Kategorie: Nachrichten
Vereinigung für Kinderheilkunde besteht auf 77 Impfungen bis zum 18. Lebensjahr

Die American Academy of Pediatrics widersetzt sich den Impfstoffreformen der Bundesregierung und drängt trotz der Bedenken der Eltern auf einen aggressiven Impfplan. Und das trotz der Entscheidung der Behörde, die den empfohlenen Impfplan für Kinder von 77 Dosen auf durchschnittlich 32 Dosen drastisch reduziert hatte. Im Dezember hatte ein reformiertes Beratungsgremium der CDC, das von […]
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Nie aufgeben! So kämpfen Bürgerinitiativen wirklich erfolgreich gegen Windräder

Die Bundestagsabgeordnete Carolin Bachmann erklärt beim AfD-Windkraft-Symposium die größten Fehler im Widerstand gegen Windparks: Der häufigste ist, zu früh aufzugeben. Vernetzen Sie sich mit erfahrenen Initiativen, lassen Sie sich nicht von Formfehlern oder Verwaltungsblockaden entmutigen. Auch wenn Flächennutzungspläne schon geändert sind, lohnt der Widerspruch – er zeigt den Behörden, dass der Bürgerwille existiert. Der Schlüssel zum Erfolg: Gründen Sie einen Verband aus mehreren Initiativen, um bundesweit Druck aufzubauen. Appell an fitte Verwaltungsrechtler: Melden Sie sich!
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Neues und Spannendes aus dem Telegram-Kanal!
Telegram erlaubt es wieder, unsere Beiträge in Webseiten einzubetten. Wie lange das so bleibt, wissen wir nicht. Deshalb nutzen wir die Gelegenheit und teilen heute nach wieder Neues und Spannendes aus unserem Telegram-Kanal mit euch.
Neues und Interessantes vom 𝕏-Kanal!
Aufgrund eingeschränkter Sichtbarkeit unseres Telegram-Kanals veröffentlichen wir Inhalte wie Videos und Artikel zusätzlich auf 𝕏, um die Reichweite unserer Berichterstattung zu erhalten.
Wer unsere Veröffentlichungen vollständig verfolgen möchte, findet uns daher auch dort.
Im Folgenden eine Auswahl zentraler Beiträge der vergangenen Tage, die wir auf 𝕏 veröffentlicht haben:
Nun liegen uns eindeutige Beweise dafür vor, dass die mRNA-Impfungen gegen SARS-CoV-2 die Fortpflanzungsfähigkeit der Menschheit stark beeinträchtigt haben. Leider lässt uns X diesen Post nicht einbetten. Sie können ihn hier anschauen.
Israel verleiht US-Beamten Medaillen für die Überwachung von Amerikanern
Der leitende Anwalt des US-Justizministeriums, Leo Terrell, der den Vorsitz der “Task Force zur Bekämpfung von Antisemitismus” der Trump-Administration innehat, erhielt in Jerusalem bei einer Gala… pic.twitter.com/UGVA78NOvI
— Don (@Donuncutschweiz) January 28, 2026
Bill O’Reilly hat gerade das aus seiner Sicht wichtigste Detail der Minnesota-Saga enthüllt.
… Er beweist damit, dass die Medien sich weigern, darüber zu berichten.
Hören Sie gut zu.
Es beginnt mit einem Milliardär, der in Shanghai lebt. O’Reilly: „Nun, hier ist… pic.twitter.com/zK11kYxPKh
— Don (@Donuncutschweiz) January 28, 2026
Ein ICE-Agent in Minneapolis sagt zu einem amerikanischen Bürger: “Wenn du deine Stimme erhebst, werde ich deine Stimme auslöschen.” pic.twitter.com/Kx4R1NLZid
— Don (@Donuncutschweiz) January 28, 2026
Großbritannien hat die bislang größte landesweite Einführung von KI-Gesichtserkennungskameras angekündigt.
Künftig sollen Gesichtserkennungstechnologie und KI-Systeme der Polizei zur Überwachung und Kontrolle der Gesellschaft eingesetzt werden.
Aus diesem Grund wurde sowohl… pic.twitter.com/lqV5BsWO8L
— Don (@Donuncutschweiz) January 27, 2026
Der US-Dollar hat in den letzten 12 Monaten mehr als 10% seines Wertes verloren pic.twitter.com/i9GcLwHJF0
— Don (@Donuncutschweiz) January 27, 2026
Catherine Austin Fitts warnt vor einem „zentralbanklichen Reset“ – und einem stillen Staatsstreich bis 2030
Catherine Austin Fitts sagt: Wir befinden uns mitten in einem Zentralbank-Reset. Solche Resets gab es historisch alle 80–120 Jahre – doch dieser ist anders. Neue… pic.twitter.com/WM7y7WCBWR
— Don (@Donuncutschweiz) January 27, 2026
Den vorliegenden Daten zufolge hat Israel in 2.700 Familien alle Mitglieder getötet, sodass in über 6.000 Familien nur noch ein einziger Überlebender übrig ist.
Die tatsächliche Zahl der Todesopfer ist natürlich weitaus höher. pic.twitter.com/2e4thzKnef
— Don (@Donuncutschweiz) January 27, 2026
„Kein Rückzieher“: Die russischen Regionen Saporischschja, Cherson und die Krim sind nicht verhandelbar, sagt der ehemalige CIA-Offizier.
Russland hat deutlich gemacht, dass die Regionen Saporischschja und Cherson „dauerhaft und für immer“ ein unveräußerlicher Teil der… pic.twitter.com/yeCcg5fQwJ
— Don (@Donuncutschweiz) January 27, 2026
„Keine militärischen Ziele“: Ehemalige spanische Soldaten entlarven Gräueltaten der Ukraine gegen Zivilisten
Ein ehemaliger spanischer Soldat, der mit russischen Streitkräften gekämpft hat, deckt die brutale Realität auf: Ukrainische Truppen verfolgen eine Politik der… pic.twitter.com/hpEkcFk01e
— Don (@Donuncutschweiz) January 27, 2026
Großbritannien hat die bislang größte landesweite Einführung von KI-Gesichtserkennungskameras angekündigt.
Künftig sollen Gesichtserkennungstechnologie und KI-Systeme der Polizei zur Überwachung und Kontrolle der Gesellschaft eingesetzt werden.
Aus diesem Grund wurde sowohl… pic.twitter.com/lqV5BsWO8L
— Don (@Donuncutschweiz) January 27, 2026
Peskow: Europäer haben Trump nichts entgegenzusetzen und werden von ihm über’s Knie gelegt pic.twitter.com/G0zKbzI0aX
— Don (@Donuncutschweiz) January 26, 2026
Der verstorbene Dr. Vladimir Zelenko sagte: „Im Jahr 2015 argumentierte Bill Gates, dass die Weltbevölkerung aufgrund der ‚globalen Erwärmung‘ durch den Einsatz von Impfstoffen um 10 bis 15 % reduziert werden müsse.
Im Jahr 2020 sagte derselbe Gates, dass sieben Milliarden… pic.twitter.com/3tReobKNfd
— Don (@Donuncutschweiz) January 26, 2026
„Die Sorgen um die Demokratie in Russland sind stark übertrieben – wie Mark Twain einst über seinen angeblichen Tod sagte.
Schauen Sie sich die traditionellen parlamentarischen Demokratien in Europa an. Beobachten Sie, wie dort Macht gebildet wird und wie viele… pic.twitter.com/gQSW46Pgi4— Don (@Donuncutschweiz) January 26, 2026
Warnung von Douglas Macgregor
Douglas Macgregor warnt, dass die USA auf die Anwendung des Insurrection Act in bestimmten Regionen zusteuern.
Grund sei eine gezielt verzerrte Darstellung von ICE-Einsätzen durch Politiker und Medien, die rechtmäßige Durchsetzung von… pic.twitter.com/LRSdWjNfQ0
— Don (@Donuncutschweiz) January 26, 2026
Die EU ist eine Veranstaltung von 27 Schimpansen. die versuchen eine Gorilla zu sein
Michael Lüders geht in den russischen Medien viral. pic.twitter.com/Cc5sgfW65X
— Don (@Donuncutschweiz) January 26, 2026
Zur Erinnerung und für alle, die es bisher nicht wissen
In einem viel beachteten Vortrag erklärte der Pathologe Prof. Dr. Arne Burkhardt, er habe bei Obduktionen das Spike-Protein nicht nur an der Injektionsstelle, sondern auch in zahlreichen Organen gefunden, darunter im… pic.twitter.com/o47GjicbOH
— Don (@Donuncutschweiz) January 26, 2026
Angesichts verstärkter Kritik von RFK Jr. und dem US-Gesundheitsministerium erklärt Moderna-Chef Stéphane Bancel, dass das Unternehmen die Impfstoffstudien einschränkt.
„Wir gehen nicht davon aus, in absehbarer Zeit in neue Phase-III-Studien für Impfstoffe zu investieren,… pic.twitter.com/oC0hYs2ppX
— Don (@Donuncutschweiz) January 26, 2026
Lula warnt: Trump will neue UN schaffen – mit ihm als einzigen Eigentümer pic.twitter.com/sWJoUcTzUN
— Don (@Donuncutschweiz) January 25, 2026
Israel nutzt Marionettenbanden, um Gaza weiter zu zerstören
Trotz Trumps angepriesenen Gaza-Friedensplans kämpft Israel immer noch innerhalb des Streifens — diesmal über seine Stellvertreter.
Verschiedene Anti-Hamas-Gruppen erhalten seit geraumer Zeit umfangreiche… pic.twitter.com/NGPkv0WWDU
— Don (@Donuncutschweiz) January 25, 2026
Ein internes Pentagon-Memo legt offen, dass die USA Künstliche Intelligenz zur zentralen Grundlage ihrer künftigen Militärstrategie machen wollen – von Entscheidungsfindung über Aufklärung bis hin zur Kriegsführung, getragen von staatlich-privaten Akteuren und riesigen… pic.twitter.com/qE7D35PUcu
— Don (@Donuncutschweiz) January 25, 2026
Der CEO von Nokia sagt, dass bis 2030 „Smartphones direkt in unsere Körper implantiert werden“, sobald 6G voll funktionsfähig ist.
Präsident Trump unterzeichnete kürzlich ein Memorandum zur Beschleunigung des 6G-Ausbaus mit dem erklärten Ziel, „implantierbare Technologien… pic.twitter.com/jr69WxRMqH
— Don (@Donuncutschweiz) January 25, 2026
René Springer (AfD): Sozialstaats-Kommission will Umverteilungsstaat ausweiten – Merz (CDU) begeistert

Der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, René Springer, hat den Abschlussbericht der von der Bundesregierung eingesetzten Sozialstaats-Kommission als Etikettenschwindel kritisiert. Die 26 Änderungsvorschläge zur Weiterentwicklung des Sozialstaats sehen unter anderem die Zusammenlegung einzelner Leistungen, eine stärkere Pauschalierung sowie den Ausbau antragsloser digitaler Auszahlungsverfahren vor.
Springer erklärte dazu: „Der Bericht der Sozialstaats-Kommission wird als Reform verkauft, ist in Wahrheit jedoch ein weiterer Ausbau des Umverteilungsstaates. Statt Leistung und Eigenverantwortung zu stärken, senkt er Zugangshürden und macht staatliche Transfers selbstverständlicher.“
Die Zusammenlegung zentraler Sozialleistungen, Pauschalierungen und antragslose Auszahlungen schwächen aus Sicht der AfD Kontrolle und Zielgenauigkeit. Springer stellte dazu fest: „Missbrauchsrisiken steigen, während die Akzeptanz des Sozialstaats bei Steuer- und Beitragszahlern sinkt. Der Sozialstaat wird nicht effizienter, sondern größer, teurer und weniger leistungsbezogen.“
Der AfD-Sozialexperte forderte: Statt immer neuer Transfers müsse das Ziel sein, Arbeitnehmer durch Steuer- und Abgabensenkungen spürbar zu entlasten. „Wer von seiner Arbeit leben kann, braucht weder Wohngeld noch andere staatliche Leistungen“, betonte Springer.
Auch beim Zugang von EU-Ausländern zu Sozialleistungen bleib die Kommission halbherzig. „Ohne klare nationale Regeln bleibt der deutsche Sozialstaat ein Magnet für Einwanderung in die Sozialsysteme“, warnte Springer.
Merz ist mit „Reformvorschlägen“ zufrieden
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Vorschläge der Kommission zur Reform des Sozialstaats hingegen begrüßt. „Sie übertreffen meine Erwartungen, weil hier wirklich eine grundlegende Strukturreform in den sozialen Sicherungssystemen vorgenommen wird“, sagte Merz auf dem Wirtschaftsgipfel der Welt in Berlin und betonte: Es handle sich zunächst um eine Strukturreform – „das heißt alles noch nicht, dass das Leistungsniveau damit infrage gestellt wird.“ Dieser Thematik werde sich die Bundesregierung jedoch mit den Ergebnissen einer weiteren „Reformkommission“ stellen, die im ersten Halbjahr 2026 ihre Arbeit abschließen soll.
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USA führen Kriegsspiele im Nahen Osten durch und drohen mit Seeblockade

Die Militärübungen finden statt, während die USA ihre militärische Präsenz massiv verstärken und Trump mit einem Angriff auf den Iran droht. Ab Freitag soll gegen den Iran eine „Seeblockade“ verhängt werden. US-Truppen im Nahen Osten führen Kriegsspiele durch, um ihre Einsatzbereitschaft zu demonstrieren. Die USA haben ihre militärische Präsenz in der Region erheblich verstärkt, und […]
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WEF als Zentrale des großen Finanz-Resets

Statt Klimawandel und “Great Reset” war das Hauptthema am WEF sowohl hinter als auch vor dem Vorhang der Reset des Finanzsystems und die Digitalisierung des Geldes. Beobachter und Moderatoren berichteten – teilweise euphorisch – vom großen „Bruch“ in Davos. WEF 2026 sei ein Ausdruck dafür gewesen, dass die Geopolitik neu gemischt wird, die USA an […]
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Grüner Lockdown durch die Hintertür: Großbritannien testet die 15-Minuten-Zwangsstadt
Unter der sozialistischen Labour-Regierung erhalten Kommunen grünes Licht, die Idee der sogenannten 15-Minuten-Stadt nicht nur städteplanerisch, sondern ordnungspolitisch umzusetzen. Die Briten haben sich vom Regen in die Traufe gewählt.
Die Idee der sogenannten “15-Minuten-Stadt” wird seit Jahren von den globalistischen Kräften rund um das Weltwirtschaftsforum (WEF) propagiert. Verkauft wird den Menschen diese Dystopie unter dem Deckmantel des angeblichen Klimaschutzes und der “Convinience”. Denn alles, was die Menschen für das tägliche Leben brauchen, soll innerhalb von 15 Minuten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar sein.
Doch was man den Menschen nicht sagt: Bei näherer Betrachtung entpuppt sich dies als ein System aus Zonen, Lizenzen, Kameraüberwachung und Sanktionen. Und im Vereinigten Königreich erlaubt die sozialistische Regierung den Kommunen die Umsetzung dieser Pläne. Besonders weit vorgeprescht ist Oxford, wo die Stadt in sechs Verkehrssektoren aufgeteilt wird. Der motorisierte Verkehr zwischen diesen Zonen soll künftig nicht mehr frei erfolgen, sondern über wenige, streng kontrollierte Verbindungsstraßen. Diese sogenannten Verkehrsfilter werden rund um die Uhr per Nummernschilderkennung überwacht. Wer sie passiert, wird registriert und bei zu oftmaliger Benutzung auch zur Kasse gebeten.
Die Bürger dürfen ihre eigene Stadt künftig nur noch mit Genehmigung durchqueren. Jeder Einwohner kann eine Lizenz beantragen, die ihm erlaubt, an maximal 100 Tagen im Jahr mit dem Auto seinen eigenen Sektor zu verlassen. Genutzt werden dürfen dafür lediglich sechs überwachte Übergänge. Für weitere, als besonders belastet definierte Straßen gibt es eine zusätzliche Sonderlizenz – begrenzt auf 25 Nutzungstage.
Wer regelmäßig innerhalb Oxfords pendeln muss, sei es zur Arbeit, zur Familie oder zu medizinischen Einrichtungen, wird damit systematisch zu Umwegen gezwungen. Ist das jährliche Kontingent aufgebraucht und eine Kamera erfasst dennoch ein Nummernschild am Verkehrsfilter, folgt automatisch die Strafe. Ein Lockdown-Light unter grüner Flagge, sozusagen.
Proteste gegen dieses Modell hatten das Projekt zeitweise verzögert, doch politisch ist der Widerstand verpufft. Der Telegraph berichtet, dass die Labour-Regierung – anders als ihre konservativen Vorgänger – keinerlei Einwände gegen die Pläne Oxfords erhebt. Ein Sprecher des Verkehrsministeriums erklärte lapidar, es handle sich um kommunale Zuständigkeit. Man habe nicht vor, sich einzumischen.
Parallel dazu zieht London die Daumenschrauben weiter an. Ein neues Gesetz soll Kommunen verpflichten, bei Neubauten die Zahl der Parkplätze drastisch zu reduzieren. Hier gilt plötzlich keine kommunale Autonomie mehr. Während lokale Verwaltungen bei Überwachung und Einschränkung freie Hand bekommen, wird ihnen bei Infrastruktur für den Individualverkehr zentral vorgeschrieben, wie knapp sie diese zu halten haben. Die Richtung ist eindeutig.
Den Bürgern wird ihre Freiheit schrittweise entzogen. Das eigene Auto soll nur mehr in Ausnahmefällen benutzt werden und die Menschen sollen für weitere Strecken gefälligst den öffentlichen Personenverkehr nutzen – oder am liebsten einfach in ihrer Zone bleiben. Es beginnt auf kommunaler Ebene, wird dann national ausgeweitet und am Ende darf man dann für Auslandsreisen eine Genehmigung durch die Regierung einholen.
Rückzug von Trump aus UN-Klimaverträgen: Warum das UNFCCC nicht mehr funktioniert

Stephen Eule
Hier erklärt der Autor, warum der Austritt von Präsident Trump aus dem UNFCCC-Klimaschutzabkommen gerechtfertigt ist und warum der globale Klimaprozess grundlegend gescheitert ist.
Rückzug aus einem gescheiterten Klimaschutz-Abkommen
Die Entscheidung von Präsident Trump, die USA aus dem Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) zurückzuziehen, war längst überfällig.
Der Vertrag, der von Präsident George Bush unterzeichnet und im Oktober 1992 vom Senat einstimmig ratifiziert worden war, hat zum Ziel, „gefährliche menschliche Eingriffe in das Klimasystem“ zu vermeiden, indem die größtenteils aus der Energieerzeugung stammenden Treibhausgasemissione begrenzt werden.
Die strukturellen Mängel der UNFCCC von Anfang an
Von Anfang an war die UNFCCC ein unüberschaubares Durcheinander. Während die aus dem Vertrag hervorgegangenen Dokumente – das Kyoto-Protokoll, das Kopenhagener Abkommen und das Pariser Abkommen – im Mittelpunkt des konservativen Zorns standen, verstärken diese Vereinbarungen lediglich die vielen Mängel der UNFCCC. Sie spielt Entwicklungsländer gegen Industrieländer aus, weckt unrealistische Erwartungen, fördert bürokratische „Lösungen“ und ist Geldverschwendung.
Ein Vertrag, eingefroren in der Politik des Jahres 1992
Die UNFCCC sieht eine klare und feste Arbeitsteilung zwischen Industrie- und Entwicklungsländern vor, die auf den Grundsätzen der „gemeinsamen, aber unterschiedlichen Verantwortlichkeiten“ und der „historischen Verantwortung“ basiert. In der Praxis bedeutet dies, dass Entwicklungsländer nur wenige Verpflichtungen haben und ihre Maßnahmen weitgehend von der finanziellen Unterstützung durch die Industrieländer abhängig sind.
Die Konvention reflektiert jedoch die Welt vor drei Jahrzehnten, aber nicht die heutige Welt. Die Unterzeichner haben nicht berücksichtigt, dass die Entwicklungsländer nicht für immer arm bleiben würden.
Bedenken Sie, dass Chinas Wirtschaft seit 1992 um mehr als 1.000 % gewachsen ist und seine Emissionen um mehr als 250 % gestiegen sind. Das Land ist heute die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und der größte Emittent von Treibhausgasen. Dennoch gilt es in den Augen der UNFCCC immer noch als „Entwicklungsland“.
China ist kein Einzelfall. Auch Singapur, Südkorea, Saudi-Arabien und Katar sind in der UNFCCC als Entwicklungsländer eingestuft. Es gibt keine Möglichkeit, ihren Status im Rahmen des Vertrags zu ändern.
Warum Entwicklungsländer die Energiewende ablehnen
Arme Länder machen einfach mit. Sie haben wenig Interesse daran, sich mit dem Klimawandel zu befassen, und geben zu Recht dem wirtschaftlichen Fortschritt und der Beseitigung der Armut Vorrang vor dem Klima. Sie sind mehr als glücklich, den Fortschritt mit Kohlenwasserstoff-Brennstoffen voranzutreiben.
Tatsächlich hat sich die viel gepriesene „Energiewende” – das versprochene Ergebnis des Vertrags – als Illusion erwiesen. Daten der Internationalen Energieagentur zeigen, dass der weltweite Energiebedarf seit 1992 um beeindruckende 76 % gestiegen ist. Im gleichen Zeitraum ist die Menge der pro verbrauchter Energieeinheit ausgestoßenen Kohlenstoffemissionen nur um 3 % zurückgegangen, was zu einem Anstieg der CO2-Emissionen aus dem Energiesektor um 71 % geführt hat.
Dennoch haben weltweit etwa drei Viertel einer Milliarde Menschen keinen Zugang zu ausreichender Elektrizität, dem besten Indikator für das Wohlergehen einer Nation. Kohle wird insbesondere in Asien und Teilen Afrikas noch viele Jahre lang der bevorzugte Brennstoff für die Stromerzeugung bleiben. Wohlhabende Volkswirtschaften sind saubere Volkswirtschaften.
Ökologischer Anschein und Unklarheiten im Pariser Abkommen
Täuschung und Greenwashing sind auch in der UNFCCC weit verbreitet. Nehmen wir das Pariser Abkommen. Es fordert, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf „deutlich unter 2 °C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen und Anstrengungen zu unternehmen, um den Temperaturanstieg auf 1,5 °C zu begrenzen“. Obwohl der Vertrag nicht definiert, was diese Temperaturziele für die globalen Emissionen bedeuten, sagt die UNO nun, dass sie bedeuten, dass „die Emissionen bis 2030 um 45 % reduziert werden müssen und bis 2050 Netto-Null erreichen müssen”, worauf sich die Vertragsparteien nicht geeinigt haben.
Tatsächlich lehnten die Vertragsparteien Entwürfe für konkrete Emissionsziele und Zeitpläne ausdrücklich ab, einschließlich Netto-Null-Emissionen bis 2050, weil sie genau wussten, dass ein solches Ziel unerreichbar war. Die Formulierungen zum Thema Temperatur im Vertrag sind nichts anderes als ein grüner Rorschach-Test.
Klimanotstands-Rhetorik versus institutionelle Lähmung
Im Widerspruch zu den Behauptungen einer Klimakrise arbeitet die UNFCCC im Schneckentempo – nicht, dass die Ergebnisse das Warten wert wären. So dauerte es beispielsweise neun Jahre, bis sich die Vertragsparteien auf einen Wortlaut zur Umsetzung der Bestimmungen des Pariser Abkommens zum internationalen Emissionshandel einigen konnten. Die gleichen Vertragsparteien drängen auch auf eine Senkung der globalen Emissionen um 40 bis 45 % in fünf Jahren. Wer will hier wen auf den Arm nehmen?
COP-Gipfeltreffen: Ideologie, Symbolik und politische Überreaktionen
Darüber hinaus müssen die USA bei jeder jährlichen „COP“-Konferenz extravaganten finanziellen Forderungen, Bestrebungen zur Schwächung des Schutzes geistigen Eigentums, Forderungen nach Klimareparationen, Aufrufen zur Beendigung des Fleischkonsums und anderen unsinnigen Ideen widerstehen.
