Kategorie: Nachrichten
Das Landwirtschaftsministerium von Pennsylvania: ALLE Lebensmittel sind „illegal“, wenn sie nicht in einer staatlich genehmigten Fabrik hergestellt wurden.
Es gibt neue Entwicklungen im juristischen Kreuzzug der Regierung von Pennsylvania gegen den Amish-Farmer Amos Miller, der seit Jahren unter Beschuss steht, weil er Lebensmittel außerhalb der staatlich kontrollierten Matrix anbaut, produziert und an die Öffentlichkeit verkauft, schreibt Ethan Huff.
Der Anwalt Robert Barnes von Barnes Law LLP hat ein Update auf X veröffentlicht, in dem er erklärt, dass nach Ansicht des Landwirtschaftsministeriums von Pennsylvania alle Lebensmittel „illegal“ sind – so illegal wie „illegale Drogen“ -, wenn sie nicht in einer staatlich genehmigten Einrichtung wie der des Landwirtschaftsministeriums der Vereinigten Staaten (USDA) hergestellt werden.
Let me explain what the #AmosMiller case is about after a court conference. The @PAAgriculture claims ALL food is “illegal” — as illegal as illegal drugs — unless it was made by a government-approved facility, and they can destroy it at will. See brief:https://t.co/FXvjc1yJmP
— Robert Barnes (@barnes_law) February 26, 2024
Wenn ein Landwirt dies in einer Weise ignoriert, indem er Lebensmittel ohne Genehmigung der Regierung produziert, wie es bei Miller der Fall ist, dann können diese Lebensmittel von der Regierung nach Belieben vernichtet werden, so die Regierung.
Lesen Sie selbst in dem von Barnes zur Verfügung gestellten Schriftsatz, was die PA Agriculture darüber sagt, wer in Amerika Lebensmittel produzieren „darf“ und wer nicht (z.B. nicht lizenzierte Amish-Bauern wie Miller, die, oh Schreck, unpasteurisierte Rohmilch verkaufen).
Selbst angebaute Tomaten sind laut PA Agriculture keine „Lebensmittel“, sondern illegale Drogen.
Während es bei Miller in erster Linie darum geht, dass er Rohmilch und Fleisch außerhalb der Grenzen dessen verkauft, was das staatliche Establishment als „sicher“ und „legal“ ansieht, haben die Argumente der PA Agriculture gegen ihn weitreichende Auswirkungen auf alle selbst angebauten Lebensmittel.
Wenn zum Beispiel jemand in Pennsylvania Tomaten in seinem eigenen Garten anbaut, werden diese Tomaten in den Augen der PA Agriculture nicht mehr als „Lebensmittel“, sondern als „illegale Drogen“ betrachtet. Gleiches gilt für selbst angebaute Gurken oder anderes Obst und Gemüse.
Auf Twitter wurde kommentiert, dass es bedenklich sei, wenn einige wenige nicht gewählte Bürokraten in einem staatlichen Amt darüber entscheiden, ob Lebensmittel legal sind oder nicht, nur weil sie nicht von staatlicher Seite genehmigt wurden. Dies bezog sich auf die Argumentation der Landwirtschaftsbehörde von Pennsylvania gegenüber Miller.
Stellen Sie sich vor. Sie bauen eine Tomate in Ihrem Garten an, und das ist kein Lebensmittel.
„Es geht um mehr als nur darum, dass ein lokaler amischer Bauer seinem Nachbarn Lebensmittel verkaufen darf“, twitterte der X-Account von „Freewill Farmer“ (@freewill_farmer).
„Es geht um die grundsätzliche Freiheit zu wählen, wie und von wem Lebensmittel produziert werden. Das ist fundamentale Freiheit, Leute. Wenn ihr für etwas stehen wollt, dann dafür!“
Viele Unterstützer Millers und der Sache der Lebensmittelfreiheit im Allgemeinen wiesen darauf hin, dass diese gefährliche Entwicklung bei PA Agriculture eine Bedrohung für alle Amerikaner darstelle, die eines Tages aufwachen und feststellen könnten, dass ihre Gemüsegärten in den Augen des Staates nun „illegal“ seien.
