Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Epstein-Mails werfen Schatten auf Eliten-Mythen: brisanter Austausch mit Ariane de Rothschild über Hitler-Legende

Die jüngst freigegebenen Epstein-Akten des US-Justizministeriums enthalten eine private E-Mail-Korrespondenz, die ein hochsensibles historisches Thema berührt – und zugleich Einblick in das Denken und die Gespräche globaler Eliten gibt.

Im Zentrum steht ein Austausch zwischen Jeffrey Epstein und Ariane de Rothschild vom 31. Dezember 2018. Thema: Adolf Hitler in seinen frühen Wiener Jahren – und eine Erzählung, die üblicherweise als antisemitische Verschwörungstheorie gilt. Hier zu finden.

Interesting conversation between Jeffrey Epstein and Ariane de Rothschild discussing the “conspiracy” that three powerful families supported Hitler’s rise

“I thought youd find amusing that in a harvard class on hitler they told the story of when he was so poor he lived in a… https://t.co/Y7rVUSheKW pic.twitter.com/MGlWnXTO3C

— MJTruthUltra (@MJTruthUltra) February 3, 2026

„In einem Harvard-Seminar erzählt“

Epstein eröffnet den Austausch mit dem Hinweis auf eine Vorlesung an der Harvard University. Dort sei, so schreibt er, die Geschichte erzählt worden, Hitler habe während seiner Zeit in extremer Armut in Wien in einem Obdachlosenheim für Bedürftige gelebt, das von drei wohlhabenden jüdischen Familien finanziert worden sei: Gutmann, Epstein und Rothschild.

Epstein bezeichnet diese Geschichte in seiner E-Mail als „amüsant“ – und fügt hinzu, sie habe sich aus seiner Sicht als historisch korrekt herausgestellt.

Rothschild reagiert skeptisch

Ariane de Rothschild antwortet zurückhaltend. Solche Geschichten, schreibt sie, könnten auf zwei Arten gelesen werden:
Entweder als Hinweis darauf, dass Großzügigkeit nicht belohnt werde – oder als Fortleben antisemitischer Verschwörungstheorien. Ihre Antwort markiert Distanz und Vorsicht, nicht Zustimmung.

„100 Prozent wahr“ – Epsteins zweite Mail

Nur wenige Stunden später legt Epstein nach. In einer weiteren E-Mail erklärt er ausdrücklich, die Geschichte sei „zu 100 Prozent wahr“. Er beschreibt Hitler als jemanden, der Kleidung und Kunstwerke verkaufte, um zu überleben, und betont erneut, dass es sich nicht um eine Verschwörung handele.

Epstein geht dann zu konkreten historischen Verweisen über: Die Familie Epstein, so schreibt er, sei eine Wiener Bankiersfamilie gewesen, die eine Bank an der Ringstraße erworben habe – das Gebäude ist heute als Palais Epstein neben dem österreichischen Parlament bekannt.

Dokumentierter Austausch – keine historische Klärung

Wichtig ist: Die E-Mails beweisen nicht die historische Richtigkeit der dargestellten Erzählung. Sie dokumentieren jedoch zweifelsfrei, dass Jeffrey Epstein diese Darstellung in privater Korrespondenz äußerte – und dass sie innerhalb eines elitären, transatlantischen Gesprächskreises thematisiert wurde.

Der Begriff „Verschwörung“ taucht im Austausch selbst auf – jedoch nicht bestätigend, sondern als umstrittene Deutung eines Narrativs, das Epstein ausdrücklich von sich weist, Rothschild hingegen problematisiert.

Warum dieser Austausch relevant ist

Die Brisanz liegt weniger in der historischen Behauptung selbst als in ihrem Kontext:
Ein verurteilter Sexualstraftäter mit engen Verbindungen zu Politik, Finanzwelt und Geheimdiensten diskutiert mit einer der prominentesten Vertreterinnen der europäischen Finanzelite über Narrative, die jahrzehntelang als tabu galten.

Die E-Mails zeigen, wie solche Themen hinter verschlossenen Türen verhandelt werden, während sie öffentlich entweder als Verschwörungstheorien oder als unantastbare Mythen gelten.

Ob die Geschichte historisch haltbar ist, bleibt eine Frage für unabhängige Forschung.
Dass sie in dieser Form und von diesen Akteuren diskutiert wurde, ist nun jedoch aktenkundig.

Israel besprüht Nachbarstaaten mit Glyphosat

Israel besprüht Nachbarstaaten mit Glyphosat

Israel besprüht Nachbarstaaten mit Glyphosat

In den letzten Tagen wurde berichtet, dass Israel „unbekannte Chemikalien” auf Land im Südlibanon sowie im Südwesten Syriens in der Provinz Quneitra versprüht habe. Die Chemikalien wurden größtenteils über Ackerland in beiden Gebieten versprüht. Proben, die im libanesischen Gebiet entnommen wurden, gaben schließlich Aufschluss darüber, was versprüht wurde, und die Antwort ist für die Landwirte […]

Der Beitrag Israel besprüht Nachbarstaaten mit Glyphosat erschien zuerst unter tkp.at.

Umdenken der US-Oligarchen bezüglich China?

Umdenken der US-Oligarchen bezüglich China?

Umdenken der US-Oligarchen bezüglich China?

Wenden sich die US-Oligarchen China zu und werfen Europa “unter den Bus”? Die Washington Post hat am 4. Februar eine Massenentlassung von Journalisten vorgenommen, von denen viele als besonders heftige China-Hasser aufgefallen waren. Schwenkt Jeff Bezos um, hier stellvertretend für eine Gruppe von US-Oligarchen, und setzt auf Kooperation statt Dämonisierung und Eindämmung? Eine Analyse, die […]

Der Beitrag Umdenken der US-Oligarchen bezüglich China? erschien zuerst unter tkp.at.

SARAJEWO 1914: »Logenpolitik & Attentat – Die wahre Ursache des Ersten Weltkriegs!« (Teil 7)

Der 28. Juni 1914 begann als strahlender Sommertag – und endete als Zäsur der Weltgeschichte. Niemand im offenen Wagen des österreichisch-ungarischen Thronfolgers ahnte, dass entlang der Route durch Sarajewo bereits eine Gruppe entschlossener Attentäter wartete. Trotz Warnungen, trotz bekannter Bedrohungslage fuhr die Autokolonne durch die Stadt – auf einer Strecke, die zuvor öffentlich angekündigt worden […]
Auch ÖVP-Eiskönigin Karoline Edtstadler 2022 heimlich Ukraine-Verdienstorden zugesprochen

Auch ÖVP-Eiskönigin Karoline Edtstadler 2022 heimlich Ukraine-Verdienstorden zugesprochen

Auch ÖVP-Eiskönigin Karoline Edtstadler 2022 heimlich Ukraine-Verdienstorden zugesprochen

Ukraine-Warlord Selenskyj lässt sich nicht lumpen, was die Ehrungen ihm ergebener österreichischer Politiker betrifft. Warum die solchermaßen geehrten Politiker immer “vergessen”, die Öffentlichkeit zu informieren, ist unklar. Zuletzt deckte Report24 auf, dass man ÖVP-Nationalratspräsident Sobotka einen solchen Orden zugesprochen hat. Bei genauer Durchsicht der Ukraine-Akten finden sich immer mehr Prominente – so würde Karoline Edtstadler mitten in der “Pandemie” von Selenskyj ebenso mit einem Ukraine-Orden dritter Klasse bedacht.

