Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Das, worüber man nicht diskutieren darf …

Das, worüber man nicht diskutieren darf …

Das, worüber man nicht diskutieren darf …

Es gab Zeiten, da wurde durchaus auch in der New York Times über das “Existenzrecht” Israels diskutiert. Zum Beispiel durch das Abdrucken eines Briefes der herausragenden jüdischen Intellektuellen Hannah Arendt und Albert Einstein und noch vielen anderen Vertretern der jüdischen Gemeinschaft. Hier der Brief vom 2. Dezember 1948. Albert Einstein und Hannah Arendt sind die […]

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Big Tech knickt vor UK-Zensurbehörde ein: Facebook, Instagram, YouTube & Co. lassen Ofcom neue Features vorher prüfen

Big Tech knickt vor UK-Zensurbehörde ein: Facebook, Instagram, YouTube & Co. lassen Ofcom neue Features vorher prüfen

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Regierungen und Tech-Giganten reden von „Kinder- und Jugendschutz“, bauen aber in Wahrheit ein immer dichteres Netz aus Überwachung, Zensur. Fünf der größten Plattformen – Facebook, Instagram, Roblox, Snap und YouTube – legen nun freiwillig der britischen Online-Regulierungsbehörde Ofcom neue Funktionen und Risikoanalysen vorab zur Prüfung vor. Damit gehen sie weit über die ohnehin schon drakonischen […]

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Warum es falsch ist, wenn Oligarchen Forschung bestimmen

Warum es falsch ist, wenn Oligarchen Forschung bestimmen

Warum es falsch ist, wenn Oligarchen Forschung bestimmen

Während Bill Gates bekannt ist, als Investor immer die richtigen Gesundheitsthemen vorzugeben, kennt man Elon Musk als Vorantreiber der Weltraumtechnik und viele seiner Anhänger sind fasziniert von seinem Marsprojekt. Gleichzeitig überraschen immer wieder Nachrichten darüber, wie wenig wir über unsere eigene Welt wissen, in der wir leben. Schauen wir uns die Tiefseeforschung als Beispiel an. […]

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FDA-Vertuschung fliegt auf: COVID-Impfungen töteten Kinder

FDA-Vertuschung fliegt auf: COVID-Impfungen töteten Kinder

FDA-Vertuschung fliegt auf: COVID-Impfungen töteten Kinder

Mindestens 10 Kinder starben nach und wegen der COVID-19-Impfung — und die FDA wusste es. Eine investigative Rekonstruktion enthüllt den internen Krieg innerhalb der FDA um die Wahrheit über pädiatrische Todesfälle nach COVID-Impfung — und wie Whistleblower mundtot gemacht wurden. Es begann mit einer einfachen Frage, die sich eine FDA-Wissenschaftlerin stellte: Was zeigen die VAERS-Berichte […]

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Inszenierte Wissenschaft: „DER HYPE – 2020 REVISITED“ zeigt, wie Modelle, Medien und Politik die Corona-Erzählung formten

Der Hype – 2020 revisited: Wie aus Daten, Modellen und Medienpanik eine neue Wirklichkeit gebaut wurde

Das Video zeichnet ein düsteres Bild der Corona-Jahre: Nicht ein einzelner Fehler, sondern das Zusammenspiel aus Politik, Medien, Modellierern, WHO-Narrativen, PCR-Testregime und Angstkommunikation habe 2020 eine Dynamik erzeugt, die bis heute nachwirkt. Im Zentrum steht die These: Der eigentliche Ausnahmezustand war nicht nur medizinisch, sondern politisch, medial und erkenntnistheoretisch.

Das Coronadenkmal – Erinnerung an ein offizielles Narrativ

Der Film beginnt beim Schweizer Coronadenkmal in Nöel. Schon dort wird klar: Corona wird offiziell als historische Katastrophe erinnert, als „große Seuche“, als kollektives Trauma. Doch unmittelbar danach stellt das Video diese Erzählung infrage. Auf der Webseite des Bundesamtes für Gesundheit, so heißt es, fänden sich Daten zu ambulanten Konsultationen wegen grippeähnlicher Erkrankungen, die ein anderes Bild zeichnen sollen als das offizielle Katastrophennarrativ.

Genau hier setzt die zentrale Frage an: Wurde 2020 tatsächlich eine außergewöhnliche medizinische Katastrophe sichtbar – oder wurde eine bekannte Form von Atemwegserkrankung durch tägliche Zahlen, dramatische Bilder und politische Maßnahmen in eine völlig neue Realität verwandelt?

Schweinegrippe als Vorläufer: Die Pandemie-Maschinerie war nicht neu

Das Video zieht früh eine Parallele zur Schweinegrippe 2009. Damals wurde ebenfalls vor einer weltweiten Grippepandemie gewarnt, Schutzmasken, Desinfektionsmittel und Angstkommunikation dominierten die Berichterstattung. Aus einer Epidemie wurde offiziell eine Pandemie – und mit der WHO-Ankündigung setzte laut Video die „Pandemiemaschinerie“ ein.

Der entscheidende Punkt: Corona erschien nicht aus dem Nichts. Viele Mechanismen waren bereits bekannt – WHO-Alarm, Medienkampagnen, Modellrechnungen, Impfstofferwartungen, Panikbilder. Der Unterschied war 2020 nicht die Methode, sondern die Wucht.

Die Diamond Princess: Frühe Daten, die nicht ins Panikbild passten

Eine zentrale Rolle spielt im Film das Kreuzfahrtschiff Diamond Princess. Das Schiff mit rund 3700 Menschen an Bord lieferte im Februar 2020 frühe Daten zur Gefährlichkeit des Virus. Viele Passagiere waren älter, die Quarantänebedingungen ungünstig – dennoch wurden laut Video nur etwa 20 Prozent positiv getestet, davon mehr als die Hälfte ohne Symptome.

Die Schlussfolgerung im Film: Unter Bedingungen, die fast wie ein „Brutkasten“ wirkten, sei kein ungebremster exponentieller Anstieg entstanden. Statt diese Daten zur Beruhigung zu nutzen, seien sie medial kaum vermittelt worden. Kommuniziert worden seien vor allem die Todesfälle – nicht aber das Gesamtbild.

Damit sei eine erste Gelegenheit vertan worden, die Krise frühzeitig einzuordnen.

Die Experten wurden „radioaktiv“

Besonders scharf kritisiert der Film den Umgang mit Wissenschaftlern, die früh Zweifel anmeldeten. Namen wie Tom Jefferson, John Ioannidis oder Wolfgang Wodarg werden genannt – Experten, die vor Corona als seriöse Fachleute galten, während der Pandemie aber plötzlich als problematisch, gefährlich oder „radioaktiv“ behandelt worden seien.

Diese Passage ist entscheidend: Der Film behauptet nicht nur, dass einzelne Einschätzungen falsch waren. Er behauptet, dass ein ganzer Diskursraum geschlossen wurde. Wer das dominante Narrativ stützte, galt als Experte. Wer widersprach, wurde aus dem legitimen Meinungskorridor gedrängt.

Modellierer statt Mediziner: Wie Rechenkurven Politik machten

Ein weiterer Kernpunkt ist die Rolle mathematischer Modelle. Ende Februar 2020 schrieben vier Wissenschaftler einen Brief an den Schweizer Gesundheitsminister, weil sie fanden, das BAG unterschätze die Gefahr. Laut Video lieferten sie jedoch keine realen medizinischen Daten, sondern ein mathematisches Modell. Drei der vier seien später in das Beratungsgremium der Schweizer Regierung berufen worden.

Das Video kritisiert besonders, dass viele Modellierer keine Mediziner waren und dennoch plötzlich den politischen Kurs bestimmten. Modelle, die eigentlich spekulative Szenarien zeigen sollten, wurden wie harte Wissenschaft behandelt. Genau darin sieht der Film einen der zentralen Fehler von 2020: Prognosen wurden zur Realität erklärt, bevor die Realität sie bestätigt hatte.

Schweden: Der Gegenbeweis, der nicht erwünscht war

Schweden spielt im Film die Rolle des störenden Gegenbeispiels. Während viele Länder Lockdowns verhängten, folgte Schweden laut Anders Tegnell im Wesentlichen seinem bestehenden Pandemieplan. Das Imperial-College-Modell habe für Schweden viel dramatischere Zahlen vorhergesagt, doch diese seien nicht eingetreten.

Besonders brisant: Laut Video habe Schweden im längeren Vergleich bis 2024 besser abgeschnitten als viele Länder mit drastischen Maßnahmen. Damit wird die zentrale Lockdown-Erzählung angegriffen: Wenn ein Land ohne harte Abriegelung langfristig nicht schlechter, sondern teilweise besser dasteht, dann wird die Behauptung fragwürdig, die Maßnahmen hätten alternativlos Leben gerettet.

„Flatten the Curve“: Wissenschaft oder Pseudowissenschaft?

Einer der stärksten Abschnitte betrifft den Slogan „Flatten the Curve“. Der Film fragt, wie ein einfacher Slogan plötzlich als wissenschaftliche Wahrheit in Medien, Politik und Wissenschaft erscheinen konnte.

Besonders interessant ist die Rolle von Tomas Pueyo, einem Wirtschaftsingenieur aus dem Silicon Valley. Seine Artikel gingen im März 2020 viral und beeinflussten die globale Debatte massiv. Laut Video hatten seine Texte enorme Wirkung, obwohl Pueyo kein Epidemiologe war.

Noch brisanter ist die Aussage des Soziologen Heinz Bude, der später einräumte, man habe ein Modell gebraucht, um „Folgebereitschaft“ herzustellen, das „wissenschaftsähnlich“ wirkte. Genau diese Formulierung trifft den Kern des Films: Nicht Wissenschaft habe Politik geleitet, sondern eine wissenschaftsähnliche Erzählung habe Gehorsam erzeugt.

WHO und China: Der Export des Lockdown-Modells

Der Film sieht den Grundstein dieser inszenierten Wissenschaft bei der WHO. Bruce Aylward, stellvertretender Generaldirektor der WHO, habe nach seinem Besuch in Wuhan die chinesischen Maßnahmen gelobt und behauptet, sie hätten die Fallkurve abgeflacht. Laut Film war diese Aussage jedoch Spekulation ohne wissenschaftlichen Beweis.

Damit sei ein globales Signal gesetzt worden: Was China tat, wurde als wirksam verkauft. Nicht weil es sauber belegt war, sondern weil es in die entstehende Krisenerzählung passte.

Evidenzbasierte Medizin wurde durch Expertenmeinungen ersetzt

Der Film unterscheidet scharf zwischen echter Evidenz und bloßer Behauptung. Andreas Sönnichsen erklärt, dass in der evidenzbasierten Medizin der Nutzen einer Behandlung oder Maßnahme nur durch vergleichbare Gruppen sauber beurteilt werden könne – idealerweise durch randomisierte kontrollierte Studien.

Dasselbe gelte für Maßnahmen, die einer ganzen Bevölkerung auferlegt werden. Doch während Corona seien viele Maßnahmen auf Basis von Spekulation, Modellen und Expertenmeinungen eingeführt worden – nicht auf Basis harter Evidenz.

Das ist der schwerste Vorwurf: Der Staat verlangte Gehorsam im Namen „der Wissenschaft“, obwohl viele Maßnahmen wissenschaftlich nicht sauber bewiesen waren.

Medien als Verstärker: Regierung, Wissenschaft und Journalismus im Gleichklang

Der Film beschreibt ein Dreieck aus Regierung, Wissenschaft und Medien, das sich gegenseitig verstärkt habe. Regierungspressekonferenzen lieferten tägliche Botschaften, Medien verbreiteten sie, Experten bestätigten sie – und kritische Gegenstimmen wurden als gefährlich oder unseriös markiert.

Besonders deutlich wird dies bei der Erklärung, warum immer dieselben Experten zu Wort kamen. Genehme Experten, die das Narrativ stützten, wurden als legitime Meinungen präsentiert. Kritische Experten hingegen wurden nicht als andere Meinung behandelt, sondern als „Fake News“ oder falsche Tatsachen.

So entstand eine mediale Einbahnstraße: Die eine Seite durfte irren, die andere durfte nicht einmal sprechen.

Bergamo: Das Bild, das Europa veränderte

Bergamo ist im Video der emotionale Wendepunkt. Die Bilder aus Norditalien – überfüllte Kliniken, Militärtransporte mit Särgen, Intensivstationen – wurden zum Symbol der Pandemie. Doch der Film stellt die Frage, was dort tatsächlich geschah.

Gunter Frank habe Bergamo 2025 untersucht und die Friedhöfe gezählt. Laut Video starben in sechs Wochen tatsächlich rund 6000 Menschen in der Großregion. Doch die Frage sei: woran?

Frank argumentiert, der extrem steile Anstieg und Abfall passe nicht zu einer klassischen Infektionskurve. Stattdessen verweist der Film auf mehrere mögliche Faktoren: Panik, überlastete Krankenhausstrukturen, Fehlbehandlungen, unterlassene Behandlungen, Zentralisierung der Versorgung und der Zusammenbruch der Pflege in Heimen.

Die Bilder aus Bergamo seien genau zum richtigen Zeitpunkt gekommen, um in Europa die Angst massiv zu verstärken.

Intensivbilder als Tabubruch

Ein weiterer Punkt: Plötzlich wurden in Nachrichtensendungen Bilder von Intensivpatienten gezeigt – ein medialer Tabubruch. Der Film kritisiert, dass Zuschauer ohne medizinische Einordnung mit Bildern konfrontiert wurden, die normalerweise selbst Angehörigen nur nach vorheriger Erklärung zugemutet würden.

Damit wurden nicht nur Informationen vermittelt, sondern Emotionen erzeugt: Angst, Schock, moralischer Druck. Die Bilder wurden zur politischen Munition.

PCR-Test: Das Fundament der Pandemie-Erzählung

Der vielleicht wichtigste Abschnitt betrifft den PCR-Test. Das Video formuliert es klar: Ohne PCR-Test keine täglichen Fallzahlen, ohne Fallzahlen keine Inzidenzen, ohne Inzidenzen keine Maßnahmenlogik.

Der PCR-Test misst laut den im Film zitierten Fachleuten nicht automatisch Infektiosität, sondern weist genetisches Material nach. Das BAG habe im Mai 2020 selbst darauf hingewiesen, dass der Nachweis von Nukleinsäure keinen Rückschluss auf das Vorhandensein eines infektiösen Erregers zulasse. Später sei diese Formulierung geändert worden.

Damit wird ein massiver Vorwurf erhoben: Aus einem Laborhinweis wurde ein politisches Steuerungsinstrument.

Positive Tests wurden zu „Fällen“

Der Film kritisiert, dass ein positives PCR-Ergebnis häufig wie ein Krankheitsfall behandelt wurde – unabhängig von Symptomen. Patienten mit verstauchtem Fuß, Platzwunde oder eingewachsenem Zehennagel seien in Kliniken getestet und bei positivem Ergebnis als Covid-Patienten behandelt worden.

Dadurch entstand laut Film eine statistische Verzerrung: Je mehr getestet wurde, desto mehr „Fälle“ erschienen – auch ohne entsprechend schweres Krankheitsgeschehen.

Milliarden für Tests – und eine Illusion von Kontrolle

Laut Video gab der Schweizer Bund in der Coronazeit 2,3 Milliarden Franken allein für PCR-Tests aus. Diese Massenteststrategie habe enorme Ressourcen verschlungen und zugleich eine „illusorische Greifbarkeit“ erzeugt: Man hatte Zahlen, Kurven, tägliche Meldungen – und damit scheinbare Kontrolle.

Doch genau diese Zahlen wurden zur Grundlage politischer Eingriffe. Der Test wurde zum Taktgeber des Ausnahmezustands.

Covid-Tote: Die Macht der Definition

Besonders brisant ist der Abschnitt über Todesfallzählungen. Laut Video wurden Menschen, die positiv getestet waren und starben, als Covid-19-Todesfälle gemeldet – ohne immer sauber zu unterscheiden, ob sie an Covid, mit Covid oder aus anderen Gründen starben.

Der Film pointiert dies mit dem Beispiel: Auch jemand, der bei einem Autounfall stirbt und positiv getestet ist, könne je nach Definition als Coronatoter erscheinen. Entscheidend sei das Testergebnis gewesen.

Damit wird die gesamte Statistikfrage politisch: Nicht nur das Virus bestimmte die Zahlen, sondern Definitionen, Teststrategien und Meldeverfahren.

Der eigentliche Skandal: Die Verwandlung von Unsicherheit in Gewissheit

Der rote Faden des Films ist nicht die Behauptung, es habe keine Krankheit gegeben. Der eigentliche Vorwurf lautet: Aus Unsicherheit wurde Gewissheit gemacht. Aus Modellen wurden Wahrheiten. Aus Tests wurden Fälle. Aus Fällen wurden politische Befehle. Aus Kritik wurde Gefährdung.

Der Film zeigt eine Gesellschaft, die in wenigen Wochen verlernte, zwischen Daten, Deutung und Dramatisierung zu unterscheiden.

2020 als Blaupause

„Der Hype – 2020 revisited“ ist deshalb mehr als eine Rückschau. Der Film stellt unausgesprochen die Frage, ob die Mechanismen jederzeit wieder aktiviert werden können:

Ein neues Risiko.
Eine neue WHO-Warnung.
Ein neues Modell.
Neue tägliche Zahlen.
Neue Experten.
Neue moralische Erpressung.
Neue Maßnahmen.
Neue Ausgrenzung der Kritiker.

Genau darin liegt die politische Sprengkraft des Materials: 2020 war nicht nur ein Ausnahmejahr. Es war ein Testlauf dafür, wie schnell moderne Gesellschaften durch Angst, Zahlen und moralischen Druck in einen Zustand kollektiver Folgebereitschaft versetzt werden können.

Fazit

Der Film zeichnet Corona nicht als reine Gesundheitskrise, sondern als Systemkrise: eine Krise der Medien, der Wissenschaft, der Politik und der demokratischen Kontrolle.

Seine Kernthese lautet: Nicht das Virus allein hat die Gesellschaft verändert, sondern der Hype um das Virus – befeuert durch Modelle, Massentests, Angstbilder, selektive Expertenauswahl und politische Maßnahmen ohne ausreichende Evidenz.

2020 war damit nicht nur eine Pandemiegeschichte. Es war eine Lektion darüber, wie schnell eine Gesellschaft bereit ist, Freiheit, Zweifel und Verhältnismäßigkeit aufzugeben, wenn ihr täglich gesagt wird, dass gerade „ernsthaftes Überleben“ auf dem Spiel steht.

Chinas Geheimdienst glaubt, das Schlimmste sei überstanden

Arnaud Bertrand

Dies ist ein außergewöhnliches Dokument, das die wohl maßgeblichste Beschreibung darüber enthält, wie China den Stand seiner Beziehungen zu den USA einschätzt und wohin diese sich entwickeln.

Der Bericht wurde vom CICIR – dem China Institute of Contemporary International Relations (中国现代国际关系研究院) – verfasst, dem Forschungsinstitut des mächtigen chinesischen Ministeriums für Staatssicherheit (MSS), das im Grunde genommen die CIA und das FBI in einem ist.Zudem wurde er auf chinadiplomacy.org.cn veröffentlicht, einer Website, die gemeinsam mit dem CIIS, dem Forschungsinstitut des chinesischen Außenministeriums, betrieben wird. Mit anderen Worten: Näher an der Quelle kann man kaum kommen – es sei denn, man nimmt an einer Sitzung des Politbüros teil.

Der Titel des Berichts lautet „Die große globale Transformation und der Weg zur Koexistenz zwischen den USA und China“, und eine vollständige Übersetzung ist am Ende dieses Artikels verfügbar. Lassen Sie mich jedoch zunächst hervorheben, was mich beim Lesen am meisten beeindruckt hat.

1) China betrachtet seine Beziehung zu den USA durch die Brille von Maos Theorie des langwierigen Krieges.

Es gibt einen Ausdruck, der im gesamten Text verwendet wird und auf den ersten Blick harmlos klingen mag: die Tatsache, dass die Beziehungen zwischen den USA und China in eine neue Phase des „strategischen Patts“ (战略相持) eingetreten sind. Dies ist tatsächlich ein Ausdruck, den Mao Zedong in Über den langwierigen Krieg (论持久战) geprägt hat, das er im Mai 1938 in Yan’an innerhalb von acht Tagen in Bezug auf den Krieg mit Japan verfasste. Meines Wissens nach hat er keinen anderen Ursprung im chinesischen strategischen Vokabular. Dies wird von Huang Renwei von der Fudan-Universität bestätigt, der ausdrücklich schreibt:

„Das Konzept der ‚Phase des strategischen Patts‘ wurde von Mao Zedong in Über den langwierigen Krieg geprägt.

“Wie Mao es formulierte, gibt es drei Phasen, um als schwächere Partei gegen einen stärkeren Gegner einen langwierigen Krieg zu gewinnen (was damals auf China im Krieg gegen Japan zutraf): Mao bezeichnete die Pattphase als den „Dreh- und Angelpunkt des gesamten Krieges“ – den Moment, in dem sich die schwächere Seite „von schwach zu stark wandelt“. Es ist die härteste und längste Phase, aber auch jene, in der die schwächere Seite still und leise die Stärke sammelt, die sich letztendlich als entscheidend erweisen wird. Wichtig zu beachten: Die Anwendung des Vokabulars des maoistischen langwierigen Krieges auf die Beziehungen zwischen den USA und China ist keine Eigeninitiative von CICIR – es handelt sich um einen etablierten analytischen Rahmen in der chinesischen Strategieforschung. Als Beweis veröffentlichte das CISS (Center for International Security and Strategy) der Tsinghua-Universität im Jahr 2022 einen Artikel – verfasst von dem oben erwähnten Huang Renwei –, in dem er schreibt, dass „die Phase des strategischen Patts zwischen den USA und China bis zu 30 Jahre andauern könnte“.

Wie wird dieser Ausdruck also im CICIR-Text verwendet?

Der Bericht stellt klar fest, dass „der Wettbewerb zwischen den USA und China von der vorläufigen Pattsituation während Trumps erster Amtszeit in eine neue Phase des umfassenden Pattes übergegangen ist“ (中美博弈由特朗普一任时的初步相持进入全面相持的新阶段).

Liest man dies vor dem Hintergrund von Maos Rahmenkonzept, ist die Aussage unmissverständlich. Die erste Phase – die strategische Verteidigung – ist nach Jahren amerikanischer Offensive endgültig vorbei: Trumps Handelskrieg in der ersten Amtszeit, Bidens Technologieembargo und der Aufbau von Allianzen oder die Zölle von 145 % im Jahr 2025. Der Bericht beschreibt China als ein Land, das all dies verkraftet hat – „vereint, kampfbereit und kampferprobt“ (众志成城、敢斗善斗) – und unbeschadet daraus hervorgegangen ist.

Interessanterweise beschreibt der Bericht, dass die Amerikaner zustimmen, dass sich das Gleichgewicht verschoben hat: Der Bericht zitiert die eigene Nationale Sicherheitsstrategie der USA, die das Verhältnis als eines zwischen „nahezu gleichwertigen Partnern“ bezeichnet, Trump selbst, der es als „G2“ bezeichnet, und Rubio, der einen „strategischen Stabilitätspunkt“ anerkennt.

Einfach ausgedrückt: Chinas Geheimdienstapparat glaubt weitgehend, dass der Sturm überstanden ist und der stärkste Schlag der USA bereits gelandet ist.

2) Die USA sind keine aktive Bedrohung mehr – sie sind eine überschaubare Situation

Jeder, der es gewohnt ist, solche Berichte über die USA von chinesischen Institutionen zu lesen – erst recht von einer, die dem MSS angehört –, wird Ihnen sagen: Sie sind typischerweise von einer starken Bedrohungswahrnehmung durchdrungen, einer anhaltenden Angst, dass die USA immer noch einen Weg finden könnten, Chinas Aufstieg zu vereiteln. Um es ganz offen zu sagen: Das übliche Thema lautete früher: „Wir wissen einfach, dass sie versuchen werden, uns zu hintergehen, und wir müssen extrem wachsam sein.“

Das ist das Auffällige an diesem Dokument: Das ist verschwunden.

Die USA werden zwar immer noch als an 遏制打压 (Eindämmung und Unterdrückung) beteiligt beschrieben, aber in der Vergangenheitsform, als etwas, das China aufgefangen und überstanden hat. Noch einmal: Die Phase der strategischen Verteidigung ist vorbei.

