Kategorie: Nachrichten
Energiekrieg trifft Alltag: Lieferketten brechen, Preise explodieren, Versorgung wankt
Der stille Kollaps: Wie Energiekrieg und Infrastrukturangriffe die Welt ins Wanken bringen
Während sich die öffentliche Aufmerksamkeit auf militärische Frontlinien richtet, entfaltet sich im Hintergrund ein weitreichenderer Konflikt – ein Krieg gegen Energie, Nahrung und die grundlegende Infrastruktur moderner Gesellschaften. Die aktuelle Sendung von „The Pulse“ zeichnet ein Bild einer schleichenden, aber systematischen Destabilisierung globaler Versorgungssysteme.
Im Zentrum stehen Angriffe auf kritische Infrastruktur und gleichzeitige Störungen von Lieferketten. Energieanlagen werden beschädigt, Produktionsstätten fallen aus, Transportwege geraten unter Druck. Diese Entwicklungen betreffen nicht nur einzelne Regionen, sondern ziehen sich durch verschiedene Kontinente. Besonders deutlich zeigt sich dies in Australien, wo die größte Ammoniakanlage des Landes infolge eines Stromausfalls für Monate außer Betrieb ist.
Direkt zum Video mit deutschen Untertiteln:
Die Bedeutung dieses Ausfalls reicht weit über nationale Grenzen hinaus. Ammoniak ist ein zentraler Bestandteil der globalen Düngemittelproduktion, und ein erheblicher Teil des weltweiten Handels läuft über die Straße von Hormus. Gleichzeitig ist diese Route durch geopolitische Spannungen stark eingeschränkt. Die Folge ist eine Zuspitzung der Lage auf den Agrarmärkten. Branchenvertreter warnen bereits, dass eine längerfristige Unterbrechung dieser Ströme erhebliche Ertragsrückgänge in der Landwirtschaft nach sich ziehen würde.
Parallel dazu verschärft sich die Energiekrise. Angriffe auf russische Ölinfrastruktur, Konflikte im Nahen Osten und geopolitische Unsicherheiten treiben die Preise nach oben und destabilisieren Märkte. Ein internes Memo aus der Luftfahrtbranche deutet darauf hin, dass hohe Ölpreise kein kurzfristiges Phänomen bleiben könnten, sondern sich über Jahre hinweg fortsetzen.
Die Auswirkungen zeigen sich bereits in der Realwirtschaft. Transportunternehmen geraten unter Druck, insbesondere kleinere Anbieter, die steigende Kosten nicht mehr kompensieren können. Erste Betreiber stellen ihre Fahrzeuge ab, da sich der Betrieb nicht mehr rechnet. Damit geraten zentrale Lieferketten ins Stocken. Die Konsequenz ist absehbar: steigende Preise und eine zunehmende Belastung der Verbraucher.
Australien dient dabei als Frühindikator für mögliche Entwicklungen in anderen Industriestaaten. Innerhalb kurzer Zeit haben sich dort erste soziale Spannungen gezeigt. Berichte über Treibstoffdiebstahl nehmen zu, während die Logistikbranche vor einem Zusammenbruch warnt. Selbst grundlegende Versorgungsketten geraten ins Wanken, was sich perspektivisch auch auf die Lebensmittelversorgung auswirken kann.
Ähnliche Tendenzen zeichnen sich in anderen Regionen ab. In Europa kommt es zu Engpässen und grenzüberschreitenden Ausweichbewegungen beim Tanken. In Großbritannien warnen Fluggesellschaften vor Kerosinmangel, in Asien werden bereits erste Flüge aufgrund von Rationierungen gestrichen. Die Krise ist damit nicht mehr lokal begrenzt, sondern entwickelt sich zu einem globalen Phänomen.
Gleichzeitig reagieren Staaten mit Maßnahmen, die zunehmend in den Alltag der Bevölkerung eingreifen. Diskussionen über Einschränkungen der Mobilität, der Einsatz von Überwachungstechnologien und mögliche Rationierungen erinnern an frühere Krisenmechanismen. Die Argumentation verschiebt sich dabei: von gesundheitspolitischen Maßnahmen hin zu energiepolitischen Notwendigkeiten.
Die Analyse von „The Pulse“ verweist auf ein übergeordnetes Muster. Energie, Transport, Düngemittelproduktion und Lebensmittelversorgung sind eng miteinander verknüpft. Wird ein Glied dieser Kette gestört, überträgt sich die Wirkung entlang des gesamten Systems. Der aktuelle Zustand lässt erkennen, wie anfällig diese Struktur ist.
Die zentrale Aussage bleibt dabei nüchtern: Selbst wenn einzelne Konflikte kurzfristig entschärft werden, sind die strukturellen Probleme bereits vorhanden. Die globalen Auswirkungen werden sich mit Verzögerung entfalten, unabhängig davon, wo die ersten Auslöser lagen.
Damit verschiebt sich die entscheidende Frage. Es geht nicht mehr darum, ob diese Entwicklungen breite Teile der Welt erreichen werden, sondern wann und in welchem Ausmaß.