Karoline Edtstadler (ÖVP) ist eine ganz besondere Sympathieträgerin in der österreichischen Politik. Statt der Verfassung zu folgen, erklärte sie in ihrer Funktion als Verfassungsministerin, für höhere Ziele zu arbeiten. Dies erklärte sie im Jahr 2022 beim “SDG Dialogforum”. [Verfassungsministerin Edtstadler (ÖVP) arbeitet für “höhere Ziele” statt für Bevölkerung]. Report 24 hat damals nicht locker gelassen und weiter nachgefragt, was denn diese höheren Ziele sind, für die Frau Edtstadler arbeiten würde. 2024 erhielten wir dann schriftlich die Auskunft: Bundeskanzleramt bestätigt schriftlich: Ministerin Edtstadler dient Agenda 2030.

Während der vorgeblichen Pandemie zeigte Edtstadler sich von ihrer “besten Seite”. Sie äußerte sich dahingehend, dass Ungeimpfte “illegal in Österreich leben” würden. Mit Recht und Verfassung hat so etwas nichts zu tun, das hätte sie als gelernte Juristin wissen sollen und es würde ihre Intelligenz beleidigen, ihr zu unterstellen, sie habe das nicht gewusst.

Es ist richtig, dass es mit Einführung der Impfpflicht eigentlich rechtswidrig ist, in Österreich zu wohnen und nicht geimpft zu sein.

Karoline Edtstadler, 10. Dezember 2021, im Interview bei PULS24 gegenüber Moderatorin Sabine Loho

Im Jahr 2022 setzte sie sich öffentlichkeitswirksam für die Belange der Ukraine ein. So verschenkte sie 80 Millionen Euro anlässlich der Wiederaufbaukonferenz in Lugano – ein Hohn, wenn man bedenkt, dass der Krieg seither blutig andauert.

Am 4. November 2022 bedankte sich der ukrainische Warlord, Wolodymyr Selenskyj mit der Verleihung eines Ordens per Präsidentendekret (Dekret №752/2022). Edtstadler wurde der “Verdienstorden „За заслуги“ II. Klasse” zugesprochen.

Der Zeitpunkt ist sehr interessant, denn am 24. November 2022 reiste Karoline Edtstadler als Teil einer Delegation von acht EU-Politikerinnen in die Ukraine “um die Aufmerksamkeit auf die Rolle der Frauen in dem Konflikt zu lenken“. Nun steht die Vermutung im Raum, dass sie zum Empfang ihrer Auszeichnung anreiste. Ihre damalige Funktion lautete Bundesministerin für EU und Verfassung im Bundeskanzleramt. Sie übte dieses Amt seit dem 29. Jänner 2020 bis zum 3. März 2025 aus.

Wie schon ihr damaliger Parteikollege Wolfgang Sobotka “vergaß” Edtstadler aber offenbar, die Öffentlichkeit von der Ordensverleihung zu unterrichten. (Siehe: Wer braucht schon Neutralität? Sobotka erhielt noch als Nationalratspräsident Ukraine-Orden). Wahrscheinlich sieht es nicht so gut aus, wenn man sich als “Verfassungsministerin” eines neutralen Landes einen Orden einer kriegsführenden Nation umhängen lässt, weil man dieser so gute Dienste geleistet hat.

Die Edtstadler-Delegation wurde von zwei Autorinnen des moralisch erhabenen “Profil” und einer Autorin der Kronenzeitung begleitet, wie aus dieser Reisedokumentation hervorgeht. Von einer Ordensverleihung berichteten die Damen nicht. Der Beweis dafür, dass er Edtstadler zugesprochen wurde, geht aus diesem Dekret hervor. Report24 wird die aktuell eingesetzte aber nie von der Bevölkerung gewählte Landeshauptfrau Salzburgs dazu befragen, ob sie diese Ehrung bei diesem Anlass angenommen hat und weshalb die Presse nicht informiert – oder zum Schweigen angehalten wurde.

Dass der Umstand der Ordensverleihung an einige der höchsten Amtsträger Österreichs so lange geheimgehalten werden konnte, liegt daran, dass die betreffenden Dekrete nie übersetzt wurden. Nicht ins Englische, nicht ins Deutsche. Ungeachtet einer Diskussion darüber, ob es moralisch oder laut Verfassung legitim ist, solche Orden anzunehmen muss die Frage besprochen werden, ob es legitim für einen vom Volk bezahlten Repräsentanten ist, den Erhalt einer solchen Ehrung geheim zu halten. Selbst wenn sie den Orden abgelehnt haben sollte – hätte Sie nicht die Pflicht, die Österreicher davon zu unterrichten?

Die wahre Umweltkrise ist nicht der Klimawandel

Die wahre Umweltkrise ist nicht der Klimawandel

Die wahre Umweltkrise ist nicht der Klimawandel

Vijay Jayaraj

Während Regierungen Milliarden für die Reduzierung von CO₂-Emissionen ausgeben, bleiben echte Umweltprobleme ungelöst. Die eigentliche Umweltkrise ist nicht der Klimawandel, sondern Müll, verschmutztes Wasser und mangelhafte Regierungsführung.

Was wäre, wenn das schlimmste Umweltproblem nicht das wäre, über das alle reden? Während westliche Eliten Fairtrade-Kaffee trinken und sich über Kohlenstoff-Fußabdrücke den Kopf zerbrechen, versinkt die Entwicklungswelt in einer selbst verursachten giftigen Suppe – einer Krise, die sich völlig von der Phantomgefahr des Klimawandels unterscheidet.

Die eigentliche Umweltkatastrophe ist nicht die moderate Erwärmung, die den Menschen geholfen hat, zu gedeihen. Es sind Bodendegradation, vergiftetes Wasser und andere Formen der Umweltverschmutzung, die den Globalen Süden lebendig begraben.

Ja, wir haben den falschen Umweltkrieg geführt.

Die wahre Umweltkrise: Müll, Umweltverschmutzung und Krankheiten

Der schäumende schwarze Schlamm in den Flüssen, die Berge von unbehandeltem Müll, die in den Straßen vor sich hin faulen, und die unsichtbaren Superbakterien, die sich in den Wasserwegen vermehren, stellen eine echte Krise dar, die sich über ganze Kontinente erstreckt.

In Ghana wird nur ein Viertel des täglichen Mülls zur Entsorgung eingesammelt. Nicht eingesammelte Abfälle ziehen Insekten an, die Malaria und Dengue-Fieber übertragen. In südafrikanischen Townships geben fast drei Viertel der Einwohner an, an Krankheiten zu leiden, die direkt auf unsachgemäße Abfallentsorgung zurückzuführen sind. Cholera steht dabei ganz oben auf der Liste.