Ein Eingeständnis politischer Absichten, nicht ökologischer Notwendigkeiten
Die vielleicht überzeugendste Begründung für einen Abschied von der UNFCCC lieferte jedoch Christiana Figueres, die während der Pariser Verhandlungen als Exekutivsekretärin der UNFCCC fungierte, als sie in einem Moment der Offenheit sagte: „Dies ist das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, dass wir uns bewusst die Aufgabe stellen, … das seit mindestens 150 Jahren, seit der industriellen Revolution, vorherrschende Modell der wirtschaftlichen Entwicklung zu ändern.“ Das ist nicht das, was Präsident Bush unterzeichnet hat und was der Senat ratifiziert hat.
Warum der Austritt aus der UNFCCC den strategischen Interessen Amerikas dient
Die USA haben viel zu viel politisches und finanzielles Kapital in einen Prozess investiert, der für die Bewältigung des angeblichen Klimaproblems ungeeignet ist und oft den Interessen und Werten der USA zuwiderläuft. In einer Zeit, in der sich die USA mit China ein Wettrennen um künstliche Intelligenz liefern – ein Wettbewerb, der durch den Zugang zu erschwinglicher und zuverlässiger Energie geprägt ist –, ist die UNFCCC eine teure Ablenkung.
Es ist gut, dass wir aus dem Rennen sind.
This opinion piece was previously published on realclearenergy.org.
Stephen Eule is a visiting fellow at the National Center for Energy Analytics. He’s an energy sector expert, known for his work at the intersection of energy security, climate change, and technological innovation.
Link: https://clintel.org/trump-withdraws-from-un-climate-treaty-why-the-unfccc-no-longer-works/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Rückzug von Trump aus UN-Klimaverträgen: Warum das UNFCCC nicht mehr funktioniert erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Krebs betrifft immer mehr junge Menschen, und die Behandlungen der großen Pharmaunternehmen verschlimmern die Situation noch
Analyse von Dr. Joseph Mercola
Die Geschichte auf einen Blick
- In einem Interview mit Tucker Carlson spricht Dr. Patrick Soon-Shiong über steigende Krebsraten und betont dabei die Verlagerung hin zu jüngeren Patienten.
- Soon-Shiong erklärt, dass das Spike-Protein von COVID-19 an ACE2-Rezeptoren im gesamten Körper andockt und dort anhaltende Entzündungen verursacht, die zu verschiedenen Gesundheitsproblemen, darunter auch Krebs, beitragen können.
- Soon-Shiong kritisiert den Einfluss der großen Pharmaunternehmen auf Regulierungsprozesse und argumentiert, dass dies Hindernisse für innovative Behandlungen schafft und gleichzeitig inkrementelle Änderungen an bestehenden profitablen Medikamenten begünstigt.
- Natürliche Killerzellen benötigen ausreichend Schlaf, Sonneneinstrahlung und Vollwertkost, um optimal zu funktionieren und die erste Verteidigungslinie Ihres Körpers gegen Krebszellen zu bilden.
- Die Stärkung Ihres Immunsystems ist der Schlüssel im Kampf gegen Krebs. Neben der Optimierung des Schlafs sind die Minimierung der Aufnahme von Samenölen und die Optimierung Ihres Vitamin-D-Spiegels wichtige Strategien.
Warum steigen die Krebsraten trotz Fortschritten in der Medizintechnik und einem gestiegenen Bewusstsein für Risikofaktoren immer noch an? Dieses Thema wurde in einer Folge von Tucker Carlsons Podcast, der oben zu sehen ist, ausführlich behandelt. In diesem Interview richtete Carlson diese aufschlussreiche Frage an seinen Gast, Dr. Patrick Soon-Shiong, einen Chirurgen und prominenten Geschäftsmann, der auch Eigentümer der Los Angeles Times ist.
Als Einstieg in das Interview merkte Carlson an, dass massive Kampagnen über die Gefahren des Rauchens zu einem Rückgang der Krebsraten hätten beitragen müssen. Dies war jedoch nicht der Fall.
Soon-Shiong antwortet, indem er sich auf das Alter der erkrankten Menschen konzentriert. Er sagt, das Beunruhigende sei nicht nur die steigende Zahl der Erkrankungen, sondern auch die Verlagerung der Population hin zu jüngeren Patienten. All dies und mehr wurde in dem Interview diskutiert. Ich empfehle Ihnen, sich das gesamte Gespräch anzuhören, da es Einblicke gewährt, die Ihnen Ihr Arzt nicht geben wird, darunter auch die Machenschaften der großen Pharmaunternehmen im Bereich der Krebsbehandlung.
Könnte COVID-19 zu steigenden Krebsraten beitragen?
Carlson wirft eine Frage auf, die sich viele Menschen bereits stellen, die aber selten offen diskutiert wird: Er sagt, dass in der Öffentlichkeit weit verbreitete Spekulationen darüber existieren, ob die COVID-19-Infektion oder mRNA-Impfungen mit steigenden Krebsraten in Zusammenhang stehen, und er fragt Soon-Shiong, ob es einen Zusammenhang gibt.
Soon-Shiong antwortet, indem er COVID in einen breiteren historischen Kontext stellt. Er sagt, dass bestimmte Viren seit langem mit Krebs in Verbindung gebracht werden, nämlich Hepatitis mit Leberkrebs, das humane Papillomavirus (HPV) mit Gebärmutterhalskrebs und das humane Immundefizienz-Virus (HIV) mit dem Kaposi-Sarkom. Die genannten Viren haben wichtige Eigenschaften gemeinsam: Sie bleiben im Körper, verursachen anhaltende Entzündungen und beeinträchtigen die natürlichen Tumorkontrollsysteme des Körpers. Er erklärt, dass COVID-19 diesem Muster näher entspricht, als den meisten Menschen bewusst ist.
- Warum COVID-19 so viele verschiedene Organe befällt — Seiner Analyse zufolge bindet sich das Spike-Protein überall dort an, wo ACE2-Rezeptoren vorhanden sind, darunter auch Blutgefäße im gesamten Körper. Soon-Shiong bringt dies mit Symptomen in Verbindung, über die Menschen nach einer Infektion oder Impfung berichten, darunter Gehirnnebel, Darmprobleme, Probleme mit der Bauchspeicheldrüse und Herzprobleme.
- Die größte Sorge ist die Persistenz – Forschungsgruppen, darunter auch solche an der University of California, San Francisco (UCSF), haben gezeigt, dass Teile des Virus noch lange nach der ersten Erkrankung im Körper verbleiben und dass wichtige Immunabwehrmechanismen inaktiv werden können. Als Carlson darauf hinweist, dass Milliarden von Menschen exponiert waren, bezeichnet Soon-Shiong die Situation als „beängstigend” und sagt, dass es unerlässlich sei, das Virus zu beseitigen und langfristige Entzündungen zu stoppen. Er sagt, dass die Persistenz drei bis vier Jahre andauern kann, und weist darauf hin, dass chronische Entzündungen oft keine offensichtlichen Symptome verursachen, wobei er etwa 15 Millionen Amerikaner anführt, die mit Long COVID leben.
- Warum Soon-Shiong nie infiziert wurde – Auf die Frage, ob er jemals COVID-19 hatte, antwortete Soon-Shiong mit Nein. Er führt diesen Schutz eher auf eine starke interne Abwehrreaktion als auf Glück oder Isolation zurück. Seinen eigenen Tests zufolge verfügte sein Körper bereits über eine Art Immungedächtnis, das einen Kernbestandteil des Virus erkannte. Er sagt, dass diese Reaktion es ermöglichte, das Virus schnell zu beseitigen, anstatt dass es sich festsetzte.
- Soon-Shiong nahm COVID-19 ernst, bevor die meisten Menschen dies taten – Anfang 2020 führte er ein Gespräch mit dem Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, und sagte, dass COVID-19 nicht nur eine Atemwegserkrankung sei, sondern etwas weitaus Gefährlicheres. Er sagt, er habe seine Organisation geschlossen und alles auf die COVID-19-Forschung umgestellt, da er das Virus als eine einmalige Bedrohung betrachtete, die seine volle Aufmerksamkeit erforderte.
- Eine grundlegende Überzeugung zum Thema Schutz — Um SARS-CoV-2 zu bekämpfen, braucht es mehr als Antikörper. Soon-Shiong sagt, der einzige Weg zur Besserung sei eine tiefgreifende Optimierung des Immunsystems, und kritisiert die einseitige Fokussierung auf Antikörper.
