Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Rettung der Hamas: Katars Einfluss auf die USA

Rettung der Hamas: Katars Einfluss auf die USA

Rettung der Hamas: Katars Einfluss auf die USA

Nicht nur in Westeuropa, sondern auch in den USA hat der Einfluss des islamistischen Emirats in den vergangenen Jahren immer mehr zugenommen. Das betrifft einerseits die Ökonomie, andererseits politische und kulturelle Bereiche.

Von Eric Angerer

Das Emirat Katar hat nur 3,1 Millionen Einwohner, ist aber mittlerweile ein wichtiger Player im globalen Kapitalismus. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Erdölexporte, sondern um strategische und geduldige Investitionen in westlichen Ländern. Eine herausragende Rolle spielt dabei die Qatar Investment Authority (QIA), der Staatsfonds des Emirats. Ihr Portfolio ist zu großen Teilen auf Europa und die USA konzentriert.

Katars Führung betreibt aber nicht nur ein Projekt der wirtschaftlichen Expansion, sondern auch eine politisch-ideologische. Die katarische Herrscherfamilie Al-Thani ist eng mit dem internationalen Netzwerk der Muslimbruderschaft verbunden. De facto ist die Bruderschaft in Katar die herrschende politische Kraft, und das Emirat ein Staat der Muslimbrüder. Ihre Agenda ist, wie im Koran befohlen, die Islamisierung der gesamten Welt.

Das Konzept der Muslimbruderschaft

Während Al-Qaida oder IS voller religiös-politischem Eifer auf eine frühzeitige militärische Konfrontation setzen (und damit scheiterten), baut die Muslimbruderschaft über viele Jahrzehnte ihre ökonomischen, religiösen, politischen und militärischen Strukturen sowie ihre Verankerung in Institutionen und in der Bevölkerung auf. Sie arbeitet dabei auch bewusst mit der demografischen Entwicklung, einer Art Geburtendschihad.

Erst dann, aus einer Position der Stärke, sucht die Muslimbruderschaft die Konfrontation und ist dann – ganz in der Tradition der islamischen Expansion – um nichts besser als Al-Qaida oder IS. Zuletzt bewiesen hat das die Hamas, ihre palästinensische Zweigstelle. Aufgrund ihrer überlegten und geduldigen Strategie und ihrer Verbreitung ist die Muslimbruderschaft letztlich global gesehen die deutlich größere Gefahr als Al-Qaida oder der IS.

Katars ökonomischer Einfluss in den USA

In den USA kündigte Katar für den Zeitraum 2020 bis 2030 Investitionen in Höhe von 500 Milliarden US-Dollar an. Laut einem Reuters-Bericht (Mai 2025) hält die QIA bereits Beteiligungen an rund 90 Großunternehmen, darunter strategisch wichtige Industriekonzerne wie Boeing und ExxonMobil. Eines der auffälligsten Einzelprojekte ist ein gemeinsames LNG-Vorhaben mit ExxonMobil im texanischen Golden Pass Terminal im Umfang von zehn Milliarden US-Dollar.

QIA hat in QuantumScape, einen Batterieentwickler für Elektroautos, und in Ascend Elements, einen Hersteller von nachhaltigen, speziell entwickelten Batteriematerialien für Elektrofahrzeuge, investiert. Außerdem hat QIA im Januar 2026 mit der weltweit führenden Investmentbank Goldman Sachs eine Vereinbarung unterzeichnet, gemeinsam bis zu 25 Mrd. USD in globale Fonds und Co-Investitionen zu stecken, was weitere Investitionen in Europa beinhalten kann.

Lobbying und US-Unis

Katar soll insgesamt 200 Milliarden Dollar in den USA investiert haben – insbesondere in Medien, in Lobbyarbeit im Kongress und ins Bildungssystem. Ein besonderes Beispiel dafür sind die US-Elite-Universitäten, die zuletzt durch propalästinensischen und antiisraelischen Extremismus aufgefallen sind. Katar ist nämlich mit 6,3 Milliarden US-Dollar seit 2007 der wichtigste ausländische Sponsor von US-Universitäten, etwa 2 Milliarden allein zwischen 2021 und 2024 (29 Milliarden Dollar an ausländischen Zuwendungen für amerikanische Universitäten).

Lobbyarbeit und „Sponsoring“ seitens Katar übertreffen in den USA die dämonisierte Israel-Lobby des „American Israel Public Affairs Committee“ (AIPAC) längst um das Vielfache. Dass das universitäre Establishment und die Partei der US-Demokraten von diesem Geld aus Katar beeinflusst waren und sind, war seit langem offensichtlich. Nun zeigt sich, dass offenbar auch wichtige Republikaner und Mitglieder der Trump-Regierung mehr oder weniger offen auf der Gehaltsliste Katars stehen.

Trumpismus und katarisches Geld

Im Mai 2025 ließ sich Präsident Donald Trump vom Emir von Katar eine Boeing 747-8 im Wert von etwa 400 Millionen Dollar schenken. Die MAGA-Influencerin Laura Loomer bezeichnete das bereits damals als „Fleck auf Trumps weißer Weste“.

Vor Trumps Wahlsieg richteten sich lediglich 10 % der Lobbyarbeit Katars auf konservative Medien. Nach seinem Sieg konzentrierten sich jedoch 50 % der Lobbybemühungen auf Sender wie Fox News, die New York Post und die Daily Mail. Ziel dieser Entscheidung ist es, das Image Katars zu verbessern und es als verlässlichen strategischen Partner Washingtons darzustellen.

In diesem Zusammenhang erwies sich Tucker Carlson als eines der deutlichsten Beispiele für diese Strategie. Im März führte Carlson ein Interview mit dem katarischen Premierminister Mohammed bin Abdulrahman Al Thani, das über die von Katar bezahlte Firma Lumen8 organisiert wurde und für das Carlson laut Loomer über 200.000 $ bekommen hat. Darüber hinaus soll Tucker Carlsons Network (TCN), seine neue Plattform nach seinem Ausscheiden bei Fox, hauptsächlich von einem einflussreichen Scheich aus Katar finanziert sein.

Katars Geld wirkt

Die Investitionen Katars machen sich offenbar bezahlt. Die Financial Times veröffentlichte am 17. Oktober 2025 einen Artikel mit dem vielsagenden Titel: „Trump had to choose between Israel and Qatar. He chose Qatar“.

Schon im September hatte Donald Trump erklärt, er werde dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu nicht erlauben, das „Westjordanland“, also das alte jüdische Kernland Judäa und Samaria, zu annektieren. Der Ton war dabei schon der eines strengen gerechten Lehrers gegenüber einem eigensinnigen Schüler.

Unmittelbar darauf wurde Netanjahu von der US-Regierung dermaßen unter Druck gesetzt, dass Israel bereit war, dem Trumpschen Gaza-Deal zuzustimmen. Das Abkommen trat am 10. Oktober in Kraft.

Katar und USA retten Hamas

Die meisten Analysten sind sich einig, dass die israelische Armee noch etwa zwei Wochen gebraucht hätte, um die Hamas vollständig zu zerschlagen. Der Deal hat also die Dschihadisten gerade noch rechtzeitig gerettet. Nur deshalb haben Katar und die Hamas dem Abkommen zugestimmt. Letztere kann seitdem ihre Herrschaft erneut festigen und denkt nicht daran, ihrer Verpflichtung zur Abgabe der Waffen nachzukommen.

Während der Verhandlungen wurde Katar, die Operationsbasis und der Hauptfinanzier von Muslimbruderschaft und ihrer Zweigstelle Hamas, von den USA, der EU und den Mainstreammedien als eine Art neutraler Vermittler hingestellt.

Gleichzeitig wurde Israel für seinen Versuch, der terroristischen Schlange Hamas in Katar den Kopf abzuschlagen, weltweit (und auch von der US-Regierung) verurteilt. Begründet wurde das damit, dass Israel mit dem Luftschlag die territoriale Integrität Katars verletzt habe – als hätten nicht von Katar finanzierte und aus Katar angeleitete Terroristen seit 2007 ständig mit Raketenangriffen die territoriale Integrität Israels verletzt.

Strategische US-Partnerschaft mit Terrorpate Katar

Die mit dem Gaza-Deal zeitgleiche Sicherheitsgarantie der US-Regierung für Katar war jedenfalls direkt gegen Israel gerichtet: „Verpflichtung: (a) Die Vereinigten Staaten betrachten jeden bewaffneten Angriff auf das Territorium, die Souveränität oder die kritische Infrastruktur des Staates Katar als Bedrohung des Friedens und der Sicherheit der Vereinigten Staaten. (b) Im Falle eines solchen Angriffs ergreifen die Vereinigten Staaten alle rechtmäßigen und angemessenen Maßnahmen – einschließlich diplomatischer, wirtschaftlicher und, falls erforderlich, militärischer –, um die Interessen der Vereinigten Staaten und des Staates Katar zu verteidigen und Frieden und Stabilität wiederherzustellen.“

Und damit noch nicht genug, hat US-Verteidigungsminister Pete Hegseth Anfang Oktober bekanntgegeben, dass Katar auf dem Gelände der Mountain Home Air Force Base im US-Bundesstaat Idaho eine eigene Luftwaffen-Einrichtung errichten darf. Dort sollen künftig katarische F-15QA-Kampfjets und Piloten stationiert werden, die gemeinsam mit US-Truppen trainieren. Hegseth wörtlich: „Dies ist ein weiteres Beispiel unserer engen Partnerschaft – Sie können auf uns zählen.”

