Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Der Januar zerlegt den CO₂-Treibhauseffekt – Teil 1

Der Januar zerlegt den CO₂-Treibhauseffekt – Teil 1

Der Januar ist der Monat mit dem größten Temperatursprung

Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch,

Der Januar zerlegt den CO₂-Treibhauseffekt – Teil 1

Grafik 1: Seit den Aufzeichnungen der ersten 100 Jahre keine Erwärmung. Von 1987 auf 1988 ein großer Temperatursprung von 2 Grad. Seit 1988 keine Erwärmung mehr.

Auswertung: Keine Erwärmung, großer Temperatursprung, keine Erwärmung.

Behauptet wird vom Geschäftsmodell Treibhauserwärmung, dass allein CO₂ und andere Treibhausgase die Temperaturen bestimmen. Und weil die Konzentrationen vor allem von CO₂ angeblich seit über 140 Jahren zunehmen, würden auch die Temperaturen deshalb stetig zunehmen.

Die Grafik 1 zeigt bereits mit aller Deutlichkeit , dass diese von der bezahlten Treibhausforschung behauptete Ursache Wirkungskombination vollkommen falsch ist.

Merke: Der Januar wurde im Zeitraum der letzten 140 Jahre um 2 Grad wärmer. Diese Erwärmung erfolgte nicht stetig, sondern fast ausschließlich durch einen Temperatursprung im Jahre 1987 auf das Jahr 1988.

Rückblick: Beim Dezember erfolgte die 2 Grad Erwärmung erst ab 1988 bis heute. Davor war nichts. Und der Dezember hat auch keinen Temperatursprung (hier)

Etwas Ironie: Der CO₂-Treibhauseffekt wurde beim Januar durch den Weltklimarat 1987 durch eine besonders laute Silvesterballerei 86/87 aufgeschreckt, der Monat Januar sprang gleich um 2 Grad im Schnitt höher und auf diesem Niveau ist er bis heute. Vor 1987 zeigt sich keine CO₂-Erwärmungswirkung, der Treibhauseffekt hielt zunächst Dauerschlaf und ab 1988 bis heute schläft CO₂ auch wieder. CO₂ muss ein wahres Wundergas sein, dessen physikalische Wirkungen man nach Belieben zur Wirkung bringen kann.

Damit fragen wir uns als neutrale, weil unbezahlte Klimaforscher, welche anderen Ursachen die Januartemperaturen und den Temperatursprung bestimmt haben könnten.

Vorgehensweise: Betrachten wir den ersten Zeitraum näher: seit 1882- und erkennen wir sofort in Grafik 1, dass die kleine Eiszeit in Mitteleuropa eigentlich erst um 1900 endete und die Temperaturen bis etwa 1915 weiter stiegen. Beim Monat Januar sehen die vom Deutschen Wetterdienst aneinandergereihten Einzelwerte ab 1915 dann so aus:

Abb. 2: Der Januar seit 1915, also genau seit 72 Jahren zeigt laut DWD bis 1987 sogar eine Abkühlung. Auffallend die kalten Kriegs-Januare 1940 bis 1942 oder 1963, als der Bodensee einfror, aber auch extrem milde wie 1936, 1975 oder 1983. Diese Phase endet mit dem sehr kalten Jänner 1987; danach der große Klimasprung und ab 1988 fehlten sehr kalte Januar-Monate.

Einzuwenden wäre natürlich, dass um 1900 ein ganz anderes Deutschland mit anderen Grenzen bestand und die Wetterstationen samt ihren Daten von damals mit den heutigen nur bedingt vergleichbar sind. Deutschland hatte damals 104 Einwohner pro Quadratkilometer; heuer sind es mit etwa 220 gut doppelt so viele, was erwärmend wirkte. Die Wetterstationen stehen heute in den von Menschen geschaffenen Wärmeinseln und damals gab es noch typische ländliche Stationen bei Klöstern oder Forsthäusern am Waldrand oder bei frei stehenden Gutshöfen. Diese menschengemachte Erwärmung durch Einwohnerzunahme, geänderte Flächennutzung und Versetzen der Stationen an wärmere Plätze lassen wir zunächst außer Betracht. Wir arbeiten mit den Original-DWD-Temperaturen.

Die CO₂- Zunahme in der Atmosphäre: starker stetiger Anstieg

Gebetsmühlenartig werden CO₂ und Klimaerwärmung in Zusammenhang gebracht.

Ganz anders wie der Verlauf der DWD-Januartemperaturen sieht der Verlaufsanstieg der CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre aus, laut mainstream soll diese von 288 ppm um 1900 auf inzwischen 422 ppm gestiegen sein. Wir haben dies in Grafik 3 nachempfunden, wobei die Werte erst ab 1958 mit den heutigen Messmethoden gesicherte Werte sind. Wir müssen allerdings betonen, dass um 1900 in Mitteleuropa mit den damaligen chemischen Nachweisen auch bereits 400 ppm gemessen wurden und in damaligen Lexika und Lehrbüchern der Wert auch mit 400 ppm angegeben wurde. Wer sich näher dafür interessiert, schaue hier.

Abb. 3: Die CO₂-Konzentrationskurve der Atmosphäre zeigt einen steten Anstieg.

Wir stellen fest:

1) Die CO₂-Kurve der Konzentrationszunahme zeigt im Vergleich zur Entwicklung der deutschen Januartemperaturen keinerlei Ähnlichkeit.

2) Auch für den großen Temperatursprung im Jahre 1987 auf 1988 kann CO₂ nicht verantwortlich sein. Der große Temperatursprung innerhalb eines Jahres auf ein wärmeres Plateau hat somit ausschließlich natürliche Ursachen (Zirkulationsverhältnisse – mehr Westwetterlagen bei positiven NAO-Werten).

Wer oder Was bestimmt sonst noch die Temperaturen?

Der Mensch wirkt mit bei der Klimaveränderung durch Wärmeinseleffekte (WI). Klima verändert sich seit 4 Milliarden Jahren. Von Interesse wäre der Temperaturverlauf ohne die wärmenden menschlichen Veränderungen bei den Stationen. Vor allem in den letzten vier Jahrzehnten hat sich die Bebauung in die einst freie Fläche hinein erweitert, derzeit um fast 60 Hektar täglich und innerhalb der Städte und Gemeinden werden Baulücken weiter geschlossen. Im Winter wärmt zusätzlich die Abwärme der Industrie, der Haushalte und des Verkehrs. Im Umland wirken „Biogas“-, Solar- und Windkraftanlagen ebenfalls erwärmend. Insgesamt sind die WI- Effekte nach unseren bisherigen Untersuchungen im Winter geringer als in den Frühjahrs- und deutlich geringer als in Sommermonaten.

Kurzum, bei den Messstationen des DWD hat der Wärmeeintrag, bedingt durch die Bebauungsveränderungen zugenommen und die Thermometer der Stationen messen diese Zusatzwärme aus den sich täglich vergrößernden Wärmeinseln mit. Natürlich gibt es auch Stationen mit geringen wärmenden Veränderungen, vor allem seit 1988. Eine davon ist die Privatstation Amtsberg im kleinen Teilort Dittersdorf auf 425m üNN. Allerdings hat der Stationsleiter noch nicht vollständig auf die neuen DWD-Normen umgestellt, d.h. es wurde weniger gegenüber früher verändert. Schon deshalb sind die Werte realistischer.

Abb. 4: Amtsberg zeigt im Gegensatz zu den über 2000 DWD-Stationen sogar eine leichte Abkühlung. Insgesamt ist der WI-effektzuwachs bei den DWD-Daten im Januar jedoch unbedeutend klein. Die einzelnen deutschen Wetterstationen liegen bei der Trendlinie in einem engen Intervall, sogar Hamburg ist leicht negativ, Hof hingegen als WI-starke Wetterstation etwas deutlicher über der DWD-Trendlinie.

Ergebnis: Die Zunahme der Wärmeinseleffekte sind im Winter gering und können den Temperatursprung eh nicht erklären. Anstatt einer horizontal ebenen DWD-Trendlinie seit 1988 haben WI-arme Standorte lediglich eine leicht fallende.

Höher gelegene Wetterstationen: Noch stärkere Januarabkühlung – warum?

Hierzu verweisen wir auf den Januarartikel von Stefan Kämpfe, wo die Höhenabkühlung – soweit möglich – näher erklärt wird.

Der Monat Januar weist eine Besonderheit aus, höher gelegene Wetterstationen kühlen sich seit 1988 ab. Zwischen Stationshöhe und Abkühlung besteht eine Korrelation. Wir wollen das an vier Beispielen zeigen.

Abbildung 5: Die Wetterstation Zugspitze zeigt eine sehr starke Januarabkühlung in den letzten 37 Jahren

Der Feldberg im Schwarzwald, knapp unter 1500 m NN:

Abbildung 6: Der Feldberg in Ba-Wü zeigt gleichfalls eine starke Januarabkühlung, obwohl dort die CO₂-Konzentrationen wie überall in Deutschland um etwa 80 ppm im Betrachtungszeitraum gestiegen sind.

Ergebnis: Während sich die Januar-Temperatur in den bodennahen Luftschichten (1000 hPa-Niveau) kaum abkühlte, ist über der Grundschicht eine deutliche Abkühlung zu verzeichnen. Bei Wetterstationen ab 800m Höhe ist dies gut zu erkennen.

Und der Treibhauseffekt? Gerade die höher gelegenen Wetterstationen über 800 m Höhe mit ihrer Januarabkühlung zeigen, dass der CO₂-Treibhauseffekt nicht wie vom mainstream behauptet der temperaturbestimmende Faktor der Erwärmung sein kann.

Damit sind wir weiter auf der Suche für das seltsame Temperaturverhalten des Monates Januar in Deutschland. Bleiben wir bei höher gelegenen Wetterstationen und beim Temperatursprung und fragen wir uns:

Haben höher gelegene Wetterstationen auch einen Januar-Temperatursprung im Jahre 1987/88?

Anmerkung: In den Pressemitteilungen des Deutschen Wetterdienstes findet man nichts über den hohen einmaligen Temperatursprung. Im Gegenteil, sogar Kommentatoren plappern (im Auftrag des DWD?) nach, wie der DWD diesen einmaligen Sprung 87/88 verheimlicht und behauptet: Ca. 2°C Temperaturanstieg in 50 Jahren. Da hilft alles Leugnen nichts.“

Doch zurück zur Problemstellung. Beginnen wir mit dem Hohenpeißenberg (HPB) im Alpenvorland südlich von Augsburg.

Abb. 7: Selbst die Wetterstation auf dem Hohenpeißenberg, knapp unter 1000 m, zeigt den Temperatursprung von 2 Grad und eine anschließende leichtere Abkühlung.

Abb. 8: Der Fichtelberg mit 1215 m NN, der höchste Berg in Sachsen.

