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Es gibt eine ganz einfache Antwort auf Deutschlands Probleme: „Grüne“ abwählen!

Es gebe keine „einfachen Antworten“ auf Deutschlands komplexe Probleme, sagt die „Grünen“-Vorsitzende Ricarda Lang. Ex-„Bild“-Politikchef Einar Koch ist da ganz anderer Meinung. Die einfachsten Antworten auf Deutschlands scheinbar komplexe Probleme seien: 1. „Grüne“ abwählen! 2. Rückkehr zu einer Politik von „trockener, spröder, notfalls langweiliger, bürgerlicher Vernunft und ihrer Tugenden“ (Franz Josef Strauß)! 3. Zaun bauen an den Brennpunkt-Grenzen!
VON EINAR KOCH*
Von der Einfachheit der Dinge
Wenn Politiker uns über ihr Versagen hinwegtäuschen und ihre eigene Unfähigkeit kaschieren wollen, dann reden sie den Menschen gerne ein, es gebe keine „einfachen Antworten auf komplexe Probleme“.
So auch die „Grünen“-Vorsitzende Ricarda Lang, die sich den Absturz ihrer Klima-Sekte damit schönredet, dass die Wähler zu dumm seien, um zu begreifen, dass das Heil der Menschheit im Ökosozialismus liege.
Komplex erscheinen die meisten Probleme hierzulande doch nur deshalb, weil die Parteien die Antworten darauf komplizieren, um aus dieser behaupteten Komplexität die eigene Unentbehrlichkeit abzuleiten. Juristen würden von einem Zirkelschluss oder Zirkelbeweis sprechen. Auf gut Deutsch: ein Beweisfehler, bei dem das zu Beweisende, nämlich die Komplexität der Dinge, als vermeintliche Tatsache vorweggenommen wird.
Tatsächlich sind viele Probleme Deutschlands gar nicht so komplex, wie sie zum Zwecke des eigenen Machterhalts nicht nur von den „Grünen“, sondern auch von den anderen etablierten Parteien hochgeredet werden. Und die Antworten auf diese scheinbar komplexen Probleme wären eigentlich relativ einfach, wenn statt ideologischer Verblendung in Deutschland wieder der gesunde Menschenverstand regieren würde.
Es gibt einen berühmten – heute würde man sagen „rechtspopulistischen“ – Satz von CSU-Legende Franz Josef Strauß, der mehr als drei Jahrzehnte mein Kompass als politischer Journalist war: „Bleiben wir auf dem Boden trockener, spröder, notfalls langweiliger, bürgerlicher Vernunft und ihrer Tugenden? Oder steigen wir ein in das bunt geschmückte Narrenschiff Utopia, in dem dann ein Grüner und zwei Rote die Rolle der Faschingskommandanten übernehmen würden?“
Daraus abgeleitet lautet die erste und einfachste Antwort auf die Probleme Deutschlands: Die „Grünen“ gehören auf allen politischen Ebenen abgewählt und auf das Niveau einer Splitterpartei dezimiert!
Denn im Kern sind diese grünlackierten Öko-Faschistoiden nichts anderes als eine Weltuntergangs-Sekte, die es geschickt verstanden hat, einem großen Teil der Wähler einzureden, die „grünen“ Jünger seien die allein selig machende (Klima-) Religion.
In Wirklichkeit geht es den „Grünen“ wie allen etablierten Parteien nur um eines: Posten, Dienstwagen, Regierungsflieger – dazu eine üppige vom Steuerzahler finanzierte Altersversorgung in Höhe von 4.500 Euro schon nach zwei Ministerjahren! Das Geschäftsmodell für die eigene Seligmachung lautet Klimahysterie, Gender-Irrsinn, Masseneinwanderung und Wokeness.
Doch zurück zum eigentlichen Thema. Es gibt weitere ganz einfache Antworten auf gar nicht so komplexe Probleme!
Eine Antwort lautet „Z“ wie Zaun bauen gegen die illegale Einwanderung! Zumindest an den Brennpunkt-Außengrenzen zu Österreich, Polen und Tschechien. Dass das geht, hat die Türkei mit einem Zaun entlang der 900 Kilometer langen Grenze zu Syrien gezeigt. Einem Zaun übrigens, der inklusive Selbstschussanlagen (!) mit deutschen Steuergeldern errichtet wurde.
Eine andere ganz einfache Antwort lautet „A“ wie Atomkraft! Durch einen Wiedereinstieg in die Kernenergie wäre die deutsche Wirtschaft mit einem Schlag einen Großteil ihrer Sorgen los, die Luft wäre sauberer und die sogenannten Klimaziele würden tatsächlich in greifbare Nähe rücken – mal ganz außen vorgelassen, ob sich damit eine dem natürlichen Zyklus folgende Erderwärmung aufhalten ließe.
Eine dritte ganz einfache Antwort lautet „S“ wie Schluss mit dem Sanktions-Irrsinn – Rückkehr zu einer Politik der Vernunft und des Augenmaßes im viele Jahrzehnte lang für beide Seiten gedeihlichen Verhältnis zu Russland. Schluss vor allem auch mit Kriegstreiberei und Nato-Vasallentum gegenüber den USA!
Manchmal sind die Dinge (und die Antworten) viel einfacher, als man denkt. Ich könnte die Liste beliebig lange fortsetzen, zum Beispiel „V“ wie Verbrenner, „E“ wie Energiewende-Murks, „G“ wie Gender-Irrsinn…
*Einar Koch, Jahrgang 1951, war von 1992 bis 2003 Leiter der Parlamentsredaktion der „Bild“-Zeitung in Bonn und Berlin, Politik-Chef des Blattes und zuletzt Politischer Chefkorrespondent.
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Schockierende italienische Studie zur Lebenserwartung Corona-„Geimpfter“
Eine neue italienische Studie löst nun eine massive Schockwelle aus. Die Lebenserwartung von COVID-Geimpften sinkt laut dieser Studie erschreckend. Bei zweifach Geimpften soll diese um schockierende 37 Prozent sinken.
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Woher kommt der Strom? Stromüberproduktion über die Mittagsspitze

29. Analysewoche 2024 von Rüdi Stobbe
Die zwei Tage des Wochenanfangs und die zwei Tage des Wochenendes waren von einer Stromüberproduktion über die Mittagsspitze gekennzeichnet. Entsprechend niedrig beziehungsweise negativ waren die Strompreise in diesen Zeiträumen. Ganz anders am Vorabend der betreffenden Tage. Den höchsten Preissprung gab es bereits am Montag. Von -0,1€/MWh um 15:00 Uhr stieg der Strompreis auf 220€/MWh um 20:00 Uhr. Das war exakt der Zeitpunkt, an dem Deutschland auch die größte Strommenge (12,2 GW) der Woche aus dem benachbarten Ausland importierte. Ein Blick auf den Import- und Preis-Chart gelegt die Unsinnigkeit der Aussage, dass Deutschland Strom immer dann importiere, wenn er besonders günstig sei. Das ist dummes Politiker- und Propagandageschwätz. Der Strom wird dann importiert, wenn er (gewollt) gebraucht wird. Die Nachfrage Deutschlands sowie der Zeitpunkt der Nachfrage bestimmen in erster Linie den Preis. In der Zeit von 17:00 bis 20:00 Uhr ist der Preissteigerungseffekt am größten. Direkt gefolgt von der Zeit zwischen 6:00 bis 8:00 Uhr.
Wie im Sommer nicht unüblich, kam es am Donnerstag und Freitag zu einer veritablen Windflaute. Bei Betrachtung der Auswirkung einer solchen Flaute außerhalb der Sonnenscheindauer tritt der ganze ökonomische und klimatechnische Widersinn der Energiewende zutage. Die Prognose des Agora-Zukunftsmeters (86% Ausbau regenerative Stromerzeugung) wirft insgesamt Residuallasten aus, die mit den geplanten Backupkraftwerken zeitweise auch nicht nur annähernd gedeckt werden können. Was nichts Anderes bedeutet, dass entweder die Stromversorgung massiv reduziert oder viel, viel mehr Geld (Milliarden über Milliarden) in die Hand genommen wird, um die Lücken beim faktischen Ausfall der Windstromerzeugung schließen zu können. Welche Variante wahrscheinlicher ist, überlasse ich dem Leser.
Eine feine Ergänzung zu den oben dargestellten Sachverhalten bietet die Analyse von Peter Hager, die Sie nach den Tagesanalysen finden.
Wochenüberblick
Montag, 15.7.2024 bis Sonntag, 21.7.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 51,3 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 66,9 Prozent, davon Windstrom 18,7 Prozent, PV-Strom 32,6 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 15,5 Prozent.
- Regenerative Erzeugung im Wochenüberblick 15.7.2024 bis 21.7.2024
- Die Strompreisentwicklung in der 29. Analysewoche 2024.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 29. Analysewoche ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur 29. KW 2024: Factsheet KW 29/2024 – Chart, Produktion, Handelswoche, Import/Export/Preise, CO2, Agora-Chart 68 Prozent Ausbaugrad, Agora-Chart 86 Prozent Ausbaugrad.
Rüdiger Stobbe zum Strommarkt: Spitzenpreis 2.000 €/MWh beim Day-Ahead Handel
- Meilenstein – Klimawandel & die Physik der Wärme
- Klima-History 2: Video-Schatz des ÖRR aus dem Jahr 2010 zum Klimawandel
- Klima-History 1: Video-Schatz aus dem Jahr 2007 zum Klimawandel.
