Kategorie: Nachrichten
SPÖ-Propagandist verharmlost Mobbing & will Silberstein-Methoden gegen Kickl
Seit September bekleidet der ehemalige “ZackZack”-Chefredakteur Thomas Walach nun eine leitende Funktion in der Kommunikation der SPÖ-Bundespartei. Dabei leistet er sich einen Fauxpas nach dem anderen. Was mit Auflistungen über rote Errungenschaften in der Kreisky-Ära vor 50 Jahren begann, wurde von einer hochnotpeinlichen Sujet-Kampagne samt Tschechen-Schnitzel mit Ketchup-Topf übertroffen. Nun, wo den Roten langsam aber doch die Felle davon schwimmen, ist man offenbar wieder beim “Dirty Campaigning” gegen Mitbewerber angelangt.
Politisches Mobbing in Ordnung?
Anders als in seinen Zeiten als Journalist, als das Pilz-Medium unter seiner Ägide diverse schiefe Optiken im ÖVP-Umfeld aufdeckte, will Walach als SPÖ-Werbe-“Chef vom Dienst” einfach nicht der große Wurf gelingen. Im Gegenteil: Seit seinem Antritt hat die FPÖ einen Rückstand in den Umfragen von acht Prozent wettgemacht. Die SPÖ hingegen stürzte ab, am 27. Oktober standen beide Parteien mit je 26 Prozent erstmals ex aequo auf dem ersten Platz. Dieser Umstand schlägt sich nun in seinem Twitter-Verhalten immer mehr in augenscheinlicher Frustration und unpassenden Witzeleien nieder.
Am Donnerstagabend vergriff er sich gleich zwei mal innerhalb von nur 11 Minuten massiv im Ton gegenüber dem politischem Mitbewerber. Als der FPÖ-Politiker Maximilian Krauss die überharte rote Corona-Politik in Wien kritisierte, wurde Walach ausfällig. Er erinnerte sich daran, als Krauss noch sein Schutzbefohlener im Sport war. Dass dieser gehänselt wurde, erklärte der SPÖ-Berater mit dessen politischer Ausrichtung – und wünschte sich sogleich, dass er als Trainer bei diesem mutmaßlichen Mobbing weggschaut hätte. Nach Kritik anderer Nutzer schrieb er: “Ich bereue nichts.”
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Silberstein lässt grüßen
Es war nicht die einzige Walach-Entgleisung an diesem Abend. Denn nur elf Minuten zuvor kokettierte er mit der Vorstellung, sich auf Twitter einen verifiziertes Konto zuzulegen, um so zu tun, als wäre er FPÖ-Chef Herbert Kickl. Gehen im politischen Kampf die Argumente aus, greift man zu “Dirty Campaigning”: Diese Unsitte sorgte bereits im Nationalratswahlkampf 2017 für Negativ-Schlagzeilen.
Damals wurden im Gefolge von Ex-SPÖ-Berater Tal Silberstein hetzerische Facebook-Gruppen eingerichtet, die sich gegen den damaligen ÖVP-Chef Sebastian Kurz richteten. Das Auffliegen der Causa kostete die Roten nur deshalb nicht unzählige Stimmen, weil stattdessen einige Grünwähler der SPÖ ihre Stimme gaben und ihre eigene Partei aus dem Nationalrat kegelten. Ob eine Wiederholung solcher Taktiken wirklich so weise ist…?
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Aufregung um “Winterhilfe”-Begriff
Es war aber noch nicht das Ende der Pannen-Serie um den neuen SPÖ-Propagandisten. Bekanntlich tut sich die Sozialdemokratie schwer, den Spagat zwischen Anspruch und Realität zu schaffen. Fordert man einerseits Preisdeckel und Teuerungsausgleiche, steigen ausgerechnet im Roten Wien die Energie-Preise und Gemeinde-Abgaben besonders massiv.
Daher preschte die SPÖ nun mit der Idee einer “Winterhilfe” vor. Und zog sich sofort den nächsten Schiefer ein – denn dieser Begriff gilt im politischen Jargon als historisch belastet. Der “eXXpress” unterstellte der Partei, dabei Anleihen bei keinem geringeren als NSDAP-Propagandaleiter Joseph Goebbels genommen zu haben” Walach verteidigte die Verwendung des Begriffs auch in der Folge….
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Sogar Bienen bevorzugen blau…
Ein etwas besseres Händchen dürfte der Hobby-Imker Walach indes bei seinen Bienen haben. Sein selbstgebrauter Met war innerhalb kürzester Zeit vergriffen, regelmäßig verlangen die zufriedenen Kunden Nachschub. Aber selbst auf diesem Metier muss er eingestehen, dass die Bildsprache gegen ihn und seine neue Partei spricht. Denn sogar die fleißigen Insekten stehen offenbar mehr auf blaue Blüten, während sie rote Blüten als fad wahrnehmen. Schuster bleib bei deinem Leisten, Imker bleib bei deinem Bienenstock…?
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Der Absturz der Fruchtbarkeit nach der „Impfung“
Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung meldet einen Einbruch der Gesamtfruchtbarkeits- und Geburtenraten 9 Monate nach Corona-Impfstart.
Einen starken Rückgang der Geburtenrate in Deutschland um 15% im Zusammenhang mit den „Corona-Impfungen“ meldet das deutsche Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (1-4). Die saisonbereinigte monatliche Gesamtfruchtbarkeitsrate (TFR) ging um 14% zurück. Das Bundesinstitut weist darauf hin, dass der dramatische Absturz der beiden anhand der Geburten errechneten Raten neun Monate – also die Dauer einer Schwangerschaft – nach Beginn der Kampagne zur Impfung der fruchtbaren Jahrgänge begann. Andere Gründe für den Rückgang als die Impfkampagne schließt die Studie aus.
Die englischsprachige Studie mit dem übersetzten Titel „Fertilitätsrückgänge gegen Ende der COVID-19-Pandemie: Beweise für den Geburtenrückgang in Deutschland und Schweden im Jahr 2022“ findet sich auf der Website des deutschen Bundesinstitutes für Bevölkerungsforschung und kann dort auch als PDF-Datei heruntergeladen werden (5). In ihr wird mit statistischen Methoden die Entwicklung der Geburts- und Fruchtbarkeitsraten in Deutschland und Schweden untersucht.
Die Geburtenrate beziehungsweise „saisonbereinigte monatliche Gesamtfruchtbarkeitsrate“ bezieht sich dabei auf alle Frauen, also auch auf ungeimpfte Frauen. Das heißt, dass der Rückgang dieser beiden Raten bezogen nur auf die Geimpften realistisch betrachtet noch wesentlich dramatischer sein dürfte. Da anhand der Lebendgeburten ausgewertet wird, spielen hier natürlich auch Fehlgeburten, Abtreibungen geschädigter Föten etc. eine Rolle.
In dem einleitenden Abstract zu der Studie heißt es:
„Wir stützen uns auf monatliche Geburtenstatistiken und präsentieren saisonbereinigte monatliche Gesamtfruchtbarkeitsraten (TFR) für Deutschland und Schweden. Wir setzen die um neun Monate verzögerten Fertilitätsraten in Beziehung zu kontextuellen Entwicklungen in Bezug auf COVID-19-Mortalität und -Morbidität, Arbeitslosenquoten und COVID-19-Impfungen. Die saisonbereinigte monatliche TFR in Deutschland fiel von 1,5-1,6 im Jahr 2021 auf 1,3-1,4 im Jahr 2022, was einem Rückgang von etwa 14 % entspricht. In Schweden sank die entsprechende TFR von etwa 1,7 im Jahr 2021 auf 1,5-1,6 im Jahr 2022, was einem Rückgang von fast 10 % entspricht. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen den Fertilitätstrends und Veränderungen bei der Arbeitslosigkeit, den Infektionsraten oder den COVID-19-Todesfällen. Es besteht jedoch ein starker Zusammenhang zwischen dem Beginn von Impfprogrammen und dem Rückgang der Fruchtbarkeit neun Monate nach dem Beginn dieser Programme.“
In der Studie des Bundesinstituts wird dargelegt, dass der Rückgang der Fruchtbarkeitsraten nicht aus anderen in der Diskussion stehenden Gründen erfolgt ist. Darauf folgend heißt es dort:
„Im Gegensatz dazu besteht ein eindeutiger Zusammenhang zwischen dem Beginn der Impfprogramme und dem Rückgang der Fruchtbarkeit, der neun Monate später eintrat. Sowohl in Deutschland als auch in Schweden erreichten die Impfkampagnen mit Massenanmeldungen für eine Erstimpfung ihren Höhepunkt im April, Mai und Juni 2021, gefolgt von einer Welle von Zweitimpfungen, die ihren Höhepunkt zwischen Mai und August desselben Jahres hatte (zwei Impfungen galten als vollständig geimpft). Die Durchführung dieser Programme sowohl in Deutschland als auch in Schweden fällt mit einer deutlichen Veränderung der Fruchtbarkeitsraten genau neun Monate später zusammen. Die Fruchtbarkeitsraten blieben während der gesamten ersten Hälfte des Jahres 2022 auf einem niedrigeren Niveau.“
Abschließend werden in der Studie die Ergebnisse diskutiert. Dort heißt es dann beispielsweise:
„Andere bekannte Erklärungen für die Veränderung der Fertilität im Verlauf der Pandemie, wie etwa die Auswirkungen gesundheitsbezogener und wirtschaftlicher Faktoren, scheinen nicht mit dem Zeitpunkt des Fertilitätsrückgangs im Jahr 2022 in Verbindung zu stehen.“
Wer sich an dieser Stelle wundert, warum eine solche Studie, aus der man doch eigentlich einen Zusammenhang zwischen den „Corona-Impfstoffen“ und einbrechenden Fruchtbarkeitsraten herstellen müsste, in der heutigen Zeit überhaupt durchgelassen wurde, erhält im nächsten, spekulativen Abschnitt zur Erklärung der ermittelten harten wissenschaftlichen Fakten die Antwort:
„Auf der Grundlage der in dieser Studie vorgestellten deskriptiven Assoziationen interpretieren wir die Veränderung des Gebärverhaltens nach der Pandemie als eine Reaktion auf die veränderten Lebensumstände, die im Zuge der Öffnung der Gesellschaften für pandemiefreie Bedingungen erwartet wurden. In einigen Fällen könnte es eine direktere Auswirkung des Impfprogramms als solches gegeben haben, da einige angehende Eltern ihre Entscheidung, ein weiteres Kind zu bekommen, möglicherweise verschoben haben, bis sie sich selbst geimpft hatten.“
Diese offenbar nach dem Motto „dass nicht sein kann, was nicht sein darf“ erstellte Spekulation findet sich auch schon im einleitenden Abstract der Studie. Man versucht, die vorhandenen wissenschaftlichen Erkenntnisse bezüglich des Einbruchs der Fruchtbarkeitsraten neun Monate nach Beginn der Impfkampagne „irgendwie“ in das offizielle Raster der Corona-Saga zu quetschen, ohne die „Impfstoffe“ an dieser Stelle als Grund auch nur zu erwähnen. Das war wahrscheinlich dringend notwendig, damit die Studie des Bundesinstituts überhaupt, wenn auch nur auf Englisch, veröffentlicht werden konnte.
Leider muss damit gerechnet werden, dass die Studie des Bundesinstituts von Politik und Medien genauso weitgehend ignoriert wird, wie die neuesten Daten des Statistischen Bundesamtes zu stark erhöhten Sterbefallzahlen in Deutschland, die einen zeitlichen Zusammenhang mit der Corona-Impfkampagne zeigen (6).
Links
(6) https://free21.org/148-300-mehr-tote-seit-beginn-der-corona-impfungen/
Zum Artikel
Dieser Beitrag ist die Rohfassung meines heute im Rubikon-Magazin erschienenen Artikels.
Robert Farle (fraktionslos): „Den ‚grünen‘ Transformationsideologen geht es gar nicht um das Klima!“
Der frühere AfD-Abgeordnete Robert Farle (fraktionslos) hat im Plenum des Deutschen Bundestages auf den Punkt gebracht, was hinter der sogenannten Energiewende wirklich steckt: „Den ‚grünen‘ Transformationsideologen geht es gar nicht um das Klima – es geht ihnen um den totalen Umbau der sozialen Marktwirtschaft hin zu einer CO2-gesteuerten Miss-, Schrumpf – und Mangelwirtschaft!“
The post Robert Farle (fraktionslos): „Den ‚grünen‘ Transformationsideologen geht es gar nicht um das Klima!“ appeared first on Deutschland-Kurier.
Pro Kernkraft Petenten im Deutschen Bundstag

Vordergründig war es ein Kampf um den Weiterbetrieb der restlichen Kernkraftwerke, doch im Hintergrund war es der Kampf der Vernunft gegen Ideologie. Die Vernunft verlor!
Von Andreas Geisenheiner
Die morgendliche knappe Stunde Anhörung zur Stuttgarter Petition am 9.11. im Paul-Löbe-Haus des Bundestages bot noch einmal einen Überblick über den Kampfplatz „Kernenergie in Deutschland“. Als Speerspitze der Fachwissenschaft agierten Prof. André Thess und Dr. Veronika Wendland, als Klimaheuchler die grünen Staatssekretäre Kühne und Wenzel, als Zeitnehmerin Frau Stamm-Fibich mit stahlhartem Durchgriff, sobald die Wissenschaft anhob. Als Redezeit-Zuspieler der Staatsvertreter erboten sich die Parlamentäre der Grünen, der Linken und der Roten. Doch auch die Petenten fanden Unterstützer auf den Stühlen der CDU und der AfD. Nur die FDP wusste wieder nicht so recht, wohin sie das Atom-Ei legen sollte. Bemerkenswert auch, wie von 60 knappen Minuten geschätzte 15 mit Formalitäten und Floskeln gefüllt werden konnten. So ist das eben halt „bei Hofe“.
Die folgende Auflistung dient der Sortierung des „Kampfgetümmels“ in den Hauptfragen mit den Pro- und Kontraargumenten:
- Pro: Der Atomausstieg beschädigt den Klimaschutz (Thess)
Kontra: beredtes Schweigen - Pro: Kernkraft liefert sicher >90% Verfügbarkeit und hat halben Strompreis (Wendland)
Kontra: Gerade Frankreich zeigt, dass das nicht wahr ist (Wenzel) - Pro: Kernenergie hat als 3. Säule der emissionsarmen Stromerzeugung Zukunft (Thess)
Kontra: Kernenergie ist mit 72 Ct/kWh viel zu teuer (Wenzel zitiert eine Studie) e besser In ein Zwischenlager für 200-300 Jahre zum Abklingen vor Aufarbeitung (Wendland/Thess) - Pro: Kernenergie hat die niedrigsten CO2-Vermeidungskosten um 20€/t CO2 (Thess)
- Kontra: Endlager in D nicht akzeptiert, wir verursachen Leid der künftigen Generationen, ein Ewigkeitsproblem.
Pro: Onkalo in Finnland mit 3 Mrd.€ für 100.000 Jahre gebaut . Ausgebrannte Brennstäb
Kontra: mit dem ETS-Zertifikatehandel erreichen wir das auch (Wenzel) - Kontra: (gute) Brennstäbe sind nicht beschaffbar, da RU den Weltmarkt dominiert.
Wir können auch nicht garantieren, das kein russisches Uran in den Brennstäben von Westinghouse ist, und „Wagner-Söldner“ sind überall
Pro: Brennstäbe irgendeines (guten) Lieferanten können wir uns für mehrere Jahre als Energie- Superspeicher ablegen. Das kann nur die Kernenergie (Wendland). - Kontra: Kernenergie ist eine Hochrisiko-Technik, und das Risiko ist bereits 3x eingetreten
Harrisburg, Tschernobyl, Fukushima, neuerdings noch militärische Angriffe auf Saporishshja
Pro: Die Unfälle von Tschernobyl, Fukushima und Harrisburg wären nicht möglich gewesen, wenn dort ISAR II gestanden hätte (Wendland). - Kontra: Nur 33 Länder der Welt und eine Minderheit in EU nutzen Kernenergie. D geht also keinen Sonderweg.
Pro: die Industrieländer des globalen Nordens nutzen praktisch alle die Kernenergie. Ohne diese droht D die Deindustrialisierung (Wendland). - Kontra: Kernenergie emittiert in der gesamten Kette 66-124 kg CO2/kWh, Windenergie lediglich 10. (Wenzel aus Studie)
Pro: unkommentiert - Kontra: für die Laufzeitverlängerung über den 15.4. hinaus braucht es eine PSÜ (periodische Sicherheitsüberprüfung), Anlagen stillstand und hohe Kosten.
Pro: stimmt nicht, reiner Verwaltungsakt i.d.R. ohne Stillstand möglich (Wendland) - Kontra: Ein GAU ist nicht versicherbar (LINKE).
Pro: ein Blackout auch nicht (wurde nicht gesagt, aber wäre ein Gegenargument) - Kontra: In der Umgebung von Kernkraftwerken gibt es erhöhte Krebsraten (SPD).
Pro: in der Umgebung von KKW wird die natürliche Untergrundstrahlung um den Faktor 1/2000 erhöht (Wendland).
Fazit: Die Vorhut unserer Wissenschaft hat sich wacker geschlagen. Nicht zu vergessen, dass Prof. Thess als Urheber eines Offenen Briefes bereits im Mai 2021 gegen die Unwissenschaftlichkeit des Atomausstieges als erster Aktiver seines Metiers aufstand. Bei aller berechtigten Skepsis zur Wirksamkeit einer Petition zeigte die Stuttgarter Initiative bereits im Vorfeld, dass sich in kurzer Zeit beinahe 60.000 Unterstützer gewinnen lassen, wenn man klug argumentiert und fleißig wirbt.
Im Wortgefecht der Anhörung selbst wurde sichtbar, wie abgedroschen und aus der Welt gefallen die Argumente der Gegenseite sind. Die Vorteile der Kernenergie liegen ja nicht nur in der Emissionsfreiheit, sondern vor allem in der Effektivität und Eleganz des Betriebs und dem um Größenordnungen geringeren Verbrauch an materiellen Ressourcen und Flächen. Der taktisch klugen Hervorhebung der Klimafrage konnte die Gegenseite nur betretenes Schweigen entgegensetzen.
Auch Prof Thess weiß, dass es keinen Klimanotstand gibt, aber jede Menge globaler Probleme.
Als realistischer faktenorientierter Wissenschaftler steht er damit in einer Reihe mit Michael Shellenberger, Patrick Moore und Björn Lomborg.
Ein großes Kompliment geht noch an Frau Dr. Wendland, deren Stringenz und Kompetenz beeindruckend waren. Ihre Argumentation gegen die Wortfindung „Hochrisiko-Technik“, ihr Hinweis auf den Energiespeicher „Brennstabreserven“ und ihr überlegenes Wissen zur Sicherheitsüberprüfung legten die Defizite der „Aussteiger“ bloß.
Wir glauben, dass die Petition, selbst, wenn diese Woche aus dem Streckbetrieb noch keine Laufzeitverlängerung würde, Eindruck und Spuren hinterlassen wird.
Ein hart erarbeiteter und verdienter Erfolg!
Die „Basta“-Haltung der Grünen- man höre Frau Lemke dazu, ist deren wirklicher Macht nicht adäquat. Sie wird an den physikalischen Realtäten und der Wut der Bürger scheitern.
Paxlovid ist ein Betrug, wann wird es vom Markt genommen?
Paxlovid erhielt eine Notfallzulassung für die Behandlung von leichtem bis mittelschwerem COVID-19, aber seine Erfolgsbilanz wird von Tag zu Tag schwächer, und die Gründe, es nicht einzunehmen, werden immer zahlreicher.
GESCHICHTE AUF EINEN BLICK
- Paxlovid, das im Dezember 2021 eine Notfallzulassung für die Behandlung von leichtem bis mittelschwerem COVID-19 erhalten hat, wurde weithin mit Rebound-Infektionen in Verbindung gebracht
- Während die U.S. Centers for Disease Control and Prevention und Pfizer versucht haben, den Eindruck zu erwecken, dass ein COVID-Rebound spontan auftritt und nicht unbedingt mit Paxlovid zusammenhängt, haben neuere Untersuchungen keine Rebound-Fälle bei COVID-19-Patienten gefunden, die kein Paxlovid eingenommen haben
- Auch Menschen, die Paxlovid einnehmen, können COVID-19 auf andere übertragen, selbst wenn sie symptomlos sind
- Eine Reihe hochrangiger Persönlichkeiten haben nach der Anwendung von Paxlovid einen COVID-Rebound erlebt, darunter der Moderator der Late Show“ Stephen Colbert, der Komiker Jimmy Dore, Dr. Anthony Fauci, Präsident Joe Biden, First Lady Jill Biden und CDC-Direktorin Dr. Rochelle Walensky. Die meisten waren doppelt geimpft und doppelt geboostet. Walensky hatte sogar drei Verstärker
- Es gibt auch Hinweise darauf, dass SARS-CoV-2 eine Resistenz gegen Paxlovid entwickeln kann. In zwei getrennten Studien wurde SARS-CoV-2 kultiviert und geringen Mengen von Nirmatrelvir – dem antiviralen Wirkstoff in Paxlovid – ausgesetzt, die einen Teil, aber nicht das gesamte Virus abtöten würden. Infolgedessen wurde das Virus 20- bzw. 80-mal weniger anfällig für das Medikament
Bislang waren alle gegen COVID-19 entwickelten Medikamente auf die eine oder andere Weise katastrophal. Remdesivir zum Beispiel, das bis heute das wichtigste in US-Krankenhäusern zugelassene COVID-Medikament ist, führt routinemäßig zu schweren Organschäden und oft zum Tod.
Ein weiteres bemerkenswertes Medikament ist Paxlovid, das im Dezember 2021 eine Notfallzulassung für die Behandlung von leichtem bis mittelschwerem COVID-19 erhalten hat. Obwohl es keine Anzeichen für eine tödliche Wirkung wie Remdesivir aufweist, wird Paxlovid inzwischen so häufig mit Rebound-Infektionen in Verbindung gebracht, dass die US-amerikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention sogar eine Warnung herausgegeben haben. Laut der Gesundheitshinweise der CDC:
„Jüngste Fallberichte dokumentieren, dass bei einigen Patienten mit normaler Immunreaktion, die eine fünftägige Behandlung mit Paxlovid gegen eine im Labor bestätigte Infektion abgeschlossen und sich erholt haben, 2 bis 8 Tage später eine erneute Erkrankung auftreten kann, einschließlich Patienten, die geimpft und/oder geboostet wurden.“
Asymptomatische Paxlovid-Benutzer können trotzdem eine Infektion verbreiten
Die CDC und Pfizer haben angedeutet, dass COVID-19 manchmal auf natürliche Weise zurückkehrt, nachdem eine Person negativ getestet wurde, was bedeutet, dass ein COVID-19-Rebound spontan auftritt und nicht unbedingt mit Paxlovid zusammenhängt. Forschungsergebnisse von Dr. Michael Charness vom Veterans Administration Medical Center in Boston widerlegen jedoch diese Annahme.
Als Charness und Kollegen 1.000 Fälle von COVID-19 analysierten, die bei Mitgliedern der National Basketball Association diagnostiziert wurden – von denen keiner Paxlovid einnahm – wurden keine Fälle von COVID-19-Rebound gefunden. Sie fanden auch heraus, dass Menschen, die Paxlovid einnehmen, COVID-19 auf andere übertragen können, selbst wenn sie keine Symptome haben. Charness erklärte gegenüber CNN:
„Menschen, die einen Rebound erleben, sind gefährdet, sich auf andere Menschen zu übertragen, auch wenn sie sich außerhalb des üblichen Übertragungsfensters befinden.“
Obwohl der durch Paxlovid ausgelöste Rebound von COVID offensichtlich weitverbreitet ist, betonen die Gesundheitsbehörden, dass dieser Effekt „selten“ ist. In der klinischen Studie von Pfizer wurde eine Rebound-Rate von 1 % bis 2 % festgestellt. Der COVID-Reaktionskoordinator des Weißen Hauses, Dr. Ashish Jha, bezifferte die Rebound-Rate unter realen Bedingungen auf 5 %.
„Wenn man sich Twitter anschaut, hat man das Gefühl, dass jeder einen Rebound hat“, sagte Jha auf einer Pressekonferenz des Weißen Hauses im Juli 2022. „Aber es hat sich herausgestellt, dass es tatsächlich klinische Daten gibt. „
In einer solchen Studie kam es bei 5,87 % der 13 600 Patienten innerhalb eines Monats nach der Behandlung zu einem Rückfall der Symptome. Dr. Aditya Shah, ein Spezialist für Infektionskrankheiten an der Mayo Clinic, glaubt, dass die Rückfallquote bei bis zu 10 % liegen könnte.
Aber wenn diese Rebound-Statistiken tatsächlich zutreffen, wie lässt sich dann die Tatsache erklären, dass so viele prominente Persönlichkeiten und Regierungsbeamte, die das Präparat eingenommen haben, am Ende einen Rebound erlitten haben? Statistisch gesehen scheint das ziemlich unglaublich.
Hochkarätige Rebound-Fälle
Good thing he is double boosted, next up – Paxlovid rebound. https://t.co/qe6xUQkW3C
— Dr. Joseph Mercola (@mercola) July 21, 2022
Im April 2022 zum Beispiel bekam der „Late Show“-Moderator Stephen Colbert eine COVID, nahm Paxlovid und erholte sich, nur um eine Woche später einen Rückfall zu erleiden. In einem Tweet über sein Erlebnis bezeichnete Colbert es als die „WORST. SEQUEL. EVER. „17 Der Komiker Jimmy Dore erlebte ebenfalls einen COVID-19-Rebound nach der Einnahme von Paxlovid.18
Dr. Anthony Fauci bekam im Juni 2022 COVID – wiederum trotz doppelter Impfung und doppeltem Booster – und teilte stolz mit, dass er Paxlovid einnahm. Unmittelbar nach der fünftägigen Behandlung wurde er negativ auf SARS-CoV-2 getestet. Leider wurde er drei Tage später nicht nur erneut positiv getestet, sondern es kehrten auch alle Symptome der Infektion zurück, und zwar in stärkerem Maße als beim ersten Mal.
Fauci beschrieb seinen Rückfall in einem Interview: „Im Laufe des nächsten Tages oder so begann ich mich wirklich schlecht zu fühlen, viel schlechter als beim ersten Mal. Ich nahm wieder Paxlovid, und im Moment bin ich am vierten Tag einer fünftägigen Behandlung mit meiner zweiten Paxlovid-Behandlung. Glücklicherweise fühle ich mich einigermaßen gut. Ich meine, ich bin nicht völlig beschwerdefrei, aber ich fühle mich sicher nicht akut krank. „
Ende Juli 2022 war Präsident Joe Biden an der Reihe und gab bekannt, dass er an COVID erkrankt war, obwohl er doppelt gespritzt und doppelt geboostet worden war – etwas, von dem Biden zuvor behauptet hatte, es könne nicht passieren (siehe Video oben). Auch er nahm Paxlovid und erholte sich wie Fauci um den dritten Tag herum, genau wie ich es auf Twitter vorausgesagt hatte. Im Gegensatz zu Fauci hatte er jedoch Berichten zufolge keine Symptome.
Mitte August 2022 erkrankte die doppelt geimpfte und doppelt geboostete First Lady, Jill Biden, an COVID, nahm Paxlovid und erholte sich wie ein Uhrwerk einige Tage nach Abschluss der Behandlung und anfänglichem negativen Test.
Gegen Ende Oktober 2022 erkrankte die doppelt und dreifach geimpfte Dr. Rochelle Walensky, Direktorin der U.S. Centers for Disease Control and Prevention, an COVID. Sie hatte ihre fünfte Impfung – die neueste bivalente Auffrischung, die nur an Mäusen getestet wurde – am 22. September erhalten.
Genau einen Monat später wurde sie positiv getestet und meldete leichte Symptome. Ich denke, damit ist die „neue und verbesserte“ bivalente Auffrischungsimpfung die bisher am kürzesten wirkende Impfung. Wie auch immer, Paxlovid war abermals die Rettung. Und wieder einmal verursachte es einen Rebound. Nachdem sie nach der Behandlung zunächst negativ getestet worden war, wurde sie ein paar Tage später positiv getestet, als die Symptome zurückkehrten.
Regierungsforscher untersuchen den Rebound-Effekt
Ende April 2022 beschrieb Bloomberg die Erholung von David Ho, einem Virologen am Aaron Diamond AIDS Research Center der Columbia University, nach der Paxlovid-Krise:
„Ho sagte, er sei am 6. April an COVID erkrankt … Sein Arzt verschrieb ihm Paxlovid, und innerhalb weniger Tage nach der Einnahme verschwanden seine Symptome und die Tests fielen negativ aus. Aber 10 Tage nach der ersten Erkrankung kehrten die Symptome zurück und seine Tests fielen zwei weitere Tage lang positiv aus.
Ho sagte, er habe sein eigenes Virus sequenziert und festgestellt, dass beide Infektionen von demselben Stamm stammten, was bestätigte, dass das Virus nicht mutiert und gegen Paxlovid resistent geworden war. Ein zweites Familienmitglied, das etwa zur gleichen Zeit erkrankte, hatte nach der Paxlovid-Behandlung ebenfalls einen Anstieg der Symptome und des Virus, so Ho.
„Das hat mich sehr überrascht“, sagte er. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nie von solchen Fällen gehört. Während die Gründe für den Rebound noch unklar sind, stellt Ho die Theorie auf, dass er auftreten könnte, wenn ein kleiner Teil der virusinfizierten Zellen lebensfähig bleibt und nach Beendigung der Behandlung wieder virale Nachkommen produziert.“
Der klinische Direktor der Abteilung für Infektionskrankheiten am Brigham and Women’s Hospital, Dr. Paul Sax, erklärte gegenüber Bloomberg:
„Ärzte, die dieses Medikament verschreiben werden, sollten wissen, dass dieses Phänomen auftritt, und wenn sich die Symptome nach der Einnahme von Paxlovid verschlimmern, handelt es sich wahrscheinlich immer noch um COVID. Das große Problem ist, dass diese Information bei der Markteinführung dieses Medikaments nicht [auf dem Etikett] enthalten war.“
Eine in der Zeitschrift Clinical Infectious Diseases veröffentlichte Studie untersuchte, warum Paxlovid zu Rebound-Symptomen führen kann, und legt nahe, dass dies das Ergebnis einer unzureichenden Exposition gegenüber dem Medikament sein könnte. Möglicherweise wird das Medikament bei manchen Menschen schneller abgebaut. Möglicherweise muss das Medikament aber auch über einen längeren Zeitraum verabreicht werden.
Wird SARS-CoV-2 resistent gegen Paxlovid?
Neue Erkenntnisse deuten auch darauf hin, dass SARS-CoV-2 eine Resistenz gegen Paxlovid entwickeln kann, wenn das Medikament das Virus nicht auf Anhieb vollständig abtötet. In zwei getrennten Studien wurde SARS-CoV-2 in einem Labor kultiviert und geringen Mengen von Nirmatrelvir – dem antiviralen Wirkstoff in Paxlovid – ausgesetzt, wodurch einige, aber nicht alle Viren abgetötet wurden.
„Solche Tests sollen simulieren, was bei einer infizierten Person passieren könnte, die nicht die gesamte Kur des Medikaments einnimmt, oder bei einem immungeschwächten Patienten, der Schwierigkeiten hat, das Virus auszuscheiden“, berichtet Science.
Eine der Studien ergab, dass SARS-CoV-2 nach 12 Runden Nirmatrelvir-Behandlung drei Mutationen entwickelte – „an den Positionen 50, 166 und 167 in der Kette von Aminosäuren, aus denen MPRO besteht“. Die Mutationen führten zu einer 20-fachen Verringerung der Empfindlichkeit des Virus gegenüber Nirmatrelvir.
In der anderen Studie wurden ebenfalls Mutationen an den Positionen 50 und 166 gefunden, und es zeigte sich, dass SARS-CoV-2, wenn sie zusammen auftraten, 80-mal weniger anfällig für Nirmatrelvir wurde. Nach Angaben der Autoren:
„Umgekehrte genetische Studien in einem homologen infektiösen Zellkultursystem ergaben eine bis zu 80-fache Resistenz, die durch die Kombination der Substitutionen L50F und E166V vermittelt wurde. Resistente Varianten hatten eine hohe Fitness, was die Wahrscheinlichkeit des Auftretens und der Verbreitung der Resistenz erhöhte.“
Es ist noch nicht bekannt, was passieren könnte, wenn zwei Paxlovid-Kurse kurz hintereinander eingenommen werden, um einen COVID-19-Rebound zu behandeln – wie es bei Fauci der Fall war. Es ist möglich, dass immer neue COVID-19-Varianten entstehen könnten.
Auch bei anderen antiviralen Medikamenten, die zur Behandlung von COVID-19 auf dem Markt sind, gibt es Bedenken hinsichtlich einer Resistenz gegen das Medikament. Molnupiravir (verkauft unter dem Markennamen Lagevrio), das von der FDA für die Notfallbehandlung von Hochrisikopatienten mit leichten bis mittelschweren COVID-Symptomen zugelassen ist, erhöht nachweislich die Mutationsrate des Virus im Patienten, was zu neueren und medikamentenresistenteren Varianten führt.
Pfizer wird mit betrügerischen Medikamenten reich
Der Umsatz von Pfizer wird im Jahr 2022 voraussichtlich 101,3 Milliarden Dollar erreichen, dank der COVID-Impfung und Paxlovid (10 Milliarden Dollar allein mit Paxlovid) – beides sind Betrügereien. Beide sind Betrügereien. Keines von beiden wirkt tatsächlich so, wie es beworben wird, und beide können die Situation verschlimmern. Im Falle der COVID-19-Spritze von Pfizer kann man sich nach der Injektion und der Auffrischung immer noch anstecken und die Krankheit auch auf andere übertragen.
Wenn die Impfung dann nicht wirkt, um die Infektion zu verhindern – und wir haben jetzt gesehen, dass selbst fünf Dosen die Infektion nicht verhindern -, macht Pfizer noch mehr Geld mit dem Verkauf von Paxlovid, das in vielen Fällen einen Rückfall verursacht! Es kann nur einen Grund dafür geben, warum die FDA diese beiden Medikamente nicht zurückgezogen hat, nämlich weil sie für Pfizer tatsächlich funktionieren.
„Immungeschwächte Patienten ‚können dieses Virus sehr, sehr lange in sich tragen, und wir sehen in diesem Bereich eine echte neue Wachstumschance für Paxlovid, die hervorragend genutzt werden kann, da sie möglicherweise mehrere Kurse benötigen.“
Dr. Mikael Dolsten, Chefwissenschaftler und Präsident der weltweiten Forschung und Entwicklung bei Pfizer
Pfizer selbst betrachtet den COVID-Rebound nach der Paxlovid-Behandlung nicht als Misserfolg, sondern als erfolgreiches Unterfangen, denn je mehr Kurse benötigt werden, desto mehr Geld verdienen sie. Wie die Kaiser Family Foundation (KFF) Anfang Juli 2022 berichtete:
„Während einer kürzlichen Telefonkonferenz mit Investoren konnte ein Pfizer-Beamter die jüngsten Berichte, dass sich das Virus vor Paxlovid verstecken kann, in eine gute Nachricht umwandeln, indem er voraussagte, dass die Patienten, wie bei dem Impfstoff, möglicherweise mehrere Behandlungen benötigen.
Immungeschwächte Patienten „können dieses Virus für eine sehr, sehr lange Zeit in sich tragen“, sagte Dr. Mikael Dolsten [leitender Wissenschaftler und Präsident der weltweiten Forschung und Entwicklung bei Pfizer in der Telefonkonferenz für Investoren. Und wir sehen in diesem Bereich eine echte neue Wachstumschance für Paxlovid, die sehr gut genutzt werden kann, da hier möglicherweise mehrere Behandlungen erforderlich sind.“
FDA und CDC sind verlängerte Arme der Pharmaindustrie
Die Förderung eines Medikaments, das einen COVID-Rebound verursacht, scheint nicht im besten Interesse der öffentlichen Gesundheit zu sein. Paxlovid ist ein Betrug und sollte vom Markt genommen werden. Die Tatsache, dass sich die FDA und die CDC auf Paxlovid, Remdesivir und Molnupiravir konzentriert und dabei alle anderen, auch ältere Medikamente mit hoher Wirksamkeit und besserem Sicherheitsprofil, außer Acht gelassen haben, ist eine sehr beunruhigende Botschaft.
Sie sind im Grunde zu verlängerten Arm der Arzneimittelindustrie geworden und haben ihren ursprünglichen Zweck aufgegeben, nämlich die öffentliche Gesundheit zu schützen – im Falle der FDA durch die Gewährleistung der Sicherheit und Wirksamkeit von Arzneimitteln, und im Falle der CDC durch die Durchführung kritischer wissenschaftlicher Untersuchungen und Datenanalysen.
Stattdessen scheinen sie alles zu tun, um die Profite von Big Pharma zu schützen, selbst wenn es Sie das Leben kostet. Remdesivir zum Beispiel kostet je nach Versicherung zwischen 2.340 und 3.120 Dollar. Ivermectin hingegen – das sich als sehr wirksam gegen COVID erwiesen hat und nachweislich mindestens 10 anderen Medikamenten, darunter Paxlovid , überlegen ist – kostet je nach Wohnort zwischen 48 und 94 Dollar für 20 Tabletten. Die durchschnittlichen Kosten liegen bei etwa 58 Dollar pro Behandlung.
Paxlovid kostet 529 Dollar pro fünftägiger Behandlung und Molnupiravir etwa 700 Dollar. Beide sind zwar nicht ganz so teuer wie Remdesivir, aber immer noch fast zehnmal teurer als Ivermectin, das wirksamer ist. Stellen Sie sich vor, wie viele Milliarden Dollar wir hätten einsparen können, wenn unsere Gesundheitsbehörden nicht von der Industrie derart kompromittiert worden wären.
Da man der FDA und der CDC nicht trauen kann, ist es unerlässlich, die Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen. Recherchieren Sie selbst und folgen Sie Ihrem eigenen Gewissen und Ihrer Überzeugung. Denken Sie daran, dass bei COVID-19 eine frühzeitige Behandlung entscheidend ist und dass wirksame Protokolle leicht verfügbar sind – nur nicht von der FDA, der CDC oder sogar den meisten Krankenhäusern.
Zur Auffrischung sehen Sie sich das Interview von Dr. Pierre Kory mit Chris Martenson an. Sie können auch viele andere Artikel finden, die Behandlungsprotokolle beschreiben, indem Sie mein Substack-Archiv durchsuchen.
Artikel als PDF:
Quellen:
- 1 FDA, October 22, 2020
- 2 International Journal of Infectious Diseases, 2020; doi: 10.1016/j.ijid.2020.06.093
- 3 New England Journal of Medicine, 2021;384:497
- 4 Scientific Freedom, June 1, 2020
- 5 The Lancet, 2020;395(10236):P1569
- 6 U.S. FDA December 22, 2021
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Elon Musk ist kein abtrünniger Außenseiter – er ist ein gewaltiger Auftragnehmer des Pentagons
AUSTIN, TEXAS – Die von Elon Musk vorgeschlagene Übernahme von Twitter hat bei den Fachkommentatoren für viel Wirbel gesorgt. „Musk ist die falsche Führungspersönlichkeit für die wichtige Aufgabe von Twitter“, lautete eine Schlagzeile von Bloomberg. Das Netzwerk betonte auch: „Nichts in der Erfolgsbilanz des Tesla-CEOs deutet darauf hin, dass er ein sorgfältiger Verwalter eines wichtigen Medienunternehmens sein wird.“ „Elon Musk ist die letzte Person, die Twitter übernehmen sollte“, schrieb Max Boot in der Washington Post und erklärte: „Er scheint zu glauben, dass in den sozialen Medien alles möglich ist. Damit die Demokratie überleben kann, brauchen wir mehr Inhaltsmoderation, nicht weniger“. Die Ironie, dass Zeitungen, die Michael Bloomberg und Jeff Bezos gehören, vor den Gefahren warnen, die entstehen, wenn man einem milliardenschweren Oligarchen die Kontrolle über unsere Medien überlässt, wurde kaum kommentiert.
Hinzu kam, dass eine Reihe von Prominenten die Social-Media-Plattform aus Protest gegen den geplanten 44-Milliarden-Dollar-Kauf öffentlich verließen. Dies schien viele an der freien Meinungsäußerung interessierte Menschen nur darin zu bestärken, dass der südafrikanische Milliardär ein abtrünniger Außenseiter ist, der das Internet vor der Kontrolle einer autoritären Elite retten will (obwohl er sich zu diesem Zweck Geld von den Regierungen Katars und Saudi-Arabiens leiht).
Musk hat dieses Bild von sich bewusst kultiviert: eine echte Tony-Stark-Figur, die selbständig denkt und nicht Teil der etablierten Ordnung ist. Doch hinter dieser sorgfältig aufgebauten Fassade ist Musk eng mit dem nationalen Sicherheitsstaat der USA verbunden und dient als einer seiner wichtigsten Geschäftspartner. Kurzum, Elon ist keine Bedrohung für die mächtige, etablierte Elite: Er ist einer von ihnen.
In die Ukraine, mit Liebe
Musk, dessen geschätztes Vermögen von 230 Milliarden Dollar mehr als das Doppelte des Bruttoinlandsprodukts der Ukraine beträgt, hat viel positive Publicity erhalten, weil er dem Land Tausende von Starlink-Terminals gespendet hat, die der Bevölkerung helfen, wieder online zu gehen, nachdem die Kämpfe das Internet in weiten Teilen des Landes lahmgelegt hatten. Starlink ist ein Internetdienst, der es denjenigen, die über Terminals verfügen, ermöglicht, eine Verbindung zu einem von über 2 400 kleinen Satelliten in einer niedrigen Erdumlaufbahn herzustellen. Viele dieser Satelliten wurden von Musks Technologieunternehmen SpaceX gestartet.
Es stellte sich jedoch bald heraus, dass hinter Musks außergewöhnlicher „Spende“ weit mehr steckt, als es den Anschein hat. Tatsächlich zahlte die US-Regierung SpaceX im Stillen einen hohen Preis für die Entsendung ihrer Bestände in das Kriegsgebiet. USAID – eine staatliche Agentur zur Aufstandsbekämpfung, die regelmäßig als Organisation für Regimewechsel fungiert – hat bekanntlich das Geld für den Kauf und die Lieferung von mindestens 1.330 der Terminals aufgebracht.
Starlink ist keine Lösung für den Massenmarkt. Jedes Terminal – im Grunde genommen eine winzige, tragbare Satellitenschüssel – hat eine deutlich begrenzte Reichweite und ist nur in sehr lokalen Situationen nützlich. Mykhailo Fedorov, der ukrainische Minister für digitale Transformation, schätzt, dass die 10.000 Starlink-Terminals etwa 150.000 Menschen ermöglichen, online zu bleiben.
Eine so geringe Anzahl von Menschen, die diese Geräte nutzen, wirft Fragen auf. Wer ist wichtig genug, um ein solches Gerät zu erhalten? Sicherlich nur hochrangige Personen wie Spione oder Militärangehörige. Dass die Starlinks einem militärischen Zweck dienen, ist inzwischen mehr als klar. Tatsächlich ist Starlink innerhalb weniger Wochen zu einem Eckpfeiler des ukrainischen Militärs geworden, der es ihm ermöglicht, mithilfe von Drohnen und anderen Hightech-Geräten, die auf eine Internetverbindung angewiesen sind, weiterhin russische Streitkräfte anzugreifen. Ein Beamter erklärte gegenüber der Londoner Times, dass er Starlink „unbedingt“ benutzen müsse, um feindliche Streitkräfte mithilfe von Wärmebildern zu erfassen.
„Starlink hat den Krieg zu Gunsten der Ukraine verändert. Russland hat alles daran gesetzt, unseren gesamten Funkverkehr zu zerstören. Jetzt können sie das nicht mehr. Starlink funktioniert unter Katjuscha-Beschuss, unter Artilleriebeschuss. Es funktioniert sogar in Mariupol“, sagte ein ukrainischer Soldat dem Journalisten David Patrikarakos.
„I want to say one thing: @elonmusk’s Starlink is what changed the war in #Ukraine’s favour. #Russia went out of its way to blow up all our comms. Now they can’t. Starlink works under Katyusha fire, under artillery fire. It even works in Mariupol.“ pic.twitter.com/C2QnVTE3tc
— David Patrikarakos (@dpatrikarakos) April 27, 2022
Der Verweis auf Mariupol spielt auf die berüchtigte Nazigruppe, das Asow-Bataillon, an, die Berichten zufolge ebenfalls die Technologie von Musk verwendet hat. Sogar in einer unterirdischen Kaverne unter dem Stahlwerk von Mariupol konnten die Asow-Kämpfer auf das Internet zugreifen und mit der Außenwelt kommunizieren und sogar Videointerviews aus dem Untergrund führen. Im Jahr 2015 versuchte der Kongress, die US-Militärhilfe für die Ukraine um eine Bestimmung zu ergänzen, wonach Asow aufgrund seiner politischen Ideologie keine Unterstützung erhalten durfte. Dieser Zusatz wurde später auf Betreiben des Pentagons gestrichen.
Dave Tremper, Direktor für elektronische Kampfführung im Pentagon, lobte SpaceX. „Wie sie das gemacht haben [die ukrainischen Streitkräfte online zu halten], war für mich atemberaubend“, sagte er und fügte hinzu, dass das US-Militär in Zukunft in der Lage sein muss, diese Agilität zu haben“.
Raketenmann
Eine solche Aussage wird zwangsläufig die Aufmerksamkeit der SpaceX-Chefs auf sich ziehen, die seit Langem von ihrer lukrativen Beziehung zum US-Militär profitieren. SpaceX ist weitgehend auf Regierungsaufträge angewiesen, da es für viele seiner Produkte, insbesondere für seine Raketenstarts, kaum eine zivile Nachfrage gibt.
Musks Unternehmen hat Aufträge in Milliardenhöhe für den Start von Spionagesatelliten für Spionage, Drohnenkriege und andere militärische Zwecke erhalten. Im Jahr 2018 wurde SpaceX beispielsweise ausgewählt, um ein 500 Millionen Dollar teures GPS-System von Lockheed Martin in die Umlaufbahn zu schießen. Während Sprecher der Air Force die zivilen Vorteile des Starts hochspielen, wie etwa die höhere Genauigkeit von GPS-Geräten, ist klar, dass diese Geräte eine Schlüsselrolle bei der globalen Überwachung und den laufenden Drohnenkriegen spielen. SpaceX hat auch Verträge mit der Air Force abgeschlossen, um seinen Kommandosatelliten in die Umlaufbahn zu bringen, mit der Space Development Agency, um Ortungsgeräte ins All zu schicken, und mit dem National Reconnaissance Office (NRO), um seine Spionagesatelliten zu starten. Diese Satelliten werden von allen „großen fünf“ Überwachungsbehörden, einschließlich der CIA und der NSA, genutzt.
In der heutigen Welt, in der ein Großteil der nachrichtendienstlichen Erfassung und Zielerfassung über Satellitentechnologie erfolgt, ist SpaceX für die US-Kriegsmaschinerie genauso wichtig geworden wie bekanntere Unternehmen wie Lockheed Martin und Boeing. Ohne Musks Unternehmen wären die USA nicht in der Lage, ein derart invasives Spionage- und Drohnenkriegsprogramm auf der ganzen Welt durchzuführen. In der Tat wird China zunehmend misstrauisch gegenüber dieser Macht und man rät ihm, Anti-Satellitentechnologien zu entwickeln, um dem allsehenden Auge von SpaceX zu begegnen. Musk selbst profitiert jedoch weiterhin von der allgemeinen Wahrnehmung, dass er nicht Teil des Systems ist.
Seit seinen Anfängen im Jahr 2002 stand SpaceX dem nationalen Sicherheitsstaat, insbesondere der CIA, immer sehr nahe. Das vielleicht wichtigste Bindeglied ist Mike Griffin, der damals Präsident und COO von In-Q-Tel war, einer von der CIA finanzierten Risikokapitalfirma, die neue Unternehmen, die mit der CIA und anderen Sicherheitsdiensten zusammenarbeiten und sie mit Spitzentechnologie ausstatten, fördern und unterstützen soll. Das „Q“ im Namen ist eine Anspielung auf „Q“ aus der James-Bond-Serie – ein kreativer Erfinder, der den Spion mit den neuesten futuristischen Technologien versorgt.
Michael Griffin, links, trifft Musk, rechts, im Jahr 2005 im NASA-Hauptquartier in DC. Renee Bouchard | NASAGriffin stand Musk praktisch von Anfang an zur Seite und begleitete ihn im Februar 2002 nach Russland, wo sie versuchten, Interkontinentalraketen zu günstigen Preisen zu erwerben, um Musks Unternehmen zu gründen. Musk war überzeugt, dass er seine Konkurrenten erheblich unterbieten konnte, indem er gebrauchtes Material und Standardkomponenten für die Starts verwendete. Der Versuch scheiterte, aber die Reise zementierte eine dauerhafte Partnerschaft zwischen den beiden, wobei Griffin für Musk in den Krieg zog und ihn konsequent als potenziellen „Henry Ford“ der Raketenindustrie unterstützte. Drei Jahre später wurde Griffin Leiter der NASA und bekleidete später einen leitenden Posten im Verteidigungsministerium.
Während seiner Zeit bei der NASA brachte Griffin Musk zu Besprechungen mit und sorgte für den großen Durchbruch von SpaceX. Im Jahr 2006 erteilte die NASA dem Unternehmen einen Vertrag über die Entwicklung einer Rakete im Wert von 396 Millionen Dollar – ein bemerkenswertes „Glücksspiel“, wie Griffin sagte, zumal das Unternehmen noch nie zuvor eine Rakete gestartet hatte. Wie National Geographic es ausdrückte, wäre SpaceX „ohne die NASA nie dorthin gekommen, wo es heute steht“. Und Griffin war maßgeblich an dieser Entwicklung beteiligt. Dennoch befand sich SpaceX im Jahr 2008 erneut in einer schwierigen Lage, da Musk nicht in der Lage war, seine Gehälter zu zahlen. Das Unternehmen wurde durch einen unerwarteten NASA-Vertrag über 1,6 Milliarden Dollar für kommerzielle Frachtdienste gerettet. So wurde SpaceX von Anfang an von Regierungsbehörden gefördert, die in dem Unternehmen eine potenziell wichtige Technologiequelle sahen.
Atomwaffen auf dem Mars und Unterstützung von Putschen
Wie Henry Ford stieg auch Musk in das Automobilgeschäft ein und kaufte 2004 Tesla Motors. Und wie Henry Ford hat auch er einige ziemlich kontroverse Meinungen geäußert. Im Jahr 2019 schlug er beispielsweise vor, die Eiskappen des Mars durch eine Reihe von Nuklearexplosionen zu verdampfen, um den Planeten ausreichend zu erwärmen, um menschliches Leben zu ermöglichen. Sollte dies geschehen, wäre es wohl nicht einmal sein schlimmstes Verbrechen gegen den Weltraum. Bei einem Publicity-Gag im Jahr 2018 schoss er einen Tesla mit einer SpaceX-Rakete ins All. Allerdings hat er das Fahrzeug vorher nicht sterilisiert, was bedeutet, dass es mit irdischen Bakterien bedeckt war – Mikroorganismen, die für jegliches außerirdische Leben, dem sie begegnen, wahrscheinlich tödlich sind. Im Grunde genommen ist das Auto eine biologische Waffe, die das Leben auf jedem Planeten, auf den sie trifft, auslöschen könnte.
Musk erregte auch Aufmerksamkeit, als er zuzugeben schien, dass er mit der US-Regierung zusammengearbeitet hat, um den bolivianischen Präsidenten Evo Morales im Jahr 2019 zu stürzen. Bolivien beherbergt die weltweit größten, leicht abbaubaren Lithiumreserven, ein Element, das für die Herstellung von Batterien für Elektrofahrzeuge entscheidend ist. Morales hatte sich geweigert, das Land für ausländische Konzerne zu öffnen, die Bolivien aus Profitgründen ausbeuten wollen. Stattdessen schlug er vor, eine eigene Technologie zu entwickeln, um sowohl die Arbeitsplätze als auch die Gewinne im Land zu halten. Er wurde im November 2019 durch einen von den USA unterstützten rechtsextremen Putsch gestürzt. Die neue Regierung lud Musk umgehend zu Gesprächen ein. Als er auf Twitter gefragt wurde, ob er in Morales‘ Sturz verwickelt sei, antwortete Musk: „Wir putschen, wen immer wir wollen! Deal with it.“
Der Südafrikaner hat eine lange Geschichte von Trollereien und aufrührerischen Äußerungen hinter sich, so dass dieses „Geständnis“ vielleicht nicht so hieb- und stichfest ist, wie es scheint. Die Hoffnung, dass Musk von Bolivien profitieren könnte, hat sich jedoch zerschlagen, als Morales‘ Partei ein Jahr später mit einem überwältigenden Sieg an die Macht zurückkehrte.
Der weltweit vermögendste Mann, finanziert von den Steuerzahlern
Zusätzlich zu den milliardenschweren Regierungsaufträgen, die Musks Unternehmen erhalten haben, haben sie auch öffentliche Subventionen und Anreize in ähnlicher Höhe erhalten. Vor allem Tesla profitiert stark von den komplexen internationalen Vorschriften für die Produktion von Elektrofahrzeugen. Um die Kohlenstoffemissionen zu reduzieren, haben Regierungen auf der ganzen Welt ein System von Gutschriften für umweltfreundliche Fahrzeuge eingeführt, wobei ein bestimmter Prozentsatz der Produktion jedes Herstellers emissionsfrei sein muss. Tesla stellt ausschließlich Elektroautos her und erfüllt somit problemlos die Anforderungen.
Das System ermöglicht es Tesla jedoch auch, seine überschüssigen Kredite an Hersteller zu verkaufen, die diese Quoten nicht erfüllen können. In einem wettbewerbsintensiven Markt, in dem jeder Hersteller bestimmte Ziele erreichen muss, sind diese Gutschriften Gold wert und bescheren Tesla jedes Jahr Gewinne in Milliardenhöhe. Allein zwischen 2019 und 2021 wird Stellantis, zu dem die Marken Chrysler, Fiat, Citroen und Peugeot gehören, fast 2,5 Milliarden Dollar für den Erwerb von Tesla-Gutschriften in den USA und Europa ausgeben.
Dieses bizarre und selbstzerstörerische System erklärt, warum Tesla gemessen an der Marktkapitalisierung mehr wert ist als Toyota, Volkswagen, Mercedes-Benz, BMW, GM, Ford, Honda, Hyundai, Kia und Volvo zusammen, obwohl das Unternehmen gemessen an den verkauften Stückzahlen nicht einmal zu den 15 größten Autoherstellern gehört.
Musks Unternehmen wurde in der Anfangsphase auch von der Regierung unterstützt: 2010 erhielt das Unternehmen ein zinsgünstiges Darlehen des Energieministeriums in Höhe von 465 Millionen Dollar – zu einer Zeit, als Tesla auf der Kippe stand und seine Zukunft in Frage gestellt war.
Wie viele andere riesige Unternehmen ist Tesla in der Lage, die Bundesstaaten gegeneinander auszuspielen, wobei jeder arbeitsplatzhungrige Standort gegen die anderen bietet, um dem Unternehmen so viel Bargeld und Steueranreize wie möglich zu gewähren. Im Jahr 2020 gewährte Austin Tesla beispielsweise Steuervergünstigungen in Höhe von mehr als 60 Millionen Dollar für den Bau eines LKW-Werks.
Dies war jedoch nur eine Kleinigkeit im Vergleich zu einigen der Verträge, die Musk unterzeichnet hat. Der Staat New York übergab Musk 750 Millionen Dollar, davon 350 Millionen in bar, als Gegenleistung für den Bau einer Solaranlage außerhalb von Buffalo – eine Anlage, die Musk zwangsläufig irgendwo in den Vereinigten Staaten bauen musste. In der Zwischenzeit hat Nevada eine Vereinbarung mit Tesla zum Bau seiner Gigafactory in der Nähe von Reno unterzeichnet. Die darin enthaltenen Anreize bedeuten, dass der Autohersteller fast 1,3 Milliarden Dollar an Steuererleichterungen und Steuergutschriften erhalten könnte. Zwischen 2015 und 2018 zahlte Musk selbst weniger als 70.000 Dollar an Bundeseinkommenssteuern.
Während sich der 50-jährige Geschäftsmann also als eigenwilliges Wissenschaftsgenie präsentiert – ein Auftritt, der ihm Legionen von Fans auf der ganzen Welt eingebracht hat – zeigt ein genauerer Blick auf seine Karriere, dass er sein Vermögen auf eine viel orthodoxere Art und Weise erworben hat. Zunächst wurde er reich geboren, dann machte er als Dot-Com-Milliardär Karriere, und schließlich ernährte er sich, wie so viele andere auch, vom riesigen Trog der Regierung.
Vielleicht noch gravierender ist jedoch, dass SpaceX durch seine Nähe zum Militär und zum nationalen Sicherheitsstaat ein wichtiges Rädchen im Getriebe des US-Imperiums ist, das es Washington ermöglicht, zu spionieren, zu bombardieren oder zu putschen, wen immer es will.
Deswegen ist ein Großteil der positiven wie negativen Hysterie über den laufenden Kauf von Twitter durch Musk fehl am Platze. Elon Musk wird Twitter weder retten noch zerstören, denn er ist kein rebellischer Kreuzritter, der das Establishment herausfordert: Er ist ein integraler Bestandteil davon.
Eurasien neu verdrahten: Herr Patruschew reist nach Teheran
Pepe Escobar
Das Treffen zwischen zwei eurasischen Sicherheitschefs in dieser Woche ist ein weiterer Schritt, um den übergroßen asiatischen Fußabdruck des Westens zu beseitigen.
Zwei Männer sitzen in einem gemütlichen Zimmer in Teheran, im Hintergrund eine verlockende neue Weltkarte.
Hier gibt es nichts zu sehen? Ganz im Gegenteil. Bei diesen beiden eurasischen Sicherheitsgiganten handelt es sich um keine Geringeren als den – ungewöhnlich entspannten – Sekretär des russischen Sicherheitsrates Nikolai Patruschew und Ali Schamkhani, den Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates des Iran.
Und warum sind sie so entspannt? Weil die Zukunftsaussichten rund um das Hauptthema ihres Gesprächs – die strategische Partnerschaft zwischen Russland und dem Iran – nicht spannender sein könnten.
Dies war eine sehr ernste Angelegenheit: ein offizieller Besuch auf Einladung von Shamkhani.
Patruschew war genau an dem Tag in Teheran, an dem der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu auf Empfehlung von General Sergej Surowikin, dem Oberbefehlshaber der militärischen Sonderoperation, den russischen Rückzug aus Cherson anordnete.
Patruschew wusste das schon seit Tagen – und so hatte er kein Problem damit, in ein Flugzeug zu steigen, um in Teheran seine Angelegenheiten zu regeln. Schließlich ist das Drama von Cherson Teil der seit Wochen andauernden Verhandlungen Patruschews mit dem nationalen Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, über die Ukraine, wobei Saudi-Arabien als Vermittler fungierte.
Neben der Ukraine erörterten die beiden laut einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur TASS „die Informationssicherheit sowie Maßnahmen gegen die Einmischung westlicher Spezialdienste in die inneren Angelegenheiten beider Länder“.
Beide Länder sind, wie wir wissen, besondere Ziele westlicher Informationskriegsführung und Sabotage, wobei der Iran derzeit im Mittelpunkt einer dieser unerbittlichen, vom Ausland unterstützten Destabilisierungskampagnen steht.
Patruschew wurde offiziell vom iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi empfangen, der gleich zur Sache kam: „Die Zusammenarbeit unabhängiger Länder ist die stärkste Antwort auf die Sanktionen und die Destabilisierungspolitik der USA und ihrer Verbündeten.“
Patruschew seinerseits versicherte Raisi, dass für die Russische Föderation die strategischen Beziehungen zum Iran für die nationale Sicherheit Russlands von wesentlicher Bedeutung sind.
Das geht also weit über die Geranium-2-Kamikaze-Drohnen – die russischen Cousins der Shahed-136 – hinaus, die auf dem ukrainischen Schlachtfeld Verwüstung anrichten. Was übrigens später von Shamkhani direkt erwähnt wurde: „Der Iran begrüßt eine friedliche Lösung in der Ukraine und ist für einen Frieden auf der Grundlage eines Dialogs zwischen Moskau und Kiew.“
Patruschew und Schamchani sprachen natürlich über Sicherheitsfragen und die sprichwörtliche „Zusammenarbeit auf der internationalen Bühne“. Was aber vielleicht noch bedeutsamer ist, ist die Tatsache, dass der russischen Delegation Beamte mehrerer wichtiger Wirtschaftsagenturen angehörten.
Es gab zwar keine undichten Stellen, aber das deutet darauf hin, dass ernsthafte wirtschaftliche Verbindungen nach wie vor das Herzstück der strategischen Partnerschaft zwischen den beiden am stärksten sanktionierten Ländern Eurasiens bilden.
Im Mittelpunkt der Gespräche stand das iranische Interesse an einer schnellen Ausweitung des bilateralen Handels in den Landeswährungen Rubel und Rial. Dies steht im Mittelpunkt der Bestrebungen sowohl der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) als auch der BRICS in Richtung Multipolarität. Der Iran ist jetzt Vollmitglied der SOZ – das einzige westasiatische Land, das Teil des asiatischen strategischen Riesen ist – und wird sich um die Aufnahme in die BRICS+ bewerben.
Wer tauschen will, muss reisen
Das Treffen zwischen Patruschew und Schamchani fand im Vorfeld der für nächsten Monat geplanten Unterzeichnung eines Energieabkommens mit Gazprom im Wert von 40 Milliarden Dollar statt, das der stellvertretende iranische Außenminister Mahdi Safari bereits angekündigt hatte.
Die Nationale Iranische Ölgesellschaft (NIOC) hat bereits einen ersten Vertrag über 6,5 Milliarden Dollar abgeschlossen. Dabei geht es um die Erschließung von zwei Gaslagerstätten und sechs Ölfeldern, den Tausch von Erdgas und Ölprodukten, LNG-Projekte und den Bau weiterer Gaspipelines.
Letzten Monat kündigte der stellvertretende russische Ministerpräsident Alexander Novak einen Tausch von 5 Millionen Tonnen Öl und 10 Milliarden Kubikmetern Gas an, der bis Ende 2022 abgeschlossen sein soll. Und er bestätigte, dass „der Umfang der russischen Investitionen in die iranischen Ölfelder zunehmen wird“.
Der Tauschhandel ist natürlich ideal für Moskau und Teheran, um gemeinsam die unendlich problematischen Sanktionen und Zahlungsabwicklungsprobleme zu umgehen, die mit dem westlichen Finanzsystem zusammenhängen. Ferner können Russland und Iran in direkte Handelsbeziehungen über das Kaspische Meer investieren.
Auf dem jüngsten Gipfeltreffen der Konferenz über Interaktion und vertrauensbildende Maßnahmen in Asien (CICA) in Astana, Kasachstan, schlug Raisi nachdrücklich vor, dass ein erfolgreiches „neues Asien“ unbedingt ein endogenes Modell für unabhängige Staaten entwickeln muss.
Als SOZ-Mitglied, das neben Russland und Indien eine notwendige Rolle im Internationalen Nord-Süd-Verkehrskorridor (INSTC) spielt, positioniert Raisi den Iran in einem wichtigen Vektor des Multilateralismus.
Seit Teheran der SOZ beigetreten ist, hat sich die Zusammenarbeit mit Russland und China vorhersehbar intensiviert. Der Besuch von Patruschew ist Teil dieses Prozesses. Teheran lässt die jahrzehntelange Iranophobie und jede mögliche Ablehnung des amerikanischen „maximalen Drucks“ – von Sanktionen bis hin zu Versuchen einer farbigen Revolution – hinter sich, um sich dynamisch mit ganz Eurasien zu verbinden.
BRI, SCO, INSTC
Der Iran ist ein wichtiger Partner der Gürtel- und Straßeninitiative (Belt and Road Initiative, BRI), Chinas großem Infrastrukturprojekt zur Verbindung Eurasiens über Straße, Meer und Eisenbahn. Parallel dazu ist die multimodale INSTC unter russischer Führung von entscheidender Bedeutung für die Förderung des Handels zwischen dem indischen Subkontinent und Zentralasien – und stärkt gleichzeitig Russlands Präsenz im Südkaukasus und in der Region des Kaspischen Meeres.
Iran und Indien haben sich verpflichtet, den zentralasiatischen Staaten einen Teil des iranischen Hafens Chabahar zur Verfügung zu stellen, einschließlich des Zugangs zu exklusiven Wirtschaftszonen.
Auf dem jüngsten SOZ-Gipfel in Samarkand machten sowohl Russland als auch China deutlich – vor allem für den Westen -, dass der Iran nicht länger als Pariastaat behandelt werden soll.
So ist es kein Wunder, dass der Iran in eine neue Geschäftsära mit allen Mitgliedern der SOZ eintritt, die im Zeichen einer neuen Finanzordnung steht, die hauptsächlich von Russland, China und Indien gestaltet wird. Was strategische Partnerschaften anbelangt, so sind die Beziehungen zwischen Russland und Indien (Präsident Narendra Modi nannte sie eine unverbrüchliche Freundschaft) ebenso stark wie die zwischen Russland und China. Und wenn es um Russland geht, ist es das, worauf der Iran abzielt.
Das strategische Treffen zwischen Patruschew und Schamchani wird die westliche Hysterie in ungeahnte Höhen katapultieren, da es die Iranophobie und die Russophobie auf einen Schlag völlig über den Haufen wirft. Der Iran als enger Verbündeter ist für Russland ein unvergleichlicher strategischer Vorteil auf dem Weg zur Multipolarität.
Der Iran und die Eurasische Wirtschaftsunion (EAEU) verhandeln bereits über ein Freihandelsabkommen, parallel zu den Tauschgeschäften mit russischem Öl. Dass sich der Westen auf das SWIFT-Banknachrichtensystem verlässt, macht für Russland und den Iran kaum einen Unterschied. Der globale Süden beobachtet dies genau, insbesondere in der Nachbarschaft des Iran, wo Öl üblicherweise in US-Dollar gehandelt wird.
Allmählich wird jedem im Westen mit einem IQ über Raumtemperatur klar, dass der Gemeinsame Umfassende Aktionsplan (JCPOA oder Iran-Atomabkommen) letztlich keine Rolle mehr spielt. Die Zukunft des Irans ist direkt mit dem Erfolg der drei BRICS-Staaten verbunden: Russland, China und Indien. Der Iran selbst könnte bald ein BRICS+-Mitglied werden.
Und das ist noch nicht alles: Der Iran wird sogar zu einem Vorbild für den Persischen Golf, wie die lange Schlange von Staaten der Region zeigt, die eine Mitgliedschaft in der SCO anstreben. Das Trumpsche „Abraham-Abkommen“? Was ist das? BRICS/SCO/BRI ist der einzige Weg, der heute in Westasien gangbar ist.
Studie über Herzschäden nach Impfung schlägt im Mainstream auf

Untersuchungen aus Basel deuten darauf hin, dass bei fast 3 Prozent der mRNA-Behandlungen Schäden am Herzen auftreten. Das ist um 80.000 % mehr als bisher verkündet. Forscher an der Universität Basel gingen dem Zusammenhang zwischen Herzmuskelentzündungen und mRNA-Behandlung nach. 800 Personen nahmen bei der Studie zum „Booster“ (dritte Impfung) teil. Die Studie leitete Christian Müller, […]
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Bundes-Krisensicherheitsgesetz = Österreichs PATRIOT ACT, oder: Der (Selbst-) Mord der Österreichischen Demokratie

Kürzlich wurde der Entwurf des Bundes-Krisensicherheitsgesetzes (B-KSG) von den Ressortverantwortlichen für Landesverteidigung, Inneres und Gesundheit präsentiert. Eine Vielzahl der heimischen „Leit- und Qualitätsmedien“ haben darüber in – bereits gewohnt wie auch erwarteter Weise – nahezu wortgleich „berichtet“. Ebenso normalisiert ist auch dessen Präsentation in einer Pressekonferenz erfolgt, während Parlament und Bürger weiterhin auf den offiziellen […]
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Sonntagsfrage: Neue Umfrage sieht die AfD schon bei 16 Prozent!
Wäre die AfD ein Fußballverein, würde man wohl sagen: Die Partei hat einen Lauf! Einer neuen YouGov-Umfrage zufolge käme die AfD auf 16 Prozent bundesweit, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre. Das ist abermals ein Plus von einem Prozentpunkt.
Das Umfragehoch der AfD korreliert mit einem anderen Ergebnis der jüngsten YouGov-Erhebung: Inzwischen sagen zwei von drei Wahlberechtigten in Deutschland (66 Prozent), sie seien unzufrieden mit der Arbeit der Koalition. Vor allem bei Themen wie Gesundheitsversorgung, Verteidigung & Sicherheit, Einwanderung & Asyl werden die Negativ-Werte der „Ampel“-Versager besonders deutlich.
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Thomas Ehrhorn (AfD): Ohne Atomkraft gehen die Lichter aus!
Nach kontroverser Debatte hat der Bundestag mit Mehrheit den befristeten Weiterbetrieb der drei verbliebenen Atomkraftwerke in Deutschland bis April 2023 beschlossen. CDU/CSU und AfD kritisierten, dass die Meiler Isar 2 (Bayern), Neckarwestheim (Baden-Württemberg) und Emsland (Niedersachsen) dann endgültig vom Netz gehen sollen. Der AfD-Abgeordnete Thomas Ehrhorn sagte, es sollte dem Dümmsten klar werden, dass Deutschland in den nächsten Jahren Atomkraft brauche. Bei einer Windflaute werde das Licht ausgehen.
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Sinkende Werbeeinnahmen: Verliert Elon Musks Twitter gegen das linke Establishment?
Weil die Werbeindustrie sich von Twitter abwendet, könnte das Unternehmen viel Geld einbüßen. Bleiben die Gewinne aus, sei auch ein Bankrott nicht ausgeschlossen, so der neue Eigentümer Elon Musk, der sich daher nicht mehr allein auf Werbeeinnahmen verlassen will. Die Banken versuchen sich bereits für den schlimmsten Fall abzusichern. Musk derweil hält an seinen Plänen fest, Twitter zu revolutionieren und für die User attraktiver zu machen. Die Zahlen aktiver User steigen seit seiner Übernahme jedenfalls rasant…
von Heinz Steiner und Vanessa Renner
Um rund 44 Milliarden Dollar hat Elon Musk Twitter gekauft. Mittlerweile sieht es in Bezug auf den Wert des Unternehmens nicht mehr so gut aus. So berichtet “Bloomberg” beispielsweise, dass die Wall Street-Banken Musk insgesamt 13 Milliarden Dollar für die Übernahme von Twitter geliehen haben. Nun versuchen sie die potentiellen Verluste zu minimieren, indem sie heimlich bei Hedge-Fonds anfragten, ob diese einige der Schuldpapiere übernehmen wollen. Und das für 60 Cent pro Dollar. Marktbeobachter sagen deshalb nun, dass die 44 Milliarden Dollar an Investment von Elon Musk damit gerade einmal nur mehr 8 Milliarden Dollar wert seien.
Just to be clear, Twitter senior secured bank loans- the top of the capital stack- at $0.60 implies that Twitter- for which @elonmusk paid $44 billion- is now worth less than $8 billion.
— Will Slaughter (@BamaBonds) November 10, 2022
Der Grund dafür? Twitter verliert aktuell sehr viel Geld. Daraus macht Musk auch keinen Hehl – so schrieb er am 4. November, dass die Einnahmen stark nachgelassen hätten, weil sogenannte Aktivisten Druck auf Werbeunternehmen ausüben würden. Musks Faible für Meinungsfreiheit stößt gewissen Personenkreisen erwartungsgemäß sauer auf. So stoppte beispielsweise auch Pfizer seine Twitter-Werbung – vielleicht aus Sorge vor Faktenchecks?
Twitter has had a massive drop in revenue, due to activist groups pressuring advertisers, even though nothing has changed with content moderation and we did everything we could to appease the activists.
Extremely messed up! They’re trying to destroy free speech in America.
— Elon Musk (@elonmusk) November 4, 2022
Bei einer Betriebsversammlung erklärte Musk Berichten zufolge den Mitarbeitern, dass auch ein Konkurs nicht ausgeschlossen sei, wenn langfristig nicht mehr Einnahmen als Ausgaben generiert werden würden. In Panik scheint der Unternehmer aber freilich nicht zu sein: “Wenn Sie ein überzeugendes Produkt haben, werden die Leute es kaufen. Das war meine Erfahrung bei SpaceX und Tesla”, so Musk. Er will das Twitter-Angebot erweitern und interessanter gestalten – auch für Content-Ersteller, die ihre Arbeit in Zukunft auf der Plattform monetarisieren können sollen. Der dafür vorgesehene neue Abo-Dienst “Twitter Blue” für acht Dollar im Monat soll das Unternehmen finanziell wieder nach vorne bringen.
Auch mit Werbeunternehmen suchte Musk diese Woche das Gespräch. Er forderte dazu auf, Twitter nicht abzuschreiben, sondern abzuwarten, wie es sich entwickelt. Der beste Weg dazu sei, Twitter zu nutzen. Freie Meinungsäußerung bedeute nicht, dass die Plattform von Hassrede geflutet werde – Musk zeigt sich im Gegenteil überzeugt davon, dass die Inhalte sich sogar verbessern werden. Zudem wies er darauf hin, dass seit seiner Übernahme die Zahlen aktiver User rasant gestiegen sind: Auch heute twitterte Musk, dass bei den Userzahlen ein neues All-Time-High erreicht worden sei. Und das, obwohl so viele linke “Prominente” öffentlichkeitswirksam ihren Rückzug von Twitter verkünden…
Hit all-time high of active users today
— Elon Musk (@elonmusk) November 11, 2022
Auch wenn das linke Establishment sich für Musk eine gigantische Twitter-Pleite herbeisehnen dürfte: Der Unternehmer hat große Pläne für die Plattform und verschwendet offenkundig noch keinen Gedanken daran, aufzugeben. Die Zukunft wird zeigen, ob das sich entwickelnde neue Konzept die User langfristig überzeugen kann und ob es sich als profitabel erweisen wird.

