Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Dohnen über dänischen Flughäfen – die nächste Propagandamasche?

Dohnen über dänischen Flughäfen – die nächste Propagandamasche?

Dohnen über dänischen Flughäfen – die nächste Propagandamasche?

Wenn es darum geht, das russische Bedrohungsszenario am Leben zu erhalten, bleiben die NATO-Politiker und -Medien erfinderisch. Nun soll Moskau sogar Drohnen bis nach Dänemark geschickt haben, um dort den Flugbetrieb zu stören. Wann fliegen die ersten russischen Drohnen über Madrid und Lissabon?

Es herrscht nicht nur faktisch ein Stellvertreterkrieg zwischen dem Wertewesten und Russland in der Ukraine, sondern auch ein allgemeiner Informationskrieg. Der “böse Iwan” ist mittlerweile längst schon Dauergast der medialen Propagandaoffensive der NATO-Medien – und zwar in Form von Negativschlagzeilen, Unterstellungen und einer einseitigen Berichterstattung, die ganz die Narrative der westlichen Eliten bestätigt.

Und wenn man dafür beispielsweise irgendwelche Drohnentrümmer einsammeln und mit Klebeband zusammengeklebt in Polen deponieren muss – dann soll das so sein. Aber das ist noch nicht alles. Die letzten Tage über waren die Schlagzeilen voll mit Meldungen, wonach angeblich russische Drohnen über dänischen Flughäfen gesichtet wurden. Nun, abgesehen davon, dass nicht einmal die Dänen selbst wissen, wer da mit Drohnen in der Nähe der Flughäfen herumspielt, stellen sich noch weitere Fragen.

Zum Beispiel stellt sich die Frage, wie russische Drohnen durch den dicht überwachten NATO-Luftraum bis nach Dänemark fliegen sollen. Müsste da nicht die Luftraumabwehr sämtlicher Staaten von Skandinavien bis Osteuropa Alarm schlagen? Ist es nicht wahrscheinlicher, dass irgendjemand sonst in Dänemark sich einfach einen (unter Umständen für den Flugbetrieb gefährlichen) Spaß erlaubt hat und irgendwelche handelsüblichen Drohnen trotz Sperrzonen dort herumfliegen ließ? Solche Vorfälle gibt es ja immer wieder.

Doch das hindert die NATO-Propagandisten nicht daran, immer wieder Russland ins Spiel zu bringen. Es geht dabei nämlich nicht um die Drohnen selbst, sondern um Stimmungsmache und passende Schlagzeilen. Diese bleiben nämlich in den Köpfen der Menschen hängen. Und wenn dann Verteidigungsminister Pistorius verkündet, wir seien nicht mehr im “kompletten Frieden” und die Europäer würden “hybrid, mit Desinformationskampagnen und eben durch Drohneneindringen” attackiert, ist das Teil des ganzen Informationskriegs, den eben auch der Wertewesten führt.

Feindbilder müssen gepflegt werden, insbesondere in Krisenzeiten. Und angesichts des belligerenten Dauergefasels der NATO- und EU-Politiker bleibt der Eindruck bestehen, dass dies lediglich der psychologischen Vorbereitung der Bevölkerung dient. Nur jemand, der tatsächlich einen Krieg vom Zaun brechen will, arbeitet mit dieser Form der Psychologie der Massen. Irgendwann will man den Menschen in Europa vielleicht auch noch russische Drohnen über Paris, Madrid und Lissabon verkaufen.

Michael Hudson: Trumps Zerstörung der US-Wirtschaft, beginnend mit der Landwirtschaft

Von Michael Hudson

Trump hat eine Krise für die US-Landwirtschaft ausgelöst, indem er den Außenhandel mit China und Russland wie im Kalten Krieg als Waffe einsetzte, durch seine Stahl- und Aluminiumzölle die Fertigungsindustrie beeinträchtigte, durch seine Zölle die Verbraucherpreisinflation ankurbelte und durch seine Steuersenkungen, die die langfristigen Zinsen für Hypotheken, Auto- und Ausrüstungskäufe hoch hielten, sowie durch die Deregulierung der Märkte, die Monopolen freie Hand bei der Preisgestaltung ließ, den Zugang zu bezahlbarem Wohnraum erschwerte.

  • Trumps Verarmung der US-Landwirtschaft

Trump hat eine perfekte Sturmfront für die US-Landwirtschaft geschaffen, erstens durch seine Politik des Kalten Krieges, die China als Sojabohnenmarkt gegen Russland abgeschottet hat, zweitens durch seine Zollpolitik, die Importe blockiert und damit die Preise für landwirtschaftliche Geräte und andere Betriebsmittel in die Höhe treibt, und drittens durch seine inflationären Haushaltsdefizite, die die Zinsen für Wohnungsbau- und Agrarkredite sowie die Finanzierung von Ausrüstung hoch halten – während die Preise für Ackerland niedrig bleiben.

Das bekannteste Beispiel sind Sojabohnen, Amerikas wichtigstes Agrarexportprodukt nach China. Trumps Instrumentalisierung des US-Außenhandels behandelt Exporte und Importe als Mittel, um andere Länder, die für ihre Exporte auf den Zugang zu US-Märkten angewiesen sind, sowie auf die von den USA kontrollierten Exporte wichtiger Rohstoffe wie Lebensmittel und Öl (und seit kurzem auch Hochtechnologie für Computerchips und -ausrüstung) zu benachteiligen. Nach Maos Revolution im Jahr 1945 verhängten die USA Sanktionen gegen US-Getreide- und andere Lebensmittelexporte nach China, in der Hoffnung, die neue kommunistische Regierung auszuhungern. Kanada durchbrach diese Lebensmittelblockade – aber es ist nun zu einem Arm der Außenpolitik der USA und der NATO geworden.

Trumps Instrumentalisierung des Außenhandels – die Aufrechterhaltung einer ständigen Drohung der USA, Exporte zu stoppen, von denen andere Länder abhängig geworden sind – hat China dazu veranlasst, seine Vorabkäufe aus der diesjährigen US-Sojabohnenernte vollständig einzustellen. China möchte verständlicherweise vermeiden, erneut von einer Lebensmittelblockade bedroht zu werden, und hat 34 % Zölle auf US-Sojabohnenimporte verhängt. Das Ergebnis ist eine Verlagerung seiner Importe nach Brasilien, wobei 2025 bisher keine Einkäufe in den Vereinigten Staaten getätigt wurden. Dies ist für die US-Landwirte traumatisch, da vier Jahrzehnte Sojabohnenexporte nach China dazu geführt haben, dass normalerweise die Hälfte der US-Sojabohnenproduktion nach China exportiert wird; in North Dakota beträgt der Anteil 70 %.

Chinas Verlagerung seiner Sojabohnenkäufe nach Brasilien ist unumkehrbar, da die Landwirte dieses Landes ihre Anbauentscheidungen entsprechend angepasst haben. Als Mitglied der BRICS-Staaten, insbesondere unter der Führung von Präsident Lula, verspricht Brasilien, ein viel zuverlässigerer Lieferant zu sein als die Vereinigten Staaten, deren Außenpolitik China als existenziellen Feind bezeichnet hat. Es ist unwahrscheinlich, dass China auf das Versprechen der USA, den normalen Handel wiederherzustellen, mit einer Verlagerung seiner Importe weg von Brasilien reagieren wird, da dies für die brasilianische Landwirtschaft traumatisch wäre und China zu einem unzuverlässigen Handelspartner machen würde.

Die Frage ist also, was aus den riesigen Flächen landwirtschaftlicher Nutzfläche in den USA werden soll, die für den Sojaanbau genutzt wurden. Da sie keine ausländischen Märkte finden, die China ersetzen könnten, erleiden die Landwirte Berichten zufolge Verluste bei ihrer Sojabohnenproduktion, die sich über die vorhandenen Lagerkapazitäten hinaus anhäuft. Die Folge ist die Gefahr von Zwangsvollstreckungen und Insolvenzen, was zu einem Preisverfall für Ackerland führen würde. Und da die Zinsen für langfristige Kredite wie Hypotheken weiterhin hoch sind, hält dies Kleinbauern davon ab, notleidende Grundstücke zu erwerben. Dies beschleunigt die Konzentration von Ackerland in den Händen großer Finanzfonds und wohlhabender Personen.

Diese Entwicklung ist unumkehrbar. Obwohl der Oberste Gerichtshof Trumps Zölle für verfassungswidrig und damit illegal erklärt hat, scheint es wahrscheinlich, dass Trump diese Zölle einfach durch den parteiübergreifenden, gegen China eingestellten Kongress und Senat durchsetzen lassen könnte. In jedem Fall stellt Trumps Politik einen grundlegenden Wandel dar, einen Quantensprung in Richtung einer aggressiven Handelspolitik der USA.

Es besteht keinerlei Chance, dass der Handel zwischen den USA und China mit Sojabohnen oder anderen chinesischen Grundbedarfsgütern wiederbelebt wird. Weder China noch andere Länder, die von der Handelsaggression der USA bedroht sind, können das Risiko eingehen, vom US-Markt abhängig zu sein.

Die Kosten- und Einkommensdrücke in der amerikanischen Landwirtschaft gehen weit über den Verkauf von Sojabohnen hinaus. Auch die Produktionskosten steigen infolge der Zölle von Trump, insbesondere für Landmaschinen, Düngemittel und Kredite, da das Risiko von Zahlungsrückständen bei landwirtschaftlichen Betrieben zunimmt.

  • Die Zölle von Trump erhöhen die Produktionskosten der US-Industrie

Die Zollanarchie von Trump verursacht auch Verluste und Entlassungen von zweitausend Mitarbeitern bei John Deere and Company, wobei auch die Nachfrage bei anderen Herstellern von Landmaschinen zurückgeht. Das gravierendste Problem besteht darin, dass die Erntemaschinen des Unternehmens ebenso wie Autos und alle anderen Maschinen aus Stahl und Aluminium hergestellt werden. Trump hat die Grundlogik der Zölle – die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der hochprofitablen kapitalintensiven Industrie (insbesondere für etablierte Monopole) – weitgehend durch die Minimierung der Rohstoffkosten untergraben. Stahl und Aluminium sind Grundrohstoffe.

Diese Zölle haben John Deere in zweierlei Hinsicht getroffen. Bei der inländischen Produktion sind die Umsätze aufgrund des oben erwähnten Rückgangs der landwirtschaftlichen Einkommen niedrig. Die Erträge für Mais und Sojabohnen sind in diesem Jahr stark gestiegen, was zu einem Rückgang der Preise und der landwirtschaftlichen Einkommen geführt hat. Das schränkt die Möglichkeiten der Landwirte ein, neue Maschinen zu kaufen.

Deere importiert etwa 25 Prozent der Komponenten seiner Produkte, deren Kosten durch Trumps Zölle gestiegen sind. Die Produktionsstätten von Deere in Deutschland sind besonders stark betroffen. Trump überraschte Deere mit seiner Entscheidung, zusätzlich zu seinen 15-prozentigen Einfuhrzöllen auf Importe aus der EU eine 50-prozentige Steuer auf den Stahl- und Aluminiumanteil dieser Importe zu erheben.

Dies trifft auch ausländische Hersteller von Landmaschinen und führt zu neuen Beschwerden der EU über Trumps ständige „Überraschungen”, mit denen er seine Forderung nach „Zugeständnissen” im Austausch für eine Nicht-Erhöhung der Zölle auf Importe aus der EU noch verstärkt.

  • Trumps Kampf um eine beschleunigte Abhängigkeit vom Öl und damit um die globale Erwärmung

Trump lehnt jegliche Maßnahmen zur Eindämmung der globalen Erwärmung ab, ist aus dem Pariser Abkommen ausgestiegen und hat Subventionen für Windkraft und den öffentlichen Nahverkehr gestrichen. Dies ist das Ergebnis der Lobbyarbeit der Ölindustrie. Nicht nur die Außenpolitik der USA wird von der Forderung nach Kontrolle über Öl als Schlüssel zur Durchsetzung von Außenhandelssanktionen dominiert, sondern auch die Innenpolitik. Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat Los Angeles seine Straßenbahnen abgeschafft und seine Einwohner gezwungen, sich der Automobilwirtschaft anzuschließen. Dwight Eisenhower initiierte das Interstate Highway Program, um den Autoverkehr – und damit den Ölverbrauch – zu fördern.

Die US-Landwirtschaft leidet außerdem unter einer sich verschärfenden Wasserknappheit für den Anbau von Nutzpflanzen und unter Zerstörungen durch Überschwemmungen, Dürren und andere extreme Wetterereignisse. Eine Ursache dafür ist das extreme Wetter infolge der globalen Erwärmung, die Trump im Rahmen seiner Politik zur Unterstützung der US-Öl- und Kohleindustrie leugnet, während er gleichzeitig aktiv gegen die Erzeugung von Wind- und Solarenergie kämpft. Er hat die Unterstützung der USA für das Pariser Abkommen mit anderen Nationen zur Dekarbonisierung der weltweiten Produktion zurückgezogen.

Die Versicherungskosten steigen in vielen Gebieten, die am anfälligsten für Stürme und Überschwemmungen sind, auf ein unerschwingliches Niveau, ähnlich wie die jährlichen Wohnkosten in Miami und anderen Städten Floridas sowie in den südlichen Grenzstaaten, die von Hurrikanen bedroht sind, in die Höhe geschossen sind.

Eine parallele Störung ist der steigende Strompreis sowie eine Wasserknappheit, die durch den steigenden Bedarf an Kühlung für die Computer verursacht wird, die für Trumps Unterstützung der automatischen Intelligenz und des Quantencomputings benötigt werden. Der steigende Strombedarf übersteigt bei weitem die Investitionspläne der Energieversorger zur Steigerung ihrer Produktion. Eine solche Planung dauert viele Jahre – und die Versorgungsunternehmen sind froh, dass die Knappheit die Nachfrage weit über das Angebot hinaus treibt, wodurch die Strompreise zu einem der Hauptfaktoren für die Inflation der Produktionskosten werden.

Trump und sein Kabinett haben sich über China lustig gemacht, weil es so viel Geld für seinen Hochgeschwindigkeitszugdienst ausgibt. Westliche Berechnungen der Wirtschaftlichkeit lassen die äußerst wichtigen Auswirkungen dieser Eisenbahnentwicklung auf die Zahlungsbilanz außer Acht: Sie verhindert, dass die Chinesen gezwungen sind, Autos mit importiertem Öl zu fahren. China hat keine heimische Ölindustrie, die seine Wirtschaftsplanung oder Außenpolitik dominiert. Tatsächlich sind seine außenpolitischen Ziele in Bezug auf den Ölhandel das Gegenteil von denen der Vereinigten Staaten.

  • Trumps Sanktionen zur Instrumentalisierung von US-Exporten an seine designierten Feinde

Trumps (und die Drohung des Kongresses), den Export von Computerschaltern mit geheimen „Kill-Schaltern” zu sabotieren, um sie auf Anordnung der USA abzuschalten, hat China dazu veranlasst, seine geplanten Käufe bei Nvidia zu stornieren. Das Unternehmen hat gewarnt, dass es ohne die Gewinne aus den Exporten nach China nicht in der Lage sein wird, die für die Aufrechterhaltung seiner Wettbewerbsfähigkeit und seines Monopols in der Chipherstellung erforderlichen Forschungs- und Entwicklungsausgaben zu finanzieren.

Diese Handelspolitik, die die US-Exportmärkte und -Importe einschränkt, ist nur ein Grund für die Schwäche des Dollars. Weitere Ursachen sind der Rückgang des Tourismus infolge der Schikanierung insbesondere ausländischer Studenten aus China durch die USA, auf die die US-Universitäten als die zahlungskräftigsten Studenten angewiesen sind.

Diese nicht handelsbezogenen Zahlungsbilanztrends erklären, warum Trumps Politik der hohen Zölle trotz ihrer abschreckenden Wirkung auf Importe nicht zu einer Stärkung des Dollar-Wechselkurses geführt hat. Normalerweise würde dies die Handelsbilanz verbessern. Aber Trumps Krieg gegen alle anderen Länder (hauptsächlich seine europäischen Verbündeten, Japan und Korea) hat zu einer Verlagerung ihrer Abhängigkeit von US-Exporten (wie Sojabohnen) und Produkten geführt, gegen die sie sich wehren, um ihre eigene Zahlungsbilanz zu schützen, z. B. durch Kürzungen im ausländischen Tourismus in die USA, bei ausländischen Studenten, bei der Abhängigkeit von US-Waffenexporten – und vor allem durch Finanzkapitalflucht, da der schrumpfende US-Heimatmarkt die Gewinne im Ausland schmälern muss und der Wertverlust des Dollars seine Bewertung in Fremdwährung verringern wird.

Da die BRICS-Staaten und andere Länder den Handel in ihren eigenen Währungen abwickeln, verringert sich außerdem ihr Bedarf an Devisenreserven in Dollar. Sie wechseln zu den Währungen der anderen Länder und natürlich zu Gold, dessen Preis gerade auf über 3.500 Dollar pro Unze gestiegen ist.

  • Trumps starker Anstieg der Inflation, von Strom und Wohnraum bis hin zu Industrieprodukten aus Aluminium und Stahl oder solchen, die mit hohen Zöllen auf die Lieferung von Teilen und notwendigen Vorleistungen belegt sind

Trumps Entscheidung, Zölle auf grundlegende Vorleistungen, allen voran Aluminium und Stahl, zu erheben, führt zu einem Preisanstieg für alle Industrieprodukte, die aus diesen Metallen hergestellt werden.

Und natürlich führen seine Zölle generell zu einem allgemeinen Preisanstieg, da die Unternehmen etwa einen Monat lang gewartet haben, bevor sie die Preise erhöhten, da ihre bestehenden Lagerbestände an Waren aus China, Indien und anderen Ländern aufgebraucht sind.

Trumps Abschiebung von Einwanderern hat die Kosten für das Bauwesen erhöht, das weitgehend auf Arbeitskräfte aus dem Ausland angewiesen war – ebenso wie die Landwirtschaft in Kalifornien und anderen Bundesstaaten zur Erntezeit. Es ist unklar, wer diese Arbeitskräfte ersetzen wird, wenn überhaupt jemand.

Anstatt ausländische Investitionen anzuziehen, wie Trump es von Europa und anderen „Handelspartnern” gefordert hat, hat er diesen Markt viel weniger attraktiv gemacht. Was er getan hat, ist eine anschauliche Lektion darüber, was andere Länder bei der Schaffung von Vorschriften, Steuerregeln und Handelspolitik vermeiden müssen, um ihre Produktionskosten zu minimieren und wettbewerbsfähiger zu werden.

  • Die Geldpolitik führt zu einem starken Anstieg der langfristigen Zinsen, auch wenn die kurzfristigen Zinsen sinken

Die langfristigen Zinsen bestimmen die Kosten für Hypotheken und damit die Erschwinglichkeit von Wohnraum. Trumps inflationäre Politik hat auch die Zinsen für langfristige Anleihen erhöht. Dies hat zur Folge, dass sich die Kreditaufnahme auf kurzfristige Laufzeiten konzentriert, wodurch sich die Probleme der Umschuldung in Zeiten der Finanzkrise verschärfen. Dies beeinträchtigt die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft.

Viele Konsumgüterimporte werden von den Superreichen gekauft – den 10 % der Bevölkerung, die Berichten zufolge 50 % der Konsumausgaben tätigen. Für sie erhöhen höhere Preise lediglich das Prestige solcher Statussymbole des auffälligen Konsums (einschließlich teurer Delikatessen).

Anmerkungen

  • Alan Rappeport und Tim Gruber, „China’s Snub of U.S. Soybeans Is Creating a Crisis for Farmers” (Chinas Ablehnung von US-Sojabohnen stürzt Landwirte in eine Krise), The New York Times, 16. September 2025.
  • Kevin Draper, „John Deere Sputtering As Farmers Struggle” (John Deere strauchelt, während Landwirte zu kämpfen haben), The New York Times, 15. September 2025.

NATO-Manöver „Red Storm Bravo“ in Hamburg – Aufmarsch gegen Russland

NATO-Manöver „Red Storm Bravo“ in Hamburg – Aufmarsch gegen Russland

NATO-Manöver „Red Storm Bravo“ in Hamburg – Aufmarsch gegen Russland

Der Krieg rückt immer näher — mitten in Hamburg probt die Bundeswehr schon den Ernstfall. Unter dem Decknamen Red Storm Bravo wird nicht mehr nur im Hafen, sondern erstmals direkt in zivilen Vierteln geübt. Eine Simulation, die weit über klassische Manöver hinausgeht, denn sogar der Arbeitszwang für Bürger wird getestet. Die Hansestadt, so zeigt sich, ist längst zur NATO-Drehscheibe geworden – und im Kriegsfall damit Zielscheibe, wie ganz Deutschland. Dabei hat die Bundesregierung all das selbst zu verantworten.

Von Guido Grandt

Red Storm Bravo begann am 25. September 2025 in Hamburg und dauert drei Tage. Eine Kriegsübung, die erstmals nicht nur den Hafen, sondern auch Wohnviertel in der Innenstadt umfasst. Bundeswehrkolonnen rollen Tag und Nacht durch die Stadt, Hubschrauber kreisen über zivilen Gebieten – „Knallgeräusche“ und „Rauchentwicklung“ inklusive. Die Bundeswehr kündigte zuvor an: geübt werde für den „Ernstfall“ und „so nah an der Realität wie möglich“.

Szenario: Aufmarsch gegen Russland

Das Übungsszenario:„Ein baltischer Staat fühlt sich bedroht und bittet nach Artikel 4 des NATO-Vertrages um Konsultation. „Wir müssen in der Lage sein, große Truppenkontingente der Nato zu verlegen – und der Gegner muss wissen, dass wir das können„, erklärte Oberstleutnant Jürgen Bredtmann, Sprecher der Bundeswehr in Hamburg dazu.

Multinationale NATO-Truppen samt schwerer Waffenausrüstung kommen im Hamburger Hafen an und werden von dort auf Schiene und Straße nach Osten verlegt, Richtung russische Westgrenze. Vorbeugend, ohne vorherigen Angriff Russlands. Laut Kurt Leonards, dem verantwortlichen Kommandeur des Landeskommandos Hamburg, müsste die Hansestadt im Kriegsfall den Transport von bis zu 200.000 Fahrzeugen an die Front organisieren. Schon jetzt also wird geprobt, wie ziviles Leben für militärische Nachschublogistik zurückgedrängt werden kann.

Beteiligte Akteure und Geheimhaltung

Neben Bundeswehreinheiten, Führungsakademie, Bundeswehrkrankenhaus und Feldjägern sind noch weitere Truppen in die Militärübung eingebunden. Welche Waffen und NATO-Partner teilnehmen, verschweigt die Bundesregierung genauso wie der Hamburger Senat unter Verweis auf „militärische Geheimhaltung“. Ebenso die konkreten Schauplätze und andere staatliche Beteiligte.

Zivil-Militärische Zusammenarbeit

Besonderes Augenmerk liegt auf der Kooperation mit zivilen Akteuren. Dazu gehören die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk, die Polizei, die Hamburger Hafenbehörde, die Behörde für Inneres und Sport sowie zivile Unternehmen. Genannt werden diesbezüglich Airbus, Blohm + Voss.

Die Lokalpresse informiert nicht nur über Verkehrsmeldungen zu Kolonnenfahrten, sondern auch darüber, wie sich Zivilisten im Verkehr den Militärzügen gegenüber zu verhalten haben. Sie alle sind „integraler Bestandteil“ des Manövers. Jörn Plischke, Stabschef des Hamburger Landeskommandos, nannte konkret: „Die Übung dient vor allem der internen Vernetzung, dass man schon im Frieden weiß, wen man anrufen soll, wenn es düster wird.“

Test zum „Arbeitszwang“ von Bürgern im Ernstfall

Fast niemand kennt das sogenannte „Arbeitssicherstellungsgesetz“ von 1968. Und doch wird auf dieser Grundlage auch in Hamburg geübt. Konkret testet die Agentur für Arbeit erstmals die Anwendung dieses Gesetzes. Und das hat es wahrlich in sich!

Im Arbeitssicherstellungsgesetz (ASiG) ist geregelt, wie im Verteidigungs- oder Spannungsfall (also im Krieg oder in einer schweren Krise) die Arbeitskräfte in Deutschland für militärische und zivile Zwecke eingesetzt werden können.

Kernpunkte:

  • Arbeitszwang: Bürgerinnen und Bürger können verpflichtet werden, bestimmte Tätigkeiten für die Bundeswehr oder andere „kriegswichtige“ Bereiche (z.B. Transport, Energie, Versorgung) zu übernehmen.
  • Zuweisung: Die Agentur für Arbeit darf Menschen Arbeitsplätze zuweisen – unabhängig von deren bisherigen Berufen oder Wohnorten.
  • Betriebssicherung: Unternehmen müssen weiterarbeiten, wenn sie als für die Kriegsführung oder Versorgung relevant eingestuft werden.
  • Rechtsgrundlage: Das ASiG ist ein sogenanntes „Notstandsgesetz“ und tritt nur bei einem offiziell festgestellten Spannungs- oder Verteidigungsfall in Kraft.

Kurz gesagt: Das „Arbeitssicherstellungsgesetz“ ermöglicht dem Staat im Kriegsfall eine Zwangslenkung von Arbeitskräften, um militärische und versorgungsrelevante Aufgaben sicherzustellen. Die Regierung kann also eine „Verpflichtung in Arbeitsverhältnisse“ und eine „Beschränkung der Beendigung von Arbeitsverhältnissen“ verhängen. Haben Sie das gewusst?

