Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Schweizer Medien auf dem Weg zum ukrainisch kontrollierten „Wahrheitsministerium“

Ukrainische Propagandisten in der Schweiz drängen auf eine verschärfte Überwachung der Medienfreiheit und Berichterstattung. Unter dem Vorwand der Verteidigung gegen vermeintliche Desinformation und antiukrainische Propaganda fordern sie eine strengere Kontrolle der Presse und eine Unterdrückung alternativer Meinungen in der Schweiz.

Von Szene isch Züri

Auch mitten in der ukrainischen Offensive an den Fronten von Kiew vermochte die Truppe die Stabilität entlang der Linien bei Awdejewka nicht aufrechtzuerhalten und wurde an verschiedenen Abschnitten kontinuierlich zurückgedrängt. Die angestrebten Ziele der ukrainischen Offensive blieben unerreicht, während die Stärke des Kiewer Militärs geschwächt wurde. Die ukrainischen Streitkräfte sahen sich gezwungen, in defensive Positionen zu wechseln. Während die Ukraine sich auf ein weiteres Kriegsjahr vorbereitet, breitet sich in deutschen und sogar Schweizer Medien eine gewisse „Ukraine-Müdigkeit“ aus. Diese Entwicklung wird von den Beauftragten in Kiew natürlich nicht begrüßt, da sie lediglich einseitige Berichterstattung in den westlichen Medien dulden möchten. Alle Medienberichte, die nicht mit der offiziellen Erzählung aus Kiew übereinstimmen, werden sofort als Propaganda abgetan, ähnlich zu der Art und Weise, wie es vor 1991 in ukrainischen Schulen unter sowjetischem Einfluss gelehrt wurde.

Nicht Long Covid, sondern Impfschaden: Bürgermeister nach Booster dauerhaft dienstunfähig

Nicht Long Covid, sondern Impfschaden: Bürgermeister nach Booster dauerhaft dienstunfähig

Nicht Long Covid, sondern Impfschaden: Bürgermeister nach Booster dauerhaft dienstunfähig

Die laut Karl Lauterbach so „nebenwirkungsfreie“ Impfung machte den erst 41 Jahre alte Bürgermeister Oberriexingens dienstunfähig: Sein Krankheitsverlauf ist zu „dramatisch“ – nun muss im Juni ein Nachfolger gewählt werden. Die Impfung als Ursache ist von offizieller Seite bestätigt, auch wenn man seine Erkrankung zuvor unter „Long Covid“ handelte. Das ist umso brisanter, da der Fall des Lokalpolitikers deckungsgleich zu dem ist, was unzählige andere Betroffene schildern, die verzweifelt um Anerkennung ihres Impfschadens kämpfen.

Ein Kommentar von Vanessa Renner

Zum 1. April wird Bürgermeister Frank Wittendorfer in den Vorruhestand versetzt. Seit November 2021 kämpft er mit den Schadwirkungen einer Covid-Auffrischungsimpfung, seit Juli 2022 ist er dauerhaft krank. Inzwischen wurde seine dauerhafte Dienstunfähigkeit vom Amtsarzt festgestellt – Prognosen sind aufgrund der Schwankungen im Krankheitsverlauf kaum zu stellen. Der 41-Jährige gibt an, „aus dem kompletten gesellschaftlichen Leben, dem Berufsleben und aus dem Familienleben“ herausgerissen worden zu sein. Er will sich jetzt zurückkämpfen. Dafür kann man ihm nur alles Gute wünschen.

Lesen Sie hier unseren ausführlichen Bericht zu Frank Wittendorfer: „Offiziell: Deutscher Bürgermeister (41) nach Covid-Impfschaden arbeitsunfähig

Sein Fall macht betroffen – ebenso wie all die anderen Geschichten von Opfern experimenteller Gentherapeutika, die sich impfen ließen, weil die Präparate von der Pharmaindustrie ebenso wie von höchsten politisch Verantwortlichen als sicher und wirksam verkauft und mit großem Druck unters Volk gebracht wurden. So viele Menschen wurden aus dem Alltag, wie sie ihn kannten, herausgerissen, sind heute dauerhaft arbeitsunfähig, nicht selten pflegebedürftig und auf Rollstühle oder Rollatoren angewiesen. Für jeden vormals aktiven Menschen mit Träumen und Zielen ist das ein Schicksalsschlag, der auch psychisch nur schwer zu verkraften ist. Doch mit dem Label des „Impfgeschädigten“ scheint das Mitgefühl der Mitmenschen regelrecht zu verpuffen: Was nicht sein darf, kann eben nicht sein.

Personalien wie Karl Lauterbach, der den Ungeimpften einen frühen Tod prophezeiten und gleichzeitig die Risiken der Corona-Impfstoffe konsequent negierten, glänzen bis heute mit Ignoranz, indem sie zwar Menschen mit angeblichem Long Covid Hilfen versprechen, Impfgeschädigte aber im Stich lassen. So löschte Lauterbach selbst im April letzten Jahres einen Tweet, in dem er zugegeben hatte, dass auch Post-Vac-Patienten Unterstützung durch staatlich geförderte Behandlungs- und Forschungszentren benötigen und in dem er diese Hilfen angekündigt hatte. Beim groß beworbenen „Runden Tisch“ wiederum waren nur Long-Covid-Patienten willkommen, Impfgeschädigte schloss man aus.

Bezeichnend: Die Stuttgarter Zeitung gibt zum Fall Wittendorfers an, dass man sein „Post-Vac-Syndrom“ zunächst für „Long Covid“ gehalten hatte. Bei einem großen Anteil der sogenannten Long-Covid-Patienten dürften die Impfungen angesichts der Schadwirkung des Spike-Proteins eine Rolle gespielt haben (wenn sie nicht gar den Ausschlag für die Erkrankung gaben). Doch Betroffene tun gut daran, diesen möglichen Zusammenhang zu leugnen: Sonst könnten bei behandelnden Medizinern nämlich Berührungsängste entstehen.

Es ist wohl seinem politischen Amt zu verdanken, dass auch der Mainstream weitgehend respektvoll über Frank Wittendorfer berichtet – auch wenn die chronische Beschönigung von Impfrisiken sich auch in Artikeln über sein Schicksal wie der blanke Hohn liest. Sein trauriger Fall ist besonders für andere Betroffene von Bedeutung, denn er steht für all die Menschen, nach denen in Deutschland kein sprichwörtlicher Hahn kräht. Die nichts anderes sind als unliebsame Beweise für ein kolossales politisches Versagen und eine kriminell anmutende Unterwanderung durch Pharmalobbyisten, die Profit über Menschenleben stellten. Jeder Impfgeschädigte ist einer zu viel, insbesondere wenn den Menschen versprochen wurde, dass die Impfung „nebenwirkungsfrei“ sein würde. Sie alle verdienen Unterstützung. Und die Verantwortlichen, die sie unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in die Nadel trieben, verdienen endlich juristische Konsequenzen.

Europas Schutzschild gegen die Macht von Big Tech stärken

Europas Schutzschild gegen die Macht von Big Tech stärken

Europas Schutzschild gegen die Macht von Big Tech stärken

Google, Meta, Apple & Co. missbrauchen ihre Macht. Um sie daran zu hindern, braucht das DMA – Digitalmarktgesetz mehr Ressourcen. Jetzt Techkonzerne zur Kasse bitten!

Die EU hat mit dem Digital Markets Act (DMA) wichtige Regeln zu unserem Schutz geschaffen, von denen wir alle profitieren werden. Doch für deren Einhaltung braucht sie mehr qualifiziertes Kontrollpersonal als aktuell vorhanden. Das freut Konzerne wie Apple, die bereits angekündigt haben, sich kaum an die Regeln halten zu wollen. So ein Verhalten ist Gift für unsere Demokratie.

Nur mit zusätzlichen Ressourcen kann die Durchsetzung des DMA gestärkt und wir effektiv vor dem Machtmissbrauch durch Big Tech geschützt werden. Die EU soll darum Google, Meta, Apple & Co. zur Kasse bitten und von ihnen Gebühren erheben, um ihre Kontrolle zu finanzieren!

Sehr geehrte Kommissarin Vestager,

sehr geehrter Generaldirektor Guersent,

die EU hat mit dem Digital Markets Act (DMA) ein wichtiges Schutzschild gegen den Machtmissbrauch durch Big Tech geschaffen. Doch die Stärke von Regeln steht und fällt mit deren Durchsetzung. Schützen Sie uns Bürgerinnen und Bürger gegen den Machtmissbrauch der Tech-Konzerne und sorgen Sie dafür, dass sich Google, Meta, Apple & Co. an die Regeln des Digitalmarktgesetzes halten.

Wir fordern Sie darum auf:

Stärken Sie jetzt die schwache Personaldecke der EU. Setzen Sie sich dafür ein, dass eine finanzielle Selbstbeteiligung von Big Tech nach dem Verursacherprinzip über eine Monitoring-Gebühr im DMA ergänzt wird.

Mit freundlichen Grüßen

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Hintergrund

Warum ist die Macht von Big Tech ein Problem?

Techkonzerne wie Amazon oder Google sind zu groß und zu mächtig. Ihre Macht führt dazu, dass sie praktisch unregulierbar geworden sind und sich verhalten, als gäbe es keine Gesetze.

Sie sammeln ungehindert und unbegrenzt unsere Daten, nutzen sie für unterschiedliche ihrer Dienste (Whatsapp/Facebook/Instagram). Sie beanspruchen diese Daten für sich und teilen sie nicht mit anderen, sondern vermarkten sie beispielsweise über angepasste Werbung und machen so Megaprofite.

Ebenso bevorzugen sie ihre eigenen Produkte in Suchmaschinen (Google), sie drängen kleine und mittelständische Unternehmen aus dem Markt (Amazon) oder kaufen sie auf, wenn sie ihnen Konkurrenz machen könnten, wie der Kauf von Whatsapp und Instagram durch Meta belegen.

Wie bedroht die Macht der Internetplattformen unsere Demokratie?

Google, Meta, Apple & Co. gehören zu den mächtigsten und einflussreichsten Konzernen der Welt. Mehr als 113 Millionen Euro jährlich gibt die Digitalindustrie allein für Lobbyarbeit in Brüssel aus. Mit dieser Lobbymacht versuchen Google, Meta, Apple & Co. strengere Regulierung zu verhindern und ihre wirtschaftliche Macht auszubauen.

Auch die Marktmacht der großen Plattformen ist enorm groß. Sie haben in den letzten Jahren unzählige Konkurrenten aus dem Markt gedrängt oder aufgekauft, und nichts deutet darauf hin, dass sie damit freiwillig aufhören werden. Daraus resultieren schon jetzt monopolartige Stellungen: Googles Suchmaschine organisiert das Wissen im Internet, die hauseigene Videoplattform Youtube hängt das traditionelle Fernsehen ab. Amazon dominiert den Onlinehandel, Facebook kontrolliert mit Instagram und Whatsapp den Großteil der sozialen Netzwerke. Die öffentliche Verwaltung und die meisten Unternehmen sind abhängig von Microsoft-Produkten, während der Markt für mobile Apps von Google und Apple beherrscht wird.

Ihre dominante Stellung nutzen die Unternehmen zu ihren Gunsten aus. Sie missbrauchen die Kontrollmöglichkeiten ihrer Plattformen (die sogenannte „Gatekeeper“-Macht), um ihre wirtschaftliche Stellung noch weiter auszubauen und gesetzliche Regelungen zu verhindern. So kommt es zu einer immer stärkeren Machtkonzentration und letztlich einer Bedrohung der Demokratie.

Was ist der Digital Markets Act (DMA) genau?

Das Digitalmarktgesetz DMA soll verhindern, dass die großen Techkonzerne ihre Macht missbrauchen, um ihre Monopolstellung zu festigen und auszubauen.

Der DMA greift dazu direkt in die Geschäftsmodelle von Big Tech ein. Diejenigen, die als sogenannte Gatekeeper (Türsteher) definiert wurden, müssen mit dem DMA ab dem 7. März Änderungen an ihren Diensten vornehmen.

Whatsapp muss etwa künftig zulassen, dass man von anderen Messengern an eine Whatsappnutzer:in schreiben kann. Dadurch werden die Dienste geöffnet und die Nutzung von Alternativen erleichtert. Der DMA verhindert damit Ausgrenzung, er erhöht unsere Wahlfreiheit und sorgt dafür, dass Alternativen stärker zum Zuge kommen.

Verstoßen die Digitalkonzerne gegen die Regeln, drohen Strafen. Bei systematischen Verstößen könnte die EU-Kommission als letztes Mittel auch die Zerschlagung von Unternehmen anordnen.

Welche Techkonzerne fallen unter den DMA?

Erst ab einer bestimmten Größe und einer bestimmten Bedeutung für den europäischen Markt fallen Techkonzerne unter das Regelwerk des DMA. Zudem werden nicht die Konzerne selbst, sondern ihre Dienstleistungen reguliert. Bei Google sind das beispielsweise die Suchmaschine, Google Maps, Google Play, Google Shopping sowie die Onlinewerbung von Google und der Browser Chrome und das Betriebssystem Android.

22 Dienste von sechs Konzernen fallen unter die Regeln des DMA. Fünf der Unternehmen stammen aus den USA, eines aus China, keines aus Europa. Die Unternehmen in alphabetischer Reihenfolge sind:

  • Amazon
  • Apple
  • Bytedance (Tiktok)
  • Google
  • Meta
  • Microsoft

Folgende Dienste der Unternehmen werden geregelt:

  • Soziale Netzwerke: Tiktok, Facebook, Instagram, Linkedin
  • Videoplattform: Youtube
  • Suchmaschinen: Google Suche
  • Browser: Chrome, Safari
  • Betriebssysteme: Google Android, iOS, Windows PC OS
  • Messaging-Dienste: Whatsapp, Messenger
  • Vermittlungsdienste: Google Maps, Google Play, Google Shopping, Amazon Marketplace, App Store, Meta Marketplace
  • Onlinewerbung: Google, Amazon, Meta

Wie wollen die Techkonzerne den DMA umgehen?

Bereits während der DMA-Verhandlungen hatten sich die Technologiekonzerne dafür eingesetzt, die Durchsetzung der Regeln abzuschwächen. Das Ergebnis ist, dass die besonders harten Sanktionen, die bei Verstößen verhängt werden können, erst dann greifen, wenn ein Gatekeeper systematisch gegen die Regeln des DMA verstößt. Diese so genannte „systematic non-compliance“ liegt erst vor, wenn es innerhalb von acht Jahren zu drei Verstößen gekommen ist.

Insbesondere Apple hat bereits angekündigt, sich zwar auf dem Papier an die Regeln zu halten, diese aber so auszulegen, dass sich an den Machtverhältnissen kaum etwas ändert. So sollen Konsument:innen zwar in Zukunft die Wahl zwischen verschiedenen App-Stores haben, doch die technischen Hürden werden absehbar so groß bleiben, dass sie Anbieter und Nutzer:innen weiterhin abschrecken.

Eine weitere Gefahr besteht darin, dass Google, Meta, Apple & Co. Verstöße gegen die Regeln nicht nachvollziehbar machen. Durch den DMA sind die Unternehmen zwar verpflichtet, regelmäßig detaillierte Berichte zu veröffentlichen, in denen sie darlegen, wie sie die Regeln einhalten. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass solche Berichte unvollständig sind und daher eine rasche Reaktion der Kommission erfordern.

Was muss am DMA verbessert werden?

Um den DMA effektiv gegen die mächtigen Techkonzerne durchzusetzen, sind vor allem politischer Wille der EU Kommission und ausreichend Personalressourcen nötig.

Laut Kommission sind aktuell 80 Personen mit der Durchsetzung der DMA-Regeln befasst. Expert:innen schätzen, dass es 220 Personen bräuchte und auch das EU-Parlament hatte sich in den Verhandlungen dafür ausgesprochen, das nötige Geld für 220 Personen bereitzustellen. Davon ist die Kommission aktuell weit entfernt. Dass der DMA ein Ressourcenproblem hat, haben wir bereits in einem Rechtsgutachten im Februar 2022 festgestellt und als strategischen Fehler kritisiert.

Eine naheliegende Lösung des Problems wäre es, zusätzliche Mittel von den Technologieunternehmen selbst einzutreiben, indem sie nach dem Verursacherprinzip für die Missbrauchsaufsicht Gebühren zahlen. Dies ist bei anderen Gesetzen wie dem Digital Services Act (DSA) gängige Praxis und wurde beim DMA leider versäumt im Gesetz festzuschreiben. Wenn die EU-Kommission diese Idee der neuen Kommission ab Herbst als Arbeitsauftrag mitgibt, besteht die reelle Chance, dass der Vorschlag nach den Europawahlen umgesetzt wird.

Was braucht es zusätzlich, um die Macht der Digitalkonzerne zu begrenzen?

Der Digital Markets Act (DMA) ist ein wichtiger Baustein, um den Missbrauch der Macht durch Internetkonzerne zu verhindern. Um die jetzt schon zu große Machtkonzentration zu verringern, wären jedoch weitere Maßnahmen notwendig.

Eine solche strukturelle Maßnahme könnte die Zerschlagung von Unternehmen sein, beispielsweise die Herauslösung von Instagram aus dem Facebook-Konzern. Vor allem in den USA wird die Entflechtung der Digitalkonzerne schon seit Längerem intensiv diskutiert. Die Zerschlagung von marktbeherrschenden Konzernen ist dort nichts Neues – unter anderem in der Öl-, Eisenbahn- oder Telekommunikationsbranche hat es historisch solche Entflechtungen gegeben.

Auch ergänzende Maßnahmen zur Verhinderung neuer Unternehmens-Zusammenschlüsse können notwendig sein. Entweder braucht es die Stärkung der Fusionskontrolle innerhalb des DMA oder eine Reform der Fusionskontrolle im EU-Wettbewerbsrecht. In jedem Fall muss sichergestellt werden, dass die EU-Kommission oder nationale Wettbewerbsbehörden brisante, monopolbildende Zusammenschlüsse oder Übernahmen bereits im Vorfeld effektiv unterbinden können.

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Die NATO muss ihre Soldaten aus der Ukraine abziehen

Die NATO muss ihre Soldaten aus der Ukraine abziehen

Von Stephen Bryen

Putin warnt vor Atomwaffen – und Scholz verrät, dass britische Mitarbeiter in der Ukraine mit Raketen helfen

Wenn die NATO so sehr gegen die Entsendung von Truppen in die Ukraine ist, warum fordert sie dann nicht, dass die bereits dort stationierten Soldaten nach Hause geschickt werden?

Am Montag, den 26. Februar, erklärte Bundeskanzler Olaf Scholz, dass Deutschland der Ukraine seine Taurus-Langstrecken-Marschflugkörper nicht zur Verfügung stellen werde, da dies die Entsendung deutscher Truppen zu ihrer Bedienung erfordern würde, so wie die Briten die luftgestützten Marschflugkörper Storm Shadow betreiben.

Deutscher Bundeskanzler Olaf Scholz

Die Briten schimpften und warfen Scholz einen „eklatanten Missbrauch von Geheimdienstinformationen“ vor – was bedeutet, dass Scholz bestätigte, was bereits jeder weiß, nämlich dass sich NATO-Offiziere und ausgebildetes Personal in der Ukraine aufhalten, um Waffen wie das Patriot- und das NASAM-Luftabwehrsystem, das HIMARS-Mehrfachraketen-System, den britisch-französischen Storm Shadow-Marschflugkörper (SCALP-EG in Frankreich) und viele andere komplexe Waffen zu bedienen, die der Ukraine zur Verfügung gestellt wurden.

Die tatsächliche Zahl der Soldaten aus NATO-Ländern in der Ukraine ist nicht bekannt, aber es besteht kein Zweifel, dass sie in großer Zahl dort sind, und sie kommen aus den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Polen und anderen Ländern. Wenn diese „Freiwilligen“ verwundet oder getötet werden, wird verschleiert, was mit ihnen geschehen ist, und ihre Rolle wird oft als medizinisch oder sozial bezeichnet. In jüngster Zeit wird der Kampfstatus zumindest in den USA anerkannt.

Putin bei seiner Rede zur Lage der Nation

Am 29. Februar hielt Putin seine jährliche zweistündige Rede zur Lage der Nation. Er warnte, dass die Entsendung von NATO-Truppen in die Ukraine einen Atomkrieg riskieren könnte. Putin reagierte damit zum Teil auf die Erklärung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, die NATO würde Truppen in die Ukraine entsenden, um einen russischen Sieg zu verhindern. Während Macrons Erklärung bei den Staats- und Regierungschefs der EU keinen Anklang fand, hat die Tatsache, dass die Entsendung von Truppen auf einem EU-Forum offen diskutiert wurde, die Spannungen zwischen der NATO und Russland offensichtlich verschärft.

Seit einiger Zeit eskaliert die NATO den Ukraine-Konflikt, angeblich um der Ukraine zu helfen, die Russen aus dem ukrainischen Gebiet zu vertreiben. Die meisten Beweise deuten jedoch darauf hin, dass die NATO nach Stützpunkten für NATO-Truppen und Waffen sucht, die gegen Russland gerichtet sind. Nach Angaben der New York Times unterhalten die USA bereits 12 CIA-Stützpunkte in der Ukraine an der Grenze zu Russland.

Gleichzeitig hat die NATO den Regimewechsel in Moskau energisch vorangetrieben. Das Wired Magazine hat jetzt aufgedeckt, dass die USA eine spezielle Technologie entwickelt haben, um die Mobiltelefone von Putins Mitarbeitern und Kollegen zu orten, um Putins Aufenthaltsort zu ermitteln.

Diese Informationen wären nur von geringem Wert, es sei denn, sie zielten auf ein Attentat auf Putin ab. Die Tatsache, dass die USA und die NATO mit Hilfe der Ukrainer maßgeblich an der Liquidierung der russischen Führung (sowie der militärischen Befehlshaber) beteiligt waren, zeigt, dass der Regimewechsel zweifellos wichtiger war als die Niederlage Russlands auf dem Schlachtfeld. Victoria Nuland sagte diese Woche, dass Putins Russland „nicht das Russland ist, das wir wollten“.

CCTV-Bild zeigt Flammen und Rauch über der Kuppel des Kreml-Senatsgebäudes am 3. Mai 2023. Foto von Kremlin Red Square CCTV

Es besteht kaum ein Zweifel daran, dass Putin weiß, dass er das Ziel der von der NATO geführten Operateure ist. Es hat eine Reihe von Versuchen gegeben, Putin zu töten. Einer von ihnen war ein Kamikaze-Drohnenangriff auf sein Büro im Kreml. Angesichts der Enthüllungen über die Lokalisierung von Putins Aufenthaltsort ist es wahrscheinlich, dass dieser Angriff darauf abzielte, ihn zu töten (wobei die Ukraine und nicht die NATO dafür verantwortlich gemacht wurde).

Bei einem anderen Vorfall, sechs Jahre vor der militärischen Sonderoperation in der Ukraine, wurde Putins Limousine auf der Moskauer Ringstraße frontal angefahren. Putins Fahrer wurde getötet, aber Putin selbst saß nicht im Auto. Nicht alle Geheimdienstinformationen sind zuverlässig.

Putins Lieblingsfahrer wurde bei einem Frontalzusammenstoß auf einer geteilten Autobahn getötet

Während die russische Innenpolitik oft brutal ist und Tötungen mit sich bringt, hat Putin darauf geachtet, nicht gegen führende Politiker der NATO oder gar der Ukraine vorzugehen. Als er Verhandlungen führte, um das Chaos in der Ukraine zu lösen, sprach der ehemalige israelische Ministerpräsident Naftali Bennett mit Zelensky, der befürchtete, Putin würde ihn töten lassen. Daraufhin sprach er mit Putin und Putin versprach, dass Zelensky in Sicherheit sei und Russland ihm nichts antun würde. Bennetts Vereinbarung über den Schutz von Zelensky scheint bis jetzt funktioniert zu haben.

Der russische Präsident Wladimir Putin (R) spricht mit dem israelischen Premierminister Naftali Bennett während ihres Treffens in Sotschi am 22. Oktober 2021. YEVGENY BIYATOV/Sputnik

Westliche Geheimdienste, Think Tanks und die Ukraine selbst berichten, dass die Lage in der Ukraine sehr schlecht ist und die Ukraine in den nächsten drei Monaten eine Niederlage erleiden könnte. Dies hat die Europäer alarmiert und ist der eigentliche Grund, warum Macron dazu beigetragen hat, eine EU-Sondersitzung in Paris zu organisieren.

Bei diesem Treffen haben die Europäer offenbar zugesagt, Langstreckenwaffen an Kiew zu liefern, aber die Deutschen waren nicht einverstanden, als es um die Taurus-Rakete ging. Es liegt die Vermutung nahe, dass die Deutschen die Reaktion Russlands fürchteten oder dass die Russen die deutsche Regierung sogar ausdrücklich davor gewarnt haben, dass sie sich in eine Gefahrenzone begeben, aus der es keinen guten Ausgang gibt.

Die Politik der NATO sollte dringend überdacht werden. Wenn die NATO tatsächlich gegen die Entsendung von Truppen in die Ukraine ist, kann sie die bereits in der Ukraine stationierten Truppen nicht mehr plausibel leugnen. Die Briten haben Recht, dass Scholz mit seiner Erklärung über britische Truppen, die Storm Shadow-Raketen in der Ukraine einsetzen, die Katze aus dem Sack gelassen hat. Was in den Geheimdienstkanälen verborgen war, ist nun offenkundig.

Die russische Besorgnis über diese Stationierungen und über die in die Ukraine geschickten Waffen, von denen einige nur auf russische Städte gerichtet sind, wächst. Putins Hinweis darauf, dass Russland über Atomwaffen verfügt, seine Warnung, dass die NATO einen Angriff auf Russland vorbereitet, und seine Erklärung, dass Russland bereit ist, Atomwaffen einzusetzen, zeigen, dass die politische Akzeptanz der NATO-Drohungen gegen Russland eine kritische Grenze überschritten hat.

Aus geheimen russischen Planungspapieren aus den Jahren 2008 bis 2014 geht hervor, dass die russische Planung eine niedrige Schwelle für den Einsatz taktischer Atomwaffen vorsieht. Die Papiere, die sich mit einem Angriff Chinas befassten, deuten auf die russische Bereitschaft hin, in einem solchen Konflikt frühzeitig zu Atomwaffen zu greifen. Inwieweit dies auf die Ukraine zutrifft, ist reine Spekulation – aber je mehr die NATO die Bedrohung für russisches Territorium erhöht oder sogar Provokationen und eine Invasion plant, desto deutlicher ist dies ein Thema, das die russische Führung beschäftigt.

Die NATO selbst ist in keiner Weise auf einen Krieg mit Russland vorbereitet. Sie befindet sich heute in einer weitaus schlechteren Verfassung als vor dem Ukraine-Krieg, weil die NATO wichtige Waffen in die Ukraine geliefert hat und sich damit selbst wichtiger Verteidigungsgüter wie Munition, Panzer und Raketen beraubt hat. Noch schlimmer ist, dass die NATO-Führer und ehemalige Führer (wie Boris Johnson) die Russen weiterhin ködern und so eine Spannung nach der anderen aufbauen. Die NATO kann sich nicht gegen einen konventionellen Angriff verteidigen, und schon gar nicht gegen so genannte taktische Atomwaffen.

Medwedew fordert die Zerschlagung der Ukraine

Medwedew fordert die Zerschlagung der Ukraine

Medwedew fordert die Zerschlagung der Ukraine

Die Ukraine soll faktisch zwischen Russland, Polen und Rumänien aufgeteilt werden, so Dmitri Medwedew. Lediglich ein kleines Gebiet rund um Kiew soll demnach als ukrainischer Staat bestehen bleiben. Er erklärte auch, die Deutschen sollten glücklich darüber sein, dass die russische Führung „Leute mit kühlem Kopf“ habe.

Im russischen Fernsehen erklärte der stellvertretende Vorsitzende des Nationalen Sicherheitsrates Russlands, Dmitri Medwedew, dass es „keinen Zweifel“ daran gebe, dass die Ukraine „ein Teil Russlands“ sei. Medwedew, der zwischenzeitlich auch Präsident und Premierminister Russlands war, gilt als Hardliner und als jener, der mit (im Vergleich zu Präsident Putin) undiplomatischen, direkten Worten die Position des Kremls ausdrückt.

Auf einer im Hintergrund eingeblendeten Karte sieht man, wie die Ukraine schlussendlich aufgeteilt werden soll. Als „Rumpf-Ukraine“ bleibt lediglich ein kleines Gebiet um Kiew, während der westliche Teil an Polen und Rumänien übertragen werden soll. Russland soll demnach die östlichen und südlichen Teile erhalten. Ein Schritt, den manche Beobachter als „Leckerbissen“ für die generell eher antirussischen polnischen Nationalisten betrachten. Immerhin waren große Teile der heutigen Ukraine bis zum Zweiten Weltkrieg polnisch und wurden von den Sowjets dann an die Ukrainische SSR übertragen, während das sozialistische Polen im Gegenzug die deutschen Ostgebiete erhielt.

Auch nahm er die „Taurus-Leaks“ und die deutschen Reaktionen darauf ins Visier: „Das Problem ist, dass die Deutschen nichts verstanden haben und nichts gelernt haben. Was haben wir gesehen? – Diskussionen darüber, wie man hinter dem Rücken anderer gegen Russland kämpft. Unsere zivilen Einrichtungen zu zerstören (die Krimbrücke). Und außerdem reden sie darüber, wie man es macht, damit ihr Kopf nicht heraussticht. Nun, hören Sie, zum Glück hat die russische Führung Leute mit einem kühlen Kopf, unser Oberbefehlshaber bleibt ruhig.“

Es zeigt sich damit, dass eine diplomatische Lösung für den Ukraine-Konflikt in weiter Ferne liegt. Vielmehr, so scheint es, wird man um die Schaffung von Tatsachen auf dem Boden nicht herumkommen. Allerdings könnte das „inoffizielle russische Angebot“ für Polen und Rumänien in Sachen Gebietsausweitung auf Kosten der Ukraine ein „Gamechanger“ sein.

Vor dem Bankenkollaps?

Vor dem Bankenkollaps?

Vor dem Bankenkollaps?

Vor einem Jahr sind in den USA mehrere Regionalbanken kollabiert. Nun ist es wieder ruhig um die Bankenkrise. Aber ist das nur die Ruhe vor dem nächsten Sturm? Ob Gold, Bitcoin oder Aktien: An den Börsen jagt gerade ein Rekordkurs den nächsten. Alleine das ist höchst verdächtig. Die Journalist Ann Vandersteel sorgt inmitten der Euphorie […]

Der Beitrag Vor dem Bankenkollaps? erschien zuerst unter tkp.at.

Wenn Scholz sich erpressen lässt, sind wir im Krieg  

Wenn Scholz sich erpressen lässt, sind wir im Krieg  

Wenn Scholz sich erpressen lässt, sind wir im Krieg  

Von PROF. EBERHARD HAMER | Kaum einer möchte jetzt in der Haut von Bundeskanzler Olaf Scholz stecken. Ihn beschimpft nicht nur die Opposition, sondern mehr noch die Kriegstreiber in seiner eigenen Koalition, die NATO, die EU und die USA. Da Scholz in der Vergangenheit dem Mediendruck dieser Kriegstreiber immer wieder nachgegeben hat – Leopard-Panzer, größter […]

Deutschland: Nigerianer „Mr. Cash Money“ kassiert für 24 Kinder 22.500 Euro pro Monat

Deutschland: Nigerianer „Mr. Cash Money“ kassiert für 24 Kinder 22.500 Euro pro Monat

Deutschland: Nigerianer „Mr. Cash Money“ kassiert für 24 Kinder 22.500 Euro pro Monat

Die Leistung des Immigranten, den man nach dem Narrativ der regierenden Eliten wohl als gefragten Facharbeiter bezeichnen muss, bestand in der Einreise und in der Behauptung, der Vater von 24 Kindern zu sein. Deutschland ist dies 1,5 Millionen Euro Steuergeld pro Jahr wert. Durch deutsche Gesetzgebung legal, holte er auch 94 „enge Verwandte“ ins Land. Auf TikTok nennt sich der Schwarzafrikaner „Mr. Cash Money“ und posiert in seinem Herkunftsland vor teuren Sportwagen – teils mit deutschem Kennzeichen.

Ob Mercedes-SUV, BMW oder Audi – an teuren Fahrzeugen mangelt es „Jonathan A.“ nicht. Bezahlt wird das vom deutschen Steuerzahler. Hochoffiziell wurde die Geschichte im deutschen Mainstream berichtet. Über die Jahre ließ der Nigerianer Kinder von Frauen aus unterschiedlichen afrikanischen Nationen als seine eigenen anerkennen. Nachdem er bereits über die deutsche Staatsbürgerschaft verfügt, erhalten all diese Kinder gemeinsam mit ihren Müttern sofort das Aufenthaltsrecht in Deutschland – und natürlich das Recht auf die Finanzierung ihres Lebensunterhalts.

Der deutschen Presse erklärt der Mann:

„Ich hatte halt viele Frauen und hab so auch viele Kinder. Aber das ist doch nichts Besonderes. Jedenfalls in Nigeria. Ich hab nichts falsch gemacht, das ist meine große Familie.“

Das Sozialamt überweist Jonathan, der sich in Deutschland als mittellos ausgibt, 22.500 Euro pro Monat. Zusätzlich, so vermuten einige Journalisten, kassiert er von den Damen, die er solchermaßen ins gelobte Land einschleuste, eine Gebühr. Er selbst überweist nur einer seiner angeblichen Ex-Frauen 388 Euro pro Monat – den Rest gibt er für sich und einen ausschweifenden Lebensstil aus. In Nigeria besitzt er eine Villa und unterhält einen Fuhrpark.

Unter manchen Deutschen sorgt dies für Empörung. Kommentare, wie der unten verlinkte, finden sich in allen sozialen Medien. Rechtlich sei aber aktuell nichts zu machen. Einmal anerkannte Vaterschaften können nicht mehr aberkannt werden. Und Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft kann man auch nicht abschieben. Das Problem beginnt schon früher: denn eine genetische, bewiesene Verwandtschaft mit Kindern, die man solchermaßen anerkennt, ist nicht notwendig.

Diese Zustände sind den deutschen Behörden und der deutschen Regierung bekannt. Niemand zeigt Interesse daran, sie zu verändern. Das Bundesjustizministerium würde zwar angeblich an einer Neufassung der diesbezüglichen Gesetze arbeiten – einen Termin für die Fertigstellung gibt es nicht. Jahr für Jahr fließen auf diese Weise Milliarden in die Hand von Personen, die man rein rechtlich vermutlich nicht einmal als Sozialbetrüger bezeichnen darf.

Jonathan A. und seine Sippe „verdienen“ auf diese Weise – völlig legal – 1,5 Millionen Euro jährlich. Ob hier wirklich alle Kosten – wie beispielsweise für Arztbesuche – bereits inkludiert sind, darf bezweifelt werden. Während er vor der Presse das Unschuldslämmchen spielt, weiß er ganz genau, was er da macht. Denn er betreibt Kanäle auf sozialen Medien, wo er es so richtig krachen lässt und mit seinem Reichtum prahlt.

Hier posiert der Nigerianer auf Instagram vor einem seiner teuren Fahrzeuge.

Übrigens: Das Existenzminimum in Deutschland beträgt in etwa 450 Euro. Dabei sollte man nicht vergessen, dass jeder deutsche Staatsbürger das Wahlrecht hat – und dafür einsetzen könnte, um diese Zustände abzustellen. Möglich erscheint dies nur mit einer absoluten Mehrheit für eine Partei, welche die Interessen der Menschen in Deutschland vertritt.

Klima: Viele Temperatur-Messdaten wohl auch in Österreich zweifel- und fehlerhaft

Klima: Viele Temperatur-Messdaten wohl auch in Österreich zweifel- und fehlerhaft

Klima: Viele Temperatur-Messdaten wohl auch in Österreich zweifel- und fehlerhaft

Um das Klima-Narrativ der „verkochenden“ Erde aufrecht zu erhalten, wird viel getrickst. Das betrifft auch die Standortwahl der Mess-Stationen. Während über die Jahrzehnte jene abgebaut werden, die den Schnitt senken könnten, kommen immer mehr dazu, deren Lage aufgrund des Umlands oder baulicher Gegebenheiten tendenziell zu höheren Werten führen. Report24 berichtete jüngst über fehlerhafte Daten aus Großbritannien. Ähnlich verhält es sich auch in Österreich.

Im Artikel Völlig unbrauchbar: Britische Temperaturdaten weisen extreme qualitative Mängel auf zeigten wir die vorsätzliche, systematische Einbringung fehlerhafter Temperaturdaten in ein System auf, welches dazu dient, weltweit die Klimapanik zu schüren. Der Trick mit den Mess-Stationen wird aber in jedem Land durchgezogen.

Für Deutschland kann man sebst recherchieren, wie sich die Zahl und Position dieser Stationen veränderten – denn Kachelmann-Wetter bietet historische Aufzeichnungen bis 1920. Wann immer in den Medien von „höchste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen“ die Rede ist, ist deshalb Vorsicht geboten. Erstens reichen diese nicht lange zurück, zweitens veränderten sich eben diese Mess-Stationen über ein Jahrhundert drastisch.

Der Wissenschaftler Mc Kitrick beschäftigt sich intensiv mit der Position von Wetterstationen – und will signifikante Veränderungen in der Höhenlage festgestellt haben (siehe z.B. Quantifying the influence of anthropogenic surface processes and inhomogeneities on gridded global climate data sowie A Critical Review of Global Surface Temperature Data Products).

Ein Bericht aus 2022 zeigt auf, dass 96 Prozent der US-Wetterstationen nicht den Vorgaben der Behörde NOAA entsprechen, was eine neutrale und wissenschaftlich akzeptable Positionierung betrifft. Man kann somit problemlos sagen, dass die Wetterdaten aus den USA ein vollständig falsches Bild von der Realität zeigen.

Beispiel: Das Wärmebild rechts zeigt, wie die erhitzten Steine in der Nähe des Temperatursensors die Lufttemperatur signifikant nach oben treiben müssen. Zuvor war diese Station über einer Grasfläche montiert.

Tricks bei Temperaturmessungen auch in Österreich üblich

Genau diese Tricks, um höhere Temperaturen auszuweisen, werden auch in Österreich angewandt. Aus dem Jahr 2013, als Systemmedien vereinzelt noch an der Wahrheit interessiert waren und auch hinter die offiziellen Narrative blickten, ist ein Bericht über einen vermeintlichen Hitzerekord erhalten geblieben. Die Presse titelte damals: Der Hitzerekord, der so keiner war.

Dabei wird die Positionierung der Wetterstation Bad Deutsch-Altenburg in einem Interview mit Manfred Spatzierer, damals Chef-Meteorologe von Ubimet, aufgearbeitet. Diese befand sich damals – regelwidrig – an einem Hang. Doch nicht genug damit:

Durch den Hang – besonders, wenn der wie in Bad Deutsch-Altenburg südwestlich ausgerichtet ist – heizt sich der Boden mehr auf und damit steigt auch die Temperatur rund um die Wetterstation. Hinzu kommt, dass die hohen Temperaturen eigentlich nur auftreten, wenn es Südostwind gibt. Jetzt muss man wissen, dass südöstlich von dem Ort ein riesiger Steinbruch liegt, der sich über den Tag hinweg enorm erhitzt. Und bei Südostwind wird die Hitzeblase, die sich dadurch bildet, nach Bad Deutsch-Altenburg geweht.

In dem Artikel wird auch die Positionierung von Wetterstationen in Wien kritisch beleuchet. So wird die Wetterstation in der Nähe der TU Wien in einem völlig betonierten urbanen Gebiet erwähnt. Eine vorgeschriebene Rasenfläche ist nicht vorhanden. Hinzu kommt, dass speziell über der Betonwüste Wien eine gigantische Hitzeblase entsteht – Wien ist bei starker Sonneneinstrahlung immer wärmer als das Umland.

Sehr interessant ist auch die Erzählung hinsichtlich eines angeblichen Temperaturrekords in Neusiedl. Dort hatte es rund 38 Grad, ein in der Nähe des Sensors parkender LKW soll die Temperatur auf 40,6 Grad hoch getrieben haben.

Die Redaktion der Presse war damals noch interessiert und stellte die wichtige Frage:

Wieso werden Stationen überhaupt an Orten aufgestellt, wo solche Beeinflussungen möglich sind?

Die Antwort war in Österreich dieselbe wie beim oben verlinkten Bericht zu den Wetterstationen in den USA: „Prinzipiell gibt es strenge Richtwerte, wie viel Abstand es zu den Bäumen und Häusern geben soll.“ Nur, dass sich eben nirgendwo jemand daran hält – oder diese Wetterstationen absichtlich problematisch positioniert werden, damit man den Menschen das Märchen von der „Erdverkochung“ erzählen kann.

Viele Report24-Leser wundern sich, weshalb die von ihnen selbst gemessenen Temperaturen so selten mit jenen übereinstimmen, welche im Wetterbericht verkündet werden. Die Trickserei mit den Mess-Stationen könnte die Lösung dieses Rätsels bedeuten.

Der Bücher-Gärtner: Fossilenergie erneuerbar?

Der Bücher-Gärtner: Fossilenergie erneuerbar?

Der Bücher-Gärtner: Fossilenergie erneuerbar?

Unsere neue (ACHGUT) Buch-Kolumne richtet sich allein danach, ob ein Buch oder die Diskussion darüber interessant ist oder nicht. Den Anfang macht der neuaufgelegte Klassiker „Vom Mythos der fossilen Brennstoffe“.

Von Edgar L. Gärtner.

Auf unseren Schreibtischen – und das ist endlich mal was positives – sammeln sich in beachtlicher Zahl gedruckte Werke, man nennt sie „Bücher“. Neue, manchmal alte aber wieder oder immer noch aktuelle, besonders beliebte oder unbeliebte, solche die heftig debattiert werden, solche die mit dem dem Bannstrahl der Gedankenpolizei belegt sind, solche die mit dem Verdikt „umstritten“ oder „besonders wertvoll“ daher kommen. Edgar Gärtner, unser vielseitig interessierter Autor, ist Hydrobiologe und Politikwissenschaftler, und somit genau der Richtige um diese Schätzte zu heben und einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen, was er von nun an regelmässig in dieser Kolumne tun wird.

Egal wie überzeugt man von den Thesen in Thomas Golds „Vom Mythos der fossilen Brennstoffe“ ist, das 1999 in USA erstmals erschienene Buch „Deep Hot Biosphere – The Myth of Fossil Fuels“ ist geeignet zur Überwindung des Weltbildes der Grünen beizutragen und darf insofern nicht gerade auf Sympathien aus diesem Milieu hoffen. Der Physiker Gold löste in jedem Fall eine heftige Kontroverse aus. „The Times“, (London) bezeichnete Gold als „one of the most original minds“.

Der Copernicus/Springer Verlag, New York verortet das bei ihm erschienene Buch so:

„Dieses Buch stellt eine Reihe wirklich kontroverser und erstaunlicher Theorien auf: Erstens schlägt es vor, dass unter der Oberfläche der Erde eine Biosphäre von größerer Masse und Volumen existiert als die Biosphäre, die die Gesamtsumme aller Lebewesen auf den Kontinenten unseres Planeten und in seinen Ozeanen umfasst. 

Zweitens schlägt es vor, dass die Bewohner dieser unterirdischen Biosphäre keine Pflanzen oder Tiere sind, wie wir sie kennen, sondern hitzeliebende Bakterien, die von einer ausschließlich aus Kohlenwasserstoffen bestehenden Ernährung überleben, das heißt, Erdgas und Erdöl. 

Und drittens und vielleicht am häretischsten, das Buch vertritt die atemberaubende Idee, dass die meisten Kohlenwasserstoffe auf der Erde nicht das Nebenprodukt biologischer Überreste („Fossile Brennstoffe“) sind, sondern bereits vor etwa 4,5 Milliarden Jahren ein gemeinsamer Bestandteil der Materialien waren, aus denen die Erde selbst gebildet wurde. Die Implikationen sind erstaunlich. 

Die Theorie liefert Antworten auf oft gestellte Fragen: Ist die tiefe heiße Biosphäre der Ursprung des Lebens, und enthalten der Mars und andere scheinbar barren Planeten möglicherweise tiefe Biosphären? Noch provokanter ist die Frage, ob es möglich ist, dass es eine enorme Menge an Kohlenwasserstoffen gibt, die aus der Tiefe der Erde aufsteigen und uns reichlich mit Gas und Erdöl versorgen können. 

So abwegig diese Ideen auch erscheinen mögen, sie werden von wachsenden Beweisen und von der unbestreitbaren Bedeutung und Ernsthaftigkeit unterstützt, die Gold jeder wissenschaftlichen Debatte verleiht. In diesem Buch sehen wir einen brillanten und kühn originellen Denker, der in der modernen Wissenschaft zunehmend selten ist, wie er potenziell revolutionäre Ideen darüber entwickelt, wie unsere Welt funktioniert“.

Und das meint der „Bücher-Gärtner“:

Noch erscheinen die Forderungen und Pläne der Grünen für eine Rückführung unserer Naturbelastung auf „Net Zero“ – also Null-CO2-Emissionen–bauch den meisten Anhängern anderer politischer Parteien als alternativlos. Kaum jemand möchte der scheinbar logischen Aussage widersprechen, dass im begrenzten System Erde mit einem ein für alle Mal gegebenen Vorrat von nutzbaren Rohstoffen kein unbegrenztes Wachstum möglich ist.  Dieser Vorstellung liegt die Unterscheidung zwischen (bösen) „fossilen“ und (guten) „erneuerbaren“ Ressourcen zugrunde. Eine Einteilung, die sich so fest im allgemeinen Sprachgebrauch eingebürgert hat, dass man meinen könnte, sie gehe auf den Schöpfer selbst zurück.

Doch trotz aller Wortakrobatik in dem im Spätherbst 2023 mühsam verabschiedeten Abschlussdokument des 28. „Weltklimagipfels“ (COP28) im ölreichen Wüstenstaat Dubai können wir davon ausgehen, dass die Verteufelung „fossiler“ Energierohstoffe durch die Grünen nun bald ein Ende finden wird. Das zentrale Dokument der COP28 fordert lediglich, der Abschied von „fossilen Energieträgern in den Energiesystemen“ solle in „gerechter, geordneter Weise“ geschehen. Das lässt viel Spielraum für Interpretationen. Von einem „Phase out“ der „fossilen“ Energieträger ist nicht mehr die Rede.

Deshalb sehen die weltgrößten Vermögensverwaltungsgesellschaften wie Blackrock, State Street oder Vanguard, die über die Verwendung vieler Billionen gebieten, die Frage, ob „erneuerbar“ oder nicht inzwischen ganz locker. Vanguard hat sich schon vor über einem Jahr von den so genannten ESG-Kriterien („Environmental, Social, Governance“) verabschiedet, indem es potenziellen Anlegern versprach, nicht mehr auf angebliche Megatrends zu setzen. Nun haben Blackrock, State Street und die US-Großbank JPMorgan aus der Climate Action 100+-Initiative zusammen fast 14 Billionen (!) US-Dollar abgezogen. Kleinere Kapitalgesellschaften folgten, zumal republikanisch regierte US-Bundesstaaten die Mitglieder der Climate Action 100+-Initiative von Vergabeverfahren ausschlossen.

Ein fundamentaler Denkfehler

Ohnehin deutet einiges darauf hin, dass der Unterscheidung zwischen „erneuerbaren“ und „fossilen“ Ressourcen ein fundamentaler Denkfehler zugrunde liegt. Denn in der Praxis werden die vorgeblich „erneuerbaren“ Ressourcen oft lange vor den angeblich nicht erneuerbaren knapp. So sind die von Grünen bevorzugten Naturdünger wie Guano oder Kuhmist zwar im Prinzip erneuerbar. Dennoch kam es im 19. Jahrhundert weltweit zu gefährlichem Stickstoffmangel in den Ackerböden und in der Folge zu Hungersnöten, weil der Naturdünger-Nachschub nicht mit der Bevölkerungsentwicklung Schritt halten konnte.

Heute würde die von den gleichen Grünen geforderte Einschränkung der Rindfleischproduktion für den „Klimaschutz“  die Öko-Landwirtschaft bald am Kuhmistmangel scheitern lassen. Die heutigen Stickstoff-„Kunstdünger“ jedoch erweisen sich im besten Sinne als erneuerbar, denn Stickstoff kann durch die Ammoniaksynthese nach dem Haber-Bosch-Verfahren mithilfe von Erdgas unbegrenzt aus der Luft gewonnen werden. Und denitrifizierende Bakterien führen den Stickstoff bei der Verrottung von Pflanzenmaterial wieder von den Böden zurück in die Atmosphäre. Ein idealer Kreislauf! Die für Düngerherstellung benötigten Erdgasvorräte wiederum haben sich in den letzten Jahrzehnten vervielfacht. Aktuelle Engpässe der Gasversorgung hängen bekanntlich nur mit den Sanktionen gegen Russland zusammen.

Wie kommt es, dass die bekannten und förderwürdigen Erdgasvorräte trotz des in den letzten Jahrzehnten enorm gestiegenen Verbrauchs nicht zur Neige gehen und das auch bei den Rohölvorräten zu beobachten ist? Dieser Frage ist schon gegen Ende der 1990er Jahre der österreichisch-amerikanische Geophysiker und Astronom Thomas Gold nachgegangen. In seinem 1999 im Copernicus/Springer Verlag, New York, erschienen Buch „Deep Hot Biosphere – The Myth of Fossil Fuels“ ging Gold mit großem Sachverstand dieser Frage nach, konnte darin aber selbstverständlich nur eine vorläufige, das heißt hypothetische Antwort finden. Nun hat das private Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) in Jena endlich eine fachkundige deutsche Übersetzung dieses durchaus wichtigen Werks vorgelegt.

Kohlenwasserstoffe nicht allein durch die Zersetzung von Biomasse

Der 1920 in Wien geborene Thomas Gold musste wie viele andere Angehörige der jüdischen Intelligenz vor den anrückenden Nazis ins britische Exil gehen. Er machte daraus das Beste, indem er in Cambridge Physik und Astronomie studierte. Als hochbegabter und hochmotivierter Naturwissenschaftler legte Gold danach eine Bilderbuch-Karriere hin. Er erhielt eine Astronomie-Professur in Havard und wurde zum wichtigen Berater der NASA. Später wurde er zum Chef der Astronomie-Abteilung der Cornell-University. Als kreativer Forscher wechselte Gold etwa alle fünf Jahre sein Arbeitsgebiet – bis ihn die Frage fesselte, ob und wie Erdgas, Erdöl und Steinkohle auch auf abiotischem Weg entstehen können.

Lange Zeit glaubten die meisten westlichen Geologen, dass fossile Kohlenwasserstoffe erst zu einem relativ späten Zeitpunkt der Erdgeschichte aus abgestorbener Biomasse (Wälder und Meeresalgen) entstehen können und daher in wenigen Jahrzehnten erschöpft sein werden. Aufgrund der Beobachtung, dass Methan, der Hauptbestandteil von Erdgas, und Rohöl, aber auch Steinkohle oft unter Granitformationen, das heißt Urgestein gefunden werden, wo ihr Vorkommen biologisch nicht erklärbar ist, formulierte Gold die Hypothese, dass diese Kohlenwasserstoffe nicht allein durch die Zersetzung von Biomasse entstanden sein können, sondern aus der Zeit der Entstehung der Erde stammen.

Thomas Gold ging dabei davon aus, dass die Erde und die anderen Planeten sich nicht aus glühenden Gasen gebildet haben, wie wir das in der Schule lernten, sondern aus eher staubförmigen Feststoffen, wozu auch Kohlenwasserstoffe gehörten. So entstehen auch die noch heute herumkreisenden Asteroiden und Meteoriten. Tatsächlich haben Raumsonden in neuerer Zeit auf Saturn-Monden und Asteroiden Kohlenwasserstoffe in größeren Mengen gefunden.

Gold vermutete, dass Kohlenwasserstoffe aus großer Tiefe ständig in die Erdkruste aufsteigen – und zwar wegen des dort herrschenden großen Drucks und hoher Temperaturen nicht in Form von Gasen, sondern als Fluide, die erst an der Erdoberfläche zu Gasen werden. An etlichen Orten kann man die austretenden Gase mit Plastikbeuteln auffangen und mit Streichhölzern anzünden. Gold glaubte, die aufsteigenden Kohlenwasserstoffe seien nicht nur für die Bildung von Gas-, Öl- und Steinkohle-Lagerstätten, sondern auch für die Entstehung von metallischen Erzen und für Erdbeben verantwortlich. Den Goldsuchern in Kalifornien, am Yukon und in Südafrika sei die enge Verbindung von Kohlenwasserstoffen und Edelmetall-Erzlagern sofort aufgefallen.

Aufwändige Tiefenbohrungen

Mit großem pädagogischen Geschick präsentiert Gold seine Hypothese, wonach unsere Erde in einer Tiefe von bis zu 10.000 Metern eine zweite Biosphäre beherbergt. Diese wird von Archäen, das heißt altertümlichen Einzellern besiedelt, die ihre Lebensenergie statt von der Sonne aus den aufsteigenden Kohlenwasserstoffen beziehen. Diese Biosphäre sei älter als die Lebenswelt auf der Erdoberfläche. Da dort konstant günstige Bedingungen für das Leben herrschen, sei das Leben möglicherweise dort entstanden und nicht auf der Erdoberfläche beziehungsweise im Meer.

Um hier Klarheit zu erlangen, hat Gold sich nicht mit theoretischen Überlegungen oder mit einem Computermodell begnügt. Er wollte durch Tiefenbohrungen nachweisen, was tatsächlich im Erdmantel vor sich geht. Mithilfe des schwedischen Vattenfall-Konzerns gelangte Gold in den 1980er Jahren an öffentliche Gelder für die Finanzierung von zwei aufwändigen Tiefenbohrungen durch den mittelschwedischen Granit, um zu überprüfen, ob sich darunter förderwürdige Vorkommen von Kohlenwasserstoffen befinden. Die Bohrungen dauerten von Juni 1986 bis Juni 1990. Sie mussten zwar wegen technischer Probleme vorzeitig abgebrochen werden, weshalb das Ziel, die Bohrungen bis in eine Tiefe von 5.000 Metern niederzubringen, nicht erreicht wurde. Dennoch konnten unter dem Granit eindeutig stinkende Öle und andere Kohlenwasserstoffe nachgewiesen werden, was der gängigen Theorie vom biologischen Ursprung der Kohlenwasserstoffe widerspricht.

Das bedeutet allerdings nicht, dass es auf der Welt überhaupt keine Öl-, Kohle- oder Erdgas-Vorkommen biologischen Ursprungs gibt. Die Fachleute streiten sich noch über das Mengenverhältnis zwischen biotisch und abiotisch entstandenen Kohlenwasserstoffen. Anton Kolesnikov, Vladimir G. Kutcherov und Alexander F. Goncharov von der Washingtoner Carnegie Institution, der Moskauer Lomonossow Universität und des Königlich schwedischen Technologie Instituts in Stockholm haben schon vor über einem Jahrzehnt durch ein aufwändiges Experiment demonstriert, dass Erdöl unter den Bedingungen, wie sie im oberen Erdmantel herrschen, das heißt unter hohem Druck und einer Temperatur von über 1000 Grad Celsius, auch ohne die Gegenwart fossiler Biomasse aus normalen Bestandteilen der Erdkruste wie Methan und Carbonaten (Kalkgestein) entstehen kann.

Sie haben also die zunächst als „gewagt“ eingestufte Hypothese von Thomas Gold insoweit bestätigen können. Andere Forscher bestätigten die Existenz einer zweiten Biosphäre in der Tiefe. Denkbar ist, dass diese auch auf dem Mars existiert. Das ständige Aufsteigen von Kohlenwasserstoffen in Form von Fluiden aus großer Tiefe bedeutet: Auch die Erdöl- und Erdgasvorkommen sind zumindest teilweise, vielleicht sogar in Gänze erneuerbar. Tatsächlich wurde auch wiederholt beobachtet, dass sich wegen Erschöpfung aufgegebene Erdöllagerstätten nach einiger Zeit wieder aufgefüllt haben. In Südhessen gibt es dafür ein Beispiel. Es gibt also einstweilen wohl keinen Grund, sich Sorgen um schwindende Rohstoff-Vorräte zu machen.

Als völlig abwegig erscheint auf diesem Hintergrund die von den Grünen aller Parteien betriebene Verteufelung des Kohlenstoffs und seines Oxidationsprodukts Kohlenstoffdioxid (CO2), die erst das Leben auf der Erde ermöglicht haben. Die Grünen haben rasch erkannt, dass mit der nachlassenden Zugkraft der Mär von der allgemeinen Rohstoffverknappung nicht nur ihr ideologisches, sondern auch ihr finanzielles Überleben auf dem Spiel steht. Sie beginnen deshalb wild um sich zu schlagen.

In Kanada hat jetzt ein einflussreicher Parlamentsabgeordneter sogar gefordert, Menschen, die sich weiterhin für die Nutzung „fossiler“ Brennstoffe aussprechen, ins Gefängnis zu bringen. Das könnte bald auch in Europa Schule machen. Der aktuelle Versuch des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron, ärztliche Kritiker der Staatsmedizin mit Gefängnis zu bestrafen, zeigt, dass so etwas in der Luft liegt. Doch werden wohl große Investment-Fonds das letzte Wort haben. Das wird der Welt aber nicht zum Segen gereichen, solange die Kapitalgesellschaften vordringlich Mittel vom imaginären Klimaschutz in die reale Hochrüstung gegen Russland umschichten.

 

Vom Mythos der fossilen BrennstoffeThomas Gold, 299 Seiten, 27 Eurohier beziehbar.

Edgar L. Gärtner ist studierter Hydrobiologe und Politikwissenschaftler. Seit 1993 selbständiger Redakteur und Berater, als solcher bis 1996 Chefredakteur eines Naturmagazins. Bis Ende 2007 Leiter des Umweltforums des Centre for the New Europe (CNE) in Brüssel. In Deutschland und in Südfrankreich ist er als Autor und Strategieberater tätig.

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