Kategorie: Nachrichten
Innenministerium bestätigt: Dreimal mehr Gewalt von Linksextremen als von „Rechten“

Linksextreme Gewalttäter haben im Jahr 2025 mehr als dreimal so oft „Rechte“ angegriffen als umgekehrt. Das geht aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage des AfD-Innenexperten Martin Hess hervor.
Demnach registrierten die Sicherheitsbehörden laut vorläufigen Zahlen 606 linksextreme Gewalttaten gegen vermeintliche oder tatsächliche Rechtsextreme. Dem standen 182 „rechtsextreme Gewaltdelikte“ gegen Linke gegenüber.
Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich erneut ein signifikanter Anstieg der linken Gewalt. 2024 hatten die Behörden 416 linksextreme Attacken auf „Rechte“ gezählt. Damit stieg diese Zahl innerhalb eines Jahres um rund 31 Prozent.
Vor dem Hintergrund dieser Zahlen warf Hess Politik und Medien vor, linke Gewalt seit Jahren zu verharmlosen oder zu relativieren. Durch staatlich geförderte, „Antifa“-nahe Netzwerke und durch politisches Wegsehen entstehe ein Klima, in dem linke Staatsfeinde faktisch legitimiert und indirekt ermutigt würden.
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Mal abwarten, ob es dabei bleibt: Fast jede zweite Zusage für Afghanen widerrufen

Trotz Aufnahmezusage dürfen viele Afghanen nicht mehr nach Deutschland kommen. Einem Medienbericht zufolge betrifft das fast die Hälfte der 2.308 in Pakistan lebenden Afghanen mit einer Aufnahmezusage noch aus Zeiten der Ampel-Koalition. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ unter Berufung auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Deutschen Bundestag.
Demnach sind seit Antritt der schwarz-roten Bundesregierung im Mai vergangenen Jahres 788 Afghanen nach Deutschland eingereist, rund 410 weitere Personen befinden sich noch im Ausreiseverfahren. Die persönlichen Anhörungen, mit denen mögliche Sicherheitsbedenken ausgeräumt werden sollten, sind laut Regierung bis auf wenige Einzelfälle abgeschlossen.
Bleibt abzuwarten, ob diejenigen Afghanen die „leider draußen bleiben“ müssen, es mit Hilfe von NGO-Anwälten und linksgrünen Richtern nicht doch noch ins gelobte Land schaffen!
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Die Glaubwürdigkeit des Klima-Alarmismus‘ sinkt unter dem Gewicht ökologischer Beweise

Vijay Jayaraj
Ökologische Daten stellen die Klima-Panikmache zunehmend in Frage. Die tatsächlichen Entwicklungen in den Bereichen Wald, Tierwelt und Landwirtschaft zeichnen ein ganz anderes Bild.
Das auf Computermodellen und manipulierten Emotionen aufgebaute Kartenhaus bricht unter dem Gewicht einer hartnäckigen, unbequemen Realität zusammen. Der „Klimanotstand” existiert nur in den hektischen Pressemitteilungen einer Bewegung, die weiß, dass ihre Zeit abgelaufen ist.
Seit Jahrzehnten stützen Aktivisten ihre Argumente auf dramatische Warnungen vor dem Aussterben von Arten, schmelzenden Eiskappen und dem Ende des Lebens an den Polen, versagenden Ökosystemen und verschwindender Artenvielfalt.
Klima-Panikmache basiert auf Angst, nicht auf Beweisen
Das Ziel war immer das gleiche: Angst verbreiten, Politik vorantreiben, Macht anhäufen und – wenn man clever oder korrupt genug ist – Geld verdienen. Aber was sagen uns die tatsächlichen Beweise jetzt?
Ökologische Beweise belegen eine erheblich andere Geschichte
Einige der größten Nationen der Welt haben ihre Waldfläche sogar erheblich vergrößert, obwohl Alarmisten eine ökologische Katastrophe vorhergesagt hatten. Zwischen 2015 und 2025 hat China seine Waldfläche um etwa 4 Millionen Acres erweitert. Im gleichen Zeitraum gewann Russland mehr als 2 Millionen Acres und Indien fast eine halbe Million. Die Liste lässt sich fortsetzen. Die Türkei hat fast 300.000 Acres hinzugewonnen. Australien, Frankreich, Südafrika und Kanada verzeichneten ebenfalls einen deutlichen Zuwachs.
Das vielleicht deutlichste Beispiel für fehlgeschlagene Vorhersagen ist das sogenannte Artensterben. 20 Jahre lang wurden Bilder von gesunden Eisbären auf schmelzendem Sommer-Eis verwendet, um Emotionen zu manipulieren. Berichte aus dem Jahr 2025 zeigen jedoch, dass die Bärenpopulationen stabil sind und im Vergleich zu den 1950er Jahren sogar boomen. Die Zahl der Bären ist in den letzten 10 bis 15 Jahren nicht zurückgegangen, und die Populationen zeigen sich widerstandsfähig, selbst wenn das Sommer-Meereis variiert.
