Kategorie: Nachrichten
In Deutschland ist der größte Protest in der Geschichte der Menschheit gegen den Kult der globalen Erwärmung im Gange!
N. N.
[Vorbemerkung des Übersetzers: Zu diesem Beitrag wird ebenso wie auf der gesamten Website kein Name genannt. Außerdem ist die Ausdrucksweise mitunter etwas drastisch, was in dieser Übersetzung entschärft worden ist. Ich hatte überlegt, ob man diesen Beitrag überhaupt übersetzen sollte, aber der offenbar schonungslose Blick auf unser Land aus US-Sicht ist so interessant, dass der Beitrag hier vorgestellt wird. – Ende Vorbemerkung]
Einer der am besten koordinierten und massivsten Proteste in der Geschichte der Menschheit findet derzeit in Europa statt. Arbeiter und Angestellte protestieren gegen den Wahnsinn der EU um die globale Erwärmung auf eine geniale Art und Weise, welche die deutsche Wirtschaft praktisch lahmgelegt hat.
Falls Sie hier in Amerika noch nichts davon gehört haben, liegt das daran, dass die meisten unserer Medien auf der Seite der globalistischen Tyrannei und gegen die Menschen sind. Die Proteste wurden zunächst als ein weiterer „Bauernprotest“ in Deutschland beschrieben, aber sie haben sich inzwischen zu etwas viel Größerem entwickelt.
Die Landwirte werden schon seit einiger Zeit von den Sektierern der globalen Erwärmung und dem WEF heftig angegriffen. Joe Bidens „Klimabeauftragter“ John Kerry ist herumgelaufen und hat behauptet, dass Familienbetriebe beschlagnahmt werden müssen, falls wir den Planeten vor dem Wetter retten wollen. Das sagt er tatsächlich. Laut und deutlich.
In der EU wird dieser Irrsinn zur Realität. Die irische Regierung hat zum Beispiel ein Gesetz verabschiedet, das die Schlachtung von 1,3 Millionen Kühen vorschreibt, damit ihre Entgasungen das Wetter nicht beeinträchtigen. Falls die Unterbrechung der weltweiten Nahrungsmittelversorgung dazu führt, dass viele Menschen verhungern, dann ist das eben ein Merkmal der Rettung des Planeten vor derartigen Dingen. Man muss ein paar Eier zerbrechen, um ein kommunistisches Omelett zu machen und so weiter.
Die Regierung hat bereits etwa 10 % des Viehbestands in den Niederlanden getötet. Das ist einer der Hauptgründe für die „Bauernproteste“ in diesem Land. Die Regierungen der Welt sagen dem „kleinen Mann“ im Grunde, dass falls er seinen Lebensunterhalt verliert oder stirbt, dies ein kleiner Preis ist, den er für das Allgemeinwohl – für die Erde – zahlen muss.
Das bringt uns zu den deutschen Protesten in dieser Woche.
Die deutsche Regierung versucht, neue Beschränkungen für landwirtschaftliche Betriebe einzuführen, die im Grunde genommen kleine Betriebe in den Ruin treiben werden. Das ist genau die Art von Politik, über die John Kerry spricht, der noch nie in seinem Leben auf einem Bauernhof war.
Die erstaunlichen deutschen Proteste haben sich wie folgt entwickelt:
Am ersten Tag begannen die Bauern den Protest. Sie fuhren mit ihren Traktoren in die Städte und begannen, Verkehrsknotenpunkte, Hauptverkehrsadern und den Zugang zu Regierungsgebäuden zu blockieren. Es ist ein Ärgernis, aber die Globalisten glauben, dass sie die Bauern überleben können, während sie sie verunglimpfen und als „Bedrohung der Demokratie“ bezeichnen.
Am zweiten Tag überquerten zahlreiche polnische Lkw-Fahrer die Grenze nach Deutschland und schlossen sich dem Protest an. Sie blockierten noch mehr Hauptverkehrsstraßen und schlossen die Grenzübergänge nach und aus Deutschland. Falls Sie ein Globalist in der deutschen Regierung sind, müssen Sie an diesem Punkt denken: „Oje!“
Am dritten Tag… streikten alle Eisenbahner in Deutschland aus Solidarität mit den Landwirten*. Jetzt fahren keine Züge mehr. Die U-Bahnen bringen die Arbeiter nicht ins Büro. Die Züge und Lastwagen mit den Lebensmitteln, die die Regale in den Städten auffüllen, kommen nicht. Und in Berlin gibt es in den Regalen Lebensmittel für etwa drei Tage. Was glauben Sie, wer in dieser Situation zuerst die Nerven verlieren wird?
[*Falls man den Medien glauben kann {kann man das überhaupt noch?} stellt sich der Bahnstreik doch etwas anders dar. Gestreikt haben ja nicht „alle Eisenbahner“, sondern nur die Lokführer. Und dass diese aus Solidarität mit den Landwirten streiken scheint auch nicht ganz zu stimmen. Hoch interessant ist aber, welche Sichtweise man jenseits des „Großen Teiches“ auf die Lage hierzulande hat. A. d. Übers.]
Falls die Züge nicht fahren, sind die Transportunternehmen gezwungen, Lkw einzusetzen. Aber die Trucker sind solidarisch mit den Bauern. Die Bauern blockieren die Autobahnen und Hauptstraßen.
Wie lange werden die Menschen in Berlin wohl noch hungern, bevor sie sich mit ihrer faschistischen, globalistischen Regierung solidarisch zeigen?
Die Globalisten tun gerne so, als ob „der kleine Mann“ keine Rolle spielen würde. Sie sind dabei, in Deutschland eine schmerzhafte Lektion zu lernen. Die wichtigste Person in Ihrer Gesellschaft ist nicht irgendein Regierungsbürokrat mit einem Master-Abschluss in Stadtverwaltung, der in der überflüssigen Abteilung für offizielle Überflüssigkeit arbeitet.
