Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Absurde Strafen: „Fitter Hirsch“ weiter unter Beschuss der Behörden

Absurde Strafen: „Fitter Hirsch“ weiter unter Beschuss der Behörden

Das Corona-Regime will Kritiker kleinhalten. Jeder Unternehmer, der sich nicht willfährig dem System beugt, wird bekämpft. Der Fitnessstudiobesitzer Daniel Schreiber ist einer von ihnen. Von seiner Standhaftigkeit lässt er sich nicht abbringen. Die Strafen, zu denen der 43-Jährige bereits verurteilt wurde, sind zwar an Absurdität kaum zu überbieten, zahlen muss sie der Steirer trotzdem. Wochenblick sprach mit Daniel Schreiber und seinem Anwalt.

„Ich hätte bei diesem Spiel nie mitgespielt. Da nehme ich lieber die Strafen in Kauf.“, sagt der Steirer. Die Verfahren haben sich angehäuft. Er erzählt: „Ich wurde mittlerweile zu 3300 Euro rechtskräftig verurteilt, weil sich eines meiner Mitglieder während des fünfmonatigen Lockdowns im Frühjahr 2021 seine Trainingssachen aus meinem Fitnessstudio abgeholt hat. Ich war nicht vor Ort. Das Zutritt-System war so eingestellt, dass jeweils nur eine Person das Studio betreten konnte. Hier habe ich alle Rechtsmittel ausgeschöpft. Da bleibt mir nur, die Strafe zu bezahlen. Zusätzlich läuft immer noch das Verfahren wegen meiner LED-Wall vor meinem Fitnessstudio. Mittlerweile soll sich laut Behörde nicht einmal mehr mein Grundstück, auf dem sich die LED-Wall befindet, im Ortsgebiet befinden.“ Die Behörde habe lediglich über die Textgröße, nicht aber über den Textinhalt zu entscheiden. Dass der 43-Jährige auf seiner LED-Wall Corona-Aufklärung betreibt und Hinweise auf alternative Medien, unter anderem Wochenblick, bringt (Wochenblick berichtete im April d.J.), dürfte der Behörde jedoch mehr als nur ein Dorn im Auge sein.

Irrtum der Gemeinde?

Es sei schon sehr auffällig, dass das Verfahren zunehmend kuriose Ausmaße annimmt, stellt auch der Rechtsanwalt Dr. Rautnig fest. Er vertritt Daniel Schreiber nun in seinen laufenden Verfahren und erklärt: „Der Begriff Ortsgebiet ist konkret in der Straßenverkehrsordnung definiert mit: Das Straßennetz innerhalb der Hinweiszeichen ‘Ortsanfang’ und ‘Ortsende’. Das Fitnessstudio und die LED-Wall von Herrn Schreiber sind nur durch eine Straße zu erreichen, die durch das Hinweisschild ‘Ortsanfang’ markiert ist, und befinden sich nach der eindeutigen Definition im § 2 der StVO sohin definitiv im Ortsgebiet. Nun legte die Gemeinde Bad Waltersdorf im Verfahren vor dem Landesverwaltungsgericht auf Anfrage des Richters einen Gemeindeplan vor, in dem ein Rechteck willkürlich eingezeichnet und als ‘Ortsgebiet’ definiert ist, Ortstafel ‘Ortsanfang’ weit außerhalb des Ortsgebiets, wie auch die LED-Wall des Herrn Schreiber. Ist da der Gemeinde ein Irrtum passiert? Der zuständige Richter erkannte diese Ortsgebiet-Variante der Gemeinde ohne zu zweifeln an. Unsere Fotos und Aufnahmen und meinen Antrag auf einen Ortsaugenschein lehnte der Richter mit der Begründung ab, er glaube dem Plan der Gemeinde und wies auch gleich die Beschwerde des Herrn Schreiber ab.“

Beschwerde beim VfGH

Die verhängte Geldstrafe müsse Schreiber zahlen. Außer einer Verfassungsgerichtshofbeschwerde stünde ihm kein Rechtsmittel mehr offen. „Herr Schreiber erhebt aber Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof. Wir bringen diese Anfang November ein. Hier muss entschieden werden, ob ein Richter den Gesetzesbegriff ‘Ortsgebiet’ derart willkürlich auslegen darf und wie weit sich ein Gericht überhaupt mit einer extensiven Begriffsauslegung vom Wortlaut des Gesetzes entfernen darf. Hier könnte es zu einer richtungsweisenden Entscheidung kommen.“, sagt der Grazer Rechtsanwalt. Das müsse unbedingt geklärt werden. Sonst könnte sich sein Mandant mit immer wiederkehrenden Strafen konfrontiert sehen, wenn er künftig die LED-Wall in Betrieb nimmt. Für die Beschwerde brauche es jedenfalls einen langen Atem. Denn Entscheidungen beim Verfassungsgerichtshof dauern in der Regel zwischen sechs und zwölf Monaten. In der Zwischenzeit bleibt Daniel Schreiber nichts anderes übrig, als seine Strafe zu bezahlen und die Genehmigung für die Sujets auf seiner LED-Wall durch die Behörde zu erlangen. Denn seit mehr als einem Jahr könne er seine LED-Wall nicht für den eigentlichen Gebrauch von Werbeeinschaltungen nutzen, und daher keine Einnahmen generieren.

Verfahren wegen Masken

Außerdem seien noch drei Maskenverfahren gegen den Steirer im Laufen. „Und dass, obwohl ich ein Attest vorweisen kann.“, ärgert er sich. Dazu erklärt Dr. Rautnig: „Viele Menschen sind, so wie Ing. Schreiber, mit Verfahren wegen fehlendem Mund-Nasenschutz konfrontiert. Es wirkt als hätten Polizei und Behörden den Auftrag, jeden ohne Maske anzuzeigen, auch wenn dieser eine ärztliche Bestätigung oder ein Attest vorweisen kann. Das sind leider keine Einzelfälle, im Gegenteil.“ Der Unterschied zwischen ärztlicher Bestätigung und Attest sei die Diagnose. Aufgrund des Datenschutzes und der ärztlichen Verschwiegenheitspflicht sei auf der Bestätigung keine Diagnose enthalten. Sie diene zur Vorlage im alltäglichen Gebrauch und für die Polizei. „Meine Erfahrung ist, dass die Vorlage eines ärztlichen Attests dann später im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht ausreicht, um mit seiner Beschwerde erfolgreich zu sein.

Sprechverbot

Das Verfahren wird dann eingestellt. Ich empfehle jedem, alle Rechtsmittel bis zum Verwaltungsgericht auszuschöpfen. In letzter Zeit hat bei den Gerichten ein Umdenken stattgefunden. Ich erlebe immer mehr positive Verfahrensausgänge in Corona-Angelegenheiten.“, zeigt sich Dr. Rautnig zuversichtlich. Anhängig sei noch ein Verfahren, in dem Schreiber vom Land Steiermark geklagt wird. Der Studiobetreiber äußerte sich im Dezember 2021 über das Eindringen eines Behördenvertreters der BH Hartberg in ein Vereinsgebäude. Der Vorfall habe die anwesenden Kinder und Eltern dementsprechend verstört zurückgelassen. Schreibers Äußerungen hätten sich lediglich auf Zeugenaussagen gestützt, er selbst sei nicht dabei gewesen. Er erzählt: „Zu diesem Vorfall habe ich nun seit mehr als neun Monate Sprechverbot, solange, bis das Verfahren abgeschlossen ist. Das Land Steiermark klagt mich und verlangt sogar einen Widerruf meines Posts in einem reichweitenstarken Medium.“ Im November stehe die zweite Verhandlung in dieser Sache bevor. Hier würden dann auch Zeugen gehört, die Schreibers Aussagen untermauern könnten, sagt Dr. Rautnig: „Die Zeugenaussagen liegen mir allesamt schriftlich vor. Somit stützte sich mein Mandant nicht auf seine Privatmeinung, sondern auf Berichte von Menschen, die bei dem Vorfall dabei waren. Den mit der Klage verlangten Widerruf in der Zeitung sehe ich als völlig unverhältnismäßig. Nicht nur wegen der Reichweite, sondern auch finanziell. So ein Inserat würde mehrere tausend Euro kosten. Das steht zu den Äußerungen des Herrn Schreiber nicht in Relation.“

Sie „belohnen“ uns mit Drohnen

Sie „belohnen“ uns mit Drohnen

In den falschen Händen ist die Technik kein Segen, sondern ein Fluch für die ganze Menschheit, die schrittweise zum gläsernen Untertan der Globalisten werden soll.

Bei einem Kongress in Wien in der Vorwoche schlug ein Experte vor, man müsse das Mindset der Menschen bei digitalen Technologien zur Einstellung ändern, es käme so zur Lösung von Weltproblemen; er nannte Analyse- Tools im Kampf gegen den Klimawandel. Ob er damit auch die im Mai beim WEF- Gipfel ersonnene Vision, den CO2-Fußabdruck der Menschen zu überwachen, meinte, ist nicht bekannt. Aber es geht ohnehin in diese Richtung, wenn man einem Autor des Bilderberger-„Standard“ glauben darf, der von einer Zukunft träumt, in der zivile Drohnen in Verbindung mit künstlicher Intelligenz das Stromnetz überwachen. Auch den Energieverbrauch?

Drohnen für totalitäre Zwecke

In Norwegen kontrollieren Flugkörper bald, ob Strommasten intakt sind. Hört sich wie eine Entlastung für den gefährlichen Job der Mastensteiger an, rationalisiert diese ganze Branche aber faktisch weg. Es ist nicht das einzige Problem: Denn wenn überall in unseren Städten ferngesteuerte Drohnen herumfliegen & die kritische Infrastruktur abfotografieren, lassen sich diese Bilder zur Kontrolle nutzen, ob Bürger sich wohl so verhalten, wie die Obrigkeit das gerne hätte. Dass die Drohnen-Technologie für totalitäre Zwecke einsetzbar sind, zeigte China schon zu „Pandemie“-Beginn. Und weil Kameras nicht am Fenster aufhören, ist es nur eine Frage der Zeit, bis man das Volk auch im Wohnzimmer durchleuchten würde.

Leserbriefe zu „Mögen Sie Menschen?“

Leserbriefe zu „Mögen Sie Menschen?“

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Michael Fitz diskutiert hier über „unser Menschenbild oder besser das Bild, das wir vom Anderen, von der Gesellschaft um uns herum haben“, das vielfältig geprägt werde. Die Vereinzelung des Einzelnen schreite unablässig voran. Es brauche „grundsätzlichen Respekt vor dem anderen Menschen, dem anderen Leben“ sowie „Mitgefühl im wahrsten Sinn des Wortes“ und „einen Moment der kollektiven Einsicht“. Wir haben interessante E-Mails mit teilweise sehr unterschiedlichen Meinungen zum Inhalt erhalten. Danke. Die Leserbriefe hat Christian Reimann für Sie zusammengestellt.


1. Leserbrief

Hallo liebes Nachdenkenteam, liebe Leserschaft,

Um Menschen überhaupt mögen zu können, müssen zuvorderst gerade in der heutigen Zeit, wohl erst einmal einige Fragen geklärt werden: 

Was unterscheidet den Menschen von allen anderen Lebewesen auf diesem Planeten? 

Welche Voraussetzungen, muss ein Mensch prinzipiell erfüllen, um sich vom Tier zu unterscheiden und damit auch erst  d a n n,  von sich selbst und voller berechtigtem Stolz, behaupten zu können, ein Mensch zu sein? 

Was fehlt dem heutigen Zeitgeist völlig, um überhaupt Mensch sein und bleiben  zu können? 

Darf der Mensch hier überhaupt wirklich noch Mensch sein?

All diese Fragen nicht völlig realitätsfern und nicht selbstbetrügerisch zu beantworten, würde schon einmal in eine Richtung führen, die das heutige Menschenbild, lediglich als das erkennen lassen würden, was aus Menschen gemacht wurde und eben nicht widerspiegeln was  Menschsein eigentlich wirklich bedeutet!  Raubtiersein, hat mit Menschsein nicht wirklich etwas zu tun. Es stellt lediglich die allererste Entwicklungsstufe des Menschen, nach seinem Erscheinen auf dem Planeten Erde dar!

Mag der Mensch noch immer über Urinstinkte und Urtriebe verfügen, so ist er doch als einziges Lebewesen auf diesem Planeten auch in der Lage dazu, diese entsprechend seiner eigentlichen menschlichen Würde und seines eigentlich vorhandenen Gewissens zu kontrollieren und zu lenken!   Für mich stellt sich an dieser Stelle grundlegend auch die Frage der emotionalen Intelligenz eines Menschen und inwieweit diese sich innerhalb einer so materialistischen Welt, wie der westlichen überhaupt entwickeln kann.  Ist es evolutionär überhaupt möglich,  dass sich Menschen innerhalb einer solchen Gesellschaft emotional so weit entwickeln, dass sie selbst gar keine Raubtiere mehr sein wollen, weil das ihrer eigenen menschlichen Würde und ihrem Gewissen völlig widerspricht?  Mal ehrlich: “Wer will als Mensch mit einer menschlichen Würde, menschlichem Stolz, Wertschätzung, Selbstachtung, Selbstbewusstsein gegenüber sich selbst, überhaupt ein primitives Raubtier sein, was weder über menschliche Würde, noch über ein Gewissen verfügt und natürlich immer Angst vor Fressfeinden, Räubern und Ähnlichem, haben muss, um als Spezies Raubtier zu überleben?”   Ein Raubtier bezeichne ich als Mensch, grundsätzlich nicht als Menschen!  Mir fällt es als Mensch, selbst im Traum nicht ein, tatsächlich, ein primitives, menschenunwürdiges und gewissenloses Raubtier zu sein.  Warum muss ich das, als Mensch aber immer noch sein, um existieren zu können?  Wer legt so etwas eigentlich fest und was für ein primitiver Zeitgeist ist das noch immer,  bezüglich des eigentlichen  Menschenbildes?  Hilfreich sei der Mensch, edel und gut, denn das allein  unterscheidet ihn von allen Wesen die wir kennen, wusste im Jahr 1783 schon Johann Wolfgang von Goethe, nur warum weiß das die heutige Menschheit offenkundig selbst immer noch nicht?  Wer redet ihr ständig völlig andere Sachen ein und behauptet ihr gegenüber, sie sei auf ewig dazu verdammt ein Raubtier zu sein?  Warum die Menschheit daher nicht gleich wieder dazu verdammen, die Erde wieder als Scheibe zu sehen?  Wer widerspricht und etwas anderes behauptet, der weiß anhand der Geschichte, was mit ihm passiert.  Ein großer Teil der Menschheit, gerade in der westlichen Welt ist in meinen Augen, leider in ihrer Entwicklung entweder auf diesem geistigen  (emotionale Intelligenz gehört auch dazu) Niveau stehen geblieben oder schon wieder so weit zurück gegangen!  

Mit freundlichen Grüßen
Irina Trappe-Hanel 


2. Leserbrief

Mögen Sie Menschen?

Spontane Antwort. Nein.

Ich habe etwas gegen Menschen, die mir durch ihr Verhalten , ihr Benehmen, ihre Art zu Leben auf Dauer Schaden zufügen.

Kann ich es ändern? Nein.

Gibt einen Spruch: Lächle, du kannst sie nicht alle beseitigen.

Oder auch: Nehme die Menschen, wie sie sind, andere gibt es nicht.

Wobei ich da schon wieder beim Jein bin.

Natürlich gibt es Menschen, die ich durchaus mag.

Andere die ich liebe.

Die ich vermissen würde.

Also Nein, Ja, Vielleicht.

Herzlichst
D. M.


3. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Fitz,

dieser Artikel war eher unnötig. Er ist ebenso moralinsauer wie ebendort angesprochen. Ja, es gibt Leute wie die von Ihnen angeprangerten. Die Oberflächlichen. Glauben Sie, Sie ändern das mit dem Artikel, und das auf den Nachdenkseiten, wo Sie sich relativ sicher sein können, Zuspruch zu finden? Quasi in Ihrer eigenen Blase?

Die Menschheit an sich ist durch die Digitalisierung nicht oberflächlicher geworden. Früher haben wir uns über Bildzeitungsleser aufgeregt, die ihre Stammtischmeinung kundgetan haben. Die waren ebenfalls in ihrer Blase, haben zwar nicht per elektronischem Medium in die Welt posaunt, aber bei so vielen Tweets liest das doch eh nur die eigene Verwandtschaft und der Dunstkreis, in dem man sich befindet.

Es sind einfach nur viel mehr Menschen geworden. Und die digitalen Medien bieten andere Möglichkeiten.

Ja, ich mag Menschen. Ich habe sicherlich leicht reden, denn ich hocke auf meinem Gehöft und gehe kaum in die Welt raus, und Menschenansammlungen meide ich möglichst. Aber natürlich kann ich sie nicht völlig vermeiden, und da kann es durchaus passieren, daß ich selber zum Im-Weg-Steher werde, zum Störer im Leben Anderer, die vllt gerade auf dem Weg zur Toilette oder zum Snackstand sind. Und da, da hat man die Gelegenheit, genau das Muster zu durchbrechen: Man kann nämlich mit den Leuten ins Gespräch kommen. Meist genügt eine kleine freundliche Bemerkung. Die Meisten gehen darauf ein, man kommt ins Gespräch oder es bleibt bei ein paar Worten. Alles ok. Wir sind alle nur Menschen. Und wenn jemand nicht darauf eingeht, sich weiterhin rüpelhaft benimmt o.ä., dann ist das sein Problem. Nicht meins.

“Doch benimmt sich jemand wie’ne echte Schlampe, werd’ ich auch privat und hau ihm eine rein’ (Klaus Hoffmann, Salambo). Nee, ganz so schlimm natürlich nicht, aber wenn sich jemand völlig inakzeptabel benimmt, habe ich doch immer noch die Möglichkeit, dies anzusprechen. Wo ist das Problem? Dazu bedarf es keines Artikels.

Vielleicht sollte Herr Fitz auch öfter zuhause bleiben.

Viele Grüße,
S. I.


4. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Fitz,

danke für Ihren Artikel “Mögen Sie Menschen?” vom 18.10.22. Es ist eine berechtigte Frage, der man sich immer wieder stellen muss/sollte, um nicht der Gefahr der genannten “Selbstgefälligkeit” zu erliegen. Echte Nächstenliebe (nicht dieses abstrakte Solidaritätsgeschwätz) erfordert oft genug Selbstüberwindung. Sie schreiben “Natürlich mögen Sie Ihre Kinder, Ihre Frau, Ihre Familie…” Nun, das ist meiner Erfahrung nach gar nicht so natürlich, sondern auch hier gilt -wie wohl jeder leidlich weiß, der sich darin übt, seiner Frau/seinem Mann, seine Familie treu zu bleiben-: “überall da, wo Menschen sind, ist Leben. Nicht immer angenehm, dann also nicht unbedingt blasen-konform.” Ein ganzes Leben mit ihr/ihm und mit den Kindern nicht nur auszuhalten, sondern zu gestalten, den von Ihnen genannten “Zugang” zueinander (immer wieder) finden, ist eben nicht immer angenehm. Aber lohnend und segensreich. Ehe und Familie sind das beste, wichtigste (und für die Kinder das erste) Heilmittel gegen “Erstarrung, Blase, Selbstgefälligkeit, Vereinzelung”.

Deswegen tut es mir im Herzen leid, dass immer noch so viele Linke Ehe und Familie mürbe machen. Dass die einzelnen Familienmitglieder gegeneinander ausgespielt werden (z.B. Feminismus), Ehe und Familie als Hindernis auf dem Weg zu einer besseren Gesellschaft gesehen werden. Am schlimmsten zeigt sich dies hinsichtlich Abtreibung, einem “mutierten Menschenrecht”. Gerade hier wird besonders deutlich: “Da braucht es aber grundsätzlichen Respekt vor dem anderen Menschen, dem anderen Leben. Es braucht Mitgefühl im wahrsten Sinn des Wortes, nicht immer nur Abgrenzung, Selbstgefälligkeit und Wokeness. Solange wir diesen Respekt nicht aufbringen können oder wollen, hört das Schlachten nicht auf, egal an welcher Front.” Solange das Schlachten der Abtreibung, der “Krieg” gegen die Ungeborenen toleriert, ja sogar befördert wird, solange kleine Kinder als “bedrohlich” wahrgenommen/dargestellt werden statt grundsätzlich als Geschenk gegen unsere “Ängste und Ansprüche”, solange werden wir immer mehr Menschen haben, die Menschen -einschließlich sich selbst- eigentlich nicht mögen -oder vielmehr nicht lieben. Eine grundlegende Änderung braucht logischerweise auch einen guten Zugang zu Sexualität: Sexualität, die nicht selbstgefällig auf Lustgewinn ausgerichtet ist, sondern wirklich offen für den anderen und für das mögliche Kind. Sind z.B. Kondome nicht auch eine Art “Blase”, Ausdruck von “Abgrenzung” (“Man will sich nicht anstecken, nicht infizieren am Anderen”)?

freundliche Grüsse,
Markus Fahrer


5. Leserbrief

Hallo Michael,
 
ich heiße auch Michael, bin ein klein wenig älter als Du. Leider glaub ich Dir nicht, ich glaub Dir nicht, dass Du ehrlich mit anderen Menschen reden willst, da ich überzeugt bin, Du hast es in Deiner Blase sehr bequem und lebst nur Deinen Weltschmerz aus.
Du beschreibst uns alle sehr treffen, nur das ist eben leider alles nur Selbstzweck, es ist die Eitelkeit, von der Gryphius in seinem Gedicht so kalt und klar schrieb: “Du siehst, wohin Du siehst, nur Eitelkeit auf Erden…..”
 
