Kategorie: Nachrichten
Künstliche Intelligenz und Wettervorhersage … eine stille Revolution in der numerischen Wettervorhersage ist im Gange
Paul Dorian
Überblick
Es war nur eine Frage der Zeit… Künstliche Intelligenz (KI) hat in der Welt der numerischen Wettervorhersage Einzug gehalten, wobei der Schwerpunkt auf der „Mustererkennung“ liegt, und es ist nicht abzusehen, wohin dies in der Welt der Wettervorhersage führen wird. Die numerische Wettervorhersage eignet sich gut für KI, da sie – in ihrer derzeitigen Form – eine enorme Menge an Datenverarbeitung und Supercomputerleistung erfordert, um die physikalischen Gesetze der Strömungsdynamik zu lösen und so die Wetterbedingungen in der Zukunft zu erzeugen. Einer der bemerkenswertesten KI-Fortschritte der letzten Jahre stammt vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage, das experimentelle KI-Prognosen erstellt und der Öffentlichkeit zugänglich macht.
Vorhersagekarte für Montag, den 1. April, erstellt von der 00Z „Artificial intelligence“ Version des Euro-Modells; Karte mit freundlicher Genehmigung des ECMWF, tropicaltidbits.com
Vorhersagekarte für Montag, den 1. April, erstellt von der „konventionellen“ Version des Euro-Modells für 00Z; Karte mit freundlicher Genehmigung von ECMWF, tropicaltidbits.com
Details
Die Genauigkeit der Wettervorhersagen hat sich im Laufe der Jahre verbessert. Die heutigen 6-Tage-Vorhersagen sind etwa so gut wie die 3-Tage-Vorhersagen von vor 30 Jahren. Diese Verbesserung der Gesamtgenauigkeit hat zahlreiche Gründe, von denen einer mit der viel besseren Rechenleistung in der heutigen Welt im Vergleich zu damals zu tun hat. Künstliche Intelligenz treibt jetzt eine neue Revolution in der numerischen Wettervorhersage voran, von der viele glauben, dass sie modellbasierte Wettervorhersagen hervorbringen wird, die genauso gut oder sogar besser sind als die besten traditionellen Modelle.
Das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (EZMW) ist dafür bekannt, dass es eines der besten „traditionellen“ Computer-Vorhersagemodelle der Welt erstellt, das den meisten als „EZMW-Modell“ bekannt ist. Im Herbst 2023 begann diese Behörde mit der Erstellung ihrer eigenen experimentellen, auf einem KI-Modell basierenden Prognosen, die offiziell als „ECMWF-AIFS“ bezeichnet werden, wobei AIFS ein Akronym für „Artificial Intelligence Forecasting System“ ist. Dieses experimentelle, auf den Ausgangsbedingungen des ECMWF basierende Vorhersagemodell wurde in einer Alphaversion der Allgemeinheit kostenlos zur Verfügung gestellt und kann auf der eigenen Website hier eingesehen werden. Die Auflösung des ECMWF-AIFS-Modells beträgt etwa ein Grad (111 km), wobei geplant ist, diese in Zukunft regelmäßig zu erhöhen.
Vorhersagekarte der 850-hPa-Temperaturanomalie für Montag, den 1. April, erstellt von der 00Z-Version des Euro-Modells mit „künstlicher Intelligenz“; Karte mit freundlicher Genehmigung des ECMWF, tropicaltidbits.com
Bei herkömmlichen Wettermodellen wird zunächst eine Momentaufnahme der aktuellen Bedingungen, beruhend auf Beobachtungen von Satelliten, Wetterstationen und Bojen in ein gitterartiges Computermodell eingegeben, welches die Atmosphäre in Millionen von Gitterzellen unterteilt. Diese Momentaufnahme wird dann für jedes Feld durch Anwendung von Gleichungen der physikalischen Gesetzen der Strömungsdynamik zeitlich extrapoliert, was eine große Rechenleistung erfordert. Diese Art der Datenverarbeitung erfordert Supercomputer mit 1 Million Prozessoren und kann mehrere Stunden in Anspruch nehmen – in der Regel viermal pro Tag.