Die wichtigsten Menschen in der Gesellschaft waren schon immer diejenigen, welche die Milch, die Eier, den Käse, das Steak, das Huhn, das Brot, den Salat und den Speck (vor allem den Speck) anbauen bzw. liefern, die wir alle zum Überleben brauchen.
Globalismus und Neoliberalismus sind kläglich gescheitert. Deshalb ist der Nationalismus der Ausweg aus dem Schlamassel, den diese Leute in der Welt angerichtet haben. Das ist der Grund, warum sich die Menschen gegen ihre Regierungen auflehnen, indem sie nationalistische und populistische Führer wie Javier Milei und Donald Trump wählen.
Tucker Carlson zeigt uns in diesem kurzen Clip eine Momentaufnahme dieser erstaunlichen, multidimensionalen Proteste in Deutschland:
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Unfreiwillige Werbekampagne durch Correctiv: Martin Sellners Buch zur Remigration ist Bestseller!
Streisand-Effekt: Martin Sellners Buch „Remigration: Ein Vorschlag“ wird erst am 1. März erscheinen, ist jedoch schon jetzt ein Verkaufsschlager. Beim Online-Riesen Amazon eroberte es bereits Platz 1 der Bestseller-Liste. Mit der Kampagne um eine angebliche zweite „Wannsee Konferenz“, bei der laut Erzählung „Deportationspläne“ geschmiedet worden sein sollen, hat „Correctiv“ sich und der Ampel nun doppelt ins Knie geschossen: Nicht nur, dass man sich durch sein eiliges Zurückrudern selbst als Lügner entlarvt – man hat auch unfreiwillig Werbung für Martin Sellner und die Remigration selbst gemacht.
So sieht heute die Bestseller-Liste für Bücher des Online-Riesen Amazon aus:
Screenshot Amazon (Stand: 1.2.24, 11:30 Uhr)
Gestern befand sich Martin Sellners Buch noch auf Platz 3, mittlerweile hat es Platz 1 erobert. Vielen Deutschen dürfte der Mitgründer der Identitären Bewegung Österreichs bislang noch kein wirklicher Begriff gewesen sein. Das Correctiv-Märchen eines „Geheimtreffens“ in Potsdam, bei dem AfD- und CDU-Politiker gemeinsam mit Sellner und anderen als „Rechtsextremen“ diffamierten Aktivisten Pläne für massenhafte „Deportationen“ geschmiedet haben sollen, änderte das: Nun ist der Aktivist auch in Deutschland in aller Munde. Die Nazikeule des Mainstreams hat sich allerdings derartig abgenutzt, dass das Framing nicht mehr gelingen will: Anstatt Sellner wie befohlen als gefährlichen Extremisten wahrzunehmen, zeigen die Menschen offensichtlich großes Interesse an seinen Ideen und Vorschlägen.
Unsere Berichte zum Potsdam-Attentat auf die Opposition:
- Tichys Einblick: Deutscher Verfassungsschutz Komplize bei Correctiv-Inszenierung gegen AfD
- Correctiv-Vizechefin gibt zu: Bei Potsdamer Treffen wurde nie über Deportation gesprochen
- Beatrix von Storch: „Correctiv ist Teil eines Netzwerks, das die Demokratie unterminieren will“
Man muss wohl ein staatlich finanzierter Linksextremist sein, um das nicht kommen gesehen zu haben – denn Fakt ist: Die Menschen haben genug von der illegalen Massenmigration. Laut des jüngst publizierten Sicherheitsreports des „Centrum für Strategie und Höhere Führung“ lehnen mehr als 80 Prozent der Bürger die Migrationspolitik der Bundesregierung ab. Das Sicherheitsgefühl der Deutschen ist im Sinkflug. Zwar fürchten viele der befragten Schäfchen sich auch vor sogenannten Rechtsextremisten, doch deutlich mehr Menschen haben Angst vor Islamisten und Araber-Clans. Den Bürgern sind zudem die Folgen der Migration auf Wohnungsmarkt, Bildung, Sicherheit, das Sozialsystem, die Verfügbarkeit von Kinderbetreuungsplätzen und auf die Gesundheitsversorgung demnach sehr wohl bewusst. (Immerhin: Negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt befürchten nur verhältnismäßig wenige Befragte. Bürger- bzw. „Migrantengeld“-Empfänger machen einem natürlich auch kaum den Job streitig.)
Peinliche Doppelmoral
Nachdem „Correctiv“ nun angesichts ins Haus stehender Klagen eilig vom „Deportationen“-Narrativ zurückruderte und auch entsprechende Texte auf der Website mehrfach veränderte, bleibt von der angeblichen „Wannsee Konferenz 2.0“ nichts übrig. (Sellner selbst hat übrigens seinen beim Treffen gehaltenen „Geheim“-Vortrag publiziert, damit die Menschen sich selbst ein Bild machen können.) Was bei den Bürgern jedoch sehr wohl bleibt, ist der Frust gegenüber der deutschen Politik. Während Linksgrünrot sich stets hilflos gibt und bei jeder noch so winzigen Einschränkung der illegalen Massenzuwanderung mauert, ist Remigration in anderen Ländern kein Tabu.
Entlarvend: Wenn’s andere machen und es unliebsame Bevölkerungsgruppen trifft, ist das für den linken Mainstream auch völlig in Ordnung. So hat Lettland Zwangsausweisungen von Russen mit fehlenden Sprachkenntnissen angekündigt – und der Spiegel amüsierte sich prompt: „Putin schimpft über Diskriminierung.“ Der Artikel schloss mit einem Zitat von Lettlands Staatspräsident Rinkēvičs: „Aber es gibt völlig legitime Anforderungen: die Kenntnis der Landessprache, und dies ist die Grundlage jedes Landes.“ Keine Kritik seitens des linken Relotius-Blättchens. Aber wehe, so etwas wird plötzlich in Deutschland diskutiert! Denn nichts anderes tun konservative Politiker und Aktivisten wie Sellner: Es geht eben nicht um integrierte Bürger mit Migrationshintergrund, sondern um die vielen illegal Eingewanderten, die eine Integration ablehnen und dem Land, in dem sie zu Gast sind, auf diese Weise schaden.