Die höher gelegene Wetterstation auf dem Fichtelberg zeigt ebenso den großen Januar-Temperatursprung im Jahre 1987 und dann die etwas kräftigere Abkühlung als der HPB, Quelle Abb. 1,2,4-8: DWD

Wir haben natürlich noch weitere deutsche Wetterstationen über 1000 m Höhe untersucht und überall das gleiche Bild: Temperatursprung ja, seit 1988 dann Abkühlung abhängig von der Höhe der Wetterstation.

Damit haben wir ein Erklärungsproblem dazubekommen.

  1. Was hat den Temperatursprung im Januar verursacht und
  2. Weshalb zeigen die höher gelegenen Wetterstationen seit 1988 eine Abkühlung.

Wir können dafür nur die großräumige Umstellung der Wetterlagen in Mittel- und Westeuropa im Jahre 1987/88, also natürliche Gründe der ständigen Klimaänderungen verantwortlich machen.

Die genauen Ursachen dieser Januar-Höhenabkühlung bedürfen noch weiterer Erforschung. Möglicherweise hat sie mit dem bevorstehenden Ende der AMO-Warmphase zu tun: Während die Randmeere Ost- und Nordsee durch die endende AMO-Warmphase (noch) recht warm sind, stellen sich die Zirkulationsverhältnisse in höheren Luftschichten bereits auf Abkühlung um, die später auch die bodennahen Luftschichten erfasst – ob das so eintritt, kann aber nur die Zukunft zeigen.

Alle Falschbehauptungen der bezahlten CO₂-Klimagilde behindern durch ihr dummes Treibhaus-Geschwätz die Suche nach den wirklichen Ursachen der Januartemperaturreihen in Mitteleuropa und weltweit. Dazu kommt, dass die wirklich nach den Ursachen forschenden Klimawissenschaftler nicht bezahlt werden, sondern im Gegenteil, berufliche Nachteile befürchten müssen.

Die Treibhausbasierte Klimahysterie ist eine Wissenschaft des finstersten Mittelalters! Da geht’s nur ums Geld und einen CO₂-Ablaßhandel!

Wenden wir uns nun den Stationen außerhalb Deutschlands zu und stellen die Frage: Wie verhält sich der Monat Januar im restlichen Mittel- und Westeuropa?

Abb. 9: West-Europa, etwas kleinerer Temperatursprung, keine signifikante Erwärmung. Quelle: Abb.9 und 13

Abb. 10: Geringe Januar-Abkühlung- Temperatursprung- geringe Abkühlung in Zentralengland. Quelle

Abb.11: Kopenhagen, deutlicher T-Sprung und keine Januarerwärmung ab 1988

Abb.12: In den Niederlanden zeigt sich ein fast identisches Bild zu den DWD Daten in Abb. 1

Der Monat Januar außerhalb Mittel- und Westeuropas

Wie verhalten sich nun Wetterstationen im Norden Europas?

Abb. 13: Temperatursprung von 4 Grad!!! Mit anschließender Abkühlung seit 1988. Das sieht man auch an Einzelstationen. Hier ist bisweilen der Temperatursprung noch höher

Abb.14: Sieben Grad ( 7°) Temperatursprung, allerdings sehr starke Abkühlung danach.

Abb. 15: In Finnland das gleiche Bild, T-Sprung von über 4 Grad und keine Erwärmung im Januar.

Abb. 16: Trondheim, Norwegen, starke Abkühlung im Januar, T-Sprung über 4 Grad

Ergebnis: In Nordeuropa ist der Temperatursprung im Jahre 1987/88 sogar größer als bei uns.

Wetterstationen außerhalb Europas

Wir werfen einen Blick in die USA, zur Dale-Enterprise Weather Station in Virginia, der ältesten Wetterstation in diesem Bundesstaat. Die Station hat den Vorteil, dass sie noch ländlicher und noch einen Tick wärmeinselärmer ist als deutsche Stationen. Das Wetterhäuschen steht unverändert seit Anbeginn bei einer einsamen Farm.

Abb.17: Im Gegensatz zu Deutschland – siehe Grafik 2- zeigt der Januar in den USA eine leichte Temperaturabnahme seit über 100 Jahren. Es ist auch kein Temperatursprung um 1987 auf ein höheres Niveau feststellbar.

Erg: Trotz steigender globaler CO₂-Konzentrationen wird der Januar bei dieser wärmeinselarmen Station in Virginia seit über 100 Jahren eindeutig kälter. Außerdem ist kein Temperatursprung im Jahre 1987/88 erkennbar.

Auch andernorts außerhalb Europas finden sich immer wieder Stationen ohne Januar-Erwärmung; abschließend Beispiele:

Abb. 18: Im ehemaligen Winter-Olympiaort Sapporo wurde der Januar nicht wärmer.

Abb. 19: Irkutsk, in Sibirien. Keine Januarerwärmung.

Abb. 20: Sibirien zeigt keine Januarerwärmung, sondern sogar eine leichte Abkühlung

Quelle für Abb. 11,12, 14-16,18-20

Feststellung: Irgendwie scheint sich anzudeuten, dass der Januartemperatursprung im Norden Europas noch höher als bei uns war und nach Süden hin immer geringer wird. In anderen Erdteilen kam er nicht vor.

Fazit: Gerade der Monat Januar zeigt, dass Kohlendioxid keine oder fast gar keine Wirkung auf den Temperaturverlauf haben kann. Das haben wir hier in diesem Artikel anhand vieler Wetterstationen gezeigt.

Und noch einer Ergänzung: Der Januar am Südpol bei der deutschen Antarktisstation

Abb. 21. Seit dem Einrichten der Station in der Antarktis hat der Januar eine leicht fallende Tendenz. Allerdings ist der Januar auf der Südhalbkugel ein Hochsommermonat und entspricht etwa unserem Juli. Die Daten von 2024 liegen leider noch nicht vor. Mit 2024 wäre die Trendlinie wahrscheinlich deutlich stärker fallend, denn es soll sich momentan um einen kalten Sommer handeln in der Antarktis.

Zusammenfassung: Der Begriff „Treibhausgas“ ist somit ein Fantasiebegriff aus der Werbebranche, der uns Angst einflößen soll, genauso wie diese völlig falsche UN-Definition von Klimawandel: Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Oder hier. Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Veränderungen der Temperaturen und Wettermuster. Diese Veränderungen können natürlichen Ursprungs sein und beispielsweise durch Schwankungen in der Sonnenaktivität entstehen. Doch seit dem 19. Jahrhundert ist der Klimawandel hauptsächlich auf menschliche Tätigkeiten zurückzuführen, allen voran die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas.

Oder hier: Bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen Treibhausgasemissionen, die sich wie ein Mantel um die Erde legen und so die Sonnenwärme zurückhalten und die Temperaturen ansteigen

Viel schwieriger ist es, die vollkommen unterschiedlichen Trendlinienverläufe in den verschiedensten Teilen der Welt mit den tatsächlichen Ursachen und deren Klimawirkungszusammenhängen zu erklären. Da haben es die Treibhauserwärmungsgläubigen samt ihren alimentierten Wissenschaftlern viel leichter. Wie jeder Glaube ist der Treibhausglaube ein simples Muster für Unbedarfte wie bei allen Religionen dieser Welt.

Der Januar zerlegt den CO₂-Treibhauseffekt, hieß unsere Überschrift. Das haben wir in diesem Teil durch viele Grafiken gezeigt. In Deutschland sind es die Originaldaten des Deutschen Wetterdienstes. Der Deutsche Wetterdienst selbst zerlegt den CO₂-Treibhauseffekt anhand seiner Wetterstationen. Es gibt keine stetige Erwärmung wie beim CO₂-Konzentrationsanstieg, sondern einen plötzlichen Temperatursprung.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

 

Schweden protestieren gegen die Schlagseite der staatlichen Medien

Schweden protestieren gegen die Schlagseite der staatlichen Medien

Schweden protestieren gegen die Schlagseite der staatlichen Medien

Am Samstagnachmittag fand im Zentrum Stockholms eine große Demonstration statt. Tausende Demonstranten sind vom Ticino Park zum Gebäude des staatlichen Fernsehens und des staatlichen Rundfunks marschiert, um ihre Unzufriedenheit mit der Berichterstattung zum Ausdruck zu bringen. Initiator der Demonstration ist Pierre Tinderfjäll von der Freiheitsbewegung. Der Organisator erklärt, dass Schweden von den steuerfinanzierten Akteuren des […]

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Polnische Landwirte streiken ab 9. Februar gegen die EU-Agrarpolitik

Polnische Landwirte streiken ab 9. Februar gegen die EU-Agrarpolitik

Polnische Landwirte streiken ab 9. Februar gegen die EU-Agrarpolitik

Die polnischen Landwirte haben einen landesweiten Streik ausgerufen und wollen alle Grenzübergänge zur Ukraine blockieren. Sie reagieren damit auf die ihrer Meinung nach katastrophalen Auswirkungen der EU-Politik. Sie appellieren an die Öffentlichkeit, Verständnis dafür aufzubringen, dass sich ihre Branche gegen den drohenden Bankrott wehrt. In vielen europäischen Ländern kommt es zu Bauernprotesten, die in erster […]

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Studie: mRNA-Impfungen kosteten viel mehr Leben als sie retteten!

Studie: mRNA-Impfungen kosteten viel mehr Leben als sie retteten!

Studie: mRNA-Impfungen kosteten viel mehr Leben als sie retteten!

Wissenschaftler haben den Schaden-Nutzen-Faktor der experimentellen mRNA-Spritzen von Pfizer und Moderna untersucht. Das Ergebnis: Die Genspritzen haben offensichtlich mehr Leben gekostet als gerettet. Auf einen verhinderten Covid-Tod kämen knapp 14 Impftote durch Nebenwirkungen. Nun rufen sie zu einem „globalen Moratorium“ auf.

Es wird immer deutlicher, dass die experimentellen Genspritzen von Pfizer und Moderna weder den Erwartungen der Politik und der Gesundheitsbehörden gerecht werden, noch überhaupt einen Beitrag zur Beeindigung der sogenannten „Pandemie“ leisteten. Mit erheblich geringeren Wirksamkeitsraten als offiziell angegeben führen mRNA-Covid-19-Impfstoffe laut einer aktuellen Studie zu mehr Todesfällen als geretteten Leben. Die Forscher sprechen sich für ein „globales Moratorium“ gegenüber diesen Impfungen aus und fordern die „sofortige Entfernung“ aus dem Impfplan für Kinder.

