Kategorie: Nachrichten
Energiekrise: Kommt zum Gas-Notstand jetzt auch eine Ölknappheit?
Die halbe Welt befindet sich im Panik-Modus.
Grund dafür sind die Russland-Sanktionen, die vom Westen wegen des Ukraine-Krieges verhängt wurden. Allerdings führen jene nun selbst zu einem rapiden Gas-Defizit in Europa.
Dabei ist das nur eine Seite der Medaille.
Die andere, die drastische Verknappung der Rohöl-Versorgung.
Somit steuern die Gas- und Ölabhängigen Länder aufgrund politischen Unvermögens direkt auf eine nie gekannte Katastrophe in der Energiewirtschaft zu!
Es waren dramatische Worte, die Prinz Abdulaziz bin Salman, der Energieminister Saudi-Arabiens, am 10. Mai 2022 auf einer Konferenz in Abu Dhabi fand. „Solche Dinge habe ich noch nie gesehen“, bekannte er. „Die Welt muss aufwachen und eine existierende Realität wahrnehmen. Die Welt verliert immer mehr Energie-Kapazitäten auf allen Ebenen.“
Dabei bezog sich der saudische Prinz auf die stark steigenden Preise für Benzin und Diesel-Kraftstoff in den USA, die sich zu jener Zeit auf einem Allzeithoch befanden.
Er blieb mit seiner Einschätzung nicht alleine. „Wir haben in der Vergangenheit vor einem Investitionsdefizit gewarnt und dieses Investitionsdefizit holt nun viele Länder ein“, erklärte Suhail al Masrouei, der Energieminister der Vereinigten Arabischen Emirate. Denn ohne zusätzliche und global abgestützte Investitionen würden die ölfördernden Staaten schon bald nicht mehr in der Lage sein, ihren Kunden ausreichende Lieferungen zu garantieren.
Das wiederum bedeutet nichts anderes als drohende Versorgungsengpässe mit Rohöl aufgrund steigender Nachfrage.
Und auch Mohammed Barkindo, der erst kürzlich verstorbene Generalsekretär der Organisation erdölexportierender Länder, kurz OPEC, warnte vor ernsten Verwerfungen im Energiesektor wegen des Ukraine-Krieges. Aber auch wegen der in vielen westlichen Ländern eingeleiteten Abkehr von fossilen Energieträgern.
Wortwörtlich sagte Barkindo kurz vor seinem Tod: „Der andauernde Krieg in der Ukraine, eine COVID-19-Pandemie, die uns noch immer begleitet, und der Inflationsdruck auf der ganzen Welt haben sich zu einem perfekten Sturm zusammengefügt, der auf den Rohstoffmärkten im Allgemeinen für erhebliche Volatilität und Unsicherheit sorgt. Vor allem aber in der Welt der Energie.“
Strompreis tausend Prozent teurer als im Zehnjahresvergleich!
Der Strompreis in Deutschland (Ein-Jahres-Termin für Grundlaststrom) steigt aktuell zum ersten Mal auf über 400 Euro pro Megawattstunde. Laut dem Rohstoff- und Energieexperten Javier Blas vom Wirtschafts- und Finanzdienst „Bloomberg“ notiert der Börsenpreis in Deutschland damit inzwischen ungefähr eintausend Prozent höher (!) als im langfristigen Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2020, als der Durchschnitt bei 41,1 Euro lag. Laut Blas ist das für die energieintensive verarbeitende Industrie in Deutschland ein „echter Schlag ins Kontor“. Übrigens: Vor genau einem Jahr notierte Strom am Großhandelsmarkt noch unter 100 Euro.
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Nie zuvor war ein medizinischer Eingriff so schädlich, so tödlich.
Vor kurzem hat OpenVAERS die neuesten Daten über Schäden und Todesfälle nach der Corona-Impfung veröffentlicht. Diese sind nicht schlecht.
Bis zum 22. Juli sind bei der amerikanischen Datenbank für unerwünschte Wirkungen VAERS 1.357.937 Berichte über unerwünschte Wirkungen eingegangen. Es wurden 29.790 Todesfälle, 170.151 Krankenhausaufenthalte, 132.676 Besuche in der Notaufnahme und 200.580 Arztbesuche gemeldet, außerdem 9799 Fälle von Anaphylaxie, 15.705 Fälle von Bellscher Gesichtslähmung, 4889 Fehlgeburten, 15.973 Herzinfarkte, 50. 739 Fälle von Myokarditis, 55.719 Fälle von dauerhafter Behinderung, 8747 Fälle von Thrombozytopenie in Verbindung mit einer niedrigen Thrombozytenzahl, 33.124 lebensbedrohliche Ereignisse, 44.115 schwere allergische Reaktionen und 14.374 Fälle von Gürtelrose.
#VAERS COVID Vaccine data now available through 7.22.22 at https://t.co/OVL3IZu4t5. pic.twitter.com/x67lo4olN6
— OpenVAERS (@OpenVAERS) July 30, 2022
„Nie zuvor war ein medizinischer Eingriff so schädlich, so tödlich“, twittert der belgische Arzt Leo Van den Bossche. Seine Kollegin Anne Fierlafijn fügt hinzu: „Aber der Factchecker von Knack sagt, dass diese Zahlen unzuverlässig sind. Es handelt sich in der Tat um stark unterschätzte Zahlen, weil viele Ärzte und Patienten sie nicht als Nebenwirkung anerkennen wollen und sich nicht die Mühe machen, sie zu melden“.
Der Arzt Frank Peeters retweetete Van den Bossches Nachricht. „Angesichts der Daten, die jetzt veröffentlicht werden und einen statistischen Zusammenhang mit den Corona-Impfungen deutlich machen, frage ich mich, ob die medizinische Welt auf den Nachweis eines kausalen Zusammenhangs wartet und bei den nächsten Impfkampagnen das Vorsorgeprinzip in der Medizin ignorieren wird“, fügte er hinzu.
„Ich frage mich wirklich, wer die Ärzte sein werden, die in nächster Zeit eine weitere Spritze gegen das Wuhan-Virus erhalten werden. Das tut man nur, wenn man den Kopf ziemlich tief in den Sand steckt oder wenn man nur die Mainstream-Medien als Informationsquelle hat“, sagt Peeters.
John Ioannidis zum Stand der Impfungen und Covid
John Ioannidis spricht in einem Interview über Impfungen, Kinderimpfungen, Masken, Long Covid und die generelle Lage der Wissenschaft in den letzten beiden Jahren.
Er ist einer der führenden Epidemiologen der Welt und ist seit zwei Jahren weltbekannt. John Ioannidis, Professor von Stanford. Anhand des Kreuzfahrtschiffes „Diamond Princess“ errechnete er schon im März 2020 die Infektionssterblichkeit ziemlich genau, etwa 0,2 %. Damals rückten das RKI und Leute wie Christian Drosten SARS-CoV-2 noch in die Nähe von SARS1.
Entsprechend scharf sprach er sich gegen radikale Maßnahmen wie „Lockdowns“ aus. Nach dem ersten – fast weltweiten – Lockdown im Frühjahr 2020 meinte er: „OK, wir haben es getan. Tut es nie wieder. Nie wieder.“
Vergangene Woche gab Ioannidis dem Wissenschaftsjournalisten und Epidemiologen Vinay Prasad ein Interview. Darin äußerte sich unter anderem zum aktuellen Stand der Impfkampagne, Masken, zur Lage der Wissenschaft und der generellen Dynamik in den letzten beiden Jahren.
Zur Impfkampagne:
Mit Lauterbach endet die «deutsche Geisterfahrt» nie
Der deutsche Gesundheitsminister möchte offenbar weiterhin im «Pandemie»-Modus verharren. Von Hartmut Steeb
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verlängert den internationalen Gesundheitsnotstand (wir berichteten) und spricht sich, entgegen früheren Äusserungen und aussagefähiger gegenteiliger Studien, wieder für die Maskenpflicht aus.
Die Bundestagspräsidentin plädiert für deutlich mehr Gelassenheit als der Bundesgesundheitsminister, obwohl auch sie sich Maskenpflichten für Innenräume wieder vorstellen kann und für weitere Impfungen empfiehlt.
Welt-Redakteur Tim Röhn bringt die Lage höchst zutreffend so auf den Punkt:
«Angesichts der schlichten Tatsache, dass Viruswellen auch in Zukunft auftreten, wird Lauterbachs Handeln weiter von Bedeutung sein. Lässt man ihn gewähren, endet die deutsche Geisterfahrt nie.»
Die spannende Frage der nächsten Woche wird sein, mit welchem Plan wer in das Winterhalbjahr geht. Die Öffentlichkeit erfährt, dass der Bundesgesundheitsminister und der Justizminister miteinander im Gespräch sind und bald ein Plan vorgelegt werden soll. Freilich wird
Moralische Blindheit gegenüber dem Bösen in den USA
Eines der großen Probleme, mit denen wir in Amerika konfrontiert sind, ist die mangelnde Bereitschaft allzu vieler Amerikaner, das Böse in ihrer eigenen Regierung zu erkennen und ihm entgegenzutreten, insbesondere wenn dieses Böse im Pentagon und in der CIA angesiedelt ist, die beide von vielen Amerikanern als gottgleich angesehen werden. Wie ich in meinem neuen Buch An Encounter with Evil: The Abraham Zapruder Story (Eine Begegnung mit dem Bösen: Die Abraham Zapruder Story) darlege, sind die Amerikaner sehr gut darin, das Böse in ausländischen Regimen wie Russland oder China zu erkennen und zu bekämpfen, aber nicht so sehr, wenn es um das Böse in ihrer eigenen Regierung geht.
Ein Beispiel dafür ist ein kürzlich erschienener Artikel im konservativen Wall Street Journal über den amerikanischen Basketballstar Brittney Griner, die sich in Russland eines Drogendelikts schuldig bekannt hat. Der Artikel mit dem Titel „Amerika als Geisel: Day 15,606“, beklagte die Tatsache, dass die russischen Behörden sich weigerten, Griner als Reaktion auf die Forderungen von US-Beamten sofort freizulassen. Die Autoren des Artikels, Jared Genser und Skylar Gleason, nannten Griner eine „Geisel“.
Unnötig zu erwähnen, dass es keinen einzigen Hinweis auf all die Drogenkrieg-„Geiseln“ gab, die die US-Regierung und die Regierungen verschiedener Bundesstaaten hier in den Vereinigten Staaten festgehalten haben – und weiterhin festhalten – und das schon viel länger als etwa 5 Monate.
Genser und Gleason gehen jedoch noch weiter und bringen einen weiteren offiziellen Feind (oder Gegner) der Vereinigten Staaten ins Spiel – den Iran. Sie verweisen auf die US-Diplomaten, die während der iranischen Revolution 1979 als Geiseln genommen wurden.
Was Genser und Gleason jedoch nicht erwähnen, ist, warum das iranische Volk überhaupt das Bedürfnis hatte, eine gewaltsame Revolution zu initiieren. Dieser Teil des Bildes wird in ihrem Artikel im Wall Street Journal ausgelassen.
1953 initiierte die CIA absichtlich, wissentlich und vorsätzlich einen gewaltsamen Regimewechsel im Iran, durch den der demokratisch gewählte Premierminister des Landes, Mohammad Mossadegh, aus dem Amt gedrängt und der Schah von Iran wieder an die Macht gebracht wurde.
Der Schah war einer der brutalsten Diktatoren der Welt, und die US-Beamten waren mit ihm einverstanden, weil er die US-Regierung inbrünstig unterstützte. Die CIA half sogar bei der Organisation, Ausbildung und Aufrechterhaltung der brutalen SAVAK, der Polizei des Schahs, die eine Kombination aus Pentagon, CIA, FBI und NSA war.
Durchsuchungen ohne Durchsuchungsbefehl in den Häusern der Menschen. Willkürliche Verhaftungen. Gewaltsame Unterdrückung von Redebeiträgen, insbesondere von solchen, die die iranische Diktatur kritisierten. Unbefristete Inhaftierung. Folter. Außergerichtliche Hinrichtungen. Dies ist die von den USA unterstützte Tyrannei, die das iranische Volk 26 Jahre lang jeden Tag erdulden musste.
Im Jahr 1979 hatte das iranische Volk genug von dieser gewalttätigen und brutalen, von den USA inszenierten und unterstützten Tyrannei. Damals lehnte es sich gegen seine eigene Regierung auf, wozu es, wie Thomas Jefferson in der Unabhängigkeitserklärung geschrieben hatte, jedes Recht hatte.
Als die Revolution stattfand, befand sich der Schah in den Vereinigten Staaten, um sich medizinisch behandeln zu lassen. Das iranische Volk nahm die US-Diplomaten als Geiseln, um sicherzustellen, dass die CIA und das Pentagon nicht versuchen würden, den Schah wieder an die Macht zu bringen. Auch wenn das moralisch und rechtlich falsch war, ist es wichtig, dass wir die Angelegenheit in den Gesamtzusammenhang dessen stellen, was die US-Regierung, einschließlich dieser Diplomaten, dem iranischen Volk in den vorangegangenen 26 Jahren angetan hat.
Ungeachtet all der großspurigen Worte über die Bedeutung der Demokratie, die aus dem Munde von US-Politikern kommen, ist die unangenehme Tatsache, dass US-Beamte wissentlich, absichtlich und vorsätzlich das iranische Experiment mit der Demokratie zerstörten und dann halfen, dem iranischen Volk eine der brutalsten, nicht-demokratischen Tyranneien der Geschichte aufzuzwingen. Leider war das iranische Volk nach der Revolution nicht in der Lage, das demokratische System, das die US-Beamten zerstört hatten, wiederherzustellen, und die Iraner mussten schließlich unter einer weiteren Tyrannei leiden.
Warum hielten es die US-Beamten für notwendig, das iranische Demokratieexperiment zu zerstören? Aus demselben Grund, aus dem sie es später für nötig hielten, die demokratischen Systeme Guatemalas und Chiles zu zerstören, indem sie deren demokratisch gewählte Präsidenten aus dem Amt jagten und durch brutale, rechtsgerichtete Militärtyrannen ersetzten.
Der Grund dafür lag in der virulenten antirussischen Gesinnung, die in den Köpfen von CIA-Beamten, Pentagon-Beamten und anderen Bundesbeamten herrschte – dieselbe virulente antirussische Gesinnung, die ihre Nachfolger heute plagt. Sie waren davon überzeugt, dass Mossadegh während des Kalten Krieges eher Russland als den Vereinigten Staaten zugeneigt war, weshalb sie das Bedürfnis hatten, ihn gewaltsam aus dem Amt zu entfernen. Als der guatemaltekische Präsident Jacobo Arbenz und der chilenische Präsident Salvador Allende sich tatsächlich mit Russland anfreundeten, wurden auch sie zur Zielscheibe gewaltsamer Regimewechsel-Operationen seitens des Pentagon und der CIA.
Und natürlich wissen wir alle, was mit Präsident Kennedy geschah, nachdem auch er sich in seiner berühmten Friedensrede an der American University im Juni 1963 mit Russland und dem Rest der Sowjetunion angefreundet hatte.
Wie ich in An Encounter with Evil: The Abraham Zapruder Story (Eine Begegnung mit dem Bösen: Die Abraham Zapruder Story) darlege, ist es, wenn wir unsere Nation wieder auf den richtigen Weg bringen wollen – hin zu Freiheit, Frieden, Wohlstand und Harmonie mit den Menschen in der Welt -, von entscheidender Bedeutung, dass wir das Böse hier zu Hause erkennen, ihm entgegentreten und es ausrotten – das Böse, das im Zentrum der US-Regierung steht.
