Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

Jetzt kostenlosen Gesprächstermin buchen

Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Warnung vor linkem Klima-Terror: BKA entlarvt Faeser!

Das Bundeskriminalamt (BKA) befürchtet Angriffe linksgrüner Aktivisten gegen Atomanlagen, Gaspipelines und auf den Schwerlastverkehr! Das gehe aus einem Geheimpapier des BKA-Referats ST14 „Gefährdung“ hervor, berichtet die „Bild“-Zeitung. Konkret warnt das BKA demnach vor der „linken Szene“, die sich aus „Themenfeldern, wie bspw. Antimilitarismus, Antikapitalismus, Klimaschutz und Nachhaltigkeit“ speise. Die Wiesbadener Bundesbehörde schließt „insbesondere Besetzungs- und Blockadeaktionen sowie Sachbeschädigungen oder Brandstiftungen gegen den Energiesektor“ nicht aus.

Tja, es scheint ganz so, dass Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD), für die die größte Gefahr von „rechts“ kommt, auf dem linken Auge blind ist!

The post Warnung vor linkem Klima-Terror: BKA entlarvt Faeser! appeared first on Deutschland-Kurier.

Der Dritte Weltkrieg könnte bereits begonnen haben

In der Anfangsphase des Ersten und Zweiten Weltkriegs wussten die Menschen wahrscheinlich nicht, dass diese Kriege begonnen hatten. Eine Reihe von Ereignissen begann sich zu entfalten, und schließlich wurde erkannt, dass es sich um unumkehrbare Ereignisse handelte. Die Dinge nahmen ein Eigenleben an, und die Welt befand sich im Krieg. Als die Welt im März 2020 beschloss, einem Plan für die Katastrophe zu folgen, und damit begann, Gesichtsmasken, Lockdowns (ja, das ist ein Gefängnisbegriff) und ein Jahr später Covid-Gentherapie-Spritzen zu erzwingen, haben viele vielleicht nicht erkannt, dass dies der Beginn des Dritten Weltkriegs war. Leider scheint dies der Fall zu sein.

Der Dritte Weltkrieg scheint ein asymmetrischer, nicht linearer Krieg zu sein. Er beinhaltet eine psychologische, wirtschaftliche und biologische Kriegsführung. Es ist ein Krieg zur Schaffung einer technokratischen Weltregierung. Es ist ein Krieg, um der Menschheit eine hochentwickelte Form des Neo-Feudalismus zu verpassen. Ein totalitäres System, das auf totale Kontrolle abzielt und das Menschsein verändern soll. Dieser Krieg ist ein Krieg gegen die Zivilbevölkerung. Es ist ein Krieg gegen die menschliche Rasse. Er scheint ein Krieg der Ausrottung und der Auslöschung zu sein. Er ist die Umsetzung eines Plans zur Entvölkerung des Planeten und zur Einpferchung der Menschheit in hoch entwickelte Gefängnisse, die Smart Cities genannt werden.

Die offensichtliche vorsätzliche Zerstörung von Nahrungsmitteln und ein offenkundiger Angriff auf die Landwirtschaft und die Energieversorgung sowie die Einführung der medizinischen Tyrannei sind Taktiken in diesem Krieg. Geo-Engineering ist auch eine Taktik. Richtig, man erzeugt die Klimakatastrophen und schiebt sie der Menschheit in die Schuhe. Regierungen und staatlich kontrollierte Medien sind Waffen in diesem Krieg.

Eine multipolare Welt ist ein erklärtes Ziel der Globalisten auf dem WEF und anderswo, da dies die Bühne für eine globale Technokratie schafft. Die Eskalation des Russland-Ukraine-Konflikts und die fanatischen Sanktionen scheinen darauf abzuzielen, dem Westen zu schaden und den Dollar als Weltreservewährung und die Vereinigten Staaten als Supermacht zu verdrängen. Der Krieg könnte multidimensional werden und einen linearen und nicht linearen Aspekt haben, wenn sich die Ereignisse verselbstständigen. Ein Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und Russland und China ist nicht vom Tisch. Diese Spannungen scheinen absichtlich verschärft zu werden. Es wäre ein Spiel mit hohem Einsatz, aber eine nukleare Detonation würde das Argument unterstützen, dass eine Weltregierung für den Frieden und natürlich zur Rettung der Umwelt notwendig ist. Seien wir ehrlich, „Plan Z“ ist wahrscheinlich nur für den Fall da, dass alles den Bach heruntergeht und die Globalisten einfach für 150 Jahre in den Untergrund gehen und ihre Nachkommen den Globus erben. Aber das ist natürlich nicht die Absicht. Die Absicht ist es, mit der kontrollierten Zerstörung der menschlichen Zivilisation und der allmählichen Entmachtung der Menschheit fortzufahren. Die Errichtung einer neofeudalistischen globalen Gesellschaft, in der die verbleibenden Mitglieder der Menschheit als Leibeigene oder Sklaven der globalen Elite agieren. Die Sanktionen gegen Russland und der sich in die Länge ziehende Russland-Ukraine-Konflikt werden die Lebensmittel- und Energieversorgung weiter stören und die Lebensmittel- und Energiekosten in die Höhe treiben, ebenso wie der vorsätzliche Angriff auf Düngemittel durch globalistische Klimawandel-Kultisten wie Justin Trudeau aus Kanada. Dies kann möglicherweise zu Massenhunger und Tod führen, insbesondere in der Dritten Welt.

Covid und insbesondere Covid-Gentherapie-Spritzen scheinen zunehmend darauf ausgelegt zu sein, die Bevölkerung zu reduzieren und die Menschen zu entmachten. Da mehr Menschen krank werden und sterben, hat dies auch verheerende wirtschaftliche Auswirkungen. Wenn Sie noch nicht bemerkt haben, dass die Prämien für Autoversicherungen und Hausratversicherungen steigen, so werden Sie es bald bemerken, denn Sie werden gezwungen sein, für die erhöhten Sterbegelder zu zahlen, die von den Versicherungsgesellschaften ausgezahlt werden. Der Verlust von auch nur ein paar Prozent der Arbeitskräfte wird zu Engpässen in der Lieferkette führen. Da bis zu 36 Millionen Amerikaner durch Covid-Impfungen geschädigt werden, wird dies auch das Krankenversicherungssystem belasten. Selbst die britische Regierung hat zugegeben, dass geimpfte Kinder ein 45-mal höheres Risiko haben, an einer Ursache zu sterben, als ungeimpfte Kinder und ein 137-mal höheres Risiko, an Covid-19 zu sterben, als ungeimpfte Kinder.

Der weltweite Trend zu digitalen Währungen, um Bürger zu verfolgen, zu kontrollieren und zu bestrafen, ist ein weiteres Instrument zur Ausgrenzung der Menschheit. Dies ermöglicht eine einfache Konfiszierung ohne ein ordentliches Verfahren und wird in Verbindung mit einer sozialen Kreditbewertung im Stil der KPCh eingesetzt. Die Fähigkeit, in der Gesellschaft zu funktionieren, wird davon abhängen, ob man sich an die willkürlichen Regeln hält, die von den Oligarchen, denen die Regierung gehört, aufgestellt wurden. Dieser Vorstoß für eine digitale Währung geht einher mit dem Vorstoß für eine biologische digitale Identität. Nichts davon ist das Ergebnis normaler gesellschaftlicher Evolutionsprozesse. Verstärkter technologischer Fortschritt führt zu einer stärkeren Dezentralisierung. Wir haben das in den 1990er und frühen 2000er-Jahren gesehen, als das Internet kostenlos war.

Die Globalisten kontrollieren die Medien, die Geldversorgung, die Politiker, die Unternehmen, die Wissenschaft, die medizinischen Systeme und die Regierungen. Die systemischen Veränderungen, die wir vorwiegend in den letzten zweieinhalb Jahren erlebt haben, zielen alle darauf ab, Menschen zu marginalisieren und zu entmenschlichen. Der Aufstieg der autoritären Systeme im Westen verheißt nichts Gutes für die Zukunft des Planeten. Dennoch ist der Versuch, die menschliche Zivilisation zu demontieren, ein kühner und ehrgeiziger Schritt. Es gibt keine Garantie, dass es funktionieren wird oder dass nicht alles in die Luft fliegt.

Ich sehe einige Szenarien, wohin dies führen wird. Das eine ist, dass die WEF-Leute gewinnen und den Planeten entvölkern und die verbleibenden Menschen in hoch entwickelte Gefängnisse zwingen, während sie weiter an ihnen experimentieren, um einen Weg zu finden, ewig zu leben und transhumanistische Ziele zu verfolgen. Zweitens: Die Globalisten bemerken, dass sie die Kontrolle verlieren, treten auf die Bremse, kooptieren den Widerstand, und wir haben wieder einen Anschein von Normalität. Drittens: Die Globalisten scheitern und alles geht zum Teufel, und die Welt verwandelt sich nach dem Zusammenbruch der Zivilisation in eine dystopische Mad-Max-Realität. Viertens: Wir erleben etwas Ähnliches wie beim Untergang des Römischen Reiches, bei dem ein Rest von Zivilisation oder Freiheit auf einem ansonsten gefangenen Planeten überlebt. Dieses Szenario könnte tatsächlich eintreten, wenn die Globalisten gewinnen oder wenn alles zusammenbricht. Es wird Taschen der Freiheit oder der Zivilisation geben, die entweder dem Chaos oder dem Totalitarismus entkommen. Fünftens: Die Globalisten verlieren, werden vor Gericht gestellt, und die natürlichen Rechte werden als einzige legitime Grundlage der Regierung anerkannt. Es mag noch ein paar weitere Szenarien geben, die mir nicht in den Sinn kommen, aber eines ist sicher: Wenn es nicht zur totalen Implosion und Zerstörung der menschlichen Zivilisation kommt, wird dieser Krieg Jahrzehnte dauern und die gesamte Menschheit betreffen. Die Globalisten sind unerbittlich und werden gelegentlich den Druck zurücknehmen, um die Menschen an eine neue Stufe der Unterdrückung zu gewöhnen, nur um danach noch mehr Druck auszuüben.

Leider wird niemand in der Lage sein, diesen Krieg auszusitzen.

Warum Sie die neueste Welle des Polio-Alarmismus in den Mainstream-Medien nicht für bare Münze nehmen sollten

childrenshealthdefense.org: Nach den jüngsten Berichten und Maßnahmen der Regierung zu urteilen, bereiten uns Beamte des öffentlichen Gesundheitswesens auf eine neue Epoche des Polio-Alarmismus vor, die dem gleichen Zweck dienen soll wie die früheren Wellen des Einschüchterns durch Medien und Beamte – nämlich eine verängstigte Öffentlichkeit zu weiteren Impfungen zu bewegen.

Vor COVID-19 war „Polio“ vielleicht die Krankheit, die am stärksten als Auslöser für elterliche und gesellschaftliche Ängste in der Kultur verankert war, dank jahrelanger Markenbildung mit Bildern von Kindern, die in schwerfälligen eisernen Lungen gefangen waren.

Sowohl bei Polio als auch bei COVID-19 diente die von den Medien geschürte öffentliche Panik der zugrunde liegenden medizinisch-pharmazeutischen Agenda der Förderung von Massenimpfungen.

Schon in den Tagen vor der Polioimpfung im Jahr 1937 versuchte ein anonymer Leitartikler des Journal of the American Medical Association (JAMA), die relativ seltenen Fälle von Lähmungen durch Polio in die richtige Perspektive zu rücken, indem er meinte: „Ohne die Überbetonung in der Presse wäre die große Mehrheit der Menschen von den wenigen Hundert Fällen unter vielen Millionen Menschen nicht betroffen gewesen.

Der JAMA-Leitartikler schimpfte auch über die Beamten, die die Angst vor Polio schürten, und argumentierte, dass „Panik in den Köpfen der Öffentlichkeit entsteht“, zum Teil, weil Poliomyelitis „eine sichtbar verkrüppelnde Krankheit ist“, aber auch, weil sich die Panik „häufig in den Äußerungen und Handlungen der Beamten widerspiegelt“.

1996 persiflierte Politico die Panikmache der Medien in einer urkomischen Kritik an der „Mad Panic Disease (MPD) in Reportern und ihrer menschlichen Form, der Crikey-Jesus-look-at-this-story-on-the-front-page Disease (CJD)“, und versicherte den Lesern spöttisch, dass die „World Headline Organisation (WHO)“ und das „Scaremongering and Vacillation Committee (SVC)“ die Sache in die Hand nehmen würden.