Die Population der Bengalischen Tiger in Indien, majestätische Raubkatzen, die ich in meiner Arbeit als Wildtierforscher aus nächster Nähe beobachtet habe, ist ein weiterer Widerspruch zur Panikmache. Zwischen 2014 und 2022 stieg die Zahl der Tiger in Indien von 2.226 auf 3.682 Tiere. Dies entspricht einem Anstieg von 65 % über acht Jahre hinweg mit einer jährlichen Wachstumsrate über 6 %.
Darüber hinaus ergab eine bahnbrechende Studie aus dem Jahr 2025 nach der Auswertung von Daten von fast 2 Millionen Arten, dass sich die Aussterberaten nicht beschleunigt haben. Stattdessen erreichten sie vor über einem Jahrhundert ihren Höhepunkt und sind seit Beginn des 20. Jahrhunderts rückläufig. Das große Artensterben erwies sich als Phantom. Die Studie zeigt, dass das Aussterben in der Vergangenheit größtenteils durch invasive Arten auf isolierten Inseln verursacht worden war und nicht durch die „Klimakrise” oder die Auswirkungen der modernen Zivilisation.
Landwirtschaft und Ökosysteme werden widerstandsfähiger
Die weltweite landwirtschaftliche Leistungsfähigkeit widerlegt einen weiteren Grundpfeiler des Umweltpessimismus‘. Eine Hungersnot blieb aus, erzielten doch Landwirte auf der ganzen Welt Rekorderträge. Die Ernteerträge sind erheblich gestiegen, so dass landwirtschaftliche Betriebe mehr Menschen ernähren können, während sie weniger Land nutzen.
Dieser Produktivitätsgewinn hat tiefgreifende Auswirkungen: Wenn die Landwirtschaft effizienter wird, werden weniger Anbauflächen benötigt, um die Weltbevölkerung zu ernähren. Die Ernteerträge im Jahr 2024 haben alle malthusianischen Vorhersagen widerlegt. Kohlendioxid, das als Schadstoff verteufelte Gas, hat seine Rolle als Pflanzennahrung erfüllt, indem es die Ernten gedüngt und eine Weltbevölkerung ernährt hat, die sich seit den 1970er Jahren verdoppelt hat. Der Planet stirbt nicht durch CO₂, sondern wird dadurch ernährt.
Warum ist das wichtig? Weil es beweist, dass die Kernprämisse der Anti-Fossiltreibstoff-Bewegung falsch ist. Die Industriegesellschaft zerstört die Erde nicht. Die Daten zeigen das Gegenteil: Je reicher und industrialisierter Nationen werden, desto besser sind sie in der Lage, Ökosysteme zu schützen, Wälder zu vergrößern und mehr Menschen zu versorgen.
Warum diese positiven Trends ignoriert werden
Das Schweigen der Klimapolitiker zu diesen Erfolgen ist ohrenbetäubend. Haben Sie auch nur eine einzige Schlagzeile in den Mainstream-Medien gesehen, in der die Millionen Hektar neuen Waldes gefeiert werden? Haben Sie auch nur ein Wort über die Studie der Universität von Arizona gehört, welche die Aussterbekrise widerlegt? Nein.
All das wird verschwiegen, weil damit keine Angst geschürt wird. Die Tatsache, dass diese positiven Entwicklungen außerhalb der Nischenberichterstattung kaum Beachtung finden, sagt mehr über die Prioritäten der Bewegung aus als über den Zustand unseres Planeten.
In der Wissenschaft wird eine Hypothese revidiert oder verworfen, wenn sie durch Daten widerlegt wird. Dennoch haben die Klimaalarmisten ihre Rhetorik noch verstärkt.
Das Geschäftsmodell des Klimaindustriekomplexes hängt von der Panik der Öffentlichkeit ab, aber die Verbreitung der Wahrheit hat die Angst der Untergangspropheten noch verstärkt.
Die politischen Konsequenzen sind schon jetzt zu erkennen
Wähler auf der ganzen Welt wachen auf. Die jüngsten Wahlen in Europa und Amerika haben neue Regierungen hervorgebracht, die der Netto-Null-Agenda offen feindlich gegenüberstehen. Sie wurden mit dem Auftrag gewählt, die Energiepolitik wieder vernünftig zu gestalten, die Preise zu senken und die Fesseln globalistischer Klimaabkommen abzuschütteln.
Dieser Beitrag wurde erstmals bei BizPac Review am 10. Januar veröffentlicht.
Vijay Jayaraj
Vijay Jayaraj is a Science and Research Associate at the CO2 Coalition, Fairfax, Virginia. He holds an M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia and a postgraduate degree in energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a bachelor’s in engineering from Anna University, India. He served as a research associate with the Changing Oceans Research Unit at University of British Columbia, Canada.
