Kategorie: Nachrichten
Eine digitale ID allein reicht nicht aus, sie muss interoperabel sein, um Zugang zu Lebensdienstleistungen zu erhalten: Weltbank
Von The Sociable
Die digitale ID, in welcher Form auch immer, ist nur ein Rädchen im Getriebe des digitalen Kontrollnetzes: Perspektive
Die digitale ID allein reicht der Weltbank nicht aus; sie muss mit der digitalen öffentlichen Infrastruktur (DPI) kompatibel sein, um den Zugang zu allen Lebensdienstleistungen kontrollieren zu können.
Ohne eine Verbindung zu allen Diensten, die Regierungen und Unternehmen von ihren Bürgern und Kunden verlangen, ist die digitale ID allein nicht sehr nützlich, sondern vielmehr der erste Schritt, um das zu erschließen, was die Weltbank als „ihr volles Potenzial” bezeichnet – nämlich sie in das digitale Kontrollnetzwerk namens DPI einzubinden.
„Die digitale ID ist ein wichtiger Baustein der digitalen Transformation, aber allein kann sie ihr Potenzial nicht voll ausschöpfen. Ihr Wert liegt in einer umfassenderen digitalen öffentlichen Infrastruktur – den Systemen, die digitale Dienste miteinander verbinden: digitale ID, digitale Zahlungen und Datenaustausch.“
Weltbank, „Chancen erschließen: Wie digitale IDs das Leben in Sierra Leone verändern können“, Dezember 2025
#SierraLeone is strengthening its foundational ID system—expanding enrollment, testing backend improvements, and integrating with civil registration databases.
Learn more: https://t.co/lnlW61mFLq #ID4D pic.twitter.com/pwGRYgpsUD
— World Bank Digital (@WBG_Digital) January 9, 2026
Übersetzung von „X“: #SierraLeone stärkt sein grundlegendes ID-System – durch die Ausweitung der Registrierung, die Verbesserung der Backend-Tests und die Integration mit Datenbanken zur Personenstandsregistrierung. Weitere Informationen: http://wrld.bg/847S50XJBYs#ID4D
DPI ist ein Technologie-Stack für den öffentlichen Sektor, der aus drei Hauptkomponenten besteht: digitale ID, schnelle Zahlungssysteme und massiver Datenaustausch zwischen öffentlichen und privaten Einrichtungen.
Im vergangenen Monat veröffentlichte die Weltbank einen Blogbeitrag mit dem Titel „Chancen erschließen: Wie digitale IDs das Leben in Sierra Leone verändern können“, in dem die Autoren das westafrikanische Land Sierra Leone als Testfeld für DPI vorstellten.
Für Sierra Leone „sind digitale IDs vielversprechend für öffentliche Dienstleistungen, aber es bestehen weiterhin Lücken“, argumentieren die Autoren.
Um das „volle Potenzial“ der digitalen ID auszuschöpfen, sagt die Weltbank Folgendes:
- Interoperabilität ist wichtig – Systeme müssen miteinander verbunden sein, um einen Mehrwert zu bieten.
- Vertrauen muss geschützt werden – Datenschutz und Sicherheit sind unerlässlich.
- Hindernisse müssen beseitigt werden – Kosten, Entfernungen und schlechte Konnektivität können durch Sozialschutzprogramme gemildert werden.
- Auswirkungen fördern die Akzeptanz – Menschen nutzen digitale IDs, wenn sie ihnen das Leben erleichtern.
Fast Payment Systems + Digital ID = a powerful foundation for inclusive finance. Seamless onboarding, secure transactions, and greater access—built on interoperability and trust.
https://t.co/9pvzeXfHas #FastPayments pic.twitter.com/qxtJT7s4VM
— World Bank Digital (@WBG_Digital) January 8, 2026
Übersetzung von „X“: Schnelle Zahlungssysteme + digitale ID = eine leistungsstarke Grundlage für inklusive Finanzdienstleistungen. Nahtloses Onboarding, sichere Transaktionen und besserer Zugang – basierend auf Interoperabilität und Vertrauen.
Interoperabilität ist für digitale IDs von entscheidender Bedeutung, da sie mit nahezu allen Bereichen verbunden sein müssen, die für die Teilhabe an der Gesellschaft erforderlich sind.
„Von Echtzeit-Zahlungen bis hin zum Zugang zu Bildung, Gesundheit, Finanzen und sozialer Absicherung – digitale Schienen entfalten ihre größte Wirkung, wenn sie direkt mit Dienstleistungen verbunden sind“, so die Weltbank.
Digitale ID und digitale Identität sind zwei Begriffe, die oft synonym verwendet werden, aber für verschiedene Menschen unterschiedliche Bedeutungen haben.
ID steht für Identifikation; sie zeigt oder beweist, wer Sie sind.
Identität hingegen sind Sie selbst! Es ist Ihr charakteristisches Merkmal oder Ihre Persönlichkeit, die Ihre Überzeugungen und Verhaltensweisen umfasst.
Das Weltwirtschaftsforum (WEF) hat bereits 2018 in seinem Bericht „Identität in einer digitalen Welt: Ein neues Kapitel im Sozialvertrag“ die Interoperabilität der digitalen Identität ins Auge gefasst.
„Unsere Identität ist buchstäblich das, was wir sind, und mit dem Fortschreiten der digitalen Technologien der vierten industriellen Revolution wird unsere Identität zunehmend digitaler […] Diese digitale Identität bestimmt, auf welche Produkte, Dienstleistungen und Informationen wir zugreifen können – oder umgekehrt, was uns verschlossen bleibt.“
Weltwirtschaftsforum, Identität in einer digitalen Welt: Ein neues Kapitel im Sozialvertrag, September 2018
Als der britische Premierminister Keir Starmer ankündigte, dass alle Briten eine digitale ID benötigen würden, um arbeiten zu können, war der Beschäftigungsaspekt nur eine von vielen Anwendungen oder Dienstleistungen, für die eine digitale ID erforderlich wäre.
Selbst wenn diese Entscheidung rückgängig gemacht würde, würde dies die Einführung der digitalen ID nicht aufhalten, sondern lediglich diese spezielle Anwendung – die Anforderung für eine Beschäftigung – vorübergehend aussetzen.
Unterdessen hat die nigerianische Regierung bereits angekündigt, dass digitale Ausweise und DPI für „wichtige Lebensereignisse” von der Geburt bis zum Tod erforderlich sein würden.
„Die Bundesregierung Nigerias hat es sich zur Aufgabe gemacht, digitale Technologien sinnvoll einzusetzen, um die Nigerianer in diesen bedeutenden und tiefgreifenden Zeiten zu unterstützen, damit sie sich in den Staat integrieren und von der Wiege bis ins hohe Alter die Vorteile der Staatsbürgerschaft genießen können.“
Unterstützung bei Lebensereignissen: Das Rahmenwerk für die digitale öffentliche Infrastruktur Nigerias, März 2025
„Die nigerianische DPI wird wichtige Meilensteine wie Geburtenregistrierung, medizinische Grundversorgung, Impfungen, Stipendien für Studenten, Eheschließungen, Hypotheken, Renten, Ruhestand usw. unterstützen.“
Unterstützung von Lebensereignissen: Das Rahmenwerk für die digitale öffentliche Infrastruktur Nigerias, März 2025
Die Weltbank selbst ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, und fast alle Weltbank-Organisationen, die sich für die Beschleunigung des Ausbaus der globalen digitalen öffentlichen Infrastruktur einsetzen, werden von der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung finanziert.
Zu diesen von Gates unterstützten Weltbank-Organisationen gehören:
- Die Payment Systems Development Group (PSDG)
- Das Projekt FASTT (Frictionless Affordable Timely Transactions)
- Die Initiative „Identification for Development” (ID4D)
Die Gates Foundation ist ein wichtiger Geldgeber für das Programm „Finance for Development“ (F4D) der Weltbank, das auch von VISA, der Europäischen Kommission und den Regierungen Österreichs, Kanadas und der Schweiz unterstützt wird.
Nahezu alle DPI-Finanzmittel stammen von der Gates Foundation.
Sowohl Nigeria als auch Sierra Leone haben sich dem Projekt „50-in-5“ der Vereinten Nationen und der Gates Foundation angeschlossen, dessen Ziel es ist, bis 2028 in mindestens 50 Ländern eine DPI-Komponente zu installieren.
Im vergangenen Oktober gab die „50-in-5“-Kampagne bekannt, dass sie nur zwei Jahre nach ihrem offiziellen Start einen Meilenstein von 30 Ländern erreicht habe.
Die digitale ID, in welcher Form auch immer, ist nur ein Rädchen im Getriebe des digitalen Kontrollnetzes.
Wenn sie über DPI mit allen Lebensbereichen verknüpft ist, ist die digitale ID der erste Schritt zur Schaffung eines Systems der sozialen Gerechtigkeit, in dem sogenanntes „gutes Verhalten” belohnt und sogenanntes „schlechtes Verhalten” bestraft wird.
Trump kündigt seinen Gaza-„Friedensrat“ an; er ist genauso schlimm, wie man ihn sich vorstellt
Alan Mosley
Am 16. Januar stellte die Trumpadministration ein neues Gremium zur Überwachung des Wiederaufbaus und der Regierungsführung im Gazastreifen vor. Der sogenannte „Friedensrat“, so Trumps Versprechen, sollte ein technokratisches Komitee durch die nächste Phase des Schein-Waffenstillstands führen und beim Wiederaufbau des durch fast zwei Jahre Krieg verwüsteten Gebiets helfen. Zu den Gründungsmitgliedern des Gremiums gehören der ehemalige britische Premierminister Tony Blair, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, US-Außenminister Marco Rubio und der vom Immobilienentwickler zum Sondergesandten ernannte Steve Witkoff; der Private-Equity-Manager Marc Rowan, Weltbankpräsident Ajay Banga und der stellvertretende nationale Sicherheitsberater der USA, Robert Gabriel, vervollständigen die Liste. Diese ernannten Personen sind mit der Überwachung des Aufbaus von Kapazitäten im Bereich der Regierungsführung, der regionalen Beziehungen, des Wiederaufbaus und der umfangreichen Finanzierung beauftragt. Der bulgarische Diplomat Nikolaj Mladenow, ein ehemaliger UN-Beamter, wird als Hoher Repräsentant für Gaza fungieren.
Befürworter beschreiben die Vereinbarung als pragmatische Übergangslösung. Kritiker sehen darin etwas weitaus Bedrohlicheres. Experten argumentieren, der Plan ähnele einer Kolonialverwaltung und vergleichen ihn mit „Imperialismus im Gewand eines Friedensprozesses“. Sie merken an, er erinnere „leider an koloniale Praktiken“. Die Überwachung eines besetzten Gebiets durch ein internationales Gremium unter dem Vorsitz derjenigen Macht, die den Krieg finanziert, ohne nennenswerte palästinensische Vertretung, klingt weniger nach Selbstbestimmung als nach Vizekönigreich.
Am Friedensrat wirklich alarmierend sind nicht nur seine Struktur, sondern auch seine Mitglieder. Die meisten der ernannten Mitglieder haben eine Vergangenheit, die Unparteilichkeit und Frieden ad absurdum führt. Sie vertreten Regierungen und Industrien, die Kriege im Nahen Osten finanziert und geführt haben. Bewohner des Gazastreifens, Menschenrechtsaktivisten und internationale Analysten fragen sich, warum diejenigen, die für die Zerstörung verantwortlich sind, den Wiederaufbau beaufsichtigen sollten. Ein genauerer Blick auf jedes Mitglied verdeutlicht ihre Interessenkonflikte.
Tony Blair: Der Verfechter des Irakkriegs
Tony Blair, der britische Premierminister während des Irakkriegs 2003, wird für seine Rolle weithin verurteilt. In weiten Teilen der arabischen Welt gilt er als Kriegsverbrecher. Viele Palästinenser halten seine Einbindung in das Nahost-Quartett für lächerlich und schädlich, ein britischer Abgeordneter nannte sie sogar empörend. Blairs Amtszeit als Nahost-Gesandter des Nahost-Quartetts brachte kaum Fortschritte, und er gilt als voreingenommen gegenüber Israel. Die Bevölkerung des Gazastreifens empfindet seine Ernennung – ausgerechnet durch das Land, das in den Irak einmarschiert ist – als Beleidigung.
Blairs Ungeeignetheit reicht tiefer als sein persönlicher Ruf. Anfang 2025 arbeitete er gemeinsam mit israelischen und amerikanischen Strategen am Kriegsplan für Gaza und wurde als potenzieller „Generalgouverneur“ des Gebiets gehandelt. Trump selbst spekulierte über ethnische Säuberungen und eine glamouröse „Gaza-Riviera“ – eine Idee, die Blair nicht öffentlich zurückwies. Gleichzeitig zerstörte Israel Gaza-Stadt und ließ die Bewohner verhungern. Anstatt als neutraler Vermittler aufzutreten, hat sich Blair seit Langem mit dem Krieg gegen den Terror verbündet und eine Politik verfolgt, die die Besatzung zementiert und die Rechte der Palästinenser ignoriert.
Jared Kushner: Vetternwirtschaft und Immobilienfantasien
Jared Kushners „Deal des Jahrhunderts“ von 2019 wurde von den Palästinensern weitgehend boykottiert und als Bestechung in Höhe von 50 Milliarden Dollar abgetan, da er die Besatzung ignorierte und Anreize bot, die Rechte von Flüchtlingen zu missachten. Obwohl der Plan mit enormen Investitionssummen warb, wäre der Großteil des Geldes an regionale Regierungen und private Investoren geflossen, während der palästinensische Anteil nur als Kredit und unter der Bedingung gewährt worden wäre, dass die Palästinenser auf ihr Recht auf Rückkehr in ihre Heimat verzichten. In Anbetracht dessen boykottierten palästinensische Führer den Workshop in Manama, der zur Förderung des Deals gedacht war. Kushners enge Beziehung zum israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu und seine Rolle bei der Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem unterstrichen die pro-israelische Ausrichtung des Plans.
Kushners spätere Äußerungen offenbaren eine Denkweise, die Gaza als Immobilieninvestition betrachtet. In einem Interview mit der Harvard-Universität sagte er, die Grundstücke am Wasser des Gazastreifens könnten „sehr wertvoll“ sein, wenn die Bewohner umgesiedelt würden, damit Israel „aufräumen“ könne. Er beklagte, dass Geld in Tunnel und Munition statt in „Bildung und Innovation“ geflossen sei. Er schlug vor, die Palästinenser vorübergehend in die Negev-Wüste umzusiedeln, während man Gaza dem Erdboden gleichmache, und versprach ihnen, sie könnten später zurückkehren.
Marco Rubio: Der Hardliner als Diplomat
Außenminister Marco Rubio hat Israels Kriegsziele stets bekräftigt. Bei einem Besuch in Jerusalem im Jahr 2025 schwor er, die Hamas zu vernichten, und weigerte sich, über einen Waffenstillstand zu verhandeln. Er warnte die Verbündeten, dass die Anerkennung eines palästinensischen Staates die Wahrscheinlichkeit eines Friedens verringern würde, und beharrte darauf, dass Gaza keine Zukunft habe, solange die Hamas nicht zerschlagen sei. Diese aggressive Rhetorik spiegelt eher Israels Agenda wider als die eines unparteiischen Diplomaten.
Rubios Weltanschauung ist ebenso kriegerisch. Er argumentiert, die Gewalt in der Region sei auf Irans Ambitionen zurückzuführen, befürwortet Sanktionen des „maximalen Drucks“ und lehnt einen Wiedereintritt in das Atomabkommen ab. Er bezeichnet die Hisbollah als „vollwertigen Agenten Irans“, nennt die Auslöschung ihrer Führung und der umliegenden Gebiete einen „Dienst an der Menschheit“ und setzt sich für einen Regimewechsel ein. Seine Kriegstreiberei spiegelt sich in seinen Geldgebern wider: Er hat über eine Million Dollar von pro-israelischen Gruppen und Hunderttausende von der US-amerikanischen Rüstungsindustrie erhalten. Kein Wunder, dass er Krieg statt Diplomatie als Lösung sieht.
Steve Witkoff: Immobilienmogul und ethisches Desaster
Steve Witkoff ist ein Luxusimmobilienentwickler ohne diplomatische Erfahrung. Er und Trump sicherten sich eine Investition von zwei Milliarden Dollar aus Abu Dhabi für ihr privates Kryptowährungsunternehmen – ein Geschäft, das bei Ethikbeauftragten Besorgnis auslöste, da Bundesbedienstete keine Zahlungen von ausländischen Regierungen annehmen dürfen. Witkoff ist weiterhin an dem Unternehmen beteiligt und hat seine Anteile noch nicht vollständig veräußert. Ehemalige Ethikberater weisen darauf hin, dass die Gewinnmaximierung aus einem offiziellen Amt sowohl gegen die Vergütungsklausel als auch gegen die Richtlinien des Amtes für Regierungsethik verstößt. All dies hat ihn jedoch nicht davon abgehalten, als Friedensbotschafter aufzutreten, was verdeutlicht, wie der Rat Geschäftsbeziehungen und Loyalität höher bewertet als Unparteilichkeit oder Fachkompetenz.
Sein Ausflug in die Diplomatie verlief ähnlich problematisch. Im Gazastreifen verkannte er die Fähigkeiten des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu und scheiterte daran, den Waffenstillstand zu verlängern oder zu erneuern. In der Ukraine und im Iran bot er Russland und Teheran Zugeständnisse an, nur um diese angesichts der Kritik wieder zurückzunehmen, was ein mangelndes Verständnis für die komplexen regionalen Dynamiken offenbart. Er räumte ein, naiv in diese Rolle gestartet zu sein und sich durch das Lesen von Büchern und das Ansehen von Dokumentationen in die Diplomatie eingearbeitet zu haben. Die Beauftragung eines Bauträgers, der noch in der Lernphase ist, mit dem Wiederaufbau des Gazastreifens verdeutlicht die Prioritäten des Rates: Persönliche Beziehungen und Profit haben Vorrang vor den Qualifikationen, die für einen gerechten und dauerhaften Frieden notwendig sind.
Marc Rowan: Milliardär und Israel-Aktivist
Marc Rowan, CEO von Apollo Global Management, ist ein bekennender Israel-Unterstützer, der sein Vermögen mobilisiert, um Institutionen zu bestrafen, die sich seiner Linie in der Israel-Frage nicht anschließen. Als die University of Pennsylvania ein palästinensisches Literaturfestival veranstaltete, führte er eine Alumni-Revolte an und rief wohlhabende Spender dazu auf, ihre Unterstützung zurückzuziehen und nur noch symbolische Spenden an die Universität zu leisten. Andere Milliardäre folgten seinem Beispiel. Rowan brachte die Autoren des Festivals mit ethnischer Säuberung in Verbindung, legte dafür aber keine Beweise vor; die Studentenzeitung konnte seine Behauptungen nicht bestätigen. Diese Kampagne untergrub die akademische Freiheit und spiegelte genau jene Boykotttaktiken wider, die er selbst anprangert.
Seine Verstrickungen reichen weit über die Hochschulpolitik hinaus. Rowan wurde zu einem wichtigen Spender für Trump, nachdem Apollo dem Immobilienunternehmen der Familie Kushner 184 Millionen Dollar geliehen hatte. Auf dem Höhepunkt der Pandemie bat er unter vier Augen Bundesbeamte, die Sicherheitenanforderungen für Ramschanleihen zu lockern, um seine Investitionen zu schützen. Gleichzeitig investierte er massiv in Politiker, die Sparmaßnahmen und Deregulierung befürworten. Sein Verhalten offenbart ein Muster: Er nutzt politischen Einfluss, um seine Finanzen zu schützen und gleichzeitig Institutionen zu unterdrücken, die die pro-israelische Orthodoxie infrage stellen. Die Berufung einer solchen Persönlichkeit in ein Friedensgremium legt nahe, dass finanzielle Interessen und ideologische Konformität wichtiger sind als das Wohl des Gazastreifens.
Ajay Banga: Privatisierung des Wiederaufbaus
Ajay Bangas Nominierung zum Präsidenten der Weltbank stieß auf Kritik von zivilgesellschaftlichen Gruppen. Diese argumentieren, dass seine Vergangenheit in Konzernen wie Mastercard, Citigroup, PepsiCo und Nestlé eine Voreingenommenheit gegenüber privatwirtschaftlichen Lösungen erkennen lässt. Bei Mastercard befürwortete er räuberische Finanzierungsmodelle; in Südafrika führte ein staatliches Sozialhilfeprojekt in Partnerschaft mit Net1 dazu, dass die Leistungsempfänger mit überhöhten Gebühren und unlauteren Kreditvergabepraktiken belastet wurden. Anstatt den Schaden anzuerkennen, hat Banga die Nutzung von privatem Kapital noch verstärkt und argumentiert, dass ohne die Mobilisierung von Investoren nicht genügend Geld für Entwicklung vorhanden sei.
Kritiker bemängeln, dass dieselbe informelle Vereinbarung, die einen Amerikaner an die Spitze der Weltbank brachte, Banga mit wenig Transparenz ins Amt brachte. Jeff Hauser stellt fest, dass die von ihm geführten Konzerne die Ungleichheit verschärfen und nicht zu gemeinsamem Wohlstand beitragen. Sein Plan, für jeden Dollar Entwicklungshilfe fünf Dollar private Investitionen anzuziehen, stilisiert den Wiederaufbau zu einer Gewinnchance statt zu einem humanitären Gebot um. Ein solches Vorgehen birgt die Gefahr, Gaza in ein Testfeld für neoliberale Experimente zu verwandeln und Investoren gegenüber vertriebenen Familien zu bevorzugen.
Robert Gabriel: Politischer Strippenzieher
Robert Gabriel, stellvertretender nationaler Sicherheitsberater, ist ein politischer Strippenzieher. Seine Karriere war der Förderung rechtsextremer Interessen gewidmet, nicht der Diplomatie. Er war politischer Berater von Stephen Miller während Trumps erstem Wahlkampf und wirkte an einigen der schärfsten Reden der Regierung zum Thema Einwanderung mit. Später arbeitete er als Sonderassistent für Miller im Weißen Haus, bevor er zu Fox News wechselte, wo er Beiträge für Laura Ingraham’s Primetime-Show produzierte und Argumentationsmuster gegen Flüchtlinge und Muslime entwickelte. Dieser Hintergrund zeugt nicht nur von mangelnder Erfahrung in der Konfliktlösung, sondern auch von einer ideologischen Feindseligkeit gegenüber eben jener Bevölkerungsgruppe, der er eigentlich helfen soll.
Zuletzt arbeitete Gabriel eng mit Susie Wiles zusammen, der Wahlkampfmanagerin, die Trumps Comeback orchestrierte, und leitete Gabriel Strategies, eine Beratungsfirma, die Millionen von Trump-nahen Komitees erhielt. Seine Berufung in den Gaza-Ausschuss besiegelt die Transformation der US-Außenpolitik zu einer Erweiterung der innenpolitischen Operationen. Dies unterstreicht, dass es dem Gremium nicht darum geht, den Palästinensern zuzuhören, sondern die Narrative Trumps zu bekräftigen und Gefolgsleute zu belohnen. Gabriels Anwesenheit garantiert daher nahezu, dass Entscheidungen parteipolitisch und nicht nach humanitären Erfordernissen getroffen werden.
US-Finanzierung befeuert den Krieg
Jede Bewertung des Gremiums muss berücksichtigen, dass die Vereinigten Staaten von Amerika kein neutraler Vermittler sind. Die US-Militärhilfe an Israel hat seit Oktober 2023 rund 21,7 Milliarden US-Dollar erreicht, und Israels Flotte von F-15, F-16, F-35 und die meisten Kampfhubschrauber stammen aus US-amerikanischer Produktion. Zusätzliche Operationen treiben die US-Gesamtausgaben auf über 31 Milliarden US-Dollar, während mehr als ein Zehntel der Bevölkerung des Gazastreifens getötet oder verletzt und über fünf Millionen Menschen vertrieben wurden. Analysten merken an, dass Israel ohne US-Waffen und -Logistik kaum in der Lage wäre, seinen Angriff aufrechtzuerhalten, und warnen davor, dass die fortgesetzte Unterstützung Washington in einen größeren Krieg hineinziehen könnte. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass Israels Kriege im Gazastreifen, im Libanon und im Iran ohne die Unterstützung der USA nicht fortgeführt werden könnten. Kurz gesagt: Die Architekten des Friedensrates stammen aus genau dem Land, das die Zerstörung finanziert, die sie nun angeblich beheben wollen.
Ein grotesker Frieden
Der Friedensrat kann nicht isoliert von diesem Kontext betrachtet werden. Es handelt sich um ein von den USA geführtes Projekt, dessen Mitglieder Kriege angezettelt, von regionaler Instabilität profitiert und Israels militärische Ziele vertreten haben. Er schließt die Bevölkerung des Gazastreifens aus, behandelt das Gebiet als Labor für neoliberale Umgestaltung und geht davon aus, dass Frieden von Washington, London und der Wall Street diktiert werden kann. Währenddessen fallen weiterhin israelische Bomben, eine Blockade verhindert die Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern, und die US-Steuerzahler finanzieren diesen Angriff.
Diese Vorgehensweise verstößt gegen moralische und verfassungsrechtliche Prinzipien. Wer an Selbstverwaltung glaubt, sollte sich gegen ein fremdes Gremium wehren, das einem besetzten Gebiet aufgezwungen wird. Wer sich gegen endlose Kriege ausspricht, sollte bedenken, dass dieselben Funktionäre, die den Einmarsch in den Irak befürworteten, ethnische Säuberungen im Gazastreifen vorschlugen und die Vernichtung der Hamas fordern, sich nun als Friedensstifter inszenieren. Wenn dieses Gremium überhaupt etwas erreicht, dann wird es die Verschleierung der Verantwortung für die anhaltenden Gräueltaten. Echter Frieden für Gaza wird nicht von einflussreichen Gremien oder privaten Investoren kommen; er wird erst dann eintreten, wenn die Bombardierungen aufhören, die Blockade beendet wird und die Palästinenser wieder die Kontrolle über ihre eigene Zukunft erlangen.
Dr. Peter McCullough erklärt die militärischen Wurzeln der mRNA-Technologie
Die öffentliche Erzählung zur Entstehung der mRNA-Impfstoffe gegen COVID-19 folgt seit Jahren einem festen Muster: Pfizer und Moderna haben in beispielloser Geschwindigkeit neue Impfstoffe entwickelt, ermöglicht durch Innovationskraft, Notfallfinanzierung und die „Operation Warp Speed“. Doch nach Darstellung des Kardiologen und Internisten Dr. Peter McCullough greift dieses Narrativ zu kurz – und verschleiert einen entscheidenden Ursprung.
McCullough zufolge stammen die Grundlagen der mRNA-Technologie nicht aus der Pharmaindustrie, sondern aus militärischer Forschung der USA. Konkret verweist er auf ein Programm der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA), der Forschungsabteilung des US-Verteidigungsministeriums.
Ein Programm aus dem Jahr 2012
Bereits im Jahr 2012 habe DARPA das sogenannte ADEPT Protect P3-Programm gestartet – eine „Pandemie-Präventions-Plattform“. Ziel dieses Programms sei es gewesen, genkodierte Impfstoffe auf Basis von RNA oder DNA zu entwickeln, mit denen sich eine Pandemie innerhalb von 60 Tagen stoppen lasse.
Für McCullough ist dieser Zeitrahmen entscheidend: Die oft beschworene „Warp-Geschwindigkeit“ sei keine spontane Reaktion auf SARS-CoV-2 gewesen, sondern das Ergebnis einer fast zehnjährigen Vorarbeit. Die Pandemie habe lediglich den Moment geliefert, in dem ein bereits existierendes System erstmals in der Breite eingesetzt wurde.
DIE WAHRHEIT ENTHÜLLT: „Das Militär hat die mRNA-Injektionen erfunden, nicht Pfizer oder Moderna, auch nicht die Operation Warp Speed.“
– Dr. Peter McCullough, MDDas war kein „Wunder“ der Pharmaindustrie, sondern ein Militärplan des DARPA aus dem Jahr 2012, also ein… pic.twitter.com/hwGeoXzOWN
— Don (@Donuncutschweiz) January 15, 2026
Moderna und das Militär
Auch die Rolle der Pharmaunternehmen ordnet McCullough neu ein. Moderna habe seinen ersten milliardenschweren Auftrag bereits 2013 erhalten, also lange vor COVID-19. Das Unternehmen sei nicht Ursprung der Technologie, sondern Auftragnehmer innerhalb militärisch geprägter Programme gewesen.
Parallel dazu habe das Militär an biologischen Bedrohungsszenarien gearbeitet – darunter Programme zu Pocken, Affenpocken, Milzbrand und anderen Erregern. SARS-CoV-2 sei in dieser Logik nicht Ausnahme, sondern Teil eines größeren sicherheitsstrategischen Rahmens gewesen, der Bedrohung und Gegenmaßnahme gleichzeitig denkt.
Notfallzulassung als militärisches Instrument
Besonders brisant ist McCulloughs Einordnung der Notfallzulassung (Emergency Use Authorization, EUA). Dieses Instrument sei ursprünglich nicht für die zivile Öffentlichkeit gedacht gewesen, sondern ein Mechanismus, um neue Technologien schnell im militärischen Kontext einzuführen.
Dass die EUA während der COVID-19-Pandemie erstmals flächendeckend auf die Zivilbevölkerung angewandt wurde, habe zu einer institutionellen Verschiebung geführt. McCullough deutet an, dass dies erkläre, warum sich Aufsichtsbehörden wie die FDA während der Pandemie ungewöhnlich zurückhaltend verhielten: Das Programm habe faktisch militärischen Ursprungs gehabt und sei auch so umgesetzt worden.
Eine andere Lesart der Pandemiepolitik
In dieser Interpretation erscheint die Impfkampagne nicht primär als medizinische Innovation aus der Industrie, sondern als Übertragung militärischer Logik auf die Gesellschaft. Einheitliche Umsetzung, fehlende Ausnahmen, zentralisierte Entscheidungen – für McCullough sind dies typische Merkmale militärischer Programme, die sich im zivilen Raum wiederfinden ließen.
Seine zentrale These lautet:
Die mRNA-Impfstoffe seien keine improvisierte Antwort auf ein Virus aus Wuhan, sondern der sichtbare Einsatz eines lange vorbereiteten militärischen Technologieprogramms – mit COVID-19 als Auslöser, nicht als Ursprung.
Offene Fragen bleiben
McCulloughs Aussagen widersprechen der offiziellen Darstellung von Politik, Behörden und Pharmaunternehmen in zentralen Punkten. Sie werfen Fragen nach Transparenz, ziviler Kontrolle und der Grenzziehung zwischen militärischer Forschung und öffentlicher Gesundheit auf.
Unabhängig davon, wie diese Thesen bewertet werden, machen sie eines deutlich: Die Geschichte der mRNA-Technologie ist komplexer, älter und politischer, als es die verkürzte Erzählung von „Warp Speed“ nahelegt.
»Tod zwischen Eis und Feuer« – Der Horror der Ostfront (1941-1945)
Warum aus Antisemitismus Israelunterstützung wächst

Immer wieder wird behauptet, wer Israel und dessen Völkermord als solches bezeichnet, sei ein Antisemit. Allerdings stellt man das Gegenteil in der Praxis fest. Wer Wurzeln im Antisemitismus hat fühlt sich magisch durch Israels Rassismus und Gewaltanwendung angezogen. Entscheidend war die Entwicklung, in der behauptet wurde, dass Antizionismus gleichbedeutend sei mit Antisemitismus. Dies sprach praktischerweise […]
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Die furchtbare Justizministerin
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Die furchtbare Justizministerin
Mit ihrem umfassenden Maßnahmenkatalog „zum Schutz unserer Demokratie“ zeigt SPD-Justizministerin Hubig, dass sie den Rechtsstaat zu einem totalitären Regime umformen will. Es kommen düstere Zeiten auf Oppositionelle zu.
von Frank Hauke
Sonst wehrt sich die SPD mit Händen und Füßen gegen jegliche Strafverschärfungen oder Herabsetzungen des Strafmündigkeitsalters. Wenn es aber um nicht genehme Meinungsäußerungen geht, will ihre Bundesjustizministerin Stefanie Hubig nun den Werkzeugkasten mit den Folterinstrumenten auspacken.
Ihr Interview, das sie am Wochenende der Neuen Osnabrücker Zeitung gegeben hat, liest sich gruselig. Entgegen der Kritik von Staats- Verfassungs- und Presserechtlern, die Meinungsfreiheit werde in Deutschland immer weiter beschnitten, meint sie, man dürfe in diesem Land immer noch viel zu viel sagen. Wörtlich beklagt die Regierungspolitikerin: „Wir leben nach meiner Wahrnehmung in einer Zeit, in der sich die Grenzen des Sagbaren eher ausdehnen.“
Dagegen will sie nun massiv vorgehen. Daß an erster Stelle das Verbot der größten Oppositionspartei steht, verwundert noch am wenigsten. Es gehört inzwischen in den linken Parteien zum guten Ton oder wie es Hubig ausdrückt, „zum Schutz unserer Demokratie“. In dieser Frage wird Friedrich Merz‘ Ministerin energisch: „Wir dürfen ein Parteiverbotsverfahren nicht aus politischen Gründen vom Tisch nehmen.“
Justizministerin will Entzug des Wahlrechts
Vorab will die 57jährige aber politischen Gegnern schon einmal die Möglichkeit entziehen, bei Wahlen überhaupt noch antreten zu dürfen. Die Strafen für Volksverhetzung – einst eingeführt, um die Holocaust-Leugnung zu bestrafen und inzwischen wie ein Gummi ausgedehnt auf viele Politikfelder, allen voran auf die Migrationspolitik – will sie weiter verschärfen. Denn, so die Justizministerin: „Es werden Dinge gesagt und geschrieben, die man früher nicht mal hinter vorgehaltener Hand gesagt hätte.“
Und wer wegen Volksverhetzung zu mindestens sechs Monaten verurteilt wird, der soll für fünf Jahre das passive Wahlrecht verlieren. Ein beliebtes Mittel autoritärer Herrscher, um sich mit Hilfe gefälliger Gerichte die Opposition vom Hals zu halten. Maduro läßt grüßen.
Journalisten an die Kandare nehmen
Und kritischen Medien, denen sie zwar die Meinungsfreiheit zugesteht, möchte sie dennoch „gleichzeitig sagen“: „Es gibt beunruhigende Entwicklungen.“ Ja, seit ARD und ZDF sich mit ihrem verbissenen Haltungsjournalismus unmöglich gemacht haben, hat sich eine Tür für andere Medien geöffnet, die sich Regierungskritik noch trauen.
Doch die will sie an die Kandare nehmen. Denn Journalisten hätten „eine Verantwortung für unsere Demokratie“. Auch Meinungsjournalismus müsse faktenbasiert sein. Und wer bestimmt, was die richtigen Fakten sind? Die Justizministerin? Der Kanzler? Es kommen noch schlimmere Zeiten auf uns zu, als jene, die wir schon aus den Corona-Jahren kennen.
Hubigs Ideal von der von oben regulierten Grenze des „Sagbaren“, dem Verbot der Opposition, dem Entzug des passiven Wahlrechts und Strafverschärfungen für „Meinungsdelikte“ paßt perfekt in ein autoritäres System. Und genau dahin scheint sich „unsere Demokratie“ zu entwickeln. Wir haben eine furchtbare Justizministerin.
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Sex im ICE – bezahlt von der GEZ
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Sex im ICE – bezahlt von der GEZ
Während Pendler mit Verspätungen kämpfen, gönnt sich die ARD eine sinnlich-feministische Porno-Hörspielserie über weibliche Lust. Natürlich sexpositiv und natürlich öffentlich-rechtlich finanziert.
von Marie Wiesner
Die ARD hat mit Hilfe unserer Zwangsgebühren von 18,36 Euro monatlich wieder ein besonderes Wunderwerk gezaubert. Und nein, es handelt sich weder um ein neues Social Media Format a la Mädelsabende, noch um eine Dokumentation über einen links-grünen Transaktivisten, sondern um „eine Hörspielserie über die weibliche Lust“.
So, wie sich das gehört. „10 Atemzüge“ war der Vorgänger – ebenfalls eine „sinnlich-feministische Hörspiel-Serie über weibliche Lust im Hier und Jetzt“. Das Setting in „10 Augenblicke“ ist ein liegengebliebener ICE in einer verschneiten Winternacht, der ultimative Sehnsuchtsort, wenn man auf Zugklo-Vibratoren oder polyamore Dreier-Fantasien im ICE steht.
Öffentlich-rechtliche Sexerziehung
Paulina stöhnt wegen ihres ferngesteuerten Spielzeugs. Kim und Annelie sind scharf auf ihre Sitznachbarin. Daniel und Verena bringen das Blind-Date-Format der DB auf Touren, und Zugchefin Katherina hat keinen Bock auf was Festes. Alles natürlich sexpositiv, feministisch und empowernd. Weil nichts sagt weibliche Selbstbestimmung lauter als explizite Stöhnszenen, finanziert von der GEZ-Pflicht. Im Trailer wird man gleich mit einer Triggerwarnung beglückt:
In den zehn Augenblicken hört ihr Beziehungsdramen, Reisewahnsinn und vor allem jede Menge Sex. Wenn ihr also gerade neben eurem Vater sitzt oder den Teenagersohn von der Schule abholt oder einfach keine Lust habt auf ziemlich bildliche Darstellungen von Sexualität habt, dann hebt euch diese Hörspielserie doch einfach für einen anderen Moment auf.
Danke für die Belehrung. Die öffentlich-rechtliche Sexerziehung für Erwachsene kommt also mal wieder mit pädagogischem Zeigefinger daher. Hauptsache, niemand fühlt sich ausgeschlossen oder heteronormativ gelangweilt. Für öffentlich-finanzierte Stöhnszenen braucht es offenbar mehr Warnhinweise als für Kriegsdokumentationen.
Während also der normale Hörer mit verspäteten Zügen, maroden Bahnhöfen und stinkenden Obdachlosen kämpft, gönnt sich die ARD-Crew eine feuchte Winternacht im liegengebliebenen Zug.
Die Begeisterung der Deutschen Bahn über die Kulissenwahl hielt sich im Übrigen in Grenzen. Eine Sprecherin erklärte: „Die Staffel des erotischen ARD-Hörspiels 10 Augenblicke ist nicht in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn entstanden“. Das Hörspiel soll dementsprechend nicht Teil des ICE Portals werden. Wer’s braucht, kann sich ab sofort in der ARD Audiothek beglücken lassen und wer es nicht braucht? Tja, der zahlt trotzdem.
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Fico fordert in Brief an Leyen Aufhebung des Emissionshandelssystems um Strompreise zu senken

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die Politik der EU-Kommission nicht nur autokratisch ist, sondern auch die Wirtschaft zerstört. 380 Milliarden werden für die Ukraine ausgegeben, für die Bürger und die Wirtschaft hat man nichts mehr übrig. Der slowakische Premierminister Robert Fico kam gestern von seinem Besuch bei Trump in den USA zurück mit […]
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Evidenzbasierte Medizin in Deutschland? Prof. Dr. Sönnichsen kontert Nina Warken
In Deutschland gelte die verfassungsrechtlich geschützte ärztliche Therapiefreiheit, beteuert das Bundesgesundheitsministerium anlässlich der scharfen Kritik von Robert F. Kennedy Jr. auf der eigenen Website. Gesundheitsministerin Nina Warken betont dabei auch die wissenschaftliche Evidenz – ein Fachgebiet von Prof. Dr. Andreas Sönnichsen, ehemaliger Vorsitzender des Deutschen Netzwerks für Evidenzbasierte Medizin. Er sieht in Deutschland seit den Corona-Jahren jedoch eine deutliche Abkehr von diesen Prinzipien und prangert dies in einem offenen Brief an Warken scharf an. Denn auch nach der sogenannten Pandemie blieb die Rückkehr zur Vernunft aus: Sönnichsen nimmt in seinem Schreiben besonders die Masernimpfpflicht aufs Korn.
Nachfolgend lesen Sie den offenen Brief von Prof. Dr. med. Andreas Sönnichsen:
Offener Brief an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken
Salzburg, 19.01.2026
Sehr geehrte Frau Bundesministerin Warken,
sehr herzlich danke ich Ihnen für Ihre kürzlich getätigten klaren Aussagen zu Therapiefreiheit und Patientenautonomie. Sie schreiben auf der Homepage des BMG wörtlich: „In Deutschland gilt grundsätzlich die verfassungsrechtlich geschützte ärztliche Therapiefreiheit. Ärztinnen und Ärzte entscheiden selbstständig und eigenverantwortlich über die Behandlung von Patientinnen und Patienten. Der Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung basiert auf nachgewiesener wissenschaftlicher Evidenz und wird nicht von der Politik festgelegt. Ebenso sind Patientinnen und Patienten frei in ihrer Entscheidung, welche Therapie sie in Anspruch nehmen.“(1)
Es freut mich als ehemaliger Vorsitzender des Deutschen Netzwerks für Evidenzbasierte Medizin und Hochschullehrer für Allgemein- und Familienmedizin (ehemals Paracelsus Universität Salzburg, Universität Witten/Herdecke, Medizinische Universität Wien), dass Sie in Deutschland mit Nachdruck eine Rückkehr zu den Prinzipien der evidenzbasierten Medizin (EbM) nach ihrem Gründervater David Sackett anstreben.
David Sackett definiert EbM als auf drei gleichwertigen Säulen ruhend. Neben der Studienevidenz sind die klinische Expertise des Behandlers und die Patientenautonomie unabdingbare Voraussetzungen für eine informierte, partizipative Entscheidung über die Durchführung einer medizinischen Maßnahme. Sackett schreibt wörtlich: „[EbM] requires a bottom up approach that integrates the best external evidence with individual clinical expertise and patients‘ choice“ (2)
Leider hat sich Deutschland in der Corona-Zeit weit von diesen Prinzipien entfernt. Die Corona-Maßnahmen wurden ohne wissenschaftliche Evidenz durch Ihre Vorgänger politisch verordnet, teilweise entgegen den wissenschaftlichen Empfehlungen des Krisenstabs am RKI, wie wir aus den RKI-Protokollen heute wissen.
Leider hat der Gesundheitsminister der USA, Robert F. Kennedy, auch recht, wenn er die straf- und disziplinarrechtliche Verfolgung von Ärzten anprangert, die in Deutschland gang und gäbe war und noch immer besteht, wenn Ärzte sich für Therapiefreiheit und Patientenautonomie einsetzen. Ich verweise hier nur beispielhaft auf Dr. Ronald Weikl, Dr. Bianca Witzschel, Dr. Heinrich Habig, Dr. Michael Foti.
Und leider hat die Einschränkung von ärztlicher Therapiefreiheit und Patientenautonomie auch nicht mit Ende der sogenannten Corona-Pandemie geendet. Sie wird fortgesetzt in einer zunehmend schärfer durchgesetzten Masernimpfpflicht, die jeglicher wissenschaftlichen Grundlage entbehrt.
Zur allgemeinen Diskussion von Impfpflicht haben wir uns als Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin bereits 2019 kritisch geäußert. Unser Appell an die Bundesregierung und den damaligen Bundesgesundheitsminister, Therapiefreiheit und Patientenautonomie nicht durch eine Impfpflicht zu beschränken, blieb leider ungehört. Das Masernschutzgesetz wurde 2019 ohne wissenschaftliche Grundlage und ohne Not durchgesetzt.
Erlauben Sie mir, die epidemiologische Situation der Masern kurz darzustellen. Im Durchschnitt der letzten 10 Jahre gibt es in Deutschland ca. 500 Masernfälle pro Jahr. Zwischen 2015 und 2019 kam es zu einem Rückgang der Fälle – entgegen den damaligen Behauptungen von Herrn Spahn. Es bestand also seitens der Entwicklung der Fallzahlen keine Notwendigkeit für die Einführung der Impfpflicht. Auch Todesfälle oder schwere Komplikationen waren nicht zu beklagen. In den „Corona-Jahren“ waren die Masern so gut wie verschwunden (2020 76 Fälle, 2021 8 Fälle, 2022 15 Fälle). In den Jahren 2023-2024 kam es zu einem leichten Wiederanstieg auf das Niveau vor Corona (2023 79 Fälle, 2024 645 Fälle), 2025 gingen die Zahlen bereits wieder zurück (233 Fälle) (3).
Eine epidemische Notlage durch Masern, die eine Grundrechtseinschränkung (hier das Recht auf körperliche Unversehrtheit nach Art. 2, Abs. 2 Grundgesetz) (4) rechtfertigen würde, besteht in Deutschland seit Jahrzehnten nicht mehr, wenn sie denn überhaupt je bestand. Masernkomplikationen und Todesfälle waren ohnehin bereits vor Einführung der Masernimpfung Anfang der 70er Jahre auf nahe Null zurückgegangen, so dass die Impfung insgesamt fragwürdig erscheint. Hierüber lässt sich streiten. Es ist in Ermangelung belastbarer Studiendaten unbekannt, wie sich ein Impfstopp heute auswirken würde. Die derzeit als Beleg für einen Bevölkerungsnutzen der Impfung herangezogenen Todesfall- und Komplikationsraten stammen entweder aus Entwicklungsländern, die hinsichtlich Hygiene, Ernährung und medizinischer Versorgung mit Deutschland nicht vergleichbar sind oder aus deutschen Zahlen vor Einführung der Impfung, also aus einer Zeit, die ebenfalls vor allem hinsichtlich der medizinischen Versorgung nicht mit der heutigen vergleichbar ist.
Auf jeden Fall kann beim Fehlen belastbarer Evidenz für einen Nutzen der Impfung keine Impfpflicht erlassen werden, und das schon gar nicht, wenn es, was auch RKI, STIKO und PEI offen einräumen, durch die Masernimpfung (heute nur noch als MMR-Dreifachimpfung oder MMRV-Vierfachimpfung verfügbar) zu schweren Nebenwirkungen und Impfschäden kommen kann.
Auch der vermeintliche Schutz der sogenannten „vulnerablen Kinder“ mag hier nicht als Grund für eine Impfpflicht zu überzeugen. In Deutschland sterben pro Jahr etwa 170 Kinder an Infektionskrankheiten, jedoch kein einziges Kind stirbt an Masern. „Vulnerable Kinder“ sterben an Influenza, Pneumokokken, Staphylokokken, Streptokokken und anderen häufigen Infektionskrankheiten, aber nicht an Masern.
Betrachtet man die Nutzen-Schaden-Relation der Masernimpfung, so steht dem fehlenden individuellen Nutzen und dem fehlenden Nutzennachweis auf Bevölkerungsebene ein erhebliches Schadenspotential gegenüber. Der individuelle Nutzen (nicht der Bevölkerungsnutzen!) der Impfung bemisst sich am individuellen Erkrankungs- und Komplikationsrisiko durch die Erkrankung. Bei durchschnittlich 500 Masernfällen pro Jahr und 83 Millionen Einwohnern in Deutschland liegt das Erkrankungsrisiko bei etwa 0,0006 % pro Jahr, das Lebenszeitrisiko somit bei einer angenommenen Lebenserwartung von 80 Jahren bei 0,048 %. Dazu kommt, dass laut Bericht der ECDC etwa 20 % der Masernfälle auf Geimpfte entfallen (5). Das Komplikations- oder Todesfallrisiko ist mindestens um den Faktor 1000 geringer, liegt also unter 0,000048 %. Selbst wenn man die Zahlen nur auf den für Masern empfänglichen Teil der Bevölkerung, ca. 8-10 Millionen Menschen in Deutschland (Ungeimpfte und etwa 20 % der Geimpften), bezieht, kommt man nur auf ein Lebenszeitrisiko für Komplikationen und Tod von etwa 0,0005 %.
Laut Auswertungen des Paul Ehrlich Instituts aus dem Jahre 2012 (neuere Daten sind nicht verfügbar!) kommt es jedes Jahr zu durchschnittlich etwa 110 schweren Impfschadensmeldungen, bei denen das PEI selbst etwa bei der Hälfte einen Kausalzusammenhang zwischen Impfung und Schaden für möglich oder wahrscheinlich hält (6). Zudem gesteht das PEI zu, dass von einem Underreporting von etwa 1:10 bis 1:20 auszugehen ist und wir daher mit etwa 1000-2000 schweren Nebenwirkungen rechnen müssen (7). Selbst unter der vorsichtigen Annahme, dass nur 600 schwere Nebenwirkungen pro Jahr kausal mit der Impfung in Zusammenhang stehen, läge das Risiko für eine schwere Impfkomplikation bei geschätzt etwa 1,2 Mio durchgeführten MMR- oder MMRV-Impfungen pro Jahr bei etwa 0,05%, bei den im Masernschutzgesetz vorgeschriebenen zwei Impfungen somit bei 0,1% und wäre daher 200 Mal so hoch wie das Lebenszeitrisiko, an einer Masernkomplikationen zu erkranken oder zu versterben.
Somit besteht für die Masernimpfung derzeit eine durch epidemiologische Daten gesicherte relative Kontraindikation gegen die Impfung. In Anbetracht dieses krassen Missverhältnisses zwischen möglichem individuellem Nutzen und Schaden halte ich es für ethisch nicht vertretbar, Kinder ohne entsprechende Aufklärung und Warnung der Eltern mit einem der in Deutschland verfügbaren MMR- oder MMRV-Impfstoffe zu impfen. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: ich bin entgegen den allgemeinen Diffamierungen gegen meine Person kein prinzipieller Impfgegner, aber ein unbeirrbarer Verfechter von evidenzbasierter Medizin, Therapiefreiheit und Patientenautonomie.
Jedem, der glaubt, durch die Masernimpfung zur Masernfreiheit in Deutschland oder gar zum Ausrotten der Masern in der Welt beitragen zu müssen, sei es freigestellt, seine Kinder gegen Masern impfen zu lassen, aber eine Impfpflicht verbietet sich in Anbetracht der derzeitigen epidemiologischen Situation.
Aus diesem Grunde stelle ich für gesunde deutsche Kinder wegen des Vorliegens einer relativen Kontraindikation Impfbefreiungsatteste aus. Wie Sie sicher wissen, unterscheidet das Infektionsschutzgesetz im §20, Abs. 9 nicht zwischen absoluten und relativen Kontraindikationen, sondern spricht nur allgemein von Kontraindikation. Die Menschen kommen aus ganz Deutschland zu mir nach Österreich, um Impfbefreiungen für ihre Kinder zu bekommen, weil deutsche Ärzte keine gerechtfertigten und medizinisch-wissenschaftlich begründeten Impfbefreiungen mehr gewähren, da viele Ärzte wegen des vermeintlichen Ausstellens falscher Gesundheitszeugnisse in der jüngsten Vergangenheit eingeschüchtert, verfolgt, mit Hausdurchsuchungen schikaniert, verurteilt und vollkommen unverhältnismäßig bestraft wurden.
Ich freue mich sehr, dass Sie nun kundgetan haben, dass Sie evidenzbasierte Medizin, Therapiefreiheit und Patientenautonomie in Deutschland endlich wieder herstellen möchten. Bitte informieren Sie mich über ihre Pläne
- zur Änderung von Infektionsschutzgesetz und Masernschutzgesetz,
- zur Abschaffung der grundgesetzwidrigen Masern-Impfpflicht,
- zum Schutz von Ärzten, die es wagen ihre Patienten durch vollkommen korrekte Gesundheitszeugnisse vor staatlicher Willkür zu schützen und
- zur Rehabilitierung und Entschädigung von zu Unrecht verurteilten Ärzten.
Vielen Dank im Voraus für Ihre baldige Antwort! Gerne stehe ich für weitere Erläuterungen und Diskussion zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. med. A. Sönnichsen
Literatur:
(1) https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/warken-widerspricht-us-gesundheitsminister.html
(2) Sackett, BMJ 1996; 312:71 – https://www.bmj.com/content/312/7023/71
(3) https://www.nali-impfen.de/monitoring-daten/krankheitsfaelle-in-deutschland/masern/
(4) https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_2.html
(5) ECDC Measles Report 2024 – https://www.ecdc.europa.eu/en/publications-data/measles-annual-epidemiological-report-2024
(6) Mentzer et al., Bundesgesundheitsblatt 9/2013 – https://www.springermedizin.de/sicherheit-und-vertraeglichkeit-von-monovalenten-masern-und-komb/8012790
(7) Bulletin zur Arzneimittelsicherheit, Ausgabe 1, 3/2017; S. 30, 3. Abs. unter „UAW-Datenbanken“ – https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/bulletin-arzneimittelsicherheit/2017/1-2017.pdf?__blob=publicationFile&v=2
Messung und Analyse des Meeresspiegels über das Jahr 2025 mittels Satelliten
Dr. Alan Welch FBIS FRAS
Dieser Bericht präsentiert und analysiert die Meeresspiegeldaten für das Jahr 2025. Es war ein Jahr voller Höhen und Tiefen für diese Daten, das sich zu einer „Jagd nach Daten” entwickelte. Daher besteht der Hauptzweck der Analyse darin, die neuen Daten mit den alten zu verknüpfen und ein neues Verfahren zu entwickeln, damit Veränderungen des Meeresspiegels im Jahr 2026 leichter beurteilt werden können.
Diese NOAA-Website lieferte Daten für Ende Januar, dann aber keine weiteren für den Rest des Jahres. Weiß jemand, warum das so ist und/oder ob die Daten auf andere Weise verfügbar sind?
Diese NASA-Website stellte Daten für Januar, April, Juli, August, September, November und Dezember bereit, aber im Juli 2025 änderte die NASA die Menge der bereitgestellten Daten drastisch. Bis April 2025 bestanden die Daten aus 13 Spalten mit Messwerten, Standardabweichungen und Ergebnissen mit und ohne Anwendung eines 60-Tage-Gauß-Filters, mit und ohne Anwendung von GIA und mit und ohne Entfernung des jährlichen und halbjährlichen Signals. Die analysierten Daten stammten aus SPALTE 12, die für geglättete (60-Tage-Gauß-Filter) GMSL-Schwankungen (ohne GIA) (mm) mit entfernten jährlichen und halbjährlichen Signalen vorgesehen war.
Im Juli hingegen erscheinen nur drei Datenspalten:
HDR 1 Jahr + Bruchteil des Jahres
HDR 2 GMSL (cm)
HDR 3 GMSL mit 60-Tage-Glättung (cm)
wobei die dritte Spalte für die Analyse verwendet wird.
Außerdem wurden die Daten bis April 2025 in einem Zyklus von etwa 10 Tagen veröffentlicht, aber im Juli änderte sich dies zu einem 7-Tage-Zyklus. Um das Ganze noch schlimmer zu machen, stellte die US-Regierung aufgrund ihres Shutdowns für einige Monate die Bereitstellung jeglicher Daten ein.
Um die Unterschiede in den für die Analysen verwendeten Daten zu veranschaulichen, zeigen die Abbildungen 1 und 2 die von der NASA für April und Juli 2025 bereitgestellten Diagramme:
Was also tun?
Bis April 2025, nach sieben Jahren der Untersuchung der NASA-Daten, wurden mehrere Standard-Excel-Tabellen erstellt, die Diagramme der vollständigen Daten mit den am besten passenden linearen, quadratischen und sinusförmigen Kurven mit den zugehörigen Gleichungen und Diagrammen der Residuen, gemessen anhand der linearen Linie, mit den am besten passenden quadratischen und sinusförmigen Kurven erzeugten. Außerdem wurden statistische Ergebnisse und historische Diagramme darüber erstellt, wie sich die sogenannten „Beschleunigungen” im Laufe der Zeit verändert haben.
Ein Ansatz wäre, die Daten so zu verwenden, wie sie in den alten Tabellenkalkulationen vorliegen, aber das würde zu sehr „unebenen” Diagrammen führen. Das jährliche und halbjährliche Signal variiert zwischen -4,33 und 5,46 mm, was im Vergleich zum jährlichen Durchschnittsanstieg von etwa 3,3 mm ziemlich groß ist.
Eine zweite Methode wäre die Berechnung eines gleitenden Jahresdurchschnitts, wodurch die Unebenheiten beseitigt würden, aber auch viele der El-Niño-/La-Niña-Effekte verloren gingen, die für die Darstellung nützlich sind.
Das jährliche und halbjährliche Signal ist eine regelmäßige Schwankung, die sich Jahr für Jahr mit der gleichen Form wiederholt, sodass die Höhe nur vom Datum im Jahr abhängt. Anhand dieser Tatsache lässt sich der Wert des Signals zu jedem Zeitpunkt im Jahr aus den Messwerten mit und ohne Einbeziehung des Signals ermitteln. Dies geschah anhand der Differenz zwischen den Spalten 11 und 12 der Daten für April 2025, wobei eine Liste mit Daten und Differenzen erstellt und dann der Jahreswert vom Datum abgezogen wurde. So bleiben zwei Spalten für das Teiljahresdatum und das jährliche und halbjährliche Signal übrig, die in Abbildung 3 dargestellt sind:
Eine Polynomkurve 8. Ordnung wurde mit der LINEST-Funktion in Excel an die Grafik in Abbildung 3 angepasst, was zu folgendem Ergebnis führte:
Gleichung 1
Die Ordnung und Genauigkeit mögen übertrieben erscheinen, aber eine Ordnung von 6 erwies sich an den äußersten Enden des Diagramms als zu ungenau, und obwohl zwei weniger signifikante Ziffern das Diagramm nur geringfügig veränderten, wurde beschlossen, bei dieser Gleichung zu bleiben. Abbildung 4 zeigt eine Darstellung der tatsächlichen und der angepassten Kurven, die nur eine geringe Ungenauigkeit an den äußersten Enden von etwa 0,1 mm aufweisen:
Die neuen Daten mit jährlichen und halbjährlichen Signalen können nun verarbeitet werden, indem der Meeresspiegel herangezogen und der Teil des Jahres mithilfe einer Berechnung in Excel ermittelt wird
Part year = year – INT(year)
und anschließend das Jahres- und Halbjahressignal anhand von Gleichung 1 berechnen. Dieses kann dann vom angegebenen Meeresspiegel abgezogen und die normale Verarbeitung durchgeführt werden.
Ich wünschte, das Leben wäre so einfach.
Dieser Prozess wurde auf die Daten der NASA vom August 2025 angewendet, die nur Daten mit dem Signal enthielten. Das Ergebnis war nicht zufriedenstellend, weil die Daten vom August eine scheinbar größere Abweichung aufwiesen als die zuvor veröffentlichten Daten.
Eine weitere Quelle für Messwerte sind unsere Freunde von der University of Colorado. Ihre Website ist eine nützliche Informationsquelle, auch wenn Ihnen die Schlussfolgerungen nicht gefallen, zu denen sie gelangen, wie beispielsweise die extrapolierten Meeresspiegel im Jahr 2100. Die Website enthält zwei Sätze verarbeiteter Daten, die in den Abbildungen 5 und 6 dargestellt sind. Die angegebene „Beschleunigung” beträgt 0,071 mm/Jahr², was mit anderen Schätzungen übereinstimmt. Seltsamerweise wurden auf dieser Website mehrere Abbildungen für Analysen entfernt, die zwischen 2020 und 2025 durchgeführt worden waren:
Die Wiederholung des in Abbildung 3 dargestellten Verfahrens führte zu
Die Gleichung für ein Polynom achter Ordnung ist in Gleichung 2 angegeben:
Gleichung 2
Der Vergleich dieses Polynoms achtter Ordnung mit den tatsächlichen Werten ist in Abbildung 8 dargestellt:
Dieser weist eine ähnliche Form mit einigen kleinen Abweichungen auf und liegt insgesamt etwa 30 % über dem Wert in Abbildung 3. Die beste Option ist daher, die von der NASA bereitgestellten Daten zu verwenden und zu akzeptieren, dass alle Grafiken von den jährlichen Signalen beeinflusst werden.
Die analysierten Datensätze sind daher Januar und April 2025 mit den vollständigen Daten sowie Juli, August, September , November und Dezember 2025 mit den reduzierten Daten. Die Daten für April 2025 und Dezember 2025 werden beide zum Vergleich verarbeitet.
Die Abbildungen 9 und 10 zeigen die linearen und quadratischen besten Anpassungen [best fits] der vollständigen Daten:
Die Unterschiede in den Koeffizienten der Gleichung scheinen größer zu sein als erwartet, aber aufschlussreicher ist die Veränderung von Jahr zu Jahr mit konsistenten Datensätzen, so dass die Daten für 2026 aussagekräftiger sein werden.
Die Residuen sind in den Abbildungen 11 und 12 zusammen mit den quadratischen Best-Fit-Kurven und den Standardabweichungen der hinzugefügten Fehler dargestellt. Um zu überprüfen, ob dieser Prozess korrekt durchgeführt worden ist, werden die quadratischen Terme mit denen für die vollständigen Daten verglichen und die linearen Anpassungen anhand von y = 0 x + 0 überprüft:
Als Nächstes werden in den Abbildungen 13 und 14 die Residuen zusammen mit einer Sinuskurve mit einer Amplitude von 4,2 mm und einer Periode von 29 Jahren dargestellt. Der Wert von 29 Jahren wurde für einige Jahre verwendet, die ursprünglich ins Auge gefasst worden waren, und ist wahrscheinlich nicht ganz die beste Passkurve, aber nicht weit davon entfernt:
Die Standardabweichungen der Fehler mit der Sinuskurve sind sowohl für die April- als auch für die Dezember-Analyse geringer als die quadratischen. Die Einbeziehung des jährlichen und halbjährlichen Signals erhöht die Standardabweichung für beide Kurven erheblich:
Die Abbildungen 15 bis 18 zeigen Histogrammdarstellungen der Fehler für die beiden Analysen:
Die Abbildungen 15 und 17 zeigen eher normale Verteilungen, während die Abbildungen 16 und 18 aufgrund der Form des jährlichen und halbjährlichen Signals eine leichte Schiefe aufweisen.
Die Abbildungen 19 und 20 zeigen das Ergebnis der Spektralanalyse für die vollständigen Daten:
Beide zeigen, dass es eine sehr langfristige Variation gibt, und in Abbildung 20 erscheint das jährliche und halbjährliche Signal als Spitze mit einer Periode von einem Jahr. In diesem Diagramm erscheint es im Vergleich zu anderen Spitzen aufgrund von Sonnen- und Mondzyklen sehr klein, lässt sich jedoch anhand der in Abbildung 22 unten dargestellten residuale Spektralanalyse besser beurteilen.
Die Abbildungen 21 und 22 zeigen das Ergebnis der Spektralanalyse für die Residuen in der NASA-Analyse:
Die Abbildungen 23 und 24 stellen die „Beschleunigungswerte” gegen das Datum dar, an dem sie auf der Grundlage der Daten vom Beginn des Jahres 1993 bis zu diesem Datum ermittelt wurden. Der Einfluss von El Niño und das jährliche und halbjährliche Signal sind erkennbar. Hätten die Residuen einer sinusförmigen Schwankung auf der Grundlage der 29-jährigen Sinuskurve gefolgt, hätte ein entsprechender Satz von „Beschleunigungen” bestimmt werden können. Beachten Sie, dass die mit „sinusförmig” bezeichnete Kurve KEINE Sinuskurve ist, sondern eine Kurve von „Beschleunigungen” auf der Grundlage der Residuen mit einer sinusförmigen Schwankung:
Die Abbildungen 25 und 26 zeigen die „Beschleunigungen” zum Ende des Jahres 2025 mit den langfristig prognostizierten „Beschleunigungen” bis in die 2060er Jahre, die anhand einer quadratischen Kurvenanpassung an einen Datensatz berechnet wurden, der wiederum aus einer 29-jährigen Kurve gewonnen wurde. Die Gültigkeit der Kurve wird sich bereits etwa 2034 zeigen, wenn sich die „Beschleunigungen”, sofern sie korrekt sind, den Werten der langfristigen Gezeitenpegel nähern, d. h. Werten von etwa 0,01 mm/Jahr².
Es wurden keine Schlussfolgerungen zum Meeresspiegel im Jahr 2025 gezogen. Die Vergleiche zwischen April 2025 und Dezember 2025 zeigen keine wesentlichen Unterschiede, so dass sich die laufenden Arbeiten nun auf die Veränderungen im Jahr 2026 konzentrieren müssen. Abbildung 26 gilt als die aussagekräftigste Grafik, die nun durch das jährliche und halbjährliche Signal, das die El-Niño-Schwankungen überdeckt, etwas kompliziert ist. Unter der Annahme, dass es keine weiteren Komplikationen bei der Datenpräsentation durch die NASA gibt, dürfte es jedoch im Laufe des Jahres 2026 zu einem stetigen Rückgang der „Beschleunigungen” kommen.
Wenn es Leser gibt, die bis hierher durchgehalten haben, wünsche ich ihnen alles Gute für 2026 und hoffe, dass ich in zwölf Monaten über das Jahr 2026 berichten kann.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Messung und Analyse des Meeresspiegels über das Jahr 2025 mittels Satelliten erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
VERBOTE und ZENSUR für „falsche“ Meinungen? Das denken Bürger!

Der CDU-Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, schockierte in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ mit unverblümten Forderungen nach Zensur unliebsamer Meinungen.
Sogar Medienverbote schloss Günther explizit nicht aus!
Der Deutschland-Kurier hat dazu die Bürger in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden befragt!
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