Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Shanghai und Moderna unterzeichnen Abkommen über medizinische Forschung

Kit Knightly

Nehmt das, ihr Globalisten …

In einem weiteren Schlag gegen den globalistischen Plan zur Weltherrschaft hat die Regierung von Shanghai letzte Woche ein „strategisches Kooperationsabkommen“ mit dem US-amerikanischen Pharmaunternehmen Moderna unterzeichnet.

Für alle, die in den letzten Jahren in einer Höhle auf dem Mars gelebt haben: Moderna ist ein auf mRNA fokussiertes Forschungsunternehmen, das den zweiten „sicheren und wirksamen“ mRNA-Impfstoff produziert hat – nur wenige Tage, nachdem Pfizer den ersten produziert hat.

Dank des überstürzten und ungetesteten „Impfstoffs“ von Moderna – dem ersten Produkt, das sie jemals erfolgreich auf den Markt gebracht haben – stieg ihr Aktienwert im Laufe der „Pandemie“ um über 2000%, von 19 $ pro Aktie auf 450 $.

Die Gründer von Moderna gehörten zu den 44 neuen Milliardären, die (ganz zufällig) durch Covid entstanden sind.

… und jetzt bekommen sie ein brandneues Forschungszentrum in Shanghai, zusammen mit Investitionen und Kooperation von der lokalen Regierung und der Erlaubnis, Versuche am Menschen mit chinesischen Bürgern durchzuführen, so „China Daily“:

Der in den USA ansässige Pharmahersteller Moderna hat am Mittwoch ein strategisches Kooperationsabkommen mit den Behörden in Shanghai unterzeichnet und damit seine erste Investition auf dem chinesischen Festland getätigt.

Im Rahmen der Vereinbarung zwischen der Shanghaier Kommission für Wirtschaft und Informatisierung, der Bezirksregierung von Minhang und Moderna werden die Parteien in den Bereichen Investitionen, Forschung und Entwicklung, Produktion und Kommerzialisierung im biomedizinischen Sektor zusammenarbeiten, teilte die Bezirksregierung von Minhang am Donnerstag mit.

Das erste Investitionsprojekt des Unternehmens auf dem chinesischen Festland umfasst die Einrichtung einer Forschungs- und Entwicklungsbasis in Minhang und die Durchführung klinischer Versuche mit neuen Arzneimitteln, um seine Produkte auf den Markt zu bringen und sie in China zu produzieren und zu verkaufen.

Da ich zuverlässig weiß, dass China eine Art multilaterale, antiglobalistische fünfte Kolonne ist, die nur so tut, als würde sie die Covid-Geschichte unterstützen (aus noch unbekannten Gründen), war mein erster Gedanke, dass es sich um eine Art Trick handeln muss …

Vielleicht hilft die chinesische Regierung einfach bei der Produktion von Moderna-Produkten, um von der Covid-Hysterie zu profitieren, indem sie sie an idiotische westliche Regierungen verkauft, oder?

… aber leider sieht es laut „Financial Times“ nicht so aus:

„Alle Arzneimittel, die im Rahmen dieser Vereinbarung hergestellt werden, sind ausschließlich für die chinesische Bevölkerung bestimmt, die mit vielen der gleichen gesundheitlichen Herausforderungen konfrontiert ist, die auch andere Gemeinschaften auf der ganzen Welt betreffen“, so das Unternehmen in einer Erklärung.

Ja, es scheint, dass alle von Moderna in China hergestellten *ähem* „Medikamente“ nur für den Inlandsgebrauch bestimmt sind. Das heißt, für die Verwendung an chinesischen Bürgern (vielleicht mit vorgehaltener Waffe oder einfach unter der Androhung, dass sie in ihren Häusern festgenagelt werden und ihren Arbeitsplatz verlieren. Wer weiß.)

Keine Sorge, ich bin mir sicher, dass dies alles Teil von Chinas Plan ist, der westlichen Hegemonie einen Strich durch die Rechnung zu machen und gleichzeitig so zu tun, als ob man der gefälschten Pandemie und all den anderen globalistischen Narrativen zustimmt …

Wir erreichen Ebenen des 5D-Schachs, die wir nie zuvor für möglich gehalten haben.

CBDCs sind eine Lösung für ein Problem, das wir nicht haben, und sie wollen es uns unter die Haut implantieren

In seiner Rede über das universelle Grundeinkommen sagte Professor Richard Werner: „Sie werden jeden Monat 2 000 Euro auf Ihr Konto bekommen. Aber natürlich werden sie sagen: ‚Wir müssen die neueste Technologie verwenden, also brauchen Sie das CBDC-Chip-Implantat‘, um dies effizient zu betreiben.“

Professor Richard A. Werner ist Wirtschaftswissenschaftler und Professor für Bank- und Finanzwesen. Er ist als Befürworter einer neuen Geldpolitik nach der Krise bekannt, die er Quantitative Easing („QE“) nannte, als er sie 1995 in Japan als Chefökonom einer britischen Investmentbank vorschlug. Neben seiner Erfahrung als Senior Managing Director und Senior Portfolio Manager bei Bear Stearns Asset Management war er als Forscher oder Berater unter anderem an der Universität Oxford, der Bank of Japan, der Development Bank of Japan und der Asian Development Bank tätig. Über eine Initiative namens Local First CIC unterstützt er die Gründung von gemeinnützigen Gemeinschaftsbanken.

Auf dem Amsterdamer Wissenschaftsgipfel 2022 hielt Prof. Werner einen Vortrag über digitale Zentralbankwährungen („CBDCs“) und die Agenda 2030. Am Rande des diesjährigen Amsterdamer Wissenschaftsgipfels sprach er mit Ivor Cummins über CBDCs und darüber, wie die hohe Inflation von den Zentralbanken inszeniert wurde, um ihre Agenda zu fördern.

Es gibt zwei Aspekte der QE-Geldpolitik, die Prof. Werner vorgeschlagen hat: QE1 und QE2. QE1 bedeutet, dass die Zentralbank eingreift und die notleidenden Vermögenswerte im Bankensystem aufkauft. Die Zentralbank kauft die notleidenden Aktiva zum Nennwert auf und das Problem ist gelöst, die Banken haben eine starke Bilanz. Aber das wird nicht ausreichen, um die Banken dazu zu bringen, die Kreditvergabe zu erhöhen.

Deshalb schlug Prof. Werner QE2 vor, das es der Zentralbank ermöglicht, die Banken zu zwingen, mehr Geld zu schaffen und es in die Wirtschaft zu pumpen. Dies würde durch den Ankauf von Vermögenswerten, z. B. Immobilien, durch die Zentralbanken vom Nicht-Bankensektor erreicht. Das Geld, das der Nicht-Bankensektor aus dem Verkauf der Immobilie erhält, würde dann auf das Bankkonto des Verkäufers eingezahlt werden. Wenn eine Volkswirtschaft von Deflation betroffen ist, „können die Zentralbanken auf diese Weise Geld direkt in die Wirtschaft pumpen“, erklärte Prof. Werner.

QE1 wurde in den 1980er Jahren von Japan angewandt, aber die USA untersagten Japan später die Anwendung von QE2. Und dann, aus heiterem Himmel und zur falschen Zeit, wurde QE2 von der US-Notenbank und anderen Zentralbanken im März 2020 eingeführt. Mit der Einführung von QE2 wurde beabsichtigt, eine hohe Inflation zu verursachen. Und warum? Um die Volkswirtschaften auf ein CBDC-System umzustellen.

„Man muss sich CDBCs als ein Kontrollsystem [oder ein Genehmigungssystem] vorstellen, nicht als eine Währung“, erklärte Prof. Werner.

„Es ist eine bedingte Währung, die darauf basiert, dass man die Genehmigung tatsächlich erhält. Wenn Sie zufällig ein Kritiker der Regierungspolitik oder ein Kritiker der Zentralbanken sind, könnte das schwierig werden. Oder wenn Sie es wagen, die 15-Minuten-Zone der Stadt zu verlassen, werden Sie das vielleicht feststellen: Oh [mein CBDC] funktioniert nicht“. Das sind natürlich Dinge, die wir in China bereits gesehen haben. Es gibt viele Videos, in denen jemand versucht, damit ein Ticket zu kaufen, und es funktioniert nicht, weil seine Sozialversicherungspunkte niedrig sind.“

Und es gibt kein wirkliches Recht, Einspruch zu erheben. Da nur sehr wenige Menschen die sehr vielen kontrollieren, werden die Kontrolleure Computer und Algorithmen einsetzen, um das System zu steuern. Wenn Sie gegen die Sperrung von CDBCs Einspruch erheben, werden Sie es mit automatischen Antworten zu tun haben.

Prof. Werner erklärte, dass die Zentralplaner, wie er sie nennt, die Inflation inszenieren, um Änderungen im Bankensystem zu vertuschen. So wurde beispielsweise in den 1970er Jahren eine hohe Inflation inszeniert, um die Umstellung des goldgedeckten US-Dollars auf den Petrodollar zu vertuschen. Und die hohe Inflation, die wir 2021/2022 erlebt haben, wurde inszeniert, um den Wechsel vom Petrodollar zu den CBDCs zu vertuschen.

Im März 2020 verabschiedeten die Federal Reserve und andere wichtige Zentralbanken QE2, eine Empfehlung für Deflation oder eine schrumpfende Wirtschaft. Im März 2020 schrumpften die Volkswirtschaften nicht, aber die Federal Reserve beschloss QE2 und kaufte Vermögenswerte von Nichtbanken auf und zwang die Banken, Kredite zu vergeben. Es war ganz klar, dass dies zu einer Inflation führen würde. Dies war keine Fehleinschätzung, sondern Absicht, erklärte Prof. Werner. Es handelt sich um eine sehr spezifische Politik, die nur sehr selten angewendet wird.

Ein Beweis dafür, dass es sich um eine absichtliche Maßnahme handelte, sei, so Prof. Werner, dass „kurz vor dem Kovid im August 2019 eine Konferenz in Jackson Hole stattfand, zu der auch der große Vermögensverwalter BlackRock eingeladen war … und BlackRock machte einen Vorschlag, in dem es hieß: ‚Es wird eine weitere Krise geben … aber dieses Mal sollten wir Inflation schaffen‘. Sie erklären nie, warum, sie sagen nur, wir müssen Inflation schaffen … und hier ist, wie wir es tun werden, und sie zitierten meinen Vorschlag, ohne meinen Namen zu nennen, versteht sich.“

Zum Thema:

„Und es gibt noch einen weiteren Faktor“, sagte Prof. Werner, „die Federal Reserve hat Blackrock im März 2020 beauftragt, Vermögenswerte zu kaufen … QE war für eine deflationäre Situation gedacht, aber die Art und Weise, wie sie es einsetzten, musste Inflation verursachen, daran gab es keinen Zweifel. Und sie wussten es, denn sie haben es sogar gesagt.“

„Diese [derzeitige] Inflation ist also von den Zentralbanken, von den Zentralplanern absichtlich geschaffen worden. Und wie wollen wir sie dafür bestrafen? Oh, geben wir ihnen mehr Macht, geben wir ihnen beispiellose Macht über alles, über das Leben auf der Erde durch digitale Zentralbankwährungen.“

„Ich denke, der wahre Grund, warum sie diese Inflation wollten, ist, dass sie im Wesentlichen den Zerfall des Petrodollars vertuschen und zum neuen System übergehen wollen, das auf CBDC basieren soll.“

Derzeit ist die Rede davon, dass CBDCs über telefonbasierte Apps genutzt werden können. „Ja, das ist die Anfangsphase. Aber was bereits um 2015 herum fertig war, ist das ultimative Ziel – was sie anscheinend wirklich wollen, wie mir ein Zentralbanker sagte – CBDC sieht aus wie ein kleines Reiskorn, das sie unter die Haut stecken wollen, was meiner Meinung nach eine Verletzung der Menschenwürde ist. Und sie wissen, dass es eine Hürde gibt, um die Menschen dazu zu bringen, dies zu akzeptieren“, sagte Prof. Werner.

Also nutzen sie Krisen, Unruhen und Arbeitslosigkeit, um ein universelles Grundeinkommen einzuführen, um die Öffentlichkeit zu erweichen, einen CBDC-Chip zu akzeptieren, der unter die Haut implantiert wird.

„Sie erhalten jeden Monat 2 000 Euro auf Ihr Konto. Aber um das Ganze effizient zu gestalten, [werden sie sagen:] ‚Wir müssen die neueste Technologie verwenden, also brauchen Sie das CBDC-Chip-Implantat‘.“

Zusätzliche Ressourcen:

Gen-Spritzen: 24-mal mehr Nebenwirkungen als bei anderen Impfungen

Gen-Spritzen: 24-mal mehr Nebenwirkungen als bei anderen Impfungen

Von Christoph Uhlmann
14. Juli 2023

Lesezeit: 2 Min.

Daten zu Impfschäden aus Australien bestätigen einmal mehr die Gefährlichkeit der experimentellen und noch nie zuvor für die Behandlung von Menschen zugelassenen mRNA-Injektionen. Laut einem Bericht der Überwachungsstelle für Impfsicherheit ist die Rate von Nebenwirkungen bei den Gen-Spritzen 24-mal so hoch wie bei anderen Impfungen.

Der Bericht der Western Australian Vaccine Safety Surveillance beschreibt gemeldete Nebenwirklungen nach einer Impfung im Jahr 2021. Die COVID-19-Impfung begann in Westaustralien im Februar 2021. 

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Der Pfeil markiert die Einführung der Corona-Impfungen. Der enorme Anstieg der Meldungen von Nebenwirkungen ist mehr als deutlich.

264 schwere Nebenwirkungen pro 100.000 Impfdosen 

Es wurden insgesamt über 6,7 Millionen Impfstoffdosen verabreicht, gegenüber rund 2 Millionen im Jahr 2020. Knapp vier Millionen Impfdosen waren COVID-19-Impfstoffe. Im Jahr 2021 ist ein deutlicher Anstieg der Meldungen von Nebenwirkungen festzustellen. Und zwar 10.726 Meldungen von Nebenwirkungen im Jahr 2021, gegenüber nur 270 im Jahr 2020. Knapp 10.500 Meldungen und damit 97% der Meldungen betreffen Nebenwirkungen nach einer Covid-Spritze. 

Das bedeutet eine Nebenwirkungsrate von 264 Fällen pro 100.000 verabreichter Impfdosen. Bei Nicht-Covid-Impfstoffen liegt dieser Wert etwa bei 11 Nebenwirkungen pro 100.000 Dosen. Die Covid-Injektionen verursachen also 24-mal mehr Nebenwirkungen als andere Impfungen. Wie AUF1.INFO berichtete sind etwa in den USA die Fälle von Behinderungen bei über 16-Jährigen förmlich explodiert. Seit Einführung der mRNA-Injektionen gibt es vier Millionen mehr Behinderte. Prof. Stefan Homburg kommentierte das auf Twitter unmissverständlich:

Auch hier ist deutlich zu erkennen, dass mit dem Impf-Start die Behinderungen plötzlich explodierten

Maximal 10 Prozent der Nebenwirkungen werden gemeldet – Dunkelziffer viel höher

Dr. John Campbell ist ein pensionierter britischer Krankenpflegeausbilder und YouTuber mit fast 3 Millionen Abonnenten. In seinem Video zu diesen Daten aus Australien sagt er, es sei so wörtlich „ein sehr ehrlicher Bericht“. Er gibt zu bedenken, dass nur etwa 10 Prozent der schwerwiegenden Nebenwirkungen überhaupt gemeldet würden. Dr. Campbell war zu Anfang begeistert von den Impfungen und ließ sich auch selbst die mRNA-Spritzen verabreichen. Hätte er diese Zahlen schon damals gekannt, so Campbell, hätte er sich niemals impfen lassen.

Hier das ganze Video von Dr. Campbell (Englisch):

Zum Autor: Christoph Uhlmann war als Bürgerjournalist tätig und begann 2021 beim „Wochenblick“ als Quereinsteiger. Themenschwerpunkte sind vor allem Corona, Wissenschaft und der Great Reset. Im Oktober 2022 wechselte er dann zu AUF1.

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Der Zensur zum Trotz:

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Schone die Handschellen, verwöhne das Kind

Robert C. Koehler

Eine winzige Nachricht aus Florida stieß mich neulich sozusagen in den Hintern. Die Zahl der Gefängnisinsassen im Land – wir sind die Nummer eins! – hat sich leicht erhöht, ebenso wie der Begriff des Verbrechens selbst.

Ein Ehepaar in Daytona Beach, Florida – zwei Polizeibeamte – steckten ihren 3-jährigen Sohn zwei Tage hintereinander ins Gefängnis, legten ihm Handschellen an und ließen ihn weinend in der Zelle sitzen, weil er…

in die Hose kackte.

So haben sie das Töpfchentraining durchgeführt. Kein Witz. Und es hat funktioniert, sagt der Vater, der einem Sozialarbeiter, der die Sache untersucht, erzählt hat, dass das Kind versprochen hat, es nie wieder zu tun – Problem gelöst! Dem Paar droht offenbar eine Untersuchung durch die zuständige Behörde, doch laut Washington Post beteuert das Paar, dass es nichts Falsches getan habe. So bringt man Kinder dazu, richtig erwachsen zu werden. Spare die Handschellen, verwöhne das Kind.

Ja, ein schockierender Unsinn, nicht wahr? Aber als ich über den Vorfall las, spürte ich irgendwo in der Ferne ein tiefes Gemurmel selbstgefälliger Gewissheit mitschwingen. Die seltsame Haltung des Paares fühlte sich, sagen wir, amerikanisch an – die Reduzierung des Lebens auf das Einfache und Lineare: richtig oder falsch. Hier gibt es keine psychologische, soziale oder spirituelle Komplexität, Leute. Einfach nur bestrafen, erschrecken und läutern.

Der Grund, warum ich darüber schreibe, ist nicht, dieses spezielle Paar zu geißeln, sondern vielmehr den größeren Kontext zu betrachten, in den ihre Einstellung zur Kindererziehung passt. Kinder im Gefängnis sind nicht gerade ein seltenes Phänomen. Die juristische Bürokratie, die dieses Land regiert, ist ziemlich einfältig. Man denke nur an die Militarisierung der öffentlichen Schulen des Landes, die durch den Einsatz von School Resource Officers – Polizisten – in den Fluren erfolgt, die herumlaufen, nach Ärger Ausschau halten und für Ordnung sorgen.

Die Schulen der Nation sind „überkriminalisiert und unterfinanziert“, so ein Bericht in der Chicago Policy Review, der darauf hinweist, dass die US-Schulen „überwiegend mehr Polizisten als Hilfspersonal zur Verfügung haben, um mit den Verhaltensproblemen der Schüler umzugehen“. Das bedeutet, dass laut ACLU-Statistiken vor einigen Jahren etwa 3 Millionen Schüler Schulen besuchten, in denen es zwar Polizeibeamte, aber keine Krankenschwestern gab; 1,7 Millionen Schüler besuchten Schulen mit Polizisten, aber ohne Beratungslehrer. Die Statistiken gehen weiter und weiter. Zehn Millionen Schüler haben keine Sozialarbeiter an ihrer Schule, aber sie haben, Sie ahnen es, Polizei.

Und das bedeutet natürlich, dass die „Disziplinierung“ von Schülern oft darauf hinausläuft, sie zu verhaften, ohne ihr Verhalten gründlich zu untersuchen. Meiner Meinung nach ist diese nationale Haltung genauso dumm und simpel wie die der Polizeieltern, die ihren Dreijährigen ins Gefängnis steckten, weil er in die Hose statt in die Toilette gemacht hatte. Die Einstellung, die eine solche Erziehungsstruktur möglich macht, ist völlig reduktionistisch: Kinder, die sich daneben benehmen, müssen bestraft werden. Das nennt man Tit for tat. Es gibt keine andere Möglichkeit. Und das wird in ihrer Akte vermerkt. Noch Fragen?

Wenn es für das verhaftete Kind im späteren Leben Konsequenzen gibt, dann ist das etwas, worüber man sich in der Zukunft Gedanken machen muss. Und schwarze Kinder werden eher verhaftet als weiße Kinder? Beschweren Sie sich ruhig, wenn Sie wollen – nennen Sie es Rassismus – es ist nicht unsere Angelegenheit.

Und dann ist da noch diese grundlegende Tatsache. Die Polizei hat eine weitaus geringere Grundausbildung für ihre Arbeit als Lehrer, Berater, Psychologen – Menschen, deren Arbeit tatsächlich in die Komplexität des menschlichen Lebens eindringt. Ich sage das nicht, um die Polizeiarbeit zu verunglimpfen, sondern um festzustellen, mit welcher Geringschätzung das Rechtssystem selbst die Polizeiarbeit betrachtet. Um die Ordnung aufrechtzuerhalten, braucht man nämlich mehr als eine Marke, eine Waffe und ein Paar Handschellen. Sie erfordert sowohl ein tiefes menschliches Verständnis als auch den Zugang zu anderen Möglichkeiten als Verhaftung und Gefängniszellen.

Wenn ein Kind – wenn überhaupt jemand – verhaftet wird, wird es sofort in die Isolation gedrängt, getrennt vom Rest der Gemeinschaft. Es ist vom Rest der Welt abgekoppelt. In der Tat scheint die amerikanische Gefängnisstruktur vollständig auf die Aufrechterhaltung der kriminellen Isolation ausgerichtet zu sein, vielleicht für das gesamte Leben des Verhafteten, was unserer Gesellschaft eine ständige Präsenz von inneren Feinden garantiert.

Im Gegensatz dazu schrieb Fania Davis im Yes! Magazin: „Das Gefühl der Zugehörigkeit eines Schülers zu einer Highschool-Gemeinschaft ist ein wichtiger Schutzfaktor gegen Gewalt und Inhaftierung.“

Davis, eine Bürgerrechtsanwältin, ist Mitbegründerin einer Organisation namens Restorative Justice for Oakland (California) Youth. Und ihr Essay in Yes! erzählte die Geschichte eines lokalen Schulkonflikts – ein 14-jähriger Junge, der gemaßregelt wurde, weil er an seinem Schreibtisch eingeschlafen war, fing an, seinen Lehrer zu beschimpfen, schlug einen Berater, der eingriff, und hätte leicht … ach, so leicht … verwiesen, verhaftet, in den sozialen Mülleimer geworfen werden können.

Was stattdessen geschah, war das Gegenteil davon. Und nein, es geschah nicht mit der Unmittelbarkeit eines Polizeieinsatzes. Die Schule hatte einen Koordinator für „Restorative Justice“, ein Verfahren, über das ich seit Jahren schreibe und an das ich mit ganzem Herzen glaube. Dabei geht es nicht um Bestrafung. Es geht um Heilung. Und es ist ein langer, sehr komplexer Prozess, bei dem alle Beteiligten – diejenigen, die den Schaden verursacht haben, und diejenigen, die davon betroffen waren – ihre Wahrheit sagen und einander von Herzen zuhören.

Der Koordinator für Wiederherstellende Gerechtigkeit konnte den Jungen so weit beruhigen, dass er, als sie das Büro des Koordinators betraten, die Geschichte seines Tages erzählte, in der es um eine vermisste, drogenabhängige Mutter und zwei jüngere Geschwister ging, für die er das Frühstück zubereitete. Schließlich setzten sich alle Beteiligten – einschließlich des Lehrers, des Schulleiters und der Mutter des Jungen (die schließlich von der Koordinatorin ausfindig gemacht wurde) – in einem Friedenskreis zusammen, erzählten ihre Geschichten in allen Einzelheiten und hörten einander zu.

Dies war natürlich ein langwieriger Prozess, der dem Koordinator für „Restorative Justice“ enorme Anstrengungen abverlangte, aber was dabei herauskam, waren Ehrfurcht und Verständnis. Wie Davis schrieb, rief der Schulleiter später aus: „Wir waren kurz davor, dieses Kind von der Schule zu verweisen, obwohl es eigentlich eine Medaille verdient hätte.“

Dies nennt man „ein Gefühl der Zugehörigkeit“. Und dieses Gefühl betrifft alle Beteiligten.

Amerika zerstören für eine Weltregierung – Alex Newman

Der preisgekrönte Journalist Alex Newman, Autor des populären Buches „Deep State“, behauptet, dass alles, was Sie sehen, von offenen Grenzen über die Durchsetzung der Transgender-Ideologie bis hin zum Krieg, Teil des Vorstoßes ist, Amerika und die Christen für eine Eine-Welt-Regierung zu zerstören – die Hölle auf Erden.

Newman sagt, dass die Unruhen in Frankreich alle Teil des Spielplans des Tiefen Staates der Globalisten sind. Newman erklärt: „Frankreich ist in Gewalt explodiert. Sie haben historische Stätten niedergebrannt. Sie haben geplündert, Feuerwerkskörper auf die Polizei geschossen, und es ist völlig außer Kontrolle geraten. . . . Es gibt einen Grund, warum die Globalisten die Massenmigration forciert haben. . . . Was ich in meinem Buch beweise, und das wird immer offensichtlicher, hat alles damit zu tun, den Nationalstaat zu untergraben, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu untergraben und das Christentum wirklich zu zerschlagen. … Das ist sehr bewusst. Es ist kalkuliert. Was passiert, ist, dass die Menschen sich umschauen und sagen: Wow, ich habe nicht dieselbe Sprache, dieselbe Kultur, dieselbe Religion, dieselben Ideen, dieselbe Erziehung. Wir können nicht einmal miteinander reden. Wozu gibt es diese willkürliche Linie auf der Landkarte, die wir Frankreich oder Schweden oder Deutschland nennen? Warum haben wir nicht einen großen europäischen Superstaat und später ein Eine-Welt-System? Das ist es also, was sie tun. Die Beweise sind überwältigend. Die Globalisten lieben, was in Frankreich passiert – Zerstörung, Polarisierung, Erschütterung der Gesellschaft. Man sieht, wie Kirchen brennen, und das ist ganz bewusst so gewollt. Übrigens war das US-Außenministerium an der Ausbildung der Aufwiegler beteiligt, die dieses Chaos in Frankreich angerichtet haben.“

Newman sagt, das sei auch der Plan in Amerika. Ein Beweis dafür ist die weit geöffnete Südgrenze. Newman sagt: „Noch nie in der Geschichte der Menschheit hat eine Gesellschaft einen Haufen Ausländer importiert und diesen Ausländern dann beigebracht, dass das Land, in das sie gerade gezogen sind, unterdrückerisch und böse ist. Das ist genau das, was viele dieser europäischen Regierungen tun, und das ist genau das, was die US-Regierung tut. Sie haben die Grenzen weit geöffnet… . . Sie haben die Grenze absichtlich aufgelöst. Seit Biden im Amt ist, sind mindestens 6 Millionen illegale Einwanderer über die Grenze gekommen.“

Die UNO steht hinter dieser einen Weltregierung, und Newman betont: „Die UNO sagt, dass wir die Grenzen und Nationalstaaten abschaffen und zuerst regionale Regierungen und dann eine Weltregierung schaffen müssen. Darum geht es hier. Es ist sehr, sehr klar, und jeder, der glaubt, dass Amerika dagegen immun sein wird, hat nicht aufgepasst. Noch einmal: Die Südgrenze ist weit offen, und es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich das in nächster Zeit ändern wird. . . . Die Amerikaner haben das so satt, dass es vielen Amerikanern recht wäre, wenn die ganze Sache einfach zusammenbrechen würde. Das ist eine sehr gefährliche Situation, in der wir uns befinden. Wir müssen erkennen, dass wir es mit Kriminellen zu tun haben, die in unsere Institutionen eingedrungen sind, die das Problem sind. Das Problem besteht darin, dass unsere Institutionen gekapert und mit Waffengewalt ausgestattet wurden. Das perfekte Beispiel dafür ist die Verfolgung von Whistleblowern und der Schutz, der all den Kumpanen gewährt wird, die mit den Bidens und den Clintons verbunden sind.“

Abschließend sagt Newman: „Die meisten Probleme, mit denen wir heute konfrontiert sind, würden sich in Luft auflösen, wenn wir wieder einmal die US-Verfassung durchsetzen könnten. Es mag düster aussehen, aber wir wissen, dass Gott am Ende gewinnt.“

Newman geht auch ausführlich auf das wichtigste Werkzeug des Tiefen Staates ein, nämlich die Gehirnwäsche Ihrer Kinder unter dem Deckmantel der Bildung.

Es gibt noch viel mehr in dem 38-minütigen Interview.

Die USA sind Krieg: Notizen vom Rand der narrativen Matrix

Die USA sind Krieg: Notizen vom Rand der narrativen Matrix

Caitlin Johnstone

Die USA haben den Zweiten Weltkrieg gewonnen und sind dann sofort in den Kalten Krieg eingetaucht. Die USA haben den Kalten Krieg gewonnen und sich dann sofort an die Arbeit gemacht, den Nahen Osten zu zerstören. Die USA zerstörten den Nahen Osten und begannen dann sofort einen weiteren Kalten Krieg zur Vorbereitung eines weiteren Weltkriegs. Die USA sind Krieg.

Ein normales Land führt einen Krieg mit dem Ziel, in den Frieden zurückzukehren. Die USA führen Krieg mit dem Ziel, in den nächsten Krieg zu ziehen.

Das Narrativ vom „Völkermord an den Uiguren“ ist eine Lüge, das Narrativ von der „Schuldenfalle Diplomatie“ ist eine Lüge, das Narrativ von der „sozialen Kreditwürdigkeit“ ist eine Lüge, sie lügen über Taiwan, und sie lügen über China, das die Welt erobern will. Sie haben über jede andere ungehorsame Nation gelogen, und sie lügen über China.

Man kann die Geopolitik und die großen Konflikte der 2020er-Jahre nicht verstehen, ohne zu begreifen, dass das US-Imperium aktiv militärische Bedrohungen in der unmittelbaren Umgebung seiner beiden Hauptkonkurrenten aufgebaut hat, die es niemals dulden würde, dass sich jemand anderes in der Nähe der USA aufbaut.

Wie kann jemand noch die Idee einer progressiven Reform in der Demokratischen Partei unterstützen, nachdem er gesehen hat, wie sich AOC vor seinen Augen in Nancy Pelosi verwandelt?

AOC — , die ihren Vorwahlkampf 2018 mit dem Versprechen führte, Krieg gegen das Establishment der Demokratischen Partei in DC zu führen, kündigt ihre Unterstützung für Joe Bidens Wiederwahl in den Vorwahlen der Demokratischen Partei an, an dem Tag, an dem er Streubomben für die Ukraine ankündigte:

AOC — who ran her 2018 primary campaign based on a vow to wage war against the Democratic Party DC establishment — announces her support for Joe Biden’s re-election in the Democratic Party primary, on the day he announced cluster bombs for Ukraine✊:https://t.co/NHWLrGOosa

— Glenn Greenwald (@ggreenwald) July 7, 2023

Früher lehnte ich die Idee der Wahl des geringeren Übels ab, weil sie die Menschen dazu veranlasst, für böse politische Parteien zu stimmen und damit sicherstellt, dass sie weiterhin für das Böse stimmen. Jetzt lehne ich die Wahlpolitik ganz ab, weil man das Böse bekommt, egal, wie man wählt, da das „Wählen“ selbst ein Ablenkungsmanöver ist, um die Illusion von Freiheit und Kontrolle zu erzeugen.

Es ist verrückt, wie wir es zulassen, dass reiche Unternehmen die Medien beherrschen, die uns dann jeden Tag erzählen, dass wir auf jeden Fall politische Normen unterstützen sollten, die für reiche Unternehmen günstig sind.

Ein normaler Mensch hat einen Konflikt mit jemandem und beginnt zu kommunizieren und daran zu arbeiten, das Wahre vom Falschen zu trennen. Ein Manipulator hat einen Konflikt und beginnt sofort damit, die narrative Dominanz zu etablieren. Dies gilt sowohl für einzelne Soziopathen als auch für soziopathische Imperien.

Zu viele Menschen betrachten autoritäre Maßnahmen wie staatliche Überwachung, Online-Zensur usw. unter dem Gesichtspunkt, wie sie sich direkt auf sie persönlich auswirken, und nicht, wie sie die Gesellschaft als Ganzes beeinflussen. Sicherlich ist man selbst vielleicht nicht direkt von Überwachung oder Zensur betroffen, aber man muss in einer Gesellschaft leben, in der die Gedanken, Worte und Verhaltensweisen der Menschen von der Obrigkeit in einer Weise streng reguliert werden, die den Interessen der Obrigkeit dient. Man muss in einer Zivilisation von gehirngewaschenen, der Macht dienenden Automaten leben, anstatt von Freidenkern, die kreative Lösungen für unsere Probleme finden, die die Macht zur Rechenschaft ziehen und die Mächtigen in die Schranken weisen, wenn sie nicht den Interessen des Volkes dienen.

Die Zivilisation ist ein Spiel. Wie in jedem anderen Spiel gibt es ein Punktesystem, mit dem ermittelt wird, wie gut es allen geht. Wie in jedem anderen Spiel gibt es Leute, die besser abschneiden und mehr Punkte bekommen als andere. Und wie bei jedem anderen Spiel sind die Regeln völlig frei erfunden.

Die Regeln bestehen aus erfundenen Finanz- und Wirtschaftssystemen, die das „Punktesystem“ dieses Spiels bilden, sowie aus erfundenen Gesetzen und Regierungspolitiken und erfundenen kulturellen Normen und gesellschaftlichen Erwartungen.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen dem erfundenen Spiel der Zivilisation und anderen erfundenen Spielen besteht darin, dass Spieler, die nicht gut abschneiden, unter den Konsequenzen der realen Welt leiden. Sie können hungern oder obdachlos werden, wenn sie nicht genug von den erfundenen Punkten bekommen. Sie können im Gefängnis landen, wenn sie versuchen, auf eine Weise Punkte zu sammeln, die gegen die Regeln verstößt. Es kann sogar passieren, dass andere Spieler militärischen Sprengstoff auf ihr Haus werfen, wenn sie im falschen Teil der Welt leben.

Und das, obwohl alles aus Sprache besteht – aus Wörtern. Die gesamte Zivilisation ist nur eine Sammlung von Geschichten, die wir alle für wahr halten. Geschichten darüber, wie Geld funktioniert. Wie der Handel funktioniert. Wie Arbeit funktioniert. Wie die Gesellschaft funktioniert. Wie wir uns alle auf diesem Planeten, auf dem wir geboren wurden, bewegen, organisieren und konsumieren müssen.

Die gute Nachricht ist, dass wir, wie bei jedem anderen Spiel auch, die Regeln ändern können, wenn sich genügend Spieler dafür entscheiden, dies zu tun. Alles besteht aus Erzählungen, und die Erzählungen sind nur so real, wie wir bereit sind, so zu tun, als ob sie es wären. Wenn die derzeit vereinbarten Geschichten für uns nicht funktionieren, können wir uns kollektiv darauf einigen, nach anderen Regeln zu spielen, und wenn sich genug von uns dafür entscheiden, kann uns eigentlich niemand daran hindern.

Diejenigen, die von den derzeitigen Spielregeln profitieren, wissen das und tun alles, was sie können, um sicherzustellen, dass wir weiterhin nach den derzeitigen Regeln spielen. Deshalb ist ein Großteil unserer Medien darauf ausgerichtet, die Politik des Status quo zu normalisieren und Zustimmung zu den Maßnahmen zu erzeugen, die zur Aufrechterhaltung der derzeitigen Ordnung der Dinge notwendig sind. Unser Informations-Ökosystem ist ständig gesättigt mit den Erzählungen derjenigen, die in diesem Spiel, das wir spielen, die meisten Punkte bekommen.

Aber wie zuvor erwähnt, das ist alles nur eine Erzählung. Es ist alles nur eine Geschichte. Sie geben sich so viel Mühe, unsere Zustimmung herzustellen, weil sie wissen, dass sie unsere Zustimmung unbedingt benötigen, denn wir können jederzeit kollektiv beschließen, die Spielregeln zu ändern.

Die schlechte Nachricht ist also, dass wir uns in einem manipulierten Spiel befinden, das zum Vorteil einiger weniger manipulativer Spieler gegen uns eingesetzt wird. Die gute Nachricht ist, dass wir nicht mehr mitspielen müssen und uns entscheiden können, etwas anderes zu spielen, wann immer wir dazu bereit sind.

Ich werde mir unmittelbar vor dem Verbot im Jahre 2030 noch ein neues Benzin-Auto kaufen

Ich werde mir unmittelbar vor dem Verbot im Jahre 2030 noch ein neues Benzin-Auto kaufen

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Matt Ridley

Der Ansturm auf Elektrofahrzeuge droht unsere Autoindustrie zu zerstören, uns an China zu ketten und unsere Steuern zu erhöhen, um die globalen Emissionen um nur 0,044 % zu senken. Deshalb werde ich mir kurz vor dem Verbot 2030 einen brandneuen Benziner kaufenDaily Mail, 8. Juli 2023

Großbritanniens Umstellung auf Elektrofahrzeuge und das Verbot des Verkaufs von Benzinautos ab 2030 sind ein Autounfall in Zeitlupe. Die Technologie ist noch nicht ausgereift, die Kosten werden immens sein, die Logistik ist schwierig, die Abhängigkeit von China ist besorgniserregend und die Gegenreaktion der Öffentlichkeit wird wahrscheinlich heftig ausfallen.

Das Schlimmste aber ist, dass die Vorteile bestenfalls lächerlich sind und möglicherweise gar nicht existieren.

Ja, Sie haben richtig gelesen. Es ist möglich, dass wir alle britischen Autos und Kleintransporter durch Elektrofahrzeuge ersetzen könnten und trotzdem feststellen, dass die Kohlendioxid-Emissionen höher und nicht niedriger sind. Kosten-Nutzen-Verhältnis – war da was?

Betrachten wir jedoch zunächst die politischen Aspekte. Die meisten Elektroauto-Batterien werden in China hergestellt, und der Einfluss des Landes auf den Markt wächst dank enormer Investitionen in Lithium und andere Mineralien, niedriger Lohnkosten sowie billiger Stromversorgung zumeist mit Kohlestrom. Das chinesische Unternehmen BYD hat Tesla im letzten Jahr als größter Hersteller von Elektrofahrzeugen überholt und gerade in einer wahrhaft unheilvollen Entwicklung mit Tesla vereinbart, gemeinsam „sozialistische Grundwerte“ zu fördern, während es den Markt beherrscht und offenbar die Preise festlegt.

Wenn wir den Verkehr in kurzer Zeit auf Elektroantrieb umstellen wollen, müssen wir zwangsläufig chinesische Produkte kaufen. Wollen wir uns wirklich dazu zwingen, noch abhängiger von einem totalitären Regime zu werden, das die Freiheit in Hongkong unterdrückt, Völkermord an den Uiguren begeht, Taiwan mit Krieg droht und sich weigert, transparent zu machen, wie eine Pandemie in der Nähe seines führenden Viruslabors ausgebrochen ist?

Um uns in den nächsten sieben Jahren von China zu lösen, bräuchten wir die 100-fache Batteriekapazität im Vergleich zu heute, was weder bezahlbar noch machbar ist. Um Batteriehersteller nach UK zu locken, muss die Regierung trotz unserer himmelhohen Energiepreise (verursacht durch die massiven Investitionen in die Windenergie und die Weigerung, Schiefergas zu erschließen) den Batterie- und Autoherstellern Unmengen von Steuergeldern zuwerfen.

Britishvolt scheiterte beim Bau seiner „Gigafactory“ in Blyth an den fehlenden Subventionen der Steuerzahler.

Lord (Zac) Goldsmith glaubt, dass wir im Wettlauf um die Subventionierung „grüner“ Energie ins Hintertreffen geraten sind. Doch Subventionen machen Industrien selten wettbewerbsfähig. Wenn Amerika und die Europäische Union ein Vermögen ausgeben wollen, um mit den Chinesen gleichzuziehen – und wahrscheinlich scheitern – warum sollten wir dann mitmachen?

Erwarten Sie aber nicht, dass die Bosse der Industrie Ihnen die Wahrheit über die Unmöglichkeit dieser Umstellung sagen werden. Riesige Subventionen aus Steuergeldern, um die Verbraucher zu einem Produktwechsel zu zwingen, sind genau das, was sie lieben, ob der Plan nun sinnvoll ist oder nicht.

Um Gullivers Reisen zu paraphrasieren: Wenn Sie Rolls-Royce oder Tata bitten würden, einen Plan zu entwickeln, um Sonnenstrahlen aus Gurken zu machen, würden sie sich einen Spaß daraus machen – und Ihnen erst dann sagen, dass es unmöglich ist, nachdem sie ein paar Milliarden Pfund von Ihrem Geld ausgegeben haben.

Das wirft die Frage auf: Warum tun wir das schon wieder? Wir zerstören absichtlich eine profitable britische Autoindustrie mit minimalem Nutzen, um ein paar vornehme Aktivisten und Kapitalisten zufrieden zu stellen.

Es gibt keine Anzeichen dafür, dass normale Menschen diesen Übergang fordern. Elektroautos kosten immer noch fast doppelt so viel wie ihre benzinbetriebenen Pendants.

So wie die Hersteller Subventionen vom Steuerzahler benötigen, um Elektroautos anzubieten, brauchen die Verbraucher Subventionen, um sie zu kaufen. Eine Industrie, die an beiden Enden der Kette von der Unterstützung durch den Steuerzahler abhängig ist, ist nicht nachhaltig.

Auch die britische Strom-Infrastruktur kann nicht einfach oder schnell angepasst werden, um die zusätzliche Nachfrage zu bewältigen, die der Übergang mit sich bringt – ohne weitere Subventionen.

Allein um den zusätzlichen Strom für eine vollelektrische Flotte zu liefern, müsste die Zahl der Windparks fast verdoppelt werden (plus die notwendige, mit Gas betriebene Reserve), oder es müsste eine gleichwertige neue Versorgung aus der Kernkraft erfolgen, einer Technologie, deren Aufbau Jahrzehnte dauert.

Und dann ist da noch die Frage der praktischen Verteilung dieser Energie. In unserem derzeitigen Stromnetz haben die Menschen Schwierigkeiten, Schnellladegeräte zu Hause zu installieren, weil die Kapazität der Leitungen und Transformatoren nicht ausreicht. Das wird sich nur noch verschlimmern, wenn diese Kapazität durch die Nachfrage von Wärmepumpen in Anspruch genommen wird.

Wenn die Regierung also nicht noch mehr Geld für die Aufrüstung des Netzes bereitstellt, werden wir nach 2030 mit fünfstündigen Ladezeiten konfrontiert sein, verglichen mit fünfminütigen Tankvorgängen bei Benzin oder Diesel heute.

Wie Andrew Montford von Net Zero Watch argumentiert, ist eine Aufrüstung des Verteilernetzes innerhalb dieses Zeitrahmens unmöglich, so dass die Erreichung des Ziels bedeuten wird, dass viele Menschen gezwungen sein werden, ganz auf ein Auto zu verzichten.

Dies sind praktische Gründe, warum der Übergang nicht stattfinden kann und wird. Aber würde es überhaupt etwas bringen, wenn es so wäre? Lassen Sie uns eine einfache Rechnung aufstellen. Nehmen wir an, UK schafft es, in den 2030er Jahren alle Autos und Lieferwagen auf Elektroantrieb umzustellen und dabei Benzin- und Dieselfahrzeuge zu verbieten. Autos und Kleintransporter verursachen etwa 70 Prozent der Verkehrsemissionen und der Verkehr macht 25 Prozent aller Emissionen aus.

Bei einer optimistischen Schätzung der Emissionseinsparungen von Elektroautos gegenüber Benzin- oder Dieselfahrzeugen von 25 % pro Fahrzeug und einem UK-Anteil an den weltweiten Emissionen von 1 % bedeutet dies, dass wir die globalen Kohlendioxidemissionen um – Moment – [0,7 x 0,25 x 0,25 x 0,01 = 0,0004375 oder] 0,044 % reduziert haben.

Weniger als die Hälfte eines Zehntels eines Prozents. Sie würden wahrscheinlich mehr Einfluss auf das Klima haben, wenn Sie einmal pro Woche ein paar Eiswürfel in die Themse werfen würden.

Und das ist das Beste, was wir uns erhoffen können. In Wirklichkeit wird die Wirkung noch geringer sein. Die Vorstellung, dass der Umstieg von Benzin auf Elektroautos 25 Prozent der Emissionen einspart, ist, wie gesagt, optimistisch, vielleicht sogar sehr optimistisch. In Wirklichkeit könnte die Zahl sogar negativ sein.

Das ist der Grund. Erstens sind für die Herstellung eines Elektroautos in vielen Mineralien erzeugenden Industrien wesentlich mehr Kohlendioxid-Emissionen erforderlich als für ein Benzinauto. Dies gilt insbesondere für die Batterie.

Mark Mills, ein Energieexperte des Manhattan Institute, erklärte kürzlich in einem Artikel: Um die in einem Pfund Rohöl [aus dem Benzin und Diesel hergestellt werden] gespeicherte Energie zu erreichen, sind 15 Pfund Lithiumbatterie erforderlich, was bedeutet, dass etwa 7.000 Pfund Gestein und Erde ausgegraben werden müssen, um die benötigten Mineralien zu gewinnen – Lithium, Graphit, Kupfer, Nickel, Aluminium, Zink, Neodym, Mangan usw.

Die Herstellung einer typischen Halbtonnen-EV-Batterie erfordert also den Abbau und die Verarbeitung von etwa 250 Tonnen Material.

Das erfordert eine Menge Diesel und Strom.

Es gibt also einen enormen Nachteil bei den Emissionen, bevor ein Elektroauto überhaupt auf die Straße kommt. Gautam Kalghatgi, Professor für Ingenieurwissenschaften an der Universität Oxford hat berechnet, dass ein Elektroauto mit einer 60-kWh-Batterie mit einem Defizit von 7,5 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalenten startet, bevor es auch nur einen einzigen Kilometer gefahren ist.

Selbst wenn ein Elektrofahrzeug läuft, ist es nicht „emissionsfrei“, denn das britische Stromnetz wird mit Gas (das Kohlendioxid ausstößt) und Windturbinen (für deren Herstellung viel Kohle benötigt wird und die alle 20 bis 30 Jahre ersetzt werden müssen) betrieben. Auch die Kernkraft hat einen Kohlendioxid-Fußabdruck (all der Beton und Stahl), auch wenn er bei weitem am kleinsten ist.

Wenn man all das berücksichtigt, kann man ausrechnen, wie viele Kilometer ein Elektroauto fahren muss, bis es bei den Emissionen mit einem Benzinauto gleichgezogen hat.

Viele Schätzungen dieser Zahl sind das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben sind, weil sie absurd unrealistische Annahmen über die Größe der benötigten Batterie, das Ausmaß der Vorab-Emissionen und andere Faktoren machen.

Aber einige sind ein bisschen besser. Volkswagen verglich einen Diesel-Golf mit einem Elektro-Golf und schätzte, dass das Elektroauto 80.000 Meilen gefahren werden muss, bevor seine Emissionen in einem typischen europäischen Land niedriger sind als die eines Dieselautos.

In Deutschland, wo das Stromnetz noch teilweise auf Kohle basiert, sind es eher 125.000 Meilen. In China würde man nie die Gewinnschwelle erreichen, und Elektroautos könnten genauso gut als Kohleautos bezeichnet werden. Dieser Kaiser hat keine Kleider.

Die kostendeckende Kilometerleistung ist bei größeren Batterien in größeren Autos sogar noch höher, bei einem Vergleich mit Benzinern jedoch niedriger. Volvo hat sein Elektroauto mit einem benzinbetriebenen Pendant verglichen und kam zu dem Schluss, dass die Rentabilitätsschwelle in einem typischen europäischen Land bei 50.000 Meilen erreicht wird, obwohl die Emissionseinsparungen nach 120.000 Meilen nur noch 15 Prozent betragen.

[Auf die Umrechnung dieser Meilen in Kilometer wird hier verzichtet – es sind riesige Strecken. A. d. Übers.]

Ein durchschnittlicher Autofahrer würde also 12 Jahre brauchen, um den Punkt zu erreichen, an dem er 15 Prozent seiner Emissionen einspart.

Aber die Batterien sind für eine Lebensdauer von etwa 100.000 Meilen ausgelegt. Wenn also die Emissionseinsparungen in Sicht sind, werden Sie das Auto verschrotten oder eine exorbitante Summe für den Austausch der Batterie zahlen müssen – lange bevor Sie die 25 Prozent Emissionseinsparungen erreichen.

In jedem Fall wird die Uhr bei den Emissionen zurückgestellt, und in den nächsten fünf Jahren werden Ihre Emissionen wieder höher sein, als wenn Sie bei einem Benzinfahrzeug geblieben wären. Wenn Sie alle fünf Jahre das Auto wechseln, werden Sie nie eine Ersparnis sehen.

Doch selbst diese Zahlen sind wahrscheinlich zu optimistisch. Die Energiekosten für die Raffinierung von Erzen zu Metallen für die Herstellung von Batterien steigen und sinken nicht.

Da die Qualität der Erze im Laufe der Zeit abnimmt, insbesondere bei Kupfer, werden die Emissionen bei der Herstellung von Batterien immer schlechter und die Rentabilitätsdauer immer länger.

Auch aus der Sicht des Verbrauchers haben wir dies noch nicht durchdacht. Ein Benzin- oder Dieselauto mit einer Laufleistung von 60.000 Meilen hat einen gewissen Gebrauchtwert. Ein Elektroauto, das sich dem Ende seiner Batterielebensdauer nähert, wird nichts mehr wert sein. Deshalb werden die Leute sie wahrscheinlich viel früher eintauschen. Die Käufer von Elektroautos aus zweiter Hand werden jedoch nicht in den Genuss der Vorabförderung kommen.

Einige von ihnen stammen von enttäuschten Käufern, die nach einem Streit über eine leere Batterie auf der Suche nach einer funktionierenden Ladestation auf dem Weg zu einer Familienhochzeit vielleicht schon an das Scheitern ihrer Ehen denken.

Da ich 300 Meilen von London entfernt wohne, kenne ich bereits Freunde aus dem Süden, die in Panik geraten, weil sie nicht wissen, wo sie ihr Auto unterwegs aufladen können.

Wenn Sie glauben, dass wir auf Elektroautos umsteigen müssen, um die Luftqualität in den Städten zu verbessern, sollten Sie noch einmal darüber nachdenken.

Die neuesten Studien deuten darauf hin, dass Verbrennungsmotoren immer sauberer werden und dass Elektroautos mit ihrem zusätzlichen Gewicht durch den Reifenverschleiß schon bald mehr Feinstaub verursachen könnten als die Motoren von Benzinfahrzeugen, so Professor Kalghatgi.

Letzte Woche behauptete Toyota, dass Festkörperbatterien den Markt für Elektroautos ab 2027 verändern würden.

Dies ist nicht nur eine Verzögerung von zwei Jahren gegenüber früheren Versprechungen, sondern wir haben das schon einmal gehört: Die Festkörperbatterie ist seit 15 Jahren fünf Jahre entfernt, und selbst Sir James Dyson hat die Geduld mit ihr verloren. Selbst dann wird es nicht einfach sein, sie erschwinglich und zuverlässig zu machen.

Aber wenn Toyota Recht hat, ist das ein Grund mehr, das Ziel von UK zu verschieben, damit wir uns nicht auf eine verfrühte Technologie stürzen und feststellen, dass sie veraltet ist.

Doch Regierungen sind bekannt dafür, sich aus ideologischen Gründen vorschnell für bestimmte Technologien einzusetzen. Im Jahr 2007 kündigte die Regierung von Tony Blair an, dass Großbritannien einen einseitig schnellen Weg zum Verbot von Glühbirnen zugunsten von Kompakt-Leuchtstofflampen wählen würde, um den „Klimawandel zu bekämpfen“.

Dies brachte Philips und anderen Herstellern eine reiche Belohnung für ihre Lobbyarbeit, machte aber unser aller Leben schlechter. Die neuen Glühbirnen waren teuer, leuchteten nur langsam, ließen uns krank aussehen, hatten eine viel kürzere Lebensdauer als erwartet und waren gefährlich zu entsorgen.

Das Schlimmste aber war, dass die erzwungene Umstellung auf eine minderwertige Technologie wahrscheinlich die Ankunft der LED verzögerte, die sich bald als weitaus billiger in der Anschaffung und im Betrieb erwies und zudem viel besser funktionierte und lange hielt. Die Verbraucher brauchten keine Subventionen oder Zwänge, um LEDs zu kaufen.

Die 3 Milliarden Pfund, die die Umstellung auf Leuchtstoffröhren gekostet hat, sind Peanuts im Vergleich zu den Kosten eines Verkaufsverbots für Benzin- und Dieselautos und -transporter bis 2030.

So wie ich 2009 Glühbirnen gehortet habe, werde ich mich wahrscheinlich kurz vor dem Verbot für den Kauf eines neuen Benzin- oder Dieselfahrzeugs entscheiden.

Ich gehe davon aus, dass diesmal alle anderen, vor allem hier im Norden, dasselbe tun werden, also erwarten Sie nicht, dass es billig wird.

Link: https://mailchi.mp/1a386ab7a93a/matt-ridley-ill-be-buying-a-brand-new-petrol-car-just-before-the-2030-ban-197131?e=08ba9a1dfb

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Dreiste Hitze-Panikmache – Lauterbach sagt Ende Südeuropas voraus

Dreiste Hitze-Panikmache – Lauterbach sagt Ende Südeuropas voraus

Die Hitze-Panikmache in den Systemmedien wird immer dreister. Die „Tagesschau“ und der „Spiegel“ warnen vor 48 Grad in Südeuropa. Hitze-Paniker Karl Lauterbach erklärte gleich „der Klimawandel zerstört den Süden Europas. Bald werde dort kein Urlaub mehr möglich sein. All das nur einen Tag vor dem alljährlichen Gedenktag der EU für Klimaopfer – dem 15. Juli. 

Auch die Helmholtz-Klima-Initiative meldet sich dazu via Twitter zu Wort und bezieht sich auf Daten der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA. Sie sieht eine „Hitzewelle“ auf Italien, Spanien, Frankreich, Deutschland und Polen zukommen. „Auf den Inseln Sizilien & Sardinien werden Temperaturen von bis zu 48 °C erwartet, möglicherweise die heißesten Temperaturen, die jemals in Europa gemessen wurden.“ 

Der Süden Europas in tiefroten Farben…

Absichtliche Täuschung? Oberflächentemperatur statt Lufttemperatur

Was allerdings bei der Tagesschau verschwiegen wird und beim „Spiegel“ nachträglich ohne Hinweis im Text abgeändert wurde, ist die Tatsache, dass es sich bei den 48 Grad um die Oberflächentemperatur handelt – und NICHT um die Lufttemperatur. Der Spiegel räumt ein, dass die Lufttemperatur deutlich niedriger ausfallen könnte

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Ohne jeden Hinweis hat der Spiegel einfach Überschrift und Text nachträglich geändert. Kalte Füße bekommen?

„Eine Ära geht zu Ende“ – womöglich Lauterbachs?

Wie selbstverständlich stimmt auch der verhaltensauffällige SPD-Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach in den Kassandra-Chor des vermeintlich bevorstehenden Untergangs ein. Auf Twitter teilt er mit, dass er in Bologna angekommen sei und weiter in die Toskana reisen werde. Die Hitzewelle sei dort „spektakulär“. „Wenn es so weitergeht, werden diese Urlaubsziele langfristig keine Zukunft haben. Der Klimawandel zerstört den Süden Europas. Eine Ära geht zu Ende“, bemüht Corona-Karli wieder einmal seine Glaskugel – die schon bei seinen völlig verfehlten Corona-Prognosen defekt gewesen sein dürfte. 

15. Juli: EU-Gedenktag für Klima-Opfer

Doch es gibt noch schlimmere Klima-Irrsinnigkeiten zu berichten: Die EU hat den 15. Juli zu einem neuen alljährlichen Gedenktag für Opfer der globalen Klimakrise erklärt! Dazu meinte der Vizepräsident der EU-Kommission, Frans Timmermans, diesen Gedenktag sei man nicht nur Menschen schuldig, die bereits Opfer geworden seien, sondern auch künftigen Opfern. Noch habe die Menschheit die Chance, nicht in eine Klimakatastrophe abzurutschen, so der Eurokrat und Klima-Hysteriker Timmermanns.

Zum Autor: Christoph Uhlmann war als Bürgerjournalist tätig und begann 2021 beim „Wochenblick“ als Quereinsteiger. Themenschwerpunkte sind vor allem Corona, Wissenschaft und der Great Reset. Im Oktober 2022 wechselte er dann zu AUF1.

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Kontrollverlust gegenüber Migranten – aber Totalüberwachung friedlicher Badegäste

Bald wird es wohl leichter sein, auf einen deutschen Flughafen vorzudringen, als ein Berliner Freibad zu besuchen: Nicht nur darf der Elefant im Raum – das Problem der Masseneinwanderung und hohen Zuwandererkriminalität – weder angesprochen noch an den Wurzeln bekämpft werden; nun nutzt der Linksstaat die rechtsfreien Zustände in deutschen Schwimmbädern auch noch, um neue Restriktionen einzuführen – die vor allem die unbescholtenen einheimischen Badegäste treffen.

Wieder einmal soll die Allgemeinheit so für das asoziale und gemeingefährliche Verhalten von Minderheiten haften. Berlin ist hierbei Vorreiter.

Berliner Senat prescht voran

Angesichts immer extremerer Gewaltexzesse in den Schwimmbädern der Hauptstadt, die – wie überall im Land – nahezu ausschließlich von „westasiatischen“ und afrikanischen Migranten-Mobs verursacht werden, setzt der Berliner Senat nun auf Totalüberwachung wie zu Corona-Zeiten: Geplant sind eine Ausweispflicht, Videoüberwachung und mobile Polizei-Wachen an zwei Freibädern in den Stadtteilen Neukölln und Kreuzberg einzuführen.

Besucher müssen nun entweder personalisierte Tickets erwerben oder ihren Ausweis vorzeigen. „Wir werden darauf achten, dass jeder, der in ein Freibad kommt, im Vorfeld registriert ist“, erklärte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU).

Die „Patentlösung”: Zäune erhöhen…

So also geht es zu im „besten Deutschland aller Zeiten“ im Jahr 8 nach Angela Merkels Grenzöffnung für alle Welt: Freibäder gleichen fortan Hochsicherheitszonen, in denen die Sicherheit der Gäste nur noch mit Polizei und Überwachung einigermaßen gewährleistet werden kann. Man müsse darauf achten, „dass Straftäter gar nicht mehr in die Bäder kommen“, so Wegner weiter.

Außerdem sollen die Zäune erhöht oder verstärkt werden. Es ist dasselbe Phänomen wie bei den „Merkel-Pollern” und Betonsperren auf Volksfesten und Weihnachtsmärkten: Die Maßnahmen, die man an den Außengrenzen nicht errichten will (weil sich das „weltoffene“ Deutschland ja nicht „abschotten“ darf) werden dann eben im Inland eingesetzt und der eigenen Bevölkerung zugemutet.

„Zugewanderte Machos“

Während die Folgen des staatlichen Kontrollverlustes in den Freibädern von linken Medien wie dem ÖRR oder dem wieder munter relotierenden „Spiegel“ perfide zur sommerlichen Idylle verklärt werden, klagen Betreiber, Bademeister und Sicherheitspersonal über Ausschreitungen „zugewanderter Machos”, die bundesweit durch sexuelle Übergriffe, Pöbeleien und Schlägereien auffallen.

Statt hier aufzuräumen und durchzugreifen, bleiben Staat und Justiz „gewaltfrei” und auf Kuschelkurs. Stattdessen bezahlen die Bürger für die künftige Illusion von Sicherheit an einst friedlichen Erholungsorten mit einem weiteren Verlust ihrer Bürgerrechte – und werden für das verbrecherische Versagen der Politik in Geiselhaft genommen,

Bodycam im Schritt?

Hingegen ist die geplante Registrierungspflicht für jene, die sich ohnehin mit gefälschten Identitäten im Land aufhalten und nach Straftaten Narrenfreiheit genießen, ein Witz. Sie lassen weiter „die Sau raus”, während beim friedfertigen Rest der Besucher unbeschwerte Entspannung und Erholung unter solch grotesken Bedingungen gar nicht mehr aufkommen können.

Es geht aber noch absurder: In den Niederlanden, wo die kulturelle Bereicherung öffentlicher Badeanstalten ebenfalls zunehmend zum Problem wird und gerade erst die Regierung an der Migrationsfrage zerbrochen ist, geht der Irrsinn bereits in die nächste Runde. Hier sollen die Bademeister fortan mit Bodycams patrouillieren. Man darf gespannt sein, wo diese dann angebracht werden. Vielleicht ja in der Badehose?

Zum Autor: Daniel Matissek ist Journalist mit pfälzischen Wurzeln, arbeitet neben für AUF1 auch für diverse deutschsprachige freie Medien (unter anderem „Journalistenwatch.com“). Gründungsherausgeber des Blogs „Ansage.org“. Schwerpunktthemen: Migrationspolitik, politischer Extremismus, Demokratie und Medienlandschaft. Freund differenzierter Zwischentöne, aber gerne auch leidenschaftlicher Polemiker. Devise: „Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos; es könnte aber auch umgekehrt sein.“

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Der Einsatz von Lebensmitteln als Waffe läuft auf Hochtouren

“Wer die Lebensmittelversorgung kontrolliert, kontrolliert die Menschen; wer die Energie kontrolliert, kann ganze Kontinente kontrollieren; wer das Geld kontrolliert, kann die Welt kontrollieren.”

Schon in den 1970er-Jahren erkannte das weitsichtige Genie Henry Kissinger die Nahrungsmittel (neben der Energie) als einen wichtigen Mechanismus, der zur Unterwerfung der widerspenstigen Menschheit eingesetzt werden könnte: “Wer die Nahrungsmittelversorgung kontrolliert, kontrolliert die Menschen; wer die Energie kontrolliert, kann ganze Kontinente kontrollieren; wer das Geld kontrolliert, kann die Welt kontrollieren.” Die Kontrolle über das Geld scheint der Kabale von Dr. Henry aus den Händen zu gleiten, und ihre Herrschaft über die globale Energieversorgung scheint ebenfalls zu schwinden, aber sie geben ihre Trumpfkarte nicht auf. Das ist die Fähigkeit, die Nahrungsmittelbestände der Welt zu kontrollieren und vor allem katastrophal zu vermindern.

Auf der Welternährungskonferenz 1974 in Rom enthüllte Henry wortgetreu den Plan, wie er mit Hilfe von Nahrungsmitteln die Weltbevölkerung ausrotten und die Regierungen erpressen kann, um den Willen seiner Herren zu erfüllen. Das Ganze war natürlich umsichtig formuliert und in der Sprache der Äsopier verfasst, die außer den Eingeweihten nur einer geringeren Zahl aufmerksamer Beobachter völlig verständlich ist, aber für die Leibeigenen, deren Massenvernichtung in Betracht gezogen wird, weitgehend undurchsichtig bleibt.

Seitdem haben Henrys Freunde und Mentoren mit ihrer charakteristischen Hartnäckigkeit hart daran gearbeitet, dass es dazu kommt. Eine künstlich herbeigeführte globale Nahrungsmittelkrise ist in Arbeit. Hunderte Millionen, besser noch Milliarden ahnungsloser Erdenbewohner werden gezwungen sein, diese Welt zu verlassen, um die Pläne (“grün”, in diesem speziellen Fall) der bösen Psychopathen zu erfüllen, die einen Großteil der Welt regieren. Und das geschieht nicht durch das Wirken der unerbittlichen Kräfte der Natur (wie von den gefälschten Umweltnarrativen behauptet), sondern durch menschliche Planung.

Das geht aus den ominösen paneuropäischen Rechtsvorschriften hervor, die vor einigen Tagen von der Europäischen Kommission vorgeschlagen wurden. Einzelheiten dazu wurden von der in Brüssel ansässigen Arche Noah berichtet, die zur Abwechslung mal eine echte NGO ist und kein von Soros finanzierter Betrug. Sie setzt sich mit Nachdruck für das öffentliche Interesse im authentischen und in diesem Fall eindeutig existenziellen Sinne ein. Die schläfrige Welt sollte aufhorchen, aber leider tut sie es nicht. Der tödliche Stachel des von der EU vorgeschlagenen Legislativpakets wird fälschlicherweise als Sorge um die “nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen” bezeichnet. Diese doppelzüngige Formulierung ist jedoch nicht mehr als ein Codewort. Sie steht für die unheilvolle neue “EU-Saatgutverordnung” und die damit einhergehende Gesetzesinitiative zur Deregulierung der “Neuen Gentechnik”.

“Wir sind bestürzt über diesen Angriff auf unsere Saatgut- und Kulturpflanzenvielfalt in Europa”, klagt die politische Referentin der Arche Noah, Magdalena Prieler. Und sie erklärt: “Mit diesen Vorschlägen laufen wir Gefahr, dass globale Konzerne die vollständige Kontrolle über unsere Lebensmittel erlangen. Die Agrarminister und das Europäische Parlament müssen handeln, um Landwirte, Verbraucher und die biologische Vielfalt zu schützen.”

Das tun sie auch, aber in die diametral entgegengesetzte Richtung. Es besteht kaum eine Chance, dass die vorgeschlagene Saatgutgesetzgebung nicht vom gekauften und bezahlten Europäischen Parlament angenommen wird, weil sich dahinter wirtschaftlich mächtige und ideologisch geschlossene Interessen verbergen. Eine der wichtigsten beabsichtigten Wirkungen besteht darin, jede Weitergabe von natürlichem Saatgut, die über einen sehr engen privaten Bereich hinausgeht, als “Vermarktung” einzustufen. Eine solche Neueinstufung ist nicht nur rhetorisch. Sie öffnet automatisch die Tür zu einer uneingeschränkten bürokratischen Regulierung, für die die Europäische Union berüchtigt ist. Die zulässige Krümmung von Gurken, die in Supermärkten verkauft werden dürfen, ist nur eines der ungeheuerlichsten Beispiele. Doch während die Form von Gurken ein lächerliches Thema ist, mit dem sich nur sehr kranke Kontrollfreaks befassen würden, ist die Regulierung von unendlich reproduzierbarem natürlichem Saatgut und dessen vorgeschriebener Ersatz durch GVO-Einweg-Sorten eine todernste Angelegenheit. Sie würde letztlich dazu führen, dass die Lebensmittelproduzenten absolut und unwiderruflich von einem halben Dutzend transnationaler Konzerne abhängig wären, die dieses Geschäft auf globaler Ebene kontrollieren. Ihre Führungskräfte, das sollten wir nicht vergessen, tummeln sich zusammen mit anderen globalistischen Potentaten auf dem WEF und anderen ähnlichen Zusammenkünften und Institutionen. Dort werden ohne öffentliche Kontrolle oder Rechenschaftspflicht vielfältige Pläne geschmiedet, darunter auch die Frage, ob, wie viel und was Millionen von Menschen weltweit zu essen bekommen sollen.

Wenn “ob” ein zu schroffes Wort ist, sollten die jüngsten Erfahrungen Äthiopiens in dieser Hinsicht die Zweifel zerstreuen.

Zwei Beispiele genügen, um das Ausmaß und die Totalität dieser Kontrolle und die ihr zugrunde liegende wahnsinnige Entschlossenheit zur willkürlichen Umstrukturierung der Lebensgewohnheiten von Millionen von Menschen zu demonstrieren. In den Niederlanden wird in den Schulkantinen unter dem fadenscheinigen Vorwand, den Planeten vor der globalen Erwärmung zu retten, bereits heimlich Mehlwurm- und Insektenfutter für die Schüler eingeführt. Das Pilotprogramm in den Niederlanden widerlegt die unbekümmerten Beteuerungen (derjenigen, die es eigentlich besser wissen müssten), dass die einst komisch klingenden Hinweise auf den obligatorischen Verzehr von Insekten nur ein harmloser theatralischer Exzess waren, aber kein festes politisches Ziel. Die unerbittliche Entschlossenheit der humorlosen Globalisten in dieser Hinsicht wird nun auch durch die Pläne bestätigt, die sie für Deutschland vorgestellt haben. In dem Land, das der größte Verbraucher dieses Proteins in Europa ist, soll Fleisch abgeschafft werden, indem die zulässige tägliche Menge auf nur zehn Gramm rationiert wird. Natürlich ist Deutschland auch das gehorsamste Land Europas, sodass es sehr aufschlussreich sein wird, wie erfolgreich dieses drastische Pilotprogramm umgesetzt wird.

Doch so ekelhaft die zunehmend erzwungene Substitution von Fleisch durch Abfallprodukte auch sein mag, im Kern geht es darum, die absolute Kontrolle über die für den menschlichen und tierischen Verzehr unentbehrlichen Kulturpflanzen zu erlangen und sie gentechnisch umzugestalten.

Mit dem Gesetzentwurf der Europäischen Kommission sollen also zwei parallele Prozesse in Gang gesetzt werden. Zum einen sollen Landwirte, wie bereits erwähnt, ihr eigenes Saatgut nur noch in kleinen Mengen und unter streng regulierten Bedingungen tauschen dürfen. Der Verkauf von natürlichem Saatgut wird in Zukunft nicht mehr möglich sein. Öffentliche Genbanken, private Sammlungen und Saatgutinitiativen dürfen ihr Saatgut nicht mehr an Landwirte abgeben. Gleichzeitig werden aber gentechnisch veränderte Pflanzensorten gefördert und völlig dereguliert, sodass die Landwirte den mächtigen Agrochemiekonzernen wie Bayer, BASF, Corteva und Syngenta ausgeliefert sind, die bereits mehr als die Hälfte des weltweiten Saatgutmarktes kontrollieren. So die Sprecherin der Arche Noah, Magdalena Prieler: “Die neue Gentechnik ist in erster Linie ein Instrument der Konzerne, um ihre Konkurrenten aus dem Markt zu drängen und ihre Kontrolle über unser Lebensmittelsystem weiter auszubauen.”

Richtig, aber deren Hauptkonkurrenten, so hätte sie hinzufügen können, sind die Gesamtheit der einzelnen Kleinbauern, deren wirtschaftliches Überleben die wesentliche Voraussetzung für die Ernährungsunabhängigkeit eines jeden Menschen sowie den Zugang zu gesunden, chemisch und biologisch unbelasteten Lebensmitteln ist.

Im Gegensatz zu ihren “kleinen Brüdern” werden Bill Gates, der große Befürworter von synthetischem Rindfleisch, sowie Klaus Schwab und Yuval Hariri, sein hackbarer Tier-“Prophet” (Hariris verächtlicher Beiname für den Rest von uns, der zu Recht auch auf ihn selbst zutrifft), unter der neuen Ordnung natürlich keine Insekten zum Abendessen essen. Während ungehobelte, plätschernde irische Kühe massenhaft geschlachtet und reichlich produktive niederländische Bauernhöfe geschlossen werden, um den Rest von uns mit betrügerischen Begründungen, die von Scharlatanen wie Greta Thunberg erfunden wurden, verhungern zu lassen, brauchen sie nur mit den Fingern zu schnippen, um Kobe-Rindfleisch oder was auch immer für eine exquisite Delikatesse (außer Mehlwürmern natürlich) ihrem zarten Gaumen serviert zu bekommen.

Interview: “Im Gegenteil, Putin ist sogar stärker geworden”

Der Politikwissenschafter Alexander Kamkin über den Prigoschin-Aufstand und seine Folgen, den weiteren Verlauf des Ukrainekrieges sowie über die Pläne der USA, Russland zu zerstören.

 

Herr Dr. Kamkin, in westlichen Medien wird viel über die Hintergründe des sogenannten „Prigoschin-Aufstands“ spekuliert. Manche meinen, es sei ein Putschversuch gegen Präsident Putin gewesen, manche meinen, Prigoschin sei in Wirklichkeit ein Agent der CIA. Welche Informationen haben Sie?

Alexander Kamkin: Ich teile die beiden Auffassungen nicht. Prigoschin ist ein Patriot Russlands, der zugleich sehr hohe Ambitionen hat. In den ersten Stunden des Marsches nach Moskau begriff keiner im Westen, was da passiert. Natürlich spekulierte die ukrainische Propaganda über den baldigen Untergand Russlands und seine kommende Teilung durch die Revolte. Aber es war nicht der Fall. Prigoschin rebellierte nicht gegen Putin, nicht gegen die zentrale Macht in Moskau. Aus seinen Aussagen ergab sich, der Präsident sei schlecht informiert, sehe die Situation falsch, wobei die hochrangigen Beamten im Verteidigungsministerium korrupt und inkompetent ­seien. Prigoschin erklärte seine Tat dadurch, dass er das Land vor den Verrätern retten und dem Präsidenten helfen wollte.

Alles begann damit, dass ein Feldlager von Wagner-Truppen angeblich von der russischen Armee beschossen wurde. Es ist zwar nicht nachgewiesen, aber früher äußerte sich der Wagner-Chef sehr kritisch über den Granatenmangel, über den mangelnden Informationsaustausch mit dem Verteidigungsministerium. Kann sein, dass er so tatsächlich den Rücktritt vom Verteidigungsminister Schojgu erzielen wollte. Bemerkenswert ist es in diesem Zusammenhang, dass die Wagner-Soldaten nur den Stab der Militärkreises Süden besetzt haben, die Objekte der Polizei oder des Sicherheitsdienstes FSB blieben nur beobachtet.

Es gibt auch eine komplett andere Version von der ganzen Geschichte. Es ist möglich, dass diese ganze Geschichte ein Informationskrieg war, damit Kiew seine letzten kampffähigen Truppen in die Gegenoffensive schickt. Der Gegner sollte einsehen, dass in Russland alles kaputt ist. Teilweise war diese Desinformation gelungen. Die Angriffe der ukrainischen Armee wurden während des „Aufstandes“ viel intensiver. Und in der Nacht vor der Revolte hat Russland so viele Raketen abgefeuert, wie man gewöhnlich in einem Monat verwendet. Die Wagner-Truppen an der Frontlinie blieben an ihren Stellen, in Rostow meistens die Soldaten aus den benachbarten Feldlagern. Natürlich musste der Feind glauben, dass es um einen richtigen Putsch ging, so musste Prigoschin einen Marsch nach Moskau befehlen. Aber es ist nur eine der Versionen. Die Tatsache, dass alles am gleichen Tage endete, kann man damit begründen, dass das ursprüngliche Szenario schief ging, und man wollte die gesamte Operation glaubwürdig stoppen. Auf jeden Fall ist er kein CIA-Agent. Er ist natürlich ein Militärgeschäftsmann, der in seinen Geschäften Konflikte mit dem Verteidigungsministerium hatte. Dies war ein Grund für seine Antikorruptionsrhetorik. Aber er ist definitiv kein Staatsfeind. Das weiß Putin, und deshalb gibt es keine Strafe für die Teilnehmer dieser Aktion.

Westliche Politiker und Kommentatoren behaupten nun, Putin sei geschwächt. Ist das so?

Kamkin: Auf keinen Fall. Die letzten Ereignisse haben im Gegenteil gezeigt, dass Putin noch stärker geworden ist. Die Militärs und andere Sicherheitsdienste haben ihn bedingungslos unterstützt, die soziale Netzwerke explodierten vor Wut gegen die „Verräter“. Die meisten Russen verstanden, dass in so einer Situation nur nationale Einigung den Bürgerkrieg vermeiden kann. Die russischen Streitkräfte haben ihre Loyalität demonstriert. Die Einigung des Volkes mit der Armee und dem Präsidenten ist jetzt so stark wie nie zuvor.

Es ist möglich, dass der Prigoschin-Aufstand ein Informationskrieg gegen die Ukraine war.

Sehen Sie Folgen des Prigoschin-Aufstands für den weiteren Verlauf von Russlands militärischer Spezialoperation in der Ukraine?

Kamkin: Am nächsten Tag hat Kiew mehrere Angriffe begonnen, die aber keinen Erfolg hatten. Die russischen Kampfeinheiten blieben in der Region, es gab keinen Rückzug für die Blockade der Wagner-Truppen. Die Privatsoldaten an der Frontlinie haben ihre Positionen auch nicht verlassen. Insgesamt hatte Prigoschin in Rostow nicht über 4.000 bis 5.000 Kämpfer. Also kann man über eine Schwächung der russischen Armee nicht reden. Im Gegenteil, die totale Mobilisierung in manchen ukrainischen Regionen zeugt davon, dass Kiew eine massive russische Offensive erwartet. Die massiven Lieferungen westlicher Waffen und Militärspezialisten haben nicht geholfen. In diesem Zusammenhang sehe ich keine negativen Folgen für die Spezialoperation Russlands.

Welche Möglichkeiten sehen Sie, damit der Ukrainekrieg, der im Grunde genommen ein in der Ukraine ausgetragener Stellvertreterkrieg der USA bzw. der NATO gegen Russland ist, beendet werden kann?

Kamkin: Die Drahtzieher dieses Konfliktes, England und die USA, werden gegen Russland bis zum letzten Ukrainer kämpfen. Wenn sie behaupten, dass der Konflikt wegen der Unfähigkeit der ukrainischen Armee lieber auf Eis gelegt werden soll, werden sie Selenski trotz seiner Rhetorik dazu zwingen. Im Notfall wird er einfach plötzlich eventuell in einem Unfall ums Leben kommen. Aber die Strategie der Einkesselung Russlands wird bleiben.

Während des Prigoschin-Aufstands haben einige westliche Medien gehofft, dass es in Russland zum Bürgerkrieg kommt, ja sogar, dass Russland zerfallen könnte. Im Juni 2022 hat die US-Behörde Helsinki Commission ein Seminar mit dem Titel „Russland entkolonialisieren“ veranstaltet (siehe: Ich nehme an, in Russland werden solche unfreundlichen Aktivitäten der USA genau verfolgt, oder?

Kamkin: Natürlich. Sie haben Recht, die Amerikaner und ukrainische Aktivisten arbeiten sehr intensiv mit politischen Emigranten aus Russland genau in diese Richtung. Es existierend Dutzende Gruppen, die an der Zersplitterung Russlands arbeiten. Man reden über die Befreiung der Kleinvölker, Moskauer Hegemonismus usw. Im Endeffekt ist es eine Fortsetzung des strategischen Plans der USA aus 1950er Jahren – PL-8690 – der einen Zerfall der UdSSR in 40 oder 50 vom Westen kontrollierte Staaten beinhaltete. Wir sehen da ja nichts Neues.

Leider beteiligt sich Österreich am Sanktionskrieg gegen Russland, was wirklich sehr schade ist.

Sehen Sie Möglichkeiten, dass es in den kommenden Jahren zu einer Normalisierung der Beziehungen zwischen dem Westen und Russland kommen kann?

Kamkin: Nur unter der Voraussetzung, dass in Europa national denkende Politiker an die Macht kommen. Wir erleben zur Zeit die Erosion liberaler Parteien und den Aufschwung souveräner politischer Kräfte, wenn Europa doch zum Europa der Vaterländer wird, dann gibt es eine Hoffnung solcher Art. Also raus aus dem amerikanischen Sektor!

Österreich als neutraler Staat hatte in Russ­land lange Zeit großes Ansehen. Doch das dürfte wegen der Unterstützung der Sanktionen gegen Russland vorbei sein, oder?

Kamkin: Leider beteiligt sich Österreich am Sanktionskrieg gegen Russland, was wirklich sehr schade ist. Eure Politiker, welche für Kontakte mit Russ­land plädieren – Karin Kneissl zum Beispiel – werden durch die Medienterroristen verfolgt. Aber es bleiben Kontakte im Geschäftsbereich, auf dem Gebiet der Volksdiplomatie. Die Hoffnung ist nicht verloren.

Die Sanktionen gegen Russland und die Waffenliegerungen an die Ukraine haben gezeigt, dass der von den USA angeführte kollektive Westen ziemlich alleine dasteht, während gleichzeitig reges Interesse an einer BRICS-Mitgliedschaft besteht.

Erleben wir den Übergang zu einer multipolaren Weltordnung?

Kamkin: Definitiv. Der globale Schurkenstaat – so Noam Chomsky über die USA – verliert an Ansehen und Vertrauen, es entstehen neue Machtzentren, die sich auf Souveränität, Ansehen und Vertrauen stützen.

Welche Rolle bei der Schaffung einer multipolaren Weltordnung spielen Projekte zur (wirtschaftlichen) Integration Eurasiens? Ich denke da nicht nur an die Neue Seidenstraße Chinas, sondern vor allem auch die von ­Moskau initiierte „Greater Eurasian Partnership“.

Kamkin: Moskau hat eine globale Wende nach Osten begonnen. Wir sehen den Ausbau eines Bündnisses mit China, Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Iran, mit vielen anderen Nahost-Staaten. In Eurasien passieren große Änderungen, in zehn Jahren wird die gesamte Architektur des Kontinents anders aussehen.

Kann man es so formulieren, dass die feindselige Haltung der USA gegenüber Russland darin begründet ist, dass Washington aus geopolitischen und geoökonomischen Gründen eine eurasische Integration verhindern will?

Kamkin: Das war und bleibt das Hauptziel der Amerikaner. Ihre Machtelite, der sogenannte deep state, will „hardland“, d.h. Eurasien, unter Kontrolle halten. Dazu braucht man Farbenrevolutionen, Konflikte. Nur so können die USA die Integrationsprozesse in Richtung einer gerechten Welt verhindern.

Zum Autor:

Dr. Alexander ­Kamkin, ­Jahrgang 1978, ist Historiker und Politik­wissenschafter und seit 2009 an der Akademie der Wissenschaften der Russischen Föderation tätig. Seine wissenschaftliche Forschungsbereiche sind Deutschlandkunde, Geschichte der russisch-europäischen Beziehungen, aktuelle politische Lage in Europa und Russland. Darüber ­hinaus ist Kamkin oft als politischer Experte im russischen Fernsehen zu sehen (Bild: Privat)

Das Gespräch führte Bernhard Tomaschitz, der Beitrag erschien zuerst auf ZURZEIT, unserem Partner in derEUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION


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Pandemie der Nebenwirkungen: Explosion von Behinderungen in den USA seit 2021

Immer mehr zeigen sich die fatalen Folgen der Corona-Impfungen. In den USA explodierten seit 2021 die Behinderungen. In Australien stiegen hingegen Hauterkrankungen dramatisch an.

Daten des „U.S. Bureau of Labor Statistics“ zeigen eine besorgniserregende Entwicklung. Seit der Einführung der Gen-Spritzen 2021 ist eine regelrechte Explosion bei Behinderungen festzustellen. 

Im Corona-Jahr 2020 sank hingegen die Zahl von Menschen ab 16 Jahren mit Behinderung. Die Erklärung, dass dafür das Corona-Virus verantwortlich zu machen sei, fällt nach diesen Daten also aus. Der bekannte Maßnahmen- und Impf-Kritiker Stefan Homburg kommentierte auf Twitter: „Als Corona 2020 auf eine ‚ungeschützte‘ US-Bevölkerung traf, blieb alles normal. Seit 2021 ist die Zahl der Behinderten um 4 Mio. gestiegen. (…) Nebenwirkungen der Therapien werden ausgeblendet oder als Virusfolgen umdefiniert – Long Covid. Diese Hypothesen passen aber nicht zu den Daten, die im ‚Pandemiejahr‘ 2020 eine Normallage indizieren.“

Auch eine aktuelle Studie aus Australien gibt Anlass zur Sorge. Diese zeigt eine Versiebenfachung von bestimmten lebensbedrohlichen Hauterkrankungen. Anders als üblich scheuen sich die Studien-Autoren nicht davor, als mögliche Ursache die Gen-Injektionen anzuführen. In der AUF1-Doku „Zeugen der Wahrheit“ sprach Dr. Stephan Becker bereits 2022 von einer Pandemie der Nebenwirkungen, die auf uns zukomme, und scheint damit bedauerlicherweise recht zu behalten.

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Sehen Sie hier die AUF1-Dokumentation „Zeugen der Wahrheit“:

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