Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

“AN DIESEM TAG vor einem Jahr”: BioNTech sagte die Wahrheit, aber keiner hat hingehört!

“AN DIESEM TAG vor einem Jahr”: BioNTech sagte die Wahrheit, aber keiner hat hingehört!

Google und Facebook erinnern ihre User immer gerne an Ereignisse, die ein oder zwei Jahre zurückliegen. Anhänger eines funktionsfähigen Immunsystems, speziell Mitglieder des Expertcouncil.one e.V., möchten Menschen heute an ein besonderes Ereignis im Zusammenhang mit der Firma BioNTech erinnern.

Ein Gastbeitrag von Andrea Drescher

Der 13.09. ist aus Sicht der Impfskeptiker ein besonderer Tag. Am 13.09.2021 verschickte BioNTech großflächig einen Infobrief an Fachpersonal, d.h. an Ärzte und Apotheker, und unterrichtete diese davon, dass eine natürliche Immunität viel besser ist als ihre Impfung.

Diese Erinnerung kann der Normalbürger natürlich nicht teilen, denn diese Information drang – meines Wissens – nie wirklich an die Öffentlichkeit.

Das Rundschreiben von BioNTech wurde einem Mitglied des Expertcouncil mit den Worten “Das kam heute von BioNTech” ohne weiteren Kommentar zugespielt. Der Apotheker aus Sachsen, der das Rundschreiben an diesem Tag erhalten hatte, stand der Corona-Impfung kritisch gegenüber und engagierte sich von Anfang an im Bereich einer freien Impfentscheidung.

Aus Sicht der Fachleute vom Expertenrat wurde durch eine Aussage in diesem Rundbrief etwas deutlich: BioNTech hat bereits vor einem Jahr gewusst, dass die natürliche Immunität durch eine Infektion besser ist als die Impfung, hat dies allerdings nicht ganz so direkt ausgedrückt.

Zu den Fakten

Im BioNTech Infoservice wurde ein Expertinnen-Interview mit Prof. Dr. Falk beim mRNA-Kongress 2021 präsentiert (hier nachzulesen).

Zur Expertin erfährt man: “Prof. Dr. Christine Falk ist Leiterin des Instituts für Transplantationsimmunologie an der Medizinischen Hochschule Hannover und sprach im Rahmen des mRNA-Kongresses 2021 über immunologische Fragestellungen zum Thema SARS-CoV-2.

Bezüglich der Impfstoffwirksamkeit liest man im Interview Folgendes:

“Während sich bei Geimpften nur Antikörper gegen das Spike-Protein detektieren lassen, sind im Serum von Genesenen auch Antikörper gegen andere Proteine des SARS-CoV-2-Virus zu finden, zum Beispiel das Nukleokapsid-Protein (N-Protein).”

Laienhaft ausgedrückt steht da, dass sich nach einer natürlichen Infektion Antikörper gegen mehrere Bestandteile von SARS-CoV-2 befinden. Ein Geimpfter dagegen bildet nur Antikörper gegen das Spike-Protein, also gegen einen Bestandteil.   

BioNTech bestätigte mit dem Infoservice die Erkenntnisse, die u.a. seitens des Expertcouncil.one e.V. sowie zahlreichen, unabhängigen Medizinern und Wissenschaftlern mehrfach geäußert wurden,  bei Politikern und Entscheidungsträgern jedoch kein Gehör fanden.

Der Expertenrat

Der Expertenrat Expertcouncil.one e.V. ist seit den Veröffentlichungen der ersten Untersuchungsergebnisse der „Arbeitsgruppe Impfstoffe“ einem breiteren Publikum bekannt. Die international vernetzte Gruppe, ein Kernteam aus mehr als 60 Ärzten, Medizinern, Pharmazeuten, Naturwissenschaftlern, Mathematikern, Heilpraktikern, Anwälten und Journalisten, forderte in ihrer Presseaussendung vom 6. Juli 2022, dass die Covid-19-Impfprogramme unverzüglich eingestellt werden müssen. Diese Forderung erfolgte aufgrund erster Ergebnisse aus Untersuchungen, die in einem umfassenden Bericht der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt und folgendermaßen zusammengefasst wurden:

  1. In ausnahmslos allen Proben der Covid-19-Impfstoffe wurden toxische Bestandteile gefunden.
  2. Es fanden sich auffällige Veränderungen in den Blutproben aller geimpften Personen.
  3. Je höher die Stabilität der Hülle aus Lipid-Nanopartikeln, desto häufiger treten Impfnebenwirkungen auf.

Weiterführende Information kann man den Ausführungen des Expertenrats entnehmen, der auf der Homepage der Ärzte für Aufklärung heruntergeladen werden kann.

BioNTech sagt die Wahrheit – und keinen interessiert es

Diese Untersuchungsergebnisse des Expertenrates in Verbindung mit der nun seit einem Jahr bekannten Erkenntnis von BioNTech, dass natürliche Immunität umfassender ist als eine Impfung, sowie den inzwischen unzähligen bekannten schweren und teilweise tödlichen Impfnebenwirkungen, werfen zum wiederholten Mal die Frage auf, warum die Politiker nicht entsprechend reagieren.

“Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern”, das ist sicher. Trotzdem oder gerade deswegen muss die Frage zum einjährigen Jubiläum gestellt werden.

Ein Nachtrag

Wer sich subjektiv über die möglichen Risiken und Nebenwirkungen von mRNA-Spritzen informieren möchte, dem sei das Buch “Vor der Impfung waren sie gesund” ans Herz und auf den Nachttisch gelegt. Darin schildern Betroffene sowie Angehörige und Freunde über ihre individuellen Erfahrungen. Zu bestellen unter www.das-impfbuch.eu und in jedem guten Buchladen.

Ukrainischer Vormarsch und Meldungen über Massaker an der Zivilbevölkerung

Ich habe bereits am 12. September über die Lage in der Region Charkow berichtet. Die massiven Geländegewinne der ukrainischen Armee sind unbestritten, allerdings gibt es über die Gründe unterschiedliche Meinungen. Die Ukraine meldet – und die westlichen Medien wiederholen es -, dass sie die russische Armee zurückgeschlagen haben. Die Russen reden stattdessen von einer Umgruppierung. […]

Ist „die Wahrheit dem Menschen zumutbar“? Vor Abtreibung in Ungarn: Mütter müssen sich Embryo-Herztöne anhören.

Von unserem Ungarn-Korrespondenten ELMAR FORSTER

 

Ende des ultraliberalistischen Anything-Goes: Trump und Orbanisierung

Der Satz: „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar.“ stammt von der österreichischen Proto-Feministin Ingeborg Bachmann (1926 – 1973) und wurde bisher zum Erbrechen oft gerade von Link_Innen zitiert. Man kann zu der neuen Verordnung des ungarischen Innenministers Sándor Pintér nun stehen, wie man will. Fest steht aber eines: Wir befinden uns wohl am Anfang eines Kulturbruchs mit der ultra-liberalistischen, moralisch indifferenten,  anything-goes-Ideologie, der gerade von den USA mit der Verschärfung des Abtreibungsrechts nach Europa überschwappt – in Form der von den Linken so gefürchteten Orbanisierung…

Abtreibung erst nach Anhören des abzutreibenden Fötus durch die Mutter

Das neue Dekret tritt ab 15. September 2022 in Kraft und macht die Durchführung der Abtreibung davon abhängig, sich den Herzton des abzutreibenden Fötus durch die Mutter anzuhören. Die kryptische Erklärung des Innenministeriums dazu: „Herzschläge können in den frühen Stadien der Schwangerschaft mit modernen Werkzeugen erkannt werden, weshalb die Berufsrichtlinie vollständigere Informationen für die schwangere Frau empfiehlt“. (444.hu)

Das neue Dekret ändert den Anhang des bisher gültigen über die Durchführung des Gesetzes LXXIX von 1992 über den Schutz des Lebens im fötalen Leben, sowie das Antragsformular für den Schwangerschaftsabbruch. Dabei berührt diese Verordnung aber nicht das in Ungarn geltende Gesetz für Abtreibungen in Form einer Fristenlösung bis zur zwölften Woche, indem sich Frauen auf eine persönliche Krisensituation berufen können. Zudem gibt es eine Beratungspflicht.

Die Linke schreit auf

Der linke Gesinnungs-Journalismus ist außer sich: “Der seit 2010 regierende Ministerpräsident Viktor Orban gibt sich gerne als Vorkämpfer für christliche Werte und für das Ideal der traditionellen Familie.“ Und übt sich in üblich feministischer Opfer-Mitleids-Rhetorik: „Die jüngste Verschärfung erhöht allerdings nach Einschätzung von Frauenrechtsorganisationen den Druck auf Frauen, die sich durch eine ungewollte Schwangerschaft ohnehin schon in einer äußerst schweren Lage befinden. (ORF)

Orban, der neokonservative Provokateur

Eines muss aber auch die Linke ihrem Hassfeind Orban lassen: Dass er die Themen-Führerschaft übernommen hat, an denen die Linke sich mur mehr resignative abmühen kann.