Wie die Folgen des Iran-Krieges die Länder Asiens treffen
Trump hat das Ziel erreicht, dass die USA den weltweiten LNG-Markt dominieren
Worum es bei der Klimafrage eigentlich geht
Alle Hervorhebungen im Original! A. d. Übers.
Es geht nicht darum, den Planeten vor einer Klimakatastrophe zu retten. Es geht einzig und allein um Kontrolle. Diktatorische Kontrolle.
Zunächst erzähle ich eine wahre persönliche Geschichte, dann schließe ich mit dem aktuellen Stand der Dinge bei den juristischen Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit Klimaklagen.
Fragen Sie irgendeinen politischen Konservativen da draußen, welches Wort die Denkweise der fanatischen politischen Linken am besten beschreibt, und das Wort, das Sie am häufigsten hören werden, ist „Kontrolle“. Es ist mir nie in den Sinn gekommen, mich so zu verhalten. Das entspricht einfach nicht meiner Denkweise. Ich habe ihre Denkweise zum ersten Mal in einem meiner College-Kurse in Wirtschaftspsychologie in den 1980er Jahren kennengelernt, und damals hatte die Lektion absolut nichts mit irgendeinem Aspekt der Politik zu tun. Der Professor hat uns nicht einmal gesagt, was das Ziel der Lektion war, oder sie mit einer Erklärung dessen abgeschlossen, was passiert war.
Zunächst erhielten wir einen Fragebogen, anhand dessen ermittelt wurde, welcher Persönlichkeitstyp am besten zu uns passt. Die folgende Folie habe ich aus einer allgemeinen PowerPoint-Präsentation zum Thema „Organisationsverhalten“ übernommen; es handelt sich um die vier Standardkategorien zur Einteilung der Denkweisen, die auf den Ideen des Schweizer Psychoanalytikers Carl Jung zur analytischen Psychologie basieren. Falls uns die Ursprünge dieser Persönlichkeitstypen erklärt wurden, kann ich mich jedenfalls nicht daran erinnern.
Kurz gesagt – und vielleicht etwas zu stark verallgemeinert – entspricht der Persönlichkeitstyp „Sensation Thinker“ dem fiktiven Wissenschaftsoffizier Mr. Spock aus der „Star Trek“-Fernseh- und Filmreihe. Reine Logik, keine Emotionen. Das genaue Gegenteil ist der „Intuitive Feeler“, im Wesentlichen Dr. „Bones“ McCoy aus jener Serie: emotionsgesteuert und anfällig für voreilige Urteile. Die beiden anderen Quadranten umfassten subtilere Persönlichkeitstypen, die Aspekte der beiden extremeren Typen aufwiesen. Anhand der Testergebnisse wurde die Klasse in die vier Gruppen aufgeteilt. Ich landete in der Mr.-Spock-Gruppe, wenn auch mit einem Hauch von „gefühlsbetonter Kunstfertigkeit“ im Blut.
Jede Gruppe erhielt alle Merkmale unseres gegensätzlichen Persönlichkeitstyps sowie Informationen zu deren Präferenzen hinsichtlich Komfort, dem Ausmaß an eigenständiger Entscheidungsfindung im Vergleich zum Grad der Anleitung durch Vorgesetzte. Unsere Aufgabe bestand darin, das Gelernte zu nutzen, um eine Stelle mit Arbeitsbedingungen zu entwerfen, in der sich diese Personen rundum wohlfühlen würden. Unsere Gruppe mochte die Arbeitsbedingungen nicht besonders, die unsere Gegenspieler bevorzugten, aber wir versetzten uns in ihre Lage und taten unser Bestes, um ein Arbeitsumfeld und Aufgaben zu entwerfen, die ihnen gefallen würden.
Am Ende dieser Entwurfsrunden wurden die Entwürfe mit den jeweils anderen Gruppen ausgetauscht, und die Leiter jedes Gruppentyps lasen die Entwürfe vor und gaben ihre Einschätzung dazu ab, wie gut die Entwürfe gelungen waren, wobei sie sich auf die Rückmeldungen ihrer Gruppenmitglieder stützten. Ich erinnere mich kaum noch daran, wie die Ergebnisse bei den „Sensorikern“ im Vergleich zu den „intuitiven Denkern“ ausfielen; beide Gruppen hatten keine Einwände gegen das, was für sie entworfen worden war.
Ich erinnere mich jedoch sehr gut daran, wie die „intuitiven Fühler“ auf unseren Entwurf für sie reagierten. Abgesehen davon, dass wir bei einigen kleinen Details falsch geraten hatten, fanden sie, dass wir die ideale Arbeitsumgebung für sie recht gut gestaltet hatten. Unsere Gruppe war daraufhin noch besser darüber informiert, was sie bevorzugten.
Ich erinnere mich noch genau an unsere Reaktion auf die Arbeitsumgebung, die die „intuitiven Fühler“ für uns entworfen hatten.
Wir waren entsetzt, zunächst sprachlos und hatten Mühe, eine höfliche Antwort zu finden.
