Kategorie: Nachrichten
Ein Monitoringbericht oder: Keine Wende bei der Wende

Nach dem Amtsantritt der schwarz-roten Regierung versprach Wirtschaftsministerin Katherina Reiche eine Bestandsaufnahme der Energiewende. Sie gab einen Monitoringbericht in Auftrag, der mit Hoffnungen oder Befürchtungen verbunden wurde. Nun wissen wir, es wird sich wenig ändern. Raider heißt jetzt Twix.
von Frank Hennig
Energiewende effizient machen“ lautet der offizielle Titel des Berichts. Ministerin Reiche hatte mit dem Energiewirtschaftlichen Institut der Uni Köln (EWI) und der privaten BET Consulting GmbH zwei Institutionen mit dem Monitoringbericht beauftragt, die als energiebranchenfreundlich gelten, aber nicht dezidiert die „Erneuerbaren“ als Arbeitsschwerpunkt haben. Das weckte frühzeitig Kritik von Seiten der Wind- und Sonnenbarone und ihrer Verbände. Es bestand die Gefahr, dass nicht mehr alle Entscheidungen der CO2-Minderung und dem Ausbau der „Erneuerbaren“ untergeordnet werden, sondern eine – eigentlich längst überfällige – systemische Betrachtung erfolgt. Nicht Agora und das DIW durften erwartbare Ergebnisse aufschreiben, sondern Institute, denen eine Nähe zur Energiewirtschaft unterstellt wird. Wie schrecklich – Wirtschaftsnähe! Eine Wirtschaft, die täglich konkret das System am Laufen hält und immer liefert, auch wenn kein Energiewende-Wetter herrscht.
Am 15. September stellten Vertreter der Auftragnehmer den Monitoringbericht der Presse vor. Zentrale Themenfelder wurden bearbeitet: der künftige Strombedarf, der Ausbau der „Erneuerbaren“, der Stromnetzausbau, der Wasserstoff-„Hochlauf“, die Versorgungssicherheit und die Digitalisierung.
Verkürzt kann man konstatieren, dass von einem „Abwürgen“ der Energiewende nicht die Rede sein kann. Weder werden das 80-Prozent-Ziel („Erneuerbaren“-Produktion im Jahr 2030) noch die illusorische Dekarbonisierung bis 2045 in Frage gestellt. Sanfte Korrekturen werden beim erwarteten Stromverbrauch angebracht, was nicht gerade eines hochkarätigen Gutachtens bedurfte. Dass sich E-Mobile und Wärmepumpen schlechter verkaufen, als im Habeckschen Staatsplan vorgesehen, dürfte sich herumgesprochen haben. Die Abwanderung von Industrie hat sich als Trend verfestigt. Viele Sachverhalte werden korrekt beschrieben, nötige Folgerungen fehlen. Teils sind die Ausführungen widersprüchlich.
Dass weitere Industrie abwandern wird, ist keine gewagte Prognose, sondern eine ziemlich sichere Perspektive. Wenn sogar die selbsternannte „Transformationsgewerkschaft“ IG BCE konstatiert, dass der Emissionshandel unsere Betriebe umbringt und der Zeitplan zur Dekarbonisierung die Unternehmen überfordere, wenn ostdeutsche Betriebsräte noch nie so viele Arbeitsplätzte wie heute bedroht sehen, die Energiewende mit einer Operation am offenen Herzen der Volkswirtschaft vergleichen und fürchten, dass dieser Patient droht, auf dem OP-Tisch zu sterben, wären deutlichere Worte der Sprecher der beauftragten Institute zu erwarten gewesen. Stattdessen samtweiche Formulierungen, wohl um nicht anzuecken.
Nach mehr als 25 Jahren Energiewende bestand in Erwartung des Berichts die Hoffnung auf ein Energiewende-Management, dass die Abhängigkeiten im System, zum Beispiel beim Zubau volatiler Erzeuger und dem Netzausbau, berücksichtigt.
Stattdessen soll ungebremst der Ausbau der „Erneuerbaren“ weitergehen, obwohl der Netzausbau sich nicht mehr beschleunigen lässt und Speicher riesenhafter Kapazitäten mittelfristig nicht entstehen können. Eine bessere „räumliche Steuerung“ des „Erneuerbaren“-Ausbaus ruft hingegen nach weitergehenden Gesetzen und Regelungen durch Behörden. Damit ist ein weiterer Bürokratieaufbau vorprogrammiert.
Desweiteren ist vom Wasserstoff-„Hochlauf“ die Rede, als hätte es die zahlreich gestorbenen H2-Projekte der letzten Wochen und Monate nicht gegeben. Die fehlende Wirtschaftlichkeit eines Wasserstoffsystems wird zwar angesprochen, aber Folgerungen werden nicht abgeleitet.
Der größte Mangel des Monitorings besteht darin, dass es offenbar keine deutlichen Änderungen am Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) geben soll. Damit bleiben die Verwerfungen durch Einspeisevorrang, Festvergütung und Bezahlung von Phantomstrom bestehen. Die PV-Vergütung für Neuanlagen soll entfallen. Das wäre heute schon und auch für Bestandsanlagen zumutbar.