„Die perverse Idee hat Orban übrigens von der rechtsextremen Partei Mi Hazank (Unsere Heimat). Eine Abtreibung ist für Frauen ohnehin schon extrem belastend. Ungarn macht daraus jetzt aus meiner Sicht eine psychische Folter für Betroffene.“ (ntv)

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517qVZDEfdL._SY264_BO1204203200_QL40_ML2Unser Ungarn-Korrespondent Elmar Forster, seit 1992 Auslandsösterreicher in Ungarn, hat ein Buch geschrieben, welches Ungarn gegen die westliche Verleumdungskampagne verteidigt. Der amazon-Bestseller  ist für UM-Leser zum Preis von 17,80.- (inklusive Postzustellung und persönlicher Widmung) beim Autor bestellbar unter <ungarn_buch@yahoo.com>

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Moderna und Fauci-Behörde schlossen schon 2015 Deal über Corona-Impfstoff

Moderna und Fauci-Behörde schlossen schon 2015 Deal über Corona-Impfstoff

Wussten Moderna und US-Regierungsbehörden schon fünf Jahre vor Corona, dass in Kürze eine “Pandemie” mit Bedarf an gentechnisch entwickelten mRNA-Impfstoffen ihren Lauf nehmen würde? Zu den zahllosen Ungereimtheiten, die sich um die Zusammenarbeit der US-Regierung mit den Herstellern der Corona-Impfstoffe ranken, gehört auch eine vertrauliche Übereinkunft aus dem Jahr 2015 (!) zwischen dem Impfhersteller Moderna und den National Instituts of Health (NHI), die Teil des Gesundheitsministeriums der USA sind und unter Führung des berüchtigten langjährigen nationalen Gesundheitsberaters Anthony Fauci standen.

Bereits im vergangenen Jahr hat der US-Journalist Glenn Beck auf diesen Umstand aufmerksam gemacht, wie in dem im nachfolgenden Tweet verlinkten Video zu hören ist:

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Aus dem 153-seitigen Dokument gehe, so Beck in seinen Ausführungen, hervor, dass die US-Regierung in Gestalt der NIH schon 2015 quasi mindestens eine Miteigentümerschaft an den Impfstoffen gegen ein Corona-Virus geltend machte, die sie der eigenen Bevölkerung dann seit 2021 aufzwingt. Beck deutet damit an, dass man offenbar bereits 2015 sowohl bei der US-Regierung als auch bei Moderna Bedarf für einen bald erforderlichen Corona-Impfstoff sah.

Kooperation von NIH und Wuhan-Labor höchst aufschlussreich

Angesichts der in diesem Zeitraum anlaufenden und sich seit 2017/2018 intensivierenden Kooperation zwischen den NIH und dem Wuhan-Labor in China, das man inzwischen als Ort des Ausbruchs des  Corona-Virus identifizieren muss, in der die Züchtung künstlicher Viren im Rahmen der sogenannten „Gain-of-Function“-Forschung vereinbart wurde (Wochenblick berichtete), mutet der Zeitpunkt des NIH-Moderna-Abkommens zumindest höchst suspekt an.

Die Unterzeichner des Vertrages halten Becks Kritik zwar entgegen, dass es bei dem Abkommen nicht um Besitzansprüche der US-Regierung an den heutigen Corona-Impfstoffen gehe, sondern um einen lange schwelenden Streit zwischen Moderna und den NIH, bei dem drei NIH-Wissenschaftler Patentansprüche auf die Entwicklung von Teilen des späteren Impfstoffs anmelden. Wenn diesen Ansprüchen stattgegeben wird, hat die US-Regierung ein erhebliches Mitsprecherecht bei der Vergabe von Lizenzen, auch an andere Firmen als Moderna. Es gehe also nicht um Besitzansprüche der Regierung, sondern um die Frage nach der Folgeverwertung durch Mitbewerber. Das von Beck angeführte Abkommen von 2015 habe lediglich eine Übereinkunft zum Austausch von vertraulichen Informationen enthalten, um herauszufinden, ob Interesse an einer Zusammenarbeit bestehe.  

Vertrauensverlust durch desaströse Verschleierungstaktik

Dies sehen kritische Beobachter wie Beck allerdings ganz anders; Fakt ist, dass bis kurz vor Corona und erst recht 2015 die meisten Wissenschaftler der Überzeugung waren, dass die Zulassungsreife eines funktionierenden mRNA-Vakzins noch Jahrzehnte entfernt läge. Offenbar wussten einige clevere und findige Insider damals aber schon, dass dem alsbald nachgeholfen werden würde… wie es dann auch geschah (durch die bis heute angewandte Krücke der “Notfallzulassungen“).

Sicher ist auch: Die schwer durchschaubare Affäre würde wohl weniger Aufsehen erregen, wenn man nicht seit 2020 versuchen würde, die Wahrheit über die Zusammenarbeit von US-Behörden mit dem Wuhan-Labor, die dabei künstlich herangezüchteten Corona-Viren und vor allem die konkreten Umstände des Ausbruchs des Virus durch allerlei Nebelkerzen und Verleumdungen zu vertuschen. Der dadurch entstandene Vertrauensverlust hat dazu geführt, dass man sämtlichen Verlautbarungen der US-Regierung und den mit ihr verbündeten Pharmariesen mit generellem Misstrauen gegenübersteht.

Quantität der benötigten Metalle zur Herstellung von nur einer Generation „Erneuerbaren“-Technologie, um fossilen Treibstoffen zu entsagen

Charles Rotter

Sprecher:  Professor Simon Michaux, Associate Professor of Geometallurgy, Geological Survey of Finland, Sustainable Minerals Institute UQ

Abstract: Die Menge an Metall, die benötigt wird, um nur eine Generation erneuerbarer Technologien herzustellen, die fossile Brennstoffe ersetzen, ist viel größer als zunächst angenommen.  Die derzeitige Bergbauproduktion dieser Metalle deckt nicht einmal annähernd den Bedarf. Auch die derzeit gemeldeten Mineralienreserven sind nicht ausreichend groß. Am meisten Besorgnis erregt Kupfer als eines der ausgewiesenen Defizite. Die Exploration weiterer Vorkommen in den erforderlichen Mengen wird schwierig sein.

Biographie: Simon Michaux ist außerordentlicher Professor für Geometallurgie beim Geologischen Dienst Finnlands (GTK) in der Abteilung für Lösungen der Kreislaufwirtschaft (KTR).  Er hat einen Bachelor of Applied Science in Physik und Geologie und einen Doktortitel in Bergbautechnik von der University of Queensland’s JKMRC.  Simon hat über 18 Jahre Erfahrung in der australischen Bergbauindustrie im Bereich Forschung und Entwicklung, 12 Monate bei Ausenco im privaten Sektor und 3 Jahre in Belgien an der Universität Lüttich in der Forschung über Kreislaufwirtschaft und industrielles Recycling.  In Finnland arbeitete er bei GTK im Bereich Minerals Intelligence in der MTR-Einheit, bevor er zu KTR kam. Zu Simons langfristigen Zielen gehört die Entwicklung und Umwandlung der Kreislaufwirtschaft in ein praktischeres System für das industrielle Ökosystem, um die doppelte Herausforderung der Knappheit von Technologiemineralien und der Abkehr von fossilen Brennstoffen zu bewältigen.

Available on our Videos page.

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/09/04/the-quantity-of-metals-required-to-manufacture-just-one-generation-of-renewable-technology-to-phase-out-fossil-fuels/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Bemerkung des Übersetzers: Aus dem letzten Satz der Biographie geht hervor, dass es das Ziel des Sprechers ist, die „Abkehr von fossilen Brennstoffen zu bewältigen“.

 

Russische Stimmen zum Rückzug aus dem Gebiet Charkow

Russische Stimmen zum Rückzug aus dem Gebiet Charkow

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Das patriotische Russland ist geschockt. Die Armee, welche Napoleon und Hitler besiegte, musste sich im ukrainischen Gebiet Charkow wegen einer erfolgreichen ukrainischen Offensive fast bis an die Grenze Russlands zurückziehen. Die von Russland lange geplante Umzingelung der Stadt Slawjansk, die 2014 als eine der ersten Städte in der Südost-Ukraine von Separatisten kontrolliert wurde und deswegen einen hohen Symbolwert hat, ist hinfällig: Durch den Verlust der Flächen im Gebiet Charkow ist eine Zangenbewegung von Norden und Süden zur Einschließung von Slawjansk nicht mehr möglich. Die russische Militärführung schweigt zu der Niederlage und nennt den Abzug „Umgruppierung“. In russischen Blogs äußern Viele ihre Enttäuschung über die undurchsichtige Taktik der russischen Militärführung. Igor Strelkow, der 2014 Verteidigungsminister der Volksrepublik Donezk war und 2014 eine Schlüsselrolle bei den Kämpfen um Slawjansk spielte, witzelt in seinen Youtube-Videos über die Unentschlossenheit des russischen Generalstabs. Strelkow fordert seit Wochen eine Generalmobilmachung in Russland. Aus Moskau berichtet Ulrich Heyden.

Die russische Armee hatte bis Sonntag die im ukrainischen Gebiet Charkow liegenden Städte Balaklaj, Isjum und Kupjansk verlassen und sich in die Nähe der russischen Grenze zurückgezogen.

„Es war die bisher schwerste Etappe der Spezialoperation.“ Mit diesen nüchternen Worten beschrieb der russische Kriegsreporter Jefgeni Poddubnij, der für den russischen Fernsehkanal Rossija 24 berichtet, den zweiten Rückzug der russischen Armee in der Ukraine seit Ende Februar. Ende März hatte sich die russische Armee bereits von Kiew zurückgezogen. Auch damals sprach der russische Generalstab von „Umgruppierung“.

Während die deutschen Medien am Sonntag mit Live-Schaltungen und großen Schlagzeilen über den Erfolg der ukrainischen Armee berichteten, waren die Berichte über den Rückzug in russischen Medien rar und fast versteckt. „Moskowski Komsomolez“ und „Nesawisimaja Gaseta“ wählten neutrale Überschriften und der „Kommersant“ berichtete überhaupt nicht über den russischen Rückzug aus dem Gebiet Charkow.

Schock …

Für viele russische Patrioten waren die Nachrichten aus dem Gebiet Charkow, die in den letzten Tagen vor allem in den sozialen Medien bekannt wurden, ein Schock. Gab es im russischen Internet nicht zuhauf Berichte, dass Selenski nicht der Feldherr sei, für den er sich hält, sondern ein „Narkoman“, ein Drogenabhängiger eben. Und nun das.

Der russische Starmoderator Dmitri Kiseljow, der jeden Sonntagabend den Wochenüberblick moderiert, gestand immerhin ein, dass in den von russischen Truppen geräumten Städten im Gebiet Charkow nun die Jagd auf „Kollaborateure Moskaus“ beginnt. „Das ist bitter,“ sagte der Moderator und drückte damit das aus, was viele Russen jetzt beschäftigt: dass Russland die eigenen Leute in der Ukraine im Stich gelassen hat.

… und Scham

Eine Russin sagte mir gegenüber, sie erinnere das, was im Gebiet Charkow passiert ist, an den Abzug der Amerikaner aus Kabul. Sie schäme sich für Russland.

Nicht nur diejenigen, die in der neuaufgebauten Verwaltung der von Russland kontrollierten Gebiete mitwirkten, sondern auch diejenigen, die humanitäre Hilfe von Russland annahmen, gelten aus Kiewer Sicht als Feinde. Sie erwarten Verhöre, Haft, Folter und möglicherweise auch der Tod.

Der russische Kriegsreporter Jefgeni Poddubnij bringt die Erwartungshaltung vieler Russen auf den Punkt. Im Schlusswort seiner Reportage sagt er, „Kiew und die Staaten der Nato haben ihren Zug gemacht. Jetzt sind unsere Militär-Führer an der Reihe“ (einen Zug zu machen).

Doch der russische Generalstab schwieg am Sonntag und auch am Montag. Man teilte nur mit, dass die russischen Truppen im Gebiet Charkow „umgruppiert“ werden. Sie würden jetzt Richtung Donbass in Bewegung gesetzt, um bei der Befreiung des Gebietes Donezk zu unterstützen.

Ramsan Kadyrow kündigt Rückeroberung an

Die russische Tageszeitung „Moskowski Komsomolez“ versuchte, Optimismus zu verbreiten. Sie zitierte am Montag das Oberhaupt der Kaukasusrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow. Dieser erklärt gegenüber dem Blatt, das russische Verteidigungsministerium habe „Fehler gemacht. Ich denke, sie ziehen daraus Schlüsse.“ Die verlorenen Städte im Gebiet Charkow werden man „zurückerobern“. Im Gebiet Charkow befänden sich schon tschetschenische Kämpfer, die für die Rückeroberung speziell ausgerüstet seien. „Und weitere 10.000 Kämpfer sind bereit für den Einsatz. In naher Zukunft gehen wir bis nach Odessa.“

Die Worte von Kadyrow hören sich an nach Kraftmeierei. Doch in Mariupol hatten tschetschenische Einheiten entscheidenden Anteil bei der Eroberung der Stadt.

Kadyrow erklärte, die schwierige Situation im Gebiet Charkow sei vom ukrainischen „Zentrum für informations-psychologische Operationen“ mit Falschmeldungen angeheizt worden. Das Zentrum habe Falschmeldungen über die Aufgabe von Orten durch die russische Armee, den Rücktritt von pro-russischen Amtsträgern und die Eroberung des Flughafens von Donezk durch ukrainische Truppen verbreitet.

Die Gründe für den Erfolg der ukrainischen Truppen

Die vermutlich fundierteste Analyse der russischen Niederlage kommt vom russischen Militärexperten Juri Podoljaka. Nach Meinung des Experten gelang den ukrainischen Truppen die Eroberung des Charkow-Gebietes, weil sie mit schwerer Artillerie einen Großangriff bei der Stadt Charkow vorgetäuscht und danach in den südlich der Stadt gelegenen Gebieten mit relativ leicht bewaffneten Einheiten in Hummer-Fahrzeugen große Flächen eroberten.

Man müsse eingestehen, so Podoljaka, dass die Kommunikation zwischen der Artillerie und der Infanterie auf ukrainischer Seite „nur Minuten“ brauche, während auf russischer Seite „30 bis 40 Minuten“ die Regel seien. In dieser Zeit seien die leicht bewaffneten Einheiten der Ukrainer schon 50 Kilometer vorgerückt, so dass die Schläge der russischen Artillerie ins Leere gingen.

Ein weiterer Grund für den Erfolg der ukrainischen Truppen sei – so Podoljaka – die Tatsache, dass die Kiewer Truppen – zwischen 10.000 und 30.000 Mann – monatelang von westlichen Beratern geschult und während des Kampfes mit real-time-Aufklärungsdaten der Nato versorgt wurden.

Russischer Angriff auf Strom-Kraftwerke

Die Führung der russischen Armee blieb angesichts des Erfolges der ukrainischen Truppen im Gebiet Charkow wortkarg, reagierte aber militärisch. Am Sonntagabend schoss die russische Marine vom Kaspischen Meer aus Raketen auf stromerzeugende Kraftwerke in den Gebieten Charkow und Krementschuk ab. Das Kraftwerk bei Charkow geriet in Brand.

Offenbar in Folge der Angriffe mit Kaliber-Raketen und dem Herunterfahren des letzten noch arbeitenden Reaktors im Atomkraftwerk Saparoschje fiel am Sonntagabend dann in fünf südostukrainischen Regionen der Strom ganz oder teilweise aus, berichteten russische Medien.

Die russische Internetzeitung Vsglyad erinnerte daran, dass die ukrainische Armee seit acht Jahren gezielt Infrastruktur-Objekte in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk beschießt. Seit dem 1. September würde zudem das Atomkraftwerk Saparoschje und die nahegelegene Stadt Energodar von der ukrainischen Artillerie beschossen. Außerdem seien als Folge ukrainischen Beschusses drei Bergwerksschächte in der „Volksrepublik” Donezk ohne Strom gewesen, weshalb zahlreiche Bergarbeiter unter Tage eingeschlossen waren. Am 10. September wurden zudem in der Stadt Donezk zehn Umspann-Stationen beschädigt, wodurch 1.600 zivile Objekte ohne Elektrizität waren.

Titelbild: Alexey Smyshlyaev / Shutterstock

Der monatliche Abschlag für Strom wird von 2950,-€ auf sage und schreibe 8450,-€ erhöht

Der monatliche Abschlag für Strom wird von 2950,-€ auf sage und schreibe 8450,-€ erhöht

Fleischerei Wolf Vielank bei Facebook:

„Guten Abend,
die massiven Erhöhungen der Energiepreise trifft nicht nur die Bäckereien,auch uns als Fleischerei trifft es mit voller Wucht!
Der monatliche Abschlag für Strom wird von 2950,-€ auf sage und schreibe 8450,-€ erhöht ‼❗
Wie sollen wir diesen Betrag erwirtschaften ❓
Es ist schlichtweg nicht möglich, es über die Verkaufspreise wieder rein zu holen ‼

Dazu auch:

Stromkosten verdreifacht: Posting von Metzgerei geht viral – “Es muss endlich etwas passieren!”

Sie lassen sagen, dass sie sehr beliebt sind

Selbst Deutschlands linke Ökonomen sehen schwarz

Selbst Deutschlands linke Ökonomen sehen schwarz

In Deutschland sehen inzwischen wohl sogar die bislang regierungsloyalen Haus- und Hofökonomen ihre Felle schwimmen – und versuchen ihre Verluste zu begrenzen, indem sie das Propaganda-Wandlitz der Durchhalteparolen verlassen und versuchen, ihre Glaubwürdigkeit zu retten: In einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) hat der “Wirtschaftsweise” Marcel Fratzscher, der als Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschafts­forschung (DIW) Dauergast in Deutschlands öffentlich-rechtlichen Mainstream-Talkshows ist, ungewohnt düstere Prognosen für die wirtschaftliche Zukunft des Landes abgegeben.

Die Rezession werde nicht nur „unvermeidbar“ sein, so Fratzscher, sondern das Land befinde sich bereits in einem Abschwung. Dabei sei seine Sorge weniger „dass wir in den nächsten zwei Quartalen schrumpfen werden, sondern dass es auch danach keine Erholung geben wird.“ Für 2023 rechne sein Institut mit einer schrumpfenden Wirtschaft. Auch 2024 werde „nicht so ein gutes Jahr werden.“ Man werde sich „auf einige Jahre Stagflation einrichten müssen.“ 

Das klingt noch ganz anders als bisher; vor noch keinem Jahr hatte Fratzscher etwa beschwichtigt, die Inflation sein eine Art Rechenfehler und statistisches Artefakt, und bewege sich im unteren einstelligen Prozentbereich. Eine Verschärfung um den Faktor 10 – peinlich für einen angeblich renommierten und topqualifizierten Vorzeige-Ökonomen.

Zweckoptimismus nicht völlig passé

Auch jetzt will Fratzscher noch nicht den Teufel an die Wand malen – und gibt seine Zweckoptimismus nicht vollends auf: Er rechnet noch nicht mit einem zweistelligen Wirtschaftseinbruch wie im zweiten Quartal 2020 (damals infolge der Corona-Krise); allerdings werde man „auf breiter Front weniger Aktivität sehen“, so Fratzscher kryptisch. Da viele Menschen den Gürtel enger schnallen müssten, gehe der private Konsum zurück. Dies mache diese Krise so “besonders”, weil es ein flächendeckendes Problem sei, dass „letztendlich die gesamte Wirtschaft“ treffe. In einer solchen Situation lasse sich auch eine Zunahme der Insolvenzen nicht vermeiden.

Die „bittere Wahrheit“ sei, dass wir „einen riesigen Strukturwandel in der deutschen Wirtschaft erleben. Viele energieintensive Unternehmen werden es nicht überleben.“ Der Anstieg der Kosten für Gas und andere fossile Energieträger sei nicht nur vorübergehend. Er werde sich „so lange fortsetzen, bis wir den Umstieg auf erneuerbare Energien ausreichend gemacht haben.“

Und immer wieder das Hohelied auf “erneuerbare Energien”

Von dieser Chimäre lässt Fratzscher sich offenbar nicht abbringen. Erst kürzlich hatte er gefordert, das Autofahren noch teurer zu machen. Zudem hatte er die Russland-Sanktionen verteidigt und prophezeit, diese würden in Russland noch in diesem Jahr zu einer „tiefen Rezession“ führen. Für Deutschland könnten sie sich seiner Meinung nach als Segen erweisen, weil sie ein „Weckruf“ seien, der zeige, dass wir „schneller auf erneuerbare Energien umsteigen“ müssten. 

Dem RND sagte er weiter, viele Unternehmen würden insolvent gehen, und der Staat könne nicht alle retten. Dies sei jedoch ohnehin nicht wünschenswert. Man müsse „jetzt aufpassen, dass eine so tiefe Krise nicht die falschen Unternehmen“ treffe, wobei er Start-ups und andere innovative Firmen ohne große Rücklagen als Beispiele nannte, die der Staat vorrangig unterstützen sollte. Ansonsten sei es sinnvoller, die Energiekosten zu begrenzen und die Unternehmen bei der Transformation durch Technologie­förderung sowie eine gute Infrastruktur zu unterstützen. Fratzscher erklärte, Privatinsolvenzen seien seine größte Sorge.

Die faule Lösung: Noch mehr Umverteilung, noch mehr Wohlfahrtsstaat

Wegen der explodierenden Strom- und Gaspreise würden viele Bürger ihre Rechnungen nicht bezahlen können. Trotz guter Elemente seien die bisherigen Entlastungspakete der Bundes­regierung nicht ausreichend. Ihr Volumen müsse über die nächsten sechs Monate verdoppelt oder sogar verdreifacht werden, forderte er. Dies hält er für möglich, wenn die Regelungen der Schuldenbremse erneut ausgesetzt würden. Diese sei „mal gemacht worden, damit der Staat in schlechten Zeiten handeln kann. Wenn nicht jetzt, wann dann?“.

Wenn die Prognosen des dezidiert linken Fratzscher auch mit großer Vorsicht zu genießen sind, könnten die schweren Zeiten, die er nun ankündigt und die sich in ihrem grimmigen Realismus von den regierungstreuen Durchhalteparolen unterscheiden, die er sonst oft von sich gab,  vielleicht doch in seinen Kreisen für einen gewissen Realismus sorgen, was bei Ökonomen aus der „neoliberalen“ Ecke niemals der Fall wäre.

“Mission 11”: Bundesregierung führt den Klima-Überwachungsstaat in Österreich ein!

“Mission 11”: Bundesregierung führt den Klima-Überwachungsstaat in Österreich ein!

Dicke Socken statt Heizen und kalte Dusche statt warme SaunagängeDie Regierung hat schon konkrete Pläne, für die Österreicher im Winter. Konkret werden uns allerlei absurde Tipps zum Energiesparen nahegelegt. Am Montag wurde deshalb die Kampagne mit dem Namen „Mission 11“ präsentiert. Denn laut Regierung sollen alle österreichischen Haushalte Energie einsparen. „Dazu ermutigen wir alle heute“, so Umweltministerin Leonore Gewessler. Morgen könnte es für die Nichteinhaltung bereits Strafen geben…

Mit Tipps wie: „Langsamer fahren“, „Stoßlüften statt Dauerkippen“ oder „Türen zu unbeheizten Räumen sollen geschlossen halten“, zeigt die Regierung wie es vermeintlich richtig geht. Nur blöd dass die meisten „Tipps“ bereits allgemein bekannt sind und von vielen bereits freiwillig umgesetzt werden. Eine echte Innovation schaut also anders aus. Aber immerhin macht die Regierung klar wohin der Kurs geht: Noch sind alle diese Tipps „Empfehlungen“. Bald schon könnten sie Gesetze werden. Dann muss der freie Bürger vielleicht für Verstöße gegen den Paragraphen „Dauerlüften“ oder “zu langes Duschen” ins Gefängnis. In Italien drohen bereits Geldstrafen für zu hohe Heiztemperaturen und in der Schweiz gibt es sogar Gefängnisstrafen für vorsätzliche Energieverschwendung, der Wochenblick berichtete.

FPÖ warnt vor “Klimakommunismus”

Die Ideen der Regierung kommt natürlich nicht bei allen gut an. „Ministerin Gewessler installiert jetzt mit der Rückendeckung von Kanzler Nehammer und Klubobmann Wöginger den Klimakommunismus im Land. Sie will den Menschen allen Ernstes vorschreiben, wie hoch sie die Heizung aufdrehen dürfen und Gastronomen verbieten, ihre Gäste vor dem Lokal mit ,Heizschwammerl´ vor der Kälte zu schützen. Diese Bevormundung ist völlig inakzeptabel“, meint etwa FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl zu den aktuellen Ankündigungen der Energieministerin, unter anderem Raumtemperatur-Limits einführen zu wollen, und „absurden Energiespartipps, die einer Verhöhnung gleichkommen“.

Energiesparen für die Bürger, Breitbandausbau für den Staat

Während also die Energiekrise die Bürger voll trifft arbeitet der Staat paradoxerweise gerade daran das 5G-Netz auszubauen. Diese Energiespar-Tipps sind eine Verspottung der Intelligenz der Bevölkerung. Zudem ist ihre Einhaltung aus wirtschaftlicher Sicht zumindest fragwürdig, handelt es sich um viele kleine Handlungen die in ihrer Summe die Bürger nicht ansatzweise entlasten. Und selbst wenn man die Tipps freiwillig befolgt ist das eine zutiefst individuelle Entscheidung. Was mache ich wenn in meiner Küche nicht genug Platz ist, um die Mikrowelle so weit wie möglich vom Kühlschrank zu platzieren? Die Energiespartipps sind also auch aus gesellschaftspolitischer Sicht vollkommen undemokratisch. Die Bürger werden entrechtet und dürfen ihre eigene Entmündigung sogar noch finanziell ausbaden. Der befürchtete Klimalockdown, der wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Bürger schwebt, wird der Bevölkerung wahrscheinlich als Energiesparen verkauft, an dem vermutlich dann der „böse Russe“ schuld sei. Umso befremdlicher ist daher dass die Regierung mit vollen Eifer daran arbeitet, den Überwachungsstaat mit all seinem Energieverbrauch auszubauen. Bereits während der Corona-Krise wurde von der ÖVP gefordert Bewegungsprofile der Leute per Handytracking zu erstellen.

Nun geht die Regierung noch einen Schritt weiter und will mithilfe des 5G-Netztes den Überwachungsstaat präziser und leistungsfähiger machen. Obwohl wir in der wirtschaftlich schlechtesten Lage seit dem 2.Weltkrieg sind, investiert der Bund aktuell 900 Mio. Euro in den Breitbandausbau. Das macht nur dann Sinn, wenn man sich vor Augen führt, dass die Regierung einer konsequenten Überwachungs-Doktrin folgt, frei nach dem Motto: „Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser“. Kaum auszudenken was die Regierung mit 900 Millionen Euro machen könnte um die Bevölkerung zu entlasten.

Auch der Digitalisierungs- und Finanzminister Magnus Brunner erklärt voller Überzeugung: „Meine Aufgabe als Digitalisierungs- und Finanzminister ist es, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Nur eine strategisch fundierte Digitalisierungspolitik erleichtert den Menschen den Alltag und bietet Chancengleichheit für unseren wirtschaftlichen Standort. Daher haben wir 300 Millionen Euro aus dem bestehenden Budget vorgezogen und investieren 2022 900 Millionen Euro in den Breitbandausbau.

