Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Winterzeit, Mangelzeit: Warum 800 IU Vitamin D nicht reichen

Winterzeit, Mangelzeit: Warum 800 IU Vitamin D nicht reichen

Winterzeit, Mangelzeit: Warum 800 IU Vitamin D nicht reichen

Vitamin D, das sogenannte “Sonnenvitamin”, ist für ein funktionierendes Immunsystem und die Knochengesundheit unerlässlich. Doch viele Menschen in Deutschland weisen ein Defizit auf. Doch einfach “mehr Sonne tanken” dürfte dafür kaum ausreichen.

Der menschliche Körper braucht Vitamin D. Es ist für viele Funktionen unerlässlich. Doch gerade in der kalten Jahreszeit mit deutlich weniger Sonnenstunden am Tag wird es schwierig, auch nur annähernd eine ausreichende Versorgung zu erhalten. Man steht auf und geht zur Arbeit während es noch dunkel ist und kommt ebenso erst dann nach Hause, wenn es erneut dunkel wird. Kein Wunder also, dass laut dem Robert Koch-Institut (RKI) anhand von mittlerweile mehr als zehn Jahre alten Untersuchungen mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland einen 25‑OH‑Vitamin‑D‑Spiegel unter 50 nmol/l hat.

Laut den Daten des RKI haben rund 56 Prozent der Erwachsenen in Deutschland einen Spiegel < 50 nmol/l – zusammengesetzt aus etwa 15 Prozent mit < 30 nmol/l (“mangelhaft”) und etwa 41 Prozent mit 30–< 50 nmol/l (“suboptimal”). Eine deutliche Unterversorgung, die besonders jetzt, vom Spätherbst bis zum Frühling noch stärker ausgeprägt ist. Mittlerweile greifen zwar mehr Menschen zu Vitamin-D-Supplements, um diesen Mangel auszugleichen, doch auch hier gibt es große Unterschiede.

Der Irrtum, beide Formen von Vitamin D seien gleich gut, wird zunehmend entlarvt. Studien‑Metaanalysen zeigen klar: Vitamin D3 (Cholecalciferol) ist biologisch wirksamer, erhöht den Serumspiegel effizienter, hat eine längere Halbwertszeit – während Vitamin D2 (Ergocalciferol) nicht nur schwächer wirkt, sondern sogar den D3‑Spiegel senken kann. Tierisches Vitamin D3 ist dem pflanzlichen Vitamin D2 also deutlich überlegen. Wenn Menschen im Winter ein pflanzliches Vitamin D2 nehmen (weil “vegan” oder “pflanzlich” klingt gut), dann liegt der Verdacht nahe, dass sie dennoch unterversorgt bleiben – zumindest gemessen an der Wirksamkeit.

Hinzu kommen Forschungsergebnisse, die nahelegen, dass die bisherigen Empfehlungen von 600 bis 800 IU zu niedrig sind. Aktuelle Studien schlagen vor, dass eine Tagesdosis von rund 2.000 IU erforderlich sein könnte, um einen Serumspiegel von 50–75 nmol/l zu erreichen. Wer sich mit 600 bis 800 IU begnügt, der riskiert, weiterhin in der Unterversorgungszone zu bleiben.

Dass eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung nicht nur die Knochen stärkt, sondern auch die Immunabwehr gegen Viren und Bakterien beeinflussen kann, ist längst erwiesen. Sogar schon während des Corona-Wahns zeigte eine Meta-Analyse, dass Menschen mit hohen Vitamin-D-Leveln nicht nur seltener an Covid erkrankten, sondern dazu auch noch im Falle einer Erkrankung seltener auf die Intensivstation verlegt werden mussten und die Zahl der Sterbefälle geringer war. Ähnliche Ergebnisse dürfte es auch in Sachen Grippeerkrankungen geben.

Es zeigt sich damit wieder einmal, wie wichtig das Sonnenvitamin für die Gesundheit ist und auch, wie sehr das Vitamin D bislang in der Welt der Medizin unterschätzt wird. Aber das liegt vielleicht auch daran, dass Big Pharma und der medizinisch-industrielle Komplex an gesunden Menschen kein Geld verdienen.

„Antifa“ muss sofort verboten werden!

„Antifa“ muss sofort verboten werden!

„Antifa“ muss sofort verboten werden!„Die Antifa begeht in immer kürzeren Takten immer brutalere terroristische Anschläge in Deutschland. Es wird mit weiteren Straftaten bis hin zu Morden gedroht.“ so Hans-Georg Maaßen in unserem Tweet des Tages.  Auffällig ist, dass neben der AfD, deren Politikern und generell konservativen Aktivisten auch Ziele mit Bezug zu unseren ungarischen Freunden immer relevanter werden. Denn […]

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Nach Kritik an Kinderehe: YouTube-Kanal „IrfanPeciSpecial“ gelöscht

Nach Kritik an Kinderehe: YouTube-Kanal „IrfanPeciSpecial“ gelöscht

Nach Kritik an Kinderehe: YouTube-Kanal „IrfanPeciSpecial“ gelöscht(David Berger) Ohne Vorankündigung oder Angabe von Gründen wurde der YouTube-Kanal „IrfanPeciSpezial“ mit mehr als 200 Videos und über 21.000 Abonnenten des bekannten Influencers Irfan Peci heute gekündigt. Ähnliche Zensurmaßnahmen werden inzwischen auch bezüglich X in der EU berichtet. Nach dem Wahlsieg Trumps und dessen enger Zusammenarbeit mit Elon Musk hatten Menschen in aller Welt […]

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EU: Deutschland kann beantragen, bis Ende 2026 keine zusätzlichen Migranten aufzunehmen

EU: Deutschland kann beantragen, bis Ende 2026 keine zusätzlichen Migranten aufzunehmen

EU: Deutschland kann beantragen, bis Ende 2026 keine zusätzlichen Migranten aufzunehmen

Selbst Brüssel schlägt nun Alarm: Laut einer Analyse von EU-Innenkommissar Magnus Brunner zählt Deutschland offiziell zur Risikogruppe der Mitgliedsstaaten mit besonders hohem Migrationsdruck. Damit kann die Bundesregierung beantragen, bis Ende 2026 keine weiteren Migranten aus anderen EU-Ländern aufnehmen zu müssen.

Der sogenannte „Solidaritätspool“ ist Teil der neuen EU-Asylreform und soll Staaten entlasten, die bereits an der Belastungsgrenze stehen. Dass Deutschland nun selbst zu dieser Kategorie gehört, zeigt, wie dramatisch die Lage geworden ist: Überfüllte Kommunen, explodierende Sozialkosten und wachsende Spannungen in der Bevölkerung.

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Der FSB hat gerade vereitelt, was eine der spektakulärsten False-Flag-Provokationen aller Zeiten hätte werden können

Andrew Korybko

Einen MiG-31-Piloten mit Kinschal-Hyperschallraketen zu korrumpieren, damit er überläuft, um ihn dann in der Nähe des künftig größten NATO-Luftwaffenstützpunkts in Europa abzuschießen, hätte das Risiko eines Dritten Weltkriegs heraufbeschworen.

Der russische Föderale Sicherheitsdienst (FSB) beschuldigte die Ukraine und das Vereinigte Königreich, eine spektakuläre False-Flag-Provokation geplant zu haben, die zu einem Krieg mit der NATO hätte führen können. Demnach versuchten sie, einen MiG-31-Kampfjetpiloten mit Kinschal-Hyperschallraketen zu korrumpieren, damit er überläuft – um ihn dann in der Nähe der rumänischen Küstenstadt Constanța abzuschießen. Wichtig ist: In unmittelbarer Nähe entsteht gerade der größte NATO-Luftwaffenstützpunkt Europas, weshalb dieser Vorfall zu einem beispiellosen Austausch von Feindseligkeiten hätte führen können.

Diese Enthüllung folgt einer Warnung des russischen Auslandsgeheimdienstes (SVR), wonach in den baltischen Staaten und in Polen False-Flag-Provokationen vorbereitet würden. Ziel sei es, eine Eskalation der Spannungen mit der NATO zu provozieren, die – so die Erwartung der Drahtzieher – Russland zu strategischen Zugeständnissen zwingen soll. In diesem Zusammenhang glauben sie, dass Trump sich gezwungen fühlen könnte zu reagieren, sei es durch Säbelrasseln zu diesem Zweck oder sogar, indem er eine direkte amerikanische Beteiligung an einem „Vergeltungsschlag“ autorisiert.

Natürlich versteht sich von selbst, dass alles leicht außer Kontrolle geraten und in einen Dritten Weltkrieg eskalieren könnte, da ein freiwilliges Nachgeben Russlands unter solchen Zwangsmaßnahmen keineswegs garantiert ist. Genau deshalb ist die Vereitelung dieser False-Flag-Operation durch den FSB so bedeutend: Sie könnte eine Provokation verhindert haben, die in ihrer Wirkung apokalyptisch hätte sein können. Die potenziell katastrophalen Auswirkungen zeigen, wie verzweifelt die Ukraine und das Vereinigte Königreich im vergangenen Jahr geworden sind, seit sie diese Operation geplant haben. Damals war die Lage für die Ukraine noch nicht einmal so schlecht wie heute.

Gleichzeitig muss gesagt werden, dass Trumps Entscheidung, letzten Monat erneut gegen Russland zu eskalieren, die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass er durch eine solche False-Flag-Provokation manipuliert worden wäre – und damit das Risiko eines heißen russisch-amerikanischen Krieges steigt, der schnell nuklear werden könnte. Schließlich neigt er jetzt dazu zu glauben, dass Putin der verzweifelte Kriegstreiber sei, der eine gefährliche Eskalation herbeiführen wolle, um diese dann zu nutzen, um seine angeblich „unausweichliche Niederlage“ zu verzögern – und nicht Selenskyj.

Die Realität war jedoch immer das Gegenteil: Putin weigert sich fast immer zu eskalieren, nachdem die Ukraine mit westlicher Unterstützung Provokationen gestartet hat – und das seit dreieinhalb Jahren. Die einzigen Ausnahmen waren seine Genehmigung von Angriffen auf militärisch relevante kritische Infrastruktur nach dem Anschlag auf die Krim-Brücke – sowie der einmalige Einsatz der Oreschniks als Reaktion darauf, dass die angloamerikanische Achse der Ukraine gestattet hatte, ihre Langstreckenraketen innerhalb Russlands einzusetzen. Seine Absicht war es, weitere Eskalationen abzuschrecken.

Diese Ausnahmen bestätigen die Regel seines Verhaltens: Er zeigt eine nahezu „heilige Geduld“ nach jeder vom Westen unterstützten ukrainischen Provokation, um einen Dritten Weltkrieg zu vermeiden – selbst wenn dies einige seiner eigenen Unterstützer verärgert. Diese Reaktionen waren eindeutig Antworten, keine proaktiven Eskalationen, denn solche hat er seit Beginn der militärischen Sonderoperation nie eingeleitet. Ein erfolgreicher ukrainisch-britischer False-Flag-Anschlag wäre also extrem untypisch für ihn gewesen.

Trotzdem hätte diese Inszenierung Trump wahrscheinlich trotzdem getäuscht – aus den genannten Gründen. Daraus ergibt sich die plausible Behauptung, dass der FSB möglicherweise gerade den Dritten Weltkrieg verhindert hat. Unabhängig davon, wie ernst man diese Provokation einschätzt, ist es wahrscheinlich, dass weitere in Vorbereitung sind – alle mit dem Ziel, aus Verzweiflung eine gefährliche Eskalation zu erzwingen, um Russland zu Zugeständnissen zu drängen. Der FSB wird daher weiterhin alles tun, um solche False-Flag-Provokationen zu vereiteln, bevor sie außer Kontrolle geraten.

FBI will anonymen Besitzer des Web-Archivierungsdienstes entlarven

Das FBI hat eine Vorladung an den kanadischen Domain-Registrar Tucows herausgegeben, um den anonymen Besitzer von Archive.today zu enttarnen – einem beliebten Web-Archivierungsdienst, der weltweit von Millionen genutzt wird.

Die Vorladung, datiert auf vergangenen Dienstag und öffentlich auf dem X-Account von Archive.today veröffentlicht, steht laut The Verge im Zusammenhang mit einer laufenden bundesweiten Strafuntersuchung des FBI. Das Dokument liefert jedoch keinerlei Details darüber, welche angebliche Straftat untersucht wird.

Das FBI fordert von Tucows umfassende Identifizierungsinformationen, darunter Name des Kunden oder Abonnenten, Anschrift des Dienstes sowie die Rechnungsadresse, die mit Archive.today verbunden ist, wie The Verge berichtet.

Über grundlegende Kontaktdaten hinaus verlangt die Vorladung eine breite Palette an Daten wie Telefonverbindungen (ein- und ausgehende Anrufe sowie SMS- oder MMS-Aufzeichnungen), Zahlungsinformationen wie Kreditkarten- oder Bankkontonummern, Internetverbindungszeiten und -dauer, Gerätekennungen, IP-Adressen und Angaben zu genutzten Diensten wie E-Mail, Cloud-Computing oder Gaming-Diensten.

Die Vorladung weist Tucows an, ihre Existenz auf unbestimmte Zeit nicht offenzulegen, da jede Offenlegung die laufenden Ermittlungen und die Durchsetzung des Gesetzes beeinträchtigen könnte, wie Gizmodo schildert.

Diese Anweisung wurde hinfällig, nachdem Archive.today das Dokument öffentlich machte. Journalist Max Blumenthal, Chefredakteur von The Grayzone, machte auf X auf die Vorladung aufmerksam und betonte, dass Archive.today von Journalisten und Forschern genutzt werde, um „Änderungen an Artikeln zu dokumentieren, Bezahlschranken zu umgehen und zu vermeiden, den scheiternden Konzernmedien Traffic zu schenken“.

Das FBI hat eine Vorladung ausgestellt, um den Inhaber von http://archive.today zu enttarnen, das wir nutzen, um Artikelbearbeitungen zu dokumentieren, Abo-Schranken zu umgehen und zu vermeiden, dass Traffic an die maroden Konzernmedien fließt.

The FBI has issued a subpoena seeking to unmask the owner of https://t.co/V3xqR5qqoa, which we use to document edits to articles, bypass subscription walls and avoid giving traffic to the failing corporate media https://t.co/g36rB7G83R

— Max Blumenthal (@MaxBlumenthal) November 6, 2025

Archive.today wurde 2012 gestartet und funktioniert ähnlich wie die Wayback Machine des Internet Archive – jedoch mit entscheidenden Unterschieden.

Nutzer können URLs einreichen, um permanente Schnappschüsse von Webseiten zu erstellen, damit Inhalte erhalten bleiben, bevor sie verschwinden oder geändert werden.

Der Dienst unterstützt ZIP-Downloads und bildbasierte Seitensicherungen – und entscheidend ist: Seiten werden fast nie gelöscht, außer in extremen Fällen wie Kinderpornografie. Wie AV Club anmerkt, erlangte die Seite während der GamerGate-Kontroverse 2014 große Bekanntheit, als Nutzer sie nutzten, um Artikeländerungen zu verfolgen, ohne den betroffenen Webseiten zusätzlichen Traffic zu geben.

Über die Betreiber von Archive.today ist kaum etwas bekannt. Die ursprüngliche Domain wurde im Mai 2012 von jemandem unter dem Namen Denis Petrov aus Prag (Tschechien) registriert, wie Gigazine berichtet. Es handelt sich dabei jedoch wahrscheinlich um ein Pseudonym, da Denis Petrov ein extrem verbreiteter russischer Name ist und dieselben Kontaktinformationen zur Registrierung fragwürdiger Domains wie Carding-Foren und Piraterieseiten verwendet wurden.

Wunderlicher Klimajournalismus: Boulevard will “Flüsse im Himmel” entdeckt haben

Wunderlicher Klimajournalismus: Boulevard will “Flüsse im Himmel” entdeckt haben

Wunderlicher Klimajournalismus: Boulevard will “Flüsse im Himmel” entdeckt haben

Man muss den täglichen Wahnsinn mit Humor nehmen: Das Boulevardblatt Heute will unter Berufung auf die linke Washington Post “rätselhafte Flüsse im Himmel” entdeckt haben. Deshalb gäbe es “Extremregen und Überschwemmungen”. Schuld sei einmal mehr der Klimawandel. Messbar häufiger werden aber nicht Extremwetterereignisse, sondern Presseenten – der Hintergrund dürfte die üppige Förderung des Klimajournalismus sein.

Der “Klimajournalist” Bernd Watzka, seines Zeichens Magister der Philosophie, begeisterte die Leser der Heute am 9. November mit einer sensationellen Entdeckung. Dort sind viele Millionen der Presseförderung, finanziert durch den Menschen abgepresstes Steuergeld, offenbar gut angelegt. Watzka schreibt: “Eine neue Untersuchung der “Washington Post” zeigt, wie die globale Klimakrise die Bewegung von Feuchtigkeit in der Atmosphäre massiv verstärkt”. Der Titel des Elaborats: Extremwetter wird häufiger – Rätselhafte “Flüsse im Himmel” sorgen für Starkregen.

Vorweg, zahlreiche Studien, die nicht aus Lobby-Geldern des Klimaalarmismus finanziert wurden, zeigen ein anderes Bild. Extremwetterereignisse nehmen weltweit nicht zu, sondern ab. Eine scheinbare Zunahme wird durch Massenmedien suggeriert, die aus jedem Wetterereignis im kleinsten Nest der Welt ein Riesendrama inszenieren. Falls Sie an Quellen interessiert sind, hier vier Links zu entsprechenden Ausarbeitungen des Themas:

Sinn und Zweck des alarmistischen Klimajournalismus ist, die Menschen in Angst und Unruhe zu versetzen – sie sollen das Narrativ vom bösen CO₂ und dem menschengemachten Klimawandel glauben und ohne Widerstand zustimmen, dass ihr hart erarbeitetes Volksvermögen über dubiose Zertifikate umverteilt wird. Völlig verängstigte Menschen sind dazu bereit, wirklich alles zu tun, um ihr Leben zu retten. Dass ihr Leben nicht in Gefahr ist, macht den Sachverhalt aus der Sicht kritischer Geister zu einem Verbrechen.

Zurück zu Bernd Watzka und seinen “Flüssen im Himmel”:

Sie sind unsichtbar, gewaltig – und immer öfter zerstörerisch: sogenannte “Flüsse im Himmel”. Dabei handelt es sich um riesige Feuchtigkeitsströme in der Atmosphäre, die sich wie fliegende Flüsse über die Ozeane bewegen und über Land sintflutartige Regenmengen niedergehen lassen können.

Heute, 9.11.2025

“Aber geh”, würden wir Österreicher sagen. Weil es Feuchtigkeit in der Atmosphäre gibt, kommt es zu Regenfällen? Wer hätte das gedacht.

Geregnet hat es auf der Erde – zum Glück – seit Milliarden Jahren. Sonst hätten wir kein Leben. Allerdings wäre es durchaus relevant, wenn in den letzten Jahren eine Zunahme der Wasser-Sättigung in der Atmosphäre gemessen werden konnte. Die Behauptung: In den letzten 85 Jahren stieg der Feuchtigkeitsgehalt um rund 12 Prozent. Zunehmende Feuchtigkeit in der Atmosphäre würde sehr gut zu den Streifen am Himmel passen, die durch den modernen Luftverkehr erzeugt werden. Denn Kondensstreifen benötigen eine gewisse Wasser-Sättigung.

Zahlreiche unabhängige Experten haben darauf hingewiesen, dass es tatsächlich einige Eingriffe des Menschen, aber auch Naturereignisse gibt, welche die Wasser-Sättigung erhöhen. Da sind zunächst die Ausbrüche von Vulkanen unter dem Meeresspiegel, dabei werden gewaltige Mengen an Wasser verdampft und in die Atmosphäre geschleudert. Dies wird von der Klimawissenschaft genauso negiert wie der Umstand, dass Mutter Erde bei Vulkanausbrüchen auch gigantische Mengen von CO₂ freisetzt. Ein weiterer Grund wäre, so Sachkundige gegenüber Report24 – die permanente Verdampfung von Kühlwasser bei Atomkraftwerken.

Erinnern Sie sich an die Wasser-Katastrophe vom 14. und 15. April 2024 in den Vereinigten Arabischen Emiraten? Damit Wasser abregnen kann, muss es sich zuerst in der Atmosphäre befinden. Eines der größten AKW der Welt befindet sich in Barakah – in etwa 380 km Luftlinie entfernt. Exakte Angaben für die Verdunstung sind schwer zu finden, möglich sind Größenordnungen von 150-400 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. Was nach oben aufsteigt, regnet auch wieder ab. Beispielsweise über einer arabischen Großstadt, die das nicht gewohnt ist.

Die Rechnung ist also relativ einfach. Was unten verdunstet sammelt sich oben – und regnet auch wieder ab. Dafür können menschliche Quellen wie Kernkraftwerke die Ursache sein, ebenso Industrie, die viel Wasserdampf aus ihren Schloten bläst. Nicht zu vergessen: der ständig ansteigende Luftverkehr – ein Liter verbranntes Kerosin wird zu 1,38 kg Wasserdampf. Natürliche Verdunstung ist natürlich gigantisch – durch die Sonnenhitze wird Wasser verdampft und in die Atmosphäre aufgenommen. Und: Vulkanausbrüche unter dem Mehr tragen zusätzliche gigantische Mengen bei.

All das wird zu “rätselhaften Flüssen am Himmel” – oder eben dem Kreislauf aus Verdungstung und Regen, der für unseren Planeten überlebenswichtig ist. So rätselhaft ist das gar nicht. Außer man arbeitet für die Heute-Zeitung, die offenbar einen globalistischen Auftrag zu erfüllen hat und deren Herausgeberin in den Young Global Leaders des Weltwirtschaftsforum organisiert ist. Wer brav mitspielt, freut sich über den Geldsegen – im Gegensatz zu Report24. Wir versuchen objektiv die Wahrheit zu ergründen und erhalten dafür 0,00 Euro Subventionen aus Zwangsgebühren. Hier können Sie uns aber freiwillig unterstützen, vielen Dank. https://www.report24.news/unterstuetzen

Ach, Berlin: Neues Drehkreuz von Görlitzer Park-Umzäunung direkt gestohlen

Ach, Berlin: Neues Drehkreuz von Görlitzer Park-Umzäunung direkt gestohlen

Ach, Berlin: Neues Drehkreuz von Görlitzer Park-Umzäunung direkt gestohlen

Gerade erst montiert und schon weg: Im Görlitzer Park in Berlin, wo derzeit der umstrittene Zaun zur Eindämmung der Kriminalität errichtet wird, haben “Unbekannte” eine Drehtür samt Mechanismus gestohlen. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Postings von Linksradikalen in den sozialen Netzen legen nahe, dass die Szene Straftätern den Weg in den Park mit allen Mitteln offenhalten möchte.

Am Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg ist ein Teil des neuen Sicherheitszauns entwendet worden. Nach Angaben der Polizei haben Unbekannte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ein Drehkreuz samt Drehmechanismus gestohlen. Ein Mitarbeiter der Baufirma stellte den Verlust am Freitagmorgen fest. Die Elemente waren erst am Mittwoch an einem Eingang des Parks montiert worden. Trotz Sicherung durch Bauzäune und einen privaten Wachdienst mit Hunden gelang es den Tätern, das schwere Bauteil unbemerkt abzubauen und abzutransportieren. Laut Polizei hätten Einsatzkräfte und Mitarbeiter der Baufirma die nähere Umgebung erfolglos nach den gestohlenen Gegenständen abgesucht.

Da ein politisches Motiv möglich erscheint, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin die Ermittlungen übernommen. Der Zaunbau ist Teil eines Sicherheitskonzepts des Berliner Senats. Der Park soll künftig nachts geschlossen werden, um Drogenhandel und Gewalt einzudämmen. Die Polizei erhofft sich davon eine leichtere Verfolgung der Dealer, die den Park als Versteck für Drogen nutzen.

Laut der Ausschreibung sind 16 Tore aus Stahl geplant, dazu acht große Drehkreuze in „vandalismussicherer Ausführung“ (aber wohl nicht diebstahlsicher?) und 46 elektrische Schließsysteme für alle Anlagen. Zudem sollen 300 Meter Zaun ergänzt werden, um Lücken in den bereits bestehenden Mauern und Zäunen zu schließen. Die Arbeiten sollen bis Jahresende abgeschlossen sein.

„Die Baumaßnahmen werden wie geplant fortgesetzt und erfolgen weiterhin in enger Abstimmung mit den zuständigen Sicherheitsbehörden“, teilte die Senatsverwaltung mit. Ob der geplante Zeitplan eingehalten werden kann, bleibt offen.

Das Vorhaben ist politisch umstritten. Kritische Bürger wünschen sich tatsächliche Maßnahmen gegen Straftäter statt hilflos anmutender Zaunbauten. In der linken Szene, die samt ihrer Lieblingsklientel von dem Zaunprojekt direkt betroffen ist, trifft das Vorhaben auf scharfen Widerstand. Bereits im Vorfeld hatten mehrere linksradikale Gruppen öffentlich erklärt, den Bau des Zauns nicht zu akzeptieren und Sabotage gegen die Maßnahme angekündigt (Report24 berichtete). Die Initiative „Görli 24/7“ ging so weit, Drohbriefe an Zaunbaufirmen mit der Warnung vor einer Beteiligung am Zaunbau zu schicken. In den Briefen hieß es unter anderem: „Wir werden die Protestformen wählen, die uns angemessen erscheinen, um den Zaunbau zu verhindern. Dabei wenden wir auch Formen des zivilen Ungehorsams an. Wer Kreuzberg und Berlin kennt, weiß, dass politische Konflikte hier auch ganz anders ausgetragen werden können.“

Jetzt, nach dem Diebstahl, veröffentlichte die radikale Gruppierung einen hämischen Post auf Instagram:

„BREAKING: Das neue Drehkreuz in “vandalismussicherer Ausführung” hat die erste Nacht wohl nicht überlebt 😱
Offensichtlich wurden mehrere Befestigungen gelöst und das Mittelteil fehlt komplett.
Da hat die neue Park-Security mit Wachhund wohl nicht gut aufgepasst…
Nach dieser morgendlichen Entdeckung sind wir gespannt auf den weiteren Verlauf des Zaunbaus 😂

Der Beitrag schließt mit den Worten:

„Für einstürzende Zaunbauten!
Unser Görli bleibt offen ✊

Angesichts dessen, dass Teile der linksradikalen Szene bereits vor Baubeginn offenen Widerstand gegen die geplante Umzäunung angekündigt und zu Aktionen dagegen aufgerufen hatten, bekommt der nun erfolgte Diebstahl des neu installierten Zaunelements eine besondere Brisanz. Ob der Vorfall damit in Verbindung steht, ist bislang nicht offiziell bestätigt. Dass man sich in Berlin von Linksradikalen auf der Nase herumtanzen lässt, ist indessen nicht neu. Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob der Vorfall ein einmaliger Eingriff war oder ob weitere Sabotageakte folgen. Mancher munkelt, dass man in Berlin lieber in Endlosschleife Steuergelder für neue Zaunteile verprassen wird, statt sich gegen Antifanten zu stellen …

Bargeldlose EU in 847 Tagen? Nein, aber es ist schlimmer

Bargeldlose EU in 847 Tagen? Nein, aber es ist schlimmer

Bargeldlose EU in 847 Tagen? Nein, aber es ist schlimmer

Ein Beitrag eines australischen Finanzexperten zu EU-Plänen gegen finanzielle Freiheit und Privatsphäre überschwemmte das Internet. Auch TKP hat darüber berichtet. Jedoch waren seine Angaben nur teilweise korrekt – oft ist es sogar noch schlimmer. Bargeld ist aber dennoch (noch) nicht gestorben. „Cash stirbt in 847 Tagen“, war der Titel des X-Posts Shanaka Anslem Perera, der […]

Der Beitrag Bargeldlose EU in 847 Tagen? Nein, aber es ist schlimmer erschien zuerst unter tkp.at.

Fünf wahrscheinliche Szenarien eines US-Regimewechsels in Venezuela

Seit Anfang September hat die Vereinigten Staaten jeden Hinweis darauf gegeben, dass sie sich auf einen militärischen Angriff auf Venezuela vorbereiten könnten. Im Februar 2006 reiste der venezolanische Präsident Hugo Chávez nach Havanna, um von Fidel Castro den José-Martí-Preis der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) zu erhalten.

In seiner Rede verglich er Washingtons Drohungen gegen Venezuela mit kläffenden Hunden und sagte: „Lasst die Hunde bellen, denn es ist ein Zeichen dafür, dass wir uns in Bewegung befinden.“ Chávez fügte hinzu:

„Lasst die Hunde des Imperiums bellen. Das ist ihre Aufgabe: zu bellen. Unsere Aufgabe ist es, in diesem Jahrhundert – jetzt endlich – die wahre Befreiung unseres Volkes zu erreichen.“

Fast zwei Jahrzehnte später bellen die Hunde des Imperiums weiter. Aber werden sie auch beißen? Diese Frage will diese Rotalarm-Analyse beantworten.
Quelle: Rosana Silva R. via Tricontinental

Das Geräusch des Bellens

Im Februar 2025 erklärte das US-Außenministerium ein kriminelles Netzwerk namens Tren de Aragua (Aragua-Zug) zur „ausländischen terroristischen Organisation“. Dann fügte im Juli das US-Finanzministerium das sogenannte Cartel de los Soles (Kartell der Sonnen) zur Sanktionsliste des Amtes für Kontrolle ausländischer Vermögenswerte hinzu, als „transnationale Terrorgruppe“.

Kein früherer Bericht einer US-Regierungsbehörde – weder der Drogenbekämpfungsbehörde (DEA) noch des Außenministeriums – hatte diese Organisationen jemals als Bedrohung bezeichnet, und es wurde keine öffentlich überprüfbare Evidenz vorgelegt, die das behauptete Ausmaß oder die Koordination dieser Gruppen belegen würde.

Es gibt keine Hinweise darauf, dass Tren de Aragua eine kohärente internationale Operation ist. Was das Cartel de los Soles betrifft, so tauchte der Name erstmals 1993 in venezolanischen Berichten über Ermittlungen gegen zwei Generäle der Nationalgarde auf – ein Hinweis auf das „Sonnen“-Abzeichen auf ihren Uniformen – Jahre bevor Hugo Chávez 1998 die Präsidentschaft gewann.

Die Trump-Regierung hat behauptet, diese Gruppen seien – in Zusammenarbeit mit der Regierung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro – die Hauptakteure des Drogenschmuggels in die USA. Dafür wurde jedoch keinerlei Beweis erbracht. Zudem haben Berichte des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) und der DEA selbst durchgehend festgestellt, dass venezolanische Gruppen im globalen Drogenschmuggel eine marginale Rolle spielen. Dennoch hat das US-Außenministerium eine Belohnung von 50 Millionen Dollar für Hinweise ausgesetzt, die zur Festnahme Maduros führen – die höchste in der Geschichte des Programms.

Die USA haben das stumpfe Instrument des „Kriegs gegen die Drogen“ wiederbelebt, um Länder unter Druck zu setzen, die sich ihren Drohungen nicht beugen oder die sich hartnäckig weigern, rechtsgerichtete Regierungen zu wählen.

Kürzlich hat Trump Mexiko und Kolumbien ins Visier genommen und deren Probleme mit dem Drogenhandel genutzt, um deren Präsidenten anzugreifen. Obwohl Venezuela kein nennenswertes eigenes Drogenproblem hat, hat das Trump nicht davon abgehalten, Maduros Regierung mit wesentlich größerer Aggression zu attackieren.

Ein Nobelpreis

Im Oktober 2025 gewann die venezolanische Politikerin María Corina Machado von der Bewegung Vente Venezuela (Komm Venezuela) den Friedensnobelpreis.

Machado durfte 2024 nicht für das Präsidentenamt kandidieren, hauptsächlich weil sie eine Reihe von hochverräterischen Aussagen gemacht hatte, einen diplomatischen Posten eines anderen Landes angenommen hatte, um für eine Intervention in Venezuela zu werben (ein Verstoß gegen Artikel 149 der Verfassung), und weil sie guarimbas unterstützt hatte (gewalttätige Straßenaktionen, bei denen Menschen verprügelt, bei lebendigem Leib verbrannt und enthauptet wurden).

Sie hat auch einseitige US-Sanktionen befürwortet, die die venezolanische Wirtschaft schwer geschädigt haben. Der Nobelpreis wurde durch die Arbeit der Inspire America Foundation (mit Sitz in Miami, Florida, geleitet vom kubanisch-amerikanischen Anwalt Marcell Felipe) und durch die Intervention von vier US-Politikern ermöglicht, von denen drei kubanisch-amerikanisch sind (Marco Rubio, María Elvira Salazar und Mario Díaz-Balart).

Die kubanisch-amerikanische Verbindung ist entscheidend, denn sie zeigt, wie dieses politische Netzwerk, das sich auf den Sturz der kubanischen Revolution um jeden Preis konzentriert, nun eine US-Militärintervention in Venezuela als Mittel sieht, um einen Regimewechsel in Kuba voranzutreiben. Dies ist deshalb nicht nur eine Intervention gegen Venezuela, sondern gegen alle Regierungen, die die USA stürzen wollen.

Der Biss

Im August 2025 begann das US-Militär, Marinekräfte in der südlichen Karibik zusammenzuziehen, darunter Zerstörer der Aegis-Klasse und atomgetriebene Jagd-U-Boote.

Im September begann es eine Kampagne extralegaler Angriffe auf kleine Motorboote in karibischen Gewässern, bombardierte mindestens dreizehn Boote und tötete mindestens siebenundfünfzig Menschen – ohne jegliche Beweise für Verbindungen zum Drogenhandel vorzulegen.

Bis Mitte Oktober hatten die USA mehr als viertausend Soldaten vor der Küste Venezuelas stationiert und fünftausend weitere in Puerto Rico in Bereitschaft (darunter F-35-Kampfjets und MQ-9-Reaper-Drohnen), geheimdienstliche Operationen im Land autorisiert und B-52-„Demonstrationsmissionen“ über Caracas geflogen. Ende Oktober wurde die Flugzeugträger-Kampfgruppe der USS Gerald R. Ford in die Region verlegt. Gleichzeitig hat Venezuelas Regierung die Bevölkerung zur Landesverteidigung mobilisiert.

Fünf Szenarien für eine US-Intervention – basierend auf früheren Fällen

Szenario 1: Die Brother-Sam-Option

1964 entsandten die USA mehrere Kriegsschiffe vor die Küste Brasiliens. Ihre Präsenz ermutigte General Humberto de Alencar Castelo Branco, den Chef des Generalstabs des Heeres, und seine Verbündeten, einen Putsch durchzuführen, der eine 21-jährige Diktatur einleitete.

Aber Venezuela ist ein anderes Terrain. In seiner ersten Amtszeit stärkte Chávez die politische Bildung an den Militärakademien und verankerte die Offiziersausbildung in der Verteidigung der Verfassung von 1999. Eine Figur wie Castelo Branco dürfte Washington daher kaum retten.

Szenario 2: Die Panama-Option

1989 bombardierten die USA Panama-Stadt und entsandten Spezialkräfte, um Manuel Noriega, den militärischen Führer Panamas, gefangen zu nehmen und in ein US-Gefängnis zu bringen, während von den USA unterstützte Politiker die Regierung übernahmen.

Eine solche Operation wäre in Venezuela viel schwerer durchzuführen: Das venezolanische Militär ist weit stärker, ausgebildet für langwierige asymmetrische Konflikte, und das Land verfügt über hochentwickelte Luftabwehrsysteme (insbesondere die russischen S-300VM und Buk-M2E-Systeme).

Jede US-Luftkampagne würde auf anhaltenden Widerstand treffen, was die Aussicht auf abgeschossene Flugzeuge – ein schwerer Gesichtsverlust – zu einem Risiko macht, das Washington vermutlich nicht eingehen wird.

Szenario 3: Die Irak-Option

Eine „Schock und Ehrfurcht“-Bombardierungskampagne gegen Caracas und andere Städte, um die Bevölkerung zu erschüttern und Staat und Militär zu demoralisieren, gefolgt von Versuchen, ranghohe venezolanische Führungspersonen zu töten und Schlüssel-Infrastruktur zu erobern.

Nach einem solchen Angriff würde die Friedensnobelpreisträgerin Machado vermutlich erklären, sie sei bereit, die Führung zu übernehmen und Venezuela eng an die USA anzubinden.

Das Problem bei diesem Manöver ist, dass die bolivarische Führung tief verwurzelt ist: Die Grundlagen der Verteidigung des bolivarischen Projekts liegen in den Arbeiterklasse-Barrios, und das Militär würde nicht sofort demoralisiert – anders als im Irak.

Wie Venezuelas Innenminister Diosdado Cabello kürzlich bemerkte: „Jeder, der will, kann sich an Vietnam erinnern … als ein kleines, aber geeintes Volk mit eisernem Willen dem US-Imperialismus eine Lektion erteilen konnte.“

Szenario 4: Die Golf-von-Tonkin-Option

1964 eskalierten die USA ihr militärisches Engagement im Vietnamkrieg nach einem Vorfall, der als unprovozierte Attacke auf US-Zerstörer vor der Küste dargestellt wurde.

Spätere Enthüllungen zeigten, dass die National Security Agency (NSA) Geheimdienstinformationen fälschte, um einen Vorwand für die Eskalation zu schaffen. Die USA behaupten nun, Marine- und Luftübungen nahe der territorialen Gewässer und des Luftraums Venezuelas durchzuführen.

Am 26. Oktober teilte die venezolanische Regierung mit, Informationen über einen verdeckten CIA-Plan erhalten zu haben, einen False-Flag-Angriff auf US-Schiffe nahe Trinidad und Tobago zu inszenieren, um eine US-Reaktion zu erzwingen. Venezolanische Behörden warnten vor US-Manövern und erklärten, man werde sich nicht provozieren oder einschüchtern lassen.

Szenario 5: Die Qasem-Soleimani-Option

Im Januar 2020 tötete ein von Trump befohlener US-Drohnenangriff Generalmajor Qasem Soleimani, den Chef der iranischen Quds-Einheit. Soleimani war einer der ranghöchsten Vertreter Irans und verantwortlich für dessen regionale Verteidigungsstrategie im Irak, im Libanon, in Gaza und in Afghanistan.

In einem Interview in der Sendung 60 Minutes sagte der ehemalige US-Chargé d’affaires für Venezuela, James Story: „Die Mittel sind vorhanden, um alles zu tun – bis hin zur Enthauptung der Regierung“ – eine klare Absichtserklärung, den Präsidenten zu töten.

Nach dem Tod von Präsident Hugo Chávez im Jahr 2013 sagten US-Beamte vorher, das Projekt werde zusammenbrechen. Zwölf Jahre sind seitdem vergangen, und Venezuela geht weiterhin den von Chávez vorgezeichneten Weg, indem es sein kommunales Modell voranbringt, dessen Resilienz nicht nur auf der kollektiven Führung der Revolution, sondern auch auf starker Volksorganisation beruht.

Das bolivarische Projekt war nie ein Ein-Mann-Unternehmen.

China und Russland dürften einen Angriff auf Venezuela nicht hinnehmen, ohne auf sofortige Resolutionen des UN-Sicherheitsrates zu drängen; beide sind routinemäßig in der Karibik aktiv, einschließlich gemeinsamer Übungen mit Kuba und globaler Missionen wie Chinas Mission Harmony 2025.

Die Hoffnung ist, dass keines dieser Szenarien eintritt.

Birghan: „Deutschland verliert bei der Innovationskraft den Anschluss“

Deutschland galt lange als Land der Erfinder und Ingenieure. Doch während andere Nationen technologisch aufholen, verliert der Wirtschaftsstandort Deutschland rasant an Dynamik. Woran liegt das? Dr. Christoph Birghan, Patentanwalt und seit 2025 für die AfD Mitglied des Deutschen Bundestags, spricht über Unternehmertum, die schwindende Innovationskraft Deutschlands und Auswege aus der Krise.

PI-NEWS: Was die Anzahl der angemeldeten Patente anbelangt, gehört Deutschland immer noch zu den Spitzennationen. Ist das nicht ein gutes Zeichen für die Zukunft?

CHRISTOPH BIRGHAN: Nicht unbedingt. Zwar sind wir noch stark, aber die Innovationskraft Deutschlands nimmt ab. Im Global Innovation Index 2025 sind wir beispielsweise nicht mehr unter den Top Ten, sondern auf Platz elf abgerutscht. Vor allem bei Zukunftstechnologien wie Digitalisierung oder Quantencomputing passiert zu wenig. Stattdessen konzentrieren wir uns auf Dekarbonisierung – also auf Patente, die politische Vorgaben erfüllen, aber keine weltweit wettbewerbsfähigen Innovationen schützen, die unabhängig vom politischen Umfeld sind.

Viele hatten gehofft, die Energiewende würde ein „neues Wirtschaftswunder“ auslösen. Warum ist das ausgeblieben?

Das hat mehrere Gründe, die aber alle absehbar waren: Erneuerbare Energien sind teuer, unzuverlässig und der Staat muss massiv Geld zuschießen. Die Produkte werden vielfach in Asien produziert. Aber vor allem entsteht dadurch keine Produktivitätssteigerung. Es wird lediglich die Energieversorgung umgestellt. Das schafft weder Mehrwert noch wachsenden Wohlstand.

Die Verteidiger von Kernenergie sagen immer, sie sei im Endeffekt günstiger als die erneuerbaren Energien. In Großbritannien wurde aber vor einiger Zeit der Bau eines Kernkraftwerks abgebrochen, weil es zu teuer wurde. Warum fordern Sie trotzdem eine Rückkehr zur Kernkraft?

Zunächst haben auch die Kostensteigerung beim Bau der KKW in Großbritannien mehrere Gründe, die man sich genau anschauen sollte. Beispielsweise wurden dort lange keine KKW gebaut – es fehlte also am Know How. Eine Situation, in die uns die deutsche Politik nun auch bringen könnte. Durch unterbrochene Lieferketten in Folge von Corona sowie hohe Inflation sind die Baukosten in die Höhe gestiegen – beides politisch verursacht. Und dann gab es Wechsel in Management und die staatliche Energiepolitik. All das sagt aber nichts über die grundsätzliche wirtschaftliche Grundlage von Kernenergie aus. Im Gegenteil: Weltweit setzen Staaten zunehmend auf Kernenergie: Frankreich, Polen, die skandinavischen Länder – sie alle bauen neue, teilweise kleinere, modulare Reaktoren. Deutschland steht auch in diesem Punkt isoliert da. Außerdem fehlt uns die Infrastruktur: Der Wind weht vor allem im Norden, die Industrie sitzt wiederum besonders im Süden. Stromtrassen zu bauen dauert ewig und kostet Unsummen. Mit all dem verlieren wir Zeit und andere Länder bauen ihren Vorsprung aus.

Wo sehen Sie die Ursachen für diesen Rückstand?

Das hängt mit der Transformationspolitik zusammen. Energie ist, wie gesagt, bei uns extrem teuer – und günstige Energie ist die Grundlage für eine florierende Industrie und Wissenschaft. Stahl, Chemie, Halbleiter: Das lohnt sich nur bei niedrigen Energiekosten. Dazu kommt ein wachsender Bildungsrückstand: mangelnde Grundkenntnisse, schwache Sprachkompetenzen, zu wenig MINT-Nachwuchs. Wenn deutsche Spitzenpolitiker nicht einmal verhandlungssicher Englisch sprechen, ist das sinnbildlich.

Was müsste sich konkret ändern?

Erstens: ein sinnvoller Energiemix, der verlässlich ist und was die Kosten anbelangt im internationalen Vergleich standhalten kann. In diesem Mix kann – wo es sinnvoll erscheint – auch Windkraft dabei sein, in jedem Fall gehört aber auch Kernenergie dazu. Zweitens: ein Bildungssystem, das exzellente Ingenieure, Naturwissenschaftler und Techniker hervorbringt. Drittens: mehr Mut zum Unternehmertum. Junge Menschen brauchen Anreize, etwas Eigenes aufzubauen, statt auf sichere Staatsjobs zu setzen.

Es gibt doch viele Start-ups. Zählt das nicht als Unternehmertum?

Viele hängen am Subventionstropf oder zielen auf schnelles Skalieren, um dann zu verkaufen. Ein echter Unternehmer will aber Produkte entwickeln, die besser sind als andere und ein Unternehmen aufbauen, das dauerhaft am Markt besteht. Das behinhaltet aus meiner Sicht zum Beispiel auch ein hohes Maß an Verantwortung den Mitarbeitern gegenüber. All das gibt es natürlich noch in Deutschland, aber wir brauchen mehr davon, um zukunftsfähig zu sein.

Welche Branchen schaffen heute Wohlstand?

KI, Software, IT. Wer an die Börsen schaut, sieht Nvidia, Microsoft, Amazon, Tesla. Und all das sind keine deutschen Firmen. Tesla ist ja im Kern noch nicht mal ein Autobauer, sondern ein Konzern, der Software und deren technische Anwendung unter anderem in Autos und Robotern entwickelt. In Deutschland würde man solche Entwicklungen schnell überregulieren und damit abwürgen.

Was denken Sie, aus welchem Grund viele deutsche Vorstandsvorsitzende die Energie- und Verkehrswende unterstützen? Und das, obwohl es augenfällig auf mittlere Sicht wirtschaftliche Schwierigkeiten verursacht?

Weil sich mit Subventionen ebenfalls Geld verdienen lässt. Man sichert sich staatliche Förderung und verlagert parallel die Produktion ins Ausland. Zudem sind Politik und Wirtschaft eng verflochten. Die Leute gehen auf die gleichen Partys und es ist ihnen wichtig, in diesen Kreisen unterwegs zu sein. Da wollen die wenigsten offen anecken. Abgesehen davon, dass all das zu massiven wirtschaftlichen Schäden für unser Land führt, ist es auch für den Mittelstand ein echter Nachteil. Der hat nämlich in der Regel nicht den gleichen Zugang zur Politik und kann auch nicht einfach die Produktion ins Ausland verlagern.

Wie steht Europa insgesamt im globalen Wettbewerb da?

Zu schwach. Unter den größten internationalen Unternehmen ist kein europäisches. Zu viel Regulierung, zu wenig Vertrauen in Unternehmer – und eine Kultur, die Erfolg eher misstrauisch beäugt.

Welche Rolle spielt dabei das Patentsystem?

Es ist – trotz aller gutgemeinten Ansätze – zu formalistisch, zu langsam, zu teuer. Das 2023 eingeführte europäische einheitliche Patentsystem sollte vereinfachen, hat aber zusätzliche Bürokratie und Kosten geschaffen. Kleine und mittlere Unternehmen können sich das oft nicht leisten – insbesondere, wenn es zu Streitigkeiten kommt.

Warum schaffen es so wenige deutsche Patente in die wirtschaftliche Anwendung?

Weil Quantität oftmals wichtiger ist als Qualität. Forschung und Patentierung sind zu wenig verknüpft. In den USA etwa wird effizienter patentiert: dort werden öfter wissenschaftliche Entwicklungen nicht nur in Zeitschriften veröffentlicht, sondern auch zum Patent angemeldet. Bei uns versucht man, mit staatlichen Programmen alles zu fördern – aber Hightech lässt sich nicht verordnen.

Danke für das informative Gespräch, Herr Dr. Birghan.

Sehr gerne.

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