Tatsächlich ist das Dokument diesbezüglich sehr eindeutig: Es plädiert dafür, dass China in Bezug auf die USA von 应急式灭火 („Notfall-Brandbekämpfung“) zu 常态化风险管理 („normalisiertes Risikomanagement“) übergeht. Man normalisiert keine besorgniserregende Bedrohung, sondern nur etwas, bei dem man sicher ist, dass es keine mehr ist.

Warum ist China diesbezüglich so zuversichtlich? Wegen eines Konzepts, das ich immer wieder wiederhole, mit dem aber, den Kommentaren hier und auf X nach zu urteilen, viele Leute noch immer zu kämpfen haben: Bei Macht geht es nicht darum, was man tun WILL, sondern darum, was man tun KANN.

Liest man das Dokument, ist die Schlussfolgerung klar: Die USA können ihre strategischen Ziele gegenüber China nicht mehr erreichen. Es ist nicht so, dass sie China nicht eindämmen und unterdrücken wollen – nichts würde sie mehr freuen –, sondern dass sie es nicht können. Der Schaden, den die USA anrichten können, ist real, aber symmetrisch und selbstzerstörerisch: 合则两利、斗则俱伤 – „ Zusammenarbeit nützt beiden, Konflikt schadet beiden.“ Der Tenor lautet, dass die USA zwar weiterhin Schaden anrichten können, diesen aber nicht mehr in strategische Vorteile ummünzen können. Und entscheidend ist, dass China dies empirisch bewiesen hat – es hat alles hingenommen, was die USA ihm entgegengeworfen haben (Handelskrieg, Technologieembargo, 145-prozentige Zölle), und ist mit intakter Wirtschaft, intaktem System und intakter Entwicklungskurve daraus hervorgegangen, was das Dokument immer wieder betont.

Es gibt – übrigens – hier ein faszinierendes Spiegelbild zur eigenen Nationalen Sicherheitsstrategie der USA, die ich im Dezember eingehend analysiert habe. In jenem Dokument haben die USA stillschweigend den Fokus von „Wie verändern wir China?“ auf „Wie leben wir mit einem China, das wir nicht verändern können?“ verlagert – dabei haben sie die Sprache des Zivilisationswettstreits aufgegeben und durch das Vokabular des wirtschaftlichen Wettbewerbs und des Risikomanagements ersetzt. Das CICIR-Dokument vollzieht genau denselben Vorgang in umgekehrter Richtung: Es wechselt von „Wie überleben wir die USA?“ zu „Wie gehen wir mit den USA um?“

Beide Seiten scheinen zu demselben Schluss gekommen zu sein: dass die andere Seite kein Problem mehr ist, das gelöst werden muss, sondern eine Gegebenheit, mit der man leben muss. Der Unterschied liegt in der emotionalen Tonlage: Washingtons Version liest sich wie müde Resignation, Pekings wie stille Zufriedenheit.

Um es klar zu sagen: Das Dokument beschreibt die USA nicht als harmlos – es warnt nach wie vor vor „风高浪急甚至惊涛骇浪“ (starker Wind und raue See, sogar tosende Wellen), und der Abschnitt zu Taiwan enthält nach wie vor wirklich scharfe Kanten. Doch die Bedrohung besteht nun in Unfällen, nicht in Absicht. China fürchtet nicht mehr, dass Amerika eine realistische Strategie hat, um es zu untergraben, sondern dass Amerika ohne eine solche Strategie in eine Konfrontation hineinstolpern könnte.

3) Das sechsstufige Programm der MSS zur Wiederherstellung der Beziehungen

Wenn also China sagt, die USA müssten gemanagt werden, und die USA sagen, man müsse mit China leben, dann muss jemand ein Programm zur Wiederherstellung der Beziehungen verfassen. China (naja, das CICIR) hat sich die Freiheit genommen, einen Entwurf zu erstellen.

Es besteht aus sechs Teilen am Ende des Dokuments, und um ehrlich zu sein: Würde man „China“ und „die Vereinigten Staaten“ durch „Ehemann“ und „Ehefrau“ ersetzen, würde es sich genau wie ein Standard-Handout einer Paartherapeutin lesen.

Die sechs Teile – in der Version der Paartherapeutin:

  1. Die Beziehung definieren: Das Dokument verwendet tatsächlich den Ausdruck 做伙伴、成朋友: „ Partner sein, Freunde werden“, was weniger nach etwas klingt, das vom chinesischen Ministerium für Staatssicherheit verfasst wurde, sondern eher nach einer kalifornischen Paartherapeutin nach ihrem dritten Kombucha.
  2. Hört auf, die Kinder als Druckmittel zu benutzen: Taiwan. Chinas Position ist, dass die Wiedervereinigung unvermeidlich ist und die USA aufhören müssen, die rebellische Phase des Kindes zu fördern. Jeder andere Punkt auf der Liste der Therapeutin ist sinnlos, wenn dieser hier schiefgeht.
  3. Lernt, wie Erwachsene zu kommunizieren: regelmäßige Dialogmechanismen in den Bereichen Wirtschaft, Diplomatie, Strafverfolgung und Militär mit „Sicherheitsventilen“. In Therapie-Begriffen: Hört auf, die Tür zuzuschlagen und dann sechs Monate lang so zu tun, als existiere die andere Person nicht.
  4. Findet gemeinsame Hobbys: grüne Energie, Drogenbekämpfung, KI-Governance – das geopolitische Äquivalent zu „Hast du es schon mal mit einem Kochkurs versucht?“ Dinge, bei denen laut Dokument beide Seiten „greifbare Vorteile“ sehen müssen. Der Therapeut weiß, dass ihr ein paar Erfolge braucht.
  5. Kämpft fair: ein Rahmenwerk zur Risikoprävention, das verhindert, dass Meinungsverschiedenheiten „die gesamte Beziehung kapern“. Das Dokument nennt es einen „Stoßdämpfer“. Der Therapeut würde es so nennen: „Nicht jedes Mal den Spionageballon ins Spiel bringen, wenn jemand vergisst, den Abwasch zu machen.“
  6. Verbringt Zeit mit den Familien und Freunden des jeweils anderen: Stellt den Austausch zwischen den Menschen wieder her, baut den Rückstau bei den Visa ab, richtet zusätzliche Flüge ein. Der letzte Satz ist tatsächlich wunderschön formuliert, daher zitiere ich ihn wörtlich: „Nur wenn die Menschen beider Länder einander wirklich kennenlernen und von einem solchen Austausch profitieren, kann die Basis in der Bevölkerung für eine gesunde Entwicklung der Beziehungen zwischen den USA und China kontinuierlich gestärkt werden und jeden Sturm überstehen.“

Der Rahmen der Paartherapie stammt natürlich von mir – aber der Inhalt dahinter ist sowohl ernsthaft als auch stellenweise aufrichtig versöhnlich. China schlägt gegenseitige Leitplanken vor, die auch das eigene Verhalten einschränken würden, akzeptiert schrittweises Vorgehen statt Maximalismus und schließt mit einem Aufruf an die einfachen Menschen, den Weg zu weisen. Für ein Dokument, das vom Forschungszweig des MSS verfasst wurde – bei dem es, zur Erinnerung, ausschließlich um Chinas Sicherheit geht –, ist das bemerkenswert großzügig. Ob Washington bereit ist, auf halbem Weg entgegenzukommen, ist eine ganz andere Frage.

Es gibt jedoch eine Spannung, die sich durch dieses Dokument zieht und auf die ich zum Schluss eingehen möchte – denn ich halte sie für den wichtigsten Punkt, den es zu beachten gilt.

Alles in den Abschnitten zwei und drei deutet auf echte Koexistenz hin: Leitplanken, gemeinsame Hobbys, zwischenmenschlicher Austausch, die Sprache der Partnerschaft. Aber alles in Abschnitt eins deutet in eine andere Richtung. Denken Sie daran: In Maos Rahmenkonzept ist die Pattsituation kein Endzustand. Sie ist die zweite von drei Phasen. Phase drei ist die strategische Gegenoffensive – wenn sich die ehemals schwächere Seite durchsetzt.

Was schlägt dieses Dokument also tatsächlich vor? Eine dauerhafte Koexistenz unter Gleichen? Oder die optimale Strategie für die Patt-Phase – die geduldige Ansammlung von Stärke?

Oder vielleicht gibt es gar keinen Widerspruch. Vielleicht sieht Chinas Version des „Gewinnens“ in der dritten Phase gar nicht nach Konfrontation aus – sondern nach einer Welt, die sich still und leise um die zentrale Rolle Chinas neu geordnet hat, nicht durch Eroberung, sondern durch Kompetenz, nicht durch Zwang, sondern durch die langsame Anziehungskraft, die davon ausgeht, die größere Wirtschaft, der größere Hersteller, der unverzichtbarere Partner zu sein. Eine Welt, in der Koexistenz real ist, aber zu Bedingungen, die für Peking sehr akzeptabel sind.

Wenn dem so ist, ist dieses Dokument weder naiv noch irreführend. Es ist etwas Interessanteres: ein aufrichtiges Partnerschaftsangebot eines Landes, das glaubt, sich zum Seniorpartner zu entwickeln. Die Gegenoffensive könnte einfach das sein, was passiert, wenn man die Schwerkraft die Arbeit machen lässt.

Vollständige Übersetzung von „Die große globale Transformation und der Weg zur Koexistenz zwischen den USA und China“

Quelle: China Institutes of Contemporary International Relations (CICIR), veröffentlicht am 13. Mai 2026 auf chinadiplomacy.org.cn. Übersetzt aus dem Chinesischen.

Die heutige Welt erlebt eine beschleunigte Entfaltung von Veränderungen, wie sie seit einem Jahrhundert nicht mehr gesehen wurden, wobei die internationale Landschaft durch ein Geflecht aus Wandel und Turbulenzen geprägt ist. Mehr denn je braucht die internationale Gemeinschaft eine strategische, konstruktive und stabile Beziehung zwischen den USA und China – eine Beziehung, die einer Welt im Umbruch die wertvollste Stabilität und Sicherheit bieten kann. Was die Beziehung selbst betrifft, so haben die Beziehungen zwischen den USA und China seit Beginn des Normalisierungsprozesses vor über einem halben Jahrhundert viele Stürme überstanden und sind in eine neue Phase des strategischen Patts eingetreten. Beide Länder müssen dringend einen Weg der angemessenen Koexistenz finden, der den neuen Realitäten der Beziehung gerecht wird. Zu diesem Zweck hat das Institut für Amerikanistik an den Chinesischen Instituten für zeitgenössische internationale Beziehungen eine Forschungs-Taskforce eingerichtet. Vor dem Hintergrund des großen globalen Wandels und der neuen Phase der –China-Beziehungen hat die Arbeitsgruppe untersucht, wie ein konstruktiver und strategisch stabiler Rahmen geschaffen werden kann, der die beiden Großmächte zu gegenseitigem Respekt, friedlicher Koexistenz und einer Win-Win-Kooperation führt.

I

Der seit einem Jahrhundert beispiellose globale Wandel bildet die erste logische Prämisse für unser Nachdenken über den richtigen Weg zur Koexistenz zwischen den USA und China. Derzeit vollziehen sich Veränderungen in der Welt, Veränderungen der Epoche und Veränderungen der Geschichte auf beispiellose Weise. Die Festlegung des richtigen Kurses für die Beziehungen zwischen den USA und China in dieser neuen Ära ist ein wesentlicher Bestandteil der Reaktion auf diesen einmaligen Wandel.

