Kategorie: Nachrichten
Bürgerkrieg im Westen: Warum David Betz’ Warnung so glaubhaft ist
Der Gedanke, dass westliche Demokratien in einen Bürgerkrieg abgleiten könnten, galt lange als unvorstellbar. Doch der britische Professor David Betz, ein ausgewiesener Militär- und Strategieforscher, zeichnet in Military Strategy Magazine ein Bild, das erschreckend plausibel wirkt: Die Bedingungen für einen inneren Konflikt im Westen sind nicht nur vorhanden – sie verdichten sich zu einer gefährlichen Gemengelage. Seine Analyse stützt sich auf zahlreiche Studien, Umfragen und historische Parallelen, was sie besonders glaubwürdig macht.
Zerfall des sozialen Zusammenhalts
Einer der Hauptgründe für die mögliche Eskalation liegt im fortschreitenden Verlust des gesellschaftlichen Vertrauens. Daten wie das Edelman Trust Barometer oder Pew-Studien zeigen einen massiven Rückgang an Vertrauen in Regierungen, Parlamente und Medien. Parallel dazu wächst die Fragmentierung: Identitätspolitik, ethnische Bruchlinien und digitale Filterblasen treiben Menschen auseinander. Was früher gemeinsamer Grundkonsens war, zerfällt in kleine, gegeneinander misstrauische Subkulturen.
Wirtschaftliche Erosion als Brandbeschleuniger
Betz verweist auch auf die ökonomische Dimension: Deindustrialisierung, steigende Lebenshaltungskosten und der Verlust von Arbeitsplätzen haben den Mittelstand erodiert. Besonders betroffen sind die „abgehängten“ ländlichen Regionen, während Metropolen durch Migration und Globalisierung neue Spannungen erleben. Die De-Dollarisierung und der Niedergang westlicher Wirtschaftsmacht verschärfen die Lage zusätzlich – mit der Folge, dass Verteilungskämpfe wahrscheinlicher werden.
Stadt gegen Land: Die neue Frontlinie
Ein besonders aufschlussreicher Punkt Betz’ ist die These, dass sich ein Bürgerkrieg nicht entlang klassischer Nord-Süd- oder Links-Rechts-Linien entwickeln würde, sondern entlang einer urban-rural-Achse. Städte, ohnehin heterogen und sozial angespannt, könnten in Brandherde von Aufständen oder Unruhen verwandelt werden. Ländliche Gebiete dagegen gelten als homogener und könnten zur Rückzugsebene oder Basis von Gegenbewegungen werden.
Infrastruktur als Achillesferse
Ein moderner Bürgerkrieg unterscheidet sich fundamental von historischen Bürgerkriegen. Betz macht deutlich: Der Kampf würde weniger auf Schlachtfeldern, sondern über kritische Infrastrukturen geführt werden – Stromnetze, Kommunikationskanäle, Transportwege. Angriffe auf diese Systeme könnten ganze Regionen lahmlegen. In einer hochvernetzten Welt sind die Gesellschaften des Westens dadurch extrem verwundbar.
Der religiös-ideologische Faktor
Hinzu kommt ein ideologischer Sprengsatz: Narrative wie die „Great Replacement“-Theorie oder das Gefühl vieler, ihren sozialen Status zu verlieren, schaffen eine brisante Mischung aus Angst und Ressentiment. Solche Überzeugungen bieten jenen Kräften, die Polarisierung schüren wollen, ein ideales Rekrutierungsfeld. Studien, auf die Betz verweist, zeigen, dass bereits jetzt Millionen Menschen in den USA und Europa Gewalt als legitimes Mittel der politischen Auseinandersetzung betrachten.
Warum Betz’ Warnung ernst zu nehmen ist
Viele Beobachter tun Warnungen vor Bürgerkriegen als Panikmache ab. Doch Betz’ Analyse ist fundiert: Er verknüpft empirische Daten, Umfragewerte, historische Vergleiche und geopolitische Trends. Das macht seine Prognose so glaubwürdig. Anders als Alarmisten malt er nicht ein diffuses Bedrohungsszenario, sondern legt nüchtern dar, warum alle klassischen Risikofaktoren für interne Konflikte – Vertrauensverlust, ökonomische Not, Identitätsspaltung, schwache Institutionen – im Westen erfüllt sind.
Fazit: Ein Sturm zieht auf
David Betz’ Artikel ist weniger eine bloße Warnung als vielmehr ein Weckruf. Der Westen steht an einem Scheideweg: Entweder gelingt es, sozialen Zusammenhalt, wirtschaftliche Stabilität und institutionelles Vertrauen zu erneuern – oder die Demokratien laufen Gefahr, in den Strudel innerer Konflikte zu geraten.
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Bürgerkriegsähnliche Szenarien entfalten, ist größer, als viele glauben wollen. Und gerade weil Betz seine Thesen auf solide Quellen und belegbare Trends stützt, kann man diese Analyse nicht leichtfertig ignorieren.
Kaja Kallas’ Ignoranz verrät die düstere Zukunft der EU
Die oberste Diplomatin des Blocks ist sich einfacher Geschichte nicht bewusst – das sollte für die Mitgliedstaaten ein Warnsignal sein
Von Gao Jian, Professor für Europastudien an der Shanghai International Studies University
China und Russland auf der Seite der Sieger des Zweiten Weltkriegs? „Das ist etwas Neues.“
Als die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas Anfang dieses Monats auf einer Konferenz des EU-Instituts für Sicherheitsstudien in Frage stellte, ob China und Russland zu den Siegern des Zweiten Weltkriegs gehörten, offenbarte sie mehr als nur persönliche historische Unwissenheit. Ihre Bemerkung unterstreicht eine beunruhigende Entfremdung von fundamentalen historischen Wahrheiten, die die heutige geopolitische Landschaft weiterhin prägen.
Auch wenn die Interpretationen des Zweiten Weltkriegs je nach ideologischer Ausrichtung variieren mögen, ist allgemein anerkannt, dass der Sieg der Alliierten das Ergebnis einer gemeinsamen Anstrengung vieler Nationen war. Die Sowjetunion trug insbesondere die unvorstellbare Last von 27 Millionen Toten in ihrem Kampf gegen Nazi-Deutschland und zerschlug damit faktisch die Wehrmacht an der Ostfront. Ebenso verhinderte Chinas 14-jähriger Widerstand gegen den japanischen Militarismus – mit über 35 Millionen Opfern – die weitere Expansion des Kaiserreichs Japan in Asien und den Pazifik. Die enormen Opfer beider Nationen spielten eine entscheidende Rolle im endgültigen Triumph des weltweiten antifaschistischen Krieges. Diese Beiträge zu ignorieren, ist nicht nur ein Versehen; es ist ein gezielter Angriff auf das historische Gedächtnis.