Einschätzungen und Reaktionen

Bezüglich der US-Kapitulation vor Katar hob eine mit der Angelegenheit vertraute Person die enge persönliche Beziehung zwischen Trump und seinem Sondergesandten Steve Witkoff sowie dem Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, und Premierminister Mohammed Abdulrahman Al Thani als Grundlage für die Verhandlungen hervor und merkte an, dass das Quartett in seinen Geschäftswurzeln eine gemeinsame Basis gefunden habe.

Der israelische Aktivist und Youtuber Yishai Fleisher bezeichnete Witkoff und Trump-Schwiegersohn Jared Kushner als „von Katar gekaufte amerikanische Juden“. Fleisher präsentierte in einem seiner Videos auch die relevanten Auszüge eines Auftritts von Michele Bachmann, einer prominenten Republikanerin, bei einer Diskussion an einer US-Universität. Bachmann prangert darin sehr pointiert an, in welchem Ausmaß Katar US-Institutionen unterwandert habe und dass es verrückt sei, dass mit Witkoff und Kushner zwei Personen für die Verhandlungen zuständig seien, die Geschäftsbeziehungen mit Katar haben.

Und Trumps Verbündete und konservative Aktivistin Laura Loomer kritisierte die Ankündigung bezüglich der katarischen Militäreinrichtung in Idaho scharf und schrieb in einem Beitrag auf X: „Das ist eine Falle, um Amerika von islamischen Barbaren aus Katar, den größten Finanziers des islamischen Terrors weltweit, angreifen zu lassen. … Ich muss mir überlegen, wie viel Zeit ich noch einer Partei widmen soll, die die Bedrohung durch den Islam im Westen ignoriert.“

Jugendschutz vorgetäuscht: CDU will Ausweispflicht im Internet

Jugendschutz vorgetäuscht: CDU will Ausweispflicht im Internet

Jugendschutz vorgetäuscht: CDU will Ausweispflicht im InternetMeinungs- und Informationsfreiheit scheinen Daniel Günther ein Dorn im Auge zu sein. Erst forderte der schleswig-holsteinische Ministerpräsident bei Markus Lanz, unliebsame Medien zu zensieren. Jetzt geht sein CDU-Landesverband einen massiven Schritt weiter: Mit dem Antrag R06 für den kommenden Bundesparteitag plant die CDU einen Frontalangriff auf unsere digitalen Freiheitsrechte. Was die CDU konkret plant: Unter dem Deckmantel […]

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Unfassbar: Verurteilter Vergewaltiger aus Afghanistan kommt nach Berliner Justizpanne wieder frei!

Unfassbar: Verurteilter Vergewaltiger aus Afghanistan kommt nach Berliner Justizpanne wieder frei!

Unfassbar: Verurteilter Vergewaltiger aus Afghanistan kommt nach Berliner Justizpanne wieder frei!

Irrenhaus Berlin: Aufgrund einer Justizpanne ist ein wegen Vergewaltigung verurteilter Afghane (28) wieder aus der Haft entlassen worden. Hintergrund ist, dass nach dem Urteil des Landgerichts Berlin im Juni 2025 die Protokolle zu den 33 Verhandlungstagen nicht rechtzeitig fertig wurden, weil der zuständige Richter „suchtkrank“ sein soll.

Die nichtfristgerechte Vorlage der Verhandlungsprotokolle verstößt nach einem Beschluss des Berliner Kammergerichts gegen das „Beschleunigungsgebot“, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Darum sei der Haftbefehl gegen den 28-Jährigen aufgehoben und der Afghane am 19. Januar aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Laut Berliner „Tagesspiegel“ wurde das Vergewaltigungsopfer vorsorglich unter Polizeischutz gestellt.

Das Landgericht hatte den 28-Jährigen im Sommer 2025 zu sieben Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Es sprach ihn wegen Vergewaltigung in drei Fällen sowie wegen weiterer Gewaltdelikte gegenüber seiner Ex-Partnerin schuldig. Das Urteil wurde jedoch nicht rechtskräftig, weil die Verteidigung Rechtsmittel dagegen einlegte. Über die Revision konnte jedoch nicht verhandelt werden, weil der zuständige, angeblich suchtkranke Richter die Protokolle nicht rechtzeitig fertigstellte. Dagegen legten die Anwälte des 28-Jährigen erfolgreich Beschwere beim Kammergericht ein. Nach mehr als eineinhalb Jahren im Gefängnis kam der Mann auf freien Fuß.

Nach Gerichtsangaben ist der Richter bereits seit Dezember nicht mehr Vorsitzender der betroffenen Strafkammer. „Er befindet sich derzeit nicht im Dienst“, so eine Sprecherin.

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Sanktionen gegen russische Ölkonzerne: Geht Berlin bald der Sprit aus?

Sanktionen gegen russische Ölkonzerne: Geht Berlin bald der Sprit aus?

Sanktionen gegen russische Ölkonzerne: Geht Berlin bald der Sprit aus?

Wegen Sanktionen gegen die russischen Ölkonzerne Rosneft und Lukoil kann die Ölraffinerie PCK Schwedt den Betrieb bald nicht mehr garantieren. Dies könnte die Versorgung Berlins und mehrerer Tankstellen im Osten der Bundesrepublik beeinträchtigen.

Die Raffinerie PCK Schwedt, eine Rosneft-Tochter, steht vor großen Problemen. Denn die Anlage ist auf die Verarbeitung von russischem Öl spezialisiert und wird auch dank einer Ausnahmegenehmigung noch bis Ende April von dort aus versorgt. Doch danach ist Schluss.

Nun warnt das Management des Unternehmens vor den negativen Auswirkungen auf die Versorgung in Ostdeutschland. Demnach werden rund 90 Prozent der Spritversorgung der Bundeshauptstadt, der Berliner Flughafen und viele Tankstellen in den neuen Bundesländern von dort aus versorgt. Alternative Lieferketten aufzubauen wird teuer.

Zwar heißt es aus dem Bundeswirtschaftsministerium, man führe Gespräche über eine Verlängerung der Ausnahmegenehmigung, doch auch ein Eigentümerwechsel wird ins Spiel gebracht. So hätten unter anderem US-amerikanische Investoren ein Interesse am Kauf der Raffinerie bekundet. Eine Übernahme durch den Staat sei ebenfalls denkbar.

Derzeit stehen die deutschen Rosneft-Töchter unter einer staatlichen Treuhandverwaltung, wurden jedoch aus diplomatischen Gründen nicht enteignet. Doch da Washington und Moskau ohnehin an einem Energieabkommen arbeiten wollen, könnte sich hier eine Lösung abzeichnen. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg und ohne baldige Maßnahmen könnte die Versorgung der ostdeutschen Bundesländer bald schon leiden.

10 Dinge, die ich aus den Epstein-Akten gelernt habe

10 Dinge, die ich aus den Epstein-Akten gelernt habe

Von James Corbett

Mittlerweile wissen wir alle, dass Bill Gates sich bei „russischen Mädchen“ mit einer Geschlechtskrankheit angesteckt hat und heimlich versucht hat, seiner Frau Antibiotika zu verabreichen. Und wir haben alle gehört, dass Elon Musk unbedingt an „der wildesten Party“ auf Epsteins Pädophileninsel teilnehmen wollte.

Aber was verbirgt sich hinter den aufmerksamkeitsstarken (oder eher aufmerksamkeitsablenkenden?) Schlagzeilen wirklich in den Epstein-Dokumenten?

Finden wir es heraus.

1) Epstein war ein Agent und arbeitete für…

Macht euch bereit, Leute. Eine Geheimdienstquelle hat bestätigt, was wir alle schon wussten: Epstein war ein Spion. Aber ihr werdet nie erraten, für wen er gearbeitet hat…Russland! Überraschung! Es scheint, als wäre Epstein die ganze Zeit ein KGB-Spitzel gewesen!

Und wie die Spitzenjournalisten von The Daily Mail berichten, betrieb Epstein nicht nur eine „KGB-Honigfalle“, sondern war laut einem FBI-Informanten auch noch Vermögensverwalter für Putin und Mugabe.

Da habt ihr es also, Leute. Fall abgeschlossen!…

Oder vielleicht, nur vielleicht – hört mir zu – war er ein Mossad-Agent.