- Interview mit Rüdiger Stobbe zum Thema Wasserstoff plus Zusatzinformationen
- Weitere Interviews mit Rüdiger Stobbe zu Energiethemen
- Viele weitere Zusatzinformationen
- Achtung: Es gibt aktuell praktisch keinen überschüssigen PV-Strom (Photovoltaik). Ebenso wenig gibt es überschüssigen Windstrom. Auch in der Summe der Stromerzeugung mittels beider Energieträger plus Biomassestrom plus Laufwasserstrom gibt es fast keine Überschüsse. Der Beleg 2022, der Beleg 2023/24. Strom-Überschüsse werden bis auf wenige Stunden immer konventionell erzeugt. Aber es werden, insbesondere über die Mittagszeit für ein paar Stunden vor allem am Wochenende immer mehr!
Jahresüberblick 2024 bis zum 21. Juli 2024
Daten, Charts, Tabellen & Prognose zum bisherigen Jahr 2024: Chart 1, Chart 2, Produktion, Stromhandel, Import/Export/Preise/CO2
Tagesanalysen
Was man wissen muss: Die Wind- und PV-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem bisherigen Jahresverlauf 2024 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.
Eine große Menge Strom wird im Sommer über Tag mit PV-Anlagen erzeugt. Das führt regelmäßig zu hohen Durchschnittswerten regenerativ erzeugten Stroms. Was allerdings irreführend ist, denn der erzeugte Strom ist ungleichmäßig verteilt.
Montag, 15.7.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 52,3 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 67,4 Prozent, davon Windstrom 15,7 Prozent, PV-Strom 36,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 15,1 Prozent.
Der Montag begann mit dem größten Preissprung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 15.7. ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 15.7.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.
Dienstag, 16.7.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 59,5 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 73,2 Prozent, davon Windstrom 35,1 Prozent, PV-Strom 24,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,7 Prozent.
Windstrom legte zu, PV-Strom nahm ab. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 16. Juli ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 16.7.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten
Mittwoch, 17.7.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 55,6 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 69,9 Prozent, davon Windstrom 31,1 Prozent, PV-Strom 24,5 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,3 Prozent.
Heute keine Stromübererzeugung. Fast gänztägiger Stromimport. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 17. Juli 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 17.7.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten
Donnerstag, 18.7.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 41,4 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 57,2 Prozent, davon Windstrom 5,1 Prozent, PV-Strom 36,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 15,8 Prozent.
Windflaute Tag 1 . Ganztägiger Stromimport. Die Strompreisbildung
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 18. Juli ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 18.7.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten
Freitag, 19.7. 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 42,2 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 58,0 Prozent, davon Windstrom 6,5 Prozent, PV-Strom 35,7 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 15,9 Prozent.
Windflaute Tag 2. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 19. Juli ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 19.7.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.
Samstag, 20.7. 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 54,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 71,5 Prozent, davon Windstrom 16,8 Prozent, PV-Strom 37,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 16,8 Prozent.
Die regenerative Stromerzeugung deckt den geringen Samstagsbedarf. Die Strompreisbildung ist entsprechend.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 20. Juli ab 2016.
Daten, Tabellen & Prognosen zum 20.7.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten
Sonntag, 21.7.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 53,0 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 70,9 Prozent, davon Windstrom 18,2 Prozent, PV-Strom 34,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 17,9 Prozent.
Die regenerative Stromerzeugung kratzt an der Bedarfsdeckung. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 21. Juli ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 21.7.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten
Peter Hager
Die Schattenseite des massiven PV-Ausbaus
Bis 2030 sollen nach dem Willen der Bundesregierung 80 % des deutschen Strombedarfs aus „Erneuerbaren Energien“ erzeugt werden. Dazu ist auch ein massiver Ausbau der Photovoltaik von 60,1 GW (Ende 2021) auf 215 GW in 2030 geplant.
Zum Halbjahr 2024 liegt mittlerweile die installierte Leistung aller 4,25 Millionen PV-Anlagen (vom kleinen Balkonkraftwerk bis zur Freiflächenanlage) bei über 90 GW.
So sieht der Bundesverband Solarwirtschaft den Photovoltaik-Ausbau bereits auf der Zielgeraden.
Doch mit dem verstärkten Zubau von „PV-Anlagen“ werden besonders bei Sonnenschein von März bis Oktober weitere Probleme dieser „Energiewende“ immer sichtbarer:
+ In Gegenden mit vielen PV-Anlagen kann das Verteilnetz den tageszeitlichen Hub der PV-Einspeisung – an sonnigen Tagen von 0 GW bis fast zur installierten Leistung in der Mittagszeit – nicht mehr bewältigen. Zudem hinkt der Verteilnetzausbau dem sehr hohen PV-Zubau immer mehr hinterher.
+ Dies führt zu immer häufigeren Abregelungen oder Abschaltungen von PV-Anlagen, insbesondere von PV-Freiflächenanlagen und PV-Anlagen auf Gewerbebetrieben (Beispiel eines Gewerbebetriebes dessen PV-Anlage vom Verteilnetzbetreiber bei Netzüberlast komplett abgeschaltet wird und auch keinen Eigenverbrauch des erzeugten PV-Stroms mehr ermöglicht:
+ Auch der starke Abfall der PV-Einspeisung nach Sonnenuntergang muss durch konventionelle Kraftwerke und zusätzliche Stromimporte teuer kompensiert werden
Häufig kommt dann das Argument, dass dieser Abfall zunehmend durch große Batteriespeicher kompensiert werden kann (in Deutschland sind laut den „Battery Charts“ bis Ende Mai 2024 Großspeicher mit einer Kapazität von 1,6 GWh installiert).