Die am 24. Januar im Cureus-Journal veröffentlichte peer-reviewed Studie analysierte Berichte der Phase-3-Tests der Covid-19-mRNA-Impfstoffe von Pfizer und Moderna. Diese Tests führten zur Genehmigung der Impfstoffe unter Emergency Use Authorization (EUA) in den Vereinigten Staaten und in Europa. Die Studie untersuchte auch andere Forschungsarbeiten und Bewertungen der Studien, und es stellte sich heraus, dass die Impfstoffe „deutlich niedrigere“ Wirksamkeitsraten aufwiesen, als von den Impfstoffunternehmen behauptet. Zudem ergab die Studie, dass die geschätzten Schäden der Covid-19-mRNA-Impfstoffe bei „konservativen Annahmen“ die positiven Effekte bei weitem übersteigen: Für jedes gerettete Leben gab es fast 14-mal mehr Todesfälle durch die modifizierten mRNA-Injektionen.

Angesichts der gut dokumentierten schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse (SAE) und des inakzeptablen Schadens-Nutzen-Verhältnisses appellieren die Forscher an Regierungen, ein „weltweites Moratorium“ für diese modifizierten mRNA-Produkte zu unterstützen und durchzusetzen. Dies soll geschehen, bis alle relevanten Fragen bezüglich Kausalität, residualer DNA und abweichender Proteinproduktion beantwortet sind.

Die Autoren der Studie empfehlen außerdem die „sofortige Entfernung“ der Covid-19-Impfstoffe aus dem Impfplan für Kinder. Ihrer Ansicht nach haben Kinder ein sehr geringes Risiko für die Infektion, und es sei ethisch nicht vertretbar, einem Kind, das nahezu kein Risiko hat, an Covid-19 zu sterben, einen experimentellen Impfstoff zu verabreichen. Dies gilt besonders vor dem Hintergrund eines nachweisbaren Risikos von 2,2 Prozent für bleibende Herzschäden, basierend auf den besten verfügbaren prospektiven Daten.

Nach den ersten Studien von Pfizer und Moderna wurde behauptet, dass mRNA-Covid-19-Impfstoffe eine 95-prozentige Reduktion von symptomatischem Covid-19 hätten. Die Studie wies darauf hin, dass diese Wirksamkeitsannahme falsch war. Pfizers Behauptung basierte darauf, dass nur acht von 22.000 Geimpften während der Studie an Covid-19 erkrankten, verglichen mit 162 von 22.000 Personen in der Placebo-Gruppe. Insgesamt wurden in beiden Gruppen 170 bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Die Forscher wiesen jedoch darauf hin, dass eine große Anzahl von Infektionen unter die Kategorie „Covid-19-Verdacht“ fiel, was ignoriert wurde. In der Studie wurden insgesamt 3.410 solcher Verdachtsfälle identifiziert, das ist das 20-fache der 170 bestätigten Fälle.

„Es gab 1.594 solcher Fälle in der geimpften Gruppe und 1.816 in der Placebo-Gruppe. Wenn man sowohl bestätigte als auch verdächtige Fälle berücksichtigt, sinkt die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen das Entwickeln von Symptomen auf nur 19 Prozent, weit unterhalb der erforderlichen 50-Prozent-RR (Relative Risk) Reduktionsgrenze für die behördliche Zulassung“, so die Studie. „Somit erscheint die Wirksamkeit des Impfstoffs, wenn man sowohl bestätigte als auch verdächtige Fälle berücksichtigt, dramatisch niedriger als die offizielle Behauptung von 95 Prozent.“

Die Forscher kritisierten die Studienberichte von Pfizer und Moderna dafür, sich „ausschließlich“ auf das Relative Risiko (RR) zu konzentrieren und die absolute Risikoreduktion zu vernachlässigen. Sie argumentierten, dass die absolute Risikoreduktion „eine bessere Anzeige für die klinische Nützlichkeit eines Medikaments“ liefert. „Beide Arten der Risikobewertung sind erforderlich, um Berichtsverzerrungen zu vermeiden und eine umfassendere Perspektive zur Wirksamkeit des Impfstoffs zu bieten. Das Weglassen der absoluten Risikostatistik führt zu einer Überschätzung der klinischen Vorteile der Impfstoffe“, erklärten sie.

Im Gegensatz zur 95-prozentigen Wirksamkeitsrate unter Verwendung der RR-Messung betrug die absolute Risikoreduktion für die Pfizer- und Moderna-Impfstoffe laut der Studie jeweils 0,7 Prozent und 1,1 Prozent. „Eine absolute Risikoreduktion von etwa 1 Prozent für die Covid-19-mRNA-Impfungen bedeutete, dass eine erhebliche Anzahl von Personen geimpft werden müsste, um einen einzigen milden bis moderaten Fall von Covid-19 zu verhindern“, so die Wissenschaftler weiter. Um einen Fall von Covid-19-Infektion zu verhindern, müssten 142 Personen mit dem Pfizer-Impfstoff geimpft werden, so die Studie. Im Fall von Moderna müssten 88 Personen geimpft werden.

Unter Berücksichtigung dieser Zahlen sowie der Infektionssterblichkeitsraten von Covid-19 kamen die Forscher zu dem Schluss, dass etwa 52.000 Menschen geimpft werden müssten, um einen Covid-19-bedingten Tod zu verhindern. Das würde bedeuten, dass ungefähr zwei Leben durch rund 100.000 Injektionen des Pfizer-Impfstoffs gerettet werden. Allerdings bestehe ein Risiko von 27 Todesfällen pro 100.000 Dosen des Pfizer-Impfstoffs, so die Berechnungen der Forscher. Somit würden aufgrund des mRNA-Impfstoffs etwa 14 Leben verloren gehen, um ein Leben durch die Impfung zu retten, so die Studie.

Die Autoren wiesen darauf hin, dass das Beratungskomitee für Impfstoffe und verwandte biologische Produkte (VRBPAC) der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) „keine Maßnahmen zur absoluten Risikoreduktion“ in die Überprüfung der Impfstoffdaten einbezogen hat. Diese Handlung weiche von den FDA-Richtlinien ab, „die besagen, dass beide Ansätze entscheidend sind, um die fehlerhafte Verwendung von Arzneimitteln zu vermeiden“.

Was die Studie jedoch nicht berücksichtigt (weil es eben keine entsprechenden Daten gibt), sind Todesfälle durch Herzschäden, die erst später auftreten. Es ist nämlich weithin bekannt, dass Myokarditis-Schäden auch nach mehreren Jahren noch zu Todesfällen führen können. Dies impliziert jedoch auch eine weitere Verschlechterung des Schaden-Nutzen-Verhältnisses der experimentellen Genspritzen.

„Wir sind Friedensfreunde“

Exclusivinterview mit Mohammed Ali Al-Houthi von Ansar Allah über die Aussichten auf eine Eskalation, die Blockade des Jemen und darüber hinaus

Ahmed Abdulkareem

Nach dem Krieg und der Belagerung des Gazastreifens durch Israel, der am 7. Oktober letzten Jahres begann und Zehntausende von Palästinensern das Leben kostete, rief die jemenitische Armee unter Führung von Ansar Allah eine Militäroperation gegen Israel aus. Ihr Ziel: Tel Aviv soll gezwungen werden, seinen zerstörerischen Krieg gegen Gaza einzustellen.

Ansar Allah, dem Hungersnot, Völkermord und die Vertreibung von Zivilisten dank eines jahrzehntelangen Krieges, der von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten gegen sein Volk geführt und von den Vereinigten Staaten von Amerika unterstützt wird, nicht fremd sind, hat den wohl konsequentesten Widerstand gegen Israels blutigen Feldzug im Gazastreifen geleistet und den kühnen und beispiellosen Schritt gewagt, Schiffe im Roten Meer und im Arabischen Meer anzugreifen, die in israelischem Besitz sind oder unter israelischer Flagge fahren.

Ansar Allah, im Westen umgangssprachlich als Houthis bekannt, erklärte die Aktionen als Reaktion auf die katastrophale humanitäre Lage im Gazastreifen und versprach, die Angriffe auf Schiffe, die mit Israel in Verbindung stehen, einzustellen, sobald die israelische Aggression aufhört. Dieses Mantra wird von den Anführern der Ansar Allah seit Beginn ihrer Kampagne wiederholt und wurde gegenüber MintPress von Mohammed Ali al-Houthi, dem Vorsitzenden des Obersten Revolutionskomitees der Houthi im Jemen, einem prominenten Mitglied der Ansar Allah-Bewegung und einem wichtigen Entscheidungsträger in der jemenitischen Regierung in Sanaa, bestätigt.

Als Reaktion auf die Kampagne von Ansar Allah gegen Israel entsandten westliche Mächte, insbesondere die Vereinigten Staaten von Amerika, eine große Flottille von Kriegsschiffen unter dem Vorwand, die Freiheit der internationalen Schifffahrt im Roten Meer und im Golf von Aden zu schützen. In den meisten westlichen Medien werden sie als Piraten oder vom Iran unterstützte Milizen abgetan. Das westliche Publikum hat nur selten die Gelegenheit, die ungefilterte Sichtweise der Anführer der Ansar Allah zu erfahren. Aus diesem Grund hat sich Ahmed Abdul-Kareem, Korrespondent von MintPress News, mit dem zweiten Befehlshaber von Ansar Allah, Mohammed Ali al-Houthi, zusammengesetzt, um über die jüngsten Ereignisse im Jemen, im Gazastreifen und im Nahen Osten zu sprechen.

MintPress News: Wie steht Ansar Allah zu der Tötung von drei amerikanischen Soldaten und der Verwundung von mehr als dreißig Soldaten bei dem Angriff auf den Tower 22? Und davor zu zwei U.S. Navy Seals, die nach Angaben der USA beim Ertrinken starben? Was ist der offizielle Standpunkt von Ansar Allah zu deren Tod?

Mohammed Ali al-Houthi: Die Anschläge – die wir als natürliche Reaktion auf die feindseligen Handlungen der Vereinigten Staaten betrachten – sind eine klare Botschaft über das große Ausmaß der Unzufriedenheit in der arabischen Welt gegenüber den Amerikanern aufgrund ihrer falschen Politik, einschließlich der Übernahme des Völkermords in Gaza und der Aggression gegen den Jemen, die ihre Soldaten und Interessen in Gefahr bringt.

Die Amerikaner müssen verstehen, dass jeder, der andere angreift, eine Antwort erhält. Ein arabisches Sprichwort sagt: „Wer an die Tür klopft, wird eine Antwort finden“.

Was die beiden Soldaten betrifft, die Sie in der anderen Hälfte der Frage erwähnt haben, so ist diese Version des Vorfalls eine amerikanische. Wir trauen dem, was Amerika verkündet, nicht. Aber wenn der amerikanische Bericht wahr ist, gibt es vielleicht ein großes Verbrechen, das die Amerikaner zu verbergen versuchen. Sie haben die Nachricht von ihren Soldaten veröffentlicht, um etwas Schlimmeres zu verbergen. Es ist unverständlich, dass eine vollständig vorbereitete Streitmacht nicht weiß, wo ihre Kollegen geblieben sind. Der Vorfall ist zweideutig. Es muss untersucht werden, um aufzudecken, was Amerika verbirgt.

