Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Energiewende-Irrsinn: Bundesrechnungshof warnt vor Risiken für Stromversorgung

Energiewende-Irrsinn: Bundesrechnungshof warnt vor Risiken für Stromversorgung

Energiewende-Irrsinn: Bundesrechnungshof warnt vor Risiken für Stromversorgung

Ein Gutachten des Bundesrechnungshofes (BRH) kritisiert die sogenannte „Energiewende“ der Bundesregierung scharf. Nahezu jede Behauptung von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck („Grüne“) wird auf 58 Seiten mit klaren Fakten widerlegt. Das Ziel einer sicheren Versorgung mit Strom könne „langfristig nicht gewährleistet werden“, fasst der Präsident der Bonner Bundesbehörde, Kay Scheller (CDU), zusammen.

Der Bundesrechnungshof hat auch die Behauptung der Habeck unterstellten Bundesnetzagentur mit Klaus Müller („Grüne“) an der Spitze überprüft, dass die Stromversorgung in Deutschland „jederzeit“ gesichert sei. Der BRH konstatiert hingegen  „erhebliche Risiken für die Versorgungssicherheit mit Strom“.

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Seismologische Aktualisierung des prognostizierten rapiden Rückgangs der SST

Seismologische Aktualisierung des prognostizierten rapiden Rückgangs der SST

Joe Bastardi

Der verblüffende Rückgang der Meerestemperaturen (SST), den das in den USA erstellte CFSV2 vorhersagt, ist in den La-Nina-Gebieten nicht so gravierend. Wir wussten schon letztes Jahr, dass dies kommen würde, und haben dies im Rahmen der von mir entwickelten Klimahypothese gesagt. Aber es ist der Rest des Ozeans, der erstaunlich ist. Wenn man der CFSV2 glauben darf, ist der Rückgang von jetzt bis November beispiellos.

Seismologische Aktualisierung des prognostizierten rapiden Rückgangs der SST

Der Rückgang im Indischen Ozean ist verblüffend.

Wie ich schon sagte, gibt es so gut wie keine Möglichkeit zu wissen, was vor sich geht, bis es passiert. Unsere Datenbojen decken nur 1 Quadratmeile [2,6 km²] von 288.008 km² bis zu einer Tiefe von 1800 m ab. Das ist lächerlich, wenn man bedenkt, dass der Ozean durchschnittlich 4200 m tief ist und 99% der Energie des Ozean-Atmosphären-Systems in ihm steckt. Es ist fast so, als ob die Mächtigen nicht wissen wollen, was vor sich geht.

Ich erwähnte, dass ich darüber berichten würde, was Dr. Viterito mir zur Verfügung stellt. Hier ist das Neueste:

Wir beobachten eine Abschwächung der globalen seismischen Aktivität in den mittleren Ozeanen. Hier sind die neuesten Daten aus dem GCMT-Katalog:

Hier sind zwei Dinge zu beachten:

1) Die Endabrechnung für 2023 liegt noch nicht vor. Der GCMT-Katalog hinkt 3 bis 4 Monate hinterher (derzeit ist das Jahr 2023 bis Oktober komplett).

Meine Anmerkung: Das ist es, wovon ich spreche. Wir müssen abwarten, um zu sehen, ob das, was oben zu sehen ist, so weitergeht. Um die Wärme aufrechtzuerhalten, muss sie auf einem hohen Niveau gehalten werden, jede Umkehrung würde zu einer Abkühlung führen. Sobald die Bojen eine Abkühlung feststellen, kann dies in das Modell einfließen. Aber wer weiß schon, was da eigentlich los ist. Dass das Modell einen derartigen Rückgang feststellt, ist schon erstaunlich.

Zurück zu Dr. Viterito. Übrigens scheint es tatsächlich einen signifikanten Rückgang der Gesamtaktivität zu geben, und das könnte ein Vorbote für mittelozeanische Frequenzen sein.

Die Korrelationen zwischen den globalen Temperaturen und unserem seismischen Signal sind viel zu hoch (0,73), als dass dies alles ein Zufall sein könnte. Hier ist die vollständige Analyse bis Ende 2023:

2) Die globalen Temperaturen hinken dem seismischen Signal um 2 Jahre hinterher. (Meine Anmerkung: Dies scheint darauf hinzudeuten, dass eine Reaktion umso schneller erfolgt, je wärmer es ist, was Sinn machen könnte, da es schwierig ist, die Dinge so extrem zu halten… geringere Schwankungen hätten eine längere Verzögerung zur Folge.) Dieses Jahr hat sehr warm begonnen (0,88 Grad Celsius über dem Basiswert), und selbst eine leichte Abkühlung wird die Temperaturen wieder auf die jüngsten Normalwerte bringen.

Meine Anmerkung: Das ist lächerlich, wenn nicht sogar fahrlässig. Es ist absurd zu glauben, wir könnten herausfinden, was im Ozean vor sich geht.

Ebenso wichtig ist, dass die ARGO-Tiefendaten (die Daten aus 6.000 m Tiefe) sehr spärlich sind. Bis 2019 waren etwa 65 ARGO-Tiefenbojen installiert, und zum jetzigen Zeitpunkt sind nur einige hundert in Betrieb. Darüber hinaus wird die gesamte ARGO-Tiefendatenbank von 1250 Bojen abgeleitet sein. Weltweit gesehen ist das eine Tiefseeboje für jede 111.200 Quadratmeilen des Ozeans (oder eine Tiefseeboje für jedes 333 x 333 Meilen große Rasterquadrat)!! Außerdem soll es sich um ein konzentriertes Netz handeln, wobei sich die meisten Einheiten in den tropischen Ozeanen und den westlichen Grenzströmen befinden, nicht in den mittelozeanischen Rücken.

