Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

IWF-Kredite für die Ukraine von 140 Milliarden EU-Darlehen abhängig

IWF-Kredite für die Ukraine von 140 Milliarden EU-Darlehen abhängig

IWF-Kredite für die Ukraine von 140 Milliarden EU-Darlehen abhängig

Uneinigkeit innerhalb der EU über die Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte hat Unsicherheit über die Berechtigung der Ukraine zur weiteren Unterstützung durch den IWF ausgelöst. EU-Beamte haben erklärt, dass die Weigerung Belgiens, einen Kredit in Höhe von mehreren Milliarden Euro für die Ukraine zu bewilligen, die finanzielle Unterstützung des Internationalen Währungsfonds (IWF) für Kiew gefährden und […]

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„Die europäischen Falken führen ihre Länder in die wirtschaftliche Katastrophe“

Wie immer freue ich mich auf den Bericht des Deutschland-Korrespondenten, den das russische Fernsehen am Sonntagabend in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick zeigt, denn er zeigt, wie man außerhalb der westlichen Medienblase auf das Theater der europäischen und deutschen Politik blickt. Sein Bericht hat mich auch dieses Mal nicht enttäuscht, denn er hat wieder viele Details entdeckt […]
Freunde des Klimaschwindels

Freunde des Klimaschwindels

Von DR. HANS HOFMANN-REINECKE | Vom 10. bis 21. November findet in Belém, Brasilien, die COP30-Klimakonferenz statt. 50.000 „Freunde des Klimas“ werden erwartet. Warum tun die sich das an? Dort herrschen 30 Grad Hitze, 80 Prozent Luftfeuchtigkeit und tägliche Tropenschauer.

Vielleicht hilft ein Blick nach Hollywood: In „Some Like It Hot“ treffen sich die „Friends of Italian Opera“ – angeblich, um Verdi und Puccini zu zelebrieren; tatsächlich aber geht es um Whisky und Geschäfte anderer Art. Und auch bei den „Friends of the Climate“ sorgt man sich wohl nicht nur um CO2 und Global Warming.

Kommen in Belén tatsächlich 50.000 Wissenschaftler zusammenkommen, um ihre neuesten Klimadaten zu vergleichen oder die tropischen Temperaturen vor Ort zu messen? Oder gibt es da noch etwas anderes zu holen? Laut dem „Institute for Climate Economics“ wurden 2024 durch Emissionshandel und CO2-Steuern weltweit rund 100 Milliarden Dollar eingenommen. Das EU-Emissionshandelssystem trug dazu 41 Prozent bei, Deutschlands nationales EHS weitere 14 Prozent und Kanada neun Prozent. Diese Summe liegt in Belém sicherlich nicht vollständig auf dem Tisch, aber doch genug davon, dass sich die Reise für jeden lohnt.

Das CO2 zeigt sich unbeeindruckt

Der globale CO2-Ausstoß jedenfalls zeigt sich von den bislang 29 Conferences of Parties (COP) unbeeindruckt. Seit der ersten Klimakonferenz 1995 ist er von jährlich 21 Milliarden Tonnen auf heute 41 angewachsen. Aber sollte nicht genau das verhindert werden?

Wo steht eigentlich dieses Thermometer, das die „mittlere Erdtemperatur“ misst? Gegenfrage: Wie hoch ist die mittlere Temperatur in Ihrem Haus? Sie könnten im Wohnzimmer, in der Küche und im Bad Thermometer aufhängen und daraus einen Durchschnitt berechnen. Warum nicht auch im Büro oder im Treppenhaus? Schon hier zeigt sich: Ein Mittelwert ist immer ein Stück weit willkürlich.

Bei unserem Planeten wird es noch viel komplizierter: Zwei Drittel der Erde bestehen aus Ozeanen, dazu kommen Gebirge, Arktis und Antarktis. Außerdem sinkt die Temperatur mit der Höhe – im Schnitt um 6,5 °C pro 1000 Meter. Steht also eine Wetterstation im Gebirge, muss ihr Wert korrigiert werden. Und das ist nur einer von vielen Einflüssen auf die Berechnung der globalen Temperatur. In die Computer fließen unzählige Messdaten ein, die – je nach Herkunft, ob vom Meer, vom Satelliten oder aus dem Hochland – unterschiedlich angepasst und kalibriert werden müssen. Und in der Sahara sind Thermometer seltener als in Bayern, auch das muss mathematisch berücksichtigt werden.

Das Endergebnis solch einer Rechnung, die sogenannte „mittlere Erdtemperatur“, wird also aus unendlich vielen Messwerten und einer Vielzahl menschlicher Vermutungen und Korrekturen zusammengekocht. Da mag dann zwar eine exakt definierte Zahl herauskommen, doch die hat keine physikalische Bedeutung. Die mittlere Erdtemperatur gibt es nicht, sie ist eine Fiktion der Pseudogelehrten.

Der Monat Oktober

Aber warum eigentlich gleich die Temperatur der ganzen Welt messen? Wenn die Erde Fieber hat, müsste sich das doch überall zeigen. Warum also nicht einfach an einem Ort nachsehen, wo seit Jahrzehnten gewissenhafte Meteorologen täglich ihre Messungen vornehmen, etwa an einem Flughafen? Solche Daten gibt es reichlich, frei zugänglich im Netz. Ich habe mir den Flughafen von Kapstadt ausgesucht, gleich bei mir um die Ecke.

Freunde des Klimaschwindels(Bild: privat)

Meteorologen nehmen für langfristige Beobachtungen bevorzugt den Oktober. Man mittelt die Temperatur über alle 24 Stunden und alle 31 Tage des Monats und erhält so einen einzigen Wert pro Jahr. Nach viel Arbeit ergibt sich schließlich eine Graphik. Der Oktober 2005 zum Beispiel brachte eine mittlere Temperatur von knapp 16 Grad. Die Extreme, durch die obere und untere Kurve dargestellt, lassen wir beiseite. Uns interessiert nur die Durchschnittstemperatur. Und diese zeigt tatsächlich einen minimalen Trend. Von 1996 bis 2023 hat die mittlere Oktobertemperatur am Flughafen von Kapstadt von 16,5 auf 17,3 Grad zugenommen. Das sind 0,81 Grad in 27 Jahren – drei Hundertstel pro Jahr.

Doch während die Temperatur langsam zunahm, nahm in Kapstadt noch etwas anderes zu, und zwar wesentlich schneller: die Zahl der Autos. Im selben Zeitraum stieg sie von rund 640.000 auf über 1,5 Millionen. All diese Fahrzeuge stehen nicht nur in den Registern, sie fahren, heizen, verbrennen. Auch die Zahl der Häuser nahm zu – und mit ihr die Öfen, Herde und Klimaanlagen. All der dort verbrauchte Strom und die Kohle verwandeln sich letztlich in Wärme, welche die Umgebung natürlich erwärmt. Die Klimatologen sprechen hier vom „Urban Heat Effect (UHE)“.

Ich will nicht behaupten, dass der UHE die einzige Ursache für den oben erwähnten minimalen Temperaturanstieg in Kapstadt ist, aber irgendeinen Beitrag werden die zusätzlichen Autos und Kochherde schon geleistet haben.

Ich habe auch die Daten für einen Flughafen auf der Nordhalbkugel, nämlich Basel, nach derselben Methode analysiert wie Kapstadt: Hier ergeben sich über die vergangenen 25 Jahre  0,028°C Erwärmung pro Jahr, also 0,7°C insgesamt.

Bismarck in North Dakota

Wie sieht es in Amerika aus? Ein Kollege schickte mir die Temperaturdaten, die in der „Dale Enterprise Station“ in Virginia über 50 Jahre gemessen wurden. Die Anlage liegt fernab von städtischer Umgebung oder größerer Flughäfen, nur Fuchs und Hase sagen sich dort gute Nacht.

(Grafik: Kowatsch)(Grafik: Kowatsch)

Was hat man dort gemessen? Sage und schreibe -0,0018°F = -0,0010°C Abkühlung pro Jahr, mit anderen Worten, in freier Natur bleibt die Temperatur gleich. Ich habe dann die künstliche Intelligenz nach anderen Orten ohne langfristigen Temperaturanstieg suchen lassen, und ein Kandidat war die Stadt Bismarck in North Carolina. Die Antwort auf meine Frage nach Bismarcks landschaftlicher Umgebung hier im Originalton:

Die Stadt ist von Prärien, Ackerland und kleinen Städten umgeben. Außerhalb der Stadtgrenzen öffnet sich innerhalb weniger Minuten die offene Landschaft – Ranches, Getreidefelder und weite Horizonte. Die Bevölkerungsdichte ist gering und der Verkehr im Vergleich zu Großstädten minimal.

In Bismarck gibt es also keinen „Urban Heat Effect“ und er gibt auch kein „Global Warming“. Man hat sogar eine leichte Abkühlung gemessen.

Hier im Überblick:

Station Airport Land Zeitraum pro Jahr
Cape Town Intl. Airport FACT South Africa 25 Jahre +0,030°c
Basel Intl. Airport LFSB Frankreich 25 Jahre +0,028°C
Dale Enterprise station Virginia / USA USA 50 Jahre -0,001°C
Bismarck North Dakota Airport KBIS USA 25 Jahre -0,026°C

Es gibt also Orte auf diesem Planeten, weitgehend unbesiedelt, wo über die vergangenen 25 oder 50 Jahre die mittlere Temperatur nicht angestiegen ist. Sie wurden vom Global Warming verschont. In städtischen Gebieten dagegen beobachtet man Erwärmung von ein paar Hundertstel Grad Celsius pro Jahr. Diese vier Beispiele sind weit entfernt von einer statistisch relevanten Aussage, dass die ganze Erderwärmung nur ein Effekt des Energieausstoßes der fortschreitenden Zivilisation mit ihren Autos und Heizungen sei. Aber es ist ein Hinweis.

Aus wissenschaftlicher Perspektive wäre es von höchster Priorität, genau dieser Frage objektiv und professionell nachzugehen. Es könnte aber auch sein, dass unsere Freunde vom COP30 das gar nicht so genau wissen wollen. Denn wenn sich die gesamte Global Warming Wirtschaft mit ihrem CO2-Handel als Irrtum herausstellte, dann würden die Milliarden aus dem Emissionshandel versiegen, und zur nächsten COP würden dann statt 50.000 vielleicht nur noch 50 Teilnehmer kommen.

In Lateinamerika kursiert eine Scherzfrage: Wovon lebt der Dumme? – Von der Arbeit. Und wovon lebt der Schlaue? Vom Dummen. Vielleicht könnte das auch das inoffizielle Motto der Klimakonferenz von Belém in Brasilien sein, wo sich demnächst 50.000 Schlaue treffen, um unter sich aufzuteilen, was den Millionen dummer Steuerzahlern abgenommen wurde.


Der Bestseller des Autors „Grün und Dumm“, und andere seiner Bücher, sind bei Amazon erhältlich.

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Der verborgene Pulsschlag der Sonne und die nächste Abkühlungsphase

Der verborgene Pulsschlag der Sonne und die nächste Abkühlungsphase

Der verborgene Pulsschlag der Sonne und die nächste Abkühlungsphase

Cap Allon

Die Sonne hinterlässt hier auf der Erde Fingerabdrücke im Eis und im Holz, und daraus können wir die nächste große Abkühlungsphase vorhersagen, das nächste Grand Solar Minimum.

Lange bevor Teleskope Sonnenflecken verfolgten, zeichnete die Natur bereits die Höhen und Tiefen der Sonne in der Chemie der Atmosphäre auf. Wenn der Sonnenwind schwächer wird, erreichen mehr kosmische Strahlen aus dem Weltraum die Erde und kollidieren hoch oben mit Stickstoff- und Sauerstoffatomen. Diese Kollisionen erzeugen seltene Isotope – Beryllium-10 und Kohlenstoff-14 –, die auf die Erde fallen und in Eiskernen und Baumringen eingeschlossen werden.

Wenn man diese Isotope über einen längeren Zeitraum hinweg aufzeichnet, erkennt man ein sich wiederholendes Muster von Impulsen.

Jedes Mal, wenn der Magnetismus der Sonne nachlässt, nimmt die kosmische Strahlung zu und die Isotopenwerte steigen. Wenn die Sonne wieder stärker wird, nimmt die Strahlung ab und die Isotopenwerte sinken. Auf diese Weise fungieren die gefrorenen und hölzernen Archive des Planeten wie ein 10.000 Jahre altes Sonnentagebuch, das den langfristigen Herzschlag der Sonne offenbart.

Diese Isotopenimpulse zeigen klare Rhythmen: etwa alle 100 Jahre (der Gleissberg-Zyklus), alle 200 Jahre (der de Vries- oder Suess-Zyklus) und alle 350–400 Jahre (ein längerer hundertjähriger Rhythmus). Diese sind nicht wie ein Uhrwerk, sie weichen leicht ab, aber das Muster ist vorhanden. Wenn sich mehrere dieser Abschwünge überschneiden, bricht das Magnetfeld der Sonne zusammen und es kommt zu einer längeren Flaute, die als Grand Solar Minimum bekannt ist.

Die Isotopenaufzeichnungen stimmen weitgehend mit den bekannten Kälteperioden der Geschichte überein. Während des Maunder-Minimums (1645–1715) steigen die Isotopenspitzen stark, Sonnenflecken verschwinden und die Nordhalbkugel kühlt sich stark ab. Die Flüsse Europas froren zu, die Ernten fielen aus und die „Kleine Eiszeit” setzte ein. Das kleinere Dalton-Minimum (1790–1830) folgte dem gleichen Muster – höhere Isotope, weniger Sonnenflecken, kältere Jahre –, verstärkt durch Vulkanausbrüche wie den des Tambora im Jahr 1815, der das „Jahr ohne Sommer” mit sich brachte.

Die gleichen Isotopenkurven deuten darauf hin, dass sich eine weitere Ausrichtung nähern könnte. Die längeren Sonnenzyklen – 100, 200 und 400 Jahre – scheinen wieder gemeinsam abzufallen, wobei mehrere Rekonstruktionen auf überlappende Tiefpunkte in den 2030er- und 2040er-Jahren hindeuten.

Wenn dieses Muster anhält, wird sich das magnetische Schutzschild der Sonne abschwächen, der kosmische Strahlungsfluss wird zunehmen und der Planet könnte in eine weitere längere Ruhephase eintreten – möglicherweise ein modernes Grand Minimum.

Ob es zu einer so starken Abkühlung wie während des Maunder-Minimums kommen wird, ist unbekannt – aber der Impuls ist da, eingraviert in jede Schicht des alten Eises: Wenn die Sonne schläft, kühlt sich die Erde ab.

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-early-snow-closes-mount-everest?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Der verborgene Pulsschlag der Sonne und die nächste Abkühlungsphase erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Nützliche Werbung? Ricky Gervais: “Vergessen Sie Ihre Stichschutzweste nicht!”

Nützliche Werbung? Ricky Gervais: “Vergessen Sie Ihre Stichschutzweste nicht!”

Nützliche Werbung? Ricky Gervais: “Vergessen Sie Ihre Stichschutzweste nicht!”

Comedian Ricky Gervais nimmt gern woke Befindlichkeiten aufs Korn und ging 2020 viral, als er die Promis bei der Golden-Globe-Verleihung aufforderte, ihre politischen Belehrungen gefälligst für sich zu behalten. Zuletzt amüsierte er seine Follower auf X mit etwas zu ehrlichen Werbeplakaten für seine Wodka-Marke. Der Favorit der User: eines mit der Aufschrift “Willkommen in London – vergessen Sie Ihre Stichschutzweste nicht!”. Die Reaktionen zeigen: Mit solcher Werbung würde man bei den Menschen offene Türen einrennen. Gervais moniert aber, sie sei abgelehnt worden …

“Ich musste mir einige neue Ideen für Plakatwerbung für die Londoner U-Bahn ausdenken. Diese hier wurde mit der Begründung abgelehnt, dass ‘sie so ausgelegt werden könnte, dass man, weil das Leben kurz ist, genauso gut trinken sollte, möglicherweise bis zum Exzess’”, postete Gervais am 18. Oktober auf X. Angehängt war ein Plakat mit einem lachenden Gervais, einer Flasche Dutch Barn Vodka und dem Text “One Day, you’ll be Underground for good” – “Eines Tages wirst du für immer unter der Erde sein”.

Noch besser kam allerdings das Plakat mit der Aufschrift “Welcome to London – Don’t Forget your Stab Vest!” an, das er mit dem Kommentar “Sie haben Nein gesagt” postete.

Das Plakat mutet dabei eher wie eine Serviceleistung für unbedarfte Touristen an. “Vergessen Sie Ihre Stichschutzweste nicht!”: Diese hilfreiche Information könnte man wohl auch Besuchern von Berlin mit auf den Weg geben (Stichwort: “Stadtbild”).

Im Vereinigten Königreich kämpft man, ähnlich wie im besten Deutschland aller Zeiten, nicht nur mit Messermännern und Migrantengewalt im Allgemeinen, sondern auch mit Zensur und staatlicher Übergriffigkeit. Entsprechend fielen die Reaktionen aus: Viele posteten Memes, die die Zustände auf die Schippe nehmen – etwa diesen Dialog: “Wie ist das Leben in UK?” “Ich kann mich nicht beklagen.” “Das ist gut.” “Nein, ich meine, ich kann mich nicht beklagen, sonst werde ich verhaftet.”

In einem Video vom Sonntag rief Gervais nun fluchenderweise dazu auf, seinen Wodka einfach direkt über die Website zu kaufen: Seine Werbung sei reihenweise abgelehnt worden, jeder Scherz (und jede Wahrheit, etwa über die Gefahren von Alkohol) offenkundig zu “offensive”. Bei „Transport for London“ betont man indessen, die jüngst von Gervais geposteten Plakate nicht zu kennen und somit auch nicht abgelehnt zu haben. Welche genau also wirklich zensiert wurden, ist offen. Die Wodka-Marke, die zum Teil Gervais gehört und mit deren Erlösen der Tierschutz von Eseln gefördert werden soll, wurde so oder so erfolgreich gepusht.

Gervais setzt in seiner Karriere als Comedian darauf, das auszusprechen, was nach Ansicht selbsternannter Wahrheitshüter nicht mehr gesagt werden darf. Damit hat er nicht nur in Großbritannien immensen Erfolg. Besonders gefeiert wurde er, als er bei der Verleihung der Golden Globes 2020 die anwesenden Promis regelrecht grillte und sie aufforderte, die Öffentlichkeit mit politischen Belehrungen in Ruhe zu lassen.

Ihr sagt, ihr seid woke, aber die Unternehmen, für die ihr arbeitet? Ich meine, unfassbar. Apple, Amazon, Disney, wenn der IS einen Streaming-Service starten würde, würdet ihr eure Agenten anrufen, oder? Also, wenn ihr heute Abend einen Award gewinnt, nutzt das nicht als Plattform für eine politische Rede, ja? Ihr seid in keiner Position, die Öffentlichkeit über irgendetwas zu belehren. Ihr wisst nichts über die echte Welt. Die meisten von euch haben weniger Zeit in der Schule verbracht als Greta Thunberg. Also, wenn ihr gewinnt, kommt hier hoch, akzeptiert euren Award, dankt eurem Agenten und eurem Gott und verpisst euch, okay?

Ricky Gervais

Warum sind Chinesen zufriedener als Deutsche?

Warum sind Chinesen zufriedener als Deutsche?

Warum sind Chinesen zufriedener als Deutsche?

In diesem Beitrag will ich untersuchen, warum Chinesen zufriedener mit ihrer Regierung sind als Deutsche, und die gesellschaftlichen Systeme vergleichen, nicht wie sie aus Sicht deutscher Medien und Politiker sind, sondern wie sich de facto darstellen. Zunächst werde ich die Zustimmungswerte zur Politik mit denen in Deutschland vergleichen und dann anschauen, was möglicherweise für den […]

Der Beitrag Warum sind Chinesen zufriedener als Deutsche? erschien zuerst unter tkp.at.

Sie werden nicht glauben, was Wikipedia gerade mit einem Orwell-Klassiker gemacht hat…

Sie werden nicht glauben, was Wikipedia gerade mit einem Orwell-Klassiker gemacht hat…

Von The Vigilant Fox

„Sie haben Animal Farm umgekehrt.“

Dieser Artikel erschien ursprünglich auf m o d e r n i t y und wurde mit Genehmigung erneut veröffentlicht.

Gastbeitrag von @ModernityNews

Während einer X-Diskussion über die linke Ausrichtung von Wikipedia wies ein Kommentator darauf hin, dass die Website das beabsichtigte Thema von George Orwells Novelle Animal Farm völlig auf den Kopf gestellt habe.

Der Autor Walter Kirn erzählte eine Geschichte darüber, dass Wikipedia von Linken mit einer bestimmten Absicht bearbeitet wird.

Ich war einmal mit einem großartigen Drehbuchautor in New York beim Abendessen. Während wir aßen, schaute er ein paar Mal wütend auf sein Handy. Es stellte sich heraus, dass jemand seinen Wikipedia-Eintrag auf eine Weise bearbeitete, die er als irreführend empfand. Er konnte nichts dagegen tun. Ich werde jetzt Grokipedia benutzen. Ich versuche, mich nicht zu sehr auf diese Tools zu verlassen, aber ich möchte gerne die Einwohnerzahlen von Städten und Gemeinden kennen.

Er merkte an: „Ich werde jetzt Grokipedia nutzen. Ich versuche, mich nicht zu sehr auf diese Tools zu verlassen, aber ich möchte gerne die Einwohnerzahlen von Städten und Gemeinden wissen.“

Dann brachte dieser Befragte den Eintrag zu einer bevorstehenden Verfilmung von Animal Farm zur Sprache:

Mir ist aufgefallen, dass diese Beschreibung nichts über den Stalinismus aussagt, aber das könnte eine genaue Wiedergabe einer revisionistischen Sichtweise derjenigen sein, die sie adaptieren. Der Punkt ist, dass ich mich fragen muss.

Es ist das genaue Gegenteil von dem, was Animal Farm ist.

OMG. Sie haben Animal Farm umgekehrt.

Völliger Wahnsinn

Das ist so, als würde man behaupten, 1984 warne vor übermäßiger Freiheit.

Also haben sie Animal Farm „1984“ gemacht?


Das Beste daran? Jemand hat es korrigiert und es ist schon im Memory-Loch gelandet.
x.com/JoeySlither/st…
WIKIPEDIA
Animal Farm (Film von 2025)
Artikel
Diskussion
Animal Farm ist ein animierter Abenteuer-Comedy-Film aus dem Jahr 2025, produziert und inszeniert von Andy Serkis, mit einem Drehbuch von Nicholas Stoller. Die Hauptrollen spielen Seth Rogen, Gaten Matarazzo, Woody Harrelson, Steve Buscemi, Glenn Close und Kieran Culkin. Es ist die dritte Adaption der Novelle von George Orwell nach dem Zeichentrickfilm von 1954 und dem Realfilm von 1999.
Lose der Handlung der Novelle folgend, dient er als
Joey Slither
@JoeySlither
Antwort an @walterkirn
Ich habe es korrigiert. Ich bezweifle jedoch, dass es online bleibt.
Animal Farm (Film von 2025)
Artikel
Diskussion
Animal Farm ist ein animierter Abenteuer-Comedy-Film aus dem Jahr 2025, produziert und inszeniert von Andy Serkis, mit einem Drehbuch von Nicholas Stoller. Die Hauptrollen spielen Seth Rogen, Gaten Matarazzo, Woody Harrelson, Steve Buscemi, Glenn Close und Kieran Culkin. Es ist die dritte Adaption der Novelle von George Orwell, nach dem

Orwell schrieb Animal Farm 1945 als bissige Satire auf den sowjetischen Kommunismus unter Stalin und nutzte die Rebellion der Tiere, um die Russische Revolution und ihren Verrat an den Totalitarismus widerzuspiegeln.

Die Schweine, angeführt von Napoleon (ein Stellvertreter für Stalin), entreißen dem Bauern (dem Zaren/den Kapitalisten) die Macht, nur um unter dem Banner der „Gleichheit“ die alte Unterdrückung zu wiederholen und noch zu übertreffen.

Mit der berühmten Schlusszeile – „Die Tiere draußen schauten von den Schweinen zu den Menschen, von den Menschen zu den Schweinen und wieder von den Schweinen zu den Menschen; aber es war schon unmöglich zu sagen, wer wer war“ – unterstreicht Orwell, dass nicht der Kapitalismus, sondern die kollektivistische Tyrannei der wahre Bösewicht ist.

Dieses Werk als antikapitalistisch zu bezeichnen, bedeutet, Orwells eigene Worte zu ignorieren. In seinem Vorwort zur ukrainischen Ausgabe von 1946 erklärte er, dass das Buch aus seinem Entsetzen darüber entstanden sei, wie „der russische Mythos“ die britischen Sozialisten korrumpiert und sie für Stalins Gräueltaten blind gemacht habe.

Das gleiche Muster hatte er während des Bürgerkriegs in Spanien beobachtet, wo kommunistische Säuberungen echte linke Dissidenten vernichtet hatten.

Weit davon entfernt, Märkte oder Privateigentum zu verurteilen, war Orwells Ziel die Lüge, dass Staatseigentum und zentralisierte Planung irgendjemanden befreien würden; die Gebote der Schweine entwickeln sich von „Alle Tiere sind gleich” zu „Alle Tiere sind gleich, aber einige Tiere sind gleicher als andere”, eine perfekte Karikatur der sozialistischen Rhetorik, die die Oligarchie verschleiert.

Animal Farm als Angriff auf den Kapitalismus umzudeuten, bedeutet, seine Warnung zu verwischen, dass Machtkonzentration in jedem System – insbesondere in einem, das moralische Überlegenheit beansprucht – Korruption hervorbringt.

Selbst die neue Verfilmung von Andy Serkis aus dem Jahr 2025, die Berichten zufolge die antikommunistische Schärfe zugunsten einer „breiten Anziehungskraft“ abschwächt, gibt nicht vor, dass das Buch den Kapitalismus kritisiert; sie verwässert lediglich die Satire.

Die Beschreibung in Wikipedia spiegelt keine gutgläubige Fehlinterpretation wider – sie spiegelt eine ideologische Umschreibung wider, die so dreist ist, dass sie das Ministerium für Wahrheit erröten lassen würde.

Wikipedia gehört im Grunde genommen in 1984.


Stellenbeschreibung des Protagonisten Winston Smith in 1984, Orwells anderem großen Buch.
„Historische Aufzeichnungen so verändern, dass sie mit der aktuellen Version der Parteierzählung übereinstimmen.“


…und da ist sie. Die Orwellsche Singularität.
Sie haben Animal Farm umgedreht

Der Anspruch von Wikipedia auf Neutralität bricht unter dem Gewicht seiner eigenen Bearbeitungskriege völlig zusammen, in denen eine kleine Gruppe hyperideologischer Administratoren – von denen viele offen mit linksradikalen Anliegen sympathisieren – als Torwächter fungieren, die Seiten sperren, Quellenangaben rückgängig machen und Andersdenkende mit dem Eifer von Kommissaren verbannen.

Der Eintrag der Website zur zweiten Verfassungsänderung beispielsweise begraben die vom Obersten Gerichtshof in District of Columbia v. Heller bestätigte Auslegung des individuellen Rechts unter Schichten von Befürwortungen der Waffenkontrolle, während Artikel über konservative Persönlichkeiten wie Ronald Reagan oder Clarence Thomas sich wie Dossiers der Opposition lesen.

In einer kürzlich ausgestrahlten Folge von „The Tucker Carlson Show“ lieferte Wikipedia-Mitbegründer Larry Sanger eine vernichtende Kritik an der Plattform, an deren Entstehung er beteiligt war, und warf ihr vor, sich zu einer „Mischung aus Oligarchie und Anarchie“ entwickelt zu haben, die von linken Aktivisten dominiert und von Geheimdiensten wie der CIA infiltriert werde, die seiner Meinung nach Einträge direkt aus Langley heraus bearbeiten, um Propaganda zu verbreiten.

Sanger beschrieb detailliert, wie die „permanenten Quellen“ von Wikipedia systematisch konservative Medien wie Breitbart, Fox News, die New York Post und den Daily Caller als unzuverlässig einstufen, während linksgerichtete Medien wie die New York Times, CNN und Mother Jones grünes Licht erhalten, was es „für Konservative sehr schwierig macht, in Wikipedia zu kommen“, ohne mit Verboten oder Sanktionen konfrontiert zu werden.

Er beklagte, dass die Website ihren neutralen Standpunkt aufgegeben habe, und führte dies auf anonyme Administratoren zurück (von denen laut ihm 80 % nicht auffindbar sind), die ideologische Konformität durchsetzen. Er schlug „neun Thesen” für eine Reform vor, um das Gleichgewicht wiederherzustellen, und ließ Carlson sichtlich fassungslos zurück, als sie live auf Sendung die voreingenommene Maschinerie der Website durchgingen.

Tucker Carlson
@TuckerCarson
Larry Sanger baute Wikipedia als unvoreingenommenes Archiv des Weltwissens auf und sah dann hilflos zu, wie Aktivisten und Geheimdienste es in die umfassendste Propagandaoperation der Menschheitsgeschichte verwandelten. Es gibt nichts Korrupteres.
(0:00) Die Ursprünge von Wikipedia
(4:27) Wikipedias gefährliche Richtlinienänderungen
(14:01) Wer ist für die Korruption von Wikipedia verantwortlich?
(17:47) Warum verließ Sanger Wikipedia?
(19:29) Wer ist Wikipedia-Mitbegründer Jimmy Wales?
(23:43) Was steht auf der Wikipedia-Seite „Tucker Carlson“?
(27:39) Wie funktioniert Wikipedia eigentlich?
(28:43) Wie Wikipedia Konservative auf die schwarze Liste setzt
(37:28) Wird Wikipedia von den Geheimdiensten kontrolliert?
(40:16) Sangers Bitte an Elon Musk und Donald Trump, Wikipedia zu reparieren
(49:43) Werden Wikipedia-Redakteure heimlich dafür bezahlt, Propaganda zu verbreiten?
(56:06) Wikipedias dunkle Allianz mit Google
(1:01:41) Wie Wikipedia gerettet werden kann
(1:07:22) Welche Nachrichtenquellen stehen auf der schwarzen Liste von Wikipedia?
(1:17:29) Warum wissen wir nicht, wer Wikipedia bearbeitet?
(1:19:53) Sollten Wikipedia-Nutzer Artikel bewerten können?
(1:22:01) Warum Wikipedia dauerhafte Sperren beenden sollte
(1:27:16) So reformiert man Wikipedia
Enthält bezahlte Partnerschaften.

Wikipedia ist kein Crowdsourcing-Wissen, sondern kuratierte Propaganda, bei der „Überprüfbarkeit“ bedeutet, dass etwas „für Medien überprüfbar ist, denen wir bereits zustimmen“. Das Ergebnis ist ein digitales Palimpsest, das unbequeme Wahrheiten schneller wegkratzt, als die Schweine in Animal Farm die Scheunenwand weißwaschen.


George Orwell: Mann, ich hasse den Kommunismus. Lass mich einen fiktiven politischen Kommentar über hypothetische dystopische Gesellschaften schreiben, um zu verdeutlichen, wie sehr ich ihn hasse. Das kann unmöglich falsch verstanden werden.
Moderner Linker: REEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE
Sie haben Animal Farm umgedreht


Ironischerweise ist die Umkehrung von Animal Farm das Stalinistischste überhaupt.

Mysteriöser Absturz in Area 51 wird vertuscht

Der Absturz eines „unbekannten Objekts“ bei Area 51 und was er über die Kultur der Vertuschung verrät

Ein Objekt „unbekannter Herkunft“ stürzt wenige Kilometer außerhalb der legendären Area 51 ab. Binnen Stunden sperrt das Militär das Gebiet, richtet eine Flugverbotszone ein und beginnt mit der Bergung.
Die offizielle Kommunikation: Null. Kein Kommentar der Luftwaffe. Keine Pressekonferenz. Keine Daten, keine Bilder.

Was bleibt, sind Gerüchte – und ein altbekanntes Muster.

Denn immer dann, wenn etwas in der Nähe geheimer Testgelände passiert, reagiert das Pentagon auf dieselbe Weise:
Zuerst absolute Kontrolle, dann völliges Schweigen.

Das Schweigen als Strategie

Die Area 51 war schon in den 1950ern der Geburtsort des modernen Mythos vom UFO. Dass dort tatsächlich streng geheime Flugzeuge wie die U-2, SR-71 Blackbird oder F-117 Nighthawk getestet wurden, wurde erst Jahrzehnte später bekannt – jeweils begleitet von jahrelanger Desinformation.

Wenn nun erneut von einem „unbekannten Objekt“ die Rede ist, muss man sich fragen:
Wie oft dient „Unbekanntes Flugobjekt“ schlicht als Tarnbegriff für „streng geheimes Flugzeug“?

Die Kommunikationsstrategie des Verteidigungsministeriums funktioniert zuverlässig:

  1. Nicht bestätigen, nicht dementieren.
  2. Verunsicherung erzeugen.
  3. Zeit gewinnen, bis das öffentliche Interesse nachlässt.

So wird Geheimhaltung zur Routine und Skepsis zur Verschwörungstheorie erklärt – ein bequemer Mechanismus für Behörden, die keine Rechenschaft ablegen wollen.

Zwischen Geheimhaltung und öffentlichem Interesse

Natürlich: Die USA haben das Recht, militärische Technologien zu schützen.
Doch das absolute Schweigen bei Zwischenfällen, die auch die zivile Sicherheit betreffen, ist problematisch.
Wenn ein Objekt über bewohntem Gebiet abstürzt – gleichgültig ob Drohne, Hyperschallflugkörper oder Ballon – betrifft das auch die Öffentlichkeit.

Dass in einem solchen Fall keine unabhängige Untersuchung zugelassen wird, wirft Fragen auf:

  • War das Gerät bewaffnet?
  • Gab es radioaktives oder toxisches Material an Bord?
  • Warum wurde keine Gefahrenwarnung ausgegeben?

Ohne Antworten bleiben nur Spekulation und Misstrauen.

Die Rolle der Medien

Medien wie Yahoo oder die New York Post berichten, doch auch sie sind auf offizielle Bestätigungen angewiesen – und werden dadurch leicht zu Sprachrohren staatlicher Informationspolitik.
Wenn Behörden schweigen, berichten Journalisten über das, was nicht gesagt wird.

Diese Lücke zwischen Fakten und Deutung ist der Nährboden für Mythen – von „Alien-Crash“ bis „Deep-State-Vertuschung“.
Doch entscheidend ist nicht, ob das Objekt außerirdisch war, sondern warum das Militär so tut, als hätte die Bevölkerung kein Recht auf Aufklärung.

Muster der Vergangenheit

Schon 1989 berichtete der Whistleblower Bob Lazar, er habe in Area 51 an der Rückentwicklung außerirdischer Technologie gearbeitet – eine Behauptung, die nie belegt, aber auch nie schlüssig widerlegt wurde.
Seitdem reicht jedes unerklärte Ereignis in der Region aus, um alte Geschichten wiederzubeleben.

Der Unterschied heute:
Dank sozialer Medien verbreiten sich Gerüchte innerhalb von Minuten, während offizielle Stellen Wochen oder Monate brauchen, um zu reagieren – wenn überhaupt.
Diese Asymmetrie erzeugt Misstrauen, das längst nicht mehr nur Spinner betrifft, sondern auch Journalisten, Forscher und Bürgerrechtler.

Zwischen Aufklärung und Ablenkung

Es ist denkbar – ja, wahrscheinlich –, dass der Absturz auf einen militärischen Testflug zurückgeht.
Doch die Art, wie das Ereignis gehandhabt wird, zeigt, dass die US-Behörden aus den 1950ern nichts gelernt haben:
Statt Offenheit – Schweigen.
Statt Fakten – Geheimhaltung.
Statt Vertrauen – Gerüchte.

Vielleicht war es keine fliegende Untertasse.
Aber sicher war es ein Spiegel, in dem sich die alte Angst der Mächtigen vor Transparenz zeigt.

Fazit

Der eigentliche Skandal liegt nicht im Himmel, sondern auf der Erde.

Nicht das unbekannte Objekt ist das Problem – sondern die bekannte Strategie, Informationen zu verschleiern.

Wer alles geheim hält, darf sich über Misstrauen nicht wundern.

Deutschlands High-Tech-Agenda: Gefangen in der Subventionsschleife

Von Thomas Kolbe

Deutschland fällt in den Zukunftsbereichen der Wirtschaft zurück. Ob künstliche Intelligenz, autonomes Fahren, Biotech oder Quantentechnologie – die USA und China machen die Schlagzeilen. Eine High-Tech-Agenda der Bundesregierung soll diese Lücke schließen.

Am Mittwoch präsentierten Kanzler Friedrich Merz und Forschungsministerin Dorothee Bär in Berlin die High-Tech-Agenda der Bundesregierung. Im Zentrum der Initiative steht ein staatlicher Subventionsfonds, der künftig vorselektierte Hochtechnologieprojekte wie künstliche Intelligenz anschieben soll.

Natürlich – wie könnte es anders sein – stehen grüne Projekte, klimaneutrale Ansätze in den Bereichen Quantentechnologie, Mobilität und anderen sogenannten Zukunftsfeldern im Vordergrund des politischen Engagements.

Subventionstopf und Steuerung

Der Technologiefonds soll bis 2029 bis zu zwei Milliarden Euro bereitstellen. „Wir wollen den technologischen Rückstand zu den USA aufholen“, forderte Kanzler Merz – mit mehr Wettbewerb, weniger Bürokratie und technologieoffenen Verfahren, so der Kanzler.

Diese Wettbewerbslücke ist inzwischen so groß, dass internationale Investoren Europa auf ihrer strategischen Landkarte kaum noch finden.

Die Tech-Initiative wird, wie immer, von politischen Schlagwörtern begleitet, wie der notwendigen Bürokratieabbau und schnellen Genehmigungsverfahren.

Das klingt charmant, es klingt bürgerfreundlich und vor allem suggeriert es ein Interesse am Florieren des Mittelstands – ein medialer Evergreen.

Doch unter der glatten Präsentationsoberfläche verbirgt sich dasselbe alte Spielbuch: Ein Problem wurde identifiziert, ein maßgeschneiderter Subventionstopf mit frischen Krediten gefüllt – stets ausgerichtet an der politisch-ideologischen Linie der Klimaregulierung. Verständnis für marktwirtschaftliche Dynamiken, offene Märkte oder Technologieneutralität? Fehlanzeige.

Selbst Merz‘ wiederholtes Lippenbekenntnis zu Wettbewerbsfähigkeit und Marktwirtschaft ändert nichts: Die Bundesregierung ignoriert den realen Kapitalmarkt, bis Deutschland endgültig vom internationalen High-Tech-Radar verschwunden ist.

Wettbewerbsfähigkeit als komplexes Problem

Die Wettbewerbsfähigkeit einer Wirtschaft ist eine heikle Angelegenheit. Manchmal ist es der Fachkräftemangel, manchmal fehlendes Investitionskapital. Dann wieder lasten Vorschriften, steuerliche Belastungen oder mangelnder Zugang zu Ressourcen auf der Performance der Unternehmen. Im Falle Deutschlands scheint tatsächlich jede dieser Bedingungen erfüllt zu sein.

Hochqualifizierte junge Deutsche verlassen in Scharen das Land. Ausländische Direktinvestitionen fließen woanders hin. China droht, den Ressourcenhahn zuzudrehen – und über die kafkaeske Regulierungswerk, die überquellende Bürokratie und die stetig steigenden Belastungen für Unternehmen und Arbeitnehmer haben wir regelmäßig berichtet.

Deutschland müsste im Wettbewerbsumfeld ganz klein als Anbieter von Nischenprodukten anfangen. Um das Problem ins Verhältnis zu setzen: Der Graben zwischen Deutschlands Wirtschaft und den USA in den Bereichen künstliche Intelligenz und boomende Rechenzentren ist enorm.

Allein in diesem Jahr pumpt Microsoft 80 Milliarden Dollar in seine KI-Rechenzentren, Google folgt mit 75 Milliarden, Meta mit 65 Milliarden. Die gesamte Branche in den USA investiert Jahr für Jahr weit über eine halbe Billion Dollar in ihre Hochtechnologie-Infrastruktur – angetrieben durch den marktwirtschaftlichen Prozess einer weitgehend deregulierten Wirtschaft.

Hier liegt das Erfolgsgeheimnis. Europas politische Experimente – sei es Zensur oder die angedrohte Besteuerung US-amerikanischer Digitalplattformen, wie jüngst von Kulturminister Wolfram Weimar gefordert – werden nichts an der Wettbewerbssituation deutscher Firmen ändern.

Innovation entsteht nicht durch politische Subventionspakete, Regulierung oder fiskalische Schikane, sondern durch massive, konsistente Investitionen der Privatwirtschaft in freien Märkten, die Hochtechnologie zu einem Standortvorteil machen.

Deutschland abgeschlagen

Wie weit der deutsche Wirtschaftsstandort zurückliegt, zeigt das Beispiel der Deutschen Telekom: Zusammen mit dem US-Unternehmen NVIDIA investiert sie „nur“ eine Milliarde Euro in ein KI-Rechenzentrum in München. Dem steht Intel gegenüber, das eine Subvention von zehn Milliarden Euro ablehnte und sich gegen einen Standort für die Chipproduktion in Magdeburg entschied.

Eine Fallstudie der wirklichen Probleme des Standorts: zu hohe Energiekosten, erdrückende Regulierung, fiskalisch unattraktiv. Hier wird deutlich, dass politische Subventionspakete allein die Lücke zu den globalen Vorreitern nicht schließen können. Sie sind sogar kontraproduktiv, weil sie politisch-selektiv den Wettbewerb schwächen und Kapital binden.

Wenn man international wettbewerbsfähig sein will, braucht man marktwirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Unternehmen nicht abschrecken, sondern anziehen.

In falscher Gesellschaft

Die Klage aus der Wirtschaft im Land klingt immer gleich: Dem Standort fehlt es massiv an Wettbewerbsfähigkeit. Die Kritik der deutschen Konzerne – weil man hierzulande Kanzler und Minister noch regelmäßig im Dialog trifft – scheint zumindest in der Diagnosearbeit Früchte zu tragen. Sowohl der Kanzler als auch Wirtschaftsministerin Katherina Reiche betonten letzte Woche unisono die Wettbewerbslücke, die sich zwischen der deutschen Wirtschaft und den führenden Standorten – allen voran den USA und China – aufgetan hat.

Zu teuer, zu überreguliert, zu langsam, resümierte Friedrich Merz gestern in seiner Berliner Rede. So kann es nicht weitergehen. Verwaltungsaufgaben, Genehmigungsverfahren, allgemeine bürokratische Prozesse müssen schlanker werden. Insgesamt müsse ein anderes Wettbewerbsklima herrschen, sagte der Kanzler.

Im Prinzip ist es bei der Politik immer das gleiche Problem. Es ist medienwirksamer, die große Industrie anzusprechen. Hier bündelt man die Kräfte gemeinsamer Medienarbeit, bekannte Namen, vertraute Gesichter. Das verkauft sich gut. Die strukturellen Probleme sehen wir im Mittelstand. Hier sind die Probleme, die die groteske Regulierungswerk von Brüssel und Berlin produziert, Tag für Tag spürbar.

Hier führt es zu Verzerrungen und erheblichen Belastungen in der Kostenstruktur, wenn ein Exportgeschäft durch ein Lieferkettengesetz oder die europäische Entwaldungsverordnung belastet wird. Großkonzerne haben ihre eigene Verwaltungsabteilung und sind in fact indirekte Nutznießer der Regulierungsarbeit, weil sie lästige Konkurrenz unterdrücken.

Politik auf dem Holzweg

Und so erleben wir die Wiederholung des Immergleichen: Entsetzte Empörung über die wirtschaftliche Schwäche Deutschlands, vollmundige Reformankündigungen zur Beruhigung der Öffentlichkeit, nur um sofort wieder zum Alltagsgeschäft überzugehen und den Kurs beizubehalten.

Nicht von der Hand zu weisen ist, dass von der fröhlich angekündigten Initiative zum Bürokratieabbau – die die deutsche Wirtschaft um bis zu 16 Milliarden Euro oder 25 % der bürokratischen Belastungen pro Jahr entlasten sollte – nichts übrig geblieben ist. Merz wollte acht Prozent des öffentlichen Dienstes einsparen, um den Staatshaushalt zu entlasten – ein schöner Traum und eine typische Merz-Zahl: vollmundige Ankündigungen, die dann, in der Hoffnung, dass bald andere Themen sie zudecken, in der Woge des täglichen Pressespektakels verpuffen.

Aber aus all den Auftritten des Kanzlers, seines Finanzministers Lars Klingbeil und der Wirtschaftsministerin schimmert dennoch eine letzte Hoffnung durch. Das große Schuldenpaket, getarnt unter dem Euphemismus des „Sondervermögens“, soll nun die große Wende bringen.

Wie Lars Klingbeil vor einer Woche in New York während des UN-Kongresses sagte: Für Unternehmen öffnet sich ein einzigartiges Zeitfenster – ermöglicht durch das massive Engagement des Staates in den kommenden Jahren. Die Rechnung ist einfach: Subventionen, Preisgarantien, Hilfen für die explodierenden Energiekosten sollen einzelne Unternehmensbilanzen aufbessern.

Merz hätte sich mit dem Management von Intel intensiv über den deutschen Standort austauschen sollen. Was muss schief laufen, damit ein Unternehmen – trotz interner Probleme – eine Subvention von zehn Milliarden Euro ablehnt, die etwa ein Drittel der Gesamtinvestition getragen hätte, und stattdessen den US-Standort vorzieht?

Solange die Politik auf diese Frage keine inhaltliche Antwort geben kann, wird sich nichts am Niedergang Deutschlands und am Untergang der Europäischen Union ändern.

Oliver Pocher: „Wir haben hier ein Migrationsproblem“

Oliver Pocher: „Wir haben hier ein Migrationsproblem“

Oliver Pocher: „Wir haben hier ein Migrationsproblem“Oliver Pocher ist seit 25 Jahren Deutschlands bekanntester Provokateur. 5 Kinder, Millionen-Vermögen, eigene App – und trotzdem jeden Tag bereit für den nächsten Skandal. Er sagt, was andere nur denken, und entschuldigt sich nie dafür. „Entschuldigen bringt original gar nichts. Die Leute gehen dann erst recht auf dich los.“ Skandal-Magnet Pocher rechnet schonungslos ab: Deutschlands […]

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Wie in Russland über die neuen russischen Waffensysteme berichtet wird

Ich habe bereits ausführlich über die neuen russischen Waffensysteme Burevestnik und Poseidon berichtet, hier will ich zeigen, wie in Russland darüber berichtet wurde und übersetze dazu den entsprechenden Bericht, den das russische Fernsehen dazu am Sonntagabend in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick ausgestrahlt hat. Beginn der Übersetzung: Die bekannt gewordenen russischen Waffensysteme verändern das globale Machtgleichgewicht Diese […]

Moskows „Ursachen“ Memo-Bericht soll das Weiße Haus verärgert haben, was dann dazu führte, dass der Budapest-Gipfel abgesagt wurde

Tyler Durden

Die Financial Times berichtet am Freitag weiter darüber, warum die Vereinigten Staaten einen geplanten Gipfel zwischen Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Budapest Anfang dieses Monats abgesagt haben. Der FT-Bericht besagt, dass Moskau nach Quellen, die Einblick in die Gespräche haben, umfassende Forderungen zu Ukraine gestellt habe, was letztlich den „verärgerten“ Präsidenten Trump dazu veranlasst habe, den Beratern zuzuhören, die für eine härtere Haltung zugunsten der Ukraine plädierten.

Außerdem soll der Außenminister Marco Rubio Trump gesagt haben, dass Moskau „keine Bereitschaft zu Verhandlungen zeige“, nachdem er ein Telefonat mit seinem russischen Kollegen Sergei Lawrow geführt hatte. Russland hat offenbar klargemacht, dass eine dauerhafte Friedenslösung auf bedeutenden territorialen Zugeständnissen im Osten beruht.

Trump „war von ihrer Position nicht beeindruckt“, zitierte FT eine Quelle, die auch erklärte, dass der Präsident nur „wenn und wo er Fortschritte sieht“, bereit ist, russische Führer zu treffen.

Allerdings sollten die „Forderungen“ der russischen Seite nicht überrascht haben, da die russischen Streitkräfte vor Ort im Osten die Initiative haben. Ein „Ursachen“-Memo, das Moskaus Haltung darlegt, forderte, dass die Ukraine große Teile ihres Territoriums aufgibt, ihre Truppen reduziert und endgültig ihre Pläne für einen NATO-Beitritt aufgibt.

Präsident Putin betonte inzwischen, dass der geplante russisch-amerikanische Gipfel in Budapest verschoben, aber nicht abgesagt wurde.

Russland scheint den Dialog mit Washington so positiv wie möglich halten zu wollen und möchte „Fortschritte“ in den bilateralen Beziehungen präsentieren, während die laufenden Differenzen heruntergespielt werden.

Die Realität bleibt jedoch, dass Trump versucht, im Sinne der Zelensky-Regierung zu verhandeln, obwohl die Streitkräfte Zelenskys wenig bis keine Möglichkeiten im militärischen Konflikt haben. Russland weiß, dass es auf dem Boden das Sagen hat, trotz andauernder ukrainischer Übergriffe durch Drohnen auf Ölanlagen. Doch die Mainstream-Medien streuen weiterhin einfache Narrative und Mythen, wie das folgende Beispiel zeigt:

Die russische Außenministerium habe angeblich ein Memo an Washington gesendet, in dem Putin noch immer fordert, die „Ursachen“ seines Angriffs anzugehen – obwohl der Westen weitgehend glaubt, dass er Ukraine landgrabmäßig überfallen hat.

Präsident Putin habe die Idee eines „Waffenstillstands für Journalisten“ ins Gespräch gebracht, um ihnen den Zugang zu den Frontlinien zu ermöglichen und ehrlich über die Lage zu berichten.

Der Kreml wirft derzeit der Ukraine vor, den tatsächlichen Zustand an der Front in und um Pokrowsk zu verschleieren, laut Staatsmedien:

Die Ukraine habe die „katastrophale Lage“ ihrer Truppen in einer russischen Einkreisung faktisch anerkannt, indem sie Journalisten den Zugang verwehrt, so das russische Verteidigungsministerium.

Am Donnerstag warnte der ukrainische Außenamtssprecher Georgy Tikhy die Medienarbeiter davor, das Angebot Putins auf sicheren Durchgang zur Frontlinie im Donbass anzunehmen, um über die eingeschlossenen Truppen Kiews zu berichten. Reisen in die Region ohne Genehmigung aus Kiew seien „ein Verstoß gegen unsere Gesetzgebung“, mit „langfristigen Reputations- und rechtlichen Konsequenzen“, so Tikhy.

Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konashenkov, erklärte am Freitag, die Ukraine habe lokale und ausländische Journalisten vom Zugang zu den „Kesseln“ ausgeschlossen, um die „wahre Lage an der Front zu verbergen und die internationale Gemeinschaft sowie die ukrainische Bevölkerung zu täuschen.“

Über allem schwingt zunehmend nukleare Rhetorik und das Rüsten mit erhobenem Schlagstock…

He’s referring to Russia. No one will be happier at this news than John Bolton, who killed arms control treaties with Moscow in Trump’s first term and now gets this wish fulfilled in Trump’s second. https://t.co/UiZmJaB64c

— Aaron Maté (@aaronjmate) October 30, 2025

Moskau möchte Washington besonders signalisieren, dass die ukrainischen Bodenverteidigungen in Schlüsselregionen rasch zusammenbrechen. Die Zelensky-Regierung lehnt dies jedoch entschieden ab.