Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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NiUS-LIVE: So plant Merz Steuererhöhungen

NiUS-LIVE: So plant Merz Steuererhöhungen

NiUS-LIVE: So plant Merz Steuererhöhungen

Jeden Morgen von 6 bis 9 Uhr beleuchtet NiUS-LIVE die Themen, die Millionen Menschen bewegen und über die Deutschland spricht. Am Dienstag begrüßt Moderator Alex Purrucker den NiUS-Kolumnist Alexander Kissler und -Politikchef Ralf Schuler im Studio. Die Themen:

So plant Merz Steuererhöhungen

Friedrich Merz plant Steuererhöhungen für Besserverdiener. Der CDU-Chef, der einst als „Wirtschafts-Weise“ verkauft wurde, entpuppt sich als Steuer-Räuber. Statt den Mittelstand zu entlasten, will er die Leistungsträger noch stärker schröpfen. Während Rentner und Bürgergeld-Empfänger weiter kassieren, sollen diejenigen bluten, die Deutschland am Laufen halten. Klassenkampf von oben – typisch Union 2026.

Der Verdoppler: AfD-Chef Jan Bollinger live zu den Wahlen in Rheinland-Pfalz

Während die Altparteien noch über „Brandmauern“ faseln, verdoppelt die AfD in Rheinland-Pfalz ihre Stimmen – weil sie ausspricht, was 80 Prozent denken: Grenzen dicht, Remigration, Deutschland zuerst. Live zu Gast in der Sendung ist der AfD-Spitzenkandidat Jan Bollinger.

Von unseren Zwangs-Gebühren: Dunya-Hayali-Spielfilm ruft zur Denunziation auf

Bürger sollen Nachbarn anschwärzen, wenn diese „falsch“ denken. Mit unseren Zwangsgebühren finanziert der ZDF-Staatssender also Stasi 2.0. Während echte Verbrechen ungesühnt bleiben, hetzt die rot-grüne Propaganda-Maschine gegen das eigene Volk.

Kostet Sprit Ostern drei Euro? Ölpreis sinkt nur leicht

Ostern stehen die ersten Staus vor der Tür – und viele Normalbürger fragen sich: Schaffen wir die Fahrt zu Oma noch, oder wird der Tank zum Luxus? Die Regierung jubelt über „sinkende Preise“ – vergisst aber zu erwähnen: CO?-Steuer, Energiesteuer und 19 Prozent MwSt. fressen jeden Cent, den der Weltmarkt hergibt. Ideologischer Irrsinn sorgt dafür, dass der Autofahrer weiter zahlt.

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Interview mit Heiko Schöning: Durchblick in der neuen Killerbakterien-Panik

Mit einer medial inszenierten Bakterienpanik, so Heiko Schöning, werden derzeit gesunde Menschen dazu gebracht, massenhaft Antibiotika zu schlucken. Das züchtet multiresistente Keime. Die Scheinlösung werden wieder Lockdowns sein, um schließlich mit neuen mRNA-“Antibiotika“ das Mikrobiom der Menschen zu schädigen. Was Jeffrey Epstein und Leslie Wexner damit zu tun haben und warum die Medizin generell das falsche Schlachtfeld ist, erfahren Sie in diesem Interview mit Heiko Schöning. Er meint: „Wir haben die Chance, dieses falsche Narrativ, welches kriminell vorbereitet worden ist, zu stoppen.“
FDP im Untergang: Strack-Zimmermann greift nach Parteivorsitz

FDP im Untergang: Strack-Zimmermann greift nach Parteivorsitz

FDP im Untergang: Strack-Zimmermann greift nach Parteivorsitz

In der politischen Zweiprozent-Sekte FDP werden nach der erneuten Wahlpleite am Sonntag in Rheinland-Pfalz die Rufe nach einem Führungswechsel lauter. Die Europaabgeordnete und Rüstungs-Lobbyistin Marie-Agnes Strack-Zimmermann soll laut „Spiegel“ in der Sitzung des FDP-Präsidiums am Montag (23.März) Parteichef Christian Dürr das Misstrauen ausgesprochen und sich selbst als Parteivorsitzende ins Spiel gebracht haben.

Demnach soll die Ukraine-Hardlinerin erklärt haben, sie stehe als Co-Vorsitzende zur Verfügung. Bisher sieht das FDP-Statut die Bildung einer Doppelspitze nicht vor. Allerdings soll ein entsprechender Antrag für den Bundesparteitag Ende Mai bereits ausgearbeitet sein. Neben Rüstungslobbyistin Strack-Zimmermann gilt der Parteivize und nordrhein-westfälische Landeschef Henning Höne als ein möglicher Kandidat.

Parteivize Wolfgang Kubicki hat trotz Drängens des konservativen Flügels der sogenannten Liberalen bislang kein Interesse gezeigt, die Partei aus der Krise führen zu wollen. Der Ex-Bundestagspräsident gilt innerparteilich als schärfster Widersacher von Strack-Zimmermann.

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Zerbricht Schwarz-Rot am Niedergang der SPD?

Zerbricht Schwarz-Rot am Niedergang der SPD?

Zerbricht Schwarz-Rot am Niedergang der SPD?Von MANFRED ROUHS | Die alte Idee der Abgrenzung eines kleineren von einem größeren parteipolitischen Übel ist seit den letzten Landtagswahlen wieder zurück. Im einen Fall schienen die Grünen und im anderen Fall die CDU das kleinere Übel zu sein. Die SPD geht in den freien Fall über und sucht nun Rettung in der rhetorischen Abgrenzung von ihrem christdemokratischen Koalitionspartner.

Bärbel Bas und Lars Klingbeil wollen an der Parteispitze verharren. Und zwar nach eigenem Bekunden nicht, weil sie keine andere berufliche Perspektive haben und außer Parteipolitik nichts können. Sondern, weil sie „das Land in der aktuellen Lage nicht mit Personaldebatten lahmlegen wollen“. Gegen die CDU/CSU wollen sie jetzt allerdings „Tacheles sprechen“, kündigt Lars Klingbeil an. Denn die Unionsparteien würden den Interessen ihrer Stammwähler schaden, der Arbeiterschaft: „Die sollen mehr arbeiten. Die sollen sich nicht so viel krankschreiben lassen. Die sollen nicht so viel Teilzeit machen. Die sollen bis 70 arbeiten. Und vielleicht auch noch den Zahnarzt privat bezahlen.“ So zitiert ihn der „Focus“.

Der Koalitionspartner ist also schuld am Absturz der SPD? Läge da nicht ein Austritt aus der Regierung nahe? Nein, derzeit bestimmt nicht. Denn in diesem Fall würde die SPD, wie alle Umfragen belegen, noch weiter abstürzen. Zudem besteht keine realistische Koalitionsoption jenseits von Schwarz-Rot, solange die AfD aus der Unionsperspektive als Koalitionspartner außen vor bleibt.

Die Situation der SPD erinnert an die Lage der FDP in der Ampelzeit. Die Liberalen verloren im Bündnis mit Rot und Grün immer mehr an Profil und Zuspruch. Also ließen sie die Koalition kurz vor deren regulärem Ende platzen. Und danach waren sie weg vom Fenster. So könnte es auch der SPD ergehen.

Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Dort schwankt die SPD in Meinungsumfragen derzeit noch zwischen sechs und acht Prozent, hat also nicht allzu viel Luft nach unten. Würde sie es nicht mehr in den Landtag schaffen, bliebe der CDU günstigstenfalls die Option einer Koalition mit dem BSW und der Linken – falls nicht die AfD mit rund 40 Prozent der Stimmen eine absolute Mehrheit der Mandate im Landtag einfahren sollte, was nicht ganz unwahrscheinlich ist. Das wäre möglicherweise der Anfang vom Ende des alten Parteiensystems.

Die SPD ist auf dem besten Weg, in die Fußstapfen der FDP zu treten. Und die vermisst derzeit in der deutschen Politik niemand wirklich.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und täglich im Internet publiziert. Bitte folgen Sie ihm hier bei X! Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.

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Tierquälerei im Islam: Wie schon Kleinkinder zur Brutalität erzogen werden

Tierquälerei im Islam: Wie schon Kleinkinder zur Brutalität erzogen werden

Tierquälerei im Islam: Wie schon Kleinkinder zur Brutalität erzogen werden

Dass Hunde und Schweine Mohammedanern als schmutzig gelten, ist weithin bekannt. Über das grausame Schächten wird im woken Westen gerne hinweggesehen. Schockierend ist, wie schon muslimischen Kindern das Quälen von Tieren beigebracht wird.

von Eric Angerer

Damit Fleisch für Islambefolger „halal“, also „rein“ und „erlaubt“, ist, muss es rituell geschächtet worden sein. Schächten ist das Schlachten von Tieren (meist Rinder, Ziegen, Schafe) ohne vorherige Betäubung durch einen tiefen Halsschnitt. Diese Methode soll ein vollständiges Ausbluten ermöglichen.

Schächtung und Transporte

In zivilisierten Ländern, wo Massentierhaltung und Tiertransporte auch für genug Tierquälerei sorgen, versucht man zumindest die Tötung möglichst schnell und schmerzlos zu gestalten. Im islamischen Raum wird hingegen stur an der mittelalterlichen Sitte des Schächtens festgehalten, weil von Mohammeds Vorbild und Anweisungen in keinem Punkt abgewichen werden darf.

Im Westen verlieren selbst viele Veganer kaum ein Wort über diese tagtägliche millionenfache Barbarei. Sie wollen ja nicht als „islamophob“ gelten.

Tiertransporte über lange Strecken sind ohnehin schon eine Grausamkeit. Mit dem Mercosur-Abkommen der EU mit Südamerika werden sie weiter zunehmen. Besonders übel ist es aber für die Tiere, wenn sie von Europa oder Südamerika nach Nordafrika, in den Nahen Osten oder in die Türkei verfrachtet werden.

Dort erwarten sie nach der lokalen Übernahme nämliche besondere Brutalität in der Behandlung – wie immer wieder Tierschutzorganisationen aufzeigen. Wenn man entsprechende Dokus ansieht, wird die fehlende Achtung vieler Mohammedaner für andere Kreaturen deutlich.

Unreine Hunde

Im Islam gelten Hunde als haram und damit als unrein. Dieses Video zeigt, wie sie von Kindern in Pakistan behandelt werden:

In einer von Palästinensern kontrollierten Stadt strömten muslimische Kinder auf die Straßen, um Hunde zu jagen, weil der Bürgermeister ihnen etwa fünf Dollar für jeden toten Hund geboten hatte. Dieser Screenshot stammt aus einem herzzerreißenden Video. Der arme Hund jaulte vor Schmerzen, zitterte und versuchte, den Angriffen auszuweichen. Sie lachten und verstümmelten das Tier. Hunderte Hunde wurden an diesem Tag misshandelt und zu Tode gequält.

Ähnliches zeigte auch eine Doku: Palästinensische muslimische Familien mit kleinen Kindern jagen aktiv streunende Hunde, Katzen, Meeresschildkröten und andere Tiere, um sie zu Tode zu quälen und die Kinder so an das Zufügen von Schmerzen und das Vergießen von Blut zu gewöhnen. Sie glauben, dass die Teilnahme an Tierquälerei und Misshandlung den Kindern hilft, „psychische Widerstandsfähigkeit“ zu entwickeln. 

Dieser Dokumentarfilm ist so verstörend, dass er kaum zu Ende angesehen werden kann. Diese Gräueltaten werden in der palästinensischen Gesellschaft unter der Herrschaft der Palästinensischen Autonomiebehörde und der Hamas nicht nur toleriert, sondern weithin als Unterhaltung akzeptiert.

Arabische Kleinkinder als Kopfabschneider

In der arabisch-islamischen Kultur werden die beschriebenen Grausamkeiten nicht nur von Erwachsenen und Jugendlichen begangen. Selbst Kleinkinder werden schon entsprechend trainiert.

Videos zeigen etwa ein muslimisches Kleinkind, das in einer deutschen Kita versucht, einem Spielzeugschaf mit einem Plastikmesser die Kehle durchzuschneiden. So wird Halal geschlachtet. In einem anderen Video lehrt ein dschihadistischer Vater seinen Sohn, wie man mit einem Teddybären die Kehle durchschneidet.

Hier tut ein mohammedanischer Junge so, als würde er eine Katze „enthaupten“, während er „Allahu Akbar“ ruft. In was für einer „Kultur“ bringen Eltern ihren Kleinkindern so etwas bei?

Kinder schwören die Enthauptung Ungläubiger 

Und die Vorbereitung der Kinder aufs spätere Leben bleibt nicht bei Grausamkeiten gegen Tiere stehen. Im folgenden Video ist ein vollverschleiertes kleines Mädchen zu sehen, dem schon beigebracht wurde, Menschen zu enthaupten. Im Hintergrund sind folgende Liedtexte zu hören: „Ich habe mein Schwert geschärft, um dich zu vernichten… Zu deiner Vernichtung ist meine Klinge gezogen…“

Und das sind die USA, nicht Gaza! Muslimische Kinder schwören während eines Theaterstücks in der örtlichen Mega-Moschee in Philadelphia, die Ungläubigen zu enthaupten: „Wir werden ihnen die Köpfe abhacken!“

CDC als Pharmaverkäufer: Tote wurden in Impf-Studien dezent versteckt

CDC als Pharmaverkäufer: Tote wurden in Impf-Studien dezent versteckt

CDC als Pharmaverkäufer: Tote wurden in Impf-Studien dezent versteckt

In einer Szene des Films „The Pentagon Wars“ wollen unabhängige Prüfer mehr Informationen zur katastrophal fehlgeschlagenen Entwicklung eines Waffensystems. Es herrscht Panik unter den Generälen und Firmenbossen: „Sie wollen die Daten!“ Doch die Lösung ist einfach: „Dann gib ihnen die Daten! ALLE Daten!“ Die unangenehme Wahrheit wird unter Lastwagenladungen von Akten begraben. Genau diese Taktik wählte die US-Gesundheitsbehörde CDC bei den mRNA-Impfungen während der Corona-Plandemie. Die US-Gesundheitsbehörde CDC verschob unangenehme Daten zu den Nebenwirkungen der mRNA-Injektionen systematisch in den Hintergrund.

Ein im Juni 2022 veröffentlichter Lancet-Artikel sollte eigentlich die Sicherheit der mRNA-Impfstoffe belegen. In der Rohfassung, die später durch Freedom-of-Information-Act-Anfragen (FOIA) und eine Klage von Children’s Health Defense ans Licht kam, standen die 4.496 gemeldeten Todesfälle allein im ersten Halbjahr der US-Impfkampagne noch prominent im Abstract, mit Interpretationen und einer Grafik zu den häufigsten Todesursachen.

In der veröffentlichten Version waren die Toten und deren Todesursachen aus dem Abstrakt gestrichen. Die Grafik verschwand komplett, eine vergleichbare Tabelle wanderte in den Anhang, dorthin, wo sie kaum jemand liest. Die leitende Autorin der Studie, Hannah Rosenblum, notierte intern lapidar: „Note all death results/interpretation has been removed from abstract.“ Alle Toten wurden aus dem Abstract entfernt.

Die CDC, die für die Impfkampagne verantwortlich war, präsentierte der Welt die Studie unter dem Titel „Safety of mRNA vaccines“, die Sicherheit der mRNA‑„Impfstoffe“. Die Todesfälle wurden zwar nicht komplett gelöscht, aber so weit nach hinten geschoben, dass sie im öffentlichen Diskurs praktisch unsichtbar blieben. Wer nur die Zusammenfassung las – wie die meisten Journalisten, Politiker und Bürger –, erfuhr nichts von den fast 4.500 gemeldeten Todesfällen innerhalb von sechs Monaten. Stattdessen hieß es lapidar, das Muster sei „ähnlich wie bei anderen Impfungen“. Alles harmlos, weiterimpfen!

Die Gesundheitsbehörde agierte nicht mehr als neutraler Wächter, sondern als verlängerter Arm der Pharmaindustrie. Als Dienstleister der Politik, die eine Fortführung der Plandemie bestellt hatte. Sie verkaufte nicht nur Impfstoffe, sie verkaufte auch das Narrativ ihrer Unbedenklichkeit. Unangenehme Zahlen wurden ins Datennirwana ausgelagert. Die FOIA-Dokumente belegen, wie gezielt die Präsentation verändert wurde, um jeden Zweifel zu vermeiden.

Wie im Film sollte die Wahrheit still und leise unter möglichst viel Papier begraben werden. Nur dass im Gegensatz zum Film die Toten durch die mRNA-Zwangsinjektionen sehr real waren. Jede offene Debatte über mögliche Impfrisiken hätte die Impfkampagne gefährdet. Milliardenumsätze standen auf dem Spiel, der politische Druck war enorm. Die CDC war keine Aufsichtsbehörde, sondern aktiver Promoter der Plandemie und ihrer „Maßnahmen“, bis hin zur Pflichtinjektion.

In Europa war die Situation nicht anders, wie die RKI-Files gezeigt haben. Die Plandemie mutet nur mehr als geplantes Marketingprojekt an. Den Menschen wurde Angst gemacht, dann wurden sie unter Druck gesetzt. Alle abweichenden Meinungen wurden unterdrückt und verfolgt. Als Resultat haben wir weltweit nicht nur Millionen Opfer der Impfzwänge und der Corona-„Maßnahmen“ zu beklagen, auch der Wirtschaft wurde exzessiver Schaden zugefügt, es wurden hunderte Milliarden an Steuergeld verschoben und unseren Kindern wurden bleibende – nicht immer nur seelische – Wunden zugefügt. Die handelnden Personen sind immer noch auf freiem Fuß, ihre Gier nach Macht und Geld bleibt für sie bis jetzt folgenlos.

Der iranische Außenminister scheint den Überblick zu verlieren

Paul Craig Roberts

Der iranische Außenminister scheint den Fokus zu verlieren
Wenn er das tut, wird Israel gewinnen.

Wird Abbas Araghchi Israel-Amerika vor einer Niederlage retten?

Er hat vorgeschlagen, die Kontrolle Irans über die Straße von Hormus an eine internationale Koalition zu übergeben, die im Interesse ununterbrochener Ölflüsse weitere israelisch-amerikanische Angriffe auf den Iran verhindern würde.

Araghchi sagte: „Meiner Ansicht nach sollte nach dem Krieg ein neuer Mechanismus für die Straße von Hormus geschaffen werden, damit Schiffe unter klaren Regeln sicher passieren können, die die Interessen Irans und der Region berücksichtigen.“

Offensichtlich ist Araghchi eine vernünftige Person. Er ist bereit, einen Teil der iranischen Souveränität zu opfern, um weitere israelisch-amerikanische Versuche zu verhindern, den Iran im Interesse eines Großisraels zu zerstören, indem eine internationale Koalition zwischen Israel und dessen Aggression gegenüber dem Iran gestellt wird. Araghchi hat sehr deutlich gemacht, dass Iran nicht die Ursache des Problems ist.

Doch er übersieht, dass es die zionistische israelische Agenda eines Großisraels – „sieben Länder in fünf Jahren“ – ist, die die Ursache des Problems darstellt. Araghchis Formulierung „nach dem Krieg“ zeigt, dass er nicht versteht, dass es solange diese zionistische Agenda existiert, kein „nach dem Krieg“ gibt – es sei denn, Iran unterwirft sich der Vorherrschaft Israels im muslimischen Nahen Osten.

Da Iran den Erwerb von Atomwaffen abgelehnt hat, obwohl es dies längst hätte tun können, und stattdessen eine moralische Haltung zeigt, die die nationale Sicherheit Irans überlagert, bleibt Iran nur die Wahl, sich entweder der Herrschaft der Zionisten zu unterwerfen oder Israel zu zerstören und alle US-Militärbasen aus den arabischen Ölscheichtümern zu vertreiben. Araghchis Vorschlag zeigt, dass er vernünftig ist, aber dass er nicht verstanden hat, dass die Souveränität Irans mit der zionistischen Agenda eines Großisraels – „vom Nil bis Pakistan“ – unvereinbar ist. Araghchi sollte stattdessen Verhandlungen vorschlagen, in denen das zionistische Israel seine Agenda eines Großisraels aufgibt.

Ein Großteil dieser Agenda wurde bereits umgesetzt. Im Interesse eines Großisraels hat Washington den Irak, Libyen und Syrien zerstört und anstelle funktionierender arabischer Staaten Chaos hinterlassen. Iran ist das aktuelle Ziel, und der ehemalige israelische Premierminister Naftali Bennett erklärte im vergangenen Monat auf der Konferenz amerikanischer jüdischer Organisationen, dass „die Türkei das nächste Iran ist“. Mit anderen Worten: Bennett gab der mächtigen US-israelischen Lobby die Marschrichtung vor, mit der Dämonisierung der Türkei zu beginnen, um sie als nächstes Ziel nach Iran vorzubereiten.

Im Februar ging die israelisch-amerikanische Seite davon aus, dass Iran innerhalb von drei Tagen zusammenbrechen würde. Im März zeigt sich, dass Iran besser auf einen langfristigen Konflikt vorbereitet war als Israel-Amerika. Trump will aussteigen, da steigende Energiepreise seine Präsidentschaft bei den bevorstehenden Zwischenwahlen gefährden. Doch Netanyahu, der Trumps Bedürfnisse völlig ignoriert, hat den Konflikt durch Angriffe auf ein großes iranisches Gasfeld weiter eskaliert. Iran reagierte, indem es die größte Gasanlage im Persischen Golf zerstörte – eine milliardenschwere Anlage, deren Wiederaufbau Jahre dauern wird.

Es sind Israel und sein amerikanischer Verbündeter, Präsident Donald Trump, deren unprovozierte, grundlose Aggression gegen den Iran im Interesse eines Großisraels eine weltweite Knappheit an Energie und Düngemitteln verursacht.

Milliarden Menschen werden für die israelisch-amerikanische, unprovozierte und ungerechtfertigte Aggression gegen den Iran bezahlen. Iran zahlt bereits den Preis, denn die Art und Weise, wie israelisch-amerikanische Kriegsführung erfolgt, besteht darin, Zivilisten zu töten – wie in Gaza, im Libanon, im Irak, in Libyen, in Syrien und in Afghanistan.

Iran zögert wahrscheinlich, seinen Vorteil zu nutzen, um Israel-Amerika eine demütigende Niederlage zuzufügen, weil die israelisch-amerikanische Seite im Versuch, eine Niederlage in einen Sieg zu verwandeln, Atomwaffen gegen Iran einsetzen könnte. Daher könnte Iran versucht sein, auf einen Sieg zu verzichten, weil die iranische Regierung eine moralische Haltung eingenommen hat, Atomwaffen abzulehnen, und damit die nationale Existenz Irans gefährdet hat.

Es sind die zionistischen Israelis, die die einzigen entschlossenen Nationalisten auf der Welt sind. Es ist das zionistische Israel, das eine Agenda verfolgt, für die es aus Sicht der Zionisten wert ist, alles zu riskieren. Überall sonst ist ethnische Identität in den Hintergrund getreten oder kaum noch vorhanden. Europäische Identitäten wie Deutsche oder Franzosen werden zu Europäern und Multikulturalisten umgeformt. In den USA identifizieren sich Demokraten mit Kriminellen, illegalen Einwanderern und sexuellen Abweichlern. Sie betrachten ihre Mitbürger als „Trump-Deplorables“. Es ist akzeptiert, dass Israel ein ethnisch-nationalistischer Staat ist, während Nationalismus überall sonst als rassistisch und nazistisch gilt. In Europa ist es heute beinahe ein Verbrechen, nationalistisches Denken zu vertreten. Frankreich und Deutschland wollen Nationalisten wie Marine Le Pen ins Gefängnis bringen.

In der westlichen nicht-jüdischen Welt wurde nationales Bewusstsein auf dem Altar des Multikulturalismus geopfert. An die Stelle von Nationalstaaten sind Türme von Babel getreten.

Diese „Türme von Babel“ sind extrem schwach, da die Bevölkerungen keine gemeinsamen Werte, Interessen oder Überzeugungen teilen und oft gegeneinander stehen, wie etwa Sunniten und Schiiten.

Es ist ein starkes Identitätsbewusstsein, das dem kleinen Staat Israel eine dominierende Stellung gegenüber den sogenannten „Supermächten“ verleiht. Israel hatte über Jahrzehnte hinweg keine Schwierigkeiten, die amerikanische Außenpolitik im Nahen Osten zu kontrollieren. Die US-Regierung ist derart eingeschüchtert, dass sie Israel nicht einmal für den absichtlichen Angriff auf die USS Liberty zur Verantwortung zog, bei dem 200 Angehörige der US-Marine zu Schaden kamen. Das zeigt, wer die Macht innehat. Es ist Netanyahu, nicht Trump – und Netanyahu weiß das.

Die Werbung auf deinem Smartphone spioniert für die Regierung. Diese einfachen Änderungen können helfen

Die Anzeige, die dir im Internet überall gefolgt ist, stellt sich als das am wenigsten aufdringliche heraus, was sie getan hat.

Christina Maas

Wir alle kennen diesen Moment: Man scrollt durch eine App und sieht eine Anzeige für etwas, das man gerade laut erwähnt oder zuvor gesucht hat. Unheimlich? Ja. Gefährlich? Absolut. Dieselben Werbesysteme, die uns verfolgen, um Turnschuhe zu verkaufen, sind heute Werkzeuge staatlicher Überwachung.

Bundesbehörden kaufen seit einiger Zeit still und leise die Standortdaten, die dein Telefon in das Werbeökosystem einspeist. Die Customs and Border Protection (CBP) hat kürzlich eingeräumt, dass die technischen Systeme hinter zielgerichteter Werbung – die sogenannten Real-Time-Bidding-Netzwerke, die entscheiden, welche Anzeige auf deinem Bildschirm erscheint – genutzt wurden, um die Bewegungen von Amerikanern ohne richterlichen Beschluss zu verfolgen.

Ein CBP-Dokument, das zuvor von 404 Media erhalten wurde, ist leicht zu verstehen. Es bestätigt, dass die Behörde „kommerziell verfügbare Marketing-Standortdaten“ verwendet hat, die genau aus der Infrastruktur stammen, die Anzeigen auf fast jeder Website und App ausliefert, die du nutzt. Die Versprechen der Werbeindustrie von „personalisierten Erlebnissen“ wirken plötzlich wie eine dünne Fassade für ein landesweites Überwachungsnetzwerk.

Werbeüberwachung speist staatliche Überwachung

Die Ad-Tech-Welt hat eine riesige Überwachungsmaschine aufgebaut. In einem Umfeld mit schwachen Datenschutzregeln ist das Tracking von Menschen im Internet zur Standardpraxis geworden. Unternehmen sammeln enorme Mengen an Informationen und verkaufen sie an Werbenetzwerke und Datenhändler. Bundesbehörden greifen anschließend auf dieses gleiche Ökosystem zu, um an Informationen zu gelangen, für die sie normalerweise einen richterlichen Beschluss benötigen würden.

Customs and Border Protection kauft schon lange Standortdaten von Datenbrokern wie Venntell, um damit einzelne Personen zu verfolgen.

Im vergangenen Jahr kaufte die Behörde ein Tool namens Webloc, das Standorte von Millionen von Smartphones sammelt und es Beamten ermöglicht, Geräte über einen bestimmten Zeitraum in bestimmten Gebieten zu suchen. Es kann sogar nach den eindeutigen Werbe-IDs filtern, die Apple und Google jedem Smartphone zuweisen.

Bis jetzt gab es keine öffentliche Bestätigung, dass diese Daten direkt aus den Werbesystemen stammen, mit denen wir täglich interagieren. Das CBP-Dokument macht es ausdrücklich klar:
„Standortdaten aus RTB-Quellen werden aufgezeichnet, wenn eine Anzeige ausgeliefert wird.“

Real-Time-Bidding – die Sekundenbruchteile dauernden Auktionen, die entscheiden, welche Anzeige auf deinem Bildschirm erscheint – ist nicht nur ein Marktplatz für Produkte. Es ist eine Autobahn für persönliche Standortdaten.

Wie Real-Time-Bidding Werbung in Tracking-Maschinen verwandelt

Real-Time-Bidding funktioniert so: Wenn du eine App öffnest oder eine Website besuchst, senden Ad-Tech-Unternehmen eine „Gebotsanfrage“ an tausende potenzielle Werbetreibende. Diese Anfrage enthält deine Werbe-ID, deine IP-Adresse, GPS-Koordinaten, Geräteinformationen, demografische Daten und abgeleitete Interessen. Werbetreibende entscheiden dann, ob sie dafür bezahlen möchten, dir ihre Anzeige zu zeigen.

Selbst wenn ein Werbetreibender die Auktion nicht gewinnt, erhält er dennoch deine Daten. Jede Gebotsanfrage legt deine persönlichen Informationen potenziell tausenden Unternehmen offen – hundertfach pro Tag.

Datenbroker haben diese Schwachstelle ausgenutzt, um Daten im gigantischen Maßstab zu sammeln. Mobilewalla sammelte zum Beispiel Standortdaten von über einer Milliarde Menschen, vieles davon aus RTB-Auktionen. Durchgesickerte Datensätze von Gravy Analytics zeigen Apps von Candy Crush bis hin zu religiösen Tracking-Apps, die Daten in dieses System einspeisen – manchmal sogar ohne Wissen der Entwickler.

Das System, das Werbung ausliefert, ist dasselbe System, das die Regierung inzwischen nutzt, um Telefone im ganzen Land zu verfolgen. Die Bequemlichkeit, von der du dachtest, dass du sie mit Klicks und Werbeeinblendungen bezahlst, hat einen versteckten Preis: deine Bewegungen, deine Routinen und deine Privatsphäre. Und das Schlimmste daran? Niemand kontrolliert wirklich, wer diese Daten erhält oder wie sie verwendet werden.

Die Enthüllungen über staatliche und unternehmerische Ausbeutung von Standortdaten zeigen, wie allgegenwärtig und invasiv mobiles Tracking geworden ist. Ganz machtlos bist du jedoch nicht. Auch wenn keine Maßnahme dich vollständig unsichtbar macht, sobald dein Gerät online ist, kannst du deutlich reduzieren, wie viele Standortdaten preisgegeben werden – besonders gegenüber Real-Time-Bidding-Systemen und Datenbrokern.

1. Deaktiviere oder setze deine mobile Werbe-ID zurück

Jedes moderne iPhone und Android-Smartphone besitzt eine integrierte Werbe-Kennung (ID), die Apps verwenden, um dich über Dienste hinweg zu verfolgen und deine Aktivitäten im Zeitverlauf zu verknüpfen. Standortbroker und Ad-Tech-Firmen nutzen diese, um Daten aus vielen Apps zu einem Profil zusammenzuführen.

Auf dem iPhone (iOS 15+)

Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Tracking

Schalte „Apps erlauben, Tracking anzufordern“ aus. Dadurch wird Apps automatisch der Zugriff auf deine Werbe-ID blockiert.

Auf Android (Android 14+)

Einstellungen → Datenschutz → Werbung

  • Personalisierte Werbung deaktivieren
  • Werbe-ID löschen
  • Werbe-ID regelmäßig zurücksetzen

Tipp: Bei Apple kannst du die ID nicht komplett zurücksetzen, aber das Deaktivieren des Trackings hat denselben Effekt. Bei Android funktioniert das Löschen oder Zurücksetzen, aber einige Tracker können andere Methoden verwenden, um dich wiederzuerkennen.

2. Standortberechtigungen von Apps prüfen und einschränken

Apps mit Zugriff auf deinen Standort können diesen oft an Drittanbieter, Tracking-SDKs und Datenbroker weitergeben – selbst wenn du die App nicht aktiv nutzt.

iPhone

Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Ortungsdienste

  • Zugriff ändern zu:
    Nie, Beim nächsten Mal fragen, Beim Verwenden der App
  • Für viele Apps „Genauer Standort“ deaktivieren
  • Hintergrund-Ortungswarnungen aktivieren

Du kannst außerdem App-Datenschutzbericht nutzen, um zu sehen, welche Apps kürzlich deinen Standort genutzt haben.

Android

Einstellungen → Datenschutz → Berechtigungsmanager → Standort

  • Nur während der Nutzung erlauben
  • Verweigern

Neue Android-Versionen erlauben auch ungefähren Standort statt exaktem GPS.

Allgemeine Empfehlungen

  • Lösche Apps, die du nicht nutzt
  • Überprüfe auch Mikrofon-, Kamera- und Kontakt-Berechtigungen

3. Hintergrundaktivitäten reduzieren

Apps können weiterhin Daten sammeln, auch wenn du sie nicht aktiv verwendest.

iOS

Einstellungen → Allgemein → Hintergrundaktualisierung

Android

App-Info → Batterie / Hintergrundbeschränkung

Hilfreich können auch sein:

  • Datenschutz-Browser
  • Tracking-Blocker
  • Browser wie Firefox Focus

4. Weitere Identifikatoren reduzieren

Zusätzlich zu Werbe-IDs sendet dein Gerät weitere Signale:

  • Privates DNS oder VPN nutzen
  • Aktivitäts- und Standortverlauf bei Google, Apple oder Facebook begrenzen

Das macht dich nicht anonym, verhindert aber langfristige Profile.

Was diese Schritte tatsächlich bewirken

Diese Maßnahmen:

  • reduzieren dauerhafte Identifikatoren wie die Werbe-ID
  • beschränken den Zugriff auf präzise Standortdaten
  • reduzieren unnötige Datenflüsse im Hintergrund

5. Einen datenschutzfreundlichen Browser nutzen

Viele Daten stammen aus Web-Trackern auf Websites.

Zwei bekannte Optionen:

Brave

Blockiert automatisch viele Tracker und Anzeigen.

Nach der Installation:

  • Einstellungen → Shields
  • Tracker & Ads Blockieren aktivieren
  • Cross-Site-Cookies blockieren
  • Fingerprinting-Schutz aktivieren

Firefox

Bietet Enhanced Tracking Protection.

Aktivieren:

Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Streng

Empfohlene Erweiterungen:

  • uBlock Origin
  • Privacy Badger
  • ClearURLs

Privaten Browsing-Modus verwenden

Private Fenster speichern keine Cookies oder Verlauf nach dem Schließen.

Nützlich bei:

  • stark getrackten Websites
  • geteilten Geräten
  • Reduzierung langfristiger Trackingprofile

Diese Maßnahmen können reduzieren, wie viele Daten dein Smartphone preisgibt, lösen jedoch das grundlegende Problem nicht. Die Überwachungsinfrastruktur der Werbeindustrie wurde dafür gebaut, möglichst viele persönliche Daten zu sammeln und zu verbreiten.

Real-Time-Bidding-Systeme senden täglich Informationen über Milliarden Menschen. Sobald diese Daten im Werbeökosystem landen, können sie kopiert, verkauft und von Datenbrokern weiterverarbeitet werden – mit wenig Kontrolle.

Behörden haben erkannt, dass sie einfach Zugang zu diesen Daten kaufen können, statt sie mit einem richterlichen Beschluss zu beschaffen. Dadurch entsteht eine große Lücke im Datenschutzrecht.

Regeln zur Begrenzung staatlicher Überwachung verlieren ihre Wirkung, wenn dieselben Informationen von privaten Unternehmen auf einem weitgehend unregulierten Markt gekauft werden können.

Gleichzeitig bleibt die Öffentlichkeit meist im Dunkeln. Das Werbesystem, das diese Daten produziert, arbeitet still im Hintergrund des alltäglichen Internets. Die meisten Menschen begegnen ihm nur in Form der Anzeigen auf ihren Bildschirmen, während der eigentliche Datenaustausch unsichtbar im Hintergrund stattfindet.

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Patrick Wood: „Bei Trumps Krieg gegen den Iran geht es um den Welthandel – Punkt.“

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Von Leo Hohmann

Die Debatte tobt. Worum geht es bei dem Krieg gegen den Iran? Um Atomwaffen? Um ballistische Raketen? Um die Freiheit eines unterdrückten Volkes? Um Öl? Nichts davon, sagt ein Experte für die globale Technokratiebewegung.

Ich sage schon seit Jahren, dass moderne Kriege unter falschen Vorwänden geführt werden, meist unter dem Deckmantel eines erfundenen moralischen Dogmas, von dem die globalistischen Machteliten wissen, dass sie es den leichtgläubigen Massen verkaufen können. Es gehe darum, uns vor Massenvernichtungswaffen zu schützen, wird uns gesagt, oder darum, Freiheit und Demokratie unter unterdrückten Völkern zu verbreiten.

In manchen Kreisen versuchen sie sogar, ihre Kriege mit religiösen Argumenten zu rechtfertigen, indem sie behaupten, sie seien christliche Krieger, die Gottes Kämpfe gegen die Bösen führen.

Der wahre Grund, warum globale Politiker bereit sind, das Blut der Söhne und Töchter anderer Menschen zu vergießen, während sie ihre eigenen Familien vor Gefahr schützen oder sogar von dem Gemetzel profitieren, hat damit zu tun, die Welt für die sich wandelnden Bedürfnisse von Wirtschaft und Handel in einer umstrukturierten Wirtschaft förderlicher zu machen. Wie man sich die für die vierte industrielle Revolution benötigten Schlüsselressourcen sichert und die Kontrolle über kritische Engpässe im internationalen Handel erlangt, ist es, was den globalen Machthabern schlaflose Nächte bereitet – nicht die Frage, ob persische Frauen in Teheran gezwungen werden, einen Hidschab zu tragen. Denken Sie an Seewege, Schienen und Straßen. Denken Sie an die Kontrolle über Daten und den Informationsfluss und daran, wer oder welche Länder die Oligarchen sind, die die Kontrolle über die neue digitalisierte und zentralisierte Machtstruktur erhalten. Das sind die Beute der modernen Kriegsführung.

Der Iran-Krieg bildet da keine Ausnahme, denn die Lügen kommen so schnell und heftig, dass scheinbar unzählige falsche Gründe vorgebracht werden. Es ist fast so, als hofften die globalistischen Machteliten, die unsere Medien kontrollieren, dass einer ihrer erfundenen Gründe bei einem Teil der Gesellschaft Anklang findet, ein anderer Grund bei einem anderen Teil. Für die Rechten, die vor den Gefahren des Islam gewarnt haben, ist dies ein Krieg zur „Rettung der westlichen Zivilisation“ vor dem Islam. Für die Liberalen geht es darum, den Westen vor den nicht existierenden Atomwaffen des Iran zu schützen und die weibliche Bevölkerung des Iran aus den Fängen eines veralteten patriarchalischen Systems zu befreien. Für die Zionisten geht es darum, Israel vor seinen Todfeinden zu schützen. Während all diese Gründe bei ihrem jeweiligen Zielpublikum gut ankommen und teilweise Wahrheiten enthalten mögen, erfasst keiner von ihnen den Kernzweck der Besessenheit unserer Regierung vom Regimewechsel im Iran.

Ich bin nicht der einzige Analyst, der versucht hat, den Nebel der massenhaften Propagandanarrative zu durchdringen und zum Kern der Sache vorzudringen.

Patrick Wood, ein Experte für die globale Technokratiebewegung, hat ein detailliertes Whitepaper veröffentlicht, in dem er die wahren Gründe erläutert, warum dieser Krieg geführt wird und ungeachtet der Kosten weiter toben wird, bis die Straße von Hormus unter westlicher Kontrolle steht. Woods Artikel wird im Folgenden mit Genehmigung wiedergegeben.

Von Patrick Wood bei Technocracy.News.

Der Wirtschaftskorridor Indien-Naher Osten-Europa – IMEC – gilt als eines der größten und ehrgeizigsten Infrastrukturprojekte der modernen Geschichte. Trump bezeichnete ihn [1] als „eine der bedeutendsten Handelsrouten der gesamten Geschichte“.

IMEC ist nicht nur eine Handelsroute. Es ist ein Kontrollkorridor – ein vollständig integriertes System aus Schienen, Straßen, Schifffahrtswegen, Häfen, Glasfaserkabeln, Energiepipelines und Rechenzentren, das sich von Indien bis nach Europa erstreckt. Wer auch immer die Architektur dieses Systems kontrolliert, kontrolliert den Fluss von Waren, Energie, Daten und Geld über drei Kontinente hinweg. Genau deshalb wollen die Technokraten es, und genau deshalb sollten Sie verstehen, was es ist und wer es baut.

IMEC ist der kommerzielle Gewinn eines Jahrzehnts gezielter geopolitischer Manipulation – einer Manipulation, die direkt über Jared Kushner, die Abraham-Abkommen, den Krieg mit dem Iran und den technokratischen Wiederaufbau des Gazastreifens verläuft. Verbindet man die Punkte, ergibt sich ein unmissverständliches Bild.

Was IMEC tatsächlich ist

Am 9. September 2023 unterzeichneten die Regierungen Indiens, der Vereinigten Staaten, Saudi-Arabiens, der Vereinigten Arabischen Emirate, Frankreichs, Deutschlands, Italiens und der Europäischen Union auf dem G20-Gipfel in Neu-Delhi eine Absichtserklärung. [2] Sie nannten es den Wirtschaftskorridor Indien-Naher Osten-Europa. Der offizielle Zweck: die wirtschaftliche Entwicklung zu stärken, die Konnektivität zu verbessern und eine Alternative sowohl zum Suezkanal als auch zu Chinas „Belt and Road Initiative“ zu bieten.

Der Korridor verläuft in zwei Abschnitten. Der Ostkorridor verbindet indische Häfen – Mundra, Kandla und den Jawaharlal Nehru Port Trust in Navi Mumbai – auf dem Seeweg mit Terminals am Arabischen Golf: Fujairah, Jebel Ali und Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie Dammam und Ras Al Khair in Saudi-Arabien. Von dort aus führt der Nordkorridor auf der Schiene durch Saudi-Arabien über Ghuwaifat und Haradh nach Jordanien und weiter zum israelischen Hafen Haifa. Von Haifa aus transportieren Schiffe die Fracht westwärts über das Mittelmeer nach Griechenland oder Italien und weiter nach Europa. [3]

Das ist die Verkehrssäule. Aber IMEC besteht aus drei Säulen, nicht nur aus einer. Die Energiesäule verlegt Stromkabel und Wasserstoffpipelines entlang derselben Route, um Energie aus dem Golf – und später auch in Indien produzierten grünen Wasserstoff – in die europäischen Märkte zu transportieren. Die digitale Säule umfasst Hochgeschwindigkeits-Glasfaserkabel und grenzüberschreitende Dateninfrastruktur über die gesamte Länge des Korridors, verankert durch Rechenzentren an wichtigen Knotenpunkten. [4] Man kann sich das wie ein Nervensystem vorstellen, das parallel zum Kreislaufsystem verläuft.

Die anfänglichen Kostenschätzungen liegen zwischen 3 und 8 Milliarden US-Dollar pro Abschnitt. Die „Partnership for Global Infrastructure and Investment“ der G7 hat zugesagt, weltweit 600 Milliarden US-Dollar für Projekte dieser Art zu mobilisieren. Der Bau wichtiger Eisenbahnstrecken, Häfen und Autobahnabschnitte begann offiziell im April 2025. [5]

IMEC verspricht, die Transitzeit zwischen Indien und Europa im Vergleich zur Route über den Suezkanal um 40 Prozent zu verkürzen. ⁶ Was dabei nicht erwähnt wird, ist, wer die Schlüssel zu jedem Engpass entlang der Strecke in der Hand hält.

Adani Ports of India ist nun Eigentümer des Hafens von Haifa – IMECs israelischem Tor nach Europa –, nachdem das Unternehmen im Juli 2022 die Privatisierungsausschreibung gewonnen und die Übernahme im Januar 2023 abgeschlossen hat. [7] Adani entwickelt gleichzeitig den Tiefseehafen Vadhavan an der Westküste Indiens, dem östlichen Ankerpunkt des Korridors.

[8] Dasselbe Unternehmen sitzt an beiden Enden der Seeroute. Die französische CMA CGM und die in Dubai ansässige DP World unterzeichneten beide im Jahr 2025 bedeutende 30-jährige Hafenkonzessionsverträge – jeweils für die syrischen Häfen Latakia und Tartus, Knotenpunkte am Mittelmeer, die direkt am an den IMEC angrenzenden Levante-Korridor liegen. [9] Dies sind keine zufälligen privaten Investitionen. Es handelt sich um die Umsetzung einer staatlich konzipierten Infrastrukturstrategie durch den privaten Sektor – also genau das Modell der öffentlich-privaten Partnerschaft, das die Technokratie schon immer gefordert hat.

Die Straße von Hormus: Der Engpass des IMEC

Die östliche Seeroute des IMEC verläuft durch den Persischen Golf. Der Persische Golf mündet über einen einzigen Engpass in das Arabische Meer: die Straße von Hormuz. Dreiunddreißig Kilometer breit. Ein Fünftel der weltweiten Erdölvorräte. Mehr als ein Viertel des gesamten Ölhandels auf See. [10] Jeder Tanker, der die Terminals am Golf verlässt, auf die das IMEC angewiesen ist, muss diese Meerenge passieren – es sei denn, der Iran entscheidet anders.

Am 28. Februar 2026 starteten die Vereinigten Staaten und Israel im Rahmen der Operation „Epic Fury“ koordinierte Luftangriffe auf den Iran. Der Oberste Führer Ali Khamenei wurde getötet. Die Islamische Revolutionsgarde des Iran reagierte darauf mit der Erklärung, die Meerenge sei für amerikanische, israelische und westlich verbündete Schiffe gesperrt. Der Tankerverkehr ging um etwa 70 Prozent zurück. Über 150 Schiffe ankerten außerhalb der Meerenge. Die Ölpreise durchbrachen die 100-Dollar-Marke pro Barrel. Katar erklärte in Ras Laffan höhere Gewalt, wodurch rund 20 Prozent des weltweiten LNG vom Markt genommen wurden. Die europäischen Erdgaspreise stiegen innerhalb einer Woche um 63 Prozent. Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels dauert die Krise noch an. [11]

Nichts davon ist für IMEC nebensächlich. Es ist das zentrale Thema. Eine Schifffahrtsroute im Golf, die von einer feindlichen iranischen Marine dominiert wird, ist eine Schifffahrtsroute im Golf, die keinen Handelskorridor im Wert von einer Billion Dollar sichern kann. Die Beseitigung der Fähigkeit des Iran, Hormuz zu bedrohen – durch die Neutralisierung seiner Seestreitkräfte, die Schwächung seiner militärischen Kapazitäten oder die Erzwingung eines Regimewechsels – ist eine strategische Voraussetzung dafür, dass der östliche Korridor des IMEC wie vorgesehen funktioniert. Iranische Beamte verstehen dies vollkommen. Sie haben das IMEC als Instrument der strategischen Einkreisung beschrieben. Das ist eine zutreffende Beschreibung.

Das ist auch der Grund, warum Analysten, die den IMEC verfolgen, stillschweigend festgestellt haben, dass die omanischen Häfen Duqm, Salalah und Sohar – die außerhalb der Meerenge am Arabischen Meer liegen – als alternative maritime Knotenpunkte zunehmend Investitionen anziehen. [12] Die Architekten des Korridors haben eine Umgehungsroute eingebaut. Sie haben dieses Problem vorausgesehen. Dann haben sie es trotzdem geschaffen.

Die Abraham-Abkommen, die die Beziehungen zwischen Israel und den Golfstaaten auf der Grundlage einer gemeinsamen Bedrohungswahrnehmung gegenüber dem Iran normalisierten, waren keine rein diplomatischen Errungenschaften. Sie waren der erste Schritt in einer Abfolge. Der Krieg mit dem Iran räumt das militärische Hindernis aus dem Weg. IMEC ist die kommerzielle Architektur, die in den dadurch entstehenden Raum vorrückt. Dies sind miteinander verbundene Ereignisse, keine parallelen.

Jared Kushner: Der Architekt, der von seinem eigenen Entwurf profitiert

Ich verfolge schon seit langem die Schnittstelle zwischen Geopolitik und kommerzieller Infrastruktur. Was IMEC so einzigartig macht, ist das Ausmaß, in dem ein und dieselbe Person die diplomatischen Voraussetzungen geschaffen, die kommerziellen Beziehungen vermittelt und nun die Governance-Struktur in dem Schlüsselgebiet überwacht, durch das der Korridor verläuft. Diese Person ist Jared Kushner.

Die Abfolge beginnt im Jahr 2017, als Kushner zu Trumps Sonderberater für den Nahen Osten ernannt wurde. [13] Seine Methode war Geoökonomie: finanzielle Anreize und wirtschaftliche Integration als Ersatz für politische Lösungen. Er bezeichnete vierzig Jahre Friedensprozess als gescheitert und schlug etwas anderes vor. Was er schuf, waren die Abraham-Abkommen – Normalisierungsabkommen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain, dem Sudan und Marokko, die im August und September 2020 unterzeichnet wurden. [14] Kushner handelte alle vier Abkommen innerhalb von vier Monaten aus und nutzte dabei israelische Annexionsdrohungen, die Besorgnis der Golfstaaten über den Iran sowie amerikanische Sicherheitsgarantien, um einen Block gleichgesinnter Staaten zu schmieden, die durch wirtschaftliche Interessen verbunden sind.

Die strategische Logik der Abraham-Abkommen und die strategische Logik des IMEC sind identisch. Beide gehen davon aus, dass wirtschaftliche Integration regionale Stabilität schafft. Beide gehen davon aus, dass eine gemeinsame Bedrohung durch den Iran den notwendigen politischen Zusammenhalt bietet. Beide erfordern, dass Israel als Transit- und Logistikknotenpunkt in der regionalen Wirtschaft etabliert wird. Die Abraham-Abkommen schufen das politische Fundament. IMEC ist die darauf aufbauende Infrastruktur.

Kushner verließ die Regierung im Januar 2021 und gründete Affinity Partners, eine Risikokapitalgesellschaft, deren alleiniger Eigentümer er ist. Er beschaffte 2 Milliarden Dollar vom saudischen Staatsfonds. [15] Er sicherte sich 1,5 Milliarden Dollar vom katarischen Staatsfonds und dem in Abu Dhabi ansässigen Unternehmen Lunate. [16] Es handelt sich um dieselben staatlichen Einrichtungen aus der Golfregion, die als Hauptinvestoren in die IMEC-Infrastruktur fungieren. Kushner entwarf den diplomatischen Rahmen, der IMEC ermöglichte. Anschließend positionierte er sich finanziell in genau jenen Hauptstädten der Golfstaaten, die das Projekt finanzieren. Das ist kein Zufall. Es ist ein Geschäftsmodell.

Kushner entwarf den diplomatischen Rahmen, der IMEC ermöglichte. Anschließend positionierte er sich finanziell in genau jenen Hauptstädten der Golfstaaten, die das Projekt finanzieren. Das ist kein Zufall. Es ist ein Geschäftsmodell.

In Trumps zweiter Amtszeit hat Kushner kein offizielles Amt inne. Er braucht auch keines. Gemeinsam mit dem Sonderbeauftragten Steve Witkoff verfasste er den 20-Punkte-Friedensplan für den Gazastreifen und half bei der Aushandlung des Waffenstillstands zwischen Israel und der Hamas im Oktober 2025. [17] Am 22. Januar 2026 präsentierte Kushner dann auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos bei der Unterzeichnungszeremonie für Trumps „Board of Peace“ den Masterplan für den Wiederaufbau Gazas – und Trump ernannte ihn neben Witkoff zum Friedensbeauftragten. [18]

Der Abraham-Fonds, der während Trumps erster Amtszeit gegründet wurde, um 3 Milliarden Dollar für regionale Infrastrukturprojekte – darunter eine Gaspipeline zwischen dem Roten Meer und dem Mittelmeer – zu sammeln, wurde von Adam Boehler geleitet – Kushners Zimmergenosse aus College-Zeiten. Der Fonds erhielt nie Geld, und unter Biden wurden keine Projekte in Angriff genommen. Er wird nun faktisch durch das „Board of Peace“ unter einem anderen Namen und mit einer weitaus größeren Bilanzsumme neu aufgelegt. Dasselbe Netzwerk. Dieselbe Logik. Eine größere Bühne. [19]

Der Friedensrat und das „neue Gaza“

Trumps Friedensrat wurde am 22. Januar 2026 in Davos ins Leben gerufen. Trump sagte 10 Milliarden US-Dollar an US-Mitteln zu. Die Mitgliedsstaaten kündigten Investitionen in Höhe von 7 Milliarden US-Dollar an. Kushner ist Mitglied des Vorstands. [20] Der Rat wird als Koordinierungsmechanismus für den Wiederaufbau Gazas dargestellt. Was es tatsächlich ist: eine von außen gelenkte Entwicklungsbehörde, die Investitionsbedingungen festlegt, Governance-Standards definiert und die Abfolge des Wiederaufbaus in einem Gebiet steuert, dessen vorherige Regierung militärisch beseitigt wurde.

Kushners Masterplan für Gaza – der bei derselben Zeremonie in Davos vorgestellt wurde – sieht ein in Zonen unterteiltes Gebiet vor, mit großen Flächen für Industrie und Parks und einer Bevölkerungsdichte, die laut Analysten von UN-Habitat deutlich geringer ist als im Gaza vor dem Krieg. „New Gaza“ sieht in Kushners Darstellungen aus wie Dubai oder Doha: glänzende Türme entlang einer neu gestalteten Küste, ein neuer Hafen am südwestlichen Ende nahe Ägypten, ein angrenzender Flughafen, 180 Hochhäuser, 500.000 versprochene Arbeitsplätze im Bauwesen, in der Landwirtschaft, im verarbeitenden Gewerbe und im digitalen Sektor. [21]

Der Wiederaufbau findet nur in Gebieten statt, in denen die Hamas vollständig entmilitarisiert wurde oder in denen israelische Militärkontrolle etabliert wurde. Ein neu gebildeter technokratischer Ausschuss – Kushner bezeichnete ihn ausdrücklich als „technokratische Verwaltung“ – überwacht den Prozess, unterstützt von arabischen Partnern und in Zusammenarbeit mit der Palästinensischen Autonomiebehörde. [21] Die Regierungsführung beruht nicht auf demokratischer Legitimität. Sie beruht auf administrativer Kompetenz, wie sie von externen Akteuren definiert und bestätigt wird.

Betrachten Sie nun eine Karte. Haifa ist der wichtigste israelische Hafenknotenpunkt des IMEC. Gaza liegt an der Mittelmeerküste direkt südlich von Haifa. Ein wiederaufgebautes Gaza mit einem neuen Tiefwasserhafen, einem Flughafen und einer Sonderwirtschaftszone, das in die Normalisierungsarchitektur der Abraham-Abkommen integriert und durch von Israel vermittelte Handelsbeziehungen mit den Golfstaaten verbunden ist, stellt keine von IMEC getrennte Entwicklung dar. Es ist eine Erweiterung des Korridors. Das Gebiet, das durch den Friedensrat geräumt, verwaltet und wieder aufgebaut wird, liegt direkt an der Route, die die Planer von IMEC kontrollieren müssen.

Die Infrastruktur selbst

Lassen Sie uns konkret darauf eingehen, woraus IMEC besteht, denn die Details erzählen die Geschichte.

Schienen und Straßen: Saudi-Arabien wird das bestehende GCC-Eisenbahnnetz als arabisches Rückgrat des Korridors nutzen, um wichtige Rohstoffe aus weitgehend unerschlossenen Reserven im Landesinneren zu den internationalen Märkten zu transportieren. [22] Derzeit entstehen neue Eisenbahnstrecken, die die Häfen am Golf mit Jordanien und weiter nach Haifa verbinden. An wichtigen Terminals am Golf werden Umschlagnetze für den Übergang von Schiff zu Schiene errichtet. Die Straßenverkehrsinfrastruktur durch Jordanien sorgt für Redundanz.

Häfen: Mundra und Kandla in Indien. Fujairah – das einzige Emirat der VAE außerhalb der Straße von Hormuz, das als Umgehungsknotenpunkt positioniert ist. Jebel Ali und Abu Dhabi. Dammam und Ras Al Khair in Saudi-Arabien. Haifa in Israel, das nun von Adani Ports kontrolliert wird. Konkurrierende europäische Terminals in Triest, Piräus, Thessaloniki und Marseille, die jeweils darum wetteifern, der westliche Ankerpunkt des Korridors zu werden. Italien ernannte im April 2025 Botschafter Francesco Talò zu seinem IMEC-Sonderbeauftragten und kündigte für später im Jahr 2025 einen Ministergipfel in Triest an, wobei der Korridor als „Baumwollroute“ bezeichnet wurde. [23]

Glasfaserkabel: Trump erwähnte sie zweimal bei seiner Ankündigung im Weißen Haus im Februar 2025 [1] – „viele, viele Unterseekabel“. Das Blue-Raman-Seekabelsystem – eine Initiative von Google in Zusammenarbeit mit Telecom Italia Sparkle und Omantel, mit 16 Glasfaserpaaren und einer Kapazität von 218 Terabit pro Sekunde – ist entlang dieser Route bereits in Betrieb und verbindet Indien über Israel mit Italien, wobei Ägypten vollständig umgangen wird. [24] Diese Kabel sind nicht nur kommerzielle Investitionen in die Internetkonnektivität. Sie sind das datentechnische Nervensystem eines verwalteten Korridors.

Pipelines: Stromkabel und Wasserstoffpipelines verlaufen parallel zu den Eisenbahnstrecken. Die EU hat sich im Rahmen ihres REPowerEU-Plans verpflichtet, bis 2030 jährlich 10 Millionen Tonnen grünen Wasserstoff zu importieren. [25] Indien hat sich im Rahmen seiner National Green Hydrogen Mission zum Ziel gesetzt, bis zum selben Zeitpunkt 5 Millionen Tonnen pro Jahr zu produzieren. [26] Die Pipeline-Infrastruktur von IMEC ist speziell darauf ausgelegt, diese Energie von Indien und dem Golf in die europäischen Märkte zu transportieren – und damit das Versorgungsvakuum zu füllen, das durch Europas bewusste Abkopplung von russischer Energie nach 2022 entsteht. Dies ist eine Architektur der Energieabhängigkeit, nicht bloß eine Handelsroute.

Rechenzentren: An wichtigen Knotenpunkten entlang des Korridors positioniert. In Kombination mit den Glasfaserkabeln und KI-gesteuerten intelligenten Hafenlogistiksystemen ermöglichen diese Rechenzentren die Echtzeitüberwachung und -steuerung aller Bewegungen entlang des Korridors. Dies ist die digitale Säule, die der Atlantic Council als „grenzüberschreitende digitale Infrastruktur“ bezeichnet. [27] Im Klartext: eine Überwachungs- und Steuerungsarchitektur, die in die Handelsroute selbst eingebettet ist.

Die Fingerabdrücke der Arch-Technokraten sind überall bei IMEC zu finden

Ich definiere Technokratie seit über einem Jahrzehnt konsequent: Es ist ein Regierungssystem, in dem die Gesellschaft von Wissenschaftlern, Ingenieuren und technischen Experten statt von gewählten Vertretern kontrolliert wird und in dem Ressourcenallokation und Verhaltensmodifikation an die Stelle von Preismechanismen und demokratischem Konsens treten. Das Endziel ist eine wissenschaftliche Diktatur. Sie kündigt sich nicht an. Sie baut Infrastruktur auf.

IMEC ist Technokratie in ihrer Infrastrukturphase. Betrachten wir die Architektur: ein Modell öffentlich-privater Partnerschaft, bei dem die staatliche Diplomatie den Rahmen schafft und privates Kapital ihn umsetzt. Ein verwalteter Korridor, in dem Güter, Energie und Daten durch Systeme fließen, die von demjenigen überwacht und gesteuert werden, der die technische Infrastruktur betreibt. Ein Regierungsmodell für Gaza – von seinen eigenen Architekten ausdrücklich als „technokratisch“ bezeichnet –, in dem ein Expertenkomitee, das gegenüber arabischen Investoren aus der Golfregion und amerikanischen Sonderbeauftragten rechenschaftspflichtig ist, die Zivilbevölkerung verwaltet. Und eine digitale Ebene – Glasfaserkabel, Rechenzentren, KI-Logistik –, die jede Transaktion im Korridor für dessen Betreiber lesbar macht.

Dies ist keine Spekulation über zukünftige Absichten. Dies ist das erklärte Konzept, dokumentiert in Absichtserklärungen, Berichten des Atlantic Council und Präsentationen in Davos. Wenn Kushner von „technokratischer Verwaltung“ spricht, verwendet er den Begriff nicht locker. Er beschreibt das Regierungsmodell – eine Verwaltung durch Experten, die gegenüber Investitionsrahmenwerken statt gegenüber der Bevölkerung rechenschaftspflichtig sind. [21]

Die Trilaterale Kommission, die ich seit meiner Zusammenarbeit mit Antony Sutton Ende der 1970er Jahre verfolge, erklärte auf ihrer Plenarsitzung in Neu-Delhi – derselben Stadt, in der sechs Monate später die IMEC-Vereinbarung unterzeichnet wurde – das Jahr 2023 zum ersten Jahr dieser neuen Weltordnung. [28] Dasselbe Jahr. Dieselben Teilnehmer. Derselbe Rahmen einer gesteuerten globalen Integration unter Experten-Führungsstrukturen, die von demokratischer Rechenschaftspflicht abgeschirmt sind.

Gott hat in der Genesis festgelegt, dass der Mensch die Herrschaft über die Erde hat und dass Eigentum den nach seinem Ebenbild geschaffenen Individuen gehört – nicht administrativen Zonen, die von technokratischen Komitees verwaltet werden. Was in Gaza und entlang des IMEC-Korridors aufgebaut wird, ist das Gegenteil davon. Es ist ein System, in dem Bevölkerungsgruppen zu Ressourcen werden, die von Experten verwaltet werden, und in dem Eigentum und Souveränität durch Zugangsprivilegien ersetzt werden, die innerhalb einer kontrollierten Wirtschaftszone gewährt werden.

Das ist kein Frieden. Das ist ein Kontrollsystem, das als Wiederaufbau getarnt ist.

Das Fazit

IMEC ist real, es wird gebaut, und es wird den Welthandel neu gestalten. Die Routen sind dokumentiert. Die Investoren sind benannt. Die Infrastruktur befindet sich im Bau. Die geopolitische Abfolge – Abraham-Abkommen, Iran-Krieg, Hormuz-Krise, Wiederaufbau Gazas – ist keine Reihe von unzusammenhängenden Ereignissen. Es ist eine aufeinander abgestimmte Strategie, in deren Entwurf von Anfang an ein wirtschaftlicher Gewinn eingebaut war.

Jared Kushner entwarf die diplomatischen Voraussetzungen. Er positionierte sich finanziell bei den Herrschern der Golfstaaten, die die Infrastruktur finanzieren. Er überwacht nun die Governance-Architektur für das Schlüsselgebiet, das der Korridor benötigt. Trump sorgt für die militärische und politische Absicherung. Der Friedensrat ist das Verwaltungsinstrument. IMEC ist der Gewinn.

Die Krise in der Straße von Hormuz hat die zentrale Schwachstelle des Korridors offenbart und gleichzeitig die Bereitschaft demonstriert, militärische Gewalt einzusetzen, um sie zu lösen. Ob nun die Fähigkeit des Iran, die Straße zu bedrohen, dauerhaft geschwächt ist oder nicht, die Absicht ist klar: Der Korridor wird gesichert werden, so oder so.

Ich sage seit Jahren, dass die Technokratie keine Revolution braucht. Sie braucht Infrastruktur. Die Systeme aufbauen, die Daten kontrollieren, die Ressourcen verwalten, die Bevölkerung lenken. Zustimmung ist nicht erforderlich. Eigentumsrechte sind nicht erforderlich. Wahlen sind nicht erforderlich. Was erforderlich ist, ist die Kontrolle über die Architektur.

IMEC ist diese Architektur. Und sie wird gerade jetzt aufgebaut, während die Welt den Rauch über der Straße von Hormus und die Kräne beobachtet, die in Gaza Trümmer wegschaffen.

Verbinden Sie die Punkte.

Fußnoten

  1. Wörtliches Zitat von Trump bei der gemeinsamen Pressekonferenz im Weißen Haus mit dem indischen Premierminister Narendra Modi am 13. Februar 2025. Quelle: Al Jazeera, „Key takeaways from Donald Trump’s meeting with India’s Narendra Modi“, 14. Februar 2025; bestätigt durch Business Standard, 14. Februar 2025.
  2. Absichtserklärung unterzeichnet am 9. September 2023 auf dem G20-Gipfel in Neu-Delhi. Unterzeichner: Indien, Vereinigte Staaten, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Frankreich, Deutschland, Italien und die Europäische Union. Quelle: Wikipedia, „Wirtschaftskorridor Indien–Naher Osten–Europa“ (unter Berufung auf das ursprüngliche MOU); Atlantic Council, „Der Wirtschaftskorridor Indien–Naher Osten–Europa: Konnektivität in einer Ära geopolitischer Unsicherheit“, 27. August 2025.
  3. Hafenliste entnommen aus Drishti IAS, „Korridor Indien–Naher Osten–Europa“, unter Berufung auf die geografische Ausdehnung des IMEC-MOU. Indische Häfen: Mundra (Gujarat), Kandla (Gujarat), Jawaharlal Nehru Port Trust (Navi Mumbai). Häfen der VAE: Fujairah, Jebel Ali, Abu Dhabi. Saudische Häfen: Dammam, Ras Al Khair. Eisenbahnverbindung durch Saudi-Arabien über Ghuwaifat und Haradh nach Jordanien, Endstation Haifa, Israel.
  4. Drei-Säulen-Struktur: Verkehr, Energie und Digitalisierung. Quelle: Atlantic Council, „The India-Middle East-Europe Economic Corridor“, August 2025; EGIC (Euro-Gulf Information Centre), „The India-Middle East-Europe Economic Corridor“, 30. November 2025.
  5. Kostenschätzungen von 3 bis 8 Milliarden US-Dollar pro Abschnitt laut einer Analyse des IMEC-MOU durch Drishti IAS. G7-PGII-Zusage von 600 Milliarden US-Dollar: EGIC, November 2025, unter Berufung auf Unterlagen der G7-Partnerschaft für globale Infrastruktur und Investitionen. Baubeginn April 2025: imec.international, „Progress“, April 2025.
  6. Behauptung einer um 40 % schnelleren Transitzeit: Drishti IAS, „Korridor Indien-Naher Osten-Europa“, unter Berufung auf die Analyse des IMEC-MOU. Die Route verkürzt die Transitzeit zwischen Indien und Europa im Vergleich zur Route über den Suezkanal.
  7. Adani Ports gewann im Juli 2022 die Ausschreibung zur Privatisierung von Haifa (Gebot: 4,1 Milliarden Schekel / ca. 1,18 Milliarden US-Dollar). Abgeschlossen im Januar 2023. Adani hält 70 % der Anteile; die israelische Gadot Group hält 30 %. Quellen: Bloomberg, „Adani Ports Jumps After Winning an Israel Port for $1.2 Billion“, 15. Juli 2022; Maritime Executive, „Adani Group schließt Kauf der Haifa Port Company für 1,15 Mrd. US-Dollar ab“, 11. Januar 2023; Pressemitteilung von Adani Ports, Juli 2022. HINWEIS: Im Artikel heißt es „2022 erworben“. Die Ausschreibung wurde im Juli 2022 gewonnen; die rechtliche Übertragung wurde im Januar 2023 abgeschlossen.
  8. Tiefwasserhafen Vadhavan, Dahanu, Maharashtra: beschrieben in TRENDS Research & Advisory, „Neugestaltung des Wirtschaftskorridors Indien-Naher Osten-Europa: Neue Herausforderungen, alte Schwachstellen“, unter Verweis auf die Zusammenarbeit zwischen den VAE und Indien; siehe auch IMEC-Bericht des Atlantic Council, August 2025.
  9. DP World 800 Millionen Dollar und CMA CGM 30-Jahres-Vertrag: KORREKTUR DES ARTIKELTEXTES. Diese Zahlen beziehen sich auf syrische Hafenverträge, nicht auf primäre IMEC-Korridor-Investitionen. DP World unterzeichnete eine 30-jährige Konzession im Wert von 800 Millionen Dollar für den syrischen Hafen Tartus (13. Juli 2025). CMA CGM unterzeichnete einen 30-Jahres-Vertrag für den syrischen Hafen Latakia (Mai 2025, Investition in Höhe von 200 Mio. €). Syrien erscheint auf der IMEC-Korridorkarte als Knotenpunkt mit „ausstehenden politischen Entwicklungen“ (Atlantic Council, August 2025). Diese Investitionen liegen in Korridor-Nähe und sind strategisch miteinander verbunden, gehören jedoch nicht zur primären IMEC-Hafeninfrastruktur. Quellen: Pressemitteilung von DP World, 13. Juli 2025; Offshore Energy, „CMA CGM bringt den Ausbau des syrischen Hafens Latakia auf Hochtouren“, August 2025.
  10. Statistiken zur Straße von Hormus: ein Fünftel der weltweiten Erdölflüssigkeiten; mehr als ein Viertel des seegestützten Ölhandels. Quelle: Congressional Research Service, „Iran Conflict and the Strait of Hormuz: Impacts on Oil, Gas, and Other Commodities“, 11. März 2026 (Congress.gov-Bericht R45281).
  11. Operation Epic Fury, 28. Februar 2026: Koordinierte Angriffe der USA und Israels auf den Iran. Khamenei getötet. IRGC erklärt die Meerenge für gesperrt. Rückgang des Tankerverkehrs um ~70 %; über 150 Schiffe vor Anker. Ölpreis durchbricht 100 $/Barrel; Katar erklärt in Ras Laffan höhere Gewalt, wodurch ~20 % des weltweiten LNG-Angebots wegfallen. Europäische Gaspreise +63 % gegenüber der Vorwoche. Quellen: Britannica, „2026 Iran War“ (aktualisiert am 17. März 2026); Bericht des Congressional Research Service, 11. März 2026; Wikipedia, „2026 Strait of Hormuz Crisis“ (aktualisiert am 18. März 2026).
  12. Häfen in Oman (Duqm, Salalah, Sohar) als Umgehungsknotenpunkte für den Hormuz. Quelle: TRENDS Research & Advisory, „Reshaping the India-Middle East-Europe Economic Corridor: New Challenges, Old Vulnerabilities“, unter Hinweis auf Omans geografische Lage als einziger GCC-Staat mit direktem Zugang zum Indischen Ozean und unter Erwähnung gezielter Investitionen in alle drei Häfen.
  13. Kushner wurde ab Januar 2017 zum Seniorberater des Präsidenten / Sonderberater für den Nahen Osten ernannt. Seine geoökonomische Methodik ist in zahlreichen Quellen dokumentiert; seine privaten Äußerungen gegenüber Kongresspraktikanten aus dem Jahr 2017 wurden in The National Interest unter dem Titel „Jared Kushners stille Nahost-Diplomatie“ am 28. Januar 2026 veröffentlicht.
  14. Abraham-Abkommen: VAE (13. August 2020), Bahrain (11. September 2020), Sudan (23. Oktober 2020), Marokko (10. Dezember 2020). Alle vier wurden von Kushner und Avi Berkowitz vermittelt. Quelle: Wikipedia, „Abraham-Abkommen“ (ausführlich dokumentiert). Siehe auch Carnegie Endowment, „Die Abraham-Abkommen nach Gaza: Ein Wandel des Kontexts“, April 2025.
  15. Affinity Partners: Kushner ist alleiniger Eigentümer (SEC-Meldung, Firmenname A Fin Management LLC). Saudi-Arabiens Public Investment Fund investierte 2 Milliarden US-Dollar, bestätigt durch Ermittler des Kongresses (Schreiben des Finanzausschusses des Senats, 25. September 2024) und Affinitys eigene Offenlegung, dass es dem PIF eine jährliche Gebühr von 1,25 % auf 2 Milliarden US-Dollar an zugesagten Mitteln berechnet. Quellen: Affinity Partners Wikipedia; Finanzausschuss des Senats, 25. September 2024; Reuters via Yahoo Finance, 28. März 2025.
  16. Investition von Katar + Abu Dhabi (Lunate): insgesamt 1,5 Milliarden US-Dollar (NICHT 1,2 Milliarden US-Dollar, wie ursprünglich von The Hill berichtet). KORREKTUR: Kushner selbst gab im Podcast „Invest Like the Best“ am 20. Dezember 2024 ein Kapital von „1,5 Milliarden US-Dollar“ von der Qatar Investment Authority und Lunate an. Reuters bestätigte die Zahl von 1,5 Milliarden Dollar. Quellen: Reuters via Yahoo Finance, „Kushners Affinity verzeichnet nach Kapitalspritze aus dem Golf einen Vermögenssprung auf 4,8 Milliarden Dollar“, 28. März 2025; Newsweek, 22. Dezember 2024; AGBI, 23. Januar 2026.
  17. Waffenstillstand im Oktober 2025: Kushner und Witkoff verfassten gemeinsam einen 20-Punkte-Friedensplan für den Gazastreifen; Kushner half bei der Vermittlung des Waffenstillstands. Quelle: The Hill, „Jared Kushner kehrt als Schlüsselfigur in den Friedensbemühungen im Nahen Osten zurück“, 11. Oktober 2025.
  18. Unterzeichnungszeremonie des Friedensrats, Davos, 22. Januar 2026. Trump ernannte Kushner bei der Gründungssitzung des Board of Peace im Februar 2026 neben Witkoff zum Co-Friedensbeauftragten. Quellen: The Hill, „Trump Appoints Jared Kushner as Peace Envoy“, Februar 2026; CNN, „180 Skyscrapers for Gaza: Trump’s Son-in-Law Kushner Unveils ‘Masterplan’“, 22. Januar 2026; Media Line, 22. Januar 2026.
  19. Abraham-Fonds: Ende 2020 unter der ersten Amtszeit Trumps gegründet, um 3 Milliarden Dollar aufzubringen. Unter der Leitung von Adam Boehler, CEO der DFC. Boehler war Kushners Zimmergenosse an der Wharton School der University of Pennsylvania. Zu den ersten Projekten gehörten die Modernisierung der israelisch-palästinensischen Kontrollpunkte und eine Gaspipeline zwischen dem Roten Meer und dem Mittelmeer. Der Fonds erhielt nie nennenswerte Mittel; es wurden keine Projekte begonnen. Biden-Regierung: Fonds aufgelöst. Quellen: American Oversight, „Unterlagen enthüllen neue Details zu Kushners und Mnuchins Reisen in den Nahen Osten“, 4. Juni 2024 (unter Berufung auf die ursprüngliche NYT-Berichterstattung von Kate Kelly und Kenneth Vogel); Times of Israel, „Trumps 3-Milliarden-Dollar-Abraham-Fonds könnte leer sein, bevor auch nur ein Cent investiert wurde“, 2. März 2021; Wikipedia, „Adam S. Boehler“ (bestätigt die Beziehung als Zimmergenossen an der Wharton School).
  20. Board of Peace: Trump versprach eine US-Zusage in Höhe von 10 Milliarden Dollar; die Mitgliedsstaaten kündigten 7 Milliarden Dollar an. Quelle: Yahoo News / NewsNation, „Trump ernennt Jared Kushner zum Friedensbeauftragten“, Februar 2026.
  21. Masterplan „New Gaza“: vier Zonen; Hafen am südwestlichen Ende nahe Ägypten; angrenzender Flughafen; 180 Hochhäuser; über 500.000 Arbeitsplätze. Kushner bezeichnete das Regierungsgremium ausdrücklich als „technokratische Verwaltung“. Bedenken hinsichtlich der Bevölkerungsdichte wurden von der UN-Habitat-Agentur geäußert (Bericht von 2024: 87 % von Gaza waren städtisches Gebiet). Quellen: CNN, 22. Januar 2026; NPR, „Was Jared Kushners ‚New Gaza‘-Plan beinhaltet und was er auslässt“, 2. Februar 2026; ABC News, 23. Januar 2026; Media Line, 22. Januar 2026.
  22. Das GCC-Eisenbahnnetz als Rückgrat des IMEC; Saudi-Arabien plant, es für den Export kritischer Rohstoffe zu nutzen. Quelle: TRENDS Research & Advisory, „Reshaping the India-Middle East-Europe Economic Corridor: New Challenges, Old Vulnerabilities“, unter Berufung auf saudische Infrastrukturpläne im Rahmen des IMEC.
  23. Wettbewerb unter italienischen Häfen (Triest, Piräus/Thessaloniki, Marseille). Italien bezeichnete den IMEC als „Baumwollroute“ – ein Begriff, der vom italienischen Außenminister Antonio Tajani während des Italien-Indien-Wirtschaftsforums geprägt wurde. Botschafter Francesco Talò wurde im April 2025 zum Sonderbeauftragten Italiens für die Baumwollroute ernannt (angekündigt während Tajanis Besuch in Neu-Delhi). Ministergipfel für Triest in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 angekündigt. Quellen: Decode39, „Italy’s IMEC Vision“, 11. April 2025; EGIC, 30. November 2025; Wikipedia, „India-Middle East-Europe Economic Corridor“.
  24. Blue-Raman-Seekabelsystem: Google-Initiative in Partnerschaft mit Telecom Italia Sparkle (Blue-Segment: Italien–Frankreich–Griechenland–Israel) und Omantel (Raman-Segment: Jordanien–Saudi-Arabien–Dschibuti–Oman–Indien). Jedes System: 16 Glasfaserpaare, Gesamtkapazität 218 Tbit/s. Voraussichtliche Inbetriebnahme 2024. Landverbindung durch Israel verbindet Mittelmeer- und Rotmeer-Segmente (Bezeq). Kosten auf ca. 400 Millionen US-Dollar geschätzt. Quellen: Google Cloud Blog, „Announcing the Blue and Raman Subsea Cable Systems“, 29. Juli 2021; Sparkle-Pressemitteilung, Juli 2021; Analyse von Submarine Networks / TeleGeography.
  25. EU-REPowerEU-Wasserstoffziele: 10 Millionen Tonnen inländische Produktion + 10 Millionen Tonnen Import bis 2030. Quelle: REPowerEU-Plan der Europäischen Kommission (COM/2022/230 final), Mai 2022; European Hydrogen Observatory, „REPowerEU“; offizielle Seite der EU energy.ec.europa.eu, „Hydrogen“.
  26. Indiens Nationale Mission für grünen Wasserstoff: Produktionskapazität von 5 Millionen Tonnen pro Jahr bis 2030; damit verbundene ~125 GW Kapazität aus erneuerbaren Energien. Genehmigt von der indischen Regierung im Januar 2023; Budgetzuweisung 19.744 Crore Rupien (~2,4 Mrd. $). Quellen: Indisches Ministerium für neue und erneuerbare Energien / Offizielle Seite der Nationalen Mission für grünen Wasserstoff; Länderseite der Green Hydrogen Organisation für Indien; RMI, „From Promise to Purchase: Unlocking India’s Green Hydrogen Demand“, August 2025.
  27. Beschreibung der digitalen Säule des IMEC durch den Atlantic Council als „grenzüberschreitende digitale Infrastruktur“. Quelle: Atlantic Council, „The India-Middle East-Europe Economic Corridor: Connectivity in an Era of Geopolitical Uncertainty“, 27. August 2025.
  28. Erklärung der Trilateralen Kommission zum „Ersten Jahr“: Auf der jährlichen Plenarsitzung in Neu-Delhi vom 10. bis 12. März 2023 erklärte ein namentlich nicht genannter Redner (dessen Identität gemäß den Regeln der Kommission geschützt ist): „Drei Jahrzehnte Globalisierung … sind durch eine mehrere Jahrzehnte andauernde Phase der Globalisierung abgelöst worden, die als fragmentiert, nicht auf dem freien Markt, sondern auf der Industriepolitik basierend und strukturell inflationär definiert ist. Dieses Jahr, 2023, ist das erste Jahr dieser neuen Weltordnung.“ Ursprünglich berichtet von Nikkei Asia, 14. März 2023. Patrick Woods Analyse, veröffentlicht am 20. März 2023 bei Technocracy.News und Liberty Sentinel.