Vorhersagekarte der 850-mB-Temperaturanomalie für Montag, den 1. April, erstellt von der 00Z-Version des Euro-Modells mit „künstlicher Intelligenz“; Karte mit freundlicher Genehmigung des ECMWF, tropicaltidbits.com
Die neuen KI-Modelle spielen eine Rolle bei der Wettervorhersage, indem sie vergangene Wetterereignisse simulieren und analysieren, aus historischen Daten lernen und wiederkehrende Wettermuster erkennen, wodurch die Fähigkeit der KI zur Vorhersage künftiger Wetterbedingungen verbessert wird. Mit anderen Worten, die KI überspringt die Kosten für das Lösen der Gleichungen zugunsten von „Deep Learning“, nachdem sie mit 40 Jahren ECMWF-Reanalysedaten trainiert hat (eine Kombination aus Beobachtungen und kurzfristigen Modellvorhersagen, die das vergangene Wetter am besten wiedergibt). (Quelle).
Die Europäische Agentur ist bei der Erstellung von KI-Vorhersagemodellen nicht allein, denn zahlreiche Tech-Giganten sind daran beteiligt. In einem kürzlich in der Zeitschrift „Science“ veröffentlichten Artikel stellte Google GraphCast vor und behauptet, dass es bei 90 % seiner Überprüfungsziele bis zu zehn Tage im Voraus genauere (und schnellere) Wettervorhersagen machen kann als die hochauflösende Vorhersage des ECMWF (HRES).
Die KI-Prognosen haben in den letzten Jahren rasante Fortschritte gemacht, und einer der nächsten wichtigen Schritte wird die Erstellung von Ensemble-Ergebnissen sein, die dazu beitragen, die Unsicherheit zu erfassen, indem ein Modell mehrfach mit leicht abweichenden Eingabeparametern ausgeführt wird, um eine Reihe von Ergebnissen zu erzielen. Auch wenn kaum jemand damit rechnet, dass herkömmliche Prognosemodelle in absehbarer Zeit verschwinden werden, wird die künstliche Intelligenz in naher Zukunft wahrscheinlich den Punkt erreichen, an dem sie eine sehr nützliche Ergänzung darstellen kann. Und wenn es um künstliche Intelligenz geht, kann man unterm Strich wirklich nicht sagen, wohin sie uns in den nächsten fünf oder zehn Jahren führen wird; bleiben Sie also, wie immer, wenn es um Wettervorhersagen geht, am Ball.
Meteorologe Paul Dorian, Arcfield (arcfieldweather.com)
Link: https://wattsupwiththat.com/2024/03/26/artificial-intelligence-and-weather-forecastinga-quiet-revolution-is-taking-place-in-numerical-weather-prediction/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
„Achtung, Reichelt!“: Plötzlich soll ISIS-Gruß nicht mehr islamistisch sein

Wir befinden uns inmitten einer historischen Debatte, die große Auswirkungen auf die Zukunft unseres Landes haben wird. Es geht um die Frage, ob wir als freie westliche Gesellschaft den Gruß der Islamisten, den empor gestreckten Zeigefinger, mit dem Terroristen seit Jahrzehnten ihre barbarischen Gräueltaten feiern, normalisieren und als Zeichen vollkommen unpolitischer Frömmigkeit in unserem Alltag […]
„Love Priest“ Tim Kellner liest die Messe im Deutschland-Kurier: Migranten sind eine Bereicherung – für die Kriminalstatistik!

Jeden Donnerstag um 18 Uhr: „Love Priest“ Tim Kellner liest exklusiv die Messe im Deutschland-Kurier! Im 15. „Hochamt“ geht es vor allem um die explodierende Ausländer-Kriminalität. Das Thema ist inzwischen auch bei Markus Lanz im ZDF angekommen: 52 Prozent der Tatverdächtigen bei Gewaltkriminalität haben keinen deutschen Pass. Den „Love Priest“ würde in diesem Zusammenhang vor allem interessieren, wer von den 48 Prozent verbleibenden Pass-Deutschen auf welchen Vornamen hört?
Ein weiteres ausführliches Thema der 15. Messe sind die geschwärzten RKI-Files. Darüber, dass es während der Corona-Hysterie laut Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) keinen politischen Einfluss auf das Robert-Koch-Institut gegeben haben soll, lachen sich nicht nur Dick & Doof kaputt.
Noch was vergessen? Ach ja, die Zahl der Ukrainer („Ukros“) hierzulande hat mit 1,65 Millionen einen neuen Höchststand erreicht – die Kinderarmut in Deutschland aber auch! Man müsse halt „Prioritäten setzen“, ätzt der „Love Priest“.
