Kategorie: Nachrichten
Elektrifizierung – hält das Stromnetz der Belastung stand?

GWPF, Kathryn Porter, 12.01.2026
Die britische Dekarbonisierungsstrategie geht von einer raschen Elektrifizierung von Heizung, Verkehr und Industrie aus. Die aktuellen Trends beim Ausbau dieser Technologien und die bestehenden Infrastrukturbeschränkungen lassen jedoch vermuten, dass diese Ziele kaum erreicht werden können. Wärmepumpen, Elektrofahrzeuge und die Umstellung der Industrie auf alternative Brennstoffe stagnieren, während veraltete Gas- und Kernkraftwerke schneller stillgelegt werden, als ausreichend Ersatzkapazität bereitgestellt werden kann. Gleichzeitig führt das KI-getriebene Wachstum von Rechenzentren zu einer erheblichen zusätzlichen Belastung, die das Stromnetz zunehmend nicht mehr bewältigen kann
…. Eine Nachricht ist, dass die Elektrifizierungsziele ohne eine Form von Verpflichtung kaum zu erreichen sein werden. Im Heizungsbereich ist ein rascher Einsatz von Wärmepumpen unter den gegenwärtigen Bedingungen unrealistisch. Die Verbraucher sind weiterhin zurückhaltend, die Zahl der Installateure wächst zu langsam, und sowohl die Investitions- als auch die Betriebskosten sind deutlich höher als bei Gasheizungen. Selbst wenn Wärmepumpenzuschüsse die Anschaffungskosten senken, müssen Haushalte weiterhin zusätzliche Ausgaben für größere Wärmepumpen, Rohrleitungen und Dämmung sowie höhere laufende Energiekosten tragen, da die Strompreise weiterhin deutlich über den Gaspreisen liegen. Dies sind keine Randaspekte – sie stellen grundlegende Hindernisse für eine breite Akzeptanz dar.
Die Elektrifizierung des Verkehrssektors steht vor einer ähnlichen Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Die Vorgaben für Elektrofahrzeuge überholen die Bereitschaft der Bevölkerung, diese zu nutzen, während die Netz- und Ladeinfrastruktur weiterhin stark eingeschränkt ist. Diese Probleme verschärfen sich bei größeren Fahrzeugen. Derzeit gibt es keine verlässliche Schnellladelösung für Lkw, und die Elektrifizierung von Bussen außerhalb dicht besiedelter Stadtzentren ist deutlich schwieriger, als in politischen Dokumenten üblicherweise eingeräumt wird, insbesondere dort, wo die Fahrzeuge nicht regelmäßig zu einem einzigen Depot zurückkehren [- und am liebsten auch nur nachts im Einsatz sind, damit tagsüber die Solarpanel vielleicht die Ladung übernehmen – ich denke dabei Nürnberg, wo tagsüber gefahren wird und die Fahrzeuge nachts in offener Halle stehen. Der Heizungseinschalter kommt gg. 4:00 Uhr – der Übersetzer]
London, 13. Januar. Die unabhängige Energieberaterin Kathryn Porter hat einen vernichtenden neuen Bericht veröffentlicht, in dem sie vor ernsthaften Risiken für die Strom- und Gasnetze in Großbritannien warnt.
Sehen Sie hier ihr Video auf X https://x.com/GWPF_org/status/2011068247114764317
- Die Elektrifizierung von Heizung, Verkehr und Industrie könnte bis 2030 einen zusätzlichen Strombedarf zwischen 7 und 10 GW verursachen. Rechenzentren könnten weitere 6 GW beisteuern, und die Regierungsziele deuten auf einen neuen Bedarf von rund 15 GW hin.
- Bis 2030 werden voraussichtlich 12–17 GW zuverlässiger Gas- und Kernkraftwerke abgeschaltet. Deren Ersatz benötigt Jahre für Genehmigung und Bau.
- Wind- und Solarenergie haben sich zwar schnell ausgebaut, sind aber nicht kontinuierlich verfügbar. Die höchsten Strommengen werden in kalten, windstillen Nächten benötigt, wenn diese Energiequellen nicht aktiv sind.
- Bis 2030 besteht eine Wahrscheinlichkeit von 65-85% für regionale Stromrationierungen oder Stromausfälle, und ein Basisrisiko von 5-10%, dass eines dieser Ereignisse zu einem vollständigen Zusammenbruch des Stromnetzes führt.
- Während ein „Energie-Trilemma“ aus Dekarbonisierungsambitionen, Bezahlbarkeit und Versorgungssicherheit immer präsenter wird, ist die Investition in die Lebensdauerverlängerung der aktuellen Gaskraftwerke die sicherste Strategie, um Stromausfälle zu vermeiden.
- Die Sicherung des Stromnetzes ist nur durch höhere Investitionen in konstante Energiequellen möglich, beispielsweise durch einen signifikanten Ausbau der Kapazitäten neuer Gaskraftwerke.
- Die sinkende Öl- und Gasförderung in der Nordsee könnte dazu führen, dass einige Pipelines unwirtschaftlich werden. Es drohen drastische Einbrüche bei den Gaslieferungen ins britische Netz, was bedeuten würde, dass an kalten Wintertagen nicht genügend Gas zur Deckung des Bedarfs zur Verfügung steht.
Porter warnt davor, dass Großbritanniens Elektrifizierungsziele zwar politisch ambitioniert, aber wirtschaftlich und operativ nicht tragbar sind. Sie argumentiert, dass ohne dringende Maßnahmen zur Sicherstellung bezahlbaren Stroms, zur Beschleunigung des Netzausbaus und zur Investition in neue, bedarfsgerechte Erzeugungskapazitäten (insbesondere Gaskraftwerke) die meisten Elektrifizierungsziele verfehlt werden und die Versorgungssicherheitsrisiken deutlich vor 2030 steigen werden.
Harry Wilkinson, Leiter der Abteilung für politische Angelegenheiten bei GWPF, sagte:
„Großbritanniens gescheiterte Klimapolitik steuert auf eine Kollision mit der Realität zu. Ohne dringendes Handeln steht das Land vor einer beispiellosen Energiekrise.“
Kathryn Porter sagte gegenüber dem GWPF:
„DESNZ hat auf meinen Bericht mit dem Vorwurf der Panikmache reagiert. Ich würde lieber ihren Plan zur Bewältigung dieser Risiken sehen, anstatt mich beschimpfen zu lassen.“
Lesen hier den gesamten Artikel „Elektrifizierung – hält das Stromnetz der Belastung stand?“.
https://mailchi.mp/437beecdf1d0/porter-warns-of-serious-electricity-and-gas-grid-risks?e=08ba9a1dfb
Der Beitrag Elektrifizierung – hält das Stromnetz der Belastung stand? erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Wenn chinesische Dissidenten zurückgehen

Der chinesische Künstler und Dissident Ai Weiwei kehrte nach China zurück und gesteht, dass es sich dort inzwischen freier anfühlt als in Deutschland. Und er ist kein Einzelfall. Die Berliner Zeitung berichtet Erstaunliches über Aussagen eines chinesischen Dissidenten, der einst in der deutschen politischen und kulturellen Szene als Inbegriff eines in China verfolgten Menschen von […]
Der Beitrag Wenn chinesische Dissidenten zurückgehen erschien zuerst unter tkp.at.
Mit welchen Mitteln die EU in Ungarn hinter den Kulissen gegen Orban kämpft
Ausländerkriminalität: Berliner Banden lassen Täter aus dem Ausland einfliegen

Unter anderm für „Schutzgeld“-Erpressungen werden junge Schläger aus dem Ausland nach Deutschland eingeflogen. Diese verschwinden nach ihren Taten meist schnell und spurlos. Berlins Polizeipräsidentin Slowik Meisel warnt vor einer „neuen Vorgehensweise der organisierten Kriminalität“.
Die komplett überforderte Hauptstadt-Polizei, bei der rund 40 Prozent der Beamten inzwischen einen Migrationshintergrund haben, räumt offen ein: Für brutale Revierkämpfe und schwere räuberische „Schutzgeld“-Erpressungen werden gezielt junge Männer mit Touristenvisa aus dem Ausland angeworben. Diese verschwinden nach ihren Verbrechen spurlos wieder in ihren Herkunftsländern, während den meist arabischen Clans nichts angehängt werden kann und die linksgrün-woke Hauptstadt hilflos im Kriminalitätschaos versinkt.
„Gotham City“ in Germany!
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Ost-West-Tauwetter? Kreml spricht erstmals wieder von „positiver Entwicklung“

Man mag darüber spekulieren, aus welchen Gründen auch immer plötzlich freundlichere westliche Töne in Richtung Russland kommen. Aufhorchen lässt jedenfalls: Moskau hat nach den Worten von Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erstmals wieder eine „positive Entwicklung“ in den öffentlichen Erklärungen einiger westlicher Politiker registriert. Der Kreml begrüßt demnach die so wörtlich „positive Wende“ in den Äußerungen westlicher Staats- und Regierungschefs, die die Notwendigkeit eines Dialogs mit Russland anerkennen würden, wie Peskow betonte.
Das sei insofern bemerkenswert, als sich die EU und Großbritannien seit der Eskalation des Ukraine-Konflikts kategorisch geweigert hätten, überhaupt mit Russland zu sprechen. Jüngste Äußerungen der Staats- und Regierungschefs Frankreichs, Deutschlands und Italiens würden jedoch auf eine Kehrtwende hindeuten, erklärte Peskow vor Journalisten in Moskau. Der Putin-Vertraute stellte fest, dass die neuerdings zum Ausdruck gebrachte Haltung – „so überraschend dies auch erscheinen mag“ – mit der Sichtweise Moskaus „voll und ganz“ übereinstimme. Wenn diese Äußerungen tatsächlich ernst gemeint sein sollten, dann bedeute dies „eine positive Entwicklung“.
Der Kreml-Sprecher reagierte damit auf jüngste versöhnlicher klingende Töne aus Berlin, Paris und Rom. So hatte Bundeskanzlers Friedrich Merz (CDU) erklärt, die EU müsse wieder einen Ausgleich „mit unserem größten europäischen Nachbarn, nämlich Russland“ finden. Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte bereits zum Jahresende für eine „angemessene“ Wiederaufnahme der Gespräche mit Moskau plädiert. Auch die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni meinte, es sei „an der Zeit, dass Europa mit Russland spricht“.
Kreml-Sprecher Peskow lobte diese Signale ausdrücklich, nachdem westeuropäische Politiker lange Zeit eine „vernichtende Niederlage Russlands“ im Ukraine-Konflikt gefordert hätten.
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Ist der Veganismus-Trend vorbei?
Jahrelang haben vor allem Tierrechts- und Klimagruppen einen Hype um vegane Lebensmittel vorangetrieben. Doch übrig geblieben ist davon nicht mehr viel. Nicht mal jetzt, im sogenannten “Veganuary”, wächst das Interesse am Veganismus. Der Trend scheint vorbei zu sein.
Die sogenannte vegane Ernährungsweise, also der Verzicht auf sämtliche tierische Produkte, wurde jahrelang propagiert. Vor allem Tierrechtler und Klimafanatiker verkauften den Veganismus als moralische Pflicht. Man würde dadurch das Tierleid beenden und auch noch das Klima retten. Ein Psychospiel mit dem moralischen Empfinden der Menschen, das jedoch zusehends auf taube Ohren stößt.
Noch vor wenigen Jahren überboten sich Supermärkte mit neuen Ersatzprodukten, immer mehr Unternehmen starteten eigene vegane Produktionslinien und Fast-Food-Ketten inszenierten ihre Sojaburger als Symbol des Fortschritts und der Weltrettung. Doch die große Umerziehung des Essverhaltens ist ganz offensichtlich gescheitert, wie auch der britische Telegraph berichtet.
Die Absätze veganer Produkte gehen zurück, die Käuferzahlen schrumpfen, ganze Produktionslinien werden eingestampft und jene Unternehmen, die sich wie beispielsweise “Beyond Meat” – auch mit tatkräftiger Unterstützung aus Hollywood und von Leuten wie Bill Gates – rein auf die Produktion veganer Nahrungsmittel konzentrierten, kämpfen zusehends ums Überleben.
Der Rückzug großer Handelsketten und Restaurantketten ist das logische Ende einer künstlich aufgeblasenen Nachfrage. Veganismus funktionierte hervorragend als Lifestyle-Statement, aber miserabel als dauerhaftes Ernährungsmodell. Viele erklärten sich vegan, solange es bequem, modisch und sozial erwünscht war – doch Hunger, Geschmack und Preis sind hartnäckiger als jede Kampagne. Spätestens wenn der (in Sachen Gesundheit ohnehin fragwürdige) Sojaersatz teurer ist als Schwein oder Huhn, endet die moralische Standfestigkeit. Siehe auch: Schädliche Hormon-Einflüsse – Frankreich will Sojaprodukte aus öffentlichen Kantinen verbannen
Die Ernährungsindustrie hatte sich eingeredet, aus einer lautstarken Minderheit einen Massenmarkt formen zu können. Das Ergebnis war eine Überproduktion von Produkten, die vor allem eines waren: teuer, hochverarbeitet und geschmacklich bestenfalls mittelmäßig. Besonders entlarvend ist das Scheitern jener veganen Prestigeprojekte, die mit Hollywood-Glamour und Sportlerpathos aufgeladen wurden. Wenn selbst milliardenschwere Investoren und prominente Aushängeschilder keinen stabilen Betrieb hinbekommen, liegt das Problem nicht am Marketing, sondern am Produkt.
Der vielleicht peinlichste Befund für die Vegan-Bewegung ist jedoch ein anderer: Selbst in ihren Hochzeiten hielt kaum jemand durch. Der sogenannte “Veganuary” entpuppt sich dabei als Selbsttäuschung. Ein Monat moralischer Selbstinszenierung, der regelmäßig an Appetit und Alltag scheiterte. Nur wenige selbst ernannte Veganer hielten diesen Monat durch.
Der Hype ist vorbei, ohne jemals wirklich eine Chance auf permanenten Erfolg gehabt zu haben. Die Mehrheit der Menschen essen das, was ihnen schmeckt, was sie sich preislich leisten können und was sie sättigt. So einfach ist das. Allerdings darf das nicht jedes Tierleid durch Massentierhaltung rechtfertigen, so viel Zeit muss sein.
Der große Verrat der UNO: Vom Weltfrieden zur globalen Bürokratie
Dr. Matthew Wielicki
Die Vereinten Nationen wurden zu einem einzigen Hauptzweck gegründet
Nach zwei Weltkriegen, in denen Millionen Menschen ums Leben kamen, schlossen sich die Nationen 1945 zusammen, um eine Institution zu gründen, die einen weiteren Weltkrieg verhindern sollte. Die einleitenden Worte der UN-Charta sagen es ganz klar: „künftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren“. Das erklärte Ziel der Organisation ist es, den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit zu wahren.
Diese Mission war eng gefasst, klar und vertretbar.
Was heute nicht mehr zu rechtfertigen ist, ist, wie weit sich die Vereinten Nationen von diesem Ziel entfernt haben … und wie viel von dieser Abkehr nun von den US-Steuerzahlern finanziert wird.
Von der Friedenssicherung zur dauerhaften Herrschaft
In ihrer frühen Geschichte konzentrierte sich die UNO vor allem auf Diplomatie, Friedenssicherung und die Koordinierung nach Konflikten. Im Laufe der Zeit weitete die Institution ihre Tätigkeit jedoch weit über diese Grenzen hinaus aus. Was als humanitäre Hilfe und Entwicklungshilfe begann, entwickelte sich allmählich zu einem globalen Management von Energiesystemen, Wirtschaftspolitik und sozialen Auswirkungen.
Heute sind große Teile des UN-Systems nicht mehr auf die Verhinderung von Kriegen ausgerichtet. Sie konzentrieren sich vielmehr auf die Durchsetzung der Klimapolitik, die Förderung von „Gerechtigkeit“ und die Normalisierung permanenter Finanztransfers von reichen zu ärmeren Nationen.
Zentralisierte Autorität entfernt sich immer mehr von der Rechenschaftspflicht. Große Institutionen müssen ihre eigene Existenz ständig rechtfertigen … und die zuverlässigste Rechtfertigung dafür ist eine Krise.
Zu dieser Krise ist das Klima geworden.
Wer bezahlt eigentlich die Vereinten Nationen?
Eine der am meisten missverstandenen Tatsachen über die UNO ist die Frage, wer die Rechnungen bezahlt.
Die Vereinigten Staaten werden mit dem maximalen Beitragssatz für die Kernhaushalte der UNO belastet. Dies ist keine freiwillige Großzügigkeit, sondern in den Finanzierungsregeln der UNO verankert.
Die folgende Abbildung zeigt die festgesetzten Beiträge für die beiden Haupthaushalte der UNO (reguläre Operationen und Friedenssicherung) für das Jahr 2025:
Die 10 größten Beiträge zum regulären Haushalt und zum Friedenssicherungshaushalt der Vereinten Nationen, 2025 (Pew Research Center, basierend auf Daten des UN-Sekretariats). Quelle: https://www.pewresearch.org/short-reads/2025/07/31/how-the-united-nations-is-funded-and-who-pays-the-most/
Diese Graphik in deutscher Übersetzung:
Diese Zahl macht mehrere Dinge sofort deutlich:
• Die Vereinigten Staaten sind der größte Einzelbeitragszahler sowohl zum regulären UN-Haushalt als auch zu Friedenssicherungseinsätzen.
• Die USA zahlen 22 % des regulären Haushalts und mehr als 26 % des Friedenssicherungshaushalts – den höchstmöglichen Anteil.
• China zahlt weniger als die Vereinigten Staaten, obwohl es eine viel größere Bevölkerung und Wirtschaft in Bezug auf die Kaufkraft hat.
• Die europäischen Länder leisten zwar erhebliche Beiträge, aber diese Zahlungen verteilen sich auf viele nationale Regierungen, wodurch die Rechenschaftspflicht und der Einfluss verwässert werden.
In der Praxis bedeutet dies, dass die amerikanischen Steuerzahler automatisch einen unverhältnismäßig hohen Anteil der Kosten tragen, wenn die UNO ihren Aufgabenbereich erweitert, neue Agenturen schafft oder ihre Bürokratie ausbaut.
Allein dies sollte Anlass zu einer ernsthaften Überprüfung geben.
Man vergleiche nun die Finanzierung mit den Emissionen.
Das Ungleichgewicht wird noch deutlicher, wenn man die UN-Finanzierung mit den tatsächlichen Kohlendioxid-Emissionen vergleicht – genau das, was Klima-Institutionen angeblich bekämpfen wollen.
Die folgende Abbildung zeigt die jährlichen CO₂-Emissionen aus fossilen Brennstoffen und der Industrie für wichtige Länder im Zeitverlauf:
China ist heute mit großem Abstand der weltweit größte Emittent, während die Emissionen der USA in den letzten Jahrzehnten stagnierten und zurückgingen.
Diese Zahl erfordert keine technischen Vorkenntnisse, um sie zu verstehen:
• Chinas Emissionen sind dramatisch gestiegen und übersteigen heute bei weitem die aller anderen Länder.
• Die Vereinigten Staaten sind zwar nach wie vor ein großer Emittent, haben aber geringere Emissionen als China und verzeichnen seit Anfang der 2000er Jahre eine relativ flache oder rückläufige Entwicklung.
• Viele europäische Länder tragen heute nur noch zu einem kleinen Teil zu den globalen Emissionen bei.
Einfach ausgedrückt: Das Land, das den größten Anteil an den UN-Finanzmitteln zahlt, ist nicht das Land, das am meisten CO₂ ausstößt.
Wenn es bei der globalen Klimapolitik wirklich um Emissionen ginge, würde die Finanzierungsverantwortung in etwa den Emissionen entsprechen. Das ist jedoch nicht der Fall.
Bei der Klima-Überwachung geht es um Geld und nicht um Physik
Um zu verstehen, warum diese Diskrepanz weiterhin besteht, ist es hilfreich zu wissen, was moderne UN-Klimainstitutionen tatsächlich tun.
Die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) und das Pariser Abkommen sind keine wissenschaftlichen Dokumente. Es handelt sich um politische Vereinbarungen. Sie verankern das Konzept der „Gerechtigkeit“ direkt in ihrer Struktur, was bedeutet, dass von reicheren Nationen erwartet wird, dass sie ärmere Nationen kontinuierlich finanziell unterstützen.
Der Weltklimarat (IPCC), der oft als „die weltweite Klimaautorität“ bezeichnet wird, führt keine Experimente durch und sammelt keine Rohdaten zum Klima. Stattdessen fasst er bestehende Studien zusammen, von denen viele stark auf Computermodellen basieren.
Ein Klimamodell ist eine mathematische Simulation des Systems Erde. Modelle können nützliche Werkzeuge sein, aber sie sind keine Messungen. Sie basieren auf Annahmen über Wolken, Ozeane, Rückkopplungen und zukünftiges menschliches Verhalten. Wenn diese Annahmen falsch sind, sind auch die Prognosen falsch.
Dennoch bleibt der institutionelle Anreiz derselbe: Gewissheit betonen, Unsicherheit herunterspielen und Ergebnisse so darstellen, dass weitere politische Interventionen und weitere Finanzmittel gerechtfertigt sind. Dies ist eine in der Bürokratie verankerte Bestätigungsverzerrung, keine wissenschaftliche Verschwörung.
Jahrzehnte der Ausgaben – ein einziges persistentes Ergebnis
Nach Jahrzehnten von Klimakonferenzen, Verträgen und expandierenden Institutionen bleibt eine grundlegende Tatsache unverändert: Die globalen CO₂-Konzentrationen steigen weiter.
Wäre das System bei der Erreichung seines erklärten Ziels wirksam, würden wir inzwischen deutliche Erfolge sehen. Stattdessen ist vor allem die Bürokratie selbst gewachsen – mehr Behörden, mehr Personal, mehr Konferenzen, mehr Mittel und mehr Druck auf die reichen Nationen, zu zahlen.
Das Scheitern führt nicht zu Reformen. Es führt zu Expansion.
Es gibt besseren Umweltschutz!
Nichts davon spricht gegen den Umweltschutz.
Echter Fortschritt im Umweltschutz entsteht durch praktische, messbare Maßnahmen: sauberes Wasser, moderne Sanitäranlagen, Abfallwirtschaft, Reduzierung der Luftverschmutzung und Wiederherstellung von Ökosystemen dort, wo es tatsächlich funktioniert. Diese Bemühungen retten Leben und verbessern direkt das Wohlergehen der Menschen.
Sie erfordern keine globalen Bürokratien, endlose Klimagipfel oder moralisierende finanzielle Verpflichtungen.
Der Fall „Rückzug“
Der Austritt aus diesen Institutionen ist kein Isolationismus. Es ist Realismus.
Die Vereinten Nationen wurden gegründet, um Kriege zu verhindern. Sie haben sich zu einer Institutuion der globalen Klimapolitik, Sozial- und Wirtschaftspolitik entwickelt, die unverhältnismäßig stark von den US-Steuerzahlern finanziert und mit einem Gefühl der permanenten Notlage gerechtfertigt wird. Aber dies ist keine Krise, die die UNO wiederholt nicht lösen konnte.
Es ist eine Krise, welche die UNO aus strukturellen Gründen aufrechterhalten muss.
Eine echte Lösung würde die Dringlichkeit verringern, die Budgets schrumpfen lassen und die Befugnisse einschränken. Stattdessen expandiert der Klimapparat unabhängig von den Ergebnissen. Wenn Vorhersagen fehlschlagen, lautet die Antwort nicht Neubewertung, sondern mehr Finanzierung. Wenn Beobachtungsdaten den Prognosen widersprechen, lautet die Antwort nicht Demut, sondern narrative Verstärkung. Die „Krise” muss fortbestehen, denn nur so bleiben die Geldhähne offen.
Aus diesem Grund haben Jahrzehnte von Verträgen, Bewertungen und Konferenzen keinen messbaren Erfolg gebracht. Das System ist nicht darauf ausgelegt, zu einem Abschluss zu kommen. Es ist darauf ausgelegt, weiterzumachen.
Irgendwann hört die weitere Finanzierung von Institutionen, die an Einfluss gewinnen, während sie von den Ergebnissen abgeschirmt bleiben, auf, Diplomatie zu sein, und beginnt, Fahrlässigkeit zu sein. Eine Bürokratie, die einen permanenten Notstand benötigt, um ihre Existenz zu rechtfertigen, dient nicht dem öffentlichen Interesse … sie dient sich selbst.
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Dr. Matthew Wielicki
Earth science professor-in-exile, climate and cultural realist, political orphan, pluralist, husband, father, friend, optimist, Irrational Fear Substack. Dr Matthew Wielicki also appears in the documentary Climate: The Movie on Clintel’s YouTube channel.
Link: https://clintel.org/the-uns-great-betrayal-from-world-peace-to-global-bureaucracy/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Der große Verrat der UNO: Vom Weltfrieden zur globalen Bürokratie erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Fachstimmen fordern die sofortige Aufhebung der Masernimpfpflicht
Woher kommt der Strom? Erste Analysewoche 2026

von Rüdiger Stobbe
Leider sieht sich mein langjähriger IT-Partner Michael Weinberger nicht mehr in der Lage die detaillierten Datenanalysemöglichkeiten, welche in die Webseite www.stromdaten.info integriert wurden, weiter zu betreuen. Deshalb werden ab sofort die öffentlichen Analyseseiten smard.de, Agora Energiewende und Energy-Charts die Datengrundlage dieser Kolumne bilden. Ich danke Michael Weinberger für die vertrauliche Zusammenarbeit.
Die erste Analysewoche des Jahres 2025 beginnt noch zum Ende des Jahres 2025 mit dem 29. Januar. Endlich kommt es zu einer Windstromerzeugung, die den Großaufwand der vergangenen Jahre in Sachen Windkraftwerkszubau lohnenswert erscheinen lässt. Am 1. Januar 2026 werden um 14:00 Uhr knapp 45,5 Gigawattstunden (GWh) Windstrom an Land erzeugt. Auf See sind es etwas mehr als 5 GWh. Die Windstromerzeugung der kompletten Woche liegt damit bei 5,37 TWh. Die PV-Stromerzeugung war der Jahreszeit entsprechend schwach. Sie brachte insgesamt lediglich 315 GWh auf die Stromwaage. Der Wert der gesamten regenerativen Stromerzeugung der ersten Woche beträgt absolut 6,57 TWh von 9,90 TWh. Damit liegen die Erneuerbaren bei gut 66 Prozent der gesamten Stromerzeugung. Die richtig starken Wind Tage, aber auch Zeiten der Dunkelflaute stehen noch bevor.
Selbstverständlich wurde überschüssiger Strom in das benachbarte Ausland exportiert. Es waren insgesamt 1,23 TWh in den analysierten sieben Tagen. Diese Woche konnte der bundesdeutsche Strombedarf der Woche (8,827 TWh) praktisch immer gedeckt werden. Daher lagen die Strompreise mit 73,85€/MWh unter dem Jahresdurchschnitt 2024. Preistreibende Stromimporte waren praktisch nicht notwendig. Die Preise bewegten sich immer um die 90€. Ausnahme waren die Stunden der starken Stromübererzeugung ab 1.1.2026. Da sackten die Preise Richtung Null-Linie ab. Die Quelle aller verwendeten Werte ist diese Tabelle und diese Tabelle.
Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der ersten Analysewoche 2025 gibt Agora-Energiewende. Diese NGO erstellt auch Prognosen, wie die Stromerzeugung aussehen würde, wenn die Erneuerbaren einen bestimmten Ausbaugrad erreicht hätten. Wir nehmen den möglichen Prognose-Höchstwert von 86 Prozent Ausbaurate. Es ist bei diesem Szenario sehr wahrscheinlich, dass das Preisniveau nicht nur wie aktuell an zwei Tagen auf die Null-Linie sinken wird, sondern wesentlich öfter. Der negative Preisbereich, der aktuell nur minimal tangiert wird, wird stärker hervortreten. Der Sachverhalt wird umso massiver Realität werden, wenn der Ausbau der Erneuerbaren und der Bedarf weiter auseinandergehen. Wenn die E-Auto-Käufe („Verkehrswende“), wenn der Wärmepumpenzubau („Wärmewende“), wenn die grün-industrielle Entwicklung weiter nur schleppend vorangehen, kurz, wenn der Bedarf an elektrischer Energie bei massivem Ausbau der „Erneuerbaren“ weiter stagniert, bricht das System „Energiewende“ in sich zusammen. Der nicht regulierbare und in notwendigen Größenordnungen auch nicht speicherbare grüne Strom wird nicht nur verschenkt werden. Es wird zusätzlich viel Geld für die Abnahme mitgegeben werden müssen. Am Ende des Tages bleiben die horrenden Kosten an den Stromkunden hängen. Die Strompreise steigen weiter, sie sind insbesondere für die Industrie, die Wirtschaft insgesamt nicht mehr tragbar, die Niedergang Deutschlands geht weiter. Bis zum bitteren Ende.
In diesem Zusammenhang ein Appell an die Verantwortlichen „Unsererdemokratie“: Stoppen Sie die Energiewende. Streichen Sie die CO2-Steuern und bauen Sie wieder eine kostengünstige, verlässliche Energieversorgung auf, bevor es zu spät ist. Hören Sie auf, einer Schimäre nachzujagen. Die Energiewende ist zum Scheitern verurteilt.
Tageswerte
Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora-Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de Charts und Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potential.
Eine leichte Winddelle wurde über die Mittagsspitze durch die PV-Stromerzeugung ausgeglichen. Die Strompreise.
Etwas höhere PV-Stromerzeugung. Die Strompreise.
Die regenerative Stromerzeugung zieht an. Die Strompreise.
Die regenerative Stromerzeugung übersteigt den niedrigen Feiertags-Bedarf. Ein massiver Strompreisverfall ist die Folge. Die Strompreise.
Kaum PV-Strom. Die Windstromerzeugung nimmt langsam ab. Die Strompreise.
Die regenerative Stromerzeugung liegt wieder komplett unter dem Bedarfsniveau. Die Strompreise.
Die Windstromerzeugung lässt weiter nach. Die Strompreise.
PKW-Neuzulassungen Dezember 2025: Plug-in Hybrid und reine E-Auto mit deutlichem Plus
Von Peter Hager
Im Dezember 2025 lagen die PKW-Neuzulassungen bei 246.439 Fahrzeugen und damit um 9,7 % höher als im Vorjahresmonat.
Gegenüber dem November 2025 mit 250.671 Neuzulassungen gab es ein Minus von 1,7 %.
+ Plug-in-Hybrid-PKW sowie reine Elektro-PKW (BEV) mit einem deutlichen Zuwachs im Vergleich zum schwachen Vorjahr
+ Hybrid-Fahrzeuge (ohne Plug-In) mit geringer Zunahme
+ Rückgänge bei Fahrzeugen mit reinem Benzin- und Dieselantrieb
Antriebsarten
Benzin: 63.045 (- 9 % ggü. 12/2024 / Zulassungsanteil: 25,6 %)
Diesel: 27.088 (- 12,7 % ggü. 12/2024 / Zulassungsanteil: 11 %)
Hybrid (ohne Plug-in): 71.273 (+ 1 % ggü. 12/2024 / Zulassungsanteil: 28,9 %)
darunter mit Benzinmotor: 57.795
darunter mit Dieselmotor: 13.468
Plug-in-Hybrid: 30.259 (+ 58,4 % ggü. 12/2024 / Zulassungsanteil: 12,3 %)
darunter mit Benzinmotor: 28.455
darunter mit Dieselmotor: 1.804
Elektro (BEV): 54.774 (+ 63,2 % ggü. 12/2024 / Zulassungsanteil: 22,2 %)
Die beliebtesten zehn E-Modelle in 12/2025
VW ID 7 (Obere Mittelklasse): 2.934
Skoda Elroq (SUV): 2.895
VW ID 3 (Kompaktklasse): 2.844
BMW X1 (SUV): 2.604
Audi A6 (Obere Mittelklasse): 2.137
Skoda Enyaq (SUV): 1.999
Seat Tavascan (SUV): 1.853
Audi Q6 (SUV): 1.714
Mini (Kleinwagen): 1.696
Mercedes CLA (Mittelklasse): 1.572
Zudem erreichten folgende Modelle mehr als 1.000 Neuzulassungen:
Fiat 500, BMW 5er, Tesla Model Y, Ford Explorer, Seat Born, BMW 4er und VW ID4/ID5
Zum Vergleich die Modelle chinesischer Hersteller mit über 100 Neuzulassungen in 12/2025:
BYD Dolphin Surf (Kleinwagen): 715
Polestar 4 (SUV): 588
BYD Sealion 7 (SUV): 546
Leapmotor T03 (Minis): 452
BYD Atto 2 (SUV): 297
BYD Seal U (SUV): 277
XPeng G6 (SUV): 242
BYD Dolphin (Kompaktklasse): 229
Polestar 2 (Mittelklasse): 180
Leapmotor B10 (SUV): 169
XPeng G9 (SUV): 164
Leapmotor C10 (SUV): 108
Es sieht nicht spektakulär aus, zieht aber bereits gut an und wird im Jahr 2026 erheblich steigen. Sicher!
Quelle der Werte
Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.
Der Beitrag Woher kommt der Strom? Erste Analysewoche 2026 erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Trump, und enttäuschte Hoffnungen

Trump hatte die Wahlen mit dem Versprechen gewonnen, “die Jungs nach Hause zu holen”, internationale Interventionen zu beenden, keine Kriege anzufangen, illegale Migration zu beenden und “den tiefen Staat auszutrocknen”. Auch deutsche Konservativen hatten sich einen “Wind of Change” erhofft, der sie in Europa an die Macht bringen sollte. Was wurde daraus? Vorab gesagt, bis […]
Der Beitrag Trump, und enttäuschte Hoffnungen erschien zuerst unter tkp.at.
Bundesregierung weiß nicht, wem sie Gelder aus dem Programm „Demokratie leben!“ zugewiesen hat
Laut einer exklusiven investigativen Recherche des Portals NIUS.de ist die deutsche Bundesregierung nicht in der Lage nachzuweisen, welche Nichtregierungsorganisationen über das Programm „Demokratie leben“ Fördermittel in Höhe von rund 45 Millionen Euro aus öffentlichen Mitteln erhalten haben. Dabei handelt es sich um Gelder, die im Rahmen der sogenannten „Partnerschaften für Demokratie“ verteilt werden – lokaler […]
Der Beitrag Bundesregierung weiß nicht, wem sie Gelder aus dem Programm „Demokratie leben!“ zugewiesen hat erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Deutschland verteuert Strom weiter mit höheren E-Auto Subventionen

Die deutsche Regierung bereitet die Wiedereinführung hoher Subventionen für Elektrofahrzeuge (EVs) vor. Geplant ist eine Erhöhung der Subventionen von bis zu 6.000 Euro für Käufer von Elektroautos. Damit werden Steuerzahler und Stromkunden weiter belastet Wie die Bild gestern berichtete, wird Bundesumweltminister Carsten Schneider von der SPD das Programm am 19. Januar der Öffentlichkeit vorstellen. Die […]
Der Beitrag Deutschland verteuert Strom weiter mit höheren E-Auto Subventionen erschien zuerst unter tkp.at.