„Remigration: Ein Vorschlag“
Abschließend veröffentlichen wir an dieser Stelle die Zusammenfassung von Martin Sellners Buch „Remigration: Ein Vorschlag“. Ist das „rechtsextrem“? Entscheiden Sie selbst:
„Remigration“ bedeutet Abwanderung und bezeichnet damit einen ebenso normalen Vorgang wie den der Anwerbung von Gastarbeitern oder die zeitlich begrenzte Aufnahme von Flüchtlingen. Nicht normal, sondern erklärungsbedürftig ist das Experiment der „Ersetzungsmigration“, das seit Jahrzehnten in Europa und vor allem in Deutschland durchgeführt wird. Martin Sellner formuliert in seinem Buch einen Vorschlag, wie mit der Remigration kulturell, ökonomisch, politisch und religiös nicht assimilierbarer Ausländer begonnen werden könnte. Weil Sellner um die Brisanz dieses politischen Richtungswechsels weiß, betont er in seinem Buch die Abgrenzung der Remigration von unmenschlichen Szenarien. Remigration hat mit Vertreibung nichts zu tun. Vertreibung war das, was beispielsweise nach dem Zweiten Weltkrieg mit 14 Millionen Ostdeutschen geschah, von denen anderthalb Millionen diesen brutalen Vorgang nicht überlebten. Remigration ist keine Vertreibung. Es geht vielmehr um Anreizsysteme, um freiwillige Ausreise und um klare Kriterien wie Kriminalität, politische Religiosität und kulturelle Ferne. Es geht um einen Prozeß, der sich über 30, 40 Jahre erstrecken würde, wenn man ihn in Gang brächte. Die Remigration von illegal eingewanderten, von nicht integrierbaren und von unerwünschten Ausländern ist juristisch möglich, politisch gerechtfertigt, moralisch vertretbar und praktisch umsetzbar. Sie wäre ein Prozeß zum Wohle aller. Der politische Gegner bekämpft den Begriff der Remigration, indem er ihn mit Horrorszenarien gleichsetzt. In der politischen Auseinandersetzung ist Sellners Buch also auch ein Beitrag im Kampf um Begriffe. „Remigration“ ist ebenso ein Schlüsselbegriff für die kommenden Jahrzehnte wie „Identität“ und „Freiheit“.
Quelle: Amazon (Hervorhebungen durch Redaktion)
Ist das Goldinvestment tot?
Adam Hamilton
Der jüngste rekordverdächtige Aufwärtstrend von Gold setzt sich per Saldo fort. Die starken technischen Daten des Goldes haben jedoch noch keine Investoren angelockt, und die erkennbare Nachfrage nach Goldanlagen scheint tot zu sein. Es wurde nur wenig Kapital bereitgestellt, um an diesem Aufwärtstrend teilzunehmen, was recht ungewöhnlich ist. Aber diese gravierende Unterbrechung wird nicht von Dauer sein. Irgendwann wird der Goldpreis lange genug hochschnellen, um wieder auf dem Radar der Anleger zu erscheinen. Dann werden sie sich wieder auf die Jagd nach dem Gold begeben.
Der Goldpreis wurde in dieser Woche hart getroffen und verlor an zwei aufeinanderfolgenden Tagen jeweils 1,0%. Der Verlust am Dienstag folgte auf die aggressiven Äußerungen des Gouverneurs der US-Notenbank, die Zinsen bis 2024 länger hoch zu halten. Die Verluste am Mittwoch entstanden, nachdem die US-Einzelhandelsumsätze im Dezember besser als erwartet ausgefallen waren, was die Chancen auf eine Zinssenkung durch die Fed sinken ließ. Beides führte zu Käufen in US-Dollar, die einen erheblichen bis sehr großen Verkauf von Goldfutures auslösten, was den Goldpreis wieder um die 2.006 Dollar fallen ließ.
Dieser stärkere Rückgang des Goldpreises schlug auf die Stimmung durch und hinterließ aufflammenden Pessimismus. Doch wie immer an den Märkten muss die tägliche Volatilität in einem breiteren Kontext betrachtet werden. Gold ist nach wie vor stark
Schweizer Zeitungen: Man kann sich nur noch schämen.
Als Medien-Angehöriger – ich war Journalist, Redakteur, Chefredakteur und schließlich Medien-Manager – kann man sich nur noch die Augen reiben. Was die heutigen großen Schweizer Zeitungen zu geopolitischen Themen absondern, ist eine Katastrophe – und brandgefährlich dazu. Also einfach wegschauen? Oder lesen und schlaflose Nächte in Kauf nehmen?
Schlimmer geht nimmer, habe ich am 13. Januar gedacht, als ich auf Globalbridge.ch auf einen politisch und inhaltlich absolut grauslichen Artikel von Andreas Rüesch in der NZZ vom 12. Januar aufmerksam machte. Doch Irrtum! In der Samstagausgabe vom 27. Januar hat eine Frau, die NZZ-Redakteurin Meret Baumann – wenn auch in einer anderen Thematik – Andreas Rüesch noch fast übertroffen. Sie schrieb zur Klage Südafrikas am Internationalen Gerichtshof gegen Israel einen Kommentar mit der Headline «Genozidvorwurf muss gegen die Hamas erhoben werden» (im Internet sogar noch klarer: «Der Genozidvorwurf muss gegen die Hamas erhoben werden statt gegen Israel». Die ganze Geschichte Israels verschwindet dabei unter dem Teppich, inklusive die Nakba um 1948, als Hunderttausende von Palästinensern mit Waffengewalt vertrieben wurden. (Siehe dazu Karin Leukefelds Interview mit einem damals Vertriebenen.) Und weil ja keine NZZ erscheinen darf, in der nicht auch irgendwo gegen Russland Stimmung gemacht wird, wird auch diese redaktionelle Vorgabe erfüllt. Wörtlich: «Wo etwa ist der Aufschrei Südafrikas gegen die genozidären
Das Finanzministerium will alle in Spanien getätigten Kartenzahlungen verfolgen um Steuerbetrug zu verhindern
Die Verwaltung erwägt eine Änderung der Allgemeinen Vorschriften über Steuerverwaltungs- und Kontrollmaßnahmen und -verfahren, um eine neue Meldepflicht einzuführen, “die Informationen über Transaktionen enthält, die mit allen Arten von Karten durchgeführt werden, einschließlich Kreditkarten, Debitkarten, Prepaid-Karten mit oder ohne angeschlossenes Bankkonto, virtuelle Zahlungskarten oder für Online-Einkäufe und andere Karten jeden Nennwerts und in jeder Währung.”
