Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Die Lehren aus Corona: Noch mehr Zwang beim nächsten Mal oder doch Verhältnismäßigkeit?

Die Lehren aus Corona: Noch mehr Zwang beim nächsten Mal oder doch Verhältnismäßigkeit?

Die Lehren aus Corona: Noch mehr Zwang beim nächsten Mal oder doch Verhältnismäßigkeit?

Wir berichteten bereits über hochgradig bedenkliche Aussagen eines Beraters der deutschen Bundesregierung bei einer Debatte an der Universität Graz: Er kündigte dort weitere Krisen an und befand, dass im Zuge dessen auch Zwang angewendet werden müsse, um Folgebereitschaft herzustellen. Die GGI-Initiative hat nun die gesamte Debatte in einer Presseaussendung zusammengefasst. Die anderen Teilnehmer haben die Corona-Jahre dabei durchaus kritisch analysiert und widersprachen den Zwangsfantasien des Beraters. Es fragt sich jedoch: Auf welche Stimmen hört am Ende die Politik?

Lehren aus der Corona-Krise: Datenmisere und Tunnelblick

Presseaussendung GGI-Initiative

Drei Geisteswissenschaftler diskutierten am 24. Jänner 2024 unter der Moderation von Daphne Hruby die Lehren aus der Corona-Krise: Heinz Bude von der Uni Kassel, Alexander Bogner von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Klaus Kraemer von der Uni Graz. Die Diskussion der Gesellschaft für Soziologie an der Universität Graz unter dem Titel „Gesellschaft im Ausnahmezustand – Was lernen wir aus der Corona-Krise“ ist hier online nachzuhören.

Datenmisere von Anfang bis Ende

Heinz Bude strich in seinem Eröffnungsstatement heraus, welch schwierige Entscheidungen in den Beratungsgremien zu fällen gewesen waren und dass in der Corona-Krise die individuellen Freiheitsrechte gegen die sozialen Wohlfahrtsrechte und die politischen Beteiligungsrechte abzuwägen gewesen seien.

Der Soziologe Klaus Kraemer deponierte sein Unverständnis über die Art und Weise der Datenpolitik. Warum über drei Jahre kein Monitoring der Maßnahmen gemacht und keine empirische Sozialforschung beauftragt wurde, sondern die Politik sich an Computermodellierungen von Mathematikern und Physikern orientierte, bleibt ein Rätsel. Die Politik sei drei Jahre lang in absolutem Blindflug unterwegs gewesen, eine Datenstrategie wurde nie implementiert. Ein systematischer Erkenntnisgewinn wurde weder in der Politik noch in der Wissenschaft angestrebt.

Für Kraemer ist es nach wie vor unverständlich, warum es keine Verlaufsstichproben, keine Kontrollgruppen, keine empirischen Datenstrategien im deutschsprachigen Raum gab, warum die banalsten Dinge unterlassen worden waren. Die Maßnahmen hatten somit keine fachliche Grundlage. Die Debatte war politisiert und intransparent, was den Boden für Verschwörungstheorien bereitete. Dieses kolossale Datenversagen sowie die Verzerrung von Fachbegriffen und die Gründe für das Verstummen vieler Experten seien dringend zu analysieren.

Laut Alexander Bogner war die Datenlage zwar schlecht, die Zahlengläubigkeit aber hoch, was zu einem virologischen Tunnelblick führte.

Keine Anpassung an aktuelle Erkenntnisse

Der Public Health Experte Martin Sprenger, der sich in der anschließenden Fragenrunde zu Wort meldete, betonte den soziologischen Konsens, dass Krisen soziale Ungleichheiten vergrößern. Die Maßnahmenpolitik habe darauf keine Rücksicht genommen, sondern im Gegenteil das Auseinanderdriften der Gesellschaft noch befördert und viele Krisenverlierer produziert. Es kam zu regelrechten Entgleisungen, wie dem angeordneten Testregime, wo Österreich im Bildungsbereich 100-Mal mehr testete als andere Länder. Generell führte Österreich 20-Mal mehr Massentests durch als etwa Deutschland oder die Schweiz. Auch die Dauer der Schulschließungen war vollkommen überzogen: mit bis zu 39 Wochen in Österreich, im Vergleich zu nur sechs Wochen in der Schweiz oder den immer offenen Schulen in Schweden. Fakten, die spätestens seit Sommer 2020 (!) auf dem Tisch lagen, wurden konsequent ignoriert und führten zu keinen Änderungen im österreichischen Risikomanagement:

  • Infektionsgeschehen ungleich verteilt;
  • Krankheitsgeschehen (vulnerable Gruppen) ungleich verteilt;
  • Maßnahmen wirken ungleich (Schulschließung, Homeoffice);
  • Tote zu 50 % in Alten- und Pflegeheimen (rund 1 % Bevölkerung lebt dort);
  • Altersdurchschnitt der Toten 83 Jahre;
  • Kinder und Jugendliche kaum betroffen;
  • Negative Folgen der Schulschließungen (Schulen wurden wie Pflegeheime behandelt)

Generell sah die Politik auf dem virologischen Auge scharf, auf dem soziologischen Auge war sie blind. Die Folgenabschätzung der Maßnahmen passierte maximal in wirtschaftlicher Hinsicht, die gesellschaftspolitischen Auswirkungen wurden trotz warnender Stimmen vollkommen vernachlässigt.  

Singuläre Krisen enden in Erschöpfung und kollektiver Verdrängung

In der Soziologie spricht man von singulären Krisen, wenn sich die Gesellschaft in einem Ausnahmezustand befindet. Solche singulären Krisen laufen laut Kraemer in mehreren Phasen ab: Als erstes kommt der Schockmoment, in der Corona-Krise waren das die immer wieder rezipierten Bilder von Bergamo. Als zweites formiert sich eine Opposition zur Krisenerzählung, Politik und Medien stigmatisieren diese anderen Sichtweisen jedoch. Ein offener Diskurs ist kaum möglich, der Meinungskorridor verengt sich. Dies führt als drittes zu einer Polarisierung bis hin zu einer Radikalisierung von Teilen der Gesellschaft. Die Krise endet, wenn alle erschöpft sind. Aus dieser Erschöpfung heraus folgt die kollektive Verdrängung. An eine Krise sollte jedoch ein reflexiver Lernprozess anschließen. Das gewonnene soziologische Wissen könnte eine Gesellschaft für die Zukunft gegen überschießende Katastrophenszenarien immunisieren.

Kraemer spricht von einer „Kollektivmoral der Befürchtungsgemeinschaft“, die wahrgenommene Wirklichkeit wird dabei gefiltert. Man kommuniziert, als wären alle von der Krise in gleicher Weise existentiell bedroht, was nicht stimmt, Fakten (wie ungleiche Betroffenheit je nach Alter) werden ausgeblendet.

Bude prognostiziert weitere singuläre Krisen, von der Klimakrise bis zum Krieg in Europa. Er meint, es müssen dafür Instrumentarien geschaffen werden, um die individuelle Folgebereitschaft und Verhaltensänderung der Menschen mit staatlicher Legitimation leichter erzwingen zu können. Er zeigte sich auch in der Rückschau begeistert von dem angewendeten Kniff einer Quasi-Wissenschaftskommunikation durch den Terminus „Flatten the Curve“, wodurch der Bevölkerung vermittelt wurde, wenn sie die Maßnahmen brav umsetze und diszipliniert sei, könne man die durch das individuelle Wohlverhalten erzielte Abflachung des Infektionsgeschehens grafisch in einem Diagramm veranschaulichen.

Es gibt kein Zurück

Kraemer führt aus, dass in großen Krisen die Kontrollmechanismen von liberalen Demokratien versagen. Die Opposition folge großteils der Krisenerzählung, die Medien, die sonst Meinung und Gegenmeinung publizieren, vereinheitlichen die Berichterstattung. Auch im Wissenschaftssystem wird auf den normalen Mechanismus der Prüfung von Evidenz und Gegenevidenz verzichtet. Das Rechtssystem vernachlässigt die verhältnismäßige Abwägung von Nutzen und Schaden, von Freiheitsrechten gegenüber dem Schutz der Bevölkerung. Wir seien alle existenziell bedroht, auch ohne dass Daten das belegten, es kommt zu einer Kollektivmoral der Superbedrohung.

Bogner ergänzt, dass es in singulären Krisen oft symbolische Autoritäten gebe, wie es etwa Sebastian Kurz in Österreich war, Christian Drosten in Deutschland oder Anders Tegnell in Schweden. Die Lernkurve von Entscheidungsträgern während einer Krise sei hingegen minimal. Der einmal beschrittene Weg könne nur schwer wieder verlassen werden. Eine Legitimation und auch die Kosten für eine Umkehr sind schwierig zu argumentieren und überfordern politische Entscheidungsträger. Nicht von ungefähr wurde aus politischem Unvermögen die Maskenpflicht in den Wiener Verkehrsbetrieben erst so spät aufgehoben, Bogner spricht von “Trampelpfaden der Entscheidung”.

Sozialwissenschaftliche Aufarbeitung

Alexander Bogner erklärt das Zustandekommen der Regierungs-Aufarbeitungsstudien, die er federführend für die Akademie der Wissenschaften begleitete. Die Politik wollte eine umfassende Aufarbeitung, die aber die Sozialwissenschaften in der Form nicht liefern können. Wichtig sei es, dass akute Krisen möglichst schnell mit einem breiten, interdisziplinären Blick analysiert werden. Das sei in der Corona-Krise nur sehr unzureichend passiert. Das Reflexionspotential der Sozialwissenschaften sei nicht integriert worden, die politische Konfliktdynamik sei hoch gewesen, etwa bei der Einführung der Impfpflicht, wo es weder im Vorfeld, noch begleitend und auch nicht im Nachhinein zu einer offenen Debatte gekommen sei. Ein reines Dafür oder Dagegen habe die Radikalisierung befeuert. Er spricht von “3 M” – Mauscheln (hinter verschlossenen Türen bei der Landeshauptleutekonferenz in Achensee), Mauern (betonen der Alternativlosigkeit) und Moralisieren.

In Krisen solle man mit heroischen Maßnahmen sehr vorsichtig sein, weil sie dem Geist einer liberalen Gesellschaft widersprächen und zu Vertrauensverlusten führten, wie etwa die „Angstpapiere“, oder die Losung, dass bald jeder jemanden kennen werde, der an Corona gestorben sei. Diese Verengung der Debatte in Politik, Medien und Wissenschaft führe zu Polykrisen, in denen sich die Wirkungen verschiedener Krisen gegenseitig verstärken. Den Vorwurf, dass in den Aufarbeitungsstudien nur lauter Selbstverständlichkeiten gefunden worden wären, kontert Bogner damit, dass diese jedoch während der Krise niemand sehen wollte.

Lehren für die Zukunft

Die Corona-Krise habe die Systemfeindschaft und die Wissenschaftsskepsis verstärkt, sowie Radikalisierungsprozesse befeuert. Dabei richte sich die Skepsis nicht gegen die Erkenntnisse der Wissenschaft an sich, sondern deren Unabhängigkeit werde in Zweifel gezogen, konstatiert Bogner.

Die Experten sind sich einig, dass es zu neuen Krisenlagen kommen werde, die sich auch zu Polykrisen aufschaukeln können. Während Bude eher für mehr Zwang plädiert, um die Folgebereitschaft zu erhöhen, meinen Kraemer und Bogner, dass man auf liberale Aufklärungskampagnen statt drakonischer Maßnahmen setzen, also den schwedischen Weg beschreiten solle. Das habe in den 1980er Jahren bei der Bedrohung durch die Immunschwächekrankheit Aids auch gut funktioniert.

Die Krisenforschung solle man intensivieren und das Risikomanagement professionalisieren. Diesem müsse eine präzise Risikobewertung aufgrund von Daten vorausgehen, der dann eine klare und transparente Risikokommunikation der Bevölkerung gegenüber folgen müsse. Es gibt laut Sprenger drei Strategien der Pandemiebekämpfung:

  • Eindämmungsstrategie
  • Schutzstrategie Folgenminderungsstrategie

Einerseits sei noch nie über eine Krise weltweit so viel dokumentiert und berichtet worden wie über die Corona-Krise, man könne daraus extrem viel für die Zukunft lernen. Andererseits besteht die Sorge, wenn bei einer vergleichsweise harmlosen Krise bereits solch massive Grundrechtseinschränkungen verhängt werden, wie Regierungen bei einer tatsächlichen Hyper-Krise reagieren und intervenieren werden.

Kraemer fordert ein, dass eine überschießende Katastrophenkommunikation einzudämmen sei und die soziale Verhältnismäßigkeit von Interventionen im Auge behalten werden müsse. Und dass es womöglich auch geboten sei, die Krisenfestigkeit unserer Grundgesetze zu überprüfen. Die Frage sei, ob die Würde des Menschen als oberstes Prinzip gelte, wie Bude ausführte, oder ob der Wert der Eigenveranwortung und individuellen Freiheit als Maxime das Handeln bestimme, wie Bogner das in der Schweiz feststellte. Je nachdem würde der Weg zu Einschränkungen erschwert oder erleichtert.

Bogner betont die Verantwortung der Politik sowie die reflexive Distanz der Wissenschaft in der Elitenkommunikation, sowie die unbedingte Notwendigkeit einer soliden, sachlichen, wissensbasierten Debatte aller Disziplinen und Betroffenen.

Quelle:

“Gesellschaft im Ausnahmezustand – Was lernen wir aus der Corona-Krise”, Universität Graz, 2024. online: https://www.youtube.com/watch?v=5j5WHi67-go

Der Westen geht zu offenem Terror gegen Russland über

Der Westen geht zu offenem Terror gegen Russland über

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Der Westen geht zu offenem Terror gegen Russland über

Der Westen geht zu offenem Terror gegen Russland über

Wahlen, die in Russland stattfinden, in der Ukraine aber ausgesetzt sind, sind ein Problem für die Propaganda über Putins “autoritäre Diktatur”. Um dies zu verdecken und die Lage dort zu destabilisieren, greifen der Westen und seine Kiewer Marionetten inzwischen zu offenem Terror.

von Wladimir Kornilow

Seit Freitag, den 15. März, geben Russen ihre Stimmen in Wahllokalen ab, im Gegensatz zur benachbarten Ukraine, in der Wahlen, politische Aktivitäten, Demonstrationen und die größten Parteien verboten sind. Der westlichen Propaganda fällt es immer schwerer, zu erklären, in welchem der beiden Länder eine “echte Demokratie” und in welchem eine “autoritäre Diktatur” herrscht.

Sicherlich wäre es für alle möglichen Russophoben – sowohl im Westen als auch in der Ukraine – ideal, möglichst viele Probleme während der Wahlkampagne und der Stimmabgabe in Russland zu schaffen. Wir alle erwarteten Provokationen im Rahmen des Wahlprozesses. Und man sieht, dass die ukrainischen Ausführer westlicher Anordnungen sich viel Mühe gaben. Doch wie immer machen sie ihre Arbeit recht schlampig.

Zum anschaulichsten Beispiel dieser schlampigen Arbeit wurde der Versuch einer ukrainischen Provokation an der Grenze zu Russland, bei der am 12. März Raubüberfälle auf einige Grenzabschnitte der Gebiete Belgorod und Kursk unternommen wurden. Das Ergebnis dieser Aktion ist bekannt: Über 200 Terroristen wurden getötet, sieben Panzer und neune gepanzerte Fahrzeuge zerstört. Einen strategischen Nutzen aus diesen Operationen zog die Ukraine nicht und konnte es auch gar nicht. Doch wie Russlands Präsident Wladimir Putin in seinem Interview mit Dmitri Kisseljow anmerkte, bestand das Hauptziel dieser Überfälle darin, “die Präsidentschaftswahlen in Russland zu vereiteln oder zumindest den normalen Prozess der Willensäußerung der Bürger zu stören”.

Natürlich rechneten ukrainische Geheimdienste mit einem ausschließlich propagandistischen Effekt der Überfälle. Dazu wurden im Vorfeld Videos aufgenommen, die “Kämpfe in Russland” imitieren sollten. Doch wie immer wurde das ohne jegliche Sorgfalt getan. Allein die Tatsache, dass die Macher dieser Videos sich nicht die Mühe machten, das Aufnahmedatum, nämlich den 4. März, zu verstecken.

Zum Gipfel der fehlenden Professionalität wurde das bekannte Video dieser Provokateure, in dem sie angeblich “im russischen Ort Tjotkino” kämpften. Wie sich herausstellte – und selbst ukrainische Medien mussten es schließlich einräumen, was für sie eine Seltenheit ist – wurde das Video im Dorf Ryschewka auf dem Gebiet der Ukraine gedreht. Und der einzige Gegner, den Budanows Provokateure dort bekämpfen konnten, war der gesunde Menschenverstand. Die ganze Operation wurde ins Lächerliche gezogen.

Zweifellos war der Einsatz ursprünglich für die Titelseiten westlicher Publikationen geplant. Doch er war so plump ausgeführt, dass sich nur wenige europäische Medien trauten, diese “Sensation” ohne den Vermerk “die Angaben lassen sich nicht überprüfen” zu veröffentlichen. Dafür brachte das von der berühmt-berüchtigten Victoria Nuland betreute US-amerikanische Institut für Kriegsforschung (ISW) den Bericht über die angebliche Einnahme von Tjotkino in seinem “analytischen Überblick” an erster Stelle. Was den Hinweis gibt, wer genau unter den westlichen Herren Kiews diese Psy-Op betreute.

Selbstverständlich rechneten westliche Auftraggeber mit einer größeren Professionalität ihrer Kiewer Marionetten und folglich mit einem stärkeren propagandistischen Effekt. Doch das bedeutet sicher nicht, dass sie aufhören werden. Wir sehen, wie das ukrainische Regime seine Terrortätigkeit intensiviert. In Berdjansk wurde die 54-jährige Lehrerin Jelena Iljina, Mitglied der Wahlkommission des Gebiets Saporoschje, durch einen Sprengstoffanschlag getötet. Ukrainische Geheimdienste schämen sich nicht, mit diesem Mord an einer “Kollaborateurin” zu prahlen.

Ebenfalls im Gebiet Saporoschje intensivierten die ukrainischen Terroristen im Vorfeld der Wahlen ihre Aktionen gegen das Atomkraftwerk Saporoschje. Russlands Vertreter bei internationalen Organisationen in Genf, Michail Uljanow, verwies darauf, dass nach dem 20. November die Provokationen praktisch aufhörten, während inzwischen Drohneneinsätze massiv zugenommen haben. Zweifellos ist es kein Zufall, dass dies zeitgleich mit Wahlen in Russland passiert.

Zu Provokationen im Vorfeld der Wahlen kann auch der eklatante Fall gezählt werden, als die Botschaft der USA, und danach ein Dutzend weiterer westlicher diplomatischer Vertretungen in Russland, am 7. März ihre Mitbürger über die angebliche Vorbereitung von Terroranschlägen in Moskau warnten. Dabei sollten diese Anschläge angeblich “binnen 48 Stunden” stattfinden. Nach Angaben des stellvertretenden russischen Außenministers Sergei Rjabkow erhielten Russlands Behörden keinerlei Warnungen von westlichen Botschaften. Das bedeutet, dass westliche Diplomaten Terroristen decken! Wenn aber gar kein Terroranschlag vorbereitet wurde, tragen ihre Aktionen die Züge einer informationellen Provokation, was ebenfalls mit Terrorismus gleichgesetzt werden kann. Selbst eine leere Androhung eines Terroranschlags ist ein Verbrechen, weil sie das gleiche Ziel verfolgt, nämlich Panik unter der Bevölkerung zu verbreiten.

Es ist klar, dass der Westen, wenn er schon nicht die russischen Wahlen zu vereiteln vermag, so doch möglichst viel Chaos zu stiften versucht. Und die beschriebenen Fälle zeigen, zu welch drastischen Maßnahmen er dafür zu greifen bereit ist. Diese Schritte werden ganz klar aus Verzweiflung unternommen.

In einer Reihe seiner jüngsten Auftritte erklärte Wladimir Putin diese Verzweiflung des Westens damit, dass dort “die Ohnmacht vor der Einigkeit des russischen Volks” deutlich wurde. Gerade der gesellschaftliche Zusammenhalt ermöglicht Russlands Erfolge sowohl an der Front als auch in der Wirtschaft. Nicht umsonst nannte Putin in seiner Ansprache an die Föderationsversammlung diesen Zusammenhalt eine kolossale, allmächtige Kraft. Gerade deswegen scheitern alle Versuche des Westens, die Lage in Russland zu destabilisieren, so kläglich. Freilich bedeutet das nicht, dass wir uns entspannen sollten. Im Gegenteil, wir sollten verstehen, dass diese Versuche nicht nur fortgesetzt, sondern sogar intensiviert werden und den Charakter eines offenen terroristischen Krieges gegen Russland annehmen werden.

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Irre: Lauterbach bereitet Kliniken auf Kriegseintritt vor!

Irre: Lauterbach bereitet Kliniken auf Kriegseintritt vor!

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Irre: Lauterbach bereitet Kliniken auf Kriegseintritt vor!

Irre: Lauterbach bereitet Kliniken auf Kriegseintritt vor!

Nach Corona scheint sich Gesundheitsminister Karl Lauterbach eine neue Katastrophe herbei zu sehnen, die seinen Posten legitimiert. Ein Krieg mit Russland kommt da gerade recht. Deutschland sendet kein einziges Signal in Richtung Frieden und setzt auf die totale Konfrontation.

von Markus Salzmann

Anfang des Monats erklärte Lauterbach, das deutsche Gesundheitswesen müsse sich für „eventuelle militärische Konflikte“ wappnen. Für den Sommer kündigte der Gesundheitsminister einen Gesetzentwurf an, der eine Gesetzeslücke schließen soll, um auf einen „militärischen Bündnisfall“ vorbereitet zu sein. „Nach dem verbrecherischen russischen Angriff auf die Ukraine hat diese Herausforderung leider an Bedeutung gewonnen,“ so Lauterbach.

Dabei machte der SPD-Mann klar, dass sich Deutschland mit zunehmendem militärischen Engagement auf eine große Zahl von Opfern in der Bevölkerung einstellen müsse. „Im Krisenfall muss jeder Arzt, jedes Krankenhaus, jedes Gesundheitsamt wissen, was zu tun ist. Wir brauchen klare Zuständigkeiten – etwa für die Verteilung einer hohen Zahl an Verletzten auf die Kliniken in Deutschland.“

„Im Kriegsfall wird ein Großteil des Personals der Bundeswehrkrankenhäuser vor allem in Feldsanitätseinrichtungen Dienst leisten. Die Kapazitäten der Bundeswehrkrankenhäuser wären deshalb alleine nicht ausreichend, um über längere Zeit die Anzahl der nach Deutschland zurücktransportierten, verwundeten Soldatinnen und Soldaten behandeln zu können,“ erklärte die parlamentarische Staatssekretärin im Verteidigungsministerium, Siemtje Möller (SPD).

Die „Zeitenwende“ in der Gesundheitspolitik ist Teil der aktuellen Kriegsvorbereitungen gegen Russland. Nachdem Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) verkündet hat, man müsse Deutschland wieder „kriegstüchtig“ machen, und Russland offen mit Krieg droht, zeigen die jüngst geleakten Gespräche hochrangiger deutscher Militärs, wie weit die Pläne bereits fortgeschritten sind.

Es ist bezeichnend, dass der Gesetzentwurf des Gesundheitsministeriums in enger Abstimmung mit der Bundeswehr erfolgt. Gleichzeitig wird auch die Wissenschaft nach den Bedürfnissen des Militärs ausgerichtet. Mit dem Verbot so genannter Zivilklauseln für Universitäten soll künftig die strikte Trennung zwischen ziviler und militärischer Forschung aufgehoben werden.

Zuletzt haben Lauterbach und die Ampel-Regierung massive Kürzungen im Gesundheitssystem auf den Weg gebracht. Zum einen wurde der Gesundheitsetat für das laufende Jahr zugunsten weiterer Mittel für die Aufrüstung gekürzt, zum anderen sorgt die Klinikreform für ein bisher nicht gekanntes Kliniksterben.

Zentraler Punkt der Reform ist ein neues Vergütungssystem, das die Kliniken angeblich vom ökonomischen Druck befreien soll. Tatsächlich fließt aber kein zusätzlicher Cent in die Versorgung, was den Druck weiter erhöht. Unter dem Vorwand, man wolle „große Qualitätsdefizite“ durch mehr Spezialisierung vermindern, werden weitere Kürzungen und Schließungen im Krankenhausbereich durchgesetzt.

Vor kurzem machte Lauterbach erneut deutlich, dass es der Regierung um die großangelegte Schließung von Krankenhäusern geht. „Es ist ganz klar, dass wir ein Überangebot an Kliniken haben“, erklärte er. In angeblich „überversorgten“ Städten seien Belegungen der Betten von 50 bis 70 Prozent keine Seltenheit. „Das Personal fehlt uns für andere Einrichtungen. Daher haben wir zu viele Kliniken.“

Dabei verschweigt der Gesundheitsminister, dass der extreme Personalmangel auf jahrzehntelange Einsparungen zurückzuführen ist. Vor allem während der Corona-Pandemie ließ die Regierung Kliniken und Personal regelrecht ausbluten. Die allermeisten Krankenhäuser gehen laut einer Studie von einer Verschärfung des Personalmangels bei Pflegekräften aus. 86 Prozent der befragten Kliniken meinen, dass sich die Stellensituation auf den Allgemeinstationen in den nächsten drei Jahren verschlechtern wird.

Genau dies besagt eine am vergangenen Montag veröffentlichte Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO und des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI), die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. „Für die nahe Zukunft sehen die Kliniken schwarz“, heißt es dort.

Auf der DKG-Webseite tickt eine so genannte Defizituhr, die mittlerweile über 9,4 Milliarden Euro anzeigt. Für 2024 gehen 71 Prozent der Kliniken in Deutschland von einer weiteren Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Situation aus. Und in den kommenden zehn Jahren könnte laut Prognosen fast jede fünfte Klinik in Deutschland schließen.

Seit Ende 2022 haben mehr als 40 Kliniken Zahlungsunfähigkeit angemeldet, allein im Januar sind sechs dazu gekommen. In diesem Jahr könnten weitere 80 in die Insolvenz rutschen. Dringend benötigte Hilfen verweigert das Bundesgesundheitsministerium, um den „kalten Strukturwandel“ zu forcieren.

