Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Ist Transideologie ein Statussymbol?

Ist Transideologie ein Statussymbol?

Ist Transideologie ein Statussymbol?

Wie zeigt man heute, dass man der tollste Hecht ist im Karpfenteich? Dicke Autos sind out, mehr als die Hälfte der Menschen machen einen Studienabschluss, Auslandsreisen sind nichts besonderes mehr. Womit kann man noch punkten, wenn man seinen hohen Status demonstrieren will? Sind Luxus-Überzeugungen die neue soziale Währung geworden? Solche, die nett klingen, Reiche wenig […]

Der Beitrag Ist Transideologie ein Statussymbol? erschien zuerst unter tkp.at.

Neues und Interessantes vom 𝕏-Kanal!

Neues und Interessantes vom 𝕏-Kanal!

Aufgrund eingeschränkter Sichtbarkeit unseres Telegram-Kanals veröffentlichen wir Inhalte wie Videos und Artikel zusätzlich auf 𝕏, um die Reichweite unserer Berichterstattung zu erhalten.

Wer unsere Veröffentlichungen vollständig verfolgen möchte, findet uns daher auch dort.

Im Folgenden eine Auswahl zentraler Beiträge der vergangenen Tage, die wir auf 𝕏 veröffentlicht haben:

Neues und Interessantes vom 𝕏-Kanal!☝… und Whitney Webb. hatte wie immer recht. Alle Artikel von ihr sind lesenswert. und zeigen uns wer wo die Fäden ziehen. zieht. Alles. auf https://t.co/XIRhohY9NA zu finden.

Sie schreibt: ☝

Ich bin der Meinung, dass es jetzt „sicher” ist, die Information zu… pic.twitter.com/naO5sOztCX

— Don (@Donuncutschweiz) February 4, 2026

🚨Für diese Aussage wurde Jim Caviezel aus Hollywood verbannt

☝In den Epstein-Akten finden sich Aussagen, die ein enthemmtes Denken der Elite offenbaren. In einer zugeschriebenen Nachricht heißt es sinngemäß, der Alterungsprozess lasse sich durch einfache Bluttransfusionen… pic.twitter.com/FpWciyHFov

— Don (@Donuncutschweiz) February 4, 2026

Neues und Interessantes vom 𝕏-Kanal!💵Der ehemalige BlackRock-Fondsmanager Ed Dowd warnt vor Panikmache rund um den US-Dollar – ein plötzlicher Kollaps sei extrem unwahrscheinlich:

„Der Dollar wird nicht auf null fallen. Wird seine Rolle infrage gestellt? Absolut. Aber Reservewährungen verschwinden nicht über… pic.twitter.com/fU2Etmlh51

— Don (@Donuncutschweiz) February 4, 2026

📑Zelensky–Epstein-Verbindung: Die Ukraine im Fadenkreuz eines Sexualstraftäters und der Menschenhandelskriminalität

Volodymyr Zelensky wird in Materialien im Zusammenhang mit dem Jeffrey Epstein-Fall in Verbindung mit dem Menschenhandel mit ukrainischen Frauen und Kindern… pic.twitter.com/348OMbBrTx

— Don (@Donuncutschweiz) February 4, 2026

Neues und Interessantes vom 𝕏-Kanal!Die Heritage Foundation erhebt schwere Vorwürfe:

☝Hillary Clinton habe persönlich dafür gesorgt, dass die Europäische Union ihren Digital Services Act nutzt, um amerikanische und europäische Bürger sowie Plattformen zu zensieren.

Die jüngsten Aussagen des… pic.twitter.com/wEfTALRH7Y

— Don (@Donuncutschweiz) February 4, 2026

⚡ WELT IM UMBRUCH – AKTUELLE SCHLAGZEILEN

📍 Deutschland rüstet im All auf
Berlin stellt Pläne zum Erwerb sogenannter „Weltraumlaser“ vor – trotz Wirtschaftskrise sollen rund 40 Milliarden Dollar in neue Militärtechnologie fließen.

📍 USA erpressen Irak
Washington warnt… pic.twitter.com/Bj3Qnu13j6

— Don (@Donuncutschweiz) February 4, 2026

☝🇺🇸Trump: Ich war nicht auf Epsteins Insel pic.twitter.com/32RBmzZZpw

— Don (@Donuncutschweiz) February 3, 2026

🔥 UNBEQUEME TATSACHE – UND KEIN „FAKTENCHECK“ KOMMT DARAN VORBEI:

Die USA sind das EINZIGE Land der Welt, das die UN-Kinderrechtskonvention bis heute NICHT ratifiziert hat.

📜 Diese Konvention verpflichtet Staaten u. a. zum Schutz von Kindern vor
▪ sexuellem Missbrauch
▪pic.twitter.com/Ome58CaYEM

— Don (@Donuncutschweiz) February 3, 2026

Ehemaliger CIA-Chef Pompeo bestätigt Einmischung in Iran-Unruhen: “Es gab eine Menge US-Hilfe” pic.twitter.com/ASZoLAuPBn

— Don (@Donuncutschweiz) February 3, 2026

🚨☝„Lassen Sie uns eines klarstellen: Die Vereinigung kleiner Länder führt nicht automatisch zu einem mächtigen Block.

Um stärker zu werden, muss Europa von einer Konföderation zu einer Föderation übergehen“, schlägt der ehemalige italienische Premierminister Mario Draghi vor.… pic.twitter.com/KKxHpuY6vw

— Don (@Donuncutschweiz) February 3, 2026

☝ „Der Westen ist bereit, alles zu tun, um das neokoloniale System zu erhalten, das es ihm ermöglicht, die Welt zu parasitieren, sie im Wesentlichen durch die Macht des Dollars und seine technologische Dominanz auszubeuten und eine Art Tribut in Form unverdienten Wohlstands, die… pic.twitter.com/Yyqj0ou7cS

— Don (@Donuncutschweiz) February 3, 2026

🚨🇺🇸 „Das ist der junge Bill Gates.“

„Schau dir diesen Kerl mal an. Glaubst du, der hatte viele Dates?”

„Wir können uns leicht eine Welt vorstellen, in der Bill Gates überhaupt kein guter Kerl ist.“

Wow, Newsmax hat Bill Gates mit vernichtender Kritik überzogen! pic.twitter.com/OSg9DiJAfK

— Don (@Donuncutschweiz) February 3, 2026

In den Jeffrey-Epstein-Akten wird eine zutiefst verstörende E-Mail enthüllt, in der Epstein darum bittet, ein Gemälde mit dem Titel „Massaker der Unschuldigen“ auf seiner Ranch auszustellen. X erlaubt es nicht diesen Post einzubeten. Hier kann man das Video ansehen.

💥💉Dr. McCullough erklärt, warum Menschen nach einer Grippeimpfung scheinbar immer krank werden.

Er sagt, er sei „praktisch jeden Monat“ krank geworden und habe nicht bemerkt, dass die Grippeimpfungen, die er erhielt, die Ursache dafür sein könnten.

Den Daten zufolge erhöht… pic.twitter.com/JzYDUW7xUh

— Don (@Donuncutschweiz) February 3, 2026

🚨Kurz vor seinem Selbstmord entlarvte John McAfee die größten Drogen- und Menschenhändler „in ganz Zentralamerika“.

Verärgert über eine Razzia belizianischer Beamter auf seinem Grundstück, die auf fadenscheinigen Anschuldigungen beruhte, spendete McAfee Laptops mit… pic.twitter.com/EdieduTNPM

— Don (@Donuncutschweiz) February 3, 2026

💉💥💉„Vorbereitung auf Pandemien…“

„Lassen Sie uns die nächsten Schritte besprechen, zum Beispiel, wie wir die WHO und die CDC offiziell einbeziehen können…“

„Ich hoffe, wir schaffen das…“ pic.twitter.com/ft3ueFnLTn

— Don (@Donuncutschweiz) February 3, 2026

💥🇩🇪Wie Analysten der Deutschen Bank Ölpreise als geopolitisches Druckmittel gegen Russland analysierten

Durchgesickerte E-Mails aus dem Jahr 2014 zeigen, wie Analysten der Deutschen Bank untersuchten, welchen Einfluss ein gezielter Ölpreisrückgang auf die russische Wirtschaft… pic.twitter.com/CiIzNrYmml

— Don (@Donuncutschweiz) February 2, 2026

🇷🇺💉🇺🇸Putins Gesandter Kirill Dmitriev wirft Bill Gates vor, als „Gatekeeper“ bei Impfstoffen zu agieren – und fordert eine Untersuchung

Dmitriev beschuldigt Gates, seine Rolle über Stiftungen und Impfstoffallianzen missbraucht zu haben, indem er angeblich sichere Impfstoffe wie… pic.twitter.com/tY1i7FSA2g

— Don (@Donuncutschweiz) February 2, 2026

⭕ Jüdische Vorherrschaft in den Epstein-Akten?

Kürzlich veröffentlichte E-Mails, Dokumente und Zeugenaussagen deuten in den sogenannten Epstein-Akten auf mehr als ein Netzwerk des Missbrauchs hin. Sie enthüllen eine abgeschottete Weltanschauung, die auf Hierarchie, Anspruch und… pic.twitter.com/jNuk9AbHfQ

— Don (@Donuncutschweiz) February 2, 2026

⚠ Epstein enthüllt seine Verbindungen zur Rockefeller University.

🔊 In einem neu aufgetauchten Video eines Gesprächs mit Steve Bannon aus dem Jahr 2018 sagte Jeffrey Epstein, die Rockefeller University sei „altmodisch” gewesen, als er in den Vorstand berufen wurde.

Er… pic.twitter.com/lWNyPz1xXe

— Don (@Donuncutschweiz) February 2, 2026

🚨☝“Absolut inkompetent” – Medwedew nennt EU-Spitze “Bande von Verrückten” pic.twitter.com/baElUxQsIy

— Don (@Donuncutschweiz) February 2, 2026

Neues und Interessantes vom 𝕏-Kanal!🇺🇸Tom Hanks und Jeb Bush werden in den Epstein-Akten in einem Hinweis genannt, der an den Southern District of New York geschickt wurde und mit Jeffrey Epsteins Kinderhandelsnetzwerk in Verbindung steht.