Südostasien zählt mittlerweile zu den größten Verursachern der Plastikverschmutzung der Meere. Unsachgemäß entsorgter Müll gelangt über Flüsse in die Küstengewässer und schädigt die Fischerei und den Tourismus. Die Plastikverschmutzung ist auf Versäumnisse der Politik zurückzuführen, nicht auf atmosphärische Chemie. Die Lösungen sind banal, werden aber nicht umgesetzt: Müllwagen, technische Deponien und moderne Verbrennungsanlagen mit Abgasreinigungsfiltern.

Geldverschwendung für Net Zero, während grundlegende Umweltbedürfnisse ignoriert werden

Doch hier zeigt sich die besondere Tragik unserer Zeit: Während unsere Kinder vergiftetes Wasser trinken, haben unsere Regierungen Milliarden von Dollar auf dem Altar der Netto-Null verbrannt. Sie lenken wertvolle finanzielle Ressourcen, Energie und administrative Kapazitäten in den Kampf gegen ein Phantom. Sie jagen der Zustimmung der Vereinten Nationen und des Weltwirtschaftsforums hinterher und schwören Treue zu einem „Krieg gegen den Kohlenstoff“. Sie verkünden milliardenschwere „erneuerbare“ Ziele für Solar- und Windkraftanlagen.

In Ländern, in denen Kapital knapp und konkurrierende Prioritäten zahlreich sind, hat diese Umverteilung erhebliche Folgen. Milliarden, die für die Umstellung auf erneuerbare Energien in armen Ländern bereitgestellt werden, führen zu Verzögerungen bei Investitionen in Abwasserbehandlung, Sanitärsysteme und Abfallmanagement.

Die Umweltminister in Entwicklungsländern wurden in eine Hierarchie der Anliegen sozialisiert, die die atmosphärische Konzentration eines pflanzlichen Nährstoffs – Kohlendioxid – über nachweisbare Gesundheitskatastrophen in ihren Zuständigkeitsbereichen stellt.

CO₂ als politischer Nebenschauplatz, nicht als wissenschaftlicher Notfall

Die Rechtfertigung für diese katastrophale Haltung basiert auf der Behauptung, dass Kohlendioxid (CO₂) eine Klimakrise verursacht. Die Annahme, dass dieses Spurengas eine gefährliche globale Erwärmung verursacht, ist unwissenschaftlich. Die „gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis” ist alles andere als das.

Forscher wie William Happer und W. A. van Wijngaarden haben gezeigt, dass der Treibhauseffekt jedes CO₂-Moleküls mit steigender Konzentration in der Atmosphäre abnimmt. Mehr CO₂ in die Atmosphäre zu bringen ist wie ein schwarzes Fenster mit einer weiteren Schicht schwarzer Farbe zu streichen; es macht kaum einen Unterschied für das durchgelassene Licht.

Darüber hinaus deuten neue Daten darauf hin, dass die globale Erwärmung zwischen 1899 und 1940 – also vor dem Anstieg der Industrieemissionen – möglicherweise höher war als die Erwärmung zwischen 1983 und 2024. Wenn menschliche Emissionen der wichtigste Einflussfaktor für das Klima sind, wie lässt sich dann die stärkere Erwärmung zu Beginn des 20. Jahrhunderts erklären? Gar nicht!

Jedes Mal, wenn eine Stadt in Indien oder Bangladesch überflutet wird, schreien die Medien „Klimawandel!“ und machen die Verbrennung fossiler Brennstoffe für den Regen verantwortlich. Das ist eine Lüge. Der Regen ist real, aber die Ursache der Katastrophe ist erfunden. Analysen der Todesfälle durch Überschwemmungen in Indien zeigen immer wieder, dass Fehler in der Stadtplanung die Ursache sind.

Klima-Alarmismus lenkt Ressourcen von echten Lösungen für die Umwelt ab

Eine aktuelle Bewertung des US-Energieministeriums kommt zu dem Schluss, dass übermäßig aggressive Maßnahmen zur Reduzierung von CO₂-Emissionen für das wirtschaftliche Wohlergehen eher schädlich als nützlich sind. Die wissenschaftlichen Argumente für die Einstufung von CO₂ als globale Bedrohung haben mit der Weiterentwicklung von Beobachtungsdaten und physikalischen Modellen an Gewicht verloren.

Warum fossile Brennstoffe für die Lösung der tatsächlichen Umweltverschmutzung unerlässlich sind

Die Ironie dabei ist, dass die fossilen Brennstoffe, deren Verzicht vorgeschlagen wird, zur Lösung der eigentlichen Probleme benötigt werden: Hochtemperatur-Verbrennungs-, Recycling- und Wasseraufbereitungsanlagen benötigen große Mengen an zuverlässiger, erschwinglicher Grundlastenergie. Solar- und Windenergie können diese nicht erbringen.

Eine robuste Überschwemmungen und Stürmen standhaltende Infrastruktur erfordert Stahl und Beton, hergestellt unter Verwendung von Kohle und Erdgas. Um die Qualität der Raumluft zu verbessern, müssen Haushalte von der Verbrennung von Dung und Holz auf sauber verbrennendes Flüssiggas umsteigen.

Umweltideologie vs. Menschenwürde

Die Klimapanik ist ein Luxusabenteuer für die Reichen. Für die meisten geht es um sauberes Wasser, atembare Luft und ein Leben in Würde, frei von Schmutz. Die abstrakten, unwissenschaftlichen und profitablen Kohlenstoff-Ziele, die auf Maß für milliardenschwere Konzerne zugeschnitten sind, werden den Globalen Süden nicht vor den verheerenden Auswirkungen der realen Umweltverschmutzung bewahren.

Je länger die Entwicklungsländer sich von klimapolitischen Tugendbekundungen blenden lassen, desto länger verschieben sie die echte Umweltsanierung, die ihre Bevölkerung verdient.

Dieser Kommentar wurde erstmals am 28. Januar bei The Center Square veröffentlicht.

Vijay Jayaraj is a Science and Research Associate at the CO₂ Coalition, Fairfax, Virginia. He holds an M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia and a postgraduate degree in energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a bachelor’s in engineering from Anna University, India. He served as a research associate with the Changing Oceans Research Unit at University of British Columbia, Canada.

Link: https://clintel.org/the-real-environmental-crisis-is-not-climate-change/

Übersetzt von Christian Freuer

Der Beitrag Die wahre Umweltkrise ist nicht der Klimawandel erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Die Falle der erneuerbaren Energien

Die Falle der erneuerbaren Energien

Die Falle der erneuerbaren Energien

Net Zero Watch, Andrew Montford, 13. Dez. 2025

Die zentrale wirtschaftliche Herausforderung für Großbritannien ist der Bedarf an günstiger Energie. Ohne sie gibt es keinen Weg zu höherem Wachstum, geringerer Verschuldung, Produktivitätssteigerungen oder steigendem Lebensstandard. Hohe Energiekosten sind derzeit der entscheidende Hemmschuh für die britische Wirtschaft.

Das Ausmaß der Herausforderung wird deutlich, sobald man die Kosten des Stromnetzes betrachtet, die sich mittlerweile auf rund 80 Milliarden Pfund pro Jahr belaufen. Das ist eine enorme Summe. Vor zwanzig Jahren lag der entsprechende Betrag (in heutiger Kaufkraft) bei kaum mehr als der Hälfte. Der Vergleich fällt noch weniger schmeichelhaft aus, wenn man bedenkt, dass wir deutlich weniger Strom verbrauchen als in den 2000er-Jahren. Wir zahlen mehr für weniger Leistung.

Es überrascht nicht, dass wir zu den Ländern mit den höchsten Strompreisen in der entwickelten Welt gehören. Und die Lage wird sich noch verschärfen. Der Plan „Saubere Energie 2030“ wird die Kosten des Stromnetzes um mindestens 20 Milliarden Pfund erhöhen.

Die schmerzliche Wahrheit ist, dass wir, um die Preise zu senken, wahrscheinlich die Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien stilllegen müssen – dies ist schlichtweg unvermeidbar, wenn wir einen wirtschaftlichen Zusammenbruch verhindern wollen.

Warum das so sein sollte, ist allerdings nicht offensichtlich. Warum sollte man all diese Anlagen für erneuerbare Energien, die gerade erst errichtet wurden, wieder abschalten? Am einfachsten lässt sich das Problem verstehen, wenn man das Stromnetz unter dem Gesichtspunkt der Bau- und Betriebskosten (Investitions- und Betriebskosten) betrachtet, anstatt zu analysieren, wie diese Kosten gedeckt werden (Marktpreise, Subventionen usw.).

Der Anstieg der Einzelhandelspreise ist nicht auf die Brennstoffkosten zurückzuführen. Von den aktuellen Kosten in Höhe von 80 Milliarden Pfund entfallen lediglich 5 Milliarden Pfund auf Brennstoffe. Im Jahr 2003, vor dem Durchbruch der erneuerbaren Energien, beliefen sich die Kosten auf lediglich 12 Milliarden Pfund. Selbst im Jahr 2022, als die Gaspreise extrem hoch waren, gaben wir nur 22 Milliarden Pfund aus.

Ein Teil des Gesamtkostenanstiegs ist auf höhere Importe zurückzuführen. Berücksichtigt man diesen Faktor jedoch, wird deutlich, dass der Großteil durch die Fixkosten des Stromnetzes bedingt ist: Bau, Finanzierung und Instandhaltung der Anlagen zur Stromerzeugung, -übertragung und -verteilung sowie die Ausgaben der Stromversorgungsunternehmen. Die jährlichen Kosten für diesen Teil des Stromnetzes sind heute um sage und schreibe 45 Milliarden Pfund höher als noch vor gut zwei Jahrzehnten. Aus diesem Grund befinden sich die Strompreise derzeit in einer Krisensituation.

Warum sind die Fixkosten so stark gestiegen? Die Antwort lautet natürlich: erneuerbare Energien. Zwar wird häufig – und zu Recht – darauf hingewiesen, dass Wind und Sonne, wie alle natürlichen Ressourcen, kostenlos sind, doch bedeutet dies lediglich, dass keine Brennstoffkosten anfallen. Es sagt nichts über die Kosten für die Gewinnung dieser dezentralen Energiequellen aus, die oft in unwirtlichen Umgebungen – wie der Nordsee oder auf nordischen Hügelkuppen – oder weit entfernt von den Verbrauchszentren liegen, oder beides. Vor diesem Hintergrund ist es unvermeidlich, dass die Investitions- und Betriebskosten für erneuerbare Energien und das Stromnetz, das für die Markteinführung ihrer Energie benötigt wird, sehr hoch sein werden.

Diese Analyse hilft uns auch, die vielgepriesenen Projekte zu durchschauen, von denen ihre Befürworter behaupten, sie würden die Netzeffizienz verbessern und dadurch die Preise senken. Octopus Energy hat beispielsweise die Idee der Zonenpreisgestaltung angepriesen – also unterschiedliche Großhandelsmärkte in verschiedenen Landesteilen. Hinter der Komplexität verbirgt sich die Kernidee, dass durch eine bessere Nutzung erneuerbarer Energien die Gaskraftwerke seltener laufen und somit der Brennstoffverbrauch sinken könnte. Mit diesem Verständnis des Vorschlags wird deutlich, dass die derzeitigen Ausgaben von 5 Milliarden Pfund die maximal mögliche Einsparung darstellen. Realistischer sind 3 Milliarden Pfund, da es immer wieder Zeiten geben wird, in denen der Wind nicht weht, die Sonne nicht scheint oder beides nicht der Fall ist und die Gaskraftwerke einspringen müssen, um die Stromversorgung aufrechtzuerhalten.

Auch die Versprechen, dass der flächendeckende Einsatz von Stromspeichern Milliarden einsparen könne, erweisen sich als leere Worte. Dieses System zielt darauf ab, sogenannte Netzengpässe zu reduzieren, bei denen Windparks für das Abschalten und Gaskraftwerke für das Zuschalten zur Deckung des sonst nicht gedeckten Bedarfs bezahlt werden. Die Speicherung des problematischen Windstromüberschusses würde diese Doppelvergütung zwar beseitigen und somit Brennstoff einsparen, jedoch um den Preis enormer Fixkosten durch die Investitionen in Batterien. Die Folge wären steigende Preise.

Das Problem ist, dass Effizienzsteigerungen niemals zu einer Senkung der Fixkosten führen können, die den Hauptgrund für die Preissteigerungen darstellen. Der Name verrät es schon: Fixkosten bleiben unverändert, selbst wenn sich die Leistung eines Windparks oder Kraftwerks – oder gar des gesamten Stromnetzes – ändert; die Investitionskosten sind versenkt, und jährliche Wartungs- und Modernisierungsarbeiten sind stets erforderlich.

Eine Möglichkeit, die Fixkosten zu senken, besteht darin, die Subventionen zu kürzen. Dadurch verschwinden die Kosten zwar nicht – schließlich handelt es sich um Fixkosten –, aber die Investoren tragen sie statt der Verbraucher. Allerdings können wir die Subventionen von einer Milliarde Pfund für Gaskraftwerke nicht einfach streichen, da diese dann schlichtweg stillgelegt würden und beim nächsten Windstillstand der Strom ausfiele. Eine Kürzung der Subventionen für erneuerbare Energien in Höhe von zwölf Milliarden Pfund würde das Stromnetz zwar grundsätzlich voll funktionsfähig halten, aber den Unmut einiger Investoren zur Folge haben.