Wenn Wissenschaft auf starken Widerstand stößt
Nach der Diskussion über COVID-19 lenkt Carlson das Thema auf die Mächtigen. Soon-Shiong merkt an, dass seine Arbeit auf Widerstand seitens der Pharmaindustrie und der Regierung stieß und dass bestimmte Ideen nicht deshalb blockiert wurden, weil sie gescheitert waren, sondern weil sie gängige Strategien in Frage stellten.
Carlson äußert sich auch zur öffentlichen Kommunikation, insbesondere in Bezug auf COVID-19-Vorschriften. Er sagt, den Menschen sei gesagt worden, dass die Impfungen eine Übertragung verhindern würden, und diese Behauptung habe die Gesundheitspolitik und den sozialen Druck geprägt. Soon-Shiong antwortet, dass dieses Versprechen nicht nur falsch, sondern auch „wissentlich unwahr” gewesen sei, und er stellt diese Aussage als Wendepunkt dar, an dem das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Institutionen erschüttert wurde.
- Vorwürfe direkter Einmischung — Soon-Shiong sagt, ihm sei eine Position in der Regierung angeboten worden, die er abgelehnt habe, und später habe er von internen E-Mails erfahren, die ihn daran hindern sollten, eine Führungsposition bei den National Institutes of Health (NIH) zu übernehmen. Er sagt auch, dass die Bemühungen, sein Produkt als Booster zu testen, ohne klare Erklärung eingestellt worden seien und dass der Zugang zu wichtigen Labormaterialien eingeschränkt worden sei.
- Wenn Aufsicht und Geld aufeinanderprallen — Das Gespräch wendet sich der Frage zu, wie Medikamente und Behandlungen in den Vereinigten Staaten geprüft werden. Insbesondere fragt Carlson, warum dieselben Unternehmen, die Medikamente verkaufen, auch die Personen finanzieren, die diese bewerten, was zu einer Verzerrung des Systems führt. Soon-Shiong stimmt Carlsons Bedenken zu und geht noch einen Schritt weiter. Er sagt, das Problem verschärfe sich, wenn diese Struktur neue Ideen von kleineren Unternehmen blockiere. Seiner Ansicht nach haben wir ein System, das bekannte Produkte und bekannte Akteure begünstigt, während Außenseiter mit anderen Ansätzen Schwierigkeiten haben, Gehör zu finden.
- Ein Einblick in den Regulierungsprozess – Große Pharmaunternehmen zahlen hohe „Nutzungsgebühren” an die Regulierungsbehörden, und dieses Geld hilft, die Gehälter der Prüfer zu decken. Soon-Shiong argumentiert, dass diese Regelung eher kleine Änderungen an bestehenden Medikamenten belohnt als echte Durchbrüche, da sichere, bekannte Änderungen schneller vorangetrieben werden und bestehende Einnahmen schützen. Für kleinere Biotech-Unternehmen, so sagt er, schafft dasselbe System Verzögerungen und Hindernisse, die den Fortschritt verlangsamen.
- Die medizinische Forschung in Amerika bleibt zurück – Soon-Shiong warnt davor, dass China bei biomedizinischen Innovationen schneller vorankommt, und sagt, dass Unternehmen wie AstraZeneca speziell „für Innovationen” dort investieren. Er fordert eine grundlegende Reform der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) mit Gutachtern, die in moderner Wissenschaft geschult und offen für neue Ansätze sind. Er sieht diesen Wandel als Chance für einen echten Neuanfang – eine Zeit, in der die Ergebnisse für die Patienten wichtiger sind als der Profit.
Einfache Gewohnheiten, die Ihre Immunabwehr stärken
Carlson und Soon-Shiong wenden sich dann einem eher praktischen Ansatz zu, nämlich der Frage, wie Sie Ihr Immunsystem stärken können. Angesichts der aktuellen Lage erklärt Soon-Shiong, dass alltägliche Maßnahmen einen größeren Einfluss auf Ihre Gesundheit haben als komplexe Behandlungen.
- Die zentrale Rolle Ihres Immunsystems bei der Krebsbekämpfung — Soon-Shiong konzentriert sich in seiner Antwort auf eine Gruppe von Immunabwehrzellen, die seiner Meinung nach oft ignoriert werden, wie z. B. NK-Zellen, die zwar seit Urzeiten Teil Ihres Immunsystems sind, aber erst in den 1970er Jahren von der modernen Medizin erkannt wurden. Er beschreibt sie als eine Art Frontlinie der Abwehr, die schnell reagiert, wenn Ihr Körper eine Gefahr wahrnimmt, und sagt, dass die Unterstützung ihrer Aktivität wichtiger ist, als den meisten Menschen bewusst ist.
- Warum guter Schlaf eine wichtige Grundlage für die Immunität ist – Soon-Shiong erklärt, dass sich Ihre NK-Zellen im Schlaf regenerieren und dass diese Erneuerung ohne ausreichende Ruhephasen nie vollständig stattfindet. Anschließend spricht er über Lichteinwirkung und erklärt, dass bestimmte Arten von Licht, darunter rotes Licht, die Immunaktivität stimulieren. Er bringt dies mit der Frage in Verbindung, warum Krankheiten und schlechte Laune im Winter zunehmen, wenn die Menschen weniger Zeit im Freien verbringen.
- Die Ernährung ist die nächste Säule – Vollwertige Lebensmittel unterstützen Ihr Immunsystem, während Giftstoffe und Zusatzstoffe in stark verarbeiteten Lebensmitteln Ihren Körper in einen Zustand ständigen Stresses versetzen.
Soon-Shiong betont auch die Bedeutung der Darmgesundheit und erklärt, dass Signale Ihrer Darmbakterien Einfluss darauf haben, ob Ihr Immunsystem wachsam bleibt oder unterdrückt wird. Um diesen Punkt zu verdeutlichen, erzählt er die Geschichte von Geschwüren, die einst auf Stress zurückgeführt wurden, bis H. pylori identifiziert wurde, und verwendet sie als Beispiel dafür, wie starres Denken das echte Verständnis verzögert.
Der Teil der Krebsbehandlung, den die meisten Onkologen übersehen
Soon-Shiong hinterfragt auch, worauf sich Ärzte bei der Behandlung von Krebs normalerweise konzentrieren. Er schlägt ein einfaches Gedankenexperiment vor: Rufen Sie eine Gruppe von Onkologen oder Hausärzten an und fragen Sie sie, worauf sie bei einer Standard-Blutuntersuchung besonders achten. Sein Ziel ist es nicht, Ärzte zu beschämen, sondern zu zeigen, wie Gewohnheiten die Wahl der Behandlung beeinflussen.
- Ärzte konzentrieren sich auf die falschen Dinge – Die meisten Ärzte konzentrieren sich auf Anämie, Thrombozyten und Neutrophile und verschreiben dann Medikamente oder Transfusionen, um diese Werte zu korrigieren. Soon-Shiong argumentiert, dass diese Maßnahmen zwar den Körper während der Behandlung unterstützen, aber den Krebs nicht heilen. Er behauptet, dass die Zellen, die den Krebs tatsächlich beseitigen, bei den täglichen Onkologiebesuchen kaum diskutiert werden, obwohl sie in derselben Blutuntersuchung unter einer weit gefassten Bezeichnung auftauchen, die wenig Beachtung findet.
- Viele Standard-Krebsbehandlungen schwächen genau die Abwehrkräfte, die zur Verhinderung eines Rückfalls erforderlich sind – Chemotherapie, Bestrahlung, Steroide und sogar neuere Immunmedikamente unterdrücken oder schädigen wichtige krebsbekämpfende Zellen, wodurch ein Muster entsteht, bei dem „die Schlacht gewonnen, aber der Krieg verloren wird“. Nach Ansicht von Soon-Shiong erklärt dies, warum Tumore nach einer anfänglichen Reaktion oft wiederkehren. Soon-Shiong vergleicht den Kampf gegen Krebs mit einem beweglichen Ziel, nicht mit einer einmaligen Lösung. Er sagt, die praktische Herausforderung sei wie ein Schachspiel, bei dem man das Verborgene aufdeckt, die angreifenden Zellen stärkt und die Kräfte, die diese Angriffe unterbinden, zum richtigen Zeitpunkt schwächt. Er kritisiert auch die Organisation der modernen Medizin und behauptet, dass wichtige Bereiche voneinander abgeschottet sind und nicht miteinander kommunizieren, was seiner Meinung nach zu verpassten Verbindungen und einer schwächeren Strategie führt.
- Soon-Shiongs eigene Strategie — Als Carlson fragt, was Soon-Shiong tun würde, wenn er morgen mit Krebs diagnostiziert würde, skizziert er seinen persönlichen Ansatz. Er sagt, das Ziel sei es, versteckte Krebszellen aufzudecken, ohne die Abwehrkräfte zu zerstören, gleichzeitig die Killerzellen des Körpers zu aktivieren und zu trainieren und die Kräfte zu unterbinden, die sie blockieren. Er betont die Bedeutung der ambulanten Versorgung und weniger Leiden und beschreibt eine Zukunft, in der die eigenen Blutzellen des Patienten vermehrt, gelagert und wiederverwendet werden, und vergleicht dies mit einem „Amerikanischen Roten Kreuz für Krebs“.
Strategien zur Stärkung Ihres Immunsystems
Aus dem Gespräch zwischen Carlson und Soon-Shiong geht klar hervor, dass das Immunsystem eine zentrale Rolle bei der Abwehr von Krebserkrankungen spielt. Soon-Shiong bringt zwar wichtige Argumente vor, diese wurden jedoch nicht ausführlich diskutiert. Hier finden Sie weitere Strategien, mit denen Sie Ihre Immunfunktion zusätzlich stärken können:
- 1. Minimieren Sie die Aufnahme von Samenöl – nicht nur, weil es entzündungsfördernd ist, sondern auch wegen seiner Wirkung auf einen der wichtigsten Bestandteile Ihrer Zellen: Cardiolipin. Dieses spezielle Fett befindet sich in Ihren Mitochondrien und spielt eine wichtige Rolle dabei, dass diese Energieproduzenten richtig funktionieren. Cardiolipin stabilisiert die Mitochondrienmembranen, unterstützt eine effiziente Energieproduktion und hilft bei der Regulierung der Mitophagie – der Reinigung und dem Recycling beschädigter Mitochondrien. Cardiolipin ist jedoch anfällig für Oxidation. Und Linolsäure (LA), ein hochgradig instabiles Omega-6-Fett, das in Soja-, Mais-, Baumwollsamen- und Distelöl enthalten ist, ist besonders anfällig für oxidative Schäden. Wenn Sie zu viel LA zu sich nehmen, wird es in Ihr Cardiolipin eingebaut, wodurch Ihre Mitochondrien anfällig und funktionsunfähig werden. Das bedeutet weniger Energie, mehr Entzündungen und eine schnellere Alterung auf zellulärer Ebene. Versuchen Sie, Ihre tägliche LA-Aufnahme unter 5 Gramm zu halten. Wenn Sie sie unter 2 Gramm senken können, verbessern Sie die Funktion Ihrer Mitochondrien erheblich. Die Mercola Health Coach App, die in Kürze verfügbar sein wird, enthält eine Funktion namens „Seed Oil Sleuth”. Damit können Sie Ihre LA-Aufnahme ganz einfach verfolgen – auf ein Zehntel Gramm genau. Derzeit können Sie noch Lebensmitteletiketten und vertrauenswürdige Datenbanken verwenden, aber die App wird diesen Prozess nach ihrer Einführung vereinfachen.
- 2. Minimieren Sie die Belastung durch schädliche Chemikalien – Wenn Sie Ihre Lebensmittel ständig in Plastikbehältern in der Mikrowelle erhitzen, bedruckte Quittungen anfassen oder einen Beruf ausüben, in dem Sie giftigen Chemikalien ausgesetzt sind, wird Ihre Immunfunktion gestört. Das liegt daran, dass diese Chemikalien in Ihren Blutkreislauf gelangen. Achten Sie daher darauf, sich angemessen zu schützen. Ausführliche Tipps finden Sie unter „Der Kontakt mit Insektiziden kann die geistigen Funktionen älterer Menschen beeinträchtigen”.
- 3. Verbringen Sie Zeit im Freien und optimieren Sie Ihre Schlafgewohnheiten – Wenn Sie aufgrund Ihres Jobs lange aufbleiben und den ganzen Tag vor dem Bildschirm sitzen, kann sich Ihr Immunsystem nicht richtig erholen und funktionieren. Genau wie Ihre täglichen Routinen hat auch Ihr Immunsystem eine innere Uhr, die sich bei Einwirkung von natürlichem Licht zurücksetzt. Versuchen Sie außerdem, jeden Abend zur gleichen Zeit in einem kühlen, völlig dunklen Raum zu schlafen. Selbst wenn Sie nur ein oder zwei Stunden Schlaf verpassen, kann dies bereits Ihre Abwehrkräfte beeinträchtigen.
- 4. Lassen Sie sich nicht mehr gegen COVID-19 impfen – Sie müssen weitere Angriffe auf Ihre Gesundheit beenden. Wenn Sie aufgrund dieser Impfungen bereits Nebenwirkungen entwickelt haben, finden Sie im nächsten Abschnitt weitere Strategien, die Ihnen bei der Genesung helfen können.
Warum dieses Interview meine Einstellung zum Altern verändert hat
Dies ist vielleicht das wichtigste Interview, das ich je gelesen habe. Als ich Anfang 2025 zum ersten Mal hörte, wie Soon-Shiong erklärte, dass Onkologen routinemäßig natürliche Killerzellen – also genau die Zellen, die Bedrohungen beseitigen – ignorieren, während Standardbehandlungen diese aktiv zerstören, machte es bei mir plötzlich Klick.
Die Grundlage des Alterns ist keine einzelne Krankheit. Es ist der Rückgang des Immunsystems. Wenn Ihre NK-Zellen nicht mehr optimal funktionieren, sammeln sich seneszente „Zombie-Zellen” an, chronische Entzündungen nehmen zu und die Gewebefunktion verschlechtert sich.
Wenn man dieses Problem löst, bekämpft man das Altern an seiner Wurzel. Diese Erkenntnis hat meine Forschung im letzten Jahr bestimmt, und das Ergebnis ist das, was ich als NK-Reset-Formel bezeichne – ein patentiertes, oberflächenbehandeltes Nanoliposom-System, das die Funktion der NK-Zellen durch gezielte Abgabe unterstützt.
Der entscheidende Unterschied: Quantität vs. Qualität
Soon-Shiongs Ansatz bei ImmunityBio konzentriert sich auf die Erhöhung der Anzahl der NK-Zellen. Sein von der FDA zugelassenes Medikament Anktiva (N-803) ist ein IL-15-Superagonist, der NK-Zellen bei Krebspatienten rettet und vermehrt. Es handelt sich um eine pharmazeutische Intervention, die eine Verabreichung im Krankenhaus erfordert, und zellbasierte Krebsimmuntherapien kosten in der Regel 300.000 bis 500.000 Dollar oder mehr pro Patient – weit mehr, als sich die meisten Menschen leisten können.
Mein Ansatz ist grundlegend anders: Anstatt mehr Zellen hinzuzufügen, habe ich mich darauf konzentriert, die Qualität der bereits vorhandenen NK-Zellen zu verbessern. Das Problem ist folgendes: Eine gesunde NK-Zelle kann 5 bis 10 Zielzellen eliminieren, bevor ihre Stoffwechselkapazität erschöpft ist. Danach kommt es zu einer funktionellen Erschöpfung, und die Zelle stirbt nach einigen Stunden Aktivität ab. Die meisten Ihrer NK-Zellen erreichen nie ihr volles Potenzial.
Die NK Reset Formula verwendet oberflächenmodifizierte Nanoliposomen, um die Stoffwechselunterstützung direkt an die NK-Zellen zu liefern, wenn sie diese am dringendsten benötigen – nämlich dann, wenn sie ihre Ziele angreifen. Die Nutzlast umfasst Mitochondrienverstärker (PQQ, Urolithin A, Niacinamid) und zelluläre Unterstützungsverbindungen (Quercetin, Fisetin, Curcumin, Resveratrol), die alle den GRAS-Status haben.
Das theoretische Ergebnis: Anstatt nach 5 bis 10 Eliminierungen erschöpft zu sein, könnte jede NK-Zelle theoretisch über die normale Lebensdauer vieler Generationen herkömmlicher NK-Zellen hinweg weiter funktionieren. Die Studien müssen noch durchgeführt werden, aber der Mechanismus ist solide.
Unterstützung der natürlichen Beseitigung seneszenter Zellen durch Ihren Körper
Ihr Körper verfügt bereits über ein System zur Beseitigung seneszenter Zellen: die Überwachung durch NK-Zellen. Das Problem ist, dass dieses System mit zunehmendem Alter schwächer wird und die meisten Interventionen, die auf seneszente Zellen abzielen, die Immunkomponente völlig außer Acht lassen.
Kleinmolekulare Senolytika können den Tod seneszenter Zellen auslösen, aber ohne eine ausreichende NK-Zellfunktion verursachen die Trümmer sekundäre Entzündungen. Die NK Reset Formula verfolgt einen anderen Ansatz: Sie unterstützt die Immunzellen, die für die natürliche Beseitigung seneszenter Zellen verantwortlich sind, anstatt zu versuchen, sie zu umgehen. Dabei handelt es sich nicht um die Behandlung einer Krankheit. Es geht darum, das Überwachungssystem aufrechtzuerhalten, mit dem Ihr Körper sich selbst rein hält.
Ich gehe davon aus, dass die NK Reset Formula bis zum Sommer 2026 zu einem Preis von einigen hundert Dollar erhältlich sein wird – erschwinglich für praktisch jeden, der seine Immunfunktion und ein gesundes Altern unterstützen möchte. Vergleichen Sie das mit zellbasierten Immuntherapien, die Hunderttausende von Dollar kosten und Krankenhausaufenthalte sowie intensive medizinische Überwachung erfordern.
Die NK Reset Formula ist eine gezielte Nahrungsergänzung, die Sie zu Hause einnehmen können und die umfassend durch ein Patent geschützt ist. Sie stellt einen grundlegend neuen Ansatz zur Unterstützung der Immunfunktion im Alter dar.
Zusätzliche Tipps zu COVID-bedingten Nebenwirkungen
Abschließend noch ein Hinweis: Wenn Sie oder ein Angehöriger unter den Auswirkungen von Long COVID leiden oder sich impfen lassen möchten, können die folgenden Strategien hilfreich sein:
- Protokolle, die die Genesung in den Mittelpunkt stellen — Ich empfehle Ihnen, sich mit dem I-RECOVER-Programm der Independent Medical Alliance (IMA), früher bekannt als Front Line COVID-19 Critical Care Alliance (FLCCC), vertraut zu machen. Es enthält ausführliche Anweisungen zur Behandlung von Long COVID und Impfschäden.
- Minimieren Sie die Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern (EMF) – Untersuchungen zeigen, dass alltägliche EMF-Quellen, wie beispielsweise Ihr WLAN-Router, „die Homöostase der freien Radikale stören und zu Funktionsstörungen wie der ‚zellulären Stressreaktion‘ führen können“. Eine umfassende Liste von Techniken zur Reduzierung von EMF finden Sie unter „10 Studien beschreiben Gesundheitsrisiken von 5G“.
- Optimieren Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel – Untersuchungen zeigen, dass ein Vitamin-D-Mangel mit einem erhöhten Krebsrisiko verbunden ist. In einem früheren Artikel habe ich auch gezeigt, wie Vitamin D zur Vorbeugung von Atemwegsinfektionen, darunter COVID-19, beiträgt. Ich empfehle Ihnen, Ihren Vitamin-D-Spiegel auf einen Wert zwischen 60 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml) zu erhöhen, um eine optimale Gesundheit zu erreichen. Der beste Weg, dies zu erreichen, ist Sonneneinstrahlung. Allerdings ist es ratsam, dies richtig zu tun, insbesondere wenn Sie sich reichlich mit Samenölen ernähren. Wenn Sonnenlicht auf Ihre Haut trifft, oxidiert LA, was zu Entzündungen und Hautschäden führt. Um dies zu vermeiden, sollten Sie intensive Sonneneinstrahlung (Mittagssonne) meiden, bis Sie Ihre LA-Aufnahme für sechs Monate oder länger reduziert haben. Eine ausführlichere Erklärung zu diesem komplexen Zusammenspiel finden Sie unter „Der schnelle Weg, um Pflanzenöle aus Ihrer Haut zu entfernen”.
Häufig gestellte Fragen zu steigenden Krebsraten und der Rolle Ihres Immunsystems
F: Warum steigen die Krebsraten, obwohl die Raucherquoten sinken?
A: Laut Dr. Patrick Soon-Shiong ist nicht nur die steigende Krebsrate das größte Problem, sondern auch die Verlagerung hin zu jüngeren Menschen, die an Krebs erkranken, was mit herkömmlichen Erklärungen nicht vollständig zu erklären ist.
F: Gibt es einen Zusammenhang zwischen COVID-19 und steigenden Krebsraten?
A: Soon-Shiong sagt, dass COVID den Mustern anderer krebsverursachender Viren folgt, darunter eine langfristige Persistenz im Körper, chronische Entzündungen und eine geschwächte Immunabwehr, die normalerweise Tumore unterdrückt.
F: Warum betrifft COVID-19 so viele verschiedene Teile des Körpers?
A: Er erklärt, dass das Virus mit Rezeptoren interagiert, die sich in Blutgefäßen und Organen befinden, was anhaltende Symptome wie Gehirnnebel, Darmprobleme, Herzprobleme und Probleme mit der Bauchspeicheldrüse erklärt.
F: Warum glaubt Dr. Soon-Shiong, dass das Immunsystem in der Krebsbehandlung übersehen wird?
A: Er argumentiert, dass Ärzte sich auf Blutmarker konzentrieren, die die Nebenwirkungen der Behandlung unterstützen, während sie oft die Immunzellen ignorieren, die tatsächlich Krebs zerstören, was häufige Rückfälle nach Standardtherapien erklärt.
F: Welche Alltagsgewohnheiten können die Immunabwehr gegen Krebs stärken?
A: Ausreichender Schlaf, regelmäßige Sonneneinstrahlung, vollwertige Ernährung und die Reduzierung der Toxinbelastung sind Alltagsgewohnheiten, die die Immunabwehr und die langfristige Gesundheit stark unterstützen können.
Quellen:
Deutlich reduziertes Todesrisiko bei Impflingen? Probleme der vielgelobten französischen Studie
Eine Studie sorgte vor Kurzem für große Erleichterung im Mainstream: Nachdem inzwischen zahlreiche Studien lange negierte Nebenwirkungen der Corona-Impfungen nachwiesen, will eine französische Forschungsarbeit ein um 25 Prozent reduziertes Todesrisiko bei Impflingen gegenüber Ungeimpften festgestellt haben. Diese Studie helfe, der Desinformation über mRNA-Impfstoffe ein Ende zu setzen, bewarb einer der Wissenschaftler die Studie. Auch der deutsche Mainstream zeigte sich verzückt. Doch die Studie weist Mängel und Ungereimtheiten auf, wie Prof. Harald Walach detailliert darlegt.
Nachfolgend lesen Sie die Analyse von Prof. Harald Walach (via MWGFD):
Kritischer Kommentar zu Semenzato et al (2025): Covid-19 mRNA vaccinations and 4-year all-cause-mortality among adults aged 18 to 59 years in France. JAMA Network Open, 8(12), e2546822-e2546822. doi:10.1001/jamanetworkopen.2025.46822
Die Studie sieht auf den ersten Blick sehr solide aus: sehr große Fallzahlen, ein nationales Register mit eindeutigen Identifikatoren, saubere Methodik der statistischen Analyse, und sie findet das, was alle erhoffen, eine 25%ige generelle Überlegenheit der Geimpften gegenüber Ungeimpften in der Mortalität, und zwar all-cause-mortality, also Mortalität an allen Ursachen. Das klingt eindrucksvoll und endgültig. Darum jubeln ja Lauterbach, Spiegel und Co.
Ich will hier ein paar Ungereimtheiten aufzeigen. Zu diesen habe ich auch die Autoren in einer formellen Anfrage gefragt und warte auf Antwort, die ich dann gerne publiziere.
- Die Einschlusszeiten sind unsauber deklariert. Während es im Text heisst, man habe Menschen mit Impfung aufgenommen, die zwischen 1. Mai und 31.Oktober 2021 mindestens eine Impfung erhalten haben, steht in den E-Methods im Supplement (das ist Zusatziformation, die man von der Webseite herunterladen kann und die die Information im Artikel ergänzt), die Rekrutierungszeit sei 1.Mai bis 31.Juli 2022 gewesen (Emethods 3: „Observation period extended from May 1, 2021, start of mass vaccination for adults, until July 31, 2022.“) Es ist unklar, was hier genau der Unterschied ist. Es kann sich darum handeln, dass die Zeit, in der Fälle zur Aufnahme deklariert wurden und die Zeit der Nachbeobachtung unterschiedlich lange war. Aber dann hätte eigentlich diese Nachbeobachtungszeit im Artikel genau genannt werden müssen. Im Text des Artikels heisst es nämlich, dass die Studie am 31.Mai 2025 beendet wurde (und nicht am 31.7.2025).
Das kann eine Ungereimtheit sein, die einfach auf schlechte Erklärung zurückgeht. Es kann sich aber auch um einen Hinweis darauf handeln, dass die Zeiten der Analyse post-factum verschoben wurden, dass also nicht mit einem vorher definierten Zeitrahmen gearbeitet wurde. - Ein solcher vorher definierter Zeitrahmen ist extrem wichtig. Denn man kann, wenn man Zeiträume beliebig setzt und ausprobiert, sehr leicht künstliche Signifikanzen erzeugen. Ein solches „fishing for significance“ oder „p-hacking“ ist als mögliche Fehlerquelle wohlbekannt. Man kann diese Fehlerquelle ausschalten, indem man klar vorher definiert, welche Zeiträume man wie setzt. Die Tatsache, dass dies in diesem Artikel eher verwaschen gehandhabt wird, stimmt skeptisch.
- Die Einschlusskriterien erklären, dass diejenigen, die am Anfang der Kampagne geimpft wurden – im Gesundheitswesen Tätige, Risikopatienten und Alte – nicht in die Studie aufgenommen wurden. Autoren können ihre Ausschlusskriterien wählen, aber sollten eigentlich begründen, warum sie gesetzt wurden. Dieses hier ist – bis auf die Alten – nicht einsichtig. Natürlich, anfangs wurden nicht so viele geimpft. Aber bei der Methode, die die Autoren anwenden, wäre das eigentlich egal gewesen.
- Normalerweise wird bei solch komplexen Studien ein Analyseprotokoll vor Beginn der statistischen Analyse geschrieben und irgendwo deponiert. Normalerweise ist es auch gute wissenschaftliche Praxis, solche Protokolle zugänglich zu machen; es wäre auch gute publikationspolitische Praxis, vom Autor einen Link zu seinem solchen Protokoll einzufordern. Ich z.B. gebe bei allen Studien an, wo das Protokoll zu finden ist, das schon vom Datum her klarerweise vor Beginn der Studie geschrieben wurde, so dass mir niemand retrospektives Fischen oder Rumprobieren vorwerfen kann. Ich habe die Autoren um das Protokoll gebeten, denn es ist nirgendwo angegeben.
- Was vor allem sehr merkwürdig ist, ist die Tatsache, dass wirklich bei allen Diagnosen, die untersucht wurden, die Geimpften einen Überlebensvorteil haben. Das ist in Tabelle 2 der Publikation einsehbar. Es wurde eine sehr raffinierte Adjustierung für mögliche Konfounder vorgenommen, die in den sog. gewichteten Hazard-Ratios (HR) eingehen, also dem Verhältnis von standardisierten Fällen in der Gruppe der Geimpften zu denen in der Gruppe der Ungeimpften. Diese HR ist in allen Diagnosen bis auf eine (Diseases of the musculosceletal system) significant positiv für die Geimpften, zeigt also einen Schutz der Impfung an. Das trifft nicht nur für die Krankheiten zu, für die man es erwarten könnte, wenn man einen positiven Effekt der Impfung erwartet. Das wären etwa COVID-19, oder Krankheiten, die damit assoziiert sind, wie etwa Atmungssystem, Kreislaufsystem oder Nervensystem. Nein, die Geimpften sind auch geschützt gegen Mortalität durch Krebs, andere Infektionen, sogar durch externe Ursachen wie Unfälle, Ertrinken, Stürze, unvorhergesehene Unfälle, und ja, sogar gegen Selbstmord! Das hat schon zu der bissigen Bemerkung Anlass gegeben: Endlich Impfung gegen Unfälle (https://www.achgut.com/artikel/endlich_impfung-gegen_unfaelle).
Ausserdem: Wenn man den Unterschied in der Mortalität betrachtet, die auf COVID-19 zurückgeht (E-Figure 6), so ist der maximale Unterschied nach 9 Monaten 9% (11% bei den Ungeimpften und 2% bei den Geimpften), nach 12 Monaten ist er ca. 2% (3% vs. 1%) und verschwindet dann praktisch komplett. Es ist mir völlig schleierhaft, wie aus einem derart kleinen Unterschied in der spezifischen Mortalität, die auf COVID-19 zurückgeführt wird, ein allgemeiner Unterschied von mehr als 25% Mortalitätsreduktion zugunsten der Geimpften hervorgehen kann. Das wäre nur über eine maximale Generalisierung der Vorteile auf andere Krankheiten denkbar, und dafür gibt es in der Literatur und Grundlagenforschung keinerlei Anhaltspunkt.
Wenn wir hier genau hinsehen, merken wir, dass etwas nicht stimmen kann. Zum einen inhaltlich: Wie sinnvoll ist es anzunehmen, dass eine sehr spezifische Impfung die Mortalität durch praktisch alle Krankheiten, die aufgeschlüsselt wurden, signifikant reduzieren kann? Auch solche, die mit der Impfung überhaupt nichts zu tun haben, wie etwa Unfälle, Ertrinken und Selbstmord? Und wenn man auf die letztere Kategorie blickt, so sieht man: Hier ist etwas schief gelaufen. Denn in der Gruppe der Geimpften ist die auf 1 Million standardisierte Anzahl der Unfälle inclusive Selbstmord mit 229 angegeben und in der Gruppe der Ungeimpften mit 222. Das ist die einzige Kategorie, in der die Verhältnisse umgekehrt sind. Und dennoch ist die HR = 0.73 (CI 0.72-0.74), also signifikant positiv für die Gruppe der Geimpften angegeben. Das kann eigentlich rein rechnerisch nicht sein. - Dieser letzte kleine Lapsus ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass mit dieser Studie offenbar etwas faul ist. Was, ist schwer zu sagen, denn
- Die Autoren sagen, sie stellen ihre Daten nicht zur Verfügung. Das ist eigentlich ein Affront bei einer solchen Studie. Es ist verständlich, dass sie den Zugang zur Datenbank nicht freigeben können, denn die gehört dem Staat bzw. seinen Agenturen. Aber die Autoren könnten mindestens den Datensatz, mit dem sie gerechnet haben oder der ihren Analysen zugrundeliegt zur Verfügung stellen. Das wäre gute wissenschaftliche Praxis. Ich habe selber mit einem Datensatz gearbeitet, den das RKI auf Anfrage zur Verfügung stellt. Den kann ich nicht ohne Erlaubnis weitergeben. Aber andere Autoren können sich die Erlaubnis holen und ich würde den Datensatz weitergeben.
- Die Autoren, vor allem die Hauptautoren, kommen aus der offiziellen Behörde für Arzneimittelsicherheit in Frankreich, einer Behörde, die dem Gesundheitsministerium unterstellt ist (https://gnius.esante.gouv.fr/en/players/player-profiles/french-national-agency-safety-medicines-and-health-products-ansm). Wie wahrscheinlich ist es, dass eine solche offizielle Behörde wirklich unabhängig von Vorgaben durch die politisch Verantwortlichen arbeiten, nach allem, was wir heute über die Verflechtung von Wissenschaftsinstituten und Politik wissen?
Ich warte zunächst, was die Autoren sagen, bevor ich mich wieder melde.
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