Link: https://clintel.org/climate-alarmisms-credibility-sinks-under-weight-of-ecological-evidence/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Die Glaubwürdigkeit des Klima-Alarmismus‘ sinkt unter dem Gewicht ökologischer Beweise erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Wie der Iran Elon Musks „Spielzeug“ lahmgelegt hat
lllegale Einreise: Mit 28 Identitäten im Fahndungssystem
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

lllegale Einreise: Mit 28 Identitäten im Fahndungssystem
Gewalt, Terror und Messerangriffe lassen auch im neuen Jahr nicht auf sich warten. Auch mehrfache Gewalttäter werden oft nicht abgeschoben – im Heimatland könnten sie schließlich Gewalt erfahren.
von Sophia Juwien
Am 6. Dezember 2025 nahm die Bundespolizei am Aachener Hauptbahnhof einen 37-jährigen libanesischen Staatsangehörigen fest, der bereits mit 28 verschiedenen Aliasnamen im Fahndungssystem der Polizei eingetragen war.
Ausreisepflichtig – mit 28 Identitäten
Der Mann reiste ohne gültigen Schengen-Aufenthaltstitel in einem Regionalzug aus Belgien ein, obwohl gegen ihn ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland bestand. Als er festgenommen wurde, wies er sich mit einem italienischen Aufenthaltstitel und einem libanesischen Reisepass aus.
Sein Asylantrag war bereits im April 2025 abgelehnt worden. Der Libanese war bereits vorher der Polizei durch Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz bekannt. Er wurde in Haft genommen, um erneut seine Abschiebung in den Libanon vorzubereiten.
Illegale Einreisen, migrantische Kriminalität und Gewalt – wie 2025 endete, so ging es im neuen Jahr weiter; jeden Tag spüren Bürger dieses Landes die Folgen einer verfehlten Einwanderungspolitik.
Messergewalt im Neuen Jahr
Am Mittwoch, dem 14. Januar, griff ein 29-jähriger Eritreer mehrere Mitarbeiter eines Media-Markts in Ulm mit einem Messer an. Ein Mitarbeiter wurde schwer verletzt und musste notoperiert werden. Er schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Ein anderer Mitarbeiter erlitt leichte Verletzungen.
Der Eritreer attackierte nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Polizei, nachdem diese ihn aufgespürt hatte. Als die Beamten ihn dazu aufforderten, die Waffe fallen zu lassen, weigerte er sich. Daraufhin schossen sie auf ihn. Er wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.
Das baden-württembergische Justizministerium gab nun bekannt, dass der Eritreer längst ausreisepflichtig gewesen sei, als sich die Tat ereignete. Bereits im September 2023 war ihm der Flüchtlingsstatus entzogen worden.
Zudem war er vorbestraft und saß bis Ende 2025 in Haft. Eine Abschiebung hat bis heute nicht stattgefunden. Eritrea verweigert die Rücknahme seines Staatsbürgers.
Terrorgefahr
Am 15. Januar wurden an den Flughäfen Hannover und Stuttgart zwei Männer aus Kassel im Alter von 18 und 27 Jahren festgenommen. Laut Staatsanwaltschaft wollten sie ausreisen, um sich der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ anzuschließen.
Bei Hausdurchsuchungen in Kassel stellten die Ermittler unter anderem IS-Propagandamaterial, Waffen, Bargeld sowie Datenträger sicher. Beide Männer besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit und befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.
Jugendliche Intensivtäter
Auffällig ist, dass auch jugendliche Migranten verstärkt strafrechtlich in Erscheinung treten. So warf in der Neuköllner Gropiusstadt am frühen Morgen des 15. Januar ein 14-Jähriger eine Brandbombe auf den Balkon einer Erdgeschosswohnung. Er ist der Polizei bereits als Intensivtäter bekannt. Bei der Bombe soll es sich um einen selbstgebastelten Brandsatz aus sogenannten „Polenböllern“ handeln.
Durch die Explosion fingen Balkon und Teile der Wohnung Feuer. Die Flammen schlugen an der Fassade bis in den sechsten Stock, sodass die Fenster der betroffenen Wohnung und die darüberliegende Etage zerbarsten.
Opfer des Angriffs waren eine 53-jährige Mutter und ihr Sohn, die sich während des Angriffs beide in der Wohnung befanden. Sie wurden mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert.
Der mutmaßliche Täter wurde kurz nach der Tat in Tatortnähe festgenommen.
Polizeiangaben zufolge besitzt er die serbische Staatsangehörigkeit. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen besonders schwerer Brandstiftung erlassen. Die Tat soll sich gegen einen gleichaltrigen Sohn der Familie gerichtet haben, der schon zuvor Opfer von Angriffen durch den Täter geworden war.
Auch der Alltag an Schulen hat sich durch gewaltaffine Jugendliche stark verändert. Wie das Innenministerium Brandenburg bekannt gab, haben Gewalttaten an Schulen im Bundesland zwischen 2020 und 2024 deutlich zugenommen.
Besonders stark gestiegen sind Fälle von Bedrohung. Diese hätten sich mehr als verdoppelt. Auch Angriffe auf Lehrkräfte stiegen in dieser Zeit um mehr als die Hälfte.
Dabei stieg die Zahl der ausländischen Tatverdächtigen (von 199 auf 436) stärker als die der deutschen Tatverdächtigen (in vier Jahren von 1.413 auf 1.917).
Besonders auffällig ist der Anstieg gefährlicher Körperverletzungen, für die Innenstaatssekretär Frank Stolper auch im Jahr 2026 keinen Rückgang erwartet.
Die Zunahme von Gewalt an Schulen wurde durch einen Brandbrief von Eltern in einer Grundschule in Cottbus in Licht der Öffentlichkeit gerückt. Diese berichteten darin über massive Gewalt, Angst unter den Kindern und Probleme durch Sprachbarrieren. Der Hauptgrund für diese Probleme sei ein hoher Migrationsanteil, so die Eltern der Kinder.
Ob Messerangriffe, Brandstiftung, Terrorverdacht oder zunehmende Gewalt an Schulen – die Vorfälle zeigen ein Muster: Die Täter sind vorbestraft, polizeilich bekannt und häufig bereits ausreisepflichtig. Die Konsequenzen der mangelnden Asyl-, Abschiebe- und Sicherheitspolitik, die solchen Taten Vorschub leistet, tragen die Bürger, nicht der Staat.
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Trump und Putin sind Marionetten Israels
Von Riley Waggaman (alias „Edward Slavsquat“)
Ich freue mich sehr, den moldawischen Exiljournalisten Iurie Rosca wieder in meinem Blog begrüßen zu dürfen. Meine früheren Gespräche mit Iurie („Der Fall vom Liberalismus zur globalen Technokratie” und „Putin: Eine alternative Perspektive”) waren sowohl zum Nachdenken anregend als auch äußerst beliebt. Seit unserem letzten Interview vor fast zwei Jahren ist viel passiert. Tatsächlich wurde Rosca seitdem in seinem Heimatland Moldawien im Rahmen einer politisch motivierten Hexenjagd in Abwesenheit verurteilt. Ich bin sehr dankbar, dass Iurie sich bereit erklärt hat, trotz seiner schwierigen und prekären Lage einige Fragen zu beantworten.
Iurie, in unserem letzten Gespräch im Februar 2024 argumentierten Sie, Putin sei weder ein blutrünstiges Monster (wie im Westen dargestellt) noch ein furchtloser Patriot (wie von den mit dem Kreml verbundenen „alternativen Medien“ dargestellt), sondern vielmehr ein mittelmäßiger Karrierist, der von einer „Kaufmannsmentalität“ geleitet wird. Moskau bezahlte Kiew bis Anfang 2025 für den Transit von russischem Gas durch die Ukraine, und Russland beliefert die Vereinigten Staaten weiterhin mit angereichertem Uran. (Es erstaunt mich immer noch, dass Putin, der die Möglichkeit des Verlusts des Gastransitvertrags mit Kiew beklagte, im Dezember 2024 gegenüber den russischen Staatsmedien erklärte: „Krieg ist Krieg – aber wir haben regelmäßig geliefert und [Kiew] bezahlt und bezahlen immer noch Geld für den [Gas-]Transit [durch die Ukraine].“ Der Satz „Krieg ist Krieg, aber …“ ist einfach beeindruckend. Sehen Sie dieselbe „kaufmännische Mentalität“ auch in Russlands Ansatz wider, eine Verhandlungslösung mit Washington zu erreichen, um den Konflikt in der Ukraine zu beenden?
Was man im Falle Russlands unbedingt beachten muss, ist, dass nicht das Staatsoberhaupt das Land regiert, sondern private Einrichtungen, Großunternehmen und die Clique der Oligarchen, die die nationale Wirtschaft kontrollieren, vor allem die Energieressourcen und das Bankensystem. Sie sind größtenteils nicht russischer Herkunft, sondern bilden ein Netzwerk unter israelischem Einfluss, das seine Leute überall in den staatlichen Strukturen und in der Propagandamaschine des Kremls, den „Medien“, platziert hat.
Der Mythos von Putin als mächtiger Persönlichkeit, als Diktator, ist nur ein Vorwand für dieses oligarchische und xenokratische Regime, das auf Kosten des russischen Volkes die Macht in Russland an sich gerissen hat. Wir dürfen das politische Theater nicht mit dem Akt der Entscheidungsfindung verwechseln, das Spektakel für die breite Öffentlichkeit nicht mit der wirklichen politischen Macht.
In den letzten zweihundert Jahren wurde viel darüber geschrieben, dass mit dem Aufstieg der Kaufleute und Wucherer, insbesondere nach der Französischen Revolution von 1789, die Politik selbst gestorben ist und dem wirtschaftlichen Faktor untergeordnet wurde. Und Russland, das 1991 vom neoliberalen Paradigma des kollektiven Westens absorbiert wurde, bildet keine Ausnahme von dieser Regel. Dies unterscheidet sich von den Ländern der „Achse des Widerstands“, die der Kreml nacheinander verrät: Libyen, Irak, Syrien, Venezuela, Iran. Und im Fall von Putin passt der berühmte Ausdruck aus dem Film „Der Pate“ perfekt: „Nichts Persönliches, nur Geschäft“.