Nach den jüngsten Nachrichtenberichten und den Maßnahmen der Regierung zu urteilen, bereitet uns das „Scaremongering and Vacillation Committee“ jedoch auf eine neue Epoche des Polio-Alarmismus vor, die dem gleichen Zweck dienen soll wie die früheren Wellen der Einschüchterung durch Medien und Behörden – nämlich eine verängstigte Öffentlichkeit zu weiteren Impfungen zu bewegen.

Es ist alles im Abwasser

Im vergangenen Sommer stellten die Behörden in New York einen Zusammenhang zwischen einem einzigen Fall von Lähmung bei Erwachsenen und genetischen Fragmenten in Abwasserproben her, die angeblich mit Bestandteilen des Polio-Schluckimpfstoffs übereinstimmen.

Obwohl in den USA keine oralen Polioimpfstoffe verabreicht werden, lautet die gängige Theorie, dass Personen, die in anderen Ländern eine orale Dosis erhalten haben, ein „Shedding“-Risiko darstellen, das in Stuhlproben und Abwässern nachweisbares impfstoffbezogenes genetisches Material hinterlassen kann.

Auf dieser dürftigen Grundlage rief der Gouverneur von New York am 9. September den Katastrophenzustand aus.

Katastrophen erweisen sich als praktisches Mittel, um „mehr Impfstoffressourcen freizusetzen“, darunter auch Ressourcen für New Yorker Bezirke, in denen die Polio-Impfraten aus Sicht des Staates zu niedrig sind.

So stellt der Staat „Hebammen, Apotheker, Notärzte und andere Mitarbeiter des Gesundheitswesens“ ab, um Polio-Impfstoffe und Auffrischungsimpfungen an praktisch alle und jeden zu verabreichen, einschließlich Kinder und Babys, die noch nicht mit der Polio-Impfserie begonnen haben; Erwachsene, die entweder ungeimpft, teilweise geimpft oder „nicht sicher sind, ob sie den Impfstoff erhalten haben“; und Personen (wie Gesundheitsdienstleister und Mitarbeiter in der Abwasserbehandlung), die als „erhöhtes Risiko“ gelten.

In London drängen die Gesundheitsbehörden unterdessen stadtweit auf Polio-Impfungen für 1- bis 9-Jährige, und zwar allein auf der Grundlage verdächtiger Abwasserproben, bei denen es keine Fälle der Krankheit gab.

Britische Beamte bezeichneten die Impfkampagne als „Vorsichtsmaßnahme“.

Und in Israel, wo die Behörden Polio als Ursache für die Lähmung eines 3-Jährigen Anfang des Jahres ausgemacht hatten, meldeten mehrere Städte plötzlich „Spuren“ von Polio im Abwasser, was in den Medien einen Hype um die „Verbreitung“ auslöste und Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 17 Jahren dazu aufforderte, sich gegen Polio impfen zu lassen.

Abwassertricks?

New York, London und Jerusalem waren drei der Gerichtsbarkeiten, die die schärfsten COVID-19-Beschränkungen verhängten und die COVID-19-Impfungen am stärksten forcierten – und sich damit als willige Erfüllungsgehilfen einer als Gesundheitsnotstand getarnten Tyrannei erwiesen.

Ist das Trommeln dieses einflussreichen Triumvirats über ein mögliches Wiederaufleben der Kinderlähmung – einschließlich der Forderung nach einer weitverbreiteten Polioimpfung – in einer Zeit, in der große Teile der Öffentlichkeit über die Gefahren der COVID-19-Impfung aufgeklärt sind und mehr Eltern als je zuvor die Kinderimpfungen in Frage stellen, ein bloßer Zufall?

Zumindest sollten die provokanten Behauptungen dieser Machthaber über Abwässer hinterfragt werden.

In einer Erklärung der Abwasserüberwachung wird eine Studie in Helsinki aus den frühen 2000er-Jahren als eine der ersten gewürdigt, bei der Abwasser effektiv zum Aufspüren mutmaßlicher Polioviren eingesetzt wurde.

Die Grundlage für das Experiment bildete jedoch der orale Polio-Impfstoff:

„Wissenschaftler spülten einen Polio-Impfstoff in einer Toilette hinunter, die 20 Kilometer [etwa 12 Meilen] von einer Kläranlage entfernt war. Die Forscher sammelten dann vier Tage lang Abwasserproben … und konnten den Impfstoff noch nachweisen, nachdem 800 Millionen Liter Abwasser durch das System geflossen waren.“

Was war es, das den widerstandsfähigen Impfstoff anscheinend und auf beängstigende Weise in die Lage versetzte, Millionen von Spülungen zu überstehen?

Die Forscher stellten diese Frage nicht, obwohl eine Studie aus dem Jahr 2021, die eine Bioakkumulation von „Rotavirus-Impfstämmen“ in Austern zeigte, nahelegt, dass diese Frage nach wie vor relevant ist.

Stattdessen beschlossen die Gesundheitsbehörden, ihr Instrumentarium zur Überwachung von Krankheiten (nicht von Impfstoffen) um die Überwachung von Abwässern zu erweitern.

Die fehlerhafte PCR, wieder einmal

Abwasserexperten geben zu, dass ihre Überwachungstechniken fehlerhaft und alles andere als zuverlässig sind.

Anfang dieses Jahres warnte Amy Rosenberg, Professorin an der Tufts University, dass die Abwasseranalyse „ein chemisch und biologisch komplexer Prozess“ ist, der „mehrere Schritte umfasst, die schwer zu standardisieren sind und systematische Kontrollen erfordern“, wobei das Abwasser oft „Verbindungen enthält, die die Hauptmethode zur Erkennung von Krankheitserregern stören können“.

Bei dieser „Hauptmethode“ handelt es sich seit den 1990er-Jahren um dieselbe Technik der Polymerase-Kettenreaktion (PCR), die bei COVID-19 in einem solchen Ausmaß missbraucht wurde, dass sie nun rundweg als „nutzlos“ angeprangert wird.

Rosenberg wies auch auf „datenschutzrechtliche und ethische Bedenken“ hin und beschrieb, dann aber beschönigend, das Missbrauchspotenzial, wenn Abwasserdaten mit identifizierbaren genetischen oder persönlichen Daten verknüpft werden – Verknüpfungen, die durch gleichzeitige Analysen sozialer Medien oder Informationen aus geografischen Informationssystemen ermöglicht werden könnten.

In einem im August 2021 veröffentlichten Papier beklagte eine Gruppe von 70 internationalen Experten auch das Fehlen „harmonisierter“ Qualitätssicherungs-/Qualitätskontrollverfahren und räumte ein, dass falsche oder „nicht eindeutige“ Ergebnisse möglicherweise dazu führen könnten, dass „politische Entscheidungsträger, Beamte des öffentlichen Gesundheitswesens und die Öffentlichkeit das Vertrauen in den Nutzen der Abwasserüberwachung verlieren“.

Das Risiko einer Ablehnung durch die Gesundheitsbehörden scheint jedoch gering zu sein.

Au contraire, unter dem Vorwand des Coronavirus positionieren die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) die Abwasserüberwachung enthusiastisch als „neue Grenze für die öffentliche Gesundheit“, während gleichzeitig führende Schulen für öffentliche Gesundheit sie zur „nächsten Grenze“ speziell im Kampf gegen Polio erklären.

Und Wasserwissenschaftler, die wissen, woher der Wind der Finanzierung weht, beeilen sich, die Abwasserüberwachung zu unterstützen, trotz der Fallstricke, die sie bereitwillig anerkennen, wobei Rosenberg zu ihrer weiteren Entwicklung und Ausweitung aufruft und eine „ständige Wachsamkeit“ im Stile Harry Potters unterstützt.

Andere weisen sogar hilfsbereit darauf hin, wie Beamte Abwasseranalysen leicht zur Rechtfertigung von „Isolierungspraktiken“ und der Umsetzung von Hausarrestanweisungen, Maskierung, sozialer Distanzierung oder anderen „Abmilderungsmaßnahmen“ verwenden könnten – ganz abgesehen davon, dass COVID-19 schlüssig die Willkür und den Mangel an Wissenschaft hinter solchen Maßnahmen aufgezeigt hat.

Lähmung unter jedem anderen Namen …

Wie Children’s Health Defense in anderen Artikeln hervorgehoben hat, „gibt es und gab es schon immer genügend Beweise dafür, dass Vergiftungen – sei es durch Bleiarsenat, DDT oder später durch die giftigen Inhaltsstoffe der Polioimpfstoffe selbst – die glaubwürdigste Erklärung für die Lähmungssymptome und Todesfälle sind, die als ‚Polio‘ bezeichnet wurden.“

Das Gleiche gilt für die „polioähnlichen Erkrankungen“ und Todesfälle, die als „akute schlaffe Myelitis“ und „akute schlaffe Lähmung“ bezeichnet werden, die die Behörden wie die Kinderlähmung bequemerweise auf lauernde Viren und nicht auf chemische – oder impfstoffbedingte – Schuldige schieben.

Bei Kindern mit schweren Atemwegserkrankungen empfiehlt die CDC den Gesundheitsdienstleistern sogar, Tests auf diese anderen Viren „zu einem typischen Bestandteil ihrer diagnostischen Routine“ zu machen und dabei – was sonst? – PCR-Methoden.

Wenn die Beamten des öffentlichen Gesundheitswesens wirklich besorgt wären über das Abwasser und darüber, was es uns sagen kann, warum konzentrieren sie sich dann nicht auf „die Gesundheitsprobleme, die mit der langfristigen gleichzeitigen Exposition gegenüber einer großen Anzahl von pharmazeutischen Produkten verbunden sind“ – einschließlich der Wirkstoffe und Metaboliten von nichtsteroidalen entzündungshemmenden Medikamenten, Herz-Kreislauf-Medikamenten, Antidepressiva und Antipsychotika – „von denen bekannt ist, dass sie den konventionellen Prozess der Abwasserreinigung teilweise überleben?“

In einigen Gebieten könnte die Verbesserung der Abwassersysteme – als Teil der klassischen Wasser-, Sanitär- und Hygienemaßnahmen – ebenfalls einen entscheidenden Unterschied machen.

Stattdessen hat die WHO Polio 2014 als „Public Health Emergency of International Concern“ eingestuft und Ende 2020 einem nicht zugelassenen, von Bill Gates finanzierten Polio-Schluckimpfstoff den Status eines Notfalls zuerkannt – und andere Experten fordern „Garantiemechanismen“, um Anreize für die Ausweitung der Polio-Impfstofflieferkette zu schaffen.

Kurzum, gestützt auf wirksame Furchtappelle – „überzeugende Botschaften, die versuchen, Angst zu schüren, indem sie die potenziellen Gefahren und Schäden betonen, die Einzelpersonen zustoßen werden, wenn sie die Empfehlungen der Botschaften nicht annehmen“ – scheint die Impfstoff-Schmiergeldkurve weiterzurollen.

Nach Kinder-Impfstopp: Dänemark bietet auch unter 50-Jährigen keinen Covid-Schuss mehr an

Nach Kinder-Impfstopp: Dänemark bietet auch unter 50-Jährigen keinen Covid-Schuss mehr an

Das Impfabo wird in Dänemark zum Auslaufmodell: Während Personalien wie Karl Lauterbach in Deutschland versuchen, wahllos jeden Bürger in die Nadel zu treiben, wird der Kreis derer, die sich in Dänemark noch gegen Covid impfen lassen können, immer kleiner. Stoppte man im Juli bereits die Impfungen für gesunde Kinder, so bietet man nun auch nicht-vorerkrankten unter 50-Jährigen keinen weiteren Schuss mehr an.

Die Begründung ist konsequent: Ähnlich wie bei Kindern und Jugendlichen argumentiert man damit, dass das Risiko eines schweren Covid-Verlaufs bei jüngeren Menschen minimal ist – zudem sei die Immunität in dieser Bevölkerungsgruppe ausreichend hoch. Man weist zudem deutlich darauf hin, dass durch die Impfung keine Infektionen verhindert werden. Wörtlich ist auf der Seite der dänischen Gesundheitsbehörde zu lesen:

Warum sollen Personen unter 50 Jahren nicht erneut geimpft werden?

Ziel des Impfprogramms ist es, schwere Erkrankungen, Krankenhausaufenthalte und Todesfälle zu verhindern. Daher wird Personen mit dem höchsten Risiko, schwer zu erkranken, eine Auffrischungsimpfung angeboten. Der Zweck der Impfung besteht nicht darin, eine Infektion mit Covid-19 zu verhindern, daher wird Personen unter 50 Jahren derzeit keine Auffrischungsimpfung angeboten.

Personen unter 50 Jahren haben im Allgemeinen kein besonders erhöhtes Risiko, an Covid-19 schwer zu erkranken. Darüber hinaus sind jüngere Menschen unter 50 Jahren gut vor einer schweren Erkrankung an Covid-19 geschützt, da sehr viele von ihnen bereits geimpft und zuvor mit Covid-19 infiziert wurden und folglich in diesem Teil der Bevölkerung eine gute Immunität besteht.

Wichtig ist, dass sich die Bevölkerung auch an die Hinweise erinnert, wie die Ausbreitung einer Infektion verhindert werden kann, darunter das zu Hause Bleiben im Krankheitsfall, häufiges Lüften, soziale Distanzierung, gute Husten-Etikette, Händehygiene und Reinigung.

Quelle

Ausnahmen existieren nur für Gesundheitspersonal sowie Hochrisikopatienten und deren Angehörige.

“Die Maske – Schutz oder Unterwerfung?”  Symposium mit Bhakdi, Wodarg und vielen anderen Experten

“Die Maske – Schutz oder Unterwerfung?” Symposium mit Bhakdi, Wodarg und vielen anderen Experten

Am 22. September von 18 bis 23 Uhr wird das Online-Symposium Die Maske – Schutz oder Unterwerfung? der „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V.“ (MWGFD) stattfinden. Zahlreiche namhafte Experten – darunter beispielsweise Prof. Sucharit Bhakdi, Prof. Werner Bergholz, Prof. Arne Burkhardt, Prof. Martin Haditsch und Dr. Wolfgang Wodarg – werden den angeblichen Nutzen und die erheblichen Gesundheitsrisiken der Masken ganz genau unter die Lupe nehmen. Unsere Gastautorin Andrea Drescher sprach mit Dr. Ronald Weikl, der das Symposium organisiert und moderieren wird.

Ein Gastbeitrag von Andrea Drescher, zuerst erschienen auf TKP

Auf die Frage „Die Maske – Schutz oder Unterwerfung?“ suchen am 22.9.22 von 18 bis 23 Uhr bekannte Experten beim Online-Symposium der „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V.“ nach der Antwort.

Zu den Mitwirkenden gehören u.a. Prof. Werner Bergholz, Prof. Sucharit Bhakdi, Dr. Thomas Binder, Prof. Arne Burkhardt, Andreas Diemer, Dr. Margareta Griesz-Brisson, DDr. Christian Fiala, Dr. Heinrich Fiechtner, Prof. Martin Haditsch, Prof. Stefan Hockertz, Prof. Christof Kuhbandner, Prof. Ulrich Kutschera, Werner Möller, Bernhard Oberrauch, Hans-Christian Prestien (ehemaliger Familienrichter), Prof. Christian Schubert, Prof. Martin Schwab, PD Dr. Josef Thoma, Thomas Wagner, Prof. Harald Walach und Dr. Wolfgang Wodarg. Organisiert und moderiert wird der Abend durch Dr. Ronald Weikl, mit dem ich ein Interview über die Veranstaltung führte:

Sie bereiten „Die lange Nacht der Masken“ vor. Was darf man sich von diesem Online-Symposium erwarten?

Definitiv wird das kein vergnüglicher Abend, kein venezianischer Maskenball, sondern es wird eine anstrengende Veranstaltung, bei der keine Frage zum Thema Masken offen bleiben wird.

Dass Masken schädlich sind, sollte inzwischen eigentlich bekannt sein. Böse gefragt: Ist nicht alles schon gesagt, nur nicht von jedem? Warum dieses Symposium zum Thema Maske?

Sie haben recht, es ist alles offenkundig. Jeder hatte Zugang zu allen Informationen. Trotzdem wollen wir alle wichtigen Themen in einer Veranstaltung gebündelt zusammenfassen. So bekommen Teilnehmer und Interessierte konzentriert die Informationen, um sich gegen etwaige Maßnahmen zur Wehr setzen zu können. Das ist ja leider auch in naher Zukunft notwendig.

Wieso das?

Die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes in Deutschland, das am 8.9.2022 verabschiedet wurde, sieht u.a. wieder eine bundesweite Maskenpflicht im Fernverkehr, Arztpraxen und Krankenhäusern vor. Hinzu kommt die Möglichkeit für die Bundesländer, je „nach Gusto“ entscheiden zu können, dies auch in Schulen und öffentlichen Gebäuden vorzuschreiben. Das können wir als Mediziner und Wissenschaftler einfach nicht unwidersprochen hinnehmen.

Was beabsichtigen Sie konkret mit dem Symposium?

Unser Ziel ist es nicht nur, die Menschen einmal umfassend zu informieren. Wir wollen ihnen auch alle Informationen an die Hand geben, die sie im Alltag dazu nutzen können, selbstverantwortlich zu handeln und ihre eigene Gesundheit und insbesondere die ihrer Kinder zu schützen. Einige Referenten stellen Musterschreiben zur Verfügung. Diese sowie die wichtigsten Informationen aus den Kurzreferaten werden mit Links und weiterführenden Informationen im Anschluss an das Symposium als Begleitheft online zum Download auf unserer Webseite bereitgestellt.

Wenn man an dem Termin keine Zeit hat, kann man sich die Vorträge – auch einzeln – zu einem späteren Zeitpunkt ansehen?

Ja. Wir wollen sämtliche Referate im Anschluss einzeln auf unserem MWGFD-Rumble-Kanal stellen. Auf YouTube werden sie erfahrungsgemäß vermutlich gleich zensiert. Auch die Unterlagen – also das Begleitheft – können sich alle Interessierte von der Webseite beschaffen. Wir hoffen einfach, den Menschen damit den Rücken zu stärken.

Wen wollen Sie erreichen? Glauben Sie, dass man Menschen außerhalb der maßnahmenkritischen Szene überhaupt mit einer derartigen Veranstaltung erreichen kann?

Ich hoffe doch. Ich merke in Gesprächen, dass viele Menschen, die bisher nicht zu unserer Blase gehören, der Maske zunehmend überdrüssig werden. Dazu waren die Regelungen der letzten Monate bzw. Jahre viel zu absurd. Das Beispiel des Regierungsfliegers, in dem alle Journalisten ohne Maske mitfliegen durften, während in normalen Flugzeugen bzw. auf den Pressekonferenzen der Regierung bisher eine Maske getragen werden musste, ist so ein klassischer Augenöffner.

Nur wenige verharren in der Angst, tragen die Maske aus Selbstschutz und sollen das auch tun, wenn sie glauben, es tun zu müssen. Aber die meisten haben keine Lust mehr, diesen gesundheitsschädigenden Wahnsinn mitzumachen.

Sie stellen die plakative Frage: „Maske – Schutz oder Unterwerfung?“ Warum steht die Maske aus Ihrer Sicht für Unterwerfung?

Dieser etwas reißerische Titel ist einem unserer Unterstützer eingefallen. Aber wenn man sieht, dass alle ernst zu nehmenden wissenschaftlichen Studien zeigen, dass die Masken weder aktiv noch passiv vor der Übertragung von Atemwegsviren schützen, gleichzeitig aber eine massive Gesundheitsgefährdung bedeuten, fällt es schwer, einen anderen Grund als Unterwerfung unter die Staatsmacht zu erkennen. Die Maske quasi als „Gesslerhut“ unserer Tage.

Können Sie die gesundheitlichen Gefahren kurz zusammenfassen?

Das sind erhöhter Atemwegswiderstand, vergrößertes Totraumvolumen, verminderte Sauerstoffzufuhr und ganz besonders die erhöhte CO2-Rückatmung und die infolge damit einhergehende respiratorische Azidose – also die Übersäuerung des Blutes – mit gravierenden weiteren Stoffwechselveränderungen. Ebenfalls zu erwähnen ist die Kontamination der Maske mit Bakterien, Viren, Pilzen, die rückgeatmet werden und schwere Infektionen auslösen können und auch die Tatsache, dass die Masken Plastikpartikel und potenziell allergene Substanzen aufweisen, die auch ständig eingeatmet werden und die Atemwege, Bronchien und Lunge erheblich belasten. Aber das ist nur ein wirklich kurzer Überblick über das Schädigungspotenzial der Masken – sonst wäre ja keine fünf-stündige Online-Konferenz notwendig.

Mit dem Symposium informieren Sie Teilnehmer und Interessierte – sollte man diese Informationen nicht auch den Verantwortlichen in der Politik zukommen lassen?

Natürlich! Wünschenswert wäre es, wenn die Veranstaltung bei politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsträgern, öffentlich-rechtlichen Medien und insbesondere auch bei Juristen im Staatsdienst Beachtung fände. Gerade Richter und Staatsanwälte, die aktuell die Prozesse gegen Ärzte aufgrund der Ausstellung von Maskenattesten führen, sollten sich fundiert über die Schädigungen durch Masken informieren.

Mit dem Symposium werden Sie diese Menschen wohl leider kaum erreichen. Ist eine systematische Information in diese Zielgruppen vorgesehen?

Ja, wir haben Rundmails geplant, die auf die Vorträge auf unserem Rumble-Kanal und das Begleitheft hinweisen. Wir wollen da nichts unversucht lassen.

Was kostet die Teilnahme? Und wie finanziert sich das Symposium?

Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenfrei – auch das Begleitheft wird kostenlos zum Download auf unserer Webseite zur Verfügung gestellt. Die Mitglieder der Gesellschaft MWGFD e.V. arbeiten alle pro Bono, auch die Referenten machen das kostenfrei, nur die Arbeit von OVALmedia muss finanziert werden. Dank unserer Unterstützer können wir solche Aktionen über Spenden bezahlen.

Dann danke für Ihr Engagement!

Das Symposium wird von OVALmedia gefilmt und per Livestreaming über verschiedene Kanäle ausgestrahlt. Die Links zu den Kanälen, darunter auch ein Kanal mit Simultanübersetzung ins Englische, werden in Kürze auf der Webseite der MWGFD www.mwgfd.de bekanntgegeben.

GIGA oder GAGA? – Der bizarre Blick deutscher Denkfabriken auf das „Sanktionsregime“ gegen Russland und den Rest der Welt

GIGA oder GAGA? – Der bizarre Blick deutscher Denkfabriken auf das „Sanktionsregime“ gegen Russland und den Rest der Welt

20220914_101043528.jpg

Unter dem Motto „Wirtschaftssanktionen – stumpfes Schwert oder Teil effektiver Außenpolitik?“ trafen sich am 14. September der Leiter des Forschungsschwerpunkts „Frieden und Sicherheit” am German Institute for Global and Area Studies (GIGA), Dr. Christian von Soest, sowie Dr. Patrick Weber, Unternehmensberater bei Brunswick Group, mit Journalisten, Wirtschaftsvertretern und Diplomaten (darunter der iranische Botschafter sowie Vertreter der russischen Botschaft) zu einem „Experten-Gespräch“. Die NachDenkSeiten waren dabei, fragten nach und dokumentieren für unsere Leser das Gespräch, welches aufschlussreiche Einblicke vermittelt, wie ranghohe Vertreter einflussreicher deutscher Denkfabriken (GIGA berät unter anderem das Auswärtige Amt) das Thema Sanktionen betrachten. Von Florian Warweg.

Der Sitzungsraum des „Korrespondenten-Cafés“ im Steigenberger-Hotel, gelegen zwischen Kanzleramt und Berliner Hauptbahnhof, war erneut gut gefüllt an diesem 14. September. Im Gegensatz zu den Terminen mit Botschafter Wolfgang Ischinger und dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses, Michael Roth, waren diesmal interessanter Weise mehr diplomatische Vertreter als Journalisten anwesend.

Nach einer kurzen Einführung durch den Leiter des „Korrespondenten-Cafés“, den österreichischen Journalisten Ewald König (der einzige Auslandskorrespondent, der bis 1989 gleichzeitig in der BRD und der DDR akkreditiert war), erging das Wort an Christian von Soest. Kurz Einordnung für unsere Leser: Von Soest forscht und berät in leitender Position am GIGA zu den Auswirkungen von Sanktionen. Zuvor arbeitete er im Planungsstab des Auswärtigen Amtes und war „Transatlanic Fellow“ an der Harvard University.

