Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Parteipolitische Einstellungen und Kampf-Methoden beim Bund der Freien Waldorfschulen

Der Bund der Freien Waldorfschulen (BdFWS) wendet sich in seinem Publikationsorgan Erziehungskunst, Ausgabe November 2022, scharf gegen Unterwanderungsversuche der Waldorschulen aus rechten Kreisen mit Artikeln über: „Aufgaben der Waldorfschulen gegen rechte Angriffe“ und „Waldorfschulen und rechtsradikale Unterwanderungsversuche“, eingeleitet im Editorial mit der Überschrift „Waldorfschulen: kein Ort für Nazis!“ Die Sprache verrät, dass kein Unterschied gemacht wird zwischen rechts und rechtsradikal oder nationalsozialistisch. Das ist in der politischen Öffentlichkeit die Sprache der linken Parteien, einschließlich derer, die nach außen noch christliche oder liberale Kürzel tragen.

Selbstverständlich ist es berechtigt und notwendig, dass der Bund und die Freien Waldorfschulen gegen Unterwanderungsversuche rechtsextremer Persönlichkeiten und Gruppierungen wachsam sind und diese verhindern müssen, ebenso wie gegen linksextreme oder jesuitische, die nicht weniger fundamental die anthroposophischen Grundlagen der Waldorfpädagogik unterminieren können. Aber es kommt auf die Methode an, um die es hier geht.

Bereits das Titelblatt der pädagogischen Zeitschrift enthält das pauschale Urteil über rechts und eine Kampfansage:

Lauterbachs „Revolution“ – Einfalltor für den Kahlschlag im Krankenhaussystem

Lauterbachs „Revolution“ – Einfalltor für den Kahlschlag im Krankenhaussystem

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Das deutsche Krankenhaussystem soll umgebaut werden. Wieder einmal. In dieser Woche nahm Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach die Reformvorschläge einer von ihm einberufenen Expertenkommission entgegen. Um es vorwegzunehmen: Das Papier enthält viele gute Ansätze, deren Erfolg jedoch ganz massiv von der konkreten Ausgestaltung abhängt. Und hier sind durchaus Zweifel angebracht. Das Papier eignet sich nämlich auch als Blaupause für den vor Corona bereits geplanten Kahlschlag im Krankenhaussystem. Scharf zu kritisieren ist auch der PR-Rummel, den Lauterbach selbst veranstaltet. Von dem von ihm angekündigten „Ende der Fallpauschalen“ kann keine Rede sein und eine „Revolution“ ist die geplante Reform auch nicht. Auch wenn alle Reformvorschläge sinnvoll umgesetzt würden, wären die Probleme nicht weg, sondern nur auf andere Ebenen verschoben. Von Jens Berger.

Es gibt wohl heute keinen Experten mehr, der das System der Fallpauschalen verteidigen würde. Fallpauschalen sind eine Art Vergütung zum Festpreis. Als sie 2004 verpflichtend für nahezu alle in den Krankenhäusern erbrachten ambulanten und stationären Behandlungen eingeführt wurden, versprachen sich die Befürworter mehr Wettbewerb im System. Die Idee: Wenn ein Krankenhaus unabhängig von den Begleitumständen ohnehin nur eine fixe Summe für einen bestimmten Eingriff bekommt, hat es einen ökonomischen Anreiz, seine Prozesse zu optimieren und nur noch die Eingriffe vorzunehmen, bei denen es gut aufgestellt ist und Rendite erwirtschaftet. Das war natürlich naiv. Die Wirtschaftsunternehmen Krankenhaus agierten vielmehr so, wie Wirtschaftsunternehmen es nun einmal tun, wenn sie ihre Rendite maximieren wollen. Patienten werden oft unnötig operiert und die Behandlungen wurden den Kapazitäten angepasst und nicht umgekehrt. Im System selbst ging es dabei vor allem um die Umverteilung der Finanzströme. Jedes Krankenhaus war bemüht, so viel Geld aus dem System herauszuziehen, wie möglich – zu Lasten anderer Häuser. Und wer das Spiel nicht mitmachte, war halt der „Dumme“, der ökonomisch bestraft wurde. Ökonomisch nennt man dies „Fehlanreize“. Und wer sollte die Fehlanreize besser abschaffen als derjenige, der damals maßgeblich für sie verantwortlich war? Karl Lauterbach war vor 20 Jahren als engster Berater und „Einflüsterer“ der damaligen Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt maßgeblich für das Fallpauschalen-System verantwortlich. Aber auch einem Karl Lauterbach könnte man ja freundlich eine Lernkompetenz bescheinigen. Wenn er seinen Fehler eingesehen hat und ihn nun korrigieren will – um so besser. Doch so einfach ist es nicht.

Die Reformvorschläge der „Lauterbach-Kommission“ sehen nämlich – anders als vielfach berichtet wurde – eben keine komplette Abkehr vom Fallpauschalensystem vor. Die Fallpauschalen sollen „lediglich“ durch ein System der Vorhaltepauschalen ergänzt werden. So sollen je nach Leistungsgruppe zwischen rund 40 und 60 Prozent der Betriebskosten pauschal finanziert werden – egal ob das betreffende Haus eine Leistung erbringt oder nicht. Das klingt sinnvoll und ist es eigentlich auch. Wenn ein großer Teil der Personal- und Betriebskosten pauschal gegenfinanziert ist, sinkt der „Druck im Kessel“ und die Häuser sind nicht ökonomisch gezwungen, Leistungen zu erbringen, die weder für die Patienten noch die Finanzierbarkeit einen Mehrwert haben. Wenn die Fallpauschalen im Hintergrund jedoch immer noch die übrigen 40 bis 60 Prozent ausmachen, verschieben sich die Fehlanreize lediglich. Es würde nicht wundern, wenn künftig das eigentlich „pauschal“ bezahlte Personal dann halt in Bereichen eingesetzt wird, die über die Fallpauschale weiterhin die Geldflüsse aus dem System umlenken. Um dies zumindest zu entschärfen, hat die Reform eine zweite Säule und die ist es dann auch, die eigentlich brisant ist.

Die Zeit, in der alle Krankenhäuser zumindest theoretisch alle Behandlungen und Eingriffe abrechnen können, soll dem Ende zugehen. Künftig soll es drei – eigentlich sind es vier – verschiedene Versorgungsstufen geben, in die man die Krankenhäuser eingruppiert. Das kleine Krankenhaus vor Ort ist dann eine Level-1-Krankenhaus, das nur noch die Grundversorgung anbieten kann. Mittelgroße Krankenhäuser in regionalen Zentren können dann als Level-2-Krankenhäuser die Regel- und Schwerpunktversorgung übernehmen, während nur noch die großen Unikliniken als Level-3-Krankenhäuser die Maximalversorgung bieten. Um dies umzusetzen, soll das gesamte medizinische Angebot in 128 Leistungsgruppen unterteilt werden. Häuser, die eine Leistungsgruppe anbieten, müssen dafür zertifiziert werden und können künftig auch nur noch Eingriffe aus den Leistungsgruppen abrechnen, für die sie zertifiziert sind. Am Beispiel Schlaganfall sieht das dann folgendermaßen aus: Wenn das kleine Krankenhaus in der Kreisstadt keine Stroke Unit hat, wird es auch nicht für die entsprechende Leistungsgruppe zertifiziert werden können. Schlaganfallpatienten müssen dann in das nächstgelegene Level-2-Krankenhaus mit Stroke Unit eingewiesen werden. Unabhängig von der Frage, ob dies aus zeitlicher und kapazitärer Perspektive sinnvoll ist, ist dies aus Sicht des Patienten und der Kosten erst einmal durchaus sinnvoll. Doch welche Aufgaben haben die meisten Kliniken, die in diesem System als Level-1-Krankenhäuser gelten werden, dann überhaupt noch?

Hier schwingt ein böser Verdacht mit. Schließlich war es auch Karl Lauterbach, der noch vor drei Jahren – kurz vor Corona – felsenfest davon überzeugt war, dass man „mindestens jede dritte, eigentlich jede zweite, Klinik schließen sollte“. Wenn die kleinen Häuser nun grob die Hälfte ihres Budgets über Vorhaltepauschalen beziehen und aufgrund der nicht vorhandenen Zertifizierung für die meisten Leistungsgruppen gar keine Leistungen erbringen können, die über die Fallpauschalen zusätzliche Mittel in die Kassen spülen, wie sollen sie sich dann überhaupt noch über Wasser halten? Was in der Theorie gut klingt, könnte – abhängig von der konkreten Ausgestaltung – genauso gut zu einem Massensterben der kleineren Kliniken führen. Dies betrifft übrigens nicht nur die ländlichen Gebiete, wo gesetzliche Vorgaben zur regionalen Versorgung die Schließungen zumindest eingrenzen, sondern vor allem kleinere Häuser in städtischen und urbanen Räumen.

