Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Neues Buch von Oliver Greyf: »Die Dutroux-Akten – Unbekannte Hintergründe – Fakten & Akten«

EIN KOLLEGENBEITRAG von OLIVER GREYF (investigativer Journalist) Nun ist es soweit, die dritte und letzte Auflage des Enthüllungsbuches „Das Dutroux-Netzwerk Unbekannte Hintergründe“ ist im Handel erhältlich! Für die, die mit Greyfs Werk noch nicht vertraut sind, hier der Vorstellungstext zur Erstausgabe, der natürlich weiterhin Gültigkeit besitzt: In „Das Dutroux-Netzwerk“ werden eine Vielzahl von Erkenntnissen in […]

Deutschlands Rolle im Kampf gegen Russland: Die eigene Vernichtung

Die Berichte des russischen Deutschland-Korrespondenten sind immer erhellend, weil sie zeigen, wie außerhalb der westlichen Medienblase auf die deutsche Politik geblickt wird. Im wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens hat der Bericht des Deutschland-Korrespondenten am Sonntag ausgesprochen, was immer offensichtlicher wird: Deutschland wird von den USA verheizt, denn wichtiger als deutsche Waffen für die Ukraine ist […]

Während Europas Wirtschaft ums Überleben kämpft, investiert Russland in die Zukunft

Die westlichen Sanktionen haben eigenartige Effekte. Während die Wirtschaft in der EU dank der westlichen Sanktionen ums nackte Überleben kämpft, kommt Russland weitgehend unbeschadet durch die Sanktionen. Probleme in einigen Branchen, die zu sehr auf westliche Partner gesetzt haben, sind zwar unbestritten, aber da sich die russische Wirtschaft bereits stark in Richtung Asien orientiert hat, […]

Der Westen verhindert jede Verurteilung des Beschusses des AKW

Wenn man Kiew glauben will, was die westlichen „Qualitätsmedien“ fast bedingungslos tun, beschießt Russland sich den ganzen Tag selbst. Wenn in Donezk Zivilisten von Artillerie beschossen werden, soll das angeblich Russland sein. Wenn das unter russischer Kontrolle stehende AKW in Saporischschja beschossen wird, soll das angeblich Russland sein. In Russland wird das sogar in seriösen […]

Der Westen verhindert den Export von Düngemitteln in die 3. Welt

Der Westen hat Russland beschuldigt, am weltweiten Hunger schuld zu sein. Das Gegenteil ist der Fall, denn nach der Einigung über den Export von ukrainischem Getreide gehen die Getreidefrachter nicht in die Dritte Welt, sondern vor allem in die EU, wie ich bereits Ende August berichtet habe. Außerdem behindern die westlichen Sanktionen gegen russische Logistikunternehmen […]

Was in der Schweiz und anderswo berichtet wurde – 11.09.2022

Im Internetradio mitgehört und mitgeschrieben von Wilhelm Tell

 

Arktis – Jahrzehntelang war die Nordpolarregion eine der friedlichsten weltweit. Nirgendwo kooperierten Russland und der Westen so eng und vertrauensvoll wie hier. Doch nun wird die Arktis zum Kollateralschaden des Ukraine-Kriegs. Die Zusammenarbeit wird eingestellt, im hohen Norden droht gar ein Wettrüsten. Eine neue Ernsthaftigkeit prägte dieses Jahr die Arktis-Manöver «Cold Response» der Nato, ganz im Norden von Norwegen. Mit mehr als 30000 Soldaten aus 27 Ländern waren sie die bisher grössten nördlich des Polarkreises. Die militärischen Aktivitäten im Polarraum nehmen stark zu, vor allem von russischer Seite. Doch nun erhöhen auch die westlichen Alliierten ihre Präsenz. Die Hälfte der Küstenlinie in der Arktis gehört Russland, die andere Hälfte teilen sich Kanada, die USA, das zu Dänemark gehörende Grönland, Island und Norwegen, allesamt Nato-Mitglieder. Die beiden Machtblöcke prallen also im Eismeer direkt aufeinander. Von den meisten Nato-Soldatinnen und ‑Soldaten ist zu hören: Sie fühlen sich wieder wichtig, seit das Szenario eines Krieges auch in Westeuropa wieder ernsthaft diskutiert wird. Norwegens Armeechef Eirik Kristoffersen nennt das «ein neues Gefühl für die eigene Bedeutung, eine neue Dringlichkeit».Dreissig Jahre lang haben die Anrainerstaaten rund ums Nordpolarmeer gut zusammengearbeitet. In der wichtigsten Institution, dem Arktis-Rat, wurde stets darauf Wert gelegt, Machtpolitik möglichst auszublenden. Doch ob der Geist der Kooperation auch den aktuellen Ukraine-Krieg überlebt, ist zweifelhaft. Die Aktivitäten des Rates sind seit Kriegsbeginn ausgesetzt. Der Klimawandel war der Treiber der Interessenkonflikte in der Arktis, der Ukraine-Krieg ist nun der Brandbeschleuniger. Vorbei die Zeiten, als die Nordpolarregion sehr weit weg war – einsam, arm, kalt, ruhig und friedlich. Mit der Ruhe in der Arktis ist es vorbei. Ob auch mit dem Frieden, dürfte sich bald weisen. SRF.ch