Dazu betrachten wir einmal den 6.6.2024 bei Agora-Energiewende
- 16 Uhr: PV-Einspeisung: 31,8 GW, Strombedarf: 66,1 GW
- 17 Uhr: PV-Einspeisung: 24,1 GW, Strombedarf: 63,0 GW
In einer Stunde beträgt der Rückgang bei der PV-Einspeisung 7,7 GW und der Rückgang beim Strombedarf liegt bei 2,9 GW, d.h. der Ausgleichsbedarf beträgt 4,8 GWh.
Mit allen bisher installierten Großbatterien könnte lediglich ein Drittel der Differenz von 4,8 GW ausgeglichen werden. Wenn diese dann leer sind, müssen konventionelle Kraftwerke einspringen oder unsere Nachbarn Strom nach Deutschland liefern.
Wie sieht es in der nächsten Stunde aus?
- 18 Uhr: PV-Einspeisung: 14,9 GW, Strombedarf: 61,6 GW
Jetzt beträgt der Rückgang bei der PV-Einspeisung 9,2 GW und der Rückgang beim Strombedarf liegt bei 1,4 GW d.h. der Ausgleichsbedarf beträgt bereits 7,8 GW.
Um die Differenz von 7,8 GW auszugleichen benötigte man 31 Großbatterien, wie den im Bau befindlichen Netzbooster in Kupferzell (250 MW Leistung, 250 MWh Kapazität, 200 Millionen Euro Baukosten). Auch diese wären dann ab 18 Uhr leer.
Die Großbatterien sollten bis zum nächsten Tag ebenfalls alle wieder aufgeladen sein, auch wenn die Sonne mal nicht so scheint.
Der Windstrom konnte den Rückgang nicht kompensieren, denn die Wind-Einspeisung ging ebenfalls zurück (16 Uhr: 7,5 GW, 17 Uhr: 6,4 GW, 18 Uhr: 5,6 GW). So zeigen die betrachteten Stunden, dass die Vision der „Energiewender“ von einem Stromsystem mit „100 % Erneuerbaren Energien aus Wind und Sonne“ eine Illusion und ökonomischer Unsinn ist.
Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.
Rüdiger Stobbe betreibt seit 2016 den Politikblog MEDIAGNOSE.
Drohende Eskalation – Evakuierungsvorbereitungen im Libanon
Die Vereinigten Staaten und andere Länder treffen Vorbereitungen für eine mögliche Evakuierung ihrer Staatsbürger aus dem Libanon. Grund dafür sind die zunehmenden Spannungen zwischen der libanesischen Hisbollah-Miliz und Israel, die eine militärische Eskalation befürchten lassen. Selbst ein ausgewachsener Krieg liegt demnach im Bereich des Möglichen.
Das US-Verteidigungsministerium hat bereits militärische Einheiten in die östliche Mittelmeerregion verlegt, um für den Fall einer Evakuierung gerüstet zu sein. Darunter befindet sich das Amphibische Angriffsschiff USS Wasp mit Marineinfanteristen an Bord, die für Evakuierungseinsätze ausgebildet sind. Die US-Botschaft in Beirut warnte amerikanische Staatsbürger, Reisen in den Libanon zu überdenken. „Die Sicherheitslage bleibt komplex und kann sich schnell ändern“, hieß es in einer Mitteilung. Schätzungen zufolge leben rund 86.000 US-Amerikaner im Libanon.
Auch andere Länder wie Kanada bereiten Notfallpläne vor. Ottawa plant Berichten zufolge die mögliche Evakuierung von etwa 20.000 kanadischen Staatsbürgern aus dem Libanon. Auch die Ukraine hat die Evakuierung von Staatsbürgern aus dem kleinen Land im Nahen Osten in Angriff genommen. Meldungen zufolge haben auch die Briten und anderen Regierungen entsprechende Maßnahmen vorbereitet.
Hintergrund sind die anhaltenden Spannungen zwischen Israel und der Hisbollah, welche jüngst im Tod von einem Dutzend Kinder und Jugendlicher in den besetzten Golanhöhen resultierten. Israel erwägt offenbar Luftangriffe und eine mögliche Bodenoffensive im Südlibanon in den kommenden Wochen. Ziel sei es, die Hisbollah weiter von der Grenze wegzudrängen und eine 16 Kilometer breite Pufferzone zu schaffen.
Die USA und andere Verbündete Israels drängen auf eine diplomatische Lösung, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Bislang zeigt sich Tel Aviv jedoch entschlossen, gegen die Bedrohung durch die vom Iran unterstützte islamistische Schiitenmiliz Hisbollah mit aller Härte vorzugehen.
„Neue, tödlichere Variante“ – Die Affenpocken-Panikmache geht in eine weitere Runde
In Afrika breiten sich die Affenpocken – mittlerweile zu „Mpox“ umbenannt – wieder aus. Dieses Mal soll es sich um einen neuen, tödlicheren Stamm handeln, der sich auch leichter ausbreite. Die Panikmache geht in eine weitere Runde. Aufrufe zu Zwangsimpfungen mit den experimentellen und unzureichend getesteten Vakzinen gibt es bereits.
Bereits im Jahr 2022 versuchte man, eine Affenpocken-Pandemie herauf zu beschwören – und schon damals wurde behauptet, der Erreger würde stark mutieren. Das Virus, welches sich vor allem über Sexualkontakte verbreitet, traf dabei vor allem homosexuelle Männer. Insbesondere Schwulen-Festivals galten damals als „Hotspots“ der Verbreitung der Krankheit, die hohes Fieber, grippeähnliche Symptome, eitrige Blasen und schmerzhafte Ausschläge mit sich bringt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sorgte daraufhin für eine Umbenennung der Krankheit, weil der Begriff „Affenpocken“ für die Erkrankten „stigmatisierend“ sei.
Nun erlebt die Krankheit samt allgemeiner medialer Panikmache eine Renaissance. Der britische Boulevard – in diesem Fall der „Daily Star“ – übt sich bereits darin, die Menschen zu verängstigen. Während der Ausbruch 2022 mit knapp 100.000 Infizierten und 183 Toten in Verbindung gebracht wird, soll die „neue 1b-Variante“ deutlich tödlicher sein. Jeder zehnte Infizierte soll demnach daran sterben. Was nicht gesagt wird: Bislang breitet sich das Virus in der Region von Burundi über die Demokratische Republik Kongo (als Hauptverbreitungsgebiet) bis nach Südafrika hin aus. Eine Gegend, die für anhaltende Konflikte und eine völlig unzureichende Gesundheitsversorgung bekannt ist.
Der aktuelle Ausbruch sorgt dafür, dass bereits zu Massenimpfungen aufgerufen wird. Und das, obwohl die WHO bereits vor zwei Jahren zugab, dass die Empfänger von Affenpocken-Impfstoffen faktisch Versuchskaninchen sind. Denn über die Wirksamkeit dieser neuen, experimentellen Vakzine sei man sich nicht sicher.
Ähnlich wie schon während der Corona-Plandemie scheint man lieber darauf zu setzen, großangelegte Menschenexperimente mit unzureichend getesteten Impfstoffen durchzuführen. Darf man sich auch in Europa auf einen neuen Impfzwang vorbereiten?
Weitere Studie zeigt: Erhöhtes CO2 lässt Pflanzen mehr Wasser verdunsten und die Welt ergrünen
Infolge der erhöhten CO2-Werte in der Atmosphäre verstärkt sich nicht nur das Pflanzenwachstum, auch sorgt dies für mehr Transpiration und damit auch für eine höhere Luftfeuchtigkeit. Der globale Wasserkreislauf wird verstärkt, was unter Umständen auch trockeneren Gegenden zugute kommt.
Eine kürzlich veröffentlichte Studie von Chen et al. mit dem Titel „Widespread increase in plant transpiration driven by global Greening“ liefert neue Erkenntnisse zu den Auswirkungen steigender CO2-Konzentrationen auf Pflanzen und das globale Klima. Die Forscher fanden heraus, dass der erhöhte CO2-Gehalt in der Atmosphäre zu einer deutlichen Zunahme der Transpiration von Pflanzen führt und gleichzeitig das globale Ergrünen sowie die Vegetationsproduktion verstärkt.
Wichtigste Ergebnisse der Studie:
- Die globale Transpiration von Pflanzen hat zwischen 1982 und 2015 um 7,2 Prozent zugenommen, was hauptsächlich auf den CO2-Anstieg zurückzuführen ist.
- Höhere CO2-Werte führen zu einer Zunahme der Blattfläche und Biomasse von Pflanzen, was als „globales Ergrünen“ bezeichnet wird.
- Die gesteigerte Transpiration und das Ergrünen verstärken den globalen Wasserkreislauf.
- Die Vegetationsproduktivität hat sich durch den CO2-Düngeeffekt ebenfalls erhöht.
- Die Forscher nutzten Satellitendaten und Klimamodelle, um diese Zusammenhänge nachzuweisen. Sie betonen, dass die verstärkte Transpiration und das Ergrünen wichtige Rückkopplungen im Klimasystem darstellen, die in bisherigen Modellen oft unterschätzt wurden.
„Unsere Ergebnisse zeigen, dass Pflanzen eine aktivere Rolle im globalen Wasserkreislauf spielen als bisher angenommen“, erklärt Studienleiter Dr. Chen. „Das hat Auswirkungen auf regionale Niederschlagsmuster und die Verfügbarkeit von Wasser.“
Die Studie macht deutlich, dass die Vegetation komplexe Wechselwirkungen mit dem Klimawandel eingeht. Einerseits nehmen Pflanzen mehr CO2 auf und kühlen so die Atmosphäre. Andererseits verstärken sie durch erhöhte Verdunstung den Wasserkreislauf, was regional zu mehr Niederschlägen führen kann.
Diese Daten decken sich mit der Studie von Acker et al. mit dem Titel „Effects of atmospheric CO2 concentration on transpiration and leaf elongation responses to drought in wheat, perennial ryegrass and tall fescue„, welche im Dezember 2023 veröffentlicht wurde. Die Forscher untersuchten drei wichtige Grasarten – Weizen, Deutsches Weidelgras und Rohrschwingel – unter kontrollierten Bedingungen mit CO2-Konzentrationen von 200 ppm und 800 ppm. Dabei stellten sie fest, dass eine erhöhte CO2-Konzentration die negativen Auswirkungen von Trockenheit auf das Blattwachstum bei allen drei Arten abmilderte und das Einstellen des Wachstums verzögerte.
Interessanterweise führte die erhöhte CO2-Konzentration trotz einer verbesserten stomatären Regulierung zu einer ähnlichen oder sogar höheren Gesamtwassernutzung der Pflanzen. Dies lag an der deutlichen Zunahme der Blattfläche unter erhöhtem CO2. „Diese Ergebnisse zeigen die komplexen Wechselwirkungen zwischen CO2-Konzentration, Pflanzenwachstum und Wasserhaushalt“, erklärt Hauptautorin Victoria Acker. „Einerseits mildert erhöhtes CO2 die Auswirkungen von Trockenheit auf einzelne Blätter ab, andererseits führt es aber auch zu mehr Blattfläche und damit potenziell zu einem höheren Wasserbedarf der gesamten Pflanze.“
Da jedoch die erhöhte Transpiration der Pflanzen wiederum für mehr Niederschläge sorgt, wird dies über die Zeit zu einem neuen Gleichgewicht führen. Auch diese Daten verdeutlichen erneut, dass höhere Kohlendioxidwerte – wie schon in meinem Buch „Das CO2 ist nicht unser Feind“ erklärt – auch positive Effekte auf die Natur haben.
Starke Sonnenaktivität: Zahl der der Sonnenflecken auf 23-Jahres-Hoch

Die Sonne strahlt so stark, als wäre es das Jahr 2001. Das war das letzte Mal, dass die Sonnenfleckenzahl so hoch war wie jetzt. Die Sonne befindet sich gerade auf ihrem Intensitätsmaximum innerhalb des Schwabe 11-Jahreszyklus. Die verstärkte Aktivität der Sonne führt auch immer zu erhöhten Temperaturen auf der Erde und allen anderen Planeten des […]
Der Beitrag Starke Sonnenaktivität: Zahl der der Sonnenflecken auf 23-Jahres-Hoch erschien zuerst unter tkp.at.
„Hillbilly-Elegie“ von J. D. Vance

Der heutige Vizepräsidentschaftskandidat J. D. Vance erzählt in diesem erschütternden und von der Presse hochgelobten internationalen Bestseller die Geschichte seiner Familie eine Geschichte vom gescheiterten Aufstieg und von der Resignation einer ganzen Bevölkerungsschicht. Seine Großeltern, echte Hillbillys, das heißt Angehörige der weißen Arbeiterschaft, versuchten, mit Fleiß der Armut zu entkommen und sich in der Mitte der Gesellschaft zu etablieren. Doch letztlich war alles vergeblich. Misshandlung, Alkoholismus und Armut sind wesentliche Eigenschaften des Hillbilly-Lebensstils. Mit durchdringender Ehrlichkeit zeigt J.D. Vance, wie er selbst immer noch mit den Dämonen seiner chaotischen Familiengeschichte kämpft. In diesem Buch erfahren Sie, auf welche Schwierigkeiten Arbeiterfamilien in den USA stoßen und wie der mögliche künftige Vizepräsident der USA es geschafft hat, trotz Armut und zerrütteter Familienverhältnisse im Leben durchzukommen. „Hillbilly-Elegie“ ist ein tief bewegendes Memoir mit einer Portion Humor und lebhaften Protagonisten. Und es ist eine eindringliche und beunruhigende Geschichte vom Verlust des amerikanischen Traums für einen großen Teil des Landes. Dieses Buch bringt Sie zum Nachdenken darüber, ob sich amerikanische Werte, Denkweise und Lebensstil von denen der Europäer unterscheiden.
Bestellen Sie das Buch hier.
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Das Problem mit den ukrainischen Wehrflüchtigen

Von WOLFGANG HÜBNER | Die große Zahl der nach Deutschland geflüchteten ukrainischen Männer im wehrpflichtigen Alter zwischen 18 und 60 Jahren ist nicht nur eine sehr teure finanzielle Belastung für den deutschen Staat, sondern stellt auch eine ethisch-moralische Herausforderung dar. Denn das bedrängte Regime in Kiew braucht unbedingt neue Soldaten wegen der schrecklich großen Verluste […]
US-Impffluenzer Hotez will NATO Einsatz gegen Impf-Skeptker

Der Krieg gegen die Ungeimpften erreicht offenbar gerade ein neues Stadium. Der US-Präsidentenberater und „Arzt“ Dr. Peter Hotez verlangt den Einsatz von Polizei und Militär inklusive der NATO um die Skepsis gegen Impfungen zu bekämpfen. Ein ähnliches Gesetz ist in Neuseeland bereits im Begutachtung, das Polizeigewalt und medizinische Zwangs-Behandlungen inklusive Impfungen legalisiert. Die sozialen Medien […]
Der Beitrag US-Impffluenzer Hotez will NATO Einsatz gegen Impf-Skeptker erschien zuerst unter tkp.at.
Kann der Naturschutz in den USA „grüne“ Energie überleben?

[Hinweis: Alle Flächenangaben in Acres im Original sind in Hektar umgerechnet worden.]
Es ist Sommer, die Klimaanlagen laufen auf Hochtouren, die Geländewagen sind voll beladen, und die Familien machen sich auf den Weg zu den Stränden, Wäldern, Bergen und Nationalparks. Dank unserer einzigartigen Geschichte des Naturschutzes und einer Kultur der Bewahrung haben die Amerikaner viele Jahrzehnte lang den Zugang zu natürlicher Schönheit als selbstverständlich angesehen. Die Ehrfurcht, ja sogar die Liebe zu dieser natürlichen Schönheit wird durch die 400 Nationalparks unseres Landes, Hunderte von Meilen geschützter Küsten und 800 Millionen Hektar Wald verkörpert, von denen nur 40 % unter staatlicher Verwaltung stehen.
Organisationen wie Save the Bay und Tausende andere, die von besorgten Bürgern gegründet wurden, setzen sich für die Wiederherstellung und den Schutz von Lebensräumen ein. So entstand die moderne Umweltbewegung, die gemeinnützige Organisationen hervorgebracht hat, die sich für die Politik einsetzen, Aufklärung betreiben, Austernbänke anlegen, Meeresschildkröten schützen, Wälder säubern, „die Wale retten“, Drohnenbetreiber auf die negativen Auswirkungen unbemannter Fahrzeuge auf die Tierwelt hinweisen und natürlich Bohr- und Bergbauprojekte einschränken oder verhindern, um Arten und Lebensräume zu erhalten.
Doch jetzt ist die Umweltbewegung mit sich selbst im Zwiespalt. Die uneingeschränkte Befürwortung der so genannten „grünen Energie“ durch die Bewegung, noch verstärkt durch beispiellose staatliche Auflagen und Subventionen, führt zu Energieprojekten, die den Lebensraum zerstören und die Schönheit der Landschaft beeinträchtigen, und zwar in einem Ausmaß, das nicht nur den Betrachter, sondern auch die Umweltschützer schockiert, die sich immer noch für den Schutz und die Erhaltung der Natur einsetzen – und auch die Gründungsväter der Naturschutzbewegung.
In Kalifornien müssen für ein 920 Hektar großes Solarprojekt Tausende von 150-200 Jahre alten Joshua-Bäumen zerstört werden, die auch den Lebensraum der bedrohten Wüstenschildkröten bilden. Die Anwohner sind dagegen. Die Behörden genehmigen es. Der im östlichen Teil des Staates erzeugte Strom wird Berichten zufolge Gemeinden Hunderte von Meilen westlich zugute kommen.
In Maine stehen sich Umweltgruppen und Naturschützer, die die Wildnis und die Tierwelt schützen wollen, in der Frage gegenüber, wo massive Windturbinenprojekte errichtet werden sollen. Paradoxerweise verfügt der Bundesstaat über die strengsten Bergbaugesetze der Nation, die jede Möglichkeit ausschließen, auch nur einen Teil der Rohstoffe direkt zu beziehen, die für den Bau der Turbinen und Solarpaneele benötigt werden, die in das Stromnetz von Maine eingespeist werden sollen. Unterdessen wird in Vermont energisch gegen ein Solarpanelprojekt vorgegangen, das 227 Fußballfelder unberührter Landschaft überdecken würde.
Diese so genannten „grünen“ Technologien, die für die Erzeugung intermittierender Energie unter bestimmten Bedingungen und in bestimmten Regionen nützlich sind, beeinträchtigen nicht nur die visuelle Umwelt, sondern haben auch noch unbekannte weitere Auswirkungen auf unsere Umwelt, wenn sie in großem Maßstab eingesetzt werden. Es gibt jedoch erste Hinweise darauf.