Bisher sind Banken in Bezug auf Karten nur verpflichtet, dem Finanzamt jährlich die von Unternehmern oder Freiberuflern getätigten Transaktionen zu melden
Wie die USA Kirgisistan mit Putsch-Drohungen ihre Politik aufzwingen
AUF1-Neujahrsempfang in München: Schicksalsjahr 2024

AUF1-Chefredakteur Stefan Magnet lud beim AUF1-Neujahrsempfang am 14. Januar in München zu Gesprächen mit Protagonisten der Aufklärungsbewegung. Aus über 80 eingeladenen Gästen fanden sich spontan sieben Fachleute ein, um den Zuschauern ihre Einschätzungen und mögliche Aussichten für das Jahr 2024 zu geben. Der Journalist Gerhard Wisnewski zeichnete für das kommende Jahr eine bedrohliche Lage, nicht […]
„Correctiv“-Sumpf: Woher das Geld für die linksgrüne Privat-Stasi wirklich kommt!

Das sogenannte Recherche-Portal „Correctiv“ verspricht „umfassende Transparenz“ bei seinen Einnahmen und behauptet, sich vor allem aus Spenden zu finanzieren. Doch wer genauer hinschaut, erkennt schnell das Gegenteil. Die linksgrüne Privat-Stasi der Ampel erhält Millionen Steuergelder von der Bundesregierung und von Landesregierungen. Und auch beim Personal schließt sich der Kreis.
Seit Gründung im Jahr 2014 hat „Correctiv“ rund 2,5 Millionen Euro an Steuergeldern vereinnahmt. Allein aus dem Bundeshaushalt erhielt das vermeintlich „unabhängige Journalismusportal“ mehr als 1,2 Millionen Euro. Das musste die Bundesregierung jetzt auf eine schriftliche Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Leif-Erik Holm hin einräumen. Allein rund 200.000 Euro flossen in den Jahren 2022 und 2023 aus dem Kanzleramt, weitere 61.000 Euro kamen aus dem Bundesbildungsministerium (der Deutschland-Kurier berichtete).
Woher die Staatsknete im Einzelnen kam, hat das Lügen-Portal offenbar systematisch verschleiert. Im Bericht über die einzelnen Förderer findet sich für 2023 der unscheinbar klingende Posten „Bundeskasse“. Dies sei ein „Sammelposten“, schwurbelte „Correctiv“ auf Medien-Anfrage. Von „Bundesregierung“, „Landesregierung“ oder „Ministerium“ ist an keiner Stelle die Rede.
► Scheibchenweise kommen immer neue Details ans Licht: So wurden 2022 für das sogenannte „noFake“-Projekt 150.107,50 Euro ausgewiesen, die von der Technischen Universität Dortmund stammen sollen. Tatsächlich handelt es sich jedoch um Steuergeld aus dem Forschungsministerium. Auch diese Summe „ist im Sammelposten der Bundeskasse enthalten“, wie das Lügen-Portal jetzt zugeben musste. Finanzmittel aus dem Auswärtigen Amt wurden ebenfalls unzureichend ausgewiesen.
► Auch andere staatliche Stellen finanzieren das mit Geheimdienstmethoden arbeitende Desinformations- und Zersetzungsportal. Nach Angaben der Bundesregierung flossen aus der „Bundeszentrale für politische Bildung“, einer nachgeordnete Behörde des Bundesinnenministeriums von Nancy Faeser (SPD), seit 2014 rund 373.000 Euro. Über die „Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt“, deren Rechtsaufsicht dem Bundesfamilienministerium obliegt, kamen insgesamt 240.000 Euro.
Tatsächlich könnten die Summen aus dem Bundeshaushalt aber auch weit höher sein, als die von der Bundesregierung genannten insgesamt 1,2 Millionen Euro. Diese weist in ihrer Antwort an den AfD-Abgeordneten Holm darauf hin, dass trotz größtmöglicher Sorgfalt „Unschärfen sowie Lücken beim Ergebnis der Ressortabfrage nicht ausgeschlossen werden können“.
Über eine Million Euro aus NRW
Hinzu kommen in erheblichem Umfang weitere Förderbeträge aus Landesmitteln, insbesondere aus dem CDU-regierten Nordrhein-Westfalen. Aus Düsseldorf erhielt die linksgrüne Fälscherwerkstatt in den Jahren 2022 und 2023 insgesamt 507.122,69 Euro. Rund 591.000 Euro hatte die nordrhein-westfälische Staatskanzlei zuvor in den Jahren 2020 und 2021 überwiesen. Auch aus dem SPD-regierten Stadtstaat Hamburg gingen 2018 fast 30.000 Euro an „Correctiv“. Allein auf Basis dieser Angaben dürften sich die staatlichen (steuerzahlerlichen) Leistungen an die linksgrüne Fälscherwerkstatt auf MINDESTENS 2,5 Millionen Euro summieren!
