Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Blackout in Kuba

Blackout in Kuba

Blackout in Kuba

Totaler landesweiter Kollaps des Stromnetzes in Kuba. Die sozialistische Insel erlebt seit Montag die schwerste Energiekrise ihrer Geschichte. Eine direkte Folge des US-Ölembargos, das über die Insel verhängt wurde. Am Montag ist das nationale Stromnetz in Kuba vollständig zusammengebrochen – ein „kompletter Disconnect“ des SEN (Sistema Eléctrico Nacional). Mehr als 10 Millionen Menschen auf der […]

Der Beitrag Blackout in Kuba erschien zuerst unter tkp.at.

Belagerung im Persischen Golf: mehr als 1000 Schiffe gefangen – Countdown zur Katastrophe läuft

Chaos in der Straße von Hormus: Über 1.000 Schiffe betroffen – globale Lieferketten unter Druck

Mehr als 1.000 Schiffe sind derzeit rund um die Straße von Hormus betroffen – verzögert, blockiert oder festgesetzt in einem der wichtigsten Nadelöhre der Weltwirtschaft.

Darunter: rund 200–250 Öltanker sowie über 100 Containerschiffe.

Die Lage spitzt sich zu.

Besatzungen berichten von wachsendem Druck an Bord: Vorräte werden rationiert, Treibstoff wird knapp, während die Schiffe bei extremer Hitze teils tagelang oder wochenlang auf Reede liegen.

Gleichzeitig häufen sich Angriffe:

Ein Geschoss traf den LPG-Tanker „Gas Al Ahmadiah“ vor Fujairah – bestätigt durch maritime Sicherheitsdienste. Weitere Vorfälle mit Drohnen, Raketen und Schnellbooten wurden in den vergangenen Tagen gemeldet. Brände auf mehreren Schiffen und Schäden an Infrastruktur verschärfen die Unsicherheit zusätzlich.

Die Straße von Hormus wird damit faktisch zu einem kontrollierten Engpass:

Einige Schiffe können passieren – andere bleiben hängen.
Versicherer ziehen sich zurück. Risiken steigen.
Reedereien beginnen, Routen und Treibstoffflüsse weltweit umzubauen.

Die Folgen gehen weit über die Region hinaus.

Die Hormus-Route transportiert rund 20 % des globalen Ölhandels. Jede Störung wirkt direkt auf Energiepreise, Transportkosten und letztlich auf Lebensmittelpreise weltweit.

Währenddessen sitzen tausende Seeleute auf ihren Schiffen fest – ohne klare Perspektive, wann sich die Lage entspannt.

Was hier entsteht, ist keine kurzfristige Störung.

Es ist ein systemischer Schock für den Welthandel.

Und ein Szenario, das sich mit jedem Tag weiter zuspitzt.

Quellen (Auswahl):

„Sondervermögen“: Merzsche Pinocchio-Politik erreicht neuen Höhepunkt

(David Berger) Nach Berechnungen des Ifo-Instituts hat die Bundesregierung den Großteil der neuen Schulden aus dem Sondervermögen nicht wie versprochen für Investitionen eingesetzt. Stattdessen wurden etwa 95 Prozent der 2025 aufgenommenen 24,3 Milliarden Euro umgenutzt, um bestehende Haushaltslücken zu schließen, anstatt u.a. in die marode Infrastruktur zu fließen. Es gibt politische Fehler – und es […]

Der Beitrag „Sondervermögen“: Merzsche Pinocchio-Politik erreicht neuen Höhepunkt erschien zuerst auf Philosophia Perennis.

Wo ist die australische Hitze?

Wo ist die australische Hitze?

Cap Allon

Australien verfügt über Temperaturaufzeichnungen, die bis weit ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Die offiziellen nationalen Klimadaten, die heute vom australischen Bureau of Meteorology (BOM) verwendet werden, beginnen jedoch erst im Jahr 1910. Alle Daten davor sind weitgehend ausgeschlossen.

Als Grund wird die „Datenqualität” angegeben. Frühe Beobachtungen wurden mit unterschiedlichen Instrumenten durchgeführt, die Beobachtungszeiten waren uneinheitlich und einige Stationen wurden verlegt. Um 1910 wurden standardisierte nationale Beobachtungspraktiken eingeführt, und das BOM verwendet diesen Zeitpunkt als Beginn seiner offiziellen Langzeit-Temperaturreihe.

Aber diese früheren Messungen existieren noch immer – und erzählen eine interessante Geschichte.

Eine Analyse des australischen Klimatologen E. L. Deacon aus dem Jahr 1953 untersuchte lange Stationsaufzeichnungen aus Binnenorten wie Bourke, Alice Springs, Narrabri und Hay. Anhand von zehnjährigen Durchschnittswerten der sommerlichen Höchsttemperaturen zeigte die Studie, dass im späten 19. Jahrhundert im australischen Binnenland extrem warme Bedingungen herrschten.

An mehreren Stationen traten die heißesten Jahrzehnte vor 1910 auf.

Danach sanken die Temperaturen zu Beginn des 20. Jahrhunderts stark.

Wo ist die australische Hitze?

An mehreren in Deacons Analyse untersuchten Stationen erreichen die Zehnjahresdurchschnitte der sommerlichen Höchsttemperaturen in den 1890er Jahren Werte, die denen der heutigen „Klimawandel-Panik” entsprechen oder diese in einigen Fällen sogar übertreffen.

Die offiziellen nationalen Temperaturreihen Australiens ignorieren jedoch die Daten vor 1910 und beginnen erst mit der Aufzeichnung, als diese frühere Wärmeperiode gerade abklingt.

Die Beobachtungen vor 1910 waren nicht perfekt standardisiert. Das akzeptiere ich. Die Instrumente variierten, die Belichtung der Stationen war manchmal uneinheitlich, und die Beobachtungspraktiken befanden sich noch in der Entwicklung. Diese Faktoren können zu Unsicherheiten führen.

Aber sie machen die Messungen selbst nicht ungültig.

Die meteorologischen Archive Australiens enthalten Tausende von Beobachtungen aus dem 19. Jahrhundert, von denen viele während einer der intensivsten Hitze- und Dürreperioden des Landes gemacht worden waren, die jemals dokumentiert wurden – der „Föderationsdürre” Ende der 1890er Jahre.

Wenn man diese frühen Aufzeichnungen untersucht, zeigen sie ein Klima, das schon lange vor den modernen Kohlendioxidemissionen zu anhaltender, extremer Hitze führen konnte. Der CO₂-Gehalt in der Atmosphäre lag Ende des 19. Jahrhunderts unter 300 ppm, dennoch wurden im Landesinneren Australiens Sommertemperaturen gemessen, die mit denen der modernen Aufzeichnungen vergleichbar waren und diese oft sogar übertrafen.

Die gleichen Messstationen zeigen dann zwischen etwa 1910 und 1940 eine erhebliche Abkühlung, obwohl der CO₂-Gehalt von ~300 auf ~311 ppm gestiegen war.

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-snowfall-buries-eastern-turkey?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Wo ist die australische Hitze? erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Gasspeicher-Verband warnt vor dem totalen Kollaps nächsten Winter!

Gasspeicher-Verband warnt vor dem totalen Kollaps nächsten Winter!

Gasspeicher-Verband warnt vor dem totalen Kollaps nächsten Winter!

Auch wenn die Gasversorgung Deutschlands für diese Wintersaison noch gerade einmal so gesichert ist, sieht es für den kommenden Winter wohl düster aus. Denn die hohen Gaspreise infolge des Iran-Krieges lassen die Energiekonzerne in Sachen Einkauf noch abwarten.

Die Ära Habeck ist zwar längst Geschichte, doch ihr toxisches Erbe treibt Deutschland weiter in den Ruin. Während sich die Politik noch dafür feiert, dass wir in diesem Winter nicht im Dunkeln und Kalten sitzen, braut sich für das kommende Jahr bereits die nächste historische Energie-Krise zusammen. Der Gasspeicher-Verband INES schlägt jetzt in nie dagewesener Deutlichkeit Alarm.

Die Versorgung für den laufenden Winter mag zwar gesichert sein, doch für den kommenden Winter droht ein beispielloses Fiasko. Der Initiative Energien Speichern (INES) zufolge fehlen dem Markt aktuell jegliche ökonomischen Anreize, um überhaupt noch Gas für die kalte Jahreszeit einzuspeichern. “Die Versorgung für den restlichen Winter ist gesichert”, erklärt INES-Geschäftsführer Sebastian Heinermann. Doch dann folgt der Satz, der wie ein Damoklesschwert über der deutschen Wirtschaft und Millionen Haushalten schwebt: “Die eigentliche Herausforderung liegt jetzt vor uns – bei der Wiederbefüllung der Speicher für den kommenden Winter.”

Der Grund für den dramatischen Ausblick ist ein absolutes Alarmsignal für unseren ohnehin schon kriselnden Standort: Gas für den kommenden Winter ist derzeit paradoxerweise günstiger als für den Sommer! Dieser sogenannte “negative Sommer-Winter-Spread” hebelt die Anreize zur Einspeicherung vollständig aus. Auf gut deutsch gesagt: Es lohnt sich für die Unternehmen einfach nicht mehr, Vorsorge zu treffen und die Speicher zu füllen. Das System steht vor dem Kollaps.

Grund dafür ist die deutsche Energie-Geisterfahrt der letzten Jahre. Nachdem man sich vom russischen Pipelinegas verabschiedet hat – teils aus geopolitischem Zwang, teils aus blinder Ideologie – klammerte sich die Politik an das angebliche Flüssiggas-Wunder. Man jubelte über teure LNG-Terminals und feierte sich dafür, unabhängig zu sein. Doch infolge der faktischen Schließung der Straße von Hormus spielen die globalen LNG-Märkte verrückt und die Preise schießen durch die Decke.

Die Aufgabe der sicheren Pipelinegas-Versorgung entpuppt sich nun als Schuss in den Ofen. Wenn die Speicher im Sommer nicht gefüllt werden, droht Deutschland im nächsten Winter der absolute Preis-Schock – oder schlimmer noch: der physische Gas-Mangel. Denn der laufende Verbrauch kann durch LNG-Lieferungen selbst nicht gedeckt werden.

Die Ukraine greift TurkStream mit Drohnen an

Deutsche Medien berichten darüber bestenfalls nebenbei, dabei sind das für Europa sehr wichtige Meldungen. In den letzten Tagen hat die Ukraine Pumpstationen der Gaspipelines TurkStream und Blue Stream in Russland mit Drohnen angegriffen. Die russische Luftabwehr konnte die Angriffe bisher abwehren, aber sollte die Ukraine eines Tages Erfolg haben, würde das sowohl die Türkei als […]
Iran-Krieg: Das dunkle Geld, die dunkle Politik und das Projekt 2025

Iran-Krieg: Das dunkle Geld, die dunkle Politik und das Projekt 2025

Von The Democracy Defender

Die Heritage Foundation, das Atlas Network und die International Democracy Union haben den Krieg nicht nur unterstützt – sie haben die Politik geschrieben, die ihn unvermeidlich gemacht hat.

Dies ist der zweite Artikel unserer Iran-Reihe. Klicken Sie hier, um zum ersten Artikel zu gelangen

Erinnern Sie sich noch an „Drill Baby Drill“?

Als Donald Trump 2024 und 2025 auf Wahlkampfpodien stand und diese drei Worte brüllte, hörten die meisten Menschen darin einen Autoaufkleber – eine kulturpolitische Applauszeile über Benzinpreise und die Energieunabhängigkeit Amerikas. Die Kabelnachrichten behandelten es als reißerische Rhetorik für die Basis. Umweltschützer verdrehten die Augen. Und die politische Klasse ordnete es unter „Wahlkampfslogans, die den Kontakt mit der Regierungsarbeit nicht überleben“ ein.

Sie lagen alle falsch.

„Drill Baby Drill“ war nie ein Slogan. Es war eine Zusammenfassung der Politik – die öffentlichkeitswirksame Kurzformel für eine milliardenschwere Strategie, die seit über einem Jahrzehnt in den Vorstandsetagen konservativer Thinktanks ausgearbeitet worden war, finanziert von den größten fossilen Brennstoffunternehmen der Welt und besetzt mit Personal, das schließlich die Architekten dieser Strategie in genau die Regierungsbehörden bringen würde, die für ihre Umsetzung verantwortlich waren. Im Inland bohren. Konkurrenten im Ausland ausschließen. Und wenn ein Konkurrent sich nicht kampflos geschlagen gibt – (wenn er beispielsweise über 209 Milliarden Barrel nachgewiesene Ölreserven verfügt und diese über eine Schattenflotte nach China verkauft) – nun, dafür gibt es auch einen 920-seitigen Plan.

Dieser Plan heißt Projekt 2025. Und der Konkurrent ist der Iran.

In unserem vorherigen Artikel sind wir dem Geld vorwärts gefolgt – von den ersten Bomben über Teheran bis zu den Kabinettsmitgliedern, die vom Chaos profitierten. Wir haben Ihnen gezeigt, wie Feinberg Pentagon-Aufträge in Richtung seines eigenen Investitionsbereichs lenkte. Wie Wright von den Energiepreisen profitierte, die seine eigene Regierung in die Höhe getrieben hatte. Wie Lutnicks Firma gegen seine eigenen Zölle wettete. Wie Kushner den Golfmonarchien Nachkriegs-Wiederaufbauverträge verkaufte und dabei 25 Millionen Dollar pro Jahr an Verwaltungsgebühren kassierte.

Dieser Artikel beantwortete die Frage: Wer wird reich?

Der vorliegende Artikel beantwortet die schwierigere Frage: Wer hat die Maschine gebaut, die diese Leute in den Raum gebracht hat – und wer hat dafür bezahlt?

Um es von vornherein klar zu sagen: Dieser Artikel behauptet nicht, dass der Iran-Krieg eine Erfindung von Ölmanagern in einem verrauchten Raum ist. Das iranische Atomprogramm ist real. Das strategische Fenster, das durch den Zusammenbruch der „Achse des Widerstands” entstanden ist, ist real. Das Massaker an über 7.000 iranischen Zivilisten durch ihre eigene Regierung im Januar 2026 hat eine echte humanitäre Krise ausgelöst. Beides kann gleichzeitig wahr sein: Es gibt legitime Sicherheitsgründe für eine Konfrontation mit dem iranischen Regime, und eine ganze, von fossilen Brennstoffen finanzierte institutionelle Maschinerie war darauf ausgerichtet, genau diesen Moment auszunutzen – um sicherzustellen, dass, wenn sich die „goldene Gelegenheit” bot, die Entscheidungsträger, die sie leitende Doktrin und das Geld, das sie alle an ihren Platz gebracht hatte, schon Jahre im Voraus ausgewählt worden waren.

Der Skandal besteht nicht darin, dass die Gelegenheit künstlich geschaffen wurde. Der Skandal besteht darin, dass die Reaktion im Voraus gekauft wurde.

Und die Quittung läuft über drei Organisationen, deren Namen Sie kennen sollten: The Heritage Foundation, das Atlas Network und die International Democracy Union.

Die unsichtbare Stiftung: Schwarzgeld und die Architektur der Einflussnahme

Bevor auch nur ein einziges Strategiepapier entworfen wurde, bevor auch nur ein einziger Loyalist in einer Bundesbehörde platziert wurde, bevor auch nur eine einzige Bombe in einen B-2-Stealth-Bomber geladen wurde – musste jemand die Schecks ausstellen.

Die finanzielle Architektur hinter der Iran-Kriegsstrategie basiert auf einem einfachen, aber verheerend wirksamen Prinzip: Die Menschen, die die Politik finanzieren, tauchen niemals in der Politik auf.

Die fossile Brennstoffindustrie hat diese Lektion während der Klimakriege der 2000er und 2010er Jahre auf die harte Tour gelernt, als die direkte Unternehmensförderung von Thinktanks zu einem PR-Problem wurde. Die Lösung war elegant: Das Geld wurde über Zwischenhändler – von Spendern beratene Fonds, Familienstiftungen und „Durchleitungsvehikel“ – weitergeleitet, die denselben Einfluss bieten, ohne Spuren zu hinterlassen.

Der wichtigste dieser Zwischenhändler ist eine Organisation, von der die meisten Amerikaner noch nie gehört haben: Donors Trust.

Donors Trust und seine Schwesterorganisation Donors Capital Fund fungieren als das, was investigative Journalisten als „Dark Money ATM” der konservativen Bewegung bezeichnet haben. Der Mechanismus ist einfach: Ein Unternehmen oder ein milliardenschwerer Spender spendet Geld an Donors Trust. Donors Trust verteilt dieses Geld dann an konservative Thinktanks, Politikberatungsfirmen und Interessenverbände. Die Identität des ursprünglichen Spenders wird niemals öffentlich bekannt gegeben. Die Thinktanks geben als Quelle ihrer Finanzierung „Donors Trust” an – eine Sackgasse für jeden, der versucht, das Geld bis zu seiner Quelle zurückzuverfolgen.

Zwischen 2020 und 2022 verteilte Donors Trust etwa 181,4 Millionen Dollar an Organisationen, die sich mit Klimadesinformation und einer aggressiven Nahostpolitik befassen. Hier ist ein Teil dieser Gelder gelandet:

Tabelle 1

Beachten Sie das „America First’ Policy Institute” auf dieser Liste. Das AFPI wurde 2021 von ehemaligen Beamten der Trump-Regierung gegründet, die diesen Namen bewusst gewählt haben, um Trumps „America First”-Philosophie in einer dauerhaften politischen Infrastruktur zu verankern. Es handelt sich nicht um eine Kampagnenorganisation, sondern um eine Politikfabrik, die dafür sorgen soll, dass diese Doktrin unabhängig davon, welcher Republikaner das Weiße Haus besetzt, weiterbesteht. Wenn Sie den Ausdruck „America First“ im Zusammenhang mit Energiepolitik, Außenpolitik und Verteidigungsstrategie sehen, dann handelt es sich um das Ergebnis dieser Maschine.

Aber Donors Trust ist nur der Liefermechanismus. Der Treibstoff kommt von irgendwoher, und die Spur führt zu bekannten Namen.

ExxonMobil hat mindestens 870.000 Dollar an direkten Zuschüssen an die Heritage Foundation gezahlt, wobei ein erheblicher Teil für Programme vorgesehen ist, die darauf abzielen, Umweltvorschriften zu untergraben und die Expansion fossiler Brennstoffe zu fördern. (Das ist nur der Betrag, den wir anhand öffentlicher Unterlagen nachverfolgen können. Angesichts der oben beschriebenen Struktur der dunklen Geldflüsse ist die tatsächliche Zahl mit ziemlicher Sicherheit weitaus höher – mehr dazu in Kürze.) Mit Koch verbundene Gruppen haben Heritage seit 2020 mindestens 9,6 Millionen Dollar zur Verfügung gestellt. Die Lynde and Harry Bradley Foundation hat etwa 52,9 Millionen Dollar an die Beratungsgruppen des Projekts 2025 gespendet. Die Familien Scaife und Coors haben weitere 24,2 Millionen Dollar beigesteuert.

Und hier kommt der Teil, der Sie aufhorchen lassen sollte: Während die nachvollziehbaren, direkten Unternehmensspenden von Firmen wie Exxon in den letzten Jahren offenbar zurückgingen, stiegen die anonymen Spenden über Donors Trust sprunghaft an. Das Geld ist nicht verschwunden. Es hat nur einen anderen Weg genommen. Es scheint, dass die fossile Brennstoffindustrie weiterhin das intellektuelle Gerüst für einen Krieg finanziert, der ihren wichtigsten Konkurrenten im Nahen Osten ausschalten würde, während sie gleichzeitig Pressemitteilungen über ihr Engagement für eine nachhaltige Zukunft veröffentlicht.

Dieses Geld ist das unsichtbare Fundament, auf dem alles andere aufgebaut ist. Die Thinktanks, die Personalpipelines, die Militärdoktrinen, die diplomatischen Allianzen – all das wird mit Geld finanziert, das speziell dafür konzipiert wurde, nicht zurückverfolgt werden zu können. Und all das fließt in ein einziges strategisches Ziel, das die Industrie gerne mit Begriffen wie „nationale Sicherheit” und „Energiedominanz” umschreibt:

Iranisches Rohöl vom Weltmarkt verdrängen. Es durch amerikanisches Schieferöl und Flüssigerdgas ersetzen. Und die Maschinerie der US-Regierung nutzen, um das Ergebnis zu garantieren.

Der Entwurf: Die Heritage Foundation und das Projekt 2025

Die Heritage Foundation wurde 1973 mit dem Ziel gegründet, eine konservative Politik zu fördern. Seit fünf Jahrzehnten veröffentlicht sie ihre Reihe „Mandate for Leadership“ – dicke Politikhandbücher, die zeitlich auf den Wechsel des Präsidenten abgestimmt sind und den neuen republikanischen Regierungen eine fertige Regierungsagenda an die Hand geben sollen. Diese Tradition geht auf Ronald Reagan zurück, der Berichten zufolge etwa zwei Drittel der Empfehlungen der Heritage Foundation aus dem Jahr 1981 umgesetzt hat. Nach eigener Beschreibung der Heritage Foundation handelt es sich dabei um eine „politische Bibel“.

Das Projekt 2025 – das neueste und ehrgeizigste Mandate for Leadership – unterscheidet sich jedoch qualitativ von seinen Vorgängern. Das im April 2023 veröffentlichte, 920 Seiten starke Dokument enthält nicht nur politische Empfehlungen. Es bietet ein komplettes Betriebssystem zur Übernahme der Bundesregierung: geprüfte Personallisten, Entwürfe für Durchführungsverordnungen, Umstrukturierungspläne für jede einzelne Behörde und ein „Playbook“ für die ersten 180 Tage einer neuen Regierung. Es wurde von über 350 Mitwirkenden aus mehr als 100 konservativen Organisationen verfasst, von Heritage koordiniert und von dem oben beschriebenen Netzwerk dunkler Geldgeber finanziert.

Kevin Roberts, Präsident der Heritage Foundation, hat die aktuelle Mission der Organisation als „Institutionalisierung des Trumpismus” beschrieben. Bei einem Heritage-Dinner im Jahr 2022 befürwortete Trump selbst das Projekt und sagte, Heritage werde „die Grundlagen schaffen und detaillierte Pläne für genau das ausarbeiten, was unsere Bewegung tun wird … wenn das amerikanische Volk uns ein kolossales Mandat erteilt”.

Sie erhielten ihr Mandat. Und sie nutzten es.

Personal ist Politik: Die 70-prozentige Übernahme

Das wichtigste Kapitel der Geschichte des Projekts 2025 handelt nicht von Politik – es handelt von Menschen.

Bis Ende 2025 hatten etwa 70 % von Trumps Kabinett und mehr als 50 hochrangige Regierungsbeamte zuvor direkt bei der Heritage Foundation oder ihren Partnerorganisationen des Projekts 2025 gearbeitet. Diese Statistik erhält nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdient. Wir sprechen hier nicht von einer vagen ideologischen Übereinstimmung. Wir sprechen von einer systematischen Platzierungsoperation, bei der Heritage loyale Personen identifizierte, überprüfte, ausbildete und in bestimmte Positionen brachte, die für die Umsetzung ihrer Agenda erforderlich waren – darunter vor allem Positionen, die die Energiepolitik, die Beschaffung von Verteidigungsgütern, die Durchsetzung von Sanktionen und die Nahost-Strategie kontrollieren.

Tabelle 2

Dies ist die Doktrin „Personal ist Politik“ in ihrer wörtlichsten Form. Als Wissenschaftler des Heritage-Instituts schrieben, dass die USA „gezielte kinetische und Cyberangriffe“ auf die Telekommunikationsinfrastruktur des Iran durchführen sollten, verstaubte diese Empfehlung nicht in einem Regal. Sie wurde von Beamten umgesetzt, die das Heritage-Institut bei der Auswahl unterstützt hatte, die nach einer vom Heritage-Institut verfassten Doktrin handelten und von Spendern finanziert wurden, die das Heritage-Institut gewonnen hatte. Als die Regierung beschloss, im Rahmen der Operation Epic Fury iranische Telekommunikationsknotenpunkte anzugreifen, ging die intellektuelle DNA direkt auf Heritage-Strategiepapiere zurück, die Jahre zuvor veröffentlicht worden waren.

Das Kapitel über Energie: Die Blaupause in den Boden bohren

Das Kapitel des Projekts 2025 über das Energieministerium wurde von Bernard McNamee verfasst, einem ehemaligen FERC-Kommissar und Direktor der Texas Public Policy Foundation – einem weiteren von der fossilen Brennstoffindustrie finanzierten Think Tank im Umfeld von Heritage. McNamees Kapitel ist ein Fahrplan für die Abschaffung der Klima- und Sauberenergieprogramme des Energieministeriums und deren Ersatz durch eine aggressive Agenda zur Ausweitung fossiler Brennstoffe: rascher Ausbau der Öl- und Gasförderung auf Bundesgebieten, systematische Beseitigung rechtlicher Hindernisse für LNG-Exporte und Abschaffung der Methanvorschriften.

Unterstützt wurde dieses Rahmenwerk von Kevin Dayaratna, einem Ökonomen von Heritage, dessen Forschungsergebnisse anschließend von Chris Wrights D O E verwendet wurden, um die sozialen Kosten von Kohlenstoff in Frage zu stellen und die Aufhebung von Umweltschutzmaßnahmen zu rechtfertigen. Und Diana Furchtgott-Roth, eine Heritage-Mitarbeiterin, argumentierte, dass die Energieexpansion der USA globale Konkurrenten in einen strukturellen wirtschaftlichen Niedergang zwingen würde. Übersetzung: Die USA können die Welt kontrollieren, indem sie das Öl kontrollieren.

Dies ist die „Circular Sourcing”-Strategie, die Heritage so effektiv – und so gefährlich – macht:

Schritt 1: Heritage-Wissenschaftler verfassen die politische Empfehlung (z. B. „Ausweitung der LNG-Exporte und Abschaffung der Klimavorschriften”).

Schritt 2: Heritage-nahe Stiftungen und dunkle Geldkanäle finanzieren die unterstützende Forschung, die eine „wissenschaftliche Deckung” für die Empfehlung liefert.

Schritt 3: Die Personalpipeline von Heritage platziert geprüfte Loyalisten – wie Chris Wright – in den für die Umsetzung zuständigen Behörden.

Schritt 4: Die eingesetzten Beamten übernehmen die Forschungsergebnisse von Heritage als offizielle Regierungspolitik.

Schritt 5: Heritage feiert die Übernahme der Politik als Bestätigung seiner Arbeit – und nutzt sie, um Spenden für den nächsten Zyklus zu sammeln.

Der Kreis schließt sich. Der Think Tank schreibt die Politik. Der Think Tank finanziert die Beweise. Der Think Tank besetzt die Regierung mit Personal. Die Regierung setzt die Politik um. Der Think Tank heimst den Ruhm ein. Und die fossilen Brennstoffunternehmen, die den gesamten Kreislauf finanziert haben, erhalten ihre Rendite in Form von erweiterten Bohrrechten, abgeschafften Vorschriften und – jetzt – der militärischen Beseitigung ihres größten Marktkonkurrenten.

Von Projekt 2025 zu Heritage 2.0: Die Maschine steht nicht still

Projekt 2025 endete nicht mit dem Amtsantritt von Trump. Es entwickelte sich weiter.

Ende 2025 stellte Heritage vor, was intern als „Heritage 2.0” bezeichnet wird – eine neue Reihe von politischen Prioritäten für den Zyklus 2025-2026 mit dem offiziellen Titel „Restoring America’s Promise” (Das Versprechen Amerikas wiederherstellen). Heritage besteht darauf, dass es sich hierbei nicht um „Projekt 2026” handelt, und weist diese Bezeichnung als Erfindung zurück. Die Prioritäten bauen jedoch direkt auf dem Rahmenwerk von Projekt 2025 auf, und die Personalpipeline bleibt voll funktionsfähig. Die Maschine wurde nicht abgeschaltet – sie wurde lediglich in den Wartungsmodus versetzt, um die bereits aufgebaute Infrastruktur zu optimieren und zu erweitern.

Zu den erklärten Prioritäten von Heritage 2.0 gehören: die Bekämpfung Chinas im „neuen Kalten Krieg“, die Ausweitung der Produktion fossiler Brennstoffe zur Vermeidung einer „Stromknappheit“, die Auflösung des Bildungsministeriums und – ganz entscheidend – die Unterstützung der Bemühungen der Trump-Regierung, „eine wirksame Kontrolle über die Bundesbürokratie durchzusetzen“ und „den Missbrauch“ des Verwaltungsstaates zu beenden.

Lesen Sie zwischen den Zeilen: Dies ist die fortgesetzte Umsetzung von Schedule F – die Umklassifizierung von bis zu 50.000 Beamten zu Mitarbeitern, die nach Belieben entlassen und durch von Heritage ausgebildete Loyalisten ersetzt werden können. Der Krieg gegen den Iran liefert die politische Rechtfertigung. Wenn die Regierung Analysten des Außenministeriums oder Wissenschaftler der Umweltbehörde EPA entlässt und durch von Heritage geprüfte „Experten für staatliche Effizienz“ ersetzt, lautet die Begründung immer dieselbe: Wir befinden uns im Krieg, wir können uns keine Akteure des „tiefen Staates“ leisten, die uns „ein Bein stellen“ oder „die Informationslandschaft manipulieren“ könnten.

Der Krieg ist der Beschleuniger. Ohne die „existenzielle Bedrohung“ durch den Iran würde die von Heritage vorgeschlagene radikale Umstrukturierung der US-Regierung mit deutlich höheren politischen und rechtlichen Hürden konfrontiert sein. Mit ihr wird die Umstrukturierung zu einer Frage der „nationalen Sicherheit“.

All dies – jedes Strategiepapier, jede Personalbesetzung, jede Spende aus dunklen Geldquellen – lässt sich auf dieselbe Doktrin des Projekts 2025 zurückführen. Es ist der rote Faden, der die Heritage Foundation mit dem Atlas Network, der IDU, Donors Trust und letztlich mit den Bomben, die auf Teheran fallen, verbindet.

Die moralische Rechtfertigung: Das Atlas Network und die „Freiheitserzählung“

Wenn die Heritage Foundation die Maschine gebaut hat, dann hat das Atlas Network die Geschichte geschrieben, die diese Maschine schmackhaft macht.

Das Atlas Network wurde 1981 von Sir Antony Fisher gegründet, einem britischen Unternehmer, der von den Ideen des freien Marktes von Friedrich Hayek und der Mont Pelerin Society inspiriert war – derselben intellektuellen Tradition, aus der ein Großteil der modernen libertären und marktliberalen konservativen Bewegung hervorgegangen ist. Fishers Erkenntnis war, dass für einen Politikwandel mehr als ein einziger Think Tank in Washington erforderlich war; es bedurfte eines globalen Franchise-Systems unabhängiger Organisationen, die jeweils auf ihren lokalen Kontext zugeschnitten waren und alle dieselbe Kernbotschaft verbreiteten: freie Märkte, Deregulierung und die Vorrangstellung der individuellen wirtschaftlichen Freiheit gegenüber staatlichen Eingriffen.

Heute koordiniert das Atlas Network über 500 Partnerorganisationen in fast 100 Ländern. Es beschreibt sich selbst als „Think Tank, der Think Tanks schafft”. Seine wettbewerbsorientierten Förderprogramme finanzieren Organisationen, die „messbare Auswirkungen” auf die Förderung der Freiheit nachweisen können – eine bewusst vage Formulierung, die alles abdeckt, von der Veröffentlichung von Lehrbüchern zum freien Markt in Afrika bis hin zur Herstellung einer moralischen Rechtfertigung für einen Regimewechsel im Nahen Osten, wie wir noch sehen werden.

Die Initiative „Freedom Worldwide: Iran”

Die Rolle von Atlas im Iran-Konflikt besteht in der Schaffung einer sogenannten narrativen Infrastruktur – der systematischen Konstruktion einer Geschichte, die militärische Interventionen als Befreiung und nicht als Aggression darstellt.

Das wichtigste Instrument ist die Initiative „Freedom Worldwide: Iran” unter der Leitung von Dr. Tom G. Palmer, einem hochrangigen Atlas-Mitarbeiter. Die Initiative rekrutiert und schult zusammen mit dem damit verbundenen Projekt „Dignity Unbound” (Unbegrenzte Würde) sogenannte „Freiheitsintellektuelle” – iranische Dissidenten und Exilwissenschaftler, die die intellektuelle Grundlage für einen post-ayatollahischen, marktwirtschaftlichen iranischen Staat liefern. Kurz gesagt, sie schufen einen iranischen Think Tank, um den Weg zu ebnen.

Die Darstellung ist präzise und bewusst gewählt. Nach Atlas‘ Darstellung sind die Iraner keine Opfer geopolitischer Manöver – sie sind eine latente „Freiheitsbewegung”, die auf einen externen Funken wartet. Die Proteste vom Dezember 2025 und Januar 2026 werden als Beweis für einen organischen, marktfreundlichen demokratischen Aufstand umgedeutet. Die darauf folgenden Militärschläge werden nicht als Kriegshandlung dargestellt, sondern als „Unterstützung“ der iranischen Zivilgesellschaft – als der externe Funke, auf den die Freiheitsbewegung gewartet hat.

Diese Erzählung erfüllt eine wichtige Funktion innerhalb der übergeordneten Architektur des Projekts 2025: Sie ermöglicht es der Regierung, die politisch toxische Darstellung eines „Kriegs der Wahl“ oder eines „ewigen Krieges“ zu vermeiden. Stattdessen wird der Konflikt als „einzigartige Gelegenheit” dargestellt, einen natürlich stattfindenden demokratischen Wandel zu unterstützen – einen Wandel, der zufällig perfekt mit den amerikanischen Energieinteressen und der jahrzehntelangen Kampagne der Heritage Foundation zur Zerstörung des iranischen Atomabkommens übereinstimmt.

Das Kohelet Policy Forum: Die Militärdoktrin von Atlas

Während Atlas die moralische Erzählung liefert, liefert sein in Israel ansässiger Think Tank – das Kohelet Policy Forum – die Militärdoktrin.

Kohelet ist einer der einflussreichsten regionalen Partner von Atlas. Das 2012 gegründete und teilweise vom amerikanischen Milliardär Arthur Dantchik (bevor er sich 2023 öffentlich distanzierte) und anderen Spendern aus dem mit Atlas verbundenen Ökosystem der dunklen Geldquellen finanzierte Kohelet hat maßgeblich zur Neugestaltung der israelischen Innenpolitik und Militärstrategie beigetragen.

Die Wissenschaftler von Kohelet entwickelten die sogenannte „Winning Realist Doctrine of Warfare” (realistische Doktrin der Kriegsführung) – ein Rahmenkonzept, das den „Idealismus” des Friedens durch Verhandlungen ausdrücklich ablehnt und stattdessen einen offensiven Ansatz verfolgt, der auf drei Säulen basiert:

Unveränderliche Feindseligkeit: Als Ursache des Konflikts wird die inhärente ideologische Ablehnung der Souveränität identifiziert – nicht territoriale Streitigkeiten, nicht die Verbreitung von Atomwaffen, nicht wirtschaftliche Missstände. Da die Feindseligkeit „unveränderlich” ist, kann sie nicht wegverhandelt werden. Sie kann nur durch entschlossene, überwältigende Gewalt bewältigt werden.

Strategische Selbstständigkeit: Israel und seine Verbündeten müssen die Fähigkeit zu unabhängigen Präventivschlägen aufrechterhalten, ohne sich auf internationale Aufsicht oder Zustimmung zu verlassen. Die UNO, die IAEO, die internationale regelbasierte Ordnung – all dies wird als Hindernis für die Sicherheit betrachtet, nicht als Instrument derselben.

Regionaler Machtstatus: Militärische Fähigkeiten sind der einzige Mechanismus, um eine „sichere und siegreiche“ regionale Position zu erreichen. Abschreckung allein reicht nicht aus. Nur die demonstrierte Bereitschaft und Fähigkeit, die Infrastruktur und Führung des Feindes zu zerstören, führt zu dauerhafter Sicherheit.

Wenn dies wie die operative Doktrin hinter der Operation Roaring Lion klingt – Israels Beitrag zu den Angriffen im Februar 2026 –, dann deshalb, weil es genau das ist. Als die israelischen Streitkräfte das Gelände des Obersten Führers, die Militär- und Geheimdienstinfrastruktur in Teheran, Isfahan und Qom ins Visier nahmen und die Vergeltungsmöglichkeiten des Iran systematisch schwächten, setzten sie die Kohelet-Doktrin in ihrer reinsten Form um: einen „überwältigenden und unerbittlichen Schlag”, der den Überresten des Regimes „keine Chance” lassen sollte, sich neu zu formieren.

Der Einfluss des Kohelet Policy Forum auf die Regierung Netanjahu geht über die Militärdoktrin hinaus. Das Forum war maßgeblich an der umstrittenen Justizreform Israels beteiligt – einer Maßnahme, die sicherstellen soll, dass die Exekutive über die „interpretative Souveränität” verfügt, die erforderlich ist, um in Fragen der nationalen Sicherheit entschlossen handeln zu können, ohne durch gerichtliche Kontrollen behindert oder blockiert zu werden, die militärische Operationen verlangsamen oder verhindern könnten. Mit anderen Worten: Kohelet hat nicht nur den Kriegsplan geschrieben. Es hat dazu beigetragen, die israelische Regierung so umzugestalten, dass nichts die Umsetzung des Kriegsplans verhindern konnte.

Die Verbindung zu Exxon

Während das Atlas Network öffentlich bestreitet, direkt von der Rohstoffindustrie finanziert zu werden, erhielt diese Behauptung im November 2025 einen erheblichen Dämpfer, als investigative Berichte enthüllten, dass ExxonMobil die Aktivitäten des Atlas Network finanziert hatte, die speziell darauf abzielten, Klimaskepsis zu verbreiten und internationale Klimaabkommen in Lateinamerika zu torpedieren. Die Enthüllung bestätigte, was Forscher schon lange vermutet hatten: Das globale „Freiheits”-Franchise von Atlas ist zu einem erheblichen Teil ein Vertriebsnetzwerk für die Interessen der fossilen Brennstoffindustrie – getarnt als Menschenrechte, wirtschaftliche Freiheit und demokratische Selbstbestimmung.

Der Iran-Konflikt aktiviert bestimmte Finanzierungskanäle von Atlas, die direkt diesen Interessen dienen:

Tabelle 3

Lesen Sie die letzte Zeile noch einmal. Das Atlas-Netzwerk bietet nicht nur moralische Deckung für den Krieg. Es bereitet bereits die wirtschaftliche Architektur für die Zeit danach vor – insbesondere die Privatisierung des staatlich kontrollierten Energiesektors im Iran. Das Land verfügt über 209 Milliarden Barrel nachgewiesener Ölreserven und einige der weltweit größten Erdgasvorkommen. Unter dem derzeitigen Regime werden diese Ressourcen von der IRGC kontrolliert und über sanktionsumgehende Schattennetzwerke verkauft. Unter dem von Atlas angestrebten „freien Markt Iran” nach dem Regime würden sie für internationale Investitionen geöffnet werden.

Wer profitiert von diesen Investitionen? Dieselben fossilen Brennstoffunternehmen – ExxonMobil, Chevron, ConocoPhillips und ihre kleineren Konkurrenten –, deren dunkle Gelder die Thinktanks finanziert haben, die überhaupt erst die Argumente für den Krieg geliefert haben.

Atlas beginnt keine Kriege. Es schafft die moralische Erlaubnisstruktur, damit andere sie beginnen können. Und es bereitet das Gewinnmodell für die Zeit danach vor. All dies fließt in dieselbe Doktrin des Projekts 2025 ein: eine Welt, in der die amerikanische Militärmacht als Vollstreckungsorgan der Expansion des freien Marktes dient und in der „Freiheit“ in erster Linie als die Freiheit des Kapitals definiert wird, dorthin zu fließen, wo es will – notfalls geschützt durch B-2-Stealth-Bomber.

Das diplomatische Gerüst: Die Internationale Demokratie-Union

Kriege brauchen Verbündete – oder zumindest den Anschein davon. Wenn die Vereinten Nationen kein Mandat erteilen, wenn die NATO gelähmt ist, wenn die „internationale Gemeinschaft“ sich gegen die Rechtmäßigkeit von Präventivschlägen gegen einen souveränen Staat sträubt, braucht man eine alternative Quelle der Legitimität.

Hier kommt die Internationale Demokratie-Union ins Spiel.

Die IDU wurde 1983 während des Kalten Krieges als globale Allianz von Mitte-Rechts- und konservativen Parteien gegründet. Zu ihren Gründungsmitgliedern gehörten Parteien unter der Führung von Ronald Reagan, Margaret Thatcher, Helmut Kohl und Jacques Chirac. Heute vertritt sie konservative Parteien aus Dutzenden von Ländern und fungiert als Forum für den Austausch von Wahlkampfstrategien, politischen Positionen und zunehmend auch koordinierten geopolitischen Botschaften. Zu ihren prominentesten Mitgliedern zählen Trumps Republikanische Partei und Netanjahus Likud – die beiden Parteien, die die Angriffe auf den Iran initiiert haben. Gleich und gleich gesellt sich gern. Obwohl sich die IDU als „demokratische“ Allianz bezeichnet, dient sie zunehmend als Vehikel zur weltweiten Förderung rechtsextremer Agenden und bietet unter dem Banner konservativer Werte institutionelle Deckung für autoritäre Regierungsformen.

Der derzeitige Vorsitzende der IDU ist Stephen Harper, ehemaliger Premierminister von Kanada, der eine besondere und relevante Qualifikation für diese Rolle mitbringt: 2012 war Harper einer der ersten westlichen Staatschefs, der alle diplomatischen Beziehungen zum iranischen Regime abbrach, das er öffentlich als „böse“ und „revolutionäre Macht“ mit „globalen Ambitionen“ bezeichnete. Harper’s persönliche Überzeugung, dass das iranische Regime nicht reformiert, sondern nur bekämpft werden kann, ist nun der offizielle Konsens der IDU.

Die Israel-Mission und das Washington-Forum

Die direkte Beteiligung der IDU an der Eskalation des Iran-Konflikts ist dokumentiert und mit einem Zeitstempel versehen.

Im Februar 2025 entsandte die IDU eine offizielle Mission nach Israel, die von Geheimdienstministerin Gila Gamliel empfangen wurde. Die Mission konzentrierte sich ausdrücklich auf „die Rolle, die der Iran bei der Bedrohung der Sicherheit und Stabilität in der Region spielt“. Dies geschah während eines aktiven Konflikts an mehreren Fronten, an dem die Hamas und die Hisbollah beteiligt waren – und während die Mitarbeiter der Heritage Foundation damit beschäftigt waren, Iran-Falken in der neuen Trump-Regierung zu installieren.

Im Dezember 2025 berief die IDU ihr Washington-Forum ein, bei dem konservative Führer aus aller Welt in Washington zusammenkamen und über die „Zukunft des Konservatismus“ in einer Welt nach der „Achse des Widerstands“ diskutierten. Auf diesem Forum verabschiedete die IDU ihre bislang folgenreichste Resolution.

Die Resolution zur transatlantischen Energiesicherheit

Die Resolution vom Dezember 2025 mit dem Titel „Resolution zur transatlantischen Energiesicherheit und LNG-Kooperation” ist eine genaue Lektüre wert, da sie die tatsächliche Funktion der IDU in der Konfliktarchitektur offenbart.

Die Resolution erklärt die Energiesicherheit zu einer „strategischen Säule für demokratische Widerstandsfähigkeit” und fordert die vollständige Abschaffung von russischem Gas bis 2027. Sie stellt US-Flüssigerdgas als die wichtigste Alternative zur „Energiewaffnung” Russlands und des Iran dar. Und sie positioniert den militärischen Schutz der LNG-Lieferketten als gemeinsame Verantwortung der demokratischen Nationen.

Wenn man die diplomatische Sprache beiseite lässt, handelt es sich hierbei um ein Lobbying-Dokument für die amerikanische fossile Brennstoffindustrie – getarnt als Erklärung der demokratischen Solidarität. Der Fokus der Resolution auf die LNG-Zusammenarbeit spiegelt direkt die Lobbybemühungen von BP, Shell und ExxonMobil wider, die sich um langfristige LNG-Exportverträge in Europa und Asien bemühen. Indem die IDU amerikanisches LNG als Instrument der „demokratischen Widerstandsfähigkeit“ und nicht als Handelsware darstellt, bietet sie internationale politische Deckung für etwas, das im Kern eine Marktexpansionsstrategie ist.

Die IDU sorgt auch für ideologische Kontinuität durch ihren „Bush-Thatcher Award for Freedom” – einen Preis, dessen Name an die beiden Politiker erinnert, die am stärksten mit der Doktrin der präventiven Militäraktion im Dienste demokratischer Werte in Verbindung gebracht werden. Der Preis ist nicht nur dekorativ. Er signalisiert, welche politischen Bewegungen und Führer die IDU als mit ihrer Vision übereinstimmend betrachtet – einer Vision, in der militärische Gewalt ein akzeptables, sogar bevorzugtes Instrument zur Förderung der freien Marktwirtschaft ist.

Die globale Koalition der Willigen

Die wichtigste Funktion der IDU besteht darin, eine „demokratisch vs. autoritär”-Dichotomie zu schaffen, die den Iran-Konflikt als Teil eines Zivilisationskonflikts und nicht als willkürliche Militäroperation darstellt. Durch eine Reihe von Resolutionen, die im Zeitraum 2025-2026 verabschiedet wurden, hat die IDU diesen Rahmen methodisch aufgebaut:

Der Präzedenzfall Ukraine: Durch die Verabschiedung von Resolutionen zur „unerschütterlichen Unterstützung der Ukraine” gegen Russland hat die IDU die moralische Grundlage für Präventivmaßnahmen gegen andere Mitglieder der „autoritären Achse” – darunter auch den Iran – geschaffen. Wenn die Unterstützung der Ukraine gegen die russische Aggression eine demokratische Pflicht ist, dann folgt die Konfrontation mit dem Iran – Russlands Verbündetem und Mitmitglied der „Achse” – derselben Logik.

Die Ausweitung der Abraham-Abkommen: Die IDU hat konsequent die Ausweitung der Abraham-Abkommen als einzigen Weg zu einem „gerechten und dauerhaften Frieden” im Nahen Osten gefördert. Diese Vision erfordert ausdrücklich die Beseitigung dessen, was die IDU als das Haupthindernis für die Normalisierung der Region ansieht: die derzeitige iranische Führung.

Energiesicherheit als demokratische Sicherheit: Die Transatlantische Resolution zur Energiesicherheit definiert die Dominanz des Marktes für fossile Brennstoffe neu als eine Säule der demokratischen Weltordnung. Wer die Energieversorgung kontrolliert, kontrolliert auch den geopolitischen Einfluss – und die IDU hat deutlich gemacht, dass dieser Einfluss ihrer Meinung nach bei den Nationen ihrer Mitgliedsparteien liegen sollte, nicht bei Iran oder Russland.

Die IDU setzt keine Truppen ein und startet keine Raketen. Sie bietet etwas, das wohl noch wertvoller ist: den Anschein eines internationalen Konsenses. Als die Regierungen von Trump und Netanjahu Angriffe rechtfertigen mussten, die der UN-Sicherheitsrat niemals genehmigt hätte, konnten sie auf die Resolutionen, Missionen, Auszeichnungen und die Koalition konservativer Parteien der IDU als Beweis für eine „breite internationale Unterstützung“ unter „gleichgesinnten Demokratien“ verweisen.

Dies ist ein diplomatisches Gerüst – nicht gebaut, um Verhandlungen zu beherbergen, sondern um eine Struktur zu schaffen, auf die ein Krieg aufgehängt und als kollektiver Akt der demokratischen Selbstverteidigung präsentiert werden kann. Und wie die Politikpipeline der Heritage Foundation und die moralische Erzählung des Atlas Network fließt es direkt zurück in die Vision des Projekts 2025 von einer Welt, in der traditionelle multilaterale Institutionen zugunsten ideologisch ausgerichteter Koalitionen umgangen werden, die handeln, wenn die UNO und die NATO „durch liberale Unentschlossenheit gelähmt” sind.

Der 50-Dollar-Barrel: Die Doktrin bis zu ihrem wirtschaftlichen Ende verfolgen

Bisher haben wir die institutionelle Architektur nachgezeichnet – das Geld, das Personal, die moralische Erzählung und die diplomatische Deckung. Aber es gibt noch ein letztes Element, das alles zusammenhält: den wirtschaftlichen Gewinn, für den die gesamte Maschinerie aufgebaut wurde.

Mit der Regierung verbündete Ökonomen, darunter Wissenschaftler der Heritage Foundation und Analysten der Foundation for Defense of Democracies, haben prognostiziert, dass ein Regimewechsel im Iran die weltweiten Ölpreise unter 50 Dollar pro Barrel drücken könnte. Dies ist kein Nebeneffekt des Konflikts. Es ist ein erklärtes Ziel – die wirtschaftliche Komponente der Doktrin der „Energiedominanz”, auf die Heritage, Atlas und die IDU seit Jahren hinarbeiten.

Die strategische Logik ist einfach: Der Iran verfügt über 209 Milliarden Barrel nachgewiesener Ölreserven – eine der größten Reserven weltweit. Trotz jahrzehntelanger Sanktionen behielt das Regime durch Schattenflotten und Umschlagplätze eine bedeutende Exportkapazität bei und transportierte täglich Millionen Barrel vor allem nach China. Die Operation Epic Fury zielte auf die militärische Infrastruktur ab, die diese Exportkapazität schützt, darunter die Verteidigungssysteme der Straße von Hormus, durch die täglich 20 Millionen Barrel Öl fließen.

Das beabsichtigte Ergebnis ist keine vorübergehende Störung, sondern eine dauerhafte Sperrung:

Konkurrenten marginalisieren. Die Entfernung iranischer und russischer Lieferungen aus den Mainstream-Märkten schafft einen Verkäufermarkt für US-Schieferöl und LNG – genau die Marktbedingungen, von denen die heimischen Produzenten profitieren, die die Politik der Heritage Foundation finanziert haben.

Hebelwirkung gegenüber China. Durch die Störung der sanktionsumgehenden Exportpipeline des Iran zwingen die USA China, Ersatzbarrel von mit den USA verbündeten Produzenten zu beziehen – Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und zunehmend auch den Vereinigten Staaten selbst –, wodurch die Abhängigkeit Pekings von der westlichen Energieinfrastruktur erhöht wird.

Finanzielle Gewinne für Schieferproduzenten. Innerhalb von 48 Stunden nach Beginn der Operation Epic Fury verzeichneten große Unternehmen wie ExxonMobil, Chevron und ConocoPhillips zweistellige Kursgewinne. Dieselben Unternehmen, deren dunkle Gelder die Thinktanks finanzierten, die die Argumente für den Krieg lieferten.

Hier liegt eine Ironie – vielleicht sogar eine Schwachstelle in der Strategie. Das Ziel von 50 Dollar pro Barrel würde vielen heimischen US-Produzenten tatsächlich schaden. Der Break-even-Preis für neue Bohrlöcher im Permbecken liegt bei etwa 62 Dollar pro Barrel, und die Schieferölproduktion in den USA geht in der Regel zurück, wenn die Preise dauerhaft unter 60 Dollar liegen. Analysten haben gewarnt, dass ein länger anhaltendes Preisniveau von 50 Dollar pro Barrel eine Welle von Insolvenzen und einen Produktionsrückgang von 700.000 Barrel pro Tag auslösen könnte.

Aber genau hier zeigt sich die wahre Raffinesse dieser Doktrin. Das Ziel war nie einfach nur billiges Öl. Das Ziel war Marktanteil. Selbst wenn sich die Preise letztendlich auf einem Niveau einpendeln, das einige heimische Produzenten unter Druck setzt, sorgt die dauerhafte Entfernung des iranischen Rohöls aus den legitimen globalen Märkten dafür, dass das Öl, das verkauft wird, über amerikanisch orientierte Kanäle fließt. Bei dem Rahmenkonzept „Energy Dominance” der Heritage Foundation geht es nicht um den Preis – es geht um Kontrolle. Die USA und ihre Förderer fossiler Brennstoffe müssen das iranische Öl nicht besitzen. Sie müssen es nicht einmal stehlen. Sie müssen nur sicherstellen, dass es nicht auf den Markt gelangt, es sei denn, es fließt durch von ihnen diktierte Kanäle. Und wie Chris Wright in seinem Bericht für das Energieministerium argumentierte, macht die Energiefülle der USA den Krieg selbst für die heimische Wirtschaft weniger kostspielig und schafft ein „geopolitisches Regime nach der Knappheit”, in dem Konflikte keine anhaltenden Preisschocks mehr verursachen, sondern stattdessen Marktanteile zugunsten amerikanischer Interessen umverteilen.

Das ist das Endziel, auf das das dunkle Geld immer hingearbeitet hat. Kein Autoaufkleber. Kein Wahlkampfslogan. Eine globale Energieordnung, in der der Ölpreis nicht von Angebot und Nachfrage bestimmt wird, sondern vom strategischen Einsatz militärischer Macht im Dienste der Marktkontrolle.

Bohr, Baby, bohr – bis nach Teheran.

Beides kann wahr sein:

Lassen Sie uns genau sagen, was dieser Artikel behauptet und was nicht.

Das iranische Regime ist wirklich gefährlich. Sein Atomprogramm stellt ein echtes Proliferationsrisiko dar. Das Massaker vom Januar 2026, bei dem iranische Sicherheitskräfte über 7.000 ihrer eigenen Bürger töteten, ist eine echte Gräueltat. Der Zusammenbruch der „Achse des Widerstands“ nach der Schwächung der Hamas und der Hisbollah schuf ein echtes strategisches Fenster. Militär- und Geheimdienstexperten können und werden in gutem Glauben argumentieren, dass die Angriffe vom Februar 2026 legitimen Sicherheitszielen dienten.

All dies ist unumstritten.

Dieser Artikel dokumentiert etwas anderes: Dass lange vor diesen Ereignissen ein spezifisches, identifizierbares Netzwerk von Organisationen – finanziert von spezifischen, identifizierbaren Unternehmen – bereits die Personalpipeline, die politische Doktrin, die moralische Narrative, den militärischen Rahmen und die diplomatische Koalition aufgebaut hatte, die für die Durchführung genau dieser Art von Operation erforderlich waren. Als sich das „goldene Fenster” öffnete, musste die Maschine nicht erst entwickelt werden. Sie war bereits in Betrieb.

Die legitimen strategischen Gründe für die Angriffe und die bereits vorhandene institutionelle Maschinerie stehen nicht im Widerspruch zueinander. Sie sind aufeinander abgestimmt – und genau das macht diese Architektur so effektiv und so schwer anzufechten. Die Maschine muss keine Krisen herbeiführen. Sie muss nur bereit sein, wenn sie eintreten. Und dank eines Jahrzehnts dunkler Geldflüsse, Personalpipelines und doktrinärer Vorbereitungen war sie mehr als bereit.

Die Bomben fielen auf Teheran, weil eine echte Bedrohung auf eine vorab gekaufte Reaktion traf. Die Frage, die jeden Bürger beschäftigen sollte, ist einfach: Wäre die Reaktion ohne die Maschinerie dieselbe gewesen? Wären dieselben Personen im Raum gewesen? Hätte dieselbe Doktrin die Entscheidungen geleitet? Hätten dieselben Auftragnehmer in den Startlöchern gewartet?

Oder hätte eine Regierung, die mit Karriere-Diplomaten, Geheimdienstfachleuten und überparteilichen Politikexperten besetzt war – anstatt mit von Heritage geprüften Loyalisten mit Portfolios für fossile Brennstoffe –, einen anderen Weg gefunden?

Wir werden es nie erfahren. Dafür hat die Maschine gesorgt.

Die Fließbandproduktion hört nicht auf

In unserem vorherigen Artikel haben wir Ihnen die Ergebnisse des Krieges gezeigt – die profitierenden Kabinettsmitglieder, die Förderunternehmen, die Wiederaufbauverträge, die den Golfmonarchien angeboten wurden, noch bevor die Trümmer abgekühlt waren.

Dieser Artikel hat Ihnen die Vorgaben des Krieges gezeigt – das Jahrzehnt der dunklen Geldgeschäfte, der institutionellen Planung und der Personalbesetzung, die dafür sorgten, dass genau diese Personen genau diese Positionen bekleideten und nach genau dieser Doktrin handelten, als sich die Gelegenheit bot.

Zusammen beschreiben sie etwas, das größer ist als die Korruption einer einzelnen Regierung. Sie beschreiben eine institutionelle Architektur – ein sich selbst tragendes System, in dem Geld aus fossilen Brennstoffen die Thinktanks finanziert, die die Politik schreiben, die die Regierung besetzt, die die Kriege beginnt, die die Märkte erweitern, die die Gewinne generieren, die die Thinktanks finanzieren.

Projekt 2025 ist kein Buch. Es ist eine Fließbandproduktion. Und der Iran-Krieg ist sein bislang ehrgeizigstes Produkt.

Die Heritage Foundation stellt das Personal und die Politik bereit – und sorgt dafür, dass die Exekutive ein monolithisches Instrument von Trumps „America First“-Doktrin ist, das in der Lage ist, interne Meinungsverschiedenheiten zu beseitigen und Kampagnen an mehreren Fronten durchzuführen.

Das Atlas Network liefert die moralische und wirtschaftliche Erzählung – es stellt kinetische Angriffe als Befreiung dar und bereitet den intellektuellen Boden für einen postregimistischen, freien Markt im Iran, dessen Energiesektor genau den Unternehmen geöffnet wird, die die Architektur des Krieges finanziert haben.

Die International Democracy Union sorgt für die diplomatische Legitimität – sie umgeht traditionelle internationale Institutionen, um eine Koalition konservativer Parteien aufzubauen, die sich für einen „regionalen Wandel” einsetzen.

Und hinter all dem stehen Donors Trust und das Netzwerk der dunklen Geldgeber, die den nicht zurückverfolgbaren Treibstoff liefern – so können große Ölkonzerne und milliardenschwere Spender den gesamten Apparat finanzieren und gleichzeitig in der Öffentlichkeit den Bekannten geben, nichts damit zu tun zu haben.

Die Maschine wurde gebaut, um jeden einzelnen Präsidenten zu überdauern. Sie wurde so konzipiert, dass sie Wahlzyklen, rechtliche Herausforderungen und öffentliche Kontrolle übersteht. Und sie wurde von Interessen finanziert, deren Zeithorizont Jahrzehnte über jede politische Amtszeit hinausreicht.

„Drill Baby Drill” war nie nur ein Autoaufkleber. Es war ein Versprechen – das sich die fossile Brennstoffindustrie selbst gegeben hat, durch die von ihr geschaffenen Institutionen und die von ihr eingesetzten Mitarbeiter, dass die amerikanische Militärmacht im Dienste der amerikanischen Energiedominanz eingesetzt werden würde.

Dieses Versprechen wurde nun gehalten. Die Frage ist, was es den Rest von uns kosten wird – und ob die Fertigungsstraße gestoppt werden kann, bevor sie ihr nächstes Produkt hervorbringt.

In unserem vorherigen Artikel sind wir dem Geld nach Mar-a-Lago gefolgt. In diesem Artikel sind wir ihm rückwärts gefolgt – zu den Thinktanks, dem dunklen Geld und dem jahrzehntelangen Plan. Die Spur ist noch nicht zu Ende. Es wird noch mehr kommen.

Von Robert Maxwell bis Epstein: Das verborgene Netzwerk hinter wissenschaftlichen Publikationen

Die jüngste Freigabe neuer Dokumente aus den Epstein-Akten hat erneut ein Schlaglicht auf die Einflussnetzwerke rund um den verurteilten Finanzier Jeffrey Epstein geworfen. Während sich frühere Berichte vor allem auf politische Kontakte und persönliche Skandale konzentrierten, richtet sich der Blick nun auf einen weit weniger sichtbaren, aber äußerst einflussreichen Bereich: die Infrastruktur der modernen Wissenschaft.

Dokumente, E-Mails und Investitionsdaten, die in aktuellen Analysen diskutiert werden, deuten darauf hin, dass die Netzwerke um Epstein tief in eine Welt hineinreichen, in der Wissenschaft, Medien, „Philanthropie“ und Technologie miteinander verschmelzen. Daraus ergibt sich eine grundlegende Frage: Wer kontrolliert die Kanäle, über die wissenschaftliche Erkenntnisse veröffentlicht, verbreitet und legitimiert werden?

Ghislaine Maxwell’s father, Robert Maxwell, built the for-profit peer-reviewed scientific journal system that has controlled what counts as “settled science” for decades. Scientists had to publish through it. Universities were forced to buy it at inflated prices. He sat at the… pic.twitter.com/CJa0n7qaQ6

— The HighWire (@HighWireTalk) March 6, 2026

Um diese Frage zu verstehen, blicken einige Forscher zunächst auf die Ursprünge des modernen wissenschaftlichen Publikationssystems zurück. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts spielte der britische Medienmagnat Robert Maxwell – Vater von Epsteins Vertrauter Ghislaine Maxwell – eine entscheidende Rolle bei der Umwandlung wissenschaftlicher Zeitschriften in ein äußerst lukratives Geschäftsmodell.

Unter Maxwells Einfluss entwickelten sich wissenschaftliche Verlage zu hochprofitablen Unternehmen. Das System war einfach, aber effektiv: Wissenschaftler lieferten ihre Forschungsergebnisse kostenlos, Kollegen überprüften diese Arbeiten ebenfalls ohne Bezahlung im sogenannten Peer-Review-Verfahren, während Universitäten und Bibliotheken anschließend hohe Abonnementgebühren zahlen mussten, um Zugang zu den veröffentlichten Studien zu erhalten.

Im Laufe der folgenden Jahrzehnte wurde die Veröffentlichung in diesen Zeitschriften zum entscheidenden Karrierefaktor für Wissenschaftler. Wer nicht in anerkannten Fachjournalen publizierte, erhielt selten Forschungsgelder oder akademische Beförderungen. Damit entstand ein System, in dem eine kleine Gruppe großer Verlage faktisch darüber mitentscheiden konnte, was letztlich als „akzeptierte Wissenschaft“ gilt.

Kritiker sprechen seit Jahren von einem Oligopol innerhalb der wissenschaftlichen Publikationswelt. Konzerne wie Elsevier, Springer Nature und Wiley dominieren weiterhin einen Großteil des globalen Marktes und kontrollieren damit einen zentralen Zugangspunkt zum wissenschaftlichen Diskurs.

Im 21. Jahrhundert ist jedoch eine zweite Ebene hinzugekommen: digitale Plattformen, über die Forscher ihre Arbeiten direkt verbreiten können. Eine der bekanntesten davon ist ResearchGate, ein globales Netzwerk mit mehr als 25 Millionen Wissenschaftlern.

Die Plattform fungiert gleichzeitig als akademisches soziales Netzwerk und als Verbreitungskanal für wissenschaftliche Veröffentlichungen. Forscher können dort Studien hochladen, mit Kollegen diskutieren und verfolgen, welche Arbeiten besonders viel Aufmerksamkeit erhalten.

In einer Zeit, in der Algorithmen und Empfehlungssysteme zunehmend darüber entscheiden, welche Informationen sichtbar werden und welche nicht, kann eine solche Plattform erheblichen Einfluss auf die Verbreitung wissenschaftlicher Ideen ausüben.

Genau hier tauchen erneut Verbindungen zum Epstein-Netzwerk auf. Dokumente, die mit den Epstein-Akten in Zusammenhang gebracht werden, zeigen, dass Bill Gates rund 10 Millionen Dollar in ResearchGate investierte. An dieser Investition war unter anderem Boris Nikolic beteiligt, ein ehemaliger wissenschaftlicher Berater der Bill & Melinda Gates Foundation.

Aus E-Mails, die in verschiedenen Berichten diskutiert werden, geht hervor, dass Nikolic Jeffrey Epstein über Entwicklungen rund um die Plattform auf dem Laufenden hielt. In diesen Nachrichten wurde über das Wachstum von ResearchGate, die mediale Aufmerksamkeit für die Plattform sowie über mögliche zukünftige Finanzierungsrunden gesprochen.

Warum Epstein Interesse an solchen Investitionen zeigte, bleibt Gegenstand von Spekulationen. Für einige Forscher wirft dies jedoch grundlegende Fragen über die Rolle einflussreicher Finanziers innerhalb der wissenschaftlichen Infrastruktur auf.

Die Kontrolle über eine Plattform, die Millionen von Wissenschaftlern miteinander verbindet, kann indirekt bestimmen, welche Studien große Aufmerksamkeit erhalten und welche weniger sichtbar bleiben.

Damit verschiebt sich die Debatte über die Epstein-Dokumente über die Person Epstein hinaus. Sie berührt eine weitaus grundlegendere Frage: Wie wird wissenschaftliches Wissen in der modernen Welt produziert, gefiltert und verbreitet?

Zwischen großen Wissenschaftsverlagen, digitalen Plattformen, philanthropischen Stiftungen und privaten Investoren ist ein komplexes Ökosystem entstanden, in dem Wissenschaft, Geld und öffentliche Kommunikation eng miteinander verflochten sind.

Die Epstein-Akten haben dieses Geflecht erneut ins Rampenlicht gerückt. Die Diskussion darüber hat gerade erst begonnen. Denn am Ende steht eine zentrale Frage: Wer kontrolliert die Infrastruktur des Wissens – und wie viel Macht ist mit dieser Kontrolle verbunden?

Vertrauen Sie der Wissenschaft. Vertrauen Sie der „Wissenschaft“.

„Tennis-Gate“: Hat Berlins Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sogar zweimal gelogen?

„Tennis-Gate“: Hat Berlins Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sogar zweimal gelogen?

„Tennis-Gate“: Hat Berlins Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sogar zweimal gelogen?

Ein Medienbericht zum sogenannten „Tennis-Gate“ bringt den Regierenden Berliner Bürgermeister Kai Wegner (CDU) erneut unter Druck. Hat er sogar zweimal gelogen?

Zur Erinnerung: Anfang Januar mussten rund hunderttausend Berliner im Südwesten der Hauptstadt bei eisigen Temperaturen ausharren, nachdem ein linksterroristischer Anschlag auf die Stromversorgung das Netz lahmgelegt hatte.

Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) schloss sich in seinem „Büro zu Hause“ ein und war „den ganzen Tag am Telefon“. Behauptete er jedenfalls. Später stellte sich heraus: Das war gelogen, Wegner spielte mittags mit seiner Lebensgefährtin Tennis! Später schob Wegner nach, er habe mit den Krisenstäben telefoniert, dem Kanzleramt, der Bundesregierung, Stromnetz Berlin und mit dem Innenministerium: „Und ja, dann habe ich von 13 bis 14 Uhr Tennis gespielt, weil ich einfach den Kopf frei kriegen wollte.“

Medienrecherchen („Tagesspiegel“) deuten darauf hin: Auch diese Erzählung ist offenbar frei erfunden. Das behauptete Telefonat mit Stromnetz Berlin soll es demnach ebenso wenig gegeben haben wie eine Kontaktaufnahme mit dem Kanzleramt und dem Bundesinnenministerium. „Damit wäre Wegners zweite Version des Krisentages ebenfalls hinfällig“, folgert die „Bild“-Zeitung.

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Kontrollverlust: Zwei Drittel der Asylbewerber kommen ohne Pass nach Deutschland!

Kontrollverlust: Zwei Drittel der Asylbewerber kommen ohne Pass nach Deutschland!

Kontrollverlust: Zwei Drittel der Asylbewerber kommen ohne Pass nach Deutschland!

Obwohl das Gesetz eindeutig vorschreibt, dass Asylbewerber Ausweisdokumente vorlegen müssen, strömen jedes Jahr Zehntausende völlig undokumentiert nach Deutschland. Die Behörden haben keine Ahnung, wer diese Menschen wirklich sind.

Die neuen Asyl-Zahlen aus dem Bundesinnenministerium sind ein Offenbarungseid: Im vergangenen Jahr hatten zwei Drittel der Asylbewerber, die nach Deutschland kamen, keinen einzigen Identitätsnachweis bei sich. Besonders auffällig ist, dass fast alle Migranten aus afrikanischen Staaten keine Papiere vorzeigen konnten (oder wollten). Von den 113.236 volljährigen Erstantragstellern im letzten Jahr hatten unfassbare 74.089 Personen keine Ausweisdokumente. Das sind 65,4 Prozent – ein historischer Negativ-Rekord! Schon 2024 war die Quote mit 49,9 Prozent (72.620 von 145.401) alarmierend hoch. Doch jetzt eskaliert die Lage völlig.

Ein Blick auf die Langzeitstatistik zeigt das ganze Ausmaß des Asyl-Chaos: Seit 2018 kamen offiziell 897.699 volljährige Erstantragsteller nach Deutschland. Mehr als die Hälfte von ihnen (51,5 Prozent) hatte angeblich keine Papiere. Hunderttausende Menschen leben in unserem Land, ohne dass der Staat ihre wahre Identität kennt. Die Zahlen rufen scharfe Kritik hervor. AfD-Chefin Alice Weidel rechnet auf X knallhart mit der Regierung ab: „Auch unter Merz hat die Regierung keine Kontrolle darüber, wer ins Land kommt. Eine Migrationswende wird es nur mit der AfD geben!“

Und was sagt das Innenministerium zu diesem Kontrollverlust? Man flüchtet sich in Ausreden. Die Klärung der Identität sei schwierig, weil konsularische Vertretungen der Herkunftsländer in Deutschland fehlen oder nicht kooperieren würden. Dabei wird unter anderem auf Bürgerkriege oder kaputte Bürokratien verwiesen.

Doch diese Ausrede entlarvt sich bei einem Blick auf die Details von selbst. Massenhaft kommen Asylbewerber aus Ländern zu uns, in denen die staatlichen Institutionen völlig normal funktionieren. Das beste Beispiel: Algerien. Das Land befindet sich nicht im Krieg, der Staat funktioniert – trotzdem hatten 93,3 Prozent der algerischen Migranten angeblich keine Ausweispapiere dabei. Ein Schelm, wer dabei an den berüchtigten “Pass-Trick” denkt, bei dem Dokumente kurz vor der Grenze einfach weggeworfen werden, um spätere Abschiebungen unmöglich zu machen.

Die absolute Spitze der Passlos-Migranten kommt aus Guinea: Hier reisten unglaubliche 97,9 Prozent ohne Papiere ein. Es folgen Eritrea (91,5 Prozent), Somalia (91,3 Prozent) und der Irak (71,9 Prozent). Dabei ist das deutsche Gesetz eigentlich unmissverständlich: Jeder Ausländer ist verpflichtet, “den Ausländerbehörden einen Pass vorzulegen oder, falls Passdokumente fehlen, an der Klärung seiner Identität mitzuwirken.” Doch das interessiert offensichtlich kaum jemanden.

XXL-Schuldenlüge: „Sondervermögen“ bisher zu fast 100 Prozent für andere Zwecke verwendet!

XXL-Schuldenlüge: „Sondervermögen“ bisher zu fast 100 Prozent für andere Zwecke verwendet!

XXL-Schuldenlüge: „Sondervermögen“ bisher zu fast 100 Prozent für andere Zwecke verwendet!

Die von der schwarz-roten Bundesregierung neu aufgenommenen XXL-Schulden,u.a. für Infrastruktur, Bahn etc., wurden bislang fast ausschließlich für andere Zwecke genutzt. Zu diesem Ergebnis kommen übereinstimmend das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und das Münchner ifo-Institut. Dem IW zufolge wurden 86 Prozent der bisher ausgegebenen Mittel zweckentfremdet, laut ifo-Institut sogar 95 Prozent!

„Wir haben festgestellt, dass die Politik die schuldenfinanzierten Mittel nahezu vollständig für andere Zwecke, also zum Stopfen von Haushaltslöchern, genutzt hat“, zitiert die „Bild“-Zeitung ifo-Präsident Clemens Fuest. Seitens des IW heißt es: „Union und SPD hatten die Chance, den Investitionsstau aufzulösen. Sie haben sie bislang nicht genutzt.“

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