Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Bystron: Kosovo-Krieg war Sündenfall der deutschen Außenpolitik

Bystron: Kosovo-Krieg war Sündenfall der deutschen Außenpolitik

Bystron: Kosovo-Krieg war Sündenfall der deutschen Außenpolitik

Der ehemalige Präsident der Tschechischen Republik, Milos Zeman, hat bei einer Internationalen Konferenz in Prag zum 25. Jahrestag des Kosovo-Krieges die Politik dazu aufgefordert, die „schändliche Anerkennung eines Staates zu beenden, der für seine mafiösen Strukturen und grobe Unterdrückung der serbischen Minderheit bekannt ist“. Zeman hob in seinem Grußwort hervor, dass „Kosovo einen gefährlichen Präzedenzfall“ […]

Neuer Zoff in der Chaos-Ampel: „Grüne“ blockieren Bezahlkarte für Migranten!

Neuer Zoff in der Chaos-Ampel: „Grüne“ blockieren Bezahlkarte für Migranten!

Neuer Zoff in der Chaos-Ampel: „Grüne“ blockieren Bezahlkarte für Migranten!

Nach der Beschlusslage von Bund und Ländern war eigentlich klar: Asylbewerber erhalten künftig statt Bargeld eine aufladbare Bezahlkarte, mit der sie zum Beispiel einkaufen können. Damit sollen vor allem Geld-Überweisungen in Heimatländer unterbunden werden. Jetzt stellen sich die „Grünen“ quer. Die für kommende Woche geplante Verabschiedung der entsprechenden Begleitgesetze im Deutschen Bundestag drohe zu platzen, heißt es laut Medienberichten.

Demnach wollen die „Grünen“ ihre Zustimmung zur Bezahlkarte an die Bedingung knüpfen, dass die Meldepflicht von „Flüchtlingen“ ohne Pass gelockert wird. Migranten sollen zum Arzt gehen können, ohne eine Abschiebung befürchten zu müssen. Mit diesem Zugeständnis von SPD und FDP wollen die Ampel-„Grünen“ offenbar den heftigen Widerstand der Basis-„Grünen“ gegen die Bezahlkarte brechen.

Hintergrund für den Kuhhandel ist: In Deutschland halten sich hunderttausende ausreisepflichtige Migranten ohne Papiere auf. Für sie gibt es eine medizinische Basis-Versorgung. Aber: Bei einem Artbesuch müssen sie damit rechnen, gemeldet und abgeschoben zu werden. Das wollen die „Grünen“ verhindern.

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Können Wind- und Solarenergie um das 50- bis 100-fache
erweitert werden?

Können Wind- und Solarenergie um das 50- bis 100-fache erweitert werden?

Edward Ring

Auf der jüngsten Konferenz der Vertragsparteien“, auch bekannt als die Sonderveranstaltung der Vereinten Nationen, die alle paar Jahre stattfindet und auf der die Staats- und Regierungschefs der Welt die Klimakrise diskutieren, wurden mehrere Ziele öffentlich verkündet. Besonders hervorzuheben sind die Ziele, die Erzeugung von erneuerbarer Energie bis 2030 zu verdreifachen und die Erzeugung von Kernenergie bis 2050 ebenfalls verdreifachen. Wo stehen die Ziele der COP 28 für die weltweite Energiewirtschaft vor dem Hintergrund der derzeitigen globalen Energieproduktion nach Energieträgern und, wie in Teil 1 quantifiziert, dem Ziel, die Gesamtenergieproduktion von 600 Exajoule im Jahr 2022 auf mindestens 1.000 Exajoule im Jahr 2050 zu steigern? Wie stark muss die Produktion von erneuerbaren Energien steigen?

Bei der Beantwortung dieser Frage muss berücksichtigt werden, dass die meisten erneuerbaren Energien in Form von Strom aus Wind, Sonne oder Erdwärme erzeugt werden. Und wenn es darum geht zu messen, wie viel die bisher installierte Basis an erneuerbaren Energien zum Ziel von 1.000 Exajoule Energieproduktion pro Jahr beitragen wird, um – im besten Fall – 800 Exajoule an Energiedienstleistungen zu realisieren, sind die im Statistical Review of Global Energy angegebenen Daten zutiefst irreführend.

Ohne zu verstehen, wie die aktuellen Daten zu erneuerbaren Energien, wie sie in den zusammenfassenden Diagrammen angegeben werden, einen Analysten dazu verleiten können, ihren derzeitigen Beitrag zur globalen Energieversorgung zu hoch anzusetzen, ist es unmöglich, das wahre Ausmaß des Ausbaus der erneuerbaren Energien genau zu beurteilen, der erforderlich ist, um das Ziel von 1.000 Exajoule globaler Energieerzeugung pro Jahr zu erreichen. Wie die zusammenfassenden Diagramme in die Irre führen, ist im Anhang nachzulesen.

Die Autoren zeigen im Anhang (siehe Seite 56, „Methodik“): „In der Statistischen Übersicht über die Weltenergie wurde die Primärenergie nicht-fossiler Elektrizität (Kernenergie, Wasserkraft, Windkraft, Solarenergie, Erdwärme, Biomasse in der Stromerzeugung und andere erneuerbare Energiequellen) auf einer ‚input-äquivalenten‘ Basis berechnet – d.h. auf der Grundlage der äquivalenten Menge an fossilen Brennstoffen, die erforderlich ist, um diese Menge an Elektrizität in einem Standard-Wärmekraftwerk zu erzeugen.“

Es kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, wie wichtig es ist, diese scheinbar harmlose Fußnote nicht zu übersehen.

Im Klartext heißt das, dass sie, wenn sie (siehe Seite 9 „Primärenergie: Verbrauch nach Brennstoffen“) den Anteil aller nicht-thermischen Energiequellen – Wasser, Kernkraft, Wind und Sonne – an der weltweiten Energieerzeugung angeben, die niedrigere, tatsächliche Produktionszahl hochrechnen und in der Tabelle einen fiktiven, viel größeren Betrag ausweisen, der so berechnet wird, als ob diese vier Energiequellen mit dem Wirkungsgrad thermischer Kraftwerke arbeiten würden, d. h. mit einem Wirkungsgrad von 40 Prozent.

Warum? Wir können davon ausgehen, dass die diese Diagramme erstellenden Energieanalysten den Beitrag der nicht-thermischen Energie hochrechnen (Lawrence Livermore tut dies übrigens auch in seinem Energieflussdiagramm), um zu zeigen, wie viel der fossilen Brennstoffproduktion durch die Nutzung nicht-thermischer Quellen ausgeglichen wird. Das scheint unverfänglich zu sein. Aber es ist irreführend.

