Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

JETZT LIVE: Schlagabtausch zwischen Weidel und Merz im Bundestag

JETZT LIVE: Schlagabtausch zwischen Weidel und Merz im Bundestag

JETZT LIVE: Schlagabtausch zwischen Weidel und Merz im Bundestag

Die Beratungen des Bundestags über den Haushalt 2025 erreichen am Mittwoch ab 9 Uhr mit der dreistündigen Generaldebatte über den Kanzleretat ihren Höhepunkt. Eröffnet wird die Debatte traditionell von der größten Oppositionsfraktion: Für die AfD wird zuerst Fraktionschefin Alice Weidel reden, auf die dann Bundeskanzler Friedrich Merz etwa 30 Minuten antworten wird. Sobald die Rede von Weidel auf Youtube gesondert verfügbar wird, werden wir sie in diesen Beitrag zuoberst einbetten.

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Hamas’ dreckiger Krieg: Mord und Medienlügen

Hamas’ dreckiger Krieg: Mord und Medienlügen

Hamas’ dreckiger Krieg: Mord und Medienlügen

Die Hamas tötet nicht nur Israelis und Touristen. Sie manipuliert die internationale Meinung durch einen perfiden Medienfeldzug. Verhöre gefangener Propagandisten enthüllen, wie Raketenfehlschüsse als israelische Kriegsverbrechen dargestellt werden und Zivilisten als menschliche Schilde dienen. Am Ende steht die Wahrheit: Es gab nie ein palästinensisches Volk oder einen Staat. Diese Narrative dienten stets der Auslöschung Israels und der Globalisierung des Dschihads – mit dem Ziel eines weltweiten Kalifats. Die Hamas kombiniert brutale Gewalt mit raffinierter Propaganda, um Israel zu diskreditieren.

Ein Kommentar von Chris Veber

Am 7. Oktober 2023 überfielen ihre Kämpfer israelische Zivilisten, ermordeten auf bestialischste Weise über 1200 Menschen und verschleppten Hunderte. Doch parallel läuft ein unsichtbarer Krieg. Die Terrorgruppe nutzt Mainstreammedien und Social Media, um Fakten zu verdrehen und Sympathie zu erzeugen.

Verhöre von Gefangenen wie Tariq Salami, Sprecher des Islamischen Dschihads, zeigen das System. Salami gestand, dass Hamas und Islamischer Dschihad Raketenfehlschüsse, die eigene Zivilisten treffen, systematisch Israel zuschreiben. Ein Beispiel ist der Raketeneinschlag im Al-Ma’madani-Krankenhaus in Gaza, verursacht durch eine palästinensische Rakete, die nicht über die Grenze flog. Dennoch wurde Israel beschuldigt, um internationale Empörung zu schüren.

Diese Taktik folgt einem Muster. Die Hamas positioniert Kämpfer in Krankenhäusern, Schulen und Moscheen, um israelische Gegenschläge als Angriffe auf Zivilisten darzustellen. Salami erklärte, dass Ambulanzen genutzt werden, um Terroristen zu transportieren, und Israel dürfe diese nicht angreifen, da es sonst als Kriegsverbrecher gelte. Die Medien im Westen – darunter BBC und CNN – übernehmen diese Narrative ungeprüft, weil sie mit Hamas’ Bedingungen für die Berichterstattung einverstanden sind. So wird Israels Existenz selbst als Provokation hingestellt, die palästinensischen Widerstand rechtfertigt.

Die Evolution der Hamas-Propaganda reicht von Graffiti bis zu Satellitenfernsehen. Sie legitimiert ihre Herrschaft im Gaza, indem sie israelische Aggression erfindet und palästinensisches Leid inszeniert und ausbeutet. Leid, das von der Hamas verursacht wird. Social Media verstärkt diesen Mechanismus. Nach dem 7. Oktober stiegen die Desinformationen explosionsartig an. Die Hamas zielt nicht nur auf arabisches Publikum ab, sondern auch auf englisches, französisches und hebräisches, um globale Einflussnahme zu erzielen.

Interrogierte Islamofaschisten wie Salami enthüllen diese Koordination. Fehlschüsse der Terroristen werden als israelische Bomben verkauft, um Druck auf Israel auszuüben. Die humanitäre Hilfe wird missbraucht. Die Hamas stiehlt Lieferungen des Westens und verkauft sie teuer, um eine Hungersnot zu simulieren und sich daran zu bereichern. Öffentliche Hinrichtungen von Zivilisten, die Hilfe von Israel annehmen, dienen der Abschreckung und der Aufrechterhaltung des Narrativs vom israelischen Völkermord. Videos zeigen, wie bewaffnete Hamas-Beamte Dieben in die Beine schießen oder sie exekutieren, während die Zuschauer jubeln. Das Ziel ist es, UNO, ICC, Systemmedien und Social Media mit “Beweisen” zu füttern, dass Israel Gaza aushungert.

Diese Methoden wurzeln in der Ideologie der Hamas, die aus der Muslimbruderschaft entstand. Ihre Charta fordert den Dschihad als Pfad und den Tod für Allah als höchstes Ziel. Palästinensischer Nationalismus dient nur als Deckmantel für pan-islamische Ambitionen. Die Bruderschaft schuf das Konzept eines “palästinensischen Volkes” in den 1960er Jahren, um die ursprünglichen arabischen Identitäten zu untergraben und Israel zu isolieren. Frühe Flüchtlinge identifizierten sich als Araber, nicht als Palästinenser (der Gaza war ägyptisch, das Westjordanland jordanisch). Diese Erfindung mobilisierte die Unterstützung für den Dschihad.

Historisch gab es nie einen Staat Palästina. Der Begriff stammt aus römischen Zeiten, um die vorher herrschenden Juden zu demütigen. Die moderne palästinensische Identität formte sich erst unter dem Einfluss der Muslimbruderschaft, die Flüchtlinge als Waffe nutzte. Arafat, ein Ägypter, verkörperte das perfekt. Die Palästinenser sind kein lokales Volk, sondern ein Konstrukt zur Delegitimierung Israels. Die Bruderschaft sah Palästina als Sprungbrett für den Feldzug des globalen Islamismus. Das ultimative Ziel ist kein “freies Palästina”, sondern ein weltweites Kalifat.

Hamas’ Charta proklamiert den Dschihad gegen alle Ungläubigen, nicht nur gegen Juden. Es geht um die Unterwerfung unter den Islam. Für Nicht-Muslime bleiben Auswanderung, Konversion oder Tod. Der radikale Islam assimiliert sich nicht, er integriert sich nicht, das hat er in seiner Geschichte nie getan. Der radikale Islam erobert und unterwirft. Palästina dient als Propaganda-Tool, um den Dschihad zu globalisieren und Israel als ersten Dominostein zu Fall zu bringen.

Die Systemmedien und politisch korrekten Wokoharam des Westens spielen mit, ignorieren Hamas’ Kriegsverbrechen und fokussieren ausschließlich auf die israelischen Reaktionen. Das perpetuiert den Mythos von palästinensischen Opfern und jüdischen Aggressoren. Doch die Fakten widerlegen das. Die Hamas initiiert Kriege, nutzt Zivilisten als Schilde und strebt im Namen der Muslimbruderschaft die globale islamistische Dominanz an. Wer das nicht durchschaut, trägt nicht nur zur Verlängerung des Gazakonfliktes bei, er spielt den Islamofaschisten in die Hände und setzt seine eigene Zukunft aufs Spiel.

Österreich: „Ich habe noch nie eine Verbrechensdimension dieses Ausmaßes erlebt – und ich bin seit 20 Jahren in diesem Geschäft“

Eine syrische Jugendbande mit dem Namen „505“ soll in Graz und Wien mehr als 30 Menschen attackiert haben. Den Verdächtigen im Alter zwischen 17 und 20 Jahren werden brutale Schläge, Messerstechereien, Raubüberfälle und Drogendelikte zur Last gelegt. Die Polizei berichtet, der Gruppe mit Massenverhaftungen einen „schweren Schlag“ versetzt zu haben.

„Ich habe noch nie eine solche Dimension von Kriminalität erlebt, und ich bin seit 20 Jahren in diesem Geschäft“, sagte Polizeisprecher Fritz Grundnig.

Die organisierte Bande soll zwischen November 2024 und Juni 2025 vor allem in Graz eine Serie äußerst gewalttätiger Übergriffe verübt haben. Laut Polizei wurden über 20 Straftaten registriert, mehr als 30 Opfer wurden verletzt oder attackiert. Unter den Delikten finden sich vorsätzliche schwere Körperverletzung, Raub, gefährliche Drohung und Nötigung. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich die Jugendlichen zu einer kriminellen Vereinigung zusammengeschlossen haben.

Die Bande setzte stumpfe Waffen und Messer ein, auch Minderjährige befanden sich unter den Opfern. „So stach die Gruppe im Juni am Grazer Griesplatz auf einen Mann ein, der eine Stichwunde am Oberschenkel erlitt“, berichtete Grundnig.

Obwohl sich die meisten Taten auf Graz konzentrierten, kam es auch in Wien zu Festnahmen. Bei Hausdurchsuchungen stellten die Beamten zudem eine beträchtliche Menge an Drogen sicher.

Nach Erkenntnissen der Polizei benannte sich die Gruppe nach einer arabischen Clan-Bande, die 2024 in Wien bei brutalen Zusammenstößen zwischen Tschetschenen, Türken und Syrern auffiel. Diese Auseinandersetzungen unter dem Namen „505“ oder „505/515“ waren geprägt von Schießereien, Messerstechereien und alltäglicher Gewalt.

Peak Population: Bereite dich auf eine schrumpfende Welt vor

Peak Population: Bereite dich auf eine schrumpfende Welt vor

von Michael Munger via dem American Institute for Economic Research (AIER)

Die Erde wird noch vor Ende dieses Jahrhunderts den „Bevölkerungsgipfel“ erreichen.

Innerhalb von 25 Jahren werden die meisten entwickelten Nationen der Welt mit einem starken Bevölkerungsrückgang konfrontiert sein, mit schrumpfenden Gruppen junger Menschen, die eine immer älter werdende Bevölkerung unterstützen müssen.

Der Grund ist weder Hungersnot, Krieg noch Seuche. Wir haben uns das selbst eingebrockt, indem wir eine Reihe drakonischer Lösungen für ein Problem geschaffen haben, das es gar nicht gab.

Angst war schon immer das beste Werkzeug zur sozialen Kontrolle, und die Angst vor der Menschheit selbst wurde von Generationen „kontrollbesessener“ Denker auf der Linken eingesetzt.

Am deutlichsten machte Paul Ehrlich 1968 eine bemerkenswert erschreckende, aber völlig falsche Vorhersage in seinem Buch „The Population Bomb“:

„Der Kampf, die gesamte Menschheit zu ernähren, ist vorbei. In den 1970er-Jahren wird die Welt Hungersnöte erleben – Hunderte Millionen Menschen werden verhungern, trotz aller Crash-Programme, die jetzt gestartet werden. Zu diesem späten Zeitpunkt kann nichts einen erheblichen Anstieg der weltweiten Sterblichkeitsrate verhindern …

Wir werden es vielleicht schaffen, Hungersnöte in Indien noch ein paar Jahre aufzuhalten. Aber Indien kann unmöglich zweihundert Millionen Menschen mehr bis 1980 ernähren. Nichts kann den Tod von zig Millionen Menschen in Indien in den 1970er-Jahren verhindern …

Und England? Wenn ich ein Spieler wäre, würde ich 50:50 wetten, dass England im Jahr 2000 nicht mehr existiert.“

PJ O’Rourke erklärte 1994 in „All the Trouble in the World“, was eigentlich dahintersteckte:

„Die Einschüchterung von Bürgern durch Ängste und Schrecken gibt es seit der Altsteinzeit. Greenpeace-Fundraiser zum Thema globale Erwärmung unterscheiden sich nicht großartig von den Stammes-Schamanen beim Thema Mondfinsternis. ‚Oh nein, Night Wolf frisst die Mondjungfrau. Gib mir Silber, und ich werde ihn dazu bringen, sie wieder auszuspucken.‘“

Familienplanung und staatliche Eingriffe

Doch hier geht es um mehr als nur um die Leichtgläubigen. Die Überbevölkerungspanik der 1960er- und 1970er-Jahre hatte weltverändernde Folgen, die sich erst jetzt klar zeigen. Es ist nicht fair (wenn auch verlockend), Ehrlich allein die Schuld zu geben. In Wahrheit entstand die Massenhysterie über Familiengröße aus einer Pseudowissenschaft, die Wachstum als Bedrohung für Wohlstand betrachtete.

Einflussreiche Organisationen wurden von sehr besorgten Menschen gegründet. Der Population Council und die International Planned Parenthood Federation entstanden beide schon 1952. Entwicklungsländer begannen mit aggressiven Familienplanungsinitiativen, oft mit erheblicher Unterstützung und manchmal auch mit Zwangsdruck westlicher Regierungen und internationaler Organisationen.

Die Vereinten Nationen, die Weltbank und bilaterale Geldgeber – insbesondere die USA über USAID – integrierten zunehmend Bevölkerungskontrolle in ihre Entwicklungshilfeprogramme. Hohe Geburtenraten, vor allem in Asien, Afrika und Lateinamerika, wurden nicht nur als demografische Trends gesehen, sondern als malthusianische Hindernisse für Modernisierung, Armutsbekämpfung und globale Sicherheit.

China führte 1979 seine berüchtigte „Ein-Kind-Politik“ ein – mit Zwangssterilisationen und Abtreibungen. Indien organisierte Massensterilisationskampagnen, besonders während der Notstandszeit (1975–1977), oft mit Gewalt oder extremem sozialem Druck, einschließlich der Verweigerung von Lebensmittelkarten. Mehrere Länder in Ostasien erlebten aggressive staatlich kontrollierte Programme, häufig von der Weltbank finanziert, die mit fragwürdigen und oft erzwungenen Methoden das Bevölkerungswachstum schnell und dauerhaft senken sollten.

In einigen Fällen bot die Verfügbarkeit von Verhütungsmitteln Frauen tatsächlich die Möglichkeit, frei zu entscheiden, weniger Kinder zu haben. Doch die Kombination aus Wahlfreiheit und staatlichem Zwang führte dazu, dass auch jene, die mehr Kinder wollten, von diesem Traum abgebracht wurden.

Das wäre schon schlimm genug, wenn die Geschichte hier endete. Doch das ist erst der Anfang. Denn der moralische Dünkel des Szientismus hat eine tatsächliche Bevölkerungskrise erzeugt, die die Welt über Jahrzehnte beeinflussen wird. Manche Nationen werden sich davon womöglich nie erholen – zumindest nicht in ihrer heutigen Form. Diese Krise ist der Bevölkerungseinbruch.

Schrumpfende Welt: Welche Nationen wann ihren Höhepunkt erreichen

Ich habe ein paar Überschlagsrechnungen gemacht, basierend auf verfügbaren Daten. Ich wollte das Jahr der prognostizierten Bevölkerungsmaxima für 26 Länder berechnen, in denen die Daten verlässlich genug sind. Diese Projektionen basieren auf Gesamtfertilitätsraten (TFR), Einwanderung und Sterblichkeits- bzw. Lebenserwartungstrends.

Diese Schätzungen sind bestenfalls Näherungen, da die Daten nicht immer streng vergleichbar sind. Sie stammen jedoch aus den United Nations World Population Prospects, OECD-Statistiken und nationalen demografischen Daten.

Peak Population: Bereite dich auf eine schrumpfende Welt vor

Die Jahre des Bevölkerungsmaximums beruhen auf UN-Projektionen (mittlere Variante), unterstützt durch regionale Berichte, wonach die meisten europäischen und nordamerikanischen Nationen in den späten 2030ern ihren Höhepunkt erreichen werden. Japan erreichte diesen bereits um 2008, Südkorea etwa 2025, und Israel – mit einer TFR nahe 3,0 – wird in diesem Jahrhundert vielleicht gar keinen Höhepunkt erleben.

Wie in der letzten Tabellenzeile vermerkt, liegt die Bestandserhaltungsrate der Fertilität bei etwa 2,10, unter Berücksichtigung der Lebenserwartung und ohne Migration.

Die Frage ist also: Wenn alle diese Länder unterhalb der Bestandserhaltung liegen, was passiert dann mit der Weltbevölkerung? Die Antwort ist einfach, auch wenn kaum darüber gesprochen wird: Die Weltbevölkerung wird ihren Höhepunkt erreichen und dann abnehmen.

Wann genau, hängt von den Annahmen ab:

  • Hält die aktuelle TFR an → etwa 2060.
  • Steigt die TFR leicht an und die Lebenserwartung ebenfalls → etwa 2080.

Raum genug für alle

Es hätte nicht so kommen müssen. Es gibt reichlich Platz auf der Erde – das merkt jeder, der einmal nachts über Australien, Kanada oder die USA geflogen ist.

Gedankenexperiment: Die Welt hat 8,1 Milliarden Menschen. Würden alle in Texas leben, hätten wir 12.000 Menschen pro Quadratkilometer – dichter als New York (11.300), aber weniger als Paris (20.000) und weit entfernt von Manila (44.000). New York und Paris sind voll, aber bewohnbar. Selbst dann wäre es nur „etwas nerviger“ als Manhattan zur Rush Hour.

Der Punkt: Es gab nie einen Grund für die Panik der Vergangenheit. Platzmangel ist keine Realität, sondern ein Mythos.

Die Folgen des Rückgangs

Schon jetzt sind die Effekte spürbar – etwa in Südkorea und Japan. Mit steigender Durchschnittsalter sinkt die Zahl der Menschen unter 40. Wenn sich nichts ändert, werden viele Länder, und schließlich die Welt, Zustände erleben, die bisher nur durch Pest oder Krieg verursacht wurden: verlassene Häuser, leere Städte, Massen alter Menschen ohne Versorgung.

Doch diesmal liegt es nicht an Hunger oder Krieg. Wie Antony Davis betonte: Der aktuelle Kollaps ist die Folge eines fundamentalen Versagens, zu erkennen, dass Menschen die wertvollste Ressource sind, die wir haben.

*

Michael Munger ist Professor für Politikwissenschaft, Wirtschaft und öffentliche Ordnung an der Duke University und Senior Fellow des American Institute for Economic Research. Er hat Abschlüsse vom Davidson College, der Washingon University in St. Louis und der Washington University. Zu Mungers Forschungsinteressen gehören Regulierung, politische Institutionen und politische Ökonomie.

Google gibt zu, dass sich das Open Web im „schnellen Niedergang“ befindet

Google begräbt die Technokratie und mich, Patrick Wood, sechs Fuß unter der Erde. Geben Sie „Technokratie“ ein: Grillen. Geben Sie „Wer ist eine öffentliche Person, die über Technokratie spricht?“ ein: Grillen. „Wer sind die Kritiker der Technokratie?“: Grillen. Geben Sie dann „Spricht Patrick Wood über Technokratie?“ ein – und plötzlich vollzieht Google die Kehrtwende und spuckt die Bohnen aus:

Ja, der Autor und Wirtschaftswissenschaftler Patrick Wood ist ein prominenter und häufiger Kommentator zum Thema Technokratie. Er ist eine der bekanntesten Stimmen, die ausführlich und kritisch über dieses Thema geschrieben haben. In seiner Arbeit stellt er die Technokratie als moderne Bedrohung der persönlichen Freiheit und der nationalen Souveränität dar.

Schlüsselaspekte von Woods Kommentar zur Technokratie sind:

  • Eine historische Betrachtung: Wood behauptet, dass die Technokratie kein neues Konzept ist, sondern vielmehr eine Bewegung, die ihren Ursprung in den 1930er Jahren hat und später von der Trilateralen Kommission im Jahr 1973 übernommen wurde.
  • Kritik an der globalen Politik: Er bringt moderne technokratische Trends mit globalen Programmen und Politiken in Verbindung, wie der Agenda 21 der UN, der nachhaltigen Entwicklung und der grünen Wirtschaft. Wood zufolge bilden diese Initiativen eine „wissenschaftliche Diktatur“, in der ein ressourcenbasiertes Wirtschaftssystem dazu verwendet wird, alle Ressourcen, die Produktion und den Konsum zu kontrollieren.
  • Bedenken über Technologie: Woods jüngste Forschung verbindet Technokratie auch mit Transhumanismus und Szientismus und legt nahe, dass neue Technologien wie KI und digitale Währungen Werkzeuge sind, die von Technokraten eingesetzt werden, um Wirtschaft und menschliches Verhalten zu kontrollieren.
  • Umfassende Veröffentlichungen: Er ist Autor mehrerer Bücher zu diesen Themen, darunter:
    • Technocracy Rising: Das trojanische Pferd der globalen Transformation (2015)
    • Technokratie: Der harte Weg zur Weltordnung (2018)
    • Die bösen Zwillinge der Technokratie und des Transhumanismus
  • Häufiger Mediengast: Wood tritt oft in Radiosendungen und Podcasts auf, um seine Forschungen zu diskutieren und seine Sichtweise zu den Gefahren der technokratischen und globalistischen Agenden darzulegen.

Ergo: Google weiß alles über mich, meine Arbeiten, meine häufigen Interviews und meine kritischen Analysen. Aber wenn Sie nach „Technokratie“ suchen, werden Sie nie eine Erwähnung von mir, Technocracy.news, meinen Büchern usw. finden. Alles in allem sorgt Google für null Traffic bei Google-Suchen. Ich meine: NULL Verkehr.

Vergessen Sie Bing.com, DuckDuckGo.com und Startpage.com, um mich auf die erste Seite zu bringen. Es gibt nur eine Suchmaschine, die NICHT gefiltert ist, und das ist Yandex.com, wo Sie mich immer auf der ersten Seite finden werden.

Wundern Sie sich, warum all die Zensur, um mich von der ersten Seite fernzuhalten, damit mich niemand finden kann? Das liegt daran, dass ich sie ins Rampenlicht rücke – und wie die Vampire, die sie sind, hassen sie das Licht.
⁃ Patrick Wood, Herausgeber


Monatelang hat Google behauptet, dass das Internet „floriert“, KI den Datenverkehr nicht einschränkt und seine Suchmaschine die Menschen auf eine größere Vielfalt von Websites als je zuvor führt. Doch in einer gerichtlichen Einreichung von letzter Woche gab Google zu, dass „das offene Web sich bereits in einem rapiden Niedergang befindet“ – wie zuvor von Jason Kint und von Search Engine Roundtable festgestellt.

Google reichte den Antrag im Vorfeld eines weiteren Verfahrens ein, in dem entschieden werden soll, wie das Unternehmen mit seinem Monopol im Bereich der Werbetechnologie umgehen wird. Das US-Justizministerium empfiehlt, dass Google sein Werbegeschäft auflöst. Google argumentiert dagegen in dem Antrag, dass dies nicht ideal sei, weil es den Niedergang des offenen Webs „nur beschleunigen“ würde – und „den Verlegern schadet, die derzeit auf Einnahmen aus Display-Werbung im offenen Web angewiesen sind“.

Google:

Während die Kläger weiterhin im Wesentlichen dieselben Abhilfemaßnahmen zur Veräußerung vorschlagen, die sie in ihrer im Januar 2023 eingereichten Klage angeführt haben, hat sich die Welt weitergedreht. Die Kläger bringen Abhilfemaßnahmen vor, als ob der Prozess, die Haftungsentscheidung des Gerichts und die Ermittlung der Abhilfemaßnahmen nie stattgefunden hätten – und auch als ob das unglaublich dynamische Ad-Tech-Ökosystem stillgestanden hätte, während diese Gerichtsverfahren weiterliefen.

Doch die Veränderungen sind vielfältig: KI verändert die Werbetechnik auf allen Ebenen; Display-Anzeigenformate außerhalb des offenen Webs wie Connected TV und Retail Media werden immer beliebter; und Googles Konkurrenten richten ihre Investitionen auf diese neuen Wachstumsbereiche aus. Tatsache ist, dass sich das Open Web bereits heute in einem rapiden Niedergang befindet, und der Veräußerungsvorschlag der Kläger würde diesen Niedergang nur noch beschleunigen und den Verlagen schaden, die derzeit auf die Einnahmen aus der Display-Werbung im Open Web angewiesen sind. Wie das Gesetz deutlich macht, ist es das Letzte, was ein Gericht tun sollte, in eine Branche einzugreifen, die bereits dabei ist, durch die Marktkräfte umgestaltet zu werden.

Diese Erklärung steht in krassem Gegensatz zu den jüngsten Darstellungen von Google über die Gesundheit der Suche im Internet. Google hat ein klares Interesse daran, sich im Gerichtssaal als schwächer oder weniger monopolistisch darzustellen. Aber sein Eingeständnis spiegelt eine Realität wider, die viele Verleger derzeit erleben: Mehrere digitale Verleger und unabhängige Webseitenbetreiber berichten, dass sie nach Änderungen am Google-Suchalgorithmus und dem Aufkommen von KI-Chatbots einen deutlichen Rückgang ihres Traffics verzeichnen.

In einer per E-Mail an The Verge gesendeten Erklärung sagte Google-Sprecherin Jackie Berté, dass es sich bei der Gerichts-Formulierung um „eine herausgepickte Zeile handelt, die den rechtlichen Antrag des Unternehmens falsch wiedergibt“. Aus dem vorangehenden Satz gehe klar hervor, dass Google sich auf „Open-Web-Display-Werbung“ und nicht auf das Open Web als Ganzes bezieht, so Berté. „Wir weisen auf das Offensichtliche hin: dass die Investitionen in nicht-offene Web-Display-Werbung wie Connected TV und Retail Media auf Kosten derjenigen in offene Web-Display-Werbung wachsen.“

Als Google-CEO Sundar Pichai in einer Decoder-Folge im Mai nach Veränderungen im Webverkehr gefragt wurde, erklärte er, dass das Unternehmen nach der Einführung von KI-Suchwerkzeugen „definitiv Datenverkehr an ein breiteres Spektrum von Quellen und Herausgebern schickt“.

Nick Fox, Googles Senior Vice President of Knowledge, verteidigte Google in ähnlicher Weise gegen Behauptungen, dass Änderungen bei der Suche den Internetverkehr beeinträchtigen. „Aus unserer Sicht floriert das Web“, sagte Fox in einer AI Inside-Podcastfolge. Nach einem Bericht von Pew Research, dem zufolge Menschen „weniger wahrscheinlich“ auf Links klicken, wenn ihnen Googles KI-Übersicht präsentiert wird, behauptete die Leiterin der Google-Suche, Liz Reid, das Klickvolumen sei im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres „relativ stabil“ geblieben – und fügte hinzu, dass Google weiterhin „jeden Tag Milliarden von Klicks auf Websites schickt“

Künstliche Intelligenz und ihre geheimen Folgen

Seymour Hersh

Ich bin in letzter Zeit viel gereist und habe letzte Woche in Venedig eine Architekturausstellung besucht, die ein preisgekröntes Projekt namens Calculating Empires feierte, entwickelt von zwei Akademikern: Kate Crawford von der USC Annenberg und Microsoft Research sowie Vladan Joler von der Universität Novi Sad in Serbien.

Ihre Ausstellung, die sich über Dutzende von großen Tafeln erstreckte, zeigte das Wachstum von Technologie und Macht seit 1500.

Sie zeichnete die Geschichte der Waffen nach – vom Schießpulver bis zur Atombombe und darüber hinaus zu Mikrodrohnen und autonomer Cyberkriegsführung. Die Botschaft, die ich daraus zog – und es war unmöglich, sie nicht zu ziehen –, war, dass die Muster der Vergangenheit, wenn es keine grundlegende Veränderung des menschlichen Verhaltens gibt, unweigerlich in einen totalen Atomkrieg münden könnten. Beängstigendes Zeug.

Ich erfuhr auch, dass Kate Crawford eine der frühen Wissenschaftlerinnen war, die sich mit künstlicher Intelligenz beschäftigten und vor den Gefahren dieser Technologie in den falschen Händen warnten. Im Jahr 2021 veröffentlichte sie Atlas of AI bei Yale University Press. Es ist eine Geschichte und Analyse der künstlichen Intelligenz, die – so wie ich sie lese – als dringende Warnung gedacht war, dass KI viel zu schnell unter Amerikas Milliardären und Militärs Fuß gefasst hat, die damit versuchen, die Weltwirtschaft neu zu formen und zu dominieren.

Crawfords Buch ist dicht, aber gut lesbar. Sie argumentiert, dass die Kontrolle über KI nicht, wie bisher, in den Händen pensionierter amerikanischer Generäle und Milliardäre liegen sollte, deren oberstes Ziel es ist, die enorme Macht der Spitzentechnologie zur Verbesserung von Waffen einzusetzen und dabei enorme Profite einzustreichen.

„Weder künstlich noch intelligent“

Am verblüffendsten ist für mich Crawfords Behauptung, dass KI „weder künstlich noch intelligent“ sei. [Ihre Betonung.] Sie schreibt:

„Vielmehr ist künstliche Intelligenz sowohl verkörpert als auch materiell, gemacht aus natürlichen Ressourcen, Brennstoff, menschlicher Arbeit, Infrastrukturen, Logistik, Geschichten und Klassifikationen. KI-Systeme sind nicht autonom, rational oder in der Lage, irgendetwas zu erkennen, ohne intensive, rechenaufwändige Trainings mit großen Datensätzen oder vordefinierten Regeln und Belohnungen. Tatsächlich hängt die künstliche Intelligenz, wie wir sie kennen, von einem viel breiteren Gefüge politischer und sozialer Strukturen ab. Und aufgrund des Kapitals, das zum Aufbau von KI im großen Maßstab erforderlich ist, und der Perspektiven, die sie optimiert, sind KI-Systeme letztlich so konzipiert, dass sie bestehenden dominanten Interessen dienen. In diesem Sinne ist künstliche Intelligenz ein Register der Macht.“

Crawford macht deutlich, dass KI nicht nur ein technisches Feld ist, sondern auch soziale und wirtschaftliche Konsequenzen mit sich bringt. Auf einer „grundlegenden Ebene“, schreibt sie, „ist KI technische und soziale Praktiken, Institutionen und Infrastrukturen, Politik und Kultur. Rechnerische Logik und verkörperte Arbeit sind tief miteinander verknüpft. KI-Systeme spiegeln und erzeugen sowohl soziale Beziehungen als auch Weltverständnisse.“

Begriffsdebatten: KI vs. Maschinelles Lernen

Sie merkt an, dass der Begriff „künstliche Intelligenz“ in der Informatikgemeinschaft Unbehagen auslösen könne. Der Ausdruck war über die Jahrzehnte hinweg mal in, mal out – und wird heute häufiger im Marketing als in der Forschung benutzt.

Maschinelles Lernen“ sei in der Fachliteratur gebräuchlicher.

Crawford erklärt, dass der Begriff „KI“ meist dann verwendet werde, wenn Forscher „Presseaufmerksamkeit für ein neues wissenschaftliches Ergebnis suchen“ oder „wenn Risikokapitalgeber mit ihren Scheckbüchern auftauchen.“

„Das Ergebnis ist, dass der Begriff sowohl verwendet als auch abgelehnt wird – auf Weisen, die seine Bedeutung im Fluss halten. […] Ich benutze ‚KI‘, um über die massive industrielle Formation zu sprechen, die Politik, Arbeit, Kultur und Kapital umfasst. Wenn ich von maschinellem Lernen spreche, meine ich eine Reihe technischer Ansätze (die in Wahrheit ebenfalls sozial und infrastrukturell sind, auch wenn selten so darüber gesprochen wird).“

KI ist zutiefst politisch

Das Kernargument von Crawfords Buch lautet: KI ist im Wesentlichen politisch – auf eine Weise, die den meisten Nutzern verborgen bleibt.

Sie erklärt:

„Es gibt erhebliche Gründe, warum das Feld so stark auf das Technische fokussiert ist – algorithmische Durchbrüche, inkrementelle Produktverbesserungen und größere Bequemlichkeit. Die Machtstrukturen an der Schnittstelle von Technologie, Kapital und Governance profitieren von dieser engen, abstrahierten Analyse. Um zu verstehen, wie KI grundlegend politisch ist, müssen wir über neuronale Netze und statistische Mustererkennung hinausgehen und stattdessen fragen, was optimiert wird, und für wen, und wer entscheidet. Dann können wir die Implikationen dieser Entscheidungen nachzeichnen.“

Vorschau

In der kommenden Woche werde ich über die ökologischen und sozialen Kosten der stetig expandierenden KI-Einrichtungen schreiben. Ein dritter Teil wird sich mit den amerikanischen Milliardären befassen, die sich die Kontrolle über die KI-Welt gesichert haben – wer sie sind und was sie wollen, wie Crawford es einschätzt.

Keine Drohne – das Wohnhaus in Wyryki wurde von einer polnischen F-16-Rakete getroffen. Die Staatsanwaltschaft hält wichtige Informationen zurück

Es war eine Rakete einer polnischen F-16, die auf ein Haus in Wyryki fiel

Bei dem Objekt, das letzte Woche auf ein Haus in Wyryki in der Region Lublin einschlug, handelte es sich laut Rzeczpospolita um eine Rakete, die von einer polnischen F-16 abgefeuert wurde. Der Vorfall ereignete sich, als das polnische Militär Verteidigungsmaßnahmen gegen russische Drohnen durchführte, die den polnischen Luftraum verletzt hatten. Das Nationale Sicherheitsbüro teilte mit, Präsident Karol Nawrocki erwarte eine Erklärung der Regierung. Auch Ministerpräsident Donald Tusk äußerte sich.

Am Dienstagabend der vergangenen Woche hatten angeblich russische Drohnen den polnischen Luftraum durchbrochen. Einige wurden angeblich abgeschossen, andere stürzten ab. Später wurden angeblich die Überreste von 17 Drohnen in verschiedenen Provinzen gefunden.

Staatsanwaltschaft: kein Drohnenfund
In Wyryki, Woiwodschaft Lublin, schlug ein Objekt auf ein Wohnhaus und beschädigte es. Die Staatsanwaltschaft in Lublin erklärte, es handle sich nicht um eine Drohne. Am 11. September hieß es in einer Mitteilung, ein „nicht identifiziertes Flugobjekt“ sei gefunden worden, das ein Haus beschädigt habe, bisher aber weder als Drohne noch als Drohnentrümmer identifiziert werden könne.

„Rzeczpospolita“: Rakete von F-16
Nach Informationen der Zeitung war es eine AIM-120 AMRAAM-Luft-Luft-Rakete einer polnischen F-16. Sie sei beim Einsatz gegen eine Drohne durch eine Störung im Leitsystem funktionsunfähig geworden. „Zum Glück war sie nicht scharf und explodierte nicht, weil der Zünder korrekt arbeitete“, erklärte eine Quelle. „Es gab einen russischen Angriff, die polnische Seite hat sich verteidigt“, fügte sie hinzu.

Reaktionen von Präsident und Premier
Das Nationale Sicherheitsbüro schrieb auf X, Präsident Nawrocki erwarte „eine sofortige Aufklärung des Vorfalls“. Die Regierung müsse alle Instrumente einsetzen, um den Fall schnell zu klären; das Zurückhalten von Informationen sei in Zeiten von Desinformation inakzeptabel. Zudem sei der Präsident nicht informiert worden, der Vorfall sei dem Nationalen Sicherheitsrat nicht vorgelegt worden.

Premier Tusk schrieb auf X, die Verantwortung liege bei Russland als „Urheber der Drohnenprovokation“. Er betonte, die Dienste würden alle Umstände des Vorfalls nach Abschluss der Untersuchung offenlegen: „Hände weg von polnischen Soldaten.“

Das Verteidigungsministerium erklärte, alle relevanten Informationen seien dem Nationalen Sicherheitsbüro laufend übermittelt worden. Auch der Sicherheitsausschuss habe die Ereignisse analysiert. „Es besteht kein Zweifel, dass Russland für die Provokation und ihre Folgen verantwortlich ist“, hieß es.

Armee will für Schäden aufkommen
Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Janusz Sejmej, erklärte, man kommentiere die Berichte nicht, werde aber die Opfer des beschädigten Hauses entschädigen – analog zu Entschädigungen bei Schäden durch Militärübungen oder Luftfahrtaktivitäten.

Auf Fragen, ob es tatsächlich eine fehlgesteuerte F-16-Rakete gewesen sei, antwortete das Ministerium lediglich, die Bewohner würden entschädigt, kommentierte die Berichte selbst jedoch nicht. Man verwies darauf, dass bei Schäden durch rechtmäßigen Waffeneinsatz die Verantwortung beim Einsatzführungskommando liege; Schäden, die durch Drittstaaten verursacht würden, seien nach Völkerrecht diplomatisch zu klären.

Bislang hat das Militär keine weiteren Stellungnahmen abgegeben.

Giftiger Himmel: Wolken voller giftiger Pestizide regnen auf die Erde herab

Von U.S. Right to Know

Eine diese Woche in Environmental Science & Technology veröffentlichte Studie ist die erste, die Dutzende von Agrarchemikalien – darunter Insektizide, Herbizide und Fungizide – in Wolken über Frankreich nachgewiesen hat. Die Schadstoffe fallen schließlich in Form von Regen oder Schnee zurück auf die Erde, manchmal in Konzentrationen, die die europäischen Grenzwerte für Trinkwasser überschreiten.

Von Pamela Ferdinand

Wichtigste Ergebnisse:

  • In jeder Wolkenprobe über Frankreich wurden Pestizide nachgewiesen, darunter zehn, die in der Europäischen Union (EU) aufgrund von Gesundheitsbedenken verboten sind.
  • Zwei Proben überschritten den europäischen Grenzwert für Trinkwasser.
  • Die Wolken transportierten nicht nur Pestizide, sondern auch neu auftretende Schadstoffe und neue Abbauprodukte.
  • Der größte Teil der Verschmutzung stammte aus weiträumigen Pestizidverwehungen und nicht aus lokalen landwirtschaftlichen Betrieben.
  • Zu jedem beliebigen Zeitpunkt können französische Wolken 6 bis 139 Tonnen Pestizide enthalten.

Pestizide, die vor Jahren in der EU verboten wurden, treiben durch die Lüfte und tauchen in Wolken über Frankreich auf. Dies wirft laut einer bahnbrechenden neuen Studie Fragen darüber auf, wie lange diese Giftstoffe bestehen bleiben und wie weit sie sich ausbreiten können, was potenziell schädliche Auswirkungen auf die globale Gesundheit haben könnte.

Die am 8. September in Environmental Science & Technology veröffentlichte Studie ist die erste, die Dutzende von landwirtschaftlichen Chemikalien – darunter Insektizide, Herbizide, Fungizide und andere Substanzen – nachweist, die in Wassertropfen in Wolken schweben.

Das bedeutet, dass Pestizide nicht nur in der Umwelt verbleiben, sondern sich auch durch die Atmosphäre bewegen und mit Regen oder Schnee auf die Erde zurückfallen, manchmal in Konzentrationen, die die europäischen Grenzwerte für Trinkwasser überschreiten, wie die Studie nahelegt.

Wolken, die einst als passive Wasserträger galten, werden heute als aktive Akteure beim Transport und der Umwandlung von Chemikalien anerkannt, mit direkten Auswirkungen auf Ökosysteme, Trinkwasser und die öffentliche Gesundheit.

„Die Kontamination durch Pestizide ist ein wachsendes und alarmierendes Problem sowohl für die Umwelt als auch für die menschliche Gesundheit“, sagen die Forscher.

„Pestizide, die in der Landwirtschaft zur Bekämpfung von Schädlingen und Krankheitsüberträgern weit verbreitet sind, werden in der Gasphase, in Aerosolen und, wie hier gezeigt, in Wolken über große Entfernungen in der Atmosphäre transportiert.“

Die Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit sind gravierend, insbesondere in einer Zeit, in der der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft dramatisch zugenommen hat und die Industrie weiterhin die Pestizidpolitik in den USA und anderen Ländern prägt.

Zuletzt hat der Bericht der Make America Healthy Again Commission unter der Trump-Regierung die Prioritäten der Industrie vorangetrieben, indem er einen Rückzieher bei den Versprechen zur Reduzierung des Pestizideinsatzes machte.

Pestizide wie Atrazin werden mit einer Vielzahl potenzieller Schäden in Verbindung gebracht. Dazu gehören Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen, neurologische Störungen und eine Reihe von Problemen im Bereich der Fortpflanzung, der Atmung, des Stoffwechsels und der Entwicklung, von Unfruchtbarkeit und Frühgeburten bis hin zu Parkinson und Typ-2-Diabetes.

Die Studie ergab, dass Wolken derzeit verwendete Pestizide, längst verbotene Verbindungen und „neue Schadstoffe” transportieren können – Industriechemikalien, die sich entweder in der Umwelt anreichern oder entstehen, wenn ältere Pestizide abgebaut werden.

Einige verwandeln sich sogar in der Atmosphäre selbst in neue Verbindungen, die über das hinausgehen, was die Aufsichtsbehörden bisher in Betracht gezogen haben.

Forscher schätzen, dass allein der französische Himmel zu jedem Zeitpunkt zwischen einigen Tonnen und mehr als 100 Tonnen Pestizide enthalten kann – die meisten davon stammen aus weit entfernten Quellen.

Da weltweit weiterhin Pestizide eingesetzt werden, argumentieren sie, geht das Problem weit über nationale Grenzen und lokale landwirtschaftliche Praktiken hinaus.

Wolken als unerwartete Reservoirs für giftige Chemikalien

Dies ist das erste Mal, dass Wissenschaftler nach eigenen Angaben eine so große Menge an Pestiziden in Wolkenwasser hoch in der Atmosphäre direkt gemessen haben – weit über dem unmittelbaren Einfluss lokaler landwirtschaftlicher Betriebe. Wolken enthalten winzige Flüssigkeitströpfchen, die Schadstoffe wie Pestizide einfangen und später in Form von Regen oder Schnee wieder abgeben können.

Wolken wirken auch als chemische „Reaktoren“. Die Studie ergab, dass sie Schadstoffe nicht nur transportieren, sondern auch in andere Substanzen umwandeln.

Eine bevorstehende Studie einiger derselben Forscher zeigt beispielsweise, dass Triphenylphosphat, eine giftige Chemikalie, die in Kunststoffen und Flammschutzmitteln verwendet wird, sich in etwa 90 Minuten im Wolkenwasser in andere Chemikalien, darunter Diphenylphosphat, umwandelt.

Um die Daten zu erfassen, sammelten die Forscher im Spätsommer 2023 und im Frühjahr 2024 Wolkenwasserproben am Puy de Dôme, einem Bergobservatorium und einer Forschungsstation in Zentralfrankreich, die sich in einer einzigartigen Lage befindet, um die Chemie der freien Troposphäre (der Teil der Atmosphäre oberhalb lokaler Einflüsse auf Bodenhöhe) zu untersuchen.

Der Standort ist Teil europäischer und globaler Überwachungsnetzwerke, darunter die Forschungsinfrastruktur für Aerosole, Wolken und Spurengase (ACTRIS) und das Global Atmosphere Watch der Weltorganisation für Meteorologie.

Von 446 möglichen untersuchten Chemikalien – darunter Pestizide, Biozide (Verbindungen, die schädliche Organismen abtöten), Zusatzstoffe und Umwandlungsprodukte (Abbauprodukte von Pestiziden) – fanden die Forscher 32 verschiedene Verbindungen im Wolkenwasser.

Die Liste umfasste:

  • Herbizide (9) – Unkrautvernichtungsmittel.
  • Insektizide (7) – Chemikalien gegen Insekten.
  • Fungizide (3) – gegen Pilzbefall von Nutzpflanzen.
  • Biozide (1) – Mittel, die schädliche Organismen abtöten.
  • Additive (3) – Inhaltsstoffe, die Pestizidformulierungen zugesetzt werden.
  • Umwandlungsprodukte (8) – Nebenprodukte, die beim Abbau von Pestiziden entstehen.

Das Wolkenwasser enthielt auch „neue Schadstoffe”, darunter:

  • Anthrachinon, ein Vogelabwehrmittel, das auch bei der Verbrennung und beim Abbau polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe in der Atmosphäre entsteht, war in jeder Probe enthalten (bis zu 93 Nanogramm pro Liter oder ng/L).
  • Benzotriazol, das bei der Herstellung von Fungiziden und häufig in Kunststoffen und Reinigungsmitteln verwendet wird, war in vier Proben enthalten. Obwohl es sich um eine Zwischenchemikalie bei der Herstellung von Fungiziden handelt, wird es auch in anderen Branchen häufig als Korrosionsschutzmittel, Kunststoffstabilisator und Waschmittelzusatz verwendet. Aufgrund seiner breiten Verwendung wurde es bereits in Schnee, Aerosolen sowie Oberflächen- und Grundwasser nachgewiesen.
  • 2,4-Dinitrophenol, eine flüchtige Chemikalie, die einst von der US-Umweltschutzbehörde (EPA) als Pestizid eingestuft und inzwischen verboten wurde. Es ist als prioritäre Schadstoffsubstanz gelistet und wurde in vier Wolkenwasserproben in Konzentrationen von bis zu 2 Mikrogramm pro Liter (μg/L) gefunden – weit über dem von der EU festgelegten Grenzwert für Trinkwasser.

Die Pestizidwerte waren im Spätsommer höher als im Frühjahr, wobei die Hälfte der Proben 0,5 μg/L überschritt – den europäischen Grenzwert für Trinkwasser für alle Pestizide zusammen, so die Forscher.

Selbst wenn man 2,4-Dinitrophenol, das durch photochemische Reaktionen entstehen kann, ausklammerte, überschritten zwei Wolkenproben immer noch diesen Grenzwert.

Einige der nachgewiesenen Chemikalien sind in Frankreich noch zugelassen. So erreichte beispielsweise das Herbizid Mesotrion Konzentrationen von bis zu 620 ng/L, während das Insektenschutzmittel DEET mit 63 ng/L nachgewiesen wurde.

Bei 10 der nachgewiesenen Verbindungen handelte es sich jedoch um Wirkstoffe oder Metaboliten von Pestiziden, die in der EU verboten sind. Dazu gehörten Atrazin (verboten seit 2003), Carbendazim (2008) und Insektizide wie DNOC, Fipronil, Karbutilat und Permethrin. Ebenfalls identifiziert wurden das Fungizid Tolylfluanid (2022) und ein Abbauprodukt von Amitraz (2004).

Das Herbizid Metolachlor – in Frankreich verboten, nachdem es mit einer weitreichenden Grundwasserverschmutzung in Verbindung gebracht wurde – wurde in drei Wolkenproben nachgewiesen, obwohl sein Nachfolger, S-Metolachlor, nur wenige Monate nach der Probenahme verboten wurde.

Die Forscher sagen, dass das Vorhandensein dieser älteren, nicht zugelassenen Verbindungen die Rolle des weiträumigen atmosphärischen Transports unterstreicht: Chemikalien können aus anderen Ländern, in denen sie weiterhin verwendet werden, nach Frankreich gelangen.

„Das Vorhandensein von Pestiziden im Wolkenwasser deutet auf die Bedeutung des Auswaschens in Wolken hin [der Prozess, bei dem Schadstoffe in Wolkentröpfchen absorbiert werden], wo sie vorhanden sein und transportiert werden können“, sagen die Forscher.

„Darüber hinaus wirft es die Frage nach den ökologischen und toxikologischen Auswirkungen der Pestizidumwandlung in der wässrigen Phase von Wolken auf, wie sie bereits für andere anthropogene [vom Menschen verursachte] und biogene [natürlich vorkommende] Verbindungen beobachtet wurde.“

Die Drift verfolgen: Wie Pestizide in die Luft gelangen

Die Herkunft der Luft spielte eine Rolle. Die am stärksten kontaminierten Wolkenproben waren während der Hauptspritzsaison über Ackerland gezogen.

Eine Probe aus dem Spätsommer stammte beispielsweise aus dem Atlantik, überquerte jedoch Westfrankreich und sammelte dabei Pestizide an. Sie enthielt insgesamt 1,45 μg/L Pestizide – fast dreimal so viel wie der EU-Grenzwert für Trinkwasser.

Eine andere Probe, die teilweise auf spanische und französische Ackerflächen zurückgeführt werden konnte, wies ebenfalls hohe Konzentrationen auf. Im Gegensatz dazu wiesen die Proben aus dem Frühjahr viel niedrigere Werte auf, da ihre Luftmassen die meiste Zeit über dem Atlantik oder über Wäldern verbrachten.

Zwei Zwischenproben nahmen Pestizide auf, während sie über Ackerflächen in Frankreich und Irland zogen.

Lokale Quellen spielten kaum eine Rolle. Nur eine Probe verbrachte mehr als 5 % ihrer Zeit in der Nähe des Forschungsobservatoriums auf dem Berggipfel selbst, und der „chemische Fingerabdruck” in den Wolken unterschied sich deutlich von dem der nahe gelegenen Flüsse und Bäche, in denen Metolachlor und sein Abbauprodukt Metolachlor-ESA dominierten.

Die lokalen Gewässer wiesen nur geringe oder gar keine Verunreinigungen auf, was bestätigt, dass die in den Wolken gefundenen Pestizide nicht auf Sprühungen in der Nähe zurückzuführen waren.

Vergleiche mit früheren Studien zu Aerosolen (winzigen Partikeln in der Luft) fügten eine weitere Dimension hinzu. Dutzende von Pestiziden wurden in Aerosolen in ganz Europa gefunden, insbesondere in der Nähe von Ackerland. In Puy de Dôme überschneiden sich jedoch nur acht mit den Wolkenmessungen.

Zwei Pestizide – Fipronil und Cypermethrin – wurden nur in Wolken gefunden, was darauf hindeutet, dass Wolkentröpfchen Chemikalien anders einfangen und zurückhalten als trockene Partikel in der Luft.

Der Vergleich zeigte auch, wie sich Pestizide in Wolkentröpfchen chemisch verändern können.

Mehrere Pestizid-Umwandlungsprodukte, darunter Abbauprodukte von Tolylfluanid, Fipronil, Amitraz, Prothioconazol und Terbutylazin, traten in Wolken auf, nicht jedoch in Aerosolen.

Die öffentliche Gesundheit ist gefährdet, insbesondere für Kinder

Weltweit werden jährlich etwa 2,6 Millionen Tonnen aktive Pestizidwirkstoffe eingesetzt. Wenn sie auf Felder gesprüht werden, kann bis zur Hälfte davon sofort durch Wind oder Verdunstung in die Luft gelangen.

Viele sind halbflüchtige organische Verbindungen, die zwischen flüssigem, festem und gasförmigem Zustand wechseln können. Dadurch können sie in einem als „Grashüpfer-Effekt” bekannten Prozess wiederholt durch die Atmosphäre zirkulieren – sie verdunsten, legen lange Strecken zurück, setzen sich wieder auf der Erde ab und verdunsten dann erneut.

Jüngste Studien haben auch eine Vielzahl von Pestiziden in der Luft nachgewiesen: ältere Organochlor-Insektizide wie Dichlordiphenyldichlorethylen (DDE, das Abbauprodukt des verbotenen DDT) und Endosulfan, Organophosphate wie Chlorpyrifos und Diazinon sowie moderne Herbizide und Fungizide wie Glyphosat und Chlorothalonil.

Viele davon kommen in PM2,5 vor – feinen Luftpartikeln mit einer Größe von 2,5 Mikrometern oder weniger, die tief in die Lunge eindringen können.

Das SPRINT-Projekt der EU (2020-2025) fand ebenfalls Pestizide praktisch überall – im Boden, im Wasser, in Nutzpflanzen, im Staub und sogar in Menschen –, oft als chemische Gemische oder „Cocktails”.

Diese Mischungen enthielten manchmal verbotene Substanzen und hatten in der Regel eine stärkere Wirkung als einzelne Chemikalien, insbesondere bei empfindlichen Arten wie Regenwürmern oder Labortieren. Das Projekt kam zu dem Schluss, dass die Exposition in der Realität komplexer und gefährlicher ist, als es die derzeitigen Vorschriften anerkennen.

Die gesundheitlichen Risiken sind klar. Pestizide können sich in Wohnhäusern, auf Spielplätzen, Sportplätzen, in Naturschutzgebieten und städtischen Räumen ansammeln, wo sie zu einer chronischen Exposition beitragen, die bereits über Wasser, Boden und Lebensmittel erfolgt.

Kinder, deren Körper sich noch in der Entwicklung befinden, sind besonders anfällig für Pestizidexposition, und Menschen, die in der Nähe von landwirtschaftlichen Betrieben leben oder arbeiten, sind den unmittelbarsten Risiken ausgesetzt. Die französische Wolkenstudie zeigt jedoch, dass niemand vollständig geschützt ist.

In den USA sind die Pestizidvorschriften nach wie vor lockerer als in Europa. Die Aufsichtsbehörden behandeln Pestizide einzeln, und die meisten sind von den Trinkwasservorschriften ausgenommen, sofern sie nicht ausdrücklich von der EPA beschränkt werden.

Im Gegensatz zu Europa gibt es in den USA keine allgemeine Obergrenze für die Gesamtkonzentration von Pestiziden im Trinkwasser, und Lobbyarbeit der Industrie hat die Reformbemühungen ebenfalls geschwächt.

Die Forscher dieser neuen Studie weisen darauf hin, dass ihre Ergebnisse ein Weckruf sind. In ihrer am stärksten verschmutzten Probe konnten Wolken etwa 139 Tonnen Pestizide enthalten – das sind etwa 0,2 % des jährlichen Pestizidverbrauchs in Frankreich. Andere Proben lagen zwischen knapp 4 Tonnen und mehr als 110 Tonnen.

Die Wolkenobergrenzen variierten zwischen 2 Kilometern über der Normandie und bis zu 9 Kilometern über Ostfrankreich, was zeigt, dass Pestizide über mehrere Schichten der Atmosphäre verteilt sein können.

Die Forscher weisen darauf hin, dass es sich hierbei um grobe Schätzungen von einem einzigen Standort an einzelnen Tagen handelt, betonen jedoch, dass die Mengen bedeutend genug sind, um dringende Aufmerksamkeit zu rechtfertigen.

In Frankreich, wo die Wolken unterschiedlichen Ursprungs sind, ist die Pestizidkonzentration nicht in der gesamten Luftsäule gleich, sagen sie. Das könnte bedeuten, dass es in einigen Regionen mehr und in anderen weniger gibt, aber dazu sind weitere Untersuchungen erforderlich.

„Diese Ergebnisse liefern die erste Schätzung der Pestizidmenge in Wolkenwasser, die erheblich sein könnte“, lautet das Fazit der Studie. „Sie unterstreichen die Notwendigkeit weiterer Messungen von Pestiziden in der Wolke.“

Ursprünglich veröffentlicht von U.S. Right to Know.

Bürgerkrieg im Westen: Warum David Betz’ Warnung so glaubhaft ist

Der Gedanke, dass westliche Demokratien in einen Bürgerkrieg abgleiten könnten, galt lange als unvorstellbar. Doch der britische Professor David Betz, ein ausgewiesener Militär- und Strategieforscher, zeichnet in Military Strategy Magazine ein Bild, das erschreckend plausibel wirkt: Die Bedingungen für einen inneren Konflikt im Westen sind nicht nur vorhanden – sie verdichten sich zu einer gefährlichen Gemengelage. Seine Analyse stützt sich auf zahlreiche Studien, Umfragen und historische Parallelen, was sie besonders glaubwürdig macht.

Zerfall des sozialen Zusammenhalts

Einer der Hauptgründe für die mögliche Eskalation liegt im fortschreitenden Verlust des gesellschaftlichen Vertrauens. Daten wie das Edelman Trust Barometer oder Pew-Studien zeigen einen massiven Rückgang an Vertrauen in Regierungen, Parlamente und Medien. Parallel dazu wächst die Fragmentierung: Identitätspolitik, ethnische Bruchlinien und digitale Filterblasen treiben Menschen auseinander. Was früher gemeinsamer Grundkonsens war, zerfällt in kleine, gegeneinander misstrauische Subkulturen.

Wirtschaftliche Erosion als Brandbeschleuniger

Betz verweist auch auf die ökonomische Dimension: Deindustrialisierung, steigende Lebenshaltungskosten und der Verlust von Arbeitsplätzen haben den Mittelstand erodiert. Besonders betroffen sind die „abgehängten“ ländlichen Regionen, während Metropolen durch Migration und Globalisierung neue Spannungen erleben. Die De-Dollarisierung und der Niedergang westlicher Wirtschaftsmacht verschärfen die Lage zusätzlich – mit der Folge, dass Verteilungskämpfe wahrscheinlicher werden.

Stadt gegen Land: Die neue Frontlinie

Ein besonders aufschlussreicher Punkt Betz’ ist die These, dass sich ein Bürgerkrieg nicht entlang klassischer Nord-Süd- oder Links-Rechts-Linien entwickeln würde, sondern entlang einer urban-rural-Achse. Städte, ohnehin heterogen und sozial angespannt, könnten in Brandherde von Aufständen oder Unruhen verwandelt werden. Ländliche Gebiete dagegen gelten als homogener und könnten zur Rückzugsebene oder Basis von Gegenbewegungen werden.

Infrastruktur als Achillesferse

Ein moderner Bürgerkrieg unterscheidet sich fundamental von historischen Bürgerkriegen. Betz macht deutlich: Der Kampf würde weniger auf Schlachtfeldern, sondern über kritische Infrastrukturen geführt werden – Stromnetze, Kommunikationskanäle, Transportwege. Angriffe auf diese Systeme könnten ganze Regionen lahmlegen. In einer hochvernetzten Welt sind die Gesellschaften des Westens dadurch extrem verwundbar.

Der religiös-ideologische Faktor

Hinzu kommt ein ideologischer Sprengsatz: Narrative wie die „Great Replacement“-Theorie oder das Gefühl vieler, ihren sozialen Status zu verlieren, schaffen eine brisante Mischung aus Angst und Ressentiment. Solche Überzeugungen bieten jenen Kräften, die Polarisierung schüren wollen, ein ideales Rekrutierungsfeld. Studien, auf die Betz verweist, zeigen, dass bereits jetzt Millionen Menschen in den USA und Europa Gewalt als legitimes Mittel der politischen Auseinandersetzung betrachten.

Warum Betz’ Warnung ernst zu nehmen ist

Viele Beobachter tun Warnungen vor Bürgerkriegen als Panikmache ab. Doch Betz’ Analyse ist fundiert: Er verknüpft empirische Daten, Umfragewerte, historische Vergleiche und geopolitische Trends. Das macht seine Prognose so glaubwürdig. Anders als Alarmisten malt er nicht ein diffuses Bedrohungsszenario, sondern legt nüchtern dar, warum alle klassischen Risikofaktoren für interne Konflikte – Vertrauensverlust, ökonomische Not, Identitätsspaltung, schwache Institutionen – im Westen erfüllt sind.

Fazit: Ein Sturm zieht auf

David Betz’ Artikel ist weniger eine bloße Warnung als vielmehr ein Weckruf. Der Westen steht an einem Scheideweg: Entweder gelingt es, sozialen Zusammenhalt, wirtschaftliche Stabilität und institutionelles Vertrauen zu erneuern – oder die Demokratien laufen Gefahr, in den Strudel innerer Konflikte zu geraten.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Bürgerkriegsähnliche Szenarien entfalten, ist größer, als viele glauben wollen. Und gerade weil Betz seine Thesen auf solide Quellen und belegbare Trends stützt, kann man diese Analyse nicht leichtfertig ignorieren.

Kaja Kallas’ Ignoranz verrät die düstere Zukunft der EU

Die oberste Diplomatin des Blocks ist sich einfacher Geschichte nicht bewusst – das sollte für die Mitgliedstaaten ein Warnsignal sein

Von Gao Jian, Professor für Europastudien an der Shanghai International Studies University

China und Russland auf der Seite der Sieger des Zweiten Weltkriegs? „Das ist etwas Neues.“

Als die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas Anfang dieses Monats auf einer Konferenz des EU-Instituts für Sicherheitsstudien in Frage stellte, ob China und Russland zu den Siegern des Zweiten Weltkriegs gehörten, offenbarte sie mehr als nur persönliche historische Unwissenheit. Ihre Bemerkung unterstreicht eine beunruhigende Entfremdung von fundamentalen historischen Wahrheiten, die die heutige geopolitische Landschaft weiterhin prägen.

Auch wenn die Interpretationen des Zweiten Weltkriegs je nach ideologischer Ausrichtung variieren mögen, ist allgemein anerkannt, dass der Sieg der Alliierten das Ergebnis einer gemeinsamen Anstrengung vieler Nationen war. Die Sowjetunion trug insbesondere die unvorstellbare Last von 27 Millionen Toten in ihrem Kampf gegen Nazi-Deutschland und zerschlug damit faktisch die Wehrmacht an der Ostfront. Ebenso verhinderte Chinas 14-jähriger Widerstand gegen den japanischen Militarismus – mit über 35 Millionen Opfern – die weitere Expansion des Kaiserreichs Japan in Asien und den Pazifik. Die enormen Opfer beider Nationen spielten eine entscheidende Rolle im endgültigen Triumph des weltweiten antifaschistischen Krieges. Diese Beiträge zu ignorieren, ist nicht nur ein Versehen; es ist ein gezielter Angriff auf das historische Gedächtnis.

Doch Kallas ist darin kein Einzelfall. Sie steht für eine breitere, wenn auch oft unausgesprochene Tendenz innerhalb Teilen der europäischen politischen und medialen Elite, den Zweiten Weltkrieg so umzudeuten, als sei der Sieg hauptsächlich von westlichen Mächten errungen worden. Diese revisionistische Erzählung verzerrt nicht nur die Geschichte, sondern untergräbt auch die moralische und strategische Glaubwürdigkeit der Europäischen Union. Wenn Personen in höchsten Ämtern die Opfer jener Nationen, die entscheidend zur Niederlage des Faschismus beigetragen haben, beiläufig abtun, schwächen sie die diplomatische Stellung der EU.

Besonders schädlich an Kallas’ Äußerungen ist der gegenwärtige gesellschaftliche Kontext in der EU und im Vereinigten Königreich. Beide durchlaufen derzeit sich überschneidende Krisen: wirtschaftliche Stagnation, Energieunsicherheit, militärische Instabilität in ihrer östlichen Nachbarschaft und ein wachsender Vertrauensverlust in ihr Regierungsmodell. In einem solchen kritischen Moment kann es sich die EU nicht leisten, dass ihre außenpolitische Führung historische Leugnung betreibt oder rhetorische Provokationen pflegt. Kallas’ Bemerkungen mindern das Ansehen der EU und nähren den Eindruck, dass sie von Personen geführt wird, die ideologische Pose über strategisches Denken stellen. Auf eine so selbstgerechte Weise, allein durch die Abkopplung von Geschichte und gesellschaftlicher Realität, hat die EU-Politik ihre Glaubwürdigkeit überstrapaziert und eine noch mögliche Friedensperspektive nicht nur für Europa, sondern auch für das globale Gleichgewicht und die Sicherheit aufs Spiel gesetzt. Man hat hinreichenden Grund, eine tiefere Krise innerhalb der demokratischen Institutionen der EU zu vermuten, wenn Kallas derart unfassbar inkompetent auftritt. Ist die EU noch ein politisch ernstzunehmendes Gebilde? Wenn sich ihre Außenbeauftragte derart sinnlos verhält, was darf man dann vom Rest der EU erwarten? Kann sie unter einer derart schwachen Führung ihre supranationalen Ambitionen noch sichern?

Das Konsensprinzip unter den Mitgliedstaaten führt oft zu zersplitterter Außenpolitik und widersprüchlicher Kommunikation. Nirgendwo wird dies deutlicher als in der uneinheitlichen Reaktion der EU auf den Ukraine-Krieg, die von internen Streitigkeiten über Militärhilfe, Sanktionen und langfristige Strategien geprägt ist. Kallas’ Bemerkungen – auch wenn sie nicht für alle EU-Mitglieder sprechen – verdeutlichen, wie einzelne Amtsträger diese Widersprüche verstärken und die kollektive Glaubwürdigkeit untergraben können.

Wenn die EU als geopolitische Macht ernst genommen werden will, muss sie sicherstellen, dass ihre Vertreter diplomatische Strenge und historisches Bewusstsein verkörpern. Kallas zeigt das Gegenteil – auf Kosten der demokratischen Widerstandskraft und politischen Seriosität der EU.

Eine ganz natürliche Frage wäre: Wird die EU zunehmend zu einer potenziellen Belastung für die Interessen ihrer Mitgliedstaaten? Das institutionelle Design des Blocks, oft das Produkt politischer Kompromisse, führt zu Verwirrung und Ineffizienz. Wenn die Hohe Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik grundlegende historische Fakten nicht kennt, die die modernen internationalen Beziehungen prägen, schwächt sie nicht nur die Fähigkeit der EU, als verlässlicher internationaler Akteur aufzutreten, sondern beschädigt auch das Ansehen ihrer Mitgliedstaaten.

Vorhersehbar wird die Angst um die Zukunft der EU umso größer, je weniger sie ihre Orientierung in einer sich dramatisch verändernden Welt findet. Die Befürchtung wächst, dass die Union in ein Gebilde abrutscht, das durch bürokratische Ineffizienz, ideologische Zersplitterung und fehlende strategische Vision gelähmt ist. Kallas’ absurde Bemerkungen sind nichts weiter als leere Worte, doch sie deuten auf eine umfassendere Regierungskrise hin. Damit die EU ihre Glaubwürdigkeit und ihren Einfluss zurückgewinnen kann, muss sie sich erneut der historischen Genauigkeit verpflichten, diplomatische Disziplin fördern und einen Sinn für strategischen Zweck zurückerobern. Andernfalls bleibt sie kaum mehr als eine Plattform für unkoordinierte und kontraproduktive Rhetorik – ein Debattierclub, der Europa von innen heraus schwächt, anstatt es auf der globalen Bühne zu stärken.

Weltwoche Daily: Irregeleitete F-16-Rakete – Neues zum Drohnenangriff gegen Polen

„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe:

  • Irregeleitete F-16-Rakete: Neues zum Drohnenangriff gegen Polen.
  • «Ich hatte genug»: Kirk-Mörder erklärt sich.
  • Dunja Hayali: Opfer oder Täterin?
  • Weissrussland zwischen Ost und West.
  • Kaja Kallas: Immer im Angriff.

„Weltwoche Daily Schweiz“:

  • Guy Parmelin: Stiller Held des Freihandels.
  • Nationalrat auf Irrweg: Anbindung an EU in Sicherheitsfragen.
  • Uno belohnt Hamas-Terror.
  • Robert Redford gestorben.
  • Nestlé im Strudel.

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JETZT LIVE: Schlagabtausch zwischen Weidel und Merz im Bundestag

NiUS-LIVE: ARD vergleicht Charlie Kirk mit Hitler

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Jeden Morgen von 7 bis 9 Uhr beleuchtet Moderator Alex Purrucker die Themen, die Millionen Menschen bewegen und über die Deutschland spricht. Am Mittwoch begrüßt er den Chefredakteur der Schweizer Weltwoche, Roger Köppel, und NiUS-Reporter Alexander Kissler im Studio.

Die Themen heute:

  • Dramatische Details: Anklage und Chatverlauf vom Mörder Charlie Kirks veröffentlicht. Ihm droht jetzt die Todesstrafe.
  • Mobbing: Wie die ARD-Journalistin Julia Ruhs von ihren eigenen Kollegen schikaniert wird und jetzt sogar ihre erfolgreiche Reportagereihe „Klar“ nicht mehr wie bisher fortgesetzt wird.
  • Transterror: Gewalttaten, Schießereien und Amok-Läufe – und immer häufiger handelt es sich um Trans-Täter. Warum Diversität und die vermeintliche Flagge der Toleranz, die Progress Pride Flag, zu immer mehr Konflikten und Aggressivität führt.

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