Kategorie: Nachrichten
Konstruktive Kritik an Russlands taktischem Rückzug aus Charkow
Die sich rasch entwickelnden Ereignisse in der Region haben die vorherrschende Interpretation des Ukraine-Konflikts, die bisher von den multipolaren Teilen der Alt-Media-Gemeinde propagiert wurde, überzeugend diskreditiert. In Anbetracht all dessen, was sich in den letzten Tagen ereignet hat, ist es nun an der Zeit, dass die wichtigsten Einflussnehmer vieles von dem, was sie für selbstverständlich hielten, neu bewerten, wenn sie aufrichtig danach streben, ein möglichst objektives Verständnis von allem zu erhalten.
Angesichts der von der NATO unterstützten Gegenoffensive Kiews in der Region Charkow, die vor Ort wesentlich erfolgreicher war als die gescheiterte Offensive in Cherson, die ihr unmittelbar vorausging, ziehen sich die russischen und alliierten Streitkräfte derzeit taktisch aus der Region zurück. Der Autor teilte seine Gedanken zu dieser Entwicklung in seinem Beitrag mit dem Titel “Kharkov: What’s Driving The Latest Military Dynamics & What Might Come Next?”, der diese beiden Fragen beantwortet und mit einigen allgemeinen Beobachtungen zum Ukraine-Konflikt schließt.
Der vorliegende Beitrag nähert sich dem Thema aus einer anderen Perspektive, indem er konstruktive Kritik an Russlands taktischem Rückzug übt, um das Gruppendenken zu durchbrechen und die von den multipolaren Teilen der Alt-Media-Community (AMC) verbreiteten Mythen zu zerstören. Präsident Putin hat Ende Juni die Mitglieder seiner militärischen, geheimdienstlichen und diplomatischen Bürokratie („tiefer Staat“) davor gewarnt, sich dem Wunschdenken hinzugeben. Daher ist es wichtig, diese pragmatische Sache durch eine gut gemeinte Bemühung um eine objektive Bewertung dessen, was Russland hätte anders machen können, zu fördern.
———-
Zunächst einmal sind hier die wichtigsten Behauptungen der AMC, die durch die jüngsten Ereignisse widerlegt werden:
* Kiews militärische Streitkräfte sind längst zerschlagen
Während der ukrainische Präsidentenberater Alexej Arestowitsch Ende März zugab, dass Russland zu diesem Zeitpunkt bereits „unsere Verteidigungsindustrie praktisch zerstört“ hatte, konnte sich Kiew seither mit militärischer Hilfe der NATO soweit erholen, dass es in der Gegend von Charkow Fortschritte machen konnte.
* Russland zerstörte alle ankommenden westlichen Waffen
Darauf aufbauend ist es offensichtlich, dass Russland nicht alle ankommenden westlichen Waffen zerstört hat, da genug davon an die Front gelangt sind, um die Kiewer Streitkräfte erfolgreich so weit auszurüsten, dass sie ihre laufende Gegenoffensive im Nordosten starten können.
* Moskau dominiert alle Dimensionen des Schlachtfeldes
Nimmt man die beiden vorangegangenen Narrative als gegeben hin, geht man natürlich davon aus, dass Moskau alle Dimensionen des Schlachtfeldes beherrscht, obwohl das eindeutig nicht der Fall ist, sonst würde es sich nicht an einem so schnellen taktischen Rückzug beteiligen, wie es ihn bisher in dem Konflikt nicht gegeben hat.
* Der jüngste taktische Rückzug soll einen Kessel für Kiew schaffen
Die Art und Weise, wie der gegenwärtige taktische Rückzug durchgeführt wird, deutet sehr stark darauf hin, dass er nicht Teil eines im Voraus geplanten Manövers ist, mit dem die Kräfte Kiews in einem Kessel eingekesselt werden sollen, und zu glauben, dass jeder physische Rückschritt der eigenen Seite in einem Konflikt ein „5D-Schachzug“ ist, ist ohnehin unrealistisch.
* Russland gewinnt immer, egal was passiert
Kein Gebilde auf dieser Welt ist perfekt und nichts läuft immer nach Plan, wobei es in der Tat so ist, dass Russland wie jeder andere internationale Akteur (in diesem Zusammenhang insbesondere Kiew, die USA, die NATO und der kollektive Westen) manchmal Rückschläge erleidet, obwohl es sich aufrichtig bemüht, seine Ziele zu erreichen.
Im nächsten Teil der Analyse wird die Realität hinter diesen diskreditierten Narrativen kurz und knapp beschrieben:
* Die NATO hat einige der militärischen Fähigkeiten Kiews erfolgreich wiederhergestellt
Gerade weil sich die jüngste Phase des Ukraine-Konflikts zu einem beispiellosen Stellvertreterkrieg zwischen der NATO und Russland entwickelt hat, hat der von den USA geführte Block sein Möglichstes getan, um die militärischen Fähigkeiten einiger seiner Stellvertreter erfolgreich wiederherzustellen, obwohl Moskau den entsprechenden Industriekomplex zerstört hat.
Die „Rattenlinien“ des Westens bleiben weitgehend intakt
Trotz der Bemühungen Russlands, sie zu zerstören, sind die militärisch-logistischen Korridore des Westens zu seinen ukrainischen Stellvertretern, die Politico im April als „Rattenlinien“ bezeichnete, weitgehend intakt geblieben und fungieren somit als Kiews Lebensadern, die den Konflikt bereits seit über einem halben Jahr am Laufen halten.
* Keine der Konfliktparteien übt eine militärische Dominanz aus
Weder Russland noch Kiew oder dessen NATO-Verbündete üben eine militärische Dominanz aus, wobei das Fehlen eines solchen Status nicht überrascht, wenn man bedenkt, wie viele Staaten stellvertretend bekämpft werden, während das Scheitern des von den USA geführten Blocks, dasselbe zu erreichen, darauf hindeutet, dass Moskaus Verteidigungsfähigkeit stärker ist als gedacht.
