Kategorie: Nachrichten
„Demo gegen rechts“-Teilnehmer: „Wir treten euch die Birne ein“
(David Berger) Während die Zustimmung zur AfD in der Bevölkerung immer weiter steigt, nimmt die von den Altparteien und deren Medien angefeuerte Hassatmosphäre immer krassere Formen an.
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War Klimawandel ursächlich für den Untergang des Römischen Reiches?

Hat der Klimawandel den Untergang des Römischen Reiches verursacht? Nein, aber in diesen Zeiten der Klima-Konfusion ist das eine tolle Geschichte.
Das Unterhaltungsmagazin NewScientist veröffentlichte am 26. Januar 2024 einen Artikel aus der Feder von Alec Luhn mit dem Titel: „Plagues that shook the Roman Empire linked to cold, dry periods“ [etwa: Plagen, die das Römische Reich erschütterten, hängen mit kalten, trockenen Perioden zusammen] und dem Untertitel „A study reconstructing the climate of Italy during the Roman Empire based on marine sediments shows that three pandemics coincided with cooler, drier conditions“ [etwa: eine Studie, die das Klima Italiens während des Römischen Reiches anhand von Meeressedimenten rekonstruiert zeigt, dass drei Pandemien mit kühleren, trockeneren Bedingungen zusammenfielen].
In dem NewScientist-Beitrag wird ein Artikel in der Zeitschrift ScienceAdvances besprochen:
Karin A. F. Zonneveld et al., „Climate change, society, and pandemic disease in Roman Italy between 200 BCE and 600 CE“ [etwa: Klimawandel, Gesellschaft und Krankheits-Pandemien im römischen Italien zwischen 200 v. Chr. und 600 n. Chr.].
Kyle Harper, einer der Mitautoren, wird zitiert:
„Das Römische Reich steigt und fällt und steigt und fällt“, sagt Harper. „Es gibt eine Reihe von Episoden mit zum Teil sehr extremen Krisen. Und ich denke, es ist jetzt eindeutig erwiesen, dass sowohl der Klimawandel als auch pandemische Krankheiten in vielen dieser Episoden eine Rolle gespielt haben.“
Luhn, Autor des NewScientist-Artikels, fährt fort: „Kältere, trockenere Bedingungen haben möglicherweise die Ernten gestört, das Immunsystem der römischen Bürger geschwächt und die Verbreitung von Krankheiten durch Migration und Konflikte begünstigt. … Vor der Justinianischen Pest, die durch dieselben durch Flöhe übertragenen Bakterien verursacht wurde wie der Schwarze Tod im 14. Jahrhundert, verdunkelten drei gewaltige Vulkanausbrüche die Sonne und leiteten die ‚Kleine Eiszeit der Spätantike‘ ein. Historische Berichte aus dieser Zeit berichten von Ernteausfällen.“
Nur um das zu verdeutlichen:
Harper [einer der Co-Autoren der Studie] sagt, dass die Studie Fragen über den Klimawandel in der römischen Ära und auch in unserer eigenen aufwerfen sollte: „Es gibt einem eine Perspektive, um zu verstehen, dass zwei bis drei Grad [Celsius] Veränderung absolut enorm sind und eine enorme Belastung für menschliche Gesellschaften darstellen.“
Geschichtsstudenten können die Ereignisse dieser kritischen 800 Jahre der römischen Geschichte ganz unterschiedlich interpretieren.
Zonneveld et al. (2024) bleiben nicht unwidersprochen, auch nicht in der Berichterstattung von NewScientist:
„Während diese neuen Sedimentaufzeichnungen unser Verständnis des römischen Italiens verbessern, wissen wir nicht genug über den Rest des Reiches, um sagen zu können, dass der Klimawandel die Plagen auslöste oder verstärkte, sagt Timothy Newfield von der Georgetown University in Washington DC. Er hat argumentiert, dass die Auswirkungen der Justinianischen Pest übertrieben wurden.
