Kategorie: Nachrichten
Al Jazeera unterstützt Klima-Schwindel – Die Inseln von Tuvalu wachsen anstatt zu verschwinden
In dem Artikel von Al Jazeera mit dem Titel [übersetzt] „‚Wir wollen nicht verschwinden‘: Tuvalu kämpft für Klimaschutz und Überleben“ behauptet die Reporterin Lyndal Rowlands, dass der pazifische Inselstaat Tuvalu kurz davor steht, unter dem steigenden Meeresspiegel zu verschwinden. Das ist Unsinn! Von Fachkollegen geprüfte Daten zeigen, dass die meisten Inseln Tuvalus wachsen und mit dem Anstieg des Meeresspiegels Schritt halten, wobei das Land insgesamt an Masse zunimmt und sich der Anstieg des Meeresspiegels nicht beschleunigt.
Der Artikel zitiert Tuvalus Ministerin für Klimawandel Maina Talia die dringend „Klimafinanzierung“ und Hilfe beim Bau von Deichen fordert, um die Inseln über Wasser zu halten. Der Artikel erklärt auch, dass Tuvalu „echte Verpflichtungen” von anderen Nationen braucht, damit die Tuvaluaner „in Tuvalu bleiben” können, während sich die „Klimakrise verschärft”. Er stellt das Land als hilfloses Opfer des steigenden Meeresspiegels dar und zitiert die Vereinten Nationen, den Internationalen Gerichtshof und NGOs für Klimafinanzierung, um diese Darstellung zu untermauern.
Diese Geschichte ist jedoch schlichtweg falsch. Mehrere von Fachkollegen begutachtete Studien zeigen, dass Tuvalu nicht versinkt, sondern wächst. Laut einer von Climate Realism hervorgehobenen Studie zeigen aktuelle Satelliten- und Luftbildanalysen, dass die Gesamtlandfläche Tuvalus in den letzten vier Jahrzehnten um 2,9 Prozent zugenommen hat, wobei 74 Prozent der Inseln an Größe gewonnen haben. Anstatt zu versinken, übersteigen die natürlichen Prozesse der Sedimentablagerung und Korallenwachstums in Tuvalu die lokale Geschwindigkeit des Meeresspiegelanstiegs.
[Hervorhebung im Original]
Selbst die New York Times – die für ihren Klima-Alarmismus bekannt ist – hat kürzlich anerkannt, dass viele Pazifikinseln wachsen und nicht verschwinden. Im Jahr 2024 berichtete die Times, dass „viele niedrig gelegene Koralleninseln nicht schrumpfen, sondern stabil bleiben oder an Landfläche zunehmen”. Dies steht im Einklang mit langfristigen Feldmessungen, die zeigen, dass Atollsysteme dynamisch, selbstreparierend und widerstandsfähig sind.
Die Behauptung, dass Tuvalu „kaum einen Meter über dem Meeresspiegel liegt” und unmittelbar vor der Zerstörung steht, ist ein Thema, das seit mehr als 30 Jahren diskutiert wird. Doch wie hier auf WUWT dokumentiert, liegt Tuvalu nach wie vor weit über dem Wasserspiegel. Laut der Website „Tides and Currents“ der National Oceanic and Atmospheric Administration beträgt der durchschnittliche Anstieg des Meeresspiegels in der Nähe von Tuvalu seit den 1980er Jahren etwa 3 bis 4 Millimeter pro Jahr – was einer Veränderung von 1,29 Fuß [40 cm] in 100 Jahren entspricht – und entspricht damit kaum der von Al Jazeera dargestellten apokalyptischen Flutwelle. Siehe die folgende Grafik:
Darüber hinaus erklärt der Abschnitt „Everything Climate“ von WUWT, dass globale Satellitendaten keine Anzeichen dafür liefern, dass sich der Anstieg des Meeresspiegels beschleunigt, und dass die Anstiegsrate seit den 1950er Jahren weitgehend unverändert geblieben ist. Die Variabilität der Küsten durch natürliche Prozesse wie El-Niño-Zyklen und Sedimenttransport erklärt einen Großteil dessen, was alarmistische Beobachter fälschlicherweise als „klimabedingten“ Verlust interpretieren.
[Hervorhebung im Original]
Wenn Tuvalu wirklich in existenzieller Gefahr wäre, würde es nicht massiv in neue Infrastruktur und touristische Einrichtungen investieren. Die Regierung hat Millionen für Flughafenverbesserungen, Resortanlagen und Glasfaser-Internetverbindungen ausgegeben – allesamt Maßnahmen zur Förderung des Tourismus‘. Das sind nicht die Handlungen einer Nation, die sich darauf vorbereitet, unter den Wellen zu verschwinden. Es sind die Handlungen einer Regierung, die jede Gelegenheit nutzt, um Klimahilfe zu erhalten und gleichzeitig ihre Wirtschaft zu modernisieren.
Das bringt uns zum eigentlichen Thema: Geld. Die Staats- und Regierungschefs von Tuvalu setzen sich für immer höhere „Klimafinanzierungszusagen“ ein – was Minister Talia als „echte Verpflichtungen“ und „Verursacherprinzip“ bezeichnet. In dem Artikel beklagt er, dass das Land „dies jetzt braucht, damit wir auf die Klimakrise reagieren können“. Was Tuvalu jedoch wirklich anstrebt, ist nicht die Rettung vor dem Meer, sondern ein größeres Stück vom Kuchen der Klimafinanzierung. Wie WUWT beobachtet hat, haben diese kleinen Inselregierungen gelernt, dass sie durch die Darstellung als Opfer lukrative internationale Sympathie und Geld erhalten. Sie erkennen eine gute Gelegenheit zum Betrug, wenn sie diese erkennen.
Fakten sind nach wie vor wichtig. Die Landmasse Tuvalus ist stabil oder wächst sogar. Die Bevölkerung wird nicht evakuiert. Die politischen Führer geraten nicht in Panik – sie setzen sich für Geld ein, das für die weitere wirtschaftliche Entwicklung verwendet werden soll. Das Märchen von den „versinkenden Inseln” wird durch begutachtete Beweise und jahrzehntelange Beobachtungen widerlegt, die zeigen, dass Tuvalu nicht verschwindet. Die Al-Jazeera-Reporterin Lyndal Rowlands hätte dies mit einer einfachen Google-Suche herausfinden können, aber stattdessen wiederholte sie diesen jahrzehntealten Mythos, ohne auch nur einmal auf die fundierte wissenschaftliche Literatur zu verweisen, die ihn widerlegt.
Was versinkt, ist ehrlicher, faktenbasierter Journalismus, aber nicht Tuvalu.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
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Leos Vatikan: Islamappeasement und Verrat an den Christen Nigerias
(David Berger) In seiner Rede anlässlich des Berichts zur Religionsfreiheit von „Kirche in Not“ erklärte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, die Gewalt gegen Christen in Nigeria sei „kein religiöser Konflikt [von Muslimen gegen Christen], sondern vielmehr ein sozialer, zum Beispiel zwischen Viehzüchtern und Bauern.“ „Wir sollten auch anerkennen, dass viele Muslime in Nigeria selbst Opfer derselben Intoleranz […]
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Sebastian Kurz’ geheimer Gipfel in Tirol: Ein Alpen-Bilderberg namens “Moving Mountains”
Was trieben Sebastian Kurz, Karl-Theodor zu Guttenberg, arabische Royals, europäische Minister, amerikanische Milliardäre & Co im tirolerischen Seefeld? Ein exklusives und sekretives Treffen, ganz im Bilderberger-Stil, wirft Fragen auf.
Manche Geschichten riechen förmlich nach Macht, Geld und Diskretion – und die Alpenluft von Seefeld dürfte in diesen Tagen besonders schwer gewesen sein. Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz, einst der österreichische Polit-Wunderknabe, heute internationaler Geschäftemacher, lud zum klandestinen “Moving Mountains”-Gipfel in Tirol. Ein Treffen von Strippenziehern unter der Führung von zwei ausrangierten Ex-Ministern, die nun auf anderen Ebenen Einfluss ausüben wollen. Natürlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Denn was in Davos und bei den Bilderbergern dazu gehört, wird nun offenbar auch in Österreich kultiviert. Rund 80 Gäste, so berichtet profil, trafen sich im noblen Hotel Sacher Seefeld. Gastgeber: Kurz und sein alter CSU-Kumpel Karl-Theodor zu Guttenberg. Das Setting: arabische Royals, israelische Tech-Investoren, amerikanische Milliardäre, europäische Minister und österreichische Wirtschaftsgrößen. Man speiste erlesen, sprach dem Vernehmen nach von “Zukunftsthemen”, “Künstlicher Intelligenz” und “Europas Wettbewerbsfähigkeit”.
In Wahrheit dürfte es eher um geopolitische Einflusssphären, lukrative Deals und Informationsaustausch auf höchstem Niveau gegangen sein. Und, natürlich, um jene unverzichtbare Qualität, die solche Zirkel auszeichnet: Vertraulichkeit. Doch während das österreichische Magazin “profil” nur darüber berichtet, dass das Treffen stattgefunden hat, fehlen wichtige Fragen.
Was haben diese Leute vor?
Warum treffen sich all diese Leute unter Ausschluss der Öffentlichkeit unter der Führung von Kurz, Guttenberg und Kurz’ Geschäftspartner Shalev Hulio im malerischen Seefeld? Blickt man auf die verlautbarten Themenfelder und bedenkt man, dass Hulio hinter der berüchtigten Spionagesoftware Pegasus steckt, darf man schon einige Vermutungen anstellen. Wenn dann auch noch Avner Netanjahu (der Sohn des israelischen Premierministers) mit am Tisch sitzt und sich wohl auch mit den arabischen Royals vernetzt, wird es auch geopolitisch interessant.
Kurz brachte auch den türkischen Finanzminister Mehmet Şimşek und den griechischen Verteidigungsminister Nikos Dendias zusammen. Man sollte nicht vergessen, dass die Türkei sowohl mit Israel als auch mit Griechenland im Clinch liegt. Aber bei solchen Geheimniskrämer-Treffen spielt so etwas kaum eine Rolle. Auf der weltpolitischen Bühne mögen die Fetzen fliegen, doch auf solchen Treffen – unter Ausschluss der Öffentlichkeit – wird fein diniert, respektvoll debattiert und gelacht. Die Show ist nur für das Fußvolk, das nach dem Motto “divide et impera” (oder gegebenenfalls “panem et circenses”, je nachdem, was besser ankommt) gelenkt werden soll.
Die Frage nach dem Geld – und nach der Macht
Wer hat dieses Treffen eigentlich bezahlt? Hotel Sacher Seefeld ist kein Jugendherbergsbetrieb, sondern ein Nobelhotel. Privatjets aus München und Innsbruck, Catering, Sicherheitsdienst, komplette Infrastruktur – all das kostet. Hat Kurz als Gastgeber alles aus der eigenen Tasche bezahlt? Oder wurde diskret über Sponsoren, Firmenbeteiligungen oder “Partner” abgerechnet? Keine Angabe. Kein Kommentar. Einmal mehr: Schweigen ist Gold, vor allem, wenn viel Geld im Spiel ist.
Und warum diese Geheimnistuerei? Warum keine offizielle Pressemitteilung, keine Teilnehmerliste, keine Transparenz? Ganz einfach: weil das Konzept auf Vertraulichkeit beruht. So war es schon bei den Bilderbergern, bei den Trilateralen, bei den G7-Randgesprächen. Wo Einfluss und Kapital sich mischen, ist Licht unerwünscht. Kurz hat von den Großen gelernt – und bringt nun seinen eigenen, österreichischen Ableger dieser “Clubpolitik” auf den Weg.
Die Schattenrolle des Herrn Kurz
Offiziell ist er bloß Unternehmer, Berater, Visionär. Inoffiziell aber bleibt Kurz das, was er immer war: ein Machtspieler. Nur eben ohne Wähler, ohne Kontrolle, ohne Opposition. Seine Bühne ist nicht mehr das Parlament, sondern die geschlossene Gesellschaft. Und die Themen – KI, Cybersicherheit, Geopolitik – sind wie auch die Teilnehmerschaft passend gewählt.
Wer die Mechanik solcher Zirkel kennt, weiß: Hier werden Weichen gestellt. Zwischen Finanzeliten, Technologiekonzernen und politischen Akteuren entsteht jene Art von Parallelstruktur, die man früher “Hinterzimmer” nannte. Heute nennt man sie “Private Summit”. Und Sebastian Kurz ist, wie es scheint, auf bestem Weg, Österreichs Türöffner in diesen neuen globalistisch-technokratischen Oligarchen-Kosmos zu werden.
Den österreichischen Mainstreammedien, die (bis auf “profil”) offensichtlich kein Interesse an dieser Veranstaltung zeigen, scheinen solche Geheimtreffen egal zu sein. Und das, obwohl man sonst ja gerne über den ehemaligen Bundeskanzler berichtet. Woran das wohl liegen mag?
Verbot von Russland-Gas: Deutschland großer Verlierer

Die EU verbietet alle russische Gasimporte, das wurde im EU-Rat mit zwei Gegenstimmen beschlossen. Das wird vor allem die deutsche Wirtschaft weiter belasten, Verarmung und Deindustrialisierung vorantreiben – während Polen als Gewinner dieser Politik hervorgeht. Polens Rolle bei der Bereitstellung von mehr US-LNG für Mittel- und Osteuropa dürfte den Einfluss Deutschlands in dieser Region mindern […]
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Die zukünftige Weltordnung hängt vom Ukraine-Stellvertreterkrieg ab
Brian Berletic
Russlands allmählicher Vormarsch in der Donbass-Region scheint eine operative Einkesselung der letzten großen ukrainischen Verteidigungslinie – des sogenannten „Festungsgürtels“ – zu formen, eine Entwicklung, die nicht nur das Schicksal des Krieges, sondern auch die Gestalt der entstehenden globalen Ordnung bestimmen könnte.
Die Realität einer großen Einkesselung im Donbass
Russische Truppen haben in den letzten Wochen zunehmend begonnen, die Stadt Pokrowsk im zentralen Donbass einzukreisen, während sie sich weiter nördlich Lyman und Siversk nähern.
Betrachtet man verschiedene Live-Kartenprojekte, die den Ukraine-Konflikt verfolgen, entstehen erste Zangenbewegungen, die – so einige Analysten – auf eine großflächige Einkesselung des verbliebenen ukrainischen Festungsgürtels hindeuten.
Dieser Gürtel umfasst stark befestigte urbane Zentren von Kostiantynivka bis Kramatorsk und Slowyansk. In dieser Zone dürften sich tausende, vielleicht zehntausende ukrainische Soldaten befinden. Ihre Einkesselung durch russische Streitkräfte würde eine katastrophale Niederlage für die Ukraine und ihre US-Unterstützer bedeuten – und den russischen Zielpunkt der „Sonderoperation“, nämlich die vollständige Einnahme des Donbass, verwirklichen.
In den kommenden Wochen und Monaten wird sich das Schicksal dieser Operation entscheiden – sowohl auf dem Schlachtfeld als auch weit darüber hinaus: strategisch in der Tiefe der Ukraine und Russlands sowie geopolitisch weltweit.
Operative statt physische Einkesselung
Viele stellen sich eine Art Zweiter-Weltkrieg-Style-Einkesselung vor, bei der Panzer- und Infanteriekolonnen ukrainische Verbände vollständig umschließen. Doch wahrscheinlicher ist eine operative, nicht physische Einkesselung.
Russische Bodentruppen rücken weiterhin schrittweise entlang der Frontlinie vor, belagern Städte, sichern entstandene Vorsprünge gegen Gegenangriffe und verhindern selbst, von ukrainischen Zangenmanövern eingeschlossen zu werden.
Parallel dazu nutzt Russland seine Langstrecken- und Drohnenkapazitäten, die sich rasant in Qualität und Quantität verbessert haben, um ukrainische Nachschubwege entlang der gesamten rückwärtigen Linie des Festungsgürtels zu zerstören.
Mit dem unausweichlichen Fall von Pokrowsk und dem russischen Vorrücken auf Lyman, geraten praktisch alle Nachschubrouten zwischen diesen Punkten in Reichweite russischer FPV- und Glasfaserdrohnen.
Die Einkesselung von Pokrowsk und die entstehende Frontlinie westlich von Kostiantynivka haben bereits die Logistik der Stadt beeinträchtigt. Je mehr russische Kontrolle sich in diesem Raum konsolidiert, desto effektiver werden Drohnenangriffe auf Kramatorsk und Slowyansk, insbesondere, wenn russische Kräfte gleichzeitig von Norden nach Süden vorrücken.
Je enger sich diese Zangen schließen, desto wirksamer wird die operative Einkesselung – und desto prekären werden die ukrainischen Stellungen dazwischen.
Krieg der Abnutzung
Russland muss Pokrowsk oder Kramatorsk nicht vollständig physisch umschließen, um die Verteidigung dort zu brechen. Eine operative Einkesselung ist sogar vorteilhafter, da sie den Gegner zwingt, immer mehr Reserven in eine aussichtslose Lage zu schicken.
Russland führt keinen Bewegungskrieg, sondern einen Abnutzungskrieg – mit dem Ziel, die ukrainische Armee zu demilitarisieren, nicht, möglichst schnell Territorium zu erobern.
Ein schneller Vorstoß bis zum Dnjepr wäre riskant und würde die ukrainischen Resteinheiten näher an die NATO-Versorgungslinien bringen. Stattdessen zwingt Russland die Ukraine, ihre Truppen und ihr Material immer wieder an dieselbe Frontlinie zu schicken, wo sie systematisch vernichtet werden.
Reaktionen des Westens – auf und jenseits des Schlachtfelds
Selbst westliche Medien erkennen inzwischen an, dass Russland diesen Abnutzungskrieg führt und entscheidend gewinnt – und dass die USA und Europa militärisch kaum mehr dagegenhalten können.
Darum drängen Washington und Brüssel auf einen Waffenstillstand – de facto ein „Minsk 3.0“ –, um Zeit zu gewinnen, ihre Rüstungsproduktion hochzufahren und die ukrainische Armee wiederaufzubauen, wie schon nach den ersten Minsker Abkommen.
Russlands Ablehnung eines Waffenstillstands und sein fortgesetzter militärischer Erfolg zwingen die USA, den Krieg sowohl militärisch zu eskalieren als auch auf andere Ebenen zu verlagern – mit wirtschaftlichem und diplomatischem Druck.
Ein Beispiel ist die Drohung, der Ukraine Tomahawk-Marschflugkörper zu liefern. Diese würden den Krieg zwar nicht entscheiden, aber Russland zwingen, seine Luftverteidigung weiter ins Landesinnere zu verlegen, wodurch Operationen an der Front verlangsamt würden. Zudem könnten sie gezieltere Angriffe auf russische Rüstungs- und Energieinfrastruktur ermöglichen.
Parallel dazu erhöhen die USA den Druck auf Russlands Handelspartner, insbesondere Indien und China, durch Sanktionen und Strafzölle.
Das Ziel: Indien und China sollen sich entscheiden – US-Märkte und Dollar-System oder Handel mit Russland. Würden beide dem US-Druck nachgeben, wäre Russland wirtschaftlich isoliert und geschwächt – was wiederum auch Indien und China in Isolation treiben würde, ein zentrales Element der US-Strategie, um jeden aufstrebenden Rivalen zu bremsen.
Bleiben Indien und China standhaft, schadet die US-Sanktionspolitik kurzfristig zwar allen Beteiligten, beschleunigt aber langfristig den Übergang zu einer multipolaren Wirtschaftsordnung.
Die unmittelbare Folge: Länder wie Indien und China müssen sich vom US-Dollar und westlichen Finanzsystemen abkoppeln – ein Prozess, der mit den BRICS-Initiativen längst begonnen hat. Der US-Druck wirkt so kontraproduktiv: Er beschleunigt den Aufbau von nicht-westlichen Alternativen, auch zu SWIFT und dem Dollar.
Fazit: Der Ukraine-Krieg als Schlüsselmoment der neuen Weltordnung
Die Schlacht um den Festungsgürtel im Donbass ist ein Mikrokosmos des größeren US-Stellvertreterkriegs gegen Russland – ein langsamer, aber strategisch folgenreicher Konflikt.
Das Ergebnis dieser Operation wird wahrscheinlich den Gesamtausgang des Ukraine-Kriegs bestimmen.
Darüber hinaus zeigt der US-Schwenk von militärischer Eindämmung zu globalem Wirtschaftskrieg, dass dieser Konflikt von Anfang an Teil einer viel größeren US-Strategie war – mit dem Ziel, Rivalen zu eliminieren und die eigene Vormachtstellung weltweit zu sichern.
Die kommenden Monate werden daher nicht nur für den Ukraine-Krieg, sondern auch für die künftige Weltordnung entscheidend sein – in einem globalen Konflikt, den die USA längst nicht nur gegen Russland, sondern gegen die gesamte multipolare Welt führen.
*
Brian Berletic ist ein geopolitischer Analyst und Autor mit Sitz in Bangkok.
Trump, Putin und Orbán – zu viel Vernunft für die transatlantische Elite?
Noch vor wenigen Tagen kündigte US-Präsident Donald Trump ein Treffen mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin in Budapest an. Doch nun liegt das Vorhaben Medienberichten zufolge auf Eis. Der Gipfel sei auf unbestimmte Zeit verschoben worden.
Nach dem weitestgehend ergebnislosen Treffen zwischen Trump und Putin in Alaska sollte ein neuer Gipfel in der ungarischen Hauptstadt Budapest endlich den Anfang vom Ende der Kampfhandlungen in der Ukraine darstellen. Doch nun heißt es, das Spitzentreffen beim Vermittler Viktor Orbán werde auf unbestimmte Zeit verschoben. Offiziell wegen “fehlender Vorbereitung”. Inoffiziell, weil Washingtons neue Außenpolitik schon wieder in sich selbst verheddert ist.
US-Außenminister Marco Rubio hat nach einem Telefonat mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow das Handtuch geworfen. Und Europa jubelt – oder besser gesagt: die Brüsseler Kriegstreiber jubeln. Denn der kollektive Wertewesten will gar keine Friedenslösung. Er will “Druck”. Er will “Sanktionen”. Er will “Ruinen” – solange sie russisch sind. Die acht europäischen Staatschefs, die sich prompt mit einer gemeinsamen Erklärung zu Wort meldeten, klangen wenig kompromissbereit: Man werde weiterhin eingefrorene russische Vermögen für Kiew verwenden, “bis Putin kapituliert”.
Trump hatte – man erinnere sich – im Wahlkampf angekündigt, er wolle “innerhalb von 24 Stunden” Frieden schaffen. Doch das war, bevor er im Morast der westlichen Diplomatie versank. Kaum telefoniert er mit Putin, klingt er nach Realpolitik. Kaum trifft er Selenskyj, klingt er wieder wie ein transatlantischer Missionar. Erst soll Kiew Land abtreten, dann plötzlich alles zurückerobern, dann wieder “stoppen, wo man steht”. Ein außenpolitischer Zickzackkurs ohne klare Linie.
Dabei liegt die Wahrheit auf der Hand: Trump hat verstanden, dass dieser Krieg längst nicht mehr um ukrainisches Territorium geht, sondern um geopolitische Dominanz. Russland hält den Donbass und wird ihn nicht aufgeben. Europa hängt in seiner moralischen Schlinge und traut sich nicht, das Offensichtliche auszusprechen: Die Ukraine ist verloren. Jeder weitere Tag kostet Menschenleben, Geld und Glaubwürdigkeit. Aber man redet lieber von “Prinzipien” und “internationalen Grenzen”, als sich dem eigenen Scheitern zu stellen.
In Kiew wiederum spielt Selenskyj weiter den Märtyrer, der zwischen Hollywood und Heldenpathos pendelt. Auf Telegram klagt er, die Russen “würden die Diplomatie fallen lassen, sobald der Druck nachlässt”. Ironischerweise zeigt er damit, wie sehr das gesamte westliche Konzept auf Erpressung beruht: nur Druck, keine Verhandlung, keine Kompromisse. Doch die gesamte Menschheitsgeschichte zeigt, dass Grenzen immer wieder verschoben werden und sich die Welt schlussendlich (zumeist) damit abfindet. Auf der Weltbühne gilt trotz der Diplomatie nach wie vor das Recht des Stärkeren und Kriege führen immer wieder zu neuen Grenzziehungen.
Präsident Putin hat deutlich gemacht, dass er bereit ist zu verhandeln. Gleichzeitig hat er auch verdeutlicht, dass er ganz offensichtlich genug von den (mit westlicher Hilfe stattfindenden) Angriffen auf die russische Infrastruktur hat. Nun heißt es “Friedensverhandlungen oder die totale Vernichtung der Ukraine”. Und der Westen hat es in der Hand, ob er den russischen Bären weiter provozieren möchte und die Zerstörung der ehemaligen Sowjetrepublik in Kauf nimmt, oder ob man Kompromissbereitschaft zeigt. Denn je länger dieser Krieg andauert, desto umfangreicher werden die Schäden an der zivilen Infrastruktur ausfallen. Und wer solls bezahlen? Am Ende die Europäer natürlich.
Was kann man von einer KI erwarten?

Die gestellte Frage der Überschrift betrifft KI-Systeme, die öffentlich zugänglich sind wie Grok, Gemini oder ChatGPT. Derartige KIs kann man nutzen, um zu recherchieren. Man muss allerdings wissen, worauf man sich einlässt. Der “normale Anwender”, der nach schnellen Problemlösungen sucht, kann mit propagandistischer Belehrung im Sinne der KI-Betreiber rechnen. Viel zu wenige Nutzer sind sich […]
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Ex-Brigadegeneral zum Spannungsfall. #langemann #interview
Das ganze Interview hier auf Youtube. Langemanntv – Kanal.Wir haben eine hysterische Debatte in Deutschland. Vernunft ist durch Kriegsrhetorik ersetzt worden.“ –
„Die Bundeswehr ist blanker als blank. Wir haben sie in guter Absicht weiter entwaffnet.“ – „Ich bin kein Putin-Freund, aber ein Versteher. Wer Konflikte lösen will, muss den Gegner verstehen.“ –
„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen – das ist heute wichtiger denn je.“ –
„Deutschland war im Kalten Krieg potenzielles Schlachtfeld. Das droht sich zu wiederholen.“ –
„Es ist beunruhigend, wie leichtfertig heute über Krieg gesprochen wird. 1914 lässt grüßen.“ –
„Ein Kriegsszenario lenkt auch ab – von wirtschaftlichen Problemen, schwachen Regierungen und innenpolitischer Krise.“-
„Die mediale Eskalation ersetzt Diplomatie. Wir brauchen Besonnenheit statt Schlagzeilen.“ – Ein tiefgründiger Einblick in die aktuellen politischen Spannungen in Europa und die Möglichkeit eines Krieges, der über nur einen Akteur hinausgeht. Das komplette 60-minütige Interview mit dem ehemaligen militärischen Berater von Angela Merkel, Ex-Brigadegeneral Dr. Erich Vad, finden Sie im clubderklarenworte.de.
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Foto Langemann: Ulrike Reinker, Düsseldorf
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Mythos Fetter Staat – Investitionen
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Der Mythos eines großen und immer größer werdenden Staates wird gerade all zu oft bedient. Minimalstaatler und Libertäre wie zum Beispiel Milei, Musk oder Krall verhelfen ihren Ideen zu großer Beliebtheit. Anbei werden die wesentlichen Angaben dargestellt.
Zunächst wird klar das der Bundeshaushalt im Verhältnis zum BIP kontinuierlich sinkt. Die Investitionen des Bundes im Verhältnis zum BIP sind aber ebenfalls bis etwa 2000 gesunken. In 1969 betrugen die Investitionen des Bundes im Verhältnis
Das digitale Gefängnis (Teil 2) – Digitale Identität
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Nicht gewählte Globalisten wie Bill Gates oder der Rockefeller-Clan wollen angeblich „für uns“ – in Wirklichkeit gegen uns – eine bequeme und schnelle digitale Welt – in Wirklichkeit ein digitales Freiluftgefängnis – aufbauen.
Der elektronische Identitätsnachweis (eID) hat zweifellos auch Vorteile wie Bequemlichkeit, Schnelligkeit, Abbau der Bürokratie und deren Kosten. Die Nachteile überwiegen aus meiner Sicht jedoch bei weitem die vorhandenen Vorteile. Hierzu später.
Weltweite Bestrebungen für eine digitale Identität
Großbritannien ist im Begriff, die Pflicht zur digitalen Identifizierung für alle britischen Bürger sowie für Einwohner, Studenten oder Arbeitnehmer aus der
Parteitaktischer Amoklauf des Friedrich Merz
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Friedrich Merz steht mit dem Rücken zur Wand. Genauer gesagt, er lehnt mit dem Rücken an der Brandmauer. Das Dumme dabei ist, die Brandmauer ist instabil. Sollte er sich zu fest daran anlehnen und abstützen, könnte sie einstürzen. Er würde umfallen. Das ist die eine Seite des Dilemmas.
Sollte er jedoch versuchen, Abstand von diesem fragilen Gebilde zu gewinnen, und sei es nur in der Hoffnung, aus der Distanz würde sie kleiner erscheinen, überwindbar vielleicht sogar, brächte ihn sein Retirieren in die von der SPD aufgebaute Falle. „Merz verharmlost die AfD“, hieße es dann, „will sogar mit den Faschisten paktieren. Wählt die Rettung, wählt SPD, Grüne und LINKE!“ Das ist die andere Seite des Dilemmas.
Seit der zweiten Corona-Impfung Schwerstpflegefall – ohne Anerkennung
„Familie Schuh, deren Vater Daniel seit seiner zweiten Corona-Impfung ein Schwerstpflegefall ist, kämpft um Anerkennung und Gerechtigkeit. Am Esstisch der Familie Schuh sitzen drei Generationen: Marianne, 75 Jahre alt, ihre Schwiegertochter Tanja, 50, und Selina, die mittlere von drei Töchtern, 27 Jahre jung. Gemeinsam erzählen sie von Daniel – ihrem Sohn, Ehemann und Vater. Sie erzählen von einem Mann, der einst die Stütze der Familie war, und heute schwerstgeschädigt ist, unfähig, auch nur die einfachsten Dinge alleine zu bewältigen.“ – Ein Artikel der MWGFD in der Reihe „geimpft, geschädigt, geleugnet“.
Elisabeth Maria
Der Kontakt zu Familie Schuh kam über deren Schadensmeldung auf unserer Webseite „geimpft, geschädigt, geleugnet“ zustande.
Der Bruch im Leben
Daniel Schuh, heute 49 Jahre alt, erlitt nach seiner zweiten Corona-Impfung am 7. Mai 21 zwei schwere Schlaganfälle. Schon vorher war er gesundheitlich deutlich vorbelastet. Doch trotz schwerer Vorerkrankungen