„Die Freiheit wird so sehr verletzt, dass sie nicht mehr existiert“, schrieb einer über den traurigen Zustand des heutigen Amerikas.
Sollte es der Regierung gelingen, alle nicht genehmigten Lebensmittelbetriebe in den USA auszulöschen, würde dies letztlich zu einer Hungersnot führen.
Weltwoche Daily: Pistorius mit Tarnjacke – Militarisierung der Politik

„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe: Pistorius mit Tarnjacke: Militarisierung der Politik. Deutschland verlottert – leider. CDU schleift Brandmauer gegen links. Kiesewetter irrt: Deutschland ist längst Kriegspartei. Trump […]
TRUE SHOCKING CRIME! – »Killer-Satanskulte & Religiöse Mörder-Sekten« (2)
EU-Botschafter ignorieren geschlossene eine Gesprächseinladung von Lawrow
Männermangel und Kriegsmüdigkeit: Die Ereignisse des 6. März
Atomkraftwerke: Putin sichert Zusammenarbeit bei Sicherheit zu – IAEA-Chef Grossi schließt Besuch in Sotschi ab

Russland ist bereit, in Sicherheitsfragen mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) „in alle Richtungen“ zusammenzuarbeiten. Dies ist das Ergebnis von Gesprächen, die IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi am Mittwoch (6.März) in Sotschi mit der russischen Seite führte. Aus einem bilateralen Treffen mit Kreml-Chef Wladimir Putin nahm Grossi den festen Eindruck mit, dass Moskau zu einer konstruktiven Zusammenarbeit im Nuklearbereich bereit ist.
Grossis Tag in Sotschi begann mit einem Treffen mit dem Vorstandschef der staatlichen Atom-Agentur Rosatom, Aleksej Likhachev. Es folgten Gespräche in einem erweiterten Kreis, bei dem u.a. auch der Direktor des russischen Föderalen Dienstes für die Überwachung von Umwelt, Technologie und Nuklearmanagement (Rostekhnadzor), Alexander Trembitskyj, anwesend war.
Wie die Pressestelle von Rosatom mitteilte, erörterten die Parteien „eine breite Palette von Themen, darunter vielversprechende Bereiche für die Entwicklung der Kernenergie in Russland und der Welt“.
Ein herausragendes Thema waren demnach die von der russischen Seite ergriffenen Maßnahmen zur Gewährleistung des sicheren Betriebs des Kernkraftwerks Saporischschja in der Ukraine. Grossi informierte seine Gesprächspartner über die Ergebnisse seiner jüngsten Reise nach Saporischschja am 7. Februar, bei der er den Maschinenraum und die Schalttafel des vierten Reaktorblocks sowie Versorgungsanlagen des größten europäischen Kernkraftwerks besichtigte.
„Die Parteien bestätigten ihren Wunsch, die Kontakte fortzusetzen“, heißt es in der Pressemitteilung der russischen Atom-Agentur Rosatom.
Rosatom-Chef Likhachev lobte, dass die Anwesenheit der Internationalen Atomenergiebehörde in Saporischschja zu einer sichereren Existenz des Kernkraftwerks beitrage.
Grossi selbst bewertete die Gespräche mit der russischen Regierung und Rosatom als „intensiv“ und betonte, dass Russland und die IAEO „die gemeinsame Position zur sicheren Nutzung von Nukleartechnologien“ teilen.
Anschließend begab sich der IAEO-Direktor zur Präsidenten-Residenz Bocharov Ruchej in Sotschi, wo er mit Kreml-Chef Putin zusammentraf. Putin betonte laut russischen Medienberichten, dass Russland bereit sei, „alles“ zu tun, um die Sicherheit von Standorten mit Atomkraftwerken zu gewährleisten. Er sicherte zu, Moskau wolle auch weiterhin umfänglich und konstruktiv mit der IAEA zusammenarbeiten und sei ausgesprochen dankbar für die Kooperation.
Der Präsident der Russischen Föderation unterstrich, dass sein Land bereit sei, die Ergebnisse von Forschung und Arbeiten im Bereich der Kernenergie „mit allen unseren interessierten Partnern“ zu teilen. Grossi wiederum sagte, er sei „bereit“, auch „sensible Themen“ zu diskutieren. Das Treffen dauerte nach Angaben von Kreml-Sprecher Dmitrj Peskow etwa eine Stunde und verlief „konstruktiv“.
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Hängen der Abschuss der Il-76 und die Entlassung von Saluzhny zusammen?
Leuchtreklame: Frankfurt am Main wünscht „Happy Ramadan“

Von MANFRED ROUHS | Am Sonntag beginnt wieder der Fastenmonat Ramadan. Der möge dieses Jahr „happy“ werden, wünscht die Stadt Frankfurt am Main per Leuchtreklame in der Fußgängerzone Ortsansässigen und Touristen, von denen ein im Straßenbild der Mainmetropole durchaus sichtbarer, nicht unerheblicher Anteil muslimischen Glaubens ist. Die Aktion wird in der regionalen Öffentlichkeit mit der […]
UN verteidigt Klimakleber

Aus der UNO kommen unterstützende Worte für Klimaaktivisten. Zugleich fordert man die Staaten auf, nachsichtiger gegen die Aktivisten vorzugehen und schärfe Klimapolitik zu betreiben. Michel Forst, der UN-Sonderberichterstatter für Umweltschützer im Rahmen des Aahrus-Übereinkommens, verteidigt die „Klimakleber“. Besonders in Deutschland und Österreich sind die Straßenkleber der sogenannten „Letzten Generation“ aktiv. In der Bevölkerung ist die […]
Der Beitrag UN verteidigt Klimakleber erschien zuerst unter tkp.at.
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„Wiad scho“ – Kabarettist Walter Kammerhofer im Gespräch mit Report24
Report24 war zu Gast bei der Premiere von Walter Kammerhofers neuem Kabarett „Wiad scho“. Nach Standing Ovations für das sehr gelungene Stück plauderte der sympathische Kabarettist, der sich auch in den vergangenen vier Jahren nie ein Blatt vor den Mund genommen hat, aus dem Nähkästchen. Warum ein Kammerhofer nicht gendert und ob es auch der Pudertanz ins Kabarettprogramm geschafft hat, lesen Sie in unserem unterhaltsamen Interview. Eines ist sicher: Walter Kammerhofer lässt sich – wie viele von uns – von der Politik nicht erpressen. Das ist es auch, worum sich sein neues Programm dreht.
Ein Interview von Edith Brötzner
Report24: Es wird scho! Neben mir steht Walter Kammerhofer. Was wird denn?
Walter Kammerhofer: Es wird schon. Das Programm „wiad scho“. Das neue Kabarettprogramm von mir heißt „Wiad scho“ und es wird schon. Es war heute die Premiere, super Stimmung, und ich hab die volle Freud, muss ich ehrlich sagen. Am Schluss wieder Standing Ovations, schöner geht’s gar nicht.
Report24: Top gelungen, ein voller Saal, was steht denn hinter „wiad scho“? Wo kommt’s her?
Walter Kammerhofer: „Wiad scho“ spielt in einer Garderobe und in diese Garderobe kommen Leute. Quasi der Querschnitt von Österreich. Vom Akademiker bis zum Arbeiter und jeder nimmt sich, was er will. Und in einer Garderobe sagst du Dinge, die du auf der Bühne nie sagen würdest. Darum macht es das irgendwo spannend.
„Ich richte mich nach der ‚Minderheit‘ von 86 Prozent und gendere nicht“
Report24: Wie ist es denn für die Künstler, man darf ja nicht mehr alles sagen heutzutage. Ist es für Künstler leichter oder geht da trotzdem ordentlich der Wind, wenn man mal ausspricht, was man eigentlich nicht sagen darf?
Walter Kammerhofer: Ja, das ist auch so ein zweischneidiges Schwert. Also ich gendere nicht, weil ich mich da nach der „Minderheit“ von 86 Prozent richte und nicht gendere. Es ist… Nein, mach ich nicht. Tu ich nicht. Es wird schwieriger. Ja, der Druck wird mehr. Nur weil man redet, wie man’s gelernt hat oder so wie es seit 58 Jahren in einem drin ist, so wies bei mir ist. Ich habe das so gelernt und jetzt müsste ich das so radikal ändern. Der Didi Hallervorden hat es so schön gesagt: „Sprache ändert sich nie von oben herunter und schon gar nicht mit Druck.“ Das hätten sie vor 80 Jahren schon mal probiert. Und wenn das der Fall ist, dann ist es nur kurzfristig. Also in der Zeit, wenn der Druck dann nachlässt, ist es wieder vorbei. Sprache kann sich eigentlich nur – wie er sagt, der Didi, und da gebe ich ihm glaube ich 100 Prozent recht – von unten nach oben ändern. Das muss vom Volk kommen und nicht von oben herunter.
Report24: Wo muss man denn hin, wenn man sich „Wiad scho“ persönlich anschauen will vor Ort?
Walter Kammerhofer: Na ja, auf meine Homepage. (lacht) Schauen unter Termine und schauen, welche Veranstaltungen noch nicht ausverkauft sind. Und da dann von den nicht ausverkauften noch eine aussuchen.
Report24: Was ist dein Lieblingscharakter in diesem neuen Stück?
Walter Kammerhofer: Da ist jetzt der Robert mein Lieblingscharakter. Das ist ja so der Bühnentechniker, der Gemeindearbeiter, der Bademeister, … alles in einem. Und eher so der – na ja – ein „Botscherl“. Aber man sieht dann, er hat es doch faustdick hinter den Ohren und hat doch diese Bauernschlauheit.
Report24: Wen spricht denn dieses Stück an? Gibt es da eine bestimmte Gruppe oder ist es für querbeet durch den Bevölkerungsdurchschnitt?
Walter Kammerhofer: Das wäre der Plan. Ich will da jetzt niemand Speziellen ansprechen. Also wer lachen will, wer Humor sucht, soll kommen. Ich glaube, da ist für jeden was dabei. Und in Zeiten wie diesen wollen die Leute lachen, weil jeder hat es bis daher (deutet über den Kopf). Ja, sollen kommen. Ich hole sie mal zwei Stunden ab und entführe sie in die Garderobe.
Einer der wenigen Künstler, der seine Stimme erhebt
Report24: Du bist ja einer, der sich kein Blatt vor den Mund nimmt. Du sprichst einfach frei von der Leber und die Leute können herzhaft lachen drüber. Gibt es da für dich irgendwelche negativen Konsequenzen oder gibt es da nur positive Rückmeldungen für das, was du machst?
Walter Kammerhofer: Naja, wir haben ja eine schwierige Zeit hinter uns und da habe ich dann auch meine Meinung gesagt. Ich steh dazu. Freilich war da ein Gegenwind, aber jetzt nicht so schlimm. Weil… was haben wir gemacht? Wir haben nur gesagt „ich will das nicht, Punkt“. Das ist ja kein Verbrechen, wenn ich sage „ich will nicht“. Das ist ja nichts Schlimmes. Und darum, nein. Das Gegenteil: Es kommen eher Leute, oder viele Leute, die sich bedanken, weil ich die Stimme erhoben habe. Das ist schön.
Report24: Also du siehst es so: Man darf seine Meinung sagen und es wird schon?
Walter Kammerhofer: Naja, in einer Demokratie darf ich sicher meine Meinung sagen. Und ich sags auch. Aber, liebe Freunde, es wird schon.
Report24: Was mir da heute ein wenig gefehlt hat auf der Bühne, war der Pudertanz. War der nicht geplant oder ist der nicht mehr modern?
Walter Kammerhofer: Nein, nein. Im Programm kommt der Pudertanz nicht. Das war wieder so eine Eingebung und das war wieder ein Fall für die Waldburga. Pudertanz, ja… Mordsaufregung in Bad Ischl. Wobei… Ich muss auch sagen, die Freiheit der Kunst, da stehe ich auch dazu. Weil, wenn man einmal anfängt, dass man die Kunst einschränkt… Ui, wo sind wir dann daheim? Was ich aber sehr amüsant gefunden habe, ich habe fast lachen müssen… Ich meine, dieser Pudertanz, ja… in Bad Ischl… Also das war schon heftig für mich. In Bad Ischl, der Kaiserstadt, wo Tracht, wo volkstümlicher Tanz und, und, und… Dann DAS auf der Bühne. Also das war meines Erachtens sehr mutig, weil… Gut, Nackte sieht man sicher öfter. Da geh ich ins Burgtheater, da hat man sicher auch Nackte. Aber gut, da weiß ich, was mich erwartet. Da zahl ich Eintritt und da weiß ich, okay, jetzt schau ich mir Nackte an. Aber dort, in Bad Ischl, wurde es bei der Eröffnung eigentlich vorgesetzt. Es waren dann da auch noch Kinder vor Ort, wahrscheinlich. Und ORF3 hat es live übertragen. Also das hat mich verwundert, ja. Dass es einem vorgesetzt wird. Aber Freiheit der Kunst, auf alle Fälle.
Eine massive Watsche für Bad Ischl
Report24: Es waren ja wirklich noch Kinder vor Ort, die sich das Ganze angeschaut haben. Ist das dann der passende Platz, dass man so etwas einfach vorführt? Oder sollte man da vielleicht doch einmal drüber nachdenken? Freiheit der Kunst und es gibt natürlich auch noch den Schutz der Kinder daneben.
Walter Kammerhofer: Natürlich, und das ist ja das, was mich auch verwundert hat. Also, dass man es ihnen vorsetzt und vor allem auch dort. Ich meine, das war ja für Bad Ischl und Umgebung – ist meine Meinung – eine massive Watschen. Dass man diese Tradition dort so… Vielleicht war’s eh Absicht. Dass man bewusst so provoziert. Das, was sie erreicht haben – negative Werbung ist auch Werbung. Und die haben sie. Sehr wohl, weil jeder über diesen Pudertanz geredet hat. Also, das ist ihnen gelungen.
Report24: Wobei er wahrscheinlich bei der Waldburga besser aufgehoben wäre, der Pudertanz…
Walter Kammerhofer: Naja, sie hat ihn dann nachgetanzt, ja. Und das ist dann die neue Tradition. Wie gesagt, ich freu mich schon auf den nächsten Opernball, wenn dann der Pudertanz eingeführt wird.
Report24: Wir werden die Waldburga live mitverfolgen. Danke dir! Gratulation zur Premiere heute, zur sehr gelungenen. Und ja, weitermachen, danke schön.
Walter Kammerhofer: Bitte sehr, wir machen weiter, natürlich. Weil: Es wird schon.
Mehr zu Walter Kammerhofers Programmen sowie Termine für seine Shows finden Sie auf seiner Website: www.kammerhofer.org
Der Nationale Sicherheitsstaat hat im Fall USA gegen Assange bereits gewonnen
Jacob G. Hornberger
Ein britisches Gericht berät derzeit über den wahrscheinlich letzten Einspruch von Julian Assange gegen die Bemühungen der US-Regierung, ihn auszuliefern, damit er sich in den Vereinigten Staaten vor Gericht verantworten muss, weil er illegal Kriegsverbrechen des US-Staats für nationale Sicherheit enthüllt hat. Sollte Assange dieses Berufungsverfahren verlieren, ist es so gut wie sicher, dass er schnell in ein Flugzeug verladen und in die Vereinigten Staaten gebracht wird, wo die US-Staatsanwälte eine Verurteilung und eine sehr lange Haftstrafe in einem Hochsicherheitsgefängnis anstreben werden.
Zwar ist es theoretisch möglich, dass Assange freigesprochen wird, doch in der Realität wird es für die Staatsanwälte ziemlich einfach sein, eine Verurteilung zu erreichen. Das liegt daran, dass das Verfahren vor einem der regierungsnahen Bundesgerichte stattfinden wird, die sich in der Nähe des Pentagon und der CIA befinden.
Doch selbst wenn Assange freigesprochen werden sollte, hat die Regierung eigentlich schon gewonnen. Schauen Sie sich doch einmal Assanges Leben in den letzten 14 Jahren an. Sie haben es zerstört. Er wurde schikaniert, misshandelt, unter brutalen Bedingungen inhaftiert und gezwungen, sich sieben lange Jahre in der ecuadorianischen Botschaft in London zu verschanzen.
Mit anderen Worten: 14 Jahre lang war Assange nicht in der Lage, das Leben eines freien Menschen zu genießen. In den letzten drei Jahren wurde er unter brutalen Bedingungen von britischen Beamten inhaftiert, die dafür bekannt sind, dass sie hündisch die Befehle des nationalen Sicherheitsapparats der USA befolgen. Die Zerstörung eines großen Teils von Assanges Leben und Freiheit ist für die US-Behörden bereits ein großer Gewinn.
Es überrascht nicht, dass sich Assanges Gesundheitszustand in den 14 Jahren unter den harten Bedingungen erheblich verschlechtert hat. Es würde niemanden überraschen, wenn er plötzlich im Gefängnis sterben würde, was die US-Behörden nur zu gerne sehen würden und was sie zweifellos mit großer Freude feiern würden.
Natürlich wurde Assange in den vergangenen 14 Jahren in seinen Bemühungen, weitere Kriegsverbrechen aufzudecken, durch den nationalen Sicherheitsstaat der USA behindert, was natürlich ein weiterer Sieg für die Beamten des nationalen Sicherheitsstaates der USA ist, unabhängig vom endgültigen Ausgang des Falles.
Am wichtigsten ist jedoch, dass die 14-jährige Misshandlung von Assange eine Botschaft an jede andere Person gesendet hat, die Kenntnis von Kriegsverbrechen oder anderen illegalen Handlungen hat, die vom nationalen Sicherheitsapparat der USA begangen wurden. Diese Botschaft lautet wie folgt: „Wenn du es wagst, unsere Kriegsverbrechen oder andere illegale Handlungen zu enthüllen, wird das mit dir passieren.“ Welcher Mensch würde das durchmachen wollen, was sie Assange angetan haben, oder was sie Edward Snowden angetan haben, einem anderen Menschen, der den Mut hatte, sich mit diesen Leuten anzulegen, indem er ihre illegalen Überwachungsprogramme aufdeckte? Nicht sehr viele, und das ist verständlich.
Unabhängig davon, wie Assange in seinem offenbar letzten Berufungsverfahren in Großbritannien oder vor einem korrupten Bundesgericht in Virginia abschneidet, ist es eine Tatsache, dass der US-Staat für nationale Sicherheit bereits gewonnen hat, indem er einen großen Teil seines Lebens zerstört und alle anderen zum Schweigen über die Kriegsverbrechen und illegalen Aktionen des US-Staats für nationale Sicherheit gezwungen hat.