Mit Überwachungsapp in den Energiesparmodus

Kommt es demnächst zur Ausgabe von Lebensmittelkarten oder zu Stromabschaltungen? Missbraucht dann der ÖVP-Innenminister die Polizei dazu, Temperaturmessungen in Gebäuden vorzunehmen, anstatt sie zur Bekämpfung der illegalen Einwanderung an die Grenze zu schicken? Was diese unselige Bundesregierung von den Grund- und Freiheitsrechten der Bürger hält, hat sie bereits mit ihrem Corona-Zwangsregime gezeigt, das sie jetzt offenbar fast nahtlos in den Klimakommunismus überführen will.“, meint Herbert Kickl.

Weit davon entfernt sind wir offensichtlich nicht. Denn während die Regierung den individuellen Wohlstand vernichtet und immer mehr Menschen in Existenznöte geraten, kann es nicht sein dass gerade jene Instrumente finanziert und ausgebaut werden, die eine Totalüberwachung ermöglichen. Dem Bürger kann man beide, parallel stattfindende Ereignisse nicht als Zufall weismachen. Viel zu augenscheinlich sind beide Thematiken miteinander verzahnt.

Energiepreisexplosion und Teuerungswellen treiben die Bürger an den Rand seiner Existenz. Wenn diese nun auch noch totalüberwacht werden, ist es mit der Freiheit vorbei. Das wirtschaftliche Versagen der Regierung einerseits und die ideologische Verblendung mit feuchten Überwachungsfantasien andererseits sind das perfekte Rezept um den medial-vorbereiteten „Wut-Winter“ zu entfachen. Wie gut passt es also, dass der Überwachungsstaat präventiv Vorkehrungen anstellt um den Bürger in dieser Situation klein zu halten. Selbst Satiriker könnten die Situation nicht pointierter verkaufen. Denn wir erleben gerade wie Satire von der Realität überholt wird. Frei nach dem Motto: „Ausgehungert und halberfroren wird Protest schwierig.“

Noch sitzt ihr da oben…

Diese autoritäre Bevormundung ist nichts anderes als der Beginn des Übergangs in ein System der Kriegswirtschaft. Diese dem Sanktionswahnsinn gegen Russland gänzlich verfallene Regierung treibt unsere Heimat in einen sinnlosen Wirtschaftskrieg hinein, der den über Jahrzehnte hart erarbeiteten Wohlstand zerstört und die Menschen bis weit in die Mittelschicht hinein in die Armut stürzen lässt.“, erklärt FPÖ-Obmann Kickl. Das kann selbst die Energieministerin nicht mehr verheimlichen. Laut Gewessler ist das nicht nur ein Krieg mit der Ukraine, sondern „auch ein Krieg gegen uns“.

Welche Vorgaben von der Regierung also für unsere zukünftige Lebensweise noch kommen werden und was wir dann machen dürfen und was nicht, kann also bald schon davon abhängen wie sich die wirtschaftliche Lage verschlechtert oder ob die Regierung Lust hat ihren Überwachungsfantasien freien Lauf zu lassen. Die Politik sucht nach Mitteln und Wegen um ihre totalitäre Doktrin gesetzlich durchzusetzen. Noch würden sie damit gegen die Verfassung verstoßen. Doch diese kann geändert oder ignoriert werden. Letzteres hat sie schon mehrmals bewiesen.

Nicht die Heizung muss abgedreht werden, sondern diese schwarz-grüne Bundesregierung durch schnellstmögliche Neuwahlen!“, findet auch Kickl.

Weitere Milliarden für die Ukraine – auch Österreich muss wieder zahlen

Weitere Milliarden für die Ukraine – auch Österreich muss wieder zahlen

Obwohl heuer bereits mehr als 2,2 Milliarden Hilfsgelder der EU in die Ukraine geflossen sind, soll nun abermals Geld für den korrupten Oligarchenstaat locker gemacht werden. Diesmal sind es rund 5 Milliarden Euro, die die Ukraine als “Darlehen” erhalten soll. Zur Kasse gebeten und dafür haften sollen wieder einmal die EU-Mitgliedstaaten.

Die Ukraine wird immer mehr zum Fass ohne Boden. Denn schon soll die nächste Tranche an Geldern an das Land überwiesen werden, so soll es heute zumindest gemäß des Wunsches von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen beschlossen werden. Und damit es keinen Widerspruch einzelner Länder gibt, werden diese einfach von der Beschlussfassung ausgeschlossen – ein Dringlichkeitsverfahren macht es möglich.

Goschen halten und zahlen

Denn die Ukraine bräuche das Geld dringend. Aber auch weitere Zugeständnisse sind vorgesehen. So sollen die Zinskosten für das Darlehen von der EU – also eigentlich von den Mitgliedstaaten – übernommen werden, um die Ukraine weiter zu entlasten. Aber “auch die Möglichkeit einer möglichen Nichtrückzahlung des Hauptbetrags auf das Ende der Darlehenslaufzeit oder auf den Zeitpunkt eines potenziellen Zahlungsausfalls begrenzen beziehungsweise verschieben“ sind vorgesehen. Zwar sollen die Staaten nicht bei dem Beschluss mitreden dürfen, aber Garantie-Erklärungen für die Summe sollen sie abgeben. Diese 5 Milliarden sollen ein weiterer Teil der Makrofinanzhilfen in Höhe von 9 Milliarden Euro sein, die man Selesnki im Mai zugesagt hatte.

Hilfe angeblich dringend

Da es jedoch mehrere Monate dauern würde, die Garantieerklärungen der einzelnen EU-Mitglieder einzuholen, sollen die Gelder bereitgestellt werden, während man parallel die Garantien einholt. Denn es dürfte wohl nicht so einfach werden, mit den einzelnen Staaten zu verhandeln, wie viel jeder Staat davon übernimmt. Grundsätzlich hatten sich aber alle Mitgliedstaaten, bis auf Ungarn, bereits Anfang September zu weiteren Zahlungen bereit erklärt, wobei auch noch Unklarheit darüber herrschte, ob dies in Form von Darlehen oder als Zuschüsse erfolgen soll, die die Ukraine nicht zurückzahlen soll.

FPÖ-Abgeordnete gegen Zahlungen

Die freiheitlichen EU-Abgeordneten sprechen sich gegen die vorbehaltlosen Zahlungen an die Ukraine aus. Dies sei nicht im Sinne Österreichs, so der EU-Abgeordneter Roman Haider. Denn einerseits werden die nationalen Parlamente von Brüssel wieder einmal völlig übergangen und außerdem sei nach wie vor keine Bereitschaft zu erkennen, den Konflikt in irgendeiner Form beizulegen. Schritte zur Deeskalation oder gar zu Verhandlungen werden nicht gesetzt. “Wenn wir immer nur Geld und Waffen in die Ukraine schicken und es kein Zeichen der Deeskalation gibt, führt das nur in den totalen Krieg. Angesichts der Auswirkungen wie Teuerung kann diese Eskalation nicht im Sinne der Österreicher sein”, so Haider.

Ukraine schon vor Krieg Milliardengrab

Fraglich ist außerdem, wo die Gelder eigentlich hingehen. Denn nach wie vor ist die Ukraine das korrupteste Land Europas. Schon vor dem Krieg zwischen der Ukraine und Russland war das Land ein Milliardengrab für die EU. Allein die Direkthilfen beliefen sich auf mindestens 17,5 Milliarden Euro allein in den Jahren 2014 bis 2021. Sämtliche Reformbemühungen verpufften jedoch an der massiven Korruption, wie auch der EU-Rechnungshof noch im Herbst 2021 feststellen musste. Und er stellte damals sogar die Rechtmäßigkeit der EU-Hilfen in Frage, da zwei der drei Voraussetzungen nicht erfüllt gewesen seien.

Selenski will auch von IWF mehr Geld

Aber die EU ist nicht die einzige Melkkuh für den immer recht fordernd auftretenden ukrainischen Präsidenten. Auch vom Internationalen Währungsfond (IWF) verlangt Off-Shore-Konten-Präsident und Oligarchenmarionette Selenski ein Darlehen in Höhe zwischen 15 bis 20 Milliarden Dollar (14,77 bis 19,69 Mrd. Euro). Allerdings wird von Insidern bezweifelt, dass der IWF – im Gegensatz zur EU – bereitwillig zahlt und dem Land ein Darlehen in dieser Größenordnung gewährt.

Sächsische Linkspartei-Politiker als Fluchthelfer

Sächsische Linkspartei-Politiker als Fluchthelfer

Die Linkspartei als Schlepper-Komplizen bei der illegalen Masseneinwanderung nach Deutschland? Genau darauf deutet ein Fall aus dem sächsischen Görlitz hin: Die ohnehin schon “grenzenlose” Politik Deutschland ist den dortigen “Linken” offenbar noch immer nicht genug; sie hilft lieber aktiv mit, Deutschland zu “bereichern”…

Dass bereits die Merkel-Kabinette seit 2015 eine Politik der bedingungslos offenen Grenzen betrieben haben und die Ampel-Koalition alles tut, um den Tatbestand der illegalen Einreise nach Deutschland faktisch aufzuheben, reicht eingefleischten deutschen Linksparteikadern nicht. Sie fühlen sich berufen, sich auch noch selbst als Schleuser betätigen zu müssen. Wie die “Welt” berichtet, war polizeilich aufgeflogen, dass sieben illegal eingereiste Nordafrikaner (sechs Ägypter und ein Algerier) von der deutsch-polnischen Grenze direkt in ein Büro der Linkspartei in Sachsen chauffiert wurden.

Anschließende Ermittlungen der Staatanwaltschaft ergaben, dass sich auf dem Handy eines der Migranten eine auf den Linken-Landtagsabgeordneten Mirko Schultze angemeldete Telefonnummer fand. Im bewussten Fall war bereits unerlaubte Grenzübertritt des ersten Afrikaners der Gruppe von der Polizei beobachtet worden; die Bundesbeamten sahen, wie kurz darauf dieser und weitere drei abgeholt und zum örtlichen Büro der Linkspartei gefahren wurden. Als der Fahrer zurückkehrte, um die restlichen drei abzuholen, wurde er von der Bundespolizei gestoppt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern eingeleitet.

“Beweisvideo” auf dem Handy

Der Algerier erklärte, mit Unterstützung von Schleusern über Weißrussland, Litauen und Polen nach Deutschland eingereist zu sein. Die sechs Ägypter habe er erst unterwegs kennengelernt. Die illegale Einreise erfolgte nach einem altbekannten Muster, wobei die Zahlungen an die Schleuser erst fließen, wenn die illegale Einreise durch ein Video dokumentiert ist. Dieses “Beweisvideo” fand sich auf dem sichergestellten Handy des Algeriers.

Linkspartei-Büroleiter Schulze, von der Polizei zur Rede gestellt, erklärte dazu zynisch-lapidar: „Es gibt immer mal wieder die Situation, dass Menschen mein Büro um Hilfe ansuchen, seien es Obdachlose oder Migrant*innen ohne Ansehen ihres Aufenthaltsstatusses.“ Er habe sein Büro einer Gruppe von Ehrenamtlichen zur Verfügung, die „Ersthilfe“ leisten würden. Angeblich würden die Migranten in seinem Büro lediglich „mit einem heißen Getränk versorgt und beraten, wo sie Polizisten finden, um einen Asylantrag zu stellen“. Dafür gäbe es ein auf ihn zugelassenes „Bereitschaftshandy, das wir im Rahmen unserer ehrenamtlichen Arbeit nutzen.“ Schulze bestritt zudem ausdrücklich, dass der Wagen, mit dem die Migranten abgeholt worden seien, ebenfalls auf ihn zugelassen sei – obwohl auf dem Nummernschild seine Initialen „MS“ zu sehen sind.

Unglaubwürdige Ausreden des Ertappten

Dass viele Städte und Landkreise schon lange keine Unterbringungsmöglichkeiten haben und selbst für “legale” Zuwanderer wie solche aus der Ukraine keine Kapazitäten mehr zur Verfügung stellen können, weil sie heillos überlastet sind, illegale Zuwanderung (zumindest theoretisch) ein Straftatbestand ist und die Sozialsysteme vor dem Zusammenbruch stehen (gerade wenn durch die Energiekrise immer mehr Insolvenzen und damit Arbeitslosigkeit bevorstehen!): All das ficht Politiker wie Schulze in ihrem blindwütigen Pseudohumanismus nicht an. Es ist jedenfalls völlig unglaubwürdig, dass ihm die illegale Einreise der sieben Migranten unbekannt war.

In Wahrheit dürfte er zu der Sorte Linken gehören, die – leider zutreffend – darauf hoffen können, dass jeder, der einmal in Deutschland angekommen ist, in aller Regel nicht mehr abgeschoben wird. Mit unzähligen juristischen Winkelzügen ist es möglich, die Ausreise oder Abschiebung so lange hinauszuzögern, bis man sich einen dauerhaften Aufenthaltsstatus erschlichen hat, der dann zur lebenslangen Alimentierung durch die Allgemeinheit „berechtigt“. Und weil dieses miese Spiel von Politik, Behörden und Justiz seit Jahren betrieben und gedeckt wird, ist auch nicht zu erwarten, dass Schulze für seine Mitwirkung an derartigen Machenschaften ernsthaft zur Rechenschaft gezogen wird. Dafür ist Fluchthilfe in allen Facetten – man denke nur an die “Seenotrettung” im Mittelmeer – längst zu einem mit Wohlwollen zur Kenntnis genommenen Kavaliersdelikt geworden.

8. „Upgrade der Vereinten Nationen“ – Bürger anhören

Die UNO wird sich digital anpassen, um die Umsetzung der SDGs zu verwalten. Eine stärkere Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wird dabei als wichtiger Bestandteil angesehen. Die Bürger werden gestärkt, indem ihre Ansichten berücksichtigt und analysiert werden. Alles in allem scheint es bei dem Grad der Einflussnahme jedoch hauptsächlich um die Legitimierung der UN-Agenda zu gehen. Im Großen und Ganzen werden nur die Meinungen berücksichtigt, die bestätigen, dass die Agenda auf dem richtigen Weg ist. Kritik und Meinungen, die die Grundlagen der vorgeschlagenen Klimaschutzmaßnahmen, der Migrationspolitik und der Gesundheitsvorschriften in Frage stellen, werden als Leugnung abgestempelt, verharmlost und unerbittlich in den Papierkorb geworfen.

Die achte Verpflichtung von „Our Common Agenda“ ist die Einsetzung eines hochrangigen Beratungsgremiums für wirksamen Multilateralismus (HLAB), das sich aus ehemaligen Staats- und Regierungschefs zusammensetzt. Das Gremium unter dem Vorsitz von Stefan Löfvén und der ehemaligen liberianischen Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf wird Vorschläge unterbreiten, wie „unsere globalen öffentlichen Güter“ besser verwaltet werden können.

Das beratende Gremium, das ich in meinem Eröffnungsbeitrag „Multilateralismus mit Biss“ beschrieben habe, wird auf dieser Grundlage Vorschläge für Folgendes erarbeiten:

  • Verbesserung der Governance für globale öffentliche Güter und andere Bereiche
  • Antizipieren, wie nachhaltige Entwicklung und Klimamaßnahmen nach 2030 angegangen werden sollen
  • Frieden und Sicherheit für die neue Friedensagenda
  • Digitale Technologie für die Umsetzung eines „Global Digital Compact“ (siehe vorherigen Beitrag)
  • Eine Einigung über die nachhaltige und friedliche Nutzung des Weltraums zu erzielen, eine globale Regelung zur Koordinierung des Weltraumverkehrs anzustreben und sich auf Grundsätze für die künftige Verwaltung des Weltraums zu einigen
  • Globale Großgefahren und Einigung auf eine globale Notfallplattform
  • Nachfolgende Generationen im Hinblick auf eine mögliche Einigung auf eine Erklärung über künftige Generationen zu motivieren.

Ihre Arbeit wird Teil des globalen Gipfels „Summit for the Future“ sein, der während der UN-Generalversammlung im September 2023 stattfinden soll.

Es geht auch um die Wiedereinsetzung des wissenschaftlichen Rates des Generalsekretärs und darum, dass die UNO durch die Konsultation der Öffentlichkeit „inklusiver“ wird. Generalsekretär António Guterres kündigt eine Modernisierung der Vereinten Nationen durch ein „Quintett des Wandels“ zur UNO 2.0 an, bei der neue Ansätze zur Erarbeitung systemweiter Lösungen genutzt werden sollen. Dazu gehören Innovation, Daten, strategische Vorausschau, Ergebnisorientierung und Verhaltenswissenschaft.

Die Grundlage dafür ist die Sammlung von Daten. Laut der Datenstrategie 2020-22 des UN-Generalsekretärs soll dies alles durchdringen und uns durch die große Transformation führen. Bei der Modernisierung und Digitalisierung der Vereinten Nationen geht es um die Nutzung aller gesammelten Daten (Big Data, Sensoren/Internet der Dinge, Audio, Bilder, Text usw.) [1]. Die Ziele für nachhaltige Entwicklung sollen mithilfe digitaler Technologien erreicht werden. Dazu gehören Bereiche wie Klimawandel, Gleichstellung der Geschlechter, Menschenrechte, Frieden und Sicherheit, Regierungsführung, Ethik der Zukunft, Datenschutz und Schutz der Privatsphäre.

Die bessere Nutzung von Daten – mit Ansätzen, die auf den Werten der Vereinten Nationen und den Menschenrechten beruhen – ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Zukunft und unseres Dienstes. Da wir erkannt haben, dass wir unser Daten- und Analysepotenzial noch nicht vollständig ausgeschöpft haben, wird uns diese Strategie durch einen langfristigen Wandel leiten: so dass jeder, überall, Daten als strategische Ressource für Einblick, Wirkung und Integrität nutzt – um unsere Aufgaben für die Menschen und den Planeten besser zu erfüllen. (Quelle)

Die Daten werden nicht nur gesammelt, sondern auch aggregiert, analysiert und mit Hilfe von Bewertungstafeln in jedem Teilbereich ausgewertet. Auf diese Weise soll die UNO effektiver werden. Dies ist die digitale Kristallkugel, mit der die Entwicklung der Welt beobachtet und vorhergesagt werden kann, um entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Dies macht die „Antizipative Governance“ aus.

… werden wir analytische Funktionen beherrschen, die uns helfen, besser zu verstehen, „was passiert ist“, „warum es passiert ist“, „was als Nächstes passieren könnte“ und „wie man darauf reagieren kann“, und zwar mit Einblick, Wirkung und Integrität.

Die Arbeiten haben bereits begonnen und sollen bis 2025 voll einsatzfähig sein. COVID-19 war ein Test und gibt einen Hinweis darauf, wie die Datenerfassung genutzt werden wird. Dazu gehörte eine Analyse der Zahl der Infizierten und Geimpften sowie der sozialen Auswirkungen der Pandemie. Dies wird nun auf praktisch alle Bereiche der Gesellschaft angewandt.

Außerdem werden Partnerschaften mit Datenspezialisten und verschiedenen Interessengruppen (wie Unternehmen und Stiftungen) vorgeschlagen. Dazu gehören „Daten-Philanthropie-Programme“, bei denen Daten zwischen öffentlichen, privaten und nichtstaatlichen Akteuren (NGOs) ausgetauscht werden können. Die Vereinten Nationen versichern, dass dabei sowohl die Menschenrechte als auch die Privatsphäre geachtet werden, aber die Einrichtung wirft eine Menge Fragen darüber auf, wie ehrlich diese Zusicherung wirklich ist.

Die Strategie wurde von der UN-Agentur mit beratender Unterstützung von Partnern wie dem Weltwirtschaftsforum, der Europäischen Kommission, der Weltbank, Accenture, BCG, Deloitte, Ernst & Young, Harvard Business Review, McKinsey und Mastercard entwickelt. Besondere Unterstützung kam auch von den Regierungen des Vereinigten Königreichs, Kanadas und Ruandas, dem Beratungsunternehmen Gartner und der Bill & Melinda Gates Foundation, während „großzügige Unterstützung“ von der UN-Reformabteilung des britischen Außen- und Commonwealth-Büros gewährt wurde.

Die Verhaltensanalyse ermöglicht es den Vereinten Nationen, Einblicke in die Denkweise und die Reaktionen der Bürger auf die Umsetzung ihrer Programme zu gewinnen und gleichzeitig unerwünschte Reaktionen zu steuern. Verhaltensänderungen sind laut dem „UN Behavioral Science Report“ der Schlüssel. Derartige Strategien wurden von der WHO bereits im Rahmen von COVID-19 eingesetzt.

Das WHO-Büro für den Westpazifik konzentriert sich auf den Aufbau von Kapazitäten für Social Listening-Systeme (d. h. die Überwachung öffentlich zugänglicher Social-Media-Kanäle). Verhaltens- und Wahrnehmungsdaten werden genutzt, um Kommunikationsstrategien zu entwickeln und die Entscheidungsfindung für die Covid-19-Reaktion zu unterstützen. In die Gestaltung der COVID-19-Kampagnen wird auch das Verhaltensmuster einbezogen.

Eine weitere Initiative ist „Climate Neutral Now“, die es Einzelpersonen, Organisationen und der Zivilgesellschaft ermöglichen soll, ihren Kohlenstoff-Fußabdruck zu berechnen, und sie ermutigt, ihre nicht kompensierten Emissionen durch zertifizierte Kohlenstoffgutschriften zu reduzieren.

Es handelt sich dabei um eine Soft-Power-Übung, bei der den Bürgern „Wahlmöglichkeiten“ zwar gegeben, sie aber ermutigt werden, sich für die Ziele zu entscheiden, die von der UNO bereits als wünschenswert festgelegt wurden.

Verstärkung der Bürgerbeteiligung

Um die Agenda wirksamer umsetzen zu können, sollten auch die Bürger stärker in den UN-Prozess einbezogen werden. Partner wie das Weltwirtschaftsforum sind stark in diese Arbeit eingebunden. Wie in dem WEF-Bericht „Engaging Citizens for Inclusive Futures: Rebuilding Social Cohesion and Trust through Citizen Dialogues“ [Bürger für eine integrative Zukunft gewinnen: Wiederherstellung von sozialem Zusammenhalt und Vertrauen durch Bürgerdialoge, Anm. d. Übersetzers] beschrieben:

Kollektive Intelligenz und deliberative Prozesse, die die Bürgerbeteiligung verbessern, können die Art und Weise, wie wir unsere gemeinsame Zukunft angehen, verändern und zu besseren Entscheidungen und Ergebnissen für alle führen. [2]

Bei genauerem Hinsehen geht es bei der Mitwirkung jedoch eher um die Unterstützung der UN und der Agenda 2030 als um irgendeine Kritik. Ein Bürgerdialog zu der Frage, welche Entscheidungen getroffen werden müssen, damit künftige Generationen „stolz auf uns sein können“, der von den Organisationen Civis, Confkids, Isha Foundation, Missions Publiques, United World Colleges (UWC) und dem West Africa Civil Society Institute (WACSI) im Dezember 2020 veranstaltet wurde, brachte eine klare Botschaft:

Die Botschaft an die Staats- und Regierungschefs lautet: Die Menschen auf der ganzen Welt haben die gleiche Vision für die Zukunft, eine Vision, die gerechter und fairer ist und bei der die Menschen und der Planet an erster Stelle stehen.

Die Frage ist, ob es überhaupt jemanden gibt, der nicht der Meinung wäre, dass wir eine gerechte Welt haben sollten, in der wir uns sowohl um die Menschen als auch um den Planeten kümmern. Aber haben wir wirklich eine gemeinsame Vorstellung davon, wie dies in der Praxis geschehen soll? Es gibt keinen wirklichen Raum für kritische Stimmen. Die Weichen sind bereits gestellt, und jede Meinung zu Klima und Gesundheit, die nicht damit übereinstimmt, wird als schlecht angesehen. Stattdessen wird die Bürgerbeteiligung lediglich dazu genutzt, den angestrebten globalen Wandel zu legitimieren und voranzutreiben. So wird in dem Bericht hervorgehoben, dass mehrere Teilnehmer des Bürgerdialogs ihre Besorgnis darüber zum Ausdruck brachten, dass in den Nachrichten und in den sozialen Medien Fehlinformationen über COVID-19 verbreitet wurden.

Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer wahrheitsgemäßen Kommunikation seitens der Regierungen und Behörden, weist aber auch darauf hin, dass die Bürger selbst für die verbreiteten Fehlinformationen verantwortlich sind. Hier kommt die Notwendigkeit einer UN-Wahrheitsüberprüfung ins Spiel (siehe meinen früheren Beitrag „Ministerium für Wahrheit„).

Es sind die Stimmen der „gehorsamen“ Bürger, die zählen, während diejenigen, die anderer Meinung sind, weitgehend als Verschwörungstheoretiker, Wissenschaftsleugner oder böswillige Internetnutzer, die Fehlinformationen verbreiten, in einen Topf geworfen werden. Es wird einfach eine voreingenommene Auswahl der von den Bürgern geäußerten Ansichten über die Schaffung einer gerechten Welt auf der Grundlage einer Reihe vorher festgelegter Fragen getroffen. Dies gilt zum Beispiel für die Ansichten über die Verteilung von Impfstoffen:

Ein erster Schritt zur Sicherstellung der Gleichstellung der Geschlechter nach COVID-19 ist eine gerechte und bedarfsgerechte Verteilungsstrategie für Impfstoffe. Um dies zu verwirklichen, sollte ein kohärenter und gut durchdachter Gesamtplan erstellt werden.

Außerdem wird gefordert, dass die „Klimakrise“ durch „radikale Veränderungen“ bei den Energiequellen angegangen wird und dass die Bürger die Notwendigkeit einer „integrativeren und fortschrittlicheren Bildung“ unterstützen, bei der junge Menschen „die Ansichten ihrer Eltern/Erziehungsberechtigten hinterfragen“.

Letzteres wird als eine Möglichkeit beschrieben, ein Umfeld zu schaffen, das frei von Diskriminierung und gegenseitigem Respekt ist, hat aber noch weitere Auswirkungen. Dazu gehört der derzeitige Trend, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihre Geschlechtsidentität selbst zu bestimmen und in einem sensiblen Alter lebensverändernde Entscheidungen über Geschlechterkorrekturen zu treffen [3].

Es öffnet auch der Manipulation einer Gruppe Tür und Tor, der es an Lebenserfahrung mangelt und die daher leichter zu beeinflussen und zu kontrollieren ist. Junge Menschen sind im Allgemeinen auch radikaler und offener für systemische Veränderungen. Diese Strategie hat sich in totalitären Systemen bewährt und wurde in Nazi-Deutschland und während der Kulturrevolution in China in großem Maßstab erprobt. Darauf werde ich in dem Beitrag über Verpflichtung Nummer elf – Jugendlichen zuhören und mit ihnen arbeiten – zurückkommen.

Es überrascht nicht, dass das von Jacinda Ardern (WEF-Young Global Leader) geführte Neuseeland im WEF-Bericht als Spitzenreiter bei der „Volksbeteiligung“ hervorgehoben wird:

Neuseeland wurde für seinen Umgang mit der Pandemie gelobt und vor kurzem als das Land mit der besten COVID-19-Reaktion eingestuft, unter anderem weil es sich bei seiner Reaktion auf den sozialen Zusammenhalt konzentriert.

Konferenz zur Zukunft Europas

Im Bericht des Weltwirtschaftsforums wird auch erwähnt, dass die EU und die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, beabsichtigen, „die Bürger zu befähigen“. In vielerlei Hinsicht fungiert die EU als eine Arena, in der die umfassendere UN-Agenda getestet werden kann. Auf dieser Grundlage wurde zwischen April 2021 und Mai 2022 eine Online-Konferenz über die Zukunft Europas veranstaltet, um Menschen aus ganz Europa die Möglichkeit zu geben, Ideen zur Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft auszutauschen. [4]

Im Mittelpunkt des „Bürgerengagements“ standen 800 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Bürger, die an den vier Untergruppen des Europäischen Bürgerforums (Wirtschaft, Demokratie, Klima/Umwelt/Gesundheit und Migration) teilnahmen, während 5 Millionen Menschen eine mehrsprachige digitale Plattform besuchten, um Beiträge zur Arbeit des Panels zu leisten. Daraus ergaben sich 43.734 Beiträge.

Die Teilnehmer wurden gebeten, ihre Meinung zu neun vordefinierten Bereichen sowie zur Kategorie „andere Themen“ abzugeben. Diese Bereiche waren:

Klimawandel und Umwelt – Gesundheit – Eine stärkere Wirtschaft, soziale Gerechtigkeit und Arbeitsplätze – Europa in der Welt – Werte und Rechte, Rechtsstaatlichkeit, Sicherheit – Digitale Transformation – Europäische Demokratie – Migration – Bildung, Kultur, Jugend und Sport

Die verschiedenen Themen wurden von externen Fachleuten vorgestellt, die auch als Referenten an den Konferenzen teilnahmen. Dieses Verfahren trug natürlich dazu bei, die Diskussionen in die von der Kommission gewünschte Richtung zu lenken. Die Resonanz auf den Bürgerdialog sei eindeutig gewesen, so von der Leyen:

Sie haben uns gesagt, dass Sie eine bessere Zukunft aufbauen wollen, indem Sie die dauerhaftesten Versprechen der Vergangenheit einlösen. Versprechungen von Frieden und Wohlstand, Gerechtigkeit und Fortschritt; von einem sozialen und nachhaltigen Europa, das fürsorglich und mutig ist. (Quelle)

Derjenige, der die Fragen stellt und die Ergebnisse zusammenstellt, hat natürlich eine Deutungshoheit. In diesem Fall wird es als ein breiter Konsens der Bürgerinnen und Bürger über die Prioritäten der Europäischen Kommission dargestellt (die sich vollständig mit der Agenda 2030 decken). Dies gilt insbesondere für die Gesundheitsagenda und das Klima, wo die Teilnehmer häufig „ihre Besorgnis über den Klimawandel und seine Folgen zum Ausdruck brachten und die Regierungen und die EU aufforderten, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen und eine stärkere europäische Umweltpolitik zur Bekämpfung des Klimawandels einzuführen.“ In den Beiträgen wurde auch betont, dass die Digitalisierung fortgesetzt werden muss, um sowohl den klimatischen als auch anderen zukünftigen Herausforderungen zu begegnen. Dies betrifft auch die Frage der digitalen Identität, die zunehmend zu einem Eckpfeiler des neuen Systems wird. Es geht aber auch um die Frage der weiteren Föderalisierung und Machtausübung der EU.

Der Gedanke der Föderalisierung steht im Vordergrund. Die Beiträge reichen von der Aufforderung, in bestimmten Bereichen Schritte in Richtung einer föderalen Union zu unternehmen, bis hin zur Ausarbeitung einer europäischen Verfassung. Andererseits sind einige Teilnehmer skeptisch oder fordern eher eine Dezentralisierung mit größeren Befugnissen für die Mitgliedstaaten.

Wie es scheint, gibt es auch eine Skepsis gegenüber der Föderalisierung. Wenn man tiefer in den Bericht eindringt, werden auch Bedenken hinsichtlich der digitalen Überwachung und der Behandlung von Ungeimpften geäußert.

Eine andere Gruppe von Beiträgen unterstreicht die Notwendigkeit, die Covid-19-Maßnahmen aufzuheben, sobald die Auswirkungen der Pandemie dies zulassen, um eine Rückkehr zur Normalität zu gewährleisten und die Freiheiten der Bürger wiederherzustellen. In diesem Zusammenhang wird auch gefordert, die Diskriminierung von Bürgern zu verhindern, die sich nicht impfen lassen oder sich regelmäßigen Tests unterziehen, um Zugang zu grundlegenden Einrichtungen zu erhalten. [5]

Dies hat sich jedoch nicht wesentlich auf die Kommission ausgewirkt und wird in der Zusammenfassung nicht erwähnt. Stattdessen konzentriert sie sich auf die Gewährleistung der Meinungsfreiheit durch die Bekämpfung von Hassreden, Fehlinformationen, Verschwörungstheorien und Fake News.[6] Dies war auch etwas, womit sich die Kommission während der Pandemie intensiv beschäftigte, um mit dem Widerstand gegen Impfungen, Maskenpflichten, Lockdowns und aufkommenden „Infodemien“ umzugehen.[7] Im Rahmen ihrer Bemühungen, „die negativen Auswirkungen von Verschwörungstheorien zu bekämpfen“, haben die Europäische Kommission und die UNESCO Infografiken veröffentlicht, „die den Bürgern helfen sollen, Verschwörungstheorien zu erkennen – und ihnen entgegenzuwirken“.

Die UNESCO hat in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission und dem Jüdischen Weltkongress das Projekt „Think Before Sharing“ gestartet, um Verschwörungstheorien entgegenzuwirken.

Das Gleiche gilt natürlich auch für jede Kritik an der Klima-Agenda. Diese Auffassung spiegelt die des Weltwirtschaftsforums auf seinem Webportal „Strategic Intelligence“ wider:

Desinformationskampagnen haben die Menschen allzu oft dazu verleitet, wissenschaftlich fundierte Empfehlungen zur Eindämmung der Pandemie zu ignorieren, die Hinweise von Experten auf die entscheidende Bedeutung von Impfstoffen nicht zu würdigen oder zu verstehen oder Klimaleugner zu akzeptieren. [8]

Ernstzunehmende Kritik wird in täuschender Weise mit der riesigen Menge an echten Fehlinformationen und unbegründeten spekulativen Theorien vermischt, die in den letzten Jahren im Internet verbreitet wurden.

Ursula von der Leyens Abschlussrede nach der Konferenz gibt einen klaren Hinweis auf die Ansichten, die die Kommission zu hören wünscht. Dazu gehört, dass die EU mehr Befugnisse in der Gesundheitspolitik durch verbindliche Verordnungen und Entscheidungen erhält.

Sie haben uns gesagt, wohin Sie dieses Europa führen wollen. Und es liegt nun an uns, den geradlinigsten Weg dorthin einzuschlagen, entweder indem wir die Grenzen dessen, was wir im Rahmen der Verträge tun können, voll ausschöpfen, oder indem wir die Verträge, falls nötig, ändern.

Im Juni 2022 machte von der Leyen Vorschläge, wie die „partizipative Demokratie“ Teil der zukünftigen Entscheidungsfindung in der EU werden sollte. Dazu gehört die Plattform „Have your Say“, die die Grundlage für ein neues Ökosystem für demokratisches Engagement bilden wird [9], auf der die Menschen ihre Meinung zu neuen und bestehenden Gesetzen äußern können. Dazu müssen Sie jedoch ein Konto mit persönlichen Daten für die Plattform registrieren. Dies geschieht durch Verifizierungsmethoden wie Handynummer, e-ID oder Konten in sozialen Medien wie Facebook, Google und Twitter. Das bedeutet auch, dass die Meinungen theoretisch gespeichert und mit der Person, die den Kommentar abgegeben hat, verknüpft werden können [10] – Daten, die für Ihre persönliche Bewertungsliste/Social Credit verwendet werden können. Aber natürlich würde die EU niemals ein solches Mapping durchführen … In den Nullerjahren unterhielt die Europäische Kommission ein öffentliches Online-Forum, in dem jeder (unter jedem Namen) Mitglied werden und seine Meinung äußern konnte. Leider haben die Bürgerinnen und Bürger nicht die „richtigen“ Meinungen geäußert (z. B. zur Klimabedrohung oder zu den ungeschickten Richtlinien der EU), so dass sie um 2010 geschlossen wurde.

Es stellt sich also die Frage, wie viel Einfluss das öffentliche Engagement hat. Obwohl sich die überwältigende Mehrheit der eingereichten Stellungnahmen gegen eine Verlängerung des digitalen Co-Index der EU bis zum 30. Juni 2023 aussprach, gab der Rat grünes Licht für eine Verlängerung der Verordnung am 28. Juni 2022. [11]

Diese Art von demokratischem Engagement will Antonio Guterres nun auch für die UNO umsetzen. Beim Zuhören, das eher wie ein Aushorchen wirkt und bei dem es eher darum geht, aufzunehmen und ggf. zu korrigieren. Jeder sollte in unsere gemeinsame digitale Zukunft einbezogen werden …