Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Wort zu Ostern: Die Wiederkunft Christi – hat Gott uns verlassen?

Selbst ernsthafte Christen stellen zunehmend die Frage, ob uns Gott verlassen hat. Denn trotz Auferscheinung des Antichristen will weder die erwartete Wiederkunft Christi noch die erlösende »Entrückung zum Himmel« stattfinden. Was Ivo Sasek schon 2009 in einem internationalen Konzil ausführlich darlegte, bringt er hier in nur einer Stunde auf den Punkt. Lass Dich zum Quell unbegrenzter Kraft und Vermögensmacht leiten, denn die ersehnte Entrückung läuft etwas anders ab als erwartet.…
WEF, UNO und EU wollen digitale IDs bis 2030 zur Pflicht zu machen

WEF, UNO und EU wollen digitale IDs bis 2030 zur Pflicht zu machen

WEF, UNO und EU wollen digitale IDs bis 2030 zur Pflicht zu machen

Die Vereinten Nationen, die Bill und Melinda Gates Stiftung und Partner der Rockefeller Stiftung starten eine Kampagne zur Beschleunigung der Einführung digitaler Ausweise, digitaler Zahlungen und der gemeinsamen Nutzung von Daten in 50 Ländern unter dem Dach der digitalen öffentlichen Infrastruktur (DPI). Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) hat angekündigt, bis zum Jahr 2030 weltweit […]

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Der Beweis: Stromnetz 2006 Vs 2024 – Instabil wie niemals zuvor! Blackout voraus – Netzbetreiber

Der Beweis: Stromnetz 2006 Vs 2024 – Instabil wie niemals zuvor! Blackout voraus – Netzbetreiber

Was wenn der „Blackout“ von 2006 in Deutschland und Europa heute passieren würde? Wäre das Netz noch stabil genug?. 15 Mio Menschen waren da ohne Strom. Was wenn das heute passieren würde? Blackout?

Eine Überprüfung von Outdoor Chiemgau

 

Der YT-Blogger Backout-News von Outdoor Chiemgau hat eine erschreckende Rechnung aufgestellt. Nach Angabe der 4 Netzbetreiber haben sie in einer Analyse vom September 2023 berechnet (hier) , das unser heutiges Stromnetz schon bald nicht mehr in der Lage ist, den Ausfall, den die Abschaltung bei Überführung des Kreuzfahrtschiffes über die Weser in Westeuropa am 4. November 2006 um rd. 22:00 Uhr erzeugt hatte, zu beherrschen. Bei der dazu alles bestimmenden Momentanreserve mit Frequenzgradienten von 1 Hz/s fehlten schon bis 2030 bereits 90 %. Von mindestens 496 GWs oder 19,8 GW die benötigt wurden, sind dann nur noch 52,7 GWs vorhanden.(Bild 1), oder 2,1 GW Und weiter nach deren Angaben, dürfen wir bis zu 2030 mehr als 4000 h ohne diesen Ausgleich dastehen- Bild 2 Der Beweis: Stromnetz 2006 Vs 2024 – Instabil wie niemals zuvor! Blackout voraus – Netzbetreiber .Bild 1

Ein Bild, das Text, Screenshot, Diagramm enthält. Automatisch generierte Beschreibung Bild 2

Und das war bevor die Regierung, die weitere Abschaltung von 15 Kohlekraftwerksblöcken mit rd. 4,4 GW  am 1.April von RWE beschlossen wurde.

 

Einige Corona-Krisenstabs-Protokolle nun auch in Österreich veröffentlicht

Einige Corona-Krisenstabs-Protokolle nun auch in Österreich veröffentlicht

Einige Corona-Krisenstabs-Protokolle nun auch in Österreich veröffentlicht

Der ORF-Redakteur Martin Thür hat einige wenige Protokolle des Corona-Krisenstabs veröffentlicht. Das älteste Dokument stammt vom 26.11. 2020 – es ist die Sitzung 14. Auf den ersten Blick handelt es sich um weitgehend harmlose Papiere – die wichtige Zeit zu Beginn der „Pandemie“ sowie die künstliche Aufrechterhaltung derselbigen in Kombination mit einem Impfzwang fehlen. Die Papiere gibt es zum Download, jeder kann sich an der Aufklärung beteiligen.

Die Dokumente werden hier zum Download angeboten – jeder ist gerne dazu eingeladen, sie zu durchforsten und zum Erkenntnisgewinn beizutragen. Die wichtigsten Teile fehlen aber: Die Sitzung 1. bis 13., also die erste Corona-Zeit, wo Angst und Panik vor einer schrecklichen Epidemie geschürt wurde und harte, grundrechtseinschränkende Maßnahmen verhängt wurden. Hier wäre es wichtig, die vorliegende Evidenz und die darauf basierenden Diskussionen zu kennen, falls es überhaupt solche Diskussionen gab und nicht nur Befehle von außen, wie in Deutschland.

Aus globalistischer Seite wurde während der Pandemie ja „empfohlen“, die Pandemiebewältigung zu militarisieren. Dementsprechend wurden in Deutschland und Österreich hochrangige Offiziere installiert. Zumindest in Deutschland ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass von dieser Seite auch Befehle ergingen, welche nicht durch medizinische Evidenz gedeckt waren. Ebenso ist die Rolle von Tomas Pueyo unklar, auf dessen Papieren die meisten der weltweiten Maßnahmen beruhten und die dazu benutzt wurden, um auch die letzten Politiker von der Gefahr von Corona zu überzeugen.

In Österreich hatte die Leitung des Corona-Krisenstabes Generalmajor Rudolf Striedinger (Leiter der Gesamtstaatlichen Covid-Krisenkoordination (Gecko)) – der bei seinen Auftritten im Tarnanzug öffentlich erklärte, man würde sich im Krieg gegen das Virus befände. Es gab noch eine zivile Leiterin, nämlich die Generaldirektorin für öffentliche Gesundheit, Dr. Katharina Reich. Striedinger war zuvor unter anderem als Leiter des Militärgeheimdienstes „Abwehramt“ eingesetzt.

Auf Twitter wird inzwischen gemutmaßt, dass es sich nicht um die Mitschriften der Sitzungen des Krisenstabes handelt sondern um geprüfte Inhalte, welche man der Öffentlichkeit absichtlich übermitteln wollte. Es ist also auch hier dringend notwendig, die tatsächlichen Papiere vollständig freizuklagen – wie auch FPÖ-Chef Herbert Kickl fordert.

Das bislang spannendste Ergebnis ist der Umstand, dass der Krisenstab offenbar erbost war, dass man ihm die (evidenzlosen, schädlichen) Schulschließungen anlasten wollte. Die Kommission habe sich stets gegen Schulschließungen ausgesprochen. Daraus resultiert im Umkerschluß, dass die Entscheidungen für Maßnahmen im schulischen Bereich ausschließlich von der Politik angeordnet wurden – die Verantwortung für alle „Kollateralschäden“ tragen also die ÖVP und die Grünen.