* Tempo, Ausmaß und Zeitpunkt von Russlands jüngsten Schritten lassen auf eine Überraschung schließen
Die drei oben genannten Faktoren im Zusammenhang mit dem laufenden taktischen Rückzug aus der Region Charkow deuten sehr stark darauf hin, dass Russland, seine Verbündeten im Donbass und insbesondere die Zivilbevölkerung von der jüngsten militärischen Dynamik wirklich überrascht wurden und dass kein „5D-Schach“-Plan im Spiel ist.
* Dieser taktische Rückzug ist mit ziemlicher Sicherheit ein unerwarteter Rückschlag
Der vorangegangene Realitätscheck führt zu der wahrscheinlichen Schlussfolgerung, dass der beschriebene Prozess aufgrund von externem Druck abläuft und somit nicht freiwillig von Russland initiiert wurde, im Gegensatz zu seinen früheren taktischen Rückzügen aus der Nordukraine und der Schlangeninsel, was ihn daher zu einem unerwarteten Rückschlag machen würde.
In Anbetracht dieser bitteren Wahrheiten sind hier die möglicherweise bevorstehenden Konsequenzen:
* Kiew wird weiter kämpfen, bis der Westen den militärischen Hahn zudreht
Es besteht kein Zweifel daran, dass die Kiewer Streitkräfte nur durch die militärische Unterstützung des Westens in Gang gehalten werden, aber die Tatsache, dass die ausländische Hilfe bereits dazu geführt hat, dass sie genügend Fähigkeiten wiederhergestellt haben, um die jüngste Gegenoffensive mit einigem Erfolg vor Ort zu starten, lässt vermuten, dass dieser Stellvertreterkrieg weitergehen wird.
* Es wird erwartet, dass der Westen mehr und bessere Waffen in die Ukraine pumpt
Solange Kiews Gegenoffensive nicht mit einer vernichtenden Niederlage gegen Russland endet oder Moskau erfolgreich etwas Asymmetrisches unternimmt, um die Dynamik des Konflikts neu zu gestalten, ist zu erwarten, dass sich der Westen selbst durch eine Pattsituation um Charkow ermutigt fühlen wird, mehr und bessere Waffen in die Ukraine zu pumpen.
* Verlorenes Terrain zurückzugewinnen, wird für Russland schwierig bleiben
Für Russland wird es schwierig sein, verlorenes Terrain zurückzugewinnen, wenn man bedenkt, dass zwischen ihm und Kiew praktisch militärische Gleichheit herrscht, da Kiew von vielen NATO-Staaten kräftig unterstützt wird. Das bedeutet, dass der gegenwärtige Rückschlag wahrscheinlich nicht so bald wieder rückgängig gemacht werden kann, es sei denn, es kommt zu einer größeren (und möglicherweise langwierigen) Schlacht.
* Repressalien gegen mit Russland befreundete Einheimische sind wahrscheinlich
Kiew wird wahrscheinlich in voller Abstimmung mit seinen NATO-Schirmherren eine bösartige antirussische Hexenjagd gegen all jene Einheimischen veranstalten, die nicht aus den rasch zurückeroberten Gebieten fliehen konnten, was zu weitreichenden Menschenrechtsverletzungen führen könnte, die der Westen trotz möglicher Beweise vorhersehbar leugnen würde.
* Russland muss entweder die Realität um Charkow akzeptieren oder sie ändern
Für Russland gibt es im Zusammenhang mit Charkow nur zwei Möglichkeiten: 1) entweder die Realität des unerwarteten Rückschlags akzeptieren, den es aus den bereits erläuterten Gründen gerade erlitten hat, oder 2) aktiv darauf hinarbeiten, sie zu ändern, indem es sich auf eine große und möglicherweise langwierige Schlacht vorbereitet, um den verlorenen Boden zurückzugewinnen.
———-
Abschließend möchte der Autor den Leser an den Grund erinnern, warum er diese konstruktive Kritik im Zusammenhang mit dem taktischen Rückzug Russlands aus Charkow veröffentlicht hat. Die sich rasch entwickelnden Ereignisse in dieser Region haben die vorherrschende Interpretation des Ukraine-Konflikts, die bisher von den multipolaren Kreisen der AMC propagiert wurde, überzeugend diskreditiert. In Anbetracht all dessen, was sich in den letzten Tagen ereignet hat, ist es nun an der Zeit, dass die wichtigsten Einflussnehmer vieles von dem, was sie für selbstverständlich hielten, neu bewerten, wenn sie aufrichtig danach streben, ein möglichst objektives Verständnis von allem zu erhalten.
Wie in der Einleitung ist es auch in der Schlussfolgerung angebracht, an die Warnung von Präsident Putin zu erinnern, sich dem Wunschdenken hinzugeben, so dass jeder als letzten Eindruck davon zehren kann. Die Sirenengesänge, die mit dieser Denkweise verbunden sind, haben nicht nur die AMC infiziert, sondern wohl auch einige Mitglieder des russischen „tiefen Staates“ beeinflusst, die für die spezielle Militäroperation ihres Landes in der Ukraine verantwortlich sind. Wenn es einen Silberstreif an diesem Rückschlag gibt, dann den, dass diese Beamten aus diesem Realitätscheck lernen, ihre falschen Wahrnehmungen korrigieren und dementsprechend eine effektivere Politik formulieren werden.
Privater TV-Sender berichtet nun von seltsamen neue Blutgerinnsel, die in Leichen von Verstorbenen gefunden werden
In den meisten Körpern der Toten werden mysteriöse Gerinnsel gefunden. Einbalsamierer in den Vereinigten Staaten sagen, sie hätten solche Gerinnsel noch nie gesehen.
Die Gerinnsel, die seit etwa einem Jahr gefunden werden, sind außergewöhnlich groß und können so lang wie das Bein eines Erwachsenen und so dick wie ein kleiner Finger sein. Nach Ansicht der Einbalsamierer besteht ein Zusammenhang mit dem Covid-Impfstoff.
Einige Ärzte spekulieren, dass das nach der Impfung produzierte Spike-Protein lange Stränge bilden kann, die der Körper nicht abbauen kann.
Einer der Einbalsamierer, der Bestattungsunternehmer Richard Hirschman aus Alabama, sagte im Gespräch mit NTD News, er habe seine Erkenntnisse öffentlich gemacht, weil die Menschheit in Gefahr sein könnte.