Während es oberflächlich um eine öffentliche Aufstellung über Leistungsangebote, Fallzahlen und personelle Ausstattung der Kliniken geht, schafft die Einigung tatsächlich die Grundlage für die Neueinteilung der Häuser nach „Leistungsgruppen“ und „Levels“. Damit werden vermutlich mehr als 300 Kliniken zu ambulanten Zentren abgestuft und verlieren damit ihren Status.

Dabei gilt es als sicher, dass die Kosten für die Reform vollständig auf die Versicherten abgewälzt werden. Dies geschieht vor allem über weiter steigende Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung. Alle hier gebildeten Rücklagen sollen dann ebenso den Kürzungsplänen zugute kommen.

Der Wirtschaftsweise Martin Werding erklärte gegenüber dem Handelsblatt provokativ, dass eine Verwendung von gebildeten Reserven für Investitionen in Krankenhäuser nicht ihrem Zweck entspräche. Es müsse sichergestellt werden, dass die Mittel tatsächlich für die angestrebte Strukturbereinigung der Kliniklandschaft verwendet werden, „einschließlich einer Reduktion der Zahl der Kliniken“.

Auch die im Januar angekündigte Notfallreform verfolgt das Ziel, Leistungen zu kürzen und die Kliniken zu reduzieren.

Hintergrund sind die untragbaren Verhältnisse in den Notaufnahmen, die zunehmend überlastet sind und künftig in neue sogenannte Integrierte Notfallzentren übergehen sollen. Pro 400.000 Einwohner soll es ein Zentrum geben. Zu diesen Zentren soll auch je eine ambulante Notdienstpraxis in unmittelbarer Nähe gehören. Darüber hinaus soll Telemedizin und die hausärztliche Versorgung an Wochenenden eine größere Rolle spielen.

Mit anderen Worten: die Überlastung der Notaufnahmen soll schlichtweg durch eine schlechtere Behandlung von Patienten kompensiert werden. Anstatt die Notaufnahmen personell und finanziell aufzustocken, dient der Entwurf als Vorlage für weitere Einschränkungen und Schließungen.

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Basta Berlin (216): Irrenhaus

Basta Berlin (216): Irrenhaus

Basta Berlin (216): Irrenhaus

Benjamin Gollme und Marcel Joppa, die Jungs von Basta Berlin, fragen sich in Folge 216: Wann sind in der Geschichte Deutschlands eigentlich schon einmal hunderttausende Menschen für die Belange der Regierung auf die Straße gegangen? Aber das sollte man besser nicht laut sagen, denn sonst klicken womöglich die Handschellen. Der Otto-Normal-Bürger hat dagegen ganz andere […]

Die Entwicklung der Windgeschwindigkeit in Teilen Deutschlands im aktuellen Klimaoptimum seit 1988 – Teil 1

Die Entwicklung der Windgeschwindigkeit in Teilen Deutschlands im aktuellen Klimaoptimum seit 1988 – Teil 1

Teil 1: Wind – eine Frage des Standortes. Die oft raren und mangelhaften Datensätze der Windgeschwindigkeit.

Stefan Kämpfe

Mit dem Kernenergie-Ausstieg wurde Deutschland noch abhängiger von der Gunst des Windes. Windstrom, so hofft man, lässt die Stromversorgung ökologischer werden und trotzdem zuverlässig bleiben. Doch spielt der Wind da auch mit? Denn Wind ist auch nur eine begrenzte Ressource, und jenseits naturschutzfachlicher Bedenken, welche hier nicht erörtert werden, stellt der Entzug kinetischer Energie einen offenbar erheblichen Eingriff in das Klimasystem dar. Es konnten anhand der Auswertung von über einhundert Wetterstationen interessante Erkenntnisse zum Verhalten der Windgeschwindigkeit in Deutschland seit 1988 gewonnen werden. Wegen des großen Umfangs der Auswertung werden die Ergebnisse in mehreren Teilen besprochen.

Einführung: Warum diese Untersuchung mit dem Jahr 1988 beginnt und sehr zeitraubend war

Seit 1988 herrscht eine neue Warmzeit, das sogenannte Moderne Klimaoptimum. Es begann zunächst mit einer kräftigen Winter- und Frühjahrserwärmung; ab den frühen bis mittleren 1990er Jahren erwärmten sich dann die Sommer und Herbste in Deutschland enorm. Diese Erwärmungen sind im Winter vor allem auf häufigere und intensivere Westwetterlagen, im Sommerhalbjahr auf eine stark zunehmende Sonnenscheindauer sowie geänderte Zirkulationsverhältnisse mit häufigeren und intensiveren südlichen Großwetterlagen, besonders im Sommer und Herbst, zurückzuführen. Näheres zum Klimasprung 1988 hier. Einerseits musste dieses neue Warmklima auch Auswirkungen auf die Windgeschwindigkeit haben, andererseits sind Winddaten viel rarer und lückiger, als Temperaturaufzeichnungen. Erst seit den späten 1980er bis mittleren 1990er Jahren lag eine halbwegs große Zahl an Datensätzen vor. Sie mussten mühsam vor allem bei der Wetterzentrale hier eingelesen werden, weil der DWD in seinen eigenen Leistungen keine Jahresauswertungen zur Windgeschwindigkeit und monatsweise nur Daten in Beaufort anbietet – Geschwindigkeitsangaben gibt es dort nur tageweise (Auswertung zu zeitintensiv). In die Betrachtungen wurden auch Winddaten aus Österreich einbezogen. Und dann begann in den 1990er Jahren auch der Ausbau der Windenergie, welcher das Windverhalten ebenfalls beeinflusst hat. In dem Artikel „Geht der Windenergie die Puste aus?“ wurde die Thematik 2017 hier schon einmal nur auf der Grundlage der Beaufort-Daten und mit weniger Datensätzen beleuchtet. Insgesamt behalten die damaligen, freilich noch unscharfen Erkenntnisse ihre Gültigkeit; die jetzige Studie baut auf ihnen auf.

Die Entwicklung der Windgeschwindigkeit in Teilen Deutschlands im aktuellen Klimaoptimum seit 1988 – Teil 1

Abbildung 1: Entwicklung der Windstärke, gemittelt aus 25 norddeutschen Stationen. Erst ab 1992 lagen dafür ausreichend Daten vor.

Es fehlen auch jegliche Gebietsmittel zur Windgeschwindigkeit (diese gibt es beim DWD nur für Temperaturmittel, Sonnenstunden und die Niederschlagsmenge). Mit den jetzt vorliegenden, genaueren Geschwindigkeitsangaben in Metern pro Sekunde (m/s, 1 m/s = 3,6 Km/h) konnten nun schwerpunktmäßig Jahresauswertungen, eingeschränkt auch für die meteorologischen Jahreszeiten, regionsbezogen erfolgen.

Die Windstärke – regional sehr unterschiedlich

Preisfrage: Wo befindet sich der windigste Ort Deutschlands? Es ist weder die Hochsee-Insel Helgoland noch die Zugspitze, sondern – der Brocken im Harz. Er wird uns in dieser Untersuchung noch öfters begegnen.

Abbildung 2: Während auf dem Brockengipfel selbst im Jahresmittel stets eine steife Brise von um oder über 10 m/s (etwa 40 Km/h) weht, sind es auf der viel höheren, aber auch viel weiter südlich liegenden Zugspitze nur um die 7 m/s und im nordostdeutschen Tiefland nur 3 bis 4 m/s.

Abbildung 3: Das windschwächere Süddeutschland (hier: Garmisch-Partenkirchen und Nürnberg) sowie Nordostdeutschland und die windigere Ostseeküste (Boltenhagen) im Vergleich.

Nun wäre es für die Windindustrie ganz toll, gäbe es nur solche Standorte wie den Brocken oder wenigstens die deutschen Küsten – aber fast alle guten Standorte sind bereits belegt oder (bislang) wie der relativ kleine Brockengipfel (noch) tabu. Und ob es wirklich so eine gute Idee wäre, im windschwachen Bayern auf die Windkraft zu setzen? Man achte auf die gegenläufigen Trends der nord- und süddeutschen Stationen – könnten sie ein erster Hinweis für die Übernutzung der Windenergie in Norddeutschland sein? Dazu später mehr.

Daten zur Windgeschwindigkeit – oft fehlerhaft

Von den etwa 2.000 DWD-Wetterstationen wurden viele erstens nur zeitweise betrieben – sie passten nicht in das geplante Zeitfenster ab 1988 oder wenigstens ab 1994. Und zweitens wird an vielen gar keine Windgeschwindigkeit gemessen; besonders in Süd- und Westdeutschland konnte bislang keine ausreichende Stationszahl mit Winddaten gefunden werden. Drittens sind Winddaten oft fehlerbehaftet; jede der gefundenen Stationen wurde anhand der Metadaten einer groben Prüfung unterzogen, doch nicht immer konnten Unstimmigkeiten geklärt werden. In der Annahme, dass sich Fehler bei genügend großer Stationszahl ausmitteln, wurden auch diese fehlerhaften im Datenkollektiv belassen; gelegentlich wird bei der Auswertung auf fehlerhafte Stationen hingewiesen. Im Folgenden werden einige Stationen mit auffallend untypischer Entwicklung der Windgeschwindigkeit gezeigt. Zunächst untypische, plötzliche Windzunahmen, meist durch Stationsverlegungen an offenere und/oder höhere Standorte bedingt. Diese scheinen bei den Fehlern zu überwiegen und täuschen Windzunahmen vor, die es real nicht gab.

Abbildung 4: Plötzliche, meteorologisch nicht zu erklärende Windzunahme in Erfurt/Weimar in den mittleren 1990er Jahren durch Stationsverlegung.

Selbiges, jedoch später, geschah in Bad Kissingen an der Rhön.

Abbildung 5: Bad Kissingen wurde mehrfach verlegt, aber nur die Verlegung von 2006 führte zu dem enormen Windsprung.

Doch nicht immer sind Verlagerungseffekte die Ursache plötzlicher „Windsprünge“. Eine merkwürdige Schwachwindphase in Müncheberg/Mark in den 1990er Jahren blieb ungeklärt. Waren es Mess-oder Instrumentenfehler, Aufzeichnungslücken, oder wuchsen in Stationsnähe Gehölze auf, die dann plötzlich entfernt wurden?

Abbildung 6: Zwar erwies sich das Jahr 1996 im Rahmen der Auswertung als eines der windschwächeren, aber keineswegs so extrem, wie in diesem Beispiel. Und das hier ebenfalls flaue Jahr 1998 war eines der windigsten. Ab der Jahrtausendwende „erholte“ sich der Wind plötzlich wieder – der starke Positiv-Trend ist unrealistisch!

In Osterfeld bei Naumburg fand sich hingegen ein eher seltener Fall einer jähen, nicht plausiblen Windabnahme.

Abbildung 7: Mit hoher Wahrscheinlichkeit wegen einer Stationsverlegung an einen geschützteren Standort fiel die Windgeschwindigkeit in Osterfeld um die Jahrtausendwende rapide ab.

Am Hohepeißenberg, welcher gerne wegen seiner weit zurückreichenden Beobachtungsreihen für Veröffentlichungen und Analysen verwendet wird, ist ebenfalls Skepsis geboten – ein untypischer „Windberg“ in den 2000er Jahren passt nicht zu den meteorologischen Gegebenheiten.

Abbildung 8: Die nachweislich flauen Jahre 2003 und 2006 verliefen am Hohepeißenberg viel windiger, als die sehr windreichen 1990er Jahre.

Zum Glück fallen derartige Fehler beim Einlesen der Daten meist auf. Dem Deutschen Wetterdienst (DWD) als von uns Steuerzahlern finanzierter Behörde wäre zu empfehlen, seine Daten kritischer zu prüfen und Fehler besser zu kennzeichnen. Leider scheinen auch die österreichischen Winddaten, welche nur von 1990 bis 2022 vorlagen, auch nicht von guter Qualität zu sein. Trotz der Datenmängel erbrachte die Datenauswertung erstaunliche Erkenntnisse; diese werden dann ab dem dritten Teil besprochen.

(wird fortgesetzt)

Stefan Kämpfe, Diplom- Agraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher

 

Wann wird man Kriegspartei?

Wann wird man Kriegspartei?

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Wann wird man Kriegspartei?

Wann wird man Kriegspartei?

Im Korea-Krieg trafen die Großmächte USA, Sowjetunion und China direkt aufeinander und zeigten, wie dehnbar die Definitionen von Kriegsgegner und Unbeteiligten sein können.

von Sebastian Thormann

„Ab wann ist man im Krieg?“ – Die Diskussion darüber wird in Deutschland rund um die Debatte zu Waffen-Lieferungen an die Ukraine aktueller denn je. Fast täglich sitzen in Talkshows diverse Experten, die uns erklären, warum bestimmte Waffensysteme – und was auch immer die Ukrainer damit anstellen – nun Deutschland zur Kriegspartei machen würden oder nicht.

Bei all dem lohnt es sich, einmal einen Blick in die Geschichtsbücher zu werfen. Es ist schließlich nicht das erste Mal, dass Nationen, auch Atom-Mächte, einen Stellvertreterkrieg gegeneinander führen. Denn nichts anderes ist natürlich der Ukraine-Krieg: Gestartet von Russland unterstützt der Westen jetzt die Ukraine mit militärischen und finanziellen Mitteln, um den Krieg für sich zu entscheiden.

Einer jener Stellvertreterkriege des Kalten Krieges, in dem eine Seite die Definition der direkten Kriegsbeteiligung aufs letzte austestete, war der Korea-Krieg. Dort standen die Truppen der Vereinten Nationen unter Führung der USA Ende 1950 kurz vor dem endgültigen Sieg gegen den kommunistischen Norden. Pjöngjang war bereits Mitte Oktober an die Truppen des Südens gefallen, jetzt standen südkoreanische und US-amerikanische Truppen an vielen Frontlinien bereits am Yalu, dem Grenzfluss zu China. Das Ende des nordkoreanischen Regimes schien in jenen Tagen zum Greifen nahe.

Was kaum einer der Soldaten vor Ort wusste: Bereits am 13. Oktober hatte Maos Politbüro entschieden, in Korea zu intervenieren – und zwar mit eigenen Truppen, nicht nur mit materieller Unterstützung wie zuvor. Die Amerikaner blickten schon monatelang mit Sorge auf einen möglichen chinesischen Kriegseintritt. Im November erging Order im US-Militär, Atombomben gegen China einzusetzen, wenn chinesische Truppen in Korea die UN-Truppen angreifen oder nordkoreanische Bomber chinesische Flugplätze nutzen dürften.

Atomwaffen-Einsatz?

Der intern diskutierte Einsatz von Atomwaffen fand am Ende aber nie statt. Maos Armee griff trotzdem an, allerdings unter falscher Flagge. Formell war es nicht die chinesische Volksbefreiungsarmee, die aufseiten Nordkoreas kämpfte, sondern die „Volksfreiwilligenarmee“, die statt der chinesischen Flagge ein rein-rotes Banner trug. Es handele sich um chinesische Freiwillige, die für die koreanischen Kommunisten kämpfen würden, so die offizielle Linie, obwohl beiden Seiten vollständig klar war, dass es sich in Wahrheit um die in Chinas Nordosten ansässige 4. Feldarmee der Volksbefreiungsarmee unter neuem Namen handelte.

Weder die USA noch Rot-China wollten den Korea-Krieg zu einem noch größeren Krieg ausarten lassen. Auch einer der Gründe, weshalb die Amerikaner ihre Verbündeten, die chinesischen Nationalisten unter Chiang Kai-Shek auf Taiwan, davon abhielten, Truppen zur Unterstützung nach Korea zu schicken. Man wollte wohl verhindern, dass diese auf der koreanischen Halbinsel im direkten Kampf mit den Kommunisten den chinesischen Bürgerkrieg aufs Neue lostreten.

Man hätte zwar durchaus Atomwaffen gegen China, einen damals nicht-nuklearen Staat, einsetzen können, aber nur mit begrenzten Effekt. Genaue militärische Ziele zu treffen war damals schwer und Atombomben dafür eher unpraktikabel – ganze chinesische Städte zu verwüsten, was durchaus möglich gewesen wäre, hätte dabei Mao wohl kaum gestoppt.

Der erklärte schließlich berüchtigter Weise einst: „Ich habe keine Angst vor einem Atomkrieg. Es gibt 2,7 Milliarden Menschen auf der Welt. Es spielt keine Rolle, ob einige getötet werden. China hat eine Bevölkerung von 600 Millionen, selbst wenn die Hälfte von ihnen getötet wird, bleiben immer noch 300 Millionen Menschen übrig.“ Atombomben auf Chinas Städte hätten wohl eher die Kriegsbereitschaft der jungen Volksrepublik weiter angetrieben.

Und aus rein formeller Sicht, war all des eben nicht geboten: Egal, welche Sprache jetzt die Soldaten aufseiten des Nordens sprachen, unter chinesischer Flagge kämpfte dort keiner. Hätten sie das getan, wären die USA gezwungener Weise im Krieg mit ihnen gewesen.

Sowjets in der Luft

Ähnlich übrigens wie China hier mit Bodentruppen in Korea verfuhr, tat es die Sowjetunion mit ihrer Luftwaffe. Bei Luftschlachten über der Halbinsel hörten nicht ohne Grund amerikanische Kampfpiloten immer wieder auch russische Schimpfwörter im Funk. In MiGs mit nordkoreanischen Zeichen hatten die Sowjets nämlich eigene Piloten in nordkoreanischer oder chinesischer Uniform gesetzt, die sich dort direkte Auseinandersetzungen mit US-Truppen lieferten.

Wenn sie am Boden unterwegs waren, trugen jene Sowjet-Piloten zur Tarnung keine Uniformen, sondern waren als angebliche russische Reisende unterwegs. In der Luft waren sie dann vermeintliche Nordkoreaner, mit strengstem Funkverbot – das allerdings einige wohl in Stresssituationen brachen. In Korea kämpften also auch Piloten der zwei damaligen Atommächte gegeneinander – ohne dass es zum Dritten Weltkrieg kam.

Gerade aber die chinesische Intervention war wohl entscheidend für den weiteren Kriegsverlauf: Hatten in den Anfangstagen des Krieges noch nordkoreanische Truppen die UN-Koalition im Süden bis auf die Gegend rund um die Hafenstadt Busan zurückgetrieben, so wendete sich wieder das Blatt mit Ankunft neuer US-Truppen, die in Nordkorea bis an die chinesische Grenze im Norden vorrückten. Ohne Maos Einsatz eigener Truppen unter falscher Flagge gäbe es heute ein vereintes, westliches und demokratisches Korea.

Stattdessen kämpfte der Norden sich mit chinesischen Truppen und sowjetischer Luftunterstützung wieder in etwa bis zur Ausgangslinie des Krieges zurück, wo er bis heute mit einem Waffenstillstand festgefroren ist. Hätten die USA das kommunistische China damals formell als Kriegsfeind anerkannt und entsprechend angegriffen, wäre der Krieg vielleicht anders ausgegangen, vielleicht auch nicht. Klar ist: Man traf bewusst die Entscheidung darüber, wen man als Kriegspartei ansieht und wen nicht, obwohl eben sogar hunderttausende Soldaten von Dritt-Ländern auf gegnerischer Seite kämpften.

Was bedeutet Kriegsbeteiligung?

Auf der anderen Seite gab es schon oft genug Fälle von Ländern, die eben eine Invasion begannen, obwohl sie sich überhaupt nicht an benachbarten Kriegen beteiligt hatten – weder durch Waffenlieferungen noch andere Unterstützung. Man denke etwa an die britisch-sowjetische Invasion des Irans im Zweiten Weltkrieg: Damals marschierte man in ein neutrales Land ein, getrieben von der Sorge, es könnte in die Hände Nazi-Deutschlands fallen – obwohl es weder Russland noch Großbritannien gegenüber irgendwelche Aggressionen gezeigt hatte. Es war eine rein strategisch-politische Entscheidung, um die Region für sich zu sichern und nicht für die Nazis offenzuhalten.

Und eben genau das ist der Punkt, der in Debatten in Deutschland oft untergeht: Ob man sich mit unterschiedlichen Ausmaße der Unterstützung am Ende als Kriegsgegner in einem Konflikt findet, hängt oft vielmehr damit zusammen, wie das die Gegenseite bewertet – nicht damit, was das Völkerrecht sagt, wie es aktuell gerne heißt. Ein anderes Land anzugreifen, ist schließlich am Ende des Tages vor allem eine militärisch-politische Entscheidung, nicht eine rechtliche.

Wenn Putin Deutschlands jetzige Unterstützung als zu gefährlich für sich betrachtet, könnte er schlicht jetzt schon angreifen – egal, was das Völkerrecht sagt. Das war schließlich kein Hindernis für seine Invasion der Ukraine. Für die Debatte rund um weitere Waffensysteme für die Ukraine ist daher die Frage: Ab wann würde der Kreml – nicht das Völkerrecht – Deutschland als Kriegspartei sehen? Welche Drohungen gegen den Westen sind Bluffs, wo sind die echten roten Linien für Moskau? Das sind tatsächlich die Fragen, auf die es ankommt.

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Trumps „Blutbad“ demaskiert die Presse

Trumps „Blutbad“ demaskiert die Presse

Trumps „Blutbad“ demaskiert die Presse

Eine aktuelle Aufregung um Donald Trump zeigt einmal mehr, dass die Mainstream-Medien politische Agitation mit Journalismus verwechseln.  Seitdem Donald Trump die politische Bühne der USA betreten hat, sind die Mainstream-Medien zum Hauptgegner geworden: „Sie sind Fake News“ wurde ein berühmter Sager von Trump. Eine aktuelle Geschichte, die den ÖRR in Österreich und Deutschland beschäftigt, zeigt, […]

Der Beitrag Trumps „Blutbad“ demaskiert die Presse erschien zuerst unter tkp.at.

Bekleidungsfirma unterstellt eigenen Kunden Rassismus und will sie mit Online-Kurs umerziehen

Bekleidungsfirma unterstellt eigenen Kunden Rassismus und will sie mit Online-Kurs umerziehen

Bekleidungsfirma unterstellt eigenen Kunden Rassismus und will sie mit Online-Kurs umerziehen

Wollen Sie vom Hersteller Ihrer Outdoor-Kleidung über Rassismus aufgeklärt werden? Das Unternehmen The North Face hält das für eine gute Idee. Kunden sollen einen einstündigen „Kurs zur Rasseninklusion“ machen, um einen 20 Prozent-Rabatt zu bekommen. Darin unterstellt man ihnen rundheraus, sie würden Nicht-Weiße von Outdoor-Hobbys ausschließen. Peinlich: Selbst „People of Color“ ist das zu dumm. 

The North Face stellt Kleidung für alle Wetterlagen her. Nun sollte man meinen, die Natur ist nicht im woken Sinne rassistisch, doch bei dem Unternehmen sieht man das offenbar anders: Für sage und schreibe 20 Prozent Rabatt können Kunden dort einen Kurs namens Allyship in The Outdoors machen, der eine stolze Stunde Lebenszeit kostet. 

Ein wackerer Autor des Daily Sceptic hat sich den Kurs zu Gemüte geführt und berichtet darüber. Der Kurs ist demnach in Module geteilt, wobei Teil eins tatsächlich beklagt, dass „People of Color“ gemeinhin weniger gern klettern, wandern oder Ski fahren gehen würden. Dass es im Ermessen jedes Einzelnen liegt, welchem Hobby er gern nachgehen möchte, sieht man hier nicht. Stattdessen attestiert man allgegenwärtigen Rassismus. Das könnte den deutschsprachigen Mainstream freuen, denn der befindet ja ohnehin, dass Wandern rechtsextrem ist.

In Modul zwei wird dann tatsächlich behauptet, dass ethnische Minderheiten von Outdoor-Aktivitäten ausgeschlossen werden würden. Auch weist man darauf hin, dass nur farbige Menschen diskriminiert werden können. Rassismus gegen Weiße gäbe es nicht. Es ist schon amüsant, die bösen Weißen als größte Zielgruppe der eigenen Produkte auszumachen, und ihnen dann solchen Unsinn aufzutischen und sie indirekt als Rassisten zu beschimpfen. Denn es sind ja die weißen Naturfreunde, die sogenannte POC angeblich zu wenig inkludieren (unabhängig davon, ob die nun überhaupt wandern gehen möchten oder nicht). 

Modul drei, „The Power of Allyship“, stellt am Ende so sinnvolle Fragen wie: „Ein schwarzes Mädchen geht zu ihrer ersten Snowboardstunde. Die anderen Teilnehmer sind von ihren Haaren fasziniert und fragen, ob sie sie anfassen dürfen. Welches Level von Rassismus ist das?“ Oder: „Was würden Sie tun, wenn Sie Ihre Arbeit über das Zusammenbringen farbiger Menschen in den sozialen Medien posten würden und jemand ‘zu woke’ kommentieren würde?“ Man fragt sich unweigerlich: Sind hier die Verantwortlichen für diesen Kurs auf der Suche nach guten Ratschlägen?

Im letzten Modul wird dann dazu aufgefordert, sich zu überlegen, wie man dafür sorgen kann, dass farbige Menschen sich in der Natur akzeptiert fühlen. Das klingt beinahe, als sollte man Freunde und Bekannte (oder alternativ Fremde auf der Straße?) mit dunklerer Hautfarbe fortan zu Outdoor-Aktivitäten zwingen, um ihnen zu demonstrieren, dass sie dabei absolut willkommen sind. Man muss sich schon fragen, ob die Kunden nach diesem fragwürdigen Erziehungsversuch noch Lust dazu haben, ihren Rabatt einzulösen.

Selbst schwarzen Menschen ist das zu blöd

Amüsant: Nana Akua, eine schwarze Journalistin, ist durch den Kurs durchgerasselt. „Denn nachdem ich mich zunehmend über den herablassenden Ton des Quiz ärgerte und verärgert in eines der Kommentarfelder tippte, dass dies angesichts der zutiefst voreingenommenen ‚richtigen‘ Antworten eindeutig kein echter Test sei, schien ich daran gehindert zu werden, fortzufahren“, ärgert sie sich in der Daily Mail. Sie hält fest: „Und ehrlich gesagt bin ich es leid, mir von Leuten sagen zu lassen, ich solle mich aufgrund meiner Hautfarbe unterdrückt fühlen, ohne etwas davon zu wissen.“ Ihrer Ansicht nach dienen solche Aktionen nur dem Ego von Unternehmern – niemandem sonst.

Man möchte hinzufügen, dass der ESG-Score mit derartigen Aktionen sicherlich auch noch aufgehübscht wird. Globalistische Investoren sollen sich schließlich dazu eingeladen fühlen, Geld in das woke Unternehmen zu stecken…

Brandstiftung in Flüchtlingsunterkunft bei Soest

Brandstiftung in Flüchtlingsunterkunft bei Soest

Brandstiftung in Flüchtlingsunterkunft bei Soest

„Die Grasfackel, die ein schlechtes Haus verbrennt, zündet auch ein gutes Haus an“, sagt ein altes afrikanisches Sprichwort. Dass diese Weisheit nicht nur in Afrika gilt, sondern auch in Deutschland, zeigt das Legen eines Brandes in einer Flüchtlingsunterkunft in Möhnesee im Kreis Soest. Zwei „Bewohner“ hatten sich dort mutmaßlich gestritten und einer der beiden hatte […]

Wie der Spiegel über „Störungen“ der Wahlen in Russland desinformiert

Vom Westen finanzierte Organisationen haben Menschen in Russland über soziale Medien aufgehetzt, die Wahlen zu sabotieren. Der Spiegel hat darüber in mehreren Artikeln berichtet. Als Beispiel werde ich aus dem Artikel mit der Überschrift „Flüssigkeit in Urnen – Weitere Störversuche bei Scheinwahl in Russland“ zitieren. Der Artikel begann mit folgender Einleitung: „Bei der sogenannten Präsidentschaftswahl […]
Kältereport Nr. 11 / 2024

Kältereport Nr. 11 / 2024

Christian Freuer

Diesmal ohne große Vorbemerkung!

Meldungen vom 11. März 2024:

Der Meldungsblock beginnt mit einer längeren Passage umfangreicher Kaltluftvorstöße in den USA und hier in Europa für die Woche vor Ostern und an den Feiertagen selbst. Da wollen wir aber erst mal abwarten.

Weiter geht es mit dieser Meldung:

„Wundervoller Schneefall“ in Südspanien

Starke Schneefälle haben in letzter Zeit bereits weite Teile Europas heimgesucht, darunter auch Südspanien.

In mehreren Provinzen der Region Andalusien gilt nach einem „winterlichen“ Wochenende weiterhin Schneewarnung, so die spanische Wetterbehörde Aemet, nachdem der Sturm Monica für heftigen Schneefall, starken Wind und/oder raue See gesorgt hatte. Laut Aemet werden sich die größten Schneemengen in den südlichen Ausläufern der Sierra Nevada ansammeln.

Es wird erwartet, dass die Schneefälle in den Gebirgen die ganze Woche über anhalten werden, insbesondere in den zentralen und nördlichen Gebieten.

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Ein weiterer Meter Schnee in Neufundland

Ein spätwinterlicher Schneesturm hat auf Neufundland einen Meter Neuschnee abgeladen.

Auch auf den Halbinseln Avalon und Burin wurden beträchtliche Mengen an Eis beobachtet.

Vorläufige Zahlen zeigen, dass in Kilbride ein Meter Schnee gefallen ist, in Bay Roberts über 80 cm und in Paradise 79,7 cm – um nur drei Orte zu nennen.

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Erholung des Meereises um die Antarktis

Anomale/rekordverdächtige Kälte wirkt sich weiterhin auf den unteren Teil der Welt aus. Am Sonntag, dem 10. März, wurden in Wostok erneut Werte unter -60 °C gemessen: -63,1 °C, um genau zu sein.

Was das Meereis der Antarktis betrifft, so vollzieht sich eine bemerkenswerte – und von den MSM „übersehene“ – Umkehrung des Schicksals. Die einst lähmend niedrige Ausdehnung ist jetzt höher (3.165.625 km²) als vor 27 Jahren (3.075.000 km²).

Kältereport Nr. 11 / 2024

Genau wie im Jahre 1997 ist die Eisausdehnung heute größer als in den Jahren 2023, 2022, 2019, 2018, 2017, 2011, 2006, 1993, 1992, 1991 und 1981:

Die Ausdehnung liegt auch wieder innerhalb von 2 Standardabweichungen:

Die Studien liegen alle vor und beschwichtigen die „Klimaängste“, die von den korrumpierten nützlichen Idioten des Establishments geschürt werden…

Jones et al., 2023: „Die Westantarktis war vor 5.000 bis 1.500 Jahren am wärmsten. Die heutigen Temperaturen gehören zu den niedrigsten der letzten 8.000 Jahre“. Stenni et al., 2017: Es gab „keinen kontinentalen Temperaturanstieg in der Antarktis“ im letzten Jahrhundert.

…Idioten wie Chris Clark, Leiter des Ausschusses für Klimawandel (CCC) der britischen Regierung, der, wie jetzt bekannt wurde, seine Beamten angewiesen hat, negative Nachrichten über die Net-Zero-Politik mit „fachchinesisch“ zu „töten“.

Stark erteilte diese Anweisung, nachdem sich herausstellte, dass die Netto-Null-Empfehlungen seiner Aufsichtsbehörde auf „unzureichenden Daten“ beruhten.

Anstatt die klaren und offensichtlichen Fehler des Ausschusses einzugestehen, versuchte Stark stattdessen die Tatsache zu vertuschen, dass sein CCC langfristige Empfehlungen für die Nutzung von Wind- und Solarenergie auf der Grundlage von Daten aus einem einzigen Jahr abgegeben hatte – eine Torheit, die laut Sir Chris Llewellyn Smith, emeritierter Professor und ehemaliger Direktor der Energieforschung an der Universität Oxford, „die Speicherung unterschätzt und den Bedarf für alles andere grob überschätzt“.

Dies ist das Rückgrat des Klimaschwindels: schwache Daten und Vertuschung.

Link: https://electroverse.substack.com/p/late-march-arctic-blasts-headed-for?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 12. März 2024:

Fünf Todesopfer durch Schneestürme in den Alpen

In den letzten Wochen haben heftige Schneestürme die europäischen Alpen heimgesucht, und die Zahl der Todesopfer steigt.

Fünf vermisste Skifahrer sind in den Schweizer Alpen „erfroren“, als sie versuchten, eine Höhle zu bauen, um sich vor den Elementen zu schützen, so die Retter. Ein sechster wird noch immer vermisst, und eine intensive Suche ist im Gange.

In den Alpen hat es in letzter Zeit stark geschneit, eine Tatsache, über die der wärmesüchtige Mainstream kaum berichtet. In Macugnaga, Italien, zum Beispiel fielen am Sonntag weitere 75 cm Neuschnee, wobei sich in der Höhe mehr als 3 m akkumulierten.

Trotz gegenteiliger Behauptungen der MSM war dies eine gute Schneesaison für die europäischen Berge, wobei die meisten Gipfel und Skigebiete bzgl. der Schneemenge über dem Durchschnitt liegen.

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Kältewelle im westlichen Kanada kostet 180 Millionen Dollar

Der extreme Kälteeinbruch in Westkanada im Januar hat nach Angaben des Insurance Bureau of Canada (IBC) zu versicherten Schäden in Höhe von mindestens 180 Millionen Dollar geführt.

In Britisch-Kolumbien, Alberta und Saskatchewan betrafen ersten Schätzungen zufolge die meisten Schäden persönliches Eigentum, z. B. Wasserschäden durch geplatzte Rohre. In diesen Schätzungen sind die „katastrophalen Verluste“ noch nicht enthalten, die viele Landwirte in Orten wie dem Okanagan Valley in British Columbia erlitten haben, wo die Weinbauern den Verlust ihrer gesamten diesjährigen Ernte beklagen mussten.

Der brutale Frost Mitte Januar ließ die Temperaturen in den wichtigsten Weinanbaugebieten im südlichen Landesinneren von B.C. auf „tödliche“ -27°C sinken.

In einem Bericht von Wine Growers BC vom Februar heißt es, man rechne mit einer „fast vollständigen Abschreibung des Jahrgangs 2024“ mit Einnahmeverlusten von 346 Millionen Dollar für Weinberge und Kellereien.

„Es war eine ungewöhnliche Wintersaison mit extremen Schwankungen der Bedingungen im ganzen Land“, sagte Rob de Pruis von der IBC.

‚Quelle surprise‘...

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März-Schneestürme begraben den Westen…

Innerhalb weniger Tage hat eine Reihe von Schneestürmen, die die Sierra Nevada heimsuchten, die Aussichten für die Wasserversorgung von einer „1200-jährigen Megadürre“ auf „Hilfe, wir werden alle ertrinken“ geändert, so die Bundesressourcenmanager (ich paraphrasiere hier etwas).

Nach einem viertägigen Schneesturm, der am Schalttag begann, erhöhte sich die Schneedecke in der östlichen Sierra um rekordverdächtige 30 %.

Am Ende des heftigen Schneesturms wurden in den Einzugsgebieten von Kalifornien und Nevada überdurchschnittlich hohe Schneedecken gemessen – eine Wendung des Schicksals, die dazu führte, dass Fahrzeuge stecken blieben und die Autobahnen zwischen den beiden Staaten gesperrt werden mussten.

Offiziellen Daten zufolge gehörte auch die Intensität des viertägigen Schneesturms zu den stärksten, die jemals aufgezeichnet wurden. Seit 1981 haben nur drei Stürme an vier Tagen mehr Schnee gebracht als der diesjährige Schneesturm.

Nevada profitierte auch von den erhöhten Schneemengen im Great Basin. Die Schneemenge im Upper Colorado Basin zum Beispiel liegt jetzt bei 105 % des Normalwerts. Darüber hinaus hat die Rekordschneedecke des letzten Jahres die Stauseen Nevadas weiterhin gepuffert und einen „gewissen Übertrag ermöglicht“, so Thomas Albright, Interim-Klimatologe des Bundesstaates Nevada.

Die zunehmende Schneedecke in diesem Jahr könnte tatsächlich zum ersten Mal in diesem Jahrhundert eine längere Regenperiode (von mehr als zwei Jahren in Folge) mit sich bringen, sagte Dan McEvoy vom Western Regional Climate Center.

„Seit dem Jahr 2000 hatten wir mehr Ereignisse, mit einigen der feuchtesten und trockensten Jahre in den Aufzeichnungen allein in den letzten zehn Jahren, aber keine aufeinanderfolgenden Trends“, fügte McEvoy hinzu.

Auch das Alta-Skigebiet im Norden Utahs konnte in den letzten Wochen gute Schneemengen verzeichnen.

Nach dem Rekordschnee des letzten Jahres mag es überraschen zu hören, dass die Schneedecke am 1. März 2024 tatsächlich zwei Zentimeter tiefer war als am 1. März 2023 (386 cm) und nur 4 Zentimeter davon entfernt, den Februarrekord des Skigebiets zu übertreffen.

In Alta fielen im vergangenen Monat durchschnittlich über 13,5 cm Schnee pro Tag, was den drittschneereichsten Februar aller Zeiten bedeutete.

… und noch mehr soll kommen

Hier folgt erneut die schon oben erwähnte Prognose weiterer Schneefälle. Das kommt, wenn es soweit ist.

Abgeschlossen wird dieser Block mit folgender Kurzmeldung:

Prioritäten

Die UNO hat 10 Millionen Menschen nach ihren wichtigsten Prioritäten gefragt.

An erster Stelle stand „Bildung“.

Dann „Gesundheit“.

Dann „Arbeitsplätze“.

Dann 12 andere.

An letzter Stelle standen „Maßnahmen gegen den Klimawandel“.

Link: https://electroverse.substack.com/p/snowstorm-kills-5-in-the-alps-western?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 13. März 2024:

Tödliche Lawinen in Japan, Alberta und Oregon

Das wird in Einzelheiten dargelegt, jedoch ohne Vergleiche mit anderen Jahren.

Weiter geht es mit dieser Meldung:

„Gewaltige Schneefälle“ in Portugal

Das portugiesische Skigebiet Serra da Estrela meldet, dass es nach den „enormen Schneefällen“ vom Wochenende „die besten Bedingungen seit Jahren“ hat.

Wie die meisten Skigebiete in Europa verzeichnet auch Serra da Estrela eine Art Nachsaison-Flut, hat doch ein gewaltiger Sturm von Freitag bis Sonntag Lifte und Gebäude unter meterhohen Schneemassen begraben:

Serra da Estrela nach einem Schneesturm im März 2024.

Trotz der Zugangsprobleme ist das Gebiet mit 22 Pisten vollständig geöffnet.

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Arktisches Meereis über dem Durchschnitt

Wie bei der antarktischen Meereisausdehnung – siehe oben – geht es dem oberen Teil der Welt außerordentlich gut, wenn man bedenkt, dass dies das „heißeste Jahr der letzten 125.000 Jahre“ ist.

Die offiziellen Daten zeigen, dass die arktische Meereisausdehnung deutlich über dem multidekadischen Durchschnitt liegt:

Es liegt auch deutlich über dem Mittelwert des 21. Jahrhunderts:

[Tony Heller]

Um dies auf eine Art und Weise zu veranschaulichen, die selbst der verblendetste Panikmacher verstehen kann, entspricht die Ausdehnung des arktischen Meereises heute der von 1995, als Al Gore Vizepräsident war:

[1995 vs 2024]

Es gibt einen Grund, warum wir in den letzten Monaten nicht viel über die Arktis gehört haben, nämlich weil es keinen Grund zur Sorge gibt.

Die Täuschung bzgl. des Schmelzens ist zusammengebrochen – wie so viele vor ihr.

Link: https://electroverse.substack.com/p/deadly-avalanches-hit-japan-alberta?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 15. März 2024:

Auch dieser Meldungsblock wird eingeleitet mit Warnungen vor einem späten Kaltlufteinbruch sowohl in den USA als auch in Europa. Allerdings sieht auch Cap Allon, dass die Modelle recht erratisch sind in dieser Hinsicht, was er etwas drastisch so ausdrückt: Es bleibt eine große Unsicherheit, denn die Modelle „really don’t know their arse from their elbow at this point“.

Bleiben wir erst einmal in den USA:

Starker Schneefall in Colorado

Ein heftiger Sturm bringt derzeit meterweise Schnee in Colorado, was zur Streichung von Flügen und zur Sperrung einer wichtigen Autobahn führt.

Der Blizzard, der am Mittwochabend begann, wird voraussichtlich erst am Freitag abflauen. Er brachte in den höheren Lagen bis Donnerstagabend mehr als 90 cm Schnee, und bis Freitagmorgen werden weitere 60 cm erwartet. In Denver selbst fielen am Donnerstag etwa 20 cm, und es wird mit weiteren 25 cm gerechnet.

Die Loveland Ski Area gab bekannt, dass sie geschlossen ist. Das andere ist Eldora Mountain, „weil der Pflug und der Grader nicht die Pisten auf der Shelf Road erreichen können“. Laut einer Mitteilung des Gebiets sind Arbeiten von mindestens einem Tag erforderlich.

Dies ist das erste Mal seit über 20 Jahren, dass Eldora wegen Schnee geschlossen wurde. Das letzte Mal war dies im Jahr 2003 um den St. Patrick’s Day herum.

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Markanter Wetterwechsel in Toronto

Von frühlingshafter Wärme bis hin zur Rückkehr des Winters – Toronto wird diese Woche nicht wissen, wo es steht, denn es gibt einen Temperaturunterschied von 24 Grad Celsius und Schnee ist vorhergesagt.

Ein kühler und nasser St. Patrick’s Day am Sonntag wird einem sehr kalten Montag weichen. Das Weather Network sagt für Montag eine Tageshöchsttemperatur von -2°C voraus, wobei die tatsächliche Temperatur in der Nacht bis zu -4°C sinken könnte.

Am Mittwoch wurden Höchstwerte von 20 °C gemessen, und innerhalb weniger Tage wird es zu Frost und Schneefall kommen – zwar nur ein oder zwei Zentimeter, aber was für ein Schock für das System, was für ein Wechsel zwischen den Extremen.

Laut dem Bericht des Weather Network: „Autofahrer sollten sich auf die Rückkehr des Winters einstellen, da die Schneefallgefahr im Süden Ontarios noch nicht vorbei ist.“

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Neuer Kaltluftvorstoß nach China

Die chinesische Region Xinjiang verzeichnete im Februar eine bemerkenswerte Tiefsttemperatur von -52,3 °C, die einen neuen nationalen Rekord darstellt.

Auch die Schneefälle im Februar waren außergewöhnlich.

Link: https://electroverse.substack.com/p/dont-plant-yet-spring-freeze-inbound?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 12 / 2024

Redaktionsschluss für diesen Report: 15. März 2024

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

AfD in Thüringen jetzt auch für Krebserkrankungen verantwortlich…

AfD in Thüringen jetzt auch für Krebserkrankungen verantwortlich…

AfD in Thüringen jetzt auch für Krebserkrankungen verantwortlich…Nein, das ist keine Satire. Der protestantische Herr Pfarrer scheint das wirklich ernst zu meinen. Unser Tweet des Tages: Unter Moderation eines hr-Info-Redakteurs darf Ordinariatsrat Dr. Kullmann die AfD Thüringen für “eine überdurchschnittliche Zahl von Krebsfällen” im Thüringer Landtag verantwortlich machen.

Der Beitrag AfD in Thüringen jetzt auch für Krebserkrankungen verantwortlich… erschien zuerst auf Philosophia Perennis.