GEW-Chefin: Lehrer sollen Stimmung gegen die AfD machen

GEW-Chefin: Lehrer sollen Stimmung gegen die AfD machen

GEW-Chefin: Lehrer sollen Stimmung gegen die AfD machen

Lehrer sind nach dem sogenannten „Beutelsbacher Konsens“ zur politischen Zurückhaltung und Mäßigung verpflichtet. Ihre Schüler sind Schutzbefohlene auch in dem Sinne, dass ihre Meinung zu respektieren ist; auch, wenn sie nicht die des Lehrers ist. Gerade diese Meinungsvielfalt macht die Demokratie aus. Die Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte„, herausgegeben von der Bundeszentrale für Politische Bildung, […]

BlackRock-CEO Larry Fink: Kauft Bitcoin aber kein Gold

BlackRock-CEO Larry Fink: Kauft Bitcoin aber kein Gold

BlackRock-CEO Larry Fink: Kauft Bitcoin aber kein Gold

Larry Fink hat in den letzten zwei Jahren für Aufsehen gesorgt, indem er sich voll und ganz auf Bitcoin konzentrierte. Der BlackRock-CEO war federführend bei der Ausgabe des bisher erfolgreichsten Bitcoin-Spot-ETFs durch sein Unternehmen. Nun scheint er dem Gold den Rücken gekehrt zu haben. Verständlich, denn Bitcoin soll als digitale Währung als Einstiegsdroge und zur […]

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Nun patroullieren auch russische Kriegsschiffe im Roten Meer

Nun patroullieren auch russische Kriegsschiffe im Roten Meer

Nun patroullieren auch russische Kriegsschiffe im Roten Meer

Eine US-geführte Koalition versucht die Ansar Allah-Milizen (Huthi) von Angriffen auf zivile Schiffe abzuhalten, die durch das Rote Meer fahren wollen. Nun gesellen sich auch russische Kriegsschiffe der Pazifikflotte hinzu. Diese Marinepräsenz kommt etwas unerwartet, zumal die jemenitischen Milizen versicherten, keine russischen oder chinesischen Handelsschiffe angreifen zu wollen.

Der Kreuzer Varyag und die Fregatte Marschall Schaposchnikow der russischen Pazifikflotte, haben nach Marineübungen mit den Seestreitkräften des Irans und Chinas im Indischen Ozean nun im Roten Meer Präsenz gezeigt. Angesichts dessen, dass eine US-geführte Marinekoalition aus 22 Ländern dort derzeit die Gewässer befährt um im Rahmen der „Operation Prosperity Guardian“ die jemenitische Schiitenmiliz Ansar Allah (Huthis) zu bekämpfen, wird es in dem Gewässer langsam etwas „voller“.

Der staatliche russische Nachrichtenagentur TASS erklärte, dass die Kriegsschiffe „zugewiesene Aufgaben im Rahmen der Langstreckensee-Kampagne“ durchführen. Das endgültige Ziel der Schiffe wurde nicht bekannt gegeben. Möglich wäre aber schlussendlich eine Route durch den Suezkanal ins Mittelmeer. Zwar haben die jemenitischen Milizen angekündigt, weder russische noch chinesische Schiffe angreifen zu wollen, da die beiden Nationen sich im Gaza-Konflikt nicht hinter Israel gestellt haben, dennoch kam es bereits zu Angriffen auf zivile russische und chinesische Schiffe.

Es ist also denkbar, dass Moskau der Ansar Allah-Bewegung so einen Wink mit dem Zaunpfahl geben möchte. Es gibt allerdings keine Anzeichen dafür, dass Moskau beabsichtigt, mit seinen Rivalen und Feinden in der westlichen Marinekoalition zusammenzuarbeiten. Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Lage in der Region entwickelt.

Grüner Polit-Kommissar verdient im ORF mehr als Generaldirektor: 430.000 Euro pro Jahr

Grüner Polit-Kommissar verdient im ORF mehr als Generaldirektor: 430.000 Euro pro Jahr

Grüner Polit-Kommissar verdient im ORF mehr als Generaldirektor: 430.000 Euro pro Jahr

Herr Pius Strobl ist mit dem ORF über eine sehr lange Geschichte verbunden. Die ertragreiche Liebesbeziehung wurde nur einmal kurz getrübt, als er 2010 wegen einer Abhör-Affäre (er ließ Gespräche von Journalisten und Direktoren aufzeichnen) zurücktreten musste. Bald war er wieder zurück und durfte während der Corona-Zeit als besonderer Scharfmacher die Durchimpfung aller ORF-Bediensteten anordnen. Als Belohnung für die guten Dienste kassiert er die zweithöchste Gage im Staatsbetrieb, mehr als Generaldirektor Weißmann. Die Mittel dafür werden den Österreichern per Zwangsgebühren abgepresst.

Die politische Ausrichtung des Herrn ist transparent und in Österreich ein Garant für steile Karrieren in staatlichen Betrieben. Zunächst begann er seine Karriere als schneidiger Jungpolitiker in der SPÖ. Dann war er maßgeblich an der Gründung der Grünen beteiligt, koordinierte auch den Wahlkampf der ersten Parteichefin Freda Meissner-Blau. Sein Name taucht Seite an Seite von Größen wie Josef Cap und Johannes Voggenhuber auf.

Ab 1989 entstandten die Grünen Strobl in den ORF – damals ins Kuratorium. Aufgrund der Mehrheitsverhältnisse war seine Stimme ausschlaggebend für einige äußerst knapp ausfallende Personalentscheidungen. 1999 verließ er den ORF für kurze Zeit, zog dann 2004 wieder auf einem Ticket der Grünen in den Stiftungsrat ein. Als solcher unterstützte er den SPÖ-nahen Alexander Wrabetz als Generaldirektor. Dieser zeigte sich dankbar, machte ihn zum Kommunikations- und Marketingchef.

Im Jahr 2010 wurde bekannt, dass Strobl eine Mitarbeiterin beauftragt hatte, heimlich Gespräche von Journalisten und Direktoren aufzuzeichnen. Dies führte zu seinem Rücktritt. Die Tageszeitung „Die Presse“ warf ihm damals vor, durch Protektion gute Geschäfte mit dem Unternehmen gemacht zu haben. Er selbst bestritt alle Vorwürfe.

Nach seinem Ausschieden wurde er rasch wieder Berater des ORF – und ab 2015 „ORF-Sicherheitsbeauftragter“. Im neu gebauten ORF-Zentrum wurde von ihm ein „Büro des Medienstandortes“ geschaffen, das er auch leitet. Als Sicherheitsbeauftragter fungierte er auch während der Corona-Zeit. Als solcher setzte er mit äußerst harter Hand die Durchimpfung der gesamten Belegschaft durch. Nur wenige Mitarbeiter widersetzten sich und mussten das Unternehmen teilweise nach Jahrzehnten der Tätigkeit verlassen.

So verfasste Strobl am 8. November 2021 ein Schreiben an alle Mitarbeitern, mit dem Inhalt:

„Die/Der derzeit nicht geimpfte Mitarbeiter/in erklärt gegenüber ihrem/seinem Vorgesetzten verbindlich, dass sie/er dafür sorgen wird, die erste Teilimpfung der Corona-Schutzimpfung bis zum Mittwoch, 17. November 2021 zu erhalten. Diese Erklärung ist in Schriftform abzugeben.

Wie viele ORF-Mitarbeiter seit diesem Datum wegen Herzproblemen oder Krebs verstorben sind, ist unbekannt. Im Zweifelsfall wird man aber ohnehin behaupten, dass nichts mit nichts zu tun hat – das ist auch die Linie der Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Senders, der vom ersten Tag an massiv für die experimentelle, genverändernde Impfung geworben hat.