► Jetzt kommt auch noch eine brisante Personalie heraus:
Seit Anfang September 2022 arbeitet Jeannette Gusko als Geschäftsführerin bei „Correctiv“. Gusko ist seit Jahren in linken Netzwerken unterwegs und sammelt Spenden für die „feministische Außenpolitik“ von Annalena Baerbock (Grüne“). Sie gibt auf ihrem LinkedIn-Profil an, als Beraterin für das Bundesministerium für Bildung und Forschung tätig gewesen zu sein. Jenes Ministerium, das 266.000 Euro in den Jahren 2022 und 2023 an Correctiv überwies!
„Einstürzende Lügenbauten“ – es wird höchste Zeit, dass ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss diesen linksgrünen Sumpf ausleuchtet!
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Pulverfass: Teheran droht Washington mit Gegenschlag auf US-Territorium
Sollten die Amerikaner tatsächlich Angriffe auf Ziele im Iran selbst durchführen, drohen Gegenschläge auf US-Territorium sowie auf US-Einrichtungen im Ausland. Die Welt steht damit kurz vor einem neuen umfangreichen Nahostkrieg, wie man ihn seit dem Irakkrieg nicht mehr gesehen hat. Wie kritisch ist die Lage?
Während kriegsgeile US-Politiker bereits dazu aufrufen, den Iran selbst für dessen Unterstützung von Stellvertretern wie der Hisbollah im Libanon, der Hamas in den Palästinensergebieten und der Ansar Allah (Huthis) im Jemen militärisch anzugreifen, weil diese immer wieder US-Truppen, israelisches Territorium bzw. zivile Handelsschiffe attackieren, kommt es zu weiteren eskalatorischen Schritten. Wir sehen ein geopolitisches Pulverfass, bei dem schon ein Funke ausreicht um dieses zur Explosion zu bringen.
Denn nachdem auch US-Präsident Joe Biden (der seinem Amtsvorgänger Donald Trump übrigens vorwarf, einen Krieg gegen den Iran anzetteln zu wollen) und das Pentagon versprachen, eine „Antwort“ auf den tödlichen Angriff auf den US-Militärstützpunkt in Jordanien durchzuführen, kamen Warnungen aus Teheran. Die islamistische Führung im Iran drohte damit, mit Angriffen auf US-Einrichtungen im Nahen Osten und sogar auf US-Territorium selbst reagieren zu wollen, sollten die Amerikaner den Iran selbst angreifen. Dies wäre ein direkter amerikanisch-iranischer Konflikt.
Die Islamische Republik bleibt damit in „höchster Alarmbereitschaft“, während im Irak eine der wichtigsten schiitischen Milizen, die für die Tötung von Amerikanern verantwortlich gemacht wird, Kataib Hisbollah, ankündigte, alle Operationen gegen US-Truppen und -Basen im Irak und in Syrien auszusetzen. „In der Erklärung geben wir die Aussetzung militärischer und sicherheitsrelevanter Operationen gegen die Besatzungstruppen bekannt“, sagte Kataib Hisbollah in der Erklärung. Die Gruppe gab an, dass dies größtenteils motiviert sei, um „keine Peinlichkeit für die irakische Regierung zu verursachen“. Die irakische Regierung hat kürzlich klargestellt, dass sie sofort den Abzug aller US- und westlichen Koalitionstruppen aus dem Land auf dauerhafter Basis sehen möchte.
Indessen hat die jemenitische Miliz Ansar Allah (Huthis) weiterhin Schiffe im Roten Meer mit Raketen beschossen. Darunter auch eine Anti-Schiffs-Rakete auf einen US-Zerstörer, der diese jedoch abfangen konnte. Dies gilt als Antwort auf britische und amerikanische Luftangriffe auf deren Stellungen im Jemen.
Allerdings stellt sich auch die Frage, ob sich die Vereinigten Staaten überhaupt einen langwierigen Nahostkrieg gegen den Iran und dessen Stellvertreter in der Region leisten kann. Die seit rund zwei Jahren heißlaufende Unterstützung der Ukraine mit Waffen und Munition hat die US-Bestände geleert und seit Monaten werden auch Waffen und Munition an Israel geliefert, um dessen Aktionen im Gazastreifen zu unterstützen. Der US-amerikanischen Rüstungsindustrie fehlt es an Kapazitäten, für genügend Nachschub zu sorgen.
Bauern erobern Brüssel: Europäisches Parlament komplett umzingelt – Videos
Am Mittwochabend rollten die Traktoren ins Brüsseler Europaviertel. Dort werden die Landwirte am Donnerstag während des EU-Gipfels den Verkehr lahmlegen. Das Gebiet um das Europaparlament ist hermetisch abgeriegelt.
Aus Protest gegen die Abrisspolitik der Regierung blockieren belgische Landwirte seit Tagen Hauptstraßen und Autobahnen. Auch der Brüsseler Autobahnring wurde am Montag gesperrt.
Große Traktorenkonvois sind derzeit in Brüssel auf dem Weg zu den EU-Institutionen, wo morgen der EU-Gipfel stattfinden wird. Diese Bauern sind Helden und ich hoffe aufrichtig, dass sie den Eurokraten zeigen, wer der Boss ist. Ohne Zweifel.
Large tractor convoys are currently in Brussels making their way to the EU’s institutions where the European Union Summit will be held tomorrow.
These farmers are heroes and I sincerely hope they show the Eurocrats who’s boss. In no uncertain terms. pic.twitter.com/1rmga3YoNo
— Eva Vlaardingerbroek (@EvaVlaar) January 31, 2024
Keine Landwirte, keine Lebensmittel, keine Zukunft!
No Farmers, No food, No future! pic.twitter.com/IYAjoseO3z
— Rob Roos MEP
(@Rob_Roos) January 31, 2024
Am Donnerstag treffen sich die Regierungschefs, um über die Unterstützung für die Ukraine zu beraten. Auch in anderen Städten wie Gent finden Demonstrationen statt. In vielen Ländern finden derzeit große Demonstrationen statt.
„Was für schöne Bilder, Bauern, die in die ‚europäische Hauptstadt‘ Brüssel ziehen, um die Stadt zu besetzen“, sagt die Rechtsphilosophin Raisa Blommestijn. „All die verrückten Maßnahmen und die nicht existente ‚Stickstoffkrise‘ kommen letztlich von den diktatorischen Bürokraten der EU.“ Weg damit!“
De dappere #boeren beginnen vroeg aan hun werk! #Brussel ontwaakt met getoeter en dreunende motoren. Het Europees parlement is volledig omsingeld. #boerenprotest #boerenprotesten pic.twitter.com/jaHKMi6lIa
— ReactNieuws.net (@reactnieuws) February 1, 2024
De #boeren nemen #Brussel in, 7 uur vanochtend #boerenprotest #boerenprotesten pic.twitter.com/7dEtdoPqbR
— ReactNieuws.net (@reactnieuws) February 1, 2024
De Belliardstraat #brussel volledig geblokkeerd met tractoren. #boerenprotest pic.twitter.com/PfFHdNqsys
— ReactNieuws.net (@reactnieuws) February 1, 2024
Am Donnerstagmorgen um 7 Uhr war das Europäische Parlament vollständig von Landwirten umzingelt. Die Belliardstraat war komplett gesperrt.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban besuchte die protestierenden Bauern und sprach ihnen Mut zu: „Im Juni sind Wahlen. Es gibt nur eine Lösung. Andere Führer für Europa“.
Bruxelles ce soir pic.twitter.com/qCsPmncWcG
— Renaud Patrick (@RenaudPatrick9) January 31, 2024
In der Nähe der EU. Einige parken seit Montag hier, während die Bauern in ihren Taxis schlafen und im Park grillen.
Near the EU. Some have been parked here since Monday, with the farmers sleeping in their cabs and barbecuing in the park. #FarmersProtest2024 pic.twitter.com/yfe1YRSQ1H
— Jonathon Van Maren (@JVanMaren) January 31, 2024
Manifestation des #AgriculteursEnColere à #Bruxelles : premières tensions devant le Parlement Européen. @CLPRESSFR pic.twitter.com/kRy7mT1BI5
— CLPRESS / Agence de presse (@CLPRESSFR) February 1, 2024
Mehr als ein interessanter Gedanke: Slawen aller Länder, vereinigt euch
Der Ukrainekrieg als US-Projekt, das Slawen mordet und verheizt? Solche Stimmen aus slawischen EU-Völkern werden lauter. Darunter liegt das Prinzip des Panslawismus: ein peripher-kleines Symptom gegen neoliberal-globalistischen Größenwahn, oder eine legitime Bewegung?
Von Elem Chintsky
Als Mitte Januar 2024 der slowakische EU-Abgeordnete Miroslav Radačovský seine Rede im EU-Parlament hielt, mussten sicherlich die etablierten Bürokraten der europäischen Systempartei-Zusammenschlüsse schwer schlucken. Denn der Vorsitzende der rechtsnationalen Partei Slovenský PATRIOT hatte in Straßburg Folgendes kommuniziert:
„Wir müssen aufhören, das Töten von Slawen zu unterstützen. Wenn ihr dies nicht unterbindet, dann könnten wir, die Slawen, uns verbünden. Bruder mit Bruder. Wobei ich empfinde, dass wir uns verbünden und Westeuropa dem Erdboden gleichmachen würden. Ich bin mir sicher, dass das hier niemand möchte. Der Krieg in der Ukraine ist ein Problem der USA – das sind ihre Interessen. Die EU hat sich zu einem Vasallen der USA verwandelt. Lasst uns Friedensverhandlungen beginnen, aber ohne die Amerikaner. Lasst uns dem Töten von Menschen Einhalt gebieten.“
Der Regierungswechsel in der Slowakei, der durch die vorgezogenen Wahlen im September 2023 ermöglicht wurde, ließ dahingehend auch einen Kanal offen für eine Rückbesinnung auf konstruktive Beziehungen zur Russischen Föderation. Der Vorsitzende der Slowakischen Nationalpartei (SNS), Andrej Danko, hatte eigens für die Stärkung des nationalkonservativen Flügels während der letztjährigen Wahlkampagne, Politiker wie Miroslav Radačovský mit ins Boot genommen, um letztendlich mit einem Wahlergebnis von 5,6 Prozent der kleinste der drei neuen Koalitionspartner zu werden.
Auch die neue Kulturministerin der Slowakei, Martina Šimkovičová, ist Mitglied der Slowakischen Nationalpartei (SNS), was sich in ihrem jüngsten Schritt Richtung Annäherung zu Russland zeigt. Sie hat nämlich den Erlass der neoliberal-hörigen, Brüssel verschriebenen, zum Schein neokonservativen Vorgängerregierung unter Eduard Heger (April 2021–Mai 2023), über den Abbruch der kulturellen Beziehungen und Zusammenarbeit ihres Landes zu Russland und Weißrussland ab dem 24. Februar 2022, kürzlich rückgängig gemacht.
Weniger überraschend ist die neue Militärdoktrin Weißrusslands, die sich im Begriff sieht, bald eine Generalüberholung zu erfahren – angepasst an die europäischen und eurasischen Entwicklungen seit Februar 2022. Bereits jetzt ist aus erster Hand bekannt – nämlich von dem Vertreter des weißrussischen Generalstabs und Leiters der dortigen Informations- und Analyseabteilung, Artem Butorin –, dass Minsk die Bestimmung, dass jeder Angriff auf einen ihrer Verbündeten (zum Beispiel Russland) als Angriff gegen Weißrussland behandeln wird, beibehält. In internationalen Beziehungen könnte wohl die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Moskau und Minsk das formell am fundiertesten auftretende Beispiel für Panslawismus sein.
Die Bewegung geht auf das 19. Jahrhundert zurück und hatte mal russophobe, mal russophile Tendenzen. Besonderes Augenmerk legten die Architekten der Bewegung auf die ethnische Zugehörigkeit der Slawen, aber auch auf die Souveränität der einzelnen slawischen Reiche, welche der entscheidende gemeinsame Nenner sein sollte. Bei manchen Auslegungen sollte selbst die verschiedene Kirchenzugehörigkeit – vor allem der Katholizismus und die Orthodoxie – dabei überwunden werden.
Der einstige slowakische Nationaldichter und späterer politischer Aktivist für eine nationalistische Slowakei, Ľudovít Štúr, verfasste 1852 ein Werk, das als Gründungsschrift des Panslawismus verstanden werden könnte: „Das Slawentum und die Welt der Zukunft“. Im Jahr 1856 starb Štúr. Er erlebte die russischen Publikationen seines panslawischen Werks, in den Jahren 1864 und 1909, nicht mehr. Darin argumentierte er für eine Annäherung mit dem Russischen Reich mithilfe einer panslawisch einenden Ideologie, in der Russland sogar eine Führungsrolle übernehmen solle beziehungsweise müsse.
Das katholische Polen war selbstredend für solche Höhenflüge alles andere als empfänglich. Wohl hatte sich deshalb in Polen nach dem Ersten Weltkrieg die prowestliche Ideologie Józef Piłsudskis durchgesetzt – nicht aber die neutrale, „nationale Demokratie“ eines Roman Dmowski. Dmowski – selbst ein einflussreicher Staatstheoretiker der Zwischenkriegsjahre Polens – kann zwar nicht als „Panslawe“ bezeichnet werden, aber er war eindeutig dafür, dass die Zweite Polnische Republik eine unbedingte Skepsis und pragmatische Konfliktbereitschaft gegenüber dem deutschen Nachbarn beibehält und stattdessen Moskau gegenüber zumindest eine gemäßigte, friedfertige, nichtantagonistische Position bezieht. Im Hinblick auf die historische Feindschaft zwischen Warschau und Moskau, ist die gemäßigte Attitüde gegenüber dem Kreml eines Dmowski schon unter einem polnischen Panslawismus zu verbuchen. Solche Sentiments werden in Polen teilweise in dem monarchistisch-libertär-konservativen Parteienbündnis Konfederacja veräußert und in Publikationen, wie der Mysl Polska thematisiert.
Allerhöchster Wahrscheinlichkeit nach war auch der russische Gelehrte Nikolai Danilewski einer der aufmerksamen Leser von Štúrs panslawischem Manifest. War es doch Danilewski der nur sieben Jahre nach Štúrs „Das Slawentum und die Welt der Zukunft“ seine eigene panslawische Doktrin in seinem Buch, „Russland und Europa“ (1871), publizierte. Danilewski sah sich als ein slawischer Prophet, der die Unausweichlichkeit einer Konfrontation zwischen der westeuropäischen und slawisch-russischen Zivilisation auf dem Alten Kontinent antizipierte. Anders als Štúr, war Danilewski bei Weitem nicht so blauäugig, was die Überwindung des kirchenideologischen „Großen Schismas“ anbelangt. Für ihn war es letztendlich ein großes, unvermeidbares Entweder-oder. Somit disqualifizieren sich einige westslawische Länder durch ihre Zugehörigkeit zu Rom von einem linearen Panslawismus. In Danilewskis Interpretation für einen Erfolg der Doktrin galt die politische Souveränität der slawischen Völker als maßgebend. Des Weiteren sah er die Wiederbelebung der kulturellen Identität der Slawen als entscheidend – westliche Konzepte aus der Aufklärung, wie Individualismus und Verweltlichung der Institutionen, welche er in Form von Atheismus und Rationalismus bereits entstehen sah, verstand er dahingehend als die größten, korrumpierenden Hindernisse.
Grob sah er in einem erfolgreichen Panslawismus die geopolitische Stärkung des Einflusses der slawischen Welt, während gleichzeitig die Wahrung eines gesunden Machtgleichgewichts in der gesamten Welt wahrscheinlicher würde. Ein Autor der Staatsuniversität zu Belgorod, Nikita M. Poiminow, schrieb letztes Jahr in seiner Studienarbeit über Danilewski:
„Der Denker vertrat die Ansicht, dass Europa in einem kulturellen und historischen Kontext Russland gegenüber feindlich eingestellt war, weil es die Macht und das Ausmaß des letzteren erkannte. Es war das Potenzial für die Entstehung eines starken Reiches, das in der Lage war, die slawische Welt zu vereinen, das die Ängste der romanisch-germanischen Zivilisation hervorrief. Die Bedrohung aus dem Westen lässt laut N.Y. Danilewski zwei Szenarien für die Entwicklung der Situation zu: der Verlust der slawischen Identität, wenn sie vom germanisch-romanischen kulturgeschichtlichen Typus absorbiert wird, oder, im Bündnis mit anderen Slawen, die Bildung einer unabhängigen und starken Föderation.“
Poiminow führt in seinem Papier ein Zitat Danilewskis an, welches die ganze panslawistische Doktrin sogar auf eine metaphysische, theistische Ebene hebt, die sich als essenziell entpuppt:
„Für jeden Slawen… nach Gott und seiner heiligen Kirche, – muss die Idee des Slawentums die höchste Idee sein, noch über der Freiheit, über der Wissenschaft, über der Aufklärung, über jedem irdischen Gut, denn keines dieser Güter ist für ihn ohne ihre Verwirklichung erreichbar – ohne ein geistig, national und politisch ausgeprägtes, unabhängiges Slawentum. Und im Gegenteil, alle diese Güter werden die notwendigen Folgen dieser [slawischen] Unabhängigkeit und Identität sein.“
Der Verfasser des gegenwärtigen Artikels ist selbst gebürtiger Pole, der die Entwicklungen der letzten 150 Jahre für die westslawischen Nationen bestätigen kann. Polen als Nation und Volk ist im steilen Begriff, seine slawische Identität zu verlieren. Der Prozess der Assimilierung in die moderne Europäische Union – unter dem durch internationalen Wucherzins finanzierten Banner kosmetischer Varianten von „Freiheit, Gleichheit, Demokratie“ – stellt genau die „Absorbierung“ durch die „germanisch-romanische“ Machtkultur-Zentrifuge dar. Dieser Versuch wurde mit der heutigen Ukraine auch – „bis zum letzten Ukrainer“ – sehr weit, aber nicht ganz erfolgreich, vorangetrieben. Ferner sei zu erwähnen, dass zu dieser „Absorbierung“ sich auch die transatlantische NATO dazu gesellte – das US-angloamerikanische Diktat offenlegend, welches kulturell und machtpolitisch sogar noch über dem „deutschen Konstrukt“ namens EU liegt. Die Westslawen – hier entscheidend, die Polen – sind derzeit noch in vehementer Leugnung, dass die einzige Alternative, ihre „slawische Identität“ zu bewahren, eine Annäherung und Versöhnung mit Russland ist. Alle passiv-lethargischen „dritten Wege“ Warschaus, innerhalb des westlichen Paradigmas der durch Eugenik angetriebenen Klima- und LGBT-Religion, sind zu einem dramatischen Scheitern verurteilt.
Wie bereits mehrmals hervorgehoben, grundsätzlich sind jegliche mit dem Panslawismus verbundenen politischen Projekte mit dem Ende des Ersten Weltkrieges vorerst eingebrochen, da die Vehemenz und der Drang einzelner slawischer Nationen zur „Unabhängigkeit unter westlicher Aufsicht“ priorisiert wurden und oft auf Kosten anderer Slawen erreicht wurden. Die blutjunge Zweite Polnische Republik unter Józef Piłsudski, zum Beispiel, führte mit den Tschechoslowaken, den Ukrainern und den Sowjets Krieg. Die orthodoxen Serben und die römisch-katholischen Kroaten hatten seit jeher ihre Fehde, wobei die Kroaten, ähnlich wie die Ukrainer, den mordenden Faschismus zurate zogen, um die Serben zu „pazifizieren“. Selbst zwischen den Slowaken und den Tschechen gibt es historisch bedingte nationale Skepsis, die für eine „panslawische“ Teilnahme erst überwunden werden müsste. Von den heutigen Ukrainern und ihren verdeckt gehaltenen Konflikten mit Polen und der evidenten Feindschaft zu Russland, ganz zu schweigen. Selbst die Bolschewiki verstanden die Ideologie – offensichtlich negativ konnotiert – als ein Fragment des russischen Imperialismus, da sie in einer ihrer Urformen auf dem russischen Monarchismus basierte. Obwohl der Panslawismus später (nach dem Tod Stalins) von der Sowjetunion sporadisch genutzt wurde, um die Zugehörigkeit der Volksrepublik Polen zum Ostblock historisch zu rechtfertigen, sowie Unmut zu harmonisieren.
Heute werden Versuche, Panslawismus als aufrichtige, berechtigte politische Ideologie salonfähig zu machen, als hybride „Russifizierung durch die Hintertür“ verschrien. Wenn überhaupt die Not aufkommt, im Mainstream-Diskurs das Phänomen zu behandeln, diskreditiert man es als ein von den Russen in Moskau getarntes, „imperialistisches Mittel“ zur Machtergreifung innerhalb des neoliberal-progressiven Hauses Europa mit von Onkel Sam gelegtem US-Fundament. Die Russenfeindlichkeit ist im Wertewesten mittlerweile so hysterisch und irrational, dass jegliche vermeintliche Faktenlage eines sich nur ansatzweise verwirklichenden Panslawismus zu einem „russischen Irredentismus“ vereinfacht wird. Als Irredentismus bezeichnet man in der Politologie die Rückführung von Territorien, die einst zu dem Land gehörten. Im Fall von Russland sind das konkret die Halbinsel Krim sowie die Donbass-Regionen – allesamt auch per Plebiszit legitimiert und per Völkerrecht zumindest im Patt-Limbo zwischen „Selbstbestimmung der Völker“ und „Unverletzlichkeit der Ländergrenzen“. Slawischen Völkern, wie den Polen oder Tschechen wird von ihren angelsächsischen und anderweitigen Herren vorgegaukelt, dass ihnen „dasselbe Schicksal blüht“, obwohl das Letzte, was die Russen wollen würden, ist, die direkte Kontrolle und Verantwortung über diese heute problematischen und neoliberal kompromittierten Nationen zu erlangen. Präsident Putin schaudert es schon vor dem Gedanken, die Westukraine alimentieren und umerziehen zu müssen – so schwer ist es, aufmüpfige Volksgruppen zu verwalten oder zu regieren. Für einen „organischen Panslawismus“ müsste unter den Westslawen eine Art authentische, freiwillige Erweckungsbewegung entstehen.
Allerdings ermöglicht keines der gemäßigten Szenarien dem Panslawismus für die nächste Dekade ein organisches Wachstum. Die viel intensiver und viel besser finanzierten, neoliberal-globalistischen Ideologien der EU und der NATO, die mittlerweile mit der Gender-Ideologie ins absolut Absurde getrieben wurden, haben zurzeit noch eine unmissverständliche, systemische Vorherrschaft, Deutungshoheit sowie informationstechnisch-propagandistische Überlegenheit. Vielleicht hat aber Radačovský eben deshalb gerade recht? Vielleicht müssen die Slawen erst erkennen, wie sie als entbehrliches, entwertetes Kanonenfutter in einem zynischen Stellvertreterkrieg gegen Russland verheizt werden, damit ein konstruktiver, Frieden stiftender Panslawismus in einer neuen, multipolaren Welt hervorkommen kann?
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Elem Chintsky ist ein deutsch-polnischer Journalist, der zu geopolitischen, historischen, finanziellen und kulturellen Themen schreibt. Die fruchtbare Zusammenarbeit mit RT DE besteht seit 2017. Seit Anfang 2020 lebt und arbeitet der freischaffende Autor im russischen Sankt Petersburg. Der ursprünglich als Filmregisseur und Drehbuchautor ausgebildete Chintsky betreibt außerdem einen eigenen Kanal auf Telegram, auf dem man noch mehr von ihm lesen kann.
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