Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Umfrage: Mehrheit der Deutschen fühlt sich unfrei

Nicht einmal jeder zweite Deutsche ist der Ansicht, dass man hierzulande seine Meinung noch frei äußern kann. Laut „Freiheitsindex 2022“ des Allensbach-Instituts bejahen dies nur 48 Prozent. Ihre Meinung äußern 37 Prozent der Befragten demnach auch nur noch „vorsichtig“. Insgesamt fühlt sich eine Mehrheit der Deutschen unfrei. Nur 45 Prozent gaben an, sich „frei“ zu fühlen.

Erschreckend:  41 Prozent, vier Prozentpunkte mehr als 2021, sagen, dass sie sich im Zweifel für mehr Gleichheit und soziale Gerechtigkeit entscheiden würden. 47 Prozent ist die Freiheit wichtiger – das sind drei Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr und zeigt, welche fatalen Folgen inzwischen staatliche Corona-Bevormundung und Gehirnwäsche durch System-Medien angerichtet haben!

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„Die Ukraine ist eine der führenden Nationen der Welt geworden“ – So redet Selenski

„Die Ukraine ist eine der führenden Nationen der Welt geworden“ – So redet Selenski

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Die letzte Rede Selenskis im Parlament gibt tiefe Einblicke in die Seele der politischen Kaste der Ukraine: Kriegsromantik paart sich mit Ultranationalismus und höchst unglaubwürdigen Zukunftsaussichten.  Es war der 28. Dezember 2022: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenski hielt vor dem eigenen Parlament in Kiew die letzte Rede im Jahr 2022. Die Rede wurde von ukrainischer […]

Der Beitrag „Die Ukraine ist eine der führenden Nationen der Welt geworden“ – So redet Selenski erschien zuerst unter tkp.at.

Alfred de Zayas: Blaupause für einen Frieden in der Ukraine

Es gibt ein Menschenrecht auf Frieden

Von ALFRED DE ZAYAS | Zumal immer mehr Politiker und Wissenschaftler weltweit erkennen, dass der Ukraine-Krieg militärisch nicht zu lösen ist und dass es keine Gewinner, sondern nur Verlierer geben kann, müssen wir uns auf Schadensbegrenzung konzentrieren, was einen sofortigen Waffenstillstand bedeutet. Dies ist die einzig vernünftige Politik, die wir verfolgen können und auch von allen Organisationen der Vereinten Nationen vorangetrieben werden sollte, insbesondere von der UN-Generalversammlung, dem UN-Hochkommissar für Menschenrechte, dem UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen, dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen und der Weltgesundheitsorganisation und anderen.

Es gibt in der Tat ein Menschenrecht auf Frieden, zu dessen Einhaltung alle UN-Mitgliedstaaten erga omnes – nach dem Absolutheitsprinzip – verpflichtet sind. Für unser Überleben wäre es von entscheidender Bedeutung, dass die Regierungen das überholte Paradigma der bedingungslosen Kapitulation und „der Gewinner nimmt alles“ aufgeben sollten. Die aktuelle Kriegstreiberei der Politiker und die Kriegstrommeln der Mainstream-Medien sind alles andere als „patriotisch“. Im Atomzeitalter sollte vielmehr alles getan werden, um Spannungen abzubauen und Brücken für einen Dialog zu bauen.

Mein Plan für den Frieden ist einfach:

  1. Ein Waffenstillstand auf der Grundlage der UN-Charta.
  2. Ein Verbot von Waffenlieferungen an die Krieg führenden Parteien.
  3. Internationale Hilfe von den Vereinten Nationen organisiert für alle Bevölkerungen, die unter Krieg mit Mangel an Energie, Nahrungsmitteln etc. leiden.
  4. Von den Vereinten Nationen organisierte und überwachte Referenden auf der Krim und im Donbass.
  5. Die Aufhebung aller Sanktionen, welche die Vorteile der Globalisierung zunichte machen, Lieferketten unterbrechen, den internationalen Handel behindern und die Ernährungssicherheit gefährden.
  6. Die Ausarbeitung einer neuen Sicherheitsarchitektur für Europa und die Welt.
  7. Einrichtung einer Wahrheits- und Versöhnungskommission, um die Klagen aller Seiten zu wahrzunehmen.
  8. Bestrafung für Kriegsverbrechen durch die jeweiligen eigenen Regierungen, z.B. ukrainische Verbrechen würden von ukrainischen Richtern untersucht und verfolgt, russische Verbrechen würden von russischen Gerichten untersucht und bestraft.

Es steht zu viel auf dem Spiel: Das Überleben des Planeten

Es gibt keine gültige Analyse bzw. eine Zweier-Einteilung der Welt in nur „Gute“ und „Böse“. Es gab schon immer Gutes im Schlechten und Schlechtes im Guten. Eine Schwarz-Weiss-Analyse ist nur möglich, wenn man sich weigert, die Meinungen aller Kriegsparteien und Beobachter von außen, die diese Tragödie mit ansehen müssen, zu berücksichtigen. Die Katastrophe, deren Zeugen wir sind, hat Grundursachen. Wollten wir ein tragfähiges Konzept für den Frieden vorlegen, so dürfen wir es nicht ausschließlich an der „westlichen“ Perspektive festmachen, sondern müssen auch die Sichtweisen von 1,5 Milliarden Chinesen, 1,5 Milliarden Indern, 240 Millionen Pakistanern, 170 Millionen Bangladeschern, 280 Millionen Indonesiern, 220 Millionen Nigerianern, 220 Millionen Brasilianern, 140 Millionen Mexikanern u.a. miteinbeziehen. Zu viel steht auf dem Spiel. Sowohl Amerikaner wie auch Europäer haben kein Recht, das Überleben des Planeten wegen einer innereuropäischen Querele aufs Spiel zu setzen. Für den durchschnittlichen Afrikaner, Asiaten oder Lateinamerikaner ist es völlig unerheblich, ob die Krim zu Russland oder zur Ukraine gehört. Darüber dürfte sich niemals ein Atomkrieg entfachen.

Entscheidend ist, dass wir uns hier und heute auf einen Waffenstillstand einigen und Vermittler wie Papst Franziskus einschalten, um konkrete Vorschläge zu erhalten.  Der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger hat kürzlich im Spectator ein Essay veröffentlichen lassen, in dem er auf ein Ende der Feindseligkeiten durch Verhandlungen drängt und zugleich vor der Gefahr eines Atomkriegs warnt. Er erinnert, dass die US-Regierung im Jahr 1916 einst die Gelegenheit hatte, den Ersten Weltkrieg auf diplomatischem Wege zu beenden, aber dass der vielfach verehrte Woodrow Wilson diese Chance aus innenpolitischen Gründen vermasselte.

Der „Krieg in der Ukraine, in dem zwei Atommächte um ein konventionell bewaffnetes Land kämpfen“, ist eindeutig ein Stellvertreterkrieg, in dem NATO-Länder im vergeblichen Bemühen einem Spielplan folgen, um Russland zu schwächen und einen Regimewechsel herbeizuführen. USA und NATO haben nicht verstanden, dass Russen, sowie sie sich bedroht fühlen, zu Patrioten werden und zu kämpfen verstehen – ganz gleich wie die Chancen stehen. Welche Sanktionen auch immer, diese werden die russische Bevölkerung nicht bewegen, sich gegen Putin aufzulehnen und einen US-freundlichen Zar an seine Stelle zu setzen. Auch 62 Jahre drakonischer Sanktionen gegen Kuba vermochten nicht die kommunistische Regierung in die Knie zu zwingen. Ebenso haben 40 Jahre Sanktionen gegen Nicaragua oder 23 Jahre Wirtschaftskrieg gegen Venezuela die Regierungen unter Chavez bzw. Maduro nicht zu Fall bringen können. Im Gegenteil, bis heute genießen diese linksgerichteten Regierungen beträchtliche Unterstützung in der Bevölkerung. Wie ich während meiner offiziellen UN-Mission in Venezuela erfahren konnte, macht die große Mehrheit der Venezolaner nicht Maduro, sondern die USA für ihre Probleme verantwortlich.

Die Vorschläge von Henry Kissinger

Natürlich können wir nicht in die Welt vor dem 24. Februar 2022 einfach zurückkehren. Zu viel Blut ist geflossen. Gemäß Henry Kissinger sollte jeder „Friedensprozess“ die Ukraine „an die NATO binden, wie auch immer formuliert“, indem er mittlerweile die ukrainische Neutralität nicht mehr als Option ansieht. Jene war noch im März 2022 die bevorzugte Lösung, als die Türkei versuchte ein Friedensabkommen zu vermitteln, das von den USA und dem Vereinigten Königreich torpediert wurde: Letztere bestanden darauf, den Krieg bis zum „Sieg“ über Russland fortsetzen zu lassen und die Ukrainer als Kanonenfutter zu missbrauchen.

Kissinger schlägt vor, dass sich Russland auf die Linien vor dem 24. Februar 2022 zurückzieht, während die Gebiete, die die Ukraine beansprucht – Donezk, Lugansk und die Krim – nach einem Waffenstillstand Gegenstand von Verhandlungen würden. Ich hege diesbezüglich meine Zweifel: Denn, nach dem Beschuss dieser Gebiete seit 2014 durch die Ukraine hat sich gehöriger Hass gegen das ukrainische Vorgehen aufgestaut, so dass eine Wiedereingliederung dieser Gebiete in die Ukraine undenkbar scheint. Es könnte so zu einem Bürgerkrieg, ja sogar einem Guerillakrieg kommen. Im Grunde genommen obläge es den Bevölkerungen, nach ihrem nachweislich geäußerten Willen, diese Sache vor Ort zu entscheiden.

Das Selbstbestimmungsrecht der Völker (Art. 1, 55, Kapitel XI und XII UN-Charta) wurde im Artikel 1 des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte festgelegt und hat sowohl von der Ukraine als auch Russland respektiert zu werden. Natürlich könnte die UNO auch Referenden zur Selbstbestimmung organisieren, die international zu überwachen wären. Doch die UNO versagte schon im Jahr 1991 gegenüber Ukraine und Russland, indem sie keine Referenden in den von Russen bevölkerten Gebieten organisierte, nachdem sich die Ukraine von der Sowjetunion einseitig abspaltet hatte sowie auch nach dem antirussischen Staatsstreich im Jahr 2014 im Zuge des Maidan, der den rechtmäßigen demokratisch gewählten Präsidenten der Ukraine, Viktor Janukowitsch, stürzte. Ein Referendum im Jahr 2014 hätte die Tragödie, wie wir sie heute miterleben, definitiv verhindern können.

Inzwischen sollte jedem klar sein, dass die russischen Bevölkerungen der Krim, wie von Donezk und Lugansk gegen einen solchen Vorschlag rebellieren würden, wie auch die Kosovaren einer Wiedereingliederung in Serbien niemals zustimmen würden. Unklar ist, wie die Bevölkerungen von Gebieten, wie um Cherson oder Saporischschja abstimmen würden, in denen eine russische Mehrheit weniger ausgeprägt scheint. Russland wird sich niemals auf die Linie vor dem 24. Februar 2022 zurückziehen, denn es ist mit gutem Grund der Ansicht, dass die Menschen dieser Gebiete sich in großer Gefahr befanden und ein Recht auf Schutz besitzen. Ich persönlich halte nichts von der so genannten Doktrin der „Schutzverantwortung“[1]. Doch, falls R2P (Recht zu Schützen) eine Legitimation abhielte, könnten sich die Russen darauf berufen.

Eine neue globale Sicherheitsstruktur ist aufzubauen

Es sollte eine neue europäische und globale Sicherheitsarchitektur aufgebaut werden, die den legitimen Sicherheitsbedürfnissen aller in der Region lebenden Menschen Rechnung trägt. Die Unabhängigkeit der Ukraine muss garantiert werden, sowie natürlich auch die Unabhängigkeit Russlands.

Die vielen Hindernisse für einen Frieden in der Ukraine, sind vor allem auf die unnachgiebige Haltung der meisten NATO-Staaten zurückzuführen, die bis heute nicht anerkennen, dass die NATO-Osterweiterungen entgegen den getroffenen Vereinbarungen aus den Jahren 1989/91 von Russland als existenzielle Bedrohung wahrgenommen wurden und früher oder später Russland zur Reaktion zwangen. Wir dürfen nicht vergessen, dass Russland von 2014 bis 2022 an den Minsker Vereinbarungen mitwirkte bzw. an OSZE-Treffen und am Normandie-Format teilnahm. Es muss anerkannt werden, dass Russland im Einklang mit Artikel 2 Absatz 3 der UN-Charta gehandelt bzw. acht Jahre lang versucht hatte, die durch den Putsch im Zuge des Maidan 2014 entstandenen Probleme mit friedlichen Mitteln zu lösen. Leider war es die Ukraine, die unterstützt von den USA und dem Vereinigten Königreich, sich weigerte, die Minsker Vereinbarungen und das Selbstbestimmungsrecht der russischen Bevölkerung in der Ukraine umzusetzen. Die beiden unterbreiteten Vertragsvorschläge von Außenminister Lawrow im Dezember 2021 waren moderat und boten eine gute Diskussionsgrundlage. Diese Verträge hätten Russland die nationalen Sicherheitsgarantien, auf die es Anspruch hat, geben und einen nachhaltigen Frieden zwischen Russland und der Ukraine möglich machen können. Leider wurden diese Vorschläge vom NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg auf arrogante Weise zurückgewiesen.

Das Problem heute ist, dass sich viele Vertreter des Westens „ein durch Krieg ohnmächtig gemachtes Russland“ wünschen. Doch solche Leute kennen Russland, das russische Volk und seine Geschichte nicht. Sie sind die Opfer antirussischer Propaganda, die in den westlichen Medien omnipräsent ist und nur während der Gorbatschow-Jahre Ende der 1980er bzw. Anfang der 1990er Jahre etwas abflaute, doch schnell wieder hochkochte, nachdem die NATO zu ihrer Existenzberechtigung nach einem „Feind“ suchte. Es begann unter US-Präsident Bill Clinton und wir erleben heute Auswüchse ungezügelter Russophobie in Mainstream-Medien, Talkshows und Hollywood. Diese Art von Xenophobie ist zwar nach Artikel 20 des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte verboten, aber viele Menschen kennen die Existenz dieses ICCPR-Pakts nicht. Ich erinnere mich an die antirussische Hetze zur Zeit des georgischen Einmarsches in Südossetien, an die hasserfüllten Artikel gegen russische Sportlerinnen und Sportler während der Olympischen Winterspiele in Sotchi Anfang 2014 kurz vor dem Coup d’Ètat im Zuge des Maidan. Es scheint, als ob die Medien die amerikanische und europäische Öffentlichkeit bereits darauf vorbereiteten, Russen zu hassen, um den Putsch und die anschließenden antirussischen Maßnahmen des Coup d’Ètat-Parlaments besser rechtfertigen zu können.

Als UN-Beamter hatte ich Gelegenheit, die russische Sprache zu erlernen und mein Befähigungs-Zertifikat zu erwerben. Seitdem bin ich dankbar für die neu erworbene Fähigkeit, um Puschkin, Lermontow, Tolstoi, Dostojewski und Turgenjew im Original lesen zu können. So hatte die Gelegenheit, Russisch für das Büro des UN-Hochkommissars für Menschenrechte bei zahlreichen Missionen in baltischen Staaten und Russland sowie 1994 bei zwei Missionen in der Ukraine zur Beobachtung der Parlaments- und Präsidentschaftswahlen zu verwenden. Ich freue mich, eine beträchtliche Anzahl von Russen in Russland und der Diaspora sowie von Ukrainern in der Ukraine und der Diaspora zu kennen, von denen ich einige als Freunde betrachte. Als Historiker bemühe ich mich, die russische Psyche zu verstehen und mich in deren Lage zu versetzen. Henry Kissinger erinnert uns an die „historische Rolle“ Russlands für Europa und warnt davor, der Schimäre einer „Demontage“ Russlands nachzugehen, die sein riesiges Territorium in ein „umkämpftes Vakuum“ verwandeln würde und endlose Kriege zwischen konkurrierenden Völkern nach sich ziehen würde. In Anbetracht tausender Atomwaffen in der Region wäre dies ein Rezept für die universelle Apokalypse.

Alle Seiten begingen Kriegsverbrechen

Die Mainstream-Medien im Westen gießen weiterhin Öl ins Feuer, indem sie Berichte über angebliche russische Kriegsverbrechen – ob nachprüfbar oder nicht – maximieren. Es besteht kein Zweifel, dass russische Soldaten in der Ukraine Gräueltaten begingen, so wie auch die NATO-Streitkräfte in Afghanistan, im Irak, in Abu Ghraib, in Guantanamo und anderswo. In meinem Buch The Wehrmacht War Crimes Bureau (University of Nebraska Press, 1980[2]) habe ich Gräueltaten dokumentiert, die sowohl russische als auch ukrainische Soldaten während des Zweiten Weltkriegs an Jugoslawen, Polen, Ungarn und Deutschen begangen hatten. Natürlich haben auch Russen Verbrechen begangen. Doch, alle Seiten begingen sie: Wir sollten uns jedoch nicht auf das Primat der Bestrafung bzw. das der Kriegsverbrecherprozesse fixieren, denn die Erfahrung lehrt, dass Kriegsverbrecherprozesse nur zu realisieren wären, nachdem eine bedingungslose Kapitulation der Besiegten stattgefunden hätte, wie beispielsweise im Jahr 1945, nachdem Deutschland und Japan kapituliert hatten.

Russland würde auf einen nuklearen Präventivschlag reagieren

Das Szenario ist heute ein ganz anderes, denn es besteht keinerlei Chance, dass Russland jemals kapitulieren würde. Falls die Eskalation der Spannungen und die Propaganda weitergingen, wächst die Gefahr, dass irgendjemand von NATO einen „nuklearen Präventivschlag“ gegen Russland vorschlagen könnte. Falls sich Russland jedoch existenziell bedroht fühlte, würde es sein riesiges Atomwaffenarsenal gegen den Westen einsetzen. Wir sollten nicht vergessen, dass die Ozeane voller NATO- und russischer U‑Boote sind und alle mit Atomwaffen bestückt. Wir dürfen daher keine nukleare Konfrontation provozieren, die sehr wohl alles menschliche und tierische Leben auf unserem Planeten auslöschen würde.

Der gesunde Menschenverstand sagt, dass wir Spannungen abbauen und versuchen sollten, einen Kompromiss – sprich einen Modus Vivendi – anzustreben, auch wenn es viele Jahre dauern dürfte, bis die Beziehungen zwischen NATO-Staaten und Russland wieder zu einer respektvollen Koexistenz zurückkehrten.

Bei den Prozessen in Nürnberg und Tokio 1945–48 waren die Besiegten den Siegern ausgeliefert (vae victiswehe den Besiegten), und die Prozesse in Nürnberg und Tokio wurden mit der Arroganz von Macht geführt. Sicherlich hatten sich viele der Verurteilten grausamer Verbrechen schuldig gemacht. Aber einem „Siegertribunal“ fehlt es oftmals an Legitimität: Um für „Gerechtigkeit“ zu stehen, muss ein Tribunal alle bestrafen, die gegen Gesetze verstiessen: Es darf sich nicht nur auf die Besiegten konzentrieren, doch die Sieger völlig ungestraft davonkommen lassen. Wollte das Nürnberger Tribunal Anspruch auf Glaubwürdigkeit legen, hätte es die Sowjets für ihre mehrfachen Massaker an religiösen Minderheiten und die Ermordung von 15.000 polnischen Kriegsgefangenen in Katyn und anderen vor Gericht stellen müssen. Es hätte auch die USA und das Vereinigte Königreich für ihre vorsätzlichen Terrorbombardierungen von Bevölkerungszentren verurteilen müssen, bei denen schätzungsweise 600.000 Menschen getötet wurden. „Bomber Harris“ wäre sicherlich gehängt worden. Auch die „Sprenger der Staudämme“ hätten einen Platz auf der Anklagebank gefunden. Wollte das Tribunal von Tokio Anspruch auf historische Seriosität erheben, hätte es die USA für ihre rücksichtslose Seekriegsführung und systematische Erschießung japanischer Schiffbrüchiger vor Gericht stellen (wie in UN-Marineberichten festgehalten), hätte es britische Soldaten für die Ermordung japanischer Kriegsgefangener in Südostasien vor Gericht stellen (was in den britischen Parlamentsdebatten ausführlich diskutiert wurde) und es hätte auch die Besatzung der Enola Gay, welche die erste Atombombe auf die unglückliche Bevölkerung von Hiroshima abwarf – historisch gesehen eines der größten Verbrechen des 20. Jahrhunderts – vor Gericht stellen müssen.

Brauchen wir ein internationales Tribunal, um Putin, Selenskyj, Stoltenberg, Mitglieder des Asow-Bataillons, Söldner und andere rücksichtslose Kämpfer verurteilen zu lassen? Nein: Ermittlungen und Prozesse sollten nur von den betroffenen Ländern selbst durchgeführt werden. Die Ukrainer haben ein Interesse an der Aufrechterhaltung von Disziplin innerhalb ihrer Einheiten. Das Gleiche gilt für die Russen. Ein internationales Tribunal würde die Angelegenheit nur politisieren. Alle Staaten, welche den Genfer Rotkreuz-Konventionen von 1949 beigetreten sind, verpflichteten sich dazu, ihre eigenen Täter vor Gericht zu bringen. Hierauf wäre der Fokus zu legen.

Mit Weisheit und Gelassenheit könnten wir es schaffen

Welche historischen Präzedenzfälle für große Kriege gibt es, die mit Amnestien [3] endeten? Zu viele, um sie aufzuzählen. Lassen Sie mich mit dem Dreißigjährigen Krieg (1618–48) beginnen, der etwa 8 Millionen Europäer auslöschte.  Interessanterweise wurden trotz der ungeheuerlichen Gräueltaten keine Kriegsverbrecherprozesse angestrengt, und in den Verträgen von Münster und Osnabrück aus dem Jahr 1648 wurde keinerlei Strafmassnahmen festgelegt. Im Gegenteil, Artikel 2 der beiden Verträge sieht eine Generalamnestie vor. Es war zu viel Blut geflossen – Europa brauchte eine Ruhepause und die „Bestrafung“ wurde Gott überlassen: „Es soll auf beiden Seiten eine ewige Vergebung, Amnestie oder Begnadigung von allem, was begangen worden ist, geben … in der Weise, dass keine Körperschaft … Feindschaft üben, Feindschaft unterhalten oder sich gegenseitig Unannehmlichkeiten bereiten soll.“ [4] Der Westfälische Friede von 1648 ist als Meilenstein des Völkerrechts und vernünftiger Versuch, eine europäische Sicherheitsarchitektur zu schaffen, in die Geschichte eingegangen [5].

Wir können auch auf Artikel 3 des Friedensvertrags von Rijswijk (1697) verweisen, der eine Amnestie für die Soldaten der französischen und britischen Monarchie vorsah.

Artikel XI der Schlussakte des Wiener Kongresses (1815) sah eine Amnestie trotz all der Gräueltaten der napoleonischen Kriege vor.

Kapitel II des Abkommens von Evian aus dem Jahr 1962, das den grausamen algerischen Unabhängigkeitskrieg beendete, sah ebenfalls eine Amnestie für beide Seiten vor.

Zugegeben, die heutige Welt bevorzugt das Konzept der „Amnestie“ nicht, doch scheint süchtig nach Rache. Das ist ziemlich gefährlich und wir tanzen am Rande eines Vulkans.

Mit Weisheit und Gelassenheit könnten wir es schaffen zu überleben, um eines Tages mit Vergil zu sprechen: „forsan et haec olim meminisse iuvabit – daran werden wir uns einmal gerne erinnern“.  Vor allem, wenn unsere Politiker Umsicht und Weisheit walten liessen und es schafften, die Welt vor einem Armageddon zu bewahren. Sicherlich klingt das wie ein Ausdruck von Stoizismus und Ästhetizismus, aber welche Möglichkeiten haben wir?

Quellen

[1] Siehe die Diskussion über R2P in para. 32 meines Berichts an den Menschenrechtsrat 2018: undocs.org/Home/Mobile?FinalSymbol=A%2FHRC%2F37%2F63&Language=E&DeviceType=Desktop&LangRequested=False

Siehe die Debatte in der Generalversammlung vom 23. Juli 2009, die in meinem Bericht an die Versammlung 2012 (A/67/277) zusammengefasst ist. Entgegen einiger Trends und Wahrnehmungen hat die Idee der Schutzverantwortung, die in der Resolution 60/1 der Generalversammlung (Ergebnis des Weltgipfels 2005) enthalten ist, das in der Charta verankerte Völkerrecht der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten souveräner Staaten nicht ersetzt. Bei der Schutzverantwortung handelt es sich nicht um eine lex specialis, die von Artikel 2 Absätze 3, 4 und 7 oder einer anderen Bestimmung der Charta abweicht. Der Grundsatz der Nichteinmischung bleibt weiterhin gültig und wird in zahlreichen Resolutionen der Versammlung und des Menschenrechtsrates bestätigt. Daher kann die Schutzverantwortung weder die Charta umgehen noch Säbelrasseln oder Propaganda für den Krieg betreiben. In der Plenardebatte über die Schutzverantwortung nannte der Präsident der Versammlung vier Leitfragen, die darüber entscheiden sollten, ob und wann das System der kollektiven Sicherheit die Schutzverantwortung in Anspruch nehmen kann: (a) Gelten die Regeln grundsätzlich, und ist es wahrscheinlich, dass sie in der Praxis auf alle Staaten gleichermaßen angewandt werden, oder liegt es in der Natur der Sache, dass das Prinzip nur von den Starken gegen die Schwachen angewandt wird? (b) Wird die Annahme des Prinzips der Schutzverantwortung in der Praxis der kollektiven Sicherheit die Achtung des Völkerrechts eher stärken oder untergraben? © Ist die Doktrin der Schutzverantwortung notwendig und garantiert sie umgekehrt, dass die Staaten eingreifen werden, um eine weitere Situation wie die in Ruanda zu verhindern? (d) Ist die internationale Gemeinschaft in der Lage, diejenigen zur Rechenschaft zu ziehen, die dieses Recht missbrauchen könnten?

Zum Autor: Alfred de Zayas ist Professor für Recht an der Genfer Hochschule für Diplomatie und diente von 2012 – 2018 als unabhängiger UN-Experte für die internationale Ordnung. Er ist der Autor von zehn Büchern, darunter „Building a Just World Order“ (Clarity Press, 2021).

Übersetzung aus dem Englischen UNSER MITTELEUROPA

Quellen

[1] Siehe die Diskussion über R2P in para. 32 meines Berichts an den Menschenrechtsrat 2018: undocs.org/Home/Mobile?FinalSymbol=A%2FHRC%2F37%2F63&Language=E&DeviceType=Desktop&LangRequested=False

Siehe die Debatte in der Generalversammlung vom 23. Juli 2009, die in meinem Bericht an die Versammlung 2012 (A/67/277) zusammengefasst ist. Entgegen einiger Trends und Wahrnehmungen hat die Idee der Schutzverantwortung, die in der Resolution 60/1 der Generalversammlung (Ergebnis des Weltgipfels 2005) enthalten ist, das in der Charta verankerte Völkerrecht der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten souveräner Staaten nicht ersetzt. Bei der Schutzverantwortung handelt es sich nicht um eine lex specialis, die von Artikel 2 Absätze 3, 4 und 7 oder einer anderen Bestimmung der Charta abweicht. Der Grundsatz der Nichteinmischung bleibt weiterhin gültig und wird in zahlreichen Resolutionen der Versammlung und des Menschenrechtsrates bestätigt. Daher kann die Schutzverantwortung weder die Charta umgehen noch Säbelrasseln oder Propaganda für den Krieg betreiben. In der Plenardebatte über die Schutzverantwortung nannte der Präsident der Versammlung vier Leitfragen, die darüber entscheiden sollten, ob und wann das System der kollektiven Sicherheit die Schutzverantwortung in Anspruch nehmen kann: (a) Gelten die Regeln grundsätzlich, und ist es wahrscheinlich, dass sie in der Praxis auf alle Staaten gleichermaßen angewandt werden, oder liegt es in der Natur der Sache, dass das Prinzip nur von den Starken gegen die Schwachen angewandt wird? (b) Wird die Annahme des Prinzips der Schutzverantwortung in der Praxis der kollektiven Sicherheit die Achtung des Völkerrechts eher stärken oder untergraben? © Ist die Doktrin der Schutzverantwortung notwendig und garantiert sie umgekehrt, dass die Staaten eingreifen werden, um eine weitere Situation wie die in Ruanda zu verhindern? (d) Ist die internationale Gemeinschaft in der Lage, diejenigen zur Rechenschaft zu ziehen, die dieses Recht missbrauchen könnten?

[2] Siehe wissenschaftliche Rezensionen auf meiner Website www.alfreddezayas.com/books.shtml

[3] Alfred de Zayas, „Amnestieklausel“ in Rudolf Bernhardt (Hrsg.) Encyclopedia of Public International Law, Bd. I, North Holland, Amsterdam, 1992, S. 148–151.

[4] avalon.law.yale.edu/17th_century/westphal.asp

[5] Alfred de Zayas, „Westphalia, Peace of“ in Bernhardt, Encyclopedia of Public International Law, vol. IV, pp. 1465–1469, North Holland, Amsterdam,.2000.

 

2023: Das deutsche Schicksal in fremden Händen

2023: Das deutsche Schicksal in fremden Händen

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Von WOLFGANG HÜBNER | Das gerade beendete Jahr 2022 wird in die deutsche Geschichte, falls es diese künftig überhaupt noch geben kann oder darf, als das Jahr der freiwilligen und bedingungslosen nationalen Selbstaufgabe eingehen. Waren schon vor 2022 nur noch wenige Reste und Spurenelemente deutscher Selbstbehauptung vorhanden, meist in ökonomischer Hinsicht, so hat der Ukraine-Konflikt […]

Das US-Rüstungsgeschäft boomt: NATO-Alliierte verdoppeln Waffenkäufe

Das US-Rüstungsgeschäft boomt: NATO-Alliierte verdoppeln Waffenkäufe

Die Eskalation in der Ukraine bringt der US-amerikanischen Rüstungsindustrie umfangreiche Bestellungen von den NATO-Partnern. Das Geschäft mit dem Krieg boomt und wird auch im neuen Jahr 2023 kaum leiden, denn Geldverdienen mit dem Tod ist profitabel.

Kritiker werfen den Vereinigten Staaten gerne vor, die NATO als Geschäftsmodell zu betrachten. Ein Geschäftsmodell, welches vor allem der US-Rüstungsindustrie volle Auftragsbücher bescheren soll und durch ständig neue Bedrohungen und Bedrohungsszenarien einem finanziellen Perpetuum Mobile gleicht. Der seit 2014 andauernde und mit dem Einmarsch der russischen Truppen eskalierte Ukraine-Konflikt verstärkte nun den Geldfluss von den europäischen NATO-Partnern zur US-Rüstungsindustrie. Dies verdeutlicht ein Bericht des US-Magazins “Foreign Policy“. Dort heißt es:

Im Jahr 2021 genehmigte die US-Regierung 14 mögliche größere Waffenverkäufe an NATO-Verbündete im Wert von rund 15,5 Milliarden Dollar. Im Jahr 2022 stieg diese Zahl auf 24 mögliche größere Waffenverkäufe im Wert von rund 28 Mrd. USD, darunter Waffenverkäufe im Wert von 1,24 Mrd. USD an das voraussichtliche künftige NATO-Mitglied Finnland, wie aus einer Analyse von Daten aus zwei Jahren hervorgeht, die von der Defense Security Cooperation Agency des US-Verteidigungsministeriums stammen.

Zwar könne es noch Preisnachlässe geben, doch an dem enormen Anstieg an Kaufverträgen und dem massiven Anstieg beim Umsatz mit dem Kriegsgerät ändert as nicht viel. Und nicht nur das: Diese Zahlen zeigen auch, dass gerade die Europäer offensichtlich nicht nur viel mehr Geld für Kriegsgerät (inkl. Ersatzlieferungen für an die Ukraine gespendete Waffen) ausgeben, sondern dazu noch verstärkt auf US-Waffen setzen. Und das, obwohl auch die europäischen Länder über eine qualitativ hochwertige Rüstungsindustrie verfügen.

Auf jeden Fall boomt das globale Geschäft mit Kriegswaffen. Die Spannungen im Nahen Osten sorgen für umfangreiche Waffenkäufe der Golf-Araber, der Israelis und der Iraner, die Spannungen rund um Taiwan und Nordkorea kurbeln die Umsätze mit dem tödlichen Gerät in Ostasien an und nun decken sich auch die Europäer mit immer mehr davon ein. Gleichzeitig hat die US-Führung ein Militärbudget von 858 Milliarden Dollar genehmigt, was in etwa der Hälfte der Bundesausgaben für das Haushaltsjahr 2023/2024 entspricht.

Pathologe Dr. Burkhardt: „Wir fanden Gefäßveränderungen in praktisch jedem Gehirn“

Pathologe Dr. Burkhardt: „Wir fanden Gefäßveränderungen in praktisch jedem Gehirn“

Gesundheitliche Schäden und Tod durch Covid-Impfung – die wissenschaftliche Aufarbeitung geht weiter. Welche Fremdkörper konnten zwischenzeitlich identifiziert werden? Was hat es mit den geheimnisvollen „Clots“ auf sich? Existiert eine andere Erklärung für den sog. plötzlichen Erwachsenentod als jene des Mainstreams und welche spezifischen Organ- und Gewebsläsionen wurden vorgefunden? Dr. Arne Burkhardt präsentierte anlässlich eines Ärztesymposiums die neuesten Erkenntnisse des Pathologie-Konferenz-Teams.

Am 18. September 2022 referierte Prof. Arne Burkhardt im Rahmen des 2. Ärztesymposiums im Dr.-Max-Otto-Bruker-Haus zu den jüngsten Beobachtungen im Zusammenhang mit der Impfung gegen Covid-19. Neben den Obduktions- wurden auch Biopsiefälle vorgestellt, da sich die Untersuchungen mittlerweile nicht mehr nur auf Verstorbene beschränken, sondern auch lebende Personen einschließen. Dies wird künftig, so der Pathologe, von besonderer Bedeutung sein, da gewisse Muster gefunden wurden, welche der Covid-Impfung zugeschrieben werden können.

Lesen Sie dazu auch:

Und sehen Sie Dr. Burkhardts Vortrag „Autopsy and histopathology studies on adverse events and deaths due to COVID-19 vaccinations“ hier im Artikel. Er wird im Folgenden auszugsweise wiedergegeben.

Inhaltsübersicht mit Zeitstempel:

00:06 Vorstellung des Referenten
01:25 Einführung
04:15 Untersuchungsmethoden
06:20 Allgemeine Läsionen, die mehr als ein Organ betreffen; Cholesterin
20:40 Amyloidosis
23:59 Faserstrukturen in der Lunge
25:20 „Clots“ / self assembling proteins
29:29 Fund in der Lunge (möglicher Ursprung der „Clots“)
30:36 Spezifische Organ- und Gewebsläsionen
30:42 Hauptbefunde an den kleinen Gefäßen
31:56 Hauptbefunde an den großen Gefäßen
38:59 SADS (Sudden Adult Death Syndrome) – aktueller Artikel im Ärzteblatt über Dissektion hirnversorgender Arterien
40:27 Hauptbefunde an den lymphatischen Organen (Milz, Lymphknoten)
42:45 Hauptbefunde an anderen Organen (Herz, Lunge, weitere nicht-lymphatische Organe)
42:54 Herz
44:40 Lunge
45:56 weitere nicht-lymphatische Organe (Prostata, Testes, Mundraum)
47:05 Lymphozyten-Amok
48:55 Lymphozyten-Infiltration außerhalb von Herzmuskel und Lunge
49:19 Autoimmunerkrankungen (Hashimoto Thyreoiditis, Sjoegrens Syndrom, Lichen planus)
50:36 Hauptbefunde am Gehirn
57:05 Fazit

Ein Gift, das vom Körper selbst gebildet wird

Prof. Burkhardt betont, dass er seinen Kollegen, die bestimmte Dinge übersehen, explizit keinen Vorwurf macht, da kein einfaches medizinisches, sondern vielmehr ein toxikologisches Problem vorliegt: „Hier ist ein Gift am Werke, welches vom Körper selber gebildet wird. Das heißt, man muss tatsächlich nach diesem Gift in den Geweben suchen. Und genau das war ja unser Streben.“

Es konnte nachgewiesen werden, dass das Spike-Protein im Oberarmmuskel, dort, wo es injiziert wird, gebildet wird:

Das seinerzeit postulierte Dogma, nach dem das Spike-Protein ausschließlich im Deltoid Muskel produziert wird, war nicht haltbar. Tatsächlich ist es in fast allen Organen, Geweben und Zellen nachweisbar, speziell in den Endothelien. Die Endothelialitis kann als der gemeinsame Nenner aller Läsionen gelten. Ein Überblick stellt dar, was an übergreifenden Mustern erkannt wurde:

Angefärbte, von Fettgewebe umgebene Kapillare. Das Endothel produziert aktiv Spike-Proteine:

Das Phänomen konnte nicht nur bei Obduktionen, sondern auch bei Biopsiefällen gezeigt werden. Lebende Frau mit schweren Durchblutungsstörungen:

Darstellung des Inneren eines Gefäßes. Werden die Zellen durch die Einwirkung des Spike-Proteins zerstört, ergeben sich zwei Gefahren. Zum einen können Thromben entstehen. Zum anderen verbleibt das Spike nicht nur im Gefäß, sondern durchdringt bzw. kommt an Basalmembran und elastische Lamellen heran. Dies spielt bei den Gefäßschäden eine wesentliche Rolle.

Fremdkörper-Identifikation: Cholesterin?

Lunge mit Fremdkörper-Riesenzellen. Wurde bereits in der ersten Pathologie-Konferenz gezeigt. An der Identifikation des Fremdkörpers wird nach wie vor gearbeitet.

Gut bekannt sind die sog. Cholesterin-Nadeln. Um solche handelt es sich möglicherweise hier. Auffallend ist die doppelte Lichtbrechung im Randbereich. Die Fremdmaterialien wurden außerdem im Pankreas (am häufigsten), in der Milz, fallweise im Herzen und kaum jemals im Gehirn beobachtet. Mit Formalinpigment ist das Phänomen nicht kompatibel.

Untersucht wird mittels Raman Spektrometrie, wobei hier die Wissenschaftler noch ganz am Anfang stehen – zuerst mussten die Voraussetzungen geschaffen werden. Üblicherweise wird diese Methode zur Materialuntersuchung herangezogen, nicht im biologischen Bereich.

Erste Spektren:

Der analysierende Physikochemiker ist, so Burkhardt, ziemlich sicher, dass es sich bei dem Fremdmaterial um Cholesterin handelt (reine Cholesterinkristalle, die im Körper normalerweise nicht vorkommen). Die identifizierte Menge kann nicht aus dem Impfstoff selbst stammen. Entsprechend gehen die Überlegungen in Richtung einer Beeinflussung des Cholesterin-Stoffwechsels und zu einer durch das Cholesterin hervorgerufenen atheromatösen Embolie. Weitere Untersuchungen sind im Gange, eine endgültige Interpretation der Schnittpräparate steht noch aus. Die aktuelle Vorstellung graphisch:

Fremdkörper-Identifikation: Amyloid

Ein weiteres, zunächst unidentifiziertes Material, nämlich eosinophile Ablagerungen in den Gefäßwänden, entpuppte sich als Amyloid. Überwiegend betroffen von Amyloidose, die bei chronischen Entzündungen auftritt, sind ältere Personen. Auch im Unterhautfettgewebe einer lebenden Patientin wurden Ablagerungen gefunden:

Die „Clots“

Ein viel diskutiertes, aufsehenerregendes Phänomen, das zuerst bei Leichen entdeckt wurde, stellen die sog. „Clots“ dar. Diese gelb-weißlichen, elastischen Gebilde müssen, hält Burkhardt fest, nach dem Tod entstanden sein: „Kein Mensch kann so lange leben, wenn alle Gefäße ausgegossen sind. Da stirbt man vorher, schon wenn das erste Gefäß zu geht. Was natürlich auch möglich ist.“

Zur näheren Untersuchung wurde einem lebenden Impf-Opfer – die Dame erlitt nach ihrer ersten Covid-Impfung massive Durchblutungsstörungen – Blut abgenommen und dieses zentrifugiert.

Unten befindet sich das Blut, darüber bildet sich der Clot (Pfeil). Burkhardt: „Das ist so ein weißliches, ziemlich festes Material, ein bisschen elastisch. Das hat sich tatsächlich während des gesamten Einbettungsvorgangs nicht aufgelöst, was mich gewundert hat. Und so sieht das aus. Das ist dieser Clot. Er hat so kleine Auswüchse und man kann denken oder man hat das Gefühl, da wächst er. Das heißt, das ist so ein Phänomen, das man als self assembling proteins bezeichnet. Das heißt, die Proteine liegen im Blut und bei Wärme sind sie noch einzeln. Und wenn sie abkühlen, das sind eben die Kryoproteine dann.“ Der Clot ist praktisch zellfrei und enthält faserige Strukturen, die derzeit untersucht werden – eine niederländische Universität bot weiterführende Untersuchungen mittels Massenspektrometrie an.

Weiters wurde in einer Lunge ein Fremdkörper gefunden, der Spike-Proteine, Amyloid und Fibrin enthält. „Auch der,“ beschreibt Burkhardt seine Vorstellung, „hat sich erst postmortal bei der Abkühlung gebildet und wäre unter Umständen noch weitergewachsen. Er könnte sozusagen das Samenkorn gewesen sein, aus dem sich diese Clots bilden.“

Spezifische Gewebsläsionen

An erster Stellen stehen die kleinen Gefäße. Beobachtet wurden Veränderungen bis zur Obliteration.

Auch die Befunde der großen Gefäße sind, betont Burkhardt, ausgesprochen beunruhigend.

Nicht nur die Aorta ist betroffen. Burkhardt: „In praktisch allen größeren Gefäßen, die wir untersucht haben – wie gesagt, nicht bei allen Fällen wurden sie entnommen, haben wir Texturstörungen nachweisen können. (…) Das ist ein regelhafter Befund und für mich ist der mit der Vakzination assoziiert und dadurch bedingt. Insofern als das Spike offenbar die Elastica angreift oder die Zellen, die dafür verantwortlich sind. Und jetzt ist es kein Wunder, dass plötzlich ein Begriff auftaucht, den ich seit 40 Jahren in der Pathologie noch nicht gehört hab. Das SAD oder Sudden Adult Death Syndrome. Wodurch, wenn nicht hierdurch ist das bedingt? Und auch warum man jetzt plötzlich die Dissektion von hirnversorgenden Arterien im letzten Ärzteblatt als Thema nimmt … Also irgendwie muss doch die Aufmerksamkeit auf diese Sache gelenkt worden sein.“

Hauptbefunde der lymphatischen Organen

Hauptbefunde der nicht-lymphatischen Organen

Ein Befund, der bisher noch nicht vorgestellt wurde: Zwei Fälle einer Lunge mit fadenförmigen Ablagerungen, die mittels Raman Spektrometrie untersucht werden.

Zur bereits geschilderten Begünstigung von entzündlichen Prozessen in allen Organen berichtet Burkhardt von einem Urologen, der lymhozytäre Infiltrate in der Prostata beobachten konnte. Er selbst fand sie mit seinem Team in den Testes. Neu hinzugekommen ist ein Zahnarzt, der plötzlich „explodierende periapikale Granulome“ in seinem Patientengut vorfindet.

Passend dazu wurde bereits früher der Begriff „Lymphozyten Amok“ geprägt:

Folgende Autoimmunerkrankungen traten nach Covid-Impfung auf. Es handelt sich, so Burkhardt, um „echte, bekannte Autoimmunerkrankungen, die offensichtlich sich erst danach entwickelt haben. Die zumindest vorher nicht bekannt war. Es kann natürlich sein, dass sie unterschwellig schon vorhanden waren, aber dann durch die Impfung sozusagen eben den Booster bekommen haben im übertragenen Sinn.“

Hauptbefunde Gehirn

„Ich kann Ihnen sagen, ich bin erschüttert, dass ich praktisch in jedem Gehirn, das wir untersucht haben, Gefäßveränderungen gefunden habe, die man nicht unter den Tisch kehren kann,“ fasst Burkhardt zusammen. Und was einst als Witz gedacht war, ist inzwischen traurige Wahrheit. Pro Tag bis zu zwanzig Anrufe von Patienten und Angehörigen Verstorbener erhält der Pathologe derzeit. Denn die Ärzte weigern sich, zuzuhören

Christ und Anti-Christ – Benedikts großer Rücktritt

Christ und Anti-Christ – Benedikts großer Rücktritt

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Giorgio Agamben erinnert an den verstorbenen Papst Benedikt, der Christ und Anti-Christ als untrennbar verbunden verstanden hatte. Ohne geistlichen Sinn wird die Kirche ebenso zum Anti-Christen wie die politischen Institutionen.  Giorgio Agamben ist wohl der wichtigste noch lebende Philosoph der Welt. Keiner aus der Kaste der intellektuellen Elite sprach sich so deutlich gegen das Covid-Regime […]

Der Beitrag Christ und Anti-Christ – Benedikts großer Rücktritt erschien zuerst unter tkp.at.

Migrantische Silvesterbräuche: Massenvergewaltigung Minderjähriger in Wien, Rakten und Böller gegen Sanitäter und Feuerwehr in Berlin

Migrantische Silvesterbräuche: Massenvergewaltigung Minderjähriger in Wien, Rakten und Böller gegen Sanitäter und Feuerwehr in Berlin

In Berlin haben sich bereits einen Tag vor Silvester hunderte Migranten „warm gemacht“ für die Silvesternacht, indem Raketen und Böller auf Passanten und vorbeifahrende Autos geschossen wurden – wir berichteten.

Vergewaltigung in Wien – Bürgerkrieg in Berlin

Nun kommen erste erschreckende – aber leider vorhersehbare – Details aus der vergangenen Silvesternacht ans Tageslicht. In Wien wurde im Stadtpark ein minderjähriges Mädchen (17 Jahre) von drei „Männern“ vergewaltigt. Freundinnen entdeckten das Opfer und alarmierten die Polizei. Es ist davon auszugehen, dass es sich bei den Tätern – sofern sie je gefasst werden – um die üblichen Verdächtigen aus dem islamischen Kulturkreis handeln dürfte.

In Berlin wurden wiederum Blauchlichtorganisationen massiv angegriffen. Rettungswagen, Sanitäter und auch die Feuerwehr bekam die geballte Ladung migrantischer Wut ab. Fotos und Videos zeigen, wie Raketen für massive Schäden an Einsatzfahrzeugen und Gebäuden anrichteten. Die „Jugendlichen“ errichteten teils Barrikaden, gingen mit Eisenstangen auf Unbeteiligte los und warfen Böller auf die angerückten Polizisten. Die Polizei traute sich teils nicht einmal aus ihren Einsatzwägen.:

Neukölln: Bunte Krawalle zu Silvester

? Fachkräfte machten #Neukölln zu Silvester zu einer NoGo Area. Die Polizei traute sich teils nicht mal aus ihren Autos auszusteigen. pic.twitter.com/w4hHR11ERc

— MSLive (@MSLive_aut) January 1, 2023

Videos zeigen auch, wie Autos lichterloh brennen oder mehrere Migranten Waffen in die Luft halten und dabei jubelnd herumschießen:

Die haben Sylvester mit Krieg verwechselt glaube ich was ist das? pic.twitter.com/4guhFwBjvP

— Marius (@drecksuser) December 30, 2022

Die Berliner Feuerwehr berichtete auf Twitter:

„Unsere Einsatzkräfte melden den Beschuss mit Pyrotechnik von mehreren Einsatzstellen. Ein Löschfahrzeug der Feuerwache Urban wurde an einer Einsatzstelle in der Hermannstraße in #Kreuzberg so massiv beschädigt, dass es außer Dienst gehen muss.“

Wir aktualisieren hier weitere Meldungen aus der Silvesternacht aus ganz Europa.


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Seit der Klimawandel alle Probleme dieser Welt erklärt, kann jedes Kind „Minister“. Teil 2(2)

Seit der Klimawandel alle Probleme dieser Welt erklärt, kann jedes Kind „Minister“. Teil 2(2)

Helmut Kuntz

Im ersten Teil ging es zuerst über das immer sonderbarer werdende Wissenschaftsverständnis unserer angeblichen Eliten, wobei man diesen ein Verständnis dafür, was Wissenschaft im klassischen Sinn sein soll, inzwischen absprechen kann.

Im Weiteren dann wiederholende Information über die wirklichen Ergebnisse der Ahrtalstudie und zum Schluss der Besuch unser Außenministerin auf Palau, ergänzt mit einer offiziellen Falschdarstellung zur dortigen Pegelsituation und –Projektion.

In diesem zweiten Teil wir das Kapitel Palau abgeschlossen, bevor es klimatechnisch weiter nach Afrika geht.

Taifune (Typhoons)

Applied Geoscience and Technologiy Division (SOPAC) at al.,September 2011: Public Disclosure AuthorizedPacific catastroPhe risk assessment and financing initiativeTropical cyclone and earthQuake hazards in Palau:

(deepl-übersetzt) … Die Region der Pazifischen Inseln ist anfällig für Naturgefahren. Palau liegt nördlich des Äquators in einem Gebiet, das für das häufige Auftreten von tropischen Wirbelstürmen mit schädlichen Winden, Regenfällen und Sturmfluten das ganze Jahr über bekannt ist. In der nordpazifischen Region von Taiwan bis zum Äquator in der Breite und von Indonesien bis östlich von Hawaii in der Länge sind in den letzten 60 Jahren mehr als 1.400 tropische Wirbelstürme mit Orkanstärke aufgetreten, mit einem Durchschnitt von etwa 25 tropischen Stürmen pro Jahr. Palau wurde in den letzten Jahrzehnten mehrfach von verheerenden Wirbelstürmen heimgesucht. 1976 zerstörte der Taifun Marie beispielsweise die Ernten und beschädigte Gebäude und öffentliche Einrichtungen, was zu Schäden in Höhe von mehr als 4 Millionen US-Dollar führte und Palau zum Katastrophengebiet machte.

Stellt sich also wieder die Frage: Wie verhalten sich diese mit dem Klimawandel?

Einfach ist die Frage zu beantworten, wie sie sich schon früher verhalten hatten. Dazu aus einer Publikation:

Typhoons in Micronesia A History of Tropical Cyclones and their Effects until 1914 by Dirk H.R. Spennemann 2004

(deepl-übersetzt) … Der früheste Taifun, der für Palau historisch aufgezeichnet wurde, traf Tobi (3º01’N 131º10’E) im März 1833, der die Nahrungsaufnahmekapazität drastisch reduzierte und zu Erosion der Küstenlinie. Angesichts der weit südlichen Lage von Tobi ist es auch möglich, dass es sich bei diesem Ereignis eher um einen intensiven Westwindsturm als um einen Taifun handelte. Das Ereignis, das von zwei als Geiseln gehaltenen Europäern beobachtet wurde, zerstörte die meisten Kokospalmen Palmen und vermutlich auch die Brotfruchtbäume. Eine begleitende Sturmflut über die Insel und überflutete nicht nur die Tarogruben, sondern füllte auch viele Gruben mit Sand.. Die historischen Berichte dokumentieren die daraus resultierende Not.

Merir wurde im November 1904 von einem Taifun verwüstet, der als ein El Niño/Southern Oscillation-Ereignis einsetzte. Die Insel wurde vollständig überflutet und der untere zentrale Teil war mit Meerwasser gefüllt. Sogar zwei Jahre nach dem Ereignis war das Gebiet immer noch salzhaltig. Während der Taifun die unteren der Insel überflutete, blieb die höher gelegene Siedlung mit 200 Einwohnern verschont geblieben

The 1912 Typhoon

… Der nördliche Teil von Babeldoab wurde völlig zerstört, wobei alle Pflanzungen und Häuser in Melegeok, Ngabadek, Areklon, Eimelik, Armolongi und Ngardmau schwer beschädigt wurden. Von allen Dörfern auf Babeldoab blieb nur Airai völlig verschont. Die Taro-Felder der Dörfer Aulun (Ngabadek) und Ngardmau, beide auf der Nordwestseite der Insel, wurden mit Salzwasser überflutet. Die Taifunflut erreichte angeblich eine Höhe von fast einem Meter. Berichte von der Nordspitze der Insel berichten von dem plötzlichen Einsetzen des Taifuns und der Stärke des Windes, der den Menschen buchstäblich die Häuser und Dächer vom Kopf hob. Angeblich mussten sich die Menschen am Boden festkrallen, um nicht weggeweht zu werden. Die Missionsgebäude in Malegeok und Eimelik wurden völlig zerstört.

… Der Taifun zerstörte die Missionsgebäude sowie alle palauischen Häuser, einschließlich der großen Versammlungshäuser (bai), vollständig. Eisenplatten, die drei mal zehn Fuß groß waren, wurden um Baumstämme gewickelt. Andere wurden von abgebrochenen Ästen aufgespießt und hingen in den Bäumen, während andere bis zu 1000 Fuß weit geweht wurden. Die Windschäden an der Nordspitze von Babeldoab waren noch viel schlimmer.

… Kaiangel, die nördlichste Insel von Palau, wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen, wobei alle Häuser zerstört wurden. Nur zwei Nebengebäude, beides Bootshäuser, blieben verschont. Ein Viertel der Insel wurde von den Wellen weggespült. Die Auswirkungen wären noch schlimmer gewesen, wenn die Wucht der Wellen nicht durch vorgelagerte Inselchen gebrochen worden wäre. Der Taifun schuf einen Strandwall aus Sedimenten, entwurzelten Bäumen und anderer Vegetation sowie aus Trümmern menschlicher Behausungen, wie z. B. zerstörten Häusern.

Und so geht das beständig weiter:

Two particularly severe events struck Palau during the Japanese civil administration period. In May 1927 a typhoon striking Koror and especially Peleliu (7º00’N 134º15’E), damaged 80% of all households … A year later, on 28 May 1928, a typhoon struck accompanied by a massive storm surge, leveling most buildings in the Koror administrative area …

Schon damals war nach einem heftigen Taifun bereits alles zerstört. Wäre Frau Baerbock also vor 100 Jahren (oder irgendwann) nach Palau gekommen, hätten die Bewohner ihr viel Schlimmeres als aktuell berichten können. Aber nicht als Erzählung, sondern als geschehene Wirklichkeit.

Und wie verhalten sich diese Taifune mit dem Klimawandel?

Im IPCC AR6 Sachstandsbericht steht dazu: Die Erkennung von Trends bei tropischen Wirbelstürmen (TC) bleibt schwierig, genau wie beim AR5. Es könnte Trends geben, aber wir können sie nicht nachweisen

Gemeint ist dabei, dass man die vom IPCC „gewünschten“ Trends nicht nachweisen kann. Denn Trends gibt es sehr wohl, sie nehmen mit dem Klimawandel stetig ab:


Anzahl tropischer Wirbelstürme (tropical Cyclons, TC) im Seegebiet von Palau:

Bild 15 (Teilbild) [15] Fig. 1 Anthropogenic greenhouse warming-induced changes in global and hemispheric annual TC numbers as inferred from the 20CR dataset and changes in the mean annual TC numbers between the pre-industrial control and historical periods as derived from climate model experiments.

Das zeigt sich auch in der folgenden Grafik:

Bild 16 [16] Figure 1. The number of severe and non-severe tropical cyclones since 1970/71 which have occurred in the Australian region

Im folgenden Bild ist die WIKIPEDIA-Listung des minimalen Kern-Luftruckes historischer Zyklone, welche die jeweilige Taifunstärke kennzeichnen, grafisch umgesetzt. Man sieht deutlich, wie die Stärken abnehmen. Dass vor 1950 so wenige gelistet sind, liegt nicht daran, dass vor dieser Zeit weniger schwere Taifune gewesen wären, sondern dass zu diesen die Kerndrücke nicht bekannt sind.

Bild 17 Western North Pacific Ocean 1927 – 2012, minimaler Luftdruck von Taifunen. Grafik vom Autor erstellt. Quelle: WIKIPEDIA: List of the most intense tropical cyclones

Es lässt sich damit folgern: Was die Einwohner von Palau unserer Annalena erzählt haben, mag teilweise stimmen, nur hat es mit dem Klimawandel nichts zu tun. Trotzdem wird auch Palau sein erbetenes Klimageld bekommen, schließlich wurde Annalena bestimmt gut verköstigt und unterhalten.

Auf die Idee, wegen der durch den Klimawandel dort erkennbar eingetretenen Verbesserungen (wie im Ahrtal ja auch) eher mehr CO2 zu emittieren, wird Annalena mit Sicherheit nicht kommen.

Annalena in Nigeria

Die Welt ist groß und bleibt ungerecht. Damit auch die Anzahl an Ländern, welche Probleme haben und unser Geld geschenkt gut gebrauchen können. Wie gut, dass wir eine Außenministerin haben, welche dies erkannte und sich die Lösung auf die Fahne schrieb. Wenn sich dabei auch noch originäre Aufgaben des Wirtschaftsministers mit erledigen lassen, umso effektiver:

[20] dpa, 20.12.2022: Baerbock: Deutschland und Nigeria zusammen gegen Klimawandel

Deutschland und Nigeria wollen ihre Zusammenarbeit gegen den Klima- und für den Energiewandel weiter verstärken. Beide Länder wollten bei der Bewältigung der «größten gemeinsamen globalen Herausforderung, der größten Sicherheitsgefahr für uns alle auf dieser Welt, der Klimakrise» zusammenarbeiten, sagte Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) nach einem Treffen mit ihrem nigerianischen Kollegen Geoffrey Onyeama in der Hauptstadt Abuja. Die Klimakrise müsse mit aller Kraft eingedämmt werden. Afrika und gerade Nigeria hätten ein großes Potenzial für erneuerbare Energien und grünen Wasserstoff.

Dank Frau Baerbocks überragendem Wissen und Erfahrung zum Klima, Klimafolgen, Terrorismus und Religion konnte sie wie beim Besuch von Palao, auch in Nigeria vor Ort spontan alle Probleme analysieren und sofort erklären:

[20] Baerbock: Klimawandel ist «Treiber des Terrorismus»

Dass die Klimakrise zur Sicherheitskrise beitrage, habe sie an diesem Montag beim Besuch in der Hochburg der islamistischen Terrormiliz Boko Haram eindrücklich erlebt, sagte Baerbock. «Dort und in weiten Teilen der Region ist der Klimawandel ein Treiber des Terrorismus und er facht bestehende Ressourcenkonflikte weiter an», etwa zwischen Bauern und Hirten. «Wir wissen, dass das Krebsgeschwür des Terrorismus eine Gesellschaft und ganze Regionen destabilisieren kann», sagte die Ministerin …

Nigeria habe in diesem Jahr erneut die Folgen der Klimakrise zu spüren bekommen, sagte Baerbock. Während sich im Norden des Landes Dürre und Trockenheit ausgebreitet hätten und die Wüste Acker und Weideland auffresse, hätten Überschwemmungen in anderen Landesteilen Hunderte von Menschenleben gekostet und über eine Million Menschen vertrieben.

Dürren und Flut in Nigeria

Deutschland ist (nicht nur) in Nigeria schon lange als ein Land bekannt, welches sich fremden Sorgen und Nöten gerne annimmt, wenn als Ursache der Klimawandel (und Asylwunsch) genannt werden kann. Schuld ist daran nicht unsere Annalena alleine, begonnen hat es schon viel früher und von anderen Parteien:

[23] EIKE 24.12.2018: Entwicklungshilfeminister Müller sorgt dafür, dass Deutschland für fabulierten Klimawandel in Afrika (noch mehr) Reparationen bezahlt

Auch in Nigeria weiß man, dass sich die Vertreter Deutschlands mit Erzählungen zufrieden geben und vor Ort keine Fragen nach Fakten stellen, sofern die Erzählungen ideal zur vorgefassten Agenda passen. Schließlich haben die spendierfreudigen Deutschen viel genauere Fakten durch Simulationen auf ihren Computern:

[22] EIKE, 11.07.2017: Der dürregebeutelte Sahel wird grün – ein schlimmes Anzeichen des Klimawandels

[21] EIKE, 27.05.2022: Wieder schlägt der Klimawandel unbarmherzig zu: Nun versinkt auch Lagos (Nigeria) im Atlantik

Warum (nicht nur) Nigeria – und einige der umliegenden, vor allem der sehr armen Staaten – große Probleme haben, erhellt der extreme Bevölkerungszuwachs:

Bild 18 Nigeria, Bevölkerungsanstieg seit 1965 von unter 50 auf über 200 Mio. Einwohner

Bild 19 Bevölkerungswachstum Somalia

Auch der Viehbestand nimmt explosionsartig zu: Von 1950 mit 6 Mio. auf 66 Mio. Stück.

Wer nicht so bedingungslos und extrem dem Klimawandel-Narrativ anhängt, wie Annalena, käme auf die Idee, dass sich schon damit ein wesentlicher Teil von ist der Klimawandel ein Treiber des Terrorismus und er facht bestehende Ressourcenkonflikte weiter an», etwa zwischen Bauern und Hirten.“ viel einfacher und wohl auch zuverlässiger erklären lassen. Hinzu kommt noch eine ebenso typische Eigenschaft solcher besonders vom Klimawandel gebeutelter Länder:

[25] Nigeria is the 154 least corrupt nation out of 180 countries, according to the 2021 Corruption Perceptions Index, reported by Transparency International.

Und so ist es viel informativer, anstelle von Annalenas salbungsvoller, wissensferner Rede das nachzulesen, was Nigeria selbst über sich schreibt:

FEDERAL REPUBLIC OF NIGERIA Federal Ministry of Environment National Drought Plan November, 2018

Die Ursachen der meisten Dürren in Nigeria lassen sich auf den Klimawandel und die sich verändernden Wettermuster zurückführen, die sich in einem übermäßigen Wärmestau auf der Erdoberfläche, meteorologischen Veränderungen, die zu einem Rückgang der Niederschläge führen, und einer geringeren Bewölkung äußern.

Die daraus resultierenden Auswirkungen der Dürre werden durch menschliche Aktivitäten wie Abholzung, Abbrennen von Sträuchern, Überweidung und schlechte Anbaumethoden, die das Wasserrückhaltevermögen des Bodens verringern, sowie unsachgemäße Bodenerhaltungstechniken, die zu Bodendegradation führen, noch verschärft. Zwischen 1950 und 2006 ist der nigerianische Viehbestand von 6 Millionen auf 66 Millionen angewachsen, was einem Anstieg um das 11-fache entspricht.

Der Futterbedarf des Viehs überstieg die Tragfähigkeit der Grasflächen. Berichten zufolge werden durch Überweidung und Überkultivierung jährlich etwa 351.000 Hektar Land geschädigt. Das Ausmaß der Bodendegradation ist besonders akut, wenn solche landwirtschaftlichen Praktiken auf Grenzertragsflächen wie halbtrockenes degradiertes Land, Hügel- und Berggebiete und Feuchtgebiete ausgedehnt werden.

Wachsende Menschen- und Tierbestände, Armut und Unwissenheit sowie eine ungeplante Entwicklung haben tief greifende Auswirkungen auf die Land- und Wasserressourcen der Region und führen zu einer schwerwiegenden Umweltzerstörung. Das Ausmaß der durch unsachgemäße Landnutzung verursachten Verschlechterung ist nicht genau gemessen worden, aber es gibt zahlreiche Hinweise darauf, wie z. B. hohe Erosionsraten, niedrige und sinkende Ernteerträge, eine geringere Tragfähigkeit der Viehbestände, die Verschlammung von Flüssen, Dämmen und Bewässerungssystemen und die Abholzung von Wäldern mit dem daraus resultierenden Verlust an biologischer Vielfalt und Waldprodukten. Zu den häufigsten Formen der Bodendegradation in Nigeria gehören Bodenerosion, schlechte Entwässerung, Wüstenbildung, Überweidung, Überkultivierung und Entwaldung.

Die Ursachen der meisten Dürren in Nigeria lassen sich auf den Klimawandel und die sich verändernden Wettermuster zurückführen

Steht im „National Drought Plan“ von Nigeria. Das lässt sich weiter präzisieren.

Die Sahelregion – daran grenzt der nördliche Teil von Nigeria – wird seit dem Ende der letzten Eiszeit trockener, wie es rekonstruierte Pegelverläufe des Tschad-Sees zeigen:

Bild 20 [28] Fig. 2 The lake-level history of Lake Mega-Chad. Verlaufsrekonstruktion des Pegels Tschad-See seit 16tausend Jahren

Diese Phase verläuft mit reduzierter Geschwindigkeit weiter:

Bild 21 [27] Verlaufsrekonstruktion des Pegels Tschad-See seit 900

Niederschlagsmangel ist dort deshalb seit einigen Hundert Jahren oft der Fall, wie es Aufzeichnungen historischer Trockenzeiten belegen:

[25] … Many historical droughts have occurred in Nigeria but the impacts have been more severe in the Northern region (Figure 8). There are indications that the Sahelian zone of Nigeria was affected by droughts and famine at about 1681-1687 and 1738-1756. Similarly, over a 12-year period, between 1828 and 1839, severe droughts were also experienced around Kano and Maiduguri cities. The droughts of the 1840s were called Darara (Hausa), while those that occurred in the 1850s were referred to as Bamga-Bamga.

In jüngerer Zeit: … Droughts have occurred in Nigeria during the periods 1914, 1924, 1935, 1943, 1951-1954, 1972-1973 and 1991-1995.

Bild 22 [29] historische Dürreereignisse. 21 Figure 5. Records of historical drought in West Africa since 1600. The numbers for Chad/Borno indicate the durations of drought whose exact date of occurrence cannot be ascertained.

Aktuell teilt sich Nigeria in verschieden regenreiche/-arme Zonen auf:

Bild 23 [26] Nigeria, Übersicht der Niederschlagsverteilung

Nun weiß jeder – außer GRÜNE -, dass der Niederschlag im Sahel derzeit klimabedingt zunimmt:

Zitat: … Die Studie hat die jüngsten Trends und Schwankungen der jährlichen Niederschlagsmenge in der SSEZ von Nigeria zwischen 1949 und 2008 untersucht. Die Studie kam zu dem Schluss, dass derzeit das Klima in der Region derzeit eher eine Tendenz zu feuchteren Bedingungen anstelle der zunehmenden Trockenheit, die für den Zeitraum zwischen den 1960er bis zu den 1980er Jahren galt, aufweist.

Bild 24 (Auszug) [30] Figure 2. Annual rainfall trends and fluctuations for (c) Maiduguri (Anm.: an der Grenze zum Tschad)

Bild 25 Nigeria gesamt. Niederschlagsverlauf seit 1900. Quelle

Zur zurück-erstrebten „Idealzeit“ erleidete Ostafrika die schlimmste bekannte Dürre

[32] David Nash, June 2022: Is eastern Africa’s drought the worst in recent history? And are worse yet to come?:

… Eine kontinentweite, historische Klimastudie zeigt, dass Ostafrika in den 1820er und 1830er Jahren, in den 1880er Jahren und um 1900 Dürren erlebte, die mindestens so schlimm waren wie die der letzten Jahrzehnte. Die Dürre der 1820er bis 1830er Jahre war wahrscheinlich die schlimmste der letzten 200 Jahre.

Bild 26 [32] (Teilbild) Fig. 10. A wetness index for five sectors of Africa, based on a combination of gauge and documentary data. The range of values, –3 to +3, corresponds to conditions ranging from extremely dry to extremely wet, with zero indicating normal.

Und nun noch eine Darstellung, welche Chaosdaten Simulationen – hier zum Horn von Afrika – erzeugen. Leider wird anhand solcher festgelegt, dass der Westen für das Datenchaos Klima verantwortlich sei.

Bild 27 (Teilbild) Comparison between the observed and the simulated annual cycle in precipitation in the eastern Horn of Africa (average across 0–12°N and 40–55°E). (A) Observed annual cycle in precipitation, GPCC v6. Black line denotes the median values; gray bars denote the 90% confidence interval. (B) Simulated annual cycle in precipitation, from the CMIP5 historical experiments. Black line denotes the multimodel mean; individual colored lines represent each model.

Klimawandel bis zum Mond

Annalena redet teils erkennbar schneller, als sie denken kann. Andererseits erkennt man daran, dass sie öfters nicht weiß, wovon sie redet und lediglich aufgeschnappte Worthülsen daherplappert.

Ein prägnantes Beispiel waren ihr erklärter, 7 m Meerespegelanstieg bis zum Jahr 2100 [31] und nun ihre vollkommene Unkenntnis über den Erdumfang:

[7] Vor der versammelten Weltpresse erklärte die Außenministerin: „Heute ist der Moment, wo wir uns ehrlich fragen müssen: Was sind die Folgen für mein Land? Aber auch: Was sind die Folgen für mein Nachbarland oder ein Land, das Hunderttausende (!) von Kilometern entfernt liegt.“

Bild 28

Blamieren darf sich Jeder selbst, wie er will. Hier blamiert sich aber stellvertretend Deutschland und was viel schlimmer ist, die Bürger müssen es bezahlen.

Fazit

Zumindest für den Autor stellt sich die Frage, ob „der reiche Westen“ wirklich wie von unseren politischen Vertretern behauptet, an den Klimaproblemen in Nigeria, den angrenzenden Ländern [24] und im Pazifik schuld ist. Wobei sich anhand der Messdaten weiterhin die Kernfrage stellt, ob das Wetter im größeren Zeitmaßstab überhaupt negativer wurde. Vehement behauptet der Autor deshalb weiterhin, dass die allseits gemeldeten „Verschlimmerungen“ nur in Klimasimulationen und Fabelerzählungen klimaalarm-geschulter Einheimischer geschehen.

Mit ziemlicher Sicherheit hat unsere frühere und aktuelle CO2-Emission darauf nur einen geringen Einfluss, der die Kosten der Reduzierung nicht im Entferntesten rechtfertigen kann.

Den gesamten Artikel (und viele frühere des Autors) durch schält sich anhand der wirklichen Daten eine Erkenntnis heraus: Zu den „erstrebten“, vorindustriellen, kälteren Zeiträumen war das Wetter eher schlimmer und keinesfalls weniger extrem. Es ist dem Autor deshalb vollkommen unverständlich, weshalb man dieses damalige, schlimme Wetter unbedingt wieder haben möchte.

Nicht nur beim Klima ist das so, sondern inzwischen auch bei der Energie:

Tichys Einblick, 29.12.2022: GRÜNE ENERGIEPOLITIK Zuverlässige Kraftwerke müssen raus – damit die Energieversorgung „spannend“ wird

Die oberste Wind- und Solar-Lobbyistin erklärt Atomkraftwerke ernsthaft für „antiquierte Dampfmaschinen“. Ein genauerer Blick zeigt: Hinter der vermeintlich wirren Rhetorik steckt Methode.


Niedersachsen hat es damit bald geschafft:

Bild 29

Liest man die Reden unserer politischen Vertreter, fällt auf, dass offensichtlichste, wirkliche Problemursachen nie Erwähnung finden, oder, wie es Annalena beim Terrorismus nicht nur in Nigeria macht, einfach umgedichtet werden [33]:

FAZ, 26.12.2022: UGANDA: Familienplanung nach dem 100. Kind

Musa Hasahya hat zwölf Ehefrauen und gilt als Vater von mehr als 100 Kindern. Jetzt kann er seine Großfamilie nicht mehr ernähren … Hasahya ist nur ein extremes Beispiel für den Kontinent Afrika, in dem die Bevölkerung mehr als auf jedem anderen Erdteil in den kommenden Jahren explodieren wird. Die zehn Länder mit der höchsten Fertilitätsrate liegen alle in Afrika. Die Spitze belegt das Land Niger in Westafrika, dabei ist die Geburtenrate in den vergangenen zehn Jahren bereits von 7,5 Kindern pro Frau auf 6,7 gesunken.

Nach Angaben des Berlin Instituts für Bevölkerung und Entwicklung dürfte sich die Zahl der in Afrika lebenden Menschen bis 2050 auf 2,5 Milliarden verdoppeln.

… Auch global hat das Wachstum Auswirkungen: Afrika wird schon jetzt besonders stark von den Folgen des Klimawandels getroffen, in der Region Ostafrika leiden die Menschen unter der schwersten Dürre seit 40 Jahren. Bis 2050 dürfte die Migration aus Afrika nach Europa entsprechend weiter zunehmen.

Ende

Zum Schluss ein Gedicht aus einem weiterhin lesenswerten Artikel „Tränen für das Klima“: Der übliche Verdächtige

Ist’s irgendwo sehr öd‘ und trocken,

ist irgendwo ein Feuchtgebiet,

erklingen schon die Totenglocken,

dann ist’s das Kohlendioxid.

Die Welt wird es verdächtigen.

Das Gas sei schuld an jedem Leid,

dem kleinen und dem mächtigen,

an jeder Widerwärtigkeit.

Das Gas sei da, um zu verschmutzen.

So schwarz und braun wie Kohle.

Vergessen ist sein großer Nutzen,

sein Dienst zum allgemeinen Wohle.

Es gilt als böses Umweltgift,

doch seine edle Heldentat

führt selten zu ’ner Überschrift

in einem guten Inserat.

Seit vielen Jahrmillionen schon

lässt dieses Gas die Welt ergrünen,

erfüllt die wichtigste Funktion

und macht aus kleinen Pflanzen Hünen.

Erfahren soll’n es alle Länder:

CO2 ist Lebensspender.

Denn ohne seine Emissionen

würd‘ niemand auf der Erde wohnen.

Gedichtautor: Markus Zimmermeier

Quellen

[2] Stern, 18.07.2022: Baerbock: Antworten auf Klimakrise dürfen an keiner Grenze halt machen

[3] Auswärtiges Amt, 11.10.2022: Flutkatastrophe in Pakistan – Außenministerin Baerbock sagt weitere 10 Millionen Euro für Nothilfe zu

[4] Auswärtiges Amt, 18. Juli 2022: Rede der Bundesministerin des Auswärtigen, Annalena Baerbock, zur Eröffnung des Petersberger Klimadialogs am 18. Juli 2022 in Berlin

[5] EIKE 30.07.2021: Einschläge des Klimawandels oder eher eklatantes Staats- und Behördenversagen?

[6] EIKE, 19.07.2022: Wenn historisch belegte Fluten statistisch gar nicht vorgekommen sein können, wird es das Ergebnis einer Attributionsstudie sein

[7] Rede von Frau Baerbock auf dem Klimagipfel 2022 (COP27)

[8] EIKE, 21.11.2022: Früher musste man seinen Namen zumindest tanzen können, heute reicht es, sich werbewirksam anzukleben

[9] GEO, 18.11.2022: ++ TICKER +++ KLIMAKONFERENZ COP27 Ärmere Länder erhalten Ausgleich für Klima-Schäden

[10] EIKE, 28.11.2022: Attributionsstudien zeigen das Gegenteil von dem, was darüber verkündet wird

[11] SZ, Wochenendausgabe vom 25.01.2020: Interview mit Naomi Klein

[12] EIKE, 26. Dezember 2022: Marcel Crok – Warum es keinen Klimanotstand gibt: Eine Analyse des 6. IPCC-Berichts


[13] Auswärtiges Amt, 10.07.2022: Rede von Außenministerin Annalena Baerbock zu Klima und Sicherheit in Palau

[14] EIKE 30. April 2019: Claudia Roth auf Forschungsreise zum Klimawandel

[15] Savin S. Chand at al., Juiy 2020: Declining tropical cyclone frequency under global warming

[16] Australien Government, Meteorology: Tropical cyclone climatology

[17] CSIRO and SPREP, 2021: ‘NextGen’ Projections for the Western Tropical Pacific: Current and Future Climate for Palau Technical Report

[18] Deutschlandfunk Kultur, 11.03.2010: Erschütternde Dimension

[19] Literaturkritik.de: Der bis heute verschwiegene Genozid: Die araboislamische Sklavenhandel war schlimmer als der transatlantische Sklavenhandel der Europäer


[20] dpa, 20.12.2022: Baerbock: Deutschland und Nigeria zusammen gegen Klimawandel

[21] EIKE, 27.05.2022: Wieder schlägt der Klimawandel unbarmherzig zu: Nun versinkt auch Lagos (Nigeria) im Atlantik

[22] EIKE, 11.07.2017: Der dürregebeutelte Sahel wird grün – ein schlimmes Anzeichen des Klimawandels

[23] EIKE 24.12.2018: Entwicklungshilfeminister Müller sorgt dafür, dass Deutschland für fabulierten Klimawandel in Afrika (noch mehr) Reparationen bezahlt

[24] BMZ, Pressemitteilung 22. Dezember 2022: DÜRRE AM HORN VON AFRIKA Deutschland unterstützt mit Sozialsystemen und Wasserversorgung

[25] FEDERAL REPUBLIC OF NIGERIA Federal Ministry of Environment National Drought Plan November, 2018

[26] projection of meteorological droughts in nigeria during growing seasons under climate change scenarios


[27] Karsten Brunk and Detlef Gronenborn, 2004: FLOODS, DROUGHTS, AND MIGRATIONS THE EFFECTS OF LATE HOLOCENE LAKE LEVEL OSCILLATIONS AND CLIMATE FLUCTUATIONS ON THE SETTLEMENT AND POLITICAL HISTORY IN THE CHAD BASIN

[28] Simon J. Armitage at al., 2015: West African monsoon dynamics inferred from abrupt fluctuations of Lake Mega-Chad

[29] AONDOVER TARHULE and MING-KO WOO: TOWARDS AN INTERPRETATION OF HISTORICAL DROUGHTS IN NORTHERN NIGERIA

[30] Abaje I. B. at al., 2012: Recent Trends and Fluctuations of Annual Rainfall in the Sudano-Sahelian Ecological Zone of Nigeria: Risks and Opportunities

[31] EIKE, 22. Sept. 2021: Annalena lässt den Meerespegel schnell mal um 7 m steigen – und zwei schauen nur wie bekloppt dabei zu


[32] David Nash, June 2022: Is eastern Africa’s drought the worst in recent history? And are worse yet to come?

[33] Was die rabiate iranische Kopftuchpflicht mit dem Islam zu tun hat (tichyseinblick.de)