Die erste markante Manifestation dieses globalen Wandels ist der Übergang der internationalen Ordnung. Die derzeitige Ordnung ist in eine „Übergangsphase“ eingetreten, in der die alte Ordnung zerfällt, während eine neue Ordnung noch Gestalt annehmen muss. Die sogenannte „liberale internationale Ordnung“, die das Funktionieren des internationalen Systems nach dem Kalten Krieg stützte, ist zusammengebrochen. Der amerikanische Außenpolitikwissenschaftler Richard Haass hat argumentiert, dass ein wichtiger Grund für den Niedergang der „liberalen internationalen Ordnung“ darin liegt, dass die Vereinigten Staaten – der Hauptarchitekt und Hüter dieser Ordnung – selbst begonnen haben, von dem von ihnen geschaffenen System abzuweichen. Die historische Erfahrung zeigt, dass große Umbrüche der internationalen Ordnung oft mit Konflikten, ja sogar mit Krieg einhergehen. Die jüngsten derartigen Umbrüche vollzogen sich alle im Nachgang großer Kriege – das nach dem Ersten Weltkrieg etablierte „Versailles-Washington-System“, das nach dem Zweiten Weltkrieg etablierte „Jalta-System“ und so weiter. Die Turbulenzen, die den Übergang zwischen alter und neuer Ordnung unweigerlich begleiten, sind etwas, das die internationale Gemeinschaft nicht sehen möchte. Ob die beiden Großmächte China und die Vereinigten Staaten in dieser Übergangsphase einen Weg des gegenseitigen Respekts, der friedlichen Koexistenz und der Win-Win-Kooperation finden können, ist eine Frage, die den Frieden der Menschheit und die Zukunft der Welt betrifft.

Ein weiterer markanter Ausdruck des globalen Wandels ist die anhaltende Verschärfung des weltweiten Friedensdefizits, des Entwicklungsdefizits, des Sicherheitsdefizits und des Governance-Defizits. Gleich zu Beginn des Jahres 2026 kam es zum „Venezuela-Zwischenfall“, unmittelbar gefolgt vom Ausbruch von Feindseligkeiten, an denen die Vereinigten Staaten, Israel und der Iran beteiligt waren. Hegemonialismus und Machtpolitik verschärfen das „Gesetz des Dschungels“ in den internationalen Beziehungen, verschärfen regionale Konflikte und bringen der Welt immer mehr Instabilität und Unsicherheit. Heute hat sich der Russland-Ukraine-Konflikt noch nicht gelegt, und die Kriege im Nahen Osten greifen weiter über. Die Spannungen in der Straße von Hormus belasten die Erwartungen der globalen Märkte in den Bereichen Energie, Schifffahrt, Chemie und Lebensmittel, wobei sich Sicherheitsrisiken weiterhin auf Lieferketten, Finanzmärkte und die Erwartungen der Öffentlichkeit auswirken. Als die beiden einflussreichsten Mächte der Welt haben China und die Vereinigten Staaten die Pflicht, einer Welt in Aufruhr mehr Stabilität und Sicherheit zu bringen. Die Suche nach einem angemessenen Weg zur Koexistenz zwischen den USA und China entspricht den gemeinsamen Erwartungen der internationalen Gemeinschaft vor dem Hintergrund dieses einmaligen Wandels in diesem Jahrhundert.

Ein weiterer markanter Ausdruck des globalen Wandels ist der revolutionäre technologische Fortschritt. Eine neue technologische Revolution – angeführt von künstlicher Intelligenz, Quantencomputern, Blockchain, Biotechnologie und mehr – bringt neue Industrien, neue Geschäftsmodelle und neue Paradigmen hervor. Sie verändert sowohl das tägliche Leben der Menschen als auch die internationalen Beziehungen tiefgreifend und schafft völlig neue Entwicklungsmöglichkeiten für alle Länder, stellt die Welt jedoch gleichzeitig vor völlig neue Risiken und Herausforderungen. Die Entwicklung der künstlichen Intelligenz ist ein typisches Beispiel: Sie ist sowohl ein wichtiger Motor der neuen Runde der technologischen Revolution als auch eine neue Quelle von Sicherheitsrisiken. Der „International AI Safety Report“ von 2026 stellte fest, dass die Fähigkeiten von Allzweck-KI-Systemen rasch voranschreiten und dass ihr Risikomanagement zu einem globalen Thema geworden ist. Im April veröffentlichten die Vereinigten Staaten in begrenztem Umfang das bahnbrechende KI-Modell „Mythos“, was diese Bedenken teilweise bestätigte. Der Kolumnist der New York Times, Thomas Friedman, schrieb kürzlich, dass „die aufkommenden Risiken, die sich aus asymmetrischen Cyberbedrohungen durch agentische KI-Systeme ergeben“, „einen gemeinsamen Feind Chinas und der Vereinigten Staaten“ darstellen und dass „unser Schicksal nun miteinander verflochten ist“. Der Verlust der Kontrolle über KI könnte neue Sicherheitsherausforderungen in verschiedenen Bereichen auslösen – nuklear, biologisch, informativ, finanziell und gesellschaftlich-kognitiv –, doch nur China und die Vereinigten Staaten verfügen über ausreichende Fähigkeiten, Ressourcen und Einfluss, um die internationale Gemeinschaft zu einem wirksamen Governance-Rahmen zu bewegen. In diesem Sinne ist die Festlegung des richtigen Weges zur Koexistenz zwischen den USA und China auch eine notwendige Entscheidung, um gemeinsamen Bedrohungen inmitten des großen globalen Wandels zu begegnen.

II

Der Eintritt des strategischen Wettbewerbs zwischen den USA und China in eine neue Phase des strategischen Patts bildet die zweite logische Prämisse für unsere Überlegungen zum richtigen Weg zur Koexistenz. Die historische Erfahrung mit dem Wettbewerb zwischen Großmächten zeigt, dass die Phase des strategischen Patts die bilateralen Beziehungen oft schweren Prüfungen aussetzt – starken Winden und rauer See, ja sogar gewaltigen Wellen. Bei falscher Steuerung besteht die große Gefahr, dass das Schiff kentert. Wie China und die Vereinigten Staaten in dieser Phase des strategischen Patts koexistieren, ist nicht nur für beide Nationen, sondern für die ganze Welt von Bedeutung.

Die Verschiebung des Machtgleichgewichts ist die erste Hauptursache und das bestimmende Merkmal dieser neuen Phase. Während der Laufzeit des „14. Fünfjahresplans“ hat Chinas Wirtschaftskraft deutlich zugenommen, seine wissenschaftlichen und technologischen Innovationen haben reichlich Ergebnisse hervorgebracht, seine kulturellen Unternehmungen und Industrien blühten auf, seine nationalen Sicherheitskapazitäten wurden wirksam gestärkt, die Modernisierung seiner Landesverteidigung und Streitkräfte machte große Fortschritte, und seine gesamtstaatliche Macht erreichte ein neues Niveau. Chinas Entwicklungsmodell und seine institutionellen Vorteile haben zudem wachsende Anerkennung in der internationalen Gemeinschaft gefunden, einschließlich der Vereinigten Staaten. Die Vereinigten Staaten ihrerseits verfügen zwar nach wie vor über eine beeindruckende gesamtstaatliche Macht, doch im Vergleich zur „unbestrittenen unipolaren Hegemonie“ zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist sowohl ihre Hard Power als auch ihre Soft Power relativ zurückgegangen. Die US-amerikanische National Security Strategy von 2025 räumte ein, dass sich das Verhältnis zwischen China und den Vereinigten Staaten von dem, was einst „eine Beziehung zwischen einer reifen, wohlhabenden Wirtschaft und einem der ärmsten Länder der Welt“ war, zu einer Beziehung zwischen „nahezu gleichberechtigten Partnern“ gewandelt hat. Präsident Trump bezeichnete das Verhältnis zwischen den USA und China sogar einmal als „G2“.

Die tiefe Verflechtung der Interessen und die komplexe gegenseitige Abhängigkeit stellen eine weitere wichtige Ursache und ein bestimmendes Merkmal dieser neuen Phase dar. Im Gegensatz zu den nahezu parallelen Beziehungen zwischen den USA und der Sowjetunion während des Kalten Krieges entwickeln China und die Vereinigten Staaten zunehmend eine Wirtschafts- und Handelsbeziehung, die zugleich komplementär, für beide Seiten vorteilhaft und symbiotisch ist, aber auch „anfällig dafür ist, von der anderen Seite als Druckmittel eingesetzt und gestört zu werden“. Im Jahr 2025 widersetzte sich China entschlossen der beispiellosen Zollkoerzition der Vereinigten Staaten und wehrte sich energisch dagegen, wobei die bilateralen Zölle zeitweise 145 % erreichten und das bilaterale Handelsvolumen den stärksten Rückgang seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen im Jahr 1979 verzeichnete. Doch inmitten stürmischer Zeiten bewiesen die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen den USA und China erneut eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit. Laut den Zollstatistiken beider Länder machten Chinas Importe aus den USA und Exporte in die USA im Jahr 2025 8,8 % des gesamten chinesischen Außenhandels aus, während der Handel der USA mit China 7,8 % des gesamten amerikanischen Außenhandels ausmachte. Als die beiden größten Volkswirtschaften der Welt bleiben China und die Vereinigten Staaten – und werden dies noch lange Zeit bleiben – füreinander die wichtigsten Handelspartner.

Chinas Ausübung historischer Initiative – das Streben nach Zusammenarbeit durch Kampf und nach Stabilität durch Kampf – ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, der den strategischen Wettbewerb zwischen den USA und China in eine neue Phase treibt. Das Jahr 2025 war für die Beziehungen zwischen den USA und China von wegweisender Bedeutung. Nach dem Amtsantritt der zweiten Trump-Regierung leiteten die Vereinigten Staaten eine rasche Abfolge von Maßnahmen gegen China ein – häufig in der Anwendung, schnell im Tempo und hart in der Umsetzung. Unter der starken Führung des Zentralkomitees der KPCh mit Genosse Xi Jinping an der Spitze schloss sich das chinesische Volk zu einer Einheit zusammen, wagte den Kampf und meisterte ihn gekonnt; es begegnete der Eindämmung und Unterdrückung durch Amerika mit fester Entschlossenheit, großem Selbstvertrauen und ruhigen Schritten, verteidigte aufrichtig Chinas legitime Rechte und Interessen und erreichte eine schrittweise Stabilisierung der Beziehungen zwischen den USA und China – wodurch der Niedergang gestoppt und der Kurs stabilisiert wurde. Der strategische Wettbewerb zwischen China und den Vereinigten Staaten bewegte sich somit vom vorläufigen Patt während Trumps erster Amtszeit in eine neue Phase des umfassenden Patts.

Vor diesem Hintergrund sind gegenseitiger Respekt, friedliche Koexistenz und eine Win-Win-Kooperation zwischen den beiden Ländern sowohl eine objektive Notwendigkeit als auch eine rationale Entscheidung.

Erstens ist gegenseitiger Respekt untrennbar damit verbunden, sich der Realität des strategischen Patts ehrlich zu stellen. Der Eintritt des Wettbewerbs zwischen den USA und China in eine neue Phase des strategischen Patts bedeutet, dass sich die Kräfte beider Seiten angleichen und jede Seite gegenüber der anderen sowohl offensive als auch defensive Vorteile besitzt – jede ist „ein Rivale, der den Respekt der anderen verdient“. In der Vergangenheit war gegenseitiger Respekt größtenteils ein einseitiges Bestreben Chinas, da die Vereinigten Staaten es gewohnt waren, China aus einer Position der Stärke heraus zu begegnen. Heute wird er zunehmend zu einer gemeinsamen Forderung. China und die Vereinigten Staaten unterscheiden sich in ihrer Geschichte und Kultur, ihren Gesellschaftssystemen und ihren Entwicklungswegen – eine seit langem bestehende objektive Realität. Dies hinderte die beiden Länder jedoch nicht daran, sich von der Feindseligkeit und Isolation der frühen Zeit des Kalten Krieges hin zur Normalisierung und schließlich zu den breiten und tiefen Beziehungen zu bewegen – die für beide Seiten vorteilhaft, eine Win-Win-Situation und für die Welt von Nutzen sind –, die sie in der Folge entwickelten. Eine wichtige Lehre aus dieser Erfahrung ist der Respekt vor den jeweiligen Kerninteressen. Damit die Beziehungen zwischen den USA und China stabil sind, ist die grundlegendste Voraussetzung, die territoriale Souveränität, Sozialsysteme und Entwicklungswege des jeweils anderen zu respektieren und davon abzusehen, dem anderen den eigenen Willen und das eigene Modell aufzuzwingen. Insbesondere die Vereinigten Staaten als stärkere Partei dürfen nicht ständig versuchen, Chinas strategisches Umfeld zu „gestalten“ oder gar durch maximalen Druck „China zu verändern“. Die Taiwan-Frage ist der Kern der Kerninteressen Chinas und das Fundament der politischen Grundlage der Beziehungen zwischen den USA und China. Wenn die US-Seite in ihrer politischen Haltung zu Taiwan zweideutig oder gar rückschrittlich ist und falschen Signalen an die separatistischen Kräfte der „Unabhängigkeit Taiwans“ sendet, dann ist von gegenseitigem Respekt zwischen China und den Vereinigten Staaten keine Rede. Im Juli 2025 betonte US-Außenminister Rubio öffentlich die Bedeutung der Aufrechterhaltung der Beziehungen zu China und erklärte, dass „die Vereinigten Staaten eine Beziehung des gegenseitigen Respekts mit China anstreben“ – eine konstruktive Aussage, deren tatsächliche Umsetzung jedoch von den Handlungen der USA abhängt.