Wissenschaftler untersuchen noch immer die Auswirkungen von massiven Offshore-Windkraftanlagen auf die Meerestemperaturen und die Meeresfauna. Erst jetzt werden sich einige Gemeinden und Umweltgruppen mit dem monumentalen Ausmaß des nicht recycelbaren Plastikmülls an den Rotorblättern auseinandersetzen, der sich am Horizont abzeichnet, wenn diese Turbinen außer Betrieb gehen. Erst diesen Monat brach bei Vineyard Wind ein Teil eines Flügels einer einzelnen Windturbine von der Größe des Eiffelturms ab, fiel ins Meer und machte mehrere Strandsperrungen erforderlich. Hinzu kommen weitere neu entdeckte Folgen, wie z. B. Studien, die zeigen, dass massive Solaranlagen, die häufig für die Sahara-Wüste vorgeschlagen werden, zu höheren globalen Temperaturen beitragen würden. Wir wissen auch, dass große Solaranlagen zum Verlust von Lebensraum führen, Vögel verwirren, den Abfluss von Wasser ankurbeln, die Wasserwege verschmutzen, die Gesundheit des Bodens beeinträchtigen und Tierwanderungen stören.
Trotz zahlreicher Belege dafür, dass wir bei der großtechnischen Nutzung von landraubender grüner Energie mit Vorsicht vorgehen sollten, verspricht der Inflation Reduction Act (IRA) Billionen zur Subventionierung solcher Projekte. Die so genannte grüne Energie ist – mit der bemerkenswerten Ausnahme der Kernenergie – vom Abbau bis zum Einsatz außerordentlich land- und ressourcenintensiv. Einige Umweltgruppen schlagen allmählich Alarm, sowohl wegen des Tiefseebergbaus als auch wegen der Ausweitung des konventionellen Bergbaus, um die riesigen Mengen an wichtigen Materialien zu gewinnen, die für eine aggressive Elektrifizierung und groß angelegte Solar- und Windprojekte benötigt werden.
Gemessen an der Gesamtfläche pro Megawatt haben Kohle, Erdgas und Kernkraft im Vergleich zu Wind- und Solarkraftwerken einen winzigen Fußabdruck. Ein Solarkraftwerk benötigt in der Regel 2 bis 4 Hektar pro Megawatt, während ein Erdgaskraftwerk weniger als 0,2 Hektar pro Megawatt benötigt. Bei diesen Schätzungen ist noch nicht einmal die Zunahme der Flächen berücksichtigt, die für die erforderlichen Metalle und den Bergbau benötigt werden.
In den 100 Jahren seit den Anfängen des modernen Umweltschutzes haben wir die Ressourcen und Flächen immer effizienter eingesetzt, die wir zur Energieversorgung nutzen. Doch jetzt geht die „grüne“ Energiepolitik auf Kosten eines weitaus höheren Flächen- und Wasserverbrauchs. Die „grüne“ Politik ignoriert auch die zunehmende Abhängigkeit von ausländischen Ressourcen und die Umweltauswirkungen in Übersee. Bei der Erzeugung von Nutzenergie, welche die wirtschaftliche Produktivität antreibt, geht es immer um Kompromisse. Es ist unwahrscheinlich, dass die Amerikaner die immer offensichtlicher werdenden „grünen“ Kompromisse hinnehmen werden.
Eine Zukunft mit dichteren, saubereren und natürliche Lebensräume bewahrenden Städten erfordert, dass wir den Verbrauch an natürlichen Ressourcen und Land weiter senken, vor allem, wenn unsere Bevölkerungszahl in 20 bis 60 Jahren ihren Höhepunkt erreicht haben wird. Neben erschwinglichen Autos, Klimaanlagen und Smartphones wünschen sich praktisch alle Amerikaner saubere Luft, artenreiche Meere und weite Freiräume, zu deren Verwirklichung unsere Vorfahren im 19. Jahrhundert entscheidend beitrugen. Man kann darauf wetten, dass künftige Generationen das auch wollen. Das liegt in unserer Natur. Und unsere Energiepolitik und -entscheidungen sollten dies reflektieren.
Portia Roberts is the Policy Director for the National Center for Energy Analytics and holds an MA from Johns Hopkins SAIS.
This article originally appeared at Real Clear Energy
Link: https://www.cfact.org/2024/07/28/can-american-conservation-survive-green-energy/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Bildersturm im Namen „Gottes“ und eine geheimnisvolle Afrikanerin
„Ich bin die Frau mit den Narben im Gesicht. Ich bin die Frau, die den Mutigen voranschreitet. Ich bin die Schutzherrin der Schwachen und Hülle die Elenden in meinen Mantel ein. Du hast mich bestohlen, so wie mich jene bestehlen die meine Häuser niederbrennen und meine Kinder in die Sklaverei führen. Die Bilderstürmer, die um die Gunst des Teufels buhlen. Männer deines Schlages würden meinen geliebten Sohn heute genauso ans Kreuz schlagen, wie die Schergen und Häscher zu meiner Zeit. Darum werde ich dich jetzt töten!“
Der Beitrag Der Bildersturm im Namen „Gottes“ und eine geheimnisvolle Afrikanerin erschien zuerst auf Philosophia Perennis.