Im Vergleich zum Durchschnittsgehalt unfassbare Superstar-Gagen

Nun muss der ORF die Top-Gagen seiner Mitarbeiter veröffentlichen. Die Zeitung HEUTE veröffentlichte genüsslich die Liste dieser Personen. Auf Platz Eins steht ORF-Moderator Robert Kratky mit 450.000 Euro jährlich. Auf Platz Zwei: Pius Strobl mit 430.000 Euro pro Jahr. Erst dann folgt der Generaldirektor mit 420.000 Euro. Der ebenso nicht unumstrittene ZIB2-Moderator Armin Wolf kommt „nur“ auf 250.000 Euro.

Diese exorbitanten Superstar-Gagen bezahlt der Steuerzahler, ob er will oder nicht. Ein umstrittenes Gesetz verpflichtete alle Österreicher zur Bezahlung der Zwangsgebühren. Jemanden einseitig zu einem Vertrag zu zwingen widerspricht übrigens der Menschenrechtskonvention.

Das durchschnittliche Jahresgehalt eines ORF-Mitarbeiters soll übrigens bei 91.400 Euro liegen. Quer durch Österreich liegt das Durchschnittsgehalt der Menschen übrigens nur bei 39,060 Euro (Stand 2022). Über den Wahlspruch des ORF, lautend „ORF wie wir“ lässt sich also vorzüglich streiten. Wer ist mit „wie wir“ gemeint? Die Superreichen in ihren Freimaurerlogen?

RKI-Protokolle: Corona-Maßnahmen waren evidenzfreie Inszenierung von Politik und Militär

RKI-Protokolle: Corona-Maßnahmen waren evidenzfreie Inszenierung von Politik und Militär

RKI-Protokolle: Corona-Maßnahmen waren evidenzfreie Inszenierung von Politik und Militär

Das deutsche Magazin „Multipolar“ klagte auf Basis des deutschen Informationsfreiheitsgesetzes auf Herausgabe der Besprechungsprotokolle des deutschen Corona-Krisenstabes, der beim RKI (Robert Koch Institut) angesiedelt war. Sie beweisen, dass man von Anfang an darüber informiert war, dass die Corona-Pandemie weniger gefährlich als eine Grippewelle war. Ebenso war man sich darüber bewusst, dass die meisten Maßnahmen nicht helfen oder gar schaden werden. Alle Schritte in der Pandemiebewältigung wurden von Politik und Militär ohne wissenschaftliche Debatte angeordnet.

Presseaussendung der Partei MFG

Nach dem Informationsfreiheitsgesetz freigeklagte Dokumente ermöglichen tiefe Einblicke

Am 16. März 2020 beschloss das RKI, die Bedrohung durch die so genannte Covid-19-Pandemie von „mäßig“ auf „hoch“ zu skalieren, „sobald [geschwärzt] ein Signal dafür gibt“. Zeitgleich veröffentlichte die Deutsche Bundesregierung eine Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern – man folgte offenbar einem vorab politisch abgestimmten Drehbuch. Am folgenden Tag wurde die Hochskalierung bekannt gemacht.

Die Anordnung, dass die Pandemie als „hohe Bedrohung“ anzusehen ist, war, wie oben ausgeführt, nicht die Folge einer ergebnisoffenen wissenschaftlichen Debatte. Sie stammte von einer einzelnen Person, deren Name derzeit noch geschwärzt ist. Diesbezüglich sind weitere Klagen anhängig. Recherchen des deutschen Datenanalysten Tom Lausen ergaben, dass es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um den Generalstabsarzt Dr. Hans-Ulrich Holtherm handelt.

„Die Pandemie-Panik startete nachweislich nicht aufgrund medizinischer Evidenz, sondern auf politisch-militärischen Zuruf!“

LAbg. Manuel Krautgartner, MFG-OÖ Klubobmann

Dass dieser hochrangige Soldat, natürlich selbst nur ein Befehlsempfänger, die Befehlsgewalt über den Krisenstab ausübte, wird auch durch den Corona-Untersuchungsausschuss in Berlin-Brandenburg deutlich. Bei seiner Befragung gab der damalige RKI-Chef Lothar Wieler an, dass er Anordnungen von Holtherm befolgte. Was ordnete dieser, bestens mit NATO und WHO vernetzte, Generalstabsarzt an – teilweise völlig an der nachweislich bekannten Faktenlage vorbei?

Für das „Startsignal“ der Corona-Panik gab es keine fachliche Begründung. In den Protokollen ist stattdessen eine politische Handlungsanweisung vermerkt: „Es soll diese Woche hochskaliert werden.“ Die ebenso freigeklagten Begleitpapiere, welche sich mit dieser Entscheidung befassen, zeigen, dass es keinerlei Informationen oder Dokumente gibt, welche diese Maßnahme rechtfertigen. Deutschland stürzte sich selbst und damit auch große Teile der nacheifernden Welt in die leidlich bekannte Corona-Panik.

Das RKI wusste intern, dass „Genesenen- und Impfzertifikate“ völlig sinnfrei sind. So ist vom 8. Februar 2021 belegt, dass man voll darüber informiert war, dass die Impfung nicht vor Ansteckung schützt. Man glaubte allerdings daran, dass sie schwere Verläufe vermeiden könnte – was sich letztendlich auch als Fehlannahme herausstellte. Dies ist deshalb relevant, weil die von Politik und Medien transportierten Botschaften zu jener Zeit völlig anders waren: Den Menschen wurde gesagt, die Impfung würde sie selbst und andere schützen – die Unwahrheit wider besseres Wissen.

Weitere Dokumente beweisen, dass es fachlich nicht zu begründen war, Getestete mit Privilegien gegenüber Ungetesteten auszustatten. Ebenso war es nicht begründbar, Geimpfte zu bevorzugen. Denn all diese Gruppen konnten sich sehr wohl anstecken und die Krankheit weitergeben. Die Protokolle zeigen auch, dass die WHO zu diesem Zeitpunkt aufgrund ethischer Überlegungen vor einer Diskriminierung auf Basis von Impfzertifikaten abriet – doch man handelte anders.

„Man hat wider besseres Wissen behauptet, die Impfungen würden vor Ansteckung schützen. Die Dokumente belegen dies.“

LAbg. Dagmar Häusler, MFG-Österreich Bundesparteiobmann Stv.

Intern war früh klar, dass die Impfzertifikate nicht dazu geeignet sind, die Infektiosität eines Menschen festzustellen – vielmehr wollte man damit dokumentieren, ob bei den Geimpften Spätfolgen auftreten. Offiziell wurde aber damals – und wird bis heute – geleugnet, dass es solche Spätfolgen überhaupt gibt. Vielmehr wurde den Menschen die „sichere, wirkungsvolle und getestete“ Impfung geraten – sogar Schwangeren und Kindern wurde diese Empfehlung gemacht. Die RKI-Protokolle enthalten dazu noch viele weitere Details – doch diese bleiben vorerst noch verborgen, viele diesbezügliche Seiten sind geschwärzt. Besorgniserregend: Über Impfungen und Impfnachweise wurde bereits am 22. April 2020 gesprochen, als es offiziell noch keine Impfung gab.

„Es muss lückenlos aufgeklärt werden, wessen Befehlen man hier auch in Österreich folgte. Liegt hier ein Kriminalfall vor?“

LAbg. Joachim Aigner, MFG-Österreich Bundesparteiobmann

Am 16. Dezember 2020 fand das RKI – wiederum nur intern – heraus, dass die Schäden durch Lockdowns größer sind als deren Nutzen. Es wäre sogar eine steigende Kindersterblichkeit zu erwarten. Wörtlich: „Konsequenzen des Lockdowns haben zum Teil schwerere Folgen als COVID selbst.“

Und am 19. März 2021 hielt man fest: Das Hauptrisiko, an Covid-19 zu sterben, ist das Alter. Man wusste also zu Beginn der Impfkampagne ganz genau, dass Kinder und junge Menschen von dieser Krankheit überhaupt nicht betroffen sind. Und es geht noch weiter: „Covid-19 sollte nicht mit Influenza verglichen werden, bei normaler Influenzawelle versterben mehr Leute.“

Joachim Aigner bringt es auf den Punkt: „Die Öffentlichkeit wurde getäuscht und unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zu grundrechtseinschränkenden Maßnahmen und sogar experimentellen Impfungen gedrängt, ohne dass es dafür eine wissenschaftliche Begründung gab. Liegt hier ein Kriminalfall vor? Die MFG wird die Aufarbeitung dieser Unterlagen genau verfolgen und auch in Österreich dafür sorgen, dass dies für die Verantwortlichen Konsequenzen hat. Denn wir erinnern uns genau: auch hierzulande kamen evidenzfreie Anordnungen von Seiten der Politik und dem Militär – plötzlich lief General Rudolf Striedinger im Tarnanzug herum und erklärte in Pressekonferenzen der Regierung die Welt. All diese Vorgänge müssen lückenlos aufgeklärt werden – dafür steht die MFG.“

Warum darf der Verfassungsschutz meinen Kontostand abfragen?

Warum darf der Verfassungsschutz meinen Kontostand abfragen?

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Warum darf der Verfassungsschutz meinen Kontostand abfragen?

Warum darf der Verfassungsschutz meinen Kontostand abfragen?

Nicht nur die Abrufe von Kontodaten durch Finanzämter und Gerichtsvollzieher steigen seit Jahren rasant – mittlerweile sind es knapp 1,4 Millionen Konten pro Jahr. Auch das Bundesamt für Verfassungsschutz zeigt ein gesteigertes Interesse an Bankkonten von Regierungskritikern.

von Björn Harms

Unserer Redaktion liegen exklusive Zahlen aus dem Finanzministerium vor, die zeigen, wie der Inlandsgeheimdienst die Überprüfung von Kontodaten immer weiter ausweitet. In den Jahren 2005 und 2010 gab es laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten René Springer keine Kontoabfragen durch den Inlandsgeheimdienst. 2015 waren es 63 Kontoabrufe, fünf Jahre später 91. Mit dem Wechsel zur Ampel-Koalition stieg die Schnüffelei rasant an – von zunächst 606 Kontoabfragen im Jahr 2022 auf 984 im vergangenen Jahr.

Ein Absinken dieser Kontoanfragen ist nicht abzusehen, vor allem da der „Kampf gegen Rechts“ für Nancy Faesers Innenbehörde und den ihr nachgelagerten Verfassungsschutz von zentraler Bedeutung ist. Die Zusammenarbeit mit Finanzinstituten soll ohnehin intensiviert werden. Schon jetzt heißt es aus dem Innenministerium: „Das Bundesamt für Verfassungsschutz tauscht sich eng mit dem Finanzsektor aus, um diesen für die Problematik von Finanzströmen und -transaktionen in Zusammenhang mit Rechtsextremismus zu sensibilisieren.“

Regierungskritiker austrocknen

Passend dazu hatte Innenministerin Nancy Faeser (SPD) gemeinsam mit Verfassungsschutz-Chef Thomas Haldenwang (CDU) am 13. Februar ein neues Maßnahmenpaket zur Bekämpfung von Rechtsextremismus vorgelegt. Eine der 13 angekündigten Maßnahmen: „Finanzquellen rechtsextremistischer Netzwerke austrocken“. 

Der Staat will an das Geld der vom Verfassungsschutz beobachteten Gruppen: „Wir wollen ihnen ihre Einnahmen entziehen“, drohte Faeser damals. Doch auch diejenigen, die an vom Verfassungsschutz beobachtete Gruppen spenden, sollen künftig in den Fokus der Sicherheitsbehörden geraten: „Niemand, der an eine rechtsextreme Organisation spendet, darf unerkannt bleiben“, so Faeser.

Das Problem: Der Gesetzgeber setzt den Behörden bislang klare Grenzen, da die Befugnis für Finanzermittlungen auf volksverhetzende und gewaltorientierte Bestrebungen beschränkt ist. Faeser will das Bundesverfassungsschutzgesetz daher so ändern, dass es auf das „Gefährdungspotenzial“ ankommt, für das schwammige Faktoren wie „Aktionspotenzial“ oder „gesellschaftliche Einflussnahme“ relevant sein könnten. „Außerdem sollen Verfahren schneller und unbürokratischer werden“, verkündet die Bundesregierung.

Von der AfD kommt scharfe Kritik

Wie das konkret aussehen soll, ist noch unklar. Was oder wen das „Gefährdungspotential“ genau umfassen soll, bleibt ebenfalls im Dunkeln. Der „Meinungsbildungsprozess innerhalb der Bundesregierung“ sei dazu „noch nicht abgeschlossen“, heißt es in der Antwort der Bundesregierung auf die AfD-Anfrage.

„Das neue Maßnahmenpaket von Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat unter dem Deckmantel der Rechtsextremismusbekämpfung vor allem eines zum Ziel: die Stärkung ihres geheimdienstlichen Machtapparats und die politische Verfolgung der Opposition“, kritisiert AfD-Politiker René Springer. „Künftig soll der Verfassungsschutz die Finanzströme unliebsamer politischer Gegner noch einfacher durchleuchten können. Dieser unsägliche Vorgang zeigt ein- mal mehr: Die größte Gefahr für unsere Demokratie ist Nancy Faeser.“

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Es gibt keine globale Klimakrise – Bericht über Klima 2023 von Professor Ole Humlum

Es gibt keine globale Klimakrise – Bericht über Klima 2023 von Professor Ole Humlum

Es gibt keine globale Klimakrise – Bericht über Klima 2023 von Professor Ole Humlum

In seinem jährlichen Überblick über den Zustand des Weltklimas gibt der führende Wissenschaftler Professor Ole Humlum einen Überblick über die wichtigsten Daten und Beobachtungen des vergangenen Jahres im Zusammenhang mit den langfristigen Klimatrends. Der Bericht deckt ein breites Spektrum von Temperaturmessungen im Ozean und in der Atmosphäre ab, daneben werden ozeanische Schwingungen, Meeresspiegel, Schnee- und […]

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Gibt es einen Atmosphärischen Treibhauseffekt? – Teil 1

Gibt es einen Atmosphärischen Treibhauseffekt? – Teil 1

Michael Schnell, Hermann Harde

1. Vorbemerkungen

Die Emissionen fossiler Brennstoffe werden für einen Klimanotstand mit katastrophalen Folgen für unseren Planeten verantwortlich gemacht, wenn die weltweiten anthropogenen Emissionen nicht rasch gestoppt werden. Grundlage dieser Vorhersagen ist der atmosphärische Treibhauseffekt (TH-Effekt), der auf Jean-Baptiste Joseph Fourier im Jahr 1824 zurückgeht [1]. Er untersuchte den Energiehaushalt der Erde, um die Oberflächentemperatur zu erklären. Dabei ging er davon aus, dass sich die Atmosphäre ähnlich wie ein Glasfenster verhält, das für die Sonnenstrahlung transparent ist, aber die vom Boden emittierte Infrarotstrahlung (IR) blockiert. Der Wärmeaustausch durch Konvektion oder Wärmeleitung mit der Umgebung wurde in diesem Modell weitgehend vernachlässigt.

Weiter ist festzustellen, dass selbst viele Klimaexperten nicht wirklich zur Kenntnis nehmen, wie sich Treibhausgase (TH-Gase) tatsächlich auf unser Klima auswirken. Dies führt häufig zu dramatischen Fehlinterpretationen in populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen, sogar in der Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger (6. Sachstandsbericht AR6 des IPCC [2]). Andererseits führen diese Übertreibungen bei Menschen mit klarem Gespür und Verständnis für reale physikalische Sachverhalte zu starken Zweifeln an einem vom Menschen verursachten Klimawandel und der Existenz des Treibhauseffekts, der fast ausschließlich auf theoretischen Überlegungen beruht.

Der Hauptgrund für diese Zweifel ist ein fehlender, nachvollziehbarer Nachweis des TH-Effektes, obwohl es in den letzten 120 Jahren viele Versuche gab, diesen Effekt durch mehr oder weniger einfache Laborexperimente zu bestätigen oder zu widerlegen. Direkte Messungen an der Atmosphäre werden zu stark durch Konvektions-, Turbulenz- oder Streueffekte beeinflusst, um den relativ geringen Beitrag von Treibhausgasmolekülen zu einer lokalen Erwärmung der Luft oder der Erdoberfläche zu quantifizieren, dies bei lokalen Tag-Nacht-Schwankungen bis zu 60 °C und durch saisonale Zyklen sogar bis zu 100 °C.

1.1 Historische Anmerkungen

Eine der wesentlichen experimentellen Untersuchungen geht auf R. W. Wood (1909) [3] zurück, der zwei Kästen mit normaler Luft verwendete. Eine Box war mit einem Glasfenster abgedeckt, das für Sonnenlicht transparent war, aber IR-Strahlung blockierte, die andere war mit einem NaCl-Fenster abgedeckt, das ebenfalls für IR-Licht transparent war. Seine Messungen zeigten eine deutliche Erwärmung des Innenraums, jedoch keinen oder nur einen vernachlässigbaren Temperaturunterschied zwischen den Boxen.

Daraus schlossen Wood und andere Autoren bei der Wiederholung dieses Experiments (z. B. Allmendinger 2006 [4], Nahle 2011 [5]), dass Infrarotstrahlung, die durch das NaCl-Fenster entweichen kann, nicht oder nur vernachlässigbar zur Erwärmung beiträgt, während der beobachtete Temperaturanstieg in beiden Boxen – anders als Fouriers Interpretation – ausschließlich durch einen unterdrückten konvektiven Wärmeaustausch mit der Umgebung erklärt wird und nicht mit irgendeiner Form von eingeschlossener Strahlung zusammenhängt.

Aber Experimente, die nicht nur eine einzige Temperatur für jede Box messen, sondern die Temperatur am Boden und der Oberseite des Innenraums aufzeichnen, finden bei der Box mit NaCl-Fenster einen um 5°C größeren Temperaturabfall vom Boden bis zur Decke als bei der Glasbox. Die Temperatur am Boden ist dagegen bei beiden Boxen nahezu identisch (V. R. Pratt 2020 [6]). Diese Ergebnisse werden grundsätzlich mit einem etwas anderen Aufbau bestätigt, der eine interne elektrische Heizung anstelle externer Lichtquellen verwendet (E. Loock 2008 [7]). Eine solche Erwärmung vermeidet Unterschiede in der einfallenden Strahlung, die sonst Fenster aus unterschiedlichen Materialien mit unterschiedlichen Verlusten passieren muss. Für den Glaskasten konnte eine höhere Temperatur von 2,5 – 3°C gefunden werden, und beim Austausch des Glases durch eine polierte Aluminiumfolie steigt die Temperatur sogar um weitere ≈ 3°C.

Während die Wood’schen Experimente die Frage beantworten können, ob und inwieweit eine verringerte IR-Transmission zur Erwärmung eines Behälters, oder entsprechend der Troposphäre, beitragen kann, geben sie keine Auskunft über die Wechselwirkung von Treibhausgasen mit IR-Strahlung. Es blieb also weiterhin die Frage, inwieweit solche Gase die IR-Strahlung zumindest teilweise zurückhalten können und inwieweit die einfache Absorption durch TH-Gase oder die umstrittene Rückstrahlung zu einer zusätzlichen Erwärmung des Bodens beitragen könnten. Für solche Untersuchungen ist es erforderlich, einen Behälter mit dem zu untersuchenden Gas zu füllen und dieses mit einer Referenzmessung mit Luft oder einem Edelgas zu vergleichen.

Mittlerweile wurden unterschiedliche Ansätze verfolgt, teils mit äußerer Bestrahlung oder mit innerer Erwärmung (siehe z. B. Loock [7]), teils mit Messung der Gastemperatur oder der IR-Strahlung in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung (Seim & Olsen 2020 [8]). Aber entweder konnte keine Erwärmung festgestellt werden oder der beobachtete Temperaturanstieg konnte bei näherer Betrachtung nicht auf einen IR-Strahlungseffekt zurückgeführt werden.

Leider wurden im Internet einige fehlerhafte Demonstrationen mit angeblichen Temperaturunterschieden von mehr als 10°C präsentiert, die die starke Wirkung der Treibhausgase beweisen sollten (siehe z. B. Ditfurth 1978 [9]). Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass die höhere Temperatur hauptsächlich durch einen Schichtungseffekt, verbunden mit einer erhöhten Isolation, verursacht wird, wenn schwereres CO2 von unten in ein Gefäß eingefüllt wird (Schnell 2020 [10]). Bei diesen angeblichen Demonstrationen des Treibhauseffektes wird übersehen, dass reines CO2 trotz Erwärmung eine höhere Dichte als die darüber befindliche Luft hat und dadurch keinen thermischen Auftrieb verursacht. Ohne anschließende Homogenisierung führt dies zu einem erhöhten Temperaturanstieg in der CO2-Schicht. Solche Experimente zeigen lediglich, dass CO2 IR-Strahlung absorbieren kann, was eigentlich nicht überraschen sollte.

Und wirklich problematisch ist es, wenn einer der Preisträger des Friedensnobelpreises 2007 eine Web-basierte Kampagne mit mehreren Werbespots im Fernsehen initiiert, die darauf abzielt, das Bewusstsein für eine Klimakrise zu schärfen. Als „Beweis“ wird ein völlig unrealistisches und nicht reproduzierbares Video-Experiment des TH-Effekts präsentiert (Al Gore’s Climate 101 Video Experiment 2001 [11]), das mittlerweile durch mehrere Überprüfungen als fehlerhaft entlarvt wurde (Watts 2011 [12], Solheim 2016 [13]).

Solche Experimente werden leider weiter genutzt, um weltweit Angst zu verbreiten und unsere Gesellschaft mit der Botschaft zu indoktrinieren, dass wir unsere Erde nur retten können, indem wir künftig alle Treibhausgasemissionen stoppen. Solche Experimente untergraben alle ernsthaften Versuche, den erwarteten Einfluss von Treibhausgasen auf unser Klima zu diskutieren und zu analysieren. Politische Vorstellungen, Spekulationen oder religiöser Glaube sind keine ernsthaften Berater, um eine erfolgreiche Zukunft zu sichern. Unser Wissen und unser technischer Fortschritt basieren auf seriösen wissenschaftlichen Grundlagen.

1.2 Ziel der Untersuchungen

Es ist höchste Zeit, die endlosen Spekulationen über die katastrophalen Auswirkungen oder die Nichtexistenz eines atmosphärischen TH-Effektes zu beenden und sich auf verlässliche Untersuchungen zu konzentrieren, die es ermöglichen, die Größe und den begrenzenden Einfluss von Treibhausgasen durch anthropogene Emissionen fossiler Brennstoffe auf die globale Erwärmung zu quantifizieren. In einer aktuellen Arbeit (Harde & Schnell 2022 [14]) wird der theoretische Hintergrund des TH-Effektes zusammengefasst, und es werden erstmals quantitative Messungen für die Treibhausgase CO2, CH4 und N2O unter ähnlichen Bedingungen wie in der unteren Troposphäre vorgestellt. Eine gekürzte, weniger technische Version steht als PDF zur Verfügung [15] und wird in komprimierter Form im zweiten Teil dieses Artikels wiedergegeben.

Um den Strahlungsaustausch zwischen Körpern unterschiedlicher Temperatur aufzuzeigen und die Besonderheiten des TH-Effektes hervorzuheben, wurden detaillierte Modell-Untersuchun­gen durchgeführt, bei denen die TH-Gase durch eine geschwärzte Metallplatte in einem Strahlungskanal ersetzt werden (Schnell & Harde 2023 [16]). Als Einführung in das grundlegende Prinzip des atmosphärischen TH-Effektes werden im ersten Teil dieses Artikels zunächst diese Untersuchungen vorgestellt, bevor im zweiten Teil auf die TH-Gase eingegangen wird.

2. Demo-Experiment mit Metallplatte

2.1 Der Strahlungskanal

Der Versuchsaufbau zur Demonstration des Strahlungsaustausches und des TH-Effekts besteht aus einem vertikalen Hohlzylinder aus Styropor. Er ist als modularer Aufbau konzipiert und kann daher leicht für verschiedene Experimente umgebaut werden (Abb. 1, Details siehe: Schnell & Harde 2023 [16]).

Gibt es einen Atmosphärischen Treibhauseffekt? – Teil 1

Abb. 1: Schematischer Versuchsaufbau. Die Indizes stehen für: W = warm, C = cold, CP = cold polished und I = Intermediate.

Im Styropor-Behälter befinden sich zwei parallele Metallplatten PW und PC im Abstand von 60 cm und zur Simulation des TH-Effektes eine Zwischenplatte PI. Die obere Platte PW ist geschwärzt und kann durch eine elektrische Heizung der Leistung HW beheizt werden. Die untere Platte PC ist ebenfalls geschwärzt und wird durch einen Luftkühler in ihrer Temperatur stabilisiert. Sie ist CPC kälter als die Raumtemperatur TRaum. Für ein Kontrollexperiment kann diese untere Platte durch eine polierte PCP-Scheibe mit sehr geringem Absorptionsvermögen und damit geringem Emissionsvermögen ersetzt werden, um die Intensität der Gegenstrahlung durch Reflektion zu erhöhen.

Die Innenseite des Styroporbehälters (als Strahlungskanal bezeichnet) kann mit einem Aluminiumrohr oder einer dünnen Al-Folie ausgekleidet werden, wodurch IR-Strahlung durch Mehrfachreflexion und Streuung effizient von einer Platte zur anderen geleitet wird. Dies ermöglicht einen intensiven Strahlungsaustausch zwischen den Platten, und trotz teilweise leichter Absorptionsverluste an der Innenwand werden ohne Zwischenplatte im Kanal mehr als 70 % der zugeführten Heizleistung HW durch IR-Strahlung abgeführt.

Ein kleinerer Teil der über die Platte PW zugeführten Heizleistung HW fließt durch einen mechanischen Wärmefluss über die Styroporisolierung nach außen ab (siehe hierzu Tabelle 2).

Temperatur-Sensoren rund um den Strahlungskanal detektieren diese Wärmeströme.

Durch die senkrechte Anordnung des Strahlungskanals stellt sich eine stabile Luft-Schichtung (oben warm, unten kalt) ein, die Konvektion als Wärmetransport ausschließt.

Die wichtigsten Informationen für die Untersuchungen liefern aber die Temperatur TW und die Heizleistung HW der warmen Platte PW. Diese Platte fungiert gleichzeitig als Wärmequelle und Sensor.

2.2 Gegenstrahlung

Ziemlich kontrovers diskutiert wird die These, dass ein erhitzter Körper durch die Strahlung eines kälteren Körpers oder Gases weiter erwärmt werden kann. Dies wird als Verletzung des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik angesehen, obwohl Clausius als einer der Väter dieses Gesetzes einen gegenseitigen Wärmeaustausch durch Strahlung nie in Frage gestellt hat.

Während die IR-Emission der beheizten Platte PW eindeutig durch ihre Temperatur TW und den Emissionsgrad εW ≈ 1 der Platte definiert wird, ist die Strahlung aus der Umgebung, die sogenannte Rückstrahlung, naturgemäß deutlich komplexer. Diese Strahlung resultiert aus einer Überlagerung von Emissionen, Reflexionen und Strahlungsverlusten, die von der gekühlten Platte und der Kanalwand des Hohlzylinders verursacht werden. Die Auswirkung der Rückstrahlung kann durch Variation der Oberfläche und der Temperatur der Grundplatte demonstriert werden. Für diese Messungen wird die Zwischenplatte PI entfernt und das Aluminiumrohr im Strahlungskanal verwendet

Die folgenden Untersuchungen verdeutlichen, wie die Temperatur der konstant beheizten Platte PW durch die Rückstrahlung beeinflusst wird.

a) Grundplatte PC auf beiden Seiten schwarz beschichtet:

Die ersten 100 Minuten zeigen ein thermisches Gleichgewicht, wobei Platte PW eine Temperatur TW = 24,0 °C erreicht. Die schwarz beschichtete PC-Grundplatte wird dann langsam von den vorherigen 17 °C auf 11 °C abgekühlt (Abb. 2a, blaue Linie), wodurch ihre IR-Emission SC nach dem Stefan-Boltzmann-Gesetz abnimmt. Für die PW-Platte vergrößert sich dadurch der Strahlungsaustausch als Differenz aus abgegebener (SW) und empfangener Leistung (SC):

Dabei ist σ die Stefan-Boltzmann-Konstante mit σ = 5.67⋅10-8 W/m2/K4 und AW,C die Fläche der warmen bzw. kalten Platte. Wegen der stärkeren Wärmeabfuhr muss die Temperatur TW entsprechend sinken, wodurch abgeführte und zugeführte Leistung wieder gleich groß werden (Abb. 2a).

Der Strahlungsaustausch, die Strahlungsbilanz zweier unabhängiger Strahler nach Gl. (1), wurde erstmals von Josef Stefan (1879) [17] formuliert und kann mit diesem Experiment auf einfache Weise gezeigt werden.

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Abb. 2: Auswirkung der Gegenstrahlung auf die Temperatur TW der beheizten Platte PW, a) durch eine geschwärzte Grundplatte PC, b) durch eine polierte Platte PCP.

b) Grundplatte PCP außen geschwärzt und innen auf Hochglanz poliert:

Im thermisches Gleichgewicht wird unter ansonsten gleichen Bedingungen eine 4,9 °C höhere Temperatur TW = 28,9 °C erreicht. Ursache ist der deutlich verringerte Absorptionsgrad αCP der polierten Platte, der eine Zunahme des Reflexionsgrades entsprechend rCP = 1 – αCP bedingt. Anstelle der IR-Emission der Platte PCP wird die Rückstrahlung SC jetzt weitgehend durch die reflektierte, intensivere Strahlung der warmen Platte erzeugt, was nach Gleichung (1) eine geringere Wärmeabfuhr und damit eine höhere TW-Temperatur bedeutet (Abb. 2b).

Im Gegensatz zur geschwärzten Platte zeigt sich beim Abkühlen der PCP-Platte kaum eine Rückwirkung auf die Temperatur TW der oberen Platte. Dies lässt sich durch den geringeren Emissionsgrad εCP αCP der polierten Platte und die Temperaturunabhängigkeit der Reflexion an der Platte PCP erklären.

Für den Fall von reflektierenden Oberflächen und einer geringen Strahlungsbilanz hat Stefan den Strahlungs­austauschgrad E < εW, εC << 1 eingeführt, der mit dem Experiment b) demonstriert werden kann.

Um es noch einmal zu betonen: Die Grundplatten sind 60 cm von der geheizten Platte PW entfernt und eine Variation ihrer Oberflächengestaltung reicht aus, um starke Temperaturunterschiede der Platte PW zu bewirken, die nur durch Veränderungen der IR-Rückstrahlung erklärbar sind. Eine Veränderung der Wärmeleitung als mögliche Ursache für diese Effekte kann bei diesen Experimenten ausgeschlossen werden, da der grundlegende Versuchsaufbau bei diesen Experimenten nicht verändert wurde und die Temperaturen des Strahlungskanals T1 bis T4 annähernd konstant blieben.

2.3 Quantifizierung der Wärmeströme

Die der PW-Platte zugeführte Heizleistung HW wird sowohl durch IR-Strahlung als auch durch einen mechanischen Wärmestrom JQ abgeführt. Da im thermischen Gleichgewicht nur so viel Wärme abfließen kann, wie durch die Heizung zugeführt wird, addieren sich Strahlungstransport ΔSWC und Wärmeleitung JQ zur Heizleistung HW

Das Verhältnis der beiden Wärmeströme lässt sich bestimmen, wenn eine der beiden Größen ermittelt werden kann, da die andere Größe dann die Differenz zu HW ist.

Der mechanische Wärmestrom JQ ergibt sich nach Fourier in guter Näherung aus der Wärmeleitfähigkeit λS der Styroporisolierung, ihrer Dicke d und Oberfläche AS sowie der Temperaturdifferenz ΔT zur Umgebung:

Dieser Ansatz ist jedoch nicht hilfreich, da unterschiedliche Temperaturen, Dicken und Oberflächen der Styroporisolierung der Versuchsapparatur berücksichtigt werden müssten.

Der Wärmestrom JQ kann jedoch direkt gemessen werden, indem der Strahlungskanal vollständig mit zwölf 5 cm dicken Styroporscheiben gefüllt wird. Es entsteht ein Styroporblock (ohne Strahlungskanal) mit den gleichen Außenabmessungen und den zwei Platten. In diesem Fall kann die zugeführte Wärme HW nur durch den mechanischen Wärmestrom JQ abgeführt werden, wodurch Gl. (2) übergeht in:

 

Die Berechnungsgrundlage für die Bewertung der Wärmeströme ist der Temperaturanstieg ΔTW, die Temperaturdifferenz vor und nach dem Einschalten der Heizung HW. Mit der Kenntnis von HW und ΔTW kann der Wärmewiderstand ϑ (auch als thermischer Widerstand bezeichnet) der Versuchsapparatur, als Verhältnis von ΔTW zu HW, bestimmt werden als (Einheit °C/W):

Da sich die Beschichtung des Strahlungskanals auf den mechanischen Wärmestrom JQ auswirkt, ergeben sich auch verschiedene Wärmewiderstände, die zur besseren Unterscheidung zur Strahlung hier als Leitungs­widerstände ϑJ bezeichnet werden. Dabei zeigt sich, dass eine Beschichtung mit einer Aluminium-Folie eine optimale Lösung darstellt, die die Reflektion im Strahlungskanal verbessert, aber den Leitungswiderstand im Vergleich zum reinen Styropor (ohne Beschichtung) nur unwesentlich verringert (Tabelle 1).

Tabelle 1: Ermittlung der Leitungswiderstände ϑJ in einem Styroporblock

Beschichtung des

Strahlungskanals
HW

W
TW

°C
ΔTW

°C
J

°C/W
ohne 1,16 41,6 24,2 21,0
Aluminium-Folie 1,15 40,5 22,9 20,0
Aluminium -Rohr 1,16 38,0 20,5 17,7

Durch schrittweises Entfernen der inneren Styroporscheiben zeigt sich, dass der mechanische Wärmestrom hauptsächlich über den oberen Styropordeckel und die obere Wandisolierung nach außen abfließen, während die Füllung des Strahlungskanals mit Styropor eine vernachlässigbare Veränderung bewirkt. Dadurch lässt sich der Leitungswiderstand des Styroporblocks auch auf den Strahlungskanal übertragen (siehe: Schnell & Harde 2023 [16]). Außerdem hat ruhende Luft eine geringere Wärmeleitfähigkeit als Styropor, und schon aus diesem Grund kann die Wärmeleitfähigkeit des Strahlungskanals nicht größer sein als die des Styroporblocks.

So ergibt sich für den Strahlungskanal mit Aluminium-Folie mit ϑJ = 20,0 °C/W, HW = 1,2 W und ΔTW = 6,5 °C entsprechend Gl. (4) und (5) ein mechanischer Wärmeverluststrom von

Damit wird die durch IR-Strahlung abgeführte Leistung entsprechend Gl. (2) ΔSWC = 0,87 W und stellt mit 73 % den klar dominanten Anteil an der Wärmeabfuhr dar. Das Aluminium-Rohr hat aufgrund seiner glatten, polierten Oberfläche den höchsten Reflexionsgrad, verliert aber zu viel Wärme durch Wärmeleitung und steht daher nur an zweiter Stelle (Tabelle 2).

Tabelle 2: Anteil der Wärme HW, die durch IR-Strahlung abgeführt wird.

Beschichtung des

Strahlungskanals
HW

W
ΔTW

°C
J

°C/W
JQ

W
ΔSWC

W
ΔSWC

%
ohne 1,20 8,2 21,0 0,39 0,81 67,4
Alu-Rohr 1,20 6,5 17,7 0,37 0,83 69,3
Alu-Folie 1,20 6,5 20,0 0,33 0,87 72,9

2.4 Einfluss paralleler Wärmeströme auf den Treibhauseffekt

Wird die Wärme durch zwei parallele Wärmeströme abgeführt, addieren sich die Wärmewiderstände wie die parallelgeschalteten Widerstände in einer elektrischen Schaltung (Abb. 3):

word-image-112687-3.png

Abb. 3: a) Wärmeflüsse durch Strahlung und Wärmeleitung, b) elektrisches Ersatzschaltbild.

Der Gesamt-Wärmewiderstand ϑG ist damit immer kleiner als jeder Teilwiderstand, was durch einen Vergleich der Wärmebilanzen eines Styroporblocks und eines Strahlungskanals (in beiden Fällen ohne Beschichtung) gezeigt werden kann (Abb. 4).

Im Falle des Styroporblocks (Fall a) ist die Wärmeleitung JQ der einzige Wärmefluss. Die Temperatur der warmen Platte PW erhöht sich um ΔTW = 24,2 °C, was einem Leitungswiderstand ϑJ = 21 °C/W entspricht und gleichzeitig den Gesamt-Wärmewiderstand ϑG darstellt.

Im Falle des Strahlungskanals (Fall b ohne Styroporscheiben) wird die Wärme der Platte PW parallel durch Wärmeleitung und Strahlungsaustausch abgeführt, wodurch sich die Temperatur nur um ΔTW = 8,8 °C erhöht, was den Gesamt-Wärmewiderstand auf ϑG = 7,3 °C/W verringert. Da, wie oben dargelegt, die inneren Styroporscheiben praktisch keinen Einfluss auf den Leitungswiderstand haben, errechnet sich mit ϑJ = 21 °C/W und ϑG = 7,3 °C/W ein Strahlungswiderstand ϑSt = 11,1 °C/W nach Gl. (7).

word-image-112687-4.png

Abb. 4: a) Temperatur TW ohne Strahlungskanal, b) zum Vergleich Temperatur TW mit Strahlungskanal.

Dieser Vergleich zeigt das große Potenzial der IR-Strahlung zur Energieübertragung, wodurch wesentlich mehr Wärme abgeführt wird als durch reine Wärmeleitung.

Die Erdoberfläche, die zu mehr als 70 % aus Wasser besteht, wird i. W. durch drei parallele Wärmeströme, Konvektion, Evapotranspiration und Strahlungsaustausch, gekühlt. Durch den Anstieg der CO2-Konzen­tration steigt der Strahlungswiderstand ϑSt, wodurch sich die Erdoberfläche leicht erwärmt. Eine Erderwärmung verursacht aber auch eine Zunahme der Wasserverdampfung mit dem Wärmewiderstand ϑEva, wodurch die Erdoberfläche eine zusätzliche Kühlung erfährt und nach Gl. (7) der Wärmewider­stand ϑG wieder sinkt.

Ein solcher Mechanismus ist eine negative Temperatur-Rückkopplung (siehe Harde 2017 [18]), die leider vom IPCC und den dort referierten Klimamodellen nicht berücksichtigt wird und dadurch zu deutlich höheren Prognosen für eine durch CO2 verursachte Erwärmung führt.

Die durch Verdunstung abgeführte Wärme und die daraus resultierende Wolkenbildung erklären, warum Ozeane auch in den Tropen nur eine maximale Oberflächen-Temperatur von rund 32 °C erreichen. Im Gegensatz dazu werden in den Wüsten der Subtropen, die sich nicht durch Wasserverdampfung kühlen können, Rekordtemperaturen erreicht, wie z.B. im Death Valley mit 56,7 °C in zwei Meter Höhe [19] oder sogar Boden-Temperaturen von 94 °C im Furnace Creek bzw. 78,2 °C in der Dascht-e Lut-Wüste. [20].

2.5 Simulation des Treibhauseffekts

Wird eine geschwärzte, dünne Al-Platte als Zwischenscheibe PI in den Strahlungskanal eingebracht, unterbricht diese den Strahlungsaustausch durch einen Absorptions-Emissions-Zyklus, wobei die der Platte zugeführte Energie beidseitig durch Infrarotstrahlung wieder abgegeben wird. Dieser Vorgang entspricht im Prinzip der Wirkung von Treibhausgasen in der Atmosphäre, mit dem Unterschied, dass in der schwarzen Scheibe alle verfügbaren Wellenlängen eines Planck-Strahlers von der Absorptions-Emissions-Unterbrechung betroffen sind. In diesem Modellversuch ist die gekühlte Platte PC die Energiesenke, der Ort, an dem die durch IR-Strahlung übertragene Nettoenergie abgeführt wird.

Der Modellversuch kann auch als Simulation des Einflusses von Wolken auf den Strahlungsaustausch angesehen werden. In diesem Sinne simuliert die Scheibe PI eine vollständige Wolkenbedeckung und PW die Erdoberfläche. Ein weiterer Sensor auf der Scheibe PI liefert Informationen über die an diesem Ort auftretende Temperatur TI, die der Temperatur der Gase bzw. Wolken entsprechen würde.

Definitionsgemäß ist das Maß für den Treibhauseffekt die Temperaturerhöhung ΔTG der warmen Platte im Vergleich zu einer Messung ohne die Platte PI bei sonst gleicher Heizleistung HW. In drei Versuchen, die sich lediglich im Abstand zwischen der Scheibe PI und der warmen Platte unterscheiden, führt die Existenz dieser Platte im Strahlungskanal zu gut beobachtbaren Temperaturunterschieden von bis zu 2,0 °C (Abb. 5, Tab. 3).

word-image-112687-5.png

Abb. 5: Temperaturverlauf von TW (Rot) und TI (Gestrichelt) mit Zwischenscheibe PI (5 cm Abstand zu Platte PW). Zum Vergleich die Temperatur TW ohne Scheibe PI (Blau).

Für die Platte PW ist jetzt die Quelle der Rückstrahlung nicht mehr die Platte PC, sondern die wärmere Platte PI mit der Temperatur TI (Rot gestrichelt). Dies führt zu einem Anstieg der Temperatur TW (Rot). Zum Vergleich ist die Temperatur TW ohne die Scheibe PI dargestellt (Blau).

Tabelle 3: Treibhauseffekt einer Aluminiumscheibe

Aluminiumscheibe PI

Abstand zu PW (cm)
HW

W
TC

°C
TW

°C
TI

°C
ΔTW

°C
ΔTG

°C
G

°C/W
5 1,20 17,1 26,1 19,8 9,2 2,00 7,7
30 1,20 16,9 25,7 19,0 8,8 1,60 7,3
55 1,20 16,9 25,3 18,5 8,4 1,20 7,0
ohne Scheibe 1,20 16,8 24,0 7,2 0,00 6,0

Damit wird erneut bestätigt: Die Temperatur eines beheizten Körpers hängt eindeutig von der Intensität der Gegenstrahlung seiner Umgebung ab, auch wenn diese kälter ist.

Übertragen auf die Atmosphäre lässt sich hieraus ableiten, dass der Treibhauseffekt durch TH-Gase vor allem bei klarem Himmel in Erscheinung tritt. Niedrige Wolken mit ihren vergleichsweise hohen Temperaturen erzeugen dagegen eine so starke Gegenstrahlung, dass die Beiträge durch die Treibhausgase überdeckt und deutlich abgeschwächt erscheinen.

Referenzen

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  5. N. S. Nahle, 2011: Repeatability of Professor Robert W. Wood’s 1909 experiment on the Theory of the Greenhouse, Biology Cabinet Online-Academic Resources and Principia Scientific International, Monterrey, N. L. https://principia-scientific.org/publications/Experiment_on_Greenhouse_Effect.pdf
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  18. H. Harde, 2017: Radiation Transfer Calculations and Assessment of Global Warming by CO2, International Journal of Atmospheric Sciences, Volume 2017, Article ID 9251034, pp. 1-30, https://doi.org/10.1155/2017/9251034.
  19. Wikipedia, Temperaturextrema, https://de.wikipedia.org/wiki/Temperaturextrema
  20. Wikipedia, https://en.wikipedia.org/wiki/Dasht-e_Lut

Wegen der nicht genauen Darstellung von Indizes und Sonderzeichen, hier nochmal der Teil 1 als pdfGibt es einen Atmosphärischen Treibhauseffekt Teil 1 Vollständig