Vier bis fünf Monate nach Einführung der Impfstoffe stellte Hirschman fest, dass sich das Blut der Toten zu verändern begann. In immer mehr Leichen fand er seltsame Gerinnsel.
Hirschman fügte hinzu, dass auch andere Personen in der medizinischen Gemeinschaft damit konfrontiert wurden und sich aus Angst, aber nicht äußern wollen. Er hat Proben an mehrere Ärzte geschickt, die derzeit Untersuchungen durchführen. „Was ich sehe, ist nicht normal“, sagte er.
Zelensky verpasst Trump eine Ohrfeige
In einem ausführlichen Interview mit Fareed Zakaria von CNN, das am Sonntag ausgestrahlt wurde, rügte der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelensky den ehemaligen Präsidenten Donald Trump dafür, dass er Wladimir Putin kurz vor der Invasion in der Ukraine „gelobt“ habe.
„Ich glaube, er hatte ausreichend Zeit, viel Zeit, um zu verstehen, wer Putin ist“, sagte Zelensky. Über Trump sagte Zelensky weiter: „Ich glaube, er saß in einer so hohen Position, dass es gar nicht möglich ist, nicht zu erkennen, dass [Putin] der Gegner der eigenen Leute in Bezug auf die Werte ist. Er [Trump] hat die ganze Macht, anhand der Geheimdienstinformationen, ein psychologisches Profil zu erstellen.“
Zelensky äußerte ferner, er sei „überrascht“ über Trumps Verhalten im Vorfeld der Invasion und auch „selbst nach dem Beginn, der vollwertigen Invasion“.
„Wahrscheinlich benötigte er das, um seine Innenpolitik voranzutreiben und zu zeigen, dass er bereit ist, sich mit dem russischen Präsidenten zu verständigen“, fügte der ukrainische Präsident hinzu.
Zelensky schien sich auf Trumps allgemein positive Äußerungen über Putin als Strategen zu beziehen, die er bei mehreren Gelegenheiten, darunter erst in diesem Monat, gemacht hat. Trump hatte den russischen Staatschef nur wenige Tage vor dem russischen Einmarsch in die Ukraine am 24. Februar in diesem Zusammenhang als „Genie“ bezeichnet:
In der Clay Travis & Buck Sexton Show bezeichnete Trump Putins Taktik, zwei selbst ernannte Republiken in der Ostukraine anzuerkennen und russische Truppen unter dem Deckmantel von „friedenserhaltenden Maßnahmen“ in die Regionen zu schicken, als „genial“ und „sehr klug“.
Trump verdoppelte sein Lob für den russischen Präsidenten, indem er vor einer Menschenmenge in seinem Mar-a-Lago-Resort in Florida sagte, Putin sei „ziemlich schlau“, da er „ein Land für Sanktionen im Wert von zwei Dollar übernommen“ habe, gerade als die Invasion voll im Gange war.
Trump hatte während des Radiointerviews im Februar betont, dass Russland niemals eine riesige Truppenstärke entlang der Grenze zur Ukraine aufgebaut hätte, wenn er noch Präsident wäre, und gleichzeitig Joe Biden als schwach und unfähig bezeichnet, die Situation zu erkennen.
„Ich weiß, dass er immer die Ukraine wollte. Ich habe immer mit ihm darüber gesprochen. Ich sagte, du kannst es nicht tun, du wirst es nicht tun. Aber ich konnte sehen, dass er es wollte. Ich habe ihn immer gefragt, wir haben lange darüber gesprochen.“ – Ehemaliger Präsident Donald Trump
“I know that he always wanted #Ukraine. I used to talk to him about it. I said you can’t do it, you’re not gonna do it. But I could see that he wanted it. I used to ask him, we used to talk about it at length.” – Former President Donald Trump #Putin #Russia pic.twitter.com/CFU5enernp
— The Clay Travis & Buck Sexton Show (@clayandbuck) February 22, 2022
Damals hatte Trump über Putin gesagt: „Hier ist ein Mann, der sagt: ‚Ich werde einen großen Teil der Ukraine für unabhängig erklären‘. Er benutzte das Wort ‚unabhängig‘, ‚und wir werden herausgehen und hereingehen und helfen, den Frieden zu erhalten‘. Man muss sagen, das ist ziemlich schlau“.
Es sieht jedoch ganz und gar nicht so aus, als würde Trump Putins Charakter oder moralisches Ansehen als Führer loben, sondern lediglich Beobachtungen über Putin als Taktiker auf der Grundlage von Machtpolitik und seiner Fähigkeit, geopolitisch zu Russlands Gunsten zu manövrieren, machen.
In dem CNN-Interview vom Sonntag nahm Zelensky Trump weiter aufs Korn, indem er sagte:
Die Ukraine ist in seinen Augen zu weit weg. Aber dieser Krieg hat keine Entfernungen, die er nicht abdecken könnte, also glaube ich, dass er die Situation ohne, wie wir sagen, eine rosarote Brille betrachten muss“, sagte Zelensky laut CNN-Übersetzung.
Wow.
Zelensky on Trump
“He knew Putin was a threat. He needs to look at the #Ukraine situation without pink glasses” pic.twitter.com/rvARltaFIX
— PatrickMcMilan707 (@PMilan707) September 12, 2022
Und doch war Trump ironischerweise – und wie wir die Leser erst vor wenigen Tagen wieder in Erinnerung gerufen haben – vor der aktuellen Krise jahrelang der einzige Staats- und Regierungschef, der Europa lautstark davor warnte, „völlig abhängig von russischer Energie“ zu werden.
Dann betonte Präsident Trump dieses Thema mehrfach, unter anderem, als er seinen europäischen Amtskollegen direkt gegenüber saß, und vor allem während einer Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen im September 2018, in der er voraussagte: „Die Abhängigkeit von einem einzigen ausländischen Lieferanten kann eine Nation anfällig für Erpressung und Einschüchterung machen.“
Unterdessen können Sie das Endergebnis der anhaltenden Waffen- und Verteidigungshilfe aus dem Westen sehen…

Opfern die USA Europa, um ihre globale Vorherrschaft zu erhalten?
armstrongeconomics.com: Wladimir Putin ist überzeugt, dass Washington Europa opfert, um die globale Vorherrschaft zu erhalten. Die Vereinigten Staaten waren schon immer die Weltpolizei und das wichtigste Land, an das sich andere in Krisenzeiten wenden. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren die USA die Finanzhauptstadt der Welt, und der Dollar ist die Weltreservewährung geblieben. Nichts hat den Dollar übertroffen.
Europa hat versucht, die Europäische Union zu gründen, um europäische Konflikte zu vermeiden, aber es hat auch den Euro geschaffen, um mit dem Dollar zu konkurrieren. Ich habe bereits mehrfach erklärt, wie diese Versuche gescheitert sind. Der Euro liegt jetzt jedoch unter dem Dollar und ist auf dem absteigenden Ast. Die Nationen unterhalten diplomatische Beziehungen, aber nur Schwab will eine Eine-Welt-Regierung, da alle um die globale Vorherrschaft konkurrieren.
Putin behauptet, der Westen habe sich beeilt, Sanktionen gegen Russland zu verhängen. Es gab in der Tat eine Eile, Sanktionen gegen Russland zu verhängen, obwohl Joe Biden selbst zugab, dass Sanktionen nie funktionieren. Friedensgespräche waren nie eine Option. Die Rückgabe von Land oder das Versprechen, die NATO einzuschränken, waren nie eine Option. Sanktionen und Drohungen wurden sofort verhängt. Und warum?
„Die Pandemie wurde durch neue Herausforderungen globaler Natur ersetzt, die eine Bedrohung für die ganze Welt darstellen. Ich spreche von der Sanktionsflut im Westen und den unverhohlen aggressiven Versuchen des Westens, anderen Ländern ihren Modus Vivendi aufzuzwingen, ihnen ihre Souveränität zu nehmen und sie ihrem Willen zu unterwerfen“, sagte Putin den Delegierten auf dem russischen Ostwirtschaftsforum in der Hafenstadt Wladiwostok an der russischen Pazifikküste, wie CNBC berichtete.
Es stimmt, dass Europa die Hauptlast dieser Sanktionen zu tragen hat, da es seinen wichtigsten Energielieferanten geopfert hat, um eine Nation mit einem BIP von nur 200 Milliarden Dollar zu retten. Europa wollte nicht zulassen, dass die Ukraine dem Euro beitritt, und es hatte vor diesem Konflikt kein Interesse an dem Land. Der Hass auf Russland sitzt in Europa tief, insbesondere in Deutschland, nachdem Russland nach dem letzten Weltkrieg den Osten in Besitz genommen hatte. Die Politiker sind sicherlich alt genug, um sich an die Zeit zu erinnern, als Deutschland bis 1989 in zwei Teile geteilt war. Es gibt einen Grund dafür, dass Russlands integrale Unterstützung der Achsenmächte während des Zweiten Weltkriegs in den westlichen Geschichtsbüchern heruntergespielt wird.
Putin fuhr fort, dass der Lebensstandard in Europa und die allgemeine soziale und wirtschaftliche Stabilität „ins Feuer der Sanktionen geworfen werden“. Die Vereinigten Staaten sind seit Beginn des Krieges in Syrien bestrebt, Russland zu sanktionieren. Obama versuchte 2014, Russland aus dem SWIFT-System auszuschließen, scheiterte jedoch, wobei Christine Lagarde ihre Unterstützung anbot. Zelensky, der diese Woche aus der Ferne die Glocke der New Yorker Börse läutete, gab zu, dass die USA harte Sanktionen gegen Russland verhängen müssten, um den Krieg zu beschleunigen.

„Ich denke, dass die Vereinigten Staaten von Amerika bisher der Beschleuniger der Sanktionspolitik sind, und ich denke, sie tun mehr als jedes andere Land. Und das ist auch gut so, denn sie sind im Moment das mächtigste Land. Ich sehe die gleiche Unterstützung in Bezug auf Sanktionen vom Vereinigten Königreich“, sagte Zelensky im Mai vor Reportern bei Fox.
Der Dollar bleibt stark und ist der letzte sichere Hafen. Der Krieg in der Ukraine hat nur dazu geführt, dass das Kapital in den Dollar strömt. Wird Europa also „im Namen der Aufrechterhaltung der US-Diktatur in globalen Angelegenheiten geopfert“, wie Putin behauptet? Europa wird unter diesen Sanktionen mehr zu leiden haben als die Vereinigten Staaten. Hätte Biden die heimische Ölförderung nicht eingestellt, hätten die USA gar keine Energiekrise. Eines ist klar: Die Unterstützung für die Ukraine ist kein Akt der Freundlichkeit. Die unsichtbare Hand ist im Spiel.
Plötzlich und unerwartet: 17-jähriger High-School-Football-Spieler stirbt im Schlaf
Ein Senior-Footballspieler der Rahway High School ist am Donnerstagmorgen im Schlaf gestorben, wie das Team auf seinem Twitter-Account mitteilte.
„Mit großer Traurigkeit und schwerem Herzen teilen wir das unglückliche Ableben von Ali Muhamad, einem Footballspieler der Rahway High School, mit“, schrieb das Rahway Football Team.
„Unsere Herzen sind bei der Familie in dieser schweren Zeit. Sie werden für immer in unseren Gedanken sein“, schloss der Beitrag.
It is with great sadness, and a heavy heart, that we are sharing the unfortunate passing of Rahway Senior football player, Ali Muhamad. Our hearts go out to the family during this tough time. You will forever be in our thoughts.
pic.twitter.com/LSSTSyheGA
— Rahway Football (@rahwayfootball) September 9, 2022
Ali Muhammad, 17 Jahre alt, wurde am Donnerstagmorgen von seinem Vater, Percy Lamont Brown, tot aufgefunden, als er versuchte, ihn für die Schule zu wecken, so NJ.com. Es gibt noch keine Informationen über seinen Tod.
„Ich trauere, mein Sohn ist von uns gegangen, Ali Muhammad, viel zu früh von uns gegangen“, schrieb Brown auf seinem Facebook-Konto.
Lost a brother today. We will be playing for him, his family and everything he represented tomorrow night. @rahwayfootball pic.twitter.com/06PGtMh9Y3
— Mike Kuchar (@MikekKuchar) September 8, 2022
Mehr von Yahoo News:
Cheftrainer Brian Russo sagte, die Mannschaft wolle am Freitag um 19 Uhr in der Lincoln High School in Jersey City spielen.
„Wir haben gestern offensichtlich nicht trainiert, sind zurückgekommen und haben uns gestern Abend zum Abendessen getroffen“, sagte Russo am frühen Freitagnachmittag. Wir haben ihnen natürlich gesagt, dass wir das Spiel absagen werden, wenn ihr euch unwohl fühlt, aber die Kinder wollten unbedingt spielen.
„Wir werden also da hinausgehen, unser Bestes geben und ihn in unseren Herzen und Gebeten behalten. All unsere Gedanken, hauptsächlich die des Teams, sind bei seiner Familie. Wir alle haben Kinder, und wenn man darüber nachdenkt, ist das einfach unfassbar.“
Russo konnte keine weiteren Einzelheiten zum Tod von Muhammad nennen.
„Alle Spieler und die ganze Football-Familie und die ganze Football-Gemeinschaft“, sagte er, „wir alle trauern jetzt und unsere Herzen und unsere Gedanken sind bei seiner Familie.“
»ROTE LINIE ÜBERSCHRITTEN«: So treiben SPD-Kanzler Scholz & die „feministische“ GRÜNEN-Außenministerin Baerbock Deutschland in einen Krieg!
Die EU und das Ende der Reisefreiheit: „Niemand hat die Absicht, eine…“
COMPACT.Der Tag: Dank Baerbock töten deutsche Waffen im Donbass

Die Kriegspresse jubelt: Annalena Baerbock war wieder in der Ukraine. Und was hat sie dem Regime in Kiew versprochen? Sehen Sie selbst. Das sind einige der weiteren Themen von COMPACT.DerTag am 12. September 2022: • Zigtausende: Protest in der BRD und Österreich • Wahl-Fanal: Schieske und Schweden • Unfassbar: Freddy als Quotenfrau • Schulte: Wer […]
Eine Liste des Grauens

Die grüne Deindustrialisierung nimmt Fahrt auf
von Vera Lengsfeld
Spätestens seit der Entscheidung von Wirtschaftsminister Habeck, die noch vorhandenen Atomkraftwerke mitten in der sich entwickelnden Energieversorgungskrise ab 1.Januar 2023 keinen Strom mehr produzieren zu lassen, sollte allen klar sein, dass es nicht Unfähigkeit, sondern Absicht ist, was die Ampelregierung in Bezug auf die Energieversorgung veranstaltet. Die hohen Energiepreise, die politisch noch mit Steuern und Abgaben belastet worden sind, haben bereits zahllose Betriebe ins Aus getrieben. Der Toilettenpapierhersteller Hakle und der Schuhverkäufer Görtz sind nur die jüngsten Beispiele. Statt etwas dagegen zu tun, sollen wir uns laut Bundeskanzler Scholz „unterhaken“ und so den Zumutungen trotzen.
Laut „Handelsblatt“ vom 7. September 2022 greifen die steigenden Preise für Energie und Rohstoffe die Substanz der deutschen Industrie an. Mehr als 90 Prozent der Industrieunternehmen würden darin eine “starke” (58 Prozent) oder “existenzielle” Herausforderung (34 Prozent) sehen. Das belege die Umfrage “Lagebild im industriellen Mittelstand” des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), die dem Blatt vorliegt.
Tatsächlich liest sich die unvollständige Liste der Unternehmen, die bereits aufgegeben, oder ihre Produktion in Deutschland gedrosselt haben, wie eine Liste des Grauens. Erstellt wurde sie von der Akademie Bergstraße
https://www.akademie-bergstrasse.de/deindustrialisierung :
Inflation und steigende Energiepreise – Traditions-Schuhhändler Görtz ist insolvent
Papierindustrie durch Energie- und Rohstoffpreise belastet – Traditionsunternehmen Hakle meldet Insolvenzverfahren an
Strompreis, Gasumlage und “anhaltend hohe CO2-Kosten” – ArcelorMittal reduziert Stahlproduktion in Deutschland
Branche droht “ein kompletter Exodus” – Porzellan-Hersteller Eschenbach stellt seine Produktion wegen Energiepreisen ein
Folgen einer Verknappung und Verteuerung von Energie – Nelskamp liefert keine Dachziegel mehr
Aus für drei deutsche Standorte wegen Straßensperrungen – Autozulieferer Kostal verlagert Produktion nach Ungarn
Stabile und preiswerte Stromversorgung – Chip-Zulieferer Hellma Materials wandert nach Schweden ab
Energiekosten – Delkeskamp Verpackungswerke schließen Papierfabrik in Nortrup
Minimierung des Gasverbrauchs – Kupferproduzent Aurubis AG will erhöhte Stromkosten an Kunden weitergeben
Gaspreise und Gasumlage – Bei Düngemittelhersteller SKW steht Produktion still
Gaskrise – Glencore warnt vor Versorgungskrise bei Grundmetallen Zink, Aluminium, Kupfer
Preissteigerungen auf den Beschaffungsmärkten – Notfallpläne bei Südzucker für einen eventuellen Ausfall der Gaslieferungen
“Keine Aluminiumhütten mehr in Deutschland” – Chef der Otto Fuchs Gruppe warnt vor schleichender Deindustrialisierung
Corona-Lockdown und Energiepreise – Brauerei Bischoff fährt nach Insolvenz die Produktion herunter
Energiekosten, CO2-Kompensationskosten – Produktionsstopp bei der slowakischen Aluminiumschmelze Slovalco
Budel-Hütte scheitert an Energiekosten – Niederländische Zinkhütte stellt Produktion ein
Keine Klärschlammverbrennung bei Strom-Abschaltungen – Entsorgungsleistungen des schweizerischen Zementherstellers Holcim gefährdet
Strommangel als “Albtraumszenario” auch für Supermärkte – Schweizer Tiefkühlbäcker Aryzta fürchtet rollierende Strom-Abschaltungen