Eine Einsparung von 12 Milliarden Pfund wäre zwar sehr willkommen, würde aber dennoch zu sehr hohen Strompreisen führen. Wenn Großbritannien ernsthaft wieder Wachstum erzielen will, ist ein Paradigmenwechsel unausweichlich. Die Politik muss sich der Tatsache stellen, dass das Problem durch erneuerbare Energien verursacht wird, die Vorstellung aufgeben, dass die Abschaffung des Klimaschutzgesetzes oder die Umstrukturierung bestehender Subventionsverträge ausreicht, um das Problem zu lösen, und stattdessen ernsthaft einen vollständigen Ausstieg aus Wind- und Solaranlagen in Erwägung ziehen.

Dadurch würden erhebliche Kosten im Stromnetz eingespart, ohne dass jemandem Nachteile entstünden. Stillgelegte Windparks verursachen keine Wartungskosten, sodass außer denjenigen, die die Arbeiten ausführen wollten, niemand Verluste erleidet. Allerdings wäre eine hohe Abschreibung unumgänglich, deren Folgen zwischen den Eigentümern und den gegenwärtigen und/oder zukünftigen Verbrauchern aufgeteilt werden müssten.

Selbst unter normalen Umständen wäre die Stilllegung der Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien ein drastischer und schwieriger Schritt, der das Vertrauen der Investoren erschüttern und mit rechtlichen Auseinandersetzungen aus allen Richtungen rechnen müsste. Da die britische Verfassung es jedoch jeder Regierung erlaubt, die Neigungen, Eitelkeiten und Illusionen ihrer Vorgänger per Gesetz zu beseitigen – „Keine Regierung darf ihre Nachfolger binden“, wie Generationen von Schülern einst wussten –, sollte es einer entschlossenen Regierung zumindest prinzipiell möglich sein.

In der Praxis dürfte dies jedoch sehr schwierig werden. Diejenigen, die den Übergang zu erneuerbaren Energien planten, schienen sich der extremen wirtschaftlichen Belastungen bewusst gewesen zu sein, dass es irgendwann zu Problemen kommen würde und dass letztendlich jemand versuchen würde, den Kurs zu ändern. Daher unternahmen sie große Anstrengungen, eine solche Korrektur zu verhindern, ungeachtet der anhaltenden menschlichen Kosten und etwaiger verfassungsrechtlicher Feinheiten.

Das Dekarbonisierungsprogramm als Ganzes ist beispielsweise durch eine Reihe bilateraler Verträge geschützt, die offenbar gezielt darauf abzielen, die Grundprinzipien der Verfassung zu umgehen. Das jüngste Handels- und Kooperationsabkommen mit der EU, die Transpazifische Handelspartnerschaft (TPP) und die bilateralen Handelsabkommen mit Japan, Australien und Neuseeland legen allesamt fest, dass beim Ziel der Klimaneutralität keine Rückschritte gemacht werden dürfen. Ein Verstoß gegen die Bestimmungen dieser Abkommen könnte zur Einführung von Zöllen, einem umfassenden Handelskrieg oder Schlimmerem führen.

Der Sektor der erneuerbaren Energien verfügt über eigene Schutzmechanismen. So haben die meisten Wind- und Solaranlagenbetreiber Verträge, die Entschädigungen vorsehen, falls ihre wirtschaftlichen Interessen durch nahezu jede staatliche Maßnahme beeinträchtigt werden. Jegliche Versuche, die Fixkosten des Stromnetzes zu senken, Subventionen zu streichen oder das Netz so umzustrukturieren, dass es für erneuerbare Energien weniger attraktiv wird, würden gegen diese Klauseln verstoßen.

Das Parlament könnte die Verträge zwar für nichtig erklären, doch der Energiecharta-Vertrag garantiert, dass ausländische Investoren im Energiesektor nicht benachteiligt werden. Solange die Regierung bei der Abschaffung von Subventionen oder der Stilllegung von Windparks unparteiisch vorgeht, gäbe es zunächst keine Probleme. Investitionsgerichte haben den Vertragstext jedoch so ausgelegt, dass er internationalen Investoren einen umfassenderen Schutz gewährt als ihren inländischen Pendants. Jede britische Regierung, die versuchen würde, die Windparks stillzulegen, sähe sich mit ziemlicher Sicherheit einer Schadensersatzklage ausländischer Eigentümer ausgesetzt.

Und eine Regierung kann diesen Weg nur dann einschlagen, wenn sie den voraussichtlich heftigen Widerstand des Oberhauses überwinden kann. Dessen Mitglieder sind von den finanziellen Nöten im Rest des Landes völlig unberührt und in ihrer Hingabe zum Klimaschutz so bedingungslos, dass sie einen erbitterten Kampf führen werden. Es ist nicht schwer, sich ein historisches Patt vorzustellen.

Jede Regierung, die es ernst meint mit der Senkung der Strompreise, sieht sich daher mit wirtschaftlichem, rechtlichem, diplomatischem, politischem und verfassungsrechtlichem Chaos konfrontiert, das sich möglicherweise über Jahre hinziehen wird. Da die Alternative ein wirtschaftlicher Zusammenbruch wäre, mag dies der Weg des geringsten Widerstands sein.

Andrew Montford

Der Autor ist der Leiter von Net Zero Watch.

https://www.netzerowatch.com/all-news/the-renewables-trap

Der Beitrag Die Falle der erneuerbaren Energien erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Jahrestag der Schande: Heute vor vier Jahren wurde das Impfpflichtgesetz beschlossen

Jahrestag der Schande: Heute vor vier Jahren wurde das Impfpflichtgesetz beschlossen

Jahrestag der Schande: Heute vor vier Jahren wurde das Impfpflichtgesetz beschlossen

Am 5. Februar 2022 beschloss die österreichische Bundesregierung den gesetzlichen Impfzwang. Heute jährt sich dieser beispiellose Eingriff in die körperliche Selbstbestimmung und Unversehrtheit somit zum vierten Mal. Die Folgen wirken nach und sind weiterhin gesellschaftlich spürbar. Die MFG erinnert in einer aktuellen Presseaussendung an diesen Jahrestag der Schande. Mit dem Außerparlamentarischen Corona-Untersuchungsausschuss (APCU) treibt sie die überfällige Aufarbeitung voran.

Nachfolgend lesen Sie die Presseaussendung der MFG:

Heute jährt sich das Inkrafttreten des COVID-19-Impfpflichtgesetzes zum vierten Mal. Am 5. Februar 2022 beschloss die Bundesregierung einen historischen Zwangseingriff in die körperliche Selbstbestimmung und drohte Millionen Bürgern mit Strafen, Kontrollen und sozialer Ausgrenzung. Für die MFG ist dieser Tag bis heute ein Mahnmal dafür, wie schnell Grundrechte politisch geopfert werden können.

Der 5. Februar markiert einen politischen Tiefpunkt der Zweiten Republik. Mit dem Inkrafttreten des Impfpflichtgesetzes überschritt der Staat eine rote Linie: Millionen Bürger wurden unter Androhung von Strafen, Ausgrenzung bis hin zum Existenzverlust unter Druck gesetzt. Freiheit, körperliche Selbstbestimmung und Grundrechte wurden nicht geschützt – sondern politisch zur Verhandlungsmasse gemacht.