MintPress News: Sie leiden im Jemen unter den Folgen eines seit mehr als acht Jahren andauernden Krieges und haben trotzdem eine fortschrittliche militärische und politische Position der Solidarität mit Gaza eingenommen. Warum haben Sie diese Position eingenommen, und wie reagieren Sie auf Erklärungen der amerikanischen und britischen Regierung, die behaupten, Ihre Position habe nichts mit dem Gazastreifen zu tun?

Mohammed Ali al-Houthi: Zunächst einmal ist unsere Position religiös und humanitär, und wir sehen eine enorme Ungerechtigkeit. Wir kennen das Ausmaß und die Schwere der Massaker, die an der Bevölkerung von Gaza verübt werden. Wir haben unter dem amerikanisch-saudisch-emiratischen Terrorismus einer Koalition gelitten, die einen Krieg begonnen und eine Blockade gegen uns verhängt hat, die immer noch andauert. Daher gehen wir von diesem Standpunkt aus und wollen nicht, dass sich das gleiche Verbrechen wiederholt. Wir reagieren auf die Forderung unseres Volkes, das jeden Freitag zu Millionen auf die Straße geht, um zu demonstrieren. Wir reagieren auch auf die Massen in den arabischen und islamischen Ländern und auf alle freien Menschen, die uns auffordern, ihre palästinensischen Brüder zu verteidigen.

Wir können die tragische humanitäre Situation in Gaza, die sogar vom Internationalen Gerichtshof als Völkermord anerkannt wurde, nicht tatenlos hinnehmen. Deshalb geht unser Schritt in diese Richtung: den Arroganten entgegenzutreten, die sich gegen die Unterdrückten stellen. Die Unterdrückten befinden sich in einer katastrophalen Situation und erleiden entsetzliches menschliches Leid wegen Israel und den Vereinigten Staaten von Amerika, die ihre Unterstützung für das UNRWA [Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge] eingestellt haben, obwohl sie die Unterstützung für das Hilfswerk hätten erhöhen müssen, damit es den Palästinensern weiterhin Brot geben kann.

MintPress News: In den westlichen Medien wird die Blockade des Roten Meeres als Bedrohung der Freiheit der Schifffahrt für alle Schiffe dargestellt, die das Meer befahren. Ist dies richtig? Wenn nicht, welche Länder dürfen die Straße von Bab al-Mandab problemlos befahren, und wie bestimmt die Ansar Allah, welche Schiffe passieren dürfen und welche gestoppt werden?

Mohammed Ali al-Houthi: Es gibt keine Blockade des Roten Meeres, und die in den westlichen Medien verbreitete Behauptung, wir würden die internationale Schifffahrt im Roten Meer behindern und den internationalen Handel gefährden, ist nicht wahr. Die Schifffahrt durch das Rote Meer ist für alle Schiffe sicher, mit Ausnahme derjenigen, die mit Israel in Verbindung stehen. Bis vor kurzem haben 4.874 Schiffe das Rote Meer sicher durchquert, seit wir unsere Operationen angekündigt haben. Täglich passieren etwa 70 Schiffe die Bab al-Mandab [Meerenge] ohne Schaden.

Wir haben immer wieder bestätigt, dass es sich bei den angegriffenen Schiffen nur um Schiffe handelt, die mit „Israel“ in Verbindung stehen, sei es, dass sie die besetzten Häfen ansteuern, sei es, dass sie Israelis gehören oder dass sie in den Hafen von Umm al-Rashash [Hafen von Eilat] einlaufen. Die jemenitischen Streitkräfte bestätigen wiederholt, dass alle Schiffe, die keine Verbindung zu „Israel“ haben, nicht angegriffen werden. Dies bestätigt der offizielle Sprecher der Armee wiederholt in allen veröffentlichten Erklärungen über die Marineoperationen der jemenitischen Streitkräfte.

Wir wollen nicht, dass Bab al-Mandab geschlossen wird und auch nicht, dass das Rote Meer geschlossen wird. Das beweist die Tatsache, dass wir uns darauf beschränkt haben, israelische Schiffe und Schiffe, die in die besetzten palästinensischen Gebiete fahren, ins Visier zu nehmen. Wenn wir Bab al-Mandab hätten schließen wollen, hätte es andere Maßnahmen gegeben, von denen einige einfacher waren als der Abschuss von Raketen.

Was in den westlichen Medien verbreitet wird, ist in Wirklichkeit das Ergebnis einer amerikanischen Täuschung, die darauf bedacht ist, falsche Geschichten über die Ereignisse zu verbreiten, damit sie in den internationalen Medien die Oberhand gewinnen. Die Vereinigten Staaten dämonisieren uns durch die Medien, indem sie ihre falschen Narrative verbreiten, obwohl sie und die Briten die Teufel sind, die sich weigern, den Völkermord in Gaza zu beenden und die Belagerung der Bevölkerung aufzuheben. Sie militarisieren das Rote Meer und setzen die Eskalation und Aggression gegen den Jemen fort.

Was die Identifizierung von Schiffen auf dem Weg nach Israel angeht, so beruht diese auf genauen Informationen des jemenitischen Verteidigungsministeriums. Wenn das Schiff mit Israel in Verbindung gebracht wird, wird es gewarnt, dass es das Rote Meer und die Straße von Bab al-Mandab nicht passieren darf. Lehnt es die Warnung ab – nach Ankündigung, Klärung und Signalen zum Anhalten und Zurückkehren -, wird es ins Visier genommen. Nach den militärischen Daten, denen wir vertrauen, wurde kein Schiff, das nicht auf dem Weg zu israelischen Häfen war, angegriffen. Und weder die Amerikaner noch die Briten haben das Gegenteil beweisen können.

MintPress News: Gibt es Kommunikationskanäle, die Schiffe nutzen können, um Gefahren bei der Durchfahrt durch Bab al-Mandab, das Rote Meer im Allgemeinen, das Arabische Meer und den Golf von Aden zu vermeiden?

Mohammed Ali al-Houthi: Die Marine bestätigt dies und wiederholt es immer wieder in ihren [öffentlichen] Erklärungen, dass es den Kanal Nummer 16 gibt, über den die Kommunikation stattfinden kann. Wir sagen den Schifffahrtsunternehmen (wir haben direkt mit ihnen gesprochen), dass es eine einfache Lösung gibt, die sie nutzen können, indem sie den Satz „Wir haben keine Beziehung zu Israel“ schreiben und sicher passieren können. Wir ermutigen sie auch, Digital Selective Calling zu verwenden [Digital Selective Calling ist eine Technologie, die in der Schiffskommunikation zum Senden von Notsignalen verwendet wird. Sie funktioniert wie eine digitale „Ruftaste“ in Seefunkgeräten].

MintPress News: Die westlichen Länder behaupten, dass ihre Operationen im Roten Meer die Sicherheit der internationalen Schifffahrt gewährleisten sollen. Was ist Ihre Reaktion darauf?

Mohammed Ali al-Houthi: Es ist Amerika, das die internationale Schifffahrt gefährdet, indem es die so genannte „Wohlstandsallianz“ zum Schutz israelischer Schiffe ins Leben ruft, obwohl der passendere Name dafür die „Allianz der Zerstörung, Militarisierung des Roten Meeres und Ausweitung des Konflikts“ wäre.

Ihre Warnungen, ihr wiederholter Medienterrorismus und ihre Botschaften und Anrufe an Schiffe sind die Aktionen, die der weltweiten Schifffahrt und dem Handel schaden, zusätzlich zu ihren militärischen Angriffen auf unser Land.

Das Weiße Haus versucht, die Welt in die Irre zu führen, indem es das Gerücht verbreitet, die Durchfahrt durch Bab al-Mandab sei unsicher. Es übt Druck auf internationale Schifffahrtsunternehmen aus, die keine Verbindung zu Israel haben, damit sie das Rote Meer nicht durchfahren. Dies geschieht, um den Unmut gegen die Jemeniten zu schüren und dem Verbrecher [Benjamin] Netanjahu zu dienen. Wir fordern sie auf, diese Handlungen einzustellen und sich der besten Lösung zuzuwenden, nämlich der Beendigung der Aggression und der Aufhebung der Belagerung der Bevölkerung des Gazastreifens. Die jemenitischen Streitkräfte haben die amerikanischen und britischen Schiffe nur als Reaktion auf deren Aggression und Angriffe auf unser Land angegriffen. Davor hat der Revolutionsführer [Ansar Allah-Führer Abdul-Malik al-Houthi] sie gewarnt, sich nicht im Jemen einzumischen.

MintPress News: Was ist der wahre Grund für die Luftangriffe der USA und Großbritanniens gegen Ansar Allah? Richten sie wirklich Schaden an, und worauf zielen sie eigentlich ab? Sind jemenitische Zivilisten bei diesen Angriffen ums Leben gekommen?

Mohammed Ali al-Houthi: Zunächst einmal ist die amerikanisch-britische Aggression gegen den Jemen nichts Neues. Diese beiden Länder üben seit 2015 eine Aggression gegen die Republik Jemen aus. Es sind die gleichen Aktionen. Wir haben keine Angst vor der Eskalation durch die USA. Wenn die beiden Länder beschließen, auf dem Landweg einzumarschieren, werden sie harte Lektionen lernen, die noch schlimmer sind als die, die sie in Vietnam, Afghanistan und Irak erlebt haben.

Das jemenitische Volk liebt die Freiheit, ist kämpferisch und gut bewaffnet. Die Armee ist gut gerüstet, und die Jemeniten haben viele Möglichkeiten, den Amerikanern in der Region eine strategische Niederlage beizubringen.

Die amerikanisch-britischen Angriffe richteten sich gegen bevölkerte Städte, darunter Sana’a, Saada, Hodeidah, Hajjah und Dhamar. Zuvor hatten sie unsere Patrouillen im Roten Meer ins Visier genommen, wobei eine Reihe von Marinesoldaten ums Leben kamen. Die Angriffe hatten keine Wirkung, und was über ihren Einfluss gesagt wird, ist eine unbegründete Illusion und ein Fehlschlag, Allah dem Allmächtigen sei Dank.

Durch ihre Aggression auf See und ihre Angriffe verteidigen die Amerikaner und die Briten die Verbrecher bei der Fortsetzung des Völkermords in Palästina und der Ermordung von Zivilisten durch den israelischen Feind, ohne dabei gestört zu werden.

Unsere Position in der Republik Jemen hingegen verteidigt die Menschlichkeit. Unsere Operation wird durchgeführt, um den Völkermord und das Töten zu stoppen. Unsere Entscheidung ist die Entscheidung der Menschheit, und es ist die richtige Entscheidung, für die wir Opfer bringen. Die Amerikaner müssen die Warnungen des Anführers [des Anführers der Ansar Allah, Abdul-Malik al-Houthi] ernst nehmen.

