Kategorie: Nachrichten
Malone, Cole und viele weitere: Resilienz-Tour mit Größen des Widerstands in Österreich und Bayern
Nach dem großen Erfolg der Better Way-Konferenz in Wien, die internationale Größen des Widerstands nach Österreich brachte, findet im Dezember eine neue Veranstaltungsreihe statt, die nach bald drei Jahren Gesundheitsdiktatur Hoffnung und Mut für die Zukunft macht. Die “Resilienz-Tour” wird Aktivismus mit Besinnlichkeit und Musik verbinden. Das Programm umfasst je nach Termin spannende Vorträge, Lesungen und die Verlesung einer Weihnachtsdeklaration durch namhafte Experten wie Dr. Robert Malone, Dr. Ryan Cole und Prof. Geert Vanden Bossche. Konzerte sorgen für die perfekte vorweihnachtliche Stimmung.
Die Resilienz-Tour umfasst insgesamt fünf Termine: Einer davon findet im bayerischen Eching statt, die übrigen in Österreich. An allen wird die Musik eine besondere Rolle spielen: Großartige Musiker der Bewegung sorgen für ein besinnliches Beisammensein. Dr. Maria Hubmer-Mogg von #wirzeigenunserGesicht stimmt auf die Tour ein:
Es braucht die Mutmacher, es braucht die Samensäer, es braucht die Faktenbringer, es braucht die Darüber-Berichter, es braucht die Filmemacher, es braucht die Mit-Musik-Berührer, es braucht die Mit-Kunst-Inspirierer, es braucht die Hilfesteller, es braucht die Heilkundigen, es braucht die Rechtsgelehrten, es braucht die Was-Beibringer, es braucht die Davids-gegen-Goliath, es braucht Resilienz und vor allem braucht es die Liebe!
Maria Hubmer-Mogg
Die Teilnehmerzahlen sind begrenzt; die Anmeldung erfolgt über die folgende E-Mail-Adresse: resilienz.tour@gmail.com
Als Betreff sollte die jeweilige Stadt angegeben werden.
Es wird um eine freiwillige Spende vor Ort oder per Überweisung für den Verein für Kindergesundheit #wirzeigenunserGesicht an AT07 2081 5000 4378 9593 gebeten. Der Verein brachte zuvor mit der Better Way-Konferenz in Wien zahlreiche internationale Größen des Widerstands nach Österreich und übernahm dafür hohe Kosten.
Am 13. Dezember in Eching kommen alle Spendeneinnahmen Dr. Ronny Weikl zugute, dem zuletzt aufgrund des sehr fragwürdigen Gerichtsverfahrens wegen Maskenattesten hohe Anwaltskosten entstanden sind.
Das genaue Programm der jeweiligen Termine finden Sie im Folgenden:
13. Dezember: Eching
14. Dezember: Salzburg
15. Dezember: Steyr
16. Dezember: Wien
17. Dezember: Graz
Ein Tag im November – woher der Strom kommt und wie viel CO2 emittiert wird
Grau und kalt – statt bunt
von Frank Hennig
Ein paar Tage im November in Deutschland, genauer gesagt sogar die letzten. Wir zeigen der Welt, wie man ein ehemals bestens funktionsfähiges, preis- und umweltfreundliches Energiesystem nicht umgestalten oder, treffender gesagt, nicht demolieren sollte.
Stromerzeugung und Verbrauch vom 28.11.22 bis 1.12.22 Quelle AGORAMETER Energiewende
Der Winter klopft an die Tür. Die Temperaturen sind am Fallen. An der Neiße wird die Frostgrenze erreicht, aber auch weiter westlich zeigen die Thermometer deutlich einstellige Zahlen. Jedes Grad unter null wird den Strombedarf um ein bis zwei Gigawatt (GW) steigern. Um 11 Uhr 30 laufen alle verfügbaren Kohle- und Kernkraftwerke, Pumpspeicherwerke helfen mit 300 Megawatt aus talwärts fleißendem Wasser.
Der diesige Himmel und die tiefstehende Sonne lassen nur 4 GW Solarstrom entstehen (bei 62,5 GW installierter Anlagenleistung), der leichte Ostwind wandelt über müde Rotoren weniger als 3 GW Strom um (bei 65 GW installierter Leistung), ein weiteres Gigawatt schicken uns freundlicherweise die Nachbarn – bei einem Börsenstrompreis von 482 Euro pro Megawattstunde (MWh), also 48,2 Cent pro Kilowattstunde. Entscheidend sind heute vor allem 18,8 GW Strom aus Gaskraftwerken, also aus der Verstromung teuren und knappen Erdgases, die man eigentlich verhindern wollte.
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Wenn man nun sagt, wir hätten unser Energiesystem wegen „dem Klima“ so umstrukturiert oder, besser gesagt, zerstört, so lässt die folgende Grafik alle Jünger von Rio bis Sharm-el-Sheikh erschauern:

Mit 724 Gramm CO2 pro erzeugter Kilowattstunde sind wir nach Polen Vizeeuropameister. Klimafreundlicher Ökostrom hilft nicht, wenn er nicht da ist.
Der Gedanke, wo wir heute mit den im Jahr 2011 noch laufenden 14 Kernkraftwerken hinsichtlich der Emissionen stehen würden, kommt denen, die täglich ihre Klimareligion ausleben, offensichtlich nicht.
Dabei sind wir derzeit noch ganz gut dran. Eine ähnliche Wetterlage am 30. November 2023 wird eine angespanntere Situation schaffen. Es stehen dann die letzten drei Kernkraftwerke nicht mehr zur Verfügung, auch nicht mehr die aus der Sicherheitsbereitschaft reaktivierten fünf Braunkohle-Kraftwerksblöcke. Dann muss noch mehr Gas verstromt werden, aber die Speicher werden nicht voll sein.
Für 2026 angekündigtes LNG aus Katar, mengenmäßig ohnehin unmaßgeblich, und ab 2030 importierter Wasserstoff werden im nächsten Winter nicht helfen. Im übernächsten auch nicht. Während die Ausweitung der deutschen Erdgasförderung angeblich zu lange dauern würde, ebenso die Bestellung neuer Brennstäbe für die Kernkraftwerke, sind die wolkigen Zukunftsversprechen von LNG und Wasserstoff ausreichend, die Regierung ruhig zu stellen.
Selten wurden an simplen und allgemein zugänglichen Zahlen der Ernst der Lage und die Unfähigkeit einer Regierung in Tateinheit mit dem Vermächtnis der vorherigen so deutlich. Politiker, denen nur die Hoffnungen auf die Sparsamkeit der Endkunden und auf einen milden Winter bleiben, wären aus Regierungen von Adenauer bis Schröder im großen Bogen herausgeflogen. Stattdessen werden NGOs zu GOs gemacht und Lobbyisten im Staatsapparat beschäftigt. Die Dekadenz hat ein fortgeschrittenes Stadium erreicht.
Politik beginnt mit dem Betrachten der Wirklichkeit. Das findet nicht statt. Wer mit alten Instrumenten ein neues Mindset der Energiewende sucht, kann auch gleich seinen Namen tanzen. Es hilft nicht. Auch nicht am 1. Dezember.
Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier
»Grotesk«: Google und YouTube investieren 12 Millionen Dollar in globales Mediennetzwerk zur Überprüfung von Fakten
Als Reaktion auf die Ankündigung vom Dienstag, dass Google und YouTube über das Medieninstitut Poynter ein globales Netzwerk zur Überprüfung von Fakten finanzieren werden, sagte der Medienexperte Mark Crispin Miller, Ph.D.: „Das ist grotesk – fast schon komisch, nur dass es nicht lustig ist.“
Die Bekämpfung von Fehlinformationen ist eine ständige globale Herausforderung für die Gesellschaft“, erklärten Google und YouTube am Dienstag und gaben bekannt, dass sie 12 Millionen Dollar ausgeben werden, um einen Global Fact Check Fund einzurichten, der ein Netzwerk von 135 Fact-Checking-Organisationen unterstützen wird, die in 65 Ländern und mehr als 80 Sprachen tätig sind.
Das Geld ist Teil eines Zuschusses in Höhe von 13,5 Millionen Dollar, den die Tech-Unternehmen dem International Fact-Checking Network (IFCN), einer Abteilung des gemeinnützigen Medieninstituts Poynter, gewährt haben, wie Mashable berichtet.
Das Geld wird in den Ausbau der bestehenden Aktivitäten des IFCN von Poynter fließen, aber auch in neue Initiativen, um das, was das IFCN als „Information“ ansieht, aufzuwerten und das, was es als „Fehlinformation“ betrachtet, zu reduzieren, so die Unternehmen.
„Die Welt benötigt die Überprüfung von Fakten mehr denn je“, sagte Baybars Örsek, Geschäftsführer des IFCN. „Diese Partnerschaft mit Google und YouTube gibt den globalen Faktenprüfern finanzielle Unterstützung und ist ein Schritt in die richtige Richtung.“
Mark Crispin Miller, Ph.D., Professor für Medienwissenschaften an der New York University, sagte jedoch gegenüber The Defender, er finde die Entwicklung „grotesk – fast bis zum Punkt der Komödie, nur dass es nicht lustig ist.“
Michael Rectenwald, Ph.D., Autor von „Google Archipelago: The Digital Gulag and the Simulation of Freedom“, kritisierte ebenfalls die finanzielle Partnerschaft von Google und YouTube mit dem IFCN und sagte dem Defender:
Google und YouTube sind keine Informationslieferanten, sondern Werkzeuge für die totalitäre Kontrolle von Informationen. Sie haben Zensur betrieben, Informationen heruntergestuft und auf schwarze Listen gesetzt, wahrscheinlich seit ihrer Gründung.
Dass sie solche Funktionen an das IFCN auslagern, ist keine Überraschung. Das IFCN ist lediglich ein Agent des totalitären Regimes.
Sind Faktenchecks Meinungsäußerungen oder Tatsachenbehauptungen?
Die Unterscheidung zwischen „Information“ und „Fehlinformation“ sei willkürlich und hänge davon ab, ob sie in das bevorzugte Narrativ der Machthaber passe, so Rectenwald.
„Fehlinformation‘ bedeutet alles, was den Erzählungen des Regimes zu einer beliebigen Anzahl von Themen zuwiderläuft, einschließlich internationaler Politik und Kriegsführung, Wirtschaft und Rezession, Pandemien und Impfstoffe, Politik und Wahlen, die globalen Eliten, Klimawandel und The Great Reset, der in diesem Moment eingeläutet wird.“
Ferner sind laut Facebook „Faktenchecks“ Meinungsäußerungen und als solche durch den ersten Verfassungszusatz geschützt – so argumentierte der Social-Media-Riese, als er wegen Verleumdung verklagt wurde und behauptete, seine „Faktenchecks“ seien keine Tatsachenbehauptungen.
Im November 2020 reichte Children’s Health Defense eine Klage nach dem Ersten und Fünften Verfassungszusatz gegen Facebook, Mark Zuckerberg und zwei von Facebooks „Faktenprüfern“ wegen illegaler Zensur und falscher Werbung/Falschdarstellung nach Bundesrecht (dem Lanham Act und dem Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act, gemeinhin als RICO Act bezeichnet) ein.
Jenin Younes, Rechtsberater der New Civil Liberties Alliance, erklärte gegenüber The Defender, dass Google und YouTube die freie Meinungsäußerung in wichtigen Fragen unterdrückt haben.
Younes ist an einer Klage gegen die Biden-Administration beteiligt, die behauptet, dass Regierungsbeamte – einschließlich Dr. Anthony Fauci – mit Big Tech zusammengearbeitet haben, um die Meinungen der Wissenschaftler zu zensieren, die die „Great Barrington Declaration“ geschrieben haben.
„Google manipulierte seinen Algorithmus, um sicherzustellen, dass die Great Barrington Declaration mehr oder weniger vor der Öffentlichkeit versteckt wurde“, sagte Younes. „YouTube gehört zu den schlimmsten Übeltätern bei der Zensur von nicht von der Regierung genehmigten Meinungsäußerungen zu COVID-19 und erstickt damit die Debatte.“
Sie fügte hinzu:
Das Unternehmen ging sogar so weit, ein Video zu zensieren, in dem der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, die Epidemiologen Jayanta Bhattacharya, Sunetra Gupta und Martin Kulldorff – die Autoren der Great Barrington Declaration – und der ehemalige COVID-19-Berater des Weißen Hauses, Scott Atlas, über die Wirksamkeit (oder das Fehlen derselben) von Masken und anderen COVID-19-Einschränkungen diskutierten.
Wir wissen durch öffentliche Äußerungen hochrangiger Mitglieder der Biden-Administration und durch interne Dokumente, die wir durch die Offenlegung im Fall Missouri gegen Biden und in anderen Fällen erhalten haben, dass die Regierung hinter einem Großteil dieser Zensur steht.
Wir freuen uns darauf, mehr darüber zu erfahren, wie sehr YouTube und Google mit der Regierung zusammengearbeitet haben und von ihr gezwungen wurden, während diese Fälle durch das Gerichtssystem laufen.
Crispin Miller sagte, die finanzielle Partnerschaft von Google und YouTube mit dem IFCN erinnere ihn an das „Ministerium für Wahrheit“ in George Orwells Roman „1984“. Er wies auch darauf hin, dass Orwell die Hauptfigur des Buches – Winston Smith, der im Wahrheitsministerium arbeitet – auf Orwells eigenen Erfahrungen bei der BBC während des Zweiten Weltkriegs bei der Erstellung von Propagandasendungen basierte.
„Das ist bezeichnend, denn das Wahrheitsministerium ist eine satirische Version der Medien in Kriegszeiten, die ständig Lügen verbreiten“, sagte er und verwies auf die Zusammenarbeit von Google mit dem US-Militär.
„Google selbst ist eine Quelle der Propaganda – nicht nur in dem, was es in den Vordergrund stellt, sondern vor allem in dem, was es unterdrückt oder verschweigt“, sagte er.
Was ist hier los?
Rectenwald zufolge geht es bei der Zusammenarbeit der Regierung mit Big Tech nicht um die Privatisierung staatlicher Aufgaben, sondern um das Gegenteil davon.
„Wie ich in „Google Archipelago“ geschrieben habe, ist das Problem der Informationskontrolle durch Big Tech nicht die Privatisierung von Regierungsfunktionen, sondern die Verstaatlichung von Privatunternehmen.
In seinem Buch schreibt Rectenwald:
Mit der effektiven Autorität und der zunehmenden Macht des Staates werden die repressiven Aspekte der Regierung beibehalten und verstärkt, während die Verantwortung des (virtuellen, unternehmerischen) ‚Staates‘ gegenüber dem Bürger viel geringer bleibt als die des traditionellen demokratischen Staates.
Die digitale Konstellation erhöht auch die Möglichkeiten des Staates zur Überwachung, Informationskontrolle, Zensur und zur Verbannung oder „Entpersönlichung“ von „personae non gratae“ beträchtlich, während die vom Staat angeblich geschützten Rechte in Wirklichkeit nicht existieren.
Diese Entwicklung ist eine Funktion des Ausmaßes, in dem die digitalen Giganten de facto zu Monopolen geworden sind – nicht mit der Erlaubnis des Staates, sondern als virtuelle Stellvertreter für ihn.
Poynter sagt, es „stärkt die Rolle des Journalismus in einer freien Gesellschaft“ und „setzt sich für die Freiheit der Meinungsäußerung ein“.
Doch die Aktivitäten des IFCN, das jetzt von Google und YouTube finanziert wird, scheinen im Widerspruch zur Meinungsfreiheit zu stehen, so Rectenwald.
„Alles, was das Regime und seine Vertreter sagen, stellt das genaue Gegenteil der Wahrheit dar“, sagte er. „Eine ‚freie Gesellschaft‘ bedeutet ein totalitäres Regime. Freiheit der Meinungsäußerung‘ bedeutet Zensur, Propaganda und Doppelzüngigkeit. Demokratie‘ bedeutet Einparteienherrschaft.“
Das Poynter Institute“, so Crispin Miller, „stellt sich selbst als unparteiischer, realistischer Wachhund dar, ist aber nichts dergleichen. Es ist genauso anfällig für Unwahrheiten und schützt die großen Propagandanarrative genauso wie die Konzernmedien.“
Poynter gründete 2015 IFCN, um „die wachsende Gemeinschaft von Faktenprüfern auf der ganzen Welt und Befürwortern sachlicher Informationen im globalen Kampf gegen Fehlinformationen zusammenzubringen.“
Laut seiner Website arbeitet IFCN nun mit mehr als 100 Organisationen weltweit über „Lobbyarbeit, Schulungen und globale Veranstaltungen“ zusammen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, „Trends im Bereich der Faktenüberprüfung“ zu beobachten und „Ressourcen für Faktenüberprüfer“ bereitzustellen.
Mit dem neuen Zuschuss von Google und YouTube wird IFCN die Bemühungen um Faktenüberprüfung auf der ganzen Welt direkt stärken und erweitern“, sagte Poynter in einer Pressemitteilung und fügte hinzu:
Google und YouTube werden zusätzliche finanzielle Unterstützung für das IFCN anbieten, um ein neutrales und unabhängiges Auswahlkomitee einzurichten, die Berichterstattung, Überwachung und Bewertung der finanzierten Fact-Checking-Bemühungen zu verbessern und die Kapazität des IFCN zu erweitern, um der internationalen Fact-Checking-Community zu dienen.
Laut einem Bericht für 2021-2022 stiegen die Einnahmen von Poynter seit 2017 um 150 %, und im Jahr 2022 überstiegen die Einnahmen 15 Millionen US-Dollar.
Zu den wichtigsten Geldgebern im Jahr 2021 und Anfang 2022 gehörten Meta (die Muttergesellschaft von Facebook), TikTok und die Google News Initiative.
Im Jahr 2021 erhielt die Non-Profit-Organisation 40,2 % ihrer Einnahmen aus Zuschüssen und 20,4 % ihrer Einnahmen aus „Partnerschaften“, die im Bericht nicht klar definiert wurden.
Der Rest der Finanzierung von Poynter im Jahr 2021 stammte aus „Lizenzierung“ (14,8 %), „Beiträgen“ (10,9 %), „Studiengebühren“ (6,2 %), „Werbung“ (3,0 %), „Investitionserträgen“ (2,5 %) und „Vermietungen“ (2,1 %). Für diese Kategorien wurden keine weiteren Definitionen oder Details angegeben.
Der Defender hat Poynter um genauere Informationen über seine Finanzierungsquellen gebeten, aber Poynter hat bis zum Ablauf der Frist nicht geantwortet.
Xi gegen Trudeau: Wie China die Geschichte mit dem kolonialen Westen neu schreibt
Obwohl der Austausch zwischen dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping und dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau am Rande des G20-Gipfels in Indonesien am 16. November nur kurz war, wurde er zu einer Sensation in den sozialen Medien. Der selbstbewusste, wenn auch nicht herrschsüchtige Xi belehrte den sichtlich besorgten Trudeau über die Etikette der Diplomatie. Dieser Austausch kann als ein weiterer Wendepunkt in den Beziehungen Chinas zum Westen betrachtet werden.
„Wenn Sie aufrichtig sind“, sagte der chinesische Präsident zu Trudeau, „dann werden wir unsere Diskussion mit einer Haltung des gegenseitigen Respekts führen, andernfalls könnte es unvorhersehbare Konsequenzen geben.“
Am Ende des unangenehmen Gesprächs war Xi der Erste, der den Raum verließ, während Trudeau sich unbehaglich aus dem Raum bewegte.
Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping hat den kanadischen Premierminister Justin Trudeau beschuldigt, Details aus einem früheren Gespräch zwischen ihnen an Reporter weitergegeben zu haben. Der Austausch fand am Mittwoch bei einem Empfang in Bali, Indonesien, statt.
President Xi Jinping of China accused Canada’s prime minister, Justin Trudeau, of leaking details from an earlier conversation between them to reporters. The exchange happened at a reception in Bali, Indonesia, on Wednesday. https://t.co/hDiKp91C1q pic.twitter.com/3Blapwis75
— The New York Times (@nytimes) November 16, 2022
Um die Bedeutung dieses Moments richtig einschätzen zu können, muss man ihn durch ein historisches Prisma betrachten.
Als die westlichen Kolonialmächte Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts begannen, China ernsthaft auszubeuten, wurde der Gesamtumfang der chinesischen Wirtschaft auf ein Drittel der gesamten Wirtschaftsleistung der Welt geschätzt. Im Jahr 1949, als es den chinesischen Nationalisten gelang, nach Hunderten von Jahren des Kolonialismus, der politischen Einmischung und der wirtschaftlichen Ausbeutung ihre Unabhängigkeit zu erringen, machte das gesamte BIP Chinas lediglich 4 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung der Welt aus.
In der Zeit zwischen dem ersten Opiumkrieg im Jahr 1839 und der Unabhängigkeit Chinas, mehr als hundert Jahre später, kamen Dutzende Millionen Chinesen durch direkte Kriege, nachfolgende Rebellionen und Hungersnöte ums Leben. Der so genannte Boxeraufstand (1899-1901) war einer der vielen verzweifelten Versuche des chinesischen Volkes, ein gewisses Maß an Unabhängigkeit zu erlangen und die nominelle Souveränität über sein Land zu behaupten. Das Ergebnis war jedoch verheerend, da die Rebellen zusammen mit dem chinesischen Militär von der überwiegend westlichen Allianz, an der die Vereinigten Staaten, Österreich-Ungarn, Großbritannien, Frankreich und andere beteiligt waren, niedergeschlagen wurden.
Die Zahl der Todesopfer war katastrophal und wird nach moderaten Schätzungen auf über 100.000 beziffert. Und in der Folge war China wieder einmal gezwungen, wie schon in den beiden Opiumkriegen und bei vielen anderen Gelegenheiten in der Vergangenheit den Kopf hinhalten zu müssen.
Sieben Jahrzehnte später steht China wieder im Mittelpunkt des Weltgeschehens. Eine gute Nachricht für die einen. Schreckliche Nachrichten für andere.
In dem am 22. Oktober veröffentlichten Dokument zur Nationalen Sicherheitsstrategie 2022 der USA wird China als „der einzige Konkurrent beschrieben, der sowohl die Absicht hat, die internationale Ordnung neu zu gestalten, als auch in zunehmendem Maße über die wirtschaftliche, diplomatische, militärische und technologische Macht verfügt, dies zu tun“.
Die Position der USA ist keineswegs überraschend, denn der Westen definiert seine Beziehungen zu Peking nach wie vor auf der Grundlage eines kolonialen Erbes, das sich über Hunderte von Jahren erstreckt.
Für den Westen ist der Wiederaufstieg Chinas problematisch, nicht wegen seiner Menschenrechtsbilanz, sondern wegen seines wachsenden Anteils an der Weltwirtschaft, der im Jahr 2021 18,56 % betragen wird. Diese wirtschaftliche Macht, gepaart mit wachsendem militärischen Können, bedeutet praktisch, dass Peking bald in der Lage sein wird, die politischen Ergebnisse in seiner wachsenden Einflusssphäre im pazifischen Raum, aber auch weltweit, zu diktieren.
Die Ironie in all dem ist, dass es einmal China war, das zusammen mit dem größten Teil Asiens und des globalen Südens in Einflusssphären aufgeteilt war. Die Tatsache, dass Peking ein eigenes Äquivalent zur geopolitischen Dominanz des Westens schafft, muss für die westlichen Regierungen ziemlich beunruhigend sein.
Viele Jahre lang haben die westlichen Mächte die Menschenrechtslage in China als moralische Grundlage für ihre Einmischung benutzt. Die angebliche Verteidigung der Menschenrechte und das Eintreten für die Demokratie waren in der Vergangenheit bequeme westliche Instrumente, die eine nominelle ethische Grundlage für Interventionen boten. Im chinesischen Kontext beruhte die Acht-Nationen-Allianz, die den Boxeraufstand niederschlug, auf ähnlichen Prinzipien.
Die Scharade geht bis heute weiter, wobei die Verteidigung Taiwans und die Rechte der Uiguren und anderer Minderheiten ganz oben auf der Tagesordnung der USA und des Westens stehen.
Tatsächlich deuten die Äußerungen aus Washington darauf hin, dass die USA erste Schritte unternehmen, um den unvermeidlichen Aufstieg Chinas zu einem globalen Konkurrenten anzuerkennen. Vor seinem Treffen mit Präsident Xi am 15. November in Indonesien hatte Biden schließlich, wenn auch subtil, die unbestrittene neue Realität anerkannt, als er sagte: „Wir werden heftig miteinander konkurrieren, aber ich bin nicht auf einen Konflikt aus. Mir geht es darum, diesen Wettbewerb verantwortungsbewusst zu gestalten“.
Xis Verhalten gegenüber Trudeau auf dem G20-Gipfel kann als eine weitere Episode von Chinas sogenannter „Wolfsdiplomatie“ gelesen werden. Das dramatische Ereignis – die Worte, die Körpersprache und die subtilen Nuancen – deuten jedoch darauf hin, dass China sich nicht nur als eine Supermacht sieht, die globale Bedeutung und Respekt verdient.
Dr. Ramzy Baroud ist Journalist, Autor und Herausgeber der Palästina-Chronik. Er ist der Autor von sechs Büchern. Sein neuestes Buch, das er gemeinsam mit Ilan Pappé herausgegeben hat, ist „Our Vision for Liberation: Engagierte palästinensische Führungspersönlichkeiten und Intellektuelle kommen zu Wort“. Zu seinen weiteren Büchern gehören „Mein Vater war ein Freiheitskämpfer“ und „Die letzte Erde“. Baroud ist ein Non-Resident Senior Research Fellow am Zentrum für Islam und Globale Angelegenheiten (CIGA). Seine Website lautet http://www.ramzybaroud.net.
FFP2-Maske schützt kaum besser als medizinische Maske

Schützt eine FFP2-Maske besser vor einer Covid-Ansteckung als eine medizinische Stoffmaske? Eine neue Studie stellt kaum einen Unterschied fest. Österreich ist FFP2-Land. Anfang Jänner 2021 gingen Sebastian Kurz und Rudolf Anschober – das erste Seuchen-Team der österreichischen Politik – einen weltweit einmaligen Weg: Aus der Maskenpflicht wurde die FFP2-Maskenpflicht. Diese würde „noch besser schützen“, so […]
Der Beitrag FFP2-Maske schützt kaum besser als medizinische Maske erschien zuerst unter tkp.at.
MFG startet Volksbegehren gegen “Migrationsflut” – FPÖ OÖ wird rechts überholt
Die von ihren Kritikern auch gerne “Impfgegner-Partei” genannte MFG versucht in Oberösterreich, wo sie im Landtag vertreten ist, auch mit anderen brennenden Themen zu punkten. Hier wurden schon mehrfach Akzente gesetzt, die eine Nähe zum Willen der Bevölkerung nahelegen und die Landes Freiheitlichen beschämen. Am 1. Dezember präsentierte man einen gut auf den Punkt gebrachten Maßnahmenkatalog gegen illegale Massenmigration – und hat ein Volksbegehren dazu eingebracht.
Auch wenn betont wurde, dass hinter dem Vorhaben die Bundes- und die Landes-MFG stehen, saßen letztendlich nur die drei oberösterreichischen Landtagsabgeordneten, Dagmar Häusler, Manuel Krautgartner und Joachim Aigner mit ihrer juristischen Referentin Justine Tiefnig am Podium. Während es aus vielen Bundesländern eher Negativmeldungen wie Austritte zur MFG gibt, kämpft man in Oberösterreich Tag für Tag um politische Relevanz. Dass dies alles andere als leicht ist, zeigen die Rückmeldungen der Wähler in sozialen Medien, die sich auch in den Foren von Report24 immer wieder negativ äußern. Die Enttäuschungen letzten Wochen der Bundespräsidentenwahl haben tiefe Narben bei vielen Menschen hinterlassen, die alle Hoffnungen auf diese neue Partei gesetzt hatten.
Die Inhalte des Volksbegehrens und die Meinung der MFG zur illegalen Massenmigration erinnerten an die Positionen des Jörg Haider. Er hatte stets ein Ohr für die Ängste und Sorgen der Menschen und brachte diese mit markigen Sagern auf den Punkt.
Der internationale Umgang mit dem Thema sowie die völlig inkompetente Asylpolitik der
Bundesregierung machen es notwendig, einen Volksentscheid herbeizuführen, der verhindert, dass
unter dem Deckmantel der „humanitären Hilfe“ tausende Wirtschaftsmigranten den direkten Weg
von der Grenze in die „soziale Hängematte“ der Republik finden. Das klare Bekenntnis der MFG zur
Hilfeleistung für alle tatsächlichen berechtigt Schutzsuchenden bleibt davon unberührt.Pressemappe „Migrationsflut stoppen – JETZT!“
Die Partei MFG hat in Oberösterreich vor allem deshalb so gut abgeschnitten, weil die FPÖ unter Manfred Haimbuchner inmitten des Corona-Wahnsinns in ihren Kernthemen äußerst schwach und unglaubwürdig agiert hat. Diesem ist vorzuwerfen, sich an seinen Koalitionspartner anzubiedern und die ÖVP niemals zu kritisieren. In Bundesländern, wo die FPÖ-Landesparteichefs mit den Corona-Demonstranten auf die Straße gingen und für ein gemeinsames Anliegen kämpften, bekam die neue Partei keinen Fuß auf den Boden. In Oberösterreich gab es ein Vakuum zu füllen, wobei es eine Fehleinschätzung darstellt, dass die MFG ausschließlich von enttäuschen FPÖ-Wählern gewählt wurde.
Die Abgeordneten Dagmar Häusler und Joachim Aigner.
Zu ihrer Anhängerschaft gehören aber durchaus viele, die mit dem glaubwürdigen Programm des Herbert Kickl auf Bundesebene, unter anderem Heimat, Freiheit, Selbstbestimmung und Nationalbewusstsein, sehr viel anfangen können. In diese Kerbe schlägt man mit dem heute präsentierten Volksbegehren erneut.
Die illegale Migration nach Österreich führt zunehmend zu großen Problemen in vielen Bereichen. Die
Regierung hat nichts Wirksames dagegen getan. Deshalb möge der Bundesgesetzgeber Maßnahmen
beschließen, um die Souveränität des Bundesgebietes wieder herzustellen, u.a. effizienten
Grenzschutz, rasche Abwicklung von Asylanträgen und Rückführung nach abgewiesenem Antrag.
Parallel dazu soll die Integration von anerkannten Flüchtlingen und legalen Einwanderern verbessert
werden.
Konkret wird gefordert, folgende gesetzliche Maßnahmen zu beschließen:
1. Aktiver und durchgehenden Grenzschutz.
2. Keine Stellung von Asylanträgen ohne nachprüfbare Angaben von Herkunft und Identität.
3. Flüchtlinge aus sicheren Herkunftsstaaten können Asylanträge grundsätzlich nur im
Herkunftsstaat stellen.
4. Beschleunigte Asylverfahren.
5. Kein internationaler Schutz für Menschen, die aus ausschließlich wirtschaftlichen Gründen
um Asyl ansuchen.
6. Zügige Rückführung von Menschen, deren Asylantrag abgewiesen wurde.
7. Zügige Rückführung bei Straffälligkeit gemäß den geltenden Gesetzen.
8. Rasche Ausverhandlung von bilateralen Abkommen mit Österreichs Nachbarländern, bis
Dublin-III-Regeln (insb. „Drittsaatenregelung“) EU-weit konsequent umgesetzt werden.
9. Forderung an die EU, einen EU-weiten Aufteilungsschlüssel für eine tatsächlich gerechte
Verteilung der als Folge der zunehmenden Migration entstehenden wirtschaftlichen
Belastung einzuführen
In Tagen wie diesen wird ein solches Programm, das für rechtstreue Staatsbürger und ganz normale Menschen eigentlich selbstverständlich sein sollte, vor allem von System- und Mainstreammedien als “rechts” gebrandmarkt. Damit muss man anerkennen, dass sich die MFG Oberösterreich in der Asylfrage rechts des Herrn Haimbuchner einordnet. Bei Politikern sind allerdings Taten stets wichtiger als Worte – und um Taten folgen zu lassen fehlen die notwendigen Stimmenanteile. Wir haben nachgefragt, ob sich die Partei jetzt generell als “rechts” sieht – und eine durchwegs sympathische Antwort erhalten.
Man würde sich an den Problemen der Menschen orientieren, das hätte mich “Links” gegen “Rechts” nichts zu tun. Wer die Arbeit der MFG OÖ bisher und in Zukunft beobachtet, werde feststellen, dass man auch klassisch linke Positionen aufgreift und vertritt, wenn sie für Land und Leute richtig und wichtig sind.
Die Pressekonferenz wurde auch als Livestream ins Internet übertragen und kann dort auch nachgesehen werden.
Bei der Pressekonferenz war ersichtlich, dass vor allem Joachim Aigner thematisch sehr sattelfest auftrat, während sich seine Kollegen mit wichtigen Rechtsgrundlagen wie der Drittstaatenregel, dem Schengener Abkommen zur Kontrolle der EU-Außengrenzen und dergleichen mehr noch nicht ganz zuhause fühlten. Nicht angesprochen wurde die wesentliche Frage der Remigration von straffälligen Migranten oder jenen, deren Asyltitel abgelehnt wurde. Auch hier wird man beobachten müssen, wie stabil die MFG ihre neuen Positionen in Zukunft vertritt – denn mit politischen Eintagsfliegen haben die Wähler ihre berechtigten Probleme. Bis zur nächsten Landtagswahl in Oberösterreich wird noch viel Zeit vergehen, in der man zu beweisen hat, wie ernst man es mit seinen Anliegen meint.
Politiker sind Angestellte der Republik – nicht deren Eigentümer!
MFG-OÖ Sprecher Joachim Aigner
Ein weiteres Faktum, das die MFG betrifft, ist der Umstand, dass man den Ruf der Bundespartei innerhalb nur weniger Wochen völlig ruiniert hat. Ob es den unbestritten fleißigen Abgeordneten in Oberösterreich gelingen wird, die Herzen und das Vertrauen der Menschen wieder zu erreichen, wird die Zukunft zeigen. In jedem Fall wird es ein hartes Stück Arbeit.
Leserbriefe zu „Saubermänner*innen: Die schmutzigen Seiten der Politisch Korrekten“

Udo Brandes thematisiert hier „eines der beliebtesten ideologischen und politischen Machtinstrumente des liberalen Establishments“: Das Moralisieren. Es beinhalte die Behauptung, „Wir sind die Guten, ihr seid die Bösen“. Die Anhänger der Politischen Korrektheit seien deshalb oft so fanatisch, weil sie auf diese Weise ihren eigenen Schmutz ebenso abwehren wie genießen könnten. Hinter den Verhaltensweisen würden antidemokratische und antiplurale Affekte stecken, die die politisch korrekten Saubermänner*innen nicht wahrhaben wollten. Statt bei politischen Fragen zu moralisieren, sollte besser gefragt werden, „Was ist unser oder mein Interesse?“. Sachlich-nüchterne Interessenanalyse statt emotional aufgeladenes Moralisieren sei „das, was unsere Gesellschaft mehr voranbringen würde als selbstgerechtes Moralisieren“. Danke für die interessanten E-Mails. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe, die Christian Reimann für Sie zusammengestellt hat.
1. Leserbrief
Liebes Nachdenkseiten-Team,
der Artikel “Saubermänner*innen” von Herrn Brandes ist einer der allerbesten, die ich zu dem Thema gelesen habe!
Obwohl ich selbst als Transidente Diversität grundsätzlich befürworte, ekelt mich die ständige Präsenz der Regenbogenfarben und LGBT selbst in unverdächtigen Vorabend- Krimiserien an.
Kein Filmchen kommt mehr ohne ein schwules schwarz- weisses Pärchen, einer Federboa-Transe und einer lesbischen Kommissarin aus!
Wenn aber überhaupt eine dem offiziellen Narrativ widersprechende Meinung thematisiert wird, dann aber nur im Kontext der Verschwörungstheoretiker und Aluhutträger, bevorzugt noch durch Ufo und Flacherde- Gläubige der Lächerlichkeit preisgegeben.
Manchmal reitet mich da ein kleines Teufelchen und ich bestelle mir im Restaurant ein “Zigeunerschnitzel” und beim Bäcker einen ” Negerkuss”
Immer öfter verhalte ich mich wie Kommissar Brisgau als ” Der letzte Bulle”. Authentisch eben und einen Depp nenne ich auch einen Depp!
Liebe Grüße
Christine Reichelt
2. Leserbrief
Sehr geehrter Herr Brandes:
Danke für diesen interessanten Artikel. Besonders das Feindbild “alte weisse Männer” stört mich vor allem, weil ich selber zu dieser Sorte Mensch gehöre. Und sicherlich wird etwa die Hälfte der Europäer mit der Zeit zu dieser Sorte Mensch gehören. Also auch ein “junger weißer Mann” wird mit der Zeit zu einem “alten weißen Mann”. Sicher mögen in der “Führung” dieser Gesellschaft eher diese Menschen vertreten sein, aber es gibt sicher auch Menschen, von dieser Sorte, denen es schlechter geht als etwa “Jerome Boateng”. Mein bevorzugtes Argument gegen dieses Feinbild ist die Satire “Mein Kamm” von Epharim Kishon, in der Menschen mit Glatze als “Ursache allen Übels” angegeben sind. Wenn man von der Hautfarbe absieht, sind das eher ältere Männer, bei denen es vorkommt, daß die Haare ausfallen. Die Argumentation (Reichtum und Macht) wird auch in dieser Satire benutzt.
Gruß
R.K.
3. Leserbrief
Sehr geehrter Herr Brandes,
Sie schreiben:
“… wie im Dritten Reich eine ganze Gesellschaft in einen inhumanen, verbrecherischen Faschismus umkippen konnte … Das kann heute genauso schnell wieder passieren”,
“Kann”? Ich denke, es passiert gerade, ist voll im Gange. Das Beispiel der Entlassung des Vorstandsvorsitzenden der Krankenkasse BBK Provita würde ausreichen um das zu belegen. Aber es gibt ja noch so viele ähnlich gelagerte Fälle.
Aber ich schreibe nicht, um Sie zu kritisieren. Hut ab vor Ihren Artikel! So klar formuliert und umfangreich an Beispielen, danke!
Sie sprechen die psychologischen Aspekte des gesellschaftlichen Wahns an, “Reaktionsbildung”. Die Basis dafür ist “Projektion”. Was hat man den “Juden” vor 80 Jahren nicht alles Schreckliche und Böse angedichtet. Eben genau das, was die Nazis bei sich selbst nicht wahr haben wollten. Mit “Juden” hatte es nichts zu tun. Heute dasselbe Schema mit Querdenkern und “SaubermännerInnen”. Sie haben es ja beschrieben.
Was vielleicht noch zu ergänzen wäre, das ist leider kein Phänomen, das man mal ebenso abstreifen kann, wenn einem ein Licht aufgehen sollte. Die Basis liegt tief im Unterbewussten, mit frühkindlichen Störungen und unterentwickeltem Selbstwertgefühl. Das macht gestörte Menschen, von gefühlsarm bis hin zum richtigen Psychopathen. Und die erzeugen diese Störungen wieder bei ihren Kindern. Es wird über Generationen weiter gereicht.
Arno Grün hat das am Beispiel der Psyche der deutschen Faschisten (1933-1945) beschrieben, mit einer sehr pessimistischen Entwicklungsprognose. Und wenn man das Buch “Angst Gesellschaft”, von Hans-Joachim Maaz, liest, tauchen dieselben Phänomene wieder auf, im Zusammenhang mit der Corona-Diktatur.
Ich bin pessimistisch. Die Mehrheit wird konformistisch und opportunistisch bleiben. Aber ich bin auch optimistisch. Eine Minderheit von 2% aufgeklärten und aufrechten Menschen reicht, um die Sache umzukippen und ins Bessere zu wenden. “Leben mit der Unsicherheit”, so ähnlich beschreibt Maaz die Einstellung dieser “Aufrechten”. Diese “Unsicherheit” hat was mit der Wirklichkeit zu tun. Die Ideologen, “SaubermännerInnen”, stehen dagegen auf tönernen Füßen.
Herzliche Grüße,
Rolf Henze
4. Leserbrief
moin,
liebe nachdenkseiten..
es geht mir wie Udo Brandes. in meiner”jugend” war es mir
unverständlich, wie das “mitläufertum” in der nazizeit organisiert wurde.
seit april 2020 april ist mir aber klar, wie gut propaganda und gruppendruck wirken können.
man darf halt auch nicht von sich selber auf andere schließen !
eine recht ernüchternde erkenntnis.
offenbar waren auch 3 jahre oberstufe, und ausschließlich 3. reich in geschichte, nicht genug um “wehret den anfängen” irgendwie mit bedeutung zu füllen, für die meisten meiner jahrgangsgenossen. (1995)
die anfeindungen, die ich als ärtzlich maskenbefreiter erlebt habe, bzw. die noch laufenden juristischen, sind dagegen betrachtet eher lächerlich, haben es mir aber deutlich gemacht, wie man als “markierter” behandelt wird, auch ganz ohne gelbe aufnäher.
neben ärzten, und meinen mitmeschen, kann ich jetzt aber auch unser
justizsystem nicht mehr wirklich ernst nehmen. ?
ein kriminalbeamter hat mir abgeraten anzeige zu erstatten, als ich mit einer liste von am gleichen tagen verstorbenen senioren bei denen aufgekreuzt bin. hat erst erschreckt geguckt, dann schwer geatmet und gesagt :
das sei bekannt, aber die vorgesetzten interessiert die sachlage nicht !!!
er wisse nicht, was passiert, wenn er die anzeige aufnehme.
ich habe den freundlichen hinweis angenommen, um nicht noch in eine nervenheilanstalt oder sonstige örtlichkeit verfrachtet zu werden.
ich meine zu sehen, in welcher reihenfolge die “impftrupps” hier durch die pflegeheime in den umliegenden ortschaften gezogen sind. und wann die 2. runde war. “rettet” Weihnachten” 2021 sehe ich auch, in meinen daten.
die bei der stadtverwaltung nuschelten sofort etwas von datenschutz, als ich wissen wollte, wann das letzte mal 3 tote in unserem städchen an einem tag registriert wurden oder ob das ein neuartiges phänomen sei.
ich verkaufe grabsteine, seit 20 jahren, und für mich war es bisher UNGESEHEN.
auch als noch kein rettender “impfstoff” gg. das virus zur verfügung stand.
namen bitte nicht veröffentichen ! da laufen noch mind. 2 verfahren (§279) gegen mich… nicht das ich zusätzlich noch als “justizleugner & delegitimierer” registriert und abgurteilt werde.
chronisch krankheit und vorgeschädigte lunge habe ich übrigens auch. mal gucken wann der staatsanwalt und richter das zur kenntnis nehmen wollen.
wahrscheinlich erst wenn sie mich in erzwingungshaft nehmen, ich dort maske tragen muß, einen “schub” bekomme und sich die rechtsabteilung meines rentenversicherungsträgers anfängt für die ganze geschichte zu interessieren… hoffe ich zumindest.
ein paar direkt verantwortliche gäbe es dann ja mal, zur abwechslung.
mit freundlichem Gruß,
gregor ferl
5. Leserbrief
Lieber Udo Brandes,
den Ausführungen in Ihrem Artikel kann ich in jeder Hinsicht nur beipflichten.
Die einzelnen Aspekte und Beispiele decken sich mit meinen Erfahrungen von 1968/69 als damals 15-jähriger Schüler mit Kontakten zum SDS und einem Treffen mit Rudi Dutschke in Göttingen, die sich bis heute wie ein roter Faden in Ereignissen und Erfahrungen durch mein ganzes politisches Leben ziehen gerade so, wie sie es in Ihrem Aufsatz beschrieben haben. Diese fanden auch ihren Niederschlag in meiner langjährigen Beratertätigkeit als Beamter in einer großen deutschen Behörde.
Aktuell fühle ich mich besonders vom Ukraine-Krieg berührt, wird hier doch der vermeintliche Verteidiger “unserer Werte’”, die Ukraine und die meisten ihrer Bürger, für einen Krieg mißbraucht, der aus der schon jahrhundertealten Russophobie in der westlichen “zivilisierten Welt” gespeist und verstärkt wird.
Kritik am kriegslüsternen Verhalten und Entscheiden der vereinten westlichen politischen “Elite” (NATO und Co.)mit Unterstützung der meinungsmachenden Mainstream-Medien ist unerwünscht und diskriminiert die Kritiker als “Putinversteher” etc.
Hier merke ich an, dass ich seit fast 25 Jahren mit einer sibirienstämmigen Russin verheiratet bin.
Meine Frau und unsere hier sehr gut integrierten Kinder spüren zunehmend Verunsicherung, ja Angst!
Gerade weil wir zumindest Putins antifaschistische Argumentationslinie nachvollziehen können, seinen Krieg aber ablehnen, werden wir zu “zweifelhaften Menschen” und den “berüchtigten Putinverstehern”. Unterstrichen wird das Ganze noch durch eine Sendung im ukrainischen Fernsehen, in der zur Ermordung aller Russen und ihrer Kinder unwidersprochen aufgerufen wurde.
Jedenfalls möchte ich Ihnen hier für ihre Gedanken und Ausführungen herzlich danken und sie in Ihrer Arbeit bestärken!
Alles Gute und herzliche Grüße
Burkhard Malotke
6. Leserbrief
Sehr geehrter Herr Brandes,
sehr geehrtes NDS-Team,
danke für Ihren bedenkenswerten Artikel.
Ja, Sie, sehr geehrter Herr Brandes, sind nicht allein mit Ihrer Empörung über die “politische Korrekten”. Auch ich kann Ihnen durchaus gedanklich folgen.
Allerdings frage ich mich ebenfalls “emotional beunruhigt”, wenn Sie genau wie alle Anderen, mögen sie sich zu den “politisch Korrekten” zählen oder zu deren Gegnern, d.h. zu welchem selbstgerecht-ideologischen “Ismus” auch immer, Ihrer emotionalen Empörung ihren ebenso selbstgerechten freien Lauf lassen, ob Sie damit zur Verständigung unter den Kampfhähnen innerhalb unserer gespaltenen Gesellschaft oder zum besseren Verständnis der doch bspw. nicht zu leugnenden Gefahr, die von der Corona-Pandemie ausging, siehe “Bergamo”, oder noch, wenn auch vermindert, auszugehen scheint, beitragen.
Einer der mir noch verbliebenen allerbesten Freunden ist bspw. noch bevor die Impfkampagne Fahrt aufnehmen konnte, in einem Berliner Krankenhaus intubiert ins Koma versetzt an Covid-19 verstorben. Danach gehörte ich zu denen, die die Impfung als das kleinere Übel ansahen.
Hatte da nicht unser bei Ausbruch der Pandemie noch im Amt befindliche Gesundheitsminister Jens Spahn – zu dessen Fans ich nie gehört habe – zumindest in einem Punkt Recht, als er sagte: “Wir werden einander danach viel zu verzeihen haben.” – Denn auch seinerseits anscheinend unbestritten haben unsere “Systemträger” sich in ihrer Unerfahrenheit von den gängigen Vorurteilen und Klischees leiten lassen wie auch die davon so unangenehm Betroffenen als in ihrer Freiheit Eingeschränkten. Ja, auch die von der Pharmaindustrie in aller Eile geschaffenen Impfstoffe waren nicht genügend auf ihre schädlichen Nebenwirkungen überprüft worden, wenn sie auch die größte akute Not gehindert zu haben schien. Und unbestritten fügte sie ihren Herstellern den geringsten Schaden zu, sondern sorgten für deren satte Gewinne und zwar auf Kosten der ohnehin Benachteiligten unserer Gesellschaft. Sollten wir uns danach nicht trotzdem eher grundsätzlich fragen: “Wie ticken die Systemgewinner und wie reagieren Menschen, deren ‘Schmerzgrenze’ erreicht ist?” Immerhin zitieren Sie, Herr Brandes, Sigmund Freud und dessen seinerzeit bahnbrechenden psychoanalytischen Erkenntnisse.
Die Neurologen sagen uns heute bspw., dass die Spezies Mensch in ihrem Denken und Handeln vor allem von ihrem evolutionär älteren Teil des Gehirns geleitet werde (zu 90% ?) und danach erst vom Neokortex, den “Frontallappen” im Stirnbereich. Diese physische Voraussetzung für die Fähigkeit über sich selbst hinaus zu denken, Zusammenhänge einzuordnen und die Zukunft zu planen, trete erst mit und nach der Pubertät in Funktion und könne uns lebenslanges Lernen ermöglichen, wenn wir es denn wollten oder unsere Umgebung uns daran nicht ausdrücklich hindere.
So, wie wir uns mit unserer sinnlichen Wahrnehmung im ständigen Austausch mit unserer Umgebung befänden, so stünden auch die verschiedenen Hirnbereiche mit ihren zahllosen Neuronen in ständigem Austausch mit einander. Wenn wir uns die in der Kindheit vorhandene Fähigkeit als Voraussetzung zu lernen zum Staunen bewahrten, seien wir auch in der Lage, alte Erfahrungen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen und eventuelle Vorurteile zu korrigieren bzw. jeweilige Befangenheit überwinden. Mit bildgebenden Verfahren könnten die entsprechenden Hirnaktivitäten sogar nachweisen.
Also, ich glaube ihnen, so, wie ich den Naturwissenschaftlern, den Experten für die Ökologie der Natur glaube, deren Warnungen vor einem ökologischen Kollaps seit vier Jahrzehnten doch von den “Mächtigen” geflissentlich ungehört blieben und so, wie ich für “Fridays for Future” überwiegende Dankbarkeitsgefühle hege, auch wenn sie in ihrer jugendlichen Unerfahrenheit über das eigentliche Ziel ihres berechtigten Anliegens hinausschießen. Aber in Kenntnis meines eigenen begrenzten Wissens halte mich mit meiner Beurteilung doch nicht für unbefangen und zwar auch, was die Pandemie betrifft nicht, so, wie ich auch den Nutzen und Schaden der jeweiligen Impfstoffe nicht “objektiv” beurteilen kann.
Was mir jedoch Hoffnung macht, ist, dass Dank der im Laufe der Jahrtausenden erworbenen evolutionären Errungenschaft unseres Gehirns, wir u.a. auch die Fähigkeit erlangt zu haben scheinen, nicht nur das oder die uns Angenehme/n zu lieben und uns daran zu freuen, sondern auch gelernt haben, begangene, ja, auch die nicht wieder gut zu machenden, Fehler zu verzeihen. Und manche von uns schafften es und schaffen es noch (?), im Laufe der jeweils auf einander folgenden Generationen immer wieder, sogar ihren ausgesprochenen Feinden zu verzeihen.
Mit Dank im Voraus für Ihre Aufmerksamkeit
und einstweiligen herzlichen Grüßen
Johanna Michel-Brüning
7. Leserbrief
Danke für den Artikel von Udo Brandes.
Er beschreibt genau was so ärgerlich ist.
Statt Volk von Dichter und Denker, jetzt Dummen und Doppelmoralisten.
Dazu sind “Eliten” keine Eliten, aber Parasiten was man an den steigenden Zahlen der Obdachlosen und Menschen auf sozialen Minimum in D sehen kann.
Ich habe viele deutsche Freunde, die sich genau so ärgern und hoffe dass irgendwann die Deutschen selber die Richtung ändern, so geht es nicht weiter.
MfG
Jan van Leeuwen
8. Leserbrief
Sehr geehrter Udo Brandes,
wow, wow, wow – was für ein für mich erhellender Artikel!
Endlich habe ich neben der “kognitiven Dissonanz” (vereinfacht: Innerer Spannungszustand) eine weitere sehr einleuchtende Erklärung für das in meinen Augen pathologische/selbstzerstörerische/irrationale (m.E. manipulierte/indoktrinierte) Verhalten großer Teile in der deutschen Bevölkerung (welches die anderen Teile der Bevölkerung mit in den Abgrund reißt) – Stichworte „Reaktionsbildung“ bzw. „Genießen des Schmutzigen“ im Rahmen des herrschenden, (m.E. nur vermeintlich) “politisch korrekten” (Political Correctness)!
Diese “schmutzige Seite des (m.E. nur vermeintlich) politisch korrekten Bürgertums” ist meines Erachtens (m.E.) insbesondere am Beispiel des Ukraine-Konflikts sehr deutlich zu sehen. Hier stelle ich nämlich seit Beginn des militärischen Konflikts die Behauptung auf, dass sich (fast) alle Menschen der deutschen Bevölkerung – wenn man sie denn persönlich zu “Krieg oder Frieden” fragen würde – sich für den Frieden entscheiden würden. Dies steht natürlich in krassem Gegensatz zu dem tatsächlichen (dröhnenden/vielsagenden) schweigen (= Zustimmung) der Bevölkerungsmehrheit zu den aktuellen, von deutschen PolitikerInnen umgesetzten deutschen Handlungen zur Verlängerung des Kriegs in der Ukraine!
Verwiesen sei in diesem Zusammenhang auf den Artikel der NDS “Verfassungsbeschwerde gegen Ausbildung ukrainischer Soldaten in Deutschland” – Link
Herzliche Grüsse
Andreas Rommel
9. Leserbrief
Hallo NachDenkSeiten, Lieber Udo Brandes,
… okay, gut, es ist Ihr Artikel, nicht meiner. Ich könnte ja selbst etwas zu diesem Thema ablassen, aber das hätte wohl kaum Chance auf Verbreitung, und einen eigenen Blog führe ich nicht. Ich bescheide mich also mit ein paar Anmerkungen zu Ihrem im großen und ganzen ja sicherlich nicht ganz verfehlten Beitrag.
Das mit der “Hetze” gegen bzw. “Hatz” auf Impfgegner hat ein Vorspiel, das scheint ‘s weitreichender Amnesie verfallen ist. Praktisch mit Beginn allererster, noch weitgehend ungeordneter und provisorischer Maßnahmen (Masken, Händewaschen, dann auch “Lockdown” (… natürlich nicht die “wirtschaftlich wichtigen” Bereiche)) setzte das von einer Mischung aus profunder Alternativwissenschaftlichkeit, Merkel-Rochus und Verschwörungsopferseligkeit getriebene Genöle gegen alle ein, die sich – so die romantische Wortwahl der selbsternannten Megachecker -, einer Schafherde gleich, die fiesesten Freiheitsbeschneidungen protestlos gefallen, kurzum sich von Sauron (aka Merkel, aka Drosten, aka ) ins Dunkel treiben und ewig binden ließen. SO fing die Stänkerei an, halten zu Gnaden! Von Impfstoff und Impf”pflicht” war da weit und breit noch keine Rede! Dort, in dieser Frühphase der Pandemie, verspielten die Coronamaßnahmen-Kritiker bzw. -protestler bereits jeglichen Kredit bei Nüchternen, deren Bürgerqualifikation nicht einzig aus Argwohn gegen absolut alles, was “vom Staat” kommt, besteht.
Im Zusammenhang mit “Politischer Korrektheit” und der Kritik an bigotten Politisch-Korrekten ist die Pandemie-Geschichte indes gänzlich irrelevant; letztere hat mit ersterer rein gar nichts zu tun.
Da bietet das “Gendern” schon eher ein Schlachtfeld! Es (das Gendern, insbesondere in deutscher Sprache) muss mit der LGTBQ-Wokeness zusammen geschaut werden. Und in der Tat tut sich hier ein Abgrund auf! Aber Rassismus ist etwas anderes, als jemanden wegen nicht genehmer Haartracht auszuladen. Das ist einfach nur affig.
Rassismus – allgemein: Segregationismus – spielt sich einzig auf dem Feld der unwillkürlichen Merkmale ab. Haartracht, Tattoo, sog. Meinungen usw. sind willkürliche “Merkmale”, d.h. der Träger will es so, es ist ihm nicht ohne sein Zutun geworden wie etwa sein Geburtsort, seine Haut- oder Augenfarbe oder andere biologische Körperformen, wie zB das biologische Geschlecht oder irgendwelche Körperstörungen. Dies nur als klärende Zwischenbemerkung.
Zurück zum Sexismus der Gender-Idee wie auch der LGTBQ-Wokeness. Ich würde das eher ‘Sexualismus’ nennen: Die nachgerade fanatisch betriebene Sexualisierung der Gesellschaftsverfassung. Ob “Normalo-Hetero” oder LGTBQ, gleichviel tobt der Exhibitionismus in Tateinheit mit aggressiv bis religiös betriebener Regression! Das beginnt nicht bei “geschlechter”getrennten Toiletten bereits im Kindergarten, endet nicht bei Loveparaden und LGTBQ-Jamborees: Die überragende, alles entscheidende Frage, wodurch man am wirksamsten untenrum gekitzelt werde (aka “Sexuelle Orientierung”), verweist Probleme wie etwa die dem Kapitalismus inhärente mörderische Virulenz oder auch die zusehends ungemütlicheren Lebensbedingungen infolge sich weiter beschleunigenden Klimawandels mit Leichtigkeit in die Minderrangigkeit! Von tatsächlich geschlechtsbezogenen Problemen wie etwa den verbreitet “üblichen” Femiziden, Verstümmelung, Erniedrigung gleich gänzlich zu schweigen. Ich sage: Wenn -beispielsweise – das Vorgehen, auch durch west-männliche Aktivisten, gegen Genitalverstümmelung in irgend einer Perspektive rassistisch sein sollte, – bin ich Rassist!
Rassismus ist nicht nur, wenn beleidigt, ausgegrenzt, benachteiligt wird. Rassismus ist, wenn ein Mensch zum Exemplar gemacht wird, sei es im Denken, im Reden, in Aktionen. Der täglich niedrig dosierte Rassismus, der durchaus auch witzig, knuffig, jedenfalls “ganz unschuldig” daherkommen kann; der kleinen Kindern “in aller Unschuld” angetragene Rassismus, wie er zB in Karnevalskostümierungen als Neger oder Indianer oder Chinese sich exprimiert: Alles das trägt bei zur Abstumpfung, die den großen, mörderischen Rassismus ermöglicht und am Laufen hält!
Zum eigentlichen Thema des Beitrags, also der charakterlichen Fragwürdigkeit woker und genderifizierter Personen, die sich in inquisitorischem Verbalgestus gleichwie in Selbstgerechtigkeitsbesoffenheit zeigt: Das ist ja, einfach als widerliches Benehmen, an sich nichts Neues. Es gibt und gab sie immer, die Hundertfünfzigprozentigen bezüglich wessen auch immer. Gefährlich wird es stets, wenn solchen Zwergen Macht zufällt! Die Fanatiker des Richtigen, Wichtigen und Gerechten (… die stets auch die die Streiter fürs Reine, Starke und Wahre im Gefolge haben) kennen bezüglich ihrer heiligen Mission nicht Maß noch Halt! Zu allen Zeiten, zu allen Längen und Breiten sind es die Wahrheitbesitzer, die stets noch die entsetzlichsten Menschheitreinigungs- und Weltverschönerungskampagnen antreiben! CAVE! PRINCIPIIS OBSTATE!
Beste Grüße
Stephan K.
10. Leserbrief
Hallo Herr Brandes und Redaktion der NDS,
Ihren Artikel, Herr Brandes, vom 25.11.22 auf den NFS fand ich sehr gut.
Neben den wirtschaftlichen und politischen Interessen der eigentlichen Nutznießer solcher Maßnahmen wie Impfung Feindschaft mit Russland oder Gendern, stellt sich auch für mich immer die Frage, warum so viele Menschen mitmachen. Eigentlich müssten die Massen diese ganze Clique der wenigen Nutznießer machtpolitisch absetzen und ihren Interessen folgend entsprechende politische Kräfte an die Macht bringen. Dabei müsste eigentlich eine Wechselstimmung wie ein Tsunami übers Land fegen. Warum dies ausbleibt, haben Sie in Ihrem Beitrag sehr schön beleuchtet. Der Aspekt der „Reaktionsbildung“ scheint mir in diesem Zusammenhang wichtig zu sein.
Gerade die Impfzwang Debatte zeigte jedoch, dass viele Menschen innerlich verroht sind. So habe ich die Reaktion und Statements 2020/2021 empfunden. Was mich an diesem Thema und in dieser Zeit am meisten erschreckte, war das eine überwältigte Mehrheit der politischen Kräfte das menschliche Leben erstmals seit dem Faschismus zur Disposition stellten, indem sie faktisch einen Impfzwang über Berufsverbot einführten und beabsichtigten, ihn gesetzlich abzusichern. Tote sind ja bei der mangelhaften Studienlage programmiert (gewesen). Unter Hurra Rufen machten Prominente, Wissenschaftler und etliche aus der Mitte der Gesellschaft mit. Mich erinnert dies an das Bild von George Grosz, „Stützen der Gesellschaft“. Am meisten erschüttert haben mich die Beiträge sog. Linker. Das Phänomen der Reaktionsbildung gibt hierfür eine Erklärung. Nochmals Danke hierfür.
Mir kann niemand erzählen, dass aufgrund der bekannten Tatsachen, Politiker wie Mainstreammedien als auch Mainstreamwissenschaftlicher daran ernsthaft geglaubt haben, dass die vorläufig zugelassenen und sich im damit im Versuchsstadium befindliche sog. Impfung ungefährlich sei. Jeder, der sich nur ansatzweise mit Medikamenten beschäftigt, weiß, dass sie Leib und Leben gefährden können. Diese Ignoranz und der Opportunismus zeigt eine Verrohung vieler Menschen in unserem Land, die auch für die Zukunft nichts Gutes ahnen lässt.
Die Genderdebatte verfolgt ebenso den Zweck zur Ablenkung der Wahrnehmung der eigenen Interessen, wie Sie, Herr Brandes, richtig herausgearbeitet haben. Hier wird das totalitäre Denken eingeübt, was dann beim nächsten Thema mit viel profitablen Hintergrund Wie Impfung, Krieg etc. auf fruchtbaren Boden fällt. Leider geht diese Saat in einer weitverbreiteten narzisstisch strukturierte Gesellschaft auf, in der viele “Leistungsträger” oder “Eliten” (was auch immer darunter zu verstehen ist) entsprechende Persönlichkeitsmerkmale ausgebildet haben.
Ich finde es wichtig, an dem Thema dran zu bleiben. Alleine über politischer Aufklärung wie etwa “daran verdienen einige wenige viel Geld” und / oder “great reset” bekommen wir keinen Zugang zu den Menschen, deren Interesse grundsätzlich auf Frieden, soziales Miteinander und Solidarität gerichtet ist.
Vielen Dank an die Nachdenkseiten für die Publizierung solcher Beiträge.
Viele Grüße
G.R.
P.S: das mit den („Zwei Radfahrende kamen bei dem Unfall ums Leben“. Schön, dass heutzutage auch Tote noch radfahren können.) habe ich inhaltlich nicht verstanden. Radfahrende steht doch für Menschen, die radfahren, oder?
11. Leserbrief
Hallo, Herr Brandes,
vollständig einverstanden, aber:
Dies ist m.E. ein ganz schlechtes Beispiel:
Auch wenn es dabei zu sprachlichem Blödsinn kommt. („Zwei Radfahrende kamen bei dem Unfall ums Leben“. Schön, dass heutzutage auch Tote noch Radfahren können.)
Das ist je gerade der „Witz“ von Todesfällen bei Radfahrern: SIE KOMMEN WÄHREND DES FAHRENS (RADFAHRENDE!) UMS LEBEN. Ode sind sie vorher abgestiegen?
Also hier ist das Partizip nicht falsch.
Gruß
C.S. (Unterstützer)
12. Leserbrief
Herr Brandes,
Ihr Artikel stellt nun wirklich sehr steile Thesen auf, angefangen von Ihren kuriosen psychologischen Klimmzügen. Aber lassen wir die mal beiseite. Sie ignorieren dabei allerdings komplett geschichtliche und aktuelle Herrschaftsverhältnisse und deren Folgen.
Aus Platzgründen gehe ich hier nur auf eines ein: Ihre abenteuerliche Argumentationskette zum Bild des „alten, weißen Mannes“, das sie als rassistische, sexistische und Altersdiskriminierung bezeichnen. Letzteres lasse ich mal weg, denn es würde den Umfang sprengen. Aber:
- Diskriminierung ist nicht dasselbe wie Rassismus oder Sexismus. Diskriminierung ist erst mal individuell und jeder kann in bestimmten Konstellationen diskriminiert werden. Bei rassistischer oder sexistischer Diskriminierung werden jedoch Gruppen von Menschen kollektiv aufgrund äußerer oder kultureller Merkmale oder dem Geschlecht strukturell und systematisch diskriminiert. Und das ist etwas völlig Anderes. Letzteres beruht immer auf politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herrschafts- und Machtverhältnissen, strukturiert und durchdrungen von Rassismus und Sexismus als Ideologie der Rechtfertigung. Deshalb gibt es keinen Rassismus gegen Weiße und keinen Sexismus gegen Männer, höchstens vereinzelt individuelle Diskriminierungen, was – wie gesagt – etwas völlig Anderes ist.
Es wäre mir unbekannt, dass z.B. Afrikaner Millionen von Europäern in Ketten gelegt hätten, um sie als Sklaven nach Amerika zu verkaufen. Auch habe ich noch nicht gehört, dass Menschen allein aufgrund ihrer weißen Hautfarbe große Probleme auf dem Wohnungs- oder Arbeitsmarkt hätten. Es sind auch keine Afrikaner, die osteuropäische Weiße in deutschen Schlachthöfen ausbeuten. Im rassistischen Weltbild gibt es übrigens auch Weiße erster und zweiter Klasse. Aber lassen wir das jetzt mal beiseite. - Wir alle sind mehr oder weniger rassistisch, denn wir alle leben in einer Gesellschaft, deren – wenn auch sehr ungleich verteilter – Reichtum direkt auf rassistischer, sexistischer Ausbeutung und Zerstörung und Ausplünderung des Planeten beruht. Wir nehmen es als selbstverständlich, ohne zu fragen, wer den Preis bezahlt. Das ist nicht böser Wille, sondern einfach erlebte Normalität, der wir uns nur begrenzt entziehen können. Der Unterschied ist nur, ob wir uns damit kritisch und selbstkritisch auseinandersetzen oder nicht.
- Die Kritik an Rassismus und Sexismus – verkörpert im Bild des „alten weißen Mannes“- nun ihrerseits als rassistisch und sexistisch zu bezeichnen: Diese Pirouette muss man erst mal hin kriegen. Es geht um ein Welt- und Menschenbild, das nun mal von alten weißen (mitteleuropäischen) Männern (bzw. später von deren Nachfahren in Amerika) etabliert und bis zum heutigen neoliberalen Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell weiter entwickelt wurde. Es geht nicht um alte, weiße Männer als Individuen (die Bezeichnung „böse“ ist von Ihnen dazu erfunden worden), sondern um die Ideologie. Die Gesellschaft und die Köpfe sind inzwischen meist so von dieser Ideologie durchdrungen, dass heute „alte, weiße Männer“ auch junge weiße oder nicht-weiße Männer oder Frauen sein können. Denn inzwischen wird der biologistisch begründete Rassismus und Sexismus mehr und mehr durch kulturellen Rassismus und Sexismus ersetzt: POCs (People of Colour) und Frauen können heute auch Machtpositionen besetzen, vorausgesetzt, sie haben die Ideologie des „alten, weißen Mannes“ verinnerlicht und handeln danach. Deshalb ändern z.B.Quoten nichts. Für die schlecht bezahlte, schlecht behandelte oder gekündigte Putzfrau ist es einerlei, ob eine solche Behandlung von einem Mann oder einer Frau in Führungsposition zu verantworten ist. Das Bild des „alten, weißen Mannes“ ist eine Aufforderung, sich mit dieser Ideologie und mit den damit verbundenen Privilegien auf Kosten der Mehrheit der Menschen kritisch und selbstkritisch auseinander zu setzen.
- Sie, Herr Brandes, kritisieren auch als rassistisch, wenn kulturelle Aneignung abgelehnt wird. Da mag es Überreaktionen geben, aber: Es waren weiße Mitteleuropäer, die z.B. Völkerschauen (wie bei Hagenbeck in Hamburg) als menschliche Zoos organisierten, um ein Bild vom „Wilden“ zu vermitteln, der den Europäern sogar dankbar sein müsste, wenn diese ihnen Kultur und Zivilisation brächten. Es wurde ein Menschenbild und ein Narrativ von „Minderwertigkeit“ und vom überlegenen europäischen Herrenmenschen etabliert, mit dem rassistisch-koloniale Ausbeutung und Zerstörung gerechtfertigt wurde. Dieses Bild wirkt bis heute fort. Es mag viel aufbrechende Wut oder auch Unsicherheit im Umgang mit dieser Geschichte dabei sein, die dazu führt, dass Tabus für Verhaltensweisen und Traditionen errichtet werden, die von der inhaltlichen Debatte über dieses Erbe ablenken. Und die leider eine Steilvorlage für Sie und Andere sind, auch gleich das berechtigte Anliegen dahinter in die Tonne zu treten. In der ganz ähnlich gelagerten Frage der Rückgabe geraubter Kulturgüter aus deutschen Museen läuft die Diskussion zumindest teilweise anders. Ist es auch Rassismus, wenn diese Kulturgüter wieder in den Regionen stehen, wo sie hin gehören und dann nur als Leihgabe auch anderswo zu besichtigen sind?
Übrigens: Inhaltliche Kritik an so manchen Debatten, die von Linken, Linksliberalen oder Liberalen (wer immer das sein soll, das ist bei Ihnen ja sehr flexibel) geführt werden, muss sicherlich Teil einer konstruktiven Auseinandersetzung sein? Auch ist es offensichtlich, dass solche Debatten von den Herrschenden in Politik und Wirtschaft für ihre Zwecke verbogen und benutzt werden. Aber darum geht es Ihnen nicht. Sie beklagen, man dürfe nicht von deren Meinung abweichen, dann sei schnell Schluss mit Diversität. Andersherum machen Sie dasselbe: Wer Ihr Welt- und Menschenbild nicht teilt, ist rassistisch, sexistisch, totalitär, ja hat sogar eine Nähe zur Hitlerideologie. Sie machen damit die Auseinandersetzung um unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen zu einem Schlachtfeld gegenseitiger Angriffe und Diffamierungen. Bringt uns das inhaltlich weiter?
In einem gebe ich Ihnen recht: Politische Fragen zu moralisieren, führt in die Irre. Das sehen wir u.a. auch im Umgang mit dem Ukraine-Krieg. Auch geschichtliche, gesellschaftliche, wirtschaftliche Fragen zu moralisieren, bringt uns nicht weiter. Aber darum geht es hier gar nicht. Es führt auch zu nichts, wenn es immer nur um sich widerstreitende Interessen geht, zumal sich dann in der Regel der durchsetzt, der die meiste Macht hat, dies zu tun. Es geht um die Frage, wie wir künftig auf diesem Planeten zusammen leben wollen (wenn wir es schaffen, der Menschheit überhaupt eine Zukunft zu erhalten). Dazu gehören auch Fragen von Gerechtigkeit, andere Blickwinkel auf Geschichte und deren Folgen in der Gegenwart und das Infragestellen bisheriger Herrschaftsstrukturen und Selbstverständlichkeiten. Und dazu gehört auch, es auszuhalten, wenn manchmal auch hart unsere meist unbewusste Herrenmenschenideologie angegriffen wird. Und das geschieht nicht, um sich selbst als die „Guten“ und Andere als die „Bösen“ zu brandmarken (auch wenn es individuell eine Rolle spielen kann). Es geht um uns alle, um unsere Fähigkeit zur Kritik und Selbstkritik, um ein gerechtes und friedliches Zusammenleben auf unserem gemeinsamen Planeten. Die Alternative dazu mag sich jeder selbst ausmalen (oder auch nicht).
Alte, weiße Männer haben also die Wahl: Sich an der kritischen Auseinandersetzung mit der ererbten Ideologie zu beteiligen, oder sich bequem zum Opfer zu stilisieren, in der irrigen Hoffnung, dass dann alles so bleibt, wie es ist und wie es für sie gut war.
C.B.
Anmerkung Albrecht Müller: Interessant
Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten
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Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer „Gebrauchsanleitung“.
Bürgermeister von Triest schlägt Alarm: Einwanderer zerstören alles, was ihnen in die Finger kommt
Die Verwüstungen, die Migranten seit einiger Zeit ungestraft in Triest anrichten, haben ein Ausmaß angenommen, das der Bürgermeister der Stadt, Roberto Dipiazza, nicht länger hinnehmen will. Und das aus Gründen, die in einem auf Facebook geposteten Video festgehalten sind, welches den grundlosen und ungerechtfertigten Vandalismus festhält. Sanitäre Anlagen sind zerstört, Schmutz ist überall verstreut und aufgehäuft. Beschädigte Installationen und Denkmäler, demontierte Türen, usw. Und der Bürgermeister der mindestens ebenso entmutigt wie empört ist, unterstreicht dies in dem Video mit deutlichen Worten, indem er verzweifelt sagt: „Alles, sie haben alles zerstört, und jetzt kann ich nichts für sie tun…“.
Migranten verwüsten Pfadfinderlager
Das Video spricht eine deutliche Sprache. Und er zeigt die Schäden, die die Migranten im Pfadfinderlager in Prosecco im Karst von Triest angerichtet haben, wo, wie der Bürgermeister selbst in den Aufnahmen veranschaulicht, einige Toiletten und verschiedene Möbelstücke zerstört wurden; und wo überall Müllhaufen und Müllfetzen zu sehen sind. Diese Sequenzen, die in ihrer Abfolge von den Worten des Bürgermeisters Dipiazza kommentiert werden, lösen in Triest derzeit Schock und Empörung aus.
Und so kann man nicht wirklich verstehen, warum die in Triest empfangenen Migranten auf den Bildern, die von den Zerstörungen berichten und implizit ihre Rechtfertigung zur Schau stellen, nur Verachtung für ihr Gastland ausdrücken. Arroganz. Und Unhöflichkeit. Eine Botschaft, die Bürgermeister Dipiazza – wenig überraschend – zu der abschließenden Frage veranlasst: „Warum müssen wir das Geld der italienischen Bürger ausgeben? Warum müssen wir denjenigen helfen, die sich so verhalten? Warum müssen wir uns andere Orte suchen, um sie unterzubringen, wenn sie dann alles zerstören?“
Detail am Rande: Die italienischen Behörden nehmen die von Frankreich zurückgewiesenen illegalen Einwanderer zurück und beteiligen sich aktiv an der Ausreiseblockade, während die slowenischen Behörden sich weigern, die in Triest ankommenden illegalen Einwanderer zurückzunehmen, und ein italienisches Gericht im Gegenteil die Zurückweisung in dem EU-Grenzland verboten hat. Italien ist also in der Mitte gefangen. Quelle: VoxNews
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Deutsche Studie: Ein Drittel der Arbeitnehmer erkrankt nach einer Covid-Spritze
Im Januar dieses Jahres warnte Marco Cavaleri, ein Beamter der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA), dass kontinuierliche Covid-19-Auffrischungsimpfungen die menschliche Gesundheit gefährden könnten. Cavaleri warnte, dass wiederholte Verabreichungen der Auffrischungsimpfung das menschliche Immunsystem beeinträchtigen könnten. Angesichts des enormen Drucks, den Regierungen, z. B. in Amerika, auf Auffrischungsimpfungen ausüben, ist dies eine bemerkenswerte Aussage. Cavaleri fuhr fort, dass Impfstoffauffrischungen „einmal oder vielleicht zweimal durchgeführt werden können, aber es ist nicht etwas, von dem wir denken, dass es ständig wiederholt werden sollte“. Eine aktuelle Studie weist nun darauf hin, dass es bei der ersten Covid-Impfung Probleme geben könnte.
Arbeitsunfähigkeit nach der Impfung
Eine in medRxiv veröffentlichte, nicht begutachtete deutsche Studie beschreibt die Arbeitsunfähigkeit von Beschäftigten im Gesundheitswesen nach einer Covid-Impfung. „Diese Studie untersuchte den Krankenstand und die Einnahme von Medikamenten pro re nata (PRN) nach der ersten, zweiten und dritten COVID-19-Impfung bei Beschäftigten im Gesundheitswesen. Es wurden Untergruppenanalysen für verschiedene Impfstoffe, Geschlechter, Gesundheitsberufe und für Beschäftigte im Gesundheitswesen im Alter von mindestens 30 Jahren durchgeführt. Die Daten wurden mithilfe eines elektronischen Fragebogens erhoben.
Die Ergebnisse zeigten, dass von den 1 704 teilnehmenden Beschäftigten des Gesundheitswesens insgesamt 595 (34-9 %) nach mindestens einer COVID-19-Impfung krankgeschrieben waren, was zu einer Gesamtzahl von 1 550 Krankheitstagen führte. Sowohl die absoluten Krankheitstage als auch der Anteil der krankgeschriebenen medizinischen Fachkräfte nahmen mit jeder weiteren Impfung deutlich zu.“
Die zweite Dosis sowohl der Pfizer-BioNTech- als auch der Moderna-Impfung hatte in etwa die gleichen Ergebnisse in Bezug auf eine Zunahme der Krankheitstage gegenüber der ersten Dosis der Impfstoffe. Bei der dritten Dosis des Impfstoffs war dies jedoch anders. In der Studie wurde festgestellt, dass nach der dritten Dosis des Moderna-Impfstoffs eine höhere Zahl von Arbeitsausfällen über längere Zeiträume zu verzeichnen war. „Eine beträchtliche Anzahl von Beschäftigten des Gesundheitswesens war nach der COVID-19-Impfung krankgeschrieben, die Fehlzeiten nahmen mit jeder weiteren Dosis zu, waren vom Impfstoff abhängig und variierten je nach Geschlecht und Beruf der Beschäftigten. Angesichts weiterer COVID-19-Infektionswellen und Auffrischungsimpfungen besteht das Risiko zusätzlicher Personalengpässe aufgrund von Arbeitsunfähigkeit nach der Impfung, was die Gesundheitssysteme akut überlasten und die Patientenversorgung gefährden könnte.“
Natürlich gab es bei dieser Studie zwei Hauptbedenken. Die Zahl der Beschäftigten im Gesundheitswesen, die nach der Covid-Impfung krankheitsbedingt abwesend waren, und die Auswirkungen ihrer Abwesenheit auf die Patientenversorgung. Die Studie weist jedoch darauf hin, dass die Impfung ein wichtiges Instrument im Kampf gegen die Covid-Pandemie war und dass sie notwendig war, um sicherzustellen, dass das Gesundheitspersonal an der „vordersten Front“ der Epidemie vor Infektionen geschützt war.
Finanzierung und Schlussfolgerung
Insgesamt ergab die Studie, dass sich ein Drittel der Beschäftigten im Gesundheitswesen nach der Covid-Impfung krankschreiben ließ. „Diese Studie wurde vom Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft (BMBF) über eine Förderung des Universitätsklinikums Würzburg durch das Netzwerk Universitätsmedizin zu COVID-19 (B-FAST, Förderkennzeichen 01KX2021) sowie vom Freistaat Bayern mit COVID-Forschungsmitteln an der Universität Würzburg gefördert. Nils Petri wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Stipendiums UNION CVD“ gefördert.
Wie TrialSite bereits mehrfach geschrieben hat, steht es außer Frage, dass die Einführung der Covid-Impfstoffe die volle Wucht der Pandemie abgefedert hat. Aber es hat seinen Preis. Im August 2022 verlängerte der Staat New York die Lohnfortzahlung für Arbeitnehmer, die durch die Covid-Impfung erkrankt waren. TrialSite hat auch fragwürdige Praktiken von Pfizer bei der Entwicklung des Coronavirus-Impfstoffs aufgedeckt. Vielleicht ist dies ein Hinweis darauf, dass der Coronavirus-Impfstoff zu schnell entwickelt wurde. Wenn das der Fall ist, welche anderen Nebenwirkungen können auftreten, wenn die mRNA-Impfung weiterhin verabreicht wird?
Einige der aufgelisteten Forscher:
Artikel nennt russischen Angriff völkerrechtswidrig
Die Ansicht Effenbergers ist wissenschaftlich-völkerrechtlich nicht haltbar. Warum entspricht die Art und Weise, wie solche Ansichten im „kritischen Millieu“ von den entsprechenden Akteuren geäußert werden, immer dem Vorgehen der – eigentlich kritisch zu betrachtenden – Propaganda? Es wird hier IMMER, wirklich immer, in einem Halbsatz bzw. so nebenbei in einem vielleicht ganz akzeptablen Artikel der Ausdruck „völkerrechtswidriger Angriff“ (oder ähnlich) eingeflochten. Und damit quasi eine stillschweigende Akzeptanz dieser Meinung erzwungen. Die wenigsten werden sich die Mühe machen, hier zu widersprechen oder halten den kleinen Ausdruck in so einem umfangreichen Text nicht für relevant. Oder kennen sich im Völkerrecht eben einfach nicht aus.
Im genannten Beispiel wäre ein
„Bundeskanzler Olaf Scholz nannte dann rasch diesen Angriff der Vetomacht Russland eine Zeitenwende.“
statt ein
„Bundeskanzler Olaf Scholz nannte dann rasch diesen völkerrechtswidrigen Angriff der Vetomacht Russland eine Zeitenwende.“
völlig ausreichend gewesen.
Und genau so macht es eben die Propaganda. Immer wieder „einfließen“ lassen heißt: Immer wieder konditionieren. Mit wissenschaftlicher Diskussion hat das nichts zu tun. Das ist Konditionierung à la Pawlow’scher Hund. Wieso, und das hat man jetzt in einigen Fällen und Themen gesehen, benutzen die meisten Kritiker, sobald sie eine Position des aktuellen Regimes teilen, sofort die Propagandamethoden des Regimes? Das hat mich schon bei der Coronakrise extrem irritiert bzw. irritiert mich bis heute.
Ich habe wirklich keine Lust auf Diskussionen, Spalten etc.. Aber diese unerbittliche Härte und Propagandatechnik treibt einen dann doch zu einem Artikel. Am Ende sind dann alle auf mich sauer, aber ich muss einfach auf die ART UND WEISE aufmerksam machen.
Zwischenwahlen in Taiwan: Regierungspartei verliert Rückhalt, pro-chinesische Opposition legt zu
Die für die regierende DPP katastrophalen Zwischenwahlen auf Taiwan ließen Präsidentin Tsai Ing-wen von der Parteispitze zurücktreten. Das “Referendum über China-Fragen” ging für sie komplett nach hinten los. Die oppositionelle KMT, die eine Ein-China-Politik verfolgt, erzielte dagegen mehrere Wahlerfolge.
Wenige Wochen nach den Zwischenwahlen in den USA fanden auf der anderen Seite der Welt weitere wichtige Zwischenwahlen statt. Am 26. November gingen die Menschen in Taiwan an die Urnen und hatten damit zum ersten Mal nach einem angespannten Sommer auf der Insel die Möglichkeit, ihre politische Meinung zu äußern. Denn in den letzten Monaten hat die Aussicht auf eine Konfrontation mit dem chinesischen Festland die Politik in Taipeh, Peking und auch in Washington stark beeinflusst. Die Spannungen verschärften sich nach einem umstrittenen Besuch der Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, im August in Taiwan, der bei der chinesischen Regierung Zorn hervorrief.
Bei diesen Wahlen ging es um lokale Ämter – Bürgermeister, Landräte und Gemeinderäte -, aber Präsidentin Tsai Ing-wen und ihre Demokratische Fortschrittspartei (DPP) taten ihr Bestes, um die Kommunalwahlen als Referendum über China betreffende Fragen darzustellen. Sie versprachen, dass eine Stimme für DPP-Kandidaten eine Stimme für die Demokratie und gegen Peking sei. Eine Stimme für ihre Gegner, die Kuomintang (KMT), würde genau das Gegenteil bedeuten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese “groß angelegte” Botschaft nach hinten losgegangen sein könnte: Die KMT verzeichnete große Erfolge in allen Bezirken und Städten, einschließlich des Bürgermeisteramtes von Taipeh, das der Urenkel des ehemaligen taiwanesischen Präsidenten Chiang Kai-shek gewann.
Der taiwanesischen Tradition folgend trat Tsai nach einer großen politischen Niederlage am Samstag von ihrer Rolle als Parteivorsitzende zurück, obwohl sie bis zum Ende ihrer Amtszeit im Jahr 2024 Präsidentin bleiben wird. Doch was kommt danach? Sie hat dann ihre zweite Amtszeit abgedient und bald schon werden die Vorbereitungen für die nächsten Präsidentschaftswahlen anlaufen. Man darf gespannt sein, wie die Bürger dann wählen. Während die DPP als “sezessionistisch” gilt, setzt sich die KMT für eine Ein-China-Politik ein und steht einer Annäherung an China offen gegenüber.
Die EU als Räuberbande: Russisches Vermögen für Ukraine-Hilfe

Von WOLFGANG HÜBNER | Der Wertewesten, in dem wir in Deutschland leben, ist stolz darauf, eine Eigentumsordnung zu sein. Deshalb sind Verstöße gegen diese Ordnung viel systemgefährdender als Mord oder Totschlag. Immer noch wird selbst der geringfügigste Diebstahl strafrechtlich geahndet, wenn es gelingt, den Täter zu fassen. Auch in vor- und nichtkapitalistischen Gesellschaften war bzw. […]











