Kategorie: Nachrichten
Zuseher retten AUF1: 200.000 Euro Vernichtungsschlag des Systems gescheitert!
Wir sind mehr: Das zeigt die Reaktion der AUF1-Zuseher auf die horrende Strafe von 200.000 Euro, die gegen AUF1-Partner SRGT verhängt worden war, überdeutlich. Der unabhängige Sender muss diese gigantische Summe zahlen, sonst droht die Erzwingungshaft für den Besitzer von SRGT. Das treue Publikum schritt ein und unterstützte AUF1 mit Spenden. Stefan Magnet verkündet: Der Vernichtungsschlag des Systems ist gescheitert!
Presseaussendung AUF1
200.000 Euro Vernichtungsschlag des Systems gegen AUF1 gescheitert!
„Gemeinsam mehr“ – Zuseher retten AUF1-Programm mit Spenden
„Es ist geschafft! Der Vernichtungsschlag ist abgewehrt!“ AUF1-Chefredakteur Stefan Magnet gab heute Entwarnung. Die enorme Strafe in der Höhe von 195.007 Euro, die von der Medienbehörde verhängt worden war, um AUF1 und seinen Partner SRGT finanziell zu vernichten, sei zusammengetragen worden.
„6723 treue Zuseher haben uns mit ihren Spenden geholfen, diese existenzbedrohende Bußgeldsumme aufzubringen! Eine Riesenerleichterung für uns alle!“
System holte zum Vernichtungsschlag aus
Zur Erinnerung: Die Landesmedien-Anstalt Baden-Württemberg hatte gegen unseren Partner SRGT eine astronomische Geldstrafe von fast 200.000 Euro gesetzt. Offizieller Grund: verbotene Themenplatzierung im Satellitenfernsehen. Die Behörde stellte weitere horrende Strafen in Aussicht, weil sich der aktuelle Bußgeldbescheid nur auf den Sendezeitraum 1. September bis Mitte November 2023 bezieht. „AUF1 muss diese enorme Strafe bezahlen, sonst droht die Erzwingungshaft für unseren Kooperationspartner Dr. Wilfried Geissler, dem der Sender SRGT gehört“, sagt Stefan Magnet.
Rechtsmittel hätten kaum eine Chance, weil die Berufungsinstanz eben jene Behörde ist, deren oberster Chef bereits im November wörtlich klar gemacht hatte: „Ich will Stefan Magnet und AUF1 nicht im Satelliten-TV sehen!“
Jetzt erst recht!
AUF1-Chef Stefan Magnet berichtet, dass die unglaubliche Solidaritätswelle der Zuseher auf den Versuch des Systems, AUF1 zu vernichten, ihn und „auch das gesamte Team“, sehr berührt hätten: „Es zeigt, wie viele wir bereits sind!“ Die AUF1-Redaktion selbst sei bereits wieder zur Tagesordnung übergegangen. „Wir machen weiter. Jetzt erst recht!“ Das Abenteuer Satellitenfernsehen sei vorerst einmal ad acta gelegt. Man werde weiterhin im Internet senden und darüber hinaus andere Mittel und Wege finden, um die Reichweite zu erhöhen und noch viel mehr Menschen aufwachen zu lassen: „Für uns gibt es nach dieser großartigen Solidaritätswelle unserer Zuseher ein neues Motto – gemeinsam mehr!“
Das „EU-Medienfreiheitsgesetz“ – ein Meilenstein der Zensur

Von CONNY AXEL MEIER | Am Mittwoch verabschiedete sich die EU von der Medienfreiheit: Das sogenannte Medienfreiheitsgesetz passierte das Europaparlament und soll nun nationale Bestimmungen zur Medienfreiheit ersetzen. Diese Bezeichnung erinnert an Faesers Demokratiefördergesetz, das in der Praxis nicht die Demokratie fördert, sondern diese schrittweise umdefiniert und letztlich abschafft. So gut, wie die Eurokraten das […]
Visa und Mastercard: Die wahre Bedrohung durch das digitale ID-Kontrollsystem
Die Frage ist nicht, ob Visa und Mastercard an der Spitze des Kontrollsystems der Digitalen ID stehen, sondern ob Visa, Mastercard und die Zentralbanken in der Lage sein werden, es ohne die Einführung von CBDCs durchzuziehen. Eine „Digitale ID“ mag bequem und harmlos klingen, aber die Absicht dahinter ist weitreichend – das Sammeln und Verbinden von Daten und biometrischen Merkmalen bei gleichzeitiger Beseitigung jeder Form von Privatsphäre, um zu kontrollieren, wie jemand sein Geld ausgibt, Zugang zu Dienstleistungen erhält und letztlich die Kontrolle über alle Vermögenswerte übernimmt. Dies wird sich auf alle Lebensbereiche auswirken, einschließlich Bildung, Gesundheitsfürsorge, Lebensmittel, Landwirtschaft, Verkehr, Immobilien und Technologie, die natürlich alle über die mit den Banken verbundene digitale ID und die soziale Kreditwürdigkeit einer Person kontrolliert werden. Das ist kein imaginierter Plan. Diese Absichten sind von der BIZ, den Zentralbanken, der Weltbank, den Finanzinstituten, den Kreditkartenunternehmen und der Regierung gut dokumentiert.
Vereinfacht ausgedrückt, schlägt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) vor, dass sämtliches Privateigentum in der realen Welt, wie Geld, Häuser, Autos usw., in digitale Vermögenswerte innerhalb eines globalen, einheitlichen Hauptbuchs „tokenisiert“ werden soll. Natürlich sind intelligente Verträge auf einer „programmierbaren“ Plattform mit Regeln dafür, wie jeder Vermögenswert verwendet werden kann und wie nicht, die wichtigste Zutat.
Indem sie die Angst vor Cyberangriffen auf eine einzelne Institution ausnutzen, wollen die großen Regierungs- und Finanzinstitutionen jeden glauben machen, dass die Konsolidierung aller Daten und Vermögenswerte des Lebens einer Person in Token unter einer digitalen ID sie irgendwie vor Angriffen schützen wird, da alles an einem Ort ist.
Obwohl viele den Eindruck haben, dass der Kampf gegen die Einführung von CBDCs geführt wird, scheint es, dass alle geeigneten Finanzschienen und die Interoperabilität bereits vorhanden sind, oder zumindest verdammt nahe daran, den Berg von Identitätsüberprüfungsprozessen zu erweitern, um die All-in-One-Digital-Identität zu initiieren und diese Dominosteine an ihrem Platz zu halten.
Diese digitale Welt, die sie zu manifestieren beabsichtigen, wird so gestaltet, dass sie wie eine bequeme und notwendige Art und Weise aussieht, in der jeder leben muss, und während sie diese „Schienen“ von Gefängniszellen bauen, versinken die Verbraucher immer weiter in Schulden und verlassen sich mehr und mehr auf Kreditkarten. Die Federal Reserve Bank of New York hat in einem Bericht festgestellt, dass die Kreditkartensalden im vierten Quartal 2023 um 50 Milliarden Dollar auf ein Rekordhoch von 1,13 Billionen Dollar gestiegen sind, und gleichzeitig einen Anstieg der Zahlungsrückstände gemeldet. In dem Bericht heißt es, dass die Zahlungsrückstände bei Kreditkarten im Jahr 2023 um mehr als 50% gestiegen sind. Die Gesamtverschuldung der privaten Haushalte stieg ebenfalls um 212 Milliarden Dollar und erreichte im vierten Quartal 2023 17,5 Billionen Dollar, so der Bericht.
Visa und Mastercard stehen bei dieser Übernahme an vorderster Front, und wenn sie Erfolg haben, wird die Überwachung, Verfolgung und Kontrolle unermesslich sein und es wird kein Zurück mehr geben. Die Verbraucher sollten es sich zweimal überlegen, bevor sie Kreditkarten benutzen, und so oft wie möglich Bargeld verwenden, während die Gesetzgeber der Bundesstaaten kreative Gesetze mit unabhängigen Systemen einführen müssen, die nicht nur den Bürgern ihres Staates Schutz bieten, sondern auch eine starke finanzielle Freiheit mit der Möglichkeit schaffen, mit Bargeld, Edelmetallen und einzigartigen Strukturen zu arbeiten, wie in diesem Artikel dargelegt.
„Ich verstehe, warum China daran interessiert ist. Aber warum sollte das amerikanische Volk dafür sein?“ – Neel Kashkari, Präsident der Minneapolis Federal Reserve, „Die Bedrohung durch die Finanztransaktionskontrolle“, Solari Report, 24. Februar 2024.
Video dazu hier.
Kurze Geschichte von Visa und Mastercard
Visa
Die ersten großen Kreditkarten kamen in den 50er bis Mitte der 60er Jahre auf. Die „Bank of America“ gab 1958 in Kalifornien die erste Verbraucherkreditkarte mit revolvierendem Kredit heraus und weitete ihr Netz bis 1966 durch Lizenzvereinbarungen mit Banken im ganzen Land aus. Bis 1974 breitete sich das Netzwerk international aus, was 1976 zur Umbenennung der „BankAmericard“ in Visa führte, ein international anerkannter Begriff, der universelle Akzeptanz vermittelt.
Im Jahr 2007 schlossen sich mehrere regionale Visa-Unternehmen aus der ganzen Welt zu Visa Inc. zusammen, und im folgenden Jahr, am 18. März 2008, ging das Unternehmen an die Börse. Beim Börsengang von Visa wurden 406 Millionen Aktien zu einem Preis von 44 Dollar pro Aktie verkauft, was einem Gesamtwert von 17,9 Milliarden Dollar entsprach – einem der größten in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Am 20. März 2008 übten die Konsortialbanken des Börsengangs, zu denen JPMorgan, Goldman Sachs, Bank of America, Citi, HSBC, Merrill Lynch, UBS Investment Bank und Wachovia Securities gehörten, ihre Mehrzuteilungsoption aus und kauften weitere 40,6 Millionen Aktien, wodurch sich die Gesamtzahl der Aktien des Börsengangs auf 446,6 Millionen für insgesamt 19,1 Milliarden Dollar erhöhte.
Dem Verwaltungsrat gehören aktuelle und ehemalige CEOs, CFOs und COOs von Carney Global Ventures, Rite Aid Corporation, PepsiCo, Gap, Stanley Black & Decker, Visa und The Clorox Company an.
Im Laufe der Jahrzehnte war Visa mit einer Vielzahl von Klagen und Rechtsstreitigkeiten wegen wettbewerbswidriger Praktiken und hoher Gebühren konfrontiert. Erst 2019 wurde in einer Sammelklage von Händlern ein Vergleich in Höhe von 5,5 Mrd. USD erzielt, in dem behauptet wurde, dass Visa und Mastercard Preisabsprachen über die den Händlern berechneten Durchzugsgebühren getroffen haben und dass die Kreditkartennetze in unlauterer Weise eingegriffen haben, als Händler günstigere Zahlungsformen wie Bargeld oder Schecks bevorzugten. Darüber hinaus leitete das Justizministerium im März 2021 eine kartellrechtliche Untersuchung gegen Visa ein. Die Untersuchung läuft noch immer, wie Visa Mitte 2023 in einem SEC-Bericht mitteilte.
Mastercard
Konkurrenten von Visa schlossen sich 1966 zur Interbank Card Association (ICA) zusammen, die später zu Mastercard International wurde. Die ursprünglichen Bankmitglieder waren die United California Bank, Wells Fargo, Crocker National Bank und Bank of California. Die Gruppe führte die Master Charge Karte ein, die schließlich 1979 unter dem Namen Mastercard bekannt wurde.
Die ICA dehnte ihr Netzwerk weltweit aus, fusionierte 2002 mit Europay International und wandelte sich dann von einer Mitgliedervereinigung in eine private Aktiengesellschaft um, um ihren Börsengang vorzubereiten, der 2006 begann. Der Börsengang mit 61,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 39 Dollar pro Aktie brachte 2,4 Milliarden Dollar ein. Goldman Sachs koordinierte eine Gruppe von vier gemeinsamen Konsortialführern, darunter Citigroup, HSBC und JPMorgan. Zu den mitregierenden Konsortialführern gehörten Bear Stearns, Cowen and Company, Deutsche Bank, Harris Nesbitt, KeyBanc Capital Markets und Santander Investment.
Das Board of Directors setzt sich aus aktuellen und ehemaligen CEOs sowie anderen hochrangigen Vertretern von US Bancorp, The Carlyle Group, Mastercard, Verizon, Goldman Sachs und BeyondNetZero zusammen.
Ähnlich wie Visa wurde auch Mastercard im Laufe der Jahre von einer Reihe von Skandalen und rechtlichen Schritten geplagt. In einem Bericht aus dem Jahr 2018 wurde festgestellt, dass Mastercard einen geheimen Multimillionen-Dollar-Deal mit Google zur gemeinsamen Nutzung von Kreditkartendaten für gezielte Werbezwecke ausgehandelt hat. Im Jahr 2019 legten Mastercard und Visa, wie bereits erwähnt, eine Sammelklage in Höhe von 5,5 Milliarden US-Dollar wegen wettbewerbswidriger Praktiken im Rahmen eines Vergleiches bei. Darüber hinaus wurde in einem SEC-Bericht offengelegt, dass die Kartellabteilung des Justizministeriums im März 2023 eine Untersuchung gegen Mastercard eingeleitet hat, ebenso wie gegen Visa.
Visa und Mastercard spielen eine wichtige Rolle bei digitalen IDs und CBDCs
Visa
- 2019 startete Visa B2B Connect, eine Plattform, die Blockchain nutzt, um Finanzinstituten einen optimierten grenzüberschreitenden Zahlungsprozess zu ermöglichen. Das Visa B2B Connect Netzwerk soll digitale Identitätslösungen und ein „zentralisiertes Aufzeichnungssystem für jede einzelne Zahlung“ bieten.
- Visa hat 159 Patente im Zusammenhang mit Blockchain angemeldet, die unter anderem sicherere Transaktionen durch die Verwendung biometrischer Identitätsprüfung vorsehen.
- Im Jahr 2020 meldete Visa ein Patent für die Schaffung einer digitalen Währung mit Blockchain an, die das Bargeld ersetzen soll. Das Patent zielt darauf ab, als zentraler Computer zu fungieren, der eine digitale Währung unter Verwendung einer Seriennummer und eines Nennwerts der physischen Währung erstellt. Das Patent gilt für alle digitalen Währungen, einschließlich: Ethereum, CBDCs, Pfund, Yen und Euro.
- Visa ist 2020 ebenfalls eine Partnerschaft mit Ethereum eingegangen, um sein Zahlungsnetzwerk mit 60 Millionen Händlern an den von Circle Internet Financial entwickelten U.S. Dollar Coin (USDC) anzubinden.
- Im September 2020 führte die weltweit größte Kryptowährungsbörse Binance eine Visa-Debitkarte ein, die das Kryptogeld der Nutzer automatisch in die Landeswährung umwandelt. Im August 2023 zogen sich sowohl Visa als auch Mastercard aus ihren Partnerschaften mit Binance zurück, um Krypto-Debitkarten aufgrund regulatorischer Prüfungen anzubieten.
- 55 von 106 der jüngsten Investitionen von Visa entfielen auf den Bereich Fintech – die größte Investitionsbranche des Unternehmens.
- Im Mai 2021 kündigte Visa die Erweiterung seines Fintech-Partner-Connect-Programms an, das Banken, die Visa-Karten ausgeben, mit Fintech-Unternehmen zusammenbringt, die digitale Tools anbieten, um den nahtlosen Übergang zum „ultimativen Ziel der beschleunigten Einführung von Digital-First-Innovationen“ zu ermöglichen, zu denen auch die digitale Identitätsprüfung gehört. Zu den Fintech-Partnern gehören: Entrust, Alloy, Global Data Consortium, Idemia, Jumio, Neuro-ID und Onfido (die im Folgenden näher beschrieben werden).
- Im Juni 2021 gab Entrust, ein Partner von „The Good Health Pass“, der vom Vereinigten Königreich mit der Herstellung digitaler Covid-Zertifikate beauftragt wurde, seine zertifizierte Partnerschaft mit Visa Ready und die Visa Fintech-Partnerschaft bekannt.
- Der Fintech-Partner von Visa, Alloy, ist eine „globale End-to-End-Identitätsrisikolösung“ für Banken, die „eine sofortige digitale Identitätsprüfung und Dokumentenüberprüfung ermöglicht.“
- Das „Global Data Consortium“, das im April 2022 von der London Stock Exchange Group (LSEG) übernommen wurde, ist ein weiterer Fintech-Partner von Visa. Die Übernahme durch LSEG diente speziell dazu, „das globale Angebot an digitalen Identitätslösungen zu erweitern“. LSEG bietet eine globale Identitätsüberprüfung an, die durch biometrische und Dokumentenüberprüfung unterstützt wird.
- Ein weiterer Fintech-Partner von Visa, Idemia, ist ein „weltweit führendes Unternehmen im Bereich Biometrie“, das Regierungen mit IDway versorgt, einer „Suite digitaler Identitätslösungen“, die mehrere Komponenten in ein einheitliches System integrieren. Diese Komponenten, zu denen Standesämter, Personalausweise, Pässe und Sozialregister gehören, arbeiten „als einheitliche Systemlösung zusammen, um die Identitäten der Bevölkerung eines Landes effizient zu verwalten“.
- Jumio ist ein weiterer Fintech-Partner von Visa, der von sich behauptet, „führend in der Online-Identitätsprüfung“ und „auch bei der digitalen Identität weit vorne“ zu sein. Jumio bietet Lösungen an, die es seinen Kunden ermöglichen, „digitale Identitäten aus vertrauenswürdigen Quellen auszustellen und zu verifizieren“, wozu auch Smart Wallets gehören.
- Visa arbeitet auch mit dem Fintech-Unternehmen Neuro-ID zusammen, einem Pionier „im Bereich der Verhaltensanalyse“, das im Februar 2022 „bahnbrechende digitale Identitätsprodukte“ auf den Markt gebracht hat, die Verhaltensdaten einbeziehen.
- Onfido, ein weiterer Fintech-Partner von Visa, bietet eine „Real Identity Platform“ für die digitale Identitätsüberprüfung auf der Grundlage von KI an, die sowohl biometrische als auch Dokumentenüberprüfungen umfasst.
- Im Januar 2022 ging Visa eine Partnerschaft mit dem Blockchain-Technologieunternehmen ConsenSys ein, um Zentralbanken eine Plattform zum Testen von Central Bank Digital Currencies (CBDCs) und Visa-Produkten anzubieten. Die Plattform kann ein System „für Zentralbanken zur Ausgabe und Verteilung von CBDCs“ ermöglichen.
- Im Dezember 2023 ging Visa eine Partnerschaft mit TECH5 ein, einem „Innovator auf dem Gebiet der Biometrie und des digitalen Identitätsmanagements“, um eine „digitale ID-basierte Zahlungsinfrastruktur und -dienste auf nationaler Ebene“ zu implementieren.
- Am 19. Februar 2024 kündigte Capital One, ein großer Aussteller von Visa und Mastercard, an, Discover in einem Aktientausch im Wert von 35,3 Milliarden Dollar zu übernehmen. Sollte dieser Deal zustande kommen, wäre Capital One damit der größte Kartenaussteller, wenn man die ausstehenden Kartenkredite misst.
- Visa steht an der Spitze dessen, was sie „die Token-Transformation“ nennen, und bietet Händlern, regionalen Netzwerken, Banken und Zentralbanken „verschiedene Tokenisierungs-Technologien“ an, um „ihre eigenen Tokenisierungs-Fähigkeiten aufzubauen, zu verwalten und zu kontrollieren“. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat sich mit dem Ziel der Tokenisierung aller Vermögenswerte, Informationen und Menschen in einem globalen, einheitlichen Hauptbuch eingehend befasst, wie aus ihrem Bericht für 2023 mit dem Titel „Blueprint for the future monetary system: improving the old, enabling the new“ hervorgeht. CBDCs wären „das Herzstück“ dieses tokenisierten digitalen Raums und würden als Reservewährung im einheitlichen Hauptbuch dienen, wie im BIZ-Bericht festgestellt wird.
Mastercard
Weltbankpräsident Ajay Banga spricht auf dem „Global Digital Summit“ der Weltbank 2024 am 5. März über die Notwendigkeit, dass Regierungen digitale Identitäten für ihre Bürger schaffen (22 Min.).
Video dazu hier.
- Der neue Präsident der Weltbank, der im Februar 2023 von Biden ernannt wurde, ist der ehemalige CEO von Mastercard, Ajay Banga. Als Präsident und CEO von Mastercard führte Banga das Unternehmen „durch einen strategischen, technologischen und kulturellen Wandel. Im Laufe seiner Karriere hat sich Ajay Banga zu einer weltweit führenden Stimme in den Bereichen Technologie, Daten, Finanzdienstleistungen und Innovation für Integration entwickelt“, heißt es in der Mitteilung des Weißen Hauses.
- Biden ernannte außerdem den Chief Legal Officer und Head of Global Public Policy von Mastercard, Richard Verna, für das Amt des Staatssekretärs für Management und Ressourcen im Dezember 2022.
- Mastercard vermarktet die Sicherheits- und Komfortmerkmale einer Reihe von digitalen Identitätsdiensten, die das Unternehmen anbietet. Darunter sein digitales ID-Netzwerk, für den Zugang zu „allem, von Finanz- und Behördendiensten bis hin zu Gesundheitsfürsorge, Bildung, Reisen, Einkaufen“ und mehr in dem, was es als „digitale Transformation“ bezeichnet. Das Unternehmen hat auf seiner Website eine Reihe von Whitepapers veröffentlicht, in denen eine Vielzahl von Anwendungsfällen für seine digitalen Identitätsdienste beschrieben werden.
- 61 von 115 der jüngsten Investitionen von Mastercard entfielen auf den Bereich Fintech – den größten Investitionssektor des Unternehmens.
- Mastercard und Paypal haben eine globale strategische Partnerschaft, in deren Rahmen sie Paypal-Nutzern verschiedene Dienstleistungen anbieten. Paypal ist einer der Vorreiter, wenn es darum geht, die digitale Identität voranzutreiben, da es das größte Unternehmen für digitale Geldbörsen ist und 69% der Amerikaner seine Dienste nutzen.
- 2016 waren MasterCard und Visa beide Teil des Multi-Stakeholder-Workshops des Weltwirtschaftsforums „A Blueprint for Digital Identity: The Role of Financial Institutions in Building The Digital Identity„. Auf Seite 41 beschreiben sie „Identität“ als „eine Sammlung von Informationen, die eine Person beschreiben“, wie z. B. „Alter, Größe, Geburtsdatum, Fingerabdrücke, Gesundheitsdaten, Vorlieben und Verhaltensweisen, Telefon-Metadaten, nationale Identifikationsnummer, Telefonnummer, E-Mail-Adressen und Vermögen“. Auf Seite 95 wird erläutert, wie die neuen Möglichkeiten für Finanzinstitute aussehen könnten: digitale Identitätsattribute in Verbindung mit Zahlungs-Tokens, digitale Steuererklärungen und die Verfolgung der gesamten Weiterverpfändung von Vermögenswerten. Mastercard und Visa sind beide „strategische Partner“ des WEF.
- Im Jahr 2018 war Mastercard einer von zwanzig Experten in dem von Melinda Gates und Jack Ma geleiteten hochrangigen Gremium der Vereinten Nationen für digitale Zusammenarbeit, das den Bericht „The Age of Digital Interdependence“ erstellte. In dem Bericht heißt es, dass „die immense Macht und der Wert von Daten in der modernen Wirtschaft genutzt werden können und müssen, um die SDGs (Nachhaltige Entwicklungsziele der UN) zu erreichen“. Auf Seite 10 des Berichts heißt es: „McKinsey & Company untersuchte sieben große Länder und kam zu dem Schluss, dass digitale Ausweissysteme zwischen 3 und 13% zum Bruttoinlandsprodukt beitragen könnten.“
- Im Dezember 2018 schloss Mastercard eine Partnerschaft mit GAVI mit dem Ziel, „Millionen von Kindern effizient mit Impfstoffen zu versorgen, die Identität und Impfdaten digital zu verfolgen und Anreize für die Bereitstellung von Impfstoffen zu schaffen“, indem die „Mastercard Wellness Pass“-Chipkarte in verschiedenen Ländern eingesetzt wird. Sie nutzt tokenisierte biometrische Daten, um „Impfzyklen einzuhalten“. Die Karte wird offiziell im Dezember 2021 eingeführt. Mastercard hat über 50 Millionen US-Dollar zugesagt, um die Einführung der COVID-19-Impfungen zu unterstützen und die Wellness-Pass-Projekte mit GAVI durchzuführen.
- Im März 2019 stellte Mastercard sein neues Rahmenwerk für die Entwicklung digitaler Identitäten vor, in dessen Mittelpunkt seine Plattform steht. Das Rahmenwerk von Mastercard sieht seine Rolle als zentraler Koordinator vor, der „Stakeholder“ wie Banken, Regierungen und Einzelpersonen zusammenbringt, um digitale Identitäten als Voraussetzung für den Zugang zu Waren und Dienstleistungen auszustellen und zu verifizieren. Im Bericht von Mastercard heißt es: „Wir sind in einer einzigartigen Position als Nutzer-Champion für digitale Identitäten“, wenn man bedenkt, dass das Unternehmen „Erfahrung mit der Verwaltung und dem Betrieb von Netzwerken“ hat und sich auf finanzielle Integration, Datenschutz und Investitionen in eine „globale Infrastruktur“ konzentriert. Mastercard sagt, dass sie „die Serviceplattform und das Netzwerk erleichtern“ werden, die „Kerntechnologien“ wie Blockchain und Biometrie beinhalten.
- Vertreter von Mastercard haben zum Bericht des Weltwirtschaftsforums vom Januar 2020 mit dem Titel „Reimagining Digital Identity: A Strategic Imperative“ beigetragen, in dem digitale Identitäten für den Zugang zu Gesundheitsversorgung, Finanzdienstleistungen, Lebensmitteln, Reisen, humanitärer Hilfe, Online-Aktivitäten, Regierungsdienstleistungen, Telefondiensten und Smart Cities von zentraler Bedeutung sind.
- Im September 2020 kündigte Mastercard den Start seiner CBDC-Testplattform für Zentralbanken an, um die „Ausgabe, Verteilung und den Austausch von CBDCs zwischen Banken, Finanzdienstleistern und Verbrauchern“ zu simulieren.
- Mastercard hat mit der „Good Health Pass Initiative“ zusammengearbeitet, um 2021 eine Blaupause für Organisationen zu entwickeln, die digitale Gesundheitsausweise, auch bekannt als Covid-Pässe, einführen und umsetzen wollen.
- Im April 2021 erwarb Mastercard das Unternehmen Ekata für 850 Millionen Dollar, um seine Bemühungen um digitale Identität „durch KI-gestützte Identitätsüberprüfung“ voranzutreiben. Ekata wird als „weltweit führender Anbieter von Lösungen zur digitalen Identitätsüberprüfung beschrieben, die Unternehmen weltweit die Möglichkeit bieten, jede digitale Transaktion mit dem Menschen dahinter zu verknüpfen.“
- Im Juni 2021 führte Mastercard die digitale ID E-Livestock für die Rinderlieferkette ein. Der digitale Herkunftsnachweis, der im Wesentlichen eine digitale ID für landwirtschaftliche Erzeugnisse und Vieh ist, wird immer häufiger eingesetzt. Die Weltbank, der der ehemalige CEO von Mastercard jetzt vorsteht, fördert digitale Identitäten für Landwirte, damit diese finanzielle Unterstützung erhalten und die Lebensmittelversorgung besser verfolgt werden kann.
- Ajay Bhalla, President of Cyber & Intelligence bei Mastercard, sagte: „Um die digitale Welt wirklich für alle nutzbar zu machen, müssen wir die traditionellen Vorstellungen von digitaler Identität überdenken und künstliche Barrieren abbauen. Wir brauchen ein neues Modell, das mit dem Bekenntnis zum Grundrecht des Einzelnen beginnt: ‚Ich besitze meine Identität und ich kontrolliere meine Identitätsdaten. Und wir brauchen Unternehmen, Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und andere, um Partnerschaften zu schmieden und Ressourcen zur Unterstützung eines gemeinsamen Rahmens, von Prinzipien und Standards zu investieren.“
- Im April 2023 umriss Sarah Clark, Senior VP of Digital Identity bei Mastercard, die integrale Rolle von Mastercard bei digitalen Identitäten weltweit. Sie erklärte, dass Länder „Vertrauensrahmen“ einführen, um die Rolle von digitalen Identitätsnetzwerken wie dem von Mastercard zu definieren. Die Netzwerke bemühen sich dann um eine „Akkreditierung“ im Rahmen des „Vertrauensrahmens“. Sobald sie „akkreditiert“ sind, würde das Mastercard-Netz in „staatliche Ökosysteme integriert werden, wenn es um digitale Identitäten und digitale Ausweise geht, die online gestellt werden“. Jedes Land hat seinen eigenen „Vertrauensrahmen“. Sie sagte: „In den USA ist es ein staatlicher Ansatz“, der „an das bestehende Führerschein-Ökosystem gebunden ist“, in das Mastercard „einsteigen will“. Clark fügte hinzu, dass digitale Identitäten, die von der Regierung ausgestellt werden, in einigen Ländern nicht auf breiter Front akzeptiert werden, da man befürchtet, dass die Regierung zu weit geht und alles, was man tut, verfolgt“.
- Im August 2023 erläuterte Sarah Clark die Fortschritte von Mastercard im Bereich der digitalen Identität und erklärte, dass das Unternehmen „an der Spitze des Paradigmenwechsels steht, den wir alle heute in Bezug auf die Identität beobachten können“. Sie wies darauf hin, dass das digitale ID-Netzwerk von Mastercard in zwei Märkten – Australien und Brasilien – aktiv ist. In Australien haben Gesetze, Vorschriften und das „Trusted Digital Identity Framework“ (TDIF) den Weg für die Implementierung des digitalen Identitätsnetzwerks von Mastercard geebnet. Im Juni 2022 erhielt Mastercard als erstes privates Unternehmen die Akkreditierung im Rahmen des TDIF. Sie fügte hinzu, dass Australien eine „Vorlage für andere Teile der Welt“ sei und dass das digitale Identitätsnetzwerk von Mastercard „Pilotaktivitäten durchgeführt und den Start in zwei anderen Märkten – Großbritannien und den USA – vorbereitet hat.“
Sind CBDCs notwendig, damit das digitale ID-Kontrollsystem greift?
Sind Visa und Mastercard eine treibende Kraft für das Digital ID-Kontrollsystem? Auf jeden Fall, wie oben dargelegt! Sind CBDCs ganz oder teilweise notwendig, damit dieses Kontrollsystem greift, oder reichen die Bank- und Kreditkartenstrukturen in einem vollständig digitalen System aus, um dies zu erreichen? Das ist die eigentliche Frage. Nach Angaben der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (der „Zentralbank der Zentralbanken“) und der Weltbank scheint es plausibel zu sein, und sie haben bereits große Fortschritte gemacht.
Bevor wir uns mit diesen Fakten befassen, soll ein visuelles Diagramm zeigen, wie die Auswahl und der Zugang zu Lebensmitteln im Rahmen der „intelligenten Verträge“ der Digitalen ID verboten werden könnten, um zu verdeutlichen, wie diese „hilfreichen Werkzeuge“ in allen Branchen funktionieren würden.
Im Folgenden finden Sie eine Momentaufnahme der Pläne von Illinois für digitale Währungen, digitale ID, Berechtigungen, intelligente Verträge und „Token für gesunde Ernährung“. In ihrem Strategiedokument gibt es noch mehrere andere Diagramme, darunter Drohnen und andere lustige Dinge. Beachten Sie, dass in diesem Diagramm unten, wenn der Sozialhilfeantragsteller seine digitale ID in Verbindung mit seiner Sozialhilfebörse in einem Lebensmittelgeschäft verwendet, der intelligente Vertrag die Bestellung bearbeitet, während der Token für gesunde Ernährung den Kauf eines Burgers verhindert. Jetzt können Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen.

Es geht nur darum, sie in einer einzigen ID zusammenzufassen, die zu einem einheitlichen Hauptbuch führt, das mit anderen Hauptbüchern integriert ist, so dass sie alle zusammen die Regeln und Vorschriften untereinander kommunizieren und den Menschen ein unerwünschtes Ergebnis liefern.
In diesem Bericht der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) aus dem Jahr 2022 wird auf Seite 13 eine sehr wichtige Aussage darüber getroffen, ob ein System ohne die Verwendung von CBDCs möglich ist:
„Es ist anzumerken, dass viele dieser Merkmale für sich genommen auch von anderen Zahlungsinnovationen angeboten werden können, und viele Lücken könnten durch Regulierung und solide Aufsichtsregelungen geschlossen werden.“ Möglicherweise sind CBDCs nicht notwendig, weil „die Kombination verschiedener Zahlungsinnovationen wie offene Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs), schnelle Zahlungsdienste, kontaktlose Chips und QR-Codes viele der gleichen Ziele erreichen könnten.“ Weiter heißt es: „Dies gilt insbesondere dann, wenn sie von robusten Regulierungs- und Aufsichtsregelungen begleitet werden, die die Behörden nutzen können, um die Akteure des Privatsektors zu katalysieren, solide Governance-Regelungen durchzusetzen und die erforderliche Koordination und Zusammenarbeit zu fördern.“
Sie fassen es folgendermaßen zusammen: „Das wirklich Besondere an CBDCs ist, dass es sich um eine direkte Forderung an die Zentralbank handelt. Es ist eine offene Frage für die Zentralbanken, ob CBDCs oder andere politische Interventionen die beste Lösung für ihren Zuständigkeitsbereich sind.“
In einem Bericht der Weltbank aus dem Jahr 2021 heißt es, dass ein CBDC-Netzwerk und ein Schnellzahlungsnetzwerk nicht unbedingt miteinander konkurrieren müssen. Eine mögliche Option in diesem Bereich wäre die Verwendung eines CBDCs als Abrechnungswährung für ein schnelles Zahlungssystem. Dies könnte besonders im grenzüberschreitenden Kontext attraktiv sein, wo das Abwicklungsrisiko aufgrund langsamer und ineffizienter Prozesse für grenzüberschreitende Zahlungen heute hoch ist.“
Derzeit verfügen über 60 Länder über ein „Fast Payment System“ (FPS), und mehrere andere haben angekündigt, dass sie die Einführung planen. Nach Angaben der Weltbank ist „das Grundprinzip in allen Ländern dasselbe, nämlich die Bereitstellung einer Echtzeit-Überweisungsmöglichkeit rund um die Uhr“. Die Fortschritte und Besonderheiten der FPS-Systeme in den einzelnen Ländern können auf dem globalen Tracker der Weltbank verfolgt werden.
In einem Bericht vom 22. August 2023 auf der Website der BIZ mit dem Titel „Financial stability risks from cryptoassets in emerging market economies“ [Risiken für die Finanzstabilität durch Krypto-Assets in aufstrebenden Volkswirtschaften, Anm. d. Übersetzers] kommt die BIZ zu dem Schluss, dass „den Behörden eine Reihe von politischen Optionen zur Verfügung stehen, um die Risiken von Krypto-Assets anzugehen, die von einem vollständigen Verbot über die Eindämmung bis zur Regulierung reichen.“
Weiter heißt es in diesem Bericht: „In letzter Zeit hat die Branche verstärkt darüber nachgedacht, wie diese Technologie in Fast Payments integriert werden könnte. Einige Akteure in der Branche glauben zum Beispiel, dass die Verbindung mit bestehenden verteilten Ledgern programmierbare Fast Payments erleichtern würde.„
An dieser Stelle kommen die QR-Codes ins Spiel. Wenn diese Technologie programmierbar ist, bedeutet das, dass die Zentralbanken kontrollieren können, was Sie kaufen, ganz zu schweigen von den Regierungen. Dies wurde in dem Buch „The Global Landscape on Vaccine ID Passports“ von Corey Lynn ausführlich behandelt.
Der „BIS Innovation Hub“ befindet sich im vierten Jahr seines Bestehens mit fünf abgeschlossenen und 21 in Arbeit befindlichen Projekten, wobei sich 15 der 26 Projekte auf CBDCs konzentrieren. Ein spezielles Projekt namens Nexus konzentriert sich auf grenzüberschreitende Zahlungen mit der Möglichkeit, alle schnellen Zahlungssysteme zu verbinden, damit Länder das Nexus-Gateway hinzufügen können. Es wurde ein 12-monatiger „Proof of Concept“ zwischen dem Eurosystem, Malaysia und Singapur durchgeführt, um zu zeigen, wie Nexus das Wachstum von grenzüberschreitenden Sofortzahlungen beschleunigen kann. In ihrem Bericht 2023 heißt es, dass dies „anderen alternativen Zahlungsinfrastrukturen, wie z. B. Zentralverwahrern, die Tür zur Anbindung an Nexus öffnet“. Am 28. September 2023 folgte ein Bericht über den erfolgreichen Test von grenzüberschreitenden Großkunden-CBDCs, der durch die BIZ und die Zentralbanken von Frankreich, Singapur und der Schweiz durchgeführt wurde. Sie erklären, dass „dies die Grundlage für eine neue Generation von Finanzmarktinfrastrukturen bilden könnte.“
Sobald die schnellen Zahlungssysteme über ein einziges Gateway länderübergreifend miteinander verbunden sind, das ISO 20022-Nachrichtensystem für Transaktionen genutzt wird, das viele Daten übertragen kann, und Personen ein QR-Code als digitale ID zugewiesen wurde, der die Informationen jeder Person bereits an einem bequemen digitalen Ort gespeichert hat – ist es dann plausibel, dass Banken, Branchen und Institutionen intelligente Verträge für Dienstleistungen und Käufe einführen könnten, um dieses digitale ID-Kontrollsystem ohne CBDCs zu erleichtern? Das scheint durchaus plausibel zu sein.
Mastercard hat fleißig daran gearbeitet, Banken auf der ganzen Welt zu unterstützen, damit sie mit den neuen ISO 20022-Datenstandards für Transaktionen arbeiten, die bis November 2025 mit dem Messaging für grenzüberschreitende Zahlungssysteme konform sein sollen. Das Unternehmen wirbt damit, dass es „50 Jahre Erfahrung mit dem Betrieb einer technischen Infrastruktur und eines Systems hat, um anderen Zahlungsverkehrssystemen zum Erfolg zu verhelfen“, und führt weiter aus, dass es „mit The Clearing House (TCH) zusammengearbeitet hat, um dessen RTP Network® einzuführen, das die ISO 20022-Datenstandards verwendet.“ Mastercard weist auch darauf hin, dass „in einigen Märkten, wie z. B. den Vereinigten Staaten, mobile Person-to-Person-Zahlungen (P2P) als ein früher Anwendungsfall angenommen wurden, um den Umfang und die Reichweite von Echtzeit-Zahlungssystemen zu vergrößern“.
Mastercard hebt hervor:
ISO 20022 bietet die Möglichkeit, mehr Daten über den gesamten Zahlungsvorgang zu übermitteln, sei es in Form von erweiterten Datenfeldern, zugehörigen Risikobewertungen, Geräteanalysen oder anderen überprüfbaren Metriken, die dazu dienen, die Sicherheit einer echten Transaktion zu erhöhen und so Falschmeldungen und Zeitaufwand für die Bearbeitung von Ausnahmen zu reduzieren. Die Anpassungsfähigkeit der Nachricht bedeutet, dass es viel Spielraum für die Anpassung und Lokalisierung gibt. Dies ist ein weiterer potenzieller Vorteil, da es den verschiedenen Märkten ermöglicht, die Nachricht an die Besonderheiten ihrer Behörden, gesetzlichen Regelungen und anderen Datenanforderungen anzupassen.
Die Bank sprengen
Den Verbrauchern wachsen die Kreditkarten über den Kopf, während die Kreditkartenunternehmen Milliardenbeträge einnehmen. Die Zahl der Zahlungsausfälle steigt ins Unermessliche. Kleine Unternehmen stehen vor dem Nichts, weil sie ihre Rechnungen nicht bezahlen können. All dies schadet den Gemeinden und fördert gleichzeitig das Ziel dieser Akteure. Wenn ein Kunde eine Kreditkarte statt Bargeld zückt, verliert der Kleinunternehmer Geld und die Kreditkartenunternehmen gewinnen. Das System ist zersplittert, und jeder „Swipe“ zählt, weil es weiterhin den Bankern die Macht gibt und nicht dem Einzelnen und den Gemeinschaften.
Diese Statistiken sind verblüffend:
- Visa und Mastercard sind heute die beiden größten Kreditkartennetze, gefolgt von American Express und Discover (die beide sowohl Kreditkartennetze als auch Kartenaussteller sind). Visa und Mastercard erzielen den Großteil ihrer Einnahmen durch Gebühren, die sie den Instituten berechnen, die ihre Kartenmarken ausgeben. Die Einnahmen aus den erhobenen Zinsen gehen an die Institute, die die Karten ausgeben.
- Sowohl die Aktien von Visa als auch von Mastercard haben sich gut entwickelt, seit die Zentralbanker im August 2019 über den Going-Direct-Reset abgestimmt haben.
- Unter den Netzwerken führt Visa mit einem Marktanteil von 52% und einem Kaufvolumen von 2,09 Billionen US-Dollar in den ersten drei Quartalen 2022 laut Daten von Nilson Report. Mastercard folgt mit einem Marktanteil unter den Netzwerken von 24% und einem Kaufvolumen von 967 Milliarden US-Dollar im gleichen Zeitraum.
- Der Jahresumsatz von Visa lag 2023 bei 32,653 Mrd. US-Dollar, ein Anstieg von 11,41% gegenüber 2022. Der Jahresumsatz von Visa lag 2022 bei 29,31 Mrd. $, was einem Anstieg von 21,59% gegenüber 2021 entspricht, und 2021 bei 24,105 Mrd. $, was einem Anstieg von 10,34% gegenüber 2020 entspricht.
- Der Jahresumsatz von Mastercard lag im Jahr 2023 bei 25,098 Mrd. USD, was einem Anstieg von 12,87 % gegenüber 2022 entspricht. Der Jahresumsatz von Mastercard lag 2022 bei 22,237 Mrd. USD, ein Anstieg von 17,76 % gegenüber 2021, und 2021 bei 18,884 Mrd. USD, ein Anstieg von 23,42 % gegenüber 2020.
- Die Top-Emittenten von Universal-Kreditkarten nach Einkaufsvolumen in der ersten Hälfte des Jahres 2023 sind laut dem Nilson Report: Chase (602,1 Milliarden Dollar), American Express (547,6 Milliarden Dollar), Citi (287,2 Milliarden Dollar), Capital One (272,6 Milliarden Dollar), Bank of America (244,2 Milliarden Dollar), Discover (105,8 Milliarden Dollar), U.S. Bank (98,8 Milliarden Dollar) und Wells Fargo (90,6 Milliarden Dollar).
- Das Volumen der Kreditkartenkäufe im Jahr 2023 betrug 5,82 Billionen US-Dollar, was einem Anstieg von 6,8% gegenüber 2022 entspricht, wie aus den Daten des Nilson Reports hervorgeht.
- Im Jahr 2022 stieg die Zahl der Kreditkartenkonten laut Experian-Daten im Vergleich zum Vorjahr um 32 Millionen auf fast 530 Millionen, und 82% der erwachsenen Amerikaner besaßen in diesem Jahr eine Kreditkarte, so die Federal Reserve. Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2023 bezahlen 32% der Amerikaner ihre Einkäufe hauptsächlich mit physischen Kreditkarten und weitere 4% hauptsächlich mit virtuellen Kreditkarten. Physische Kreditkarten waren nach den Debitkarten die zweitwichtigste Form der Bezahlung unter den Umfrageteilnehmern.
- Die Rentabilität von Kreditkartenunternehmen ergibt sich aus zwei Haupteinnahmequellen: der Transaktionsfunktion (Gebühren) und der Kreditfunktion (Zinsen). Nach Angaben der Federal Reserve macht die Kreditfunktion etwa 80 Prozent der Rentabilität von Kreditkarten aus, wobei die Zinserträge die Haupteinnahmequelle darstellen.
- „Allein im Jahr 2022 berechneten die großen Kreditkartenunternehmen über 105 Milliarden Dollar an Zinsen, den Hauptkosten der Kreditkarten für die Verbraucher“, so das „Consumer Financial Protection Bureau“ (CFPB). In ihrem Bericht heißt es: „In den letzten 10 Jahren haben sich die durchschnittlichen effektiven Jahreszinsen für Kreditkarten von 12,9 Prozent Ende 2013 auf 22,8 Prozent im Jahr 2023 fast verdoppelt – das ist der höchste Stand seit Beginn der Erhebung dieser Daten durch die Federal Reserve im Jahr 1994.“ Die CFPB fügt hinzu: „Im Jahr 2023 könnte die überschüssige APR-Marge den durchschnittlichen Karteninhaber über 250 Dollar gekostet haben. Die großen Kreditkartenunternehmen haben durch die Erhöhung der effektiven Jahreszinsmarge schätzungsweise 25 Milliarden Dollar an zusätzlichen Zinseinnahmen erzielt.“
- Trotz der steigenden Kreditkosten nutzen die Verbraucher ihre bestehenden Kreditlinien mehr denn je, um die hohen Kosten für Waren und Dienstleistungen aufgrund der Inflation zu decken, so ein Bericht von Transunion für das dritte Quartal 2023. Der Bericht stellt fest, dass das durchschnittliche Guthaben pro Verbraucher im 3. Quartal 2023 gegenüber dem Vorjahr um 11% auf 6.088 US-Dollar gestiegen ist, was dem höchsten durchschnittlichen Guthaben pro Verbraucher im letzten Jahrzehnt entspricht.
- Nach Angaben von JPMorgan Chase „lag der durchschnittliche revolvierende Saldo bei Kreditkarten für kleine Unternehmen im Jahr 2022 bei etwas mehr als 7.000 US-Dollar. Mit anderen Worten: Der durchschnittliche Saldo der Karteninhaber, die ihren Saldo nicht jeden Monat vollständig beglichen, betrug 7.000 US-Dollar.“
- „Schwerwiegende Zahlungsrückstände“, die sich auf Kreditkartenkonten beziehen, die 90 Tage oder mehr überfällig sind, haben laut den jüngsten Daten von Transunion den höchsten Stand seit 2009 erreicht.
- Die Federal Reserve Bank of New York veröffentlichte einen Bericht, in dem sie feststellte, dass die Kreditkartensalden im vierten Quartal 2023 um 50 Milliarden Dollar auf ein Rekordhoch von 1,13 Billionen Dollar gestiegen sind, und meldete gleichzeitig einen Anstieg der Zahlungsrückstände. In dem Bericht heißt es, dass die Zahlungsrückstände bei Kreditkarten im Jahr 2023 um mehr als 50% gestiegen sind. Die Gesamtverschuldung der privaten Haushalte stieg ebenfalls um 212 Milliarden Dollar und erreichte im vierten Quartal 2023 17,5 Billionen Dollar, so der Bericht.
Staatliche Gesetzgeber und Konsumenten müssen aktiv werden
Wie in diesem Bericht dargelegt, sind die Kreditkartenunternehmen – insbesondere Visa und Mastercard – tief in das Vorhaben eingebunden, die Finanzlandschaft durch die Einführung digitaler Identitäten und digitaler Zentralbankwährungen in ein Transaktionskontrollnetz zu verwandeln. Ihre Rolle in diesem Vorhaben ist aufgrund ihrer Investitionen in die globale Infrastruktur, die zur Erleichterung der Umstellung erforderlich sind, von größter Bedeutung; die Infrakstruktur ist bereits am Platz.
Diese Kreditkartennetzwerke sind sich des mangelnden Vertrauens der Öffentlichkeit in staatlich ausgestellte digitale Identitäten durchaus bewusst und bieten ihre Dienste im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft für die Einführung digitaler Identitäten an, um eine breite öffentliche Akzeptanz zu fördern. Als marktbeherrschende Kräfte im Bereich der Kreditkartennetzwerke sind Visa und Mastercard durch ihre strategischen öffentlich-privaten Partnerschaften mit Regierungen und global agierenden Organisationen in einer einzigartigen Position, um den Übergang zur vollständigen Kontrolle von Finanztransaktionen zu beschleunigen.
Visa ist aktiv dabei, Banken durch Partnerschaften mit Fintech-Unternehmen an Bord zu holen, um die Einführung digitaler Identitäten vor dem Finanz-Reset zu ermöglichen. In der Zwischenzeit bietet Visa eine Plattform für Zentralbanken an, um CBDCs auszugeben und zu vertreiben, sowie Technologien zur Tokenisierung von Vermögenswerten, Informationen und Personen – ein System, das die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich genau unter die Lupe nimmt. Mastercard verfügt derzeit über eine gut etablierte Abteilung für digitale Identitätsdienste, die bereits in zwei Märkten aktiv ist und sich auf den Start in den Vereinigten Staaten vorbereitet. Mastercard hat auch eine Plattform für Zentralbanken angeboten, die sich auf die Ausgabe und den Vertrieb von CBDCs vorbereiten sollen.
Es erübrigt sich zu sagen, dass die Bedrohung unserer finanziellen Freiheit durch diese großen Kreditkartennetze und ihre Partner unmittelbar bevorsteht und ein sofortiges, entschiedenes Handeln erfordert. Jeder Einzelne hat es in der Hand, in seinem täglichen Leben einfache Maßnahmen zu ergreifen, um seine finanzielle Freiheit zu sichern, wie im Corey’s Digs-Bericht „TAKE ACTION: Steps to Secure Financial Freedom“ dargelegt.
Die Gesetzgeber der Bundesstaaten haben die Pflicht, diese Initiative zu einer Priorität zu machen, indem sie mutige Maßnahmen ergreifen, um in ihren Bundesstaaten Gesetze zu verabschieden, die Folgendes vorsehen: Verbot von Digitalen IDs und CBDCs, Schutz der Verwendung von Bargeld, Einrichtung souveräner staatlicher Banken und Edelmetalldepotstellen und Angebot von Alternativen zu den großen Kartennetzen der Unternehmen durch unabhängige Debitkarten, die an Edelmetalldepotstellen gebunden sind. Bei digitalen Systemen, die Visa oder Mastercard verwenden, besteht die Gefahr, dass sie sich einfach in die größeren digitalen Kontrollsysteme einklinken, insbesondere wenn sie Edelmetall verwenden, das in den Staaten knapp, in den Zentralbanken aber reichlich vorhanden ist.
Während einige Staaten bei der Sicherung der finanziellen Freiheit führend sind, hinken viele andere bedauerlicherweise hinterher. Die Vertreter der Bundesstaaten müssen unverzüglich Maßnahmen ergreifen, um neue Gesetze nach dem Vorbild der erfolgreichen Gesetzgebung in anderen Bundesstaaten zu erlassen, um die finanzielle Freiheit zu sichern und die tyrannische Übernahme zu verhindern. Wenn die staatlichen Gesetzgeber nicht handeln, um nicht nur die Einführung dieses waffenartigen Finanzsystems zu verhindern, sondern auch legitime Alternativen anzubieten, wäre dies verheerend für ihre Wähler.
Schülerin (16) von der Polizei abgeführt, weil sie ihre Heimat Deutschland liebt: ES REICHT!

Das Faeser-Maß ist voll – übervoll! Das Netz bebt vor Empörung. Es ist der absolute Tiefpunkt einer linksgrünen Pogromstimmung, die seit Jahresbeginn auf deutschen Straßen und Plätzen tobt. Eine erst 16 Jahre alte Schülerin aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen wurde von gleich drei Polizeibeamten aus dem Unterricht regelrecht abgeführt, weil sie auf TikTok einen Beitrag mit „blauem Schlumpf“ teilte, in dem es hieß: Deutschland sei „nicht nur ein Fleck auf der Landkarte“, sondern „Heimat“.
Denunziert wurde das Mädchen vom eigenen Schulleiter. Die 16-Jährige erhielt eine „Gefährderansprache“.
Der skandalöse Vorfall in Mecklenburg-Vorpommern wühlt immer mehr Menschen in Deutschland auf. Selbst viele, die bisher auf den Demonstrationen „gegen rechts“ gedankenlos mitgelaufen sind, kommen allmählich ins Grübeln.
Für AfD-Bundessprecherin Alice Weidel zeigt der Vorfall in Mecklenburg-Vorpommern „die Methodik auf, mit der die politische Elite gegen Andersdenkende vorgeht. Dabei sind, neben der Schülerin selbst, alle Schüler nicht nur am betroffenen Gymnasium in Ribnitz-Damgarten das Ziel staatlicher Gängelung. Denn kaum ein Schüler wird es sich zukünftig noch trauen, seine Meinung in einem sozialen Netzwerk frei zu äußern.“
Als Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) kürzlich ihren „Aktionsplan gegen Rechtsextremismus“ vorstellte, war die darin benannte „verbale und mentale Grenzverschiebung“ ein nichtssagendes Konstrukt, ebenso wie die inhaltsleere Ankündigung, noch stärker gegen „Hatespeech“ vorzugehen. Alice Weidel ist entsetzt, aber nicht überrascht: „Jetzt wissen wir: Schon wer sich zu Deutschland als Heimat bekennt, gerät in den Fokus der sogenannten Demokratieschützer.“
„Faeser macht Bürger zu Freiwild“
Die AfD-Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag führt dazu auf Facebook weiter aus: „Der Aktionismus, mit dem alle etablierten Parteien die Sicherheitsbehörden und die öffentlich-rechtlichen Medien mit dem Ziel missbrauchen, den eigenen Machterhalt gegenüber der Opposition zu sichern, ist inzwischen grenzenlos. Ob es harmlose Meinungsäußerungen von Schülern sind, gut orchestrierte Medienkampagnen, wie die des Bayerischen Rundfunks hinsichtlich der angeblich ‚100 rechtsextremen Mitarbeiter der AfD-Fraktion‘, oder die zu Jahresbeginn forcierte Correctiv-Lüge: Die davon ausgehende Symbolik macht jeden, der Heimatliebe in sich trägt, eine regierungskritische Einstellung vertritt oder einfach nur auf das grundgesetzlich verbriefte Recht auf Meinungsfreiheit pocht, zu Freiwild.“
Alice Weidel nannte diese Entwicklung „erschreckend“. Sie warnt: „Diejenigen, die den Schutz der Demokratie als Deckmantel missbrauchen, beschädigen selbige massiv. Als Alternative für Deutschland werden wir uns auch zukünftig gegen alle Versuche wehren, den Bürgern verfassungsmäßig garantierte Freiheiten durch staatliche Repressionen zu nehmen.“
Ist das der Kipppunkt?
Mathias von Gersdorff, konservativer Blogger und Leiter des deutschen Büros der Gesellschaft zum Schutz von Tradition, sieht einen „Kipppunkt“ in der von Verfassungsschutz-Chef Thomas Haldenwang (CDU) wohlgefällig begleiteten wochenlangen Pogromstimmung „gegen rechts“ erreicht: „Haben es Linke nun zu weit getrieben?“, fragt er in diesem Video:
Letzter Stand der Dinge: Beatrix von Storch, stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag, hat den Leiter des Richard-Wossidlo-Gymnasiums in Ribnitz-Damgarten nach eigenen Angaben angezeigt. Sie wirft ihm Nötigung und falsche Verdächtigung vor.
„Staatsschutz“ ermittelt
Auch andere AfD-Politiker sind empört: Georg Pazderski von der Berliner AfD rückte den Vorgang in die Nähe von Stasi-Methoden. Ähnlich äußerte sich der AfD-Landesvorsitzende Leif-Erik Holm, der meinte, Margot Honecker, die ehemalige DDR-Bildungsministerin, sei wieder „auferstanden“.
Prompt ist natürlich der Staatsfunk zur Stelle: Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) spricht von einer „Hetzkampagne“ gegen den Schulleiter, stellt ihn als das Opfer einer „Kampagne rechtspopulistischer Medien und von AfD-Politikern“ dar. Nach Angaben des von Simone Oldenburg (Linke) geführten Bildungsministeriums in Schwerin wurde der „Staatsschutz“ eingeschaltet.
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Anzeige gegen Schuldirektor, der Mädchen wegen TikTok-Videos von Polizei einschüchtern ließ
Nachdem publik wurde, dass ein Schuldirektor eine Schülerin wegen harmloser TikTok-Videos bei der Polizei denunzierte und Beamten daraufhin in der Schule eine „Gefährderansprache“ an das Mädchen richteten, obwohl keinerlei Straftatbestand vorlag, brodelt es in Deutschland. Stasi-Methoden bringen gerade geschichtsbewusste Bürger auf die Barrikaden: Der Aufschrei ist groß. Die AfD-Abgeordnete Beatrix von Storch hat nun Strafanzeige gegen den Schuldirektor gestellt. Öffentlich-Rechtliche derweil beklagen eine rechte Hetzjagd gegen Schule und Schuldirektor.
Ein Kommentar von Vanessa Renner
Dieser Fall fliegt jetzt sowohl dem Schulleiter als auch der Polizei um die Ohren: Eine 16-jährige Schülerin hatte auf ihrem TikTok-Account ein Bild der Schlümpfe gepostet, verbunden mit dem Spruch, dass auch Deutschland blau sei (sprich: AfD wählt). In einem anderen Posting bezeichnete sie Deutschland als Heimat. Der Direktor ihrer Schule rief daraufhin die Polizei – mit der Begründung, sie poste „mutmaßlich staatsschutzrelevante Inhalte“ in den sozialen Netzen. Drei Beamte rückten an, stellten zwar fest, dass kein Anfangsverdacht einer Straftat besteht, holten die Schülerin jedoch aus dem Unterricht und hielten eine „Gefährderansprache“.
Seltsame Widersprüche
Die Polizei selbst gibt diesen Vorfall vom 27. Februar in einer Pressemitteilung zu. Interessanterweise widerspricht die Mitteilung aber teilweise den Schilderungen der Betroffenen – der Schülerin und ihrer Mutter, die mit der Jungen Freiheit sprach – in manchen Punkten. So seien die Beamten nicht selbst in den Klassenraum gegangen, sondern hätten den Schuldirektor hineingeschickt, um die 16-Jährige zu holen. Die Beamten standen angeblich „nur“ im Flur, um nicht von Mitschülern wahrgenommen zu werden, wobei jedoch nicht ausgeschlossen werden könne, „dass der Polizeieinsatz an dem Gymnasium von anderen Personen öffentlich wahrgenommen wurde“. Das muss er wohl ganz offensichtlich, denn die Mutter der Schülerin berichtete der Jungen Freiheit, dass mehrere Mitschüler ihre Tochter nach dem Polizeigespräch getröstet hätten – ganz nebenbei ein deutlicher Hinweis darauf, wie es der 16-Jährigen nach dieser Maßnahme ging.
Dennoch stellt man das Gespräch mit der Schülerin so dar, als habe man die 16-Jährige rein präventiv „vor möglichen Anfeindungen“ schützen wollen, „die sich aus ihren Aktivitäten in sozialen Netzwerken ergeben könnten“. Hier wird es kritisch, denn die JF hatte die Antworten eines Polizeisprechers auf eine Anfrage veröffentlicht, in der stattdessen von einer Art „Gefährderansprache“ die Rede war – eine solche Maßnahme hat den Schutz anderer vor potenziellen „Gefährdern“ zum Ziel, nicht den Schutz des „Gefährders“ selbst. Die JF schrieb:
Die JF fragte bei der Polizei nach, wie man solch ein „Gespräch“ zwischen Polizisten und Jugendlichen eigentlich bezeichnet und was man ihr jetzt konkret vorwirft. „Nach der Feststellung, daß nach vorliegenden Informationen kein strafrechtlicher Sachverhalt vorzuliegen scheint, wurde mit der Schülerin eine Art „Gefährderansprache“, hier ein normenverdeutlichendes Gespräch gemäß Paragraph 13 SOG M-V geführt“, so Polizeisprecher Opitz, „um letztlich auch aufzuzeigen, daß es Straftatbestände wie § 86a StGB und andere gibt“.
Das muß man übersetzen: Das „SOG M-V“ ist das Sicherheits- und Ordnungsgesetz in Mecklenburg-Vorpommern. Paragraph 13 definiert die Allgemeinen Befugnisse: „Die Ordnungsbehörden und die Polizei haben im Rahmen der geltenden Gesetze die nach pflichtgemäßem Ermessen notwendigen Maßnahmen zu treffen, um von der Allgemeinheit oder dem Einzelnen Gefahren abzuwehren, durch die die öffentliche Sicherheit oder Ordnung bedroht wird.“
Passen diese Schilderungen zusammen? In der Pressemitteilung der Polizei hieß es weiterhin, dass die Schülerin und auch ihre Mutter beim anschließenden Telefongespräch sich verständnisvoll gezeigt hätten. So verständnisvoll, dass die Mutter gegenüber der Jungen Freiheit äußerte: „Das ist so eine heftige, mit Verlaub, Stasischeiße, ich hätte das in meinem ganzen Leben nicht für möglich gehalten, was meiner Tochter hier angetan wurde.“
ÖRR beklagt Hetzkampagne gegen Schule
Der zwangsgebührenfinanzierte NDR behauptet nun in einem Artikel, es fände eine „Hetzkampagne“ gegen das fragliche Gymnasium in Ribnitz-Damgarten statt. Es sei Ziel von Drohanrufen und Schmäh-E-Mails. Auslöser war demnach aber nicht etwa das Fehlverhalten des Schulleiters, der (angeblich als Reaktion auf eine Hinweismail) den TikTok-Account seiner Schülerin sichtete und wegen eines Schlumpfvideos die Polizei verständigte, sondern „eine Kampagne rechtspopulistischer Medien und von AfD-Politikern“.
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Die „Stasischeiße“ (O-Ton der Mutter der betroffenen Schülerin) wird hier ganz offen in Schutz genommen und stattdessen jede Kritik daran kriminalisiert, indem der Eindruck eines von Oppositionspolitikern angeführten radikalen Mobs erweckt wird, der den Schulleiter bedrohe. Dabei muss an dieser Stelle angemerkt werden, dass die Kritik der Bürger sich keineswegs allein gegen den Direktor richtet, sondern auch gegen die Polizisten, die keinen Anfangsverdacht feststellten, aber dennoch eine offenkundige Einschüchterungsmaßnahme bei einer völlig unschuldigen 16-Jährigen durchführten. Aus naheliegenden Gründen werden solche Personalien wohl nicht als „Freund und Helfer“ wahrgenommen.
Der NDR (oder der Polizeisprecher, dessen Äußerungen wiedergegeben werden) widerspricht in seinen Ausführungen sogar der offiziellen Pressemitteilung der Polizei, denn er behauptet: „Von den Mitschülern seien die Beamten nicht wahrgenommen worden.“ Komisch, denn in der Presseaussendung merkt man explizit an: „Zum jetzigen Zeitpunkt kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Polizeieinsatz an dem Gymnasium von anderen Personen öffentlich wahrgenommen wurde.“ Was denn nun? Wie wahrscheinlich ist es wohl, dass in einer Schule, die von Hunderten Kindern und Jugendlichen besucht wird, niemand die drei Polizeibeamten bemerkt, die anrücken und eine Schülerin durchs Gebäude zum Büro des Direktors führen?
Strafanzeige gegen Schuldirektor
Von der AfD-Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch kassierte der Schulleiter nun jedenfalls eine Anzeige wegen „Verdacht auf falsche Verdächtigung und Nötigung“, wie sie auf X bekannt gab.
Laut von Storch komme erschwerend hinzu, „daß der Schulleiter, soweit ein strafbares oder gefährdendes Verhalten tatsächlich offenkundig nicht vorgelegen hat, in eklatanter Verletzung seiner Fürsorgepflicht für die ihm anvertraute Schülerin gehandelt hat“.
Sie fordert: „Dieser Fall MUSS Konsequenzen haben – für den Schulleiter und die Polizei!“
Damit spricht sie zahlreichen Kommentatoren aus der Seele. Auch das Verhalten der Beamten wird scharf angeprangert. Man fragt sich hier: Wo bleiben eigentlich die Gefährderansprachen an Linksextreme und Unterstützer der Terrororganisation Hamas? Diejenigen, die auf der Straße Israel-Flaggen verbrennen und antisemitische Parolen grölen, werden eine solche Ansprache wohl nicht so wehrlos über sich ergehen lassen wie eine jugendliche Deutsche…
Innenminister findet Gefährderansprache ohne jede Grundlage verhältnismäßig
Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister findet derweil, dass die „Verhältnismäßigkeit gewahrt“ wurde und nimmt das Vorgehen in Schutz. Das ist schon entlarvend: Die Feststellung, dass die Schlümpfe und Deutschland etwas gemeinsam hätten, weil sie blau sind (das Erstarken der AfD in den vergangenen Monaten ist nun einmal Fakt), macht einen also zum potenziellen Gefährder.
Dieser Schluss ist in etwa so intelligent wie der des Bayerischen Rundfunks, der in einer „Recherche“ herausgefunden haben will, dass eine unklare Anzahl von AfD-Mitarbeitern rechtsextrem sei – weil die Betreffenden nämlich, halten Sie sich fest, Mitglieder der AfD sind!
Fassen wir zusammen: Von den „über 100 rechtsextremen AfD-Mitarbeitern“ sind allein 25 (Junge Alternative) plus „Dutzende“ (entsprechende Landesverbände) deshalb rechtsextrem, weil sie wiederum Mitglieder der AfD oder ihrer Jugendorganisation sind. Das dürfte mindestens die Hälfte der fraglichen Anzahl ausmachen. Die große BR-Recherche unterliegt damit einem phänomenalen Zirkelschluss: Die AfD wäre rechtsextrem, weil so viele ihrer Mitarbeiter rechtsextrem seien. Und diese sollen wiederum rechtsextrem sein, weil sie Mitglieder der AfD sind, die ja rechtsextrem ist.
Apollo News (Hervorhebung durch Redaktion)
Ach, Deutschland, was ist nur aus dir geworden?
Laborfleisch-NGO will Österreicher befragt und dabei Mehrheit für Laborfleisch gefunden haben
Die etablierten Systemmedien sind aktuell voll von Jubelartikeln zu einer angeblichen Umfrage, welche im Auftrag der NGO Good Food Institute in Österreich durchgeführt wurde. Dieser Auftraggeber ist eine bekannte Lobbyorganisation für verschiedene Fleischersatzprodukte – dahinter steht ursprünglich unter anderem das Open Philanthropy Project von Facebook-Mitbegründer Dustin Moskovitz, inzwischen aber zahlreiche multinationale Nahrungsmittelhersteller. Die Umfrage habe eine zwei-Drittel Mehrheit von Bürgern ergeben, welche „sicheres Laborfleisch“ befürworten.
Wenn eine Umfrage publiziert wird, muss man sich stets ansehen, wer sie in Auftrag gegeben hat. Die herkömmlichen Medien sind meistens nicht sehr genau, wenn es darum geht, die Lobbyinteressen und Hintermänner gewisser NGOs zu durchleuchten und zu benennen, speziell wenn es um tendenziell „linke“ Themen geht. Es gilt als deklarierter Teil der Agenda 2030 bzw. des Great Reset, die Landwirtschaft weltweit abzuschaffen. Die Menschen sollen bei der Ernährung vollständig von Großkonzernen und Regierungen abhängig gemacht werden.
Was wie eine wirre Verschwörungstheorie klingt, wird in vielen Testgebieten bereits umgesetzt. Die Viehzucht wird in manchen Ländern bereits stark eingeschränkt oder verboten, weil man damit das Klima retten könne. Dasselbe gilt für den Ackerbau. Nicht zuletzt deshalb mehren sich die Bauernproteste in vielen Nationen der EU.
Nun bejubeln manche Systemmedien weitgehend unkritisch eine Umfrage, welche von YouGov im Auftrag der NGO Good Food Institute durchgeführt worden wäre. Woher der Wind weht, würde man erkennen, wenn man zunächst den Internetauftritt dieses Auftraggebers besucht. Es handelt sich unschwer erkennbar um eine Lobbyorganisation, die drei Ziele für künstliche Ernährung verfolgt: Pflanzenbasierter Fleischersatz, Kunstfleisch aus dem Labor und fermentierte Lebensmittel. Damit soll die notwendige Proteinversorgung der Menschen in Zukunft erfolgen.
Behauptet wird, dass sich 63 Prozent der Österreicher für eine Zulassung von Laborfleisch aussprechen, sofern es „sicher“ sei. (Beim Stichwort „sicher“ denkt man gleich an Pfizer/Biontech, aber das ist eine andere Geschichte). 59 Prozent würden befinden, dass zu viele tierische Produkte konsumiert werden. 43 Prozent würden Laborfleisch „zumindest einmal probieren“. Wie es dazu kommen kann, dass eine Umfrage von einer NGO, die bis dahin niemand kannte, sogar im ORF zitiert und breit aber unkritisch vorgestellt wird, kann jeder selbst überlegen.
GFI behauptet, dass das Industriefleisch nicht aus unsterblichen Krebszellenkulturen stamme, sondern aus Stammzellen, die man Rinderföten entnimmt. Bei der Entnahme würden Fötus und Muttertier ums Leben kommen. Inwiefern man somit beispielsweise Vegetariern und Veganern ein Angebot machen kann, welche Tierleid generell ablehnen, muss ebenso diskutiert werden.
Die Wortwahl entlarvt die Hintermänner, denn die inflationäre Verwendung von Vokabeln wie „sustainable“ zeigt die enge Verwandtschaft mit der Agenda 2030 und dem Great Reset des Weltwirtschaftsforums auf. Außerdem hat GFI im Jahr 2016 bekannt gegeben, auch auf die Sprache der Menschen Einfluss nehmen zu wollen. Laborfleisch solle in Hinkunft als „clean meat“ – also sauberes Fleisch bezeichnet werden. Dies bedeute in zweiter Linie auch, dass es sich um „koscheres“ Fleisch handle. Ob dieses Vorhaben hierzulande noch kommt oder aufgegeben wurde, ist nicht bekannt – in den erwähnten Systemmedien wird der „alte“ Werbebegriff der GFI, „kultiviertes Fleisch“ übernommen.
Die GFI wird mutmaßlich von verschiedenen „Big Players“ finanziert, die möglicherweise großes Eigeninteresse an dem Milliardenmarkt haben. So wären laut GFI International im Jahr 2020 bereits 1,5 Milliarden US-Dollar für die Entwicklung „alternativer Proteine“ geflossen. Die GFI fordert ein jährliches Investment von 10 Milliarden US-Dollar pro Jahr, das von den Regierungen der Welt kommen soll (also aus Steuergeld). Dort sieht man auch, wer in diesem Bereich investiert (wobei dies nicht automatisch bedeutet, dass all diese Firmen auch GFI finanzieren):
Breakthrough Energy Ventures (Bill Gates), Temasek, Horizons Ventures, CPP Investment Board, Louis Dreyfus Co., Bunge Ventures, Kellogg, ADM Capital, Danone, Kraft Heinz, Mars, Tyson, SOSV, Viking Global, Thiel Capital, Generation Investment Management, Mayfield Fund und Techstars
Auf der internationalen Homepage wird damit geprahlt, dass man verschiedene Regierungen (wörtlich!) beeinflussen konnte, darunter jene der USA, Kalifornien, Großbritanninen, Israel und Singapur. Der Jahresbericht 2022 zeigt, die NGO ist finanziell und personell perfekt ausgestattet. Zu glauben, so eine Organisation könne nur durch Spenden von Privatpersonen hochgezogen und finanziert werden, ist völlig lächerlich, abgesehen davon hätten Privatleute keinerlei nachvollziehbares Interesse an so einem Lobby-Thinktank.
Woher die GFI nun konkret ihr Millionenbudget bezieht, ist völlig unbekannt und findet sich auch nicht in den Jahresberichten. Im allgemeinen Bericht, der mehr als PR-Folder zu beschreiben ist, werden nur Projekte erwähnt, welche von GFI Geld erhalten haben. Unter Partner findet man „Alliance to save our Antibiotics“, „Eating Better“, „EIT Food“, „Europäische Union“, „Foodforce“, „European Alliance for Plant-based Foods“ und „Plan-based Food Alliance UK“. Während herkömmliche Medien sonst stets wettern, wenn die Finanzierung eines Projekts nicht transparent ist, stört sich beim GFI aber niemand daran. Nach längerer Suche fanden wir zumindest eine Liste von Sponsoren für die Good Food Conference 2021:
Agency for Science, Technology and Research, Singapur; Beyond Meat; Bright Green Partners; Big Idea Ventures; Cargill; CIBO; CPKelco; Firmenich; Griffith Foods; Givaudan; IFF; JUS; KERRY; LaurusBio; Merck; PowerPlant Partners; Synthesis Capital
Im Jahr 2023 finden sich bereits viel mehr Firmen, darunter zahlreiche Nahrungsmittelhersteller:
ADM; Cargill; Givaudan; Mista; CPF; Beyond Meat; CoBank; Kerry; Klick Health; Twelce; Moolec; Nobell; Stancu Law; Synthesis Capital; TetraPak; Agency for Science, Technology and Research, Singapur; Aleph Farms; The Better Meat Co.; Black & Veatch; Clextral; Elementar; GEA Engineering; Gusmer Enterprises; Hamilton; Himedia; JRS; Kitchentown; LDC; Marqmetix; Merrick; IFFA; Millipore Sigma; NuProtein; nutreco; PeptiGrowth; Pow.Bio; Puris; Quorn Foods; Schenck Process; Stantec; TUX; ThermoFisher Scientific; Upside Foods; 3D Bio-Tissues; Bright Green Partners; Conservation Strategy Group; Sea-Stematic; Wiley
Wieviel Don Quijote steckt in Robert Habeck?
Die Idee zu dieser Überlegung ist nicht von den Windmühlen hergekommen, an denen sich beide, wenn auch in unterschiedlichen Richtungen abarbeiten.
Sie können mir das glauben oder nicht, aber es war so, dass ich am Dienstag, noch schlaftrunken wie jeden Morgen, mit dem ersten Kaffee auf der Terrasse saß und plötzlich den Namen „Dulcinea“ im Kopf hatte. Wie lange es her ist, dass ich zuletzt den Don Quijote gelesen habe, mögen Sie daran erkennen, dass ich mir meine Frage: „Wer war denn Dulcinea?“, erst einmal mit, „Das war doch das Pferd von Don Quijote“, beantwortete. Dann allerdings Widerspruch im Kopf: „Das Pferd hieß Rosinante! Der Knappe Sancho Pansa. Der Esel? Egal, jedenfalls nicht Dulcinea.“
Manchmal warte ich, bis mir so etwas nach einer Weile ganz
Staatsduma ruft Bundestag auf, sich zu deutschen Beteiligungen an Verbrechen des Kiewer Regimes und Beschädigungen der Zivilinfrastruktur in Russland zu äußern.
Aufruf der Staatsduma an den Deutschen Bundestag im Zusammenhang mit deutscher Beteiligung an Verbrechen des Kiewer Regimes gegen Zivilbevölkerung und an Beschädigung von Zivilinfrastruktur in Russland
Die Abgeordneten der Staatsduma der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation halten es für grundlegend wichtig, zeitgerecht und nötig, sich an die deutschen Parlamentarier, die Mitglieder des Deutschen Bundestags, zu wenden und beziehen sich dabei auf die Berichte über ein Gespräch deutscher Bundeswehroffiziere, bei dem es um die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine ging und ihre Verwendbarkeit gegen die auf dem russischen Gebiet gelegene kritische Infrastruktur, einschließlich der Krim-Brücke über die Straße von Kertsch, durch ukrainische bewaffnete Einheiten. Der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, unterwies hochrangige deutsche Offiziere, wie die Lieferungen der weitreichenden Raketensysteme in die Ukraine geplant und die Ausbildung des ukrainischen Personals an diesen beschleunigt organisiert werden kann sowie auf welche Weise diesem die nötigen nachrichtendienstlichen Erkenntnisse zur Vernichtung der maßgeblichen Verkehrsader, die russische Regionen miteinander verbindet, zur Verfügung gestellt werden können. Ganz nach Tradition der hitlerschen Luftwaffe und unter Inkaufnahme möglicher ziviler Opfer unter russischen Bürgern und humanitärer Folgen, die die Zerstörung der Krim-Brücke für mehrere Millionen Einwohner der Halbinsel haben könnte, war dieser Militärchef ausschließlich auf die Vertuschung der Mittäterschaft der deutschen Truppen an den geplanten Verbrechen des Kiewer Regimes und auf die Zurückweisung unausweichlicher Vorwürfe gegen die politische Führung der Bundesrepublik Deutschland, vor allem gegen den Bundeskanzler Olaf Scholz, bedacht.
Schafft das Schicksal der US-Waffen in der Ukraine eine Denkpause für einen Krieg mit China?
Brian Berletic
In den vergangenen Monaten wurden moderne amerikanische Waffensysteme, die den ukrainischen Streitkräften zur Verfügung gestellt worden waren, von russischen Truppen in die Enge getrieben und auf dem Schlachtfeld zerstört. Dazu gehören die ersten jemals bestätigten Bilder eines US M142 High Mobility Artillery Rocket System (HIMARS), die Zerstörung mehrerer M1 Abrams Kampfpanzer und der weitere Verlust mehrerer Bradley Schützenpanzer, wie Newsweek berichtete.
Vergangenes Jahr räumte das US-Verteidigungsministerium laut CNN ein, dass eine in den USA hergestellte Patriot-Luftabwehrbatterie durch einen russischen Raketenangriff beschädigt wurde. In diesem Jahr wurde in einem Forbes-Artikel eingeräumt, dass eine russische ballistische Kurzstreckenrakete vom Typ Iskander mindestens zwei Patriot-Raketenwerfer zerstört hat.
Diese Entwicklungen beenden die jahrzehntelangen Behauptungen der USA über die Überlegenheit ihrer Waffensysteme, einschließlich der Prahlerei, dass Russlands Ausrüstung aus Sowjetzeiten den US-Waffen „nicht gewachsen“ sei, wie der Business Insider in Bezug auf die an die Ukraine gesandten M1 Abrams behauptete.
Entlarvung des Mythos von der militärischen Überlegenheit der USA
Der Businessinsider-Artikel wiederholte, wie viele andere Artikel in westlichen Medien, den Mythos von der Überlegenheit amerikanischer Militärtechnologie, der auf einer falschen Analyse der Leistungen der USA im Golfkrieg 1991 und der US-geführten Invasion im Irak 2003 beruht. In beiden Fällen setzten die USA ihre besten Truppen und ihre beste Ausrüstung gegen schlecht ausgebildete irakische Streitkräfte ein, deren Ausrüstung noch aus der Sowjetzeit stammte und zu diesem Zeitpunkt bereits veraltet war.
Die einseitigen Kampfergebnisse in beiden Konflikten wurden als Beweis für die amerikanische Überlegenheit über die sowjetische und später russische Militärtechnologie angeführt. Sie dienten auch als Grundlage für die vermeintliche militärische Überlegenheit gegenüber der chinesischen Militärmacht. Solche unilateralen Kämpfe wurden von westlichen Analytikern schon vor der Ankunft amerikanischer Waffen auf dem Schlachtfeld in der Ukraine vorhergesagt, und trotz der schlechten Leistung dieser Systeme in der Ukraine werden solche unilateralen Kämpfe immer noch in jedem potenziellen Konflikt zwischen den USA und China vermutet.
Analysten, die die Entwicklung der modernen Kriegsführung von 1991 bis heute aufmerksam verfolgen, stellen jedoch fest, dass die Unterschiede zwischen westlicher Militärtechnologie und der Technologie nicht staatlicher bewaffneter Organisationen immer geringer werden. Während der israelischen Invasion im Südlibanon 2006 setzte die Hisbollah moderne russische Panzerabwehrwaffen ein und fügte den israelischen Streitkräften schwere Verluste zu, wie Haaretz berichtete. Dank ihrer verstärkten militärischen Schlagkraft konnte die Hisbollah den Vormarsch der israelischen Merkava-Kampfpanzer und der sie unterstützenden Truppen aufhalten, lange bevor diese ihr erklärtes Ziel, den Litani-Fluss, erreicht hatten.
Der erfolgreiche Einsatz von Luftabwehrsystemen sowjetischer und russischer Bauart durch die Syrische Arabische Armee während des anhaltenden Konflikts in Syrien zwang amerikanische, europäische und israelische Kampfflugzeuge, Angriffe mit Waffen größerer Reichweite aus der Ferne zu fliegen. Dieselben Flugabwehrsysteme wurden eingesetzt, um westliche Marschflugkörper abzufangen und so den Schaden an Zielen im ganzen Land zu verringern.
Der Intervention Russlands in Syrien auf Einladung von Damaskus im Jahr 2015 folgte ein effektiver Einsatz moderner russischer Luftstreitkräfte, die die Nachschublinien der vom Westen unterstützten Kämpfer unterbrachen und die syrischen Bodentruppen bei der Einkesselung und Vernichtung dieser Kämpfer unterstützten.
Es wurde deutlich, dass der Mythos der militärischen Überlegenheit des Westens ins Wanken geriet, als moderne westliche Waffensysteme auf moderne russische Militärtechnologie trafen. Es wurde auch deutlich, dass sich die Lücke zwischen amerikanischer und chinesischer Militärtechnologie in ähnlicher Weise schließt.
Auf dem Schlachtfeld in der Ukraine vernichteten russische Streitkräfte mit modernen russischen Waffen ukrainische Brigaden, die von den USA und anderen NATO-Mitgliedern ausgebildet und ausgerüstet worden waren. Trotz hoher Erwartungen im Vorfeld der ukrainischen Offensive 2023 wurden in monatelangen Kämpfen bis zu neun von der NATO ausgebildete und bewaffnete Brigaden dezimiert. Die New York Times berichtete Ende 2023, dass Russland trotz der massiven Offensive der Ukraine in diesem Jahr die meisten Gebiete gewonnen habe.
Zwar hatte die Ukraine nicht genügend Zeit, um die ab 2022 gelieferten westlichen Waffen ordnungsgemäß zu integrieren, doch hat die Leistung sowohl westlicher als auch russischer Waffen auf dem Schlachtfeld deutlich gemacht, dass die Vorstellung von der militärischen Überlegenheit des Westens heute mehr denn je eine eher nostalgische Interpretation der Geschichte und weit entfernt von der heutigen Realität ist.
Abgesehen von der Leistungsfähigkeit westlicher und russischer Waffen auf dem Schlachtfeld selbst wurden die militärisch-industriellen Kapazitäten sowohl des Westens als auch Russlands auf die Probe gestellt. Die von der westlichen Privatindustrie betriebene Rüstungsproduktion war nicht in der Lage, die für die langwierigen und großangelegten Kämpfe in der Ukraine erforderlichen Kapazitäten zu entwickeln. Russlands militärisch-industrielle Basis hat diese Fähigkeiten von der Sowjetunion geerbt, verbessert und modernisiert und ist laut New York Times trotz der Sanktionen dem kollektiven Westen nun weit voraus.
Ferner erfordert die Komplexität moderner westlicher Waffen ein umfangreiches Logistik-, Wartungs- und Instandhaltungsnetzwerk, um diese Waffen auf dem Schlachtfeld einsatzbereit zu halten. Aus einer kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung des Generalinspekteurs des US-Verteidigungsministeriums geht hervor, dass für die an die Ukraine gelieferten US-Waffen kein solches System geschaffen wurde und die Ukrainer ohne ein solches System nicht in der Lage wären, diese Waffensysteme zu warten.
Eine solche Unterstützung wurde der Ukraine nicht gewährt, weil es sich um ein gewaltiges Unterfangen handelt. Für jede Kampftruppe ist ein Vielfaches erforderlich, um diese Truppe und die von ihr verwendeten Waffen und Fahrzeuge zu unterstützen, zu warten und instand zu halten.
Alle diese Schwächen der westlichen Militärtechnologie zusammengenommen verheißen für die USA nichts Gutes im Hinblick auf einen möglichen direkten oder stellvertretenden Konflikt mit China.
Die Kluft zwischen amerikanischer und chinesischer Militärmacht wird kleiner
China verfügt nicht nur über viele Waffensysteme, die mit denen vergleichbar sind, die Russland derzeit in der Ukraine einsetzt, sondern hat auch einige der besten russischen Militärtechnologien von Russland selbst erworben. Dazu gehören das Kampfflugzeug Su-35 und das Flugabwehrsystem S-400.
Das US-Verteidigungsministerium räumt ein, dass die Fähigkeiten chinesischer Militärsysteme zunehmen, insbesondere im Bereich der Raketentechnologie, sowohl bei Boden-Boden-Raketen als auch bei Luft-Luft-Raketen, die von Kampfflugzeugen abgefeuert werden und die Fähigkeiten amerikanischer Raketen erreichen oder übertreffen, wie das Air and Space Forces Magazine berichtet.
In einem Reuters-Artikel aus dem Jahr 2023 wird auch das US-Verteidigungsministerium zitiert, das einräumt, dass die chinesische Marine bereits größer sei als die US-Navy.
Auch wenn Russlands militärisch-industrielle Basis die des Westens insgesamt übertrifft, ist Chinas industrielle Basis noch größer. Die Schwierigkeiten der USA, Russland bei militärischer Ausrüstung und Munition zu übertreffen, verblassen im Vergleich zu Chinas militärischer Industrieproduktion.
Wenn man bedenkt, dass jeder potenzielle Konflikt, den die USA mit China zu provozieren versuchen, im asiatisch-pazifischen Raum, Tausende Kilometer von der US-Küste entfernt, ausgetragen werden wird, und wenn man die weitreichenden Netzwerke in Betracht zieht, die erforderlich sind, um US-Militärtechnologie auf das Schlachtfeld zu bringen, erscheint die Vorstellung, dass Washington einen bewaffneten Konflikt gegen China führen und gewinnen könnte, besonders absurd.
Auch wenn die Strategie Washingtons nicht darin besteht, China durch die Drohung, einen Krieg gegen China in der asiatisch-pazifischen Region zu führen und zu gewinnen, zu unterwerfen, sondern darin, Frieden und Stabilität in der Region durch die Androhung eines Krieges unabhängig von dessen Ausgang in Geiselhaft zu nehmen, befinden sich die USA in einer schwierigen und von Jahr zu Jahr schwächer werdenden Position.
Die gegenwärtige Außenpolitik der USA basiert auf der Prämisse „Macht schafft Recht“. Die USA sind aber eindeutig nicht mehr „der Mächtigste“. Indem sie direkt oder durch Stellvertreter Konflikte rund um den Globus provozieren, riskieren sie schwerwiegende Konsequenzen, vor denen sie ihre früheren militärischen Vorteile jahrzehntelang geschützt haben.
Die Fortsetzung einer solchen unhaltbaren Politik wird für Washington und das amerikanische Volk in einer Katastrophe enden. Die USA könnten jedoch jederzeit zu einer Politik der Koexistenz und Kooperation übergehen, die auf gegenseitigem Respekt für andere Nationen wie Russland und China und auf dem Primat der nationalen Souveränität aller Nationen beruht.
Die USA wären dann zwar nicht mehr die weltweit mächtigste Nation, würden aber in einer multipolaren Welt immer noch eine herausragende und respektierte Position einnehmen. Wenn sie dagegen weiterhin eine kriegerische Außenpolitik betreiben, werden sie zwar auch nicht die weltweit mächtigste Nation sein, aber sie werden dies unter wesentlich schwierigeren Bedingungen erreichen.
Was sich auf den Schlachtfeldern der Ukraine abspielt, gibt dem kollektiven Westen eine Ahnung davon, was ihm selbst droht, wenn er weiterhin Konflikte in einer Welt provoziert, in der die westliche Vorherrschaft geschwächt ist und der Rest der Welt nun in der Lage ist, seine eigenen Interessen innerhalb seiner Grenzen und in seinen Regionen der Welt gegen den kollektiven Westen und seine globalen Ambitionen durchzusetzen.
Der kollektive Westen beharrt auf seinem Streben nach globaler Vorherrschaft auf eigene Gefahr.
Im Jemen haben die Stämme die Macht
Die zahlreichen Stämme im Jemen sind wichtige Akteure in den Kriegen und Konflikten des Landes. Heute ist Ansarallah und nicht ausländische Mächte die dominierende Kraft, die den Einfluss der Stämme nutzt und die verschiedenen Gruppen strategisch steuert.
In der langen Geschichte innerjemenitischer Konflikte war die einflussreiche Rolle der Stämme entscheidend für den Ausgang externer Kriege und interner Machtkämpfe.
Diese alten Stammesstrukturen, die tief im sozialen Gefüge und der militärischen Dynamik des Jemen verwurzelt sind, haben in Konfliktzeiten eine Rolle als Königsmacher gespielt – selbst dann, wenn der Staat mit seinen überlegenen Militär- und Sicherheitsapparaten involviert war, wie in den sechs Sadaa-Kriegen.
In diesen Kriegen kämpften von 2004 bis 2010 Regierungstruppen gegen die jemenitische Widerstandsbewegung Ansarallah. Doch jede Seite konnte nur mit ihren eigenen Stammesverbündeten kämpfen.
Die jemenitischen Stämme in den nördlichen Regionen, wo der Huthi-Clan beheimatet ist, haben sich im Laufe der Jahre zu einem „unerschöpflichen Reservoir an Kämpfern“ entwickelt und stellen eine gewaltige Kraft dar, die unter den richtigen politischen und sozialen Bedingungen mobilisiert werden kann.
Wie der jemenitische Schriftsteller Ali Abdullah al-Dhayani betont, sind diese besonderen jemenitischen Stämme „natürliche Krieger, da ihre Männer – und in manchen Gegenden sogar ihre Frauen – Waffen im täglichen Leben tragen“.
Die Stämme der Hashid und Bakil
Zwei prominente Stammeskonföderationen, Hashid (angeführt von der Familie Al-Ahmar) und Bakil (angeführt von der Familie Abu Lahoum), gelten als die mächtigsten Kräfte im militärischen, zivilen und exekutiven Bereich des Jemen. Der Einfluss des Hashid-Stammes hat dazu beigetragen, den Söhnen des verstorbenen Stammesführers Abdullah al-Ahmar vier Sitze im jemenitischen Repräsentantenhaus zu sichern.
Inzwischen führt Saba Abu Lahoum, ein Spross der Familie Abu Lahoum, den Bakil-Stamm an und erbt den Mantel seines Vaters Sinan Abu Lahoum, der 2021 verstarb.
Seit Jahrzehnten wetteifern die Familien Al-Ahmar und Abu Lahoum um die prestigeträchtige Position des „Scheichs der Scheichs von Jemen“, ein Titel, der je nach politischem Wind zwischen ihnen hin und her wechselt.
Das lose Bündnis zwischen den Haschid und den Bakil umfasst die Mehrheit der Stämme im Norden und Osten des Jemen und übt erheblichen Einfluss aus. Erwähnenswert ist, dass Ansarallah zur Konföderation der Bakil gehört, während der Sanhan-Clan des verstorbenen ehemaligen Präsidenten Ali Abdullah Saleh zu den Hashid zählt.
Laut einer Studie des irakischen Wissenschaftlers Nizar al-Abadi, die auf der Website Al-Mutamar.net veröffentlicht wurde, die mit der Saleh-nahen Allgemeinen Volkskongress-Partei (GPC) im Jemen verbunden ist, „wird die Zahl der jemenitischen Stämme auf 200 geschätzt“. „168 von ihnen leben im Norden, der Rest im Süden, die meisten davon in Bergregionen“.
Klanmentalität in der Politik
Aufeinanderfolgende Regierungen im Jemen haben in der Vergangenheit versucht, Kontrolle über die Stämme auszuüben und dabei verschiedene Strategien angewandt, um sich deren Loyalität zu sichern. Ein bemerkenswertes Beispiel ist die Gründung der „Tribal Affairs Authority“ durch Saleh in den frühen 1980er Jahren, durch die monatliche Belohnungen und Prämien an zahlreiche Stammesführer im ganzen Land verteilt wurden, um sicherzustellen, dass ihre Interessen mit Salehs regierender GPC übereinstimmten.
Ein Stammesführer, der anonym bleiben möchte, berichtet The Cradle, dass dieser Regierungsansatz Materialismus und Korruption unter den Stammesführern förderte und ihre Loyalität gegenüber der Regierung Saleh erkaufte:
Die Mitgliedschaft in der Tribal Affairs Authority basierte auf Loyalität gegenüber dem Regime. Sie bestand aus Hunderten von Scheichs, die keinen Einfluss hatten, während Gegner der Regierungspartei mit Gehaltsentzug bestraft wurden. Manchmal wurden Randfiguren dazu gedrängt, die Führung zu übernehmen.
Nach dem Rücktritt Salehs Anfang 2012 wurden Forderungen laut, die Tribal Affairs Authority abzuschaffen und ihr Jahresbudget von rund 13 Milliarden jemenitischen Rial in die nationale Infrastruktur zu investieren. Die Nachfolgeregierung unter Mohammed Salem Basindwa entschied sich jedoch dagegen. Laut einer Stammesquelle wurde Salehs bewährter finanzieller Ansatz wieder aufgenommen, „um die Stammesführer auf seine Seite zu ziehen“.
Während des „Arabischen Frühlings“ im Jemen im Jahr 2011 gründete Saleh ein neues Gremium, den „Yemen Tribal Council“, um die wachsende Vorliebe der Stammesführer für die Opposition einzudämmen, insbesondere nachdem mehrere Stammesführer, darunter der Hashid-Führer Sadiq al-Ahmar, die Bevölkerung öffentlich zum Aufstand gegen seine Regierung aufgerufen hatten.
Laut dem politischen Aktivisten Shaalan al-Abrat hat die Beteiligung der Stämme der sogenannten Revolution vom 11. Februar in einigen jemenitischen Städten wie Dhamar (100 km südlich von Sanaa) erheblichen Auftrieb gegeben.
Ende 2012 wurde in der nordjemenitischen Stadt Saada, einer Hochburg der Ansarallah, der „Tribal Popular Cohesion Council“ gegründet, dem Stammesführer angehören, die die Widerstandsbewegung unterstützen. Der Rat weitete sich schnell aus und umfasste alle Stämme innerhalb und außerhalb der Gebiete, die von der gegenwärtigen Ansarallah-geführten Regierung mit Sitz in der Hauptstadt Sanaa kontrolliert werden.
Dr. Abdo al-Bahsh, Leiter der politischen Abteilung des jemenitischen Studien- und Forschungszentrums, beschreibt die Entwicklung wie folgt
[Dieser Rat] wurde durch die jemenitische politische Realität und die Versuche, den Jemen der amerikanischen Kontrolle zu unterwerfen, erzwungen … . [Er ist Ausdruck der Bestrebungen des jemenitischen Volkes und seines nationalen Willens, weit entfernt von sektiererischer, ethnischer, regionaler und engstirniger Parteilichkeit.
Der Rat wird von Dhaif Allah Rassam, einem Stammesführer aus dem Gouvernement Saada, geleitet. Er verfügt über Zweigstellen und Vertretungen in allen jemenitischen Gouvernoraten, die derzeit von Sanaa kontrolliert werden. Wichtig ist, dass sich ihr Einfluss auch auf Stämme außerhalb ihres Einflussbereichs erstreckt, z.B. in den Gebieten Shabwa, Ma’rib und Al-Dhalea im Jemen.
Abbas al-Amdi, Leiter der Dhamar-Abteilung des Rates, untermauert das Argument, dass die Stämme eine Schlüsselrolle bei der Konfliktlösung spielen, indem er darauf hinweist, dass der Rat in den Jahren der Aggression gegen den Jemen eine wichtige Rolle bei der Stärkung der inneren Einheit, der Beendigung von Stammesfehden usw. gespielt hat. Versorgung der Fronten mit Stammeskämpfern.
Der politische Aufstieg Ansarallahs
Politische Gruppen im Jemen nutzen seit langem Stammeszugehörigkeiten, um ihre Unterstützung in der Bevölkerung zu stärken. Die von Saudi-Arabien unterstützte Islah-Partei, die der Muslimbruderschaft nahesteht, verbündete sich bei ihrer Gründung 1990 strategisch mit Stammesführern, als Abdullah bin Hussein al-Ahmar, Häuptling des Hashid-Stammes, Präsident wurde.
Der Anspruch der Stammesautorität auf staatlichen Einfluss wurde von Hamid al-Ahmar, dem Bruder des Hashid-Führers, veranschaulicht, als er in einem Interview mit Al-Jazeera gefragt wurde, ob er Angst davor habe, nach Sanaa zurückzukehren, nachdem er seine Unterstützung für Salehs Opposition zum Ausdruck gebracht hatte: „Wer Sadiq [al-Ahmar] als seinen Führer und Hashid als seinen Stamm hat, braucht keine Angst zu haben“.
Der Einfluss der Stämme zeigte sich besonders deutlich beim Sturz Salehs durch die Golf-Initiative im Jahr 2012, als eine Koalition jemenitischer Stämme und politischer Fraktionen den heiklen Machtwechsel organisierte. Etwa zu dieser Zeit nutzte Ansarallah seine Stammesnetzwerke, um den Einfluss seiner Bewegung vor allem in den nördlichen Regionen des Landes auszuweiten. Im Bündnis mit Salehs GPC und den Streitkräften dehnte sie ihre Reichweite stetig auf den gesamten Jemen aus.
Die geschickte Nutzung tribaler Strukturen durch Ansarallah erleichterte ihren Aufstieg, indem sie Ideologie und Tribalismus miteinander verband, um Unterstützung zu gewinnen. Diese symbiotische Beziehung trug zu ihrem militärischen und öffentlichen Aufstieg bei, wie der jemenitische politische Analyst Abdul Salam al-Nahari feststellte:
[Vor 2012] war es aufgrund jahrelanger Desinformation schwierig, jemanden zu finden, der an Ansarallah glaubte. … Nach dem Krieg im Jemen ist der Zusammenhalt der Stämme gewachsen, nachdem sie eine wichtige Rolle dabei gespielt haben, die Gemeinschaft zusammenzuhalten und die Kampffronten mit Waffen, Geld und Männern zu versorgen.
Stammeszentrierte Strategien
Nahari weist darauf hin, dass die von Saudi-Arabien angeführte Aggression gegen den Jemen das Land an einen Scheideweg gebracht habe: entweder unter amerikanischer Vormundschaft zu bleiben oder sich um jeden Preis davon zu befreien. „Das jemenitische Volk hat sich für die Unabhängigkeit entschieden“, erklärt er.
Die ausländische Aggression einte die Jemeniten zu einer Zeit, als Ansarallah den Aufstieg vieler Stammesführer förderte und ihnen ermöglichte, die Führung zu übernehmen.
Beispiele dafür gibt es zuhauf. In der Region Al-Bayda im Zentraljemen gründete der Stammesführer Saleh bin Saleh al-Wahbi 2016 die „Wahbi-Brigaden“. Nach seinem Tod 2021 wurde sein Sohn Bakil sein Nachfolger.
In der Region Al-Razzamat im Norden des Gouvernements Saada, nahe der saudischen Südgrenze, stellte sich der Stammesführer und Abgeordnete des Repräsentantenhauses Abdullah Aydah al-Razami mit aller Kraft hinter den Ansarallah-Gründer Hussein Badr al-Din al-Houthi und seine Der Stamm führte einen erbitterten Krieg gegen die Regierungstruppen, nachdem diese getötet worden waren.
Während der ausländischen Aggression gegen den Jemen wurde sein Sohn Yahya al-Razami zum Kommandeur der Streitkräfte der Hamidan-Achse ernannt und leitete die „Todesbrigaden“, die mit den Elitetruppen der Ansarallah verbunden waren.
Al-Nahari spielte eine entscheidende Rolle bei der Operation „Sieg von Gott“ im Jahr 2019, als seine Streitkräfte in Riad Tausende Soldat, die der jemenitischen Regierung treu ergeben waren, gefangen nahmen und eine große Menge an Waffen und militärischer Ausrüstung beschlagnahmten.
Al-Nahari behauptet, dass „das Kämpfen in einem Gebiet, in dem es keine populäre Brutstätte gibt, dem Kämpfen in offenem Gelände gleicht“. Ansarallah hat aktiv versucht, in strategisch wichtigen Gebieten ein günstiges Umfeld zu schaffen. Durch die Neutralisierung bestimmter Stämme mittels Verträgen und Abkommen.
Top20 Funradio: Trotz schwerer Krise den Humor nicht verlieren
(David Berger) Nachdem er mit 17 Jahren die Arbeit am Mikrofon begonnen hat, moderierte und produzierte er zehntausende Radiosendungen und tausende TV- Sendungen. Er war von der Geburtsstunde des privaten Rundfunks in Deutschland dabei und hat private Sender geplant, aufgebaut sowie geleitet und gehört somit zu den Urgesteinen der deutschen Funk- und Fernsehgeschichte. Und er ist hier weiterhin auf ganz besondere Weise präsent: Bernd Schumacher. Ich habe ihn in Berlin im Studio von Top20 Radio getroffen.
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Die Rückkehr des Mars

In der Antike imaginierte man den Krieg nicht als Folge bewusster Entscheidungen Einzelner, sondern als ein Wirken der Götter auf das menschliche Bewusstsein. Im Lichte der gegenwärtigen Kriegslust kann konstatiert werden: Mars ist zurück. Ein Beitrag aus der Perspektive der Analytischen Psychologie.