MintPress News: In politischen Kreisen der USA und Großbritanniens wird über eine Eskalation des Krieges gegen den Jemen gesprochen, möglicherweise sogar über eine Bodeninvasion des Landes. Wie reagiert die Ansar Allah darauf und wie plant Ansar Allah, ihre militärischen Operationen auszuweiten, falls die USA und Großbritannien eskalieren?

Mohammed Ali al-Houthi: Das jemenitische Volk wünscht sich einen Bodenkrieg, weil es dann mit denjenigen konfrontiert wird, die ihm mehr als neun Jahre lang Leid zugefügt haben. Es wird eine Chance zur Rache sein. Der Anführer der Revolution [Ansar-Allah-Führer Abdul-Malik al-Houthi] sagte: „Wenn die Amerikaner ihre Soldaten in den Jemen schicken, werden sie mit etwas Härterem konfrontiert als mit dem, was sie in Afghanistan und in Vietnam erlitten haben. Wir haben die Kraft, uns dem Feind zu stellen und standhaft zu bleiben; unser Volk hat neun Jahre lang der massiven Aggression standgehalten.“

MintPress News: Wie stehen Sie zu der Entscheidung der Regierung Biden, Ansar Allah als terroristische Organisation einzustufen? Hat diese Entscheidung Auswirkungen auf Sie?

Mohammed Ali al-Houthi: Uns als Terroristen zu bezeichnen, weil wir Gaza unterstützen, ist eine Ehre und ein Stolz. Es ist auch politisch und unmoralisch und hat keine Rechtfertigung. Der Schritt der USA hat keine Auswirkungen auf uns. Wir betreten kein amerikanisches Territorium. Wir haben auch keine Unternehmen oder Bankguthaben im Ausland. Die Lösung liegt darin, die Aggression gegen den Gazastreifen zu beenden und die Einfuhr von Lebensmitteln und Medikamenten zu ermöglichen.

MintPress News: Die westlichen Länder bezeichnen Ansar Allah als die Houthis. Warum tun sie das Ihrer Meinung nach, und was sind die grundlegenden Unterschiede zwischen „Houthi“ und „Ansar Allah“?

Mohammed Ali al-Houthi: Ansar Allah ist nach der Definition des Führers keine Organisation, politische Partei oder Gruppe, wie manche Leute behaupten. Sie sind weder organisiert noch strukturiert. Selbst als der Anführer der Märtyrer, Sayyid Hussein Badreddin al-Houthi [der Gründer von Ansar Allah], begann, die Organisation zu gründen, bildete er keine Einheit nach international bekannten Verfahren (wie Registrierungszentren oder die Ausstellung von Mitgliedsausweisen), wie es die meisten Organisationen, Gruppen und Parteien tun. Vielmehr stellte er ein Projekt vor, in dem sich die Massen verschiedener politischer Ausrichtungen, Zugehörigkeiten und gesellschaftlicher Segmente im Rahmen der in diesem Projekt enthaltenen Positionen bewegten. Man könnte also sagen, dass wir eine weit verbreitete Volksbewegung sind.

Unser Name, Ansar Allah, stammt von einem Titel aus dem Koran, der eine praktische Antwort auf die Weisungen des Allmächtigen Allahs gemäß der Methodik des Heiligen Korans ausdrückt. Wir sind stets bestrebt, „Ansar Allah“ zu sein, indem wir uns für die Belange der Nation einsetzen, die um Allahs willen unterstützt werden müssen.

Der Name „Houthis“ ist kein Name, den wir auf uns anwenden. Wir lehnen es ab, Houthis genannt zu werden. Er stammt nicht von uns. Es ist ein Name, den uns unsere Feinde gegeben haben, um zu versuchen, die breite Masse der jemenitischen Gesellschaft, die zu unserem Projekt gehört, zu verunsichern. Diese Versuche sind in der Tat gescheitert. Unser Volk wurde durch diese Bezeichnung oder andere negative Propaganda nicht beeinflusst. Darauf hat der Führer in einer seiner letzten Reden hingewiesen.

MintPress News: Westliche Länder beschuldigen Ansar Allah, ein Werkzeug des Iran zu sein. Westliche Medien berichteten kürzlich, dass die USA China gebeten haben, Druck auf den Iran auszuüben, um die Ansar Allah von ihrer Blockade des Roten Meeres abzuhalten. Was ist daran wahr, und wie ist das Verhältnis der Ansar Allah zum Iran?

Mohammed Ali al-Houthi: In seiner Rede am vergangenen Donnerstag bestätigte [der Anführer der Ansar Allah, Abdul-Malik al-Houthi], dass die Angriffe der USA und Großbritanniens fehlgeschlagen sind und keine Auswirkungen [auf uns] haben und unsere militärischen Fähigkeiten nicht einschränken werden. Er vertrat die Ansicht, dass „der Versuch Amerikas, China um Hilfe zu bitten, um uns zu überzeugen, unsere Operationen zur Unterstützung Palästinas einzustellen, eines der Zeichen seines Scheiterns ist“.

Er wies auch darauf hin, dass „die Chinesen sich nicht in den Dienst Amerikas stellen werden, weil sie wissen, dass es in ihrem Interesse ist, Amerika nicht zu folgen. China kennt die feindliche Politik Amerikas gegen es. Es kennt sehr gut das Ausmaß der amerikanischen Verschwörung durch das Taiwan-Dilemma.“

Obwohl es die Ankläger sind, die beweisen müssen, was sie sagen, bestätigen wir die amerikanischen Behauptungen als Illusionen. Unsere Entscheidung liegt in unseren eigenen Händen, und die Amerikaner und Israelis wissen das. Wenn sie irgendwelche Anschuldigungen gegen den Iran haben, ist das ihre Sache. Der Iran ist ein souveräner Staat. Wir machen uns nicht die Mühe, auf Feinde zu reagieren. Wir kümmern uns nicht um die Worte des Feindes, solange wir die richtige Position einnehmen.

MintPress News: Zwischen Ansar Allah und der von Saudi-Arabien geführten Koalition ist ein Waffenstillstand geschlossen worden, und es finden derzeit Verhandlungen statt, die von omanischen Vermittlern geführt werden. Wurde der Frieden im Jemen als Druckmittel benutzt, um Ihre Operationen am Roten Meer zu stoppen? Wer behindert den Friedensprozess und eine Einigung zwischen den jemenitischen Parteien?

Mohammed Ali al-Houthi: Zunächst einmal gibt es keinen Waffenstillstand, sondern Deeskalation. Wir hoffen, dass die politische Arbeit fortgesetzt wird, um einen dauerhaften Frieden für die Republik Jemen zu erreichen und die Belagerung aufzuheben.

Zweitens haben wir viele indirekte Botschaften und Drohungen von den Vereinigten Staaten erhalten, darunter die Eröffnung interner Kampffronten, die Verlegung von Fronten, die Behinderung des Friedens, die Einstellung der Hilfe usw., und zwar wegen der Haltung des jemenitischen Volkes, das sich weigert, die Auslöschung des Volkes von Gaza zuzulassen.

Wir sind Friedensfreunde. Wir wollen die Republik Jemen aufbauen. Wir möchten, dass dort Frieden herrscht. Unsere Operationen am Roten Meer finden also im Rahmen der Suche nach Frieden für unsere Brüder in Palästina statt.

Aber wer hat den Frieden im Jemen neun Jahre lang verhindert? War es nicht Amerika, das gedroht hat, ihn zu verhindern? Ja, das war es, wie bereits erklärt.

Wir haben eine Vision für eine umfassende Lösung [im Jemen] vorgelegt, die in den Medien veröffentlicht und den Vereinten Nationen übergeben wurde.

Kürzlich wurde ein Papier [veröffentlicht], dessen Punkte [von allen Parteien] akzeptiert wurden, und diejenigen, die es behinderten, waren die Amerikaner. Genau wie in früheren Verhandlungsrunden behindert Washington auch jetzt den Frieden.

Man beachte, dass sie [die Vereinigten Staaten] in Palästina zwar von Frieden sprechen, aber ihr Vetorecht nutzen, um ein Ende des Krieges zu verhindern. Im Jemen reden sie von Frieden, während sie gleichzeitig [militärische] Operationen gegen die Bevölkerung der Republik Jemen starten.

MintPress News: Gibt es direkte Verhandlungskanäle zwischen Ansar Allah und den Amerikanern? Wie können zukünftige Verhandlungen geführt werden, um die Eskalation in der Region zu verringern?

Mohammed Ali al-Houthi: Wir haben noch nicht direkt mit den Amerikanern verhandelt. Obwohl wir zu direkten Verhandlungen aufgefordert wurden, haben wir abgelehnt. Wir glauben nicht, dass wir einen Dialog mit den Amerikanern führen können, weil wir sie als terroristische Verbrecher betrachten, die alles tun, um Verbrechen und Massaker fortzusetzen. Wenn die Amerikaner hoffen, [mit uns] zu kommunizieren, dann nur über unsere Brüder im Sultanat Oman mit unserem dortigen Verhandlungsteam. Das ist der einzige Weg, auf dem ein Dialog stattfinden kann.

MintPress News: Ansar Allah hat mehrfach erklärt, dass der Grund für ihre Blockade die Solidarität und Hilfe für die Menschen in Gaza sei. Was muss Israel tun, damit Ansar Allah die Blockade und die Angriffe auf israelische Interessen einstellt?

Mohammed Ali al-Houthi: Sie müssen wissen, dass wir noch nie auf Operationen im Roten Meer zurückgegriffen haben, obwohl wir einem großen Krieg ausgesetzt waren, der hauptsächlich von den Vereinigten Staaten unterstützt wurde, aber wir tun es jetzt, um den Völkermord in Gaza zu stoppen. Unsere Operationen werden sofort eingestellt, sobald Medikamente und Lebensmittel in den Gazastreifen gelangen und die Aggression gestoppt wird. Bis dieses noble humanitäre Ziel erreicht ist, werden die bewaffneten Luft-, See- und Landstreitkräfte weiterhin israelische, amerikanische und britische Schiffe angreifen. Sie sehen, die Gleichung und Lösung ist einfach: Lassen Sie Lebensmittel und Medikamente zu den Menschen in Gaza gelangen, und die Aggression wird gestoppt werden.

MintPress News: Sowohl die Vereinigten Staaten als auch Großbritannien haben wiederholt erklärt, dass das, was sie im Roten Meer tun, der Selbstverteidigung und dem Schutz der internationalen Schifffahrt dient. Was ist Ihre Reaktion auf diese Aussagen?

Mohammed Ali al-Houthi: Die Wahrheit ist, dass Washington und London Menschen bombardieren, die tausende Kilometer von ihrem Land entfernt sind. Sie führen eine Aggression gegen ein unabhängiges Land durch, das Mitglied der Vereinten Nationen ist, ohne dass es dafür eine Rechtfertigung, eine Legitimation oder einen Rechtsbezug gibt. Sie führen die Aggression gegen den Jemen nur durch, um den israelischen Feind zu schützen. Es ist sicher und deutlich sichtbar, dass sie sich nicht in einem Verteidigungszustand befinden. Das hätten sie auch sagen können, wenn ihre Schiffe vor der Küste Floridas oder Londons angegriffen worden wären.

Außerdem hat ihre Aggression keine moralische oder humanitäre Rechtfertigung, da sie gekommen sind, um Kriminelle zu verteidigen, damit Israel weiterhin Völkermord in Palästina begehen und Zivilisten töten kann.

Das amerikanische und britische Volk sollte wissen, dass die Regierungen der Vereinigten Staaten und Großbritanniens sich nicht um die Sicherheit der internationalen Schifffahrt im Roten Meer, im Golf von Aden und im Arabischen Meer kümmern. Sie kümmern sich nur um [Benjamin] Netanjahu und ermutigen ihn, den Völkermord an der Bevölkerung von Gaza fortzusetzen, selbst wenn dies auf Kosten der Interessen ihres Volkes und des Lebens ihrer Soldaten geht.

Deshalb sagen wir zu ihnen: Ihr seid diejenigen, die gekommen sind, um die Region zu entflammen, ihr seid diejenigen, die daran arbeiten, die Schifffahrt zu bedrohen, und ihr seid diejenigen, die Gefahr und Terrorismus an das Rote Meer, das Arabische Meer oder den Golf von Aden bringen. Sie müssen mit diesen Praktiken aufhören und dorthin zurückkehren, woher Sie gekommen sind. Das Rote Meer gehört weder den Vereinigten Staaten noch den Briten. Uns ist klar, dass die Politik Amerikas feindlich ist. Es hat Ambitionen im Chinesischen Meer, es hat Ambitionen im Roten Meer, und es konkurriert auch mit Russland in der Arktis.

*

Ahmed AbdulKareem ist ein jemenitischer Journalist mit Sitz in Sana’a. Er berichtet über den Krieg im Jemen für MintPress News sowie für lokale jemenitische Medien.

Campact bei Fälschung erwischt: Fotomontage sollte wohl Teilnehmerzahlen schönen

Campact bei Fälschung erwischt: Fotomontage sollte wohl Teilnehmerzahlen schönen

Campact bei Fälschung erwischt: Fotomontage sollte wohl Teilnehmerzahlen schönen

Der Kampf um die Teilnehmerzahlen bei Demonstrationen geht weiter. Während linksextreme Aufmärsche und bestellte Regierungskundgebungen nach oben korrigiert werden, behauptet man bei Kritikern stets viel kleinere Zahlen. Im Internet kann man inzwischen viele Vergleiche zwischen der angeblichen Großdemo in Berlin und früheren Kundgebungen gegen Covid-Maßnahmen sehen und sich selbst ein Bild machen. Die linke Plattform Campact wurde bei einer dreisten Fälschung erwischt.

Campact ist ein Verein, der sich als „Bürgerbewegung“ bezeichnet. Die NGO macht einen zweistelligen Millionenumsatz und ist darum bemüht, politische Kampagnen voranzutreiben. Dass es sich dabei unter dem Deckmäntelchen der „Demokratieförderung“ nur um linke Kampagnen handelt, versteht sich in Zeiten wie diesen fast von selbst.

Dabei ist Campact wohl nicht ganz so gemeinnützig, wie man sich gibt. 2019 wurde ihr vom Finanzamt der Status der Gemeinnützigkeit aberkannt. Auch unter Linken gilt die Plattform als umstritten und wird als populistisch beschrieben (siehe Wikipedia). Aktuell hängt man sich auf Themen wie „Klimaschutz“ sowie den antidemokratischen Hass gegen die AfD, welchen Campact mit der „Höche stoppen!“ Kampagne fördert. Gegen Menschen zu demonstrieren und ihnen die Grundrechte aberkennen zu wollen, erachten wir als besonders bösartig und einen ersten Schritt am Weg zu einer faschistischen Diktatur.

Am 3. Februar veröffentlichte Campact auf X (Twitter) das Bild „300.000 gegen Rechtsextremismus in Berlin“. Dieses geht nun viral durch soziale Medien, des es handelt sich bei genauerer Betrachtung um eine sehr schlecht und plump angefertigte Fotomontage – ohne dass gesondert darauf hingewiesen wird. Report24 hat beim angegebenen Fotografen Bernd Elmenthaler nachgefragt, der wie folgt geantwortet hat:

Als Politikfotograf bin ich grundsätzlich Chronist und nicht Aktivist. Collagen biete ich nicht an. Offenkundig hat Campact diese Collage angefertigt. Bitte wenden Sie sich von daher an Campact.

Fotograf Bernd Elmenthaler

Campact hat auf unsere Anfrage, was mit der Fälschung bezweckt wurde, bislang nicht geantwortet. Aus der Antwort des Fotografen geht vielmehr hervor, dass das Bild ohne sein Wissen und ohne seine Zustimmung bearbeitet wurde. Auf unsere Frage, ob er rechtliche Schritte plane, weil durch diese Veröffentlichung sein Ruf leiden könne – letztendlich ist er namentlich darauf angegeben – antwortete er nicht.

Hinsichtlich der bestellten und teilweise bezahlten „gegen Rechts“ Regierungskundgebungen in Deutschland tauchen immer mehr Fälschungsvorwürfe auf. Sehr interessant ist folgende Gegenüberstellung

Zudem kam es zu extremistischen Gewaltaufrufen und Hass-Ausbrüchen von Seiten der Kundgebungsteilnehmer. Würden solche Aussagen von Teilnehmer einer AfD Veranstaltung getätigt werden, wären die deutschen Systemmedien tagelang voll von Verbotsaufrufen.

Dass es sich um demokratiefeindliche Aufmärsche handelt, hat auch NIUS gut analysiert:

C40-Stadt Paris geht nächsten Schritt zum Autoverbot: Verdreifachung der Parkgebühren!

C40-Stadt Paris geht nächsten Schritt zum Autoverbot: Verdreifachung der Parkgebühren!

C40-Stadt Paris geht nächsten Schritt zum Autoverbot: Verdreifachung der Parkgebühren!

Feindbild Auto: Nach einem Bürgerentscheid mit nicht einmal sechs Prozent Bürgerbeteiligung, bei der eine knappe Mehrheit für die Erhöhung gestimmt hat, werden in Paris die Parkgebühren für „schwere“ Autos massiv verteuert – für das Parken im Zentrum fallen zukünftig 18 Euro pro Stunde an, in den äußeren Stadtbezirken 12 Euro pro Stunde. Die Regelung soll (vorerst?) nur für Besucher gelten. Die deutschen Grünen dürften entzückt sein, schon im Vorfeld bekundete etwa der grüne Bürgermeister von Hannover Sympathie für eine derartige Bestimmung.

Am gestrigen Sonntag waren die rund 1,3 Millionen Einwohner der französischen Hauptstadt zu der Abstimmung unter dem Motto „Mehr oder weniger SUV in Paris?“ aufgerufen. Rund 54,5 Prozent stimmten für die Erhöhung der Parkgebühren, rund 45,5 Prozent dagegen. Die Beteiligung lag nur bei knapp sechs Prozent. Trotzdem wollte die Stadtverwaltung Einwände, dass das Ergebnis damit kaum repräsentativ sei, nicht gelten lassen – schließlich hätten Zehntausende Menschen die Möglichkeit der direkten Bürgerbeteiligung genutzt.

Die schweren Karossen sorgten angeblich für eine erhöhte Umweltverschmutzung, beanspruchten viel öffentlichen Raum und gefährdeten die Verkehrssicherheit, so die Argumente der Stadt für die höheren Gebühren. Mit dem Sondertarif sollten die von ihnen verursachten „Belästigungen“ begrenzt werden.

Schon seit Jahren fährt die sozialistische Bürgermeisterin Hidalgo mit der rot-grünen Stadtregierung einen radikalen Anti-Auto-Kurs, um die Verkehrswende voranzutreiben. Hidalgo zeigte sich zufrieden mit dem Entscheid. „Die Pariser sind die Avantgarde einer Bewegung, viele Städte werden sicher nachziehen“, erklärte sie. „Sie wollen diesen schweren Autos in den Straßen den Platz nehmen, aus Umweltgründen und wegen der Sicherheit.“ Die Entscheidung sei „gut für den Planeten und für die Gesundheit“.

Das bedeutet, dass für einstündiges Parken von schweren Autos im Zentrum 18 Euro statt bisher 6 Euro fällig werden und in den Außenbezirken 12 Euro statt 4 Euro. Für sechs Stunden Parken im Zentrum werden gar 225 Euro statt bislang 75 Euro fällig. Zur Kasse gebeten werden sollen zunächst Besucher, Anwohner sollen ebenso ausgenommen werden wie Handwerker und Pflegedienste. Die neue Regelung gilt nicht für private Parkhäuser. Ab dem 1. September soll sie greifen. Betroffen sind Verbrenner- und Hybridmodelle mit einem Gewicht ab 1,6 Tonnen sowie Elektromodelle ab 2 Tonnen Gewicht. Damit zeigt sich, dass es nicht nur um SUVs geht: Nicht wenige Mittelklassewagen wiegen mehr als 1,6 Kilo.

Kritik an der Verteuerung kommt von der Opposition und von Automobil-Verbänden. Der Automobilclub „40 millions d’automobilistes“ hatte bereits vor der Abstimmung eine Petition gegen höhere Parkgebühren für schwere Wagen an, die außer in Paris etwa auch in Lyon, Bordeaux und Grenoble geplant sind, angeschoben. „Machen Sie sich nichts vor: Dieser Kampf gegen SUV ist nur ein Hintertürchen, um das Auto als Ganzes auszurotten“, heißt es dort.

Vorbild für deutsche Grüne?

Auch in Deutschland wird mit Hochdruck an einer Mobilitätswende gearbeitet, eigentlich geht es aber auch hier um die Abschaffung des motorisierten Individualverkehrs. Der Entscheid in Frankreich dürfte bei den deutschen Grünen für Begeisterung sorgen. Bereits im Vorfeld hatte sich Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) dafür ausgesprochen, das Parken für SUV zu verteuern. „Der Volksentscheid zeigt einmal mehr, dass die Debatte um den knappen öffentlichen Raum und eine angemessenere Bepreisung fürs Parken geführt werden muss“, sagte Onay. Vor dieser Herausforderung stünden alle deutschen Großstädte.

Auch die Grünen-nahe Deutsche Umwelthilfe (DUH), oft auch Abmahnverein genannt, hatte mit Blick auf Paris alle deutschen Städte dazu aufgerufen, höhere Parkgebühren für angeblich immer größer werdende Stadtgeländewagen festzulegen. „Diese Monster-SUV blockieren zunehmend Gehwege und Grünflächen und gefährden Menschen, die zu Fuß oder auf dem Rad unterwegs sind. Dem Größenwahn bei SUV muss Einhalt geboten werden“, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Zusätzlich zu den Parkgebühren müsse es verbindliche Größen- und Gewichtsvorgaben für Autos geben.

C40-Stadt: Klimadiktatur schreitet voran

Dieser Bürgerentscheid zeigt, dass die Klimaideologen ihre Ziele mit allen Mitteln durchdrücken. Da wird auch ein Bürgerentscheid mit einer Sechs-Prozent-Beteiligung und einer Zustimmung von 54,5 Prozent als repräsentativ angesehen. Sollte es bei einem derartigen Entscheid nicht ein Quorum (Mindestbeteiligung) geben? Auch dürfte die Zustimmung – sehr wahrscheinlich von Linken und Sozialneidern – für den Sondertarif nur zustande gekommen sein, weil nur Auswärtige davon betroffen sein sollen. Das kann aber schnell auf alle „schweren“ Fahrzeuge ausgedehnt werden, den Paris gehört zu den C40-Städten und daher ist eine Klima-Diktatur dort nicht mehr in weiter Ferne. Städte, die zu der“C40 Cities Climate Leadership Group“ gehören, haben sich das Ziel gesetzt, die CO₂-Emissionen spätestens bis zum Jahr 2030 zu halbieren. Demzufolge wird die angestrebte Transformation radikal vorangetrieben, was Maßnahmen beinhaltet, die erhebliche Einschnitte in die Freiheiten der Bürger darstellen.

Deutschland kürzt 664,5 Mio bei öffentlichen Verkehrsmitteln – Milliarden für das Ausland bleiben

Deutschland kürzt 664,5 Mio bei öffentlichen Verkehrsmitteln – Milliarden für das Ausland bleiben

Deutschland kürzt 664,5 Mio bei öffentlichen Verkehrsmitteln – Milliarden für das Ausland bleiben

Ampel-Deutschland schickt weiterhin Förder-Milliarden aus deutschem Steuergeld in die ganze Welt – beispielsweise 315 Millionen Euro für Radwege in Peru oder 371 Millionen für das islamistische Terror-Regime in Afghanistan. Dieses Geld fehlt nun im eigenen Land – und wird flugs bei den öffentlichen Verkehrsmitteln gestrichen. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmer listet auf, wo überall gespart wird: Von Güterverkehr über das Zugsicherungssystem bis hin zur Barrierefreiheit von Bahnhöfen.

In Peru gibt es vom Meeresspiegel bis zu den Hochebenen bis zu 4.000 Meter Höhenunterschied. Während die Hauptstadt Lima direkt am Meer liegt, liegen andere Städte zwischen 2.500 und 4.000 Meter hoch. Dass irgendjemand dies im normalen Alltag mit dem Fahrrad überbrücken möchte, kann man hinterfragen. Ein Denkprozess, den man der deutschen Regierung nicht zutrauen kann, denn für Maßnahmen wie öffentlichen Verkehr und Radwege gibt es für Peru aus Deutschland einen Geldsegen in der Höhe von 315 Millionen Euro.

Insgesamt 61,85 Milliarden Euro gehen als „Förderungen“ ins Ausland, Report24 berichtete (Untreue, Verschwendung: Geld der Deutschen geht in die ganze Welt, zuhause wird gespart). Dass man dafür eine direkte und indirekte Steuerlast bis zu 70 Prozent zu tragen hat, ertragen viele Deutsche mit stoischer Geduld.

Zahlreiche Einsparungen treffen nun den öffentlichen Verkehr in Deutschland. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmer hat nun vorgerechnet, wo in Zukunft überall bei der deutschen Eisenbahn gespart wird:

  • Die Trassenpreisförderung für die Güterbahnen sinkt – von den ursprünglich vorgesehenen 350 Mio. auf rund 229 Mio. Euro (- 121 Mio. Euro).
  • Die Anlagenpreisförderung sinkt von den ursprünglich vorgesehenen 85 Mio. auf 20 Mio. Euro (- 65 Mio. Euro).
  • Die Innovationsförderung für den Schienengüterverkehr sinkt von ursprünglich geplanten rund 40 Mio. auf rund 26 Mio. Euro (- 14 Mio. Euro).
  • Die Förderung der Güterverkehrsinfrastruktur der nicht-bundeseigenen Eisenbahnen sinkt von 73,5 Mio. auf rund 27 Mio. Euro (- 46,5 Mio. Euro).
  • Die Mittel des Bundes für die Ausrüstung der Eisenbahninfrastruktur und Bahnen mit dem europäischen Zugsicherungssystem ERTMS sinkt von rund 1,3 Mrd. Euro auf rund 1,05 Mrd. Euro (- 250 Mio. Euro).
  • Die Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen sinkt von 265 Mio. auf 97 Mio. Euro (- 168 Mio. Euro).

Der Bund habe sich von den Versprechungen im Koalitionsvertrag verabschiedet: „Trassenpreis-, Anlagenpreis- und Innovationsförderung wurden nicht etwa aufgestockt, was geboten wäre, sondern trotz kleiner Korrekturen in der Bereinigungssitzung wesentlich gesenkt. Auch die Kürzung der Mittel für die Infrastruktur nichtbundeseigener Eisenbahnen weisen wir als völlig falsche Weichenstellung zurück. Mit diesem Beschluss werden nicht nur die verkehrs- und klimaschutzpolitischen Ziele des Bundes schwer erreichbar, sondern für die margenschwachen Unternehmen des Schienengüterverkehrs drohen existenzielle Probleme: Denn die Verträge mit der verladenden Wirtschaft wurden im Vertrauen auf eine mindestens mittelfristige Fortsetzung der bestehenden Förderkataloge geschlossen.„, so VDV-Präsident Ingo Wortmann.

Hinzu kommt der Umstand, dass die Förderung für E-Busse um 77 Millionen Euro gekürzt wurde. Ab 2030 müsse man in Europa die Stadtbusse zu 90 Prozent auf Elektrobusse umstellen. Dies wäre ohne Förderungen nicht zu bewältigen. Als Begründung für die Kürzungen werden „fehlende Haushaltsmittel“ angegeben. Für den Rest der Welt sind diese Mittel offenbar unbegrenzt verfügbar.

Die WEF-Totalitaristen wollen den Westen euthanasieren

Von J.B. Shurk

Der Totalitarismus ist das warme Bad, in dem sich die Zivilisation die Pulsadern aufschneidet. Er umhüllt die Menschen mit kleinlichen Regeln, seltsamen Dogmen, unmoralischen Pflichten und erzwungenen Opfern. Er wärmt seine Opfer mit berauschenden Versprechungen der falschen Liebe der Regierung. Sie lässt den Bürger nackt zurück – zuerst seines freien Willens beraubt, dann der Gedanken in seinem Kopf und schließlich all dessen, was er einst sein Eigen nannte. Langsam wird jeder Einzelne seiner Persönlichkeit beraubt, bis die Bevölkerung zu schwachen, farblosen Abbildern des düsteren, allgegenwärtigen Staates verkümmert. Ohne den Mut zu handeln, den Wunsch zu denken, die Weisheit zu beten oder das Gewissen zu widersprechen, verschwindet der menschliche Sinn. Die Gesellschaft wird ihrer Vitalität, ihrer Kreativität, ihrer Spiritualität und ihrer Fröhlichkeit beraubt – bis sie unter das Wasser gleitet und aufhört zu atmen.

Das war die Geschichte von Lenins Sowjetunion und den gefangenen Völkern, die hinter Stalins Eisernem Vorhang gefangen waren. Es war die Geschichte von Hitlerdeutschland, Mussolinis Italien, Maos China und Pol Pots Kambodscha. Es war die Geschichte von Kims Nordkorea, Castros Kuba, Chávez‘ Venezuela und dem Iran der Ayatollahs. Seit über einem Jahrhundert erträgt die Menschheit eine Form des barbarischen Totalitarismus nach der anderen. Er schleicht sich in ahnungslose Länder ein – oft versteckt er sich hinter der Maske demokratischer Wahlen. Sie gibt sich als eine politische Partei unter vielen aus, bevor sie sich als einzige Partei für alle ausgibt. Sie versucht, ihre Gegner schrittweise auszuschalten: erst missioniert sie, dann schüchtert sie ein, und schließlich mordet sie. Mit mehreren hundert Millionen Opfern allein im letzten Jahrhundert ist es eine Regierungsphilosophie, die sich auf Massenhinrichtungen, feuchte Gefängniszellen, Tötungsfelder und Konzentrationslager spezialisiert hat. Der Totalitarismus unterwandert die Gesellschaft mit Lügen und baut nichts anderes als die Maschinerie des Todes.

Die Erde ist immer noch nass von so viel Blut, und die westlichen Regierungen versuchen nun, das einundzwanzigste Jahrhundert in ein noch blutigeres Spiegelbild des zwanzigsten Jahrhunderts zu verwandeln. Es ist demütigend zu erkennen, dass wir Menschen im Laufe der Geschichte so viele Fehler wiederholen. Es macht jedoch wütend zu sehen, wie die politischen Führer von heute die Menschheit auf genau dieselben Pfade drängen, die in der jüngsten Vergangenheit zu solch monströsen Tragödien geführt haben. Wann wird die Lektion gelernt, dass die Zensur abweichender Standpunkte zu einer irreparablen sozialen Spaltung führt? Wann werden die Regierungen begreifen, dass Zwang den menschlichen Wunsch nach Freiheit nur noch verstärkt? Wann werden die Gerichte begreifen, dass eine Zwei-Klassen-Justiz und politische Verfolgung den Untergang der Rechtsstaatlichkeit bedeuten? Wie viele Menschenleben müssen noch verloren gehen, bevor die Machthaber begreifen, dass Tyrannei immer zu Terror führt?

Die totalitäre Kontrolle über das Leben jedes einzelnen Bürgers war die treibende Kraft hinter dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und der anhaltenden Isolation geschlossener Gesellschaften, die während des Kalten Krieges unter dem Deckmantel des Kommunismus überlebten. Die Deutschen verfügen über das einzigartige soziale Gedächtnis eines totalitären Täters und Opfers – sie haben zuerst die Nazi-Ideologie über den europäischen Kontinent getrieben und dann ein halbes Jahrhundert der Spaltung und der sowjetischen Unterdrückung im Osten durchlitten. Sie erlebten die vorübergehende Euphorie, ihr individuelles Leben für den größeren Ruhm des deutschen Staates einzutauschen, und die quälende Agonie, sich einer Besatzungsmacht zu unterwerfen, die absoluten Gehorsam forderte. Wenn ein Volk die harten Folgen des Totalitarismus hätte lernen müssen, dann Deutschland.

Stattdessen versuchen die heutigen deutschen Führer, oppositionelle politische Parteien zu verbieten und Andersdenkende zum Schweigen zu bringen. Mit der gefährlichen Propagandakampagne des „Klimawandels“ steuern sie die Wirtschaftstätigkeit im Kleinen. Sie stören den sozialen Zusammenhalt und die kulturelle Einheit, indem sie Deutschlands Grenzen für illegale Einwanderer aus nicht assimilierbaren Kulturen öffnen. Sie nutzen die Schrecken ihrer eigenen Vergangenheit, um politische Demonstranten als „Faschisten“ zu verleumden. Vor fast einem Jahrhundert gelangten die deutschen Nazis an die Macht, indem sie große Teile Europas entmenschlichten. Jetzt entmenschlichen ihre ideologischen Nachfahren diejenigen, die sich dem wachsenden deutschen Totalitarismus widersetzen, indem sie sie ironischerweise als Nazis abstempeln. Und in diesem seltsamen Milieu historischer Widersprüche hat der Deutsche Klaus Schwab das Weltwirtschaftsforum als Motor für die Universalisierung unterdrückerischer Regierungen aufgebaut. Selbst nach den verheerenden Folgen des Zweiten Weltkriegs und des Eisernen Vorhangs haben die westlichen Staats- und Regierungschefs offenbar immer noch keinen „Impfstoff“ gegen die totalitäre Krankheit.

Es ist ein merkwürdiger Anblick, wenn westliche Nationen ihre Parlamentarier, Außenminister, Militärgeneräle und prominenten Wirtschaftsführer zu Schwabs WEF-Treffen schicken, wo sie darüber beraten, wie sie ihre jeweilige Bevölkerung am besten beherrschen und manipulieren können, ohne auch nur den Anschein eines demokratischen Mandats oder einer verfassungsmäßigen Legitimation zu haben. Diesmal kehrt der Totalitarismus in den Westen zurück, und zwar nicht durch Invasion und Annexion, sondern mit leichten Bacchanal-Feiern in der frischen Luft der Schweizer Alpen. Es scheint, dass das Einzige, was aufstrebende westliche Tyrannen aus dem Gemetzel des zwanzigsten Jahrhunderts gelernt haben, ist, dass Möchtegern-Totalitäre keine Ressourcen für den Kampf gegeneinander verschwenden sollten, wenn ihr gemeinsamer Feind immer das Volk war. Im Zeitalter der Monarchien und Imperien war es am einfachsten, fremde Länder zu erobern, indem man ihre Adligen kaufte. Das ist es, was das Weltwirtschaftsforum und seine Kabale der globalistischen Eroberer heute tun.

Der vielleicht schärfste Hinweis darauf, dass der westliche Totalitarismus mit voller Wucht zurückgekehrt ist, ist das orwellsche Beharren des Weltwirtschaftsforums darauf, dass seine Mitglieder „Bedrohungen für unsere Demokratie“ bekämpfen. Finanzielle und politische Oligarchen, die vorgeben, den Willen des Volkes zu schützen, sind nicht von einem Fuchs zu unterscheiden, der den Hühnerstall bewachen soll: Die Schwachen sind am Ende immer tot.

Es ist nicht „demokratisch“, abweichende Meinungen als „Desinformation“ zu bezeichnen. Es ist nicht „demokratisch“, wenn man sich mit Technologieunternehmen zusammentut, um öffentliche Debatten als „Hassreden“ zu zensieren. Es ist nicht „demokratisch“, von oben herab „Klimawandel“-Vorschriften zu erlassen, die nichts anderes tun, als private Eigentumsrechte zu beschneiden und die wirtschaftliche Kontrolle zu zentralisieren. Es ist nichts „Demokratisches“ daran, vorzuschreiben, was Landwirte anbauen dürfen, welches Fleisch gegessen werden darf, was Menschen besitzen dürfen, welche Worte gesagt werden dürfen oder welche experimentellen „Impfstoffe“ wirken müssen. Es ist nichts „Demokratisches“ daran, die Manipulation digitaler Gelder durch die Zentralbanken zu nutzen, um das Verhalten der Öffentlichkeit zu kontrollieren. Das Weltwirtschaftsforum ist eine totalitäre Maschine, die den demokratischen Willen aller westlichen Völker untergräbt und eine existenzielle Bedrohung für die Menschenrechte darstellt. Wie ein scharfsinniger Kommentator sardonisch riet: „Ich sage, wir sollten das WEF aus der Umlaufbahn schießen. Das ist der einzige Weg, um sicher zu sein“. Es ist sicherlich wahr, dass weder ein globaler Krieg noch die Ausbreitung von Polizeistaaten mit Eisernem Vorhang in der ganzen Welt ausgereicht haben, um tyrannische Fantasien in den Köpfen brutaler Menschen auszumerzen oder das Elend des Totalitarismus endgültig zu begraben.

Die Totalitaristen des WEF haben ein grundlegendes Missverständnis der Geschichte. Sie glauben, dass leicht zu manipulierende Menschen von Lügen regiert werden, während die Menschen in Wirklichkeit verzweifelt nach echter Wahrheit suchen. WEFler wie Bill Gates, Al Gore und John Kerry halten so wenig von gewöhnlichen Menschen, dass sie sie mit wissenschaftlich gefälschten Warnungen vor einer drohenden Apokalypse des „Klimawandels“ terrorisieren, die auf der absurden Vorstellung beruhen, dass arme und Mittelklasse-Gemeinschaften nur dann gerettet werden können, wenn sie ihr Privateigentum aufgeben, in winzigen Kabinenwohnungen in Fünfzehn-Minuten-Städten leben, jede Vorliebe für persönliche Freiheit aufgeben und sich von einer Diät aus Käfern ernähren.

Die angsteinflößende Wirkung solcher bösartigen Lügen ist meist nicht von Dauer. Deshalb rebellierten die Mittel- und Osteuropäer gegen den Sowjetkommunismus und brachten den Eisernen Vorhang zum Einsturz. Deshalb versucht die Kommunistische Partei Chinas so verzweifelt, ihren Totalitarismus mit dem Vorwand zu legitimieren, dass sie unter einem „Mandat des Himmels“ agiert. Deshalb hat sich der kanadische „Freiheitskonvoi“ der Tyrannei von Justin Trudeau entgegengestellt. Deshalb wehren sich heute niederländische, polnische, deutsche, rumänische, irische und französische Bauern gegen die irrsinnige „grüne“ Politik.

Weil Klaus Schwabs böser Club die Menschen effektiv entmündigt hat, gibt es jetzt eine wachsende Volksrevolte im ganzen Westen, die sich leicht zu einer Anti-Establishment-„Schreckensherrschaft“ ausweiten könnte. Der WEF wünscht sich den Selbstmord des Westens. Lasst uns zusammenhalten und stattdessen das Leben wählen.

Wasserstoff-Affäre bringt Verkehrsministerium in Erklärungsnot

Wasserstoff-Affäre bringt Verkehrsministerium in Erklärungsnot

Wasserstoff-Affäre bringt Verkehrsministerium in Erklärungsnot

Berlin, 6.2.2024 – Nachdem LobbyControl-Recherchen letzte Woche weitere Hinweise auf ein eng geknüpftes Freundes- und Lobbynetzwerk im Bundesverkehrsministerium lieferten, bringen neue Dokumente das Ministerium nun in Erklärungsnot. Sie belegen, wie eng Abteilungsleiter Klaus Bonhoff in die Vergabe von Fördergeldern an den Lobbyverband seines Skifreundes eingebunden war. Der Spiegel berichtete heute früh über die neuen Dokumente.

Timo Lange von LobbyControl kommentiert:

„Wie die neuen Dokumente zeigen, lässt sich die bisherige Darstellung des Sachverhalts durch das Verkehrsministerium nicht mehr aufrecht erhalten. Damit verdichtet sich der Eindruck einer Wasserstoff-Günstlingswirtschaft im Verkehrsministerium. Minister Volker Wissing muss nun klare Konsequenzen ziehen.“

Nach den neuen Informationen war der Abteilungsleiter Grundsatz in ein Verfahren zur Bewilligung von Fördergeldern an den Verband seines Freundes und Wasserstofflobbyisten Werner Diwald deutlich stärker involviert als bisher bekannt.

Verkehrsministerium wusste von Freundschaften, zog aber keine Konsequenzen

Lange weiter: „Das ist nicht nur für Abteilungsleiter Bonhoff problematisch, sondern auch für das Verkehrsministerium. Das Ministerium wusste von Bonhoffs Freundschaften und privaten Urlauben mit Vertretern des Wasserstoffverbandes, hat aber trotzdem offensichtlich keine Vorkehrungen für den Umgang mit möglichen Interessenkonflikten getroffen. Zudem hat das Ministerium Informationen nur scheibchenweise herausgegeben – so auch den nun bekannt gewordenen brisanten Mailwechsel. Es entsteht der Eindruck, dass der nun aufgetauchte Mailwechsel entweder bewusst zurückgehalten wurde – oder bei der Aufarbeitung schlampig vorgegangen wurde. Beides wirft ein schlechtes Licht auf den Umgang des Ministeriums mit Interessenkonflikten und Integritätsfragen.

Interne Prüfung kommt zu fragwürdigem Ergebnis

Das Ministerium muss nun beantworten, warum die heiklen Mails erst jetzt an die Öffentlichkeit kommen und wie es sein kann, dass eine monatelange interne Prüfung zu dem Schluss kommt, dass nichts zu beanstanden sei. Dass das Ministerium nun weiterhin bei der Auffassung bleibt, alles sei korrekt gelaufen, offenbart eine äußerst fragwürdige Haltung. 

Der mangelhafte Umgang mit dem Interessenkonflikt auf Grund enger Freundschaften mit Fördergeldempfängern durch Bonhoff lässt zudem an seiner Eignung für den wichtigen Posten des Grundsatz-Abteilungsleiters im Verkehrsministerium zweifeln. Auch ohne klare Weisung hätte er sich aus dem Föderverfahren vollständig heraushalten sollen. Das Ministerium muss das Lobby- und Freundesnetzwerk rund um Wasserstofffördergelder nun umfassend durchleuchten.

Compliance-Management muss besser werden

Aber auch Bonhoffs Vorgesetzte stehen in der Verantwortung. Warum wurden keine Vorkehrungen getroffen, um bereits den Anschein einer Begünstigung von Vornherein auszuschließen? Der ganze Fall zeigt, dass es nicht ausreichend ist, wenn Ministerien die Einhaltung von Compliance-Regeln ausschließlich selbst prüfen. Es braucht dringend ein Update beim Management von Interessenkonflikten in den Bundesministerien. Minister Volker Wissing muss nun zeigen, dass Integrität in seinem Haus Ernst genommen und der Fall gründlich aufgearbeitet wird. Sonst setzt er seine eigene Glaubwürdigkeit aufs Spiel.“

Hintergrund

Der Spiegel berichtete heute morgen über die neuen Dokumente hier.

Die LobbyControl-Recherche zu dem Netzwerk rund um Bonhoff lesen Sie hier im Blog. Parallel zu unserer Recherche berichtete der Spiegel letzte Woche. 

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