Wenn wir uns ein Ziel von 1.000 Exajoule für die Weltenergieproduktion setzen und davon ausgehen, dass 80 Prozent dieser 1.000 Exajoule als Energiedienstleistungen für den Endverbraucher realisiert werden sollen, dann müssen wir untersuchen, wie viel nutzbare Energie aus Wind, Sonne, Wasser und Kernkraft heute tatsächlich erzeugt wird. Das heißt, wir müssen wissen, wie viel Strom sie tatsächlich erzeugen und in das Netz einspeisen. Eine unterstellte, hochgerechnete Zahl ist nicht hilfreich.

Auf dem Weg zu 1.000 Exajoule pro Jahr ohne Kohle, Öl und Gas

Erfreulicherweise ist die tatsächliche Strommenge, die derzeit durch Wasser-, Kernkraft-, Wind- und Sonnenenergie erzeugt wird, in den inneren Kapiteln des Statistischen Berichts zu finden. Es ist jedoch wichtig zu erkennen, dass bei einer Verlagerung der Energieerzeugung von thermischen Quellen auf Elektrizität immer noch mindestens 1000 Exajoule an Stromerzeugung erforderlich sind, um 800 Exajoule an Energiedienstleistungen zu erzeugen.

Es muss noch einmal betont werden, dass es eine außergewöhnliche Annahme ist, eine 80-prozentige Rückhaltung von Energie von der Einspeisung ins Netz bis zum tatsächlichen Endverbrauch zu prognostizieren. Wir könnten zum Beispiel davon ausgehen, dass von der Erzeugungsanlage 5 Prozent bei der Übertragung verloren gehen, weitere 5 Prozent beim Laden und anschließenden Entladen des Stroms in und aus Energiespeicherbatterien, weitere 5 Prozent beim Lade-/Entladezyklus durch eine Bordbatterie in einem Elektrofahrzeug und weitere 5 Prozent bei der Umwandlung des Stroms in Traktion durch den Elektromotor. Das sind außerordentlich optimistische Zahlen, wenn man ein Best-Case-Beispiel zugrunde legt. Ist eine Wärmepumpe so effizient, oder eine Klimaanlage, ein Kochfeld oder eine beliebige Anzahl von Geräten, Landmaschinen, Industrieanlagen und andere wichtige Infrastrukturen? Definitiv noch nicht, und sehr wahrscheinlich auch nie.

Es geht darum, dass 1000 Exajoule das absolute Minimum darstellen, auf das die weltweite Energieproduktion in den nächsten 25 Jahren steigen muss, wenn jeder Mensch auf der Erde Zugang zu genügend Energie haben soll, um Wohlstand und Sicherheit zu ermöglichen. Wie kommen wir dorthin? Nehmen wir die Experten beim Wort und gehen wir davon aus, dass die Nutzung von Kohle, Öl und Gas bis 2050 vollständig eingestellt wird.

In der nachstehenden Grafik entsprechen die Annahmen für den künftigen weltweiten Brennstoffmix den Beschlüssen, die auf der jüngsten Konferenz der Vertragsparteien gefasst wurden. Das heißt, die Kernenergie wird verdreifacht, und die Nutzung von Erdöl, Erdgas und Kohle wird eingestellt. Um den erforderlichen Ausbau der Solar- und Windenergie etwas zu entlasten, wird für diese Analyse die hochtrabende Annahme getroffen, dass die Wasserkraftkapazität verdoppelt, die geothermische Produktion verdoppelt und die Biokraftstoffproduktion verdoppelt wird. Das wird nicht viel ausmachen. Es geht los:

Können Wind- und Solarenergie um das 50- bis 100-fache
erweitert werden?

An diesen Daten gibt es viel zu verarbeiten, aber die Mühe lohnt sich. Denn die Fakten, die sie präsentieren, sind unumstößlich und haben erhebliche Auswirkungen auf die globale Energiepolitik. Die erste Datenspalte zeigt, wie viel Brennstoff im Jahr 2022 weltweit verbrannt oder erzeugt wurde – die rohen Brennstoffinputs, die sich auf 604 Exajoule belaufen.

Die zweite Datenspalte zeigt die Anzahl der Energie-Dienstleistungen, die die Endverbraucher im Jahr 2022 in Form von Heizung, Kühlung, Antrieb, Licht, Kommunikation usw. erreicht haben. Es ist klar, dass die niedrigeren Zahlen für thermische Energiequellen den derzeit weltweit geschätzten Umwandlungs-Wirkungsgrad von etwa 40 Prozent reflektieren. Bei den nichtthermischen Energieträgern (rechts mit „gen“ für erzeugte Energie) basieren diese Zahlen auf Terawattstunden-Berichten, die in den einzelnen Abschnitten des Statistischen Berichts für diese Energieträger aufgeführt sind. Bei der Umrechnung von Terawattstunden in Exajoule handelt es sich um die tatsächliche Strommenge, die weltweit in die Übertragungsleitungen eingespeist wurde, um von den Endverbrauchern verbraucht zu werden.

In der dritten Spalte wird ein hypothetischer globaler Brennstoffmix für 2050 auf der Grundlage der auf der COP 28 vereinbarten Ziele berechnet. Wie in Spalte 4 „Mehrfaches“ zu sehen ist, wird die Kernenergie in Übereinstimmung mit COP 28 verdreifacht. In Übereinstimmung mit der COP 28 wird auch die Nutzung von Kohle, Öl und Gas abgeschafft. Um das Ziel von 1000 Exajoule zu erreichen, wird die Produktion von Erdwärme und Biokraftstoffen verdoppelt, was auf der COP 28 nicht vereinbart wurde. Der verbleibende Rest des Energiebedarfs wird (in diesem Beispiel) zu gleichen Teilen durch Wind- und Sonnenenergie gedeckt. Nach allem, was sie in Dubai und Davos sagen, kann man davon ausgehen, dass dies das Modell ist. Dies ist die logische Umsetzung dessen, was sie fordern.

Diese Berechnungen ergeben einen überwältigenden Realitätscheck. Doch welche Annahme ist falsch? Das Ziel von 1000 Exajoule ist mit Sicherheit zu niedrig angesetzt. Die Kernenergie wird verdreifacht, die Wasserkraft und die Biokraftstoffe werden jeweils verdoppelt. Nichts davon ist einfach; im Falle des Biokraftstoffs könnte es zu einer Umweltkatastrophe kommen. Aber selbst wenn diese anderen nicht-thermischen Energiequellen um das Zwei- bis Dreifache zunehmen würden, wäre ohne Kohle, Öl und Gas ein verblüffender Ausbau von Wind und Sonne erforderlich. Mit einer „Verdreifachung“ dieser erneuerbaren Energieträger kommen wir nicht einmal in die Nähe des Ziels.

