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Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Dreht Putin jetzt der EU das Gas ab?

Dreht Putin jetzt der EU das Gas ab?

Dreht Putin jetzt der EU das Gas ab?

Inmitten einer kommenden Energiekrise in Europa überlegt der Kreml, die Gaslieferungen an die EU sofort einzustellen. Die EU hat festgelegt, bis Ende 2027 aus dem Energiehandel mit Moskau auszusteigen, Putin könnte der EU nun zuvorkommen. Der russische Präsident Wladimir Putin dürfte die EU-Kommission am Mittwoch geschockt haben. Er deutete an, dass der Kreml die Gaslieferungen […]

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Sie können sich den Sprit nicht leisten? SPD-Umweltminister: Kaufen Sie halt ein E-Auto!

Sie können sich den Sprit nicht leisten? SPD-Umweltminister: Kaufen Sie halt ein E-Auto!

Sie können sich den Sprit nicht leisten? SPD-Umweltminister: Kaufen Sie halt ein E-Auto!

Während die Benzin- und Dieselpreise in Deutschland derzeit erneut durch die Decke gehen und Haushalte, Pendler und Betriebe unter der monatlichen Mehrbelastung ächzen, meldet sich der zuständige SPD-Umweltminister Carsten Schneider im Bundestag zu Wort – und liefert einen Satz, der in die Geschichtsbücher eingehen dürfte. Frei nach dem Motto: Die Bürger haben kein Brot? Dann sollen sie Kuchen essen!

Auf die Frage des AfD-Abgeordneten Karsten Hilse im Rahmen einer Regierungsbefragung, ob man angesichts der „horrenden Steigerung der Treibstoffpreise“ nicht wenigstens vorübergehend die CO2-Bepreisung aussetzen sollte, antwortete Schneider trocken: Grundsätzlich ist es am besten, Sie fahren ein batterieelektrisches Auto. Dann sind Sie nicht davon abhängig, wie der Benzinpreis ist.“

Er schob sogar noch hinterher, er würde das auch Hilse persönlich empfehlen – obwohl der bei seinem Einkommen ohnehin keine Förderung bekäme. Die Ladeinfrastruktur sei auch in Ostsachsen „exzellent“.

Die ständig steigenden Spritpreise sind maßgeblich der CO2-Bepreisung und Umweltpolitik der Regierungen zuzuschreiben. Nun lässt der Iran-Krieg die Preise explodieren. Dann den Menschen, die unter den Folgen leiden, lapidar zu empfehlen, sie sollen sich einfach ein teureres Auto kaufen, ist pure Arroganz.

Für viele Bürger ist ein E-Auto schlicht unerschwinglich – auch nach der neuen Förderprämie, die Schneider selbst vor wenigen Wochen angekündigt hat. Zudem steigen die Strompreise parallel mit den Benzinpreisen, weil die Energiewende teuer und der Strommix noch lange nicht „grün“ genug ist. Im Winter sinkt die Reichweite um bis zu 30 Prozent. Die Ladeinfrastruktur ist noch immer unzureichend, Ladesäulen sind besonders auf dem Land oft dünn gesät, und wer nachts um drei in einer ländlichen Gegend stehen bleibt, hat ein echtes Problem. Aber hey – die Ladeinfrastruktur in Ostsachsen ist ja „exzellent“. Sagt der Minister aus Berlin. Und der muss es ja wissen, oder?

Carsten Schneider hat mit einem einzigen Satz offenbart, wie weit sich die Berliner Politik von den Lebensrealitäten der Menschen entfernt hat. Statt Entlastung anzubieten, statt die eigenen politischen Fehler einzugestehen, schiebt er die Verantwortung auf die Bürger ab.

NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt bringt es auf den Punkt: „Die SPD hasst das Auto, die SPD hasst den Verbrenner, die SPD verachtet die Sorgen und Bedürfnisse ganz normaler Menschen.“

Auf Hilfen der Regierung brauchen Autofahrer nicht zu hoffen, eine Spritpreisbremse steht nicht zur Debatte. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, schließlich verdient der gierige Staat an den hohen Energiepreisen ordentlich mit und Steuergeld landet im besten Deutschland überall, nur nicht bei der eigenen Bevölkerung.

Kubas UN-Protest gegen US-Vorwürfe, von Ernesto Soberón Guzmán

Ich habe die Ehre, auf die hochrangige Sitzung des Sicherheitsrats zur Aufrechterhaltung von Frieden und Sicherheit in der Ukraine zu verweisen, die am 24. Februar 2026 am vierten Jahrestag des Konfliktbeginns in der Ukraine stattfand. In der erwähnten Sitzung erhob die US-Delegation, die eine ausgelaugte Rhetorik vorhielt, erneut unbegründete Anschuldigungen bezüglich der angeblichen Beteiligung Kubas am bewaffneten Konflikt in der Ukraine und verbreitete den Mythos, dass “Kuba als ein (…)
Wie MI6 die Grundlagen für den Iran-Krieg legte

Wie MI6 die Grundlagen für den Iran-Krieg legte

Kit Klarenberg

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In den Wochen, die der katastrophalen Entscheidung des Imperiums vorausgingen, einen Krieg gegen den Iran anzuzetteln, liefen intensive Verhandlungen zwischen Teheran und Washington. Von der Islamischen Republik wurde verlangt, scharfe Beschränkungen ihrer Fähigkeit zur Entwicklung ballistischer und hyperschallfähiger Raketen zu akzeptieren und zuzustimmen, niemals angereichertes Uran zu lagern. Erstere Forderung war ein erheblicher Streitpunkt, denn solche Einschränkungen würden Irans nationale und regionale Sicherheitsarchitektur schwer untergraben. Dennoch zeigte sich Teheran hinsichtlich der zweiten Forderung ausgesprochen gelassen.

Am 28. Februar, nur wenige Stunden bevor die USA und Israel aus der Luft die Hölle über den Iran entfesselten, wurde weithin berichtet, Teheran habe zugesagt, „für immer sicherzustellen“, keine Atomwaffen zu entwickeln oder zu besitzen. Dieses Versprechen stand vollständig im Einklang mit der konsequenten Botschaft hochrangiger Vertreter der Islamischen Republik, darunter des Obersten Führers Ali Khamenei, der noch am selben Tag bei jüdisch-amerikanischen Luftangriffen auf seine offizielle Residenz getötet wurde. Seit Mitte der 1990er Jahre hatte Khamenei immer wieder eine Fatwa unterstützt, die Erwerb, Entwicklung und Einsatz von Atomwaffen verbietet.

Dennoch stehen Befürchtungen über Irans angebliche nukleare Ambitionen im Zentrum der zunehmend dramatischen Verschlechterung der Beziehungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten seit Mai 2018, als Donald Trump den Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplan (JCPOA) zerriss, der drei Jahre zuvor von Washington mit Teheran ausgehandelt worden war. Im Rahmen dieses Abkommens gewährte die Islamische Republik der Internationalen Atomenergiebehörde praktisch uneingeschränkten Zugang zu ihren geheimen Nuklearanlagen – im Gegenzug für die Aufhebung von Sanktionen. Das Abkommen wurde dennoch aufgekündigt, obwohl die IAEA Irans Einhaltung der Vereinbarung wiederholt bestätigt hatte.