Was damit einherging, war eine beispiellose Enthemmung der Sprache und der Macht. Politische Sprache wurde zum Druckmittel – und Abweichung zur moralischen Schuld erklärt. Führende Regierungsmitglieder und politische Verantwortungsträger erklärten ungeimpfte Menschen wiederholt zum zentralen Problem der Pandemiebekämpfung. In öffentlichen Aussagen war von einer „Pandemie der Ungeimpften“ die Rede, ungeimpfte Personen wurden als Belastung für andere dargestellt, und es wurde erklärt, dass die Zeit der Solidarität mit jenen, die sich nicht impfen lassen wollen, abgelaufen sei. Es ging sogar so weit, dass Vorschläge von politischen Entscheidungsträgern  laut wurden, durch Kennzeichnung mit Armbändern Geimpfte von Ungeimpften unterscheidbar zu machen.

Die Impfung wurde als einziges „Exit-Ticket“ aus der Pandemie bezeichnet. Gleichzeitig wurden konkrete Konsequenzen für ungeimpfte Menschen öffentlich in Aussicht gestellt. So wurde erklärt, dass es mit Einführung der Impfpflicht faktisch rechtswidrig sei, ungeimpft in Österreich zu leben, und dass auch berufliche Konsequenzen bis hin zu Kündigungen möglich seien.

Diese Aussagen begleiteten eine Politik, die zunehmend auf Druck, Sanktionen und Einschränkungen setzte. Die Impfpflicht wurde als zwingend notwendiger Schritt dargestellt, um gesellschaftliche Normalität wiederherzustellen.

„Die Impfpflicht war kein Ausrutscher, sie war ein politischer Offenbarungseid. Grundrechte wurden bewusst geopfert, um Macht durchzusetzen. Das war ein Tiefpunkt unserer Demokratie“, hält Ing. Robert Glaubauf, MFG-Österreich Bundesparteiobmann, fest.

Oberösterreich: Der politische Widerstand wurde gewählt

In Oberösterreich wurde der Widerstand gegen Impfzwang und staatliche Bevormundung erstmals nicht nur sichtbar, sondern auch wählbar: Der fulminante Einzug der MFG in den Oö. Landtag im Herbst 2021 war kein Zufall, sondern eine direkte Antwort auf Impfzwang, Repression und politische Arroganz. Die Menschen wollten eine politische Kraft, die Grundrechte verteidigt, Fragen stellt und nicht jeden Regierungsbeschluss abnickt.

In derselben Zeit zeigte sich, wie wenig tragfähig die Freiheitsversprechen anderer Parteien waren: OÖ-Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) erklärte 2021 öffentlich, er würde sich einer Impfpflicht für Gesundheitspersonal „nicht querlegen“. Damit wurde offensichtlich, wer im Ernstfall standhält – und wer einknickt.

Es bestätigte sich, dass die MFG die einzige politische Kraft war – und ist –, die beim Thema Impfzwang konsequent blieb.

„Die Politik hat sich angemaßt, über Körper, Leben und Gewissen der Menschen zu verfügen. Das war Machtmissbrauch in Reinform“, betont LAbg. Manuel Krautgartner, MFG-OÖ Klubobmann.

Die sozialen Folgen wirken bis heute

Die Auswirkungen der Impfpflicht waren nicht abstrakt, sondern konkret spürbar und griffen in das tägliche Leben von Menschen, insbesondere auch von Kindern und Jugendlichen, ein. Der Druck wirkte in Betriebe, in Schulen und bis in private Beziehungen hinein. Viele verloren Jobs, Freundschaften und vor allem das Vertrauen, dass der Staat seine Bürger schützt, statt sie zu drangsalieren.

„Dieser Zwang hat Menschen gegeneinander aufgebracht und ganze Lebensentwürfe erschüttert. Wer nicht mitmachte, wurde ausgegrenzt, bedroht und moralisch verurteilt. Das war staatlich organisierte Spaltung – und die Folgen spüren wir bis heute“, erklärt LAbg. Joachim Aigner, MFG-OÖ Landesparteiobmann.

Auch medizinisch und ethisch wurde eine Grenze überschritten. Eine experimentelle Impfung wurde politisch angeordnet und zur Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe (2G) gemacht; Kritik wurde delegitimiert, Zweifel moralisch verurteilt.

„Medizin darf nie zum Werkzeug politischer Zielerreichung werden. Die Impfpflicht hat grundlegende medizinethische Prinzipien verletzt“, stellt LAbg. Dagmar Häusler, MFG-Gründungsmitglied klar.

Aufarbeitung jetzt – APCU als Konsequenz

Bis heute fehlt jede politische Verantwortung. Eine politische, rechtliche oder gesellschaftliche Aufarbeitung der staatlichen Zwangsmaßnahmen rund um die Impfpflicht hat nicht stattgefunden. Weder gab es eine Entschuldigung noch persönliche Rechenschaft oder eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Folgen der Corona-Maßnahmen. Genau deshalb hat die MFG den Außerparlamentarischen Corona-Untersuchungsausschuss (APCU) ins Leben gerufen.

Der APCU dient der faktenbasierten Aufarbeitung der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der Corona-Politik. Er legt Entscheidungswege offen, benennt Verantwortlichkeiten und fordert Konsequenzen für jene, die Grundrechte eingeschränkt und gesellschaftliche Spaltung in Kauf genommen haben.

Was einmal möglich war, kann wieder möglich werden.
Darum braucht es Aufarbeitung. Darum braucht es Konsequenzen.
Darum braucht es die MFG – als einzige politische Kraft, die nicht wegschaut.

Dank NABU-Klage: Privater Streusalz-Einsatz in Berlin wieder verboten

Dank NABU-Klage: Privater Streusalz-Einsatz in Berlin wieder verboten

Dank NABU-Klage: Privater Streusalz-Einsatz in Berlin wieder verboten

Fröhliches Schlittern: Mitten in einer anhaltenden Glättewelle freut sich der Naturschutzbund (NABU) Berlin über einen fragwürdigen juristischen Erfolg. Das Verwaltungsgericht Berlin hat am 3. Februar 2026 in einem Eilverfahren eine Allgemeinverfügung des Senats gekippt, die Privatpersonen vorübergehend den Einsatz von Streusalz (Tausalz) erlaubt hatte. Damit gilt ab sofort wieder das strenge Verbot für Private – ein irritierendes Urteil, denn die körperliche Unversehrtheit der Bürger scheint nicht zu zählen.

Seit Anfang Januar kämpft Berlin mit extremer Glätte. Viele Gehwege und Plätze sind spiegelglatt, was besonders ältere und gebrechliche Menschen stark belastet. In den Krankenhäusern gibt es neue Höchststände bei Knochenbrüchen und Sturzverletzungen. Nach massiver öffentlicher Kritik erließ die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt unter Leitung von Senatorin Ute Bonde (CDU) am 30. Januar 2026 eine sofort vollziehbare Allgemeinverfügung. Sie erlaubte Anliegern und Privatpersonen ausnahmsweise den Einsatz von Tausalz und anderen Auftaumitteln wie Speisesalz oder von Salz für Geschirrspüler – zunächst bis zum 14. Februar.