Die „Intuitiven“ hatten nichts unternommen, um unseren Vorlieben Rechnung zu tragen; ihr Entwurf für unsere „bevorzugte Arbeitsumgebung“ unterschied sich kaum von dem, was wir für sie entworfen hatten. Wir sollten auf ihre Art arbeiten … oder gehen. Mit einer Art impliziter Drohung gegenüber unserer Arbeitsplatzsicherheit, sollten wir es wagen, außerhalb dieser Grenzen zu agieren.
Mir wäre gar nicht in den Sinn gekommen, diese Übung mit politischer Ideologie in Verbindung zu bringen, aber wenn man sich die Agenda der politischen Linken einmal genauer ansieht, insbesondere in den letzten zehn Jahren, dann wird es deutlich: Man muss sich ihren Narrativen über die Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen 2020, „Amerikaner ohne Papiere“, Covid-Maskenpflicht, „Transgender-Wissenschaft“, „reproduktive Gerechtigkeit“ und „Rettung der Demokratie durch Zensur von Desinformation“ fügen – und zwar ohne zu hinterfragen ……. oder sonst! Einschließlich der Zustimmung zu ihren Narrativen über die Bekämpfung des Klimawandels. Gehorcht!
Halten Sie einmal inne und überlegen Sie, wie diese Seite nun mit dem Klimaproblem umgeht. Nicht durch trockene, zurückhaltende, äußerst überzeugende wissenschaftliche Darstellungen, die jeden Zweifel daran ausräumen, dass wir vor einer Klimakrise stehen, und so alle davon überzeugen, kritische Maßnahmen zu ergreifen, welche die Zustimmung von Wissenschaftsoffizier Spock finden würden. Die Einhaltung von Klimaschutzmaßnahmen wird gerichtlich durchgesetzt werden. Die fossile Brennstoffindustrie wird durch Klagen zur völligen Kapitulation gezwungen, und die „intuitiven Fühler“ werden kontrollieren, auf welche Energiequellen die Öffentlichkeit Zugriff hat.
Sehen Sie das Problem dabei?
Link: https://wattsupwiththat.com/2026/03/18/what-the-climate-issue-is-all-about/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
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Massentierhaltung und steigende Energiekosten – Ausweg gefunden?

Am 20. Februar 2026 wurde in Deutschland nach 30 Jahren erstmals wieder ein Ausbruch von Newcastle Disease in einer Putenmastanlage amtlich festgestellt. Das war nur der Auftakt einer Reihe von so genannten Ausbrüchen der auch als atypischen Geflügelpest bezeichneten ‚Tierseuche‘ bisher in Brandenburg und Bayern. Interessant sind die Umstände, die Fragen aufwerfen. Ähnlichkeiten mit anderen […]
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Bentley Kiew erreicht dritten Platz unter den europäischen Händlern

Es ist gut, in Kriegszeiten ein ukrainischer Oligarch zu sein. Während der Irankrieg unsere Aufmerksamkeit fesselt, geht der Krieg in der Ukraine weiter und die EU verschiebt unsere Steuergelder dorthin. Hier eine Art der Verwendung unseres Geldes. Bentley Kiew wurde laut einer Ankündigung von Richard Leopold, Bentleys Regionaldirektor für Europa, vom März 2026 bei den […]
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Wie man die Straße von Hormus öffnet
Jacob G. Hornberger
Es gibt einen todsicheren Weg, den Iran zur Öffnung der Straße von Hormus zu bewegen. Hier ist er:
Präsident Trump gibt öffentlich folgende Erklärung ab:
1. Ich ordne heute den Abzug aller US-Truppen, Schiffe, Flugzeuge und Waffen aus dem Nahen Osten und deren Rückführung in die Vereinigten Staaten an. Ich weise das Pentagon außerdem an, diese Truppen in den Privatsektor zu entlassen, da sie nicht mehr benötigt werden. Unmittelbar im Anschluss daran folgt der Abzug der US-Truppen aus allen anderen Teilen der Welt und deren Entlassung in den Privatsektor.
2. Ich erkläre hiermit, dass es, solange ich Präsident bin, keine weiteren US-Militärangriffe oder Angriffskriege gegen den Iran oder irgendeine andere Nation geben wird.
3. Ich ordne hiermit die Aufhebung aller Wirtschaftssanktionen, Embargos und Blockaden gegen den Iran und alle anderen Nationen der Welt an.
4. Hiermit erkläre ich das Ende aller staatlich geförderten Attentate der USA.
5. Hiermit erkläre ich das Ende der Einmischung der US-Regierung in die Angelegenheiten anderer Nationen, einschließlich Staatsstreichen, Bündnissen mit diktatorischen Regimen, Bestechung ausländischer Regierungen und parteipolitischer Wahlkampfaktivitäten in anderen Ländern.
6. Ich fordere den Kongress auf, ein Gesetz zu erlassen, das jegliche Auslandshilfe an die israelische Regierung und alle anderen ausländischen Regierungen beendet.
7. Hiermit erkläre ich das Ende der langjährigen Unterordnung der US-Regierung unter die israelische Regierung.
8. Ich fordere den Kongress auf, die notwendigen Gesetze zum Abbau der nationalen Sicherheitsstaatsstruktur der USA aus der Zeit des Kalten Krieges zu erlassen, einschließlich des Pentagons, des riesigen militärisch-industriellen Komplexes, der CIA und der NSA, und zur Wiederherstellung des Gründungssystems der USA als Republik mit begrenzter Regierung und einer vergleichsweise kleinen Streitmacht.