Doch Kallas ist darin kein Einzelfall. Sie steht für eine breitere, wenn auch oft unausgesprochene Tendenz innerhalb Teilen der europäischen politischen und medialen Elite, den Zweiten Weltkrieg so umzudeuten, als sei der Sieg hauptsächlich von westlichen Mächten errungen worden. Diese revisionistische Erzählung verzerrt nicht nur die Geschichte, sondern untergräbt auch die moralische und strategische Glaubwürdigkeit der Europäischen Union. Wenn Personen in höchsten Ämtern die Opfer jener Nationen, die entscheidend zur Niederlage des Faschismus beigetragen haben, beiläufig abtun, schwächen sie die diplomatische Stellung der EU.
Besonders schädlich an Kallas’ Äußerungen ist der gegenwärtige gesellschaftliche Kontext in der EU und im Vereinigten Königreich. Beide durchlaufen derzeit sich überschneidende Krisen: wirtschaftliche Stagnation, Energieunsicherheit, militärische Instabilität in ihrer östlichen Nachbarschaft und ein wachsender Vertrauensverlust in ihr Regierungsmodell. In einem solchen kritischen Moment kann es sich die EU nicht leisten, dass ihre außenpolitische Führung historische Leugnung betreibt oder rhetorische Provokationen pflegt. Kallas’ Bemerkungen mindern das Ansehen der EU und nähren den Eindruck, dass sie von Personen geführt wird, die ideologische Pose über strategisches Denken stellen. Auf eine so selbstgerechte Weise, allein durch die Abkopplung von Geschichte und gesellschaftlicher Realität, hat die EU-Politik ihre Glaubwürdigkeit überstrapaziert und eine noch mögliche Friedensperspektive nicht nur für Europa, sondern auch für das globale Gleichgewicht und die Sicherheit aufs Spiel gesetzt. Man hat hinreichenden Grund, eine tiefere Krise innerhalb der demokratischen Institutionen der EU zu vermuten, wenn Kallas derart unfassbar inkompetent auftritt. Ist die EU noch ein politisch ernstzunehmendes Gebilde? Wenn sich ihre Außenbeauftragte derart sinnlos verhält, was darf man dann vom Rest der EU erwarten? Kann sie unter einer derart schwachen Führung ihre supranationalen Ambitionen noch sichern?
Das Konsensprinzip unter den Mitgliedstaaten führt oft zu zersplitterter Außenpolitik und widersprüchlicher Kommunikation. Nirgendwo wird dies deutlicher als in der uneinheitlichen Reaktion der EU auf den Ukraine-Krieg, die von internen Streitigkeiten über Militärhilfe, Sanktionen und langfristige Strategien geprägt ist. Kallas’ Bemerkungen – auch wenn sie nicht für alle EU-Mitglieder sprechen – verdeutlichen, wie einzelne Amtsträger diese Widersprüche verstärken und die kollektive Glaubwürdigkeit untergraben können.
Wenn die EU als geopolitische Macht ernst genommen werden will, muss sie sicherstellen, dass ihre Vertreter diplomatische Strenge und historisches Bewusstsein verkörpern. Kallas zeigt das Gegenteil – auf Kosten der demokratischen Widerstandskraft und politischen Seriosität der EU.
Eine ganz natürliche Frage wäre: Wird die EU zunehmend zu einer potenziellen Belastung für die Interessen ihrer Mitgliedstaaten? Das institutionelle Design des Blocks, oft das Produkt politischer Kompromisse, führt zu Verwirrung und Ineffizienz. Wenn die Hohe Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik grundlegende historische Fakten nicht kennt, die die modernen internationalen Beziehungen prägen, schwächt sie nicht nur die Fähigkeit der EU, als verlässlicher internationaler Akteur aufzutreten, sondern beschädigt auch das Ansehen ihrer Mitgliedstaaten.
Vorhersehbar wird die Angst um die Zukunft der EU umso größer, je weniger sie ihre Orientierung in einer sich dramatisch verändernden Welt findet. Die Befürchtung wächst, dass die Union in ein Gebilde abrutscht, das durch bürokratische Ineffizienz, ideologische Zersplitterung und fehlende strategische Vision gelähmt ist. Kallas’ absurde Bemerkungen sind nichts weiter als leere Worte, doch sie deuten auf eine umfassendere Regierungskrise hin. Damit die EU ihre Glaubwürdigkeit und ihren Einfluss zurückgewinnen kann, muss sie sich erneut der historischen Genauigkeit verpflichten, diplomatische Disziplin fördern und einen Sinn für strategischen Zweck zurückerobern. Andernfalls bleibt sie kaum mehr als eine Plattform für unkoordinierte und kontraproduktive Rhetorik – ein Debattierclub, der Europa von innen heraus schwächt, anstatt es auf der globalen Bühne zu stärken.
Österreich: „Ich habe noch nie eine Verbrechensdimension dieses Ausmaßes erlebt – und ich bin seit 20 Jahren in diesem Geschäft“
Eine syrische Jugendbande mit dem Namen „505“ soll in Graz und Wien mehr als 30 Menschen attackiert haben. Den Verdächtigen im Alter zwischen 17 und 20 Jahren werden brutale Schläge, Messerstechereien, Raubüberfälle und Drogendelikte zur Last gelegt. Die Polizei berichtet, der Gruppe mit Massenverhaftungen einen „schweren Schlag“ versetzt zu haben.
„Ich habe noch nie eine solche Dimension von Kriminalität erlebt, und ich bin seit 20 Jahren in diesem Geschäft“, sagte Polizeisprecher Fritz Grundnig.
Die organisierte Bande soll zwischen November 2024 und Juni 2025 vor allem in Graz eine Serie äußerst gewalttätiger Übergriffe verübt haben. Laut Polizei wurden über 20 Straftaten registriert, mehr als 30 Opfer wurden verletzt oder attackiert. Unter den Delikten finden sich vorsätzliche schwere Körperverletzung, Raub, gefährliche Drohung und Nötigung. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich die Jugendlichen zu einer kriminellen Vereinigung zusammengeschlossen haben.
Die Bande setzte stumpfe Waffen und Messer ein, auch Minderjährige befanden sich unter den Opfern. „So stach die Gruppe im Juni am Grazer Griesplatz auf einen Mann ein, der eine Stichwunde am Oberschenkel erlitt“, berichtete Grundnig.
Obwohl sich die meisten Taten auf Graz konzentrierten, kam es auch in Wien zu Festnahmen. Bei Hausdurchsuchungen stellten die Beamten zudem eine beträchtliche Menge an Drogen sicher.
Nach Erkenntnissen der Polizei benannte sich die Gruppe nach einer arabischen Clan-Bande, die 2024 in Wien bei brutalen Zusammenstößen zwischen Tschetschenen, Türken und Syrern auffiel. Diese Auseinandersetzungen unter dem Namen „505“ oder „505/515“ waren geprägt von Schießereien, Messerstechereien und alltäglicher Gewalt.
Peak Population: Bereite dich auf eine schrumpfende Welt vor
von Michael Munger via dem American Institute for Economic Research (AIER)
Die Erde wird noch vor Ende dieses Jahrhunderts den „Bevölkerungsgipfel“ erreichen.
Innerhalb von 25 Jahren werden die meisten entwickelten Nationen der Welt mit einem starken Bevölkerungsrückgang konfrontiert sein, mit schrumpfenden Gruppen junger Menschen, die eine immer älter werdende Bevölkerung unterstützen müssen.
Der Grund ist weder Hungersnot, Krieg noch Seuche. Wir haben uns das selbst eingebrockt, indem wir eine Reihe drakonischer Lösungen für ein Problem geschaffen haben, das es gar nicht gab.
Angst war schon immer das beste Werkzeug zur sozialen Kontrolle, und die Angst vor der Menschheit selbst wurde von Generationen „kontrollbesessener“ Denker auf der Linken eingesetzt.
Am deutlichsten machte Paul Ehrlich 1968 eine bemerkenswert erschreckende, aber völlig falsche Vorhersage in seinem Buch „The Population Bomb“:
„Der Kampf, die gesamte Menschheit zu ernähren, ist vorbei. In den 1970er-Jahren wird die Welt Hungersnöte erleben – Hunderte Millionen Menschen werden verhungern, trotz aller Crash-Programme, die jetzt gestartet werden. Zu diesem späten Zeitpunkt kann nichts einen erheblichen Anstieg der weltweiten Sterblichkeitsrate verhindern …
Wir werden es vielleicht schaffen, Hungersnöte in Indien noch ein paar Jahre aufzuhalten. Aber Indien kann unmöglich zweihundert Millionen Menschen mehr bis 1980 ernähren. Nichts kann den Tod von zig Millionen Menschen in Indien in den 1970er-Jahren verhindern …
Und England? Wenn ich ein Spieler wäre, würde ich 50:50 wetten, dass England im Jahr 2000 nicht mehr existiert.“
PJ O’Rourke erklärte 1994 in „All the Trouble in the World“, was eigentlich dahintersteckte:
„Die Einschüchterung von Bürgern durch Ängste und Schrecken gibt es seit der Altsteinzeit. Greenpeace-Fundraiser zum Thema globale Erwärmung unterscheiden sich nicht großartig von den Stammes-Schamanen beim Thema Mondfinsternis. ‚Oh nein, Night Wolf frisst die Mondjungfrau. Gib mir Silber, und ich werde ihn dazu bringen, sie wieder auszuspucken.‘“
Familienplanung und staatliche Eingriffe
Doch hier geht es um mehr als nur um die Leichtgläubigen. Die Überbevölkerungspanik der 1960er- und 1970er-Jahre hatte weltverändernde Folgen, die sich erst jetzt klar zeigen. Es ist nicht fair (wenn auch verlockend), Ehrlich allein die Schuld zu geben. In Wahrheit entstand die Massenhysterie über Familiengröße aus einer Pseudowissenschaft, die Wachstum als Bedrohung für Wohlstand betrachtete.
Einflussreiche Organisationen wurden von sehr besorgten Menschen gegründet. Der Population Council und die International Planned Parenthood Federation entstanden beide schon 1952. Entwicklungsländer begannen mit aggressiven Familienplanungsinitiativen, oft mit erheblicher Unterstützung und manchmal auch mit Zwangsdruck westlicher Regierungen und internationaler Organisationen.
Die Vereinten Nationen, die Weltbank und bilaterale Geldgeber – insbesondere die USA über USAID – integrierten zunehmend Bevölkerungskontrolle in ihre Entwicklungshilfeprogramme. Hohe Geburtenraten, vor allem in Asien, Afrika und Lateinamerika, wurden nicht nur als demografische Trends gesehen, sondern als malthusianische Hindernisse für Modernisierung, Armutsbekämpfung und globale Sicherheit.
China führte 1979 seine berüchtigte „Ein-Kind-Politik“ ein – mit Zwangssterilisationen und Abtreibungen. Indien organisierte Massensterilisationskampagnen, besonders während der Notstandszeit (1975–1977), oft mit Gewalt oder extremem sozialem Druck, einschließlich der Verweigerung von Lebensmittelkarten. Mehrere Länder in Ostasien erlebten aggressive staatlich kontrollierte Programme, häufig von der Weltbank finanziert, die mit fragwürdigen und oft erzwungenen Methoden das Bevölkerungswachstum schnell und dauerhaft senken sollten.
In einigen Fällen bot die Verfügbarkeit von Verhütungsmitteln Frauen tatsächlich die Möglichkeit, frei zu entscheiden, weniger Kinder zu haben. Doch die Kombination aus Wahlfreiheit und staatlichem Zwang führte dazu, dass auch jene, die mehr Kinder wollten, von diesem Traum abgebracht wurden.
Das wäre schon schlimm genug, wenn die Geschichte hier endete. Doch das ist erst der Anfang. Denn der moralische Dünkel des Szientismus hat eine tatsächliche Bevölkerungskrise erzeugt, die die Welt über Jahrzehnte beeinflussen wird. Manche Nationen werden sich davon womöglich nie erholen – zumindest nicht in ihrer heutigen Form. Diese Krise ist der Bevölkerungseinbruch.
Schrumpfende Welt: Welche Nationen wann ihren Höhepunkt erreichen
Ich habe ein paar Überschlagsrechnungen gemacht, basierend auf verfügbaren Daten. Ich wollte das Jahr der prognostizierten Bevölkerungsmaxima für 26 Länder berechnen, in denen die Daten verlässlich genug sind. Diese Projektionen basieren auf Gesamtfertilitätsraten (TFR), Einwanderung und Sterblichkeits- bzw. Lebenserwartungstrends.
Diese Schätzungen sind bestenfalls Näherungen, da die Daten nicht immer streng vergleichbar sind. Sie stammen jedoch aus den United Nations World Population Prospects, OECD-Statistiken und nationalen demografischen Daten.
Die Jahre des Bevölkerungsmaximums beruhen auf UN-Projektionen (mittlere Variante), unterstützt durch regionale Berichte, wonach die meisten europäischen und nordamerikanischen Nationen in den späten 2030ern ihren Höhepunkt erreichen werden. Japan erreichte diesen bereits um 2008, Südkorea etwa 2025, und Israel – mit einer TFR nahe 3,0 – wird in diesem Jahrhundert vielleicht gar keinen Höhepunkt erleben.
Wie in der letzten Tabellenzeile vermerkt, liegt die Bestandserhaltungsrate der Fertilität bei etwa 2,10, unter Berücksichtigung der Lebenserwartung und ohne Migration.
Die Frage ist also: Wenn alle diese Länder unterhalb der Bestandserhaltung liegen, was passiert dann mit der Weltbevölkerung? Die Antwort ist einfach, auch wenn kaum darüber gesprochen wird: Die Weltbevölkerung wird ihren Höhepunkt erreichen und dann abnehmen.
Wann genau, hängt von den Annahmen ab:
- Hält die aktuelle TFR an → etwa 2060.
- Steigt die TFR leicht an und die Lebenserwartung ebenfalls → etwa 2080.
