Kategorie: Nachrichten
Kältereport Nr. 41 / 2025
Indien: Kälte in Delhi nach Bildung einer frühen Schneedecke im Himalaya
Die Tiefsttemperatur in Delhi ist zum zweiten Mal in Folge unter 20 °C gefallen, da sich im Norden ungewöhnlich früh kalte Luft gebildet hat.
Diese Kälte folgt auf außergewöhnlich frühe Schneefälle im Himalaya, wo die Gipfel viel früher und ausgedehnter als in den letzten Jahren mit Schnee bedeckt wurden:
Diese Schneedecke leitet nun kältere Luft nach Süden in die Ebenen und trägt so zum Temperaturrückgang zu Beginn der Saison in Delhi, Noida, Gurgaon und darüber hinaus bei.
Der indische Wetterdienst sagt voraus, dass sich dieses Muster mit der Verstärkung von La Niña noch intensivieren wird, was zu stärkeren Oberflächenwinden, häufigem Nebel und stärkeren Schneefällen in den Bergen führen wird. Die Wetterlage deutet auf einen überdurchschnittlich kalten Winter hin, warnen sie.
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Kälte in Russland
Praktisch GANZ Russland ist kälter als der Durchschnitt, und es bildete sich frühzeitig eine schnell wachsende Schneedecke.
Eine Überprüfung durch Rutgers zeigt eine ausgedehnte Schneedecke über weiten Teilen der nördlichen Hemisphäre (insbesondere Sibirien):
Das Ausmaß der Kälte in ganz Russland ist ebenfalls beeindruckend, wobei die Kälte-Anomalie einen Großteil der 17.000.000 km² großen Landmasse bedeckt – eine Konstellation, die laut Vorhersage im gesamten Oktober anhalten soll.
Bemerkenswert an obiger Graphik rechts ist der Umstand, dass in höheren Breiten weniger, in niedrigeren Breiten (Mongolei) dagegen mehr Schnee vorhanden ist. Dies stützt den Eindruck, dass Kaltluftausbrüche aus der Arktis diesen Winter wahrscheinlicher sind als während der letzten Jahre. – A. d. Übers.
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Eine Meldung vom 14. Oktober 2025:
China: früher Einbruch arktischer Luftmassen
Eine starke Kaltfront hat Nordchina erreicht und die Temperaturen auf hochwinterliche Werte sinken lassen.
Am Morgen des 13. Oktober sank die Temperatur in der Stadt Tahe in der Provinz Heilongjiang auf -17,6 °C, wobei eine automatische Wetterstation in der Region sogar noch niedrigere Werte von -22,6 °C gemessen hat.
Eine solche Kälte ist für die erste Oktoberhälfte außergewöhnlich.
Die durchschnittlichen Tiefsttemperaturen in Tahe liegen zu dieser Jahreszeit zwischen -4 °C und -8 °C, so dass dieser Kälteeinbruch 14 bis 18 °C unter dem Normalwert liegt. Und obwohl der historische Rekordwert für Oktober hier bei fast -29 °C liegt, wurde dieser erst später im Monat gemessen; ein Wert von -22,6 °C so früh im Monat zählt zu den tiefsten jemals in China gemessenen Werten in der ersten Oktoberhälfte.
Und es kommt noch mehr. Mit Blick auf die Zukunft wird die eisige sibirische Luft, unterstützt durch die dortige anomale Schneedecke, diese Woche noch weiter nach Süden vordringen.
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Meldungen vom 15. Oktober 2025:
Kanada: Jahrhunderte alte Kälte-Rekorde im Westen des Landes gebrochen
Ein früher Vorstoß arktischer Luft hat den Westen Kanadas erfasst und langjährige Temperaturrekorde gebrochen.
Von den windgepeitschten Ebenen Albertas bis zu den tiefen Tälern von British Columbia fielen die Temperaturen an Dutzenden Orten weit unter die saisonalen Durchschnittswerte.
Alberta: Kältewelle bricht 121 Jahre alten Rekord
Die brutalste Kältewelle traf Alberta, wo am Thanksgiving-Tag (13. Oktober) historische Tiefstwerte gemessen wurden.
In Red Deer sank die Temperatur auf -12,7 °C und erreichte damit den tiefsten jemals seit 1904 gemessenen Wert an Thanksgiving.
In Hendrickson Creek sank die Temperatur auf -21,8 °C und brach damit den bisherigen Rekord von -18,5 °C aus dem Jahr 2017.
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Es folgen noch mehrere Einzelstationen, jede einzelne mit den niedrigsten Werten seit Beginn von Aufzeichnungen. Gleiches gilt auch für den nächsten Absatz.
Britisch-Kolumbien, Landesinneres: 115 Jahre alter Rekord fällt
Die Kälte breitete sich dann westwärts ins Landesinnere von British Columbia aus, wo Quesnel mit -9,1 °C den kältesten 14. Oktober seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1910 erlebte.
Am Tatlayoko Lake wurden -12,3 °C gemessen, und in Prince George sank die Temperatur auf -11,3 °C, was deutlich unter den Durchschnittswerten für Oktober liegt.
Am Puntzi Mountain sank die Temperatur auf -15,7 °C und brach damit den alten Rekord von -9,4 °C aus dem Jahr 1969.
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Küsten- und Inselregionen: Minusgrade selbst auf Höhe des Meeresspiegels
Selbst die normalerweise milden Küstenregionen wurden von der Kälte erfasst: Bella Bella meldete -1,6 °C und brach damit seinen Rekord von 2018 von 1,1 °C); Sechelt sank auf 1,4 °C und übertraf damit seinen bisherigen Rekord von 2,4 °C aus dem Jahr 2017.
Auf Vancouver Island erreichte Port Alberni mit -2,2 °C den Rekordwert von 1966, während Port Hardy mit -2,3 °C den Rekordwert von 1966 von -0,6 °C unterbot. Für Gemeinden auf Meereshöhe sind dies erhebliche Abweichungen von den Normwerten für Oktober.
Eine scharfe Wende zu winterlicher Kälte
Mit Temperaturen unter -20 °C in Alberta und dem Brechen eines hundertjährigen Rekords in British Columbia hat sich das saisonale Pendel deutlich in Richtung Winter bewegt.
Und da bereits Schnee auf den Rocky Mountains liegt, warnen Prognostiker, dass die herabströmende arktische Luftmasse wahrscheinlich erst am Anfang steht.
Auch die Gipfel südlich der Grenze färben sich weiß.
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Nordhemisphäre: mit Schnee bedeckte Fläche über dem Mittelwert
Der ersten Datenpunkte für die Schneesaison 2025–26 auf der Nordhalbkugel liegen vor – und wir haben sowohl den langfristigen Mittelwert als auch die Standardabweichung (1982–2012) überschritten:
Der frühe Anstieg steht im Einklang mit den bereits festgestellten weit verbreiteten Kälteanomalien und der zunehmenden Schneebedeckung in Sibirien, Zentralasien und Teilen Nordamerikas. Wie kürzlich erwähnt, kann eine frühe Schneedecke weitreichende Folgen für die Witterung haben, indem sie die Oberflächenalbedo erhöht, die Ansammlung kalter Luft verstärkt und zu weiteren Schneefällen beiträgt.
Es handelt sich zwar nur um einen einzigen Datenpunkt – aber es ist ein starkes erstes Signal, welches das Jahrzehnte lange „Kein Schnee”-Geschrei der Alarmisten widerlegt.
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Meldungen vom 16. Oktober 2025:
Kanada: über 30 neue Kälte-Rekorde in British Columbia
Nach den gestrigen Rekord-Tiefstwerten in Westkanada hielt die Kälte bis zum 15. Oktober an.
Allein in British Columbia wurden zwischen Montag und Mittwoch mehr als 30 neue Tages-Tiefsttemperaturrekorde gemessen, wodurch sich eine der wohl weitreichendsten Kältewellen zu Beginn der Saison in der Geschichte der Provinz abzeichnet.
Zu den dramatischsten Einbrüchen zählen -9,8 °C in Merritt, was den bisherigen Rekord von -6,7 °C aus dem Jahr 1938 bricht; Clinton mit -8,4 °C (alter Rekord -5,6 °C aus dem Jahr 1976) und Golden mit -7,5 °C (alter Rekord -7,2 °C aufgestellt im Jahr 1931).
Auch im südlichen Landesinneren wurden zahlreiche Rekordwerte gemessen. Kamloops sank auf -4,7 °C (alter Rekord -3,3 °C 1952); Vernon erreichte -3 °C (alte Marke -2,5 °C 1992) und Salmon Arm sank auf -4,5 °C (alte Marke -4 °C 1992).
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Es werden weitere Stationen aufgelistet.
Selbst in Küsten- und Inselregionen wurden langjährige Rekorde gebrochen, mit Tiefsttemperaturen unter dem Gefrierpunkt in Orten wie Bella Bella, Port Alberni, Port Hardy und Powell River. Sechelt brach diese Woche gleich zweimal Rekorde, zuletzt mit 1,2 °C.
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China: Drastischer Kälteeinbruch
Eine ungewöhnlich schnelle und frühe Schneebildung in der Mongolei, im äußersten Nordosten Chinas und im Süden Russlands trägt zur Bildung einer bedeutenden Kaltluftmasse bei, die laut Modellen nächste Woche nach Süden in Richtung China vorstoßen wird.
Daten des Rutgers Snow Lab bestätigen, dass die Schneedecke im Norden Eurasiens bereits weit vor dem für Mitte Oktober üblichen Zeitpunkt liegt, mit weit verbreiteten Schneefällen in der Steppe und der Taiga.
Diese ausgedehnte Schneedecke verstärkt die starke Abkühlung der Erdoberfläche und führt in Sibirien zu Temperaturabweichungen bis 17 K unter dem Durchschnitt. Und nächste Woche wird diese „Kaltluftglocke” beginnen, sich nach Süden auszubreiten.
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Antarktis: Auch dort immer noch Kälterekorde
Am 16. Oktober fielen die Temperaturen an der Station Wostok von einem Tageshöchstwert von -42 °C auf einen Tiefstwert von -65 °C vor Sonnenaufgang – ein Temperatursturz von 23 K innerhalb eines halben Tages.
Nicht nur die Temperaturschwankungen sind beeindruckend, sondern auch die Tiefsttemperaturen selbst. Die Tiefsttemperaturen Mitte Oktober in Wostok liegen normalerweise bei etwa -59 °C, so dass der Wert von heute früh gut 6 K unter dem Normalwert liegt. Die Kälte wird auch an anderen Orten der Antarktis bestätigt: Die Südpolstation verzeichnete eine Tiefsttemperatur von -62,6 °C, ein weiterer beeindruckender Wert für diesen Zeitpunkt im Übergang zum Südsommer.
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Eine Meldung vom 17. Oktober 2025:
China: Arktischer Einbruch beginnt heute
Ab heute (17. Oktober) wird eine intensive Kaltluftmasse über China hereinbrechen und der Frühherbstwärme ein jähes Ende bereiten.
Laut Wettervorhersagen werden die Temperaturen in weiten Teilen des Landes um 10 bis 20 °C sinken, wobei der stärkste Rückgang im Süden zu verzeichnen sein wird.
Dieser plötzliche Wechsel markiert einen entscheidenden Umschwung vom anhaltenden Hochdruckgebiet hin zu einer weitreichenden Polarluft. Nach wochenlanger ungewöhnlicher Wärme wird die bevorstehende Kältewelle in fast allen Provinzen zu unterdurchschnittlichen Temperaturen und voraussichtlich in vielen Binnengebieten zu frühem Frost führen.
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Da es sich um eine Vorhersage handelt, sollten die Meldungen der nächsten Woche im nächsten Kältereport abgewartet werden.
Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 42 / 2025
Redaktionsschluss für diesen Report: 17. Oktober 2025
Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Kältereport Nr. 41 / 2025 erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Dänemark: Volkspartei fordert Massenausweisung, Kopftuchverbot und Remigrationsministerium
Während Deutschland noch im grünen Integrationsmärchen feststeckt und Schweden sich gerade aus seiner eigenen Multikulti-Hölle herausbomben muss, kündigt sich im Norden ein politisches Beben an. Die Dänische Volkspartei (DF) legt das wohl härteste migrationspolitische Manifest Europas vor – Remigration, Kulturkampf, politische Abrechnung inklusive.
Dänemark ist anders. Während bereits die linke Regierung in Sachen Migration die Zügel deutlich gestrafft hat, setzt die rechtskonservative Dänische Volkspartei faktisch auf eine komplette Rückabwicklung der letzten 40 Jahre Migrationspolitik. Auf der Liste des wohl härtesten migrationspolitischen Manifests Europas stehen: Remigration, Grenzschließung, Entzug der Staatsbürgerschaft, Verbannung islamischer Parallelstrukturen und sogar eine Steuer auf Halal-Produkte. Nicht Integration, sondern Rückführung. Nicht Vielfalt, sondern nationale Selbstbehauptung. Und das ist erst der Anfang.
Die Partei listet dabei nüchtern Zahlen und Daten auf: 1980 betrug der Anteil nicht-westlicher Einwanderer in Dänemark 1 Prozent – heute sind es über 10 Prozent, mit sichtbaren Parallelgesellschaften, Clanstrukturen, Ehrenmorden, islamischer Zensur, kriminellen Banden und No-Go-Zonen. Was man anderswo als “bunte Vielfalt” verkauft, nennt die DF beim Namen: importierte Kulturkonflikte.
Was fordert die DF konkret? Die Liste liest sich wie das Horrorszenario jeder linksgrünen NGO: Überprüfung aller Staatsbürgerschaften der letzten 20 Jahre; sofortiger Entzug für jeden Straftäter; neue Sprach- und Kulturtests; Ausstieg aus internationalen Konventionen, die Abschiebungen verhindern; harte Sanktionen gegen Herkunftsländer, die Kriminelle nicht zurücknehmen. Obendrein ein Einreiseverbot für alle, die einmal ausgewiesen wurden. Aber es geht nicht nur um die Migration – es geht um die kulturelle Souveränität.
Eine solche kulturelle Souveränität lässt sich jedoch nur mit klaren Maßnahmen durchsetzen: Verbot von Kopftüchern in öffentlichen Institutionen. Schluss mit ausländischer Finanzierung islamischer Moscheen. Stopp für islamische Privatschulen. Keine Anerkennung islamischer Religionsgemeinschaften. Kein Muezzinruf. Kein religiöses Parallelrecht. Ein Land, eine Kultur, ein Gesetz. Basta.
Und natürlich soll ein eigener Minister die Sache strategisch begleiten: das Ministerium für Remigration. Allein dieser Name reicht, um die gesamte EU-Kommission nervös nach “Rechtsstaatlichkeit” rufen zu lassen. In Brüssel wird man vermutlich bald die dänische Demokratie als “autoritären Rückfall” klassifizieren, nur weil ein europäisches Volk es wagt, frei über das eigene Schicksal zu entscheiden. DF-Chef Morten Messerschmidt hat seinen Kurs klar gemacht. Keine weichgespülte Rhetorik, sondern klare Ansagen: “Remigration jetzt. Wir holen uns Dänemark zurück.”
Die Umfragen zeigen, wohin der Trend geht. Die Dänische Volkspartei (im dänischen Parteiensystem mit dem Buchstaben “O” belegt) liegt inzwischen bei 9 bis 12 Prozent und könnte bei den Wahlen zur zweitstärksten Kraft im Land werden.
Dänemark beginnt aufzuwachen. Freiheit und Selbstbestimmung kann es nur geben, wenn man das eigene Volk und die eigene Kultur schützt. Die Dänische Volkspartei will keine schwedischen oder französischen Zustände im eigenen Land haben. Und was ist mit den Deutschen und den Österreichern? Wollen diese lieber den dänischen oder den schwedischen Weg gehen?
Enthüllt: So kommt Putin nach Budapest
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Enthüllt: So kommt Putin nach Budapest
Die Vorbereitungen für den Putin-Trump-Friedensgipfel in Budapest laufen auf Hochtouren. Eine zentrale Frage: Wie kommt der russische Präsident, den die EU-Elite zum Feind Nr. 1 erklärt hat, nach Ungarn? Flugverbot, ukrainische Raketen, polnische Provokationen – auf dem Weg können viele Gefahren lauern.
von Michael Brück
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat seine Hauptstadt als Austragungsort für die große Friedenskonferenz angeboten und klargestellt, dass sein Land – trotz EU-Mitgliedschaft – keine Maßnahmen gegen Russlands Präsidenten durchführen wird. Insbesondere soll der politisch motivierte Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshof, der Putin zum Kriegsverbrecher verklärt und zur Fahndung ausschreibt, nicht vollstreckt werden. Genau deshalb toben die westlichen Scharfmacher bereits, auch das Auswärtige Amt der Merz-Regierung hat bereits eine Protesterklärung in Richtung Ungarn übersandt und fordert die Verhaftung von Putin. Einmal mehr setzen die EU-Chefs auf Eskalation statt Diplomatie.
Über die Türkei und Serbien nach Ungarn
Doch wie kommt Wladimir Putin von Russland nach Ungarn, ohne Gefahr zu laufen, in eine Falle zu geraten? Der direkte Weg über Polen und die Slowakei gilt als ausgeschlossen, denn abgesehen von unberechenbaren Provokationen durch polnische Scharfmacher, ist die Frontnähe zur Ukraine ein weiteres Problem. Auch ein Überflug durch das Land von Selenskyj scheidet natürlich aus. Möglich wäre, vom Schwarzen Meer kommend, der Weg durch Rumänien. Doch auch dort sind antirussische Einstellungen weit verbreitet, trotz starken amerikanischen Einflusses in dem Land wäre die Sicherheit Wladimir Putins auch bei einer Ansage von Donald Trump nicht hundertprozentig gewährt.
Am Wahrscheinlichsten gilt deshalb folgendes Szenario: Die Präsidentenmaschine Iljuschin Il-96 fliegt über die Türkei und das Mittelmeer über Montenegro nach Serbien, um von dort ungarischen Luftraum zu betreten. Die Türkei und Serbien pflegen gute Beziehungen nach Russland, können Putin Schutz garantieren. Die Schwachstelle bleibt auch hier einmal mehr Montenegro: Zwar ist das Land nicht in der EU, sein Luftraum wird jedoch durch eine NATO-Mission geschützt – in der Regel durch italienische und griechische Soldaten. Trumps Beziehungen zu Meloni sind bekanntlich nicht die Schlechtesten und auch Montenegro selber dürfte kaum ein Interesse haben, den US-Präsidenten durch die Sabotage seines Friedensgipfels zu verärgern.
Dennoch: Provokationen, insbesondere durch aggressive osteuropäische Staaten, in denen es Bestrebungen gibt, den Konflikt mit Russland ausweiten wollen, sind auch weiterhin nicht auszuschließen. Die Anreise wird, das gilt schon jetzt als sicher, eine heiße und möglicherweise gefährliche Sache.
Presseberichte: Putin will den Frieden
Unterdessen berichten verschiedene Medien über ein neues Friedensangebot Putins, welches im Telefonat mit Donald Trump geäußert worden sein soll: Die ukrainische Armee soll sich aus dem restlichen Territorium der Oblast Donezk, die ohnehin bereits zu mehr als zwei Dritteln von Russland kontrolliert wird, zurückziehen, im Gegenzug würde Russland Gebiete in den Oblasten Cherson und Saporischschja räumen.
Nach dreieinhalb Jahren Krieg – und weiter anhaltendem Vormarsch Russlands – dürfte es für die Ukraine kaum ein besseres Angebot geben, den Konflikt für alle Seiten gesichtswahrend einzufrieren und diplomatische Lösungen zu finden. Sollten die EU-Eliten Selenskyj und sein Regime dazu drängen, sich dem neuesten Friedensvorschlag zu widersetzen, würde sich einmal mehr zeigen, dass der Friedensschluss nicht in die westliche Agenda passt und wahrlich „bis zum letzten Ukrainer“ gekämpft werden soll.
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Neuer Heiliger: Er hätte sein Leben durch Übertritt zum Islam retten können
(David Berger) Heute hat Papst Leo XIV. sieben neue Heilige heiliggesprochen, darunter Erzbischof Ignatius Maloyan, ein Märtyrer christlicher Standhaftigkeit gegenüber der Gewalt des Islams im Rahmen des Völkermords an den Armeniern. Er wurde 1869 in Mardin (damals Osmanisches Reich, heute in der Türkei) in eine armenisch-katholische Familie geboren, studierte am armenisch-katholischen Seminar in Bzommar im […]
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Chinas Kolonialpolitik: Wie die Kommunisten die halbe Welt in die Schuldknechtschaft zwingen
Wenn imperialistische Ausbeutung jemals ein totales Rebranding erlebt hat, dann heißt die Neuauflage heute Belt and Road Initiative. Was früher Kanonenboote und Kolonialtruppen erledigten, schafft die Kommunistische Partei Chinas nun mit Bankverträgen, Schienennetzen und Staudämmen. Schuldverträge sind die neuen Ketten.
Was die Globalisten im Westen mit Hilfe von Weltbank, Internationalem Währungsfonds & Co. machen, setzt die Volksrepublik China mit ihrer Belt and Road Initiative (BRI) um. Peking baut mit der “Neuen Seidenstraße”, wie das Projekt auch genannt wird, ein Reich aus Beton, Krediten und politischer Erpressung auf. Nach zwölf Jahren BRI zeigt es sich laut einer aktuellen Analyse, dass es nie um eine Art Entwicklungshilfe ging, sondern um ein Projekt zur Unterwerfung von Staaten durch die totale ökonomische Kontrolle.
Zu glauben, das kommunistische Regime in Peking würde die Straßen, Häfen und Eisenbahnnetze aus purem Altruismus finanzieren, ist mehr als nur naiv. Es ging nie um afrikanische Arbeiter oder asiatische Bauern, sondern einfach um die Etablierung eines globalen Abhängigkeitsregimes über staatlich gesteuerte Kredite. 75 Entwicklungsländer stehen heute vor der Schuldenklippe, weil sie Milliarden zurück nach China überweisen müssen. Allein dieses Jahr sollen 35 Milliarden Dollar aus den ohnehin klammen Haushalten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas nach Peking fließen. 22 Milliarden kommen direkt aus den ärmsten Staaten der Welt.
Wer denkt, hier handle es sich um Missmanagement, der versteht das Wesen dieses Programms nicht. Die KP hat absichtlich in Staaten investiert, die kaum kreditwürdig waren. Über 80 Prozent der BRI-Kredite gingen seit 2013 an Länder, die bereits in Zahlungsschwierigkeiten steckten. Jeder andere Kreditgeber hätte längst die Reißleine gezogen. China aber nicht. China machte weiter. Mehr Kredite, noch mehr Kredite, bis die Staaten nicht mehr zahlen konnten – und dann kam der politische Preis. Flughäfen, Hafenrechte, Rohstoffvorkommen, Fischereirechte, Militärstützpunkte. Alles Verhandlungsmasse.
Die kommunistische Propaganda zieht nicht
Peking wehrt sich zwar gegen die Vorwürfe, doch die Argumente ziehen nicht. Erstens behauptet die KP, die BRI-Staaten seien höher bei westlichen Banken verschuldet als bei China. Das stimmt teilweise vielleicht mathematisch, aber inhaltlich ist es ein billiger Trick. Westliche Institutionen wie der IWF haben längst aufgehört, diesen Ländern Kredite zu geben, weil es einfach zu riskant wurde. Dann kam China und hat das erledigt, wovor der Westen warnte: Schulden aufpumpen bis zum Kollaps.
Zweitens schiebt Peking die Schuld auf steigende Zinsen in den USA und Europa. Ein weiterer Versuch, mit den Reflexen antiwestlicher Rhetorik zu punkten. Doch Zinsen sind kein Schicksalsschlag, sondern Teil jedes Kreditvertrags. Jedes Land weiß, dass Refinanzierung teurer wird, wenn man sich immer tiefer verschuldet. Verlässliche Kreditgeber ziehen sich dann zurück. China nicht. China drückt trotzdem nach. Warum? Weil das Ziel nicht Rückzahlung heißt, sondern Kontrolle. Die Unmengen an US-Dollarreserven, die China hält, sind für das kommunistische Regime ohnehin mehr Fluch als Segen. Sie sind anfällig für potentielle Sanktionen und für einen Zahlungsausfall durch einen finanziellen Kollaps der überschuldeten Vereinigten Staaten.
Drittens lautet das Argument Pekings: Schuld seien Währungsschwankungen und eine schwache Weltwirtschaft. Auch das ist eine Nebelkerze. Die meisten BRI-Kredite sind in Dollar denominiert, und Staaten mit schwachen Währungen sitzen bei wachsender Dollarstärke noch härter in der Falle. Ein von Peking bewusst kalkuliertes Risiko.
Der vierte Punkt der KP ist fast schon lachhaft: Man beschlagnahme angeblich keine Vermögenswerte, sondern sei großzügig mit Umschuldungen. Tatsächlich ist Chinas sogenannte Schuldenhilfe ein weiterer Trick. Anstatt Schulden zu erlassen, verlängert man Laufzeiten oder erhöht die Zinsen, verschiebt Fälligkeiten oder gibt Brückenkredite. Das hat nichts mit Hilfe zu tun, sondern mit der Aufrechterhaltung des finanziellen Erstickungseffekts. Man lässt den Schuldner nicht sterben – man hält ihn bewusst am Leben, damit er weiter Tribut zahlen kann.
Verschleierungstaktik und “Rettungskredite”
Der wahre Skandal sind die Rettungskredite, mit denen China seine eigenen Fehlinvestitionen verschleiert. Mehr als 240 Milliarden Dollar wurden zwischen 2008 und 2021 in 128 solchen Rettungsaktionen verteilt, um Länder wie Sri Lanka, Pakistan oder Argentinien über Wasser zu halten – nicht weil China ihnen helfen will, sondern weil ein Zahlungsausfall das gesamte chinesische Kreditsystem beschädigen würde.
Besonders perfide ist die Verschleierungstaktik, mit der die tatsächliche Schuldenlast verheimlicht wird. Über die Swap-Linien der chinesischen Zentralbank werden mehr als 170 Milliarden Dollar als angeblich kurzfristige Liquidität getarnt. In Wahrheit werden diese Kredite permanent verlängert und tauchen so in keiner internationalen Statistik als Schulden auf. Das Ergebnis sind gigantische Schattenbilanzen.
Die kommunistische Propaganda mag zwar naive Gemüter beschwichtigen, doch am Ende kommt die Wahrheit ans Tageslicht. Man mag die Praktiken der globalistischen Organisationen wie Weltbank und IWF zu Recht kritisieren – doch das chinesische Pendant ist keineswegs eine bessere Alternative.
Hinter der Social Credit-Hysterie: Was China wirklich macht

Hinter den hartnäckigsten politischen Fantasien des Westens – und warum die Wahrheit bürokratischer als Orwellianisch ist. Vergessen Sie den Orwell’schen Albtraum, von dem Sie gehört haben – China weist seinen Bürgern keine „Social Credit Scores“ zu, um jede Bewegung zu überwachen oder zu kontrollieren. Was tatsächlich existiert, ist weit alltäglicher: ein bürokratisches Rahmenwerk zur Durchsetzung […]
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Der Spannungsfall: Neue Panikmache à la Corona – Wie die Eliten Europa spalten und die Demokratie aushöhlen

Ein Gastbeitrag von Dr. Rainer Rothfuss, MdB (AfD) und J.C. Kofner, wirtschaftspolitischer Berater, AfD
In einer Zeit, in der die politischen Eliten verzweifelt nach neuen Hebeln greifen, um ihre sinkende Popularität zu retten, taucht der Begriff „Spannungsfall“ plötzlich in den Schlagzeilen auf. Roderich Kiesewetter, der Mann fürs Grobe in der CDU/CSU, testet das Wasser: Russland sei eine unmittelbare Bedrohung! Die Öffentlichkeit soll in Angst versetzt werden, genau wie bei Corona. Damals erstellte Innenminister Horst Seehofer ein „Panikpapier“, das Experten instruierte, wie man die Bevölkerung in Schrecken versetzt, um Maßnahmen durchzudrücken. Heute dient der Spannungsfall dem gleichen Zweck: Er ist kein natürlicher Sicherheitsalarm, sondern ein kalkuliertes Instrument der Manipulation. Die Grunddiagnose ist klar: Es gibt keine echte Bedrohung – es sei denn, man erzeugt sie selbst.
Diese Strategie wurzelt tief in der geopolitischen Agenda des Westens, insbesondere der USA. Wir beobachten seit Jahrzehnten, wie durch bewusste Provokationen und eine fehlgeleitete Außenpolitik die Beziehungen zu Russland systematisch zerstört wurden. Erinnert man sich an Wladimir Putins Rede vor dem Bundestag im September 2001? In fast perfektem Deutsch skizzierte er eine Vision von Kooperation zwischen Ost und West. Alle Fraktionen applaudierten stehend. Damals bot sich die Chance, eine neue, inklusive Sicherheitsordnung aufzubauen – anstelle der reliktären NATO-Warschauer-Pakt-Konfrontation, die mit dem Zerfall der Sowjetunion 1991 obsolet geworden war. Stattdessen wurde die Spaltung perpetuiert. Wer profitierte? Die USA, die Europa als geopolitisches Bollwerk brauchen, um ihre globale Vorherrschaft zu sichern.
Stellen Sie sich vor: Europäische Staaten sagen den Amerikanern: „Danke für den nuklearen Schutzschirm im Kalten Krieg. Nun kümmern wir uns selbst – und integrieren den eurasischen Wirtschaftsraum, gemeinsam mit Russland und China.“ Die Folge? Die USA würden isoliert auf ihrem nordamerikanischen Kontinent zurückbleiben, fernab relevanter Märkte. Genau das zu verhindern, war das Kalkül. Die Wirtschaftssanktionen gegen Russland – angeblich unwirksam – entpuppten sich als höchst effektiv: Sie spalteten Deutsche und Russen, vertieften den Graben und dienten britisch-amerikanischen Interessen. Ohne den emotional aufgeladenen Ukraine-Konflikt wären sie undenkbar gewesen. Militärisch ein Debakel für den Westen, geopolitisch ein Volltreffer: Die Spaltung Europas gelang zu 100 Prozent. Russland wurde zum Schimpfwort degradiert – nur wenige Jahre nach der FIFA-WM 2018, als Deutsche das Land als freundlich und entwickelt feierten. Der Eskalationsschub seit 2022 beendete jede Chance auf Integration, die trotz des Konflikts ab 2014 noch denkbar war.
Der Spannungsfall ist nun der nächste Taschenspielertrick. Er dient nicht nur der US-Agenda, Ost-West zu trennen, sondern auch den europäischen Eliten ihre wankende Macht zu festigen. In Deutschland führt die AfD in Umfragen als stärkste Kraft; in Tschechien, der Slowakei und anderswo fallen Regierungen an patriotische Kräfte, die eine Normalisierung der Beziehungen mit Russland fordern. Frieden durch Verhandlungen – ein Weg, den selbst Donald Trump [in der bereits sehr vertrackten Lage (noch) nicht zu Ende gehen konnte. Doch die Eliten geraten in Panik: Die faulen Früchte ihrer Politik – wirtschaftliche Misere, Energiekrise, Inflation – werden sichtbar. Wenn sie weitermachen, wächst die Opposition scheibchenweise, während die Altparteien zerbröseln. Die Lösung? Eskalation. Im Rauch des Chaos soll das Debakel des selbstverschuldeten Scheiterns verschleiert, die Opposition ausgeschaltet werden. „Der Russe war’s, Putin war’s – wir retten euch und bauen auf eure Vergesslichkeit bezüglich unserer eigenen Fehler.“
Hier greift der Spannungsfall: Er erlaubt massive Einschränkungen der Bürgerfreiheiten, weitaus extremer als bei Corona. Unverletzlichkeit der Wohnung, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit – alles darf gekappt werden, was die „Verteidigungsfähigkeit“ untergräbt. Beim darauffolgenden Verteidigungsfall eskaliert es: Wahlen können ausgesetzt werden, bis „der Frieden wiederhergestellt“ ist. Die AfD, nicht verbietbar auf Grundgesetz-Basis trotz linker Richter-Manöver, würde als „Kollaborateurin des Feindes“ diffamiert. Ihre Positionen – Verhandlungen statt Waffenlieferungen, Sanktionsauflösung im deutschen Interesse – passen perfekt in das Feindbild des vermeintlichen „Verräters“. Ein Schnellverfahren könnte sie ausschalten, unter dem Deckmantel des Notstands.
Besonders perfide ist der aktuell von der Schulden-Koalition (CDU/CSU und SPD) forcierte Gesetzesentwurf, alle die Wehrpflicht betreffenden Gesetze vorsorglich so ändert, dass im Falle der Feststellung eines Spannungsfalls – mit Hilfe der LINKEN und einer 2/3-Mehrheit, auch gegen AfD-Widerstand – die Wehrpflicht sofort und ohne weitere gesetzliche Hürden verpflichtend eingeführt werden könnte. Es handelt sich um eine raffinierte Falle, die nach Belieben zuschnappen kann, sobald durch False Flag-Operationen oder gesteigertes Drohnentheater der Spannungsfall konstruiert wird – nachdem das „Testen des Wassers“ durch Kiesewetter glimpflich verlaufen ist.
Die Inszenierungen häufen sich: Drohnen-Einschläge in Polen? Oft instandgesetzte russische Modelle aus der Ukraine oder gehackte Exemplare – eine Spezialität beider Seiten. Drohnen-Sichtungen über Flughäfen? Alles banale Zivil-Drohnen, wie die 130 Zwischenfälle allein am Kopenhagener Flughafen letztes Jahr, die ignoriert wurden. Heute klickt bei jedem Alarm die Panik: „Russische Drohnen!“ Beweis? Fehlanzeige. Ebenso Luftraumverletzungen zwischen Finnland und Estland: Tägliche Routinen, da Grenzen unsichtbar sind. Doch CDU/CSU-Sprecher Jürgen Hardt fordert Abschüsse – mit Piloten an Bord! Das wäre der Kriegsfall. Selbst Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die Scharfmacherin, nannte das „bizarr“. Stattdessen geboten: Regelkonformes friedliches Eskortieren der gegnerischen Kampfjets aus dem eigenen Luftraum. Die Verzweiflung der Eliten ist greifbar – sie wollen Angst schüren, nicht deeskalieren.
Dieses Muster erinnert fatal an den Euromaidan 2014, der den Konflikt entfachte. Präsident Janukowitsch hatte sich mit den USA, Deutschland, Frankreich und Polen auf Neuwahlen und eine Übergangsregierung geeinigt. Am nächsten Tag: Scharfschützen feuern aus dem Hotel Ukraina – bewohnt von CIA-Leuten, wie Zeugen berichten. Eskalation unter falscher Flagge. Heute, wo Putin den Ukraine-Krieg militärisch gewinnt, „droht“ er dem Westen plötzlich mit Drohnen. Wie logisch ist das? Cui bono? Und als ob Russland keine Aufklärungs-Satelliten hätte.
Unser Appell: Sehen Sie Nachrichten kritischer! Sie werden getriggert, in Panik geführt – wie bei Corona. Wer dort aufwachte, wundere sich nicht: Die Eliten lügen, wo es Interessen gibt. Migration, Wirtschaft, Geopolitik – überall. Ein False Flag-Angriff auf NATO-Gebiet könnte ukrainisch sein, doch die Medien chorieren: „Russland!“ Es ist fünf vor Zwölf. Bleiben Sie wachsam, fordern Sie Transparenz. Nur so entlarven wir die Masche und sichern die Demokratie – vor inneren und äußeren Bedrohungen gleichermaßen.
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Die Weltbank reduziert Emissionen, aber nicht Armut

Die Weltbank und der Internationale Währungsfonds werden nächste Woche ihre Jahrestagungen in Washington, DC, abhalten. Es ist an der Zeit, dass Finanzminister Scott Bessent der Weltbank direkte Anweisungen erteilt, die Finanzierung und Darlehen für fossile Brennstoffe für die Ärmsten der Welt zu erneuern. Die Weltbank sollte zu ihrem Auftrag der Armutsbekämpfung zurückkehren, anstatt sich auf die Reduzierung der Klimagas-Emissionen zu konzentrieren.
Die Weltbank hat seit 2019 die Finanzierung fossiler Brennstoffe und Kreditgarantien verboten. Die Idee hinter der Verweigerung von Investitionen und Finanzierungen für fossile Brennstoffe war, dass dies die Menschen dazu zwingen würde, auf erneuerbare Energien umzusteigen. Da es jedoch keine modernen Energieoptionen gibt, greifen die Menschen auf die Verbrennung von Dung, Holz und anderer Biomasse zum Kochen und für andere grundlegende Funktionen zurück. Das Ergebnis dieser Politik sind erhöhte Emissionen, Umweltverschmutzung und Gesundheitsgefährdungen.
Die Weltbank beschreibt ihre Mission wie folgt: „Eine Welt ohne Armut schaffen – auf einem lebenswerten Planeten.“ In Wirklichkeit fördert die Weltbank jedoch Maßnahmen, die die Energiearmut und damit die allgemeine Armut unter den Ärmsten der Welt verstärken, insbesondere in Afrika. Anstatt sich auf die Beseitigung der Armut zu konzentrieren, hat sich die Weltbank verpflichtet, im Jahr 2025 45 % ihrer Mittel für die Klimafinanzierung bereitzustellen, und ihre Absicht angekündigt, die Klimafinanzierung in den nächsten fünf Jahren zu erhöhen.
In einem weiteren eklatanten Beispiel dafür, dass sie die Reduzierung der CO₂-Emissionen über die Armutsbekämpfung stellt, fördert die Weltbank die Einführung von CO₂-Steuern in Afrika auf importierte fossile Brennstoffe. Wenn diese Steuern eingeführt würden, würden sie zu höheren Preisen für Strom und Transport führen, was die Energiearmut auf dem Kontinent weiter verschärfen würde. Es ist schwer nachvollziehbar, wie die Erhöhung der Energiekosten in Afrika Teil des Auftrags der Weltbank zur Armutsbekämpfung sein soll.
Der Mangel an öffentlichen Mitteln für fossile Brennstoffe trifft Afrika besonders hart. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten ging der Zugang zu Elektrizität in Afrika in den Jahren 2022 und 2023 zurück. Der Stopp ausländischer Investitionen und Kredite bedeutete, dass die Afrikaner ihre lokalen Öl- und Erdgasvorkommen nicht erschließen konnten. Während im Westen der private Markt Investitionen für die Energieerzeugung bereitstellt, ist Afrika auf öffentliche Mittel für die Entwicklung der Energieversorgung und auf Kreditgarantien der Weltbank angewiesen, um Bedingungen zu schaffen, die ausländische Investoren anziehen.
Indem die Weltbank der Emissionsreduzierung Vorrang vor der Armutsbekämpfung einräumt, fördert sie relativ teure Stromversorgungssysteme, die Afrika weniger Zugang zu Energie verschaffen als Systeme auf Basis fossiler Brennstoffe. Unzuverlässiger Strom aus erneuerbaren Energien, insbesondere netzferne Solarenergie, liefert nicht genügend Strom, um den Afrikanern den Weg aus der Armut zu ebnen. Mit Teilstrom kann man zwar eine Lampe betreiben oder ein Telefon aufladen, aber nicht die Industrie, Wasserpumpen und Kühlgeräte, die für die Armutsbekämpfung und den Zugang zu moderner Medizin notwendig sind.
Aufgrund der Politik, Solarenergie gegenüber Strom aus fossilen Brennstoffen zu bevorzugen, haben viele der neuen Stromnutzer weltweit keinen vollständigen Zugang zu Elektrizität. Die USA und andere Geldgeber der Weltbank sollten nicht zulassen, dass die Weltbank eine teilweise Stromversorgung als Zugang zu Elektrizität wertet.
In Afrika fördert die Weltbank keine Maßnahmen zur Bereitstellung von Grundlaststrom mehr, um nicht zugeben zu müssen, dass Afrika fossile Brennstoffe benötigt. Ohne Grundlaststrom gibt es aber keine großflächige stabile Stromversorgung.
Die Weltbank führt den Klimawandel regelmäßig als einen der Hauptfaktoren auf, die die Wirtschaft und Entwicklung Afrikas beeinflussen, ohne dabei den Energiemangel des Kontinents zu erwähnen, der natürlich einen viel bedeutenderen Einfluss auf seinen Wohlstand hat.
Der Rückzug der Weltbank und anderer westlicher Institutionen aus der Finanzierung fossiler Brennstoffe hat China eine bedeutende geopolitische Chance eröffnet. China ist bereit, Projekte im Bereich fossiler Brennstoffe in Afrika und den Entwicklungsländern zu finanzieren und davon strategisch zu profitieren, indem es die Kontrolle über die Energieinfrastruktur in vielen Ländern erlangt.
Bessents Vorgängerin im Finanzministerium, Ministerin Janet Yellen, gab der Weltbank und den mit ihr verbundenen multilateralen Banken die Vorgabe, die Finanzierung von Projekten im Bereich fossiler Brennstoffe im Jahr 2021 einzustellen. Es ist an der Zeit, dass Minister Bessent diese Politik umkehrt und die Weltbank wieder zu ihrer Mission der Armutsbekämpfung zurückführt.
Prof. Brenda Shaffer is an energy expert at the U.S. Naval Post-graduate School.
This article was originally published by RealClearEnergy and made available via RealClearWire.
Link: https://wattsupwiththat.com/2025/10/11/world-bank-reduces-emissions-not-poverty/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Die Weltbank reduziert Emissionen, aber nicht Armut erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Unsere Demokratie – unsere Art zu leben: Wie die herrschenden Eliten das Volk verspotten
Die Formel “Unsere Demokratie” wird von der umstrittenen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen täglich überstrapaziert – große Teile der Bevölkerung durchschauen die Farce. Nun warnt ausgerechnet der grüne Bundespräsident Alexander van der Bellen: “Unsere Art zu leben ist in ernster Gefahr”. Mit dieser Demokratie, dieser Art zu leben meinen diese Herrschaften ihre eigenen elitären Zirkel, die üppig vom Steuergeld der Menschen leben – die beiden Genannten spielen in einer Liga weit jenseits der 300.000 Euro Jahresverdienst.
Kommentar von Florian Machl
Die Volkswirtschaften der Europäischen Union verdorren, es herrscht Inflation und Rezession. Der Hauptgrund dafür sind die Russland-Sanktionen seit Beginn des Ukraine-Krieges. Doch schon zuvor wurden Billionen an Volksvermögen für die Corona-Inszenierung umverteilt, weitere Billionen werden “für das Klima” verbrannt, obwohl weder “das Klima” noch die Bevölkerung der betroffenen Länder davon profitiert. Es ist ein organisierter Raubzug, den es in Demokratien noch nie zuvor gegeben hat.
Die Synonyme für diese flächendeckende Deindustrialisierung und Enteignung lauten “Unsere Demokratie” und neuerdings “Unsere Art zu leben”. Es ist Doppeldenk und Doppelsprech im besten Sinne von George Orwells 1984, ein Werk, das im Mainstream mittlerweile als bedenklich gilt. Das ist erstaunlich, denn die Jahrzehnte davor galt es als Schul-Literatur, um vor dem Faschismus zu warnen. Ein Schelm, wer böses denkt, beispielsweise, dass jene, die jetzt eine Diktatur errichten wollen, mit solchen Warnungen keine Freude mehr haben.
“Unsere Demokratie” von Frau Von der Leyen hat nichts mit der Bevölkerung zu tun. Es ist ein Synonym für die Demokratie, in der es sich eine bestimmte Elite gemütlich eingerichtet hat, um in Saus und Braus außerhalb von Recht und Gesetz leben zu können. Frau Von der Leyen ist das unrühmlichste Beispiel dafür, sie hat Abermilliarden der Steuerzahler in dubiosen Deals mit der Pharmaindustrie vergeudet – und die Öffentlichkeit darf nicht einmal erfahren, welche Kommunikation “im Namen des Volkes” vorab stattfand. Im Gegenzug möchte sie aber die vollständige Kommunikation jedes Bürgers in Echtzeit abhören können. Auch das ist “Unsere Demokratie”.
Eine ganz ähnliche Formel dürfte “Unsere Art zu leben” werden, die der grüne österreichische Bundespräsident Alexander van der Bellen jüngst bei einer Rede strapazierte. Unsere Art zu leben wird nach seiner Denkart aber nicht durch kulturfremde Massenmigration, den Anstieg der Kriminalität, Massenpleiten in der Industrie und damit Massenarbeitslosigkeit oder der hoffnungslosen Überschuldung bedroht. Er benutzte diese Phrase, um Kriegstreiberei gegen Russland zu betreiben – denn die Eliten im Hintergrund sehen Krieg als einzigen Ausweg, um so weiterzumachen wie bisher.
Jede Bombardierung ukrainischer Städte durch russische Raketen, jede Provokation durch Drohnen oder Cyberangriffe testet unseren europäischen Zusammenhalt. Wenn wir nicht klar zu verstehen geben, dass wir uns nicht auseinanderdividieren lassen, dass wir solidarisch zueinanderstehen, ist unsere Art zu leben in ernsthafter Gefahr. Für jeden einzelnen Mitgliedsstaat ist es ein Moment der Entscheidung – für oder gegen Europa.
Alexander van der Bellen, 18. Oktober 2025
Interessant an den Worten Van der Bellens ist, dass er die übliche Entweder-Oder-Entscheidung einfordert, die wir schon von Themen wie Corona und Klima kennen. Entweder du bist für uns oder gegen uns, entweder du bist guter Freund oder böser Feind. Dazwischen gibt es nichts, es wird nichts zugelassen. Das Wort dafür lautet “alternativlos”, es wurde von Angela Merkel angesichts der von ihr beförderten illegalen Massenmigration geprägt.
Menschen, die den Frieden wollen, sind somit “gegen Europa”. Menschen, die nicht möchten, dass ihre Liebsten, ihre Söhne, Brüder, Väter und Freunde in einem sinnlosen Krieg sterben müssen, wären “gegen Europa”. Man kann zu “Unserer Demokratie” nur dazugehören, wenn man alles blind abnickt, was von oben herab vorgegeben wird. Wenn die da oben sagen, dass Russland ein böser Aggressor ist und man deshalb aufrüsten müsse, dann darf das nicht hinterfragt werden.
Die Sprache ist im Übrigen dieselbe, die man von der linksextremen Terrororganisation Antifa kennt. Diese rechtfertigt ihre gewalttätigen Übergriffe auch damit, dass “die Anderen” ja gewalttätig werden könnten und “die Anderen” dann Faschismus einrichten möchten. Deshalb müsse man sie überfallen, niederschlagen – oder Schlimmeres. Damit die bösen anderen nicht tun können, was man zuvor frei erfunden hat und ihnen in den Mund legte. Und genau so funktioniert die Argumentation der Eliten gegenüber Russland.
Wir werden schon bald zu lesen bekommen, dass man Russland präventiv angreifen müsse, bevor Putin angreift. Dafür wird man nun jahrelang aufrüsten. Und diese Denkart wird man über die gekauften Medien in die Köpfe der Mehrheit pflanzen. Die geplante Regierungsart, die mit jeder EU-Verordnung deutlich sichtbarer wird, ist eine faschistische Öko-Meinungsdiktatur, der niemand mehr entkommen kann und die das menschliche Leben in jedem Detail regelt wie eine Psychosekte.
Mit Demokratie hat all das nichts zu tun. Und, mit Verlaub gesagt, die Art der Eliten, auf unsere Kosten zu leben, sollte in dieser Situation unsere geringste Sorge sein.
Remigration: 20 Staaten wollen mehr Rückführungen nach Afghanistan

Auf Initiative der Niederlande verlangen 19 EU-Staaten und Norwegen von der EU-Kommission in einem Schreiben, Abschiebungen nach Afghanistan konsequent durchzuführen. Im Jahr 2024 wurde diese Praxis kaum umgesetzt. Jetzt nimmt der Remigrationsdruck auf Brüssel zu. Denn die Migrationskrise bringt immer mehr Länder an den Rand ihrer Kräfte.
Weil zunehmend vor allem illegale Einwanderer aus Afghanistan für negative Schlagzeilen sorgen, wollen die insgesamt 20 europäischen Staaten der EU-Kommission Beine machen, Abschiebungen von Afghanen ohne Aufenthaltsrecht zu forcieren. Das berichtet die „Berliner Zeitung“.
Hintergrund: Im Jahr 2024 hatten insgesamt 22.870 Afghanen in der EU eine Rückführungsentscheidung erhalten, aber nur 435 seien tatsächlich nach Afghanistan zurückgekehrt. Das sind nicht einmal zwei Prozent!
Unterzeichnet wurde das Schreiben dem Bericht zufolge unter anderem von Deutschland, den Niederlanden, Österreich, Italien, Griechenland, Finnland und Polen sowie von Norwegen, das nicht EU-Mitglied ist, aber zum Schengen-Raum gehört.
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Wadephul: Deutschland hat sein Wirtschaftswunder den Türken zu verdanken
Von WOLFGANG HÜBNER | Seitdem der ewige Außenminister Hans-Dietrich Genscher nach 18 Dienstjahren 1992 sein Amt verlassen hat, hat Deutschland kein Glück mehr mit den nachgefolgten Chefs des Auswärtigen Amtes. Es war niemand darunter, der als besonders erinnerungswürdig bezeichnet werden kann.
Der Höhepunkt der Fehlbesetzungen schien mit der Amtszeit der grünen Trampolina Annalena Baerbock erreicht worden zu sein, die weltweit für Gespött und Kopfschütteln mit ihren Auftritten sorgte. Wer sollte die erste feministische Antidiplomatin, die mal so nebenbei den Kriegszustand mit Russland verkündete, noch toppen können?
Und doch gibt es bereits einen weiteren heißen Kandidaten für die lange Liste peinlicher oder unfähiger deutscher Außenminister: Johann Walter David Wadephul heißt dieses von Kanzler Friedrich Merz aus dem elenden Dasein eines politischen Hinterbänklers erlöste Naturtalent, das seit einigen Monaten Deutschland in der Welt repräsentiert. Der aus dem hohen Norden stammende CDU-Politiker hat seitdem schon mal festgelegt, dass Russland Deutschlands ewiger Feind sei. Das erspart ihm praktischer Weise jegliche lästigen diplomatischen Bemühungen in Richtung Moskau.
Was Geschichtskenntnisse des Anwalts und Oberstleutnants der Reserve betrifft, konnten aufrechte Historiker nach der Russland-Äußerung von Wadephul nur Verzweiflung empfinden. Doch sowas stört einen wie den Parteisoldaten Wadephul nicht. Nun hat er bei seinem Besuch in Ankara am Freitag gegenüber der türkischen Zeitung «Hürriyet» gesagt:
„Es waren ganz entscheidend auch Frauen und Männer aus der Türkei, die mit harter Arbeit unter teils sehr schwierigen Umständen das sogenannte Wirtschaftswunder möglich gemacht haben – sie haben das moderne Industrieland Deutschland mit aufgebaut. Das ist viel zu lange nicht ausreichend gewürdigt worden.“
Der unvergessene Trainer Giovanni Trapattoni würde sagen: „Was erzählen Watschelfull? Isse Kopf leer?“. Denn als Italiener hätte er natürlich nicht vergessen, dass das erste Abkommen über die Anwerbung von „Gastarbeitern“ 1955 mit Italien geschlossen wurde. Danach kamen 1960 Verträge mit Griechenland und Spanien, aber erst im Herbst 1961 auch mit der Türkei. Zu diesem Zeitpunkt war das „Wirtschaftswunder“ schon in schönster Blüte. Davon konnten dann auch türkische Arbeitskräfte bescheiden profitieren, zumal sie in ihrer Heimat keine Perspektive hatten.
Die Jahre mit Baerbock haben die schafsgeduldigen Deutschen gelehrt, im Parteienstaat mit Dilettanten in politischen Spitzenpositionen leben zu müssen. Zwar kann Johann Wadephul vom Jahrgang 1963 gewisse mildernde Umstände als Spätgeborener beanspruchen. Doch sollten promovierte Juristen wie er zumindest rudimentäre Geschichtskenntnisse über den Staat aufweisen, dem er dient. Beim kläglichen Niveau deutscher Politik ist aber selbst das offenbar zu viel verlangt. Seien wir gespannt, was Fritzens Johann demnächst anstellt!
Wolfgang Hübner.
PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar.
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Rundfunkbeitragsverweigerung entwickelt sich zum Massenphänomen
Nunmehr beinahe vier Millionen Bundesbürger sind mit der Zahlung des Rundfunkbeitrags im Zahlungsrückstand. Offenbar wird somit die Verweigerung des Rundfunkbeitrags zum Massenphänomen in Deutschland. Immer mehr Menschen in Deutschland entrichten den Rundfunkbeitrag nicht, viele davon verweigern die Zahlung allerdings ganz bewusst. Beinahe 1,6 Millionen Mal ließen es Beitragsschuldner 2024 sogar auf eine Vollstreckung ankommen, wie […]
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