Kategorie: Nachrichten
Von Relotius-Skandal nichts gelernt? – SPIEGEL entfernt wegen Zweifeln am Wahrheitsgehalt mehrere Artikel von der Website
Vier Jahre nachdem das Hamburger Nachrichtenmagazin mit den massiven Fälschungen seines Star-Journalisten Claas Relotius an die Öffentlichkeit treten musste, bahnt sich wohl ein neuer Skandal an. Diesmal geht es um Berichte und Reportagen mit zweifelhafter Faktentreue aus Griechenland. Statt der Artikel findet man derzeit nur den Hinweis, dass man mehrere Beiträge zu diesem Thema vorläufig von der Website entfernt habe und diese überprüfe. Bestätigt sich der Verdacht, wäre dies ein weiterer schwererer Schlag für die Glaubwürdigkeit des bundesdeutschen „Leitmediums“ und seiner einst hochgelobten redaktionellen Kontrollinstanzen. Von Florian Warweg.
„Wie der Tod der fünfjährigen Maria die Flüchtlingsdebatte in Griechenland verändert“ und „Todesfalle EU-Grenze“ sind zwei der vier Artikel vom August 2022, die die Spiegel-Redaktion derzeit offline genommen hat. Stattdessen liest man dort:
„An dieser Stelle befand sich ein Beitrag über das Schicksal einer Flüchtlingsgruppe am griechisch-türkischen Grenzfluss Evros im Sommer 2022. Mittlerweile gibt es Zweifel an der bisherigen Schilderung der damaligen Geschehnisse. Wir haben daher mehrere Beiträge zu diesem Thema vorläufig von unserer Website entfernt. Wir überprüfen unsere Berichterstattung und entscheiden nach Abschluss der Recherchen, ob die Beiträge gegebenenfalls in korrigierter und aktualisierter Form erneut veröffentlicht werden.“
In den jetzt entfernten Artikeln ging es insbesondere um den behaupteten Tod eines fünfjährigen syrischen Mädchens namens Maria, dessen Familie versucht hatte, von der Türkei nach Griechenland zu gelangen und auf einer Insel zwischen den beiden Ländern strandete. Während der Verhandlungen zwischen Menschenrechts-Organisationen und der griechischen Regierung sei das Kind laut Spiegel-Darstellung an den Folgen eines Skorpion-Stiches gestorben. In den Berichten des Spiegel-Reporters Giorgos Christides heißt es dazu:
„Nun ist Maria tot. Sie ist Anfang August an Europas Außengrenze gestorben, weil ihr griechische Behörden jede Hilfe versagten. Sie wurde gerade einmal fünf Jahre alt.“
Zahlreiche weitere Medien hatten, unter Bezugnahme auf die damalige Spiegel-Berichterstattung, über den Tod des Mädchens berichtet, unter anderem die Neue Züricher Zeitung.
„Fakten und alle fotografischen Beweise“ sprechen gegen Darstellung des Spiegels
Laut Informationen des Branchenmagazins Medieninsider hat der griechische Migrationsministers Notis Mitarachi von der liberal-konservativen Regierungspartei Nea Dimokratia dem Spiegel-Chefredakteur Steffen Klusmann eine Stellungnahme zukommen lassen, die diese Darstellung des Nachrichtenmagazins infrage stellt.
Dem Migrationsminister zufolge hat der Spiegel-Reporter völlig unkritisch die Angaben zu dem Fall „quasi ungefiltert von NGOs (Nichtregierungsorganisationen) übernommen.“ Mitarachi betont zudem:
„Aus den Fakten und allen fotografischen Beweisen geht hervor, dass es kein vermisstes Kind gibt, geschweige denn ein totes Kind.“
Die Vorwürfe gegenüber dem Spiegel-Reporter Giorgos Christides waren in Griechenland bereits im August publik geworden. Der Migrationsminister hatte erstmals in einem Tweet am 26. August Zweifel geäußert:
„In Bezug auf den Vorfall in Evros bleiben viele Fragen offen, da erhebliche Widersprüche in den Fakten und Beschreibungen bereits offensichtlich sind.“
@PrimeministerGR : “…και μάλιστα να το βαφτίζουν και Μαρία τις ημέρες της Παναγίας; Ντροπή”.
Για το περιστατικό στον Έβρο παραμένουν πολλά ερωτηματικά καθώς διαφαίνονται ήδη σημαντικές ανακολουθίες στα γεγονοτα και στις περιγραφές.— Νότης Μηταράκης – Notis Mitarachi (@nmitarakis) August 26, 2022
Christides nahm in einem umfangreichen Twitter-Thread am 27. August zu den Vorwürfen Stellung und verwies unter anderem auf Gespräche mit den Eltern des Mädchens sowie weitere Zeugen.
Την περασμένη εβδομάδα πέρασα πολλές ώρες με τους πρόσφυγες της νησίδας στον #Εβρο στο ΚΥΤ του Φυλακίου. Από όπου το σημερινό ρεπορτάζ μας. Στο κυρίαρχο κλίμα τοξικότητας, πόλωσης & εχθροπάθειας θα πω τα εξής, για όποιον έχει διάθεση να ακούσει 1/12https://t.co/aUqBEzjREm
— Giorgos Christides (@g_christides) August 27, 2022
Er erwähnt außerdem, dass nach deren Schilderung eine Exhumierung beantragt worden sei, allerdings wäre die Grabstelle bisher nicht wiedergefunden worden.
Bei seinen Darlegungen und Rechtfertigungen fällt insbesondere folgende Aussage auf:
„Die Eltern sprachen herzzerreißend von ihrer Tochter und den Kindern ihrer Schwester. Im Gegensatz zu Politikern oder anderen werde ich sie nicht in Frage stellen.“
Eine solche Haltung ist aus aktivistischer und menschlicher Perspektive sicherlich verständlich, allerdings spricht sie nicht unbedingt für eine unvoreingenommene journalistische Herangehensweise an das komplexe Thema.
Diese Problematik scheint man mittlerweile auch in der Spiegel-Redaktion erkannt zu haben. So erklärte Ende November eine Sprecherin des Hamburger Nachrichtenmagazins gegenüber Medienvertretern:
„Mittlerweile gibt es Zweifel an der bisherigen Schilderung der damaligen Geschehnisse. Es geht vor allem um den Verdacht, dass die Flüchtlinge in ihrer Not den Tod eines Mädchens erfunden haben könnten. Einige ursprüngliche Berichte hatten die Schilderungen der Flüchtlinge, die bis heute am Tod des Mädchens festhalten, als Tatsache übernommen.“
Nicht vergleichbar mit Relotius-Skandal
Nach derzeitigem Informationsstand ist der jetzige Vorfall nicht mit dem Skandal von 2018 vergleichbar. Während Relotius große Teile seiner Reportagen und Interviews einfach frei erfunden hatte, scheint dies beim Griechenland-Reporter des Spiegels nicht der Fall zu sein. Hier wäre lediglich der Vorwurf zu machen, dass sich Christides nicht an das Neutralitätsgebot des Journalismus gehalten und sich in aktivistischer Manier unhinterfragt die Vision der syrischen Flüchtlingsfamilie zu eigen gemacht und diese als Faktum berichtet hat.
Nichtdestotrotz ist dieser Fall für den Spiegel hochproblematisch. Denn nach dem Relotius-Skandal hatte das Magazin extra neue Kontrollmechanismen sowie eine Ombudsstelle eingerichtet, um genau solchen Situationen wie jetzt vorzubeugen. In einem 74 Seiten umfassenden Dokument wurden zum Beispiel erweiterte Standards zum Bereich „Verifikation“ aufgestellt. Darin wird unter anderem eingefordert, dass die Reporter ergänzend zu ihren Beiträgen jeweils Belege und Verweise zu den konsultierten Quellen und Gesprächspartnern mitliefern. Der Verifikations-Abteilung des Spiegels hätte zum einen der aktivistische Charakter des Reporters und seiner Berichte auffallen müssen und in Folge auch die Tatsache, dass er die Darstellung einer mutmaßlich traumatisierten Flüchtlingsfamilie völlig ohne Distanz als Fakt wiedergegeben hat. Dabei wäre es journalistisch völlig unproblematisch gewesen, statt im Indikativ von „Nun ist Maria tot“ zu schreiben, auf die Subjektivität der Quelle zu verweisen: ‚Laut Darstellung von XY starb deren Tochter M. am… an… Unabhängig verifizieren lässt sich dies derzeit nicht.‘
Stattdessen hat der aktivistische und völlig distanzlose Ansatz des Spiegels und seines Reporters der Berichterstattung über Flüchtlingsschicksale in Griechenland und Deutschland einen Bärendienst erwiesen.
Titelbild: shutterstock / Uwe Michael Neumann
Antarktischer Gletscher ist kein guter Alarm-Kandidat. Und: Klimakillergas SF6 aus den Windkraftanlagen – Klimaschau 135
Die Klimaschau informiert über Neuigkeiten aus den Klimawissenschaften und von der Energiewende. Themen der 135. Ausgabe:
0:00 Begrüßung
0:19 Weshalb die Windkraft den schlimmsten Klimakiller so sehr liebt
6:40 Der Thwaites Gletscher ist kein guter Alarm-Kandidat
Hohe Impfquote: Spanische Urlaubsinseln mit knapp 400 Prozent Übersterblichkeit
Die Übersterblichkeit in Spanien im Jahr 2022 schlägt laut den Zahlen des sogenannten MoMo-Systems, alle Rekorde. Der Mainstream versucht bereits mehr oder weniger vergeblich, seit Juli des Jahres, dafür eine Erklärung zu finden.
Der Beitrag Hohe Impfquote: Spanische Urlaubsinseln mit knapp 400 Prozent Übersterblichkeit erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Geburtenrückgang nach Impfung – anhaltend oder Ende abzusehen?

Die Geburtenzahlen in Deutschland und vielen anderen Ländern liegen weiterhin deutlich zu niedrig. Einen Anhaltspunkt über die Dauer der Fruchtbarkeitsschädigung könnte eine Studie über künstliche Befruchtungen aus China geben. Danach ist mit einer über 90-tägigen Beeinträchtigung zu rechnen. Beim Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung hatte man sich im Sommer mit dem Geburtenrückgang in Deutschland und Schweden auseinandergesetzt. […]
Der Beitrag Geburtenrückgang nach Impfung – anhaltend oder Ende abzusehen? erschien zuerst unter tkp.at.
Offener Brief fordert Freiheit für Julian Assange: New York Times, Guardian, Le Monde, SPIEGEL und El País

Das wirft einige Fragen auf: Warum jetzt? Wer wird beschwichtigt? Wenn es darum ging, einen Präzedenzfall zu zu verhindern und zu bekämpfen, der Journalisten schaden könnte, dann ist das längst überfällig. Irgendetwas geschieht hinter den Kulissen, das uns entgeht. Die New York Times und vier europäische Medien forderten die Regierung der Vereinigten Staaten am Montag […]
Der Beitrag Offener Brief fordert Freiheit für Julian Assange: New York Times, Guardian, Le Monde, SPIEGEL und El País erschien zuerst unter tkp.at.
Der Podcast: Die Woche bei TKP #7

Peter F. Mayer und Thomas Oysmüller besprechen die wichtigsten Entwicklungen in Politik und Wissenschaft der letzten Tage und geben einen Ausblick auf die neue Woche. Was waren wichtige Dinge der letzten Woche, die aber im Mainstream nicht zu finden sind? Was wird diese Woche wichtig? Peter F. Mayer und Thomas Oysmüller sprechen in rund 20 […]
Der Beitrag Der Podcast: Die Woche bei TKP #7 erschien zuerst unter tkp.at.
China baut in Guangzhou das weltweit größte Quarantänelager mit 90.000 Boxen. Es ist das „Vorbild“ des WEF für die globale Gemeinschaft (Videos)
Die chinesische Stadt Guangzhou baut behelfsmäßige Krankenhäuser und Konzentrationslager, um 250.000 Menschen unterzubringen, da die Zahl der Covid-19-Fälle im ganzen Land gestiegen sein soll.
In den sozialen Medien gepostetes Filmmaterial zeigt das neue behelfsmäßige Quarantänelager in Guangzhou, das größte Lager Chinas, in dem 90 000 Covid-positive chinesische Bürger in „Isolationskapseln“ untergebracht werden sollen.
In the city of Guangzhou, #China, a quarantine camp is being built to potentially detain 87,000 people. If Chinese Communist regime switches its Covid-19 passports to code red, the CAMP will be ready and waiting. Take a look:pic.twitter.com/Zg0SBlqgdF
— Steve Hanke (@steve_hanke) November 24, 2022
Guangzhou, eine Stadt mit 13 Millionen Einwohnern, meldete in den letzten 24 Stunden 9.680 neue Covid-Fälle.
Der Anstieg der Covid-positiven Patienten in Guangzhou macht „etwa 40 Prozent der landesweit gemeldeten 23.276 Fälle aus. Chinas Infektionszahlen sind im Vergleich zu den Vereinigten Staaten und anderen großen Ländern niedrig, aber die regierende Kommunistische Partei versucht, jeden Fall zu isolieren“, berichtet die Associated Press.
Die Stadtregierung kündigte letzte Woche an, dass sie die nationale „Null-Covid“-Politik durch den raschen Bau weiterer Quarantänelager mit Tausenden von Betten weiter vorantreiben will.
„Die Seuchensituation in Guangzhou ist nach wie vor sehr ernst“, sagte ein Beamter der Stadt, Wang Baosen, laut der Zeitung South Metropolis Daily.
Berichten zufolge baut Guangzhou 246 407 Betten auf, davon 132 015 in Isolierstationen in Krankenhäusern und 114 392 für Menschen, die infiziert sind, aber keine Symptome haben.
Help!
Chinese government is simultaneously building hundreds quarantine camps now. This new one is designed to detain 48,000 people
They can simply flip a switch to remotely turn your COVID passport to code red, then you need to do your time in a quarantine camp and pay for it. https://t.co/1u3xnTJEmp pic.twitter.com/EK4C1Srqog
— Songpinganq (@songpinganq) November 25, 2022
Der angebliche Anstieg der Covid-Infektionen in ganz China hat die Regierung dazu veranlasst, Familien in engen Wohnungen einzuschließen und sogar zu sperren, um zu verhindern, dass ein einziger Fall von Covid am Arbeitsplatz oder in der Nachbarschaft auftritt.
In einem anderen Video, das auf Twitter gepostet wurde, ist ein weiß gekleideter Mitarbeiter des Gesundheitswesens zu sehen, der die Türen der Wohnhäuser während der Abriegelung mit Gittern versperrt, um die Bewohner daran zu hindern, ihre Häuser zu verlassen und den Zugang zu Lebensmitteln, lebensnotwendigen Gütern oder wichtiger medizinischer Versorgung zu verhindern.
CCP officials welding bars over apartment building doors during lockdowns to prevent them from leaving. If you don’t have food, you’ll starve. Many committed suicide. pic.twitter.com/IUD6Zdg6Rj
—
Nevada Memes før Liberty
(@1864Memes) November 28, 2022
Keep giving the government more and more power and this is what happens. When will you wake up? pic.twitter.com/r5L2ClTVJE
— The Typical Liberal #1 In Exposing Liberal Lies (@the_typical_lib) November 25, 2022
Chinesische Dissidenten sind auf die Straße gegangen und haben ihre Stimme gegen die kommunistische Regierung erhoben.
北京 0:44左右 新源里
民众高喊口号,有市民在现场演讲 pic.twitter.com/AMj3x7wATY— 李老师不是你老师 (@whyyoutouzhele) November 27, 2022
In Wuhan skandieren die Demonstranten: „Die Epidemie hat in Wuhan begonnen und sie wird in Wuhan enden“.
【武汉人推牆起义】
【武汉居民 :「疫情从武汉开始,就从武汉结束」】
中国示威浪潮遍地开花,走上街头的人数远超防疫人员,越来越多社区的防疫人员已撤走,到周六、日,民众不约而同走到街上,推翻各式各样的障碍物。
在武汉汉正街,居民合力把小区的巨型铁闸推翻,走到街上跟其他小区居民汇合。 pic.twitter.com/1Y8awUcsuK— 自由亚洲电台 (@RFA_Chinese) November 27, 2022
今天白天 浙江乌镇 pic.twitter.com/yttXuD2vLM
— 李老师不是你老师 (@whyyoutouzhele) November 27, 2022
Während die Kommunistische Partei Chinas die tatsächlichen Todesfälle und Fallzahlen zurückhält, haben chinesische Regierungsbeamte zugegeben, dass es in den letzten sechs Monaten mehr Todesfälle infolge von „Null-Covid“ als infolge von Coronavirus-Infektionen gegeben hat.
Wie Breitbart News berichtet:
Chinesische Beamte haben den Tod von mindestens zwei Menschen bestätigt, denen aufgrund von Abriegelungen im November die medizinische Versorgung verweigert wurde – ein dreijähriger Junge im nordwestlichen Lanzhou und eine 55-jährige Frau in der Inneren Mongolei – sowie den Tod von 27 Menschen, die in einem Bus starben, der auf dem Weg zu einem Coronavirus-Quarantänelager war und unerklärlicherweise mitten in der Nacht um bergige Klippen fuhr. Dutzende weiterer Todesfälle – darunter Menschen, die verhungerten, denen es an grundlegenden medizinischen Produkten fehlte oder die Selbstmord begingen – wurden in den chinesischen sozialen Medien angeprangert und später zensiert, obwohl die Regierung dies nicht zugegeben hat.
Die Regierung bestritt, dass das Abriegelungsprotokoll den Tod eines vier Monate alten Mädchens in Zhengzhou verursachte, dem die medizinische Behandlung verweigert wurde, weil es angeblich nicht positiv auf das Coronavirus getestet und daher nicht als Notfall behandelt worden war; sie behauptete jedoch, der Tod des Mädchens sei auf ein schwaches Verantwortungsbewusstsein“ des Gesundheitspersonals zurückzuführen.
…
Die Global Times berichtete, dass der letzte dokumentierte Coronavirus-Todesfall in China angeblich am 26. Mai in Shanghai auftrat, inmitten einer brutalen Abriegelung, die vermutlich zu mehreren Selbstmorden geführt hat.
Während Tausende chinesischer Bürger in Konzentrationslagern festgehalten werden, nachdem sie positiv auf Covid getestet wurden, hat das Center for Disease Control and Prevention zugegeben, dass die zur Diagnose von Covid verwendeten PCR-Tests unzuverlässig sind und Covid nicht von der Grippe unterscheiden können.
Zu Beginn der Pandemie in den USA haben Ärzte in vorderster Front Medikamente wie Ivermectin und Hydroxychloroquin eingeführt, mit denen Covid wirksam behandelt werden kann, ein künstlich erzeugtes Virus, das zunächst nur für ältere Menschen und Infizierte mit Vorerkrankungen tödlich war. Das Verbot lebensrettender Medikamente ebnete den Weg für die Regierung, gefährliche Covid-Impfstoffe vorzuschreiben, die die Übertragung von Covid nicht verhindern können, und Abriegelungen vorzunehmen.
Das Weltwirtschaftsforum (WEF) preist das kommunistische China als „Vorbild“ für viele Länder an, während sich die Weltgemeinschaft um eine „systemische Transformation der Welt“ bemüht.
Letzte Woche lobte der WEF-Vorsitzende und -Gründer Klaus Schwab Chinas Null-Covid-Politik und lobte Peking als eine führende Figur in der WEF-Vision eines „Great Reset of Capitalism“.
„Ich respektiere Chinas Errungenschaften, die in den letzten 40 Jahren enorm sind, und ich denke, es ist ein Vorbild für viele Länder“, sagte der Davoser Chef und fügte hinzu, dass er zwar der Meinung ist, dass Länder in der Lage sein sollten, das System zu wählen, unter dem sie leben möchten, aber das chinesische Modell ist sicherlich ein sehr attraktives Modell für eine ganze Reihe von Ländern“.
„Ich freue mich sehr darauf, in Davos eine starke chinesische Stimme zu haben, die der Welt noch besser erklären kann, was es bedeutet, den Parteitag zu sehen, der die Grundsätze der Politik festgelegt hat [und] was es wirklich für die globale Zusammenarbeit und die globale Entwicklung bedeutet“, fügte Schwab hinzu.
Schwabs Äußerungen folgen auf seine Teilnahme am G20-Gipfel in Indonesien am 15. November, wo der chinesische Präsident Xi Jinping nach einer Unterbrechung infolge des Covid-Ausbruchs in Wuhan mit westlichen Staats- und Regierungschefs zusammenkam.
Während des Treffens einigten sich die G20-Staats- und Regierungschefs darauf, den Gesundheitsschutz auf internationaler Ebene auszubauen und einen weltweit anerkannten digitalen Gesundheitspass, universelle digitale Covid-19-Zertifikate, einzuführen, um die Bewegungsfreiheit der Menschen während der „nächsten Pandemie“ zu verfolgen, zu überwachen und einzuschränken.
Zum Abschluss des G20-Gipfels enthielt das offizielle Kommuniqué eine klar formulierte Erklärung zu digitalen Gesundheitspässen, die auf der Website des Weißen Hauses veröffentlicht ist.
Onkologe schreibt Brandbrief wegen Krebs bei Menschen, die den Booster erhalten
Professor Angus Dalgleish von der St. George’s University of London hat einen Brandbrief an den Chefredakteur der medizinischen Fachzeitschrift The BMJ geschrieben.
Er schreibt, dass es jetzt einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Coronaimpfstoffen und Blutgerinnseln, Herzmuskelentzündungen, Herzinfarkten, Schlaganfällen, Myelitis und Neuropathie gibt. Er fügt hinzu, dass er diese Nebenwirkungen bereits im Juni 2020 vorausgesagt hat.
Es gibt nun einen weiteren Grund, alle Impfprogramme zu stoppen, argumentiert Professor Angus Dalgleish. Als Onkologe sieht er, wie sich die Situation von Menschen mit stabiler Krankheit nach dem Booster stark verschlechtert.
In seiner Umgebung sieht er, dass sich Menschen nach der Auffrischungsimpfung mehrere Tage oder Wochen lang unwohl fühlen. Einer seiner persönlichen Kontakte erkrankte nach der Impfung an Leukämie, zwei Kollegen an einem Non-Hodgkin-Lymphom und ein alter Freund entwickelte nach der Auffrischung mehrere Metastasen.
Das ist kein Zufall, betonte der Onkologe, der darauf hinwies, dass das gleiche Muster in Deutschland, Australien und den Vereinigten Staaten zu beobachten ist.
Der Professor der Onkologie ist überzeugt, dass darüber sofort eine öffentliche Debatte geführt werden sollte.
Der Pathologe Ryan Cole sagte zuvor, dass „unzählige“ Onkologen ihn kontaktiert hätten. Sie sahen, dass sich alle Arten von Krebs, die sie normalerweise kontrollieren und behandeln konnten, „wie ein Lauffeuer“ ausbreiteten. Einige sprachen von „Turbokrebs“.
Jetzt werden die Bundesbehörden verklagt, um die Herkunft von COVID aufzudecken
childrenshealthdefense.org: U.S. Right to Know hat in der vergangenen Woche drei neue Klagen nach dem Informationsfreiheitsgesetz gegen Bundesbehörden eingereicht, um die Herkunft von COVID-19, undichte Stellen oder Pannen in Biosicherheitslabors und die Risiken der Gain-of-Function-Forschung aufzudecken.
Die gemeinnützige, investigative Gruppe für öffentliche Gesundheit hat seit Juli 2020 mehr als 90 Anträge auf Informationen über den Ursprung von SARS-CoV-2 auf Bundes-, Landes- und internationaler Ebene eingereicht.
Die Gruppe reichte die drei neuen Klagen ein, nachdem Bundesbehörden auf mehrere FOIA-Anfragen nicht reagierten und stattdessen Dokumente und Informationen zurückhielten, die möglicherweise Aufschluss über den Ursprung von COVID-19 und verwandte Themen geben könnten.
„Die Öffentlichkeit und die weltweite wissenschaftliche Gemeinschaft haben ein Recht darauf zu erfahren, welche Daten zu diesen Themen existieren“, so die USRTK.
HHS, DARPA, National Library of Medicine sind Ziel der jüngsten Klagen
Die USRTK reichte eine Klage gegen das US-Gesundheitsministerium (HHS) und die National Library of Medicine (NLM) ein, nachdem diese die im Juni eingereichte Anfrage der USRTK nach Informationen über BLAST-Anfragen (Basic Local Alignment Search Tool), die vor Beginn der COVID-19-Pandemie gestellt wurden, ignoriert hatten.
Forscher verwenden BLAST in der Regel, um potenziell neue genetische Sequenzen mit einer Datenbank bekannter Sequenzen zu vergleichen. Die Klage zielt darauf ab, herauszufinden, ob jemand BLAST benutzt hat, um eine Nukleinsäure- oder Aminosäuresequenz abzugleichen, die mit Teilen des SARS-CoV-2-Genoms vor der Pandemie identisch war.
USRTK-Exekutivdirektor Gary Ruskin erklärte die Bedeutung dieser Untersuchung in einem Tweet.
In ihrer Antwort auf die ursprüngliche FOIA-Anfrage teilte die NLM der USRTK mit, dass sie „keine entsprechenden Unterlagen“ habe, machte aber keine Angaben dazu, wie sie die Angelegenheit untersucht hatte. Das NLM ignorierte den Einspruch der USRTK mit Folgefragen, was zu der Klage führte.
Die USRTK reichte eine weitere Klage gegen die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) ein, als diese auf zwei FOIA-Anfragen vom Oktober 2020 und März 2021 nicht reagierte.
Bei der ersten Anfrage ging es um Aufzeichnungen über Finanzierungsverträge, Finanzhilfevereinbarungen und Mitteilungen über die Finanzierung, die die DARPA der Duke University im Jahr 2017 im Rahmen des DARPA-Programms „Pandemic Prevention Platform“ gewährt hatte.
Das Duke Human Vaccine Institute, das im Duke Regional Biocontainment Laboratory untergebracht ist, erhielt über einen Zeitraum von 30 Monaten 12,8 Millionen US-Dollar für die Entwicklung eines Systems, das virale Pandemien innerhalb von 60 Tagen stoppen kann.
Die zweite FOIA-Anfrage bezog sich auf Verträge, Zuschüsse und Mitteilungen im Zusammenhang mit acht Verträgen, die vom DARPA-Programm PREventing EMerging Pathogenic Threats finanziert wurden, um Technologien zur Überwachung und Modellierung viraler Krankheitserreger in Tieren und Insekten zu entwickeln, die auch auf den Menschen übergreifen können.
Die USRTK reichte eine dritte Klage gegen das HHS und das NLM ein, weil sie eine FOIA-Anfrage vom August 2022 ignorierten, in der die National Institutes of Health (NIH) aufgefordert wurden, alle frühen SARS-CoV-2-Sequenzen oder SARS-ähnlichen Sequenzen freizugeben, die möglicherweise unterdrückt oder der Öffentlichkeit vorenthalten werden.
Die gemeinnützige Organisation stellte den FOIA-Antrag, nachdem Forscher festgestellt hatten, dass das NIH SARS-CoV-2-Sequenzen aus seinen Datenbanken gelöscht hatte.
Im Jahr 2021 entdeckte Dr. Jesse Bloom, Evolutionsbiologe am Fred Hutchinson Cancer Center in Seattle, 13 Sequenzen aus der Anfangszeit des Ausbruchs in Wuhan, die auf Wunsch des Einreichers aus dem NIH Sequence Read Archive gelöscht worden waren.
USRTK berichtete auch, dass das NIH im Juli 2022 163 Spike-Protein-Sequenzen von SARS-ähnlichen Coronaviren freigab, die ursprünglich im Jahr 2018 eingereicht worden waren. Zehn Tage später wurden diese Sequenzen aus der öffentlichen Ansicht entfernt.
Karolina Corin, Ph.D., wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der USRTK, unterstrich die Bedeutung dieses FOIA-Antrags im August, indem sie twitterte:
Wir haben gerade eine FOIA-Anfrage an das @NIH gestellt mit der Bitte um alle nicht öffentlich zugänglichen SARS-CoV-2- und SARS-bezogenen Sequenzen.
We just submitted a #FOIA request to @NIH asking for any SARS-CoV-2 and SARS-related sequences that are not publicly accessible. https://t.co/EdbEff01S1
— Karolina Corin (@kccorin) August 23, 2022
Bloom und andere Wissenschaftler stimmten dem zu und schrieben in Science:
„Unabhängig davon, ob die Ursprünge auf ein Leck im Labor oder auf eine zoonotische Übertragung zurückzuführen sind, ist das Wissen um die Entstehung von COVID-19 von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung von Strategien zur Verringerung des Risikos künftiger Ausbrüche.“
Vollständiges und ehrliches Bild“ der COVID-Ursprünge und Gefahren der Gain-of-Function-Forschung unterdrückt
Es gibt zwei Hypothesen über den Ursprung des COVID-19-Virus – die eine besagt, dass es durch eine natürliche „zoonotische“ Ausbreitung entstanden ist, die andere, dass es durch ein „Laborleck“ im Wuhan Institute of Virology (WIV), einem teilweise von der US-Regierung finanzierten Labor der Biosicherheitsstufe 4 (BSL-4), entstanden ist.
Eine Gruppe von Forschern, die mit dem WIV und der EcoHealth Alliance, einer gemeinnützigen Organisation mit Sitz in den USA, die mit dem WIV bei der Erforschung von Coronaviren zusammenarbeitete, in Verbindung steht, hat die Hypothese der zoonotischen Übertragung stark gefördert.
Im März 2020 veröffentlichten die Forscher einen Brief in Nature Medicine, in dem sie behaupteten, dass die Labortheorie nicht „plausibel“ sei.
Der Brief trug dazu bei, diejenigen, die die Hypothese des zoonotischen Ursprungs infrage stellten, als „Verschwörungstheoretiker“ zu diskreditieren, obwohl andere Wissenschaftler weiterhin die Erforschung des Ursprungs von COVID-19 forderten.
Die E-Mail-Korrespondenz von Dr. Anthony Fauci von Januar bis Juni 2020, die der Washington Post, Buzzfeed News und CNN durch FOIA-Anfragen zugänglich gemacht wurde, zeigt, dass Forscher Fauci und seine Kollegen schon früh auf die Möglichkeit hingewiesen hatten, dass COVID-19 aus dem Labor in Wuhan ausgetreten sein könnte.
Die E-Mails zeigen auch, dass Fauci und der damalige Direktor des NIH, Dr. Francis Collins, an einer Telefonkonferenz teilnahmen, in der sie den Forschern, die den Brief verfasst hatten, rieten, die Möglichkeit eines Lecks im Labor nicht zu erwähnen.
In einer Pressekonferenz im Weißen Haus verwies Fauci später auf dieses Schreiben als Beweis dafür, dass das Virus einen zoonotischen Ursprung hat.
Im August erklärten die Republikaner im Repräsentantenhaus, sie würden eine Untersuchung über die mögliche Herkunft von COVID-19 aus dem Labor einleiten, falls sie bei den Zwischenwahlen die Mehrheit im Repräsentantenhaus erringen würden. Diese Mehrheit haben sie im November dieses Jahres gewonnen.
Am Dienstag erklärte Fauci gegenüber Reportern in eine kurze Einweisung im Weißen Haus, dass er mit den Republikanern im Repräsentantenhaus uneingeschränkt zusammenarbeiten werde, falls diese eine Untersuchung über die Herkunft von COVID-19 einleiten. „Ich habe keine Probleme, vor Gericht auszusagen – wir können alles, was wir gesagt haben, verteidigen und erklären.
In der Sendung Meet the Press am Sonntag fügte Fauci hinzu, dass er hinsichtlich der Herkunft des Virus „völlig offen“ sei und räumte ein, dass die Hypothese einer zoonotischen Herkunft „nicht endgültig bewiesen“ sei.
Die Hypothese des „Laborlecks“ wird durch eine Reihe von Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit Hochsicherheitslabors im Allgemeinen und dem BSL-4-Labor in Wuhan im Besonderen gestützt.
Veröffentlichte Forschungsergebnisse und US-Bundeszuschüsse an die EcoHealth Alliance zur Finanzierung der Coronavirus-Forschung der WIV zeigen, dass die WIV potenziell gefährliche SARS-ähnliche Coronaviren lagerte und in Zusammenarbeit mit US-Universitäten Gain-of-Function-Forschung betrieb.
Im Juni berichtete The Defender, dass die Weltgesundheitsorganisation eingeräumt hat, dass es entscheidende Informationslücken gibt, die die Untersuchung der Herkunft von COVID-19 behindern und die Möglichkeit offen lassen, dass das Virus aus einem Labor entwichen sein könnte.
Diese Aussage widersprach der früheren Behauptung der WHO, es sei „extrem unwahrscheinlich“, dass COVID-19 aus der WIV entwichen sei.
ProPublica und Vanity Fair untersuchten die WIV in diesem Herbst und berichteten von einer „komplexen und ernsten Situation“ innerhalb eines „Biokomplexes in der Krise“. Ende Oktober veröffentlichte auch Senator Richard Burr (R-N.C.) einen Zwischenbericht über die Herkunft des COVID-19-Virus, der die Theorie des Lecks im Labor stark unterstützt.
In Anbetracht der begrenzten Untersuchungen und der mangelnden Transparenz bei der Erforschung des Ursprungs von COVID-19, der Gain-of-Function-Forschung und der Biolabore begann USRTK im Juli 2020 mit der Einreichung von Anträgen auf Einsichtnahme in öffentliche Unterlagen, weil die Gruppe „besorgt war, dass die nationalen Sicherheitsapparate der Vereinigten Staaten, Chinas und anderer Länder sowie die Universitäten, die Industrie und die Regierungsstellen, mit denen sie zusammenarbeiten, möglicherweise kein vollständiges und ehrliches Bild des Ursprungs von SARS-CoV-2 und der Gefahren der Gain-of-Function-Forschung vermitteln.“
Laut USRTK:
„Die Ermittlungen zur Herkunft von SARS-CoV-2 werfen wichtige Fragen zu Transparenzdefiziten bei der Forschung an potenziellen Pandemieerregern auf, sowie zu den Zwängen und Akteuren, die immer weiter verbreitete Biosicherheitseinrichtungen schaffen, in denen gefährliche Viren gelagert und modifiziert werden, um sie noch tödlicher zu machen.“
New York Times und andere stellen sich hinter Julian Assange
Paul Craig Roberts
In einem gemeinsamen Brief, der am Montag veröffentlicht wurde, forderten The New York Times, The Guardian, Le Monde, Der Spiegel und El Pais die Vereinigten Staaten auf, die Anklage gegen Julian Assange aufgrund des Espionage Acts fallen zu lassen, da sie die Pressefreiheit untergräbt.
Vor zwölf Jahren veröffentlichten diese amerikanischen und europäischen Medien Auszüge aus den 250.000 Dokumenten, die die damalige amerikanische Soldatin Chelsea Manning WikiLeaks zugespielt hatte. Daraufhin leitete Washington ein Verfahren ein, um Assange auf der Grundlage von Gesetzen anzuklagen, mit denen Spione des Ersten Weltkriegs vor Gericht gestellt werden sollten.
„Publizieren ist kein Verbrechen“, sagten diese Organisationen und betonten, dass die Verfolgung von Assange nach dem Espionage Act einen gefährlichen Präzedenzfall darstellt und den ersten Verfassungszusatz der USA untergräbt.
„Die Beschaffung und Offenlegung sensibler Informationen, wenn dies im öffentlichen Interesse notwendig ist, ist ein zentraler Bestandteil der täglichen Arbeit von Journalisten … Wenn diese Arbeit kriminalisiert wird, werden unser öffentlicher Diskurs und unsere Demokratien erheblich geschwächt“, heißt es in dem Schreiben.
Dies ist eine erstaunliche Entwicklung. Assange ist bereits seit einem Jahrzehnt ohne Prozess und Verurteilung inhaftiert. Die ganze Zeit über haben die New York Times, der Guardian, Le Monde und Der Spiegel keinen Mucks zu seiner Verteidigung gesagt. Sowohl die New York Times als auch der Guardian haben die Anklage gegen Assange unterstützt. Warum haben die Medien ein Jahrzehnt gebraucht, um zu erkennen, dass es eine Bedrohung für den gesamten Journalismus ist, wenn Journalisten als Spione verhaftet werden, weil sie ihre Arbeit machen? Der Guardian wandte sich sogar gegen Assange, nachdem er einen Teil des Materials veröffentlicht hatte, das Assange zugespielt worden war.
Ich habe gerade bei BBC und CNN nachgesehen – dort wird diese Entwicklung nicht erwähnt. Werden die fünf Zeitungen mit Angriffen auf das gefälschte Verfahren der US-Regierung gegen Assange nachziehen? Werden The New York Times und The Guardian ihren Lesern den Fall gegen die tyrannische US-Regierung vorlegen? Hier die vollständige Erklärung der fünf Zeitungen:
„Publizieren ist kein Verbrechen“: Mediengruppen fordern die USA auf, die Anklage gegen Julian Assange fallen zu lassen
Die ersten Medien, die WikiLeaks-Material veröffentlicht haben, darunter The Guardian, haben sich zusammengeschlossen, um sich der Strafverfolgung zu widersetzen.
Der vollständige Brief der Medienorganisationen:
Publizieren ist kein Verbrechen: Die US-Regierung sollte die strafrechtliche Verfolgung von Julian Assange wegen der Veröffentlichung von Geheimnissen einstellen.
Vor zwölf Jahren, am 28. November 2010, veröffentlichten unsere fünf internationalen Medien – The New York Times, The Guardian, Le Monde, El País und Der Spiegel – in Zusammenarbeit mit WikiLeaks eine Reihe von Enthüllungen, die weltweit für Schlagzeilen sorgten.
„Cablegate“, eine Reihe von 251.000 vertraulichen Kabeln des US-Außenministeriums, enthüllte Korruption, diplomatische Skandale und Spionageaffären auf internationaler Ebene.
In den Worten der New York Times erzählten die Dokumente „die ungeschminkte Geschichte darüber, wie die Regierung ihre wichtigsten Entscheidungen trifft, die Entscheidungen, die das Land am meisten an Leben und Geld kosten“. Selbst jetzt, im Jahr 2022, veröffentlichen Journalisten und Historiker immer wieder neue Enthüllungen, die sich auf den einzigartigen Dokumentenfundus stützen.
Für Julian Assange, den Herausgeber von WikLeaks, hatte die Veröffentlichung von „Cablegate“ und einiger anderer damit verbundener Leaks die schwerwiegendsten Folgen. Am 12. April 2019 wurde Assange aufgrund eines US-Haftbefehls in London verhaftet und sitzt nun seit dreieinhalb Jahren in einem britischen Hochsicherheitsgefängnis, das normalerweise für Terroristen und Mitglieder organisierter Verbrecherbanden genutzt wird. Ihm droht die Auslieferung an die USA und eine Haftstrafe von bis zu 175 Jahren in einem amerikanischen Hochsicherheitsgefängnis.
Diese Gruppe von Redakteuren und Verlegern, die alle mit Assange zusammengearbeitet haben, sah sich veranlasst, sein Verhalten im Jahr 2011 öffentlich zu kritisieren, als ungeschwärzte Kopien der Kabel veröffentlicht wurden, und einige von uns sind besorgt über die in der Anklageschrift erhobenen Vorwürfe, er habe versucht, beim Eindringen in eine geheime Datenbank zu helfen. Aber wir sind jetzt zusammengekommen, um unsere große Besorgnis über die weitere Verfolgung von Julian Assange wegen der Beschaffung und Veröffentlichung von Verschlusssachen zum Ausdruck zu bringen.
Die Obama-Biden-Regierung, die während der Veröffentlichung von WikiLeaks im Jahr 2010 im Amt war, sah von einer Anklage gegen Assange ab und begründete dies damit, dass sie auch die Journalisten der großen Nachrichtenagenturen hätte anklagen müssen. Ihre Position stellte die Pressefreiheit in den Vordergrund, trotz der unbequemen Konsequenzen. Unter Donald Trump änderte sich die Position jedoch. Das Justizministerium stützte sich auf ein altes Gesetz, den Espionage Act von 1917 (zur Verfolgung potenzieller Spione während des Ersten Weltkriegs), das noch nie zur Verfolgung eines Verlegers oder Senders herangezogen wurde.
Diese Anklage stellt einen gefährlichen Präzedenzfall dar und droht, Amerikas ersten Verfassungszusatz und die Pressefreiheit auszuhöhlen.
Die Beschaffung und Weitergabe sensibler Informationen, wenn dies im öffentlichen Interesse notwendig ist, ist ein wesentlicher Bestandteil der täglichen Arbeit von Journalisten. Wenn diese Arbeit kriminalisiert wird, werden unser öffentlicher Diskurs und unsere Demokratien erheblich geschwächt.
Zwölf Jahre nach der Veröffentlichung von „Cablegate“ ist es an der Zeit, dass die US-Regierung die Verfolgung von Julian Assange wegen der Veröffentlichung von Geheimnissen beendet.
Veröffentlichen ist kein Verbrechen.
Die Redakteure und Herausgeber von:
The New York Times
The Guardian
Le Monde
Der Spiegel
El País
Die Sterblichkeit steigt von Jahr zu Jahr: Japans neue Normalität
Die nationalen demografischen Daten für September liegen jetzt vor. Sie zeigen, dass die Gesamtzahl der Todesfälle niedriger war als im August (juhu!), aber 9,8 % (11 334) höher als im September 2021 (buh!).
Todesfälle aller Ursachen. Blaue Linie: 2021. Rote Linie: 2022.Auf die nationalen Daten für Oktober müssen wir noch einen Monat warten, aber die lokalen Regierungen veröffentlichen ihre Daten schon früher, sodass wir einen Blick auf das werfen können, was uns erwartet (danke an minimal_125 für die Grafiken). Den Anfang macht Yokohama, die zweitgrößte Stadt Japans, die im Oktober einen Anstieg von 12 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnete.
Todesfälle insgesamt in Yokohama
An zweiter Stelle folgt Osaka, die drittgrößte Stadt Japans, mit einem Anstieg von 15,2 % gegenüber dem Vorjahr.
Todesfälle insgesamt in OsakaAndere Städte weisen für Oktober ähnliche Zuwächse auf, sodass wir davon ausgehen können, dass die landesweiten Gesamtdaten ähnlich ausfallen werden. Falls Sie sich wundern: Im September und Oktober wurden landesweit ähnlich viele Impfdosen verabreicht, jeweils knapp über 7 Millionen.

Im Gegensatz dazu gab es im September weitaus mehr Covid-bedingte Todesfälle als im Oktober, etwa 5000 gegenüber 1000. Natürlich erklären diese Zahlen nicht annähernd den starken Anstieg im Jahresvergleich, selbst wenn man bedenkt, dass etwa die Hälfte der als Covid-Todesfälle gezählten Personen an anderen Ursachen sterben.

Und die Überzählung von Covid-bedingten Todesfällen scheint sich zu häufen. Sowohl die gemeldeten Covid-Fälle als auch die Todesfälle sind im November synchron gestiegen, im Gegensatz zu allen vorherigen Wellen, bei denen die Todesfälle erwartungsgemäß hinter den Fällen zurückblieben. Das bedeutet, dass entweder (1) Covid in den vergangenen Monaten zu einer viel schneller wirkenden Krankheit geworden ist oder (2) die meisten Todesfälle auf Personen zurückzuführen sind, die kurz vor (oder nach) ihrem Tod aus anderen Gründen positiv getestet wurden. Bin ich der Einzige, der glaubt, dass (2) die logischere Erklärung ist?
Orange: Gemeldete Covid-Fälle. Braun: Gemeldete Covid-TodesfälleEs wäre interessant zu wissen, wie viele dieser jüngsten Todesfälle unter den über 6,5 Millionen Menschen waren, die ihre fünfte Spritze bekommen haben. Aber es gibt ein technisches Problem, das uns daran hindert, das herauszufinden. Offenbar gibt es im HER-SYS-Meldesystem noch keine Option für den Impfstatus nach 5 Dosen.
Verlauf der Impfungen: „Es können nur bis zu 4 Dosen eingegeben werden“. Im HER-SYS-Meldesystem wird die 5. Dosis als „unklar“ eingegeben.Das ist richtig. Bis HER-SYS aufgerüstet wird, um eine 5-Dosis-Option zu haben, muss das medizinische Personal den Impfstatus von 5-Geimpften so behandeln, wie die Regierung die Ursache für Japans hohe Gesamtmortalität im Jahr 2022 behandelt: unklar.
Nun, es ist nicht das erste Mal, dass das HER-SYS-Meldesystem bei der genauen Erfassung des Impfstatus versagt. Wenigstens wurden diesmal die Zahlen der geimpften Impfungen verschleiert und nicht die Zahlen der nicht geimpften Impfungen aufgebläht. Ich denke, das ist ein Fortschritt.
Eine weitere Studie findet höhere Herzentzündung nach der Moderna-Impfung als bei Pfizer
Einer neuen Studie zufolge traten Fälle von Herzentzündungen nach der COVID-19-Impfung häufiger bei den Empfängern von Moderna auf als bei denen, die die Impfung von Pfizer erhielten.
Kanadische Forscher analysierten eine Datenbank und ermittelten 141 Fälle von Myokarditis, einer Form der Herzentzündung, innerhalb von 21 Tagen nach einer Dosis des Impfstoffs von Pfizer oder Moderna, die beide die Technologie der Boten-RNA (mRNA) verwenden.
Verglichen mit einer erwarteten Zahl von nur 20 Fällen.
Wie bereits in früheren Studien festgestellt, war die Zahl der Fälle bei jungen Männern wesentlich höher, aber nach einer zweiten Dosis des Moderna-Impfstoffs war sie noch höher als nach einer zweiten Dosis des Pfizer-Impfstoffs.
Die Inzidenz war jedoch nach einer dritten Dosis des Pfizer-Impfstoffs höher.
„In dieser bevölkerungsbasierten Kohortenstudie waren die beobachteten Raten von Krankenhauseinweisungen oder Besuchen in der Notaufnahme wegen Myokarditis nach der mRNA-Impfung gegen SARS-CoV-2 höher als aufgrund der historischen Hintergrundraten zu erwarten war, insbesondere nach der zweiten Dosis, bei denjenigen, die den mRNA-1273 (Moderna)-Impfstoff erhalten hatten, bei Männern und bei jüngeren Patienten (18-29 Jahre)“, schrieben Dr. Zaeema Naveed und andere Forscher von der University of British Columbia und dem British Columbia Centre for Disease Control.
Die Studie wurde am 21. November im Canadian Medical Association Journal veröffentlicht.
Moderna und Pfizer reagierten nicht auf Bitten um Stellungnahme.
Neueste Ergebnisse zu Moderna höher
Untersuchungen, die bis Mitte 2021 zurückreichen, zeigen, dass die Häufigkeit von Herzentzündungen nach einer zweiten Dosis Moderna bei jungen Männern höher ist als nach einer zweiten Dosis Pfizer.
Beide Impfstoffe werden als Primärserien mit zwei Dosen empfohlen.
Dr. Anish Koka, ein Kardiologe aus den Vereinigten Staaten, erklärte auf Twitter, dass die neue Studie die Untätigkeit der US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) verdeutlicht, die weiterhin empfehlen, dass junge Männer einen der beiden Impfstoffe erhalten.
„Die Raten von Moderna sind für die zweite Dosis bei jungen Männern wirklich viel höher“, sagte Dr. Walid Gellad, Professor für Medizin an der Universität von Pittsburgh. „Es ist mir ein Rätsel, warum die USA nicht auf diese Informationen reagiert haben, die seit einem Jahr bekannt sind.
Einige andere Länder haben die Verabreichung des Moderna-Impfstoffs – oder beider Impfstoffe – an junge Menschen ausgesetzt, weil sie die Nebenwirkungen des Impfstoffs und die Tatsache, dass für gesunde Jugendliche nur ein geringes Risiko durch COVID-19 besteht, für bedenklich halten.
Die CDC hat außerdem anhand von Überwachungsdaten mehr Fälle von Myokarditis (pdf) nach Verabreichung einer zweiten Moderna-Dosis in den Hochrisikogruppen festgestellt.
Die US-Behörden fügten 2021 Myokarditis als mögliche Nebenwirkung für beide Impfstoffe hinzu, haben aber ihre Empfehlungen nicht geändert, wonach praktisch alle Menschen nicht nur eine Erstimpfung, sondern auch mindestens eine Auffrischungsimpfung erhalten sollten.
Die US-Behörden haben erklärt, dass der Nutzen der Impfstoffe – vorwiegend der Schutz vor schweren Erkrankungen – die Risiken überwiegt.
Die kanadischen Forscher sagten das auch, obwohl sie sich nur auf eine nicht von einem Fachgremium überprüfte CDC-Studie vom Juni 2021 beriefen.
Andere Studien sind seitdem zu dem Schluss gekommen, dass die Risiken den Nutzen für eine oder mehrere Bevölkerungsgruppen, insbesondere junge Männer, überwiegen. Einige Experten sind überzeugt, dass die Rechnung aufgrund der zunehmenden Hinweise auf Nebenwirkungen wie Herzmuskelentzündungen und der schlechteren Wirksamkeit der Impfstoffe gegen die Omikron-Virusvariante und ihre Untervarianten gekippt ist.
Mehr zum neuen Papier
Die kanadischen Forscher analysierten Informationen von einer Überwachungsplattform in British Columbia, die Daten wie Labortests und Krankenhauseinweisungen enthält. Sie untersuchten Daten vom 15. Dezember 2020 bis zum 10. März 2022.
Sie fanden heraus, dass 105 Männer und 36 Frauen an Myokarditis erkrankten und innerhalb von 21 Tagen nach einer Impfung ein Krankenhaus oder eine Notaufnahme aufsuchten.
Etwa 60 Prozent der Fälle traten nach einer Pfizer-Impfung auf, aber der gesamte Datensatz umfasste eine höhere Anzahl von Pfizer-Verabreichungen als Moderna-Verabreichungen.
Die Forscher errechneten eine Gesamtrate von 1,37 Fällen von Myokarditis pro 100.000 mRNA-Impfstoffdosen, was über der erwarteten Rate von 0,39 Fällen pro 100.000 Einwohner liegt. Die erwartete Rate ergab sich aus dem Auftreten von Myokarditis in der Allgemeinbevölkerung vor der Pandemie.
Die Raten waren nach einer zweiten Dosis und bei jungen Männern deutlich höher.
Bei Männern im Alter von 18 bis 29 Jahren lag die Rate nach einer zweiten Dosis bei 23 pro 100.000 nach einer Moderna-Impfung und bei 5,8 pro 100.000 nach einer Pfizer-Impfung.
Bei Männern im Alter von 30 bis 39 Jahren lag die Rate nach einer zweiten Dosis bei 7 pro 100.000 nach einer Moderna-Spritze und bei 1,3 pro 100.000 nach einer Pfizer-Spritze.
Bei Männern im Alter von 40 bis 49 Jahren lag die Rate nach einer zweiten Dosis bei 1,3 pro 100.000 nach einer Moderna-Spritze und bei 1,1 pro 100.000 nach einer Pfizer-Spritze.
Die Forscher berechneten die Rate innerhalb von 21 Tagen als 6,7 pro 100.000 zweite Dosen des Impfstoffs von Pfizer für Männer im Alter von 12 bis 17 Jahren, konnten aber die Zahl für diese Altersgruppe für den Impfstoff von Moderna nicht berechnen, da der Impfstoff in Kanada für diese Gruppe während des untersuchten Zeitraums nicht erhältlich war.
Je nach Dosis waren die Raten für den Impfstoff von Pfizer höher.
Während die Raten nach der zweiten Impfung von Moderna sowohl bei Männern als auch bei Frauen im Alter von 18 bis 39 Jahren höher waren, waren die Raten nach der ersten Impfung von Pfizer beispielsweise bei Männern und Frauen im Alter von 29 bis 40 Jahren höher.
Bei einigen Altersgruppen, darunter auch bei Männern im Alter von 18 bis 29 Jahren, waren die Raten nach einer dritten Pfizer-Dosis ebenfalls höher als nach einer dritten Moderna-Dosis. Dies war auch bei den Überwachungsdaten der CDC der Fall. Eine dritte Dosis oder eine Auffrischungsimpfung hat sich allgemein durchgesetzt, weil die Impfstoffe gegen neuere Varianten schlechter wirken und der Schutz, den sie bieten, schnell nachlässt.






Nevada Memes før Liberty