Zweitens ist friedliche Koexistenz eine wesentliche Voraussetzung für die Minderung der Risiken eines strategischen Patts. In der Phase des strategischen Patts werden die Beziehungen zwischen den USA und China auf eine harte Probe gestellt – es drohen starker Wind und raue See, ja sogar gewaltige Wellen. Die Wahrscheinlichkeit eines Konflikts zwischen den beiden Ländern steigt, und sollten China und die Vereinigten Staaten in einen bewaffneten Zusammenstoß oder eine Konfrontation geraten, würden beide Nationen und die Welt darunter leiden. Wenn China und die Vereinigten Staaten zusammenarbeiten, profitieren beide; wenn sie aufeinanderprallen, verlieren beide. Die beiden Volkswirtschaften sind riesig und ihre Interessen sind eng miteinander verflochten. Ein Konflikt oder eine Konfrontation würde nicht nur den Völkern beider Länder massive Verluste zufügen, sondern auch die globalen Industrie- und Lieferketten destabilisieren, vielfältige Krisen in den Bereichen Energie, Ernährung und Sicherheit auslösen und die weltweite wirtschaftliche Erholung bremsen. In der heutigen Welt, die von häufigen geopolitischen Konflikten und einer offensichtlichen Fragilität der globalen Sicherheit geprägt ist, ist die Mehrheit der Nationen nicht bereit, zwischen China und den Vereinigten Staaten Partei zu ergreifen, und noch weniger wünschen sie sich, dass eine Konfrontation zwischen den USA und China den internationalen Frieden und die Stabilität in „unerträglichen Schaden“ stürzt. China und die Vereinigten Staaten haben lediglich die Verantwortung, Frieden und Zusammenarbeit zu wahren, und keinerlei Rechtfertigung für Konflikt und Konfrontation. An der friedlichen Koexistenz festzuhalten bedeutet, die Grundlinie „kein Konflikt und keine Konfrontation“ aufrechtzuerhalten und sich gegen die Anwendung von Gewalt zur Nötigung sowie gegen die Bildung gegnerischer Blöcke zu stellen. Es bedeutet, die Kommunikationskanäle kontinuierlich offen zu halten, Krisenmanagementmechanismen zu verfeinern und Differenzen und Meinungsverschiedenheiten angemessen zu handhaben. Gleichzeitig sollten sowohl China als auch die Vereinigten Staaten gegenüber gefährlichen Tendenzen – einschließlich der Versuche separatistischer Kräfte, die die „Unabhängigkeit Taiwans“ anstreben und diese mit militärischen Mitteln erreichen wollen, sowie der Bestrebungen rechter Kräfte in Japan, den Militarismus wiederzubeleben – um zu verhindern, dass diejenigen mit Hintergedanken das Chaos zu ihrem Vorteil ausnutzen, und um gemeinsam und entschlossen die internationale Nachkriegsordnung zu wahren.

Drittens ist eine Win-Win-Kooperation das Ziel, das China und die Vereinigten Staaten auf ihrem Weg in die Zukunft verfolgen sollten. Im Zeitalter der Globalisierung sind die Interessen Chinas und der Vereinigten Staaten eng miteinander verflochten. In zahlreichen Bereichen, die bilaterale und sogar globale gemeinsame Interessen betreffen – Handel und Wirtschaft, Klimawandel, öffentliche Gesundheit, Terrorismusbekämpfung, Nichtverbreitung und mehr – verfügen beide Seiten über eine solide Grundlage für die Zusammenarbeit und einen breiten Spielraum für Kooperation. Die Beziehungen zwischen den USA und China waren nie ein Nullsummenspiel, bei dem der Gewinn der einen Seite den Verlust der anderen bedeutet oder der Aufstieg der einen Seite den Niedergang der anderen; gegenseitiger Nutzen und Win-Win-Ergebnisse sind das wesentliche Wesen dieser Beziehung. Das unerbittliche Verfolgen einer „Mein Land zuerst“-Politik, das Erzwingen einer Entkopplung, das Errichten von Handelsbarrieren sowie das Zurückgreifen auf Eindämmung und Unterdrückung laufen der Globalisierung grundlegend zuwider. Letztendlich schaden solche Maßnahmen anderen, ohne dem eigenen Land zu nützen, und anderen zu schaden bedeutet letztlich, sich selbst zu schaden – dies ist entschieden nicht der richtige Weg zur Koexistenz. Die Geschichte hat gezeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen den USA und China viele großartige, praktische und vorteilhafte Dinge für beide Länder und die Welt bewirken kann. Mit Blick auf die Zukunft können die beiden Länder, wenn sie eine wirklich konstruktive strategische Stabilität erreichen wollen, nicht darauf verzichten, sich die Hände zu reichen und die Win-Win-Kooperation kontinuierlich voranzutreiben. Unter den neuen Umständen tragen die beiden Länder eine besondere Verantwortung für die Bewältigung globaler Herausforderungen und haben noch stärkere Gründe als zuvor, gegenseitigen Nutzen und Win-Win-Ergebnisse anzustreben. Bereiche wie die Bekämpfung illegaler Einwanderung und von Telekommunikationsbetrug, Geldwäschebekämpfung, künstliche Intelligenz und die Reaktion auf Infektionskrankheiten sind allesamt wichtige Felder mit vielversprechenden Perspektiven für die Zusammenarbeit zwischen den USA und China, in denen beide Seiten mehr tun können und sollten.

III

China hat sich konsequent für den Aufbau eines konstruktiven und strategisch stabilen neuen Modells der Großmachtbeziehungen zwischen China und den Vereinigten Staaten eingesetzt. Am 16. November 2021, als Präsident Xi Jinping ein virtuelles Treffen mit Präsident Biden abhielt, legte er die drei Grundsätze für die Beziehungen zwischen den USA und China dar – „gegenseitiger Respekt, friedliche Koexistenz und Win-Win-Kooperation“ – und gab damit den Ton an, wie die beiden Länder angemessen miteinander umgehen sollten. Am 16. November 2024, als Präsident Xi Jinping in Lima mit Präsident Biden zusammentraf, unterstrich er vier rote Linien – „die Taiwan-Frage, Demokratie und Menschenrechte, der Weg und das System der Regierungsführung sowie das Recht auf Entwicklung“ – und legte damit Grenzen fest, wie die beiden Länder mit ihren Differenzen umgehen, Fehleinschätzungen verhindern und Konflikte sowie Konfrontationen vermeiden sollten. Als Präsident Xi Jinping am 15. November 2023 in San Francisco mit Präsident Biden zusammentraf, schlug er fünf Säulen vor – „gemeinsame Förderung der richtigen strategischen Wahrnehmung, gemeinsames effektives Umgang mit Differenzen, gemeinsame Förderung der für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit, gemeinsames Tragen der Verantwortung als Großmacht und gemeinsame Förderung des zwischenmenschlichen Austauschs“ –, die den strukturellen Rahmen dafür bildeten, wie die beiden Länder eine gemeinsame Vision verwirklichen könnten. Diese chinesischen Vorschläge bieten einen wichtigen Rahmen für den richtigen Weg zur Koexistenz zwischen den USA und China in der neuen Ära.

Nach wiederholten Versuchen und Irrtümern im Zuge des „Handelskriegs“, des „Technologiekampfs“ und des geopolitischen Wettbewerbs hat auch die US-Seite begonnen zu erkennen, dass ein auf Rahmenbedingungen ausgerichteter Ansatz für die Koexistenz zwischen den USA und China den Bedürfnissen beider Länder dient und den Erwartungen der internationalen Gemeinschaft entspricht. In dem Telefonat zwischen den beiden Staatschefs am 4. Januar 2026 erklärte Präsident Trump, dass „die Vereinigten Staaten und China beide große Nationen sind und die Beziehungen zwischen den USA und China die wichtigsten bilateralen Beziehungen der Welt darstellen“. In seinen Medienäußerungen vom 25. Februar 2026 beschrieb Außenminister Rubio die Beziehungen zwischen den USA und China als einen „Punkt strategischer Stabilität“ erreicht, wobei er die entscheidende Bedeutung der Aufrechterhaltung offener Kommunikationskanäle und der Vermeidung von Konflikten aufgrund von Fehleinschätzungen betonte. Auf dem Reagan National Defense Forum im Dezember 2025 erklärte Verteidigungsminister Hegseth, dass die Vereinigten Staaten „nicht beabsichtigen, Chinas Wachstum einzudämmen“, noch streben sie danach, China zu „dominieren oder zu demütigen“ oder den Status quo in der Taiwanstraße zu verändern, und dass die Trump-Regierung bestrebt sei, „eine Beziehung des stabilen Friedens, des fairen Handels und des gegenseitigen Respekts“ mit China aufzubauen. All dies deutet darauf hin, dass der Aufbau eines geeigneten Weges zur Koexistenz zwischen den USA und China zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf einer gewissen Konsensgrundlage zwischen beiden Seiten beruht und dass die objektiven Bedingungen der Möglichkeit, Notwendigkeit und Dringlichkeit dafür gegeben sind.

Zwar haben die Beziehungen zwischen den USA und China derzeit „ihren Niedergang gestoppt und ihren Kurs stabilisiert“, doch bleibt das Fundament relativ fragil. Viele strukturelle Meinungsverschiedenheiten und Probleme zwischen den beiden Ländern lassen sich kurzfristig nicht rasch lösen – das ist eine objektive Realität. Folglich muss und kann die Suche nach dem richtigen Weg zur Koexistenz zwischen den USA und China nicht „auf einen Schlag vollendet“ werden. Erforderlich ist lediglich ein kontinuierlicher Fortschritt in die richtige Richtung. Wie Präsident Xi Jinping in seinem jüngsten Telefonat mit Präsident Trump betonte: „Ein Schritt nach dem anderen, kontinuierlich gegenseitiges Vertrauen aufbauen und den richtigen Weg zur Koexistenz finden.“ Vor diesem Hintergrund ist die Arbeitsgruppe der Ansicht, dass der richtige Weg zur Koexistenz zwischen den USA und China auf der Grundlage von Prinzipien, roten Linien und strukturellen Säulen durch die Konzentration auf die folgenden sechs neuen Elemente weiter bereichert werden kann.

Erstens: Eine neue Positionierung der Beziehungen zwischen den USA und China formulieren. Die Positionierung ist der Bezugspunkt für die stetige und weitreichende Entwicklung dieser Großmachtbeziehung. Beide Länder müssen einander aus strategischer Höhe und einer langfristigen Perspektive betrachten und die Beziehungen zwischen den USA und China über die Phase des „Stoppens des Niedergangs und Stabilisierens des Kurses“ hinaus vorantreiben. Im Kern bedeutet dies, einen Zustand der Zusammenarbeit klar zu definieren, in dem beide Seiten „als Partner agieren und Freunde werden“, die roten Linien und Grundprinzipien zu bekräftigen, die keine Seite überschreiten darf, strategische Fehleinschätzungen zu vermeiden, die zu Konflikten und Konfrontationen führen könnten, und durch positive Interaktionen konstruktivere Ergebnisse anzustreben.

Zweitens: Streben Sie neue Fortschritte in der Taiwan-Frage an. Die Taiwan-Frage ist das Fundament der politischen Grundlage der Beziehungen zwischen den USA und China und eine unüberwindbare rote Linie. Die US-Seite sollte verstehen, dass die Wiedervereinigung der beiden Seiten der Taiwanstraße eine historische Unvermeidbarkeit, das gemeinsame Bestreben des gesamten chinesischen Volkes und der überwältigende Wille der Bevölkerung ist. Sie sollte zudem die wahre Natur und die Gefahren der separatistischen Kräfte, die eine „Unabhängigkeit Taiwans“ anstreben, voll und ganz anerkennen, ihre Verpflichtung, die „Unabhängigkeit Taiwans“ nicht zu unterstützen, in konkrete Maßnahmen umsetzen und vermeiden, den Beziehungen zwischen den USA und China verheerenden Schaden zuzufügen. Beide Seiten sollten zusammenarbeiten, um die Taiwan-Frage in Richtung einer endgültigen Lösung voranzubringen und so die Grundlage für die langfristige Entwicklung der bilateralen Beziehungen zu festigen.

Drittens: neue Brücken für Kommunikation und Dialog bauen. Die Aufrechterhaltung offener Kommunikationskanäle ist die „Infrastruktur“ für die Gestaltung der Beziehungen zwischen Großmächten. Die beiden Länder müssen eine Reihe regelmäßiger und institutionalisierter Dialogmechanismen in den Bereichen Wirtschaft und Handel, Diplomatie, Strafverfolgung und sogar im militärischen Bereich weiter ausbauen und verfeinern, um nachhaltige Wege zur Problemlösung zu schaffen und „Sicherheitsventile“ für einen konstruktiven Wettbewerb zwischen den beiden Ländern einzurichten. Gleichzeitig sollten sie den vielschichtigen Austausch auf akademischer Ebene, auf lokaler Ebene, in der Wirtschaft und in Thinktanks wiederherstellen und weiter ausbauen, um so Stein für Stein am Bauwerk des gegenseitigen Verständnisses und des gegenseitigen Lernens mitzuwirken.

Viertens: neue Bereiche der praktischen Zusammenarbeit erschließen. Zusammenarbeit ist die endogene Triebkraft, die die beiden Großmächte einander näherbringt. Die Ausweitung der Kooperationsagenda sollte sich auf praktische Themen konzentrieren, bei denen die Interessen beider Seiten zusammenlaufen, sodass die Akteure in beiden Ländern greifbare Vorteile erkennen können. Die beiden Länder sind durchaus in der Lage, neue Durchbrüche in Bereichen zu erzielen, die bereits Kooperationspotenzial gezeigt haben, wie grüne und kohlenstoffarme Entwicklung, Energiewende und Strafverfolgung im Bereich der Drogenbekämpfung. Darauf aufbauend könnten beide Seiten auch eine Zusammenarbeit bei globalen Herausforderungen wie der Regulierung künstlicher Intelligenz und der öffentlichen Gesundheit prüfen, um den gemeinsamen Nutzen kontinuierlich zu vergrößern und den bilateralen Beziehungen positive Impulse zu verleihen.

Fünftens: Schaffung eines neuen Rahmens für die Risikoprävention. Risikoprävention ist der Stoßdämpfer für die stabile und weitreichende Entwicklung dieser Großmachtbeziehung. Dieser Rahmen zielt darauf ab, Meinungsverschiedenheiten beherrschbar und Risiken vorhersehbar zu halten, um die Beziehungen zwischen den USA und China widerstandsfähiger zu machen – weg von der „Notfall-Brandbekämpfung“ hin zu einem „normalisierten Risikomanagement“. Der Schwerpunkt sollte auf der Schaffung praktischer und wirksamer „Leitplanken“ für risikoreiche Themen wie Wirtschafts- und Handelskonflikte, Technologiewettbewerb und die Lage in der Taiwanstraße liegen, wobei institutionalisierte Mechanismen genutzt werden sollten, um Meinungsverschiedenheiten in begrenzten Rahmen zu halten und zu verhindern, dass Widersprüche in bestimmten Bereichen unbegrenzt übergreifen und dadurch die Gesamtbeziehung beeinträchtigen.

Sechstens: Festigung neuer Grundlagen für die Freundschaft zwischen den Völkern. Die Freundschaft zwischen den Völkern ist das Fundament dieser Großmachtbeziehung. Die Grundlage der Beziehungen zwischen den USA und China liegt in den Menschen, die Hoffnung liegt bei den Menschen, die Zukunft liegt bei der Jugend und die Vitalität liegt auf lokaler Ebene. Beide Länder müssen den Austausch und die Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Jugendarbeit, Kultur und Sport weiter ausbauen, praktische Hindernisse für die Freizügigkeit – wie Visums- und Flugbeschränkungen – proaktiv beseitigen und mehr institutionalisierte Plattformen für den zwischenmenschlichen Austausch schaffen. Nur wenn die Menschen beider Länder einander wirklich kennenlernen und von diesem Austausch profitieren, kann die Basis in der Bevölkerung für eine gesunde Entwicklung der Beziehungen zwischen den USA und China kontinuierlich gestärkt werden und so jeden Sturm überstehen.

Fazit

Vor dem Hintergrund immer häufigerer Interaktionen zwischen den Staatschefs hat das Jahr 2026 das Potenzial, zu einem „neuen Ausgangspunkt“ für eine konstruktivere, strategischere und stabilere Beziehung zwischen den USA und China zu werden. Zwar können die Beziehungen zwischen den USA und China nicht in die Vergangenheit zurückkehren, doch können sie eine angemessene Form der Zusammenarbeit und eine vielversprechende Zukunft finden. Wir glauben, dass die Beziehungen zwischen den USA und China, solange beide Seiten an dem von den beiden Staatschefs erzielten Konsens festhalten, die positive Dynamik des Dialogs aufrechterhalten und die Herzlichkeit dieses „neuen Ausgangspunkts“ in nachhaltiges Handeln umsetzen – indem sie ein Thema nach dem anderen angehen und stetig Vertrauen und Dynamik aufbauen –, die Beziehungen zwischen den USA und China die Fähigkeit haben, ihre Differenzen zu überwinden, Konflikte zu vermeiden und den richtigen Weg zur Koexistenz zu finden, zum größeren Nutzen beider Völker und der Welt.

Die drei erfreulichsten Nachrichten am Pfingstmontag

Die drei erfreulichsten Nachrichten am Pfingstmontag

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An einem Tag wie Pfingsten, der als Geburtsstunde des formalisierten christlichen Glaubens gesehen wird, wollen wir uns den erfreulichen Nachrichten in dieser Welt voller unerfreulicher Ereignisse zuwenden. Es gibt auf der Welt viel mehr Gutes als man meist wahrnimmt. Es wird durch die Nachrichten über Krieg, Chaos und Zerstörung übertönt. Schauen wir uns an, was […]

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Trump verteidigt das kurz vor dem Abschluss stehende Iran-Abkommen gegen Kritik und behauptet, es sei „das genaue Gegenteil“ des laut ihm „amateurhaften“ Obama-JCPOA und weitere Updates

Trump verteidigt das kurz vor dem Abschluss stehende Iran-Abkommen gegen Kritik und behauptet, es sei „das genaue Gegenteil“ des laut ihm „amateurhaften“ Obama-JCPOA und weitere Updates

Von Tyler Durden

Update (13:45 Uhr ET): Beide Seiten halten sich weiterhin weitgehend bedeckt, was die Bestätigung des genauen Inhalts des Abkommens angeht, wobei Präsident Trump zuvor erklärt hatte, er habe es nicht eilig. Dennoch bietet dieses Wochenende einige der bislang positivsten Impulse für ein tatsächliches Friedensabkommen und eine Verlängerung des Waffenstillstands. Nach den neuesten Meldungen der NYT:

Weder die iranische Führung noch die offiziellen staatlichen Medien haben sich öffentlich dazu geäußert, was in einem möglichen Abkommen stehen könnte oder worüber derzeit verhandelt wird. In den letzten 24 Stunden haben iranische und US-amerikanische Regierungsvertreter widersprüchliche Darstellungen darüber abgegeben, was ein Abkommen beinhalten könnte. Am Sonntag erklärte der US-Beamte, ein Abkommen sei noch nicht unterzeichnet worden und bedürfe noch der endgültigen Zustimmung von Präsident Trump und dem obersten Führer des Iran, was Tage dauern könne.

Der hochrangige US-Beamte sagte, über den Mechanismus, mit dem der Iran sein hochangereichertes Uran entsorgen würde, werde noch verhandelt. Trump hat darauf bestanden, dass die Vereinigten Staaten das Material beschlagnahmen, als Teil seines Versprechens, das iranische Atomprogramm einzudämmen.

Trump erklärte am Sonntag in einem Social-Media-Beitrag, er habe seinen Verhandlungsführern „angeordnet, keine übereilte Einigung zu erzielen“, nachdem er einen Tag zuvor gesagt hatte, eine vorläufige Vereinbarung zwischen den beiden Ländern sei „weitgehend ausgehandelt“.

Doch Trump gerät sowohl im eigenen Land als auch in Israel unter politischen Druck, weil er möglicherweise einem Abkommen zustimmt, das Teheran zu viele Zugeständnisse macht – so lautet zumindest die zunehmende Kritik der Hardliner. Am Sonntag veröffentlichte er den folgenden Beitrag auf Truth Social, um diese Kritik zu entkräften, und bekräftigte erneut, sein Abkommen werde das GENAUE GEGENTEIL von Obamas JCPOA sein. Doch die Zeit wird es bald zeigen…

Trump verteidigt das kurz vor dem Abschluss stehende Iran-Abkommen gegen Kritik und behauptet, es sei „das genaue Gegenteil“ des laut ihm „amateurhaften“ Obama-JCPOA und weitere Updates

Trump teilte zudem diese Aussage des Fox-Korrespondenten mit. Teheran beharrt weiterhin darauf, dass es sein angereichertes Uran niemals über die Landesgrenzen hinaus transportieren werde:

Laut Reuters ist das Ziel noch nicht ganz erreicht:

Iranian media: There is still a possibility of canceling the agreement due to Washington’s obstruction of some clauses

— First Squawk (@FirstSquawk) May 24, 2026

Übersetzung von „X“: Iranische Medien: Es besteht immer noch die Möglichkeit, die Vereinbarung aufgrund der Behinderung einiger Klauseln durch Washington zu kündigen.

* * *

Hochrangige Vertreter der USA und des Iran deuteten an, dass sie sich langsam einem ersten Friedensabkommen nähern, um den Konflikt zwischen den USA und dem Iran beizulegen und die Straße von Hormus wieder zu öffnen, auch wenn wichtige Details noch unklar sind, insbesondere was die Zukunft des iranischen Atomprogramms betrifft.

Präsident Trump sagte, das Friedensabkommen sei „weitgehend ausgehandelt“ und werde „in Kürze“ bekannt gegeben, wobei die Wiederöffnung der Engstelle am Hormuz-Kanal zu den wichtigsten Bestandteilen gehöre.

🚨 “An Agreement has been largely negotiated, subject to finalization between the United States of America, the Islamic Republic of Iran, and the various other Countries, as listed…” – President Donald J. Trump pic.twitter.com/Z49bOkkUoh

— The White House (@WhiteHouse) May 23, 2026

Übersetzung von „X“: „Ein Abkommen wurde weitgehend ausgehandelt, vorbehaltlich der endgültigen Abstimmung zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika, der Islamischen Republik Iran und den verschiedenen anderen Ländern, wie aufgeführt…“ – Präsident Donald J. Trump

Außenminister Marco Rubio erklärte zuvor, es seien „erhebliche Fortschritte“ erzielt worden, eine endgültige Einigung sei jedoch noch nicht erzielt worden.

Rubio fügte hinzu, die Welt könne „in den nächsten Stunden“ erfahren, welche Fortschritte bei der Behebung der Schifffahrtsbeeinträchtigungen an der Engstelle von Hormus erzielt worden seien.

Secretary of State Marco Rubio cited ‘significant’ progress in the past 48 hours toward a deal with Iran that could help resolve the situation around the Strait of Hormuz https://t.co/AgaPjulhKo pic.twitter.com/QwFObVmuhv

— Reuters (@Reuters) May 24, 2026

Übersetzung von „X“: Außenminister Marco Rubio sprach von „bedeutenden“ Fortschritten in den letzten 48 Stunden bei einem Abkommen mit dem Iran, das helfen könnte, die Situation rund um die Straße von Hormus zu lösen

Das vorgeschlagene Abkommen zielt darauf ab, die Straße von Hormus wieder zu öffnen, die Kämpfe an mehreren Fronten zu beenden oder auszusetzen und den Tankerverkehr durch die Meerenge wieder aufzunehmen, da die Welt gefährlich nahe an einer Energiekrise steht. Sollte es noch einen weiteren Monat lang zu Unterbrechungen kommen, könnte dies noch schwerwiegendere wirtschaftliche Probleme für die Weltwirtschaft nach sich ziehen.

Iranische Beamte erklärten, das Abkommen würde auch die US-Seeblockade aufheben, die Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah beenden, die Straße von Hormus ohne Mautgebühren wieder öffnen und 25 Milliarden US-Dollar an eingefrorenen iranischen Vermögenswerten freigeben.

Das größte ungelöste Problem ist das iranische Atomprogramm. US-Beamte sagten, der Rahmenvertrag beinhalte eine Verpflichtung Teherans, auf angereichertes Uran zu verzichten, wobei der Mechanismus für diese Verpflichtung später ausgehandelt werden solle.

Die halboffizielle iranische Nachrichtenagentur Fars wies Trumps Behauptung, ein Abkommen stehe kurz bevor, jedoch als „weit von der Realität entfernt“ zurück.

Fars berichtete, dass gemäß dem zuletzt ausgetauschten Text die Verwaltung der Straße von Hormus „ausschließlich unter der Autorität und im Ermessen der Islamischen Republik Iran“ bleiben würde, sollte ein Abkommen zustande kommen.

Zuvor hatte Fars berichtet, dass das iranische Atomprogramm, eingefrorene Gelder und der Status der Straße von Hormus weiterhin „ernsthafte Streitpunkte“ in den Gesprächen mit den USA seien.

Der Iran hatte angedeutet, dass ein endgültiger Entwurf des Abkommens derzeit geprüft werde.

Das iranische Staatsfernsehen zitierte den Sprecher des Außenministeriums, Esmail Baghaei, mit den Worten: „In der vergangenen Woche hat sich der Prozess in Richtung einer Annäherung der Standpunkte bewegt.“

Aktuelle Schlagzeilen

Fortschritte beim Friedensabkommen

  • Trump sagte am Samstag, dass ein Friedensabkommen mit dem Iran „weitgehend ausgehandelt“ sei und er plane, in Kürze eine Vereinbarung bekannt zu geben, die die Wiederöffnung der Straße von Hormus vorsehe.
  • Außenminister Marco Rubio sagte am Sonntag, es könne in den kommenden Stunden „gute Nachrichten“ bezüglich der gesperrten Straße von Hormus geben
  • Das pakistanische Militär sprach nach intensiven Verhandlungen in den letzten 24 Stunden von „ermutigenden Fortschritten in Richtung einer endgültigen Einigung“
  • Laut der Nachrichtenagentur Tasnim sind sich der Iran und die USA nach wie vor über „ein oder zwei Bestimmungen“ eines möglichen Friedensabkommens uneinig

B Bedingungen des Friedensabkommens

  • Das Abkommen sieht eine Verlängerung des Waffenstillstands um 60 Tage vor, während der die Straße von Hormus wieder geöffnet würde und der Iran laut einem US-Beamten sein Öl frei verkaufen könnte
  • Ein Vertragsentwurf sieht vor, dass sich die USA und ihre Verbündeten verpflichten, den Iran oder seine Verbündeten unter keinen Umständen anzugreifen, wobei der Iran eine ähnliche Verpflichtung eingeht, so die Nachrichtenagentur Fars
  • Das iranische Atomprogramm, eingefrorene Gelder und der Status der Straße von Hormus sind laut Fars News „ernsthafte Streitpunkte“ in den Gesprächen

Regionale Beteiligung

  • Mehrere arabische Staaten schlossen sich Pakistan an, um auf eine Lösung des Iran-Konflikts zu drängen, und forderten Trump auf, mehr Zeit für Verhandlungen einzuräumen
  • Pakistans Premierminister gratulierte Trump zu seinen „außerordentlichen Bemühungen um Frieden“ nach einem Telefonat mit den Staatschefs von Saudi-Arabien, Katar, der Türkei, Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Jordanien und Pakistan
  • Präsident Trumps Iran-Abkommen wird laut Fox News sicherstellen, dass das US-Militär mindestens für die nächsten 30 Tage in der Region bleibt.

Makroökonomische Auswirkungen

  • Laut dem Central Command haben US-Streitkräfte während ihrer sechswöchigen Blockade der iranischen Häfen 100 Handelsschiffe umgeleitet
  • Ein Flüssiggastanker mit einer Ladung für Indien hat die Straße von Hormus zum ersten Mal seit Beginn des Iran-Kriegs vor Monaten verlassen
  • Die Europäische Zentralbank strebt laut Martin Kocher von der EZB eine Zinserhöhung im nächsten Monat an, sofern kein nachhaltiges Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran erzielt werden kann

Polymarket

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Verkehr in der Straße von Hormus bis Ende Juni normalisiert, liegt bei 61 %.

Die Wahrscheinlichkeit eines dauerhaften Friedensabkommens zwischen den USA und dem Iran liegt zum 26. Mai bei 35 %.

Die Preise für WTI- und Brent-Rohöl sind auf Hyperliquid (über Augur Infinity) eingebrochen:

Der S&P 500 schießt dank Hyperliquid (über Augur Infinity) in die Höhe:

Der Bitcoin-Chart zeigt weiterhin einen Aufwärtstrend, wobei sich der Kurs „nach oben und nach rechts“ bewegt.

***

„Israel kann ohne die USA nicht weitermachen“ – Douglas Macgregor warnt vor regionalem Flächenbrand und dem Zerfall amerikanischer Machtprojektion

Während westliche Medien weiterhin von möglichen Verhandlungen, diplomatischen Durchbrüchen und einer angeblichen „Deeskalation“ zwischen Washington und Teheran sprechen, zeichnet der ehemalige Pentagon-Berater und Oberst Douglas Macgregor ein völlig anderes Bild der Realität. In einem explosiven Interview beschreibt er den Nahen Osten als Region am Rand einer historischen geopolitischen Neuordnung — und warnt davor, dass die Vereinigten Staaten in einen Krieg hineingezogen werden könnten, den sie weder kontrollieren noch gewinnen können.

Für Macgregor steht fest:
Der Konflikt gegen Iran ist längst nicht mehr nur ein regionaler Krieg.
Er sei inzwischen Teil eines viel größeren Machtkampfes:

  • um die Zukunft Israels,
  • um die amerikanische Vorherrschaft,
  • um globale Energieversorgung,
  • und um die strategische Neuordnung des gesamten Nahen Ostens.

Seine Analyse ist dabei vernichtend:
Die USA hätten Iran massiv unterschätzt, ihre eigene Verwundbarkeit ignoriert und stünden nun vor einem geopolitischen Dilemma, aus dem es keinen einfachen Ausweg mehr gebe.

„Ein US-Rückzug wäre für Israel katastrophal“

Macgregor beginnt seine Analyse mit einer Aussage, die wie ein Schock wirkt:
Israel könne sich einen amerikanischen Rückzug aus dem Krieg faktisch nicht leisten.

Er argumentiert:
Die israelische Führung wisse genau, dass ihre gesamte strategische Position auf der permanenten Unterstützung durch die Vereinigten Staaten basiert.

Sollte Donald Trump plötzlich erklären:

  • es gebe „keine militärische Lösung“,
  • die USA würden sich zurückziehen,
  • oder die Kampfhandlungen würden eingefroren,

dann wäre dies laut Macgregor aus israelischer Sicht „katastrophal“.

Denn:
Israel müsse Washington dauerhaft im Konflikt halten.
Nur so könne Tel Aviv verhindern, geopolitisch isoliert zu werden.

Die Angst vor dem Ende amerikanischer Schutzmacht

Zwischen den Zeilen beschreibt Macgregor eine enorme strategische Panik innerhalb Israels.

Er deutet an:
Die israelische Führung fürchte weniger Iran selbst —
als vielmehr die Möglichkeit, dass die USA irgendwann nicht mehr bereit oder fähig sein könnten, die militärische Hauptlast zu tragen.

Genau deshalb, so seine Analyse, dürfe das Feuer des Krieges niemals vollständig erlöschen.

Denn sobald Washington sich zurückziehe, stelle sich sofort eine gefährliche Frage:
Warum sollten die USA später erneut militärisch eingreifen —
etwa gegen Türkei, Iran oder andere regionale Gegner Israels?

„Großisrael“ und die Eskalation im Libanon

Besonders explosiv sind Macgregors Aussagen über Israels strategische Ziele im Libanon.

Er behauptet offen:
Israel versuche derzeit, Südlibanon schrittweise zu „gazifizieren“ — also militärisch zu zerstören und langfristig in eine kontrollierte Zone umzuwandeln.

Das sei Teil einer breiteren Agenda:
einer territorialen und sicherheitspolitischen Ausdehnung israelischen Einflusses.

Ob diese Einschätzung zutrifft oder nicht —
bemerkenswert ist, dass ein ehemaliger hochrangiger US-Militärberater inzwischen öffentlich in solchen Kategorien spricht.

Die Türkei wird zum strategischen Gegenspieler

Noch brisanter wird das Interview, als Macgregor auf die Türkei zu sprechen kommt.

Er beschreibt Ankara inzwischen als einen der gefährlichsten geopolitischen Herausforderer Israels.

Laut Macgregor verfolgen türkische Strategen zunehmend neo-osmanische Vorstellungen:
Einflusszonen in:

  • Syrien,
  • Irak,
  • Libanon
  • und Teilen des östlichen Mittelmeers.

Er berichtet sogar von Gesprächen über türkische Karten ehemaliger osmanischer Gebiete, die Ankara weiterhin als historischen Einflussraum betrachtet.

Damit entsteht ein völlig neues Szenario:
Israel könnte künftig nicht nur mit Iran —
sondern gleichzeitig mit einer aufstrebenden Türkei konfrontiert werden.

Besonders bemerkenswert:
Macgregor verweist auf Aussagen des ehemaligen israelischen Premierministers Naftali Bennett, wonach die Türkei langfristig der gefährlichere Gegner Israels sein könnte als Iran selbst.

Ägypten – der unterschätzte Pulverfass-Staat

Macgregor warnt außerdem vor einer Entwicklung, die westliche Medien kaum thematisieren:
die zunehmende Wut in Ägypten.

Er beschreibt ein Land,
dessen Bevölkerung immer stärker gegen die Untätigkeit ihrer Regierung angesichts der Zerstörung in Gaza und Palästina rebelliert.

Viele Ägypter würden fragen:

  • Warum tut Ägypten nichts?
  • Warum schaut die größte arabische Nation nur zu?
  • Warum greift niemand ein?

Macgregor deutet an:
Sollte Ägypten innenpolitisch destabilisiert werden,
könnte der gesamte Nahe Osten explodieren.

„Trump handelt emotional, nicht strategisch“

Einer der härtesten Teile des Interviews richtet sich gegen Donald Trump selbst.

Macgregor erklärt offen:
Die Angriffe auf Iran seien niemals rational kalkuliert gewesen.

Wäre strategisches Denken im Spiel gewesen,
hätte Washington Iran niemals angegriffen.

Seiner Ansicht nach:

  • habe Emotion die Vernunft verdrängt,
  • sei Trump impulsiv,
  • und handle zunehmend unter politischem Druck.

Macgregor kritisiert besonders,
dass Trump offenbar davon ausging,
der Konflikt werde schnell enden —
eine Fehleinschätzung mit potenziell katastrophalen Folgen.

Iran hat sich angepasst – und ist stärker als erwartet

Besonders alarmierend ist Macgregors Einschätzung der militärischen Lage.

Er erklärt:
Iran habe seine Streitkräfte inzwischen massiv angepasst:

  • mobile Raketenwerfer verlegt,
  • Infrastruktur verteilt,
  • Kommandostrukturen stabilisiert,
  • westliche Flugmuster analysiert,
  • Luftabwehr angepasst.

Zusätzlich hätten:

  • Russland,
  • China,
  • Satellitenaufklärung,
  • ISR-Systeme,
  • technische Hilfe,
  • und Raketenunterstützung

Iran erheblich widerstandsfähiger gemacht.

Macgregor behauptet sogar,
westliche Luftoperationen seien inzwischen vorhersehbar geworden,
während iranische Fähigkeiten massiv unterschätzt worden seien.

Die Straße von Hormus als globaler Schockpunkt

Ein zentrales Thema bleibt die Energieversorgung.

Macgregor warnt:
Eine weitere Eskalation könnte die gesamte globale Energiearchitektur erschüttern.