Ob diese drei römischen Pandemien im Einzelnen den Untergang Roms herbeigeführt haben, ist meiner Meinung nach schwer zu beweisen“, sagt er. „Man kann nicht lediglich eine oder zwei Variablen dafür verantwortlich machen.“
Paul Erdkamp von der Vrije Universiteit Brussel hat einen Vorabdruck veröffentlicht, der mit folgendem Satz beginnt: „1984 listete der deutsche Althistoriker Alexander Demandt über zweihundert Ursachen für den Niedergang der römischen Welt auf, die in der bisherigen Forschung vorgeschlagen worden waren. Die Liste zeigt deutlich, dass unser Blick auf die Vergangenheit sehr stark von den Belangen der Gegenwart bestimmt wird.“ Und weiter heißt es: „Günstige klimatische Bedingungen ermöglichten im Allgemeinen eine Ausweitung der Ausbeutung und der Besiedlung, aber das Gegenteil war keineswegs zwangsläufig der Fall. Die gesellschaftlichen Umstände bestimmten, ob Entwässerung, Bewässerung oder veränderte Anbaustrategien die ungünstigen natürlichen Bedingungen überwanden. Der Klimawandel mag zu einer Zunahme der Häufigkeit von Ernteausfällen im Westen geführt haben, aber weitaus schädlicher war die abnehmende Fähigkeit der Gesellschaft, die Auswirkungen von Ernteschocks auf die Nahrungsmittelversorgung abzumildern, deren weitreichendere Auswirkungen die Abwärtsspirale der Wirtschaft des Westens [Weströmisches Reich] auslösten.“
Unter dem Strich:
1. Auf allen Gebieten der Wissenschaft und in allen akademischen Bereichen wird Druck ausgeübt, um in jedem Stückchen Forschung die Klimawandel-Krise zu finden. Nur wenige mutige Seelen erkennen, dass es sich dabei um die Überlagerung aktueller akademischer Moden mit prosaischen Fakten handelt.
2. Der NewScientist-Artikel schafft es, den Klimawandel (siehe Nr. 3) und Pandemien (Seuchen) einzubauen, während er über eine Studie „basierend auf Meeressedimenten“ berichtet, die postuliert, dass „…drei Pandemien im Römischen Reich mit ungewöhnlich kalten und trockenen Perioden zusammenfielen“ und somit den Untergang des Römischen Reiches verursachten (und dazu beitrugen), was der Liste von 200 anderen Ursachen, die zuvor identifiziert wurden, hinzugefügt wurde.
3. Und während wir hier Schlagzeilen sehen wie „der Klimawandel verursachte den Untergang des Heiligen Römischen Reiches“, bleibt unerwähnt, dass es nicht steigende Temperaturen, nicht Erwärmung, Erhitzung oder Sieden waren, die diesen großen Untergang verursachten, sondern „abnormale Kälteperioden“.
4. Die Klimakrisen-Medien könnten versuchen, einen Satz wie „Dürreperioden wie heute haben das Römische Reich zu Fall gebracht“ zu verwenden – der IPCC sagt „das ist nicht unbedingt so“. An manchen Orten herrschen zu bestimmten Zeiten Dürreperioden, an anderen schon seit langem. Das ist Klima und nicht Klimawandel. Um Paul Erdkamp zu zitieren: „Das Konzept des Klimawandels bezieht sich auf Trends in diesen wilden und scheinbar zufälligen Fluktuationen, aber diese Trends sind weit davon entfernt, offensichtlich und leicht erkennbar zu sein.“
5. Die Fähigkeit einer Gesellschaft, sich auf die Herausforderungen von Wetter und Klima einzustellen, sich ihnen anzupassen und sie abzumildern, entscheidet über den Erfolg dieser Gesellschaft – heute genauso wie damals im Römischen Reich. Und diese Fähigkeit hängt von Wohlstand, stabilen, wohltätigen Regierungen und einer zuverlässigen Energieversorgung ab.
Kommentar des Autors dazu:
Der Grund dafür, dass der „Klimawandel“ die ärmeren Länder stärker betrifft als die reicheren, liegt darin, dass die ärmeren Länder arm sind – sie verfügen nicht über die Ressourcen, um sich an das anzupassen, was die Welt ihnen auferlegt und es abzumildern. In vielen Fällen haben die armen Länder keine stabilen Regierungen, die sich für das Wohlergehen ihrer Bürger einsetzen.
Ganz einfach gesagt: Warm ist besser.
Bleiben Sie warm und vielen Dank für die Lektüre.
Link: https://wattsupwiththat.com/2024/01/29/did-climate-change-cause-the-fall-of-the-roman-empire/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Gunnar Kaiser: Licht im Dunkel des Corona-Wahns
Die Geschichte eines Ausnahmetalentes, einer Freundschaft und einer Gesellschaft am Kipppunkt zur Totalität. Eine Hommage an Gunnar Kaiser, den zu früh verstorbenen „Anführer der freien Denker” von Raymond Unger
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Steigende Spannungen – Invasionsrisiko für Taiwan wächst
Der jüngste Sieg von Lai Ching-te bei den Präsidentschaftswahlen in Taiwan hat Peking verärgert. Der Vertreter der Demokratischen Fortschrittspartei (DPP) ist eine Stärkung der Unabhängigkeitsbestrebungen der Insel. Das „Ein China“-Prinzip wackelt damit weiter.
Taiwans politische Führung bleibt mit dem Sieg von Lai Ching-te einem Souveränitätskurs der Insel verpflichtet. Für die kommunistische Führung in Peking, welche die selbstverwaltete Insel im Rahmen der „Ein China“-Politik als abtrünniges Gebiet betrachtet, stellt dies einen Affront dar. Denn Peking will Taiwan nach dem Beispiel von Hongkong unter dem Motto „Ein Land, zwei Systeme“ unter Kontrolle bringen.
Dies wirft die Frage auf, ob die chinesische Führung nun ihre Bestrebungen diesbezüglich verstärken wird und auch militärische Mittel einsetzt. Zwar dürfte es in den kommenden Monaten noch nicht zu einer Invasion der Insel kommen, allerdings dürfte die sogenannte „hybride Kriegsführung“ verstärkt werden, wie Analysten anmerken. Dies jedoch gilt als Vorbereitung einer tatsächlichen militärischen Invasion durch die Volksbefreiungsarmee (PLA).
Angesichts dessen, dass Russlands verlustreiche und langwierige Militäroperation in der Ukraine ein abschreckendes Beispiel für Peking sein dürfte, wird sich die kommunistische Führung wohl für einen anderen militärischen Ansatz entscheiden. Anstelle des Einsatzes von großen Landungstruppen zur Stürmung der stark befestigten Insel wird es wohl eher zur Belagerung und Aushungerung Taiwans kommen. Wenn die chinesische Marine die Insel umzingelt und jeglichen Verkehr zu Luft und zur See blockiert, könnten die militärischen Verluste minimiert und eine Kapitulation der taiwanesischen Führung erreicht werden.
Allerdings weiß man in Peking auch, dass ein solcher Krieg die eigene internationale Reputation schädigen würde. Doch je stärker der Druck der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten auf China wird, desto weniger wird man sich in Peking um den eigenen Ruf scheren. Zwar bleibt das Invasionsrisiko selbst weiterhin relativ gering, dennoch wächst es infolge der aktuellen regional- und geopolitischen Entwicklungen weiter an. Insbesondere eine deutlichere Pro-Unabhängigkeits-Haltung der Führung in Teipeh könnte zu entsprechenden Reaktionen führen.
AUF1-Talk „Lagebesprechung“ mit Ulrich Vosgerau und Silke Schröder

Das ominöse Potsdamer „Geheimtreffen“ wurde vom Polit- und Medienkartell zu einem der größten Skandale in der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte hochstilisiert: Seitdem sind hunderttausende gegen die „Gefahr von rechts“ und für ein AfD-Verbot auf die Straße gegangen. Um was ging es in Potsdam wirklich? Darüber berichten im neuen AUF1-Talk „Lagebesprechung“ die Teilnehmer Silke Schröder und Dr. Ulrich […]
Gefahr für Magnetfeld der Erde durch abgestürzte Satelliten

Die Konzentration der Banken und des digital-finanziellen Komplexes gilt zwei angeblichen Gefahren: CO2 und einem aus einer Reihe von Coronaviren. Andere Gefahren sind tatsächlich menschengemacht, werden aber nonchalant ignoriert. Nämlich die durch die regelrecht explodierende Zahl von Satelliten, aus deren Überbleibseln langsam aber sicher eine elektrisch leitfähige Kugelschale um den Planeten entsteht. In der Erdumlaufbahn […]
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Microsoft will sich um „Desinformation und Falschinformation“ kümmern

Tech-Konzerne gewinnen immer mehr Macht über das was wir zu sehen und zu hören bekommen. Zensur in sozialen Medien und Chatkontrolle sind bereits gängige Methoden. Der weltweit reichste Konzern Microsoft will aber noch weiter gehen und seine Monopolstellung bei Betriebssystemen, Office- und Cloudprodukten ausnützen um die „Verbreitung von „Desinformation und Falschinformation“ zu verhindern. In einem […]
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Der englische “Online Safety Act” erlaubt Mainstream-Medien offiziell die Erlaubnis, Lügen zu veröffentlichen – OffGuardian
Quelle: UK’s “Online Safety Act” OFFICIALLY grants MSM permission to publish lies – OffGuardian Willkommen…
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Die Verblödung der Kirche
Man möchte es eigentlich nicht wahrhaben, in welch rasantem Tempo nun auch die katholische Kirche vor allem im westeuropäischen Kulturkreis verblödet und fast täglich greifbar an Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit verliert. An drei Beispielen sei dies kurz veranschaulicht:
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Kontrafunk Sonntagsrunde: Lauter Große Lauschangriffe

Der Germanist Prof. Peter J. Brenner (Augsburg), der Journalist Frank Lübberding (Verl) und der Politblogger Gerald Markel (Wien) diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über seltsame Verhältnisse beim deutschen Inlandsgeheimdienst, wo der Chef seinen Vorgänger bespitzeln lässt; über seltsame Zustände bei der Süddeutschen Zeitung, wo die Chefs ihre Redakteure bespitzeln; und über einen Geheimplan der Europäischen Union, […]
Endphase im Kulturkampf

Von MARTIN E. RENNER | Wer in diesen Tagen das politische Geschehen in unserem Land verfolgt, der spürt eine zunehmende Aufgeregtheit und eine immer deutlicher werdende Nervosität. Eigentlich muss man es schon Hysterie nennen: Nie zuvor in den vergangenen Jahrzehnten wurde in der Öffentlichkeit leichtfertiger und inflationärer mit dem Begriff „Nazi“ hantiert. Nie zuvor wurde […]
Murmansk: Ficki-Ficki-Tour endet für 51 Migranten im Krankenhaus
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Murmansk: Ficki-Ficki-Tour endet für 51 Migranten im Krankenhaus
Dass man das russische Murmansk nicht mit der deutschen Stadt Köln verwechseln sollte, bekamen jetzt 51 illegale Migranten aus dem Nahen Osten zu spüren. Denn für sie endete eine Ficki-Ficki-Disko-Tour nicht wie erhofft mit Sex, sondern mit Knochenbrüchen.
von Mario Rönsch
Die Erwartung der Männer aus Afghanistan und dem Nahen Osten an die russische Willkommenskultur war wohl etwas zu hoch angesetzt. Die asylsuchenden Herren waren zuvor in Norwegen zu Gast und dort wegen „schlechten Verhaltens“ ausgewiesen worden. Illegal nach Russland eingereist, beschlossen die Männer kurzerhand der winterlichen Schnee-Einöde durch den Besuch einer Diskothek in der Nähe von Murmansk etwas Belustigung abzugewinnen. Ihre Flirtanstrengungen bei den anwesenden Damen war aber ähnlich schnörkellos, wie wir es aus der Silvesternacht in Köln 2015 und vielen anderen deutschen Städten erfahren haben.
Als die illegalen Gäste in ihrem Liebeswerben um die russischen Mädchen in der Diskothek „Gandvik“ in der Stadt Poljarnyje Sori unweit von Murmansk zudringlich wurden, wurden sie von russischen Männern umgehend darauf aufmerksam, dass man hier nicht in Köln sei und die deutsche Stadt 2.500 km weiter südwestlich liege. Offenbar dachten die liebesbedürftigen Migranten, sie könnten sich benehmen wie in der Europäischen Union, wo ihre Straftaten vertuscht werden und sie die Polizei selbst nach vollzogenen Vergewaltigungen oftmals wieder laufen lässt. Doch in Russland ticken die Uhren anders. Ein derartiges Fehlverhalten kann dort ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen.
Die Polizei in Murmansk gibt sich in der Sache äußerst wortkarg und antwortet unserer Redaktion auf Anfrage mit der nichtssagenden Floskel, es habe „eine Massenrangelei mit Personenschäden bei einer sehr großen Gruppe von Migranten gegeben.“
Obwohl die Polizei keine Auskunft über die Anzahl der Verletzten erteilt, ist durch Zeugenaussagen und Beiträgen in sozialen Medien bekannt geworden, dass die Gruppe Migranten insgesamt 51 Personen umfasste. Davon landeten 33 Flüchtlinge direkt im Gefängnis und 18, zum Teil schwer verletzte, teils mit Knochenbrüchen im Krankenhaus.
In den Sozialen Netzwerken wurde das Verhalten der ausländischen Gäste als „affenähnlich“ bezeichnet, woraufhin sich russische Männer noch in der Diskothek genötigt sahen, die Asylanten tatkräftig zur Ordnung zu rufen. Einige der Migranten seien bereits im Nachtclub schwer verletzt zu Boden gegangen, der Rest der Gruppe entkam jedoch ins Freie. Sie flüchteten und versteckten sich in Gassen und Winkeln, einige von ihnen drangen aus Angst in anliegende Wohnhäuser ein, was ihnen anscheinend nicht gut bekommen ist.
Die russischen Anwohner beschlossen daraufhin, die ungebetenen Gäste „zu erziehen“, wie die Seite “FlashNord berichtet. Wenn nicht nach kurzer Zeit eine Hundertschaft der Polizei eingetroffen wäre und eingegriffen hätte, wäre die Lektion für die triebgesteuerten Disko-Besucher noch weitaus schlechter ausgegangen. Insbesondere die winterliche Eiseskälte in Murmansk hätte die übel zugerichteten und die in die Umgebung geflüchteten Migranten das Leben kosten können. Lokale Nachrichtenseiten berichten zudem, dass die eintreffenden Polizisten zwar die beabsichtigte Lynchjustiz verhinderten, sich aber engagiert an den Erziehungsbemühungen der Einheimischen beteiligte. Die übergeordnete Polizeibehörde hatte nicht den Wunsch über den Vorfall weitere Ausführungen zu machen und bestritten, dass es diesen überhaupt gab. In sozialen Netzwerken kursieren jedoch Fotoaufnahmen der Geschehnisse.
Nach dem Vorfall sollen die Migranten den dringenden Wunsch geäußert haben, möglichst schnell wieder nach Hause in ihre Heimatländer ausreisen zu dürfen. In den russischen Medien hat die Stadt Poljarnyje Sori jetzt den Beinamen „polares Köln“ erhalten
Über den Autor
Mario Rönsch, Jahrgang 1983, studierte Bankbetriebswirtschaft und ist Chefredakteur von AnonymousNews. Er gründete 2011 das bundesweit bekannte Anonymous Kollektiv und war 2014 Initiator der neuen Montagsdemos. Er arbeite für den KOPP-Verlag und in leitender Position für das COMPACT-Magazin. Er gilt als ausgewiesener Osteuropa-Kenner: Als Autor und Publizist lebte er viele Jahre in Budapest, Prag und Karlsbad und spricht mehrere Sprachen. Seit 2024 berichtet er aus Russland.
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