Kategorie: Nachrichten
Der Ukrainekrieg und die fatalen Fehler des westlichen Systems
Das nicht diagnostizierte Malignom im Zentrum unseres Systems liegt jetzt offen zutage
von Alex Krainer
An den zunehmend zusammenhanglosen Äußerungen westlicher Politiker können wir erkennen, dass sie wegen der bevorstehenden ukrainischen Kapitulation vor Russland in völliger Panik sind: das ist die Überraschung, die sie nicht erwartet haben. Wie wichtig war die ukrainische Figur auf dem geopolitischen Schachbrett der westlichen Mächte? Vergangenen April gab der polnische Präsident Mateusz Morawiecki in einer TV-Ansprache seine Gedanken preis, als er sagte:
„Wenn wir die Ukraine verlieren, dann werden wir für Jahrzehnte die Welt verlieren. Eine Niederlage der Ukraine könnte der Anfang vom Ende des Goldenen Zeitalters des Westen sein.“
Übrigen wurde seine Äußerung im Nachhinein in den meisten Medien glatt gebügelt, indem sie die Äußerung so hinstellten: „… werden wir für Jahrzehnte den Frieden verlieren.“ In einigen slawischen Sprachen bedeutet das Wort „Mir“ sowohl „Welt“ als auch „Frieden“, aber Morawiecki redete nicht über den Verlust des Friedens, sondern über das Ende der westlichen Vorherrschaft in Weltangelegenheiten. Aus Sicht der Oligarchen des Westens könnte der Einsatz in der Ukraine nicht hoch genug sein. Da sie so mächtig und gescheit sind, sollten sie diesen Kampf doch gewinnen, oder? Nun…
Wir haben noch für zwei Tage trockenes Pulver…
Nach zwei Jahren der russischen SMO (Special Military Operation) ist nun klar, dass Russland gewinnt und die Ukraine jetzt durch und durch kaputt ist. Trotz all der nuklearen und umfassenden Handelssanktionen gegen Russland und der vollen Unterstützung der Ukraine durch die westlichen Alliierten, sowohl bei finanzieller, humanitärer und militärischer Hilfe. Die NATO hat sich praktisch selbst entwaffnet, um der Ukraine Waffen und Munition zu liefern.
Vergangenen November hat der CDU Politiker Johann Wadepuhl zu Medien gesagt, dass die Kampfkraft der Bundeswehr durch den andauernden Nachschub an Material und Waffen an Kiew ernstlich geschwächt wurde: „Wichtige Truppeneinheiten können im Gefecht höchstens zwei Tage Stand halten. Und das ist alles in allem eine katastrophale Erkenntnis.“ Andere NATO-Länder sind wahrscheinlich in keiner besseren Verfassung, unabhängig von dem fortgesetzten kindlichen Gequatsche darüber, dass die Ukraine 50% der russischen Militärmacht zerstört habe, 50% des von Russland gehaltenen Gebiets zurückerobert habe, all das mit wenig finanziellem Aufwand für die Verteidigungsbudgets des Westens usw.
Der Westen kann 10 Mal so viel ausgeben wie Russland? Schön wär’s….
Eines der Hauptargumente, das bei den wahren Gläubigen des Westens die Runde macht, lautet, dass wir Russland bei den Militärausgaben um den Faktor 10 voraus sind. Das mag stimmen, aber was diese Ausgaben tatsächlich kaufen können, ist eine ganz andere Frage. In der Tat, wir müssten zehn mal mehr ausgeben als Russland, nur um – gerade so – Schritt zu halten. Zum Beispiel ist eines der größten Probleme der westlichen Militärs ihre Munitionsbeschaffung.
Wie die New York Times letzten September berichtete, produziert Russland mindestens sieben mal mehr Munition als die USA und die westlichen Alliierten zusammen, und das zu Kosten, die in Zehntel der westlichen Hersteller betragen. So kostet eine russische 152mm Granate etwa $600, die NATO muss für jede 155mm Granate zwischen $6.000 und $8.000 verbuchen.
Russland ist nicht nur in Bezug auf reine Produktionsvolumen weit vorne, sondern auch in Bezug auf Innovation, Qualität und allgemeiner Effektivität. Ihr Arsenal deckt ein sehr breites Spektrum an Waffen ab, von ultra-schlauen, hochpräzisen Hyperschallraketen, den effektivesten Luftverteidigungssystemen der Welt und billigen, aber tödlichen Drohnen, bis zu alltäglichem Zeug wie Feldartillerie und reichlich Munition, um monatelang rund um die Uhr zu feuern.Gleichzeitig verlassen sich die USA und die NATO immer noch auf alte Waffensysteme, die in den 1990ern modern waren, die aber heute zum großen Teil obsolet sind.
Zweck-gesteuerte und Profit-gesteuerte Systeme: Kein Vergleich
In einer superben und wichtigen Analyse, die die National Defense Industrial Strategy (NDIS) des US Verteidigungsministeriums erwähnt, zerlegt der ehemalige Marine und Militäranalyst Brian Berletic viele der Gründe, warum der kombinierte Westen nun eindeutig den Rüstungswettlauf verliert, nicht nur gegen Russland, sondern auch gegen China. Er weist auf den Schlüsselunterschied hin: Während Russlands Verteidigungsindustrie Zweck-gesteuert ist, so ist die des Westens Profit-gesteuert.
Der militärisch-industrielle Komplex des Westens ist umfänglich auf Gewinnerzielung ausgelegt, was ein perverses System aus Anreizen erzeugt, das den Output auf mehr als eine Art ineffektiv macht. Zunächst einmal: Die privaten Rüstungsvertragspartner des Westens sind aggressiv auf Gewinn aus, was dazu führt, dass die Bevorratung nötiger Materialien und Reserveproduktionskapazitäten jenseits der normalen Beschaffungsbedürfnisse eliminiert wurden. Das Ergebnis ist, dass sie keine Notkapazitäten haben, um die Produktion als Antwort auf dringliche Bedürfnisse „Nationaler Sicherheit“ hochzufahren.
Im Bett mit den „Feinden“
Profitmotive haben die westliche „Verteidigungsindustrie“ auch dazu gebracht, einen großen Teil der Produktion ihrer kritischen Komponenten in Länder zu verlagern, in denen die Arbeitskosten niedriger sind. In vielen Fällen sind diese Länder zufälligerweise Gegner der Vereinigten Staaten. Mit anderen Worten, die USA haben ihre „Nationale Sicherheit“ von ihren erklärten Feinden abhängig gemacht. Letztes gab der CEO von Raytheon, Greg Haynes, zu, dass sich Raytheon auf einige Tausend Lieferanten in China verlässt.
Ein Beispiel: Der Triebwerkslieferant Pratt & Whitney und der Spezialist für Avioniksysteme Collins Aerospace haben um die 2.000 direkte Angestellte in China. Haynes gab zu, dass „wenn wir aus China aussteigen müssten, dann würde es viele, viele Jahre dauern, um diese Kapazitäten ins Inland oder an befreundete Länder zu holen.“ Am wichtigsten vielleicht: Westliche Waffenproduzenten haben ihre Belegschaften verringert und Investitionen in ihre Ausbildung und Bildung zusammengestrichen.
Die nicht diagnostizierte Bösartigkeit
Ich wiederhole: Das sind keine kleinen, unwichtigen Fragen: Es steht sehr viel auf dem Spiel! Auch wenn sie danach streben, ihre dominante geostrategische Position in der Welt zu halten, haben die westlichen Mächte ihre eigenen Fähigkeiten kannibalisiert, um diese Position durchzusetzen und zu verteidigen. Die unausweichliche Schlussfolgerung ist, dass es im westlichen Regierungsmodell einen tiefen und systemischen Fehler gibt.
Generationenlang wurden wir alle erzogen, am Altar des privaten Kapitals zu beten, dem ungezügelten Gewinnstreben für das größere Wohl der Aktieninhaber, wie Milton Friedman in seinem Aufsatz von 1970 mit dem Titel „The Social Responsibility of Business is to Increase its Profits“ argumentierte. Keine andere Betrachtungsweise darf die Entwicklung der Produktion und die Verteilung von Gütern und Dienstleistungen formen, sonst schreit jemand „Sozialismus!“ Schlimmer noch, man hat uns davon überzeugt, dass das ungezügelte Streben der Individuen zu ihren eigenen Interessen irgendwie automatisch und magisch zum besten Ergebnis für die gesamte Gesellschaft führt.
Wie sich herausstellt, waren diese Gedanken die egoistischen Wahngebilde der besitzende Klasse, und sie haben den fatalen Fehler in ihrem eigenen System ausgebrütet und sie zerbrechlich und schwach gemacht. Dieser Makel hat sich zu einer nicht diagnostizierten Bösartigkeit entwickelt, denn es hat jene Interessen, die unseren militärisch-industriellen Komplex und andere Schlüsselindustrien besitzen (die großen Banken, Big Tech, das Agro-Business und Big Pharma), extrem reich werden lassen. Und sie haben sich tief in die Machtnetzwerke der Gesellschaft eingegraben. Und so sind sie gewachsen und völlig resistent gegen jede Einschränkung ihrer außergewöhnlichen Privilegien, selbst wenn klar wird, dass sie ihre Länder in die Zerstörung treiben.
Sie haben keine Wahl mehr…
In seinem Buch „Time to Start Thinking“ bezieht sich Edward Luce auf eine Strategiesitzung 2011 in der National Defense University mit 16 hochrangigen US-Militärs. Ihre Schlussfolgerung lautete:
„Das Fenster für Amerikas Hegemonie schließt sich. Wir sind jetzt an einem Punkt, an dem wir noch die Wahl haben. Bis 2021 werden wir keine Wahlmöglichkeiten mehr haben. … Die USA sind viel zu sehr von ihrem Militär abhängig und sollten ihren ‚globalen Fußabdruck‘ drastisch reduzieren, indem sie alle Kriege, vor allem in Afghanistan, beenden und in Friedenszeiten Militärbasen in Deutschland, Südkorea, Großbritannien und anderswo schließen… All dies ist ein Mittel zum Zweck, nämlich zur Wiederherstellung der wirtschaftlichen Vitalität Amerikas. … Unser Ziel Nr. 1 sollte die Wiederherstellung von Amerikas Wohlstand sein. Deshalb empfehlen wir dem Pentagon, seinen Haushalt um mindestens 20% zu kürzen … Der größte Teil der Einsparungen würde für zivile Prioritäten wie Infrastruktur, Bildung und Auslandshilfe ausgegeben werden. … Niemand hier glaubt, dass sich die Politik in dieser Stadt über Nacht ändern wird; wir sagen nur, dass wir in Schwierigkeiten sind, wenn sie es nicht tun. Hier geht es nicht um Ideologie, sondern darum, zu verstehen, wo wir als Land stehen.“
In der Tat, das war 2011, vor mehr als 12 Jahren. Natürlich wurde dies Warnung ignoriert und keine Kurskorrektur zugelassen. Die Bösartigkeit hat Amerikas Wohlstand aufgezehrt, um selbstzerstörerische militärische Abenteuer rund um die Welt zu verfolgen. In der Natur schwächt und tötet diese Art von Malignom seinen eigenen Wirt. Jetzt wird einer zunehmenden Anzahl von Menschen im Westen klar, dass dies die Richtung unserer Gesellschaft ist und dass die Klasse unserer Besitzer nur einen Weg kennt, um komplexe Herausforderungen anzugehen: noch stärker aufs Gaspedal drücken.
… aber wir haben (Wahlmöglichkeiten) !!!
Für den Rest von uns, wir müssen die Ruinen, die sie uns hinterlassen, wirklich besser neu aufbauen. Nur, wir müssen das auf eine andere Art machen als sie für uns geplant haben. Das muss die Morgendämmerung sein für ein Denken, eine Kreativität und ein Zusammenkommen in Liebe und Glauben an uns selbst. Ich würde es dabei belassen, aber oft kommt die Frage auf: Was können wir tun?
Lernt die Wahrheit und sprecht sie aus – offen und kühn. Lehnt die Furcht und die Lügen ab, die sie in unsere Richtung werfen. Verweigert jeden Gedanken daran, dass wir losziehen und irgendeinen äußeren Feind bekämpfen sollen, um unsere Welt geradezubiegen. So wie es Napoleon Bonaparte gesagt hat: Kriege geschehen, wenn uns die Regierung sagt, wer der Feind ist. Revolutionen geschehen, wenn wir es selbst herausfinden.
So werden CO₂-Pässe, Social Credit und eine digitale ID für jedes Produkt zusammengeführt
Die Handlung der Dystopie.
Das Konzept der „Kohlenstoffpässe“, das als Maßnahme zur Bekämpfung des Klimawandels vorgeschlagen wurde, hat seit einiger Zeit erhebliche Bedenken hinsichtlich der bürgerlichen Freiheiten hervorgerufen. Diese Pässe sollen den CO₂-Fußabdruck einer Person aufzeichnen, einschließlich Reisen, Energieverbrauch und den Lebensstiel. Sie sollen zu umweltbewusstem Verhalten anregen, stellen aber eine erhebliche Bedrohung der Privatsphäre dar, da sie eine ständige Überwachung der persönlichen Aktivitäten ermöglichen.
Dieser Eingriff in die Privatsphäre ist nicht das einzige Problem: Der CO₂-Pass könnte zu diskriminierenden Praktiken führen. Menschen mit geringem Einkommen, die oft nur begrenzten Zugang zu umweltfreundlichen Alternativen haben, könnten sich ungerechtfertigt benachteiligt fühlen. Das System birgt die Gefahr, soziale Ungleichheiten zu verschärfen, da es diejenigen unverhältnismäßig hart trifft, die finanziell weniger in der Lage sind, umweltfreundliche Entscheidungen zu treffen.
Ferner könnten Kohlenstoffpässe die Bewegungsfreiheit und die persönliche Autonomie einschränken. Die Einschränkung von Reisen oder bestimmten Aktivitäten auf der Grundlage des Kohlenstoffverbrauchs könnte dazu führen, dass nur die Wohlhabenden, die sich Kohlenstoffausgleich oder nachhaltige Optionen leisten können, ihre Freiheit behalten. Dieses Szenario zeichnet ein beunruhigendes Bild von Umweltverantwortung, die nur denjenigen zugänglich ist, die über die finanziellen Mittel verfügen.
Eine weitere Sorge ist die Zentralisierung der Macht in den Händen der Stellen, die die Kohlenstoffdaten kontrollieren. Diese Zentralisierung könnte dazu führen, dass Instrumente, die für die Klimakontrolle gedacht sind, zu repressiven Überwachungs- und Kontrollinstrumenten werden. Das Gleichgewicht zwischen der Berücksichtigung von Umweltbelangen und der Wahrung der bürgerlichen Freiheiten ist heikel und entscheidend.
Im Kontext den Carbons Passports wird auch eine neue Idee vorangetrieben, nämlich die Verknüpfung einer Art digitaler ID mit allen Produkten. Dies wird die Einführung von Carbon Credits erleichtern.
(Die italienische Luxuslederwaren- und Schuhmarke Tod’s ist dem Aura-Blockchain-Konsortium beigetreten und hat den Digitalen Produktpass (DPP) für seine individuelle Di Bag angekündigt. Mit dieser Technologie können die Kunden über einen NFC-Tag Informationen über die Herstellung der Tasche und ihre Lieferkette abrufen.)Bild: Aura Blockchain KonsortiumDie Europäische Union geht sehr weit mit ihren Plänen, digitale IDs (in diesem Fall „Digitale Produktpässe, DDPs“) in allen Sektoren einzuführen. Die DDPs betreffen vorwiegend Bekleidung, Accessoires und Elektronik.
Die Marken beginnen nun, an der Integration von Technologien zu arbeiten, die laut der Europäischen Kommission für das Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger notwendig sind, wie z. B. das Erreichen von „Nachhaltigkeitszielen“ – der sogenannte „Green Deal“, Kohlendioxidemissionen, all diese Dinge – und dann gibt es noch den Zugang zu Dienstleistungen und kontaktlose Zahlungen.
Kritiker hingegen argumentieren, dass es sich lediglich um eine weitere Möglichkeit handelt, die Verbraucher zu missbrauchen, indem noch mehr ihrer Daten gesammelt werden. Die Befürchtungen der Gegner scheinen auf soliden Fakten zu beruhen, da einige der Daten, die durch das von der EU vorgeschlagene System gesammelt werden, Profile von Personen auf der Grundlage ihres Verhaltens, ihrer Vorlieben und sogar des Werts ihres „Wiederverkaufsprofils“ erstellen werden.
Als Frist wird das Jahr 2026 genannt – so schnell müssten die Markenhersteller digitale Pässe in ihre Produkte einbauen.
Mit Widerstand seitens der Markenhersteller ist nicht zu rechnen. Berichten zufolge arbeiten sie hart daran, die von der Europäischen Kommission gesetzte Frist für die „reale Nutzung digitaler Identitäten“ einzuhalten.
Die Modeindustrie wird der EU – nicht mehr freiwillig – mitteilen müssen, wie sie ihre Artikel herstellt, wie sie ihre Lieferketten organisiert und welche Materialien sie verwendet.
Es ist jedoch nicht zu erwarten, dass die Marken die Technologie nur einsetzen, um der EU ein gutes Gefühl zu geben. „Marken, die die Technologie derzeit testen, suchen nach Möglichkeiten, Kundendaten zu sammeln und über den Kauf hinaus Vorteile zu bieten“, schreibt Vogue Business.
Balenciaga, RealReal und Boss versuchen bereits, einen Schritt weiterzugehen als nur physische Objekte mit der digitalen Identität zu verknüpfen – wie es bei QR und NFC der Fall ist – und die Ziele der EU zu erreichen, wie der Artikel erwähnt.
Und im Gegensatz zur „alten Technologie“, die vorwiegend dazu diente, Transaktionen, Hersteller und Kunden zu erleichtern und zu schützen, hat Mojito-CEO Raakhee Miller eine interessante Sicht auf die neue Methode, die als „physical first“ bezeichnet wird: „Sie steigert nicht nur den Wert des Produkts“, sagt Miller, „sondern vertieft auch das Engagement der Verbraucher.“
Wie tief will die EU – und die Marken, die ihrem Diktat folgen – die Kunden einbeziehen, abgesehen davon, dass sie Geld für ein Produkt ausgeben, das sie kaufen? Hier kommt etwas ins Spiel, das im Grunde Datenerfassung und -auswertung ist, auch wenn es mit ausgefallenen (und wenig überraschend ebenso nichtssagenden) Begriffen wie „phygitale Güter“ und „Metaverse-Ansatz“ erklärt wird.
Aber der Beweis liegt sozusagen im Wortsalat: Es geht darum, Dienste und Anwendungsfälle „stärker an den Kundenbedürfnissen zu verankern“. Und um zu wissen, was diese Bedürfnisse sind, muss man zunächst den Kunden besser kennen. Also über das hinaus, was der Kunde heute gerne mit multinationalen Konzernen teilt.
Können wir nicht alle einfach kaufen, was wir wollen, und dann weiterziehen? Wie bitte?
Nicht so schnell, sagt die EU, und Leute wie Laura Escure, Vizepräsidentin für Partnerschaften bei Vestiaire Collective, erklären das mit nichts Geringerem als dem, was vielen wie eine grundsätzliche Infragestellung der kognitiven Fähigkeiten der Kunden vorkommen mag.
„Die Barrieren rund um das Web3 haben den Verbrauchern nicht geholfen, gründlich über Luxus nachzudenken“, wird Escure zitiert.
Und wussten Sie, dass, wenn Sie viel Geld für ein Luxusprodukt ausgeben, eine ganze „Geschichte“ dahinter steckt – zusätzlich zu der auf Ihrem Kontoauszug? Romain Carrere, CEO des Aura Blockchain Consortium, möchte, dass Sie darüber nachdenken.
„Wir glauben an eine Zukunft, in der sich jeder Kunde mit der Geschichte hinter seinen Produkten verbunden fühlt, und der DPP ist der Schlüssel, um diese Geschichte aufzudecken. Es ist nicht nur ein digitaler Pass, sondern eine Reise des Vertrauens und der Befähigung für jeden Verbraucher“, sagte Carrere.
Aber vor allem ist es eine Erzählung. Sie ist dazu da, sich selbst und diejenigen in Machtpositionen zu stärken, nicht den Kunden.
Zurück in der EU-Bürokratie tauchten die Vorschläge für den digitalen Produktpass im Frühjahr 2022 auf, natürlich als Mechanismus, um die Nachhaltigkeit“ von Produkten zu verbessern, und etwa ein Jahr später wurde er offiziell auf der Website der Europäischen Kommission als eine Möglichkeit vorgestellt, wichtige Informationen über ein Produkt zu teilen.
Die Informationen würden „allen relevanten Wirtschaftsakteuren“ zur Verfügung gestellt, heißt es in einer Pressemitteilung vom Mai 2023. Im Rahmen des Vorschlags für eine Verordnung über die umweltgerechte Gestaltung nachhaltiger Produkte (Ecodesign for Sustainable Products – ESPR) tut sich in diesem Bereich einiges.
Die EU gibt als Ziele an, die sogenannte Kreislaufwirtschaft, die Material- und Energieeffizienz, die Verlängerung der Lebensdauer von Produkten und die Art und Weise, wie mit den Abfällen dieser Produkte umgegangen wird, zu fördern.
Aber der Block verkündet hier auch einige große Ambitionen – wie die Schaffung neuer Geschäftsmöglichkeiten – „basierend auf einem verbesserten Datenzugang“.
Und die EU ist auch nicht zimperlich, wenn es darum geht, die Verbraucher zu verunglimpfen, während sie sich gleichzeitig dafür einsetzt, noch mehr Daten aus ihnen herauszupressen. Das DDP-System, so die Kommission, werde „den Verbrauchern helfen, nachhaltige Entscheidungen zu treffen“.
Und – vorerst – „den Behörden ermöglichen, die Einhaltung rechtlicher Verpflichtungen zu überprüfen“.
Europas Mächte fallen sich wegen der Niederlage im ukrainischen Stellvertreterkrieg in den Rücken
In Europa wimmelt es nur so von Verrat – die uralte Methode der imperialen Rivalität. Es ist erbärmlich anzusehen, aber höchst aufschlussreich, wer die wahren Schurken sind.
Dieser Missstand, unterwürfige Vasallen des amerikanischen Imperiums zu sein, und die drohende Katastrophe einer Niederlage im NATO-Stellvertreterkrieg in der Ukraine wiegen schwer.
Jede europäische Macht stößt die andere über den Abgrund, um ihre eigene politische Haut zu retten.
Frankreichs Emmanuel Macron hat sich als kleiner Rattenkönig entpuppt. Er hat die Stationierung von NATO-Truppen in der Ukraine ins Gespräch gebracht, um den Stellvertreterkrieg gegen Russland zu retten. Macron stolziert herum wie eine Ratte in Stiefeln, die zu groß für seine Füße sind, und ruft andere europäische Staats- und Regierungschefs auf, keine Feiglinge zu sein.
Der ehemalige Rothschild-Banker Macron macht dann eine Kehrtwende und sagt eine weitere Reise in die ukrainische Hauptstadt Kiew ab. Vielleicht wurde der französische Staatschef durch den russischen Luftangriff auf Odessa letzte Woche erschreckt, als der griechische Premierminister die Stadt zusammen mit dem ukrainischen Marionettenpräsidenten Elendski besuchte.
Macron schickte letzten Freitag seinen Außenminister Stéphane Séjouorné nach Litauen, um mit den wild gewordenen, russophobischen Baltenstaaten die Idee zu diskutieren, NATO-Truppen in die Ukraine zu entsenden. Bedenkt man die Geschichte der Baltenstaaten, die bei der Invasion des Dritten Reichs in die Sowjetunion (Operation Barbarossa) willig mithalfen, kann man sicher darauf wetten, dass eben diese Staaten für diese französisch inspirierte Verrücktheit offen sind.
Aber in klassischer Eliten-Feigheit will Macron natürlich nicht an der Front sein, wenn es brenzlig wird. Lieber kauert er sich in einem bequemen Sessel im Elysée-Palast zusammen und bellt von dort aus seine wütenden Pudel-Befehle.
In der Zwischenzeit drängen die guten alten Briten, die andere Bastion der europäischen Zivilisation (d. h. der verräterischen Täuschung), Deutschland dazu, Langstreckenraketen in die Ukraine zu schicken, um tief in Russland einzuschlagen.
Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz wehrt sich gegen die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an das ukrainische Regime. Die Waffe aus deutscher Produktion hat eine Reichweite von 500 Kilometern. Angesichts der durchgeknallten Neonazis in Kiew (angeführt von der jüdischen Marionette Elendski) ist es gewiss, dass die Taurus-Raketen auf Moskau abgefeuert würden, um „Untermenschen-Russen“ zu töten.
Deshalb ist Scholz beunruhigt. Seine obersten Luftwaffenkommandeure wurden bereits auf frischer Tat ertappt, als sie planten, wie die Taurus-„Superwerkzeuge“ eingesetzt werden könnten, um russische Ziele zu treffen.
Hier kommen die stets höflichen Briten ins Spiel, die den Deutschen eine helfende Hand reichen. Der britische Außenminister „Lord“ David Cameron besuchte letzte Woche Berlin und drängte die Deutschen, die Taurus-Rakete an die Ukraine zu liefern.
Cameron sagte, London sei bereit, Deutschland dabei zu helfen, „das Problem“ zu lösen, das sich aus seiner Zurückhaltung bei der Lieferung der Langstreckenwaffe ergibt.
Der britische Spitzendiplomat schlug eine Tauschvereinbarung vor, wonach London Taurus-Raketen von Deutschland kaufen und gleichzeitig mehr Storm Shadow-Marschflugkörper an die Ukraine liefern würde. Auf diese Weise würde Berlin nicht in einen Angriff auf Russland verwickelt werden, so Cameron.
Lächerlicherweise sagte die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock, sie halte das britische Angebot für realisierbar.
Ihr nomineller Chef, Bundeskanzler Scholz, hat sich offiziell gegen die Entsendung von Taurus-Raketen gesträubt.
Deutschland täte gut daran, jeden britischen Vorschlag mit großem Misstrauen zu betrachten. Schließlich waren es die Briten, die Deutschland in zwei Weltkriege verwickelt haben. Im ersten ging es darum, einen imperialen Rivalen zu vernichten, während der zweite dazu diente, Hitlers Kriegsmaschinerie auf die Sowjetunion loszulassen.
Die nackten Tatsachen besagen, dass die Vereinigten Staaten und ihre europäischen NATO-Vasallen einen Stellvertreterkrieg gegen Russland geführt haben, bei dem die Ukraine als Schlachtfeld diente. Dieser Krieg wurde seit dem von der CIA gesponserten Putsch in Kiew im Jahr 2014, der das derzeitige Neonazi-Regime an die Macht brachte, mindestens zehn Jahre lang vorbereitet.
Der zweijährige Stellvertreterkrieg hat sich als kolossaler Misserfolg für das amerikanische Imperium und seine europäischen Satelliten erwiesen. Das Kiewer Regime bricht unter der überwältigenden russischen Feuerkraft zusammen. Die Verschwendung des ukrainischen Militärs – bis zu 500.000 Mann – sowie bis zu 200 Milliarden Dollar an Finanz- und Militärhilfe, die letztlich von den westlichen Steuerzahlern bezahlt wurden, werden sich mit massiven politischen Folgen für die kriegstreiberischen westlichen Eliten rächen.
Jede dieser imperialistischen kriminellen Mächte will ihren eigene Haut retten, während sich die Schlinge des öffentlichen Zorns unweigerlich enger zuzieht.
Der französische Gockel Macron, der sich in eine Ratte verwandelt hat, würde zweifellos gerne das Schlachtfeld mit NATO-Truppen beschmutzen – und dabei natürlich vermeiden, dass der Dreck auf seine zierlichen kleinen Stiefel spritzt.
Die Amerikaner erkennen allmählich, dass sie nicht gewinnen können, und drehen schließlich den Geldhahn zu, so dass die Europäer mit einem Schlamassel von kontinentaler Größe konfrontiert werden. Joe Biden weiß nicht einmal mehr, ob er in der Ukraine oder im Irak einen fatalen Fehler gemacht hat.
Großbritannien, die erz-machiavellistische Made, würde Deutschland gerne an die Frontlinie gegen Russland werfen. Zweifellos könnte die Londoner City mit Aufträgen zum Wiederaufbau von Kriegsgebieten ein paar dringend benötigte kapitalistische Geschäfte machen.
Der Stellvertreterkrieg in der Ukraine ist vorbei, und die westlichen Ratten verlassen das Schiff in Windeseile.
Die westliche Öffentlichkeit muss jeden Einzelnen von denen zur Verantwortung ziehen und sie daran hindern, einen noch größeren Krieg mit Russland anzufangen, der nur ein Mittel wäre, um von ihrer Schuld abzulenken.
Großbritannien senkt Schätzungen der Übersterblichkeit nach Einführung eines neuen Berechnungsschemas
Das britische Amt für Statistik hat eine neue Methodik vorgestellt, die seine offiziellen Schätzungen der überzähligen Todesfälle ab 2020 deutlich reduziert. Kritiker wie Russell Brand und John Campbell, Ph.D., behaupten, dass die komplexen Änderungen mögliche Schäden durch Impfstoffe verschleiern.
Das britische Amt für Nationale Statistik (ONS) teilte mit, es habe die Berechnungsmethode für die überzähligen Todesfälle geändert.
Nach der neuen Methode meldete das Amt für das Jahr 2023 fast zwei Drittel weniger überzählige Todesfälle im Vergleich zu der Zahl der überzähligen Todesfälle, die das Amt zuvor nach der alten Methode berechnet hatte.
Das ONS erklärte, die Änderungen berücksichtigten „Trends und Bevölkerungsgröße, Alterung und Sterblichkeit“ sowie die Entfernung von Daten aus Wochen und Monaten, „die erheblich von den unmittelbaren Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie(COVID-19) auf die Sterblichkeit betroffen waren.“
Der Komiker Russell Brand, der Internetdozent John Campbell, Ph.D., und andere Kommentatoren und Experten äußerten sich zu der umstrittenen Änderung, die am 20. Februar von einem ONS-Sprecher auf X (früher bekannt als Twitter) angekündigt wurde:
We’ve led the development of a new method for estimating the number of excess deaths across UK countries.
Julie Stanborough talks us through the data released today and how this new method will give us a better understanding in this complex area
https://t.co/RnY81qjxtp pic.twitter.com/uJPB3r5G2s
— Office for National Statistics (ONS) (@ONS) February 20, 2024
In einem Podcast vom 23. Februar zeigte Campbell, dass das Vereinigte Königreich für die 21. Woche 2023 nach der bisherigen Methode 1.066 überzählige Todesfälle verzeichnete, nach der Neuberechnung mit der neuen Methode jedoch nur noch 662 überzählige Todesfälle anzeigt.
Er zeigte ähnliche Anpassungen für andere wöchentliche Todesstatistiken, einschließlich mehrerer Wochen, in denen die neue Berechnung den Anschein erweckte, dass weniger Menschen starben als erwartet.
„Ich vermute, dass die Politiker oder die Regierung darüber sehr erfreut sein werden“, sagte er. „Ich hoffe, dass sie durch die ‚Transparenz‘ beruhigt sind.“
Campbell wies darauf hin, dass die Statistiken der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung eine höhere Zahl an Übersterblichkeit im Vereinigten Königreich ausweist als die des ONS, insbesondere bei Herz-, Hirngefäß-, Atemwegs- und Lebererkrankungen.„Wenn man die Informationen kontrollieren kann, kontrolliert man natürlich auch die Darstellung“, sagte er.Laut OffGuardian könnte das ONS „versuchen, Covid ‚Impfschäden‘ zu minimisieren, indem es die Zahl der überzähligen Todesfälle nach unten korrigiert … und potenzielle impfstoffbedingte Todesfälle versteckt, indem es sie als ‚erwartet‘ umetikettiert.“Brand teilte in einem am 23. Februar auf X geposteten Clip eine ähnliche Ansicht und sagte, das ONS-Video folge absichtlich den Instruktionen des industriellen Komplexes für Zensur :“Pre-Bunking, Debunking ..[und] Verwirrung stiften“, um überschüssige Todesfälle durch den COVID-19-Impfstoff zu vertuschen.„Wir haben gerade die größte COVID-Studie der Geschichte erlebt“, sagte er. „Sie hat Herzmuskelentzündungen und Herzbeutelentzündungen aufgedeckt“, woraufhin das ONS „die Mathematikregeln selbst geändert hat „, um „diese Informationen abzuschwächen [und] die Empörung der Weltbevölkerung abzuschwächen“
EXCESS DEATHS: “ONS’s new excess death figures don’t pass the smell test”
If you’re wondering why trust has gone @ONS look at the last four years
We need transparency and honesty and we haven’t had it#ExcessDeaths #ONS pic.twitter.com/o48RzTjDtQ
— Together (@Togetherdec) February 24, 2024
Neues ONS-Modell erweitert „erwartete“ Todeszahlen, um die tatsächliche Übersterblichkeit zu verbergen
Die Zählung der überzähligen Todesfälle in Großbritannien basierte früher auf einem einfachen gleitenden Fünf-Jahres-Durchschnitt der registrierten Todesfälle, aber jetzt beruht sie auf einem “ hochkomplexen, facettenreichen Modell„, so OffGuardian.
Aber selbst die „frühere“ Methode, die von ONS verwendet wurde, „hatte die ‚Covid‘-Jahre vollständig aus der Modellierung entfernt, während die ’neue Methode‘ einige Monate oder Wochen des Jahres 2020 ausschließt“, schrieb OffGuardian.
OffGuardian merkte auch an, dass die neue Methode „die Übersterblichkeit im Jahr 2019 massiv reduziert“, und sagte, dass die Änderung die Pandemie „dramatischer“ aussehen lasse.
Dr. Clare Craig, Co-Vorsitzende der HART-Gruppe und Autorin von „Expired: COVID, the Untold Story„, erklärte in einem Tweet, wie die neue ONS-Berechnung den Anstieg der Sterblichkeit in das Modell einbezieht und damit die Basis der erwarteten Todesfälle aufbläht.
„Die Sterbefälle nehmen zu, und das ONS erwartet, dass die Sterbefälle zunehmen“, sagte sie. „Dieser Kreisschluss könnte der perfekte Weg sein, um ein Problem zu verbergen“
„Das ONS hat sich auch soeben zum alleinigen Schiedsrichter der Wahrheit erklärt“, schrieb Craig in einem anderen Tweet.
Craig hat auf X einen Thread gepostet, der die Trends der Übersterblichkeit untersucht und die Diskrepanz zwischen den Daten des ONS und des Office for Health Improvement and Disparities (OHID-Büro für die Verbesserung der Gesundheit und der Disparitäten) für verschiedene britische Altersgruppen zeigt:
3/9
The difference is ~ 7.5K extra deaths in 2023 that the ONS “expect” compared to OHID.12% more than the OHID expectation!
For every 8 people that OHID expects to die, ONS will ignore another death and call it “expected”.
The dotted line shows the trend over time. pic.twitter.com/Mx5pwP6YKk
— Dr Clare Craig (@ClareCraigPath) February 24, 2024
Campbell wies auf die Daten aus dem Jahr 2022 hin, die zeigen, dass in England über 39.000 Menschen vorzeitig an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkten, koronaren Herzkrankheiten und Schlaganfällen starben und zwar durchschnittlich 750 pro Woche. Dies ist ein Höchsstand seit 2008.
„Könnte dieser Trend auf etwas Bestimmtes zurückzuführen sein?“, fragte er.
Mit Blick auf das folgende „ziemlich offensichtliche und selbsterklärende“ Bild der komplizierten neuen Berechnungen des ONS sagte Campbell: „Das muss besser erklärt werden“, und forderte die Agentur auf, weitere Klarstellungen zu liefern.

Carl Heneghan, Direktor des Centre for Evidence-Based Medicine, und Dr. Tom Jefferson, Senior Associate Tutor an der Universität Oxford, schrieben, dass an dem „verwirrenden und komplexen“ ONS-Modell „etwas faul“ sei– vor allem angesichts der Tatsache, dass die Zahlen der überzähligen Todesfälle im Jahr 2020, die die „Hauptursache für die Lockdowns“ waren, inzwischen nach unten korrigiert wurden.
„Wo war damals die dringende Notwendigkeit, die Daten zu korrigieren?“, fragten sie und fügten hinzu: „Nur eine klare Erklärung wird das Gespenst der Verfälschungen vertreiben.“
Heneghan und Jefferson merkten an, dass die rohen Todeszahlen zeigen, dass die Zahl der Todesfälle seit der Pandemie hoch geblieben sei – mehr als 650.000 jährlich in ganz Großbritannien, verglichen mit nur 550.000 im Jahr 2011.
„Es ist unwahrscheinlich, dass Veränderungen in der Größe, dem Alter oder dem Geschlecht der Bevölkerung einen Anstieg von 100.000 Todesfällen in diesem Zeitraum erklären können“, schreiben sie. „Dennoch scheint es der Regierung an Intéressé zu fehlen, die Ursachen zu untersuchen“
Die Autoren beziehen sich auf die Entscheidung der britischen Regierung vom 10. Januar, ihre Untersuchung der COVID-19-Impfstoffe bis nach den Wahlen zu verschieben.
In Anspielung auf die Aussage des ONS-Sprechers, dass es sich hierbei um Schätzungen der überzähligen Todesfälle handele, sagte Brand: „Es geht nur um eine Schätzung. Es geht nur um Ihre Großmutter. Es geht nur um die Freiheit. Es geht nur um Demokratie. Es geht nur um die Möglichkeit, online zu denken und zu kommunizieren.“
Neue durchgesickerte Videos zeigen, dass Top-Wissenschaftler von Pfizer besorgt waren über die mRNA-Spritzen
Project Veritas-Aufnahme zeigt, dass Top-Wissenschaftler von Pfizer Bedenken über COVID-19-Booster und MRNA-Technologie unterdrückt haben
Der Pfizer-Whistleblower Justin Leslie hat Aufzeichnungen veröffentlicht, die zeigen, dass führende Wissenschaftler des Pharmariesen große Bedenken hinsichtlich der COVID-19-Impfstoffe hatten.
Leslie reichte die Aufzeichnungen Ende 2021 bei Project Veritas ein, aber sie wurden nie veröffentlicht.
In den Aufnahmen ist unter anderem der Pfizer-Wissenschaftler Kanwal Gill zu sehen. Sie bezeichnete die mRNA-Impfstoffe als „heimtückisch“ und verwies auf die Nebenwirkungen, die später auftreten könnten.
Gill erläutert weiter, wie der Prozess der Impfstoffformulierung im Rahmen der FDA-Notfallgenehmigung dramatisch beschleunigt wurde, und fügt hinzu, dass Gewinnanreize wahrscheinlich eine Rolle spielten:
Leitender Wissenschaftler bei Pfizer, Kanwall Gill im Jahr 2021: „Wir wussten nicht, wie es ausgehen würde. MRNA-Impfstoffe gibt es schon seit 50 Jahren, aber nichts wurde in klinischen Studien getestet, da bekannt ist, dass MRNA Nebenwirkungen hat.“
Principal scientist at Pfizer, Kanwall Gill in 2021:
“We had no idea how it’s going to look like. MRNA vaccines have been there for 50 years, but nothing went to clinical trial because MRNA have been known to have side effects.”
Credit to whistleblower @justintegrity_ pic.twitter.com/RZXrRReMxz
— Liam Cosgrove (@cosgrove_iv) March 12, 2024
Der leitende Wissenschaftler von Pfizer im Jahr 2021: „Es dauert 10 Jahre, bis ein Impfstoff auf den Markt kommt. Es braucht jahrelange Beobachtungen… wir machen alles gleichzeitig.“ „Selbst der CEO von Pfizer und nicht einmal [CEO von BioNTech] werden keine Antworten haben … es wird auch zu einem Spiel um Geld.“
Pfizer’s principal scientist in 2021:
“It takes 10 year for a vaccine to come out. It takes years of observations… we are doing everything at the same time.”
“Even Pfizer CEO and even [BioNTech CEO] won’t have answers… it’s also becoming a money game.”
H/t @justintegrity_ pic.twitter.com/KdbocxGwmV— Liam Cosgrove (@cosgrove_iv) March 12, 2024
Leslie nahm einen anderen Kollegen, den Wissenschaftler für pharmazeutische Formulierungen bei Pfizer, Ramin Darvari, auf, der die inzwischen bestätigte Sorge äußerte, dass die wiederholte Einnahme von Booster das Herz-Kreislauf-System schädigen könnte:
Wir erinnern uns: Während die Wissenschaftler von Pfizer diese Aussagen machten, versicherte der Pharmakonzern der Öffentlichkeit, dass es „keine ernsthaften Sicherheitsbedenken“ geben.

Pfizer’s pharmaceutical formulation scientist, Ramin Darvari, in 2021:
“They’re engineering it specifically for me to take the next one, so increasing my consumption.”
“It’s going to affect my heart, and I’m going to die. And nobody’s talking about that.”
h/t @justintegrity_ pic.twitter.com/iYb8aVo872
— Liam Cosgrove (@cosgrove_iv) March 12, 2024
Leslie hat einen zweistündigen Dokumentarfilm über seine Erfahrungen bei Pfizer und Project Veritas unter James O’Keefe gedreht. Gegen Ende des Films macht er eine weitere bemerkenswerte Enthüllung: O’Keefe war Gast im Bohemian Grove, einer Art amerikanischem Davos, wo sich die Elite im Sommer heimlich trifft.
COVID-Impfstoff-Studien waren verzerrt: Wie Pfizer und Moderna die Wirksamkeit der Impfung übertrieben haben
Von Angelo DePalma, Ph.D.
Laut Raphael Lataster, Ph.D., einem ehemaligen Apotheker und selbsternannten Spezialisten für Fehlinformationen, beschreiben vier aktuelle Veröffentlichungen schwerwiegende Verzerrungen in COVID-19-Immunisierungsstudien, die die Prüfer dazu veranlassten, den geringen Nutzen der Produkte zu übertreiben und ihre Gefahren herunterzuspielen.
Ein ehemaliger Apotheker und selbsternannter Spezialist für Fehlinformationen, der an der Universität von Sydney, Australien, tätig ist, fasste vier Studien zusammen, die darauf hindeuten, dass das Versprechen einer „sicheren und wirksamen“ COVID-19-Impfung „in klinischen Versuchen und Beobachtungsstudien übertrieben wurde“.
Raphael Lataster, Ph.D., erläuterte seine Argumente auf Substack und stützte seine Schlussfolgerungen auf vier Arbeiten:
- Ein Papier vom März 2023 des Hauptautors Peter Doshi, Ph.D., in dem die Verzerrung durch das „Case-Counting-Fenster“ und seine möglichen Auswirkungen auf die Berichterstattung über die Wirksamkeit des Impfstoffs COVID-19 beschrieben werden.
- Latasters Antwort vom Juli 2023 auf Doshis Arbeit, in der er zu dem Schluss kommt, dass dieselbe Art von Verzerrung die Sicherheitsberichterstattung beeinflusst.
- Eine Antwort von Doshi vom Juli 2023, in der er erklärt, wie die klinischen Studien von Pfizer und Moderna mit Hilfe von Fallzählungsfenstern manipuliert wurden.
- Latasters eigenes Papier vom Januar 2024, in dem die weit verbreiteten Verzerrungen in den Studien im Lichte neuerer Daten über Myokarditis, einer inzwischen anerkannten Nebenwirkung der Impfungen, diskutiert werden.
Doshi: Drei Arten von Verzerrungen führten zu überzogenen Behauptungen
Die Studie, die im Mittelpunkt von Latasters Analyse stand, befasste sich mit drei Arten von Verzerrungen, die zu den anfänglichen hervorragenden Bewertungen der Impfstoffe beigetragen haben könnten: Verzerrung der Hintergrundinfektionsrate, Verzerrung des Alters und Verzerrung des Fallzählungsfensters.
„Eine Verzerrung der Hintergrundinfektionsrate“ entsteht, wenn Studiengruppen von Natur aus unterschiedliche Expositionsniveaus aufweisen.
Ein extremes Beispiel hierfür wäre eine Studie über COVID-19-Infektionen, in der Personen, die zu Beginn der Pandemie streng zu Hause isoliert waren, mit Ärzten verglichen wurden, die in dieser Zeit täglich mehrere COVID-19-Patienten behandelten.
Die Verzerrung der Infektionsrate kann selbst einen wertlosen Impfstoff als hochwirksam erscheinen lassen. Lataster schätzte auf der Grundlage der Art und Weise, wie die meisten Studien die Wirksamkeit von Impfstoffen berechnen, dass selbst eine Scheinimpfung zu 67 % wirksam erscheinen könnte.
In dieser Studie erwähnte Doshi auch altersbedingte Verzerrungen und die Schwierigkeiten, diese zu beseitigen.
„Das Alter ist vielleicht der einflussreichste Risikofaktor in der Medizin, der sich auf fast alle gesundheitlichen Ergebnisse auswirkt“, schrieb er. Die Forscher versuchen, altersbedingte Verzerrungen so weit wie möglich auszuschalten, aber die Aufgabe ist in der Theorie einfacher als in der Praxis.
Im Winter/Frühjahr 2021, als die Impfung zwar gut ankam, aber auf ältere Menschen beschränkt war, waren die Geimpften als Gruppe viel älter als die Ungeimpften und hatten nur eine halb so hohe Infektionsrate wie die jüngere Generation. Dies würde dazu führen, dass die Impfstoffe bei der Verhinderung von Infektionen wirksamer erscheinen, als sie sind.
Allein auf dieser Grundlage berechnete Doshi die vermutete Wirksamkeit einer Scheinimpfung auf 51 % und schlug vor, diesen Prozentsatz als Korrekturfaktor für künftige Behauptungen über die Wirksamkeit von Impfstoffen anzuwenden.
Die folgenreichste Fehlerquelle war jedoch der „case-counting window bias“ (Verzerrung des Zeitfensters für die Fallzählung).
In den entscheidenden COVID-19-Impfstoffstudien wurde eine im Labor bestätigte, symptomatische COVID-19-Infektion als primärer Endpunkt verwendet. Die Studien begannen jedoch erst 7 bzw. 14 Tage nach der letzten Impfung mit der Zählung der Fälle; zu diesem Zeitpunkt galten die Probanden als „vollständig geimpft“.
Laut Doshi lieferte keiner der Impfstoffhersteller eine Begründung für den Ausschluss von Fällen, die vor diesem Zeitpunkt auftraten, was in erster Linie die Berichterstattung über unerwünschte Ereignisse (d. h. die Sicherheit) betraf.
Pfizer war die einzige Ausnahme. Das Unternehmen begründete die Verzögerung auf Seite 15 seines Berichts über unerwünschte Ereignisse damit, dass „der Impfstoff noch nicht genügend Zeit hatte, das Immunsystem zu stimulieren“.
Lataster bezeichnete diese Erklärung als „bizarr“, da zwischen der ersten Impfung und 7, 14 oder 21 Tagen nach der letzten Serienimpfung eine beträchtliche Zeitspanne verstrichen sei, in der zahlreiche Nebenwirkungen hätten auftreten können. Die meisten Nebenwirkungen treten innerhalb der ersten paar Tage nach der Impfung auf.
„Schlimmer noch“, schrieb Lataster, „die Ungeimpften bekommen keine solche ‚Schonfrist‘.“ Mit anderen Worten: Während die Impfstoffhersteller die Fälle, Krankenhausaufenthalte und Todesfälle bei den Ungeimpften zählten, wurden die gleichen Ereignisse bei den Geimpften ignoriert.
Laut Doshi ist diese Verzerrung für 48 % der behaupteten Wirksamkeit dieser Produkte verantwortlich – eine Zahl, die höher ist als die zugegebene Wirksamkeit der Impfungen nach nur wenigen Monaten.
Diese drei Verzerrungen hätten durch randomisierte, placebokontrollierte Studien minimiert werden können. Da jedoch alle Hersteller der Placebogruppe erlaubten, den Impfstoff einzunehmen, „sind Beobachtungsstudien alles, was wir haben“.
Es kommt noch schlimmer – es gab eine vierte Verzerrung
In seiner Veröffentlichung vom Juli 2023 wies Lataster auf eine vierte Quelle der Verzerrung hin – die definitorische Verzerrung -, die Doshi übersehen hatte.
Definitionsbedingte Verzerrungen beziehen sich auf die Einstufung von Personen als „ungeimpft“, wenn die letzte Impfung weniger als eine willkürlich gewählte Anzahl von Tagen zurückliegt.
Man könnte zwar dafür plädieren, diese Personen als „ungeimpft“ zu zählen, um die Wirksamkeit des Impfstoffs zu bestimmen, aber für die Sicherheitsüberwachung macht dies keinen Sinn, so Lataster:
„Während es unter Umständen angebracht sein kann, die Wirksamkeit der mRNA-Impfstoffe ab dem Zeitpunkt zu überwachen, an dem sie am wirksamsten sind, gibt es keine stichhaltige Begründung dafür, dass dies für Sicherheitsanalysen gilt.“
Die größte Gefahr durch Definitionsfehler besteht nicht darin, dass unerwünschte Ereignisse nicht gezählt werden, sondern dass Gefahrensignale unter den Geimpften, die auftreten, bevor sich das Zählfenster öffnet, mit denen in einen Topf geworfen werden, die keine Impfung erhalten haben.
Die Originalarbeiten von Doshi und Lataster bezogen sich auf Verzerrungen in Beobachtungsstudien, aber wie Doshi in seiner zweiten Arbeit feststellte, waren dieselben Verzerrungen bei der Zählung der Fälle auch in den ursprünglichen, placebokontrollierten COVID-19-Impfstoffstudien zu beobachten.
So wurden beispielsweise Fälle und unerwünschte Ereignisse, die nach der Impfung, aber vor dem Öffnen des „Fensters“ auftraten, entweder nicht gezählt oder der nicht geimpften Gruppe zugeordnet, was dazu führte, dass der Impfstoff sicherer und wirksamer erschien, als er war.
Lataster reagierte daraufhin mit einem weiteren Papier, in dem er auf zusätzliche Probleme hinwies.
Einer davon war die große Anzahl von Patienten, die in einer Pfizer-Studie „zur Nachbeobachtung verloren gingen“ – Probanden, die aufgrund von Krankheit, einer schweren Reaktion auf den Impfstoff oder aus einem anderen Grund nicht lange genug in der Studie blieben, um ihre Ergebnisse zählen zu lassen.
Die Zahl der verlorenen Patienten war groß genug, um die Ergebnisse stark in die eine oder andere Richtung zu beeinflussen.
Außerdem gab es in der gesamten Studienpopulation mehr als 3.000 vermutete, aber unbestätigte COVID-19-Fälle, die sich fast gleichmäßig auf die Behandlungs- und Placebogruppe verteilten. „Diese Fälle, so schrieb Lataster, hätten die Schätzungen der Wirksamkeit der Behandlung drastisch gesenkt“.
Ausgehend von fünf COVID-19-Fällen bei den Geimpften und 95 Fällen bei den Ungeimpften könnte man beispielsweise behaupten, dass der Impfstoff hochwirksam war. Wenn man jedoch 1.000 COVID-19-Fälle zu beiden Gruppen hinzufügt, sind 1.005 Fälle gegenüber 1.095 Fällen weit weniger beeindruckend, so Lataster.
„Auf diese Weise“, schrieb Lataster, „kann ein Produkt mit weniger als 10 % Wirksamkeit als über 90 % wirksam dargestellt werden. Mit manipulierten Daten kann alles behauptet werden.“
Latasters zweites Papier warf auch zusätzliche Sicherheits- und ein Wirksamkeitsproblem auf, das Doshi in seinem ursprünglichen Papier übersehen hatte.
Das Sicherheitssignal ist Myokarditis, ein Thema, das den Defender-Lesern vertraut ist. Myokarditis, d. h. Herzmuskelentzündungen und -schäden, sind aufgrund von Berichten über junge, scheinbar gesunde geimpfte Personen, die plötzlich sterben, ein heißes Thema.
Bei der Frage der Wirksamkeit geht es um die negative Wirksamkeit, d. h. um den Prozess, bei dem ein Impfstoff immer weniger wirksam ist, bis zu dem Punkt, an dem geimpfte Personen einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
Lataster zitiert eine andere Studie im American Journal of Epidemiology, in der behauptet wird: „Die Vorteile von mRNA-COVID-19-Impfstoffen beim Schutz gegen die Omicron-Variante überwiegen die Risiken, unabhängig von Alter, Geschlecht und Komorbidität.“
Lataster zufolge zeigt diese Studie, dass der potenzielle Nutzen der Impfung minimal ist und dass die COVID-19-Impfung „keinen Netto-Nutzen und möglicherweise sogar ein Netto-Defizit“ hat.
Vorwahlen in Texas: 92% wollen ohne Zwang selbst über Impfungen entscheiden

Die texanische Regierungspartei der Republikaner, GOP – Grand Old Party, befragte gestern in einer Vorwahl die Bürger, ob sie die Freiheit haben wollen, Impfstoffe zu akzeptieren oder abzulehnen.92 % wollten eine informierte Zustimmung ohne Zwang. Über 2 Millionen Texaner haben abgestimmt. Dies ist ein Schuss vor den Bug, um der WHO, nationalen oder staatlichen Regierungen […]
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Koreanische Technologieriesen stoppen US-Bauvorhaben

Der politische Westen manövriert sich immer rascher und tiefer in ein wirtschaftliches Desaster. Sanktionen gegen immer mehr Staaten sowie Kriege gegen Russland, die Palästinenser, Huthis und in Asien und Afrika schaden mittlerweile nicht nur den Staaten der EU, sondern auch den USA. Einen weiteren Negativ-Beitrag liefert die Klima- und Energiepolitik. Technologieriesen aus Asien, die auf […]
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FPÖ-Steger: „Der Standard“ verbreitet Fake-News über Straßburg-Besuch freier Medien!
In mehreren, laut Homepage teilweise „mit Fördermitteln der EU“ entstandenen Artikeln berichtet „Der Standard“ über eine angeblich rechtsextreme Delegation von Journalisten freier Medien, die Mainstream-Journalisten bei der Arbeit gestört haben soll und mit der sich nun sogar die höchste EU-Ebene befassen würde. Mehrere Inhalte der Berichte entspringen der blühenden Fantasie des Standard-Autors. Das peinlichste Detail: Angeblich hätten die Journalisten Petra Steger begleitet – die hat Wien aber nie verlassen.
Auf Basis einer Presseaussendung der Freiheitlichen Partei Österreichs
Journalistischer Tiefpunkt im Vorfeld des EU-Wahlkampfs
FPÖ-Europasprecherin und EU-Kandidatin NAbg. Petra Steger, die laut Artikel von dieser Delegation begleitet wurde, spricht von einem Fake-News-Skandal und einem neuen journalistischen Tiefpunkt: „Ganz offensichtlich ist der ein oder andere Journalist in einem krassen linken Paralleluniversum unterwegs. Das wird schon dadurch deutlich, dass ich in dieser Woche gar nicht in Straßburg war. Darüber hinaus entspringen auch die Erzählungen von Störaktionen oder einer Untersuchung auf höchster EU-Ebene offenbar reinem Wunschdenken und zeigen eindrucksvoll auf, dass sich der journalistische Mainstream in seiner Deutungshoheit durch die Anwesenheit anderer Journalisten bedroht fühlt.“
„Zu klären ist auch, auf welchem Weg „Der Standard“ in den Besitz der ohnehin nicht korrekten Teilnehmerliste gekommen ist“, sagte Steger. Es stehe der massive Verdacht im Raum, dass offizielle Stellen im EU-Parlament diese Information entgegen den Datenschutzbestimmungen an bedingungslos EU-loyale Journalisten durchgestochen haben,
„Im Windschatten der anstehenden EU-Wahl läuft ‚Der Standard‘ als linkes Kampfblatt zu neuen demokratiefeindlichen Höchstleistungen auf, wie auch der völlig absurde Vergleich mit dem Sturm auf das US-Kapitol beweist (Siehe derStandard, „Blauer Angriff gegen Europa„). Anstatt über politisch relevante Themen wie die illegale Massenmigration oder die ausufernden Zahlungen und Waffenlieferungen in die Ukraine zu berichten, wird Denunziantentum in seiner Reinform betrieben. Die Nervosität linker Medien unterstreicht die Relevanz der kommenden EU-Wahl, bei der es um nicht weniger als die Zukunft Europas und damit auch Österreichs geht. Nur mit einer starken FPÖ und einer großen Fraktion patriotischer Kräfte kann der Ausverkauf unserer nationalstaatlichen Interessen gestoppt werden“, so Petra Steger.
Auch Report24 war mit einem Kamerateam vor Ort und hat die Pressekonferenz, über welche der Standard-Autor und stellvertretende Chefredakteur Thomas Mayer die Deutungshoheit reklamiert. Wir haben die gesamte Pressekonferenz auf Band und freuen uns schon sehr darauf, die Märchenerzählungen des großformatigen linkstendenziösen Blattes Punkt für Punkt zu zerlegen.
Übrigens: Direkt aus dem EU-Parlament in Straßburg gibt es auch positive Dinge zu melden:
Immer mehr ernste Warnungen vor langen Stromsperren

Die Energiewende wird Deutschland 5 Billionen Euro kosten. Ein teurer Spaß, vor allem, wenn man bedenkt, dass Netzbetreiber vor drohenden häufigen und langen Stromabschaltungen wegen der Energiewende warnen.
von Manfred Haferburg
Wieder kommt – von den Medien wenig beachtet – eine neue Hiobsbotschaft auf den Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Dr. Robert Habeck zu. Welt Online titelt: Stromnetz bis zu hundertmal im Jahr tot? Die neuen Zweifel am frühen Kohleausstieg”.
Nun ist es nicht mehr „nur“ der baden-württembergische Netzbetreiber TransnetBW, der vor dem Netzzusammenbruchwarnt. Es ist nicht mehr nur der Bundesrechnungshof, der dem Energiewendeschiff bescheinigt, gefährlich aufs Riff zuzulaufen. Nun warnt die Chefin des größten Verteilnetzbetreibers Westenergie vor großen Versorgungslücken. Westenergie versorgt rund acht Millionen Menschen im Westen Deutschlands mit Strom, Gas, Wasser und Internet. Mit einem Stromnetz von fast 200.000 Kilometern Länge gilt die Eon-Tochter als größter Verteilnetzbetreiber des Landes.
Welt Online schreibt: „Katherina Reiche, Chefin des größten Verteilnetzbetreibers Deutschlands, warnt vor enormen Versorgungslücken im Stromnetz angesichts eines Kohleausstiegs bis 2030. In einem bestimmten Szenario seien bis zu hundert Abschaltungen im Jahr möglich, die bis zu 21 Stunden dauern könnten“. Der Netzbetreiber hat die Wetterdaten der letzten dreißig Jahre ausgewertet und den Kraftwerksverschrottungsplänen der Bundesregierung gegenübergestellt.
Demnach könnten es im Jahresverlauf in dunklen, windstillen Phasen bis zu hundertmal zu Versorgungslücken kommen, die bis zu 21 Stunden dauern. Dies sei für ein Industrieland nicht hinnehmbar. Ob das nur für die Industrie hinnehmbar ist, da habe ich meine Zweifel. Da könnten auch die im Dunkeln und Kalten sitzenden Verbraucher unfroh reagieren und an der heilsbringenden Energiewende zweifeln.
Und was sagt die „Wissenschaft“?
Zu den leisen Kritikern des vorgezogenen Kohleausstiegs zählen auch drei ostdeutsche Ministerpräsidenten, Brandenburgs Dietmar Woidke (SPD), Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff. Sie fordern, das vorgezogene Kohle-Aus im Jahre 2030 schlicht zu streichen.
Umweltschutzorganisationen wie BUND und die Partei der Grünen pochen indes auf das frühe Ausstiegsdatum. „Wir Grüne im Bundestag wollen den Kohleausstieg auf 2030 vorziehen“, heißt es auf der Website der Grünen Fraktion. Nach dem Willen der Regierungsparteien soll der Anteil von Strom aus Wind und Sonnenenergie bis zu diesem Zeitpunkt auf 80 Prozent gestiegen sein. Die schwarz-grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen hat sich mit dem RWE-Konzern auf ein Ende der Kohleförderung im Rheinland, dem größten Braunkohlerevier Europas, bereits für das Jahr 2030 verständigt.
Was sagt denn nun die „Wissenschaft“ dazu, ob die deutsche Energiewirtschaft den Ausstieg aus Kernkraft, Kohle und Gas innerhalb weniger Jahre problemlos bewältigen kann? Dazu gibt es eine Vielzahl von Auftragsstudien mit unterschiedlichsten Ergebnissen. Die Analysen der Bundesnetzagentur und der Umweltverbände halten das Ziel unter hohen Kosten und der Bedingung, dass die Planziele der Regierung hinsichtlich des Ausbaus der erneuerbaren Energieträger und der Backup-Gaskraftwerke eingehalten werden, für erreichbar. Inzwischen hält aber sogar die Regierung diese Pläne für unrealisierbar und hat sie zum Teil kurzerhand halbiert.
Ungeheure Kosten
Die Betrachtungen der Netzbetreiber hingegen sehen die Verlässlichkeit der Stromversorgung in Deutschland grundsätzlich in Gefahr. Es gibt schlicht nicht die personellen, finanziellen und materiellen Ressourcen, die Pläne der Regierung hinsichtlich des Netzausbaus, des Baus der Backup-Gaskraftwerke, der Windräder und der Wasserstoff-Industrie in der zur Verfügung gestellten Zeit zu realisieren.
Leider hat sich die Ampel angewöhnt, die Brücken nach der Überquerung zu sprengen, wie bei der Kernenergie deutlich zu sehen ist. Der Rückweg soll unter allen Umständen versperrt werden, auch wenn sich eine Entscheidung später als Irrtum herausstellt. Nach der Devise „Not macht erfinderisch“ sollen dann wohl Energiespeicher herbeigezaubert werden. Beim Kohleausstieg hat man das Jahr 2030 auch im Habeck-Ministerium wohl schon längst beerdigt. Anders sind die Laufzeitverlängerungen bis nach 2031 nicht zu erklären, welche die Bundesnetzagentur den „Kohle-Netzreservekraftwerken“ gewährt hat.
Die Wirtschaftsforschungsinstitute sehen zusätzlich ungeheure Kosten auf die Deutschen zurollen. Allein für die Ertüchtigung der Mittel- und Niederspannungsnetze werden jährlich 16 Milliarden Euro fällig. Die meist erdverlegten Niederspannungsnetze sind nämlich hinsichtlich ihrer Leitungsquerschnitte und ihrer Transformatoren nicht dafür ausgelegt, die hohe Anschlussleistung der vielen geplanten Wärmepumpen und Ladestationen für E-Autos zu versorgen.
Fünf Billionen Euro für die Energiewende
Aber auch hier lässt die Regierung schon die alten Brunnen zuschütten, bevor die neuen Wasser geben. Anders ist die Novelle §14 Energiewirtschaftsgesetz: Regelungen zur Integration steuerbarer Verbrauchseinrichtungen nicht zu erklären. Seit 1. Januar 2024 gilt: „Ein Netzbetreiber darf nun den Anschluss von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen nicht mehr mit dem Hinweis auf mögliche Niederspannungsnetz-Engpässe verweigern“. Notabene: obwohl die Netze nicht dafür geeignet sind, obwohl der Chef der Bundesnetz-agentur Müller selbst sagt: „Auf einen schnellen Hochlauf ist der größte Teil der Nieder-spannungsnetze aktuell allerdings noch nicht ausgelegt. Die Netze müssen in hohem Tempo optimiert, digitalisiert und ausgebaut werden”.
Welt Online schreibt: „Eine Analyse im Auftrag des britischen Beratungsunternehmens Cornwall Insights verwies kürzlich zudem darauf, dass sich auch der Finanzspielraum der Bundesregierung für die Unterstützung von Gaskraftwerken verengt hat. Doch ohne Subventionen sind diese Stromerzeuger nach Angaben aus der Branche nicht rentabel zu betreiben.
Fest steht, dass die Energiewende noch enorme Geldsummen verschlingen wird. Bis 2050 seien Investitionen von rund fünf Billionen Euro notwendig, um Deutschlands Klimaneutralität zu erreichen, sagte Reiche unter Berufung auf Daten des Prognoseinstituts und der bundeseigenen KfWBank. Davon entfalle der Großteil auf die Bereiche Mobilität, Industrie und Energie. Hauptsächlich durch die Elektrifizierung des Autofahrens (per E-Auto) und des Heizens (per Wärmepumpe) werde die Stromnachfrage auf absehbare Zeit um jährlich zwei bis drei Prozent zulegen.“
Verarmungsprogramm für Deutschland
Fünf Billionen Euro bis 2050? Sind das nicht fünftausend Milliarden Euro? Dann arbeitet das ganze Land in den nächsten 25 Jahren für nichts anderes mehr als die Umsetzung der Dekarbonisierungsfantasien der Grünen. Es muss eine ganze Speicherindustrie aufgebaut werden. Derzeit besitzt Deutschland Speicher mit der Kapazität von ein paar Gigawattstunden. Dies muss innerhalb weniger Jahre auf 91 Gigawattstunden erweitert werden. Das bedeutet eine Verdreizehnfachung der Speicherkapazität bis 2050. Technologisch und geologisch eignen sich derzeit für Deutschland aber leider nur Batteriespeicher. Das Material dafür muss aber wohl von einem anderen Stern geholt werden.
Es sollen für 60 Milliarden H2-Ready-Gaskraftwerke gebaut werden, die vorerst mit teurem Fracking-LNG aus den USA betrieben werden. Aber aus dem Erdgas wollen die Grünen ja auch baldmöglichst aussteigen. Die Unmöglichkeit der Umsetzung aller hochfliegenden Beglückungsideen der Grünen zur Weltrettung ergibt nur einen Sinn: Es ist ein Verarmungsprogramm für Deutschland.
Dem letzten Satz des Welt-Online-Artikels habe ich nichts hinzuzufügen: „Soll die Rechnung für eine sichere Stromversorgung aufgehen, muss gleichzeitig die Wasserstoff-Produktion von derzeit nahe null auf bis zu 40 Gigawatt hochgefahren werden – im Wesentlichen, um den Betrieb der Gaskraftwerke auch dann zu garantieren, wenn der nächste Ausstieg perfekt sein wird: der aus dem Erdgas“.
Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier
Macron isoliert im eigenen Land
Weltwoche Daily: Deutsche Schülerin verhört, weil sie das Wort Heimat auf Tiktok sendete

„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe: Deutsche Schülerin verhört, weil sie das Wort «Heimat» auf Tiktok sendete. Putin mahnt die Deutschen zur Vernunft. US-Senator Schumer fordert Neuwahlen in […]

