Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Homöopathie und Traditionelle Medizin – Wer heilt, behält Recht!

Homöopathie und Traditionelle Medizin – Wer heilt, behält Recht!

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Vor kurzem fand ein weiterer Internationaler Online-Kongress von „United to Heal“ mit Mathias Berner und seinem Team statt. Das Unterthema lautete „In Würde altern“. Primär ging es wieder um Homöopathie, aber auch jegliche Form wirksamen Heilens. Dass hier mitnichten Gentechnik gemeint sein kann, offenbarte sich in den insgesamt 45 Interviews mit hochkarätigen Experten rund um […]

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Wem nützen Impfungen? Den Oligarchen oder den Geimpften?

Wem nützen Impfungen? Den Oligarchen oder den Geimpften?

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Impfungen sind seit jeher umstritten und für viele Impfungen gibt es keinen seriösen Beleg für einen Nutzen bei den Geimpften. Das ist insbesondere jetzt bei den Corona-Impfungen zu beobachten, wo der Schaden in den meisten Fällen den Nutzen ganz erheblich übersteigt. Und das war offenbar schon früher so, vor allem wenn Milliardäre wie Rockefeller und […]

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Schrottstudie aus Dänemark behauptet fälschlich Nutzen von Impfung nach Infektion

Schrottstudie aus Dänemark behauptet fälschlich Nutzen von Impfung nach Infektion

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Fast schon verzweifelt bemühen sich Pharmaindustrie und Politik samt ihren „Experten“ einen Nutzen der Impfung herbeizuschreiben. Eine besonders wichtige Zielgruppe sind alle jene, die durch Infektion natürliche Immunität erlangt haben. Auch an diese mittlerweile bei weitem größte Gruppe – eine Infektion hatte nach drei Jahren ohnehin fast jeder – versucht man die eingekauften Impfstoffe zu […]

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Stephan Brandner (AfD): „Bürgergeld“-Kompromiss ist eine Farce!

Als eine in Hinterzimmern ausgekungelte Farce hat der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Brandner, den sogenannten Kompromiss von „Ampel“ und Union zum sogenannten Bürgergeld zurückgewiesen. Mit einer Intervention zur Geschäftsordnung anlässlich der kurzerhand auf die Tagesordnung gesetzten Abstimmung im Bundestag warf der AfD-Vize Regierung und Altparteien vor, sie wollten sich am Grundgesetz „vorbeimauscheln“.

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FPÖ-Landbauer: ÖVP handelt bei Asylchaos hilflos, planlos & verantwortungslos

FPÖ-Landbauer: ÖVP handelt bei Asylchaos hilflos, planlos & verantwortungslos

Die illegale Migration nach Österreich erreicht neue Rekordhöhen. Während die schwarz-grüne Regierung und die anderen Einheitsparteien das Thema ignorieren, ist es einzig die FPÖ, die wirkungsvoll gegen die Asylflut vorgehen möchte. Doch ihre Vorschläge werden seit Jahren ignoriert. Deshalb fand eine Pressekonferenz der FPÖ Landespartei- und Klubobleute aus Niederösterreich, Salzburg und der Steiermark statt, in der man abermals klare Forderungen an die politischen Mitbewerber aufstellte.

Das die Pressekonferenz in Traiskirchen stattfand, war kein Zufall. Denn das dortige Asyl-Aufnahmezentrum kann als Symbol des Totalversagens in der Asylpolitik bezeichnet werden, so FPÖ-Chef und Spitzenkandidat zur niederösterreichischen Landtagswahl Udo Landbauer zu Beginn. „Aus diesem Aufnahmezentrum muss schleunigst wieder ein Ausreisezentrum werden“, sind sich die drei FPÖ-Landeschefs Udo Landbauer, Mario Kunasek (Steiermark) und Marlene Svazek (Salzburg) einig.

ÖVP planlos und verantwortungslos

Während die ÖVP-Landeshauptleute bei dem Asylchaos ähnlich planlos, verantwortungslos und hilflos handeln, wie die Regierung, ist die FPÖ der einzige Gegenpol, der kompromisslos gegen die illegale Masseneinwanderung vorgeht und hinter der Bevölkerung steht. Daher stellt sich für die Freiheitlichen auch nicht die Frage, ob Zelte oder Container, sondern wann kommen endlich Zäune an den Grenzen? “Die Lösung lautet: Grenzen schließen, Illegale aufhalten, Asylstraftäter abschieben und das Ziel der Nullzuwanderung verfolgen“, stellt Landbauer die freiheitliche Linie klar.

Lange Reihe des schwarzen Versagens

Zudem erinnert er die Bevölkerung einmal mehr daran, wer für die gegenwärtige Situation verantwortlich ist. Der ÖVP-Innenminister Gerhard Karner ist die „Fortsetzung der gescheiterten Asylpolitik“. Diese ist seit über einem Jahrzehnt fest in der Hand der ÖVP-Niederösterreich. „Ich erinnere an Karl Nehammer, Wolfgang Sobotka und Johanna Mikl-Leitner. Kein Einziger von ihnen hat die illegale Migration aus nordafrikanischen und arabischen Ländern bewältigt”, zeigt der niederösterreichische FPÖ-Spitzenkandidat für die Landtagswahl im Jänner auf. Einzig unter der kurzen Amtszeit von Herbert Kickl als Innenminister waren die Asylzahlen auf einem vorläufigen Tiefpunkt.

ÖVP redet wie FPÖ, handelt aber wie die Grünen

Auch für die FPÖ-Landespartei- und Klubobfrau aus Salzburg Marlene Svazek ist das Versagen der ÖVP offensichtlich. Diese würde bei der Asylthematik nichts weiter als Wählertäuschung betreiben und dies schon seit Jahren. Denn es gehört zum türkisen oder schwarzen System, dass vollmundigen Ankündigungen keine Taten folgen. „Mit dieser ÖVP ist eine restriktive Asylpolitik nicht zu machen. Sie reden wie Freiheitliche, aber handeln wie Grüne“, so Svazek, die zudem kritisiert, dass keine Rückführungen oder Abweisungen an der Grenze stattfinden, obwohl die Migranten auf ihrem Weg nach Österreich zig sichere Drittländer durchquert haben. “Jeder, der zu uns kommt, wird dableiben, weil die ÖVP nur Showpolitik macht, das Thema nicht ernst nimmt und Alibi-Aktionen abliefert“, kritisiert die Salzburger Freiheitliche und verweist auf Ungarn, welches im Gegensatz zu Österreich keine Bleibeanreize setzt, was aufgrund der Sogwirkung der österreichischen Asylpolitik dazu führt, dass die Wirtschaftsmigranten nach Österreich weiterziehen.

Traiskirchen ist bald überall

Wenn es so weitergeht, dann werden wir unzählige Traiskirchen haben. Es braucht den klaren politischen Willen, das Asylchaos zu stoppen”, warnt der steierische FPÖ-Landesparteiobmann Mario Kunasek vor den Folgen der ungebremsten Massenzuwanderung. Dabei würden Polizei und Bundesheer an der Grenze hervorragende Arbeit leisten, ist sich Kunasek sicher, allerdings sei wirklicher Grenzschutz – wie ihn etwa Kroatien vormacht – politisch von der Regierung nicht erwünscht. Hier liegt das eindeutige Versagen bei den zuständigen Ministern, also Innenminister und Verteidungsministerin, die beide die Chaospolitik der ÖVP umsetzen. Dabei ginge es auch anders: “Wir Freiheitliche sind bereit, mit den Österreichern gemeinsam den Kampf gegen illegale Migration zu führen. Unsere Heimatbundesländer müssen wieder sicher sein“, bekräftigt Kunasek den Willen der Freiheitlichen Österreich zu schützen.

Mali wirft französische NGOs aus dem Land und nähert sich Russland an

Mali wirft französische NGOs aus dem Land und nähert sich Russland an

Die Putschregierung in Mali hat sich mit dem früheren Kolonialherren Frankreich überworfen. Die seit Monaten anhaltenden Spannungen haben sich weiter verschärft. Französische Nichtregierungsorganisationen dürfen nicht mehr im Land arbeiten. Dafür nähert sich Bamako weiter Moskau an.

Erst im Februar hat die malische Regierung Frankreich dazu aufgefordert, die rund 2.400 im Land befindlichen Soldaten abzuziehen. Auch die anderen rund 800 Soldaten aus anderen EU-Ländern, die Teil der “Operation Barkhane” im Kampf gegen islamistische Gruppen in dem westafrikanischen Land sind, wurden dazu aufgefordert, Mali zu verlassen. Indessen hat Paris Bamako beschuldigt, mit russischen Söldnern zusammenzuarbeiten. Im Zuge dessen hat Frankreich beschlossen, die Entwicklungshilfe für Mali zu streichen – lediglich humanitäre Hilfen sollten fortgeführt werden. Auch erklärte der französische Außenminister, dass die Putschregierung “illegitim” sei, woraufhin der französische Botschafter das Land verlassen musste.

Nun gehen die Spannungen zwischen den beiden Ländern in die nächste Runde. Sämtliche französischen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) wurden dazu aufgefordert, die Arbeit in Mali einzustellen. Auch andere NGOs, die Geld und Material aus Frankreich erhalten, dürfen nicht mehr weiterarbeiten, was zu Protesten bei diesen Organisationen führte. Die Militärjunta sieht im Stopp der Entwicklungshilfen vor allem eine Einflussnahme auf die öffentliche Meinung. Der Sprecher der Militärregierung, Ibrahim Traore, bezeichnete die französische Unterstützung zudem als „entmenschlichende Hilfe, die als Mittel zur Erpressung von Herrschern und zur aktiven Unterstützung terroristischer Gruppen eingesetzt wird, die auf malischem Boden operieren.“

Indessen haben Bamako und Moskau ein neues Abkommen zur Sicherheitskooperation unterzeichnet. Der malische Minister für Sicherheit und Katastrophenschutz, Daoud Aly Mohammedine, war auf Einladung der russischen Regierung dort. “Während dieses Arbeitsbesuchs unterzeichneten die beiden Minister ein Kooperationsabkommen […], das unter anderem die Bereiche Sicherheit, Nachrichtendienste, Risiko- und Katastrophenmanagement, Drogenbekämpfung und Personalausbildung abdeckt”, teilten die malischen Behörden mit, ohne dies näher zu erläutern. “Die beiden Minister bekräftigten ihr festes Engagement für die Stärkung der Sicherheitszusammenarbeit zwischen Mali und der Russischen Föderation”, heißt es in der Mitteilung, in der das Abkommen angekündigt wird.

Die Sicherheit von Auslandsinvestitionen schwindet  

Die Sicherheit von Auslandsinvestitionen schwindet  

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Von PROF. EBERHARD HAMER | Die Bundesregierung hat mehr als 26 Milliarden Euro Sicherheitsgarantien für deutsche Firmen im Ausland verbürgt, in den letzten Jahren noch einmal 2,6 Milliarden. Das Wirtschaftsministerium will diese Garantien nicht nur pro Land, sondern überhaupt reduzieren, weil die Risiken höher geworden sind. Die von der Biden-Regierung erlassenen Sanktionen gegen widerspenstige Länder […]

Krieg gegen das Bargeld: Indien und Japan führen Pilotprogramm für digitales Geld ein

Vor kurzem haben wir berichtet, dass die Federal Reserve plant, in Zusammenarbeit mit mehreren großen Geschäftsbanken ein zwölfwöchiges Pilotprogramm zu starten, um die Machbarkeit einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) zu testen. Die USA sind nicht die einzigen, die mit digitalen Währungen experimentieren. Indien arbeitet an der Entwicklung einer digitalen Rupie und hat kürzlich die zweite Testphase angekündigt.

Nach einem erfolgreichen Pilotprogramm zur Erprobung ihrer digitalen Währung auf Großhandelsebene hat die indische Zentralbank (Reserve Bank of India, RBI) angekündigt, dass sie die digitale Rupie im Einzelhandel testen wird.

Nach Angaben der RBI ist die digitale Währung der Zentralbank „ein gesetzliches Zahlungsmittel, das von einer Zentralbank in digitaler Form ausgegeben wird. Sie ist dasselbe wie eine Fiat-Währung und kann eins zu eins mit der Fiat-Währung getauscht werden. Nur ihre Form ist anders.“

Digitale Währungen sind ähnlich wie Bitcoin und andere Kryptowährungen. Sie existieren als virtuelle Banknoten oder Münzen, die in einer digitalen Brieftasche auf Ihrem Computer oder Smartphone gespeichert sind. Der Unterschied zwischen einer staatlichen Digitalwährung und Bitcoin besteht darin, dass der Wert der Digitalwährung vom Staat gestützt und kontrolliert wird, genau wie bei traditionellen Fiat-Währungen.

Die RBI drückt es so aus: „Im Gegensatz zu Kryptowährungen handelt es sich bei einer CBDC nicht um eine Ware oder Ansprüche auf Waren oder digitale Vermögenswerte. Kryptowährungen haben keinen Emittenten. Sie sind kein Geld (und schon gar keine Währung), wie das Wort historisch verstanden wurde.“

Einem Bericht der Economic Times of India zufolge wird die National Payments Corporation of India während der Testphase die Plattform für das digitale Rupien-Zahlungssystem betreiben. Die Reserve Bank of India möchte, dass jede an dem Pilotprojekt beteiligte Geschäftsbank die Verwendung der digitalen Rupie im Einzelhandel mit 10.000 bis 50.000 Nutzern testet.

State Bank of India, Bank of Baroda, Union Bank of India, ICICI Bank, HDFC Bank, Kotak Mahindra Bank, Yes Bank und IDFC First Bank werden an dem Pilotprogramm teilnehmen. Wenn das Pilotprogramm erfolgreich ist, wird die RBI das Programm auf das gesamte indische Bankensystem ausweiten.

Die E-Rupie wird in einer Brieftasche gespeichert, die Stückelungen werden je nach Wunsch des Kunden verfügbar sein, so wie man Bargeld von einem Geldautomaten anfordert. Die Banken führen dies nur in ausgewählten Städten ein“, sagte eine an dem Programm beteiligte Person gegenüber der Times.

In einem Konzeptpapier preist die RBI die Vorteile der digitalen Währung an.

Es wird davon ausgegangen, dass CBDC für Privatkunden Zugang zu sicherem Geld für Zahlungen und Abrechnungen bieten kann, da es eine direkte Haftung der Zentralbank ist. CBDC für Großkunden haben das Potenzial, die Abwicklungssysteme für Finanztransaktionen zu verändern und sie effizienter und sicherer zu machen. Angesichts des Potenzials, das jedes der beiden Systeme bietet, könnte es sinnvoll sein, sowohl CBDC-W als auch CBDC-R einzuführen.

Von Regierungen herausgegebene digitale Währungen werden mit dem Versprechen verkauft, eine sichere, bequeme und sicherere Alternative zu physischem Bargeld zu sein. Man sagt uns auch, dass sie dazu beitragen werden, gefährliche Kriminelle zu stoppen, die die Widerspenstigkeit von Bargeld schätzen. Aber es gibt auch eine dunkle Seite – das Versprechen der Kontrolle.

Hinter der Entwicklung hin zu staatlichen digitalen Währungen steht der „Krieg gegen das Bargeld“. Die Abschaffung des Bargelds eröffnet der Regierung die Möglichkeit, die Ausgaben der Verbraucher zu verfolgen und sogar zu kontrollieren, und würde es den Zentralbanken noch leichter machen, manipulative geldpolitische Maßnahmen wie negative Zinssätze zu ergreifen.

Stellen Sie sich vor, es gäbe kein Bargeld mehr. Es wäre unmöglich, auch nur die kleinste Transaktion vor den Augen der Regierung zu verbergen. Etwas so Einfaches wie der morgendliche Gang zu Starbucks wäre kein Geheimnis für Regierungsbeamte. Wie Bloomberg in einem Artikel, der anlässlich des Starts des chinesischen Pilotprogramms für den digitalen Yuan veröffentlicht wurde, schrieb, bietet die digitale Währung den chinesischen Behörden ein Maß an Kontrolle, das mit physischem Geld nicht möglich ist.

Die Regierung könnte sogar die Fähigkeit einer Person, Käufe zu tätigen, „abschalten“. Bloomberg beschreibt, wie viel Kontrolle eine digitale Währung den chinesischen Behörden geben könnte.

Die PBOC hat auch angedeutet, dass sie den Umfang einiger Transaktionen begrenzen oder sogar einen Termin für große Transaktionen verlangen könnte. Einige Beobachter fragen sich, ob die Zahlungen mit dem aufkommenden Sozialkreditsystem verknüpft werden könnten, bei dem Bürger mit vorbildlichem Verhalten auf eine „weiße Liste“ gesetzt werden, um Privilegien zu erhalten, während Bürger mit kriminellen oder anderen Verstößen davon ausgeschlossen werden. Chinas Ziel ist es nicht, Zahlungen bequemer zu machen, sondern Bargeld zu ersetzen, damit es die Menschen noch besser überwachen kann, als es das ohnehin schon tut“, argumentiert Aaron Brown, ein Krypto-Investor, der für Bloomberg Opinion schreibt.

China hat im vergangenen Jahr sein Pilotprogramm für den digitalen Yuan gestartet. Die von der chinesischen Regierung unterstützte digitale Währung erhielt einen Auftrieb, als der größte Online-Händler des Landes ankündigte, die erste virtuelle Plattform zu sein, die die chinesische digitale Währung akzeptiert.

Der Wirtschaftswissenschaftler Thorsten Polleit skizzierte in einem auf Mises Wire veröffentlichten Artikel das Potenzial für eine Big-Brother-ähnliche staatliche Kontrolle durch die Einführung eines digitalen Euro. Seiner Meinung nach wird sich der Weg zu einem Überwachungsstaat erheblich beschleunigen“, wenn eine digitale Währung eingeführt wird.

Regierungen auf der ganzen Welt führen seit Jahren im Stillen einen Krieg gegen das Bargeld. Bereits 2017 veröffentlichte der IWF ein gruseliges Papier, in dem er den Regierungen Vorschläge unterbreitete, wie sie auch gegen den starken Widerstand der Öffentlichkeit zu einer bargeldlosen Gesellschaft übergehen können.

Wie bei den meisten Dingen, die die Regierung tut, sollten Sie sich vor dem digitalen Dollar in Acht nehmen. Er hat eine dunkle Seite, die der Mainstream sicher weitgehend ignorieren wird.

Die japanische Zentralbank plant, ein digitales Währungsexperiment (CBDC) mit den wichtigsten Finanzakteuren des Landes durchzuführen.

Am Mittwoch berichtete Nikkei, dass sich die Bank of Japan mit drei Megabanken und regionalen Finanzinstituten zusammengetan hat, um im Frühjahr 2023 einen digitalen Yen-Test zu starten

Wenn alles nach Plan läuft, könnte die BOJ im Jahr 2026 eine CBDC veröffentlichen.

Berichte von Yahoo Finance: Das Experiment der BOJ wird untersuchen, wie Ein- und Auszahlungen mit einem digitalen Yen funktionieren können, heißt es im heutigen Bericht.

Ein CBDC ist eine digitale Version der Fiat-Währung eines Staates – wie der US-Dollar oder der Euro – die von einer Zentralbank unterstützt wird. CBDCs sind digitale Vermögenswerte, unterscheiden sich aber von Bitcoin, Ethereum oder Dogecoin.

Dies liegt daran, dass Bitcoin und andere Kryptowährungen dezentralisiert sind; Ihr Transaktionsbuch wird von einem verteilten Netzwerk von Prüfern geführt und geprüft. Im Gegensatz dazu sind CBDCs zentralisiert: Eine zentrale Macht – die Regierung oder Zentralbank – kontrolliert sie. Verschiedene Länder auf der ganzen Welt befinden sich in unterschiedlichen Stadien der Erforschung und Veröffentlichung von CBDCs.

China ist dem Spiel weit voraus – einige Bürger können den digitalen Yuan ausgeben. Die Bahamas haben unterdessen bereits im Jahr 2020 ihr eigenes CBDC ins Leben gerufen.

Und erst letzte Woche gaben große Finanzinstitute in den USA bekannt, dass sie mit der Federal Reserve zusammenarbeiten, um eine Plattform für digitale Währungen zu testen.

Befürworter des Datenschutzes haben jedoch Bedenken geäußert, dass CBDCs es dem Staat ermöglichen könnten, die Ausgaben der Bürger auszuspionieren und vieles mehr, siehe China.

Ein Jahr Chaos-„Ampel“: Faeser (SPD) will deutsche Pässe verramschen!

Zur Krönung von einem Jahr Chaos-„Ampel“ schaltet Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) den Einbürgerungs-Turbo ein: Ausländer sollen künftig schneller an einen deutschen Pass kommen! Das berichtet die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf ein internes Telefon-Protokoll über Gespräche mit den Bundesländern. 

Demnach ist geplant:

Kinder von Migranten, die hier geboren wurden, erhalten den deutschen Pass, sofern Mutter und/oder Vater seit fünf Jahren (bisher acht) einen „rechtmäßigen gewöhnlichen Aufenthalt“ in Deutschland hatten. Damit würden praktisch alle Kinder u. a. von Syrern, die mit der großen Flüchtlingswelle 2015/2016 in die Bundesrepublik kamen, automatisch Deutsche.

Ausländer müssen nicht mehr acht Jahre in Deutschland gelebt haben, bis sie eingebürgert werden dürfen. Künftig sollen fünf Jahre reichen, in Ausnahmefällen sogar drei. 

Die Pflicht zur Aufgabe der bisherigen Staatsangehörigkeit wird gestrichen, der Doppelpass damit in vielen Fällen Normalität.

Senioren ab 67 aus der sogenannten Gastarbeiter-Generation müssen keinen schriftlichen Sprach-Test mehr machen. Die „Fähigkeit zur mündlichen Verständigung“ reicht. Auch der bislang geforderte Wissens-Tests über Deutschland entfällt für diese Gruppe. Für Analphabeten aller Altersgruppen ist eine „Härtefallregelung“ (ebenfalls keinerlei Tests) vorgesehen.

Auch eine „Einordnung“ der Migranten „in die deutschen Lebensverhältnisse“ wird nicht mehr verlangt. Hier prüften die Behörden bisher, ob die Antragsteller für den deutschen Pass womöglich mit mehreren Ehefrauen gleichzeitig verheiratet sind.

Profitieren von der Reform dürften über zwei Millionen Ausländer in Deutschland, schätzen Experten dem „Bild“-Bericht zufolge. Laut einem Papier der SPD-Fraktion („Nur zur internen Verwendung“) soll die Gesetzesvorlage noch bis Weihnachten im Kabinett beraten werden.

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San Franciso: Polizei will Robotern künftig das Töten von Menschen erlauben – zu „unserer Sicherheit“

Gestern noch Science-Fiction, heute Verschwörungstheorie und morgen schon bittere Realität. Mit dem Vormarsch künstlicher Intelligenz und der Digitalisierung, werden auch Maschinen militärisch rapide aufgerüstet und für das Töten eingesetzt (Drohnen, ferngesteuerte Roboter). Neu ist allerdings, dass die „gewöhnliche Polizei“ nun auch schon Roboter für die Verbrechensbekämpfung einsetzen möchte – und das mit „Lizenz zum Töten“.

Polizei will Maschinen töten lassen

In den USA schlägt das San Francisco Police Department (SFPD) eine neue Richtlinie vor, die Robotern die Lizenz zum Töten geben würde. Der Entwurf der Richtlinie, der beschreibt, wie das SFPD militärische Waffen einsetzen kann, besagt, dass Roboter „als tödliche Gewaltoption eingesetzt werden können, wenn das Risiko des Verlusts von Menschenleben für Mitglieder der Öffentlichkeit oder Beamte unmittelbar bevorsteht und jede andere Gewaltoption überwiegt“.

Wie Mission Local berichtet, haben die Mitglieder des Regelausschusses des Aufsichtsrates der Stadt die neue Ausrüstungsrichtlinie mehrere Wochen lang geprüft. Die ursprüngliche Version des Entwurfs enthielt keine Formulierung über die Anwendung tödlicher Gewalt durch Roboter, bis Aaron Peskin, der Dekan des Aufsichtsrates der Stadt, zunächst hinzufügte, dass „Roboter nicht als Gewaltanwendung gegen eine Person eingesetzt werden dürfen“.

Die SFPD schickte den Entwurf jedoch mit einer roten Linie zurück, die Peskins Zusatz durchstrich und durch die Linie ersetzte, die Robotern die Befugnis gibt, Verdächtige zu töten. Laut Mission Local beschloss Peskin schließlich, die Änderung zu akzeptieren, weil „es Szenarien geben könnte, in denen der Einsatz tödlicher Gewalt die einzige Option ist“. Der Regelausschuss von San Francisco hat letzte Woche einstimmig eine Version des Entwurfs angenommen, die am 29. November dem Aufsichtsrat vorgelegt wird.

Polizei-Roboter mit Waffensystemen

Das SFPD verfügt derzeit über 17 ferngesteuerte Roboter, von denen jedoch nur 12 funktionsfähig sind. Der Vorschlag sieht vor, den Robotern nicht nur die Möglichkeit zu geben, tödliche Gewalt anzuwenden, sondern sie auch für „Schulungen und Simulationen, Festnahmen von Kriminellen, kritische Zwischenfälle, dringende Umstände, die Vollstreckung eines Haftbefehls oder die Untersuchung verdächtiger Geräte“ zuzulassen.

Während die meisten der im Inventar des SFPD aufgeführten Roboter in erster Linie für die Entschärfung von Bomben oder den Umgang mit gefährlichen Materialien eingesetzt werden, verfügen neuere Remotec-Modelle über ein optionales Waffensystem, unter anderem über ein Werkzeug namens „PAN Disruptor“, das Schrottpatronen vom Kaliber 12 laden kann. Er wird normalerweise verwendet, um Bomben aus der Ferne zu zünden. Eine bewaffnete Version des Roboters wird derzeit von der US-Armee eingesetzt und kann Granatwerfer, Maschinengewehre oder sogar ein Kaliber .50-Gewehr zur Bekämpfung von Munition tragen.

Polizei setzte bereits „Killer-Roboter“ ein

Das SFPD war schon immer in der Lage, tödliche Gewalt anzuwenden, wenn die Gefahr des Verlusts von Menschenleben für die Öffentlichkeit oder für Beamte unmittelbar bevorsteht und jede andere verfügbare Gewaltoption überwiegt“, sagt SFPD Officer Eve Laokwansathitaya in einer Erklärung gegenüber The Verge. „Das SFPD hat keinen spezifischen Plan für ungewöhnlich gefährliche oder spontane Einsätze, bei denen das SFPD tödliche Gewalt per Roboter anwenden müsste, was ein seltener und außergewöhnlicher Umstand wäre.“

Die Polizei von Dallas hat 2016 zum ersten Mal einen Roboter zur Anwendung von tödlicher Gewalt eingesetzt. Sie setzte einen Bombenentschärfungsroboter ein – das gleiche Modell Remotec F5A wie das SFPD -, der mit einem Sprengsatz bewaffnet war, um einen Verdächtigen zu töten, der fünf Polizeibeamte erschossen und mehrere andere verwundet hatte. Damals sagte der Polizeichef von Dallas, David Brown, dass die Polizei „keine andere Möglichkeit sah, als unseren Bombenroboter einzusetzen und einen Sprengsatz an seiner Verlängerung anzubringen, damit er dort detoniert, wo sich der Verdächtige aufhält“.

Letzten Monat enthüllte ein Bericht von The Intercept, dass das kalifornische Oakland Police Department ebenfalls erwog, mit Schrotflinten ausgerüstete Remotec F5A-Roboter tödliche Gewalt anwenden zu lassen. Kurz nach Erscheinen des Berichts gab die Polizei von Oakland auf Facebook bekannt, dass sie sich gegen den Einsatz von „bewaffneten ferngesteuerten Fahrzeugen in der Abteilung“ entschieden hat. In der Zwischenzeit hat eine Gruppe von Roboterherstellern, darunter Boston Dynamics, Anfang des Jahres eine Verpflichtung unterzeichnet, ihre Roboter nicht zu bewaffnen.


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Die NachDenkSeiten hätten eher das Bundesverdienstkreuz verdient als den Entzug der Gemeinnützigkeit. Begründung

Die NachDenkSeiten hätten eher das Bundesverdienstkreuz verdient als den Entzug der Gemeinnützigkeit. Begründung

Nur wenige andere Medien haben in den letzten zwei Jahrzehnten so viel zur Volksbildung beigetragen wie die NachDenkSeiten. Sie sind ziemlich genau vor 19 Jahren, am 30. November 2003, an den Start gegangen. Und haben seitdem auf mehreren Feldern unseres Zusammenlebens Leistungen zur Aufklärung und Volksbildung erbracht. Der Frage nach dem Engagement der NachDenkSeiten für die Volksbildung, widme ich mich mit diesem Beitrag, weil das für die NachDenkSeiten zuständige Finanzamt in seiner Begründung für die Aberkennung der Gemeinnützigkeit in einer zentralen Passage auf die angeblich mangelhafte Leistung für die „Volksbildung“ zu sprechen kommt. Albrecht Müller.

Zentrale Aussagen in der „Erläuterung zur Aufhebung der Gemeinnützigkeit“ bezogen auf den Förderverein der NachDenkSeiten IQM e.V. sind:

„Die erneute Prüfung der satzungsmäßigen Voraussetzungen führte zu dem Ergebnis, dass die in der Satzung aufgeführte Zweckverwirklichung, das Betreiben einer Website, nicht geeignet ist einen gemeinnützigen Zweck zu verwirklichen. …

Der Verein verfolgt mit dem Betrieb dieser Internetseite weder die Volksbildung noch einen anderen in § 52 AO genannten gemeinnützigen Zweck. …

Aus dem Themenspektrum der Website ist ersichtlich, dass mittels der eingestellten Artikel objektiv weder die Wissensvermittlung noch politische Bildungsaspekte im Sinne der gemeinnützigen Volksbildung primär gefördert werden.“

Im Anhang geben wir die gesamte Erläuterung zur Aufhebung der Gemeinnützigkeit wieder und empfehlen dieses Dokument Ihrer Aufmerksamkeit.

Der Hinweis darauf, mit den NachDenkSeiten würde nur eine Website betrieben und das Betreiben einer Website sei nicht geeignet, einen gemeinnützigen Zweck zu verwirklichen, zeugt davon, dass die Verfasser dieser Begründung in einer anderen Welt leben. Websites sind heute bei sehr vielen Menschen die Basis und die Kernelemente ihrer Bildung und Willensbildung. Das mag man beklagen, aber es ist so.

Die Behauptung, aus dem „Themenspektrum“ der NachDenkSeiten sei ersichtlich, dass „mittels der eingestellten Artikel objektiv weder die Wissensvermittlung noch politische Bildungsaspekte im Sinne der gemeinnützigen Volksbildung gefördert“ werden, zeigt, dass die Verfasser dieser Behauptung die bisherige Leistung der NachDenkSeiten überhaupt nicht kennen. Die NachDenkSeiten haben nämlich anders als viele andere Medien und oft im Konflikt mit ihnen richtig informiert und gewissenhaft analysiert. Die NachDenkSeiten haben in manchen für unsere Gesellschaft und Wirtschaft wichtigen Themenbereichen fundamentale Basisarbeit der Volksbildung geleistet. Das soll an sechs Beispielen gezeigt werden. Viele unserer Leserinnen und Leser werden sich an diese Beispiele erinnern. Sie werden wie wir erstaunt sein über die Feststellung der Finanzbehörde.

  1. Erster Beleg für eine umfassende und tief greifende Volksbildungsleistung der NachDenkSeiten: Die NachDenkSeiten haben den demographischen Wandel und seine Konsequenzen für die Regelung der Altersvorsorge von Anfang an differenziert und richtig beurteilt, und unentwegt darüber informiert.
  2. Die NachDenkSeiten haben den Monopolanspruch der neoliberalen Ideologie zur Gestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft und der damit verbundenen politischen Entscheidungen von Anfang an hinterfragt und insbesondere auf die nach wie vor gegebene Notwendigkeit hingewiesen, die vom britischen Nationalökonomen Keynes empfohlenen makroökonomischen Instrumente einzusetzen.
  3. Im Kontext mit 2.wurde auf den NachDenkSeiten von Beginn der sogenannten Reformpolitik an auf den Missbrauch des schönen Wortes Reform aufmerksam gemacht und eine um vieles differenziertere Betrachtung und Politik empfohlen. In unseren Reihen wurde die richtige Kennzeichnung der damaligen Reformpolitik geprägt: Die Reformlüge.
  4. Die NachDenkSeiten haben die Agitation für die Privatisierung bisher öffentlicher Leistungen analysiert und der Privatisierung aller Lebensbereiche widersprochen.
  5. Auf den NachDenkSeiten wurden nie und auch nicht andeutungsweise dem Irrglauben gefolgt, Krieg sei die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Wir haben mit wiederkehrenden Hinweisen auf die sachliche Begründung einer Politik der guten Nachbarschaft wirkliche Volksbildung betrieben.
  6. Auf den NachDenkSeiten sind im Laufe der Zeit eine große Zahl von Denkfehlern, die vor allem die wirtschaftspolitische Debatte prägen, beschrieben und analysiert worden. Wo sonst fand diese grundlegende Volksbildung statt?

Es folgt nun eine Darstellung der oben genannten sechs Belege für den Beitrag der NachDenkSeiten zur Volksbildung. Die Liste könnte ohne Schwierigkeiten schätzungsweise auf 50-100 erweitert werden.

Die gesamte Leistung der NachDenkSeiten vom Beginn am 30.11.2003 bis heute ist im Netz vorhanden ist und jedermann zugänglich. Wer sich über diese im Datenbestand enthaltene Volksbildungsleistung informieren will, die oder der braucht nur zurück zu scrollen, zu lesen und zu beobachten, und wird staunen, welch eine Fülle von Wissen, welch eine Leistung für Bildung und Volksbildung von der Redaktion und von vielen bekannten und unbekannten Gastautoren aufbereitet und zur Verfügung gestellt worden ist.

Um es kurz zu sagen: Die NachDenkSeiten hätten eher das Bundesverdienstkreuz verdient als den Entzug der Gemeinnützigkeit.

Nun also zu den Belegen für die Volksbildungsleistung der NachDenkSeiten:

1. Erster Beleg für eine umfassende und tiefgreifende Volksbildungsleistung der NachDenkSeiten: Die NachDenkSeiten haben den demographischen Wandel und seine Konsequenzen für die Regelung der Altersvorsorge von Anfang an differenziert und richtig beurteilt, und unentwegt darüber informiert.

Schon im Vorfeld des Bundestagswahlkampfes 1998 war erkennbar, dass die Lobby der Versicherungswirtschaft und der Banken erkannt hatte, dass der demographische Wandel genutzt werden kann, um ein neues Geschäftsfeld zu erschließen: die private Altersvorsorge, mit Steuergeldern subventioniert.

Damals erschienen in deutschen Medien eine große Zahl von großen Anzeigen, deren Hauptbotschaft war, dass der demographische Wandel mehr Privatvorsorge verlange und diese öffentlich gefördert werden müsse.

Diese Botschaft ist dann zu Beginn der Nuller-Jahre, also in der Zeit der Regierung Schröder/Riester in vielen Artikeln und Sendungen propagiert worden. ZDF und ARD haben ganze Themen-Wochen mit dem Thema „demographischer Wandel und Altersvorsorge“ gefüllt. Finanzdienstleister wie Carsten Maschmeyer und sogenannte Wissenschaftler wie Bert Rürup, Raffelhüschen, Börsch-Supan und Meinhard Miegel haben sich – meist aus durchsichtigen Interessen – diesem Thema gewidmet. Maschmeyer und Rürup haben sogar eine Aktiengesellschaft zur Durchsetzung der von ihnen geförderten Interessen gegründet. Das ist dann – viel zu spät – im Jahre 2010 sogar dem Manager Magazin aufgefallen:

Maschmeyer Rürup AG Die Weltverrenter

Carsten Maschmeyer und Bert Rürup sind das schillerndste Duo der deutschen Wirtschaft. Der Ex-AWD-Chef und der Ex-Wirtschaftsweise wollen mit ihrer Beraterfirma das deutsche Rentenkonzept als Blaupause gewinnbringend ins Ausland verkaufen – von der Türkei über Russland bis nach China.

Zusammengefasst lautete die Botschaft der Vertreter der staatlich geförderten privaten Vorsorge:

Wir werden immer weniger. Wir werden immer älter. Der Generationenvertrag trägt nicht mehr. Jetzt hilft nur noch private Vorsorge. Und diese muss mit Steuergeldern gefördert werden.

Diese irreführende Volksbildung – man könnte sie auch Propaganda nennen – hatte praktische gesetzgeberische Konsequenzen: die Riester-Rente wurde eingeführt, außerdem die sogenannte Rürup-Rente für die Besserverdienenden und dann auch noch die Entgeltumwandlung für vom Steuerzahler geförderte und von der Versicherungs- und Bankenwirtschaft organisierte betriebliche Altersvorsorge.

Die NachDenkSeiten – und im Vorfeld ihrer Gründung auch der Initiator und Herausgeber der NachDenkSeiten – haben auf die Denkfehler und den propagandistischen Charakter dieser oben formulierten Hauptbotschaft rechtzeitig und intensiv hingewiesen. Wir haben vor allem aufgezeigt, dass sich mit der Privatisierung oder Teilprivatisierung der Gesetzlichen Altersvorsorge ja nichts an der demographischen Relation ändern wird. Wir haben darauf hingewiesen, dass die entscheidenden Stützen des Funktionierens der Altersvorsorge auch in Zukunft die Entwicklung der Erwerbsquote und der Produktivität sein wird und außerdem es ja auch noch die Stellschrauben des Beitragssatzes gibt.

Die NachDenkSeiten haben damals konkret darauf hingewiesen, wie die Menschen betrogen worden sind. Ihnen ist zum Beispiel erzählt worden, die Beiträge zur Rentenversicherung würden stabil gehalten. Tatsächlich mussten die Teilnehmer an der Privatvorsorge mindestens 4 Prozent ihres Lohns als Prämie/Beitrag für die private Riester-Rente bezahlen. Stattdessen hätte man den Rentenbeitrag für die Gesetzliche Rente ein bisschen, etwa um 1 oder 2 Punkte, erhöhen können und hätte damit eine höhere Leistungsfähigkeit des Altersvorsorgesystems erzielt. Das wäre deshalb mit einem geringen Beitragsaufwand möglich gewesen, weil die Gesetzliche Rente mit Verwaltungskosten von maximal einem Prozent der Beiträge betrieben wird, während für die Riester-Rente und ihre Verwaltung und die Werbung und die Gewinne der Banken und Versicherungen 10 oder sogar 20 % und mehr vom Beitragsaufkommen abgezweigt werden mussten und müssen. Schon deshalb war die Riester-Rente nicht leistungsfähig und am Ende ein peinlicher Flop.

Das sogenannte demographische Problem wäre im Rahmen des gegebenen Systems der Gesetzlichen Altersvorsorge leichter und effizienter zu lösen gewesen.

Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten haben das lange vorher in dieser Website lesen können. Das war echte Volksbildung.

Obwohl die Analysen klar und richtig und ehrlich waren, konnten wir uns gegen die massive Propaganda nicht durchsetzen. Die erwähnten Reformen wurden eingeleitet. Es war ein teures Experiment auf der Basis einer falschen, fehlgeleiteten Volksbildung durch die Hauptmedien, gefördert von großen Interessen und der Lobby. Soll das die gewünschte Volksbildung sein?

2. Zweiter Beleg für die Volksbildungsqualität der NachDenkSeiten: Die NDS haben den Monopolanspruch der neoliberalen Ideologie zur Gestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft und der damit verbundenen politischen Entscheidungen von Anfang an hinterfragt und insbesondere auf die nach wie vor gegebene Notwendigkeit hingewiesen, die vom britischen Nationalökonomen Keynes empfohlenen makroökonomischen Instrumente einzusetzen.

Schon Mitte der siebziger Jahre begann in Deutschland und darüber hinaus eine eigenartige Diskussion über das angebliche Versagen der Keynesianischen Instrumente der Wirtschaftspolitik. Keynes is out – so lautete die Parole. Das war das Bekenntnis der zu diesem Zeitpunkt herrschenden Lehre. Das war insofern besonders erstaunlich, als gerade in den siebziger Jahren in Deutschland zumindest mehrmals bewiesen worden ist, wie von den politisch Verantwortlichen mit Hilfe von Konjunkturprogrammen konjunkturelle Täler und Arbeitslosigkeit überwunden werden konnte. Das galt zum Beispiel 1973/1974 für die Überwindung der gesamtwirtschaftlichen Folgen der ersten Ölpreisexplosion. Das galt 1975 und es galt kurze Zeit später, als das sogenannte Zukunftsinvestitionsprogramm (ZIP) beschlossen und umgesetzt wurde. Nachweisbar wurden damit hunderttausende von Arbeitsplätzen geschaffen. Aber das passte nicht ins Bild und deshalb wurden diese Erfahrungen beiseitegeschoben. Zum Beispiel hatte damals das Ifo Institut in einem Gutachten zum ZIP festgestellt, es hätte 400.000 neue Arbeitsplätze gebracht. Dieses Gutachten ist heute nicht mehr auffindbar. Verschwunden, weil es nicht in die herrschende Linie passte.

Die NachDenkSeiten haben nach ihrer Gründung immer wieder auf diese wichtigen Erfahrungen hingewiesen und haben mitgeholfen, die Tore für eine differenzierte vielfältige Wirtschaftspolitik zu öffnen. Dabei war es wichtig, Menschen von der Einsicht in die richtigen Zusammenhänge zu überzeugen. Dabei war es wichtig, über schwierige wirtschaftliche Zusammenhänge aufzuklären. Das war grundlegende Volksbildung, die von den NachDenkSeiten geleistet worden ist.

Heute ist die wirtschaftspolitische Debatte und auch die Wirtschaftspolitik in der Praxis wieder um vieles weniger doktrinär. Dass das so gekommen ist, ist auch ein Verdienst der NachDenkSeiten. Andere Medien haben sich sehr viel schwerer getan bei der Überwindung der aus Interessengründen verbreiteten Vorurteile.

3. Im Kontext mit 2. wurde auf den NachDenkSeiten von Beginn der sogenannten Reformpolitik an auf den Missbrauch des schönen Wortes „Reform“ aufmerksam gemacht und eine um vieles differenziertere Betrachtung und Politik empfohlen. In unseren Reihen wurde die richtige Kennzeichnung der damaligen Reformpolitik geprägt: Die Reformlüge.

Reformen waren in guten Zeiten immer Veränderungen zugunsten der Mehrheit der Völker. Ab Ende des letzten Jahrhunderts, also in Deutschland etwa ab 1998 und dann zu Beginn der Nuller-Jahre sind in Deutschland „Reformen“ propagiert und durchgesetzt worden, die von der großen Mehrheit der Menschen eher Opfer verlangten als Gutes brachten. Zu diesem Zweck wurden eine Fülle von Fehlurteilen und Vorurteilen verbreitet. Die NachDenkSeiten haben diese gewissenhaft analysiert, beschrieben, konterkariert. Der Herausgeber der NachDenkSeiten hat parallel ein für diese Debatte wichtiges Werk geschrieben: „Die Reformlüge. 40 Denkfehler, Mythen und Legenden, mit denen Politik und Wirtschaft Deutschland ruinieren“ – erschienen bei Droemer im Jahr 2004, also im Jahr nach dem Start der NachDenkSeiten.

Wer sich in dieser Zeit gesellschaftlich und politisch fortbilden wollte, der fand damals in den NachDenkSeiten und ihren Betreibern verlässliche Partner zur Volksbildung in Sachen Reform.

4. Vierter Beleg: Die NachDenkSeiten haben die Agitation für die Privatisierung bisher öffentlicher Leistungen analysiert und der Privatisierung aller Lebensbereiche widersprochen.

Weil die Privatisierung meist mit einem ordentlichen Geschäft verbunden war und deshalb die Motivation der Privatisierungsgewinner groß und ihre Kassen meist gut gefüllt sind, erwies sich die Volksbildung und Aufklärung zu diesen Vorgängen als sehr schwierig. Es ist dennoch gelungen, einen weiten Kreis von Menschen so zu informieren und auszubilden, dass die Privatisierung aller Lebensbereiche nicht die volle Unterstützung fand. Das war Volksbildung im besten Sinne des Wortes.

Die Aufklärungsarbeit hatte gelegentlich markante Erfolge. Zum Beispiel wäre wahrscheinlich die Deutsche Bahn AG ohne den Widerstand volksbildender Personen und Gruppen komplett privatisiert worden. Und damit wäre das Elend der Deutschen Bahn noch größer als mit der jetzigen quasi Teil-Privatisierung.

Im konkreten Fall kam den NachDenkSeiten auch zugute, dass ich als Herausgeber und Autor in meiner früheren Funktion als Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt intensiv erlebte und erfuhr, wie anders die sogenannte und geschmähte „Behördenbahn“ funktionierte – nämlich besser als heute im teilprivatisierten Zustand.

5. Auf den NachDenkSeiten wurde nie und auch nicht andeutungsweise dem Irrglauben gefolgt, Krieg sei die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Wir haben mit wiederkehrenden Hinweisen auf die sachliche Begründung einer Politik der guten Nachbarschaft wirkliche Volksbildung betrieben.

Die NachDenkSeiten haben immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass Deutschland nur einen guten Platz in Europa und in der Welt finden kann, wenn es die 1969 zum Durchbruch gekommene Politik des Sich Vertragens und der guten Nachbarschaft pflegt, fördert und wenn in internationalen Gesprächen und Verhandlungen dieser Art des politischen Zusammenlebens der Völker das Wort geredet wird.

Friedenspolitik, also die Politik der guten Nachbarschaft muss verstanden und unterstützt werden. Andernfalls neigen viele Menschen zum Mittel der Gewalt. Deshalb ist Volksbildung auf diesem Terrain ganz besonders wichtig.

6. Auf den NachDenkSeiten sind im Laufe der Zeit eine große Zahl von Denkfehlern, die vor allem die wirtschaftspolitische und gesellschaftspolitische Debatte prägen, beschrieben und analysiert worden. Wo sonst fand diese grundlegende Volksbildung statt?

Denkfehler zu kennen, zu begreifen und darüber zu informieren ist ein wichtiger Weg und große Unterstützung zum eigenständigen Denken. Hier ein Auszug aus einer Liste von Denkfehlern, die auf den NachDenkSeiten und bei Bildungsveranstaltungen der NachDenkSeiten-Macher beschrieben und analysiert worden sind:

  • Die Globalisierung ist ein neues Phänomen.
  • Die Zeiten, als man aus dem Vollen schöpfen konnte, sind vorbei
  • Wir leben über unsere Verhältnisse
  • Konjunkturprogramme sind Strohfeuer
  • Wir leben vom Export
  • Steigende Aktienkurse sind gut
  • Die Lohnnebenkosten sind zu hoch
  • Das Normalarbeitsverhältnis ist ein Auslaufmodell
  • Sozial ist, was Arbeit schafft
  • usw.

In anderen Medien begegnet man oft Menschen, die diese und viele andere Vorurteile und Denkfehler teilen. Auch amtliche Papiere und Vorschläge wie jene zur Agenda 2010 waren und sind voll davon. Die Redaktion der NachDenkSeiten ist von vornherein mit dem Willen angetreten, Denkfehlern nicht zu folgen, sondern ihnen zu widersprechen und sie zu diesem Zweck zu analysieren. Wahre Volksbildung.

Das waren sechs Belege aus dem „Themenspektrum“ der NachDenkSeiten für wichtige Beiträge dieses Mediums zur sogenannten Volksbildung.

Bitte berichten Sie auch in Ihrem Umfeld, also in Ihrem Bekannten-, Familien- und Freundeskreis über diese Vorgänge. Die Aberkennung der Gemeinnützigkeit des Fördervereins der NachDenkSeiten ist ausgesprochen und aus vielerlei Gründen fragwürdig. Das haben schon die oben beschriebenen sechs Belege gezeigt. Und das wird jede Leserin und jeder Leser erkennen, wenn sie auf unserer Seite zurückscrollen, im Idealfall bis zum 30. November 2003, dem Tag des Starts der NachDenkSeiten.

Wir werden in der nächsten Zeit mit weiteren Belegen für die Volksbildungsleistung der NachDenkSeiten nachlegen.

Anhang:

Auszug aus dem Bescheid des Finanzamtes Landau zu Aberkennung der Gemeinnützigkeit des Fördervereins der NachDenkSeiten IQM e.V. vom 24.10.2022