Die Vergütung von Ökostrom bei negativen Preisen an der Strombörse ist an volkswirtschaftlicher Idiotie kaum zu überbieten. Die Tatsache, dass schon bei der Herstellung eines Produkts das Wissen um seine kostenpflichtige Entsorgung besteht, ist skandalös und die daraus folgenden negativen Marktpreise entspringen blankem wirtschaftspolitischem Unfug und widersprechen jeglicher Vernunft. Auch dafür steht nun Katherina Reiche. Weitere schädliche Gesetze stünden zur Änderung, besser noch, zur Streichung an, zum Beispiel das wachstumsfeindliche hochbürokratische Energieeffizienzgesetz (EnEfG).
Einzig ableitbare Konsequenz aus der verfahrenen Lage wäre ein Ausbaumoratorium der „Erneuerbaren“. Mit den vorgelegten Ergebnissen und folgenden kosmetischen Maßnahmen wird es nicht gelingen, Wirtschaftlichkeit herzustellen, Versorgungssicherheit zu erhalten und die deutsche Wirtschaft wieder international konkurrenzfähig zu machen.
Natürlich finden sich Kritiker, denen schon leichte Veränderungen zu viel sind. Greenpeace beklagt, dass die Klimaschäden nicht eingepreist würden. Wie die berechnet werden bei einem 1,6-prozentigen deutschen Emissionsanteil und dass Klima-Anpassungskosten ohnehin anfallen werden, interessiert grüne Ideologen nicht. Von deutschem Boden aus werden wir am globalen Klimawandel nichts ändern, wenn China im Jahr 2024 eine Rekordzahl an Kohlekraftwerken in Betrieb nahm und auch andere wachsende Länder ihre fossilen Kapazitäten ausbauen. Es gehört zur Ideologie von Greenpeace und regierungsbezahlter „Nichtregierungs“-Organisationen, trotzdem an der Forderung nach Klimakampf um jeden Preis festzuhalten und weiter die Schuldzuschreibung den Menschen hierzulande zu betreiben. Ziel ist, die Forderung nach „mehr Erneuerbaren“ permanent zu indoktrinieren und die Menschen dazu zu bringen, regierungsamtliche Zumutungen klaglos hinzunehmen.
Mitleid mit Politkern?
Dabei kann einem Katherina Reiche eigentlich leidtun. Mit ihrem Vorwissen aus Politik und Energiewirtschaft unterscheidet sie sich deutlich von ihren minderleistenden Vorgängern. Peter Altmaier war ein fachfremder Paladin Merkels, Habeck ein knallharter ideologisierter Philosoph, beide waren in Fragen der Wirtschaft weitgehend ahnungslos. Vorvorgänger Sigmar Gabriel nahm die Realitäten insofern wahr, dass er feststellte, dass wir hinsichtlich der Energiewende für die meisten Länder der Welt sowieso die Bekloppten seien.
Wenn Ministerin Reiche dürfte, würde sie mit Sicherheit deutliche Entscheidungen treffen. Allein der Versuch wäre das Ende der Koalition und würde von Kanzler Merz verhindert. Sie wäre dann auch ihr Amt los. Der Kanzler ohne Rückgrat würde umfallen, wenn die SPD-Fraktion auch nur den Mund zum Pfeifen spitzt.
Kritik ließ vom Koalitionspartner nicht lange auf sich warten. Mit diesem wird es keine zukunftsfähige Energiewende-Wende geben. Doktor Nina Scheer ist für die SPD Obfrau im Ausschuss für Wirtschaft und Energie und will das Erbe ihres Vaters, dem Solarpapst Herrmann Scheer, erfüllt sehen. Forderungen nach Kürzungen im „Erneuerbaren“-Bereich wie auch eine Verlängerung von Laufzeiten der Kohlekraftwerke werden hier auf erbitterten Widerstand treffen.
Da es aber terminlich ausgeschlossen werden kann, dass im Jahr 2030 eine nennenswerte Zahl an neuen Gaskraftwerke läuft, müsste man schon heute über den Elefanten im Raum, das Kohleverstromungsbeendigungsgesetz (KVBG), reden und es zeitnah novellieren. Die SPD wird das verhindern, solange es geht und bis der Druck der Realitäten zu groß wird.
Egal, was Ministerin Reiche künftig an Handlungsspielraum bleibt, es wird nicht reichen. Sie wird obendrein die „Gas-Kathi“ sein, weil die Rotgrünen ein Feindbild brauchen, das man regelmäßig auf niedrigem Niveau angreifen kann. Eine Wende von der Wende wird es nicht geben.
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GPS, Drohnen, Estland: Warum hetzt die NATO?

Leyens GPS-Lüge hat mittlerweile auch die deutsche Regierung bestätigt, um Polen und Estland produzierte die NATO ebenfalls Falschmeldungen. Offensichtlich läuft eine medial inszenierte Kampagne: Was plant die NATO? Mittlerweile hat auch Berlin zugegeben, dass kein „russischer Angriff“ auf das GPS von Leyens Flieger stattgefunden hat. Es war der Auftakt von hysterischen Kriegstrommeln in der NATO-Presse, […]
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Die Palästina-Anerkennung als Belohnung für das Massaker der Hamas
Die Regierungen Kanadas, Australiens und des Vereinigten Königreichs haben kürzlich die Anerkennung eines palästinensischen Staates verkündet. Was nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 nicht nur für US-Präsident Donald Trump als Belohnung für Terror wirkt. Hamas-Führer Ghazi Hamad betrachtet die Anerkennung als Früchte des Angriffs vom 7. Oktober und freut sich, dass die Welt nach dem Massenmord an Juden nun die „palästinensische Sache“ anerkennt. Nicht nur in unseren Ländern wächst der islamische Einfluss auf die Politik, was diese „Anerkennung“ möglicherweise beeinflusst. Solche Naivität könnte den globalen Terrorismus weiter anregen und uns teuer zu stehen kommen.
Von Chris Veber
Die linkswoken Regierungen Kanadas, Australiens und des Vereinigten Königreichs – einschließlich scheinbar konservativer Kräfte, die letztlich zum gleichen Spektrum gehören – haben den „palästinensischen Staat“ anerkannt und belohnen damit das Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023. Hamas-Führer Ghazi Hamad reagierte prompt mit Freude, indem er erklärte, die Anerkennung sei eine der Früchte des Angriffs auf die israelische Zivilbevölkerung, der die Welt für die palästinensische Sache sensibilisiert habe. Er verband dies direkt mit den Entscheidungen des UK, Kanadas und Australiens.
Die Ankündigungen erfolgten koordiniert am 21. September 2025. Diese Entwicklung wirft grundlegende Fragen auf, die unbeantwortet bleiben. Wer genau bildet das Volk Palästinas – die Bewohner des Gazastreifens unter Hamas-Kontrolle, die der Westbank unter der konkurrierenden Palästinensischen Autonomiebehörde oder vielleicht alle weltweit, die sich auf „palästinensische Vorfahren“ berufen? Die Grenzen erscheinen ebenso unklar. Sollte der Slogan „From the River to the Sea“ Anwendung finden, würde das die Auslöschung Israels bedeuten. Wer übernimmt die Regierung – die Hamas als mit überragender Mehrheit gewählte Kraft in Gaza? Und welche Verfassung würde gelten? Das Hamas-Gründungsdokument mit seinen antisemitischen Inhalten und dem Endziel des weltweiten Kalifats? Würde Palästina zu einer Demokratie werden oder zu einem islamistischen Terrorstaat, der weitere Angriffe plant?
Diese kleinen Unklarheiten werden von den die Hamas unterstützenden Regierungen geflissentlich ignoriert, was die Entscheidung umso fragwürdiger macht. Besonders interessant ist der Zusammenschluss der drei Nationen im Commonwealth, wo sie formal dem britischen Monarchen unterstehen – ein „Zufall“, der angesichts King Charles’ Äußerungen zu „Palästina“ zum Nachdenken anregt. Auch nimmt in diesen Ländern der islamische Einfluss auf die nationale Politik massiv zu, was die Anerkennung möglicherweise erklärt. Im Vereinigten Königreich etwa hat London mit Sadiq Khan einen muslimischen Bürgermeister und die neue Home Secretary Shabana Mahmood, welche den Inlandsgeheimdienst und die Migrationspolitik überwacht, ist ebenfalls Muslimin und „Free Palestine“-Aktivistin. Kanadas Premierminister Mark Carney betonte, dass muslimische Werte kanadische Werte seien. Australien zeigt ähnliche Muster mit einer wachsenden muslimischen Präsenz, welche die politischen Entscheidungen beeinflusst.
Auch historisch spielte das Vereinigte Königreich eine zentrale Rolle in der Region. Nach dem Ende des Osmanischen Reiches übernahm es 1917 das Mandat für die Region in der Levante und teilte das Gebiet auf: Ein kleiner Teil wurde jüdisches Siedlungsgebiet, das später zu Israel wurde, während der Großteil zu Jordanien als arabisch-muslimischem Staat avancierte. Die Vereinten Nationen, denen die Briten die Verantwortung für das Gebiet übertrugen, schlugen 1947 eine Zweistaatenlösung vor. Worauf die arabischen Staaten mit drei Kriegen reagierten, in denen sie Israel vernichten und die Juden ins Meer treiben wollten. Diese Kriege wurden allesamt von Israel gewonnen. Nach diesen militärischen Niederlagen erfanden die Muslimbrüder das Konstrukt Palästina und das palästinensische Volk, um ihr Ziel der Auslöschung Israels und der Vernichtung aller Juden doch noch zu erreichen. Yasser Arafat, der Gründer der PLO und der erste „Palästinenser“, war Ägypter.
Nun sollen also die Vernichtungsphantasien der Hamas mit einem eigenen Staat belohnt werden. Diese Blauäugigkeit wird uns alle teuer zu stehen kommen. Islamische Terroristen weltweit werden dies als Ansporn betrachten, um noch mehr zu morden, da Terror offenbar zu politischen Erfolgen führt. Der Westen riskiert damit nicht nur das Leben der Israelis, er riskiert seine eigene Sicherheit, indem er alle historischen Lektionen konsequent ignoriert und islamischen Terror legitimiert, statt ihn zu bekämpfen.
Die Konsequenzen dieser Dummheit werden sich auch bei uns bald zeigen. Auch in unseren Straßen wird schon für ein Kalifat demonstriert. Diese Fanatiker sehen nun: Die Anwendung von mörderischer Gewalt führt ans Ziel. Wer zu „Free Palestine“ ja sagt, sagt auch ja zu „kill all non-muslims“: zu seiner eigenen Vernichtung oder Konvertierung. Denn für die Hamas ist ein Zusammenleben nur „unter dem Flügel des Islam“ denkbar.
Streng geheimer „Dialog“ der Thiel-Gruppe mit Mitgliedern der Trilateralen Kommission
Aufgrund der wechselnden Mitgliedschaft in Peter Thiels Top-Geheimgesellschaft haben wir keine Ahnung, wer in den letzten 20 Jahren teilgenommen hat, außer dass es sich um wichtige Personen und hohe Regierungsbeamte handelte. Aber jetzt können wir sicher sein, dass die Trilaterale Kommission mit fünf Mitgliedern dominiert: Eric Schmidt, Larry Summers, Anne-Marie Slaughter, Robert Rubin und Richard Haas.
Nun, was will Peter Thiel von der Trilateralen Kommission? Oh, Moment… Thiel ist Mitglied des Lenkungsausschusses der Bilderberger und ein langjähriger Mitarbeiter der CIA. ⁃ Patrick Wood, Herausgeber.
Der „Dialog“: Entstehung und Expansion
Dialog – ein geheimnisvolles, nur für geladene Gäste zugängliches Netzwerk, das vor zwei Jahrzehnten von den Starinvestoren und -unternehmern Peter Thiel und Auren Hoffman gegründet wurde – bereitet eine größere Expansion vor, einschließlich eines Immobilienkaufs, um einen Campus in den Vororten von Washington zu errichten. Das berichtet ein mit den Plänen der Gruppe vertrauter Informant gegenüber Axios.
Warum das wichtig ist: Der Dialog, oft als „Bilderberg der Tech-Ära“ bezeichnet, hat sich im Stillen zu einer der elitärsten und geheimnisvollsten Versammlungen für CEOs, gewählte Vertreter und intellektuelle Schwergewichte entwickelt.
Die Verantwortlichen von Dialog befinden sich in aktiven Gesprächen, um einen physischen Veranstaltungsort in Virginia, etwas außerhalb von Washington, zu kaufen, der als ständiger Knotenpunkt für ihre inoffiziellen Treffen dienen soll, so der Tippgeber.
Die Entscheidung, in der Nähe der Hauptstadt Land zu kaufen und dann zu bauen, zeigt, dass die Gruppe nicht nur Präsident Trumps Ring küsst, sondern plant, sich noch lange nach dieser Amtszeit in Washington zu engagieren.
Eine Quelle, die zur Teilnahme am Dialog eingeladen wurde, sagte:
„Angesichts der steigenden Nachfrage nach ruhigeren Überlegungen in einer ständig aktiven Welt stellt sich der Dialog selbst als eine Möglichkeit dar, globalen Eliten die Gelegenheit zu bieten, offen über ideologische Grenzen hinweg zu sprechen – weg von ihren Telefonen und dem Druck der sozialen Medien, der Nachrichtenmedien und ihrer Interessengruppen.“
„Angesichts des schwindenden Vertrauens in die Institutionen und des Anti-Establishment-Eifers“, fügte diese Quelle hinzu, „hält die Gruppe ihre inneren Abläufe aktiv geheim und verbirgt sie vor der Öffentlichkeit. Die geheimnisvolle Natur der Gruppe ermöglicht es den Teilnehmern, kontroverse und besorgniserregende Ideen mitzuteilen, die sie anderswo nicht teilen würden.“
Nächste Schritte und Pläne
- Das nächste Dialog-Treffen wird im Frühjahr stattfinden.
- Kleinere Einkehrtage sind bereits früher geplant, darunter einer im Nahen Osten im Herbst.
- Zudem führt die Gruppe Gespräche, um mindestens eine kleinere, gleichgesinnte Mitgliederorganisation zu erwerben, „um ihre Reichweite auf weitere elitäre Kreise auszudehnen“, sagte die Quelle.
Vorgeschichte und Teilnehmer
Zu den bisherigen Dialogteilnehmern, die eine breite Palette einflussreicher Persönlichkeiten abdecken, gehören:
Elon Musk, Finanzminister Scott Bessent, Larry Summers, Chamath Palihapitiya, Henry Kravis, Marylands Gouverneur Wes Moore (D), Eric Schmidt, Grover Norquist, Anne-Marie Slaughter, Robert Hur und Sophia Bush.
Außerdem: Senator Cory Booker (D-N.J.), Jared Kushner, die saudische Botschafterin in den USA Reema Al-Saud, die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard, die stellvertretende Vorsitzende der Europäischen Kommission Kaja Kallas, Senator Ted Cruz (R-Texas), der Sozialpsychologe Jonathan Haidt, der Schachmeister und Aktivist Garry Kasparov, der Pastor und Autor Rick Warren sowie der emeritierte CFR-Präsident Richard Haass.
Geheimhaltung und Ablauf
Der Dialog hat keine öffentlich zugängliche Website und vermeidet konsequent Medienberichterstattung. Eine Teilnehmerliste wurde nie veröffentlicht.
Die inoffiziellen Veranstaltungen, in der Regel auf 100 Gäste beschränkt, fanden unter anderem im Ritz-Carlton Dove Mountain in Arizona und im San Clemente Palace in Venedig statt – exklusiv und abgeschieden.
Ehemalige Teilnehmer berichten Axios, dass die Exerzitien kleine, moderierte Gespräche mit zugewiesenen Plätzen und absoluter Vertraulichkeit beinhalten. Ziel sei es, „sicherzustellen, dass die Teilnehmer sich selbst intellektuell und spirituell herausfordern können“.
Beispiele für Sitzungen:
- Reid Hoffman, Ted Cruz, Jared Polis, Lori Gottlieb und Eric Schmidt diskutierten über den Energiebedarf von KI, die Zukunft des Gesundheitswesens und politische Neuausrichtungen.
- Weitere Themen: Pflege alternder Eltern, Liebe, psychische Gesundheit und das Leben nach dem Tod.
Fazit
„In polarisierenden Zeiten, in denen der rasche Wandel Einzug hält, geht es beim Dialog um die Suche nach der Wahrheit – auch wenn man unterschiedlicher Meinung ist“, so unsere Quelle.
Deutsche Bahn streicht Züge – für die Statistik
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Deutsche Bahn streicht Züge – für die Statistik
Wer zu spät kommt, fliegt aus der Statistik: Die Deutsche Bahn hat offenbar ein System perfektioniert, mit dem Verspätungen gar nicht erst auftauchen – indem ganze Züge verschwinden. Und der Staat zahlt Milliarden für diese Illusion.
Ein verspäteter Zug ist ein Problem. Ein ausgefallener Zug ist eine Lösung. Und ein gestrichener Zug ist – statistisch gesehen – gar nicht existent. Willkommen in der Kafka-Welt der Deutschen Bahn, wo die Realität nicht mehr auf den Gleisen stattfindet, sondern in den Rechenzentren der Kommunikationsabteilungen.
Wie die Neue Zürcher Zeitung berichtet, zieht die Bahn offenbar systematisch verspätete Verbindungen aus dem Verkehr – oder genauer gesagt aus der Statistik, um ihre offizielle Pünktlichkeitsquote zu schönen. Besonders perfide: Ein Zug, der zu spät kommt, taucht in der Statistik auf. Ein Zug, der gar nicht fährt, nicht. Und so wird aus einem Ärgernis für Kunden ein glänzender Wert für die Boni der Vorstände.
Der Verdacht ist nicht neu, aber jetzt wird es konkret. Laut Spiegel wurde der ICE 616 von München nach Hamburg am 16. September gestrichen. Offiziell wegen „kurzfristigen Personalausfalls“. Interne Chatnachrichten legen jedoch nahe: Der Zug war so verspätet, dass seine Ankunft die Statistik ruiniert hätte. Also ließ man ihn lieber gar nicht erst fahren. Ein Problem weniger – zumindest auf dem Papier.
Wer jetzt denkt, das sei ein Einzelfall, sollte sich die Zahlen anschauen. Laut Bundesnetzagentur sind 2023 über zehn Prozent aller Züge ganz oder teilweise ausgefallen. Zehn Prozent. In einem Land, das sich immer noch für eine Verkehrsnation hält. Für ein Land der Ingenieure. Das früher einmal stolz war auf seine Bahn, deren Pünktlichkeit weltweit als sprichwörtlich galt – auch wenn Jüngere sich das kaum noch vorstellen können.
Doch auch die beste Lok bringt nichts, wenn sie gar nicht erst losfahren darf – weil sie andernfalls als Makel in einer Excel-Tabelle auftaucht. Inzwischen werden sogar Haltestellen einfach ausgelassen, wenn man ohnehin schon zu spät ist. Motto: Lieber das Ende streichen als die Statistik versauen.
Und wofür das alles? Für Zahlen, die am Ende in den Bonusberechnungen der Vorstandsetagen landen. Der Bundesrechnungshof hat genau das schon vor Jahren kritisiert: Die Pünktlichkeitsquote ist ein Kriterium für die Ausschüttung von Extra-Zahlungen. Wie viel sie wiegt, verrät natürlich niemand. Transparenz ist in diesem System so selten wie ein pünktlicher ICE in Stuttgart.
Währenddessen steigen die staatlichen Zuschüsse weiter. 107 Milliarden Euro will die Bundesregierung bis 2029 investieren. Allein 22 Milliarden Euro noch dieses Jahr. Wer glaubt, dass davon wenigstens ein paar Minuten mehr Pünktlichkeit abfallen – irrt. Laut Bundesrechnungshof verpuffen die Milliarden, ohne dass sich die Zuverlässigkeit messbar verbessert.
Stattdessen spricht der Direktor des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, Gernot Liedtke, von einem „Systemzusammenbruch“. Die Bundesnetzagentur nennt als Hauptursache für Verspätungen nicht etwa kaputte Gleise, sondern „nicht bereitgestellte Zugkompositionen“. Im Klartext: Züge, die gar nicht erst da sind.
Doch statt am System etwas zu ändern, betreibt man Schönfärberei. Nicht die Realität wird verbessert – sondern die Zahl, die sie ersetzen soll. Wer auf der Strecke bleibt, ist nicht der Vorstand. Sondern der Fahrgast.
Was hier sichtbar wird, ist nicht nur ein Verkehrsproblem. Es ist ein (neu-)deutsches Prinzip: Schein statt Sein. Eine Infrastruktur, die nicht mehr funktioniert, wird mit Milliarden zugeschüttet – und danach statistisch geschönt. Statt echter Lösungen: Beruhigungspillen aus dem Statistik-Labor. Statt Reform: kosmetische Manipulation. Potemkinsche Gleise für ein Land, das sich belügt, um nicht umzubauen.
Dann könnte ein Krankenhaus seine Sterblichkeitsrate senken, indem es alle kritischen Patienten vor der Aufnahme wieder entlässt. Dann könnte das Bildungssystem seine Notenstatistik verbessern, indem man die Schüler mit den schlechtesten Leistungen einfach gar nicht erst mitschreiben lässt. Dann könnte die Polizei ihre Aufklärungsquote steigern, indem man besonders schwierige Fälle gar nicht erst aufnimmt. Oder ein Arbeitsamt könnte die Zahl der Langzeitarbeitslosen senken, indem man sie aus der Statistik streicht. Falls Ihnen beim Lesen ein ungutes Déjà-vu gekommen ist: Kein Wunder. Denn manche dieser Beispiele sind längst keine Satire mehr – sondern Realität in Reinform.
Die Schulen senken seit Jahren die Maßstäbe, damit das Leistungsniveau offiziell nicht sinkt. Die Polizei sorgt mit allerlei Tricks dafür, dass weniger angezeigt wird – etwa, weil viele Menschen ohnehin nicht mehr mit einer Verfolgung rechnen. Das habe ich selbst erlebt – bei einem Fahrraddiebstahl in Berlin. Und die Bundesagentur für Arbeit betreibt längst ein ganzes Arsenal an Maßnahmetricks, um Erwerbslose aus der Statistik zu zaubern – von Ein-Euro-Jobs über Weiterbildungen bis zu stillschweigenden Umklassifizierungen. Was offiziell nach Fortschritt aussieht, ist in Wahrheit oft nur die Kunst, das Scheitern unsichtbar zu machen.
Die Bahn ist nur das jüngste Symptom eines Landes, das sich systematisch belügt – und seine Statistik-Attrappen für Fortschritt hält. Die Bahn zeigt nur, wie’s geht. Der Trick: Nicht besser werden. Sondern das Schlechte einfach verschwinden lassen. Auf dem Papier ist Deutschland dann wieder Weltmeister – im Selbstbetrug.Und wenn das Schule macht?
Diese Art der Selbsttäuschung hat Tradition – und trägt sozialistische Züge: Der Schein zählt mehr als der Dienst am Bürger. Die Zahlen sind wichtiger als das Erlebnis. Und der Glaube an die Unfehlbarkeit der Institution schlägt jede Realität auf dem Bahnsteig. Nicht der Kunde hat recht – sondern die Zentrale.
Und am Ende bleibt die Pointe: In einem Land, in dem die Bahn für die angebliche „grüne Wende“, für die Verkehrswende und überhaupt für alles stehen soll, was vermeintlich gut und grün ist, ist ausgerechnet das Ausfallen zur Lösung geworden. Ein schlechter Witz? Nein – ein Geschäftsmodell. Nur eben auf Kosten von Zeit, Vertrauen und Milliarden.
Und während der ICE verschwindet, taucht sein Schatten in keinem Bericht auf. Die Bahn darf sich offiziell als weniger unpünktlich ausgeben, als sie ist – der Kunde bleibt stehen. Und der Vorstand fährt Bonus. Ein Land, das sich selbst so systematisch belügt, verliert irgendwann den Unterschied zwischen Realität und Simulation. Und wer sich ständig Fortschritt einredet, wo in Wahrheit nur Stillstand und Verfall unter Schminke begraben werden – der steht am Ende auf dem Bahnsteig. Allein. Mit seinem Ticket. Und wartet auf einen Zug, der längst aus der Statistik verschwunden ist. Und zwar nicht nur bei der Bahn.
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Rainer Rothfuß (AfD | MdB): „Die Sanktionen treffen Deutschland wesentlich stärker als Russland!“

Der bayerische AfD-Bundestagsabgeordnete Rainer Rothfuß kritisiert die EU-Sanktionspolitik als „Schuss ins eigene Knie“. Statt Russland zu schwächen, treffe sie vor allem die exportorientierte deutsche Wirtschaft massiv.
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Die ukrainische Spur beim Mord an Charlie Kirk
August 39 oder September 25?
Von RAINER K. KÄMPF | „Es ist an der Zeit“, mahnten Hannes Wader, Konstantin Wecker und Reinhard Mey schon im Jahr 2003.
Diesen warnenden Ruf haben die Falken im und rund ums Berliner Regierungsviertel ganz offensichtlich fehlinterpretiert (Wen wundert das?), was sie jedoch nicht daran hindert, mit euphorischer Stringenz Deutschland in den Zustand versetzen zu wollen, der Wader & Co. wieder up to date machen wird.
Niemals war Karl Marx aktueller als heute und sein Credo Krise, Krieg, Konjunktur scheint sich in seinem Vaterland einer beängstigenden Renaissance zu erfreuen.
Deutsche Bevölkerung kriegsresilient machen
So trat stillschweigend und heimlich am 1. Januar 2025 der „Operationsplan Deutschland“ in Kraft. Sinn und Zweck des OPLAN DEU ist es, expressis verbis, die deutsche Bevölkerung kriegsresilient zu machen. So soll der Inhalt des Pamphlets zumindest verkauft werden. Weniger geframte klardenkende Bürger allerdings könnten geneigt sein, hier eine Kriegsdoktrin zu erkennen.
Auf die Idee kamen auch die Mediziner des IPPNW (International Physicians for the Prevention of Nuclear War). Der Gesundheitsbereich müßte komplett auf Krieg umgewandelt werden, was den besorgten Ärzten berechtigt Kopfschmerzen bereitet.
Wie wir wissen, schrammt das Gesundheitssystem schon jetzt am Rande des Zusammenbruchs. Facharzttermine gibt es mit großem Glück schon nach ein paar Monaten, was notorische Pessimisten veranlaßt, einen zeitnah günstigeren Termin beim Bestatter zu präferieren.
Deutschland wird zur Drehscheibe für Verletzte
Knallt es also wie erwartet, werden die fünf Bundeswehrkrankenhäuser mit 1800 Betten bei erwarteten 1000 verletzten NATO-Soldaten in Windeseile überlastet sein. Zivile Krankenhäuser werden dann geflutet, weil erwartet wird, daß die Bundesrepublik zur Drehscheibe für Verletzte wird. Zudem wird mit Flüchtlingen in Größenordnung aus den dann umkämpften Gebieten gerechnet. Wer kann, kann sich ausrechnen, wie lang es dauern möge, bis das System Deutschland in Gänze kollabiert. Der herbeiphantasierte Russe kann es sich geflissentlich ersparen, Menschen und Material zu vergeuden, um uns plattzumachen.
Die Geister an der Wand mag man zwar wahrnehmen, jedoch fehlen der Wille oder die Fähigkeiten, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Eine verantwortungsvolle Regierung, verantwortungsvolle Politiker müßten alles daran setzen, solche Szenarien zu vermeiden. Mehr noch, sie müßten die Politik unseres Landes darauf ausrichten, derartige Überlegungen gar nicht erst aufkommen zu lassen.
Das Volk aber, das naturgemäß zum großen Teil über den Jordan gehen wird, sollte sich mit dem Gedanken anfreunden, schon jetzt zu gehen. Über den Jordan nicht. Auf die Gassen würde vorerst reichen!
PI-NEWS-Autor Rainer K. Kämpf hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.
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Keine digitale ID: 85 Millionen Bankkonten gekündigt

In Vietnam werden seit September mehr als 86 Millionen Bankkonten gelöscht. Bürger, die nicht biometrisch verifiziert sind und keine digitale Identität besitzen, verlieren ihr Konto. Vietnam soll so bargeldlos und digital werden. Welche Konsequenzen die Digitalisierung für Personen haben kann, die sich nicht den staatlichen Vorgaben unterwerfen wollen, zeigt aktuell Vietnam. Die Nationalbank des Landes […]
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Die Bewegungsfreiheit von Körper, Geist und Seele zurückgewinnen

Die Politik globaler Organisationen wie EU oder WHO haben uns in den vergangenen sechs Jahren viel von unserer früheren Freiheit geraubt. Aber auch vom Pharmazeutisch-gesundheitsindustrellen-Komplex kommt einiges an Erstarrung. Der Kampf dagegen kann gewonnen werden. Der A Midwestern Doctor (AMD) hat viel dazu beigetragen alte und hochwirksame Behandlungsmethoden wieder in unser Bewusstsein zu rücken, die […]
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Panik in Italien: Mit Drohnen und Geldstrafen gegen das West-Nil-Virus
Italien dreht frei: Wegen des durch Mücken übertragbaren West-Nil-Virus sollen Bürger in ersten Regionen gefälligst ihre Blumentöpfe ganz genau im Auge behalten – sonst drohen womöglich sogar Geldstrafen.
Wegen eines leichten Anstiegs von Fällen des West-Nil-Virus in Italien läuft die Panik-Maschinerie an: Besonders in der Gegend um Oristano (Sardinien) sei das Virus wegen der starken Mückenvermehrung verbreitet, beklagt Federico Argiolas, Sonderbeauftragter der örtlichen Gesundheitsbehörde. Das Problem sei jede Art von Feuchtgebiet – und zwar nicht nur Reisfelder und Sümpfe. Auch die Bürger müssten in die Verantwortung genommen werden, indem sie Wasserbecken, Blumentöpfe und Tiertränken sicher halten. “Solche Situationen treten in privaten, unbeaufsichtigten Bereichen auf”, so der Sonderbeauftragte, der ein stärkeres Engagement der Bürger fordert.
Haben sich nun aber Mücken im Garten in einem Untertopf vermehrt? Das könnte mit Pech teuer werden: “Das Engagement aller ist gefragt, auch wenn das bedeutet, dass diejenigen, die keine Kontrollen durchführen, mit Geldstrafen belegt werden”, so Argioloas. Auch verlassene oder unfertige Gebäude seien problematisch.
Außerdem forderte er den Einsatz von Drohnen, um das Gebiet zu kartieren und Mücken-Hotspots zu identifizieren. Es bleibt zu hoffen, dass das nicht bedeutet, dass demnächst Drohnen die Gärten der Bürger nach Wasser im Pflanzenuntertopf oder im Vogelbad kontrollieren. Nach den Corona-Jahren wundert einen ja nichts mehr.
Gefahr des West-Nil-Virus wird massiv übertrieben
Erkrankungen mit dem West-Nil-Virus verlaufen zu rund 80 Prozent symptomlos. Kommt es zu Symptomen, sind neuroinvasive Formen sehr selten – und auch hier müssen gemeinhin Vorerkrankungen vorliegen, damit die Erkrankung zum Tod führt. Behörden in Österreich und Deutschland informieren wie folgt:
80 % der Infektionen verlaufen asymptomatisch. 20 % der infizierten Patient:innen zeigen grippeähnliche Symptome mit plötzlichem, hohem Fieber (= leichtes West-Nil-Fieber), Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Symptome, eventuell Schnupfensymptome, Lymphknotenschwellungen und Hautflecken. […] In Einzelfällen (bei 0,7 %) kommt es zur West-Nil-Meningitis oder -Enzephalitis.
Quelle: AGES.at
Nur etwa jede 100. infizierte Person erkrankt schwer an einer neuroinvasiven Form der Erkrankung. […] Ca. 5–10% der Patienten mit einer neuroinvasiven West-Nil-Erkrankung sterben, vor allem Ältere und Patienten mit einer kardiovaskulären Vorerkrankung oder einer Immunsuppression.
Quelle: RKI.de
In Italien sollen nun im Zeitraum vom 11. bis 17. September 65 neue Fälle gemeldet worden sein. Insgesamt sei die Zahl der bestätigten Fälle in diesem Jahr auf 647 gestiegen.
Auf EU-Ebene werden Fälle wie folgt klassifiziert:
A. Possible case
Not applicable
B. Probable case
Any person meeting the clinical criteria and with at least:
- an epidemiological link; and
- a laboratory test for a probable case.
C. Confirmed case
Any person meeting laboratory criteria for case confirmation
Demnach würden für einen “bestätigten Fall” Laborwerte – etwa der Nachweis der Virus-Nukleinsäure in Blut oder Liquor – ausreichen. “Wahrscheinliche” Fälle sind solche, die WNV-spezifische Antikörper im Serum aufweisen, sich in einem vom WNV-betroffenen Areal aufgehalten haben und wenigstens ein klinisches Kriterium erfüllen, wobei aber auch schon das unspezifischste Symptom – Fieber – ausreicht. Die Fallzahl an sich hat somit wenig Aussagekraft; angesichts dessen, dass 80 Prozent der Infizierten ohnehin keine Symptome bemerken, ist die Dunkelziffer auch immens.
In Italien habe es sich laut Bericht in 300 Fällen um eine neuroinvasive Form gehandelt. Unter den “bestätigten Fällen” wurden 47 Todesfälle gemeldet – wie es um den Allgemeinzustand der Verstorbenen und um ihre Komorbiditäten stand, weiß man natürlich nicht. Sei’s drum, daraus errechnet man kurzerhand eine Sterblichkeitsrate von 15,8 Prozent, die medial nun dankbar und ohne Einordnung verbreitet wird.
Beim “Merkur” geht man glatt so weit, mit folgendem Satz zu enden: “Das Tragen heller, langärmeliger Kleidung, die Verwendung von Insektenschutzmitteln und die Installation von Moskitonetzen können Leben retten.” Genau. Denn jeder Mückenstich könnte tödlich sein! Bitte fürchten Sie sich jetzt!
Medienmitteilung ABF Schweiz
Bundesrat sagt ja zu den IGV und Nein zur Mitbestimmung
| Trotz Bundesratsentscheid: Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen! Erfahren Sie hier, was juristisch-politisch aktuell unternommen wird und was Sie tun können! |
| Der Bundesrat hat entschieden, die Anpassungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften anzunehmen. Damit umgeht er Parlament und Volk. Ausserdem legt er die Vernehmlassungsantworten einseitig aus – und er behielt diese der Öffentlichkeit und den Parlamentariern bewusst bis zum letzten Tag der Sommersession vor. Das Aktionsbündnis freie Schweiz verurteilt dieses intransparente Vorgehen und setzt sich weiterhin entschieden für demokratische Mitsprache ein. |