Um die Welt bis 2050 mit 1000 Exajoule Strom zu versorgen, müssten für jede Windturbine, die wir heute haben, mehr als 60 davon aufgestellt werden. Für jedes Feld der Photovoltaik, das wir heute haben, müssen wir mit fast 100 weiteren rechnen. Ist das machbar? Denn von Dubai bis Davos wird behauptet, dass wir genau das tun werden.

Angesichts dieser Tatsachen mögen selbst die enthusiastischsten Befürworter von Wind- und Solarenergie zögern, wenn sie die Größe der Aufgabe betrachten. Der völlige Verzicht auf die Produktion fossiler Brennstoffe bis zum Jahr 2050 sollte in der Praxis als unmöglich angesehen werden. Der Anstieg des Bergbaus, der Landverbrauch, der Ausbau der Übertragungsleitungen, die Notwendigkeit einer gewaltigen Menge an Stromspeichern, um diese intermittierenden Quellen auszugleichen, die Anfälligkeit von Wind- und Solarfarmen für Wetterereignisse wie Frost, Tornados und Hagel und die verblüffende Aufgabe, alles alle 20 bis 30 Jahre neu zu machen, wenn die Windturbinen, Photovoltaikmodule und Speicherbatterien das Ende ihrer Nutzungsdauer erreichen – all dies deutet darauf hin, dass die Beschaffung von mehr als 90 Prozent der weltweiten Energie aus Wind- und Sonnenenergie ein aussichtsloses Unterfangen ist.

Wenn Kohle, Öl und Gas auslaufen und es unrealistisch ist zu erwarten, dass fast 1000 Exajoule Strom durch Wind- und Sonnenenergie erzeugt werden, was bleibt dann noch übrig? Im dritten Teil dieser Serie wird das Potenzial der verbleibenden Energiealternativen – Kernenergie, Wasserkraft, Biokraftstoffe, Erdwärme – sowie mögliche Innovationen untersucht, die eines Tages die Regeln ändern könnten.

Edward Ring is a senior fellow of the Center for American Greatness. He is also is a contributing editor and senior fellow with the California Policy Center, which he co-founded in 2013 and served as its first president. Ring is the author of Fixing California: Abundance, Pragmatism, Optimism (2021) and The Abundance Choice: Our Fight for More Water in California (2022).

Originally published by American Greatness. Republished with permission.

Um mehr über die Grenzen von Wind- und Solarenergie zu erfahren, klicken Sie hier.

Link: https://heartlanddailynews.com/2024/02/can-wind-solar-energy-expand-50-100-times/?

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Werteunion in Bonn gegründet – Maaßen: „12:32 Uhr. Done!“

Werteunion in Bonn gegründet – Maaßen: „12:32 Uhr. Done!“

Werteunion in Bonn gegründet – Maaßen: „12:32 Uhr. Done!“

Der frühere Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen hat am Samstag auf einem Schiff auf dem Rhein nahe Remagen zusammen mit rund 20 Anhängern aus dem Verein »Werteunion« eine neue Partei gegründet. „12:32. Done!“, schrieb Maaßen auf dem Kurznachrichtendienst X. Auch mehrere Teilnehmer der Versammlung bestätigten, dass die Gründung vollzogen sei. Mit der Parteigründung sollten auch eine Satzung […]

AfD EU-Spitzenkandidat Krah: Wir müssen für die Realität kämpfen, sie kämpft nicht für sich selbst

AfD EU-Spitzenkandidat Krah: Wir müssen für die Realität kämpfen, sie kämpft nicht für sich selbst

AfD EU-Spitzenkandidat Krah: Wir müssen für die Realität kämpfen, sie kämpft nicht für sich selbst

Eine kleine Clique der Linksliberalen teilen sich Land, Einfluss und Geld untereinander auf. Der Rest muss das derzeit finanzieren und ansonsten zusehen, wo er bleibt. Mit dieser These startet ein spannendes Bibliotheksgespräch zwischen AfD EU-Spitzenkandidat Maximilian Krah, Mag. Werner Reichel und Report24 Chefredakteur Florian Machl – moderiert von Konrad Weiß. Die Themen sind das „Geheimtreffen Potsdam“, die Bauernproteste, die undemokratischen Angriffe der deutschen Regierung und der Medien gegen die AfD sowie neue politische Kräfte in Deutschland.

Sehen Sie hier das etwa einstündige Gespräch, das im Jänner in Wien aufgezeichnet wurde.

Die „Runde der Chefredakteure“ ist ein gemeinsames Projekt etlicher alternativer Medien aus Österreich. Die alternative Medienlandschaft wächst und ist inhaltlich und im Stil vielfältig – in der „Runde der Chefredakteure“ aus dem Wiener Ferdinandihof soll die ganze Bandbreite sichtbar werden. In unterschiedlicher Zusammensetzung und mit wechselnden Gästen werden monatlich grundsätzliche Themen und aktuelle politische Entwicklungen diskutiert.

Maximilian Krah erklärt, wie das Potsdam-Attentat funktioniert hat und mit welchen Methoden das Establisment inzwischen arbeitet. So kommt es gar nicht mehr darauf an, was eine missliebige Partei oder ein Politiker wirklich macht – deren Handlungen und Aussagen werden einfach frei erfunden – und von einer willigen Meute repliziert. Man kämpft gegen virtuelle Realitäten an – was bedeutet, dass die AfD für die Realität kämpft.

Das Potsdam-Attentat auf die AfD war eine Kopie von Ibiza, befindet Mag. Werner Reichel, vielfacher Buchautor und Verlagsleiter von Frank&Frei. Er weist darauf hin, dass beim Ibiza-Putsch gegen die ÖVP/FPÖ Koalition dieselben Methoden der Verkürzung und Falschdarstellung verwendet wurden – alle Strafverfahren wurden eingestellt – übrig blieb der Schaden für die Beteiligten.

Florian Machl führt unter anderem auf, welche Parallelen zwischen den großen Demonstrationsbewegungen der Coronazeit und den heutigen Bauernprotesten zu sehen sind. Sei es die Diffamierung durch die Medien, die Falschdarstellung der Teilnehmerzahlen oder die Kriminalisierung und der Rechtsradkalismus-Vorwurf.

Die lebensrettende Rolle der Kohle wird von den
Klima-besessenen Medien komplett ignoriert

Die lebensrettende Rolle der Kohle wird von den Klima-besessenen Medien komplett ignoriert

Die lebensrettende Rolle der Kohle wird von den
Klima-besessenen Medien komplett ignoriert

Vijay Jayaraj

An einem kalten Wintertag waren die Münchner überrascht, Menschen auf der Straße Skifahren zu sehen. Ja, so viel Schnee fiel in der deutschen Stadt und anderen Teilen Europas im Frühwinter 2023-24.

Trotz der Unterbrechung des Flug- und Landverkehrs überlebten die Deutschen, und die meisten hatten Zugang zu Heizung und Grundversorgung. Aber nicht alle Menschen in unserer Welt sind so gesegnet wie die Menschen in den westlichen Volkswirtschaften, die auf fossilen Brennstoffen aufgebaut sind.

Milliarden von Menschen auf der Welt haben keinen Zugang zu sicheren Wärme- und Stromquellen. Für diese Menschen kann der Winter tödlich sein, und sie mit zuverlässigen Brennstoffen wie Kohle zu versorgen, scheint aufgrund des Krieges gegen fossile Brennstoffe im Namen des Klimawandels ein Ding der Unmöglichkeit zu sein.

Schnee ist tödlich und wird nicht verschwinden.

Die eisige Kälte des Winters fordert mehr Menschenleben als die sengende Hitze des Sommers, so das Ergebnis einer globalen Analyse der durch verschiedene Naturgefahren verursachten Todesfälle.

Eine in 854 europäischen Städten durchgeführte Gesundheitsstudie aus dem Jahr 2023 zeigt, dass schätzungsweise 203.620 Todesfälle pro Jahr auf Kälte zurückzuführen sind, während nur 20.173 auf Hitze zurückzuführen sind. Im Vergleich dazu war nur einer von zehn Todesfällen aufgrund extremer Temperaturen auf Hitze zurückzuführen, während die Mehrheit auf Kälte zurückzuführen war.

Die Schwere der winterlichen Gefahr wird jedoch von der vorherrschenden Diskussion über den angeblichen vom Menschen verursachten Klimawandel überschattet. Wir werden mit Warnungen vor den Gefahren der Erwärmung überschwemmt. Doch historisch gesehen ist es die Kälte, die katastrophale Folgen hat. Sie hat den Lauf der Geschichte auf der ganzen Welt verändert und die Menschen auf der Suche nach Nahrung in die Enge getrieben, während die Pflanzenwelt schwand.

Abgesehen von der Angstmacherei um die Erwärmung wird die Kälte des Winters nicht nachlassen und die Überlebensstrategien der Menschheit weiterhin auf die Probe stellen. Seit August liegt die Schneedecke in der nördlichen Hemisphäre auf oder über dem 57-jährigen Mittelwert, was auf günstige Bedingungen für Niederschlag in fester Form hindeutet.

Im Laufe der Geschichte waren die Temperaturen sehr unbeständig, wobei sich Erwärmung und Abkühlung regelmäßig abwechselten. Deshalb sollte die Fülle an Schnee in diesem Jahr nicht überraschen. Leider hat der Einfluss der Mainstream-Medien viele Menschen zu der Annahme verleitet, dass eine noch nie dagewesene Erwärmung dazu führen würde, dass Schnee seltener vorkommt.

Zu dieser Unkenntnis der Fakten kommt noch eine Kampagne zur Abschaffung fossiler Brennstoffe, um die Möglichkeit einer durch Überhitzung unbewohnbar gewordenen Welt abzumildern.

Pseudowissenschaft gefährdet die Menschen mit unpraktischer Energiepolitik.

Da die Klimawissenschaft von einem weltweiten politischen Kreuzzug gegen die vom Menschen verursachte globale Erwärmung vereinnahmt wird, sind die Gemeinden möglicherweise schlecht für das kommende Winterwetter gerüstet.

In Regionen mit besonders strengen Wintern und eingeschränktem Zugang zu zuverlässigen Heizquellen ist die Gefahr von Tod und Krankheit aufgrund einer Politik gegen fossile Brennstoffe besonders groß. Zentralasien, wo wirtschaftliche Not und Energiebeschränkungen zusammentreffen, ist ein Beispiel für diese Herausforderung. In Ländern wie der Mongolei ist es im Winter ein ständiges Thema, warm zu bleiben.

Da viele Haushalte von Kohle abhängig sind und häufige Stromausfälle diejenigen betreffen, die an das Stromnetz angeschlossen sind, kann die Situation schnell düster werden. In diesem Jahr wurden die Stromimporte des Landes aus Russland unterbrochen, so dass Millionen von Menschen mitten im Winter ohne Strom dastanden.

Bei minus 35 Grad Celsius waren die Menschen in der Mongolei auf sich allein gestellt. Um diesem rauen Klima zu trotzen, sind sie auf nur zwei wichtige Energiequellen angewiesen: die interne Stromerzeugung aus den reichlich vorhandenen Kohlereserven und die direkte Nutzung von Kohle zum Heizen der Häuser. Bei Minusgraden und einer Schneedecke können weder Wind noch Solarenergie eine kontinuierliche Energieversorgung gewährleisten.

In anderen Ländern der Region ist das Szenario ähnlich. Mittellose Gemeinden in Afghanistan sind auf Kohle angewiesen, um den Winter zu überstehen. In Kirgisistan führt die Unzuverlässigkeit der Wasserkraft zu einem ständigen Bedarf an Kohle. Auch in Usbekistan und Kasachstan sind die Menschen auf Kohle angewiesen, um sich zu wärmen, wenngleich letzteres auch zunehmend auf Gas setzt.

Für wohlhabende Politiker, die in Privatflugzeugen über die westliche Welt fliegen, ist es ein Leichtes, für die Abschaffung fossiler Brennstoffe einzutreten und dabei zu ignorieren, dass der Winter weit entfernte Gemeinden eiskalt im Griff hat.

Ehrliche westliche Medien würden über die kritische Rolle der fossilen Brennstoffe bei der Aufrechterhaltung des menschlichen Lebens unter harten Winterbedingungen berichten. Diese Tatsache widerspricht jedoch dem falschen Narrativ einer Welt, die durch die Erwärmung dem Untergang geweiht ist.

This commentary was first published at Real Clear Energy on January 4, 2023.

Vijay Jayaraj is a Research Associate at the CO2 Coalition, Arlington, Virginia. He holds a master’s degree in environmental sciences from the University of East Anglia, UK.

Link: https://cornwallalliance.org/2024/02/coals-life-saving-role-ignored-by-climate-obsessed-media/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Von der Leyen vor dem EU-Parlament: Bauern protestieren wegen Klimawandel und Russland

Von der Leyen vor dem EU-Parlament: Bauern protestieren wegen Klimawandel und Russland

Von der Leyen vor dem EU-Parlament: Bauern protestieren wegen Klimawandel und Russland

Diese Rede fand bereits am 6. Februar statt. Dabei erklärte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wörtlich, dass die Bauern in Europa deshalb auf den Straßen sind, weil sie die Auswirkungen des Klimawandels und des Russland-Krieges spüren würden. Weiter weg von der Wahrheit kann man kaum sein.

Wenn jemand ein Beispiel für Re-Framing im Sinne der Propganda sucht, dieses ist wie aus dem Lehrbuch. Tatsächlich sind in vielen Europäischen Ländern Bauern auf der Straße und protestieren – eines davon war und ist Deutschland, doch beileibe nicht das einzige. Die Bauern spüren Jahr für Jahr mehr, dass die Globalisten sie mit einem Schritt-für-Schritt Plan um die Existenz bringen möchten. Dabei gibt es vorgeschobene Gründe wie Klimaschutz. Im Prinzip soll die konventionelle Landwirtschaft verschwinden, die Viehzucht ebenso. Faire Preise für ihre Produkte erhalten Bauern von der Großindustrie und den Großen Handelskonzernen nicht.

Von der Leyen äußerte bei dieser Sitzung folgende Sätze:

While the European Council was in session farmers from across Europe were taken to the streets. Many of them feel pushed into a corner. Farmers are the first in line feeling the effects of climate change. Droughts and floods have destroyed the harvest and threatened their livestock. Farmers are feeling the impact of the Russian war, inflation, the rising costs of energy, the rising costs of fertilizers.

Ins Deutsche übertragen bedeutet dies in etwa:

Während der Sitzung des Europäischen Rates gingen Bauern aus ganz Europa auf die Straße. Viele von ihnen fühlen sich in die Enge getrieben. Landwirte sind die ersten, die die Auswirkungen des Klimawandels spüren. Dürren und Überschwemmungen haben die Ernte zerstört und ihren Viehbestand bedroht. Die Landwirte spüren die Auswirkungen des russischen Krieges, der Inflation, der steigenden Energiekosten und der steigenden Kosten für Düngemittel.

Tatsächlich sind die Bauern wegen der menschenverachtenden Politik der EU und ihrer nationalen Regierungen auf der Straße. Sie kämpfen um ihre Existenz. Tatsächlich haben Globalisten im Zuge ihres Great Reset und der UN Agenda 2030 die Parole ausgegeben, dass Menschen statt Fleisch aus der Tierzucht lieber Insekten oder zumindst künstlich in Fabriken gezüchtetes Fleisch essen sollten.

Die Tierzucht selbst wäre enorm klimaschädlich, auch die Landwirtschaft würde zu viel CO2 produzieren. Generell möchten die Globalisten die Nahrungsmittelproduktion in zentraler Hand wissen und am besten die Ernährung der Welt aus von ihnen kontrollierten Fabrikanlagen sicherstellen.

Der Klimawahn und der Wunsch nach einer Bevölkerungsreduktion sind Ideologien, die seit vielen Jahrzehnten verfolgt werden, Report24 berichtete erst jüngst über das dahinterstehende Buch aus 1972. Buch aus 1972 leitete Klimawahn ein – Coautor will Weltbevölkerung auf 1 Milliarde reduzieren

Was die Bauern wirklich fordern – sehr im Gegensatz zu Von der Leyens Behauptung, können Sie beispielsweise auf der Forderungsliste der Freien Bauern nachlesen. Forderungsliste: Freie Bauern lassen sich von niemandem vorschreiben, wie sie protestieren

Berichte über die Bauernproteste finden Sie hier:

Studie: Joggen doppelt so effektiv wie Antidepressiva

Studie: Joggen doppelt so effektiv wie Antidepressiva

Studie: Joggen doppelt so effektiv wie Antidepressiva

Schlechte Nachrichten für Big Pharma, denn eine neue Studie belegt, dass körperliche Betätigung wie Walking oder Joggen Depressionen deutlich besser kuriert als jegliche Chemiecocktails. Dabei zeigten sich auch einige Unterschiede zwischen den Geschlechtern und Altersgruppen.

Antidepressiva werden in Europa und Nordamerika zu Hauf verschrieben. Immer mehr Menschen greifen zu diesen chemischen Präparaten, um so Depressionen und depressive Phasen zu bekämpfen. Dabei kommen diese mit vielen Nebenwirkungen daher und sind alles Andere als gesund. Big Pharma kassiert ordentlich ab, ohne dass den Menschen damit wirklich geholfen wird. Umso interessanter sind die Ergebnisse einer neuen Studie.

„Experten analysierten 14.170 Personen mit einer schweren depressiven Störung aus 218 separaten Studien und ordneten verschiedene Formen von Bewegung danach ein, wie effektiv sie bei der Behandlung der Erkrankung im Vergleich zu bestehenden Behandlungen waren“, berichtet der britsche Telegraph. Spazierengehen oder Joggen zwei- bis dreimal pro Woche war der beste Weg, die Stimmung zu verbessern, fanden die Forscher heraus, indem sie die Symptome um 63 Prozent verbesserten, im Vergleich zur Einnahme von Medikamenten, die nur eine Verbesserung von 26 Prozent bewirkten (ohne die ganzen Risiken und Nebenwirkungen zu erwähnen). Die Studie ergab, dass „die Vorteile durch Bewegung tendenziell proportional zur Intensität waren“, was bedeutet, je intensiver, desto besser.

Es zeigte sich dabei, dass Gehen und Joggen bei beiden Geschlechtern positive Entwicklungen mit sich brachten. Allerdings erwies sich beispielsweise Krafttraining vor allem bei Frauen und jüngeren Menschen im Allgemeinen als wirksamer, während Männer und ältere Menschen mit Yoga besonders gute Erfahrungen machten. Das heißt aber auch, dass viele Menschen einfach mehr Sport treiben sollten anstatt sich mit Psychopharmaka zuzuballern. Doch daran verdient Big Pharma kein Geld…

Sozialtourismus: So tricksen Ukrainer beim „Bürgergeld“ deutsche Ämter aus!

Sozialtourismus: So tricksen Ukrainer beim „Bürgergeld“ deutsche Ämter aus!

Sozialtourismus: So tricksen Ukrainer beim „Bürgergeld“ deutsche Ämter aus!

Rund eine halbe Million Ukrainer greifen in Deutschland das sogenannte „Bürgergeld“ ab. Jetzt kommt heraus: Viele von ihnen haben trotz ihres besonderen Flüchtlings-Status gar keinen Anspruch – sie erschleichen sich diese Sozialleistung auf Kosten der deutschen Steuerzahler!

Vor allem in Baden-Württemberg fällt den zuständigen Ämtern laut „Bild“-Zeitung immer wieder auf, dass Menschen, die sich als Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine ausgeben, gar kein Ukrainisch sprechen. Sie verständigen sich meist auf Ungarisch. Der Grund: Neben der ukrainischen haben die Antragsteller auch die ungarische Staatsbürgerschaft – den Pass aus Ungarn verschweigen sie aus nachvollziehbaren Gründen. Denn:

Wer neben der ukrainischen noch die Staatsbürgerschaft eines anderen europäischen Landes besitzt, hat keinen bedingungslosen Anspruch auf „Bürgergeld“. Allein von November bis Anfang Januar haben die Bundesländer dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hunderte Verdachtsfälle auf doppelte Staatsbürgerschaften gemeldet.

Ein Abgleich mit den Daten ungarischer Behörden ergab, dass 208 Personen im Besitz einer ungarischen Staatsbürgerschaft waren. Dies dürfte freilich nur die Spitze eines Eisberges sein: Daten darüber, wie viele „Doppelstaatler“ sich bisher schon das deutsche „Bürgergeld“ erschlichen haben, sind offenbar nicht bekannt.

Für die deutschen Steuerzahler dürfte es in jedem Fall teuer werden! Beispiel: Ein Ehepaar mit einem Kleinkind kassiert 1.369 Euro im Monat. Dafür kann man schon mal die zweite Staatsbürgerschaft „vergessen“.

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Münchner Sicherheitskonferenz – militärischer Arm der weltweiten Schattenregierung?!

Die Münchner Sicherheitskonferenz (16. bis 18. Februar 2024) feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Jubiläum. Sie nennt sich das weltweit führende Forum für Debatten zu internationaler Sicherheitspolitik. Ihr ursprüngliches Motto lautet: „Frieden durch Dialog zu fördern“. Doch speziell die Münchner Sicherheitskonferenz forderte, die Waffenlieferungen an die Ukraine zu unterstützen! Welche Ziele verfolgt sie eigentlich? Und welche Verbindungen hat sie zur Bilderberg-Gruppe und dem CFR?
Kla.TV veröffentlicht zu diesem Anlass eine brisante und umfassende Dokumentation, die unbedingt unter das Volk muss!
Launen der Temperatur-Rückkopplung

Launen der Temperatur-Rückkopplung

Ist es wirklich das wärmste seit 125.000 Jahren, und wenn ja, was bedeutet das?

Chris Hall

Der Anlass für diesen Artikel waren die Behauptungen, dass der vorige Sommer der heißeste seit 125.000 Jahren war, nebst der atemlosen Angst, die damit verbunden war. Schon beim Überfliegen der Nachrichtenmeldungen wurde mir klar, dass diese Behauptung auf zwei wesentlichen Punkten beruht: der Annahme, dass das Klima sehr stabil ist und sich vor der jüngsten anthropogenen Beeinflussung nicht verändert hat, und dass die derzeitige Abweichung von der Mitteltemperatur so viele Standardabweichungen (Sigma) über dem erwarteten Wert liegt, dass sie in den letzten 125.000 Jahren unmöglich erreicht oder überschritten werden konnte.

Die erste Annahme entspricht einer Paläotemperatur-Rekonstruktion im Stil des „Hockeysticks“, bei der die natürliche Temperaturschwankung im letzten Jahrtausend sehr gering ist. Es gibt mehrere Rekonstruktionen dieser Art, z. B. einige der flacheren Temp12k-Aufzeichnungen, sowie den klassischen Hockeystick (Abb. 1 und 2). Die zweite Annahme beruht auf dem Glauben, dass sich die statistischen Eigenschaften der paläoklimatischen Temperaturaufzeichnungen über einen sehr langen Zeitraum hinweg überhaupt nicht verändert haben.

Launen der Temperatur-Rückkopplung

Abbildung 1: Klassische Paläo-Temperatur-Rekonstruktion „Hockeyschläger“ aus dem Wikipedia-Eintrag.

Abbildung 2: Sammlung von Paläotemperatur-Rekonstruktionen aus Abb. 3 von Kaufman et al., 2020.

Obwohl ich mich weder für die eine noch für die andere Paläotemperatur-Rekonstruktion aussprechen möchte, weise ich darauf hin, dass die 125.000 Jahre, die für unsere Rekordtemperaturen genannt werden, auf einem kleinen Taschenspielertrick beruhen. Wenn man sich die Temperaturaufzeichnungen des Wostok-Eiskerns auf der Paläoklima-Seite von wattsupwiththat (Abb. 3) ansieht, fällt die Temperatur, sobald man etwa 12.000 Jahre bis zum Beginn des Holozäns zurückgeht, drastisch in die Tiefen einer schweren Eiszeit ab, und erst wenn man etwa 125.000 Jahre in der Zeit zurückreist, bis man das warme Eem erreicht, kehrt man zur „Normalität“ zurück. In Wirklichkeit ist es also keine große Leistung, wärmer zu sein als der riesige Canyon des Eiszeitalters. Es stellt sich also die Frage, ob 2023 das heißeste Jahr und der August 2023 der heißeste Monat seit 12.000 Jahren war.

Abbildung 3: Leicht veränderte Rekonstruktion der Temperaturanomalie des Wostok-Eiskerns, entlehnt von der Paläoklima-Referenzseite von wattsupwiththat.

Für den Rest dieses Artikels werde ich den unwahrscheinlichen Fall annehmen, dass die Temperatur im Holozän extrem stabil war. Welche statistischen Eigenschaften hat dann die heutige instrumentelle Temperaturaufzeichnung, und was bedeutet das für die Behauptung von Rekordtemperaturen? Dies führt mich zu der Frage, was dies für die Rückkopplungs-Prozesse des Klimas bedeutet.

Globale monatliche Temperaturanomalien nach HadCRUT5: Das ist es, was wir haben

Ich beschloss, mir die offiziellen Temperaturaufzeichnungen aus einem Jahrhundert instrumenteller Daten anzusehen, das dem größten Teil des anthropogenen CO₂-Anstiegs vorausgeht, d. h. von 1850 bis 1950. Hierfür schien die globale monatliche HadCRUT5-Analyse eine vernünftige Wahl zu sein. Es gibt noch andere, aber sie sind hochgradig miteinander korreliert und basieren auf denselben Rohdaten, so wie sie sind. Dieser Datensatz ist in Abb. 4 dargestellt.

Der Mittelwert dieses Teils der Aufzeichnung beträgt -0,3078°C, was als Anomalie gegenüber einem späteren Teil der Aufzeichnung ausgedrückt wird, und die Standardabweichung beträgt 0,2066. Die Höchsttemperatur des gesamten globalen monatlichen Datensatzes stammt aus dem August 2023 mit einem Anomaliewert von 1,3520. Es zeigt sich also, dass der August über 8 Sigma über meinem Mittelwert von 1850 bis 1950 lag. Wahnsinn! Ich vermute, dass eine einfältige Extrapolation in die Vergangenheit nahelegen würde, dass wir diese sengende Temperatur während des Holozäns nicht überschritten hätten.

Abbildung 4: HadCRUT5 monatliche globale Temperaturaufzeichnungen 1850 bis 1950

SARIMA-Bereich

Der nächste Abschnitt ist etwas umfangreich und kann von allen übersprungen werden, die sich nicht mit der Frage beschäftigen wollen, wie ich simulierte Temperaturaufzeichnungen auf der Grundlage der statistischen Eigenschaften der bestehenden Temperaturaufzeichnungen von 1850-1950 erstellt habe. Sie passt sich einem Modell an, das von einer Autokorrelation innerhalb der Aufzeichnung ausgeht. Die verwendeten Verfahren sind bei Aktienhändlern sehr beliebt, und die meisten der verwendeten Programme sind in der R-Bibliothek „forecast“ enthalten. Wenn Sie sich für solche Dinge nicht interessieren, können Sie diesen Abschnitt überspringen.

Und genau dem folgt diese Übersetzung. Es ist ein theoretischer Teil, dessen Ergebnisse unten beschrieben werden. Jeder an Theorie Interessierte dürfte der englischen Sprache mächtig genug sein, diese Passage im Original zu betrachten. A. d. Übers.

Steuerknöpfe: „hoch“ oder „niedrig“, das ist hier die Frage

Die sich aus der Modellierung der Temperaturzeitreihen ergebenden Residuen des weißen Rauschens sind das zufällige, chaotische Hintergrundrauschen des Klimas. Sie sind wahrscheinlich das Ergebnis von Vulkanen, ozeanischen Wirbeln, Sonnenaktivität, dem Ausgasen von Reisfeldern und dem chaotischen Flattern von manischen Schmetterlingen. Was auch immer Sie tun, es scheint, dass die Temperaturaufzeichnungen der Erde jeden Monat chaotisch um etwa 1/8 Grad Celsius auf und ab schwanken, und diese Schwankungen sind nicht autokorreliert und hängen nicht von der Jahreszeit ab. Wichtig ist, wie sich die beiden oben abgeleiteten statistischen Modelle über einen längeren Zeitraum hinweg verhalten.

In Abb. 6 zeige ich die Ergebnisse von zwei Simulationen, die über 1000 Jahre laufen. Bei dem in Abb. 5c gezeigten Modell handelt es sich um eine klassische Version einer „Random Walk“-Zeitreihe. Bei einem „Random Walk“ ist die Reihe nicht an einen bestimmten „Sollwert“ (SP) gebunden und kann munter hin und her wandern, nach oben oder unten oder hin und her oszillieren. Diese Art von Verhalten steht in engem Zusammenhang mit dem physikalischen Prozess der Diffusion, und die durchschnittliche Entfernung vom ursprünglichen Ausgangspunkt, der hier als Temperaturanomalie von Null angenommen wird, nimmt mit der Quadratwurzel der Zeit zu. Im Wesentlichen fehlt bei dieser Art von Zeitreihen jede Art von negativer Rückkopplung, die die Temperatur an einen bestimmten SP bindet. Dieses Verhalten ist unvereinbar mit Proxy-Temperaturaufzeichnungen, die angeblich zeigen, dass es seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden keine signifikanten Temperaturveränderungen gibt.

Das in Abb. 5b gezeigte Modell ist jedoch perfekt für diejenigen, die behaupten, dass sich die globale Temperatur über einen längeren Zeitraum hinweg nicht wesentlich verändert hat. In diesem Fall oszilliert die Temperatur zwar um den Nullpunkt, aber ihre durchschnittliche Abweichung von diesem SP nimmt mit der Zeit nicht zu. Dies deutet darauf hin, dass es eine Reihe von negativen Rückkopplungen gibt, die die Reihe in der Nähe des SP halten. Auf diese Art von Zeitreihen werde ich noch näher eingehen.

Abbildung 6: Typische SARIMA* simulierte 1000-Jahre-Temperaturzeitreihen für die beiden angepassten Modelle. Die Punkte stellen einzelne Monatswerte dar, und die dicken Linien sind die geglätteten Versionen der Zeitreihen nach Lowess. Das (2,0,0)x(2,0,0)12-Modell ist fest in der Nähe des Sollwerts 0 verankert, während das (3,1,1)x(2,0,0)12-Modell wie ein Random Walk wirkt, bei dem die Temperatur nicht an einen bestimmten Sollwert gebunden ist. Das letztgenannte Modell geht manchmal nach oben, manchmal nach unten und manchmal oszilliert es.

[*SARIMA = Seasonal Auto Regressive Integrated Moving Average]

Warum sollte man sich die Temperatur-Rückkopplung ansehen?

Ich weiß, was Sie sagen wollen: warum sollte man die Temperatur-Rückkopplung betrachten? Sicherlich wirken alle wichtigen Rückkopplungen auf die unzähligen Stellschrauben, die das Klima steuern, und nicht direkt auf die Temperatur. Und Sie hätten Recht – mit Ausnahme eines sehr wichtigen Reglers: CO₂. Im Falle von Kohlendioxid liegt die unmittelbare Klimaempfindlichkeit gegenüber einer Verdoppelung seiner Konzentration in der Atmosphäre irgendwo in der Nähe von 1,5°C. Die wirklich beängstigenden Folgen des Fahrens Ihres Geländewagens ergeben sich jedoch erst, wenn Sie die angenommene positive Rückkopplung des erhöhten Wasserdampfs in der Atmosphäre hinzurechnen, und diese positive Rückkopplung erfolgt über den Faktor Temperatur selbst. Erhöht man die Temperatur, entsteht mehr Wasserdampf, was zu einer höheren Temperatur führt. Senkt man sie, sinkt der Wasserdampfgehalt, wodurch es noch kühler wird. Da der Rückkopplungs-Prozess die Temperatur selbst ist, sollte jede Störung der Temperatur, sei es durch Rinderblähungen oder Schmetterlingsflügel, diese Rückkopplung aufweisen.

Um die Auswirkungen der Rückkopplung auf eine simulierte Temperaturaufzeichnung zu untersuchen, habe ich einen simulierten Proportional-Integral-Differential-Regler (PID) an das Ende der SARIMA-Simulation angehängt. Ich habe jahrzehntelang mit PID-Reglern gearbeitet, als ich versuchte, die Temperaturen von Laborproben auf einen bestimmten SP einzustellen, und zwar für Temperaturen zwischen 10°K und 1700°K. Obwohl diese Temperaturbereiche oft ein nicht-lineares Verhalten zeigen und man meinen könnte, dass ein inhärent lineares Regelsystem nicht funktionieren würde, zerlegt man in der Praxis die Temperaturbereiche in kleinere, nahezu lineare Bereiche, in denen der Regler recht gut funktioniert. Hier gehe ich davon aus, dass Temperaturabweichungen innerhalb weniger Grad von einer globalen Temperatur von etwa 288°K für einen PID-Regler „linear genug“ sind.

Der „P“-Wert ist ein negativer Rückkopplungsbetrag, der die Reaktion auf der Grundlage der aktuellen Abweichung vom gewünschten SP linear skaliert. Der „I“-Wert wird verwendet, um kleine Fehler auszugleichen, indem die Differenz zwischen der tatsächlichen Temperatur und dem SP über die Zeit integriert wird. Der Parameter „D“ wird verwendet, um große Überschwinger zu dämpfen, indem die Ableitung der Annäherung an den SP betrachtet wird. Da Temperaturableitungen oft verrauscht sind, wird der Parameter D bei vielen gut funktionierenden Systemen häufig nicht benötigt. Positive Werte für P und I deuten auf eine Gegenkopplung hin. Wenn jemand von Ihnen einen hochwertigen Holzpelletgrill besitzt, dann haben auch Sie wahrscheinlich einen PID-Regler.

Für die Zwecke dieses Artikels habe ich nur die P- oder Proportionalsteuerung implementiert und die Parameter I und D auf Null belassen. Genauer gesagt, habe ich implementiert:

Man beachte, dass das SARIMA-Modell, das von diesem Punkt an fortschreitet, auch alle vorherigen Schritte, die aus dem SARIMA-Modell abgeleitet wurden, sowie jegliche Rückkopplung enthält.

Nur mal so wollte ich sehen, wie viel negative Rückkopplung nötig wäre, um das Random-Walk-Modell von Abb. 5c an einen SP von Null zu binden. Es stellte sich heraus, dass ein Wert von nur etwa 1×10-³ Grad pro Monat für P ausreicht, um das zufällig wandernde Biest zu zähmen. Allerdings ist eine gewisse negative Rückkopplung erforderlich, um zu verhindern, dass die Abweichung von einem Anfangswert von Null mit der Zeit monoton zunimmt.

Das Modell in Abb. 5b ist viel stärker mit dem SP einer Temperaturanomalie von null Grad verankert, und deshalb sollten wir erwarten, dass es viel mehr Rückkopplung braucht, um diese Art von Zeitreihe vom Fall ohne PID-Regelung wegzubringen. Das liegt daran, dass in diesem Modell bereits eine Menge negativer Rückkopplung eingebaut ist. Ich zeige die Ergebnisse der Untersuchung der Auswirkungen zusätzlicher proportionaler Rückkopplung in Abb. 7, in der die maximale Abweichung von Null für eine Reihe von 1000-Jahre-Simulationen dargestellt ist. Die Abweichungen sind als Standardabweichungen (sigma) skaliert, wobei die Standardabweichung bei Null-Rückkopplung etwa 0,1748 Grad beträgt. Ist P positiv, liegt eine negative Rückkopplung vor, ist es negativ, liegt eine positive Rückkopplung vor. Für den Fall der Null-Rückkopplung kann man für die 12.000 Monate der Simulation eine maximale Abweichung von etwa 4 Sigma erwarten. Mit zunehmender negativer Rückkopplung sinkt die maximale Abweichung auf etwa 3 Sigma.

Abbildung 7: Maximale Abweichung für simulierte 12.000-Monats- (1.000-Jahres-) SARIMA-Simulationen auf der Grundlage der Anpassung (2,0,0)x(2,0,0)12 an die HadCRUT5-Temperaturaufzeichnung 1850-1950 plus einer Rückkopplungskorrektur auf der Grundlage eines konstanten Sollwerts.

Abb. 7 veranschaulicht jedoch auch etwas, das Ihnen Ihre Mutter wahrscheinlich beigebracht hat: Zu viel von allem kann schlecht sein. Bei extremer negativer Rückkopplung tritt ein Phänomen auf, das oft als „Hunting“ bezeichnet wird, d. h. die extreme Rückkopplung beginnt zu überkorrigieren, was zu immer stärkeren Schwingungen führt. Bei positiver Rückkopplung, bei der jede Störung des Systems vergrößert wird, setzt dieses Verhalten sogar noch früher ein. Tatsächlich explodiert das System bei einem -P-Wert von mehr als 0,19 vollständig.

Schlussfolgerung

Daraus schließe ich, dass es keine sehr starke positive Temperaturrückkopplung innerhalb des Klimasystems geben kann, wenn die „normale“ oder vorindustrielle Temperaturaufzeichnung völlig flach ist. Es ist möglich, dass es eine verzögerte Auswirkung des Wasserdampfanstiegs aufgrund eines Temperaturanstiegs gibt, aber dies könnte mit dem Parameter „I“ eines PID-Reglers berücksichtigt werden. Dieser Parameter kann ebenso leicht zu Instabilitäten führen wie der Parameter P. Wenn die Atmosphäre über den Ozeanen im Durchschnitt um ein paar Zehntel Grad steigt, warum sollte es dann mehr als einen Monat dauern, bis der Wasserdampfanteil in der Atmosphäre steigt? Im Grunde will ich damit sagen, dass, wenn ein Anstieg von 1°K aufgrund eines Anstiegs des CO₂ tatsächlich zu einem Temperaturanstieg von 2°K aufgrund einer positiven Rückkopplung führt, jede Störung der Temperatur aus irgendeinem Grund aufgrund einer positiven Rückkopplung ebenfalls verstärkt werden sollte.

Natürlich kann ein Teil oder vielleicht sogar der größte Teil des „Rauschens“ in unserer bestehenden Temperaturaufzeichnung auf Messungen oder instrumentelles Rauschen zurückzuführen sein. Wenn das der Fall ist, dann ändert sich in dieser Geschichte nur die Größe der Komponente des weißen Rauschens. Die allgemeine Temperaturrückkopplung muss in jedem Klimamodell berücksichtigt werden, wenn man gleichzeitig die Gleichgewichts-Klimasensitivität von Kohlendioxid über den Mechanismus der positiven Temperaturrückkopplung erhöhen will.

Reference

Kaufman, D., McKay, N., Routson, C., Erb, M., Davis, B., Heiri, O., Jaccard, S., Tierney, J., Dätwyler, C., Axford, Y. and Brussel, T., 2020. A global database of Holocene paleotemperature records. Scientific data, 7(1), p.115.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/02/13/temperature-feedback-follies/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE