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Doppelmoral: EU will Sanktionen gegen Iran wegen Waffenlieferungen an Russland
Die nächsten Sanktionen werden in der EU auf Schiene gebracht. Diesmal soll es den Iran treffen. Einmal wegen der gewaltsamen Unterdrückung von Protesten, aber noch viel wichtiger sind den Politikern die mutmaßlichen Drohnenlieferungen an Russland. Damit, so ist man sich im Westen einig, werde der Iran zur Kriegspartei.
Gute Waffenlieferung, böse Waffenlieferung
Quod licet Iovi, non licet bovi (Was dem Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen nicht erlaubt): So ähnlich dürfte man sich die Selbsteinschätzung und das Selbstverständnis der EU und des Werte-Westens vorstellen, wenn es um den Krieg zwischen Russland und der Ukraine geht. Denn nun soll es auch gegen den Iran gehen. Das Land gehört zwar ohnehin zur Achse des Bösen und ist bereits mit Sanktionen belegt, da es aber nun offenbar Drohnen an Russland liefert, sollen weiter Maßnahmen hinzukommen.
Schon wenige Tage nach dem Angriff machte der Westen riesige Summen aus der Kriegskassa locker, seitdem kamen zahlreiche Lieferungen dazu:
Kriegspartei wegen Waffenlieferungen
Die Kamikaze-Drohnen, die Russland zuletzt gegen ukrainische Infrastruktur zum Einsatz brachte, sollen aus iranischen Beständen stammen. Ebenso soll es weitere Unterstützung seitens Teherans geben. Unter Berufung auf hohe US-Beamte berichtete die “Washington Post”, soll der Iran wohl auch neben Drohnen zukünftig Mittelstreckenraketen nach Russland liefern. Somit werde der Mullahs-Staat zu einer Kriegspartei, argumentiert man nun in der EU.
Wieso man sich aber selbst trotz umfangreicher Waffenlieferungen und beträchtliche finanzielle Hilfen an die Ukraine und sogar Ausbildungshilfen für bis zu 15.000 ukrainische Soldaten nicht als Kriegspartei gegen Russland betrachtet, wirkt eigenartig. Hatte sich doch die deutsche Bundesregierung sogar vom Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages in einem Gutachten bestätigen lassen, dass dies nicht den Eintritt als Kriegspartei bedeuten würde.
Die EU-Staaten “verschenken” ihre Waffen an die Ukraine – die US hingegen “verleasen” ihre, wofür europäische Steuerzahler blechen müssen:
Terrorangriffe gegen Infrastruktur
Überraschend waren aber auch die Aussagen der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zum Kriegsgeschehen. Sie warf in einer Rede in Straßburg Russland systematische Kriegsverbrechen vor. Als solche zählen laut von der Leyen auch die russischen Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur. Wer, wie Russland, zivile Infrastrukturen angreife mit dem Ziel, die Menschen von Wasser, Strom und Heizung abzuschneiden, begehe “reine Terrorakte”, erklärte sie.
Dabei ist dies keine russische Erfindung. Die Strategie des “Moral Bombing” war vor allem bei den Westallierten im Zweiten Weltkrieg weit verbreitet und traf zivile Infrastruktur. Mit dem Bombenkrieg gegen deutsche Städte und die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki sollte der Durchhaltewillen und die Moral der Bevölkerung gebrochen werden.
Steuerprüfung abgedreht? Druck auf ÖVP-Drahtzieher Sobotka & Mikl-Leitner wächst
Die im Original über 450 Seiten langen Aussageprotokolle von Ex-ÖBAG-Chef und Kurz-Intimus Thomas Schmid bringen die ÖVP gehörig ins Schwitzen. Auch, weil die Vorwürfe direkt bis in die schwarze Schaltzentrale in St. Pölten reichen – Nationalratspräsident, Ex-Innenminister und Ex-Finanz-Landesrat Wolfgang Sobotka wurde belastet. Die Offenbarungen sorgen nun wenige Monate vor der Landtagswahl in Niederösterreich für großen Wirbel. Dabei steht die ÖVP in ihrem Kernland aktuell in Umfragen ohnehin schon so schlecht da wie nie zuvor…
Sobotka-Intervention gegen Steuerprüfung für eigenen Verein?
Der Vorwurf ist pikant: Sobotka soll persönlich interveniert haben, um eine Steuerprüfung unter anderem für das ÖVP-nahe Alois-Mock-Institut abzudrehen. Der schwarze Spitzenpolitiker, der schon im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur ÖVP-Korruption mit parteiischer Vorsitzführung auffiel, dementiert die Vorwürfe und spricht von “Anschwärzerei”, es gilt zudem die Unschuldsvermutung. Allerdings ist die Optik gehörig schief. Scharfe Kritik an den Vorgängen im tiefen Staat im Dunstkreis der Volkspartei übt nun FPÖ-Niederösterreich-Chef Udo Landbauer.
Landbauer: ÖVP-Elite richtet es sich
“Die ÖVP richtet es sich, wie sie es gerade braucht. Ein Anruf von Wolfgang Sobotka genügt offenbar, um das Finanzamt abzudrehen und eine Steuerprüfung für ÖVP-Vereine zu verhindern”, so Udo Landbauer.
“Das ist ein Schlag ins Gesicht für jeden normalen Wirtschaftstreibenden, der nicht Teil dieser ÖVP-Elite ist. Kein Unternehmer, kein Bäcker, kein Gastronom, kein Handwerker, kein Automechaniker kann im Finanzministerium anrufen und eine Steuerprüfung abdrehen. Dazu ist nur diese ÖVP imstande, die den Machtmissbrauch und die Korruption in unserem Land auf die Spitze treibt.“
– Udo Landbauer (FPÖ-Chef Niederösterreich)
Die ÖVP-Granden sind nach der Schmid-Aussage ziemlich unrund…:
Es sei ein entlarvendes Sittenbild: “Wir Oberen richten es uns. Der Pöbel soll zahlen. Das ist der Zugang der ÖVP.“ Und immer wieder dreht sich alles um die wichtige niederösterreichische Landespartei, wie Landbauer erinnert: “Wie es der Zufall so will, führt die Spur der schwarzen Grauslichkeiten immer zur ÖVP Niederösterreich. Die hat sich auch darum gekümmert, dass Wolfgang Sobotka für seinen Verein, das Alois-Mock-Institut, 150.000 Euro von Unternehmen, an denen das Land Niederösterreich beteiligt ist, erhält.”
Steuergeld für “schwarze Kreislaufwirtschaft”
Bis heute wisse niemand, was mit diesem Geld passiert sei. Man wisse allerdings dass die ÖVP Niederösterreich Landesunternehmen für Sponsorings mit öffentlichen Geldern an den Sobotka-Verein missbraucht habe, so Landbauer weiter. Alleine zwischen Dezember 2017 und Dezember 2019 seien mehr als 152.000 Euro von EVN, Hypo NÖ, Flughafen Wien und der NÖ Landeskliniken Holding an das Alois-Mock-Institut geflossen. Eine untragbare Situation: “Das ist das Geld der Niederösterreicher, das in die schwarze Kreislaufwirtschaft eingespeist wurde, um Wolfgang Sobotkas Verein zu finanzieren.”
Alles über die ominösen Geldflüsse an den Sobotka-Verein lesen Sie hier:
“Familien”-Oberhaupt Mikl-Leitner schweigt
Landbauer ärgert sich auch, dass Landeshauptfrau Mikl-Leitner bislang “kein einziges Wort” zu dieser Causa verloren habe. Er will sich dafür einsetzen, dass die Rolle der mächtigen ÖVP-Landeschefin genau beleuchtet wird und an die Öffentlichkeit kommt. Bereits vor einigen Monaten wurden Chats aus dem Handy des langjährigen Kabinettchefs im Innenministerium, Michael Kloibmüller, publik, der sowohl unter Mikl-Leitner als auch unter Sobotka diente. Das entstandene Sittenbild gibt tiefe Einblicke, wie sich die ÖVP Niederösterreich den Umgang in der Republik vorstellt.
Die ÖVP-Familie pflegt dabei einen Umgangston, der viele Österreicher eher an die “Pate”-Filmreihe erinnert: “Merk dir die Arschlöcher und wir knöpfen sie uns einzeln vor” und Fantasien darüber, Politiker anderer Lager “in der Donau zu versenken”. Mikl-Leitner selbst betitelte Mitbewerber und deren Wähler als “Gsindl”, verschaffte ihrem Neffen offenbar Ferialpraktiken im Innenministerium und erinnerte die schwarze Bande stets daran, wer das faktische Oberhaupt der schwarzen “Familie” zwischen Traisen und Donau ist: “Verlass mich auf euch. Hanni ml.”
Wochenblick berichtete bereits im Februar über die unfassbaren Vorgänge im Umfeld der ÖVP Niederösterreich:
Schweigen & Singen im “Familien”-Verband
Ihre Wünsche waren ihren Handlangern Befehl, sie selbst schwieg stets zu den Vorwürfen. Ganz nach dem Prinzip eines sizilianischen Sprichworts: “Cu è surdu, orbu e taci, campa cent’ anni ‘mpaci – Wer taub, blind und stumm ist, lebt hundert Jahre in Frieden.” Nun, wo mit Thomas Schmid einer der zentralen Akteure im türkis-schwarzen Beutezug durch die Republik “gesungen” hat, steigt aber die Nervosität. Doch statt sich zur Causa, die auch ihre Landespartei betrifft, zu äußern, tourte sie am Mittwoch durch das Bundesland, als wäre nichts gewesen.
Auch Sobotka putzte sich stets lieber ab, statt Klarheit darüber zu schaffen, was unter seiner Ägide in St. Pölten und Wien vonstatten ging. Bei seiner eigenen Befragung im U-Ausschuss wollte er – der U-Ausschussvorsitzende – nichts von üppigen Interventionslisten wissen, die in seiner Amtszeit geführt wurden. Ungeachtet früherer Aussagen (“Für jedes Inserat gibt’s ein Gegengeschäft”) wollte er auch mit der Inseratenaffäre nichts zu tun haben. Der Rest sei ein “Vernichtungsfeldzug” gegen seine Partei. Sobotkas Strategie ist es, sich als Ahnungsloser der Nation darzustellen – und er zieht sie konsequent durch.
Mikl-Leitner mittendrin statt nur dabei – 337.000 Euro für Nonsens-Studien flossen an das Institut von Ex-ÖVP-Familienministerin Sophie Karmasin:
Joana Cotar (AfD): Zweifel am korrekten Umgang mit BSI-Chef
Weil der Systemclown Jan Böhmermann ihn völlig haltlos quasi in die Nähe eines russischen Agenten gerückt hatte, wurde Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die Ausübung seiner Amtsgeschäfte durch Bundesinnenministerin Nancy Faeser untersagt. Die Freistellung des untadeligen Spitzenbeamten droht der SPD-Politikerin beamtenrechtlich wie politisch schwer auf die Füße fallen. Die Personalie wird für die „rote Nancy“ jedenfalls zunehmend zum Problem.
Denn bislang kann die Ministerin nicht begründen, warum sie ihren Behördenchef entlassen will. Der möchte seinen Posten nicht freiwillig räumen – und bekommt Schützenhilfe von der AfD.
Die digitalpolitische Sprecherin der AfD-Bundestagsfraktion, Joana Cotar, äußerte nach einer Sitzung des Digitalausschusses des Deutschen Bundestages massive Zweifel am korrekten Umgang mit Schönbohm. Obwohl die Beweislage der AfD-Politikerin zufolge „mehr als dürftig“ ist, sei der BSI-Chef von Innenministerin Faeser „ohne Umschweife für vogelfrei erklärt“ worden.
Cotar nannte dieses Vorgehen „einmalig und ungeheuerlich“ und unterstrich: „In der Folge ist auch die jetzt erfolgte Freistellung Schönbohms inakzeptabel. Faeser lähmt damit in einer angespannten Lage eine wichtige Sicherheitsbehörde. Das ist unverantwortlich und muss Konsequenzen haben.“
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Auch Moderna-CEO stellt fest: Covid ist mit saisonaler Grippe vergleichbar
Selbst Stéphane Bancel, der CEO von Moderna, gibt mittlerweile zu, dass Covid-19 im Endeffekt mit der saisonalen Grippe vergleichbar ist. Eine Feststellung, die bislang in der Öffentlichkeit immer noch vielfach ein Tabu darstellt, weil man das Narrativ der “tödlichen Pandemie” aufrecht erhalten will.
Seit nunmehr rund zwei Jahren weisen viele Ärzte, Wissenschaftler und investigative Journalisten aufgrund der vorhandenen Daten darauf hin, dass Covid-19 faktisch mit der saisonalen Grippe vergleichbar ist – und wurden dafür attackiert, in den Medien und den Social Media zum Schweigen gebracht und immer wieder verfemt und geächtet. Doch nun gibt sogar der CEO des mRNA-Genspritzenerzeugers Moderna, Stéphane Bancel, zu, dass man Covid-19 mit der saisonalen Grippe vergleichen könne.
Natürlich beharrt Bancel als Profiteur der sogenannten “Covid-Pandemie” darauf, dass jeder Mensch die beiden Impfdosen erhalten solle, doch junge, gesunde Menschen sollten ihm zufolge selbst darüber entscheiden, ob sie einen jährlichen Booster nehmen oder nicht. Lediglich Menschen ab 50 und jene die große Risiken eines schweren Verlaufs einer Covid-Erkrankung hätten, sollten ihm zufolge definitiv die Booster-Shots nehmen.
Moderna CEO Stephane Bancel compares COVID-19 to the seasonal flu and believes young, healthy people should decide for themselves if they want an annual booster. Bancel maintains, that older people 50+, and those in vulnerable categories should definitely consider a booster shot. pic.twitter.com/7QowinbkMq
— Rukshan Fernando (@therealrukshan) October 18, 2022
Auf einer Finanzkonferenz am Montag sagte Bancel: “Ich denke, es wird wie bei der Grippe sein. Wenn Sie 25 Jahre alt sind, brauchen Sie dann jedes Jahr eine Auffrischungsimpfung, wenn Sie gesund sind? Aber ich denke, es wird ähnlich sein wie bei der Grippe: Menschen mit hohem Risiko, Menschen über 50 Jahre, Menschen mit Komorbiditäten, Menschen mit Krebs und anderen Erkrankungen, Menschen mit Transplantaten.” Bancel wies darauf hin, dass es “sehr wichtig ist, darüber nachzudenken”, ob man sich gegen Covid-19 impfen lassen sollte oder nicht. Er fügte hinzu, dass es “1,5 Milliarden Menschen” auf der Welt gebe, die für solche Krankheiten anfällig seien. Er betonte allerdings, dass jüngere Menschen “selbst entscheiden müssen, was sie tun wollen”.
Wenn man bedenkt, dass die Gesundheitsbehörden weltweit die Menschen (und sogar Kinder!) dazu drängen, sich nicht nur mit den experimentellen und umstrittenen mRNA-Vakzinen impfen zu lassen, sondern sich obendrein “boostern” zu lassen, sollte man dieser Aussage von Bancel durchaus Gewicht zumessen. Immerhin verdient sein Unternehmen (zusammen mit Pfizer) Unsummen mit diesen Genspritzen, deren langfristigen Nebenwirkungen noch gar nicht untersucht werden können, während die aktuellen Daten (zum Beispiel jene der US-amerikanischen CDC) schon zeigen, dass die kurzfristigen Impfschäden enorm sind und in keiner Relation zur angeblichen Schutzwirkung stehen (die offensichtlich nicht existiert).
Trotz scharfer Kritik: USA betreiben weiterhin Biolabore in Grenznähe zu Russland und China
Zusammen mit den Briten betreiben die Amerikaner offensichtlich weitere Biolabore in den zentralasiatischen ehemaligen Sowjetrepubliken. Dort wird, nahe der Grenzen zu Russland und China, unter anderem an Anthrax und anderen potenziell tödlichen Pathogenen geforscht.
Es gibt mittlerweile immer mehr Berichte über die verschiedenen Biolabore, die von den Vereinigten Staaten auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion betrieben bzw. mitfinanziert werden. Biolabore, in denen unter anderem auch an Coronaviren sowie an gefährlichen Milzbrand-Erregern (Anthrax) geforscht wird. Die Biolabore in der Ukraine waren bereits in den letzten Monaten im Visier unserer Berichterstattung (z.B. hier und hier), wobei die vielen anderen Labore in der Region zumindest im Mainstream keine Beachtung fanden.
Allerdings gibt es insbesondere von russischer Seite immer wieder Kritik an diesen Forschungseinrichtungen, die auch eine Sicherheitsbedrohung für das größte Land der Welt darstellen. Immerhin könnte der Austritt eines gefährlichen Pathogens dort angesichts der geographischen Nähe zu Russland auch die Gesundheit und sogar das Leben der Menschen dort gefährden. Der russische Politexperte Wladimir Platow beispielsweise wirft immer wieder Fragen dazu auf – und weist auf die Wahrscheinlichkeit hin, dass die Amerikaner dort auch an international geächteten Biowaffen arbeiten könnten.
Platow weist in einem aktuellen Artikel auf die Finanzierung von Forschungen an Milzbranderregern in Kirgisistan hin. Auch gebe es Informationen über die Schaffung eines “militärisch-biologischen Clusters” in Usbekistan, wo die mit dem US-Außenministerium und mit dem US-Auslandsgeheimdienst CIA verbundene USAID zusammen mit der US Defense Threat Reduction Agency (DTRA) aktiv ist, um auch dort mit Biolaboren der Sicherheitsstufe 4 zu arbeiten. Weiters berichtet Platow: “Es gibt auch Informationen, dass die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich weiterhin gemeinsame Forschungsarbeiten im Zentralen Referenzlabor Kasachstans (CRL) in Almaty durchführen. Anfang 2022 hat das Vereinigte Königreich über die britische Reederei WN Shipping in der ersten Jahreshälfte eine große Anzahl von Proben von Virusstämmen, Laborausrüstung, Diagnosegeräten usw. verschifft.”
Das große Problem an diesen Forschungseinrichtungen ist allerdings der Umstand, dass diese keiner internationalen Kontrolle unterliegen, wodurch auch Forschungen an Biowaffen möglich sind. Und das in der direkten Nähe der geopolitischen Hauptrivalen der Vereinigten Staaten: der Russischen Föderation und der Volksrepublik China. Da stellt sich die Frage, wie “harmlos” diese Forschungen dort an mitunter potenziell tödlichen Pathogenen wirklich sind.
Was in der Schweiz und anderswo berichtet wurde – 20.10.2022
Im Internetradio mitgehört und mitgeschrieben von Wilhelm Tell
Belarus – Russisch-Weissrussische Armee beginnt Grenzschutz zur Ukraine. BELTA.by.
● Ukraine-Konflikt könnte in einer Woche gelöst werden, es liegt nur bei den Vereinigten Staaten, sagte Präsident Lukaschenko auf NBC.us.
China – In Peking hat am Sonntag in der Grossen Halle des Volkes der Parteitag der Kommunistischen Partei begonnen. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping warnte vor schwierigen Zeiten und «potenziellen Gefahren». Zum Auftakt des Kongresses rief der Präsident das Milliardenvolk dazu auf, sich «auf die schlimmsten Fälle vorzubereiten». «Deswegen richtet euch darauf ein und seid vorbereitet, starken Winden, schwerer See und selbst gefährlichen Stürmen standzuhalten», sagte Xi weiter. International sieht der Parteichef «immense Risiken und Herausforderungen» sowie «globale Veränderungen, wie sie in einem Jahrhundert nicht gesehen worden sind». Seine knapp zweistündige Rede vor roten Fahnen sowie goldenem Hammer und Sichel war stark ideologisch geprägt. Er rief die rund 2300 Delegierten dazu auf, loyal seiner Führung zu folgen, um ein «modernes sozialistisches Land» zu bilden. Die nächsten fünf Jahre seien dafür entscheidend. Er enttäuschte Hoffnungen, dass die strikte Null-Covid-Strategie gelockert werden könnte. Er nannte sie «notwendig» und sprach von «enormen, ermutigenden Errungenschaften». Während der Rest der Welt versucht, mit dem Virus zu leben, verfolgt China weiter eine Null-Toleranz-Strategie – mit Lockdowns, Massentests, Quarantäne und digitaler Kontaktverfolgung, was die zweitgrösste Volkswirtschaft in eine Wachstumskrise gestürzt hat. Im Mittelpunkt des nur alle fünf Jahre stattfindenden Parteitages steht der Ausbau der Macht von Xi Jinping. Die Delegierten sollen ein neues Zentralkomitee mit Gefolgsleuten bestimmen und seine Ideologie noch tiefer als Leitlinie in der Verfassung der Partei verankern. «Die beständigen Veränderungen werden im Wesentlichen sicherstellen, dass die Partei tun muss, was Xi Jinping sagt», meinte Nis Grünberg vom China-Institut Merics in Berlin. Mitten in den wachsenden Spannungen um Taiwan drohte Xi Jinping mit einem Militäreinsatz. China strebe eine friedliche «Vereinigung» an, «aber wir werden uns niemals verpflichten, den Einsatz von Gewalt aufzugeben». Seine Führung werde sich die «Option bewahren, alle notwendigen Massnahmen zu ergreifen». Peking betrachtet die demokratische Inselrepublik nur als Teil der Volksrepublik. Hingegen versteht sich Taiwan längst als unabhängig. Der Kongress findet unter massiven Sicherheitsvorkehrungen statt, die noch mal verschärft worden sind, nachdem es am Donnerstag einen seltenen Protest eines Mannes an einer Brücke mit einem viel beachteten Banner gegen «Diktator Xi Jinping» gegeben hatte. Nach Abschluss der einwöchigen Beratungen soll der 69-Jährige für eine dritte Amtszeit bestätigt werden, was ungewöhnlich ist. Während er sich über bisher respektierte Amtszeitbegrenzungen hinwegsetzt, wird hingegen das Politbüro um ihn herum aus Altersgründen neu besetzt. SRF.ch
Deutschland – Deutschland möchte seine Ukraineflüchtlinge auf alle EU Länder verteilen, was auf Protest stösst.
● Von Albanien bis Aserbaidschan: Bundeskanzler Scholz träumt von einer EU mit 36 Mitgliedern.
● Wegen eines Pilotenstreiks fällt von morgen bis Mittwoch fast jeder zweite Eurowings-Flug aus. SWR.de
Frankreich – In Frankreich berät die Nationalversammlung seit einer Woche das Budget für das kommende Jahr. Dabei sammelt die Regierung eine Niederlage nach der andern ein. Es ist klar, dass die Regierung vor der Schlussabstimmung die Notbremse ziehen und das Budget in eigener Kompetenz am Parlament vorbeibringen wird. Dies hat sie im Grundsatz bereits beschlossen. Trotzdem wartet sie noch zu. Das Budget wird zur ersten grossen Kraftprobe zwischen Opposition und Regierung im Parlament. Dies war schon lange klar. Denn beim Budget stimmen Oppositionsparteien grundsätzlich gegen die Regierung und schreiben vereint den Voranschlag um. Das geschieht in der Opposition auch gegen die eigene Überzeugung: So strich das Parlament diese Woche etwa die Regel, dass das Defizit im nächsten Jahr maximal fünf Prozent der nationalen Wertschöpfung betragen dürfe. Selbst die rechten Républicains unterstützten dies. Und das, obwohl sie für gewöhnlich mehr Budgetdisziplin einfordern. Weil das Budget die finanzielle Basis für die Regierungsarbeit ist, ist auch klar, dass die Regierung irgendwann die Beratung im Parlament abbrechen und das Budget selbst bewilligen wird. Frankreichs Verfassung von 1958 sieht im Artikel 49, Absatz 3, ausdrücklich vor, dass die Regierung wichtige Gesetzesprojekte selbst – am Parlament vorbei – bewilligen kann. Alle französischen Präsidenten haben diesen Verfassungsartikel mindestens einmal angewendet. Entweder, weil ihre Mehrheit im Parlament zu schwach war oder weil ein Teil der eigenen Basis rebellierte. Mit dem Artikel beendeten Präsidenten aber auch endlos scheinende Debatten. Dass die Regierung im Moment noch zögert, das Budget in eigener Kompetenz zu bewilligen, ist auch eine Frage der Taktik: Wenn Verfassungsartikel 49–3 zum Zug kommt, löst dies immer politische Empörung aus. Dies will die Regierung derzeit möglichst vermeiden. Denn für Sonntag hat die linke Opposition zu einem Protestmarsch aufgerufen. Und die Gewerkschaften planen am Dienstag einen landesweiten Streiktag. Ein politischer Kraftakt gegen das Parlament könnte beiden Demonstrationen zusätzlich Auftrieb geben. Höchste brisant sind auch die Streiks in den Raffinerien und Treibstoffdepots, die derzeit zu einem Treibstoffmangel führen. Die Regierung möchte die Streiks mit Zwangsmassnahmen brechen. Dabei hat sie nach Meinungsumfragen sogar eine Mehrheit der Bevölkerung hinter sich. Aber die öffentliche Meinung ist wankelmütig: Wenn etwa zu Ferienbeginn in einer Woche zu wenig Treibstoff verfügbar ist, um mit einem gefülltem Tank ans Meer fahren zu können, dann steigt womöglich die Unzufriedenheit.
● Es fehlt an Treibstoff. SRF.ch
Grossbritannien – Die BBC feiert 100er.
Haiti – Im Gefängnis in Port-au-Prince und in den Armenvierteln ist die Cholera ausgebrochen. Es gibt ein Bandenunwesen. Banden kontrollieren sogar den Hafen und das Gefängnis. SWR.de
Iran – Im Ewin-Gefängnis in Teheran ist bei einem Konflikt zwischen Inhaftierten und dem Sicherheitspersonal ein Feuer ausgebrochen. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete am Samstagabend zunächst von einer Auseinandersetzung zwischen «Hooligans und Randalierern» mit den Gefängniswärtern. Das Textillager der Anstalt sei in Brand gesteckt worden, so die Agentur. Die Lage sei jedoch nach kurzer Zeit wieder unter Kontrolle gebracht worden, schreibt die Nachrichtenagentur weiter. Die Feuerwehr habe den Brand inzwischen gelöscht. Was genau in dem Gefängnis geschah, lässt sich nicht unabhängig überprüfen. Die Hintergründe bleiben bislang offen. Teherans Staatsanwalt bestritt einen Zusammenhang mit den anhaltenden systemkritischen Protesten, die sich seit vier Wochen im Land ausgebreitet haben. Er betonte, es habe sich bei dem Zwischenfall am Samstag um einen internen Konflikt im Gefängnis zwischen verurteilten Dieben gehandelt. In den sozialen Medien war auch von Schüssen in der Haftanstalt die Rede. Auf tausendfach geteilten Videos waren chaotische Bilder rund um das Gefängnis zu sehen. Die Bilder konnten bislang nicht verifiziert werden. Viele Angehörige der Inhaftierten eilten Medienberichten zufolge aus Sorge zum Ort des Geschehens. Ein Reporter der reformorientierten iranischen Tageszeitung «Shargh» hörte eigenen Angaben zufolge mehrere laute Explosionen am Ort des Geschehens. Mehrere Feuerwehrfahrzeuge fuhren demnach zu dem Gefängnis im Norden der Hauptstadt, um die Flammen zu bekämpfen. Die Strassen rund um die Haftanstalt seien abgesperrt worden. Auch Hupkonzerte wurden demnach vernommen, die während der landesweiten Proteste immer wieder Zeichen der Solidarität mit den Demonstrationen sind. Die USA äusserten sich besorgt über die dramatische Lage. «Wir verfolgen die Berichte aus dem Ewin-Gefängnis mit grosser Dringlichkeit», schrieb der Sprecher des US-Aussenministeriums, Ned Price, am Samstag (Ortszeit) auf Twitter. «Iran trägt die volle Verantwortung für die Sicherheit unserer zu Unrecht inhaftierten Bürger, die unverzüglich freigelassen werden sollten.» Bereits vor wenigen Tagen war in einem Gefängnis im Nordiran eine Meuterei ausgebrochen, bei der auch einige Inhaftierte ums Leben kamen. Bei dem Vorfall in Teheran wurden laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna bislang acht Verletzte gemeldet. SRF.ch
Italien – Astronautin Samantha Cristoforetti (45) ist gemeinsam mit drei US-Amerikanern von der Internationalen Raumstation Iss zur Erde zurückgekehrt. Bilder der US-Raumfahrtagentur Nasa zeigten am Freitag, wie das Raumschiff Dragon im Atlantik vor der Küste Floridas in der Umgebung von Jacksonville landete. Nach 170 Tagen im All half man den Astronauten ins Freie, die sich erst wieder an die Schwerkraft gewöhnen mussten. An Bord des Raumschiffs waren neben Cristoforetti von der Europäischen Raumfahrtagentur ESA die NASA-Astronauten Kjell Lindgren, Bob Hines und Astronautin Jessica Watkins. Das Kommando an Bord hat nun der russische Kosmonaut Sergej Prokopjew von Cristoforetti übernommen. Die Italienerin war die erste europäische Iss-Kommandantin. Im Rahmen ihrer Minerva-Mission wirkte die ESA-Astronautin an zahlreichen Experimenten in der Schwerelosigkeit mit, die sich über ein breites Spektrum an Disziplinen erstreckten. Die Palette reicht von Auswirkungen von Lärmbelastung auf das menschliche Gehör über die Erhaltung des Muskeltonus bis hin zu Materialien der Zukunft. „AstroSamantha“, wie sie in Italien häufig genannt wird, hält gegenwärtig den Rekord für den längsten ununterbrochenen Raumflug einer europäischen Frau – 199 Tage und 16 Stunden. Sie wuchs im Dorf Malé im Val di Sole-Tal im Trentino auf und besuchte mehrere Jahre lang die Oberschule in Bozen. Cristoforetti diente nach dem Studium in der Italienischen Luftwaffe. Im Rahmen ihrer fliegerischen Ausbildung studierte sie bis 2005 an der Accademia Aeronautica. Dabei erhielt sie auch ihren Bachelor in Luft- und Raumfahrttechnik, den sie an der Universität Neapel Federico II absolvierte. Nachdem sie an der Sheppard Air Force Base in Texas zur Kampfpilotin ausgebildet wurde, diente sie ab 2006 beim Geschwader 51º Stormo Ferruccio Serafini in Istrana und ab 2008 beim 32° Stormo „Armando Boetto“ in Amendola. Sie hat über 500 Flugstunden in Militärflugzeugen absolviert. Sie verliess die Luftwaffe 2019; Sie hatte zuletzt den Rang Hauptmann. Cristoforetti setzte sich beim Auswahlverfahren der ESA gegen mehr als 8’400 weitere Bewerber durch und wurde 2009 in Paris als einzige Frau unter sechs neuen Astronauten des Europäischen Astronautenkorps der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie schloss ihr Grundlagen-Training 2010 ab. 2014 startete sie zu einem Langzeitaufenthalt auf der Iss. RAI.it
Kiribati – Die Übersäuerung des Meerwassers durch den Anstieg des Klimagases CO2, die Ausbleichung und Zerstörung der Korallen als Folge höherer Wassertemperaturen, eine dramatische Zunahme der Zahl und Intensität von Stürmen und Zyklonen und der Anstieg des Meeresspiegels, das alles führt zum Verlust der Lebensqualität für die Menschen und zur Flucht aus dem Gebiet. Die Ältesten erinnern daran, dass nicht die kleinen Länder mitten im Pazifik für die globale Erwärmung verantwortlich seien, sondern die Industriestaaten. Sie kritisieren, dass die meisten dieser reichen Länder inzwischen zwar von apokalyptischen Folgen eskalierender Temperaturen sprechen, in Tat und Wahrheit aber noch immer zu wenig dagegen unternähmen. SRF.ch
Lettland – Sowjetische Denkmäler werden abgerissen – Russischsprachige fühlen sich bedrängt. In Riga tun sich Gräben auf. SRF.ch
Mali – Nachdem man die französische Armee rausgeschmissen hatte, kamen die Wagner Söldner aus Russland, die nun möglicherweise das Land verlassen werden, weil man sie für die Ukraine braucht. Unklar ist auch die Bezahlung. Zunächst zahlte man in US Dollar, doch jetzt will man mit Gold bezahlen. SWR.de
Malta – Mord an Journalistin. 40 Jahre Haft für zwei Brüder. Die Journalistin Daphne Caruana Galizia (*1964) war 2017 in ihrem Auto in die Luft gesprengt worden. SRF.ch
Polen – Das Leck am polnischen Teil der „Druschba“-Pipeline zwischen Russland und Deutschland ist nach Angaben des Betreibers behoben worden. Kein Fremdverschulden. PR.pl
Russland – Terroranschlag auf Soldaten in Belgorod an der Grenze zur Ukraine.
● Der Vorsitzende der Union von Myanmar besucht Präsident Putin in Wladiwostok. Es geht um Öl, Gas, Bodenschätze. SFR.ch
● „Wenn der Westen und Russland nicht miteinander reden, dann geben wir auch die Hoffnung auf den Frieden auf“, warnte Ungarns Aussenminister Péter Szijjártó (43) aus Moskau. Dort nahm er am Donnerstag als einziger Minister aus EU und NATO an der Russischen Energiewoche teil. Ungarn halte an der Energie-Zusammenarbeit mit Russland fest, weil man mit ideologischen Phrasen nicht heizen könne. Es bleibe dabei, dass Ungarn keine EU-Sanktionen mittragen werde, in deren Folge die sichere Energieversorgung des Landes gefährdet würde. Die Orbán-Regierung lasse sich ausschliesslich von den nationalen Interessen leiten. KR.hu
Schweden – Jahrzehntelang wurde das Land einmal sozialdemokratisch regiert, dann wieder von einer bürgerlichen Koalition. Nun aber übernimmt erstmals eine rechtsstehende Mehrheit die Macht im Land. Sie verfügt im Parlament zwar nur über eine knappe Mehrheit von 176 der 349 Sitze. Zudem werden im Kabinett nur Minister von drei Parteien vertreten sein: den Moderaten des designierten neuen Ministerpräsidenten Ulf Kristersson, den Christdemokraten und den Liberalen. Letztere hatten zuvor ihr Veto gegen eine direkte Regierungsbeteiligung der Schwedendemokraten eingelegt. Sachpolitisch aber orientiert sich die Koalition in weiten Teilen am Parteiprogramm der Schwedendemokraten. Bei Flüchtlingen möchte man sich künftig am Minimalniveau orientieren, Aufnahmezentren ausserhalb Schwedens werden erwogen. SRF.ch
Schweiz – In Bern ist mit «Pro Schweiz» eine Nachfolgeorganisation der Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (Auns) gegründet worden. «Pro Schweiz »geht aus der Fusion von drei EU-kritischen Vereinigungen hervor. Die Generalversammlung wählte den Zuger Arzt und Medtech-Unternehmer Stephan Rietiker als Präsidenten. Zum Auftakt hat alt Bundesrat Christoph Blocher die Gründungsversammlung von «Pro Schweiz» auf die Verteidigung der Neutralität eingeschworen. Im neuen Verein haben sich die Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (Auns), das Komitee Nein zum schleichenden EU-Beitritt (EU-NO) und die Unternehmer-Vereinigung gegen den EU-Beitritt zusammengeschlossen. Zum Präsidenten wählte die Generalversammlung den Zuger Arzt und Medtech-Unternehmer Stephan Rietiker. Alt Bundesrat Christoph Blocher leitete den Gründungsakt. Er erklärte, es sei gut, nicht jemanden aus der Politik an der Spitze zu haben, sondern einen Praktiker. Vizepräsident wird der auf die nächsten Wahlen hin zurücktretende Solothurner SVP-Nationalrat Walter Wobmann. Blocher lobte ihn als «den tüchtigsten Nationalrat». Denn Wobmann hatte die Minarett-Initiative und die Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» (Burka-Initiative) zum Erfolg geführt. Solch einen Abstimmungskämpfer brauche «Pro Schweiz», denn der neue Verein solle schliesslich im Interesse der Schweiz als Kampforganisation Erfolg haben, so Blocher. In seiner Präsidialansprache kritisierte Stephan Rietiker die Politik während der Coronakrise. Die Meinungsfreiheit habe gelitten. Und wie während der Pandemie gehe es nun in der Energie-Krise blind weiter. Die Ausrichtung auf die EU muss nach Ansicht von Rietiker einer auf die wahren Wachstumsmärkte Asien und Amerika weichen. Auch das EU-Forschungsprogramm Horizon hinterfragte er, finde sich die beste Universität in Europa im globalen Ranking doch erst auf Platz 44. «Switzerland first and forever», rief Rietiker in den Saal. In den vorerst 13-köpfigen Vereinsvorstand wählte die Gründungsversammlung die alt Nationalräte der SVP, Adrian Amstutz (BE), Christoph Mörgeli (ZH) und Ulrich Schlüer (ZH). Als aktive SVP-Nationalräte gehören Piero Marchesi (TI) und Therese Schläpfer (ZH) dem Gremium an. Mit Florence Sager-Koenig nimmt eine weitere Frau Einsitz im Vorstand. Im Lauf der Arbeit soll die Zahl der Vorstandsmitglieder auf 15 wachsen. Werner Gartenmann wird Geschäftsführer, nachdem er dieses Amt schon bei der «Auns» innegehabt hatte. Schliesslich warb Blocher für seine «Neutralitäts-Initiative», die einen Beitritt an ein Verteidigungsbündnis ausschliesst. Auch Sanktionen will sie verbieten, denn diese seien ein Kriegsmittel. An die Verpflichtungen der UNO müsse sich die Schweiz allerdings halten. Am 20. Oktober gebe das Initiativkomitee seine Zusammensetzung bekannt, kündigte Blocher an. Die Unterschriftensammlung soll im November starten. «Pro Schweiz» beschloss einstimmig, die Volksinitiative zu unterstützen. Gerne schicken wir Ihnen Exemplare des Magazins Pro Schweiz zu. Unterstützungsbeiträge: Stiftung Freiheit & Verantwortung, 6010 Kriens, CH05 0900 0000 6031 1317 3. www.proschweiz.ch
● Immer mehr Arbeitnehmende wollen nur Teilzeit arbeiten – Arbeitgeber müssen wegen des Fachkräftemangels mitziehen.
● Luzerns Grüne wollen Gott aus der Verfassung streichen.
● Der GNU Taler der Fachhochschule Bern (FHB) will die vielen Vorteile von Bargeld und Technologien wie Karte oder Apps in einem neuen Bezahlsystem kombinieren, möglichst ohne deren Nachteile: Wer Geld ausgibt, soll anonym bleiben, wer Geld empfängt, kann das nicht verschleiern. SRF.ch
Spitzbergen – oder Svalbard gilt als eine Art Fiebermesser des Weltklimas. Ein Ort, der für die Schweiz von grossem Interesse ist. Der Sommer 2022 wird als zweitheissester Sommer in der Geschichte der Schweiz nach 1864 in die Annalen eingehen. Aber nicht nur hierzulande, sondern auch in weiten Teilen des übrigen Europas lagen die Temperaturen diesen Sommer weit über den Durchschnittswerten. Je weiter im Norden, desto deutlicher ist dieser Trend nach oben feststellbar – so auch in Longyearbyen. Die Hauptstadt von Spitzbergen hat gut zweitausend Einwohnerinnen und Einwohner. Sie liegt auf halbem Weg zwischen dem Nordkap auf dem norwegischen Festland und dem Nordpol. Viele der Bewohner von Longyearbyen sind in der Forschung tätig. Genauer gesagt in der Klimaforschung, wie Heikki Lihavainen erzählt. Der finnische Meteorologe lebt seit vier Jahren in Spitzbergen und leitet das auf dem Archipel angesiedelte globale Klimaüberwachungsinstitut Sios. Der schnelle und dramatische Klimawandel sei hier oben am 71. Breitengrad buchstäblich mit den Händen zu greifen: «Noch vor zehn, fünfzehn Jahren war der Fjord hier ausserhalb von Longyearbyen grosse Teile des Jahres eisbedeckt. Jetzt gefriert das Meer gar nicht mehr.» Spitzbergen ist ein von Norwegen verwaltetes internationales Territorium. Ein vom Völkerbund im Jahre 1920 ausgearbeiteter Vertrag macht das gut 60’000 Quadratkilometer grosse Landgebiet mitten im arktischen Meer zu einem neutralen und demilitarisierten Gebiet. Heute gibt es über Spitzbergen verteilt vier Standorte, wo Forschende aus der ganzen Welt den Klimawandel untersuchen und auswerten können. «Verschiedene Länder haben auf Spitzbergen Forschungszentren aufgebaut: neben Norwegen auch Russland und Polen», erzählt Heikki Lihavinen. Sein Überwachungsinstitut beurteilt und koordiniert die Ergebnisse tausender Forschungsprojekte. Ein zunehmend wichtiger Akteur auf Spitzbergen ist auch die Schweiz. Und das sei kein Zufall, erklärt der Botschafter der Schweiz in Norwegen, Bernard Jaggy. In den letzten Jahren hätten sich Schweizer Universitäten und andere Einrichtungen an über 200 Forschungsprojekten auf Spitzbergen beteiligt. Diese grosse Präsenz hätte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten dazu bewogen, in Longyearbyen ein Honorarkonsulat zu eröffnen. Als erstes Land überhaupt besitzt die Schweiz damit eine diplomatische Vertretung auf Spitzbergen. Zu den von der Schweiz unterstützten Projekten auf Spitzbergen gehört auch der grösste Saatguttresor der Welt. Hier werden seit 2008 im Permafrost bei ständig minus sechs Grad Millionen von Samenproben aus der ganzen Welt für die Zukunft gelagert, darunter auch Tausende aus der Schweiz. Erst kürzlich sandte das landwirtschaftliche Forschungsinstitut des Bundes Agroscope mehrere Hundert Samenproben neuer Weizensorten in den Saatgutresor in Longyearbyen. Die sozusagen moderne Arche Noah muss aber gerade wegen der schnellen Erwärmung immer tiefer in den Untergrund hinein gebaut werden. SRF.ch
Taiwan – Trotz aller Drohungen, ist China von der höher entwickelten High-Tech
auf der Insel abhängig. Experte auf SWR.de
Türkei – In der Türkei sind bei einer Explosion in einem Kohlebergwerk mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche weitere wurden verletzt. Erste Hinweise deuteten auf eine sogenannte Schlagwetterexplosion, die Entzündung eines Gasgemischs aus Methan und Luft im Untertage-Bergbau. Die Explosion in einer Mine im Bezirk Amasra am Schwarzen Meer sei etwa 300 Meter unter der Erdoberfläche passiert, wie lokale Medien berichten. Rund 150 Menschen beteiligten sich an Such- und Rettungsmassnahmen. Gemäss dem türkischen Innenministerium waren zum Zeitpunkt des Unglücks 110 Arbeiter in der Miene, 49 von ihnen im gefährdeteren, tieferen Teil.
Uganda – Uganda verhängt Reiseverbot wegen Ebola. Der Ausbruch war bekanntgeworden, nachdem ein 24-jähriger Ende September gestorben war. Es wurde bei ihm die seltene Sudan-Variante des Virus nachgewiesen. ORF.at
Ukraine – Das Unternehmen SpaceX von Milliardär Elon Musk (51) will das Gratis-Internet für die Ukraine über den Satellitendienst Starlink weiter finanzieren. Dies kostet ihn 20 Mio USD im Monat. Starlink ist ein Satellitennetzwerk, das künftig weltweiten Internetzugang bieten soll. Mit 2500 Starlink-Satelliten im Erdorbit ist SpaceX der mit Abstand grösste Satellitenbetreiber weltweit. SRF.ch
● Das chinesische Aussenministerium habe die Bürger des Landes aufgefordert, das Territorium der Ukraine zu verlassen. Gleichzeitig veröffentlichte die US-Botschaft einen ähnlichen Aufruf. CGTN.cn
● Über mehreren Städten regnet es gleichzeitig Kamkazedrohnen, amde in Iran. Diese Einwegdrohnen fliegen 2500 km weit und kosten pro Stück 200›000 USD. Schwere Kämpfe stehen in Cherson bevor. Alle Menschen sollen das Gebiet verlassen. Selensky verlangt von Israel Schutzschilde, doch dort möchte man zuerst Geld sehen. SRF.ch
● Die Ukraine habe den Krieg schon gewonnen, weil alle Waffen auf dem neuesten Stand sind, Russland habe nur altes Zeug, womit man nicht gewinnen kann, so Selenski. ORF.at
Ungarn – Die Ungarn sind das einzige Volk, das über die Russlandsanktionen abstimmen darf. Nicht einmal die Schweizer dürfen das. KR.hu
USA – Vizepräsidentin Kamala Harris (58) kritisiert die chinesische Einmischung in Afrika, doch sind die Chinesen dort beliebter als Europäer und Amerikaner. NPO.nl
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Bombardierung der Ukraine – offenbar haben viele ein schlechtes Gedächtnis

Seit dem 10. Oktober ist die russische Kriegsführung in der Ukraine offenbar in eine neue Phase eingetreten. Mit Bomben, Raketen und Drohnen werden nun auch massiv Ziele der zivilen Infrastruktur, wie die Strom- und Wasserversorgung zerstört. Das muss man kritisieren. Dabei sollte man jedoch auch nicht vergessen, dass diese Art der Kriegsführung gerade uns Deutschen durchaus bekannt sein sollte. Während ihrer Bombardierung Rest-Jugoslawiens warf die NATO – darunter auch deutsche Jagdbomber – 1999 in ihrem 78-tägigen Bombenkrieg ganze 28.018 Bomben und Raketen ab – ein Großteil davon auf die zivile Infrastruktur wie Strom- und Wasserversorgung. Doch das scheint im aktuellen Furor über die russische Kriegsführung in Vergessenheit geraten zu sein. Quod licet Iovi, non licet bovi und „wir“ sind ja schließlich auch die Guten und die dürfen das. Von Jens Berger
Am NATO-Bombenkrieg gegen Rest-Jugoslawien waren rund 1.000 Kampfflugzeuge beteiligt. Das Gros kam aus den USA, beteiligt waren aber auch die Luftstreitkräfte Großbritanniens, Deutschlands, Italiens, Spaniens und der Türkei. Insgesamt gab es in den 78 Tagen rund 35.000 Lufteinsätze seitens der NATO – mehr als 400 pro Tag. Unterstützt wurde diese massive Luftoperation durch einen ebenso massiven Beschuss durch Cruise-Missiles, die vor allem von den Seestreitkräften der USA und Großbritanniens abgefeuert wurden. Bereits fünf Wochen nach Kriegsbeginn sorgte sich die US Army um ihre Raketenvorräte – von rund 2.000 Tomahawk-Flugkörpern waren zu diesem Zeitpunkt bereits 430 auf Rest-Jugoslawien abgefeuert worden – hunderte weitere sollten folgen, die Rüstungskonzerne konnten gar nicht so schnell produzieren, wie die NATO feuerte.
In den ersten beiden Wochen des Bombenkrieges nahm die NATO in der Tat hauptsächlich militärische Ziele ins Visier – vor allem die jugoslawische Luftabwehr wurde in dieser frühen Kriegsphase förmlich pulverisiert, wodurch eine Ausweitung des Bombenkriegs ohne hohe Risiken für die eigenen Bomber ermöglicht wurde. Dann gingen der NATO jedoch schon bald die militärischen Ziele aus, ohne dass die Belgrader Regierung an eine Kapitulation dachte. Also änderte die NATO ihre Strategie und verfolgte nun das Ziel, die Zivilbevölkerung zu zermürben und zu demoralisieren. In einem Interview mit der New York Times formulierte der damalige oberste Luftwaffenkommandeur General Michael C. Short die neuen Ziele folgendermaßen:
Ich denke, kein Strom für Ihren Kühlschrank, kein Gas für Ihren Herd, Sie können nicht zur Arbeit kommen, weil die Brücke zusammengebrochen ist – die Brücke, auf der Sie Ihre Rockkonzerte abhielten – und Sie alle standen mit Zielscheiben auf dem Kopf. Das muss um 3 Uhr nachts verschwinden.
In den folgenden Wochen folgte die Pulverisierung (O-Ton General Short) der jugoslawischen Infrastruktur. Winfried Wolf beschrieb den NATO-Bombenkrieg in den NachDenkSeiten mit folgenden Worten:
Es gab 35.000 Lufteinsätze. 6500 Zivilisten und 500 jugoslawische Soldaten fanden den Tod. 200 Fabriken wurden dem Erdboden gleichgemacht. Raffinerien wurden in Brand geschossen. 33 Brücken, ein großer Teil des Straßennetzes und der Infrastruktur der Eisenbahn wurden zerstört. Hunderte Dörfer wurden in Brand gesteckt. In fast allen Städten Jugoslawiens wurden Regierungsgebäude, Rathäuser, Kirchen, Klöster, Krankenhäuser, Schulen, Universitäten, Kindergärten, Sportanlagen, Museen, Gedenkstätten, ja sogar Friedhöfe bombardiert und oft in Schutt und Asche gelegt. […]
Einige der im Krieg eingesetzten Waffen dürften überhaupt erstmals oder erstmals in großem Umfang eingesetzt worden sein. Der Krieg als Showroom, als Großversuch. Das gilt auch für den Einsatz von Graphit-Bomben. Es handelt sich um Bomben, die Graphit-Fäden ausstreuen und damit zu Kurzschlüssen im Hochspannungsnetz und in Umspannstationen usw. führen. Mit dem Einsatz dieser Bomben konnte die Elektrizitätsversorgung ganzer Gebiete oder von Wohnvierteln für längere Zeit ausgeschaltet werden. Darüber wurde auch in Deutschland berichtet. So konnte man am 23. Mai in der Süddeutschen Zeitung lesen: „Kein Licht, kein Wasser, keine Straßenbahn […] Luftangriffe der NATO auf die Stromversorgungssysteme Serbiens haben zu Beginn des dritten Monats der Bombardierung Jugoslawiens die Städte Belgrad, Novi Sad und Nis und einen großen Teil des Landes in Katastrophenstimmung versetzt.“ Ohne Zweifel handelte es sich hier um Maßnahmen, die völkerrechtswidrig gezielt gegen die Zivilbevölkerung gerichtet waren. Die fatalen Folgen beispielsweise in Krankenhäusern sind naheliegend.
Laut Belgrader Wirtschaftsexperten wurde Rest-Jugoslawien in diesen zweieinhalb Monaten auf den Stand zurückgebombt, den das Land am Ende des Zweiten Weltkriegs hatte. Und die deutsche Öffentlichkeit lernte damals den Begriff „Kollateralschäden“. Wobei dieser Begriff damals schon falsch war. Flüchtlingstrecks wurden – wie spätere Recherchen ergaben – vorsätzlich bombardiert. „Humanitär“ war an dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der NATO, der der eigenen Bevölkerung als „humanitäre Intervention“ verkauft wurde, nichts.
Die Kriegsverbrechen des Westens sind bis heute, wie NachDenkSeiten-Autor Wolf Wetzel in einem lesenswerten Artikel ausführt, nicht aufgearbeitet. Eine juristische Verfolgung hat es nie gegeben und wird es auch nie geben. Nicht nur darin unterscheidet sich der NATO-Bombenkrieg gegen Rest-Jugoslawien wohl nicht von dem Bombenkrieg, den Russland aktuell gegen die Ukraine verfolgt.
Es sei – was eigentlich nötig ist – an dieser Stelle angemerkt, dass die Kriegsverbrechen der NATO im Kosovokrieg die Kriegsverbrechen der Russen und Ukrainer im Ukrainekrieg natürlich um kein Jota besser machen. Eine Kriegsführung, die auf die Zerstörung der zivilen Infrastruktur abzielt, ist ohne Wenn und Aber zu kritisieren; egal ob es sich um die „guten“ Bomben der NATO oder die „bösen“ Bomben Russlands handelt. Es wäre jedoch wünschenswert, wenn diese Erkenntnis sich auch bis zur deutschen Regierung und bis zu den Kommentatoren in den Medien herumsprechen würde. Denn hier hat man den Eindruck, dass der NATO-Bombenkrieg gegen Rest-Jugoslawien aus den Erinnerungen getilgt wurde. Getreu der Bergpredigt könnte man fragen: „Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
Titelbild: VanderWolf Images/shutterstock.com
Tino Chrupalla rät Habeck: „Ziehen Sie sich in die Welt der Fabelwesen zurück!“
Mit einer kämpferischen Rede zerpflückte AfD-Fraktionschef Tino Chrupalla im Deutschen Bundestag die jüngste Regierungserklärung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zur Energiepolitik der Chaos-„Ampel“. Er warf der Regierung eine „verlogene Politik“ vor. Alle Maßnahmen und Hilfsprogramme seien zu spät gekommen; sie würden die Steuerzahler langfristig Unsummen kosten. Die Regierung betreibe zudem eine Politik nach dem Motto „linke Tasche, rechte Tasche.“
Gesondert knöpfte sich der AfD-Fraktionschef Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck („Grüne“) vor. Chrupalla fragte den Ex-Kinderbuchautor, ob dieser überhaupt noch „zum Wohle des deutschen Volkes“ wirke und legte dem Totalversager nahe, sich wieder „in die Welt der Fabelwesen“ zurückzuziehen.
Erneut forderte der AfD-Fraktionschef und AfD-Bundessprecher nachdrücklich, die Waffenlieferungen an die Ukraine zu stoppen und die Russland-Sanktionen aufzuheben. Mit Blick auf die horrenden Strom- und Gaspreise rief Chrupalla den „Ampel“-Sozialisten zu: „Machen Sie sich endlich ehrlich – die Energiewende ist gescheitert!“
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Der SPD-Vorsitzende aus der Antifa auf Kriegskurs

Von WOLFGANG HÜBNER | Der amtierende Parteivorsitzende der SPD, Lars Klingbeil, hat vor zwei Tagen bedeutsame Äußerungen zum derzeitigen und künftigen Kurs seiner Partei gegenüber Russland öffentlich gemacht. Demnach könne es Sicherheit und Stabilität in Europa nicht mehr mit, sondern nur noch gegen Russland geben. Das ist ein markanter Bruch mit dem noch gültigen Grundsatzprogramm […]
Blutbad von Ludwigshafen: Hier flüchtet der Messer-Somalier nach dem Doppelmord
Dieses von der „Bild“-Zeitung veröffentlichte Handyfoto eines Zeugen zeigt den Messer-Killer von Ludwigshafen. Die Waffe in der Hand des Somaliers (25), ein langes Küchenmesser, das Zeugen zunächst für eine Machete hielten, zeigt nach hinten. Der Schwarzafrikaner blickt wütend zu einem Balkon hinüber. Er hat gerade ein Blutbad angerichtet und zwei Handwerker (Maler) erstochen.
Nach und nach werden laut „Bild“ immer mehr Details des Blutbads in Rheinland-Pfalz bekannt:
► Laut Nachbarn wollte der 25-Jährige um kurz nach 12 Uhr in die Wohnung von Samira A. und deren Töchtern eindringen. Die Frau hatte sich zuvor von ihm getrennt. Als die Ex-Freundin nicht öffnete, brüllte er auf der Straße herum. Ein Anwohner: „Wegen ihm war nach der Trennung schon mehrmals die Polizei hier.“
► Plötzlich zückt der Somalier ein Messer. 200 Meter von der Wohnung entfernt sticht er Malermeister Sascha K. (35, Familienvater) in den Hals, tötet ihn, trennt ihm eine Hand ab.
► Maler-Gehilfe Jonas (20) will seinem Chef helfen. Ihm rammt der Killer das Messer mehrfach in die Brust, brüllt „Ich will Gerechtigkeit für meine Kinder.“ Laut „Spiegel“ schrie er auch den islamistischen Kampfruf „Allahu Akbar!“ Die abgehackte Hand soll der Killer dann auf den Balkon seiner Freundin im ersten Stock geworfen haben.
Beklemmende Parallele: Im Juni 2021 hatte ein 33 Jahre alter Somalia in der Würzburger Innenstadt drei Frauen mit einem Messer getötet, neun Menschen verletzt. Er landete in der Psychiatrie.
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TikTok verfolgt Tastatureingaben, einschließlich Passwörter, aber das ist noch nicht alles…
- Apps wie Instagram, TikTok und Facebook fügen JavaScript-Code in Websites von Drittanbietern ein, die potenzielle Sicherheits- und Datenschutzrisiken für den Nutzer darstellen
- Wenn Sie von einer App aus auf einen Link zu einer externen Website klicken, kann ohne Ihre Zustimmung Code eingefügt werden, der es der App ermöglicht, jede Schaltfläche oder jeden Link zu überwachen, auf den Sie tippen, jeden Text, den Sie auswählen, jeden Screenshot, den Sie machen, und alles, was Sie auf der Website eingeben
- Beim Vergleich mehrerer iOS-Apps, darunter Amazon, Facebook Messenger und Robinhood, hat es nur TikTok versäumt, den Nutzern die Möglichkeit zu bieten, vom In-App-Browsing zur Verwendung eines externen Browsers zu wechseln, wenn sie Websites von Dritten ansehen.
- Die Muttergesellschaft von TikTok ist ByteDance, die Verbindungen zur Kommunistischen Partei Chinas hat, was bedeutet, dass die Überwachungsfunktionen der App möglicherweise für Wirtschaftsspionagezwecke genutzt werden könnten.
- Egal, welche App Sie verwenden, Sie sollten davon ausgehen, dass Sie von jemandem oder einer Organisation beobachtet werden.
Sie gehen vielleicht davon aus, dass Ihre Privatsphäre gefährdet ist, wenn Sie online Informationen preisgeben, aber selbst das bloße Surfen kann ein Sicherheitsrisiko darstellen, so der Softwareentwickler und Sicherheitsforscher Felix Krause.
Dies gilt insbesondere, wenn Sie durch eine App auf Ihrem Handy scrollen, denn In-App-Browser können praktisch alles überwachen, was Sie tun, einschließlich Ihrer Tastenanschläge, und dabei Kreditkarteninformationen, Passwörter und andere sensible Daten preisgeben.
In-App-Browsing liegt vor, wenn Sie auf Websites von Drittanbietern surfen, die in der App und nicht in einem separaten Browser geöffnet werden. Krause fand heraus, dass das in der TikTok-App initiierte In-App-Browsing einen Java-Script-Code enthält, der es dem Social-Media-Riesen ermöglicht, jede Bildschirmberührung und Texteingabe zu verfolgen.
Protokollieren Social-Media-Apps Ihre Tastatureingaben?
Krause, Gründer von Fastlane, einem Open-Source-Tool für iOS- und Android-Entwickler, veröffentlichte im August 2022 einen Bericht, in dem er vor den Risiken von mobilen Apps mit In-App-Browsern warnte. Er schrieb, dass insbesondere Instagram- und Facebook-Apps „JavaScript-Code in Websites von Drittanbietern einspeisen, der potenzielle Sicherheits- und Datenschutzrisiken für den Nutzer birgt“. Krause erklärt:
Die iOS-App von Instagram und Facebook zeigt alle Links und Anzeigen von Drittanbietern innerhalb ihrer App über einen eigenen In-App-Browser an. Dies birgt verschiedene Risiken für den Nutzer, da die Host-App jede einzelne Interaktion mit externen Websites nachverfolgen kann, von allen Formulareingaben wie Passwörtern und Adressen bis zu jeder einzelnen Berührung.
Das bedeutet, dass Instagram ohne Ihre Zustimmung einen JavaScript-Code einfügt, der es ihnen ermöglicht, jede Schaltfläche oder jeden Link, den Sie antippen, jeden Text, den Sie auswählen, jeden Screenshot, den Sie machen, und alles, was Sie auf der Website eingeben, zu überwachen, wenn Sie z. B. in der Instagram-App auf einen Link zu einer externen Website klicken. Dies geschieht auch, wenn Sie auf eine Werbung in der App klicken. Laut Krause:
Bei 1 Milliarde aktiver Instagram-Nutzer ist die Menge an Daten, die Instagram sammeln kann, indem es den Tracking-Code in jede Website von Drittanbietern einfügt, die von der Instagram- und Facebook-App aus geöffnet wird, atemberaubend. Da Webbrowser und iOS den Nutzern immer mehr Datenschutzkontrollen an die Hand geben, wird klar, warum Instagram daran interessiert ist, den gesamten Webverkehr externer Websites zu überwachen.
In einem aktualisierten Bericht warnt Krause außerdem, dass TikTok alle Tastatureingaben und -tipps in seiner App überwacht:
Wenn Sie einen Link in der TikTok-iOS-App öffnen, wird er in ihrem In-App-Browser geöffnet. Während Sie mit der Website interagieren, zeichnet TikTok alle Tastatureingaben (einschließlich Passwörter, Kreditkarteninformationen usw.) und jedes Tippen auf dem Bildschirm auf, z. B. welche Schaltflächen und Links Sie anklicken.
TikTok iOS zeichnet alle Tastatureingaben (Texteingaben) auf Websites von Drittanbietern auf, die innerhalb der TikTok-App dargestellt werden. Dazu können Passwörter, Kreditkarteninformationen und andere sensible Nutzerdaten gehören … Wir wissen nicht, wofür TikTok das Abonnement verwendet, aber aus technischer Sicht ist dies das Äquivalent zur Installation eines Keyloggers auf Websites von Drittanbietern.
TikTok iOS abonniert jeden Tipp auf eine Schaltfläche, einen Link, ein Bild oder eine andere Komponente auf Websites, die in der TikTok-App dargestellt werden. TikTok iOS verwendet eine JavaScript-Funktion, um Details über das Element zu erhalten, auf das der Nutzer geklickt hat, z. B. ein Bild.
Ein riesiges Risiko für jeden Nutzer
In einer Antwort an Forbes bestätigte TikTok, dass die Funktionen zum Nachverfolgen von Nutzern in ihrem Code vorhanden sind, bestritt jedoch, sie zu verwenden. Krause weist auch darauf hin, dass nur weil eine App den Code in externe Websites einbindet, dies nicht bedeutet, dass sie damit etwas Böses tut. „Es gibt für uns keine Möglichkeit, die vollständigen Details darüber zu erfahren, welche Art von Daten jeder In-App-Browser sammelt, oder wie oder ob die Daten übertragen oder verwendet werden“, sagt er.
In einem Gespräch mit The Guardian bestritt TikTok erneut jegliches Fehlverhalten im Zusammenhang mit seinem invasiven JavaScript-Code und erklärte: „Im Gegensatz zu den Behauptungen des Berichts sammeln wir mit diesem Code keine Tastenanschläge oder Texteingaben, da er ausschließlich zur Fehlersuche, Fehlerbehebung und Leistungsüberwachung verwendet wird.
Dennoch ist allein die Tatsache, dass der Code existiert, ein Warnsignal und ein Hinweis auf die große Menge an Daten, die bei jedem Surfen im Internet über Sie gesammelt werden könnten. Krause merkt an:
Einen Keylogger zu installieren, ist natürlich eine große Sache … laut TikTok ist er derzeit deaktiviert. Das Problem ist, dass sie über die Infrastruktur und die Systeme verfügen, um all diese Tastenanschläge aufzeichnen zu können … das allein ist schon ein großes Problem. Die Tatsache, dass sie dieses System bereits haben, stellt ein großes Risiko für jeden Nutzer dar.
Beim Vergleich mehrerer iOS-Apps, darunter Amazon, Facebook Messenger und Robinhood, versäumte es nur TikTok, den Nutzern die Möglichkeit zu bieten, vom In-App-Browsing zur Verwendung eines externen Browsers zu wechseln, wenn sie Websites von Drittanbietern ansehen. Insgesamt erklärte Uri Gal, Professor für Wirtschaftsinformatik an der Universität Sydney, gegenüber The Guardian:
TikTok hatte die umfangreichsten Überwachungsmöglichkeiten. Viele Menschen, die die App nutzen, sind sich der Überwachung nicht bewusst, die über sie innerhalb der App durchgeführt wird. Die Nutzerbasis von TikTok ist bei Weitem jünger als die von Facebook und Instagram … das macht sie viel angreifbarer.
Gal wies auch darauf hin, dass die Muttergesellschaft von TikTok ByteDance ist, die Verbindungen zur Kommunistischen Partei Chinas hat. Das bedeutet, dass die Überwachungsfunktionen der App potenziell „so viele Informationen wie möglich für Zwecke der Industriespionage und der öffentlichen Meinungsbildung sammeln könnten, die eher ihren Interessen entsprechen“.
Ein Bericht des Cybersicherheitsunternehmens Internet 2.0 bestätigte, dass TikTok „exzessiv Daten sammelt“ und dass die App „mit einer auf dem chinesischen Festland basierenden Infrastruktur verbunden ist“. Während Instagram und Facebook sich ebenfalls des Sammelns von Daten schuldig gemacht haben, stellte Gal fest, dass TikTok aufgrund seiner Verbindungen zu China ebenfalls eine einzigartige Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellt.
„Ihre [Instagram und Facebooks] primäre Motivation ist fast rein kommerziell und finanziell“, sagte er, „während es bei TikTok ein Element der nationalen Sicherheit gibt, das bei den anderen meiner Meinung nach nicht direkt vorhanden ist“.
Sammelt Facebook sensible Gesundheitsdaten?
Wenn Sie im Internet surfen, passiert viel im Verborgenen, selbst wenn Sie annehmen, dass Sie sich in einem geschützteren Bereich befinden, z. B. auf der Website eines Krankenhauses oder auf einem passwortgeschützten Portal für Gesundheitsinformationen wie MyChart. Facebook zum Beispiel sammelt möglicherweise sensible Gesundheitsdaten über Pixel, die ohne Ihr Wissen auf den von Ihnen besuchten Websites installiert werden können.
Sie können Informationen über Sie sammeln, während Sie im Internet surfen, auch wenn Sie kein Facebook-Konto haben. Der Meta-Pixel ist ein Stück JavaScript-Code, den Entwickler in ihre Website einbauen können, um die Besucheraktivitäten zu verfolgen.16 Laut Meta:
Dazu wird eine kleine Bibliothek mit Funktionen geladen, die Sie immer dann verwenden können, wenn ein Website-Besucher eine Aktion (ein sogenanntes Ereignis) ausführt, die Sie verfolgen möchten (eine sogenannte Conversion). Verfolgte Konversionen erscheinen im Anzeigenmanager, wo sie zur Messung der Effektivität Ihrer Anzeigen, zur Definition benutzerdefinierter Zielgruppen für die Anzeigenausrichtung, für dynamische Anzeigenkampagnen und zur Analyse der Effektivität der Konversionstrichter Ihrer Website verwendet werden können.
Im Rahmen einer Untersuchung von The Markup wurden Websites der 100 größten US-Krankenhäuser von Newsweek getestet. Das Meta-Pixel von Facebook wurde auf 33 der Websites gefunden und sendet Facebook Informationen, die mit einer IP-Adresse verknüpft sind, die einzelne Computer identifiziert und zu einer Person oder einem Haushalt zurückverfolgt werden kann.
Das Pixel verfolgt nicht nur die IP-Adresse des verwendeten Computers, sondern auch, nach welchen Ärzten gesucht wird und welche Suchbegriffe in Suchfelder eingegeben oder aus Dropdown-Menüs ausgewählt werden. Das Markup berichtet:
Auf der Website des University Hospitals Cleveland Medical Center zum Beispiel führte ein Klick auf die Schaltfläche „Online Termin vereinbaren“ auf der Seite eines Arztes dazu, dass das Meta Pixel den Text der Schaltfläche, den Namen des Arztes und den Suchbegriff, den wir verwendet haben, um sie zu finden, an Facebook sendete: „Schwangerschaftsabbruch“.
Ein Klick auf die Schaltfläche „Jetzt online einen Termin vereinbaren“ für einen Arzt auf der Website des Froedtert-Krankenhauses in Wisconsin veranlasste das Meta Pixel dazu, Facebook den Text der Schaltfläche, den Namen des Arztes und die von uns aus einem Dropdown-Menü ausgewählte Erkrankung zu übermitteln: „Alzheimer“.
Die Daten, auf die Sie bei der Nutzung passwortgeschützter Patientenportale zugreifen, können auch über Pixel an Facebook gesendet werden. The Markup fand das Meta Pixel in Patientenportalen von sieben Gesundheitssystemen, darunter Edward-Elmhurst Health, FastMed, Novant Health und Community Health Network.
Zu den gesammelten Daten gehörten Namen von Medikamenten, die eingenommen werden, Beschreibungen von allergischen Reaktionen und anstehende Arzttermine. Novant Health, das den Pixel entfernte, nachdem es von The Markup kontaktiert worden war, erklärte: „Wir wissen es zu schätzen, dass Sie sich an uns gewandt und diese Informationen geteilt haben. Die Platzierung unseres Meta-Pixels wird von einem Drittanbieter gesteuert und wurde entfernt, während wir die Angelegenheit weiter untersuchen.
Seien Sie vorsichtig mit YouTube und TikTok
Die Lektion, die wir lernen müssen, ist, dass Sie unabhängig von der App, die Sie verwenden, davon ausgehen sollten, dass Sie von jemandem oder einer Einrichtung beobachtet werden könnten. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass das Internet von der Regierung als Werkzeug zum Ausspionieren der Bürger geschaffen wurde. Wenn Sie mehr über die wenig bekannten Anfänge des Internets erfahren möchten, empfehle ich Ihnen die Lektüre des Buches „Surveillance Valley: The Secret Military History of the Internet“ von Yasha Levine.
Levine, ein Enthüllungsjournalist, enthüllt, dass das Internet in der Vietnam-Ära begann und dazu diente, Guerillakämpfer und Kriegsgegner auszuspionieren, „ein militärisches Computernetzwerkprojekt, das letztlich die Schaffung eines globalen Überwachungs- und Vorhersagesystems vorsah“. Die militärischen Überwachungsziele, die der Entwicklung des Internets zugrunde lagen, sind jedoch auch heute noch in Kraft.
Die zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft hat zur Folge, dass es schwierig ist, seine Privatsphäre online zu wahren, egal welche Website oder App man benutzt. Es scheint jedoch einige besonders ungeheuerliche Übeltäter zu geben – darunter TikTok und YouTube. Eine Studie von URL Genius untersuchte 200 Apps aus 20 verschiedenen Kategorien und stellte fest, dass die meisten Apps selbst bei sehr geringer Nutzung umfangreiche Datenspuren hinterlassen.
Ferner kann das Tracking auf anderen Websites fortgesetzt werden, auch wenn Sie die App nicht mehr nutzen. Die durchschnittliche Anzahl der Netzwerkkontakte pro App lag bei sechs, bei YouTube und TikTok stieg diese Zahl auf, obwohl die tatsächliche Zahl bei Nutzern, die in den Apps angemeldet sind, wahrscheinlich noch höher ist.
Von den Trackern bei YouTube stammten vier von Drittanbieter-Domains – also von externen Parteien, die Informationen und Nutzeraktivitäten sammeln. Bei TikTok stammten 13 der 14 Netzwerkkontakte von Drittanbietern. Wie von URL Genius festgestellt:
Verbraucher, die nicht zugestimmt haben, dass ihre Daten verfolgt werden, werden durch die Anzahl der Drittanbieter-Netzwerke, die von Apps kontaktiert werden, alarmiert sein – selbst bei minimaler Nutzung der App. Die Verbraucher sind derzeit nicht in der Lage zu sehen, welche Daten mit Drittanbieternetzwerken geteilt oder wie ihre Daten verwendet werden … Die Verbraucher haben derzeit nicht die Möglichkeit, potenzielle Tracker zu deaktivieren – ihre Optionen sind entweder die Nutzung der App oder die Nichtnutzung.
Krause hat ein Sicherheitstool – InAppBrowser.com – entwickelt, mit dem man herausfinden kann, was Apps verfolgen, wenn man ihre In-App-Browser benutzt, aber die sichere Vermutung ist, dass es eine Menge ist. Um einen Teil Ihrer Online-Privatsphäre zurückzugewinnen, sowohl für Sie selbst als auch für Ihre Kinder, können Sie YouTube und TikTok ganz meiden und auch diese Tipps ausprobieren:
- Schaffen Sie Gmail ab. Wenn Sie ein Gmail-Konto haben, probieren Sie stattdessen einen E-Mail-Dienst aus, der nicht von Google stammt, z. B. ProtonMail, ein verschlüsselter E-Mail-Dienst mit Sitz in der Schweiz.
- Deinstallieren Sie Google Chrome und verwenden Sie stattdessen den Browser Brave, der für alle Computer und Mobilgeräte verfügbar ist. Er blockiert Werbung und schützt Ihre Privatsphäre.
- Wechseln Sie die Suchmaschine. Versuchen Sie stattdessen die Suchmaschine Brave.
- Vermeiden Sie Android. Google-Telefone und Telefone, die Android verwenden, verfolgen praktisch alles, was Sie tun, und schützen Ihre Privatsphäre nicht. Es ist möglich, Ihr Handy zu entgoogeln, indem Sie sich ein Android-Handy ohne Google-Betriebssystem zulegen, aber Sie müssen einen erfahrenen IT-Spezialisten finden, der die Festplatte Ihres Handys neu formatieren kann.
- Vermeiden Sie Google Home-Geräte. Wenn Sie einen intelligenten Google Home-Lautsprecher oder die Smartphone-App Google Assistant besitzen, besteht die Möglichkeit, dass andere Personen Ihre Anfragen abhören, und zwar auch dann, wenn Sie es nicht erwarten.
- Löschen Sie Cache und Cookies. So können Sie sich von invasiven Computercodes befreien, die verfolgen, was Sie online tun.
- Verwenden Sie einen Proxy oder ein VPN (Virtual Private Network). Dieser Dienst schafft eine Pufferzone zwischen Ihnen und dem Internet und „täuscht viele Überwachungsfirmen darüber hinweg, dass Sie nicht Sie selbst sind“.
Artikel per PDF:
Quellen:
- 1, 10, 28 ABC.net.au August 21, 2022
- 2, 6, 8 Felix Krause August 18, 2022
- 3, 4, 5 Felix Krause August 10, 2022
- 7 Forbes August 18, 2022
- 9, 11, 12, 14 The Guardian August 24, 2022
- 13 Internet 2.0, It’s Their Word Against Their Source Code — TikTok Report
- 15, 18, 19, 20 The Markup June 16, 2022
- 16, 17 Meta for Developers, Meta Pixel
- 21, 22 SurveillanceValley.com
- 23 URL Genius January 20, 2022
- 24, 25 CNBC February 8, 2022
- 26 URL Genius January 20, 2022, Why it Matters
- 27 InAppBrowser.com
- 29 Medium March 17, 2017





