Kategorie: Nachrichten
Stellvertretender Außenminister: China ist die „größte Herausforderung“ in der Geschichte der USA
Kurt Campbell sagt, dass der Kalte Krieg mit der Sowjetunion im Vergleich zu den „Herausforderungen“, die China darstellt, „verblasst”.
Dave DeCamp
Der stellvertretende Außenminister Kurt Campbell sagte am Mittwoch, China sei die „bedeutendste Herausforderung“, der die Vereinigten Staaten von Amerika je gegenüber gestanden seien.
„Es wird anerkannt, dass es sich um die größte Herausforderung in unserer Geschichte handelt“, sagte Campbell laut AFP vor dem Außenpolitischen Ausschuss des Repräsentantenhauses. „Ehrlich gesagt verblasst der Kalte Krieg im Vergleich zu den vielschichtigen Herausforderungen, die China darstellt.
Campbell ist ein langjähriger China-Falke, setzt sich seit der Obama-Regierung für eine stärkere Konzentration auf den asiatisch-pazifischen Raum ein und gilt als Architekt des so genannten „Asia Pivot“. Er wurde im Februar als stellvertretender Außenminister bestätigt und war zuvor als oberster Asien-Beauftragter im Nationalen Sicherheitsrat von Präsident Biden tätig.
„Es handelt sich nicht nur um eine militärische Herausforderung, sondern um eine generelle. Es geht um den globalen Süden. Sie liegt in der Technologie. Wir müssen unser Spiel in allen Bereichen verstärken“, sagte Campbell vor dem Ausschuss. Während der Anhörung forderte er Europa auf, gegenüber China härter durchzugreifen und sich den USA bei den Sanktionen gegen chinesische Unternehmen anzuschließen.
Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, wurde während einer täglichen Pressekonferenz gebeten, auf Campbells Bemerkungen zu reagieren und sagte, sie seien „durchdrungen von kaltem Krieg und Nullsummen-Mentalität“.
„China ist bestrebt, mit allen Ländern der Welt freundschaftlich zusammenzuarbeiten, und wir richten uns bei der Entwicklung normaler Beziehungen zu anderen Ländern nicht gegen Dritte. Im Gegensatz dazu haben die USA ihre Militärbündnisse gestärkt, kleine Gruppierungen gegen China gebildet und andere Länder dazu gezwungen, sich für eine Seite zu entscheiden“, fügte Lin hinzu.
Campbells Ansicht, dass Peking die größte Bedrohung für die USA darstellt, wird vom Pentagon geteilt. In der Nationalen Verteidigungsstrategie 2022 erklärt das Pentagon China zur „umfassendsten und ernsthaftesten Herausforderung für die nationale Sicherheitsstrategie der USA“, während Russland als zweitwichtigste Bedrohung genannt wird.
Die militärische Führung der USA plant offen einen direkten Krieg mit China in der Zukunft, trotz des Risikos, dass der Konflikt in einen Atomkrieg umschlägt. Diese Woche stellte die US-Marine einen Plan zur Vorbereitung auf einen direkten Kampf mit China bis 2027 vor.
Agitprop in Amerika
Selenski macht Wahlkampf für Harris und legt Biden bestellten „Siegesplan“ vor
Der Ausgang des Ukraine-Krieges ist unter anderem und vielleicht vor allem eine Variable des Präsidentschaftswahlkampfes in den USA. Ob US-Präsident Joseph Biden die letzten vier Monate seiner Amtszeit für eine militärische oder eine diplomatische Initiative nutzt, ist offen. Einen Aufschluss könnte seine Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen liefern, die er am Dienstag nach Redaktionsschluss der UZ halten sollte. Bis dahin zögerte Biden, die Einschränkungen für den Gebrauch weitreichender Raketen gegen Russland durch Kiew aufzuheben. Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz, der seit dem Wochenende in New York war, bekräftigte dort noch einmal sein Nein zur Lieferung von „Taurus“-Marschflugkörpern an Kiew. Aber der Druck auf Biden, die Beschränkungen aufzuheben, nehme zu, urteilte die „New York Times“ am Dienstagmorgen.
Der Druck hat einen Namen: Wladimir Selenski. Seine Bemühungen, die USA und die NATO in den Krieg hinzuziehen, fasste er in einem „Siegesplan“ zusammen, über den er seit Ende August immer wieder öffentlich spricht, ohne Details zu nennen – zuletzt am Freitag vergangener Woche. An diesem
Gestatten – Peter Thiel
Nicht wenige halten ihn für den mächtigsten Unternehmer im Silicon Valley. Andere gar für einen der einflussreichsten Menschen der Welt. Er gründete PayPal, finanzierte Facebook und Clearview AI, ist Mitglied im Führungsstab der Bilderberg Konferenzen und schuf mit Palantir den Spionagekonzern, der die unheilige Allianz von Big Tech und Big Brother auf ein neues Level hob. Er ist ein skrupelloser Kartell-Kapitalist, der totalitaristischen Machtanspruch hinter libertären Phrasen verbirgt. Hat Peter Thiels Biograph demzufolge Recht, wenn er sagt, dass wir uns vor der Macht von Peter Thiel fürchten sollten
Tom-Oliver Regenauer
Da sitzt der Mann am 16. August 2024 über drei Stunden lang im reichweitenstärksten Podcast der Welt, bei einem vermeintlich kritischen Geist – Joe Rogan – und muss keine einzige Frage zu Palantir beantworten. Oder zu seiner Rolle im Steuerungskreis der Bilderberg Konferenzen. Ganz zu schweigen von Thiels unsäglichen Versuchen, den Skandal um Jeffrey Epstein im Verlauf des Gesprächs zu marginalisieren. Unter anderem, indem er dessen unzählige Opfer als »minderjährige Mädchen« bezeichnet – obwohl viele davon Kinder waren. Manche gerade einmal acht Jahre alt. Oder indem er, danach gefragt, wann man denn endlich die wahren Ausmaße von Epsteins dunklem Treiben nachvollziehen könne, lapidar entgegnet, dass man bis dato ja auch nicht wisse, was in puncto John F. Kennedy wirklich passierte und die entsprechende Aufklärung wohl noch etwas auf sich warten lassen dürfte. Wer also bis anhin den Standpunkt vertrat, Joe Rogan sei an Wahrheitsfindung interessiert, oder betreibe Journalismus, wurde spätestens am 16. August diesen Jahres eines Besseren belehrt.
Wie britische Geheimdienste den globalen Krieg „gegen Desinformation“ anführen

Neue – bisher unveröffentlichte – Akten aus dem Innenraum der Spionagedienste Washingtons, zeigen, wie die Briten jede Ecke der Welt mit “Gegen-Desinformation” verwirrt und die Leute in die Irre führt. Am 13. September wurde im Rahmen eines Rechtsstreits gegen die US‐amerikanische Seuchenbehörde CDC ein außergewöhnliches Dokument veröffentlicht. Es handelt sich um eine Folienpräsentation der britischen, von […]
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Brandenburg: CDU steigt aus – Keine Koalition mit SPD und BSW

Ist es Frust oder nur Taktik, weil man sich noch nicht laut genug gerufen fühlt und den Preis hochtreiben will? Jedenfalls Stand jetzt will die Brandenburger CDU in einer möglichen Koalition der SPD mit dem BSW nicht mitregieren. „Die SPD hat die Wahl gewonnen. Gemeinsam mit dem BSW haben sie die Mehrheit, eine Mehrheitsregierung zu bilden“, teilte CDU-Landeschef Jan Redmann nach einem Sondierungstreffen mit der SPD mit. Weitere Termine seien nicht vereinbart worden. Das Gespräch mit der SPD habe in einer „freundlichen Atmosphäre“ stattgefunden.
Redmann hatte wiederholt betont, dass er nach dem desaströsen CDU-Ergebnis bei der Landtagswahl am 22. September keinen Auftrag zur Beteiligung seiner Partei an einer Regierungsbildung sehe. Aufgrund der Mehrheitsverhältnisse würde es im neuen Landtag für eine Koalition aus SPD und CDU allein nicht reichen. Die SPD hätte aber zusammen mit dem BSW eine knappe Mehrheit.
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„Machtergreifung“ durch AfD in Thüringer Landtag? Eine unwürdige Inszenierung der Kartellparteien
Die Verweigerungshaltung der Kartellparteien gegenüber der AfD treibt neue Blüten: Am Donnerstag eskalierte die Lage im Thüringer Landtag. Die CDU und ihre Handlanger plärrten wortwörtlich von einer Machtergreifung der AfD – dabei hielt die sich unter Leitung von Alterspräsident Jürgen Treutler lediglich an die bestehende Geschäftsordnung. Das Schauspiel wirkte von den Systemparteien inszeniert.
Normalerweise steht nach der Geschäftsordnung des Thüringer Landtags das Vorschlagsrecht für den Posten des Landtagspräsidenten der „stärksten Fraktion“ zu – also der AfD. Ein AfD-Präsident ist für das Altparteienkartell aber unzumutbar: Deswegen wollte man die Geschäftsordnung ändern, um von vornherein allen Fraktionen zu erlauben, Kandidaten ins Spiel zu bringen. Diese Änderung der Geschäftsordnung sollte nach Ansicht von CDU und Konsorten beschlossen werden, bevor überhaupt ein beschlussfähiges Parlament steht. Das entspricht aber nicht dem in der Gebührenordnung festgelegten Ablauf. Weil Alterspräsident Jürgen Treutler nun an den bisherigen Gepflogenheiten festhielt, fabuliert das System von einem Putsch.
Quelle: Auszug aus der Geschäftsordnung – hieran orientierte sich Jürgen Treutler, wurde aber ständig unterbrochen und von der CDU mit dem Nazi-Vorwurf der „Machtergreifung“ beschimpft. Zur Wahl des Präsidenten kam es nicht.
Schauspiel zur Verhinderung von AfD-Präsidentin völlig unnötig
Es sei an dieser Stelle hervorgehoben, dass das erwähnte Vorschlagsrecht der AfD selbstverständlich keinen Wahlzwang durch die anderen Fraktionen beinhaltet. Treutler konstatierte freilich in seiner Rede, dass die Wähler seiner Ansicht nach erwarten würden, dass man der parlamentarischen Gepflogenheit folgt, wonach die stärkste Fraktion den Landtagspräsidenten stellt. Das sehen die übrigen Fraktionen, die der Wählerwille gemeinhin eher peripher tangiert, anders. Sie dürfen den vorgeschlagenen Kandidaten (die AfD setzt dabei auf Wiebke Muhsal, eine Juristin, die in ihrem Wahlkreis das Direktmandat holte und dabei den CDU-Landesvorsitzenden Mario Voigt übertrumpfte) per Geschäftsordnung aber sehr wohl ablehnen – kommt keine Mehrheit zustande, folgen eben weitere Wahlgänge mit anderen Kandidaten. Paragraph 2 der GO spezifiziert:
„Der Landtag wählt die Präsidentin beziehungsweise den Präsidenten und die Vizepräsidentinnen beziehungsweise Vizepräsidenten in besonderen Wahlgängen für die Dauer der Wahlperiode. Die Wahlen werden ohne Aussprache und geheim durchgeführt. Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erhält. Ergibt sich keine solche Mehrheit, können für weitere Wahlgänge neue Bewerberinnen beziehungsweise Bewerber vorgeschlagen werden.“
Die gesamte Debatte um den Umstoß der Tagesordnung wirkt aus Sicht des sich ohnehin zunehmend von der Politik veräppelt fühlenden Normalbürgers entsprechend absurd. Statt eines stundenlangen Hickhacks, wie es gestern im Landtag stattfand, hätte man Treutler die Runde durch das traditionelle Programm leiten lassen können, den Kandidatenvorschlag der AfD ablehnen und am Ende mehrheitlich einen neuen Landtagspräsidenten aus den Kartellparteien wählen können. So hat der erfahrene Deutsche es erwartet. Nicht gebilligt, denn mehr als 32 Prozent der Thüringer wählten die AfD und werden durch das antidemokratische Gehabe der Kartellparteien konsequent ausgegrenzt und jeder politischen Repräsentation beraubt. Doch so hätte es für CDU, BSW und Co. gefällig und ohne peinliches Getue ablaufen können.
Torben Braga (AfD) erörtert den normalen Ablauf.
Es kann sich daher der Verdacht aufdrängen, dass man bei den Kartellparteien befürchtet, dass die eigenen Personalien die auferlegte Brandmauer nicht so konsequent mittragen wie von oben befohlen. Denn das hätte die Wahl eines AfD-Landtagspräsidenten per Mehrheit natürlich sehr wohl ermöglicht. Das wurde durch dieses Debakel verhindert. Das Verfassungsgericht soll nun die (für den Wähler völlig belanglose) Frage klären, ob die Änderung der Geschäftsordnung nicht doch vorgezogen werden könnte und wessen Rechtsauffassung nun gelten soll. Das soll es ruhig tun – für die Thüringer, die jetzt immer noch ohne Landtagspräsidenten dastehen und sich diesen demokratieverachtenden Brandmauer-Wahnsinn auf Kindergartenniveau weiterhin ansehen sollen, ist das ganze Vorgehen jedoch ein Hohn.
Im Cicero fragt man sich:
Anstatt durch gute Politik die Probleme in diesem Land zu lösen und damit der AfD den Nährboden zu entziehen, beschäftigen sie sich weiterhin bloß mit sich selbst. Wie abgehoben muss man eigentlich sein, um keinerlei Kontakt mehr zum Raumschiff Erde zu besitzen? Muss denn tatsächlich die AfD erst eine absolute Mehrheit erringen, bevor die selbsternannten Demokraten aufwachen und endlich ihr Kindergartenspiel beenden?
Probleme lösen? Wo kommen wir denn da hin? Es ist einzig und allein das umfassende Versagen der Kartellparteien, das die AfD stark gemacht hat. Würden Altparteien Politik machen, die dem Bürgerwillen entspricht und deutsche Interessen vertritt, wäre eine AfD unnötig und würde nie ein Drittel der Wählerstimmen bündeln. Niemand muss eine Alternative wählen, die sich noch nicht durch Regierungsarbeit bewähren konnte, wenn er sich von einer der bestehenden Parteien vertreten fühlt. Wenn sämtliche Altparteien jedoch dieselben Agenden vorantreiben und auch eine Wahl der CDU zu linksgrüner Politik führt, ist keine von ihnen für Unzufriedene mehr wählbar. Jede Stimme für die AfD ist am Ende ein erhobener Mittelfinger für CDU, SPD, Grüne und die Umfaller-FDP. Sie alle haben die Deutschen massiv enttäuscht. Dass man mit dem BSW versucht, in blauen Gewässern zu fischen, um damit ein leeres Vehikel gegen die AfD zu stärken, ist dabei besonders bezeichnend.
Auch das Fazit einer NZZ-Journalistin zum gestrigen Totalausfall der antidemokratischen „demokratischen Parteien“ fällt vernichtend aus:
Die Geschäftsordnung kann aber von einem noch nicht beschlussfähigen Parlament nicht geändert werden. Der Versuch, die Regeln zu frisieren, zeigte vor allem, dass jene, die sich für besonders demokratisch halten, es, wenn es darauf ankommt, mitunter nicht sind. Vor dem Gesetz sind alle gleich, und niemand kann sich aus einem bestehenden Regelwerk aussuchen, welche Regeln angewendet werden und welche nicht.
Kurioserweise stand nun gerade die Thüringer AfD, die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wird, als demokratisch korrekt da.
Die Einstufung des Verfassungsschutzes hatte das Medium zuvor ohnehin schon zerlegt.
Den größten Schaden verursachen die Kartellparteien nicht für die AfD, sondern die Demokratie. Es ist diesen Parteien immer mehr zuzutrauen, dass sie zur Verhinderung einer Regierungsbeteiligung der einzigen Oppositionspartei auch direkt in Wahlen eingreifen würden. Armes Deutschland…
„Plötzlich hasst sie jeder“. Die grüne Parteispitze tritt nach vernichtender Wahlniederlage zurück
Jo Nova – Meinungskommentar
Die Grünen sind zum „punching Ball“ der Linken und der Rechten geworden
Einleitung: Die Medien in Deutschland sind natürlich voll mit Nachrichten über diese Themen. Die grünen Träume (Ideologien?) kommen vor allem auch bei jungen Menschen nicht mehr an, die sich inzwischen Sorgen um ihre Zukunft machen. Hier ein Meinungskommentar aus Australien, was zeigt, dass auch in „down under“ die Geschehnisse in Deutschland verfolgt werden – der Übersetzer
Für die Grünen in Deutschland wird es immer schlimmer. Nach zwei fürchterlichen Ergebnissen bei den letzten Landtagswahlen stürzte die Partei im brandenburgischen Bundesland (das Berlin umgibt) „aus dem Landtag“. Die Ergebnisse waren so schlecht, dass die beiden derzeitigen Vorsitzenden der deutschen Grünen gemeinsam zurückgetreten sind .
Die Grünen errangen in der Region nur 4% der Stimmen und erreichten nicht einmal die Mindeststimmenzahl von 5%, die für einen Sitz im Parlament bei der Landtagswahl erforderlich ist. Etwa 70% ihrer Wählerschaft hatten sie in den letzten fünf Jahren verlassen. In Thüringen erreichte die gesamte Ampel-Regierungskoalition aus drei Parteien zusammen kaum 10% der Stimmen.
Die rechtsgerichtete AfD (Alternative für Deutschland) „erhält trotz aller Bemühungen, sie zu stoppen, weiterhin Zulauf“, sagt Nette Nöstlinger von Politico etwas verblüfft. Das Establishment verwendete die übelsten Namen, die ihm einfielen, und es funktionierte nicht:
Trotz Bemühungen, die Partei zu stoppen, wächst die AfD weiter
Die führenden Politiker Deutschlands haben konzertierte Anstrengungen unternommen, den Aufstieg der AfD zu stoppen, indem sie die Wähler vor dem wachsenden Extremismus der Partei warnten. Einige Politiker bezeichneten sie sogar als Nazi -Partei.
Das haben wir schon einmal gehört:
Die Landesverbände der Partei in Sachsen und Thüringen werden vom Verfassungsschutz als extremistische Organisationen eingestuft, deren Ziel es sei, die deutsche Demokratie zu untergraben. [und nein, warum wir sie so einstufen, dass sagen wir nicht – Thüringen, Gerichtsverhandlung]
Die bösen Namen gehen nach hinten los, denn niemand hört mehr zu:
Dies deutet auf ein Kernproblem hin, mit dem die zentristischen Parteien nicht leicht fertig werden: ein wachsendes Misstrauen gegenüber den Zentralisten und den Institutionen des Landes, die in weiten Teilen des Landes eine anti-etablierte Stimmung geschürt haben.
Mit anderen Worten: Obwohl viele zentristische Politiker und Institutionen in Deutschland vor dem Extremismus der AfD warnen, hören viele Wähler einfach nicht mehr zu. Tatsächlich könnte dieser Ansatz nach hinten losgehen, indem er eigene-Wähler vergrault.
Als die Fernsehkommentatoren die AfD als „extremistisch“ bezeichneten, sagte der Thüringer Parteichef: „Hören Sie bitte auf, mich zu stigmatisieren.“ „Wir sind die Volkspartei Nummer eins in Thüringen. Sie wollen doch nicht ein Drittel der Thüringer Wähler als Rechtsextremisten einstufen, oder?“ Aber natürlich wollten die Fernsehkommentatoren wahrscheinlich genau das tun …
Mobbing ist brüchig. Wenn es scheitert, zerfällt es zu Antimaterie, weil es nichts anderes als Gemeinheit gab, auf die man zurückgreifen konnte.
Sogar The Guardian hat festgestellt, dass die Grünen in einer Krise stecken:
In den letzten Wahlkämpfen schienen sie [die Grünen] oft der Prügelknabe für Parteien aus dem gesamten Spektrum zu sein. Es gab zahlreiche Anschuldigungen, die Partei versuche, den einfachen Deutschen ihr Leben zu „diktieren“ – von der Art der Heizung bis hin zu dem Auto, das sie fahren sollen. BSW und AfD gingen sogar so weit, die Grünen mit dem kommunistischen Regime der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik zu vergleichen.
Es gibt Hoffnung. Junge Wähler wenden sich schneller von der Partei ab als jede andere Altersgruppe:
Die Grüne Partei hat bei den letzten Wahlen auch einen größeren Anteil ihrer jüngeren Wähler verloren als jede andere Partei. In der Umfrage vom Sonntag in Brandenburg beispielsweise sank ihre Unterstützung in der Altersgruppe der 16- bis 24-Jährigen um 24 Prozentpunkte, ein größerer Rückgang als in jeder anderen Altersgruppe. —
Eugyppius sagt: „Mit den Grünen passiert etwas Seltsames und Unerwartetes.“ „Jeder hasst sie.“
Die Krise der Grünen und die Zukunft der Linken
Ich habe viel über die Grünen nachgedacht, seit sie bei den jüngsten deutschen Wahlen eine Niederlage erlitten haben. Etwas Seltsames und Unerwartetes passiert mit ihnen – etwas, das ich noch vor zwei Jahren nicht vorausgesagt hätte. Sie verlieren an Unterstützung, sie sind in der Defensive und plötzlich hasst sie jeder. In Ostdeutschland könnte man sogar sagen, dass sie völlig zusammenbrechen. Die Partei der Zukunft, die Partei der Jugend, die Partei an der Spitze des Progressivismus, verkümmert jetzt. Und ich vermute, dass dies nicht nur in Deutschland passiert. Es mag hier schneller passieren als in anderen Ländern, aber die Grünen sind ein internationales Phänomen, und die grüne Politik steckt an vielen Orten außerhalb der Bundesrepublik in Schwierigkeiten.
(Bezahlschranke)
Den Grünen wurden von beiden Seiten Stimmen gestohlen
Der Popularitätsverlust hat mit dem Klima, den Wärmepumpen, den Autos, den Energiepreisen zu tun – aber auch mit der Einwanderung und dem Krieg. In den letzten Monaten ist aus dem Nichts eine neue linke Kraft aufgetaucht, die von einem ehemaligen Kommunisten geführt wird, aber die Einwanderung eindämmen will:
In gewisser Hinsicht war der größte Gewinner des Abends das linkspopulistische Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW), das von einem ehemaligen Mitglied der kommunistischen Partei Ostdeutschlands geführt wird. Das BSW erreichte in beiden Bundesländern den dritten Platz, ein bemerkenswertes Ergebnis für eine Partei, die erst vor einigen Monaten gegründet wurde.
Die Partei, die traditionelle rechte Positionen zur Einwanderung mit anderen sozialen Fragen vereint, hat wiederholt ein Ende der deutschen Militärhilfe für die Ukraine und Verhandlungen mit Putin gefordert – eine Ansicht, für die es im ehemals kommunistischen Osten Deutschlands viel Sympathie gibt. — Politico
Es ist Teil der großen Neuausrichtung der Politik. Die neue Kraft auf der Linken greift die Grünen als arrogant und arbeitnehmerfern an:
Ist Deutschlands aufsteigender Superstar so weit links, dass er schon ganz rechts ist?
James Angelos, Politico , 26. August 2024
Sahra Wagenknechts Version des „Linkskonservatismus“ stellt die deutsche Politik vor den nächsten Wahlen im Osten auf den Kopf.
Wenn man Sahra Wagenknecht, der Ikone der deutschen Linkspartei, zuhört, könnte man den Eindruck gewinnen, die größte Gefahr für die Demokratie seien „Lifestyle-Linke“, die auf einem Berliner Bauernmarkt Latte Macchiato aus Mehrwegbechern schlürfen, während sie Bio-Grünkohl einkaufen.
Solche wohlhabenden, umweltfreundlichen Großstadtbohemiens vertreten zu allen möglichen Themen – von der Ukraine bis zum Klimawandel – ihrer Meinung nach „moralisch einwandfreie“ Ansichten, und zwingen diese Überzeugungen dann der einfachen Bevölkerung mit drakonischem Eifer auf.
Sahra Wagenknechts „Linkskonservativismus“ ist sehr auf Ostdeutschland zugeschnitten, aber manches davon lässt sich auch auf andere übertragen. Unkontrollierte Einwanderung ist überall ein heißes Thema. Sie greift den Zustrom von Asylbewerbern als Bedrohung für den Wohlfahrtsstaat an, der, so sagt sie, „ein gewisses Maß an Homogenität braucht, um zu funktionieren“. Sie greift die Geschlechtsumwandlungen an, weil sie den großen Pharmakonzernen zugutekommt. All das wird über die politische Kluft hinweg Anklang finden. Im vergangenen Jahr war der Vorsitzende der AfD in Thüringen so beeindruckt von ihr, dass er sie in einer Rede einlud, seiner Partei beizutreten.
Die reinen Umweltschützer der Grünen sind eine Luxusblase, die sich niemand mehr leisten kann. Diese Zeiten sind vorbei.
Tony-Burke, meint mit dem Logo die Grüne Partei in Australien
https://www.threads.net/@c_andor_27/post/C70u7iDPFis
Übersetzt durch Andreas Demmig
Der Beitrag „Plötzlich hasst sie jeder“. Die grüne Parteispitze tritt nach vernichtender Wahlniederlage zurück erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
London im Krieg mit Moskau, um Europa zu zerstören
Es handelt sich nicht um eine Fortsetzung des New Great Game mit dem Kampf zwischen den USA und der UdSSR um die Kontrolle über Zentralasien. Sondern eine Neuauflage des ursprünglichen Great Game, des Spiels zwischen dem zaristischen Russland und Großbritannien im 19. Jahrhundert. Denn London hat sich nie mit der Realität abgefunden, die das Verschwinden des britischen Empires, das Ende der kolonialen Ausbeutung und den fortschreitenden Verlust an Bedeutung auf der internationalen Bühne mit sich brachte.
Nein, nicht auf dem Niveau Italiens, das froh ist, eine US-Kolonie geworden zu sein und die anglo-amerikanischen Bombenangriffe, bei denen Frauen, alte Menschen und Kinder massakriert wurden, enthusiastisch feiert. Andererseits hat die italienische Regierung nicht einmal den
Nach Landtags-Chaos: Thüringens SPD-Innenminister will AfD verbieten!

Thüringens geschäftsführender Innenminister Georg Maier (SPD) hat sich nach der chaotischen ersten Sitzung des neu gewählten Landtags für ein Verbotsverfahren gegen die AfD ausgesprochen. Die Ereignisse im Thüringer Landtag hätten gezeigt, „dass die AfD aggressiv kämpferisch gegen den Parlamentarismus vorgeht. Ich denke, dass damit die Voraussetzungen für ein Verbotsverfahren gegeben sind“, schrieb der SPD-Politiker auf der Plattform X und bekräftigte: „Die für ein Parteiverbot ebenfalls erforderliche Potentialität und der Verstoß gegen Art. 1 GG sind bei der AfD schon länger unstrittig.“
Nach einem chaotischen Verlauf mit fünf Unterbrechungen war die erste Sitzung im Thüringer Landtag gestern (26.September) abgebrochen und auf Samstag (28.September) vertagt worden. Streitpunkt zwischen AfD und Kartellparteien ist die Wahl des Landtagspräsidenten, für welche die AfD auf ihrem Vorschlagsrecht gemäß der Geschäftsordnung des Landesparlaments pocht. Wie hier weiter zu verfahren ist – darüber wird heute eine Eilentscheidung des Thüringer Verfassungsgerichtshofs erwartet.
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Lügenpresse!

Von JONNY CHILL | Wer sich am Donnerstag den Livestream der ersten konstituierenden Sitzung des Thüringer Landtages angesehen hat, dem dürfte vor Wut über das Verhalten der Kartellparteien die Galle hochgekocht sein. Die komplette Selbstentlarvung der CDU begann bereits mit der Wahl des arroganten Plagiators Mario Voigt zum Vorsitzenden der CDU-Thüringen und endete mit dem […]
Der Cyberterror des Mossad im Libanon und seine globalen Auswirkungen, von Alfredo Jalife-Rahme
14 modifizierbare Risikofaktoren, die helfen können, Demenz zu verhindern
Analyse von Dr. Joseph Mercola
Die Geschichte auf einen Blick
- In einer in The Lancet veröffentlichten Studie wurden 14 veränderbare Risikofaktoren für Demenz ermittelt, darunter Bildung, Hörverlust, Depression und Bewegungsmangel. Die Behebung dieser Faktoren könnte fast die Hälfte der Demenzfälle verhindern oder verzögern
- Zu den Strategien zur Verringerung Ihres Demenzrisikos gehören regelmäßige Bewegung, der Schutz Ihrer Sinne, ein aktives Gehirn, soziale Kontakte, der Verzicht auf Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum sowie die Reduzierung der EMF-Exposition
- Die Optimierung der Mitochondrienfunktion durch die Ernährung ist eine wichtige Ergänzung zur Demenzprävention. Beginnen Sie damit, Ihre Linolsäurezufuhr auf 5 Gramm (oder besser noch unter 2 Gramm) zu begrenzen, und konzentrieren Sie sich auf Vollwertkost. Achten Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis der Makronährstoffe, wobei der Schwerpunkt auf gesunden Kohlenhydraten als Hauptbrennstoffquelle liegt
- Zu den weiteren Präventionsstrategien gehören der Verzicht auf Gluten und Kasein, die Optimierung der Darmflora durch probiotikareiche Lebensmittel und eine ausreichende Sonnenbestrahlung zur Vitamin-D-Produktion. Die Beibehaltung eines niedrigen Nüchterninsulinspiegels und die Vermeidung von Quecksilber- und Aluminiumexposition können ebenfalls dazu beitragen, das Demenzrisiko zu senken
- Weitere Strategien sind der Verzicht auf Anticholinergika und Statinmedikamente, die das Risiko erhöhen können
Nach Angaben der U.S. Centers for Disease Control and Prevention (CDC) leiden derzeit etwa 5,8 Millionen Amerikaner an der Alzheimer-Krankheit, der häufigsten Form der Demenz. Bis 2060 wird diese Zahl voraussichtlich auf 14 Millionen ansteigen, wobei Angehörige von Minderheiten am stärksten betroffen sein werden.
Es ist zwar leicht anzunehmen, dass Demenz nur etwas ist, das im Alter auftritt, aber es gibt tatsächlich viele Faktoren, die das Risiko für diese neurodegenerative Krankheit beeinflussen. Eine neue Studie, die in der Zeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde, stellt fest, dass die Zahl der Demenzfälle um die Hälfte gesenkt werden kann, wenn die Betroffenen ihren Lebensstil entsprechend ändern.
Das Ziel der Lancet-Studie
Die Lancet-Kommission, ein Zusammenschluss von Forschern, die regelmäßig die neuesten Erkenntnisse über verschiedene Krankheiten zusammenstellen, hat kürzlich eine aktualisierte Übersicht über Risikofaktoren im Zusammenhang mit Demenz veröffentlicht. Durch die regelmäßige Aktualisierung ihrer Forschungsergebnisse hoffen sie, die neuesten praktischen Empfehlungen geben zu können, die Familien auf der ganzen Welt bei der Pflege ihrer an Demenz erkrankten Angehörigen helfen können.
Die Forscher erklärten, dass die Beachtung dieser Risikofaktoren Demenz verhindern und die Lebenserwartung verbessern kann:
“Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Verringerung des Demenzrisikos die Zahl der gesunden Lebensjahre erhöht und die Krankheitsdauer von Menschen, die eine Demenz entwickeln, verkürzt. Präventionsansätze sollten darauf abzielen, die Risikofaktoren frühzeitig zu senken (d. h. je früher, desto besser) und sie während des gesamten Lebens niedrig zu halten (d. h. je länger, desto besser)“, so die Forscher.
„Obwohl es wünschenswert ist, die Risikofaktoren in einem frühen Stadium des Lebens anzugehen, ist es auch von Vorteil, das Risiko während des gesamten Lebens anzugehen; es ist nie zu früh oder zu spät, um das Demenzrisiko zu verringern“.
14 modifizierbare Risikofaktoren für Demenz
Nach den Erkenntnissen der Kommission gibt es derzeit 14 lebensstilbedingte Risikofaktoren, die die Menschen ändern können, um ihr Risiko, an Demenz zu erkranken, zu verringern:
- 1. Bildung, Bildungsniveau und kognitive Aktivität – The Lancet stellte anhand von Informationen aus verschiedenen Ländern fest, dass „das Bildungsniveau und nicht die Anzahl der Bildungsjahre für die schützende Wirkung auf die künftige Kognition und Demenz verantwortlich zu sein scheint“. In diesem Zusammenhang stellten die Forscher fest, dass ein Universitätsabschluss mit einem geringeren Demenzrisiko verbunden ist.
- 2. Hörverlust – Die Forscher stellten fest, dass das Demenzrisiko mit dem Schweregrad des Hörverlusts zunimmt. Obwohl sie die genauen Mechanismen, warum dies geschieht, nicht identifiziert haben, entdeckten sie in früheren Meta-Analysen, dass es signifikante Zusammenhänge zwischen Hörverlust und späterer Demenz gibt. Außerdem vermuten sie, dass durch den Hörverlust eine weitere Möglichkeit der Hirnstimulation wegfällt. Einsamkeit, Depressionen, soziale Isolation und eine erhöhte kognitive Leistung, die zum Hören erforderlich ist, könnten ebenfalls zur Demenz beitragen, so die Forscher.
- 3. Depressionen – Die Forscher stellten fest, dass Depressionen ein Anzeichen für die Entwicklung einer Demenz sein können. Dies wurde in einigen der von ihnen untersuchten Forschungsarbeiten beobachtet, und sie stellten fest, dass „wir ein erhöhtes Demenzrisiko für Menschen mit Depressionen im Vergleich zu Menschen ohne Depressionen festgestellt haben.“
- 4. Traumatische Hirnverletzungen (TBI) – Autounfälle, Stürze und Opfer von Gewalt wurden als Faktoren ermittelt, die das Risiko einer späteren Demenz erhöhen. Bestimmte Sportarten wie Rugby, American Football, Fußball und Eishockey wurden ebenfalls mit Demenz in Verbindung gebracht. Die Forscher schließen daraus, dass direkte Schläge auf den Kopf pathologische Veränderungen im Gehirn verursachen, die schließlich zu Demenz führen können.
- 5. Rauchen – Es gibt Hinweise darauf, dass das Rauchen von Zigaretten, insbesondere in der Lebensmitte, das Demenzrisiko erhöhen kann. Umgekehrt betonen die Forscher, dass Menschen, die mit dem Rauchen aufgehört haben (und Nichtraucher im Allgemeinen), ein geringeres Risiko haben als Raucher.
- 6. LDL-Cholesterin – Die Lancet-Studie zitiert eine im Vereinigten Königreich veröffentlichte Studie, in der festgestellt wurde, dass jeder Anstieg des LDL-Cholesterinspiegels um 1 mmol/l bei Erwachsenen unter 65 Jahren zu einem um 8 % erhöhten Risiko für Demenz aller Ursachen führt. Wenn Sie jedoch Statine zur Senkung Ihres LDL-Cholesterinspiegels einnehmen, kann auch dies Ihr Demenzrisiko erhöhen. Einen ausführlichen Überblick über dieses Thema finden Sie in meinem Artikel „Statin Use Linked to Dementia“.
- 7. Körperliche Inaktivität, Bewegung und Fitness – Geringe körperliche Aktivität kann Ihr Risiko für Demenz und Alzheimer erhöhen. Darüber hinaus hat die Forschung gezeigt, dass körperliche Betätigung in jedem Alter mit einer besseren kognitiven Leistungsfähigkeit verbunden ist als gar keine körperliche Betätigung.
- 8. Diabetes – Die Forscher vermuten, dass das Alter, in dem Diabetes erstmals auftritt, das Demenzrisiko beeinflusst. Sie stellten insbesondere fest, dass ein Diabetes, der in der Mitte des Lebens auftritt, im Vergleich zu einem späten Auftreten ein höheres Risiko für die Schwere der Erkrankung aufweist. Es ist zwar nicht klar, wie Diabetes die Entwicklung von Demenz beeinflussen kann, aber es wird vermutet, dass die Schäden, die er am Gefäßsystem verursacht, eine Rolle spielen. Darüber hinaus kann eine Insulinresistenz zu Veränderungen im zentralen Nervensystem führen, die den Stoffwechsel des Gehirns beeinträchtigen.
- 9. Bluthochdruck und sein Verlauf – Die Forscher betonten in der letzten Ausgabe der Kommissionsveröffentlichung, dass Bluthochdruck das Risiko einer Demenz aller Ursachen, der Alzheimer-Krankheit und einer vaskulären Demenz erhöhen kann.
- 10. Adipositas – Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Entwicklung von Adipositas in der Lebensmitte das Risiko für Demenz in allen Fällen erhöhen kann. Diese Ergebnisse wurden auch in einer anderen Studie bestätigt, in der hinzugefügt wurde, dass das Risiko bei Menschen über 65 Jahren höher ist als bei anderen Altersgruppen.
- 11. Übermäßiger Alkoholkonsum – Der Konsum von Alkohol mit einem Gesamtethanolgehalt von mehr als 168 Gramm pro Woche in der Lebensmitte ist mit einem erhöhten Demenzrisiko verbunden. Diese Ergebnisse wurden auch in einer Meta-Analyse mit 131.415 Teilnehmern aus ganz Europa bestätigt. In einer weiteren Studie, diesmal mit Südkoreanern, stellten die Forscher fest, dass starker Alkoholkonsum das Demenzrisiko erhöht. Umgekehrt stellte die Studie fest, dass bereits eine Reduzierung des Konsums auf eine moderate Menge das Risiko senken kann.
- 12. Soziale Isolation – Auch die Psyche kann das Demenzrisiko beeinflussen, vor allem, wenn man nur selten soziale Kontakte zu anderen hat. So wurde beispielsweise Einsamkeit mit Demenz in Verbindung gebracht. Allein leben, sich weniger als einmal im Monat mit der Familie oder mit Freunden treffen und keine wöchentlichen Gruppenaktivitäten haben, wurden als Risikofaktoren ermittelt.
- 13. Luftverschmutzung – Die Verschlechterung der Luftqualität ist heute ein wichtiges Thema, wenn es um das Demenzrisiko geht. In der zitierten Meta-Analyse wurde festgestellt, dass die Luftqualität mit hohem Feinstaubanteil mit Demenz in Verbindung gebracht wird. Zu den identifizierten Quellen der Luftverschmutzung gehören Kohle- und Holzöfen in Innenräumen.
- 14. Unbehandelter Sehkraftverlust – Die Forscher stellten fest, dass es einen Zusammenhang zwischen Sehkraftverlust und Demenz gibt. Eine retrospektive Kohorte, die insgesamt 14 Studien umfasste, stellte fest, dass „Sehschwäche mit einem erhöhten Risiko für Demenz und kognitive Beeinträchtigungen bei älteren Erwachsenen verbunden ist.“
Strategien, die helfen können, die Demenz-Risikofaktoren zu verändern
Auch wenn es entmutigend erscheinen mag, kann die Veränderung von mindestens einem der 14 Risikofaktoren dazu beitragen, die Krankheit in den Griff zu bekommen und sogar davor zu schützen, in Zukunft an Demenz zu erkranken. Nach Angaben der Forscher:
“Das Präventionspotenzial ist groß, und insgesamt könnte theoretisch fast die Hälfte der Demenzerkrankungen durch die Beseitigung dieser 14 Risikofaktoren verhindert werden. Diese Ergebnisse machen Hoffnung. Auch wenn Veränderungen schwierig sind und einige Zusammenhänge möglicherweise nur teilweise kausal sind, zeigt unsere neue Evidenzsynthese, wie der Einzelne sein Demenzrisiko verringern kann …”
Welche Strategien können Sie anwenden? In einem Interview für TIME gibt Dr. Gill Livingston, einer der Autoren der Studie, seine Empfehlungen:
- Regelmäßige Bewegung – Körperlich aktiv zu bleiben, ist vielleicht eines der besten Dinge, die Sie für Ihre Gesundheit tun können. Nach den vorliegenden Forschungsergebnissen können Sie mehrere Risikofaktoren sofort positiv beeinflussen. Bewegung verringert nachweislich das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs, Diabetes, Bluthochdruck und kognitiven Funktionen (insbesondere bei älteren Erwachsenen). Die beste Art von Bewegung, die Sie betreiben können, ist eine moderate Intensität. Meinem Interview mit dem Kardiologen Dr. James O’Keefe zufolge kommt es zu einem dosisabhängigen Rückgang von Sterblichkeit, Depressionen, Sarkopenie und mehr, sobald man mit dem Sport beginnt. Das Bemerkenswerte an mäßig intensiven Übungen ist, dass man es nicht übertreiben darf. Auch ein hohes Maß an körperlicher Betätigung wird Ihnen nicht mehr bringen.
- Schützen Sie Ihren Kopf – Wenn Sie Sportarten betreiben, die mit einem erhöhten Verletzungsrisiko verbunden sind, wie z. B. Fahrradfahren, Boxen und andere Kontaktsportarten, tragen Sie immer einen gut sitzenden Helm. Schon eine einzige Kopfverletzung kann Ihr Demenzrisiko um das 1,25-fache erhöhen, so Penn Medicine News.
- Schützen Sie Ihre anderen Sinne – Im Zusammenhang mit dem obigen Punkt wäre es ratsam, auch Ihre anderen Sinne zu schützen, z. B. Ihr Seh- und Hörvermögen. Wenn Sie zum Beispiel die Lautstärke beim Musikhören niedrig halten, können Sie Ihr Gehör schützen. Das Tragen von Ohrstöpseln in lauten Umgebungen kann ebenfalls helfen. Was die Sehkraft betrifft, so hat eine Studie ergeben, dass eine frühzeitige Behandlung des Grauen Stars das Risiko, an Demenz zu erkranken, verringern kann.
- Beschäftigen Sie Ihr Gehirn – Livingston schlägt vor, dass das Erlernen einer neuen Fähigkeit oder eines neuen Hobbys, das Lesen eines neuen Buches in einem unbekannten Genre oder Reisen an einen unbekannten Ort Ihr Gehirn auf positive Weise herausfordern können.
- Vergessen Sie nicht, Kontakte zu knüpfen – Livingston sagt, dass eine der besten Möglichkeiten, Ihr Gehirn zu beschäftigen, darin besteht, mit Ihrer Familie und Ihren Freunden zu sprechen. Soziale Interaktionen halten das Gehirn wach, da man kommunizieren und sich über verschiedene Themen unterhalten muss.
- Kümmern Sie sich um Ihre geistige Gesundheit – Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie Ihre geistige Gesundheit pflegen und Positives in Ihrem Leben fördern können. Ein gutes Beispiel ist die Aufrechterhaltung der Verbindung zu Ihren Lieben durch regelmäßige Kommunikation. Weitere Informationen finden Sie in meinem Artikel „Wie Sie Ihr Gehirn auf Glück umprogrammieren“.
- Hören Sie auf zu rauchen und zu trinken – Zigaretten zu rauchen und Alkohol zu trinken, ist nicht gut für Ihre Gesundheit. Wenn Sie Schwierigkeiten haben, mit dem Rauchen aufzuhören, empfehle ich Ihnen meinen Artikel „Raucherentwöhnung beginnt im Gehirn“, in dem ich mehrere auf Achtsamkeit basierende Tipps beschreibe, die Ihnen helfen können, mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn Sie jedoch unbedingt etwas trinken müssen, dann tun Sie es in Maßen.
- Reduzieren Sie Ihre Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern (EMF) – In einer Studie aus dem Jahr 2023 wurde festgestellt, dass hochfrequente Felder bei 1,8 bis 3,5 GHz die elektrische Aktivität von Neuronen in vitro hemmen. Neuronen spielen eine Schlüsselrolle bei der Gehirnfunktion, da sie Informationen zur Steuerung von Bewegungen an das Gehirn senden und empfangen. Praktische Strategien zur Verringerung der EMF-Belastung finden Sie in meinem Artikel „Zehn neue Studien über die Gesundheitsrisiken von 5G“.
Optimieren Sie Ihre Mitochondrienfunktion durch Ihre Ernährung
Zusätzlich zu den oben genannten Empfehlungen empfiehlt TIME auch eine gesunde Ernährung. Ich glaube, dass diese Strategie eine der wichtigsten Veränderungen ist, die Sie vornehmen können, da sie sich langfristig positiv auf Ihre Zellgesundheit auswirken kann.
Beginnen Sie mit Ihrer Ernährung, denn die Lebensmittel, die Sie essen, sind der Treibstoff, aus dem die Zellenergie gewonnen wird. Der erste Schritt besteht darin, die Aufnahme von Linolsäure (LA) auf weniger als 5 Gramm pro Tag zu begrenzen. Wenn Sie es auf weniger als 2 Gramm schaffen, wäre das sogar noch besser.
Um dieses Ziel zu erreichen, sollten Sie alle verarbeiteten Lebensmittel, Fast Food und die meisten Restaurantgerichte meiden, da die meisten von ihnen mit LA-reichen Samenölen angereichert oder darin gekocht sind. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf den Verzehr von ganzen und möglichst wenig verarbeiteten Lebensmitteln.
Achten Sie auch auf Ihre Makronährstoffzufuhr. Wie ich bereits in früheren Artikeln erklärt habe, u. a. in „Ein überraschender Grund, warum Sie vielleicht mehr Kohlenhydrate in Ihrer Ernährung brauchen“, ist der ideale Brennstoff für Ihren Körper Glukose, nicht Fett. Und auch hier gilt: Er muss aus vollwertigen, nahrhaften Lebensmitteln stammen.
Idealerweise sollte die gesunde Fettzufuhr bei etwa 35 % der täglichen Kalorienzufuhr liegen. Eine zu hohe Fettzufuhr verhindert, dass Glukose in den Mitochondrien verbrannt wird, und zwingt den Körper stattdessen zur Glykolyse, einer äußerst ineffizienten Form der Energiegewinnung.
Zusätzliche Richtlinien zur Alzheimer-Prävention
Neben der Optimierung der Mitochondrienfunktion gibt es noch weitere Präventionsstrategien, die helfen können, das Alzheimer-Risiko zu senken:
- Vermeiden Sie Gluten und Kasein (vor allem Weizen und pasteurisierte Milchprodukte, aber keine Milchfette wie Butter) – Veröffentlichte Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass es einen Zusammenhang zwischen Gluten und neurodegenerativen Erkrankungen gibt. Gluten macht auch den Darm durchlässiger, so dass Proteine in den Blutkreislauf gelangen können, wo sie nicht hingehören. Das sensibilisiert dann Ihr Immunsystem und fördert Entzündungen und Autoimmunität, die beide eine Rolle bei der Entstehung von Alzheimer spielen.
- Optimieren Sie Ihre Darmflora, indem Sie regelmäßig fermentierte Lebensmittel essen oder ein hochwirksames, hochwertiges probiotisches Präparat einnehmen. Auch die Senkung der LA-Aufnahme ist wichtig. Ein hoher LA-Konsum beeinträchtigt die Energieproduktion und führt zu einer Vermehrung pathogener Darmbakterien, die Endotoxine produzieren.
- Optimieren Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel durch sichere Sonneneinstrahlung – Es wurde ein enger Zusammenhang zwischen niedrigen Vitamin-D-Spiegeln bei Alzheimer-Patienten und schlechten Ergebnissen bei kognitiven Tests festgestellt. In einer Studie aus dem Jahr 2023 verringerte Vitamin D das Demenzrisiko um 40 %.
- Halten Sie Ihren Nüchterninsulinspiegel unter 3.
- Ernähren Sie sich nahrhaft und folatreich – Gemüse ist zweifellos die beste Form von Folat, das Sie durch den täglichen Verzehr von viel frischem, rohem Gemüse aufnehmen können. Vermeiden Sie Nahrungsergänzungsmittel wie Folsäure, die die minderwertige synthetische Version von Folat ist.
- Vermeiden und eliminieren Sie Quecksilber und Aluminium aus Ihrem Körper – Zahnfüllungen aus Amalgam, die zu 50 % aus Quecksilber bestehen, sind eine der Hauptquellen der Schwermetalltoxizität. Lassen Sie Ihre Amalgamfüllungen von einem biologischen Zahnarzt entfernen. Zu den Aluminiumquellen gehören Antitranspirantien, antihaftbeschichtetes Kochgeschirr und Impfstoff-Adjuvantien.
- Achten Sie darauf, dass Ihr Eisenwert nicht erhöht ist, und spenden Sie Blut, wenn dies der Fall ist – Studien zeigen, dass sich Eisenansammlungen im Gehirn in den Bereichen konzentrieren, die am stärksten von Alzheimer betroffen sind, nämlich im frontalen Kortex und im Hippocampus. Auch bei Magnetresonanztomographien wurde erhöhtes Eisen in von Alzheimer betroffenen Gehirnen festgestellt.
- Essen Sie Blaubeeren und andere Lebensmittel, die reich an Antioxidantien sind – Wilde Blaubeeren, die einen hohen Gehalt an Anthocyanen und Antioxidantien aufweisen, sind dafür bekannt, dass sie neurologischen Erkrankungen vorbeugen.
- Vermeiden Sie Anticholinergika und Statinmedikamente – Medikamente, die Acetylcholin, einen Neurotransmitter des Nervensystems, blockieren, erhöhen nachweislich Ihr Demenzrisiko. Zu diesen Medikamenten gehören bestimmte nächtliche Schmerzmittel, Antihistaminika, Schlafmittel, bestimmte Antidepressiva, Medikamente zur Kontrolle der Inkontinenz und bestimmte narkotische Schmerzmittel. Statin-Medikamente sind besonders problematisch, weil sie die Cholesterinsynthese unterdrücken, dem Gehirn CoQ10 und Neurotransmitter-Vorstufen entziehen und eine angemessene Versorgung des Gehirns mit essenziellen Fettsäuren und fettlöslichen Antioxidantien verhindern, indem sie die Produktion des unverzichtbaren Träger-Biomoleküls Low-Density-Lipoprotein hemmen.
Quellen:
- 1 CDC, “Minorities and Women Are at Greater Risk for Alzheimer’s Disease” (Archived)
- 2 UCL, “The Lancet Commission on Dementia Prevention, Intervention and Care”
- 3 The Lancet Commissions | Volume 404, ISSUE 10452, P572-628, August 10, 2024, Executive Summary
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