Die Straße von Hormus sei dabei der gefährlichste Flaschenhals der Welt.

Sollte dort ein massiver Konflikt eskalieren:

  • könnten Ölpreise explodieren,
  • Lieferketten kollabieren,
  • die Weltwirtschaft in eine Schockphase geraten.

Besonders dramatisch:
Macgregor spricht von einem möglichen Jahrzehnt globaler wirtschaftlicher Schäden.

Das Ende amerikanischer Militärdominanz?

Der vielleicht wichtigste Teil des Interviews betrifft jedoch nicht Iran —
sondern die Vereinigten Staaten selbst.

Macgregor erklärt:
Die gesamte amerikanische Militärstrategie der letzten Jahrzehnte sei technologisch überholt.

Die Doktrin weltweiter Militärbasen („forward presence“) funktioniere nicht mehr:

  • moderne Raketen,
  • Hyperschallwaffen,
  • Drohnenschwärme,
  • Satellitenaufklärung,
  • Präzisionsschläge

hätten große US-Stützpunkte verwundbar gemacht.

Viele Basen im Nahen Osten seien laut ihm heute praktisch nicht mehr verteidigbar.

Die USA werden selbst zum Risiko für ihre Verbündeten

Macgregor geht noch weiter:
Amerikanische Militärpräsenz werde zunehmend nicht mehr als Schutz —
sondern als Gefahr wahrgenommen.

Denn:
Wo US-Stützpunkte stehen,
entstehen automatisch potenzielle Angriffsziele.

Deshalb könnten künftig:

  • Deutschland,
  • Südkorea,
  • Japan
  • und andere Verbündete

die amerikanische Präsenz zunehmend infrage stellen.

Die eigentliche Botschaft des Interviews

Zwischen allen geopolitischen Analysen zieht sich eine zentrale Botschaft durch das gesamte Gespräch:

Die Weltordnung verändert sich schneller,
als Washington bereit ist zu akzeptieren.

Macgregor beschreibt:

  • ein Amerika in strategischer Überdehnung,
  • ein Israel in wachsender Unsicherheit,
  • einen Iran, der widerstandsfähiger ist als erwartet,
  • eine Türkei im Aufstieg,
  • China und Russland als stille Gewinner,
  • und eine Militärdoktrin, die technologisch zunehmend zerfällt.

Sein düsteres Fazit:
Die USA könnten den Krieg gegen Iran möglicherweise nicht gewinnen —
ihn aber dennoch immer weiter eskalieren.

Und genau darin liege die größte Gefahr:
Ein Konflikt, der ursprünglich regional begann,
könnte sich zu einer globalen Energie-, Militär- und Systemkrise ausweiten,
deren Folgen weit über den Nahen Osten hinausreichen.

„Der neue Great Game“ – Brian Berletic warnt vor globaler US-Strategie gegen Iran, Russland und China

Während westliche Medien die Konflikte gegen Russland, Iran und China meist getrennt behandeln, argumentiert der geopolitische Analyst Brian Berletic, dass all diese Krisen Teil einer einzigen langfristigen Strategie seien. In einem ausführlichen Interview beschreibt der ehemalige US-Marine und Betreiber des Kanals The New Atlas den aktuellen geopolitischen Konflikt als eine moderne Version des „Great Game“ – eines globalen Machtkampfes um Handelsrouten, Energie, Einflusszonen und die Zukunft der Weltordnung.

Seine zentrale These:
Die USA versuchen nicht mehr primär, Frieden oder Stabilität aufrechtzuerhalten — sondern den Aufstieg konkurrierender Machtzentren zu sabotieren, bevor die amerikanische Vorherrschaft endgültig zerbricht.

„Das eigentliche Ziel ist China“

Berletic macht gleich zu Beginn klar:
Iran, Russland und China seien keine getrennten Konflikte — sondern Teile eines einzigen geopolitischen Gesamtbildes.

Seiner Ansicht nach richtet sich die gesamte US-Strategie letztlich gegen China.

Russland solle geschwächt werden:

  • durch Sanktionen,
  • NATO-Ausweitung,
  • Angriffe auf Energieinfrastruktur,
  • und den Ukrainekrieg.

Iran wiederum werde:

  • militärisch,
  • wirtschaftlich
  • und geopolitisch

unter Druck gesetzt, um Chinas Energieversorgung zu destabilisieren.

Denn:
China ist massiv von Energieimporten aus dem Nahen Osten abhängig.

Berletic argumentiert:
Die Konflikte in Eurasien seien daher kein Zufall —
sondern Teil eines umfassenden Versuchs, Chinas langfristigen Aufstieg zu bremsen.

Diplomatie als Werkzeug der Eskalation

Besonders scharf kritisiert Berletic die amerikanische Diplomatie.

Die USA würden Gespräche nicht führen, um Konflikte zu lösen —
sondern um Zeit zu gewinnen, Narrative aufzubauen und weitere Eskalationen vorzubereiten.

Er verweist dabei:

  • auf die Ukraine,
  • auf Iran,
  • und auf Taiwan.

Immer wieder würden westliche Politiker öffentlich von „Verhandlungen“ sprechen,
während gleichzeitig:

  • Waffen geliefert,
  • Militärallianzen ausgebaut,
  • Sanktionen verschärft
  • und Konflikte vertieft würden.

Berletic beschreibt dies als eine Strategie des „Doppelspiels“:
Nach außen Diplomatie —
im Hintergrund Eskalation.

„Die USA wollen keine Balance – sie wollen Dominanz“

Ein zentraler Punkt des Interviews:
Die Vereinigten Staaten würden keine multipolare Welt akzeptieren.

Berletic erklärt:
Washington strebe keine Balance der Mächte an —
sondern globale Vorherrschaft („primacy“).

Er verweist dabei auf:

  • US-Strategiepapiere,
  • RAND-Studien,
  • Thinktank-Analysen
  • und offizielle Regierungsdokumente,

in denen immer wieder offen über die Sicherung amerikanischer Dominanz gesprochen werde.

Die eigentliche Angst der USA sei laut Berletic:
Dass Eurasien wirtschaftlich zusammenwächst.

Vor allem:

  • China,
  • Russland,
  • Iran,
  • Zentralasien
  • und Teile Europas

könnten gemeinsam einen Wirtschaftsraum bilden, der sich der amerikanischen Kontrolle entzieht.

Die Kontrolle der Handelsrouten

Besonders alarmierend ist Berletics Analyse der globalen Seewege.

Er argumentiert:
Die USA versuchen systematisch:

  • Energieflüsse,
  • Handelsrouten,
  • Meerengen
  • und maritime Knotenpunkte

unter Kontrolle zu halten.

Er nennt dabei:

  • die Straße von Hormus,
  • die Straße von Malakka,
  • den Indischen Ozean,
  • das Südchinesische Meer
  • und sogar die Ostsee.

Laut Berletic wird derzeit faktisch eine globale maritime Druckstrategie aufgebaut:

  • gegen russische Energie,
  • gegen iranische Exporte,
  • und indirekt gegen China.

„Die USA schaffen bewusst Instabilität“

Berletic geht noch weiter:
Washington versuche nicht mehr unbedingt, die Welt zu stabilisieren —
sondern sie kontrolliert zu destabilisieren.

Seiner Ansicht nach lautet die Logik:
Wenn die USA China wirtschaftlich nicht mehr einholen können,
dann müsse man:

  • Lieferketten zerstören,
  • Handelswege gefährden,
  • Energiepreise destabilisieren
  • und globale Unsicherheit erzeugen.

Das Ziel sei:
Den Aufstieg Chinas zu verlangsamen —
selbst wenn dies die Weltwirtschaft beschädigt.

Berletic formuliert es drastisch:
Die USA seien bereit,
„alles in Brand zu setzen“,
wenn dadurch ihre Vorherrschaft verlängert werden könne.

Die neue Energiekriegsführung

Ein großer Teil des Interviews dreht sich um Energie.

Berletic beschreibt,
wie Europa bereits durch:

  • Sanktionen,
  • Pipeline-Krisen,
  • LNG-Abhängigkeit
  • und die Zerstörung von Nord Stream

strategisch enger an die USA gebunden worden sei.

Nun werde dieselbe Strategie auf Asien übertragen.

Er verweist auf:

  • die Krise in Hormus,
  • Angriffe auf Schifffahrt,
  • Druck auf Indonesien,
  • militärische Präsenz rund um Malakka
  • und den Versuch, asiatische Staaten stärker von US-Energieexporten abhängig zu machen.

Taiwan als „asiatische Ukraine“

Besonders brisant sind Berletics Aussagen zu Taiwan.

Er glaubt nicht,
dass Washington jemals ernsthaft an einer friedlichen Lösung interessiert war.

Vielmehr werde Taiwan systematisch:

  • militärisch aufgerüstet,
  • politisch instrumentalisiert
  • und als Druckmittel gegen China benutzt.

Er bezeichnet Taiwan faktisch als:
eine potenzielle „asiatische Ukraine“.

Gemeinsam mit:

  • Japan,
  • Südkorea
  • und den Philippinen

solle Taiwan in eine regionale Anti-China-Front eingebunden werden.

Der globale „schmutzige Krieg“

Berletic spricht mehrfach von einem bereits laufenden „Dirty War“ gegen China.

Damit meint er:

  • Sabotage,
  • Wirtschaftskrieg,
  • politische Einflussoperationen,
  • Unterstützung bewaffneter Gruppen,
  • Angriffe auf Infrastrukturprojekte der Belt-and-Road-Initiative,
  • sowie Destabilisierung entlang chinesischer Handelsrouten.

Er nennt Beispiele aus:

  • Myanmar,
  • Pakistan,
  • Afghanistan
  • und Zentralasien.

Insbesondere chinesische Infrastrukturprojekte würden laut ihm gezielt unter Druck gesetzt.

Die eigentliche Angst Washingtons

Berletic beschreibt die größte amerikanische Sorge so:
China könnte dauerhaft stärker werden als die USA —
und eine multipolare Ordnung schaffen, in der Washington nicht mehr dominieren kann.

Genau deshalb versuche man:

  • Russland zu schwächen,
  • Iran zu isolieren,
  • Handelswege zu kontrollieren,
  • Bündnisse zu militarisieren
  • und Eurasien gespalten zu halten.

„Wie viel Schaden wird die USA noch anrichten?“

Das düsterste Element des Interviews ist jedoch Berletics Schlussfolgerung.

Er glaubt:
Das amerikanische Imperium befinde sich bereits in einer Phase strukturellen Niedergangs.

Die entscheidende Frage sei nicht mehr,
ob die US-Vorherrschaft endet —
sondern:
Wie viel Schaden dabei noch angerichtet wird.

Berletic warnt ausdrücklich davor,
die Eskalationsbereitschaft Washingtons zu unterschätzen.

Er verweist:

  • auf Diskussionen über Atomwaffen,
  • auf die massive Militarisierung Asiens,
  • auf die zunehmende Konfrontation mit Russland,
  • und auf die Bereitschaft, globale Wirtschaftskrisen in Kauf zu nehmen.

Das eigentliche Fazit

Zwischen den Zeilen beschreibt Berletic eine Welt am Übergang:

  • vom amerikanisch dominierten Unipolarismus,
  • hin zu einer multipolaren Ordnung.

Doch dieser Übergang verlaufe nicht friedlich.

Seiner Einschätzung nach versucht Washington:

  • den Wandel zu verzögern,
  • Rivalen zu schwächen,
  • Handelsrouten zu kontrollieren,
  • Eurasien gespalten zu halten
  • und geopolitische Konkurrenten gegeneinander auszuspielen.

Der Konflikt gegen Iran,
die Eskalation gegen Russland
und die Einkreisung Chinas

seien deshalb keine getrennten Krisen —
sondern Fronten desselben globalen Machtkampfes.

Gain of Function Forschung und der Rücktritt

Gain of Function Forschung und der Rücktritt

Gain of Function Forschung und der Rücktritt

Nachdem von einer Denkfabrik der USA implizit gefordert worden war, dass Biowaffen entwickelt werden sollten, welche gezielt auf Genotypen wirken, weil die dann vom Terrorwerkzeug zu einem politischen würden, hörte man lange nichts mehr darüber, außer in diesen “Verschwörungskreisen”. Gain of Function Forschung bedeutet, dass Forscher mit gentechnischen Werkzeugen versuchen, Viren und Bakterien für den […]

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