Deutschland als Drehscheibe – und damit als eines der Ziele für militärische Gegenschläge

Die Bundesregierung weiß um die Konsequenzen dieser Entscheidung und handelt trotzdem: Mit Red Storm Bravo probt die Bundeswehr gemeinsam mit Staat und Wirtschaft die Umsetzung des sogenannten „Operationsplans Deutschland“.

Gemeint ist nichts Geringeres als die Positionierung der Bundesrepublik als zentrales Aufmarsch- und Transitland der NATO für Truppen- und Nachschubverlegungen Richtung Osten. Dabei war und ist die Entscheidung, das Land als zentrale Aufmarschachse zu etablieren, politisch gewollt! Berlin hoffte damit, sein Gewicht in der NATO und in der EU zu stärken. Und das zu Lasten der Zivilbevölkerung und ungeachtet dessen, dass dadurch für Deutschland in „besonderem Maße“, wie es heißt, eine „Bedrohung“ erwächst. Auch militärisch.

Unfassbare Risiken für die deutsche Zivilbevölkerung

Noch einmal: Diese strategische Einordnung hat einen fatalen Preis: Sie macht Deutschland – und insbesondere logistische Drehpunkte wie die Millionenstadt Hamburg – zu potenziellen Zielen feindlicher Angriffe. Da der Großteil der Bundeswehr im Kriegsfall dann entweder auf dem Weg an die Ostfront oder dort bereits kämpfen würde, blieben für die Landesverteidigung lediglich mobilisierte Reservisten oder Heimatschutzkräfte. Ein unfassbares Risiko für die heimische Bevölkerung! Aber keiner sagt Ihnen das. Die hiesige Politik schweigt.

„Blaupause“ für einen kommenden Krieg

Mit Red Storm Bravo wird Hamburg zur Blaupause einer künftigen Kriegswirtschaft. Während die Bundeswehr die vermeintliche „Realität“ einübt, wächst die Gefahr, dass aus dem Manöver eines Tages blutiger Ernst wird – vielleicht früher, als viele glauben. Die Hansestadt ist dann nicht länger nur bloße Kulisse, sondern potenzielles Schlachtfeld. Genauso wie ganz Deutschland. Und die Bevölkerung soll sich daran gewöhnen: Schritt für Schritt.

Guido Grandt (geb. 1963) ist investigativer Journalist, Publizist, TV-Redakteur und freier Produzent. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf Recherchen zu organisierter Kriminalität, Geheimgesellschaften sowie auf brisanten Themen aus Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär und Sicherheit. Darüber hinaus widmet er sich der Aufdeckung verborgener oder tabuisierter Hintergründe zeitgeschichtlicher Ereignisse. Guido Grandt veröffentlichte bisher über 40 Sachbücher und verfasste rund 6.000 Artikel. 
Sein kostenloser Blog: https://www.guidograndt.de/
Seine Bücher: Guido Grandt bei Amazon

Sie zerren Linksextreme aus der Anonymität: Wuppi vom Redaktionsnetzwerk Rechts im Interview

Sie zerren Linksextreme aus der Anonymität: Wuppi vom Redaktionsnetzwerk Rechts im Interview

Sie zerren Linksextreme aus der Anonymität: Wuppi vom Redaktionsnetzwerk Rechts im Interview

Das Redaktionsnetzwerk Rechts macht Journalismus der besonderen Art: Angeführt von “Wuppi” hat sich ein starkes Kollektiv von Aktivisten gebildet, das Linken den Spiegel vorhält und jene Personen an die Öffentlichkeit zieht, die sich im Schutz der Anonymität als besonders antidemokratisch, asozial und gefährlich hervortun – etwa, indem sie zu Gewalt aufrufen, Menschen bedrohen oder die Ermordung politischer Gegner feiern. Radikale Linke erleben so plötzlich Konsequenzen für ihr Handeln (und reagieren naturgemäß empört). Wir haben mit Wuppi über die Arbeit des RNR und seine Ziele gesprochen.

“Sie können in Deutschland eigentlich alles sagen. Man muss dann manchmal halt mit Konsequenzen rechnen.” Diesen Standpunkt vertrat Dunja Hayali noch 2021 im ZDF-Morgenmagazin. Als sie dem jüngst ermordeten Charlie Kirk im Heute Journal rassistische, sexistische und menschenfeindliche Aussagen nachsagte, folgten die Konsequenzen prompt: Es gab nicht nur entschiedenen Widerspruch in den sozialen Netzen – Hayalis Aussagen wurden auch in den USA gemeldet. Schlecht für sie, denn in den Vereinigten Staaten sind Menschen, die direkte oder indirekte Rechtfertigungen für den Mord an einem friedlichen Aktivisten finden, nicht willkommen. Ihnen droht ein praktisches Einreiseverbot.

Hinter der Meldung steckte das Redaktionsnetzwerk Rechts (RNR) – ein Zusammenschluss von rechten Aktivisten, die, angeführt von Patrick K. alias RealWuppi, Linke ihre eigene Medizin schmecken lassen. Das ist für die Betroffenen oftmals eine schmerzhafte Erfahrung, denn sie sind es gewöhnt, dass die Staatsgewalt sich nur gegen rechts wendet: “Majestätsbeleidigung”, “Volksverhetzung” und die Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen werden zwar wacker verfolgt, wenn die “Täter” regierungskritische Bürger sind, doch das Aufspüren von Linken, die Menschen beleidigen und ihnen Gewalt androhen, scheint die Behörden regelmäßig zu überfordern.

Das Redaktionsnetzwerk Rechts zieht Akteure ans Licht, die im Schutze vermeintlicher Anonymität beleidigen, aufstacheln und Gewalt gegen Andersdenkende nicht nur gutheißen, sondern auch provozieren. Größere Bekanntheit in den sozialen Netzen erlangten Wuppi und seine Mitstreiter nach dem Doxxing des YouTubers Clownswelt durch Jan Böhmermann. Linke Doxxingfans, die dieses Vorgehen des ZDF-“Satirikers” feierten, sahen sich bald darauf selbst mit der Erkenntnis konfrontiert, dass sie im Netz nicht so anonym sind wie gedacht: Das RedaktionsNetzwerk Rechts spürte User auf und enttarnte sie. Jedoch: Wenn es Jan Böhmermann macht, ist es “Journalismus”. Wenn es Rechte machen, ist es “Gewalt”.

So stellte es zuletzt das Medium “Belltower.News” der Amadeu-Antonio-Stiftung (gegründet von der einstigen Stasi-IM Anetta Kahane) dar. Demnach sei Wuppi “gefährlich”. Denn auch wenn sein Aktionsraum das Internet sei, so handele es sich “um Gewalt, die er ausübt”. Das linksgrüne Medium beklagt “Diffamierungs-Kampagnen gegen politische Gegnerinnen, Sozialpädagoginnen, Lehrerinnen, Aktivistinnen, Journalistinnen und Jurisinnen [sic] auf X”. Wuppi hetze angeblich “einen rechtsextremen digitalen Mob auf Menschen, die sich offen gegen rechtsextreme Ideologie aussprechen”.

Wer das Profil von @RealWuppi und den Hashtag #RedaktionsnetzwerkRechts sichtet, dürfte die “Hetze” freilich auf der anderen – linken – Seite vorfinden. Im Interview mit Report24 erörtert Wuppi, was das Redaktionsnetzwerk Rechts mit seiner Arbeit erreichen will.

RNR soll tragende Instanz werden

Report24: Hallo Wuppi, zunächst einmal vielen Dank für deine Zeit! Das Redaktionsnetzwerk Rechts ist aktuell sehr aktiv in den sozialen Netzwerken. Worauf liegt derzeit euer Fokus?

Wuppi: Unser Fokus liegt darauf, aus dem Redaktionsnetzwerk mit den bisherigen finanziellen Spenden (vielen Dank dafür!) eine sich selbst tragende Instanz aufzubauen. Recherche ist oft extrem zeitaufwendig und soll unserer Szene zugutekommen, um linke Netzwerke transparent zu machen. Das alles machen wir mit großer Freude – und unsere Arbeit hat entsprechende Schockwellen durch die sozialen Medien geschickt. Doch der Zeitaufwand ist enorm. Im Kleinen ist unser System natürlich ebenso anwendbar, und genau dort können wir ein sich selbst tragendes System etablieren. Wenn jemand eine Klage gegen einen User führt, der ihn schwer beleidigt hat, können wir ihn ausfindig machen. Das sollte auf viel Nachfrage stoßen. Das ist es, was das RNR werden soll: eine gefragte Instanz im rechten Lager, die man um Informationen bittet, an die man selbst nicht herankommt. Meiner Erfahrung nach stirbt alles Gute, wenn es sich nicht mehr selber tragen kann.

Report24: Von linker Seite – etwa im aktuellen Bericht von Belltower.News – wird euch offen „Gewalt“ unterstellt, die sich, so die Implikation, unprovoziert gegen friedliche Andersdenkende richte. Was muss man wirklich tun, um in euer Visier zu geraten?

Wuppi: Mir ist nicht bekannt, wo wir je zu Gewalt aufgerufen haben sollten. Wir betonen ständig, dass wir Journalismus und Aufklärung betreiben, damit Geschädigte den üblichen Rechtsweg einschlagen können. Wenn wir als Maßstab für Gewalt gelten sollten, dann lässt sich jegliches Handeln der Antifa zu Recht als terroristisch beschreiben. Was muss man tun, um ins Visier zu geraten? Ein besonders asoziales und undemokratisches Verhalten erhöht die Chance, dass wir recherchieren.

Juristische Ketten aufzeigen

Report24: Manche kritisieren, dass ihr genau jene Methoden anwendet, die eigentlich im Sinne echter Redefreiheit bekämpft werden sollen. Siehst du das als Widerspruch? Was ist eure Intention dahinter?

Wuppi: Nein, meine Initiative für Redefreiheit unter https://freie-rede-jetzt.de/ steht in keinem Konflikt mit dem Journalismus des RNR. Mit unserem Aktivismus wollen wir aufzeigen, welche juristischen Ketten an den Deutschen hängen. Aber zuerst muss man die Herrschaften von links darauf aufmerksam machen, dass sie faktisch ebenso Ketten tragen. Das gelingt am unterhaltsamsten, indem man ihnen ihre eigenen juristischen Grenzen aufzeigt und sie den Behörden sowie Geschädigten ausliefert.

Report24: Wo ziehst du die Linie zwischen „Doxxing“ und „Journalismus“?

Wuppi: Da, wo Jan Böhmermann sie zieht!

Mit ConsequenceCulture gegen die Verrohung

Report24: Können Worte für dich Gewalt darstellen?

Wuppi: Definitiv. Ich sehe eine erhebliche Verrohung – zum Schaden der Psyche aller – durch die Anonymität im Internet. Wir leben in Zeiten, in denen Menschen straflos Lügen über einen ins Netz stellen können. Ich halte das für unnatürlich und versuche durch diese Form der #ConsequenceCulture beim Täter ein Umdenken anzuregen – hin zu demokratischen, vernünftigen Gepflogenheiten.

Report24: Haben dich die Jubel-Reaktionen vieler Linker auf den Mord an Charlie Kirk überrascht?

Wuppi: In dem Ausmaß, ja. Ich habe bereits einen Anteil der Bevölkerung von etwa 5 % als geistesgestört und demokratieuntauglich abgeschrieben. Man redet nicht mit ihnen, man redet zu ihnen – und auch nur dann, wenn man sie dominieren und in ihre Schranken weisen will.

Report24: Linke geben sich gern als moralische Instanz, motiviert von Mitgefühl und Empathie. Wie nimmst du das wahr? Gab es Äußerungen und Angriffe, denen ihr nachgegangen seid, die dich besonders schockiert haben?

Wuppi: Mich schockiert nicht mehr viel. Zuletzt musste ich Tränen verdrücken bei dem Mord an Iryna Zarutska – weil er so unglaublich plastisch und aus dem Nichts geschah. Wir sind im Kulturkrieg, und jeder, der mehr davon will, ist unser Feind. Zahlreiche haben das belächelt oder kleingeredet. Das geht so nicht weiter. Das muss enden – und das wird sich nicht durch freundliche Verhandlungen ändern.

RNR zieht die linksextreme Szene ans Licht

Report24: Zuletzt habt ihr unter anderem einen Sozialarbeiter enttarnt, der den Journalisten Weichreite auf einer AfD-Veranstaltung angegriffen hat. Außerdem habt ihr einen User auf X auffliegen lassen, der für massive Hetze und Agitation gegen Menschen im rechten und konservativen Spektrum bekannt war: Es handelte sich um einen Journalisten einer Lokalzeitung. Denkst du, dass solche Offenlegungen von Identitäten bereits ein Warnsignal für andere radikale Linke sind, dass ihre Narrenfreiheit ein Ende hat?

Wuppi: Ich hoffe es, denn sonst wäre unsere Arbeit umsonst. Wir sind nicht die IB, die Remigration friedlich fordert – wir sind ein Kollektiv von Leuten, die radikal bis zur Wurzel die linksextreme Szene aufdecken und ans Licht zerren wollen. Damit jeder die verlogenen, ekelhaften Methoden und Personen dahinter kennt und sich abwendet. Man kann durchaus sagen, dass sich unter dem Pfeilrad die Menge versammelt, die der Diskussionen überdrüssig ist und sich bewusst ist, dass hier mit überzeugenden Worten nichts mehr zu holen ist.

Report24: Welche Konsequenzen gab es für Personen, die ihr aus der Anonymität gezogen habt? Und habt ihr ein Einreiseverbot für Dunya Hayali und andere Vertreter der Staatsmedien bewirken können?

Wuppi: Das werdet ihr in den kommenden Wochen noch erfahren. Aber Kündigungen gab es bereits, nachdem wir bei den Arbeitgebern so manchen Lausbuben gemeldet haben.

Report24: Im Kern lasst ihr linke Melde- und Anzeigenhauptmeister ihre eigene Medizin schmecken. Habt ihr bei manchen Personen damit schon ein Umdenken bewirken können? Gab es Einsicht?

Wuppi: Ja, es gab öffentliche Entschuldigungen und längere persönliche Nachrichtenverläufe. Daraufhin haben wir auch unsere Recherchearbeit eingestellt. Wir sind ja keine Unmenschen.

Meinungsfreiheit ist keine Redefreiheit

Report24: Linke betonen gern, in Deutschland bestehe Meinungsfreiheit – man müsse lediglich mit Konsequenzen rechnen. Wie siehst du das?

Wuppi: Meinungsfreiheit ist für mich ein BRD-Containment-Begriff, der eigentlich bedeutet, dass man zwar seine Meinung haben darf, sie aber nicht aussprechen darf. Seine Meinung straffrei äußern zu können, ist nämlich freie Rede und nicht Meinungsfreiheit. Deshalb plädiere ich für die Abschaffung von § 86a, § 130 und § 188 StGB. Wenn diese Gesetze nicht verschwinden, machen wir halt weiter.

Report24: Was kann deiner Ansicht nach jeder Einzelne tun, um zu einer positiven politischen und gesellschaftlichen Veränderung beizutragen?

Wuppi: Jedes Sandkorn im Getriebe dieses volksfeindlichen Systems ist ein Schritt in Richtung dessen Kollaps. Der Staat ist immer der langsamste und ineffizienteste Teilnehmer im politischen Geschehen. Er muss sich formell an seine eigenen Regeln halten, daher ist die Umkehr seiner Regeln gegen dieses System der kleinste Widerstand, den wir leisten können. Fristen des Staates maximal ausnutzen, GEZ so lange nicht bezahlen, bis tatsächlich die Pfändung bevorsteht, rechtmäßige Anzeigen über linke Missetäter schreiben und so den Staat beschäftigt halten. Damit ist bereits viel Gutes getan. Oder einfach mal laut anfangen zu kichern, wenn jemand in der Uni gendert.

“Jeder sollte Journalismus machen”

Report24: Bemerkst du bei eurer Arbeit und den Reaktionen darauf bereits einen gesellschaftlichen Wandel? Denkst du, „links“ ist bald vorbei?

Wuppi: Wir haben über viele Jahre den Frame der Lächerlichkeit über ihr Stereotyp memetauglich gemacht. Jeder kennt das Meme des Soyboys, der linke Malte Sören. Menschen wollen keine Schwächlinge in ihrer Führung. Das wird sich, vorausgesetzt eine politische Kraft wird dies verstehen, auch manifestieren.

Report24: Kann man euch unterstützen?

Wuppi: Ich glaube, mein Team ist soweit vollständig. Man kann unsere Reichweite online natürlich amplifizieren, bezüglich #FreieRedeJetzt aufklären oder uns Informationen zutragen. Jeder sollte Journalismus machen und linke Netzwerke sichtbar machen. Am besten unterstützt man uns, indem unser finanzieller Handlungsspielraum erhöht wird. Dazu verweise ich auf www.RedaktionsnetzwerkRechts.de, wo unsere finanziellen Kanäle ausgewiesen sind. Putin zahlt leider länger nicht mehr.

Report24: Vielen Dank für das Interview!

Wuppi: Immer gerne! 🙂

Wo bleibt die Migrationswende, Herr Merz?

Wo bleibt die Migrationswende, Herr Merz?

Von MANFRED ROUHS | Die Zahl der in Deutschland zu versorgenden Asylbewerber stagniert seit dem Amtsantritt der Regierung Friedrich Merz unbeweglich oberhalb von drei Millionen. Zurückweisungen an den deutschen Grenzen bleiben eine manchmal spektakulär medial und juristisch aufbereitete Ausnahme und werden nicht zur Regel. Merz & Co. setzen offenbar auf die Kraft des Vergessens und spekulieren womöglich darauf, dass der deutschen Öffentlichkeit das Thema langweilig werden könnte.

Das wird es aber leider nicht. Das stellt eine hochaktive Minderheit unter den drei Millionen plus X sicher, die für Vollbeschäftigung bei der Polizei sorgt. Jede kommende Messertat ist ein weiterer Nagel im politischen Sarg der schwarz-roten Regierungskoalition.

Erinnern Sie sich noch an die drei Somalier, die im Sommer an der deutsch-polnischen Grenze zurückgewiesen worden sind? Dank der Hilfe von Pro Asyl haben sie gegen die deutschen Behördenmaßnahmen geklagt. Die Verfahren treten auf der Stelle. Die „Legal Tribune Online“ schreibt dazu:

„Das Prozessverhalten des Bundesinnenministeriums (…) deutet eher auf einen geordneten Rückzug hin. Jedenfalls nicht auf eifrige rechtliche Aufklärung.“

So wird das nichts mit der Migrationswende, Herr Merz!

In Bonn steht in diesen Tagen ein 30-jähriger Syrer vor Gericht, dem die Staatsanwaltschaft 19 Straftaten vorwirft. Er macht geltend, 2016 in Jordanien als „Geheimagent“ ausgebildet worden zu sein, um gegen das Assad-Regime in seiner Heimat zu kämpfen. Vier Jahre später kam er über die Türkei nach Deutschland. Seither lebt er in Asylunterkünften. Dortige widrige Umstände haben ihn nach seinen eigenen Angaben zum Messer-Täter werden lassen:

„Ich wurde verhext. (…) Von Freunden aus der Unterkunft, über das Essen.“

In der geschlossenen Abteilung einer einschlägigen Klinik war er mittlerweile auch schon. Insgesamt hat der deutsche Steuerzahler im letzten halben Jahrzehnt einen solide sechsstelligen Betrag in die Entwicklung dieser Fachkraft für Agentengeschichten investiert. Dem schaut der Berliner Politikbetrieb vor wie nach dem Regierungswechsel tatenlos zu und überlässt die Problemlösung Polizisten, Juristen und Irrenärzten.


Wo bleibt die Migrationswende, Herr Merz?PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und täglich im Internet publiziert. Bitte folgen Sie ihm hier bei X! Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.

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Die psychologische Kriegsführung der Medien gegen skeptische Klimawissenschaftler

Die psychologische Kriegsführung der Medien gegen skeptische Klimawissenschaftler

Die psychologische Kriegsführung der Medien gegen skeptische Klimawissenschaftler

Vijay Jayaraj

Am 2. September wurde eine koordinierte Offensive mit Präzision gegen fünf Wissenschaftler gestartet, die das heiligste Schreckgespenst der populären Medien in Frage stellten – die Hypothese, dass durch vom Menschen verursachte Kohlendioxidemissionen eine Überhitzung des Planeten droht.

Die angegriffenen Wissenschaftler hatten einen Bericht verfasst, der im Juli vom US-Energieministerium (DOE) unter dem Titel „A Critical Review of Impacts of Greenhouse Gas Emissions on the U.S. Climate” (Eine kritische Überprüfung der Auswirkungen von Treibhausgasemissionen auf das Klima der Vereinigten Staaten) veröffentlicht worden war.

Nahezu identische Darstellungen, in denen behauptet wurde, dass 85 „Klimaexperten” den DOE-Bericht diskreditiert hätten, waren bei CBS, NPR, ABC, CNN, The New York Times, Los Angeles Times, Reuters und Anderen erschienen.

Die Sprache in den Nachrichtenberichten war nahezu identisch, und der Fokus war der gleiche: eine Zahl („85” oder „Dutzende”), eine bestimmte Gruppe („Wissenschaftler” oder „Experten”) und ein Urteil („mangelhaft”, „unbegründet”, „voller Fehler”). Dies ist nicht die natürliche Varianz unabhängiger Redaktionen auf eine Story. Dies ist das Ergebnis einer gemeinsamen Pressemitteilung, einer gemeinsamen Quelle oder einer Hinterzimmervereinbarung, um eine gemeinsame Storyline voranzutreiben.

Es war eine Meisterleistung, die gleiche Melodie zu singen, auf die jedes Propagandaministerium stolz sein würde – ein abgestimmter Flashmob mit Klimafurcht erregenden Botschaften in einem explizit tendenziösen Ton.

Täuschung der Öffentlichkeit

Die erste Salve des Angriffs war eine klassische persönliche Attacke. Die Autoren des DOE-Berichts, fünf der weltweit renommiertesten und akademisch besten Forscher im Bereich Klimafragen, wurden sofort als Trump-Team gebrandmarkt.

Dies ist eine bewusst unehrliche Taktik. Die Autoren – Dr. John Christy, Dr. Judith Curry, Dr. Steven Koonin, Dr. Ross McKitrick und Dr. Roy Spencer – sind keine politischen Aktivisten. Sie sind Wissenschaftler mit jahrzehntelanger Erfahrung und Hunderten von begutachteten Publikationen.

Dr. Koonin war unter Präsident Obama als Staatssekretär für Wissenschaft im Energieministerium tätig, eine Tatsache, die in den meisten kritischen Medienberichten geflissentlich verschwiegen wird. Dr. Christy und Dr. Spencer sind weltweit bekannt für die Entwicklung des ersten globalen Temperaturdatensatzes aus Satelliten, für den sie die Medaille der NASA für außergewöhnliche wissenschaftliche Leistungen erhielten.

Es wird nicht erwähnt, dass Ross McKitrick ein kanadischer Wissenschaftler ohne politische Verbindungen ist. Es wird nicht erwähnt, dass Judith Curry sich teilweise wegen der Politisierung der Klimaforschung aus der Wissenschaft zurückgezogen hat und zuvor wegen ihrer Forschungen zur Intensität von Hurrikanen sehr gefragt war.

Am kritischsten ist jedoch, dass die Autoren selbst erklärt haben, dass es während der Erstellung ihres Berichts keine Aufsicht oder Zwänge seitens irgendwelcher Regierungsstellen gegeben habe. Sie sagen, dass sie den Bericht unabhängig und ohne Einmischung von Energieminister Chris Wright verfasst hätten. Aber die Medien verschweigen dies. Stattdessen werden die Wissenschaftler als „Trump-Team” verunglimpft.

Im krassen Gegensatz zu den verunglimpften Autoren des DOE-Berichts wurden die 85 Unterzeichner des kritischen Schreibens als „Klimaexperten” und „führende Wissenschaftler” gepriesen. Die Liste der Unterzeichner enthält jedoch zahlreiche Personen, deren Fachgebiete, gelinde gesagt, nur am Rande mit den Kernfragen der Klimawissenschaft zu tun haben.

Die Strategie ist klar: Man versammelt eine Gruppe von Wissenschaftlern, bezeichnet sie als „Klimaexperten” und nutzt ihre schiere Anzahl, um den Eindruck eines überwältigenden wissenschaftlichen Konsens‘ gegen den DOE-Bericht zu erwecken.

Lügen verkaufen, Angst schüren mit einem „Black Mirror“

Zusätzlich zu diesem Theater hat die Nationale Akademie der Wissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Medizin (NASEM) eine Expertengruppe zur Überprüfung des DOE-Berichts angekündigt. Aber hier kommt die Wendung: Die Expertengruppe wird nicht von einem Klimawissenschaftler, sondern von einem Biologen geleitet. Nur wenige Mitglieder der Expertengruppe verfügen über direkte Fachkenntnisse in Atmosphärenwissenschaften. Dennoch wurde die Ankündigung so verkündet, als wären die besten Klimaexperten des Landes mobilisiert worden.

Katastrophenvorhersagen sind ein Geschäftsmodell der Medien. NPR warnte vor einem „unumkehrbaren“ Anstieg des Meeresspiegels im Jahr 2023 und ignorierte dabei die Aufzeichnungen von Pegelmessern, die keine Beschleunigung über die historischen Normen hinaus zeigen. Die Nachrichtenmedien berichten regelmäßig über „beispiellose“ Überschwemmungen, doch die Daten deuten nicht auf einen Anstieg der Überschwemmungen aufgrund des Klimawandels hin.

Falls alle davon überzeugt wären, dass die Auswirkungen des Klimawandels beherrschbar sind, würden die Argumente für umfassende CO2-Steuern, Verbote fossiler Brennstoffe und Subventionen für Wind- und Solarenergie zusammenbrechen. Deshalb ist der Bericht des DOE – der auf Prognoseunsicherheiten, Anpassungsmöglichkeiten und wirtschaftliche Kompromisse hinweist – so bedrohlich. Er untergräbt die Erzählung von einer „existentiellen” Bedrohung oder einem bevorstehenden Zusammenbruch. Die Medien haben also nicht über die fünf Wissenschaftler diskutiert, sondern versucht, sie und ihren Bericht zu zerstören. Nicht mit Daten, sondern mit Etiketten.

Dies ist eine psychologische Operation, wie sie in der dystopischen Netflix-Serie „Black Mirror” dargestellt wird. Die Medien sind keine die realitätrefketierende Spiegel, sondern schwarze Bildschirme, die eine konstruierte Realität projizieren. Sie sind zu Instrumenten einer politischen Agenda geworden und opfern die journalistische Integrität, um eine bestimmte Sichtweise auf den Klimawandel durchzusetzen. Sie agieren nicht als einzelne Wachhunde, sondern als Wolfsrudel. Sie entscheiden, was Sie denken sollen, und versuchen, dies so lange unisono zu verbreiten, bis Sie es auch tun.

Ich möchte Sie dazu ermutigen, den DOE-Bericht selbst zu lesen oder zumindest Gegenmeinungen dazu. Überprüfen Sie die Referenzen derjenigen, die ihn angreifen. Stellen Sie die schwierigen Fragen, die Journalisten nicht zu stellen bereit sind. Der schwarze Spiegel kann nur dann Macht über Sie ausüben, wenn Sie bereit sind, hinein zu blicken. Es ist an der Zeit, wegzuschauen und die Welt so zu sehen, wie sie ist, und nicht so, wie man Ihnen sagt, dass sie ist.

Vijay Jayaraj is a Science and Research Associate at the CO2 Coalition, Fairfax, Virginia. He holds an M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia and a postgraduate degree in energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a bachelor’s in engineering from Anna University, India.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/09/22/the-medias-psyop-against-skeptical-climate-scientists/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Die psychologische Kriegsführung der Medien gegen skeptische Klimawissenschaftler erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Stimmen zur Richterwahl: „Die Neutralität des Bundesverfassungsgerichts ist Geschichte!“

Stimmen zur Richterwahl: „Die Neutralität des Bundesverfassungsgerichts ist Geschichte!“

Stimmen zur Richterwahl: „Die Neutralität des Bundesverfassungsgerichts ist Geschichte!“

Die Wahl der linksextremistischen Klima- und Enteignungsideologin Ann-Katrin Kaufhold zur Richterin am Bundesverfassungsgericht ist ein Dammbruch. Die System-Medien jubeln. Kritische Stimmen gibt es fast nur im rechten Spektrum. Das liberal-konservative Portal „Tichys Einblick“ bringt es auf den Punkt: „Der Bundestag hat gewählt – die Neutralität des Verfassungsgerichts ist Geschichte!“

Die schwarz-rote Chaos-Koalition atmet fürs Erste auf: Nach dem Debakel vor der Sommerpause ist die Wahl der drei Nachrücker für das Bundesverfassungsgericht doch noch geglückt. Sowohl die von der SPD aufgestellten Kandidatinnen Ann-Katrin Kaufhold und Sigrid Emmenegger als auch Günter Spinner auf dem Unions-Ticket haben bei der Abstimmung im Deutschen Bundestag die nötige Zweidrittelmehrheit erhalten. Ob und wie viele Abgeordnete von CDU und CSU bei der geheimen Wahl überhaupt gegen die Linksextremistin Kaufhold gestimmt haben, wird ebenso unklar bleiben wie die Frage, ob es der Unions-Kandidat letztlich nur mit AfD-Stimmen geschafft hat.

Für die ARD-„Tagesschau“ gibt es nur einen bitteren Nachgeschmack: Dass die Richterwahl nicht noch linksradikaler ausgefallen ist! Frank Bräutigam von der ARD-Rechtsredaktion weint Frauke Brosius-Gersdorf hinter. Für ihn war sie eine „integre und qualifizierte Kandidatin“, die „mit einer Kampagne aus Halbwahrheiten und falschen Vorwürfen dazu gebracht wurde, sich aus dem Rennen zurückzuziehen.“

Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigt sich nach der doch noch geglückten Richterwahl zusammen mit Union und SPD „erleichtert“. Die linke „ZEIT“ sieht mit der Wahl auch der Linksextremistin Kaufhold eine „Staatskrise abgewendet“.

Handstreich im Bundestag

Das liberal-konservative Portal „Tichys Einblick“ rückt die Dinge zurecht und spricht von einem „Handstreich im Bundestag“ mit fatalen Folgen: „Die Neutralität des Bundesverfassungsgerichts ist Geschichte! Die Demokratie blieb auf der Strecke.“

Julian Reichelt („NiUS“) hatte schon vor der Abstimmung gewarnt: „Ich prophezeie eine wahre Polit-Tragödie: Sollte die Union die links-grüne Degrowth- und Klimaaktivistin Ann-Katrin Kaufhold zur Verfassungsrichterin wählen, wird das Verfassungsgericht die Klimaneutralität bis 2045 (aus der GG Änderung zu den Rekordschulden) zum Staatsziel erklären, Friedrich Merz abermals Lügen strafen und die glorreiche Geschichte des Industriestandorts Deutschland für immer beenden. Für die Union wäre das strategisch nicht überlebbar.“

Das, wie auch die noch einen Tag vor der Wahl ausgesprochene eindringliche Warnung des renommierten Staatsrechtlers Rupert Scholz (CDU), hat hinreichend viele Abgeordnete der Union nicht davon abgehalten, um des Machterhalts willen die Linksextremistin Kaufhold durchzuwinken.

Das national-patriotische Portal „Jouwatch“ fasst zusammen: „Der sozialistische Einheitsblock SED 2.0 steht.“ Mit Kaufhold sitzte nun „eine weitere Vertreterin der weltanschaulichen linken Hardlinerfraktion an Deutschlands höchstem Gericht – bereit, die globalistischen Transformationsziele notfalls auch gegen den erklärten Willen von Bevölkerung und Parlamentsmehrheiten durchzupeitschen, wofür sie selbst ganz unverhohlen die akademische Blaupause erdachte. Richterherrschaft statt Volkssouveränität ist die Devise – vor allem, wenn der Souverän blau wählt.“

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Wird die nächste Erste Wende eine Hinwendung zur Technokratie sein?

Veröffentlicht von: Steven Yates über NewsWithViews

Die Technokratie wird von einer superreichen wissenschaftlichen Elite geführt, die weder moralische Grundsätze noch Respekt vor der Menschheit hat. Erktechnokraten werden zunehmend wie die alten Götter Thor, Zeus oder Apollo angesehen. Totale Kontrolle kommt einer Vernichtung gleich. Die Bürger dieser Welt haben keine Ahnung, dass die Erste Wende möglicherweise eine Säuberungsaktion nach Massenmorden ist, wie sie seit den 1920er- bis 1940er-Jahren nicht mehr gesehen wurden. ⁃ Patrick Wood, Herausgeber.

Erste Wende?

Unsere derzeitige vierte Wende befindet sich wahrscheinlich in ihrer Endphase, da die politische Ökonomie Amerikas (und der meisten anderen westlichen Nationen) FUBAR ist und täglich an Glaubwürdigkeit verliert, ihre Institutionen ausgehöhlt und zunehmend dysfunktional sind, inkompetente Clowns wie Pete Hegseth und Kristi Noem die Leitung großer Bundesbehörden innehaben und KI droht, die Belegschaft zu dezimieren und gleichzeitig die Milliardärsklasse noch reicher zu machen. Mehrere Krisen, ganz sicher!

So kurz wie möglich zusammengefasst: Die Strauss-Howe-These, die erstmals in „The Fourth Turning“ (1997) vorgestellt wurde, besagt, dass Geschichte in Zyklen betrachtet werden kann, die in etwa der Länge eines Menschenlebens (70 bis 80 Jahre) entsprechen, wobei jeder Zyklus in vier Wendepunkte unterteilt ist. Der erste Wendepunkt eines jeden Zyklus ist ein „Hoch“, das durch starke Institutionen und einen geschwächten Individualismus gekennzeichnet ist. Der zweite Wendepunkt ist ein „Erwachen“, in dem die Grundannahmen der Institutionen in Frage gestellt werden. Der dritte Wendepunkt, ein „Auflösen“, ist geprägt von geschwächten Institutionen und einem entfesselten Individualismus, bei dem jeder macht, was er will. Der vierte Wendepunkt ist eine „Krise“, die oft mit einem systemischen Schock wie einer Finanzkrise beginnt (man denke an 2008).

Eine Krise löst sich entweder von selbst auf und definiert eine Gesellschaft neu, oder die Gesellschaft selbst bricht zusammen. Ich glaube nicht, dass wir zusammenbrechen werden, denn es gibt diejenigen, die über das Geld, die Macht und die Motivation verfügen, die Dinge zusammenzuhalten – zu ihren Bedingungen. Das wird eine Neudefinition des Wesentlichen bedeuten. Krisen bewirken das. Am Ende vergangener Krisen hatte sich das Selbstverständnis Amerikas grundlegend verändert. Man kann wohl sagen, dass die USA am Ende der Krise, die im Bürgerkrieg gipfelte, aufgehört hatten, eine Föderation von Staaten zu sein, und zu einem Nationalstaat geworden waren, der denen Europas ebenbürtig war. Während der nächsten Krise – der Weltwirtschaftskrise – brachte FDR den New Deal auf den Weg; im folgenden Jahrzehnt wurde Bretton Woods gegründet; die Alliierten gewannen den Zweiten Weltkrieg. Der Nationalstaat entwickelte sich zum vermeintlichen Führer der freien Welt, seine Währung zur Weltreservewährung.

Das war vor 80 Jahren. Wie wird sich unsere gegenwärtige Krise lösen? Wie wird die nächste erste Wende aussehen?

Es ist gewagt, eine Antwort zu versuchen. Hätten sich die kämpfenden Arbeitslosen Mitte der 1930er Jahre vorstellen können, was in den 1950er Jahren entstehen würde? Damals schien es wahrscheinlich, als wären wir gegen eine Mauer gelaufen. Genauso wie es vielen von uns heute erscheint.

Wie dem auch sei, ich werde es versuchen. Oder vielleicht eher warnen, für den Fall, dass wir diese bestimmte Zukunft nicht wollen und immer noch motiviert sind, sie verhindern zu wollen.

Technokratie

Was ist Technokratie? Die beste Online-Übersicht, die ich zum Thema Technokratie gefunden habe, finden Sie hier, und ich empfehle Ihnen wärmstens den sehr erschwinglichen Kurzkurs von Patrick Wood.

Die Grundidee laut der Literatur der Technokratie aus den 1930er Jahren ist „die Wissenschaft der Sozialtechnik”: der Aufbau einer wissenschaftlich verwalteten Gesellschaft, die nicht durch einen politischen Prozess, wie wir ihn verstehen, sondern durch ausgebildete „Experten” geführt wird: Wissenschaftler, Ingenieure, Techniker und Manager. Etymologisch leitet sich der Begriff von zwei griechischen Wörtern ab: tekhne, was so viel bedeutet wie „geschickt wie ein Handwerker“ oder „mit Systemen“, und kratia, was „Herrschaft“, „Macht“ oder „Regierung“ bedeutet.

Der Begriff scheint von William Henry Smyth geprägt worden zu sein, einem in Berkeley, Kalifornien, lebenden Ingenieur, der 1919 eine Reihe von Artikeln für die in New York ansässige Zeitschrift Industrial Management verfasste. Er argumentierte, dass Amerika einen Obersten Nationalen Rat der Wissenschaftler brauche, der Ratschläge dazu gebe, wie unsere Bestrebungen und nationalen Ziele verwirklicht werden könnten. Es ist erwähnenswert, dass sich das Land mitten in einer Zeit des Umbruchs befand: Der Erste Weltkrieg, die „Roaring Twenties“, „Der große Gatsby“, Flapper und all das.

Während der Krise – der Weltwirtschaftskrise – gründeten Howard Scott und M. King Hubbert die Technocracy Inc. mit Sitz an der Columbia University, wo sie sich eine Etage mit dem damals noch jungen Unternehmen IBM teilten. Ihre Zeitschrift „Technocracy Now“ schlug vor, eine öffentliche Bewegung zu bilden und zu stärken, die bestehende Institutionen abschaffen und Wissenschaftler und andere „Experten“ ernennen sollte, um das Land von oben nach unten zu regieren. Die Organisation erreichte eine Mitgliederzahl von 500.000 beitragszahlenden Mitgliedern. Sie stützte sich auf die diffuse Stimmung, dass die Demokratie gescheitert sei und es Zeit sei, etwas anderes auszuprobieren, etwas außerhalb des Spektrums von Ideologien wie Faschismus und Kommunismus, die die Technokraten verachteten. Interessanterweise wurde Politikern die Mitgliedschaft verweigert.

Während der Hochphase, die Ende der 1940er Jahre begann, wurde die Technokratie in den Untergrund gedrängt. Das Wort selbst wurde an der Columbia University verboten. Aber der Impuls dahinter überlebte und tauchte mit Zbigniew Brzezinskis „Between Two Ages: America’s Role in the Technetronic Era” (1970) wieder auf. David Rockefeller las dieses Buch und gründete zusammen mit Henry Kissinger – dem damaligen Außenminister unter Nixon – die Trilaterale Kommission, die eine neue internationale Wirtschaftsordnung vorschlug, die im Wesentlichen das verfolgte, was Technocracy Inc. angestrebt hatte. Die Mitglieder der Trilateralen Kommission haben seitdem jede Präsidentschaftsverwaltung dominiert, egal ob republikanisch oder demokratisch.

Technokratie tauchte auch in der Bewegung für nachhaltige Entwicklung auf, die vorschlug, alle natürlichen (und menschlichen) Ressourcen zu kontrollieren und bestehende Gemeinschaften in sogenannte „Smart Cities“ umzuwandeln, angeblich um den Planeten vor den Folgen ungeplanten Industrialismus und „Zersiedelung“ zu retten. Laut ihrer Gründungsorganisation, der Brundtland-Kommission, wurde nachhaltige Entwicklung wie folgt definiert:

„Entwicklung, die den Bedürfnissen der Gegenwart gerecht wird, ohne die Fähigkeit künftiger Generationen zu beeinträchtigen, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.”

So begann ein Plan zur Katalogisierung, Überwachung der Nutzung und Kontrolle aller natürlichen (und menschlichen) Ressourcen, das Programm, das ursprünglich Agenda 21 hieß und heute Agenda 2030 heißt. Durch diese Programme überlebte die Technokratie bis in die 2000er Jahre.

Sie ist auch heute noch sehr präsent und mächtiger denn je!

Gehen wir zurück in die 1930er Jahre. Ein Chiropraktiker namens Joshua Haldeman mit Sitz in Regina, Saskatchewan, hatte die Aufgabe übernommen, die kanadische Niederlassung von Technocracy Inc. zu leiten. Die kanadische Regierung betrachtete diese Bemühungen, die letztendlich darauf abzielten, Kanada und die USA (sowie Mexiko und Grönland) zu einem nordamerikanischen Technate zu vereinen, als subversiv. Haldeman wurde dafür zur Rechenschaft gezogen. Er floh nach Südafrika, heiratete und bekam Kinder, darunter Maye Haldeman, die Errol Musk heiratete – der wiederum der Vater von niemand Geringerem als Elon Musk wurde, der in einem technokratischen Haushalt aufwuchs, zum reichsten Mann der Welt wurde und sagt, er „baue die Zukunft“.

Die heutige Milliardärsklasse, die vom Silicon Valley und anderen Orten an der Westküste aus operiert, hat eine technokratische Denkweise. Denken Sie an die globalen Bemühungen von Bill Gates in Zusammenarbeit mit dem Weltwirtschaftsforum, wo Klaus Schwab den Begriff „Vierte Industrielle Revolution“ prägte, der Technologie, Genetik und Neurowissenschaften, die Sichtweise des Menschen als menschliche „Ressource“ (oder „Kapital“) und die „Neuerfindung“ der Regierung, die während der Clinton-Jahre zu einem Schlagwort geworden war, miteinander verband.

Peter Thiel, Alex Karp, Reid Hoffman, „Mencius Moldbug“ (Curtis Yarvin), Nick Land und unzählige andere in diesem Umfeld entwickelten konkrete Vorschläge (wie Yarvins Neocameralismus und Lands Dark Enlightenment), wie die Gesellschaft nach technokratischen Gesichtspunkten neu geordnet werden sollte – unabhängig davon, ob sie diesen Begriff verwenden oder nicht.

Schnellvorlauf ins Jahr 2024. Musk kaufte Twitter, änderte seinen Namen in X und verwandelte es in eine Trump-freundliche Plattform. Er spendete mindestens 250 Millionen Dollar für Donald Trumps Wahlkampf zur Rückeroberung des Weißen Hauses. Thiel unterrichtete J.D. Vance, was möglicherweise dazu führte, dass Vance sich von einem Anti-Trump-Anhänger, der Hillbilly Elegy verfasste, zu einem Pro-Trump-Anhänger wandelte, der Vizepräsident wurde. Dies geschah nach der Gründung von Palantir, dem heute führenden Unternehmensgiganten, der den Überwachungs- und Kontrollstaat mit Technologien wie KI unterstützt.

Beachten Sie, wie Trump, selbst ein Milliardär, der den Großteil seines Vermögens geerbt hat, seit jeher von Milliardären umgeben ist – und heute mehr denn je, da Jeff Bezos und Mark Zuckerberg trotz ihrer Ablehnung seiner Wiederwahl im Jahr 2020 mit an Bord sind. Was hat sich geändert? Die Erkenntnis der Technokraten, dass sie diese Regierung kapern könnten; und wie ich bereits zuvor argumentiert habe, haben sie das auch getan.

Als Nächstes beachten Sie Trumps Gesten, Kanada zum „51. Staat zu machen, Grönland von Dänemark zu übernehmen (notfalls mit Gewalt) und den Panamakanal zurückzufordern: alles Ziele der Technocracy Inc. aus den 1930er Jahren. Damals hatten sie keine Ahnung, wie sie das anstellen sollten. Mit der technologischen und wirtschaftlichen Integration hat sich das grundlegend geändert.

Beachten Sie schließlich die von mir eingangs beschriebene Dysfunktion, die wahrscheinlich zum Großteil geplant ist (diese Leute sind schließlich nicht dumm!), die Erkenntnis, dass die Massen früher oder später ein Ende fordern und sich denen zuwenden werden, die eine Lösung versprechen, und dass dann die Technokraten offen auftreten werden.

Wir kommen zur Frage der Stunde: Ist Technokratie unsere Zukunft – die nächste erste Wende oder der Höhepunkt, der die gegenwärtigen Krisen zur Zufriedenheit der dominierenden Akteure löst?

Würde eine dysfunktionale Gesellschaft sich bereitwillig in die Hände einer „wissenschaftlichen” Elite begeben, die Erlösung verspricht? Die Bewegung hat Schwung, wird von der sich rasch entwickelnden KI unterstützt, verfügt über Milliarden von Dollar und entwickelt digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) sowie die Möglichkeit eines universellen Grundeinkommens (UBI) als „Heilmittel” für die durch KI verursachte technologische Arbeitslosigkeit.

Darüber hinaus hat die amerikanische Technokratie ein Vorbild, dem sie nacheifern kann.

Der Fall China

Ende letzten Monats tauchte in einem meiner Feeds ein Artikel auf der linksgerichteten Website Vox.com auf: „Why China Can Build So Quickly and America Can’t” (Warum China so schnell bauen kann und Amerika nicht) von Sean Illing, in dem er ein neues Buch rezensiert, das ich nicht gelesen habe: „Breakneck: China’s Quest to Engineer the Future” (Halsbrecherisch: Chinas Streben, die Zukunft zu gestalten) von Dan Wang, und dessen Autor interviewt.

So sehr wir auch über China herziehen mögen – oder feststellen, dass China dank der dummen Handelspolitik des Westens zu dem geworden ist, was es heute ist –, unterm Strich bleibt: China hat in wenigen Jahrzehnten eine enorm effiziente nationale Infrastruktur aufgebaut, während die Infrastruktur Amerikas zerfällt. Die Chinesen können Dinge erledigen. Wir können das nicht. Warum nicht?

Illing liefert Dan Wangs Antwort:

… einer der wichtigsten Unterschiede zwischen den USA und China besteht darin, dass die USA eine von Juristen geführte Gesellschaft sind, während China eine von Ingenieuren geführte Gesellschaft ist …

China … ist ein Ingenieursstaat. Zeitweise bestand das gesamte Ständige Komitee des Politbüros, die oberste Führung des Landes, aus ausgebildeten Ingenieuren. Hu Jintao beispielsweise war Wasserbauingenieur und leitete den Bau eines Staudamms. Sein Premierminister Wen Jiabao war Geologe. Sie betrachteten die Gesellschaft als ein riesiges technisches Problem, das wie ein Hydrauliksystem oder eine mathematische Gleichung gelöst werden musste.

Das ist Technokratie in Kurzform! Fügen Sie nur noch die Idee hinzu, dass die Bevölkerung auf die gleiche Weise behandelt werden kann, wobei der Staat Anreize und Abschreckungsmaßnahmen als strukturelle Zwangsmaßnahmen einsetzt, um wünschenswerte Formen des Massenverhaltens sicherzustellen, und Sie haben die Grundlage für Chinas Sozialkreditsystem.

Wang fährt fort:

Im Gegensatz dazu begann Amerika als eine von Juristen geprägte Gesellschaft. Die Unabhängigkeitserklärung liest sich wie ein Rechtsfall. Viele der Gründerväter waren Juristen, ebenso wie die überwiegende Mehrheit der Präsidenten bis hin zu Lincoln. Auch heute noch sind Juristen in Politik und Wirtschaft dramatisch überrepräsentiert. Das Weiße Haus unter Biden war berühmt für seine Yale-Absolventen der Rechtswissenschaften….

Die anglophone Welt hat im Allgemeinen diese Tradition: Geschickte Debattierer steigen in die politische Macht auf. Anwälte dominieren nicht nur die Politik, sondern auch die Unternehmensführung. Selbst Präsident Donald Trump, obwohl kein Anwalt, regierte auf juristische Weise – er verklagte ständig Menschen und nutzte Anschuldigungen vor dem Gericht der öffentlichen Meinung. Sein Vizepräsident, J.D. Vance, ist ebenfalls ein Absolvent der Yale Law School.

Dieser Unterschied ist entscheidend für das Verständnis dessen, was passieren wird, wenn eine Übernahme der englischsprachigen Welt – und Europas – durch Technokraten das nächste First Turning oder High charakterisiert.

Die chinesischen Behörden können ein großes Projekt wie eine Brücke, einen Flughafen, ein Hochgeschwindigkeitsbahnsystem oder eine ganze Stadt in Auftrag geben. Peking wird dann Geld in das Projekt stecken, und es wird realisiert. Keine Diskussion, keine Debatte, keine Beratung. Nur Anweisungen und Maßnahmen von oben. „Das ist es, was der Ingenieursstaat tut“, sagt Wang.

Im Westen haben wir so nicht gehandelt – oder zumindest versucht, es nicht zu tun. Es war klar, dass diese Methoden zwar effizient sein mögen, die Ergebnisse aber letztendlich unmenschlich sind. Das westliche Ethos, das auf der christlichen Weltanschauung basiert, besagt, dass Menschen als Geschöpfe Gottes einen inneren Wert haben und alle einen einzigartigen Zweck erfüllen, indem sie ihm dienen. Das ist die moralische Grundlage unseres vermeintlichen Rechts, unser Leben selbst zu bestimmen und anderen dasselbe Recht zuzugestehen.

Seit Mao ist China offiziell atheistisch – nominell christliche Kirchen sind erlaubt, aber nur, wenn sie sich an die strengen Vorschriften der KPCh halten. Das Ergebnis ist, dass Menschen keinen inneren Wert haben, sondern dem Staat gehören. Wang erklärt:

… Peking … behandelt die Bevölkerung so, als könne man sie wie Werte in einem hydraulischen System verwalten. Ethnische Minderheiten in Tibet und Xinjiang sind mit Internierungslagern und Zwangsassimilation konfrontiert. Für die Mehrheit der Bevölkerung hat das Hukou-System seit langem die Bewegungsfreiheit eingeschränkt.

Und dann ist da noch die Ein-Kind-Politik … 1980 ermächtigte Deng Xiaoping Ingenieure, die Politik mitzugestalten, und ein brillanter Mathematiker aus der Raketenindustrie überzeugte ihn davon, dass Bevölkerungsentwicklungen wie Raketenflugbahnen gesteuert werden könnten. Das Ergebnis waren jahrzehntelange Zwangssterilisationen und Abtreibungen.

Die offizielle Zahl liegt bei über 300 Millionen Abtreibungen während der Ein-Kind-Ära, was der gesamten Bevölkerung der USA entspricht. Frauen auf dem Land wurden terrorisiert. Kinder wurden ihren Müttern weggenommen oder aus ihnen herausgeschlagen. Es war eine idiotische Politik, die mit erschreckender Brutalität verfolgt wurde.

In China trieb die KPCh die Technokratie voran, und zwar umso mehr, nachdem die Sowjetunion zusammengebrochen war und klar wurde: Der Kommunismus, wie er sich selbst zuvor verstanden hatte, war tot.

