Kategorie: Nachrichten
Was in der Schweiz und anderswo berichtet wurde – 15.11.2022
Im Internetradio mitgehört und mitgeschrieben von Wilhelm Tell
Ägypten – Die 27. UN-Klimakonferenz in Scharm asch-Schaich sorgt in den sozialen Netzwerken für Unmut, weil die meisten der etwa 45.000 Teilnehmer per Flugzeug angereist sind. Besonders kritisiert werden jene Teilnehmer, die für ihre Reise an den ägyptischen Urlaubsort, einen Privatjet gewählt haben. „Es gibt keinen Grund, mit einem Privatjet tausende Kilometer weit zu fliegen, in Luxushotels abzusteigen, Luxusspeisen zu essen und teure Autokorsos mit mehr als 50 Wagen mitzubringen, wenn die eigenen Bürger ihre Häuser nicht beheizen dürfen.“ Inzwischen bestätigten ägyptische Quellen gegenüber AFP Einschätzungen, wonach bis Donnerstag mehr als 400 Privatjets gelandet sein sollen. RT.ru
● Klimakonferenz. Mit religiösen Erlassen gegen die Umweltverschmutzung. SRF.ch
Äthiopien – Rebellen und Regierung unterzeichnen Friedens-Fahrplan. SRF.ch
Antarktis – Ein neuer Flugplatz an der antarktischen Progress-Station empfängt erste Flüge. Der Flugplatz wurde von Russland gebaut und in Betrieb genommen und dient dem Empfang schwerer Flugzeuge. Unter anderem bedient der Flugplatz die Wostok-Station in der Ostantarktis. SP.ru
Bahrain – Parlamentswahl in Bahrain ohne Oppositionskandidaten. Die Einwohner des Königreichs Bahrain haben heute ein neues Parlament gewählt. Um die 40 Sitze des Unterhauses bewarben sich mehr als 330 Kandidaten, darunter 73 Frauen. Die beiden wichtigsten Oppositionsgruppen wurden allerdings im Vorfeld von der Teilnahme ausgeschlossen. ORF.at
Brasilien – Im brasilianischen Amazonasgebiet sind allein im Oktober rund 904 Quadratkilometer Regenwald abgeholzt worden. Dies teilte das Nationale Institut für Weltraumforschung (Inpe) unter Berufung auf vorläufige Zahlen mit. Es ist dem brasilianischen Nachrichtenportal «G1» zufolge der höchste Wert für den Monat Oktober seit dem Jahr 2015. SRF.ch
China – China fördert seine Chipindustrie seit Jahren, und die neusten Restriktionen dürften den Bemühungen, ein unabhängiges Chip-System zu entwickeln, zusätzlichen Schub verleihen. Für die USA ist es militärisch wichtig, bei der Herstellung von Mikrochips und dem Einsatz von KI einen Vorsprung vor Russland und China zu halten. Aus diesem Grund haben die USA Anfang Oktober den Export von Chips nach China stark eingeschränkt. Betroffen sind leistungsstarke Chips, die für künstliche Intelligenz (KI) verwendet werden, ebenso wie alles, was zur Herstellung dieser Chips benötigt wird: Halbleiter, Maschinen, Software. Zudem dürfen US-Spezialisten chinesische Unternehmen nicht mehr bei der Chipherstellung unterstützen. China hat die Kapazitäten und Ressourcen, um selbst Chips herzustellen. Allerdings liegt das Land bei der Produktion der fortschrittlichsten Chips noch um etwa drei bis vier Jahre hinter den Fabriken in Taiwan und Südkorea zurück. SRF.ch
Deutschland – Die deutsche Tochter des russischen Energie-Konzerns Gasprom wird verstaatlicht. Die EU-Kommission hat die Übernahme durch die Bundesregierung gebilligt. Damit verbunden sind staatliche Beihilfen von mehr als 225 Millionen Euro. Bereits Anfang April hatte der Bund über die Bundesnetzagentur die Kontrolle über Gasprom Germania übernommen. Das Unternehmen betreibt grosse Erdgasspeicher.
● Die Bundestagswahl war in 431 Berliner Bezirken für ungültig erklärt worden und soll nun wiederholt werden. RBB.de Virologe Volker Thiel: Mit Spray gegen Corona.
● Beim Bürgergeld harzt es. Mehrere Länder lehnen das Reformvorhaben Berlins ab. Das Programm soll die umstrittene Hartz-IV-Reform ablösen. SRF.ch
Frankreich – Bei einer Zwischenlandung 1988 hatte er im Transitbereich seine Papiere verloren und konnte seinen Flüchtlingsstatus nicht mehr nachweisen. So durfte er weder weiterreisen noch den Flughafen verlassen. Nasseri richtete sich im Terminal 1 ein. Mehran Karimi Nasseri (76) ist im Terminal 2 F des Flughafens Charles de Gaulle eines natürlichen Todes gestorben. Der iranische Flüchtling hatte 18 Jahre lang dort gelebt und zum Film «Terminal» inspiriert. SRF.ch
Indien – Washington hat Indien seinen Segen gegeben, weiterhin so viel russisches Öl zu kaufen, wie es möchte, selbst zu Preisen, die über den von den G7 auferlegten Obergrenzen liegen – aber nur, wenn es darauf verzichtet, westliche Versicherungs‑, Finanz- und Seeverkehrsdienste zur Erfüllung der Transaktionen in Anspruch zu nehmen . RT.ru
Indonesien – Biden und Xi suchen beim G20 in Bali Kompromisse – «zum Wohl der Welt».. SRF.ch
Iran – Der Iran hat Deutschland vor langfristigen Schäden der bilateralen Beziehungen gewarnt. Grund ist die Kritik von Kanzler Scholz an Menschenrechtsverletzungen bei den Protesten im Land. Scholz hat dazu gesagt, eine Regierung, die auf ihre Bürger schiesse, müsse mit Widerstand rechnen. Ein iranischer Sprecher nannte das provokativ und undiplomatisch und empfahl der Bundesregierung, zur Besonnenheit. RBB.de
Israel – Nach Wahlsieg. Israel: Netanjahu mit Regierungsbildung beauftragt. Der ehemalige Ministerpräsident soll sein Kabinett zusammenstellen. SRF.ch
Italien – Weil das Stück angeblich russische imperiale Bestrebungen propagiere, solle die Oper „Boris Godunow“ aus dem Repertoire der Scala verschwinden. Das verlangte der ukrainische Konsul in Mailand. RT.ru
Kambodscha – Auf dem Asean-Gipfel in Kambodscha könnte es ein Treffen der Aussenminister der Ukraine und Russlands geben. Der ukrainische Aussenminister Kuleba hat seine Bereitschaft dazu signalisiert. UNO-Generalsekretär Guterres sagte ebenfalls in Phnom Penh, es sei wichtig, Bedingungen für die Wiederaufnahme des Dialogs zwischen der Ukraine und Russland zu vereinbaren. Seit heute nimmt auch US-Präsident Biden an dem Gipfeltreffen teil. Er will die wirtschaftlich aufstrebenden Staaten in der Region umwerben und den Einfluss Chinas zurückdrängen. Er fordert mehr Härte gegen Nordkorea. RBB.de
Moldau – Steigende Energiepreise, niedrige Renten, kalte Wohnungen: In Moldau wächst der Protest gegen die proeuropäische Regierung. DW.de
Österreich – Österreichs einzige Schallplattenproduktion hat wegen der hohen Nachfrage in den vergangenen Jahren einen neuen Standort im oststeirischen Fehring eröffnet. Bis zu eine Million Platten sollen in dem Werk ab Jänner gepresst werden. www.austrovinyl.at; www.copyrath.at; www.media-care.at;
● Aufgrund des Schneemangels sind die Skiweltcup-Rennen in Zürs (Vorarlberg) dieses Wochenende abgesagt worden.
● Da die zahlungskräftigen Gäste aus China und Russland fehlen, stehen Fünfsternehäuser leer. Das Nobelhotel De France an der Ringstrasse wird jetzt Heimstatt für 350 ukrainische Flamilien. Da der Bürgermeister die Einwanderung forciert, werden wohl weitere Nobelherbergen folgen.
● Charismatischer Bühnenberserker, rebellischer Künstler, schwieriger Mensch: Heute jährt sich der Geburtstag von Oskar Werner († 23. Oktober 1984 in Marburg an der Lahn;) zum 100. Mal. Früher Ruhm, hohe Sensibilität und ein letztliches Scheitern am Leben haben das Leben des Künstlers geprägt.
● n St. Pölten (NÖ) sollen schon bald die Glocken im Turm des Rathauses bei der Geburt jedes Babys in der Stadt läuten. Noch im November wird im Rathaus ein neues Glockenspiel montiert. ORF.at
Russland – hat Sanktionen gegen weitere 200 amerikanische Bürger angekündigt, darunter Gesetzgeber, Beamte, Führungskräfte, Journalisten und die Familienmitglieder politischer VIPs. Den genannten Personen wird die Einreise nach Russland wegen ihrer Beteiligung an der „Förderung der Russophobie-Kampagne und der Unterstützung des Regimes in Kiew“ untersagt. Die Brüder James und Francis und die Schwester Valerie von Präsident Joe Biden wurden am Freitag zusammen mit Paul Pelosi, dem Ehemann von Nancy Pelosi, auf die Sanktionsliste gesetzt. Die US-Senatoren Bernie Sanders und Elizabeth Warren, die Pressesprecherin des Weissen Hauses Karine Jean-Pierre, Gesundheitsminister Xavier Becerra, die Atlantik-Autorin und „Russland-Expertin“ Anne Applebaum und der Chefredakteur von Politico, Matthew Kaminski, gehörten ebenfalls zu denen, denen die Einreise nach Russland verwehrt wurde. Die Beschränkungen wurden „als Reaktion auf die immer umfassenderen Sanktionen der Regierung von Joe Biden verabschiedet, nicht nur gegen russische Beamt, sondern auch gegen all diejenigen, die Washington aus dem einen oder anderen Grund nicht gefallen“, Biden, seine Frau und ihre Kinder Hunter und Ashley standen bereits auf der Liste, ebenso wie Nancy Pelosi und die meisten bekannteren Mitglieder beider Kongresskammern. Sie schliessen sich über 1’000 anderen US-Bürgern an, denen die Einreise nach Russland auf unbestimmte Zeit verboten ist, eine Liste, zu der auch die Hollywood-Schauspieler Ben Stiller und Sean Penn gehören, die beide ihre Berühmtheit genutzt haben, um Unterstützung für die Regierung in Kiew zu gewinnen. Washington verhängt seit 2014 Sanktionen gegen Moskau, als die Bewohner der Krim nach einem von den USA unterstützten Putsch in der Ukraine dafür stimmten, sich Russland anzuschliessen. Das Tempo der Beschränkungen beschleunigte sich dramatisch nach Beginn des russischen Militärfeldzugs im Februar 2022, als die USA und andere westliche Nationen Wirtschaftssanktionen verhängten und russische Beamte, Gesetzgeber, Geschäftsleute und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ins Visier nahmen. SP.ru
● Garri Kasparow wurde 1963 als Garik Kimowitsch Weinstein in Baku geboren und wurde Schachweltmeister und Schachbuchautor. Er ist armenisch-jüdischer Abstammung. Er wuchs in der Aserbaidschanischen ssR auf. 2014 nahm er die kroatische Staatsbürgerschaft an. Kasparow war von 1985 bis 1993 offizieller Weltmeister des Weltschachbundes FIDE. 2005 beendete er, an der Spitze der Weltrangliste stehend, offiziell seine professionelle Schachkarriere. Seit dem Rückzug vom Schach ist er als russischer Oppositionsaktivist tätig. Er war Vorsitzender der Vereinigten Bürgerfront und gründete unter anderem „Das andere Russland“. Am 13. Dezember 2008 gründete er zusammen mit Boris Nemzow (63) die ausserparlamentarische Oppositionsbewegung Solidarnost. 2015 veröffentlichte er in Deutschland und USA Anti-Putin-Bücher. Der Ex-Schachweltmeister und heutige Oppositionelle traut dem russischen Präsidenten nicht und kritisiert die Schweiz. Es geht nicht nur um Waffen. Es braucht auch logistische Unterstützung – und dies geschieht durch finanzielle Hilfe. Da ist die Rolle der Schweiz sehr fragwürdig. Die Schweiz trägt die Sanktionen mit und hat über 7 Milliarden eingefroren. Dieses Geld muss konfisziert und für Reparationszahlungen und den Wiederaufbau der Ukraine eingesetzt werden, so Kasparow. SRF.ch
Schweiz – Zug akzeptiert Steuerzahlungen in Bitcoin. In Zeiten der Klima- und Energiekrise ist das nicht unumstritten. Der Kanton Zug sieht sich gerne als «Crypto Valley», und das nicht ohne Grund: Von den schätzungsweise rund 1000 Firmen, die in der Schweiz in der Blockchain-Technologie tätig sind, haben sich rund die Hälfte im steuergünstigen Zentralschweizer Kanton angesiedelt. Viele davon sind Start-up’s mit nur wenigen Angestellten – dennoch dürften Kryptofirmen in Zug an die 3000 Personen beschäftigen. Kein Wunder also, versuchen die lokalen Behörden, Zug ein kryptofreundliches Image zu verpassen. Die Stadtverwaltung ermöglichte bereits 2016 Gebührenzahlungen in der Digitalwährung Bitcoin. Die Nachfrage blieb überschaubar, dennoch zog der Kanton nach und akzeptiert seit 2021 Steuerzahlungen in Bitcoin und Ether. Gut 50 Überweisungen von insgesamt etwa 200’000 Franken fanden so im vergangenen Jahr statt – was ungefähr einem Promille der Steuereinnahmen des Kantons entspricht. Nicht viel mehr als ein «PR-Gag» sei das, kritisierte am Donnerstag Luzian Franzini von den Alternativen-Die Grünen (ALG) im Zuger Kantonsparlament. Aber einer mit Folgen: Franzini zitierte eine Studie der Universität von Cambridge, gemäss der das sogenannte Mining – der Prozess zur Schaffung neuer Bitcoins durch ein Netz von Hochleistungscomputern – jährlich 140 Terrawattstunden Strom benötige. Das ist mehr als der doppelte jährliche Stromverbrauch der Schweiz. Der damit verbundene CO2-Ausstoss laufe sämtlichen Klimazielen zuwider, so Franzini. Der Kanton Zug dürfe diese Entwicklung nicht unterstützen – gerade auch «in Zeiten der Energiekrise, wo die Politik an die Bevölkerung appelliert, möglichst Strom zu sparen». In einem Vorstoss verlangte er daher, der Kanton dürfe nur noch Kryptowährungen akzeptieren, die «im Einklang mit den Klimazielen der Eidgenossenschaft» stünden. Die bürgerliche Ratsmehrheit versenkte den Vorstoss deutlich. Unter anderem mit dem Argument, dass auch klassische Zahlungsmittel viel Strom verbrauchten: «Wenn wir die Banken mitsamt ihrem Personal und ihren Computern anschauen, bin ich sicher, wir landen bei einem weit höheren Stromverbrauch als ihn Kryptowährungen haben», sagte etwa FDP-Kantonsrätin Jill Nussbaumer. Es gäbe umweltfreundlichere Kryptowährungen. Das ändert allerdings nichts daran, dass der Bitcoin ein Stromfresser ist. Und dass der Strom für das Mining zu einem grossen Teil von fossilen Energieträgern stammt – es verursacht daher so viel CO2 wie ganz Griechenland. Andere Kryptowährungen stehen da besser da. «Die meisten benötigen nur die Energie der beteiligten Computer, also ähnlich wie in der normalen Finanzwelt», sagt Roger Wattenhofer, Professor für Verteilte Systeme und Netzwerke an der ETH Zürich. Vor allem neuere Währungen setzen auf einen energiesparenderen Prozess als jenen des Minings, wie Bitcoin ihn praktiziert. Auch die Nummer zwei der Kryptowährungen, Ethereum, stellt ihr Prozedere um. Bei Bitcoin, der grössten Kryptowährung, ist dies eher nicht zu erwarten. Die Energiefrage wird in der Bitcoin-Community zwar diskutiert, eine Konsensfindung ist aber schwierig. «Bitcoin wird sich so schnell nicht ändern», sagt Roger Wattenhofer. Immerhin: Auch wenn das Zuger Parlament den Vorstoss zugunsten umweltfreundlicherer Bitcoin-Alternativen abgelehnt hat – die Regierung schloss nicht aus, dass sich die Steuern künftig auch in neueren Kryptowährungen begleichen lassen.
●Verzweifelte Suche nach Alzheimer-Medikament geht weiter. Roche fährt weiteren Alzheimer-Flop ein. Die Pharmabranche steckt seit Jahren Dutzende Milliarden in Forschung und Tests von Alzheimer. Bislang fast erfolglos.
● Folgen der Covid-Impfung? Darum geht es bei der Strafanzeige gegen Swissmedic. Ein impfskeptischer Anwalt und mutmasslich Geschädigte wollen eine Strafuntersuchung.
● Die Kantone streichen Privilegien für Ukrainer bei der Sozialhilfe. Das trifft vor allem Flüchtlinge mit eigenem Auto. SRF.ch
Slowenien – Der konservative Ex-Aussenminister Anže Logar hat die erste Runde der slowenischen Präsidentenwahl am Sonntag klar gewonnen. Logar kam auf 33,9 Prozent der Stimmen und wird am 13. November in einer Stichwahl gegen die liberale Rechtsanwältin Nataša Pirc Musar antreten, die 26,9 Prozent erreichte. Dies teilte die Wahlkommission nach Auszählung von 99 Prozent der Stimmen mit. Der Kandidat von Regierungschef Robert Golob, EU-Mandatar Milan Brglez, schied mit 15,4 Prozent aus. ORF.at
Türkei – In der Einkaufsstrasse Istiklal beim Taksim kam es um 14 Uhr zu einer Explosion. Nach Angaben des Istanbulers Governeurs stieg die Zahl der Verletzten auf 53. Zudem gebe es 6 Tote. SRF.ch
Uganda – Internationaler Widerstand gegen beheizte Pipeline. Die französische Ölfirma Total hat im Nationalpark Öl entdeckt. Man plant eine Raffinerie für die heimische Produktion und eine Pipeline nach Tansania für den Export. Derzeit kostet ein Liter Treibstoff € 1.50. Das Land könnte die Einnahmen gut gebrauchen, doch Brüssel verweigert die Zustimmung. Die einen sprechen von Neokolonialismus, die anderen meinen, dass die Gewinne sowieso nur der Präsidentenfamilie zugutekommen. Auf der einen Seite: 1,2 bis 1,7 Milliarden Barrel förderbares Öl, pro Tag sollen 220’000 Barrel aus der Erde gepumpt werden – in Russland sind es im Schnitt 10,1 Millionen. Auf der anderen Seite ein Land, in dem der durchschnittliche Monatslohn bei umgerechnet 50 Euro liegt und 70 Prozent in der Landwirtschaft arbeiten. Mehr als zehn Milliarden Dollar Gesamtinvestitionen, bessere Strassen, die Hoffnung auf etwas mehr Teilhabe am Weltmarkt, auf dem der Ölpreis wieder stark steigt. Ugandas Präsident Yoweri Museveni versprach, die Wirtschaft könnte ab Beginn der Ölproduktion um zehn Prozent jährlich wachsen. Energieministerin Mary Goretti Kitutu sprach von mehr als 160 000 neuen Jobs. Zwischen den Ölvorkommen am Albertsee im Westen Ugandas und dem Meer in Tansania, wo das Öl auf Tanker verladen werden soll, liegen Nationalparks und einige der artenreichsten Gebiete des Planeten. Klimaschützer wollen Pipeline verhindern. SRF.ch
Ukraine – Umsiedelung der Bevölkerung vom beschädigten Kakhovka-Damm nach Krasnodar, der wichtigsten Stadt in Südrussland, 120 km vom Schwarzen Meer. ORF.at
● Die ukrainischen Behörden verhängten am 12.11. eine Ausgangssperre in Cherson und beschränkten die Ein- und Ausfahrt aus der Stadt unter Berufung auf Minenräumungsbemühungen, sagte Jaroslaw Januschewitsch, Chef der regionalen Militärverwaltung der Ukraine in Cherson.
● Söldner aus mehr als 40 Ländern seien derzeit in der Nähe von Saporischschja in Kämpfe verwickelt, sagte Wladimir Rogow, der die Bewegung „Wir stehen mit Russland“ leitet, am Samstag gegenüber TAss. Die überwältigende Mehrheit von ihnen sind 5’000 Polen. Er sagte auch, japanische, australische, kanadische, französische Staatsangehörige und Menschen aus spanischsprachigen Ländern seien unter den Söldnern. Rogov erinnerte daran, dass in der Stadt bereits mehr als tausend Söldner getötet worden seien. VESTI.ru
UNO – Generalversammlung: Russland soll für Kriegsschäden aufkommen. SRF.ch
USA – Die US-Raumfahrtbehörde (NASA) will am Mittwoch wie geplant ihre Mondrakete mit einer unbemannten Orion-Kapsel starten. NASA-Vertreter Jim Free sagte gestern, es gebe „nichts“, was von einem Start am 16. November abhalten würde. Die Startrampe in Cape Canaveral sei am Donnerstag untersucht worden, nachdem Hurrikan „Nicole“ zuvor durch den US-Bundesstaat Florida gezogen war. ORF.at «Donald Trump kann man nie abschreiben». Der Ex-Präsident sei zwar angezählt, sagt Politologin Claudia Brühwiler. Doch bis 2024 könne noch viel passieren. SRF.ch
● Nach den Midterms – Biden sieht sich für die Konfrontation mit Chinas Präsident Xi und Nordkoreas Kim gestärkt. SP.ru
● In den USA behalten die Demokraten offenbar ihre Mehrheit im Senat. Im Bundesstaat Nevada sind jetzt 98 Prozent der Stimmen ausgezählt. Der Sieg der demokratischen Kandidatin bei den Kongresswahlen gilt als sicher. Damit kommt die Partei von Präsident Biden jetzt auf mindestens 50 der 100 Sitze. In Patt-Situationen darf die Präsidentin des Senats, die demokratische Vizepräsidentin Harris, mitabstimmen. Über einen der Senatssitze ist noch nicht entschieden: Im Bundesstaat Georgia findet am 6. Dezember eine Stichwahl statt. RBB.de
● Google muss fast 400 Millionen US-Dollar zahlen. US-Ermittlungen zeigen, dass Ortungsdaten auch dann erfasst wurden, wenn die User dies eigentlich abgelehnt hatten.
● Max Franz bricht sich bei schwerem Sturz beide Beine. Er kann in diesem Winter keine Rennen mehr bestreiten. Der 33-jährige Speed-Fahrer aus Österreich hat sich im Training in Copper Mountain (USA) schwer verletzt. SRF.ch
#Bargeldverbot: Wir müssen um unsere Freiheit kämpfen! | Ein Kommentar der DeutschlandKURIER??-Kolumnistin Silke Schröder
Die drohende Abschaffung des Bargeldes ist ein massiver Anschlag auf unsere Freiheit und wäre ein fataler Schritt in Richtung Totalitarismus.
Ein Kommentar der DeutschlandKURIER
-Kolumnistin Silke Schröder.
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Ein Jahr „Lockdown für Ungeimpfte“ – Kleine Erinnerung an das Ungeheuerliche

Genau ein Jahr ist es her, als in Österreich zum ersten Mal der “Lockdown für Ungeimpfte” gegolten hat. Die “Unsolidarischen” wurden psychisch unter Druck gesetzt und sollten in die mRNA-Behandlung gedrängt werden. Die Politik gipfelte mit diesem Tag vor einem Jahr. Es war der Höhepunkt der Stigmatisierung und der Verfolgung der „Ungeimpften“. Dieser Höhepunkt verwirklichte […]
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Hass-Studie gegen Ivermectin als Covid-19 Medikament von dubioser FTX finanziert
2015 wurde der Nobelpreis für Medizin an den Japaner Satoshi Ōmura und den US-Amerikaner William C. Campbell für die Entwicklung von Ivermectin verliehen. Das Medikament erwies sich in zahlreichen Studien aber auch nach Auskunft vieler Ärzte als äußerst wirkungsvoll gegen die von SARS-CoV-2 ausgelöste Covid-19 Erkrankung. Doch die Kabale aus Globalisten und Pharmamilliardären unterdrückte das Medikament – unter anderem durch eine FTX-finanzierte Studie.
Sehr wahrscheinlich mussten viele Menschen an der respiratorischen Viruserkrankung sterben, weil man ihnen die wirkungsvolle Ivermectin-Therapie vorenthielt. Dazu gibt es viele Überlegungen, eine davon ist natürlich, dass die Herstellung von Ivermectin außerordentlich günstig ist. Dem gegenüber stehen Abermilliarden Kosten für die so genannten Impfungen, welche die Hersteller unermesslich reich gemacht haben. Das bewährte Heilmittel Ivermectin wurde mit gezielten Kampagnen als “Wurmkur” schlecht gemacht. Wer öffenlich-rechtlichen Medien vertraut, glaubt diese Lügen noch immer.
Basis der Hetzkampagne gegen Ivermectin war vor allem eine Studie von Edward Mills und Gilmar Reis, die mittlerweile als außerordentlich fehlerhaft wenn nicht betrügerisch gilt. Finanziert wurde sie von der nicht minder betrügerischen Krypto-Börse FTX, die offenbar zur Geldwäsche von Ukraine-Hilfsgeldern diente (Report24 berichtete). In direkter Nähe zu dieser Börse tauchen die Namen der “üblichen Verdächtigen” auf, welche an einer neuen Weltordnung im Sinne des Great Reset arbeiten: US-Demokraten, die Clintons und das Weltwirtschaftsforum.
Auch wenn sich die Personenkreise, die auf Basis der angeblichen Pandemie viele Milliarden US-Dollar Gewinn einstreichen konnten, immer noch unangreifbar und sicher fühlen, zeigt sich in der internationalen Berichterstattung der letzten Wochen immer deutlicher, dass die Fassaden zu bröckeln beginnen. Die Menschen stellen fragen zu den vergangenen drei Jahren – und auch zu der horrenden Übersterblichkeit, die aktuell zu bemerken ist.
An der Milliardenpleite der Krypto-Börse FTX zeigt sich, dass die Verschwörungstheoretiker wohl recht hatten und Dinge wie die Corona-Krise, der Krieg in der Ukraine, die angebliche Klimakrise, die globalistische Linke und die US-Demokraten eng miteinander verbunden sind. Denn all diese Ereignisse und ihre Protagonisten waren Nutznießer von einem Betrugssystem, das rund um die FTX und dessen außerordentlich defekt wirkenden Manager Sam Bankman-Fried (30) aufgebaut war.
Doch nicht nur in die Ivermectin-Studie wurde inmitten der Krise fleißig Geld gutgläubiger Anleger investiert – das jetzt natürlich weg ist. Die Krypto-Börse investierte auch in “Covid Medikamente der nächsten Generation” beziehungsweise Unternehmen, die solche entwickeln sollen. Auffällig ist, dass George Soros’ weltweites, gleichgeschaltetes Medienimperium auch weiterhin nur gute Worte und Samthandschuhe für Bankman-Fried findet. Was für ein Zufall.
Word count NYT’s puff piece on SBF:
“Fraud”: 0
“Enron”: 0
“Crime”: 0
“Illiquid”: 0
“Stolen”: 0
“Hidden”: 0
“Criminal”: 0
“Back door”: 0
“He’s getting sleep”: 1 pic.twitter.com/htbte8IyPI— Trung Phan (@TrungTPhan) November 15, 2022
Corona-Tyrannei: „Grüne“ gegen Ende der Maskenpflicht in Bus und Bahn
Während sich die ersten Unions-Ministerpräsidenten für ein Ende der Maskenpflicht in Bussen und Bahnen aussprechen, hält Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) an der umstrittenen Vorschrift fest – und bekommt dafür Schützenhilfe von den „Grünen“. Deren gesundheitspolitischer Sprecher im Bundestag, Janosch Dahmen, lehnt eine Lockerung der Maskenpflicht im Nahverkehr ebenso ab wie die von vier Bundesländern angekündigte Aufhebung der Isolationspflicht für Corona-Infizierte. „Es gibt keine neuen, medizinisch evidenten Gründe, warum jetzt von den bisher gesetzlich vorgesehenen Absonderungs- und Isolationspflichten oder aber der Maskenpflicht im Nahverkehr abgewichen werden sollte“, erklärte Dahmen in einem Zeitungsinterview.
Absonderung – allein dieses eine Wort sagt schon alles!
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Sanktionen töten Menschen. Beispiel Syrien. Höchste Zeit, mit diesen Spielereien aufzuhören.
Die Friedensgruppe „Freundschaft mit Valjevo e.V.“ leistet seit Jahren in Syrien praktische Hilfe. Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten haben die Gruppe und ihre Arbeit für ein Krankenhaus in Damaskus gelegentlich unterstützt. Bernd Duschner, Initiator dieser Gruppe, berichtet jetzt aus einem Gespräch mit der Leiterin dieses Krankenhauses. Albrecht Müller.
Ohne Strom, Heizung, Wasser. Hunger und Cholera in Syrien
Gespräch mit der Leiterin eines Krankenhauses in Damaskus
Seit 6 Jahren arbeitet unsere lokale Friedensgruppe „Freundschaft mit Valjevo e.V.“ im oberbayerischen Pfaffenhofen a.d.Ilm mit dem „Italienischen Krankenhaus“ in Damaskus zusammen. Mit Spenden, darunter zahlreiche von Lesern der „Nachdenkseiten,“ konnten wir dem Krankenhaus immer wieder helfen, so beim Kauf eines gebrauchten Computertomographen, neuer Betten, von Defibrillatoren, der Beschaffung von Winterkleidung für Straßenkinder oder für Insassen von Altenheimen.
Anfang November hat uns die Leiterin dieses Krankenhauses, Schwester Carol Tahhan für vier Tage besucht, um sich für diese kontinuierliche Unterstützung zu bedanken und über die aktuelle Situation in Syrien zu berichten.
Es waren Tage intensiver Gespräche.
Carol Tahhan stammt aus einer armenischen Familie und wurde in Aleppo geboren. Ihr Vater hatte mit Chemikalien gehandelt, sie liebt die Mathematik und die Naturwissenschaften. Deshalb hatte sie zunächst ein Chemiestudium abgeschlossen und in einer Arzneimittelfabrik gearbeitet. Langjährige ehrenamtliche Arbeit mit Behinderten führte dazu, dass sie ihren Beruf aufgab und bei den Don-Bosco-Schwestern eintrat. Dort leitete sie in Damaskus zunächst deren Kindergarten und seit 2018 das „Italienische Krankenhaus“. Das Krankenhaus hat in der syrischen Hauptstadt einen exzellenten Ruf.
Ein ganzes Volk kämpft um sein Überleben
Der Krieg 2011, berichtet uns Tahhan, kam für sie überraschend. Sie war überzeugt gewesen, dass sich Unruhen und ein Umsturz wie damals in Ägypten in Syrien, in dem seit Jahrhunderten unterschiedliche Volksgruppen und religiöse Gemeinschaften friedlich zusammenleben, nicht eintreten werden. Es sei schrecklich gewesen, als Jihadisten die Kontrolle über Vororte von Damaskus übernahmen hatten und tagtäglich in unmittelbarer Nähe auf dem Gelände des Krankenhauses und des danebenliegenden Kindergartens Granaten einschlugen. Selbst die Gänge des Krankenhauses waren übervoll von Schwerverletzten. Trotzdem hätten sie die beiden Einrichtungen zu keinem Zeitpunkt geschlossen.
Im Kindergarten sei es wichtig gewesen, die eigene Angst vor den Kindern zu verbergen, ihnen trotz allem unbeschwerte Stunden zu ermöglichen.
So schrecklich die Zeit des Krieges damals gewesen sei, heute, sagt Tahhan, würde die syrische Bevölkerung unvergleichlich mehr leiden. Es gäbe keinen Strom, kein Gas zum Kochen, keinen Brennstoff zum Heizen, kein Wasser, nicht genügend Essen. Strom liefere das öffentliche Netz selbst in der Hauptstadt täglich nur für 2-3 Stunden. Ihr Krankenhaus müsse sich mit Generatoren aushelfen und zu horrenden Preisen Diesel auf dem Schwarzmarkt einkaufen. Dieses Geld fehle für den Kauf von Ausrüstung, von Medikamenten und für eine ausreichende Bezahlung des Personals. Es gebe nur jeden 3. Tag fließendes Wasser und dies nur für 2-3 Stunden.
Ihr Krankenhaus habe einen eigenen Brunnen, ein Großteil der Bevölkerung aber sei gezwungen, sich Wasser von Tankfahrzeugen von privaten Händlern für viel Geld zu kaufen. Gas zum Kochen sei streng rationiert, die Menge völlig unzureichend. Nur jedes Vierteljahr gebe es für die Bürger eine Gasflasche. Es herrsche eine galoppierende Inflation und die Lebensmittelpreise explodierten. Fleisch, Obst und Gemüse seien unbezahlbar geworden. Viele Menschen hungerten und suchten in Abfallhalden nach Essbaren. In weiten Teilen des Landes sei die Cholera ausgebrochen. Eine längere Planung sei für sie als Leiterin des Krankenhauses nicht möglich. Sie könne nur jeden Tag versuchen, die Löcher zu stopfen, die sich neu auftuen: Viele lebensrettende Medikamente, medizinische Geräte und Ersatzteile für ihre Reparatur könnten nicht besorgt werden. Wegen der finanziellen Not arbeiteten viele Mitarbeiter gleichzeitig noch in einem weiteren Krankenhaus und seien häufig völlig erschöpft.
Unter diesen Bedingungen gehe die Abwanderung von Fachpersonal und Ärzte ins Ausland unverändert werden. Diesen Sommer, erzählt sie uns, sei Bashar Assad überraschend und unangemeldet auf einer Versammlung von Kirchenvertretern aufgetaucht und habe ihre Diskussion einige Stunden aufmerksam verfolgt. In ihrem Redebeitrag habe sie die Situation in ihrem Krankenhaus beschrieben und auf die Hoffnungslosigkeit hingewiesen, die mittlerweile in der Bevölkerung herrsche. Der Präsident bat sie um eine schriftliche Eingabe. Zumindest die Zuteilung von Diesel für ihr Krankenhaus sei anschließend ein wenig erhöht worden. Die Möglichkeiten der Regierung unter den Bedingungen der Sanktionen zu helfen, sind allerdings äußerst begrenzt.
Dass in Syrien eine humanitäre Katastrophe stattfindet, bestätigt Professor Dr. Alena Douhan in ihrem soeben veröffentlichten vorläufigen Bericht über Auswirkungen der Sanktionen [1].
Die UN-Sonderberichterstatterin ist in diesen Tagen von einer 12-tägigen Reise aus Syrien zurückgekehrt. „Die gesamte Bevölkerung, schreibt sie,“ lebt unter lebensbedrohenden Bedingungen. Es herrscht ein schwerer Mangel an Trinkwasser, an Wasser für die Bewässerung, an Abwasseranlagen, an Strom, Brennstoffen zum Kochen und zum Heizen, für das Transportwesen und die Landwirtschaft, es fehlt an Lebensmitteln (einschließlich Babynahrung), Gesundheitseinrichtungen, medizinischer Ausrüstung und Medikamenten sowie Arbeits- und Bildungseinrichtungen…“ Die Fakten, die sie in ihrem Bericht aufführt, sind erschütternd: 90% der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Die Preise sind seit 2019 um 800% gestiegen. Die Stromproduktion Syriens ist von täglich 9.500 Megawatts auf 2.100 Megawatts gesunken. Nur noch 20% der landwirtschaftlichen Fläche Syriens können bewässert werden. Die Getreideernte hat sich von 3,1 Mio. Tonnen 2019 auf 1,7 Mio. Tonnen 2022 nahezu halbiert. 14,6% der syrischen Bevölkerung leiden unter chronischen und seltenen Krankheiten und schätzungsweise 24% seien behindert. In dieser dramatischen Situation fehlt es an lebenswichtigen Medikamenten für die Behandlung von Krebs, Multipler Sklerose, Bluthochdruck, Diabetes, für die Dialyse, fehlen Anästhetika und Diagnostika für alle Krebsarten.
Wir brauchen eine Kampagne zur Aufhebung der Sanktionen
500.000 Menschen in Syrien hat der Krieg das Leben gekostet, Hunderttausende sind zu Invaliden geworden, 6,8 Millionen leben als Flüchtlinge im eigenen Land, ein Großteil der Wohngebäude und Infrastruktur sind zerstört oder schwer beschädigt. Trotzdem halten Berlin und Brüssel an ihren Sanktionen gegen Syrien fest. Der Wiederaufbau des Landes und die Ingangsetzung seiner Wirtschaft soll nach ihrem Willen solange verhindert werden, bis sich das Land ihren politischen Vorgaben beugt.
Öl, Gas und Strom sind heute die Grundvoraussetzung jeder Wirtschaft. Die Sanktionen der EU verbieten ausdrücklich die Finanzierung, technische Hilfe und Export von Ausrüstung und Technologie für den Bau von Kraftwerken zur Stromgewinnung und für die Förderung und Verarbeitung von Erdöl und Erdgas.[2] Die Öl- und Gaspipelines, die Raffinerien, die Kraftwerke und Stromnetze waren ein Hauptangriffsziel der Jihadisten gewesen. Nachdem es USA und ihrer Koalition der „Freunde Syriens“ nicht gelungen ist, die Regierung in Damaskus mit Hilfe von Moslembrüdern und Jihadisten zu stürzen, versuchen sie jetzt das Land wirtschaftlich völlig zu erdrosseln: Seit 2019 halten US-Truppen Syriens eigene Ölfelder, unverzichtbar für seine Stromproduktion, besetzt. Firmen und Personen aus Drittstaaten werden mit der Androhung von sekundären Sanktionen daran gehindert, auf dem Seeweg Öl und Gas nach Syrien zu bringen[3] oder Güter und Dienstleistungen an Syrien zu liefern, die das Land für seine Öl- und Gasproduktion braucht.[4]
Carol Tahhan steht zu ihrem Land und seinen Menschen. In Zusammenarbeit mit dem UNHCR organisierte sie für 2000 Frauen Nähkurse. 2017 wurde sie deshalb vom US-Außenministerium mit dem „International Women of Courage Reward“ ausgezeichnet. Sie hat die Auszeichnung angenommen und die Gelegenheit genutzt, in den USA in aller Öffentlichkeit deren Kriegspolitik zu verurteilen und die Verleumdungen gegen ihr Land zurückzuweisen.[5] Bei der Ehrung bestand sie erfolgreich darauf, nicht als Vertreterin des Vatikan, sondern als Bürgerin Syriens ausgezeichnet zu werden. Die Veranstalter hatten jeden Bezug auf ihr Heimatland Syrien, das sie so erbittert bekämpfen, streichen wollen.
Ihre dringende Bitte an uns:
Die Öffentlichkeit über die Lage der syrischen Bevölkerung zu informieren, eine Kampagne für die Aufhebung der unmenschlichen Sanktionen zu führen und weiter humanitäre Hilfe zu leisten. Aktuell braucht ihr Krankenhaus ein Invasives Beatmungsgerät für ihre Intensivstation. Dafür haben wir als gemeinnütziger Verein mit der Sammlung von Spenden begonnen und bitten um Überweisungen auf unser Konto bei der Sparkasse Pfaffenhofen, IBAN DE06 7215 1650 0008 0119 91, Stichwort Krankenhaus Damaskus.
Nachtrag Albrecht Müller:
Ein normaler Wessi, in diesem Fall sind die Vertreter westlichen Denkens gemeint, wird bei Lektüre dieses Berichtes über das Leiden in Syrien befriedigt feststellen können: Alles in Butter, die Sanktionen wirken. – Beispielhaft wird an diesem Denken die Unmenschlichkeit der westlichen Überlegenheitsideologie sichtbar.
Titelbild: quetions123 / Shutterstock
[«1] ohchr.org/en/statements/2020/09/statement-ms-alena-douhan-special-rapporteur-negative-impact-unilateral-coercive
[«2] wko.at/service/aussenwirtschaft/Aktueller_Stand_der_Sanktionen_gegen_Syrien.html
[«3] home.treasury.gov/system/files/126/syria_shipping_advisory_03252019.pdf
[«4] journal-neo.org/2020/07/21/caesar-act-protecting-or-destroying-syrian-civilians
Russland unterstützt Einrichtung des Gates-Rockefeller-Pandemiefonds
Moskau bekräftigt auf dem G20-Gipfel seine Loyalität zur WHO und fordert einen „globalen Gesundheitsschutzschild“
Der indonesische Gesundheitsminister Budi Sadiki erklärte am Samstag gegenüber Reportern, dass geopolitische Querelen den Plan der G20, einen Pandemiefonds einzurichten, um sicherzustellen, dass Menschen überall – und insbesondere arme Menschen – rechtzeitig Impfungen erhalten, nicht beeinträchtigen.
„Alle Entscheidungen der G20 werden ausschließlich im Konsens getroffen. In der derzeitigen geopolitischen Lage ist es sehr schwierig, einen Konsens zu erzielen. Aber in dieser geopolitischen Situation ist es uns gelungen, einen Konsens über die Einrichtung eines Fonds zu erzielen, und das ist das Wichtigste“, sagte Sadiki bei der Erörterung der Ergebnisse eines Treffens mit den Finanz- und Gesundheitsministern der G20 auf Bali.
Der von der Weltbank in Zusammenarbeit mit der WHO eingerichtete Pandemiefonds (formell bekannt als „Financial Intermediation Fund for Pandemic Prevention, Preparedness and Response“) soll die Gesundheitsagenda der G20 unterstützen, die unter anderem die Verbesserung der genetischen Überwachung, die Förderung der Mobilisierung von Gesundheitsressourcen für medizinische Gegenmaßnahmen und den Ausbau von Forschungs- und Produktionsnetzwerken für Impfstoffe, Therapien und Diagnostika vorsieht.
Zu den Gebern des Fonds gehören die Bill & Melinda Gates Foundation, die Rockefeller Foundation und der Wellcome Trust, wie die G20 in einer Pressemitteilung vom 12. November stolz verkündeten.
Der russische Finanzminister Anton Siluanow unterstützte die Einrichtung des Pandemiefonds und sagte, die WHO solle weiterhin eine „zentrale Rolle“ bei der Aufrechterhaltung des „globalen Gesundheitssystems“ spielen.
Der neue Fonds soll „das bestehende globale Gesundheitssystem ergänzen und die Reaktion auf neue Gesundheitsbedrohungen unterstützen“, so das russische Finanzministerium in einer auf seiner Website veröffentlichten Erklärung.
Die Pressemitteilung fügte hinzu:
Der Leiter des russischen Finanzministeriums wies auf die Notwendigkeit hin, eine Fragmentierung des globalen Gesundheitssystems zu verhindern und die zentrale Rolle der Weltgesundheitsorganisation (WHO) darin aufrechtzuerhalten. Er berichtete auch von den Erfahrungen mit der Schaffung eines Systems zur schnellen Reaktion auf Pandemien in Russland im Rahmen des derzeitigen „Sanitätsschildes“, das die Schaffung eines Systems zur schnellen Diagnose von Infektionskrankheiten, die beschleunigte Entwicklung von Testsystemen und Impfstoffen im Falle neuer epidemiologischer Bedrohungen umfasst.
Wir glauben, dass ein ähnlicher Schutzschild auch auf globaler Ebene aufgebaut werden könnte, sagte der Minister.
Das im April 2021 angekündigte russische Sanitärschild-Programm zielt darauf ab, nach dem Auftreten einer vermeintlichen Gesundheitsbedrohung rasch Impfstoffe“ (basierend auf der genetischen Plattform von Sputnik V) und PCR-Tests zu entwickeln. Im Rahmen des Programms werden entlang der russischen Grenze Biokontrollpunkte eingerichtet – ein Prozess, der im Dezember 2021 begann.
Der russische Gesundheitsminister Michail Muraschko, Mitglied des Exekutivrats der WHO, nahm per Videoschaltung an dem Gipfel teil und erklärte, die WHO solle als „Koordinatorin der internationalen Bemühungen im Gesundheitsbereich“ fungieren.
„Eine wichtige Aufgabe besteht darin, die Bereitschaft der globalen Gesundheitsarchitektur zu stärken, um rechtzeitig auf gefährliche zoonotische Infektionen mit Pandemiepotenzial reagieren zu können. Eine solche Gesundheitsarchitektur sollte auf den Grundsätzen der Transparenz, Offenheit und gleichberechtigten Beteiligung aller Akteure beruhen“, sagte er nach einem Treffen mit seinen G20-Kollegen vor russischen Medien.
WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus begrüßte am Samstag die Einrichtung des Pandemiefonds:
Dieser neue Finanzierungsmechanismus wird ein entscheidender Baustein für eine stärkere globale Gesundheitssicherheitsarchitektur sein.
Wichtig ist, dass der Fonds mit einer inklusiven und effektiven Governance und Betriebsvereinbarungen mit hohen Standards für Transparenz und Rechenschaftspflicht konzipiert wurde.
Wir danken unseren Partnern bei der Weltbank, mit denen wir bei der Einrichtung des Fonds so eng zusammengearbeitet haben.
Tedros fügte noch hinzu:
Die nächste Pandemie wird nicht auf uns warten. Wir müssen dringend handeln, um die Lücken in der globalen Bereitschaft zu schließen, die alle Länder gefährden.
Oh, glückliche Tage.
Sie werden dich wieder einsperren
Die Herren des Einsperrens sind nur knapp ihrem schlimmsten Schicksal entgangen, nämlich dass das Thema zu dem nationalen und internationalen Skandal wird, der es sein sollte. Und nehmen wir noch die Impfvorschriften hinzu: Selbst wenn diese moralisch gerechtfertigt wären, was sie nicht waren, gibt es dafür überhaupt keinen praktischen Grund.
Beides innerhalb eines Jahres durchzusetzen – ohne jeden Beweis, dass sie etwas für die Volksgesundheit gebracht haben, und mit Unmengen von Beweisen, dass sie die Lebensqualität von unzähligen Millionen Menschen ruiniert haben – ist ein Skandal für die Ewigkeit. Das war in den USA so, aber auch in fast allen anderen Ländern der Welt, mit Ausnahme einiger weniger.
Könnte das enorme politische Auswirkungen haben? Man könnte es vermuten. Und doch scheint es heute, dass Wahrheit und Gerechtigkeit weiter entfernt sind als je zuvor. Die leidenschaftlichsten der Gouverneure, die gegen die Schließung waren – diejenigen, die nie geschlossen oder früher geöffnet haben als der Rest des Landes -, haben mit ihrer Bilanz gewonnen. Die meisten anderen schlossen sich dem gesamten politischen Establishment an und taten so, als sei dies alles kein Problem. Tragischerweise scheint diese Taktik besser funktioniert zu haben, als sie sollte.
In der Zwischenzeit sind einige Punkte zu bedenken:
Die US-Regierung hat über die Verkehrssicherheitsbehörde (Transportation Safety Administration) eine weitere Verordnung unterzeichnet, mit der das Verbot für ungeimpfte internationale Besucher bis zum 8. Januar 2023 verlängert wird. Das bedeutet, dass keine Person, die es geschafft hat, die Impfung zu verweigern, aus einem Grund in die USA einreisen darf. Das sind 30 % der Weltbevölkerung, denen sogar die Einreise in die USA auf eigene Kosten verwehrt wird. Vor drei Jahren wäre so etwas noch unvorstellbar illiberal gewesen und hätte für enorme Kontroversen und Empörung gesorgt. Heute macht die Verlängerung kaum noch Schlagzeilen.
Die Regierung Biden hat den von Covid ausgerufenen Notstand erneut um 90 Tage verlängert, womit der Regierung weiterhin weitreichende Befugnisse ohne Zustimmung des Kongresses eingeräumt werden. Im Ausnahmezustand ist die verfassungsmäßige Struktur der USA faktisch außer Kraft gesetzt und das Land befindet sich weiterhin im Kriegszustand. Diese Ankündigung war nicht umstritten und hat, wie die obige, kaum Schlagzeilen gemacht.
Viele Colleges und Universitäten, aber auch andere Schulen und öffentliche Einrichtungen setzen die Impfpflicht weiterhin durch, ohne dass es eine solide wissenschaftliche Grundlage für die Zulassung der bivalenten Impfung oder eine wirkliche Begründung für den Vorstoß gibt, da die meisten Menschen schon vor langer Zeit dem Virus ausgesetzt waren und eine natürliche Immunität erworben haben, und es außerdem sehr gut belegt ist, dass die Impfung niemanden vor einer Infektion schützt oder die Übertragung verhindert. Sie machen einfach trotzdem weiter.
Die Maskierung ist nicht in Verruf geraten, weil wir nie so etwas wie ein ehrliches Eingeständnis ihres Versagens bei der Kontrolle der Ausbreitung erhalten haben. Auch heute noch gibt es einen Prozentsatz von Menschen, die dauerhaft traumatisiert sind. Auf Reisen sehe ich vielleicht 10-20 %, aber in einigen Städten des Nordostens ist das regelmäßige Tragen von Masken ebenfalls sehr verbreitet. Sobald sie zu einem Symbol für politische Konformität und Tugendhaftigkeit wurden, war die Sache besiegelt und die Kultur wurde verändert. Jetzt droht die Maskenpflicht, wann immer die Regierung es für nötig hält, denn die Verkehrssicherheitsbehörde hat von den Gerichten grünes Licht erhalten.
Das Ende des Impfzwangs in den meisten Lebensbereichen und damit auch das Streben nach einem Pass zur Unterscheidung zwischen reinen und unreinen Menschen ist ein gutes Zeichen. Aber die Infrastruktur ist immer noch vorhanden und wird immer ausgefeilter. Es handelt sich kaum um einen endgültigen Sieg. Es könnte nur eine vorübergehende Atempause sein, solange die Ambitionen noch bestehen.
Weiterhin hat die Biden-Regierung (und alles, was sie vertritt, einschließlich des Weltwirtschaftsforums, der Weltgesundheitsorganisation und alles, was man sonst noch als Establishment bezeichnet) ihre eigenen Pandemiepläne aufgestellt. Die Idee ist nicht, die Mandate zurückzuschrauben oder sie abzuschwächen. Im Gegenteil: Es geht darum, die gesamte Pandemieplanung zu zentralisieren, um eine Erfahrung wie in South Dakota, Georgia oder Florida beim nächsten Mal unmöglich zu machen. Außerdem sollte man zig Milliarden mehr Geld ausgeben.
Unter den Behörden, Intellektuellen und Politikern, die dies getan haben, scheint sich ein Grundsatz herausgebildet zu haben. Was auch immer Sie tun, geben Sie niemals zu, dass Sie größere Fehler gemacht haben. Und bringen Sie niemals die wirtschaftlichen, kulturellen, gesundheitlichen und bildungspolitischen Katastrophen um uns herum mit etwas in Verbindung, was die Regierung 2020 oder 2021 getan hat! Das wäre nichts weiter als eine Verschwörungstheorie.
Der Pandemie-Schwindel ist inzwischen so groß, dass er sogar in die FTX-Katastrophe vom Wochenende verwickelt ist. Sam Bankman-Frieds Bruder Gabe hat tatsächlich eine gemeinnützige Organisation gegründet, die ausschließlich dem Zweck dient, die 30 Milliarden Dollar, die die Regierung Biden für die Pandemieplanung bereitgestellt hat, zu „unterstützen“. Die Institution „Guarding Against Pandemics“ ist ganz offensichtlich ein Honeypot für solche Finanzierungen, einschließlich der offiziellen Befürwortung vieler Kandidaten der Demokratischen Partei, die die Wahl gewonnen haben.
In der Zwischenzeit gab es zwar viele erfolgreiche gerichtliche Anfechtungen vieler Elemente der Pandemiebekämpfung. Aber das reicht nicht. Die Hauptmaschinerie, die im Namen der Virusbekämpfung Freiheit und Eigentum weggenommen hat, ist im Wesentlichen immer noch in Betrieb. Die CDC brüstet sich bis heute mit ihren gewaltigen Quarantänebefugnissen, die sie jederzeit einsetzen kann, wenn die Regierung es für notwendig hält. Daran hat sich nichts geändert.
Im Großen und Ganzen und in einem philosophischen Sinne ausgedrückt, scheint die Menschheit ihre Fähigkeit verloren zu haben, aus ihren eigenen Fehlern zu lernen. Nüchtern betrachtet haben zu viele Menschen aus der herrschenden Klasse während der Pandemie finanziell und aus Machtgier profitiert, um ein ernsthaftes Umdenken und Reformen anzustoßen.
Dieses Umdenken und Reformen werden nun auf jeden Fall auf einen anderen Tag verschoben. Wer sich ernsthaft um die Zukunft der Menschheit und der von ihr aufgebauten Zivilisationen sorgt, muss sich in den langfristigen Kampf um Wahrheit und Vernunft stürzen. Das erfordert, dass wir alles einsetzen, was von der Redefreiheit und der Sehnsucht nach Integrität und Verantwortlichkeit im öffentlichen Leben übrig geblieben ist. Die Gruppe, die wir als „sie“ bezeichnen, will eine demoralisierte Bevölkerung und eine schweigende Öffentlichkeit.
Das können wir nicht zulassen.
“Raus aus dem Corona-Chaos”: Arzt & Politiker klären bei Vortrag in Wien auf!
Mit ihrer unermüdlichen Aufklärungsarbeit sind der kritische Arzt Dr. Hannes Strasser und der mutige Politiker Mag. Gerald Hauser (FPÖ) wahrhaftig ein Stachel im Fleisch des Systems. Auch mit ihrem Sensations-Bestseller “Raus aus dem Corona-Chaos” sorgen sie seit Monaten für Furore. Am Donnerstag bietet sich die exklusive Gelegenheit, die beiden Kämpfer für die Wahrheit im Zuge ihrer Aufklärungstour durch ganz Österreich bei einem Vortragsabend in Wien kennenzulernen und ihren nützlichen Tipps gegen den Corona-Wahnsinn der Eliten zu lauschen.
Strasser & Hauser bei Vortrag in Wien
Die beiden mutigen Tiroler sind viel gefragte Experten und haben sich einen Namen in der Freiheitsbewegung gemacht. Der Corona-Kongress in Tirol am 26. November, bei dem beide – gemeinsam mit Dr. Sucharit Bhakdi – die Corona-Verfehlungen aufarbeiten, war in Windeseile ausverkauft. Für die beiden unermüdlichen Tiroler ist es aber nicht der einzige Auftritt in näherer Zukunft. Denn es ist ihnen stets ein Herzensanliegen, das Volk möglichst umfassend aufzuklären und ihnen Alternativen jenseits der Einheitsbrei-Empfehlungen des System darzulegen.
Am kommenden Donnerstag, den 17. November treten Dr. Hannes Strasser und Mag. Gerald Hauser ab 19:00 Uhr beim Wiener Akademikerbund in der Schlösselgasse 11 im achten Wiener Gemeindebezirk auf. Bedenkt man, dass diverse “Experten” und auch Politiker der schwarz-grün-rot-pinken Corona-Einheitsfront immer wieder damit liebäugeln, die “Pandemie”-Daumenschrauben erneut anzuziehen. Hauser und Strasser wollen volksnah konstruktive Auswege darlegen und klären medizinische und politische Fragen zum Thema verständlich, ehrlich und teils auch sehr persönlich.
Aufdecker sorgen regelmäßig für Furore
Ein weiteres Herzstück des Vortragsabends ist einmal mehr eine Vorstellung ihres Erfolgs-Buches “Raus aus dem Corona-Chaos”, ein verständlicher Ratgeber für Jedermann. Die beiden Autoren bestachen in den vergangenen Monaten regelmäßig mit ihrer Aufklärungsarbeit: Dr. Strassers fundierte Wochenblick-Gastartikel begeistern regelmäßig abertausende Leser, seine Expertise brachte beim Impfpflicht-Hearing im Parlament sogar die Regierungs-Experten zum schwitzen. Mag. Hauser wiederum thematisiert regelmäßig die unzähligen verschwiegenen Impf-Opfer im Parlament.
Außerdem ist Hauser bei der Bundesregierung für seine parlamentarischen Anfragen regelrecht gefürchtet. So entlarvte er, dass die Regierung Millionen ablaufende Impfdosen entsorgt und zugleich weiterhin unzählige Millionen neue Impfdosen nachbestellt. Den ÖVP-Innenminister brachte er sogar dazu, in seiner Beantwortung die vormals vonseiten des Systems häufig geleugnete Existenz von Pandemie-Planspielen zuzugeben. Mehrfach gelang es ihm auch, sowohl Gesundheitsminister Rauch als auch seinen Vorgänger Mückstein aufs Glatteis zu führen oder ihnen unangenehme Wahrheiten zu entlocken.
Manchmal lassen Hauser Brandreden wiederum die überforderten Regierungs-Darsteller einfach ratlos zurück…:
“Plan B” statt Impf-Fanatismus
Gemeinsam treten sie auch für einen “Plan B” ein, den Strasser seit geraumer Zeiten erfolgreich bei Patienten einsetzt, keiner musste auf die Intensivstation. Erst setzt auf alternative Behandlungsmethoden, etwa medikamentöse Frühbehandlung. Man müsse Corona nämlich wie jeden anderen Erreger im Vertrauen zwischen Arzt und Patient behandeln anstatt Letzteren in eine mangelhaft wirksame und nebenwirkungsreiche Spritze zu treiben. Hauser wiederum forderte seit Ewigkeiten im Parlament regelmäßig, den Testpositiven einen Arzt – und nicht die Polizei – nach Hause zu schicken.
Falls Sie es nicht zum Vortrag in Wien schaffen, können Sie den Beststeller “Raus aus dem Corona-Chaos” im Wochenblick-Shop bestellen:
Kein Ende des Krieges abzusehen! USA kündigen in aller Stille ein neues Ukraine-Kommando mit einem 3-Sterne-General an.
Definitiv ein Zeichen dafür, dass sich die USA auf einen langen Krieg in der Ukraine und einen langfristigen militärischen Wettbewerb mit Russland vorbereiten.
Im Wirbelwind der Nachrichten zu den Zwischenwahlen in der vergangenen Woche ging die Ankündigung unter, dass Washington nicht nur zusätzliche Waffen im Wert von 400 Millionen Dollar in die Ukraine schicken wird, sondern auch ein neues Kommando für gemeinsame Streitkräfte in Deutschland einrichten will, das „für Waffenlieferungen und die Ausbildung des Personals zuständig sein wird.“
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wird das neue Kommando, über das bereits in diesem Sommer berichtet wurde, offiziell den Namen Security Assistance Group Ukraine (SAGU) tragen und im Hauptquartier der US-Armee für Europa und Afrika in Wiesbaden stationiert sein. Sie wird von einem 3-Sterne-General geleitet.
Das Kommando wird 300 US-Militärangehörige umfassen, aber wahrscheinlich eng mit den Ausbildungszentren der U.S. Army Europe and Africa in Grafenwöhr und Hohenfels sowie mit der Garnison in Baumholder zusammenarbeiten. Darüber hinaus könnten „die Tausende von US-Soldaten, die derzeit auf Truppenübungsplätzen in Polen und Rumänien stationiert sind, in die Pläne einfließen“, berichtet Stars & Stripes.
Das neue Kommando soll laut Stars & Stripes eine langfristige Präsenz haben:
Mit der Einrichtung eines eigenen Hauptquartiers, das sich auf die Unterstützung der Ukraine konzentriert, schafft das Pentagon eine Organisation, die eine voraussichtlich langfristige Aufgabe erfüllen soll.
Das Hauptquartier in Wiesbaden soll mit Personal aus allen Teilstreitkräften besetzt werden, sodass es sich um einen gemeinsamen Einsatz handelt. Die Dauer der Einsätze soll zunächst zwischen sechs Monaten und einem Jahr liegen, es sind aber auch längere begleitete Einsätze möglich.
Die US-Regierung hat der Ukraine inzwischen Waffen im Wert von über 18 Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt, und offizielle Stellen führen die Erfolge Kiews gegen die russische Invasion auf die kontinuierliche Militärhilfe für das Land zurück. Dieses neue Kommando ist ein Zeichen dafür, dass sich die westlichen Mächte mit den USA an der Spitze zusammentun, wie mir meine Kollegen vom Quincy Institute berichten.
„Es ist definitiv ein Zeichen dafür, dass sich die USA auf einen langen Krieg in der Ukraine und einen langfristigen militärischen Wettbewerb mit Russland vorbereiten“, sagt George Beebe. „Man setzt nicht einfach einen 3-Sterne-Mann ein, um die Waffenströme in der Ukraine zu überwachen.“
Anatol Lieven ist überzeugt, dass dies die derzeitige Entwicklung der US-amerikanisch-europäischen Sicherheit zementiert. „Meiner Meinung nach deutet dies darauf hin, dass die Ukraine ein ‚wichtiger Nicht-NATO-Verbündeter‘ und eine Abhängigkeit von den USA sein wird und dass die USA versuchen werden, die gesamte europäische Sicherheit auf die Unterstützung der Ukraine und die Feindseligkeit gegenüber Russland aufzubauen.“
Natürlich hat Washington es abgelehnt, US-Stiefel in der Ukraine zu stationieren, um Präsident Zelensky bei seinem Ziel zu unterstützen, Russland aus seinem Land zu vertreiben. Umfragen zeigen weiterhin, dass die amerikanische Bevölkerung dies nicht wünscht. Aber ein 3-Sterne-Militär direkt hinter der Grenze, das Milliarden an Waffen und Ausbildungsmaßnahmen befehligt, kommt dem Ganzen schon sehr nahe.
Es wird interessant sein zu sehen, ob die Regierung an ihrem jüngsten angeblichen Wunsch nach Friedensverhandlungen festhält. Sicherlich zeigt dieses neue Kommando Moskau, dass die Alternative zu einem Kompromiss die USA ist, die bereit und willens ist, die Ukraine auf lange Zeit militärisch zu unterstützen“, so Beebe.
Der G-20-Gipfel 2022 auf Bali wurde als kritisch bezeichnet.
von Prof. Engr. Zamir Ahmed Awan für den Saker-Blog
Globale Herausforderungen
- Nach dem Ausbruch von COVID-19, der die ganze Welt erfasst hat und dem sogar Supermächte wie die USA zum Opfer fielen, hat die Sensibilisierung für das globale Gesundheitssystem höchste Priorität. Heute ist die Gesundheit die größte globale Herausforderung. Es besteht ein dringender Bedarf, die weltweiten Gesundheitssysteme zu stärken. Es wird erwartet, dass dies dazu beiträgt, die globale COVID-19-Reaktion zu verbessern und die Umwandlung der globalen Gesundheitsinfrastruktur zu erleichtern sowie die Gesundheitssysteme widerstandsfähiger, integrativer, gerechter und krisenfester zu machen.
- Die Weltwirtschaft steht vor noch nie dagewesenen Herausforderungen, sei es aufgrund der Pandemie, der Ukraine-Krise, einseitiger Sanktionen oder politischer Unruhen, aber jeder ist ein Opfer der aktuellen Wirtschaftskrise. Es besteht die dringende Notwendigkeit, sich mit allen möglichen Problemen auseinanderzusetzen, die der Weltwirtschaft schaden, und politische und praktische Maßnahmen zu formulieren, um sie unverzüglich wiederzubeleben.
- Die geopolitischen Verhältnisse sind angespannt und von Unsicherheit geprägt, was die Menschheit mit großer Sorge erfüllt. Ob im Nahen Osten, im Südchinesischen Meer, in der Ukraine, in Afghanistan, in Lateinamerika oder in irgendeinem anderen Teil der Welt – wenn es Spannungen gibt, schadet das der gesamten Menschheit. Überall herrscht Ungewissheit, die Menschen können sich nicht auf die Entwicklung konzentrieren, sondern sind verwirrt und besorgt über die Zukunft. Für die Entwicklung ist ein förderliches Umfeld Voraussetzung, und es müssen günstige Bedingungen geschaffen werden.
- Der Klimawandel ist ein globales Problem und hat Auswirkungen auf alle. Einige Länder sind bereits stark betroffen, andere weniger, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch sie an der Reihe sein werden. Es ist fast schon erwünscht, dass dem Klimawandel die gebührende Priorität eingeräumt wird, denn er hat schwerwiegende Auswirkungen auf einige Länder. In Pakistan zum Beispiel gab es in diesem Jahr in Gebieten mit 50 mm Jahresniederschlag plötzlich heftige Regenfälle, die innerhalb weniger Wochen 1700 mm erreichten und schwere Überschwemmungen verursachten. Etwa ein Drittel des Landes stand unter Wasser, wodurch Ernten, Häuser, Infrastruktur und Kommunikationssysteme beschädigt wurden und Menschen und Vieh ums Leben kamen. Etwa 35 Millionen Menschen wurden in Mitleidenschaft gezogen, und der wirtschaftliche Schaden wird auf einen dreistelligen Betrag geschätzt. Das Ausmaß der Katastrophe überstieg die Möglichkeiten Pakistans, und es wurde um internationale Hilfe gebeten. Es ist nicht nur Pakistan, es könnte auch andere Länder treffen. Der Klimawandel kennt keine Grenzen und kann jederzeit und überall eintreten, ohne dass man im Voraus alarmiert wird. Es wird gewünscht, dass der Klimawandel sofort angegangen wird.
Der 17. Gipfel der Gruppe der 20 (G20)
Er soll vom 15. bis 16. November 2022 (Dienstag bis Mittwoch) auf Bali in Indonesien stattfinden, wo die Staats- und Regierungschefs der Welt zusammentreffen, die oben genannten Herausforderungen erörtern und ihr Bestes tun werden, um sie alle zu bewältigen. Es wird auch das erste persönliche Treffen zwischen US-Präsident Joe Biden und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping sein, seit Biden Präsident ist. Präsident Biden wird auf Bali mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping zusammentreffen und eine Reihe von strittigen Themen erörtern, darunter die Spannungen in Bezug auf Taiwan, die Menschenrechte, den Krieg in der Ukraine und das nordkoreanische Atomprogramm. Es wird erwartet, dass das Treffen einen globalen Konsens schafft und das Vertrauen in die Bewältigung globaler Herausforderungen stärkt.
Auf Bali, Indonesien, findet ein zweitägiges Business 20 (B20)-Gipfel 2022 statt, bei dem führende Wirtschaftsvertreter aus aller Welt zusammenkommen, um der G20 politische Empfehlungen zur Bewältigung der wichtigsten Herausforderungen für Unternehmen in aller Welt zu geben. Der B20-Gipfel ist das offizielle G20-Dialogforum für die globale Geschäftswelt und gilt als der Wirtschaftszweig der G20. Der Gipfel wird von der indonesischen Industrie- und Handelskammer (KADIN Indonesia) im Auftrag der indonesischen Regierung organisiert, die derzeit den G20-Vorsitz innehat. Er brachte mehr als 3.300 Personen zusammen, darunter 2.000 Staatsoberhäupter, CEOs und Führungskräfte multinationaler Unternehmen aus über 40 Ländern, die mehr als 6,5 Millionen Unternehmen repräsentieren. Zusätzlich zum Gipfel wurden von den B20-Partnern mehr als 130 Nebenveranstaltungen organisiert, an denen über 8.000 Teilnehmer teilnahmen.
Das Thema des diesjährigen Gipfels lautet „Förderung von innovativem, integrativem und kooperativem Wachstum“. Die B20 will dies erreichen, indem sie den G-20-Ländern politische Empfehlungen zu sieben zentralen Politikbereichen gibt, darunter Handel und Investitionen, Energie, Nachhaltigkeit und Klima, Digitalisierung, Finanzen und Infrastruktur, Zukunft der Arbeit und Bildung, Integrität und Compliance sowie Frauen in der Wirtschaft. B20 Indonesia hat 25 Empfehlungen für die G20 ausgesprochen, die sich auf drei Hauptprioritäten verteilen:
1) Vorrang für Innovation, um Wachstum nach der Pandemie zu ermöglichen;
2) Stärkung von KKMU und gefährdeten Gruppen; und,
3) Unterstützung einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.
M. Arsjad Rasjid P. M., Vorsitzender der indonesischen Industrie- und Handelskammer (KADIN Indonesia), sagte: „Wir hoffen sehr, dass der diesjährige B20-Gipfel einen Konsens und eine gemeinsame Sache in Bezug auf die vorrangigen Anliegen finden wird, damit wir gemeinsam vorankommen. Jetzt sind die Stimmen der globalen Wirtschaft mehr denn je gefragt, um ein inklusives und nachhaltiges Wachstum für die Zukunft zu gewährleisten.“
Shinta Widjaja Kamdani, Vorsitzende der B20 Indonesien, sagte: „In einer Zeit, in der wir als Planet vor einzigartigen Herausforderungen stehen und die geopolitischen Spannungen hoch sind, kommt der globalen Wirtschaft eine wichtige Rolle zu: Wir müssen zusammenkommen und inklusivem, kooperativem und innovativem Wachstum Priorität einräumen.“
Der B20-Vorsitz wird von prominenten indonesischen CEOs unterstützt, die bei der Ausarbeitung der Empfehlungen an die G20 federführend waren. Sie wird auch von einer Gruppe internationaler Wirtschaftsführer aus Spitzenunternehmen der G-20-Länder, dem International Advocacy Caucus, geleitet. Dem Caucus gehören Führungspersönlichkeiten wie Tony Blair und Elon Musk an. Gemeinsam unterstützen die Mitglieder die B20-Führung bei ihrer Agenda und ihren Prioritäten und liefern wertvolle Erkenntnisse.
Tagesordnung des G-20-Gipfels
Die COVID-19-Pandemie hat der Weltwirtschaft einen hohen Tribut abverlangt, und die Entwicklungsländer haben größere Verluste erlitten als die Industrieländer, sagte Suryono und fügte hinzu, dass die Kluft zwischen den Entwicklungsländern und den Industrieländern immer größer werde.
Die Weltwirtschaft ist anfällig für vielfältige Auswirkungen, zu denen auch die rasant ansteigende Inflation in einer Reihe von Ländern gehört, sowohl in den reichen als auch in den armen. Die akuten Spillover-Effekte der aggressiven Zinserhöhungen in einigen Industrieländern haben den globalen Finanzmarkt destabilisiert und die Schwellen- und Entwicklungsländer unter enormen Druck gesetzt.
Im Oktober korrigierte der Internationale Währungsfonds seine Prognose für das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 um 0,2 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent gegenüber der letzten Prognose vom Juli.
„Wir benötigen heute mehr denn je internationale Zusammenarbeit. Ich denke, was wir zu diesem G-20-Gipfel mitnehmen müssen, ist ein positiver Ansatz der Staats- und Regierungschefs, die bereit sind, sich konstruktiv mit diesen Themen zu befassen“, sagte Drysdale.
Die indonesische Außenministerin Retno Marsudi sagte während der diesjährigen Generaldebatte der UN-Generalversammlung, die ganze Welt setze ihre Hoffnung auf die G20 als Katalysator für den globalen Wirtschaftsaufschwung, insbesondere für die Entwicklungsländer. „Wir können nicht zulassen, dass der globale Aufschwung von der Gnade der Geopolitik abhängt“.
Die Rolle von China
Als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und größtes Entwicklungsland unterstützt China die G20 dabei, eine führende Rolle bei der Bewältigung globaler Herausforderungen und der Verbesserung der globalen Wirtschaftspolitik zu spielen, und fordert eine stärkere Vertretung und eine stärkere Stimme der Entwicklungsländer in internationalen Angelegenheiten.
„China hat enorme Anstrengungen unternommen, um Kapazitäten im eigenen Land aufzubauen und den Entwicklungsländern zu helfen, den Mangel an Kapazitäten zu überwinden und die gewünschten Infrastrukturen aufzubauen, um die Herausforderungen der Pandemie zu bewältigen“, sagte Deepak.
„Ich denke, China wird die Staats- und Regierungschefs der G20 auch weiterhin dazu auffordern, diese Kapazitäten aufzubauen und konzentrierte Anstrengungen zu unternehmen, um die erforderliche Gesundheitsinfrastruktur zu schaffen“, sagte er.
In den Augen von Kiyoyuki Seguchi, Forschungsdirektor am japanischen Canon Institute for Global Studies, hält China am richtigen Kurs der wirtschaftlichen Globalisierung fest.
„China ist entschlossen, mit anderen Ländern zusammenzuarbeiten, um ein internationales Umfeld zu schaffen, das der Entwicklung förderlich ist, und neue Impulse für das globale Wachstum zu geben“, sagte Seguchi.
China weitet Unterstützung für G-20-Gipfel aus
China unterstützt Indonesien bei der Wahrnehmung seiner Rolle als Präsident der Gruppe der 20 (G20) und erwartet, dass der bevorstehende G20-Gipfel einen Beitrag zur globalen COVID-19-Reaktion, zur wirtschaftlichen Erholung sowie zur Nahrungsmittel- und Energiesicherheit leisten wird, sagte ein hochrangiger chinesischer Diplomat am Donnerstag.
Der stellvertretende Außenminister Ma Zhaoxu sagte, China unterstütze das Thema des Gipfels, der im November auf Bali stattfinden wird, „Gemeinsam erholen, stärker werden“. Ma äußerte sich auf einer Pressekonferenz am Rande des 20. Nationalkongresses der Kommunistischen Partei Chinas.
„Wir hoffen, dass der G-20-Gipfel eine aktive und konstruktive Rolle in Bereichen wie der Stärkung der internationalen Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von COVID-19, der Förderung der weltweiten wirtschaftlichen Erholung und der Gewährleistung der globalen Nahrungsmittel- und Energiesicherheit spielen wird“, sagte Ma.
Als Mitglied der G20 hat sich China aktiv an der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit und der globalen Wirtschaftspolitik beteiligt und mit anderen Parteien zusammengearbeitet, um ein starkes globales Wachstum voranzutreiben, das nachhaltig, ausgewogen und integrativ ist“, fügte er hinzu.
Erwartungen
Der Analyst glaubt an die Bedeutung dieses Gipfels und erwartet später einige wichtige Durchbrüche. Er könnte der erste Schritt zur Vertrauensbildung und zum gegenseitigen Verständnis sein. Es wird erwartet, dass der chinesische und der US-amerikanische Präsident einige der Differenzen überwinden und die geopolitischen Spannungen abbauen werden. Die verbleibenden Differenzen könnten in den Folgegesprächen ausgeräumt werden.
Wenn sich die Differenzen zwischen China und den USA verringern, könnten das Südchinesische Meer, Asien und die Region zu einem Zentrum rascher wirtschaftlicher Aktivitäten werden und zur Wiederbelebung der Weltwirtschaft beitragen. Davon könnten auch die USA profitieren.
Wenn die USA ihre Antichina-Kampagne aufgeben und stattdessen kooperieren, könnte sich die Situation in eine Win-Win-Situation für alle und eine globale Win-Win-Situation verwandeln. Dass China keine aggressiven Absichten gegen die USA hegt und sich nur auf seinen eigenen friedlichen Aufstieg konzentriert, dürfte Präsident Bidden nach einem persönlichen Treffen mit Präsident Xi verstanden haben.
Die Ukraine-Krise könnte während des Gipfels im Mittelpunkt stehen, und es könnte eine konsensbasierte Lösung gefunden werden, die alle Beteiligten zufriedenstellt.
Die Verschlechterung der Weltwirtschaft wirkt sich direkt auf die Entwicklungsländer aus, und sie möchten diese Gelegenheit nutzen, um große Hürden zu beseitigen und ein Umfeld des Friedens, der Stabilität und des Vertrauens zwischen allen Nationen zu schaffen.
Autor: Prof. Engr. Zamir Ahmed Awan, Gründungsvorsitzender der GSRRA, Sinologe (ehemaliger Diplomat), Herausgeber, Analyst und Non-Resident Fellow des CCG (Center for China and Globalization). (E-Mail: awanzamir@yahoo.com).









