Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Gewessler-Ministerium: “Obdachlose mit Hauptwohnsitz in Österreich erhalten Klimabonus”

Gewessler-Ministerium: “Obdachlose mit Hauptwohnsitz in Österreich erhalten Klimabonus”

Die grünextremistische Klimaministerin Leonore Gewessler ist für ihre unfreiwilligen Scherze bekannt – man erinnere sich an ihre Energiespartipps. Der neueste Gag geht möglicherweise eine Spur zu weit – beziehungsweise kann man darüber nachdenken wie er wohl bei Obdachlosen ankommt. Wenn diese ihren Hauptwohnsitz (!) in Österreich angemeldet hätten, würden Sie das “Klimabonus” genannte Helikoptergeld bekommen.

Das von einer Young Global Leaderin (WEF) herausgegebene Boulevardblatt Heute beschäftigte sich jüngst mit der Frage, ob auch Obdachlose in den Genuss der “500 Euro für alle” kommen würden. Beim sogenannten “Klimabonus” handelt es sich um eine kommunistische Umverteilung von Vermögen, das den Menschen zuvor durch einen der weltweit höchsten Steuersätze abgenommen wurde. Den Klimabonus erhalten in Österreich auch illegale Migranten, wenn sie sich seit einem halben Jahr in Österreich aufhalten, aber auch Gefängnisinsassen.

Nicht in den Genuss des Geldsegens könnten hingegen Obdachlose kommen, obwohl gerade sie – in einer tatsächlich solidarischen Gesellschaft – jeden Cent dringend benötigen würden. Die Fragestellung ist für solche Menschen also alles andere als banal. Auf die Frage der “Heute” reagierte das Gewessler-Ministerium mit einer sehr merkwürdigen Aussage:

“Wenn obdachlose Personen ihren Hauptwohnsitz in Österreich gemeldet haben, bekommen auch sie den Klimabonus. Die Zustellung erfolgt dann entweder per Überweisung – wenn uns ein Konto bekannt ist – oder per RSa-Brief an die aktuelle Meldeadresse”.

Nüchtern überlegt ist das natürlich ein Hohn. Wohin soll das Schreiben bei einem Obdachlosen denn gehen? Unter die Brücke? In den Wald?

Bei manchen Obdachlosen in Österreich ergibt die Vorgangsweise hingegen Sinn – zumindest aus Sicht der damit befassten Beamten. Denn Obdachlose können in Österreich über verschiedene Hilfsorganisationen einen Hauptwohnsitz anmelden. Dorthin werden dann auch amtliche Schreiben zugestellt. Es ist aber durch nichts gesichert, dass alle Obdachlosen dieses “Service” tatsächlich in Anspruch nehmen.

Insgesamt wären 10.000 Menschen betroffen – und aktuell hätten sie trotz oben genannten Anspruchs im Falle einer Wohnsitzmeldung bei einer Betreuungsorganisation trotzdem noch kein Helikoptergeld erhalten. Offenbar sind den Grünen hunderttausende Einwanderer aus aller Herren Länder wichtiger als notleidende Mitbürger. Wahrscheinlich bemüht man sich auch deshalb so intensiv um ein Ausländerwahlrecht.

Faktencheck der „Faktenchecker“: Mit welch manipulativen Methoden das ZDF die USA im Falle der Nord Stream-Sabotage in Schutz nimmt

Faktencheck der „Faktenchecker“: Mit welch manipulativen Methoden das ZDF die USA im Falle der Nord Stream-Sabotage in Schutz nimmt

Die USA haben ein Motiv (Gasmonopol in Europa), hatten im Vorfeld offen angekündigt, im Zweifel Nord Stream ein Ende zu setzen („one way or another“), sie haben die technischen Mittel, um dies umzusetzen und zudem bereits mehrfach in der jüngeren Geschichte nachweislich Pipelines aus geopolitischen Gründen mittels Sabotageakten zerstört (sowjetische Jamal-Pipeline und in Nicaragua). Es gibt also durchaus Indizien, die zumindest die USA nicht aus dem Kreis der Verdächtigen per se ausschließen. Doch genau dies versucht das ZDF mit einem forcierten „Faktencheck“ mit dem Titel „Gerüchte zu Nord-Stream-Sabotage: Experten: Keine Belege für US-Beteiligung.“ Die USA werden in diesem ZDF-Beitrag von jedem Motiv und Verantwortung freigesprochen. Das Vorgehen ist dabei so hochmanipulativ und zugleich dermaßen in sich selbst widersprüchlich, dass es geradezu als Paradebeispiel für die Absurdität der aktuellen „Faktencheck“-Kultur dient. Von Florian Warweg

„Befeuert von Russland mutmaßen Verschwörungsfans über eine US-Beteiligung an der Sabotage der Nord-Stream-Pipelines. Experten halten das für unwahrscheinlich und Desinformation.“

Schon dieser Einstieg in den angeblichen Faktencheck steht in seiner diffamatorischen und tendenziösen Sprache für sich. Niemand der die Absicht hat, einen unvoreingenommenen Faktencheck abzuliefern greift zu solch manipulativen Worten.

Die argumentative Linie ist somit von Beginn an gesetzt: Nur „Verschwörungsfans“ sprechen von einer möglichen „US-Beteiligung“ – „Experten“ ordnen Hinweis auf USA als „Desinformation“ ein.

Und in dieser manipulativen Art und Weise geht es weiter:

„Nahezu alle Fragen sind unbeantwortet. Dennoch treffen Expertinnen und Experten auf Basis vorliegender Informationen Einschätzungen, welche Szenarien wahrscheinlicher sind als andere. Die große Mehrheit hält eine Beteiligung Russlands für die naheliegendste Option.“

Halten wir fest: Man weiß so gut wie nichts über den Verantwortlichen, fast alle Fragen rund um die Zerstörung von Nord Stream 2 sind noch völlig offen – aber zugleich steht für das ZDF fest, dass eine „große Mehrheit“ von Experten Russland für den Täter hält. Wer das nicht so sieht, verbreite „Desinformation“. Selbstredend wird in dem ZDF-Artikel keinerlei Beleg für jene angebliche „große Mehrheit“ angeführt. Noch vielsagender ist aber das Kunststück, einerseits einzuräumen, dass es bisher keinerlei konkrete Informationen über die möglichen Täter gibt, andererseits wird aber bereits die These, dass die USA involviert sein könnten, per se als „Desinformation“ abgetan.

Folgerichtig geht es dann im ZDF-Artikel weiter mit einem Ansatz, den Norbert Häring in einem Beitrag zum Thema als „Kontaktschuld-Methode“ bezeichnet:

„Teile des Internets und die russische Propaganda entwerfen jedoch ein alternatives Szenario: die USA könnten dahinterstecken. Und diese Theorie verfängt. Verschwörungsideologische Alternativmedien, der Fox-News-Journalist Tucker Carlson, individuelle Politiker der AfD und Linken und Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen – sie alle suggerieren mehr oder weniger offen Beteiligung oder Mitwisserschaft von USA und Nato.“

Die vom ZDF vermittelte Botschaft ist klar, hat aber so rein gar nicht mit dem eigentlichen Anspruch eines um Objektivität bemühten „Faktenchecks“ zu tun: Wenn du nicht als Verschwörungsideologe, Trump-Freund, AfD-Sympathisant oder „Russen-Propagandist“ gelten willst, dann nimm lieber ganz schnell Abstand von der Hypothese, dass auch die USA ein Motiv hinsichtlich der Sabotage an den Nord Stream 2 Pipelines haben könnten. Der Russe war’s und wird’s immer sein. Punkt.

Erst nachdem ausgiebig der Rahmen („Framing“) gesetzt ist, wie der geneigte ZDF-Leser die Causa Nord Stream-Sabotage bitte einzuordnen hat, kommt der Teil des Faktenchecks, der noch am ehesten den Namen verdient. Die mutmaßliche Dekonstruktion der „Beweiskette“, dass die USA an der Zerstörung der Pipelines beteiligt hätten sein können. Doch auch hier wird seitens des ZDF weniger mit Fakten als mit Unterlassung, Verzerrung und manipulativer Sprache gearbeitet.

So heißt es gleich zu Beginn dieses Parts „Die angebliche Beweiskette ist dünn. Vor allem drei Punkte werden angeführt“. Darauf folgt eine Auflistung unter dem Titel „Angebliche Belege für eine US-Beteiligung“:

Die vom ZDF eingeführten Schlüsselbegriffe „Beweiskette“ und „Belege für eine US-Beteiligung“ werden, à propos, nicht mit Quellen belegt und bleiben somit eine reine Behauptung des ZDF. Eine Internetrecherche ergibt auch kaum Treffer dazu. Von den zuvor genannten Vertretern der These einer möglichen Beteiligung der USA hat niemand den Begriff „Beweis“ oder „Beleg“ genutzt. Da ist von Hinweisen, Motiven und Indizien die Rede. Von „Beweiskette“ oder „Beleg“ spricht nur das ZDF selbst. Was für ein Faktencheck! Man erfindet selbst Behauptungen, um diese dann zu widerlegen.

Neben diesen argumentativen „Kunstgriffen“ ist ebenso aufschlussreich, was die ZDF-„Faktenchecker“ in dieser Aufzählung und „Dekonstruktion“ an für den Leser relevanten Informationen weglassen.

Bei Punkt 1 „In einem inzwischen gelöschten Tweet dankte der frühere polnische Außenminister Radoslaw Sikorski den USA für die Zerstörung der Pipelines“ wird nicht erwähnt, dass Sikorski auch Verteidigungsminister Polens war und, noch relevanter, verheiratet ist mit Anne Applebaum, die als extrem gut vernetzt im politischen Washington gilt. Sie ist beispielsweise nicht nur Mitglied der einflussreichen Denkfabrik „Council on Foreign Relations“ sondern sitzt auch im Vorstand des National Endowment for Democracy (NED), dem halbstaatlichen Arm der US-Außenpolitik, der offen und weltweit Regime Chang-Versuche e propagiert und finanziert.

Bei Punkt 2 wird so getan, als hätte es diese Art der expliziten Drohung nur von Biden gegeben. Das ist nachweislich nicht der Fall. Die mit dem Ausruf „Fuck the EU“ zu zweifelhaftem Ruhm gekommene aktuelle Staatssekretärin im US-Außenministerium, Victoria Nuland, erklärte ebenfalls dieses Jahr, dass es bei einem Einmarsch Russlands in die Ukraine, mit Nord Stream vorbei sei, „auf die eine oder andere Weise“. Andere hochrangige US-Vertreter äußerten sich ähnlich.

Victoria Nuland: “If Russia invades Ukraine, one way or another, Nord Stream 2 will not move forward.”

pic.twitter.com/vToEJEk5Sq

— Cernovich (@Cernovich) September 27, 2022

Der ZDF-Beitrag wurde am 1. Oktober um 20:22 Uhr veröffentlicht. Zu diesem Zeitpunkt war auch schon längst die Aussage von US-Außenminister Antony Blinken am 30. September getätigte Äußerung bekannt, als er die Sabotage an den Nord Stream Pipelines als „große Chance“ für die LNG-Industrie in den USA bezeichnete:

US-Außenminister @SecBlinken zur Zerstörung von #NordStream2 im Wortlaut: “Dies bietet eine enorme strategische Chance für die kommenden Jahre. Es ist eine enorme Chance, die Abhängigkeit von russischer Energie ein für alle Mal zu beenden.” Man fragt sich, “tremendous” für wen? pic.twitter.com/5Lq3M2CoSs

— Florian Warweg (@FWarweg) October 3, 2022

Bei Punkt 3 wird es vom ZDF so dargestellt, als seien die fraglichen US-Kriegsschiffe einfach generell „in der Ostsee unterwegs“ gewesen und dies sei ja wohl kein ungewöhnlicher Vorgang. Dass der US-Flottenverband nicht irgendwo in der Ostsee unterwegs war, sondern direkt über dem späteren Sabotagegebiet und mit ausgeschaltetem Transponder wird vom ZDF mit keinem Wort erwähnt. Ebenso wird vom ZDF komplett ausgeklammert, dass diese US-Präsenz im Gegenzug, die Wahrscheinlichkeit eines unbemerkten Sabotageakts durch russische Kräfte signifikant reduziert.

Ebenso wird komplett verschwiegen, dass es, wie unter anderem Jeffrey Sachs, Professor an der Columbia University in New York und dort auch Direktor des Earth Institute, in einem Live-Interview mit dem internationalen TV-Nachrichtensender Bloomberg ausführte, Radaraufzeichnungen gibt, die belegen, dass kurz vor dem Sabotageakt „US-Militärhubschrauber, die normalerweise in Danzig stationiert sind, über dem Gebiet kreisten“ (Die NachDenkSeiten berichteten).

Prof. Jeffrey Sachs (Columbia University, New York) erklärt live auf @Bloomberg-TV mit Verweis auf Aussage von @SecBlinken, dass alle in seinem Umfeld davon ausgehen, dass die #USA bei der Sprengung von #NordStream2 involviert waren & nennt dann mehrere Indizien für seine These: pic.twitter.com/K6JJq5qXgU

— NachDenkSeiten (@NachDenkSeiten) October 4, 2022

In einem Exklusiv-Interview mit der Berliner Zeitung erklärte der US-amerikanische Starökonom zudem, dass eine Zerstörung von Nord Stream den Interessen Russlands widerspreche, das Land würde „Einkommen, finanzielles Vermögen und Verhandlungsmacht“ verlieren. Die USA hingegen würden „strategisch und finanziell von der Operation profitieren“. Sachs betonte abschließend:

„Der mit Abstand wahrscheinlichste Täter hinter der Aktion sind also die USA.“

(Zu den Aussagen des renommierten US-Professors findet sich übrigens bis heute keine einzige Zeile bei den Kollegen vom ZDF.)

Nach dieser Auflistung und bestenfalls oberflächlich zu nennenden „Dekonstruktion“ der Indizien, die für eine US-Beteiligung sprechen, lässt das ZDF die Katze aus dem Sack und präsentiert seine zwei „Experten“, die repräsentativ für die behauptete„Mehrheit der Experten“ stehen sollen. Und diese vom ZDF getroffene Expertenauswahl spricht tatsächlich für sich.

Der erste aufgebotene „Experte“ wird namentlich nicht genannt, soll aber angeblich Mitarbeiter in der Abteilung für Maritime Strategie und Sicherheit am Institut für Sicherheitspolitik der Universität Kiel sein. Wie das ZDF selbst schreibt, werden die „Kieler Experten“ gerade bundesweit um Einschätzung zur Explosion von Nord Stream 2 gebeten. Fast überall werden diese auch namentlich genannt, aber just gegenüber dem ZDF wollen sie anonym bleiben? Das liest sich das dann so:

„Der Desinformations-Krieg des Kremls hat für die Forschenden spürbare Folgen: “Die letzten Tage ist bei uns viel unwillkommene Fanpost aufgelaufen”, berichtet ein Mitarbeiter dem ZDF. Darum möchte er aktuell nicht namentlich mit Einschätzungen zu Nord Stream zitiert werden.“

Auf der Webseite des Instituts wird neben dem Leiter der Abteilung für Maritime Strategie und Sicherheit, Johannes Peters, ein einziger fester wissenschaftlicher Mitarbeiter aufgeführt, Dr. Sebastian Bruns, Schwerpunkt „Transatlantische Beziehungen & US-Außen- und Sicherheitspolitik“. Daneben wird noch eine wissenschaftliche Hilfskraft sowie zwei „Non-Resident Fellows“ erwähnt, einer aus Australien mit Schwerpunkt im Bereich „Indo-pazifische Sicherheitsfragen“, ein anderer aus Österreich und ebenfalls mit Schwerpunkt u.a. in „Transatlantische Beziehungen“.

Auffällig ist, dass der gesamte Mitarbeiterstab dieser Abteilung eine explizit transatlantische Ausrichtung hat. Der neben dem Leiter einzige feste Mitarbeiter war unter anderem „militär- und verteidigungspolitischer Referent am US-Repräsentantenhaus“ sowie „McCain Fulbright Distinguished Visiting Professor“ an der US Naval Academy in Annapolis. Ausgerechnet Leute mit solch einer Vita werden dann vom ZDF mutmaßlich als Experten angefragt, ob denn auch die USA ein Motiv hätten, einen Sabotageakt an Nord Stream 2 zu verüben.

Jener anonym bleibende „Experte“ wird dann vom ZDF mit der Aussage zitiert:

“Methodisch sauber entkräftet man Spekulationen über eine US-Beteiligung größtenteils, in dem man prüft, ob die USA die Mittel, die Gelegenheit und Motive hätten”, so der Forscher. Alle drei müssten vorliegen – “Ist ein Faktor Null, ist auch das Ergebnis Null.”

Auf dieser Aussage aufbauend erklärt dieser dann als Schlussfolgerung, ohne dies weiter zu begründen:

„Es fällt schwer, ohne Tom-Clancy-Fiktionen Motive des US-Präsidenten oder anderer Akteure zu konstruieren. Die Spekulationen sind nicht plausibel.“

Abschließend führt der namenlose Wissenschaftler noch das Gegenargument ins Feld, dass in demokratischen Staaten so anspruchsvolle Aktionen Aktenvermerke zur Folge hätten; diese könnten potenziell öffentlich werden. Wenn man der Logik dieser Argumentation folgt, dann dürften „demokratische Staaten“ ja nie „anspruchsvolle“ Sabotage-Akte verüben. Eine Behauptung, die schon dutzendfach widerlegt wurde, wie allein nachgewiesene und großangelegte US-Sabotageakte in Kuba, Nicaragua, Vietnam und der Sowjetunion (z.B. Explosion der Jamal-Pipeline 1982) belegen.

Während der unbekannte Experte aus Kiel dem ZDF dazu dient, darzulegen wieso die USA keinerlei Motiv für die Sabotage an Nord Stream hätten, soll der zweite Experte erklären, wieso alles für eine Täterschaft Russlands spricht. Dieser wird präsentiert als „Russland-Experte und früherer CDU-Mitarbeiter Nico Lange“. Immerhin wird diesmal sogar ein Name genannt. Allerding fragt man sich, was das ZDF bewogen hat, Nico Lange als „Russland-Experten“ zu bezeichnen. Lange galt als „engster Mitarbeiter“ der einstigen CDU-Vorsitzenden und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) sowie stellvertretender Bundesgeschäftsführer der CDU. Zuvor leitete er das Auslandsbüro der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in Washington und Kiew. Publikationen explizit zu Russland sucht man vergeblich, auch auf der auf seiner eigenen Website verlinkten Publikationsliste werden lediglich Publikationen ab April 2022 zum Ukraine-Krieg aufgeführt, zuvor gibt es Beiträge zu den USA und Rechtspopulismus aber rein gar nichts zu Russland. Das führt unweigerlich zu der Frage, auf welcher faktischen Grundlage die ZDF-Faktenchecker Nico Lange dem Leser als „Russland-Experten“ verkaufen.

Jener angebliche „Russland-Experte“ wird dann gefragt, welches Motiv Russland hätte, die eigene Pipeline hochzujagen. Dessen gewagte These fasst das ZDF so zusammen:

„Je mehr sich die europäischen Gasspeicher für den Winter gefüllt haben, desto weniger funktionierte Moskaus Druckmittel, den Gashahn auf und wieder zuzudrehen. Die Sabotage einer weitgehend wertlosen Pipeline könnte für Russland nun ein Versuch sein, Misstrauen unter Verbündeten und in den Gesellschaften Europas zu säen.“

Das war‘s. Sowohl argumentativ als auch mit dem ZDF-Faktencheck an sich. Der gesamte ZDF-Beitrag wird nicht etwa mit einer kritischen Einordnung der Expertenaussagen beendet oder einer anderen Form von Fazit, sondern mit einem Zitat des AKK-Intimus Lange:

“Putin kennt die deutschen Debatten genau und nutzt Vorurteile gezielt. Putin setzt auf Antiamerikanismus, bekannte Mythen und Verschwörungstheorien – dort setzt er mit seiner Desinformation an. Russland setzt sowohl auf bezahlte und gesteuerte Verbreitung der Desinformation bei uns als auch auf ‘nützliche Idioten’, die die russische Desinformation von sich aus verbreiten.”

Da bleibt man wirklich sprachlos zurück. Das ZDF behauptet in seinem Faktencheck zunächst großspurig, „die große Mehrheit“ der Experten halte eine Beteiligung Russlands an der Sabotage der Gasleitungen „für die naheliegendste Option“ und

Mutmaßungen über eine Beteiligung der USA für „unwahrscheinlich und Desinformation“. Am Ende des „Faktenchecks“ stellt sich jedoch heraus, dass die vom ZDF behauptete „große Mehrheit“ der Experten ausschließlich auf extrem vagen und oberflächlichen Einschätzungen eines namenlosen „Experten“ aus Kiel (mit mutmaßlich sehr pro-US-amerikanischer Prägung) sowie einem „Russland-Experten“ beruht, der in Wirklichkeit ein ehemaliger CDU-und KAS-Funktionär ist – ohne eine einzige aufgeführte Publikation über Russland und auch vor dem 24. Februar 2022 nie als Russland-Experte in Erscheinung getreten war. Diese Form von „Faktencheck“-Journalismus ist mit dem Prädikat „unseriös“ wohl noch sehr wohlwollend umschrieben.

Deutschlands Krankenhäuser vor der Zahlungsunfähigkeit

Während Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sich noch immer voll und ganz der Panikmache des Corona-Wahn ergibt, bleiben tatsächlich dringliche Themen völlig unbeachtet. ist.

 

Mehreren Krankenhäusern in Deutschland droht Insolvenz

Die deutsche Wirtschaft rutscht immer tiefer in die Krise, das ist nun wirklich keine Neuigkeit mehr. Unter dem Druck dramatisch steigender Energiekosten und anderer ungünstiger Rahmenbedingungen sind allein in diesem Jahr tausende Unternehmen insolvent gegangen.

Die hohen Energiekosten aufgrund der, gegen Russland gerichteten Sanktionen bringen nun auch viele Krankenhäuser an den Rand der Zahlungsunfähigkeit.

Besonders in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stehen viele Kliniken laut Auskunft der Krankenhausgesellschaft vor dem Aus.

Hilfe soll nun angeblich ausgerechnet aus Berlin kommen. Die sächsische Gesundheitsministerin Petra Köpping hat sich aufgrund der dramatischen Situation zusammen mit den anderen Landesministern in einem dringlichen Appell an den Bund gewandt. Sie wolle nun erst einmal abwarten, welche Hilfen die Bundesregierung auf zu wenden bereit ist, bevor sie Hilfen ihres Landes in Aussicht stellt.

„Es sind zwei Dinge, die angekündigt worden sind, wo wir auch um Unterstützung bitten, das ist einerseits, dass die gestiegenen Energiekosten verrechnet werden müssen und das andere ist der Inflationsausgleich. Und dann wissen wir, wie ist die Lage bei den Ausgleichsmaßnahmen, die ergriffen werden müssen“, so Köpping.

Rund 6 Mio. Euro Mehrkosten pro Klinik

Im Schnitt müsste jede Klinik über sechs Millionen Euro mehr für Strom und Gas zahlen. Das errechnete jüngst der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaften, Gerald Gaß. Damit bringen die hohen Energiekosten viele Krankenhäuser an den Rand der Zahlungsunfähigkeit. Auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen befürchten viele Kliniken die Insolvenz, sollte es keinen Inflationsausgleich seitens des Bundes geben.

Die Lage der der Krankenanstalten wird von den Krankenhausgesellschaften als bedrohlich eingeschätzt. Das sächsische Gesundheitsministerium stellt jedoch Hilfen erst dann in Aussicht, wenn der Bund sich über Gelder für die Krankenhäuser beraten hat.

Vor zwei Wochen hatten Mitarbeitende von Krankenhäusern in Thüringen ihren Sorgen lautstark Luft gemacht. Auf ihren Plakaten war zu lesen, „Alarmstufe Rot – Krankenhäuser in Gefahr“.

Unmittelbarer Anlass dafür sind nun die gestiegenen Energiepreise. In den Krankenhäusern fürchtet man, die Inflation nicht unbeschadet überstehen zu können.

Zwei Wochen nach massiven Protesten keine „politische“ Reaktion

Zwei Wochen später nun sei noch nichts geschehen, sagt Theresa Schnitter von der Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen. Man habe bisher noch nichts von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach aus Berlin gehört.

„Derzeit ist uns noch keine Insolvenz eines Thüringer Krankenhauses bekannt. Aber das Szenario ist natürlich nicht ausgeschlossen, wenn die Kosten weiter steigen und es keinen Inflationsausgleich vom Bund geben wird“, erklärte Schnitter.

Eine Umfrage der Thüringer Krankenhausgesellschaft bei den Kliniken hat ergeben, dass die Kosten für Gas von elf Cent pro Kilowattstunde auf 61 Cent steigen oder bereits gestiegen sind. Ähnlich stark in die Höhe gegangen seien die Strompreise.

Durch die höheren Energiepreise werden dann auch andere Produkte und Dienstleistungen für die Krankenhäuser teurer. So teilt die Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt schriftlich mit, „Wäschereien und Catering müssen zwangsläufig höhere Preise verlangen. Medizinprodukte sind ebenfalls teils deutlich teurer geworden oder wegen Lieferengpässen schwer zu bekommen.“

Am 4. Oktober hatten sich die Ministerpräsidenten mit Bundeskanzler Scholz unter anderem zu diesem Thema  getroffen. Dabei sollte über Hilfen für Krankenhäuser beraten worden sein. Zusammen mit den anderen Ländern wolle Köpping jedoch weiter Druck machen, damit es zu einer schnellen Entscheidung kommt.

Bundesgesundheitsminister Lauterbach hüllt sich indes in Schweigen, es geht ja schließlich nicht um sein „Lieblingsthema“ Corona.



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Polen erwägt wegen “russischer Bedrohung” US-Atomwaffen im Land

Polen erwägt wegen “russischer Bedrohung” US-Atomwaffen im Land

Geht es nach der polnischen Führung, könnte das Land aufgrund der “russischen Bedrohung” bald schon US-amerikanische Atomwaffen aufnehmen. Man führe bereits Gespräche mit den Vereinigten Staaten darüber, so Präsident Duda. Dies wäre jedoch ein eskalativer Schritt.

Im Zuge der sogenannten “nuklearen Teilhabe” der NATO haben mehrere Länder, darunter Deutschland, die Niederlande, Belgien, Italien und die Türkei, auch US-Atomwaffen auf ihrem Territorium stationiert (Frankreich und Großbritannien sind selbst Atommächte). Das heißt, im Ernstfall können die jeweiligen NATO-Armeen zusammen mit den dort stationierten US-Militärs auch diese Waffen einsetzen. Dementsprechend muss beispielsweise die Luftwaffe der teilnehmenden Länder in der Lage sein, solche Waffen zu transportieren und einzusetzen.

In Warschau möchte man nun auch an diesem Programm teilnehmen und sich so eine Zielscheibe für die russischen (und ggf. auch chinesischen) Atomraketen auf den Rücken malen. Denn wie der polnische Präsident, Andrzej Duda, laut polnischen Medienberichten erklärte, befinde man sich mit Washington bereits in entsprechenden Gesprächen.

Der konservative Politiker warnte auch vor der Bedrohung durch die russischen Atomwaffen, mit deren Einsatz der Kreml bereits drohte, sollte die Lage im Ukraine-Krieg eskalieren und Russland direkt bedroht werden. “Das Hauptproblem ist, dass wir keine Atomwaffen besitzen. Nichts deutet darauf hin, dass Polen sie in nächster Zeit haben wird. Es besteht auch die Möglichkeit, sich an der nuklearen Teilhabe zu beteiligen. Wir haben mit amerikanischen Politikern darüber gesprochen, ob die Vereinigten Staaten eine solche Möglichkeit in Betracht ziehen. Die Frage bleibt offen”, sagte der polnische Staatschef.

Der polnische Präsident erklärte ebenso, dass sein Land der Ukraine weiterhin zur Seite stehen werde. “Die Ukraine muss sich verteidigen und diesen Krieg überleben. Wir streben eine Situation an, in der Russland gezwungen ist, seine Truppen abzuziehen”, sagte Duda. Die Kiews Streitkräfte sollten auch sämtliche seit 2014 verlorenen Gebiete (also inklusive der Krim) zurückerobern, erklärte er weiter. Damit unterstützt Duda die Maximalforderungen Kiews.

Moskau könnte die Stationierung von US-Atomwaffen in einem ehemaligen Ostblock-Staat jedoch als Provokation auffassen. Damit würden diese nämlich noch näher an Moskau heranrücken als bisher schon. Ein eskalativer Schritt, den Washington nur dann machen würde, wenn man auf eine weitere Verschärfung des Konflikts zwischen der NATO und Russland setzt.

Weltwoche Daily: Westliche Gräuelpropaganda über Ukraine-Krieg

Weltwoche Daily: Westliche Gräuelpropaganda über Ukraine-Krieg

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„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe: Westliche Gräuelpropaganda über den Ukraine-Krieg. Van der Bellen: Bundespräsident der Einseitigkeit. Deutschland vor Flüchtlingswelle. Die Welt ist nicht verloren. „Weltwoche Daily Schweiz“: Die […]

»Atomare NATO-Präventivschläge gegen Russland!« – Ruft Selenskij hier zum 3. Weltkrieg auf?

Nur wenige Mainstream-Medien berichten bislang davon. Und trotzdem schlagen die Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hohe Wellen, die er bei einer Rede vor dem australischen Lowy Institut in Sydney am 6. Oktober 2022 machte. Denn Selenskyj forderte von der NATO einen Einsatz von Atomwaffen durch Russland zu verhindern. Konkret sagte er: „Wichtig ist aber […]

Deutschland versinkt in Schulden, Russland hat trotz der Sanktionen einen Haushaltsüberschuss

Die Zahlen der russischen Wirtschaft sind in westlichen Medien kaum ein Thema, denn dann müssten die „Qualitätsmedien“ zugeben, dass die Russland-Sanktionen nichts weiter sind, als ein ziemlich konsequenter wirtschaftlicher Selbstmord der EU-Staaten, während sie Russland im Gegenzug kaum schaden. In Russland werden bei Kabinettssitzungen immer auch Ausschnitte im Fernsehen gezeigt. Die aktuelle Kabinettssitzung begann mit […]

Der Einsatz von Atomwaffen und seine Ignoranten

Von HANS-PETER KIMMERLE* | Es ist erstaunlich, wieviele „Militärexperten“ in den verschiedenen Leserforen der Medien quer durch die Republik sich zu Wort melden und beflügelt von den Erfolgen der ukrainischen Gegenoffensive mit der Lieferung von schweren Waffen, Geld und Moral, Putin vollends den Rest geben wollen. Der bisherige Verlauf des Krieges zeigt aber, und daran […]
US-Ökonom sicher: Amerika ist Drahtzieher des Terrors auf “Nord Stream”

US-Ökonom sicher: Amerika ist Drahtzieher des Terrors auf “Nord Stream”

Zu Wochenbeginn sorgte der bekannte US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Jeffrey Sachs, der an der traditionsreichen Columbia University lehrt, für Aufsehen. Er ist sich fast vollständig sicher, dass der Westen in Form der Vereinigten Staaten von Amerika zumindest mittelbar an der gezielten Sabotage der deutschen und europäischen Energieversorgung steckt.

Sachs: “Bin sicher, dass Amerika dahintersteckt”

Seine fundierte Einschätzung gegenüber dem TV-Sender “Bloomberg”: “Die europäische Wirtschaft wird vom plötzlich Wegfall der Energieversorgung erschlagen. Um es genauer darzustellen: Bei der Zerstörung der Nord Stream Pipelines bin ich mir sicher, dass die Amerikaner dahinter stecken – vielleicht Amerika und Polen…” Er nennt auch klare Indizien, etwa, dass normalerweise in Danzig stationierte US-Militärhelikopter über dem Anschlaggebiet kreisten. Auch die Drohungen zu Jahresbeginn, dem Projekt “ein Ende zu bereiten”, würden in diese Richtung deuten.

Ein weiteres Indiz sei, dass Außenminister Antony Blinken von einer “außergewöhnlichen Chance” sprach. Denn das sei “eine seltsame Weise, sich angesichts der Sabotage auf internationale Infrastruktur zu äußern.” Dass die These im kaum Gehör findet, erklärt er damit, dass es “dem Narrativ zuwider läuft, weil man diese Dinge im Westen nicht sagen darf.” Doch wenn er mit Leuten aus der ganzen Welt rede, glauben auch diese, dass die USA dahinterstecken. Und auch viele Amerikaner, sogar Medienleute würden diese Ansicht teilen: “Reporter unserer US-Zeitungen sagen mir im Privaten: Ja, das stimmt, aber das bringen wir halt nicht in unseren Medien.”

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Top-Ökonom kennt globalistische Netzwerke

Die Klarheit der Worte überrascht – denn Sachs ist niemand, dem man irgendeine Nähe zum Kreml oder zu Systemkritikern unterstellt hätte. Er leitet das “Earth Institute” an der Columbia University, einer der acht “Ivy League”-Eliteuni. Er ist Direktor des “UN Sustainable Development Solutions Network”, nahm bereits an Gipfel des Weltwirtschaftsforums (WEF) teil und galt sogar als Kritiker von Ex-Präsident Donald Trump. Er kommt direkt aus dem System und kennt sich gut in den globalistischen Netzwerken aus und eine kritische Wortmeldung aus seinem Mund kommt einem “Whistleblower” gleich.

Und tatsächlich waren die USA vor dem Anschlag die einzige nennenswerte Staatsmacht, die ein Interesse an einem Ende von “Nord Stream 2” äußerte. Und zwar nicht erst in Form der berüchtigen Biden-Ankündigung, dem “ein Ende zu setzen”. Schon im Jänner berichtete sogar das normalerweise eher für seine Provinzialität bekannte “Oberösterreichische Volksblatt” – es steht im Besitz der ÖVP – dass ein Sprecher des US-Außenministeriums im Falle eines russischen Angriffs auf die Ukraine das “Aus” für das Pipeline-Projekt ankündigte.

Wer steckt hinter dem Anschlag? Eine Spurensuche:

Trump bietet sich als Vermittler an

Beim Terror auf die aus deutschem Volksvermögen in Milliardenhöhe bezahlten Pipelines – die Ampel-Regierung hüllt sich weiter in Schweigen – wurden drei von vier Strängen massiv beschädigt. Die Reparaturen an einem der beiden “Nord Stream 2”-Stränge sind rasch machbar; Putin bot bereits an, darüber Gas zu liefern. Doch die deutsche Regierung blockierte seit Monaten die behördliche Abnahme der gebauten und befüllten Pipeline. Offenbar will man zum eigenen Schaden gar kein russisches Gas – ganz nach Außenministerin Baerbocks Credo “egal, was meine deutschen Wähler denken”.

Während Biden vor Monaten über die Pipeline-Beseitigung feixte, bringt sich sein Vorgänger Donald Trump als Vermittler ins Spiel. Er will eine Verhandlungsgruppe leiten, die sich mit Putin zusammensetzt: “Seien Sie strategisch, seien Sie klug (brillant!), bringen Sie JETZT einen Deal zustande. Beide Seiten brauchen und wollen es. Die ganze Welt steht auf dem Spiel.” Biden riet er, “kühl, ruhig und trocken” zu bleiben und rügte diesen auch: „Die Katastrophe zwischen Russland und der Ukraine hätte NIEMALS passieren dürfen, und sie wäre definitiv nicht passiert, wenn ich Präsident wäre.“

Im Bezug auf “Nord Stream” warnte er vor einer “großen Eskalation”. Damit thematisierte er die Problematik, dass einerseits Nord-Stream ein deutsch-russisches Projekt ist und andererseits die Bundesrepublik auch NATO-Mitglied. An die Verantwortlichen – er deutete mit seinen Fingern weder nach Washington noch nach Moskau – richtete er den Appell: “Verschlimmern Sie die Situation nicht durch die Pipeline-Explosion.” Unter Trump hatten sich die amerikanisch-russischen Beziehungen entspannt, während der Biden-Clan in der Ukraine lieber halbschwindelige Gas-Deals ausheckte…

Wochenblick berichtete bereits im März über die ominösen Geschäfte von Vater & Sohn Biden in der Ukraine:

Interview mit Ex-General Harald Kujat: „Reales Risiko für Krieg in Deutschland“

Interview mit Ex-General Harald Kujat: „Reales Risiko für Krieg in Deutschland“

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

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Interview mit Ex-General Harald Kujat: „Reales Risiko für Krieg in Deutschland“

Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, ist vielleicht im Moment einer der klügsten Kommentatoren des militärisch-politischen Geschehens zwischen Russland und der Ukraine. Und er hat brisante Neuigkeiten, die hierzulande durch Medien und Bundesregierung verschwiegen werden.

von René Nehring

Rund sieben Monate nach Beginn des Ukrainekriegs scheint kein Ende in Sicht. Während Russland seine Reservisten mobilisiert und die Konfliktparteien fast täglich mit dem Einsatz von Atomwaffen drohen, beschädigt ein Sabotageakt die Pipelines Nord Stream 1 und 2. Steht die Welt am Abgrund – oder gibt es in all dem Irrsinn doch Zeichen der Hoffnung? Fragen an einen überzeugten Transatlantiker, der trotz seiner prowestlichen Grundorientierung seit Jahrzehnten für einen fairen Austausch mit Russland plädiert.

Herr Kujat, vor wenigen Tagen verkündete Russland eine Teilmobilmachung seiner Streitkräfte, zudem sind fast täglich Drohungen mit dem Einsatz von Atomwaffen zu hören, und zuletzt wurden in einem großangelegten Sabotageakt die Nord- Stream-Leitungen massiv beschädigt. An welchem Punkt stehen wir Ihrer Meinung nach in diesem Krieg?

Obwohl diese drei Ereignisse zum gleichen Konflikt gehören, ist es am besten, sie nacheinander abzuarbeiten. Der erste Punkt ist die Teilmobilmachung der russischen Streitkräfte. Viele im Westen sehen dies als Beleg dafür, dass Russland im Ukrainekrieg militärisch am Ende ist und dies den letzten Versuch darstellt, militärisch zu retten, was noch zu retten ist. Das hält uns jedoch davon ab, die Lage unvoreingenommen zu bewerten und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Viel wahrscheinlicher als das Aufstellen eines „letzten Aufgebots“ ist, dass Russland versuchen wird, mit den zusätzlichen Truppen seine Eroberungen zu konsolidieren – also den Donbass mit den Verwaltungsbezirken Donezk und Luhansk sowie die Gebiete Cherson, von wo die Wasserversorgung der Krim erfolgt, die 2015 von der Ukraine unterbrochen wurde, und Saporischschja. Am vergangenen Freitag hat Präsident Putin diese vier Gebiete mit einem großen Staatsakt annektiert. Mit den zusätzlichen Truppen will er offenbar diese Eroberungen nun als russisches Territorium verteidigen und jedweden Angriff abwehren.

Die im Rahmen der Annexionszeremonie gehaltene Rede Putins enthielt scharfe Vorwürfe gegen den Westen und wurde vielfach als neue Eskalationsstufe betrachtet. Teilen Sie diese Bewertung?

Natürlich war die Rhetorik Putins scharf. Andererseits wäre es illusorisch zu erwarten, dass der Präsident mitten in einem Krieg weiche Töne anschlägt. Wir, der Westen, sollten uns jedoch sowohl von der Rhetorik Putins als auch von der Rhetorik mancher Kommentatoren nicht beeindrucken lassen, sondern sachlich überlegen, welche weiteren Schritte aus der Lage entstehen könnten. So könnte Putin, der bislang keines seiner Kriegsziele erreicht hat, einen gesichtswahrenden Ausweg finden und erklären, dass er mit der Eingliederung dieser vier Gebiete die Ziele seiner „begrenzten militärischen Spezialoperation“ erreicht hat und deshalb die Kampfhandlungen einstellt.

Wie realistisch ist ein solches Szenario? Bislang hat Russland ja auch keinen Frieden angeboten.

Zumindest in der Öffentlichkeit. Allerdings hat der russische Präsident in seiner Rede zur Teilmobilmachung auf einen sehr wichtigen Punkt hingewiesen, der in den Übersetzungen deutscher Medien nicht vorkommt. Und zwar hat Putin – er betonte, dass er dies zum ersten Mal in der Öffentlichkeit bekanntmacht – gesagt, dass es bereits Anfang April eine Vereinbarung zwischen der Ukraine und Russland über ein Ende der Kampfhandlungen und eine Friedenslösung gegeben habe. Diese Vereinbarung beinhaltete, dass sich Russland aus allen seit dem 24. Februar 2022 eroberten Gebieten zurückzieht, im Gegenzug die Ukraine auf einen NATO-Beitritt verzichtet und dafür Sicherheitsgarantien von verschiedenen Staaten erhält.

Damit hätte der Krieg bereits im Frühjahr beendet werden können! Doch er ist nicht beendet worden, weil zu diesem Zeitpunkt, präzise am 9. April, der damalige britische Premierminister Johnson nach Kiew reiste und veranlasste, dass der ukrainische Präsident Selenskyj dieses Abkommen nicht unterzeichnete und die Gespräche mit Russland abbrach.

Aber wie glaubwürdig ist diese Behauptung Putins? In seiner Rede zur Mobilmachung hat er ja auch wieder alte Propaganda-Lügen wie die vom Kampf gegen die „Neonazis“ in der Ukraine herausgeholt. Und warum sollten die Briten eine Verlängerung des Krieges veranlasst haben?

Putins Aussagen werden unter anderem gestützt durch Artikel der US-amerikanischen Zeitschriften „Foreign Affairs“ und „Responsible Statecraft“ (hier am 2. September 2022), in denen die Vereinbarung zwischen Ukrainern und Russen ebenfalls erwähnt wird.

Das von Johnson überbrachte Nein des Westens hatte laut „Responsible Statecraft“ zwei Gründe. Erstens: Mit Putin kann man nicht verhandeln, weil er ein Kriegsverbrecher ist. Und – das ist wesentlich spannender – zweitens: Der Westen ist nicht bereit für das Kriegsende! In diesem Zusammenhang ist ein Artikel aus der „Ukrainska Prawda“ vom 5. Mai interessant, in dem es heißt, dass der „kollektive Westen, der Selenskyj im Februar vorgeschlagen hatte, sich zu ergeben und zu fliehen, nun das Gefühl habe, dass Putin nicht wirklich so mächtig sei, wie man es sich zuvor vorgestellt hatte, und dass dies eine Chance sei, ihn unter Druck zu setzen“.

Seit Ausbruch des Krieges wird viel von „Zeitenwenden“ gesprochen – dieser 9. April 2022 war tatsächlich ein Wendepunkt, weil der Krieg hätte beendet werden können. Doch haben Erwägungen, den geopolitischen Rivalen Russland unerwartet schwächen zu können, dies verhindert. Ein nächster Wendepunkt könnte nun wieder anstehen, falls Putin seine „militärische Spezialoperation“ für beendet erklären sollte. Dann stellt sich wieder die Frage, wie der Westen handelt.

Die gegenwärtige Rhetorik der Kriegsparteien hört sich allerdings nicht nach Waffenstillstandsgesprächen an. Im Gegenteil gibt es fast täglich Drohungen von Nukleareinsätzen.

In der Tat. Wobei hier zur Wahrheit gehört, dass die Drohungen von beiden Seiten kommen. So forderte ein enger Berater des ukrainischen Präsidenten unlängst in einem Interview mit der britischen Zeitung „The Guardian“: „Die anderen Nuklearstaaten müssen mit aller Entschiedenheit sagen, dass es, sobald Russland auch nur daran denkt, Atomwaffen auf fremdem Territorium – in diesem Fall auf dem Territorium der Ukraine – einzusetzen, zu schnellen nuklearen Vergeltungsschlägen kommen wird, um die nuklearen Abschussrampen in Russland zu zerstören.“ Die Ukraine fordert also den Einsatz von Atomwaffen gegen Russland noch bevor die Russen selbst welche eingesetzt haben.

Außerdem verlangen sowohl Selenskyj als auch sein Generalstabschef Walerij Saluschnyi vom Westen ATACMS-Waffen (Army Tactical Missile System) mit einer Reichweite bis zu 300 Kilometern. Die politische und militärische Führung der Ukraine glaubt jetzt also, stark genug zu sein, um in die Offensive gehen zu können und Russland direkt angreifen zu können. Wobei aus Moskauer Sicht auch die Krim als russisches Territorium gilt sowie nun auch die vier neuen Verwaltungsbezirke, weshalb ein ukrainischer Versuch, diese Gebiete zurückzuerobern, als Angriff auf Russland gewertet würde.

In seiner Rede zur Annexion der vier von Russland beanspruchten Gebiete am vergangenen Freitag hat Putin noch einmal Verhandlungen angeboten. Selenskyj hat das sofort abgelehnt. Zugleich hat er auf die russische Teilmobilmachung mit einem Antrag auf eine schnelle Aufnahme in die NATO reagiert. Er begründete dies damit, dass die Zusammenarbeit mit der NATO funktioniere: „Wir vertrauen einander, wir helfen einander, wir verteidigen einander … Faktisch haben wir den Weg in die NATO schon beschritten.“ Im Grunde eine Bestätigung der russischen Vorwürfe.

Wie gefährlich ist die Lage?

Fakt ist: Die Eskalationsschraube hat sich in den letzten Tagen sehr stark weitergedreht. Ich kann nicht erkennen, dass irgendjemand versucht, diese Eskalation zu durchbrechen. In deutschen Medien hören wir viel darüber, welche Einsatzarten Russland wählen könnte. Wie wenig Sachverstand dabei im Spiel ist, sieht man, wenn von „lediglich taktischen Nuklearwaffen“ oder „Gefechtsfeldwaffen“ gesprochen wird, ganz so, als sei dies ein beherrschbares Risiko. Die Reichweite der Trägersysteme, wodurch taktische Nuklearwaffen definiert werden, sagt nichts über die Sprengkraft der Gefechtsköpfe aus, die bis zu 100 Kilotonnen, also das Zehnfache einer Hiroshima-Bombe, erreichen können. Die entscheidende Frage ist, ob die russische Führung der Überzeugung ist, dass ein Nuklearkrieg auf Europa begrenzt werden kann. Der Einsatz auch nur einer einzigen Nuklearwaffe würde aber auf jeden Fall die Natur des Krieges völlig verändern.

Der Westen hat der Ukraine bislang lediglich Defensivwaffen geliefert. Ist das Vertrauen in die Ukrainer jenseits aller verbalen Unterstützung begrenzt?

Das ist denkbar. Die Ukrainer haben ja gezeigt, dass sie – nachdem sie sich anfangs tapfer verteidigten und gegen die Erwartung fast aller Beobachter ihr Land halten konnten – nur sehr schwer in ihren Handlungen eingrenzbar sind. Und so gibt es in den Vereinigten Staaten durchaus erhebliche Bedenken dagegen, den Ukrainern Waffensysteme wie weitreichende Marschflugkörper oder den amerikanischen Abrams-Panzer zu liefern. Präsident Biden hat mehrfach erklärt, dass es keine Lieferung von Waffen an die Ukraine geben werde, durch die der Krieg nuklear werden könnte. Und er hat früh, am 31. Mai, in einem Artikel in der „New York Times“ zurecht gesagt: „Dieser Krieg kann nur durch Diplomatie beendet werden.“

Aber die amerikanische Politik ist in dieser Hinsicht widersprüchlich. So haben Vertreter der USA nicht nur, wie wir jetzt wissen, Anfang April mit den Briten verhindert, dass es zu einer friedlichen Lösung des Konflikts kommt, sondern auch wiederholt gesagt, dass wir es den Ukrainern überlassen müssen, wie sie diesen Krieg zu Ende bringen, denn schließlich sind sie ja die Leidtragenden.

Was mir fehlt ist eine klare westliche Strategie, die das Ziel hat, erstens eine geographische Ausweitung dieses Krieges auf NATO-Territorium zu verhindern, zweitens eine nukleare Eskalation zu verhindern und drittens zu einer Friedenslösung beizutragen, die sowohl die Sicherheit der Ukraine gewährleistet als auch die Voraussetzung schafft für eine europäische Sicherheits- und Friedensordnung, in der alle europäischen Staaten – einschließlich der Ukraine und Russlands – ihren Platz haben. Stattdessen hören wir immer nur Forderungen nach „härteren Maßnahmen“, selbst wenn diese, wie die Wirtschaftssanktionen, uns mehr treffen als Russland.

Aber wer könnte eine solche Strategie entwerfen?

Hier sehe ich insbesondere die europäische und konkret die deutsche Politik in der Pflicht. Dieser Krieg findet ja nicht in Kalifornien statt oder in Texas, sondern in Europa. Und das Risiko, dass er auch auf Deutschland oder Polen oder die baltischen Staaten übergreift, ist sehr real. Die Sabotageakte gegen Nord Stream belegen dies mehr als deutlich. Also ist es doch in unserem Interesse, diesen Krieg zu einem vernünftigen Ende zu bringen. Vernunft ist hier das entscheidende Stichwort.

Deutschland kann wahrscheinlich nicht direkt vermitteln, weil es durch seine Unterstützung der Ukraine bereits zu sehr in den Krieg involviert ist. Aber Deutschland kann konstruktiv an einer Strategie der NATO und auch der EU mitwirken. Als in den 1970er und frühen 1980er Jahren die USA und die UdSSR über die Abrüstung strategischer Nuklearwaffen verhandelt haben, blieben die für Europa bedrohlichen Mittelstreckenwaffen zunächst außen vor, was die Sowjetunion für eine gewaltige Aufrüstung nutzte. Helmut Schmidt hat damals mit dem französischen Präsidenten Giscard d’Estaing und dem britischen Premierminister James Callaghan ein gemeinsames Handeln der Europäer verabredet und so den US-Präsidenten Jimmy Carter dazu bewogen, diese Gefahr für Europa nicht unberücksichtigt zu lassen.

So etwas würde ich auch von dem derzeitigen Bundeskanzler erwarten, dass er sich zumindest mit Präsident Macron abstimmt, der ja in vielerlei Hinsicht ebenso zurückhaltend wie Deutschland zu diesem Krieg agiert. Zusammen könnten sie eine gemeinsame Strategie entwickeln und so den US-Präsidenten dazu bewegen, auch die Interessen der Europäer stärker zu berücksichtigen.

Letztendlich ist für die Gesamtstrategie des Westens der Wille Washingtons maßgeblich. Russland und die Ukraine könnten zwar durchaus einen Waffenstillstand verhandeln, eine langfristige Friedensvereinbarung auf der Grundlage eines Interessenausgleichs wird es jedoch nur zwischen den beiden Hauptakteuren in diesem Krieg geben – zwischen Russland und den USA. Es ist doch ganz offensichtlich, dass es um geostrategische Ziele geht, um die Rivalität der großen Machtblöcke aus China und Russland auf der einen Seite sowie den Vereinigten Staaten und Europa auf der anderen.

Die von Ihnen geforderte deutsche Außenpolitik hat sich bislang jedoch wenig konstruktiv hervorgetan. Die zuständige Ministerin Baerbock zum Beispiel hat mehrfach die russische Führung scharf angegriffen und sich dann beschwert, wenn ihr Kollege Lawrow nicht mit ihr sprechen wollte. Konkrete Friedensinitiativen von ihr gab es keine.

Richtig. Zwei Dinge sind an der deutschen Außenpolitik vor allem zu kritisieren. Das eine ist die Antriebslosigkeit zur Überwindung dieses Krieges und das andere die wiederholten Drohungen gegen Russland, und zwar nicht nur gegen die Regierung, sondern auch gegen die russische Bevölkerung. Wenn Baerbock sagt, auch die Bevölkerung treffen zu wollen, dann wird eine Hürde aufgebaut für viele Jahre, die wir kaum überwinden können. Egon Bahr hat einmal gesagt: „Für die Sicherheit Europas sind die Vereinigten Staaten unverzichtbar. Aber die Sowjetunion“, an deren Stelle jetzt Russland steht, „ist unverrückbar“. Unabhängig vom militärischen Ausgang des Krieges wird Russland auch in Zukunft unser Nachbar bleiben. Und wir müssen versuchen, zu einem Modus Vivendi zu kommen – ganz egal, wie stark man jetzt auch auf eine Dämonisierung Putins setzt.

Dämonisierung ist ein wichtiges Stichwort. Was an der Haltung des Westens zum Ukrainekrieg auffällt ist eine starke Moralisierung. Ist – bei allem Verständnis für das Entsetzen über den russischen Angriffskrieg und das Sterben tausender ukrainischer Zivilisten – diese Moralisierung ein Hindernis auf dem Weg zu einem Frieden?

Durchaus. Wir müssen uns vergegenwärtigen, dass wir es in diesem Konflikt mit drei parallelen Ereignissen zu tun haben. Da ist erstens der heiße konventionelle Krieg, ausgelöst durch den völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine. Daran gibt es überhaupt nichts zu deuteln und auch nichts zu verteidigen. Das zweite Ereignis ist der Wirtschaftskrieg, der vom Westen unter dem Begriff „Sanktionen“ als Reaktion auf den ersten Konflikt gegen Russland begonnen wurde.

Und der dritte „Layer“ ist der Informationskrieg, der wie bei jedem Krieg auch diesmal geführt wird. Russland versucht, seinen Angriff auf die Ukraine zu rechtfertigen – mit Verweis auf die historische Einheit von Russen und Ukrainern sowie mit Verweis auf die Entwicklungen, die aus seiner Sicht zu diesem Krieg geführt haben. Auf der anderen Seite stehen die Vereinigten Staaten, die nicht nur versuchen, die Russen in der Ukraine zurückzudrängen, sondern auch die Europäer zur Geschlossenheit zu bringen gegenüber Russland. Diese Geschlossenheit ist größer, wenn der Gegner so dämonisiert wird, dass sich jegliche abweichende Meinung von selbst verbietet.

Was in diesem Informationskrieg zu kurz kommt ist das Bewusstsein, dass er von allen Beteiligten geführt wird. Da fast alle Berichte über die Ukraine immer auch von Moralin getränkt sind, sind wir kaum noch in der Lage, die wirkliche Entwicklung nüchtern zu beurteilen. Moral ist jedoch in der Außen- und Sicherheitspolitik kein guter Ratgeber. Wenn wir nur noch mit moralisch sauberen Akteuren sprechen wollten, dürften wir nicht mehr mit Aserbaidschan reden, das gerade Armenien angegriffen und dabei schreckliche Kriegsverbrechen begangen hat. Dann dürften wir auch nicht mit Saudi-Arabien reden, das seit Jahren am Krieg im Jemen beteiligt ist, in dem viele Hunderttausend Menschen getötet wurden, darunter – wie ich gerade gelesen habe – rund 80.000 Kinder! Ich kann bei allem Erschrecken über den Krieg nur zu größerem Realismus raten und grundsätzlich zu mehr Rationalität in der Außen- und Sicherheitspolitik.

Worauf wir noch nicht zu sprechen gekommen sind, ist die Sabotage gegen Nord Stream. Die Sprengung der Gasleitungen ist nicht nur der erste Kriegsakt außerhalb der Ukraine, sondern auch der erste, von dem Deutschland als Miteigentümer unmittelbar betroffen ist. Was bedeutet das für den weiteren Verlauf dieses Krieges?

Das hängt wesentlich davon ab, wer den Sabotageakt verübt hat. Auch wenn die Frage, wem der Vorfall am meisten nützt, in der Regel ein guter Indikator ist, können wir die Verantwortlichen bisher nicht mit letzter Bestimmtheit benennen. Und deshalb möchte ich hier auch nicht spekulieren. Doch grundsätzlich bedeutet ein solcher Vorfall natürlich eine Ausweitung des Ukrainekrieges.

Ihre in diesem Gespräch geäußerten Gedanken schwankten zwischen einer großen Skepsis – etwa mit Blick auf eine atomare Eskalation – und einer gewissen Zuversicht, falls Putin die Annexion von vier ukrainischen Verwaltungsgebieten dazu nutzen sollte zu sagen, dass er seine Kriegsziele erreicht hat und seine „militärische Spezialoperation“ für beendet erklärt. Was halten Sie für das wahrscheinlichere Szenario in den nächsten Wochen?

Das ist schwer zu beantworten. Allein schon, weil alle Kriegsparteien seit dem 24. Februar ihre Auffassungen zum Krieg und zu den Zielen, die sie erreichen wollen, mehrfach geändert haben. Allein die Frage, ob die Ukraine den Krieg gewinnen muss, erfordert eine starke Differenzierung. Einen Krieg gewinnt man, wenn man die politischen Ziele erreicht, deretwegen man diesen Krieg geführt hat. Dieses Ziel wird jedoch von keinem der Beteiligten erreicht werden: weder von Russland, das im Gegensatz zu den Geländegewinnen im Süden hinnehmen musste, dass Finnland und Schweden Mitglieder der NATO geworden sind, noch die Vereinigten Staaten, denen es bei aller Schwächung Russlands nicht gelingen wird, Moskau als geostrategischen Rivalen so weit zu schwächen, dass es künftig keine Rolle mehr in der Weltpolitik spielt. Russland ist, wenn Sie sich die G20 und die Gruppe der BRICS-Staaten (mit Brasilien, Indien, China und Südafrika) ansehen, bei Weitem nicht so isoliert, wie dies im Westen dargestellt wird. Auch die Ukraine wird ihre Ziele, vor allem die NATO-Mitgliedschaft und das Verhindern einer größeren Autonomie für den Donbass, nicht erreichen.

Es muss also darauf hinauslaufen, einen klugen Kompromiss zu finden, mit dem alle Seiten einigermaßen leben können. Es gibt Beispiele, die zeigen, dass eine Kompromisslösung durchaus Bestand haben kann. Im Koreakrieg hat auch keine Seite ihre politischen Ziele erreicht. Militärisch gab es ein Patt am 38. Breitengrad. Ein anderes Beispiel ist Zypern. Der Nordteil der Insel ist seit 1974 von der Türkei militärisch besetzt. Die „Türkische Republik Nordzypern“ wird nur von der Türkei anerkannt. Die beide Seiten trennende Pufferzone wird von einer Friedenstruppe der Vereinten Nationen überwacht. In beiden Fällen weiß man, dass es irgendwann eine politische Lösung geben muss, aber solange wie es sie nicht gibt, sorgt die Waffenruhe dafür, dass es dort keine Kampfhandlungen mehr gibt.

Die Ukraine braucht die russische Annexion von Teilen ihres Staatsgebietes nicht anzuerkennen; der Westen wird es auch nicht tun. Wie die Lage in zehn oder 20 Jahren aussieht, weiß niemand. Erst einmal sollte es das vorrangige Ziel aller Beteiligten sein, das unsinnige Sterben unschuldiger Menschen zu beenden.

Der Beitrag Interview mit Ex-General Harald Kujat: „Reales Risiko für Krieg in Deutschland“ ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.

Russland bietet weitere Gas-Versorgung über Nord Stream an

Russland bietet weitere Gas-Versorgung über Nord Stream an

Der österreichische Fernsehsender RTV meldet, dass der russische Präsident Putin angeboten hat, über eine offenbar bald wieder funktionsfähige Nord-Stream-2-Leitung Deutschland und anderen europäischen Ländern wieder Erdgas über die Ostsee-Pipelines zu liefern. Dies wurde mittlerweile auch von Spiegel Online bestätigt.

In dem RTV-Bericht vom 5. Oktober 2022 heißt es zu den möglichen Gaslieferungen, die einem Energienotstand in Deutschland und anderen europäischen Ländern entgegenwirken würden:

„Nun wurde bekannt, dass Russland Europa jedoch angeboten hat, erneut Gas über eine der vier Leitungsstränge der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 zu befördern. Technisch soll dies bald möglich sein. Auch die anfallenden Reparaturkosten will die russische Förderration übernehmen.“

Spiegel Online bestätigt die RTV-Nachricht beziehungsweise den Sachverhalt. In dem Spiegel-Artikel Moskau bietet Gaslieferung über verschonte Nord-Stream-2-Pipeline an heißt es:

„Eine Nord-Stream-2-Röhre ist nach dem Sabotageakt gegen die Pipelines noch funktionsfähig, bestätigt Russland – und schlägt nun Gaslieferungen über diese vor. Und: Die EU-Parlamentspräsidentin fordert Panzerlieferungen an die Ukraine. Das waren die News am 5. Oktober.“


Weitere Meldungen der vergangenen Tage zur Nord-Stream-Thematik:

+++Putin bietet weitere Gas-Versorgung über Nord Stream an+++
06.10.2022, 19:51 Uhr. Der Nachrichtenspiegel – https: – +++Putin bietet weitere Gas-Versorgung über Nord Stream an+++…

NATO bescheinigt sich selbst absolute Unfähigkeit
06.10.2022, 14:08 Uhr. QPress – https: – Die Sprengung der Nord Stream Röhren wirft mehr Fragen auf als sie beantwortet. Die NATO stellt dabei ihre totale Unfähigkeit zu Schau. Einerseits ist die Aktion nur zu 3/4 gelungen und dazu soll sie von Russland unter den Augen einer wehrfähigen NATO-Flotte in der Ostsee vonstatten gegangen sein. Eine realistische Bewertung des Vorgangs soll besser…

Nord-Stream-Update – CIA sabotierte bereits 1982 sowjetische Pipeline nach Europa
06.10.2022, 14:07 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – Leserbriefe zu „Die Folgen der Nord-Stream-Anschläge für Proteste und Betriebe“ und „Terror gegen Pipelines könnte Proteste gegen Medien, Regierung und USA auch anfachen“06.10.2022, 13:34 Uhr. NachDenkSeiten – Die kritische Website – https: – Tobias Riegel kommentiert hier die Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines. Es herrsche…

Leserbriefe zu „Die Folgen der Nord-Stream-Anschläge für Proteste und Betriebe“ und „Terror gegen Pipelines könnte Proteste gegen Medien, Regierung und USA auch anfachen“
06.10.2022, 13:34 Uhr. NachDenkSeiten – Die kritische Website – https: – Tobias Riegel kommentiert hier die Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines. Es herrsche Wirtschaftskrieg gegen Europa. Für viele energieintensive Betriebe seien die Anschläge ein „Signal der Endgültigkeit und damit der Hoffnungslosigkeit“. Die „Proteste gegen die Sanktionspolitik der Regierung, die die proklamierten Ziele nicht…

Die Vereinigten Staaten erklären Russland, Deutschland, den Niederlanden und Frankreich den Krieg
06.10.2022, 09:55 Uhr. uncut-news.ch – https: – von Thierry Meyssan Während die internationale Presse die Sabotage der Nord Stream-Gaspipelines wie eine Lokalnachricht behandelt, analysieren wir sie als Kriegshandlung gegen Deutschland, die Niederlande und Frankreich. Tatsächlich wurden die drei Gasversorgungsleitungen für Westeuropäer gerade gleichzeitig gekappt, während, auch im gleichen Zug…

Österreich wird wieder in Covid-Regime gedrängt
05.10.2022, 18:32 Uhr. tkp.at – https: – Maskenpflicht und Massentests an den Schulen. Medial wird wieder kompromisslos für „härtere“ Maßnahmen getrommelt. Die Präsidentenwahl dürfte eine Rolle spielen, sowie das exzessive Testen in Österreich. „Die Herbstwelle rollt an“, heißt es im ORF. Twitter-Meinungsmacher und Mainstream-Journalisten schreiben es wieder herbei. Es wird wieder…

Elitenstrudel, verlorene Wähler und unsere Anwälte | Von Nadine Strotmann, Hermann Ploppa und Hendrik Sodenkamp
05.10.2022, 15:11 Uhr. apolut.net – https: – Ein Standpunkt von Nadine Strotmann, Hermann Ploppa und Hendrik Sodenkamp. Drei Einblicke in die 106. Ausgabe der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand. Von Nadine Strotmann, Hermann Ploppa und Hendrik Sodenkamp I. Im Strudel der »Eliten« Wochenrückblick von Nadine Strotmann. Nordstream 1 und 2 wurden innerhalb von 24 Stunden lahmgelegt, die deutsche…

Es ist nur eine „Verschwörungstheorie“, wenn sie die US-Regierung beschuldigen
05.10.2022, 12:11 Uhr. uncut-news.ch – https: – Caitlin Johnstone Die westliche politische und mediale Klasse hat alle Behauptungen, dass die USA wahrscheinlich für die Sabotage der Nord-Stream-Gaspipelines im letzten Monat verantwortlich sind, als „Verschwörungstheorien“ abgetan, während sie genau die gleichen Anschuldigungen gegen Russland erhoben hat, ohne diesen Begriff jemals…

Nachdenkseiten: US-Außenminister Blinken zur Zerstörung von Nord Stream 2: „Dies bietet eine enorme strategische Chance für die kommenden Jahre“
05.10.2022, 09:59 Uhr. Transition News – https: – – Empfehlungen…

CIA sabotierte bereits 1982 sowjetische Pipeline nach Europa
05.10.2022, 07:45 Uhr. uncut-news.ch – https: – Drei Tiefwasserexplosionen haben am Montag letzter Woche die Nord Stream-Pipelines unter der Ostsee zerstört. Schwedische Seismologen berichteten, dass eine der drei Explosionen eine Stärke von 2,3 auf der Richterskala für Erdbeben hat, aber dies war kein Erdbeben. Es war eine Explosion wie eine gigantische unterseeische Mine. Die Explosionen garantieren…

Wer die US-Regierung verdächtigt, ist ein «Verschwörungstheoretiker»
05.10.2022, 00:06 Uhr. Transition News – https: – Wer behauptet, dass die USA möglicherweise für die Sabotage der Nord-Stream-Gaspipelines verantwortlich sind, gilt als Verbreiter von «Verschwörungstheorien». So viel steht für die polit-mediale-Klasse im Westen fest. Gleichzeitig konfrontieren sie Russland mit den gleichen Anschuldigungen (…) Der US-Gesandte Richard Mills hat im Rahmen einer…

ZDF-Faktenchecker am Limit: Warum man keinesfalls mutmaßen darf, die USA könnten es gewesen sein
04.10.2022, 23:08 Uhr. Geld und mehr – https: – 3. 10. 2022 | Das ZDF setzt sich mit der These auseinander, die USA könnten für die Sabotage der Gaspipelines Nordstream 1 und 2 von Russland nach Deutschland verantwortlich sein. Weil es angesichts der Informations- und Indizienlage sehr schwer ist, das auszuschließen, geht der Sender bis an die Grenze dessen, was man mit faulen stilistischen…

US, UK Behind Nord Stream Sabotage? Military Expert
04.10.2022, 16:57 Uhr. Global Research – https: – All Global Research articles can be read in 51 languages by activating the Translate This Article button below the author’s name. To receive Global Research’s Daily Newsletter (selected articles), click here. Follow us on Instagram and Twitter and subscribe … The post US, UK Behind Nord Stream Sabotage? Military Expert appeared first…

Nord-Stream-Update – „Enorme Chance“
04.10.2022, 16:36 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – Unangenehmes Erlebnis mit Christian Stöcker04.10.2022, 15:56 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – Bei Anti-Spiegel heißt es in dem Beitrag „Wenn der Spiegel keine Argumente hat…“ bezüglich einer Kolumne von Christian Stöcker, der mich an ein eigenes unangenehmes Erlebnis mit diesem Spiegel-Journalisten…

Unangenehmes Erlebnis mit Christian Stöcker
04.10.2022, 15:56 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – Bei Anti-Spiegel heißt es in dem Beitrag „Wenn der Spiegel keine Argumente hat…“ bezüglich einer Kolumne von Christian Stöcker, der mich an ein eigenes unangenehmes Erlebnis mit diesem Spiegel-Journalisten erinnert (dazu unten mehr, Hervorhebung von mir): „Der Spiegel echauffiert sich darüber, dass viele die USA beschuldigen…

Europas „9/11“: der Angriff auf Nord Stream und seine Folgen
04.10.2022, 15:44 Uhr. tkp.at – https: – Mit einigen Tagen Distanz zu der Beschädigung der Ostsee-Pipelines treten die Umrisse der Folgen vermehrt zu Tage: EU und NATO sind „hirntot“ (Macron) und wohl bald – in ihren gegenwärtigen Konfigurationen – obsolet Manche Ereignisse stehen sowohl für sich selbst als auch für weitaus größere Zusammenhänge: die Ermordung Erzherzog Franz…

Ohne Nordstream ist Deutschland erpressbar durch Polen und die Ukraine | Von Peter Haisenko
04.10.2022, 15:40 Uhr. apolut.net – https: – Ein Standpunkt von Peter Haisenko, Betreiber des Portals anderweltonline.com. Die deutsche Regierung will nicht erpressbar sein von Russland. Allerdings ist sie von keinem Energielieferanten unabhängig. Mit der Sprengung von Nordstream kann nun kein Gas mehr direkt aus Russland bezogen werden. Nur die Leitungen durch Polen und die Ukraine sind noch…

Former Pentagon Advisor Says CIA Attacked Nord Stream Pipelines to Isolate Germany
04.10.2022, 15:15 Uhr. GreatGameIndia – https: – The CIA forewarned Germany of prospective assaults on gas pipelines in the Baltic Sea weeks before Nord Stream 1 and 2 were struck. Furthermore, a former Pentagon advisor has said that the US likely attacked Nord Stream pipelines in order to isolate Germany. The post Former Pentagon Advisor Says CIA Attacked Nord Stream Pipelines to Isolate Germany…

US-Außenminister Blinken zur Zerstörung von Nord Stream 2: „Dies bietet eine enorme strategische Chance für die kommenden Jahre“
04.10.2022, 14:45 Uhr. NachDenkSeiten – Die kritische Website – https: – US-Außenminister Antony J. Blinken hat vergangenen Freitag, bisher unbeachtet von deutschen Medien, einige Klarstellungen zur Zerstörung der Nord Stream-Pipelines getätigt. Diese Aussagen lassen aufhorchen. So erklärte er unter anderem, dass die Sabotage eines der zentralen europäischen Energieversorgungsnetze „eine enorme…

Gazprom: Gaslieferung durch Nord Stream jederzeit möglich – Nord Stream 1 sowie Nord Stream 2 A wieder mit vollem Druck
04.10.2022, 13:58 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – Gaslieferung durch Nord Stream jederzeit möglich – eine Röhre unbeschädigt, die andere geringfügig04.10.2022, 13:46 Uhr. tkp.at – https: – Der Druck in den Pipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 hat sich stabilisiert und die Gaslecks sind gestoppt, bestätigte der russische Energiekonzern Gazprom am Montag in einer schriftlichen…

Gaslieferung durch Nord Stream jederzeit möglich – eine Röhre unbeschädigt, die andere geringfügig
04.10.2022, 13:46 Uhr. tkp.at – https: – Der Druck in den Pipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 hat sich stabilisiert und die Gaslecks sind gestoppt, bestätigte der russische Energiekonzern Gazprom am Montag in einer schriftlichen Erklärung. „Gazprom arbeitet daran, die Leitung B der Nord Stream 2-Pipeline drucklos zu machen, um potenzielle Umweltrisiken durch mögliche Gaslecks zu verringern…

Der Euro ohne deutsche Industrie
04.10.2022, 12:58 Uhr. uncut-news.ch – https: – Michael Hudson ist ein amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der University of Missouri-Kansas City und Forscher am Levy Economics Institute am Bard College, ehemaliger Wall-Street-Analyst, politischer Berater, Kommentator und Journalist. Die Reaktion auf die Sabotage von drei der vier Nord Stream 1-…

Die Vereinigten Staaten erklären Russland, Deutschland, den Niederlanden und Frankreich den Krieg, von Thierry Meyssan
04.10.2022, 11:00 Uhr. Voltaire Netzwerk – https: – Während die internationale Presse die Sabotage der Nord Stream-Gaspipelines wie eine Lokalnachricht behandelt, analysieren wir sie als Kriegshandlung gegen Deutschland, die Niederlande und Frankreich. Tatsächlich wurden die drei Gasversorgungsleitungen für Westeuropäer gerade gleichzeitig gekappt, während, auch im gleichen Zug, eine neue Gaspipeline…

Prof. Jeffrey Sachs im US-TV: USA sprengte Nord Stream
04.10.2022, 10:30 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – Professor Dr. Sachs im Interview im US-Fernsehen bei Bloomberg zu Nord Stream Unerwartete Bombe im US-TV: US-Professor sagt das, was alle über die Sabotage von Nord Stream denken „Nach Ansicht von Professor Jeffrey Sachs von der renommierten Columbia University stecken die Vereinigten Staaten hinter der Sabotageaktion. Möglicherweise haben sie…

Harvard-Professor: Die USA stecken sehr wahrscheinlich hinter der Nord Stream-Sabotage
04.10.2022, 10:03 Uhr. Report24 – https: – Im Gespräch mit Bloomberg sagte der renommierte Harvard-Professor Jeffrey Sachs, dass die Vereinigten Staaten (eventuell mit Polen zusammen) höchstwahrscheinlich für die Sabotage der Nord Stream-Pipelines verantwortlich seien….

Unerwartete Bombe im US-TV: US-Professor sagt das, was alle über die Sabotage von Nord Stream denken
04.10.2022, 07:46 Uhr. uncut-news.ch – https: – Die Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 wurden letzte Woche in der Ostsee nahe Dänemark und Schweden beschädigt. Es besteht der dringende Verdacht, dass sie sabotiert wurden, da schwedische Überwachungsstationen Explosionen an den Gaspipelines registrierten. Nach Ansicht von Professor Jeffrey Sachs von der renommierten Columbia University stecken die…

Auf dem Weg zum Endspiel
04.10.2022, 07:46 Uhr. uncut-news.ch – https: – „Es gibt eine dunkle Sehnsucht nach Fäulnis… als ob der Verfall ein Ausweg aus den Grenzen, den bedrückenden Ängsten und den Schmerzen einer individuellen Existenz wäre.“ – Eric Hoffer Da „Joe Biden“ im vergangenen Februar unumwunden versprochen hat, „der Nord Stream-Pipeline ein Ende zu setzen“ –…

Oberst zur Nordstream-Sabotage: „Wenigstens waren es nicht die Russen“.
04.10.2022, 07:36 Uhr. uncut-news.ch – https: – US-Präsident Joe Biden hat russische Vorwürfe, der Westen stecke hinter den Lecks in den beiden Nord-Stream-Gaspipelines in der Ostsee, als „Lügen“ zurückgewiesen. „Es war ein vorsätzlicher Sabotageakt, und die Russen verbreiten Desinformationen und Lügen“, sagte Biden. Russland sagt, es habe Beweise dafür, dass der Westen…

Der Westen diskreditiert Artikel 5 der NATO mit der Behauptung, Russland habe Nord Stream gesprengt
04.10.2022, 07:36 Uhr. uncut-news.ch – https: – Die verdrehte Version der Ereignisse, die dieses waffenfähige Narrativ impliziert, suggeriert, dass der Kreml ungestraft eine teilweise im Besitz der NATO befindliche Infrastruktur zerstören kann, was den Block als Papiertiger entlarvt. Die Fake-News-Behauptung der US-geführten westlichen Mainstream-Medien (MSM), Russland habe die Nord-Stream-Pipelines…

Nordstream Updates
04.10.2022, 06:38 Uhr. Der Nachrichtenspiegel – https: – !!!UNFASSBAR!!! Wurde Nord Stream 2 überhaupt nicht zerstört? Outdoor Chiemgau: Sondersendung zu den Nordstream-Anschlägen Wer steckt hinter dem Anschlag auf Northstream 1 und Northstream 2? Und warum? Hier 11 mögliche Akteure und welchen Grund diese hätten. Dr. Blockchain: Die Lebensader Europas wurde durchgeschnitten Was wundert ist, dass in…

Ex-Pentagon-Berater: USA sprengten Nord Stream wahrscheinlich, um Deutschland zu isolieren
03.10.2022, 17:31 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – Ehemaliger Pentagon-Berater: USA griffen Nord Stream-Pipelines wahrscheinlich an, um Deutschland zu isolieren „Unter Berufung auf Berichte, wonach bei beiden Explosionen mehr als 500 kg TNT gefunden wurden, meinte der ehemalige Pentagon-Berater jedoch, dass nur die Vereinigten Staaten und die britische Royal Navy in der Lage seien, einen solchen…

Ehemaliger Pentagon-Berater: USA griffen Nord Stream-Pipelines wahrscheinlich an, um Deutschland zu isolieren
03.10.2022, 17:26 Uhr. uncut-news.ch – https: – „Man muss sich ansehen, wer die staatlichen Akteure sind, die dazu in der Lage sind“. Ein ehemaliger Pentagon-Berater sagt, dass die wahrscheinlichsten Schuldigen hinter den Sprengungen der Nord Stream-Pipeline die Vereinigten Staaten und Großbritannien sind und dass der Angriff durchgeführt wurde, um zu verhindern, dass Deutschland aus…

Blinken Calls Sabotage Attacks on Nord Stream Pipelines a “Tremendous Opportunity”
03.10.2022, 15:05 Uhr. Global Research – https: – All Global Research articles can be read in 51 languages by activating the Translate This Article button below the author’s name. To receive Global Research’s Daily Newsletter (selected articles), click here. Follow us on Instagram and Twitter and subscribe … The post Blinken Calls Sabotage Attacks on Nord Stream Pipelines a “Tremendous…

Should Europeans ‘Thank’ the Americans for Destroying Nord Stream?
03.10.2022, 14:46 Uhr. Global Research – https: – All Global Research articles can be read in 51 languages by activating the Translate This Article button below the author’s name. To receive Global Research’s Daily Newsletter (selected articles), click here. Follow us on Instagram and Twitter and subscribe … The post Should Europeans ‘Thank’ the Americans for Destroying Nord Stream…

Biden’s Nordstream Destruction Prediction, Draped in Nazi Blood and Soil
03.10.2022, 14:41 Uhr. Global Research – https: – All Global Research articles can be read in 51 languages by activating the Translate This Article button below the author’s name. To receive Global Research’s Daily Newsletter (selected articles), click here. Follow us on Instagram and Twitter and subscribe … The post Biden’s Nordstream Destruction Prediction, Draped in Nazi Blood…

Aus allen Rohren | Von Hannes Hofbauer
03.10.2022, 13:41 Uhr. apolut.net – https: – Der Anschlag auf Nord Stream 1 und 2 zielte darauf ab, die EU existenzbedrohend zu schwächen. Ein Kommentar von Hannes Hofbauer. Drastischer Druckabfall in beiden Pipelines von Nord Stream 1 und 2. Nahe der dänischen Ostseeinsel Bornholm beobachteten Flugzeugbesatzungen eine quadratkilometergroße Gasblase. In der Nacht vom 25. auf den 26. September…

Luongo: Der kuriose Krimi der Nordstreams 1 & 2
03.10.2022, 13:31 Uhr. uncut-news.ch – https: – Diese Woche ist die alte Welt zusammengebrochen. Sie wurde auf zynische Weise von jemandem in die Luft gesprengt, der dachte, dass dies seiner Agenda am meisten nützen würde. Die mutwillige Zerstörung einer wichtigen physischen Infrastruktur, die auf die Zivilbevölkerung abzielt, ist in der Geschichte nicht beispiellos, aber sie zeigt, dass alles…

Ohne Nordstream ist Deutschland erpressbar durch Polen und die Ukraine
03.10.2022, 12:31 Uhr. uncut-news.ch – https: – Von Peter Haisenko  Die deutsche Regierung will nicht erpressbar sein von Russland. Allerdings ist sie von keinem Energielieferanten unabhängig. Mit der Sprengung von Nordstream kann nun kein Gas mehr direkt aus Russland bezogen werden. Nur die Leitungen durch Polen und die Ukraine sind noch intakt. Die polnische wurde jedoch schon seit einem…

Stellungnahme zum Sabotage-Attentat auf Nordstream 1 + 2
03.10.2022, 12:16 Uhr. dieBasis | Basisdemokratische Partei Deutschland – https: – Die offensichtlich erfolgten Sprengungen, die am Montag den 26.09.2022 kurz nach 02:00 Uhr und kurz nach 19:00 Uhr, die Gaspipelines Nordstream 2 und Nordstream 1 so schwer beschädigten, dass die Anfangsbefüllung von 300.000 Tonnen Methan vom Meeresgrund aufstiegen und in die Atmosphäre entwichen, stellen neben der Umweltverschmutzung einen terroristischen…

Vierfachbumms und Doppelwumms
03.10.2022, 12:12 Uhr. Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien e.V. – https: – Nach den vier Explosionen an den Nordstream-Pipelines kommt unserer Regierung nichts gelegener als die Spekulation über die Urheber der Anschläge. Damit wird die Aufmerksamkeit von den Gefahren der Berliner und Brüsseler Politik auf die Suche nach Schuldigen gelenkt. Kommentar von…Weiterlesen ›…

Wie Polen von der Sprengung der Pipeline profitiert
03.10.2022, 12:06 Uhr. uncut-news.ch – https: – Was bei dem Wirbel um die Sprengung von Nord Stream kaum thematisiert wurde, ist, wie – neben den USA – auch Polen davon profitiert. Die Sprengung von Nord Stream war im wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens am Sonntag ein großes Thema, das in mehreren Beiträgen thematisiert wurde. Ich habe zwei davon übersetzt…

Wer steckt hinter dem Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines?
03.10.2022, 11:48 Uhr. infosperber – Shoutem Feed! – https: – Motive dafür haben zahlreiche Staaten und internationale Akteure, die technischen Mittel allerdings nur wenige….

US-Außenminister Blinken zu US-Militärschlag gegen Nord Stream: „Das ist sehr bedeutsam und bietet eine enorme strategische Chance für die kommenden Jahre“
03.10.2022, 11:31 Uhr. Blauer Bote Magazin – Wissenschaft statt Propaganda – blauerbote.com – Blinken bezeichnet Sabotageangriffe auf Nord Stream-Pipelines als „große Chance“ „Es ist eine enorme Chance, die Abhängigkeit von russischer Energie ein für alle Mal zu beenden und damit Wladimir Putin die Möglichkeit zu nehmen, Energie als Waffe einzusetzen, um seine imperialen Pläne voranzutreiben. Das ist sehr bedeutsam und bietet…

Who Pulled the Trigger on Nord Stream?
03.10.2022, 08:38 Uhr. Global Research – https: – All Global Research articles can be read in 51 languages by activating the Translate This Article button below the author’s name. To receive Global Research’s Daily Newsletter (selected articles), click here. Follow us on Instagram and Twitter and subscribe … The post Who Pulled the Trigger on Nord Stream? appeared first on Global Research…

Nordstream-Sabotage – Ein tieferer Tauchgang
03.10.2022, 07:46 Uhr. uncut-news.ch – https: – Kit Knightly In der jüngsten Ausgabe von New World Next Week zitiert James Corbett meinen jüngsten Artikel über die Nordstream-Sabotage, widerspricht aber höflich der Irrelevanz der Schuldzuweisung. Er argumentiert, dass diese Art von Ereignis eindeutige geopolitische Auswirkungen haben wird und die Identität des Täters daher eine wichtige Information…

Blinken bezeichnet Sabotageangriffe auf Nord Stream-Pipelines als „große Chance“.
03.10.2022, 07:42 Uhr. uncut-news.ch – https: – Seit den jüngsten, beispiellosen Sabotageanschlägen auf die Nord Stream-Pipelines von Russland nach Europa stellt sich die zentrale Frage: Wer hat es getan und cui bono? Gerade als Spekulationen und eine Lawine von Theorien das Internet auf einer Reihe von internationalen Kanälen überschwemmten, rühmte sich die Biden-Administration unverblümt…

Sabotage of the Nord Stream 1 & 2. the Role of Manned and Unmanned Underwater Vehicles – UUVs.
03.10.2022, 03:46 Uhr. Global Research – https: – All Global Research articles can be read in 51 languages by activating the “Translate Website” drop down menu on the top banner of our home page (Desktop version). To receive Global Research’s Daily Newsletter (selected articles), click here. Follow … The post Sabotage of the Nord Stream 1 & 2. the Role of Manned and Unmanned Underwater…

Attack on Nord Stream Kills Prospects for Dialogue in Ukraine
02.10.2022, 10:34 Uhr. Global Research – https: – All Global Research articles can be read in 51 languages by activating the Translate This Article button below the author’s name. To receive Global Research’s Daily Newsletter (selected articles), click here. Follow us on Instagram and Twitter and subscribe … The post Attack on Nord Stream Kills Prospects for Dialogue in Ukraine appeared…

Jouwatch: Nord-Stream-Anschlag: Meinung eines Tauch-Experten
02.10.2022, 07:52 Uhr. Transition News – https: – – Empfehlungen…