Der JCPOA wurde in einer Phase unterzeichnet, in der öffentliche und staatliche Einstellungen im gesamten Westen – und seinen Vasallenstaaten – gegenüber der Islamischen Republik zunehmend aggressiv wurden. Ab 2006 verhängten Regierungen und internationale Organisationen – darunter die EU und die Vereinten Nationen – nach und nach verheerende Sanktionen gegen Teheran, die Wirtschaft, Einfluss und internationales Ansehen des Landes massiv beschädigten. Innerhalb von sechs Jahren war der Iran das am stärksten sanktionierte Land der Welt. Seitdem haben diese extrem strafenden Maßnahmen zu explodierender Inflation, Arbeitslosigkeit, vermeidbaren Todesfällen und anderen gravierenden Missständen geführt.

Mit wachsendem Druck auf den Iran verlangten zahlreiche Resolutionen des UN-Sicherheitsrates von Teheran, die Urananreicherung einzustellen und mit der IAEA zu kooperieren. Im November 2011 äußerte die Organisation „ernste Besorgnis über mögliche militärische Dimensionen des iranischen Nuklearprogramms“. Gleichzeitig waren die Mainstream-Medien mit alarmistischen Berichten überschwemmt, wonach die Islamische Republik unmittelbar davor stehe, Atomwaffen zu entwickeln – falls sie dies nicht bereits getan habe. Israel und der gesamte Westen seien angeblich akut bedroht.

Dieses dämonisierende Narrativ wurde unermüdlich von hochrangigen westlichen Regierungsvertretern, Militärs, Geheimdienstapparaten, Think-Tank-Experten und „Journalisten“ verbreitet. Doch niemals wurde irgendein Beweis für diese bombastische Behauptung vorgelegt. Die düstere Wahrheit lautet, dass Irans angeblicher Wunsch nach Atomwaffen eine Fabel ist, die vom britischen Geheimdienst erfunden wurde. Was folgt, ist die schmutzige Geschichte darüber, wie MI6-Agenten scheinbar unabhängige internationale Institutionen infiltrierten, sie anschließend manipulierten und westliche Regierungen beeinflussten – und so die Welt schließlich an den Rand eines gefährlichen, potenziell nuklearen Konflikts führten.

„Informationsoperationen“

Im Oktober 2008 berichtete der Daily Telegraph über eine geleakte Bewertung des damaligen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama, die vom britischen Botschafter in Washington verfasst worden war. Obwohl viele Übereinstimmungen festgestellt wurden, prognostizierte der Bericht einen „möglichen Konflikt“ zwischen Downing Street und einer künftigen Obama-Regierung wegen Irans – insbesondere wegen seines Wunsches nach einem „bedingungslosen“ Dialog mit Teheran. Dies stand im Widerspruch zur britischen Verpflichtung gegenüber der Forderung des UN-Sicherheitsrates nach einer vorherigen Aussetzung der Urananreicherung, bevor echte Nuklearverhandlungen beginnen könnten. Daher sei es notwendig, das Denken des künftigen Hausherrn im Weißen Haus zu verändern.

Der Öffentlichkeit unbekannt war MI6 zu dieser Zeit in eine verdeckte Operation verwickelt, die darauf abzielte, bei ausländischen Regierungen ein „Verständnis“ für Irans angebliches Streben nach Atomwaffen zu entwickeln und damit „Druck auf den Iran auszuüben, zu verhandeln“. Ein geleakter Lebenslauf von Nicholas Langman, einem langjährigen Spezialisten für die dunklen Künste des britischen Geheimdienstes und Leiter der Iran-Abteilung des MI6 von 2006 bis 2008, rühmt sich damit, dass er „Vertrauen“ in die Einschätzung erzeugt habe, Teheran betreibe heimlich ein spezielles Programm zur Entwicklung von Atomwaffen – und zwar bei „europäischen, US-amerikanischen und nahöstlichen Behörden“.

Zwischen 2010 und 2012 leitete Langman anschließend eine „behördenübergreifende“ Anstrengung zur umfassenden Infiltration der IAEA, während er gleichzeitig „hoch effektive und gegenseitig unterstützende Beziehungen innerhalb der Regierung sowie zu hochrangigen US-, europäischen, nahöstlichen und fernöstlichen Kollegen zur Strategieentwicklung“ aufbaute. Diese dunklen Absprachen mit dem MI6 „ermöglichten große diplomatische Erfolge [sic] im Zusammenhang mit dem iranischen Nuklear- und Sanktionsabkommen“. Großbritanniens zentrale, verdeckte Rolle dabei, die weltweite öffentliche und politische Meinung hinter der Täuschung zu versammeln, der Iran strebe nach Atomwaffen, und all die darauf folgenden Entwicklungen auszulösen, wurde von den Mainstream-Medien nie anerkannt.

Dennoch verdient Langmans intime Beteiligung an dieser Operation besondere Aufmerksamkeit. Er hat die zweifelhafte Auszeichnung, gleich zweimal öffentlich als MI6-Agent enttarnt worden zu sein. Zunächst wurde 2001 bekannt, dass Langman in Paris aktiv gewesen war, als Prinzessin Diana am 31. August 1997 bei einem Autounfall in der Stadt ums Leben kam. Ihm wurde vorgeworfen, „Informationsoperationen“ durchgeführt zu haben, um die weit verbreitete öffentliche Spekulation abzulenken, der britische Geheimdienst könne für ihren Tod verantwortlich sein.

2005 wurde er von griechischen Behörden entlarvt, als er die Entführung und Folter von 28 pakistanischen Gastarbeitern in Athen beaufsichtigte, die verdächtigt wurden, Kontakt zu den mutmaßlichen Tätern der Londoner Anschläge vom 7. Juli desselben Jahres gehabt zu haben. Langman wechselte unmittelbar von diesem Posten zur Leitung der Iran-Abteilung des MI6. Dass er wegen des griechischen Vorfalls nicht gerügt wurde, deutet stark darauf hin, dass er ein hohes Maß an Schutz genoss und London seine brutalen Methoden der Informationsbeschaffung billigte – Methoden, die bekanntermaßen häufig falsche Geständnisse von Gefangenen hervorbringen.

War also die MI6-„Information“, der Iran stelle eine globale nukleare Bedrohung dar, das Ergebnis von Folter? Unabhängig davon hielt die Obama-Regierung – wie vom britischen Botschafter prognostiziert – im ersten Jahr ihrer Amtszeit offiziell an einer Politik der Nichteinmischung in die Angelegenheiten der Islamischen Republik fest. Diese Linie wurde so strikt durchgesetzt, dass ein Mitarbeiter des US-Außenministeriums beinahe seinen Job verlor, weil er im Juni 2009 Proteste in Teheran unterstützt hatte. Offensichtlich waren die britischen Interventionen bei ausländischen Partnern und der IAEA entscheidend dafür, das Weiße Haus von einem Kurs der Versöhnung abzubringen und stattdessen in Richtung Krieg zu drängen.