Das geltende Berliner Recht verbietet den flächendeckenden Einsatz von Streusalz durch Privatpersonen seit Langem – die früheren rot-rot-grünen Regierungen (bis 2023) haben das Verbot zwar nicht eingeführt, aber konsequent beibehalten. Demnach sind umweltschonende Mittel wie Sand oder Splitt vorgeschrieben, nur die Berliner Stadtreinigung (BSR) darf Salz einsetzen. Die Allgemeinverfügung sollte nun eine schnelle Entlastung schaffen.

Der NABU Berlin – eine NGO mit Verbandsklagerecht, ähnlich der DUH, die teilweise staatliche Fördergelder erhält – reichte jedoch umgehend einen Eilantrag ein. Die 1. Kammer des Verwaltungsgerichts gab dem Antrag statt. Die von der Senatsverwaltung erlassene Allgemeinverfügung entbehre einer rechtlichen Grundlage, heißt es in der Begründung. „Ausnahmen vom Verbot des flächendeckenden Einsatzes von Tausalz seien nur in den im Gesetz besonders geregelten Fällen möglich.“ Auch habe die Senatsverwaltung die sofortige Vollziehbarkeit der Allgemeinverfügung nicht schriftlich begründet.

„Umweltsenatorin Bonde hat mit dieser Allgemeinverfügung versucht, geltendes Recht außer Kraft zu setzen. Ein pauschales Abweichen vom gesetzlichen Streusalzverbot ohne tragfähige rechtliche Grundlage ist inakzeptabel und hätte einen gefährlichen Präzedenzfall geschaffen“, kommentierte NABU-Geschäftsführerin Melanie von Orlow in einer Mitteilung den Sieg. „Umwelt- und Naturschutz dürfen auch in Ausnahmesituationen nicht einfach per Allgemeinverfügung ausgehebelt werden.“ Kritisiert wird zudem, dass „sogar gänzlich andere Produkte wie Geschirrspülersalz als Alternative“ vorgeschlagen wurden.

Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts löste heftige Debatten aus. Viele Bürger sind verärgert, weil Berlin seit Tagen von extremer Glätte betroffen ist und viele (vor allem Ältere) sich kaum noch hinauswagen. Aus der Politik kommt Kritik. Kristin Brinker, Landesvorsitzende und Fraktionsvorsitzende der AfD Berlin, nannte das Urteil „grotesk“. Die Gesundheit von Bäumen sei wichtiger als die Gesundheit alter Menschen, die sich auf dem Glatteis verletzen könnten. Der Umweltsenatorin wirft sie Versagen vor. Bonde wäre offenbar nicht einmal in der Lage, eine Allgemeinverfügung rechtssicher zu erlassen.

Zudem kritisierte Brinker das Verbandsklagerecht: „Schließlich zeigt dieses Urteil aber auch ein weiteres Mal, dass das unselige, einst von Rot-Grün im Bund geschaffene Verbandsklagerecht abgeschafft oder zumindest stark reduziert gehört. Es kann nicht sein, dass demokratisch nicht legitimierte Lobbygruppen, die den Schutz von Bäumen über den Schutz von Menschen stellen, derart absurde Verfahren zum Schaden vieler Menschen führen können.“

Auch die Kritik von Ex-Grünen-Chefin Ricarda Lang, die das Urteil als „Wahnsinn“ bezeichnete, kann man nicht wirklich ernst nehmen – glänzen die Grünen doch immer wieder mit überzogenem Öko-Fanatismus.

Der Senat plant nun eine Gesetzänderung, um in künftigen Extremsituationen legaler und schneller handeln zu können. Gegen den Beschluss kann Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg eingelegt werden.

Wer wird Gaza ernähren?

Von Karen Kwiatkowski

Jared Kushners Vision ist so glorreich, so perfekt in ihrer Konzeption, als würde ein inneres Licht aus ihr herausstrahlen. Die Welt ist ehrfürchtig angesichts ihrer Brillanz, ihrer Geschlossenheit, ihrer schieren visionären Energie. Statt ihn mit altem Obst und Schuhen zu bewerfen, hörte das Publikum höflich zu, und es wurden keine Fragen gestellt.

Niemand fragte, warum Palästinenser in der Zukunft Gazas nicht vorkommen – außer vielleicht als überwachte, eingesperrte Arbeitskräfte.

Israel und die USA bewerben seit Langem die unkontrollierte Zerstörung allen Lebens in Gaza sowie die Vernichtung sämtlicher Grundlagen, die Leben und Gesundheit über viele Jahre hinweg erhalten. Caterpillar weiß das. Echos von Mord, Zerstörung, Abriss und tierischem Opfer hallen erneut durch alle Teile der besetzten Gebiete und entlang aller israelischen Grenzen über Gaza hinaus.

Die Entvölkerung und Zerstörung des Gazastreifens wurden – ebenso wie Kushners Enthüllung eines „Neuen Gaza“ – lange vor dem Vorfall beim Nova-Musikfestival geplant, das auf Anordnung aus Tel Aviv nach Süden verlegt und viele Stunden ungeschützt gelassen wurde. Da dies gegen Ende von Simchat Tora geschah, war es für Israel Zeit für einen Neuanfang.

Niemand fragte nach der Dringlichkeit der Auslöschung Gazas.

Palästina muss ausgelöscht werden, bevor das amerikanische Imperium zusammenbricht, sonst ist alles verloren. Die zionistische Brandstiftung muss abgeschlossen werden, bevor der Treibstoff ausgeht. Apropos Brandstiftung: Die Vorbereitungen für eine zionistische Evakuierung in einen neuen sicheren Raum in der westlichen Hemisphäre scheinen im Gange zu sein. Kushner mag keinen Plan B haben, doch Israels Führung hat einen – für den Fall, dass es nicht wie geplant funktioniert, die Einheimischen als Heloten für das Apartheidimperium zu nutzen.

Niemand fragte, ob der zionistische Staat ein Totenkult ist.

Natürlich ist es unfair, Israel als Totenkult zu bezeichnen; sie wünscht den kollektiven Tod nur jenen, die ihr im Weg stehen, ihre Staatsverbrechen kritisieren oder über ihr brutales Blutvergießen und ihre kreativen Lügen berichten. Zionistisches Leben ist kostbar, und mit diesem wichtigen Vorbehalt ist das Leben schön.

Niemand fragte, wo der Rest der Welt war, während Palästinenser Nakba um Nakba erlitten – jede heimtückischer als die vorherige, jede wirksamer.

Traditionelle Christen predigen, dass Jesus für unsere Sünden gestorben sei und uns damit einen einfachen Ausweg verschafft habe – zumal Jesus in der historischen Überlieferung ebenfalls Palästinenser war. Warum also nicht viele Palästinenser für uns sterben lassen, mit unseren vielen weiteren Sünden? Jesus predigte: „Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Erdreich besitzen.“ Sind wir nicht sanftmütig angesichts dieses Bösen?

Für zionistische Christen – diese modernisierte, politisierte, televisierte, lobotomierte evangelikale Sekte – ist die Zeit knapp: Sie suchen jetzt kaltes israelisches Geld und eine dringende Umsetzung der Offenbarung. Palästinensisches Blut nährt ihre Arroganz, während es ihre Seelen ertränkt. Für Europäer, die ihre Religion verloren haben, ist der Völkermord an einem anderen Volk ein Überdruckventil für ihren eigenen verallgemeinerten Hass auf das, was sie waren, was sie geworden sind, und zugleich eine echte wirtschaftliche Lebensader für ihre korrupte Führung. Für die anderen europäischen Kolonialnutznießer in der Region spricht das Geld, und das amerikanisch-israelische Imperium fügt sich nahtlos in die Bedürfnisse der arabischen und nordafrikanischen Herrschaftseliten ein. Die größten westlichen Mächte bewundern tatsächlich alles, was Israel Palästina und seinem Umfeld angetan hat. Das Weltwirtschaftsforum, auf dem Kushner seinen Plan vorstellte, existiert, um die Erfüllung staatlicher Macht und staatlicher Beherrschung entbehrlicher, unbequemer Menschen zu feiern – Hüter von Leben, Land, Kultur und Moral, Besitzer von Vergangenheit und Zukunft, aber niemals der Gegenwart.

Wenn diese Fragen nicht gestellt wurden – welche Fragen wären dann überhaupt zulässig?

Man könnte fragen, ob Titel, Tradition oder Geschichte noch eine Rolle spielen, oder ob wir alle nur Leibeigene im Besitz des Königs sind. Die Geschichte der Welt lässt sich darauf reduzieren, dass Land und Freiheit den Bewohnern und Eigentümern gleichermaßen geraubt und dem Staat übertragen werden, nur damit dieser schließlich zusammenbricht – spülen, wiederholen. Ob monarchisch, päpstlich, imperial oder republikanisch – es ist immer die große Bande von Dieben, die das Gewaltmonopol beansprucht und „besitzt“, was immer sie stehlen und halten kann. Die Donroe-Doktrin ist nicht neu; sie ist das kehlig-raue Stöhnen aus dem totenäugigen, reptilienhaften Gehirn des Staates.

Vor einigen Monaten begann das „Wiederaufbauprogramm“ für Gaza mit einer „Grundbuchprüfung“. Die Idee hinter dieser „Prüfung“ ist sicherzustellen, dass ausschließlich der Friedensrat, ausgeführt von Israel, Eigentümer Gazas ist. Das Illegale und Unmoralische in „legal“ und „moralisch“ zu verdrehen, ist eine US-/israelische Spezialität. Die Unabhängigkeitserklärung wie auch schon lange zuvor die Magna Carta sollten die staatliche Plünderung von Land und Freiheit verhindern. Die Frage des Eigentums, der natürlichen Rechte und der menschlichen Freiheit wurde vor 250 Jahren tatsächlich nicht geklärt. Wer hätte das gedacht?

Man könnte auch fragen: „Warum diese Eile in Gaza zu töten, zu zerstören, auszurotten, zu räumen, zu verbrennen und über Leichen hinweg wieder aufzubauen?“ Wir müssen die Zionisten fragen, denn Völkermord ist ihr Lieblingsprojekt. Doch dieser Völkermord wird auch von den Vereinigten Staaten sowie den wichtigsten US-Vasallen in Europa unterstützt und begrüßt. Die vollständige Ausrottung von zwei Millionen Menschen – Generationen, die in einem winzigen Freiluftgefängnis Leben aufgebaut haben, brutal überwacht von ihren zionistischen Gefängniswärtern – muss wichtig sein. Aber warum jetzt, und warum mit solcher Dringlichkeit, unter Inkaufnahme des Zusammenbruchs des zionistischen Projekts und der Ablehnung der US-Führung und ihres Einflusses weltweit?

Wir erleben ein großes monetäres und militärisches Versagen des Westens; wir beobachten seinen Zusammenbruch in Zeitlupe. Der Wettbewerbsvorteil der USA, wo er noch existiert, ist unbedeutend und wenig beeindruckend. Der Rest der Welt lernt mehr aus Amerikas Fehlern und Irrtümern als aus seinen Erfolgen und Durchbrüchen. Amerikaner werden kulturell, technologisch, staatlich oder moralisch nicht mehr kopiert oder nachgeahmt. So sterben Imperien – nichts Neues, aber für die heute Lebenden ist es neu.

Das westliche System aus Fiat-Finanzierung und Krieg endet vor unseren Augen. Wenn Trump glaubte, die USA verfügten über das mächtigste und effektivste Militär der Welt, das bereits teurer ist als die Militärbudgets der acht nächstgrößten Armeen zusammen, warum müsste er dann das Budget von einer auf 1,5 Billionen Dollar erhöhen? Wenn die US-Wirtschaft boomt, warum halten dann 74 % der Amerikaner sie für nur fair oder schlecht? Wenn die USA ein derart großes Problem mit Einwanderern hätten, dass sie ihre Grenzen schließen, Städte und Fabriken für Abschiebungen durchsuchen und Visa-Anträge ablehnen müssten – warum versuchen sie dann, diese Grenzen nach Norden, Süden und Osten auszuweiten? Warum verfolgt Israel zur gleichen Zeit dasselbe Ziel? Diese miteinander verbundenen imperialen Projekte beschleunigen sich – auf geborgter Zeit, mit geborgtem Geld, im vollen Panikmodus. Vielleicht ist genau das der Punkt.

Jared Kushner könnte all meine Fragen beantworten, mir zeigen, wo ich mich irre, wo meine Hypothese scheitert. Ich habe noch eine letzte Frage an ihn, bezogen auf seine Karte glänzender 15-Minuten-Städte, grüner Parks voller Wachpersonal und Kameras, gestapelter israelischer Militärbasen und -anlagen im Osten sowie privater Sicherheitsdienste zum Schutz der Strandinvestitionen und der israelischen und amerikanischen Gasplattformen vor der Küste. Palästina war einst ein Ort der Gärten und der Landwirtschaft, von Schafen und Ziegen, Oliven- und Pistazienbäumen. Es bereicherte – und wurde bereichert durch – seine Lage an den Handelsrouten des Mittelmeers. Wir wissen, dass das WEF im Labor gezüchtete Nahrung und getrocknete Insekten für die menschliche Fauna bevorzugt. Wir wissen, dass Israel das landwirtschaftliche Land in Gaza dauerhaft verwüstet hat. Es ist eine einfache Frage: Wer wird Gaza ernähren?

Ich erwarte, dass die Antwort – ganz wie von den Planern und Vollstreckern dieses monströsen Verbrechens beabsichtigt – lautet: Es wird kein Gaza und keine Gazaner mehr geben, die man ernähren müsste.