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Geheimtreffen Buschmann & Harbarth: Demokratie wird abgeschafft
(David Berger) Ampel und Union wollen das derzeit von einem Ziehsohn Merkels geleitete Verfassungsgericht auf einem vor einem Einfluss durch Parteien schützen, nicht ihrer eigenen, sondern der AfD. Darüber berieten Bundesjustizminister Buschmann und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Stephan Harbarth, in einem Geheimtreffen.
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Putin-Vertrauter zitiert Artikel aus Report24: Ab sofort auch scharfe WHO-Kritik in Russland?
Am 26. März veröffentlichte Report24 eine Erinnerung an den Beginn der Pandemie. Die WHO hatte zu jener Zeit Hills & Knowlton engagiert, um das eigene Image hinsichtlich der Lösungskompetenz in der Corona-Krise aufzupolieren. Man suchte zu diesem Zweck nach reichweitenstarken Influencern. Dieser Artikel wurde von Senator Alexsei Konstantinowitsch Puschkow ins Russische übertragen und kommentiert. Der Politiker gilt als enger Freund Putins. Darüber berichte nun die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti. Somit konnte WHO-Kritik in Russland etabliert werden.
Unser Artikel war eigentlich im Zusammenhang mit den RKI-Files als Erinnerung gedacht. Der Sachverhalt ist vielen wohlbekannt: Zu Beginn der so genannten Pandemie wurde alles getan, um in der Öffentlichkeit eine gefährliche Drohkulisse aufzubauen. Dazu bediente man sich den verrufensten Marketing-Profis der Welt. Alles war Marketing und PR: WHO bezahlte Influencer, um Pandemiemanagement positiv darzustellen. Dieser Artikel erregte auf uns unbekannten Wegen das Interesse von Alexei Puschkow, der einen übersetzten Ausschnitt auf Telegram präsentierte und kommentierte.
Pushkov schrieb:
Die WHO ist eine Organisation, vor der man Angst haben muss. Es kann die Welt im Handumdrehen in Panik versetzen – es gibt keine Kontrolle darüber. Seine Verbindungen zu den aktivsten Befürwortern der „Ausdünnung“ der Menschheit liegen im Dunkeln.
Wer ist Puschkow?
Die englische Wikipedia erklärt: Alexei Konstantinowitsch Puschkow (geboren am 10. August 1954) ist ein russischer Politiker, der seit dem 29. September 2016 Senator der Region Perm ist. Er ist außerdem ehemaliger Abgeordneter der Staatsduma und ehemaliger Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten in die Staatsduma, das Unterhaus des russischen Parlaments. Als Mitglied der politischen Partei „Einiges Russland“ im Föderationsrat ist er Vorsitzender der Kommission für Informationspolitik.
Puschkow wurde 1954 als Sohn einer Familie sowjetischer Diplomaten in der Hauptstadt Chinas geboren. Sein Vater, Konstantin Michailowitsch Puschkow (1921–2019), war Angestellter des Generalkonsulats der UdSSR in Peking. Seine Mutter, Margarita Wladimirowna Puschkowa (1927–2007), war Übersetzerin und Lehrerin der chinesischen Sprache. In seiner Jugend besuchte er die Moskauer Sonderschule Nr. 12, die er 1972 abschloss. 1976 schloss er sein Studium am Moskauer Staatlichen Institut für Internationale Beziehungen mit einem Abschluss in internationalen Beziehungen ab, bevor er eine Anstellung bei der Mission der Vereinten Nationen in Genf bekam. Zwischen 1988 und 1991 arbeitete er als Redenschreiber für den sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow. Von 1991 bis 1995 war er stellvertretender Chefredakteur der „Moscow News Weekly“ für internationale Angelegenheiten und redigierte die englische, französische, deutsche und spanische Ausgabe der Zeitung. Von 2008 bis 2011 war Puschkow Direktor des Instituts für zeitgenössische internationale Studien an der Diplomatischen Akademie Russlands. Er wurde am 4. Dezember 2011 auf der Liste der Partei „Einiges Russland“ in die Staatsduma gewählt.
Puschkow ist Professor am Moskauer Staatlichen Institut für Internationale Beziehungen. Er trägt den Ehrentitel der Moskauer Universität für Geisteswissenschaften, der Russisch-Armenischen Staatsuniversität (Jerewan) und der Aserbaidschanischen Universität für Sprachen. Seit 1998 ist Puschkow Hauptautor der Informations- und Analysesendung „Postscriptum“ des Fernsehsenders TV Tsentr. Puschkow spricht fließend Französisch und Englisch.
Im Jahr 2014 schlug Puschkow Petro Poroschenko vor, Andrii Deshchytsia zu entlassen, der von Sergei Lawrow beschuldigt wurde, Wladimir Putin während der Unruhen in der Nähe der russischen Botschaft in der Ukraine als Schwachkopf bezeichnet zu haben. Er sagte auch, dass Russland das Recht habe, die Gaslieferungen an das Nachbarland zu drosseln, wenn dieses Problem nicht gelöst werde.
Puschkow steht auf der Liste der persönlichen Sanktionen, die von den USA (seit 2014), Kanada, Australien und der Ukraine verhängt wurden. Er wurde 2022 von der britischen Regierung im Zusammenhang mit dem Russisch-Ukrainischen Krieg sanktioniert. Laut deutschsprachiger Wikipedia steht er auch auf der Sanktionsliste der EU.
Berichterstattung in RIA Novosti
Die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti nahm Puschkows Kritik an der WHO auf und publizierte dazu einen Nachrichtentext:
Puschkow forderte zur Vorsicht gegenüber der WHO auf
Puschkow: Die WHO sollte gefürchtet werden, weil es keine Kontrolle über sie gibt
MOSKAU, 26. März – RIA Nowosti. Man müsse sich vor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) fürchten, denn da es keine Kontrolle über sie gebe, könne sie jederzeit die Welt in Panik versetzen, sagt der russische Senator Alexej Puschkow in seinem Telegram-Kanal .“
„Die WHO ist eine Organisation, vor der man Angst haben muss. Sie kann die Welt im Handumdrehen in Panik versetzen – es gibt keine Kontrolle über sie. Ihre Verbindungen zu den aktivsten Befürwortern der „Ausdünnung“ der Menschheit liegen im Dunkeln “, schrieb Puschkow.
Der Senator stellte fest, dass alle Fehler der WHO „durch wirkungsvolle PR vertuscht“ würden. „Wie sich herausstellte, bezahlte das WHO-Management Influencer dafür, dass sie die hässliche Arbeit der WHO während Covid in einem positiven Licht darstellten“, sagt Puschkow.
Statement in eigener Sache
Aus der Sicht von Report24 kann dazu gesagt werden: Wir stehen mit keinen russischen Politikern in Kontakt – unseres Wissens auch mit niemandem aus Russland. Die Nachricht hat ihren Weg von selbst dorthin gefunden. Auch wenn wir jede Art von Krieg ablehnen, somit auch den Krieg und das Sterben in der Ukraine, erkennen wir Russland als Atommacht und wichtigen weltpolitischen Spieler an. Wenn Russland sich – auch aufgrund unserer Arbeit – der dringend notwendigen Kritik an der WHO anschließen sollte, haben wir einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass diese Welt ein besserer Ort für alle Menschen sein kann. Die Machtergreifung der WHO muss im Sinne der Freiheit und der Demokratie gestoppt werden.
Vermehrtes Auftreten von Krebs bei immer Jüngeren – die Hintergründe

Britische und generell die Mainstrem-Medien geben sich erstaunt über zunehmende Zahl Krebsfällen selbst in der Altersgruppe zwischen 15 und 44. Laut den Berichten sind sich die Ärzte aber nicht sicher, was die Ursache für eine so große Zahl tödlicher Krebsfälle bei jungen Menschen sein könnte. Sie zeigen sich erstaunt, dass die Krebsarten, die sie beobachten, […]
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Corona-Gesetzgebung zeigte, wie sich mit unlauteren Tricks die Demokratie aushöhlen lässt
Wer heute meint, auf der Straße für die Demokratie zu demonstrieren, muss sich fragen, wo er in den Corona-Jahren war: Hier wurden demokratische Prozesse faktisch ausgehebelt, doch wer das anprangerte, wurde als „Schwurbler“ und „rechtsextremer Verschwörungstheoretiker“ diffamiert. Die GGI-Initiative hat beispielhaft das Verfahren zur Einführung des Grünen Passes 2021 unter die Lupe genommen und erörtert die unlauteren Tricks, die hier zur Anwendung kamen.
(Presseaussendung GGI-Initiative)
In der Coronakrise wurden zahllose Gesetze, Verordnungen und Novellierungen verabschiedet. Die Parlamentarier wurden damit regelrecht überrollt, denn es ist schon im normalen parlamentarischen Alltag nicht einfach, sämtliche Anträge mit den dazugehörigen Hintergrundinformationen zu lesen und zu erfassen. Wenn dann noch unlautere Tricks angewandt werden, ist eine seriöse, gesetzgeberische Arbeit praktisch nicht mehr möglich. Wir haben uns diesbezüglich beispielhaft das Verfahren zur Einführung des grünen Passes [1] im Detail angesehen.
Am 3. Mai 2021 brachten die Regierungsparteien einen selbstständigen Initiativantrag ein, der lediglich eine redaktionelle Änderung im Epidemiegesetz sowie im COVID‑19-Maßnahmengesetz vorsah. Im Epidemiegesetz sollte ein Punkt in einer Überschrift entfallen und im COVID‑19-Maßnahmengesetz das Wort „denen“ durch das Wort „der“ ersetzt werden. [2] Allein durch diese Vorgehensweise war schon ersichtlich, dass es sich lediglich um einen „Platzhalter“-Antrag hielt, der in weiterer Folge umfassend ergänzt werden sollte.
Gesetzesvorlage in letzter Minute
Kurz vor der Beschlussfassung im Plenum wurde – ebenfalls durch die Regierungsparteien – ein umfangreicher Abänderungsantrag mit 34 Seiten eingebracht. Die Einbringung erfolgte am Tag der Beschlussfassung laut digitaler Signatur um 17:57 Uhr. [3] Den Abgeordneten zum Nationalrat blieb entsprechend wenig Zeit, den Abänderungsantrag zu lesen, geschweige denn, sich inhaltlich damit zu befassen. Solche Abänderungsanträge sind zwar zulässig, entsprechen aber sicher nicht dem Grundverständnis einer parlamentarischen Auseinandersetzung. Zwar ist es möglich, den Antrag zu vertagen, aber dafür ist eine Mehrheit im Plenum notwendig. Eine solche lässt sich jedoch gegen die Regierungsparteien nicht erreichen. Entsprechend scharf kritisierte der NEOS-Abgeordnete Loacker in seiner parlamentarischen Rede
„Das, was heute zur Abstimmung kommt, war gar nicht in Begutachtung, weil es ganz etwas anderes ist, und zu diesem anderen, das wir gestern um 16.08 Uhr bekommen haben, gibt es heute wieder einen Abänderungsantrag. Der Gesundheitsausschuss ist in dieser Frage gar nicht zusammengetreten.“ [4]
Kurz gesagt, eine Auseinandersetzung mit den Inhalten fand gar nicht wirklich statt. Die Parlamentarier waren genötigt, über etwas derart Weitreichendes wie die Einführung des grünen Passes abzustimmen, ohne sich vorher ein Bild machen zu können – alles unter dem Deckmantel des vermeintlichen Zeitdrucks.
Schutzmechanismen fehlen – Demokratie leidet
Echte Schutzmechanismen gegen die rechtsmissbräuchliche Verwendung von Abänderungsanträgen, die das Ziel verfolgen, eine breite, parlamentarische Debatte zu verhindern, gibt es kaum. Die parlamentarische Kontrolle, insbesondere durch die Opposition, wird durch derartige Verfahrensabläufe weitgehend verunmöglicht. Zudem ist es kaum möglich, im Vorfeld eine mediale Debatte anzustoßen, wenn nicht einmal klar ist, worum es genau geht. Solche Praktiken sind einer Demokratie nicht würdig – sie sind weder fair gegenüber dem Parlament noch gegenüber der Bevölkerung. Echte Demokratie sieht anders aus.
Quellen:
[1] https://www.parlament.gv.at/gegenstand/XXVII/A/1572
[2] Antrag 1572/A. Selbstständiger Antrag vom 03.05.2021. XXVII. GP. Abgerufen am 17. Januar 2024. https://www.parlament.gv.at/dokument/XXVII/A/1572/imfname_949949.pdf
[3] Antrag 1572/A. Abänderungsantrag vom 26.05.2021. AA-143 XXVII. GP. Abgerufen am 17. Januar 2024. https://www.parlament.gv.at/dokument/XXVII/AA/143/imfname_979637.pdf
[4] Stenographisches Protokoll. 109. Sitzung, 26. Mai 2021 / Seite 30. https://www.parlament.gv.at/dokument/XXVII/NRSITZ/109/fnameorig_1022071.html#RU_246429
Die Politisierung von Olympia und die russische Reaktion darauf
„Wer steckt hinter all den Corona-Skandalen?“ | Martin Sichert (AfD) im Gespräch mit Oliver Flesch

Martin Sichert, gesundheitspolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, drängt auf eine schonungslose Aufarbeitung des Unrechts der Corona-Jahre. Im Gespräch mit mir sagt er: „Unter vielem anderen will ich wissen, wer im März 2020 irrtümlicherweise dafür sorgte, dass Covid19 als so immens gefährlich eingestuft wurde.“
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Mississippi überreicht BlackRock Unterlassungsverfügung wegen „betrügerischer“ ESG-Investitionen

Der republikanische Secretary of State des US Bundesstaats Mississippi, Michael Watson, hat den weltgrößten Vermögensverwalter BlackRock mit einer Unterlassungsverfügung wegen der “betrügerischen” Behauptungen des Unternehmens über Umwelt-, Sozial- und Governance-Investitionen” (environmental, social, and governance ESG) belegt. Die Regierung wirft dem Unternehmen vor, Kunden über seine Beteiligung an ESG-Investitionen in die Irre zu führen. In dem […]
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Fahrenbach Symposium: Impfärzte müssen begangene Straftaten anerkennen

Die Einschränkung der Grund- und Freiheitsrechte durch die Coronamaßnahmen, die Verstetigung dieser übergriffigen Politik durch die aktuell geplanten WHO-Verträge und das restriktive CO2-Narrativ waren die Themen des Fahrenbacher Symposiums, das die Anwälte für Aufklärung vom 22. bis 24. März 2024 im Golfhotel Schlossgut Fahrenbach durchführten. Der Rechtsanwalt Dr. Josef Hingerl, Hausherr des Fahrenbach Golfhotels mit […]
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Nächster Skandal rollt an: RKI analysiert Testzentren-Betrug – Infektionszahlen reine Fantasie?
Während die RKI-Protokolle die Verantwortlichen der Corona-Politik in Bedrängnis bringen, soll laut „Welt„-Informationen schon der nächste Skandal vor der Tür stehen: Die Zahlen der Testpositiven, die zur Rechtfertigung der Corona-Politik genutzt wurden, waren durch unkontrollierten Testbetrug und abstruse Fantasiezahlen offenbar noch wertloser als bislang von Kritikern vermutet. Das RKI soll in Kürze eine entsprechende Analyse vorlegen.
Testzentren stellten für Kriminelle in der sogenannten Pandemie eine regelrechte Gelddruckmaschine dar. Kritisierte der Mainstream diesbezüglich bislang vor allem die finanziellen Konsequenzen für den Staat, könnte eine Analyse des RKI in Bälde die letzte ohnehin schon schwache Grundlage für die Corona-Politik zum Einsturz bringen: Nicht nur, dass positive Corona-Tests sowieso nie eine Aussage darüber machten, inwieweit tatsächliche Infektionen und Erkrankungen vorlagen. Der massenhafte Betrug bei den Testzentren hat die sogenannten Infektionszahlen offenkundig auch derartig verzerrt, dass die Politik hier nur mehr mit Fantasiezahlen jonglierte, um ihre Maßnahmen zu rechtfertigen.
Weil man die von gierigen Testzentrumsbetreibern gemeldeten Zahlen nicht kontrollierte und Betrug Tür und Tor öffnete, zerstörte man sich selbst offenkundig auch den letzten Rest einer Datenbasis. Auf die RKI-Analyse darf man gespannt sein; angeblich soll sie in Kürze fertiggestellt werden und bereits jetzt hinter den Kulissen rege debattiert werden. Schon wieder werden die Argumente der sogenannten Verschwörungstheoretiker bestätigt, die die Grundlagen der Corona-Maßnahmen von Beginn an anzweifelten. Was macht das mit Menschen, die so wacker der Politik und der einzig wahren Wissenschaften vertrauten?
Die „Welt“ wirft die Frage auf, wer für dieses Versagen verantwortlich gemacht wird. Diese Frage stellt man sich nicht nur hinsichtlich des Testbetrugs: Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass politisch Verantwortliche nun sehr bemüht sind, die Schuld auf andere abzuwälzen. Karl Lauterbachs jüngster Hinweis, dass er zu jenen Zeiten, die die bislang veröffentlichten RKI-Protokolle umfassen, noch nicht im Amt war, wirkt hier allzu bezeichnend. Dass der Druck zur Aufarbeitung steigt, ist nicht nur wegen des angerichteten Leids für Maßnahmen- und Impfopfer wichtig: Vor allem muss verhindert werden, dass bei der nächsten angeblichen Krise genauso agiert wird.