In den USA sind milliardenschwere Unternehmen wie Google und Palantir Vorreiter auf dem Weg zu einem Totalinformations- bzw. Totalüberwachungsstaat. Soziale Medien sind Teil davon. Nutzer geben freiwillig ihre persönlichen Daten, ihren beruflichen Werdegang und ihre täglichen Aktivitäten preis – oft einschließlich ihrer politischen Aktivitäten. All dies wird in riesigen Rechenzentren gesammelt, die sich noch im Aufbau befinden, wobei KI in der Lage ist, Informationen millionenfach schneller zu organisieren als jeder Mensch.

Eine amerikanische Variante des Sozialkredits würde die Einführung programmierbarer CBDCs beinhalten – die wahrscheinlichste Reaktion auf die nächste schuldenbedingte Finanzkrise –, vor der bereits vielfach gewarnt wurde (von mir und anderen). Dazu könnte auch das BGE gehören, die logischste Reaktion auf Massenentlassungen, die durch den massiven Einsatz von KI durch Unternehmen im Namen höherer Gewinne ausgelöst werden. Geld und der Bedarf daran sind bereits grundlegend ein System der sozialen Kontrolle. Die Technokratie hebt dies auf die nächste Stufe.

Wir haben bereits eine Massenüberwachung mit Gesichtserkennungstechnologien. Unternehmen könnten KI auf eine Weise einsetzen, die wir noch nicht kennen, während sich der digitale Käfig über eine weitgehend ahnungslose Bevölkerung senkt. Die Tatsache, dass einsame und isolierte Menschen süchtig nach ChatGPT-Chatbots geworden sind, die so programmiert sind, dass sie Empathie simulieren, birgt einige starke Möglichkeiten, wie KI eingesetzt werden könnte, um Menschen freiwillig zu kontrollieren, genauso wie Menschen ihre Informationen freiwillig an Social-Media-Plattformen weitergeben.

Würden wir das also wirklich als den nächsten Höhepunkt bezeichnen? Der letzte Höhepunkt – die 1950er Jahre – war insgesamt eine Zeit großen Optimismus. Ein Teil dieses Optimismus hielt bis in die 1960er Jahre an. Was wir hier beschrieben haben, ist sicherlich eine Dystopie!

Es ist jedoch nicht unmöglich, dass eine vollständige Technokratie eine Welle der Produktivität auslösen könnte, die viel mehr Wohlstand schaffen würde, als wir derzeit haben. Diejenigen, die sich für eine Zusammenarbeit entscheiden, könnten ihre Probleme als gelöst betrachten. Sie hätten vielleicht nicht viele Berufswahlmöglichkeiten, da Roboter die ganze Arbeit erledigen, aber sie hätten Essen auf dem Tisch, ein Dach über dem Kopf, bezahlte Nebenkosten und zweifellos jede Menge Streaming-Unterhaltung. Sie würden „nichts besitzen, keine Privatsphäre haben, aber das Leben wäre nie besser gewesen“.

Erinnern wir uns daran, was ein High auszeichnet: gestärkte Institutionen, geschwächter Individualismus, mit einer starken Loyalität gegenüber „dem System“ und seinen Grundwerten. Dazu gehören Forderungen nach Konformität und Unterwerfung unter das digitale Kontrollnetz, ähnlich wie es heute in China existiert. Alle Ihre Online-Aktivitäten würden aufgezeichnet, und wenn Sie Meinungen äußern, die den genehmigten Narrativen zuwiderlaufen, könnte Ihr CBDC / UBI einfach abgeschaltet werden. Sie könnten legal keine Lebensmittel kaufen, keine Rechnungen bezahlen und keine Abonnement-Sendungen streamen.

Es gäbe jedoch wahrscheinlich Außenseiter: eine Untergrundbewegung von Unberührbaren. So wie die Standardbeschreibung des High der 1950er Jahre beispielsweise die Beat Generation (Jack Kerouac, William Ginsberg, William S. Burroughs usw.) nicht einschließt, würde man auch über sie nur hinter vorgehaltener Hand sprechen. Natürlich gab es in den 1950er Jahren keinen digitalen Käfig. Aber ich bezweifle, dass irgendein System in der Lage sein wird, jeden zu kontrollieren. Ich kann mir vorstellen, dass diejenigen, die nach der neuen Ordnung wegen Gedankenverbrechen angeklagt werden, an isolierte Orte geschickt werden und sich dort selbst versorgen müssen/dürfen, ähnlich wie Mr. Savage in Huxleys Brave New World.

Eine solche Person zu sein, während sich die nächste erste Wende in Richtung Technokratie vollzieht, würde ein Leben in Unsicherheit und Gefahr bedeuten. Denken Sie an die Figuren in Neal Stevensons beängstigendem Cyberpunk-Roman „Snow Crash“.

Ist die Technokratie aufzuhalten?

Technokratie ist die logischste und wahrscheinlichste Folge einer Zivilisation, die Fortschritte gemacht hat, sowohl moralisch als auch wissenschaftlich und technologisch, aber dabei ihren moralischen Kompass verloren hat.

Das Ergebnis: Der Fortschritt ging weiter, aber bestenfalls inmitten von Unklarheiten und schlimmstenfalls inmitten von totalem Subjektivismus. Dies begann, wie solche Dinge typischerweise beginnen, in den intellektuellen Zentren. Es verbreitete sich über die Künste, die Literatur, die Sozialwissenschaften, das öffentliche Bildungswesen und schließlich über die Massenmedien und die Unterhaltungsbranche in alle Bereiche der Gesellschaft. Moralischer Subjektivismus ermöglicht und fördert oft durch zahlreiche Beispiele (Prominente) hedonistische und destruktive Lebensweisen und Subkulturen, in denen man sein eigenes Ding macht und sich auf seine eigene Weise verwirklicht, während Christen als rückständig, intolerant und grausam dargestellt werden, weil sie an moralischen Absolutheiten festhalten.

Einige Varianten dieses Themas, wie z. B. der Voluntaryismus (ähnlich dem Libertarismus), betonen als quasi-absolutes Prinzip, dass alle menschlichen Interaktionen freiwillig und ohne Zwang erfolgen sollten. Aber solche Gebote haben keine Durchschlagskraft und sind unrealistisch. Die Psychopathen in unserer Mitte wissen, wie sie diese ausnutzen können, um ihre Ziele zu erreichen. Der Libertarismus, das wurde mir vor einiger Zeit klar, ähnelt dem Neoliberalismus darin, dass er die gesellschaftliche Kontrolle vom Staat auf Unternehmen verlagert und diejenigen von uns, die nicht über enorme Geldsummen verfügen, schlechter stellt als jetzt. Ungebundene Märkte verteilen den Reichtum nach oben und konsolidieren ihn. Das ist strukturell bedingt. Man bekommt eine Milliardärsklasse, die tut, was sie will, deren Mitglieder nur sich selbst Rechenschaft ablegen, weil sie es können. Dazu gehört auch, die politische Klasse zu kaufen und Präsidentschaften zu kapern. Geld und Macht sind wie Götter in einem System, das ohne Gott und ohne jedes Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Transzendenten aufgebaut ist.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stellte Auguste Comte, Begründer der Soziologie und der als Positivismus bekannten philosophischen Ideologie, sein Gesetz der drei Stufen auf: Die erste Stufe oder der erste Zustand der Zivilisation ist der „religiöse oder fiktive“. Die zweite ist der „metaphysische und abstrakte“. Die dritte ist die „wissenschaftliche und positive”: empirisch, technologisch, utilitaristisch. Comte glaubte nicht, dass er mit der Verbannung Gottes in die Asche der ersten Stufe auch die Moral, wie sie seit 2.500 Jahren verstanden wurde, über Bord warf. Es gibt keine „wissenschaftliche Methode”, um die Wahrheit oder Falschheit oder sogar die Sinnhaftigkeit moralischer Behauptungen zu bestimmen. Nietzsche war noch nicht da, um Comte über die Folgen des positivistisch begründeten Materialismus aufzuklären. Comte und seine intellektuellen Erben – Wilhelm Wundt, Edward Thorndyke, John Dewey, Edward Louis Bernays und B.F. Skinner kommen mir alle als Ur-Technokraten in den Sinn – legten den Grundstein für das Social-Engineering-Programm, das die Technokratie formalisieren würde. Diese Menschen sahen den Menschen als hochentwickeltes Tier – wie Rinder oder Schafe –, das sich in seiner Komplexität, aber nicht in seiner Art vom Rest des Tierreichs unterscheidet. Daher gab es keine moralischen Bedenken, sie zu katalogisieren, zu hüten und als Werkzeuge („Humanressourcen“) für diejenigen zu nutzen, die über die richtigen Techniken verfügten.

Und sie waren entbehrlich, wenn sie unbequem waren.

Die einzige Möglichkeit, diese Art von Hochtouristik zu verhindern und die Technokratie zu vereiteln, besteht in diesem Fall darin, die materialistische/atheistische/positivistische Achse und Weltanschauung abzulehnen, denn die Technokratie – die „Wissenschaft der Sozialtechnik”, d. h. der „wissenschaftliche” Totalitarismus – ist das Telos einer solchen Weltanschauung, die der Ausübung von Macht durch eine amoralische Minderheit, die in der Lage ist, diese auszuüben, keine inneren oder äußeren Grenzen setzt. Diese Ablehnung kann nicht nur intellektuell sein. Sie muss kulturell und organisch sein, in neue Institutionen eingebettet und nicht einfach didaktisch präsentiert werden, wie ich es hier tun musste.

Das ist eine große Herausforderung. Da ich ein mittelloser Niemand bin, der kostenlos auf Substack schreibt – ohne institutionelle Zugehörigkeit, ohne Geld, ohne nennenswerte Verbindungen –, bin ich offen für Vorschläge, wie dies am besten zu bewerkstelligen ist, denn eines ist sicher: Uns läuft schnell die Zeit davon!

New York Times: US-Justizministerium drängt auf Untersuchung gegen George Soros

New York Times: US-Justizministerium drängt auf Untersuchung gegen George Soros

New York Times: US-Justizministerium drängt auf Untersuchung gegen George Soros

Das Justizministerium hat mehrere US-Staatsanwaltschaften angewiesen, mögliche Strafverfahren gegen George Soros und die Open Society Foundations des liberalen Milliardärs vorzubereiten, wie aus einem Memo hervorgeht, das der New York Times vorliegt. Die New York Times berichtete, dass ein „hochrangiger Beamter des Justizministeriums” Anweisungen an mehr als ein halbes Dutzend Bundesstaatsanwaltschaften geschickt habe, darunter diejenigen in […]

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US-Justizministerium nimmt Soros-Imperium wegen Terrorfinanzierung ins Visier

US-Justizministerium nimmt Soros-Imperium wegen Terrorfinanzierung ins Visier

US-Justizministerium nimmt Soros-Imperium wegen Terrorfinanzierung ins Visier

US-Präsident Trump macht Nägel mit Köpfen. Nun sollen die Stiftungen der selbsterklärten “Philantropen” wegen Terrorfinanzierung ins Visier genommen werden. Allen voran das Soros-Imperium samt Open Society Foundations. Die Zeit der linken und globalistischen Narrenfreiheit scheint vorbei zu sein.

Jahrzehntelang hat die US-Politik tatenlos dabei zugesehen, wie die sogenannten “Philantropen” mit ihren Milliarden-schweren Stiftungen linksextreme und sonstige radikale Gruppierungen (wie z.B. die schwarzen Rassisten von Black Lives Matter) finanziell unterstützten. Globalistische Milliardäre – allen voran George Soros – erschufen ein undurchsichtiges Netzwerk von Schattenorganisationen, die auch für Farbrevolution-ähnliche Operationen in den Vereinigten Staaten selbst sorgten.

Soros & Co pumpten all die Jahre Unsummen in Gruppierungen, die für gewalttätige Ausschreitungen auf den Straßen und die Verbreitung der “woken” Ideologie in den Schulen verantwortlich zeichnen. Auch versuchen sie, jede konservative Bewegung in ein Nazi- oder Faschistenlicht zu rücken. Der “Kampf gegen Rechts” avancierte so zu einem bestens finanzierten Dauerfeuer – gepusht von linksliberalen Medien.

Doch nun bläst ein Gegenwind. Ein Bericht des Capital Research Center schlug letzte Woche bereits hohe Wellen: Die Soros-Stiftung soll 80 Millionen Dollar an pro-terroristische Gruppen verteilt haben. (Über diesen Sachverhalt berichtet Report24 seit seiner Gründung 2021). Gleichzeitig meldete die New York Times, dass gleich sechs Staatsanwaltschaften in den USA Ermittlungspläne gegen die Open Society Foundations ausarbeiten. Der Vorwurf: Subversion, Unterwanderung und ein Netzwerk, das wie ein zweiter Staat im Staate funktioniert.

Die Nervosität bei den Milliardärs-Clubs kommt nicht von ungefähr. Schon zuvor hatte die Gates Foundation still und heimlich die Verbindungen zur Arabella-Gruppe gekappt, einem weiteren undurchsichtigen NGO-Konglomerat, das Millionen in linke Straßenproteste gepumpt hatte. Trump selbst legte nach. Auf Truth Social forderte er, Soros wegen RICO (Gesetz gegen organisierte Kriminalität) anzuklagen, da dessen Organisationen systematisch gewalttätige Proteste unterstützen.

Und was geschah daraufhin? Nun, die aufgebrachte linke Meute marodierte und führte auch Anschläge auf ICE-Büros (Immgration and Customs Enforcement) des Heimatschutzministeriums durch. Damit liefern sie den Justizbehörden noch mehr Munition. Immerhin bestätigen sie damit nur das, was man ihnen ohnehin schon vorwirft – Linksterroristen und Staatsfeinde zu sein. Und George Soros? Der wird sich dann (zusammen mit seinem Sohn Alexander) als Terrorfinancier verantworten müssen.

Gefährlicher U-Bahn-Treter: Nach 13 Monaten beginnt Polizei Berlin die Öffentlichkeitsfahndung

Gefährlicher U-Bahn-Treter: Nach 13 Monaten beginnt Polizei Berlin die Öffentlichkeitsfahndung

Gefährlicher U-Bahn-Treter: Nach 13 Monaten beginnt Polizei Berlin die Öffentlichkeitsfahndung

Im August 2024 ging ein Mann mit dunklem Teint am U-Bahnhof Zoologischer Garten brutal auf einen 41-Jährigen los und trat ihn bewusstlos. Sie haben richtig gelesen: Der Angriff ereignete sich im Jahr 2024! Doch erst jetzt, mehr als ein Jahr später, hat die Polizei Berlin Fotos zur Fahndung veröffentlicht…

Der folgende Artikel erschien zuerst im Deutschlandkurier:

Vor gut 13 Monaten wurde ein 41 Jahre alter Mann auf dem U-Bahnhof Zoologischer Garten brutal angegriffen und mit Tritten ins Gesicht bewusstlos getreten. Erst jetzt bittet die Berliner Polizei im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung mit diesen Fotos um Mithilfe bei der Suche nach dem mutmaßlichen Täter, der erkennbar einen Migrationshintergrund haben dürfte. WIESO ERST JETZT?

Laut Polizei passierte die Tat am Sonntag, 18. August 2024, kurz vor 15 Uhr: Der Gesuchte soll auf dem Bahnsteig der U2 in Richtung Ruhleben am U-Bahnhof Zoologischer Garten sein offenbar Zufallsopfer unvermittelt angegriffen haben.

Der mutmaßliche Täter soll den 41-Jährigen am Hals gegriffen und zu Boden geschleudert haben. Das Opfer erlitt eine Platzwunde am Hinterkopf und einen Jochbeinbruch. Dann soll der brutale Angreifer den zu Boden gegangenen Mann mit Wucht ins Gesicht getreten haben –  worauf das Opfer das Bewusstsein verlor.

Weiße kurze Hose, schwarzes Shirt, Sporttasche und Cap – so sah der Angreifer zum Tatzeitpunkt aus. Doch warum wird erst mehr als ein Jahr nach dem Geschehen, mit den Fotos aus einer Überwachungskamera nach dem brutalen U-Bahn-Treter gefahndet?

Ein Sprecher der Berliner Polizei erklärte: „Erst wenn alle Ermittlungsansätze ausgeschöpft sind, besorgen sich die Ermittler einen richterlichen Beschluss und gehen mit den Fahndungsbildern an die Öffentlichkeit.“

Tja, manchmal braucht die Berliner Polizei halt etwas länger – es geht nicht alles so schnell wie bei der Schändung und Räumung des DK-Denkmals für die Opfer der Masseneinwanderung!

Massenentlassungen bei BOSCH: Doch kein „Herbst der Reformen“ – Jetzt Mehrwertsteuer rauf?

Massenentlassungen bei BOSCH: Doch kein „Herbst der Reformen“ – Jetzt Mehrwertsteuer rauf?

Massenentlassungen bei BOSCH: Doch kein „Herbst der Reformen“ – Jetzt Mehrwertsteuer rauf?

Es sind zwei Nachrichten allein aus dieser Woche, die zeigen, wohin in Deutschland die schwarz-rote Reise geht: immer tiefer in den Abgrund! Der Autozulieferer BOSCH hat Massenentlassungen angekündigt, gleichzeitig hat die Union den von Kanzler Merz vollmundig angekündigten „Herbst der Reformen“ abgesagt. Trotz Mega-Schulden klaffen im Bundeshaushalt Milliardenlöcher. Nach DK-Informationen gibt es im Bundesfinanzministerium von Lars Klingbeil (SPD) Geheimpläne für eine Erhöhung der Mehrwertsteuer.

100.000 Industrie-Jobs wurden innerhalb eines Jahres in Deutschland vernichtet – jetzt die nächste Schocknachricht: Der Autozulieferer BOSCH baut 13.000 Stellen deutschlandweit ab!

Der „BOSCH-Hammer“ (BILD) ist für die Beschäftigten ein Schlag in die Magengrube. Allein im „Erfinderländle“ rund um Stuttgart werden 3.000 Existenzen vernichtet.

„Neben den betroffenen Werken in der Zulieferindustrie für E-Mobilität und Verbrenner-Motoren sind auch Zentralfunktionen und Vertrieb betroffen“, so Stefan Grosch, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor des schwäbischen Traditionsunternehmens.

Schon im Vorjahr hatte BOSCH, größter Automobilzulieferer weltweit, den Abbau von zunächst 9.000 Arbeitsplätzen in Deutschland angekündigt. Insgesamt sind es jetzt, wenige Monate später, schon 22.000 Jobs. In der Mobilitäts-Sparte des Konzerns in Deutschland arbeiten bisher 70.000 Menschen.

Eine ganze Industrie bricht weg

Betroffen vom Job-Kahlschlag sind die Standorte Stuttgart-Feuerbach, Waiblingen (Produktion wird komplett eingestellt), Schwieberdingen (Landkreis Ludwigsburg), Bühl/Bühlertal (Mittelbaden) und Homburg (Saarland).

Hintergrund der Tragödie sei der andauernde Strukturwandel sowie ein sehr hoher Preis- und Wettbewerbsdruck in der globalen Automobilindustrie, hieß es seitens des Konzerns. Zudem würden Elektromobilität und automatisiertes Fahren nicht in die Gänge kommen. 2024 erreichte BOSCH, einst ein deutsches Vorzeige-Unternehmen, nur noch 3,8 Prozent Rendite.

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Aus „Herbst der Reformen“ wird „Herbst der Kommissionen“

Der nächste Wortbruch von Lügenkanzler Friedrich Merz (CDU) ist aufgeflogen: Die Union bläst den „Herbst der Reformen“ ab!

Unions-Fraktionschef Jens Spahn (CDU) hat die Abgeordneten von CDU und CSU angewiesen, nicht länger öffentlich vom „Herbst der Reformen“ zu sprechen. Er gab zu verstehen, dass die mit diesem Kanzler-Versprechen verknüpften Erwartungen der Bevölkerung nicht zu erfüllen seien. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, hat Spahn in der Fraktion klargestellt, dass es bis Ende des Jahres keine großen Reformschritte geben werde. Für die Beschäftigten bei BOSCH wären sie ohnehin zu spät gekommen.

Zuvor sollen Unions-Abgeordnete Unmut darüber geäußert haben, dass Friedrich Merz (CDU) den Begriff ständig bemühe, ohne konkrete Ankündigungen, geschweige denn Taten, folgen zu lassen. Auch in den Haushaltsdebatten in dieser und in der Vorwoche blieb der Kanzler eine Antwort darauf schuldig, was Schwarz-Rot konkret ändern werde, um Rekordverschuldung, Rezession, Krise des Gesundheitswesens und Massenzuwanderung in den Griff zu bekommen.

Regierung des Stillstands

Seit dem Sommer hat Merz immer wieder vom „Herbst der Reformen“ gesprochen, nachdem seine Regierung in den ersten Monaten NICHTS geliefert hatte – außer dem Streit um die drei Richterposten beim Bundesverfassungsgericht und darüber, wie die trotz XXL-Schulden neue Haushaltslücke von 172 Milliarden Euro geschlossen werden soll.

Noch vor einer Woche tönte Merz: Der „Herbst der Reformen“ sei „längst eingeleitet“ – die Bürger würden „jetzt spüren, dass es besser wird“.

Fraktionschef Spahn erklärte nun, die Regierung habe zahlreiche Kommissionen eingesetzt. Diese hätten die Arbeit aber gerade erst aufgenommen. Ergebnisse seien daher erst ab Anfang nächsten Jahres oder sogar noch später zu erwarten. Im Klartext: Aus dem „Herbst der Reformen“ ist der „Herbst der Kommissionen“ geworden!

Erhöht Schwarz-Rot die Mehrwertsteuer?

Es wäre die unsozialste Steuererhöhung überhaupt, weil sie vor allem die Bezieher kleinerer und mittlerer Einkommen treffen würde, die ohnehin schon die Hauptleidtragenden der Horror-Inflation sind: Angesichts immer neuer Milliarden-Löcher im Bundeshaushalt (trotz Mega-Schulden!) gibt es nach Informationen des Politik-Journalisten Einar Koch (Gastautor Deutschland-Kurier) Geheimpläne für eine Erhöhung der Mehrwertsteuer von 19 auf 20 Prozent. Das Bundesfinanzministerium von Lars Klingbeil (SPD) geht demnach davon aus, dass die Erhöhung des regulären Mehrwertsteuersatzes von 19 auf 20 Prozent dem Staat Zusatzeinnahmen von 15,9 Milliarden Euro im Jahr bringen würde (wovon allein neun Milliarden Euro an die Ukraine gehen). Würde auch der ermäßigte Satz von aktuell sieben Prozent auf acht Prozent erhöht, brächte dies Bund, Ländern und Kommunen weitere 3,5 Milliarden Euro im Jahr, haben Klingbeils Beamte ausgerechnet.

Klingbeil: „ALLE müssen Beitrag leisten“

Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) selbst hat die Deutschen auf harte Jahre eingeschworen „Die nächsten Jahre werden uns viel abverlangen“, so Klingbeil in dieser Woche in der Haushaltschlacht.

Der Finanzminister betonte: „ALLE müssen ihren Beitrag leisten, ich wiederhole: ALLE.“ Was führt Schwarz-Rot?

Konkrete Pläne liegen bisher nicht vor. Aber in der schwarz-roten Koalition gibt es zahlreiche Überlegungen, wo es Einschnitte geben könnte – und wer draufzahlen muss. Das berichtet die „Bild“-Zeitung

Gesundheit

Diskutiert wird im Gesundheitsministerium u.a. eine neue Tarifstruktur bei den Krankenkassen. Demnach soll jeder nur noch eine Basisversorgung erhalten (zu einem etwas günstigeren Tarif als heute). Wer dann bessere Behandlungen oder Extra-Leistungen haben möchte, soll entsprechende Tarife gegen Aufpreis dazu buchen können.

Rente

Die rund 45 Millionen Arbeitnehmer müssen mit steigenden Rentenbeiträgen rechnen. Bedeutet: noch weniger vom Nettolohn. Außerdem wird diskutiert, den sogenannten Nachhaltigkeitsfaktor wieder einzuführen. Die Renten würden künftig (wieder) etwas langsamer steigen.

Subventionen

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) die staatlichen Förderprogramme kürzen – so soll es etwa für neue Solaranlagen keinen Zuschuss mehr geben. Die CSU verlangt außerdem, die Wärmepumpen-Förderung abzuschaffen.

► „Bürgergeld“

Wer nicht arbeiten will  (aber arbeiten kann), muss künftig mit weniger Stütze rechnen. Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) will Teil-Verweigerern das „Bürgergeld“ zunächst um bis zu 30 Prozent kürzen. Wer sich total verweigert, soll gar keine Stütze mehr erhalten. ABWARTEN!

Steuern

Außer der laut DK-Informationen Mehrwertsteuer könnte auch die Erbschaftsteuer für größere Vermögen steigen. AfD-Fraktionschefin Alice Weidel befürchtet hier „das nächste CDU-Umfallen“. SPD und Union wollen aber zunächst ein neues Urteil zur Erbschaftssteuer aus Karlsruhe abwarten. Gleich mehrere Verfahren zur Erbschaftsteuer liegen dem Bundesverfassungsgericht vor. Dabei geht es im Kern um die Begünstigung von Unternehmensvermögen.

Pech für Klingbeil: Löcher im Bundeshaushalt ließen sich über eine höhere Erbschaftssteuer nicht stopfen. Diese Steuer steht den Ländern zu, nicht dem Bund. Aber es wäre Symbolpolitik ganz im Sinne sozialistischer Umverteilung.

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