Vier Jahre nach Beginn der russischen Militärintervention in der Ukraine ist klar, dass der Kreml diesen Krieg auf eine Weise führt, die diametral entgegen dem Vorgehen eines Regimes steht, das einen eindeutigen militärischen Sieg anstrebt. Andernfalls hätte es eine allgemeine Mobilisierung der Wirtschaft für die Kriegsnotwendigkeiten sowie eine massive Mobilisierung von Wehrpflichtigen für militärische Aktionen gegeben. Es ist jedoch anzumerken, dass die russische Wirtschaft genauso funktioniert wie vor dem Krieg und die russische Gesellschaft weiterhin so existiert wie vor 2022, einschließlich kultureller, sportlicher und touristischer Veranstaltungen usw. Showbiz-Spektakel und Unterhaltung blühen in einem Land, das täglich enorme menschliche Verluste, Hunderttausende, Zerstörung und massive Drohnenangriffe erlebt. Denken Sie daran, dass in der Ukraine nur Söldner kämpfen, nicht die reguläre russische Armee. Jeder Kämpfer hat ein Vertragsverhältnis mit dem Verteidigungsministerium und erhält ein monatliches Gehalt für das Töten in diesem Krieg. Kann man unter diesen Umständen von einem patriotischen Krieg sprechen?
Und die Tatsache, dass das Putin-Regime die Rolle des US-Präsidenten als Vermittler zur Beendigung des Krieges akzeptiert hat, zeigt die Unterordnung Moskaus unter Washington. In diesem Fall wird die ganze kriegerische Rhetorik des Kremls über den berüchtigten „kollektiven Westen” lächerlich. Es ist bekannt, dass die USA hinter dem zionistischen Regime in Kiew stehen und durch diesen Stellvertreterkrieg die Zerstörung Russlands anstreben. Die geopolitischen Konstanten der USA sind in Bezug auf Russland seit sehr langer Zeit unverändert geblieben. Diese geopolitischen Konstanten ändern sich nicht, je nachdem, wer die Rolle des Präsidenten spielt – eigentlich eine Marionette der Bankster oder des Deep State.
Die Strategie der Amerikaner gegenüber Russland ist vom Britischen Empire übernommen und motiviert durch die Besessenheit, die Kontrolle über die riesigen natürlichen Ressourcen dieses Landes zu erlangen. Aber Washington kann keine direkte militärische Aggression gegen Russland durchführen, wie es bei der Zerstörung der Länder des Nahen Ostens und Venezuelas der Fall war. Deshalb agiert die USA in diesem Fall über Stellvertreter und bevorzugt langfristige militärische Konflikte, die das Zielland völlig erschöpfen werden.
Das Paradoxe an der Situation Russlands in den letzten Jahren ist, dass es sich in einer „doppelten Vasallenbeziehung” befindet. Seit der Verhängung westlicher Sanktionen im Jahr 2014 hat Russland seine Exporte von Rohstoffen wie Öl, Gas, Holz, Metall usw. auf China umgestellt, das den russischen Markt vollständig kolonisiert hat. Tatsächlich ist Russland zur Bananenrepublik Chinas geworden. Gleichzeitig verrät die Akzeptanz Trumps als Vermittler im Ukraine-Krieg durch den Kreml die Vasallenstellung Moskaus gegenüber Washington.
Gleichzeitig ist es auch erwähnenswert, wer die Hauptverhandlungsführer aus den USA und Russland in der Frage der Beendigung des Krieges in der Ukraine sind. Die US-Delegation wird angeführt von dem ultra-zionistischen Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn, und Steve Witkoff, beide „prominente amerikanische Immobilienentwickler” und Mitglieder der fundamentalistischen chassidischen Sekte Chabad-Lubawitsch. Keiner von beiden kann als professioneller Diplomat bezeichnet werden. Stattdessen vertreten sie bestimmte religiöse und wirtschaftliche Interessen.
Putins Gesandter ist eine ebenso interessante Persönlichkeit – Kirill Dmitriev, der in den Vereinigten Staaten ausgebildet wurde und in großen amerikanischen Unternehmen arbeitete, bevor er nach Russland zurückkehrte. Ein kurzer Blick auf seine Biografie genügt, um zu verstehen, dass er die Interessen des amerikanischen Kapitals in Russland vertritt.
Quelle: weforum.org
Darüber hinaus scheint er aus demselben Stamm zu stammen wie die beiden oben erwähnten US-„Diplomaten“. Es wäre ein schwerwiegender Fehler anzunehmen, dass dieses Dreigespann jeweils die Interessen der Staaten vertritt, die sie offiziell in diese Ämter entsandt haben. Sie vertreten lediglich die Interessen der Großunternehmen, mehr nicht.
Zum Thema Ukraine: In den „alternativen Medien“ herrscht große Euphorie hinsichtlich der SMO. Anscheinend hat Russland bereits „gewonnen“ und wartet nur noch auf die Kapitulation Kiews. Was hat Moskau Ihrer Meinung nach seit Februar 2022 in der Ukraine erreicht? Wurden die erklärten Ziele der SMO erreicht?
Die militärische Intervention von 2022 ging nicht von den nationalen Interessen des russischen Staates aus. Denn wenn dies der Fall wäre, hätte Moskau den Krieg bereits 2014 beginnen müssen, als das zionistische Regime in Kiew mit Hilfe ukrainischer Nationalisten Terror gegen die russische Bevölkerung ausübte. Und wenn der Kreml 2022 die militärische Niederlage der Ukraine wollte, dann hätte er sich nicht aus Kiew zurückgezogen, die bereits eroberten Gebiete verlassen und sich aus den Regionen Charkow und Cherson zurückgezogen. Diese seltsamen Manöver wurden durch mächtige Einflussfaktoren bestimmt, die Putin solche großen militärischen Niederlagen diktieren konnten.
Denken Sie auch daran, dass Selenskyj nach wie vor eine Person ist, die Moskau nicht antasten darf. In diesem Zusammenhang sehen Sie sich das Interview mit dem ehemaligen israelischen Premierminister Naftali Bennett an, der sich damit brüstete, dass Putin ihm zu Beginn des Krieges versprochen habe, Selenskyj werde nicht ins Visier der Russen geraten.
Die von Moskau offiziell erklärten Ziele wurden nicht erreicht. Stattdessen wurden die verborgenen Ziele derjenigen, die dieses blutige Spiel kontrollieren, vollständig erreicht. Das Hauptziel – die Ermordung möglichst vieler Russen und Ukrainer – wurde bereits erreicht. Der Krieg hat auch erfolgreich zur Zerstörung der ukrainischen Wirtschaft und Gesellschaft geführt. Der massive Exodus der einheimischen Bevölkerung hat auch zur Entvölkerung der Ukraine geführt – ein weiteres Ziel wurde erreicht. Ja, der Krieg ist bereits „gewonnen“, aber er dauert an, weil er dazu dient, die beschleunigte Umsetzung der satanistischen Strategie namens UN-Agenda 2030 zu unterstützen, die darauf abzielt, eine weltweite technokratische Tyrannei, einen globalen digitalen GULAG, zu errichten. Hinter dem makabren Spektakel, das mit diesem Krieg und anderen derzeit stattfindenden Kriegen verbunden ist, verbirgt sich das okkulte Prinzip Solve et coagula („auflösen und gerinnen”), das darauf abzielt, die Neue Weltordnung zu errichten, in der die transhumanistische Dystopie zur Norm wird.
Natürlich beschränkt sich der Triumphalismus der „alternativen Medien“ nicht nur auf die Ukraine: Jeden Tag gibt es neue Berichte darüber, wie die „Achse des Widerstands“ Washington/Israel/NATO usw. umkreist. Und doch ist in den letzten drei Jahren Folgendes passiert: 1. Gaza wurde (erneut) ethnisch gesäubert und (diesmal dauerhaft?) von Israel dem Erdboden gleichgemacht und wird nun von der IDF besetzt. 2. ist Syrien gefallen (und Putin hat den neuen Al-Qaida-Präsidenten des Landes im Kreml herzlich empfangen), 3. hat das US-Militär Maduro aus Caracas „entführt“. (Ich weiß immer noch nicht, was ich von dieser bizarren Episode halten soll.) Existiert die „Achse des Widerstands“ überhaupt?
Lassen Sie uns in unseren Ansätzen direkt sein. Erstens: Präsident Donald Trump ist eine fügsame und zynische Marionette der allmächtigen Israel-Lobby. Zweitens: Putin ist ebenfalls ein Sprecher und Instrument derselben Lobby.
Solange diese Realität nicht in ihrer ganzen Tiefe und Tragik verstanden wird, wird jeder Versuch einer geopolitischen Analyse unvollständig und implizit weit von der Wahrheit entfernt sein.
Wir kennen sehr gut den sogenannten „Nachkriegskonsens“, der dieses Thema tabuisierte, aber die Notwendigkeit, die wichtigsten Ereignisse in der heutigen Welt zu verstehen, zwingt uns, ihn aufzugeben. Um die „Achse des Widerstands“ zerstören zu können, muss die zionistische Mafia zunächst sicherstellen, dass sie jedes Risiko starker Reaktionen Russlands und Chinas zur Unterstützung der Länder, die sich gegen die Achse Tel Aviv-Washington gestellt haben, ausschließt. Zu diesem Zweck wurde Russland unmittelbar nach dem Fall des kommunistischen Regimes stark von zionistischen Einflussnetzwerken unterwandert.
Es gelang ihnen, massiv in die Strukturen der Staatsmacht, der Medien und insbesondere der Wirtschaft einzudringen. Im Falle Putins war seine Beförderung zum Staatsoberhaupt kein Fremdwort für dieses Netzwerk. In diesem Zusammenhang ist der Name Henry Kissinger erwähnenswert.
Und in Putins unmittelbarem Umfeld während seiner 25-jährigen Amtszeit sind zumindest einige Schlüsselfiguren dieser Lobby erwähnenswert: Anatoly Chubais, Sergei Kiriyenko-Izraitel, der als Premierminister unter Boris Jelzin diente, bevor er Putins Stabschef wurde, der Oberrabbiner Russlands, Berel Lazar, von der Chabad-Lubawitsch-Sekte (der 1990 aus New York nach Russland kam) und der Oligarch Roman Abramovich, der den Spitznamen „Putins Geldbörse” trägt, um nur einige zu nennen.
Aus dieser Perspektive muss die Unfähigkeit Russlands betrachtet werden, die von der Achse Israel-USA angegriffenen Länder zu unterstützen. Moskau beschränkt sich stets auf kritische Rhetorik, lässt aber in Wirklichkeit die Länder im Stich, die auf seine Unterstützung angewiesen sind. Und die doppelzüngige Haltung gegenüber dem Völkermord im Gazastreifen sowie gegenüber der Terrorpolitik des Staates Israel gegenüber dem Libanon, Syrien, Iran, Palästina usw. zeigt die Unterordnung der russischen Außenpolitik unter die Sache des internationalen Zionismus.
Sie haben einen sehr hohen Preis dafür bezahlt, dass Sie in Ihrem Heimatland Moldawien ein kritischer Journalist sind, der weder Moskau noch Washington wohlgesonnen ist. Können Sie uns erklären, was sich seitdem ereignet hat, seit die moldawische Regierung falsche Anschuldigungen gegen Sie vorgebracht hat?
Tatsächlich war ich während meiner langen Karriere als Politiker und Journalist immer Ziel von Strafverfolgung. Ich weiß gar nicht, wie viele Strafverfahren seit 1989 gegen mich eingeleitet wurden. Der letzte Fall lässt sich wie folgt zusammenfassen: 2017 wurde die Macht in Moldawien von einer Gruppe von Kriminellen unter der Führung des Oligarchen Vlad Plahotniuc an sich gerissen, der unter dem Vorwand des „Einflusshandels” die Einleitung eines Strafverfahrens gegen mich anordnete. Die Strafverfolgung dauerte bis Mai 2018.
Und sechs Jahre später, nachdem drei Richter gewechselt hatten, wurde ich am 2. August 2024 in erster Instanz zu 6 Jahren Gefängnis verurteilt. Diesmal kam der Befehl von Präsidentin Maia Sandu, die die Vertreterin des SOROS-Mafia-Netzwerks in Moldawien ist (sie haben die gesamte Macht im Staat). Und am 25. September 2025 wurde ich vom Berufungsgericht zu vier Jahren Haft verurteilt. Diesmal ist die Entscheidung vollstreckbar.
Allerdings bin ich sehr weit von meinem Land entfernt, und im Moment ist es schwieriger, inhaftiert zu werden. Die Situation ist keineswegs einfach, aber ich kann meinen lebenslangen Kampf nicht aufgeben. Ich werde von keinem Machtzentrum akzeptiert, ich suche keine Gunst bei irgendjemandem, ich glaube an Gott und ich tue meine Pflicht als Journalist und Redakteur.
Die Neuordnung der Welt, von Thierry Meyssan
Putin in Trumps Friedensrat?

Trump hat auch Putin in seinen Friedensrat eingeladen, und dürfte vermutlich annehmen. Auch Weißrussland, Italien, Ungarn und andere Staatschefs weltweit haben bereits zugesagt. Aber was soll dieser Friedensrat überhaupt werden? Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat bestätigt, dass die USA Putin eingeladen haben, dem Friedensrat beizutreten – einer vom UN-Sicherheitsrats gebilligten Gruppe unter Trumps Vorsitz, die seinen […]
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Cybertruck-Verkäufe verzeichnen einen rasanten Einbruch

Teslas „apokalypse-sicherer” Cybertruck verzeichnet weiterhin einen fast katastrophalen Einbruch der Verkaufszahlen, von dem er sich wohl nicht mehr erholen wird. Laut einer neuen Analyse der Daten von Cox Automotive durch InsideEVs verzeichnete der unorthodoxe Elektro-Pickup den stärksten Absatzrückgang aller in den USA im Jahr 2025 verkauften Elektrofahrzeuge und beendete damit ein katastrophales Jahr, in dem […]
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Slowakei Premier Fico: „EU von den Staats- und Regierungschefs der Welt nicht ernst genommen“

Robert Fico kündigt an, einen offenen Brief an Ursula von der Leyen zu schicken, nachdem er dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz mitgeteilt hat, dass die Staats- und Regierungschefs der Welt die EU als ernstzunehmenden Akteur auf der Weltbühne ablehnen. Der slowakische Premierminister Robert Fico sagte nach einem Telefonat mit dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz am […]
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WEF 2026: Krise unter Trump

Der WEF-Gipfel der globalistischen Elite aus Politik und Wirtschaft hat begonnen. Erstmals wird er von BlackRock-Boss Larry Fink geleitet, zum zweiten Mal besucht Donald Trump als Präsident Davos. Sein Besuch überstrahlt alles. Die USA zerschmettern gerade die internationale Ordnung und wollen die Welt neu ordnen. Trump droht der NATO offen mit einem militärischen Konflikt, begräbt […]
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Venezuela nach Maduro: USA planen Öl-Comeback – und eine geopolitische Zeitenwende
Venezuela erlebt den wohl größten Umbruch seiner jüngeren Geschichte: Nach der Absetzung von Nicolás Maduro am 3. Januar durch die Vereinigten Staaten rückt das Land mit den größten nachgewiesenen Ölreserven der Welt plötzlich wieder ins Zentrum der Weltpolitik. Washington hat große Pläne mit dem Land.
Die Absetzung und Inhaftierung von Nicolás Maduro durch eine gezielte Militärintervention sorgte weltweit für Aufregung. Doch anstelle eines klassischen Regime-Changes, wie es die Amerikaner früher durchgezogen haben, blieb das restliche Regime weitestgehend unangetastet. Angesichts dessen, dass die konservative Opposition beim Militär und den Sicherheitskräften kaum Unterstützer hat, war dies die sicherste Option.
Denn das eigentliche Ziel von US-Präsident Donald Trump ist es, Venezuela geopolitisch neu auszurichten. Bislang setzte das sozialistische Regime vor allem auf China, Russland, Kuba und den Iran. Nun sollen US-Konzerne wieder den Ölsektor dominieren und das Land schrittweise reformiert werden.
Venezuela soll demnach zu einem strategischen Energiehebel der Vereinigten Staaten avancieren. Denn das Potenzial ist gigantisch: Rund 303 Milliarden Barrel gelten als nachgewiesene Reserven, etwa 17 Prozent der weltweiten Gesamtmenge. Trotzdem fördert Venezuela derzeit nur knapp 963.000 Barrel pro Tag – weit entfernt von den rund 3 Millionen Barrel pro Tag, die das Land noch 2008 erreichte. Gründe: kaputte Infrastruktur, Sanktionsdruck, fehlendes Verdünnungsmittel für extra-schweres Öl, defekte Upgrader – und eine über Jahre ausgehöhlte Staatsfirma PDVSA.
Kurzfristig setzt die US-Regierung darauf, Öl zu monetarisieren, das bereits in Tanks und schwimmenden Lagern liegt. Genannt werden Größenordnungen von 30 bis 50 Millionen Barrel. Branchenschätzungen sprechen von rund 34 Millionen Barrel in Venezuela selbst, zusätzlich etwa 3 Millionen Barrel in Aruba und fast 6 Millionen Barrel auf den Bahamas.
Der Plan: Das Öl soll an US-Raffinerien und andere Käufer verkauft werden, die Erlöse auf Konten fließen, die unter US-Kontrolle stehen. Von dort – so die Argumentation aus Washington – könnten Mittel “zum Nutzen der venezolanischen Bevölkerung” zurückgeführt werden. Es ist zu erwarten, dass Washington dies mit politischen Reformen verknüpft, um die absolute Macht der regierenden Sozialisten zu beenden.
Im zweiten Schritt soll internationales Kapital zurück in die Ölfelder – allen voran in den Orinoco-Gürtel, wo ein großer Teil des extra-schweren Rohöls liegt. Dabei gelten Chevron und Repsol als natürliche Speerspitze, weil sie bereits vor Ort sind. Chevron produziert über Joint Ventures (u.a. Petroboscan, Petropiar, Petroindependencia) laut eigenen Angaben rund 244.000 Barrel pro Tag und stellt eine rasche Steigerung in Aussicht: plus 50 Prozent in 18 bis 24 Monaten, vor allem durch bessere Auslastung vorhandener Infrastruktur. Repsol wiederum signalisiert Investitionsbereitschaft und spricht von einer möglichen Verdreifachung der Produktion in zwei bis drei Jahren – sofern Rechtslage und Gewinnabfluss geklärt werden.
Allerdings wird ein Sprung in Richtung zwei Millionen Barrel pro Tag einige Jahre dauern. Und selbst das ist angesichts der volatilen politischen Lage unsicher. Doch die Trump-Administration will den Einfluss Pekings, Moskaus und Teherans auf dem eigenen Kontinent deutlich reduzieren – und Venezuela ist diesbezüglich der wichtigste Hebel. Geht es um Erdöl? Ja. Aber vielmehr geht es um die geopolitische und geostrategische Sicherung der westlichen Hemisphäre.