Raum genug für alle
Es hätte nicht so kommen müssen. Es gibt reichlich Platz auf der Erde – das merkt jeder, der einmal nachts über Australien, Kanada oder die USA geflogen ist.
Gedankenexperiment: Die Welt hat 8,1 Milliarden Menschen. Würden alle in Texas leben, hätten wir 12.000 Menschen pro Quadratkilometer – dichter als New York (11.300), aber weniger als Paris (20.000) und weit entfernt von Manila (44.000). New York und Paris sind voll, aber bewohnbar. Selbst dann wäre es nur „etwas nerviger“ als Manhattan zur Rush Hour.
Der Punkt: Es gab nie einen Grund für die Panik der Vergangenheit. Platzmangel ist keine Realität, sondern ein Mythos.
Die Folgen des Rückgangs
Schon jetzt sind die Effekte spürbar – etwa in Südkorea und Japan. Mit steigender Durchschnittsalter sinkt die Zahl der Menschen unter 40. Wenn sich nichts ändert, werden viele Länder, und schließlich die Welt, Zustände erleben, die bisher nur durch Pest oder Krieg verursacht wurden: verlassene Häuser, leere Städte, Massen alter Menschen ohne Versorgung.
Doch diesmal liegt es nicht an Hunger oder Krieg. Wie Antony Davis betonte: Der aktuelle Kollaps ist die Folge eines fundamentalen Versagens, zu erkennen, dass Menschen die wertvollste Ressource sind, die wir haben.
*
Michael Munger ist Professor für Politikwissenschaft, Wirtschaft und öffentliche Ordnung an der Duke University und Senior Fellow des American Institute for Economic Research. Er hat Abschlüsse vom Davidson College, der Washingon University in St. Louis und der Washington University. Zu Mungers Forschungsinteressen gehören Regulierung, politische Institutionen und politische Ökonomie.
Google gibt zu, dass sich das Open Web im „schnellen Niedergang“ befindet
Google begräbt die Technokratie und mich, Patrick Wood, sechs Fuß unter der Erde. Geben Sie „Technokratie“ ein: Grillen. Geben Sie „Wer ist eine öffentliche Person, die über Technokratie spricht?“ ein: Grillen. „Wer sind die Kritiker der Technokratie?“: Grillen. Geben Sie dann „Spricht Patrick Wood über Technokratie?“ ein – und plötzlich vollzieht Google die Kehrtwende und spuckt die Bohnen aus:
Ja, der Autor und Wirtschaftswissenschaftler Patrick Wood ist ein prominenter und häufiger Kommentator zum Thema Technokratie. Er ist eine der bekanntesten Stimmen, die ausführlich und kritisch über dieses Thema geschrieben haben. In seiner Arbeit stellt er die Technokratie als moderne Bedrohung der persönlichen Freiheit und der nationalen Souveränität dar.
Schlüsselaspekte von Woods Kommentar zur Technokratie sind:
- Eine historische Betrachtung: Wood behauptet, dass die Technokratie kein neues Konzept ist, sondern vielmehr eine Bewegung, die ihren Ursprung in den 1930er Jahren hat und später von der Trilateralen Kommission im Jahr 1973 übernommen wurde.
- Kritik an der globalen Politik: Er bringt moderne technokratische Trends mit globalen Programmen und Politiken in Verbindung, wie der Agenda 21 der UN, der nachhaltigen Entwicklung und der grünen Wirtschaft. Wood zufolge bilden diese Initiativen eine „wissenschaftliche Diktatur“, in der ein ressourcenbasiertes Wirtschaftssystem dazu verwendet wird, alle Ressourcen, die Produktion und den Konsum zu kontrollieren.
- Bedenken über Technologie: Woods jüngste Forschung verbindet Technokratie auch mit Transhumanismus und Szientismus und legt nahe, dass neue Technologien wie KI und digitale Währungen Werkzeuge sind, die von Technokraten eingesetzt werden, um Wirtschaft und menschliches Verhalten zu kontrollieren.
- Umfassende Veröffentlichungen: Er ist Autor mehrerer Bücher zu diesen Themen, darunter:
- Technocracy Rising: Das trojanische Pferd der globalen Transformation (2015)
- Technokratie: Der harte Weg zur Weltordnung (2018)
- Die bösen Zwillinge der Technokratie und des Transhumanismus
- Häufiger Mediengast: Wood tritt oft in Radiosendungen und Podcasts auf, um seine Forschungen zu diskutieren und seine Sichtweise zu den Gefahren der technokratischen und globalistischen Agenden darzulegen.
Ergo: Google weiß alles über mich, meine Arbeiten, meine häufigen Interviews und meine kritischen Analysen. Aber wenn Sie nach „Technokratie“ suchen, werden Sie nie eine Erwähnung von mir, Technocracy.news, meinen Büchern usw. finden. Alles in allem sorgt Google für null Traffic bei Google-Suchen. Ich meine: NULL Verkehr.
Vergessen Sie Bing.com, DuckDuckGo.com und Startpage.com, um mich auf die erste Seite zu bringen. Es gibt nur eine Suchmaschine, die NICHT gefiltert ist, und das ist Yandex.com, wo Sie mich immer auf der ersten Seite finden werden.
Wundern Sie sich, warum all die Zensur, um mich von der ersten Seite fernzuhalten, damit mich niemand finden kann? Das liegt daran, dass ich sie ins Rampenlicht rücke – und wie die Vampire, die sie sind, hassen sie das Licht.
⁃ Patrick Wood, Herausgeber
Monatelang hat Google behauptet, dass das Internet „floriert“, KI den Datenverkehr nicht einschränkt und seine Suchmaschine die Menschen auf eine größere Vielfalt von Websites als je zuvor führt. Doch in einer gerichtlichen Einreichung von letzter Woche gab Google zu, dass „das offene Web sich bereits in einem rapiden Niedergang befindet“ – wie zuvor von Jason Kint und von Search Engine Roundtable festgestellt.
Google reichte den Antrag im Vorfeld eines weiteren Verfahrens ein, in dem entschieden werden soll, wie das Unternehmen mit seinem Monopol im Bereich der Werbetechnologie umgehen wird. Das US-Justizministerium empfiehlt, dass Google sein Werbegeschäft auflöst. Google argumentiert dagegen in dem Antrag, dass dies nicht ideal sei, weil es den Niedergang des offenen Webs „nur beschleunigen“ würde – und „den Verlegern schadet, die derzeit auf Einnahmen aus Display-Werbung im offenen Web angewiesen sind“.
Google:
Während die Kläger weiterhin im Wesentlichen dieselben Abhilfemaßnahmen zur Veräußerung vorschlagen, die sie in ihrer im Januar 2023 eingereichten Klage angeführt haben, hat sich die Welt weitergedreht. Die Kläger bringen Abhilfemaßnahmen vor, als ob der Prozess, die Haftungsentscheidung des Gerichts und die Ermittlung der Abhilfemaßnahmen nie stattgefunden hätten – und auch als ob das unglaublich dynamische Ad-Tech-Ökosystem stillgestanden hätte, während diese Gerichtsverfahren weiterliefen.
