Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Bomben statt Bildung: 200 Euro für notleidende Studierende – 100 Milliarden für die Bundeswehr

Bomben statt Bildung: 200 Euro für notleidende Studierende – 100 Milliarden für die Bundeswehr

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Die Kostenexplosion bei Energie und Lebensmittel trifft Studierende besonders hart. Die Ampelregierung will ihnen mit einer Einmalzahlung von 200 Euro beistehen und dies erst frühestens zum Jahreswechsel. Dabei lebten schon im Vorjahr vier von zehn Hochschülern in Armut, unter den alleine oder in WGs wohnenden sogar über 75 Prozent. Für viele von ihnen könnte ein Studium demnächst unerschwinglich und der Absturz ins Ungewisse unvermeidbar sein. Das hätte eine enorme sozialpolitische Sprengkraft, zumal der Ausbildungsmarkt längst nicht alle auffangen würde. Rot-Grün-Gelb verschließt davor die Augen und verpulvert lieber Milliarden für die Aufrüstung Deutschlands. Von Ralf Wurzbacher.

Lustig ist das Studentenleben – einmal gewesen. Aber die Zeiten sind längst vorbei. Seit vor über 20 Jahren mit der europäischen Studienstrukturreform namens Bologna das „Studium“ auf „Berufsvorbereitung“ verkürzt wurde, bestimmen Testeritis, Bulemielernen und Credit Points den Alltag der zuletzt noch knapp 2,9 Millionen Hochschüler in Deutschland. Selbstbestimmtes Lernen, Lernen fürs Leben, sich ausleben nach 13 Jahren Schule und 20 Jahren Elternhausmief – Fehlanzeige. Statt dessen sechs Semester ackern für den Abschluss und dann ab in den Job oder zum Arbeitsamt. Schlimmer noch wurde es mit Corona: Zwei Jahre lang verbrachten Hunderttausende energiegeladene junge Menschen in der Trostlosigkeit, ausgesperrt aus der Uni, auf 15 Quadratmetern zwischen Laptop, TV und Dosenravioli. Unzählige trugen davon psychische und physische Schäden davon, Zukunftsängste, Depressionen, Suizidgedanken.

Und wofür das alles? Dafür, dass jetzt vieles noch schlimmer ist und wird. Wie die nächste Gas- und Stromrechnung begleichen? Von welchem Geld Lebensmittel einkaufen, die binnen eines Jahres um über 20 Prozent teurer geworden sind? Dazu höhere Mensapreise, höhere Semesterbeiträge, höhere Mieten. Die Vorstellung vom faulen, feierfesten Studenten, der es auf Mamas und Papas Kosten fünf Jahre krachen lässt, ist ein lange überholtes Klischee. Aber nie war es so abwegig wie in diesen Tagen. Wie rasch und umgreifend sich die soziale Lage von Studierenden in der Kürze von nur zwei Jahren zugespitzt hat, zeigen zwei neuere Erhebungen.

Die eine, im Mai vom Paritätischen Wohlfahrtsverband veröffentlicht, bezog sich aufs Jahr 2019, als es Covid-19 noch nicht gab. Demnach lebten seinerzeit knapp über 30 Prozent aller Hochschüler in Armut, bei einem Medianeinkommen von kümmerlichen 802 Euro. Fast 40 Prozent der Studierenden in Einpersonenhaushalten fristeten ein Dasein unterhalb des soziokulturellen Existenzminimums, das damals bei 771 Euro lag. Ein Viertel brachte es nicht einmal über 600 Euro. In der Vorwoche legte das Statistische Bundesamt anlässlich des Weltstudententags am 17. November mit neueren Zahlen nach: Diese weisen bei vergleichbarer Methodik eine Quote von 37,9 Prozent „armutsgefährdeten“ Studierenden aus. Fast 40 Prozent verfügen damit über weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung, was 2021 monatlich 1.251 Euro entsprach.

Armutsrisiko bedeutet Armut

Womit klar wird, dass auch diese Daten der Wirklichkeit hinterherhinken. Zwar deuteten sich im Vorjahr bereits Turbulenzen an den Energiemärkten an, aber erst mit der Ausweitung des Ukraine-Kriegs drehten die Preise für Gas, Strom und Benzin richtig auf und kennen seither kein Halten mehr. Im Oktober lagen die Kosten für Energieprodukte um 43 Prozent über dem Niveau von vor zwölf Monaten und dies „trotz der Entlastungsmaßnahmen“ der Bundesregierung. Erdgas kostet mehr als doppelt so viel (plus 109,8 Prozent) wie im Oktober 2021, beim Heizöl beträgt die Steigerung fast 83 Prozent, bei Fernwärme 35,6 Prozent, beim Strom 26 Prozent. Das mitgedacht, muss sich die Situation für viele Studierende noch einmal massiv verschärft haben.

Dabei war die Not bisher schon groß genug, insbesondere bei denjenigen, die in einer eigenen Wohnung oder zusammen mit Kommilitonen in einer WG leben. Das Amt aus Wiesbaden beziffert ihr „Armutsrisiko“ mit 76,1 Prozent. Gut drei von vier Hochschülern haben demnach erhebliche Probleme, sich materiell über Wasser zu halten. Zum Vergleich: In der Gesamtbevölkerung waren im Vorjahr „nur“ 15,8 Prozent von Armut „bedroht“. Wobei die Begrifflichkeiten „armutsgefährdet“ oder „Armutsrisiko“ die Misere eher beschönigen. Für die Leidtragenden ist das Augenwischerei, für den Moment sind sie einfach: arm. Die Zuschreibung mag herabwürdigend wirken und dies ist auch das scheinbar wohlmeinende Argument, von der harten Wortwahl abzusehen. Beschämend sind die Zustände allerdings zuallererst für einen Staat, der zu den reichsten der Erde gehört und dessen politische Führer gerne die Rede von der „sozialen Marktwirtschaft“ schwingen. Um die kann es aber nicht gut bestellt sein, wenn über eine Million Studierende finanziell auf dem Zahnfleisch gehen und im Vorjahr zwei von fünf (38,5 Prozent) in Haushalten lebten, die nicht in der Lage waren, unerwartete größere Ausgaben aus eigenen Mitteln zu bestreiten. Unter denen, die allein oder in Studenten-WGs wohnten, traf dies gar auf 55,5 Prozent zu.

Jobben trotz BAföG

Keine Frage: Studierende haben in der Regel beste Aussichten, der Armut zu entrinnen, sobald sie nach erfolgreichem Abschluss ins Berufsleben überwechseln. Und genau so wird auch häufig argumentiert: Ein paar Jahre könne man schon mal darben, wenn einem danach alle Türen offenstünden. Das ist nicht ganz falsch, führt aber auch in die Irre, schon weil nahezu ein Drittel eines Studienjahrgangs die Brocken vorzeitig hinwirft und darunter auch solche sind, die später im Jobcenter oder beim Sozialamt vorstellig werden. Mehr noch lenkt die Rede vom „weich landenden Studi“ von massiven sozialpolitischen Versäumnissen ab. Gegenwärtig beziehen gerade noch elf Prozent aller Studierenden Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Es könnten viel mehr sein, wäre die staatliche Unterstützung auskömmlich und man nicht trotz Förderung gezwungen, zusätzlich jobben zu gehen.

Dabei war das Instrument ursprünglich dazu gedacht, den Anspruchsberechtigten ein Studium in finanzieller Unabhängigkeit zu ermöglichen. Mit den etlichen „Kleckerreformen“ der vergangenen Jahrzehnte hat die Politik diesen Anspruch faktisch – nicht offiziell – entsorgt und ist Jobben mit BAföG heute total normal. Und dennoch galten schon 2019 nach besagter Studie des Paritätischen nahezu 45 Prozent der Studierenden mit BAföG als arm, während sich der Vergleichswert bei jenen ohne öffentliche Zuwendungen auf knapp 29 Prozent belief.

Nicht minder normal sind heute obszön hohe Mieten, die Otto Normalverbraucher bis hoch in die Mittelschicht an die Substanz gehen. Unter Studierenden lag der durchschnittliche Anteil der Wohnkosten am verfügbaren Haushaltseinkommen im Vorjahr bei 31,6 Prozent und damit deutlich über der Wohnkostenbelastung der Gesamtbevölkerung (23,3  Prozent). Im Fall von Studierenden mit eigener Bleibe oder in WGs ging sogar im Mittel über die Hälfte (51,1 Prozent) des vorhandenen Geldes fürs Wohnen drauf. Als „überbelastet“ gilt man, sobald die Ausgaben nach Abzug möglicher wohnungsbezogener Transferleistungen 40 Prozent übersteigen. Das traf auf knapp ein Viertel aller Hochschüler zu, während es im Durchschnitt aller Haushalte lediglich 10,7 Prozent waren. WG-Mieten in Großstädten und Ballungsgebieten von 600 Euro und mehr sind heutzutage gängig. Mit der im August in Kraft getretenen 27. BAföG-Novelle wurde die Wohnpauschale von 325 auf 360 Euro aufgestockt. Für bloß einen Bruchteil der Universitätsstädte reicht das aus, wogegen Studierende vielerorts die Differenz zum tatsächlichen Preis aus dem BAföG-Grundbedarf beziehungsweise sonstigen Einnahmen decken müssen.

Es geht um die nackte Existenz

Angesichts der Preisrallye an den Energiemärkten werden die Belastungen spätestens nach der kommenden Nebenkostenabrechnung noch einmal gewaltig größer und damit noch weniger Mittel zum Essen und Trinken parat sein, wofür ja ebenfalls deutlich tiefer in die Tasche gegriffen werden muss. Wer weiter behauptet, Studierende werden das schon irgendwie gewuppt kriegen, ist schief gewickelt. Es geht nicht länger darum, dass der heute vielleicht bedrängte Student morgen schon Karriere macht. Es geht um die nackte Existenz von Zehn- womöglich Hunderttausenden jungen Menschen, die gezwungen sein könnten, ihr Studium in der Not hinzuschmeißen oder gar nicht erst ein Studium aufnehmen können, weil sie es nicht finanzieren können.

Natürlich lässt sich diskutieren, ob es überhaupt so viele Akademiker braucht. Der Anfang der 2000er-Jahre losgetretene Run auf die Hochschulen war ein politisches Projekt mit gewaltiger Fallhöhe, zumal niemals durchfinanziert und deswegen eine böse Falle für viele, die die desolaten Studienbedingungen und miserablen Betreuungsverhältnisse von Lernenden versus Lehrende mit dem Studienabbruch bezahlen. Gleichzeitig wurde jedoch auch das System der dualen Berufsausbildung so sehr gerupft und entwertet, dass es schon dem Bedarf der Schulabgänger nicht gerecht wird, geschweige denn ein Auffangbecken für alle an den Hochschulen Gescheiterten sein kann. Demnächst wird das Statistische Bundesamt die aktuellen Studierendenzahlen veröffentlichen und vieles deutet darauf hin, dass der Bestand infolge von Corona und Rekordinflation erstmals seit etlichen Jahren wieder rückläufig ist. Was also soll aus all denen werden, die nach drei Jahren der Extreme auf der Strecke geblieben sind oder noch bleiben? Und sind sich die politisch Verantwortlichen der aktuellen und kommenden Herausforderungen bewusst?

Aufrüstung und ein „Gnadenbrot“

Daran muss man zweifeln. Wie schon in der Pandemie haben die Regierenden für die Sorgen und Nöte der Studierenden nämlich nicht viel übrig. Den mit Abstand besten Schnitt machen mit einem doppelten Heizkostenzuschuss und der angekündigten Einmalzahlung von 200 Euro noch die BAföG-Empfänger, wovon es aber, wie erwähnt, nicht mehr allzu viele gibt. Alle anderen weit über zwei Millionen Betroffenen vertröstet die Ampelkoalition mit einer Einmalzahlung von 200-Euro, die, Anfang September als „Soforthilfe“ angekündigt, frühestens zum Jahresbeginn ausgezahlt wird. Geschlagene drei Monate ließ die zuständige Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) verstreichen, um schließlich festzustellen, dass sie wegen einer fehlenden studentischen Zentraldatenbank keine Umsetzungslösung sieht. Nun soll es eine Internetplattform richten, die erst noch aufzubauen ist. Die leidigen Erfahrungen mit den Corona-„Überbrückungshilfen“ lassen eine Hängepartie befürchten, die weit ins nächste Jahr hineinreichen wird. Schlechten Anschauungsunterricht liefert auch die aktuelle Krise: Auf die im Frühjahr beschlossene Energiezulage von 230 Euro mussten BAföG-Bezieher mithin bis Anfang November warten.

Ohnehin stellt sich die Frage, wem bei all den horrenden Lasten und Zumutungen mit 200 Euro geholfen ist. Die World Socialist Web Site nennt die Zuwendung in einem neueren Beitrag nicht unzutreffend „Gnadenbrot“ und weiter: Die Politik lasse die jungen Menschen „am ausgestreckten Arm verhungern“. Erinnert sei an das sogenannte Sondervermögen von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr, das wohl noch in dieser Woche vom Bundestag mit Zwei-Drittel-Mehrheit beschlossen wird. Bei so viel Geld für Kanonen, Panzer und Kriegsschiffe bleibt für Bildung freilich wenig bis nichts mehr hängen. Wie zum Beweis hat Stark-Watzingers Ministerium gerade das im Koalitionsvertrag versprochene Bundesprogramm „Digitale Hochschule“ auf unabsehbare Zeit verschoben. Begründung: „angespannte Haushaltslage“ . Ihre Lektion sollten spätestens jetzt auch die Studierenden lernen. Was dagegen hilft? Protest!

Titelbild: Tetiana Yurchenko / Shutterstock

Die Verletzungsmechanismen der COVID-Impfstoffe. Beweis für die steigende Zahl der geimpften Personen, die jetzt an COVID und anderen Infektionen erkranken – und daran sterben.

Der Beweis dafür ist die steigende Zahl der geimpften Personen, die jetzt an COVID und anderen Infektionen erkranken – und daran sterben.

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GESCHICHTE AUF EINEN BLICK

  • In „Unterdrückung des angeborenen Immunsystems durch SARS-CoV-2-mRNA-Impfungen: The Role of G-quadruplexes, Exosomes and MicroRNAs“ (Die Rolle von G-Quadruplexen, Exosomen und MicroRNAs) erklären Dr. Stephanie Seneff und Dr. Peter McCullough, Greg Nigh und Anthony Kyriakopoulos, wie die COVID-Impfungen die angeborene Immunfunktion unterdrücken und wie sie neurologische Erkrankungen verursachen können
  • Ihre bahnbrechende Arbeit löste eine große Kontroverse aus, da die prominente Zeitschrift, in der sie veröffentlicht wurde, viel negatives Feedback erhielt und der Herausgeber der Zeitschrift zum Rücktritt gezwungen wurde, obwohl die Arbeit noch nicht zurückgezogen wurde
  • G4s sind genomweite Ziele der Transkriptionsregulation. Das „G“ steht für Guanin. G4 ist eine DNA-Sequenz aus vier aufeinanderfolgenden Guaninen, die bei Krankheiten wie Krebs und neurologischen Störungen eine wichtige Rolle spielt. Das COVID-Impfstoff-Spike-Protein produziert weit mehr G-Quadruplexe (G4) als das Virus. Die G4 verursachen eine Fehlfaltung des Prionproteins, die zu Prionenkrankheiten wie der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit und Alzheimer führen kann
  • Bei Personen, die die Impfung erhalten haben, wurden zwei spezifische microRNAs gefunden, die die Interferonreaktion des Typs 1 stören, die ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems ist. Wenn Typ-1-Interferon unterdrückt wird, wird man anfälliger für Infektionen und chronische Krankheiten
  • Der COVID-Impfstoff produziert hohe Mengen an Immunglobulin-Antikörpern (IgG), die mit Autoimmunerkrankungen in Verbindung gebracht werden. Sie erzeugt keine Schleimhaut-Antikörper
  • Antikörper gegen das Spike-Protein können für Fälle verantwortlich sein, in denen Patienten nach der zweiten Impfung eine hochaggressive Prionenerkrankung entwickelten

In diesem Interview erörtert Stephanie Seneff, Ph.D., seit über fünf Jahrzehnten leitende Wissenschaftlerin am MIT, ihre Arbeit „Innate Immune Suppression by SARS-CoV-2 mRNA Vaccinations: The Role of G-quadruplexes, Exosomes and MicroRNAs“ (Die Rolle von G-Quadruplexen, Exosomen und MicroRNAs), die in der Juni-Ausgabe 2022 von Food and Chemical Toxicology veröffentlicht wurde.

Die Arbeit wurde gemeinsam mit Dr. Peter McCullough, Greg Nigh und Anthony Kyriakopoulos verfasst. Im Mai 2021 veröffentlichten Nigh und Seneff einen Artikel, in dem sie die Unterschiede zwischen dem Spike-Protein und dem COVID jab Spike-Protein darlegten.

In dem Artikel „Innate Immune Suppression“ (Unterdrückung des angeborenen Immunsystems) gehen sie und ihre Mitautoren auf die Mechanismen der COVID-Impfung ein und zeigen, wie sie das angeborene Immunsystem unterdrückt.

Die Studie sorgte für Aufsehen, als sie zum ersten Mal vor der Veröffentlichung veröffentlicht wurde. Es wurde eine Kampagne gestartet, um sie zurückzuziehen, weil sie die Menschen davon abhalten würde, sich diese lebensrettenden Impfungen geben zu lassen – unabhängig davon, ob die beschriebenen Mechanismen wahr sind oder nicht.

Letztendlich führte die Kontroverse zum Rücktritt des Herausgebers der Zeitschrift. Viele haben auch versucht, Seneff zu diskreditieren, und McCullough wurde inzwischen die Approbation als Arzt entzogen.

G-Quadruplexe verstehen

G-Quadruplexe (G4) sind genomweite Ziele der Transkriptionsregulierung und damit ein neues Ziel für die Entwicklung von Arzneimitteln. Das „G“ in G4 steht für Guanin, G4 ist also eine DNA-Sequenz aus vier aufeinanderfolgenden Guaninen. Es ist eines der vier Nukleotide – der Grundcode – in der DNA, und es ist bekannt, dass es bei Krankheiten wie Krebs und neurologischen Störungen eine wichtige Rolle spielt.

Wie Seneff erklärt, bilden Prionen, wenn sie falsch gefaltet sind, Beta-Folien und fallen aus dem Zytoplasma aus, wodurch sich Plaque bildet. Diese Plaque ist ein Kennzeichen mehrerer neurodegenerativer Krankheiten bei Tieren und Menschen, wie z. B. Rinderwahnsinn, Creutzfeldt-Jakob-Krankheit, Scrapie (bei Rehen) und Alzheimer.

„Es gibt also all diese schwächenden neurodegenerativen Krankheiten, die auf das Prionprotein zurückzuführen sind, und das Prionprotein bindet tatsächlich an seine eigenen G4s, die in seiner eigenen RNA enthalten sind“, erklärt Seneff. „Auf diese Weise fördert es die Fehlfaltung [des Prionproteins] in die falsche Form … [was] die Prionenkrankheit verursacht.“Es gibt also all diese schwächenden neurodegenerativen Krankheiten, die auf das Prionprotein zurückzuführen sind, und das Prionprotein bindet tatsächlich an seine eigenen G4s, die in seiner eigenen RNA enthalten sind“, erklärt Seneff. „Auf diese Weise fördert es die Fehlfaltung [des Prionproteins] in die falsche Form … [was] die Prionenkrankheit verursacht.

Die [COVID-Impfstoffe] produzieren eine Version der Boten-RNA (mRNA), die für das Spike-Protein kodiert. Ihre Version ist mit Guaninen angereichert – sie produziert viel mehr G4s als die ursprüngliche mRNA, die das Virus produziert – es ist also eine andere Form.

Und es gibt viel mRNA in der [COVID-Spritze]. Es ist eine große Dosis dieser mRNA, die mit G4s angereichert ist … was dann … die Zelle veranlasst, das Prionprotein zu produzieren. Die Zelle produziert das Prionprotein also im Kontext einer Situation, in der viele G4s aus der mRNA des Impfstoffs herumliegen. Das ist eine wirklich gefährliche Situation, in der sich das Prionprotein falsch faltet und eine Prionenkrankheit verursacht.“

Wie der COVID-Impfstoff eine Autoimmunkrankheit auslösen kann

Wie Seneff erklärt, wird die mRNA in der Spritze in das Lymphsystem und die Milz gebracht, die Keimzentren, in denen Antikörper produziert werden, und um die Antikörper zu produzieren, setzen diese Keimzentren Exosomen frei. Dies kann das Phänomen des „Shedding“ erklären, aber auch die Immunzerstörung, die wir beobachten. Seneff erklärt:

„Die Exosomen sind Teil des Prozesses, durch den die Zellen kommunizieren, um die Antikörperproduktion zu induzieren, was das Ziel der [COVID-Impfung] ist. Der [Impfstoff] leistet fantastische Arbeit bei der Produktion hoher Mengen an IgG [Immunglobulin]-Antikörpern, die mit Autoimmunkrankheiten in Verbindung gebracht werden.

Es bildet nicht die Schleimhaut-Antikörper. Es bildet IgG, was eigentlich viel gefährlicher ist, wenn es zu viele Antikörper gibt. Sie können durch molekulare Mimikry Autoimmunkrankheiten auslösen, und das ist ein weiterer Aspekt, der meiner Meinung nach eine Rolle spielt.

Deshalb kommt es zu dem Problem, dass die Thrombozytenzahl auf Null sinkt, weil man durch molekulare Mimikry Antikörper gegen die Thrombozyten bekommt oder weil das Spike-Protein an die Thrombozyten bindet. Sie bekommen Antikörper gegen den Komplex und die Thrombozyten werden vernichtet.

Bei einigen Menschen treten Thrombozytopenie und VITT [impfstoffinduzierte immunthrombotische Thrombozytopenie] auf, die lebensbedrohlich sein können. Und es gibt ein starkes Signal für Thrombose. In dem Papier ist von Thrombose die Rede. Wir haben … sieben Tabellen für verschiedene Aspekte der Symptome des Impfstoffs.

Es gibt eine Tabelle über die Leber, eine Tabelle über Thrombose, eine Tabelle über Krebs, eine Tabelle über den Vagusnerv und alle Entzündungen der Nerven, weil diese Exosomen den Vagusnerv hinaufwandern und sich ihren Weg zum Herzen, zum Gehirn und zur Leber bahnen.

Sie verursachen Krankheiten in all diesen Organen, und das sieht man sehr deutlich in den verschiedenen Datenbanken – 98%, 99% der [unerwünschten Ereignisse], die 2021 für diese Krankheiten gemeldet wurden, waren [von] den COVID-Impfungen und 1% war von allen anderen Impfstoffen zusammen.“

Mechanismus der Wirkung

Schweizer Forscher berichteten kürzlich, dass sie bei 100 % der mit COVID gespritzten Personen erhöhte Troponinwerte gefunden haben, was darauf hindeutet, dass jeder einen gewissen Grad an Herzschäden erleidet, selbst wenn er keine Symptome aufweist. Seneff erklärt den Mechanismus, durch den die COVID-Spritze das Herz schädigt.

„Ich denke, das ganze Problem ist das Spike-Protein, das von den Immunzellen in den Keimzentren – dem Lymphsystem und der Milz – freigesetzt wird und diese Exosomen freisetzt, die dann entlang ihrer Fasern wandern und all diese wichtigen Organe erreichen.

Die Milz ist über das Nervensystem sehr gut mit der Leber, dem Herzen, dem Gehirn und dem Darm verbunden, beginnend mit dem Nervus splanchnicus und dann mit dem Nervus vagus … Diese Exosomen wandern also entlang des Vagusnervs, erreichen diese Organe und werden von den dortigen Zellen aufgenommen. Und überall, wo sie hinkommen, lösen sie Entzündungen aus.

Das Spike-Protein ist sehr gut darin, Entzündungen zu verursachen. Das wurde in mehreren Studien gezeigt … Es veranlasst die Immunzellen, zum Herzen zu wandern, und so kommt es zur Myokarditis, der Entzündung im Herzen.

Man bekommt auch Entzündungen in den Muskeln. Ich habe mich mit Myositis beschäftigt, einer Muskelentzündung, und das ist ein weiteres Problem. Ich hatte Kontakt zu mehreren Menschen, die durch das Spike-Protein schwere Muskelschäden erlitten haben, bis hin zu einer Schwächung aufgrund von [Entzündungen in den] Muskeln.

Es ist also nicht nur das Herz, sondern auch die Skelettmuskulatur stark betroffen. Durch die Entzündung im Gehirn werden auch die Neuronen geschädigt, was zu kognitiven Störungen führt.

Ich denke also, dass die lange COVID dadurch verursacht wird, dass das Spike-Protein das Gehirn erreicht. In vielen Veröffentlichungen wurde über die lange COVID gesprochen, und sie glauben, dass es das Spike-Protein ist, nicht das Virus, sondern das Spike-Protein selbst [das es verursacht].“

Die Rolle der MicroRNA

Ein weiteres Puzzleteil ist die Rolle der microRNA, die in den Exosomen eingebettet sind, die zu den Geweben wandern. MicroRNA sollte nicht mit mRNA verwechselt werden. Es handelt sich um zwei verschiedene Dinge. Bei den microRNAs handelt es sich um kurze RNA-Stücke, die etwa 22 Nukleotide lang sind. Im Gegensatz zu mRNA kodieren microRNAs nicht für Proteine.

Die mRNA in den Impfungen ist so konzipiert, dass sie extrem widerstandsfähig ist. Normalerweise hält sich mRNA nur wenige Stunden, aber die mRNA in den Impfstoffen bleibt mindestens mehrere Monate in den kodierenden Zellen, vor allem wegen der Substitution des Nukleotids Uridin durch Pseudouridin.

Da die mRNA so widerstandsfähig ist, müssen die Milzzellen versuchen, mit all dem Spike-Protein fertig zu werden, das sie nicht aufhören können zu produzieren, und das tun sie unter anderem, indem sie das Spike-Protein in Form von Exosomen ausstoßen. Diese Exosomen enthalten auch microRNAs. Indische Forscher fanden zwei spezifische microRNAs bei Personen, die die Impfung erhalten hatten, und diese microRNAs stören die Interferonreaktion des Typs 1.

„Das ist ein wichtiges Thema unserer Arbeit“, sagt Seneff. „Wir sprechen über angeborene Immunsuppression … aufgrund der Wirkung dieser microRNAs, die mit dem Spike-Protein verpackt sind.

Überall, wo [die Exosomen] hinkommen, bringen sie diese microRNAs mit, die die Fähigkeit der Immunzellen stören, auf Interferon Typ 1 zu reagieren. Diese microRNAs haben tatsächlich eine sehr hohe Kontrollfunktion im biologischen Regelungsprozess. Sie steuern, welche Gene exprimiert werden.“

Hypothese zur Erklärung des plötzlichen Todes nach einer Spritze

Seneff zitiert Tierversuche aus dem Jahr 2005, in denen Mäuse einem Virus ausgesetzt wurden, das Herzmuskelentzündung verursacht. Man wollte sehen, was passiert, wenn die Mäuse an Myokarditis leiden und dann eine Adrenalinspritze erhalten. Die Mäuse wurden also mit dem Myokarditis auslösenden Virus infiziert, und 120 Tage später wurde ihnen Adrenalin injiziert.

Die verabreichte Dosis tötete 70 % der Mäuse. Bei den Kontrollmäusen, die keine Myokarditis hatten, führte die Injektion der gleichen Dosis Adrenalin hingegen zu keiner Erkrankung. Die Mäuse, die starben, starben an Herzversagen. Ihre Herzen waren zu sehr geschädigt, um dem Adrenalinstoß standzuhalten. Heute beobachten wir einen ähnlichen Effekt bei Sportlern, die bei körperlicher Anstrengung tot umfallen.

Als Seneff nach weiteren Arbeiten suchte, fand er eine, in der die Reaktion von Typ-1-Interferon in Chromaffin-Zellen, den Zellen, die Adrenalin produzieren, detailliert beschrieben wurde. Typ-1-Interferon hemmt und reduziert die Adrenalinproduktion.

Seneffs Theorie besagt, dass die COVID-Impfung die Fähigkeit des Körpers, auf Typ-1-Interferon zu reagieren, beeinträchtigt, so dass zu viel Adrenalin freigesetzt wird. Wenn Ihr Herz durch das Spike-Protein geschädigt wurde, könnte dies, wie wir gesehen haben, tödlich enden.

„Ich denke, das könnte das Problem des plötzlichen Todes sein, denn wir sehen viele junge Menschen, die plötzlich an Herzproblemen sterben“, sagt sie.

Gleichzeitig werden durch das Spike-Protein Mikrothromben (Mikroblutgerinnsel) aktiviert, die tödliche Auswirkungen haben können, und Endothelzellen (die Zellen, die die Blutgefäße auskleiden) werden ebenfalls entzündet. Es gibt also nicht nur einen Mechanismus, durch den die Impfung tödlich sein kann.

Spike-Protein sorgt für unglaublich zähe Blutgerinnsel

Laut Seneff hängen Blutgerinnsel auch mit dem Prionenaspekt zusammen. Viele verschiedene Proteine sind amyloidogen und können sich falsch falten, so dass sie ausfallen, darunter auch Proteine in Ihrem Blut. Blutgerinnsel sind schwer aufzulösen, und wenn man ihnen Spike-Protein hinzufügt, werden sie noch zäher.

Seneff vermutet, dass sich das Spike-Protein an Fibrin bindet, wodurch es sich auf eine Art und Weise falsch faltet, die es sehr widerstandsfähig gegen den Abbau macht. Das Gleiche geschieht mit Prionproteinen. Wenn sie sich falsch falten, bilden sie ein Gel, das mit der Zeit immer dichter wird und schließlich für die Wasserbasis völlig unzugänglich wird.

„Es fällt einfach als etwas aus, das für den Rest des Lebens da ist“, sagt Seneff. „Nichts kann dagegen ankommen. Die Immunzellen können es nicht abbauen. Es bleibt einfach da. Es kann nicht abgebaut werden.“

Deshalb empfehle ich die Einnahme von fibrinolytischen Enzymen wie Lumbrokinase (die am wirksamsten ist), Serrapeptase und Nattokinase, und zwar mehrmals täglich eine Stunde vor oder zwei Stunden nach einer Mahlzeit, wenn Sie mit langem COVID zu kämpfen haben, da sie den Abbau des Fibrins unterstützen. Damit sie wirken, müssen sie zwischen den Mahlzeiten auf nüchternen Magen eingenommen werden, da sie sonst nur als Verdauungsenzyme wirken, die die Nahrung aufspalten.

Eine weitere Methode ist die Nutzung einer Nah-Infrarot-Sauna, die die Fehlfaltung von Proteinen durch Förderung der Autophagie, des natürlichen Reinigungsprozesses des Körpers, bekämpft.

Die Rolle der Antikörper bei der Prionenkrankheit

Antikörper können auch eine Rolle bei den verheerenden Nebenwirkungen der COVID-Impfung spielen. Wir wissen, dass das Prionprotein in Zellen, die es produzieren, unter Stress hochreguliert wird, und das Spike-Protein des COVID-Impfstoffs führt nachweislich dazu, dass die Zellen mehr Prionprotein herstellen. Eine Möglichkeit ist, dass Antikörper gegen einen bestimmten Teil des Spike-Proteins durch molekulare Nachahmung an das Prion-Protein binden.

Wie Seneff erläutert, haben Forscher herausgefunden, dass die Produktion von Antikörpern gegen das C-terminale Ende des Prionproteins eine Krankheit verursachen kann, die der Prionenkrankheit sehr ähnlich sieht, sich aber viel schneller entwickelt.

Wie sich herausstellte, verhindern die Antikörper gegen das C-terminale Ende des Prionproteins, dass das Prionprotein in das endoplasmatische Retikulum (ER) gelangt, wo es seine Arbeit verrichten muss. Stattdessen halten die Antikörper das Prion im Zytoplasma fest.

In der Folge erkrankt die Zelle aufgrund dieser Antikörper. Der verstorbene Luc Montagnier veröffentlichte eine Fallstudie mit 26 Personen, die innerhalb des ersten Monats nach ihrer zweiten Impfung Symptome einer Prionenerkrankung entwickelten. Alle starben, viele innerhalb von drei Monaten nach ihrer Diagnose. Alle starben innerhalb eines Jahres an einer extrem aggressiven Form der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (dem menschlichen Pendant zum Rinderwahnsinn).

Seneff glaubt, dass Antikörper gegen das Spike-Protein dafür verantwortlich sind, denn die Krankheit trat erst nach der zweiten Dosis auf. Nach der ersten Dosis entwickelten sich Antikörper, die die Zellen vorbereiteten. Nach der zweiten Dosis begannen die Zellen dann, wieder Unmengen von Spike-Protein zu produzieren, an das die Antikörper gebunden wurden.

Dieses Exosomenpaket wanderte dann den Vagusnerv hinauf zum Gehirn, wo die Neuronen es aufnahmen. Seneff vermutet, dass dies den Krankheitsprozess bei diesen 26 Patienten erklärt.

„Dieses Modell würde vollständig erklären, dass Spike-Protein-Antikörper an die C-terminale Domäne binden und verhindern, dass das Prionprotein in das ER gelangt“, sagt sie, „und dann bewirkt es, dass [das Prionprotein] zerfällt.

Es wird durch das Proteasom abgebaut und verschwindet. Es führt also zu einem Funktionsverlust des Prionproteins im Neuron, und zwar sehr schnell, viel schneller als bei der normalen Prionenkrankheit …

Montagnier und sein Team identifizierten ein Segment des Spike-Proteins, von dem sie annahmen, dass es charakteristische prionenähnliche Merkmale aufweist. Innerhalb dieses Segments gibt es ein Stück mit fünf Aminosäuren, YQRGS.

Das Prion-Protein hat [das gleiche] Stück … Bis auf die mittlere sind die anderen vier [Aminosäuren] alle identisch mit diesem Stück am C-terminalen Ende des Prionproteins. Es ist also wirklich perfekt. Es ist eine Stelle, an der es im Grunde ein Todesurteil ist, wenn man Antikörper dagegen bekommt.“

Wie der COVID-Impfstoff Ihr Genom verändern kann

Seneff, McCullough, Nigh und Kyriakopoulos haben vor kurzem ein weiteres Papier veröffentlicht, „Potential Mechanisms for Human Genome Integration of Genetic Code from SARS-CoV-2 mRNA Vaccination“ (Mögliche Mechanismen für die Integration des genetischen Codes aus der SARS-CoV-2 mRNA-Impfung in das menschliche Genom), in dem beschrieben wird, wie die mRNA in der COVID-Impfung Ihr Genom verändern kann.

Laut Big Pharma, Gesundheitsbehörden und „Faktenprüfern“ kann die mRNA in den Impfungen nicht in die menschliche DNA integriert werden. Das sei unmöglich, sagen sie. Aber die Wissenschaft erzählt eine andere Geschichte. In der Tat gibt es mehr als eine Möglichkeit, wie dies geschehen kann.

LINE-1, die menschliche Version eines Retrovirus, ist beispielsweise ein sehr häufig vorkommendes Stück DNA im menschlichen Genom, das in RNA umgewandelt wird, die wiederum für mehrere Proteine kodiert, die die RNA veranlassen können, sich selbst an eine andere Stelle der DNA zu kopieren. Sie kann auch andere RNA kopieren und einfügen, wie zum Beispiel die RNA in der COVID-Spritze. Dies ist eine Ressource, über die Ihre Zellen von Natur aus verfügen. Seneff fährt fort:

„Das Alzheimer-Gehirn hat diese Neuronen, die viel zu viel DNA haben. Ihr Genom ist zu groß, und sie haben viele zusätzliche Kopien des Amyloid-Beta-Proteins in verschiedenen Variationen.

Auf diese Weise kann die Zelle … alternative Formen des Proteins ausprobieren, das nicht funktioniert. Das ist es, was meiner Meinung nach vor sich geht. Das ist wirklich faszinierend, weil ich glaube, dass die Zelle dadurch die Möglichkeit erhält, ein Problem zu beheben.

Nehmen wir an, es wird ein Protein wie Amyloid beta gebildet, und dieses Protein verhält sich nicht richtig. Es funktioniert nicht richtig. Wenn … sie eine andere Version [dieses Proteins] herstellen muss, kann sie das mit LINE-1 tun. Neuronen exprimieren eine Menge LINE-1, und jede Zelle, die LINE-1 exprimiert, hat die Möglichkeit, diese Spike-Protein-RNA in das Genom einzubauen.“

Mit anderen Worten: Das Spike-Protein kann LINE-1 kapern, ein körpereigenes System, das virale DNA in die DNA integriert, indem es seine mRNA kopiert und in die DNA der Zelle einfügt. Es gibt auch ein anderes Modell. Nigh entdeckte Forschungsergebnisse, die zeigen, dass doppelsträngige DNA-Viren wie das Herpesvirus über einen Mechanismus verfügen, um menschliche Gene in ihre DNA einzubauen.

Es ist in der Lage, menschliche RNA im Zytoplasma der Zelle zu ergreifen, sie in DNA umzuwandeln und sie dann in sein eigenes Genom einzufügen. Das bedeutet, dass bestimmte Viren (z. B. das Herpesvirus) den genetischen Code für die Herstellung von Spike-Proteinen in sich tragen können, ohne in den Zellkern eindringen zu müssen.

COVID-Impfungen beeinträchtigen Ihre Immunfunktion

Um zum Ausgangspunkt zurückzukehren: Es scheint, dass der Grund, warum so viele geimpfte Personen jetzt an COVID und anderen Infektionen erkranken und daran sterben, darin liegt, dass Interferon Typ 1 unterdrückt wird. Dadurch wird die Immunfunktion unterdrückt, so dass man anfälliger für Infektionen wird.

In dem Interview geht Seneff auch darauf ein, dass die chronische Exposition gegenüber Glyphosat eine prädisponierende Bedingung für schlechte COVID-19-Ergebnisse ist, da Glyphosat das Immunsystem stört. Weitere Einzelheiten dazu finden Sie in dem gesamten Interview. Wir gehen auch darauf ein, wie eine Glycin-Supplementierung dazu beitragen kann, Glyphosat in Ihrem Körper zu verdrängen und damit seinen schädlichen Einfluss zu begrenzen.

Für ein umfassenderes, tiefergehendes Verständnis der Mechanismen, durch die die Impfungen Ihre Gesundheit schädigen, empfehle ich Ihnen auch die Lektüre von „Innate Immune Suppression by SARS-CoV-2 mRNA Vaccinations: The Role of G-quadruplexes, Exosomes and MicroRNAs“ und „Potential Mechanisms for Human Genome Integration of Genetic Code from SARS-CoV-2 mRNA Vaccination“.

Artikel als PDF:

Quellen:

Fauci will Fragen zu Covid-Ursprung nicht beantworten

Fauci will Fragen zu Covid-Ursprung nicht beantworten

Als mehrere Reporter Anthony Fauci bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus nach den Ursprüngen von Covid-19 befragten, brach dort Chaos aus. Was will der “Corona-Papst” vor der Öffentlichkeit verheimlichen? Gibt es etwas zu verschweigen?

Es gibt Fragen, die man Anthony Fauci besser nicht stellt, wenn man nicht den Abbruch von Pressekonferenzen infolge von Chaos verursachen möchte. Darunter fällt auch die Frage nach dem Ursprung von Covid-19 und was Fauci selbst und dessen Institut dazu beitrugen, den Ursprung zu untersuchen. Dies geschah auch am Dienstag im Pressezimmer des Weißen Hauses, als mehrere Journalisten um Aufklärung baten. Denn die Pressesekretärin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, versuchte daraufhin die Diskussion abzuwürgen, weil Fauci auf die kritischen und wichtigen Fragen nicht anworten wollte.

“Wir haben hier ein Verfahren, ich rufe keine Leute auf, die schreien, und Sie sind respektlos gegenüber Ihren Kollegen und unseren Gästen”, schimpfte sie mit den Journalisten. Sie werde die entsprechenden Journalisten nicht aufrufen, wenn sie schreien und zudem müsse “Dr. Fauci in ein paar Minuten gehen”, so Jean-Pierre. “Sie müssen die Leute quer durch den Raum aufrufen! Sie hat eine berechtigte Frage, sie hat nach dem Ursprung von COVID gefragt“, schoss ein Reporter von Africa Today zurück, weil Diana Glebova vom “Daily Caller” eine entsprechende Frage stellte.

Daily Caller’s @DianaGlebova tries to ask Dr. Fauci about what he did to investigate the origins of covid and Jean-Pierre shuts her down.

Another reporter yells at her for not letting Diana ask the question. pic.twitter.com/RieiEBwl2p

— Greg Price (@greg_price11) November 22, 2022

Stattdessen beantwortete Fauci lediglich drei relativ belanglose Fragen und rief die Menschen dazu auf, die neuen bivalenten Covid-19-Booster zu nehmen. Auch wenn er eigentlich darüber informiert sein muss, dass diese auch nicht besser funktionieren, als die anderen mRNA-Genspritzen.

Fauci: “So my message and my final message — maybe the final message I give you from this podium — is that please, for your own safety, for that of your family, get your updated COVID-19 shot as soon as you’re eligible to protect yourself, your family and your community” pic.twitter.com/Kaw25iKb7b

— Donald Trump 2024 ?? (@donald2024maga) November 22, 2022

Mit ein Grund weshalb Fauci die Fragen nach dem Covid-19-Ursprung nicht beantworten möchte ist wohl auch der Umstand, dass die von ihm geleitete NIAID Gelder an die EcoHealth Alliance weiterleitete, welche in Wuhan an Coronaviren von Fledermäusen forschte. Eine “gain-of-function”-Forschung, die weithin umstritten ist und offensichtlich in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Militär noch weitergeht. Will sich Fauci deshalb nicht dazu äußern?

JETZT LIVE: Die große Generalabrechnung im Bundestag

JETZT LIVE: Die große Generalabrechnung im Bundestag

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Der Bundestag debattiert heute dreieinhalb Stunden lang über die Politik der Bundesregierung. Anlass für die traditionelle Generalaussprache in der Haushaltswoche ist der Etat des Bundeskanzlers und des Bundeskanzleramtes. Neben Bundeskanzler Olaf Scholz werden alle Fraktionsvorsitzenden in der Debatte das Wort ergreifen. Für die AfD-Fraktion sprechen Alice Weidel, Tino Chrupalla und Martin Renner. 9 Uhr Sitzungseröffnung […]

Was Washington am meisten an Präsident Lula da Silva fürchtet: Blockfreiheit und Loslösung vom US-Dollar

Was Washington am meisten an Präsident Lula da Silva fürchtet: Blockfreiheit und Loslösung vom US-Dollar

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Präsident Joe Biden hielt sein Wort und gratulierte Lula da Silva unmittelbar nachdem die Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen am 30. Oktober bekannt gegeben worden waren. Die brasilianischen Wahlen zu diesem Zeitpunkt als “frei, fair und glaubwürdig” einzustufen, wie Biden es tat, verringerte die Wahrscheinlichkeit, dass Jair Bolsonaro versucht sein könnte, einen Betrug zu behaupten und seine Niederlage nicht zu akzeptieren. Analysten haben die Äußerungen der Biden-Regierung zu den brasilianischen Wahlen als eine Demonstration interpretiert, dass Washington parteiisch zugunsten von Lula und gegen seinen Herausforderer war, der als “Trump der Tropen” bezeichnet wurde. Diese Argumentation ist irreführend, wenn nicht sogar völlig falsch. Von Steve Ellner.

Was Washington am meisten Sorgen bereitet, ist das Wiederaufleben einer starken Bewegung der Blockfreien und die Möglichkeit, dass sie von einem Progressiven wie Lula angeführt wird. Während seiner beiden vorangegangenen Amtszeiten hat sich Lula als Sprecher des Südens hervorgetan. Seitdem hat sich das globale politische Panorama verändert. Es gibt eine wachsende Zahl ideologisch heterogener Regierungen, die den USA untergeordnet waren und nun das Diktat Washingtons in Frage stellen und einen fruchtbaren Boden für einen Block nichtpaktgebundener Länder schaffen.

Die völlige Unfähigkeit der Supermächte, insbesondere der USA und der Länder Westeuropas, ein Abkommen zur Beendigung des Konflikts in der Ukraine zu bewerkstelligen, eröffnet einen Spielraum für eine Führungspersönlichkeit wie Lula, der sich in seiner Laufbahn dadurch ausgezeichnet hat, dass er mit Politikern verschiedener politischer Richtungen verhandelt.

Außenpolitik an vorderster Stelle

Lulas Wahlsieg kam mit nur 50,9 Prozent der Stimmen zustande. Ähnlich wie in seinen vorherigen Amtszeiten (2003-2011) werden die Mitte und die Rechte, einschließlich der mit Bolsonaro verbündeten Parteien, den Kongress kontrollieren. Dieses ungünstige Kräfteverhältnis wird wahrscheinlich Druck auf Lula ausüben, innenpolitische Zugeständnisse zu machen, wie die mögliche Aufweichung seines Wahlversprechens, die Reichen zur Zahlung höhere Steuern zu verpflichten. Im Bereich der Außenpolitik wird der Druck jedoch zweifellos geringer sein, so dass Lula gut positioniert sein wird, um sein Vorhaben aus dem Wahlprogramm zu erfüllen, eine maßgebliche Rolle in regionalen und weltweiten Angelegenheiten zu spielen. In seiner Siegesrede in São Paulo am 30. Oktober versprach er, den internationalen Status Brasiliens als “Paria-Staat” zu korrigieren ‒ Ergebnis von Bolsonaros Geringschätzung der Diplomatie und seinen abstrusen Äußerungen, wie etwa, China für Covid und Leonardo DiCaprio für die Brände im Amazonasgebiet im Jahr 2019 verantwortlich zu machen.

Kurz nach seinem Amtsantritt im Jahr 2003 sah das Washingtoner Establishment Lula als einen verlässlichen Gemäßigten, im Gegensatz zu “unruhestiftenden Demagogen” wie Hugo Chávez, Evo Morales und Néstor Kirchner. Der mexikanische Ex-Außenminister Jorge Castañeda lobte Lula in seinem bekannten Buch Lo que queda de la izquierda: Relatos de las izquierdas latinoamericanas, als vernünftig und pragmatisch (im guten Sinne des Wortes) und stellte ihn der “schlechten Linken” von Chávez und Konsorten gegenüber, die er als “populistisch” und “antiamerikanisch” bezeichnete.

Doch die positive Charakterisierung von Lulas Amtsführung änderte sich 2010. Und sie änderte sich nicht aufgrund von Lulas innenpolitischen Maßnahmen, sondern aufgrund seiner Außenpolitik, insbesondere seiner Anerkennung des palästinensischen Staates auf der Grundlage der Grenzen von vor 1967, woraufhin ein halbes Dutzend anderer lateinamerikanischer Regierungen das auch tat. Im selben Jahr “verärgerte“, Lula laut der Nachrichtenagentur Reuters Washington wegen seiner Gespräche mit Mahmud Ahmadineschād und seiner Verteidigung des iranischen Atomprogramms.

Danach war Lula kein “guter Linker” oder eine gesunde Antwort auf den unverantwortlichen Populismus mehr, sondern er war selbst ein Populist geworden. Das Wall Street Journal titelte einen Artikel über die erste Runde der Präsidentschaftswahlen vom 2. Oktober, bei der Lula vor Bolsonaro lag, mit “Der Populismus gewinnt die brasilianischen Wahlen”. Die Autorin des Artikels, Mary Anastasia O’Grady, Redakteurin der Zeitung, schrieb: “Wieder einmal verspricht der Kandidat Lula Mäßigung. Sein politischer Vorteil ist sein Image als wohlwollender Populist”.

Die Rhetorik ist ein wichtiges Element des Populismus, aber im Falle Lulas machen den USA die konkreten Handlungen Sorgen, die der Präsident unternehmen könnte, welche die nordamerikanische Hegemonie untergraben. Diese Bedrohung geht zu einem großen Teil von den fünf wirtschaftlich starken Ländern aus, die die Brics-Gruppe bilden: Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. In Washington bezeichneten skeptische Analysten die Brics-Gipfel als “Quassel-Workshops” von Regierungen, die wenig oder nichts gemeinsam haben. Das war der Sinn des Tweets von Mike Pompeo, als sich das Ende seiner Amtszeit als Außenminister näherte. Pompeo schrieb: “Erinnern Sie sich an Brics?”, und deutete dann an, dass die Angst Indiens und Brasiliens vor Russland und China die Organisation völlig handlungsunfähig machte.

In einem Interview von 2019 aus dem Gefängnis erklärte Lula, dass

“Brics nicht als Instrument der Verteidigung, sondern als Instrument des Angriffs geschaffen wurde”.

Seine Verweise auf Brics sowie auf Celac (aus der sich Bolsonaro zurückgezogen hat) und Unasur während des Präsidentschaftswahlkampfs verstärkten diese Botschaft. Nach einem Treffen mit Lula am Tag nach den Wahlen sagte der argentinische Präsident Alberto Fernández: “Mit Lula wird Argentinien jetzt einen Aktivisten für unseren Bemühungen haben”, der Brics-Gruppe beizutreten.

Washington sieht die Expansion der Brics als eine Bedrohung an, verschärft durch die Mitgliedschaft Russlands und Chinas in der Organisation. In den Wochen vor dem Präsidentschaftswahlkampf schrieb die National Endowment for Democracy (NED):

“Mit der Erweiterung der Brics-Organisation … um Argentinien, den Iran und möglicherweise Ägypten, Saudi-Arabien und die Türkei könnte Russland noch mehr Partner gewinnen, die zusammen einen bedeutenden Prozentsatz des globalen BIP und einen großen Prozentsatz der Weltbevölkerung ausmachen. Dies unterstreicht, warum der Westen (Australien, Kanada, Japan, Neuseeland, Singapur, Südkorea, die USA und Europa) unbedingt seine Anstrengungen verdoppeln muss, um die Ukraine weiterhin zu unterstützen und Russland entgegenzuwirken.”

Inwieweit ist Lula “neutral”?

Washington kann mit Lulas Haltung zum Ukraine-Konflikt nicht zufrieden sein. Lula hat darauf beharrt, dass die Brics-Gruppe eine Rolle bei der Suche nach einer Verhandlungslösung spielt und dass er bereit ist, als Unterhändler zu fungieren. Laut dem lateinamerikanischen Fernsehsender Telesur sagte Lula, dass “der Frieden ‘am Tisch in einer Bar’ erreicht werden kann, was bei ukrainischen und brasilianischen Diplomaten Unruhe auslöste”.

Aber es ist nicht nur die Angst, dass Lula sich Russland und China stärker annähert als Washington (was sicher zutrifft), die die nordamerikanischen politischen Entscheidungsträger nachts nicht schlafen lässt. Im Gegensatz zu Washington erkennt Lula die Legitimität der venezolanischen Demokratie an und hat, wie Ben Norton berichtet, gegenüber lokalen Medien erklärt, Juan Guaidó sei ein “Kriegsverbrecher, der ins Gefängnis gehört”. In den Tagen vor der Wahl sagte Lula gegenüber The Economist: “Sie reden nur über Nicaragua, Kuba und Venezuela. Niemand spricht über Katar. Niemand spricht über die USA.“

Seit Lulas Arbeiterpartei 2016 die Macht verloren hat, besteht Lula darauf, dass das Hauptversagen der Brics-Gruppe darin besteht, dass sie es nicht geschafft hat, eine neue Währung einzuführen, die als Konkurrenz zum US-Dollar dienen könnte. In einem Interview aus dem Gefängnis sagte Lula:

“Als ich das Thema einer neuen Währung ansprach, rief mich Obama an und fragte mich: ‘Versuchen Sie, eine neue Währung zu schaffen, eine Art neuen Euro’? Ich sagte: ‘Nein, ich versuche nur, den Dollar loszuwerden’”.

Im Jahr 2022 ist die Aussicht auf eine Brics-Reservewährung wesentlich vielversprechender und zudem unterstützen alle fünf Mitgliedsländer die Idee. Übrigens hat in diesem Jahr die Währung jedes Brics-Mitgliedes den Euro überholt.

Der politische Einsatz des Dollars durch die USA geht über die Rivalität mit Russland und China hinaus, denn die von Washington verhängten internationalen Sanktionen haben den Völkern des Südens, unter ihnen Kuba, Venezuela, Nicaragua und Iran, schweres Leid gebracht.

Die von Lula häufig angeführte Losung von einer “multipolaren Welt” verweist auf die Herausbildung verschiedener Blöcke, einschließlich der Bewegung der Blockfreien Staaten. Ein Artikel in der Sommerausgabe 2022 von Foreign Policy, verfasst von einem nationalen Sicherheitsexperten, spiegelt die Denkweise Vieler in Washington wider, die beunruhigt über die Blockfreiheit sind:

“Wenn das internationale System versagt oder nicht vorhanden ist … ist es nicht überraschend, dass führende Politiker sich der Blockfreiheit zuwenden. Je mehr die USA, Russland, China oder andere Supermächte weniger mächtige Länder unter Druck setzen, sich für eine Seite zu entscheiden, desto mehr werden diese Länder zu strategischer Autonomie neigen, was zu einer ärmeren und grausameren Welt führen könnte, da die Länder ihre Abhängigkeit von der Außenwelt verringern und die Kontrolle über ihr eigenes Land festigen.”

Einige Leute innerhalb der Linken lehnen die Losung von der “multipolaren Welt” ebenfalls ab. Der politische Aktivist Greg Godels bezeichnet Multipolarität als “eine Vorstellung, die ursprünglich von bürgerlichen Akademikern entwickelt wurde, die nach Werkzeugen suchten, um die Dynamik der globalen Beziehungen zu verstehen”. Und er fügt hinzu: “Es gibt keinerlei Garantie dafür, dass die Pole, die entstehen oder die Supermächte herausfordern … einen Schritt nach vorne oder einen Schritt zurück bedeuten, nur weil sie anders sind.”

Theoretisch hat Godels Recht, aber bisher ist die Multipolarität im 21. Jahrhundert eine ausgesprochen progressive Bewegung und Losung. Es stimmt, dass die Anwesenheit der rassistischen Regierung von Narendra Modi oder der Regierung von Saudi-Arabien in den Brics den progressiven Charakter dieser Gruppe in Zweifel ziehen. Die überraschende kürzliche Entscheidung Saudi-Arabiens, Bidens Plan abzulehnen, mehr Öl zu fördern um die internationalen Preise zu senken und gleichzeitig Wladimir Putin zu schaden, bedeutet nicht, dass es weniger reaktionär wäre. Aber genau aus diesem Grund ist die Führungsrolle eines progressiven Politikers wie Lula auf globaler Ebene so wichtig.

Wir sollten uns erinnern, dass die Bewegung der Blockfreien in den 1950er Jahren von Anführern wie Josip Broz Tito, Gamal Abdel Nasser und Kwame Nkrumah gegründet wurde, die alles andere als “neutral” waren, denn sie gehörten alle der Linken an und waren dem Sozialismus verpflichtet. Die Bewegung spielte eine wichtige Rolle für die Entkolonialisierung, die Abrüstung und den Widerstand gegen Rassismus und Apartheid.

Auch Lula ist alles andere als “neutral”. Er hat übrigens keinen Hehl aus seinem Verdacht gemacht, dass die US-Ermittler bei seiner Inhaftierung mit brasilianischen Staatsanwälten zusammengearbeitet haben, ein Vorwurf, der von der Nachrichtenagentur Brasilwire gut dokumentiert worden ist.

Der beste Beweis dafür, dass Lulas Pragmatismus sein Eintreten für prinzipienfeste außenpolitische Positionen nicht überschattet, ist seine Anerkennung des palästinensischen Staates und die daraus resultierende überwältigende Unterstützung, die er von der palästinensischen Gemeinschaft sowohl in Brasilien als auch im Ausland erhalten hat. In der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen erhielt Lula im Westjordanland 592 Stimmen gegenüber 52 für Bolsonaro.

Einmal mehr ist Lateinamerika der einzige Lichtblick in der Welt, was fortschrittliche Politik und Ziele angeht. Lula ist bereit und in der Lage, der Anführer der progressiven Welle zu sein, die Lateinamerika seit dem Wahlsieg von Andrés Manuel López Obrador im Jahr 2018 erfasst hat. Aber die große Unbekannte ist, ob Lula seine Scharfsichtigkeit unter Beweis stellen wird, indem er eine Rolle zugunsten einer progressiven Multipolarität für eine auf globaler Ebene wachsende Bewegung spielt, die die US-Hegemonie infrage stellt und verschiedene Positionen im politischen Spektrum umfasst.

Zum Autor: Steve Ellner ist emeritierter Professor an der venezolanischen Universidad de Oriente und derzeit Mitherausgeber der Zeitschrift Latin American Perspectives. Sein neuestes Buch ist der von ihm mit herausgegebene Band Latin American Social Movements and Progressive Governments: Creative Tensions between Resistance and Convergence (Rowman and Littlefield, 2022)

Übersetzung: Vilma Guzmán, Amerika21

amerika21.de/analyse/261115/was-washington-lula-fuerchtet

Titelbild: shutterstock / Wagner Vilas

Offshore-Wind in Deutschland ist kein Beispiel, dem man folgen sollte

Offshore-Wind in Deutschland ist kein Beispiel, dem man folgen sollte

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Bonner Cohen, Ph. D.

Wir sollen aus unseren Fehlern lernen, aber seien wir ehrlich, das tun wir oft nicht. Wenn wir schon nicht bereit sind, unsere eigenen Fehler einzugestehen, warum dann nicht die Fehler anderer zur Kenntnis nehmen?

Die Regierung Biden will unbedingt riesige Windkraftanlagen im industriellen Maßstab an der Ostküste der USA errichten, und die für solches zuständigen Bürokraten des Innenministeriums sind eifrig dabei, neue Projekte abzusegnen. Hätten sie aber wirklich die Interessen der Steuerzahler, der Gebührenzahler und der Umwelt im Sinn, würden sie sich fragen, wie die Dinge in Deutschland gelaufen sind, wo man den USA bei der Entwicklung der Offshore-Windkraft voraus ist.

Die Erfahrungen in Deutschland sind nicht gerade glücklich.

Zwei Jahrzehnte nach der viel gepriesenen „Energiewende“ ist Deutschlands liebevolle Umarmung der Windenergie (und der Solarenergie) ein völliger Fehlschlag. Und nirgendwo ist dieser Misserfolg so offensichtlich wie bei der Offshore-Windkraft.

Deutschlands Nord- und Ostseeküsten sind in der Tat stürmisch und scheinen ideal für die grüne Energiezukunft geeignet zu sein, die die globalen Eliten den geplagten Massen aufzwingen wollen. Tausende von Riesenturbinen zieren die Küsten des Landes, aber die Monstrositäten haben sich als unzureichend erwiesen, wenn es darum geht, zuverlässige und erschwingliche Energie zu erzeugen. Deutschland hat die höchsten Strompreise in Europa, mit monatlichen Stromrechnungen, die im Durchschnitt dreimal so hoch sind wie in den USA. Wie bei allen Offshore-Windprojekten verlieren die unansehnlichen Turbinen schnell an Effizienz, sobald sie in Betrieb genommen werden. Außerdem kommt es häufig zu Funktionsstörungen, so dass die Turbinen regelmäßig gewartet werden müssen. Wenn sie 20 Jahre alt sind, sind die Offshore-Turbinen unbrauchbar und müssen ersetzt werden – zu horrenden Kosten.

Verarbeitendes Gewerbe in der Klemme

Deutschland ist seit langem führend in der verarbeitenden Industrie, einem Sektor, der sehr viel Energie benötigt. Die Schwerindustrie benötigt viel Wärme, eine Wärme, die Windenergie (Offshore oder Onshore) und Solarenergie nicht liefern kann. Aus diesem Grunde haben die verschiedenen deutschen Regierungen, während sie Milliarden an Subventionen für Wind- und Solarenergie ausgaben, weiterhin den Import von Erdgas aus Russland unterstützt; es bot eine Verlässlichkeit, die keine Windturbinen oder Solarpaneele jemals bieten werden. Da die russischen Erdgasexporte nach Deutschland infolge des Krieges in der Ukraine gedrosselt wurden, suchen die deutschen Hersteller händeringend nach zuverlässigen Flüssiggasquellen, die sie importieren können.

Die deutschen Behörden sind nach wie vor entschlossen, die Nutzung „erneuerbarer“ Energien im Lande zu fördern, und erlauben die Verwendung von Biomasse, d. h. die Verbrennung von Holz, zur Energieerzeugung. Die Verbrennung von Holz zur Energiegewinnung verschmutzt die Luft weit mehr als die Kohlekraftwerke, die Deutschland aus der Versenkung geholt hat, nachdem Wladimir Putin den Fluss von russischem Erdgas gedrosselt hat.

Umweltschäden

Abgesehen davon, dass die Offshore-Windkraft ihren Ruf als Energiequelle nicht erfüllen kann, macht sie auch die Behauptung, sie sei sauber, zum Gespött. „Zum Beispiel“, so Jason Isaak, Direktor von LifePowered bei der Texas Public Policy Foundation, „benötigt jede Offshore-Windturbine (buchstäblich) eine Tonne Neodym, das fast ausschließlich in China unter völliger Missachtung der Umwelt abgebaut wird. Berichte aus erster Hand über Chinas Minen für seltene Erden berichten von Seen mit giftigem Schlamm und ‚Krebsdörfern‘, in denen Menschen und Vieh durch die Abfälle der Minen verheerende Krankheiten erleiden.“

Das Bekenntnis zu erneuerbaren Energien – ob in Deutschland, den Vereinigten Staaten oder anderswo – ist ein Bekenntnis zu menschlichem Leid und Umweltzerstörung im großen Stil. Es wird den Planeten nicht vor einer nicht existierenden „Klimakrise“ retten, aber es wird die Taschen der Wenigen auf Kosten der Vielen füllen.

[Hervorhebungen vom Übersetzer]

Autor: Bonner Cohen, Ph. D., is a senior policy analyst with CFACT, where he focuses on natural resources, energy, property rights, and geopolitical developments. Articles by Dr. Cohen have appeared in The Wall Street Journal, Forbes, Investor’s Busines Daily, The New York Post, The Washington Examiner, The Washington Times, The Hill, The Epoch Times, The Philadelphia Inquirer, The Atlanta Journal-Constitution, The Miami Herald, and dozens of other newspapers around the country. He has been interviewed on Fox News, Fox Business Network, CNN, NBC News, NPR, BBC, BBC Worldwide Television, N24 (German-language news network), and scores of radio stations in the U.S. and Canada. He has testified before the U.S. Senate Energy and Natural Resources Committee, the U.S. Senate Environment and Public Works Committee, the U.S. House Judiciary Committee, and the U.S. House Natural Resources Committee. Dr. Cohen has addressed conferences in the United States, United Kingdom, Germany, and Bangladesh. He has a B.A. from the University of Georgia and a Ph. D. – summa cum laude – from the University of Munich.

Link: https://www.cfact.org/2022/11/15/german-offshore-wind-is-not-an-example-to-follow/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Hinweis: Es ist immer wieder aufschlussreich, Blicke von außen auf unser Land zu verfolgen. Aber auch auf deutschsprachigen Blogs wird dieser Umstand beschrieben, und zwar hier bei „Blackout News.de“. Diesen Blog sollte man durchaus öfter anklicken.

 

Verplappert: Klebende Klima-Taliban mit Geldern von NGOs bezahlt

Verplappert: Klebende Klima-Taliban mit Geldern von NGOs bezahlt

(David Berger) Sie sind jung und hip? Und haben keine rechte Lust zu arbeiten, wollen viel lieber sehr schnell und große Anstrengungen prominent, reich und ein Held der neuen Staatsreligion der Endzeitsekte werden? Dann kleiben Sie sich doch auf der Straße oder an einem Gemälde fest!

Der Beitrag Verplappert: Klebende Klima-Taliban mit Geldern von NGOs bezahlt erschien zuerst auf Philosophia Perennis.

Daten vom US CDC zeigen Geimpfte um 25% häufiger infiziert als Ungeimpfte

Daten vom US CDC zeigen Geimpfte um 25% häufiger infiziert als Ungeimpfte

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Die USA und die EU haben hunderte Millionen der neuen bivalenten mRNA-Impfstoffe gekauft. Das Interesse daran hält sich aber immer mehr in Grenzen. Deshalb rühren Politik und ihre „Experten“ mit viel Steuergeld die Werbetrommel. So auch die US-Gesundheitsbehörde CDC mit einer Studie, wie nützlich die bivalenten Booster gegenüber den alten monovalenten doch seien. Gesammelt wurden […]

Der Beitrag Daten vom US CDC zeigen Geimpfte um 25% häufiger infiziert als Ungeimpfte erschien zuerst unter tkp.at.

„Died Suddenly“ – Filmpremiere sorgt für Aufsehen

„Died Suddenly“ – Filmpremiere sorgt für Aufsehen

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Am ersten Tag wurde der Film “Died Suddenly” millionenfach aufgerufen. Ein EU-Parlamentarier ruft dazu auf, das Video zu teilen, denn Verantwortliche seien zur Rechenschaft zu ziehen.  In den ersten 20 Stunden wurde der Film alleine auf Rumble mehr als 2 Millionen Mal aufgerufen. Der US-amerikanische Film „Died Suddenly“ – übersetzt soviel wie „Plötzlich verstorben“ – […]

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Weltwoche Daily: Großartige WM – Fußball ist Völkerverständigung

Weltwoche Daily: Großartige WM – Fußball ist Völkerverständigung

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„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe: Großartige WM: Fußball ist Völkerverständigung. Kommt Deutschland dank der Ampel wieder zur Vernunft? Zermürbender Winterkrieg: Selenskyi will noch keinen Frieden. Weltwoche-Adventskalender: 24 Weisheiten […]

„Fuck that Jab!“ Rapper Ice Cube verzichtete auf eine 9-Millionen-Dollar-Filmrolle, weil er sich nicht der Covid-19-Impfpflicht der Hollywood-Studios zu unterwerfen will.

Der Sänger und Schauspieler sollte an der Seite von Jack Black in der Sony-Komödie „Oh Hell No“ auftreten. Einem Bericht von The Hollywood Reporter zufolge entschied sich Ice Cube jedoch, lieber aus dem Projekt auszusteigen, als der Aufforderung der Produktion nachzukommen, sich impfen zu lassen.

Das Magazin berichtet, dass er ursprünglich im Juni zugestimmt hatte, in Oh Hell No mitzuspielen, in der Erwartung, dass die Dreharbeiten in diesem Winter auf Hawaii mit Kitao Sakurai stattfinden würden, dem Regisseur der Netflix-Komödie Bad Trip.

Ice Cube turned down 9 million dollars cuz he didn’t wanna get the Covid shot pic.twitter.com/77AmiBhKiL

— LATO 5x (@shmurdalato) November 21, 2022

Wie die Quelle mitteilte, hat Ice Cube durch seinen Ausstieg aus dem Film und das Festhalten an seinen Prinzipien auf einen coolen Zahltag von 9 Millionen Dollar verzichtet. 

Ice Cube ist jedoch entschlossen, sich nicht zur Impfung zwingen zu lassen, ganz gleich, wie viel Geld auf dem Tisch liegt. Rolling Stone stellt fest, dass er während der gesamten Pandemie ein starker Befürworter der Masken war.

Fox berichtet: Er stellte eine Marke von „Check Yo Self Before You Wreck Yo Self“-T-Shirts vor, auf denen er mit einer Maske abgebildet ist, eine Partnerschaft mit dem Hersteller Black Out, die den Arbeitern an vorderster Front zugute kommen soll. Im August bedankte sich das Bacon College bei ihm für die Spende von PSA, darunter 2.000 Gesichtsmasken. 

Im Juli berichtete TheWrap, dass mehrere Hollywood-Gewerkschaften und Studio-Vertreter eine vorläufige Einigung über die COVID-19-Sicherheitsprotokolle an den Drehorten erzielt haben, die es den Produktionen ermöglichen, Impfungen für Schauspieler und Crewmitglieder vorzuschreiben, die in der „Zone A“ arbeiten, in der die Hauptdreharbeiten stattfinden.

Dies gilt auch für die Darsteller. Dies hat zur Folge, dass die Schauspieler vor der Entscheidung stehen, sich entweder impfen zu lassen oder auf potenziell lukrative Gagen zu verzichten. Tatsächlich hatte der nationale Vorstand der SAG-AFTRA zuvor ähnliche Richtlinien verabschiedet, die es Produktionen erlaubten, Impfungen vorzuschreiben.

Schluss mit Volodymyr Zelenskys Torheiten

Versuchen wir, den Dritten Weltkrieg zu vermeiden

Von Philip Giraldi:

Vor einer Woche hat die ukrainische Regierung möglicherweise absichtlich das Nachbarland Polen angegriffen, um das NATO-Bündnis in seinen Krieg mit Russland hineinzuziehen. Der Vorfall betraf eine Rakete, die in einer Getreideverarbeitungsanlage in Polen einschlug und zwei Bauern tötete. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskij machte sofort Russland für den Vorfall verantwortlich, obwohl er sicherlich wusste, dass die Rakete von der Ukraine aus abgefeuert worden war, was bedeutet, dass er möglicherweise eine sogenannte „falsche Flagge“ benutzte, um eine falsche Darstellung des Vorfalls zu schaffen. Er rief auch sofort die NATO zum Eingreifen auf und berief sich dabei auf Artikel 5 des NATO-Vertrages, der alle Mitglieder des Bündnisses verpflichtet, jedem einzelnen Mitglied zu Hilfe zu kommen, das angegriffen wird. Ein Angriff auf eines ist ein Angriff auf alle. Polen ist Mitglied der NATO und beherbergt derzeit eine ständige US-Militärbasis.

Die Mainstream-Medien in den USA, insbesondere Associated Press und NBC News, wiederholten sofort die von Zelensky erzählte Geschichte, aber die Erzählung, dass die Russen schuld seien, begann sich zu enträtseln. Die Überreste der Rakete zeigten, dass es sich um einen Typ handelte, der zur Luftverteidigung eingesetzt wird, der im ukrainischen Arsenal vorhanden ist, aber derzeit nicht von den Russen verwendet wird, und sowohl Moskau als auch Washington hatten mit Sicherheit Zugang zu Satellitenbildern, die die tatsächliche Flugbahn der Rakete, die in Polen einschlug, zeigen würden.

Diejenigen in der Regierung und in den Medien, die Zelensky unterstützen wollten, begannen zu vermuten, dass die ukrainische Rakete irgendwie eine Fehlfunktion gehabt haben musste, um in Polen zu landen, so dass es sich um einen unglücklichen Unfall handelte. Andere, die mit den Leistungsmerkmalen der Waffe besser vertraut sind, waren jedoch skeptisch und sahen in der Geschichte möglicherweise etwas viel Schlimmeres.

Am vergangenen Donnerstag war die Geschichte in den meisten Mainstream-Medien praktisch verschwunden, da sie nicht mehr der akzeptablen Darstellung entsprach, dass es sich um eine von Russland abgeschossene Rakete handelte, worauf Zelensky seitdem immer wieder beharrt. Präsident Joe Biden, der sich zu diesem Zeitpunkt auf dem G-20-Gipfel in Indonesien aufhielt, reagierte auf die Nachricht, indem er erklärte, dass es keine nachrichtendienstlichen Erkenntnisse gebe, die bestätigen würden, dass die Rakete aus Russland stamme, und dass ihre offensichtliche Flugbahn diese Ansicht nicht stütze. Ironischerweise hatte Biden am Tag vor dem Vorfall in Polen zusätzliche Hilfsgelder in Höhe von 37 Milliarden Dollar für die Ukraine bewilligt.

Bidens Botschaft, die auf eine Deeskalation der potenziellen Krise abzielte, wurde im Laufe des Tages von Mitarbeitern des Pentagons und der Geheimdienste wiederholt, obwohl Verteidigungsminister Lloyd Austin betonte, dass die USA die Ukraine weiterhin unterstützen würden, „so lange es nötig ist“. Er fügte hinzu, dass der Vorfall Russlands Schuld sei, auch wenn die Rakete aus der Ukraine stamme. Warum das so ist, erklärte er nicht. Auch NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg vertrat die gleiche Linie wie Austin und erklärte, der Vorfall sei „wahrscheinlich durch eine ukrainische Luftabwehrrakete verursacht worden, die zur Verteidigung ukrainischen Territoriums abgefeuert wurde… Das ist nicht die Schuld der Ukraine. Russland trägt die Verantwortung für das, was gestern in Polen passiert ist, weil es eine direkte Folge des andauernden Krieges ist.“

In Anbetracht der Tatsache, dass Zelensky alles Mögliche gesagt und getan hat, um die USA und die NATO dazu zu bringen, in seinem Namen gegen Russland zu kämpfen, halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass der Raketenangriff ein absichtlicher Versuch unter falscher Flagge“ war, um einen viel größeren Krieg auszulösen. Dass ein solcher Krieg leicht zu einem Atomkrieg werden könnte, zeigt, wie rücksichtslos Zelensky sein kann. Ein in Kiew ansässiger ausländischer Diplomat eines NATO-Landes erklärte gegenüber der Financial Times: „Das wird langsam lächerlich. Die Ukrainer zerstören [unser] Vertrauen in sie. Niemand gibt der Ukraine die Schuld, und sie lügen ganz offen. Das ist noch zerstörerischer als die Rakete“.

Sicherlich ist Zelensky zu allem fähig, und keine Lüge ist zu verlogen für den ehemaligen Comedy-Schauspieler, der sich jetzt im Glanz seiner Berühmtheit sonnt. Hollywood-Größen wie Sean Penn und Ben Stiller pilgern zunehmend nach Kiew, um Hände zu schütteln, sich zu umarmen und Fotos zu machen. Und auch Zelenskys Terminkalender weist einige Reisen in die Vereinigten Staaten auf. Am 30. November wird er Berichten zufolge in New York City an einer von der New York Times veranstalteten „Live-Veranstaltung“ teilnehmen, bei der Sam Bankman-Fried, Larry Fink (CEO von Blackrock) und US-Finanzministerin Janet Yellen die Hauptredner sind.

Ja, Zelensky wird Seite an Seite mit DIESEM Sam Bankman-Fried stehen, falls er auftaucht, der in letzter Zeit auch viel in den Nachrichten war, weil er den größten Währungsbetrug der Geschichte begangen hat, der den Anlegern durch den Zusammenbruch seiner Börsenhandelsfirma FTX Verluste in Höhe von mehreren Milliarden Dollar bescherte! Und es könnte sein, dass Zelensky und Bankman-Fried sich bereits kennen. Bankman-Fried ist ein bedeutender finanzieller Unterstützer von Politikern der Demokratischen Partei und hat im kürzlich abgeschlossenen Wahlzyklus 40 Millionen Dollar für „get out the vote“-Projekte gespendet. Er ist nach George Soros der zweitgrößte Geldgeber der Demokratischen Partei und hat auch für Dinge wie die bedingungslose Unterstützung der Ukraine gespendet, die die Demokraten mit überwältigender Mehrheit befürworten. Im April veranstaltete er in seinem 40-Millionen-Dollar-Haus auf den Bahamas eine Konferenz, an der auch Tony Blair und Bill Clinton teilnahmen, und er war auch ein großzügiger Unterstützer des American Israel Public Affairs Committee (AIPAC).

Es wurde viel darüber spekuliert, dass der unregulierte und unkontrollierte Fluss von Milliarden Dollar an US-Steuergeldern durch die notorisch korrupte ukrainische Regierung einen perfekten Mechanismus für Geldwäsche im großen Stil darstellt. Der ehemalige CIA-Analyst Larry Johnson hat die FTX-Ukraine-Geschichte genau verfolgt und stellt fest: „Der finanzielle Zusammenbruch von FTX… legt Beweise dafür frei, dass die Demokraten, einige Republikaner, die Ukrainer und FTX ein ausgeklügeltes finanzielles Schmiergeldsystem organisiert haben. Der Plan sah vor, dass Kongressmitgliedern, die Geld in die Ukraine schickten, eine saftige Spende von einem demokratischen Gönner versprochen wurde. In diesem Fall war dies der Eigentümer von FTX [Sam Bankman-Fried]. Nachdem die US-Dollar dem ukrainischen Konto gutgeschrieben worden waren, leiteten Präsident Zelensky und seine Partner einen Teil des Erlöses zum Kauf von Kryptowährungen von FTX um. FTX wiederum schickte einen Teil dieser Gelder an die kooperierenden Mitglieder des Kongresses und das Nationalkomitee der Demokraten zurück.“

Aus anderen Berichten geht hervor, dass Bankman-Fried eine Krypto-Spenden-„Partnerschaft“ mit der ukrainischen Regierung eingegangen war, die Zelensky mit schätzungsweise 60 Millionen Dollar „unterstützt“ hat. Die Website der ukrainischen Regierung, die über einige Details der Vereinbarung berichtete, wurde zwei Tage vor dem Bekanntwerden des FTX-Desasters auf mysteriöse Weise „gelöscht“. Die FTX-Geschichte, sollte sie sich als weitgehend verifizierbar erweisen, unterstreicht, wie korrupt das „Geldloch“ Ukraine ist. Hunter Biden erhält einen gut bezahlten Pfründenplatz in einem Unternehmensvorstand, um an seinen Vater heranzukommen, und nun ist die Ukraine möglicherweise direkt in einen massiven Finanzbetrug verwickelt. Und Joe Biden schickt pflichtbewusst weitere Milliarden Dollar an den Gauner Zelensky.

Aber das eigentliche Problem ist der Krieg. Selbst wenn man davon ausgeht, dass der ukrainische Raketenangriff auf Polen auf eine Fehlfunktion zurückzuführen ist, steht Zelensky mit schlechtem Gewissen da, denn er hat eifrig daran gearbeitet, Russland die Schuld zu geben, was eindeutig nicht stimmt. Er nutzt sein erfundenes Narrativ, um den Krieg dramatisch auszuweiten, indem er eine Situation heraufbeschwört, die die NATO direkt in den Konflikt hineinziehen würde und die leicht zu einem Atomkrieg führen könnte. In der Tat versucht er, die NATO zur Teilnahme zu zwingen. Wenn es sich jedoch um eine absichtliche Provokation unter falscher Flagge handelt, um dieses Ziel zu erreichen, sollte seine Taktik von allen Parteien, die die Ukraine derzeit unterstützen, aufs Schärfste verurteilt werden, was möglicherweise noch viel schlimmer ist. Weiterhin sollten die USA und die NATO, die mit einem solchen „Verbündeten“ belastet sind, unverzüglich Schritte unternehmen, um sich von der Unterstützung der Kämpfe zurückzuziehen und eine Verhandlungslösung des Konflikts zu fordern. Joe Biden, falls er noch einen Funken Integrität besitzt, und die Personen, die seine Fäden ziehen, sollten nicht zögern, diesen Schritt zu tun.

Von Philip Giraldi: Er ist ehemaliger CIA-Spezialist für Terrorismusbekämpfung und Offizier der Defense Intelligence Agency, der heute hauptsächlich als Kolumnist und Fernsehkommentator in Erscheinung tritt. Er leitet außerdem das Council for the National Interest eine Organisation, die für eine zurückhaltendere Politik im Nahen Osten eintritt.