Gerade für den ländlichen Raum dürfte die weitere Unterteilung der Level-1-Häuser in Level 1n und Level 1i von Bedeutung sein. Während 1n „nur“ die Notfallversorgung sicherstellen soll, misst man den 1i-Häusern die Möglichkeit zu, eine „sektorenübergreifende Versorgung“ mit „akutpflegerischen Leistungen“ vorzuhalten. Diese Häuser sollen dann jedoch ganz aus dem DRG-System mit seinen Fallpauschalen herausgelöst und künftig nach dem EBM-Vergütungssystem der Fachärzte bezahlt werden. Das ist insofern nur konsequent, da diese Leistungen nicht mehr von den Krankenhäusern selbst, sondern von niedergelassenen Fachärzten vor Ort erbracht werden sollen, die Belegbetten in den Häusern anmieten können. Das erinnert eher an das System der Polikliniken oder das dänische System, bei dem die kleinen Landkrankenhäuser bestenfalls als Ambulanzen bezeichnet werden können und nur 18 „Superkrankenhäuser“ das gesamte Land mit den eigentlichen Krankenhausleistungen versorgen. Genau dieser Vorschlag wurde von der Bertelsmann Stiftung vor Corona eingebracht. Danach wurde man aus verständlichen Gründen erst einmal still. Nun taucht der alte Wein offenbar in neuen Schläuchen wieder auf.

So sinnvoll sich einige Punkte in Lauterbachs Reformvorschlägen anhören – es ist zu vermuten, dass sie nur das „Zückerli“ sind, mit dem man der Öffentlichkeit den lange geplanten Kahlschlag im Krankenhaussystem schmackhaft machen will. Von einer Bestandsgarantie für die Häuser ist im gesamten Papier nämlich nicht die Rede. Es soll auch nicht mehr Geld in das System fließen. Im Gegenteil. „Die Gesamtsumme der Betriebsmittel soll gleichbleiben“, so Tom Bschor, der Koordinator der Krankenhauskommission gegenüber dem Ärzteblatt.

Mit den gleichen Mitteln mehr Leistung zu erbringen und vor allem mehr Personal einzustellen, ohne gleichzeitig den Profiteuren des ökonomisierten Gesundheitssystems, also z.B. den Krankenhausbetreibern und den Pharmakonzernen, weniger Mittel zu zahlen, wäre die Quadratur des Kreises. Wenn man jedoch hunderte kleinere Kliniken schließt und großte Teile ihres Angebots aus dem System der Krankenhausfinanzierung in das System der Honorierung der niedergelassenen Ärzte überführt, wäre innerhalb des Krankenhaussystems in der Tat mehr Geld vorhanden. Auf das gesamte Gesundheitssystem betrachtet, wäre dies jedoch eine Milchmädchenrechnung vom Typ „linke Tasche, rechte Tasche“. Eine Revolution ist das ganz sicher nicht.

Und so ist der gesamte Reformplan vor allem eins: vage. Viel hängt von der konkreten Ausarbeitung ab und die ist vor allem Ländersache. Dass man zusammen mit Politikern wie dem bayerischen Gesundheitsminister Karl Holetschek, der Lauterbachs Pläne bereits als „Planwirtschaft“ bezeichnet hat, die Reform so umsetzen kann, dass am Ende mehr für die Patienten und die Mitarbeiter und weniger für die renditeorientierten Akteure herauskommen kann, ist doch sehr fraglich. Die Lobbyisten werden auch bereits mit den Hufen scharren.

Und hier stehen wir vor dem entscheidenden Problem: Die Instrumente, die das Papier der Lauterbach-Kommission bietet, lassen sich nämlich auch so umsetzen, dass am Ende die Patienten und die Mitarbeiter noch schlechter dastehen und die renditeorientierten Krankenhauskonzerne und die zum Teil ohnehin schon hoch profitablen Facharztpraxen die eigentlichen Gewinner sind. Man braucht sicher nicht viel Fantasie, um sich genau dieser Entwicklung vorstellen zu können. Was normalerweise wohl nur unter erheblichen Protesten möglich wäre, ist nun unter dem – nicht zutreffenden – Label „Abschaffung der Fallpauschalen“ möglich.

Titelbild: mrmohock/shutterstock.com

Angst vor Massenprotesten? China kippt “Null Covid”-Politik

Angst vor Massenprotesten? China kippt “Null Covid”-Politik

Offensichtlich haben die zunehmenden Proteste der chinesischen Bevölkerung gegen die Endlos-Lockdowns Wirkung gezeigt. Die kommunistische Führung kehrt nun öffentlich von der “Null Covid”-Politik ab. Ein Regierungsberater geht davon aus, dass bald schon 90 Prozent der Chinesen mit dem Virus in Kontakt gekommen sein könnten.

In den letzten Wochen haben unzählige Chinesen in dutzenden Städten gegen die Dauer-Lockdowns und die drakonischen Maßnahmen der Führung in Peking zur Verhinderung der Ausbreitung von Covid-19 protestiert. Diese bisher im Reich der Mitte noch nie gesehene Welle des Protestes scheint das kommunistische Establishment offensichtlich geschockt zu haben. Denn nun erfolgt Berichten zufolge eine 180-Grad-Wende in der Covid-Politik des Landes. Anstatt wie bisher die Menschen ganzer Wohnblocks bei positiven Tests kollektiv einzusperren, setzt man nun augenscheinlich langsam verstärkt auf das “Schwedische Modell”.

Feng Zijian, ein ehemaliger stellvertretender Leiter der chinesischen Zentren für Seuchenkontrolle und -prävention und nunmehriger Berater der chinesischen Regierung erwartet nun, dass bis zu 90 Prozent der Chinesen mit dem Virus in Kontakt kommen könnten, so ein “Bloomberg“-Bericht. “Es wird für die meisten von uns unvermeidlich sein, sich einmal anzustecken, unabhängig davon, wie die Maßnahmen zur Covid-Bekämpfung angepasst werden”, sagte Feng am Dienstag auf einer Online-Konferenz der Tsinghua-Universität in Peking.

Einige der neuen Maßnahmen Pekings sehen vor, asymptomatische oder leichte Covid-Fälle zu Hause zu isolieren, anstatt sie sieben Tage lang in Quarantänelagern oder Krankenhäusern unterzubringen. Jeder, der mit Infizierten in Kontakt kommt, muss fünf Tage lang zu Hause in Quarantäne bleiben, anstatt acht Tage in einem Lager und dann zu Hause. Außerdem wurde die Vorschrift aufgehoben, dass Personen einen negativen Covid-Test vorweisen müssen, bevor sie öffentliche Einrichtungen betreten dürfen.

Es scheint also, dass auch die kommunistische Führung langsam erkennt, wie kontraproduktiv die Dauerlockdowns sind und wie der Rückhalt in der Bevölkerung dadurch schwindet. Eine “Durchseuchungspolitik”, wie sie beispielsweise Schweden praktizierte und damit gut gefahren ist, könnte nun auch sukzessive in der Volksrepublik umsetzt werden. Wenngleich auch wohl mehr als zwei Jahre zu spät.

Ist der Atomausstieg wirklich endgültig?

Ist der Atomausstieg wirklich endgültig?

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Ich wage mal eine Prognose: Das letzte Wort zum Kernkraftausstieg in Deutschland ist noch nicht gesprochen. 

von Manfred Haferburg

Seit einer Woche herrscht in Deutschland Dunkelflaute. Die Solarkollektoren schimmern stumpf in den Nebel oder die Dunkelheit, ein müdes Lüftchen lässt die gigantischen Rotoren der Windstromanlagen meist im Leerlauf drehen, um die Rotor-Lager zu schonen. Von den 130 Gigawatt installierter – das heißt maximal möglicher – Leistung von Wind und Sonne stehen lausige acht Gigawatt zur Verfügung. Die vielgepriesenen „Erneuerbaren“ tragen mit wenigen Prozenten zur Stromversorgung bei, während Kohle, Gas, Kernkraft und ein bisschen Import es richten müssen, damit die Lichter nicht ausgehen.

Selbst ein naturwissenschaftlich eher minderbegabter Mensch wie Robert Habeck kommt nicht umhin zu erkennen, dass auch eine Verdoppelung oder Verdreifachung der Windräder und Solarkollektoren den Bedarf nicht decken könnte. Es mag ihn die bange Frage beschleichen: „Wo kommt im nächsten Winter der Strom in einer solchen dunklen und windarmen Zeit her, wenn die Kernkraftwerke verschrottet sind und die Kohlekraftwerke wegen Kohlemangel nicht liefern können oder auch abgeschaltet sind? Es gibt nicht genug Gaskraftwerke. Und wenn es sie gäbe, gibt es nicht genug Gas. Dazu kommt noch eine miserable Klimabilanz dieser Irrsinnspolitik: Mit 724 Gramm CO2 pro erzeugter Kilowattstunde ist Deutschland derzeit nach Polen Vizeeuropameister im CO2-Ausstoß.

Die Regierung treibt seit mehr als einem Jahr ein unverantwortliches Spiel mit den letzten drei Kernkraftwerken. Die Betreiber planten die rein politisch erzwungene Außerbetriebnahme seit mehreren Jahren, durch Brennstoffwirtschaft, durch Personalpläne, ja durch ganze Unternehmensstrategien. Und dann, wenige Monate vor der endgültigen Abschaltung, begann ein Streit in der Regierungskoalition, bei dem alle zu Wort kamen und gefragt wurden, die keine Ahnung hatten, nur die betroffenen Unternehmen nicht. „Zwei Jahre Weiterbetrieb“ – FDP, „Abschaltung zum 31.Dezember 2022 oder in Reserve bis April 23“ – Grüne, „Streckbetrieb bis April“ – SPD waren die politischen Streitpunkte, die im Bundestag mit mehreren Anträgen monatelang zerredet wurden. Die Ingenieure wurden nicht gefragt. Und als sie sich ungefragt zu Wort meldeten, reagierte die Politik „verwundert“.

Spielball von technisch ahnungslosen Machtpolitikern

Offensichtliches Regierungsziel war, sich bis nach der Niedersachsenwahl nicht festlegen zu müssen, ein Vierteljahr vor der Stillsetzung oder dem Weiterbetrieb. Brennstäbe bestellen? Eine Regierungspartei sagte ja, die andere nein und die dritte: „Wir machen einen Stresstest“. Der Stresstest allerdings wurde von den beiden beteiligten Ministerien manipuliert, und die Wähler wurden getäuscht. Heraus kam ein fauler Kompromiss, dass zwei der drei gleichwertigen Kernkraftwerke in den Streckbetrieb gehen sollten und ausgerechnet das Kraftwerk Lingen in Niedersachsen verschrottet werden sollte, da „es nicht gebraucht wird“. Der Kernkraftwerksbetrieb wurde zum Spielball von technisch ahnungslosen Machtpolitikern.

Unmittelbar nach der Niedersachsenwahl sprach der Bundeskanzler Scholz ein Machtwörtchen, nun sollten alle drei Kernkraftwerke in Streckbetrieb bis zum 15. April 2023 weiterlaufen. Frecher kann man die Wähler und Bürger nicht täuschen. Neue Brennstäbe sollten nicht bestellt werden. Ein Aufschrei blieb aus. Offensichtlich ist der deutsche Bürger gern bereit, den Kakao, durch den man ihn zieht, auch noch genüsslich zu trinken. Politischer Stand heute: Am 15. April 2022 ist Schluss mit der Kernenergie in Deutschland, dann werden die letzten drei Kernkraftwerke verschrottet.

Die Politiker haben so wenig Ahnung von der Kernkraft, dass sie überhaupt nicht wissen, was sie mit den KKWs da alles auf den Müll werfen. Es sind nämlich nicht nur technisch auf dem Welthöchststand stehende Kraftwerke, sondern eine ganze dazugehörige Infrastruktur, die im Wesentlichen aus drei Bestandteilen besteht: Technik, Mensch und Organisation.

Auf den Müll – die deutsche KKW-Technik

Die moderne Kernkraftwerkssicherheitstechnik ist weitgehend auch auf deutschem Mist gewachsen. Siemens war einst führend im Kernkraftwerksbau und bei der Entwicklung von Sicherheits-Leittechnik. Im Gegensatz zu weit verbreiteten Falschaussagen sind diese Anlagen durchaus in der Lage, Regelleistung zur Netzstabilisierung zu erbringen und haben dies seit Jahren auch gemacht.

Die drei Kraftwerke Isar 2, Lingen und Neckarwestheim 2 sind sogenannte „Konvoi“-Kraftwerke, ein moderner Kernkraftwerkstyp, auf dem der Europäische Druckwasserreaktor EPR aufbaut. Auch nach 30 Jahren Betrieb gehören sie zu den modernsten Anlagen der Welt. Sie haben eine Leistung von 1.450 Megawatt, und jedes von ihnen war schon mehrfach Erzeugungsweltmeister. Jedes Kraftwerk könnte mehrere Millionen Haushalte mit günstigem Strom versorgen. Nach meiner Schätzung verkörpert jede dieser Anlagen einen volkswirtschaftlichen Wert von drei bis vier Milliarden Euro und könnte noch problemlos und sicher weitere 30 Jahre Strom erzeugen.

Die Sicherheitstechnik der Konvoi-Anlagen ist auf dem höchsten Stand der Technik. Die Radioaktivität ist hinter sechs Barrieren gesichert. Die Sicherheitssysteme sind redundant – das heißt, es gibt mehrere für denselben Zweck – und diversitär, es werden also verschiedene Technikteile für denselben Zweck benutzt, um gleiche Bauteilfehler auszuschließen. So gibt es zum Beispiel vier gebunkerte, unabhängige Sicherheitsscheiben, in denen jeweils ein großes Dieselaggregat die verschiedensten Notsysteme versorgen kann. Und als wären diese noch nicht genug, gibt es einen weiteren transportablen Groß-Diesel, der an verschiedensten dafür vorbereiteten Stellen angeschlossen werden kann. Große gebunkerte Batteriesätze sorgen für unterbrechungsfreien Strom für die Leittechnik, die nach dem Zwei-aus-drei-Prinzip funktioniert.

Es würde jeden Rahmen eines solchen Artikels sprengen, auch nur einen Bruchteil der technischen Sicherheitsvorkehrungen zu beschreiben. Immerhin haben sie dafür gesorgt, dass in den 17 deutschen Kernkraftwerken in über 500 Reaktorbetriebsjahren nicht eine einzige nennenswerter Radioaktivitätsfreisetzung erfolgte oder ein Mensch einen Strahlenschaden erlitt.

Auf den Müll – das deutsche Kernkraftwerkspersonal

In einem deutschen Kernkraftwerk arbeiten 370 höchstqualifizierte Fachkräfte. Am Beispiel eines Schichtleiters möchte ich erläutern, was das bedeutet. Ich war selbst Lizenzträger und weiß daher aus eigener Erfahrung, welch beängstigender Ausbildungsweg das ist.

Ein Schichtleiter in einem KKW hat ein erfolgreich abgeschlossenes Fach- oder Hochschulstudium in einer technisch/physikalischen Fachrichtung, was ihn von vielen Politikern unterscheidet. Um seine Lizenz zu erwerben, wird er ein Jahr lang zum Anlagenfahrer ausgebildet und geprüft. Danach erfolgt die zwei- bis dreijährige Ausbildung zum Reaktorfahrer, die mit einem Dutzend mündlichen und schriftlichen Prüfungen einhergeht und durch praktische Übungen am Kraftwerkssimulator begleitet wird. Mit einer behördlich begutachteten theoretischen und praktischen Prüfung am Simulator erwirbt der neue Reaktorfahrer seine Lizenz, um dann unter Aufsicht eines Lizenzträgers Erfahrung im Reaktorbetrieb zu sammeln. Danach erfolgt eine weitere ein- bis zweijährige Ausbildung zum Schichtleiter, die ebenfalls mit diversen Prüfungen verbunden ist und in einer behördlich kontrollierten praktischen Prüfung am Simulator zum Lizenzerwerb führt.

Es dauert also fünf Jahre, bis ein Kraftwerk einen lizenzierten Schichtleiter nach seinem Hochschulabschluss qualifiziert hat und einsetzen kann. Das sind die Besten der Besten, die auf keinem Arbeitsmarkt zu finden sind. Davon gibt es Dutzende weitere Höchstqualifizierungen in einem Kernkraftwerk, z.B. Physiker, die Brennelemente berechnen können, Mathematiker, die Probabilistik beherrschen, Werkstoffkundler, die mit den komplizierten Kernkraftwerksmetallen umgehen können, Chemiker, Strahlenschützer, Sicherheitsexperten, Elektroingenieure, IT-Leittechniker und viele andere mehr.

Ich will mich hier nicht breit darüber auslassen, wie in den Kernkraftwerken eine systematische Irrtumsvermeidung betrieben wird. Dazu werden Irrtumsvermeidungssysteme geschult, betrieben und ausgewertet. Das sind z.B. Dreiwegekommunikation, Vier-Augen-Prinzip, Pre- und Postjob-Briefing, STAR (Stop, Think, Act, Review), Beinahe-Ereignis-Berichtssysteme, Arbeitsbeobachtung und Coaching, Sichere Entscheidungsfindung…

Wenn ich heute in den Kernkraftwerken der Welt umherreise – ob in den Emiraten, der Schweiz oder Frankreich – treffe ich überall auf meine früheren deutschen Kollegen, die dort mit Kusshand genommen wurden und attraktive Positionen gefunden haben. Ich treffe im Ausland Kraftwerksleiter, die ich noch als Schichtleiter kannte. Die kommen nicht wieder. Es wachsen auch keine nach. Früher gab ich Gastvorlesungen an Universitäten. Diese Studiengänge wurden alle geschlossen.

Auf den Müll – die deutsche Kernkraft-Sicherheitsorganisation

Ein Kernkraftwerk ist so sicher wie die Organisation, die es betreibt, effektiv für Sicherheit sorgt. Organisationseffektivität wurde in 30 Jahren gelernt und wurde in den Kernkraftwerken eine Kultur. Dafür gibt es in einem Kernkraftwerk ein umfangreiches Sicherheitsmanagement – beschrieben auf mehr als 30.000 Seiten Papier und mit großer Akribie implementiert. Ein paar Beispiele: Instandhaltungsmanagement, Alterungsmanagement, Wissensmanagement, Personalmanagement, Materialmanagement, Sicherheitskulturmanagement und viele andere mehr.

Diese Management-Systeme werden systematisch geprüft, bewertet und ständig verbessert. Das nennen wir im KKW lernende Organisation. Kein Politiker kann sich auch nur im entferntesten vorstellen, was dies bedeutet. Es gibt eine Unzahl von Audits und Selbstuntersuchungen, es gibt Peer-Reviews genannte Untersuchungen von internationalen Organisationen wie WANO und OSART, es gibt behördliche Aufsichtsuntersuchungen und internationales Benchmarking. Jede Untersuchung findet kleine Möglichkeiten der Verbesserung, und diese werden in Maßnahmeplänen umgesetzt.

Wenn in vier Monaten die letzten Kernkraftwerke abgeschaltet werden, dann dauert es nicht mehr lange, bis die Aufsichtsbehörden verlernen, die Aufsicht über kerntechnische Anlagen zu führen. Auch bei den Betreibern geht das in all den Jahren angehäufte Wissen den Bach hinunter. Oder meint jemand, ein Energieversorger ohne Kernkraftwerk würde die Unterstützungsabteilungen in den Firmenzentralen weiter aufrechterhalten? Das waren die, welche früher den Brennstoff einkauften, die Simulatoren und Schulungseinrichtungen entwickelten, den Einkauf von Ersatzteilen organisierten.

Auch eine ganze Armada von Fremdfirmen müssen sich anderen Geschäftsfeldern widmen oder gehen vom Markt. In jeder Revision kamen ca. 1.000 Fremdfirmenmitarbeiter ins Kraftwerk. Das sind tausende von hochqualifizierten Arbeitsplätzen. Leute, die früher von Kernkraftwerk zu Kernkraftwerk zogen und während der Revisionen spezialisierte Aufgaben übernahmen, zum Beispiel hochqualifizierte Schweißer für austenitische Werkstoffe. Das Ausland freut sich schon auf diese Leute, zur Zeit werden sie in Frankreich händeringend gesucht.

Dumme Menschen können nur zerstören, was Kluge aufbauen

Ich wage mal eine Prognose: Das letzte Wort zum Kernkraftausstieg in Deutschland ist noch nicht gesprochen. Bald wird das verantwortungslose Parteiengezänk und der Hickhack um die Kernenergie wieder losgehen. Die Ampel-Politiker spielen ihre Machtspiele mit einer Technologie, die sie nicht verstehen. Für sie ist ein Kernkraftwerk eine Nachttischlampe, die man nach Belieben an- und ausknipsen kann. Das Wort Xenonvergiftung verorten sie in der Medizin, Reaktivität in der Soziologie und Stabwirksamkeit in der Textilindustrie. Wenn überhaupt.

Was wird geschehen? Vielleicht werden im Frühjahr für die letzten drei KKW neue Brennstäbe bestellt. Deren Herstellung dauert sechs bis neun Monate, wenn sich Framatome oder Westinghouse Mühe geben und ein Bonus geboten wird. Wie auch immer – im nächsten Winter stehen diese Anlagen nicht zur Verfügung.

Vielleich beschließt die Ampel nach landesweiten Stromabschaltungen in einer Panikreaktion die Reaktivierung der drei im letzten Jahr abgeschalteten Kernkraftwerke. Dann braucht es für Grohnde und Brokdorf bis 2025 und Gundremmingen C bis 2026 zur Reaktivierung.

Aber vielleicht liege ich auch falsch und die nächsten Winter werden gar nicht so hart. Ich würde es mir wünschen. Eigentlich wäre das die bessere Lösung für uns alle.

Mit großer Sicherheit verabschiedet sich Deutschland am 15. April 2023 für die nächsten 20 Jahre von der Kernenergie. Niemand wird den Vorreitern bei diesem Abschied folgen, sie werden verlacht werden, wenn sie mit Bücklingen um Energie betteln gehen. Vielleicht tragen sie dabei ja eine Regenbogen-Armbinde. Und die einstigen Vorreiter werden auch noch wegen ihres CO2-Fußabdrucks schief angesehen.

Unerreichbare Ziele verkünden

Ein Kernkraftwerk beginnt acht Monate vor einer jährlichen Revision mit der Revisionsvorbereitung. Vor fünf Jahren hat die Vorbereitung der endgültigen Außerbetriebsetzung begonnen. Und heute wissen die Betreiber noch nicht einmal sicher, ob sie in vier Monaten noch Strom produzieren sollen.

Die derzeitig größte Gefahr für die Kernkraftsicherheit in Deutschland sind die ahnungslosen Politiker der Ampel-Regierung. Sie haben keine technische Bildung und können wohl nicht einmal rechnen. Sonst würden sie nicht so unerreichbare Ziele verkünden. Herr Graichen, ein Staatssekretär im BMWI, verkündete jüngst, dass die 15 Millionen Elektroautos im Jahre 2030 als Speicher dienen werden.

Wenn das so sein soll, müssen seit gestern täglich 5.000 Elektroautos in Deutschland verkauft und 5.000 rückladefähige Ladepunkte installiert werden. Wäre ich Habeck, würde ich einen solchen Dilettanten sofort feuern. Aber Habeck kann ja selber nicht rechnen. Will er seine eigenen und selbstgesteckten Ausbauziele bis 2030 erreichen, müssen täglich 10 Windanlagen an Land und täglich 550 Solaranlagen gebaut werden. Das entspricht einer Verzehnfachung des heutigen Ausbautempos.

Wohin gehören solche Politiker?

 

Weihnachtszeit – Zeit für Geschenke  – Zeit zum Lesen. Manfred Haferburg ist Autor des Romans „Wohn-Haft“ (fünf Sterne bei 219 Bewertungen) „Von der ersten bis zur letzten Seite bewegend, spannend, glücklich, traurig, verzweifelt, optimistisch, wütend und auch mal verzagt. In diesem Buch steckt ein ganzes Leben drin” AMAZON Kunde am 9.Mai 2022. „Es ist ein stark geschriebenes Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Minute fasziniert hat: in seiner klaren, schönen Sprache, in seinem historischen Bezug, in seiner Echtheit.“ Peter O. 17.03.22

Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier

COMPACT.Der Tag: „Reichsbürger“ – jetzt geht’s gegen die AfD

COMPACT.Der Tag: „Reichsbürger“ – jetzt geht’s gegen die AfD

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Im inszenierten Reichsbürger-Putsch kommen immer mehr Ungereimtheiten der staatlichen Skandalisierung ans Licht. Trotzdem wird das Rad jetzt nochmal weitergedreht und auch die AfD ins Visier genommen. Und damit herzlich Willkommen zu COMPACT.DerTag vom 8. Dezember – das sind einige der weiteren Themen: • Oliver Kirchner: Putsch der Senioren. • Reichsbürger: Zeit für Selbstkritik. • Augsburg: […]

Wissenschaftler ringen um eine Erklärung, warum COVID ungeimpfte verschont hat

Die Medien haben ihr Bestes getan, um die Menschen in einen Rausch zu versetzen, weil COVID, Grippe und das Respiratorische Synzytialvirus (RSV) in diesem Winter zu einer „Dreifach-Emidemie“ zusammenkommen könnten.

GESCHICHTE AUF EINEN BLICK

  • „Impfgerechtigkeit“ steht nach wie vor ganz oben auf der Prioritätenliste der globalen Kabale, auch wenn die COVID-Impfungen in der Praxis mehr Schaden als Nutzen angerichtet haben
  • In Afrika, wo weniger als 6 % der Menschen die COVID-Impfung erhalten haben, war die COVID-19-Todesrate in den letzten drei Jahren extrem niedrig, was wahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, dass sie keinen gleichberechtigten Zugang zu den experimentellen COVID-Injektionen hatten
  • Während die afrikanischen Erfahrungen völlig ignoriert werden, versuchen die US-Medien nun, die Menschen zu erschrecken, damit sie sich für den Herbst zusätzlich impfen lassen, indem sie vor einer bevorstehenden „Dreifach-Emidemie“ von COVID, Grippe und Respiratory Syncytial Virus (RSV) warnen
  • Die Erzählung von der Dreifachansteckung ist wissenschaftlich unplausibel. Atemwegsviren neigen dazu, sich gegenseitig in ihrer Ausbreitung zu behindern, so dass am Ende in der Regel eines davon dominiert
  • Die pädiatrischen Studien von Pfizer und Moderna ergaben beide, dass RSV-Infektionen bei Kindern, die mit COVID geimpft wurden, häufiger auftraten als bei Kindern, die nicht geimpft wurden

Die globalistische Kabale, die das COVID-Narrativ erfunden und vorangetrieben hat, steht vor wachsenden Problemen, da die Löcher in der Logik mit der Zeit immer größer werden. Ein typisches Beispiel: Die irrationale Förderung von Impfstoffgerechtigkeit.

Nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation und anderer globalistischer Hochburgen muss die westliche Welt Impfstofflieferungen an Entwicklungsländer finanzieren, um sicherzustellen, dass alle die gleichen Überlebenschancen haben.

Das Problem ist, dass die Entwicklungsländer mit den niedrigsten COVID-Impfquoten nicht schlechter und in einigen Fällen sogar viel besser dastehen als die Entwicklungsländer, die die Impfungen und Auffrischungsimpfungen gierig für sich „gehortet“ haben.

Das afrikanische Rätsel

Früheren Prognosen zufolge würde Afrika mangels Impfungen durch COVID dezimiert werden, doch die Zahl der COVID-Toten in Afrika ist in den letzten drei Jahren konstant niedriger geblieben als anderswo. Alle tun so, als wären sie überrascht. Niemand kann sich erklären, warum. Im August 2020 berichtete die Zeitschrift Science:

„Antikörperstudien deuten darauf hin, dass eine große Zahl von Infektionen aufgetreten ist, die Zahl der Todesopfer aber gering bleibt … Nachdem sie mehr als 3.000 Blutspender getestet hatten, schätzten Uyoga und Kollegen in einer Vorabveröffentlichung, dass einer von 20 Kenianern im Alter von 15 bis 64 Jahren – oder 1,6 Millionen Menschen – Antikörper gegen SARS-CoV-2 hat, ein Hinweis auf eine frühere Infektion.

Damit wäre Kenia auf dem gleichen Stand wie Spanien Mitte Mai, als das Land gerade seinen Coronavirus-Höchststand hinter sich gelassen hatte und offiziell 27 000 COVID-19-Tote zu beklagen hatte. Zum Zeitpunkt des Abschlusses der Studie lag die offizielle Zahl der Todesfälle in Kenia bei 100. Und die kenianischen Krankenhäuser melden keine große Zahl von Menschen mit COVID-19-Symptomen.

Die Situation war im November 2021 noch immer dieselbe, als die Medien berichteten, dass Afrika, wo weniger als 6 % der Menschen eine COVID-Impfung erhalten hatten, zu den am wenigsten von COVID betroffenen Ländern gehörte. Forscher stellten die Theorie auf, dass „eine geringere Verstädterungsrate, genetische Gründe oder die Exposition gegenüber anderen Krankheiten den Kontinent vor den tödlicheren Auswirkungen des Virus bewahrt haben könnten“.

Niemand in den Mainstream-Medien war bereit, sich mit der Tatsache auseinanderzusetzen, dass die COVID-Impfung weder Fälle noch Todesfälle verhindert, dass die natürliche Immunität überlegen ist und dass COVID-19 nie eine so tödliche Bedrohung war, wie behauptet wurde. Afrika liefert uns reale Beweise für diese Tatsachen, doch die globalistische Kabale beharrt weiterhin darauf, dass „Impfgerechtigkeit“ ein zwingendes Ziel ist.

Obwohl Orte wie Afrika keinen angemessenen Zugang zu COVID-Impfungen hatten und obwohl sie genauso gut oder besser abschnitten als die westliche Welt, in der die COVID-Impfung weit verbreitet war, bestehen die Kabalen immer noch darauf, dass wir sicherstellen müssen, dass Afrika beim nächsten Mal die gleiche Impfabdeckung erhält wie der Rest der Welt.

Das macht keinen Sinn, vor allem, wenn man bedenkt, dass die meisten COVID-Todesfälle in den USA und anderswo jetzt unter denjenigen auftreten, die die COVID-Impfung erhalten haben.

Aber nach den letzten drei Jahren zu urteilen, werden sie nicht einmal versuchen, sich einen Reim darauf zu machen. Stattdessen werden sie es einfach weiterhin vermeiden, über Erfolgsgeschichten wie Afrika zu sprechen, wo COVID am Ende nur geringe Auswirkungen hatte – wahrscheinlich aufgrund der extrem niedrigen Injektionsraten – und wenn sie doch darüber sprechen, wird es weiterhin als medizinisches Geheimnis verschleiert. 

Was steckt wirklich hinter dem dringenden Bedarf an Impfstoffgleichheit?

Als Reaktion auf die Forderung der Weltgesundheitsorganisation nach Impfstoffgleichheit planen Pfizer und Moderna die Herstellung von COVID-Impfstoffen in Afrika, „um den Impfbedarf auf dem Kontinent effizienter zu decken“.

Aber was steckt wirklich hinter diesem Vorstoß für globale Impfstoffgerechtigkeit? Wenn Sie mich fragen, dann deshalb, weil Impfstoffe ein integraler Bestandteil des totalitären Biosicherheitsstaates sind, der die Weltbevölkerung mithilfe von Impfpässen und digitaler Identität kontrollieren soll.

Es gibt auch zwingende Beweise dafür, dass Impfstoffe eingesetzt werden, um eine auf Malthusianismus basierende Entvölkerungsagenda voranzutreiben. Natürlich wollen die Eugeniker, die hinter COVID und den COVID-Impfungen stehen, nicht, dass Entwicklungsländer wie Afrika diesem globalen Raster entgehen.

Neue Welle von Angst-Pornos soll Impfquote steigern

Während die afrikanischen Erfahrungen völlig ignoriert werden, versuchen die US-Medien nun, die Menschen dazu zu bringen, sich für den Herbst zusätzlich impfen zu lassen, indem sie vor einer bevorstehenden „Dreifach-Emidemie“ von COVID, Grippe und Respiratory Syncytial Virus (RSV) warnen. Da die Angst vor den COVID-Varianten nachlässt, wird vielleicht die Angst vor drei gleichzeitigen viralen Bedrohungen die Flammen der Paranoia neu entfachen? Wie von STAT News am 22. November 2022 berichtet:

„Ein viraler Wirbelsturm trifft die von drei Pandemiejahren geschundenen Gesundheitssysteme. Während der offizielle Wintereinbruch noch Wochen auf sich warten lässt, sehen sich die Kinderkrankenhäuser mit erdrückenden Fallzahlen von Kindern konfrontiert, die an RSV und anderen Viruserkrankungen leiden.

Schulen, die eine „Rückkehr zur Normalität“ versprachen, berichten nun von weit verbreiteten Fehlzeiten und sogar Schließungen aufgrund von RSV und Grippe in vielen Teilen des Landes, was dazu beiträgt, dass Eltern in Rekordzahlen der Arbeit fernbleiben.

Da die diesjährige Grippesaison etwa sechs Wochen zu früh beginnt, hat die CDC bereits eine Grippeepidemie ausgerufen, da die Zahl der Krankenhauseinweisungen wegen Grippe auf den höchsten Stand seit mehr als einem Jahrzehnt gestiegen ist. Ein Sturm dieses Ausmaßes sollte nicht nur klinische Krisenmaßnahmen, sondern auch Präventionsmaßnahmen in der Bevölkerung erforderlich machen.“

Mit anderen Worten: Erwarten Sie erneute Rufe nach Masken, sozialer Distanzierung, Abriegelungen und der Absage von Feiertagsveranstaltungen, bei denen Menschen gleichermaßen falsches Denken und Liebe zur Menschheit teilen könnten. Und natürlich ist mit massiven COVID-Auffrischungsimpfungen und Grippeimpfungen zu rechnen sowie mit der Beschämung derjenigen, die sich für eine Abstinenz entscheiden.

Das Problem mit der Tripledemie-Erzählung

Das Problem mit dem Triple-Emic-Narrativ ist, dass es wissenschaftlich unplausibel ist. Wer nur wenig oder gar nicht weiß, wie Viren funktionieren, könnte in die Falle tappen und denken, dass, wenn ein Virus schlimm ist, zwei oder drei gleichzeitig zirkulierende Viren noch viel schlimmer sein werden. Aber so linear ist es im wirklichen Leben nicht.

In einem Artikel des Magazins Science vom 18. November 2022 erklärt Jon Cohen, warum eine gleichzeitige Dreifach-Emidemie unwahrscheinlich ist:

„Dreifache Bedrohung. Dreifache Epidemie. Ein perfekter viraler Sturm. Diese beängstigenden Sätze beherrschen die Schlagzeilen der letzten Zeit, da einige Gesundheitsbehörden, Kliniker und Wissenschaftler prognostizieren, dass SARS-CoV-2, Influenza und das Respiratorische Synzytialvirus (RSV) gleichzeitig in Gebieten der nördlichen Hemisphäre auftreten könnten, in denen Maskierung, soziale Distanzierung und andere COVID-19-Vorsichtsmaßnahmen gelockert wurden.

Doch eine wachsende Zahl epidemiologischer und labortechnischer Beweise bietet eine gewisse Beruhigung: SARS-CoV-2 und andere Atemwegsviren „interferieren“ häufig miteinander.

Obwohl Wellen von jedem Virus die Notaufnahmen und Intensivstationen belasten können, sagt die kleine Clique von Forschern, die diese viralen Kollisionen untersuchen, dass es wenig wahrscheinlich ist, dass das Trio gemeinsam einen Höhepunkt erreicht und die Krankenhaussysteme kollektiv zum Absturz bringt, wie es COVID-19 zu Beginn der Pandemie tat.

„Grippe und andere Atemwegsviren und SARS-CoV-2 vertragen sich einfach nicht gut“, sagt der Virologe Richard Webby, ein Grippeforscher am St. Jude Children’s Research Hospital. Es ist unwahrscheinlich, dass sie zur gleichen Zeit weit verbreitet sind.

„Ein Virus neigt dazu, die anderen zu verdrängen“, fügt der Epidemiologe Ben Cowling von der University of Hong Kong School of Public Health hinzu. Während des Anstiegs der hochgradig übertragbaren Omicron-Variante von SARS-CoV-2 in Hongkong im März stellte Cowling fest, dass andere Atemwegsviren „verschwanden … und im April wieder auftauchten“ …

Jüngste technologische Fortschritte … machen es einfacher, Infektionen bei Menschen zu erkennen und zu untersuchen, wie sich mehrere Viren verhalten … Zunehmend kommen die Forscher der Ursache auf die Spur: chemische Botenstoffe, die infizierte Menschen produzieren, passenderweise Interferone genannt.

Wenn ein Atemwegsvirus in einer Gemeinschaft um sich greift, können Interferone die körpereigenen Abwehrkräfte auf breiter Basis erhöhen und vorübergehend eine bevölkerungsweite Immunbarriere gegen nachfolgende Viren errichten, die auf das Atmungssystem abzielen.

„Im Grunde löst jedes Virus in gewissem Maße die Interferonreaktion aus, und jedes Virus ist dafür empfänglich“, sagt die Immunologin Ellen Foxman von der Universität Yale, die die Interferenz zwischen SARS-CoV-2 und anderen Viren in einem Labormodell der menschlichen Atemwege untersucht hat.

Rhinoviren, die Erkältungen verursachen, können die Influenza A (das häufigste Grippevirus) auslösen. RSV kann Rhinoviren und menschliche Metapneumoviren ausbremsen. Influenza A kann seinen entfernten Cousin Influenza B ausbremsen.

„Die virale Interferenz hat erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit“, sagt Guy Boivin, Virologe an der Universität Laval, der in diesem Jahr eine Übersichtsarbeit über virale Interferenz mitverfasst hat …

Im Gegensatz zu anderen Immunreaktionen – z. B. Antikörpern -, die auf bestimmte Krankheitserreger abzielen, mit denen ein Tier in der Vergangenheit in Berührung gekommen ist, ist diese unspezifische, schnelle Reaktion [des Interferons] Teil des so genannten angeborenen Arms des Immunsystems“.

COVID-Impfungen wahrscheinlich verantwortlich für steigende RSV-Raten bei Kindern

In diesem Zusammenhang gibt es Hinweise darauf, dass die RSV-Erkrankungen nicht ohne Grund so stark angestiegen sind. Vielmehr scheint dies eine Folge der COVID-Impfkampagne für Kinder zu sein. Dokumente aus den pädiatrischen Studien von Pfizer und Moderna, die der US-Arzneimittelbehörde FDA vorgelegt wurden, zeigen, dass die geimpfte Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe höhere RSV-Raten aufwies.

„Die Moderna-Studie mit 2- bis 5-Jährigen ergab, dass RSV bei Kindern in der geimpften Gruppe viermal häufiger vorkam als in der nicht geimpften.“

Die Moderna-Studie mit 2- bis 5-Jährigen ergab, dass RSV bei Kindern in der geimpften Gruppe viermal häufiger vorkam als in der nicht geimpften:

„Innerhalb von 28 Tagen nach der Impfung wurden einige Atemwegsinfektionen in der mRNA-1273-Gruppe häufiger gemeldet als in der Placebogruppe. Eine Lungenentzündung wurde von 0,3 % der mRNA-1273- und 0 % der Placebo-Empfänger gemeldet. Respiratorische Synzytialviren (RSV) wurden von 0,4 % bzw. <0,1 % der mRNA-1273- und Placebo-Empfänger gemeldet.“

Das gleiche Muster zeigte sich in der Studie mit den 6- bis 11-Jährigen, wo 0,3 % der geimpften Kinder an RSV erkrankten und null Prozent der Kontrollgruppe. Kinder, die die Impfung erhielten, erkrankten auch häufiger an einer Infektion der oberen Atemwege (3,9 % im Vergleich zu 2,5 %).

Die pädiatrische Studie von Pfizer kam zu ähnlichen Ergebnissen. Bei den 6 Monate bis 4 Jahre alten Kindern wurde bei fünf Teilnehmern eine RSV-Bronchiolitis festgestellt, in der Kontrollgruppe waren es drei. Untersuchen die U.S. Centers for Disease Control dieses Muster? Wir werden sehen.

Das Informed Consent Action Network (ICAN) hat einen Brief an die CDC-Direktorin Dr. Rochelle Walensky geschickt und Daten darüber angefordert, wie viele der Kinder mit positiven RSV-Tests vor ihrer Diagnose eine COVID-Impfung erhalten hatten.

Übernehmen Sie die Kontrolle über die Gesundheit Ihrer Familie in dieser Wintersaison

Während Influenza, RSV und COVID für bestimmte Risikopersonen problematisch und gefährlich sein können, sind die damit verbundenen Gesamtrisiken für die meisten vernachlässigbar. Denken Sie einmal an Ihr Leben zurück – wie oft hatten Sie schon eine Erkältung oder Grippe? Wie viele Menschen kennen Sie, die an einer Erkältung oder Grippe gestorben sind?

Die große Mehrheit der Menschen hatte auch schon COVID und ist hier, um zu bestätigen, dass es nicht tödlich ist. Leider gehören diejenigen, die mehrere COVID-Impfungen erhalten haben, jetzt zur Hochrisikogruppe und können tatsächlich eine schwerere COVID-Infektion erleiden. Für diejenigen, die nicht geimpft sind, stellen die neuesten Varianten ein äußerst geringes Risiko dar. Sie können auch anfälliger für andere Atemwegsinfektionen sein. Dazu gehört bei Kindern auch RSV.

Die beste Möglichkeit, Ihre Familie in diesem Herbst und Winter zu schützen, besteht darin, das Immunsystem von Ihnen und Ihren Kindern zu stärken, und dafür gibt es viele wirksame Möglichkeiten. Hier ist eine kurze Liste der wichtigsten. Weitere Einzelheiten finden Sie unter den angegebenen Hyperlinks.

NAC ist ein Vorläufer von reduziertem Glutathion, das speziell bei COVID-19 eine entscheidende Rolle zu spielen scheint. Zu den Vorteilen von NAC gehören die Hemmung der Expression von proinflammatorischen Zytokinen, die Verbesserung der T-Zell-Reaktion und die Hemmung der Hyperkoagulation, die zu Schlaganfällen und/oder Blutgerinnseln führen kann, die die Fähigkeit zum Sauerstoffaustausch in der Lunge beeinträchtigen.

Artikel als PDF:

Quellen:

Zurück in die Steinzeit: Fernsehsender eingestellt und Chefredakteur verhaftet, weil er Film mit Kussszene ausstrahlte

Der algerische Privatfernsehsender El Adjwaa TV wurde am 14. November von der Regulierungsbehörde für audiovisuelle Medien (Arav) endgültig geschlossen. Diese Entscheidung erfolgte, nachdem der Sender am Vortag einen Film mit „beleidigenden Szenen, die gegen die Werte unserer Gesellschaft und unsere Religion verstoßen“ ausgestrahlt hatte, wie es in der Erklärung der Arav hieß. Diese „Verstöße“ seien „hauptsächlich auf die Nichtbeachtung der Besonderheiten der algerischen Gesellschaft sowie auf die Verletzung der öffentlichen Sitten durch die Ausstrahlung von unmoralischen Inhalten und Szenen, die den gesellschaftlichen Werten widersprechen, zurückzuführen“, fügte der Gendarm der audiovisuellen Medien hinzu. Es ist ein weiterer Beweis dafür, dass in Nordafrika der radikale Islam immer stärker an Macht gewinnt.

Chefredakteur und Journalisten verhaftet

Aber nicht nur das: Tatsächlich ordnete der Untersuchungsrichter beim Gericht Sidi M’hamed in Algier an, den Chefredakteur des Fernsehsenders El Adjwaa TV in Untersuchungshaft zu nehmen.

Das Gericht in Sidi M’hamed beließ es nicht dabei. Es stellte auch eine Journalistin und Koordinatorin bei El Adjwaa unter richterliche Aufsicht. Auch andere Mitarbeiter des Fernsehsenders sollen in den nächsten Stunden angehört werden, um Licht in die „Entgleisung“ des TV-Mediums zu bringen.

In einer Erklärung auf seiner Facebook-Seite räumte der Sender „einen schweren Fehler“ ein, nahm die endgültige Schließung des Senders zur Kenntnis und entschuldigte sich bei „seinen Zuschauern und dem gesamten algerischen Volk“. Die Szene, die zur endgültigen Abschaltung des Senders führte, spielt sich in einer Schlafzimmerkulisse ab. Ein Mann in Shorts küsst eine Frau, deren BH er gerade geöffnet hat, sodass ein Teil ihrer Brust zu sehen ist.

El Adjwaa TV ist ein am 5. Oktober 2013 gestarteter allgemeiner Fernsehkanal mit Sitz in London und gehört Bouchakor Zoubiri, der auch die Zeitung El Adjwaa besitzt, die er 2006 in Oran gegründet hatte.

Algerien legt Islam-Gesetze rigoros aus

Für den Regisseur Bachir Derrais, dessen 6 Millionen Euro teures Biopic über Larbi Ben Mhidi, den Helden der algerischen Revolution, seit Jahren von den Behörden blockiert wird, gehorchen die Machthaber einfach dem „Diktat der Gesellschaft“. „Die Entscheidungsträger haben dem Druck der Volksmassen nachgegeben“, schreibt der Filmemacher auf seiner Facebook-Seite. „Dieser Sender hat einen alten Actionfilm mit einer alten, kaum sichtbaren DVD-Kopie ausgestrahlt und in einer der Szenen dieses Films sieht man ein Paar, das sich küsst.

Innerhalb weniger Stunden hat diese Geschichte einen Aufschrei in den sozialen Netzwerken ausgelöst“ mit der Begründung, dass „der Sender einen pornografischen Film ausgestrahlt hat“, fährt Bachir Derrais fort und schließt seinen Kommentar mit dem Hinweis, dass vor 50 Jahren ein algerischer Regisseur, in diesem Fall Moussa Haddad, fast die gleiche Szene in dem Film Les Vacances de l’inspecteur Tahar gefilmt hat.

Dies ist nicht das erste Mal, dass die algerischen Behörden beschließen, einen Fernsehsender zu schließen. Im August 2021 waren zwei weitere im Ausland ansässige Satellitenkanäle endgültig geschlossen worden. Der im Oktober 2020 gestartete, privatrechtlich organisierte Vollprogrammkanal Lina TV wurde mit der Begründung geschlossen, er habe „nie eine vorherige Zulassung für die Ausübung seiner audiovisuellen Tätigkeit in Algerien erhalten“ und arbeite daher „außerhalb der geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen“, so das Kommunikationsministerium.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei LES OBSERVATEURS, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.


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Sanktionen uninteressant: Pakistan kauft günstig Weizen und Erdöl von Russland

Sanktionen uninteressant: Pakistan kauft günstig Weizen und Erdöl von Russland

Pakistan, eines der bevölkerungsreichsten islamischen Länder der Welt, ist mit einer veritablen Energie- und Nahrungsmittelkrise konfrontiert. Moskau und Islamabad haben nun offensichtlich Deals abgeschlossen, um diese Not zu lindern.

Am 8. Dezember erklärte sich Russland bereit, Pakistan mit Weizen und Rohöl zu versorgen, um den steigenden Nahrungsmittel- und Energiebedarf des Landes zu decken. Die Entscheidung wurde einige Tage nach dem Besuch einer pakistanischen Delegation in Moskau bestätigt, um die bilateralen Beziehungen zu erörtern. Informationen zu den Gesprächsthemen des Treffens wurden jedoch noch nicht veröffentlicht. Am 5. Dezember teilte der pakistanische Erdölminister Musadik Malik mit, dass Islamabad Benzin und Diesel zu einem ermäßigten Preis aus Moskau beziehen werde. Genaue Einzelheiten zu diesem Tarif werden nach dem Besuch der russischen Delegation in der pakistanischen Hauptstadt im Januar nächsten Jahres bekannt gegeben.

Pakistan wurde im Sommer während der politischen Instabilität von verheerenden Überschwemmungen heimgesucht, was zu einem erhöhten Energiebedarf des südasiatischen Landes führte. Malik bekräftigte, dass deshalb auch Gespräche mit in Russland ansässigen Unternehmen über die Lieferung von Flüssigerdgas (LNG) geführt wurden. “Russland hat die Verfügbarkeit von Rohöllieferungen in Höhe von 100.000 Barrel pro Tag (bpd) bestätigt”, so eine Quelle aus dem pakistanischen Energieministerium. Wie viel Flüssigerdgas geliefert werden kann ist unklar.

Aktuellen Berichten zufolge wird Pakistan im Februar und März 2023 zudem insgesamt 450.000 Weizen aus Russland importieren. Der Preis dafür: 372 Dollar pro Tonne. Zuvor schon wurde der Import von 130.000 Tonnen (ohne Angabe des Bezugslandes) ab diesem Dezember bis zum Februar angekündigt. Damit sollen die bei den Unwettern und Überschwemmungen im Juli und August zerstörten Ernten ersetzt werden. Vor allem im Süden des Landes standen große Felder wochenlang unter Wasser.

Eine Verschlimmerung der Krise in Pakistan würde den Migrationsdruck deutlich erhöhen und könnte Hunderttausende wenn nicht gar Millionen an jungen (vor allem männlichen) Pakistanis ins Ausland auswandern lassen. Eines der Hauptziele dieser Menschen war schon in der Vergangenheit Europa. Die vergünstigten russischen Lieferungen könnten dafür sorgen, dass dieser Druck zumindest ein wenig gemildert wird. Denn kürzlich erst hat die pakistanische Regierung bereits eine Rationierung von Erdgas angekündigt, weil es einfach nicht genügend Reserven im Land gibt. Eine akute Energiekrise, die nun dank russischer Lieferungen vielleicht gelindert werden kann.

Großbritannien will Streikrecht beschneiden – und die Armee soll einspringen

Großbritannien will Streikrecht beschneiden – und die Armee soll einspringen

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In Großbritannien gärt es schon lange: den Arbeitnehmern geht es immer schlechter, von Sozialstaat ist nicht mehr viel übrig. Das staatliche Gesundheitswesen verdient diesen Namen eigentlich nicht mehr. Die Krankenhäuser sind personell ausgeblutet. Und die Löhne sinken, die Arbeitslosigkeit steigt derzeit nur leicht und liegt aktuell noch bei 3,8 Prozent. Angesichts rasant steigender Lebenshaltungskosten rechnen Experten der Bank of England mit einer langen konjunkturellen Talfahrt. „Briten am Limit – Millionen können ihre Rechnungen nicht mehr zahlen“ – titelt dieser Tage die „Welt“. „In einem seltenen wie dramatischen Schritt hat der Chef der britischen Zentralbank vor ‚apokalyptischen‘ Lebensmittelpreisen gewarnt“, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Von Hermann Zoller

Angesichts dieser Lage überrascht es nicht, dass sich die Gewerkschaften für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen einsetzen. Das stößt nicht nur auf Unternehmerseite, sondern auch bei der konservativen Regierung auf kein Verständnis.

Vor allem bei der Post und der Bahn kommt es deshalb seit Monaten immer wieder zu Streiks. Die Gewerkschaften fordern deutliche Lohnerhöhungen im Einklang mit der Inflation, die zuletzt bei mehr als elf Prozent lag. Die Eisenbahngewerkschaft RMT lehnte jüngst ein Angebot ab, das für zwei Jahre jeweils vier Prozent mehr Lohn vorsah – das bei zweistelligen Preissteigerungen. Die Gewerkschaft rief ihre Mitglieder zu weiteren zwei 48-Stunden-Streiks auf und kündigte zudem einen längeren Ausstand über die Weihnachtstage an. Am 15. und 20. Dezember wollen erstmals die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des unterfinanzierten Gesundheitsdiensts NHS die Arbeit niederlegen, am 21. dann die Rettungswagenfahrer und -fahrerinnen. Bis Weihnachten wird an jedem Tag in einer Branche gestreikt. Nun treten außerdem Angestellte in der Ölindustrie in den Streik. In Schottland streikt das Lehrpersonal, weitere Schulangestellte könnten bald folgen. Besonders stark ist die Mobilisierung der Gewerkschaften im Transportsektor.

Man glaubt es kaum: Immer mehr Menschen können sich kaum noch das Traditionsessen Fish and Chips leisten. Die Deutsche Presseagentur (dpa) berichtet: „Tatsächlich verheißen aktuelle Studien nichts Gutes: Die steigenden Preise könnten dazu führen, dass Millionen Menschen in Armut und Verschuldung abrutschen. Viele müssten sich überlegen, ob sie ihr Geld für Essen oder Heizen ausgeben. Die Aufsichtsbehörde Office for Budget Responsibility sagte voraus, der Lebensstandard werde so schnell sinken wie seit Mitte der 1950er Jahre nicht.“

Die konservative Regierung von Premierminister Rishi Sungk steht auf Unternehmerseite. Helfen will er dieser durch empfindliche Beschneidungen des Streikrechts. Sunak sagte am Mittwoch (7.12.), er werde mehr Maßnahmen ergreifen, „um das Leben und die Lebensgrundlagen“ der Briten während der monatelangen geplanten Streiks von Bahn-, Gesundheits- und Postangestellten „vor dieser Störung zu schützen“. Das ist an Kälte und Zynismus schwer zu überbieten. Und bei den Arbeitnehmern schäumt die Empörung über, wenn konservative Abgeordnete meinen: dass Menschen, die ihr Essen von Tafeln erhalten, lediglich nicht kochen könnten, so Lee Anderson. Seine Kollegin Rachel Maclean schlug vor, Betroffene sollten halt mehr arbeiten oder in besser bezahlte Jobs wechseln.

Die Situation wird sich weiter zuspitzen, wenn die Regierung das wahr macht, was sie jetzt angekündigt hat: Sie will Soldaten als „Aushilfskräfte“ einsetzen, zunächst für den Grenzschutz. Aber diese Form militärischen Einsatzes kann gesteigert werden. Als vor einigen Jahrzehnten die Bergarbeiter gegen die Schließung der Bergwerke streikten, ließ die damalige Ministerpräsidentin Thatcher die streikenden Arbeiter vom Militär niederknüppeln.

Angesichts dieser Entwicklung bedenke man, dass Großbritannien ein Land sein will, in dem „Demokratie“ ganz großgeschrieben werden soll.

Titelbild: Matt Gibson/shutterstock.com

Hans-Jörg Karrenbrock: „Es ist doch nur… bald Weihnachten“ (9)

Hans-Jörg Karrenbrock: „Es ist doch nur… bald Weihnachten“ (9)

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Wunderlich, winterlich, weihnachtlich sind die Texte, die der professionelle Sprecher Hans-Jörg Karrenbrock – auf den viele in der Corona-Zeit durch sein „Es ist doch nur…“ -Video aufmerksam wurden -, für die nächsten 24 Tage bis Weihnachten zusammengestellt hat. Jeden Tag gibt es eine neue Überraschung: mal ein ganz unmögliches Gedicht, mal eine autobiografische Erinnerung und […]

Illerkirchberg: Mütter hatten gewarnt – passiert ist nichts!

Unter großer Anteilnahme auch von weither angereisten Menschen wurde Ece S. beerdigt. Ein Reporter aus dem Team von „Achtung, Reichelt“ sprach mit den Menschen in Illerkirchberg (Baden-Württemberg). Unfassbar: In der 4.700 Einwohner zählenden Gemeinde war bekannt, dass am Tatort unweit einer sogenannten Flüchtlingsunterkunft Mädchen von Asylbewerbern belästigt wurden. Mütter hatten gewarnt. Passiert ist seitens der Verantwortlichen, dem „erschütterten“ Bürgermeister inklusive, nichts! 

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Rettet das Netz in Amerika!

Rettet das Netz in Amerika!