Ich meine, wenn Epstein tatsächlich für den israelischen Geheimdienst gearbeitet hat, würde das ein oder zwei Dinge erklären, wie zum Beispiel:

  • warum ein hochrangiger israelischer Militärgeheimdienstler und persönlicher Berater von Ehud Barak wochenlang in Epsteins Wohnung in Manhattan verbrachte;
  • warum Epstein Israel dabei half, einen Überwachungsstaat an die Elfenbeinküste zu verkaufen, israelische Logistikinfrastruktur und Cybersicherheit an die Vereinigten Arabischen Emirate zu verkaufen und die Rothschilds von israelischen Cyberwaffen zu überzeugen;
  • Warum Epstein Alan Dershowitz dabei half, John Mearsheimer und Stephen Walt wegen ihrer Arbeit zur Aufdeckung der Israel-Lobby zu diffamieren.
  • Und Dutzende weiterer Geschichten, über die Drop Site in seinem umfangreichen Israel-Epstein-Archiv und The Cradle in seiner laufenden Berichterstattung über Epsteins Verbindungen zu Israel berichtet haben.

… Oder ich schätze, Epstein könnte ein russischer Spion gewesen sein, aus… Gründen. Wer kann das schon sagen?

Eine Person, die etwas dazu zu sagen hatte, war eine vertrauliche menschliche Quelle (Confidential Human Source, CHS). Im Gespräch mit seinem Kontaktmann im Oktober 2020 – also über ein Jahr nach Epsteins Tod – machte die Quelle einige interessante Anschuldigungen über Epsteins wahre Loyalitäten.

Epstein stand dem ehemaligen israelischen Premierminister Ehud Barak (Barak) nahe und wurde unter ihm zum Spion ausgebildet. Barak hielt Netanjahu für einen Kriminellen. Saudi-Arabien, Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sind gegen Katar, die Türkei, den Iran und Syrien verbündet. Einer der [REDIGIERT] von CHS (der vermutlich [REDIGIERT] arbeitete) stellte CHS viele Fragen zu Epstein. CHS gelangte zu der Überzeugung, dass Epstein ein kooptierter Mossad-Agent war (siehe vorherige Berichterstattung).

Machen Sie daraus, was Sie wollen!

Oh, und dieselbe Quelle behauptet, dass „Chabad alles in seiner Macht Stehende tut, um die Trump-Präsidentschaft zu kooptieren“, wobei sie sich auf die chassidische jüdische Organisation bezieht, die laut dieser Quelle „staatlich sanktioniertes Judentum“ ist und „von Putin dazu benutzt wird, alle russisch-jüdischen Oligarchen im Auge zu behalten“. Die Quelle behauptet auch, dass Jared Kushner „eine Menge russischer Investitionsgelder bewegt hat“ und „dies die ‚wahre‘ Geschichte der russischen Kollusion war/ist“, aber das wussten wir ja alles schon.

2) Jeffrey Epstein war ein Fed-Truther, der die Rothschilds „vertrat“.

Wenn Sie sich für die Epstein-Geschichte interessieren, sollten Sie sich vielleicht das zweistündige Interview zwischen dem Pädophilenkönig und Steve Bannon, einem MAGA-Anhänger und ehemaligen Trump-Strategen, ansehen.

Wir wissen schon seit einiger Zeit, dass Bannon 15 Stunden Filmmaterial von Interviews zurückhält, die er kurz vor Epsteins Verhaftung im Jahr 2019 mit ihm geführt hat. Bannon behauptet, die Interviews seien für eine ausführliche Enthüllungsgeschichte gedacht gewesen, in der er „Namen nennen“ und den Menschen helfen wollte, „zu verstehen, wie die Eliten der Welt, aber auch die Geheimdienste untrennbar mit der Epstein-Geschichte verbunden sind“. Mark Epstein, Jeffreys Bruder, sagt, dass Bannon „versuchte, Jeff dabei zu helfen, seinen Ruf wiederherzustellen“.

In jedem Fall wurde das Filmmaterial mehrere Jahre lang unter Verschluss gehalten, möglicherweise aufgrund einer obskuren Gesetzeslücke, die es Bannon (einem Nicht-Juristen) ermöglichte, sich Epsteins Anwaltsteam anzuschließen und so seine Arbeit unter dem Anwaltsgeheimnis zu schützen.

Die neueste Datei enthält zwei dieser 15 Stunden Interviews, und darin finden sich einige interessante Informationen. Wussten Sie zum Beispiel, dass Jeffrey Epstein ein Verfechter der Bank-Wahrheit war?

Wer weiß, welche Strategie zur „Wiederherstellung seines Rufs“ er hier verfolgte, aber ein Teil des Interviews klingt, als könnte er von G. Edward Griffin, dem Autor von „The Creature from Jekyll Island“, erzählt worden sein.

Epstein sagte:

Es gibt einen grundlegenden Aspekt des Geldes, der als „fraktioniertes Bankwesen“ bezeichnet wird. Das fraktionierte Bankwesen ist etwas, das Finanzfachleute verstehen. Aber die Menschen auf der Straße – und wenn ich „Menschen auf der Straße“ sage, dann meine ich damit die Zeit, als ich an der Wall Street angefangen habe – würden das für unmöglich halten. Unmöglich.

Warum? Bannon Bank. Ich gebe Ihnen 1 Dollar. Nur einen einzigen Dollar. In unserem Bankensystem würde ich sagen: „Okay, Steve, ich habe dir einen Dollar gegeben. Wie viel könntest du deinen Freunden davon leihen?“ Und deine natürliche Reaktion wäre: „Wahrscheinlich weniger als einen Dollar, weil ich etwas in meiner Tasche behalten möchte.“

Unser System funktioniert so, dass du als Bank, wenn du meinen Dollar hast, zusätzlich acht oder neun Dollar verleihen kannst. Nein, das ist unmöglich. Ich habe nur einen Dollar, Jeffrey. Wir haben etwas, das man fraktionierte Reserven nennt, was bedeutet, dass man, wenn man einen Dollar hat, neun Dollar verleihen kann. So funktioniert unser System. Und so verstehen nicht nur die Staats- und Regierungschefs der Welt das Bankwesen nicht, sondern auch der Mann auf der Straße, mein Vater, der in der Parkverwaltung arbeitete, könnte sich nicht vorstellen, dass Menschen mehr Geld verleihen können, als sie tatsächlich in der Tasche haben.

Darüber hinaus sagt Jeffrey Epstein, dass es zu einem „Ansturm auf die Banken“ kommen würde, wenn die Öffentlichkeit verstehen würde, wie das Bankensystem funktioniert. (h/t HRS) Hmmm. Wo haben wir diesen Satz schon einmal gehört?

Oh, und Epstein macht auch Clinton für die Finanzkrise von 2008 verantwortlich und gibt zu, dass das Finanzsystem übermäßig komplizierte Fachbegriffe verwendet, um seine Handlungen komplizierter erscheinen zu lassen, als sie tatsächlich sind.

Eine der interessantesten Informationen stammt jedoch aus einer E-Mail, die Epstein 2016 an Peter Thiel von Palantir schrieb. Darin behauptet Epstein: „Wie Sie wahrscheinlich wissen, vertrete ich die Rothschilds.”

Bezieht er sich dabei auf seine seltsame Beziehung zu Ariane de Rothschild? Oder bezieht er sich auf eine weitreichendere Beziehung zur Bankendynastie?

Hoffentlich können diejenigen unter Ihnen, die sich intensiv mit den E-Mails beschäftigen, weitere Informationen dazu ausgraben!

3) Jemand hat Epsteins Apple-ID-Passwort geändert, nachdem er gestorben war.

Rätsel mir das, Batman: Wie kann ein Toter sein Apple-ID-Passwort ändern?

Antwort: Wer weiß?! Aber laut Jeffrey Epsteins Gmail-Posteingang ist genau das passiert!

Für diejenigen, die es nicht wissen: Im vergangenen November haben zwei findige Softwareentwickler eine innovative Methode entwickelt, um die umfangreichen, unübersichtlichen Epstein-Dokumente des US-Justizministeriums zu sortieren. Sie organisierten alle vom Justizministerium bereitgestellten E-Mails in einer gefälschten Gmail-Ansicht, mit der man die E-Mails von Jeffrey Epstein durchsuchen kann, als wäre man ein Hacker, der sich in sein Konto eingeloggt hat. Das Ganze heißt „Jmail“ und ist hier zugänglich:

https://www.jmail.world

Wenn Sie dort hingehen, sehen Sie, dass die neueste E-Mail eine einfache sechs Wörter lange Nachricht von einem gewissen „Cody Rutland“ ist, der sich offenbar die Mühe gemacht hat, Epstein an die nun öffentlich bekannt gewordene E-Mail-Adresse des in Ungnade gefallenen Erpressers zu schreiben, um ihm mitzuteilen: „Du bist tot – lol, gut, dass wir dich los sind.“ Diese E-Mail wurde am 13. August 2019 verschickt, drei Tage nachdem die Figur Epstein endgültig von der Bühne verschwunden war.

Wie ein findiger Forscher jedoch herausfand, entdeckt man, wenn man auf das Zahnrad-Symbol für die Einstellungen in der oberen Ecke der Seite klickt und „Yahoo-E-Mails nach dem 15. August 2019 anzeigen“ auswählt, eine interessante E-Mail von Apple, die am 14. Januar 2021, über ein Jahr nach seinem Tod, verschickt wurde:

Diese E-Mail deutet darauf hin, dass jemand an diesem Tag das Passwort für Epsteins Apple-ID zurückgesetzt hat.

Das ist, gelinde gesagt, interessant.

Nun, vielleicht handelt es sich dabei nur um einen FBI-Agenten oder jemanden, der an dem Fall arbeitet. Ich weiß nicht, wie solche Ermittlungen ablaufen und ob sie sich die Freiheit nehmen würden, das Passwort eines Verstorbenen zurückzusetzen, aber es ist dennoch faszinierend.

Laut einem anderen Forscher hat jemand Anfang dieser Woche das iTunes-E-Mail-Passwort von Jeffrey Epstein geändert, da diese Adresse offenbar in den kürzlich veröffentlichten Dateien enthalten war. Es gibt noch keine Informationen darüber, wer das getan hat oder was dabei gefunden wurde. Bleiben Sie dran! (Oder iTuned, je nach Fall.)

4) Ein falscher Epstein wurde mit Kisten und Laken geschaffen, um die Medien zu täuschen

Wenn Sie die Geschichte von Epsteins Nicht-Selbstmord verfolgt haben, wissen Sie, wie genau Online-Detektive die Bilder seines Leichnams untersucht haben, der in der Nacht, in der er für tot erklärt wurde, transportiert wurde.

Nun, diese nächste kleine Information wird sicherlich keine Gerüchte unterdrücken. Laut Seite 106 dieses Dokuments in der neuesten Veröffentlichung der Epstein-Akte…

…die Behörden „verwendeten Kisten und Laken, um etwas zu schaffen, das wie ein menschlicher Körper aussah, der in das weiße Fahrzeug des OCME [Office of the Chief Medical Examiner] gelegt wurde, während die Presse folgte, sodass das schwarze Fahrzeug mit EPSTEINs Leiche unbemerkt davonfahren konnte.“

Mit anderen Worten: Das dramatische Video von der Entfernung von „Epsteins Leiche“ aus dem Krankenhaus, das in der Daily Mail, der New York Times und anderen ehrwürdigen Dinosaurier-Medieninstitutionen verbreitet wurde, war in Wirklichkeit nur ein Video von gebrauchten Kisten und Laken, die aus dem Krankenhaus entfernt wurden.

Hmmm. Das erinnert mich an die Zeit, als Gefängnisbeamte zugaben, genau dieselbe List angewendet zu haben, um Timothy McVeighs Leiche (oder das, was vermutlich McVeighs Leiche war) zu einem örtlichen Bestattungsinstitut zur Einäscherung zu transportieren, bevor jemand wusste, was vor sich ging.

Aber vielleicht noch wichtiger als all diese Tricksereien rund um den Leichentausch sind die kürzlich veröffentlichten „makabren Bilder“, die „Jeffrey Epsteins Leiche zeigen, während Rettungssanitäter nach seinem Selbstmord im Gefängnis eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen“. Oder die jüngste Bestätigung, dass die Ermittler über die „übermäßige“ Bettwäsche in Epsteins Zelle zum Zeitpunkt seines Todes und die mysteriöse Abwesenheit seines Zellengenossen gerätselt hatten.

Machen Sie sich selbst ein Bild von diesen „makabren Fotos“ und rätselhaften Fakten … aber sie beweisen sicherlich nicht, dass Epstein sich selbst umgebracht hat!

5) Epstein war Mitglied der Trilateralen Kommission

Wie ich kürzlich in meinem Interview über die Epstein-Akten im Podcast „The Ripple Effect“ erwähnt habe, hätte ich wahrscheinlich wissen müssen, dass Epstein ein Mitglied der Trilateralen Kommission war … aber das wusste ich nicht. Zumindest nicht, bis ich Bannons Interview mit ihm gesehen habe.

Für diejenigen, die die Trilaterale Kommission nicht kennen: In dem Interview mit Bannon gibt Epstein einen kurzen Überblick über die Organisation, wie sie entstanden ist und wie Epsteins guter Freund David Rockefeller ihn persönlich im reifen Alter von 30 Jahren eingeladen hat, dem Gremium beizutreten:

Er [David Rockefeller] gründete etwas, das sich Trilaterale Kommission nannte. Die Trilaterale Kommission ist eine unheimliche Angelegenheit. Die Leute sagten, es handele sich um etwas, das mit den Illuminaten zu tun habe, dass es etwas Geheimnisvolles daran gebe. Menschen, die die Welt regierten. Es waren Politiker.

Aber David sagte, dass in den meisten Ländern die Politiker für vier oder acht Jahre gewählt werden, anders als die Königsfamilien in England oder im Nahen Osten. Jemand ist vier Jahre lang im Amt und dann ist er nicht mehr da. Die wichtigsten Personen für Stabilität und Beständigkeit wären Geschäftsleute. Also gründete er diese Trilaterale Kommission aus Geschäftsleuten und Politikern aus drei großen Kontinenten. Das waren also die Nordamerikaner, die Europäer und die Asiaten.

Er fragte mich: „Möchten Sie Mitglied der Trilateralen Kommission werden?“ Ich war 30 Jahre alt, 32 Jahre alt. Ich sagte: „Großartig.“ Und er sagte: „Nun, Sie müssen diesen Antrag ausfüllen, damit sie Ihre Biografie haben.“

Ich schaute mir die Liste der Personen an, darunter Bill Clinton, ehemaliger Präsident der Vereinigten Staaten, Paul Volcker, alle großen Führungskräfte Amerikas, Asiens und Japans, mit einer sehr langen Beschreibung ihrer Geschichte. Sie baten mich, anzugeben, was ich gerne geschrieben hätte. Ich schrieb: „Jeffrey Epstein, Komma, einfach ein guter Junge“, was ich lustig fand. Niemand sonst fand das lustig.

Interessanterweise gibt es genau an der Stelle des Interviews (14:03 Min.), an der Bannon ihn zur Trilateralen Kommission befragt, einen Schnitt in der Aufnahme. Der Zeitzähler in der Ecke des Bildschirms läuft weiter, aber offensichtlich wurde etwas herausgeschnitten.

Was nicht aus dem Video herausgeschnitten wurde, ist eine Geschichte von Epstein über das „erste“ Treffen der Trilateralen Kommission in Tokio in den „frühen 90er Jahren“. Laut dem Pädophilen „war es lustig, weil sie über Inflation sprachen und sich Sorgen machten, was passieren würde. Wie kontrolliert man Inflation? Als Mathematiker verstand ich das Konzept nicht. Ich verstehe das Konzept auch heute noch nicht. Wie ist das möglich?“

Leider wird jede Gelegenheit, mehr zu diesem Thema direkt von Epstein zu erfahren, zunichte gemacht, als Bannon sich mit einer Reihe irrelevanter Folgefragen einmischt.

Natürlich ist der gesamte Austausch Unsinn, da das erste Treffen der Trilateralen Kommission tatsächlich im Oktober 1973 stattfand. Vielleicht bezog sich Epstein auf das erste Treffen, an dem er teilnahm? Aber wenn er mit 30 (oder 32) Jahren in die Organisation eingeladen wurde, würde das seinen Eintritt in den Club auf Mitte der 1980er Jahre datieren. Nichts davon passt zusammen, und die Zeitachse ergibt keinen Sinn.

Wenn Sie sich eingehend mit der Verbindung zwischen Epstein und der Trilateralen Kommission befassen möchten und wissen möchten, wie dieses Thema mit dem größeren Zusammenhang zwischen Epstein, Erpressung und Geheimdiensten zusammenhängt, sollten Sie den ausführlichen Artikel „From Rockefeller to Starmer: Mapping the Trilateral Network in the Epstein Files” von Paul Knaggs lesen.

6) Pizzagate war real

Die Verschwörungs-Community weiß seit nunmehr 10 Jahren über „Pizzagate“ Bescheid.

Kurz gesagt: Eine Reihe von E-Mails aus dem gehackten Posteingang von John Podesta, dem Wahlkampfleiter von Hillary Clinton, die bizarre, verschlüsselte Nachrichten über „Pizza“ zwischen hochrangigen Politikern enthielten, führten die Forscher in einen Strudel der Verderbtheit. Bald darauf begannen diese Forscher, eine Fülle von Informationen aufzudecken, die darauf hindeuteten, dass ein politisch gut vernetzter Pädophilenring in und um die Machtzentren in Washington, D.C. operierte.

Dieselbe Verschwörungs-Community wird sich auch daran erinnern, wie all die echten, überprüfbaren Informationen, die diese frühen Pizzagate-Forscher zutage förderten, dann absichtlich mit allerlei Desinformationen und leicht zu widerlegendem Unsinn verwässert wurden – in einer False-Flag-Operation, die den Begriff „Pizzagate“ zu einem Synonym für „verrückte Verschwörungstheorie“ machte. Es dauerte nicht lange, bis das Thema Pizzagate von Reddit (und allen anderen „seriösen“ Ecken des Internets) verboten und als gefährliche russische Desinformation bezeichnet wurde.

… Aber wie Saagar Enjeti in einem aktuellen Video über die Epstein-Akten auf Breaking Points bemerkt: „Man kann nicht leugnen, dass viele dieser E-Mails sehr seltsam sind und im Zusammenhang mit einem tatsächlichen Gespräch über Pizza keinen Sinn ergeben. […] Ich verstehe einfach nicht, wie man das nicht zumindest in irgendeiner Weise in Verbindung bringen kann.”

Auf welche der 900 Erwähnungen von Pizza in den Epstein-Dateien bezieht sich Enjeti also?

Ist es der E-Mail-Austausch vom April 2016 mit dem Betreff „The Pizza Monster“, in dem jemand Epstein eine Bilddatei schickt, woraufhin Jeffrey bemerkt: „Sie sieht schwanger aus“, und der Korrespondent antwortet: „Du meinst, sie strahlt ein sanftes Leuchten aus, mit einem Ausdruck von Glückseligkeit und Aufregung. Ja, das ist die Pizza …“?

Oder ist es der iMessage-Gruppenchat über die Herstellung einer Silikonreplik von jemandes Hintern, die als „Backform“ verwendet werden soll und irgendwie zu einer Anspielung auf Pizza wird?

Oder ist es der E-Mail-Austausch, in dem ein redigierter Epstein-Korrespondent andeutet, dass „Pizza und Traubensaft holen gehen“ etwas ist, „das niemand sonst verstehen kann“?

Noch einmal: Wer kann das schon sagen?

Ich weiß nur, dass sogar Reddit nun wieder bereit ist, Spekulationen über Pizzagate zuzulassen.

Aber Moment mal. Entstand Pizzagate nicht ursprünglich auf 4chan, dem berüchtigten chaotischen und trolligen Internetforum, auf dem Kinderpornografie einst als „Cheese Pizza” bezeichnet wurde? Wäre es nicht verrückt, wenn es eine Verbindung zwischen Epstein und 4chan gäbe?

7) Epstein und 4chan

Falls Sie sich mit Internet-Kultur nicht auskennen: 4chan ist ein Imageboard – eine Art Internetforum, das sich auf das Posten von Bildern und Begleittexten konzentriert. Es wurde 2003 von Christopher Poole gegründet, einem damals noch jugendlichen Teenager, der unter dem Online-Pseudonym „moot“ auftrat und offenbar vom anarchischen japanischen Imageboard 2chan inspiriert war.

4chan erlangte schnell den Ruf als Zufluchtsort für Trolle, Shitposter und Liebhaber dessen, was die Poster als „Cheese Pizza” (d. h. Kinderpornografie) bezeichneten.

Die Website enthält zahlreiche Unterforen zu verschiedenen Themen, darunter zu einem bestimmten Zeitpunkt auch ein /new/ Imageboard für Diskussionen über Nachrichten und aktuelle Ereignisse. Das /new/ Imageboard wurde jedoch im Januar 2011 von Poole entfernt, weil, wie er sagte:

Was /new/ betrifft, weiß jeder, der es genutzt hat, genau, warum es entfernt wurde. Als ich das Forum letztes Jahr wieder hinzugefügt habe, habe ich darauf hingewiesen, dass ich es entfernen würde, wenn es zu /stormfront/ verkommen würde. Das ist vor langer Zeit geschehen. Jetzt ist es weg, wie versprochen.

Dann, auf mysteriöse Weise, schien Poole im November 2011 einen Kurswechsel vorzunehmen. Er schuf das Imageboard /pol/ („politisch inkorrekt“) als Ort für uneingeschränkte politische Diskussionen, und das Board knüpfte schnell dort an, wo /new/ aufgehört hatte.

Was geschah also zwischen Januar 2011 und November 2011, dass Poole seine Meinung über den Nutzen eines solchen Imageboards änderte? Epstein ist passiert, das ist passiert.

Insbesondere die neuesten veröffentlichten Epstein-Dateien zeigen, dass Christopher Poole tatsächlich den berüchtigten Pädophilen genau zu der Zeit getroffen (und sogar beeindruckt) hat, als er seinen Kurs im chaotischsten Forum des Internets geändert hat.

Die Zeitachse sieht wie folgt aus: Am 20. Oktober 2011 schickte Boris Nikolic, ein Berater der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung, Epstein eine E-Mail mit folgendem Inhalt: „Es gibt einen coolen Typen (KID), den du kennenlernen solltest.“ Damit ist Poole gemeint, zu dessen Wikipedia-Seite Boris einen Link angibt.

Am 24. Oktober 2011 bestätigt Epstein in einer E-Mail an Nikolic das Treffen mit Poole. Tatsächlich haben sich die beiden nicht nur getroffen, sondern sie haben sich auch gut verstanden. „Ich mochte mmot slot. Ich habe ihn nach Hause gefahren, er ist sehr intelligent.“ (Oder, übersetzt aus dem ungebildeten Pädophilen-Jargon: „Ich mochte Moot (Poole) sehr. Ich habe ihn nach Hause gefahren. Er ist sehr intelligent.“)

Dies deutet darauf hin, dass sich Poole und Epstein irgendwann zwischen dem 20. und 24. Oktober 2011 getroffen haben.

Unterdessen wurde /pol/ am 23. Oktober 2011 gestartet.

Zufall? Urteilen Sie selbst. Es gibt weitere Hinweise auf Epsteins anhaltendes Interesse an Poole, den er bei mehreren weiteren Gelegenheiten zu treffen versuchte (und möglicherweise auch traf), sowie auf Epsteins anhaltendes Interesse an 4chan, auf das er in seiner privaten Korrespondenz verwies.

Aber das ist (natürlich) noch nicht das Ende von Epsteins Verbindungen zur modernen Internetkultur.

8) Epstein hat Bitcoin kooptiert (und Call of Duty zu einer Hölle der Mikrotransaktionen gemacht).

Wenn Sie ein Videospiel-Enthusiast sind, haben Sie zweifellos die Schlagzeilen in den Mainstream-Medien gesehen, in denen berichtet wurde, dass Jeffrey Epstein Advisors dazu beigetragen hat, Mikrotransaktionen in Call of Duty zu fördern.

Falls Sie diese Geschichte irgendwie verpasst haben sollten: Sie dreht sich um einen E-Mail-Austausch aus dem Mai 2013 zwischen Epstein, dem Hacker/Erfinder/Futuristen Pablos Holman und Bobby Kotick, dem damaligen CEO von Activision Blizzard, einem Videospielunternehmen, das für die Bestseller-Reihe Call of Duty bekannt ist. In diesem Austausch zeigt sich Epstein begeistert von Koticks Idee, „reale“ Belohnungen als „virtuelle“ Preise zu verwenden. Holman antwortet darauf, dass er „voll und ganz dafür ist, Kinder in die Wirtschaft einzuführen”.

Der Austausch ist nicht nur wegen der gruseligen Formulierung „Kinder indoktrinieren” bemerkenswert, sondern auch wegen seiner Vorwegnahme der „Mikrotransaktionen” (Bezahlen von echtem Geld für Upgrades im Spiel), die die moderne Ära des Gaming prägen. Tatsächlich fand der Austausch nur zwei Monate nach der Einführung der ersten Mikrotransaktionen in der Call of Duty-Reihe statt.

So interessant diese Nachricht für Gamer auch sein mag, es gibt eine weitaus größere Geschichte über Epstein und die Online-Wirtschaft, die weitgehend übersehen wird: Epstein hat dazu beigetragen, Bitcoin zu kapern.

Um alle Details dieser Geschichte zu erfahren, legen Sie alles beiseite, was Sie gerade tun, und lesen Sie Aaron Days ausführlichen Bericht „The Hijacking of Bitcoin“ für das Brownstone Institute.

In diesem unglaublich detaillierten Artikel erklärt Day akribisch, wie Epstein dazu beigetragen hat, die Übernahme von Bitcoin durch die „Big Blockers“ zu finanzieren, die Bitcoin zu der regierungskonformen, nicht-kryptografischen „Kryptowährung“ gemacht haben, die es heute ist.

Wie Day darlegt, wurde dies auf mindestens zwei verschiedene Arten erreicht:

  • Erstens durch einen Zuschuss in Höhe von 525.000 US-Dollar an die Digital Currency Initiative des MIT Media Lab, der, wie Media Lab-Direktor Joi Ito prahlte, dazu verwendet wurde, drei der fünf wichtigsten Bitcoin-Entwickler an Bord zu holen; und
  • zweitens durch eine Investition in Höhe von 500.000 Dollar in Blockstream, ein Unternehmen, das Tools entwickelt hat, um Bitcoin von seiner ursprünglichen Verwendung als dezentrale, freiheitsfördernde Kryptowährung weg und auf seinen aktuellen Weg als unbrauchbare, staatlich regulierte Nicht-Kryptowährung zu lenken.

Die ganze Geschichte ist natürlich gleichermaßen faszinierend wie erschreckend, daher sei jedem, der sich für dieses Thema interessiert, die Lektüre von Days Artikel ans Herz gelegt. Es sollte jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht überraschen, dass Epstein im Zentrum der Subversion steht, die uns in den Würgegriff einer staatlich regulierten, zentralisierten digitalen Währung gebracht hat.

9) Ghislaine wurde eingeladen, Mitglied der „Shadow Commission” zum 11. September zu werden

Noch nie von der „Shadow Commission on 9-11-2001” gehört? Ich auch nicht (wie die meisten Menschen) – bis letzte Woche.

Da stießen Forscher auf eine E-Mail in den Epstein-Akten, die von einem gewissen Edward Jay Epstein an eine gewisse Ghislaine Maxwell geschrieben worden war.

Siehe hier: EFTA02335737

Es ist ein kurzer Austausch. Ed fragt „Gmax“, ob sie Interesse daran hat, bei etwas namens „Shadow Commission on 9/11“ mitzumachen, und Ghislaine antwortet, dass sie nicht dabei sein kann.

Was ist also die 9/11 Shadow Commission?

Glücklicherweise gibt Ed einen Link zu einer Website an, auf der weitere Informationen über die Kommission zu finden sind. Der Link funktioniert heute zwar nicht mehr, aber dank der Wunder der Wayback Machine können wir sehen, wie die Website Anfang 2003 aussah, als Ed diese E-Mail verschickte. Hier ist sie.

Daraus können wir schließen, dass Edward Jay Epstein nicht mit Jeffrey Epstein verwandt ist. Vielmehr ist er ein langjähriger Regierungsskeptiker, der sich an der Warren-Kommission zur Vertuschung des JFK-Attentats die Sporen verdient hat und zum Zeitpunkt seiner Kontaktaufnahme mit Ghislaine bereits Autor (und bekannter „hartnäckiger Skeptiker“) war.

Aus dieser archivierten Website können wir auch schließen, dass die „Shadow Commission on 9-11-2001“ keine geheime, von der Regierung gesponserte Verschwörungsgruppe von Vertuschern ist, sondern ein früher, nicht besonders ausgeklügelter Versuch, einige Fragen zur offiziellen Darstellung des 11. September zusammenzustellen. Wenn Sie zu dieser Zeit im Bereich der 9/11-Wahrheit tätig waren, kennen Sie die Art der diskutierten Themen: das Video „Fat Bin Laden“, die Sicherheitsmängel, die „fehlenden“ Beweise usw.

Wie kam dieser „hartnäckige Skeptiker“ und 9/11-Fragensteller also an Ghislaine’s E-Mail? Warum wollte er sie für seine Schattenkommission rekrutieren? Was hat das mit dem Preis von Tee in China zu tun?

Gute Fragen! Lassen Sie mich wissen, wenn Sie die Antwort finden.

10) Epstein hat sich nicht selbst umgebracht

Oh, OK, ich habe offensichtlich nichts über Epsteins Selbstmord (oder Nicht-Selbstmord) aus den neuesten veröffentlichten Dateien erfahren.

Es gibt ein neu veröffentlichtes Videologbuch, das im Widerspruch zu dem steht, was uns zuvor über die Ereignisse in der Nacht von Epsteins „Selbstmord“ erzählt wurde, und es gibt die oben erwähnten „makabren“ Post-Mortem-Fotos und Fragen zu übermäßigen Bettlaken. Wenn Sie jedoch wissen möchten, was in dieser Nacht tatsächlich passiert ist – oder gar die Antwort auf eine der tiefergehenden Fragen zu Epstein –, muss ich Ihnen leider sagen, dass Sie diese Antworten in diesen Dateien nicht finden werden.

Aber genau darum geht es doch, oder?

Sicher, es gibt Hinweise auf viel, viel größere Machenschaften:

  • die E-Mail-Korrespondenz, die auf die Existenz eines albanischen Drogenterrorismus-Komplotts hindeutet, bei dem eine Million Kinder an westliche Eliten verkauft werden sollen;
  • eine E-Mail von einer vertraulichen Quelle, die behauptet, ein ehemaliger Mitarbeiter von Epsteins „Zorro”-Ranch in New Mexico zu sein, und angibt, dass zwei ausländische Mädchen „irgendwo in den Hügeln hinter der Ranch” begraben wurden, nachdem sie „während brutaler Fetisch-Sexpraktiken stranguliert” worden waren;
  • Epsteins nonchalante Bemerkung „Ich habe das Foltervideo geliebt“, die er einer E-Mail angehängt hat, in der er sich nach dem Verbleib eines Freundes erkundigt;
  • sein Angebot, Frauen Geld für die Geburt von Babys für den „Schwarzmarkt“ zu zahlen;
  • seine umfangreiche Korrespondenz mit Bryan Bishop, einem Bitcoin-Entwickler, über die Erleichterung „der ersten Lebendgeburt eines Designer-Babys und möglicherweise eines menschlichen Klons“;
  • &c.

Aber das sind nur Bruchteile. Wir bekommen hier nicht die ganze Geschichte zu sehen. Das ist keine Spekulation, sondern eine anerkannte Tatsache.

„Sie haben bestenfalls die Hälfte der Dokumente veröffentlicht“, sagte der Abgeordnete Ro Khanna, ein Mitglied der überparteilichen Initiative, die sich dafür einsetzt, diese Dokumente vom Justizministerium zu erhalten, letzte Woche gegenüber Meet The Press. „Das sind die meisten Dokumente, die wir bisher in der Geschichte veröffentlicht gesehen haben. Aber das reicht nicht aus. Wenn wir die restlichen Akten nicht bekommen […] und wenn die Überlebenden nicht zufrieden sind, dann sind Thomas Massie und ich bereit, ein Amtsenthebungsverfahren oder ein Verfahren wegen Missachtung des Kongresses einzuleiten.“

Der Abgeordnete Massie, Khannas republikanischer Komplize bei den Bemühungen, diese Dokumente zu beschaffen, äußerte sich noch deutlicher zu der Veröffentlichung: „Wie werden wir also wissen, ob dieser Gesetzentwurf erfolgreich war? Wir werden es wissen, wenn Männer, reiche Männer, in Handschellen zum Gefängnis geführt werden, und bis dahin ist dies immer noch eine Vertuschung.“

Aber wenn reiche Männer in Handschellen zum Gefängnis geführt werden, ist das ein Zeichen dafür, dass Gerechtigkeit walten kann, und genau das Gegenteil von dem, was wir bisher gesehen haben. Tatsächlich haben wir bisher nur Peter Mandelson in Unterhosen gesehen.

Ja, der ehemalige britische Botschafter in den USA musste aus dem House of Lords ausscheiden und wird nun von der Polizei „unter die Lupe genommen“, nachdem die Akten eine viel engere Beziehung zwischen dem in Ungnade gefallenen Politiker und dem lüsternen Erpresser bestätigten, als bisher bekannt war. Inmitten des Trubels geht die Tatsache unter, dass Mandelson (wie sein Kumpel Epstein und wie der britische Premierminister Keir Starmer, der ihn trotz seiner bekannten Verbindungen zu Epstein zum Botschafter ernannte) Mitglied der Trilateralen Kommission ist.

Was ist also mit den tatsächlichen Opfern von Epstein? Was haben sie zu all dem zu sagen?

„Die jüngste Veröffentlichung der Jeffrey-Epstein-Akten wird als Transparenz verkauft, aber in Wirklichkeit werden damit die Überlebenden bloßgestellt“, erklärte eine Gruppe von Opfern letzte Woche in einer Stellungnahme. „Wieder einmal werden die Namen und identifizierenden Informationen der Überlebenden offengelegt, während die Männer, die uns missbraucht haben, im Verborgenen bleiben und geschützt werden.“

Und das ist ungefähr der Stand der Dinge. Zweifellos gibt es in diesen Akten noch viel, viel mehr, was wirklich interessant ist. Aber erwarten Sie nicht, dass Sie in den vom Justizministerium redigierten Akten den ganzen Wahrheitsgehalt dieses Kaninchenbaus aufdecken können.