Bosnien und HerzegowinaDas Land ist auch fast 30 Jahre nach dem Krieg noch immer tief gespalten. Die Wunden von damals wollen nicht wirklich verheilen. Und gerade die politische Elite nutzt das gerne aus. «Der Staat ist dysfunktional und bedient nur noch die Interessen einer kleinen Elite. Und diese politische Klasse ist nicht bereit, zusammenzuarbeiten und Kompromisse zu schliessen», sagt die Historikerin Marie-Janine Calic. Ein Krieg stehe Bosnien und Herzegowina derzeit aber nicht unmittelbar bevor, meint Calic: «In Bosnien-Herzegowina herrscht eine extrem angespannte Situation. Ein grosser Krieg ist dennoch nicht wahrscheinlich. Vor allem deshalb, weil die Konfliktparteien gar nicht über die militärischen Mittel verfügen. Zudem befindet sich eine internationale Schutztruppe in Bosnien, die Eufor Althea, die wird einen solchen Krieg verhindern. Auch politische Interessen sprechen gegen einen Krieg. Weder die Nachbarn Kroatien und Serbien noch die Parteien in Bosnien haben wirkliche Interessen an einem grossen Krieg.» SRF.ch

Deutschland – EZB hebt Leitzins um 0.75 Prozentpunkte an. Um ihre Glaubwürdigkeit zu retten, konnte die EZB kaum anders. Sie musste die Zinsen kräftig erhöhen. Denn die Preise für die Dinge des täglichen Bedarfs schiessen in Europa gefährlich in die Höhe. Konkret: Die Teuerungsrate in der Eurozone beträgt aktuell gut 9 Prozent – Tendenz steigend. Das Inflationsziel der EZB jedoch ist 2 Prozent. Anspruch und Wirklich klaffen krass auseinander. Inflation ist ein anderes Wort für Geldentwertung. Das heisst: Je schneller die Euros der Konsumenten an Wert verlieren, desto schlimmer. Die Inflation plagt auch die Firmen. Sie treibt deren Kosten nach oben und drückt auf die Gewinne. Das Schwierige an der Lage ist: Die anhaltend hohen Energiepreise drohen unterdessen, die ganze Wirtschaft in eine Rezession zu stürzen. Und gegen diesen – geopolitisch bedingten – Preisschock ist die EZB machtlos. Denn steigende Zinsen machen Öl, Gas und Strom auf dem Weltmarkt nicht günstiger. Das räumte EZB-Chefin Christine Lagarde heute vor den Medien ein. Schlimmer noch: Steigende Zinsen verteuern die Kredite für den Konsum und die Investitionen. Das ist exakt die Mechanik, mit der die Geldpolitik aller Notenbanken funktioniert. Steigende Zinsen dämpfen somit die Konjunktur. Die Unternehmen investieren weniger, stellen weniger Personal ein. Die Beschäftigung geht zurück; die Arbeitslosigkeit nimmt zu, die Konsumentenstimmung trübt sich weiter ein, die Nachfrage schrumpft. Ganz allmählich nimmt der Teuerungsdruck dadurch ab. Doch das braucht Zeit. Mit anderen Worten: Die jüngsten Zinserhöhungen der EZB sind eine bittere Medizin mit schmerzlichen Nebenwirkungen für die gesamte Wirtschaft. Zunächst werden die Menschen vom gewünschten Effekt zudem wenig spüren. Sogar die EZB prognostiziert, dass die Inflation kommendes Jahr noch im Schnitt über 5 Prozent betragen dürfte. Erst für das übernächste Jahr, also 2024, hofft sie auf lediglich gut 2 Prozent Inflation. Womit dann das Ziel erreicht wäre. In der Schweiz richtet sich als Nächstes der Blick auf die Nationalbank: Wird sie mit einer kräftigen Zinserhöhung nachziehen? In zwei Wochen ist wieder ein Zinsentscheid der SNB fällig. Dass sie mit den Zinsen rauf geht, gilt als ausgemacht. Doch steht sie nicht derart stark unter Druck wie die EZB, denn in der Schweiz ist die Inflation mit 3.5 Prozent nicht einmal halb so hoch wie in der Eurozone. Aber auch die Nationalbank muss aufpassen, dass sie nicht ihre Glaubwürdigkeit riskiert. Entsprechend entschieden wird sie gegen die Teuerung einschreiten – so gut es eben geht. SRF.ch

