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EXKLUSIV: Wie die Rockefellers die Medizin manipulierten, um Amerika krank zu halten | Daily Pulse
Von The Vigilant Fox
Ärzte werden nicht zum Heilen ausgebildet – sie werden zum Verkauf von Medikamenten ausgebildet.
HINWEIS: Der folgende Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und ist nicht zur Diagnose oder Behandlung von Erkrankungen bestimmt. RNCStore.com ist Sponsor der Sendung. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Die Krankheit Amerikas ist kein Zufall – sie wurde herbeigeführt.
Im Jahr 1910 schrieben die Rockefellers und Carnegies die Medizin neu, schlossen Schulen für natürliche Heilmethoden und ersetzten sie durch Pharmaimperien.
Mehr als ein Jahrhundert später leben wir in ihrer Welt – einer Welt, in der Lebensmittel Gift sind, Krankheiten Profit bringen und Prävention so gut wie verschwunden ist.
Jetzt enthüllt die verborgene Geschichte einer Familie, dass dieses System nie dazu gedacht war, Sie zu heilen – es sollte Sie in seine Gewalt bringen.
Heute Abend werden wir uns mit der wichtigsten Reform im modernen amerikanischen Gesundheitswesen befassen – der Ernährungsrevolution. Über 100 Jahre lang verboten medizinische Fakultäten eine ernsthafte Ausbildung im Bereich Ernährung, da dies die Goldgrube der Pharmaindustrie bedrohte: lebenslange Medikamentenkunden.
Ärzten wurde nie beigebracht, wie Lebensmittel Krankheiten vorbeugen oder heilen können – nur wie man Medikamente verschreibt. Der neue Plan von RFK Jr. durchbricht diese Maschinerie, indem er Ernährung zu einem obligatorischen Bestandteil der medizinischen Ausbildung macht. Getestet im Zulassungstest der medizinischen Hochschule und integriert in medizinische Fakultäten, Facharztausbildungen und Weiterbildungen.
Zum ersten Mal werden Ärzte in Prävention und Ursachenbehandlung unterrichtet. Die Auswirkungen sind enorm – die Umkehrung chronischer Krankheiten, die Senkung der Kosten und sogar die Schaffung der Voraussetzungen für eine krebsfreie Zukunft. Aber die Pharmaindustrie wird sich nicht kampflos geschlagen geben.
In diesem Gespräch geht es darum, warum sie die Ernährungsrevolution fürchten und warum die Menschheit sie begrüßen sollte. John Richardson Jr. diskutiert mit uns darüber.
Tonight we are going to dive into the most important reform in modern American healthcare — the nutrition revolution. For over 100 years, medical schools prohibited serious nutrition training because it threatened Big Pharma’s golden goose: lifelong drug customers.
Doctors were… pic.twitter.com/wzu9JujyAO
— Vigilant Fox
(@VigilantFox) October 31, 2025
John Richardson Jr. begann das Interview voller Energie und Überzeugung und lobte den von ihm so bezeichneten „Umschwung“ in der Medizin.
Ärzte, so sagte er, beginnen endlich zu erkennen, dass Patienten „die Ursachen und natürlichere Lösungen“ anstelle von endlosen Rezepten und Schnelllösungen wollen.
John erklärte, dass er kürzlich die Alice Walton School of Medicine besucht habe, wo Gesundheit und Ernährung im Mittelpunkt jedes Unterrichts stehen. Er beschrieb, wie er Ärzte gesehen habe, die „jetzt mutig genug sind, nicht nur in den sozialen Medien, sondern auch in der Welt, auf die Bühne zu treten … und über Aprikosenkerne, Vitamin C oder über Lebensstiländerungen zu sprechen”.
Dann kam einer seiner kühnsten Sätze: „Der Chef der FDA … hat sich zu Wort gemeldet und gesagt, dass wir … Tausende von Giften in unseren Lebensmitteln zulassen. Und dass wir absolut weit hinter den europäischen Ländern zurückliegen.”
Maria stimmte zu und sagte, dass die Öffentlichkeit „sich der Tatsache bewusst wird, dass die Menschheit aus jeder erdenklichen Richtung vergiftet wird”.
John Richardson Jr. opened the interview with energy and conviction, celebrating what he called a “sea change” in medicine.
Doctors, he said, are finally beginning to recognize that patients want “root causes and more natural answers” instead of endless prescriptions and quick… pic.twitter.com/bGjmFoPJ2Z
— Vigilant Fox
(@VigilantFox) October 31, 2025
Von dort aus führte John das Gespräch mehr als ein Jahrhundert zurück, zu dem, was er als den Moment bezeichnete, in dem die Medizin gekapert wurde.
„Es begann mit dem Flexner-Bericht im Jahr 1910“, sagte er, als „die Carnegies und Rockefellers eine Art Würgegriff auf die US-amerikanische Petrochemieindustrie hatten“.
Er erklärte, wie dieser Bericht die gesamte medizinische Landschaft neu gestaltete. „Sie veröffentlichten einen Bericht, der besagte, dass alles, was man an medizinischen Fakultäten verwenden, lehren oder tun kann, auf Wissenschaft basieren muss, auf Labortests basieren muss und von Menschenhand geschaffen sein muss, also petrochemisch sein muss.“
Dieser Wandel, so sagte er, schuf „finanzielle Anreize, uns keine guten, gesunden Lebensmittel zu geben und uns keine Dinge zu geben, die tatsächlich an die Wurzel des Problems gingen“. Sogar der weiße Kittel, fügte er hinzu, sei Teil der Illusion – „eine Erfindung der Carnegies, Rockefellers und der Pharmaindustrie“, die die Loyalität gegenüber der neuen medizinischen Ordnung symbolisieren sollte.
Kurz gesagt: Die Macht der Konzerne eroberte die Medizin und machte das Heilen zu einem Geschäft.
From there, John pulled the conversation back more than a century, to what he called the moment medicine was hijacked.
“It started with The Flexner Report in 1910,” he said, when “the Carnegies and Rockefellers had kind of a stranglehold on the US Petrochemical business.”
He… pic.twitter.com/szlxiUC66d
— Vigilant Fox
(@VigilantFox) October 31, 2025
Als Nächstes konzentrierte sich John auf das Jahr 1986 – ein Jahr, das er als den Moment beschrieb, in dem die medizinische Verantwortlichkeit zusammenbrach.
„1986 unterzeichnete Ronald Reagan ein Gesetz, das besagte, dass diese Pharmaunternehmen, unabhängig davon, welche Impfstoffe sie herstellten, von der Haftung befreit waren.“
Seiner Meinung nach beendete diese eine Maßnahme über Nacht alle echten Sicherheitstests. „Sie stellten die Durchführung von Doppelblindstudien, Placebo-Tests oder jeglicher Art von Studien ein.“
Er illustrierte dies mit einer persönlichen Geschichte. „Mein Enkelsohn … freut sich darauf, 72 Impfdosen zu erhalten. Keine davon wurde getestet, keine Placebo-getestet, keine Doppelblindstudie, keine Langzeitstudie.“
Dann kam das, was er als die tragischste Ironie bezeichnete. „Die Zahl der Fälle von plötzlichem Kindstod ging in den Vereinigten Staaten in einer Zeit zurück, in der sie aufgrund von COVID nicht impfen konnten.“
Die Daten, sagte er, sprechen für sich. „Das ist das System, in dem wir leben, und wir sehen zu, wie es zusammenbricht.“
Next, John zeroed in on 1986—a year he described as the moment medical accountability collapsed.
“So in 1986 Ronald Reagan signed into law, the law that said that these pharmaceutical companies, whatever vaccines they produced, they would have liability shield.”
According to… pic.twitter.com/yVREZkf23Z
— Vigilant Fox
(@VigilantFox) October 31, 2025
John enthüllte dann, wie der Einfluss der Pharmaindustrie schon lange vor der ersten Verschreibung eines Arztes beginnt.
„Wenn man mit dem Medizinstudium beginnt, bekommt man Pharmareferenten. Die Pharmareferenten … helfen ihnen, Tickets für die besten Sportveranstaltungen und Konzerte zu bekommen.“
Diese Beziehungen, so sagte er, enden nicht nach dem Abschluss. „Sobald sie ihre Praxis aufgenommen haben, kommen sie alle sechs Monate zu Besuch … und sie sprechen über Ziele, darüber, wie viel sie ihre Patienten dazu bringen können, diese Medikamente einzunehmen.“
Die Anreize sind atemberaubend. „Wenn Sie einen Impfstoff nach dem Impfplan verabreichen, ist das für das Pharmaunternehmen eine Milliarde Dollar pro Jahr wert.“
Sein Rat war einfach, aber wirkungsvoll: „Sie müssen in der Lage sein, Ihre Ärzte zu fragen und sich zu wehren … Wenn 80 % von uns nach den Ursachen und natürlicheren Antworten fragen, dann bewirken wir etwas.“
Maria fasste es in einem Satz zusammen: „Sie sprechen mit Ihrem Geldbeutel.“
Gemeinsam hinterließen sie den Zuschauern eine Botschaft, die nicht ignoriert werden konnte: Wenn die Menschen aufhören, das Problem zu finanzieren, wird das System keine andere Wahl haben, als sich zu ändern.
John then revealed how pharmaceutical influence begins long before a doctor ever writes their first prescription.
“When you start medical school, you, get pharma reps. The pharma reps … help them getting tickets to the best sporting events and to the best concerts.”
Those… pic.twitter.com/pZ4tXufu1f
— Vigilant Fox
(@VigilantFox) October 31, 2025
Als das Gespräch auf Reformen kam, verwies John auf RFK Jr. als jemanden, der nicht nur über Veränderungen redet, sondern auch handelt.
„Er lässt seinen Worten Taten folgen“, sagte er. „Er streicht medizinischen Fakultäten, die keine Veränderungen in Bezug auf Lebensstil und Gesundheit lehren, die Bundesmittel.“
Für einen Mann, der „seinen Vater und seinen Onkel in diesem Kampf … um die Freiheit der Wahrheit verloren hat“, zeigte diese Entscheidung laut Richardson Jr. echte Überzeugung. „Er hält sein Versprechen … er lässt seinen Worten Taten folgen.“
Er berichtete von seinen Erfahrungen auf einer großen medizinischen Konferenz, auf der „700 Ärzte … alle dort waren, um etwas über pflanzliche Ernährung zu lernen“. Selbst etablierte Ärzte, so stellte er fest, beginnen endlich, den Wandel zu erkennen: „Menschen, die sich zu 80 % pflanzlich ernähren, haben fünf- bis sechsmal bessere Gesundheitsergebnisse.“
Maria bezeichnete dies als „großen Schritt in die richtige Richtung“. John beendete diesen Abschnitt mit Optimismus: „Wir können unsere Gesundheit selbst in die Hand nehmen, indem wir entscheiden, was wir auf unseren Teller legen.“
Es war eine hoffnungsvolle Erinnerung daran, dass echte Veränderungen nicht in Washington beginnen – sie beginnen mit unseren Entscheidungen.
Als das Interview sich dem Ende zuneigte, warnte Maria, dass „die Ausbildung von Ärzten im Bereich Ernährung eine große Gefahr für die Pharmaindustrie darstellt“, und John stimmte ihr zu.
„Die östliche Medizin und die ayurvedische Medizin … haben inzwischen so viele heilende Eigenschaften bewiesen“, sagte er. „Wir werden das in die moderne Medizin einbringen.“
Dann kam die Geschichte, die alle innehalten ließ. Ein 12-jähriges Mädchen, das nach einem Jahr Chemotherapie im Sloan Kettering an Leukämie starb, hatte keine Optionen mehr – bis ihre Eltern sich an Richardsons Vater wandten, um Hilfe zu erhalten. „Sie erhielt etwa ein Jahr lang eine Chemotherapie mit Methotrexat und Cytotoxin … Sie war glücklich und gesund. Und sie lebt noch, 63 Jahre alt.“
John sagte, sie sei bei weitem nicht die Einzige. „Das ist keine Einzelfallgeschichte. Das sind die Geschichten. Es gibt viele, viele Tausende solcher Geschichten.“ Er wies auf einen Beweis hin, der sich direkt vor unseren Augen verbirgt: „Die Hunzas im Norden Pakistans werden über 100 Jahre alt … sie essen viele Aprikosenkerne.“
Und dann kam seine letzte, vernichtende Wahrheit. „Wenn man sich einer Chemotherapie und Bestrahlung unterzieht, hat man nur eine Chance von 3 bis 6 %, fünf Jahre zu überleben. Das sind keine guten Aussichten.“
Maria schloss mit einer Note von leisem Optimismus und sagte, dies könnte der Moment sein, in dem sich der Kreis der Medizin schließt – zurück zur echten Heilung, zurück zum gesunden Menschenverstand und zurück zu den Menschen, denen sie dienen soll.
As the interview drew to a close, Maria warned that “training doctors on nutrition poses a huge health to Big Pharma,” and John agreed.
“Eastern medicine and ayurvedic medicine … now have shown so much, healing properties,” he said. “We’re going to be bringing that into modern… pic.twitter.com/IKj4egEtm9
— Vigilant Fox
(@VigilantFox) October 31, 2025
IS-Syrer in U-Haft: Hatte es Abdallah R. auf Berliner Weihnachtsmarkt abgesehen?

Terror-Alarm in der Hauptstadt: Nach der Festnahme eines 22-jährigen Syrers, der einen Selbstmordanschlag-Anschlag möglicherweise auf einen Berliner Weihnachtsmarkt geplant haben soll, gehen die Ermittlungen weiter. Der Verdächtige sitzt in Untersuchungshaft. R. soll laut Staatsanwaltschaft Sympathisant der islamistischen Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sein. In sozialen Medien soll er mehrfach IS-Propaganda in Form von islamistischen Kampfliedern gepostet haben.
Spezialeinheiten der Polizei hatten den mutmaßlichen Islamisten am Samstag (1. November) in Berlin-Neukölln unter Terrorverdacht festgenommen. Ein Sprecher der Berliner Generalstaatsanwaltschaft bestätigte, dass dem 22-Jährigen die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat vorgeworfen werde sowie das Verbreiten von Propagandamitteln verfassungswidriger und terroristischer Organisationen. Es gehe um die Planung eines dschihadistisch motivierten Anschlags mittels einer selbstgebauten Spreng- oder Brandvorrichtung.
Die Festnahme des Syrers erfolgte kurz nach Eröffnung der Winterwelt am Potsdamer Platz. Unklar blieb zunächst, warum insgesamt drei Wohnungen durchsucht wurden und ob die Ermittler von Komplizen ausgehen. Laut Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hält sich der Verdächtige seit 2023 in Deutschland auf.
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Studie zu Fitness-Apps: Mehr Schaden als Nutzen?

In einer Zeit, in der Technologie verspricht, jeden Aspekt des Lebens zu optimieren, legt eine neue Studie nahe, dass genau die Apps, die Millionen von Menschen nutzen, um gesund zu leben, ihre Motivation systematisch sabotieren könnten. Eine Analyse Tausender Social-Media-Beiträge zeigt ein beunruhigendes Muster: Fitness- und Wellness-Apps führen dazu, dass Nutzer sich niedergeschlagen und beschämt […]
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IWF-Kredite für die Ukraine von 140 Milliarden EU-Darlehen abhängig

Uneinigkeit innerhalb der EU über die Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte hat Unsicherheit über die Berechtigung der Ukraine zur weiteren Unterstützung durch den IWF ausgelöst. EU-Beamte haben erklärt, dass die Weigerung Belgiens, einen Kredit in Höhe von mehreren Milliarden Euro für die Ukraine zu bewilligen, die finanzielle Unterstützung des Internationalen Währungsfonds (IWF) für Kiew gefährden und […]
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„Die europäischen Falken führen ihre Länder in die wirtschaftliche Katastrophe“
Freunde des Klimaschwindels
Von DR. HANS HOFMANN-REINECKE | Vom 10. bis 21. November findet in Belém, Brasilien, die COP30-Klimakonferenz statt. 50.000 „Freunde des Klimas“ werden erwartet. Warum tun die sich das an? Dort herrschen 30 Grad Hitze, 80 Prozent Luftfeuchtigkeit und tägliche Tropenschauer.
Vielleicht hilft ein Blick nach Hollywood: In „Some Like It Hot“ treffen sich die „Friends of Italian Opera“ – angeblich, um Verdi und Puccini zu zelebrieren; tatsächlich aber geht es um Whisky und Geschäfte anderer Art. Und auch bei den „Friends of the Climate“ sorgt man sich wohl nicht nur um CO2 und Global Warming.
Kommen in Belén tatsächlich 50.000 Wissenschaftler zusammenkommen, um ihre neuesten Klimadaten zu vergleichen oder die tropischen Temperaturen vor Ort zu messen? Oder gibt es da noch etwas anderes zu holen? Laut dem „Institute for Climate Economics“ wurden 2024 durch Emissionshandel und CO2-Steuern weltweit rund 100 Milliarden Dollar eingenommen. Das EU-Emissionshandelssystem trug dazu 41 Prozent bei, Deutschlands nationales EHS weitere 14 Prozent und Kanada neun Prozent. Diese Summe liegt in Belém sicherlich nicht vollständig auf dem Tisch, aber doch genug davon, dass sich die Reise für jeden lohnt.
Das CO2 zeigt sich unbeeindruckt
Der globale CO2-Ausstoß jedenfalls zeigt sich von den bislang 29 Conferences of Parties (COP) unbeeindruckt. Seit der ersten Klimakonferenz 1995 ist er von jährlich 21 Milliarden Tonnen auf heute 41 angewachsen. Aber sollte nicht genau das verhindert werden?
Wo steht eigentlich dieses Thermometer, das die „mittlere Erdtemperatur“ misst? Gegenfrage: Wie hoch ist die mittlere Temperatur in Ihrem Haus? Sie könnten im Wohnzimmer, in der Küche und im Bad Thermometer aufhängen und daraus einen Durchschnitt berechnen. Warum nicht auch im Büro oder im Treppenhaus? Schon hier zeigt sich: Ein Mittelwert ist immer ein Stück weit willkürlich.
Bei unserem Planeten wird es noch viel komplizierter: Zwei Drittel der Erde bestehen aus Ozeanen, dazu kommen Gebirge, Arktis und Antarktis. Außerdem sinkt die Temperatur mit der Höhe – im Schnitt um 6,5 °C pro 1000 Meter. Steht also eine Wetterstation im Gebirge, muss ihr Wert korrigiert werden. Und das ist nur einer von vielen Einflüssen auf die Berechnung der globalen Temperatur. In die Computer fließen unzählige Messdaten ein, die – je nach Herkunft, ob vom Meer, vom Satelliten oder aus dem Hochland – unterschiedlich angepasst und kalibriert werden müssen. Und in der Sahara sind Thermometer seltener als in Bayern, auch das muss mathematisch berücksichtigt werden.
Das Endergebnis solch einer Rechnung, die sogenannte „mittlere Erdtemperatur“, wird also aus unendlich vielen Messwerten und einer Vielzahl menschlicher Vermutungen und Korrekturen zusammengekocht. Da mag dann zwar eine exakt definierte Zahl herauskommen, doch die hat keine physikalische Bedeutung. Die mittlere Erdtemperatur gibt es nicht, sie ist eine Fiktion der Pseudogelehrten.
Der Monat Oktober
Aber warum eigentlich gleich die Temperatur der ganzen Welt messen? Wenn die Erde Fieber hat, müsste sich das doch überall zeigen. Warum also nicht einfach an einem Ort nachsehen, wo seit Jahrzehnten gewissenhafte Meteorologen täglich ihre Messungen vornehmen, etwa an einem Flughafen? Solche Daten gibt es reichlich, frei zugänglich im Netz. Ich habe mir den Flughafen von Kapstadt ausgesucht, gleich bei mir um die Ecke.
(Bild: privat)
Meteorologen nehmen für langfristige Beobachtungen bevorzugt den Oktober. Man mittelt die Temperatur über alle 24 Stunden und alle 31 Tage des Monats und erhält so einen einzigen Wert pro Jahr. Nach viel Arbeit ergibt sich schließlich eine Graphik. Der Oktober 2005 zum Beispiel brachte eine mittlere Temperatur von knapp 16 Grad. Die Extreme, durch die obere und untere Kurve dargestellt, lassen wir beiseite. Uns interessiert nur die Durchschnittstemperatur. Und diese zeigt tatsächlich einen minimalen Trend. Von 1996 bis 2023 hat die mittlere Oktobertemperatur am Flughafen von Kapstadt von 16,5 auf 17,3 Grad zugenommen. Das sind 0,81 Grad in 27 Jahren – drei Hundertstel pro Jahr.
Doch während die Temperatur langsam zunahm, nahm in Kapstadt noch etwas anderes zu, und zwar wesentlich schneller: die Zahl der Autos. Im selben Zeitraum stieg sie von rund 640.000 auf über 1,5 Millionen. All diese Fahrzeuge stehen nicht nur in den Registern, sie fahren, heizen, verbrennen. Auch die Zahl der Häuser nahm zu – und mit ihr die Öfen, Herde und Klimaanlagen. All der dort verbrauchte Strom und die Kohle verwandeln sich letztlich in Wärme, welche die Umgebung natürlich erwärmt. Die Klimatologen sprechen hier vom „Urban Heat Effect (UHE)“.
Ich will nicht behaupten, dass der UHE die einzige Ursache für den oben erwähnten minimalen Temperaturanstieg in Kapstadt ist, aber irgendeinen Beitrag werden die zusätzlichen Autos und Kochherde schon geleistet haben.
Ich habe auch die Daten für einen Flughafen auf der Nordhalbkugel, nämlich Basel, nach derselben Methode analysiert wie Kapstadt: Hier ergeben sich über die vergangenen 25 Jahre 0,028°C Erwärmung pro Jahr, also 0,7°C insgesamt.
Bismarck in North Dakota
Wie sieht es in Amerika aus? Ein Kollege schickte mir die Temperaturdaten, die in der „Dale Enterprise Station“ in Virginia über 50 Jahre gemessen wurden. Die Anlage liegt fernab von städtischer Umgebung oder größerer Flughäfen, nur Fuchs und Hase sagen sich dort gute Nacht.
(Grafik: Kowatsch)
Was hat man dort gemessen? Sage und schreibe -0,0018°F = -0,0010°C Abkühlung pro Jahr, mit anderen Worten, in freier Natur bleibt die Temperatur gleich. Ich habe dann die künstliche Intelligenz nach anderen Orten ohne langfristigen Temperaturanstieg suchen lassen, und ein Kandidat war die Stadt Bismarck in North Carolina. Die Antwort auf meine Frage nach Bismarcks landschaftlicher Umgebung hier im Originalton:
Die Stadt ist von Prärien, Ackerland und kleinen Städten umgeben. Außerhalb der Stadtgrenzen öffnet sich innerhalb weniger Minuten die offene Landschaft – Ranches, Getreidefelder und weite Horizonte. Die Bevölkerungsdichte ist gering und der Verkehr im Vergleich zu Großstädten minimal.
In Bismarck gibt es also keinen „Urban Heat Effect“ und er gibt auch kein „Global Warming“. Man hat sogar eine leichte Abkühlung gemessen.
Hier im Überblick:
| Station | Airport | Land | Zeitraum | pro Jahr |
| Cape Town Intl. Airport | FACT | South Africa | 25 Jahre | +0,030°c |
| Basel Intl. Airport | LFSB | Frankreich | 25 Jahre | +0,028°C |
| Dale Enterprise station Virginia / USA | – | USA | 50 Jahre | -0,001°C |
| Bismarck North Dakota Airport | KBIS | USA | 25 Jahre | -0,026°C |
Es gibt also Orte auf diesem Planeten, weitgehend unbesiedelt, wo über die vergangenen 25 oder 50 Jahre die mittlere Temperatur nicht angestiegen ist. Sie wurden vom Global Warming verschont. In städtischen Gebieten dagegen beobachtet man Erwärmung von ein paar Hundertstel Grad Celsius pro Jahr. Diese vier Beispiele sind weit entfernt von einer statistisch relevanten Aussage, dass die ganze Erderwärmung nur ein Effekt des Energieausstoßes der fortschreitenden Zivilisation mit ihren Autos und Heizungen sei. Aber es ist ein Hinweis.
Aus wissenschaftlicher Perspektive wäre es von höchster Priorität, genau dieser Frage objektiv und professionell nachzugehen. Es könnte aber auch sein, dass unsere Freunde vom COP30 das gar nicht so genau wissen wollen. Denn wenn sich die gesamte Global Warming Wirtschaft mit ihrem CO2-Handel als Irrtum herausstellte, dann würden die Milliarden aus dem Emissionshandel versiegen, und zur nächsten COP würden dann statt 50.000 vielleicht nur noch 50 Teilnehmer kommen.
In Lateinamerika kursiert eine Scherzfrage: Wovon lebt der Dumme? – Von der Arbeit. Und wovon lebt der Schlaue? Vom Dummen. Vielleicht könnte das auch das inoffizielle Motto der Klimakonferenz von Belém in Brasilien sein, wo sich demnächst 50.000 Schlaue treffen, um unter sich aufzuteilen, was den Millionen dummer Steuerzahlern abgenommen wurde.
Der Bestseller des Autors „Grün und Dumm“, und andere seiner Bücher, sind bei Amazon erhältlich.
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Der verborgene Pulsschlag der Sonne und die nächste Abkühlungsphase

Cap Allon
Die Sonne hinterlässt hier auf der Erde Fingerabdrücke im Eis und im Holz, und daraus können wir die nächste große Abkühlungsphase vorhersagen, das nächste Grand Solar Minimum.
Lange bevor Teleskope Sonnenflecken verfolgten, zeichnete die Natur bereits die Höhen und Tiefen der Sonne in der Chemie der Atmosphäre auf. Wenn der Sonnenwind schwächer wird, erreichen mehr kosmische Strahlen aus dem Weltraum die Erde und kollidieren hoch oben mit Stickstoff- und Sauerstoffatomen. Diese Kollisionen erzeugen seltene Isotope – Beryllium-10 und Kohlenstoff-14 –, die auf die Erde fallen und in Eiskernen und Baumringen eingeschlossen werden.
Wenn man diese Isotope über einen längeren Zeitraum hinweg aufzeichnet, erkennt man ein sich wiederholendes Muster von Impulsen.
Jedes Mal, wenn der Magnetismus der Sonne nachlässt, nimmt die kosmische Strahlung zu und die Isotopenwerte steigen. Wenn die Sonne wieder stärker wird, nimmt die Strahlung ab und die Isotopenwerte sinken. Auf diese Weise fungieren die gefrorenen und hölzernen Archive des Planeten wie ein 10.000 Jahre altes Sonnentagebuch, das den langfristigen Herzschlag der Sonne offenbart.
Diese Isotopenimpulse zeigen klare Rhythmen: etwa alle 100 Jahre (der Gleissberg-Zyklus), alle 200 Jahre (der de Vries- oder Suess-Zyklus) und alle 350–400 Jahre (ein längerer hundertjähriger Rhythmus). Diese sind nicht wie ein Uhrwerk, sie weichen leicht ab, aber das Muster ist vorhanden. Wenn sich mehrere dieser Abschwünge überschneiden, bricht das Magnetfeld der Sonne zusammen und es kommt zu einer längeren Flaute, die als Grand Solar Minimum bekannt ist.
Die Isotopenaufzeichnungen stimmen weitgehend mit den bekannten Kälteperioden der Geschichte überein. Während des Maunder-Minimums (1645–1715) steigen die Isotopenspitzen stark, Sonnenflecken verschwinden und die Nordhalbkugel kühlt sich stark ab. Die Flüsse Europas froren zu, die Ernten fielen aus und die „Kleine Eiszeit” setzte ein. Das kleinere Dalton-Minimum (1790–1830) folgte dem gleichen Muster – höhere Isotope, weniger Sonnenflecken, kältere Jahre –, verstärkt durch Vulkanausbrüche wie den des Tambora im Jahr 1815, der das „Jahr ohne Sommer” mit sich brachte.
Die gleichen Isotopenkurven deuten darauf hin, dass sich eine weitere Ausrichtung nähern könnte. Die längeren Sonnenzyklen – 100, 200 und 400 Jahre – scheinen wieder gemeinsam abzufallen, wobei mehrere Rekonstruktionen auf überlappende Tiefpunkte in den 2030er- und 2040er-Jahren hindeuten.
Wenn dieses Muster anhält, wird sich das magnetische Schutzschild der Sonne abschwächen, der kosmische Strahlungsfluss wird zunehmen und der Planet könnte in eine weitere längere Ruhephase eintreten – möglicherweise ein modernes Grand Minimum.
Ob es zu einer so starken Abkühlung wie während des Maunder-Minimums kommen wird, ist unbekannt – aber der Impuls ist da, eingraviert in jede Schicht des alten Eises: Wenn die Sonne schläft, kühlt sich die Erde ab.
Link: https://electroverse.substack.com/p/record-early-snow-closes-mount-everest?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Der verborgene Pulsschlag der Sonne und die nächste Abkühlungsphase erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Nützliche Werbung? Ricky Gervais: “Vergessen Sie Ihre Stichschutzweste nicht!”
Comedian Ricky Gervais nimmt gern woke Befindlichkeiten aufs Korn und ging 2020 viral, als er die Promis bei der Golden-Globe-Verleihung aufforderte, ihre politischen Belehrungen gefälligst für sich zu behalten. Zuletzt amüsierte er seine Follower auf X mit etwas zu ehrlichen Werbeplakaten für seine Wodka-Marke. Der Favorit der User: eines mit der Aufschrift “Willkommen in London – vergessen Sie Ihre Stichschutzweste nicht!”. Die Reaktionen zeigen: Mit solcher Werbung würde man bei den Menschen offene Türen einrennen. Gervais moniert aber, sie sei abgelehnt worden …
“Ich musste mir einige neue Ideen für Plakatwerbung für die Londoner U-Bahn ausdenken. Diese hier wurde mit der Begründung abgelehnt, dass ‘sie so ausgelegt werden könnte, dass man, weil das Leben kurz ist, genauso gut trinken sollte, möglicherweise bis zum Exzess’”, postete Gervais am 18. Oktober auf X. Angehängt war ein Plakat mit einem lachenden Gervais, einer Flasche Dutch Barn Vodka und dem Text “One Day, you’ll be Underground for good” – “Eines Tages wirst du für immer unter der Erde sein”.
Noch besser kam allerdings das Plakat mit der Aufschrift “Welcome to London – Don’t Forget your Stab Vest!” an, das er mit dem Kommentar “Sie haben Nein gesagt” postete.
Das Plakat mutet dabei eher wie eine Serviceleistung für unbedarfte Touristen an. “Vergessen Sie Ihre Stichschutzweste nicht!”: Diese hilfreiche Information könnte man wohl auch Besuchern von Berlin mit auf den Weg geben (Stichwort: “Stadtbild”).
Im Vereinigten Königreich kämpft man, ähnlich wie im besten Deutschland aller Zeiten, nicht nur mit Messermännern und Migrantengewalt im Allgemeinen, sondern auch mit Zensur und staatlicher Übergriffigkeit. Entsprechend fielen die Reaktionen aus: Viele posteten Memes, die die Zustände auf die Schippe nehmen – etwa diesen Dialog: “Wie ist das Leben in UK?” “Ich kann mich nicht beklagen.” “Das ist gut.” “Nein, ich meine, ich kann mich nicht beklagen, sonst werde ich verhaftet.”
In einem Video vom Sonntag rief Gervais nun fluchenderweise dazu auf, seinen Wodka einfach direkt über die Website zu kaufen: Seine Werbung sei reihenweise abgelehnt worden, jeder Scherz (und jede Wahrheit, etwa über die Gefahren von Alkohol) offenkundig zu “offensive”. Bei „Transport for London“ betont man indessen, die jüngst von Gervais geposteten Plakate nicht zu kennen und somit auch nicht abgelehnt zu haben. Welche genau also wirklich zensiert wurden, ist offen. Die Wodka-Marke, die zum Teil Gervais gehört und mit deren Erlösen der Tierschutz von Eseln gefördert werden soll, wurde so oder so erfolgreich gepusht.
Gervais setzt in seiner Karriere als Comedian darauf, das auszusprechen, was nach Ansicht selbsternannter Wahrheitshüter nicht mehr gesagt werden darf. Damit hat er nicht nur in Großbritannien immensen Erfolg. Besonders gefeiert wurde er, als er bei der Verleihung der Golden Globes 2020 die anwesenden Promis regelrecht grillte und sie aufforderte, die Öffentlichkeit mit politischen Belehrungen in Ruhe zu lassen.
Ihr sagt, ihr seid woke, aber die Unternehmen, für die ihr arbeitet? Ich meine, unfassbar. Apple, Amazon, Disney, wenn der IS einen Streaming-Service starten würde, würdet ihr eure Agenten anrufen, oder? Also, wenn ihr heute Abend einen Award gewinnt, nutzt das nicht als Plattform für eine politische Rede, ja? Ihr seid in keiner Position, die Öffentlichkeit über irgendetwas zu belehren. Ihr wisst nichts über die echte Welt. Die meisten von euch haben weniger Zeit in der Schule verbracht als Greta Thunberg. Also, wenn ihr gewinnt, kommt hier hoch, akzeptiert euren Award, dankt eurem Agenten und eurem Gott und verpisst euch, okay?
Ricky Gervais
Warum sind Chinesen zufriedener als Deutsche?

In diesem Beitrag will ich untersuchen, warum Chinesen zufriedener mit ihrer Regierung sind als Deutsche, und die gesellschaftlichen Systeme vergleichen, nicht wie sie aus Sicht deutscher Medien und Politiker sind, sondern wie sich de facto darstellen. Zunächst werde ich die Zustimmungswerte zur Politik mit denen in Deutschland vergleichen und dann anschauen, was möglicherweise für den […]
Der Beitrag Warum sind Chinesen zufriedener als Deutsche? erschien zuerst unter tkp.at.
Sie werden nicht glauben, was Wikipedia gerade mit einem Orwell-Klassiker gemacht hat…
Von The Vigilant Fox
„Sie haben Animal Farm umgekehrt.“
Dieser Artikel erschien ursprünglich auf m o d e r n i t y und wurde mit Genehmigung erneut veröffentlicht.
Gastbeitrag von @ModernityNews
Während einer X-Diskussion über die linke Ausrichtung von Wikipedia wies ein Kommentator darauf hin, dass die Website das beabsichtigte Thema von George Orwells Novelle Animal Farm völlig auf den Kopf gestellt habe.
Der Autor Walter Kirn erzählte eine Geschichte darüber, dass Wikipedia von Linken mit einer bestimmten Absicht bearbeitet wird.
Ich war einmal mit einem großartigen Drehbuchautor in New York beim Abendessen. Während wir aßen, schaute er ein paar Mal wütend auf sein Handy. Es stellte sich heraus, dass jemand seinen Wikipedia-Eintrag auf eine Weise bearbeitete, die er als irreführend empfand. Er konnte nichts dagegen tun. Ich werde jetzt Grokipedia benutzen. Ich versuche, mich nicht zu sehr auf diese Tools zu verlassen, aber ich möchte gerne die Einwohnerzahlen von Städten und Gemeinden kennen.
Er merkte an: „Ich werde jetzt Grokipedia nutzen. Ich versuche, mich nicht zu sehr auf diese Tools zu verlassen, aber ich möchte gerne die Einwohnerzahlen von Städten und Gemeinden wissen.“
Dann brachte dieser Befragte den Eintrag zu einer bevorstehenden Verfilmung von Animal Farm zur Sprache:
Mir ist aufgefallen, dass diese Beschreibung nichts über den Stalinismus aussagt, aber das könnte eine genaue Wiedergabe einer revisionistischen Sichtweise derjenigen sein, die sie adaptieren. Der Punkt ist, dass ich mich fragen muss.
Es ist das genaue Gegenteil von dem, was Animal Farm ist.
OMG. Sie haben Animal Farm umgekehrt.
Völliger Wahnsinn
Das ist so, als würde man behaupten, 1984 warne vor übermäßiger Freiheit.
Also haben sie Animal Farm „1984“ gemacht?

Das Beste daran? Jemand hat es korrigiert und es ist schon im Memory-Loch gelandet.
x.com/JoeySlither/st…
WIKIPEDIA
Animal Farm (Film von 2025)
Artikel
Diskussion
Animal Farm ist ein animierter Abenteuer-Comedy-Film aus dem Jahr 2025, produziert und inszeniert von Andy Serkis, mit einem Drehbuch von Nicholas Stoller. Die Hauptrollen spielen Seth Rogen, Gaten Matarazzo, Woody Harrelson, Steve Buscemi, Glenn Close und Kieran Culkin. Es ist die dritte Adaption der Novelle von George Orwell nach dem Zeichentrickfilm von 1954 und dem Realfilm von 1999.
Lose der Handlung der Novelle folgend, dient er als
Joey Slither
@JoeySlither
Antwort an @walterkirn
Ich habe es korrigiert. Ich bezweifle jedoch, dass es online bleibt.
Animal Farm (Film von 2025)
Artikel
Diskussion
Animal Farm ist ein animierter Abenteuer-Comedy-Film aus dem Jahr 2025, produziert und inszeniert von Andy Serkis, mit einem Drehbuch von Nicholas Stoller. Die Hauptrollen spielen Seth Rogen, Gaten Matarazzo, Woody Harrelson, Steve Buscemi, Glenn Close und Kieran Culkin. Es ist die dritte Adaption der Novelle von George Orwell, nach dem
Orwell schrieb Animal Farm 1945 als bissige Satire auf den sowjetischen Kommunismus unter Stalin und nutzte die Rebellion der Tiere, um die Russische Revolution und ihren Verrat an den Totalitarismus widerzuspiegeln.
Die Schweine, angeführt von Napoleon (ein Stellvertreter für Stalin), entreißen dem Bauern (dem Zaren/den Kapitalisten) die Macht, nur um unter dem Banner der „Gleichheit“ die alte Unterdrückung zu wiederholen und noch zu übertreffen.
Mit der berühmten Schlusszeile – „Die Tiere draußen schauten von den Schweinen zu den Menschen, von den Menschen zu den Schweinen und wieder von den Schweinen zu den Menschen; aber es war schon unmöglich zu sagen, wer wer war“ – unterstreicht Orwell, dass nicht der Kapitalismus, sondern die kollektivistische Tyrannei der wahre Bösewicht ist.
Dieses Werk als antikapitalistisch zu bezeichnen, bedeutet, Orwells eigene Worte zu ignorieren. In seinem Vorwort zur ukrainischen Ausgabe von 1946 erklärte er, dass das Buch aus seinem Entsetzen darüber entstanden sei, wie „der russische Mythos“ die britischen Sozialisten korrumpiert und sie für Stalins Gräueltaten blind gemacht habe.
Das gleiche Muster hatte er während des Bürgerkriegs in Spanien beobachtet, wo kommunistische Säuberungen echte linke Dissidenten vernichtet hatten.
Weit davon entfernt, Märkte oder Privateigentum zu verurteilen, war Orwells Ziel die Lüge, dass Staatseigentum und zentralisierte Planung irgendjemanden befreien würden; die Gebote der Schweine entwickeln sich von „Alle Tiere sind gleich” zu „Alle Tiere sind gleich, aber einige Tiere sind gleicher als andere”, eine perfekte Karikatur der sozialistischen Rhetorik, die die Oligarchie verschleiert.
Animal Farm als Angriff auf den Kapitalismus umzudeuten, bedeutet, seine Warnung zu verwischen, dass Machtkonzentration in jedem System – insbesondere in einem, das moralische Überlegenheit beansprucht – Korruption hervorbringt.
Selbst die neue Verfilmung von Andy Serkis aus dem Jahr 2025, die Berichten zufolge die antikommunistische Schärfe zugunsten einer „breiten Anziehungskraft“ abschwächt, gibt nicht vor, dass das Buch den Kapitalismus kritisiert; sie verwässert lediglich die Satire.
Die Beschreibung in Wikipedia spiegelt keine gutgläubige Fehlinterpretation wider – sie spiegelt eine ideologische Umschreibung wider, die so dreist ist, dass sie das Ministerium für Wahrheit erröten lassen würde.
Wikipedia gehört im Grunde genommen in 1984.

Stellenbeschreibung des Protagonisten Winston Smith in 1984, Orwells anderem großen Buch.
„Historische Aufzeichnungen so verändern, dass sie mit der aktuellen Version der Parteierzählung übereinstimmen.“

…und da ist sie. Die Orwellsche Singularität.
Sie haben Animal Farm umgedreht
Der Anspruch von Wikipedia auf Neutralität bricht unter dem Gewicht seiner eigenen Bearbeitungskriege völlig zusammen, in denen eine kleine Gruppe hyperideologischer Administratoren – von denen viele offen mit linksradikalen Anliegen sympathisieren – als Torwächter fungieren, die Seiten sperren, Quellenangaben rückgängig machen und Andersdenkende mit dem Eifer von Kommissaren verbannen.
Der Eintrag der Website zur zweiten Verfassungsänderung beispielsweise begraben die vom Obersten Gerichtshof in District of Columbia v. Heller bestätigte Auslegung des individuellen Rechts unter Schichten von Befürwortungen der Waffenkontrolle, während Artikel über konservative Persönlichkeiten wie Ronald Reagan oder Clarence Thomas sich wie Dossiers der Opposition lesen.
In einer kürzlich ausgestrahlten Folge von „The Tucker Carlson Show“ lieferte Wikipedia-Mitbegründer Larry Sanger eine vernichtende Kritik an der Plattform, an deren Entstehung er beteiligt war, und warf ihr vor, sich zu einer „Mischung aus Oligarchie und Anarchie“ entwickelt zu haben, die von linken Aktivisten dominiert und von Geheimdiensten wie der CIA infiltriert werde, die seiner Meinung nach Einträge direkt aus Langley heraus bearbeiten, um Propaganda zu verbreiten.
Sanger beschrieb detailliert, wie die „permanenten Quellen“ von Wikipedia systematisch konservative Medien wie Breitbart, Fox News, die New York Post und den Daily Caller als unzuverlässig einstufen, während linksgerichtete Medien wie die New York Times, CNN und Mother Jones grünes Licht erhalten, was es „für Konservative sehr schwierig macht, in Wikipedia zu kommen“, ohne mit Verboten oder Sanktionen konfrontiert zu werden.
Er beklagte, dass die Website ihren neutralen Standpunkt aufgegeben habe, und führte dies auf anonyme Administratoren zurück (von denen laut ihm 80 % nicht auffindbar sind), die ideologische Konformität durchsetzen. Er schlug „neun Thesen” für eine Reform vor, um das Gleichgewicht wiederherzustellen, und ließ Carlson sichtlich fassungslos zurück, als sie live auf Sendung die voreingenommene Maschinerie der Website durchgingen.
Tucker Carlson
@TuckerCarson
Larry Sanger baute Wikipedia als unvoreingenommenes Archiv des Weltwissens auf und sah dann hilflos zu, wie Aktivisten und Geheimdienste es in die umfassendste Propagandaoperation der Menschheitsgeschichte verwandelten. Es gibt nichts Korrupteres.
(0:00) Die Ursprünge von Wikipedia
(4:27) Wikipedias gefährliche Richtlinienänderungen
(14:01) Wer ist für die Korruption von Wikipedia verantwortlich?
(17:47) Warum verließ Sanger Wikipedia?
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Enthält bezahlte Partnerschaften.
Wikipedia ist kein Crowdsourcing-Wissen, sondern kuratierte Propaganda, bei der „Überprüfbarkeit“ bedeutet, dass etwas „für Medien überprüfbar ist, denen wir bereits zustimmen“. Das Ergebnis ist ein digitales Palimpsest, das unbequeme Wahrheiten schneller wegkratzt, als die Schweine in Animal Farm die Scheunenwand weißwaschen.

George Orwell: Mann, ich hasse den Kommunismus. Lass mich einen fiktiven politischen Kommentar über hypothetische dystopische Gesellschaften schreiben, um zu verdeutlichen, wie sehr ich ihn hasse. Das kann unmöglich falsch verstanden werden.
Moderner Linker: REEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE
Sie haben Animal Farm umgedreht

Ironischerweise ist die Umkehrung von Animal Farm das Stalinistischste überhaupt.
Mysteriöser Absturz in Area 51 wird vertuscht
Der Absturz eines „unbekannten Objekts“ bei Area 51 und was er über die Kultur der Vertuschung verrät
Ein Objekt „unbekannter Herkunft“ stürzt wenige Kilometer außerhalb der legendären Area 51 ab. Binnen Stunden sperrt das Militär das Gebiet, richtet eine Flugverbotszone ein und beginnt mit der Bergung.
Die offizielle Kommunikation: Null. Kein Kommentar der Luftwaffe. Keine Pressekonferenz. Keine Daten, keine Bilder.
Was bleibt, sind Gerüchte – und ein altbekanntes Muster.
Denn immer dann, wenn etwas in der Nähe geheimer Testgelände passiert, reagiert das Pentagon auf dieselbe Weise:
Zuerst absolute Kontrolle, dann völliges Schweigen.
Das Schweigen als Strategie
Die Area 51 war schon in den 1950ern der Geburtsort des modernen Mythos vom UFO. Dass dort tatsächlich streng geheime Flugzeuge wie die U-2, SR-71 Blackbird oder F-117 Nighthawk getestet wurden, wurde erst Jahrzehnte später bekannt – jeweils begleitet von jahrelanger Desinformation.
Wenn nun erneut von einem „unbekannten Objekt“ die Rede ist, muss man sich fragen:
Wie oft dient „Unbekanntes Flugobjekt“ schlicht als Tarnbegriff für „streng geheimes Flugzeug“?
Die Kommunikationsstrategie des Verteidigungsministeriums funktioniert zuverlässig:
- Nicht bestätigen, nicht dementieren.
- Verunsicherung erzeugen.
- Zeit gewinnen, bis das öffentliche Interesse nachlässt.
So wird Geheimhaltung zur Routine und Skepsis zur Verschwörungstheorie erklärt – ein bequemer Mechanismus für Behörden, die keine Rechenschaft ablegen wollen.
Zwischen Geheimhaltung und öffentlichem Interesse
Natürlich: Die USA haben das Recht, militärische Technologien zu schützen.
Doch das absolute Schweigen bei Zwischenfällen, die auch die zivile Sicherheit betreffen, ist problematisch.
Wenn ein Objekt über bewohntem Gebiet abstürzt – gleichgültig ob Drohne, Hyperschallflugkörper oder Ballon – betrifft das auch die Öffentlichkeit.
Dass in einem solchen Fall keine unabhängige Untersuchung zugelassen wird, wirft Fragen auf:
- War das Gerät bewaffnet?
- Gab es radioaktives oder toxisches Material an Bord?
- Warum wurde keine Gefahrenwarnung ausgegeben?
Ohne Antworten bleiben nur Spekulation und Misstrauen.
Die Rolle der Medien
Medien wie Yahoo oder die New York Post berichten, doch auch sie sind auf offizielle Bestätigungen angewiesen – und werden dadurch leicht zu Sprachrohren staatlicher Informationspolitik.
Wenn Behörden schweigen, berichten Journalisten über das, was nicht gesagt wird.
Diese Lücke zwischen Fakten und Deutung ist der Nährboden für Mythen – von „Alien-Crash“ bis „Deep-State-Vertuschung“.
Doch entscheidend ist nicht, ob das Objekt außerirdisch war, sondern warum das Militär so tut, als hätte die Bevölkerung kein Recht auf Aufklärung.
Muster der Vergangenheit
Schon 1989 berichtete der Whistleblower Bob Lazar, er habe in Area 51 an der Rückentwicklung außerirdischer Technologie gearbeitet – eine Behauptung, die nie belegt, aber auch nie schlüssig widerlegt wurde.
Seitdem reicht jedes unerklärte Ereignis in der Region aus, um alte Geschichten wiederzubeleben.
Der Unterschied heute:
Dank sozialer Medien verbreiten sich Gerüchte innerhalb von Minuten, während offizielle Stellen Wochen oder Monate brauchen, um zu reagieren – wenn überhaupt.
Diese Asymmetrie erzeugt Misstrauen, das längst nicht mehr nur Spinner betrifft, sondern auch Journalisten, Forscher und Bürgerrechtler.
Zwischen Aufklärung und Ablenkung
Es ist denkbar – ja, wahrscheinlich –, dass der Absturz auf einen militärischen Testflug zurückgeht.
Doch die Art, wie das Ereignis gehandhabt wird, zeigt, dass die US-Behörden aus den 1950ern nichts gelernt haben:
Statt Offenheit – Schweigen.
Statt Fakten – Geheimhaltung.
Statt Vertrauen – Gerüchte.
Vielleicht war es keine fliegende Untertasse.
Aber sicher war es ein Spiegel, in dem sich die alte Angst der Mächtigen vor Transparenz zeigt.
Fazit
Der eigentliche Skandal liegt nicht im Himmel, sondern auf der Erde.
Nicht das unbekannte Objekt ist das Problem – sondern die bekannte Strategie, Informationen zu verschleiern.
Wer alles geheim hält, darf sich über Misstrauen nicht wundern.
Deutschlands High-Tech-Agenda: Gefangen in der Subventionsschleife
Von Thomas Kolbe
Deutschland fällt in den Zukunftsbereichen der Wirtschaft zurück. Ob künstliche Intelligenz, autonomes Fahren, Biotech oder Quantentechnologie – die USA und China machen die Schlagzeilen. Eine High-Tech-Agenda der Bundesregierung soll diese Lücke schließen.
Am Mittwoch präsentierten Kanzler Friedrich Merz und Forschungsministerin Dorothee Bär in Berlin die High-Tech-Agenda der Bundesregierung. Im Zentrum der Initiative steht ein staatlicher Subventionsfonds, der künftig vorselektierte Hochtechnologieprojekte wie künstliche Intelligenz anschieben soll.
Natürlich – wie könnte es anders sein – stehen grüne Projekte, klimaneutrale Ansätze in den Bereichen Quantentechnologie, Mobilität und anderen sogenannten Zukunftsfeldern im Vordergrund des politischen Engagements.
Subventionstopf und Steuerung
Der Technologiefonds soll bis 2029 bis zu zwei Milliarden Euro bereitstellen. „Wir wollen den technologischen Rückstand zu den USA aufholen“, forderte Kanzler Merz – mit mehr Wettbewerb, weniger Bürokratie und technologieoffenen Verfahren, so der Kanzler.
Diese Wettbewerbslücke ist inzwischen so groß, dass internationale Investoren Europa auf ihrer strategischen Landkarte kaum noch finden.
Die Tech-Initiative wird, wie immer, von politischen Schlagwörtern begleitet, wie der notwendigen Bürokratieabbau und schnellen Genehmigungsverfahren.
Das klingt charmant, es klingt bürgerfreundlich und vor allem suggeriert es ein Interesse am Florieren des Mittelstands – ein medialer Evergreen.
Doch unter der glatten Präsentationsoberfläche verbirgt sich dasselbe alte Spielbuch: Ein Problem wurde identifiziert, ein maßgeschneiderter Subventionstopf mit frischen Krediten gefüllt – stets ausgerichtet an der politisch-ideologischen Linie der Klimaregulierung. Verständnis für marktwirtschaftliche Dynamiken, offene Märkte oder Technologieneutralität? Fehlanzeige.
Selbst Merz‘ wiederholtes Lippenbekenntnis zu Wettbewerbsfähigkeit und Marktwirtschaft ändert nichts: Die Bundesregierung ignoriert den realen Kapitalmarkt, bis Deutschland endgültig vom internationalen High-Tech-Radar verschwunden ist.
Wettbewerbsfähigkeit als komplexes Problem
Die Wettbewerbsfähigkeit einer Wirtschaft ist eine heikle Angelegenheit. Manchmal ist es der Fachkräftemangel, manchmal fehlendes Investitionskapital. Dann wieder lasten Vorschriften, steuerliche Belastungen oder mangelnder Zugang zu Ressourcen auf der Performance der Unternehmen. Im Falle Deutschlands scheint tatsächlich jede dieser Bedingungen erfüllt zu sein.
Hochqualifizierte junge Deutsche verlassen in Scharen das Land. Ausländische Direktinvestitionen fließen woanders hin. China droht, den Ressourcenhahn zuzudrehen – und über die kafkaeske Regulierungswerk, die überquellende Bürokratie und die stetig steigenden Belastungen für Unternehmen und Arbeitnehmer haben wir regelmäßig berichtet.
Deutschland müsste im Wettbewerbsumfeld ganz klein als Anbieter von Nischenprodukten anfangen. Um das Problem ins Verhältnis zu setzen: Der Graben zwischen Deutschlands Wirtschaft und den USA in den Bereichen künstliche Intelligenz und boomende Rechenzentren ist enorm.
Allein in diesem Jahr pumpt Microsoft 80 Milliarden Dollar in seine KI-Rechenzentren, Google folgt mit 75 Milliarden, Meta mit 65 Milliarden. Die gesamte Branche in den USA investiert Jahr für Jahr weit über eine halbe Billion Dollar in ihre Hochtechnologie-Infrastruktur – angetrieben durch den marktwirtschaftlichen Prozess einer weitgehend deregulierten Wirtschaft.
Hier liegt das Erfolgsgeheimnis. Europas politische Experimente – sei es Zensur oder die angedrohte Besteuerung US-amerikanischer Digitalplattformen, wie jüngst von Kulturminister Wolfram Weimar gefordert – werden nichts an der Wettbewerbssituation deutscher Firmen ändern.
Innovation entsteht nicht durch politische Subventionspakete, Regulierung oder fiskalische Schikane, sondern durch massive, konsistente Investitionen der Privatwirtschaft in freien Märkten, die Hochtechnologie zu einem Standortvorteil machen.
Deutschland abgeschlagen
Wie weit der deutsche Wirtschaftsstandort zurückliegt, zeigt das Beispiel der Deutschen Telekom: Zusammen mit dem US-Unternehmen NVIDIA investiert sie „nur“ eine Milliarde Euro in ein KI-Rechenzentrum in München. Dem steht Intel gegenüber, das eine Subvention von zehn Milliarden Euro ablehnte und sich gegen einen Standort für die Chipproduktion in Magdeburg entschied.
Eine Fallstudie der wirklichen Probleme des Standorts: zu hohe Energiekosten, erdrückende Regulierung, fiskalisch unattraktiv. Hier wird deutlich, dass politische Subventionspakete allein die Lücke zu den globalen Vorreitern nicht schließen können. Sie sind sogar kontraproduktiv, weil sie politisch-selektiv den Wettbewerb schwächen und Kapital binden.
Wenn man international wettbewerbsfähig sein will, braucht man marktwirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Unternehmen nicht abschrecken, sondern anziehen.
In falscher Gesellschaft
Die Klage aus der Wirtschaft im Land klingt immer gleich: Dem Standort fehlt es massiv an Wettbewerbsfähigkeit. Die Kritik der deutschen Konzerne – weil man hierzulande Kanzler und Minister noch regelmäßig im Dialog trifft – scheint zumindest in der Diagnosearbeit Früchte zu tragen. Sowohl der Kanzler als auch Wirtschaftsministerin Katherina Reiche betonten letzte Woche unisono die Wettbewerbslücke, die sich zwischen der deutschen Wirtschaft und den führenden Standorten – allen voran den USA und China – aufgetan hat.
Zu teuer, zu überreguliert, zu langsam, resümierte Friedrich Merz gestern in seiner Berliner Rede. So kann es nicht weitergehen. Verwaltungsaufgaben, Genehmigungsverfahren, allgemeine bürokratische Prozesse müssen schlanker werden. Insgesamt müsse ein anderes Wettbewerbsklima herrschen, sagte der Kanzler.
Im Prinzip ist es bei der Politik immer das gleiche Problem. Es ist medienwirksamer, die große Industrie anzusprechen. Hier bündelt man die Kräfte gemeinsamer Medienarbeit, bekannte Namen, vertraute Gesichter. Das verkauft sich gut. Die strukturellen Probleme sehen wir im Mittelstand. Hier sind die Probleme, die die groteske Regulierungswerk von Brüssel und Berlin produziert, Tag für Tag spürbar.
Hier führt es zu Verzerrungen und erheblichen Belastungen in der Kostenstruktur, wenn ein Exportgeschäft durch ein Lieferkettengesetz oder die europäische Entwaldungsverordnung belastet wird. Großkonzerne haben ihre eigene Verwaltungsabteilung und sind in fact indirekte Nutznießer der Regulierungsarbeit, weil sie lästige Konkurrenz unterdrücken.
Politik auf dem Holzweg
Und so erleben wir die Wiederholung des Immergleichen: Entsetzte Empörung über die wirtschaftliche Schwäche Deutschlands, vollmundige Reformankündigungen zur Beruhigung der Öffentlichkeit, nur um sofort wieder zum Alltagsgeschäft überzugehen und den Kurs beizubehalten.
Nicht von der Hand zu weisen ist, dass von der fröhlich angekündigten Initiative zum Bürokratieabbau – die die deutsche Wirtschaft um bis zu 16 Milliarden Euro oder 25 % der bürokratischen Belastungen pro Jahr entlasten sollte – nichts übrig geblieben ist. Merz wollte acht Prozent des öffentlichen Dienstes einsparen, um den Staatshaushalt zu entlasten – ein schöner Traum und eine typische Merz-Zahl: vollmundige Ankündigungen, die dann, in der Hoffnung, dass bald andere Themen sie zudecken, in der Woge des täglichen Pressespektakels verpuffen.
Aber aus all den Auftritten des Kanzlers, seines Finanzministers Lars Klingbeil und der Wirtschaftsministerin schimmert dennoch eine letzte Hoffnung durch. Das große Schuldenpaket, getarnt unter dem Euphemismus des „Sondervermögens“, soll nun die große Wende bringen.
Wie Lars Klingbeil vor einer Woche in New York während des UN-Kongresses sagte: Für Unternehmen öffnet sich ein einzigartiges Zeitfenster – ermöglicht durch das massive Engagement des Staates in den kommenden Jahren. Die Rechnung ist einfach: Subventionen, Preisgarantien, Hilfen für die explodierenden Energiekosten sollen einzelne Unternehmensbilanzen aufbessern.
Merz hätte sich mit dem Management von Intel intensiv über den deutschen Standort austauschen sollen. Was muss schief laufen, damit ein Unternehmen – trotz interner Probleme – eine Subvention von zehn Milliarden Euro ablehnt, die etwa ein Drittel der Gesamtinvestition getragen hätte, und stattdessen den US-Standort vorzieht?
Solange die Politik auf diese Frage keine inhaltliche Antwort geben kann, wird sich nichts am Niedergang Deutschlands und am Untergang der Europäischen Union ändern.