Schlecht bewertete Regierungschefs: 56,5 % der Polen mit Tusk unzufrieden

Schlecht bewertete Regierungschefs: 56,5 % der Polen mit Tusk unzufrieden

Schlecht bewertete Regierungschefs: 56,5 % der Polen mit Tusk unzufrieden

Donald Tusk kommt aus dem inneren Führungszirkel der Zentralmacht in Brüssel und sollte deren Agenda gegen die Interessen der Polen durchsetzen. Laut der jüngsten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Social Changes für Telewizja wPolsce24 ist mehr als die Hälfte der Polen mit der Politik der Regierung von Donald Tusk unzufrieden. Eine von Social Changes für wPolsce24 durchgeführte […]

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Grippeimpfstoff abgelehnt: Rückschlag für mRNA-Lobby

Grippeimpfstoff abgelehnt: Rückschlag für mRNA-Lobby

Grippeimpfstoff abgelehnt: Rückschlag für mRNA-Lobby

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat den Antrag auf Zulassung des ersten mRNA-basierten Grippeimpfstoffs von Moderna abgelehnt – sie wird den Antrag nicht einmal prüfen. Zuletzt hatte bereits der Grippe-mRNA-Impfstoff von Pfizer einen schweren Rückschlag erlebt. So wurde bekannt, dass man die dramatisch schlechten Ergebnisse der Phase-III-Studie unter den Tisch gekehrt hatte. Nun gibt es einen weiteren […]

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Mainstream flippt aus, weil AfD und Linke im Thüringer Landtag gemeinsam für bessere Turnhallen stimmen

Mainstream flippt aus, weil AfD und Linke im Thüringer Landtag gemeinsam für bessere Turnhallen stimmen

Mainstream flippt aus, weil AfD und Linke im Thüringer Landtag gemeinsam für bessere Turnhallen stimmen

„Diese gefährliche Doppelmoral untergräbt das antifaschistische Bollwerk!“ Der Brandmauer-Mainstream (u.a. „Spiegel“) kriegt sich gar nicht mehr ein, weil die Linken im Thüringer Landtag einen Antrag für eine Sanierung von Sportstätten im Freistaat mithilfe der AfD durchgebracht haben.

Hintergrund: Die Kommunisten hatten einen durchaus vernünftigen Antrag zur Sportstättenförderung in den Landtag eingebracht. Darin wird Thüringen aufgefordert, sich im Bundesrat für eine großzügigere Finanzierung bei Neubau und Sanierung einzusetzen. Meist verpuffen solche Oppositionsanträge. Dieser sachlich begründete Vorstoß fand allerdings eine Mehrheit, weil AfD-Abgeordnete vernünftigerweise zustimmten.

Plötzlich ist die Linke über ihre Mehrheit erschrocken, gefällt sich in der Rolle der „unbefleckten Empfängnis“: Es habe sich um eine nicht erwartete „Zufallsmehrheit“ gehandelt. Heidi Reichinnek, Linken-Fraktionschefin im Deutschen Bundestag, hat bereits Schuldige ausgemacht: Nur weil die Abgeordneten aus der „Brombeer“-Koalition von CDU, SPD und BSW nicht in ausreichender Stärke im Parlament vertreten waren, sei der Antrag durchgegangen. Schizophrener geht’s nicht!

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Seit 23 Jahren ausreisepflichtig: Krimineller Asylbewerber (Roma) kassiert jeden Monat 7.250 Euro vom Staat!

Seit 23 Jahren ausreisepflichtig: Krimineller Asylbewerber (Roma) kassiert jeden Monat 7.250 Euro vom Staat!

Seit 23 Jahren ausreisepflichtig: Krimineller Asylbewerber (Roma) kassiert jeden Monat 7.250 Euro vom Staat!

Er ist ausreisepflichtig, kriminell und kinderreich. In Köln beziehen ein Bosnier, seine Frau und deren acht Kinder jeden Monat 7.250,77 Euro vom Staat. Dabei dürfte der Mann seit 23 Jahren gar nicht mehr in Deutschland sein! Inzwischen ist er mehrfach straffällig geworden. Das Amt zahlt trotzdem weiter.

Über den skandalösen Fall berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“. Demnach tauchte Huso B. 2003 zum ersten Mal in der Domstadt am Rhein auf. Der Bosnier, der aus einer Roma-Familie stammt, hatte keine Ausweispapiere. Sein Asyl-Antrag wurde abgelehnt, da Bosnien-Herzegowina als sicheres Herkunftsland gilt. Huso B. tauchte zunächst unter – und 2007 wieder in Deutschland auf.

Wieder wurde er ausgewiesen, wieder blieb er. B. nahm sich einen Anwalt, klagte auf Bleiberecht. Zwei Jahre zog sich das Verfahren hin, dann wurde sein Antrag erneut abgelehnt. Abgeschoben wurde der „Zigeuner“ selbst dann nicht, als er Straftaten beging. Seit 2010 ist B. der Polizei wegen diverser Betrugsdelikte bekannt.

Insgesamt 7.250,77 Euro kassieren der abgelehnte Asylbewerber Huso B. und seine Familie jeden Monat vom Staat. Eine entsprechende Bescheinigung vom Sozialamt liegt der „Bild“-Zeitung vor.

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Weiter ins Verderben: EU-Parlament schreibt Netto Null fest

Weiter ins Verderben: EU-Parlament schreibt Netto Null fest

Weiter ins Verderben: EU-Parlament schreibt Netto Null fest

Im Europäischen Parlament regieren auch weiterhin die Klimafanatiker. Eine satte Mehrheit stimmte für die Festschreibung der Emissionssenkung in Richtung Netto Null. Das Kürzel EU steht wohl tatsächlich für “Europas Untergang”.

Die linken und zentristischen Parteien im Europäischen Parlament haben am Dienstag den zerstörerischen Klimakurs im Rahmen des “European Green Deal” bestätigt. Die EU-Abgeordneten stimmten mit 413 zu 226 für die Zielsetzung, die sogenannten Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2040 um 90 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 zu senken.

Auch stimmten sie dafür, eine begrenzte Nutzung von CO2-Zertifikaten aus Projekten außerhalb der Europäischen Union zu erlauben. Bis zu fünf Prozent der Emissionsminderungen sollen demnach durch solche internationalen Papiere erlaubt sein. Der moderne CO2-Ablasshandel soll also weiterlaufen und Milliarden in den Globalen Süden umleiten.

Weiters verschoben die Abgeordneten die Einführung des höchst umstrittenen Emissionshandelssystems für den Straßenverkehr und die Gebäudeheizung um ein Jahr auf 2028. Dieses System wird die Kosten für die Bürger und die Unternehmen im Namen der Klimaideologie noch weiter in die Höhe treiben.

Während die Befürworter dies als “eines der ambitioniertesten Klimaziele der Welt” loben, sieht die Realität doch etwas anders aus. Schon jetzt führt der Klimawahn zu strukturellen Brüchen in der europäischen Industrielandschaft und zu explodierenden Energiekosten. Ein Umstand, den mehrere rechtskonservative Politiker aus verschiedenen EU-Ländern immer wieder kritisiert haben – und auch das Abstimmungsergebnis scharf verurteilten.

Unterstützt wird diese wirtschaftlich suizidale Politik selbstverständlich von der deutschen Bundesregierung. Schwarz-Rot und die Ampel unterscheiden sich da wenig. Auch die österreichische Bundesregierung bleibt strikt auf Klimawahn-Kurs. Lediglich AfD und FPÖ stellen sich dieser grünideologischen Politik entgegen.

Während die Europäer sich nun also zur wirtschaftlichen Selbstverzwergung verdammt haben, werden andere Länder wie die USA, China und Indien ihren Weg des industriellen Aufschwungs weiter gehen. Man spielt zwar das Erneuerbare-Energien-Spiel ein wenig mit, doch am Ende wird man auf Erdöl, Erdgas und Kohle nicht verzichten. Denn dort ist man sich durchaus bewusst, dass eine günstige und verlässliche Energieversorgung unerlässlich ist.

Martin Sichert (AfD): SPD plant Krankenkassenbeiträge für Sparer und Vermieter – „Was für ein Irrsinn!“

Martin Sichert (AfD): SPD plant Krankenkassenbeiträge für Sparer und Vermieter – „Was für ein Irrsinn!“

Martin Sichert (AfD): SPD plant Krankenkassenbeiträge für Sparer und Vermieter – „Was für ein Irrsinn!“

Aus der schwarz-roten Chaos-Koalition werden immer neue Überlegungen bekannt, um Geldquellen für das notleidende Gesundheitswesen zu erschließen. Nachdem aus Reihen der CDU bereits Forderungen nach Leistungskürzungen, Praxisgebühren, einem Stopp von Medikamentenabgaben an Hochbetagte und nach einer Selbstzahlung von Zahnarztleistungen durch die Versicherten auf dem Tisch liegen, kommt nun die SPD mit einer neuen, radikalen Abgabe um die Ecke: Sparer und Vermieter sollen für Kapitalerträge und Mieteinnahmen zur Kasse gebeten werden!

Dazu erklärte der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Sichert: „Sparer und Mieter sind bei der SPD die Dummen: Wer fürs Alter vorsorgt und dabei Kapitalerträge oder Mieteinnahmen hat, wird zur Kasse gebeten. Einerseits sollen die Bürger privat vorsorgen, um die maroden Rentenkassen zu entlasten, andererseits sollen sie nach dem Willen der SPD dafür mit neuen Krankenversicherungsbeiträgen bestraft werden. Welch Irrsinn!“

Leidtragende würden laut Sichert letztlich auch Mieter sein, weil Vermieter die Abgabe direkt oder indirekt auf die Mieten umlegen werden. „Zudem verkompliziert der SPD-Plan das Gesundheitssystem. Mehr Komplexität bedeutet noch mehr Bürokratie“, kritisierte der AfD-Gesundheitsexperte.

Sichert kündigte an: „Unsere Fraktion wird sich den SPD-Plänen mit aller Kraft entgegenstellen. Wir brauchen keine zusätzlichen Abgaben, keine weiteren Gebühren und auch keine Leistungskürzung. Wir müssen das Gesundheitssystem auf eine komplett neue Finanzierung, beispielsweise durch Mehrwertsteuer, umstellen. Dänemark zeigt, dass es funktioniert. Das derzeitige System aus PKV und GKV muss komplett ersetzt werden.“

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Hat die USA noch eine Verfassung?

Von Andrew P. Napolitano

Rechtswissenschaftler verfügen über viele Blickwinkel, um die Verfassung zu untersuchen. Anwälte müssen etwa 150 Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs beherrschen, um ein ausreichendes Verständnis der Regierung zu haben. Doch vieles von dem, was Anwälte studiert haben, ist Theorie – wie die Verfassung funktionieren soll, im Gegensatz dazu, wie sie tatsächlich funktioniert. Dieses Dilemma zwischen „sollte“ und „tatsächlich“ wird oft als das Formale versus das Funktionale bezeichnet.

Formal besitzt die Vereinigten Staaten noch immer eine Verfassung. Es gibt weiterhin die drei Gewalten der Regierung. Der Kongress besteht nach wie vor aus dem Repräsentantenhaus und dem Senat. Der Präsident wird weiterhin durch das Wahlmännerkollegium gewählt. Die Gerichte funktionieren weiterhin, um Streitigkeiten zu entscheiden und festzulegen, was Gesetze bedeuten und was die Verfassung bedeutet.

Doch dank – in großem Maße – der öffentlichen Angst und Hysterie im Krieg gegen Drogen in den 1980er- und 1990er-Jahren, im Krieg gegen den Terror in den 2000er- und 2010er-Jahren und nun im Krieg gegen Einwanderer, fand es der Kongress funktional leicht, verfassungsrechtliche Abkürzungen zu nehmen und wegzusehen, während eine Krise nach der anderen zur Ausweitung exekutiver Macht und zum Abbau persönlicher Freiheiten führte.

Das Hauptopfer in all diesen Kriegen war das zutiefst amerikanische Recht, in Ruhe gelassen zu werden, das ausdrücklich durch den Vierten Verfassungszusatz geschützt ist. Dieser lautet:
„Das Recht des Volkes, in seiner Person, seinen Häusern, Papieren und Effekten vor unvernünftigen Durchsuchungen und Beschlagnahmen sicher zu sein, darf nicht verletzt werden; und es sollen keine Haftbefehle erlassen werden, außer bei hinreichendem Tatverdacht, gestützt durch Eid oder Bekräftigung, und unter genauer Bezeichnung des zu durchsuchenden Ortes oder der zu beschlagnahmenden Personen oder Sachen.“

Die Gerichte haben entschieden, dass alle Durchsuchungen und Beschlagnahmen – mit Ausnahme einiger weniger dringender Umstände – ohne Haftbefehl per Definition unvernünftig sind und damit gegen diesen Zusatz verstoßen.

1947, als das Überziehen eines Einwanderungsvisums ein zivilrechtliches Vergehen war – wie das verspätete Einreichen der Steuererklärung oder das Unterlassen des Schneeschaufelns vor dem Haus – entwickelte der Kongress das Konzept administrativer Haftbefehle, bei denen ein Bundesbeamter einen anderen ermächtigte, nach solchen zivilrechtlichen Verstößen zu suchen. Die Theorie war, dass es sich nicht um Straftaten handelte und niemand ins Gefängnis kommen könne, weshalb kein richterlicher Haftbefehl erforderlich sei.

Der Krieg gegen Drogen begann die schleichende Aushöhlung des Rechts auf Privatsphäre, getragen von der Überzeugung der Strafverfolgungsbehörden, dass bereits der bloße Besitz kontrollierter gefährlicher Substanzen der sozialen Ordnung so sehr schade, dass seine Beseitigung ein höheres Gut sei als die Bewahrung verfassungsrechtlicher Normen. Leider durchdrang diese Haltung auch die Justiz, die bald davor zurückschreckte, – um mit den Worten von Richter Benjamin Cardozo zu sprechen – den Verbrecher freizulassen, weil der Polizist einen Fehler gemacht hatte.

Doch im Krieg gegen Drogen, ebenso wie im Krieg gegen den Terror, hat der Polizist keinen Fehler gemacht; er hat verfassungsrechtliche Normen bewusst verletzt, weil er glaubte, damit durchzukommen.

Dann erlaubte der Patriot Act im Jahr 2001 einem Bundesbeamten, einen anderen zu ermächtigen, Durchsuchungen persönlicher privater Unterlagen vorzunehmen, die sich im Besitz des eigenen Arztes, Anwalts, Bankers, Telefon- und Computeranbieters, sogar des Briefträgers befinden. Die Theorie war, dass man seine Privatsphäre aufgegeben habe, als man diesen Verwahrern erlaubte, die eigenen Unterlagen aufzubewahren. Und als Schlag gegen den Ersten Verfassungszusatz untersagte das Gesetz dem Empfänger eines von einem Agenten verfassten Haftbefehls, irgendjemanden über dessen Erhalt zu informieren.

Dann, nachdem der Trommelwirbel anti-einwandererischer Hysterie und Paranoia die Regierung auf nahezu allen Ebenen infiziert hatte und der Kongress Einwanderungsverstöße von zivilrechtlichen Vergehen zu Straftaten umwandelte, wiesen die Bundesbehörden ihre Agenten an, administrative Haftbefehle zur Festnahme von Personen zu verwenden.

Dies geschah in offenkundiger Verletzung des Vierten Verfassungszusatzes und geschieht irgendwo in den Vereinigten Staaten noch immer, während dieser Essay gelesen wird. Administrative Haftbefehle sind Generalvollmachten, die dem Inhaber erlauben, dort zu suchen, wo er will, und zu beschlagnahmen, was er findet. Der britische Gebrauch von Generalvollmachten war ein wesentlicher Auslöser der Amerikanischen Revolution. Der gesamte Zweck des Vierten Verfassungszusatzes bestand darin, Generalvollmachten abzuschaffen und zu verbieten.

Heute werden in Minneapolis und anderswo Durchsuchungen und Beschlagnahmen von Personen, Häusern, Papieren und Effekten ohne richterliche Haftbefehle durchgeführt. Administrative Haftbefehle nennen oft nicht einmal die festzunehmende Person. Sie erlauben Erscheinungsbild, Beschäftigung und Aufenthaltsort als beschreibende Ermächtigung für Gruppenstopps und -festnahmen. Dies hat zu regelmäßigen, konsistenten, systematischen und massiven Verletzungen der Rechte aus dem Vierten Verfassungszusatz von Bürgern und Einwanderern geführt.

Während dieser beschämenden Geschichte staatlicher Gleichgültigkeit gegenüber der Verfassung war die Haltung der Bundesbeamten, die die Verletzungen begingen – und oft auch der Richter und Geschworenen, die sie bestätigten, sowie der Gesetzgeber, die sie ermöglichten – stets: wir gegen sie. Wir nehmen keine Drogen, sie tun es. Wir sind keine Terroristen, sie sind es. Wir wurden hier geboren, sie nicht.

Bis jetzt.

Jetzt haben wir auf den Straßen und in den Häusern der hilflosen Bewohner von Minneapolis den Grund gesehen, warum wir einen Vierten Verfassungszusatz haben. Der Regierung kann nicht vertraut werden, sich selbst zu bewerten oder zu zügeln, wenn es um die Einhaltung der Verfassung geht. Daher die feierliche Notwendigkeit des Eingreifens der Justiz zwischen Regierung und ihren Zielpersonen. Daher die absolute Anforderung eines begründeten Tatverdachts. Daher die zwingende Anforderung der Genauigkeit.

Nun hat die Trump-Regierung – beim Durchkämmen aller Einwanderer, selbst langjähriger, gesetzestreuer Bewohner mit amerikanischen Kindern und Enkeln – administrative Haftbefehle eingesetzt, die niemals vom Obersten Gerichtshof genehmigt wurden, um die Türen der Häuser von Einwanderern und amerikanischen Bürgern einzutreten und sie in Unterwäsche bei eisiger Kälte zu wartenden Regierungsfahrzeugen zu schleifen.

Nun töten dieselben Bundesbeamten, die Freiheiten mit Füßen treten, unschuldige Amerikaner auf offener Straße.

Um Richter Louis Brandeis zu paraphrasieren: Wenn die Regierung selbst zum Gesetzesbrecher wird, erzeugt sie Verachtung für Recht und rechtsstaatliche Verfahren; sie lädt jeden ein, sich selbst zum Gesetz zu machen; sie verbreitet die Anarchie, die sie hervorbringt.

Es gab Zeiten, in denen die Verfassung uns schützte. Funktional sind diese Tage heute vorbei.