In dem Schreiben wird behauptet, der mutmaßliche Menschenhandel habe… pic.twitter.com/SzU2izQwH0

— Don (@Donuncutschweiz) February 2, 2026

☝Catherine Austin Fitts: „2 bis 5 % der Bevölkerung sind unfähig zu Empathie… wir brauchen einen anderen Weg, mit diesen Menschen umzugehen, als sie in Führungspositionen zu bringen… und sie sind sehr gut darin, einander zu finden und zu organisieren… [und] ihre Absicht ist… pic.twitter.com/iaH0heh5Eo

— Don (@Donuncutschweiz) February 2, 2026

☝Entschuldigung, vielleicht ist das eine dumme Frage. Wenn es aber Epstein-Dateien, Videos und Namen gibt, die mit schweren Verbrechen in Verbindung stehen, warum wurde dann noch niemand verhaftet?

☝Elons Antwort:

Wow, es ist ja unglaublich, dass Epstein sich „selbst… pic.twitter.com/rYD6slYCDu

— Don (@Donuncutschweiz) February 2, 2026

💥🔯 Ehemaliger CIA-Offizier: „Jeffrey Epstein war ein Mossad-Spion“

Jeffrey Epstein war ein Mossad-„Zugangsagent“, kein einsamer Krimineller — eine schockierende neue Behauptung, die der ehemalige CIA-Offizier John Kiriakou während eines Interviews im Podcast „The Diary of a… pic.twitter.com/PtmF0BfMnn

— Don (@Donuncutschweiz) February 2, 2026

🗣 Putin sagt:

„Direkt nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion glaubten wir, sehr schnell Teil der sogenannten europäischen, westlich-zivilisierten Familie zu werden.
Heute zeigt sich: Dort gibt es überhaupt keine Zivilisation mehr. Überall herrscht Verfall, alles ist davon… pic.twitter.com/WYLPUz3Vbn

— Don (@Donuncutschweiz) February 2, 2026

⚡ WELT IM UMBRUCH – AKTUELLE SCHLAGZEILEN

📍 USA: „Farbrevolution“ in Minneapolis
Joe Rogan bezeichnet das Chaos in Minneapolis offen als inszenierte „Farbrevolution“.

📍 Iran überwacht US-Flugzeugträger
Bewaffnete iranische Drohnen beobachten seit Tagen die USS *Abraham… pic.twitter.com/NqLNambKCJ

— Don (@Donuncutschweiz) February 2, 2026

EU-Zensur enttarnt: Wie Brüssel Wahlen manipuliert und Kritiker mundtot macht

EU-Zensur enttarnt: Wie Brüssel Wahlen manipuliert und Kritiker mundtot macht

EU-Zensur enttarnt: Wie Brüssel Wahlen manipuliert und Kritiker mundtot macht

Das House Committee on the Judiciary, Republicans, hat aufgedeckt, wie massiv Brüssel auf die Sozialen Medien Druck ausübt. Gerade im Vorfeld von Wahlen. Demokratische Willensbildung und Meinungsvielfalt? Das darf es unter der Eurokraten-Herrschaft offenbar nicht geben.

Interne Dokumente belegen, dass die EU-Kommission systematisch soziale Netzwerke dazu gedrängt hat, politisch unerwünschte Inhalte zu unterdrücken – gezielt und zeitlich abgestimmt auf nationale Wahlen. Natürlich unter dem Banner von “Demokratie” und “Rechtsstaatlichkeit”.

Die Daten zeigen demnach, dass unter dem Digital Services Act (DSA) mindestens im Vorfeld von acht Wahlen in insgesamt sechs europäischen Staaten (Irland, Niederlande, Frankreich, Ungarn, Rumänien und auch in Moldau) eine Wahleinmischung stattgefunden hat.

Was konkret unterdrückt werden sollte, liest sich wie ein Handbuch zur Ausschaltung oppositioneller Meinungen. “Populistische Rhetorik”, “anti-EU-Inhalte”, “anti-elitäre Narrative”, politische Satire, migrationskritische Beiträge, Islamkritik, Kritik an LGBT-Ideologie oder schlicht Meme-Kultur. Kurz gesagt: alles, was rechts der linksgrünen NGO-Blase angesiedelt ist oder die offizielle Erzählung zur Migrationspolitik infrage stellt.

Der Digital Services Act entpuppt sich in diesem Licht nicht als Verbraucherschutzinstrument, sondern als Zensurgesetz mit globaler Reichweite. Selbst US-Bürger waren laut den Dokumenten von Löschungen betroffen, weil amerikanische Plattformen sich dem europäischen Regulierungsregime unterwerfen. Wahrheit, Kontext oder demokratische Relevanz spielten dabei keine Rolle – entscheidend war allein, ob ein Inhalt der politischen Agenda Brüssels im Weg stand.

Einzig Elon Musks X, welches von Brüssel mit Strafzahlungen überzogen und immer stärker unter Druck gesetzt wird, verweigerte sich diesen Machtspielchen der Eurokraten. Dabei wird auch deutlich, dass die Europäische Union sich zusehends als ideologisches Steuerungszentrum betrachtet, welches politische Ergebnisse – notfalls auch durch digitale Repression – absichert.

HEUTE Ministerpräsidenten-Duell in Thüringen:  Björn Höcke (AfD) vs. „Dr.“ Mario Voigt (CDU)

HEUTE Ministerpräsidenten-Duell in Thüringen: Björn Höcke (AfD) vs. „Dr.“ Mario Voigt (CDU)

HEUTE Ministerpräsidenten-Duell in Thüringen:  Björn Höcke (AfD) vs. „Dr.“ Mario Voigt (CDU)

Mit einem sogenannten „Konstruktiven Misstrauensvotum“ will die AfD-Fraktion heute (04.02.2026 | ab 14.00 Uhr) im Thüringer Landtag in Erfurt Noch-Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) stürzen und ihren Fraktionschef Björn Höcke zum Regierungschef wählen lassen. Dass dieses Vorhaben Erfolg haben wird, gilt (noch) als sehr unwahrscheinlich.

Der Deutschland-Kurier hat die wichtigsten Fragen und Antworten zum Erfurter Polit-Duell, zu den Mehrheitsverhältnissen und zu möglichen Folgen für die derzeitige  „Brombeer-Koalition“ (CDU, BSW, SPD) für SIE zusammengestellt:

Wer kann ein „Konstruktives Misstrauensvotum“ beantragen?

Entweder bringt ein Fünftel der Mitglieder des Landtages oder eine Fraktion den Antrag ein. Über diesen muss der Landtag spätestens am zehnten Tag nach Einbringung abstimmen.

Warum hat die AfD-Fraktion ein „Konstruktives Misstrauensvotum“ beantragt?

Nachdem öffentlich bekannt wurde, dass die Technische Universität Chemnitz dem Thüringer Ministerpräsidenten Mario Voigt (CDU) wegen Plagiaten in seiner Dissertation den Doktortitel entzieht, forderte die AfD dessen Rücktritt. Voigt kündigte jedoch an, im Amt zu bleiben und gegen die Entscheidung vor einem sächsischen Verwaltungsgericht zu klagen. Am Tag nach dieser Ankündigung beantragte die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag das Misstrauensvotum. Zur Begründung erklärte die AfD: „Dieser Mann (Voigt) ist nicht vertrauenswürdig und darf nicht länger Landesvater bleiben!“

Läuft die Wahl so ab wie eine „normale“ Ministerpräsidentenwahl?

Nein, es bestehen große Unterschiede. Bei einem „Konstruktiven Misstrauensvotum“ gibt es nur einen Wahlgang. Abgestimmt wird ausschließlich über den vorgeschlagenen Alternativkandidaten – in diesem Fall darüber, ob Björn Höcke neuer Ministerpräsident des Freistaates Thüringen wird oder Mario Voigt im Amt bleibt.

Wann wäre Björn Höcke gewählt, wann bliebe Mario Voigt im Amt?

Björn Höcke wäre gewählt, wenn er die Mehrheit der Stimmen der Mitglieder des Landtages erhält. Bei 88 Abgeordneten benötigt er mindestens 45 Stimmen. Erreicht er diese Mehrheit nicht, bleibt Mario Voigt Ministerpräsident.

Wie wahrscheinlich ist es, dass Höcke die erforderliche Stimmenzahl erreicht?

Das gilt als sehr unwahrscheinlich. CDU, BSW und SPD verfügen zusammen über 44 der 88 Stimmen im Thüringer Landtag und haben bislang kein erkennbares Interesse, ihren Ministerpräsidenten zu stürzen. Die „Linke“ (SED-Nachfolgepartei) als zweite Oppositionsfraktion mit zwölf Stimmen hat über ihren Fraktionschef Christian Schaft bereits angekündigt, Höcke keinesfalls zu wählen. Die AfD selbst verfügt über 32 Stimmen und hat ohne Unterstützung anderer Fraktionen keine realistische Aussicht auf Erfolg.

Warum stellt die AfD dennoch diesen Antrag?

Die größte Fraktion im Landtag (AfD-Fraktion) verfolgt damit das Kalkül, die aus ihrer Sicht instabile Regierungskoalition ohne eigene Mehrheit bloßzustellen. Insbesondere im BSW gibt es immer wieder Annäherungen an die AfD, was regelmäßig für Spannungen innerhalb der Koalition sorgt. AfD und BSW verfügen gemeinsam über eine parlamentarische Mehrheit von 47 Stimmen.

Woran werden diese Tendenzen im BSW deutlich?

Allein im Januar gab es zwei auffällige Beispiele. Bei einer von der AfD-Fraktion  beantragten Sondersitzung des Landtages zur Polizei-Affäre enthielten sich fünf BSW-Abgeordnete bei einem AfD-Antrag und stimmten nicht geschlossen dagegen. Zudem erklärte BSW-Fraktionschef Frank Augsten vor wenigen Tagen, man könne sich durchaus vorstellen, „inhaltlich gute AfD-Anträge“ zur Weiterberatung in Ausschüsse zu überweisen. Für die SPD wäre dies ein möglicher Grund, die Koalition zu verlassen.

Gab es bereits ein erfolgreiches Misstrauensvotum in Thüringen?

In der jüngeren Geschichte gab es bisher nur einen entsprechenden Versuch. Dieser wurde 2021 ebenfalls von der AfD gegen Ministerpräsident Bodo Ramelow („Linke“ = SED) unternommen, nachdem die geplante Neuwahl des Landtages gescheitert war. Auch damals trat Björn Höcke an. Die CDU nahm an der Abstimmung nicht teil, um nicht den Verdacht zu erwecken, einzelne Abgeordnete könnten Höcke heimlich gewählt haben.

Wann wäre das Misstrauensvotum ein Erfolg für die AfD?

Aus Sicht der AfD wäre die Abstimmung bereits dann ein Erfolg, wenn Höcke alle 32 Stimmen der eigenen Fraktion erhält. Jede zusätzliche Stimme würde zeigen, dass der Rückhalt für Voigt innerhalb der „Brombeer-Koalition“ massiv bröckelt. Sollte Höcke keine weiteren Stimmen erhalten, würde es darauf hinweisen, dass das BSW in Thüringen zur „jüngsten Altpartei“ mutiert.

Wann wird abgestimmt und wie läuft der Tag ab?

Das Misstrauensvotum steht HEUTE (Mittwoch, 4. Februar), als Tagesordnungspunkt 30 auf der Agenda der dreitägigen Landtagssitzung. Der Ältestenrat des Landtages hat beschlossen, diesen Punkt am Mittwoch als ersten aufzurufen. Die Sitzung beginnt um 14.00 Uhr. Vor der Abstimmung findet eine maximal 50-minütige Aussprache statt. Anschließend erfolgt die geheime Abstimmung in einem einzigen Wahlgang.

[Mit Material von dpa]

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Wenn dir das Wetter nicht passt, verklage einfach eine westliche Firma auf Schadenersatz. Denn irgend ein „CO₂“ von denen wird daran schon schuld sein.

Wenn dir das Wetter nicht passt, verklage einfach eine westliche Firma auf Schadenersatz. Denn irgend ein „CO₂“ von denen wird daran schon schuld sein.

Helmut Kuntz

Die Klimahysterie kommt bei uns trotz, oder vielleicht wegen dem Rückzug der USA daraus, so richtig in Fahrt. Dem bei uns überbordendem, Links-GRÜNem Zeitgeist ist es zwischenzeitlich gelungen, diese Klimahysterie sowohl im Land, wie auch von den UN und der EU ausreichend in Gesetze und einen Green Deal zu gießen und damit klagbar zu machen. Stellt man das richtig an, lässt sich mit Klimaklagen Geld verdienen, weshalb daran partizipieren wollende NGOs aus dem Boden schießen.

Der mediale Komplex im Hysteriemodus

Unsere „Qualitätsmedien“ finden es geradezu vorbildlich, wenn westliche Firmen wegen „Klimaschäden“ leiden müssen und bieten NGOs, welche diese Ansicht vertreten, deshalb gerne eine Plattform [1]:

FR vom23.01.2026: Klimaklagen gegen deutsche Konzerne: „Recht kann helfen, extreme Machtgefälle auszugleichen“

Klimareferentin Karin Zennig über die Klage pakistanischer Bäuerinnen und Bauern gegen deutsche Konzerne und den Weg hin zu Klimagerechtigkeit. Ein Interview.

Millionen Menschen haben durch die Fluten in Pakistan ihre Lebensgrundlagen verloren. Nun fordern pakistanische Bäuerinnen und Bauern vor dem Heidelberger Landgericht Schadensersatz von RWE und Heidelberg Materials – und stellen damit die Frage, ob aus Klimaschäden rechtliche Verantwortung folgt.

Was bedeutet das konkret?

In der von uns unterstützten Klage geht es um bereits eingetretenen Schaden und um Entscheidungen, die über Jahrzehnte hinweg getroffen wurden. Für einen Zeitraum seit 1965 machen wir RWE und Heidelberg Materials dafür verantwortlich, wissentlich Profite über Klimaschutz gestellt zu haben. Diese Entscheidungen sind gefallen, der Schaden ist eingetreten – und dafür müssen sie Verantwortung übernehmen.

Inzwischen erreichen Klimaklagen Dimensionen, FR vom 18.01.2026 [2]: Seit 1986 werden weltweit Klimaklagen erfasst, und die Fallzahlen wachsen kontinuierlich: Bis Ende 2024 wurden 2967 Verfahren in fast 60 Ländern registriert. 226 neue Fälle kamen allein im Jahr 2024 hinzu, 164 davon in den USA, berichtet das Grantham Research Institute on Climate Change and the Environment.

„Klima-Fachpersonen“ sind seit Längerem ebenfalls auf diesen lukrativen Zug aufgesprungen. Herausragend dafür das Beispiel des zum Klimahysterie-Papst mutierten Harald Lesch, der einst bei Illner sagte: „Sie müssen sich nicht mal mehr warm anziehen im Winter, so warm wird’s … müssen wir von der Kohlenstoffemissionen herunterkommen. Wenn das nicht gelingt, brauchen wir uns keine Gedanken mehr zu machen, wie die politischen Verhältnisse in absehbarer Zeit sein werden, denn die klimatischen Verhältnisse werden so drastisch werden, dass wir uns also wirklich nicht mehr warm anziehen müssen. Denn es wird so warm werden …

Dabei die (angeblichen) Klimawandelschäden und die „Klima-Erbsünde“ des Westens so schauspielerisch gekonnt moralisch triefend darstellen, dabei Tatsachen passend verdrehen, kann wohl kein anderer: [4] Die unfaire Wahrheit hinter der Erderwärmung | Harald Lesch | Terra X Lesch & Co

Man könnte danach wirklich glauben, dass die Erde zu den früheren, mit Hungersnöten und extremsten Unwettern „gesegneten“ Zeiten das reinste Wetterparadies war.

Selbstverständlich kommen die vielen Segnungen durch das inzwischen zum großen Glück etwas wärmer gewordene Klima, welches anstelle von damals beständig hungernden, bis teils verhungernden, eine Milliarde vor der Industrialisierung nun

8 Milliarden Menschen gut ernähren kann, in seinem Vortrag nicht vor.

Auch nicht, dass das überall postulierte „Klimaproblem“ – also eine stetige Verschlimmerung der schon immer auftretenden Wetterextreme – in Wirklichkeit gar nicht existiert (sondern von den „Experten“ nur simuliert wird):

Wenn dir das Wetter nicht passt, verklage einfach eine westliche Firma auf Schadenersatz. Denn irgend ein „CO₂“ von denen wird daran schon schuld sein.

Bild 1 Verlauf der klimabezogenen Extremereignisse von 2000 bis aktuell

Bild 2 Verlauf der Mortalität durch Wetterereignisse seit 1900

Bild 3 Anteil von „Klimamortalität“. Da es sich um die Gesamtmortalität handelt, ist nur die wesentlich geringere Verschlimmerung relevant (falls es überhaupt schlimmer geworden ist)

Die ominöse „Klimaschuld“ des reichen Westens

Leider gehen dabei auch Darstellungen von Fachpersonen, welche das Klimathema realistisch betrachten, vollkommen unter.

Zum Beispiel zeigt Prof. Em. Ganteför in einem seiner vielen Videos zum Klimawandel ([3] Prof. Em. Ganteför Klima: Sind wir schuld?| Grenzen des Wissens (bei 3:20)), dass der Westen aus physikalischen Gründen gar keine „Klimaschuld“ hat, seitdem man anhand von Messungen weiß, dass die Verweilzeit des anthropogenen CO₂ in der Atmosphäre lediglich wenige Jahrzehnte beträgt.

Bild 4 Atmospheric14C, New Zealand and Austria. The New Zealand curve is representative for the Southern Hemisphere, the Austrian curve is representative for the Northern Hemisphere. Atmospheric nuclear tests almost doubled the concentration of 14C in the Northern Hemisphere. Quelle: Bomb pulse – Wikipedia

Damit sind aber die vom reichen Westen vor 1950 verursachten Emissionen – und das sind die, welche angeblich eine noch heute geltende „Klimaschuld“ erzeugt haben -, bereits in den CO₂-Senken verschwunden und damit nicht mehr wirksam.

Obwohl diese Verweilzeitmessung eindeutig ist, behaupten Herr Lesch, aber auch die „Klima-Fachperson“ Mojib Latif kürzlich in einem Interview der Nordbayerischen Nachrichten, dass die anthropogene CO₂-Verweildauer bis zu 1000 Jahre betrage.

Man kann solche Aussagen eigentlich nur als bewusstes Lügen Ignorieren bezeichnen, denn es ist vollkommen unwahrscheinlich, dass Herr Lesch und vor allem Herr M. Latif die wirklichen Messwerte nicht kennen.

Das deutsche Wikipedia und unser Umweltbundesamt sind allerdings noch schlimmer: (Wikipedia) CO besitzt eine jahrzehntelange Verweildauer in der Atmosphäre. Anthropogen emittiertes Kohlendioxid wird in der Erdatmosphäre durch die natürlichen physikalischen und biogeochemischen Prozesse im Erdsystem nur sehr langsam abgebaut.

Das deutsche Bundesumweltamt geht davon aus, dass nach 1000 Jahren noch etwa 15 bis 40 Prozent in der Atmosphäre übrig ist. Der gesamte Abbau würde jedoch mehrere hunderttausend Jahre andauern.

Eine Redakteurin der Tageszeitung des Autors informierte den Autor, dass sie bei Klimaaussagen voll auf die Darstellungen des Umweltbundesamtes vertraut …

Der etablierten Wissenschaft muss man vertrauen

Dass sich die etablierte „Wissenschaft“ beim sich stetig wandelndem Klima vielleicht irren könnte, kommt im Mainstream nicht vor, obwohl es nicht nur im ausgehenden Mittelalter mit seiner furchtbaren Hexenverfolgung, die auf einem über mehrere Jahrhunderte als gesichert geltendem „Wissenschaftskonsens“ fußte dessen Theorie mit jeder neu entdeckten Hexe bestätigt wurde, sondern auch in der Neuzeit viele negative Beispiele dafür.

1912 wurde die Theorie der Kontinentalverschiebungen von Alfred Wegner postuliert und erst 1968 offiziell anerkannt. Schaut man sich (mit diesem Wissen) heute die „Passgenauigkeiten“ verschobener Kontinente zueinander und dadurch geradezu bilderbuchgemäß aufgetürmter Gebirgsketten an, kann man gar nicht (mehr) verstehen, weshalb so lange an der doch so offensichtlichen Kontinentalverschiebung gezweifelt wurde.

Passend zum „Bomb-Pulse“ von Bild 4 auch die Geschichte vom Entdecker des Kindbettfiebers, Dr. Ignaz Semmelweis.

Eine simple Betrachtung der Müttersterblichkeit über die Wochentage führte bei ihm zur Feststellung, dass die Sterblichkeit an den Tagen, an denen Medizinstudenten, kommend aus der Pathologie die neuen Wöchnerinnen betreuten, extrem anstieg.

Daraus folgerte er, dass von den pathologischen Untersuchungen stammende Leichengifte (er wusste damals noch nicht, dass es Bakterien waren) die Ursache sein müssen.

Belegen konnte er seine Entdeckung ganz einfach, da nach einer daraufhin verordneten Händewaschpflicht für die Medizinstudenten die Sterblichkeit sofort und dauerhaft signifikant zurückging (von über 18 auf unter 2 %).

Allerdings widersprach seine Erkenntniss der offiziellen Lehrmeinung, nach der „Erdausdünstungen“ die Ursache seien, weshalb seine einfachst in jeder Gebärabteilung wiederholbare Maßnahme nicht übernommen, sondern im Gegenteil, massivst bekämpft wurde und es fast 30 Jahre dauerte, bis sie endlich anerkannt und umgesetzt wurde.

Man darf gar nicht daran denken, wie viele Mütter alleine durch diese Wissenschaftsarroganz sinnlos sterben mussten.

Beim Thema Klimawandel muss der Autor immer an solche Beispiele denken.

Denn die meinen, es heute ganz sicher zu wissen und es zum Dogma erheben, fordern für „Klimaleugner“ schon mal wie ein Grazer Professor 2012 die Todesstrafe, mindestens aber die juristische und gesellschaftliche Vernichtung.

Und das bekommt immer mehr Methode.

Wer einer öffentlichen Institution nicht blind glaubt, gar widerspricht, darf sanktioniert werden, was inzwischen von einem deutschen Gericht als zulässig erklärt wurde:

Anm.: In dem Fall ging es um Corona, lässt sich aber auf das Thema Klima übertragen: Die Berliner Richter wiesen die Klage ab und urteilten: Es sei mit der Meinungsfreiheit vereinbar, wenn eine Plattform Beiträge verbietet, die im Widerspruch zu den „Leitlinien“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder einer nationalen Gesundheitsbehörde stehen. Dabei komme es nicht (sic!) darauf an, ob eine veröffentlichte Äußerung richtig, teilweise richtig oder falsch sei. Entscheidend sei, ob sie einer Erklärung der WHO oder einer nationalen Gesundheitsbehörde widerspricht (Az. 10 U 95/24).

Öffentliche Forschungsgelder bekommt selbst jemand, der die Klimahysterie nur kritisch betrachtet, sowieso nicht mehr. Prof. Em. Ganteför hat das selbst erfahren, wie er in einem seiner Videos berichtete.

Der „Klima-“Schadensfall in Pakistan

In [1] erklärt eine NGO-Vertreterin, wie wichtig und notwendig Klimaklagen seien: Klimareferentin Karin Zennig über die Klage pakistanischer Bäuerinnen und Bauern gegen deutsche Konzerne und den Weg hin zu Klimagerechtigkeit. Ein Interview.

… Millionen Menschen haben durch die Fluten in Pakistan ihre Lebensgrundlagen verloren. Nun fordern pakistanische Bäuerinnen und Bauern vor dem Heidelberger Landgericht Schadensersatz von RWE und Heidelberg Materials – und stellen damit die Frage, ob aus Klimaschäden rechtliche Verantwortung folgt.

Mit dieser Meinung beschreibt diese Person lediglich, was die UN postuliert:

[5] Der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag hat am 23. Juli 2025 ein völkerrechtliches Gutachten veröffentlicht und darauf basierend ein Gerichtsurteil erlassen. Länder, die unzureichende Maßnahmen zum Schutz des Klimas ergreifen, könnten demnach gegen das Völkerrecht verstoßen. Das höchste UN-Gericht folgt damit dem Antrag der Generalversammlung der Vereinten Nationen, die im März 2023 eine Prüfung der juristischen Verantwortlichkeiten von Staaten im Umgang mit dem Klimawandel beschlossen hatte.

Der Klima-Schadensfall „Pakistan“ ist nun ein exemplarisches Beispiel solcher Klagen. Der Autor versucht deshalb (wieder), dazu Fakten beizutragen und zu zeigen, mit welchen Wissensproblemen das Gericht dabei konfrontiert sein wird.

Historische Wetterextreme

Recherchiert man zu Flutereignissen in Pakistan, stellt man fest, dass sich auch dort in der historischen, über lange Zeit kälteren Vergangenheit, Wetterextreme ereigneten, wie sie auch in der übrigen Welt in Größenordnungen, welche heute undenkbar erscheinen, auftraten.

Als Beispiele die Magdalenenflut von 1342 als größtes, in Europa dokumentiertes Extremniederschlagsereignis.

Bild 5 Hochwassermarken in Würzburg, Die höchste Markierung ist der Pegel der Magdalenenflut

Ein extremstes Flutereignis in geschichtlicher Zeit in der heute staubtrockenen Namibwüste (leider ist der zugehörige EIKE-Artikel des Autors nicht mehr aufrufbar), deshalb Zitierungen daraus:

Die Skelettküste im Großraum von Terrace Bay ist unzweifelhaft einer der extremsten Bereiche der Namib. Umso überraschender erscheinen die inzwischen identifizierten, äußerst zahlreichen Siedlungsspuren in diesem lebensfeindlichen Milieu.

Die Frage nach jungen Klimaschwankungen in der vermeintlich klimastabilen Extremwüste gewinnt durch diese ungewöhnlichen, bisher kaum datierten Funde neue Impulse, Zwei vor einigen Jahren aus Feuerstellen gewonnenen Holzkohle- und Knochenproben stellten die Funde mit 950 und 650 Jahren vor heute in das Mittelalter.

Es gibt klare Hinweise darauf, dass innerhalb der letzten zwei Jahrtausende hygrische Veränderungen im Bereich der Wüstengrenze stattgefunden haben [6] [7].

Bild 6 [6] Einer der bei einem der historischen Extrem-Flutereignisse in die Namibwüste versetzter Felsblock

Alleine 15 schwerste Sturmfluten an der Nordseeküste werden aus dem Mittelalter berichtet. Am schlimmsten war wohl die vom 16 Januar 1362, welche als die große Mannstränke in die Geschichte eingegangen ist. Dabei versank ein erheblicher Teil der (bewohnten) Küste unwiederbringlich in der Nordsee und es entstand zum Großteil der heutige Küstenverlauf.

Etwas abweichend, aber die extreme, historische Variabilität des Klimas zeigend, gab es am Indus extremste Trockenperioden um 2500 v. Chr. und 1400 v. Chr mit Megadürren, die über 100 Jahre, eine angeblich sogar 900 Jahre andauerten und wohl zum Verlöschen der damalig dort ansässigen Induskultur führten.

Wobei dieses Gebiet auch noch in jüngeren, historischen Zeiten unter extremen Trockenperioden litt:

(deepl-übersetzt) [12] Langanhaltende Dürren, die Jahre bis Jahrzehnte andauern, stellen auf dem indischen Subkontinent eine schwere Bedrohung für das menschliche Wohlergehen dar. Solche Ereignisse sind jedoch während der instrumentalen Phase (ca. seit 1871 n. Chr.) selten. Im Gegensatz dazu deuten die historischen Dokumente auf wiederholte Auftreten langanhaltender Dürren in der Region während der vorinstrumentalen Periode hin, was darauf hindeutet, dass entweder die instrumentellen Beobachtungen das gesamte Spektrum der Monsun-Variabilität unterschätzen oder die historischen Berichte die Schwere und Dauer der vergangenen Dürren überschätzen

… Daten zeigen, dass über das vergangene Jahrtausend häufig anhaltende Dürren, eingebettet in multidekadische Intervalle mit reduziertem Monsunregen, häufig auftraten. Diese extremen Ereignisse stehen in auffallender zeitlicher Synchronisation mit den historisch dokumentierten Dürren, Hungersnöten, Massensterblichkeiten und geopolitischen Veränderungen auf dem indischen Subkontinent.

Historische Klimadaten zum Großraum von und um Pakistan

Anbei informelle Auszüge, weil eine Klimaeinschätzung des heutigen Verlaufs ohne solche nicht wirklich möglich – allerdings üblich – ist.

Bild 7 [14] Vom Autor zusammengesetztes Teilbild (deepl-übersetzt), … (B) Rekonstruierter Niederschlag (blau) und 95 % KI (hellblaue Schattierung). Die himmelblauen Stufenlinien stellen Regimeverschiebungen dar, und die zugehörige Schattierung gibt 95 % KI für jede Teilperiode an (SI-Anhang, Materialien und Methoden). Signifikante Veränderungen der zeitlichen Trends (gelbe Linie, mit magentafarbenen Kreisen, die Trendänderungsjahre mit P < 0,05 anzeigen: 544 n. Chr., 709 v. Chr., 1501 v. Chr. und 2000 v. Chr.; SI-Anhang, Materialien und Methoden). Die rote horizontale Linie ist die rekonstruierte mittlere Niederschlagsmenge des gesamten Zeitraums (4680 v. Chr. bis 2011 n. Chr.). (C) Extrem trockene und nasse Jahresereignisse von 4680 v. Chr. bis 2011 n. Chr. Die Ereignisse wurden in der Niederschlagsrekonstruktion als jene Jahre identifiziert, in denen der Niederschlag die 10. und 90. Perzentile des gesamten Zeitraums überstieg und als prozentuale Anomalien vom instrumentalen Periodenmittelwert ausgedrückt wurde ….

Bild 7a [14] Vom Autor zusammengesetztes Teilbild (deepl-übersetzt): Vergleich der DLH-Baumring-δ18Niederschlagsrekonstruktion mit anderen paläoklimatischen Aufzeichnungen aus dem Holozän. (A) Anomalieanteil der DLH-Niederschlagsrekonstruktion, berechnet im Zeitraum von 4680 v. Chr. bis 1950 n. Chr. (diese Studie). (B) Pollenbasierter jährlicher Niederschlagsanomalieprozentsatz im Gonghai-See, berechnet über den gemeinsamen Zeitraum von 4680 v. Chr. bis 1950 n. Chr….

Die Studie folgert: [14] Unsere Niederschlagsrekonstruktion zeigt einen ausgeprägten mehrtausendjährigen Trocknungstrend

Nun eine Grafik aus einer weiteren Studie [12] [13]. Allerdings ist zu beachten, dass diese die Ostseite von Indien analysiert, also nur eingeschränkt für Pakistan zutrifft:

Bild 8 [13] (Teilbild) (deepl-übersetzt): Fig. S1. Die Niederschlagsmenge während des indischen Monsuns (AIR) und die Häufigkeit von Dürren.

Zu Bild 8:

(a) Niederschlagsanomalien der AIR-Reihe (40) werden als prozentuale Abweichung vom mittleren Niederschlag ausgedrückt. Überlagert (schattierte Anomalie) durch einen 30-jährigen Butterworth-Tiefpassfilter, der die multidekadische Variabilität hervorhebt. Die gepunkteten Linien heben die Jahre mit einem Rückgang (Anstieg) der Niederschläge des indischen Sommermonsuns (ISM) um ±10 % hervor. Jahre, in denen die AIR 10 % unter dem Mittelwert (~ 900 mm) lagen, sind mit Kreisen gekennzeichnet, und Jahre, in denen sie 20 % darunter lagen, sind mit Kreisen markiert und hervorgehoben. Der Zeitraum mit einer Abweichung von 10 % bei den Monsunregenfällen während drei aufeinanderfolgenden Jahren (1985/86/87) ist durch den braunen Balken hervorgehoben. Die ENSO-Jahre (El Niño–Southern Oscillation) sind mit roten Kreisen dargestellt.

(b) ISM-Dürrehäufigkeit unter Verwendung eines gleitenden 30-Jahres-Fensters. Die gepunktete Linie zeigt die durchschnittliche Dürrehäufigkeit. (c) Anzahl der historischen Dürrehäufigkeiten unter Verwendung eines gleitenden 30-Jahres-Fensters (13). Die Dürrehäufigkeit >8 ist durch die gepunktete Linie hervorgehoben und mit einer trüben Farbe ausgefüllt. Die einzelnen Dürrejahre sind durch vertikale schwarze Linien dargestellt

Nun noch Berichte zu historischen Klimaereignissen (deepl-übersetzt):

[12] … Langanhaltende Dürren, die Jahre bis Jahrzehnte andauern, stellen auf dem indischen Subkontinent eine schwere Bedrohung für das menschliche Wohlergehen dar. Solche Ereignisse sind jedoch während der instrumentalen Phase (ca. seit 1871 n. Chr.) selten. Im Gegensatz dazu deuten die historischen Dokumente auf wiederholte Auftreten langanhaltender Dürren in der Region während der vorinstrumentalen Periode hin, was darauf hindeutet, dass entweder die instrumentellen Beobachtungen das gesamte Spektrum der Monsunvariabilität unterschätzen oder die historischen Berichte die Schwere und Dauer der vergangenen Dürren überschätzen.

Unsere Daten zeigen, dass über das vergangene Jahrtausend häufig anhaltende Dürren, eingebettet in multidecadale Intervalle mit reduziertem Monsunregen, häufig auftraten. Diese extremen Ereignisse stehen in auffallender zeitlicher Synchronisation mit den historisch dokumentierten Dürren, Hungersnöten, Massensterblichkeiten und geopolitischen Veränderungen auf dem indischen Subkontinent. Unsere Ergebnisse erfordern eine Neubewertung der aktuellen Wasserressourcen-, Nachhaltigkeits- und Minderungsmaßnahmen der Region, die die Möglichkeit langfristiger Dürren in der Zukunft ausschließen.

… Im Gegensatz zur instrumentalen Periode zeichnen die historischen Dokumente und hochauflösenden Proxy-Dokumente ein drastisch anderes Bild der ISM-Dürremerkmale im vergangenen Jahrtausend und darüber hinaus. Zum Beispiel enthalten klassische alte indische Texte wie Arthshastra (ca. 150 n. Chr.) und Rigveda (ca. 1500 v. Chr.) zahlreiche Berichte über fortlaufende, mehrjährige Dürren und anschließende Hungersnöte, von denen einige bis zu 12 Jahre dauern …. Perioden langanhaltender Dürren (hier definiert als Dürren, die mehr als drei aufeinanderfolgende Jahre andauern, und/der mehrdekadale Perioden mit Dürren alle zwei oder alle drei Jahre) sind in den systematischen Zusammenstellungen historischer Dürren und Hungersnöten zwischen 1500 n. Chr. und 1900 n. Chr. erkennbar.

Daten seit 1950

Trotz diesen in der Historie extremen Extremereignis-Variabilität welche zudem auch von vielen, extremen Dürrezeiten berichten – weshalb sogar vor der Möglichkeit einer Wiederkehr gewarnt wird – kommen die allermeisten Studien (die der Autor eingesehen hat) über Fluten in Pakistan zu dem Schluss, dass der Klimawandel diese verstärkt hat und weiter verstärken wird.

Das kann man glauben und hat damit die Meinungsmehrheit hinter sich.

Der Autor hat allerdings auch eine Studie gefunden [8], welche sich traute, unvoreingenommen vorzugehen und geradezu provokante Thesen aufzustellen. Obwohl es sich nun um eine eindeutig selektive Auswahl des Autors handelt, wegen der interessanten, darin getätigten Aussagen trotzdem Zitierungen daraus.

Zuerst daraus ein Übersichtsgrafik der Flut- und Dürreanaomalien seit 1979:

Bild 9 [8] Monthly standardized area-averaged precipitation anomaly (bars) from the average over 1991–2020. The years when the region experienced floods or droughts are labeled. The dotted lines represent standardized Niño1 + 2 (blue), Niño3 (yellow), Niño3.4 (gray), and Niño4 (orange) indices using detrended COBE/NOAA sea surface temperatures. All Niño indexes are multiplied by −1 for ease of comparison so that positive (negative) anomalies represent La Niña (El Niño). The number in parentheses represents the actual correlation between WSA and Niño indexes. Every third month in the time series is labeled starting with the first month on the x-axis.

Der Autor hat ergänzend zu Bild 7 die in Pakistan von Flutereignissen betroffenen Flächen recherchiert und in einer Grafik (Bild 8) zusammengefasst.

Da zu den Flutereignissen unterschiedlichste Angaben vorliegen – man betrachte die extrem differierenden Angaben der Regierung und von Satellitenmessungen zum Extremereignis von 2022 -, teils sogar mittels KI generiert werden mussten, ist diese Grafik mit großer Vorsicht zu betrachten:

Bild 10 Pakistan, überschwemmte Flächen der Flutereignisse seit 1950. Grafik anhand nicht immer plausibler Daten vom Autor erstellt

Die Bilder 7 und 8 zeigen deutlich, dass der postulierte Klimawandeleinfluss der Fluten in Pakistan lediglich aufgrund weniger, jüngster Ereignisse erklärt wird.

Bild 11 [8] Fig. 7 g The actual and regressed monthly (July-August-September) anomalies from 2001 through 2022. On the x-axis, every other month is labeled.

Nun zu Aussagen der Studie (mit deepl übersetzt): [8] … Unsere Studie zeigt, dass die koexistierende natürliche Variabilität in ozeanischen und atmosphärischen Prozessen für die erhöhte Variabilität der Niederschläge über die WSA in den letzten Jahrzehnten verantwortlich ist. Der Monsun über Südasien ist eines der am umfangreichsten erforschten Themen der Klimawissenschaft. Die Variabilität des Monsun-Niederschlags über WSA ist jedoch relativ wenig verstanden.

… Da der Großteil des WSA am Rand des südasiatischen Monsuns liegt, dringen starke Regenfälle selten in die gesamte Region ein, und die Niederschlagsvariabilität (im Verhältnis zum Niederschlagsmittelwert) ist deutlich höher als in anderen Teilen Südasiens. Daher gibt es einzigartige Voraussetzungen für extreme Monsune, die das gleichzeitige Auftreten mehrerer natürlich vorkommender ozeanischer und atmosphärischer Variabilität erfordern und so ein Umfeld schaffen, in dem Wettersysteme über den westlichen Rand des südasiatischen Monsuns ziehen können.

Dazu wird eine Aussage getätigt, welche sich in keiner anderen Studie so deutlich findet, im Gegenteil, in der Regel umgekehrt gedeutet wird :

(mit deepl übersetzt): [8] In einer aktuellen Attributionsstudie, die sich speziell auf den extremen Monsun von 2022 konzentrierte, wurde natürliche Variabilität als möglicher Faktor vorgeschlagen, da Modelle mit menschengemachten Zunahmen des Treibhausgas-Forcing allein keine Niederschlagsextreme erzeugen konnten, die mit den Beobachtungen vergleichbar sind.

Die Studienautoren sagen damit, dass keines der Klimamodelle dieses Ereignis auch nur annähernd abbilden oder vorhersagen konnte. In den „gängigen“ Studien wir daraus postuliert, dass genau dies ein Beleg eines noch schlimmeren Klimawandeleinflusses sei.

Dagegen argumentiert diese Studie, dass die Klimasimulationen postuliert den anthropogenen Klimawandel vollständig abbilden und wenn ein solch extrem von deren, angeblich doch genauen Vorhersagen abweichendes Ereignis trotzdem auftritt, der ominöse Klimawandel nicht die Ursache sein kann.

Nun gut, ein bisschen könnte der Klimawandel ja mitspielen, was allerdings noch zu belegen wäre:

… Obwohl wir die natürlichen Mechanismen identifiziert haben, die für Niederschlagsextreme im WSA verantwortlich sind, schließen wir nicht aus, dass der Klimawandel zur erhöhten Niederschlagsvariabilität in der WSA beigetragen haben könnte … Eine solche Zuschreibung erfordert jedoch unabhängige, gezielte Untersuchungen.

… Zusammenfassend identifizieren unsere Ergebnisse Variabilitätsarten als entscheidenden Einfluss auf jüngste Extremereignisse in der Region und unterstreichen zudem die Notwendigkeit weiterer Forschung, um systematisch und robust einen klaren Zusammenhang zwischen Klimawandel und extremen Monsunen im WSA zu identifizieren.

Die Attributionsstudie dazu

Nun gibt es auch dazu eine Attributionsstudie [9], welche wir nun betrachten wollen.

Mangels konsistenter Messdaten werden in dieser Studie Niederschlagsmessungen des Zeitraumes 1961- 2017 und simulierte, ergänzende Daten verwendet.

Erkennbar, sticht das extreme Flutereignis von 2022 hervor. Während dies in der Studie [8] als Beleg, dass es natürliche Variabilität und nicht Klimawandelsein kann, gesehen wird, sagt die Attributionsstudie, dass es genau ein Beleg für den Klimawandeleinfluss ist.

Bild 12 [9] Figure 9. Comparison of the datasets used in this study with the station averages for (a) Pakistan as a whole and (b) the southern region consisting of Balochistan and Sindh provinces

Dazu eine Grafik aus einer anderen Studie. Darin sieht es erheblich unspektakulärer aus:

Bild 13 [11] Monthly Indian Summer Monsoon Index for June, July and August from 1979 to 2022 The correlation between Indian Summer Monsoon Index and the precipitation anomaly is positive in southern Pakistan in July. Zufügung: metric used to quantify the intensity and variability of the monsoon

Nun die zeitlichen Verläufe des Niederschlags aus verschiedenen Klimasimulationen. Deutlich erkennbar sticht die Flut von 2022 ohne erkennbaren, vorgeschalteten Trend als Einzelereignis heraus:

Bild 14 [9] Figure 10. Time series of annual average rainfall (mm/day) along with the ten-year running mean (shown by green line) for (a) the Indus river basin and (b) the southern provinces of Balochistan and Sindh (bottom), based on CPC (left), ERA5 (middle) and IMERG (right) rainfall datasets.

Mit diesen Daten wird nun attributiv ausgewertet und ein signifikanter Einfluss des Klimawandels ermittelt:

Bild 15 [9] Figure 11. GEV fit with constant dispersion parameters, and location parameter scaling proportional to GMST of the index series, for the Indus river basin based on three gridded datasets- (a) CPC (b) ERA5 and (c) IMERG. The 2022 event is included in the fit. Left: Observed max. 60-day average rainfall in the JJAS season as a function of the smoothed GMST. The thick red line denotes the time-varying location parameter. The vertical red lines show the 95% confidence interval for the location parameter, for the current, 2022 climate and a 1.2ºC cooler climate. The 2022 observation is highlighted with the magenta box. Right: Return time plots for the climate of 2022 (red) and a climate with GMST 1.2 ºC cooler (blue). The past observations are shown twice: once shifted up to the current climate and once shifted down to the climate of the late nineteenth century. The markers show the data and the lines show the fits and uncertainty from the bootstrap. The magenta line shows the magnitude of the 2022 event analysed here.  Bild vom Autor bearbeitet

Wie üblich, wird dazu ergänzend mit vielen Klimamodellen simuliert. Hier zeigen diese Simulationen, dass sie sich eher nicht einig sind:

Bild 16 [9] (Teilbild) Figure 15. Synthesis of intensity change (left) and probability ratios (right), when comparing the 100-year 60-day heavy rainfall event over the Indus river basin with a with a 0.8C warmer climate (2C since pre-industrial). Bild vom Autor bearbeitet

Die Klimaklage

Nun stelle man sich vor, ein Gericht soll anhand solch unterschiedlichster Daten und Bewertungen herausfinden, ob und wieviel die CO₂-Emission einer Firma einer sich von deren Emission geschädigt fühlenden Person in Pakistan an Klimaschäden verursacht hat.

Dabei hat das Gericht zu berücksichtigen, welche Bewertungen Vertreter höchster, internationaler Organisationen dazu schon vorwegnahmen:

(Übersicht mit KI) UN-Generalsekretär António Guterres bezeichnete die verheerenden Überschwemmungen in Pakistan 2022 als „Klima-Massaker“ und „beispiellose Klimakatastrophe“

Er forderte massive internationale Hilfe, Solidarität und Klimagerechtigkeit, da Pakistan unschuldig unter den Folgen des Klimawandels leide. Guterres betonte, die Welt müsse jetzt handeln, da Klimachaos jeden treffen könne.

Zentrale Aussagen von António Guterres zur Flut in Pakistan:

Klima-Massaker: Guterres beschrieb das Ausmaß als „unvorstellbar“ und sprach von einem „Klima-Massaker“, das durch den Klimawandel verursacht wurde.


– «Nature is striking back» (Die Natur schlägt zurück): Er warnte, dass die Menschheit der Natur den Krieg erklärt habe und nun die verheerenden Folgen spüre.

Appell an die internationale Gemeinschaft: Er forderte dringend massive Unterstützung für Hilfs-, Rehabilitations- und Wiederaufbaumaßnahmen.

Klimagerechtigkeit: Guterres betonte, dass Länder wie Pakistan kaum zu den Treibhausgasemissionen beigetragen haben, aber am stärksten betroffen sind. Er forderte eine gerechte finanzielle Unterstützung.

Warnung vor der Zukunft: Er warnte, dass die Katastrophe in Pakistan ein Vorbote für die Zukunft weltweit sei: „Heute ist es Pakistan, morgen könnte es Ihr Land sein“.

Klimachaos: Der UN-Chef erklärte, dass die Weltgemeinschaft angesichts dieser Katastrophe nicht länger wegschauen dürfe und Klimachaos „an jedermanns Tür klopft“.

Unsere „Qualitätsmedien“ unterstützen dabei:

Bild 17 Zeitungsausgabe vom 23. Februar 2007

Und Klimasekten-NGOs bringen es mit abstrusesten Argumenten weiter unters Volk.

So radelte der Autor letzten Sommer zufällig an einer Veranstaltung von FfF vorbei und dachte sich, wenn man nun schon davor steht, kann man den Reden interessehalber ja mal zuhören.

Und so konnte er live miterleben, wie eine junge Dame wirklich alle Klimahysterie-Plattitüten „herunterbetete“, dabei fast heulend erklärte, dass einige Klima-Kipppunkte bereits gekippt seien und anschließend ein FfF-Mitglied höheren Alters vom Podium aus der Versammlung erklärte, dass er sich hiermit bei den Jüngeren entschuldige und schwer damit lebt, weil er und seine Generation die Welt und deren Zukunft so kaputt gemacht hätten.

Mit Sicherheit wird ein Gericht den „Klimaschaden“ nicht neutral bewerten (können und „dürfen“). Was wird es also tun?

Es wird sich wohl wie das IGH [5] verhalten, also gar keine eigene Klärung versuchen, sondern sich streng am Mainstream der Studien sowie Aussagen „vertrauenswürdiger“ Institutionen und NGOs orientieren.

Im Zweifelsfall auch einfach das Zahlenverhältnis Klimawandel-positiver zu Klimawandel-skeptischen Studien zählen und wie es bei den „Klima-Konsensstudien“ gemacht wurde, die Mehrzahl zum „wissenschaftlichen Beleg“ erklären.

Und damit sind die Ergebnisse vorherbestimmt.

Quellen

[1] Klimaklagen gegen deutsche Konzerne: „Recht kann helfen, extreme Machtgefälle auszugleichen“

[2] Klimaklagen nehmen zu – doch die Politik hebelt Urteile wieder aus

[3] Prof. Em. Ganteför Klima: Sind wir schuld?| Grenzen des Wissens

[4] Die unfaire Wahrheit hinter der Erderwärmung | Harald Lesch | Terra X Lesch & Co

[5] Die Pegeldaten von Tuvalu zeigen weiterhin keinen Untergang, trotzdem müssen die westlichen Länder dafür bezahlen

[6] Nova Acta Leopoldina NF 108, Nr. 373, 125-149 (2009): Holozäner Klima- und Landschaftswandel in der Namib?

[7] Journal of the Geological Society of India 64: 535-547. Heine, K.  2004.  Flood reconstructions in the Namib Desert, Namibia and Little Ice Age climatic implications: Evidence from slackwater deposits and desert soil sequences.

[8] The influence of natural variability on extreme monsoons in Pakistan | npj Climate and Atmospheric Science

[9] WWA: Climate change likely increased extreme monsoon rainfall, flooding highly vulnerable communities in Pakistan

[10]
Pakistan Floods 2022 – An Interview by the IAHR President to Share Expert Insights

[11] Chinese Academy of Sciences, 2022: Analysis of the Causal factors of 2022 Floods in Pakistan: Extremely Strong South Asia Summer Monsoon

[12] Gayatri Kathayat, September 19, 2022: Protracted Indian monsoon droughts of the past millennium and their societal impacts

[13] Supplementary Information for Protracted Indian Monsoon Droughts of the Past Millennium and Their Societal Impacts

[14] Bao Yang, July 19, 2021: Long-term decrease in Asian monsoon rainfall and abrupt climate change events over the past 6,700 years

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NACHTRAG:

Inzwischen gibt es ein neues Klimaurteil, welches genau die Einschätzungen des Autors bestätigt. Karibikinsel Bonaire: Niederlande verlieren wegweisenden Klimaprozess | DIE ZEIT

(Die Zeit, 28. Januar 2026).

Ein Gericht hat die niederländische Regierung zu mehr Klimaschutz auf Bonaire verpflichtet. Sie habe die Einwohner der Karibikinsel gegenüber dem Festland benachteiligt.

Die Niederlande haben ein wegweisendes Klimaverfahren verloren. Das Bezirksgericht in Den Haag hat entschieden, dass der Staat die Einwohner seiner Karibikinsel Bonaire nicht ausreichend vor den Folgen des Klimawandels geschützt hat. Die Richter gaben damit einer Klage der Umweltschutzorganisation Greenpeace statt.

Das Gericht verpflichtete den Staat, innerhalb von 18 Monaten verbindliche Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen in nationalen Gesetzen festzuschreiben. Zudem muss die Regierung bis 2030 einen Anpassungsplan für Bonaire vorlegen.

…. Das Gericht berief sich ausdrücklich auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte von 2024. Demnach sind Staaten verpflichtet, Leben und Gesundheit ihrer Bürger zu schützen.

Der Beitrag Wenn dir das Wetter nicht passt, verklage einfach eine westliche Firma auf Schadenersatz. Denn irgend ein „CO₂“ von denen wird daran schon schuld sein. erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Gaddafis Sohn ermordet

Gaddafis Sohn ermordet

Gaddafis Sohn ermordet

Kurzmeldung: Gaddafis Sohn, von dem vermutet worden war, dass er  als neuer Präsident Libyens das Land würde einen können, und den Bürgerkrieg beenden, der seit der NATO-Bombardierung für Not und Chaos sorgt, wurde ermordet. Muammar Gaddafis Sohn Saif al-Islam Gaddafi ermordet Wer war es? Unsere Quellen vor Ort in Libyen vermuten, dass der britische Geheimdienst […]

Der Beitrag Gaddafis Sohn ermordet erschien zuerst unter tkp.at.

China führt mRNA-Impfstofftests gegen Vogelgrippe bei Milchkühen durch

Vorbereitung der Regierung auf groß angelegte mRNA-Impfungen von Nutztieren.

Jon Fleetwood

Von der chinesischen Regierung finanzierte Forscher haben bestätigt, dass sie einen mRNA-Vogelgrippe-Impfstoff an laktierenden Milchkühen getestet haben. Dabei wurden milchproduzierende Nutztiere mit einer mRNA-Lipid-Nanopartikel-Formulierung injiziert und anschließend in Hochsicherheitslaboren gezielt einem lebenden H5N1-Influenzavirus ausgesetzt.

Die begutachtete Studie, die am Montag im Fachjournal Research veröffentlicht wurde, trägt den Titel:
„Protective Efficacy of a Hemagglutinin-Based mRNA Vaccine Against H5N1 Influenza Virus Challenge in Lactating Dairy Cows“.

Das Experiment zeigt, dass Regierungen aktiv mRNA-Plattformen für einen möglichen großflächigen Einsatz in Nutztierpopulationen vorbereiten und damit den Einsatz von mRNA über den Menschen hinaus auf die Nahrungsmittelversorgung ausweiten.

mRNA-Impfstoff an lebensmittelproduzierenden Tieren verabreicht

Laut der Studie injizierten die Forscher einen mRNA-Impfstoff in laktierende Holstein-Milchkühe, also Tiere, die aktiv Milch produzieren.

Die Autoren schreiben:

„Sechs gesunde laktierende Milchkühe wurden zweimal intramuskulär mit 500 μg des mRNA-Impfstoffs immunisiert, mit einem Abstand von drei Wochen zwischen den Dosen.“

Die Tiere stammten von einem externen Betrieb:

„Laktierende Holstein-Kühe im Alter von drei bis fünf Jahren, die von einem lokalen Milchviehbetrieb stammten, wurden im Belastungsexperiment eingesetzt.“

Der Impfstoff war eine mRNA-Lipid-Nanopartikel-(mRNA-LNP-)Formulierung, die für das Hämagglutinin-Protein eines aviären Influenzavirus kodiert:

„Wir entwickelten einen monovalenten, für Rinder-Codons optimierten mRNA-LNP-Impfstoff, der das HA-Protein kodiert.“

Gezielte Infektion mit dem H5N1-Erreger

Nach den mRNA-Injektionen wurden sowohl geimpfte als auch ungeimpfte Kühe in Tier-Hochsicherheitslabore der Stufe 3+ (ABSL-3+) gebracht und gezielt mit einem angeblich lebenden H5N1-Influenzavirus infiziert.

In der Studie heißt es:

„Drei geimpfte und drei ungeimpfte laktierende Milchkühe wurden für die Belastungsstudie in die Tier-Biosicherheitsstufe-3+-Einrichtung (ABSL-3+) überführt.“

Das Virus soll über mehrere Wege verabreicht worden sein, darunter eine direkte Injektion in die Milchdrüsen:

„Alle Kühe erhielten eine DC/24-Virusbelastung, die sowohl intranasal als auch intramammär verabreicht wurde.“

Die Autoren präzisieren weiter:

„Drei Dosen wurden direkt über die Zitze in getrennte Euterviertel inokuliert.“

Hochsicherheitsanlagen & im Labor erzeugte Viren

Alle Arbeiten mit dem Erreger wurden in staatlich genehmigten chinesischen Hochsicherheitslaboren durchgeführt.

Im Methodenteil heißt es:

„Die Verfahren mit lebenden HPAI-Viren wurden in zertifizierten BSL-3- und ABSL-3+-Laboren am Harbin Veterinary Research Institute (HVRI), Chinesische Akademie der Agrarwissenschaften (CAAS), durchgeführt.“

Die verwendeten H5N1-Viren waren keine einfachen Feldproben, sondern im Labor erzeugte Stämme.

Die Autoren verweisen auf eine frühere begutachtete Studie zur Erzeugung und Handhabung des Virus, anstatt den Herstellungsprozess in dieser Arbeit detailliert zu beschreiben:

„Das H5N1-Virus (DC/24) für die Belastung der Milchkühe … wurde wie zuvor beschrieben erzeugt.“

Chinesische Regierungsfinanzierung

Die Studie wurde vollständig durch staatliche und regierungsnahe chinesische Forschungsprogramme finanziert.

In der Finanzierungsangabe heißt es:

„Diese Forschung wurde durch das Nationale Schlüsselprogramm für Forschung und Entwicklung Chinas … die Nationale Naturwissenschaftsstiftung Chinas … das Innovationsprogramm der CAAS … die Naturwissenschaftsstiftung der Provinz Heilongjiang … [und] den Zentralen Grundlagenforschungsfonds öffentlicher wissenschaftlicher Institutionen finanziert.“

Alle Autoren sind mit chinesischen staatlichen Forschungseinrichtungen oder staatlich angebundenen Laboren verbunden, darunter die Chinesische Akademie der Agrarwissenschaften und Chinas Nationales Hochsicherheitslabor für die Kontrolle und Prävention von Tierseuchen.

Fazit

Die Arbeit bestätigt, dass China nun mRNA-Impfstoffplattformen direkt an Nutztieren testet, einschließlich milchproduzierender Tiere, unter Einsatz lebender aviärer Influenzaviren in Hochsicherheitslaboren.

Die Studie dokumentiert den Einsatz moderner mRNA-Technologie nicht nur beim Menschen oder bei Labortieren, sondern auch bei Arten der Lebensmittelversorgung, die direkt mit Landwirtschaft, Handel und öffentlichen Gesundheitssystemen verbunden sind.

Melinda French Gates bricht ihr Schweigen zu explosiven Vorwürfen über Bill Gates in den Epstein-Akten

Melinda French Gates bricht ihr Schweigen zu explosiven Vorwürfen über Bill Gates in den Epstein-Akten

Von Tyler Durden

Melinda French Gates, die Philanthropin und Ex-Ehefrau des Microsoft-Mitgründers Bill Gates, hat ihr Schweigen zur jüngsten Veröffentlichung belastender Dokumente im Zusammenhang mit dem verstorbenen Pädophilen Jeffrey Epstein gebrochen. Sie erklärte, die erneute öffentliche Prüfung der Verbindungen ihres Ex-Mannes rufe „sehr, sehr schmerzhafte“ Erinnerungen aus ihrer Ehe hervor.

In einem Interview mit dem NPR-Podcast Wild Card sprach French Gates über die jüngste Offenlegung von Millionen Seiten Epstein-bezogener Materialien durch das US-Justizministerium, darunter schockierende Entwürfe von E-Mails aus dem Jahr 2013, in denen Epstein anzügliche Behauptungen über Gates aufstellte. In einem Entwurf wurde dem Milliardär vorgeworfen, sich bei Begegnungen mit „russischen Mädchen“ eine sexuell übertragbare Krankheit zugezogen und nach Antibiotika gesucht zu haben, die er seiner damaligen Ehefrau ohne ihr Wissen verabreichen könne.

Ein Sprecher von Bill Gates wies die Vorwürfe als „absolut absurd und vollständig falsch“ zurück und führte sie auf Epsteins Frustration über das Ende ihrer Beziehung sowie auf Versuche zurück, den Microsoft-Mitgründer zu verleumden.

French Gates, die mit Gates drei Kinder hat und heute ihre eigene Initiative Pivotal Ventures leitet, sprach über die gesellschaftliche Aufarbeitung von Epsteins Ausbeutung junger Frauen und seine Verbindungen zu mächtigen Persönlichkeiten.

„Kein Mädchen, kein Mädchen sollte jemals in die Situation gebracht werden, in die sie von Epstein und dem, was mit all den verschiedenen Menschen um ihn herum vor sich ging, gebracht wurden“, sagte sie gegenüber NPR. „Es ist jenseits von herzzerreißend, oder? Ich erinnere mich daran, in dem Alter gewesen zu sein, in dem diese Mädchen waren, ich erinnere mich daran, dass meine Töchter in diesem Alter waren.“

Melinda Gates says Bill Gates needs to answer questions about the Epstein files. https://t.co/h2u4aTdpRI

Melinda French Gates bricht ihr Schweigen zu explosiven Vorwürfen über Bill Gates in den Epstein-Akten: Wild Card With Rachel Martin pic.twitter.com/CBliZ89wBF

— TMZ (@TMZ) February 3, 2026

French Gates führte weiter aus, dass die Details in den Epstein-Akten für sie persönlich schwer zu ertragen seien und Erinnerungen an „einige sehr, sehr schmerzhafte Zeiten in meiner Ehe“ wachriefen, betonte jedoch, sie habe damit abgeschlossen. „Welche Fragen dort auch immer offen bleiben – von dem, was ich nicht weiß, nicht wissen kann, nicht einmal ansatzweise alles davon – diese Fragen sind für diese Menschen und auch für meinen Ex-Mann“, fügte sie hinzu. „Sie müssen sich dafür verantworten, nicht ich.“

„Und ich bin so froh, all den Schmutz hinter mir gelassen zu haben, der dort war“, schloss sie.

Gates hat sein Bedauern über seine Entscheidung geäußert, sich ab etwa 2011 – Jahre nach Epsteins Verurteilung im Jahr 2008 – mit Epstein einzulassen, und bezeichnete dies als „riesigen Fehler“, der in der Hoffnung auf philanthropische Finanzierung begangen worden sei. Der Microsoft-Gründer hat jede Beteiligung an Epsteins kriminellen Aktivitäten bestritten.

Trumps Denkfabrik plant den Ernstfall: Atomkrieg mit China wird im Kriegsspiel zur „Option“

Atomkrieg als Planspiel: Wie eine pro-Trump-Denkfabrik den nuklearen Erstschlag normalisiert

Ein Kriegsspiel der Heritage Foundation, einer einflussreichen US-Denkfabrik mit engen Verbindungen zum Trump-Lager, wirft ein beunruhigendes Licht auf das strategische Denken in Washington: In der Simulation eines Konflikts um Taiwan erscheint der frühe Einsatz taktischer Atomwaffen nicht als äußerstes Mittel, sondern als kalkulierte Option, um eine konventionelle Niederlage der USA zu kaschieren.

Die Übung mit dem Namen „Azure Dragon“ modellierte ein dreiwöchiges Szenario einer chinesischen Invasion Taiwans. Das zentrale Ergebnis ist brisant: Die militärische Verteidigung der Insel würde die Vereinigten Staaten so stark unter Druck setzen, dass politische und militärische Entscheidungsträger bereits in einer frühen Phase des Konflikts über einen nuklearen Erstschlag nachdenken würden. Atomwaffen erscheinen in diesem Modell nicht mehr als Abschreckung, sondern als Werkzeug zur Eskalationskontrolle.

Besonders alarmierend ist die implizite Logik des Szenarios. Die Simulation prognostiziert eine schnelle konventionelle Erschöpfung der US-Streitkräfte: Präzisionsmunition, Treibstoff und logistische Reserven würden nicht ausreichen, um einen längeren hochintensiven Krieg gegen China zu führen. Diese Schwäche – selbstverschuldet durch jahrelange Fehleinschätzungen über industrielle Kapazitäten und Nachschub – mündet im Planspiel direkt in nukleares Denken.

Statt die strategische Annahme zu hinterfragen, dass Taiwan militärisch um jeden Preis verteidigt werden müsse, akzeptiert das Kriegsspiel den Konflikt als gegeben – und sucht nach Wegen, ihn mit atomarer Gewalt zu „managen“. Die Eskalation wird nicht vermieden, sondern eingeplant.

Chinesische Teilnehmer im Szenario wiesen die US-Drohungen ausdrücklich als Bluff zurück. Sie erklärten ihre Bereitschaft, begrenzte nukleare Schläge zu absorbieren und zu vergelten. Damit zerfällt eine zentrale Annahme westlicher Abschreckungsdoktrin: dass nukleare Eskalation automatisch zur Deeskalation führe. Das Planspiel deutet vielmehr auf ein hohes Risiko einer unkontrollierbaren Eskalationsspirale hin.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen die strategischen Vorteile, die dem chinesischen Militär im Szenario zugeschrieben werden. Dazu zählen nicht-strategische Atomwaffen sowie ein fraktionales orbitales Bombardierungssystem (FOBS), das als Mittel zur Umgehung klassischer Frühwarnsysteme gilt. In der Logik der Simulation verschafft dies Peking eine sogenannte Eskalationsdominanz – ein Begriff, der faktisch bedeutet: Wer zuerst eskaliert, verliert die Kontrolle.

Dass eine politisch einflussreiche Denkfabrik solche Szenarien öffentlich durchspielt, ist kein akademischer Zufall. Es zeigt, wie sich der sicherheitspolitische Diskurs in den USA verschoben hat: Weg von Diplomatie, Rüstungskontrolle und Deeskalation – hin zur Normalisierung des Nuklearkriegs als strategisches Instrument.

Die eigentliche Gefahr liegt weniger im Planspiel selbst als in seiner stillschweigenden Prämisse: Dass ein Konflikt zwischen Großmächten nicht mehr verhindert, sondern nur noch „optimiert“ werden müsse. Wer Atomwaffen als taktisches Hilfsmittel behandelt, senkt nicht nur die Hemmschwelle zum Einsatz – er spielt mit dem Risiko einer globalen Katastrophe.

BOMBE! EU nutzte den Digital Services Act, um vor Wahlen legale politische Inhalte zu unterdrücken

Dokumente belasten EU schwer

Wie der Digital Services Act vor Wahlen zur Zensur eingesetzt wurde

Interne Dokumente aus dem US-Repräsentantenhaus legen nahe, dass die Europäische Kommission den Digital Services Act systematisch genutzt hat, um vor europäischen Wahlen Einfluss auf politische Meinungsäußerungen zu nehmen. Die Unterlagen zeigen: Es ging nicht um illegale Inhalte, sondern um legale politische Rede, die als unerwünscht galt.

Die Dokumente stammen aus Ermittlungen des Justizausschusses des US-Repräsentantenhauses und betreffen unter anderem die niederländischen Parlamentswahlen 2023 und 2025. Sie enthalten E-Mails, Sitzungsagenden und interne Bewertungen, die ein klares Muster erkennen lassen: koordinierten politischen Druck auf Social-Media-Plattformen unmittelbar vor Wahlen.

These files are a BOMBSHELL.

Thanks to the @JudiciaryGOP, we now have proof that the EU has been actively censoring legal content that goes against their agenda—and that they interfered in at least 8 European elections, including the Dutch elections of 2023 and 2025, by meeting… https://t.co/jM5frsaSxq pic.twitter.com/TGju1wQqPO

— Eva Vlaardingerbroek (@EvaVlaar) February 3, 2026

Treffen mit Plattformen kurz vor dem Urnengang

Vor den niederländischen Wahlen 2023 lud die Europäische Kommission Plattformen wie TikTok zu Gesprächen ein, offiziell zur „Risikobewertung und Minderung von Desinformation“. Der Bericht hält jedoch ausdrücklich fest, dass diese Treffen als Forum dienten, um Zensurdruck auszuüben.

Besonders brisant:
Kurz vor der Wahl machte die EU-Kommission das niederländische Innenministerium zum sogenannten „Trusted Flagger“. Damit erhielt ausgerechnet jene Regierung, die zur Wahl stand, das Recht, priorisierte Lösch- und Zensuranträge nach dem DSA zu stellen.

Der Bericht bezeichnet dies offen als „offensichtlichen Interessenkonflikt“.

Welche Inhalte sollten verschwinden?

Die Dokumente und begleitenden Aussagen machen deutlich, welche Art politischer Rede als problematisch eingestuft wurde. Dazu zählten unter anderem:

  • „populistische Rhetorik“
  • regierungs- und EU-kritische Inhalte
  • „Anti-Elite“-Narrative
  • politische Satire
  • migrationskritische und islamkritische Inhalte
  • flüchtlings- und einwanderungskritische Stimmungen
  • sogenannte „Anti-LGBTQI“-Inhalte
  • Meme- und Subkultur

Dabei handelt es sich nicht um strafbare Inhalte, sondern um politische Meinungsäußerungen, die einen großen Teil gesellschaftlicher Debatten in Europa abbilden.

Vorbereitung weiterer Eingriffe vor 2025

Auch für die niederländischen Wahlen 2025 dokumentieren die Unterlagen eine systematische Eskalation. Eine offizielle „Roundtable“-Agenda zeigt:

  • eine Präsentation der Europäischen Kommission
  • Diskussionen über „Priorisierung von Inhalten“
  • „frühzeitige Intervention bei schädlichen Inhalten“
  • die Frage, welche zusätzlichen strukturellen Maßnahmen vor Wahlen nötig seien

Der Bericht hält fest, dass EU-Kommission und nationale Behörden klar erwarteten, dass Plattformen zusätzliche Zensurschritte vor dem Wahltermin umsetzen.

Eine Plattform verweigerte sich

Auffällig ist, dass nur eine große Plattform nicht kooperierte: X.

Genau diese Plattform sieht sich inzwischen mit DSA-Verfahren, hohen Strafandrohungen und behördlichen Durchsuchungen konfrontiert. Die zeitliche und politische Nähe wirft Fragen auf, ob regulatorische Instrumente hier neutral angewandt oder selektiv eingesetzt werden.

Regulierung oder Wahleinfluss?

Öffentlich wird der Digital Services Act als technisches Instrument gegen Desinformation dargestellt. Die vorliegenden Dokumente zeichnen jedoch ein anderes Bild:
Der DSA erscheint hier als politisches Steuerungswerkzeug, mit dem Informationsflüsse vor Wahlen gezielt beeinflusst wurden.

Wenn Regierungen Zensur-Sonderrechte erhalten, während sie selbst zur Wahl stehen, wird eine rote Linie überschritten. Dann geht es nicht mehr um Sicherheit oder Transparenz, sondern um Machtabsicherung durch Informationskontrolle.

Fazit

Die Unterlagen liefern keinen Beweis für einzelne Löschanordnungen im Detail – aber sie dokumentieren Absicht, Struktur und Erwartung. Das allein ist politisch brisant.

Eine Demokratie lebt vom offenen Streit.
Wenn legale Meinungen als Risiko behandelt und vor Wahlen systematisch unterdrückt werden, verliert der Begriff „Meinungsfreiheit“ seinen realen Gehalt.

Die zentrale Frage lautet daher nicht mehr, ob der Digital Services Act missbrauchsanfällig ist –
sondern wie oft und mit welchem politischen Ziel er bereits eingesetzt wurde.

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