9. Martin Luther King bezeichnete die US-Regierung als den größten Gewalttäter der Welt. Er hatte natürlich Recht. Es ist an der Zeit, diesem schändlichen „Erfolg“ ein Ende zu setzen.
10. Vor über 50 Jahren versuchte Präsident Kennedy, Amerika in eine andere Richtung zu lenken als die, die vom US-amerikanischen Sicherheitsapparat gewünscht wurde. Er scheiterte mit diesem Vorhaben und bezahlte dafür mit seinem Leben. Es ist nun notwendig, Kennedys mutigen Akt zu wiederholen, und ich, Donald Trump, der ich seit langem geschworen habe, den „Sumpf trockenzulegen“ und den „tiefen Staat“ zu zerschlagen, bin der Präsident, der dies tun wird, ungeachtet der Gefahren für mich. Es ist an der Zeit, die Vereinigten Staaten von Amerika wieder auf den Weg zu Freiheit, Frieden, Wohlstand und Harmonie mit den Völkern der Welt zu führen. Die Zerschlagung des US-amerikanischen Sicherheitsapparats und die Beendigung seiner Politik des Auslandsinterventionismus sind notwendige Schritte in diese Richtung.
Es versteht sich von selbst, dass der Iran Trumps Ankündigung angesichts der langen Geschichte von Lügen seitens der US-Regierung möglicherweise nicht glauben wird. Sobald Trump jedoch konkrete Schritte in diese andere Richtung unternimmt, werden iranische Offizielle schnell erkennen, dass er es ernst meint. Sobald sie sehen, dass die US-Regierung den Iran endlich – endlich! – in Ruhe lässt, ist es so gut wie sicher, dass sie die Straße von Hormus umgehend wieder öffnen werden.
Palantir-CEO stellt düstere Prognose für die Demokraten in Bezug auf KI
Von Tyler Durden
Alex Karp, CEO von Palantir, richtete eine apokalyptische Warnung an die Progressiven, insbesondere an „hochgebildete, oft weibliche Wähler, die überwiegend die Demokraten wählen“, und erklärte, dassihr Einfluss auf die Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt schwinden werde, da Technologien wie künstliche Intelligenz die Macht auf Männer aus der Arbeiterklasse mit rechtsgerichteten Ansichten übertragen würden.
„Diese Technologie bringt die geisteswissenschaftlich ausgebildeten, überwiegend demokratischen Wähler aus dem Gleichgewicht und schwächt ihre wirtschaftliche Macht. Und sie stärkt die wirtschaftliche Macht der beruflich ausgebildeten, oft männlichen Wähler aus der Arbeiterklasse“, sagte Karp am Donnerstag gegenüber den Moderatoren von CNBC.
Er fuhr fort: „Und so werden diese Umwälzungen jeden Aspekt unserer Gesellschaft erschüttern. Damit das funktioniert, müssen wir uns darauf einigen, was wir mit dieser Technologie anfangen wollen; wie wir es den Menschen erklären, die wahrscheinlich weniger gute und weniger interessante Jobs haben werden.“
Karp, dessen Softwareunternehmen Überwachungs- und Verteidigungsprodukte für die US-Regierung entwickelt, sagt im Wesentlichen, dass KI die wirtschaftliche Macht von hochgebildeten, sogenannten „woke Karens“ weg und hin zu männlichen Wählern aus der Arbeiterklasse, die oft rechtsgerichtet sind, verlagern wird.
Anschließend lenkte er das Gespräch auf militärische Anwendungen von KI, wobei er zugab, dass diese Technologien „gefährlich“ seien, gleichzeitig aber behauptete, dass Palantir eine amerikanische Zukunft ermöglichen werde.
„Diese Technologien sind gesellschaftlich gefährlich“, sagte Karp und fügte hinzu: „Die einzige Rechtfertigung, die man möglicherweise haben könnte, wäre, dass, wenn wir es nicht tun, unsere Gegner es tun werden. Und wir werden ihrer Rechtsordnung unterworfen sein… Warum nehmen wir das Risiko auf uns, das Gefüge unserer Gesellschaft, einschließlich ihrer mächtigsten Teile, zu zerstören, wenn es nicht darum geht, unsere Fähigkeit, Amerikaner zu sein, kurz- und langfristig zu bewahren?“
The CEO of Palantir just said the quiet part out loud.
Alex Karp — whose company builds surveillance and defense technology for the U.S. government — just openly stated that AI will deliberately shift economic power away from highly educated, often female, Democratic-leaning… pic.twitter.com/mqznkz4V90— Brian Allen (@allenanalysis) March 12, 2026
Übersetzung von „X“: Der CEO von Palantir hat gerade das ausgesprochen, was sonst nur hinter vorgehaltener Hand gemunkelt wird. Alex Karp – dessen Unternehmen Überwachungs- und Verteidigungstechnologie für die US-Regierung entwickelt – hat offen erklärt, dass KI die wirtschaftliche Macht bewusst von hochgebildeten, oft weiblichen, demokratisch orientierten Arbeitnehmern weg und hin zu beruflich ausgebildeten Wählern aus der Arbeiterklasse, die oft männlich sind, verlagern wird. Er gab dann zu, dass diese Technologien – wie er es ausdrückte – „gefährlich“ und „selbstmörderisch“ sind und dass die einzige Rechtfertigung für ihren Einsatz das militärische Argument ist: Wenn wir es nicht tun, werden es unsere Gegner tun. Lassen Sie uns also klarstellen, was soeben öffentlich gesagt wurde: Der CEO eines Rüstungsunternehmens hat Ihnen erklärt, dass KI entwickelt wird, um das amerikanische Klassensystem umzustrukturieren, dass sie die wirtschaftliche Macht einer ganzen politischen Bevölkerungsgruppe zerstören wird und dass der einzige Weg, dies der Öffentlichkeit zu verkaufen, darin besteht, es mit nationaler Sicherheit zu verpacken.
Karp vertritt die Ansicht, dass KI das amerikanische Klassensystem umgestalten und das wirtschaftliche Kräfteverhältnis verschieben wird. Das ist eine Möglichkeit, dem Durchschnittsbürger das Thema KI näherzubringen.
Französischer Aktivist geht juristisch gegen Pfizer-Chef Bourla vor – „Das ist der Kampf meines Lebens“
Der französische Aktivist Marc Doyer hat rechtliche Schritte gegen den Pfizer-Vorstandsvorsitzenden Albert Bourla angekündigt. Hintergrund sind nach eigenen Angaben gesundheitliche Folgen im Zusammenhang mit einer COVID-19-Impfung. Doyer bezeichnet das Verfahren als „den Kampf seines Lebens“.
Ausgangspunkt der aktuellen Debatte ist jedoch eine andere Nachricht: Die Stabschefin des Weißen Hauses, Susie Wiles, ist an Brustkrebs im Frühstadium erkrankt. Das gab US-Präsident Donald Trump über seine Plattform Truth Social bekannt. Wiles werde ihre Arbeit während der Behandlung fortsetzen.
Trump würdigte in seiner Mitteilung insbesondere ihre Belastbarkeit und ihr Engagement. „Ihre Stärke und ihr Einsatz, ihre Arbeit fortzusetzen, während sie sich in Behandlung befindet, sagen alles über sie aus“, schrieb er.
Wiles gilt als eine zentrale Figur im politischen Umfeld Trumps. Sie leitete dessen Wahlkampf im Jahr 2024 und wird als maßgebliche Strategin hinter seinem politischen Erfolg betrachtet.
Die Diagnose löste zahlreiche Unterstützungsbekundungen aus – auch aus der Wirtschaft. Unter anderem äußerte sich der Pfizer-CEO Albert Bourla und verwies auf die gesellschaftliche Bedeutung von Krebserkrankungen. Schätzungen zufolge sei etwa jeder dritte Amerikaner im Laufe seines Lebens betroffen. Bourla sprach Wiles seine Unterstützung aus und betonte zugleich das Engagement seines Unternehmens in der Krebsforschung.
Diese Stellungnahme führte jedoch auch zu kritischen Reaktionen. Marc Doyer, der sich für die Anerkennung möglicher Nebenwirkungen von Corona-Impfstoffen einsetzt, wandte sich in sozialen Medien direkt an Bourla. Dabei kündigte er an, rechtlich gegen den Pfizer-Chef vorzugehen.
Hello @AlbertBourla I am the courageous man of France who will bring you to justice. This is the fight of my life for all the victims’ families.@realDonaldTrump @verity_france https://t.co/5UvzAqY5bZ pic.twitter.com/lTBKreMJa0
— Marc Doyer (@Marc_Doyer) March 16, 2026
In einer Videobotschaft erläuterte Doyer seine Beweggründe. Er berichtet, dass sowohl er als auch seine Ehefrau gegen COVID-19 geimpft worden seien. Kurz darauf sei seine Frau schwer erkrankt. Nach seinen Angaben entwickelte sie die seltene und tödlich verlaufende Creutzfeldt-Jakob-Krankheit.
Auf Grundlage dieser Erfahrungen hat Doyer nach eigenen Angaben Klagen gegen Pfizer in den USA sowie in Deutschland eingereicht. Kürzlich sei dabei eine wichtige verfahrensrechtliche Entscheidung zu seinen Gunsten getroffen worden: Die beklagten Parteien, darunter Pfizer, müssen demnach weiterhin Teil des Verfahrens bleiben, bis ein endgültiges Urteil gefällt ist.
Doyer argumentiert zudem, dass sich durch diese Entwicklung die rechtliche Position von Klägern verändern könnte. Seiner Auffassung nach verschiebt sich die Beweislast stärker auf die beteiligten Pharmaunternehmen.
Darüber hinaus äußert er Kritik an den damaligen Rahmenbedingungen der Impfkampagne. Das verwendete Vakzin sei zum Zeitpunkt der Verabreichung noch in einer experimentellen Phase gewesen, so Doyer. Gleichzeitig wirft er staatlichen Stellen vor, die Öffentlichkeit unzureichend oder fehlerhaft informiert zu haben.
Die Vorwürfe sind schwerwiegend, eine abschließende gerichtliche Klärung steht jedoch noch aus.
Digitale Identität: Brüssel stößt auf Widerstand – Bürger sagen Nein
exxpress schreibt: Eine Mehrheit der Bürger lehnt die geplante digitale Identität der EU ab.
Was in Brüssel als Meilenstein der Digitalisierung präsentiert wird, entwickelt sich zunehmend zu einem politischen Konfliktfeld: Die geplante digitale Identität stößt auf deutliche Ablehnung in der Bevölkerung.
Die Umfrage, über die exxpress berichtet, zeigt ein klares Bild. Während EU-Institutionen die Einführung der sogenannten „Digital Identity Wallet“ vorantreiben, wächst gleichzeitig die Skepsis gegenüber diesem Projekt.
Misstrauen statt Fortschrittsglaube
Offiziell soll die digitale Identität den Alltag erleichtern, Behördengänge digitalisieren und Dokumente bündeln.
Doch viele Bürger sehen darin vor allem ein System, das tief in persönliche Lebensbereiche eingreift. Die geplante Wallet vereint sensible Daten – von Ausweisen bis hin zu Gesundheitsinformationen – an einem zentralen Ort.
Für Kritiker ist das weniger ein Fortschritt als vielmehr ein potenzielles Risiko.

Der Kern der Kritik: Kontrolle und Datenmacht
Die Ablehnung beruht nicht primär auf Technikfeindlichkeit, sondern auf einem grundlegenden Vertrauensdefizit.
Im Zentrum stehen Fragen nach Zugriff, Nutzung und möglichem Missbrauch der Daten. Wer kontrolliert die Systeme? Wie werden Informationen verknüpft? Und welche Konsequenzen entstehen, wenn solche Strukturen erweitert werden?
Kritiker sehen in der digitalen Identität die Grundlage für eine Infrastruktur, die weit über reine Verwaltungsvereinfachung hinausgeht.
Wachsende Distanz zwischen Politik und Bevölkerung
Die Umfrage macht deutlich, dass sich die Wahrnehmung zwischen politischen Entscheidungsträgern und Bürgern zunehmend auseinanderentwickelt.
Während auf EU-Ebene zentrale digitale Systeme aufgebaut werden, entsteht bei vielen Menschen der Eindruck, dass diese Prozesse ohne ausreichende gesellschaftliche Debatte vorangetrieben werden.
Die digitale Identität steht damit exemplarisch für einen größeren Konflikt zwischen staatlicher Steuerung und individueller Selbstbestimmung.
Fazit
Die Ergebnisse zeigen: Die Zustimmung in der Bevölkerung fehlt.
Damit stellt sich nicht nur die Frage nach der technischen Umsetzung, sondern nach der politischen Legitimation eines der zentralen Digitalprojekte der Europäischen Union.
Journalist mit direkten Iran-Kontakten entlarvt aktuelles US-Narrativ – Teheran verschärft Kurs im Schatten widersprüchlicher Signale (Video)
Keine Gespräche, keine Kompromisse: Iran verschärft Kurs im Schatten widersprüchlicher US-Signale
Ein hochrangiger iranischer Beamter hat gegenüber den Journalisten Jeremy Scahill und Murtaza Hussin von Drop Site klargestellt: Es gebe keinerlei Verhandlungen zwischen Teheran und Washington. Die iranische Seite habe den Vereinigten Staaten lediglich ihre Bedingungen übermittelt – und selbst das ausschließlich indirekt über Drittstaaten.
Diese Darstellung steht in scharfem Kontrast zu den öffentlichen Aussagen aus Washington. Während US-Präsident Donald Trump von „produktiven Gesprächen“ und angeblichen Durchbrüchen spricht, zeichnen iranische Quellen ein völlig anderes Bild. Demnach wurden Botschaften der USA lediglich über Vermittlerstaaten wie die Türkei, Pakistan, Ägypten sowie mehrere Golfstaaten weitergeleitet.
Direkt zum Video mit deutschen Untertiteln:
Gleichzeitig eskaliert die Rhetorik aus dem Weißen Haus. Trump drohte öffentlich mit Angriffen auf die iranische Energie- und Strominfrastruktur – ein Schritt, der nach Einschätzung von Beobachtern einem Kriegsverbrechen gleichkäme, sollte er umfassend umgesetzt werden. Parallel dazu signalisierten dieselben US-Kanäle über Mittelsmänner angeblich Interesse an einem Ende des Krieges.
Teheran reagiert darauf mit demonstrativer Härte. Nach Angaben iranischer Quellen habe man jede direkte Kommunikation mit den USA verweigert. Selbst Kontaktversuche über den US-Sondergesandten Steve Witkoff seien ignoriert worden.
Die iranische Strategie ist klar: keine Gespräche ohne grundlegende Vorbedingungen. Sobald Drittstaaten als Vermittler auftreten und eine Gesprächsbereitschaft der USA signalisieren, übermittelt Teheran lediglich seine Forderungen – ohne in Verhandlungen einzutreten.
Diese Forderungen gehen weit über einen klassischen Waffenstillstand hinaus. Iran lehnt explizit jede Wiederholung früherer Vereinbarungen ab, wie sie nach dem sogenannten „Zwölf-Tage-Krieg“ im vergangenen Jahr getroffen wurden. Aus Sicht Teherans dienten solche Abkommen lediglich dazu, den USA und Israel Zeit zur militärischen Neuaufstellung zu verschaffen, bevor sie den Krieg erneut ausweiteten.
Stattdessen verlangt Iran eine umfassende Beendigung aller Kampfhandlungen – nicht nur auf eigenem Territorium, sondern auch in anderen Konfliktzonen wie Irak und Libanon. Dort seien israelische Streitkräfte zunehmend in direkte Gefechte verwickelt, während gleichzeitig intensive Bombardierungen stattfinden.
Zusätzlich fordert Teheran Reparationen – ausdrücklich von den Vereinigten Staaten, nicht von Israel. Die Begründung: Iran werde keine direkten Zahlungen aus Israel akzeptieren.
Besonders brisant ist die Haltung zum militärischen Kernprogramm. Iran schließt kategorisch aus, über sein ballistisches Raketenprogramm zu verhandeln. Dieses wird als zentrales Abschreckungsmittel gegen die USA und Israel betrachtet und soll im Falle eines Waffenstillstands umgehend weiter ausgebaut werden.
Noch weitreichender sind Hinweise auf eine strategische Neubewertung der Nuklearpolitik. Iran arbeitet laut den vorliegenden Informationen an einer neuen Doktrin, die über das bisherige Abkommen aus der Obama-Ära hinausgeht. Dabei könnten Kooperationen mit Russland und China eine Rolle spielen.
Diese Entwicklung deutet auf eine langfristige strategische Verschiebung hin. Während Washington öffentlich von Gesprächen spricht, scheint Teheran den Konflikt in eine neue Phase zu führen – weg von diplomatischen Manövern, hin zu klar definierten Machtpositionen.
Die Diskrepanz zwischen öffentlicher Darstellung und tatsächlicher Kommunikation zeigt dabei vor allem eines: Der Raum für echte Verhandlungen ist derzeit praktisch nicht existent. Stattdessen verläuft die Auseinandersetzung über indirekte Kanäle – und unter Bedingungen, die kaum Raum für Kompromisse lassen.
Pepe Escobar: Die infernalische Eskalationsmaschine
Pepe Escobar
Der Todeskult in Westasien greift South Pars an, Teil des größten Gasfeldes der Welt, das sich Iran mit Katars North Dome teilt. Dann greift er das Kernkraftwerk Natanz an.
Eine rote Linie nach der anderen wird nacheinander überschritten.
Die Architektur einer infernalischen Eskalationsmaschine – ohne Ausweg – ist unerbittlich.
Der Todeskult in Westasien greift South Pars an, Teil des größten Gasfeldes der Welt, das sich Iran mit Katars North Dome teilt. Dann greift er das Kernkraftwerk Natanz an.
Iran greift Dimona und Arad im Süden Israels an – nur 10 km vom nuklearen Forschungszentrum Negev entfernt.
Israel bombardiert Teheran weiterhin flächendeckend und greift erneut Isfahan an. Irans Energieminister bestätigt, dass „die lebenswichtige Wasser- und Strominfrastruktur des Landes schwere Schäden erlitten hat“, darunter „Dutzende Anlagen zur Wasserübertragung und -aufbereitung“ sowie „kritische Wasserversorgungsnetze“.
Neo-Caligula, im Zustand maximaler Hysterie, droht mit einem 48-Stunden-Ultimatum: Öffnet die Straße von Hormus bis Montagabend wieder, sonst werden die USA iranische Kraftwerke „angreifen und auslöschen“, „beginnend mit dem größten“.
Iran antwortet, dass Hormus „vollständig geschlossen“ wird, wenn Kraftwerke angegriffen werden. Parlamentspräsident Ghalibaf betont, dass sämtliche Energie- und Ölinfrastruktur im Persischen Golf zu „legitimen Zielen“ werde und „irreversibel zerstört“ werde. Betonung: „irreversibel“.
Diese Kolumne wurde geschrieben, während die Uhr tickt – früher Abend in Asien.
Die Prognosen von Goldman Sachs über Ölpreise zwischen 110 und 125 Dollar im April sind bereits irrelevant. Es wird eher in Richtung 200 gehen.
Während die Zeit weiterläuft, betont Iran erneut: Keine Kapitulation.
Stattdessen veröffentlicht Teheran fünf zentrale Bedingungen als Teil einer neuen strategischen rechtlichen Gleichung:
- Rechtsverbindliche Garantien, dass es keinen weiteren Krieg geben wird.
- Keine US-Militärbasen mehr in Westasien – innerhalb von 30 Tagen.
- Reparationen. In Höhe von 500 Milliarden Dollar.
- Keine weiteren Kriege gegen die Achse des Widerstands.
- Ein neues rechtliches Regime für die Straße von Hormus.
Dem gegenüber steht Barbarias Ziel, den Krieg „in wenigen Wochen“ zu beenden:
- Zerschlagung des iranischen Atomprogramms.
- Strenge Raketenbeschränkungen.
- Keine Unterstützung mehr für „Stellvertreter“ in Westasien.
Übersetzung: Kapitulation.
Ein Dekret des Pavians von Barbaria
Das Imperium des Chaos unter dem verwirrten Pavian sucht angeblich nach einem Ausweg, im TACO-Stil. Dessen Nichtexistenz ist ein kategorischer Imperativ (Kant-Spezialist Larijani könnte das erklären).
Wenn das Imperium zurückweicht, kollabiert der Petrodollar – das ist bereits im Gange – und die chihuahuaartigen Staaten des Persischen Golfs werden später als Klienten Irans absorbiert. Ganz zu schweigen davon, dass das mit 39 Billionen Dollar verschuldete Imperium des Chaos und der Plünderung selbst in einen bestätigten wirtschaftlichen Zusammenbruch stürzen wird.
Iran kann es sich schlicht nicht leisten, die Abschreckung zu schwächen, die es nun endgültig etabliert hat. Wenn das zivile Stromnetz angegriffen wird – was bereits vor Ablauf des Ultimatums geschehen ist –, muss die Antwort auf dieses Kriegsverbrechen und diese kollektive Bestrafung exemplarisch sein.
Zugzwang ist eingetreten. Wenn Neo-Caligulas Armada versucht, die Insel Kharg zu erobern, blockieren die Huthis Bab al-Mandab. Wenn Neo-Caligula gemäß seinem Ultimatum Irans Kraftwerke bombardiert, zerstört Iran die Energieinfrastruktur des Persischen Golfs.
Wenn diese beiden Bluffs nacheinander aufgerufen werden, ist der Weg frei für Schachmatt. Matt.
So wie es aussieht, könnte Neo-Caligulas Drohung zum ultimativen Beispiel des neuen Paradigmas werden: völlige Regel- und Gesetzlosigkeit im internationalen Chaos. Wenn ich dich nicht mag, bombardiere ich dich und töte dich.
All das wird durch das amerikanische politische und rechtliche System „legitimiert“: ein Kriegsverbrechen, im Voraus lautstark in einem Social-Media-Beitrag verkündet, einseitig, unter Umgehung jeglicher Checks and Balances, ohne Kontrolle durch den Kongress, ohne gerichtliche Prüfung, ohne gesellschaftliche Debatte. Ein Dekret des Pavians von Barbaria.
Iran verfügt über alles, was nötig ist, um seine Antwort auf diesen Wahnsinn zu kalibrieren – einen Wahnsinn, der gleichzeitig einen Absturz der globalen Energieversorgung, der Finanzmärkte und der Lieferketten für praktisch alles, was Menschen kaufen, auslösen könnte.
Parlamentspräsident Ghalibaf hat bereits eine klare Warnung ausgesprochen: Käufer von US-Staatsanleihen sind nun legitime Ziele. „Wir überwachen eure Portfolios.“ Er ermutigt im Wesentlichen die feigen GCC-Petromonarchien, ihre US-Staatsanleihen abzustoßen, um die Zielliste zu verlassen – das Äquivalent einer finanziellen Atombombe.
Iran hat bereits drei Amazon-Rechenzentren im Golf bombardiert. Als Nächstes stehen Google, Microsoft, Nvidia, Oracle und Palantir auf der Liste. Saudische und emiratische Staatsfonds müssen ernsthaft das hohe Risiko bedenken, US-Schulden zu halten. Das Imperium des Chaos muss massiv Kredite aufnehmen, um diesen ewigen Krieg zu finanzieren. Wenn die Renditen außer Kontrolle geraten, wird das unfinanzierbar.
Und dann, wie durch einen Zaubertrick, lief das Ultimatum von Neo-Caligula von selbst aus. Ein wahrhaft königlicher TACO.
Seine Tirade auf Truth Social wirkt wie eine komplette Fälschung. Sie enthält Aussagen wie „sehr gute und produktive Gespräche hinsichtlich einer vollständigen und endgültigen Lösung unserer Feindseligkeiten“. Das iranische Außenministerium war unmissverständlich: Es gab keine Gespräche. „Iran lehnt jegliche Gespräche ab, solange die Kriegsziele nicht erreicht sind.“
Oberflächlich betrachtet entschied Neo-Caligula, „alle militärischen Angriffe auf iranische Kraftwerke und Energieinfrastruktur um fünf Tage zu verschieben“.
Was tatsächlich passiert sein könnte: Iran hat über Oman Neo-Caligula übermittelt, dass es alle Karten in der Hand hält – und dass er allein verantwortlich sein wird, wenn er seine Drohung umsetzt und die Weltwirtschaft zum Einsturz bringt. Daraufhin setzte im Universum von Mar-a-Lago Verwirrung ein, während US-Staatsanleihen und Aktien bereits im Panikmodus waren, Angriffe auf iranische Kraftwerke bereits am frühen Montag stattfanden und Iran kurz davor stand, in der Nacht massiv zurückzuschlagen.
Die infernalische Eskalationsmaschine ist jedoch alles andere als unter Kontrolle. Bis in fünf Tagen.