„Ich möchte mich vor allem einer Frage widmen, die ich seit dem 24. Februar ganz oft zu hören bekomme. Wirken die Sanktionen gegen Russland überhaupt?“

Nach diesem Einstieg verwies er darauf, dass vor allem die USA, die EU und die Vereinten Nationen am häufigsten Sanktionen anwenden, und lieferte dann seine Arbeits-Definition von Sanktionen:

„Beschränkungen diplomatischer oder wirtschaftlicher Art, um ein politisches Ziel zu erreichen.“

Weiter führte von Soest aus, dass „wir uns mittlerweile in einer der Ära der Sanktionen befinden“, in welcher „dieses Mittel der internationalen Politik häufig angewandt wird.“

Er verwies dann auf den „Trend“, dass zahlreiche Staaten in Afrika und dem Nahen Osten sanktioniert werden, vor allem durch die USA und die Europäische Union, aber eben auch zwei wichtige internationale Akteure und Mitglieder des UN-Sicherheitsrates, China seit 1989 mit einem Waffenembargo und Russland seit 2014. Es gäbe aktuell „14 UN-Sanktionsregime“ und „nochmal weit mehr“ durch die USA und die EU.

Sanktionen, so der GIGA-Vertreter erneut betonend, seien „ein zentrales Mittel der internationalen Politik“ und in den letzten Jahren hätte man einen Fokus auf sogenannte „zielgerichtete Sanktionen“ gelegt:

„Man versuchte also nicht mehr ganze Nationen und Volkswirtschaften zu treffen, sondern nur bestimme Sektoren oder EntscheidungsträgerInnen.“

Dies sei bei Russland nicht der Fall, hier könne man von sehr umfassenden Sanktionen sprechen. Beispielhaft verwies er auf das Einfrieren der Guthaben der Russischen Zentralbank und die kommenden Embargos auf Öl, Kohle und Gas. Er nannte dann erstmals im Vortrag konkrete Zahlen:

„Im Moment hat die EU 108 russische Organisationen und 1.214 Personen sanktioniert. Das heißt das Vermögen ist eingefroren und die betroffenen Personen dürfen die Staaten der Europäischen Union nicht mehr betreten.“

Des Weiteren verwies er auf Analysen von Conflict Armament Research laut denen bei in der Ukraine gefundenen Überresten von russischen Raketenteilen 140 Bauteile wie Chips und Halbleiter identifiziert wurden, die nicht aus russischer Produktion stammen und zumeist von westlichen Zulieferern stammen.

Diese Erkenntnis mache es so wichtig, die Lieferung von solchen Bauteilen aus US- und EU-Produktion komplett zu unterbinden.

Ergänzend erläuterte der GIGA-Forscher noch, wie sich seine Forschung der Frage nach der Wirksamkeit von Sanktionen nähert:

„Wir stellen Datensätze von existierenden Sanktionen zusammen, codieren wie die Maßnahmen aufgebaut sind, welche Ziele damit verfolgt werden und was die Outcomes sind.“

Als „Erfolgsfaktoren“ für Sanktionen benannte er, unter Verweis darauf, dass angeblich „ein Drittel“ der weltweit implementierten Sanktionen Wirkungen im Sinne „einer Verhaltensänderung“ erreichen würden, mehrere Punkte:

  1. Besonders erfolgreich seien Sanktionen, wenn eine Demokratie sanktioniert wird. Das Problem hierbei sei allerdings, dass 80 Prozent aller Sanktionen sich gegen Länder richten, die keine Demokratien seien;
  2. Sanktionen oft erfolgreich, wenn die Länder „vulnerabel“ sind, „also Entzug von Entwicklungshilfe als Sanktion gegen sich haben“;
  3. Breite Sanktionskoalition;
  4. Umfassender Charakter der Sanktionen.

Laut von Soest würden zumindest die letzten beiden Aspekte auf die Russland-Sanktionen zutreffen, so gäbe es beispielsweise „über 30 Länder, die Russland sanktioniert haben.“

(Anmerkung Florian Warweg: Wobei er dabei vergaß zu erwähnen, dass es derzeit insgesamt 192 von den UN anerkannte Länder gibt. Das ergibt eine Sanktionsbeteiligungsquote von 15,6 Prozent. Ob man angesichts dieser Zahl wissenschaftlich fundiert von einer „breiten Sanktionskoalition gegen Russland“ sprechen kann, überlassen wir der Einschätzung unserer Leser).

Abschließend verwies er noch auf die Herausforderung, dass Sanktionen fast immer nur mittel und langfristig Wirkung zeigen würden, die Sanktionierenden (in seinem akademischen Diskurs die „Sanktions-Sender“), allen voran USA und EU, aber einen kurzfristigen Aspekt, nämlich im konkreten Fall den Rückzug Russlands aus der Ukraine erzielen wollen.

Die darauf anschließende Fragerunde begann der anwesende NachDenkSeiten-Redakteur Florian Warweg mit Verweis auf die Anfangsaussage des GIGA-Forschers, Sanktionen seien „Mittel der internationalen Politik“ und der damit verbundenen Behauptung, es gäbe eine breite Sanktionsallianz gegen Russland:

„Sie vertreten den Anspruch, dass Sanktionen Teil einer internationalen Politik seien. Wenn man sich jetzt aber die Pfadabhängigkeit von Sanktionen anschaut, dann fällt auf, dass fast nur die USA und die EU dieses Mittel einsetzen. Sie werden fast nie Länder im Globalen Süden finden, die dieses Mittel nutzen und auch China und Russland verhängen nur sehr selten proaktiv Sanktionen. Daher meine Frage, ob Sie nicht die Gefahr sehen, dass man Sanktionen im Rest der Welt als neokoloniales Instrument der USA und der EU betrachtet?“

Zudem wollte Warweg wisse, welche konkreten Beispiele von Soest nennen könnte, in denen Sanktionen wirklich nachweislich Wirkung im Sinne der Sanktionierenden gezeigt hätten und verwies dabei auf Iran, Syrien und Kuba als Gegenbeispiele.

Darauf antwortete GIGA-Vertreter Soest:

„Sie haben recht, die EU und vor allem die USA sind die aktivsten Sanktionssender. Es ist aber nicht so, dass die Russen und China keine Sanktionen verhangen hätten. Um das mal so klar zu sagen. Als ein Beispiel die Sanktionen der Russischen Föderation gegen die Türkei nach dem Abschuss eines russischen Kampfflugzeuges über Syrien. Es ist also nicht so, dass der Westen ein Monopol auf die Anwendung dieses Mittels hat. Auch China nutzt zunehmend dieses Mittel der internationalen Politik.

Gleichzeitig ist es so, dass es im Globalen Süden tatsächlich, ich arbeite auch viel zu Afrika, Unbehagen nenne ich es mal ganz vorsichtig, mit der bilateralen Anwendung dieses Druckmittel gibt. Es gibt die Haltung in einigen Staaten, nur UN-Sanktionen als legitim zu erachten. Im Artikel 41 der UN-Charta sind Zwangsmaßnahmen der UN festgelegt. Also diese Perspektiven gibt es, und bei der Anwendung dieses Mittels wäre meine persönliche Einschätzung, dass man dieses Mittel sparsam anwenden soll. Ich denke aber, dass im Falle des russischen Angriffskrieges dies ziemlich klar ist. Der Bruch des Völkerrechts ist glasklar aus meiner Sicht. Da gab es wenig Alternativen.

Zu den positiven Beispielen, Sie haben schon sehr recht als Sie in einem Nebensatz kurz erwähnten, dass es auch davon abhängt, wie man Erfolg definiert. Da gibt es in der akademischen Diskussion sehr virulente Diskussionen. Da kann ich Sie gerne mal zu unserer Arbeitsgruppe einladen. Aber zum Beispiel die Beendigung der Apartheid in Südafrika gilt als ein klassisches Beispiel, wo Sanktionen einen Beitrag dazu geleistet haben.

Und ebenso die Sanktionen gegen den Iran vor dem JCPOA (der Joint Comprehensive Plan of Action, auch als Iran-Deal bekannt) hatten eine Veränderung der Kosten-Nutzen-Verhältnisse auf Seiten der iranischen Regierung geführt hatten. Das als zwei Beispiele. Wobei ich noch auf Kuba verweisen will. Die Sanktionen gegen Kuba oder auch Nordkorea sind Beispiele für Sanktionen, die nicht funktionieren. Seit den 50er Jahren (Anmerkung Redaktion: Die US-Sanktionen wurde offiziell erst ab Juli 1960 verhangen). Es gibt nur einen Sender, es gibt keine Koalition und nur aus politischen Gründen in den USA, diese Sanktionen noch aufrechterhalten werden.“

(Anmerkung Florian Warweg: Von den zuvor im Vortrag erwähnten angeblichen über 30-prozentigen Erfolgsquote bei verhangenen Sanktionen war bei der Antwort auf die Frage nach konkreten Beispielen plötzlich nicht mehr die Rede. Zudem ist auffällig, dass als Antwort für Erfolgsbeispiele auf die weit über drei Jahrzehnte zurückliegende Sanktionierung des Apartheid-Regimes in Südafrika verwiesen wird. Und selbst dieses Beispiel gilt in der aktuellen Forschung als umstritten. Auch Nelson Mandela führte seine Befreiung und das Ende des Apartheid-Regimes hauptsächlich auf die krachenden militärischen Niederlagen Südafrikas gegen vor allem kubanische Truppen in Angola und den damit verlorenen Nimbus der „Unbesiegbarkeit“ zurück. NachDenkSeiten berichteten über die Hintergründe.)

Als nächster Fragesteller kam ein ehemaliger Washington-Korrespondent der ARD an die Reihe, welcher nach „informellen“ Sanktionsdrohungen fragte und ein aufschlussreiches Beispiel aus seiner Korrespondentenzeit in den USA lieferte:

„Ich war wie gesagt Korrespondent in den USA und da liefen die Verhandlungen über Entschädigungen für Zwangsarbeiter in der Nazi-Zeit. Das weiß ich selber, weil ich die Interviews gemacht habe, dass wirklich gesagt wurde von US-Seite, wenn Ihr jetzt nicht aus den fünf Milliarden zehn Milliarden macht, dann klappt das auch nicht mit der Fusion von Bankers Trust und Deutscher Bank. Das kann ich belegen.“

Danach meldete sich der iranische Botschafter in Deutschland, Mahmoud Farazandeh, zu Wort. Da man in der deutschen Medienlandschaft kaum ungefilterte Stimmen offizieller iranischer Vertreter vernehmen kann, dokumentieren die NachDenkSeiten dessen Stellungnahme im Wortlaut:

„Sie sprechen von Sanktionen. Das Wort ‚Sanktion‘ ist an sich neueren Ursprungs, insbesondere die legalen Implikationen. Aber das Prinzip dahinter, die Anwendung von Druck, also eine Form von Mobbing, gibt es seit Menschengedenken. In einer Schule gibt es den Schulhof-Tyrannen, der erklärt, mit dem darfst du nicht sprechen, du gibst mir dein Sandwich, ihr gibst du nicht das Buch usw.. Dieses Konzept waren in den letzten 10, 20 Jahren Sanktionen. Wie mein Vorredner schon sagte, handelt es sich hierbei um ein neokoloniales Konzept. Zu Zeiten der Unabhängigkeitswerdung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren es die (ehemaligen) Kolonialmächte, die den neuen unabhängigen Nationen nicht mehr ihre Produkte abkauften, Stichwort hier auch „Holländische Krankheit“. Dies zeigt auch, wie leicht man Druck aufbauen kann auf Länder, die vor allem ein zentrales Produkt/Rohstoff verkaufen (z.B. Kupfer im Falle von Chile oder Zuckerrohr im Falle Kubas). Um es auf einen Nenner zu bringen: Sanktionen sind ein wirtschaftliches Werkzeug, ein Werkzeug für eine Form des Krieges, eines Wirtschaftskrieges.

Iran ist ein Land, welches seit 42 Jahren unter Sanktionen leidet. Sanktionen sind ein Instrument, um gewisse Länder zu schwächen. Sie wollen Russland schwächen wegen der Aggression gegen die Ukraine, also eine Art Bestrafungsinstrument und oft ein Vorspiel zu einem Krieg, zu einem Regime-Change-Versuch. Ein Instrument, dass vor allem westliche Staaten, unter Führung der Vereinigten Staaten, anwenden. Dafür haben die USA bisher den Dollar, die militärische Überlegenheit und ihre Markmacht zur Verfügung gehabt. Doch alle diese Faktoren verlieren an Wert. Die Relevanz des Dollars nimmt ab, ebenso nimmt die militärische Überlegenheit ab, andere holen in diesem Bereich auf.

Die iranische Gesellschaft hat gelernt mit diesen Sanktionen umzugehen, doch das ändert nichts daran, dass die iranische Bevölkerung unter den Sanktionen leidet. Es fehlt zum Beispiel an gewissen medizinischen Gütern, an grundlegenden Gütern, die die Flugsicherheit sicherstellen. Daher haben wir viele Probleme und Defekte in der Zivilluftfahrt. Wir haben Kinder, die an Tuberkulose sterben. Ich habe hier in Deutschland versucht Medikamente zu erwerben, doch die Banken verweigerten die Überweisung. Das sind die grausamen Seiten der Sanktionen.

Der Westen definiert gerne, wer gut und wer böse ist. Doch das ist alles eine Frage der Definition. Wir sollten hier flexibler sein gegenüber den weltweiten Ansätzen und unterschiedlichen Realitäten. Wenn es uns nicht gelingt, uns besser zu verstehen, dann haben wir Krieg. Und Krieg ist grausam. Krieg hat keinen Gewinner. Der Zweite Weltkrieg hatte keinen Gewinner in Europa, außer jene Macht auf der anderen Seite des Ozeans.“

Abschließend meldete sich noch ein Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestag, der darum bat, dass weder sein Name noch die Fraktion benannt wird, für die er arbeitet. An den GIGA-Vertreter gewandt erklärte er:

„Sie haben sehr legalistisch und sehr moralisch argumentiert. Legalistisch in dem Sinne, klarer Völkerrechtsbruch durch Russland, also waren Sanktionen unumgänglich. Doch wenn man so argumentiert, dann hätten wir ja auch beim Irak-Krieg, beim Libyen-Krieg, bei der anhaltenden völkerrechtswidrigen Besatzung durch US-Truppen in Teilen Syriens Sanktionen verhängen müssen. Das haben wir aber nicht gemacht. Es gab weder Sanktionen gegen die USA, Großbritannien oder Frankreich, noch gab es politischen Druck auf beispielsweise Volkswagen, den US-Markt zu verlassen. Wir haben auch nicht Coca-Cola aus den Supermarktregalen geräumt. Insofern wäre also die Frage, inwiefern liegt der gegenwärtigen Sanktionspolitik gegen Russland moralische oder rechtliche Überlegungen zu Grunde. Oder inwiefern ist das nicht einfach Macht- und Realpolitik. Wir haben einen Konflikt der USA, gegen die erklärten Widersacher Russland und China, wir sind Teil der US-amerikanischen Einflusssphäre und müssen daher diesen Wirtschaftskrieg mittragen.“

Die lapidare und in der Endkonsequenz in sich doch recht widersprüchliche Antwort des GIGA-Vertreters:

„Natürlich guckt man auf die eigenen Kosten. Die Wahrscheinlichkeit ist niedriger, dass bei NATO-Partnern oder Partnern, die politisch eng verbunden sind mit Deutschland oder Öllieferanten zum Beispiel, Sanktionen implementiert werden. Das zeigt aber auch nochmal welch gravierendes auslösendes Moment es im Fall von Russland gab. Denn die strukturellen Hürden, Russland zu sanktionieren waren extrem hoch.“

Anmerkung Florian Warweg: Der Redebeitrag des zweiten Referenten, dem Unternehmensberater Dr. Patrick Weber war dermaßen banal und oberflächlich, dass ich darauf verzichtet habe, diesen wiederzugeben. Dessen Vortrag hätte maximal die Grundlage für eine Glosse gegeben, doch entspricht dies nicht der Natur der Berichterstattung über ein Pressegespräch.

Titelbild: Florian Warweg

Der Gedichtband „Klima-Rassismus“: Die Poesie der Amadeu-Antonio-Stiftung

Der Gedichtband „Klima-Rassismus“: Die Poesie der Amadeu-Antonio-Stiftung

Grünfeld, Robert

Im Kulturmagazin titel, thesen, temperamente ttt wurden neue sozial-klimawissenschaftliche Bücher angekündigt, unter anderem von der Amadeu-Antonio-Stiftung (AAS), offiziell von deren (ehemaligen?) thüringischen Dienststellenleiter Matthias Quent, der uns auch schon mit dem Faktenchecker Volksverpetzer gemeinsam eingehender Kritik bedachte. Der Titel „Klimarassismus“ klang so unterhaltsam, das wir uns das Werk sogleich bestellten.

Worum geht es? Lassen wir den Reklametext des Vertriebs sprechen:

Weltweit blockieren rechte Parteien und Netzwerke effektiven Klimaschutz. Das ist kein Zufall: Denn die Hauptverantwortung für den Klimawandel trägt der reiche globale Norden, aber seine Opfer sind vor allem ohnehin benachteiligte Menschen – hierzulande und im globalen Süden. Weiße Vorherrschaft, extreme Ungleichheit und die Ausbeutung von Menschen und der Umwelt gehen Hand in Hand. Um Klimarassismus und -klassismus zu verschleiern, leugnen viele, dass die Erderhitzung überhaupt ein Problem ist.

Wie Rechtsaußenparteien den Klimawandel für sich nutzen –

Dieses Buch zeigt, wo die massiven politischen Gefahren des Rückschlags gegen den grünen Umbau liegen, mit welchen Netzwerken und Argumentationsweisen die Rechten die Zukunft angreifen, was das mit unserem Alltag und dem herrschenden System zu tun hat und was wir für Klima und Gerechtigkeit tun können.

Damit ist alles gesagt, der geneigte Leser muß das Buch gar nicht mehr lesen, weil klar wird, daß alle Säue, die seit 20 Jahren durch mediale Dorf getrieben werden, hier einfach nur in ein gemeinsames Gatter getrieben werden, um scheinbar neue Gedanken und Konzepte zu erhalten. Tatsächlich haben Quent und seine Co-Autoren keinen einzigen eigenen Gedanken niedergeschrieben, sondern nur Bücher und Texte von Götze&Joeres u.v.a. abgeschrieben und umformuliert.

Wieso druckt der renommierte Piper-Verlag dann ein solches Buch? Weil es wahrscheinlich – wie so häufig in den letzten Jahren – via Steuergeld finanziert wird. Hier mutmaßlich vom Programm Demokratie leben des Frauen-Familien-Ministeriums. Piper muß halt Geld verdienen, und die Publizistik rund um renommierte Verlage und Zeitschriften wie Spiegel baut wegen massiven Qualitätseinbruches bekanntlich ebenso massiv ab. Statt sich zu ändern, wird dann gerne Geld von Politikern und Oligarchen genommen und damit viel Papier zum Einstampfen oder fürs Archiv bedruckt.

Das Phänomen ist nichts originär Deutsches, sondern überall im korumpierten Westen anzutreffen. Ein prominentes Beispiel aus den USA/Kanada ist die linke globalisierungskritische Journalistin-Aktivistin Naomi Klein, die sich in den Nuller Jahren fast ausschließlich mit Kapitalismus beschäftige und Revoluzzer wie den venezoelanischen Diktator Hugo Chavez lobte. Nach dessen Tod und dem Abschmieren des sozialistischen Paradieses Venezuela, heute ein ölreicher Hungerstaat, macht sie seit 2014 lieber in Klima, weil das en vogue ist und ihre Bücher so von den Massenjournalisten in Presse und TV besprochen und beworben werden. Man sieht – „Klima“ ist einfach nur ein Geschäft wie jedes andere – man verkauft, was Abnehmer findet.

Da eine Rezension des AAS-Buches nicht ganz ohne Inhaltswiedergabe auskommt, ein paar Schlaglichter. Das häufigste Substantiv im Buch dürfte „Antiokölog:innen“ sein. Das durchgehende Gegendere mit Doppelpunkten zeigt bereits, daß das Buch nur für eine sehr kleine Leserschaft, beziehungsweise gar nicht zum Lesen geschrieben wurde – der Gruß des aktuellen Geßlerhutes war wichtiger als Schreibqualität. Da wir aber doch gelesen haben, mußten wir an einen berühmten Roman denken.

„Der Mann ohne Eigenschaften“ ist ein prophetisches Werk von Robert Musil, das den Typus des intellektuellen Exekutoren in autoritären oder postdemokratischen Systemen beschreibt. Kaiserhöfe oder hochprofitierende Interessensgruppen in Republiken wähl(t)en solche eigenschaftslosen Persönlichkeiten als Herolde oder Wissenschaftler, weil die sich zwar linientreu und ideologisch geben, letztlich aber im Sinne des Orwellschen „Doppeldenks“ nur gerade politisch erwünschte Parolen und Narrative grammatisch korrekt kombinieren. Musil hätte seinen Roman auch „Wendehals“ nennen können – das wäre aber nicht so poetisch gewesen.

A propos Poesie: Auch unsere anti-klimarassistische Autorengruppe versucht sich darin und kopiert offensichtlich den Philosophie-Helden Nietzsche:

Je tiefer man sich in die Abgründe antiökologischer klimaskeptischer Erzählungen begibt, desto lauter wird das verschwörungsideologische Raunen.

eifrei-Kollege Moczarski meinte dazu, das sei so sch… lecht, daß es schon wieder gut sei. In der Tat – so würde ein Satiriker schreiben, um die Anti-Klimarassisten zu veräppeln. Haben die bei Piper keine Lektoren? Oder war das ursprüngliche Manuskript noch viel schlechter, und die Verlagsleute konnten die Qualität nur auf das vorliegende Niveau heben? Egal, liest sowieso kaum einer, der nicht selber so drauf ist….

Das Abgrund-Zitat ist das der Höhepunkt, das Fazit, die Klimax des Buches. Vorbereitet wird es durch zahlreiche paranoide Stilblüten wie

In Deutschland, quer durch Europa, in Brasilien, den USA bis nach Rußland sehen wir kontinuierliche Bemühungen, mit rechten Feldzügen eine effektive Klimapolitik zu untergraben.

Verfolgt man die institutionellen und persönlichen Verbindungen der klimaskeptischen Antiokökolog.innen in Deutschland, zeigt sich ein Muster, wie wir es bereits aus den Vereinigten Staaten und anderen Ländern kennen.

Verbunden über Einzelpersonen und Institutionen treten enge Beziehungen zwischen marktradikalen, rechtslibertären und  rechtskonservativen bis hin zu rechtspopulistischen Gruppen zutage  –  untereinander  und in die deutschsprachige Szene der klimaskeptischen Antiokökolog.innen.

Die Blüte zeigt die schmale Bandbreite der gesamten Argumentation unserer Amadeu-Antonio-Autoren: Rechts, AfD, Klimaleugner, kapitalistisch, neoliberal, libertär, böse.

Noch ein Schmankerl zum Schluß: Im ttt-Video sieht man am Ende des Beitrages Matthias Quent mit dem Sportrad durch eine extrem trocken anmutende Steppenlandschaft radeln. Sieht der Stadtrand seiner Wohnstatt Jena wegen der Dürre-Hitze-Sintflut-Klimakatastrophe so aus? Natürlich nicht – rund ums EIKE-Büro zum Beispiel schoß im Sommer schon wieder der sibirische Gehwegklau über die Straße, Trockenheit hin oder her. Die Hausmeister mit der E-Sense kommen wie 2021 gerade so hinterher. Nein, MQ ist wohl mit dem ARD-Team eigens auf den Windknollen-Berg heraufgekraxelt (na ja, seien wir realistisch, mit dem Auto raufgefahren). Dort gibt es eine für das Saaletal eher untypische Trockenrasen-Gemeinschaft, und zwar immer.

