Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Carrington 2.0? Warum die Erde jetzt im Fadenkreuz der Sonne steht

Carrington 2.0? Warum die Erde jetzt im Fadenkreuz der Sonne steht

Carrington 2.0? Warum die Erde jetzt im Fadenkreuz der Sonne steht

Im Weltall kündigt sich eine Bedrohung an, die in Sekundenbruchteilen das moderne Leben aus den Angeln heben kann. Unsere Sonne hat ihr aktuelles Maximum erreicht und tritt nun in jene Phase ein, in der sie ihre unberechenbarsten Geschütze auffährt: koronale Massenauswürfe, die Stromnetze lahmlegen, Satelliten zerstören und globale Blackouts verursachen können.

Von unserer Sonne geht eine Gefahr aus, die kaum jemand im Blick hat. Ein Blick auf die Daten der NASA und der NOAA zeigt: Der aktuelle Sonnenzyklus 25 hat sein Maximum erreicht und bewegt sich nun in die gefährliche Phase des Abstiegs. Genau hier lauert das Risiko jener kosmischen Monster, die schon einmal Telegraphenleitungen in Brand setzten und ganze Stromnetze lahmlegten – sogenannte koronale Massenauswürfe, kurz CMEs. Und was passiert, wenn einer davon frontal auf die Erde trifft? Dann sprechen wir von tagelangen oder gar wochenlangen Blackouts, Satellitenfriedhöfen und einer modernen Gesellschaft, die innerhalb von nur wenigen Stunden ins Chaos gestürzt wird.

Die NOAA-Daten belegen eindeutig: 2024 hat der Zyklus seinen Höhepunkt gesehen, die Sonnenflecken-Zahl steigt nicht mehr, sondern pendelt bereits nach unten. Und genau diese Phase ist historisch betrachtet die gefährlichste. Das Carrington-Ereignis von 1859, das stärkste bekannte Sonnengewitter, traf in einer solchen Abwärtsbewegung. Ebenso der sogenannte “Halloween-Sturm” von 2003, der europaweit Stromnetze belastete und Satelliten lahmlegte. Ein Paper aus den 1970er-Jahren wies bereits darauf hin, dass gerade im Spätherbst – Ende Oktober, Anfang November – eine auffällige Häufung besonders starker X-Ray-Flares zu beobachten ist. Grund dafür ist die spezielle magnetische Kopplung zwischen Erde und Sonne, bekannt als Russell-McPherron-Effekt, der die Wahrscheinlichkeit geomagnetischer Stürme in dieser Jahreszeit zusätzlich erhöht.

Das Carrington-Ereignis versetzte die Menschen in Angst und Schrecken. (C) Report24/KI

Wir stehen also gleich in doppelter Hinsicht im Fadenkreuz: Erstens, weil der Zyklus in seine stürmische Abwärtsphase eintritt. Zweitens, weil die heiklen Zeitfenster der Jahre 2025, 2026 und 2027 perfekt in die Herbstmonate fallen. Das bedeutet: Die Wahrscheinlichkeit für einen “Solar Kill Shot” – einen direkten, massiven CME-Einschlag – steigt. Man erinnere sich: 2012 flog ein solches Monster-Ereignis nur knapp an der Erde vorbei. Hätte es getroffen, wären Stromnetze in Nordamerika, Europa und Asien wochenlang ausgefallen.

Zwar gilt auch hier das Motto “Kann sein, muss nicht sein”, dennoch muss darauf hingewiesen werden, dass gegen solche Ereignisse faktisch keine Schutzmaßnahmen, kaum irgendwelche schützende Vorbereitungen, existieren. Dabei kann ein rascher “Neustart” nach solch einem Ereignis ein strategischer Vorteil gegenüber jenen Ländern sein, die sich nicht entsprechend vorbereitet haben.

Österreichs Pleite durch die Asylflut: Die einheimische Bevölkerung zahlt die Rechnung

Österreichs Pleite durch die Asylflut: Die einheimische Bevölkerung zahlt die Rechnung

Österreichs Pleite durch die Asylflut: Die einheimische Bevölkerung zahlt die Rechnung

Das Ende der Grenzkontrollen markiert auch das Ende des Sozialstaats. Der Nobelpreisträger Milton Friedman warnte klar: Offene Grenzen und Wohlfahrtsstaat passen nicht zusammen. Heute spürt das jeder. Österreich steht vor dem Bankrott. Selbst die bis jetzt sakrosankten Pensionisten und Beamten erhalten weniger Leistungen. Ein Großteil der Ausgaben fließt an die rund 500.000 Personen, die seit 2015 Asyl beantragt haben. In Wien, Tirol und Vorarlberg zum Beispiel machen Asylbewerber bzw. Drittstaatsangehörige mehr als die Hälfte der Sozialhilfebezieher aus. Studien aus nordischen Ländern zeigen die wahren Kosten. Die Kosten der Asylinvasion zerstören Sozialstaat und Wohlstand.

Ein Kommentar von Chris Veber

Österreichs Finanzkrise hat mehrere Ursachen, von Asylinvasion bis Plandemie, vom Klimawahn bis zum Ukrainefanatismus. Die Aufhebung der Grenzkontrollen seit 2015 dürfte aber einen besonders prominenten Platz unter den Fehlentscheidungen der Regierung einnehmen. Diese hat eine wahre Invasion durch Asylanten ausgelöst. Bis Ende 2024 haben rund 500.000 Menschen Asyl beantragt, inklusive Familiennachzug. Diese ungeheure Menge belastet den Haushalt massiv. Die Ausgaben für Integration, Unterkunft und diverse Hilfen fressen dutzende Milliarden. Jährlich.

Das Sozialministerium berichtet, dass 2023 40 Prozent der Personen, die Mindestsicherung oder Sozialhilfe bezogen, Asyl- oder subsidiär Schutzberechtigte waren. In Wien steigt der Anteil auf 44 Prozent der Bezieher. Tirol weist noch höhere Raten auf. Zieht man das allgemeinere Kriterium Ausländer heran, zeigt sich: Fast zwei Drittel der Bezieher in Wien sind Ausländer, viele davon Asylanten.

Diese Belastung trifft den gesamten Staat. Inzwischen schrumpfen auch die Pensionen und Polizistengehälter, weil der Haushalt ruiniert ist. Die Regierung kürzt Leistungen, für die autochthone Österreicher jahrzehntelang eingezahlt haben. Stattdessen priorisiert man Ausgaben für Neuankömmlinge aus Ländern mit niedrigerem Wohlstand. Friedman hatte recht, ein Wohlfahrtsstaat erträgt keine offenen Grenzen. Die wahren Kosten errechnet haben nordische Länder, die ähnliche Wege gingen, inzwischen den Kurs von Schweden bis Norwegen aber dramatisch in Richtung Null-Asyl-Politik geändert haben.

In Norwegen kostete die nicht-westliche Einwanderung 2018 jährlich rund 250 Milliarden Norwegische Kronen, das sind etwa 23 Milliarden Euro. Diese Schätzung basiert auf Daten des Statistisk Sentralbyrå (SSB) und umfasst Wohlfahrtsleistungen, Integration und Nachzug von 2015 bis 2018. Der Thinktank Human Rights Service rechnet mit hohen Nettokosten pro Person, die den Staat überfordern. Finnland berechnete die Lebenszykluskosten. Ein somalischer Asylbewerber im Alter von 20 bis 24 Jahren verursacht netto Kosten von 951.000 Euro pro Person. Für Iraker liegen die Kosten bei 700.000 Euro. Die Studie von Samuli Salminen beim Suomen Perusta fokussiert humanitäre Migration von 2015 bis 2019 und zeigt, dass der Staat weit mehr ausgibt, als er einnimmt.

Die österreichische Regierung meidet die Erfassung der Gesamtkosten der Asylmigration wie der Teufel das Weihwasser – aber wenn Norwegen 2018 mit 23 Milliarden pro Jahr kalkulierte, mit deutlich weniger Asylanträgen als Österreich, dann gehen die Gesamtkosten für Österreich in die hunderte Milliarden Euro seit 2015. Pro Jahr gibt Österreich mindestens (!) 20 Milliarden für die Finanzierung der Asylinvasion aus. Was unser Sozialsystem in den Abgrund treibt. Österreich, ein kleines Land mit neun Millionen Einwohnern, kann die Zuwanderung der Dritten Welt nicht stemmen.

Man kann natürlich argumentieren, dass Österreich allen Menschen der Welt Sozialhilfe und Unterkunft bieten muss. Wer aus Regionen mit mehr Armut kommt, hat Anspruch auf unseren Wohlstand. Solche Ideale klingen edel, moralisch und gut. Daher sind sie bei den denkbefreiten Wokoharam und deren Einheitspartei unhinterfragbar. Doch sie ignorieren die Realität. Die Ressourcen Österreichs sind endlich. Wenn der Staat Fremden alles gibt, bleibt für die eigenen Bürger nichts übrig. Am Ende gleicht sich das Leben in Österreich dem in der Dritten Welt an. Wenn du halb Afghanistan importierst, hilfst du nicht Afghanistan. Du wirst zu Afghanistan. Der Sozialstaat zerfällt, der Wohlstand schwindet, die Gesellschaft zerbricht.

Die offenen Grenzen haben ihren Preis. Und wir zahlen ihn alle. Nicht nur mit dem von uns über Generationen erarbeiteten Wohlstand. Sondern auch mit einem Verlust an Zusammenhalt und Sicherheit.

Michael Hudson: Trump greift Europa, Korea und Japan an und zwingt sie, Subventionen zu zahlen und ihre Industrie in die USA zu verlagern

Trump plant, die Deindustrialisierung der USA umzukehren, indem er Verbündete wie Europa, Südkorea und Japan ins Visier nimmt und sie zwingt, Subventionen zu zahlen und wichtige Industriezweige in die USA zu verlagern, argumentiert der Ökonom Michael Hudson.

Die Kalten Krieger der USA haben es nicht geschafft, Russland, China, Iran und andere Mitglieder der Shanghai Cooperation Organization (SCO) daran zu hindern, ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit zu erlangen. Das bedeutet, dass sie die Früchte ihres Wirtschaftswachstums für sich behalten können, anstatt sie durch den Dollar-Währungsstandard an US-Banken, Investoren, Verbraucher und das US-Finanzministerium abfließen zu lassen.

Washingtons Kalte Krieger waren nicht in der Lage, die SCO-Mitglieder daran zu hindern, voranzukommen und sich vom Einfluss der USA unabhängig zu machen. Da sie erkennen, dass sie dies nicht verhindern können, konzentriert sich die US-Politik nun darauf, wie sie verhindern kann, dass Europa (insbesondere Deutschland), Japan und Südkorea zu industriellen Konkurrenten und damit zu Bedrohungen werden – während sie gleichzeitig China und die BRICS-Staaten ins Visier nimmt.

Die Lösung des US-Deep State besteht darin, diese langjährigen Verbündeten in neokoloniale Abhängigkeiten zu verwandeln.

Die USA können die SCO nicht deindustrialisieren oder Führer in Eurasien einsetzen, die die Forderungen der USA über die ihrer eigenen Wirtschaft stellen. Aber die US-Diplomatie kann Europa, Japan, Südkorea und andere Abhängigkeiten (wie die regierende DPP-Partei in Taiwan) dazu zwingen, ihre Industrie in die Vereinigten Staaten zu verlagern.

Diese Regierungen leiden immer noch unter dem Stockholm-Syndrom nach den Kriegen, die 1945 und 1953 endeten.

Trumps Traum, die Deindustrialisierung der USA umzukehren, beinhaltet die Deindustrialisierung seiner Verbündeten als Rivalen, indem er sie zu Subventionsgebern eines geschrumpften unipolaren Westens macht und sie zwingt, ihre Schlüsselindustrien in die Vereinigten Staaten zu verlagern.

Trumps Fokus auf den Wirtschaftskrieg gegen die eigenen Verbündeten der Vereinigten Staaten

Die meisten Diskussionen über das historische SCO-Treffen im September konzentrierten sich auf die zunehmende Stärke der multilateralen Alternative der Gruppe zu dem Versuch der Vereinigten Staaten, eine unipolare Weltkontrolle nach ihren eigenen Regeln durchzusetzen.

Trump fordert andere Länder auf, sich den Forderungen der USA unterzuordnen, um alle Gewinne aus Handel und internationalen Investitionen in den Händen Washingtons zu konzentrieren. China, Russland und nun sogar Indien schaffen eine Alternative zu dieser Kontrolle.

Trump scheint erkannt zu haben, dass er die Fähigkeit verloren hat, diese eurasischen Mächte so zu behandeln, wie er Europa und andere Verbündete kontrolliert, deren politische Führer (wenn nicht sogar deren Bevölkerung) den USA treu geblieben sind und in ihrem geopolitischen Einflussbereich verharren.

Das Scheitern der US-Strategen, die SCO und die BRICS zu kontrollieren, hat jedoch keineswegs Washingtons grundlegendes Kontrollideal geschwächt. Es hat lediglich dazu geführt, dass die US-Strategen realistisch genug sind, den Umfang dieser Kontrolle einzuschränken und sich darauf zu konzentrieren, ihre eigenen Verbündeten in Europa, Südkorea, Japan und Australien zu unterwerfen.

Wir können nun den „großen Plan“ hinter Trumps chaotischer Zollpolitik erkennen

Die Vereinigten Staaten versuchen, das zu tun, was das britische Kolonialreich im 19. Jahrhundert getan hat.

Das britische und das französische Reich haben die Länder des Sterling-Raums und des Franc-Raums ausgebeutet und sie gezwungen, die britische bzw. französische Industrie sowie die Militärausgaben zu finanzieren.

Die imperiale Kontrollstrategie der USA basiert auf zwei Taktiken.

Die erste besteht darin, Europa und andere neokoloniale Länder von der SCO, den BRICS-Staaten und der Global Majority zu isolieren.

Der erste Schritt bestand darin, die Handelsabhängigkeit Europas von russischem Gas und Öl sowie seinen zunehmenden Handel mit China für Industrieprodukte zu beenden. Die Zerstörung der Nord Stream-Pipelines und der Krieg in der Ukraine garantierten dies.

Diese Strategie erfordert, dass Russland, Iran und die SCO als militärische Bedrohung dargestellt werden – eine Bedrohung, die massive Unterstützung für eine neue Verteidigungspolitik der USA im Stil des Kalten Krieges erfordert. Die Kosten dafür sollen vollständig von Europa, Japan, Südkorea und Australien getragen werden.

Die zweite Taktik der imperialen Strategie der USA besteht darin, die Industrie ihrer Verbündeten in die Vereinigten Staaten zu verlagern, ihre Volkswirtschaften zu deindustrialisieren, um die industrielle Selbstversorgung der USA wiederherzustellen und ihre Zahlungsbilanz zu stärken.

Trumps überzogener Versuch, die indische Wirtschaft zu kontrollieren, trieb dieses Land schnell aus dem Einflussbereich der diplomatischen Dominanz der USA. (Obwohl es immer noch erhebliche neoliberale Unterstützung für einen Beitritt Indiens zum atlantischen Traum gibt.) Die Frage ist nun, ob solche Forderungen einen ähnlichen Effekt haben und andere Verbündete aus dem Einflussbereich der USA vertreiben werden.

Dieser Plan scheint gescheitert zu sein. Die EU und Indien haben ihre Absicht bekannt gegeben, ein Handelsabkommen zu schließen, um ihren gegenseitigen Handel auszuweiten. Man hofft, dies bis Ende des Jahres zu erreichen.

Die Frage ist, ob Trump nun Zölle gegen die EU erheben wird, um sie dafür zu bestrafen, dass sie sich weigert, wegen Indiens Käufen von russischem Öl mit Indien zu brechen.

Trump hat auch Japan aufgefordert, Zölle auf den Handel mit China und Russland zu erheben. Dies würde Japan den chinesischen Markt nehmen. Wenn Japan dieser Forderung nachgibt, ist es schwer vorstellbar, dass die pro-amerikanische Liberaldemokratische Partei (LDP) an der Macht bleibt.

Die Nebenfrage ist, ob der Erfolg der USA bei der Durchsetzung dieser Kontrolle dazu führen wird, dass ihre europäischen, ostasiatischen und englischsprachigen Verbündeten wirtschaftlich so geschwächt werden, dass ihre Fähigkeit, weiterhin einen Beitrag zu leisten, fatal beeinträchtigt wird und es zu einer nationalistischen Reaktion kommt, die darauf abzielt, ihre eigenen Volkswirtschaften vom Dollar zu entkoppeln.

Die Eroberung Europas durch die USA

Der offensichtlichste hoffnungslose Fall ist Europa, insbesondere die pro-amerikanischsten Mitglieder – Deutschland und Großbritannien –, wo Meinungsumfragen zeigen, dass die Bevölkerung ihre derzeitigen pro-amerikanischen Marionettenführer stark ablehnt.

Der unmittelbarste Bruchpunkt ist die unbefristete Unterwerfung der EU unter die Forderungen der USA, die weit über das Erwartete hinausgehen, mit der erbärmlichen Kapitulation der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vor Trumps Zollandrohungen.

Von der Leyen hatte erklärt, dass sich ihre Kapitulation für Europa gelohnt habe, weil sie zumindest ein Umfeld der „Sicherheit“ schaffe. Aber in Bezug auf Trumps Diplomatie kann es keine Unsicherheit geben.

Trump zog einen schnellen Trick aus dem Hut, indem er die Zölle deutlich über die versprochenen 15 % hinaus erhöhte und dieses Versprechen in seinen umfassenderen Zollsätzen von 50 % auf importierten Stahl und Aluminium auflöste. Diese Zölle sollten die Beschäftigung in den USA (und damit die Unterstützung der Gewerkschaften) in diesen beiden grundlegenden Rohstoffbereichen fördern, obwohl sie die Kosten für alle US-Hersteller erhöhten, die diese Metalle in ihren eigenen Produkten verwenden.

Dies war an sich schon eine verrückte Umkehrung des Grundprinzips der Zollpolitik: Import von preisgünstigen Rohstoffen, um eine Kostensubvention für die hochwertigen Produkte der Industrie zu schaffen. Trump stellte engstirnige politische Symbolik über das nationale Eigeninteresse.

Was niemand erwartet hatte, war, dass das US-Handelsministerium diese 50-prozentigen Stahl- und Aluminiumzölle auf europäische und andere ausländische Industrieimporte von Motoren, Werkzeugen sowie Land- und Baumaschinen anwenden würde. Das Wall Street Journal zitierte den Vorsitzenden des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Bertram Kawlath, mit der Warnung, dass „etwa 30 % der US-Maschinenimporte aus der EU nun mit 50 % Zöllen auf den Metallanteil des Produkts belegt sind“, was für die Industriellen eine „existenzielle Krise“ darstellt, die so gravierend ist, dass das Europäische Parlament Trumps Zollvorschriften vom Juli möglicherweise nicht genehmigen wird.

Ein Unternehmen, das landwirtschaftliche Erntemaschinen herstellt, die Krone Group, hat 100 Mitarbeiter entlassen und soll seine bereits in die Vereinigten Staaten verschifften Exporte umleiten. Die deutsche Tochtergesellschaft von John Deere ist in ähnlicher Weise betroffen, da 20 % ihrer Exporte Berichten zufolge in den Vereinigten Staaten verkauft werden. Die Deutschen sollen auf derselben 15-prozentigen US-Zollgrenze bestehen, die Trump auf Importe von Arzneimitteln, Halbleitern und Holz ausgeweitet hat.

Die Politik Trumps hat dazu beigetragen, dass rechtsgerichtete nationalistische Parteien an Unterstützung gewinnen, indem sie die pro-amerikanischen atlantischen Parteien dafür kritisieren, dass sie sich am Krieg der USA gegen Russland und China beteiligen und sogar die Kosten für die Kämpfe in der Ukraine, im Baltikum und anderen an Russland angrenzenden Gebieten übernehmen sowie den „atlantischen“ Schutz auf Unruhen im Südchinesischen Meer ausweiten.

Die Eroberung Koreas durch die USA

Die Außenpolitik der USA hat auch Südkorea und Japan unter Druck gesetzt.

Nachdem Washington vom koreanischen Automobilhersteller Hyundai verlangt hatte, die Produktion in die Vereinigten Staaten zu verlagern und in ein Werk in Georgia zu investieren, stürmte die US-Einwanderungsbehörde ICE das im Bau befindliche Werk und deportierte etwa 475 Mitarbeiter (von denen 300 angeblich Koreaner waren), die für die spezialisierten Arbeiten eingestellt worden waren.

Hyundai hatte bereits 20,5 Milliarden Dollar in den 2.900 Hektar großen Komplex investiert und plante laut der New York Times zwischen 2025 und 2028 weitere Investitionen in Höhe von 21 Milliarden Dollar. Der Batteriehersteller des Unternehmens für seine Elektroautos, LG Energy Solution, hatte bereits 12,6 Milliarden Dollar in die Produktion investiert.

Trotzdem verhängte Trump 25 % Zölle auf koreanische Autoexporte in die Vereinigten Staaten, was Hyundai im zweiten Quartal 2025 600 Millionen Dollar kostete.

Hyundai erklärte, dass die Arbeiter hochqualifiziert waren und unter der Leitung von Auftragnehmern standen, die das Unternehmen in Korea eingesetzt hatte, um den Bau zügig abzuschließen und um das Problem zu vermeiden, dass in den Vereinigten Staaten nicht genügend Fachkräfte für solche Arbeiten zur Verfügung standen – ganz zu schweigen vom Preisunterschied gegenüber koreanischen Arbeitskräften, die mit solchen Projekten vertraut sind.

Ein südkoreanischer Regierungsbeamter erklärte gegenüber der Financial Times, dass die US-Politik koreanische Unternehmen in eine „unmögliche Lage” gebracht habe, indem sie solche Arbeitskräfte nach Korea zurückschickte und ihnen die Art von Arbeitsvisum verweigerte, die Australien gewährt wurde.

Viele Jahre lang hatte Korea versucht, die gleiche Behandlung wie für Arbeitnehmer aus Australien, Kanada und Singapur zu erreichen, wurde jedoch immer wieder abgelehnt, obwohl die Einwanderung informell erlaubt war – bis zum 5. September, als es zu einem offenbar lange geplanten Angriff bewaffneter ICE-Truppen kam, die die Einwanderer in Handschellen festnahmen.

Hyundai und andere ausländische Unternehmen haben festgestellt, dass ihre Investitionen in den Vereinigten Staaten es der „America First“-Regierung ermöglichen, sie als Geiseln zu nehmen und die Bedingungen für ihre Investitionen nach Belieben festzulegen und zu ändern, da sie wissen, dass die ausländischen Investoren nicht bereit sind, einfach wegzugehen und ihre kostspieligen Investitionen zu verlieren.

Aber die Länder werden im Rahmen der von Trump verfolgten Politik der finanziellen Erpressung dazu gezwungen, solche Investitionen zu tätigen.

Um zu vermeiden, dass die US-Zölle auf südkoreanische Automobilimporte von 15 % auf 25 % erhöht werden, musste Seoul Dutzende Milliarden Dollar ausgeben, um die Produktion in die Vereinigten Staaten zu verlagern.

Die Drohung lautete, die koreanischen Exporteinnahmen (und damit die Beschäftigung und die Einkommen) zum Einbruch zu bringen, wenn man sich nicht Trumps Bedingungen beuge – ohne dass ein militärischer Konflikt notwendig wäre, um diesen Handelsfriedensvertrag durchzusetzen.

Die wirtschaftliche Eroberung Japans durch die USA (und die Hoffnung, es mit Atomwaffen wieder aufzurüsten)

Trump wandte eine ähnliche Lockvogel- und Erpressungspolitik gegen Japan an und drohte, durch die Einführung hoher Zölle auf den Handel mit den Vereinigten Staaten ein wirtschaftliches Chaos in Japan zu verursachen, wenn das Land nicht 550 Milliarden Dollar Schutzgeld an Trump zahlte, damit dieser in Projekte seiner Wahl investieren und 90 % der Gewinne für sich behalten konnte, nachdem Japan seine Kapitalvorauszahlung zurückerhalten hatte.

Die japanische Fassung des ursprünglichen Abkommens sah eine Aufteilung der Gewinne vor, doch laut Financial Times formulierten die USA in der endgültigen Fassung, dass diese Aufteilung nur für die anfängliche Rückzahlung der Investitionen durch Japan gelten sollte, nicht jedoch für die Gewinne.

Japan war so verzweifelt – eine erbärmliche Kapitulation vor den Forderungen der USA nach deutschem Vorbild –, dass es Trumps Zollabkommen akzeptierte, wonach japanische Exporte „nur” mit 15 % statt mit 25 % belegt werden sollten – das gleiche Abkommen, das er mit Südkorea geschlossen hatte. Japan wurde nur 45 Tage Zeit gegeben, um zu zahlen.

Der daraus resultierende Schmiergeldfonds war ein politischer Glücksfall für Trump, der ihn nun als Köder für seine wichtigsten Wahlkampfspender und Unterstützer nutzen kann, während er die mehr als eine halbe Billion Dollar zur Finanzierung seiner Steuergeschenke an die reichsten Amerikaner verwendet.

Trump verlangte auch eine Rückvergütung für japanische Investitionen in die US-Stahlproduktion durch den Kauf von U.S. Steel durch Nippon Steel für 15 Milliarden Dollar. Die US-Regierung erhielt eine kostenlose Golden Share der Aktien des Unternehmens, um die Kontrolle der USA über die Geschäftstätigkeit des Unternehmens sicherzustellen.

Die Vereinbarung blieb geheim, aber die Financial Times erhielt eine Kopie und berichtete, dass sie

nach Nötigung riecht: Eine souveräne Nation wird gezwungen, private und öffentliche Investitionen an eine viel reichere Nation weiterzuleiten, und zwar unter einer Struktur, die unverhohlen vom US-Präsidenten gelenkt wird.

Sobald Japan seine Investition wieder hereingeholt hat, erhält es nur noch 10 Prozent der Cashflows aus dem Projekt, während Amerika 90 Prozent erhält. Zwar hat Japan über einen Beratungsausschuss, in dem Projekte ausgewählt werden, einen nominellen Einfluss, aber im mächtigeren Investitionsausschuss sitzt kein Japaner, und die endgültige Entscheidung trifft Trump. Japan kann sich zwar dafür entscheiden, eine Investition nicht zu finanzieren, aber wenn es dies tut, können die USA „nach dem vom Präsidenten festgelegten Satz” neue Zölle gegen Japan verhängen.

Der Reporter der Financial Times fügte hinzu, dass

ein schadenfroher Lutnick, der separat bei CNBC auftrat, Japan sogar das Recht verweigerte, diesen Fall im eigenen Land vorzubringen. Japan habe versucht, seinen Zollsatz mit einem Deal „herunterzukaufen”, den er als „aus den Fugen geraten” und als das Lustigste bezeichnete, was er in seiner Arbeit für diesen Präsidenten erlebt habe. Trump habe „vollständige Entscheidungsfreiheit” über Japans Investitionen und werde entscheiden, wo und wie er japanisches Kapital in Amerika ausgegeben haben wolle.

Nach den jüngsten Treffen der SCO und der BRICS scheint es unwahrscheinlich, dass Länder, die noch nicht eng mit den USA verbündet sind, solche Vereinbarungen treffen werden, wie sie Deutschland, Südkorea und Japan bisher im Jahr 2025 getroffen haben. Diese Vereinbarungen dienen als anschauliche Beispiele für den Kontrast zwischen dem mit den USA verbündeten Westen und dem Rest der Welt.

Alastair Crooke beschrieb dies wie folgt:

Die westliche Welt wird standardmäßig eine defensive, feindselige Haltung einnehmen. Die USA sind psychologisch eindeutig nicht darauf vorbereitet, diesen SCO-Mächten auf Augenhöhe zu begegnen. Jahrhunderte kolonialer Überlegenheit haben eine Kultur geprägt, in der das einzig mögliche Modell die Hegemonie und die Auferlegung einer pro-westlichen Abhängigkeit ist.

China, Russland oder Indien als „losgelöst“ von der „regelbasierten Ordnung“ anzuerkennen und als separate nicht-westliche Sphäre zu betrachten, würde eindeutig bedeuten, das Ende der westlichen globalen Hegemonie zu akzeptieren. Und es würde auch bedeuten, zu akzeptieren, dass die Ära der Hegemonie insgesamt vorbei ist. Die herrschenden Schichten in den USA und Europa sind dazu kategorisch nicht bereit.

Für die Beziehungen Amerikas zur NATO und anderen neuen Verbündeten im Kalten Krieg ist sie offensichtlich noch nicht vorbei. Aber sie beschränkt sich auf diese, und Trump versucht, den Einflussbereich der USA auf die gesamte westliche Hemisphäre auszuweiten – nicht nur auf Lateinamerika und Kanada, sondern auch auf Grönland.

Die Anstrengungen, die erforderlich sind, um ihre Abhängigkeit zu festigen und den zu erwartenden nationalistischen Reaktionen gegen eine solche Unterwerfung standzuhalten, scheinen dazu geführt zu haben, dass sich die US-Politik zumindest vorläufig vom Konflikt mit ihren erklärten Feinden Russland, China und Iran abgewandt hat.

Die große Frage ist, ob diese missbrauchten Verbündeten irgendwann versuchen werden, sich für andere Bündnisse zu entscheiden.

Die Türkei ist noch eine ungeschriebene Karte. Das Gleiche gilt für den gesamten Nahen Osten.

US-Strategen hoffen auch weiterhin, Indien wieder ins Spiel zu bringen, und träumen davon, die russische Wirtschaft zu destabilisieren, um einen Regimewechsel herbeizuführen.

Wie geht es nun weiter?

Als ideologische politische Bedrohung besteht die wirtschaftliche Logik der SCO- und BRICS-Mitglieder darin, strenge staatliche Regulierungsmaßnahmen zu erlassen, um die Rent-Seeking-Aktivitäten und die Finanzialisierung zu minimieren, die zur Deindustrialisierung der USA geführt haben.

Petr Bystron (AfD) deckt auf: EU zahlte 600.000 Euro an dubioses linksgrünes Journalisten-Netzwerk

Petr Bystron (AfD) deckt auf: EU zahlte 600.000 Euro an dubioses linksgrünes Journalisten-Netzwerk

Petr Bystron (AfD) deckt auf: EU zahlte 600.000 Euro an dubioses linksgrünes Journalisten-Netzwerk

Die unter Korruptionsverdacht stehende EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) gerät jetzt auch wegen der Finanzierung von linksgrünen Medien durch die EU in die Kritik. Eine Anfrage des AfD-Europaabgeordneten Petr Bystron (AfD) brachte ans Licht, dass die EU-Kommission (sprich: der europäische Steuerzahler) u.a. ein obskures Journalisten-Netzwerk, das ganz offensichtlich von der US-Regierung unter Joe Biden gesteuert wurde, mit 600.000 Euro gefördert hat.

Wie die „Berliner Zeitung“ berichtet, investiert die EU mehrere Millionen Euro in Projekte, die sich angeblich mit investigativem Journalismus befassen. Aus der Antwort der Kommission auf diesbezügliche Nachfragen des AfD-Europaabgeordneten Petr Bystron geht nun konkret hervor, dass Brüssel unter anderem das US-amerikanische Reporter-Netzwerk „Organized Crime and Corruption Reporting Project“ (OCCRP) finanziell unterstützt hat.

Demnach hat OCCRP seit November 2024 insgesamt mehr als 600.000 Euro im Rahmen eines EU-Projekts erhalten, das vorgeblich den europäischen Journalismus „stärken“ soll. Dabei ging es um „Schulungen“ und „Werkzeuge“ für angeblich investigativen Journalismus, bei dem es sich wohl eher um linksgrün-woken Haltungsjournalismus handeln dürfte. Generell stellt sich in diesem Zusammenhang ohnehin die Frage: Können Medien und Journalisten überhaupt noch ihre Unabhängigkeit bewahren, wenn sie Fördermittel aus Staatskassen erhalten?

Wer steckt hinter OCCRP?

Das OCCRP, gegründet 2006, ist nach eigenen Angaben ein internationales Netzwerk von Journalisten, das sich weltweit auf die Aufdeckung von organisierter Kriminalität und Korruption spezialisiert haben will. Bekannt wurde das Netzwerk u.a. durch Enthüllungen wie die „Panama Papers“, aus welchen finanziell fragwürdige Geldgeschäfte von Prominenten hervorgingen.

Kritiker werfen dem Netzwerk allerdings vor, in erster Linie politische Interessen zu verfolgen. In der Kritik steht die einseitige Gewichtung der OCCRP-Recherchen. So richteten sich angebliche „Enthüllungen“ vorwiegend gegen das Umfeld des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Insider gehen davon aus, dass auch der US-Geheimdienst CIA bei OCCRP-„Recherchen“ seine Finger im Spiel gehabt haben dürfte.

Deutsche Linksmedien als dankbare Kunden

Wenig verwunderlich dürfte sein, dass OCCRP in der Vergangenheit führenden deutschen Linksmedien „Material“ zur Verfügung stellte – darunter „Süddeutsche Zeitung“, „Spiegel“ und „Zeit“.

Ende 2024 äußerten die NDR-Reporter John Goetz und Armin Ghassim nach ausführlichen Recherchen Zweifel an der Unabhängigkeit des OCCRP. Die beiden deckten auf, dass ein erheblicher Teil der Finanzierung des Netzwerks aus Mitteln der amerikanischen Regierung unter Ex-Präsident Joe Biden stammte. Zahlungen wurden demnach über die Entwicklungshilfebehörde USAID abgewickelt. Diese wurde unter Bidens Nachfolger Donald Trump inzwischen dichtgemacht. USAID hatte offenbar ein Mitspracherecht beim jährlichen OCCRP-Arbeitsplan sowie ein Vetorecht bei der Ernennung von Schlüsselpersonal.

NDR unterdrückte Recherchen

Die Leitung des „Norddeutschen Rundfunks“ (NDR) beschloss allerdings, die eigenen brisanten Recherchen über den weitreichenden Einfluss der damaligen US-Regierung auf vorgebliche Projekte von Investigativ-Journalismus zurückzuhalten. Die Erkenntnisse seien „von mangelnder Relevanz“ für die Zuschauer gewesen, hieß es Ende des vergangenen Jahres aus der NDR-Chefetage. Mangelnde Relevanz? Die zurückgehaltene Reportage enthüllte immerhin die enge Verflechtung zwischen der Biden-Administration und OCCRP. Der NDR soll die Zusammenarbeit mit OCCRP zwischenzeitlich eingestellt haben.

„Haben Regierungen gestürzt“

Bei der EU-Wahl 2024 fuhr die mit einiger Sicherheit CIA-nahe Organisation Schmutz-Kampagnen gegen patriotische Parteien und Politiker. OCCRP-Gründer Drew Sullivan brüstete sich ganz offen: „Wir haben wahrscheinlich die Regierungen von fünf bis sechs Staaten gestürzt.“

Petr Bystron spricht von Skandal

Bystron sieht in der OCCRP-Unterstützung durch die EU den skandalösen Versuch, die öffentliche Meinung in Europa zu beeinflussen. „OCCRP-Medien wie der Spiegel haben direkt nach der EU-Wahl von der EU über 600.000 Euro erhalten. Genau diese Medien haben durch massive Kampagnen die letzten EU-Wahlen manipuliert“, sagte Bystron der „Berliner Zeitung“. Er ist davon überzeugt: Ziel des linksgrün-woken Netzwerks war es vor allem, EU-kritische Politiker zu diskreditieren.

Gegenüber dem Deutschland-Kurier wurde Bystron noch deutlicher: „Diese Typen stürzen Regierungen mit ihren Fake News. Sie manipulieren Wahlen. Das ist nicht nur ein Skandal, das ist kriminell. Jetzt ist die Frage: Welche Drecksarbeit hat das OCCRP für Ursula von der Leyen erledigt, dass sie diesen Leuten 600.000 Euro gezahlt hat?“

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Energiewende: Billioneninvestitionen für eine instabile Stromversorgung

Energiewende: Billioneninvestitionen für eine instabile Stromversorgung

Energiewende: Billioneninvestitionen für eine instabile Stromversorgung

Die sogenannte Energiewende hat bereits Unsummen gekostet und wird noch sehr viel mehr Geld verschlingen. Und wozu das? Für teuren Strom, eine unzuverlässige Stromversorgung und am Ende kommt man dem grün-globalistischen Ziel der “dekarbonisierten” Stromproduktion auch nicht wirklich näher.

Deutschland hat bereits rund eine Billion Euro in die grün-globalistische Energiewende investiert – und nach aktuellen Schätzungen könnten in den nächsten 25 Jahren weitere 5,4 Billionen Euro hinzukommen. Ziel ist es, die Stromerzeugung zu “dekarbonisieren” und die sogenannten fossilen Energieträger weitgehend zu ersetzen. Doch die Realität zeigt: Der Weg dorthin ist alles andere als geradlinig und die Kosten wachsen ins Unermessliche.

Das Grundprinzip lautet: Ausbau von Wind- und Solarenergie sowie Speicherung der Überschüsse. Doch gerade hier zeigt sich das größte Problem. Weder Wind noch Sonne liefern kontinuierlich Energie. Bei Flaute oder in windstillen Winternächten brechen die Erträge dramatisch ein. Speicherlösungen wie Batteriesysteme sind zwar in Planung, können aber bislang nur für wenige Stunden überbrücken, nicht jedoch für mehrtägige oder gar mehrwöchige Dunkelflauten.

Um Versorgungslücken zu vermeiden, braucht es daher weiterhin klassische Kraftwerke, meist auf Gasbasis, die im Hintergrund als Reserve stehen. Das führt zu einer paradoxen Situation: Deutschland baut ein teures Doppel­system auf. Auf der einen Seite stehen Wind- und Solaranlagen mit gigantischen Investitionssummen, auf der anderen Seite Kraftwerke, die für die Grundlast unverzichtbar bleiben. Beide Systeme verschlingen enorme Summen, werden aber vom Steuerzahler und Stromkunden finanziert.

Hinzu kommt, dass Überschüsse aus Solarstrom in Zeiten von Sonnenschein oft ins Ausland zu negativen Preisen abgegeben werden müssen, während in windstillen Phasen Strom teuer importiert wird – häufig aus Kohle- oder Atomkraftwerken der Nachbarstaaten. Das widerspricht nicht nur der Logik der “Unabhängigkeit”, sondern treibt die Strompreise zusätzlich nach oben.

Die Bilanz nach über zwei Jahrzehnten Energiewende fällt ernüchternd aus: Milliardeninvestitionen haben weder Versorgungssicherheit noch Preisstabilität garantiert. Stattdessen wird das Energiesystem immer komplexer, teurer und anfälliger für Engpässe. Während die Politik unermüdlich von “Dekarbonisierung” spricht, stellt sich die Frage, ob Deutschland mit diesem Kurs nicht in erster Linie seine Wettbewerbsfähigkeit und seine industrielle Basis aufs Spiel setzt.

Redakteur führt über “Profil” Privatkrieg gegen Windkraft-Gegner und Report24

Redakteur führt über “Profil” Privatkrieg gegen Windkraft-Gegner und Report24

Redakteur führt über “Profil” Privatkrieg gegen Windkraft-Gegner und Report24

Ist es intensiver Hass auf Andersdenkende, der in Profil-Redakteur Julian Kern tobt? Bereits zum zweiten Mal hat er durch seinen Tastatur-Aktivismus bewirkt, dass ein friedlicher und demokratisch legitimer Stammtisch von Windkraft-Gegnern sein Veranstaltungslokal verliert. Es erinnert an die dunkelsten Zeiten von Corona, wo linke Redakteursnetzwerke ihr Möglichstes taten, um Kritiker zu diffamieren und zu schädigen. Kern schreibt so lange “Anfragen”, bis Wirte, Pächter und Eigentümer einknicken – aus Angst vor der vermeintlichen Wirkmacht des Randgruppen-Magazins.

Die Linksaußen-Ausrichtung des “Profil” ist weithin bekannt. Spöttische Stimmen haben schon angemerkt, es handle sich bei dem Magazin um ein teures Hobby des Raiffeisen-Konzerns. Die offizielle Reichweite laut “Media-Analyse 2023” soll bei 259.000 Lesern pro Woche liegen. Wenn die Zahlen zutreffen und nicht wie branchenüblich aus Gründen der Förderungsoptimierung deutlich nach oben korrigiert wurden, ist die Reichweite des Mediums immer noch deutlich geringer als jene von Report24. Ob da auch Neid im Spiel ist? Seltsam, denn staatliche Förderung erhält nur das Profil – und das in substanzieller Höhe.

In diesem Magazin betreibt man bekanntlich “Qualitätsjournalismus”. Als selbiger gilt in Tagen wie diesen, wenn man alles und jeden Andersdenkenden wahlweise als rechts, rechtsextrem, rechtsradikal oder rechtsaußen bezeichnet. Das hat ja für Anhänger der linken Ideologie in Österreich keine Folgen, wie wir wissen.

Nun hat es sich Herr Julian Kern zur Lebensaufgabe gemacht, den Stammtisch ‚Stopp Windindustrie‘ zu vernichten. Wo immer sich diese Gruppe treffen will, um ihr Menschenrecht auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit auszuüben, ist auch Herr Kern zur Stelle. Mit “journalistischen Anfragen” “warnt” er die Veranstaltungsorte nicht nur von der Gruppe von Windkraftgegnern, er denunziert sie auch als Anhänger gefährlicher medizinischer Experimente (weil es einen Vortrag über CDL gab) und geht ad hominem gegen Report24 Redakteurin Angelika Starkl vor, die er gegenüber den Empfängern seiner aktionistischen Schreiben als rechtsaußen brandmarkt.

Zweimal hat es der feine Herr Kern auf diese Weise nun geschafft, Veranstaltungsorte dermaßen unter Druck zu setzen, dass der Stammtisch dort ausgeladen wurde. Nach seinem großen “Erfolg” publizierte er einen Jubel-Bericht: Erneut ausgeladen: Anti-Windkraft-Stammtisch blitzt auch beim Alpenverein ab. Dass er selbst die Ausladung initiierte, vergisst er in seinem “Bericht”. Ob man Kern als Aktivisten einstufen sollte, der sich als Redakteur tarnt, bleibt der Fantasie jedes einzelnen überlassen.

In seinem Text schreibt er unter anderem in seinem Linksaußenmedium Profil: “Zwei Jahre lang hat im niederösterreichischen Pleyelzentrum ein Anti-Windkraft-Stammtisch stattgefunden, organisiert von Report24-Kolumnistin Angelika Starkl. In regelmäßigen Abständen gab es dort Vorträge zur Energiewende…”, “Kurz darauf schrieb Starkl im Rechtsaußenmedium Report24 …”. Starkl würde “mit Halbwahrheiten, veralteten Studienergebnissen und teils auch eindeutig widerlegbaren Behauptungen operieren” und hätte “keine Berührungsängste mit dem rechten Rand”. Übrigens war unsere Kollegin vor ihrer Mitarbeit bei Report24 viele Jahre bei der Kronenzeitung tätig – zu einer Zeit, als man dort noch mit Herz und Hirn auf die Ängste und Sorgen der Bevölkerung hörte.

Stolz ist Kern auch über den Erfolg einer ähnlichen Einschüchterungskampagne gegen den Alpenverein (siehe auch Liste an Titeln weiter unten). Auch dieser wurde brachial dazu gedrängt, von einer Windkraft-kritischen Haltung zum devoten “Ja-Sagern” zu mutieren. Dass es der Arbeit Kerns zu verdanken ist, dass man den Alpenverein umdrehen konnte, verschweigt der Text ebenso.

Wie zu sehen ist, hetzt Kern nicht nur gegen Report24 Redakteurin Angelika Starkl, sondern auch gegen alles und jeden, der in Opposition zur Windkraft steht. Er ist ein Artilleriegeschütz der Windindustrie und geht unerbittlich gegen jeden Widerstand vor – egal ob Vereine, Bürgermeister oder gar der Landeshauptmann. Alle haben gemein, dass sie sich vor der linken Einheitspresse und ihren Netzwerken fürchten, egal ob die Reichweite so verschwindend gering ist wie beim Profil. Negativschlagzeilen möchte niemand auf sich sitzen lassen – und so knickt man ein, vor Herrn Kern. Wer aber sind dessen Hintermänner und Auftraggeber? Oder ist Kern einfach von einem Heiligen Krieg gegen Andersdenkenden überzeugt, die er hinwegfegen muss – für die Illusion einer besseren grünen Welt, wo Österreich mit möglichst vielen Windrädern die ganze Welt rettet?

Unmittelbarer Eigentümer des Profil ist die “Kurier Zeitungsverlag und Druckerei Gmbh”. Diese wiederum gehört mehrheitlich der Printmedien Beteiligungsgesellschaft m.b.H. Die Printmedien Beteiligungsgesellschaft m.b.H. ist zu einem großen Teil verbunden mit der Medicur-Holding GmbH, welche selbst Anteilsbesitz bei Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien und anderen Institutionen hat. Minderheitseigentümer ist die WAZ Ausland Holding GmbH, welche zur deutschen Funke Mediengruppe zählt.

Wie all diese Eigentümer zur Energiewende und Windkraft stehen, wäre im Detail schwierig zu recherchieren, es wäre aber verwunderlich, wenn es keine wirtschaftlichen Interessen gibt. Fakt ist, dass das Profil seit langem eine Kampagne pro Windkraft, pro Energiewende und gegen alle Kritiker und Gegner führt. Eine kleine Auswahl an Titeln:

  • Erneut ausgeladen: Anti-Windkraft-Stammtisch blitzt auch beim Alpenverein ab — (Julian Kern).
  • Vom Windrad zur Weltverschwörung — (Julian Kern).
  • Nach profil-Recherchen: Austritte beim Alpenverein — (Julian Kern).
  • Interne Unterlagen: Wie der Alpenverein gegen die Energiewende kämpft — (Julian Kern).
  • Wie das Land Oberösterreich Windenergieprojekte erschwert — (Julian Kern).
  • Windkraft: Wie Bürgermeister erfolgreich bei Stelzer intervenierten — (Julian Kern).
  • Nein, Trinkwasser wird durch den Abrieb von Windrädern nicht verseucht — (Julian Kern).
  • Zwischen Protest und Propaganda: Windkraft-Gegner-Treffen in Tulln — (Julian Kern).
  • Wie Oberösterreichs Umweltanwalt gegen Windräder kampagnisiert — (Julian Kern).
  • Warum die Umsetzung der EU-Energiewende-Richtlinie stockt — (Julian Kern).

Wir nehmen an, dass man Herrn Kern über die branchenübliche Mailanschrift julian.kern@profil.at erreichen kann. In jedem Fall kann man aber an redaktion@profil.at schreiben und seine Meinung (bitte höflich!) kundtun. Geschäftsführer sind Mag. Richard Grasl und Martin Kneschaurek, auch bei diesen Herren ist anzunehmen, dass sie über <vorname>.<nachname>@profil.at erreichbar sind.

Meiner Meinung nach hat es mit neutraler, sachlicher Berichterstattung nichts zu tun, mit “Presseanfragen” Klientelpolitik zu machen und Erfüllungsgehilfe der Windkraft-Lobby zu sein. Ob und wie viele Inserate diese in Profil und Konsorten einbucht, wissen wir nicht – es würde uns nicht wundern und wir freuen uns über sachdienliche Hinweise. Wir werden dennoch unbeirrbar und mit gewohnt guter Quellenlage über die Risiken von Energiewende und Naturzerstörung durch Windkraft berichten. Sie können zu unserem Kampf für ordentlichen Journalismus durch ihre monatliche Unterstützung beitragen, vielen Dank. Dagegen, dass die hohe Politik ihr Steuergeld zeitgleich Magazinen wie dem Profil in den Rachen wirft, können wir alle nichts tun, solange sich die demokratischen Mehrheiten nicht drastisch ändern.

Der moderne Sklave

Der moderne Sklave

Von Joshua Stylman

Ein Spiegel, in den wir uns weigern, hineinzuschauen

„Der beste Weg, einen Gefangenen am Entkommen zu hindern, besteht darin, dafür zu sorgen, dass er nie erfährt, dass er im Gefängnis ist.“

Fjodor Dostojewski

Die meisten Menschen hören „moderne Sklaverei“ und denken dabei an Opfer von Menschenhandel oder Arbeiter in Ausbeuterbetrieben – Leiden, das deutlich sichtbar, offensichtlich falsch und angenehm weit entfernt von ihrem Alltag ist. Was wäre, wenn die effektivste Sklaverei der Geschichte nicht versteckt wäre, sondern öffentlich, gefeiert und von genau den Menschen verteidigt würde, die sie versklaven?

Ich verstehe, dass der Vergleich des heutigen Lebens mit Sklaverei einigen Lesern Unbehagen bereitet. Dieses Unbehagen ist der springende Punkt. Wir sind darauf konditioniert, das Wort „Sklaverei“ für seine extremsten historischen Formen zu reservieren, aber bei Sklaverei geht es im Grunde genommen um die Ausbeutung von Arbeitskraft durch Zwang – unabhängig davon, ob dieser Zwang mit Peitschen oder durch Vorenthaltung ausgeübt wird.

Um es klar zu sagen: Ich möchte die schreckliche Brutalität der historischen Sklaverei oder die anhaltenden Schrecken des heutigen Menschenhandels nicht herunterspielen. Die Sklaverei war mit unvorstellbarer körperlicher Grausamkeit, Familientrennung und Entmenschlichung verbunden, die Generationen traumatisiert haben. Die Peitsche, der Auktionsblock, die Ketten – das waren Instrumente des Terrors, die Menschen durch Gewalt und Erniedrigung zu Eigentum degradierten.

Ich erkenne an, dass Freiheit und Sklaverei auf einem Spektrum existieren. Zwischen der Peitsche des Plantagenbesitzers und vollständiger Autonomie liegt eine Reihe von Arrangements – Leibeigenschaft, Knechtschaft, Schuldknechtschaft und verschiedene Formen der regulierten Teilhabe an der Gesellschaft. Die meisten Menschen würden unser derzeitiges System irgendwo in der Mitte dieses Spektrums ansiedeln und argumentieren, dass wir genügend Wahlmöglichkeiten und Schutzmaßnahmen haben, um die Bezeichnung „Sklaverei” zu vermeiden.

Aber überlegen Sie einmal, wo wir tatsächlich stehen: Wenn Sie den Großteil Ihrer Arbeitskraft nicht behalten können, nicht aussteigen können, ohne staatlicher Gewalt ausgesetzt zu sein, nicht wählen können, wie Ihre abgepresste Arbeitskraft genutzt wird, und zunehmender Überwachung und Einschränkung Ihrer Bewegungsfreiheit ausgesetzt sind – wie weit sind wir dann wirklich vom Ende des Spektrums entfernt, das Sklaverei ist? Die Frage ist nicht, ob wir Leibeigene sind, sondern ob wir diesem Ende nahe genug sind, um den Vergleich zu rechtfertigen.

Ich verwende den Begriff „Sklaverei” nicht, um das historische Leid zu verharmlosen, sondern um die bequeme Sprache zu durchbrechen, die die tatsächlichen Verhältnisse verschleiert. Begriffe wie „Gesellschaftsvertrag” und „Bürgerpflicht” hindern uns daran, zu untersuchen, was wirklich geschieht. Manchmal offenbaren die unbequemsten Vergleiche die wichtigsten Wahrheiten.

Es geht hier nicht um persönliche Not oder materielle Entbehrungen. Viele Menschen, die unter diesem System leben – mich eingeschlossen –, genießen Annehmlichkeiten, die historische Königshäuser in Erstaunen versetzt hätten. Die Raffinesse der modernen Kontrolle liegt gerade darin, Gehorsam eher durch Komfort als durch Leiden zu erreichen. Ein goldener Käfig ist immer noch ein Käfig, und ein komfortabler Sklave ist immer noch ein Sklave.

Was wäre, wenn die effektivste Sklaverei der Geschichte ihre Untertanen für ihre Unterwerfung dankbar macht?

Die unsichtbaren Fesseln

Das Geniale an der heutigen Sklaverei ist nicht die Peitsche, sondern die Steuererklärung. Es sind nicht die Ketten, sondern die Hypothekenzahlungen. Es ist nicht der Aufseher mit der Waffe, sondern der Steuerbeamte mit der Pfändung.

Sie halten das für übertrieben? Schauen wir uns die Mechanismen einmal genauer an.

Sie geben 30 bis 50 % Ihrer Arbeit ab, bevor Sie sie überhaupt zu Gesicht bekommen. Wenn Sie sich weigern, stehen irgendwann Männer mit Waffen vor Ihrer Tür. Die Abgabe ist umfassend und unausweichlich: Sie verdienen Geld, zahlen Einkommenssteuer; Sie besitzen Eigentum, zahlen Grundsteuer; Sie geben Geld aus, zahlen Umsatzsteuer; Sie sparen Geld, verlieren durch Inflationssteuer; Sie investieren erfolgreich, zahlen Kapitalertragssteuer; Sie gründen ein Unternehmen, zahlen für Lizenzen; Sie betreiben ein profitables Unternehmen, zahlen Körperschaftssteuer; Sie verschenken Geld, zahlen Schenkungssteuer; Sie sterben mit Vermögen, zahlen Erbschaftssteuer. Jede wirtschaftliche Handlung wird zu einer Einnahmequelle für das System, das Ihre Arbeitskraft besitzt.

Sie können sich nicht davon befreien, Kriege zu finanzieren, die Sie ablehnen, Überwachungssysteme, die Sie kontrollieren, oder Bürokratien, die Ihre Entscheidungen regulieren. Ihr „Eigentum” kann wegen unbezahlter Steuern beschlagnahmt werden, selbst wenn es Ihnen vollständig gehört.

Historische Sklaven wussten zumindest, dass sie versklavt waren. Die Gewalt war sichtbar, die Nötigung offensichtlich, der Feind identifizierbar. Die Sklaven von heute sind überzeugt, dass sie Konsumenten sind.

Aber hier ist das wahre Meisterwerk: Man hat Sie davon überzeugt, dass dies Freiheit ist.

Der bequeme Käfig

Der Käfig ist jetzt nicht nur größer – er lernt auch dazu. Wie ich in „The Invisible Leash” dokumentiert habe, erleben wir derzeit die Beseitigung der kognitiven Reibung selbst. Wenn KI-Systeme Ihre Bedürfnisse vorhersagen können, bevor Sie sie selbst spüren, und Ihre Entscheidungen beeinflussen, bevor Sie sie treffen, nutzen Sie die Technologie nicht – Sie werden von ihr optimiert.

Aber der technologische Käfig ist nur die halbe Wahrheit. Wir erleben derzeit die Kolonisierung der menschlichen Biologie selbst.

Der moderne Sklave gibt nicht nur seine Arbeitskraft auf – er gibt auch seine Zellen auf. Ihr Nervensystem wird für die Vernetzung kartiert. Ihre DNA wird gesammelt, gespeichert und möglicherweise in Insolvenzverfahren versteigert.

Als 23andMe Insolvenz anmeldete, wurden 15 Millionen DNA-Proben für Gläubiger zugänglich, während Politiker wie Netanjahu offen Pläne für eine genetische Datenbank ankündigten und der Kongressabgeordnete Crow vor DNA-spezifischen Biowaffen warnte.

Als RFK Jr. innerhalb von vier Jahren universelle Wearables ankündigte, stellte die dafür erforderliche Infrastruktur – unabhängig von den erklärten Gesundheitszielen – die letzte Komponente einer umfassenden biologischen Überwachung dar, die permanente gesetzliche Aufzeichnungen für Versicherungsgesellschaften, Arbeitgeber und Gerichte schafft, die gegen Sie als Waffe eingesetzt werden können.

Dies stellt die perfekte Synthese meiner bisherigen Untersuchungen dar: die rechtliche Umwandlung des Corporate Veil, die den Rahmen für die Behandlung von Bürgern als Unternehmensvermögen schuf, der technologische Apparat, der die Liefermechanismen perfektionierte, und die biologische Kolonisierung, die die letzte Grundlage für die Kontrolle bildete.

Aber hier ist, was diese Konvergenz wirklich beispiellos macht: Wir erleben die Entstehung einer vorausschauenden Compliance. Ihre Smartwatch verfolgt nicht nur Ihre Gesundheit – Studien zeigen, dass Wearables Erkrankungen wie COVID-19 bis zu 7 Tage vor dem Auftreten von Symptomen erkennen können, während Versicherungsgesellschaften wie John Hancock bis zu 25 % Prämienrabatt auf der Grundlage Ihrer Aktivitätsdaten anbieten. Ihr Telefon schlägt Ihnen nicht nur Routen vor – es kennt Ihre Verhaltensmuster so gut, dass Arbeitgeber Fitness-Tracker einsetzen, um die Leistung und „Zuverlässigkeit” ihrer Mitarbeiter auf der Grundlage von Bewegungsdaten zu überwachen. Ihre Streaming-Gewohnheiten spiegeln nicht nur Ihre Vorlieben wider – sie prägen Ihr psychologisches Profil in einer Weise, die Ihren Zugang zu Krediten, Wohnraum und Beschäftigung bestimmt.

Der moderne Sklave ist nicht nur gehorsam – er wird vorhergesagt, vorab genehmigt und für das Leben programmiert, das das System für ihn ausgewählt hat.

Die Entwicklung der Knechtschaft

Neben diesem unsichtbaren System bestehen auch heute noch die alten Grausamkeiten. Kinder bauen unter bewaffneter Bewachung im Kongo Kobalt ab, um unsere Smartphones mit Strom zu versorgen. Menschenhandel generiert jährlich 150 Milliarden Dollar durch Zwangsarbeit und sexuelle Ausbeutung. Millionen von Menschen sind nach wie vor in Schuldknechtschaft, Zwangsheirat und industrieller Sklaverei gefangen, die der Sklaverei aus vergangenen Jahrhunderten bemerkenswert ähnlich ist.

Was die von mir beschriebene Form der Sklaverei historisch einzigartig macht, ist nicht ihre Grausamkeit, sondern ihre Unsichtbarkeit. Die traditionelle Sklaverei – sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart – basiert auf offensichtlicher Zwangsausübung: Wenn man jemandem gehört, weiß man das. Die Autorität des Herrn ist sichtbar, gewalttätig und direkt. Widerstand bedeutet körperliche Bestrafung, aber zumindest ist der Feind identifizierbar.

Die Sklaverei der entwickelten Welt funktioniert nach einem Modell, das man als „White-Glove-Modell” bezeichnen könnte – gepflegt, komfortabel und eher als Vorteil denn als Knechtschaft vermarktet. Traditionellen Sklaven wird gesagt, sie seien Eigentum; modernen Sklaven wird gesagt, sie seien Kunden. Traditionelle Sklaven werden durch Angst kontrolliert, moderne Sklaven durch Bequemlichkeit. Traditionelle Sklaven werden in Unwissenheit gehalten; moderne Sklaven werden mit kuratierten Informationen überhäuft, die ihre Schlussfolgerungen prägen.

Der Plantagenbesitzer hat seine Sklaven nie davon überzeugt, dass Ketten Schmuck sind. Der kongolesische Kriegsherr gibt nicht vor, dass die Kobaltmine ein Wellnesscenter ist. Aber wir wurden davon überzeugt, dass Überwachung Sicherheit bedeutet, dass Schulden Wohlstand bedeuten, dass algorithmische Kontrolle Empowerment bedeutet.

Traditionelle Sklaverei war wirtschaftlich ineffizient – man musste sein Eigentum unterbringen, ernähren und bewachen. Moderne Sklaverei ist selbsttragend: Die Sklaven bezahlen ihre eigenen Überwachungsgeräte, konkurrieren um ihre Positionen und greifen jeden an, der andeutet, dass sie nicht frei sind.

Sie freuen sich, wenn Ihre Smartwatch Sie daran erinnert, Sport zu treiben. Sie sind dankbar, wenn Ihr Telefon Ihnen die schnellste Route vorschlägt. Sie vertrauen Algorithmen, die Ihre Nachrichten, Ihre Unterhaltung und Ihre potenziellen romantischen Partner kuratieren.

Wir wurden so gründlich darauf konditioniert, unsere Käfige zu lieben, dass es uns wie Wahnsinn erscheint, sie in Frage zu stellen.

Die finanzielle DNA der Kontrolle

Die wirtschaftliche Architektur der modernen Sklaverei funktioniert durch die systematische Umwandlung von Bürgern in Unternehmensvermögen. Die nach 1871 geschaffenen rechtlichen Rahmenbedingungen schufen die Grundlage dafür, Menschen als umsatzgenerierende Einheiten und nicht als souveräne Wesen zu behandeln, was sich daran zeigt, dass Ihr Name in Regierungsdokumenten in GROSSBUCHSTABEN erscheint – dem gleichen Format, das auch für Unternehmen verwendet wird.

Dies ist nicht nur eine bürokratische Formatierung, sondern der schriftliche Nachweis Ihrer Umwandlung von einem Bürger in einen Bestand. Sie üben keine Rechte aus, sondern generieren Einnahmen für Systeme, die Sie wie jedes andere Unternehmensvermögen verarbeiten.

Die finanzielle Versklavung funktioniert durch Schulden, die niemals zurückgezahlt werden können, da das „Geld”, mit dem sie bezahlt werden, selbst eine Schuld ist. Federal Reserve Notes sind keine Währung – sie sind Schuldscheine in einem System, in dem jeder Dollar eine Verpflichtung gegenüber privaten Banken darstellt. Sie versuchen, Schulden mit Schuldtiteln zu begleichen, was mathematisch unmöglich ist.

Die 37 Billionen Dollar Staatsverschuldung sind nicht nur eine Zahl – sie sind ein Pfandrecht auf Ihre zukünftige Produktivität. Sie haben nicht für diese Schulden gestimmt, Sie können sie nicht tilgen, aber Sie sind gesetzlich verpflichtet, sie durch Ihre Arbeit zu bedienen.

Und hier zieht sich die Schlinge zu: Digitale Zentralbankwährungen sind programmierbares Geld, das verfallen, Käufe einschränken oder je nach Compliance vollständig gesperrt werden kann – wodurch die letzten Spuren anonymer wirtschaftlicher Aktivitäten beseitigt werden.

Der Weg zur finanziellen Kontrolle war kein Zufall. Auf dem Cover des Economist von 1988 wurde eine „Weltwährung” vorhergesagt, die bis 2018 aus der Asche der nationalen Währungen entstehen sollte – genau zu dem Zeitpunkt, als sich die Entwicklung von Kryptowährungen und CBDCs beschleunigte. Im Jahr 2021 feierte dieselbe Publikation „Govcoins” als unvermeidlich und ersetzte „In God We Trust” durch „In Tech We Trust”. Diese 33-jährige Entwicklung von der Vorhersage bis zur Feier offenbart den bewussten Zeitplan für die Abschaffung der Währungshoheit.

Bargeld, das letzte Überbleibsel anonymer wirtschaftlicher Aktivitäten, wird systematisch abgeschafft. Was sie als „finanzielle Inklusion” bezeichnen, ist in Wirklichkeit wirtschaftliche Gefangenschaft: Jeder Kauf wird zu einer Genehmigungsanfrage an algorithmische Behörden.

Die geteilte Plantage

Das Geniale an diesem System ist vielleicht, dass es seine Sklaven dazu gebracht hat, sich gegenseitig zu bekämpfen, anstatt ihre gemeinsame Knechtschaft zu erkennen.

Wie ich in Divided We Fall untersucht habe, finanzieren dieselben Kräfte, die von Ihrer Arbeit profitieren, auch die Narrative, die Sie dazu bringen, sich mit Ihren Nachbarn zu streiten. Die effektivste Plantage ist eine, auf der sich die Sklaven gegenseitig kontrollieren.

Die Demonstranten, die das Kapitol stürmen, glauben, dass sie gegen Tyrannei kämpfen, während sie Tracking-Geräte bei sich tragen, die jede ihrer Bewegungen aufzeichnen. Die Aktivisten, die für soziale Gerechtigkeit demonstrieren, organisieren sich über Apps, die ihre Daten sammeln und gleichzeitig Maßnahmen zur Ausweitung der Überwachung fördern. Beide Seiten übertragen ihren „Widerstand“ live auf Plattformen, die ihren Unterdrückern gehören.

Das Geniale daran ist nicht die Politik, sondern die Tatsache, dass man, egal für welche Seite man sich entscheidet, immer noch die Maschine füttert, die einen versklavt.

Die technologische Leine wird enger

Die Konvergenz beschleunigt sich durch eine koordinierte Infrastruktur:

  • Identitätserfassung: Biometrische Datenbanken machen ein anonymes Leben unmöglich
  • Datenverarbeitung: Riesige Serverfarmen verarbeiten jede biometrische Signatur in Echtzeit
  • Beseitigung von Schnittstellen: „Kontextbewusste” Geräte beseitigen bewusste Entscheidungsfriktionen
  • Kognitive Kontrolle: KI-Systeme beeinflussen, wie Sie über Fragen selbst denken
  • Wirtschaftliche Abhängigkeit: Digitales Einkommen ist an die Überwachung der Compliance gebunden
  • Biologische Integration: Neuronale Schnittstellen verwandeln Ihre Zellen in Netzwerkknoten

Die Technologie geht über Wearables hinaus und umfasst injizierbare Nanosensoren, die die Blut-Hirn-Schranke überwinden und neuronale Aktivitäten drahtlos an externe Geräte übertragen können, wodurch eine direkte Überwachung von Gedanken und Gehirnaktivitäten ermöglicht wird. Forscher der University of California haben NeuroSWARM3 entwickelt, vergoldete Nanosensoren „von der Größe eines einzelnen Viruspartikels”, die durch den Blutkreislauf wandern, die Blut-Hirn-Schranke überwinden und „die mit Gedanken einhergehenden Signale in fernmessbare Signale umwandeln” können.

Die Konvergenz, die ich in mehreren Essays dokumentiert habe, offenbart etwas Beispielloses: ein System, in dem Ihr rechtlicher Status, Ihre technologischen Abhängigkeiten und Ihre biologischen Prozesse in einer einzigen Kontrollarchitektur integriert sind. Der moderne Sklave wird nicht nur überwacht – er ist systematisch in jede Ebene seiner Existenz integriert.

Der Krieg gegen das Bewusstsein: dokumentiert in Patenten

Dies ist keine kulturelle Entwicklung. Es ist kein Zufall. Es sind nicht einmal nur Marktkräfte.

Es handelt sich um psychologische Kriegsführung, und die Patente sind der eindeutige Beweis dafür.

Das US-Patentamt enthält Tausende von Einträgen, die die technische Manipulation des menschlichen Bewusstseins detailliert beschreiben – eingereicht von Unternehmen, Rüstungsfirmen und Geheimdiensten. Das sind keine Verschwörungstheorien. Es handelt sich um von der Regierung validierte Blaupausen. Kritiker tun Patente oft als reine Spekulation ab – „nur weil etwas patentiert ist, heißt das nicht, dass es auch gebaut wird“. Aber es handelt sich hierbei nicht um isolierte theoretische Dokumente. Sie stellen einen dokumentierten Fortschritt von geheimer Forschung zu Konsumgütern dar, eine technologische Pipeline von Regierungslabors zu Ihrem Wohnzimmer.

US-Patent 6.506.148 B2: Manipulation des Nervensystems durch elektromagnetische Felder von Monitoren. Ihr Bildschirm zeigt nicht nur Bilder an – er ist in der Lage, Ihr Nervensystem zu modulieren.

Bildquelle: MKULTRA: Die verborgene Hand, Teil 3

US-Patent 5.159.703: System zur stillen unterschwelligen Präsentation. Sendet unhörbare Signale direkt an Ihr Unterbewusstsein – unter Umgehung bewusster Widerstände.

Bildquelle: MKULTRA: Die verborgene Hand, Teil 3

US-Patent 3.951.134: Fernüberwachung und Veränderung von Gehirnwellen. Man muss das Gerät nicht einmal tragen. Die Umgebung selbst wird zur Waffe.

Bildquelle: MKULTRA: Die verborgene Hand, Teil 3

Sogar Apple hat Patente angemeldet, um Gehirnströme über AirPods zu überwachen – angeblich zur Gesundheitsoptimierung, in Wirklichkeit aber zur Überwachung der Gedanken.

Was MKULTRA mit Elektroden und LSD tat, tun moderne Technokraten mit Ohrhörern und Bildschirmzeit. Der moderne Sklave trägt nicht nur Ortungsgeräte bei sich, sondern auch Werkzeuge zur Bewusstseinskontrolle, die als Unterhaltung, Wellness und Produktivität getarnt sind.

Dies ist ein Krieg gegen das Bewusstsein selbst – die systematische Auslöschung der menschlichen Autonomie zugunsten algorithmischer Gehorsamkeit. Das Einzige, was noch erschreckender ist als die Existenz dieser Patente, ist die Tatsache, dass wir freiwillig dafür bezahlen.

Die sanfte Durchsetzungsebene

Aber wie sorgt das Kontrollnetzwerk für die Einhaltung der Vorschriften, ohne dabei offensichtlich Gewalt anzuwenden? Durch die entstehende Infrastruktur sanfter Zwangsmaßnahmen – Systeme, die Widerstand wirtschaftlich und sozial unmöglich machen.

Die Durchsetzung erfolgt nicht durch brutale Schlägertrupps, sondern durch bürokratische Strangulierung. Die Geschichte zeigt uns dieses Muster: Die schlimmsten totalitären Staaten haben Dissidenten nicht nur inhaftiert, sondern ihnen auch die Ausreise unmöglich gemacht. Wie Balaji Srinivasan kürzlich auf X bemerkte: „Das Recht auf Ausreise ist ein grundlegendes Menschenrecht. Es entspricht der individuellen Zustimmung und der kommunalen Selbstbestimmung. Selbst die UNO erkennt dies an. Die schlimmsten Staaten der Geschichte haben das Menschenrecht auf Ausreise aufgehoben. Die Sowjets, die Nazis, die Ostdeutschen, die Kubaner, die Nordkoreaner … sie ließen dich nicht gehen.“

Er legte historische Dokumente vor, aus denen hervorgeht, wie:

Die Nazis 1931 die Reichsfluchtsteuer einführten, um emigrierende Juden ihrer Vermögenswerte zu berauben.

Ostdeutschland stellte das Verlassen des Landes als „Desertion aus der Republik“ unter Strafe.

Die Sowjets erhoben „Diplomsteuern“ auf gebildete Emigranten.

Kuba hat die Flucht so schwierig gemacht, dass Menschen immer noch auf provisorischen Flößen ihr Leben riskieren.

Das Muster ist immer dasselbe: Wirtschaftliche Barrieren ersetzen physische Mauern und zielen auf diejenigen ab, die am ehesten Widerstand leisten – die Gebildeten, die Wohlhabenden, die Unabhängigen.

Die heutige Version ist ausgefeilter, aber funktional identisch: Anstatt die physische Ausreise zu verhindern, machen moderne Systeme die wirtschaftliche und soziale Teilhabe ohne Konformität unmöglich – und schaffen so eine Art internes Exil innerhalb des eigenen Landes.

  • KI-Überwachung am Arbeitsplatz: Unternehmen nutzen Verhaltensanalysen, um die „Zuverlässigkeit” und Leistung ihrer Mitarbeiter durch umfassende Überwachung von Dateiaktivitäten, Kommunikation und Bildschirmverhalten zu bewerten.
  • Biometrische Zahlungssysteme: Gesichtserkennung ersetzt Bargeldtransaktionen in Stadien und Einzelhandelsgeschäften, wobei Veranstaltungsorte wie Cleveland Browns und Intuit Dome eine Gesichtserkennung für den Kauf von Snacks und Getränken verlangen.
  • Integration von Sozialkrediten: Versicherungsprämien sind an die Einhaltung von Vorschriften für tragbare Geräte und die Überwachung des Lebensstils geknüpft, wobei 69 % der Amerikaner bereit sind, solche Geräte zu tragen, um Versicherungsrabatte zu erhalten.
  • Ausweitung digitaler IDs: Koordinierte weltweite Einführung obligatorischer digitaler Identitätssysteme für grundlegende Dienstleistungen, wobei Experten bis 2024 weltweit 5 Milliarden digitale IDs prognostizieren, darunter Mexikos neues biometrisches CURP-System, das Gesichtsscans und Fingerabdrücke für den Internetzugang erfordert.
  • Kohlenstoffpässe: Die erst letzte Woche angekündigten jährlichen Reisekontingente des Vereinigten Königreichs, die die Bewegungsfreiheit auf der Grundlage digitaler Compliance einschränken.

Als ich diese weiche Durchsetzungsarchitektur im Jahr 2022 detailliert beschrieb, sagten mir Freunde, ich sei paranoid. Innerhalb von drei Jahren haben sich diese Mechanismen von einer „Verschwörungstheorie” zu einer offen diskutierten – und oft umgesetzten – Politik entwickelt.

Dies ist nicht nur Überwachung, sondern wirtschaftliche Ausgrenzung bei Nichteinhaltung.

Allein im Vereinigten Königreich verhaftet die Polizei jährlich über 12.000 Menschen (mehr als 30 pro Tag) aufgrund von nur zwei Gesetzen, die sich auf die Meinungsäußerung beziehen. Das System muss Sie nicht verhaften, es muss Ihnen nur das Leben unmöglich machen, wenn Sie sich nicht fügen. Ihre Sozialkreditpunktzahl bringt Sie nicht ins Gefängnis, sie macht Sie nur arbeitsunfähig. Ihr Impfpass schränkt Sie nicht physisch ein, er macht Sie nur unfähig, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Ihre CBDC-Wallet fesselt Sie nicht, sondern lässt Ihr Geld einfach verfallen, wenn Sie unzulässiges Verhalten an den Tag legen.

Das Geniale daran ist, dass die Einhaltung der Vorschriften als freiwillig empfunden wird, während Widerstand praktisch unmöglich ist.

Die globale Architektur

Diese Koordination ist kein Zufall. Wenn weltweit identische digitale ID-Systeme mit denselben Rahmenbedingungen eingeführt werden, wenn QR-Code-Rationierungen gleichzeitig auf allen Kontinenten auftreten, wenn biometrische Anforderungen weltweit im Gleichschritt eingeführt werden – dann erleben wir Architektur, keine zufällige Entwicklung.

Das Weltwirtschaftsforum beschreibt diese Koordination offen durch seine Initiativen zur „digitalen Identität”, seine „Great Reset”-Agenda und seine Rahmenbedingungen für den „Stakeholder-Kapitalismus”, die technologische, finanzielle und biologische Kontrollsysteme integrieren. Die Rhetorik des „besseren Wiederaufbaus” schafft die Infrastruktur für ein umfassendes Menschenmanagement. Wie Laura Edelson, Informatikerin an der Northeastern University, erst letzte Woche über Chinas digitales ID-System bemerkte: „Sie wollen, dass der Polizist in deinem Kopf sitzt, und eine wirklich wichtige Methode, um den Menschen dieses Gefühl zu vermitteln, besteht darin, ihnen jede Illusion zu nehmen, dass sie anonym sind.”

Was China offen als soziale Kontrolle implementiert, übernimmt der Westen unter dem Deckmantel von Gesundheit, Sicherheit und Bequemlichkeit – aber die Architektur bleibt identisch. Wir erleben die „Chinafizierung” des Westens, wo dieselben Überwachungssysteme als Freiheit umbenannt werden.

Die Synthese der Kontrolle

Was sich aus der Verbindung dieser Muster ergibt, ist eine Form der Sklaverei, die raffinierter ist als alles andere in der Geschichte der Menschheit: das, was ich als „The Control Grid“ bezeichne, ein Begriff, den ich zum ersten Mal von Catherine Austin Fitts gehört habe.

Die finanzielle Ebene (dokumentiert in The Corporate Veil) reduziert Sie zu einer umsatzgenerierenden Einheit durch rechtliche Rahmenbedingungen, die Staatsbürgerschaft als Unternehmensregistrierung behandeln.

Die kulturelle Ebene (beschrieben in „Engineering Reality“) erzeugt Konflikte, die Sie dazu bringen, gegen andere Sklaven zu kämpfen, anstatt die Plantage zu erkennen.

Die technologische Ebene (beschrieben in „The Invisible Leash“) beseitigt kognitive Reibungen durch KI-Systeme, die Ihre Entscheidungen vorhersagen und beeinflussen, bevor Sie sie treffen.

Die biologische Ebene (beschrieben in „Node Without Consent“) kolonisiert Ihre zellulären Prozesse durch Geräte, die Ihre körperlichen Reaktionen überwachen und möglicherweise kontrollieren.

Das Ergebnis ist nicht nur Überwachung oder Kontrolle – es ist der systematische Ersatz menschlicher Handlungsfähigkeit durch algorithmische Optimierung. Sie leben nicht Ihr eigenes Leben, sondern führen ein Drehbuch aus, das von Systemen geschrieben wurde, die Sie besser kennen als Sie sich selbst.

Die historische Sklaverei beruhte auf äußerer Zwangsausübung – Sklaven wussten, dass sie versklavt waren, auch wenn sie machtlos waren, sich zu wehren. Moderne Sklaven haben ihre Entscheidungsprozesse an Systeme abgegeben, die ihre Entscheidungen vorhersagen, ihre Informationen kuratieren und ihre Wünsche formen. Die tiefgreifendste Versklavung ist nicht die des Körpers – es ist die des Willens selbst. Sobald man das Bewusstsein kontrolliert – was Menschen denken, wie sie denken, sogar ob sie denken –, wird jede andere Form der Kontrolle automatisch. Kognitive Souveränität ist die Grundlage aller anderen Freiheiten.

Die nächste Generation programmieren

Die heimtückischste Errungenschaft des Kontrollgitters ist jedoch psychologischer Natur: Wir ziehen Kinder groß, die nie erfahren werden, wie sich Freiheit anfühlt.

Wir haben Menschen geschaffen, die man nur als psychisch verkrüppelt bezeichnen kann – Menschen, die darin geübt sind, soziale Signale zu lesen und ihre Gedanken entsprechend anzupassen, aber nie gelernt haben, unabhängige Urteile zu fällen. Sie verwechseln Konsens mit Wahrheit und Popularität mit Tugend. Dieser systematische Konditionierungsprozess schafft Individuen, die nie die Fähigkeit zu authentischer Meinungsverschiedenheit entwickelt haben.

Aber es geht tiefer als soziale Konditionierung. Wir erleben die systematische Verhinderung der Entwicklung des menschlichen Bewusstseins selbst.

Bedenken Sie, was verloren geht: Ein Kind, das durch Stimmungs-Tracking-Apps lernt, „zu fühlen”, entwickelt niemals ein inneres emotionales Bewusstsein. Kinder, die sich ausschließlich mit GPS orientieren, entwickeln niemals räumliches Denken oder intuitives Orientierungsvermögen. Diejenigen, die durch Benachrichtigungstöne Dopaminausschüttungen erleben, lernen niemals, ihre Aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten oder sich tief zu konzentrieren. Kinder, die Alexa um Antworten bitten, entwickeln niemals die kognitiven Fähigkeiten, die kritisches Denken ausmachen.

Das ist nicht nur Bequemlichkeit – es ist kognitiver Ersatz. Wenn Ihr Gerät Ihnen sagt, wie Sie geschlafen haben, wie Sie sich fühlen, was Sie brauchen, wann Sie essen sollen, wohin Sie gehen sollen, was Sie denken sollen – dann verkümmert die Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung. Das Kind lernt nie, die Signale seines eigenen Körpers zu lesen, seinem eigenen Urteilsvermögen zu vertrauen oder das zu entwickeln, was frühere Generationen einfach als „gesunden Menschenverstand” bezeichneten.

Im Gegensatz zu den Opfern der Stasi, die zumindest einige Jahre einer normalen psychologischen Entwicklung hatten, erhalten diese Kinder diese Grundlage nie. Sie entwickeln nie das, was Psychologen als „internen Kontrollpunkt” bezeichnen, weil sie nie echte Entscheidungen mit echten Konsequenzen treffen müssen – oder sogar lernen, die Realität ohne technologische Filter wahrzunehmen.

Das Ergebnis ist eine Generation, die entweder durch Selbstbewusstsein gelähmt oder völlig rücksichtslos ist. Einige ziehen sich in vorsichtige Langweiligkeit zurück und schaffen sich so sterilisierte Persönlichkeiten, dass sie genauso gut Unternehmenssprecher für ihr eigenes Leben sein könnten. Andere begrüßen die weaponized exposure, weil sie denken, dass sie ohnehin schon am Ende sind.

Das Verheerendste daran ist, dass wir Menschen schaffen, die sich ein Leben ohne Vermittlung buchstäblich nicht vorstellen können. Sie haben noch nie unüberwachte Gedanken, unverfolgte Bewegungen oder unaufgezeichnete Gespräche erlebt.

Für sie ist Privatsphäre kein Recht, das ihnen genommen wird – es ist ein fremdes Konzept, das sich gefährlich und unnötig anfühlt.

Wir überwachen sie nicht nur – wir programmieren sie. Wir lehren sie, dass echte Überzeugungen gefährlich sind, dass unabhängiges Denken unbegrenzte Risiken birgt, dass technologische Vermittlung dem menschlichen Urteilsvermögen überlegen ist und dass die wichtigste Fähigkeit im Leben darin besteht, algorithmische Signale zu lesen und sich entsprechend anzupassen.

So entstehen die perfekten Sklaven: Menschen, die sich selbst kontrollieren, die ihren Käfig mit Sicherheit verwechseln, die vergessen haben, dass Gedanken geteilt und Überzeugungen verteidigt werden sollen – weil sie nie gelernt haben, dass es diese Fähigkeiten überhaupt gibt.

Die Erkenntnis

Der erste Schritt zur Freiheit ist die Erkenntnis des Kontrollgitters. Nicht metaphorisch – sondern wörtlich.

Untersuchen Sie Ihre rechtlichen Dokumente. Achten Sie auf die Großschreibung. Studieren Sie, wie Sie in diesen Systemen identifiziert werden. Verfolgen Sie Ihre Arbeitsausbeutung – berechnen Sie, wie viel Ihrer Produktivität verschwindet, bevor Sie sie sehen.

Beobachten Sie vor allem Ihr eigenes Verhalten. Wie oft fragen Sie Ihr Gerät, wie Sie sich fühlen, anstatt es selbst zu fühlen? Wie viele Entscheidungen werden durch algorithmische Vorschläge beeinflusst? Wie viel Ihrer Selbstwahrnehmung wurde an technologische Interpretationen ausgelagert?

Sie tragen ihre Überwachungsgeräte freiwillig, bezahlen für ihre eigene Überwachung und verteidigen das System, das ihre Daten sammelt. Sie nehmen an Wahlen teil, die nichts an der grundlegenden Kontrollarchitektur ändern, feiern technologische „Annehmlichkeiten”, die ihre Handlungsfähigkeit einschränken, und greifen jeden an, der das System in Frage stellt.

Sie haben mehr Gadgets als jede andere Generation in der Geschichte, aber weniger Kontrolle über ihre Zeit, mehr Informationen, aber weniger Verständnis dafür, wie ihre Welt funktioniert, mehr „Rechte”, aber weniger Wahlmöglichkeiten hinsichtlich der grundlegenden Bedingungen ihrer Existenz.

Der Spiegel

Schauen Sie in den Spiegel. Was sehen Sie – einen freien Bürger oder eine gut verwaltete Ressource?

Sie geben Ihre Arbeitskraft durch Lohnabzüge auf. Sie unterwerfen sich der Überwachung durch Unterhaltungselektronik. Sie akzeptieren finanzielle Abhängigkeit durch eine auf Schulden basierende Währung. Sie beteiligen sich an der Spaltung durch inszeniertes politisches Theater. Sie lagern Ihr biologisches Bewusstsein an technologische Vermittler aus.

Dennoch wird dieses System als Freiheit gefeiert.

Moderne Sklaven leben nicht in Ketten – sie leben in finanziellen Verpflichtungen. Sie sind nicht ihren Aufsehern unterstellt – sie sind Algorithmen unterstellt. Sie arbeiten nicht, um ihren eigenen Wohlstand aufzubauen, sondern um Schulden zu bedienen, die sie nie gewählt haben, während sie Systeme füttern, die darauf ausgelegt sind, ihre biologische Essenz zu ernten.

Die Wahl

Sie haben drei Möglichkeiten:

Bleiben Sie unbewusst. Glauben Sie weiterhin daran, dass das System für Sie funktioniert. Vertrauen Sie darauf, dass Ihre Stimme zählt, Ihre Geräte Ihnen dienen und Ihre Opfer einer edlen Sache dienen. Das ist bequem. Das ist einfach. Das ist wahrscheinlich das, wofür sich die meisten Menschen entscheiden werden.

Werden Sie sich bewusst, aber bleiben Sie konform. Erkennen Sie das System als das, was es ist, aber machen Sie weiter mit, weil die Alternativen zu schwierig oder zu gefährlich erscheinen. Zumindest werden Sie verstehen, warum Sie sich zunehmend gefangen fühlen.

Werden Sie sich bewusst und streben Sie nach Freiheit. Das ist der schwierigste Weg. Er erfordert, dass Sie alles in Frage stellen, was Ihnen über Staatsbürgerschaft, Geld, Technologie und Autorität beigebracht wurde. Es bedeutet zu akzeptieren, dass das System, das Sie verteidigt haben, möglicherweise die Ursache Ihrer Knechtschaft ist.

Jenseits der digitalen Plantage

„Ein wirklich effizienter totalitärer Staat wäre einer, in dem die allmächtige Exekutive aus politischen Führern und ihrer Armee von Managern eine Bevölkerung von Sklaven kontrolliert, die nicht gezwungen werden müssen, weil sie ihre Knechtschaft lieben.“

Aldous Huxley

Die Erkenntnis, dass wir von Systemen versklavt worden sind, die wir verteidigen, ist kein Grund zur Verzweiflung – sie ist die Grundlage für die Befreiung. Dieselben Technologien, die eine beispiellose Überwachung ermöglichen, ermöglichen auch eine beispiellose Koordination unter denen, die die wahre Natur des Systems erkennen.

Aber zuerst muss man das Kontrollnetzwerk erkennen. Man muss anerkennen, dass die effektivste Sklaverei in der Geschichte der Menschheit keine Peitschen oder Ketten erfordert – nur Smartphones, Kreditwürdigkeit und die hartnäckige Illusion, dass Überwachung gleichbedeutend mit Fürsorge ist.

Der moderne Sklave sieht aus wie jemand mit einem Job, einer Hypothek, einer Smartwatch und einer Sozialversicherungsnummer. Er hat mehr Annehmlichkeiten als jede Generation in der Geschichte, aber weniger Souveränität über sein Dasein.

Die Wahrheit mag unangenehm sein, aber sie ist die einzige Grundlage, auf der echte Freiheit aufgebaut werden kann.

Schließlich kann man nicht aus einem Gefängnis fliehen, von dem man nicht weiß, dass man sich darin befindet.

Und der erste Schritt zur Freiheit besteht darin, zuzugeben, dass man noch nicht frei ist.

UK vor Stromausfällen: Net Zero-Desaster zeichnet sich ab

UK vor Stromausfällen: Net Zero-Desaster zeichnet sich ab

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Cap Allon

Innerhalb von nur fünf Jahren wird ein Drittel der britischen Gaskraftwerke – die in den 1990er Jahren gebaut worden sind – zusammen mit den meisten Kernreaktoren stillgelegt werden.

„Unter diesen Umständen wären wir nicht in der Lage, die Nachfrage zu decken“, warnt die Energieberaterin Katherine Porter. „Wir müssten rationieren.“ Neue Gaskraftwerke könnten die Lücke nicht schließen, merkt sie an: „Die Vorlaufzeit für den Kauf einer Gasturbine beträgt acht Jahre.“ Kohle, die in drei Jahren verfügbar ist, könnte die einzige Alternative sein. Die Regierung hat jedoch deutlich gemacht, dass Netto-Null Vorrang vor der Energiesicherheit hat.

Die derzeitige Energiegewinnsteuer erhöht die effektiven Steuern für Nordsee-Betreiber auf über 100 %. „Harbour Energy gab an, in einigen Fällen sogar 110 % zu zahlen“, erklärt Porter. Unternehmen bauen Arbeitsplätze in Großbritannien ab und verlagern ihre Aktivitäten ins Ausland, was bedeutet, dass dem Finanzministerium bereits Steuereinnahmen entgehen. Bis zum Jahr 2030 wird es außerdem gezwungen sein, Milliardenbeträge für Stilllegungsrabatte auszuzahlen – Geld, das es nicht hat.

Der von der Labour-Partei auserkorene Retter, die Windenergie, kann sich auch nach 35 Jahren Subventionen noch nicht selbst tragen. Die Entwickler sagen nun, dass sie einen garantierten Preis von 83 £ für jede Megawattstunde Strom benötigen, die sie produzieren, obwohl der durchschnittliche Großhandelspreis nur 73 £ beträgt. Mit anderen Worten: Windkraft ist immer noch teurer als Gasstrom, und die Verbraucher sollen die Differenz ausgleichen. Selbst mit diesem Aufschlag von 13 % hat Ørsted sein Vorzeigeprojekt Hornsea 4 Offshore aufgegeben, weil es sich wirtschaftlich immer noch nicht rechnete.

Die Produktionszahlen sind nicht besser. Trotz mehr Windkraftanlagen sank die Windenergieerzeugung in UK im letzten Jahr um 6 %. Die Importe aus Europa gingen um 10 % zurück, und der Gasverbrauch musste um 17 % steigen, um den Ausfall auszugleichen. Windkraftanlagen erzeugen nur etwa 35 % ihrer angegebenen Kapazität, was bedeutet, dass sie an zwei von drei Tagen wenig oder gar nichts erzeugen. Das zwingt das System dazu, Gaskraftwerke als Reserve bereitzuhalten, kostspielige neue Netzanschlüsse zu abgelegenen Standorten zu verlegen, Milliarden für die Abschaltung von Turbinen zu zahlen, wenn das Netz deren Leistung nicht aufnehmen kann, und weitere Milliarden für den Ausgleich der ständigen Schwankungen auszugeben, die mit wetterabhängiger Energie einhergehen.

„Die Endkosten für erneuerbare Energien sind für den Verbraucher deutlich höher als die für Gas“, folgert Porter.

Die Kernenergie, die einzige ernstzunehmende CO2-freie Grundlastenergiequelle, ist in bürokratischen Hürden versunken. Kepco baut in Südkorea Reaktoren in weniger als neun Jahren für 6 Milliarden Dollar (Kori 3 & 4). Großbritannien stolpert mit Kosten von 35 Milliarden Pfund pro Anlage (Hinkley Point C). „Das liegt alles an unserem lächerlich dummen Regulierungssystem“, sagt Porter.

Fracking bleibt unter seismischen Grenzwerten verboten, die „dem Fallenlassen eines Stifts auf den Boden entsprechen“.

Und währenddessen altert das Stromnetz. Transformatoren aus den 1960er- und 1970er-Jahren fallen aus. Der Stromausfall in Heathrow im März war eine Warnung. Dennoch fließen die Ausgaben in neue Anschlüsse für erneuerbare Energien, anstatt in den Ersatz von Geräten, deren Lebensdauer abgelaufen ist.

„Wir steuern auf eine Situation zu, in der wir nicht nur sehr teure Energie haben, sondern auch unsichere Energie“, schließt Porter. Die Net-Zero-Besessenheit der Regierung treibt Großbritannien in wirtschaftliche und buchstäbliche Dunkelheit. Und wofür?

Fossile Brennstoffe sind das Rückgrat des Wohlstands. Großbritannien bleibt, wie die meisten westlichen Nationen, zurück.

Link: https://electroverse.substack.com/p/stanleys-cold-august-snow-forecast?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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