Steigende Energie- und Rohstoffpreise – Metallveredler ROT Rickert Oberflächentechnik musste Nickel-Anlage abschalten
Strom- und Gaspreise – DMV Deutsche Metallveredelung GmbH ist insolvent
Familienunternehmen droht das Aus – Trimet hat Aluminiumproduktion wegen hohen Strompreisen massiv gedrosselt
Explodierende Energiekosten – Mittelständler Heinz-Glas steht im kommenden Jahr möglicherweise vor dem Aus
Türkei statt Saarland – Fliesenhersteller Villeroy & Boch schließt sein Werk in Merzig
Lohnkosten, Klimapolitik, Corona-Maßnahmen, Chip-Mangel – Ford verlagert Produktion vom Saarland nach Spanien
Hohe Strompreise – Lech-Stahlwerke produzieren nur noch tageweise
Preisexplosion beim Strom – Elektrostahlwerk Salzgitter arbeitet im Stop-and-go-Betrieb
Dreistelliger Millionenbetrag innerhalb von sechs Monaten – Thyssen-Krupp Steel hat stark steigende Ausgaben für Strom und Gas
Letzter Standort in Deutschland schließt – Paul Hartmann AG verlagert Wundmanagement-Produktion nach Polen
Explodierende Gaspreise (2021) – BASF drosselt Düngerproduktion in Ludwigshafen und Antwerpen
Der Beitrag erschien zuerst auf dem Blog von Frau Lengsfeld hier
850.000 Euro: Tiroler ÖVP-Jungbauern cashten mit Trick bei Corona-Hilfen ab
Was böse Zungen schon seit Langem vermuteten, zeichnet sich seit einigen Monaten immer deutlicher heraus: Die schwarz-grüne Regierung benutzte die sogenannten “Corona-Hilfen”, um damit vor allem auch das eigenen Vorfeld abzusichern. Keine zwei Wochen vor der Landtagswahl in Tirol muss nun die “Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend” (TJB/LJ) etwa 816.000 Euro an zu Unrecht kassierten Fördergeldern an die öffentliche Hand zurückzahlen. Sprich: Über 95 Prozent der Gelder wurden zu Unrecht bezogen…
Über Vereinskonstrukt: Geld für Parteijugend
Es ist ein illustres Konstrukt, das sich im “heiligen Land” Tirol bietet. Die Ortsorganisationen der TJB/LJ erhielten über 850.000 Euro an Förderungen aus dem NPO-Corona-Fonds. Von diesem wären Parteiorganisationen eigentlich ausgeschlossen. Dennoch erhielten diverse Vereine im schwarzen Umfeld üppiges Steuergeld. Dabei wurde nach bisherigem Wissensstand nach allen Mitteln der Kunst getrickst. Im Fall der TJB/LJ sogar, indem man eine Doppelrolle als Parteiorganisation und als unabhängiger Verein in der Landwirtschaftskammer bekleidete.
So ist die Jungbauernschaft einerseits die Jugendsektion des Tiroler Bauernbundes, die sich wiederum als “größte Teilorganisation” der ÖVP sieht. Zugleich ist die TJB/LJ formell trotzdem keine Teilorganisation der Kanzlerpartei. Das Landwirtschaftsministerium des Ex-Bauernbund-Funktionärs aus Tirol, Norbert Totschnig, erklärt nämlich: “Nach den uns vorliegenden Informationen wird die Landjugend Tirol als ein eigenständiger Verein – mit eigener Geschäftsführung, eigenen Obleuten – geführt und ist direkt in der Landwirtschaftskammer angesiedelt”. Damit wäre er dann wiederum förderwürdig.
Schwarzes Geld für die Freunderl der schwarzen “Familie” – eine Hand wäscht die andere…
Organisatorische Doppelbeschickung mit System
Wie der “Standard” berichtet, geschieht diese Doppelbeschickung der Organisation mit System. So geben es nebeneinander etwa ein Jungbauern-Sekretariat und ein Landjugend-Referat. Man teilt sich dabei in der Öffentlichkeitsarbeit teils überlappende Teilbereiche auf. Und auch wenn die Rede von einer “klaren Trennung zwischen der Jugendarbeit des Tiroler Bauernbundes und der Landwirtschaftskammer” die Rede ist, so überzeugt die Realprobe nicht. Das kaum durchsichtige Konstrukt soll demnächst im ÖVP-Korruptions-Untersuchungsausschuss geprüft werden.
FPÖ kritisiert “moralische Verkommenheit” der ÖVP
Scharfe Kritik an den Vorgängen übte der FPÖ-Fraktionsobmann im Ausschuss, Christian Hafenecker: Die zu Unrecht bezogenen Geldern würden ein “schwarzes Sittenbild und eine Abkassierermentalität offenbaren.” Es zeuge von “moralischer Verkommenheit”, dass sich die ÖVP über ihren Dunstkreis an Hilfsgeldern bereichere, während sie “die Bürger mit ihrem Corona-Zwangsregime drangsaliert und die existenzbedrohende Kostenlawine über sie losgetreten hat”. Er geht davon aus, dass auch Prüfberichte in anderen Bundesländern mit einem ähnlichen Ergebnis enden. Die schwarz-grüne Bundesregierung hält er für rücktrittsreif.
Auch bei der COFAG-Affäre zeigte sich, dass ein schwarzes Parteibuch mitunter von Vorteil bei der Verteilung von Fördergeldern ist…
Informationskrieg – UN und WEF setzen auf digitale Armee im Internet
Was würde die globale Dekarbonisierung wirklich kosten? – Teil 1

Robert Lyman, Dr. Jay Lehr
Als diejenigen, die häufig über klimapolitische Themen schreiben, werden wir oft gefragt: „Was wird die Dekarbonisierung kosten?“. Der Begriff „Dekarbonisierung“ bezieht sich auf die effektive Beseitigung von Treibhausgas-Emissionen, die in der Regel in Form von Kohlendioxid-Äquivalenten gemessen werden, um die angeblich vom Menschen verursachte globale Erwärmung zu stoppen. In der Praxis bedeutet dies die Beendigung der Nutzung von Kohlenwasserstoffen (Erdöl, Erdgas und Kohle) und der durch sie bereitgestellten Energie-Dienstleistungen. Gemäß der auf der COP25-Konferenz der Vereinten Nationen in Paris im Jahr 2015 erzielten Vereinbarung soll die Dekarbonisierung bis 2050 erreicht werden.
Wenn wir weniger als 200 Jahre zurückblicken, hatten wir eine dekarbonisierte Gesellschaft ohne Kohlekraftwerke, ohne Erdgaskraftwerke, und die Beverly Hillbillies hatten noch kein Öl entdeckt. Es ist leicht zu erkennen, wie die Zivilisation von den mehr als 250 hochmodernen, für die Verarbeitung von Kohlenwasserstoffen lizenzierten Raffinerietechnologien profitiert hat, die von den mehr als 700 Raffinerien weltweit eingesetzt werden, die den Bedarf der acht Milliarden Menschen auf der Erde mit mehr als 6000 Produkten decken, die aus den Ölderivaten hergestellt werden, die in den Raffinerien aus Rohöl gewonnen werden. Keines dieser Produkte war der Gesellschaft vor 1900 zugänglich.
Das sind alles sehr alberne Überlegungen. Eine bessere Frage wäre, wie viel Leben auf der Erde auf dem Weg zur Abschaffung der fossilen Brennstoffe verloren gehen würde. Sicherlich könnten alle medizinischen Einrichtungen ohne Hunderte von wichtigen Produkten, die aus Erdöl gewonnen werden, nicht funktionieren. Wie lange wären die Menschen bereit, sich mit dem Leben abzufinden, das ihre Vorfahren Mitte des 19. Jahrhunderts zurückgelassen haben – man denke an das Jahr 1850.
Jeder würde anfangen, sich das Leben in den ärmsten Gegenden vorzustellen, in denen es keinen Strom und kein fließendes, sauberes Wasser gibt. Wie gesagt, die Diskussion ist albern, aber als intellektuelle Übung werden wir sie in den nächsten Wochen in einer Reihe von Artikeln hier auf CFACT.org weiterführen, der Heimat für einige der interessantesten wissenschaftlichen Entwicklungen.
Die kurze Antwort auf die Eingangsfrage lautet natürlich: „Niemand weiß es.“ Und vernünftigen Menschen ist es egal, denn sie wissen, dass dies ein Hirngespinst der nicht allzu klugen liberalen, progressiven, sozialistischen und kommunistischen Gemeinschaften ist. Dieser Mangel an Wissen, „niemand weiß es“, ist eine ziemlich erstaunliche Aussage, denn 196 Regierungen der Welt haben sich grundsätzlich darauf geeinigt, dass sie ein Ziel verfolgen werden, dessen Kosten völlig unbekannt sind. Denken Sie daran, dass ihr primäres Ziel nie etwas mit dem Klima oder der Temperatur zu tun hatte, sondern vielmehr ein Weg war, den Kapitalismus zu zerstören und die kommunistische Welt zu schaffen, die vor über einem Jahrhundert in der bolschewistischen Revolution in Russland vorhergesehen wurde.
Es gab keine technischen Studien, keine Machbarkeitsanalysen, keine Nutzen-Kosten-Analysen, auf die man sich beziehen könnte. Dies hat jedoch mehrere westliche Länder nicht davon abgehalten, das Ziel mit religiöser Inbrunst zu verfolgen. Das sollte ein Hinweis auf die Unmöglichkeit sein, denn Religion und Politik oder Wirtschaft passen nicht zusammen. Um in dieser fiktiven Welt auch nur eine Teilantwort zu finden, werden wir sie als intellektuelle Übung aus verschiedenen Perspektiven untersuchen.
Wie viel haben die Länder der Welt bisher für Maßnahmen ausgegeben, die darauf abzielen, die Emissionen durch eine Verringerung des Energieverbrauchs, die Förderung der Substitution durch emissionsarme oder -freie Brennstoffe oder die Förderung der Forschung und Entwicklung neuer emissionsfreier Energiequellen zu verringern? Wie hoch waren die Kosten für die Verbraucher? Diese Fragen sind relativ leicht zu beantworten.
Ein Leben ohne Öl ist NICHT SO EINFACH, WIE SIE vielleicht denken, denn erneuerbare Energien sind nur intermittierende Elektrizität aus Wind und Sonnenschein, da WEDER Windturbinen noch Sonnenkollektoren etwas für die Gesellschaft herstellen können. Wenn man uns vorschreibt, ohne die aus Erdöl hergestellten Produkte zu leben, werden wir zu einem Lebensstil zurückkehren müssen, der an die Zeit der Pferdefuhrwerke um 1800 erinnert, und das könnte die größte Bedrohung für die acht Milliarden Einwohner der Zivilisation sein.
Wie hoch die voraussichtlichen Kosten künftiger Maßnahmen bis zum Jahr 2050 sein werden, ist etwas schwieriger, aber immer noch ein amüsanter Versuch einer Berechnung. Ein einfacher Weg, diese hoffnungslose Anstrengung der Dekarbonisierung anzugehen, ist der Versuch, die Kosten für die Beseitigung jeder Tonne Kohlendioxid-Emissionen zu berechnen.
Wir hoffen, dass unsere Bemühungen hier und in den nächsten zwei Wochen eine unterhaltsame Lektüre sind, die nur mit einem optimistischen Ausblick enden kann.
Was vollständige Dekarbonisierung bedeutet.
Das Wichtigste zuerst. Schauen wir mal, was eine vollständige Dekarbonisierung – der vollständige Verzicht auf die Nutzung von Erdöl, Erdgas und Kohle – für das Leben in den Ländern der Welt, besser noch für das Leben auf der Erde bedeuten würde.
Die Geschichte bietet die Antworten. Vor 1800 gab es auf der Erde, in unserem Land und auf der ganzen Welt keine aktiven Kohlenstoffderivate außer unseren Körpern, Tieren und Pflanzen, die alle von Mutter Natur aus Kohlenstoff hergestellt wurden. Im Wesentlichen wurde nichts zur Verbesserung des Lebens verwendet, außer dass pflanzliche Nahrung auf der ganzen Welt wachsen konnte und dann durch die menschliche Landwirtschaft massiv vermehrt wurde.
Die Erfindung der Dampfmaschine ermöglichte die Nutzung von Kohle zum Antrieb von Industrieanlagen, Zügen und Schiffen. Die Entdeckung großer Ölfelder und der Möglichkeiten, daraus Öl zu gewinnen, im späten 19. Jahrhundert, gefolgt von der Erfindung des Verbrennungsmotors zum Antrieb von Autos und Lastwagen zu Beginn des 20. Jahrhunderts revolutionierte die Art und Weise, wie Menschen und Güter bewegt wurden. Die Erfindung der Elektrizität und der Möglichkeiten, Strom zu transportieren und für Beleuchtung und Heizung zu nutzen, ermöglichte die Anwendung von Energie für Hunderte von neuen Zwecken, ein Prozess, der bis heute andauert. Energie erleichterte die Arbeit und ermöglichte einen massiven Anstieg der Wirtschaftstätigkeit (Investitionen, Beschäftigung und Handel), der den Lebensstandard verbesserte und die Wahlmöglichkeiten der Menschen in Bezug auf Beschäftigung und Zeitgestaltung erweiterte.
Heute stammen etwa 84 % der weltweit verbrauchten Energie aus fossilen Brennstoffen [1], der Rest aus einer Vielzahl von Quellen, von denen die wichtigsten die Kernenergie, die Wasserkraft und die traditionelle Biomasse (Holz und getrockneter Tierdung) sind. Neue erneuerbare Energien wie Wind- und Sonnenenergie machen etwa zwei Prozent aus.
Erdöl und Erdgas sind auch äußerst wichtige Rohstoffquellen (d.h. Baumaterialien) für Erdöl und petrochemische Produkte. Ohne sie hätten wir keinen Zugang zu Hunderten von Produkten, die für die meisten Menschen entweder unverzichtbar oder sehr wertvoll für das moderne Leben sind. Die Beispiele sind schier endlos, aber lassen Sie uns einige nennen, die junge Menschen in den reicheren Ländern vermissen würden, wenn es sie nicht mehr gäbe: Fernseher, Mobiltelefone, Computer, die meisten Kleidungsstücke und Schuhe, Kühlschränke, Klimaanlagen, Handcremes und Kosmetika, Antiseptika, Deodorants, Geldbörsen, Strumpfhosen, Brillen, Gepäck und Kreditkarten. Es gäbe keine Kunststoffprodukte, die eine Vielzahl von Dingen wie Wasserleitungen oder Eiswürfelbehälter versorgen. Das Leben, wie wir es kennen, wäre viel weniger abwechslungsreich.
Weder Windturbinen noch Solarzellen können etwas für die Gesellschaft herstellen.
Was würde ein Ende des Ölverbrauchs bedeuten? Nun, der größte Energieverbraucher ist der Verkehrssektor, in dem etwa 97 % des Verbrauchs auf mit Öl betriebene Fahrzeuge und andere Verkehrsmittel entfallen.
Ohne fossile Brennstoffe wäre die Air Force One [das Flugzeug des US-Präsidenten, A. d. Übers.] ebenso wie alle Teile des Militärs am Boden.
Man hofft gerne, dass sich Elektroautos durchsetzen werden, aber bisher machen sie nur 3 % der Neuwagenverkäufe aus, und das trotz staatlicher Subventionen von bis zu 7500 Dollar pro Fahrzeug. Wären wir wirklich in der Lage, alle Leichtfahrzeuge mit Verbrennungsmotor ohne Rücksicht auf die Kosten abzuschaffen? Wären die Menschen froh, wenn sie jederzeit und bei jedem Wetter zu Fuß, mit dem Fahrrad oder (wenn man Glück hat) mit dem Bus überall hinkämen? Die am schnellsten wachsende Quelle von Verkehrsemissionen sind Nutzfahrzeuge. Elektrisch betriebene Lkw sind gerade erst am Horizont zu erkennen. Wie würden wir Produkte transportieren, wenn wir die Lkw abschaffen würden? Der emissionsintensivste Verkehrsträger ist der Luftverkehr. Es sind einfach keine Technologien verfügbar oder absehbar, mit denen Flugzeuge oder Schiffe ohne Erdölprodukte mit Treibstoff versorgt werden könnten (es sei denn, die Schifffahrt würde wieder zur Nutzung von Segeln zurückkehren). Der Langstreckentransport von Gütern und Personen wäre stark eingeschränkt, mit entsprechenden Auswirkungen auf den Welthandel und den Tourismus.
Alle Teile von Fahrzeugen, Windturbinen und Sonnenkollektoren werden mit Erdölderivaten hergestellt, die aus Rohöl gewonnen werden. Die Abschaffung des Erdöls würde Fahrzeuge, Windturbinen und Sonnenkollektoren überflüssig machen.
Alles, was wir in Teil 1 dieser dreiteiligen Serie über die Idiotie der Dekarbonisierung der Welt gesagt haben, wäre für die Unwissenden unter uns intuitiv offensichtlich. Ignorieren sie es, wissen sie, dass es eine Übung in Sinnlosigkeit und Dummheit ist? Wie ist dieses Projekt eigentlich zum Mainstream geworden? Wir werden dies nächste Woche hier auf CFACT.org untersuchen.
Note: Robert Lyman is an economist who served in the Canadian government for 38 years
Note: Ron Stein contributed to this article.
[1] British Petroleum Statistical Review of World Energy 2021
Autoren: Robert Lyman is an economist with 37 years of service to the Canadian government.
CFACT Senior Science Analyst Dr. Jay Lehr has authored more than 1,000 magazine and journal articles and 36 books. Jay’s new book A Hitchhikers Journey Through Climate Change written with Teri Ciccone is now available on Kindle and Amazon.
Link: https://www.cfact.org/2022/08/15/what-would-global-decarbonization-actually-cost/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE



