Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Frankreichs verdrängter Albtraum: Der blutige Ritualmord an Lola

Frankreichs verdrängter Albtraum: Der blutige Ritualmord an Lola

Frankreichs verdrängter Albtraum: Der blutige Ritualmord an Lola

Der grausame Mord an der zwölfjährigen Lola erschütterte ganz Frankreich. Nun stellt sich heraus, dass die aus Algerien stammende Mörderin dies aus einem alten Aberglauben heraus tat. Archaischer Okkultismus als Mordmotiv.

Es war einer jener Fälle, die eine Nation für einen kurzen Moment erschüttern – und dann wieder im moralischen Nebel aus politischer Korrektheit verschwinden. Der Mord an der zwölfjährigen Lola Daviet, verübt im Jahr 2022 durch die Algerierin Dahbia Benkired, war kein gewöhnliches Verbrechen. Es war ein Akt unfassbarer Grausamkeit, der alles in sich vereint, was Europas Eliten partout nicht sehen wollen: den Zusammenbruch kultureller Grenzen, die Rückkehr des archaischen Aberglaubens und die moralische Bankrotterklärung einer Gesellschaft, die ihre eigene Sicherheit auf dem Altar des Multikulturalismus opfert.

Die Details sind so grausam, dass sie selbst in einem Horrorfilm zu überzogen wirken würden. Die kleine Lola, ein blondes, blauäugiges Kind, wurde in Paris vergewaltigt, gefoltert, erstickt und in einen Koffer gestopft. Die Täterin, Dahbia Benkired, zeigte laut Prozessakten keinerlei Reue. Stattdessen deutet immer mehr darauf hin, dass der Mord einem okkulten Ritual folgte – einem archaischen Aberglauben aus Nordafrika, in dem sogenannte “Zuhri-Kinder” geopfert werden, um Schätze zu finden oder Geister zu besänftigen. Ermittlerberichte belegen, dass Benkired sich kurz vor der Tat über “menschliche Opfer” informierte, dass sie Lolas Blut sammelte und trank – und dass auf den Händen und Füßen des Mädchens die Zahlen 1 und 0 geschrieben waren.

Der französische Journalist Amaury Bucco berichtete aus dem Gerichtssaal, dass Zeugen von Gesprächen über “algerische Bräuche zur Schatzsuche” sprachen. In diesen Kreisen heißt es, wer einen blonden, weißen Jungen oder ein blondes Mädchen opfert, könne durch das Blut den Weg zu verborgenen Reichtümern finden. Hexerei, Wahnsinn, Aberglaube? Ja – aber einer, der durch die offenen Grenzen Europas längst importiert wurde.

Statt klar zu benennen, dass hier ein religiös-okkulter Ritualmord stattgefunden haben könnte, reden Medien und Politik im “Land der Aufklärung” lieber von “psychischen Problemen” und “Einzelfällen”. Es ist immer derselbe Reflex: Die Täterin wird als Opfer der Umstände dargestellt, als arme Migrantin, als Produkt sozialer Härte. Dass ein unschuldiges Kind missbraucht und tot in einem Koffer endete, wird zur Fußnote.

Die Justiz brauchte drei Jahre, um diesen Fall vor Gericht zu bringen. Was bei Lolas Fall so verstörend ist, ist nicht nur die Tat selbst, sondern die Reaktion darauf. Kein Aufschrei der Intellektuellen, keine Mahnwachen der Menschenrechtler, keine “Je suis Lola”-Kampagne. Die “falsche” Täterin, das “falsche” Opfer.

Dabei ist der Hintergrund dieser Wahnsinnstat keineswegs unbekannt. In Nordafrika gibt es dokumentierte Fälle, in denen blonde oder albino Kinder als “Zuhri-Kinder” entführt, misshandelt oder getötet werden, um okkulte Rituale zu vollziehen. Diese Praktiken sind tief in einem vormodernen Geisterglauben verwurzelt – in einer Welt, in der Dämonen, Schätze und Blutopfer real sind. Genau diesen Aberglauben hat man mit offenen Grenzen und unkontrollierter Migration nach Europa importiert.

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„Natürlich haben Pubertätsblocker Folgen“ – Punkt.PRERADOVIC mit Dr. Valerie Wilms

„Reinlicher als Haustiere“: Berlin startet Imagekampagne für Ratten

(David Berger) Mit einer bizarren Imagekampagne versucht die Stadt Berlin den Bürgern die Rattenplage schmackhaft zu machen: auf Schildern am berühmten Bahnhof Zoo werden die Bürger belehrt, dass Ratten mehr Zeit mit Körperpflege verbringen als Katzen und daher besonders reinliche Mitbewohner sind. „Hilfe, in unserem Haus sind Ratten!“ Laut einem Artikel in der „Welt“ gehen […]

Der Beitrag „Reinlicher als Haustiere“: Berlin startet Imagekampagne für Ratten erschien zuerst auf Philosophia Perennis.

Neues aus Clownsland: Markus „Systemfeind“ Söder, der AfD-Neurotiker

Neues aus Clownsland: Markus „Systemfeind“ Söder, der AfD-Neurotiker

Neues aus Clownsland: Markus „Systemfeind“ Söder, der AfD-Neurotiker

Da kann man noch so lange suchen: Einen schmierigeren, skrupelloseren und verlogeneren Opportunisten als Markus Söder wird man derzeit nicht mal in der CSU ein zweites Mal finden.

Nach dem kläglichen „Brandmauer“-Therapieseminar des Kanzlers wollte es der CSU-Räuberhauptmann mit der Hotzenplotz-Gesichtsbehaarung noch mal so richtig krachen lassen. Seine Anti-AfD-Tirade hat das Zeug, in die Geschichte einzugehen: Als Lehrstück und abschreckendes Beispiel für faktenfreie Demagogie und Propaganda à la „UnsereDemokratie“.

Für die CSU ist klar: Keinerlei Zusammenarbeit mit der AfD! Die AfD ist Systemfeind und eine Gefahr für unser Land. Sie setzt auf Spaltung und Verunsicherung, schürt Hass und sät Zweifel an Staat und Regierung. Die AfD ist ein Sammelbecken von Kreml-Knechten, sie will raus aus… pic.twitter.com/sWDTm8zVhz

— Markus Söder (@Markus_Soeder) October 21, 2025

Söder zieht alle Register einer professionellen Schmutz- und Verleumdungskampagne. Die CSU, also er, sei das „Bollwerk“ gegen die AfD und ihre „antidemokratischen Bestrebungen“ – damit meint er ihre Wahlerfolge und ihren Willen, Wahlen zu gewinnen, was bekanntlich nur dann „demokratisch“ ist, wenn die patentierten „UnsereDemokraten“ das versuchen.

Es folgen die üblichen Verleumdungen: die AfD sei „moskautreu“, eine „Ansammlung von Kreml-Knechten“ – als könnte man nicht ohne fremde Hilfe auf die Idee kommen, dass die westliche Kriegspolitik in der Ukraine gescheitert ist. Dass die AfD „raus aus der NATO und der EU“ wolle, wird auch durch die x-te Wiederholung nicht wahrer. Die AfD setze „auf Spaltung und Verunsicherung“, behauptet Söder und erklärt im gleichen Atemzug einem Viertel der Wähler, dass er auf sie pfeift.

Und so weiter und so weiter im linken Agitprop-Sound. „Zweifel an Staat und Regierung“ säen die etablierten Versager übrigens schon selbst, wenn sie sich den Staat systematisch zur Beute machen, aber beim Regieren nichts gebacken kriegen und alle Versprechen brechen. Bei der drölfzigtausendsten Beteuerung, er wolle der AfD „mit guter Regierungsarbeit den Nährboden entziehen“, können nicht mal eingefleischte Söder-Fans noch so tun, als würden sie ihm diesen Schmäh abnehmen.

Keine „Antifa“-Ansprache ohne abgedroschenen „Nazi“-Vergleich, das gilt auch beim Södern. Er „möchte unter keinen Umständen, dass die Union der Steigbügelhalter für die Machterklimmung der AfD ist“. Machterklimmung, Machtergreifung, höhöhö, gab es schon mal, darf „nie wieder passieren“, auf solche rhetorische Gaunereien bildet sich Söder auch noch was ein.

Überhaupt ist der Mann, der auf gar keinen Fall „Södolf“ genannt werden darf, offenkundig ziemlich fasziniert vom Jargon des Totalitären. „Kaderpartei“ nennt er die AfD reichlich sinnfrei, als wäre sie eine revolutionäre Truppe aus allmächtigen Funktionären und blinden Mitläufern und nicht die diskussionsfreudigste aller deutschen Parteien.

Vom demokratischen Wettbewerb will Söder nichts wissen und erklärt die AfD zum „Systemfeind“ – so wurden Dissidenten und Regimegegner auch schon in der „DDR“-Diktatur abgestempelt. Außerdem stufe der „Verfassungsschutz“ die AfD als „rechtsextremistisch“ ein. Ja, schon gut: der VS macht, was der Innenminister sagt, und der Innenminister macht, was Söder ihm sagt – mehr als ein Zirkelschluss kommt dabei nicht raus.

Ehrlich ist Söder nur an einer Stelle: „Die AfD will nur unseren Platz haben“, und das gefällt ihm nicht. Mag sein, Herr Söder, aber so läuft Demokratie im traditionellen Verständnis nun mal: Die Opposition löst die Regierungspartei ab und nimmt deren Platz ein, weil die Wähler glauben, dass diese Mist gebaut haben und jene es besser können.

Den demokratischen Machtwechsel kann auf Dauer auch ein Markus Söder nicht verhindern. Mit allen schmutzigen Wassern gewaschener Opportunist, der er ist, wird ihm auch dann wieder etwas einfallen. So wie es ihm zu Merkels Zeiten nicht schnell genug gehen konnte mit Kernkraftausstieg und Verbrennerverbot, während er heute so tut, als wäre er immer schon dagegen gewesen.

Als er noch auf Schwarz-„Grün“ spekulierte, umarmte Markus Söder einst eifrig Bäume; wenn es der einzige Weg sein sollte, um an der Macht zu bleiben, wird er auch die AfD noch zu umarmen versuchen. Fragt sich nur, ob die dann was von ihm wissen will. Denn das einzige, worauf man sich bei Markus Söder verlassen kann, ist, dass man sich bei ihm auf gar nichts verlassen kann.

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Erste Banken tracken bereits den CO2-Fußabdruck ihrer Kunden

Erste Banken tracken bereits den CO2-Fußabdruck ihrer Kunden

Erste Banken tracken bereits den CO2-Fußabdruck ihrer Kunden

Screenshots einer Banking-App gehen aktuell in den sozialen Netzen viral: Die britische Bank NatWest (National Westminster Bank) zeigt Kunden auf Basis ihrer Transaktionen ihren monatlichen CO2-Fußabdruck an. Eine Userin zeigt ihre Daten für September: Ihre 2.215 Kilogramm CO2 entsprächen demnach einem Flug von London nach Kuala Lumpur. Klimasünderin! Fehlt nur noch die digitale ID und die CO2-Diktatur ist perfekt.

Tatsächlich hat NatWest das fragwürdige Angebot des “kostenlosen” CO2-Trackers für Nutzer der App der Bank bereits in einer Pressemitteilung vom Juli 2021 beworben: “Die neue Funktion, eine Premiere im britischen Bankwesen, die in Zusammenarbeit mit dem CO2-Tracking-Experten CoGo entwickelt wurde, ermöglicht es Kunden, die mit ihren täglichen Ausgaben verbundenen CO2-Emissionen einzusehen. Außerdem erhalten sie Tipps und Hinweise, wie sie grüner leben können, sowie Ressourcen, um dies umzusetzen. Nutzer können ihre Verpflichtungen und Verhaltensänderungen protokollieren.”

Angeblich habe das Tracking in vorangegangenen Tests mit 250 Teilnehmern zu einer monatlichen Emissionsreduktion von 11 Kilogramm beim Durchschnittsuser geführt, so entnahm man der Mitteilung. Die User hätten beispielsweise den Energieversorger gewechselt oder ihren Fleischkonsum reduziert.

Auf X kursieren nun Screenshots aus der NatWest-App: Aufgeschlüsselt werden die Emissionen nach verschiedenen Kategorien wie Auswärtsessen, Shopping, Mobilität, Einkäufe, Spaß und Erholung oder Gesundheit und Beauty. Im Beispiel der Userin schlugen vor allem Mobilität, Shopping und Freizeitaktivitäten zu Buche. Ihr September-Fußabdruck über 2.215 Kilogramm CO2 entspräche laut App einem Flug von London nach Kuala Lumpur.

Kritik ließ nicht lang auf sich warten. Daraus geht hervor, dass viele gar nicht wussten, dass ihr CO2-Fußabdruck längst analysiert wird. “Es ist also offiziell: Großbritannien ist verrückt geworden. @NatWest_Help Könnt ihr bitte aufhören, meinen CO2-Fußabdruck zu erfassen? Ich will das nicht. Ich habe nicht darum gebeten und werde es auch nie in meinem Leben brauchen”, kritisierte ein anderer X-User. Sein CO2-Fußabdruck im Oktober entsprach zu dem Zeitpunkt laut Screenshot der NatWest-App einem Flug von London nach Gibraltar.

Andere Nutzer kündigten an, ihr Konto bei der Bank schließen zu wollen: Ihnen war das Tracking überhaupt nicht bewusst gewesen. “Ich schließe mein Konto ohne Wenn und Aber. Das geht zu weit. Jeder sollte Natwest boykottieren”, fluchte einer.

Ein Opt-Out soll möglich sein: Das Tracking kann angeblich deaktiviert werden. Fraglich bleibt natürlich, inwieweit nicht doch Analysen des Konsumverhaltens der Nutzer stattfinden, denn NatWest rühmt sich mit seinem Engagement für “Nachhaltigkeit” und das Klima und könnte an entsprechenden Datensammlungen ein großes Interesse haben.

Die NatWest ist nicht die einzige Bank, die das vorantreibt: Die ING beispielsweise bietet seit Juni 2024 für niederländische Kunden ein “Footprint Insight”. Ein ähnliches “Angebot” findet sich bei der Banco Santander (Spanien).

Die Gefahren eines solchen Trackings sind weitreichend. Nicht nur in der EU, sondern auch in Großbritannien wird aktuell eine Digital ID vorangetrieben: Keir Starmer hat eine Einführung eines solchen Systems für 2029 angekündigt, angeblich als Maßnahme gegen die illegale Massenmigration. Wer im Vereinigten Königreich arbeitet, müsse dann zwangsweise eine digitale ID haben.

Der Widerstand in der Bevölkerung ist immens. Aus gutem Grund: Koppelt man ein Digital ID-System mit Bankkonten und CO2-Tracking, wäre die ökosozialistische Klimadiktatur perfekt. Sobald ein Budget für die einzelnen Kategorien festgelegt wird und ein Bürger dieses überschreitet, wäre die Verhängung von Sanktionen ein leichtes. Mit programmierbaren digitalen Zentralbankwährungen könnte ein Überschreiten von CO2-Budgets praktisch unmöglich gemacht werden: Der böse Klimasünder hat dann Pech gehabt und kann sehen, wie er sein Auto betankt, um zur Arbeit zu gelangen. Dass die Pessimisten und die Warner vor staatlicher Übergriffigkeit und Kontrollsucht allzu oft recht behalten, haben die letzten Jahre bereits bewiesen.

Wie lange kann China die „Seltene-Erden-Karte“ ausspielen?

Von Arnaud Bertrand

Dies ist wahrscheinlich die wichtigste geopolitische Frage der Welt im Moment: Wie lange kann China die „Seltene-Erden-Karte“ ausspielen?

Es ist inzwischen allgemein anerkannt, dass dies China erheblichen Einfluss verschafft. Ein Anzeichen dafür ist der panische Zustand von US-Finanzminister Bessent in den letzten Tagen: Er beleidigte öffentlich hochrangige chinesische Beamte wegen des Vorgehens, forderte „Notstandsbefugnisse“ und bezeichnete dies als einen Angriff Chinas auf die „Welt“, der eine „umfassende gemeinsame Reaktion“ der USA und ihrer Verbündeten hervorrufen werde. Wenn das kein Zeichen für Nervosität in Washington ist, weiß ich nicht, was es sonst sein könnte.

Der gängige Konsens – ich habe ihn unzählige Male gelesen – besagt, dass eines der Hauptprobleme, um dieses Monopol zu brechen, Umweltauflagen seien. Die Erzählung lautet: Der Westen habe sich selbst aus dem Seltene-Erden-Geschäft herausreguliert, indem er Umweltstandards einführte, die China einfach ignorierte. Folglich müsse man nur die richtigen regulatorischen Änderungen und staatlichen Subventionen einführen, dann sei das Problem in ein paar Jahren lösbar – eine Frage des politischen Willens, ökologische Kompromisse zu akzeptieren.

Darin steckt ein Körnchen Wahrheit – die Verarbeitung seltener Erden kann tatsächlich sehr umweltschädlich sein – aber diese Sichtweise ist magisches Denken.

Das Brechen der chinesischen Dominanz ist weit, weit schwieriger als eine bloße Anpassung von Umweltregeln. Chinas Vorherrschaft hängt viel stärker mit dem Umfang seiner industriellen Fertigung und der vertikalen Integration seiner Lieferketten zusammen. Diese Strukturen zu durchbrechen, würde eine umfassende Reindustrialisierung des Westens erfordern – eine völlige Umgestaltung der sozioökonomischen Struktur, Investitionen in Billionenhöhe mit einer Rentabilität vielleicht in zwei Jahrzehnten – und eine tiefgreifende Erneuerung des Bildungssystems. Kurz: ein Generationenprojekt in historischer Größenordnung.

Man könnte versucht sein, die erforderlichen Anstrengungen mit dem Manhattan-Projekt oder dem Apollo-Programm zu vergleichen – beeindruckend genug, oder? – doch das wäre eine massive Untertreibung. Der Aufwand ist eher vergleichbar mit der Industrialisierung selbst als mit irgendeinem einzelnen Megaprojekt.

Glaubst du mir nicht? Sicher übertreibe ich! Es kann doch nicht so dramatisch sein!

Deshalb habe ich diesen Artikel geschrieben – um im Detail zu zeigen, wie gigantisch der Aufwand wäre, allein die Kontrolle über ein einziges Element auf Chinas Exportkontrollliste – Gallium – zurückzugewinnen. Und denk daran: Das ist nur ein chemisches Element von 21, die unter Kontrolle stehen – dazu gehören auch nachgelagerte Produkte (Lithium-Ionen-Batterien, superharte Materialien usw.).

Nach der Lektüre dieses Artikels wird dir Bessents Panik wahrscheinlich fast harmlos erscheinen.

Was ist Gallium?

Gallium ist keine Seltene Erde, sondern ein weiches, silbernes Metall, das an einem warmen Tag buchstäblich in deiner Hand schmelzen würde. Trotzdem ist es eines der strategisch wichtigsten Materialien der Welt, da es – unter anderem – Grundlage moderner GaN-Halbleiter und AESA-Militär-Radare ist, die Ziele in fast doppelter Reichweite erkennen können. Ein Raytheon-Manager sagte 2023: „GaN ist die Grundlage fast aller modernen Verteidigungstechnologien, die wir produzieren.

China kontrolliert 98 % der weltweiten Produktion von primärem Gallium niedriger Reinheit – also nahezu den gesamten Markt.

Was wäre nötig, um 100 Tonnen Gallium zu produzieren?

China produziert 600 Tonnen Gallium pro Jahr, mit einer Kapazität von 750 Tonnen. Wir sprechen also davon, weniger als 17 % dieser Menge herzustellen.

Gallium wird nicht „abgebaut“, sondern als Nebenprodukt der Aluminiumproduktion gewonnen. Ohne eine riesige Aluminiumindustrie gibt es keinen praktikablen Weg, Gallium zu extrahieren – es ist wie das ätherische Öl an einer Orangenschale: Ohne die Saftfabrik, die Millionen Orangen verarbeitet, bekommst du es nicht.

Die China Aluminum Corporation (Chalco) verarbeitete 2022 17,64 Mio. Tonnen Tonerde zu 6,88 Mio. Tonnen Aluminium und gewann daraus 146 Tonnen Gallium – ein Verhältnis von etwa 1:47 000.

Um 100 Tonnen Gallium zu gewinnen, bräuchte man also eine Aluminiumproduktion von 4,7 Mio. Tonnen pro Jahr.

Zum Vergleich: Die USA produzierten 2023 nur 0,8 Mio. Tonnen, Indien 3,5 Mio. Tonnen – also weniger als ein einzelnes chinesisches Unternehmen.

Die USA müssten ihre Kapazität also versechsfachen, um allein 100 Tonnen Gallium zu erzeugen.

Der Bau neuer Alumina-Raffinerien und Aluminiumschmelzen würde rund 30 Milliarden USD kosten (20 Mrd. für Schmelzen, 10 Mrd. für Raffinerien).

Die Energiefrage

Aluminiumproduktion ist extrem energieintensiv: Etwa 13 000–15 000 kWh pro Tonne.
Die zusätzlichen 3,9 Mio. Tonnen Kapazität würden 51 Milliarden kWh jährlich erfordern – 24/7, 365 Tage im Jahr.

Zur Einordnung: Das US-Kernkraftwerk Vogtle 3 & 4 in Georgia (2,2 GW) erzeugt rund 17–18 Mrd. kWh jährlich.
Um 51 Mrd. kWh zu erzeugen, bräuchte man drei Vogtle-Projekte, also sechs neue Reaktoren.

Kosten: Vogtle 3 & 4 verschlangen am Ende 36,8 Mrd. USD (statt ursprünglich 14 Mrd.). Drei solcher Projekte = 110 Mrd. USD, plus 30 Mrd. für die Fabriken = 140 Mrd. USD Gesamtinvestition.

Zeitplan: Der Bau begann 2013, Inbetriebnahme 2024 – also 11 Jahre. Drei parallele Projekte wären realistisch bis 2035–2036 fertig.

Und das alles, um 17 % der chinesischen Galliumproduktion zu erreichen – ein Element von 21.

Der menschliche Faktor

Die USA verloren seit 1979 rund 7 Mio. Industriearbeitsplätze; viele Fachkräfte gingen verloren.
Aluminiumverarbeitung ist arbeitsintensiv: Chalco beschäftigt 58 000 Menschen für 6,88 Mio. Tonnen Aluminium.

Das ergibt rund 8 500 Mitarbeiter pro 1 Mio. Tonnen, also bräuchte die USA mindestens 33 000 neue Fachkräfte für die zusätzliche Kapazität – plus 2 400 Nuklearspezialisten für die Reaktoren.

Insgesamt also ~35 500 qualifizierte Industriearbeiter – in einem Land mit bereits 1,9 Mio. offenen Industrie-Stellen bis 2033.

Das industrielle Ökosystem

Selbst mit Geld, Technologie und Arbeitern fehlt der Westen an industrieller Infrastruktur:

  • Bauxitlieferketten und Hafenlogistik
  • Fabriken für Fluoridsalze und Kohlenstoffanoden
  • Verkehrs- und Energienetzwerke

China hat über 40 Jahre hinweg eine vollständige Industrieökonomie aufgebaut – von der Bauxitmine über Aluminium und Gallium bis zu Halbleitern. Das lässt sich nicht mit Geld kaufen, sondern erfordert Generationen von Aufbau.

Das Marktproblem

Selbst wenn alles gebaut wäre: Die USA verbrauchen jährlich 4 Mio. Tonnen Aluminium, doch zur Galliumgewinnung müssten 4,7 Mio. Tonnen produziert werden – ein Überschuss von 700 000 Tonnen, der weltweit kaum absetzbar wäre.

Die globale Aluminiumindustrie leidet ohnehin unter Überkapazitäten; US-Produktion wäre wegen hoher Löhne und Energiekosten nicht konkurrenzfähig.
Ein dauerhaft subventionierter Betrieb wäre nötig – ein ökonomisch irrationales Unterfangen.

Was ist mit Ersatzstoffen?

Gallium lässt sich nicht einfach ersetzen. Gallium-Nitrid (GaN) wird verwendet, weil Silizium physikalisch nicht dasselbe leisten kann – es trägt höhere Spannungen, Frequenzen und Temperaturen.

Das Pentagon kennt diese Abhängigkeit seit Chinas 2010er Exportembargo – und fand in 15 Jahren keine Alternative.

Siliziumkarbid (SiC) ist zwar ein Kandidat, doch China dominiert auch dort. Und für viele Anwendungen reicht SiC nicht an GaN heran.

Selbst wenn es perfekte Ersatzstoffe gäbe – was es nicht gibt – würde dasselbe Problem für die anderen 20 Elemente bleiben.

Fazit

Um nur ein Fünftel der chinesischen Galliumproduktion zu erreichen, wären nötig:

  • 140 Mrd. USD Anfangsinvestition
  • 3 neue Kernkraftwerke, 2 Großfabriken
  • 35 000 Spezialkräfte
  • ein vollständiges Industrieökosystem

Und all das wäre dauerhaft defizitär.

Multipliziere das mit 21 Elementen – dann erkennt man die Macht der „Seltene-Erden-Karte“.

Ein ähnlicher Fall ist Indium, ein Nebenprodukt von Kupfer. Um Chinas Kontrolle zu brechen, müsste man die gesamte Kupferindustrie neu aufbauen – Minen, Schmelzen, Chemie, Logistik.

Das ist kein neues Manhattan-Projekt, sondern ein systemisches Problem. Chinas Vorteil ist nicht technologisch, sondern strukturell.

Um nur einen einzigen qualifizierten Aluminiumarbeiter auszubilden, braucht es 8–10 Jahre. In China ist das ein normaler Prozess: 11 000 Berufsschulen, 35 Mio. Schüler.
Der Westen hat diese Strukturen in den 1980ern abgebaut – er müsste erst die Kultur, dann die Bildung, dann die Industrie wieder aufbauen.

So lange kann China die „Seltene-Erden-Karte“ ausspielen?
Die realistische Antwort: noch sehr, sehr lange.

*

Arnaud Bertrand ist Unternehmer, der HouseTrip (von TripAdvisor übernommen) und jetzt Me & Qi gegründet hat. Arnaud schreibt über China, ein Land, in dem er 8 Jahre lang gelebt hat, sowie über Unternehmertum und Geopolitik.

Der Gold- und Silberboom ist ein böses Omen

Der Gold- und Silberboom ist ein böses Omen

Von Jeffrey Tucker, The Epoch Times

Wir haben seit den späten 1970er-Jahren keine Tage wie diese mehr erlebt: Gold und Silber steigen explosionsartig – ein spektakulärer Moment für Investoren und für all jene, die stets an die wahren Werte geglaubt haben. Für den Rest der Welt sind es beunruhigende Zeichen dessen, was auf uns zukommen könnte.

Seit Jahrtausenden zählen diese beiden Metalle zu den wertvollsten in der Menschheitsgeschichte. Deshalb wurden sie zu Geld – zu jenem Gut, das wir erwerben, um andere Güter zu kaufen. Gold und Silber eigneten sich perfekt: gleichbleibende Qualität, hohe Wertdichte, Haltbarkeit und Teilbarkeit. So wurden sie zum Geld fast aller industrialisierten Gesellschaften.

Ich habe kürzlich alte US-Viertel- und Zehn-Cent-Münzen aus Silber gekauft. Ihr Preis liegt weit über dem Nennwert, weil die Währung entwertet, der Edelmetallwert aber gestiegen ist. Diese Münzen erinnern daran, was „stabiles Geld“ bedeutet – und sie stehen für Unabhängigkeit und Selbstbestimmung.

Seit einem halben Jahrhundert leben wir im Zeitalter des Fiat-Geldes – einer Währung ohne inneren Wert, nur Papier oder digitale Ziffern. Diese moderne „Erfindung“ wurde mit der Abkehr vom „barbarischen Relikt“, wie Keynes das Gold nannte, begründet. Damals glaubte man, Gold und Silber würden im Wert sinken, weil sie nur noch industriell gebraucht würden. Doch das Gegenteil geschah.

In den 1970ern stiegen beide Metalle massiv an – ein Vertrauensvotum für das Reale und eine Demütigung der neuen Eliten. Heute erleben wir eine Wiederholung dieses Phänomens. Gold und Silber steigen erneut rasant.

Der Gold- und Silberboom ist ein böses Omen

Überall auf der Welt flüchten Menschen in reale Werte: Zentralbanken, Großinvestoren, Finanzhäuser, normale Bürger – alle versuchen, möglichst viel physisches Metall zu erwerben.

Wird es eine Korrektur geben? Vielleicht. Doch der Trend ist beunruhigend. Er zeigt das schwindende Vertrauen in unsere Fiat-Welt.

Die Inflation, die nach Trumps Amtsantritt fast verschwand, zieht wieder an. Die Ausgaben explodieren, die Federal Reserve hat die Geldschleusen erneut geöffnet, während die Regierung auf Zinssenkungen drängt. Die Inflation steigt – ein gefährliches Signal.

Es gibt eine lange Geschichte politischer Blindheit gegenüber Inflation. Auch die Reichsbank ahnte 1920 nicht, dass ihre Währung in drei Jahren völlig vernichtet sein würde. Zentralbanker glauben stets, sie hätten die Lage unter Kontrolle – bis sie es nicht mehr haben.

Die Federal Reserve müsste sich jetzt gegen den politischen Druck stellen und die Zinsen hochhalten, um die Geldmenge zu straffen. Das könnte zwar eine Rezession auslösen, doch wäre sie durch Deregulierung und Steuererleichterungen abzumildern. Was nicht mehr korrigierbar wäre, ist eine zweite Inflationswelle – und genau darauf deuten die steigenden Edelmetallpreise hin.

Sie sind ein Warnsignal, dass die Märkte dem Finanzmanagement der Trump-Regierung misstrauen. Die Staatsverschuldung wächst weiter, das Defizit läuft aus dem Ruder. Die „rote Tinte“ fließt, egal, was DOGE oder Bürokratiekürzungen bewirken.

Der Gold- und Silberboom spiegelt eine Flucht in Sicherheit wider – aus Angst vor einer kommenden Krise. Regionale Banken wanken, die Gewerbeimmobilienkrise ist ungelöst, die Märkte sind überhitzt, und der KI-Hype treibt riskante Spekulation. Alles basiert auf dem Glauben, ein Fiat-System könne ewig funktionieren. Doch immer mehr zweifeln daran.

Wer physisches Gold oder Silber in der Hand hält, spürt das Gegenteil: reale, unveränderliche, staatenunabhängige Werte – ohne Erlaubnis, ohne Vermittler, ohne Risiko der Entwertung. In Zeiten, in denen Vertrauen in Institutionen schwindet, erscheint diese Sicherheit unwiderstehlich.

Große Investoren sichern sich ab – auch gegen das Szenario eines kompletten finanziellen Zusammenbruchs.

Die Märkte übertreiben oft, aber sie senden ein deutliches Signal: Gold und Silber sollten längst verschwunden sein – doch sie sind zurück, stärker und wilder als je zuvor.

Covid-Whistleblower enthüllt: Die Wahrheit über die Pandemie, die CIA und die Verbindungen von Peter Daszak nach China

In einem aufsehenerregenden Interview mit Tucker Carlson spricht Dr. Andrew Huff, ein ehemaliger Vizepräsident der EcoHealth Alliance, über seine Erfahrungen und Erkenntnisse bezüglich der Ursprünge der COVID-19-Pandemie, der Rolle der US-Regierung und der fragwürdigen Aktivitäten seines ehemaligen Arbeitgebers. Huffs Bericht wirft ein grelles Licht auf die Verflechtungen zwischen der EcoHealth Alliance, dem Wuhan Institute of Virology, der CIA und anderen Akteuren. Dieser Artikel beleuchtet die brisanten Enthüllungen, die nicht nur Fragen zur Herkunft des Virus, sondern auch zur Ethik in der Wissenschaft und zur Verantwortung von Regierungsbehörden aufwerfen.

Der Hintergrund: Dr. Andrew Huff und die EcoHealth Alliance

Dr. Andrew Huff ist ein Wissenschaftler mit einem beeindruckenden Hintergrund: Er ist promovierter Ingenieur, ehemaliger Soldat, der im Irak verwundet wurde, und arbeitete jahrelang in einem nationalen Kernwaffenlabor in New Mexico. Mit einer Top-Secret-Sicherheitsfreigabe und einer Expertise in der Vorhersage und Überwachung von Infektionskrankheiten kam er 2014 zur EcoHealth Alliance, einer Organisation, die er zunächst für eine Art „World Wildlife Fund“ hielt – ein gemeinnütziges Unternehmen, das sich dem Schutz von Wildtieren und der Verhinderung von Pandemien widmet. Doch was er dort entdeckte, war weit entfernt von diesen hehren Zielen.

Huff wurde als leitender Wissenschaftler eingestellt, um ein angeschlagenes Programm zur Vorhersage von Infektionskrankheiten zu leiten. Mit einem Zuschuss von 4,6 Millionen US-Dollar vom Verteidigungsministerium (DoD) gelang es ihm, die finanziell angeschlagene Organisation zu stabilisieren. Seine Erfolge führten dazu, dass er schnell zum Vizepräsidenten befördert wurde und Einblick in die internen Abläufe und Finanzierungen der EcoHealth Alliance erhielt. Doch je tiefer er grub, desto klarer wurde ihm, dass die Organisation nicht das war, was sie vorgab zu sein.

Das PREDICT-Programm: Ein milliardenschwerer Betrug?

Das Hauptfinanzierungsprogramm der EcoHealth Alliance war PREDICT, ein von der US-amerikanischen Entwicklungshilfebehörde USAID finanziertes Projekt, das angeblich weltweite Überwachung von Infektionskrankheiten durchführen sollte, um aufkommende Pandemien vorherzusagen. Auf den ersten Blick schien dies ein lobenswertes Ziel zu sein, das mit Huffs eigener Expertise in der Biosurveillance übereinstimmte. Doch nach eingehender Analyse der technischen Berichte kam er zu einer schockierenden Erkenntnis: PREDICT war ein „gigantischer Schwindel“.

Huff stellte fest, dass die Datenerhebung des Programms weder systematisch noch ausreichend war, um Pandemien tatsächlich vorherzusagen. Die Proben wurden nicht regelmäßig oder in ausreichender Menge gesammelt, und die Methodik war wissenschaftlich mangelhaft. „Es war sofort offensichtlich, dass das nicht echt ist“, sagt Huff. Stattdessen schien das Programm darauf ausgelegt, große Summen an Fördergeldern zu generieren, ohne die versprochenen Ergebnisse zu liefern.

Gain-of-Function-Forschung: Die dunkle Seite der EcoHealth Alliance

Noch beunruhigender war Huffs Entdeckung, dass die EcoHealth Alliance in sogenannte „Gain-of-Function“-Forschung (GoF) involviert war. Diese umstrittene Praxis zielt darauf ab, Viren künstlich zu verändern, um sie gefährlicher oder ansteckender zu machen, angeblich um ihre potenzielle Bedrohung zu studieren und Gegenmaßnahmen wie Impfstoffe zu entwickeln. Huff erkannte jedoch, dass diese Forschung nicht nur wissenschaftlich fragwürdig, sondern auch potenziell gefährlich war.

Die EcoHealth Alliance arbeitete eng mit dem Wuhan Institute of Virology (WIV) in China zusammen, einer Einrichtung, die in Huffs Kreisen seit Jahren als das chinesische Biowaffenlabor bekannt war. Gemeinsam mit dem Labor von Dr. Ralph Baric an der University of North Carolina führte die EcoHealth Alliance Experimente durch, bei denen neue, potenziell pandemische Viren entwickelt wurden. „Wir haben neue tödliche Viren erschaffen“, sagt Huff, und betont, dass dies weit entfernt von der angeblichen Mission war, Wildtiere zu schützen oder Pandemien zu verhindern.

Huff war entsetzt, als er erfuhr, dass die Organisation keine Naturschutzarbeit betrieb, obwohl dies in ihrer öffentlichen Kommunikation betont wurde. In einer Sitzung fragte er nach den Ausgaben für Naturschutz, nur um von Peter Daszak, dem Präsidenten der EcoHealth Alliance, eine schockierende Antwort zu erhalten: „Wir machen keine Naturschutzarbeit.“ Diese Offenbarung zerstörte Huffs Illusionen über die Organisation und führte ihn dazu, ihre wahren Absichten zu hinterfragen.

Die Verbindung zur CIA: Peter Daszak als Geheimdienst-Asset

Eine der brisantesten Enthüllungen des Interviews ist die Verbindung zwischen Peter Daszak und der CIA. Huff berichtet von einem Gespräch im Jahr 2015, in dem Daszak ihm offenbarte, dass er von der CIA kontaktiert wurde. Die Agency zeigte Interesse an den Orten, an denen die EcoHealth Alliance arbeitete, den beteiligten Personen und den gesammelten Daten. Huff, der selbst aus der Welt der nationalen Sicherheit stammt, war alarmiert. „Ich dachte sofort: Spricht er wirklich mit der CIA, oder ist das jemand, der sich als CIA-Agent ausgibt?“

Huff glaubt, dass Daszak als eine Art Geheimdienst-Asset genutzt wurde, um Zugang zum Wuhan Institute of Virology zu erhalten. „Die Chinesen lassen keine westlichen Wissenschaftler einfach so in ihr Biowaffenlabor“, erklärt er. Der Deal war, dass die USA fortschrittliche Biotechnologie – insbesondere von Ralph Barics Labor – an China weitergaben, um im Gegenzug Informationen über das Labor zu sammeln. Diese „wissenschaftliche Diplomatie“ war jedoch ein riskantes Spiel, das letztlich katastrophale Konsequenzen hatte.

Der Ursprung von COVID-19: Laborunfall oder absichtliche Freisetzung?

Huff ist überzeugt, dass COVID-19 aus dem Wuhan-Labor stammt, und lehnt die offizielle Erzählung eines natürlichen Ursprungs aus einem Wet Market entschieden ab. „Das macht aus infektionskrankheitstechnischer Sicht keinen Sinn“, sagt er. Wet Markets in China, wie der in Wuhan, handeln hauptsächlich mit Meeresfrüchten, nicht mit Säugetieren wie Pangolinen, die als mögliche Zwischenwirte genannt wurden.

Er skizziert zwei mögliche Szenarien für den Ursprung des Virus:

  • Ein Laborunfall: Ein Mitarbeiter, möglicherweise ein Doktorand, könnte sich im Labor infiziert haben und das Virus unbeabsichtigt verbreitet haben. Dies ist die derzeit populärste Theorie unter Experten, die an einen Laborursprung glauben.
  • Eine absichtliche Freisetzung: Huff schließt nicht aus, dass das Virus absichtlich freigesetzt wurde, möglicherweise von einer oder mehreren Gruppen. Diese Hypothese bleibt jedoch spekulativ, da keine endgültigen Beweise vorliegen.

Bemerkenswert ist, dass entscheidende epidemiologische Studien, die den Ursprung des Virus klären könnten, nicht durchgeführt wurden. Huff weist darauf hin, dass Blutbanken und historische Gewebeproben analysiert werden könnten, um die geografische und zeitliche Herkunft des Virus nachzuvollziehen. „Warum wurde das nicht gemacht?“, fragt er und deutet an, dass die Antwort möglicherweise politische oder geheimdienstliche Gründe hat.

Psychologische Operation und Vertuschung

Huff beschreibt die COVID-19-Pandemie nicht nur als Gesundheitskrise, sondern auch als eine massive psychologische Operation (PsyOp), die darauf abzielte, die Öffentlichkeit zu täuschen und die wahren Ursprünge des Virus zu verschleiern. Ein zentraler Teil dieser Operation war die Ernennung von Peter Daszak durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO), um die Ursprünge von COVID-19 zu untersuchen. „Sie haben den Mann, der wahrscheinlich dafür verantwortlich ist, an die Spitze der Untersuchung gestellt“, sagt Huff empört. Daszaks öffentliches Image als vertrauenswürdiger Wissenschaftler und Naturschützer machte ihn zur perfekten Figur, um die Erzählung eines natürlichen Ursprungs zu verbreiten.

Die Vertuschung wurde durch die Zusammenarbeit zwischen Regierungsbehörden, Pharmaunternehmen und Medien verstärkt. Huff weist darauf hin, dass die Impfstoffindustrie, insbesondere die Entwickler von mRNA-Technologien, ein Interesse daran hatte, die Laborursprungstheorie zu unterdrücken, da Gain-of-Function-Forschung eng mit der Impfstoffentwicklung verbunden ist. „Wenn die Öffentlichkeit wüsste, dass das Virus aus einem Labor stammt, würde das die Glaubwürdigkeit der Impfstoffe untergraben“, erklärt er.

Verfolgung und Einschüchterung: Huffs Kampf gegen die Mächtigen

Nachdem Huff begann, die Wahrheit über die EcoHealth Alliance und den Ursprung von COVID-19 öffentlich zu machen, wurde er zum Ziel einer intensiven Einschüchterungskampagne. Er berichtet von zahlreichen Vorfällen, die darauf abzielten, ihn zum Schweigen zu bringen:

  • Überwachung und Verfolgung: In der abgelegenen Upper Peninsula von Michigan, wo Huff lebt, wurde er von Fahrzeugen verfolgt, die sich als staatliche Undercover-Fahrzeuge herausstellten. Er meldete diese Vorfälle dem FBI, erhielt jedoch keine Unterstützung.
  • Hacking und Sabotage: Seine Geräte wurden wöchentlich gehackt, was ihn zwang, seine Betriebssysteme regelmäßig neu zu installieren. Er identifizierte IP-Adressen von Angreifern, die auf Regierungs- oder Pharmaquellen hindeuteten.
  • Einbrüche und Tierquälerei: Unbekannte brachen in sein Haus ein, taseren seinen Hund und manipulierten seine Fahrzeuge. Fingerabdrücke, die er sammelte, wurden von den Behörden ignoriert.
  • Psychologische Kriegsführung: Kleinere, aber gezielte Aktionen, wie das Anschnallen seines Sicherheitsgurts in seinem Auto, sollten ihn psychologisch destabilisieren.

Huff, der aufgrund seiner militärischen und geheimdienstlichen Ausbildung über die notwendigen Fähigkeiten verfügte, führte eine Art Gegenoperation durch, um Beweise zu sammeln. Er dokumentierte alles – von Nummernschildern bis hin zu Fingerabdrücken – und plant, eine 50-Millionen-Dollar-Klage gegen die US-Regierung einzureichen. „Sie wollten mich als Verrückten darstellen“, sagt er, „aber ich habe sie an jedem Punkt überlistet.“

Die Zukunft: Synthetische Biologie und die nächste Bedrohung

Huff warnt, dass die Gain-of-Function-Forschung nur die Spitze des Eisbergs ist. Die Wissenschaft hat sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt, und die nächste Bedrohung kommt aus der synthetischen Biologie. Wissenschaftler haben bereits synthetische Zellen geschaffen, die sich selbst replizieren können, und die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) in diese Technologie steht bevor. „In vier bis fünf Jahren werden wir synthetische Pathogene mit KI-gesteuerten Schwarmfähigkeiten sehen“, sagt Huff. Diese könnten genutzt werden, um spezifische genetische Populationen anzugreifen oder sogar unbelebte Objekte wie Satelliten oder U-Boote zu zerstören.

Während solche Technologien medizinische Vorteile haben könnten, wie die gezielte Bekämpfung von Krebs, sieht Huff auch ein enormes Missbrauchspotenzial. „Das Problem ist nicht die Technologie selbst, sondern die Menschen, die sie kontrollieren“, betont er. Er kritisiert die mangelnde ethische Ausbildung in der Wissenschaft und fordert eine Reform des Ausbildungssystems, um sicherzustellen, dass Wissenschaftler verantwortungsbewusst handeln.

Fazit: Ein Aufruf zur Wahrheit und Verantwortung

Dr. Andrew Huffs Enthüllungen werfen ein beunruhigendes Licht auf die Verflechtungen zwischen Wissenschaft, Geheimdiensten und der Politik. Seine Geschichte zeigt, wie Machtmissbrauch, Vertuschung und fehlende Transparenz die öffentliche Gesundheit und das Vertrauen in Institutionen gefährden können. Er fordert eine Untersuchung der COVID-19-Ursprünge im Rahmen des Uniform Code of Military Justice (UCMJ), da viele der beteiligten Akteuren unter die Zuständigkeit des Verteidigungsministeriums fallen. Gleichzeitig warnt er vor den Gefahren der synthetischen Biologie und plädiert für eine stärkere ethische Ausbildung in der Wissenschaft.

Huffs Mut, trotz massiver Einschüchterungsversuche die Wahrheit zu sagen, ist ein Weckruf für die Öffentlichkeit. Seine Geschichte unterstreicht die Notwendigkeit, wissenschaftliche Forschung und Regierungshandeln kritisch zu hinterfragen und eine Kultur der Verantwortung und Transparenz zu fördern. Für diejenigen, die mehr erfahren möchten, teilt Huff seine Gedanken auf Plattformen wie Substack und X unter dem Handle @AGHuff.

Die Welt steht an einem Scheideweg, und die Lehren aus der COVID-19-Pandemie könnten entscheidend sein, um zukünftige Katastrophen zu verhindern. Doch dafür braucht es Mut, Ehrlichkeit und eine Bereitschaft, die dunklen Seiten der Wissenschaft und Politik ans Licht zu bringen.

USA, Ukraine und Polen sprengen unsere Pipelines – aber vor Russland müssen wir uns fürchten?

USA, Ukraine und Polen sprengen unsere Pipelines – aber vor Russland müssen wir uns fürchten?

USA, Ukraine und Polen sprengen unsere Pipelines – aber vor Russland müssen wir uns fürchten?

In der derzeitigen Debatte um Europas Sicherheit wird Russland stets als die große Bedrohung dargestellt, die den ganzen Kontinent unterwerfen wolle. Doch Moskaus einziges Verbrechen uns gegenüber war es, über Jahrzehnte hinweg zuverlässig und günstig Gas und Öl zu liefern. Stattdessen greifen „Verbündete“ wie die USA, die Ukraine und Polen unsere Energieversorgung an. Joe Biden drohte 2022 offen, Nord Stream zu stoppen – und wundersamerweise explodierte die Pipeline. Wolodymyr Selenskyj ließ mehrmals die Druzhba-Ölleitung angreifen. Polens Premierminister Donald Tusk lobt die Verweigerung der Auslieferung eines ukrainischen Verdächtigen im Falle Nord Stream. Dazu hetzt der polnische Abgeordnete Dariusz Matecki gegen Deutsche als ewige Feinde. Eine verkehrte Welt.

Ein Kommentar von Chris Veber

Das Nord-Stream-Drama nahm seinen Anfang mit einer klaren Drohung aus Washington. Am 7. Februar 2022 erklärte der damalige US-Präsident Joe Biden an der Seite von Olaf Scholz: „Wenn Russland einmarschiert, gibt es kein Nord Stream 2 mehr. Wir werden dem ein Ende setzen.“

Nur Monate später, im September 2022, wurden die Pipelines in der Ostsee gesprengt. Plötzlich war Deutschland von billigem russischem Gas abgeschnitten, die Energiepreise schossen in die Höhe und US-amerikanisches Flüssiggas fand stattdessen den Weg in unsere Märkte. Ein Zyniker würde sagen, die US-Regierung opferte Europas Wirtschaft, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die Energieexporte zu pushen.

Aber auch die Ukraine ist nicht untätig, Präsident Selenskyj ließ mehrmals gezielt die russische Energieinfrastruktur in Richtung Westeuropa angreifen. Im August 2025 trafen ukrainische Drohnen die Unecha-Pumpstation der Druzhba-Pipeline in Russlands Brjansk-Region, was Öl-Lieferungen nach Ungarn und Slowakei für Tage lahmlegte. Nur Wochen später, im September, folgte ein weiterer Schlag mit „umfassendem Feuerschaden“ in derselben Anlage.

Österreich, das ebenfalls von Russland mit Energie versorgt wurde, leidet unter den steigenden Preisen und Versorgungsunsicherheiten. Der Widerspruch könnte kaum größer sein – Kiew sabotiert Pipelines, die Europa günstig mit Energie versorgen, und bettelt gleichzeitig um immer neue Milliardenhilfen aus Brüssel.

Polen treibt die Feindseligkeiten auf die Spitze und unterstreicht, wie brüchig unsere „Allianzen“ offensichtlich sind. Ein Warschauer Gericht lehnte am 17. Oktober 2025 die Auslieferung des ukrainischen Verdächtigen Volodymyr Z. ab, der von Deutschland für die Nord-Stream-Sabotage gesucht wird. Premierminister Donald Tusk kommentierte prompt: „Das polnische Gericht hat die Auslieferung abgelehnt… Und das zu Recht. Der Fall ist abgeschlossen.“ Er ging sogar noch weiter und betonte, dass der Bau von Nord Stream das eigentliche Verbrechen gewesen sei – nicht dessen Zerstörung. Polen hatte die Nord Stream wegen der Umgehung ihres Territoriums immer abgelehnt.

Garniert wird diese Frechheit durch den offenen Hass auf Deutschland, wie ihn Abgeordneter Dariusz Matecki äußerte: „Der Deutsche wird immer der Feind sein. Es wird nie anders sein. Wer die Freundschaft eines Deutschen sucht, muss entweder ein Agent oder Idiot sein.“

Da scheint einiges an Ressentiments unter der Oberfläche zu brodeln. Ich wette übrigens darauf, dass Polen am Attentat auf die Nord Stream beteiligt war. Fassen wir also zusammen: Russland ist unser Feind, sagt unsere Regierung. Sein Verbrechen uns gegenüber war es, uns und unsere Industrie günstig mit Öl und Gas zu versorgen und damit unsere Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Aber es hat geplant, uns alle zu erobern. Sagt unsere Regierung. Die USA, Polen und die Ukraine sind hingegen unsere Freunde. Sagt unsere Regierung. Die unsere Energieversorgung sabotieren und jeweils davon profitieren. Die USA stärken ihre Wirtschaft und ihren Export, die Ukraine erpresst die EU und Polen kann seinen Revanchismus und Russenhass ausleben.

Deshalb müssen wir in die USA hunderte Milliarden an „Investments“ und nochmals hunderte Milliarden für überteuertes Flüssiggas senden. Deshalb müssen wir die Regierung Selenskyj, das ukrainische Militär und den gesamten ukrainischen Staat mit unseren Steuern finanzieren. Darum dürfen wir auf Polen nicht böse sein und müssen weiter EU-Förderungen an dessen boomende Wirtschaft überweisen.

Für mich sieht das danach aus, dass jede Regierung zuallererst ihre nationalen Interessen bedient. Bis auf die Regierung Selenskyj, die einen bezahlten Proxywar führt, und die Regierungen Österreichs und Deutschlands, die alle Interessen bedienen, nur nicht die ihrer Bevölkerung. Vor allem die österreichische Regierung als Regierung eines offiziell (noch) neutralen Staates sollte sich zuallererst um die Interessen Österreichs kümmern. Nicht der EU. Nicht der NATO. Nicht der Ukraine. Und wir sollten unsere Freunde und Feinde an ihren Taten messen. Nicht an dem, was unsere Regierung über deren angebliche Pläne sagt.

EU plant „28. Regime“ – Brüssel schafft sich ein eigenes Wirtschaftsrecht über den Staaten

EU plant „28. Regime“ – Brüssel schafft sich ein eigenes Wirtschaftsrecht über den Staaten

Die Europäische Union (EU) plant etwas Großes – und gleichzeitig Beunruhigendes: das sogenannte „28. Regime“. Hinter diesem Begriff verbirgt sich ein Vorschlag der Europäischen Kommission, ein neues rechtliches System für Unternehmen zu schaffen, das über die nationalen Gesetze der 27 Mitgliedsstaaten hinausgeht. Klingt zunächst nach einer cleveren Idee, um den europäischen Binnenmarkt zu stärken? Leider nicht. Denn bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Dieses Projekt ist weder demokratisch legitimiert, noch dient es dem Wohl der Bürger – sondern vor allem den Interessen großer Konzerne. Hier sind die wichtigsten Nachteile und die möglichen Auswirkungen, die jeden von uns betreffen könnten.

Was ist das „28. Regime“ überhaupt?

Das „28. Regime“ soll Unternehmen ermöglichen, sich freiwillig für ein einheitliches EU-weites Geschäftsrecht zu entscheiden, statt sich an die Regeln ihres Heimatlandes zu halten. Dazu gehören:

  • Vereinfachte Unternehmensgründungen (z. B. online in 24 Stunden)
  • Einheitliche Steuerregelungen
  • Reduzierte soziale Verpflichtungen
  • Sogar eigene Gerichte

Die Idee stammt nicht aus einer öffentlichen Debatte, sondern von Lobbygruppen wie EU-Inc, einem Verbund aus Startups und Risikokapitalgebern, die mit ihrer Petition über 18.000 Unterschriften gesammelt haben. Große Arbeitgeberverbände wie BusinessEurope unterstützen das Projekt und drängen darauf, es auf alle Unternehmen auszudehnen.

Warum ist das undemokratisch?

Das größte Problem: Niemand hat das Volk gefragt.

  • Die EU-Kommission hat im Juli 2025 eine öffentliche Konsultation gestartet, aber die Entscheidung darüber, ob dieses Regime eingeführt wird, liegt nicht in den Händen der Bürger oder ihrer gewählten Vertreter.
  • Stattdessen wird es schrittweise und ohne breiten demokratischen Diskurs umgesetzt – die sogenannte „Methode der kleinen Schritte“.
  • Die erste „unschädliche“ Direktive soll 2026 kommen (z. B. für Online-Gründungen), gefolgt von sensiblen Themen wie Arbeit, Steuern und Insolvenzen.
  • Es gibt keine Volksabstimmung, keine transparente Debatte im Europäischen Parlament, die wirklich alle Stimmen einbezieht.
  • Stattdessen dominieren die Stimmen von Ländern wie Deutschland und Österreich (mit 879 Beiträgen in der Konsultation), während Frankreich kaum vertreten ist.

Das riecht nach einer Entscheidung von oben, die das Volk übergeht.

Die Nachteile für uns alle

  1. Schwächung nationaler Rechte:
    Unternehmen könnten nationale Arbeitsgesetze umgehen, die Arbeitnehmer schützen – etwa in Frankreich, wo starke soziale Standards gelten. Gewerkschaften wie der deutsche DGB warnen, dass das Regime ein „soziales Dumping“ ermöglicht, bei dem Unternehmen die laxeren EU-Regeln ausnutzen, um Löhne zu drücken oder Arbeitsbedingungen zu verschlechtern.
  2. Kein Schutz für kleine Unternehmen:
    Während große Konzerne von den Vorteilen profitieren, könnten kleine und mittlere Unternehmen (KMU) überfordert sein. Sie haben weder die Ressourcen noch die Kenntnisse, um mit einem neuen, komplizierten System Schritt zu halten – ein Risiko, das schon bei der Einführung der Societas Europaea (SE) 2001 deutlich wurde, die vor allem von großen deutschen Firmen genutzt wurde.
  3. Risiko von Betrug und Steuervermeidung:
    Eine zu einfache Rechtsstruktur könnte Türen für Steuerhinterziehung und Geldwäsche öffnen. Erinnern wir uns an die VAT-Carbon-Fraud, bei der Firmen gezielt nationale Lücken ausnutzten. Das 28. Regime könnte eine ähnliche Schwachstelle schaffen.
  4. Verlust demokratischer Kontrolle:
    Sobald das Regime einmal läuft, wird es schwer, es wieder rückgängig zu machen. Die EU-Kommission plant, schrittweise immer mehr Bereiche wie Steuern und Arbeitsrecht zu harmonisieren – ohne dass wir Bürger ein Mitspracherecht haben. Das führt zu einem „virtuellen Staat“ innerhalb der EU, der nur den Interessen der Wirtschaft dient.

Was bedeutet das für die Zukunft?

Wenn das 28. Regime so umgesetzt wird, wie es geplant ist, könnten wir folgende Szenarien erleben:

  • Schwächere Arbeitnehmerrechte: Löhne könnten sinken, Arbeitszeiten könnten verlängert werden, und soziale Absicherungen könnten abgebaut werden, weil Unternehmen die günstigsten Regeln wählen.
  • Ungleichheit steigt: Große Konzerne werden profitieren, während kleine Unternehmen und Arbeitnehmer zurückbleiben. Die Kluft zwischen Arm und Reich in Europa könnte wachsen.
  • Verlust nationaler Identität: Nationale Gesetze, die über Jahrzehnte hinweg entwickelt wurden, könnten bedeutungslos werden, wenn Unternehmen sie einfach ignorieren. Das untergräbt die Souveränität der Mitgliedsstaaten.
  • Keine Gegenwehr möglich: Ohne starke Mobilisierung von Bürgern, Gewerkschaften und Politikern wird es schwer, die Maschinerie zu stoppen, sobald sie einmal läuft.

Was können wir tun?

Die Zeit drängt! Die EU-Kommission plant, 2026 mit der Umsetzung zu beginnen. Wir müssen jetzt handeln:

  1. Informieren: Teilt diese Informationen mit Freunden, Familie und Kollegen. Je mehr Menschen Bescheid wissen, desto größer der Druck auf Politiker.
  2. Mobilisieren: Kontaktiert eure Abgeordneten im nationalen Parlament und im Europäischen Parlament. Fordert Transparenz und eine öffentliche Abstimmung!
  3. Unterstützen: Gewerkschaften und kritische Stimmen wie Camille Adam (@aunom2leurope) brauchen unsere Unterstützung, um gegen das Lobby-Diktat anzukämpfen.

Fazit

Das „28. Regime“ ist kein Fortschritt für Europa, sondern ein Schritt in eine undemokratische Zukunft, die den Bürgern die Kontrolle nimmt und den großen Konzernen in die Hände spielt. Statt den Binnenmarkt zu stärken, riskiert es, unsere sozialen Errungenschaften und unsere Rechte zu zerstören. Lasst uns nicht tatenlos zusehen – die Macht liegt bei uns, wenn wir uns jetzt erheben!

Quellen:

Commission seeks feedback on the future European Innovation Act

28. Regime

1/EU plant „28. Regime“ – Brüssel schafft sich ein eigenes Wirtschaftsrecht über den StaatenLes travailleurs Français en danger de mort !

L’Europe🇪🇺 prépare un « 28e État » virtuel pour les multinationales.

Un projet inédit : un droit fédéral des affaires taillé sur mesure pour les grandes entreprises.

Et presque personne n’en parle. Thread important⤵🧵 pic.twitter.com/m8yQRyvBj1

— Camille Adam (Au nom de l’Europe) (@aunom2leurope) October 20, 2025

„Junge Freiheit“: Weimers Privatfirma erhält noch immer Steuergeld

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Die Staatskanzlei des hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein (CDU) hat der JUNGEN FREIHEIT auf Anfrage mitgeteilt, dass der von der Weimer Media Group veranstaltete „Frankfurt Finance & Future Summit“ mit 30.000 Euro öffentlicher Gelder finanziell gefördert wird. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer ist, wie aus dem der JF vorliegenden Handelsregisterauszug hervorgeht, mit seiner Frau Christiane Götz-Weimer alleiniger Gesellschafter […]

Der Beitrag „Junge Freiheit“: Weimers Privatfirma erhält noch immer Steuergeld erschien zuerst auf Philosophia Perennis.