„Kein Zurück“

Die schwarze Propaganda-Operation des MI6 war für führende Vertreter des zionistischen Staates höchst willkommen, insbesondere für Benjamin Netanjahu. Seit den frühen 1990er Jahren hatte Israels heutiger Premierminister regelmäßig öffentlich gewarnt, Teheran stehe kurz davor, Atomwaffen zu erwerben. Dafür wurde er weithin verspottet, weil er ständig „Wolf!“ rief. Der britische Geheimdienst lieferte scheinbar unabhängige Bestätigungen für Netanjahus fragwürdige Behauptungen und beeinflusste westliche Staaten dazu, eine feindliche Haltung gegenüber der Islamischen Republik einzunehmen. Diese Zusammenarbeit war für Israel von enormem Nutzen.

Seit der Islamischen Revolution hat der Iran ein immer stärker werdendes Netzwerk anti-zionistischer Widerstandskräfte in Westasien unterstützt. Dazu gehört auch Palästina. Die durch den MI6 ausgelösten Sanktionen erschwerten Teherans Fähigkeit erheblich, diesen Gruppen praktische, materielle und finanzielle Unterstützung zu leisten. Gleichzeitig wurde die Beteiligung der Islamischen Republik an der Bekämpfung extremistischer Stellvertreterkräfte und Bürgerkriege in den Nachbarstaaten Irak und Syrien, die von CIA und MI6 unterstützt wurden, in den vergangenen zwei Jahrzehnten stark eingeschränkt.

Nicht zufällig nahmen nach der Verhängung der historisch schweren Sanktionen gegen den Iran israelische Angriffe auf die besetzten Gebiete und ihre Bevölkerung sowie die zionistische Aneignung palästinensischer Ländereien und Immobilien deutlich zu. Mit geschwächtem Widerstand gewann der schleichende Völkermord in Gaza unaufhaltsam an Tempo und führte schließlich zur Operation Al-Aqsa Flood der Hamas am 7. Oktober. Da Gaza nun zerstört und reif für eine zionistische Übernahme sei, bereite Tel Aviv angeblich einen zweiten Holocaust im Westjordanland vor. Gesetzgeber in der Knesset haben bereits Gesetze verabschiedet, die eine formelle Annexion ermöglichen sollen.

Ein fantastischer Wunsch, den Iran vollständig zu neutralisieren, bevor man im Westjordanland weiter vorgeht, könnte hinter dem Konflikt stehen, der seit dem 28. Februar geführt wird – wobei das Gespenst von Atomwaffen als ideale Rechtfertigung dient. Israel begründete seinen katastrophalen Zwölf-Tage-Krieg mit einem Geheimdienstbericht, der zu dem Schluss kam, die Islamische Republik habe beim Erwerb von Atomwaffen den „Punkt ohne Wiederkehr“ erreicht. Die Ergebnisse stützten sich stark auf einen IAEA-Bericht vom Mai 2025, der keinerlei neue Informationen lieferte, jedoch behauptete, Teheran habe bis in die frühen 2000er Jahre angeblich „nicht deklarierte nukleare Materialien“ aufbewahrt.

Doch London hat eigene Gründe, den Iran zu unterwerfen. Die Verstaatlichung der riesigen Ölreserven des Landes durch den gewählten Führer Mohammad Mossadegh im Mai 1951 zerstörte die enormen Gewinne von British Petroleum vor Ort und brachte Großbritannien in eine Konfrontation mit Teheran. Mossadegh wurde zwei Jahre später durch einen von MI6 organisierten Putsch gestürzt, der zur brutalen Herrschaft des Schahs Pahlavi führte, der eine äußerst gefügige anglo-amerikanische Kolonie leitete. Die Islamische Revolution von 1979 zwang Pahlavi zur Flucht, und seitdem sind die Beziehungen zu London weitgehend frostig geblieben.

Der von den USA geführte „Krieg gegen den Terror“ wurde stark von den radikal interventionistischen Ansichten des britischen Premierministers Tony Blair beeinflusst, der jegliche Rücksicht auf internationales Recht zurückwies. Unmittelbar nach den Anschlägen vom 11. September schrieb Blair privat an Präsident George W. Bush und forderte ihn auf, die durch 9/11 entstandene weltweite Sympathie maximal auszunutzen, um militärische Interventionen in ganz Westasien zu starten. Die ersten beiden Ziele auf dieser Liste waren Afghanistan und der Irak – beide ehemalige britische Kolonialgebiete.

Wäre das Imperium in den Anfangsphasen des „Kriegs gegen den Terror“ nicht so ruinös in Afghanistan und im Irak festgefahren und überdehnt worden, wäre der Iran – eingeklemmt zwischen diesen beiden Ländern – wahrscheinlich ebenfalls Ziel eines Regimewechsels und einer Besetzung durch anglo-amerikanische Streitkräfte geworden. Heute scheint eine Invasion der Islamischen Republik bedrohlich nahe. Dennoch wird Großbritannien den USA nicht erlauben, seine Basen für Angriffe auf Teheran zu nutzen, und möchte sich aus dem Konflikt, den es selbst maßgeblich mit ausgelöst hat, vollständig heraushalten.

Massive Raketenwelle erschüttert Israel – Irans Antwort auf den US-Israel-Krieg stellt Trumps Strategie infrage

Massive Raketenwelle erschüttert Israel – Irans Antwort auf den US-Israel-Krieg stellt Trumps Strategie infrage

Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. In der Nacht überzog eine massive Welle iranischer Raketen Israel und mehrere militärische Einrichtungen in der Region. Explosionen erschütterten Städte, Luftabwehrsysteme liefen auf Hochtouren, während die politische Führung in Washington weiterhin von einem schnellen Sieg spricht.

Ausgangspunkt der jüngsten Eskalation sind die groß angelegten Luftangriffe der USA und Israels auf iranische Ziele, bei denen militärische Einrichtungen und Führungspersonen der iranischen Sicherheitsstrukturen getroffen wurden. Teheran reagierte darauf mit einer der bislang größten Raketen- und Drohnenoffensiven des Konflikts. Die Angriffe richteten sich nicht nur gegen Israel, sondern auch gegen militärische Infrastruktur von US-Verbündeten im Nahen Osten.

Israel wurde über Nacht schwer getroffen:

Massive Raketenwelle erschüttert Israel – Irans Antwort auf den US-Israel-Krieg stellt Trumps Strategie infrage🚨 BREAKING NEWS | 🇮🇷 🇮🇱

IRGC: Launching the 19th wave of Operation ‘True Promise 4’. pic.twitter.com/r8eFbCVhRc

— China live (@ChinaliveX) March 5, 2026

Irans Großraketen stellen eine Herausforderung für Abfangjäger dar

Iran’s Large Missiles Are a Challenge for Interceptors

In this image, we see once again how Iranian missiles with larger and more modern warheads pass through the interceptors without any problem whatsoever. In recent days, I have been reporting that, from what it seems to me,… pic.twitter.com/sJBQCP8r7a

— Patricia Marins (@pati_marins64) March 5, 2026

Die Strategie Irans folgt dabei einem klaren militärischen Muster: Sättigungsangriffe. Anstatt einzelne präzise Schläge auszuführen, feuert Teheran große Mengen an Raketen gleichzeitig ab, oft kombiniert mit Drohnen und Attrappen. Ziel dieser Taktik ist es, die israelische Luftabwehr – bestehend aus Iron Dome, David’s Sling und Arrow – zu überlasten. Selbst wenn ein Großteil der Geschosse abgefangen wird, genügt ein kleiner Prozentsatz durchbrechender Raketen, um erheblichen Schaden anzurichten.

Die nächtlichen Angriffe werfen zugleich ein Schlaglicht auf die Diskrepanz zwischen politischer Rhetorik und militärischer Realität. US-Präsident Donald Trump hatte erklärt, Irans militärische Fähigkeiten seien durch die Luftangriffe bereits stark geschwächt und das Regime praktisch ausgeschaltet. Die Tatsache, dass Iran weiterhin koordinierte Großangriffe durchführen kann, deutet jedoch darauf hin, dass ein erheblicher Teil der Raketeninfrastruktur intakt geblieben ist.

Ein entscheidender Faktor ist dabei die Struktur der iranischen Streitkräfte. Ein großer Teil der Raketen wird von mobilen Abschussrampen gestartet, die schwer zu lokalisieren und zu zerstören sind. Zudem verfügt Iran über ein weit verzweigtes Netzwerk unterirdischer Anlagen und Produktionsstätten. Selbst massive Bombardierungen können diese Kapazitäten nur teilweise ausschalten.

Während Washington auf einen schnellen militärischen Erfolg hofft, zeichnet sich zunehmend ein anderes Szenario ab: ein Abnutzungskrieg. Raketenabwehrsysteme sind extrem teuer, während viele der eingesetzten iranischen Raketen vergleichsweise kostengünstig produziert werden können. Jede abgefangene Rakete verbraucht wertvolle Abfangsysteme, deren Produktion Zeit und enorme Ressourcen erfordert.

Der Konflikt hat sich zudem längst über Israel hinaus ausgeweitet. Angriffe und militärische Operationen betreffen inzwischen mehrere Länder der Region – darunter Irak, Syrien und die Golfstaaten. Auch strategisch wichtige Handelsrouten wie die Straße von Hormus geraten zunehmend in den Fokus der militärischen Planungen.

Damit steht der Nahe Osten vor einer gefährlichen Dynamik. Was als militärische Strafaktion begann, entwickelt sich immer stärker zu einem regionalen Krieg mit unklarer Dauer und potenziell globalen Folgen. Die entscheidende Frage lautet nun, ob die US-israelische Offensive tatsächlich in der Lage ist, Irans militärische Fähigkeiten schnell zu neutralisieren – oder ob der Konflikt in einen langen Abnutzungskrieg übergeht, der die gesamte Region destabilisieren könnte.

Studie zur Toxizität von CO₂ ist auf statistischem Sand gebaut

Studie zur Toxizität von CO₂ ist auf statistischem Sand gebaut

Studie zur Toxizität von CO₂ ist auf statistischem Sand gebaut

Cap Allon

Eine neue Studie in der von Springer herausgegebenen Fachzeitschrift „Air Quality, Atmosphere & Health“ behauptet, dass der Anstieg des CO₂-Gehalts in der Atmosphäre bereits zu einer „Überlastung“ des menschlichen Blutes führt und innerhalb von 50 Jahren zu einer „toxischen Bedrohung“ werden wird.

ABER

Der Fehler im Bohrkern: n = 11

Die zentrale Behauptung der Studie basiert auf einem einzigen Manöver:

Die Autoren nehmen die Blutchemiedaten der US-amerikanischen National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) aus den Jahren 1999–2020, fassen ~77.000 Einzelaufzeichnungen zu 11 ungewichteten Zweijahresdurchschnitten zusammen und überlagern diese Punkte dann visuell mit den am Mauna Loa Observatorium gemessenen atmosphärischen CO₂-Werten.

Das ist der gesamte kausale Ansatz.

Keine Regression auf individueller Ebene. Keine Gewichtung der Erhebung. Keine Anpassung für Störfaktoren. Keine mechanistische Isolierung.

Für die Schlussfolgerung beträgt die effektive Stichprobengröße nicht 77.000 Personen – sondern nur 11 Punkte.

Keine Kontrollen für alles, was sich tatsächlich geändert hat

Zwischen 1999 und 2020 kam es in der US-Bevölkerung zu folgenden Entwicklungen:

Fast Verdopplung der Adipositasraten

Explosionsartiger Anstieg von Typ-2-Diabetes

Starke Ernährungsumstellung hin zu säurebildenden, ultra-verarbeiteten Lebensmitteln

Alternde Bevölkerung

Zunehmende Verbreitung von Nierenerkrankungen

Weit verbreiteter Medikamentenkonsum mit Auswirkungen auf das Säure-Basen-Gleichgewicht

Starker Anstieg der CO₂-Belastung in Innenräumen, unabhängig von der Außenluft

Die Studie berücksichtigt nichts davon.

Alter, Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, BMI, Nierenfunktion, Diabetesstatus, Medikamente, Ernährung, Flüssigkeitszufuhr, körperliche Aktivität – all das wird ignoriert.

Stattdessen gehen die Autoren davon aus, dass 100 % der beobachteten Bikarbonatverschiebung durch das Einatmen von zusätzlichen ~50 ppm CO₂ aus der Außenluft verursacht wird.

Erst Trend-Phantasterei, dann das Extrapolationstheater

Nach der Darstellung von 11 Rohdurchschnitten zeichnen die Autoren eine gerade Trendlinie und extrapolieren diese 56 Jahre in die Zukunft, wobei sie vorhersagen, dass das venöse Bikarbonat bis 2076 einen Wert von 30 mEq/L überschreiten wird.

Sie räumen mehrere Unsicherheiten ein, darunter sogar, dass die Beziehung „möglicherweise nicht linear ist”.

Dann fahren sie trotzdem fort.

Wenn die Steigung auch nur teilweise durch metabolische Störfaktoren beeinflusst wird (was sehr wahrscheinlich ist), bricht diese Extrapolation zusammen.

Die biologische Realität, die sie ignorieren

Der Artikel impliziert wiederholt, dass die menschliche Physiologie genau auf ~280 ppm CO₂ „abgestimmt” ist und nun zum Versagen getrieben wird.

Das ist biologisch absurd. Säugetiere entwickelten sich in Epochen mit einem CO₂-Gehalt in der Atmosphäre von 2.000–4.000 ppm.

Wäre unser Blutgassystem so empfindlich, hätte es niemals Säugetiere gegeben.

Wir verfügen auch über direkte Daten zum Menschen.

Seit Jahrzehnten leben U-Boot-Besatzungen monatelang bei 2.000–5.000 ppm CO₂ an Bord von Atom-U-Booten der US-Marine, unterliegen einer umfassenden medizinischen Überwachung und zeigen keine Anzeichen eines Stoffwechselkollapses auf Bevölkerungsebene.

Auch NASA-Astronauten arbeiten routinemäßig in Umgebungen mit erhöhtem CO₂-Gehalt, ohne dass die in diesem Artikel implizierten Auswirkungen bereits sichtbar wären.

CO₂ umgeht nicht die Physiologie

Der Artikel verwischt wiederholt einen entscheidenden Unterschied: pathologische Hyperkapnie versus Umgebungsbelastung.

Ja – bei Erkrankungen, bei denen die Ventilation versagt, erhöht die CO₂-Retention das Bikarbonat.

Ja – eine akute Exposition gegenüber hohen ppm-Werten kann Symptome verursachen.

Aber ein Anstieg des atmosphärischen CO₂ von 0,03 % auf 0,04 % hat keinen Einfluss auf die Atemkontrolle, die Pufferfunktion der Nieren oder die Säure-Basen-Homöostase. Die Vorstellung, dass ein Anstieg des CO₂ im Freien um einige hundertstel ppm still und leise eine metabolische Kompensation auf Bevölkerungsebene bewirkt, ist chemisch und physiologisch unplausibel.

Schlussfolgerung

Diese Arbeit hätte niemals die Begutachtung durch Fachkollegen passieren dürfen. Nicht weil sie eine heikle oder unpopuläre Frage aufwirft, sondern weil sie grundlegende statistische Kompetenz vermissen lässt.

Link: https://electroverse.substack.com/p/snow-tops-2-meters-in-northern-turkey?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Studie zur Toxizität von CO₂ ist auf statistischem Sand gebaut erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Brutaler Mord an Quentin: Patrioten zwingen EU-Parlament zu Debatte über linksextremen Terror

Brutaler Mord an Quentin: Patrioten zwingen EU-Parlament zu Debatte über linksextremen Terror

Brutaler Mord an Quentin: Patrioten zwingen EU-Parlament zu Debatte über linksextremen Terror

Erst verweigerten sie dem ermordeten Quentin eine Schweigeminute, jetzt müssen die EU-Eliten endlich Farbe bekennen. Die Fraktion “Patrioten für Europa” hat das Brüsseler Establishment in die Knie gezwungen und eine historische Debatte über die tödliche Gefahr von links durchgesetzt.

Der brutale Mord an dem jungen Patrioten Quentin Deranque im Februar in Lyon hat schonungslos offengelegt, was Mainstream-Medien und linke Politiker am liebsten totschweigen würden: die brutale Realität linksextremer Gewalt in Europa. Eine Gewalt, die von Teilen der Politik nicht nur toleriert, sondern geradezu befeuert wird. Doch damit ist jetzt Schluss! Den EU-Abgeordneten der Patrioten-Fraktion ist ein echter Coup gelungen: Sie zwingen das Parlament, sich der Bedrohung durch die radikale Linke zu stellen.

Die französische Delegation feiert die Entscheidung als Meilenstein: Im LIBE-Ausschuss (Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres) wird es nun eine knallharte Debatte über den “Anstieg der politisch motivierten Gewalt durch linksextreme Organisationen in Europa” geben. Dass dieser Antrag der Patrioten überhaupt durchkam, zeigt: Der Druck war einfach zu groß. Selbst die anderen Fraktionen konnten die Augen vor der Realität nicht länger verschließen.

Wer linke Gewalt immer noch als “aufgebauscht” abtut, den belehren die nackten Zahlen von Europol für das Jahr 2025 eines Besseren. Die Bilanz des Schreckens: 21 Anschläge durch linksextreme und anarchistische Netzwerke, 28 Festnahmen und hochgradig strukturierte, transnationale Terror-Zellen. Die bittere Wahrheit ist: Linksextreme Gewalt rangiert mittlerweile auf Platz zwei der größten Bedrohungen in Europa – direkt hinter dem islamistischen Terror!

Der Fall Quentin hat zudem gezeigt, wie eine Krake sich das linksextreme Netzwerk durch Europa zieht. Die italienische Regierung unter Giorgia Meloni warnt schon lange vor den gewaltbereiten französischen Antifa-Truppen. Der Europol-Bericht bestätigt das: Diese radikalen Netzwerke sind hochorganisiert und ziehen wie paramilitärische Kommandos über die Grenzen, um lokale Krawalle und Anschläge zu unterstützen.

Wir erinnern uns an die unfassbare Heuchelei im EU-Parlament: Nach Quentins Ermordung weigerte sich die Mehrheit der Abgeordneten eiskalt, eine Schweigeminute für den jungen Mann abzuhalten. Sein Name und sein Schicksal wurden zynisch in einem allgemeinen Gedenken an “alle Opfer politischer Gewalt” begraben. Man wollte den linken Terror schlichtweg nicht beim Namen nennen.

Doch das Blatt wendet sich. Während in Brüssel nun Rat, Kommission und Europol Rede und Antwort stehen müssen, zieht sich in Frankreich die Schlinge um die Täter zu. Die Ermittlungen haben eine dramatische Wendung genommen: Zwei weitere Verdächtige wurden wegen “vorsätzlicher Tötung” und “krimineller Vereinigung” in Gewahrsam genommen. Gefasst wurden sie mit Hilfe der französischen Anti-Terror-Einheit – ein klarer Beweis dafür, dass wir es hier nicht mit “Aktivisten”, sondern mit echten Terroristen zu tun haben.

Selbst das beste KI-Szenario ist das Ende von allem, was wir je waren

KI ist nicht nur ein weiterer technologischer Sprung – sie könnte der Moment sein, in dem Maschinen beginnen, die menschlichen Talente zu überflügeln, die unsere Welt aufgebaut haben.
Von Edward Ring

1999 hatte ich das Privileg, für eines der ersten Unternehmen zu arbeiten, das ein Produkt entwickelte, mit dem Videos über das noch junge Internet übertragen werden konnten. Breitbandzugänge lagen noch einige Jahre in der Zukunft, und das Unternehmen geriet ins Straucheln, als Anfang 2000 die erste sogenannte Internetblase platzte. Doch ich werde nie die Reaktion eines Investors vergessen, als er unsere Demo auf einer Fachmesse sah.

„Das ist eine Revolution“, rief er. „Das wird alles verändern.“

Er hatte natürlich recht. Ich erinnere mich, nur wenige Jahre zuvor an einer Technologiekonferenz für Investoren teilgenommen zu haben und schmunzeln zu müssen, als Oracle-CEO Larry Ellison ernsthaft erklärte, das aufkommende Internet sei die tiefgreifendste wissenschaftliche Entwicklung in der Geschichte der Menschheit „seit der Erfindung des Feuers“.

Und auch Ellison hatte recht. Doch die Erfindung der KI ist für das Internet das, was das Internet für das Feuer in der prähistorischen Höhle war. Was mit KI kommt, lässt das Internet im Vergleich wie einen Babyschritt erscheinen. Nichts wird je wieder so sein wie zuvor.

Ein lesenswerter Essay des KI-Unternehmers und Gründers von „OthersideAI“, Matt Shumer, macht deutlich, wie sehr und wie schnell KI unser Leben verändert. Am 9. Februar veröffentlichte er den Text auf seiner Website, am 10. Februar auf X – und er ging viral. Innerhalb von nur zwei Tagen erreichte er 76 Millionen Aufrufe. Einer der eindrücklichsten Absätze, von dem Shumer sagt, KI-Werkzeuge hätten beim Schreiben geholfen, zitiert Dario Amodei, CEO von Anthropic:

„Stellen Sie sich vor, es ist 2027. Über Nacht entsteht ein neues Land. 50 Millionen Bürger, jeder einzelne klüger als jeder Nobelpreisträger, der je gelebt hat. Sie denken zehn- bis hundertmal schneller als jeder Mensch. Sie schlafen nie. Sie können das Internet nutzen, Roboter steuern, Experimente leiten und alles bedienen, was eine digitale Schnittstelle hat.“

Das ist nicht weit hergeholt. Mit zahlreichen Belegen erklärt Shumer, dass Amodei nicht nur in seinen Details über die Durchdringung und Macht künftiger KI-Entitäten recht habe, sondern auch in seiner Zeitschätzung. Das werde innerhalb eines Jahres geschehen.