Wie ich meinen Studenten zu sagen pflegte, handelt es sich um die besten verfügbaren dokumentierten Daten [Best Available Documented data oder BAD-Daten].

Als letzte Anekdote erzählte ich meinen Studenten, dass die Wettervorhersage mit dem Malen eines Gemäldes vergleichbar ist, während die Klimaanalyse wie das Zuschauen beim Trocknen der Farbe ist.

Zurück zum Thema:

Das wird auf jeden Fall sehr interessant werden. Aber es ist eine Schande, dass wir all diese Urteile darüber fällen, was all das antreibt, ohne uns die Quelle des größten Teils der Energie anzuschauen. Aber wenn CFSV2 recht hat, kann dies nicht durch vom Menschen verursachte Quellen erklärt werden. Es ist wahrscheinlich, dass die Daten eine Abkühlung zeigen, und wenn wir sehen, dass es tatsächlich einen Rückgang gab, müsste die Hypothese einen gewissen Wert haben.

Link: https://www.cfact.org/2024/03/05/seismic-update-on-rapid-drop-off-of-sst-forecasted/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Mikroplastik erhöht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall

Mikroplastik erhöht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall

Mikroplastik erhöht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall

Menschen, die Mikro- und Nanoplastik in ihren Arterien aufweisen, haben ein viereinhalb Mal höheres Risiko, innerhalb der nächsten drei Jahre einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden und zu sterben. Diese Partikel gelangen über die Atmung und die Ernährung in den menschlichen Blutkreislauf.

Mikro- und Nanoplastik werden mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht. Nun haben italienische Forscher weitere negative Auswirkungen festgestellt, die auch die Lebenserwartung betreffen. Denn durch spezialisierte Tests fanden die Wissenschaftler schädliche Mikroplastikpartikel, die mit Chlor vermischt waren, in den blockierten Arterien von über der Hälfte der Personen in ihrer Studie (150 von 312 Personen).

Die Ergebnisse waren schockierend. Denn die betroffenen Personen hatten ein viereinhalb Mal höheres Risiko, in den nächsten drei Jahren einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, oder sogar daran zu sterben. Denn die Plastikfragmente stören offensichtlich die Fettverarbeitung des Körpers. Bis zu 21,7 Mikrogramm Polyethylen und 5,7 Mikrogramm Polyvinylchlorid seien demnach in den Arterien gefunden worden.

„Polyethylen und Polyvinylchlorid werden in verschiedenen Formen in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt, einschließlich der Herstellung von Lebensmittel- und Kosmetikbehältern und Wasserrohren“, sagte Professor Philip Landigan und warnte davor, dass Partikel aus Rohren ins Trinkwasser gelangen. „Unsere Entdeckung zeigt, dass [diese] winzigen Plastikpartikel sich an Stellen ansammeln, wo Arterien verstopft werden.“ Er sagte, dass die kleineren als 200 Nanometer großen Partikel nach dem Passieren von Barrieren wie dem Darm zwischen den Zellen der Arterien stecken bleiben.

Frühere Studien haben bereits festgestellt, dass Mikroplastik Entzündungen triggern können und den oxidativen Stress erhöhen. Auch lagern sich die Partikel offensichtlich in den Organen ab – sogar im Gehirn. Dies verdeutlicht, wie groß die gesundheitlichen Gefahren durch diese künstlichen chemischen Verbindungen sind. Und die Belastung wurde in den letzten Jahren größer, da auch die ganzen Masken Unmengen an Mikroplastik-Partikel in die Lungen der Menschen atmen ließen.

Doch zumindest beim Trinkwasser kann man dafür sorgen, die Mikroplastik-Belastung zu reduzieren. Und wie? Durch das Abkochen. Ein neuer Forschungsbericht verdeutlicht, dass man vor allem beim harten Wasser durch den Prozess des Abkochens die Konzentration dieser Chemikalien um bis zu 90 Prozent reduzieren kann. Der Grund dafür liegt offenbar in der Bildung von Kalziumkarbonat-Ablagerungen infolge des Prozesses, welches dabei auch die Plastikfragmente zu binden scheint. Bei weichem Wasser liegt die Reduktionsrate in Sachen Mikroplastik demnach bei etwa 25 Prozent.

Ex-Frankreich-Premier: „Westen isolierter als Russland“

Ex-Frankreich-Premier: „Westen isolierter als Russland“

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Politiker der alten Generation zeigen der EU auf, wie die politische Klasse verfallen ist. Der ehemalige Premierminister unter Jacques Chirac rechnete mit der dilettantisch-gefährlichen Nato-Politik ab. Dominique de Villepin war einer der wichtigsten politischen Vertrauten von Jacques Chirac. Jahrelang war er Generalsekretär im französischen Präsidialamts, später war er Außenminister, Innenminister und 2005 von Chirac zum […]

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„Portugal-AfD“ löst politischen Erdrutsch aus

„Portugal-AfD“ löst politischen Erdrutsch aus

„Portugal-AfD“ löst politischen Erdrutsch aus

“Rechtsrutsch” in Portugal`? Eine junge Anti-Migrationspartei schüttelt das politische Portugal durch. Angeführt wird die Chega – Portugals AfD – von einem ehemaligen Sportmoderator.  Das etablierte Duo aus Sozialdemokraten und Christdemokraten, das die meisten Staaten der EU über Jahrzehnte politisch geführt hat, wird in einem weiteren EU-Land aufgerüttelt. Am Sonntag hat es Portugal getroffen, wo die […]

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Unheimliche Denkfabrik plant den Krieg gegen Russland

Im November letzten Jahres sorgte eine Veröffentlichung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) für einige Aufregung [1.] In ihr wurde gefordert, dass Deutschland in den nächsten sechs bis zehn Jahren massiv aufrüsten solle, um auf einen möglichen Krieg der NATO mit Russland vorbereitet zu sein. Die einleuchtende Logik lautete, dass eine schnelle Aufrüstung der NATO, deren mächtigstes Mitglied USA allein jedes Jahr zehnmal so viel für sein Militär ausgibt wie Russland [2], die Kriegswahrscheinlichkeit verringere.
Dem Reich der Finsternis ist schließlich alles zuzutrauen, weshalb eine weitere Aufrüstung und Militarisierung der Gesellschaft leider unumgänglich ist.