Ich wohne nicht weit von Dir entfernt, ich kenne Deine Blase, ich kenne Deine Ansprüche und ich kenne Deine Eitelkeit, ich halte Dich nicht für einen besseren Menschen, als wir alle eben nur einfache, leider verstümmelte Kreaturen sind, da diese Eitelkeit Teil des Gifts ist, welches uns als Menschheit an die Psychopathen ausliefert.
 
Du hast da wohl ein andere Meinung, irgendwie gewinne ich beim Lesen Deiner Texte, dass Du immer nur über die Anderen schreibst, es scheint, Du selbst forderst zwar oft den Griff an die eigene Nase – nur selber, sorry, selber magst Du Sie vielleicht ab und an leicht stupsten, doch wirklich angepackt, das hast Du sie, Deine Nase, wohl noch nie!
 
Ich lese ab und an hier, Du bist nicht allein in Deiner Blase, die meisten die hier schreiben, stehen auf Podesten und dabei sind Sie sicher guten Herzens, Ihr wollt, das unterstelle ich Euch, wirklich gegen das Übel angehen, nur Ihr werdet es niemals lindern, solange ihr nicht bemerkt, das IHr, wie Du hier in Deinem Text – sorry, etwas aufgebläht und leider nicht sehr unterhaltsam, eher …. – so kundtust, das Gespräch doch nur sucht, wenn Ihr Partner aus Eurer Blase, Partner Die Euch unterstützen, die ganz bei Euch sind, findet.
Würde ein unerfreulicher Zeitgenosse in die Nähe Deiner Blase kommen, würdest Du Ihn meiden, Ihn vermeiden – da schon die Regung – dieser sei unerfreulich, jener aber erfreulich, der Beweis für die Hoffnungslosigkeit ist, die Hoffnungslosigkeit in der wir alle verlorengehen, vom ersten Tag unserer Existenz bis zum Letzten.
 
In diesem Sinne, verzeih die Nestbeschmutzung, verzeih meine Eitelkeit, sie ist nicht minder traurig wie die Deine.
Wir werden niemals miteinander reden, da Du nicht hören wolltest, was ich zu sagen habe, Da ich nicht noch lästiger sein wollte, als ich es durch diese Zeilen schon bin, die doch am Ende zumindest – das Drücken der Delete-Taste – erbettelt haben.
 
Ich ende auch mit Gyphius, der wohl nicht ahnte, dass vor den wieder blühenden Wiesen – so die Natur wie wir sie kennen tatsächlich gegen unser Vernichtungswerk sich als resillient erweist – furchtbare Ödnis wartet “Ach was ist all Dies, was wir für köstlich achten (jeder hat sein Angebot in seiner Blase – auch Du lieber Michael, auch ich – )
 
Als schlechte Nichtigkeit, als Schatten, Staub und Wind (hier trifft Gryphius wohl geradezu visionär die Gegend der durch zwei Kriege vernichteten Zone im Süden des Zweistromlands, wo die westlichen Kriegsmenschen ganze Arbeit geleistet haben und der radioaktiv verseuchte Staub auch ohne offene Kernwaffenverwendung, hämisch die Kinder tötet….. wo heute schon so gelbt wird, wie unsere Nachkommen wohl, jene die überleben, in etwa ihre Existenz erfahren müssen…..)
 
…. als eine Wiesenblum, die man nicht wiederfind´t
Noch will was ewig ist, kein einig Mensch betrachten.
 
Sorry Michael, auch für Dich gelten Diese Zeilen, sie gelten wahrlich für uns alle!
 
(Eigentlich wollte ich Dir schon bei Deiner “Kreta” Geschichte schreiben, damals hab ich es mir verkniffen – Du erkennst wahrscheinlich gar nicht, was ich damit meine…….. – oder? Na ja, jetzt liebe Nachdenkseiten Redaktion, drückt schon auf das Delete…. )

von unserem Leser M.H.


6. Leserbrief

Lieber Herr Fitz,

was wirklich wichtig ist im Leben, ist immer ein Januskopf. Oder ein Paradoxon, zwei unvereinbare Aspekte. Was Sie schreiben ist von der Art, wo mein Deutschlehrer die Hände faltete, ausatmete und sagte: “Dem habe ich nichts hinzuzufügen”. Andererseits, Kommunikation, Bestätigung, von der echten Sorte, haben wir dringend nötig. Also: Danke dafür, dass Sie gesagt haben was ist und was nötig wäre!

Und da taucht schon wieder ein Januskopf auf. “Der Fitz spricht mir aus der Seele, so isses!” Und schon fange ich an, an meiner eigenen Wohlfühlblase zu basteln. Und darum geht es eben nicht. Sagen Sie ja.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es schon wichtig ist, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Aber nicht im Sinne von Optimierung, Anpassung an das was Vorteil zu bringen scheint und Abgrenzung gegen Störungen von Außen. Sondern im Sinne von Selbstbeobachtung, aber ohne Scheuklappen und gnadenlos. Dann nehme ich halt auch gelegentlich wahr, was für ein Arschloch ich sein kann, wo ich Fehler mache oder peinlich daneben liege. Und das fördert das Verständnis für andere Menschen.

Es sieht nicht gut aus. Der Lebensstil im Westen wird schon seit langem von “Gier, Hass und Verblendung” geprägt. Und es wird immer perverser. Henry Miller hat vor etwa 80 Jahren sein Heimatland bereist und seine vernichtende Beurteilung in dem Buch “The Airconditioned Nightmare” zusammengefasst. Die Bundesrepublik Deutschland wurde von Beginn an von dieser Unkultur geprägt. Und es merkt keiner. In den USA fangen Menschen an, was zu merken. Vielleicht muss das ja auch erst wieder “aus den USA zu uns rüber schwappen”. In Frankreich und Italien sind die Menschen wacher, da rührt sich schon ein bisschen was.

Aber am Ende, und zu Beginn, hilft nur das was Sie beschreiben. Wir, jeder Einzelne, müssen aufwachen. Es kann ein befreiendes Erlebnis sein, wenn man sich Angst und Unsicherheit stellt. Und dann kann man auch schon mal vor Freude weinen. Und endlich Mensch werden.

Herzliche Grüße,
Rolf Henze


7. Leserbrief

Sehr geehrter Michael Fitz,

wieder einmal ein wie ich finde sehr lesenswerter/interessanter/erkenntnisreicher Artikel von Ihnen – vielen Dank dafür!

Sie reden in Ihrem Artikel von “Blasen, Boxen und Glaskästen” hinter bzw. in denen sich viele Menschen “verstecken”/in die sie sich zurückziehen und dadurch abgrenzen. Es ist noch nicht sehr lange her das ich dies ebenso praktizierte – andauernd und bei vielen Gelegenheiten! Aus einem solchen “Versteck” bzw. aus einer solchen Abgrenzung heraus ist es aus meiner Sicht schwierig – und da stimme ich Ihnen zu – die Frage “Mögen Sie Menschen?” eindeutig/uneingeschränkt bzw. überzeugent/autenthisch mit “ja” zu beantworten. Wer dies dennoch tut belügt sich meines Erachtens (m.E.) selbst und stellt damit m.E. eine potentielle Gefahr für sich und andere dar.

Wie kommt nun jeder einzelne Mensch zu einem eindeutigen/uneingeschränkten bzw. überzeugenden/autenthischen “ja” auf die Frage “Mögen Sie Menschen?”, was m.E. – und auch da stimme ich mit Ihnen Michael Fitz überein (wenn ich ihren Artikel richtig interpretiere) – gleichzusetzen ist mit der Frage “Mögen Sie Frieden?”!

Als Lösungsansatz schreiben Sie – was ich unterstütze:

“Tja, die (Verhandlungslösung – Anm. von mir) können Menschen nur zustande bringen, wenn sie miteinander reden. Wenn sie zuhören, den Anderen ausreden lassen, aus ihrer Box herauskommen und wahrnehmen, wie es dem Gegenüber wirklich geht und was ihn antreibt. Da braucht es aber grundsätzlichen Respekt vor dem anderen Menschen, dem anderen Leben. Es braucht Mitgefühl im wahrsten Sinn des Wortes, nicht immer nur Abgrenzung, Selbstgefälligkeit und Wokeness. Solange wir diesen Respekt nicht aufbringen können oder wollen, hört das Schlachten nicht auf, egal an welcher Front.”.

Ich möchte jetzt (verkürzt/auf den Punkt) versuchen, Ihre aus meiner Sicht richtigen und weiter oben zusammengefaßten Aussagen im Artikel auf eine etwas andere – mir mittlerweile etwas vertraute und wichtige Art – auszudrücken/wiederzugeben:

Menschen (wie ich bis vor noch nicht all zu langer Zeit) die sich in “Blasen, Boxen und Glaskästen” zurückziehen leben überwiegend “im Außen”! Sehen also alles was um sie herum geschieht, auch deren Intensität, von sich selbst losgelöst und vor dem es sich zu schützen gilt. Auf die Idee zu kommen/festzustellen, das alles was um sich selbst herum geschieht mit der eigenen Wahrnehmung/den eigenen Gedanken/den eigenen Ängsten – also mit uns selbst/mit unserem Inneren – zu tun hat, ist um ein vielfaches schwieriger als alle Schuld im “Außen”/im Anderen zu sehen/suchen!

Meine Lösung/Empfehlung (in meinen Worten) zu einem eindeutigen “ja” auf die Frage “Mögen Sie Menschen?” also auch zu Frieden und damit zu mehr Menschlichkeit lautet “Komm zu Dir selbst”! Dieser Weg zum eigenen “Innen” ist nicht einfach/ist oft schmerzlich, es muss ihn auch jeder selbst finden, aber er ist heilsam – sowohl im “Innen” wie auch daraus folgend im “Außen”!

Am Ende noch ein freundlicher Hinweis:

Es gibt meines Wissens 9/10 übergeordnete Ethnien auf dieser Erde und keine dieser Ethnien ist aus menschlicher Sicht einer anderen überlegen! Die bunte Vielfalt (nicht nur) der Menschen auf dieser Erde ist das wundervolle! Gier und Geld verändert Sichtweisen!

(Übergeordnete Ethnien meines Wissens: Ozeanien, Südasien, Südostasien, Ostasien, Schwarzafrika, Orient, Russland/Europa (haben eine sehr große Schnittmenge), Lateinamerika, Angloamerika)

Herzliche Grüße
Andreas Rommel


Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten

Die NachDenkSeiten freuen sich über Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen Länge und mit einem eindeutigen Betreff.

Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:

Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer „Gebrauchsanleitung“.

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Zeitbombe Migration: Wir platzen endgültig aus allen Nähten …

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Europa sieht sich derzeit mit einer neuen akuten Migrationskrise konfrontiert. Vor allem die Bundesrepublik ist Ziel- und Sehnsuchtsort von unzähligen Glücksrittern und Wirtschaftsmigranten: Alleine von Februar bis August gab es mehr als 1,8 Millionen Zuzüge nach Deutschland. Rund 952.000 kamen aus der Ukraine, wobei die genauen Zahlen unbekannt sind, weil sie gar nicht komplett erfasst werden. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) geht davon aus, dass die Rekordzahl von 2,1 Millionen Zuwanderern aus dem Jahr 2015 bis Ende des Jahres noch übertroffen wird. Der Zuzug aus Ländern wie Syrien, Afghanistan oder dem Irak hält an und steigt weiter.

In Österreich ist die Lage ähnlich dramatisch. Die Zuwanderungszahlen erreichten auch hier bereits im Oktober fast die Höhe von 2015. Der türkise Innenminister Gerhard Karner plant bereits die Errichtung von Zeltstädten. Die burgenländische Grenze gilt inzwischen als „Hotspot der internationalen Schlepperkriminalität“. Allein dort strömen seit Monaten 3000 bis 4000 illegale Migranten ins Land. Inder bilden mit fast 8.000 Asylanträgen inzwischen die drittgrößte Gruppe nach Syrern und Afghanen. Niemand hat den geringsten Überblick, wer überhaupt nach Europa kommt. Serbien wird derzeit ebenfalls von einer solchen Masse an teils schwer bewaffneten, Migranten überrannt, dass der dortige Innenminister Aleksandar Vulin von einer „Invasion“ sprach. Wie viele Terroristen, Islamisten und sonstige Verbrecher sich unter den zahllosen Zuwanderern befinden, kann niemand seriös beantworten. Die deutschen Kommunen, die noch vor kurzem „Wir haben Platz“ ausriefen und sich zu „sicheren Häfen“ für Mittelmeerflüchtlinge erklärten, brechen unter dem Ansturm zusammen. Sämtliche Erstaufnahmeeinrichtungen sind bereits überfüllt. Seit Wochen fordern sie Unterstützung von der Bundesregierung. Vielerorts werden bereits wieder Turnhallen für die Unterbringung von Zuwanderern herangezogen. Dabei wird es nicht bleiben.

Enteignungen in Deutschland

Der Landrat im bayerischen Fürstenfeldbruck lässt schon die Beschlagnahmung öffentlicher oder privater Liegenschaften prüfen. In Stuttgart wurde 100 Mietern gekündigt, damit der Hauseigentümer das Gebäude der Regierung für die Unterbringung von Flüchtlingen anbieten kann. In einem Seniorenheim bei München wurden 15 Bewohner in die oberen Etagen zu schwer Demenzkranken verlegt, weil im unteren Teil des Gebäudes ukrainische Flüchtlinge untergebracht werden sollten.
Auch in Österreich gab es bereits staatliche Übergriffe auf das Privateigentum: Die linke Stadtregierung von Innsbruck rief kürzlich den „Wohnungsnotstand“ aus und plant, Bauland für Wohnbau zu requirieren oder sogar zu enteignen. Diese Enteignungen werden zunehmen, weil überhaupt keine anderen Unterbringungsmöglichkeiten für immer neue Zuwandererströme mehr bestehen.

Mitten in der Wirtschaftskrise

Anders als 2015 erfolgt die ungebremste Zuwanderung nun in einer Wirtschaftskrise mit Inflation. Zudem sind die Folgen der letzten Migrationskrise sind noch nicht annähernd bewältigt. Das damals von vielen versprochene Jobwunder durch die Massenzuwanderung ist mangels Qualifikation vieler Migranten ausgeblieben. Sie und ihre oft nachgeholten Großfamilien verbringen ihr Leben im Sozialsystem, das hoffnungslos überlastet ist und dem nun, wo eine noch nicht absehbare Zahl von Menschen durch die Wirtschaftskrise von Arbeitslosigkeit bedroht ist, der endgültige Zusammenbruch bevorsteht. Die Gesellschaften sind durch die letzte Migrationskrise, die Corona-Politik und den Ukraine-Krieg zutiefst gespalten. Mehrere Lager stehen sich unversöhnlich gegenüber, der innere Friede ist mehr denn je bedroht. Nicht nur finanziell, auch kulturell und sozial ist diese Massenzuwanderung nicht mehr zu bewältigen. Das hält die deutsche Bundesregierung jedoch nicht davon ab, auch noch pro Monat 1.000 Afghanen nach Deutschland einzufliegen. Die Vorwände, mit denen immer neue Migrationsströme angelockt werden, gehen nie aus. Bundesinnenministerin Nancy Faeser schafft immer neue gesetzliche Schlupflöcher, um längst abgelehnten Asylbewerbern doch noch ein lebenslanges Aufenhaltsrecht in Deutschland verschaffen zu können.
Die Grünen spielen mit dem Gedanken, jedem Ausländer, der mindestens fünf Jahre in Deutschland lebt, das Wahlrecht zu geben. Teile der Partei wollen, dass möglichst alle aus dem Mittelmeer geretteten Migranten direkt nach Deutschland geflogen werden. Die Grüne Jugend wollte bereits 200 Millionen Klimaflüchtlinge (!) nach Deutschland holen. Bereits im März hatte Außenministerin Annalena Baerbock angekündigt, Europa und die USA würden 8 bis 10 Millionen ukrainischer Flüchtlinge aufnehmen.

Afrikas Bevölkerungsexplosion

Europa soll dabei mit voller Absicht mit immer neuen Migrantenmassen überflutet werden. Seit 1950 hat sich die Bevölkerung Afrikas von 250 Millionen auf 1,3 Milliarden erhöht. Schätzungen gehen davon aus, dass es bis Ende des Jahrhunderts etwa 4,5 Milliarden sein werden. Selbst wenn Europa jede Woche eine Million davon aufnehmen würde, hätte dies nicht den geringsten Effekt, weil dieselbe Zahl potentieller Flüchtlinge gleichzeitig nachwächst. Während die Geburtenraten fast aller Länder Europas zu niedrig sind, um den Fortbestand der Bevölkerung zu sichern und dies auch noch mit Blick auf die angeblich drohende Klimakatastrophe gefördert wird, holt man Abermillionen von Menschen aus völlig verschiedenen Kulturkreisen – mokiert sich dafür aber gleichzeitig über den Bevölkerungsrückgang in Russland.

E-Auto: Mehrheit der Deutschen zweifelt an Alltagstauglichkeit und hält am Verbrenner fest

Eine absolute Mehrheit der Deutschen (51 Prozent) ist der Auffassung, dass E-Autos im Alltag nichts taugen. Das ist das brisante Ergebnis einer exklusiven INSA-Blitzumfrage für die „Bild“-Zeitung. Wenig überraschend: Nur Anhänger der Grünen (64 Prozent) und der FDP (68 Prozent) glauben mehrheitlich, dass E-Autos für normale Zwecke geeignet seien. 

Einen Ausweg sehen viele Deutsche für sich persönlich wohl darin, ihren Verbrenner so lange wie möglich zu fahren. Laut Umfrage sagen 70 Prozent der Befragten, die einen Pkw mit Diesel- oder Benzinantrieb besitzen, sie könnten sich vorstellen, dass sie ihren Pkw „so lange wie möglich“ (bis der Rost uns scheidet) fahren. Laut EU-Beschlusslage dürfen von 2035 an nur noch emissionsfreie Neufahrzeuge zugelassen werden.

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„Es wurde über Monate so getan, als sei dieser Krieg vom Himmel gefallen.“

„Es wurde über Monate so getan, als sei dieser Krieg vom Himmel gefallen.“

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Kriegspropaganda, Realitätsverdrehungen und Einblicke in eine „Lanz-Sendung“: Im zweiten Teil des Interviews mit Ulrike Guérot und Hauke Ritz liegt der Fokus auf dem Krieg in der Ukraine. Guérot gibt aber auch einen Einblick in ihren Auftritt bei Markus Lanz, wo die Gäste und der Moderator sie massiv angegangen haben und äußert sich zu den Plagiatsvorwürfen. Von Marcus Klöckner.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Lesen Sie hier den ersten Teil des Interviews.

Erkennen Sie im Handeln der EU-Kriegspropaganda? Wenn ja: Wie sieht diese aus?

Guerot: Wenn wir über Kriegspropaganda reden, gilt zu wissen: Kriege – insbesondere in unserer Zeit – sind zuallererst Informationskriege. Wir analysieren in unserem Buch die Kapazitäten der USA, die Deutungshoheit der westlichen Medien zu bestimmen und ein framing zu erzeugen, dass den „Westen“ immer in gutem Licht dastehen lässt.

Haben Sie Beispiele?

Guérot: Das fängt mit semantischen Setzungen bzw. Begrifflichkeiten an. Wenn die USA einen – ebenfalls in den meisten Fällen völkerrechtswidrigen – Krieg beginnen, ist es etwa immer ein “Einmarsch“ oder eine „Intervention. Im Falle der Ukraine wurde fast penetrant vom russischen Angriffskrieg gesprochen, obwohl, nüchtern gesprochen, das von einigen vorgebrachte Argument eines russischen Beistandes der russisch-sprachigen Bevölkerungen im Donbass nach Art. 51 UN-Charta auch hätte diskutiert werden können. Die eindeutige normative Festlegung ist ein Element von Propaganda. Die völlig fehlende Kontextualisierung in der Berichterstattung ein zweites. Es wurde ja über Monate so getan, als sei dieser Krieg am 24. Februar 2022 vom Himmel gefallen.

Wie erklären Sie sich dieses Verhalten?

Guérot: Nun mit der eindeutigen semantischen Setzung („Angriffskrieg“), der daraus erzeugten normativen Eindeutigkeit („Putin ist alleine Schuld“) sowie der mangelnden Kontextualisierung („der Krieg hat keine Vorgeschichte“) ist es gelungen, jede Mitverantwortung des Westen für die Geschehnisse auszublenden und gleichzeitig in der Bevölkerung eine emotionale Grundstimmung oder gar Empörung zu verbreiten, die für ein Kriegsgeschehen aufwiegelt, die also erst die Bereitschaft schafft, etwa Milliarden Steuergelder für Waffenlieferungen bereit zu stellen, „Frieren im Winter“ in Kauf zu nehmen oder auch es hinzunehmen, dass durch die explodierenden Gas- und Energiekosten ganze Industriezweige in die Insolvenz getrieben werden. Unter normalen Umständen würde man das ja, vernunftbegabt, nie zulassen. Es muss also eine emotionale Disposition in der Bevölkerung erzeugt werden, dass man es für einen guten Zweck in Kauf nimmt, und das ist mittels dieser Kriegspropaganda ja auch hinreichend gelungen, auch wenn langsam Zweifel durchsickern, der Widerstand dagegen lauter wird und sich „Frieren für Kiew“ nicht so einfach politisch verordnen lässt. Sahra Wagenknecht, die als einzige mutige Politikerin diese de facto selbstschädigende Politik kritisiert, erntet dafür sehr viel Zuspruch.

Ist der Krieg in der Ukraine für Sie auch ein Stellvertreterkrieg?

Ritz: Es ist ein halber Stellvertreterkrieg, insofern die USA die Ukraine als einen Stellvertreter benutzen, um bestimmte Ziele zu erreichen. Zu diesen Zielen gehört die Abtrennung Russlands von Europa, die Schwächung und Destabilisierung Russlands aber auch die Schwächung Deutschland und der gesamten EU. Insofern handelt es sich um einen Stellvertreterkrieg. Man darf dabei allerdings nicht vergessen, dass Russland in diesem Krieg kaum Stellvertreter einsetzt und direkt beteiligt ist. Aus russischer Perspektive ist es somit kein Stellvertreterkrieg, da jeden Tag die eigenen Soldaten sterben, aus Sicht des Pentagons aber schon, was teilweise offen ausgesprochen wurde. Dieser Krieg wurde von langer Hand vorbereitet, spätestens seit dem Maidan von 2014.

Wie meinen Sie das?

Ritz: Wir zitieren in unserem Buch zum Beispiel mehrere amerikanische Politikberater und Geostrategen, die schon seit den 1990er Jahren offen verkündet haben, dass es das Ziel der amerikanischen Politik sei, Europa von Russland abzuschneiden und Russland massiv zu schwächen. Bereits in den 1990er Jahren gehen die amerikanischen und europäischen Zielsetzungen stark auseinander. Eine Zeitlang sah es auch so aus, als ob es den Europäern gelingen könnte, sich zumindest etwas von den USA zu lösen und eigenständige Zielsetzungen zu verfolgen. Doch ab der Mitte der 00er Jahre schafften es die USA, diesen Prozess abzugleisen. Dabei spielte PR – Arbeit eine erhebliche Rolle. Den USA ist es gelungen, durch Informationskriegsführung (also die militärische Nutzbarmachung von Nachrichten und Kommunikationsprozessen) ihre Weltsicht auf die Europäer zu übertragen. Das Resultat ist, dass wir es 30 Jahre nach dem Mauerfall mit einem neuen heißen Krieg in Europa und perspektivisch wohl auch mit einem neuen Eisernen Vorhang zu tun haben werden. All dies ist Ausdruck eines fundamentalen Scheiterns der EU.

Wie erklären Sie sich denn diesen Krieg? Wie konnte es so weit kommen?

Ritz: Man muss sich vor diesem Hintergrund klar machen, dass die USA in Europa fast alles tun können, ohne dass unsere eigenen Regierungen und Geheimdienste Einspruch erheben.

Abhören unter Freunden“…

Ritz: Richtig. Und wir wären zu Recht sehr besorgte, wenn zum Beispiel Länder wie Iran, Türkei oder China versuchen würden, die Karrierewege unserer Politiker zu beeinflussen. Stellen sie sich vor, es gäbe eine Institution Namens Asienbrücke, die Politiker fördert, die China positiv gesonnen sind. Zu Recht würden wir das als Verletzung unserer Souveränität empfinden und wahrscheinlich versuchen es zu unterbinden. Doch im Falle der USA ist genau dasselbe Vorgehen mit einem Mal ganz unproblematisch. Dass die USA zum Beispiel über die Atlantikbrücke die Karrierewege in fast allen Parteien beeinflussen erregt hier niemanden. Ähnlich verhält es sich mit dem amerikanischen Einfluss auf unsere Medien . Von der Datenabschöpfung durch die USA möchte ich erst gar nicht reden. Europa hat bis heute kein eigenes Microsoft, kein eigenes Facebook oder Google. Die USA dominieren uns just in jenen Bereichen, die entscheidend für unsere Orientierung und damit für unsere strategischen Möglichkeiten ist. Und so ist es eben zu erklären, dass Europa auch nach dem Ende des Kalten Krieges keine Souveränität von den USA erlangt hat.

Sie sagen also damit, dass aufgrund dieses Einflusses die EU keine eigenständige Politik gegenüber Russland formulieren konnte, die eigenen Interessen gerecht wird?

Ritz: So ist es. Die EU-Politik folgt stattdessen mehr oder weniger den strategischen Vorgaben der USA. Die Ukrainekrise ist darum ein Weckruf an Europa. Sie stellt sinnbildlich dar, was passiert, wenn man auf Souveränität verzichtet, einer anderen Macht blind vertraut und sich vor Verantwortung und Autonomie scheut. Die Lehre aus der Ukrainekrise muss lauten, dass Europa in Zukunft diese Selbständigkeit und Eigenverantwortung wieder anstrebt. Der oft zitierte Spruch “Keep the Americans in, the Russians out and the Germans down” müsste zumindest für eine gewisse Zeit umgedreht werden. “Keep the Americans out, draw the Russians in, and lift Europe up”. Eine selbstständige und souveräne EU würde die Synergie-Effekte mit dem rohstoffreichen Russland zu nutzen wissen und den sinnlosen Konflikt in der Ukraine schnell lösen. Eine souveräne EU würde auch den USA anders gegenübertreten können und das kulturelle Kapital Europas für die Einigung des Kontinents nutzen.

Sie zeigen in Ihrem Buch auch auf, in welchem Umfang die Ukraine von den USA, aber auch Großbritannien und Kanada militärisch aufgerüstet wurde.

Ritz: Wir zählen die verschiedenen Manöver auf, die diese Länder in der Ukraine veranstaltet haben. Es waren so viele, dass wir uns aus Platzgründen nur das letzte Jahr vor dem Krieg konzentrieren konnten. Die EU und auch Deutschland und Frankreich haben das zugelassen. Wir sind nicht eingeschritten, haben nicht auf der Einhaltung des Minsk II Abkommens bestanden, sondern haben es toleriert, dass dieses Abkommen von Kiew sabotiert wurde. Der Verzicht Europas auf eine eigenständige Russlandpolitik führte dazu, dass die Ukraine nach amerikanischen Vorgaben enorm hochgerüstet wurde. So sehr, dass sich Russland schließlich in einer Lage wiederfand, in der es zwischen zwei schlechten Varianten wählen konnte. Wir zeigen, dass sogar die nukleare Bewaffnung der Ukraine bereits im Gespräch war, ja Vorbereitungen dafür bereits getroffen waren. Nichts zu machen hätte für Moskau also bedeutet, irgendwann eine nuklear bewaffnete Ukraine vorzufinden, deren östlichste Grenze nur 300 Kilometer von Moskau entfernt ist. Militärisch einzugreifen ging wiederum mit dem Risiko einher, ein russisches Vietnam oder Afghanistan zu erleiden und in einen nicht mehr zu befriedenden Krieg einzutreten, der das Land enorm schwächt. Dass Russland der Krieg als das kleinere Übel erschien, hängt damit zusammen, dass das Land den deutschen Überfall vom 21. Juni 1941 immer noch nicht vergessen hat. In Russland glauben viele, dass Russland allein aufgrund seines Rohstoffreichtums vor militärischen Angriffen gewappnet sein muss. Und tatsächlich erschien in dem amerikanischen Think Tank RAND Corporation bereits im Jahr 2019 eine Studie, die die verschiedenen Möglichkeiten analysierte, Russland zu destabilisieren. Dabei ging es auch darum, Russland an seinen langen Grenzen in Kriege zu verwickeln und die dann entstehende Unruhe in der Bevölkerung für eine Regimechange-Operation zu nutzen.

Frau Guérot, als Sie bei Markus Lanz zu Gast waren, wurden Sie in der Sendung und auch danach heftig angegriffen. Gewähren Sie uns bitte einen Einblick: Wie haben Sie, aus der „Innenperspektive“, diese Sendung wahrgenommen?

Guérot: Nun, wenn man „drin“ sitzt, ist man ja 1:1 dabei und gar nicht so sehr in der Selbstwahrnehmung. Eher ringt man um seine Fassung und vermeintliche „Gelassenheit“ und versucht hartnäckig, ein Argument zu platzieren. Es ist schwer, sich in so einem Stressmoment auf eine Metaebene zu begeben.

Mir ist natürlich sehr schnell klar geworden, dass ich heftig attackiert wurde, aber dass es so schlimm und von allen Seiten kommen würde, so dass ich fast gar nicht zu Wort komme – es war ja wie ein „Beschuss“ – das hatte ich nicht erwartet. Mit wurde in zwei Vorgesprächen versichert, dass ich über den europäischen Kontext des Ukraine-Krieges würde sprechen können und das war genau mein Ziel: die Kontextualisierung des russischen Angriffskrieges, die Differenzierung der verschiedenen Motivlagen zwischen den USA und Europa usw.

Dazu konnte man aber buchstäblich nicht vordringen, denn man wurde immer nur auf die schrecklichen Bilder von Mariopol gestupst, wo doch jeder weiß, dass Kriegsbilder immer schrecklich sind. Dieses fast penetrante emotionale Nudging verhindert jeden analytischen Zugang zum Kriegsgeschehen, den eine Diskussion in einer Talkshow doch eigentlich bieten sollte.

Damit wären wir nochmal bei den Medien. Sie sind seit längeren Angriffen ausgesetzt, Ihnen werden Plagiate vorgeworfen. Was hat es damit auf sich und wie ordnen Sie diese Vorwürfe ein?

Guérot: In der Tat erlebe ich seit etwa Sommer 2021, dem Zeitpunkt einer ersten Rufmordkampagne auf Twitter, gehäufte öffentliche Angriffe, die immer ad personam und teilweise weit unter der Gürtelline sind. Fast nie kommt ein sachliches Gegenargument, aber darum sollte es doch gehen, oder? Für mich ist das neu, denn in Europa-Diskussionen war ich ja republikweit gleichsam everybody‘s Darling, Stiftungen wie Radiosender standen gleichermaßen Schlange, um mich zu irgendeinem EU-Gipfel zu interviewen. Insofern ist es zunächst einmal interessant festzustellen, was passiert, wenn man in einer bestimmten, gesellschaftlich relevanten Diskussion eine andere Haltung als der Mainstream einnimmt, was auf eine deutliche Verformung der Diskurslandschaft und eine tendenzielle Unterdrückung kritischer Stimmen schließen lässt.

Sie wurden mit allerlei negativen, abwertenden Begriffen belegt.

Guérot: Auf einmal wurde ich – die ich ja immer noch die gleiche Person bin, die früher geschätzt wurde – als „rechts“ oder „faschistoid“ oder „Schwurblerin“ ausgeflaggt, wobei letzteres sowieso eine interessante Wortschöpfung ist. Erst wird einem die Kompetenz abgesprochen, die vorher unumstritten war, dann folgt die persönliche Diffamierung. Die Plagiatsvorwürfe sind davon ein Ausdruck. Es ist ja eine bekannte Vorgehensweise: if you can’t beat the argument, you need to get the person (Anmerk. Red.“Wenn Du das Argument nicht schlagen kannst, dann muss du dich auf die Person stürzen).

Und die Plagiatsvorwürfe?

Guérot: Auffälligerweise wurden die Vorwürfe in dem Moment publik, als ich erst zu den Corona-Maßnahmen und dann zum Ukraine-Krieg eine dem herrschenden Narrativ gegenüber abweichende Meinung vertreten habe, konkret genau zwei Tage (!) nach jener Lanz-Sendung im Juni dieses Jahres. Man könnte also Vermutungen darüber anstellen, ob das „Zufall“ war.

Die Vorwürfe hat der Trierer Politikwissenschaftler Markus Linden verbreitet. In mehreren Artikeln wirft er Ihnen vor, plagiiert zu haben. Zur Einordnung: Linden hat auch schon die NachDenkSeiten angegriffen (Beiträge dazu hier und hier). Seine Auseinandersetzung mit den NachDenkSeiten wurde auf der Seite „Gegneranalysen“ veröffentlicht – diese ist ein Projekt der Grünen-nahen Stiftung „Zentrum liberale Moderne“ (LibMod). Sind diese Zusammenhänge für Sie von Interesse?

Guérot: Ja, in der Tat, ich finde es auch auffällig, dass der gleiche Autor, der sich in den von Ihnen erwähnten „Gegenanalysen“ betätigt hat, auch die Plagiatsvorwürfe erhebt. In den „Gegneranalysen“ wird ja – vermeintlich objektiv! – analysiert, welche Meinungen „demokratiefeindlich“ sind. Faktisch ist diese „Analyse“ eine Aneinanderreihung von Raunen, Halb- und Unwahrheiten, typischerweise ohne Substantiierung, wie Juristen das nennen. Die Plagiatsvorwürfe wiederum werden mit anderen, teilweise obskuren Vorwürfen vermischt, zum Beispiel dass ich nicht auf einer bestimmten „Wahrheitsbasis“ stehe, wobei schon die Frage ist, was das denn sein soll. Ein Zusammenhang könnte insofern vermutet werden, als dass das „Zentrum Liberale Moderne“, das wegen seiner Ukraine-freundlichen Aktivitäten – um nicht von Kriegspropaganda zu sprechen – selbst stark in die öffentliche Kritik gekommen ist , offensichtlich kritische Stimmen, die das Kriegsgeschehen differenziert beleuchten, zum Schweigen bringen wollte und dafür die Strategie der persönlichen Diffamierung gewählt wurde. Der zeitliche Zusammenhang würde dies zumindest nahelegen.

Mit Blick auf die Vorwürfe, die die inkriminierten Zitate in meinen beiden letzten Büchern betreffen, gilt es zunächst folgendes festzuhalten: Es handelt sich um zwei Sachbücher und nicht um wissenschaftliche Arbeiten. Es ist juristisch einwandfrei, bei nicht kenntlich gemachten Zitaten von einem Plagiat zu sprechen, bei Lichte betrachtet und ohne Schaum vor dem Mund dürfte dies aber in meinem Falle unangemessen sein, zumal ich die Autoren nenne. Was die ganz wenigen fehlenden Zitatquellen betrifft: ich habe mich schon 2016 bei den betroffenen Autoren entschuldigt, in einem Fall sogar öffentlich auf dem Literaturfestival in Berlin. Warum diese Fehler ausgerechnet 2022 Gegenstand einer öffentlichen Anklage werden, ist daher die Frage. Es sind Verfehlungen, die ich zwischenzeitlich mehrfach öffentlich entschuldigt habe und natürlich bedauere. Warum jetzt also? Ich denke, die Antwort liegt auf der Hand.

Folgendes würde ich gerne noch anfügen: In Zeiten, in denen ein gesamter Wissenschaftsapparat mit Blick auf die akkurate wissenschaftliche Untersuchung der Gefährlichkeit von Corona, der Wirksamkeit von Impfstoffen oder von Impffolgen tendenziell versagt hat (Verletzung von Compliance-Regeln, unsaubere Studien mit wenigen Probanden, statistische Erhebungsfehler oder Verschleierungen), mit teilweise gravierenden Folgen für die Betroffenen, aber auch großen gesellschaftlichen oder finanziellen Folgen, wundert es mich schon, wie ausführlich und lange jetzt schon über meine unsauberen Zitate diskutiert wird. Es scheint so, als ginge es weniger um die Fehler an sich, sondern darum, wer Fehler macht, bzw. wessen Fehler öffentlich moniert werden und welche nicht.

Titelbild: Immersion Imagery/shuttestock.com

Anmerkung: Das Interview wurde Anfang Oktober geführt.

Lesetipp: Ulrike Guérot /Hauke Ritz: Endspiel Europa – Warum das politische Projekt Europa gescheitert ist und wie wir wieder davon träumen können. Westend. 24. Oktober 2022. 208. S. 20 Euro.

Widerwärtige globalistische Abtreibungs-Kampagne leugnet Entwicklungsstand von Embryos

Widerwärtige globalistische Abtreibungs-Kampagne leugnet Entwicklungsstand von Embryos

In Social-Media-Postings suggerierte ein deutsches Mütter-Magazin, man habe ein falsches Bild vom Entwicklungsstand von Embryos. In der 9. Schwangerschaftswoche würde es sich eher um einen Zellhaufen handeln, visuell ähnlich einem weißen Pilzgeflecht. Das ist brutal gelogen – aber nicht nur das, es ist Teil einer aus den USA schwappenden Desinformationskampagne. Massenabtreibung ist einer der wichtigsten Punkte auf der Agenda linksgerichteter Globalisten.

Ein Kommentar von Willi Huber

Abtreibung ist eine zentrale Agenda der “liberalen” bis “extremen” Linken. Während bei der Tötung ungeborener Kinder das Prinzip “mein Körper gehört mir” gilt, wollten die Abtreibungs-Befürworter dieses Prinzip bei der Corona-Impfung abschaffen. Da gehört der Körper dann plötzlich dem Staat.

Die Linken der USA wurden schwer erschüttert, als der dortige Oberste Gerichtshof festhielt, dass es kein Recht auf vorgeburtliche Kindstötung gibt. Die neue Gesetzeslage wird hier kurz erklärt:

Ist Abtreibung ein Grundrecht? Laut dem aktuellen Obersten Gerichtshof nicht unter der US-Verfassung. In Dobbs v. Jackson Women’s Health Organization (2022) hob der Oberste Gerichtshof Roe v. Wade (1973) auf, der ein verfassungsmäßiges Recht auf Abtreibung garantierte.

Brennan Center for Justice

Milliardengeschäft: Abtreibungslobby in den USA

In den USA gibt es eine große Abtreibungslobby, hinter der die “üblichen verdächtigen” großen Namen wie George Soros mit ihren Milliarden stehen. Die riesige NGO “Planned Parenthood” berät zu Abtreibung und führt diese in eigenen Kliniken gleich durch. Die abgetriebenen Föten werden dann für medizinische Experimente verkauft. Zell-Linien solcher abgetriebenen Föten finden sich auch in Impfstoffen. Auch der umstrittene Corona-Papst Dr. Fauci experimentiert gern mit Teilen abgetriebener Föten, so ließ er wie in einem schlechten Horrorfilm die Kopfhaut von Föten an Ratten nähen. Das für freie und unabhängige Menschen enorm wichtige Project Veritas konnte durch investigativen Journalismus festhalten, wie der Handel mit Föten in den USA abläuft.

Nach Supreme-Court Urteil Abtreibungs-Jubel-Kampagne gestartet

Nachdem die nutznießenden “Linksliberalen” ihre Millionengewinne in Gefahr sehen, starteten sie eine völlig absurde Lügenkampagne, die nach den USA nun auch Deutschland erreicht hat. Darin soll den Menschen eingeredet werden, dass heranwachsende Kinder im Mutterleib nicht wie kleine Menschen sondern wie weitgehend formlose Zellhaufen aussehen. Diese unglaubliche Lüge sehen sie im nachfolgenden Screenshot abgebildet. Darunter ein Direktlink zum Social-Media-Post der Plattform “Echtemamas”, wo in den Kommentaren klar wird, was die Menschen von dieser Art von “betreutem Denken” halten.

Das Magazin suggeriert sachlich falsch, dass Babies in der 9. Schwangeschaftswoche einem weißen Pilzgeflecht ähneln. Screenshot aus Telegram.
Bilddarstellung im Rahmen des Zitaterechts zur Darstellung des Sachverhaltes. Quelle “Echtemamas.de”

Treibende Kraft hinter der US-amerikanischen Desinformationskampagne ist eine NGO namens “MYA Network” mit dem Motto “normalize abortion”. Dort kann man auf der Startseite der Homepage lesen: “Ein vorzeitiger Schwangerschaftsabbruch ist sicher und üblich. Wir bieten Ihnen private und personalisierte Möglichkeiten, Ihre Schwangerschaft zu beenden.” Dabei will man menschliches Leben als “Gewebeproblem” umdeuten, oder in Neusprech formuliert “reframen”.

Das Netzwerk aus Ärzten, Aktivisten und Patienten setzt sich mit dem Projekt „The Issue of Tissue” („Das Problem des Gewebes”) dafür ein, dass frühe Schwangerschaftsabbrüche in den USA in die reguläre Gesundheitsversorgung integriert werden.

Zitat: Echtemamas.de

Lügenkampgne wird einmal mehr als “Kampf gegen Fake News” getarnt

Die Lügen des MYA-Networks werden als “Kampf gegen Fake News” bezeichnet. Denn wieder einmal glauben Linke bis Linksradikale die einzige Wahrheit mit dem Löffel gefressen zu haben, während die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus tausenden Jahren aus ideologischen Gründen abgeschafft werden sollen. Dumm nur, dass bei Echtemamas.de auch Kommentare von Frauen auftauchen, deren Embryos ungewollt vom Körper abgestoßen wurden. Sie bestätigen, dass es sich in der 9. Schwangerschaftswoche sehr wohl um kleine Menschen handelt, die auch als solche erkennbar sind.

Wissenschaftlich gesichert ist:

An den Händen bilden sich in der 9SSW die Handgelenke heraus. An den Zehen des Fötus sind die einstigen Schwimmhäute fast vollständig verschwunden. Auch der Schwanz am Steiß des Babys verschwindet mit zunehmender Entwicklung der Wirbelsäule und Ausprägung der einzelnen Wirbelkörper.

Hipp.de

Bei Ihrem Baby geht es jetzt ans Filigrane: An den Händen und Füßen zeichnen sich in der 9. SSW winzige Finger und Zehen ab. Das Kleine hat sich aufgerichtet, der Kopf rundet sich. Die Verknöcherung der oberen Extremitäten des bisher knochenlosen Würmchens hat begonnen. Mit seinen seitlich liegenden Augen ähnelt es zwar mehr einem Alien als Mama oder Papa, aber sein Aussehen wird immer menschlicher. Alle Organe des Babys sind in der 9. SSW vollständig entwickelt, teils arbeiten sie sogar bereits. In der Leber beginnt zum Beispiel in der 9. SSW die Blutbildung.

Netdoktor.at

Embryo in der 9. Schwangerschaftswoche, Ed Uthman from Houston, TX, USA, CC BY 2.0

Was ist der psychologische Sinn der Lügenkampagne?

Selbstverständlich fällt es Menschen leichter, ein weißes Pilzgeflecht zu entsorgen, es wegzuwerfen – es nach Beliebigkeit zu vernichten. Es ist ja nur “problematisches Gewebe”. Darauf zielt man ab. Wenn Menschen den Respekt vor dem heranwachsenden Leben verlieren, das nach natürlichen Prinzipien eigentlich den Hauptsinn und Zweck des Lebens darstellt, werden sie es noch freudiger vernichten um der US-amerikanischen Abtreibungs- und Föten-Handelsindustrie hohe Gewinne zu bescheren.

Die Kampagne kann man beispielsweise auch im “linksliberalen” Guardian bewundern. Da zeigt auch wieder die Gleichschaltung der globalistischen Medienhäuser, denn Texte und Bilder ähneln sich gewaltig. Es wird nur eine Frage von Tagen sein, bis so genannte “Faktenchecker” sich der Meinung der Kampagne anschließen und die gesicherten, von jedem zu überprüfenden Ergebnisse aus Jahrhunderten von Medizin und Wissenschaft als “Fake News” denunzieren.

Dass sich ein “Müttermagazin”, das sich noch dazu “Echte Mamas” nennt, an so einer Kampagne beteiligt, ist eigentlich ein Skandal – doch in der Clownwelt des Jahres 2022 ist alles möglich und alles beliebig.

Jedes Jahr wird eine größere Stadt abgetrieben – Linken ist das sehr wichtig

In Österreich werden pro Jahr bis zu 60.000 ungeborene Kinder im Mutterleib getötet, in Deutschland sollen es im Vergleich nur rund 100.000 sein. Im Grunde genommen handelt es sich jeweils die Bevölkerung einer ganzen Stadt, wobei Ereignisse in Deutschland in der Regel um den Faktor 10 größer ausfallen als im kleinen Nachbarstaat. In Österreich ist die Geburtenzahl trotz illegaler Massenzuwanderung aus kinderreichen Kulturen immer noch niedriger als die Sterberate.

Das Standardargument der Vergewaltigungs-Schwangerschaften

Und bitte, liebe Abtreibungs-Befürworter, ersparen Sie uns die sachlich unrichtige Diskussion, dass Abtreibungen mehrheitlich etwas mit “Vergewaltigungskindern” zu tun hätten und deshalb ein Menschenrecht wären. Leben ist ein Menschenrecht und nein, Abtreibungen haben mehrheitlich nichts mit Vergewaltigungen zu tun. Selbstverständlich müssen Mütter das Recht haben, nach Vergewaltigungen eine Entscheidung zu treffen und selbstverständlich muss diese Entscheidung auch in anderen Extremfällen möglich sein, wenn beispielsweise eine schwere Behinderung sicher diagnostiziert wurde.

Ob Abtreibungen aus Jux und Tollerei, aus Beliebigkeit heraus, wirklich wünschenswert sind, muss eine ehrliche und vollständig aufgeklärte Bevölkerung selbst entscheiden. Wir erwarten den Tag mit Spannung, wo die liebsten Bevölkerungsgruppen der Linken, illegale Einwanderer aus arabischen Ländern, ihre Meinung zu Abtreibungen äußern dürfen. Diese werden in diesem Punkt merkwürdigerweise nie befragt.

Putin im O-Ton über Vertrauen zu westlichen Politiker

Während des französischen Wahlkampfs vor einigen Monaten ist eine Doku erschienen, in der Macron sich als Friedensstifter präsentieren wollte. Unter anderem wurden dabei lange Passagen der Telefonate gezeigt, die Macron nach Beginn der russischen Intervention in der Ukraine mit Präsident Putin geführt hat. Das war, noch dazu, ohne die russische Seite darüber im Voraus auch […]
Jeff Currie von Goldman Sachs: „3,8 Billionen Dollar an Investitionen in erneuerbare Energien…

Jeff Currie von Goldman Sachs: „3,8 Billionen Dollar an Investitionen in erneuerbare Energien…

haben den Anteil fossiler Brennstoffe am Gesamtenergieverbrauch in 10 Jahren von 82% auf 81% gesenkt“.

Marc MoranoClimate Depot

Wirtschaftswissenschaftler Jeff Currie von Goldman Sachs (Global Head of Commodities Research in der Global Investment Research Division): „Hier ist eine Statistik für Sie, Stand Januar dieses Jahres. Ende letzten Jahres machten fossile Brennstoffe insgesamt 81 Prozent des gesamten Energieverbrauchs aus. Vor zehn Jahren lag ihr Anteil noch bei 82 Prozent. Durch all die Investitionen in erneuerbare Energien – Sie sprechen von 3,8 Billionen Dollar, ich wiederhole: 3,8 Billionen Dollar – ist der Anteil der fossilen Brennstoffe am Gesamtenergieverbrauch von 82 auf 81 Prozent gesunken. Aber wissen Sie, angesichts der jüngsten Ereignisse und der Tatsache, dass Gas wegfällt und durch Kohle ersetzt wird, liegt diese Zahl wahrscheinlich über 82.“ … Unter dem Strich haben wir also eindeutig keine Fortschritte gemacht.“

Reality check: In 1908, fossil fuels accounted for 85% of U.S. energy consumption. In 2015, more or less the same

Transcript:

Der Terminus „Crosstalk“ bedeutet, dass man sich gegenseitig ins Wort fällt. Es wird hier original übernommen. A. d. Übers.]

JOE KERNEN von CNBC: „Die OPEC hat wieder das Sagen, weil wir nicht in Alternativen investiert haben. Das einzige, was Europa getan hat, war, in neuzeitliche Alternativen zu investieren.“

JEFF CURRIE (Wirtschaftswissenschaftler und globaler Leiter der Rohstoffforschung in der Abteilung Global Investment Research bei Goldman Sachs): „Nein, denn wir haben nicht –“

KERNEN: „Wollen Sie damit sagen, dass Erdgas, Atomkraft und Kohle Alternativen sind, oder meinen Sie, dass Wind …“ [Crosstalk]

CURRIE: „Alternativen zur OPEC-Produktion –“

KERNEN: „Fossile Brennstoffalternativen zu –“ [Crosstalk]

CURRIE: „- ob Gas, Öl, Solar, Wind, was auch immer. Aber in der Tat -„

KERNEN: „Atomkraft, Kohle, alle – und die oben genannten. Es hörte sich einfach so an, als ob Sie sagen würden – als ob Sie sagen würden, dass wir nicht schnell genug auf das grüne Zeug umgestiegen sind, und das ist nicht das, was – was Sie sagen wollten –“ [Crosstalk]

CURRIE: „Aber – aber – aber schauen wir uns doch mal an, wie viel uns die Investitionen der Grünen gebracht haben! Hier ist eine Statistik, Stand Januar dieses Jahres. Ende letzten Jahres machten fossile Brennstoffe insgesamt 81 Prozent des gesamten Energieverbrauchs aus. Vor zehn Jahren lag der Anteil noch bei 82 Prozent. Durch all die Investitionen in erneuerbare Energien – Sie sprechen von 3,8 Billionen Dollar, ich wiederhole: 3,8 Billionen Dollar – ist der Anteil der fossilen Brennstoffe am Gesamtenergieverbrauch von 82 auf 81 Prozent gesunken. Aber wissen Sie, angesichts der jüngsten Ereignisse und der Tatsache, dass Gas wegfällt und durch Kohle ersetzt wird, liegt diese Zahl wahrscheinlich über 82. Wenn wir also darüber nachdenken, was die erneuerbaren Energien dazu beigetragen haben – denn vergessen Sie nicht, Sie bauen zwar Kapazitäten auf, aber der Auslastungsfaktor ist ziemlich niedrig. Und dann gibt es noch Europa, das dort investiert, und China, das weitere Investitionen tätigt. Unterm Strich haben wir eindeutig keine Fortschritte gemacht. Und ich denke, der wichtigste Punkt ist, dass der Grund, warum die OPEC in einem noch nie dagewesenen Ausmaß am Ruder ist darin liegt, dass wir, einschließlich aller außerhalb der OPEC, nicht angemessen in die gesamte Energieproduktion, die Infrastruktur und die Fähigkeit, sie zu liefern, investiert haben. Und es ist mir egal – und nebenbei bemerkt, Länder wie Brasilien waren [unleserlich] davon betroffen, weil sie die Zinssätze sehr früh im Zyklus anheben. Sie sind dem, was im Moment passiert, weniger ausgesetzt als, sagen wir, Japan oder Europa.“

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/10/25/goldman-sachs-jeff-currie-3-8-trillion-of-investment-in-renewables-moved-fossil-fuels-from-82-to-81-of-overall-energy-consumption-in-10-years/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Ökoterrorismus hat begonnen – Wie weit gehen radikale Umweltschützer noch?

Von ZOLTÁN VECZÁN

Monet und Van Goghs Meisterwerke fielen ihnen zum Opfer: Doch die Aufmerksamkeit schwindet, weshalb Klimaaktivisten radikaler werden. Es ist jedoch zweifelhaft, ob es einen positiven Nutzen für Vandalismus gibt.

Ein Gespenst geht um in Europa: das Gespenst des Ökoterrorismus. Wer in den letzten Wochen auch nur einen Blick auf die ausländischen Nachrichten geworfen hat – neben den Schrecken und unangenehmen globalen Folgen des russisch-ukrainischen Krieges natürlich – mag bemerkt haben, dass sich diverse Aktionen extremistischer Klimaschützer in Westeuropa vervielfacht haben.

Aber der Reihe nach:

  • Van Goghs Gemälde wurde von Umweltaktivisten in London mit Tomatensuppe zerstört.
  • Kartoffelpüree wurde auf Monets teuerstes Gemälde in einem Museum geschüttet. geschüttete.
  • Ein Denkmal für einen hundertjährigen britischen Veteranen, der zuvor Geld für das Gesundheitssystem gesammelt hatte, wurde mit Fäkalien überschüttet.
  • Klimaaktivisten haben sich in einem Autosalon festgeklebt. Dann waren sie verärgert, weil ihnen niemand einen Nachttopf brachte, um sich entleeren zu können. Und sogar das Licht wurde ihnen abgedreht.
  • Einen Tag später wiederholte sich dasselbe in Paris.

Deutlich zu erkennen ist: Die Aktivisten versuchte im Wesentlichen, in zwei Richtungen zu provozieren: Indem sie Kunstwerke beschädigten, die nichts mit Klimaschutz zu tun haben. Und indem sie den Betrieb der Autofabriken behinderten, die sie für den Klimawandel verantwortlich machen.

Eine solche plötzliche Ausbreitung gewalttätiger Aktionen ist sicherlich bezeichnend. Laut Gergely Kitta, Leiter „Strategie und Kommunikation an der Budapester Mathisa-Corvinus-Universität am Institute for Climate Policy“, ist die Situation relativ klar: Krieg und Krisen haben den Fokus von den Klimaproblemen in Westeuropa weggelenkt. Deshalb kämpfen nun Aktivisten um jeden Preis um Aufmerksamkeit.

Sorgen um die Markt-nische

Nach der Theorie des „finite pool of worries“  („endlicher Sorgenpool“) kann sich eine Person gleichzeitig nur um eine bestimmte Anzahl von Dingen kümmern. Und ist normalerweise mehr besorgt über jene Probleme, die ihr zeitlich und räumlich näher stehen, bzw. sie direkt persönlich betreffen – erklärt der Experte.

„Der bevorstehende Winter und die Energiekrise, die Inflation, die Gefahr einer Ausbreitung des Krieges, die Gefahr einer drohenden wirtschaftlichen Rezession sind für die Menschen heute viel besorgniserregender als der Klimawandel, der weniger greifbar und nah ist“ – fügte er hinzu. „Was werde ich essen? „Womit heize ich?“ Diese Fragen sind viel deprimierender. Dies wird durch die Tatsache verdeutlicht, dass im Eurobarometer-2021 nach dem Klimawandel nun die materiellen Lebensgrundlagen, der Energieknappheit und die internationalen Lage in den Fokus gerückt sind.

Frühere Aufmerksamkeit zurückgewinnen – durch radikale Mittel

Laut dem Experten wird sich dieser Trend in Zukunft nur noch verstärken. Das Mittel dazu: symbolische Gewalt. – „Die Grünen wollen eine Kommunikation starten, der verletzend, sinnlos, unerklärlich ist, alle Grenzen überschreitet, um dabei auf sich aufmerksam zu machen“, was heutzutage nicht einfach sei, da dieselben Gruppen mit immer radikaleren Mitteln untereinander konkurrieren, betont Kitta.

Fortsetzung des Ökoterrorismus der 1980er- 2000er Jahre

Übrigens: So neu das Phänomen auch erscheinen mag, ist dieses es wiederum nicht… Wie Kitta betont, sei die Absicht, gezielten Schaden anzurichten, als Hauptmerkmal mit der Ideologie der grünen Anarchie und den Instrumenten des sogenannten Ökoterrorismus verbunden, welche die westliche Welt in den 1980er bis 2000er Jahren charakterisierten. „Damit meine ich Aktionen, die eine Gefahr darstellen, eine Gefahr für menschliches Eigentum, Gesundheit oder Leben, und die nicht rein symbolisch sind“, betont der Experte und listet die inzwischen abgenutzten Namen auf: Earth First!, Animal Liberation Front, Sea Shepherd.

Für diese NGOs gehörten auch Angriffe auf Fabriken, Schiffe, Geschäfte, Vandalismus, Brandstiftung, Vergiftungsversuche und Detonationen zum Werkzeugkasten. Indosfern aber wären im Vergleich dazu  Instant-Kleber oder Kartoffelpüree nur Vorspeisen. – „Nach der Jahrtausendwende war dies aber nicht mehr der Fall, der Radikalismus blieb eher in der Kommunikation“, sagt Kitta, der die Angriffe auf Kunstwerke als Kehrtwende in Richtung Ökoterrorismus interpretiert.

Wie die Taliban

Kitta vergleicht die radikalen grünen Bewegungen mit religiösem und politischem Fundamentalismus. Eine kühne Aussage, die durch konkrete Beispiele untermauert wird: die täglichen moralischen Verbote der Taliban in Afghanistan, die unsere Freiheit ebenso einschränken wie die radikalen Grünen, die sagen, es sei sündhaft, Fleisch zu essen, Kinder zu haben, Autos zu benutzen. „Der Unterschied zwischen religiösem und grünem Fundamentalismus besteht darin, dass wir nicht von den Richtern verstümmelt oder gesteinigt werden, sondernabsichtlich angreifen, vandalisieren, Schaden und Schmerzen verursachen.“

Gleichzeitig ist es spannend, dass die Grünen in der westlichen Welt immer wieder protestieren. Wie der Experte erklärt, ist Europa Motor und Flaggschiff der grünen Transformation, auch wenn hier die Treibhausgasemissionen stetig sinken. „Unser Kontinent hat seine Treibhausgasziele für 2020 erreicht, bis 2050 wird er klimaneutral sein“, betont der Experte.

Das Problem der europäischen Politik besteht darin, dass sie oft die Umweltinteressen über die sozialen und wirtschaftlichen Interessen stellt, obwohl Europe nur 7–8% der weltweiten Treibhausgasemissionen ausmacht. „Ich kann also nicht verstehen, warum diese Aktionen hier passieren müssen.“

Umgekehrt wäre es in Asien undenkbar, sich beispielsweise dafür einzusetzen, dass „keine Kinder geboren werden, weil sie nur die Erde zerstören.“ Dort sieht man in jedem geborenen Menschen eine Chance für die Zukunft, keine Sünde oder ein Opfer.

Deshalb sind aber jene Regionen nicht von grüner Radikalität geprägt, obwohl der grüne Wandel auch dort als wichtig erachtet wird. Es gibt aber keinen Extremismus, keine Vorwegnahme des Weltuntergangs, keine Selbstgeißelung. Asiaten denken, dass der Mensch die Ursache des Klimawandels ist, aber er allein wird in der Lage sein, ihn zu lösen, unter anderem dank des technologischen Fortschritts.

Grüner Radikalismus ist kontraproduktiv

Kitta glaubt, dass Angstmacherei, Schaden und negative Kommunikation nicht gut für die Sache der Umwelt sind, weil sie Aufmerksamkeit erregen können, aber: Statt Sympathie, Begeisterung und  Handlungsbereitschaft provoziert alles nur Angst, Schock und Wut bei den Menschen.

Ihm zufolge „dienen diese Aktionen tendenziell individuellen Zielen und Ambitionen. Sie sind opportunistisch und dienen nicht der Sache der Umwelt.“ Denn angesichts konservativer Klimapolitik geht grüner Radikalismus „nie weiter, als das Problem anzusprechen. Eine Lösung wird nie angeboten. Und selbst wenn sie angeboten wird, ist sie völlig unvernünftig und undurchführbar.“ Und Gewalt gegen Artefakte passt in diese Linie.

Dieser Artikel erschien als Erstveröffentlichung bei MANDINER, unserem Partner der Medienkooperation

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517qVZDEfdL._SY264_BO1204203200_QL40_ML2Unser Ungarn-Korrespondent Elmar Forster, seit 1992 Auslandsösterreicher in Ungarn, hat ein Buch geschrieben, welches Ungarn gegen die westliche Verleumdungskampgane verteidigt. Der amazon-Bestseller  ist für UM-Leser zum Preis von 17,80.- (inklusive Postzustellung und persönlicher Widmung) beim Autor bestellbar unter <ungarn_buch@yahoo.com>


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Wien: Willkommensstadt für Vergewaltiger – Dritte Vergewaltigung binnen weniger Tage

29.10.: 22-Jährige in Park vergewaltigt

 

„Erneut soll es in Wien zur Vergewaltigung einer jungen Frau gekommen sein.“ – wie Krone berichtet. Dieses Mal wurde eine 22-Jährige in der Nacht auf Samstag, 29.10., im Martin-Luther-King-Park in Favoriten, (einem Stadtteil mit der höchsten Migranten-Dichte) von einem Unbekannten von hinten attackiert und zu Boden gerissen. Danach vergewaltigte der Täter die Frau.

Laut Polizeiangaben ereignete ereignete sich das Verbrechen gegen Mitternacht. Die 22-Jährige spazierte durch den Park, da sie Kopfschmerzen hatte. Schließlich hätte sich der Täter offenbar von hinten seinem Opfer genähert. Dann attackierte er die Frau, riss sie zu Boden und vergewaltigte sie. Um dann die Flucht zu ergreifen-

Nach der Tat alarmierte das Opfer die Rettung, diese wiederum die Polizei. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Täter blieb vorerst erfolglos. Nach Opfer-Angaben der 22-Jährigen handelt es sich bei dem Angreifer um einen 20 bis 30 Jahre alten Mann „mit dunklem Teint“.

Serie von Vergewaltigungen mit mutmaßlichen Multi-Kulti-Tätern

27.10.: 18-Jährige in Park vergewaltigt

In der Nacht auf Donnerstag, 27.10. sll ein Unbekannter eine 18 Jahre alte Frau in Wien-Liesing bedroht und vergewaltigt haben. Die Frau soll laut Polizei-Angaben bereits im Bus belästigt und anschließend verfolgte worden sein. Im Fridtjof-Nansen-Park in Liesing soll er sie dann gepackt, geschlagen und vergewaltigt haben.

Der Tatverdächtige ist etwa 20 Jahre alt, 1,75 Meter groß und ausländischer Herkunft sein.

25.10.: 18-Jährige auf U‑Bahn-Toilette vergewaltigt ‑12-Jährige standen „Schmiere“

Bereits am Dienstag, 25.10. soll eine 18-Jährige in einer WC-Anlage am Wiener Praterstern mutmaßlich sexuell missbraucht worden sein. Die Polizei konnte mittlerweile zwei Verdächtige (beide sind erst zwölf Jahre alt) identifizieren. Die beiden Burschen sollen während der Tat „Wache gestanden“ sein.

Oktober 2015: „Flüchtlinge willkommen“: Zehntausende Teilnehmer bei Wiens Groß-Demo

AUSTRIA MIGRANTS ABD0039-20151003

 

So much love here! #refugeeswelcome #großdemo #voicesforrefugees pic.twitter.com/rdHQ5ocYe4

— immerkindmarie (@Immerkindmarie) October 3, 2015

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