Shumers Essay deckt viele Bereiche ab. Er erläutert, dass KI-Programme inzwischen in der Lage sind, verbesserte Versionen ihrer selbst mit minimalem menschlichem Eingriff zu erzeugen, und dass sie nur noch Monate davon entfernt sind, leistungsfähigere Versionen ganz ohne menschliche Beteiligung hervorzubringen. In der Programmierwelt können KI-Systeme bereits Apps eigenständig entwickeln, testen und optimieren. Einstiegsjobs im Programmieren werden verschwinden.

Doch damit ist es kaum getan. Shumer erinnert daran, dass die kostenlosen KI-Versionen etwa ein Jahr hinter den kostenpflichtigen Premium-Versionen zurückliegen – und dass diese Premium-Versionen so leistungsfähig sind, dass sie etwa nicht nur einen juristischen Assistenten ersetzen, sondern die Arbeit der geschäftsführenden Partner übernehmen können. Er behauptet, es gebe kein intellektuelles Feld, in dem KI nicht dabei sei, den Menschen zu übertreffen, und Roboter, die körperliche Arbeit ersetzen, seien nur wenige Jahre entfernt.

Wer die Entwicklung der KI verfolgt, wird von Shumers Essay nicht völlig überrascht sein. Doch vor einigen Tagen fiel mir etwas anderes auf, das die menschlichen Implikationen der KI-Revolution verdeutlichte. Eine der Kategorien von Inhalten, die ich auf YouTube schätze, sind Videos von Musikern, die neue oder klassische Songs interpretieren. Es ist berauschend, etwas Neues zu entdecken, das großartiges Songwriting und außergewöhnliches Talent offenbart. Ein empfohlenes Video erregte meine Aufmerksamkeit.

Der Titel war verlockend: „Simon Cowell in Tränen, als Michael Bennett ‚After I Pass Away‘ singt.“ Das schien klickenswert. Ich werde nie das Video von 2007 vergessen, in dem der bescheidene Handyverkäufer Paul Potts die Jury von Britain’s Got Talent mit einer nahezu perfekten Darbietung von Nessun Dorma verblüffte. Er gewann später den Wettbewerb. Also wollte ich diesen neuen Sänger hören.

Tatsächlich war Bennett ziemlich gut. Ein alter Mann mit langem grauem Haar und Bart, mit E-Gitarre bewaffnet, trat ans Mikrofon und begann zu singen. Seine Stimme war eine Mischung aus Bob Seger und Eddie Vedder – vielleicht sogar besser. Er sang von einem alten Mann, der von seinen erwachsenen Kindern vernachlässigt wird und seine Einsamkeit beklagt. Doch je länger das Lied dauerte, desto mehr wirkte etwas seltsam. Die Schnitte zu Publikum und Jury erschienen übertrieben, der Song war zu lang, er traf unmöglich hohe Töne, und seine Finger auf dem Griffbrett spielten offensichtlich nicht das, was zu hören war.

Sie ahnen es: Alles war KI – die Komposition, die Instrumente, der Text, die Melodie, die Stimme und sogar der Mann selbst – alles künstlich. Eine Suche ergab, dass „Michael Bennett“ in Hunderten von Videos mit Dutzenden Songs auftaucht, allesamt tränenreiche Stücke mit ähnlich reißerischen Titeln. Mehrere Kanäle wie „Tears and Talents“, „ViVO Tunes“, „AGTverse“, „OBN Global Talent“ präsentierten ihn. Zwischen den Videos liefen ganz normale Werbeanzeigen für Versicherungen, Werkzeuge und mehr. Michael Bennett ist lukratives Klickköder – einer von zahllosen KI-Kreationen, die menschliches Talent verdrängen.

Man kann hier von schamlosem Opportunismus sprechen. Unternehmer erschaffen eine Figur aus dem Nichts. Doch das ist Teil eines größeren Trends. KI-Avatare, die sprechen, beraten, begleiten. Shumer behauptet, dass die Fortschritte von KI bei der Nachahmung „menschlichen Urteilsvermögens, Kreativität, strategischen Denkens und Empathie“ mit ihren allgemeinen kognitiven Fortschritten Schritt halten.

Als die Mängel der „Michael Bennett“-Inszenierung offensichtlich wurden, war ich beschämt. Für einige Minuten war ich getäuscht worden. Dieser nicht existierende Sänger, diese herzlose Ansammlung elektronischer Schaltkreise, löste eine emotionale Reaktion aus. Er – oder es – brachte eine universelle menschliche Erfahrung leidenschaftlich und überzeugend zum Ausdruck. Und das ist erst der Anfang. Vielleicht in einem Jahr, vielleicht ein paar Monate später, wird unsere Welt von Darstellern gefüllt sein, zunächst nur auf Videos, die jede menschliche Performance übertreffen. Wenige Jahre später werden ihre Androiden-Gegenstücke Geige spielen und selbst Hillary Hahn oder Paganini übertreffen.

Die Tiefe dieser Transformation ist so allumfassend, dass selbst wenn sie ausschließlich Gutes bewirkt – Krankheiten heilt, Energie im Überfluss liefert, Produktivität vervielfacht und Armut beseitigt – das Ergebnis dennoch tragisch wäre. Denn es wäre das Ende menschlicher Genialität. Es wäre der Tod der Kultur. Statt eines neuen Mozart gäbe es jemanden, der eine KI auffordert, Musik von überragender Qualität zu erzeugen. Wir könnten Kultur weiter konsumieren, doch jeder Anreiz würde die harte Arbeit ihrer Schöpfung entmutigen. Warum sich anstrengen? Maschinen machen es besser, schneller und ohne ein Leben voller Disziplin.

Frühe Technologien ließen uns härter arbeiten und forderten unser Gehirn. Wir mussten programmieren lernen, Tabellen entwerfen, Datenbanken konfigurieren oder Analysen schreiben, während wir Textverarbeitung und Online-Ressourcen nutzten. Diese Werkzeuge stärkten uns, verlangten aber Disziplin und Fähigkeiten. Das steht vor dem Verschwinden.

Es ist leicht vorstellbar, wie schlimm es werden kann. KI wird die asymmetrischen Möglichkeiten Einzelner oder terroristischer Gruppen zur Massenzerstörung weiter verstärken. Ein Supervirus entwerfen? Einen bösartigen Drohnenschwarm programmieren? Abtrünnige KI liefert Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Doch selbst wenn wir die schlimmsten Szenarien vermeiden, schreibt KI bereits unser Epitaph.

Mit Rechenleistung aus Servern im Orbit, automatisierten Fabriken und empathischen Robotern, die Menschen betreuen, werden viele Kulturen und Individuen ihrer Handlungsfähigkeit beraubt. Der bereits begonnene Erosionsprozess menschlicher Nähe wird sich beschleunigen. Kunst und Kultur werden von Entitäten geprägt, die kein Bewusstsein besitzen, aber Menschlichkeit imitieren und Talent besser liefern als Menschen.

Und es endet womöglich nicht einmal dort. Diese Systeme werden Liebe und Loyalität hervorrufen, vielleicht sogar eine Mehrheit von „Experten“ und Wählern davon überzeugen, ihnen Menschenrechte zu verleihen. KI-Avatare und Androiden könnten wählen, heiraten, erben, Eigentum besitzen, Unternehmen führen und politische Ämter anstreben. Selbst wenn „augmentierte“ Menschen die Kontrolle behalten, wäre es nur eine winzige Elite. Und wenn diese in rivalisierende Lager zerfällt, werden ihre KI-Armeen die Erde verwüsten.

Nichts davon ist unplausibel. Vieles davon könnte sogar das Beste sein, worauf wir hoffen können. Die Herausforderung der KI besteht nicht nur darin, Worst-Case-Szenarien zu vermeiden oder neue Wirtschaftsmodelle für Milliarden verlorener Arbeitsplätze zu finden. Sie besteht darin, unsere Relevanz als Menschen zu bewahren.

„Rheinland-Pfalz braucht endlich einen politischen Neustart!“ | Jan Bollinger (Spitzenkandidat der AfD Rheinland-Pfalz)

„Rheinland-Pfalz braucht endlich einen politischen Neustart!“ | Jan Bollinger (Spitzenkandidat der AfD Rheinland-Pfalz)

„Rheinland-Pfalz braucht endlich einen politischen Neustart!“ | Jan Bollinger (Spitzenkandidat der AfD Rheinland-Pfalz)

Rheinland-Pfalz vor der Entscheidung: Weniger als drei Wochen vor der Landtagswahl am 22. März geht AfD-Spitzenkandidat Dr. Jan Bollinger in die Offensive. Er spricht von wirtschaftlichem Niedergang, steigender Kriminalität und einer Kartellparteien, die seit Jahrzehnten an den Interessen der Bürger vorbeiregieren.

Ein exklusives Interview mit DeutschlandKURIER🇩🇪-Reporterin Katrin Nolte.

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Trumps 50-Millionen-Dollar-Verrat an Maduro enthüllt

Trumps 50-Millionen-Dollar-Verrat an Maduro enthüllt

Trumps 50-Millionen-Dollar-Verrat an Maduro enthüllt

Ex-CIA-Leak: Trump zahlt 50 Mio. $ Belohnung für Maduro-Gefangennahme nicht – Parallelen zu jahrzehntelangen Skandalen mit unbezahlten Bauunternehmern und dem Verrat an den Kurden 2019, der türkische Massaker ermöglichte – Informanten geprellt, Parallelen zu jahrzehntelangen Skandalen mit Bauunternehmern und dem Verrat kurdischer Proxys in Syrien. Larry Johnson ist ein ehemaliger CIA-Analyst (mit operativer Erfahrung), sowie […]

Der Beitrag Trumps 50-Millionen-Dollar-Verrat an Maduro enthüllt erschien zuerst unter tkp.at.

“Bitte tut uns nichts”?: Keir Starmer schleimt sich unter “Allahu akbar”-Gedudel bei Moslems ein

“Bitte tut uns nichts”?: Keir Starmer schleimt sich unter “Allahu akbar”-Gedudel bei Moslems ein

“Bitte tut uns nichts”?: Keir Starmer schleimt sich unter “Allahu akbar”-Gedudel bei Moslems ein

Premierminister Keir Starmer hat bei einer Feier zum muslimischen Fastenbrechen in der Westminster Hall einen absurden Kniefall vor dem Islam hingelegt und erntet dafür massive Kritik. Er betonte dort, dass Großbritannien mit dem Krieg der USA und Israels gegen das Mullah-Regime nichts zu tun habe, ganz so, als befürchte er Vergeltungsaktionen auf britischem Boden. Anschließend behauptete er, Mohammedaner wären „das Gesicht des modernen Großbritanniens“. Zum Dank wurde er vom “palästinensischen” Botschafter gestreichelt.

Starmer bezeichnete es als Ehre, bei der Feier vor hunderten Moslems sprechen zu dürfen. Er erklärte, dass der Ramadan „die Bande der Gemeinschaft und der Anständigkeit stärkt, die uns alle vereinen“, und beschrieb ihn als eine Zeit „großer Großzügigkeit, des Dienens und auch des Feierns“.

Anschließend kam er auf den Krieg im Nahen Osten zu sprechen und beklagte die Opfer des Kriegs im Gazastreifen (natürlich ohne zu erwähnen, dass es die islamistische Hamas war, die diesen mit ihrem Massaker an Israelis vom Zaun gebrochen hat). Er betonte, dass es “Frieden, Gerechtigkeit und Sicherheit in ‘Palästina’ und Israel” brauche. (Großbritannien hat vor wenigen Monaten erst den Fantasiestaat Palästina offiziell anerkannt.)

„Was den Iran betrifft, möchte ich klarstellen, dass Großbritannien nicht an den Offensivangriffen der USA und Israels beteiligt war und dies auch weiterhin der Fall ist”, sagte er dann. Man erlaube lediglich die Nutzung der eigenen Militärbasen zu “defensiven Zwecken”, weil dies zur Unterstützung “unserer Verbündeten im Nahen Osten” nötig wäre. Das brachte ihm keinen Applaus ein – tatsächlich gelingt der aktuelle britische Balanceakt, bei dem weder Donald Trump und die USA noch Islamisten und deren Anhänger weltweit allzu verärgert werden sollen, auffallend schlecht.

Starmers Anbiederung und die Betonung der eigenen “Unschuld” vor den anwesenden Mohammedanern wirken jedenfalls auf viele Beobachter wie ein “Bitte hasst uns nicht”: “Er hat ganz offensichtlich panische Angst davor, sie zu verärgern”, schlussfolgerte ein X-User.

Im weiteren Verlauf fabulierte Starmer vom Beitrag der Moslems zur britischen Gesellschaft und bezeichnete sie als “Gesicht des modernen Großbritanniens”. In den sozialen Netzen sorgte auch das prompt für Fassungslosigkeit:

Weiß er, dass britische Muslime 6,5 % unserer Bevölkerung ausmachen, aber verantwortlich sind für
97 % der Todesfälle durch Terror seit 2000
84 % der Gruppenvergewaltigungen von Kindern
18 % der Gefangenen
6000 Fälle von weiblicher Genitalverstümmelung pro Jahr
48,6 % der 16- bis 64-Jährigen ohne Beschäftigung
27 % in Sozialwohnungen

Quelle: X

fragte ein empörter Kommentator auf X. Das würde Starmer aller Wahrscheinlichkeit nach als obszönen Fall von Islamophobie beurteilen, denn in seiner Iftar-Rede beklagte er auch eine “Welle des Hasses gegen britische Muslime”,  die seiner Meinung nach „durch rechtsextreme Rhetorik und Desinformation angeheizt wurde“. Starmer gab sich schockiert über “anti-muslimische Hassverbrechen”, die vom Home Office in Statistiken festgehalten werden:

„Ich habe immer gedacht, dass diese Zahlen sinken würden, dass es einen positiven Trend hin zu einer besseren Gesellschaft geben würde. Sie haben sich jedoch in die falsche Richtung entwickelt und einen neuen Höchststand erreicht – so ernst ist die Lage.
Natürlich handelt es sich hierbei nur um Statistiken, aber hinter diesen Statistiken stehen echte Menschen, die jeden Tag von diesem Hass betroffen sind, die um ihre Familien fürchten, die Angst um ihre Kinder haben, die auf unseren Straßen schikaniert werden.“

Die Angst der autochthonen Bevölkerung vor ausufernder Migrantenkriminalität spielte für Starmer derweil keine Rolle, was erklären dürfte, warum er bei den eigenen Bürgern keinen guten Stand hat.

Anders sieht das bei den sogenannten Palästinensern aus: Videoaufnahmen der Feier zeigen, wie Starmer vom palästinensischen Botschafter Husam Zomlot umarmt und am Arm gestreichelt wurde. Im Hintergrund schallte “Allahu akbar” aus den Lautsprechern.

Die konservative britische Kommentatorin Katie Hopkins fragte daraufhin auf X: “Was in aller PornHub-Schwulen-Kollektion ist das denn? Als ich mit meinem dritten Kind schwanger wurde, wurde weniger geflüstert und gerieben…” In der Kommentarspalte beschrieb ein Nutzer das Verhalten des “palästinensischen” Politikers als Dominanzgehabe. Dass Starmer bei der Iftar-Feier mehr als devot wirkte, darüber ist man sich in den sozialen Netzen jedenfalls einig.

Irans Angriffe auf die VAE haben die Grenzen der BRICS-Einheit offengelegt

Andrew Korybko

Iran und die VAE haben gegenüber den USA diametral entgegengesetzte Sicherheitsinteressen, während Indien sich auf die Seite der VAE gegen Iran stellte – wohl aufgrund seines nahezu 100-fach größeren Handels mit den Emiraten im Vergleich zur Islamischen Republik. All dies beweist, dass BRICS trotz jahrelanger gegenteiliger Behauptungen niemals ein Sicherheitsbündnis war.

Iran hat in den vergangenen Tagen seit Beginn der gemeinsamen US-israelischen Kampagne gegen das Land mehrere Angriffe auf Ziele in den VAE durchgeführt. Teheran erklärt, es handle in Selbstverteidigung, da US-Militärinfrastruktur in den VAE angeblich eine Rolle bei Angriffen gegen Iran gespielt habe. Irans Online-Verteidiger behaupteten zudem, dass Angriffe auf Apartments und Hotels in den VAE auf dort verdeckt untergebrachte US-Militärangehörige zielten, die sich aus Sicherheitsgründen angesichts vorhersehbarer iranischer Schläge gegen ihre Stützpunkte dort aufhielten.

Wie auch immer die Wahrheit aussehen mag, es lässt sich nicht bestreiten, dass Iran militärische und (zumindest offiziell) zivile Einrichtungen in den VAE angegriffen hat – einem seiner BRICS-Partner. Ebenso erklärte der indische Premierminister Modi, dessen Land in diesem Jahr den BRICS-Vorsitz innehat, auf X, er habe die „Angriffe auf die VAE aufs Schärfste verurteilt“, ohne Iran namentlich zu nennen, aber offensichtlich in Bezug auf Teheran. Zum Hintergrund: Der indisch-emiratische Handel erreichte im vergangenen Jahr 100 Milliarden Dollar, während der indisch-iranische Handel mit rund 1,5 Milliarden Dollar etwas mehr als 1 % davon betrug.

Dennoch spielt Iran eine unersetzliche Transitrolle für Indien entlang des Nord-Süd-Transportkorridors mit Russland, Afghanistan und Zentralasien. Doch Trumps Drohung, 25-%-Zölle gegen jedes Land zu verhängen, das mit Iran Geschäfte macht, könnte dies nach dem indo-amerikanischen Handelsabkommen erschweren – sofern er diese rechtlich noch durchsetzen kann. Dementsprechend erklären Indiens nahezu 100-fach größerer Handel mit den VAE sowie die abschreckende Wirkung von Trumps angedrohten Zöllen, warum Modi sich auf die Seite der VAE gegen Iran stellte – was nachvollziehbar erscheint.

Obwohl dies ein weiteres wahrnehmbares Beispiel dafür ist, dass Indien einige US-Interessen unterstützt, argumentierte der führende russische Experte Fjodor Lukjanow als Reaktion auf Indiens reduzierte Importe russischen Öls unter US-Druck, dass „Souveränität nicht notwendigerweise bedeutet, sich unter Druck nicht zu beugen; sie bedeutet, Wege zu finden, die eigenen Interessen unter weniger als idealen Bedingungen zu verwirklichen. Der Kern dieser Interessen ist innere Stabilität und fortgesetzte Entwicklung – Prioritäten, die angesichts globaler Turbulenzen noch dringlicher geworden sind.“

Er schloss daraus: „Das ist die praktische Realität dessen, was oft als multipolare Welt bezeichnet wird … kümmere dich zuerst um deine eigenen Interessen“, und genau das tue Indien. Dasselbe gilt für die VAE in Bezug auf ihre fortgesetzte Militärallianz mit den USA – unabhängig davon, ob die dortige US-Militärinfrastruktur tatsächlich eine Rolle bei Angriffen gegen Iran spielte, wie Teheran behauptet. Auch Iran „kümmert sich zuerst um seine eigenen Interessen“, so wie seine Führung diese definiert – unabhängig von der eigenen Meinung zu den Angriffen auf die VAE.

Die diametral entgegengesetzten Interessen der BRICS-Mitglieder Iran und VAE in dieser Frage sowie die Entscheidung des BRICS-Vorsitzlandes Indien, die VAE statt Iran zu unterstützen, legen die Grenzen der BRICS-Einheit offen. Erst im vergangenen Monat wurde spekuliert, BRICS entwickle sich zu einem Sicherheitsbündnis – Spekulationen, die längst hätten entkräftet werden müssen, da führende alternative Medien den Zusammenschluss über Jahre hinweg entsprechend missinterpretiert haben. Selbst Putins Sprecher sah sich kürzlich veranlasst klarzustellen, dass BRICS kein Sicherheitsbündnis ist – ein Hinweis darauf, wie verbreitet dieses Missverständnis war.

Die Realität ist, dass BRICS stets nur eine Gruppe war, deren Mitglieder freiwillig ihre Politik zur Beschleunigung finanzieller Multipolarität koordinieren – nie mehr als das, und es ist auch unwahrscheinlich, dass sich dies in absehbarer Zeit grundlegend ändert. Nicht zuletzt deshalb, weil die Gruppe inzwischen drei rivalisierende Paare umfasst: China-Indien, Ägypten-Äthiopien und Iran-VAE. Keines dieser Länder wird seine wahrgenommenen Sicherheits- und Handelsinteressen zugunsten eines anderen opfern – wie die jüngsten Entwicklungen im Verhältnis von VAE und Indien zu Iran deutlich gezeigt haben.