Kategorie: Nachrichten
Von der Arbeitserlaubnis zum Bierkauf: Grossbritanniens Digital-ID soll jetzt doch zum Alltagszwang werden
Vom Jobnachweis zum Bierkauf – wie Keir Starmer die digitale Identität still ausweitet
Laut einem Bericht der Daily Mail vom 10. Oktober 2025 plant die britische Regierung, die umstrittene digitale Identität künftig auch für alltägliche Handlungen einzusetzen – etwa für den Kauf eines Biers im Pub.
Was ursprünglich als Instrument gegen illegale Beschäftigung eingeführt wurde, weitet sich Schritt für Schritt zu einem zentralen Kontrollsystem über alle Lebensbereiche aus.
Vom Arbeitsmarkt zur Lebenswelt
Premierminister Keir Starmer hatte bereits Anfang des Jahres bestätigt, dass die digitale ID bis zur nächsten Wahl Pflicht für alle Arbeitnehmer werden soll.
Ohne sie wird künftig niemand mehr eine Stelle antreten dürfen – der digitale Nachweis wird Teil der sogenannten Right to Work checks.
Doch laut Daily Mail (Politikchef Jason Groves) soll die Nutzung weit darüber hinausgehen.
Junge Menschen müssten ihre digitale ID möglicherweise auch beim Alkoholkauf vorzeigen. Beamte hätten vorgeschlagen, dass sie die „Sammlung physischer Dokumente“ ersetzt, die bislang zum Altersnachweis verwendet werden.
Mit anderen Worten:
Ein System, das ursprünglich für den Arbeitsmarkt gedacht war, dringt nun in den privaten Alltag vor.
Der „Big-Brother-Ansatz“ – Kritik aus allen Lagern
Ehemalige Minister und Bürgerrechtler schlagen Alarm.
Der konservative Politiker Sir Gavin Williamson warnt, die Regierung verfolge „einen Big-Brother-Ansatz, der immer tiefer in das Privatleben eingreift“.
„Ob die Regierung Sie jetzt verfolgt, wenn Sie in den Pub gehen, Ihre Einkäufe überwacht oder Ihre Bewegungen aufzeichnet – es ist zutiefst beunruhigend“, sagte Williamson.
„Was geht es den Staat an, wo Menschen ein Bier kaufen?“
Auch der Tory-Abgeordnete Greg Smith warnte, es sei nur ein „kurzer Schritt“ von der Altersprüfung zur Erstellung umfassender Verhaltensprofile – wann, wo und wie Bürger Alkohol kaufen, wetten oder Geld ausgeben.
Big Brother Watch: „Digitale Lizenz zum Leben“
Silkie Carlo, Leiterin der Bürgerrechtsorganisation Big Brother Watch, spricht in der Daily Mail von einem „System, das uns künftig eine digitale Lizenz zum Leben abverlangt“.
Das Innenministerium habe signalisiert, die digitale ID werde langfristig „Boardingpass zur Regierung“ – also Zugangsschlüssel zu Steuerdaten, Sozialleistungen und öffentlichen Diensten.
Damit würde die ID nicht mehr nur Identität bestätigen, sondern Teil der Staatsinteraktion in nahezu allen Lebensbereichen werden.
Teenager ab 13 im Visier
Besonders empörend für viele:
Die Regierung erwägt laut Daily Mail, digitale IDs bereits an Kinder ab 13 Jahren auszugeben.
Begründung: In einigen Gemeinden dürften Jugendliche ab diesem Alter Nebenjobs annehmen – wofür Arbeitgeber künftig die digitale ID prüfen müssten.
Die liberaldemokratische Politikerin Victoria Collins nannte das „schlicht unheimlich“ und warnte vor „Mission Creep“ – also der schleichenden Ausweitung eines ursprünglich eng begrenzten Projekts auf neue Lebensbereiche.
„Die Regierung plant offenbar, Teenager in ein verpflichtendes Digital-ID-System hineinzuziehen, bevor es überhaupt richtig existiert“, sagte Collins.
Starmer verweist auf Indien – Kritiker sehen Warnsignal
Starmer selbst verteidigte die Pläne während eines Besuchs in Indien, wo ein ähnliches System (Aadhaar) bereits in großem Umfang genutzt wird.
Er lobte die angebliche Effizienz und betonte, man müsse „die Vorteile der digitalen ID stärker kommunizieren“.
Doch Kritiker warnen: In Indien wurde das System schrittweise von freiwillig zu faktisch verpflichtend – inzwischen ist die Aadhaar-ID Voraussetzung für Bankgeschäfte, Reisen, Sozialleistungen und medizinische Versorgung.
Genau diesen Prozess – das schleichende Ausrollen eines Überwachungssystems durch Funktionserweiterung – sehen viele Beobachter jetzt auch in Großbritannien.
Nigel Farage: „Lieber Gefängnis als digitale ID“
Oppositionsführer Nigel Farage (Reform UK) kündigte an, er werde sich dem System widersetzen:
„Bevor Sie sich versehen, sind alle Ihre medizinischen Daten dort gespeichert.
Wenn Sie nicht geimpft sind, werden Sie zum Bürger zweiter Klasse.
Ich werde keine digitale ID akzeptieren. Sperrt mich ein – kein Problem.“
Eine Petition gegen das Vorhaben wurde bereits von fast drei Millionen Briten unterzeichnet – doch die Regierung zeigt keine Rückzugsabsicht.
Fazit: Der schleichende Übergang
Der Daily Mail-Bericht zeigt, wie die Einführung der digitalen ID still und schrittweise ausgeweitet wird.
Zuerst Arbeit, dann Bank, dann Steuer, dann Alkohol – jeder Schritt wird als „praktisch“ verkauft, bis sich das System unmerklich zur Voraussetzung für das gesamte soziale Leben entwickelt hat.
Das zentrale Argument bleibt immer gleich:
Bequemlichkeit, Effizienz, Sicherheit.
Doch am Ende steht ein Szenario, das selbst konservative Politiker beunruhigt:
Ein Staat, der weiß, wo Sie arbeiten, wie Sie zahlen, was Sie trinken – und wann Sie es tun.
Russische Banken stellen „Bezahlen mit der Handfläche“ vor
Von Edward Slavsquat
Nicht zu verwechseln mit „Bezahlen Sie mit einem Lächeln“
Letzte Woche trafen sich russische Regierungsvertreter und Vertreter von Fintech-Unternehmen zum jährlichen Finopolis-Forum, um über die Zukunft des russischen Finanz- und Bankwesens zu diskutieren.
Quelle: https://finopolis.ru/en
Die Konferenz fand im Föderationsgebiet Sirius außerhalb von Sotschi statt, das unter einem „experimentellen Rechtssystem” betrieben wird, das es der Gemeinde ermöglicht, „Projekte umzusetzen, die als Vorbilder für russische Regionen dienen”. Dank seines Sonderstatus plant Sirius, den Einsatz von Robotern, künstlicher Intelligenz, biometrischen Technologien und dem digitalen Rubel in Geschäften und Restaurants beschleunigt voranzutreiben.
Es ist daher vielleicht keine Überraschung, dass sich die führenden Fintech-Unternehmen Russlands in Sirius – das als „die Zukunft des Landes“ bezeichnet wird – trafen, um ihre neuesten Durchbrüche bekannt zu geben:
Quelle: tass.ru
Yulia Kopytova, Senior Vice President bei der VTB Bank, kommentierte die Einführung eines biometrischen Handflächen-Zahlungssystems wie folgt:
Die Technologie der Personenidentifizierung anhand der Handfläche wird bereits in anderen Ländern eingesetzt, beispielsweise in China. Moderne Zahlungslösungen machen es zunehmend überflüssig, nicht nur Bargeld oder eine Karte, sondern auch ein Smartphone oder ein anderes Gerät ständig mit sich zu führen.
Die Authentifizierung durch biometrische Daten ermöglicht es Ihnen, Zahlungen buchstäblich unterwegs zu tätigen: in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in einem Café. Die neue Möglichkeit, Zahlungen per Handfläche zu akzeptieren, ist die nächste Phase in der Entwicklung des Zahlungsmarktes und der Bio-Erfassung, ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Bequemlichkeit und Geschwindigkeit von Dienstleistungen in verschiedenen Bereichen des Handels und der Dienstleistungen.
Kommersant lieferte weitere Details zu dieser neuen Zahlungsmethode:
Es ist geplant, dass die Handfläche künftig in die Liste der zugelassenen [biometrischen] Optionen aufgenommen wird, die zusammen mit dem Gesichtsbild oder einer Stimmprobe zentral registriert werden können. Der Verbraucher kann bei der Zahlung oder der Überprüfung seines Alters die Methode der Authentifizierung oder Identifizierung wählen. Bei der Umsetzung von Änderungen in einer Reihe von Vorschriften werden die Originalmuster des [Handflächen-]Venenmusters im Unified Biometric System (UBS) gespeichert … Dadurch wird die sichere Verwendung der Handfläche in biometrischen Diensten gewährleistet.
Um nicht zurückzustehen, kündigte Russlands größte Bank, Sber, ihren eigenen Fahrplan für die Einführung von Handflächenzahlungen an:
Quelle: tass.ru
Sber begann vor einem Jahrzehnt mit dieser Technologie zu experimentieren. Im Jahr 2015 startete die Bank ein Pilotprogramm namens Ladoshki („Kleine Handflächen“), das es Schulkindern ermöglichte, Mahlzeiten mithilfe biometrischer Daten zu bezahlen: „Um das Mittagessen zu bezahlen, legt der Schüler seine Hand auf den Scanner eines speziellen Geräts, wählt ein Gericht aus dem Menü aus und der Betrag wird automatisch von dem mit den biometrischen Daten verknüpften Konto abgebucht.“
Das biometrische Zahlungssystem „Little Palms“ von Sber für Schulmahlzeiten.
Im Sommer 2023 führte Sber „Pay with a Smile“ ein, ein biometrisches Zahlungssystem, das Gesichtserkennung nutzt, um das Bankkonto eines Nutzers zu belasten.
Seitdem wurde die Technologie langsam, aber stetig in den russischen Handel integriert.
Sber feierte den Weltlächeltag, der am ersten Freitag im Oktober stattfindet, mit dem Ziel, „einen Tag dem Lächeln zu widmen und zufällige Akte der Freundlichkeit zu verbreiten”, indem es neue Zahlen zur Akzeptanz von Pay with a Smile veröffentlichte:
Am Weltlächeltag, der 2025 am 3. Oktober gefeiert wird, hat Sber die Anzahl der Einkäufe berechnet, die mit dem Dienst „Pay with a Smile” im Nordwestlichen Föderationskreis [ein Föderationskreis mit einer Gesamtbevölkerung von 13,6 Millionen Einwohnern und St. Petersburg als Verwaltungszentrum] getätigt wurden. In den ersten neun Monaten dieses Jahres haben die Einwohner des Föderationskreises 17,7 Millionen Zahlungen mit biometrischen Daten getätigt. Das sind achtmal mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Führend bei den „Pay with a Smile”-Transaktionen sind St. Petersburg (fast 6 Millionen Zahlungen im Wert von mehr als 5,2 Milliarden Rubel) und die Region Leningrad (fast 2 Millionen Transaktionen im Wert von insgesamt 1,5 Milliarden Rubel).
Derzeit gibt es im Bezirk 93.000 Terminals, die die „Pay with a Smile”-Technologie unterstützen.
Obwohl die Nutzer dieser Technologie noch in der Minderheit sind, ist die Infrastruktur für den Übergang zum biometrischen Bezahlen bereits vorhanden. Die Bank gab Ende 2024 bekannt, dass sie bereits 1 Million Terminals in ganz Russland installiert habe.
„Vor einigen Jahren wurde das Smartphone zum Schlüssel für viele Dienste. Und dank unserer Technologien haben sich Zahlungen zu einer natürlichen und sofortigen Geste entwickelt, ohne dass ein Telefon verwendet werden muss. Das Bezahlen mit einem Lächeln ist Teil einer größeren Entwicklung hin zur komfortablen Einführung digitaler Dienste, die das Leben vereinfachen, anstatt es zu verkomplizieren“, sagte Sber in einer Pressemitteilung vom 3. Oktober.
EXKLUSIV: Das System „Zeichen des Tieres“ kommt schneller, als wir denken | Daily Pulse
Von The Vigilant Fox
Das gefährlichste System der Geschichte steht kurz vor der Inbetriebnahme – und Sie befinden sich bereits darin.
Tony Blairs „Racheplan“ wird endlich Wirklichkeit.
Die digitalen Ausweise, die das Parlament 2006 abgelehnt hatte, sind zurück – jetzt mit Biometrie, Bankdaten und programmierbarem Geld.
Lewis Brackpool nennt es „das System des Malzeichens des Tieres in der Praxis“, ein globales Kontrollnetz, das entscheiden soll, was Sie kaufen können, wohin Sie gehen können und wann Sie dies tun können.
Und wer treibt diese Agenda voran? Ein Milliardär aus dem Silicon Valley, dessen Unternehmen für die CIA gegründet wurde.
Die digitale Schlinge zieht sich zu, und das geschieht in jedem einzelnen Land, ohne Ausnahme. Im Gleichschritt hat Großbritannien kürzlich eine obligatorische digitale ID angekündigt, die sofort in Kraft treten soll. Im Internet wurde eine Petition dagegen gestartet, die innerhalb von nur 48 Stunden über eine Million Unterschriften sammelte.
Die britische Regierung antwortete im Wesentlichen mit: „Nun, wir werden es trotzdem tun.“
In Kanada plant die Regierung, jedem, der online etwas sagt, was ihr nicht gefällt, den Internet- und Telefonanschluss zu kündigen.
Und in Australien wird es bis Ende dieses Jahres niemand mehr möglich sein, auch nur eine einfache Google-Suche ohne Altersüberprüfung durchzuführen, was laut Julie Inman Grant, der Beauftragten für eSafety, nun durch digitale IDs durchgesetzt werden könnte.
Diese Länder haben diese Maßnahmen im Rahmen einer anhaltenden Propagandakampagne zum Thema „Sicherheit von Kindern im Internet“ eingeführt. Und natürlich hat das absolut nichts mit der Sicherheit von Kindern im Internet zu tun. Es geht darum, ein Sozialkreditsystem einzuführen, das letztendlich mit Ihrer Möglichkeit, auf Ihr Geld zuzugreifen, verknüpft sein wird.
Wir ziehen Parallelen zu diesen Ländern, weil in den USA ähnliche Bemühungen im Gange sind. Die COSA-Gesetzgebung wurde bereits vom Senat verabschiedet, worauf wir schon seit langem hingewiesen haben.
Louisiana hat beispielsweise mehrere Gesetze zum Schutz von Kindern im Internet verabschiedet, darunter das Gesetz zur sicheren Online-Interaktion mit Kindern und zur Altersbeschränkung (Secure Online Child Interaction and Age Limitation Act) und HB 577. Wenn man tief genug gräbt, findet man Altersüberprüfungen und schließlich digitale Ausweise, die mit all diesen Bemühungen in Verbindung stehen.
Der britische Journalist Lewis Brackpool ist Untersuchungsleiter bei Restore Britain und wird uns nun eine ernüchternde Lektion darüber erteilen, was in Großbritannien getan wurde und wie sich dies weltweit ausbreiten wird, wenn wir uns nicht wehren.
Lewis wird nun zu uns stoßen, um darüber zu diskutieren.
The digital noose is tightening, and it’s happening in every single country, with no exception. In lockstep, the UK recently announced a mandatory digital ID to work immediately. A petition was posted online to oppose this, which garnered over a million responses in only 48… pic.twitter.com/vilmfpiPZG
— Vigilant Fox
(@VigilantFox) October 10, 2025
Lewis Brackpool begann damit, aufzudecken, wie die britische Regierung Millionen von Bürgern ignoriert, die sich gegen die Einführung der neuen digitalen ID aussprechen. Er sagte, dass 2,8 Millionen Menschen die Petition unterzeichnet hätten, die Behörden jedoch erklärt hätten, dass sie den Plan trotzdem umsetzen würden – ein Beweis, so argumentierte er, für die „Illusion der Demokratie“.
Er erklärte, dass das ID-System nicht nur für Migranten, sondern für alle Einwohner Großbritanniens gedacht sei und direkt mit der NHS-App und den Konten der Behörden verknüpft sei. Die eigentliche Gefahr liege darin, dass persönliche, gesundheitliche und finanzielle Daten in einem zentralisierten Kontrollnetz zusammengeführt würden. Selbst progressive Journalisten bezeichneten dies mittlerweile als „Einschränkung der Freiheit“, merkte er an.
Es war ein ernüchternder Beginn der Diskussion – eine Warnung davor, wie das, was wir Demokratie nennen, schnell zu etwas weitaus Dunklerem werden kann.
Lewis Brackpool began by revealing how the UK government is ignoring millions of citizens who oppose the new digital ID rollout. He said 2.8 million people signed the petition, but officials declared they’d proceed with the plan regardless—proof, he argued, of “the illusion of… pic.twitter.com/ayZvhsJP6J
— Vigilant Fox
(@VigilantFox) October 10, 2025
Von dort aus verfolgte Brackpool die Wurzeln der digitalen ID zurück bis zu Tony Blairs gescheitertem Versuch, 2006 einen Personalausweis einzuführen, und bezeichnete die heutige Wiederbelebung als „Tony Blairs Rache“.
Er warnte, dass die Infrastruktur, die Blair einst ins Auge gefasst hatte, nun Realität sei und biometrische Daten, Beschäftigungsdaten und sogar digitale Währungen der Zentralbank miteinander verbinde, die so „programmiert“ werden könnten, dass sie den Bürgern vorschreiben, was sie kaufen dürfen.
„Dies“, sagte er, „ist das Zeichen des Tieres in der Praxis“ – ein globales System, das fast die gesamte Kontrolle an einem Ort bündelt und Ihr Geld, Ihre Krankenakten und Ihre persönlichen Daten miteinander verknüpft, sodass die Regierung oder große Institutionen alles, was Sie tun, verfolgen und verwalten können.
Seine Aussage war unmissverständlich: Was einst als „Modernisierungsplan“ galt, hat sich zu einer Architektur der digitalen Tyrannei entwickelt.
From there, @Lewis_Brackpool traced the roots of digital ID back to Tony Blair’s failed 2006 ID card push, describing today’s revival as “Tony Blair’s vengeance.”
He warned that the infrastructure Blair once envisioned is now a reality, connecting biometrics, employment data,… pic.twitter.com/bTIHGOtLiA
— Vigilant Fox
(@VigilantFox) October 10, 2025
Als Nächstes zerlegte Brackpool die Illusion von „links gegen rechts“. Die vermeintliche Rivalität zwischen Labour und Tories – oder Demokraten und Republikanern – lenke die Öffentlichkeit nur ab, während die globalen Eliten eine einzige koordinierte Agenda vorantrieben.
Unter Berufung auf The Populist Delusion stellte er fest, dass die moderne Politik heute wie ein Managementunternehmen funktioniere, in dem nicht gewählte Bürokraten und Finanzinstitute wie die Bank of England die tatsächliche Macht innehaben.
„Tony Blair könnte mit Larry Fink oder Donald Trump in einem Raum sitzen“, sagte er, „und alle würden sich gut verstehen.“
Brackpools wichtige Erkenntnis: „Wahlen mögen die Gesichter verändern, aber die Agenda bleibt dieselbe.“
Next, Brackpool dismantled the illusion of “left vs. right.” The supposed rivalry between Labour and Tories—or Democrats and Republicans—he explained, only distracts the public while global elites advance a single coordinated agenda.
Citing The Populist Delusion, he noted that… pic.twitter.com/ChseJNzQOq
— Vigilant Fox
(@VigilantFox) October 11, 2025
Das Gespräch wandte sich dann Blairs jüngstem Vorschlag zu – einem Vorschlag, der laut Brackpool digitale IDs nutzen würde, um „Nachbarn zu Informanten zu machen“.
Nach diesem Plan könnten Bürger sich gegenseitig wegen geringfügiger Probleme wie Lärmbelästigung melden und „Gemeinschaftspunkte“ sammeln – ein verstecktes soziales Bonitätssystem nach westlichem Vorbild.
Er enthüllte, dass der Vorschlag stillschweigend in einem Bericht des Tony Blair Institute begraben worden war, der nur wenige Tage vor Starmers Ankündigung zur digitalen ID veröffentlicht worden war.
Die Warnung war erschreckend: Die Briten werden dazu konditioniert, sich gegenseitig zu überwachen, einen Nachbarn nach dem anderen.
The conversation then turned to Blair’s latest proposal—one that Brackpool said would use digital ID to “turn neighbors into informants.”
Under this plan, citizens could report one another for minor issues like noise complaints and earn “community points”—a Western-style social… pic.twitter.com/QKgaMxkmhZ
— Vigilant Fox
(@VigilantFox) October 11, 2025
Maria wechselte das Thema, um die tiefere Ideologie hinter der digitalen Kontrolle aufzudecken. Sie zitierte UN-Dokumente, in denen eine Zukunft skizziert wird, in der Bürger für Gehorsam belohnt – und nicht bestraft – werden, wodurch Chinas Strafsystem durch ein westliches Modell der „positiven Verstärkung“ ersetzt wird.
„Darum geht es in Bill Gates‘ Patent 060606“, sagte sie und beschrieb ein System, das körperliche Aktivitäten verfolgt und Krypto-Belohnungen für „gutes Verhalten“ vergibt.
Sie warf UN-Beamten offenen Okkultismus vor und sagte, sie hätten zugegeben, „mit Dämonen zu kommunizieren”, um die globale Politik zu beeinflussen, bevor sie eine düstere Schlussfolgerung zog:
Digitale ID, Blockchain und programmierbare Währungen sind nicht nur Technologien – sie bilden das Rückgrat eines Verhaltenskontrollsystems mit spirituellen Implikationen.
@zeee_media shifted gears to expose the deeper ideology behind digital control.
She cited UN documents outlining a future where citizens are rewarded—not punished—for obedience, replacing China’s system of penalties with a Western model of “positive reinforcement.”
“This is… pic.twitter.com/xYeVFU2E1o
— Vigilant Fox
(@VigilantFox) October 11, 2025
Brackpool beendete die Diskussion mit Nachdruck und Überzeugung und bezeichnete die digitale ID als „die letzte Bastion der Freiheit“.
Er warnte, dass mit ihrer Einführung „Ihre Freiheiten … für immer verloren“ seien.
Er beschrieb sie als eine „List“ der Bequemlichkeit, die dazu diene, die Bürger in eine totale Überwachung zu verstricken, und erinnerte die Zuschauer daran, dass in Großbritannien bereits Menschen wegen Memes verhaftet worden seien.
Er versprach, die Bank of England, CBDCs und die Zusammenarbeit zwischen UN und WEF durch sein Team bei Restore Britain weiter zu untersuchen. Maria stimmte zu und warnte, dass die Agenda „weltweit“ sei und dass selbst grundlegende Bürgerbeteiligung bald eine digitale ID erfordern werde.
Lewis‘ abschließende Worte fassten den Moment zusammen: „Wir können später wieder über Steuern streiten. Unser Fokus liegt auf Freiheit – für alle.“
Dies ist der Punkt, an dem es um alles oder nichts geht, warnte Brackpool. Denn sobald die digitale ID Realität wird, gibt es nichts mehr zu diskutieren.
Brackpool ended the discussion with urgency and conviction, calling digital ID “the last bastion of freedom.”
He warned that once it’s implemented, “your freedoms… they’re gone forever.”
He described it as a “ruse” of convenience, built to trap citizens in total surveillance,… pic.twitter.com/wi3Jjr6G33
— Vigilant Fox
(@VigilantFox) October 11, 2025
Sehen Sie sich das vollständige Interview unten an:
Hamas stimmte demselben Gaza-Abkommen bereits vor über einem Jahr zu – aber Netanyahu und Biden lehnten es ab: israelischer Unterhändler
Von Dave DeCamp
Hamas hatte den Bedingungen des aktuellen Gaza-Waffenstillstandsabkommens bereits vor über einem Jahr zugestimmt. Doch damals wurde das potenzielle Abkommen sowohl vom israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu als auch vom damaligen US-Präsidenten Joe Biden abgelehnt, so ein israelischer Unterhändler, der an den Verhandlungen beteiligt war.
„Was man auch wissen sollte, ist, dass dieses Abkommen schon vor langer Zeit hätte abgeschlossen werden können. Hamas stimmte im September 2024 allen denselben Bedingungen zu, wie sie jetzt im ‘Drei-Wochen-Abkommen’ festgelegt sind, das ich sowohl in schriftlicher als auch in sprachlicher Form, auf Arabisch und Englisch, erhalten hatte“, schrieb Gershon Baskin in der Times of Israel.
„Aber zu diesem Zeitpunkt antworteten die israelischen Unterhändler, dass ‘der Premierminister nicht bereit sei, den Krieg zu beenden’. Obwohl der Vorschlag des ‘Drei-Wochen-Abkommens’ auf dem Schreibtisch von Präsident Biden landete, weigerte sich sein Beauftragter Bret McGurk, von dem schlechten Abkommen abzuweichen, das er verhandelte“, fügte er hinzu.
Baskin sagte, dass er im Oktober 2024 Mitglieder des US-Verhandlungsteams traf, die ihm sagten, sie seien „genauso frustriert wie ich, weil sie Biden und seine Leute nicht davon überzeugen konnten, das Abkommen ernsthaft zu prüfen, das auf dem Tisch lag“.
Anfang dieses Jahres erklärte Michael Herzog, der während der Biden-Regierung als israelischer Botschafter in den USA tätig war, dass Biden nie Druck auf Israel ausgeübt habe, einen Waffenstillstand in Gaza zu erreichen. „Gott hat dem Staat Israel einen Gefallen getan, dass Biden in dieser Zeit Präsident war, denn es hätte viel schlimmer kommen können“, sagte Herzog. „Wir kämpften über ein Jahr, und die Regierung kam nie zu uns und sagte: ‘Waffenstillstand jetzt.’ Das tat sie nie. Und das darf man nicht als selbstverständlich ansehen.“
Die Biden-Regierung verbreitete zudem die Erzählung, dass Hamas das einzige Hindernis für ein Waffenstillstandsabkommen sei – obwohl klar war, dass Israel es blockierte. Baskin sagte, die arabischen Vermittlerstaaten Katar und Ägypten hätten ihm beide mitgeteilt, dass Israel ein Abkommen verhindere.
„Das ist dieselbe Botschaft, die ich vom ägyptischen Geheimdienst erhielt – Hamas war bereit für ein Abkommen, um alle Geiseln freizulassen, nicht länger über Gaza zu herrschen und den Krieg zu beenden. Aber Israel war nicht bereit, fortzufahren“, sagte er.
Baskin erklärte, dass ihm nach Gesprächen mit israelischen Beamten im Dezember 2024 klar geworden sei, dass „der Krieg nur dann enden würde, wenn Präsident Trump entscheidet, dass er enden muss“.
Max Blumenthal: Wie bald wird die IDF Gaza wieder angreifen? Eine skeptische Analyse des Waffenstillstands
In der Sendung Judging Freedom vom 13. Oktober 2025 sprach der investigative Journalist Max Blumenthal, Chefredakteur des Grayzone-Podcasts, mit Moderator Andrew Napolitano über die jüngsten Ereignisse in Tel Aviv, wo ein von der Trump-Administration vermittelter Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas gefeiert wurde.
Blumenthal, der zweimal in Gaza war und für seine kritische Berichterstattung über israelische Politik bekannt ist, zeigte sich zutiefst zynisch. Er sieht den Deal nicht als Ende des Konflikts, sondern als eine weitere Pause in einem Kreislauf der Gewalt, der bald wieder aufflammen könnte.
Dieser Artikel beleuchtet Blumenthals Argumente, die politischen Dynamiken und die zugrunde liegenden Machtverhältnisse, die den Nahostkonflikt prägen – und prognostiziert, wie schnell die israelischen Streitkräfte (IDF) ihre Angriffe auf Gaza wieder aufnehmen könnten.
Ein Waffenstillstand zwischen Hoffnung und Bitterkeit
Blumenthal begann mit einer emotionalen Mischung aus Verblüffung und Frustration. Nach zwei Jahren, die er als „kontinuierlichen Genozid“ bezeichnete – mit Zehntausenden Toten und einer nahezu vollständigen Zerstörung Gazas – sei er erstaunt, dass der Konflikt möglicherweise endet.
Doch sein Zynismus überwog: „Ich habe mehrere Pausen erlebt“, sagte er und verwies auf frühere Waffenstillstände, die schnell scheiterten.
Der aktuelle Deal umfasst die Freilassung von 24 lebenden israelischen Geiseln (plus einer weiteren) und die Übergabe der Leichen von vier weiteren – im Gegenzug für tausende palästinensische Gefangene. Hinzu kommen humanitäre Korridore und ein sofortiges Ende der Kämpfe.
Blumenthal glaubt jedoch nicht an einen dauerhaften Frieden:
„Das ist nur eine Pause zwischen Kriegen.“
Er kritisierte die verpassten Chancen: Ein Anruf aus Washington hätte den Krieg schon vor einem Jahr beenden können.
Der israelische Friedensvermittler Gershon Baskin, der als Backchannel zwischen Hamas, den USA und Israel agierte, habe enthüllt, dass im September 2024 ein nahezu identischer Deal auf dem Tisch lag: vollständige Geiselfreilassung, Kriegsende und Verzicht der Hamas auf die Kontrolle über Gaza zugunsten einer technokratischen Regierung.
Doch die Biden-Administration habe Netanyahu nicht gedrängt, diesen Deal anzunehmen. Stattdessen erlaubte sie Israel, eine Offensive gegen die Hisbollah im Libanon zu starten, inklusive der Ermordung von Hassan Nasrallah, während an einem Waffenstillstand gearbeitet wurde.
Biden, der sich selbst als „Zionist“ bezeichnete, habe laut Kamala Harris’ Memoiren jeden Vorschlag für einen Waffenstillstand blockiert und stattdessen tonnenweise 2.000-Pfund-Bomben nach Israel geliefert.
„Tens of thousands were murdered“, sagte Blumenthal bitter.
Gaza sei zu 83 Prozent zerstört, Hunderte würden täglich aus den Trümmern geborgen, ohne dass die genaue Zahl der Toten bekannt sei. Viele israelische Geiseln, die in Gaza starben, seien durch IDF-Luftangriffe getötet worden – ein Umstand, den Israel vertusche.
Donald Trump, getrieben von seinem Wunsch nach einem Nobelpreis und einem glanzvollen Vermächtnis, habe nun Jared Kushner und Steve Witkoff aus der „Wildnis“ geholt, um diesen Deal durchzusetzen.
Blumenthal sieht darin einen Pyrrhussieg:
„Das hätte vor einem Jahr passieren können. Biden hat versagt, und Trump bekommt den Ruhm.“
Die Hamas als Ordnungsmacht – und Israels Proxy-Kräfte
Ein zentraler Punkt von Blumenthals Analyse war die Rolle der Hamas in Gaza. Trotz der Zerstörung habe die Hamas ihre administrativen Fähigkeiten bewahrt, Straßen überwacht und Ordnung aufrechterhalten – selbst während des Krieges.
Trump ließ auf Air Force One eine bemerkenswerte Aussage fallen: Er habe der Hamas „Hebelwirkung und Freiraum“ gegeben, um Stabilität in Gaza wiederherzustellen – einschließlich der Bekämpfung von Rivalen.
Blumenthal interpretierte dies als unfreiwilliges Eingeständnis: Die Hamas ist effektiv genug, um Chaos zu verhindern, was Israel und seine westlichen Verbündeten als Schwäche darstellen wollten.
Doch Israel setze weiter auf Destabilisierung. Hinter der sogenannten „53-Prozent-Linie“ – dem von Israel kontrollierten Teil Gazas – bewaffne die IDF Proxy-Milizen, darunter ISIS-nahe Banden und Kollaborateure wie Yasser Abu Shabab, einen lokalen Gangster aus Rafah.
Dieser habe Hilfslieferungen geplündert und zu Wucherpreisen an die hungernde Bevölkerung verkauft, während er in US-Medien wie dem Wall Street Journal als Alternative zur Hamas gefeiert wurde.
In den letzten 48 Stunden habe Abu Shababs Gruppe Hamas-Mitglieder und die Dagmash-Familie, eine bewaffnete Dynastie, getötet. Diese Kämpfe, so Blumenthal, dienten Israels Strategie, die Hamas als „Mörderbande“ zu diffamieren – während sie selbst Chaos stifte.
Blumenthal betonte außerdem, dass die Hamas seit dem 7. Oktober 2023 ihre Absicht erklärt habe, die Kontrolle über Gaza aufzugeben und eine technokratische Einheitsregierung mit Figuren wie Marwan Barghouti (Fatah) zu unterstützen.
Doch Israel und die Palästinensische Autonomiebehörde unter Mahmoud Abbas weigerten sich, Barghouti freizulassen. Ohne ihn bleibe die Hamas „mit der Verantwortung für den Schutt von Gaza“ zurück – und erfülle diese Rolle erstaunlich effizient.
Ihre rote Linie: die Waffen nicht abzugeben, um sich gegen eine erneute israelische Invasion zu verteidigen.
IDF-Anweisungen: „Nach den Geiseln freies Feuer“
Die zentrale Frage des Interviews lautete: Wie bald wird die IDF ihre Angriffe auf Gaza wieder aufnehmen?
Blumenthals Antwort war düster:
„Sehr bald – sobald die Geiseln draußen sind.“
Er berief sich auf Anweisungen in hebräischen Telegram-Kanälen, die IDF-Soldaten an der 53-Prozent-Linie gegeben wurden:
„Wenn jemand aus Gaza sich nähert, schießt in die Nähe, aber nicht auf ihn – bis die Geiseln frei sind. Danach könnt ihr nach Belieben feuern.“
Diese Direktive deute darauf hin, dass Israel nur darauf warte, die Geiseln als Druckmittel loszuwerden, bevor es die Gewalt wieder eskaliere.
Blumenthal sieht Netanyahus politische Notlage als Treiber: Der Premierminister sei in Israel zutiefst unbeliebt – bei einer Veranstaltung in Tel Aviv mit Kushner und Witkoff wurde er ausgebuht.
Seine Koalition hänge an Figuren wie Itamar Ben-Gvir, dessen Partei nur ein oder zwei Sitze habe, aber den Ton angebe.
„Netanyahu braucht einen regionalen Krieg, um seine Macht zu sichern. Gaza ist dafür der ideale Schauplatz.“
Trumps Zurschaustellung: Korruption und Kriegsverherrlichung
Blumenthal kritisierte Trumps Auftritt in Jerusalem scharf.
Der Präsident nannte Netanyahu „einen der größten Kriegspräsidenten“ und forderte einen Pardon für ihn von Israels Präsident Herzog – ein „komisches“ Missverständnis, da Netanyahu Ministerpräsident ist.
Der Pardon bezog sich auf Skandale um 139.000 Dollar an Zigarren und Champagner, die Netanyahu als Bestechungsgeschenke akzeptiert habe.
Blumenthal sah darin ein Symbol für die Korruption, die sowohl Trump als auch Netanyahu präge.
Trump ging sogar so weit, Miriam Adelson, eine der reichsten Mossad-Finanzierinnen (ca. 60 Milliarden Dollar Vermögen), zu feiern. Adelson und ihr verstorbener Ehemann Sheldon Adelson hatten die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem durchgesetzt – ein Schritt, der laut Blumenthal den 7. Oktober 2023 mit auslöste.
Als Trump Adelson fragte, ob sie die USA oder Israel mehr liebe, schwieg sie – ein „Israel-first“-Moment, der Trump ungerührt ließ.
Blumenthal sah darin den Beweis einer „vergoldeten Ära des Zionismus“, in der US-Politik von einer technofeudalistischen Elite gesteuert werde.
„Netanyahu braucht einen Pardon, um politisch zu überleben – oder er startet einen neuen Krieg.“
Bidens Versagen: Ideologie über Menschenleben
Blumenthal erinnerte an seine Prophezeiung vom 29. November 2023 in Judging Freedom:
Biden hätte die Besatzung Palästinas beenden können, indem er Ersatzteile für F-16 und F-35 stoppte.
Doch Bidens Selbstbeschreibung als Zionist und die Karriereambitionen seines Teams verhinderten dies.
Sprecher Matthew Miller habe monatelang über Hamas-Gräueltaten gelogen und Israels „Recht auf Selbstverteidigung“ verteidigt, während er später zugab, dass Netanyahu Friedensdeals sabotierte.
Die Demokraten hätten – trotz ihrer Abneigung gegen Netanyahu – dessen Koalition geschont, um die „Stabilität Israels“ zu wahren.
Das Ergebnis: Eskalation bis hin zu einem Krieg gegen den Iran, in den die USA hineingezogen wurden.
Blumenthal listete mehrere Massaker auf:
- Nasser-Krankenhaus: Doppelschlag auf Journalisten
- Maghazi-Lager: 250 Tote ohne militärisches Ziel
- Nuseirat-Markt: 300 Tote bei der Rettung von 4 Geiseln
„Ich habe den Überblick über die Massaker verloren“, sagte er.
Palästinensische Gefangene seien gefoltert, ausgehungert und gedemütigt – teils Opfer sexueller Gewalt.
Demgegenüber berichtete Blumenthal von israelischen Geiseln wie Omar Shem Tov, der seine Hamas-Wächter küsste, weil sie ihn vor IDF-Bomben schützten.
„Die IDF zensiert solche Szenen, um das Hamas-Image als ‚Bestien‘ zu wahren.“
Die Menschlichkeit der Hamas: Ein Kontrast zur Propaganda
Blumenthal hob hervor, dass die Hamas ihre Gefangenen schützte, weil sie ihr einziger Verhandlungsspielraum seien.
Beispiel: Während eines Angriffs auf das Nuseirat-Lager warfen Hamas-Wächter Matratzen über Geisel Noa Argamani, um sie zu schützen, während sie selbst ungedeckt blieben.
Israelische Gefangene, oft Soldaten, durften ihre Familien anrufen – ein Zeichen von Disziplin und Kontrolle, das der westlichen Darstellung widerspricht.
„Die Hamas hatte keinen Grund, sie zu schädigen. Ihr politisches Überleben hängt von diesen Geiseln ab.“
Im Gegensatz dazu würden palästinensische Gefangene öffentlich erniedrigt und gefilmt, um Israels Überlegenheit zu demonstrieren.
Für Blumenthal zeigt dies den moralischen Bankrott Israels:
„Nicht ‚nie wieder‘, sondern ‚das muss wieder passieren‘.“
Prognose: Ein neuer Krieg am Horizont
Blumenthal sieht mehrere Warnsignale für eine baldige Wiederaufnahme der Gewalt:
- IDF-Anweisungen: „Freies Feuer“ nach der Geisel-Freilassung
- Netanyahus Krise: Unbeliebt, instabile Koalition – Krieg als Machterhalt
- Proxy-Kämpfe: Milizen destabilisieren Gaza, provozieren Hamas
- Trumps Schwäche: Kein Druck auf Israel, sondern Lob und Zugeständnisse
Er schätzt, dass die IDF innerhalb von Tagen oder Wochen erneut angreifen könnte – je nach Freilassung der Geiseln und politischem Druck in Israel.
„Trumps Nobel-Ambitionen könnten bremsen, aber ohne internationalen Druck ist Eskalation unvermeidlich.“
Fazit: Ein Schrei nach Gerechtigkeit
Blumenthals Analyse ist ein Aufschrei gegen das „Gaslighting“ westlicher Narrative.
Er sieht den Waffenstillstand als trügerisch, geprägt von verpassten Chancen, politischem Kalkül und moralischer Feigheit.
Gaza bleibe ein Opferfeld für Netanyahus Machterhalt und Trumps Imagepflege, während die Hamas trotz Verlusten Stärke und Disziplin zeige.
Ohne eine Einheitsregierung und internationale Kontrolle drohe ein neuer Krieg – mit Gaza als erstem Ziel.
„Trump muss Israels Füße ans Feuer halten“, fordert Blumenthal.
„Doch ich fürchte das Schlimmste.“
Studien belegen: Wiederholte Grippeimpfungen können Schutzwirkung umkehren
Wissenschaft im Widerspruch: Warum wiederholte Grippeimpfungen ihre Wirksamkeit verlieren können
Zwei große Studien stellen die jährliche Impfstrategie infrage – und offenbaren, dass der Schutz sogar ins Gegenteil umschlagen kann. Hier und hier.
Jedes Jahr beginnt im Herbst dieselbe Kampagne: Gesundheitsbehörden rufen zur Grippeimpfung auf. Besonders ältere Menschen, Pflegekräfte und Menschen mit chronischen Erkrankungen sollen sich „jährlich schützen“. Doch zwei der bedeutendsten Studien der letzten Jahre zeichnen ein deutlich komplexeres – und beunruhigenderes – Bild.
Forscher aus Kanada und Italien berichteten im Journal of Infectious Diseases (Skowronski et al., 2017), dass die Wirksamkeit der Grippeimpfung bei wiederholter Anwendung deutlich sinkt – und in manchen Jahren sogar negativ sein kann. Eine Metaanalyse von Ramsay et al. (2019) bestätigte: Wiederholte Impfungen zeigen inkonsistente Ergebnisse, die je nach Saison, Virusvariante und individueller Impfgeschichte stark schwanken.
Wenn Schutz zur Schwäche wird
Die kanadisch-italienische Studie untersuchte Daten aus fünf Grippesaisons zwischen 2010 und 2015. Die Wissenschaftler stellten fest, dass Menschen, die mehrere Jahre hintereinander geimpft wurden, häufiger an Grippe erkrankten als jene, die nur in einem Jahr geimpft waren.
Die Forscher erklärten dieses Phänomen mit der sogenannten Antigenic-Distance-Hypothese: Wenn der Impfstoff des Vorjahres und der aktuelle Impfstoff zu ähnlich sind, das Virus selbst sich jedoch stark verändert hat, kann das Immunsystem auf die alten Antigene reagieren – und die neuen Varianten nicht effektiv bekämpfen.
Kurz gesagt: Die wiederholte Impfung kann das Immunsystem „fehlprägen“.
„Wir fanden Belege für eine negative Interferenz, besonders in Saisons mit stark veränderten H3N2-Stämmen“, schreiben Skowronski und Kollegen.
„Personen, die in aufeinanderfolgenden Jahren geimpft wurden, hatten ein signifikant höheres Risiko für laborbestätigte Influenza als einmalig Geimpfte.“
Die Metaanalyse: Schutz nur unter günstigen Bedingungen
Eine systematische Übersichtsarbeit von Ramsay et al. (2019), die mehr als 30 Studien auswertete, kam zu einem ähnlichen Schluss:
Die Effektivität wiederholter Grippeimpfungen schwankt drastisch. In manchen Jahren bietet sie kaum Schutz, in anderen moderat (30–60 %). Doch besonders bei Influenza A(H3N2) zeigen sich negative Effekte – also eine höhere Erkrankungsrate unter wiederholt Geimpften.
Die Autoren warnen, dass solche Ergebnisse nicht ignoriert werden dürfen:
„Die wiederholte Influenza-Impfung kann unter bestimmten antigenischen Bedingungen die Wirksamkeit verringern. Diese Dynamik muss bei Impfempfehlungen berücksichtigt werden.“
Gesundheitspolitik im Autopilot-Modus
Trotz dieser Erkenntnisse halten Gesundheitsbehörden weltweit an ihrer Linie fest: „Jährliche Impfung für alle Risikogruppen“. Die öffentliche Kommunikation vermittelt, dass Wiederholungsimpfungen stets sicher und wirksam seien. Dabei zeigen die Daten, dass die Immunreaktion individuell und kontextabhängig ist – und die „Einmal-pro-Jahr“-Routine wissenschaftlich kaum begründbar bleibt.
Einige Experten fordern bereits ein Umdenken in der Impfstrategie: Statt pauschaler Kampagnen brauche es gezieltere Empfehlungen, die Virusentwicklung, Impfstofftyp und Immunhistorie berücksichtigen.
Fazit
Die Forschung zeigt:
- Grippeimpfungen können schützen, aber nicht jedes Jahr und nicht bei jedem.
- Wiederholte Impfungen können die natürliche Immunität stören und in bestimmten Jahren kontraproduktiv wirken.
- Die pauschale Empfehlung „jährlich impfen“ ignoriert diese komplexen Wechselwirkungen.
Solange die öffentliche Gesundheitskommunikation diese wissenschaftlichen Unsicherheiten verschweigt, bleibt die jährliche Grippekampagne mehr Ritual als evidenzbasierte Medizin.
Larry Finks „grüne Revolution“ – Wie BlackRock zum Finanzmotor des Great Reset wird
Der Mann, der über 10 Billionen Dollar verwaltet, will die Welt verändern – nicht durch Märkte, sondern durch Planung. Larry Fink, CEO von BlackRock, spricht offen darüber, wie sein Konzern künftig Technologien, Märkte und ganze Branchen lenken will. Was er als „philanthropisches Engagement“ verkauft, ist in Wahrheit die finanzielle Umsetzung des „Great Reset“.
Der neue Kapitalismus: Kein Markt, sondern Steuerung
Seit Jahren propagiert das Weltwirtschaftsforum (WEF) unter Klaus Schwab den „Stakeholder-Kapitalismus“ – ein System, in dem Großkonzerne gemeinsam mit Regierungen globale Ziele umsetzen: von Klimapolitik bis Digitalisierung.
Doch diese „Vision“ braucht Kapital. Und genau hier tritt Larry Fink auf den Plan.
Sein Konzern BlackRock ist der größte Vermögensverwalter der Welt – mit direktem Einfluss auf Notenbanken, Regierungen und Unternehmen in fast allen Industriestaaten. Fink liefert das, was das WEF konzipiert hat: den Finanzmotor für den Great Reset.
Finks Bekenntnis: „Wir machen das nicht, um Geld zu verdienen“
Video mit deutschen Untertiteln:
In einem aktuellen Interview spricht Larry Fink ungewöhnlich offen. Auf die Frage, ob BlackRock eigene Mittel riskiere, um neue Technologien zu fördern, antwortet er:
„Wir machen das nicht, um Geld zu verdienen. Wir machen das, um Ideen zu säen – um neue Technologien zu beschleunigen. Und wenn sie sich bewähren, können wir vielleicht Kundengelder hinzuziehen.“
Mit anderen Worten: BlackRock testet Zukunftstechnologien auf eigene Rechnung, um sie später mit Billionen an Kundengeldern zu „skalieren“.
Er fügt hinzu:
„Unser Ziel ist nicht Profitmaximierung, sondern die Förderung grüner Technologien. Wir investieren philanthropisch – um voranzukommen, mit einem grüneren Horizont.“
Der Mechanismus: Von der „Saat“ zur globalen Dominanz
Was Fink als „philanthropisch“ darstellt, ist in Wahrheit ein globales Steuerungsmodell:
- BlackRock investiert privat, um gezielt Technologien oder Start-ups zu fördern.
- Sobald die politische Richtung stimmt, werden diese Projekte mit Kundengeldern geflutet – Rentenfonds, Versicherungen, Staatsanleihen.
- Ergebnis: BlackRock entscheidet, welche Technologien überleben – und welche nicht.
So entsteht ein globaler Finanzfilter, der den Markt ersetzt. Kein Wettbewerb mehr, sondern politische und ideologische Lenkung.
Der Great Reset in der Praxis
- Das Ziel: Eine zentral gesteuerte, „nachhaltige“ Weltwirtschaft.
- Der Planer: Das WEF entwirft die Vision von „Public-Private Partnerships“.
- Der Vollstrecker: BlackRock liefert die Finanzarchitektur, um sie umzusetzen.
So verschmelzen Politik und Kapital zu einem einzigen Machtblock – Regierungen als Fassaden, Konzerne als Exekutive.
Die Ideologie hinter dem Geld
Fink betont, seine Stiftung konzentriere sich auf zwei Themen: „Klima und finanzielle Bildung“.
Doch hinter dieser Rhetorik steckt ein Muster:
- „Klima“ dient als moralischer Hebel für Eingriffe in Märkte und Eigentum.
- „Finanzbildung“ bedeutet, dass die Bevölkerung lernen soll, wie man denkt, nicht wie man entscheidet.
Das ist nicht mehr Kapitalismus – das ist technokratische Planung mit moralischer Verpackung.
Die Konsequenz: Private Finanzmacht ersetzt Demokratie
Fink spricht von einem „grüneren Horizont“. In Wirklichkeit bedeutet das:
Ein globales Netzwerk von Finanz- und Technologiekonzernen entscheidet, was „grün“, „nachhaltig“ oder „ethisch“ ist – und lenkt Milliarden dorthin, wo es politisch gewollt ist.
Das ist kein freier Markt mehr, sondern eine finanzielle Zentralplanung durch private Hand.
Fazit
Was Larry Fink tut, ist nichts weniger als der ökonomische Arm des Great Reset:
Er verleiht den Visionen des WEF den finanziellen Körper – mit dem Geld von Millionen Bürgern weltweit.
Während Politiker die Moral liefern, liefert BlackRock die Mittel.
Und so entsteht der neue Leviathan: eine Weltregierung aus Algorithmen, ESG-Scores und Investmentstrategien.
Fink nennt es „nachhaltig“.
Doch in Wahrheit ist es die Abschaffung des freien Marktes – durch die größte Finanzmacht der Erde.
Das Fazit von Netanjahus Krieg in Gaza
Weltwoche Daily: Friedenspowerplay im Nahen Osten
„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe:
- Alexander Gauland: Würdigung eines bedeutenden deutschen Realpolitikers.
- Trumps Wunder? Friedenspowerplay im Nahen Osten.
- Deutscher Buchpreis.
- Nobel-Gewinner: Ökonomen des Fortschritts.
- Hamburger Klima-Ausschweifungen.
- Schande von Bern: Die Linke und ihr Gewaltproblem.
- SP-Ständerat Jositsch fordert klare Worte von seiner Partei.
- Trumps Wunder? Geiseln frei, Frieden in Gaza greifbar.
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NiUS-LIVE: Bundesregierung finanziert Waffentipps für Links-Terroristen

Jeden Morgen von 7 bis 9 Uhr beleuchtet NiUS-Chefredakteur Alex Purrucker die Themen, die Millionen Menschen bewegen und über die Deutschland spricht. Am Dienstag begrüßt er die Kolumnistin Birgit Kelle und NiUS-Reporter Julius Böhm im Studio.
Die Themen heute:
- Wehrpflicht-Wirrwarr: Bundesregierung plant Einführung von Losverfahren
- Nächster Hayali-Skandal: ZDF-Moderatorin vergleicht palästinensische Straftäter mit israelischen Geiseln!
- Terror-Ratgeber: Bundesregierung finanziert linksradikales Buch mit Tipps im Kampf gegen den Staat.
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