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Psychologen führen eine Massenumfrage zu Klima-Warnungen durch, nur um festzustellen, dass nichts „die Geldbörsen öffnet“.
Jo Nova
[Alle Hervorhebungen im Original]
Sie müssen enttäuscht sein
Psychologen haben endlich einen groß angelegten Test zu Strategien der Klimakommunikation durchgeführt – und alle sind gescheitert.
Eine neue Megastudie mit mehr als 13.000 Amerikanern hat die zehn meistzitierten Strategien zur Klimakommunikation aus 157 früheren Arbeiten getestet. Vierundzwanzig Co-Autoren aus fünf Ländern waren daran beteiligt. Sie wollten den Absatz finden – den Killer-Framing –, der Überzeugungen ändern, Verhaltensweisen verschieben oder im Idealfall Menschen dazu bewegen würde, etwas Geld zu spenden. Sie haben ihn nicht gefunden.
Die wohl interessanteste Erkenntnis ist, dass es einen riesigen Pool an Fördergeldern gibt, um immer wieder neu aufzuwärmende Details darüber zu untersuchen, wie man einer abgestumpften Öffentlichkeit Wetterzauberei verkaufen kann. Es handelt sich um eine Vollzeit-Blob-Psy-Op-Maschine, um die Wähler „anzustoßen”. Hätten sie doch nur einen Teil dieses Geldes dafür ausgegeben, die Wissenschaft zu überprüfen, bevor sie ihre Angstkampagne feinabstimmten.
Dies ist eine Psy-Op-Maschine auf der Suche nach einem Slogan.
Sie nennen diese Forschung „Wissenschaft“, aber es handelt sich eher um das Testen von Werbebotschaften für Unternehmen. Und das wird kostenlos an Universitäten durchgeführt, um der Industrie zu helfen. Das Ziel dabei ist nicht, die menschliche Natur zu verstehen, sondern eine CO₂-Steuer oder Solarzellen zu verkaufen.
Die Studie war nicht billig – sie befragten nicht nur Tausende von Menschen, sondern taten dies auch vor einer „Behandlung” und erneut danach. Die angebotene „Behandlung” bestand darin, ein paar kurze Absätze zu lesen, die nach Ansicht der Forscher eine überzeugende Botschaft enthielten – in Wirklichkeit handelte es sich jedoch nur um eine Neuauflage von Themen, mit denen sie uns seit Jahren bombardieren.
Sie hofften, einen nützlichen Satz zu finden, der Demokraten oder Republikaner erreichte und ihnen Geld aus der Tasche zog oder ihr Verhalten veränderte. Aber sie hatten keinen Erfolg. Die Ergebnisse waren so schlecht, dass sie sogar zugeben mussten, dass sie kaum etwas bewirkt hatten. Trotz der enormen Zahl der Befragten konnten sie in fast keinem Punkt statistische Signifikanz erreichen. Es war ein Reinfall…
PhysOrg: In einer Studie mit mehr als 13.000 Teilnehmern in den USA zeigte sich, dass verschiedene Kommunikationsstrategien dazu beitragen konnten – wenn auch nur geringfügig – umweltfreundliche Einstellungen und Verhaltensweisen in Bezug auf den Klimawandel zu stärken. Keine dieser Strategien war jedoch wirksam, um die Menschen dazu zu bewegen, ihren Worten Taten folgen zu lassen.
Im Grunde genommen schienen einige wenige Menschen nach ihrer „Behandlung” (in den folgenden fünf Minuten) stärker vom Klimawandel überzeugt zu sein, aber fast keiner von ihnen war so sehr davon überzeugt, dass er Geld spendete, um ihn zu stoppen.
Die Studie gibt fast nie Antworten in Form von konkreten Prozentsätzen, wahrscheinlich weil die absoluten Zahlen so erbärmlich waren. Ein Prozentsatz, den sie angaben war, dass „die Behandlungsbedingungen den Glauben an den Klimawandel um 1,16 Prozentpunkte erhöhten…“. Und denken Sie daran, dass dies das Ergebnis wenige Minuten nach der Konfrontation mit dem entscheidenden Absatz ist. Eine Woche später wird es näher bei 0 % liegen.
Die Forscher waren auch überrascht über das, was sie nicht fanden – politische Spaltung: „Und vielleicht am überraschendsten war, dass die Überzeugungskraft der Botschaften zwischen Demokraten und Republikanern kaum variierte.”
Nach Jahren der Politisierung und Polarisierung waren die Forscher also überrascht, dass Demokraten und Republikaner beide Menschen sind? Hätten sie einen Unterschied gefunden, wäre das die Schlagzeile gewesen – Demokraten, offen für Überzeugungsarbeit! Republikaner, Ewiggestrige!
Die zehn Themen werden unten erläutert: Im Wesentlichen waren die Republikaner etwas mehr von der patriotischen Bewahrung der „Reinheit des amerikanischen Landes“ bewegt. Die Demokraten waren etwas mehr davon bewegt, nett zu Menschen zu sein und gefühlvolle Themen anzusprechen.
Beim Betrachten dieser Grafiken (es gibt etwa 45 davon) waren die Punkte rechts von der Nulllinie theoretisch „positiv” und führten daher zu einer Meinungsänderung (wenn wir die meisten Fehlerbalken ignorieren).
Ironischerweise ist der einzige statistisch signifikante Punkt darunter derjenige, der darauf hindeutet, dass Behauptungen über wirtschaftliche Gewinne oder neue Arbeitsplätze gegenüber Republikanern zu einem Rückgang der Spenden führen. Offensichtlich glauben die Republikaner einfach nicht mehr an solche Dinge.
Konsens ist (für sie) immer noch der einzige Gewinner
Das Hauptargument der Gläubigen ist nach wie vor die zutiefst wissenschaftsfeindliche Haltung, dass die Wahrheit das ist, was die gesalbten Götter der Wissenschaft sagen.
Aber jedes Mal, wenn jemand das Petitionsprojekt erwähnt, gewinnen wir.
Wenn es darum ging, Überzeugungen zu ändern, war der „Konsens der Experten” das zuverlässigste Argument, um Menschen zu beeinflussen. Neue Leser wissen vielleicht nicht, dass das Petition Project eine außergewöhnliche Umfrage unter Wissenschaftlern in den USA war, die bewies, dass es keinen Konsens gab. Vor fast zwanzig Jahren waren 31.000 Wissenschaftler, darunter 9.000 Doktoren, bereit, eine deutliche Erklärung der Ablehnung zu unterzeichnen. Natürlich erwähnten die traditionellen Medien dies nicht, obwohl es sich um eine größere und längere Liste handelte als alle, die die Befürworter jemals zusammengestellt hatten. Daher haben die meisten Menschen noch nie davon gehört.
Seltsamerweise sprachen die Forscher in ihrem Thema „Wissenschaftlicher Konsens 1” zwar über den „Konsens der Experten”, versuchten aber gleichzeitig, die Leser gegen das Petition Project zu „immunisieren”. Damit haben sie möglicherweise mehr Schaden als Nutzen angerichtet. Mit ihrem Versuch, das Petition Project zu entlarven, haben sie unbeabsichtigt die Augen der Durchschnittsbürger für die Nachricht geöffnet, dass es eine wissenschaftliche Debatte gibt, die unterdrückt wurde. Im Gegensatz dazu wurde „Wissenschaftlicher Konsens 2” (in dem das Petition Project nicht erwähnt wurde) in fast allen Situationen als überzeugender empfunden. Das einzige Mal, dass Konsens Typ 1 (für die Gläubigen) erfolgreich war, war, als es bei den Demokraten dazu führte, dass sie ein paar mehr Spenden sammelten. In diesem Fall erinnert das Gespräch mit Klimaaktivisten über „den Kampf“ sie daran, auf welcher Seite sie in diesem Stammeskrieg stehen. Sie fühlen sich vielleicht wie Opfer, die gegen eine große Maschine kämpfen (31.000 böse Leugner-Wissenschaftler!).
Das Einzige, was wir in der MegaStudy wirklich erfahren ist, wie viel Geld The Blob in die Aufpolierung seiner Kommunikations-Kampagnen gesteckt hat, um ein kleines bisschen mehr Zustimmung für Klimabetrug und -korruption zu erlangen.
PS: Einer der 24 Autoren war der berüchtigte Stephan Lewandowsky, der dafür bekannt ist, Skeptiker zu untersuchen, indem er Umfragen auf Websites platziert, die sie hassen und verspotten. Dies ist der Mann, der einmal einen 32.000 Jahre alten Befragten befragt hat. Er ist immer noch aktiv.
ANHANG: Die zehn beliebtesten Arten der Klimakommunikation:
• Verbindliche Einordnung – Argumentiert, dass die Eindämmung des Klimawandels mit patriotischen, familiären und religiösen Werten im Einklang steht.
• Wissenschaftlicher Konsens 1 – Betont die wissenschaftliche Übereinstimmung hinsichtlich des vom Menschen verursachten Klimawandels und impft ausdrücklich gegen skeptische Narrative, einschließlich des Petition Project.
• Wissenschaftlicher Konsens 2 – Betont die wissenschaftliche Einigkeit über den vom Menschen verursachten Klimawandel und impft gegen eine vage „Fake-Debatte”-Strategie, ohne bestimmte oppositionelle Gruppen namentlich zu nennen.
• Dringliche, aber lösbare Darstellung – Betont, dass die Folgen des Klimawandels schwerwiegend sind, aber Lösungen existieren.
• Kompatible Lösungsformulierung – Argumentiert, dass Klimaschutzmaßnahmen im Einklang mit den Prinzipien der freien Marktwirtschaft umgesetzt werden können.
• Gewinnformulierung – Hebt die Vorteile und positiven Ergebnisse von Klimaschutzmaßnahmen hervor.
• Hohe soziale Distanzierung – Konzentriert sich auf Klimaschäden, die eine sozial distanzierte Gruppe betreffen (z. B. chinesische Bauern).
• Reinheitsrahmen – Stellt den Klimaschutz als Schutz der Reinheit und Sauberkeit des amerikanischen Landes dar.
• Systemerhaltungsrahmen – Argumentiert, dass Klimaschutz dazu beiträgt, die traditionelle amerikanische Lebensweise zu erhalten.
• Wärme-Rahmen – Appelliert an die Fürsorge für Mitbürger und soziales Mitgefühl.
REFERENZ
Voelkel, J.G., Ashokkumar, A., Abeles, A.T. et al. A registered report megastudy on the persuasiveness of the most-cited climate messages. Nat. Clim. Chang. (2026). https://doi.org/10.1038/s41558-025-02536-2
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Psychologen führen eine Massenumfrage zu Klima-Warnungen durch, nur um festzustellen, dass nichts „die Geldbörsen öffnet“. erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Bundesgerichtshof: Nord-Stream-Anschlag erfolgte wohl im Auftrag der Ukraine

Paukenschlag in Karlsruhe: Die Ermittler des Bundesgerichtshofs (BGH) gehen davon aus, dass ein „staatlicher Akteur“ ukrainische Saboteure beauftragt hat, die Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee zu zerstören. Laut einer aktuellen Mitteilung des BGH erfolgte die Sprengung der Gasleitungen mutmaßlich im Auftrag eines ausländischen Staates. Gemeint sein dürfte die Ukraine. Auch wenn diese nicht explizit genannt wird, so ergibt sich aus der Mitteilung des BGH doch eindeutig ein Bezug, der in Richtung Wolodymyr Selenskyj in Kiew weist.
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe erklärte in einer Pressemitteilung, dass die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines im Jahr 2022 laut Ermittlungsstand das Ergebnis einer von einer ausländischen Regierung angeordneten Operation eines „Geheimdienstes“ war. Dies gehe aus einem Urteil hervor, das die Fortsetzung der Untersuchungshaft für den Hauptverdächtigen anordnet. Bei diesem handelt es sich um den 49 Jahre alten Sergei Kusnezow, der Medienberichten zufolge ein ehemaliges Mitglied ukrainischer Spezialeinheiten sein soll.
Der Bundesgerichtshof spricht wörtlich von „geheimdienstlich gesteuerten Gewaltakten“. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen bestehe „eine hohe Wahrscheinlichkeit“ dafür, dass der Beschuldigte an der Sprengung der Pipelines beteiligt gewesen sei. In Bezug auf die geheimdienstliche Urheberschaft heißt es dreieinhalb Jahre nach dem Terroranschlag in einem 30 Seiten langen Darlegungsbeschluss des BGH weiter: „Hinzu kommt, dass die Tat erhebliche internationale Bezüge aufweist. Daraus resultiert die Notwendigkeit spezieller und besondere Sachkunde erfordernder Auslandsermittlungen. Auch deshalb erscheint eine Strafverfolgung durch den Generalbundesanwalt geboten.“
Der inhaftierte Haupttatverdächtige soll laut den Ermittlern eine kleine Gruppe ukrainischer Saboteure angeführt haben, die eine Jacht gemietet und mit kommerzieller Tauchausrüstung Sprengstoff an den Pipelines in der Ostsee angebracht haben sollen. Sergei Kusnezow wurde im August 2025 in Italien festgenommen und im November an Deutschland ausgeliefert. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm „verfassungsfeindliche Sabotage“ vor, da er eine wichtige Energieversorgungsroute unterbrochen habe.
Zur Erinnerung: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und seine schwarz-rote Regierung haben der Ukraine auch in den kommenden Jahren milliardenschwere Unterstützung zugesagt. Dafür, dass Kiew die Hauptschlagader der deutschen Energieversorgung zerstört hat? Man wird ja wohl noch fragen dürfen…
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Enthüllt: Von der CIA unterstützte Thinktanks schüren die Proteste im Iran
Von Alan Macleod
Während Wellen tödlicher Demonstrationen und Gegendemonstrationen den Iran erschüttern, untersucht MintPress die von der CIA unterstützten Thinktanks, die dazu beitragen, die Empörung zu schüren und weitere Gewalt anzustacheln.
Eine dieser Gruppen ist Human Rights Activists In Iran, in den Medien häufig als HRA oder HRAI bezeichnet. Die Gruppe und ihr Medienarm, die Human Rights Activists News Agency (HRANA), sind für westliche Medien zur ersten Anlaufstelle für Experten geworden und sind die Quelle vieler der aufrührerischsten Behauptungen und schockierend hohen Opferzahlen, über die in der Presse berichtet wird. Allein in der vergangenen Woche bildeten ihre Behauptungen einen Großteil der Grundlage für Berichte unter anderem bei CNN, The Wall Street Journal, NPR, ABC News, Sky News und The New York Post. Und in einem leidenschaftlichen Plädoyer an Linke, die Proteste zu unterstützen, schrieb Owen Jones am Dienstag in The Guardian, dass HRAI eine „angesehene“ Gruppe sei, deren Angaben zu den Todesopfern „wahrscheinlich deutlich zu niedrig angesetzt“ seien.
Was jedoch in keinem dieser Berichte erwähnt wird, ist, dass Human Rights Activists In Iran von der Central Intelligence Agency über ihre Tarnorganisation National Endowment for Democracy (NED) finanziert wird.
„Unabhängige“ NGOs, präsentiert von der CIA
Human Rights Activists in Iran wurde 2006 gegründet und hat seinen Sitz in Fairfax, Virginia, nur einen Steinwurf vom CIA-Hauptquartier in Langley entfernt. Die Organisation beschreibt sich selbst als „unpolitische“ Vereinigung von Aktivisten, die sich für die Förderung von Freiheit und Rechten im Iran einsetzen. Auf ihrer Website heißt es: „Da die Organisation unabhängig bleiben will, nimmt sie keine finanzielle Unterstützung von politischen Gruppen oder Regierungen an.“ Im selben Absatz heißt es jedoch auch: „HRAI hat auch Spenden von der National Endowment for Democracy (NED) angenommen, einer gemeinnützigen Nichtregierungsorganisation in den Vereinigten Staaten von Amerika.“ Die Investitionen der NED in HRAI waren, gelinde gesagt, beträchtlich. Der Journalist Michael Tracey fand heraus, dass die NED allein im Jahr 2024 weit über 900.000 Dollar für die Organisation bereitgestellt hatte.
The huge death tolls in Iran being splashed all over the media are sourced to an outfit in Fairfax, VA called “Human Rights Activists in Iran” that is overwhelmingly funded by the US government. What is their methodology? Is it credible? Who cares? Just pump the big numbers out pic.twitter.com/9No2e7n1Dw
— Michael Tracey (@mtracey) January 12, 2026
Übersetzung von „X“: Die enormen Opferzahlen im Iran, die überall in den Medien zu sehen sind, stammen von einer Organisation in Fairfax, Virginia, namens „Human Rights Activists in Iran“, die überwiegend von der US-Regierung finanziert wird. Wie sieht ihre Methodik aus? Ist sie glaubwürdig? Wen interessiert das schon? Hauptsache, die großen Zahlen werden veröffentlicht.
Eine weitere NGO, die in den jüngsten Medienberichten über die Proteste häufig zitiert wird, ist das Abdorrahman Boroumand Center for Human Rights in Iran (ABCHRI). Die Gruppe wurde vielfach zitiert, unter anderem von der Washington Post, PBS und ABC News. Wie bei der HRAI wird auch in diesen Berichten nicht erwähnt, dass das Abdorrahman Boroumand Center enge Verbindungen zum nationalen Sicherheitsapparat der USA unterhält.
Obwohl dies in seinem Finanzierungshinweis nicht erwähnt wird, wird das Zentrum von der NED unterstützt. Im vergangenen Jahr bezeichnete die NED das Zentrum als „Partnerorganisation” und verlieh seiner Direktorin Roya Boroumand die Goler T. Butcher-Medaille 2024 für die Förderung der Demokratie.
„Roya und ihre Organisation haben rigoros und objektiv daran gearbeitet, Menschenrechtsverletzungen durch das Regime im Iran zu dokumentieren”, sagte Amira Maaty, Senior Director für die Nahost- und Nordafrika-Programme der NED. „Die Arbeit des Abdorrahman Boroumand Center ist eine unverzichtbare Ressource für Opfer, um Gerechtigkeit zu suchen und die Täter nach internationalem Recht zur Rechenschaft zu ziehen. Die NED ist stolz darauf, Roya und das Zentrum in ihrem Einsatz für Menschenrechte und ihrem unermüdlichen Streben nach einer demokratischen Zukunft für den Iran zu unterstützen.“
Darüber hinaus sitzt der umstrittene Wissenschaftler Francis Fukuyama, ehemaliges NED-Vorstandsmitglied und Herausgeber der Publikation „Journal of Democracy“, im Vorstand des Zentrums.
Wenn überhaupt, ist das Center for Human Rights in Iran (CHRI) noch weiter gegangen als HRAI oder ABCHRI. Das CHRI wird in den westlichen Medien (z. B. The New York Times, The Guardian, USA Today) häufig zitiert und ist die Quelle vieler der blutigsten und reißerischsten Geschichten aus dem Iran. Ein Artikel in der Washington Post vom Montag stützte sich beispielsweise auf das Fachwissen des CHRI, um zu berichten, dass iranische Krankenhäuser überlastet seien und sogar kein Blut mehr hätten, um die Opfer der staatlichen Repressionen zu behandeln. „Ein Massaker findet statt. Die Welt muss jetzt handeln, um weitere Todesopfer zu verhindern”, sagte ein Sprecher des CHRI. Angesichts der jüngsten Drohungen von Präsident Trump mit militärischen Angriffen der USA auf den Iran waren die Implikationen dieser Aussage klar.
Und doch hat, wie bei den anderen vorgestellten NGOs, keines der Mainstream-Medien, die das Center for Human Rights in Iran zitierten, auf dessen enge Verbindungen zum nationalen Sicherheitsapparat der USA hingewiesen. Das CHRI – eine iranische Menschenrechtsgruppe mit Sitz in New York City und Washington, D.C. – wurde von der chinesischen Regierung als direkt vom NED finanziert identifiziert.
Diese Behauptung ist keineswegs abwegig, da CHRI-Vorstandsmitglied Mehrangiz Kar ein ehemaliger Reagan-Fascell Democracy Fellow beim NED ist. Und 2002 überreichten First Lady Laura Bush und der spätere Präsident Joe Biden Kar bei einer mit Stars besetzten Gala im Kapitol den jährlichen Democracy Award des NED.
Eine Geschichte von Regimewechseloperationen
Die National Endowment for Democracy wurde 1983 von der Reagan-Regierung gegründet, nachdem eine Reihe von Skandalen das Image und den Ruf der CIA ernsthaft beschädigt hatte. Das Church-Komitee – eine Untersuchung des US-Senats aus dem Jahr 1975 zu den Aktivitäten der CIA – stellte fest, dass die Behörde die Ermordung mehrerer ausländischer Staatsoberhäupter geplant hatte, an einer massiven Überwachungskampagne gegen progressive Gruppen beteiligt war, Hunderte von US-Medien infiltriert und mit Agenten besetzt hatte und schockierende Experimente zur Bewusstseinskontrolle an unfreiwilligen amerikanischen Teilnehmern durchführte.
Technisch gesehen eine private Einrichtung, obwohl sie fast ausschließlich von der Bundesregierung finanziert wurde und mit ehemaligen Geheimagenten besetzt war, wurde die NED gegründet, um viele der umstrittensten Aktivitäten der Behörde, insbesondere Operationen zum Regimewechsel im Ausland, auszulagern. „Es wäre schrecklich, wenn demokratische Gruppen auf der ganzen Welt als von der CIA subventioniert angesehen würden“, sagte Carl Gershman, langjähriger Präsident der NED, 1986. Allen Weinstein, Mitbegründer der NED, stimmte zu: „Vieles von dem, was wir heute tun, wurde vor 25 Jahren heimlich von der CIA getan“, sagte er gegenüber der Washington Post.
Ein Teil der Mission der CIA bestand darin, ein weltweites Netzwerk von Medien und NGOs aufzubauen, die die Standpunkte der CIA wiederholten und sie als glaubwürdige Nachrichten ausgaben. Wie der ehemalige Leiter einer CIA-Taskforce, John Stockwell, zugab: „Ich hatte Propagandisten auf der ganzen Welt.“ Stockwell beschrieb weiter, wie er dazu beitrug, die Welt mit Fake News zu überschwemmen, die Kuba dämonisierten:
„Wir haben Dutzende von Geschichten über kubanische Gräueltaten, kubanische Vergewaltiger [an die Medien] weitergegeben … Wir haben [gefälschte] Fotos veröffentlicht, die fast in jeder Zeitung des Landes erschienen sind … Wir wussten von keiner einzigen Gräueltat, die von den Kubanern begangen worden wäre. Es war reine, unverfälschte, falsche Propaganda, um die Illusion zu schaffen, dass Kommunisten Babys zum Frühstück essen.“
Mike Pompeo, ehemaliger CIA-Direktor, deutete an, dass dies aktive CIA-Politik sei. Bei einem Vortrag an der Texas A&M University im Jahr 2019 sagte er: „Als ich Kadett war, lautete das Motto der Kadetten in West Point: Du sollst nicht lügen, betrügen oder stehlen und diejenigen, die dies tun, nicht tolerieren. Ich war CIA-Direktor. Wir haben gelogen, wir haben betrogen, wir haben gestohlen. Wir hatten ganze Ausbildungskurse dazu!“
Einer der größten Erfolge der NED kam 1996, als sie erfolgreich die Wahlen in Russland beeinflusste und enorme Summen ausgab, um sicherzustellen, dass der US-Marionettenherrscher Boris Jelzin an der Macht blieb. Jelzin, der 1993 durch einen Putsch an die Macht gekommen war, der das Parlament auflöste, war zutiefst unbeliebt, und es schien, als sei die russische Öffentlichkeit bereit, für eine Rückkehr zum Kommunismus zu stimmen. Die NED und andere amerikanische Behörden überschütteten Russland mit Geld und Propaganda, um sicherzustellen, dass ihr Mann an der Macht blieb. Die Geschichte wurde in einer berühmten Ausgabe des Time-Magazins dokumentiert, deren Titelseite mit den Worten „Yanks To The Rescue: the Secret Story of How American Advisors Helped Yeltsin Win“ (Die Amis kommen zur Rettung: Die geheime Geschichte, wie amerikanische Berater Jelzin zum Sieg verhalfen) geschmückt war.
Sechs Jahre später stellte die NED sowohl die finanziellen Mittel als auch die Köpfe für einen kurzzeitig erfolgreichen Staatsstreich gegen den venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez zur Verfügung. Die NED gab Hunderttausende von Dollar aus, um die Anführer des Staatsstreichs (wie Marina Corina Machado) nach Washington, D.C. und zurück zu fliegen. Nachdem der Staatsstreich vereitelt und die Verschwörung aufgedeckt worden war, erhöhte die NED sogar ihre Finanzmittel für Machado und ihre Verbündeten und finanziert sie und ihre politischen Organisationen bis heute.
In der Ukraine hatte die NED mehr Glück und spielte eine Schlüsselrolle bei der erfolgreichen Maidan-Revolution von 2014, die Präsident Viktor Janukowitsch stürzte und ihn durch einen pro-amerikanischen Nachfolger ersetzte. Die Maidan-Affäre folgte einem bewährten Muster: Eine große Anzahl von Menschen kam zu Protesten auf die Straße, und eine Kerngruppe von ausgebildeten Paramilitärs verübte Gewalttaten, um die Regierung zu destabilisieren und eine militärische Reaktion zu provozieren.
Die stellvertretende Staatssekretärin für europäische und eurasische Angelegenheiten (und spätere NED-Vorstandsmitglied) Victoria Nuland flog nach Kiew, um die volle Unterstützung der US-Regierung für die Bewegung zum Sturz Janukowitschs zu signalisieren, und verteilte sogar Kekse an die Demonstranten auf dem Hauptplatz der Stadt. Ein durchgesickertes Telefongespräch zeigte, dass der neue ukrainische Premierminister Arseniy Yatsenyuk direkt von Nuland ausgewählt worden war. „Yats ist der Richtige“, hört man sie dem US-Botschafter in der Ukraine, Geoffrey Pyatt, sagen, wobei sie seine Erfahrung und seine Freundschaft zu Washington als entscheidende Faktoren anführt. Die Maidan-Revolution von 2014 und ihre Folgen führten acht Jahre später zur Invasion Russlands in der Ukraine.
Gleich hinter der Grenze in Weißrussland plante die NED ähnliche Aktionen, um Präsident Alexander Lukaschenko zu stürzen. Zum Zeitpunkt des Versuchs (2020-2021) verfolgte die NED 40 aktive Projekte innerhalb des Landes.
In einem Zoom-Gespräch, das von Aktivisten infiltriert und heimlich aufgezeichnet wurde, prahlte die leitende Europa-Programmbeauftragte der NED, Nina Ognianova, dass die Gruppen, die die landesweiten Demonstrationen gegen Lukaschenko anführten, von ihrer Organisation ausgebildet worden seien. „Wir glauben nicht, dass diese beeindruckende und inspirierende Bewegung aus dem Nichts entstanden ist – dass sie einfach über Nacht entstanden ist“, sagte sie und wies darauf hin, dass die NED einen „wesentlichen Beitrag“ zu den Protesten geleistet habe.
Im selben Gespräch merkte NED-Präsident Gershman an, dass „wir viele, viele Gruppen unterstützen und ein sehr, sehr aktives Programm im ganzen Land haben, und viele der Gruppen haben offensichtlich ihre Partner im Exil“, und prahlte, dass die belarussische Regierung machtlos sei, sie zu stoppen. „Wir sind nicht wie Freedom House oder NDI [das National Democratic Institute] und das IRI [International Republican Institute]; wir haben keine Büros. Wenn wir also nicht vor Ort sind, können sie uns auch nicht rauswerfen“, sagte er und verglich die NED mit anderen US-amerikanischen Organisationen, die sich für Regimewechsel einsetzen.
Der Versuch einer farbigen Revolution schlug jedoch fehl, da die Demonstranten auf große Gegendemonstrationen stießen und Lukaschenko bis heute an der Macht bleibt. Die Maßnahmen der NED waren ein entscheidender Faktor für Lukaschenkos Entscheidung, seine Beziehungen zum Westen aufzugeben und Belarus mit Russland zu verbünden.
Nur wenige Monate nach ihrem Scheitern in Belarus stiftete die NED einen weiteren Versuch eines Regimewechsels an, diesmal in Kuba. Die Agentur gab Millionen von Dollar aus, um gefügige Musiker, insbesondere aus der Hip-Hop-Szene, zu infiltrieren und zu kaufen, um die lokale Populärkultur gegen die Revolution aufzubringen.
Angeführt von kubanischen Rappern versuchten die USA, die Menschen auf die Straße zu bringen, und überschwemmten die sozialen Medien mit Aufrufen von Prominenten und Politikern, die Regierung zu stürzen. Dies führte jedoch nicht zu einer Mobilisierung der Bevölkerung, und das Fiasko wurde sarkastisch als „Bay of Tweets” (Bucht der Tweets) der USA abgetan.
Viele der weltweit bekanntesten Protestbewegungen wurden stillschweigend vom NED orchestriert. Dazu gehören auch die Proteste in Hongkong von 2019 bis 2020, bei denen die Organisation Millionenbeträge an die Anführer der Bewegung fließen ließ, um die Menschen so lange wie möglich auf den Straßen zu halten. Der NED arbeitet weiterhin mit uigurischen und tibetischen Separatistengruppen zusammen, in der Hoffnung, China zu destabilisieren. Weitere bekannte Projekte, in die sich die NED eingemischt hat, sind die Wahlen in Frankreich, Panama, Costa Rica, Nicaragua und Polen.
Genau aus diesen Gründen sollte es für jede seriöse NGO oder Menschenrechtsorganisation undenkbar sein, Gelder von der NED anzunehmen, da so viele von ihnen als Frontorganisationen für die amerikanische Macht und geheime Regimewechseloperationen gedient haben. Aus diesem Grund sollte die Öffentlichkeit auch äußerst vorsichtig sein, wenn es um Behauptungen von Organisationen geht, die auf der Gehaltsliste einer CIA-Tarnorganisation stehen, insbesondere wenn diese versuchen, diese Tatsache zu verbergen. Auch Journalisten haben die Pflicht, alle Aussagen dieser Gruppen kritisch zu hinterfragen und ihre Leser und Zuschauer über die damit verbundenen Interessenkonflikte zu informieren.
Iran im Visier
Neben der Finanzierung der drei hier vorgestellten Menschenrechts-NGOs mit Sitz in den USA leitet die NED eine Vielzahl von Operationen, die sich gegen die Islamische Republik richten. Laut ihrer Förderliste für 2025 gibt es derzeit 18 aktive NED-Projekte für den Iran, obwohl die Agentur keine Angaben zu den Gruppen macht, mit denen sie zusammenarbeitet.
Sie weigert sich auch, konkrete Details zu diesen Projekten preiszugeben, abgesehen von eher nichtssagenden Beschreibungen wie:
„Stärkung” eines Netzwerks von „Aktivisten an vorderster Front und im Exil” innerhalb des Iran;
„Förderung unabhängigen Journalismus” und „Einrichtung von Medienplattformen zur Beeinflussung der Öffentlichkeit”;
„Überwachung und Förderung der Menschenrechte“
„Förderung der Internetfreiheit“
„Ausbildung von Studentenführern im Iran“
„Förderung von Politikanalysen, Debatten und kollektiven Aktionen zum Thema Demokratie“ und
„Förderung der Zusammenarbeit zwischen der iranischen Zivilgesellschaft und politischen Aktivisten im Hinblick auf eine demokratische Vision und Sensibilisierung der Rechtsgemeinschaft für Bürgerrechte; die Organisation wird Debatten über Modelle für den Übergang vom Autoritarismus zur Demokratie anregen.“
Zwischen den Zeilen versucht die NED, ein weitreichendes Netzwerk aus Medien, NGOs, Aktivisten, Intellektuellen, Studentenführern und Politikern aufzubauen, die alle aus dem gleichen Liederbuch singen, nämlich dem des „Übergangs“ vom „Autoritarismus“ (d. h. dem derzeitigen Regierungssystem) zur „Demokratie“ (d. h. einer von den USA ausgewählten Regierung). Mit anderen Worten: einen Regimewechsel.
Der Iran steht natürlich seit der Absetzung von Schah Mohammad Reza Pahlavi während der Islamischen Revolution von 1978-79 im Fadenkreuz der USA. Pahlavi selbst war von der CIA an der Macht gehalten worden, die einen Putsch gegen die demokratisch gewählte Regierung von Mohammad Mossadegh (1952-53) inszeniert hatte. Mossadegh, ein säkularer liberaler Reformer, hatte Washington verärgert, indem er die Ölindustrie des Landes verstaatlichte, eine Landreform durchführte und sich weigerte, die kommunistische Tudeh-Partei zu zerschlagen.
Die CIA (die Mutterorganisation der NED) infiltrierte die iranischen Medien, bezahlte sie dafür, hysterische Anti-Mossadegh-Inhalte zu verbreiten, führte Terroranschläge im Iran durch, bestach Beamte, damit sie sich gegen den Präsidenten wandten, pflegte Beziehungen zu reaktionären Elementen innerhalb des Militärs und bezahlte Demonstranten dafür, bei Anti-Mossadegh-Kundgebungen die Straßen zu überschwemmen.
Der Schah regierte zwischen 1953 und 1979 26 blutige Jahre lang, bis er durch die Islamische Revolution gestürzt wurde.
Die USA unterstützten Saddam Husseins Irak, der fast sofort in den Iran einmarschierte, was zu einem erbitterten, acht Jahre andauernden Konflikt führte, in dem mindestens eine halbe Million Menschen ums Leben kamen. Washington lieferte Hussein eine breite Palette von Waffen, darunter Komponenten für chemische Waffen, die gegen Iraner eingesetzt wurden, sowie andere Massenvernichtungswaffen.
Seit 1979 unterliegt der Iran außerdem restriktiven amerikanischen Wirtschaftssanktionen, Maßnahmen, die die Entwicklung des Landes erheblich behindert haben. Während seiner ersten Amtszeit zog sich Trump aus dem Atomabkommen mit dem Iran zurück und erhöhte den wirtschaftlichen Druck. Die Folge war ein Wertverfall des iranischen Rials, Massenarbeitslosigkeit, steigende Mieten und eine Verdopplung der Lebensmittelpreise. Die einfachen Menschen verloren sowohl ihre Ersparnisse als auch ihre langfristige Sicherheit.
Währenddessen drohte Trump dem Iran ständig mit Angriffen und setzte dies schließlich im Juni um, indem er eine Reihe von Infrastrukturprojekten im Land bombardierte.
Ein legitimer Protest?
Die aktuellen Demonstrationen begannen am 28. Dezember als Protest gegen steigende Preise. Doch sie weiteten sich schnell zu etwas viel Größerem aus, wobei Tausende den Sturz der Regierung und sogar die Wiedereinsetzung der Monarchie unter dem Sohn des Schahs, Kronprinz Reza Pahlavi, forderten.
Sie wurden schnell von den nationalen Sicherheitsbehörden der USA und Israels unterstützt und verstärkt. „Das iranische Regime ist in Schwierigkeiten“, verkündete Pompeo. „Ein frohes neues Jahr an alle Iraner auf den Straßen. Und auch an alle Mossad-Agenten, die neben ihnen herlaufen…“, fügte er hinzu. Israelische Medien berichten offen, dass „ausländische Elemente“ (d. h. israelische) „die Demonstranten im Iran mit scharfen Waffen ausrüsten, was der Grund für die Hunderte von Toten unter den Anhängern des Regimes ist“.
The Iranian regime is in trouble. Bringing in mercenaries is its last best hope.
Riots in dozens of cities and the Basij under siege — Mashed, Tehran, Zahedan. Next stop: Baluchistan.
47 years of this regime; POTUS 47. Coincidence?
Happy New Year to every Iranian in the…
— Mike Pompeo (@mikepompeo) January 2, 2026
Übersetzung von „X“: Das iranische Regime steckt in Schwierigkeiten. Die Entsendung von Söldnern ist seine letzte Hoffnung. Unruhen in Dutzenden von Städten und die Basij unter Belagerung – Mashed, Teheran, Zahedan. Nächster Halt: Belutschistan. 47 Jahre dieses Regimes; POTUS 47. Zufall? Frohes Neues Jahr an alle Iraner auf den Straßen. Auch an alle Mossad-Agenten, die neben ihnen herlaufen…
Die israelischen Geheimdienste bestätigten Pompeos nicht gerade kryptische Behauptung. „Geht gemeinsam auf die Straße. Die Zeit ist gekommen“, forderten die offiziellen Social-Media-Konten der Spionageagentur die Iraner auf: „Wir sind mit euch. Nicht nur aus der Ferne und verbal. Wir sind mit euch vor Ort.“
Trump wiederholte diese Worte. „ÜBERNEHMEN SIE IHRE INSTITUTIONEN!!! Merkt euch die Namen der Mörder und Peiniger. Sie werden einen hohen Preis zahlen“, brüllte er und fügte hinzu, dass amerikanische „Hilfe auf dem Weg“ sei.
Jede Debatte darüber, was Trump mit „amerikanischer Hilfe“ meinte, wurde am Montag beendet, als er erklärte: „Wenn der Iran friedliche Demonstranten erschießt und gewaltsam tötet, wie es seine Gewohnheit ist, werden die Vereinigten Staaten von Amerika ihnen zu Hilfe kommen… Wir sind bereit und können loslegen.“ Er versuchte auch, eine totale Wirtschaftsblockade zu verhängen, und kündigte an, dass jedes Land, das mit Teheran Handel treibt, mit zusätzlichen Zöllen in Höhe von 25 % belegt wird.
All dies, zusammen mit der zunehmenden Gewalt der Proteste, macht es für die Iraner viel schwieriger, sich politisch zu äußern. Was als Demonstration gegen die Lebenshaltungskosten begann, hat sich zu einer riesigen, offen aufständischen Bewegung entwickelt, die von den USA und Israel unterstützt und angeheizt wird. Natürlich haben die Iraner jedes Recht zu protestieren, aber eine Vielzahl von Faktoren hat die sehr reale Möglichkeit erhöht, dass ein Großteil der regierungsfeindlichen Bewegung ein unorganischer, von den USA orchestrierter Versuch eines Regimewechsels ist. Während die Iraner darüber diskutieren können, wie sie sich äußern möchten und welche Art von Regierung sie sich wünschen, steht außer Frage, dass viele der Thinktanks und NGOs, die aufgefordert wurden, vermeintliche Expertenmeinungen und Kommentare zu diesen Protesten abzugeben, Werkzeuge der National Endowment for Democracy sind.
Grippeimpfung: 25.000 Mal mehr Quecksilber als im Trinkwasser
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Grippeimpfung: 25.000 Mal mehr Quecksilber als im Trinkwasser
In Grippeimpfstoffen findet sich eine 25.000 Mal höhere Dosis des tödlichen Nervengifts Quecksilber als im Trinkwasser erlaubt. Das wird durch unabhängige Tests nachgewiesen.
von Max Hoppestedt
Bei Tests im Lebensmittellabor der US-Website NaturalNews wurde festgestellt, dass in Grippeimpfstoffen unglaublich große Mengen des Nervengifts Quecksilber enthalten sind. In Impfstoffampullen des britischen Pharmariesen GlaxoSmithKline fanden sich mehr als 51 Teile pro Million (ppm) Quecksilber, das ist 25.000 Mal mehr als die von der US-Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency) für das Trinkwasser festgelegte Obergrenze.
Diese schockierende Entdeckung wurde mithilfe der modernen Massenspektrometrie gemacht, die äußerst genaue Ergebnisse liefert. Damit wird eine Lücke gefüllt, denn die Aufsichtsbehörden des Landes haben solche Sicherheitstests bisher nicht selbst durchgeführt. Jedes Jahr lassen sich Millionen Menschen Grippeimpfstoffe injizieren, und die meisten haben nicht die geringste Ahnung, dass ihnen eines der für den Menschen giftigsten Metalle ins Muskelgewebe gespritzt wird.
»Quecksilber gehört zu den giftigsten Substanzen, die die Menschheit kennt«, erklärt Dr. David Brownstein, Hausarzt und Spezialist für ganzheitliche Medizin, in seinem Blog. »Seit mehr als 20 Jahren untersuche ich fast jeden Patienten, der in meine Praxis kommt, auf eine Schwermetallbelastung … bei 80 Prozent meiner Patienten, ob krank oder gesund, finde ich Hinweise auf eine Quecksilbervergiftung.«
Die Vorstellung solch konkreter Zahlen, die der offiziellen Position der Regierung über Impfstoffe widersprechen, hat Impfbefürworter auf den Plan gerufen, die wütend darauf bestehen, Quecksilber sei völlig sicher. Entweder das, oder sie behaupten, Impfstoffen werde kein Quecksilber mehr zugesetzt. Letzteres ist eine widerwärtige Lüge, die den Schwächsten unter uns Schaden zufügt, auch unschuldigen Kindern.
Sie können auf dem Beipackzettel für FluLaval, den Grippeimpfstoff, der von NaturalNews bewertet wurde, selbst nachlesen, dass der Impfstoff tatsächlich Quecksilber enthält. Das folgende Zitat stammt direkt von RxList.com, dem so genannten »Internet-Medikamentenindex«, es beweist, dass Grippeimpfstoffe zusätzliches Quecksilber in Form von Thiomersal enthalten:
»Thiomersal, ein Quecksilberderivat, wird als Konservierungsstoff zugesetzt. Jede Dosis von 0,5 ml enthält 50 mcg Thiomersal ( 25 mcg Quecksilber). Jede 0,5-ml-Dosis kann auch Rückstände von Ovalbumin ( 0,3 mcg), Formaldehyd ( 25 mcg) und Natriumdeoxycholat ( 50 mcg) aus dem Herstellungsprozess enthalten.«
Unsere Buchempfehlung: „Die Impf-Mafia“ von Helmut Sterz
Doch trotz all dieser zusätzlichen Schadstoffe werden Schwangere, Ältere und kleine Kinder von den Gesundheitsbehörden jedes Jahr zur Impfung getrieben. Machen Sie sich nichts daraus, dass jeder dieser Inhaltsstoffe ein bekanntes Neurotoxin ist, unwichtig, dass Formaldehyd ein bekannter Krebsauslöser ist – stellen Sie sich einfach an und holen Sie sich Ihre Grippeimpfung ab, weil die Regierung sagt, sie sei gut für Sie!
Das Paradox liegt darin: Die Regierung gibt inzwischen zu, dass Quecksilber giftig ist, zumindest, wenn es von anderen Quellen stammt. Die Obama-Regierung führt, wie wir kürzlich berichtet haben, einen Kreuzzug dafür, alle Kohlekraftwerke stillzulegen, weil sie angeblich große Mengen Quecksilber in die Atmosphäre blasen. Und offizielle Warnhinweise mahnen schwangere Frauen, Quecksilber aus Thunfisch in Dosen zu meiden.
Aber was ist mit dem Quecksilber, das nach wie vor in Impfstoffen und Zahnfüllungen verwendet wird? Warum ist der Kontakt mit Quecksilber aus diesen Quellen laut Regierung völlig sicher, aber das Quecksilber im Essen und aus Schornsteinen sollte gemieden werden?
Der Beitrag Grippeimpfung: 25.000 Mal mehr Quecksilber als im Trinkwasser ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.
Die NATO löscht ihre Erklärungen über gezielte Bombardierung von Infrastruktur zur Stromversorgung durch die NATO
Wie ist Russlands Position zum Streit um Grönland?
Insolvenzzahlen nicht mehr veröffentlicht: Destatis auf Verschleierungskurs?
Hat die Bundesregierung Druck auf das Statistische Bundesamt (Destatis) ausgeübt, um angesichts der weiterhin extrem hohen Insolvenzzahlen noch mehr schlechte Presse zu vermeiden? Begründet wird dieser Schritt von der Behörde offiziell wegen angeblich mangelnder “voll amtlicher Belastbarkeit”. Doch was steckt wirklich dahinter?
Seit mehreren Jahren wachsen die Belastungen für die deutsche Wirtschaft. Stark gestiegene Energiepreise infolge der Energiewende (samt der CO2-Bepreisung) und der Sanktionen gegen Russland, immer mehr Bürokratie, eine steigende Steuer- und Abgabenlast und andere Probleme tragen dazu bei. Dies führt zu immer mehr Insolvenzanträgen und tatsächlichen Unternehmensinsolvenzen – im Dezember 2025 lag die vorläufige Zahl um 15,2 Prozent über jener des Vorjahresmonats.
Doch nun stellt das Statistische Bundesamt die Veröffentlichung der vorläufigen Insolvenzzahlen ein, die auf den Insolvenzbekanntmachungen der Amtsgerichte basieren. Dieser Schritt erfolgt, weil man bei Destatis diese Reihe nicht als voll amtlich belastbar einstuft. Dadurch wird es unter anderem auch für Marktbeobachter – wie z. B. die Banken, Versicherungen und Investoren – schwieriger, wirtschaftliche Trends einzuordnen. Denn die Aufschlüsselung nach Branchen ermöglichte es bisher zu erkennen, welche Sektoren gerade unter größerem Druck stehen.
Stattdessen sollen künftig nur mehr endgültige Daten veröffentlicht werden, wodurch jedoch infolge der Ausscheidung von gerade noch mal abgewendeten Insolvenzen wichtige Frühindikatoren wegfallen. Denn auch wenn einige Unternehmen vielleicht doch noch durch Investoren (zumindest vorübergehend) gerettet werden können, weisen schon die Anträge selbst auf ein schwieriges Marktumfeld hin.
Viele wirtschaftliche Entscheidungen werden auf Basis von Daten, Zahlen und Erwartungen gefällt. Dies betrifft auch Kreditlinien, Zahlungsziele und Auftragsvergaben. Ohne solch wichtige Frühindikatoren wird es jedoch deutlich komplizierter. Die Unsicherheit wird größer. Der Wegfall dieser Vorabmeldungen verlängert den Zeitraum zwischen den Insolvenzen selbst und dem Zeitpunkt, an dem die entsprechenden Daten veröffentlicht werden.
Da beispielsweise Banken und Versicherungen die bestehenden Risiken fortlaufend kalkulieren, führen solche Verzögerungen auch zu vorsichtigeren Annahmen und strengeren Bedingungen. Dies wird es vielen Unternehmen erschweren, bei Bedarf zusätzliche Finanzmittel zu erhalten, obwohl ihre wirtschaftliche Basis weiterhin solide ist. Dies könnte am Ende dazu führen, dass sich die wirtschaftliche Lage einiger Unternehmen verschlechtert, obwohl es eigentlich gar keinen Grund dafür gibt.
Hierbei stellt sich jedoch auch die Frage, inwieweit die Bundesregierung einen Einfluss auf diese Entscheidung genommen hat. Immerhin sorgen die anhaltenden Meldungen über eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage und eine Zunahme von Unternehmenspleiten auch für sinkende Umfragewerte.
Pars pro Toto: Drei Nachrichten aus einer Woche stehen für drei Fälle von totalem Staatsversagen!

Es sind drei Nachrichten aus einer Woche, die sich sämtlich wieder einmal selbst kommentieren: Ein afghanischer Totfahrer akzeptiert nur Allah als Autorität, ein Messerstecher aus Eritrea hätte längst abgeschoben werden müssen, ein Zugschubser aus dem Irak soll „schuldunfähig“ sein.
Knapp ein Jahr nach dem Anschlag auf eine Verdi-Demonstration in München hat in der bayerischen Landeshauptstadt der Prozess vor dem Oberlandesgericht begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 25-jährigen Afghanen Mord in zwei Fällen und versuchten Mord in 44 Fällen vor. Sie beschuldigt den Asyl-Migranten, sein Fahrzeug, einen weißen Mini-Cooper, absichtlich in einen Demonstrationszug der Gewerkschaft gesteuert zu haben. Den Ermittlungen zufolge soll er „aus einer übersteigerten religiösen Motivation“ gehandelt haben.“ Im Tatfahrzeug lagen ein Koran und eine Gebetskette. Noch vor Beginn der Verhandlung ließ der Totfahrer wissen, er akzeptiere ausschließlich Allah als Autorität.
Der mutmaßliche Messerangreifer in einem Ulmer Elektronikmarkt in dieser Woche (zwei Verletzte) hatte laut Medienberichten bereits seit Ende 2023 keinen gültigen Schutzstatus mehr. Der zuvor schon straffällig gewordene Eritreer (29) war seit Januar 2024 ausreisepflichtig und hätte abgeschoben werden müssen. Sein Heimatland wollte ihn aus nachvollziehbaren Gründen nicht zurücknehmen. Denn laut „Welt“ war der tatverdächtige Schwarzafrikaner bereits in der Vergangenheit mehrfach wegen Gewalt- und Drogendelikten aufgefallen. Derweil kämpft ein verletzter Mitarbeiter aus der Handyabteilung des Ulmer Elektronikmarktes auf der Intensivstation noch immer um sein Leben.
In Niedersachsen bahnt sich der nächste Justizskandal im Zusammenhang mit Migrantenkriminalität an. Die Staatsanwaltschaft Göttingen will noch nicht einmal Anklage gegen den Iraker Muhammad A., den mutmaßlichen Mörder des 16-jährigen ukrainischen Mädchens Liana K., erheben. Grund: angebliche Schuldunfähigkeit wegen Schizophrenie! Der abgelehnte und ausreisepflichtige Iraker soll sein Opfer im August 2025 in Friedland gegen einen durchfahrenden Güterzug gestoßen haben. Die Mutter von Liana K. hatte bereits damit gerechnet, dass sie von diesem Staat keine Gerechtigkeit für den Tod ihres Kindes erfahren würde. Zuletzt erinnerte sie daran, dass A. wegen Exhibitionismus schon einmal kurzzeitig in Haft war. „Wo ist die Gerechtigkeit, wenn er jetzt für den Mord an einem unschuldigen Kind in eine Psychiatrie und nicht ins Gefängnis geht?“, fragte sie in der JF.
Wie gesagt, es gibt Nachrichten, die sich von ganz alleine kommentieren – und zwar mit einem Wort: STAATSVERSAGEN!
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“Doppelkrieg”: Europa vor der Katastrophe? China, Russland und der mögliche Weltkrieg
Europa steht am Rand einer sicherheitspolitischen Zeitenwende. Ein Ex-Spitzenoffizier der NATO schlägt Alarm: Er warnt vor einem möglichen Doppelkrieg im Pazifik und in Europa, vor Panzerkolonnen auf unseren Straßen, kollabierenden Versorgungsnetzen und einem Alltag, der „von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt“ würde. Seine Forderung: Europa müsse Wirtschaft, Gesellschaft und Verteidigung sofort transformieren – oder einen hohen Preis zahlen. Doch die entscheidende Frage bleibt: Ist das ein notwendiger Weckruf oder nicht doch eher gefährliche Kriegstreiberei?
Von Guido Grandt
Europa hat nur noch wenige Jahre Zeit, um sich auf einen möglichen Großkrieg vorzubereiten – davor warnt ausgerechnet Rob Bauer, niederländischer Admiral, bis Januar 2025 Vorsitzender des NATO-Militärausschusses und damit höchstrangiger Offizier der Allianz. Fast vier Jahre lang beriet er die Generalsekretäre Jens Stoltenberg und Mark Rutte in einer Phase, in der der Krieg nach Europa zurückkehrte.
Heute spricht Bauer ungewohnt offen und kommt mit einem ganzen Katalog an Forderungen. Die Zeit, in der man solche Debatten „in Zucker hüllt“, sei vorbei, sagt er. Wenn Europa diesen Realitätscheck verweigere, werde es „ein sehr großes Problem“ bekommen. Die Menschen müssten verstehen, dass der Krieg, sollte er ausbrechen, „jeden einzelnen Tag“ spürbar wäre, selbst wenn die Front „ein paar Hundert Kilometer entfernt“ liege.
Bauer will, dass wir uns die Folgen konkret vorstellen: Kolonnen von Panzern und Militärfahrzeugen, die Straßen und Bahnstrecken blockieren; Gewalt auf den Straßen, weil Menschen verängstigt und frustriert sind; attackierte Brücken und Häfen; Cyberangriffe, die Krankenhäuser, Banken und Schulen lahmlegen; Tage ohne Wasser, Strom, Treibstoff oder Telefonverbindung. Kurz: ein Leben, das „von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt“ werde. Statt das zu verhindern, pocht er darauf, es hinzunehmen und sich darauf vorzubereiten.
Das Doppelkrieg-Szenario – China, Russland und der mögliche Weltkrieg
Im Zentrum von Bauers Warnung steht ein Szenario, das er als derzeit „größte Sorge der NATO“ beschreibt: ein gleichzeitiger Krieg im Pazifik und in Europa. Wenn China Taiwan angreife, so seine Logik, könne es im Interesse Pekings liegen, dass Russland die USA mit einem noch größeren Konflikt in Europa bindet.
Das könne bedeuten, dass Wladimir Putin einen großangelegten Krieg gegen Europa beginnt, hybride Angriffe „in sehr großem Maßstab“ fährt – oder beides kombiniert. Bauer ist überzeugt, dass Moskau und Peking dieses Szenario nicht nur theoretisch durchspielen, sondern ihre Militärführungen an einen Tisch bringen könnten, um einen gemeinsamen Plan auszuarbeiten. Aus ihrer Sicht, so der Admiral, ergebe das „sowohl militärisch als auch geopolitisch Sinn“.
Auf die Frage, ob er damit faktisch einen Weltkrieg beschreibt, antwortet Bauer ohne Zögern: Ja, genau das sei das Risiko, mit dem wir uns auseinandersetzen müssten.
Verteidigung betreffe alle – vom Soldaten bis zum Bürger
Rob Bauer kritisiert die mentale Verfassung westlicher Gesellschaften. In Militär und Spitzenpolitik gebe es zwar ein Gefühl der Dringlichkeit, sagt er, „aber gleich darunter und im Rest der Gesellschaft fehlt es völlig“. Besonders in Ländern, die weit von der östlichen NATO-Flanke entfernt sind, stelle sich kaum jemand die Frage: Was kann ich tun, wenn der Krieg kommt?
Bauer fordert deshalb einen radikalen „Whole-of-Society-Ansatz“: Kriegsvorsorge sei nicht nur Aufgabe der Streitkräfte, sondern der gesamten Gesellschaft.
Bei einem Vortrag vor Bankern und Investoren machte er klar, dass Aufrüstung keine abstrakte „Armee-Aufgabe“ sei. Wenn die ersten Berufssoldaten fallen, kämen die nächsten „auch aus diesem Publikum, ob ihr wollt oder nicht“.
Seine Botschaft: Wer nichts tue, riskiere, „sein Land zu verlieren“. Frieden zu fördern, scheint nicht von Interesse.
Alles für die Rüstung
Bauer erzählt von einem ukrainischen Waffenproduzenten, dessen Mitarbeiter zwölf Stunden am Tag, fünf Tage die Woche in der Rüstungsindustrie stehen – ähnlich wie in Russland. Und wir in Europa? Hier arbeite man im Vergleich dazu kurz, gehe „um 16 Uhr nach Hause, um Kinder abzuholen“. Bauer betont, dass er Familie schätze – aber angesichts der Bedrohung müssten wir uns fragen, ob wir weiterhin „Weltmeister im Teilzeitarbeiten“ bleiben können.
Gleichzeitig fordert er eine grundlegende Neuausrichtung von Kapitalströmen. Institutionelle Investoren müssten sich entscheiden, „eine Seite zu wählen“ und massiv in den Ausbau der Verteidigungsindustrie zu investieren. Kurzfristige Rendite dürfe nicht länger das einzige Kriterium sein. Die ukrainische Wirtschaft sei im Krieg kollabiert – Europa drohe dasselbe, wenn es überrascht werde. Wer das nicht verstehe, „auch als Geschäfts- oder Investmentmensch“, sei schlicht „dumm“, so Bauer.
Er kann sich eine „Revolution in der öffentlich-privaten Zusammenarbeit“ vorstellen, bei der Regierungen und Investoren gemeinsam die Produktionskapazitäten für Waffen und Munition ausbauen. Er stimmt dem ehemaligen NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen zu, der vorgeschlagen hat, Teile der europäischen Industrie auf Rüstung umzustellen. „Wir müssen die Industrie und die Arbeiter, die wir haben, für militärische Zwecke nutzen“, sagt Bauer, sonst werde Europa „nicht rechtzeitig bereit“.
Demokratie, Autorität und der Bruch mit dem „heiligen Gral“
Das Dilemma: All das soll in demokratischen Gesellschaften mit Marktwirtschaft passieren. Wie lässt sich eine derart weitreichende Transformation durchsetzen, ohne autoritäre Methoden zu kopieren?
Bauer verweist unumwunden auf die Corona-Pandemie und wertet das totalitäre Durchregieren als vorbildlich. Damals hätten Demokratien gezeigt, dass sie in kurzer Zeit „Berge versetzen“ können, wenn der Ernst der Lage erkannt wird. Jedoch: Diesen Ernst der Lage gab es nicht. Umso bezeichnender wirkt Bauers Forderung, man müsste jetzt genauso handeln. Dafür brauche es „echte Führungspersönlichkeiten“, denn „freie Märkte denken nicht von selbst strategisch“. Führungspersönlichkeiten – oder Diktatoren?
Als Beispiel nennt er eine stillgelegte Audi-Fabrik in Belgien, die zur Waffenfabrik umgebaut werden sollte – ein Projekt, das am Widerstand eines Bürgermeisters scheiterte, der seine Stadt nicht zum militärischen Ziel machen wollte. Bauer fragt, wann jemand die Autorität habe, solchen lokalen Einwänden zu widersprechen, weil „etwas Größeres“ auf dem Spiel stehe: das nationale Interesse. Und wenn das Leben der Bürger nationalen Interessen gegenübersteht, wer zieht dann wohl den Kürzeren?
Den bisherigen Fokus auf Effizienz bei militärischen Beschaffungen nennt er den „heiligen Gral“ der letzten Jahrzehnte. Einen Gral, den man nun brechen müsse. Russland produziere in drei Monaten so viel wie Europa und Nordamerika in einem Jahr. Wer „gerade genug und gerade rechtzeitig“ produziere, habe im Ernstfall schlicht zu wenig und zu spät.
Ukraine, Russland und die Rolle der USA
Bauer ist überzeugter NATO-Mann. Trotzdem zeigt er sich entsetzt über einen frühen Entwurf eines US-Friedensplans, der Russland angeblich zu große Zugeständnisse gemacht hätte. „Das war inakzeptabel“, sagt er.
Er hofft, dass der ukrainische Präsident und europäische Spitzenpolitiker Donald Trump in eine andere Richtung bewegen. Bauer kann sich nicht vorstellen, dass es im Interesse der USA sei, wenn Putin als Sieger aus dem Krieg hervorgeht. Gleichzeitig glaubt er nicht an einen schnellen Frieden: Russland habe keinen Anreiz, den Krieg zu beenden, und sei „fast hundert Prozent“ entschlossen, weiterzumachen.
Putin habe sein Land in eine Kriegswirtschaft gezwungen, keines seiner strategischen Ziele erreicht und rund 700.000 Soldaten in der Ukraine gebunden. Selbst wenn der Krieg ende, werde Russland nach Bauers Einschätzung konfrontativ bleiben – ermutigt durch einen Sieg oder frustriert durch eine Niederlage. Für Moskau bleibe der Westen angeblich allein durch seine Existenz Bedrohung.
NATO unter Druck – und die Frage Trump
Kann die NATO diese Spannungen aushalten oder steht die Allianz vor einer Zerreißprobe? Bauer widerspricht Alarmisten. Die NATO sei „stärker als ein einzelner Führer“, sagt er. Donald Trump schwäche die Allianz nach seiner Einschätzung nicht grundsätzlich.
Er verweist darauf, dass die Ukraine kein NATO-Mitglied sei und Trump die Verbündeten zur Aufrüstung gedrängt habe. Bauer betont, Trump habe seine Loyalität zum Bündnis und zu Artikel 5 bestätigt. Auf die Frage, ob er weiterhin vertraue, dass die USA im Ernstfall den Beistand leisten, antwortet er: „Ohne Zögern.“ Die USA seien „mehr als Präsident Trump“ – und hätten kein Interesse daran, Europa schwach zurückzulassen.
Gleichzeitig warnt Bauer vor europäischer Rhetorik, die auf Unabhängigkeit von den USA zielt, wie sie etwa Friedrich Merz formuliert hat. Wer die US-Beiträge zur NATO – von Truppen über Nuklearwaffen bis zu Satelliten – ersetzen wolle, müsse weit mehr als fünf Prozent des BIP in Verteidigung stecken. Wer von vollständiger Eigenständigkeit träume, spiele mit gefährlichen Illusionen.
Deutschland im Fokus
Für Deutschland haben Bauers Worte eine besondere Brisanz (und fallen bei Kriegstreibern der Systemparteien sicherlich auf fruchtbaren Boden). Als größte Volkswirtschaft Europas, Transitland und industrieller Kernstaat wäre die Bundesrepublik im Krisenfall logistisches Herz und Hauptziel zugleich.
Die Bundeswehr befindet sich nach Jahren der Unterfinanzierung in einer Phase des Neuaufbaus. Sonderschulden auf Kosten kommender Generationen sollen es richten, gemeinsam mit einer semi-“freiwilligen” Wehrpflicht. Reformen zugunsten der Bevölkerung stehen derweil nicht auf der Prioritätenliste. Bauer macht Druck: Er findet, Europa habe keine Zeit mehr. Wer anderes behaupte, gefährde nicht nur die NATO, sondern auch die eigene Sicherheit. So das allgemeine Narrativ.
Weckruf oder Kriegstreiberei? Europas gefährliche Gratwanderung
Die Worte des Ex-Spitzen-NATO-Offiziers werden vielfach als nüchterne Analyse eines Mannes verstanden, der Jahrzehnte im Zentrum des westlichen Militärs stand. Doch Kritiker sehen in seinen Äußerungen etwas anderes: den Versuch, Europa weiter auf einen konfrontativen Kurs mit Russland zu treiben – mit Waffen, Aufrüstung und militärischer Mobilisierung statt mit Diplomatie, Deeskalation und politischem Ausgleich.
Unbestritten ist: Die globale Machtverschiebung zugunsten Russlands, Chinas und deren Partner setzt Europa und natürlich auch die USA unter enormen Druck. Doch während die einen vor einer trügerischen Illusion aus Sicherheit und Zeit warnen, fürchten andere, dass Stimmen wie jene von Bauer selbst Teil einer Eskalationsspirale werden, die Europa tiefer in den Konflikt hineinzieht, den es eigentlich verhindern müsste.
Ob man seine Warnungen als überfälligen Weckruf versteht oder als Beitrag zur westlichen Kriegstreiber-Rhetorik – der Grundkonflikt bleibt derselbe: Europa muss sich entscheiden, welchen Weg es gehen will. Sicher ist nur: Die Konsequenzen dieser Entscheidung werden den Kontinent auf Jahrzehnte prägen.
Guido Grandt (geb. 1963) ist investigativer Journalist, Publizist, TV-Redakteur und freier Produzent. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf Recherchen zu organisierter Kriminalität, Geheimgesellschaften sowie auf brisanten Themen aus Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär und Sicherheit. Darüber hinaus widmet er sich der Aufdeckung verborgener oder tabuisierter Hintergründe zeitgeschichtlicher Ereignisse. Guido Grandt veröffentlichte bisher über 40 Sachbücher und verfasste rund 6.000 Artikel.
- Sein kostenloser Blog: https://www.guidograndt.de/
- Seine Bücher: Guido Grandt bei Amazon
Quellen:
- https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/717975/nato-krise-ex-spitzenoffizier-fordert-im-dwn-interview-totale-umstellung-von-gesellschaft-und-wirtschaft
- https://borsen.dk/nyheder/perspektiv/natos-tidligere-topofficer-slar-alarm-vi-skal-omstille-vores-samfund-og-okonomi-totalt-nu
- https://borsen.dk/nyheder/perspektiv/amerikansk-topanalytiker-ser-bekymrende-forandring-hos-putin
- https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/717558/anders-fogh-rasmussen-hat-viele-male-mit-putin-die-kraefte-gemessen-jetzt-schlaegt-er-alarm
Stephan Brandner (AfD) — Freispruch für DK-Chef Bendels im „Faeser-Meme“-Prozess: „Freispruch für die Meinungsfreiheit!“

Das Landgericht Bamberg hat festgestellt, dass der X-Post mit einem offensichtlich bearbeiteten Bild der damaligen Bundesinnenministerin Nancy Faeser von der Meinungsfreiheit gedeckt ist, und den Chefredakteur des Deutschland-Kuriers, David Bendels, freigesprochen.
Stephan Brandner, stellvertretender Bundessprecher der Alternative für Deutschland, begrüßt das Urteil und wertet es in einer aktuellen Pressemitteilung als einen Sieg für die Meinungs- und Pressefreiheit.
„In den letzten Jahren geraten die Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland zunehmend unter Druck. Offen oder auch satirisch und überspitzt seine Meinung zu äußern, kommt für viele konservative und vernünftig denkende Menschen heute nicht mehr infrage – ganz im Gegensatz zu Aktionen vom linken Rand, die Narrenfreiheit genießen.
Ein Netz aus Nichtregierungsorganisationen und Meldestellen sorgt dafür, dass viele Menschen in Deutschland inzwischen lieber schweigen, als zu ihren Ansichten zu stehen.
Die Justiz, insbesondere die bayerische, spielt dabei oft eine unrühmliche Rolle. Der Freispruch Bendels ist ein wichtiges Zeichen. Gleichwohl hätte er für sein Verhalten nie angeklagt werden dürfen. Der Kampf für die Meinungsfreiheit wird noch lange andauern.“
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Rhetorik vs. Realität: Der US-Krieg gegen Venezuela ist ein Krieg gegen die multipolare Welt
Brian Berletic
In eklatanter Verletzung des Völkerrechts und unter Aufgabe selbst des letzten Scheins von Legitimität haben die USA einen Angriffskrieg gegen die lateinamerikanische Nation Venezuela begonnen. Die Operation umfasste Raketenangriffe und Bombardierungen von Zielen im ganzen Land sowie die Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch US-Truppen, die ihn anschließend nach New York gebracht haben, wo er nun in einem Schauprozess vorgeführt wird.
Dieser Angriff stellt den Höhepunkt eines jahrzehntelangen Projekts dar, das darauf abzielt, Venezuela zu zerschlagen, Washingtons Hegemonie über die westliche Hemisphäre wiederherzustellen und zugleich den Krieg gegen den weltweit entstehenden Multipolarismus weiter zu eskalieren.
Drogen als „Massenvernichtungswaffen“
Die Rechtfertigung für die militärische Intervention konzentriert sich auf die Charakterisierung von Präsident Maduro durch US-Präsident Donald Trump am 3. Januar als „Drahtzieher eines riesigen kriminellen Netzwerks, das für den Schmuggel gewaltiger Mengen tödlicher illegaler Drogen in die USA verantwortlich ist“.
Trump ging sogar so weit, den Drogenhandel mit dem Einsatz von Massenvernichtungswaffen gleichzusetzen und damit denselben falschen Vorwand zu recyceln, der bereits dazu diente, der amerikanischen und weltweiten Öffentlichkeit den illegalen Irak-Krieg von 2003 zu verkaufen.
Washingtons eigene interne Dokumente widersprechen dieser Darstellung jedoch. Der 80-seitige National Drug Threat Assessment 2025 der US-Drogenbekämpfungsbehörde DEA erwähnt Venezuela lediglich sechsmal. Zum Vergleich: Mexiko wird 70-mal erwähnt, China 17-mal, und sogar Kanada – ein enger Verbündeter der USA – wird siebenmal genannt.
Wenn die venezolanische Regierung tatsächlich für den „Schmuggel gewaltiger Mengen tödlicher illegaler Drogen in die USA“ verantwortlich wäre – in einem Ausmaß, das eine militärische Intervention rechtfertigen würde –, wäre sie sehr wahrscheinlich eines der zentralen Themen des DEA-Berichts gewesen.
Stattdessen wird Venezuela lediglich in einem Abschnitt mit dem Titel „andere gewalttätige transnationale kriminelle Organisationen“ erwähnt. Dort wird die Gruppe „Tren de Aragua“ (TDA) als eine Straßenbande beschrieben, deren Drogenaktivitäten „kleinräumig“ sind und sich auf den Vertrieb von Pink Cocaine – auch bekannt als Tusi – beschränken, einer Freizeitdroge, die meist aus einer Kombination von Ketamin und MDMA besteht, nicht jedoch auf Lieferungen von Fentanyl oder Kokain, deren Organisation Washington dem venezolanischen Staat vorwirft. Tatsächlich erwähnt der DEA-Bericht weder die venezolanische Regierung noch Präsident Maduro auch nur ein einziges Mal.
Die Diskrepanz zwischen der Rhetorik der US-Regierung und den eigenen dokumentierten Erkenntnissen der DEA entlarvt den Vorwand angeblich aus Venezuela stammender Drogen als nicht realer als die „Massenvernichtungswaffen“ im Irak – beides bewusste Lügen, um ansonsten unprovozierte Angriffskriege zu verkaufen.
Mehr als nur ein Ölraub …
Die wahren Ziele dieses Krieges wurden während einer jüngsten Pressekonferenz im Weißen Haus nach den Militärschlägen offenbart.
In der Abschrift der Pressekonferenz wurde das Wort „Droge“ oder „Drogen“ nur neunmal erwähnt. Dagegen fiel das Wort „Öl“ 27-mal. Präsident Trumps Rhetorik wechselte rasch von der angeblichen Drogenbedrohung zu den logistischen Details der Aneignung venezolanischer Naturressourcen.
Präsident Trump erklärte, die USA würden Venezuela „führen“ und amerikanische Ölkonzerne würden die Energieproduktion in dem besetzten Land übernehmen.
Über den unverhohlenen Zugriff auf Ressourcen hinaus fügt sich der Angriff auf Venezuela und der Sturz seiner Regierung in einen weit größeren globalen Krieg ein, den die USA sowohl gegen das Konzept des Multipolarismus als auch gegen dessen wichtigste Träger – namentlich China und Russland – führen.
Während die USA die Kontrolle über Venezuela ausrufen, schüren sie zugleich tödliche Gewalt auf den Straßen des Iran, nachdem sie dort bereits Mitte letzten Jahres direkte Militärschläge durchgeführt haben.
Jüngste Berichte der New York Times enthüllen, dass die USA zudem Angriffe auf russische Energieproduktion tief im russischen Staatsgebiet (über die CIA) durchführen sowie maritime Drohnenangriffe auf Tanker, die russische Energie exportieren.
Venezuela, Iran und Russland weisen gemeinsame Merkmale auf: Sie sind Partner Chinas und bedeutende Ölexporteure für das Land.
Venezuela lieferte über 80 Prozent seines Öls nach China. Inmitten des US-Militäraufmarsches und der anschließenden Blockade der venezolanischen Seeschifffahrt wurde mindestens ein nach China bestimmter Tanker von den USA beschlagnahmt.
Blickt man über die westliche Hemisphäre hinaus und betrachtet zugleich die laufenden US-Kriege und Stellvertreterkriege weltweit, wird eine umfassendere Strategie sichtbar: Washington ist dabei, eine seit Langem angestrebte globale Energieblockade gegen China umzusetzen.
Ein Strategiepapier aus dem Jahr 2018 aus der U.S. Naval War College Review mit dem Titel „A Maritime Oil Blockade Against China“ beschrieb den Prozess der Schließung maritimer Engpässe als Teil einer „fernen Blockade“ außerhalb der Reichweite des Großteils der chinesischen Militärfähigkeiten.
Das Papier stellte zudem fest, dass China versucht hatte, seine Abhängigkeit von diesen maritimen Engpässen zu verringern – unter anderem durch den Aufbau der Belt-and-Road-Initiative (BRI). Es schlug vor, BRI-Routen gezielt anzugreifen und zu unterbrechen.
Am Beispiel der Myanmar-China-Pipeline erklärte das Papier von 2018, dass die USA diese Pipeline „durch Luftangriffe, Luftminen oder andere kinetische Maßnahmen“ außer Gefecht setzen könnten, falls sich die Regierung Myanmars während eines US-China-Konflikts weigern sollte, sie zu schließen.
Seit der Veröffentlichung des Papiers haben die USA bewaffnete Milizen in Myanmar unterstützt, die die Pipeline angegriffen, beschädigt und zeitweise sogar einen Abschnitt davon besetzt haben, wodurch eine der alternativen landgestützten Energierouten Chinas gefährdet wurde. Die USA haben auch ähnliche terroristische Angriffe auf chinesische BRI-Infrastruktur in Pakistan bereits 2011 gefördert. Solche Formen des Terrorismus dauern bis heute an.
Das Papier von 2018 erwähnte zudem Russlands Fähigkeit, China selbst dann zu versorgen, wenn eine maritime Blockade und die Zerstörung der BRI-Infrastruktur erfolgreich wären. Obwohl das Papier keine konkreten Empfehlungen enthielt, sind die USA inzwischen dabei, russische Energieproduktion und -exporte systematisch zu schwächen.
All dies zusammengenommen zeigt, wie gefährlich weit diese Strategie inzwischen gediehen ist.
Ein Weckruf
Ein besonders irreführendes Narrativ hat sich in Kommentarkreisen verbreitet, wonach der US-Angriff auf Venezuela einen „Rückzug“ in die westliche Hemisphäre darstelle, in der Washington nun eine „Einflusssphäre“ errichten wolle, anstatt weiterhin globale Dominanz anzustreben.
Der Angriff auf Venezuela fand zwar tatsächlich in der westlichen Hemisphäre statt, und die USA haben tatsächlich erklärt, die gesamte westliche Hemisphäre dominieren zu wollen. Gleichzeitig führen die USA jedoch weiterhin einen Stellvertreterkrieg gegen Russland, destabilisieren den Iran, unterstützen Milizen, die chinesische BRI-Infrastruktur angreifen, und bedrohen mit in der Asien-Pazifik-Region stationierten US-Streitkräften weiterhin die für China lebenswichtigen Seewege. Die USA unterhalten Zehntausende Soldaten auf Stützpunkten rund um den Globus – näher an den Grenzen Russlands, Irans und Chinas als an den eigenen Küsten.
Das ergibt weder ein Bild eines „Rückzugs“, noch lässt es sich als bloße Schaffung einer regionalen „Einflusssphäre“ erklären. Vielmehr handelt es sich eindeutig um den fortgesetzten Versuch, den gesamten Planeten zu beeinflussen – und zu dominieren.
Die Zukunft wird davon abhängen, wie bewusst sich die Welt der anhaltenden Gefahr ist, die von den USA ausgeht, wie gut sie sich dagegen schützen kann und ob der Multipolarismus die Welt schneller aufbauen kann, als die USA sie nachweislich bedrohen und zerstören.
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Der Autor ist ein in Bangkok ansässiger unabhängiger geopolitischer Analyst und ehemaliger US-Marine.
Die Venezuela-Technokratie-Verbindung
Von The Last American Vagabond
Verfasst von Derrick Broze
Die Bombardierung Venezuelas durch die USA und die Festnahme von Nicolás Maduro lassen sich nicht rational als Drogenbekämpfungsmaßnahme oder gar als reine Ölgewinnung erklären. Das größere Bild ist die Technokratie.
In den frühen Morgenstunden des 3. Januar 2026 startete das US-Militär Militärschläge gegen Venezuela und nahm Präsident Nicolás Maduro und seine Frau Cilia Flores fest. Maduro und Flores wurden seitdem nach New York City gebracht, wo sie sich wegen Waffenverbrechen und Kokainhandel verantworten müssen.
Dieser Schritt hat die MAGA-Anhängerschaft – und die amerikanische Öffentlichkeit im Allgemeinen – gespalten, wobei ein großer Teil der Anhänger von Präsident Donald Trump dies als Verrat an den Prinzipien ansieht, für die er angeblich eintritt. Insbesondere hat Trump jahrelang behauptet, er würde keine neuen Angriffskriege beginnen.
Trump hat zwar erklärt, dass es bei der Ausschaltung Maduros nicht um die Auslösung neuer Kriege gehe, sondern um einen kalkulierten Angriff, um einen Mann auszuschalten, den er für die Fentanyl-Krise in Amerika verantwortlich macht, doch die Fakten erzählen eine andere Geschichte.
Ging es bei Maduros Festnahme um Drogenhandel?
Im Mai 2025 veröffentlichte die US-Drogenbekämpfungsbehörde (DEA) ihren National Drug Threat Assessment (NDTA) für 2025. In diesem Bericht wird der Handel mit Fentanyl aus Venezuela in die USA kein einziges Mal erwähnt. Stattdessen werden mexikanische Kartelle für die Herstellung und den Handel mit Fentanyl verantwortlich gemacht. Dies sollte niemanden überraschen, der sich mit diesem Thema beschäftigt, da diese Fakten unter der US-Regierung und Forschern, die sich mit Drogenhandel befassen, allgemein bekannt sind.
Ein zweiter wichtiger Punkt ist, dass Trump und der neokonservative Außenminister Marco Rubio zwar wiederholt versucht haben, Maduro mit Drogenkartellen in Verbindung zu bringen, es jedoch nach wie vor kaum Beweise für diese Behauptung gibt.
Die US-Regierung behauptete zuvor, Maduro sei der Anführer der Drogenhandelsgruppe Cartel de los Soles (auch bekannt als Kartell der Sonnen). Viele Skeptiker behaupten jedoch, dass diese Gruppe gar nicht existiert. Während Trumps erster Amtszeit wurde Maduro als mutmaßlicher Anführer dieses Kartells angeklagt. Im Jahr 2025, während seiner zweiten Amtszeit, wurde das Cartel de los Soles offiziell als ausländische terroristische Organisation eingestuft.
Als Maduro jedoch nach New York gebracht und offiziell angeklagt wurde, ließ das US-Justizministerium die Vorwürfe aus der Anklageschrift fallen. Das Fehlen von Anklagen im Zusammenhang mit dem Cartel de los Soles ist ein Signal dafür, dass die US-Regierung nicht glaubt, über ausreichend starke Beweise zu verfügen, um Maduro vor Gericht zu verurteilen. Stattdessen hat sie ihre Haltung geändert und behauptet nun, Maduro sei in den Kokainhandel verwickelt gewesen.
Ging es bei Maduros Festnahme um Öl?
Wenige Stunden nach der Razzia und Festnahme Maduros hielt Trump eine Pressekonferenz ab, in der er unmissverständlich klarstellte, dass das Interesse der US-Regierung trotz offizieller Behauptungen, gegen Drogenhändler vorzugehen, darin besteht, die Kontrolle über die venezolanische Ölindustrie zu erlangen.
Machen Sie keinen Fehler – bei Venezuela geht es um Öl und Imperium
Während einer Pressekonferenz am Samstagmorgen machte US-Präsident Donald Trump deutlich, dass die US-Regierung trotz ihrer Behauptungen, gegen Drogenhändler vorzugehen, daran interessiert ist, die venezolanische Ölindustrie zu übernehmen. pic.twitter.com/AJiyrh83j9
— Derrick Broze (@DBrozeLiveFree) 4. Januar 2026
„Wir werden unsere sehr großen US-Ölkonzerne, die größten weltweit, dort hin schicken, damit sie Milliarden Dollar investieren, die stark beschädigte Infrastruktur, die Ölinfrastruktur, reparieren und damit beginnen, Geld für das Land zu verdienen“, erklärte Trump.
Im Jahr 2007 verstaatlichte Venezuela Ölprojekte und beschlagnahmte Vermögenswerte von Unternehmen wie ExxonMobil und ConocoPhillips, nachdem diese sich geweigert hatten, Bedingungen zu akzeptieren, die der staatlichen Petróleos de Venezuela, S.A. (PDVSA) die Mehrheitskontrolle verschafft hätten. Im Gegensatz dazu stimmten Unternehmen wie Total, Chevron, Statoil (jetzt Equinor) und BP der Umstrukturierung zu und behielten Minderheitsanteile an ihren venezolanischen Projekten.
Trump behauptete, dass diese Maßnahmen einen Diebstahl von amerikanischem Öl darstellten und dass ein Teil der US-Präsenz in Venezuela darin bestehen werde, dieses Öl zurückzuholen.
„Darüber hinaus hat Venezuela einseitig amerikanisches Öl, amerikanische Vermögenswerte und amerikanische Plattformen beschlagnahmt und verkauft, was uns Milliarden und Abermilliarden Dollar gekostet hat. Dies war einer der größten Diebstähle von amerikanischem Eigentum in der Geschichte unseres Landes. Es handelt sich um den größten Diebstahl von Eigentum in der Geschichte unseres Landes“, sagte Trump auf der Pressekonferenz am Samstagmorgen.
Als er von Journalisten zu seinen Äußerungen über die „Führung“ Venezuelas durch die USA befragt wurde, antwortete Trump, dass die Ölkonzerne die Kosten für die Verbesserung der venezolanischen Ölinfrastruktur übernehmen würden.
„Nun, wir werden es mit einer Gruppe betreiben und dafür sorgen, dass es ordnungsgemäß funktioniert. Wir werden die Ölinfrastruktur wieder aufbauen, was Milliarden von Dollar kosten wird. Die Kosten dafür werden direkt von den Ölgesellschaften getragen.“
Trump schien jedoch auch anzudeuten, dass die US-Steuerzahler die Ölkonzerne beim Wiederaufbau der Infrastruktur subventionieren würden. „Sie werden für ihre Arbeit entschädigt werden, aber das wird bezahlt werden. Und wir werden dafür sorgen, dass das Öl wieder so fließt, wie es sollte“, erklärte Trump.
In einem Interview mit NBC News am Montag äußerte sich Trump ähnlich.
„Ich denke, wir können das in kürzerer Zeit schaffen, aber es wird viel Geld kosten“, sagte er. „Es muss eine enorme Summe Geld ausgegeben werden, und die Ölkonzerne werden diese Ausgaben tätigen, die ihnen dann von uns oder durch Einnahmen erstattet werden.“
Da Trump zugibt, dass ein wichtiger Grund für die Absetzung Maduros darin besteht, den Ölkonzernen Vorteile zu verschaffen, ist es wichtig zu fragen, welche Unternehmen daran beteiligt sind und wer Anteile an ihnen hält.
Chevron, ExxonMobil und ConocoPhillips waren vor der Verstaatlichung unter Hugo Chávez und während der darauf folgenden Ära der US-Sanktionen im venezolanischen Ölsektor tätig. BlackRock, Vanguard und State Street sind die größten institutionellen Anteilseigner aller drei Unternehmen und kontrollieren in der Regel etwa 20 bis 25 % der Anteile an jedem Unternehmen (wobei Vanguard und BlackRock oft die größten Anteile unter den Institutionen halten).
Larry Fink ist Mitbegründer, Vorsitzender und CEO von BlackRock. Er ist außerdem der derzeitige interimistische Co-Vorsitzende des Weltwirtschaftsforums. Fink unterhält auch eine enge Beziehung zu Donald Trump, den er seit über 40 Jahren kennt, da beide Männer in der Finanzszene von Manhattan tätig waren. Tatsächlich wurde im März 2025 bekannt gegeben, dass Larry Fink sich mit Trump beraten hatte, bevor er den Kauf von zwei Häfen im Panamakanal für BlackRock sicherstellte.
Angesichts der engen Beziehung zwischen Trump und Larry Fink sowie der bedeutenden Investitionen von BlackRock in große US-Ölkonzerne wie Chevron, ExxonMobil und ConocoPhillips sind dies mehr als nur wahrscheinliche Einflussfaktoren für die US-Politik gegenüber dem venezolanischen Ölsektor.
Fink ist nicht der einzige Milliardär, der von der Festnahme Maduros und der Besetzung der venezolanischen Ölindustrie durch die USA profitiert. Zu den Milliardären, die die US-Aggression begrüßen, gehört auch Paul Singer, ein milliardenschwerer Hedgefonds-Manager, dessen Firma Elliot Investment Management seit langem versucht, CITGO Petroleum, die US-amerikanische Tochtergesellschaft der staatlichen venezolanischen Ölgesellschaft PDVSA, zu erwerben.
Im November 2025 genehmigte ein US-Richter ein Angebot in Höhe von 5,9 Milliarden Dollar von einer Tochtergesellschaft von Elliott (Amber Energy) zum Kauf von Anteilen an der Muttergesellschaft von CITGO (PDV Holding) im Rahmen einer vom Gericht organisierten Auktion, die darauf abzielt, die Forderungen der Gläubiger gegenüber Venezuela zu befriedigen. Der Verkauf muss noch vom US-Finanzministerium und anderen Aufsichtsbehörden endgültig genehmigt werden. Zu den Vermögenswerten von CITGO gehören drei große Ölraffinerien (in Louisiana, Texas und Illinois), Pipelines, Terminals und mehr als 4.000 CITGO-Tankstellen in den Vereinigten Staaten.
Da Trump nach der Absetzung von Maduro die Sanktionen gegen venezolanisches Öl gelockert hat, könnte Singer Milliardenbeträge einnehmen, wenn der Verkauf von CITGO letztendlich genehmigt wird. Zufälligerweise war Singer ein wichtiger Spender für Trumps Präsidentschaftskampagnen sowie für das American Israel Public Affairs Committee (AIPAC).
Der US-Abgeordnete Thomas Massie hat ebenfalls behauptet, dass Singer bereits mehr als 1 Million Dollar ausgegeben habe, um ihn bei seiner bevorstehenden Wiederwahl zu besiegen.
Laut Grok wird Paul Singer, ein globalistisch orientierter republikanischer Großspender, der bereits 1.000.000 Dollar ausgegeben hat, um mich bei den nächsten Wahlen zu besiegen, mit seiner notleidenden CITGO-Investition Milliarden von Dollar verdienen, jetzt, da diese Regierung Venezuela übernommen hat.https://t.co/hq1STlEyAq
— Thomas Massie (@RepThomasMassie) 4. Januar 2026
Es ist ziemlich offensichtlich, dass Öl einer der Hauptgründe für die Entführung Maduros durch die USA ist, aber Drogen und Öl allein erklären nicht vollständig, warum Trump so verzweifelt die Kontrolle über diese Region haben will.
Die Verbindung zur Technokratie: Venezuela und Grönland
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand eine Bewegung rund um eine politische Theorie namens Technokratie – ein System, in dem Regierung und Gesellschaft von technischen Experten verwaltet werden, oft unter Einbeziehung technologieorientierter Lösungen. Frühe Befürworter behaupteten, dass Technokratie zu einer besseren Verwaltung der Ressourcen und zum Schutz des Planeten führen würde. Dieses System der Regierungsführung durch Technologieexperten und ihre Technologie würde jedoch auch einen Verlust der Privatsphäre sowie eine Zentralisierung der Macht und die Kontrolle des gesamten menschlichen Verhaltens mit sich bringen.
Einer der einflussreichsten Befürworter der Technokratie war ein Mann namens Howard Scott, ein Schriftsteller und Ingenieur, der 1919 in New York City die Technical Alliance gründete. Scott war der Ansicht, dass Unternehmern die notwendigen Fähigkeiten und Daten fehlten, um ihre Branchen zu reformieren, und dass die Kontrolle daher an Ingenieure und Wissenschaftler übergeben werden sollte. 1932 gründeten Scott und sein technokratischer Mitstreiter Walter Rautenstrauch an der Columbia University das „Committee on Technocracy” (Komitee für Technokratie). Die Gruppe spaltete sich schließlich, wobei Scott die Technocracy Incorporated leitete, während der Technokrat Harold Loeb das rivalisierende Continental Committee on Technocracy anführte.
1938 veröffentlichte die Technocracy Incorporated eine Publikation, in der sie ihre Vision einer Technokratie und ihren Plan zur Vereinigung Nordamerikas und Teilen Mittelamerikas zu einer einzigen kontinentalen Einheit, die sie „Technate” nannten, darlegte:
Technokratie ist die Wissenschaft der Sozialtechnik, die wissenschaftliche Steuerung des gesamten sozialen Mechanismus zur Produktion und Verteilung von Gütern und Dienstleistungen an die gesamte Bevölkerung dieses Kontinents. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit wird dies als wissenschaftliches, technisches und ingenieurtechnisches Problem angegangen. Es wird keinen Platz mehr geben für Politik oder Politiker, Finanzen oder Finanziers, Gaunereien oder Gauner.
Die Technokratie geht davon aus, dass Preis und Überfluss unvereinbar sind: Je größer der Überfluss, desto geringer der Preis. Bei echtem Überfluss kann es überhaupt keinen Preis geben. Nur durch die Abschaffung der störenden Preiskontrolle und deren Ersatz durch eine wissenschaftliche Methode der Produktion und Verteilung kann Überfluss erreicht werden. Die Technokratie wird die Verteilung mittels eines Verteilungszertifikats vornehmen, das jedem Bürger von der Geburt bis zum Tod zur Verfügung steht. Das Technate wird den gesamten amerikanischen Kontinent von Panama bis zum Nordpol umfassen, da die natürlichen Ressourcen und die natürlichen Grenzen dieses Gebiets es zu einer unabhängigen, sich selbst tragenden geografischen Einheit machen. [Hervorhebung hinzugefügt]
Eine Karte von Technocracy Inc. aus dem Jahr 1940 zeigt deutlich, dass diese Vision Kanada, die Vereinigten Staaten, Mexiko, die Karibik und mittelamerikanische Länder umfasste – darunter Belize, Costa Rica, El Salvador, Guatemala und andere. Die Tatsache, dass Panama als Teil des Technate vorgesehen war, sollte angesichts der Bemühungen von Larry Fink, Häfen im Panamakanal zu erwerben, nicht vergessen werden.
Die Technokraten stellten sich auch vor, Teile Venezuelas und sogar Kolumbiens zu kontrollieren. Die Karte von 1940 zeigt Teile des nördlichen Venezuelas und des östlichen Kolumbiens, die vom Technate annektiert wurden. Die Stellung Kolumbiens im geplanten Technate liefert einen wichtigen Kontext zu Trumps jüngsten Drohungen mit militärischen Maßnahmen in diesem Land.
Die Technokraten konzentrierten sich nicht nur darauf, mittel- und südamerikanische Länder in das Technate zu integrieren. Sie wollten ihre Techno-Tyrannei bis nach Grönland im Norden ausdehnen. In einer Ausgabe des Technocracy Magazine vom Juli 1940 sprachen sich Howard Scott und Technocracy Inc. ausdrücklich für den Erwerb Grönlands aus:
„Die Regierung der Vereinigten Staaten sollte unverzüglich Maßnahmen ergreifen, um diese Gebiete und andere, wie Grönland und die Galapagosinseln, zu erwerben. Der Erwerb dieser Gebiete sollte ein obligatorischer Bestandteil des Programms zur Verteidigung des Kontinents sein und unverzüglich erfolgen – entweder durch Kauf, Verhandlungen oder mit Waffengewalt.
Die ursprünglichen Pläne der Technokraten, die Kontrolle über Grönland zu übernehmen, wurden seit Trumps Amtsantritt im Jahr 2025 wiederholt aufgegriffen. Nach der Entführung von Maduro haben Trump und seine Verbündeten ihre Forderungen nach der Übernahme der Insel erneuert.
Am Montag behauptete Trumps oberster Berater und stellvertretender Stabschef Stephen Miller, Grönland gehöre zu den Vereinigten Staaten und das US-Militär könne das halbautonome dänische Territorium einnehmen.
„Niemand wird die Vereinigten Staaten wegen der Zukunft Grönlands militärisch bekämpfen“, sagte Miller zu Jake Tapper auf CNN.
„Wir leben in einer Welt, in der realen Welt, Jake, die von Stärke, von Gewalt und von Macht beherrscht wird. Das sind die eisernen Gesetze der Welt seit Anbeginn der Zeit.“
Am Dienstag bekräftigte das Weiße Haus unter Trump erneut die Möglichkeit einer Militäraktion gegen Grönland und erklärte gegenüber Reuters:
„Der Präsident und sein Team diskutieren eine Reihe von Optionen, um dieses wichtige außenpolitische Ziel zu verfolgen, und natürlich steht dem Oberbefehlshaber jederzeit der Einsatz des US-Militärs zur Verfügung.“
Am Donnerstag schlug Trump vor, den Grönländern zwischen 10.000 und 100.000 Dollar pro Person zu zahlen, um sie davon zu überzeugen, sich von Dänemark abzuspalten und sich den Vereinigten Staaten anzuschließen.
Am 3. Januar veröffentlichte Katie Miller, die Ehefrau von Stephen Miller, ein Meme von Grönland, überlagert mit den Farben der amerikanischen Flagge und dem einzigen Wort „SOON” (bald). Bemerkenswert ist, dass Katie Miller Beraterin und Sprecherin von Elon Musks Department of Government Efficiency (DOGE) und anschließend direkt bei ihm angestellt war, bevor sie das Unternehmen verließ, um einen Podcast zu starten.
Katie Miller, die Frau des Psychopathen Stephen Miller, fordert die Eroberung Grönlands.
Trump ist die perfekte Marionette für die Technokraten und hilft dabei, den ursprünglichen Plan der Technokraten für das Nordamerikanische Technate zu verwirklichen, zu dem zufällig auch Grönland und Venezuela gehören. https://t.co/L4hHT110L3
— Derrick Broze (@DBrozeLiveFree) 5. Januar 2026
Die Tatsache, dass sowohl Stephen als auch Katie Miller sich öffentlich für die Übernahme Grönlands durch die USA einsetzen – angesichts ihrer Nähe zu Musk – ist von Bedeutung. Elon Musks Großvater, Joshua Haldeman, war Forschungsdirektor bei Technocracy Incorporated of Canada und nationaler Vorsitzender der Social Credit Party. Musk tritt einfach in die Fußstapfen seines Großvaters, während er und die zahlreichen Technokraten um Trump daran arbeiten, die ursprüngliche Vision des American Technate zu verwirklichen.
Donald Trump und die Technokraten der 2020er Jahre
Wie The Last American Vagabond seit Jahren berichtet, wird immer deutlicher, dass wir Zeugen der Kapitulation der MAGA-Bewegung sind – die sich weitgehend als „Widerstand“ gegen die „globalistische Elite“ versteht –, die Ausreden vorbringt, während Trump seine Regierung mit Technokraten besetzt, darunter Mitglieder und Teilnehmer der geheimnisumwitterten Bilderberg-Gruppe, des Weltwirtschaftsforums und des WEF-Programms „Young Global Leaders“.
Ich habe diese Zusammenhänge in zahlreichen Artikeln im Jahr 2025 dargelegt, darunter „Meet The Peter Thiel Acolytes in Donald Trump’s 2nd Administration” (Lernen Sie die Anhänger von Peter Thiel in Donald Trumps zweiter Amtszeit kennen), „Meet the Man Whose Philosophy Has Influenced Peter Thiel and the Technocrats” (Lernen Sie den Mann kennen, dessen Philosophie Peter Thiel und die Technokraten beeinflusst hat) und „Welcome to the Palantir World Order” (Willkommen in der Weltordnung von Palantir).
Ich habe darauf hingewiesen, dass unter Donald Trump zwei Mitglieder des Lenkungsausschusses der Bilderberg-Gruppe – Peter Thiel und Alex Karp – Palantir leiten und immer mehr Verträge mit dem militärisch-industriellen Komplex abschließen. Dies ist ein weiteres klares Zeichen dafür, dass Trump nicht gegen den „Deep State“ kämpft.
Ein Paradebeispiel für diese technokratische Deep-State-Verbindung ist Michael Kratsios.
Kratsios ist einer von Dutzenden Anhängern von Peter Thiel in der zweiten Trump-Regierung. Er wurde von Trump zum Wissenschaftsberater des Präsidenten und Direktor des Büros für Wissenschafts- und Technologiepolitik des Weißen Hauses ernannt. Kratsios hatte zuvor eine ähnliche Funktion in der ersten Trump-Regierung inne und war außerdem stellvertretender Unterstaatssekretär für Forschung und Technik sowie Politikspezialist für künstliche Intelligenz, Drohnen, Quantencomputing und Cybersicherheit. Außerdem arbeitete er für zwei Fonds von Peter Thiel, Thiel Capital und Clarium Capital.
Im Juni 2025 nahm Kratsios am Bilderberg-Treffen in Stockholm, Schweden, teil.
Warum nimmt @MichaelKratsios, Trumps Direktor des Büros für Wissenschaft und Technologie im Weißen Haus, an der Bilderberg-Konferenz teil?
Denken Sie daran, dass dies derselbe Mann ist, von dem ich berichtet habe, dass er für zwei Fonds von Peter Thiel gearbeitet hat, Thiel Capital und Clarium Capital: https://t.co/toIOJG35LA pic.twitter.com/I2dEMGC7LU
— Derrick Broze (@DBrozeLiveFree) 12. Juni 2025
Kratsios ist auch Teil von Trumps Bemühungen, die Möglichkeiten der Bundesstaaten zur Regulierung künstlicher Intelligenz einzuschränken. Auf der Consumer Electronics Show 2026 erklärte er, das Weiße Haus bereite einen Gesetzesvorschlag vor, um einen nationalen KI-Rahmen zu schaffen und eine seiner Meinung nach durch uneinheitliche Vorschriften der Bundesstaaten verursachte Marktfragmentierung zu verhindern.
Es lässt sich einfach nicht leugnen, dass Donald Trump dazu beiträgt, den technokratischen Staat einzuführen, der von Leuten wie den Palantir-Schlägern Peter Thiel und Alex Karp, Zionisten und modernen Technokraten wie Elon Musk, David Sacks und Howard Lutnick unterstützt wird. Was wir derzeit in Venezuela und Grönland beobachten, ist ein weiterer Schritt zur Vollendung des amerikanischen Technate und ein Schritt näher an der Vision einer globalen Regierung.