Nancy Pelosi, Taiwan & eine weitere gefälschte Binärdatei Warum nehmen wir weiterhin an der geopolitischen Pantomime teil?
Nancy Pelosi besuchte gestern Taiwan. Das war ein großes Ereignis. Die Menschen fragten sich: „Ist das ein gefährliches Manöver?“ oder „Werden die Chinesen Pelosis Flugzeug abschießen?“
Demonstranten gingen in Taipeh auf die Straße, das chinesische Militär hält im Südchinesischen Meer Übungen mit scharfen Waffen ab.
…und dann ist Pelosi abgereist, und nichts ist wirklich passiert, oder?
Taiwan ist nur eine weitere gefälschte Binärdatei. Bei den Pressekonferenzen und Fototerminen trugen alle Masken.
In Peking und Washington werden nach wie vor Impfpässe, Impfvorschriften und Impfauffrischungen propagiert.
Sie reden immer noch über Covid und Klimawandel und digitale Zentralbankwährungen.
Sie sind sich sehr einig über die Notwendigkeit, Sie zu kontrollieren, Ihnen einen Maulkorb zu verpassen, Sie zu überwachen und Sie zu impfen.
Sie alle gehen immer noch mit den großen Lügen der Globalisten hausieren, auch wenn das Säbelrasseln viele Menschen diese Tatsache vergessen lässt.
COMPACT.Der Tag: Verbotswelle – Krieg gegen COMPACT

COMPACT.DerTag vom 3. August 2022: Ein heißer Herbst kündigt sich an – und das Regime reagiert mit immer stärkerer Repression. Nach der Inhaftierung von Querdenken-Gründer Michael Ballweg richtet sich der totalitäre Vorstoß gegen COMPACT. Innenministerin Nancy Faeser ist die lauteste Ruferin der Verbotsfanatiker und hat für Oppositionelle extra eine neue Kategorie im Verfassungsschutzbericht einrichten lassen, […]
Wenn die Medien zu Angst und Hass treiben

Von PROF. EBERHARD HAMER | Die Corona-Krise hat unsere Gesellschaft gespalten. Eineinhalb Jahre lang haben Lauterbach und seine virologische Paniktruppe täglich in den Medien Panik verbreitet, die Krankheit würde zu Massentod, Masseninfektion und zum Zusammenbruch des Gesundheitssystems führen (Lauterbach: „Eine Million Tote erwartet“). Panikhandlungen wie der Lockdown nach chinesischem Vorbild zerstörten die Wirtschaft, Homeoffice die […]
So verschieben sich die Perspektiven

Der Blick aus der EU in den Nahen und Mittleren Osten und der Blick aus dem Nahen und Mittleren Osten in die EU: Sie eröffnen sehr unterschiedliche Perspektiven. Verschieden ist auch, wer auf die jeweils andere Region blickt. Von Karin Leukefeld.
Dieser Artikel ist zuerst auf „Global Bridge“ erschienen, wir danken für die freundliche Erlaubnis der Übernahme.
Die Perspektiven der EU-Institutionen und der reichen europäischen Regierungen sind geleitet von geostrategischen und ökonomischen Interessen. Auch wenn das mit schönen Worten und edlen Absichten verkleidet wird, geht es um Machtpolitik. Begriffe wie Freiheit, Demokratie und Menschenrechte, Wohlstand, Sicherheit und Partnerschaft versprachen vor 20 Jahren den Zielländern eine gute Zukunft, wenn sie mit der EU kooperierten.
Dialog und Partnerschaftsabkommen waren Teil des neuen außenpolitischen Konzepts der EU-Nachbarschaftspolitik, die 2004 verkündet wurde. Es ergänzte strategisch das US-Konzept eines „Größeren Mittleren Ostens“, mit dem eine Region von Afghanistan über die Arabische Welt bis Nordafrika als Interessens- und Einfluss-Sphäre für den von den USA geführten Westen, EU und NATO markiert wurde.
Die Zielländer der EU-Nachbarschaftspolitik umfassten im Nordosten Belarus, Ukraine, Moldau, im Osten Georgien, Aserbeidschan und Armenien, im Südosten Syrien, Libanon, Jordanien, Israel, Palästina und im Süden Ägypten, Libyen, Tunesien, Algerien und Marokko. Innerhalb des Gebietes lagen das Schwarze Meer, das Asowsche Meer, das Kaspische Meer, der nördliche Suez-Kanal und das gesamte Mittelmeer einschließlich der Straße von Gibraltar.
Heute ist klar, dass es Brüssel mit seiner „Nachbarschaftspolitik“ im engen Kontakt mit Washington und der NATO um die geostrategische Ausweitung nach Osten und Südosten geht. Ziel ist die Eindämmung von Russland, das sich nach der Auflösung der Sowjetunion und des Militärbündnisses Warschauer Pakt wirtschaftlich, militärisch und politisch wieder stabilisiert hat.
Der US-geführte westliche Block will Russland zurückdrängen und hat das Land mit der Osterweiterung von EU und NATO und mit US-Militärbasen in Asien und im Nahen und Mittleren Osten geradezu umzingelt. Begleitet wurde das westliche Vorgehen von einer Dialogverweigerung über die russischen Sicherheitsinteressen. Das aufgebaute Konfliktpotential entlud sich mit dem Einmarsch russischer Truppen in der Ukraine.
USA, EU und NATO waren darauf vorbereitet. Alle Kontakte – politisch, wirtschaftlich, diplomatisch, humanitär, wissenschaftlich, kulturell – zu Russland wurden abgebrochen und eine Kaskade von Sanktionen wurde gegen das Land verhängt. Jahrzehntelang haben Gaslieferungen aus Russland den Wohlstand der EU zuverlässig aufgebaut, doch nun soll diese „Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen“ gestoppt werden und die EU sucht nach Alternativen. Was also liegt näher, als sich an die „Nachbarn“ zu wenden?
EU-Nachbarschaftspolitik – Traum und Wirklichkeit
Die ursprünglichen „Zielländer“ der EU-Nachbarschaftspolitik im Nahen und Mittleren Osten versprachen sich vor 20 Jahren vermutlich wirklich Fortschritt und die Lösung so mancher Probleme. Syrien machte seine Tore weit auf für Hunderte ausländischer Organisationen, der Libanon schöpfte Hoffnung, zumal sich fast zeitgleich die israelischen Besatzungstruppen nach mehr als 20 Jahren Widerstand über Nacht davongestohlen hatten. Jordanien und die Palästinenser hofften auf Vermittlung mit Israel. Israel baute eine Mauer.
EU-Assoziierungsabkommen wurden verhandelt. Bilaterale Programme mit europäischen Ländern wurden aufgelegt, von denen vor allem die Jugend profitierte. Wirtschaftliche Kontakte wurden geknüpft und vertieft. Man war sogar bereit, bei dem von Frankreich favorisierten Mittelmeerdialog am gleichen Tisch Platz zu nehmen wie Israel. Dieser stets „unfreundliche Nachbar“ hatte das Land seiner Nachbarn gestohlen, die Menschen von dort vertrieben und völkerrechtswidrig Militärbasen und Siedlungen gebaut. Israel blockierte die wirtschaftliche Entwicklung seiner Nachbarn durch seine Besatzungspolitik und Drohungen. Doch dieser „unfreundliche Nachbar“ war ein guter Freund von USA und EU, die stets zu ihm standen. USA, Frankreich, Großbritannien und das reiche Deutschland bewaffneten Israel Jahr für Jahr bis an die Zähne – und das schon seit Jahrzehnten. Vielleicht konnten sie Israel dazu bringen, die Rechte seiner arabischen Nachbarn zu respektieren? Vielleicht konnten sie helfen, die Konflikte mit diesem „unfreundlichen Nachbarn“ zu lösen?
Es kam nicht dazu. Der Mittelmeerdialog wurde eingestellt, die EU-Nachbarschaftspolitik entwickelte ein bürokratisches Monster, das die potentiellen Partnerländer mit immer neuen Forderungen konfrontierte. So sollte Syrien beispielsweise innenpolitisch umfangreiche Reformen in Justiz und Politik entsprechend EU-Standards durchsetzen. Damaskus sollte zudem seine Partnerschaft mit dem Iran einstellen, mit Israel einen Friedensvertrag abschließen und die israelisch besetzten Golan-Höhen vergessen. Syrien und Libanon – die zusammen seit 1948 rund eine Million palästinensischer Flüchtlinge aufgenommen hatten – sollten ihre Unterstützung für den palästinensischen Widerstand einstellen und vieles mehr. Es regte sich Widerspruch in den Ländern, die ihre nationalen Interessen behaupten wollten. Gespräche und Verhandlungen zogen sich in die Länge.
Kein Respekt, kein Frieden
Niemand kann in Frieden leben, wenn ein „unfreundlicher Nachbar“ es nicht will. Dieses geflügelte Wort gilt gerade im Nahen und Mittleren Osten, wo die israelische Besatzungspolitik gegen die Palästinenser immer neue Züge annimmt, sich immer weiter verschärft und wohl am schändlichsten im Gazastreifen zu sehen ist.
Von dort hatte sich die israelische Besatzungsarmee 2005 zurückgezogen, verhinderte aber gleichzeitig eine Vereinigung des Gebietes mit Ostjerusalem und dem palästinensischen Westjordanland. Bei den Wahlen 2006 zum Palästinensischen gesetzgebenden Rat (Parlament) siegte die Hamas mit überwältigender Mehrheit. Internationale Wahlbeobachter, u.a. aus der EU und auch der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter bescheinigten den Wahlen, „frei und fair“ gewesen zu sein, eine neue Hamas-geführte Palästinensische Autonomieregierung wurde vereidigt.
Israel verhängte umgehend Sanktionen gegen die palästinensische Autonomiebehörde und zusätzlich gegen die Hamas. Das Nahost-Quartett bestehend aus UNO, EU, USA und Russland, das zwischen Israel und Palästina vermitteln sollte, forderte – mit Israel – von der neuen Hamas-geführten Autonomiebehörde Bedingungen einzuhalten, wenn sie weiter unterstützt werden wollten: Sie sollten Israel anerkennen, der Gewalt abschwören, alle Abkommen zwischen Israel und der PA einhalten. Dazu gehörten auch die Oslo Verträge.
Die Hamas lehnte das ab, Israel verhängte Sanktionen und installierte 2007 zu Land, in der Luft und zu Wasser eine komplette Blockade gegen den Gazastreifen. Beobachter warnten, dass aus dem Gazastreifen ein „Open Air Gefängnis“ werden würde. Selbst wenn die israelische Armee – aus Gründen der Selbstverteidigung gegen Angriffe – den dicht bewohnten Küstenstreifen fortan bombardierte, gab und gibt es keinen Ort für die Menschen, wo sie sicher sein, wohin sie fliehen könnten.
Keine Sicherheit, keine Zukunft
Für Palästinenser ist der Alltag nie sicher. Täglich gibt es Festnahmen und Tote, täglich gibt es Hauszerstörungen. Täglich werden sie an den zahllosen militärischen Kontrollpunkten erniedrigt, täglich wird ihnen klargemacht, dass es für sie weder Bewegungsfreiheit noch Sicherheit gibt.
Auch jüdische Israelis haben Angst. Viele verachten und hassen die Palästinenser. Ein Beispiel ist der jährliche „Flaggentag“ im Mai, wenn vorwiegend junge Israelis mit einem Meer israelischer Fahnen durch die Altstadt von Ostjerusalem laufen und fordern, dass die Palästinenser verschwinden sollen. Die rassistischen Beleidigungen und Beschimpfungen, die sie ihnen entgegenschleudern, gipfeln in Rufen wie „Tod den Arabern“. Kein israelischer Politiker, kein israelischer Soldat oder Polizist schreitet ein. In europäischen Medien wird über diese Provokationen kaum berichtet.
Auf die Frage, wie die EU-Politik die Palästinenser unterstützen könnte, sagte eine Palästinenserin (der Autorin im Interview): „Die EU ist reich, aber sie kann nichts machen. Sie gibt uns Geld, damit wir etwas aufbauen können. Dann kommt die israelische Armee und zerstört es, und dann kommt wieder die EU, um es wieder aufzubauen.“ Der von der EU finanzierte Gaza International Airport liegt heute in Trümmern.
Fragt man Menschen in der EU, in Deutschland, was sie über den Nahen und Mittleren Osten wissen, geht es ganz allgemein um die vielen Flüchtlinge, um Krisen und Kriege, um Gewalt und Islamisten. Es geht darum, dass die Palästinenser „Antisemiten“ seien, weil sie Israel bekämpften, und darum, dass „die Mullahs im Iran“ den Westen bedrohten.
Fragt man die Menschen im Nahen und Mittleren Osten, was für sie Europa, die EU bedeutet, denken sie zuerst an die Zukunft, die sie und ihre Kinder in der EU haben könnten. Sie denken, dort sei man reich, habe Arbeit, eine gute Wohnung mit Strom und fließend Wasser. Die Schulen seien gut, die Menschen tolerant, dort könne man ein gutes Leben leben. Über die Rolle der EU in ihren Ländern sagen sie: „Die EU macht, was die USA ihr sagen“. Eine eigene Politik habe die EU nicht.
Die Region des Nahen und Mittleren Ostens ist bis heute von Konflikten, Krisen, Kriegen, von Armut und Gewalt geprägt. Die Zahl der Flüchtlinge und Inlandsvertriebenen wächst. Millionen Menschen – Palästinenser, Iraker, Syrer – leben in Lagern und sind auf Hilfspakete angewiesen. Eine Perspektive auf ein selbstbestimmtes, würdiges Leben haben sie nicht.
In den ursprünglichen „Zielländern“ für die EU-Nachbarschaftspolitik im Nahen und Mittleren Osten hat man verstanden, dass es nicht um Freiheit, Demokratie, Menschenrechte, um Wohlstand, Sicherheit und Partnerschaft geht, sondern um Interessen und Einflussnahme. Dialog und Partnerschaft stellten sich als Worthülsen heraus. Was bleibt, ist der Griff nach den Ressourcen.
Der Griff nach den Ressourcen
Die Gasvorkommen im Mittelmeer – die seit mehr als zehn Jahren darauf warten, gefördert zu werden – sollen nun zügig an die Oberfläche befördert werden, um Europa zu versorgen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verhandelte innerhalb von nur zwei Tagen eine Absichtserklärung mit Israel und Ägypten, um israelisches Gas, verflüssigt in einer ägyptischen Anlage, so schnell wie möglich nach Europa zu schicken. Der deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck war ebenfalls in Israel, um Gas für Deutschland zu sichern. Ihm auf den Fersen folgte der österreichische Kanzler Karl Nehammer, der auch Gas aus dem Mittelmeer für Österreich sichern will. Partner dieser Initiativen ist jeweils Israel, der „unfreundliche Nachbar“, der von der EU und den USA unterstützt wird, während das Land die wirtschaftliche Entwicklung anderer Staaten behindert.
Beispiel ist der Konflikt zwischen Israel und dem Libanon um die Markierung der seeseitigen Grenze. In dem Gebiet im östlichen Mittelmeer befinden sich wichtige Gasfelder, die von beiden Ländern beansprucht werden. Anstatt sie zu teilen beansprucht Israel den kompletten Zugang. Verhandlungen unter Leitung der USA bringen keine Ergebnisse. Internationale Unternehmen, mit denen Libanon bereits 2019 Verträge für die Erschließung und Förderung des Gases unterzeichnet hat, dürfen nicht mit der Arbeit beginnen, solange die Grenzziehung nicht geregelt ist. Israel dagegen hat bereits Teile des umstrittenen Gasfeldes Al Karish erschlossen und will mit der Förderung im September beginnen.
Der Generalsekretär der libanesischen Hisbollah, Hassan Nasrallah, machte kürzlich klar, dass die libanesische Regierung im Interesse des Landes die Grenze festlegen müsse. „Wenn Libanon kein Gas fördern darf, wird auch Israel kein Gas fördern“, drohte Nasrallah. Der militärische Arm der Hisbollah sei dazu bereit. Die USA und Europa bräuchten Öl und Gas, das sei für alle Länder in der Region, die über diese Ressourcen verfügten, eine Gelegenheit. Wenn Libanon endlich sein eigenes Gas fördern könne, werde es dem Land besser helfen, als jeder Kredit des Internationalen Währungsfonds, mit dem man sich nur noch weiter verschulde.
Verweigerung der Ressourcen
Hintergrund ist eine massive Wirtschaftskrise im Libanon, wo es täglich oft nicht mehr als zwei Stunden Strom gibt. Öl-, Gas- und Stromlieferungen aus Ägypten, Syrien und Jordanien wurden gestoppt. Die syrischen Ölressourcen im Nordosten des Landes sind von US-Soldaten besetzt, so dass Syrien nicht über die eigenen Ressourcen verfügen kann. Vor dem Krieg verkaufte Syrien Öl nach Europa und hatte genug, um die Versorgung des eigenen Landes zu gewährleisten. Die Öl- und Gasvorkommen Syriens reichten auch, um Strom in den Libanon und nach Jordanien zu liefern.
Eine weitere Quelle für Energie war die Arabische Gaspipeline, die Gas aus Ägypten über Jordanien und Syrien in den Libanon transportierte. Sie wurde 2012 wegen anhaltender Anschläge geschlossen. Im Sommer 2021 einigten sich Libanon, Syrien, Jordanien und Ägypten zwar darauf, die Arabische Gaspipeline wieder in Betrieb zu nehmen, um den Libanon zu versorgen, doch die von den USA gegen Syrien verhängten Sanktionen, das so genannte „Caesar-Gesetz“, drohen jedem Staat, jedem Unternehmen und jeder Einzelperson damit, auf die US-Sanktionsliste gesetzt zu werden, sollten sie mit Syrien Geschäfte machen. Eine Entscheidung, diese Sanktionen im Falle der Inbetriebnahme der Arabischen Gaspipeline außer Kraft zu setzen, wird seit Monaten von den USA herausgezögert.
Während westliche Politiker und selbst US-Präsident Joe Biden die Region bereisen, um Öl und Gas nach Europa zu lenken, müssen Palästinenser, Libanesen und Syrer weiter mit Strom- und Gasmangel leben. Obwohl es sich um ihre nationalen Ressourcen handelt und obwohl es Abkommen untereinander gibt, können sie ihre Ressourcen nicht nutzen, um die eigene Wirtschaft und damit auch die staatliche Unabhängigkeit zu fördern.
Der Blick nach Osten
Die EU-Nachbarschaftspolitik mit den Ländern im Nahen und Mittleren Osten ist gescheitert. Die EU und mit ihr die europäischen Länder haben an Glaubwürdigkeit verloren. In Syrien ist die Enttäuschung über die EU besonders groß. Angesichts des verheerenden Krieges und der Zerstörung der blühenden Wirtschaft des Landes versteht man nicht, warum europäische Länder den bewaffneten Aufstand von Islamisten und Al Qaida gegen die syrische Regierung unterstützt haben. Man habe sein Haus geöffnet und eines Morgens Diebe in der Küche gefunden.
Immer mehr Länder der Region und vor allem auch die Jugend wenden sich nach Osten. Russland und China gelten heute als zuverlässigere Verbündete als westliche Staaten oder die USA. Eine jährliche Umfrage unter Jugendlichen zwischen 18 und 24 Jahren in 17 arabischen Ländern fragte auch danach, welchem Land sie als außenpolitischem Verbündeten am meisten vertrauen. Hinter Ägypten (85%), den Vereinigten Arabischen Emiraten (83%) und Saudi-Arabien (80%) lag China mit 79% auf Platz vier und Russland mit 72% auf Platz fünf. Frankreich und Großbritannien lagen auf den Plätzen sechs bzw. acht. Die USA landeten mit 57 % auf Platz neun.
(Der Text basiert auf einem Vortrag bei den Zeit-Fragen Sommergesprächen in Sirnach, 21. Juli 2022 und ist zuerst auf „Global Bridge“ erschienen)
Titelbild: Save nature and wildlife / Shutterstock
Warum die Sonne, nicht das CO2, die Ozeane erwärmt
Wiederaufnahme der Debatte: Erwärmt die Rückstrahlung von Treibhausgasen die Ozeane?
Video:
Da Infrarot-Wärmewellen weniger als einen Millimeter in die Meeresoberfläche eindringen, argumentierten viele Skeptiker, dass es unmöglich sei, den Anstieg des CO2 für die Erwärmung der Ozeane verantwortlich zu machen. Mehrere prominente skeptische Wissenschaftler, vor denen ich großen Respekt habe, argumentierten jedoch auch, dass es albern und nutzlos sei, zu behaupten, Infrarotwärme könne den Ozean nicht erwärmen.
Transkript
Vor etwa einem Jahrzehnt gab es eine hitzige und ungelöste Debatte darüber, ob die von Treibhausgasen ausgehende Infrarot-Rückstrahlung die Ozeane erwärmt. Da die Infrarotstrahlung weniger als einen Millimeter in die Oberfläche des Ozeans eindringt, argumentierten viele Skeptiker, dass es unmöglich sei, den Anstieg des CO2 für die Erwärmung der Ozeane verantwortlich zu machen. Mehrere prominente skeptische Wissenschaftler, vor denen ich großen Respekt habe, argumentierten jedoch auch, dass es albern und nutzlos sei, zu behaupten, Infrarotwärme könne den Ozean nicht erwärmen.
Nach der Analyse der in diesem Video dargestellten physikalischen Zusammenhänge bin ich davon überzeugt, dass die beobachtete Erwärmung der Ozeane auf die Sonnenenergie zurückzuführen ist und dass eine Erwärmung der Ozeane durch Infrarotstrahlung bestenfalls unbedeutend ist. Wenn diese Analyse zutrifft, ist dies ein weiterer bedeutender Schlag gegen die vorherrschende CO2-bedingte globale Erwärmungstheorie.
Um sicherzustellen, dass Laien auf dem Laufenden sind, hier eine kurze Zusammenfassung des heutigen Stands der Klimawissenschaft.
[Hinweis: Die Graphik ist auch im Original etwas unscharf]
Klimawissenschaftler erstellen Modelle für den Energiehaushalt der Erde. Die Energiemenge, die die Erde pro Sekunde aufnimmt oder in den Weltraum abgibt, wird in Watt gemessen und ist für eine Fläche von einem Quadratmeter standardisiert. Diejenigen, die mit dieser Maßeinheit nicht vertraut sind, sollten einfach verstehen, dass mehr Watt mehr Energie bedeutet.
Das hier abgebildete Energiebudget wurde von Stephens 2012 veröffentlicht. Andere haben leicht abweichende Zahlen, aber diese Abbildung ist eine der besten, weil sie eine der wenigen ist, die den Bereich der Unsicherheiten bei ihren Messungen aufführt.
Da die Sonnenoberfläche so heiß ist, sendet sie energiereiche Kurzwellenstrahlung aus. Im Durchschnitt erwärmt sich die Erde, da die Kurzwellen dem atmosphärischen Wasserdampf 75 Watt hinzufügen, während die Erdoberfläche etwa 160 Watt absorbiert, insgesamt also 240 Watt, die das Klima der Erde tagsüber aufheizen.
Nach dem Stefan-Boltzman-Gesetz – und denken Sie daran, dass wissenschaftliche Gesetze unumstritten sind – reagiert die Oberfläche sofort, wenn sie erwärmt wird, indem sie die gleiche Menge an Energie abgibt.
Um das Temperaturgleichgewicht auf der Erde aufrechtzuerhalten, sollten die 240 Watt Energie der Sonne die Erde veranlassen, 240 Watt zurück in den Weltraum abzustrahlen oder einen Teil dieser Energie von der Oberfläche in die Ozeane oder Böden zu übertragen. Da die Erde jedoch so viel kühler ist als die Sonne, gibt sie diese Energie nur in Form von langwelligen Infrarotwellen ab, die ganz anders mit der Erde interagieren als die kurzwelligen Wellen der Sonne.
Während einige Langwellen ungehindert und mit Lichtgeschwindigkeit zurück ins All entweichen können, werden andere Langwellen von Treibhausgasen wie Kohlendioxid und Wasserdampf absorbiert. Die Treibhausgase geben die absorbierte Energie wieder ab und leiten die Hälfte davon zurück zur Erdoberfläche. Im Durchschnitt absorbiert die Erdoberfläche auch schätzungsweise 345 Watt an rückgeführter Langwellenenergie, was der Abkühlung entgegenwirkt und verhindert, dass sich die Erde bei der nächtlichen Abkühlung bis zum globalen Gefrierpunkt abkühlt.
Diese langwellige Energie ist jedoch nicht gefangen, wie viele Schlagzeilen in den Medien suggerieren. Letztendlich entweicht fast die gesamte Energie der Sonne zurück in den Weltraum. Die am besten modellierten Energiebudgets deuten jedoch darauf hin, dass im Verhältnis zu der ursprünglich von der Sonne eingestrahlten Energiemenge etwas weniger Energie in den Weltraum zurückstrahlt.
Abgesehen von einigen großen Unsicherheiten scheint es ein Strahlungsungleichgewicht von 0,6 Watt weniger Energie zu geben, die die Erde verlässt, als von der Sonne zugeführt wird. Einige Forscher schätzen, dass dieses Ungleichgewicht bis zu einem Watt betragen könnte.
Dieses Ungleichgewicht verstößt nicht gegen das Stefan-Boltzmann-Gesetz, da die fehlende Wärme unter der Landoberfläche oder unter der Meeresoberfläche gespeichert wird, wo die Wärme nicht rechtzeitig in den Weltraum zurückstrahlen kann.
Es ist wissenschaftlich unumstritten, dass sich unsere Ozeane seit dem Ende der kleinen Eiszeit um 1850 erwärmt haben. Umstritten ist jedoch, inwieweit die natürliche Erwärmung der Ozeane auf die Speicherung von mehr kurzwelliger Energie von der Sonne oder auf die Speicherung von vermehrt nach unten gerichteter langwelliger Energie zurückzuführen ist, die durch steigende Kohlendioxidkonzentrationen freigesetzt wird.
Einige haben fälschlicherweise behauptet, dass sich die Landoberfläche der Erde in gleicher Weise erwärmt und abkühlt wie die Ozeane.
Im Gegensatz zum Ozean dringt die kurzwellige Energie der Sonne jedoch nicht viel tiefer als einen Zentimeter in den Boden ein. Die kombinierte Erwärmung durch kurzwellige und langwellige Energie sowie die fühlbare Wärmeübertragung durch warme Luft heizt die Böden an der Oberfläche zunehmend auf und erreicht im Sommer Höchstwerte. Dann wird die Oberflächenwärme vor allem durch Wärmeleitung langsam über das Temperaturgefälle von der warmen Oberfläche in kühlere Tiefen geleitet, wie es der zweite Hauptsatz der Thermodynamik vorsieht. Die Wärmeübertragung durch Wärmeleitung ist langsam, so dass die Temperaturen nur 25 Zentimeter unter der Oberfläche um 8ºC kühler bleiben können.
Im Winter kehrt die kältere Oberfläche dieses Temperaturgefälle um, so dass die gespeicherte Sommerwärme durch Wärmeleitung zurück an die Oberfläche gelangt. Da die Abkühlung an der Oberfläche schnell und die Wärmeleitung langsam erfolgt, bleibt der tiefere Boden wärmer als der Oberflächenboden.
Die langwellige Energie der Treibhausgase dringt nur wenige Mikrometer tief in den Ozean und noch weniger in die meisten Böden ein, aber die kurzwellige Energie der Sonne dringt viel tiefer in den Ozean ein.
Energiereichere Kurzwellen wie blaues Licht können über 100 Meter in klares Meerwasser eindringen, wobei nur die Hälfte der Energie innerhalb der ersten 20 Meter absorbiert wird. Im Gegensatz dazu werden 50 % des weniger energiereichen roten Lichts bereits in den ersten Metern absorbiert. Aus diesem Grund können Algen im tieferen Ozean rotes Licht nicht wie Landpflanzen zur Photosynthese nutzen.
Obwohl sowohl die Erwärmung des Landes als auch des Ozeans von der Oberflächenerwärmung abhängt, ist die Strahlungs- und Konvektionserwärmung für die Erwärmung des Ozeans viel wichtiger. Dies führt zu erheblichen Unterschieden in der Art und Weise, wie sich unsere Ozeane erwärmen und abkühlen, so dass Analogien zur Erwärmung der Landoberfläche irreführend sind.
Dieses standardmäßige, wenn auch stark vereinfachte Temperaturprofil des Ozeans zeigt, dass sich die obere Schicht des Ozeans, die oft als epipelagische Schicht oder Sonnenlichtschicht bezeichnet wird, von der Oberfläche bis in 200 Meter Tiefe erstreckt. Durch Winde und Strömungen verursachte Turbulenzen vermischen und homogenisieren die Temperatur, wie hier dargestellt, und betragen weltweit im Durchschnitt 13°C.
Unterhalb dieser gemischten Oberflächenschicht befindet sich die Sprungschicht, die als eine Region mit rasch sinkenden Temperaturen definiert ist, da die Durchmischung der warmen Oberfläche in die darunter liegenden Schichten mit zunehmender Tiefe rasch abnimmt.
In einer Tiefe von etwa 1000 Metern und darunter herrscht eine homogenere Temperatur von nur 4°C. Die dargestellte homogene obere Sonnenschicht verdeckt jedoch die wichtigsten Dynamiken der Oberflächenschicht der Ozeane, die für die Steuerung der Erwärmung und Abkühlung des Ozeans entscheidend sind.
In einer Arbeit von Wong & Minett aus dem Jahr 2018 wurden die Ozeantemperaturen aus Daten analysiert, die während zweier Ozeankreuzfahrten in warmen tropischen und subtropischen Gewässern des Nordatlantiks gesammelt wurden. Sie berichteten über bedeutende Unterschiede in den Erwärmungs- und Abkühlungsmustern in der mikrometerdicken Oberflächenschicht und den millimeterdicken unterirdischen Schichten.
Zum Vergleich: Die angespitzte Spitze eines Bleistifts ist etwa einen Millimeter breit. Es braucht tausend Mikrometer, um einen Millimeter zu erreichen. Der Pförtner der Meeresoberfläche ist nur ein paar Mikrometer dick.
Nur 4,9 Watt pro Quadratmeter Sonnenenergie wurden in den ersten 10 Mikrometern absorbiert.
Im Gegensatz dazu wurde der Untergrund zunehmend erwärmt, so dass in 10 Millimetern Tiefe 261 Watt Sonnenenergie absorbiert wurden.
Nur an der Oberfläche kann die Wärme des Ozeans wieder an die Atmosphäre oder den Weltraum abgegeben werden. Diese unterschiedliche Erwärmung durch die Sonne schafft also den erforderlichen Temperaturgradienten, der es dem durch die Sonne erwärmten Wasser im Untergrund ermöglicht, sich ständig in Richtung der kühleren Oberfläche zu bewegen.
Die Erwärmung durch langwellige Energie ist eine weitere Komplikation, die berücksichtigt werden muss. Langwellige Energie durchdringt nur die ersten paar Mikrometer der obersten Schicht. Und diese Tatsache veranlasst einige Skeptiker zu der Behauptung, dass die CO2-Rückstrahlung den Ozean nicht erwärmen kann.
Auf der anderen Seite der Debatte wird jedoch argumentiert, dass die Langwellenerwärmung den für die Abkühlung des Ozeans erforderlichen Temperaturgradienten verändern und sogar umkehren kann, da die Langwellenerwärmung 100 Mal mehr Energie in die Hautschicht einbringen kann als die Sonnenerwärmung.
Aber wenn das stimmt, wie kann der Ozean dann überhaupt Wärme verlieren?
Nichtsdestotrotz wird die alarmistische Behauptung aufgestellt, dass die zusätzliche Infrarotenergie den Temperaturgradienten bis zu einem gewissen Grad verändern muss. Je mehr Treibhausgase also mehr langwellige Energie in die Oberflächenschicht einbringen, desto mehr wird der Temperaturgradient gestört, so dass die Abkühlung des Meeresbodens abnimmt. Steigendes CO2 erwärmt also indirekt den Ozean.
Doch die Messungen stützen diese Behauptungen nicht.
Satellitenmessungen ermittelten die Oberflächentemperatur der Ozeane durch Messung der langwelligen Strahlung, die von der Hautschicht ausgeht. Die darunter liegende Schicht wurde ebenfalls gemessen, allerdings über die emittierten Mikrowellen.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Oberflächenschicht des Ozeans immer kühler ist als die darunter liegenden Schichten, trotz der kombinierten Erwärmung der Oberfläche durch kurzwellige und langwellige Strahlung und der zunehmenden Wärme aus dem von der Sonne aufgeheizten Wasser darunter.
Tagsüber gibt es eine tiefere, von der Sonne erwärmte, warme Schicht. Nachts, ohne Sonneneinstrahlung, kühlt sich das Wasser unter der Wasseroberfläche schließlich ab und vermischt sich mit dem Wasser darunter, wodurch überall eine homogenere Temperatur der oberen Schicht entsteht, mit Ausnahme der kühleren Hautoberfläche.
Unabhängig von der Jahreszeit oder der Tageszeit ist die Hautschicht immer kühler als das Wasser unmittelbar darunter.
Das Phänomen der konstant kühlen Hautoberfläche ist zwar nicht intuitiv, lässt sich aber mit dem Stefan-Boltzman-Gesetz erklären. Nach diesem Gesetz strahlt die oberste Hautschicht, wenn sie durch lang- oder kurzwellige Energie erwärmt wird, sofort die gleiche Energiemenge an die Atmosphäre zurück. Jegliche langwellige Erwärmung der Oberflächenschicht ist so kurzlebig, dass sie keine erkennbare Auswirkung auf den Temperaturgradienten hat, der erforderlich ist, um die von der Sonne aufgeheizten unterirdischen Schichten des Ozeans zu kühlen.
Wie die Ergebnisse von Wong & Minett zeigen, absorbierte die mikrometerdicke Hautschicht 410 Watt Langwelle und eine vernachlässigbare Menge Kurzwelle, gab aber gleichzeitig 470 Watt aus dem Ozean ab, wodurch die beobachtete kühlere Hautschicht erhalten blieb.
Das Verhältnis von 470 Watt Langwellenabstrahlung zu 410 Watt Langwelleneinstrahlung verstößt nicht gegen das Stefan-Boltzman-Gesetz, da die Erwärmung der Hautoberfläche das kombinierte Ergebnis der Erwärmung durch 67 Watt von unten aufsteigendes, solar erwärmtes Wasser und der abwärts gerichteten Langwellenstrahlung von oben ist.
Diese kombinierte Erwärmung führte auch dazu, dass die Hautoberfläche insgesamt 7 Watt mehr an fühlbarer Wärme durch Wärmeleitung an die kühlere Luft darüber und mehr latente Wärme durch Verdunstung von der Hautoberfläche verlor. Im Durchschnitt gleicht also die Abkühlung der Hautoberfläche die Erwärmung der Hautoberfläche aus, aber die Hautoberfläche bleibt etwas kühler, weil sie die Wärme schneller abstrahlt, als die Wärme aus dem Untergrund aufsteigen kann.
Dennoch geben ihre Daten Anlass zur Sorge. Es ist sehr ungewöhnlich, dass der von ihnen geschätzte Wärmeverlust durch fühlbare und latente Wärme nur 7 Watt Abkühlung beträgt. Das ist 15 Mal weniger als die globale durchschnittliche Abkühlungsrate der Ozeane.
Es ist bekannt, dass die Energie, die benötigt wird, um so viel Wasser zu verdunsten, wie im Wasserkreislauf der Erde beobachtet wird, mehr als 80 Watt pro Quadratmeter Verdunstungskühlung der Ozeane erfordert.
Angesichts des Problems, dass diese langwelligen Energien nicht tiefer als ein paar Mikrometer eindringen und daher die Ozeane nicht direkt erwärmen können, bestand die erklärte Absicht der Analyse von Wong & Minett darin, ihre Hypothese voranzutreiben, dass mehr langwellige CO2-Energie den Ozean immer noch indirekt erwärmen kann, indem sie den Temperaturgradienten verringert und damit die Abkühlungsrate der tageszeitlichen warmen Schicht des Ozeans reduziert.
Um ihre Behauptung zu untermauern, argumentierten sie, dass die Absorption von mehr Langwellen in der Hautschicht nicht zu dem erforderlichen Anstieg der Oberflächentemperatur führt, der die Emissionen sofort erhöhen und das Oberflächenbudget der Langwellenenergie ausgleichen würde.
Zu diesem Zweck untersuchten sie die erhöhte langwellige Erwärmung an bewölkten Tagen als Analogon zu den Auswirkungen der erhöhten langwelligen Erwärmung durch steigendes Kohlendioxid.
Ihre hier dargestellten Ergebnisse zeigen, dass trotz eines Anstiegs der langwelligen Erwärmung um 40 Watt durch bewölkten Himmel keine verstärkte Abkühlung durch die emittierte langwellige Abstrahlung und kein erhöhter Verlust an fühlbarer und latenter Wärme zu verzeichnen war, so dass der kühlende Temperaturgradient unterbrochen worden sein muss. Dies würde jedoch gegen das Stefan-Boltzman-Gesetz verstoßen, und ihre Darstellung erfordert magisches Denken.
In Wirklichkeit wurde das Stefan-Boltzman-Gesetz nie verletzt. Es war einfach eine schlechte Geschichte. Obwohl die zunehmende Bewölkung die langwellige Erwärmung erhöhte, verringerte die Bewölkung gleichzeitig die kurzwellige Erwärmung der Schichten unterhalb der Hautoberfläche.
Der Grund dafür, dass 40 Watt mehr ankommender Langwelle nicht auch die abgehende Langwelle erhöht haben, ist die Tatsache, dass die Wolken auch die solare Erwärmung des Wassers unter der Oberfläche verringert haben. Wenn sowohl die lang- als auch die kurzwellige Erwärmung berücksichtigt werden, bleibt das Gleichgewicht zwischen ein- und ausgehender Wärme an der Hautoberfläche erhalten, wie es das Stefan-Boltzman-Gesetz vorhersagt.
Andere haben argumentiert, dass die durch die langwellige Erwärmung der Hautoberfläche erzeugte Wärme durch Vermischung mit darunter liegenden Schichten schnell nach unten transportiert werden würde.
Eine Durchmischung der beobachteten kühleren Hautschicht nach unten würde jedoch nur die wärmeren Schichten unter der Oberfläche abkühlen. Jede Durchmischung, die wärmeres Wasser aus dem Untergrund an die Oberfläche bringt, verstärkt nur dessen Abkühlung.
Nur die Vermischung von tieferem, durch die Sonne erwärmtem Wasser mit dem kühleren Wasser unter der Oberfläche trägt die Wärme tiefer in den Ozean. Durch die Durchmischung des von der Sonne erwärmten Wassers in tiefere Schichten wird die Wahrscheinlichkeit verringert, dass die Sonnenwärme wieder an die Oberfläche gelangt und abkühlt.
Es ist also die Durchmischung des von der Sonne erwärmten Wassers nach unten und nicht die vorübergehende langwellige Erwärmung der Oberflächenschicht, die Energie im Ozean speichert und das geschätzte Energieungleichgewicht erzeugt.
Bei einer umfassenderen globalen Betrachtung zeigen Analysen des Wärmeflusses in und aus den Weltmeeren, wo sich die Ozeane erwärmen. Huangs (2015) Darstellung der Wärmeströme in den Ozeanen widerspricht den Behauptungen, dass eine sich verdickende globale CO2-Decke die Weltmeere aufheizt.
Fast die Hälfte der Ozeanoberflächen, die grün gefärbten Regionen, weisen keinen Nettowärmefluss in den oder aus dem Ozean auf.
Die Regionen mit dem größten Wärmestrom in den Ozean sind rot gefärbt.
Dort wird die intensive tropische Erwärmung durch die geringere Bewölkung in den Tropen noch verstärkt, wie in der Studie von Fasullo und Trenberth aus dem Jahr 2008 beschrieben.
Außerdem bewirken die tropischen Passatwinde einen verstärkten Auftrieb von kaltem Tiefenwasser im Ostatlantik und Ostpazifik.
Kälteres Wasser an der Oberfläche kann den typischen Wärmefluss umkehren, so dass Wärme von der wärmeren Luft darüber in diese kälteren aufgetriebenen Gewässer fließt.
Der offensichtliche Hinweis auf die Hauptursache für die Erwärmung der Ozeane ist, dass die Regionen mit dem stärksten solaren Fluss in den Ozean dieselben sind, die durch pazifische und atlantische La Ninas entstehen. Das von der Sonne erwärmte Wasser wird westwärts und dann polwärts entlang der Meeresströmungen transportiert, wo die größte Wärmemenge freigesetzt wird (dunkelblau gefärbt). Das holozäne Optimum mit höheren Temperaturen als heute fand während der immerwährenden La Nina-Bedingungen statt.
Einzelheiten darüber, wie ein von der Sonne aufgeheizter Ozean unseren derzeitigen Erwärmungstrend verursacht, finden Sie in meinem früheren Video: Global warming driven by pacific warm pool, La Nina & ITCZ: an alternative climate change theory oder lesen Sie das Transkript.
Bis heute gibt es keinen nachweisbaren Mechanismus, der veranschaulicht, wie die Erwärmung durch CO2 etwas anderes als die Oberfläche des Ozeans erwärmen kann. Im Gegensatz dazu werden die kombinierten Klimaeffekte der solaren Erwärmung, der ITCZ-Wanderungen und der La Ninas in der von Experten begutachteten wissenschaftlichen Literatur stark unterstützt.
Daher werde ich die von den Medien verbreitete Angstmacherei ignorieren, dass unsere Ozeane aufgrund des steigenden CO2-Gehalts „am Kochen“ sind. Es gibt einfach keine wissenschaftlichen Beweise, die solche unwahren Behauptungen stützen.
Und ich werde gut schlafen. Es gibt keine Klimakrise.
Unsere Demokratie ist auf ein vielfältiges Spektrum an guten, kritischen Denkern angewiesen. Vermeiden Sie also bitte hirnloses Gruppendenken.
Beherzigen Sie stattdessen den Rat des berühmten Wissenschaftlers Thomas Huxley: Skepsis ist die höchste aller Pflichten und blinder Glaube die einzige unverzeihliche Sünde.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Bitte des Übersetzers: In anderen Foren gleitet die Diskussion zu diesem Thema häufig in äußerst unsachliche Sphären ab. ADMIN wird gebeten, derartige Kommentare nicht freizuschalten, denn wer schreit hat immer unrecht!
Affenpocken: Kalifornien und Illinois erklären Notstand
Die demokratischen Gouverneure von Kalifornien und Illinois haben angesichts von ein paar hundert Fällen von Affenpocken in ihren Bundesstaaten mittlerweile den Notstand ausgerufen. Doch in Cali geht ein Schwulenfestival weiter, obwohl sich die Krankheit gerade unter den Homosexuellen rasch ausbreitet.
Gestern wurde in den US-Bundesstaaten Kalifornien und Illinois (beide werden von den Demokraten regiert und gelten als “liberal”) wegen der Affenpocken der Notstand ausgerufen, wie CNN berichtet. Demnach haben die beiden Bundesstaaten mit mehr als 800 bzw. über 500 Fällen im nationalen Vergleich (etwas über 5.800 in den gesamten Vereinigten Staaten) eine höhere Fallzahl zu vermelden. Damit folgen die beiden Bundesstaaten dem ebenfalls von den Demokraten regierten New York, welches diesen Schritt schon früher setzte. Zusammen haben sie mehr als die Hälfte aller Fälle in den Vereinigten Staaten.
CDC’s count of U.S. monkeypox cases
Four weeks ago: 351
Three weeks ago: 605
Two weeks ago: 1,053
Last week: 2,323
Today: 4,639About half of confirmed cases in NY, California.https://t.co/VRlwZ7xIf9
— Dan Diamond (@ddiamond) July 27, 2022
Die britische “Mail Online” wirft dem demokratischen Gouverneur Kaliforniens, Gavin Newsom, Scheinheiligkeit vor, weil dieser das Schwulen-Leder-Festival in Cali trotz Ausrufung des Notstandes weiterlaufen lässt, während er im Zuge der sogenannten Coronavirus-Pandemie die Kinder nicht zur Schule gehen ließ. Dabei zeigen sämtliche bisherigen Statistiken rund um den Globus, dass sich das Virus vor allem unter Homosexuellen verbreitet und gerade solche Festivals als “Superspreader-Events” gelten.
To support CA’s monkeypox vaccine efforts, we have declared a state of emergency. We’re working to ensure those most at-risk are the focus for vaccination & treatment. We’ll continue to work with @WhiteHouse & stand with LGBTQ communities fighting stigmas.https://t.co/XtyE54QOou
— Office of the Governor of California (@CAgovernor) August 2, 2022
Indessen versucht Newsom die Öffentlichkeit zu beschwichtigen. “Kalifornien arbeitet dringend auf allen Regierungsebenen daran, die Ausbreitung von Affenpocken zu verlangsamen, und nutzt dabei unsere robusten Tests, Kontaktverfolgung und Gemeindepartnerschaften, die während der Pandemie gestärkt wurden, um sicherzustellen, dass die am stärksten gefährdeten Personen im Mittelpunkt unserer Impfungen, Behandlungen und Öffentlichkeitsarbeit stehen”, so Newsom in einer Pressemitteilung im üblichen Politikersprech. Denn man will ja gerade die demokratische Stammwählerschaft unter den Homosexuellen nicht “stigmatisieren”, obwohl sich das Virus vor allem dort ausbreitet.
Die Regierungen dieser Bundesstaaten versuchen nun vor allem die Pocken-Impfstoffe in den Schwulen-Gemeinschaften zu verteilen, obwohl die WHO bereits zugab, dass sämtliche Impflinge quasi Versuchskaninchen sind. Doch Big Pharma will eben noch mehr Geld verdienen.












