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„Die WHO ist ein Werkzeug der Milliardäre und der Pharmaindustrie!“ | Christina Baum (MdB | AfD)

Die Weltgesundheitsorganisation ist längst keine neutrale Instanz mehr. Statt unabhängiger Wissenschaft entscheiden Spender wie Bill Gates und eine „Wahrheit“, die politisch genehm ist. Christina Baum, gesundheitspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Bundestag, warnt: Mit den neuen Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) und dem Pandemievertrag droht der nächste Schlag gegen individuelle Selbstbestimmung, Meinungsfreiheit und nationale Souveränität.
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Im Kriegsfall geht es der AfD an den Kragen
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Im Kriegsfall geht es der AfD an den Kragen
Im Bundestag ist eine Debatte über Russland völlig eskaliert. Die Altparteien glauben endlich, ein Heilmittel für den nahezu unaufhaltsamen Aufstieg der Alternative für Deutschland gefunden zu haben.
von Astrid Sigena und Wladislaw Sankin
Wenn man am Mittwoch die von den Fraktionen der Regierungsparteien anberaumte Debatte verfolgt hat, hätte man meinen können, Deutschland befinde sich schon im Krieg mit Russland. “Auswirkungen des Verhältnisses der AfD zu Russland auf Deutschlands Sicherheitsinteressen – Kein Patriotismus, sondern mögliche Gefährdung unserer Sicherheit” lautete der sperrige Titel. Angeblich gefährdet die AfD durch ihre Russland-Kontakte die deutsche Sicherheit.
Die Grünen wollten in der AfD schon das “trojanische Pferd” des Kreml erkennen – versteckt im Inneren des hölzernen Pferdes waren die Griechen dereinst in die Festung Troja eingedrungen. Von einer “russlandtreuen Schläferzelle” in den Reihen der Rechtskonservativen war vonseiten der CDU die Rede, womit die AfD in die Nähe des Terrorismus gerückt wurde. Besonders alarmierend: Auch die Linke, vertreten durch den Redner Jan Köstering, machte bei der Spionage-Hysterie gegen die AfD mit. Sowohl Grüne als auch Linke warben für einen Verbotsantrag.
Die AfD-Redner reagierten angesichts der Massivität der Vorwürfe verschreckt und meist defensiv. Sie verwiesen darauf, dass sie längst verhaftet sein müssten, wenn wirklich etwas an den Vorwürfen dran wäre. Außerdem hätte auch die CDU ähnlich lautende Anfragen zu sicherheitsrelevanten Themen gestellt. Es klang wie das Pfeifen im Walde – denn die Haftbefehle gegen deutsche Oppositionelle dürften schnell beantragt und ausgestellt sein, wenn es erst einmal zu Kampfhandlungen gekommen ist; das ist zumindest zu befürchten. Die entsprechende Einordnung der AfD als Landesverräter und “Alternative für Russland” ist jedenfalls bereits vorhanden.
Andere AfD-Abgeordnete wiesen darauf hin, dass auch Politiker anderer Parteien, insbesondere der SPD, Kontakt mit Russland gepflegt hätten – womit sie das Narrativ, wer sich mit Russen treffe, sei kontaminiert, nur noch verstärkten. Stephan Brandner pochte sogar darauf, dass es kein einziges Foto eines AfD-Politikers mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gebe.
Trotz aller gelegentlichen Forschheit merkte man die Angst in den Reihen der AfD. Nicht, weil in der Fraktion tatsächlich gewiefte Putin-Parteigänger und Kreml-Spione säßen, die nun als ertappte Sünder ihr Schuldbewusstsein nicht verbergen könnten. Tatsächlich fällt es schwer, angesichts der absurden Vorstellung, die AfD bekäme zu befolgende Anordnungen und Finanzmittel aus Moskau, die Fassung zu bewahren.
Und dennoch muss man diese Vorwürfe ernst nehmen, denn sie haben ganz konkrete Folgen: In der Aktuellen Stunde wurde auch erwähnt, dass der als russlandfreundlich stigmatisierte Bundestagsabgeordnete Petr Bystron schon die 26. Hausdurchsuchung durchgemacht hat. Zuletzt wegen fadenscheiniger Vorwürfe einer Geldannahme mit Russland-Bezug.
Momentan vergeht kaum eine Sitzungswoche, in der nicht einem AfD-Abgeordneten die Immunität aberkannt worden wäre. Diese Woche war der Bayer Raimond Scheirich dran. Die anschließende Durchsuchung seines Büros steht wohl in Zusammenhang mit Untreue-Vorwürfen, die auch seinen Parteikollegen Andreas Jurca betreffen – einen AfD-Landtagsabgeordneten und – oh Wunder! – Russland-Fahrer. Jurca hatte im März vergangenen Jahres die russischen Präsidentschaftswahlen als Demokratie-Experte in Wladiwostok begleitet.
Dass die AfD selbst mittlerweile diese Vielzahl an Durchsuchungen als abgekartetes Spiel und Repressionsmittel begreift, zeigt sich daran, dass sie im Fall Scheirich der Aufhebung der Immunität nicht zugestimmt hat, wie es normalerweise der Fall ist. In den Berliner Büros der AfD-Abgeordneten geht offenbar die Angst um, man könnte der Nächste sein. Und dass es irgendwann nicht bei Durchsuchungen von Wohnungen und Büros bleiben wird. Noch viele weitere Repressionsvarianten sind möglich. Das Schicksal der Hamburger AfD-Abgeordneten Olga Petersen, die mittlerweile zusammen mit ihren Kindern Zuflucht im russischen Exil gefunden hat, haben sicher viele im Hinterkopf.
Angesichts der Rede Grünen-Politikerin Irene Mihalic hatte sich Martin Reichardt, AfD-Abgeordneter aus Sachsen-Anhalt, “von der Hetze her” an McCarthy-Zeiten erinnert gefühlt (Minute 24). Mihalics Parteikollege Omid Nouripour, der als Bundestagsvizepräsident die Bundestagssitzung während der Aktuellen Stunde leitete, warnte daraufhin schon mal vorsorglich vor “historischen Vergleichen zu Diktaturen auch der deutschen Geschichte”. Das war vermutlich auch besser so, denn die historische Einordnung des derzeitigen Umgangs mit der verbliebenen Opposition kann nur wenig schmeichelhaft für die Zustände in der gegenwärtigen BRD ausfallen.
Es ist kein Zufall, dass diese Spionagevorwürfe jetzt überhandnehmen. Zum einen verschärfen sich die Spannungen mit Russland immer mehr. Die Merz-Regierung hat den russlandfeindlichen Kurs ihrer Vorgängerregierung noch einmal getoppt und ist voll auf Konfrontationskurs. Zum anderen sieht man offenbar im deutschen Politestablishment durch die Stigmatisierung jeglichen AfD-Kontakts mit Russland eine der wenigen verbliebenen Möglichkeiten, der verhassten Partei endlich beizukommen, nachdem andere Maßnahmen wie die Beobachtung durch den Verfassungsschutz sich als relativ stumpfes Schwert erwiesen haben.
Diese Bekämpfungsmethode wird auch relativ offen in der deutschen Medienlandschaft kommuniziert. Der Vorwurf der Spionage mit Russland, insbesondere vonseiten der Union, sei “nicht so dumm”, egal ob man ihn unbewusst oder absichtlich gegen die AfD platziere, erläuterte Gerrit Seebald Ende Oktober in einem Interview mit der Welt. Man könne damit auf Richtungskämpfe innerhalb der AfD abzielen (ab Minute 4.30). Wenn man es schaffe, den Burgfrieden innerhalb der AfD zu brechen, könne man dieser Partei Schwierigkeiten bereiten. Auch Barbara Kostolnik vom Bayerischen Rundfunk glaubt, in den Spionagevorwürfen gegen die AfD die Strategie einer “härteren Gangart” erkennen zu können (kritisiert allerdings, dass man sich innerhalb der Koalition immer noch nicht über ein Parteienverbot einig ist).
Die Aktuelle Stunde im Bundestag war daher nur der (bisherige) Gipfelpunkt einer ganzen Schmutzkampagne. Zuvor bereits war eine geplante Russlandreise noch unbestimmten Datums dem AfD-Abgeordneten Markus Frohnmaier unter anderem von der SPD als “Vaterlandsverrat” angekreidet worden. Und der Thüringer SPD-Innenminister Georg Maier sah in den häufigen Anfragen zu brisanten, sicherheitsrelevanten Themen das Wirken der AfD-Fraktion “als verlängerter Arm und Handlanger Putins” – ein schwerer Vorwurf, auf den die Landes-AfD mit einer Anzeige wegen Falschverdächtigung und Verleumdung reagierte.
Dies sind nur einige Beispiele aus den vergangenen Wochen. Offenbar sind die Machthaber der Ansicht, die AfD nur noch besiegen zu können, indem man durch Vorwürfe und Repression internen Streit entfacht. Die Partei ist in das letzte, schwierigste Stadium gelangt, das die AfD auf ihrem angestrebten Weg zu einer Regierungsverantwortung durchstehen muss. Die Frage ist: Wird ihr das Überleben gelingen, ohne auf ihre Prinzipien zu verzichten?
Angesichts der hysterischen Spionagevorwürfe und der repressiven Maßnahmen ist es der AfD hoch anzurechnen, dass sie weiterhin Kontakt mit Russland pflegt, wenn auch gebremst durch die Angst vor Anfeindungen in der Presse und dem Druck der Russophoben in den eigenen Reihen, die derzeit Oberwasser zu haben glauben. Kommende Woche wollen Medienberichten zufolge gleich vier hochrangige AfD-Politiker zu einer Konferenz nach Russland fahren, dem BRICS-EUROPE-Forum in Sotschi.
Es soll sich dabei um die Bundestagsabgeordneten Rainer Rothfuß und Steffen Kotré sowie um den sächsischen AfD-Landeschef Jörg Urban und den EU-Abgeordneten Hans Neuhoff handeln (Letzterer hatte sich erst kürzlich im EU-Parlament gegen die Enteignung russischer Geldanlagen ausgesprochen). Rothfuß hatte die geplante Reise in einem Facebook-Post bestätigt.
Zunächst hieß es, die AfD-Abgeordneten würden in Sotschi unter anderem auch mit dem russischen Ex-Präsidenten Dmitri Medwedew sprechen. Wie ängstlich man in der AfD mittlerweile aber ist, zeigt sich daran, dass die Bundestagsfraktion – so ihr Außenpolitischer Sprecher Markus Frohnmaier gegenüber der Nachrichtenagentur dpa – den Russlandfahrern das Treffen mit Medwedew verboten hat. Die Bedenken hatten wohl zuletzt überwogen, angesichts von Schlagzeilen wie der der Bild: “AfD-Abgeordnete pilgern zu Putins Ober-Hetzer”. Ganz offensichtlich hat man in der AfD noch keine geeignete Offensivstrategie gegen die russophobe Spionagekampagne des politmedialen Mainstreams gefunden.
Ohnehin soll die Co-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel nicht begeistert von der Reise nach Sotschi gewesen sein und sich “Bademantel-Videos” verbeten haben. Zur Erinnerung: Bei seinem letzten Russland-Aufenthalt hatte Rothfuß ein TikTok-Video im Bademantel aufgenommen, in dem er geschildert hatte, wie gut es sich in Russland leben lässt. Immerhin: Die Fraktion hat die Reise dann doch genehmigt. Man wolle die Gesprächskanäle nach Russland offen halten, heißt es.
Generell orientiert sich die AfD jedoch mehr und mehr transatlantisch, was ihr nach dem Machtwechsel in den USA von Joe Biden zu Donald Trump leichter fällt denn je. Erst kürzlich war der Außenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion Frohnmaier nach Washington gereist. Und am Mittwochabend war der US-amerikanische Politstratege und Trump-Berater Alex Bruesewitz bei der AfD-Fraktion im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus zu Gast, eine Ehre, die man bei der AfD entsprechend medial feierte. Ein Jungpolitiker aus der AfD-Fraktion sah den hohen Besuch aus den USA denn auch auch als Argument gegen den Vorwurf einer allzu große Russland-Nähe.
Offenbar hofft man in der AfD, als Protegé Trumps und J. D. Vance’ vor einem Parteiverbot gefeit zu sein. Ob die Trump-Administration die BRD unter Friedrich Merz allerdings wirklich sanktionieren würde, sollte die AfD verboten werden, bleibt fraglich. Das wird auch vielen ranghohen AfD-Politikern bewusst sein. So manch einer dürfte denn auch die USA vielmehr als Ziel eines kommenden Exils betrachten, sollten sich die politischen Verhältnisse in Deutschland weiter verschlimmern.
So schrieb der Bundestagsabgeordnete Maximilian Krah auf X angesichts einer erhofften Asylgewährung für die Influencerin Naomi Seibt in den USA von einem Ausweg, ja von “eine(r) Befreiung für jeden von uns”. Der neurechte Publizist Benedikt Kaiser wünschte daraufhin nur trocken: “Gute Reise!” Offenbar hält nicht jeder aus dem Umfeld der AfD das US-amerikanische Exil für eine Option.
Noch allerdings ist es nicht so weit. Noch ist die AfD am Kämpfen um Frieden und Rechtsstaatlichkeit und nutzt ihre Optionen, soweit es ihr als Oppositionspartei möglich ist. Es bleibt zu hoffen, dass sich die AfD durch die Drohungen der bellizistischen Parteien nicht einschüchtern lässt. Als einzig verbliebene wirkliche Opposition im Bundestag obliegt ihr eine schwere Verantwortung. Es wäre fatal, wenn sie dieser historischen Aufgabe nicht gerecht würde. Nur durch die Anprangerung und die Offenlegung der konfrontativen Regierungspolitik gegenüber Russland – und sei es durch Anfragen, die bis ins kleinste Detail gehen – lässt sich noch Widerstand gegen die scheinbare Unvermeidlichkeit eines Krieges erwecken.
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Alarmierender Anstieg von Krebsfällen nach Covid-19-Impfung
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Alarmierender Anstieg von Krebsfällen nach Covid-19-Impfung
Daten von Versicherten aus Fernost legen nahe, was bisher als böse Verschwörungstheorie galt: Das Risiko für Krebs steigt im Zusammenhang mit den Genfähren um bis zu 69 Prozent. „Die Wissenschaft“ präsentiert dazu ganz eigene Erklärungen.
von Kai Rebmann
Das Märchen von der sicheren und effektiven, ja bestenfalls sogar völlig nebenwirkungsfeien Impfung war schnell als eben solches entlarvt. Stattdessen musste allen gegenteiligen Beteuerungen zum Trotz eingeräumt werden, dass die Genfähren durchaus mit teils schwerwiegenden Nebenwirkungen einhergingen und –gehen. Die negativen Begleiterscheinungen der sogenannten „Impfung“ reichten von noch recht harmlosem Unwohlsein über Herzmuskelentzündungen bis hin zu langwierigen Autoimmunerkrankungen.
Nicht zuletzt stand und steht die Gentherapie auch im Verdacht, für ein erhöhtes Krebsrisiko verantwortlich zu sein. Und genau dafür gibt es jetzt zwar nach wie vor keinen evidenten Beweis, aber dennoch klare Anhaltspunkte, die eigentlich nicht weiter ignoriert werden können. Eine in dieser Größenordnung wohl noch nicht dagewesene Kohortenstudie aus Südkorea hat laut ihrem Titel die „Ein-Jahres-Risiken für Krebserkrankungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Impfung“ untersucht – und liefert ein alarmierendes Ergebnis.
Hong Jin Kim und seine drei Co-Autoren analysierten die Daten von genau 8.407.849 Versicherten aus Südkorea. Dabei stellte der Professor der orthopädischen Chirurgie am Inje University Sanggje Paik Hospital und dem College of Medicine der Inje Unicersity in Seoul einen Anstieg des Krebsrisikos im bis zu 69 Prozent im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung fest – nicht mehr, aber auch nicht weniger!
Die Daten wurden im Zeitraum von 2021 bis 2023 erhoben, wobei die Gruppen in „Geimpfte“ und „Ungeimpfte“ eingeteilt wurden. Innerhalb eines Jahres nach der Impfung zeigte sich in der Gruppe der Geimpften für bestimmte Krebsarten ein teilweise so deutlicher Anstieg, dass dieser mit statistischem Zufall wohl kaum mehr zu erklären sein dürfte. Im Klartext: Prostatakrebs (plus 69 Prozent), Lungenkrebs (plus 53 Prozent), Schilddrüsenkrebs (plus 35 Prozent), Magenkrebs (plus 33 Prozent), Dickdarmkrebs (plus 28 Prozent) oder Brustkrebs (plus 20 Prozent).
Südkorea-Studie wird Fall für EU-Kommission
Die alarmierenden Hinweise aus Fernost haben auch den österreichischen EU-Abgeordneten Gerald Hauser (FPÖ) auf den Plan gerufen: „Ich werde eine parlamentarische Anfrage an die EU-Kommission einbringen und will wissen, wie sich die Krebszahlen in Europa seit Einführung der COVID-19-Impfungen entwickelt haben. Und ich will wissen, ob die EU-Kommission jetzt spezielle Vorsorgeprogramme für die Geimpften einführen wird – denn sie stellen eine Hochrisikogruppe dar.“
Hauser berichtet in einer Pressemitteilung weiter von seinem engen Austausch mit der hiesigen Fachwelt: „Immer mehr Ärzte in Europa berichten von einer signifikanten Zunahme von Krebserkrankungen, wobei zunehmend auch junge Menschen betroffen sind und die Krebsfälle immer aggressiver verlaufen.“ Er selbst habe bei jeder sich bietenden Gelegenheit immer wieder auf die Nebenwirkungen hingewiesen, aber: „Jahrelang hat man das abgelehnt, vertuscht und abgestritten. Doch jetzt geht das nicht mehr.“
Und natürlich meldet sich zu der im renommierten Fachmagazin „Biomarkers Research“ erschienenen Kohorten-Studie aus Südkorea auch wieder „die Wissenschaft“ zu Wort. Also jene Stimmen, die schon zu Corona-Zeiten ausführlich und in Dauerschleife in den großen Medien zitiert wurden und den Maßnahmen-Hardlinern stets als ultimative Rechtfertigung für ihr Handeln dienen durften.
So unterstellt etwa Dr. David Gorski von der Wayne State University (Detroit, Michigan) in seiner Interpretation der unbequemen Daten, dass Geimpfte generell verantwortungsvoller mit ihrer Gesundheit umgingen: „Menschen, die sich einer bestimmten Gesundheitsmaßnahme unterziehen, neigen auch dazu, andere gesundheitsfördernde Maßnahmen zu ergreifen, etwa Krebsfrüherkennungen.“ Den Autoren der Studie, deren Ergebnis nicht so recht ins Bild passen will, wirft Gorski gar Schlampigkeit vor: „Was wir hier sehr wahrscheinlich sehen, ist nichts andere als ein Versäumnis, die Intensität der Vorsorgeuntersuchungen sowie andere Störfaktoren angemessen zu berücksichtigen. Menschen, die sich impfen ließen, sind schlicht häufiger untersucht worden.“
Nur wirklich ganz böse Zungen könnten auf die Idee kommen und fragen, weshalb diese häufigeren Untersuchungen denn nötig wurden. Trotzdem wird diese These in Dr. Robert Bednarczyk auch von einem Vertreter der Emory University (Atlanta, Georgia) gestützt: „Wenn jemand zur Impfung geht, kann der Arzt Tests durchführen und dabei etwas entdecken, das vorher unbemerkt war.“
Der Pathologe Dr. Benjamin Mazer von der Johns Hopkins University (Baltimore, Maryland) versucht sich in einer sehr fachlich klingenden Erklärung, die am Ende aber nur ein bewusstes Missverstehen der Daten offenbart: „Kein Karzinogen kann so schnell Krebs auslösen. Mutationen benötigen Zeit, um sich zu entwickeln; und Zellen brauchen Zeit, um sich zu vermehren. Wenn ein Tumor entsteht, dauert es, bis er sich so weit entwickelt, dass er erkannt wird. Wie soll etwas nicht nur die Entstehung, sondern auch das Wachstum von Krebs in so kurzer Zeit verursachen, dass er innerhalb weniger Tage entdeckt wird?“
Wohlgemerkt: Niemand hat behauptet, dass die in der Studie untersuchten Krebsarten „innerhalb weniger Tage“ entstehen und schließlich entdeckt werden können. Schon der Titel der Studie verrät den dabei zu Grunde liegenden Zeitraum – „Ein-Jahres-Risiken für Krebserkrankungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Impfung“.
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Was kommt da auf Deutschland zu? Belgien will Sonderschulden-Topf für die Ukraine!

So viel ist klar: Die EU will die Ukraine weiterhin finanziell über Wasser halten. Nur wie – darüber sind sich die 27 Mitgliedstaaten nicht einig. Die Konfiszierung von eingefrorenen russischen Vermögenswerten zugunsten der Ukraine lehnen u.a. Ungarn und Belgien ab. Jetzt ist ein neuer milliardenschwerer Schuldentopf im Gespräch.
Der belgische Premierminister Bart De Wever nannte eine gemeinsame Verschuldung der EU-Staaten zur Deckung des ukrainischen Finanzbedarfs als einen gangbaren Weg. Hintergrund ist: Der Finanzbedarf der Ukraine ist gigantisch. Der Internationale Währungsfonds schätzt, dass im ukrainischen Haushalt 2026 und 2027 eine Lücke von insgesamt 65 Milliarden Dollar klafft. Die Ukraine kann seit geraumer Zeit ihre staatlichen Strukturen aus eigener Kraft nicht mehr aufrechterhalten.
Die EU ist zwar grundsätzlich bereit, einzuspringen. Aber über die Art und Weise gibt es Streit. Der von der Kommission präferierte Plan ist, auf die in der EU eingefrorenen russischen Vermögenswerte von rund 275 Milliarden Euro zurückzugreifen. Ungarn und Belgien sind aus unterschiedlichen Gründen dagegen. Belgien vor allem, weil ein Großteil der eingefrorenen Gelder in Belgien liegt und das Land Vergeltungsmaßnahmen Russlands fürchtet.
Ein Vorschlag Belgiens, der von der EU-Kommission geprüft wird, ist nun laut Medienberichten ein gemeinsamer Sonder-Schuldentopf. Demnach würden alle EU-Staaten für die Ukraine haften. Wer am meisten – drei Mal dürfen Sie raten!
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Dubai: Das hässliche Leben unter der Technokratie
Dubai ist das perfekte Modell einer Technokratie auf dem Planeten. Der „Goldenes Zeitalter“-Anschein Dubais ist ein sehr teurer Betrug, der Tyrannei, Brutalität, wissenschaftliche Diktatur, totale Überwachung und Sozialkredit-Monitoring verbirgt. Vergessen Sie Menschenrechte auf jeder Ebene. Vergessen Sie Redefreiheit. Kurz gesagt, Dubai ist eine repressive Diktatur, die als Technokratie geführt wird.
Dubai führt weltweit die Dichte an Überwachungskameras pro Landfläche an, mit etwa 800 Kameras pro Quadratkilometer, was zu den höchsten weltweit gemessenen Werten zählt und für die umfangreiche intelligente Überwachungsinfrastruktur der Stadt spricht.
Seit 2016 hat Dubai fortschrittliche Systeme mit KI-gestützten Analysen für Gesichtserkennung, Kennzeichenerfassung und Menschenmengen-Überwachung eingesetzt, wodurch sowohl die Raffinesse als auch die Pro-Kopf-Abdeckung der Überwachung von Jahr zu Jahr zunimmt.
Ist es das, was Sie für Amerika wollen? ⁃ Patrick Wood, Editor.
In Dubai leben eine Viertelmillion Briten: angewidert von unserer hohen Besteuerung, schlechten öffentlichen Dienstleistungen und dem Regen, wächst ihre Zahl jedes Jahr. Eines der sieben Emirate der VAE ist Dubai eine polyglotte Stadt, ein Babel. Neunzig Prozent seiner Einwohner kommen von anderswo. Der Golf-Experte Christopher Davidson nennt Dubai den „ultimativen liberalen Wirtschaftsstadtstaat“ mit „einer der besten physischen Infrastrukturen in der Region“. Er fügt hinzu: „Für viele Jahre hat es anhaltende politische Stabilität geboten, die in der arabischen Welt, und besonders in der Golfregion, sehr rar war.“ Es hat niedrige Steuern und billige Arbeitskräfte: das ist sein Lockruf.
Als ich nach Dubai ging, fand ich es vor allem desorientierend – Kapitalismus trifft auf Tyrannei, und ich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen. Sie haben atemberaubende Dinge – den Burj Khalifa, das höchste Gebäude der Welt; die Palm Jumeirah, ein künstliches Archipel in Form einer Palme – und das scheint leichtgläubige Westler für seine Realität zu blenden. Dubai ist eine Diktatur unter Scheich Mohammed Bin Rashid Al Maktoum, und er bewahrt seine absolute Macht, wie Diktatoren es immer tun: mit der Unterdrückung aller potenziellen Bedrohungen.
Eine Sprecherin von Human Rights Watch sagt, Dubai habe „eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Dissens und keinen Respekt für grundlegende Freiheiten“. Es gebe „schwere Verbrechen, die an Wanderarbeitern begangen werden, sowie eine extrem missbräuchliche Außenpolitik“. Die VAE finanziert brutale Milizen im Jemen und im Sudan.
Nach dem gescheiterten Arabischen Frühling und seinem Appell für mehr Repräsentation inhaftierte der Scheich Dissidenten, viele davon Anwälte. Ahmed Mansoor „ist wohl der bekannteste Menschenrechtsverteidiger der VAE“, sagt sie und fährt fort: „Seit März 2017 ist er in einer Isolationszelle inhaftiert mit kaum mehr als einer Matte zum Schlafen. Ahmed ist ein enger Freund vieler meiner Kollegen bei HRW: er ist ein aktuelles Mitglied unseres Beratungsausschusses.“
Mansoor ist im Mittleren Osten für seinen Menschenrechtsaktivismus berühmt. „Aber niemand weiß wirklich noch über seinen Fall Bescheid“, sagt die Sprecherin. Das ist die Macht der PR. Jede Woche gibt es einen neuen schmeichlerischen Artikel über Dubai. Beyoncé sang dort; Rio Ferdinand zog dorthin. Westler denken, es sei „sicher“, was lächerlich ist.
Was Mustafa Qadri, Gründer und Geschäftsführer der Menschen- und Arbeitsrechtsorganisation Equidem, auffällt, ist „die relativ niedrige Schwelle, die man als Mensch erreichen muss, um sie [die Behörden] effektiv zu beleidigen“. Der Geheimdienstapparat sei sehr ausgeklügelt, sagt er. Schließen Sie Ihr Smartphone am Flughafen an und Ihre Daten könnten gehackt werden. „Jeder wird in den Emiraten überwacht“, sagt er.
Er spricht über die Bedrohung für weibliche Hausangestellte, „meistens Frauen, meistens aus Asien und Afrika“, weil Schutzmaßnahmen kaum existieren. „Sie werden als, wissen Sie, weniger zivilisiert angesehen: als schmutzig.“ Equidem hat Mitglieder der emiratischen Polizei beobachtet, die ihre Hausangestellten missbrauchen – also, „stellen Sie sich vor, wie andere Leute sie behandeln“.
Dann sind da die Bauarbeiter, die aus dem gesamten Globalen Süden hergeschafft werden, um Xanadu zu bauen. Er spricht jetzt zum arglosen Touristen, der Dubai durchquert: „Und wenn Sie jemals während der heißen Jahreszeiten dort waren, haben Sie vielleicht wie winzige Ameisen diese Arbeiter auf diesen hohen Gebäuden gesehen. Sie können sich die Art von Risiko vorstellen, der diese Arbeiter ausgesetzt sind.“ Ich kann es mir vorstellen, aber ich lebe in Großbritannien. Es ist nicht sicher, in Dubai neugierig zu sein.
Die Arbeit ist knochenbrechend. Tausende sterben, ohne dass es angemessene Untersuchungen gibt, wie sie sterben.
Mustafa Qadri, Gründer und Geschäftsführer von Equidem
Arbeit in extremer Hitze kann Organversagen verursachen, sagt Qadri. Er ist auf „so viele Fälle“ von Arbeitern gestoßen, die in den Tod stürzen oder „ein Bein oder einen Arm verlieren“. „Die Arbeit ist knochenbrechend“, sagt er. „Tausende sterben, ohne dass es angemessene Untersuchungen gibt, wie sie sterben. Die meisten von ihnen sind junge Männer.“
Ich interviewe einen jungen pakistanischen Mann, der als Lieferfahrer arbeitet. Ich kann Ihnen seinen Namen nicht nennen. Wir machen es per Text: er aus einem Zimmer, das er mit acht Menschen teilt. „In unserem Land gibt es nichts“, sagt er, „deshalb kommen die Leute in arabische Länder.“
Er arbeitet 12 Stunden am Tag, sechs Tage die Woche. „Wenn du dich weigerst, lange Stunden zu arbeiten, wird die Firma dich entfernen, weil viele Leute in der Warteschlange stehen, um einzusteigen“, sagt er. Sein Gehalt beträgt 850 Dirham (ca. 185 Euro) pro Monat. „Besser als in mein Land zurückzugehen, weil ich dort nicht einmal 850 Dirham verdienen kann. Deshalb nutzt die Firma Leute wie mich aus… wenn du krank bist, zwingen sie dich zu arbeiten.“
Wenn ich ihn frage, wie es in Dubai ist, sagt er: „Keine Worte, aber immer noch besser als unser eigenes Land. Wenn du hart arbeitest, wirst du nur überleben. Ich werde von hier wegziehen, wann immer ich die Chance bekomme. Niemand kommt hierher, um permanent zu leben.“ Und wenn man reich ist? „Wenn du reich bist“, sagt er, „ist es der Himmel.“ Ich würde das nicht sagen: Der Himmel beherbergt die Guten. Eher ist Dubai die Insel der Lotophagen; der moralisch Bankrotten.
Ich spreche mit einer solchen: einer weißen Frau, die seit zwei Jahrzehnten in Dubai lebt. Sie sagt, das Bildungs- und Medizinsystem seien die besten der Welt – wenn man sie sich leisten kann. Sie hat eine indische Live-in-„Helferin“ sechs Tage die Woche, die mit ihren Löhnen ihre vier Kinder in Indien durch die Universität gebracht hat. „Sie konnte es für ihre Familie, indem sie hier für uns arbeitet, viel besser machen, als sie es getan hätte, wenn sie in Indien geblieben wäre“, sagt sie.
Für diese Frau ist der Vorteil von Dubai, dass: „Wenn die Herrscher es getan haben wollen, finden sie jemanden, der es tut, und es wird getan. Das macht es zu einem extrem interessanten Ort zum Leben.“ Nun, ja, wenn man zur privilegierten Klasse gehört. „Ich habe das Gefühl, dass fast alles, was ich hier brauche oder will, ich wahrscheinlich jemanden finden könnte, der es für mich tut“, sagt sie.
Ich denke an die berüchtigten Prostitutionsringe von Dubai: an Mädchen, die aus Fenstern stürzen; oder Mädchen, die vergewaltigt werden, aber nicht der Polizei erzählen, weil sie verhaftet werden könnten; an die Kriminalisierung der Homosexualität; an Frauen, die von ihren Kindern getrennt werden, weil ihre Ehemänner es verlangen, wie mir die Aktivistin Aisha Ali-Khan erzählte.
„Wir glauben, dass Demokratie der richtige Weg ist, weil wir in unseren jeweiligen Ländern uns dafür entschieden haben, die Dinge so zu regeln“, sagt die Frau. „Aber wir haben eine Herrscherfamilie, die sicherstellt, dass sich alle um alles kümmern und die gesamte Infrastruktur vorhanden ist. Warum brauchen wir eine Demokratie? Die Herrscherfamilie hier tut erstaunliche Dinge, um sicherzustellen, dass wir alle ein viel besseres Leben haben. Sie sind sehr aufgeklärt und sie sind sehr einladend und sie sind sehr warmherzig. Ich darf die Straßen benutzen, Steuern zahlen. Diese Straßen wurden von der Herrscherfamilie gebaut. Was gibt es daran nicht zu mögen?“
Und hier ist der springende Punkt: „Ich habe einen deutlich höheren Lebensstandard, den ich nirgendwo anders haben kann. Ich liebe die Stadt. Ich liebe die Art, wie sie wächst. Ich liebe die Richtung, in die sie geht. Ich liebe, wie willkommen ich mich fühle. Ich liebe die Bildung, die meine Kinder bekommen. Ich liebe die Gesundheitsversorgung, die ich bekomme. Ich liebe das Geld, das ich spare, und ich liebe den Lebensstil.“
Jüngere Menschen sind ein wenig weniger bezaubert – aber sie brauchen keine Kinderbetreuung. Ein britisches Mädchen, das ihre Teenagerjahre in Dubai verbrachte, erzählte mir: „Als ziemlich meinungsstarker Teenager hatte ich oft mit einigen der Werte Dubais und den Realitäten des Lebens dort zu kämpfen – krassen Lohnunterschieden basierend auf der Nationalität, offener Diskriminierung und einem Mangel an Redefreiheit oder Raum für philosophische oder politische Diskussionen. Selbst mit meinen eigenen Vorurteilen überraschte es mich.“
Es gab keine richtigen Parks oder Grünflächen, nur Plastikrasen und künstlichen Schnee in einer Wüste
Anonym
Und die Heuchelei! „Ich war erst 12“, sagt sie, „doch unsere Wochenenden beinhalteten Trinken an Strandclubs, Hauspartys in Compounds und sogar das Abhängen mit Fußballern, die keine Ahnung hatten, wie jung wir waren. Es war lächerlich einfach, an Alkohol zu kommen, buchstäblich über eine WhatsApp-Nummer.“ Im Nachhinein, sagt sie, „fühlte sich vieles davon wirklich oberflächlich an – wie der Inbegriff des Materialismus. Es gab keine richtigen Parks oder Grünflächen, nur Plastikrasen und künstlichen Schnee in einer Wüste. Es mag von außen beeindruckend ausgesehen haben, aber es fühlte sich oft hohl an.“
Eine andere britische Frau, eine Journalistin, „hatte eine ziemlich schlimme Erfahrung“. Ihr emiratischer Vermieter hatte „mir unbekannt fälschlicherweise die Tatsache erfunden, dass ich ihm sechs Monatsmieten schuldete“. Sie wurde in Abwesenheit verurteilt, verhaftet und vor Gericht gebracht. „Offensichtlich wusste ich nicht, was zum Teufel vor sich ging. Sie müssen zahlen, um das Problem loszuwerden.“ Aber das ist die Musik Dubais. „Es ist immer im Hintergrund: dass dir der Teppich unter den Füßen weggezogen werden könnte“, sagt sie.
Die Schriftstellerin Momtaza Mehri besuchte Dubai erstmals als Kind, als es „ein viel ruhigerer, viel zurückhaltenderer Ort“ war. Das war vor dem „halsbrecherischen Luxus und auffälligen Reichtumsdemonstrationen“. Mehri ist britisch-somalisch und sie fand sich unter „der südasiatischen Bevölkerung, der sudanesischen Bevölkerung, der arabischen Bevölkerung aus verschiedenen Teilen der arabischen Welt“ wieder. Es war nicht, sagt sie, „astronomisch anders als die Art von Gemeinschaften, zu denen man im UK gehören würde, in einer Stadt wie London, und wo ich herkomme, in Kilburn“.
Jeder war „ein Bürger von anderswo. Sie kamen hierher für Arbeit. Sie behielten ihre Traditionen. Sie sprachen ihre Sprachen.“ Dies ist Süd-Süd-Migration: „Sehr interessant und greifbar… es ist die größte Nähe zu den Philippinen, die ich je erlebt habe. Es ist die größte Nähe zu Südindien, die ich je erlebt habe, in Bezug auf die Präsenz des Essens, der Sprache, der Menschen und wie intakt es sich anfühlt. Und das ist ein Dubai, das ich kenne. Es gibt so viele Netze der Ausbeutung.“
„Dubai beunruhigt mich, weil es sich wirklich so anfühlt, als nähere man sich der Welt von einem anderen Zentrum aus“, sagt sie. „Man fühlt sich wirklich, als sei man am Rande einer anderen Art von Moderne.“ Mehri hat eine Gabe: Sie lässt Dubai wie die interessanteste Stadt der Welt klingen. „Und das hat eine Schattenseite“, sagt sie. „Weil die Leute jetzt danach streben, wie ein Dubai zu sein, und es gibt so viel, das wir nicht von Dubai kopieren sollten.“
Dubai in Zahlen
- 240.000 Geschätzte Anzahl britischer Expatriates, die in Dubai leben
- 5.000 Britische Unternehmen, die in den VAE tätig sind, darunter BP, Rolls-Royce, HSBC und Waitrose
- 90 % Geschätzter Ausländeranteil in Dubai, wobei die größte Gruppe aus Indien stammt
- 20,6 % Wie viel niedriger die Verbraucherpreise in Dubai im Vergleich zu London sind
- 100.000 $ Preis für einen Aufenthalt für eine Nacht in der Royal Mansion Suite im Atlantis The Royal in Dubai
- 185 € Monatslohn für den in unserem Artikel interviewten Lieferfahrer, der 12 Stunden am Tag, sechs Tage die Woche arbeitet
Ich spreche mit Hamad al-Shamsi, einem emiratischen Dissidenten und Menschenrechtsaktivisten. Ihm wurden 2013 Verbrechen gegen die nationale Sicherheit vorgeworfen, er wird als Terrorist betrachtet und lebt im Exil in der Türkei. „Wenn es um Menschenrechte geht, um Meinungsfreiheit, um die Zivilgesellschaft – sie existieren überhaupt nicht“, sagt er. „Das ist mein Land. Ich liebe es, aber ich kann nicht die Freiheit haben, die ich draußen habe.“
Er verließ Dubai 2012 und sah seine Mutter vor sieben Jahren zum letzten Mal. „Meine Mutter steht wegen mir unter einer Reisesperre“, sagt er. „Meine Mutter ist fast 80 Jahre alt. Fast alle meine Brüder und Schwestern stehen unter Reisesperre, weil sie [die Behörden] wollen, dass ich zurückkomme.“
„Mein Schwiegervater und meine Schwiegermutter stehen ebenfalls unter Reisesperre. Meine Frau hat nichts damit zu tun. Die Familie meiner Frau hat überhaupt keine politische Aktivistenrolle. Das ist also kollektive Bestrafung. Es ist nicht nur meine Familie. Viele Menschen leiden unter dem Gleichen.“
Die meisten Emiratis schweigen lieber, weil das Falsche zu sagen zu Verhaftung oder Exil führen kann
Hamad al-Shamsi, Menschenrechtsaktivist
Ich frage ihn, was die Tyrannei mit den zurückhaltenden Emiratis gemacht hat. „Es ist tatsächlich schwer zu wissen, was Emiratis wirklich über ihre Regierung denken, weil die meisten Menschen Angst haben, offen zu sprechen“, sagt er. „Die lokalen Medien werden vollständig vom Staat kontrolliert, und jede Kritik wird sofort als Hass oder Feindseligkeit gegenüber den VAE abgestempelt, selbst wenn sie von Menschen kommt, die sich aufrichtig um das Land sorgen. Die meisten Emiratis schweigen lieber oder sprechen nur über Komfort und Wohlstand, weil das Falsche zu sagen zu Verhaftung oder Exil führen kann. Das ist die Realität, die jeder dort versteht.“
Es ist eine Binsenweisheit: In einer Tyrannei kann man die eigenen Landsleute nicht kennen. Manchmal kann man nicht einmal die eigene Familie kennen. Dubai ist nicht nur ein Ort, es ist eine Metapher, und deshalb ist es so faszinierend: Was werden wir für Geld tun, und was wird es uns am Ende kosten? Wissen die Briten, die es überfluten, das?
Meine Angst ist, dass wir in unseren verrottenden Demokratien wie Dubai werden, weil dies zu schätzen bedeutet, Tyrannei zu schätzen, egal welchen Namen man ihr gibt, und dafür gibt es ein Wort. Dekadenz: immer das letzte Zeitalter eines Imperiums.
Solar-Wahnsinn bringt Europa ans Limit – Stromnetz kurz vorm Kollaps!
Zu viel Sonne, zu wenig Verstand – Europas Stromnetz steht kurz vorm Kollaps. Die Solarkraftwerke schießen wie Unkraut aus dem Boden, doch die Stromnetze sind längst am Limit. Das Ergebnis sind Notabschaltungen, Spannungschaos und ein System am Rand des Zusammenbruchs.
Sogar das eigentlich den Klimawahn unterstützende US-Portal “Bloomberg” warnt vor den gefährlichen Auswirkungen des europäischen Solarbooms auf die Netzstabilität. Vor einem Jahrzehnt zeigten die Kontrollkarten der europäischen Stromnetzbetreiber noch beruhigendes Grün – alles stabil, keine Gefahr in Sicht. Heute flackern dieselben Monitore immer wieder in alarmierendem Gelb und Rot auf.
Vier Solarpanels werden in Europa jede Sekunde installiert, so der Bericht. Doch mit jedem weiteren Modul wird die Stabilität des Stromnetzes weiter zersetzt. Experten der Netzbetreiber warnen davor, dass die Geschwindigkeit, mit welcher der Solarstrom das Netz flutet, jede bestehende Infrastruktur überfordert. Früher sei die Leitwarte ein Ort der Ruhe gewesen. Heute klingeln die Alarmglocken im Minutentakt, während die Netzstabilität zu einem ständigen Drahtseilakt wird. Ein einziger Fehler, ein unvorhergesehenes Wolkenband – und schon droht das große Blackout-Szenario.
Doch die Zahlen lügen nicht. Im Jahr 2015 meldete das europäische Übertragungsnetzwerk ENTSo-E laut dem Bloomberg-Bericht gerade einmal 34 Spannungsausreißer. 2024 waren es bereits über 8.600 – ein Anstieg um mehr als 2.000 Prozent. Das bedeutet im Klartext: nahezu stündlich ein Alarm. Spanien etwa, das seine Solarfarmen in einem wahren Goldrausch aus dem Boden stampfte, musste in diesem Jahr die größte Netzstörung seit Jahrzehnten hinnehmen. Über 50 Millionen Menschen waren davon betroffen. Der Auslöser: Eine Überproduktion aus Solarstrom, die das Netz buchstäblich zerriss.
Anstatt wie früher zuverlässig und einfach steuerbar zu fließen, ist die Stromversorgung wegen der vielen Wind- und Solarkraftwerke in ein unberechenbares Wellenmuster übergegangen. Mal herrscht Überspannung, mal Unterversorgung. Das eigentliche Problem ist dabei hausgemacht. Jahrzehntelang wurde das europäische Netz für planbare, gleichmäßige Energieproduktion gebaut – aus Kernkraft, Kohle und Gas. Doch diese Quellen wurden ideologisch dämonisiert und abgeschaltet, während Solar und Wind, die wetterabhängig und unsteuerbar sind, als Erlösung gefeiert wurden.
Inzwischen greift man zu absurden Notmaßnahmen. So sollen Solarparks ihren Stromoutput “freiwillig” drosseln, wenn das Land buchstäblich im Strom ersäuft. Immer mehr Netzstabilisatoren müssen gekauft und flächendeckend installiert werden, weil der Flatterstrom nun einmal flatterhaft ist. Doch die Folgen reichen weit über technische Probleme hinaus. Der Markt selbst gerät in Schieflage. Durch den Stromüberschuss fallen die Großhandelspreise regelmäßig unter null. Stromerzeuger müssen zahlen, um ihre Energie loszuwerden. 2019 lagen nur 2 Prozent der deutschen Stromstunden im negativen Preisbereich, 2024 bereits über 5 Prozent.
Doch so lange der Subventionsapparat weiter läuft, wird weiterhin in Wind- und Solarkraftwerke installiert. In Polen müssen Netzbetreiber laut dem Bericht schon jetzt regelmäßig um Hilfe aus Deutschland bitten, wenn ihr Netz von Solarschwemme bedroht ist. Die Deutschen, selbst überfordert, versuchen dann, überschüssigen Strom aufzunehmen. Doch auch dieses Provisorium hat Grenzen. Früher oder später wird man ganze Versorgungsgebiete gezielt abschalten müssen, um Transformatoren vor Überlastung zu schützen.
Denn Ersatzteile für die überforderten Netzkomponenten gibt es kaum. Ein neuer Großtransformator hat derzeit Lieferzeiten von bis zu fünf Jahren. Deshalb wägen Netzbetreiber heute ab, ob sie lieber für ein paar Stunden den Strom abdrehen oder riskieren, ganze Anlagen für mehrere Monate (oder länger) zu verlieren. Natürlich gibt es theoretische Gegenmaßnahmen: teure “synchronous compensators”, riesige Stahlzylinder, die mit 1.500 Umdrehungen pro Minute das Netz stabilisieren sollen. Der Kostenpunkt: bis zu 30 Millionen Euro pro Stück. Und der Markt dafür wächst wegen der “Energiewende” rapide.
Die Kosten für diese Energiewendeexperimente tragen am Ende die Konsumenten über höhere Netzentgelte und über marktferne Mindestabnahmepreise, sowie die Steuerzahler über die staatlichen Subventionen. Im Gegenzug erhalten sie dafür eine geringere Versorgungssicherheit und ein deutlich erhöhtes Blackout-Risiko.
Studie: PCR Test nur zu 1% positiv und davon 86% falsch-positiv

PCR-Tests waren für die Betreiber ein Mega-Geschäft. Zur Feststellung von Erkrankung, Infektion oder „epidemiologischer Gefährdung“ aber völlig unbrauchbar. Ohne sie hätte es aber keine Pandemie gegeben. Wer erinnert sich nicht an die im Staatsfunk heruntergebeteten „neuen Erkrankungen“ auf Basis eines positiven PCR-Tests, an die Inzidenzen und Quarantäne Verordnungen. Dabei hatte der Erfinder des PCR-Tests, Nobelpreisträger […]
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Ukraine-Flagge vom Prager Parlamentsgebäude genommen
Am Parlamentsgebäude in Tschechien wurde die ukrainische Flagge entfernt. Der neue Vorsitzende des Abgeordnetenhauses hat dies persönlich überwacht. Tschechien bricht mit der bedingungslosen Solidarität mit der Ukraine. Der neu gewählte Vorsitzende des tschechischen Abgeordnetenhauses hat dies mit einem symbolischen Akt deutlich gemacht. Am Donnerstag wurde die ukrainische Flagge vom Parlamentsgebäude entfernt. Nun hängen dort noch […]
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Koalition am Ende
Egon W. Kreutzer
Vielerorts wird in diesen Tagen das Totenglöcklein für die Verzweiflungsehe aus Union und SPD geläutet. Ich halte das für verfrüht. Die Argumente, die für das baldige Ende der Koalition sprechen, sind zwar allesamt richtig. Die Vernunft würde es gebieten, diese Regierung aufzulösen und einen neuen Versuch zu wagen, schlicht und einfach, weil die versprochenen Verbesserungen ausbleiben, während der Pfad der Verschlechterungen unverdrossen weiter beschritten wird. Von den großen Themen, wie „Links ist vorbei“ und „Staatsverschuldung bremsen“, bis zu den mittelschweren Problemen, wie „Rücknahme des Heizungsgesetzes“ und „Ausstieg aus dem Kohleausstieg“, und letztlich zum Kleinkram, der mit „Grenzsicherung“
Von der e-ID zum AI-Action-Plan – die neue Machtarchitektur der Schweiz
Die neue Machtarchitektur der Schweiz
Digitale Souveränität? Von wegen. Die Schweiz wird zum Testlabor der globalen KI-Governance. Wie Bundesrat Rösti, digitalswitzerland und das WEF die e-ID als Einfallstor für ein neues Machtmodell nutzen wollen
Was hier als «Aufbruch in die digitale Zukunft» verkauft wird, ist in Wahrheit die operative Blaupause für eine zentral koordinierte Digital-Governance-Struktur, die alle entscheidenden Ebenen umfasst: Bund, Wirtschaft, Wissenschaft, Armee und Medien, vereint unter dem Label «digitalswitzerland».
Hinter dem freundlich daherkommenden Begriff der «digitalen Souveränität» verbirgt sich ein Machtapparat, der den Anspruch erhebt, die Schweiz zum weltweiten Versuchslabor für KI-Governance zu
Die Ärzte als hoheitliche Spritzen-Knechte obrigkeitsstaatlicher Impf-„Beglückung“
Das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 9.10.2025, dass Ärzte für Impfschäden aus den in der Corona-Pandemie vorgenommenen „Schutzimpfungen“ privat nicht haften, sondern der Staat, entstammt einem antidemokratischen Obrigkeitsstaats-Verständnis. Damit wird jeder Arzt zum gelenkten staatlichen Impf-Werkzeug. Und das totalitäre Gesundheitssystem einer sich zur absoluten Fürsorge-Herrschaft aufblähenden Parteien-Oligarchie wird noch komplettiert. Solche Richter haben den Übergang vom allseitigen staatlichen Machtanspruch zur Demokratie, die auf Selbstbestimmung und Selbstverantwortung der freien Individualität beruht, noch immer nicht vollzogen. Sie sind deren rückwärtsgewandte Feinde.
Die Schadensersatz-Klage eines Mannes, der seit der dritten „Schutzimpfung“ an einer schweren Herzkrankheit leidet, gegen die Impf-Ärztin, war schon in den beiden Vorinstanzen, dem Landgericht Dortmund und dem Oberlandesgericht Hamm, erfolglos, heißt es in der Pressemitteilung des BGH.
Eine persönliche Haftung der Ärztin für Impfschäden des Klägers sei zu verneinen, da gemäß Art. 34 Satz 1 GG nur eine Amtshaftung des Staates in
Der geheimnisvolle Spenderkreis, der JD Vance zum Erfolg verhalf, schreibt nun die Zukunft von MAGA neu
Von Elizabeth Dwoskin
Im Jahr 2019 mietete eine kleine Gruppe rechter Spender ein Resort außerhalb der 100-Einwohner-Stadt Rockbridge in Ohio für ein Gipfeltreffen, um die Zukunft der MAGA-Bewegung zu sichern. Ihr Ziel war es, einen einzelnen Kandidaten – Präsident Donald Trump – in eine dauerhafte politische Koalition zu verwandeln, mit einer Pipeline von Wählern, Spendern und Kandidaten, die eine radikale Transformation der Republikanischen Partei zementieren würde.
An dem Treffen, das vom Silicon-Valley-Milliardär Peter Thiel und JD Vance, damals ein Investor, der eine Bestseller-Autobiografie geschrieben hatte, einberufen wurde, nahmen laut zwei mit dem Treffen vertrauten Personen die Hedgefonds-Erbin Rebekah Mercer, der damalige Fox-News-Moderator Tucker Carlson und der Ökonom Oren Cass teil. Die Personen äußerten sich unter der Bedingung der Anonymität zu dem privaten Treffen, über dessen Einzelheiten bisher nicht berichtet wurde.
Die Person im Raum, die die Ambitionen der Gruppe festigen sollte, war jedoch jemand mit einem deutlich geringeren Bekanntheitsgrad: ein Versicherungsunternehmer und konservativer Medienvertreter aus Arizona namens Chris Buskirk.
Heute leitet Buskirk das Rockbridge Network, eine geheimnisvolle Organisation, die aus dem Wochenendtreffen hervorgegangen ist und sich als eine der einflussreichsten Kräfte in der Politik der Republikanischen Partei etabliert hat. Politische Strategen schreiben dem eng verbundenen Netzwerk von Geschäftsleuten und Spendern zu, dass es die Wiederwahl des Präsidenten im letzten Jahr unterstützt und einen der eigenen Leute – Vance – in die Vizepräsidentschaft gebracht hat.
Mit erheblicher finanzieller Unterstützung von führenden Technologieunternehmen will Rockbridge MAGA so aufstellen, dass es Trump überdauert. Die Gruppe hat keine Website und keine öffentlichkeitswirksame Präsenz, aber sie hat Meinungsforscher, Datenanalysten, Online-Werbetreibende und sogar eine Dokumentarfilmabteilung zusammengestellt. Sie bereitet sich darauf vor, ihr Arsenal bei den Zwischenwahlen 2026 und bei den Präsidentschaftswahlen 2028 einzusetzen, bei denen viele Rockbridge-Mitglieder hoffen, dass Vance der Kandidat sein wird. Die Gruppe hat eine Datenbank mit detaillierten Profilen potenzieller Wähler zusammengestellt, die über nichtpolitische Mitgliedschaften, darunter Outdoor-Gruppen und Kirchen, gewonnen wurden, wie eine mit der Organisation direkt vertraute Person berichtet.
Buskirks Verbindungen zu Trumps Umfeld gehen über Rockbridge hinaus. 1789 Capital, die Risikokapitalgesellschaft, die er gemeinsam mit dem Investor Omeed Malik gegründet hat, konzentriert sich auf das, was die Partner als „patriotischen Kapitalismus” bezeichnen, und zählt mittlerweile Donald Trump Jr. zu ihren Partnern. Die beiden haben kürzlich zusammen mit Regierungsbeamten und Freunden „Executive Branch” ins Leben gerufen, einen Club mit einer Mitgliedsgebühr von 500.000 Dollar pro Person, in dem sich Trump-unterstützende Wirtschaftsführer in Washington D.C. treffen können.
Laut Buskirk verfolgen diese Organisationen ein gemeinsames Ziel: Sie wollen den Geschäftsleuten, die er als entscheidend für die Zukunft des Landes ansieht, eine Rolle bei der Gestaltung der Regierung und der dauerhaften politischen Macht verschaffen.
Ihre Bemühungen basieren auf einer umstrittenen Theorie des sozialen Fortschritts: dass eine ausgewählte Gruppe von Eliten genau die richtigen Leute sind, um das Land voranzubringen – eine Position, die laut Buskirk nicht im Widerspruch zum Populismus von MAGA steht. Die Besetzung von Machtpositionen mit Branchenführern ist ein Markenzeichen der Präsidentschaft Trumps – vom Handelsminister Howard Lutnick bis zum Tech-Giganten Elon Musk – und Buskirk sagt, dass die MAGA-Bewegung eine neue Generation von Führungskräften für das Land motiviert hat.
Seine verschiedenen Projekte spiegeln wider, was einige auf der rechten Seite als „Aristopopulismus“ bezeichnen, und zielen darauf ab, eine Brücke zwischen wohlhabenden Kapitalisten und den Menschen aus der Arbeiterklasse zu schlagen, die sie vertreten wollen, wie aus Interviews mit Buskirk und neun weiteren Personen aus seinem engsten Kreis hervorgeht, um das Land gewinnbringend zu reindustrialisieren und ihre Interessen mit denen ihrer Basis zu verknüpfen.
„In jeder Gesellschaft gibt es entweder eine ausbeuterische Elite – eine Oligarchie – oder eine produktive Elite – eine Aristokratie”, sagte er in einem Interview in seinem Büro in Scottsdale, Arizona.
Viele innovative Perioden in der Geschichte wurden von einer solchen Aristokratie vorangetrieben, argumentiert Buskirk in seinem 2023 erschienenen Buch „America and the Art of the Possible“. „Im klassischen griechischen Sinne“ sei der Begriff nicht abwertend, sagt er, sondern bezeichne „eine echte Elite, die sich um das Land kümmert und es gut regiert, damit es allen gut geht“.
Buskirk sieht sich selbst als Geschäftsmann, der den politischen Markt analysiert, eine Lücke identifiziert und gezielte Schritte unternimmt, um diese zu schließen. Die Rechte hatte, wie er es nennt, ein „Koordinationsproblem“ – Wähler, die unerwartet Trump gewählt hatten, und eine aufstrebende Gruppe wohlhabender Menschen, die sich von der progressiven Linken entfremdet hatten. Aber beiden Seiten fehlte die organisatorische Infrastruktur.
Buskirk beschreibt seine Bemühungen mit einem Einzeiler: „Kopf plus Geld plus Basis“.
Andere beschreiben seinen Einfluss noch eindringlicher. Obwohl die Menschen Trumps Unterstützung immer noch als „Personenkult“ betrachten, sagte Cass, Chefökonom des konservativen Thinktanks American Compass, stützt nun ein mächtiges Ökosystem die MAGA-Bewegung.
„Chris ist der Organisator dieses Ökosystems“, fügte er hinzu.
Chris Buskirk ist Mitbegründer des Rockbridge Network und von 1789 Capital. © Ash Ponders/Für die Washington Post
Er lehnte es ab, sich zu Rockbridges Gründungsveranstaltung zu äußern. Thiel lehnte eine Stellungnahme ab. Mercer reagierte nicht auf eine Anfrage um Stellungnahme.
Außerhalb seines exklusiven Kreises von Wirtschaftsführern und Strategen relativ unbekannt, ist Buskirk eine ungewöhnliche Persönlichkeit, die eine Rolle übernimmt, die einst von den Koch-Brüdern dominiert wurde, den finanzstarken republikanischen Großspendern, die sich gegen viele von Trumps Handelspolitiken ausgesprochen haben. Er ist kein meme-werfender MAGA-Hitzkopf; Freunde beschreiben Buskirk als einen hartnäckigen Taktiker mit scharfem Verstand. Er war „der Erste“, der erkannte, dass es Tausende von wohlhabenden Menschen geben würde, die „sich in der Demokratischen Partei nicht mehr zu Hause fühlten“, sagte Omeed Malik, Buskirks Partner und Mitbegründer von 1789 Capital.
Vance erklärte gegenüber der Post, dass Buskirk ein „origineller Denker“ sei, der „vor fast allen anderen“ erkannt habe, wie „die richtige Kombination aus Ideen, Organisation und Finanzierung einen dauerhaften politischen Erfolg für die Republikanische Partei sichern kann“.
Außerhalb der Wahlpolitik zielen Buskirks Projekte darauf ab, den ungezügelten Kapitalismus in das amerikanische Leben zu integrieren. 1789 Capital, so sagt er, dient als Testfeld für die Idee, dass einheimische Innovationen die industrielle Basis Amerikas wiederbeleben können, was die Partner des Unternehmens auf ihrer Website als „das nächste Kapitel des amerikanischen Exzeptionalismus“ bezeichnen. Das Unternehmen, das in rund 30 Firmen investiert hat, hat Start-ups finanziert, die mit der „Anti-Woke“-Politik und der Wirtschaftsagenda der Trump-Regierung in Verbindung stehen, darunter Unternehmen, die Seltenerdmetalle abbauen, KI-Fabriken für den Krieg bauen oder Raketentreibstoff im 3D-Druck herstellen.
Da sich Buskirk’s Netzwerk mit der Trump-Regierung verflochten hat, hat die Gruppe einen Parteikreis für Washingtons neue Machtbroker-Klasse gebildet. An der halbjährlichen Konferenz von Rockbridge im April im Ritz-Carlton auf Key Biscayne, Florida, bei der Atemübungen und Yoga-Sessions unter dem Motto „Make America Healthy Again“ angeboten wurden, nahmen Finanzminister Scott Bessent, die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes Tulsi Gabbard und der Sonderbeauftragte für den Nahen Osten Steve Witkoff teil. Buskirks Freund, Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr., nahm im Juni an der Eröffnung des Executive Branch teil, wo hochwertiger Wein und Sushi serviert werden, aber keine Samenöle.
Von links: Donald Trump Jr., JD Vance, Omeed Malik und Chris Buskirk treffen sich wenige Tage vor Trumps zweiter Amtseinführung in Palm Beach. © Erhalten von The Post/Erhalten von The Post
Die Mitglieder von Buskirks Netzwerk sehen ihren wachsenden Einfluss als Beweis dafür, dass die Regierung endlich daran arbeitet, die Innovatoren der Gesellschaft zu unterstützen, anstatt sie zu bestrafen – und damit einen aufgestauten Wirtschaftsmotor freisetzt, der ihrer Meinung nach während der Biden-Regierung unterdrückt wurde.
In Unternehmen wie Rockbridge und 1789 sehen einige Kritiker jedoch etwas Schädlicheres – den Aufstieg einer Gruppe nicht gewählter amerikanischer Oligarchen, die Trumps Versprechen, den arbeitenden Menschen zu helfen, untergraben. Seit seinem Amtsantritt hat das Weiße Haus unter Trump eine Reihe neuer Maßnahmen eingeführt, die Technologieunternehmern zugutekommen, darunter die Aufhebung der Exportkontrollen für KI-Technologie und die Unterzeichnung von Durchführungsverordnungen und Gesetzen zur Förderung von Kryptowährungen. „Präsident Trumps erster und einziger Fokus ist die Wiederherstellung des Wohlstands für die amerikanischen Arbeiter, die ihn mit überwältigender Mehrheit wieder ins Weiße Haus gewählt haben“, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Kush Desai, in einer Erklärung.
Seit Trump Jr. im vergangenen November als Partner zu 1789 kam, hat das Unternehmen Hunderte Millionen Dollar aufgebracht und verfügt nun über ein Vermögen von mehr als 1 Milliarde Dollar, wie zwei mit dem Unternehmen vertraute Personen berichten. In diesem Sommer stellte die Regierung zwei Ermittlungen der Biden-Regierung gegen Polymarket ein, ein Blockchain-basiertes Wett-Startup, in das 1789 investiert hat und in dessen Beirat Trump Jr. nun sitzt.
„Im Allgemeinen gilt, dass das, was gut für die Wirtschaft ist, auch gut für Amerika ist, aber ich glaube nicht, dass die Menschen im Umfeld des Präsidenten repräsentativ für die amerikanische Wirtschaft sind“, sagte Michael Strain, Direktor für wirtschaftspolitische Studien am rechtsgerichteten American Enterprise Institute, das vom philanthropischen Netzwerk der Kochs finanziert wird. „Die Aufgabe der Regierung ist es, den Wohlstand der Nation zu fördern und nicht den Wohlstand wohlhabender Einzelpersonen, Gründer und Führungskräfte.“
Für Buskirk gehen diese Kritiken am Kern der Sache vorbei. Er sagt, er sei entschlossen, die Geschäftsleute, die Trump zurück ins Weiße Haus gebracht haben, nach Washington zu holen, auch wenn er die Stadt nicht besonders mag. Er beschreibt die Politik als „korrupt“ und die Thinktanks in Washington als „das Klischee schlechthin“ und sagt, die Kultur müsse von Grund auf neu aufgebaut werden.
„Das ist also kein attraktiver Ort, um Zeit zu verbringen, aber es ist auch wirklich notwendig“, sagte er. „Selbstverwaltung bedeutet, dass man sich tatsächlich mit etwas beschäftigen muss, das man nicht tun möchte.“
„Ein Koordinationsproblem“
Wenn man Buskirk fragt, wo er sich an einem bestimmten Tag aufhält, könnte der 56-jährige Vater von vier Kindern sieben verschiedene Städte nennen. Er teilt seine Zeit zwischen seinem Familienbüro in Scottsdale, Palm Beach in Florida, wo 1789 Capital seinen Hauptsitz hat, Dallas, San Francisco, Austin und, widerwillig, Washington D.C. Er sagt, dass er vom Aufwachen bis zum Schlafengehen am Telefon hängt und sich immer Zeit für Vance nimmt, wenn es der Terminkalender des Vizepräsidenten zulässt.
Buskirks frühes Leben spielte sich jedoch fast ausschließlich in Arizona ab. Obwohl er auf einem Militärstützpunkt in Deutschland geboren wurde, wo sein Vater während des Kalten Krieges in der Armee stationiert war, wuchs er in Scottsdale auf. An den Wochenenden arbeitete er im Familienunternehmen, das Häuser und kleine Unternehmen im ganzen Bundesstaat versicherte. Der Haushalt war „patriotisch bis zum Äußersten“, erinnert sich Buskirk, und sie waren treue Abonnenten der konservativen Zeitschrift National Review.
Als junger Erwachsener absolvierte Buskirk einen Master-Studiengang in politischer Theorie und absolvierte ein Praktikum am Claremont Institute, einem rechtsgerichteten Think Tank, der vom politischen Philosophen Leo Strauss inspiriert war.
Aber er gab sowohl den Think Tank als auch das Studium auf, da er die akademische Welt für zu unpraktisch hielt. Er kehrte nach Scottsdale zurück, um eine Versicherungsfirma zu gründen, die Krankenwagenanbieter und andere unkonventionelle Unternehmen versicherte. In den nächsten zwei Jahrzehnten baute er vier weitere Versicherungsunternehmen auf und verkaufte sie.
Seine Familie hatte sich von der Politik abgewendet. Die Buskirks kündigten Mitte der 2000er Jahre ihr Abonnement der National Review, angewidert von einer republikanischen Führung, die ihrer Meinung nach das Land in die Irre geführt hatte. Der Irakkrieg sei zu einer „Nebelwand“ geworden, sagte Buskirk, die von den gravierenden wirtschaftlichen Problemen ablenke, die sich vor seinen Augen abzeichneten.
Als er enge Verwandte in Michigan besuchte, sah er, wie ganze „Fabriken buchstäblich einfach zusammengepackt, in 40-Fuß-Container verladen und nach China verschifft wurden“, nachdem das Land 2001 der Welthandelsorganisation beigetreten war, sagte er. Die Amerikaner, so sagte er, würden in schlecht bezahlten Dienstleistungsjobs arbeiten: 8 Dollar pro Stunde bei McDonald’s gegenüber 25 Dollar im Ford-Werk. Dann kamen illegale Einwanderer und nahmen auch diese Jobs ein, sagte er.
Er schimpfte gegenüber Freunden, dass der amerikanische Traum, „dass man nichts Außergewöhnliches tun muss, um ein würdiges Leben zu führen“, immer schwerer zu verwirklichen sei, aber er fühlte sich machtlos. „Ich war nur ein Typ aus Arizona“, erinnert er sich. „Was sollte ich schon tun?“
Als Präsident Barack Obama Ende der 2000er Jahre auf den Plan trat, beobachtete Buskirk, wie er die Kultur elektrisierte. Im Gegensatz dazu hatte er das Gefühl, dass die Republikanische Partei und ihre Institutionen auf Autopilot geschaltet hatten.
In diesen Jahren hatte Buskirk den letzten Teil des Versicherungsgeschäfts verkauft, das er zusammen mit seinem Vater aufgebaut hatte. Als Trump 2015 die goldene Rolltreppe im Trump Tower hinunterkam, um seine Präsidentschaftskandidatur anzukündigen, hatte Buskirk mehr Zeit zur Verfügung.
Der Unternehmer aus Arizona war zunächst skeptisch gegenüber dem New Yorker Reality-Show-Moderator, von dem er befürchtete, dass er die Präsidentschaft als Werbegag betrachtete. Aber als er sich alte Interviews mit Trump ansah, hörte er immer wieder, dass die amerikanischen Führer die Amerikaner nicht an erste Stelle setzten.
„Ich dachte mir: Er sagt eigentlich seit 40 Jahren dasselbe!“, erinnert sich Buskirk. „Da wurde mir klar: Okay, er meint es ernst. Und die Leute, die sagen, er meine es nicht ernst, lügen.“
Im Juli 2016 gründete Buskirk das Online-Magazin American Greatness, das die „unbestreitbare“ Notwendigkeit einer neuen Formulierung des Konservatismus hervorhob. Es wurde von Thiel finanziert, der das liberale Silicon Valley mit seiner Millionen-Dollar-Spende an Trump schockiert hatte und Buskirk kürzlich von einem Freund vorgestellt worden war. „Der Boden der konservativen Bewegung ist erschöpft“, schrieben die Herausgeber in einem Eröffnungsmanifest. „Er muss gedüngt, neu besät und fleißig gepflegt werden, wenn er wieder gedeihen soll.“
Thiel stellte Buskirk seinem Schützling Vance, dem Autor von „Hillbilly Elegy“, vor. Vance und Buskirk wurden schnell Freunde.
Die beiden Männer verbrachten anderthalb Jahre damit, „einfach nur zu nerdigen“, ohne ein bestimmtes Ziel vor Augen zu haben, erinnert sich Buskirk, nur mit dem Gefühl, dass „wir etwas schaffen sollten“.
Der designierte Vizepräsident Mike Pence (links) und PayPal-Gründer Peter Thiel hören dem designierten Präsidenten Donald Trump während eines Treffens mit führenden Vertretern der Technologiebranche im Trump Tower in New York im Jahr 2016 zu. © Jabin Botsford/The Washington Post
Im Jahr 2019 luden Vance und Thiel etwa ein Dutzend Personen in ein Gasthaus im ländlichen Ohio ein, das etwas außerhalb der kleinen Stadt liegt, die später Namensgeberin der Organisation werden sollte. Einige Teilnehmer waren überzeugte Trump-Anhänger, wie Buskirk. Andere hatten ihre Zweifel. Aber alle waren der Meinung, dass alle Erfolge, die während der Trump-Jahre erzielt wurden, leicht zu einem Zufallstreffer werden könnten, wenn ein Demokrat das Weiße Haus zurückerobern würde, sagte Blake Masters, ein Investor, der Buskirk an diesem Wochenende traf.
„Wir haben so viel Zeit damit verbracht, die Effektivität der Linken zu beklagen“, fügt Masters hinzu. „Sie hatten ein ziemlich schreckliches Programm … aber sie sind sehr effektiv in ihrer Organisation. … Die Rechte hatte sich lange Zeit ausgeruht, und ihre Institutionen hatten gerade begonnen, zu verfallen.“
Einigen der Anwesenden wurde klar, dass MAGA ein Netzwerkproblem hatte. Während Spender auf der rechten Seite, wie die Kochs, jahrelang ihre Organisationen aufgebaut hatten, kannten sich die wohlhabenden Menschen, die Trump und die von ihm vertretene neue Konstellation rechter Standpunkte unterstützten, „nicht wirklich“, sagte Buskirk. Und die Menschen, die für Trump gestimmt hatten – darunter auch eine Gruppe aus der Arbeiterklasse – waren ebenfalls nicht organisiert.
„Es gibt keine Koordination. Keine Verwaltung. Keine Planung. Es ist einfach alles irgendwie passiert“, erinnert er sich. „Was wäre, wenn wir einfach sagen würden: Okay, schaut mal, das sind zwei Probleme, die, wenn sie gelöst würden, alles andere besser funktionieren lassen und effektiver machen würden. Lasst uns daran arbeiten, das zu lösen.“
Die Entstehung einer Bewegung
Buskirk kehrte voller Energie von dem Gipfeltreffen zurück und begann, sich mit politischer Organisation zu beschäftigen. Er begann mit den Grundlagen und las „Roots to Power“, ein einflussreiches Handbuch der linken Organisation aus den 80er Jahren.
Zusammen mit Vance begann er, Fallstudien über politische Organisationen der Linken und Rechten zu erstellen und ihre Erfolge und Misserfolge zu dokumentieren. Die National Rifle Association stach dabei besonders hervor. Buskirk und seine Partner kamen zu dem Schluss, dass die NRA bei der Organisation einer ihrer beiden Wählergruppen sehr erfolgreich war: den Befürwortern des zweiten Verfassungszusatzes. Die andere Wählergruppe, Outdoor-Fans, die gerne jagen, war jedoch nicht so gut organisiert, und es war unwahrscheinlich, dass sie sich zur Wahl registrieren würden.
Die Outdoor-Fans, eine demokratische Koalition aus den 60er Jahren, hatten jedoch erhebliche Überschneidungen mit den Bevölkerungsgruppen, die für Trump gestimmt hatten.
„Das ist tatsächlich eine Lücke, die geschlossen werden muss“, sagte er, wenn er etwas finden könnte, „das es für sie lohnenswert macht, tatsächlich aufmerksam zu sein“.
Buskirk geht nicht näher auf die Aktivitäten von Rockbridge ein, sagt jedoch, dass er auf hoher Ebene einen klassischen Online-Verkaufstrichter entwickelt habe, um Menschen dazu zu bewegen, sich aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen in sozialen Medien anzumelden. Dazu gehörten Kleinunternehmer, Outdoor-Fans und Kirchgänger.
Dies ist das Gegenteil davon, wie politische Organisationen in der Regel funktionieren, indem sie Menschen mit „roher Gewalt” davon überzeugen, sich auf ihre Seite zu stellen, sagte Buskirk, indem sie kurz vor einer Wahl mit Werbung bombardieren. Rockbridge hingegen verfolgte einen eher schrittweisen Ansatz: „Bauen Sie eine Vertrauensbeziehung auf und bieten Sie den Menschen einen Vorteil. Nur dann können Sie sie bitten, etwas zu tun.”
Im April 2022 stellte Vance zum ersten Mal seine Kandidatur für ein politisches Amt in Aussicht. Malik veranstaltete für ihn eine kleine Spendenaktion in einem Restaurant in Palm Beach. Der Investor war im Jahr zuvor aus New York City weggezogen, nachdem er wegen der Coronavirus-Beschränkungen und der Zensur von Äußerungen zum Coronavirus durch Technologieplattformen aus der Demokratischen Partei ausgetreten war. Buskirk nahm zusammen mit Don Jr. daran teil.
Die Gruppe fuhr nach Mar-a-Lago, wo Buskirk eine Rockbridge-Konferenz veranstaltete.
Die Männer verbrachten die Woche damit, sich über ihre Wut über die ihrer Meinung nach bestehende Online-Zensur und das Gefühl, dass Innovationen zugunsten liberaler Prioritäten wie Nachhaltigkeits- und Diversitätsinitiativen behindert würden, auszutauschen.
„Viele von uns sind auch etwa gleich alt”, bemerkte Malik, der der Meinung ist, dass die Gruppe einen „Generationswechsel” einleitet.
Malik und Buskirk gingen im folgenden Jahr eine Geschäftspartnerschaft ein und gründeten 1789 Capital, benannt nach dem Jahr, in dem die Bill of Rights vorgeschlagen wurde. Das Unternehmen konzentrierte sich zunächst auf das, was Malik als „Anti-Woke-Unternehmen“ bezeichnete. Ihre erste Investition tätigten sie in Last Country Inc., ein neues Medien- und Unterhaltungsunternehmen, das von Tucker Carlson gegründet wurde, der aus Fox News gedrängt worden war. Die Partner investierten anschließend in GrabAGun, einen Online-Marktplatz für Waffen, Enhanced Games, das Sportlern die Einnahme leistungssteigernder Medikamente ermöglicht, und Hadrian, ein Start-up, das KI-Fabriken für die Verteidigung herstellt. (Die Partner haben auch Positionen in drei Unternehmen von Elon Musk übernommen: SpaceX, Neuralink und xAI.)
Will Edwards, dessen in Dallas ansässiges Start-up Firehawk Aerospace sich auf den 3D-Druck von festem Raketentreibstoff für Raketen spezialisiert hat, sagte, viele Risikokapitalgeber aus dem Silicon Valley hätten seine Pitches rundweg abgelehnt, weil sie keine Unternehmen finanzieren wollten, die ausschließlich an das Militär verkaufen.
„Chris fand das absurd“, sagte Edwards.
Buskirk, der seitdem eine Finanzierungsrunde geleitet hat, in deren Rahmen 60 Millionen Dollar in Firehawk investiert wurden, zeigte besonderes Interesse und reiste nach Dallas, um Edwards‘ Fabrik zu besichtigen, wo laut seinen Angaben Arbeiter ohne Hochschulabschluss sechsstellige Einkommen erzielen können.
Buskirk glaubt, dass Edwards‘ Unternehmen der wirtschaftliche Beweis für die politischen Argumente der Investoren ist: Es sei unwahrscheinlich, dass die USA jemals wieder iPhones und Nike-Schuhe herstellen würden, sagt er. Aber sie können ihre industrielle Basis wiederbeleben – insbesondere im Bereich der nationalen Verteidigung – und zur Wiederherstellung der Mittelschicht beitragen.
Dieses Ziel versuchte auch Präsident Joe Biden zu erreichen, als er 2022 den 52 Milliarden Dollar schweren CHIPS Act unterzeichnete, der darauf abzielte, hochmoderne Fertigungsarbeitsplätze mit dem größten Unterstützungspaket für die heimische Chipherstellung seit einer Generation zurückzuholen. Trump kritisierte die Zuschüsse als verschwenderisch und holte einen Teil der Mittel zurück.
Strain, Ökonom am American Enterprise Institute, sagte, die politische Rhetorik der MAGA-Bewegung verzerre das tatsächliche wirtschaftliche Bild der Nation. Technologische Innovationen – und nicht Outsourcing – seien der Hauptgrund für den Verlust von Arbeitsplätzen in der Fertigung, sagte er und fügte hinzu, dass viele derjenigen, die argumentieren, dass die heimische Fertigung Amerika wiederbeleben werde, dieselben Investoren seien, die durch künstliche Intelligenz einen massiven Stellenabbau vorantreiben.
Cass von American Compass sagte, dass der Umfang der Investitionen, die für den Wiederaufbau der Arbeiterklasse erforderlich sind, weit über das hinausgeht, was 1789 oder andere gleichgesinnte Investoren aufbringen können. Aber die Experimente, die Buskirk und seine Partner finanzieren, seien wichtig, weil sie „Neuland betreten“.
Der Einfluss von Rockbridge und Super-PACs auf die Wahl 2024 ist noch nicht genau bekannt. Der mit Rockbridge verbundene Super-PAC „Turnout for America“ war eine von wenigen Gruppen, die im Auftrag der Trump-Kampagne in Swing States Wahlkampf betrieben, darunter auch Charlie Kirks „Turning Point Action“. Laut FEC-Aufzeichnungen gab „Turnout for America“ im Wahlzyklus 2024 34,5 Millionen Dollar aus, weit weniger als die 261 Millionen Dollar von Elon Musks „AmericaPAC“.
Interne Daten von Rockbridge deuten jedoch auf eine gewisse Wirksamkeit hin, die Insider auf die jahrelangen Bemühungen um die Erstellung von Wählerprofilen und die Mobilisierung der Wähler zurückführen. Der Super-PAC identifizierte mehrere Millionen Bürger – Wähler mit geringer Wahlneigung in sieben Swing States –, von denen sie glaubten, dass sie für Trump stimmen würden, wenn sie dazu bewegt würden, zur Wahl zu gehen. Die Gruppe berechnete, dass Trump diese Staaten gewinnen würde, wenn sie 40 Prozent dieser Wähler zur Wahl motivieren könnten. Letztendlich erreichten die 3.000 Wahlhelfer von Rockbridge eine Wahlbeteiligung von 50 Prozent, sagten zwei Personen, die direkte Kenntnis von den internen Statistiken haben.
Heute herrscht in der Gruppe euphorische Stimmung. Laut Buskirk ist das Interesse seit der Wahl sprunghaft gestiegen, wobei etwa die Hälfte der neuen Mitglieder aus der Tech-Branche kommt. Mehrere Mitglieder der Gruppe sind Milliardäre; die prominenten Investoren Marc Andreessen und David Sacks sind bereits Mitglieder.
Dennoch sagte Firehawk-Gründer Edwards, der auf Einladung von Buskirk zu Rockbridge kam, dass die Veranstaltungen eine herzliche Atmosphäre hätten, „wie eine enge Gruppe von Menschen, die gerne miteinander Zeit verbringen“. Edwards sagte, er lebe in einer Doppelhaushälfte und fahre einen Toyota. Die Mitglieder sind unterschiedlichen Alters, darunter auch NextGen, eine Gruppe von unter 30-Jährigen, zu der auch Buskirk’s Sohn Chris gehört, der gerade sein Studium abgeschlossen hat.
Richard Painter, Professor für Unternehmensrecht an der University of Minnesota und ehemaliger Chef-Ethikberater im Weißen Haus unter Bush, sagte, dieses große Interesse an Rockbridge, 1789 und Executive Branch erwecke den Anschein eines „Pay-to-Play“-Netzwerks, in dem Menschen dafür bezahlen, Zugang zu Regierungsbeamten oder der Familie Trump zu erhalten. (Er sagte auch, er hätte Regierungsbeamten geraten, nicht an diesen Treffen teilzunehmen, wenn sie zu seiner Zeit stattgefunden hätten.
Buskirk lehnte es ab, auf diese Kritik einzugehen.
In einer SMS, die er während einer Geschäftsreise im Ausland verschickte, sagte er, dass die Größe Amerikas nur „durch die gezielte Förderung talentierter, hochkompetenter Menschen, die in einem Umfeld mit hohem Vertrauen zusammenarbeiten”, erreicht werden könne.
In seinem Buch listet er historische Momente auf, in denen elitäre Netzwerke die Gesellschaft vorangebracht haben, darunter Florenz während der Renaissance, das Amerika der Mitte des Jahrhunderts und die Grafschaft Lancashire in England während der industriellen Revolution. Die schottische Aufklärung sei eigentlich „das Werk einiger Dutzend Menschen“ gewesen, die in einem privaten Sozialclub namens Select Society „langjährige Freundschaften“ geschlossen hätten.
Es zeichnen sich Parallelen zu bemerkenswert innovativen historischen Perioden ab, sagte er, aber „die volle Entfaltung des latenten Potenzials Amerikas“ sei nicht garantiert.
„Ich bete, dass es so kommt“, sagte er. „Es gibt viel zu tun.“

