Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Der Spiegel und die Meinungsfreiheit

Man stelle sich einmal vor, ein führender Aktivist beispielsweise der Klima- oder LGBT-Bewegung würde aus politischen Gründen ermordet und seine politischen Gegner würden danach der Klima- oder LGBT-Bewegung die Schuld an dem Mord geben und ihr vorwerfen, die Trauer um den Ermordeten sei nur der Versuch, aus dem Mord politisches Kapital zu schlagen. Die Aufregung […]
Kriegshetze: Litauens Verteidigungsministerin fordert den Abschuss russischer Jets

Kriegshetze: Litauens Verteidigungsministerin fordert den Abschuss russischer Jets

Kriegshetze: Litauens Verteidigungsministerin fordert den Abschuss russischer Jets

Litauens Verteidigungsministerin Dovilė Šakalienė fordert offen, russische Kampfflugzeuge künftig vom Himmel zu holen – ein Vorstoß, der an Kriegslüsternheit kaum zu überbieten ist. Die Balten spielen mit dem Feuer und riskieren, ganz Europa in einen militärischen Abgrund zu stürzen.

Die baltischen Falken drehen wieder auf. Kaum sind ein paar russische Kampfflugzeuge kurzzeitig über der Ostsee aufgetaucht, tönt Litauens Verteidigungsministerin Dovilė Šakalienė, man müsse künftig die Maschinen gleich vom Himmel holen. Ein Vorschlag, der nicht nur brandgefährlich ist, sondern auch zeigt, wie sehr die politischen Eliten dieser Region in einem gefährlichen Eskalationsfieber gefangen sind. Wer nach einem direkten Abschuss russischer Jets ruft, flirtet bewusst mit dem großen Krieg in Europa – und hofft offenbar, dass die NATO-Partner brav in den Abgrund folgen.

Die Rhetorik ist nicht neu. Schon seit Jahren inszenieren sich die baltischen Staaten als Speerspitze des Westens gegen Russland, stets bemüht, Washington und Brüssel von ihrer militärischen Loyalität zu überzeugen. Dass sie dabei die europäischen Bevölkerungen einem unkalkulierbaren Risiko aussetzen, scheint die Damen und Herren in Vilnius, Riga oder Tallinn kaum zu kümmern. Šakalienė beruft sich sogar auf die Türkei, die 2015 ein russisches Flugzeug an der syrischen Grenze abschoss – ein Zwischenfall, der damals fast einen Flächenbrand auslöste. Offenbar ist man in Litauen der Meinung, solch ein Szenario sei “ein Beispiel”. Doch für wen? Für verantwortungslose Abenteurer, die bereit sind, einen Weltkrieg in Kauf zu nehmen.

Der Vorfall selbst wirkt eher unspektakulär. Drei MiG-31 sollen über dem Golf von Finnland in estnischen Luftraum eingedrungen sein – ganze zwölf Minuten. Niemand kam zu Schaden, niemand hat geschossen. Doch anstatt die diplomatische Schiene zu nutzen, wird die Episode sofort zur “extrem gefährlichen Provokation” hochstilisiert. So drückte es die estnische EU-Karrieristin Kaja Kallas aus. Dass diese gleiche Kallas seit Jahren jede Gelegenheit nutzt, um sich als Hardlinerin gegen Moskau zu profilieren, ist dabei kaum Zufall. Schließlich bringt bellizente Rhetorik in Brüssel mehr Schlagzeilen und höhere Posten als nüchterne Diplomatie.

Die Balten und Polen fordern nun erneut eine NATO-Konsultation nach Artikel 4. Ein Mechanismus, der eigentlich dazu gedacht war, Sorgen und Konflikte innerhalb des Bündnisses zu besprechen, und nicht dazu, jede Lappalie in eine existenzielle Bedrohung hochzupushen. Doch seit Beginn des Ukraine-Kriegs hat sich das Procedere zur Routine entwickelt: jeder Vorfall, jedes Drohnensignal auf dem Radar, jede unerwünschte Flugroute wird sofort zum Casus Belli erklärt. Das Ziel ist klar – die NATO-Truppen sollen enger an die Ostfront gedrückt, Europa militärisch noch stärker nach Osten ausgerichtet und jegliche Rufe nach Diplomatie endgültig im Keim erstickt werden.

Das Gefährliche dabei: Solche Reden bleiben nicht folgenlos. Je öfter Politiker die Forderung nach Abschüssen wiederholen, desto größer die Gefahr, dass ein übermotivierter Kommandeur oder Pilot irgendwann die Order in die Tat umsetzt. Ein abgeschossener russischer Jet über Estland oder Polen – und Europa stünde binnen Stunden am Rande eines offenen Kriegs mit einer Atommacht. Man kann nur hoffen, dass in Washington und Berlin noch ein paar Stimmen der Vernunft existieren, die erkennen, dass die baltische Eskalationspolitik eine Gefahr für den gesamten Kontinent ist. Doch angesichts der Hörigkeit gegenüber den Hardlinern darf man daran zweifeln.

Am Ende bleibt die Frage: Wer profitiert von diesem Spiel mit dem Feuer? Sicherlich nicht die europäischen Bürger, die mit steigenden Energiepreisen, wirtschaftlichem Niedergang und wachsender Unsicherheit zu kämpfen haben. Es sind die geopolitischen Drahtzieher, die ihre Interessen im Schatten eines eskalierenden Konflikts durchsetzen wollen. Litauens Verteidigungsministerin hat mit ihrem Ruf nach Abschüssen vielleicht Schlagzeilen produziert. Aber was sie wirklich geliefert hat, ist ein weiterer Beweis dafür, wie weit Teile der NATO bereit sind zu gehen, um den großen Krieg herbeizureden.

HF-EMF-Strahlung erhöht Risiko für neurologische Entwicklungsverzögerungen bei Babys um mehr als das Dreifache

HF-EMF-Strahlung erhöht Risiko für neurologische Entwicklungsverzögerungen bei Babys um mehr als das Dreifache

HF-EMF-Strahlung erhöht Risiko für neurologische Entwicklungsverzögerungen bei Babys um mehr als das Dreifache

Die erste Kohortenstudie an Säuglingen, bei der direkte HF-EMF-Messungen zu Hause durchgeführt wurden, zeigt einen starken Anstieg motorischer, problemlösender und sozialer Defizite – selbst bei alltäglichen Wi-Fi- und Mobilfunkmasten-Pegeln. Für die EU ist 5G eine Schlüsseltechnologie. Sie wird benötigt für zukünftige Überwachungsmaßnahmen mit dem EUDI-Wallet und dem CBDC. Aber sie verursacht nachweisbar gesundheitliche Schäden, die […]

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Lufraumverletzung als nächste NATO-Propaganda

Lufraumverletzung als nächste NATO-Propaganda

Lufraumverletzung als nächste NATO-Propaganda

Hat Russland nun in Estland eine weitere Provokation unternommen? Während die Kriegspropaganda heiß dreht, sieht die Wirklichkeit anders aus. Ein angeblicher Angriff auf von der Leyen, dann eine vermeintliche Drohneninvasion in Polen, jetzt offenbar Kampfjets über Estland: Seit einigen Tagen suggeriert die NATO, dass Russland vor einem Angriff auf den Westen stünde. Der GPS-Angriff auf […]

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Nach Absagen in Serie hausinterne Lösung: Regio-Chefin führt künftig die marode Bahn

Nach Absagen in Serie hausinterne Lösung: Regio-Chefin führt künftig die marode Bahn

Nach Absagen in Serie hausinterne Lösung: Regio-Chefin führt künftig die marode Bahn

Nach mehrwöchiger Suche und einer Reihe von Absagen auch aus der Wirtschaft kommt der neue Bahnchef jetzt aus dem eigenen Vorstand: Evelyn Palla (52), bisher zuständig für die Regio-Tochter der Bahn, soll künftig das marode Staatsunternehmen führen. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Die gebürtige Südtirolerin folgt auf den gefeuerten Bahnchef Richard Lutz.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) will die Personalie am Montag (22.September) zugleich mit einer neuen Bahnstrategie bekanntgeben.

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Zuverlässigkeit der ermittelten Global-Temperaturen der letzten 170 Jahre (1850-2020)

Zuverlässigkeit der ermittelten Global-Temperaturen der letzten 170 Jahre (1850-2020)

Von Andreas Karl

Anmerkung der EIKE-Redaktion: Dieser Beitrag datiert zwar schon aus dem Jahr 2020, doch sind aus unerfindlichen Gründen sämtliche Graphiken und Bilder daraus verschwunden. Daher wird dieser Beitrag hier noch einmal gepostet. Die hier angesprochene Problematik hat sich während dieser Zeit eher noch verschlimmert. – Ende Anmerkung

1.) Einleitung

1.1.) Richtiges Messen

Messungen sind die grundlegende Basis für alle Naturwissenschaften und Ingenieurs-Wissenschaften. Experimente liefern Daten, die gemessen und verarbeitet werden müssen. Das „Messen“ wird definiert als einen experimentellen Vorgang, durch den ein spezieller Wert einer physikalischen Größe (der Messgröße) als Vielfaches ihrer Maßeinheit oder eines Bezugswertes ermittelt wird. Jedes Messergebnis wird unter speziellen Messbedingungen erzielt. Diese sind möglichst konstant zu halten und stets anzugeben. Das Messresultat ist immer mit einer Messunsicherheit (Messabweichung, veraltet: Fehler) behaftet.

Die für Messungen verwendeten Messgeräte wurden im Laufe der Zeit immer genauer.

Problematisch war in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts der Übergang von Analog-Anzeigen auf Digitalanzeigen. Die digitale Anzeige von Messergebnissen gaukelt oft dem ungeschulten Anwender eine Genauigkeit vor, die nicht vorhanden ist. Liegt beispielsweise die abgelesene Spannung von 12,62V an den Messpunkten an, die wir ablesen? Oder fahren wir tatsächlich die 88 km/h, die uns der Digital-Tacho anzeigt?
Nein, Messungen sind immer mit Messabweichungen behaftet. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird für eine Messabweichung meist (noch) der Begriff Messfehler oder kurz Fehler verwendet. Jedoch empfehlt z.B. die DIN-Norm 1319, diesen Begriff durch den der

(Mess-)Abweichung zu ersetzen.

Zuverlässigkeit der ermittelten Global-Temperaturen der letzten 170 Jahre (1850-2020)

Abb. 1a: Frank C. Müller, Personenwaage fcmCC BY-SA 4.0

Abb. 1b Digital-Personenwaage (Bild ohne Lizenz)

Zu den Abbildungen 1a und 1b: Welchem Gerät vertrauen wir mehr, der Analogwaage oder der Digitalwaage?

1.2.) Kalibrieren und Eichen

Kalibrieren bzw. Eichen (Eichamt) ist der Vergleich einer bezifferten Skala mit einem Normal. Jedes Messgerät (Messeinrichtung), das auf einem physikalischen Messprinzip beruht, muss an ein Sekundär- oder Primär-Normal mit geringerer Messunsicherheit gekoppelt sein.

Kalibrierte bzw. geeichte Messgeräte sind somit mit geringeren Messunsicherheiten behaftet. Trotzdem sind Messungen mit diesen Geräten
nicht fehlerfrei. Es verbleibt die Messunsicherheit des Gerätes und die Fehleranfälligkeit durch die messende Person.

Als Erkenntnis dieser Einleitung sollte erreicht werden, dass der Leser an fremde Messergebisse kritisch herangehen sollte. Informationen zu den Messgeräten, den Mess
bedingungen, Anzahl der Messungen, u.s.w. sind unerlässlich.

Deutlich ausgedrückt:
Ohne Zusatzinformationen sind Messergebisse wertlos! Weitere Informationen in den nächsten Kapiteln. Diese grundlegenden Voraussetzungen werden in den folgenden Kapiteln auf die Zuverlässigkeit der Global-Temperatur-Daten angewendet.

2.) Art der Messabweichungen

2.1.) Zufällige Messabweichungen

Zufällige Messabweichungen entstehen aufgrund nicht beherrschbarer, nicht determinierter Einflüsse. Sie sind nicht vorausbestimmbar. Werden die Messungen am selben Messobjekt unter gleichen Bedingungen wiederholt, führen sie zur Streuung der Messwerte. Deshalb lassen sich diese zufälligen Messabweichungen sehr gut mit mathematisch statistischen Methoden ermitteln und eingrenzen. Diese Methode soll jedoch nicht innerhalb dieses Aufsatzes behandelt werden. Es gibt hierzu genügend gute Fachliteratur.

2.2.) Systematische Messabweichungen

Systematische Messabweichungen haben einen konstanten Betrag mit einem bestimmten Vorzeichen oder unterliegen nur einer sehr langsamen Veränderung aufgrund einer Ursache, die die Messgröße nur in eine Richtung verändert. Sie führen zu einer immer gleichen, zeitlich konstanten Differenz des Messwerts vom wahren Wert, d. h. zu einem „falschen“ Messergebnis. Systematische Messabweichungen sind durch Wiederholungen der Messungen unter gleichen Bedingungen nicht erkennbar!

3.) Temperatur-Messungen

Die Bestimmung der genauen Temperatur eines Systems ist trotz der alltäglichen Anwendungen keine triviale Sache – jedenfalls nicht, wenn man es genau nimmt. Im Gegenteil, die genaue Temperatur-Messung ist eine besondere Herausforderung. Eine Vielzahl von Unwägbarkeiten beeinflussen eine exakte Messung: Richtiges Thermometer für die jeweilige Anwendung, Genauigkeit des Thermometers, Sorgfältigkeit der Messung, äußere Einflüsse wie Licht oder Wärmestrahlung, u.s.w.. Einfach formuliert, die möglichen systematischen Fehler sind zahllos. Temperaturmessungen sind häufig falsch.

3.1.) Definition der Temperaturmessung

Sämtliche Verfahren zur Bestimmung der Temperatur eines thermodynamischen Systems durch Vergleich mit einer Temperaturreferenz, z.B. dem Thermometer.

Hierfür können im Prinzip jegliche physikalischen Größen (z.B.
 Länge, elektrischer Widerstand, Strahlungsgrößen) oder chemischen Eigenschaften (z.B. Temperatur-Messfarben) verwendet werden, die sich mit der Temperatur gesetzmäßig ändern.

3.2.) Arten von Thermometer

Die Zahl der unterschiedlichen Arten von Thermometern ist nahezu unüberschaubar. Prinzipiell wird unterschieden zwischen Berührungs-Thermometern und Thermometern, die auf berührungslosen Verfahren beruhen. Die Diskussion zu den unterschiedlichen Arten von Thermometern würde den Rahmen dieses Aufsatzes sprengen.

4.) Temperatur-Messung in der Meteorologie / Klimatologie

Inzwischen nähern wir uns der eigentlichen Fragestellung zur „Zuverlässigkeit der Temperatur-Messdaten der letzten 170 Jahre“. Betrachten wir die Fakten zur Ermittlung der mittleren Global-Temperaturen in diesem Zeitraum. Doch zunächst 2 entscheidende Begriffs-Definitionen.

4.1.) Direkte Messung durch Thermometer

Viel Menschen haben schon eine meteorologische Mess-Station gesehen. Seit dem 17. Jahrhundert (England) werden weltweit regelmäßig verschiedene Parameter des Wetters gemessen. Insbesondere ab dem 19. Jahrhundert sind Mess-Stationen in vielen Ländern weit verbreitet. Hauptzweck ist es, die Daten-Grundlage für die lokale Wetter-Vorhersage zu erlangen. Nicht zu vergessen die Einsätze von Wetter-Ballonen oder Flugzeugen durch Meteorologen. Dadurch wird es möglich, auch Daten von unterschiedlichen Luftschichten der Atmosphäre zu erhalten.

Abb. 2: DWD-Wetterwarte bei Weiden/Opf. (Bild: ohne Lizenz)

4.2.) Indirekte Messung durch Proxy-Daten

Die meisten Leute werden sich bei der aktuellen Klimawandel-Diskussion fragen: Woher kommen eigentlich die Temperatur-Daten aus dem Mittelalter, aus dem Römischen Zeitalter, viele Jahrtausende oder 100 Tausende oder sogar Millionen Jahre zurück? Da gab es keine Thermometer bzw. gar keine Menschen! Wie ist das möglich?

Natürlich wurden die Temperaturen bei den Römern nicht direkt gemessen, sie hatten definitiv noch keine Thermometer. Hier sprechen die Forscher von so genannten Proxy-Daten. Das sind Temperatur-Daten, die durch indirekte Messungen erhalten werden. „Proxy-Daten“ ist ein Sammelbegriff für Informationen, die indirekt Auskunft über vergangene Klimaverhältnisse geben. Proxydaten erhalten wir aus Baumringen und Wachstumsringen in anderen Organismen (wie Korallen), Isotopenmessungen in Eisbohrkernen oder Sedimenten, oder biologische Proben wie etwa Pollenanalysen.

Zuverlässigkeit der Temperatur- Daten

5.1.) Zuverlässigkeit der Proxy-Daten

Proxy-Daten werden grundsätzlich über längere Zeiträume der Erd-Vergangenheit ermittelt. Zum Beispiel bei Baumringen hunderte von Jahren oder Eisbohrkerne 10 Tausende von Jahren. Die große Stärke der Proxy-Daten-Ermittlung liegt in der in sich abgeschlossenen Methodik, der Konsistenz der Daten. Nehmen wir als Beispiel die zeitliche Abfolge der Schichten in Eisbohr-Kernen. Alle Proben werden an einer Stelle eines Gletschers bzw. eines Inlandeis-Panzers entnommen, gleich aufbereitet und mit derselben Methode gemessen. Vorausgesetzt, es werden keine groben Fehler gemacht, sind die Ergebnisse in sich konsistent und zuverlässig. Die besondere Stärke liegt in der guten Genauigkeit der relativen Änderungen innerhalb der jeweiligen Messreihen. Die Ermittlung der absoluten Temperatur im betrachteten Zeitraum ist kaum möglich.

5.2.) Zuverlässigkeit der direkt gemessenen Temperaturen seit 1850

Somit sind wir beim Hauptpunkt dieses Aufsatzes. Die gesamte Diskussion zum Thema „Klimawandel“ und „Erderwärmung“ basiert auf den Temperaturdaten der letzten 170 Jahre. Warum wird immer auf das Jahr 1850 referenziert? Der Zeitraum rund um das Jahr 1850 gilt als der Startpunkt der industriellen Revolution. Sozusagen der Beginn allen Übels bei vielen Protagonisten. Doch wie zuverlässig sind die weltweit direkt gemessenen Daten der letzten 170 Jahre? Das soll in den folgenden Kapiteln behandelt werden.

6.) Pseudo-Wissenschaft. „Gefahr“ durch Klima-Erwärmung.

Eine verbreitete Aussage bei den Physikern lautet Wer viel misst, misst Mist“. Die Physik legt höchste Maßstäbe in die Ermittlung und Verarbeitung von Mess-Ergebnissen. Deshalb sind Physiker auch besonders kritisch, wenn sie Messungen in anderen Fachgebieten der Naturwissenschaft und Ingenieurs-Wissenschaften beurteilen.

6.1.) Ivar Giaever bezeichnet die Klimawissenschaft als Pseudo-Wissenschaft.

Der hoch angesehene norwegisch amerikanische Physiker und Nobelpreis-Träger Ivar Giaever bezeichnete in dem viel beachteten Gast-Vortrag während des Nobelpreisträger-Treffens von 2012 in Lindau die Klimawissenschaft, basierend auf den seit 1850 ermittelten jährlichen Durchschnitts-Temperaturen der Erde, als Pseudo-Wissenschaft. Die Begründung ist nicht von der Hand zu weisen. Selbstverständlich verunglimpfen die „Klima-Alarmisten“ diese Position und versuchen die Argumente und Beweise von Giaever klein zu reden. Es sei betont, dass die nachfolgend beschriebenen Giaever-Kritikpunkte grundsätzlichen wissenschaftstheoretischen Prinzipien entsprechen. Andere Schlussfolgerungen wurden von ihm durch konsequent logische Denkweise erarbeitet.

Abb. 3: Ivar Giaever, Physik-Nobelpreisträger und Klima-Kritiker 1;2 NTNU Vitenskapsmuseet, verkleinert von Dr. Andreas Karl, CC BY 2.0

Giaevers Hinweise und Kritikpunkte sind vielschichtig, gleichzeitig typisch für einen Physiker, der über den eigenen Tellerrand hinausschaut.

6.1.1.) Ivar Giaevers Argumente und Beweise.

Außerordentlich bemerkenswert ist die Grundposition, mit der Giaever an die Thematik heran geht. Eigentlich interessierte ihn das Thema Klimawandel nicht. Er wurde gebeten dazu einen Gast-Vortrag in Lindau zu halten. Alleine diese Haltung, den Sachverhalt von außen als neutrale Person zu analysieren, spricht Giaever von Parteilichkeit frei. Er betrachtet die Fakten und Daten als kritischer Physiker, der sein gesamtes Wissenschaftler-Leben seine eigenen und fremde Mess-Ergebnisse bewerten musste. Sein Urteil ist vernichtend. Der Umgang und die Bewertung der gemessenen Temperaturen der Klimaforschung sei eindeutig eine Pseudowissenschaft.

6.1.2.) Grundsätzliche Kritik an der Genauigkeit

Giaevers Grundkritik besteht zunächst in der Angabe von zehntel Graden bei den Temperaturen zur Erderwärmung im Betrachtungs-Zeitraum. Eine angebliche Erwärmung von weniger als 1,5°C in 170 Jahren sei eine höchst erstaunliche Kontinuität des Klimas, völlig unabhängig von den Ursachen der Erwärmung. Die Temperatur-Angabe mit einer Auflösung von 0,1°C ist messtechnischer und physikalischer Unsinn.

Dazu ein treffendes Zitat des Mathematik-Genies Carl Friedrich Gauß: „Durch nichts zeigt sich mathematischer Unverstand deutlicher als durch ein Übermaß an Genauigkeit im Zahlenrechnen.“ Die Naturwissenschaft spricht bei der Verwendung von Messwerten von „Signifikanten Stellen“. Der korrekte Umgang mit Messwerten bezüglich der signifikanten Stellen wird sogar in der DIN 1333 beschrieben. Der Autor dieses Aufsatzes hatte in seinem Studium ein prägendes Erlebnis zu diesem Thema. Der damalige Physik-Professor kündigte im Vorfeld der Physik-Vordiplom-Klausur an: „Prüflinge, die den Rechenweg und das Ergebnis einer Aufgabe korrekt erarbeitet haben, jedoch das Ergebnis mit zu vielen signifikanten Stellen angeben, bekommen Punktabzug.

6.1.3.) Unterschiedliche Thermometer vor Ort und im Laufe der Zeit

Giaever kritisiert zu Recht, es sei mehr als naiv zu glauben, die auf der Welt verteilten Thermometer (Abb. 3) seien alle von gleicher Qualität und zeigen alle die korrekte Temperatur an. Dazu kommt die technische Entwicklung der letzten 170 Jahre. Selbst die optimistischste Phantasie reicht nicht aus zu glauben, all die weltweit über viele Jahrzehnte tausende Thermometer seien im Laufe der Zeit gleich genau und gleich zuverlässig gewesen.

Abb. 3a: Thermometer (17.Jhdt) und modernes Infrarot-Thermometer Links: Ferdinand II de‘ Medici [attr.] Museo Galileo, Termometri cinquantigradi inv 85 IF 46774, CC BY-SA 4.0 Rechts: Hedwig Storch, 1024 Pyrometer-8445, CC BY-SA 3.0

6.1.4.) Ungleiche Verteilung der Thermometer auf der Erde

Alleine die Tatsache der ungleichmäßigen Verteilung der meteorologischen Mess-Stationen über die Erdoberfläche reicht aus, die Berechnung einer fiktiven Durchschnitts-Temperatur der Erde als unrealistisch bzw. unmöglich zurückzuweisen. Abbildung 4 zeigt die Häufung der Mess-Stationen auf der nördlichen Erdhalbkugel und den Industrie-staaten. Weite Bereiche Afrikas, Südamerikas, Kanadas, Grönlands und von Sibirien werden nicht abgedeckt. In der Antarktis, die einen großen Einfluss auf das Erdklima hat, gibt es nur wenige Stationen an der Küste.

Abb. 4: Verteilung meteorologischer Mess-Stationen auf der Erde im 21. Jhdt. 3;4

Abb. 5: Gemeldete Wetterwerte für die Woche vom 2. bis 8. Januar 2000 (Schiffe) 3;4

Ca. 70% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Wie die Forschungen der letzten Jahrzehnte ergeben haben, spielen die Ozeane eine entscheidende Rolle für das Klima der Erde. Entgegen der meteorologischen Bedeutung der Ozeane ist die dort die Abdeckung der Mess-Stationen nur mangelhaft. Sowohl in Abbildung 4 als auch in Abbildung 5 ist zu erkennen, welche riesigen Lücken nicht durch Messungen abgedeckt werden.

Abbildung 6 zeigt die zeitliche Entwicklung der über die Erde verteilten Mess-Stationen über einen Zeitraum von 100 Jahren.

Abb. 6: Meteorologische Mess-Stationen von 1885-1985 3;4

6.1.5.) Veränderungen im Umfeld von Mess-Stationen und deren Einfluss auf die gemessenen Temperaturen.

Beispiele: Eine Mess-Station lag 100 Jahre außerhalb einer Stadt, inzwischen ist die Stadt um die Station herum gewachsen. Nahe einer Mess-Station gab es keinen nennenswerten Bewuchs, dann wurde in der Nähe ein Wald aufgeforstet. In 30m Entfernung einer Mess-Station wurde ein Gebäude errichtet. Die Liste solcher Beispiele kann beliebig verlängert werden. Niemand ist in der Lage, die veränderten Einflüsse aus der unmittelbaren Umgebung der Mess-Stationen zu bewerten und einzurechnen. Ein Argument Giaevers, das sicherlich einen großen Einfluss auf den Fehler in der zeitlichen Betrachtung hat.

6.2.) Giaevers philosophische Grundsatz-Kritik zur Klima-Diskussion

Ivar Giaever begnügt sich nicht mit den reinen Sachargumenten oder den Beweisen, die er vorgelegt hat. Er blickt tiefer, macht sich grundsätzliche Gedanken zur Klima-Debatte.

Seine im Folgenden beschriebenen Überlegungen haben den Autor dieses Aufsatzes am meisten beeindruckt und gleichzeitig überzeugt.

Giaever blickt auf die Welt als Gesamtes und auf sich als Person. Alles und jeder ist betroffen von Veränderung und Alterung, das kann niemand bestreiten. Er fragt, warum in den meisten Bereichen der politischen und gesellschaftlichen Diskussion die Dinge sich nur zum Negativen bewegen, immer wieder negativ, negativ. Niemand kann bestreiten, dass die Entwicklung der Menschheit seit 1850 einen positiven Weg genommen hat. Die Menschen leben angenehmer, sicherer, Hungern weniger und werden älter. Was soll so negativ an der Temperatur-Entwicklung sein? Wer sagt uns, was die „Optimale Temperatur auf der Erde ist? Wie bereits gesagt, alle Klimaforscher referenzieren auf die Temperatur um 1850. Es ist absolut unwahrscheinlich, dass ausgerechnet diese Temperatur optimal gewesen sein soll. Im Gegenteil, die Klimatologen sprechen vom Römischen Temperatur-Optimum und dem Mittelalterlichen Temperatur-Optimum.

6.3.) Ergänzende Informationen zur Klimaerwärmung (CO2-Einfluss)

Die Zeit um 1850 gilt als das Ende der „Kleinen Eiszeit“, eine Kaltperiode über ca. 400 Jahre innerhalb der aktuellen Eiszeit. Anders formuliert: Um 1850 begann eine Warmphase innerhalb der aktuellen Eiszeit. Gleichzeitig begann um das Jahr 1850 auch die industrielle Revolution (s. unter 5.2.). Folgt nach einer Kaltperiode eine Warmzeit, so muss sich die Erde auch ohne Zutun des Menschen erwärmen. Eine einfache und logische Schlussfolgerung. Schließlich wurde die kleine Eiszeit ja nicht vom Menschen verursacht. Das IPCC (Klimawandel-Organisation der UNO) behauptet jedoch seit 2016, dass die gesamte Erderwärmung seit 1850 ausschließlich auf die Wirkung des anthropogenen CO2 zurückzuführen ist. Mit massiven Auswirkungen auf die Wirtschaft und Energie-Politik der jeweiligen Staaten. Leider ist ausgerechnet Deutschland der Protagonist dieser unsäglichen Ideologie.

Abb. 7: Veröffentlichung von Patrica Adams 5

Was die „Klima-Alarmisten“ der religiös anmutenden Glaubensgemeinschaft übersehen, ist die Entwicklung in den entscheidenden Ländern Indien und China. Beide haben dem Pariser Klima-Abkommen zugestimmt, sind jedoch berechtigt bis 2050 soviel CO2 auszustoßen, wie sie wollen. Patricia Adams hat kürzlich einen Aufsatz mit dem treffenden Titel „THE RED AND THE GREEN CHINA´S USEFUL IDIOTS“ veröffentlicht.

Mit der von der Politik ausgerufenen Energiewende in Deutschland zerstören wir unsere sichere und unabhängige Energie-Versorgung. Hierzu gibt es viele Veröffentlichungen von unabhängigen Wissenschaftlern, Ökonomen und Ingenieuren. Am bekanntesten ist wohl der ehemalige Chef des ifo-Instituts Prof. Hans-Werner Sinn. Er warnt seit vielen Jahren vor dem Umbau der deutschen Strom-Versorgung hin zu einem Übermaß an regenerativer Stromerzeugung.

6.4.) Stimmen anderer Wissenschaftler

Es gibt auch Wissenschaftler, die sich in Veröffentlichungen kritisch zur Problematik der Ermittlung der mittleren Lufttemperatur der Erde in den letzten 170 Jahren geäußert haben. Verstärkt wird diese Kritik durch geachtete wissenschaftliche Stimmen, welche die Methodik der Temperatur-Ermittlung, das Verständnis des Klimas und den Ausblick auf die Zukunft des Klimas durch die Klimawissenschaftler mit ihren aufwändigen Computer-Modellen in Frage stellen. Dazu 2 ausgewählte Bespiele.

6.4.1.) Fundamentalkritik durch das Genie Freeman Dyson

Freeman Dyson (s. Abb.8, links), der geniale Mathematiker und Physiker lehrte über 40 Jahre Jahre lang an der Princeton University am Lehrstuhl für Theoretische Physik. Sein Vorgänger auf diese Position war Albert Einstein. Leider ist Freeman Dyson am 28.02.2020 im Alter von 96 Jahren verstorben. In Amerika, sowie in naturwissen-schaftlichen Kreisen, galt Freeman Dyson als Genie. Wegen seiner freundlichen und humorvollen Art war er ein „Wissenschafts-Superstar“. In Interviews wusste er immer zu überraschen und sorgte für Heiterkeit. Andererseits war er kein Mensch, der gemütlich auf der Mainstream-Welle schwamm (s. Abb. 8, rechts).

Abb.8 Freeman Dyson (2007) am Institute of Advanced Study Monroem,  CC BY-SA 3.0

Bereits Ende der 60er-Jahre und Anfang der 70er-Jahre war Dyson an den ersten Computer-Modellrechnungen zur Darstellung und Voraussage des Wetters beteiligt. Kein Wissenschaftler auf der Welt kann diese jahrzehntelange Erfahrung auf diesem Gebiet vorweisen. Kaum jemand kennt die Stärken und Schwächen der Klima-Vorhersage besser als er. In vielen Interviews der letzten 15 Jahre wurde er zu seiner Position in der Diskussion zum Klimawandel befragt. Seine Haupt-Thesen stellte er folgendermaßen (hier vereinfacht) dar: 1.) Die Wissenschaft ist noch nicht annähernd in der Lage die Komplexität des Wetters und des Klimas zu verstehen. Viele Fragen zur Wolkenbildung, der Rolle der Ozeane, Einflüsse der Sonne, usw. sind ungeklärt. 2.) Versuche, das Klima über längere Zeiträume vorauszusagen, müssen zwangsläufig scheitern. 3.) Der Einfluss des anthropogenen CO2 zur Erderwärmung der letzten 170 Jahre wird überbewertet. Dagegen werden die positiven Effekte der gestiegenen CO2-Konzentration in der Atmosphäre nicht ausreichend berücksichtigt.

6.4.2.) Positive Auswirkungen der erhöhten CO2-Konzentration

Die USDA (U.S. Department of Agriculture) meldet seit vielen Jahren eine stetig steigende weltweite Getreideernte. Diese Meldungen beschränken sich nicht auf nur auf die weltweite Weizenernte (s. Abb. 9) sondern sind für alle wichtigen Getreidearten wie Reis, Gerste, Mais oder Soja zu beobachten. Wo sind die Auswirkungen der Hitzeperioden, Trockenperioden, Stürme und Hochwasser, wie sie von den Klima-Alarmisten propagiert werden? Fakt ist, CO2 ist der mit Abstand beste Pflanzendünger. Professionelle Gärtnereien verbessern das Pflanzenwachstum und Fruchtausbeute durch künstliche Anhebung der CO2-Konzentration in Gewächshäusern. Ebenso gebräuchlich ist der Einsatz von CO2 bei Aquarianern, um das Wachstum der Wasserpflanzen zu erhöhen.

Abb.9 Weltweite Weizenernte der letzten 20 Jahre (Quelle: USDA)

Abb.10 Bild aus einer NASA-Studie von 2016 „Carbon Dixoide Fertilisation, Greening Earth“ 6

Einee NASA-Studie aus 2016 belegt eindeutig den Düngungs-Effekt durch vermehrtes CO2 in der Atmosphäre. Die Satelliten-Daten (s. Abb.10) zeigen einen unerwarteten und höchst erstaunlichen Effekt. Die Erde wird grüner! Dank der erhöhten CO2-Konzentration wachsen die Pflanzen besser und schneller, die Wüsten der Erde werden kleiner.

Die Weltbevölkerung steuert bald auf 8 Mrd. Menschen zu. Deshalb sollte die Welternährungs-Organisation der UNO (FAO) eine Studie in Auftrag geben, wieviel Menschen die Erde im Jahr 1850 mit einer CO2-Konzentration von 280 ppm im Vergleich zu heute mit einer CO2-Konzentration von 410 ppm hätte ernähren können. Eine spannende Frage, zumal das Jahr 1850 als „gute“ vorindustrielle Zeit gilt. Die Klima-Alarmisten fordern doch die Rückkehr zu den CO2-Werten der Atmosphäre vor 170 Jahren.

6.4.3.) Bewertung der Temperaturdaten durch Pat Frank

Unterhalb des Radars der Öffentlichkeit wird der der Druck im „Schnellkochtopf“ der Klimawandel-Diskussion immer größer. Die klimakritischen, nicht IPCC-konformen wissenschaftlichen Papers sind von Jahr zu Jahr in größerer Anzahl zu vermelden. Bisher schaffen es jedoch die gleichgeschalteten Medien, besonders in Deutschland, diese Informationen gut unter den Teppich zu kehren. Nur Leute, die bewusst nach nicht klima-alarmistischen Informationen suchen, werden fündig. Ansonsten ist die Meinungs-Hoheit fest in der Hand der Mainstream-Medien.

Abb.11 Bewertung der Messfehler bei den durchschnittlichen weltweiten Temperaturen nach Pat Frank

Was in diesem Aufsatz eher qualitativ bewertet wurde, hat Pat Frank bereits 2010 und 2011 in 2 interessanten Veröffentlichungen quantifiziert. Er untersuchte die vorliegenden Temperaturdaten nach mathematisch physikalisch Prinzipien auf Zuverlässigkeit. Seine Ergebnisse sind in einem Diagramm zusammengefasst (s. Abb.11).

Quellen: Energy & Environment · Vol. 21, No. 8, 2010; Pat Frank; Uncertainty in the global average surface air temperature index: representative lower limit

Energy & Environment · Energy & Environment · Vol. 22, No. 4, 2011; Pat Frank „Imposed and Neglected Uncertainty in the Global Average Surf

Die Schlussfolgerungen von Pat Frank zu den Fehlergrößen der Temperatur-Messungen in den letzten 170 Jahren sind logisch und nachvollziehbar. Dabei kommt es nicht darauf an, ob der Fehlerbalken 0,46K (s. Abb. 11) groß ist, etwas größer oder kleiner. Entscheidend ist die Erkenntnis, dass die Darstellungen in allen wissenschaftlichen Veröffentlichungen und in den Medien deutlich fehlerbehaftet sind.

Abb.12: The black line shows the global annual average land-surface air temperature anomalies from 1856 to 2013 from the CRUTEM4 dataset (data here in this format). The grey area shows the 95% confidence range on the annual averages. 7

Abb.12: The black line shows the global annual average land-surface air temperature anomalies from 1856 to 2013 from the CRUTEM4 dataset (data here in this format). The grey area shows the 95% confidence range on the annual averages. 7

Mit großer Wahrscheinlichkeit sind die einheitlichen Fehlerbalken von Pat Frank über den gesamten Zeitraum von 170 Jahren nicht durchgehend realistisch. Die messtechnischen Entwicklungen und bessere Verteilung der Mess-Stationen über die Erde im Laufe der Zeit werden von ihm nicht berücksichtigt. Realistischer dürfte die Abschätzung des englischen Metoffice-Instituts sein (Abb. 12). Die Fehlerbalken sind im 19. Jahrhundert groß und werden im Laufe der Zeit kleiner. Eine Darstellung, die wesentlich besser die Argumente in den vorhergehenden Kapiteln dieses Aufsatzes berücksichtigen.

7.) Schlussfolgerungen

Die Grundlage aller Argumente und Schlussfolgerungen des IPCC, der Klima-wissenschaftler und Klima-Alarmisten sind die verfügbaren weltweiten Durchschnitts-Temperaturen seit 1850. Die Zeit zu Beginn der Industrialisierung ist sozusagen der „Absolute Nullpunkt“ für die Temperatur-Entwicklung auf unserer Erde. Dieser Bezugspunkt wurde gewählt, weil ab dort die Menschheit relevant zum Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre beigetragen hat. Der so genannte anthropogene CO2-Anteil. Was nützten starke Mauern, massive Zwischendecken und ein festes Dach, wenn das Fundament eines Gebäudes zu schwach ausgelegt ist? Fakt ist, die verfügbaren Temperaturdaten (Fundament) sind fehlerbehaftet. Die Fehlergröße bewegt sich in einem Bereich, wo eine Referenzierung auf diese Daten wissenschaftlich keinen Sinn macht. Alle noch so großen Anstrengungen der Klimawissenschaftler mit ihren immer leistungsfähigeren Großcomputer werden die Simulationen zur Zukunft des Erdklimas nicht verbessern. Die Datenbasis ist schlecht, die Kenntnisse über das hoch komplexe Klima immer noch gering (Freeman Dyson). Deshalb bleibt die Klimawissenschaft, die einzig auf die Wirkung des anthropogenen CO2 abzielt, eine Pseudo-Wissenschaft.

Referenzen:

1 Ivar Giaever, The Strange Case of Global Warming, 2012 in Lindau (DE)

https://www.mediatheque.lindau-nobel.org/videos/31259/the-strange-case-of-global-warming-2012

2 Ivar Giaever, Global Warming Revisited, 2015 in Lindau (DE)

https://www.mediatheque.lindau-nobel.org/videos/31259/the-strange-case-of-global-warming-2012

3  Energy & Environment · Vol. 21, No. 8, 2010; Pat Frank; Uncertainty in the global average surface air temperature index: representative lower limit

4  Energy & Environment · Energy & Environment · Vol. 22, No. 4, 2011; Pat Frank „Imposed and Neglected Uncertainty in the Global Average Surface

5 Patricia Adams in GWPF, 2020 https://www.thegwpf.org/content/uploads/2020/12/Green-reds.pdf?utm_source=CCNet+Newsletter&utm_campaign=ac7e32fda3-EMAIL_CAMPAIGN_2020_12_11_10_30_COPY_01&utm_medium=email&utm_term=0_fe4b2f45ef-ac7e32fda3-36485917&mc_cid=ac7e32fda3&mc_eid=a769d95777

6 https://www.nasa.gov/feature/goddard/2016/carbon-dioxide-fertilization-greening-earth

7 Metoffice: https://www.metoffice.gov.uk/hadobs/hadcrut3/diagnostics/comparison.html

Der Beitrag Zuverlässigkeit der ermittelten Global-Temperaturen der letzten 170 Jahre (1850-2020) erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Banner des Nihilismus, die Regenbogenfahne im Wandel der Zeit

Banner des Nihilismus, die Regenbogenfahne im Wandel der Zeit

Banner des Nihilismus, die Regenbogenfahne im Wandel der ZeitIm gesamten Westen, insbesondere aber in Deutschland und Europa tobt ein geistiger Bürgerkrieg, ein Kulturkampf. Auf der symbolischen Ebene prallt dabei der natürliche Regenbogen als Sinnbild für das Wahre, Schöne und Gute auf die Familie der Regenbogen- und Pride-Flaggen als ideologische Erkennungszeichen. An ihrer Symbolik entzünden sich die Gemüter. Sie ist damit ein im wahren […]

Der Beitrag Banner des Nihilismus, die Regenbogenfahne im Wandel der Zeit erschien zuerst auf Philosophia Perennis.

„Achtung, Reichelt!“: Fürstin Gloria über Ruhs, Kirk und deutsche Medien

„Achtung, Reichelt!“: Fürstin Gloria über Ruhs, Kirk und deutsche Medien

„Achtung, Reichelt!“: Fürstin Gloria über Ruhs, Kirk und deutsche Medien

Was als seltene Stimme bürgerlicher Perspektiven im öffentlich-rechtlichen Rundfunk begann, endete in einer medialen Inquisition und Entlassung. Was bedeutet der Fall Julia Ruhs für die Meinungsfreiheit in Deutschland? Warum hat das System ARD/ZDF so panisch auf ein einfaches journalistisches Format reagiert? Und was sagt es über unsere Gesellschaft, wenn selbst der brutale Tod des gläubigen US-Predigers Charlie Kirk im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ohne Mitgefühl kommentiert wird? Diese Fragen und noch mehr stellt Julian Reichelt in der aktuellen Folge von „Achtung, Reichelt!“ seinem Gast Fürstin Gloria von Thurn und Taxis.

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Intervision als Gegenmodell zum ESC: Moskau zeigt Kultur statt Perversion

Intervision als Gegenmodell zum ESC: Moskau zeigt Kultur statt Perversion

Intervision als Gegenmodell zum ESC: Moskau zeigt Kultur statt Perversion

Während der Eurovision Song Contest längst nur noch als schrille Bühne für Dragqueens, Gender-Experimente und politisch erwünschte Botschaften dient, setzt Russland auf echte Kunst. Mit dem Intervision Song Contest präsentiert Moskau ein Gegenmodell, das kulturelle Identität und Tradition hochhält – und genau deshalb im Westen wütende Reaktionen provoziert.

Der kulturell degenerierte Wertewesten feiert sich jedes Jahr beim Eurovision Song Contest (ESC) selbst, als sei das schrille Spektakel die Krönung von Freiheit und Vielfalt. In Wahrheit ist der ESC zur Parade der ideologischen Umerziehung verkommen, in der echte Musik und künstlerisches Talent längst hinter der nächsten Dragqueen-Nummer oder der neuesten Gender-Sonderidentität verschwunden sind. Gewinner ist nicht der beste Sänger, sondern der, der am deutlichsten das politisch erwünschte Narrativ vertritt. Dass dort bärtige Männer im Abendkleid, “non-binäre” Selbstdarsteller und schrille Freakshows im Rampenlicht stehen, gilt bei den linken “Eliten” als Fortschritt. Doch in Wirklichkeit ist es das sichtbare Symptom einer dekadenten Gesellschaft im Niedergang.

Moskau hat genug von dieser Farce und setzte ein klares Signal. Der Intervision Song Contest (ISC) wird als Bühne präsentiert, auf der Nationen ihre Kultur und Tradition darstellen können – ohne woke Zensur, ohne Regenbogen-Ideologie, ohne Perversionen. Außenminister Sergej Lawrow brachte es glasklar auf den Punkt: hier wird Musik gezeigt, “ohne Verhöhnungen der menschlichen Natur”. Während man im Wertewesten sofort Schnappatmung bekommt, weil Personen wie Conchita Wurst und Co. nicht willkommen sind, zeigt Russland, dass Kunst auch ohne ideologische Entstellung auskommt.

Die Liste der teilnehmenden Länder ist bezeichnend. Neben Russland, Belarus und China stehen auch Serbien, Indien, Südafrika, Ägypten und Kuba auf der Bühne. Zusammen repräsentieren diese Staaten über die Hälfte der Weltbevölkerung – also jene Mehrheit, die keine Lust hat, sich von Brüssel, Washington, London, Paris oder Berlin erklären zu lassen, wie sie ihre Kultur darzustellen hat. In den westlichen Redaktionsstuben sorgt das für Panik, denn während der ESC zum schrillen Jahrmarkt einer untergehenden Zivilisation verkommt, könnte Intervision die musikalische und kulturelle Bühne der multipolaren Welt werden.

Besonders peinlich wirkt die westliche Reaktion: Statt sich einzugestehen, dass Musik im Westen längst durch Ideologie ersetzt wurde, verweisen Journalisten reflexartig auf angeblich “fehlende Rechte” in Russland. Als ob es ein Menschenrecht wäre, Männer in Frauenkleidern auf die Bühne zu schicken. Genau das ist die ideologische Schizophrenie des Westens: echte Zensur, echte Ausgrenzung, echte Cancel Culture findet beim ESC statt – nur wird sie dort mit bunten Fähnchen übertüncht.

Intervision hingegen setzt bewusst auf Authentizität. Sänger wie Shaman, der mit patriotischen Liedern Millionen Russen begeistert, stehen für eine Rückkehr zur Kunst als Ausdruck nationaler Identität. In Brüssel mag man darüber lachen, doch die Botschaft kommt weltweit an: Hier geht es nicht um eine Freakshow, sondern um Musik, die Wurzeln hat.

Der ESC ist zur Karikatur seiner selbst geworden, ein ideologisches Projekt für die Agenda der “offenen Gesellschaft”, die in Wahrheit längst geschlossen ist für alles, was nicht ins Weltbild der Regenbogen-Doktrin passt. Der Intervision Song Contest dagegen zeigt, dass die Kultur der einzelnen Völker dieser Welt auch im 21. Jahrhundert noch frei von dieser Perversion existieren kann. Und genau das ist aus der Sicht des Westens der eigentliche Skandal – dass Moskau ein Modell bietet, das auch in westlichen Ländern zig Millionen von Menschen anspricht.

Felix Baumgartner: Ende September ist mit Untersuchungsbericht zu rechnen

Felix Baumgartner: Ende September ist mit Untersuchungsbericht zu rechnen

Felix Baumgartner: Ende September ist mit Untersuchungsbericht zu rechnen

Die Gerüchteküche rund um den Tod des beliebten österreichischen Extremsportlers brodelt weiter. Manche möchten es nicht wahrhaben, dass man in der Welt des Jahres 2025 auch an einem Unfall sterben kann, sie beharren auf Mordfantasien – andere mutmaßen weiterhin einen akuten medizinischen Notfall. Wir fassen nochmal alle offiziell bekannten Fakten zusammen – und müssen uns gemeinsam mit Ihnen auf den Endbericht gedulden, der zwei Monate nach Beginn der Ermittlungen vorliegen soll.

Wir verlassen uns in der Berichterstattung über den Todesfall hauptsächlich auf italienische Quellen, die am nächsten an dem Fall dran sind und am wenigsten Grund haben, eine ideologische Verzerrung der Inhalte vorzunehmen.

Kurz zusammengefasst: Felix Baumgartner (56) verunglückte am 17. Juli 2025 in Porto Sant’Elpidio (Fermo, Marken) bei einem Flug mit parapendio a motore (Paramotor). Er stürzte ab und landete am Poolbereich des Camping-Resorts Le Mimose. Dabei kollidierte er mit einer Holzwand, ein Splitter davon verletzte eine junge Mitarbeiterin leicht. Ermittlungen und forensische Befunde lassen bislang nicht auf ein akutes Herzinfarkt-Ereignis schließen, lassen aber einen plötzlichen „malore“ (Unwohlsein) weiterhin als möglich erscheinen. Parallel prüfen Ermittler/Perizia technische bzw. menschliche Fehler. Ein Verdacht hinsichtlich der Ursache ist eine unsachgemäß montierte Kamera, die in die Luftschraube des Fluggerätes fiel.

Was ist bislang veröffentlicht worden?

Augenzeugen schilderten, dass Baumgartner mit seinem Fluggerät in den Bereich des Pools des Camping-Resorts „Le Mimose“ gestürzt sei. Badegäste und Hotelmitarbeiter reagierten sofort, einige sprangen ins Wasser, andere eilten herbei, um den Verunglückten aus den Trümmern zu bergen. Umgehend wurden Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet, bis die Rettungskräfte vor Ort eintrafen. Trotz aller Bemühungen konnte das Leben des Extremsportlers nicht gerettet werden. Neben Baumgartner wurde auch eine junge Mitarbeiterin der Ferienanlage verletzt. Sie erlitt durch herabfallende Teile leichte Blessuren und konnte nach kurzer Behandlung wieder entlassen werden.

Untersuchungen am Fluggerät

Die italienische Polizei sperrte den Unfallort ab und stellte das Fluggerät sicher. Ermittler nahmen sofort die Arbeit auf, um den technischen Zustand des motorisierten Gleitschirms zu überprüfen. Dabei wurden sowohl die Struktur als auch der Antrieb untersucht. Festgestellt wurde, dass sich die Rotorblätter in einem funktionsfähigen Zustand befanden und der Motor im Leerlauf lief, als das Gerät am Boden aufschlug. Damit liegt ein wichtiger Befund vor, der in die weitere Analyse einfließen wird. Das Fluggerät wurde für eine gerichtlich angeordnete Detailuntersuchung in Verwahrung genommen.

Ergebnisse der Obduktion

Parallel dazu ordnete die Staatsanwaltschaft (Raffaele Iannella, Procuratore della Repubblica di Fermo) eine Obduktion an. Diese Leichenbeschau wurde laut italienischen Medien im Istituto di Medicina Legale di Fermo durchgeführt. Verantwortlich war der Gerichtsmediziner Antonio Tombolini. Das Ergebnis zeigte, dass Baumgartner beim Aufprall noch am Leben war, jedoch durch die massiven Verletzungen an Wirbelsäule und Rückenmark kurz danach verstarb. Laut den Gerichtsmedizinern liegen keine Hinweise auf einen akuten Herzinfarkt vor. Damit ist gesichert: Als Todesursache gelten aktuell die beim Aufprall erlittenen Verletzungen.

Zeugenaussagen und erste Feststellungen

Zeugen sprachen übereinstimmend von einem plötzlichen Verlust der Kontrolle über das Fluggerät in geringer Höhe. Baumgartner sei rasch gesunken und habe nicht mehr in einen stabilen Flug zurückgefunden. Der Absturz geschah unweit einer stark frequentierten Ferienanlage, wodurch zahlreiche Urlauber den Vorfall unmittelbar miterlebten. Viele schilderten die dramatischen Sekunden bis zum Aufprall und das anschließende hektische Bemühen, dem Sportler zu helfen.

Die Staatsanwaltschaft von Fermo leitete “Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung gegen Unbekannt” ein. Dies ist ein Standardverfahren in Italien, wenn Menschen bei Unfällen ums Leben kommen und mögliche Verantwortlichkeiten geprüft werden müssen. Die Ermittler betonten, dass derzeit keinerlei konkrete Schuldzuweisungen vorliegen, sondern lediglich alle Umstände sorgfältig untersucht werden. Es gibt also seitens der Behörden keinen konkreten Mordverdacht sondern nur das Bestreben nach maximaler Aufklärung.

Erwarteter Untersuchungsbericht

Zur umfassenden Klärung wurde eine gerichtlich angeordnete technische Analyse („perizia“) in Auftrag gegeben. Diese soll neben dem Zustand des Fluggeräts auch weitere Faktoren berücksichtigen, darunter Wartung, Wetterbedingungen und Ablauf des Fluges. Der Abschlussbericht wird voraussichtlich Ende September 2025 vorliegen. Erst mit seiner Veröffentlichung werden alle offiziell gesicherten Erkenntnisse über den genauen Ablauf und die Ursache des Unfalls bekanntgegeben.

Abschied von einem Extremsportler

Felix Baumgartner galt als Symbol für Mut und Risikobereitschaft. 2012 schrieb er Geschichte, als er sich aus einer Höhe von knapp 39 Kilometern aus der Stratosphäre stürzte und dabei mehrere Weltrekorde aufstellte. In Italien würdigten Medien den Verunglückten als „uomo delle imprese impossibili“ – den Mann der unmöglichen Unternehmungen. Bürgermeister Massimiliano Ciarpella von Porto Sant’Elpidio sprach im Namen der Stadt sein Mitgefühl aus und betonte die Tragik des Geschehens. In Österreich wurde er hingegen vor allem von Linken verunglimpft und verspottet – vom selben Menschenschlag, der auch die Ermordung Charlie Kirks besonders witzig fand.

Mit dem Ende der Ermittlungen in wenigen Wochen wird die Öffentlichkeit hoffentlich mehr Gewissheit über die letzten Minuten des wohl bekanntesten Extremsportlers unserer Zeit erhalten. Bis dahin bleiben die offiziellen Feststellungen: ein Routineflug wie hunderte andere, ein plötzlicher Kontrollverlust, ein Aufschlag mit tödlichen Verletzungen – und die Anteilnahme unzähliger Menschen, die den Namen Felix Baumgartner stets mit waghalsigen, aber vollendeten Herausforderungen verbinden werden.