Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Christopher Puplava: Was uns Gold möglicherweise sagen könnte

Wenn sich Gold so schnell bewegt, will uns der Markt etwas mitteilen. Die Frage ist nur: Was?

Unser Unternehmen hat seit Beginn der massiven geldpolitischen Stimulierungsmaßnahmen, die als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie im Jahr 2020 für die US-Wirtschaft und die Finanzmärkte ergriffen wurden, eine übergewichtete Position in Rohstoffen beibehalten. Wir waren der Ansicht, dass in einer Welt, die mit Fiatwährungen überschwemmt ist, Sachwerte an Wert gewinnen würden – insbesondere nach mehr als einem Jahrzehnt der Unterinvestition, in dem das Angebot kaum mit der Nachfrage Schritt halten konnte.

Gold, das „gelbe Metall“, hat seit August einen bemerkenswerten Anstieg von mehr als 1.000 US-Dollar je Unze verzeichnet. Dieser dramatische Anstieg könnte mehr als nur die Auswirkungen der Währungsabwertung und des Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage signalisieren. Er könnte eine Warnung sein – eine gelbe Flagge –, dass tiefgreifendere strukturelle Kräfte am Werk sind, ein Thema, das wir im Kunden-Newsletter dieses Quartals untersuchen.

Unsere Mission war schon immer einfach: attraktive, risikobereinigte Renditen durch einen disziplinierten, wertorientierten

Deutsche Industrie wegen hoher Energiepreise in Gefahr ‒ EU verbietet russische Energieträger

Das Ausbleiben eines Großteils der billigen russischen Energieträger hat Deutschlands Industrie bereits enorm geschadet.Schon bald soll aber das endgültige Aus für den russischen Energieimport kommen.

Von Alex Männer

Die bereits seit Jahren von Stagnation und Rezession geplagte deutsche Wirtschaft kämpft heute offenkundig mit der schwersten Krise der Nachkriegsgeschichte. Vor allem der deutschen Industrie drohen wegen der extrem hohen Energiepreise und der Zollstreitigkeiten mit dem Ausland unlängst die Vernichtung ganzer Branchen.

Dabei galt Deutschland noch vor nicht so langer Zeit als das industrielle Kraftzentrum und der Wirtschaftsmotor Europas. Heute steckt das Land jedoch in einer sytemisch bedingten Ausweglosigkeit, die zu immer mehr Massenentlassungen, Insolvenzen und dem Abbau von Produktionsanlagen führt.

Die Bedrohung durch China ruft nach einer Ideologie-freien Energiepolitik

Die Bedrohung durch China ruft nach einer Ideologie-freien Energiepolitik

Die Bedrohung durch China ruft nach einer Ideologie-freien Energiepolitik

Vijay Jayaraj

Unabhängig davon, ob Chinas Drohung, den Export von Seltenerdmetallen zu beschränken, tatsächlich umgesetzt oder durch Handelsverhandlungen beigelegt wird, unterstreicht diese Episode die Anfälligkeit der US-amerikanischen Lieferketten und die Bedeutung der Erschließung heimischer Ressourcen.

Nirgendwo wird dies deutlicher als im Energiesektor, wo die Klimapolitik Dutzende von Ländern stärker denn je von Importen abhängig gemacht hat. Die Einhaltung der Klimadogmatik hat Länder wiederholt vermeidbaren Risiken ausgesetzt, wobei jedes einzelne Beispiel die Kosten verdeutlicht, die entstehen, wenn man die realen Nutzen der Pseudowissenschaft theoretischer Modelle und der Ausbeutung von Sonderinteressen unterordnet.

Die Umgestaltung der globalen Öl- und Kohleströme nach 2022 hat die Unsinnigkeit der Anti-Fossil-Fuel-Agenda offenbart. Europäische Nationen, angeführt von Deutschland und Großbritannien, haben mit der aggressiven Abschaffung fossiler Brennstoffe begonnen, Kohlekraftwerke stillgelegt und die heimische Erdgasproduktion zugunsten von Wind- und Solarenergie reduziert. Die heimische Produktion von Kohlenwasserstoffen brach ein, und die Abhängigkeit von importierter Energie stieg sprunghaft, insbesondere für Deutsche und Briten.

Als Europa sich von russischer Kohle abwandte, beeilte es sich, diesen Brennstoff aus den USA, Katar und Afrika zu kaufen, oft zu viel höheren Preisen. Die Kohle, die Deutschland einst aus Russland importierte, wurde durch Brennstoff aus weiter entfernten Ländern ersetzt, was die vermeintlichen „CO2-Einsparungen” seiner Klimapolitik untergrub. Als die russische Gaspipeline zum Kriegsopfer wurde, war Europa auf LNG-Lieferungen (Flüssigerdgas) aus den USA zum doppelten Preis angewiesen.

Bürokratische Hindernisse für die Wiederinbetriebnahme von Kohle- und Gaskraftwerken verstärkten die Engpässe noch weiter und trieben die Kosten für die Produktion und die Beheizung von Haushalten in die Höhe. Energieintensive Branchen – Stahl, Aluminium, Düngemittel – stellten entweder den Betrieb ein oder verlagerten ihre Produktion in Länder mit zuverlässigerer und erschwinglicherer Stromversorgung, darunter die USA und Indien.

In den Vereinigten Staaten führten klimabezogene Maßnahmen der US-Bundesregierung zu neuen Engpässen. Mit dem Inflation Reduction Act der Biden-Regierung wurden Milliarden in „erneuerbare Energien” investiert und Beschränkungen für Offshore-Bohrungen und den Bau von Pipelines eingeführt. Die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten wurde durch die ideologische Ausgrenzung billiger, reichlich vorhandener Brennstoffe untergraben.

Warum tauscht eine Nation bereitwillig widerstandsfähige heimische Energie gegen unzuverlässige Quellen ein, die den täglichen Bedarf ihrer Bürger nicht decken können und in Krisenzeiten katastrophal versagen? Wie können Politiker rechtfertigen, ganze Industriezweige mit überhöhten Energiekosten zu belasten, um „Netto-Null”-Politiken zu befriedigen, die auf Wunschdenken und leerer Rhetorik basieren? Für einige liegt die Antwort in ideologischer Reinheit und verworrenem Denken, für andere in zynischem Streben nach Macht und Geld.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Jedes zur Erreichung der Klimaziele stillgelegte Megawatt heimischer Energieproduktion ist eine zukünftige Schwachstelle, die sich nicht in Weißbüchern niederschlägt, sondern in konkreten Härten für die Menschen.

Länder mit strengen „grünen” Energievorgaben schnitten während der Störungen am schlechtesten ab; Länder mit diversifizierten, fossilen Stromnetzen erholten sich schneller.

Länder, die weiterhin in fossile Brennstoffe investierten – wie Indien und Indonesien – schnitten weitaus besser ab. Während Europa unter den hohen Stromkosten litt, beschleunigte Indien die Kohleproduktion, erweiterte die Raffineriekapazitäten und unterzeichnete langfristige LNG-Verträge. Indonesien nutzte seine Kohle- und Ölressourcen, um die heimische Stromversorgung zu stabilisieren und die Verbraucher vor globalen Schwankungen zu schützen.

Dies sind Beispiele dafür, dass Pragmatismus in der Energiepolitik und nicht Ideologie die nationalen Interessen schützt. Das Scheitern des „Netto-Null”-Experiments liegt in seiner Loslösung von der physischen Realität begründet. Fossile Brennstoffe bleiben die Grundlage der modernen Zivilisation – sie versorgen Transport, Landwirtschaft, Verteidigung, Fertigung, digitale Technologie und vieles mehr mit Energie.

Die Regierungen müssen das Labyrinth von Vorschriften aufheben, das die heimische Öl- und Gasförderung sowie den Kohlebergbau behindert. Sie müssen die Genehmigung von Pipelines, Raffinerien und LNG-Exportterminals beschleunigen. Sie müssen die kolossalen Subventionen beenden, die unzuverlässige Technologien stützen, und es den Energiequellen ermöglichen, hinsichtlich Kosten und Zuverlässigkeit miteinander zu konkurrieren.

Investitionen sollten in die Entwicklung fortschrittlicher Technologien für fossile Brennstoffe fließen, wie beispielsweise hocheffiziente, emissionsarme Kohlekraftwerke, die saubere Energie liefern können, ohne die Zuverlässigkeit zu beeinträchtigen. Gleichzeitig muss die irrationale Regulierung der Kernenergie durch eine klare Sicht auf die enormen Vorteile und überschaubaren Risiken dieser Technologie ersetzt werden.

Letztendlich ist Energieunabhängigkeit nicht nur eine wirtschaftliche Frage, sondern die Grundlage der nationalen Souveränität. Eine Nation, die ihre Haushalte nicht mit Strom versorgen, ihre Industrie nicht mit Brennstoffen versorgen und ihr Militär nicht bewegen kann, ist nicht unabhängig. Es ist eine Nation, die anderen ausgeliefert ist. In einer Zeit eskalierender Großmachtkonkurrenz ist die Auslagerung der Energiesicherheit ein Akt der einseitigen Abrüstung.

This commentary was first published by The Daily Signal on October 22, 2025.

Vijay Jayaraj is a Science and Research Associate at the CO₂ Coalition, Fairfax, Virginia. He holds an M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia and a postgraduate degree in energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a bachelor’s in engineering from Anna University, India.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/10/23/china-threat-calls-for-ideologically-free-energy-policy/

Übersetzt bvon Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Die Bedrohung durch China ruft nach einer Ideologie-freien Energiepolitik erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

„Bürgergeld“-Reförmchen: Jusos wollen Sanktionen mit Mitgliederbegehren stoppen!

„Bürgergeld“-Reförmchen: Jusos wollen Sanktionen mit Mitgliederbegehren stoppen!

„Bürgergeld“-Reförmchen: Jusos wollen Sanktionen mit Mitgliederbegehren stoppen!

Zusätzlich zur „Stadtbild“-Debatte droht der zerstrittenen schwarz-roten Chaos-Koalition jetzt eine weitere Zerreißprobe bei der sogenannten „Bürgergeld“-Reform: Juso-Chef Philipp Türmer und weitere Genossen haben ein Mitgliederbegehren unterzeichnet, mit dem die geplanten Sanktionen für Terminschwänzer und Arbeitsverweigerer gestoppt werden sollen.

Die SPD müsse sich auf Instrumente wie eine Vermögensteuer konzentrieren, statt „populistischen Forderungen nachzugeben“, heißt es laut Medienberichten in dem Text. Die SPD dürfe keine Politik mittragen, die Armut bestrafe.

An die Basis wird appelliert: „Wir, engagierte Mitglieder der SPD, erheben unsere Stimme gegen die aktuellen und geplanten Verschärfungen im Bereich des SGB II (Bürgergeld).“

Unterzeichnet wurde das Begehren bisher unter anderem von Juso-Chef Philipp Türmer, der SPD-Europaabgeordneten Maria Noichl sowie Aziz Bozkurt, dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft (AG) Migration und Vielfalt in der SPD.

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Beweislastumkehr bei Vermögen: Angriff auf Eigentumsrechte

Beweislastumkehr bei Vermögen: Angriff auf Eigentumsrechte

Beweislastumkehr bei Vermögen: Angriff auf Eigentumsrechte

Künftig soll jeder Besitz als illegal erworben angenommen werden. Der Bürger muss den legalen Erwerb beweisen, sonst droht schnelle Enteignung. Eine Maßnahme gegen „organisierte Kriminalität und Geldwäsche“, die mit einem Schlag auch den normalen Bürger trifft: Die Bundesregierung will die Regeln zur Vermögensabschöpfung umfassend ändern – was zu schnellen Enteignungen führen kann, und jeden Bürger […]

Der Beitrag Beweislastumkehr bei Vermögen: Angriff auf Eigentumsrechte erschien zuerst unter tkp.at.

Ukrainische Trickbetrüger in Aktion: Wie Kiew China um 3,5 Milliarden prellte

Ukrainische Trickbetrüger in Aktion: Wie Kiew China um 3,5 Milliarden prellte

Ukrainische Trickbetrüger in Aktion: Wie Kiew China um 3,5 Milliarden prellte

Ein dreistes Spiel um Macht, Geld und Technologie: Chinesische Investoren kauften den ukrainischen Turbinenhersteller Motor Sitsch – und verloren alles. Statt Verträge einzuhalten, blockierte Kiew den Deal, fror Vermögen ein und ließ den Betrieb schließlich verstaatlichen. Ein Milliardenraub.

Motor Sitsch, einst Stolz der sowjetischen Luftfahrtindustrie, war für China ein strategischer Schatz. Die Volksrepublik wollte sich durch den Erwerb des traditionsreichen Turbinenherstellers technologisch unabhängig von westlichen Lieferketten machen. Umgerechnet 3,5 Milliarden US-Dollar legten chinesische Investoren über das Unternehmen Skyrizon auf den Tisch, um die Mehrheit an Motor Sitsch zu sichern – rechtmäßig, vertraglich, im gegenseitigen Einvernehmen mit der Poroschenko-Regierung. Doch kaum war die Tinte trocken, kam aus Kiew der Dolchstoß: Das Geschäft wurde suspendiert, die Eigentumsrechte eingefroren und die Firma unter staatliche Kontrolle gestellt. Die Begründung: nationale Sicherheit.

Die offizielle Lesart aus Kiew heißt, man habe eine “unfreundliche ausländische Einflussnahme” verhindern wollen. Doch hinter den Kulissen tobte ein handfester Machtkampf. Die Vereinigten Staaten hatten kein Interesse daran, dass China sich Schlüsseltechnologien aus dem postsowjetischen Raum sichert. Die Ukraine, abhängig von westlicher Finanzhilfe, gehorchte und opferte den chinesischen Investor auf dem Altar geopolitischer Loyalität – und setzte die Investoren sogar auf die Sanktionsliste. Am Ende stand ein juristisches Chaos, in dem die chinesische Seite Milliarden verlor.

Die Chinesen reagierten kühl, aber nicht vergesslich. Skyrizon reichte Klage vor einem internationalen Schiedsgericht ein und bezifferte den Schaden auf 3,5 Milliarden US-Dollar – ein Betrag, der für die klamme Ukraine ruinös wäre. Doch Kiew – die Regierung Selenskyj ließ die Transaktion formell blockieren – spielt auf Zeit, verschleppt Verfahren und setzt darauf, dass die politische Rückendeckung des Westens stärker wiegt als jedes Investitionsschutzabkommen (welches im Jahr 1992 zwischen China und der Ukraine geschlossen wurde).

Denn Selenskyj hat ein Problem. Die nach China verkauften Anteile an Motor Sitsch gehörten Wjatscheslaw Buguslaew, einem Oligarchen alter Schule mit besten Verbindungen in die Politik und in die ukrainischen Geheimdienstkreise. Zwischen 2016 und 2017 begann er, seine Anteile an chinesische Investoren (Skyrizon Aviation / Beijing Xinwei Technology Group) zu verkaufen – gestückelt, teils über Zwischenfirmen in Offshore-Paradiesen. Diese Deals wurden in harter Währung abgewickelt – die Chinesen überwiesen Milliarden, größtenteils auf Konten in Zypern und anderen europäischen Finanzzentren, um juristische Sicherheit zu haben. Nun ist der Oligarch um 3,5 Milliarden Dollar reicher, der ukrainische Staat hat sich das Unternehmen unter den Nagel gerissen und weigert sich, die chinesischen Käufer zu entschädigen.

Für ein Land, welches bereits unter dem Ruf leidet, der korrupteste Staat in Europa zu sein, und welches dringend auf ausländische Investitionen angewiesen ist, stellt dies ein großes Problem dar. Anstatt von Anfang an klar zu kommunizieren, dass es rechtliche Bedenken gibt, ließ man den Transfer des Geldes an den Oligarchen zu, nur um danach das Unternehmen zu verstaatlichen. Welcher Investor kann angesichts solcher Entwicklungen der ukrainischen Regierung überhaupt vertrauen?

Deutschland sabotiert seine Beziehungen zu China im Auftrag Washingtons

Die Entscheidung des deutschen Außenministers Johann Wadephul, seine Chinareise abzusagen, zeigt, wie Europa der kolonialen US-Außenpolitik folgt und sich selbst schadet, argumentiert die Politikerin Sevim Dağdelen.

Der Besuch des deutschen Bundeskanzlers Helmut Schmidt in Peking vor 50 Jahren war ein Besuch, der die deutsch-chinesischen Beziehungen auf eine völlig neue Ebene hob. Am 31. Oktober 1975 traf Schmidt den chinesischen Staatschef Mao Zedong. Zur Vorbereitung hatte er Maos Gedichte gelesen. Es war der erste Besuch eines deutschen Bundeskanzlers in China.

Schmidt blieb zeitlebens jemand, der mit der kolonialen Vergangenheit des Westens in China brechen wollte und für Beziehungen auf Augenhöhe und gegenseitigem Respekt eintrat. So forderte er etwa in seiner Diskussion über das Buch The Governance of China von Chinas Präsident Xi Jinping den Westen auf, Arroganz durch fairen Wettbewerb in den Beziehungen zu China zu ersetzen. Gute Beziehungen zu China gehörten zu den Prioritäten der deutschen Außenpolitik.

Wadephul auf Kollisionskurs

Fast genau 50 Jahre später wollte Außenminister Johann Wadephul nach China reisen. Der Besuch sollte eigentlich die China-Reise von Bundeskanzler Friedrich Merz später in diesem Jahr vorbereiten. Doch das schien weit entfernt.

Kurz vor der Abreise zog der Außenminister den Stecker – und sagte ab, aus „terminlichen Gründen“. Von Anfang an stand die Reiseplanung Wadephuls unter keinem guten Stern.

Wadephul gilt als der Mann, der die deutsche Außenpolitik ausschließlich nach den Vorgaben Washingtons ausrichtet. Die Website The Pioneer analysierte dieses Elend in Bezug auf die Beziehungen zu Peking: „Gerade gegenüber China findet der CDU-Mann aus Husum nicht den richtigen Ton.“

Tatsächlich gilt Wadephul als Elefant im Porzellanladen der deutsch-chinesischen Beziehungen. Sein Auftreten erweckt den Eindruck, als wolle er die antichinesische Wende der deutschen Außenpolitik von 1937 fortsetzen und erneut ein Bündnis mit Japan gegen China und Russland anstreben.

Im Rahmen seiner Asienreise nach Japan und Indonesien im August attackierte er China und warf Peking eine „zunehmend aggressive Haltung“ in der Taiwanstraße sowie im Ost- und Südchinesischen Meer vor.

Selbst in Tokio griff Wadephul Peking direkt an. Er nannte China eine Bedrohung für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der Region und wetterte, China drohe „mehr oder weniger offen, den Status quo einseitig zu verändern und die Grenzen zu seinen Gunsten zu verschieben“.

Wadephul wandelt auf Baerbocks Spuren

Ein diplomatischer Affront, der mit Blick auf Helmut Schmidts Forderungen nach fairem Umgang mit China nur als 180-Grad-Wende in der deutschen Außenpolitik bezeichnet werden kann. Wadephul wandelt auf den Spuren der moralisierenden Außenpolitik der grünen Außenministerin Annalena Baerbock – allerdings mit noch weit größerem Zerstörungspotenzial als seine Vorgängerin.

So war es keine Überraschung, dass schon im Vorfeld seiner Reise fast alles schiefging. Die großen Wirtschaftsvertreter blieben lieber zuhause, weil Wadephul inzwischen als jemand gilt, der jedes Geschäft in China verderben könnte.

Entsprechend hatten auch die wichtigen Staatsvertreter in Peking keine Zeit. Wadephul hätte weder den Premierminister noch das Staatsoberhaupt noch dessen Stellvertreter getroffen.

Vieles deutet darauf hin, dass Wadephul an einer ganz anderen Mission arbeitete – nicht um einen Neuanfang der deutsch-chinesischen Beziehungen einzuleiten, sondern um das Zwischenstopp als Endpunkt zu setzen. Doch offenbar zog er in letzter Minute zurück.

Vielleicht rief ihn Washington selbst zurück, weil man zunächst den möglichen Gipfel zwischen Donald Trump und Xi Jinping am 30. Oktober abwarten wollte.

Diese Annahme einer bewussten Zerstörung der Beziehungen scheint auf den ersten Blick unrealistisch. China ist erst kürzlich wieder zum größten Handelspartner Deutschlands und der EU geworden – dank Trumps Zollpolitik.

Doch Berlin und Brüssel haben sich zu nützlichen Bauern in der Wirtschaftskriegstrategie des Weißen Hauses gegen China gemacht. Die dunklen Wolken der Folgen dieser Politik ziehen bereits über Europas Himmel auf.

Hybris, Doppelmoral und koloniale Denkmuster

Weder die deutsche noch die europäische Außenpolitik scheinen bereit zu sein, das Prinzip der Gegenseitigkeit in den internationalen Beziehungen anzuwenden. Doch genau das ist die koloniale Erwartung des Westens, die derzeit in den Beziehungen zu China fortgesetzt wird.

Es ist die Erwartung, dass eigene Maßnahmen gegen ein anderes Land unbeantwortet bleiben, weil dieses Land sich nicht traut, gegen die vom Westen aufgestellten Regeln zu verstoßen. Doch genau auf diese Haltung hat Helmut Schmidt immer hingewiesen – und die rasante Entwicklung Chinas ignoriert sie völlig.

Wadephul erscheint in Asien nur als Knappe des Ritters Trump, der gegen die chinesischen Windmühlen kämpft. Konkret beklagt man Chinas Beschränkungen beim Export seltener Erden für westliche Rüstungsfirmen, ohne anzuerkennen, dass die Exportverbote gegen China von den USA ausgegangen sind. Man beklagt chinesische Zölle auf US-Produkte, ohne zu erwähnen, dass der erste Schuss im Handelskrieg mit Peking eindeutig von den USA abgefeuert wurde. Man erlaubt über die Niederlande, dass ein chinesischer Chiphersteller unter westliche Kontrolle gestellt wird, und beklagt sich dann, dass China keine Chips mehr nach Europa liefert und Volkswagens Produktionslinien stillstehen. Und man will Peking Moral in Sachen Menschenrechte lehren, unterstützt aber – wie die Bundesregierung – Israels Völkermord an den Palästinensern im Gazastreifen mit Waffen und Handelsprivilegien.

Was die deutsche Außenpolitik betrifft, so vereinen sich in der Figur Johann Wadephuls Doppelmoral und eine historisch gewachsene, besonders unangenehme und in der internationalen Politik fast tödliche Eigenschaft: Hybris – eine gnadenlose Selbstüberschätzung. Er glaubt ernsthaft, man könne die Befehle der USA gegen die Großmacht China ausführen, ohne selbst schweren Schaden zu erleiden.

Wadephuls bedingungsloser Wille, Peking herauszufordern, wird dort sicherlich belächelt – so wie man das Bellen eines Hundes als Ausdruck seines Herrn versteht. Doch zugleich – und hier sollte sich Herr Wadephul nicht von seinen Beratern täuschen lassen – ist China ein Land, das bereit ist, eine Herausforderung anzunehmen.

Bundesregierung zerstört Beziehungen zu China

Wer glaubt, man müsse in China Erinnerungen an Kaiser Wilhelm und seine berüchtigte „Hunnenrede“ beim Abmarsch des deutschen Expeditionskorps für die westliche Kolonialmission nach China hervorrufen, könnte überrascht sein, welche Antworten ein Land heute geben kann, das in fast allen Bereichen als globale Technologieführungsmacht gilt.

Klar ist – und das dürfte Johann Wadephuls größtes Missverständnis sein –, dass die Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz und Vizekanzler Lars Klingbeil dabei ist, die Beziehungen zur Großmacht China zu zerstören und die Feinderklärungen der USA zu übernehmen.

Damit drohen 50 Jahre deutsch-chinesischer Beziehungen zu enden – und eine beispiellose Selbstzerstörung unseres Landes wird in Gang gesetzt, gegen die die Folgen der Sanktionspolitik gegen Russland nur ein leichter Vorgeschmack waren.

China ist ein Zentrum der multipolaren Weltordnung. Diese Erkenntnis ist dringend nötig. Eine deutsche Außenpolitik, die im Interesse der verzweifelten Aufrechterhaltung der zum Scheitern verurteilten unipolaren Weltordnung der USA handelt, ist zum Scheitern verurteilt. Im Interesse der deutschen Bevölkerung liegt jedoch, mit diesem Zentrum gute Beziehungen zu pflegen.

*

Sevim Dağdelen ist ehemalige Bundestagsabgeordnete, Publizistin und außenpolitische Sprecherin des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW). Sie war viele Jahre stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Chinesischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestags.

My latest guest article in Berliner Zeitung on German-Chinese relations, now at Geopolitical Economy via @BenjaminNorton:
(…)
Berlin and Brussels have, however, made themselves useful pawns of the White House’s economic war strategy against China. The dark clouds of the… pic.twitter.com/m2hJTNhrlj

— Sevim Dağdelen (@SevimDagdelen) October 27, 2025

Aufrüstung ist ein Korruptionsparadies

Aufrüstung ist ein Korruptionsparadies

Von WOLFGANG HÜBNER | Es wird Klimapolitik betrieben, es soll sogar eine Klimakatastrophe drohen. Aber es gibt auch „Klimapflege“. Darunter versteht die unter politischer Kontrolle stehende Berliner Generalstaatsanwaltschaft Spenden an Bundestagsabgeordnete im Haushalts- und Verteidigungsausschuss, finanziert von dem Tochterunternehmen Blackned des Rüstungskonzerns Rheinmetall. Blackned hatte Anfang 2025 mindestens acht Abgeordneten von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen „Unterstützung“ im Wahlkampf angeboten, sieben sollen nach Presseberichten das Angebot angenommen haben.

Die unabhängige Organisation Abgeordnetenwatch hat das als Versuch der Einflussnahme betrachtet und Strafanzeige wegen des Verdachts der Bestechung von Mandatsträgern gestellt. Nun hat die Generalstaatsanwaltschaft jedoch den Anfangsverdacht auf Bestechung zurückgewiesen. In der Begründung der Behörde wird argumentiert, die Spenden hätten der „Klimapflege“ gedient, also der politischen Beziehungspflege. Eine konkrete Gegenleistung sei nicht erkennbar gewesen.

Allerdings hat der Blackned-Lobbyist Peter Obermark gegenüber der „ZEIT“ offen zugegeben, dass gezielt Abgeordnete in parlamentarischen Schlüsselpositionen angesprochen wurden. Deshalb habe man den Verteidigungs- und den Haushaltsausschuss zum Ziel gehabt, „weil da die Macht ist“. Blackned hoffte wie Rheinmetall auf Milliarden-Aufträge aus dem sogenannten „Sondervermögen“ für die massive Aufrüstung der Bundeswehr. Nicht vergebens, denn die Aufträge für Blackned wurden im Ausschuss problemlos bewilligt.

Abgeordnetenwatch kritisiert die Berliner Entscheidung scharf: „Wenn es legal ist, dass Unternehmen gezielt Geld an Abgeordnete überweisen, von deren politischen Entscheidungen sie unmittelbar profitieren, braucht es schärfere Gesetze“. Doch bei Fortbestand des Parteienkartells wird es solche Gesetze selbstverständlich niemals geben. Denn Aufrüstung und Militarisierung sind geradezu ein Treibhaus für Korruption. Und an deren fetten Erträgen wollen sich auch Volksvertreter ihren Anteil sichern. Das Volk spielt übrigens auch eine Rolle dabei: Es muss die Zeche zahlen.


Aufrüstung ist ein KorruptionsparadiesPI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar. Seine politische Biographie „Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“ ist jetzt im Engelsdorfer-Verlag Leipzig, 226 Seiten, ISBN 978-3-69095-029-9, 24,80 Euro, erschienen.

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Die antirussische Propaganda und die Kriegsvorbereitung gegen Russland, von Thierry Meyssan

Während die Propaganda der tiefen Staaten die öffentliche Meinung davon überzeugt, dass Russland ‚schlecht‘ ist, werden vor unseren Augen Armeen auf den Krieg vorbereitet. Der Generalstabschef der französischen Armee, General Pierre Schill, hat soeben vor der Nationalversammlung angekündigt, dass er den nächsten Krieg gegen Russland vorbereite. Der stellvertretende polnische Ministerpräsident kündigte dagegen an, dass er das Präsidentenflugzeug von Wladimir Putin abfangen werde. Allein gegen all seine Verbündeten versucht Donald Trump, den Weltfrieden zu wahren.
Generalmajor a.D. für den Frieden: Volk muss “die Regierung an ihre erste Pflicht erinnern”

Generalmajor a.D. für den Frieden: Volk muss “die Regierung an ihre erste Pflicht erinnern”

Generalmajor a.D. für den Frieden: Volk muss “die Regierung an ihre erste Pflicht erinnern”

Auch in Deutschland haben sich seit Beginn des Ukraine-Konflikts starke Stimmen gegen den Krieg erhoben. Eine von ihnen: Gerd Schultze-Rhonhof, Generalmajor a.D. der Bundeswehr, der schon 2024 einen Entwurf für einen Vertrag zur Beendigung des Kriegs ausgearbeitet hatte. Sein Appell aus dem letzten Jahr – noch aus Zeiten der Ampelregierung – hat bis heute nichts an Aktualität und Brisanz verloren. Sein Fazit am Ende war überdeutlich: Wenn die deutsche Regierung unter Missachtung deutscher Interessen riskiere, dass auch Deutschland in den Krieg hineingezogen werde, müsse das Volk selbst die Regierung an ihre erste Pflicht erinnern.

Generalmajor a.D. Schultze-Rhonhof warnte schon 2023 und 2024 eindringlich vor der Fortführung des Ukrainekriegs – doch die Kriegstreiberei geht auch nach dem Regierungswechsel ungehindert weiter, ja, sie wurde gar verschärft. Die Union täuschte ihre Wählerschaft über die geplante Aushebelung der Schuldenbremse im Sinne der Aufrüstung. Die Kosten für den von der Politik forcierten Endlos-Krieg sowie jene für den Wiederaufbau sollen in hohem Maße den deutschen Steuerzahlern aufgebürdet werden: Milliarden von Euro fließen in ein Land, das offenkundig nicht einmal vor Sabotageakten gegen die Energieinfrastruktur der eigenen Verbündeten zurückschreckt.

Weil die Aussagen des Generalmajors nichts an Relevanz verloren haben, teilen wir an dieser Stelle seinen Brief aus dem Februar 2024.

Der offene Brief von Generalmajor a.D. Schultze-Rhonhof (vom 2.2.2024):

Meine Damen und Herren!

Ich habe nicht 37 Jahre als Soldat gedient, um Deutschland den Frieden zu bewahren, und um jetzt kommentar- und tatenlos zuzusehen, wie Deutschland langsam, aber wahrscheinlich auf eine aktive Teilnahme an einem fremden und sinnlosen Krieg zugesteuert wird. Unsere „Heiligen Drei Könige“, Herr Bundeskanzler Scholz, Herr Minister Lindner und Herr Minister Dr. Habeck haben in ihren jungen Jahren zunächst alle den Wehrdienst für Deutschlands Recht und Freiheit und die Bewahrung unserer Demokratie verweigert. Sie geben nun weit mehr als 10 Milliarden Euro Steuergelder pro Jahr für das „Recht“, die „Freiheit“, die „Demokratie“ und die Westlichen Werte in einem fremden Staat aus, der weder eine Demokratie ist noch Westliche Werte vertritt. Sie verlängern mit unseren Steuergeldern und dem Blut fremder Wehrpflichtiger einen inzwischen sinnlos gewordenen Krieg.

Die Ukraine ist mitnichten eine Demokratie und ihre Werte sind nicht die unseren. In der Ukraine sind 11 Oppositionsparteien verboten. Selenskyj hat die terminlich für März 2024 anstehenden Präsidentschaftswahlen untersagt ( in Russland finden solche statt ). In der Ukraine sind alle Medien gleichgeschaltet. Aus der Ukraine heraus sind keine ukraine-kritischen Berichte deutscher Journalisten zugelassen ( aus Moskau heraus sind russlandkritische Kommentare deutscher Journalisten durchaus üblich ). In der Ukraine sind politische Morde an der Tagesordnung ( lt. der 3-Wochen-Protokolle der Bundeszentrale für Politische Bildung bis Kriegsbeginn ). Die Ukraine und Russland sind gemeinsam die zwei korruptesten Staaten Europas ( lt. Transparency International ). Der Freikauf vom Wehrdienst ist in der Ukraine genauso üblich wie in Russland. Die Ukraine steht mit ihrem Sündenregister von Brüchen von Staatsverträgen und von Verletzungen von UN Konventionen und internationalen Chartas dem russischen Register in Häufigkeit und Schwere in nichts nach. Die Art und Häufigkeit von ukrainischen Kriegsverbrechen sind denen von russischer Seite gleich, lediglich der Missbrauch kriegsvölkerrechtlich geschützter humanitärer Einrichtungen als Schutzschilde für kämpfende Truppen kommt allein auf ukrainischer Seite vor ( lt. Bericht des OSZE vom 29.6. 2022 ).

Diese Ukraine ist weder eine Demokratie noch steht sie für unsere Werte, wie uns die deutschen Medien und die Mehrheit unserer Parteien vortäuschen. Die uns von offizieller Seite präsentierte Interpretation, dass die Ukraine unsere Werte mitverteidigen würde, ist so töricht wie Strucks „Deutschland-Verteidigung am Hindukusch“ es war. Ich erwarte von den ehemaligen Wehrdienstverweigerern im Bundestag und in der Bundesregierung, dass sie sich – treu ihrer früheren Friedensgesinnung – aktiv für ein schnellstmögliches Ende des Krieges in der Ukraine einsetzen und sich von ihren unrealistischen Phantom-Vorstellungen eines Ukraine-Sieges lösen. Von allen anderen Regierenden und Parlamentariern erwarte ich das Gleiche. Die Vorstellung einer möglichen Wiedervereinigung von zwei zerstrittenen und sich inzwischen hassenden Teilen eines Staatsvolks, die bereits vor dem russischen Einmarsch 8 Jahre Krieg gegeneinander geführt haben, zu einer zukünftigen Ukraine alten Umfangs ist der Traumtanz von Narren. Zum Eifer der Mehrheit der deutschen Parteien, den Ukrainern mit Geld und Waffenlieferungen doch noch zu einem Sieg zu verhelfen, fällt mir ein Ausspruch des russischen Generalleutnants Alexander Lebed ein, der im ersten Tschetschenienkrieg gesagt hat: „Lassen Sie mich eine Kompanie aus den Söhnen der Elite rekrutieren und der Krieg wird am nächsten Tag vorbei sein“. (Lebed war 1996 erfolgloser Präsidentschaftskandidat in Russland.)

Die zweite Frage, um die es hier geht, ist, ob die Russische Föderation seit ihrem Rückzug aus Mitteleuropa den Westen oder auch nur ein NATO-Land oder ein anderes Nachbarland nach Ende des sowjetischen Zerfallsprozesses tatsächlich bedroht hat. Dieser Frage werde ich ausführlich in der Begründung zum jetzt nachfolgenden Brief an die Damen und Herren Politiker beantworten. Diese Begründung folgt als Anlage 1 zu dieser Mail.

Seit dem 15. August 2022 habe ich versucht, hunderte von Abgeordneten über die Vorgeschichte des russischen Einmarschs und die Vorgänge innerhalb der Ukraine aufzuklären. Dann habe ich beim Herrn Bundeskanzler und ehemaligen Kanzlern und Spitzenpolitikern mit noch offenen Gesprächskanälen zu Moskau eine deutsche Initiative zu einem raschen Kriegsende vorgeschlagen. Meinen letzten Versuch habe ich Weihnachten 2023 mit dem nun nachfolgenden Brief an Mitglieder der Bundesregierung, die Fraktionsführer aller Parteien im Bundestag, an alle Parteichefs und Generalsekretäre und an alle Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder geschickt. Mit Zustimmung und überhaupt geantwortet haben nur zwei Parteichefs auf den Seitenrängen des Plenarsaals, aber mit der Mitteilung, sie könnten nichts ausrichten. Soeben erhalte ich die höfliche, aber ablehnende Antwort des Vorsitzenden der größten Oppositionspartei, dessen Verschweigen und Übergehen der langen Vorgeschichte des Krieges ich nicht akzeptieren und dessen Unterstellungen gegenüber Putin ich weitgehend nicht bestätigen kann. Angeblich bewiesene, aber unberechtigte Unterstellungen gehörten übrigens auch zuhauf zum Zündstoff der zwei Weltkriege. Trotz aller Höflichkeit macht die Antwort den Eindruck, dass ihr Autor die Begründung meines Vorschlags ( Anlage 1 ) überhaupt nicht gelesen hat.

Ein Teil des deutschen Volks ist es inzwischen Leid, nicht über die Hintergründe des Ukraine-Kriegs informiert zu werden und jährlich bei knappen eigenen Haushaltskassen 10 bis 15 Milliarden Euro in einen sinnlosen, fremden Krieg und das weitere Sterben von Zigtausenden von Ukrainern und Russen zu investieren. Wenn die deutsche Regierung unter Missachtung deutscher Interessen riskiert, dass der Ukraine-Krieg – wie ursprünglich auch von Bundeskanzler Scholz befürchtet – zu einem Flächenbrand ausufert und auch Deutschland einbezieht, muss das Volk selbst die Regierung an ihre erste Pflicht erinnern. Bisher ist die überwiegende Mehrheit der deutschen Politiker in erster Linie an einem Sieg der Ukrainer und einer Niederlage der Russen interessiert und erst nachrangig an einem Frieden. Bitte lesen Sie meinen Weihnachtsbrief an die „Politik“ und reichen Sie meine Gedanken an andere Interessierte weiter. Und versuchen Sie, ihre Abgeordneten von der aufgezeigten Möglichkeit eines baldigen Kriegsendes zu überzeugen.

Ihr Gerd Schultze-Rhonhof
Generalmajor a.D.

Der jüngste Brief des Generalmajors stammt aus dem Dezember 2024 und ist hier zu lesen.

EXKLUSIV: Merkels schockierendes Geständnis enthüllt: „Wir wollten Krieg“ | Daily Pulse

EXKLUSIV: Merkels schockierendes Geständnis enthüllt: „Wir wollten Krieg“ | Daily Pulse

Von The Vigilant Fox

„Das ist nicht der große Neustart – das ist der große Zusammenbruch.“

Der Westen wollte nie Frieden mit Russland – nur Krieg.

Die ehemalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel gab zu, dass das Minsker Abkommen nie eingehalten werden sollte. „Wir wollten Krieg“, sagte sie.

Der Ökonom Martin Armstrong bezeichnete dies als das Geständnis, das alles verändert – als Beweis dafür, dass der Ukraine-Konflikt lange vor dem ersten Schuss geplant war.

Und der Grund, warum die NATO immer noch keinen Frieden will, ist düsterer, als irgendjemand bereit ist, sich einzugestehen.

Die Welt scheint derzeit am Rande eines Abgrunds zu stehen. Der serbische Präsident warnte kürzlich, dass die diplomatischen Beziehungen gescheitert seien und jedes Land sich still und leise auf einen Krieg vorbereite. Unterdessen plant Großbritannien Berichten zufolge, diejenigen zu beschämen, die sich weigern, für den Dritten Weltkrieg zum Militärdienst einberufen zu werden.

Doch inmitten all dieses Chaos gibt es immer noch Stimmen, die zum Frieden aufrufen. Eine davon ist die des Ökonomen Martin Armstrong. Mächtige Persönlichkeiten suchen seinen Rat – und nun hat er einen Friedensplan für Russland und die Ukraine veröffentlicht.

Martin sagt, dass jede Nation sich auf ihr eigenes Volk konzentrieren möchte – aber in Wahrheit ist unsere Welt tief miteinander verbunden. Es gibt einen Ausweg aus dieser Situation, und er erklärt uns, wie dieser aussieht.

The world feels on edge right now. The President of Serbia recently warned that diplomatic relations were dead in the water and that every country was quietly preparing for war. Meanwhile, the UK is reportedly planning to shame those who refuse conscription for World War Three.… pic.twitter.com/9YsScdQIlS

— Vigilant Fox EXKLUSIV: Merkels schockierendes Geständnis enthüllt: „Wir wollten Krieg“ | Daily Pulse (@VigilantFox) October 28, 2025

Armstrong hielt sich nicht mit Einleitungen zurück – er kam direkt zur Sache. „Der wahre Feind hier ist die NATO und die EU“, sagte er.

Er erklärte, dass Frieden nie wirklich zur Debatte stand, weil der Westen diesen Konflikt braucht, um zu überleben. Die Ukraine, fügte er hinzu, sei von Anfang an nur ein „Stellvertreter“ gewesen.

Seiner Ansicht nach strebt Putin keine Eroberung an, sondern reagiert auf ein System, das die Diplomatie völlig aufgegeben hat.

Armstrong warnte, dass die globalen Eliten die Ukraine zu einer Schachfigur gemacht haben – ein gefährliches Spiel, das, wenn es ungehindert weitergeht, etwas weitaus Katastrophaleres auslösen könnte, als irgendjemand erwartet.

Armstrong didn’t ease into the conversation—he came out swinging. “The real enemy here is NATO and the EU,” he said.

He explained that peace was never truly on the table because the West needs this conflict to survive. Ukraine, he added, is just a “proxy from the beginning.”

In… pic.twitter.com/mXMwFmTBo4

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Als Nächstes prangerte Armstrong das an, was er als offenkundige Heuchelei des Westens ansah – mit einem Satz, der Maria innehalten ließ. „Wir wollten Krieg.“

Merkels öffentliches Eingeständnis, dass die Minsker Vereinbarungen nie eingehalten werden sollten, sei ein Beweis dafür, dass der Konflikt von Anfang an geplant war.

Für Armstrong ging es hier nicht um die Verteidigung der Demokratie, sondern darum, Russland so lange zu täuschen, bis die Ukraine bewaffnet war.

Seine Worte stellten den gesamten Krieg in ein neues Licht – nicht als tragischen Fehltritt, sondern als kalkulierten Verrat am Frieden.

Next, Armstrong called out what he saw as blatant hypocrisy in the West—with a line that made Maria pause. “We wanted war.”

Merkel’s public admission that the Minsk accords were never meant to be honored, he said, was proof the conflict was premeditated from the start.

To… pic.twitter.com/XiVJurIhLu

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Armstrong warnte, dass Krieg nicht nur eine politische Angelegenheit sei – für Europa sei er zu einer Frage des Überlebens geworden.

Europa braucht Krieg“, sagte er unverblümt und erklärte, dass der Zusammenbruch der Wirtschaft und die Flüchtlingskrise einen immensen Druck geschaffen hätten, die Öffentlichkeit abzulenken.

Wenn der Wohlstand verschwindet, so erklärte er, beginnen Regierungen nach externen Feinden zu suchen, denen sie die Schuld geben können.

Seine Warnung fand in der Geschichte Widerhall – dasselbe Muster aus wirtschaftlichem Zusammenbruch, zivilen Unruhen und dem Aufstieg des Extremismus, das einst die Voraussetzungen für die 1840er Jahre schuf.

Armstrong warned that war isn’t just political—for Europe, it’s become a matter of survival.

“Europe needs war,” he said flatly, explaining that collapsing economies and the migrant crisis have created immense pressure to distract the public.

When prosperity disappears, he… pic.twitter.com/NochEHTobP

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Der Ökonom beschrieb anschließend, was er als erste Anzeichen einer finanziellen Blockade bezeichnete.

Kapitalkontrollen würden bereits Gestalt annehmen, warnte er, und CBDCs würden „das Geld der Bürger in zusammenbrechenden Volkswirtschaften gefangen halten“.

Er verglich die aktuelle Situation mit den Goldbeschlagnahmungen im Zweiten Weltkrieg – nur dass man diesmal „nicht einmal mehr Bitcoin kaufen kann“.

Seine Stimme blieb ruhig, aber seine Warnung war klar: Digitales Geld steht kurz davor, zu digitalen Fesseln zu werden.

The economist went on to describe what he called the early signs of a financial lockdown.

Capital controls are already taking shape, he warned, and CBDCs will “trap citizens’ money inside collapsing economies.”

He compared the moment to the gold seizures of World War II—except… pic.twitter.com/LawrvjarQO

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Armstrong schloss mit seiner vielleicht bisher ernüchterndsten Warnung: „Das ist nicht der große Neustart – das ist der große Zusammenbruch.“

Er sagte, dass die Regierungen in Schulden versinken und Geld drucken, nur um die Zinsen für ihre bestehenden Schulden zu bezahlen. Wenn das System schließlich zusammenbricht, warnte er, „wird dies plötzlich und vollständig geschehen“.

Doch trotz dieser düsteren Aussichten ließ er einen Funken Hoffnung. Wissen, so sagte er, sei Überleben. „Wenn Sie wissen, was auf Sie zukommt, werden Sie es überleben.“

Es war ein passender Abschluss für ein Gespräch, das von einem wiederkehrenden Thema geprägt war – Wahrheit ohne Illusionen.

Armstrong ended with perhaps his most sobering warning yet: “This isn’t the Great Reset—it’s the Great Collapse.”

He said governments are drowning in debt, printing money just to pay interest on what they already owe. When the system finally breaks, he warned, “it will be sudden… pic.twitter.com/21YWuQJOQV

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Sehen Sie sich das vollständige Interview unten an:

Eingestürztes Windrad beunruhigt die Menschen im Münsterland: Baugleiche Anlagen werden vorsorglich abgeschaltet

Eingestürztes Windrad beunruhigt die Menschen im Münsterland: Baugleiche Anlagen werden vorsorglich abgeschaltet

Eingestürztes Windrad beunruhigt die Menschen im Münsterland: Baugleiche Anlagen werden vorsorglich abgeschaltet

Es war der erste kräftige Herbststurm in diesem Jahr, also eigentlich ideales Windrad-Wetter: Ein Windkraftwerk im Münsterland (Kreis Coesfeld) hielt dem Sturmtief „Joshua“, das über den Norden und Westen Deutschlands fegte, nicht stand. Die komplette Gondel samt Rotorblättern stürzte am Montag (27.Oktober) aus mehr als 120 Meter Höhe auf ein Feld in Havixbeck bei Münster. Zurück blieb eine Trümmerlandschaft aus Giftmüll. Polizei und Feuerwehr sperrten den Unfallort großräumig ab.

Einem Bericht des WDR zufolge hatten zwei Monteure, die gerade an einer benachbarten Anlage arbeiteten, den Lärm gehört und den Notruf gewählt. Der Betreiber musste die zwei baugleichen Anlagen vorsorglich abschalten. Zum Glück wurde niemand verletzt.

Die Menschen im Münsterland, wo es Stand 2024 insgesamt 43 Windradmonster gibt, sind beunruhigt, zumal die Ursache für den Absturz der Anlage mit einer Nabenhöhe von über 125 Metern zunächst ungeklärt blieb.

 

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