Von Konstantin Schink

Doch wer ist diese Denkfabrik, die solche Prognosen abgibt und sich anmaßt solche Forderungen stellen zu können?
Der Name liefert schon einen ersten Hinweis: International firmiert die DGAP unter dem Namen German Council on Foreign Relations, was auf einen ihrer Geburtshelfer, das US-amerikanische Council on Foreign Relations verweist. Zum Zeitpunkt der Gründung der DGAP im Jahr 1955 war dieses der mächtigste Thinktank in Washington. Zwischen 1945 und 1972 kamen laut einer Studie von Laurence H. Shoup und William Minter mehr als die Hälfte von 502 untersuchten hohen Mitgliedern der US-Regierung vom Council.

Sein britisches Pendant Catham House, welches auch an der Gründung der DGAP beteiligt war, ist nicht viel weniger gut vernetzt. Um es kurz zu machen kann man sagen, dass es die Aufgabe aller dieser drei Denkfabriken ist, die westliche Hegemonie über große Teile der Welt möglichst lange aufrechtzuerhalten. Folgerichtigerweise gehört die DGAP auch zum Transatlantic Policy Network, welches zahlreiche transatlantische Denkfabriken beinhaltet.

Auf die Müllhalde der Geschichte mit den Kriegstreibern!

Von Uwe Froschauer

Und auf den Misthaufen der Geschichte mit denjenigen, die „den Krieg nach Russland tragen“, mit deutschen Marschflugkörpern die Krim-Brücke in Russland bombardieren, und Bodentruppen in die Ukraine schicken wollen. Bürgern, die solchen Peinigern auf den Leim gehen, rate ich zu einer „Entpropagandisierungs-Therapie“. An dieser Stelle auch meine ausdrückliche Verachtung aller Medien und Journalisten, die auch nur ein gutes Haar an dieser Kriegstreiberei finden können. Ihre Unfähigkeit, Selbstgerechtigkeit, Fremdsteuerung und Dummheit sind treibende Kraft für die chaotischen und unmenschlichen Zustände unserer Zeit. Sie verhöhnen den Humanismus! Sie widern mich an!

„Kriegstreiber haben wir mehr als genug. Wir brauchen Friedenstreiber“ meinte einst der Schweizer Journalist und Buchautor Walter Ludin. Und das mehr denn je. Die weltweite Kriegsrhetorik nimmt zu, insbesondere in Deutschland. „Nie wieder Krieg“ scheint aus dem Gedächtnis verantwortungsloser deutscher Politiker

Reicht Dresden 1945 den Briten nicht?

Reicht Dresden 1945 den Briten nicht?

Reicht Dresden 1945 den Briten nicht?

Von WOLFGANG HÜBNER | Da hat sich die marode britische Regierung zusammen mit deutschen Selbsthassern etwas besonders Abgefeimtes ausgedacht: Weil Kanzler Olaf Scholz die Taurus-Lieferung an Kiew weiterhin blockiert, bietet London nun an, bei der Zielsteuerung der deutschen Marschflugkörper die Kontrolle zu übernehmen, um treuherzig selbstlos Deutschland die Last der Verantwortung für die Folgen des […]

Haiti implodiert – und Washington evakuiert die US-Botschaft

Haiti implodiert – und Washington evakuiert die US-Botschaft

Haiti implodiert – und Washington evakuiert die US-Botschaft

Kriminelle Gangs übernehmen die Macht in Haiti, nachdem der Premierminister aus dem Land geflohen ist. Ein Gangsterboss mit dem Spitznamen „Barbeque“ und Anführer einer Kannibalen-Gang, gilt nun als mächtigster Mann in dem karibischen Staat. Ein Teil des US-Botschaftspersonals wurde bereits evakuiert.

Haiti, das ärmste Land des amerikanischen Doppelkontinents, erlebt einen politischen Zerfall. Kriminelle Gangs und Milizen haben die Macht übernommen. Seit der Flucht von Premierminister Ariel Henry gibt es keine wirkliche staatliche Zentralgewalt mehr.

Die Lage eskaliert sukzessive und mittlerweile wird auch immer mehr Personal aus der US-Botschaft in der Hauptstadt Port-au-Prince über den Luftweg evakuiert. Und dies, während sich das Gebiet außerhalb des Botschaftsgeländes in ein Kriegsgebiet verwandelt.

Erst vor wenigen Tagen haben die Gangs die beiden größten Gefängnisse des Landes gestürmt und dabei insgesamt 4.500 Insassen befreit.

Zwar bleibt die US-Botschaft vorerst noch geöffnet, doch ohne genügend Feuerkraft durch US-Soldaten könnte eine Erstürmung durch die Gangs durchaus möglich sein. Und dann?

Die Lage bleibt jedenfalls gefährlich und die ehemalige französische Kolonie dürfte für eine längere Zeit ins totale Chaos abstürzen.