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David Wojick

Vorbemerkung des Übersetzers: Tatsächlich ist man auch im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ auf dem Weg ins Strom-Nirgendwo. Wie sehr das unserem Land gleicht … – Ende Vorbemerkung

Es ist kein Geheimnis, dass das amerikanische Stromnetz immer unzuverlässiger wird. Das Geheimnis ist, wer die Schuld daran trägt. Wenn man nicht weiß, wem man die Schuld geben kann, ist es schwer, das Problem zu lösen.

Ich wette, dass fast niemand von der North American Electric Reliability Corporation gehört hat, wenn ich um ein Handzeichen bitten dürfte. Sie heißt NERC, was sich auf „jerk“ [Idiot] reimt. Es handelt sich um ein privates Unternehmen, das mit bundesstaatlichen Befugnissen ausgestattet ist und dafür sorgt, dass in Amerika die Lichter brennen. NERC legt die Vorschriften für die Zuverlässigkeit des amerikanischen Stromnetzes fest und setzt sie durch. Die drohende Gefahr zahlreicher Stromausfälle ist ihre Schuld. Sie haben es offensichtlich versäumt, die Zuverlässigkeit aufrechtzuerhalten, was ihre eigentliche Aufgabe ist.

Das Netz ist krank und wird immer kränker.

Der Grund für diese zunehmende Unzuverlässigkeit ist hinlänglich bekannt. Es ist der verrückte Versuch, zuverlässige Kohle- und Atomkraftwerke durch wetterabhängige Wind- und Sonnenenergie zu ersetzen. Das funktioniert einfach nicht, und wir beginnen, den Preis für diese Torheit zu zahlen. Wir müssen den Anteil der erneuerbaren Energien begrenzen und steuern, um die Zuverlässigkeit zu erhalten. Da die Batteriekosten selbst unter der Annahme phantastischer Kostensenkungen unvorstellbar hoch sind, ist die Versorgung des Netzes mit Wind- und Sonnenenergie an sich unmöglich. Für die Zuverlässigkeit ist eine ausreichende Reserveerzeugung erforderlich.

Im vergangenen Frühjahr veröffentlichte das NERC einen umfangreichen Bericht, in dem es vor Stromausfällen in weiten Teilen Amerikas im Sommer 2022 und in absehbarer Zeit danach warnte. In diesem Herbst warnten sie uns vor möglichen Stromausfällen im Winter.

Meine Frage lautet: Warum verhindert NERC diese drohende Katastrophe nicht, anstatt darüber zu berichten? Was nicht berichtet wird und kaum bekannt zu sein scheint, ist die Tatsache, dass NERC eine quasi-regulierende Bundesbehörde ist, deren Aufgabe es ist, die Zuverlässigkeit zu gewährleisten. NERC versagt ganz klar.

NERC gibt Zuverlässigkeitsstandards heraus, an die sich die Elektrizitätswirtschaft halten soll. Diese Bundesstandards sollen von den regionalen Tochtergesellschaften von NERC durchgesetzt werden. Dieser Prozess hat eindeutig nicht funktioniert, sonst hätten wir es nicht mit weit verbreiteten Stromausfällen zu tun. Und warum nicht?

Zum Hintergrund: NERC war ursprünglich ein Rat und keine Gesellschaft. Es wurde 1968 als freiwilliges Industriegremium nach dem massiven Stromausfall im Osten der 1960er Jahre gegründet. Mit der „Verstaatlichung“ im Jahr 2006 wurde sie zu einer Körperschaft. Sie untersteht der Federal Energy Regulatory Commission (FERC) in den USA, umfasst aber auch Kanada. NERC erstellt Zuverlässigkeitsstandards und setzt sie in beiden Ländern durch.

Hier ist die Aufgabenbeschreibung von NERC: „Die Vision für die Electric Reliability Organization Enterprise, die sich aus NERC und den sechs regionalen Entitäten zusammensetzt, ist ein hochgradig zuverlässiges und sicheres nordamerikanisches Massenstromsystem. Unsere Aufgabe ist es, die effektive und effiziente Reduzierung von Risiken für die Zuverlässigkeit und Sicherheit des Netzes zu gewährleisten.“

Diese Vision ist eindeutig unvereinbar mit der Warnung der NERC, dass in Amerika weitreichende Stromausfälle drohen.

Folgendes sagt NERC über seine Zuverlässigkeitsstandards: „Das Normenprogramm von NERC gewährleistet die Zuverlässigkeit des Massenstromnetzes durch die rechtzeitige Entwicklung qualitativ hochwertiger Zuverlässigkeitsnormen, die wirksam, klar, konsistent und technisch fundiert sind.“

Wenn das NERC-Normenprogramm angeblich „die Zuverlässigkeit des Netzes gewährleistet“, dann sind ihre Normen eindeutig unzureichend. NERC geht dieses massive Problem einfach nicht an.

Berichten zufolge ist die Unzuverlässigkeit bereits ziemlich schlimm geworden. Anhaltende Stromausfälle in den USA stiegen von weniger als 12 im Jahr 2000 auf über 180 im Jahr 2020. Der durchschnittliche Kunde eines Versorgungsunternehmens hatte 2013 noch 8 Stunden Stromausfall pro Jahr, im Jahr 2020 werden es 16 sein. Seitdem gab es den katastrophalen Stromausfall in Texas und zahlreiche kleinere Warnungen und Ausfälle.

Mit Blick auf die Zukunft wird es noch viel schlimmer. Das erklärte Ziel der Biden-Regierung ist es, dass das Stromsystem bis 2035, also in nur 13 Jahren, keine Kohlendioxid.Emissionen mehr erzeugt. Das bedeutet, dass die gesamte, mit fossilen Brennstoffen betriebene Stromerzeugung, die derzeit mehr als die Hälfte des amerikanischen Stroms liefert, abgeschaltet werden muss.

Die Erfüllung des unglaublichen Ziels des Biden Federal Plan stellt eindeutig eine große Gefahr für die Zuverlässigkeit dar. Da dieses Ziel bereits vor über einem Jahr angekündigt wurde, hätte NERC bereits Standards entwickeln müssen, um die Zuverlässigkeit während dieses geforderten Übergangs zu schützen. Entweder das oder NERC sollte sagen, dass der Verzicht auf fossile Brennstoffe in 13 Jahren einfach nicht zuverlässig zu bewerkstelligen ist. Ich habe keinen Hinweis darauf gefunden, dass NERC oder eine seiner regionalen Einheiten sich überhaupt mit diesem erschütternden Szenario befasst. Die Studien, die ich gesehen habe, beschränken sich auf etwa 50 % erneuerbare Energien, und selbst diese führen nicht zu Standards.

Darüber hinaus veröffentlichen viele Versorgungsunternehmen Erzeugungspläne, die eindeutig unzuverlässig sind, indem sie fossile und nukleare Kraftwerke gegen Wind- und Solarkraftwerke austauschen und dabei nur sehr wenig von der erforderlichen Speicherung vorsehen. Die NERC sollte diese massiv unzuverlässigen Pläne anprangern. NERC wird seinem Auftrag eindeutig nicht gerecht.

Das NERC wird durch eine Steuer auf den Stromverkauf der Versorgungsunternehmen finanziert. Es wird also von genau den Unternehmen bezahlt, die es reguliert, was nach einem sehr schlechten Plan klingt. Auch die Regelsetzung erfolgt weitgehend durch Ausschüsse, die von den regulierten Versorgungsunternehmen dominiert werden. Diese Abhängigkeit von den Versorgungsunternehmen könnte erklären, warum NERC nie das rücksichtslos unzuverlässige Verhalten der Versorgungsunternehmen aufgedeckt hat, das zu dem derzeitigen prekären Netz geführt hat. Man könnte sagen, dass nicht nur der Fuchs der Versorgungsunternehmen im Hühnerstall der Zuverlässigkeit sitzt, sondern dass der Fuchs ihn auch leitet und finanziert.

Es gibt 93 NERC-Reliabilitätsnormen. Keine davon hat etwas mit der Kontrolle der negativen Auswirkungen der erneuerbaren Energien auf die Zuverlässigkeit zu tun. Die Zuverlässigkeit muss wiederhergestellt und erhalten werden. NERC hat die Befugnis, Vorschläge für Zuverlässigkeitsnormen zu entwickeln, um das Wachstum der erneuerbaren Energien einzuschränken und zu steuern.

Wenn NERC nicht handeln will, hat die FERC in der Vergangenheit NERC angewiesen, spezifische Zuverlässigkeitsstandards auszuarbeiten. Vor einiger Zeit hat sie eine ganze Reihe von Normen für die Cybersicherheit angeordnet. Eine solche Anordnung könnte genau das Richtige sein, um den derzeit rücksichtslosen Übergang von der zuverlässigen Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen zu intermittierender, wetterabhängiger Wind- und Solarenergie zu bremsen.

Wenn NERC und FERC nicht handeln, sollte der Kongress sie dazu verpflichten. In der Vergangenheit wurden bereits Gesetzesentwürfe eingebracht, die FERC und NERC aufforderten, spezifische Standards zu entwickeln, so dass dies kein Novum wäre.

Rettet das amerikanische Stromnetz!

Dieser Artikel ist eine Adaption meines Artikels „The Price of Folly“ in der Winterausgabe des Range Magazine.

Autor: David Wojick, Ph.D. is an independent analyst working at the intersection of science, technology and policy. For origins see http://www.stemed.info/engineer_tackles_confusion.html For over 100 prior articles for CFACT see http://www.cfact.org/author/david-wojick-ph-d/ Available for confidential research and consulting.

Link: https://www.cfact.org/20

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE