doug Gilmer, schriftliche Zeugenaussage, House Committee on Oversight and Government Reform, März 2025
In seiner schriftlichen Stellungnahme erklärte Dr. Gilmer, dass das EDDIE-Tool „die wahre Identität einer Person und eine Historie von Begegnungen mit der Strafverfolgung liefern kann, bei der Bestimmung der Ausländereigenschaft und der Abschiebungsfähigkeit helfen kann und ob die Person möglicherweise noch ausstehende Haftbefehle hat.
„Solche Tools sollten jedem Special Agent und Officer zur Verfügung gestellt werden“, fügte er hinzu.
Laut NextGov wurde EDDIE auf der ACT-IAC Mobile Application Fair 2015 mit dem Preis für die innovativste Anwendung ausgezeichnet.
„Die US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) nutzt den mobilen Fingerabdruckscanner EDDIE, um Razzien und Abschiebungen zu beschleunigen, gibt aber nur sehr wenig über ihre Partner beim Datenaustausch preis, wie z. B. andere Bundesbehörden, lokale Strafverfolgungsbehörden und Privatunternehmen.“
Just Futures Law, ICE’S EDDIE PROGRAM: How ICE Uses Biometric Scanner Tech To Ramp Up Raids (ICE’S EDDIE PROGRAM: Wie ICE biometrische Scanner-Technologie einsetzt, um Razzien zu intensivieren), November 2020
Quelle: Bericht des Just Futures LawEDDIE wurde auch von Aktivisten und „Bewegungsanwälten“ wie Just Futures Law als „ein wichtiger Bestandteil des militarisierten biometrischen Datenerfassungsunternehmens des DHS, das riesige, geheime Datenbanken speist“ kritisiert.
In ihrem Bericht vom November 2020 mit dem Titel „ICE’S EDDIE PROGRAM: How ICE Uses Biometric Scanner Tech To Ramp Up Raids“ (Das EDDIE-Programm des ICE: Wie das ICE biometrische Scanner-Technologie einsetzt, um Razzien zu verstärken) behaupten die „Women of Color-led Immigration Lawyering Project“ (von farbigen Frauen geführtes Projekt für Einwanderungsanwälte):
„Da die Erfassung und Analyse biometrischer Daten eine immer zentralere Rolle im Portfolio der technischen Überwachung des ICE einnimmt, gehen wir davon aus, dass immer mehr ICE-Beamte Menschen vor Ort verhören werden, wo Missbrauch am wahrscheinlichsten ist, aber am schwersten zu verhindern ist. Der Schutz der Privatsphäre reicht nicht aus, um vor Profilerstellung und Missbrauch zu schützen.“
„Es ist schwierig, Biometrie zum Lügen zu bringen […]. Wenn man jemandem einen EDDIE vor die Nase setzt, kann er ihn sehr schnell identifizieren.“
Dr. Doug Gilmer, mündliche Aussage, House Committee on Oversight and Government Reform, März 2025
“It’s difficult to get biometrics to lie.. Putting an EDDIE [EAGLE DirecteD Identification Environment] in front of somebody gets them to identify very quickly”: Former ICE agent Dr. Doug Gilmer @GOPoversight https://t.co/uT28FXKEdk pic.twitter.com/ouCTpG1iL6
— Tim Hinchliffe (@TimHinchliffe) March 4, 2025
Übersetzung von „X“: „Es ist schwierig, Biometrie zum Lügen zu bringen. Wenn man jemandem ein EDDIE [EAGLE DirecteD Identification Environment] vorlegt, kann er sich sehr schnell identifizieren“: Ehemaliger ICE-Agent Dr. Doug Gilmer @GOPoversight https://dhs.gov/sites/default/
Zurück zur Anhörung: Dr. Gilmer sagte heute aus, dass „die Technologie zur Gesichts- und Mustererkennung ein solches Instrument mit enormem Potenzial für die Aufklärung von Verbrechen und die Rettung von Opfern ausbeuterischer Straftaten ist; allerdings sind die Einschränkungen für ihre Verwendung so streng geregelt, dass sie nur in einem kleinen Prozentsatz der Fälle eingesetzt wird.“
Diese Einschränkungen der Technologie zur Gesichts- und Mustererkennung sind laut Dr. Gilmer auf die Angst vor dem Verlust der Privatsphäre zurückzuführen, die Menschen haben, die die Technologie nicht verstehen.
„Es wurde viel Angst um diese Technologie geschürt – ich denke oft von Menschen, die die Technologie nicht wirklich verstehen und nicht verstehen, dass wir diese Technologie nutzen können, während wir gleichzeitig angemessene Schutzmaßnahmen zum Schutz der Privatsphäre, der Ethik und der Bürgerrechte ergreifen.“
Dr. Doug Gilmer, mündliche Aussage, House Committee on Oversight and Government Reform, März 2025
Former ICE agent Dr. Doug Gilmer on facial & pattern recognition: “There’s been a lot of fear that has been allowed to grow around that technology by people who don’t understand it.. & don’t understand safeguards to protect privacy, ethics & civil rights” https://t.co/g5SjN3qaLm pic.twitter.com/bBDLGSghWq
— Tim Hinchliffe (@TimHinchliffe) March 4, 2025
Übersetzung von „X“: Der ehemalige ICE-Agent Dr. Doug Gilmer über Gesichts- und Mustererkennung: „Es gibt eine Menge Angst, die von Menschen, die diese Technologie nicht verstehen, um diese Technologie herum wachsen gelassen wurde … und die die Schutzmaßnahmen zum Schutz der Privatsphäre, der Ethik und der Bürgerrechte nicht verstehen.“ https://oversight.house.gov/hearing/levera
„Wenn wir bei der Verbrechensbekämpfung wirklich auf dem neuesten Stand der Technik sein wollen, dann kann die Integration des Heimatschutzministeriums in ein Netzwerk aus strategisch platzierten automatischen Kennzeichenerkennungssystemen (ALPRs), Live-Video, Schusserkennung, Drohnen und Echtzeit-Polizeisoftware entscheidende Ermittlungshinweise in Fällen von Menschenhandel, Drogen-/illegalem Waffenschmuggel, Bandengewalt und organisiertem Einzelhandelsdiebstahl liefern.“
Dr. Doug Gilmer, schriftliche Zeugenaussage, House Committee on Oversight and Government Reform, März 2025
„Wir verfügen über eine fortschrittliche Gesichtserkennungstechnologie und eine Mustererkennungstechnologie, die zur Aufklärung einer Vielzahl von Straftaten und zur Identifizierung von Opfern von Straftaten eingesetzt werden können“, so Dr. Gilmer.
„Es gibt jedoch eine Menge Angst, die um diese Technologie herum wachsen darf – ich denke, oft von Menschen, die die Technologie nicht wirklich verstehen und nicht verstehen, dass wir diese Technologie nutzen können, während wir gleichzeitig angemessene Schutzmaßnahmen zum Schutz der Privatsphäre, der Ethik und der Bürgerrechte ergreifen.“
Eine der Empfehlungen von Dr. Gilmer an die Gesetzgeber lautete, Datensilos abzuschaffen, damit Daten frei zwischen Regierungsbehörden fließen können, und „sicherheits- und datenschutzkonforme KI zur besseren Identifizierung kritischer, zeitkritischer Strafverfolgungsdaten“ zu nutzen.
Dr. Gilmer kann auf eine 35-jährige Karriere im Bereich der Strafverfolgung zurückblicken und ist heute Präsident und CEO von Resolved Strategies, das Organisationen in Fragen wie Menschenhandel und ausbeuterische Straftaten berät.
„Hochriskante Situationen erfordern innovative Hilfsmittel, die das Gefahrenpotenzial für Beamte minimieren. Technologien wie Drohnen, Drohnenabwehrsysteme und Robotik werden immer wertvoller.“
John Fabbricatore, schriftliche Zeugenaussage, House Committee on Oversight and Government Reform, März 2025
In derselben Anhörung sagte ein weiterer ehemaliger ICE-Mitarbeiter aus, John Fabbricatore, der als leitender Angestellter und Leiter der Außenstelle bei ICEs Enforcement Removal Operations (ERO) tätig war.
Auch er lobte biometrische Geräte wie EDDIE, die es den Beamten ermöglichen, „einzigartige physische Merkmale zu Identifikationszwecken zu erfassen und zu analysieren“, und forderte außerdem die Schaffung einer agilen Datenplattform, die von den Behörden gemeinsam genutzt werden kann.
„ICE muss Echtzeit-Datenaustauschfunktionen mit Bundes- und Landesbehörden haben, um die Effizienz zu steigern und die Zielgenauigkeit zu verbessern.“
John Fabbricatore, mündliche Aussage, House Committee on Oversight and Government Reform, März 2025
Former ICE officer John Fabbricatore testifies: “We need a new data platform that are agile, robust & equipped with advanced machine learning & cloud-native capabilities […] giving agents tools to target & apprehend with precision” @GOPoversight https://t.co/g5SjN3qaLm pic.twitter.com/61jkwxZQ9M
— Tim Hinchliffe (@TimHinchliffe) March 4, 2025
Übersetzung von „X“: Der ehemalige ICE-Beamte John Fabbricatore sagt aus: „Wir brauchen eine neue Datenplattform, die agil und robust ist und mit fortschrittlichen maschinellen Lern- und Cloud-nativen Funktionen ausgestattet ist, […] die den Beamten Werkzeuge an die Hand gibt, mit denen sie gezielt und präzise vorgehen und festnehmen können.“ @GOPoversight https://oversight.house.gov/hearing/levera
„Beamte sollten ihre Zeit auf der Straße verbringen, um unsere Gemeinden zu schützen – und nicht hinter Schreibtischen, die mit nicht verbundenen, veralteten Datenbanken überfüllt sind.“
John Fabbricatore, mündliche Aussage, House Committee on Oversight and Government Reform, März 2025
„Es ist jetzt an der Zeit zu handeln. Wir brauchen eine neue Datenplattform, die agil und robust ist und mit fortschrittlichen maschinellen Lern- und Cloud-nativen Funktionen ausgestattet ist„, sagte Fabbricatore.
„Diese Systeme können unsichtbare Beziehungen aufdecken, Muster erkennen und umsetzbare Erkenntnisse liefern, sodass die Beamten über die erforderlichen Instrumente verfügen, um gezielt und präzise vorzugehen und Personen festzunehmen“, fügte er hinzu.
In seiner schriftlichen Stellungnahme erklärte Fabbricatore:
„Die Technologie hat im Bereich der Biometrie einen Wandel bewirkt und es uns ermöglicht, einzigartige physische Merkmale zu Identifikationszwecken zu erfassen und zu analysieren.
Insbesondere die Gesichtserkennungstechnologie ist immer ausgefeilter und effektiver geworden, um Personen zu identifizieren, die eine Bedrohung für die nationale Sicherheit oder die öffentliche Sicherheit darstellen könnten.
Diese Art von Technologie hat sich als unschätzbar wertvoll erwiesen, um Menschenhandelsnetzwerke zu zerschlagen und die betrügerische Einreise in das Land zu verhindern.“
Fabbricatore ist derzeit leitender Berater bei The Complete Solution Group, einem Unternehmen, das Beratungsdienstleistungen zu Fragen im Zusammenhang mit Einwanderung, Regierungskontakten und Produktentwicklung im Bereich Schusswaffen und Selbstverteidigung anbietet.
Heute sagte er außerdem aus, dass die mexikanischen Drogenkartelle von der CBP One-App der Zoll- und Grenzschutzbehörde profitieren, indem sie sie nutzen, um Menschen illegal in die USA zu schmuggeln.
„Die Kartelle haben sie [die CBP One-App] tatsächlich in Mexiko genutzt und die Leute haben sich über sie angemeldet, um auf die CBP One-App zuzugreifen. […] Die Kartelle haben tatsächlich Geld mit der CBP One-App verdient.“
John Fabbricatore, mündliche Aussage, House Committee on Oversight and Government Reform, März 2025
Mexican cartels profited from CBP One app to smuggle people into the US during the last administration, former ICE officials John Fabbricatore & Dr. Doug Gilmer testify @GOPoversight https://t.co/g5SjN3qaLm pic.twitter.com/iXGCnJzWmy
— Tim Hinchliffe (@TimHinchliffe) March 4, 2025
Übersetzung von „X“: Mexikanische Kartelle haben während der letzten Amtszeit von der CBP One-App profitiert, um Menschen in die USA zu schmuggeln, wie die ehemaligen ICE-Beamten John Fabbricatore und Dr. Doug Gilmer unter @GOPoversight aussagen https://oversight.house.gov/hearing/levera
Laut dem Fact Sheet von CBP One „ermöglicht die kostenlose CBP One
-Mobilanwendung Nichtstaatsangehörigen, die über bestimmte südwestliche Grenzübergangsstellen (POEs) in die Vereinigten Staaten einreisen wollen, aber nicht über die entsprechenden Einreisedokumente verfügen, Informationen über ein Modul innerhalb der Anwendung einzureichen, anstatt direkt an einer POE zu warten.“
Dr. Gilmer sagte auch aus, dass er während seiner Amtszeit bei ICE einen Missbrauch der CBP One-App beobachtet habe.
„Eines muss klar sein: Das wird nicht bei Einwanderern aufhören. Wenn sie das mit Einwanderern und Asylbewerbern machen können, hindert sie nichts daran, das auch mit amerikanischen Bürgern zu tun.“
Rep. Yassamin Ansari, Ausschuss für Aufsicht und Regierungsreform des Repräsentantenhauses, März 2025
“Trump admin wants to expand surveillance tech to infringe on civil liberty.. If they can do this to immigrants/asylum seekers, there’s nothing stopping them from doing it to American citizens. @elonmusk @DOGE are illegally accessing Americans’ private data” @RepYassAnsari pic.twitter.com/Rq5K4o7GQR
— Tim Hinchliffe (@TimHinchliffe) March 4, 2025
Übersetzung von „X“: „Die Trump-Regierung will die Überwachungstechnologie ausweiten, um die Bürgerrechte zu verletzen. Wenn sie das bei Einwanderern/Asylbewerbern tun können, hindert sie nichts daran, es auch bei amerikanischen Bürgern zu tun. @elonmusk @DOGE greifen illegal auf die privaten Daten von Amerikanern zu.“ @RepYassAnsari
Sowohl Gesetzgeber als auch Zeugen kritisierten die Politik der Trump- und Biden-Regime im Umgang mit Einwanderung.
Einige warfen Biden eine Politik der offenen Grenzen vor, die zu schrecklichen Verbrechen in den USA geführt habe, während andere Trump eine unmenschliche Behandlung von Migranten vorwarfen, während er den Einsatz von Überwachungstechnologie ausweitete, die auch gegen US-Bürger eingesetzt werden könnte.
Die Abgeordnete Yassamin Ansari warf der Trump-Regierung vor, mit Überwachungstechnologien die Bürgerrechte von Migranten zu verletzen, aber das sei noch nicht alles:
„Eines muss klar sein: Das wird nicht bei Einwanderern aufhören. Wenn sie das bei Einwanderern und Asylbewerbern tun können, hindert sie nichts daran, es auch bei amerikanischen Bürgern zu tun.“
Die gesamte Anhörung, einschließlich der Aussagen der beiden Zeugen, die aus redaktionellen Gründen der Kürze und Relevanz halber in diesem Artikel nicht zitiert wurden – die ehemalige ICE-Mitarbeiterin Deborah Fleischaker und der leitende Forschungsmitarbeiter der Heritage Foundation, Simon Hankinson, hier.
Der Krieg gegen RFK Jr.: Warum sie verzweifelt versuchen, ihn zum Schweigen zu bringen
Sie wollen Panik verbreiten – die wahre Agenda hinter der Masern-Angst
Gastbeitrag von Sofia Karstens
Alles kann wahr sein – und ist es oft auch gleichzeitig. Es stimmt, dass Menschen im Umfeld von Robert F. Kennedy Jr. Einfluss haben, darunter einige, die nicht unsere Ziele teilen. Es stimmt, dass seine Gegner es ihm so schwer wie möglich machen. Es stimmt, dass er von allen Seiten unter Beschuss steht. Und es stimmt, dass er sich Spielräume und Kompromisse schaffen muss, weil er nicht allein entscheidet – selbst der Präsident, unter dessen Schirmherrschaft er arbeitet, steht enorm unter Druck und hat eigene Berater und Strippenzieher.
Doch während all diese Faktoren eine Rolle spielen, müssen wir fehlerhafte und falsche Narrative entlarven, die manipulativ in die öffentliche Wahrnehmung gedrückt werden.
RFK Jr. muss klug und strategisch vorgehen
Bobby kann den Kurs nicht über Nacht um 180° drehen – niemand kann das. Veränderung kommt schrittweise, ein paar Grad nach dem anderen. Es geht nicht darum, den Everest sofort zu erklimmen, sondern strategische Etappen zum Basislager zu schaffen.
Seine Position erfordert vorsichtige Navigation. Wenn wir ihn von innen heraus untergraben, riskieren wir alles zu verlieren. Die Veränderungen werden langfristig kommen – das müssen wir akzeptieren.
Manipulative Schlagzeilen und falsche Narrative
Die Überschrift von RFK Jr.s Meinungsartikel spiegelt oft nicht den eigentlichen Inhalt wider. Das deutet darauf hin, dass sie nachträglich von Gegnern geändert wurde, um die Öffentlichkeit in eine bestimmte Richtung zu lenken. Das passiert systematisch.
Wir müssen akzeptieren, dass es keine einfache Schwarz-Weiß-Situation ist. Das medizinische System ist systemisch und endemisch korrupt, und die langfristige Agenda war es, eine von Impfstoffen abhängige Bevölkerung zu schaffen.
Hier sind wir nun – genau an diesem Punkt.
Die Wahrheit über Masern damals und heute
Masern in den 1950er Jahren sind nicht dasselbe wie heute. Warum? Weil Mütter damals nicht geimpft waren und dadurch eine natürliche Immunität an ihre Kinder weitergaben.
Heute sind fast alle Mütter geimpft, wodurch keine mütterliche Immunität mehr an die nächste Generation weitergegeben wird. Das bedeutet, dass wir uns nicht mehr auf alte Argumente verlassen können.
Das bedeutet nicht, dass Impfstoffe sicher sind. Es bedeutet, dass wir die Debatte präziser führen müssen, um nicht in Fallen zu tappen, die uns diskreditieren sollen.
Ein Fehler wäre es, Masern zu verharmlosen, anstatt die Mängel der Impfstoffe aufzuzeigen. Die Realität ist, dass sich das Impf- und Immunsystem-Terrain massiv verändert hat.
RFK Jr. muss widersprüchliche Interessen ausbalancieren
Er ist kein Diktator. Es gibt legitime Bedenken auf beiden Seiten.
Früher war die Situation eine andere, aber heute haben wir eine weitgehend impfstoffabhängige Gesellschaft. Wir können nicht einfach sagen: „Holt euch Masern, das ist in Ordnung“, weil viele keine natürliche Immunität mehr haben.
Die Gegner haben die Optik bereits auf „Diese verrückten Impfgegner wollen Polio zurückbringen“ ausgerichtet. Wenn wir nun unsere Argumentation ändern müssen, weil sich das Terrain verändert hat, dann verlieren wir an Glaubwürdigkeit.
Bobby balanciert auf einem schwierigen Drahtseilakt. Er muss extrem komplexe Interessen und Fallen umgehen.
Wir können nicht alles auf einmal lösen
Es gibt Alternativen und Lösungen – aber sie müssen strategisch angegangen werden. Wer versucht, alles gleichzeitig zu ändern, riskiert, den gesamten Fortschritt zu verlieren.
Wir müssen vorsichtig sein, um nicht in eine Falle zu laufen, die uns selbst schadet. Deshalb arbeitet RFK Jr. daran, harte wissenschaftliche Daten zu sammeln, um das korrupte System langfristig zu entlarven.
Die Realität des globalen Immun- und Krankheitssystems
Es ist ein Fehler, zu behaupten, dass Impfstoffe allein für den Rückgang der Kindersterblichkeit verantwortlich sind. Hygiene, Antibiotika und Ernährung haben ebenfalls eine große Rolle gespielt.
Wenn MMR (Masern-Mumps-Röteln-Impfung) gestoppt wird, wird es Masernausbrüche geben – das ist eine Realität. Wie gefährlich das ist, wissen wir nicht.
Die Medien nutzen die Masern-Angst für eine politische Agenda
Das aktuelle Masern-Narrativ ähnelt früheren Kampagnen zu Polio, COVID und anderen „Krisen“, die als Waffe für politische Ziele genutzt wurden.
Die Pharmaindustrie benutzt Medienpropaganda, um den Eindruck zu erwecken, dass ihre Agenda wissenschaftlich unantastbar sei – doch die Grundlagen sind höchst fehlerhaft.
Die derzeitige Panikmache um Masern dient einem klaren Ziel: weitergehende Impfpflichten und politische Kontrolle.
Manipulation und Ablenkung: Die wahre Strategie der Gegner
Wie kontrolliert man eine Bewegung?
- Man lenkt von wichtigen Themen ab.
- Man schürt interne Streitigkeiten.
- Man stellt Gegner als extrem oder lächerlich dar.
Ist RFK Jr. wirklich vom Weg abgekommen – oder verfolgt er einen langen, strategischen Plan?
Er spielt ein Schachspiel, das wir nicht sofort durchschauen können.
RFK Jr. braucht unsere Unterstützung – jetzt mehr denn je
Die Bewegung ist oft ihr eigener größter Feind. Während RFK Jr. von außen attackiert wird, attackieren ihn auch viele aus den eigenen Reihen.
Viele lehnen schrittweise Veränderungen ab und verlangen sofortige radikale Lösungen, die politisch nicht umsetzbar sind.
Statt Bobby zu schwächen, müssen wir ihm vertrauen. Wir müssen ihm den Rückhalt geben, den er braucht, um durch dieses schwierige Terrain zu navigieren.
Jetzt ist der Moment, ihn zu unterstützen – nicht, ihn infrage zu stellen.
Jetzt aktiv werden: Fordert wissenschaftliche Integrität zurück!
Ruft eure Senatoren an und verlangt, dass Dr. Jay Bhattacharya als Direktor des NIH und Dr. Marty Makary als Leiter der FDA ernannt werden!
Die wissenschaftlichen Institutionen wurden von der Pharmaindustrie übernommen und dienen nicht mehr dem Volk. Diese Ernennungen würden echte Transparenz und Wissenschaft zurückbringen.
Fazit: RFK Jr. verfolgt ein langfristiges Ziel
Tausende mächtige Gegner kämpfen gegen ihn. Sie wollen verhindern, dass er echte Wissenschaft wieder etabliert. Sie fürchten korrekte Studien, genaue Überwachung und vollständige Datentransparenz – denn das würde ihr Lügengebäude zum Einsturz bringen.
Wir stehen an einem historischen Wendepunkt.
Wir haben Jahrzehnte lang für diesen Moment gekämpft. Jetzt, wo RFK Jr. kurz davor ist, das korrupte System zu entlarven, ist Nullstunde erreicht.
Wir haben keine Zeit für Zweifel – wir müssen ihn jetzt schützen und unterstützen!

