Kategorie: Nachrichten
Der inverse Kolonialismus
Von Hans-Jürgen Geese
Im Verlaufe des Dritten Kreuzzuges traf im Jahre 1192 Heinrich II. von Champagne, der bald darauf König von Jerusalem werden sollte, auf den legendären Anführer einer ismailitischen schiitischen Sekte, Rashid ad-Din Sinan, vor dessen Bergfestung Masyaf. Der hochmütige Herr Graf wies darauf hin, dass seine Streitmacht mehr als zehnmal stärker sei als die von Sinan.
Sinan sagte selbstbewusst, dass dieser, sein zusammengewürfelter Haufen, da die mächtigste Armee im gesamten weiten Lande darstelle. Zum Beweis befahl er einen der Männer zu sich, gab ihm ein paar Instruktionen, woraufhin der Mann auf den höchsten Turm der Festung kletterte und sich von dort in den Tod stürzte.
Rashid ad-Din Sinan war bekannt als der „Alte Mann des Berges“. Unter seinen Anhängern hatte er fast gottähnlichen Status. Sinan war ein Meister der Manipulation und der Ausführung des politischen Mordes. Er verstand die hohe Kunst der psychologischen Kriegsführung. Die Angst vor ihm und seinen Attentätern verfolgte die Herrscher nah und fern. Die von Sinan eingesetzten Attentäter blieben am Tatort und ließen sich ohne Widerstand verhaften. Unter der Folter beschuldigten sie Dritte als Auftraggeber. Selbst der große Sultan Saladin einigte sich schließlich mit Sinan. Er wusste, dass Sinan in der Lage war, ihn zu töten.
Polen, die guten Europäer
Egon W. Kreutzer
Ein bisschen fange ich schon an zu zweifeln, wenn in meinem Kopf zwei unvereinbare Statements aufeinander prallen, während jene, die hier nach einer Auflösung suchen müssten, nicht mehr tun, als so zu tun, als sei alles gut.
Polen ist EU-Mitglied. Also Westen, Wertewesten, genau wie Kanzler Merz.
Polen ist EU-Mitglied. Also Teil einer Wirtschaftsgemeinschaft, die mittels eines großen gemeinsamen Marktes mit fast einer halben Milliarde Bürger, sowohl im Außenhandel als auch im Binnenmarkt erfolgreich wirtschaften will.
Da meint man doch, dass man im Großen und Ganzen zusammenhält, sich gegenseitig unterstützt. Das geschieht ja auch. So ist innerhalb der EU Deutschland immer noch der größte Netto-Zahler, während Polen bis 2023 größter Netto-Empfänger war und nun nach Griechenland an zweiter Stelle der Unterstützungsempfänger steht.
Death Valley-Tage bzgl. eines globalen Temperaturrekords könnten vorbei sein.
[Alle Hervorhebungen im Original. – Alle Temperatur- und Höhenangaben {°F bzw. Fuß} wurden in internationale Einheiten umgerechnet. A. d. Übers.]
Der Weltrekord für die höchste Temperatur könnte falsch gemessen worden sein.
Im Jahr 1913 wurde auf der Greenland Ranch im Death Valley in Kalifornien eine Temperatur von 134 °F (56,7 °C) gemessen – bis heute die höchste jemals auf der Erde gemessene Lufttemperatur. Eine neue Studie unserer Freunde Dr. John Christy und Dr. Roy Spencer kommt jedoch zu dem Schluss, dass dieser berühmte Rekord falsch ist, und zwar nicht nur um ein wenig. Anhand von Wetterdaten und historischen Aufzeichnungen aus mehr als einem Jahrhundert kommen die Autoren zu dem Schluss, dass die Messung von 1913 um etwa 14 °F [7,8 K] zu hoch war und niemals als Weltrekord hätte anerkannt werden dürfen.
Warum der Rekord angezweifelt wird
Das Death Valley ist sicherlich einer der heißesten Orte der Erde, aber selbst im heutigen wärmeren Klima hat es nie wieder 134 °F erreicht. Die höchsten Temperaturen der letzten Zeit – in den Jahren 2020 und 2021 – erreichten einen Höchstwert von 130 °F (54°C). Allein dies wirft Zweifel auf: Wenn sich die Welt seit 1913 erwärmt hat, warum wurde der Rekord dann nicht gebrochen?
Auch frühere Forscher hatten den Wert von 56,7 °C in Frage gestellt. Der Meteorologe George Willson stellte 1915 fest, dass nichts Ungewöhnliches im regionalen Wetter eine solche extreme Hitze erklären könnte. Spätere Studien in den 1940er und 1950er Jahren ergaben, dass eine so hohe Temperatur, wenn überhaupt, nur einmal alle paar Jahrhunderte auftreten sollte.
Um zu beurteilen, ob die Messung von 1913 plausibel ist, verwendeten die Forscher Daten von nahe gelegenen Wetterstationen außerhalb des Death Valley, die über kontinuierliche Aufzeichnungen von 1923 bis 2024 verfügen. Diese Stationen liegen auf höheren Höhen – in der Regel 900 bis 1200 m über dem Meeresspiegel – während die Greenland Ranch 50 m unter dem Meeresspiegel liegt.
Normalerweise sinkt die Temperatur mit zunehmender Höhe. Das Team berechnete die Temperaturabnahme [= den vertikalen Temperaturgradienten] anhand von Temperaturdaten aus 102 Jahren für den Monat Juli, um zu ermitteln, wie hoch die Temperatur im Death Valley auf Grundlage der umliegenden Messstationen gewesen sein müsste. Sie fanden heraus, dass die Lufttemperatur im Juli in der Regel um etwa 4,8 °F [2,7°C] pro 300 m Höhe sinkt.
Unter Anwendung dieser Beziehung auf die Daten von 1913 rekonstruierten sie die wahrscheinliche tatsächliche Temperatur im Death Valley. Das Ergebnis: Der gemessene Wert von 134 °F [56,7°C] hätte näher bei 120 °F [48,9°C] liegen müssen, plus/minus 2 °F [1°C].
Die Studie fand nicht nur eine fehlerhafte Messung. Die gesamte erste Julihälfte 1913 erscheint verdächtig. 17 Tage lang meldete die Station Greenland Ranch Temperaturen, die durchschnittlich 8 °F [4,4 K] höher waren als die Vorhersagen der umliegenden Stationen. Am 13. Juli wurde ein zweiter unplausibler Höchstwert von 131 °F [55°C] gemessen.
Auch andere Jahre zwischen 1911 und 1922 wiesen ungewöhnliche Muster auf – insbesondere 1914, 1916, 1917 und 1922. In einigen Jahren endeten die Tageshöchstwerte oft mit einem Vielfachen von fünf (wie 105, 110, 115), was darauf hindeutet, dass sie geschätzt oder gerundet wurden, anstatt direkt vom Thermometer abgelesen zu werden.
Die Autoren stellten außerdem fest, dass die täglichen Schwankungen in diesen frühen Jahren im Vergleich zu späteren Jahrzehnten ungewöhnlich groß waren, was ein Hinweis auf inkonsistente oder gefälschte Daten ist.
Was geschehen sein könnte
Die Studie liefert historische Hinweise darauf, warum die Temperaturen von 1913 übertrieben waren. Die Greenland Ranch, die Ende des 19. Jahrhunderts zur Unterstützung des Boraxabbaus gegründet wurde, war eine isolierte Oase inmitten der Wüste. Bis 1911 hatte das US-Wetteramt einen geeigneten Instrumentenschutz auf der Ranch installiert, der sich über einem bewässerten Luzernefeld befand. Diese Anordnung lieferte zuverlässige Messwerte – allerdings niedrigere als von den Rancharbeitern erwartet.
Die Einheimischen waren überzeugt, dass die Temperaturen im Death Valley über 55 °C liegen müssten. Sie hatten zuvor höhere Werte auf nicht standardisierten Thermometern gesehen, die unter der Veranda des Ranchhauses hingen. Diese „Veranda-Thermometer”, die der reflektierten Wärme und möglicherweise der unter dem Doppeldach eingeschlossenen heißen Luft ausgesetzt waren, konnten leicht überhöhte Temperaturen anzeigen.
Aus Briefen aus dieser Zeit geht hervor, dass die Ranchmanager enttäuscht waren, dass das offizielle Thermometer des Wetteramtes „kühle” Werte anzeigte. Die Forscher vermuten, dass Oscar Denton, der Vorarbeiter der Ranch und offizielle Beobachter von 1912 bis 1920, einige der offiziellen Messwerte durch höhere Werte ersetzt haben könnte, die er vom Veranda-Thermometer abgelesen hatte.
Der Artikel vermittelt ein anschauliches Bild davon, wie schwierig es vor einem Jahrhundert war, im Death Valley zu leben und zu arbeiten. Die Beobachter waren in der unerträglichen Sommerhitze auf sich allein gestellt, oft ohne Betreuung durch das Wetteramt. Denton selbst war ein Einsiedler, der Außenstehenden misstraute und bei seinen täglichen Messungen gefährliche Bedingungen ertrug. Die Autoren weisen darauf hin, dass von der Einrichtung der Station im Jahr 1911 bis 1924 kein einziger Bundesbeamter den Standort besuchte – eine Lücke von 13 Jahren, in der zahlreiche Beobachtungsfehler oder Instrumentenbewegungen unbemerkt hätten auftreten können.
Alte Fotos zeigen, dass der Temperaturmessstand mindestens einmal verlegt worden war, möglicherweise an einen heißeren Standort außerhalb des bewässerten Feldes. Diese unbeaufsichtigten Veränderungen, verbunden mit der starken lokalen Überzeugung, dass das Death Valley der heißeste Ort der Welt sei, haben Denton wahrscheinlich dazu veranlasst, unrealistisch hohe Werte aufzuzeichnen.
Vergleich mit anderen frühen Aufzeichnungen
Frühere zuverlässige Messungen im Death Valley – beispielsweise durch die Wheeler Survey im Jahr 1875 und eine Expedition des US-Wetterdienstes im Jahr 1891 – überschritten nie 122 °F [50°C]. Diese Messungen wurden mit ordnungsgemäß abgeschirmten Thermometern durchgeführt, die denen ähnelten, die später auf der Greenland Ranch verwendet worden waren. Dies stützt die Schlussfolgerung, dass der Wert von 134 °F [56,7 °C] künstlich erhöht wurde und nicht das natürliche Klima der Region widerspiegelt.
Schlussfolgerungen und Empfehlungen
Nach der Analyse sowohl der Daten als auch der historischen Belege kommen die Autoren zu folgenden Schlussfolgerungen:
• Die tatsächliche Temperatur am 10. Juli 1913 betrug wahrscheinlich etwa 120°F [50 °C] und nicht 134°F [56 °C].
• Der gemeldete Wert wurde wahrscheinlich mit einem schlecht platzierten, nicht standardisierten Thermometer auf der Veranda der Ranch gemessen.
• Mehrere Jahre früher Daten der Greenland Ranch weisen ähnliche Unstimmigkeiten auf und sollten erneut überprüft werden.
• Die Weltorganisation für Meteorologie sollte den Rekord von 134 °F aufheben und die frühen Daten aus dem Death Valley zur Qualitätskontrolle überprüfen.
Der Titel des Artikels – „Death Valley Illusion“ – fasst es gut zusammen. So wie der frühe Ruf des Tals auf Mythen über tödliche Hitze und Illusionen von Reichtum beruhte, scheint auch der Weltrekord von 134°F eine weitere Illusion zu sein – ein Produkt menschlicher Fehler, falscher Erwartungen und mangelnder Aufsicht.
Death Valley Illusion: Evidence Against the 134 °F World Record Bulletin of the American Meteorological Society
Link: https://wattsupwiththat.com/2025/10/14/death-valley-days-may-be-over-for-global-temperature-record/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag <em>Death Valley</em>-Tage bzgl. eines globalen Temperaturrekords könnten vorbei sein. erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Donald Trump gegen das Bündnis der “tiefen Staaten”, von Thierry Meyssan
Massenhaltung für die Alten? CDUler kritisiert Pflegeheime als zu teure “First-Class-Hotels”
Deutschland diskutiert wieder über Geld – diesmal über das Geld, das alte Menschen kosten. Nach Ansicht des Pflegeheimleiters Joachim Knollmann sind Einzelzimmer in Pflegeheimen nicht mehr finanzierbar. Doch was als nüchterne Analyse daherkommt, ist ein gefährlicher Vorschlag: Alte Menschen sollen sich ihre letzten Lebensjahre wieder teilen – im Mehrbettzimmer, aus Kostengründen.
Ein Kommentar von Andrea Waldner
Joachim Knollmann (64) ist Leiter des Seniorenzentrums Bethel in Bad Oeynhausen, CDU-Kommunalpolitiker und auf TikTok als „Pflegeflüsterer“ unterwegs.
Wer alt, krank oder pflegebedürftig wird, verliert ohnehin schon vieles: Kraft, Selbstständigkeit, oft das eigene Zuhause. Was bleibt, ist ein kleiner Raum, ein Stück Privatsphäre – das letzte bisschen Kontrolle über das eigene Leben. Doch auch das soll den alten Menschen nicht mehr vergönnt sein, wenn es nach Knollmann geht. Im Gespräch mit der WELT fordert er Reformen und erklärt: „Das System mit dieser Einzelzimmerquote können wir uns nicht mehr leisten.“
Der Heimleiter warnt vor einem Kollaps des Systems aufgrund von Personalmangel, zu viel Bürokratie und zu hohen Kosten – dazu kommt die steigende Zahl der Pflegebedürftigen. Schon jetzt läge der durchschnittliche monatliche Eigenanteil für einen Pflegeheimplatz in NRW bei über 3400 Euro für das erste Aufenthaltsjahr – Tendenz weiter steigend.
Knollmann gibt an, dass 80 Prozent der Kosten Personalkosten seien – eine Pflegefachkraft in Vollzeit würde inzwischen nach dem Tarif der Diakonie mit Zulagen zwischen 4500 und 5000 brutto im Monat verdienen und bei Pflegekräften von Zeitarbeitsfirmen lägen die Kosten noch höher. Bezahlen müssten das letztlich die Pflegeheimbewohner, bei jedem Dritten würde bereits das Sozialamt einspringen müssen. (Dass Leitungen in diesem Bereich sich so gern über fehlendes Personal beklagen, obwohl doch so “viel” bezahlt werden würde, darf allerdings allgemein hinterfragt werden. Bei den üblichen niedrigen Pflegeschlüsseln werden einzelne Mitarbeiter regelrecht verheizt und kassieren durch ständiges Einspringen zwar Zulagen, brennen aber dennoch früher oder später aus und kündigen.)
Viel Lob hat Knollmann für Pflegekräfte aus dem Ausland übrig, viele würden angeblich mit „exzellenten Sprachkenntnissen“ kommen. (Er spricht sich auch dafür aus, den Familiennachzug zu erleichtern.) Wer im deutschen Gesundheitssystem arbeitet, erlebt leider oft das exakte Gegenteil. Dafür kosten viele migrantische Arbeitskräfte Einrichtungen und Kliniken aber weniger: Die zähe Anerkennung der Qualifikation, die ohnehin oftmals niedriger als bei deutschen Fachkräften ausfällt, ermöglicht niedrigere tarifliche Einstufungen. Ranklotzen müssen die Betroffenen trotzdem. Menschen, die aus ihrer Heimat viel niedrigere Löhne gewöhnt sind, gelten für deutsche Arbeitgeber oft als angenehm anspruchslos und stehen daher durchaus hoch im Kurs.
Besonders scharf kritisiert der „Pflegeflüsterer“ dagegen das Wohn- und Teilhabegesetz (WTG), das in NRW 2008 in Kraft trat und neue Standards setzte – zum Schutz der Privatsphäre und zur Förderung der Selbstbestimmung. Die Bewohner sollen nicht nur versorgt werden, sie sollen sich auch zu Hause fühlen. Dazu gehört auch eine Einzelzimmerquote für Pflegeheime – für Bestandsbauten von 80 Prozent und 100 Prozent für Neubauten. Laut Knollmann stieg dadurch der Investitionskostentagessatz, oft als „Miete“ bezeichnet, für alle Bewohner von 14 auf 31 Euro pro Tag. Nicht allen Heimbetreibern gelang es, die neuen Bestimmungen zu erfüllen. Sie mussten schließen.
Knollmanns eigene Einrichtung macht keinen Profit
Knollmanns Einrichtung schreibt Verluste. Für ihn war es ein Fehler, „aus funktionalen Pflegeheimen First-Class-Hotels machen zu wollen“. Seine Forderung: „Wir müssen abspecken.“
Knollmann hat insofern recht: Das System ist krank. Doch das Problem liegt nicht darin, dass die Ansprüche zu hoch sind, sondern in der Politik, die nichts für die eigenen Leute tun will. Deutschland alimentiert Millionen von Migranten, die nie auch nur einen Cent in die Sozialsysteme eingezahlt haben (die aber trotzdem bis ins hohe Alter vollversorgt und gepflegt werden wollen) und verteilt Milliarden in der Welt für Entwicklungshilfe, Migrationsfonds, EU-Programme, Klimafinanzierungen – alles mit dem Anspruch moralischer Größe.
Sie haben jahrzehntelang gearbeitet, eingezahlt, verzichtet: Die Generation, die dieses Land nach dem Krieg aufgebaut hat, wird zur Belastung für einen überforderten und überbordenden Sozialstaat degradiert. Heute, da sie Hilfe braucht, spricht man von „Unbezahlbarkeit“ und von “First-Class-Hotels”. Ob die Leiter solcher Heime wohl selbst in den ach so tollen und luxuriösen Zimmern leben wollen würden? Genügen ihnen vielleicht weniger komfortable Massenunterbringungshallen im Jugendherbergen-Stil? Knollmann selbst möchte im Krankenhaus jedenfalls ein Einzelzimmer und zahlt dafür drauf.
Pflegeheime sind keine Schlafsäle, in denen man Senioren in Etagenbetten stapeln kann. Sie sind Orte, an denen Menschen ihre letzten Jahre verbringen. Ein Einzelzimmer ist kein Luxusgut, sondern Ausdruck von Respekt: vor Intimsphäre, Autonomie und persönlicher Geschichte. Der gemeine Deutsche hat dafür jahrelang eingezahlt.
Fünf Jahre bis zum Krieg mit Russland? Die EU befindet sich bereits im Krieg
Die russophoben Euro-Eliten versuchen, den Kontinent in den Krieg zu treiben.
Die 27 Nationen umfassende Europäische Union hat diese Woche einen Fünfjahresplan vorgestellt, um sich auf einen Krieg mit Russland vorzubereiten.
Die sogenannte „Roadmap zur europäischen Verteidigungsbereitschaft 2030” klingt wie ein Kriegsmanifest und eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, die die EU auf einen katastrophalen Kollisionskurs mit Russland bringt.
Es ist unglaublich, dass eine so bedrohliche Richtung von einer nicht rechenschaftspflichtigen Elite in Brüssel offen diktiert wird. Vor 85 Jahren hatte das Dritte Reich den Plan, Europa durch die Beherrschung der Sowjetunion zu regieren. Die EU-Elite setzt diesen Plan fort.
Was die Roadmap zur „Verteidigungsbereitschaft“ (d. h. „Kriegsbereitschaft“) angeht, so ist die Zukunft bereits da, nicht erst in fünf Jahren. Die EU befindet sich derzeit auf einem katastrophalen Kollisionskurs mit Russland.
Wie die Vereinigten Staaten befindet sich die Europäische Union seit Februar 2022 über ihr Stellvertreterregime in der Ukraine im Krieg mit Russland, und davor, seit dem Putsch in Kiew 2014.
In den letzten vier Jahren hat die EU fast 180 Milliarden Euro an Steuergeldern bereitgestellt, um ein neonazistisches Regime in Kiew zu bewaffnen. Wie wir in unserem Leitartikel der letzten Woche festgestellt haben, ist diese enorme Zuweisung (und Verschwendung) von Ressourcen weitaus größer als das, was die EU-Mitgliedstaaten für die Entwicklung ihrer Wirtschaft und Gesellschaft erhalten haben. Wann hatte die europäische Öffentlichkeit jemals die Möglichkeit, darüber abzustimmen? Die Entscheidungen werden von einer elitären Clique getroffen.
Im Gegensatz zur Trump-Regierung hat die Europäische Union unter dem Einfluss von erzkonservativen Russophoben wie der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und der Außenbeauftragten Kaja Kallas, absolut keinen Willen gezeigt, eine diplomatische Lösung für den Konflikt in der Ukraine zu finden. Mit ehrenwerten Ausnahmen schüren die meisten europäischen Regierungen die Kriegshysterie. Das Gleiche gilt für die europäischen Medien, ebenso wie für die amerikanischen Mainstream-Medien. Russland ist der böse Aggressor, keine Diplomatie, kein Dialog mit Moskau, keine Kapitulation und so weiter. Es ist Krieg auf Autopilot.
Der europäische Block wird, zumindest auf offizieller Ebene, vollständig von der Propaganda der NATO und der Geheimdienste dominiert, die Russland als Feind darstellen. Die CIA und der britische MI6 ziehen zweifellos die Fäden, und Europa tanzt wie eine erbärmliche Marionette.
Präsident Donald Trump führte am Donnerstag ein zweistündiges Telefongespräch mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin, in dem die beiden Staatschefs vereinbarten, sich in den nächsten zwei Wochen in Budapest zu treffen. Das Treffen ist eine Fortsetzung ihres Gipfeltreffens in Anchorage am 15. August, bei dem versucht wurde, die Feindseligkeiten in der Ukraine zu beenden.
Die EU-Führung lehnt jede solche Diplomatie unerbittlich ab. Sie war beunruhigt über das Treffen in Alaska, weil Trump Putin mit respektvoller Diplomatie behandelte. Auch die jüngsten Nachrichten über ein Gipfeltreffen in Budapest verärgern die EU-Spitzenpolitiker. Sie fordern lautstark, dass Trump Tomahawk-Marschflugkörper an die Ukraine liefert, für die sie bezahlen werden. Damit soll sichergestellt werden, dass die Diplomatie in die Luft gesprengt wird.
Seit dem vom Westen unterstützten Putsch in Kiew im Jahr 2014 hat die Europäische Union einen rückschrittlichen Wandel durchlaufen und sich zu einem militarisierten Block entwickelt, der von obsessiver Feindseligkeit gegenüber Russland geprägt ist. Die EU wird zunehmend zu einem Klon des NATO-Militärbündnisses. Historisch gesehen stand die Europäische Union für Frieden durch nachbarschaftlichen Handel und Wirtschaft. Sie sollte aus den Trümmern des Zweiten Weltkriegs hervorgehen und sicherstellen, dass es auf dem Kontinent nie wieder zu einem Krieg kommen würde. Im Jahr 2012 wurde der Block mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Nicht, dass diese Auszeichnung viel bedeutet, aber sie verdeutlicht die Absurdität der Situation.
In den letzten Monaten hat sich die EU auf eine fieberhafte Kriegsmentalität versteift. Die Volkswirtschaften der 27 Nationen werden zunehmend von militärischer Produktion und Ausgaben bestimmt. Der gesamte Zweck des Blocks wird als existenzielle Konfrontation mit Russland definiert. Es scheint bezeichnend, dass Von der Leyen und Bundeskanzler Friedrich Merz Nazi-Skelette in ihren Familien haben. Auch die baltischen Staaten, die sich als kriegerische Einflussfaktoren auf die EU-Politik herausgestellt haben, haben ruchlose Verbindungen zur Nazi-Vergangenheit.
Die Kriegsmentalität erreichte ihren Höhepunkt in Von der Leyens Rede zur Lage der Union am 10. September. Sie begann mit der Erklärung, dass „Europa sich im Kampf“ mit Russland befinde. Sie sagte, es sei ein Kampf für „Freiheit und Unabhängigkeit“, und sie verband die Sache der EU mit der Ukraine gegen Russland.
„Europa muss kämpfen … denn die Freiheit der Ukraine ist die Freiheit Europas“, behauptete sie.
Von der Leyen, die ehemalige deutsche Verteidigungsministerin und höchste Beamtin der Europäischen Union, die nicht gewählt ist, erklärte, dass sich der Block im Krieg befinde. Jetzt, nicht in fünf Jahren.
In den letzten Monaten haben die Geheimdienste der EU (Klone der CIA und des MI6) mit zunehmender Dringlichkeit vor einem bevorstehenden Krieg mit Russland gewarnt, und es gab einen verdächtigen Anstieg von Drohnenangriffen in Polen, Estland, Rumänien und Dänemark, für die Russland ohne jegliche Beweise verantwortlich gemacht wurde.
Währenddessen forderten europäische Staats- und Regierungschefs und NATO-Chef Mark Rutte (ein ehemaliger niederländischer Ministerpräsident und ein erbärmlicher Klon, wenn es jemals einen gab) massive Erhöhungen der Militärausgaben, um „der russischen Bedrohung entgegenzuwirken”. Im März nannte Von der Leyen die Zahl von 800 Milliarden Euro, die die Union für „Verteidigung” ausgeben sollte.
Im Jahr 2014 beliefen sich die gesamten Militärausgaben der EU auf weniger als 200 Milliarden Euro. Heute liegen sie bei 340 Milliarden Euro. Das ist eine Steigerung um 70 Prozent innerhalb eines Jahrzehnts.
Der diese Woche vorgestellte Fahrplan entspricht zweifellos der zuvor von Von der Leyen genannten astronomischen Zahl. Sie sieht für die EU Gesamtausgaben für das Militär in Höhe von 800 Milliarden Euro vor – mehr als doppelt so viel wie derzeit und viermal so viel wie vor zehn Jahren.
Das ist wahnsinnig und untragbar. Selbst wenn es nicht zu einem totalen Krieg in Europa kommt, wird dieser mutwillige Militarismus zumindest die europäischen Nationen durch wirtschaftlichen und politischen Zusammenbruch zerstören.
Es ist offensichtlich, dass hinter verschlossenen Türen wichtige Entscheidungen getroffen wurden, um die EU in Richtung eines verstärkten Militarismus zu führen, bei dem die zivilen Volkswirtschaften in Kriegswirtschaften umgewandelt werden. Das sind großartige Nachrichten für Militärkonzerne und Politiker, die von Lobbyisten gesponsert (bestochen) werden. Die europäischen Bürger sind die Verlierer und werden nicht zu ihrem Schicksal befragt. Ihren Gesellschaften werden lebenswichtige Ressourcen entzogen, die vom Militarismus und von Unternehmensinvestoren aufgesogen werden.
Um diesen groß angelegten Diebstahl und Betrug durchzuziehen, stützt sich die EU auf nicht gewählte Bürokraten wie Von der Leyen, Kallas und Rutte, die Russophobie und „Kriegsängste“ schüren. Die Mainstream-Medien spielen ihre Rolle, indem sie Geheimdienstpropaganda verbreiten, um die Zustimmung der Öffentlichkeit zu erzeugen.
Allerdings gibt es Widerstand gegen diesen Wahnsinn. Der Aufstieg populistischer (d. h. repräsentativerer und demokratischerer) Parteien zeigt die Verachtung für die undemokratische herrschende Klasse der EU. Die Proteste in Frankreich, die die Regierung ins Chaos stürzen, sind motiviert durch die Empörung über die Kürzungen im öffentlichen Dienst und bei den Arbeitnehmerrechten, während Paris Milliarden Euro in den Stellvertreterkrieg in der Ukraine steckt.
Es ist den Regierungen in Ungarn und der Slowakei hoch anzurechnen, dass sie sich gegen die Kriegstreiberei der EU gegenüber Russland aussprechen. Viktor Orbán und Robert Fico haben die Militarisierung Europas kritisiert und fordern konsequent Diplomatie mit Moskau.
Es ist bezeichnend, dass Trump sich für Budapest als Ort für sein nächstes Treffen mit Putin entschieden hat, das von Orbán geleitet wird, der das Ereignis als „großartige Nachricht für Menschen, die Frieden wollen” bezeichnet hat.
Die Führung der EU und der NATO ist unzufrieden mit dem Veranstaltungsort Budapest, da dies eine diplomatische Option anstelle einer Politik des automatisierten Krieges nahelegt.
Die russophoben Euro-Eliten versuchen, den Kontinent in den Krieg zu treiben. Sie sehen keine andere Möglichkeit, internationale Beziehungen zu gestalten. Sie haben die EU zu Krieg und diktatorischen Kriegsausgaben verpflichtet, die kriminell sind. Daher können sie nicht zulassen, dass Frieden und Diplomatie Erfolg haben, denn das wäre ein Eingeständnis ihrer kriminellen Kriegstreiberei.
Aber ihr Weg führt in den Abgrund.
Das zentralisierte Internet als Form von Long Covid
Tech-Riesen wie Amazon beherrschen das Internet. Dies wurde während der Covid-Politik befeuert, während die Politik immer lauter nach Digitalisierung schreit. Eine „Störung“ bei Amazon Web Services (AWS) legte am Montag das halbe Internet lahm – kein Hack, kein „Cyberangriff“, einfach ein „Infrastrukturfehler“ – über den die Öffentlichkeit nicht besonders viel erfahren wird. Das Netz ist […]
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Österreichs Mainstream-Medien sterben

In diesem Jahr allein haben österreichische Medien 300 Stellen abgebaut – weil die Regierung weniger zahlt. Ist man bei „privaten“ Medien etwa ein Staatsbediensteter? Spätestens seit 2020 ist eine Unterscheidung zwischen öffentlichen und privaten Mainstream-Medien nur noch schwer möglich. Durch die massiven „Corona-Hilfen“ wurden private Medien an den Tropf des Staates gehängt – nur so […]
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Internationale Gesundheitsvorschriften: Juristen warnen vor Zensur und „Militarisierung“
ARD-Klage vom Tisch – AUF1 darf Namen und Logo behalten

Der Kampf David gegen Goliath ist zu Ende: Nach drei Jahren ist der Markenstreit zwischen dem österreichischen Privatsender AUF1 und dem deutschen Zwangsgebühren-Fernsehen ARD entschieden – AUF1 darf seinen Namen und sein Logo behalten!
Was als Klage eines mächtigen, milliardenschweren Mainstream-Medienkonzerns begann, endete mit einer klaren Botschaft: Mut, Zusammenhalt und Ausdauer zahlen sich aus. Nach drei Jahren intensiver juristischer Auseinandersetzung wurde der Markenrechtsstreit zwischen AUF1 und ARD beigelegt. Beide Parteien einigten sich vor dem Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) in Alicante auf eine einvernehmliche Lösung.
Alles oder nichts
Für AUF1 stand in diesem Verfahren viel auf dem Spiel. Hätte die Klage der ARD Erfolg gehabt, wäre AUF1 gezwungen gewesen, seinen Namen und sein Logo und damit sämtliche Sendungen mit AUF1-Branding aus dem Netz zu löschen – ein Szenario, das die Arbeit der vergangenen Jahre vollständig zunichtegemacht hätte. „Wir waren in einer existenziellen Zwangslage“, sagt AUF1-Chef Stefan Magnet. „Hätten wir diesen Rechtsstreit verloren, wäre unsere Marke vernichtet worden. Wir hatten also gar keine Wahl, als uns zu wehren – und das mit aller Kraft.“
Mit Unterstützung seiner Zuschauer und eines engagierten Anwaltsteams gelang es AUF1, die Vorwürfe aus der ARD-Klage abzuwehren und im Gegenzug Unstimmigkeiten in der ARD-Markenanmeldung aufzudecken. Nach langen Verhandlungen und zahlreichen Anhörungen in Spanien konnte schließlich eine Einigung erzielt werden, die beiden Seiten Rechtssicherheit verschafft.
In der entsprechenden Vereinbarung heißt es dazu wörtlich:
Sämtliche markenrechtlichen Streitigkeiten zwischen der ARD und AUF1 wurden im Rahmen eines Verfahrens vor dem „Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum“ durch eine Vereinbarung beigelegt, die eine einvernehmliche Regelung zur Nutzung der Kennzeichen vorsieht und AUF1 die weitere Nutzung seines Namens ermöglicht.
Im Klartext: Die Vereinbarung sieht vor, dass beide Sender ihre Namen und Logos weiterhin nutzen dürfen. Damit bleibt AUF1 berechtigt, seine bisherigen Formate, Beiträge und Aufklärungsarbeit unverändert fortzuführen. AUF1 wird seine redaktionelle Arbeit ungebremst fortsetzen, sagt Magnet und betont, dass der Sender auch künftig für Aufklärung und unabhängige Information im Dienst seiner Zuseher stehen wird. Magnet: „Wo die Freiheit ist, dort sind auch wir!“
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Die CDU in der Zwickmühle

Von WOLFGANG PRABEL* | Um die Optionen der linken CDU-Führer angesichts ihrer Parteikrise zu verstehen, muß man sich in ihre Lage reindenken.
Statistik 1:
Über 40 Prozent der Wahlberechtigten in der BRD sind inzwischen über 60. Für die SPD machten bei der letzten Bundestagwahl die über 60-Jährigen 58 Prozent ihrer Wähler aus, für die Unionsparteien 52 Prozent. Zum Vergleich: Bei den Grünen machen die über 60-Jährigen nur 30 Prozent ihrer Wähler aus, bei der FDP sind es 45 Prozent, bei der AfD 26 Prozent, bei den Linken 22 Prozent.
Statistik 2:
Die Jungwähler konsumierten 2023 täglich 25 Minuten Fernsehen, die 20- bis 29-Jährigen 46 Minuten, die 50- bis 64-Jährigen 260 Minuten und die über 65-Jährigen 347 Minuten. Das sind knapp sechs Stunden. Da ist kaum noch Zeit Merzens Aktivrente zu verdienen.
Statistik 3:
In den sozialen Medien hatte die AfD im Februar 2024 2,66 Millionen Follower, die SPD 1,29 Millionen und die CDU 1,07 Millionen. Und da sind nur die Parteikanäle gezählt worden, nicht die zahlreichen Unterstützer, die nicht den Parteien angehören. Die Lage für die Union ist an der Medienfront vollkommen katastrophal.
Folgerung:
Die linken Führer der CDU haben sich in eine fatale Abhängigkeit vom woke-extremistischen Zwangsfernsehen reinmanövriert, da ihre Hauptklientel fernsehsüchtig ist. Eine Aufgabe der Brandmauer würde dazu führen, daß die älteren Unionswähler massiv im Sinne des Merkelismus-Wokismus propagandiert und agitiert würden. Solange die Union eine Rentnerpartei ist und kaum geneigte Medien hat, ist ein Politikwechsel zumindest in einer Übergangszeit riskant.
Die jüngeren Mitglieder der CDU erkennen das Dilemma und sehen ihre persönliche Perspektive gefährdet, denn wegen dem Wegsterben der ältesten Wählerkohorten kommen nach und nach die Anhänger anderer Parteien, insbesondere der AfD in die älteren besonders zahlreichen Kohorten.
Die Union hat sich nicht nur politisch, sondern auch kommunikativ eingemauert. Das mag ein Aspekt sein, warum Merz stur am Wokismus-Merkelismus festhält. Mittelfristig ist das für die CDU natürlich fatal.
Noch eine Bemerkung zum Sauerland: Ohne dessen mentale Besonderheiten ist Merz kaum zu verstehen. Durch verwandschaftliche Verwicklungen war ich mal in eine NRW-Schützenvereinsfeier reingeraten. Der Raum war mit Neonröhren ausgeleuchtet, er hatte den Charme eines Mitropa-Wartesaals aus den 70ern. Ich hatte ein Bier bestellt, nach einer Weile kam die Kellnerin mit einem Saftglas. Ich dachte, sie bringt versehentlich Apfelsaft und wurde aufgeklärt, daß es sich um ein Bierglas handelte. Die Akteure standen in Grüppchen mit grünen Uniformen rum, was mich an die Oberförsteruniform meines ehemaligen Nachbarn erinnerte, der in seiner Jugend mit Hermann Göring in der Romintener Heide gejagt hatte. Es war alles sehr steif, ernst und förmlich. Wenn man in so einer muffigen Umgebung sozialisiert wird, das färbt natürlich ab.
*Im Original erschienen auf prabelsblog.de
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Patriotische Allianz gegen Teuerungswelle: Kickl appelliert an Lebensmittelhandel
FPÖ-Chef Herbert Kickl hat sich mit einem Schreiben an den Handelsverband und führende Lebensmittelhändler gewandt: Er drängt auf konkrete Maßnahmen gegen die Teuerung. Kickl schlägt einen “Österreich-Korb” auf freiwilliger Basis und nach griechischem Vorbild vor: Handelsketten könnten einen Warenkorb mit preisstabilen Artikeln aus allen wichtigen Kategorien festlegen, um den Menschen in Österreich eine leistbare Versorgung mit Produkten des täglichen Bedarfs zu ermöglichen. Das bringe nicht nur eine notwendige Entlastung für die Bürger, sondern fördere auch Vertrauen und Regionalität.
Nachfolgend lesen Sie die Pressemitteilung der FPÖ vom 20.10.25:
Angesichts der anhaltenden und für viele Österreicher untragbaren Teuerung im Lebensmittelbereich hat FPÖ-Bundesparteiobmann und Klubobmann NAbg. Herbert Kickl heute eine Initiative gestartet. In einem direkten Schreiben an den Handelsverband und die führenden Lebensmittelhändler kritisiert er die ergebnislosen parteipolitischen Debatten der Verlierer-Koalition und schlägt stattdessen ein unkompliziertes, pragmatisches Modell zur sofortigen Entlastung der Bevölkerung vor.
Für Kickl sei es an der Zeit, vom Reden ins Handeln zu kommen: „Die anhaltende Teuerung ist für unzählige Familien eine enorme Belastung. Jeder Einkauf wird zur Zerreißprobe. Während die schwarz-rot-pinke Verlierer-Koalition mit nutzlosen Debatten und gegenseitigen Schuldzuweisungen beschäftigt ist, lassen wir die Menschen nicht im Stich. Statt auf staatliche Regulierungen, die nicht kurzfristig wirken, setzen wir auf eine patriotische Allianz der Vernunft.“
Konkret schlägt Kickl in seinem Schreiben die Schaffung eines „Österreich-Korbs“ auf freiwilliger Basis vor. Nach dem Vorbild Griechenlands könnten die Handelsketten einen Warenkorb mit preisstabilen Produkten aus allen wichtigen Warengruppen definieren, um die leistbare Versorgung mit Grundnahrungsmitteln zu sichern. „Wir Freiheitliche ziehen Anreize und Freiwilligkeit immer dem staatlichen Zwang vor. Unser Vorschlag ist ein pragmatischer Pakt: Der Handel definiert auf freiwilliger Basis einen ‚Österreich-Korb‘ mit preisstabilen Produkten des täglichen Bedarfs. Das schafft eine schnelle, spürbare Entlastung für die Konsumenten, stärkt das Vertrauen in die heimischen Betriebe und fördert durch die Einbindung heimischer Produzenten die Regionalität“, erklärte Kickl.
Dieses Modell bringe für alle Seiten Vorteile: Die Bevölkerung werde sofort entlastet, und die Handelsunternehmen könnten ihre soziale Verantwortung unter Beweis stellen und damit ihr öffentliches Ansehen stärken.
Abschließend betonte der FPÖ-Chef, dass sein Vorschlag eine Einladung zum Dialog sei: „Dies ist eine Einladung, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen, anstatt in der politischen Arena nur Schuld zuzuweisen. Unser Angebot steht: Freiheitliche Experten sind bereit, die Umsetzung eines solchen Modells politisch und kommunikativ zu begleiten. Es ist der schnellste und beste Weg, den Menschen unbürokratisch und rasch zu helfen.“