AfD vs. Verfassungsschutz: Gehen Faeser und Haldenwang beim Prozess in Münster baden?

AfD vs. Verfassungsschutz: Gehen Faeser und Haldenwang beim Prozess in Münster baden?

AfD vs. Verfassungsschutz: Gehen Faeser und Haldenwang beim Prozess in Münster baden?

Für die AfD geht es in dieser Woche um viel: Mit einer Klage vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster wehrt sich die Partei in zweiter Instanz gegen die Einstufung als rechtsextremistischer Verdachtsfall durch das Bundesamt für Verfassungsschutz. 

Für die spektakuläre Verhandlung (12./13. März) sind zwei Tage angesetzt. Rund 100 Journalisten haben sich als Prozessbeobachter angemeldet. In der Sache geht es um die Frage, ob der Verfassungsschutz die AfD mit geheimdienstlichen Mitteln beobachten darf. Dazu zählen das Abhören/Abfangen von Kommunikation, der Einsatz von Spitzeln (V-Leute) und verdeckten Mitarbeitern. Die Einstufung als Verdachtsfall ermöglicht es dem Verfassungsschutz auch, Informationen an weitere Behörden weiterzugeben.

Drei Verfahren sind in Münster anhängig. Erstens die Einstufung der Gesamtpartei AfD als Verdachtsfall nach dem Bundesverfassungsschutzgesetz (Aktenzeichen 5 A 1218/22), die Einstufung des sogenannten „Flügels“ als Verdachtsfall und als „gesichert extremistische Bestrebung“ (5 A 1216/22) sowie die Einstufung der Jugendorganisation Junge Alternative (JA) als Verdachtsfall (5 A 1217/22). Verhandelt werden die Berufungen der AfD und der Jungen Alternative. Festgestellt werden soll, ob die Partei tatsächlich Bestrebungen verfolgt, die freiheitliche demokratische Grundordnung der Bundesrepublik zu untergraben.

AfD weist alle Diffamierungen zurück

Die AfD betont, dass sie keine verfassungsfeindlichen Ziele verfolge. Sie argumentiert, dass sie im Gegenteil für Inhalte stehe, die jahrzehntelang zum Programm von CDU und CSU gehörten. Die AfD sieht sich als Opfer eines übergriffigen Staatsapparats, der die freie Meinungsäußerung zensieren will, um eine missliebige Oppositionspartei auszuschalten.

Man müsse sie nicht mögen, führt die Partei über ihre Anwälte weiter aus, und ihre Inhalte auch nicht unterstützen, – aber dass „in einem demokratischen Rechtsstaat der Staat selbst eine ihm unliebsame Partei einer Art Dauerüberwachung“ unterziehe, dies öffentlich bekanntgebe und dadurch „mit amtlichen Mitteln“ politische Konkurrenten bekämpfe, sei eines demokratischen Rechtsstaates unwürdig.

Die Anwälte der AfD greifen in ihrem Schriftsatz das Kölner Verwaltungsgericht, das die Einstufung als Verdachtsfall in erster Instanz bejaht hatte, scharf an. Sie schreiben, die Ausführungen des Verwaltungsgerichts muteten politisch an, „einem Zeitgeist nachjagend“; kein einziger Schriftsatz der Klägerin sei gewürdigt worden, das Verwaltungsgericht sei lediglich „blind und voreingenommen“ den Darlegungen des Verfassungsschutzes gefolgt. Die Urteilsbegründungen bezüglich der AfD und JA seien „geradezu laienhaft zusammengeschustert“.

Worauf stützt sich die Einstufung als „Verdachtsfall“?

Inhaltlich geht es vor allem um den in Artikel 116 der Verfassung festgeschriebenen Begriff der „Volkszugehörigkeit“. Jeder mit deutschem Pass ist dem Grundgesetz nach Deutscher. Diesen Volksbegriff sehe die AfD angeblich kritisch, argumentiert die Gegenseite. In der Klageerwiderung findet sich als Anlage eine Zitatensammlung mit Aussagen verschiedener AfD-Politiker. Sie sollen die Behauptung des Verfassungsschutzes stützen, die AfD strebe eine „Umvolkung“ und einen „Bevölkerungsaustausch“ an. Ein Satz aus dem AfD-Grundsatzprogramm, wonach die höhere Geburtenrate bei Migranten „den ethnisch-kulturellen Wandel der Bevölkerungsstruktur verstärkt“, wird als ein Beleg für die angebliche Verachtung der Menschenwürde durch die Partei angeführt. 

Die AfD weist diese Darstellung als diffamierend zurück und betont: „Als Rechtsstaatspartei bekennt sich die AfD vorbehaltlos zum deutschen Staatsvolk als der Summe aller Personen, die die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen.“

Hat der Verfassungsschutz unerlaubt V-Leute eingeschleust?

In dem Berufungsverfahren muss das OVG Münster brisante Fragen klären – vor allem: Wie stark ist die AfD mit sogenannten V-Leuten durchsetzt? Gemeint sind Parteimitglieder, die als Spitzel mit dem Verfassungsschutz zusammenarbeiten und von diesem unter der Hand bezahlt werden. Dass auch in der AfD sogenannte V-Leute aktiv sind, ist kein Geheimnis. Erst kürzlich sprach Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) im Landtag stolz von einer „zweistelligen“ Zahl an Spitzeln, über die man mittlerweile verfüge. 

Allerdings: Nach geltender Rechtslage dürfen die Verfassungsschutzämter keine Mandatsträger (Abgeordnete) anwerben. Auch dürfen V-Leute keinen „steuernden Einfluss“ auf die Partei haben. 

Ob dies trotzdem der Fall ist – dazu schweigen Verfassungsschutz-Präsident Thomas Haldenwang (CDU) und die ultralinke Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) bislang. Schon vor mehr als einem Jahr verlangten die Anwälte der AfD diesbezüglich Auskunft.

Die AfD-Anwälte insistieren jetzt erneut, das Gericht müsse dringend aufklären, „welche entscheidungserheblichen Äußerungen einzelner Funktionäre“ in Wahrheit von V-Leuten stammten „und ob diese rechtswidrig (…) steuernden Einfluss“ auf die AfD genommen haben bzw. noch immer nehmen.

Fake-Accounts als „virtuelle Agenten“

Heikel wird es auch, weil der Verfassungsschutz im Netz Fake-Accounts unterhält, die seine angeblichen Beweise gegen die AfD und deren Jugendorganisation stützen sollen: Mit mehreren Hundert hauptamtlichen Verfassungsschutzmitarbeitern betreibt der Inlandsgeheimdienst in sozialen Netzwerken gefälschte Konten von vorgeblich „rechtsextremen“ Usern. Der Verfassungsschutz selbst spricht von „virtuellen Agenten“. Diese dürfen in einem gewissen Rahmen sogar Straftaten begehen, zum Beispiel Volksverhetzung. 

Unklar ist, in welchen Chatgruppen sie mit ihren „rechtsextremen“ Fake-Accounts ebenfalls mitmischen. Soziale Medien und Chatgruppen – das sind aber exakt die Quellen, auf die sich der Verfassungsschutz in seinem 1.000 Seiten starken Gutachten über die behauptete Radikalität der AfD „fast ausnahmslos“ stütze, argumentieren die AfD-Anwälte in ihrer Berufungsbegründung. 

Im Raum steht also der Verdacht, dass der Staat in Gestalt der politisch verantwortlichen SPD-Innenministerin Nancy Faeser und ihres willfährigen CDU-Handlangers, Verfassungsschutz-Chef Thomas Haldenwang, nachgeholfen hat, um die AfD als „rechtsextremistisch“ zu brandmarken. 

15.000 Seiten Prozessakten

Der Prozess ist auch eine Materialschlacht. Nachdem das Kölner Verwaltungsgericht dem Bundesamt für Verfassungsschutz im März 2022 Recht gegeben hatte, legte die Kölner Kanzlei Höcker Berufung ein und begründete sie mit einem 319-seitigen Schriftsatz. Die Kanzlei Redeker erwiderte im Auftrag des Bundesamts auf die Berufungsbegründung mit 409 Seiten, auf denen sie darlegte, warum das Bundesamt für Verfassungsschutz angeblich Recht habe.

AfD-Anwälte halten Richter für befangen

Die AfD-Anwälte wollten den Vorsitzenden Richter Gerald Buck für befangen erklären lassen, kamen damit aber nicht durch. Der Vorwurf lautete, Buck sei parteiisch und übe „Gesinnungsjustiz“. Zum Beispiel habe sein Senat dem Verfassungsschutz auf Antrag Fristverlängerungen gewährt, entsprechende Anträge der AfD aber abgelehnt.

Nach Angaben einer Gerichtssprecherin umfassen die Gerichtsakten insgesamt rund 15. 000 Seiten. Der riesige Aktenberg wird zu einem großen Teil in einem eigenen Raum gelagert. Verhandelt wird aus Platzgründen in der Halle des Gerichts. Es sind fast 100 Journalisten angemeldet.

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Wer steckt hinter der Trennung der Datenleitungen im Roten Meer?

Im wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens ging es am Sonntag auch um die beschädigte Datenleitungen im Roten Meer. Der Vorfall hat in Deutschland nicht viele Schlagzeilen gemacht, dabei sind seine Folgen durchaus gewaltig. Da sich niemand dazu bekannt hat, dürfte die Frage nach dem Motiv helfen, den Kreis der Verdächtigen einzugrenzen. Genau das hat das […]
Die größte Geschichte, die nie erzählt wurde: Deutsche Virologie in Wuhan – und Montana

Die größte Geschichte, die nie erzählt wurde: Deutsche Virologie in Wuhan – und Montana

Von Robert Kogon

Die „Story des Jahrzehnts“, „smoking gun“, „Fall abgeschlossen“. Die Geschichte der von den USA finanzierten – oder auch nicht finanzierten – Funktionserweiterungsforschung an Coronaviren wurde in den vergangenen Wochen weithin als die Lösung des Rätsels von Covid dargestellt: nicht nur der fast endgültige Beweis, dass SARS-CoV-2 doch in einem Labor entstanden ist, sondern auch der fast endgültige Nachweis, wer der Täter war.

Die Amerikaner waren es, natürlich. Oder „wir waren es„, wie Jim Haslam, der amerikanische Substacker, der die ausgefeilteste Version dieser Theorie entwickelt hat, es formuliert hat: Anthony Fauci, der Geldgeber der Forschung; Ralph Baric, der „Konstrukteur“ des Virus; und Peter Daszak, der – wenn auch britische – Leiter der in den USA ansässigen EcoHealth Alliance, der die Forschung leitete. Sie brauchten lediglich ein wenig Hilfe von einem angeheuerten niederländischen Virologen in der Person von Vincent Munster, der Barics Virus in Faucis Rocky Mountain Lab in Montana übertragbar machte, bevor es nach Wuhan verschifft wurde. Und der Rest ist Geschichte.