Radsportler Quent in der postapokalyptischen Klimakrisen-Savanne? Mad Max läßt grüßen! Aus: https://www.ardmediathek.de/video/ttt-titel-thesen-temperamente/klimakollaps-energiekrise-und-rechte-narrative/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3R0dCAtIHRpdGVsIHRoZXNlbiB0ZW1wZXJhbWVudGUvNmM0ZDczMzAtNmQzMy00NWZkLWI2ZjQtODY4NmEwNTUxMGNj

Klimarassismus: Der Kampf der Rechten gegen die ökologische Wende

von Matthias Quent, Christoph Richter, Axel Salheiser

Piper Paperback

Broschiert: ‎ 288 Seiten

ISBN-10 : ‎ 3492063993 , ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3492063999
für schlappe 20 Euro!
Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.090 in Bücher (9.9.22)

Nr. 2 in Rechtsextremismus (Bücher)

Nr. 2 in Umweltpolitik (Bücher)

Nr. 3 in Umwelt Allgemein (Bücher)
Energie: Frankreich schäumt gegen Deutschland

Energie: Frankreich schäumt gegen Deutschland

marleix.jpg

Von DR. GUDRUN EUSSNER* | Man ahnt nicht die Ausmaße des Hasses, der in Frankreich gegen Deutschland wütet. In diesem Fall geht es um eine von Berlin geforderte Energiesteuer, die einzig den Franzosen schaden werde, aber sehr profitabel sei für die Produzenten von Elektrizität aus Gas, für Deutschland, die Niederlande und Italien. Es ginge also […]

Hunger wird folgen: EU-Energieplan wie Chinas “großer Sprung nach vorn”

Hunger wird folgen: EU-Energieplan wie Chinas “großer Sprung nach vorn”

Bildkomposition "Wochenblick"

Die tödlichste Hungersnot in der Geschichte der Menschheit hatte ihren Ursprung im „Großen Sprung nach vorn“, der vom Chef der Kommunistischen Partei Chinas, Mao Zedong, 1958 angeordnet wurde. Er ist der umfassendste Beweis für das Scheitern einer von oben herab aufoktroyierten Wirtschaftsplanung. Für das Scheitern ideologiegetriebener Weltverbesserungspläne. Für die Unfähigkeit der durch die eigene Gesinnung eingeschränkte Führung, komplexe Systeme zu erkennen und einzuschätzen.

Ein Gastbeitrag von Chris Veber.

Der Große Sprung nach vorne

Der „Große Sprung nach vorn“ sollte fünf Jahre dauern (Fünf Jahres Pläne waren schwer in Mode), wurde ab nach drei Jahren wegen der katastrophalen Folgen abgebrochen. Bis dahin führte er zu Absurditäten, Idiotien, Berufung auf Pseudowissenschaftler und glattem Lügen in epischem Ausmaß.

Die Produktion der zwangskollektivierten Landwirtschaft sollte gesteigert werden. Schon die Kollektivierung hatte dazu geführt, dass ein Bauer seinen Ochsen lieber schlachtete und das Fleisch verkaufte als ihn dem Kollektiv zur Verfügung zu stellen. Jetzt plante der „Überragende Führer“ (offizieller Ehrentitel) Mao selbst anhand der Pseudowissenschaft des Lyssenkoismus die Produktionssteigerung der Kommunen. Kurzer Einschub: der Lyssenkoismus leugnete die Existenz von Genen, Biologen die widersprachen wurden als faschistisch verfolgt. Die Resultate waren wunderbar: Drei Meter große Schweine. Kreuzungen von nicht miteinander verwandten Pflanzen wie Baumwolle mit Tomaten. Riesenfrüchte. Aber leider existierten diese Erfolge nur auf dem Papier. Die Bauern logen. Die Funktionäre logen. Die Medien logen. Was auch verständlich war, wer Zweifel äußerte, landete im Arbeitslager.

Rekorde auf dem Papier, Katastrophen in der Realität

Darum wies auch niemand auf die Absurdität hin, Stallgebäudemauern zur Düngemittelproduktion abzureißen. Oder auf die negativen Folgen der Klassifikation des Sperlings als Schädling. Keine Sperlinge, mehr Schadinsekten. Mehr Schadinsekten, mehr Pestizide. Mehr Pestizide, weniger Bienen. Selbst etwas so „einfaches“ wie Ackerbau und Viehzucht erwies sich als überaus komplexes System, das sich weigerte, den Plänen der überragenden Führung zu folgen. Aber am Papier sah alles gut aus, es wurden Rekordernten gemeldet.

Auch die angeordnete Industrialisierung funktionierte nach Plan. Die Stahlproduktion sollte erhöht werden. Als Motivation zur Planerfüllung diente die Deportation. Die Folge war nicht nur, dass viele Bauern statt am Feld am Hochofen arbeiteten und damit bei der Ernte fehlten. Zur Erfüllung der Ziele wurden auch landwirtschaftliche Geräte eingeschmolzen. Der Plan muss erfüllt werden, unter allen Umständen, koste es, was es wolle.

Widerspruch gegen diesen Irrsinn wurde, sie ahnen es schon, als rechts gebrandmarkt und der Abweichler verurteilt.

“Das ist ein Preis den wir zu zahlen haben”

Der chinesische Außenminister Chen Yi sagte 1958 zu möglichen menschlichen Opfern: Das ist ein Preis, den wir zu zahlen haben und kein Anlass, besorgt zu sein.“ Klingt das in Ihren Ohren auch irgendwie vertraut? Deng Xiaping verlautbarte 1958, das (dem Großen Sprung geschuldete) Exportproblem könnte gelöst werden „wenn jeder ein paar Eier, ein Pfund Fleisch, ein Pfund Öl und sechs Kilo Reis einspare“. Ein wenig Verzicht, dann wird’s schon. Auch ein merkwürdig wohlbekannter Spruch.

Und jetzt springen Sie bitte mit mir nach vorn, vom China des Jahres 1958 ins Europa des Jahres 2022. In der EU haben wir Sieben-Jahres-Pläne statt Fünf-Jahres-Pläne, aber damit hören sich die Unterschiede auch schon auf. Die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen hat den Europäischen Grünen Deal vorgestellt. Damit will die EU Kommission die Erderwärmung auf unter 1,5 Grad begrenzen und die Umweltzerstörung stoppen. Zum Green Deal gehört unter anderem ein Aktionsplan für die Schadstofffreiheit von Luft, Wasser und Boden. Wahrlich hehre Ziele, oder?

Dieser Aktionsplan sieht unter anderem eine Reduktion der Ammoniak und Stickstoffemissionen vor. Im Klartext: es soll weniger gedüngt werden. Und es sollten weniger Tiere gehalten werden. Konkret soll zum Beispiel in Deutschland um 20% weniger gedüngt werden, was zur Unterernährung vieler Kulturen führt. In den Niederlanden soll die Stickstoffemission um 50% gesenkt werden, was ein Drittel der Bauern zum Aufgeben zwingen würden. Für die zuständige Ministerin für Natur und Stickstoff, Christianne van der Wal, kein Problem : “Die schmerzliche Schlussfolgerung ist, dass nicht alle Landwirte ihren landwirtschaftlichen Betrieb weiterführen können. Zur schnelleren Lösung der „Stickstoffkrise“ sollen die Bauern in den Niederlanden auch enteignet werden können.

Jetzt kennen Sie den Grund der anhaltenden Proteste der niederländischen Bauern, über die in den Regierungsmedien kaum berichtet wird. Die EU Kommission will also, dass in der EU weniger Nahrungsmittel erzeugt werden. Das treibt den Preis für Nahrungsmittel in der EU in die Höhe und verringert die Möglichkeit für Exporte in Weltgegenden, die sich aufgrund der Bevölkerungsexplosion nicht mehr selbst ernähren können. Stichwort Afrika.

Aber nicht nur in die Nahrungsproduktion greift die EU Kommission ein. Auch die Energieversorgung soll, wie die gesamte EU, bis 2050 „klimaneutral“ werden. Bis 2030 ist eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um 55% geplant. Diese „Energiewende“ soll zur „Gewährleistung einer sicheren und erschwinglichen Energieversorgung in der EU“ führen sowie zu  „sauberere Luft, Wasser und Böden, niedrigere Energiekosten, renovierte Häuser, bessere öffentliche Verkehrsmittel und mehr Ladestationen für E-Autos, weniger Abfall, gesündere Lebensmittel und eine bessere Gesundheit für heutige und zukünftige Generationen.“ In Anführungszeichen gesetzte Texte sind Originalzitate der Website des EU Parlaments. Der Europäische Green Deal bringt das Paradies auf Erden. Am Papier.

Schauen wir uns die Realität an 

Ursula von der Leyen tritt inzwischen für verpflichtende Energierationierungen ein, um den Anstieg der Energiepreiskurve abzuflachen. Sie hat wirklich exakt die gleiche Wortwahl verwendet wie bei Covid, „flatten the curve!“. Wäre die Lage nicht so ernst, würde man drüber lachen.

Deutschlands Un-wirtschaftsminister Robert Habeck meinte wörtlich, wenn Unternehmen durch die explodierenden Energiepreise untragbar hohe Kosten hätten, dann wäre das kein Problem. Sie müssten nur aufhören, zu verkaufen, dann wäre Alles gut. Als Beispiel nannte Habeck unter anderem Bäckereien. Wenn Bäckereien kein Brot mehr backen und verkaufen, dann gibt es Nichts mehr zu essen. Und natürlich keine Unternehmen und keine Arbeitsplätze. Aber mit solchen Kleinigkeiten kann man sich nicht aufhalten, wenn man „Das Klima™“ retten will und der Ukraine bis zum Endsieg die Treue schwört.

Dafür will Deutschland jetzt in der Türkei Kraftwerksschiffe einkaufen oder anmieten, die mit Dieselgeneratoren Strom erzeugen. Diese Schiffe werden sonst in Entwicklungsländern wie Ghana oder dem Sudan eingesetzt.

Währenddessen spricht sich der österreichische Vizekanzler Werner Kogler für eine Verschärfung des Wirtschaftskrieges gegen Russland aus und der noch amtierenden Bundespräsident Van der Bellen nennt Kritiker des Wirtschaftskrieges Kollaborateure von Putin. Die NEOS Chefin Beate Meinl-Reisinger beschimpft sie gleich als Volksverräter.

Die Politik weigert sich einzugestehen, dass dieEnergiewende“ ein Irrweg ins Verderben war. Ein industrialisierter Kontinent ist nicht mit Wind und Sonne zu betreiben, weil die benötigte Grundlast damit nicht bereitgestellt werden kann. In Afrika gibt es die von der Grünfront herbeigeredete angebotsorientierte Energieversorgung. Aber in Afrika ist es oft dunkel. Kernenergie wäre ein Ausweg, aber der wird aus ideologischen Gründen in Deutschland und Österreich abgelehnt. Abgesehen davon baut sich ein Atomkraftwerk nicht über Nacht.

Die politische Führung weigert sich auch einzugestehen, dass der Wirtschaftskrieg gegen Russland weder Russland in die Knie zwingt noch der Ukraine nützt (wertfreie Feststellung). Russland verzeichnet Rekordeinnahmen, der Rubel ist gegenüber dem Euro so stark wie das letzte Mal im Mai 2015 und von einer internationalen Isolierung Russlands ist, abseits der meisten NATO Staaten, nichts zu sehen. Dafür treibt die Weigerung, die Sanktionen gegenüber Russland zu beenden und die Nord Stream 2 Pipeline zu öffnen, die europäischen Unternehmen in die Pleite oder ins Ausland und die europäischen Bürger in die Armut (aktuell am extremsten in Deutschland zu beobachten).

Für die Grüne Einheitsfront ist das ein durchaus beabsichtigter Effekt ihrer Politik. Energie sollte teurer werden. Es sollte weniger Energie verbraucht werden. Der Konsum sollte eingeschränkt werden. Für „Das Klima™“. Nur wird das zu Massenarbeitslosigkeit, Kälte, Hunger und Armut führen. Europa deindustrialisiert sich und wird Afrika. Verlässlich verfügbare und günstige Energie war die Grundlage für Europas Wohlstand.

Der Große Grüne Energiesprung nach vorne, wie er von ideologisch verblendeten Planwirtschaftsfans und Klimapanikern geplant und durchgeführt wird, ist ein Sprung in den Abgrund. Eventuell sollten wir einen Schritt zurücktreten.

Chris Veber ist Ex-Philosoph, Ex-Grüner, Unternehmer und freier Journalist. Er bloggt auf chrisveber.blogspot.com

Covid und der politische Bankrott der alternativen Medien

Russlands Atomwaffenarsenal mit fast 6.000 Sprengköpfen ist genauso gewaltig wie das unsere, und sein revolutionäres Hyperschall-Trägersystem ist weit überlegen. Ein Befehl des russischen Präsidenten Wladimir Putin könnte den Großteil der amerikanischen Bevölkerung in weniger als einer Stunde auslöschen.

Unter solch gefährlichen Umständen liegt es auf der Hand, dass wir uns gegenüber der anderen nuklearen Supermacht vorsichtig und umsichtig verhalten müssen, aber die Realität sieht ganz anders aus. Mit ein oder zwei Ausnahmen haben wir in den 1950er und 1960er-Jahren, auf dem Höhepunkt unseres alten Kalten Krieges, jede potenziell katastrophale Konfrontation sorgfältig vermieden, aber in den letzten Jahren und insbesondere in den letzten Monaten unseres erneuten Konflikts haben wir genau das Gegenteil getan und geben jetzt viele Dutzend Milliarden Dollar aus, um einen tödlichen Stellvertreterkrieg an Russlands eigener Grenze zu führen. Führende Medienexperten und führende US-Senatoren haben öffentlich zur Ermordung Putins aufgerufen, und unsere Beamten haben sich gegenüber der Presse bebrüstet, dass sie bei der Tötung zahlreicher russischer Generäle erfolgreich waren. Solche außerordentlich provokativen Aktionen wären unter Präsident Ronald Reagan unvorstellbar gewesen, ganz zu schweigen von seinen zurückhaltenderen Vorgängern wie Dwight Eisenhower oder Richard Nixon.

Doch während die meisten unserer Mainstream-Medien Reagan routinemäßig für seine gelegentlich scharfe Rhetorik gegen unseren kommunistischen russischen Gegner geißelten und verurteilten, spucken heute praktisch alle unsere großen Medien regelmäßig weitaus schärfere Verurteilungen des christlichen Russlands und seiner Führung aus. Tatsächlich haben diese Medien vier Jahre lang Präsident Donald Trump angeprangert, weil er nicht ausreichend antirussisch sei, und ihn manchmal sogar beschuldigt, eine russische Marionette zu sein. Vor ein paar Jahren hatte ein solch extrem unverantwortliches Verhalten den verstorbenen Prof. Stephen Cohen von den Universitäten Princeton und New York, einen bedeutenden Russlandforscher, dazu veranlasst, zu erklären, dass die Gefahr eines weltweiten Atomkriegs genauso groß sei wie während der Kubakrise 1963, und wir können uns nur vorstellen, was er heute sagen würde.

Aber in vielerlei Hinsicht ist das fast völlige Schweigen der Medien zu einigen Themen genauso gefährlich wie ihre chauvinistische antirussische Rhetorik zu anderen.

Vor einigen Monaten erklärte die russische Regierung, sie habe stichhaltige Beweise dafür erhalten, dass eine Reihe ukrainischer Biolabors, die von den USA finanziert wurden, jahrelang illegale biologische Kriegswaffen für den geplanten Einsatz gegen Russland hergestellt haben. Sowohl Glen Greenwald als auch Tucker Carlson stellten fest, dass die Aussagen von Unterstaatssekretärin Victoria Nuland in ihrer Aussage vor dem Kongress die Realität dieser bemerkenswerten russischen Behauptungen zu bestätigen schienen. Aber praktisch jeder andere westliche Mainstream-Journalist hat dieses brisante Thema entweder ignoriert oder die russischen Anschuldigungen ins Lächerliche gezogen.

Vor einigen Wochen hielt Generalleutnant Igor Kirillov, Leiter der russischen Streitkräfte zur Abwehr von Strahlung, Chemikalien und biologischen Gefahren, eine öffentliche Pressekonferenz, in der er diese Anschuldigungen weiter ausführte und behauptete, das Covid-Virus sei von den USA als illegale Biowaffe entwickelt und bei einem Angriff absichtlich freigesetzt worden. Die Krankheit breitete sich bald weltweit aus und tötete etwa 18 Millionen Menschen, darunter viele Hunderttausende Russen und mehr als eine Million Amerikaner, während sie das Leben von vielen Milliarden Menschen beeinträchtigte. Sollte sich der russische Vorwurf bestätigen, wäre ein solcher Covid-Biowaffenanschlag eines der wichtigsten Ereignisse in der Weltgeschichte, das in seiner Bedeutung wahrscheinlich nur von den beiden Weltkriegen übertroffen wird.

Doch keine dieser schockierenden Behauptungen eines hochrangigen russischen Generals wurde jemals in den amerikanischen Medien veröffentlicht, auch nicht, als das russische Außenministerium sie in einem Tweet veröffentlichte, sein Konto wurde von Twitter gesperrt für die Verbreitung von „falschen Informationen“. Offensichtlich besteht unsere Reaktion auf äußerst beunruhigende Informationen darin, sie zu zensieren, nach dem straußenähnlichen Prinzip, dass „was wir nicht wissen, uns nicht schaden kann„.

Aber eine solche totale Unterdrückung durch die Medien verhindert lediglich, dass die amerikanische Öffentlichkeit – und die gewählten amerikanischen Beamten und politischen Entscheidungsträger – sich ein genaues Bild von der Welt machen können, und das ist eine äußerst gefährliche Situation. Im Laufe der Jahre habe ich Amerika oft als ein Regime bezeichnet, das von seinem Propagandaministerium geführt wird, und letzten Monat habe ich betont, wie wichtig es ist, Amerikas herrschende Herren der Illusion zu entthronen.

Unsere Eliten betrachten Russland als unseren erbitterten internationalen Gegner. Daher könnte man vielleicht argumentieren, dass unsere populären Medien es vermeiden sollten, den Beamten dieses Landes eine öffentliche Plattform zu bieten oder gar über die vermutlich eigennützigen Anschuldigungen seiner obersten Militärs zu berichten. Aber es gibt noch ein weiteres aktuelles Beispiel für das Schweigen der Medien, das sich unter keinen Umständen rechtfertigen lässt.

Jeffrey Sachs von der Columbia University gilt seit Jahrzehnten als eine Säule unseres akademischen Establishments, und 2020 wurde er zum Vorsitzenden unserer Covid-Kommission gewählt, die alle Aspekte der tödlichen Epidemie untersuchen sollte, die so viele Millionen Menschenleben gefordert hatte.

Doch in den letzten Monaten hat Sachs die offiziell bestätigte Covid-Darstellung mutig zurückgewiesen und stattdessen eine Reihe bombenartiger Anschuldigungen erhoben.

Im Mai war er Mitautor von einem Artikel in der renommierten Zeitschrift PNAS in dem er die eindeutigen Beweise dafür präsentierte, dass das Covid-Virus biotechnologisch hergestellt wurde, und eine unabhängige Untersuchung seiner wahren Herkunft forderte – eine dramatische Äußerung, die von fast allen westlichen Medien ignoriert wurde. Seitdem hat er dieses Thema in einer Reihe von wichtigen öffentlichen Erklärungen und Interviews vertieft, in denen er erklärte, dass das Virus offensichtlich das Produkt amerikanischer Labor-Biotechnologie sei, was auf eine mögliche Verbindung zu den seit langem bestehenden Biokriegsführungsprogrammen unseres Landes hindeutet, und gleichzeitig wiederholt die orchestrierte Vertuschung all dieser wichtigen Informationen anprangerte. Anfang Juli, verbreitete sich ein kurzer Clip mit seinen Äußerungen auf Twitter und wurde über eine Million Mal aufgerufen.

Obwohl Sachs die russischen Vorwürfe der Biokriegsführung nicht direkt bestätigt hat, weist er auf wichtige Fakten hin, die mit diesen brisanten Anschuldigungen übereinstimmen. In Anbetracht dieser Tatsache erscheint die fast vollständige Verdunkelung seiner Ansichten durch die Mainstream-Medien besonders verwerflic

Als amtierender Vorsitzender unserer Covid-Kommission kann man sich kaum einen Amerikaner vorstellen, der mit größerer Autorität als Sachs über die Ursprünge der weltweiten Epidemie sprechen kann, die so viele Millionen Menschen getötet hat. In einem gut funktionierenden Medienumfeld hätten seine jüngsten öffentlichen Erklärungen bereits eine Reihe von Schlagzeilen in allen unseren großen Medien hervorgebracht. Doch stattdessen hat kaum eine westliche Publikation seine Worte auch nur zur Kenntnis genommen.

So brachte die New York Times am vergangenen Montagmorgen eine große Titelgeschichte von Steven Lee Myers, einem der „Fehlinformationsspezialisten“ der Zeitung, der die russischen Biowaffenvorwürfe anprangerte und lächerlich machte, die er ausdrücklich als „Unwahrheiten“ bezeichnete. Dem Artikel zufolge hat die russische Regierung erklärt, dass Amerika gegen das Übereinkommen über biologische Waffen von 1975 verstößt, und sich deshalb auf ihre Befugnis berufen, in Genf formelle Anhörungen abzuhalten, um die Beweise vorzulegen und eine Bewertung dieser Behauptungen zu ermöglichen – die erste derartige Sitzung seit einem Vierteljahrhundert. Diese offensichtlich bedeutsame Entwicklung wurde jedoch als offensichtlich falsche Propaganda abgetan. Gleich zu Beginn seines Artikels erklärte Myers, dass „Russland keine Beweise vorgelegt hat“, wobei er übersah, dass die Russen die Anhörung einberufen hatten, um den Vertretern der Welt genau diese Beweise vorzulegen.

Die empörendste Auslassung in dem 1.900 Wörter langen Artikel war jedoch das völlige Fehlen jeglicher Erwähnung von Jeffrey Sachs oder seiner brisanten Anschuldigungen, obwohl die Russen ihn wiederholt zitiert hatten. Die Times fürchtete sich offensichtlich davor, ihre Leser darüber zu informieren, dass der amerikanische Vorsitzende der Covid-Kommission seine eigene Regierung beschuldigte, die Herkunft des Virus zu vertuschen – eine Position, die den russischen Anschuldigungen Glaubwürdigkeit verleihen könnte.

Nach Angaben der Times sind in diesem Jahr bereits fast 4.000 Artikel in den russischen Medien erschienen, in denen die Behauptungen der Russen über die Biowaffen verbreitet wurden. Dies zeigt sicherlich, dass das Thema als wichtig empfunden wird, und viele der neueren Artikel enthalten die Enthüllungen von Sachs. Die meisten Russen sind sich also dieser wichtigen Fakten bewusst, aber praktisch alle amerikanischen Medien haben sie völlig ignoriert, um die Unwissenheit unserer eigenen Bevölkerung aufrechtzuerhalten…

Unser Land befindet sich also in einer bizarren und fast beispiellosen Situation. Die russische Regierung hat Amerika öffentlich beschuldigt, das Covid-Virus in einem Angriff zur biologischen Kriegsführung geschaffen und absichtlich freigesetzt zu haben, wodurch 18 Millionen Menschen auf der ganzen Welt, darunter mehr als eine Million unserer eigenen Bürger, getötet wurden. Und in den letzten Monaten hat Prof. Jeffrey Sachs, der Vorsitzende unserer eigenen Covid-Kommission, bestätigt, dass das Virus biotechnisch hergestellt wurde, und eine anhaltende Vertuschung seiner wahren Herkunft angeprangert. Doch praktisch alle unsere großen Medien haben zu diesen Entwicklungen nahezu absolutes Schweigen bewahrt und die Amerikaner nicht über diese bahnbrechenden Enthüllungen informiert.

Diese Umstände scheinen eine perfekte Gelegenheit für die alternativen Medien zu sein, eine entscheidende Rolle zu spielen, indem sie über die wichtigen Angelegenheiten berichten, die von den kompromittierten Mainstream-Medien so sorgfältig vermieden wurden. Und eine solch umfangreiche alternative Berichterstattung könnte die Mainstream-Medien schließlich dazu zwingen, mitzuziehen und ebenfalls über diese Fakten zu berichten, damit sie nicht von zu vielen ihrer Stammleser als nutzlos und unehrlich abgetan werden.

Leider sind die alternativen Medien, von wenigen Ausnahmen abgesehen, genauso schweigsam geblieben wie ihre Mainstream-Konkurrenten.