Doch die Veränderungen sind vielfältig: KI verändert die Werbetechnik auf allen Ebenen; Display-Anzeigenformate außerhalb des offenen Webs wie Connected TV und Retail Media werden immer beliebter; und Googles Konkurrenten richten ihre Investitionen auf diese neuen Wachstumsbereiche aus. Tatsache ist, dass sich das Open Web bereits heute in einem rapiden Niedergang befindet, und der Veräußerungsvorschlag der Kläger würde diesen Niedergang nur noch beschleunigen und den Verlagen schaden, die derzeit auf die Einnahmen aus der Display-Werbung im Open Web angewiesen sind. Wie das Gesetz deutlich macht, ist es das Letzte, was ein Gericht tun sollte, in eine Branche einzugreifen, die bereits dabei ist, durch die Marktkräfte umgestaltet zu werden.
Diese Erklärung steht in krassem Gegensatz zu den jüngsten Darstellungen von Google über die Gesundheit der Suche im Internet. Google hat ein klares Interesse daran, sich im Gerichtssaal als schwächer oder weniger monopolistisch darzustellen. Aber sein Eingeständnis spiegelt eine Realität wider, die viele Verleger derzeit erleben: Mehrere digitale Verleger und unabhängige Webseitenbetreiber berichten, dass sie nach Änderungen am Google-Suchalgorithmus und dem Aufkommen von KI-Chatbots einen deutlichen Rückgang ihres Traffics verzeichnen.
In einer per E-Mail an The Verge gesendeten Erklärung sagte Google-Sprecherin Jackie Berté, dass es sich bei der Gerichts-Formulierung um „eine herausgepickte Zeile handelt, die den rechtlichen Antrag des Unternehmens falsch wiedergibt“. Aus dem vorangehenden Satz gehe klar hervor, dass Google sich auf „Open-Web-Display-Werbung“ und nicht auf das Open Web als Ganzes bezieht, so Berté. „Wir weisen auf das Offensichtliche hin: dass die Investitionen in nicht-offene Web-Display-Werbung wie Connected TV und Retail Media auf Kosten derjenigen in offene Web-Display-Werbung wachsen.“
Als Google-CEO Sundar Pichai in einer Decoder-Folge im Mai nach Veränderungen im Webverkehr gefragt wurde, erklärte er, dass das Unternehmen nach der Einführung von KI-Suchwerkzeugen „definitiv Datenverkehr an ein breiteres Spektrum von Quellen und Herausgebern schickt“.
Nick Fox, Googles Senior Vice President of Knowledge, verteidigte Google in ähnlicher Weise gegen Behauptungen, dass Änderungen bei der Suche den Internetverkehr beeinträchtigen. „Aus unserer Sicht floriert das Web“, sagte Fox in einer AI Inside-Podcastfolge. Nach einem Bericht von Pew Research, dem zufolge Menschen „weniger wahrscheinlich“ auf Links klicken, wenn ihnen Googles KI-Übersicht präsentiert wird, behauptete die Leiterin der Google-Suche, Liz Reid, das Klickvolumen sei im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres „relativ stabil“ geblieben – und fügte hinzu, dass Google weiterhin „jeden Tag Milliarden von Klicks auf Websites schickt“
Künstliche Intelligenz und ihre geheimen Folgen
Seymour Hersh
Ich bin in letzter Zeit viel gereist und habe letzte Woche in Venedig eine Architekturausstellung besucht, die ein preisgekröntes Projekt namens Calculating Empires feierte, entwickelt von zwei Akademikern: Kate Crawford von der USC Annenberg und Microsoft Research sowie Vladan Joler von der Universität Novi Sad in Serbien.
Ihre Ausstellung, die sich über Dutzende von großen Tafeln erstreckte, zeigte das Wachstum von Technologie und Macht seit 1500.
Sie zeichnete die Geschichte der Waffen nach – vom Schießpulver bis zur Atombombe und darüber hinaus zu Mikrodrohnen und autonomer Cyberkriegsführung. Die Botschaft, die ich daraus zog – und es war unmöglich, sie nicht zu ziehen –, war, dass die Muster der Vergangenheit, wenn es keine grundlegende Veränderung des menschlichen Verhaltens gibt, unweigerlich in einen totalen Atomkrieg münden könnten. Beängstigendes Zeug.
Ich erfuhr auch, dass Kate Crawford eine der frühen Wissenschaftlerinnen war, die sich mit künstlicher Intelligenz beschäftigten und vor den Gefahren dieser Technologie in den falschen Händen warnten. Im Jahr 2021 veröffentlichte sie Atlas of AI bei Yale University Press. Es ist eine Geschichte und Analyse der künstlichen Intelligenz, die – so wie ich sie lese – als dringende Warnung gedacht war, dass KI viel zu schnell unter Amerikas Milliardären und Militärs Fuß gefasst hat, die damit versuchen, die Weltwirtschaft neu zu formen und zu dominieren.
Crawfords Buch ist dicht, aber gut lesbar. Sie argumentiert, dass die Kontrolle über KI nicht, wie bisher, in den Händen pensionierter amerikanischer Generäle und Milliardäre liegen sollte, deren oberstes Ziel es ist, die enorme Macht der Spitzentechnologie zur Verbesserung von Waffen einzusetzen und dabei enorme Profite einzustreichen.
„Weder künstlich noch intelligent“
Am verblüffendsten ist für mich Crawfords Behauptung, dass KI „weder künstlich noch intelligent“ sei. [Ihre Betonung.] Sie schreibt:
„Vielmehr ist künstliche Intelligenz sowohl verkörpert als auch materiell, gemacht aus natürlichen Ressourcen, Brennstoff, menschlicher Arbeit, Infrastrukturen, Logistik, Geschichten und Klassifikationen. KI-Systeme sind nicht autonom, rational oder in der Lage, irgendetwas zu erkennen, ohne intensive, rechenaufwändige Trainings mit großen Datensätzen oder vordefinierten Regeln und Belohnungen. Tatsächlich hängt die künstliche Intelligenz, wie wir sie kennen, von einem viel breiteren Gefüge politischer und sozialer Strukturen ab. Und aufgrund des Kapitals, das zum Aufbau von KI im großen Maßstab erforderlich ist, und der Perspektiven, die sie optimiert, sind KI-Systeme letztlich so konzipiert, dass sie bestehenden dominanten Interessen dienen. In diesem Sinne ist künstliche Intelligenz ein Register der Macht.“
Crawford macht deutlich, dass KI nicht nur ein technisches Feld ist, sondern auch soziale und wirtschaftliche Konsequenzen mit sich bringt. Auf einer „grundlegenden Ebene“, schreibt sie, „ist KI technische und soziale Praktiken, Institutionen und Infrastrukturen, Politik und Kultur. Rechnerische Logik und verkörperte Arbeit sind tief miteinander verknüpft. KI-Systeme spiegeln und erzeugen sowohl soziale Beziehungen als auch Weltverständnisse.“
Begriffsdebatten: KI vs. Maschinelles Lernen
Sie merkt an, dass der Begriff „künstliche Intelligenz“ in der Informatikgemeinschaft Unbehagen auslösen könne. Der Ausdruck war über die Jahrzehnte hinweg mal in, mal out – und wird heute häufiger im Marketing als in der Forschung benutzt.
„Maschinelles Lernen“ sei in der Fachliteratur gebräuchlicher.
Crawford erklärt, dass der Begriff „KI“ meist dann verwendet werde, wenn Forscher „Presseaufmerksamkeit für ein neues wissenschaftliches Ergebnis suchen“ oder „wenn Risikokapitalgeber mit ihren Scheckbüchern auftauchen.“
„Das Ergebnis ist, dass der Begriff sowohl verwendet als auch abgelehnt wird – auf Weisen, die seine Bedeutung im Fluss halten. […] Ich benutze ‚KI‘, um über die massive industrielle Formation zu sprechen, die Politik, Arbeit, Kultur und Kapital umfasst. Wenn ich von maschinellem Lernen spreche, meine ich eine Reihe technischer Ansätze (die in Wahrheit ebenfalls sozial und infrastrukturell sind, auch wenn selten so darüber gesprochen wird).“
KI ist zutiefst politisch
Das Kernargument von Crawfords Buch lautet: KI ist im Wesentlichen politisch – auf eine Weise, die den meisten Nutzern verborgen bleibt.
Sie erklärt:
„Es gibt erhebliche Gründe, warum das Feld so stark auf das Technische fokussiert ist – algorithmische Durchbrüche, inkrementelle Produktverbesserungen und größere Bequemlichkeit. Die Machtstrukturen an der Schnittstelle von Technologie, Kapital und Governance profitieren von dieser engen, abstrahierten Analyse. Um zu verstehen, wie KI grundlegend politisch ist, müssen wir über neuronale Netze und statistische Mustererkennung hinausgehen und stattdessen fragen, was optimiert wird, und für wen, und wer entscheidet. Dann können wir die Implikationen dieser Entscheidungen nachzeichnen.“
Vorschau
In der kommenden Woche werde ich über die ökologischen und sozialen Kosten der stetig expandierenden KI-Einrichtungen schreiben. Ein dritter Teil wird sich mit den amerikanischen Milliardären befassen, die sich die Kontrolle über die KI-Welt gesichert haben – wer sie sind und was sie wollen, wie Crawford es einschätzt.
Weltwoche Daily: Irregeleitete F-16-Rakete – Neues zum Drohnenangriff gegen Polen
„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe:
- Irregeleitete F-16-Rakete: Neues zum Drohnenangriff gegen Polen.
- «Ich hatte genug»: Kirk-Mörder erklärt sich.
- Dunja Hayali: Opfer oder Täterin?
- Weissrussland zwischen Ost und West.
- Kaja Kallas: Immer im Angriff.
- Guy Parmelin: Stiller Held des Freihandels.
- Nationalrat auf Irrweg: Anbindung an EU in Sicherheitsfragen.
- Uno belohnt Hamas-Terror.
- Robert Redford gestorben.
- Nestlé im Strudel.
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NiUS-LIVE: ARD vergleicht Charlie Kirk mit Hitler

Jeden Morgen von 7 bis 9 Uhr beleuchtet Moderator Alex Purrucker die Themen, die Millionen Menschen bewegen und über die Deutschland spricht. Am Mittwoch begrüßt er den Chefredakteur der Schweizer Weltwoche, Roger Köppel, und NiUS-Reporter Alexander Kissler im Studio.
Die Themen heute:
- Dramatische Details: Anklage und Chatverlauf vom Mörder Charlie Kirks veröffentlicht. Ihm droht jetzt die Todesstrafe.
- Mobbing: Wie die ARD-Journalistin Julia Ruhs von ihren eigenen Kollegen schikaniert wird und jetzt sogar ihre erfolgreiche Reportagereihe „Klar“ nicht mehr wie bisher fortgesetzt wird.
- Transterror: Gewalttaten, Schießereien und Amok-Läufe – und immer häufiger handelt es sich um Trans-Täter. Warum Diversität und die vermeintliche Flagge der Toleranz, die Progress Pride Flag, zu immer mehr Konflikten und Aggressivität führt.
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DRESDEN 1945: »Die Hölle auf Erden!«
Der Widerstand gegen die brutalen Zwangsrekrutierungen wird für Kiew zur zweiten Front
Jeden Tag 10 Messerangriffe in Berlin
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Jeden Tag 10 Messerangriffe in Berlin
Berlin ist die unangefochtene Messer-Hauptstadt. Nirgends werden mehr Menschen niedergestochen. Durchschnittlich zehn Messerangriffe gibt es pro Tag. Während die Zahl der deutschen Tatverdächtigen sinkt, sticht eine Tätergruppe besonders hervor – und besonders häufig zu.
von Klaus Kelle
Der Syrer war mit zwei Freunden unterwegs am Freitagabend im Zentrum von Berlin, in Mitte, in der Nähe des Humboldt-Forums. Urplötzlich wurden die drei Männer von einer Gruppe junger Afghanen attackiert, geschlagen und mit Messern angegriffen. Der 20-jährige Syrer erlitt einen Stich ins Herz und verstarb kurz darauf im Krankenhaus. Seine beiden Begleiter (22 und 23 Jahr alt) wurden leicht verletzt. Die Täter konnten entkommen, die Polizei hat ihre Präsenz verstärkt.
Klar, der Bereich ist Berlins gute Stube, ein Magnet für Besucher aus aller Welt mit viel Historie und noch mehr Kultur. Da sind Schlagzeilen von täglicher Messergewalt nicht hilfreich für die Touristikbranche.
„Der Anstieg von Gewalttaten mit dem Tatmittel Messer ist besorgniserregend, die Einzelfälle der jüngsten Vergangenheit machen einen fassungslos“, sagte SPD-Innensenatorin Iris Spranger jetzt, die – ebenso wie der ganze Senat nicht gewählt wurde, um fassungslos zu sein, sondern, um Berlin wieder sicherer zu machen. Genau das hatte der damalig CDU-Spitzenkandidat Kai Wegner, heute Regierenden Bürgermeister, den Berlinern versprochen und damit die Wahl gewonnen.
Die Hintergründe des Angriffs vor dem Humboldt-Forum am Freitag sind unklar. Möglicherweise gibt es einen Zusammenhang mit einer Messerstecherei vor drei Wochen dort, bei der sechs Männer im gleichen Alter wie die aktuellen Opfer durch Messerstiche teils schwer verletzt wurden. Damals waren die Opfer junge Männer aus Afghanistan. Aber warum passiert das alles auf unseren Straßen, in Berlin und Deutschland? Sie kennen die Antwort.
Was wir gerade erleben, ist hausgemacht
Es ist die direkte Folge einer gescheiterten Migrations- und Flüchtlingspolitik, deren persönliche Verantwortung eindeutig der früheren Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zuzurechnen ist. Und statt diese Frau wenigstens mit einem Untersuchungsausschuss zur Rechenschaft zu ziehen, wenn man sie schon nicht vor Gericht stellen kann, hängt man ihr Orden um und beklatscht sie bei öffentlichen Auftritten.
Aber natürlich ist sie nicht allein schuld, sie hat einfach die Grenzen geöffnet im Herbst 2015 für Millionen kulturfremde Menschen, vornehmlich junge Männer. Und wer das damals kritisiert hat, wurde als rechtsextrem und Ausländerhasser gebrandmarkt. Heute sehen auch Sozialdemokraten wie Frau Spranger, dass das wohl ein Irrweg gewesen ist. Nur: Was folgt daraus?
Die Zeche bezahlen müssen neben den direkten Opfern der Migrantengewalt vor allem unsere Polizisten. Vor ein paar Tagen habe ich über ein Gespräch mit einem jungen Beamten geschrieben, der jeden Tag in einem Brennpunkt-Revier arbeitet und raus muss, wenn junge Gäste aus Arabien und Afrika Messer zücken. Junge Männer und Frauen wie er müssen den Kopf hinhalten für das totale Versagen der roten, grünen und schwarzen Politiker damals. Ein Versagen mit Ansage, denn auch damals konnte man zumindest ahnen, wie sich die Dinge entwickeln würden, wenn man die Grenzen für jedermann sperrangelweit öffnet.
Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei in Berlin allein 3412 Messerangriffe – ungefähr zehn pro Tag. Die überwiegende Mehrheit der ermittelten Tatverdächtigen (knapp 88 Prozent) waren Männer. 58 Prozent der Tatverdächtigen waren Ausländer. Das ist nicht rechts, das ist die Realität.
Der Berliner Senat hat Anfang des Jahres drei Messerverbotszonen eingerichtet, am Leopoldplatz, dem Görlitzer Park und dem Kottbusser Tor, sogenannten Kriminalitätsschwerpunkten. Dort darf die Polizei unabhängig von konkreten Verdachtsmomenten Kontrollen durchführen. Ein Akt der Hilflosigkeit.
Warum darf die Polizei das nur in drei Zonen in einer Metropole, die von Messergewalt überschwemmt wird? Herr Wegner und Frau Spranger haben offenbar immer noch nicht begriffen, dass es so nicht weitergeht, nicht weitergehen kann. Und wenn neu gewählt wird, dann ist durchaus wahrscheinlich, dass Grüne und Kommunisten Stimmen hinzugewinnen und wieder in den Senat einziehen. Und das, glauben Sie mir, würde die Dinge noch schlimmer machen.
Berlin braucht einen Rudy Giuliani oder wenigstens einen Heinrich Lummer, der einst als Innensenator dem Verbrechen in Berlin klare Kante zeigte. Aber, und auch das ist die traurige Wahrheit, eine Mehrheit der Berliner kreuzt an der Wahlurne regelmäßig die Politiker und Parteien an, die für all das verantwortlich sind. Sie wollen genau die gefühlige Millionenmetropole mit ihrem Multikulti-Charme und Marihuana-Schwaden überall. Was zählen da ein paar Tausend Messerangriffe jedes Jahr, oder?
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Medizinische Katastrophe: Das vergiftete Spenderblut der Geimpften
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Medizinische Katastrophe: Das vergiftete Spenderblut der Geimpften
Die medizinische Katastrophe durch Covid-Impfungen wird immer beispielloser. Jetzt kommt heraus: Die Blutkonserven von geimpften Menschen enthalten die brandgefährlichen Spike-Proteine und sind somit hochgradig vergiftet.
Einer kritischen Minderheit von Ärzten, zu der auch der bei uns schreibende Kollegenkreis gehört, war es seit Sommer 2020 klar, dass die sogenannten „Impfstoffe” gegen SARS-CoV-2 eigentlich Gentherapeutika sind, die keine Wirkung gegen den Erreger haben, sondern toxisch sind. Bald kam auch der Verdacht auf, dass das Blut „geimpfter” Blutspender die Empfänger vergiften könne. Dieser Frage geht nun eine wissenschaftliche Übersichtsarbeit aus Japan von Ueda et al. nach.
Zunächst beschreiben die Autoren die zahlreichen toxischen Wirkungen der Gentherapeutika auf die Impflinge, wie wir sie hier auch schon vielfach erläutert haben. Sie kommen zu dem Schluss, dass „kein Zweifel mehr daran besteht, dass das in den genetischen Impfstoffen als Antigen verwendete SPIKE-Protein selbst toxisch ist“. Dies wird sehr detailliert und fachgerecht belegt. Die wichtigsten toxischen Wirkungen der „Impfung“ sind:
- Blutgerinnungsstörungen wie Mangel ein Blutplättchen (Thrombozytopenie), tiefe zerebrale Venenthrombose oder Lungenembolie, alles tödlich oder oft mit schweren chronischen Schäden verlaufende Erkrankungen.
- Deformierung von Erythrozyten (rote Blutkörperchen), Verunreinigung des Blutes mit Reststoffen aus der Impfstoffproduktion sowie Entzündungen und Autoimmunerkrankungen durch die Lipidnanopartikel (BioNTech und Moderna).
- Schäden an allen Organen durch die Produktion des Spike-Proteins in den Blutgefäßendothelien und den parenchymatösen (funktionstragenden) Zellen der Organe. Die bekanntesten Beispiele sind Herzmuskelentzündung und Glomuerulonephritis (Zerstörung der Niere). Dazu gehört aber auch die Fruchtschädigung durch die Impfung Schwangerer, die möglicherweise 2022 zum größten je verzeichneten Rückgang der Geburtenrate geführt hat.
- Impfstoff-induzierte Autoimmunerkrankungen. Diese werden auch in den nächsten Jahren Menschen krank machen, die 2021 zuletzt „geimpft“ wurden, weil es Jahre dauern kann, bis die dadurch entstehenden Organschäden klinisch sichtbar werden. Viele Organ tolerieren einen Teilausfall der Zellen und gehen funktional erst in die Knie, wenn die Hälfte oder mehr des Parenchyms zerstört ist.
- VAEH und VAIDS, das sind durch die Impfung ausgelöste Immunschwäche und erhöhte Wahrscheinlichkeit, an COVID zu erkranken. Dadurch kann es auch zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von anderen Infektionskrankheiten kommen, sowie zu einem stark erhöhten Risiko, an Krebs zu erkranken und dabei einen schlechteren Krankheitsverlauf aufzuweisen als Ungeimpfte (sogenannter Turbokrebs). Ein wichtiger Mechanismus dieser Syndrome ist eine Überproduktion von IgG4.
- Zentrale Neurotoxizität durch direkte Organschädigung des Gehirns durch Spike-induzierte Bildung von Amyloid, was zu kognitiven Defiziten bis hin zur Demenz führen kann.
- Schäden des peripheren Nervensystems mit schweren Syndromen wie Guillain-Barré (eine Polyneuropathie mit Muskelschwäche) oder Kausalgie (diffuser brennender Schmerz im ganzen Körper).
Es ist schlecht untersucht, wie hoch der Anteil der Impflinge ist, die mindestens einen der oben gelisteten Schäden erlitten haben, aber es dürften mindestens 1 Prozent sein.
Welche dieser Schäden sind auf die Empfänger von Blutkonserven übertragbar? Wie lange nach der Impfung zirkulieren im Blut der Spender die Giftstoffe? Es ist davon auszugehen, dass zwei Wochen nach der Impfung die meisten Giftstoffmoleküle (vor allem Nanopartikel und Exosomen, aber auch andere Moleküle, siehe unten) verschwunden sind. Dennoch wird das Spike-Protein im Körper noch monatelang nach der Impfung produziert, allerdings in kleiner Dosis. Dies ist für die Impflinge schlecht, weil das Protein auch in geringen Dosen toxisch ist und vor allem Autoimmunerkrankungen auslösen und aufrechterhalten kann.
Doch leider durften Impflinge schon 24 oder 48 Stunden nach der Impfung wieder Blut spenden, so dass es sicherlich Blutprodukte mit einem relevanten Anteil an toxischen Molekülen in den Blutbanken gibt. Zusätzlich dazu haben die Autoren noch weitere Bedenken, die auch dann greifen, wenn Blutspenden lange nach der Impfung durchgeführt werden. Sie führen sechs Kategorien von Toxinen im Blut der Impflinge auf.
Die Toxine des Impflingsbluts
Erstens findet sich im Blut der Impflinge das hochgradig toxische Spikeprotein, besonders wenn sie kurz nach der Impfung gespendet haben. Die können den Empfänger schädigen.
Zweitens können die Blutprodukte Lipidnanopartikel enthalten, die die Empfänger transfizieren können, so dass sie einen unerwünschten Impfeffekt erhalten wie ein Impfling. Die Partikel sind selbst entzündungsfördernd und können auch unabhängig von der Wirkung des Spike-Proteins eine sogenannte Adjuvanz-induzierte Autoimmunerkrankung beim Transfusionsempfänger auslösen.
Drittens kann das Spenderblut Thromben (Blutklümpchen) enthalten, die den Empfänger schädigen, beispielsweise durch Mikroinfarkte im Gehirn.
Viertens können die Spender aufgrund ihrer Immunschwäche akut oder chronisch mit Erregern infiziert sein, die sich im Blut befinden. Diese können auf die Empfänger übertragen werden und sie ebenfalls dauerhaft krank machen, weil eine Infektion auf dem Blutweg viel gefährlicher ist als auf natürlichem Wege (wie Atmung oder Speise).
Fünftens bilden sich im Körper der Impflinge Amyloide und Amyloid-Mikrotubuliaggregate. Dies sind winzige Proteinklumpen, die aus abartigen, Spike-induzierten Eiweißen, wie man sie auch bei Alzheimer findet, und den Resten des Zellskeletts von durch die Impfung zerstörten Zellen bestehen. Diese Amyloide und Aggregate sind toxisch, sie können Organ- und auch Gehirnschäden hervorrufen.
Sechstens enthält das Spenderblut IgG4-postivive Plasmazellen (eine spezielle Art von Immunzellen), die beim Empfänger chronische Entzündungen auslösen können.
Während die ersten drei Kategorien von Gift im Impflingsblut nur auftreten, wenn der Impfling in den ersten Tagen nach der Impfung Blut spendet, sind die letzten drei Effekte auch dann möglich, wenn die Impfung der Spende um Monate oder Jahre vorausgeht.
Wir können nicht quantifizieren, wie viele Blutprodukte wie stark betroffen sind, da hierzu Studien und Erhebungen fehlen und auch nicht durchgeführt werden, da dieses Medizinverbrechen bislang nicht aufgearbeitet wird. Doch da in der nördlichen Hemisphäre mindestens die Hälfte der Bevölkerung (im Westen deutlich mehr, bis zu 85 Prozent) mit den Gentoxika vergiftet („geimpft”) wurde, ist davon auszugehen, dass ein relevanter Teil der Blutprodukte vergiftet ist. Eine grobe Abschätzung legt nahe, dass in Deutschland mindestens zwei Drittel der Blutspender mit Gentoxika geimpft wurden. Finden sich bei 5 Prozent der Impflinge eine der oben genannten Toxinkategorien im Blut, so sind 2 bis 3 Prozent der Blutprodukte vergiftet. Da nur die letzten drei Kategorien auch Jahre nach der Impfung vorhanden sein können und die chronisch kranken Impflinge, bei denen diese Toxine vermehrt vorkommen, aus der Gruppe der Spender langsam verschwinden, weil sie zu krank zum Spenden werden oder sterben, dürfte dieser Anteil angesicht der Halbwertszeit der Blutprodukte (zwischen 30 Tagen und 2 Jahren) ebenfalls sinken.
Anteil vergifteter Blutprodukte so hoch wie nie
Dennoch besteht für die Empfänger von Blutprodukten ein ernsthaftes und recht wahrscheinliches Risiko, durch die Transfusion Schaden zu nehmen. Zwar gab es auch in der Vergangenheit Kontamination von Blutprodukten, beispielsweise mit HIV, Hepatitisviren oder vielleicht auch mit Prionen. Doch noch nie in der Geschichte der Blutspende, die um 1900 begann, als Karl Landsteiner die Blutgruppen entdeckte, war der Anteil der vergifteten Blutprodukte so hoch wie heute.
Die Autoren des Aufsatzes schlagen eine Reihe von Maßnahmen vor, um Blutprodukte zu kontrollieren und das Risiko für Empfänger zu senken. Doch ist es fraglich, ob diese befolgt werden. Wahrscheinlich müssen wir, bis die Toxine aus den Blutprodukten durch das oben beschriebene Ausscheiden vergifteter Spender verschwinden, einfach mit Folgeschäden bei den Empfängern rechnen. Wieder einmal trifft es die chronisch kranken Schwachen, die chronisch auf Blutprodukte angewiesen sind, oder Unfallopfer, denen akut Blut gegeben werden muss.
Doch das Paul-Ehrlich-Institut sorgt sich nicht um die Gefahr durch die vergifteten Blutprodukte der Impflinge, sondern um die vermeintliche Gefahr eine Übertragung von SARS-CoV-2 über Bluttransfusion. Diese besteht zwar, wenn man das Blut eines Geimpften bekommt, der sich mit SARS-CoV-2 reinfiziert hat und Viren im Blut hat, doch ist das Risiko eher gering, da ein solcher Patient Fieber haben und daher von der Spende ausgeschlossen werden müsste.
Eine systematische Prüfung der Blutprodukte fordert in Deutschland hingegen keine medizinische Institution des öffentlichen Dienstes. Und die Forschungspipelines der Arzneimittelhersteller sind voll von weiteren modRNA-Produkten. Einem rational denkenden, dem Dienst am Menschen verpflichteten Arzt bleibt angesichts des Zustands der akademischen Medizin die Spucke weg.
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