Aber was ist mit all den deutschen Verbindungen zur Virusforschung in Wuhan, die ich hier, hier, hier und hier dokumentiert habe und die nicht nur deutsche Gelder für die Virusforschung in Wuhan beinhalten, sondern sogar ein vollwertiges deutsch-chinesisches Virologielabor in Wuhan, das sich – anders als das Wuhan Institute of Virology – direkt in der Gegend des ersten Ausbruchs von COVID-19 in der Stadt befindet.

Es ist umso bemerkenswerter, dass diese deutschen Verbindungen ignoriert werden, als die vermeintlich „amerikanische“ Geschichte der Entstehung und Freisetzung von COVID-19 direkt auf sie zurückgeht: nämlich auf einen deutschen oder, genauer gesagt, deutsch-niederländischen Coronavirus-Forschungs-Nexus, der eine Schlüsselrolle bei der COVID-19-Reaktion gespielt hat und in dessen Zentrum kein Geringerer als Christian Drosten steht. Drosten ist natürlich der deutsche Erfinder des notorisch überempfindlichen und unzuverlässigen COVID-19-PCR-Tests, der die Grundlage für die Ausrufung der Pandemie bildete.

Beginnen wir mit dem, was immer als Anthony Faucis Rocky Mountain Lab bezeichnet wird, in dem Vincent Muster angeblich Barics Virusdesign übertragbar gemacht hat. In der Überschrift eines Artikels der Daily Mail wird es sogar als „von Fauci geführtes“ Labor bezeichnet. Nun, obwohl es sich in der Tat um eine NIAID-Forschungseinrichtung handelt und insofern mit dem ehemaligen NIAID-Direktor Fauci in Verbindung steht, ist der tatsächliche Leiter der Einrichtung selbst der deutsche Virologe Heinz Feldmann.

Die größte Geschichte, die nie erzählt wurde: Deutsche Virologie in Wuhan – und Montana

„Na und?“ – werden Sie vielleicht sagen. Es gibt 80 Millionen Deutsche. Das ist richtig. Aber es sind nicht 80 Millionen Deutsche, die mit Christian Drosten Virusforschung betrieben haben.

In der Tat gibt es neben Feldmann und Drosten zwei weitere namhafte Autoren der oben zitierten Ebola-Virus-Studie von 2011: Vincent Munster, Feldmanns Mitarbeiter am Rocky Mountain Lab, der hier nicht weiter vorgestellt werden muss, und Stefan Pöhlmann, ein Virologe am Deutschen Primatenzentrum in Göttingen. Wie Drosten nahm auch Pöhlmann an der berühmten Telefonkonferenz vom 1. Februar 2020 mit Anthony Fauci über ein mögliches Laborleck von SARS-CoV-2 teil. Wie wir gleich sehen werden, war es genau das, was man als die „EU-Crew“ um Drosten bezeichnen könnte, zu der auch Pöhlmann gehörte, die in den Gesprächen mit ihren Kollegen aus der Anglosphäre sowohl in der Telefonkonferenz als auch in den anschließenden E-Mails versuchte, die Lab-Leck-Hypothese zu widerlegen.

Die deutsche Ärztin und Virologin Johanna Deinert war eine der ersten, die auf die vielen deutschen Verbindungen zur Virusforschung hinwies, die zu einem Laborursprung von SARS-CoV-2 beigetragen haben könnten. Ihr Twitter-Account @DeinertDoc wurde unter dem alten Regime gesperrt und ist unter dem neuen Regime nie wiederhergestellt worden. Das pseudonyme Konto Seven of Nine, MD X hat viele der gleichen Themen aufgegriffen.

In einem X-Thread schreibt Seven of Nine, MD, dass Feldmann „das SARS1-Genom zusammen mit Frank Plummer per Patent besitzt und 2011 Fledermauszelllinien geschaffen hat. In SARS-CoV-2 finden wir Inserts, die zu Plummer (2015/2017) und B. Korber (2011) führen“. Unter Berufung auf das oben genannte Papier und unter Bezugnahme auf ein Forschungsprojekt des Rocky Mountain Lab mit Flughunden und einem „SARS-ähnlichen“ Virus fügt Seven of Nine, MD hinzu: „Die Zellkulturen der Flughunde wurden in Zusammenarbeit mit niemand Geringerem als Christian Drosten und Stefan Pöhlmann entwickelt.“

(Das Konto von Seven of Nine, MD X ist geschützt. Leserinnen und Leser müssen dem Konto folgen, um die zitierten Beiträge zu finden und zu sehen. Das referenzierte Patent kann hier eingesehen werden.)

Aus den von der FOIA veröffentlichten „Fauci-E-Mails“ geht hervor, dass Jeremy Farrar vom Wellcome Trust, nachdem Kristian Andersen Fauci zum ersten Mal auf das Schreckgespenst eines Laborursprungs von SARS-CoV-2 aufmerksam gemacht hatte, die berühmte Telefonkonferenz vom 1. Februar organisierte, an der ein deutsch-niederländisches Team von Coronavirus-Experten teilnahm, um die Angelegenheit mit ihren bestürzten Kollegen aus der Anglosphäre zu besprechen. Die besorgten Wissenschaftler aus der Anglosphäre waren Robert Garry, Andrew Rambaut, Edward Holmes und der dänische Virologe Andersen, der allerdings bei Scripps Research in Kalifornien arbeitet. Sie alle vermuteten, dass das Virus aus dem Labor stammte, oder waren sogar davon überzeugt, dass es aus dem Labor stammte. Selbst Farrar, der in seinen öffentlichen Äußerungen ein Leck im Labor ablehnte, sagte, er sei „50:50“ zwischen einem Leck im Labor und einem natürlichen Ursprung hinter den Kulissen.

Aber es waren gerade die Mitglieder des deutsch-niederländischen „EU-Teams“, die Andersen und seine Kollegen aus der Anglosphäre in der Telefonkonferenz scharf kritisiert haben sollen und die in der anschließenden Korrespondenz weiterhin darauf drängten, dass die Angelegenheit, in den Worten von Drosten, „fallen gelassen“ wird.

Wir haben bereits auf die Verbindungen von Heinz Feldmann zu den beiden deutschen Mitgliedern des EU-Teams, Christian Drosten und Stefan Pöhlmann, hingewiesen. Die beiden anderen Mitglieder des Teams waren die niederländischen Virologen Marion Koopmans und Ron Fouchier.

Koopmans ist Leiterin der Abteilung für Virowissenschaften am Erasmus University Medical Centre und Mitverfasserin von Drostens umstrittener Arbeit über das PCR-Protokoll. Nach einer blitzschnellen 24-stündigen „Peer Review“ wurde die Arbeit nur eine Woche vor der Telefonkonferenz von der EU-finanzierten Zeitschrift Eurosurveillance veröffentlicht. Fouchier ist kein Geringerer als der berühmteste oder berüchtigtste Gain-of-Function-Forscher Europas und vielleicht der Welt, je nachdem, wie man es betrachtet. Er ist Koopmans Stellvertreter am Department of Viroscience des Erasmus Medical Centre in Rotterdam. Er ist auch Mitverfasser der SARS-CoV-1-Veröffentlichung von 2003, die nach den Worten von Dr. Seven of Nine „Drostens Karriere begründete“.

Was hat das nun mit Vincent Munsters angeblicher Erfindung von SAR-CoV-2 in Feldmanns (nicht Faucis) Rocky Mountain Lab zu tun? Nun, Munster ist der Schüler von Fouchier! Fouchier war der Co-Direktor von Munsters Doktorarbeit (wie hier zu sehen), zusammen mit Ab Osterhaus, der vielleicht die historische Schlüsselfigur bei der Bildung des deutsch-niederländischen Virologie-Nexus ist. Osterhaus war bis 2014 Leiter der virologischen Abteilung am Erasmus Medical Centre Rotterdam und wurde dann von Koopmans abgelöst. Der 75-jährige Niederländer leitet derzeit eine „One Health“-Arbeitsgruppe an der Tierärztlichen Hochschule in Hannover.

(In einer schüchternen Slack-Nachricht vom 9. Februar schrieb Robert Garry, nachdem er auf die Möglichkeit einer versehentlichen Freisetzung des Virus hingewiesen hatte: „Nennen Sie mich verschwörerisch… aber ich glaube, dass an der Erasmus-Universität ein Gespräch auf dem Flur stattfindet.“)

Weder Koopmans noch Pöhlmann scheinen eine aktive Rolle bei der Telefonkonferenz gespielt zu haben. Wie aus den von der FOIA veröffentlichten E-Mails und den zugehörigen Slack-Nachrichten hervorgeht, waren „Christian“ und „Ron“ die Anführer. Sie hielten den Druck im anschließenden E-Mail-Austausch aufrecht und brachten Andersen und seine Kollegen aus der Anglosphäre schließlich dazu, ihre ursprüngliche Theorie zu widerrufen und genau die gegenteilige Theorie, d. h. die eines zoonotischen Ursprungs von SARS-CoV-2, in ihrem inzwischen berüchtigten „Proximal Origin“-Papier zu befürworten. (Siehe z. B. die hier wiedergegebene anonyme „Whistleblower“-E-Mail an Jon Cohen von der Zeitschrift Science. Die beiden „Weltklasse“-Coronavirus-Experten, auf die hier Bezug genommen wird, sind zweifellos Drosten und Fouchier).

Wenn Sie nun ein Detektiv wären, der ein Verbrechen untersucht – etwa die Schaffung eines angeblich tödlichen Virus (ob es tatsächlich so tödlich war, ist natürlich eine andere Frage) – wessen Verhalten würden Sie verdächtig finden? Das Verhalten derjenigen, die selbst ihre Besorgnis über ein Leck im Labor zum Ausdruck brachten und die Angelegenheit unbedingt untersuchen wollten – darunter, nota bene, kein Geringerer als Anthony Fauci, der sogar vorschlug, das FBI zu kontaktieren! – oder das Verhalten derjenigen, die sich abweisend und defensiv verhielten und versuchten, das Gespräch zu unterbinden?

„Haben wir uns nicht versammelt, um eine bestimmte Theorie infrage zu stellen und sie, wenn möglich, fallen zu lassen?“ fragte Christian Drosten mit bemerkenswerter Irritation in einer knappen E-Mail vom 9. Februar 2020 an die anderen Mitglieder der Gruppe: „Wer hat sich diese Geschichte eigentlich ausgedacht? Arbeiten wir an der Entlarvung unserer eigenen Verschwörungstheorie?“

Klingen diese Worte wie die eines unschuldigen Mannes? Nicht wirklich, vor allem wenn man bedenkt, dass Drosten, bevor diese E-Mail dank einer amerikanischen FOIA-Anfrage auftauchte, in einer eidesstattlichen Erklärung vor einem deutschen Gericht betonte, dass er „kein Interesse daran hatte, den Verdacht über den Ursprung des SARS-CoV-2-Virus in eine bestimmte Richtung zu lenken. Insbesondere hatte und habe ich kein persönliches Interesse daran, die sogenannte Labor-These auszuschließen“. Kein Interesse daran, den Verdacht in eine bestimmte Richtung zu lenken?! Wie verträgt sich das mit „haben wir uns nicht zusammengefunden, um eine bestimmte Theorie infrage zu stellen, und wenn wir es konnten, sie fallen zu lassen“?

Drosten hat, wie in meinem Beitrag „Warum Fauci, nicht Drosten?“ erörtert, Verbindungen zum deutsch-chinesischen virologischen Labor in Wuhan und dessen deutschem Co-Direktor Ulf Dittmer. Wie auf dem unten stehenden Foto zu sehen ist, kamen bei einem von der deutschen Regierung geförderten Virologie-Symposium 2015 in Berlin nicht nur Drosten und der Fledermaus-Coronavirus-Spezialist Shi Zhengli vom Wuhan Institute of Virology zusammen, sondern auch der deutsche und der chinesische Co-Direktor des deutsch-chinesischen Labors, Ulf Dittmer und Dongliang Yang, sowie die beiden damaligen und offenbar auch die aktuellen Direktoren des WIV! Der damalige Direktor, Chen Xinwen, ist der kleine, zähnefletschende Mann mit der blauen Krawatte auf dem Foto. Die junge Frau mit den langen schwarzen Haaren in der linken unteren Ecke scheint die derzeitige WIV-Direktorin Wang Yanyi zu sein, obwohl Wang im Veranstaltungsprogramm nicht als Teilnehmerin aufgeführt ist.

a) Wang Yanyi? b) Shi Zhengli c) Christian Drosten d) Ulf Dittmer e) Dongliang Yang f) Chen Xinwen

Im Januar 2020 erzählte DrostenDie Berliner Zeitung“, dass er von Virologen-Kollegen in Wuhan von dem angeblich neuartigen Virus erfahren habe, noch bevor überhaupt Infektionen offiziell gemeldet wurden!

Wenn ein in Montana entwickeltes Virus in das Wuhan Institute of Virology gelangt sein soll, obwohl das WIV nicht einmal Teil des von den USA finanzierten CREID-Projekts war, das die Verbindung hergestellt haben soll, warum konnte es dann nicht in das deutsch-chinesische Virologielabor auf der anderen Seite des Jangtse gelangen? (Außerdem wurde das CREID-Projekt – das eigentlich eher ein Netzwerk als ein Projekt ist – erst 2020 gestartet: mehrere Monate nach dem offiziellen Beginn des COVID-19-Ausbruchs in Wuhan).

Wie die nachstehende Karte des Magazins Science verdeutlicht, befindet sich der Campus des Wuhan Institute of Virology nicht in der Nähe des Gebiets, in dem die ersten COVID-19-Fälle in Wuhan auftraten. Das deutsch-chinesische Labor hingegen befindet sich genau in diesem Cluster. Es befindet sich im Union Hospital, das auf der Karte mit der Nummer 6 gekennzeichnet ist. Der chinesische Co-Sponsor des Labors, das Tongji Medical College, befindet sich praktisch im Epizentrum des Ausbruchs: etwa einen Kilometer nördlich des Tongji-Krankenhauses, das auf der Karte mit der Nummer 5 gekennzeichnet ist.

Abgesehen davon, dass die Forschung in Montana oder, sagen wir, in Chapel Hill stattfand, was wissen wir über die Forschung, die in dem deutsch-chinesischen virologischen Labor in Wuhan selbst durchgeführt wurde? Nicht viel.

Im September 2021 nutzte ein Reinhard G. eine Website für Fragen an deutsche Parlamentarier, um den deutschen Europaabgeordneten Christian Ehler zu fragen, ob im deutsch-chinesischen Labor Gain-of-Function-Forschung betrieben wird. Ehler ist Vorsitzender des Ausschusses des EU-Parlaments für die Zukunft von Wissenschaft und Technologie (STOA). Reinhard G. hat keine Antwort erhalten. Ehlers Team erklärte lediglich, man wisse es nicht.

Aber warum verlangen keine deutschen Journalisten oder Kommentatoren, von denen viele großes Interesse an DEFUSE und CREID gezeigt haben, danach zu wissen? Der DEFUSE-Vorschlag wurde nicht finanziert. Das CREID-Netzwerk wird von der US-Regierung finanziert, aber das Wuhan Institute of Virology gehört nicht dazu, und es kam erst lange nach dem ersten Ausbruch von COVID-19 in Wuhan in Gang. Das deutsch-chinesische Labor wurde 2017 gegründet und wird von der deutschen Regierung finanziert. Es ist aus dem deutsch-chinesischen Gemeinschaftsprojekt TRR60 hervorgegangen, das von 2009 bis 2018 ein ganzes Jahrzehnt lang öffentlich finanziert wurde und an dem, wie ich hier gezeigt habe, das Wuhan Institute of Virology als Partner beteiligt war.

Warum sollte die Welt nicht genauso viel über das deutsch-chinesische Labor und TRR60 wissen wie über DEFUSE und CREID? Wo bleiben die Anträge auf Informationsfreiheit? Warum werden sie der deutschen Regierung vorenthalten? Wenn jemand fragen würde, könnte sie zumindest nein sagen, was an sich schon aufschlussreich wäre.

Wir wissen, dass die deutsche Regierung Gain-of-Function-Experimente finanziert, weil kein Geringerer als Christian Drosten Koordinator eines mehrteiligen, öffentlich finanzierten RAPID-Projekts war, das diese Experimente beinhaltet, wie unten zu sehen ist. Stefan Pöhlmann war übrigens Leiter eines der RAPID-Teilprojekte.

Natürlich wird man, wenn man nur über US-Informationen verfügt, am Ende eine US-Geschichte erzählen. Wenn aber wirklich eine ausländische Macht an der Entweichung oder Freisetzung eines manipulierten Virus in Wuhan beteiligt war, dann ist Deutschland auf den ersten Blick der weitaus wahrscheinlichere Verdächtige.