Seit Anfang 2020 sind Fragen im Zusammenhang mit Covid zu einem zentralen Thema der alternativen Medienberichterstattung geworden, aber die dramatischen Erklärungen von Prof. Sachs und der russischen Regierung haben nur ein winziges Stückchen Interesse auf sich gezogen. Letzten Monat interviewte Nathan Robinson Sachs für sein Webzine Current Affairs und Robert F. Kennedy Jr. tat dasselbe für seinen Podcast, aber ansonsten scheint der Schrank leer zu sein

Ich bin mir nicht einmal sicher, ob die bahnbrechenden Anschuldigungen gegen die russische Regierung wegen Biokriegsführung außerhalb von Russlands eigenen RT- und Sputnik-Sendern überhaupt nennenswerte Aufmerksamkeit erhalten haben. Es ist möglich, dass die Titelseite der Times von letzter Woche, in der diese russischen Anschuldigungen lächerlich gemacht wurden, mehr Aufmerksamkeit erregt hat als die Gesamtsumme, die in den letzten Monaten in der gesamten alternativen Medienlandschaft erschienen ist, mit der offensichtlichen Ausnahme unserer eigenen Website

Wie erklärt sich das bemerkenswerte Schweigen so vieler alternativer Medienjournalisten? Ich denke, ein Teil der Antwort ist Angst – Angst vor einer Geschichte, die so gigantisch sein könnte, Angst, als russischer Agent abgestempelt zu werden, Angst vor Deplatforming. Einige alternative Podcaster haben mir das ausdrücklich gesagt, und ich vermute, dass diese Bedenken in ihrer Gemeinschaft weitverbreitet sind.

Vor ein paar Wochen habe ich einen Artikel veröffentlicht, in dem ich argumentierte, dass eine Geschichte manchmal einfach zu groß ist, als dass die Mainstream-Medien es in Erwägung ziehen würden, darüber zu berichten, und dasselbe gilt offensichtlich auch für viele Elemente der alternativen Medien

Ich denke jedoch, dass ein weitaus größerer Faktor für dieses Schweigen darin besteht, dass sich ein Großteil der alternativen Medien im letzten Jahr oder mehr auf einen völlig anderen Aspekt des Covid-Problems konzentriert hat, nämlich auf die zur Bekämpfung der Krankheit entwickelten Impfstoffe. Wie aus dem Nichts ist plötzlich eine riesige und militante Impfgegner-Bewegung aufgetaucht, die inzwischen wahrscheinlich 15-30 % der amerikanischen Bevölkerung umfasst und den Online-Diskurs über Covid fast monopolisiert.

Die meisten glühenden Impfgegner interessieren sich nur wenig für die Ursprünge des Virus selbst, die sie als unwichtig abtun, und viele von ihnen bezweifeln, dass Covid gefährlich ist oder überhaupt existiert, während sie glauben, dass die Impfstoffe enorm tödlich sind. Als extremes Beispiel für diese bedauerliche Tendenz warnte Dr. David Martin, ein prominenter und einflussreicher Impfgegner, vor einigen Monaten, dass bis zu einem Drittel der amerikanischen Bevölkerung bald an den Folgen des Impfen sterben würde, und forderte Tribunale nach Nürnberger Art für diejenigen, die für diese drohende Katastrophe verantwortlich sind. Politische Aktivisten oder alternative Websites können einem bestimmten Thema nur eine begrenzte Menge an Zeit und Platz widmen, und der Kreuzzug gegen das Impfen hat einen großen Teil des Interesses an Covid absorbiert.

Ich denke jedoch, dass ein weitaus größerer Faktor für dieses Schweigen darin besteht, dass sich ein Großteil der alternativen Medien im letzten Jahr oder mehr auf einen völlig anderen Aspekt des Covid-Problems konzentriert hat, nämlich auf die zur Bekämpfung der Krankheit entwickelten Impfstoffe. Wie aus dem Nichts ist plötzlich eine riesige und militante Anti-vaxxing-Bewegung aufgetaucht, die inzwischen wahrscheinlich 15-30 % der amerikanischen Bevölkerung umfasst und den Online-Diskurs über Covid fast monopolisiert.

Die meisten glühenden Impfgegner interessieren sich nur wenig für die Ursprünge des Virus selbst, die sie als unwichtig abtun, und viele von ihnen bezweifeln, dass Covid gefährlich ist oder überhaupt existiert, während sie glauben, dass die Impfstoffe enorm tödlich sind. Ein extremes Beispiel für diese bedauerliche Tendenz lieferte vor ein paar Monaten Dr. David Martin, ein prominenter und einflussreicher Anti-Vaxx-Aktivist, warnte, dass bis zu ein Drittel der amerikanischen Bevölkerung würde bald an den Folgen der Impfung sterben und forderte Tribunale nach Nürnberger Vorbild für die Verantwortlichen dieser drohenden Katastrophe. Politische Aktivisten oder alternative Websites können einem bestimmten Thema nur eine begrenzte Menge an Zeit und Platz widmen, und der Kreuzzug gegen das impfen hat einen großen Teil des gesamten Interesses an Covid absorbiert.

Meine eigenen Ansichten über Impfstoffe waren schon immer ziemlich Mainstream, und ich betrachte die Anti-Impf-Bewegung als eine enorm fehlgeleitete Ablenkung, so sehr, dass ich spekuliert habe, sie könnte genau aus diesem Grund absichtlich gefördert worden sein. Wenn sich die energischsten und lautstärksten Elemente der alternativen Medien in erster Linie auf Fragen der Impfung konzentrieren und dem Virus selbst wenig Aufmerksamkeit schenken, ist es sehr viel unwahrscheinlicher, dass sie über die dramatischen öffentlichen Äußerungen der russischen Regierung oder von Prof. Sachs berichten, dessen Ansichten über Impfstoffe ebenso konventionell zu sein scheinen wie meine eigenen. In einem kürzlich erschienenen Beitrag habe ich die plausible Möglichkeit erörtert, dass in den letzten zwölf Jahren eine Strategie der „kognitiven Infiltration“ von Desinformationsagenten angewandt wurde, um die Verschwörungsgemeinschaft in Sackgassen und von den Themen abzulenken, die für das politische Establishment am bedrohlichsten sind. Das plötzliche Auftauchen der massiven Anti-Impf-Bewegung könnte ein perfektes Beispiel dafür sein.

Es gibt einige Hinweise darauf, welche Themen von unseren herrschenden Eliten wirklich gefürchtet und welche lediglich als Ärgernis betrachtet werden. Robert F. Kennedy, Jr. ist die prominente Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, die den gemäßigten Flügel der Anti-Vaxxing-Bewegung anführt, und sein Anti-Fauci-Buch wurde trotz unerbittlicher Anfeindungen durch die Medien ein Amazon-Bestseller. In den letzten Jahren hat seine Website Children’s Health Defense mit ihren Artikeln, in denen die angeblichen Gefahren von Impfstoffen scharf verurteilt werden, enormen Zulauf erhalten. Doch nur einen Tag bevor er sein jüngstes Podcast-Interview mit Prof. Sachs über die Ursprünge von Covid veröffentlichte, wurde seine Website plötzlich sowohl von Facebook als auch von Instagram gesperrt. Offenbar sind manche Themen viel bedrohlicher als andere.

Aus welchen Gründen auch immer, haben sich die alternativen Medien in den letzten Monaten dazu entschlossen, Prof. Sachs fast ebenso gründlich zu boykottieren wie ihre Mainstream-Pendants. Wenn das so weitergeht, haben sich die alternativen Medien als politisch bankrott und nutzlos in einer öffentlichen Angelegenheit von größter globaler Bedeutung erwiesen und sind nicht besser als die New York Times, CNN oder eine der anderen Publikationen der Mainstream-Medien, die sie so regelmäßig anprangern. Ich würde behaupten, dass eine ausreichend starke Berichterstattung, über die dramatischen Covid-Enthüllungen von Sachs zum Lackmustest für die Glaubwürdigkeit innerhalb der alternativen Mediengemeinschaft geworden ist, und bis jetzt scheinen fast alle alternativen Publikationen diesen Test nicht bestanden zu haben.

Das könnte sich jedoch leicht ändern. Die meisten Journalisten, ob Mainstream- oder Alternativjournalisten, fühlen sich wohl, wenn sie in Herden unterwegs sind und über dieselben Geschichten berichten, die von den meisten ihrer Kollegen hervorgehoben werden. Wenn also ein oder zwei hinreichend einflussreiche alternative Medien damit beginnen, Sachs und seine Aussagen zu einem Hauptthema zu machen, könnten viele andere Medien schnell damit beginnen, dasselbe zu tun.

Ich würde gerne glauben, dass meine eigene Analyse der Covid-Epidemie schließlich eine ähnliche Entwicklung nehmen könnte. Seit April 2020 habe ich eine lange Reihe von Artikeln veröffentlicht, in denen ich argumentiere, dass es starke, vielleicht sogar überwältigende Beweise dafür gibt, dass der Covid-Ausbruch auf einen amerikanischen Angriff zur biologischen Kriegsführung gegen China (und den Iran) zurückzuführen ist, der wahrscheinlich von Teilen der Trump-Administration, aber ohne das Wissen oder die Genehmigung des Präsidenten durchgeführt wurde. Zusammengenommen wurden diese Artikel fast 800.000 Mal aufgerufen und in einem frei herunterladbaren eBook:

In den letzten Jahren hat in den Diskussionsforen unserer Website eine heftige Debatte über meine Covid-Hypothese stattgefunden, die über 18 000 Kommentare mit insgesamt mehr als 2,6 Millionen Wörtern umfasste. Während dieses langen Austauschs habe ich nur wenige starke Argumente gegen dieses Szenario gefunden, abgesehen von der Behauptung, dass selbst schurkische Elemente der Trump-Administration unmöglich etwas so Leichtsinniges und Dummes mit solch katastrophalen Folgen hätten machen können.

Aber ich denke, der plausibelste Grund, den ein Gelegenheitsleser haben könnte, um meine Analyse zu ignorieren, ist das Argument des Schweigens. Wenn meine Argumente tatsächlich so stichhaltig wären, wie ich behauptete, dann wären sie sicherlich nicht so lange von praktisch allen Mainstream- und alternativen Journalisten in Amerika völlig ignoriert worden. Nur offensichtlich fatale Logikfehler könnten einen solchen Mangel an Berichterstattung erklären.

In den letzten Jahren hat in den Diskussionsforen unserer Website eine heftige Debatte über meine Covid-Hypothese stattgefunden, die mehr als 18.000 Kommentare mit insgesamt mehr als 2,6 Millionen Wörtern umfasste. Während dieser langwierigen Diskussionen habe ich nur wenige starke Argumente gegen dieses Szenario gefunden, außer der Behauptung, dass selbst schurkische Elemente der Trump-Administration unmöglich etwas so Rücksichtsloses und Dummes mit so katastrophalen Folgen getan haben könnten.

Aber ich denke, der plausibelste Grund, den ein Gelegenheitsleser haben könnte, um meine Analyse zu ignorieren, ist das Argument des Schweigens. Wenn meine Argumente tatsächlich so stichhaltig wären, wie ich behauptet habe, wäre sie sicherlich nicht so lange von praktisch allen Mainstream- und alternativen Journalisten in Amerika völlig ignoriert worden. Nur offensichtlich fatale Logikfehler könnten einen solchen Mangel an Berichterstattung erklären.

Das völlige Schweigen, das in ähnlicher Weise auf die öffentlichen Enthüllungen von Jeffrey Sachs und die Anschuldigungen hochrangiger russischer Generäle folgte, lässt jedoch anderes vermuten. Wenn fast alle westlichen Medien die schlagzeilenträchtigen öffentlichen Erklärungen des Vorsitzenden der Covid-Kommission ignorieren können, ist es leicht zu verstehen, warum sie das Gleiche mit meiner eigenen, weitaus kontroverseren und weit weniger fundierten Analyse getan haben.

Aber ich möchte glauben, dass nach einem größeren Dammbruch bald eine enorme Flut von lange vermiedenen Informationen nach außen fließen wird.

Wer sich für die Einzelheiten dieser möglichen zukünftigen Flut interessiert, kann sie leicht in den 60.000 Wörtern meiner gesammelten Artikel nachlesen. Und für diejenigen, die ein anderes Format bevorzugen, habe ich das Material Anfang dieses Jahres in mehreren Interviews vorgestellt, die sich bereits als einige der beliebtesten Videos auf Rumble etabliert haben. Das erste Video wurde inzwischen über 430.000 Mal angesehen, und die drei anderen zusammen weit über eine Million Mal.