El Salvador – Vor einem Jahr hat das zentralamerikanische Land als erstes Land der Welt Bitcoin als offizielle Währung eingeführt. Gleichzeitig lancierte die Regierung eine App, mit der man kostenlos Bitcoin gegen Dollar eintauschen kann. Wer die App auf sein Smartphone geladen hat, erhielt ein Startguthaben von 30 Dollar. Der Kurs des Bitcoins ist zur Wochenmitte gesunken und nun unter die Marke von 19’000 Dollar abgerutscht. Die Kryptowährung leidet laut Marktbeobachtern weiterhin unter Zins- und Rezessionsängsten und der damit einhergehenden Risiko-Aversion. SRF.ch

Frankreich – Nach Erdbeben mit Stärke 4.7 in Mulhouse zittert die Erde erneut. Weiteres spürbares Nachbeben der Stärke 3.1 in französisch-Schweizer Grenzregion. SRF.ch

Grossbritannien – Erinnerungen an die Monarchin. Die erste Begegnung mit der Queen erlebte die Schweizerin Zita Langenstein an deren 80. Geburtstag. Mit ihrer Diplomarbeit an der Butlerschule in London gewann sie den ersten Preis und durfte diesen der Queen präsentieren. Danach arbeitete sie immer wieder an Grossanlässen bei der Queen – unter anderem bei der Hochzeit von Prinz William. Im Durchschnitt war Langenstein 10 Mal pro Jahr im Dienste Ihrer Majestät. „Ich habe ihre Stimme, ihre spezielle Art und ihren unglaublichen Humor geliebt. Egal ob nur eine Person oder Tausende da waren, sie gab jedem und jeder das Gefühl, dass er oder sie speziell war. Und sie war immer wahnsinnig gut vorbereitet: Ich erinnere mich an die erste Begegnung, wie sie berichtet hat, was sie alles von der Schweiz weiss – und noch Fragen gestellt hat, wo eher ich dann in die Bredouille gekommen bin, aber sicher nicht sie.“

● Starkoch Anton Mosimann (75). 40 Jahre die Queen bekocht: «Sie war eine Perfektionistin». Kaum ein Schweizer ist der Queen so oft begegnet wie Starkoch Anton Mosimann. Der Solothurner kochte über Jahrzehnte Dutzende Male für die Königin und ihre Gäste. Es folgten viele grosse Bankette: Für Anton Mosimann das prestigeträchtigste war 2012 – das Staatsbankett zum 60. Thronjubiläum von Queen Elizabeth der Zweiten. Es sei es ein spezieller Moment gewesen. Für so viele VIP’s gleichzeitig ein Essen zuzubereiten – das habe er zuvor noch nie. «Es waren 150 Leute, im Buckingham Palast – mit über 40 Königinnen und Königen. Eine unglaubliche Erfahrung», beschreibt Mosimann.

● Charles III. ist jetzt auch von Amtes wegen König. Zwei Tage nach dem Tod von Queen Elizabeth II. ist ihr ältester Sohn Charles nun auch offiziell und feierlich als König ausgerufen worden. Im Anschluss beteuerte Charles III. am Samstag, dem Vorbild seiner Mutter folgen zu wollen. «Ich bin mir des grossen Erbes und der Pflichten und schweren Verantwortung des Monarchen, die mir nun übertragen wurden, zutiefst bewusst», sagte der neue britische Monarch. Die Regentschaft seiner am Donnerstag im Alter von 96 Jahren gestorbenen Mutter sei unübertroffen gewesen in Länge, Hingabe und Ergebenheit. Um die Proklamation hör- und sichtbar für das Volk zu machen, wurde Charles III. auch auf dem Balkon des St.-James’s‑Palastes zum König ausgerufen – mit Fanfarenstössen und im Beisein zahlreicher Soldaten mit Bärenfellmützen. Vorher war das schon im Inneren des Gebäudes in der Londoner Innenstadt – nicht weit vom Buckingham-Palast entfernt – geschehen. Bei der Proklamation handelte es sich um einen formalen Akt – der 73 Jahre alte Charles war bereits mit dem Tod seiner Mutter automatisch britischer König geworden. Es wurde eigens ein Accession Council einberufen, ein «Thronbesteigungsrat», dem Mitglieder des Kronrates angehören – also aktive und frühere Regierungsmitglieder, Kirchenvertreter, Richter, Mitglieder der königlichen Familie und andere Persönlichkeiten. Als Erster unterzeichnete der älteste Sohn des Königs und neue Thronfolger, Prinz William (40), die Proklamation – gekleidet in einem eleganten Gehrock mit schwarzer Krawatte. Er war erstmals seit dem Tod seiner Grossmutter, Elizabeth II., bei einem formellen Termin in der Öffentlichkeit zu sehen. Danach unterzeichnete Charles‘ Ehefrau, Königin Camilla (75). Charles sagte später bei der Zeremonie: «Ich bin in alldem zutiefst bestärkt durch die fortwährende Unterstützung meiner geliebten Frau.» Camilla wurde durch den Tod von Queen Elizabeth II. zur Queen Consort. Den Titel trug zuletzt die Mutter der gestorbenen Monarchin, Queen Mum. William, bislang offiziell Herzog von Cambridge, hat nun den Titel Prinz von Wales, den der Thronfolger üblicherweise trägt. Das hatte Charles bereits in seiner Rede an die britische Nation am Freitag bestätigt. Williams Frau Kate (40) wird Prinzessin von Wales. Diesen Titel hatte zuletzt die 1997 bei einem Autounfall gestorbene Mutter von William, Prinzessin Diana, aktiv getragen. Nach der Proklamation folgt noch eine Krönung – der Termin dafür ist noch offen. Die Krönung von Elizabeth II. fand 1953 statt – 16 Monate, nachdem sie nach dem Tod ihres Vaters Königin geworden war. Die Queen war am Donnerstag auf ihrem Landsitz Schloss Balmoral in Schottland gestorben. Der Leichnam soll an diesem Sonntag von dort zuerst in den Holyrood-Palast in Edinburgh, die Residenz der Königin in Schottland, überführt werden. In der schottischen Hauptstadt soll der Leichnam anschliessend in einer Kathedrale aufgebahrt werden, bevor er nach London gebracht wird. Charles genehmigte bei seiner Proklamation einen zusätzlichen Feiertag für die Menschen in Grossbritannien. Das könnte darauf hinweisen, dass das Staatsbegräbnis für die Queen am Montag, dem 19. September, stattfinden soll. Als möglicher Termin gilt bisher auch der 18. September, doch das ist ein Sonntag. Eine offizielle Bestätigung des Datums steht noch aus. SRF.ch

Irak – Susanne Brunner: Was der Irak mit dem Exodus seiner Juden verlor. 2500 Jahre lang lebten Jüdinnen und Juden im Irak. In Bagdad war einst gar ein Viertel der Bevölkerung jüdisch. Dann: Der Holocaust, der Zweite Weltkrieg und die Staatsgründung Israels. Heute gibt es kaum mehr Juden im Irak, und auch immer weniger Christen. Das macht auch vielen Muslimen Angst. Der Schriftsteller Eli Amir, 85, lebt in Jerusalem. Bis heute sehnt er sich nach seiner Geburtsstadt Bagdad, obwohl seine jüdische Familie dort auch schreckliche Erfahrungen gemacht hat. Sie überlebte den «Farhud» von 1941, den zweitägigen Pogrom in Bagdad. Danach begann der grosse – zum Teil auch erzwungene – Exodus der jüdischen Bevölkerung aus dem Irak. In Bagdad erinnern sich viele mit Nostalgie an ihre jüdischen Nachbarn von einst. Musliminnen und Muslime schwelgen auf dem ehemaligen jüdischen Hanun-Markt in den Erinnerungen an alte Zeiten, erzählen, wie Religion im Alltag kaum eine Rolle gespielt habe, und wie eng die nachbarlichen Beziehungen einst waren. Auch sie sehnen sich nach dem Bagdad, an das Eli Amir noch jeden Tag denkt, und an einen Irak, den man einst «Vater der Religionen» nannte, weil so viele religiöse Minderheiten dort lebten. «Der Irak ist wie ein Blumenstrauss: entfernt man eine Blume nach der anderen, dann ist es nicht mehr der Irak», sagt Lara Yussif Zara, die christliche Bürgermeisterin von Alqosh. Sie weiss, wovon sie spricht: Der Irak hat nicht nur seine Juden, sondern auch achtzig Prozent seiner Christinnen und Christen verloren. Der Verlust der religiösen Minderheiten wurde mit dem US-Einmarsch in den Irak 2003 beschleunigt. Auch, weil der schiitische Mullah-Staat Iran das Chaos nach den Kriegen, die auf den Sturz Saddam Husseins folgten, nutzte, um den Irak zu kontrollieren. Den alten Irak, nach dem sich heute viele Menschen sehnen, gibt es noch im Kleinen: zum Beispiel in einer versteckten Synagoge in Bagdad. «International», SRF.ch

Pakistan – Die Schweizer Bevölkerung zeigt sich hinsichtlich der Überschwemmungen in Pakistan hilfsbereit. Innerhalb von zehn Tagen erhielt die Glückskette 2.1 Millionen Franken. UN-Generalsekretär António Guterres ruft die Weltgemeinschaft zu umfassender Hilfe auf. Der ungewöhnlich schwere Monsun-Regen und das Abschmelzen von Gletschern sind Auslöser der Überschwemmungen. Bisher wurden landesweit über 1400 Tote gezählt. Vielerorts sind Häuser, Ackerland mitsamt Vieh, Strassen und Bahngleise fortgespült worden. SRF.ch

Pazifik – In einem Workshop erzählen junge Menschen aus dem Pazifik: Dort steigt der Meeresspiegel, Gemeinschaften müssen deshalb umgesiedelt werden. Der Boden verhärte durch das Meersalz. Landwirtschaft werde immer schwieriger. Dennoch klagen sie nicht als Opfer. Vielmehr präsentieren sie ihre Umwelt-Ethik. Die basiere auf der Weisheit ihrer Vorfahren: «Nimm nur so viel, wie du brauchst. Wenn du etwas nimmst, gib es zurück. Deshalb pflanzen wir Bäume, wenn wir welche fällen», sagt James Bhagwan von der Pazifischen Kirchenkonferenz. SRF.ch

Schweden –  Das Land wählt am 11.9. Zuvor hatte Andersson am Sonntag vor Reportern betont, bereit zur Zusammenarbeit mit allen Parteien zu sein ausser mit den Schwedendemokraten. Sie sei sehr enttäuscht, dass sich andere Parteien in der Hinsicht anders entschieden hätten, sagte sie nach Angaben des schwedischen Rundfunks. Keine Partei werde nach dieser Wahl über eine eigene Mehrheit verfügen. Ihre Sozialdemokraten hätten jedoch gezeigt, dass sie in der Lage seien, auch in komplizierten parlamentarischen Situationen zusammenzuarbeiten.

● Julia Rensberg, 27, eine Sámi aus Nordschweden. Wegen der starken Wetterschwankungen würden ihre Rentiere verhungern, erzählt sie. Früher fanden sie ihr Futter unter dem Schnee. Heute taut der Schnee und gefriert dann zu einer dicken Eisschicht. SRF.ch

Schweiz – Nördlich Lägern ist laut Matthias Braun der sicherste Ort für ein Tiefenlager: Hier eignet sich die Geologie am besten. Die Entscheidung der Schweiz für den Standort ihres Atommüll-Endlagers nahe der baden-württembergischen Ortschaft Hohentengen ist auch jenseits der Schweizer Grenze skeptisch aufgenommen worden. Die Entscheidung der Schweiz bezeichnete man in Berlin am Samstagabend als Belastung für die betroffenen Gemeinden. Die grenznahe Lage «stellt sowohl in der Errichtungsphase als auch beim Betrieb des Endlagers für diese und umliegende Gemeinden eine grosse Belastung dar», sagte Christian Kühn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium und Bundestagsabgeordneter aus Baden-Württemberg, auf Anfrage. «Ich setze mich bei der Schweiz dafür ein, dass die bisherige gute Einbindung der deutschen Nachbarn fortgesetzt wird.» Die Expertengruppe Schweizer Tiefenlager (ESchT) werde nun im Auftrag des Ministeriums eine Einschätzung zur Nachvollziehbarkeit des Standortvorschlags erstellen und ihn bewerten. Bereits 2006 hatte das BMUV die ESchT eingerichtet, um die Schweizer Endlagersuche fachlich zu begleiten. Die Nagra will sich am Montag genauer zu den Plänen äussern. Zudem ist am 15. September eine Informationsveranstaltung in Hohentengen geplant, in der die Nagra ihre Entscheidung vor Ort erklären will.

● Strom-Verträge ausgelaufen. Horrende Strompreise in Niederhelfenschwil SG. Die Strompreise steigen. Niederhelfenschwil trifft es besonders hart: Der Strom kostet nächstes Jahr dreimal mehr.

● Der Luchs trägt seinen Teil zum Ökosystem bei. Seine Ansiedelung war umstritten, doch heute leben etwa 250 Luchse in den Wäldern der Schweiz.

● Die Appelle sind nicht zu überhören: Wir alle sollen unseren Beitrag leisten, um die drohende Strom- und Gasknappheit zu überstehen. Müssen wir, die den Überfluss gewohnt sind, wieder lernen zu verzichten? Und wie geht das? Licht aus! Nicht zu lange duschen! 18 Grad im Schlafzimmer sind genug! Ich bin in einem Haushalt aufgewachsen, der das Energiesparen immer ernst nahm. In der Übergangszeit feuerten wir das Cheminée ein. Die Bodenheizung kam erst mit dem harten Winter zum Einsatz. Energie kann man auch sparen, wenn keine Knappheit droht. Kalt duschen kann man auch als tägliche Challenge gegen den inneren Schweinehund betrachten. Alles eine Frage der Perspektive. Nun kommen die Appelle nicht aus dem Eltern‑, sondern aus dem Bundeshaus. Die Energiespar-Kampagne für die Bevölkerung läuft auf allen Kanälen.

● Mit Strom statt Kerosin zu fliegen, wäre gut fürs Klima und für die Ohren der Anwohnerinnen und Anwohner. Erste kleine vollelektrische Flugzeuge sind schon im Einsatz – auch in der Schweiz. Fürs Trainieren von Starts und Landungen sind sie ideal. Weit reisen kann man mit ihnen aber noch nicht. In Bern trifft sich am Wochenende die internationale EntwicklerInnen-Gemeinde, die das ändern will, zum sogenannten «Electrifly-In». Rolf Stuber war bis vor kurzem Linienpilot bei der Swiss. Heute ist er Tüftler und passionierter Elektroflieger. Aus einem Hangar auf dem Flughafen Grenchen stösst er von Hand einen Pipistrel ans Tageslicht – ein kleines Sportflugzeug mit zwei Plätzen, das es in sich hat. Das erste zertifizierte vollelektrische Flugzeug der Welt wiegt rund 600 Kilogramm. Eine lärmintensive Aufwärmphase, wie sie bei herkömmlichen Sportfliegern nötig ist, braucht ein Pipistrel nicht. Vier Knöpfe einschalten, und los geht’s. Gesteuert wird ein Elektroflugzeug genau gleich wie ein herkömmliches. Allerdings macht es viel weniger Lärm, aber mehr Spass. Der grosse Nachteil von Elektroflugzeugen: ein voller Tank, sprich eine Akkuladung, reicht gerade mal für rund 40 Minuten Flug. Immerhin sind bis zu neun Starts und Landungen möglich, bevor der Elektroflieger wieder an die Steckdose muss. Der Pipistrel sei deshalb perfekt geeignet als Trainingsflugzeug. Starts und Landungen seien das, was Pilotinnen und Piloten ohnehin am meisten üben müssten. Diese brauchen bei fossil betriebenen Flugzeugen aber besonders viel Treibstoff und verursachen viel störenden Lärm. Kommt dazu: wirtschaftlich sind Elektroflugzeuge sehr interessant. Die Betriebskosten liegen bei einem Elektroflugzeug rund 50 Prozent tiefer als bei einem Flugzeug mit Verbrennungsmotor. Auch Sandra Dubach fliegt seit fast 29 Jahren, früher für die Swissair, heute für die Swiss, als Maitre de cabine. Auch sie schwärmt für sogenannte «alternative Antriebe». Der Druck auf die Luftfahrt, klimafreundlicher zu werden, steige rasant, sagt sie und ergänzt: Die E‑Mobilität in der Luftfahrt hinkt derjenigen auf der Strasse mindestens 10 bis 15 Jahre hinten drein. Die meisten Kleinflugzeuge seien Oldtimer mit hohen Emissionen und lärmigen Motoren. Um das zu ändern, organisiert Sandra Dubach mit ihrem Team bereits zum sechsten Mal ein sogenanntes Electrifly-In, das Entwicklerinnen und Entwickler von elektrisch und anders alternativ angetriebenen Flugzeugen aus ganz Europa in die Schweiz holt. Gianmario Giacomelli, Vizedirektor im Bundesamt für Zivilluftfahrt und zuständig für Luftfahrzeuge, begrüsst das sehr: Für die grossen Passagierflugzeuge setzen Politik und Branche derzeit darauf, dass herkömmliche Motoren mit klimaneutralen Treibstoffen betrieben werden können. Bei Sport- und Trainingsflugzeugen aber könnten sich vollelektrische Motoren durchsetzen. Anders als bei den grossen Jets, wo internationale Konzerne den Ton angeben, wollen in diesem Bereich Entwicklerteams aus der Schweiz ganz vorne mitmischen. SRF.ch

Tschechien – 70’000 Teilnehmer einer prorussischen Demonstration in Prag. „Wir fordern den sofortigen Rücktritt der Regierung“, sagten die Organisatoren. „Wir fordern die Einsetzung einer provisorischen Expertenregierung und die Ausrufung vorgezogener Neuwahlen. Sollte die Regierung bis zum 25. September nicht zurücktreten, werden wir auf einer landesweiten Demonstration das Protestrecht gemäß der Verfassung der Tschechischen Republik erklären und Zwangsmaßnahmen verkünden Aktionen. Wir verhandeln bereits mit Gewerkschaften, Unternehmern, Landwirten, Bürgermeistern, Transportunternehmen und anderen Organisationen, um einen Streik auszurufen“, warnten sie. An der heutigen Demonstration nahmen nach ihrer Schätzung über 100.000 Menschen teil. Die Organisatoren kritisierten hohe Energiepreise und den prowestlichen Kurs der aktuellen Regierung. Sie baten um die Genehmigung ihrer Vertreter, kurzfristige Verträge über die Lieferung von billigem Gas und Öl abzuschließen. Eine weitere Anforderung war die Neubesetzung des CT-Rates und des Rates des Tschechischen Rundfunks. ČRO.cz

Ukraine – Der Westen wird die Ukraine für den Winterkrieg rüsten. Mit dieser Botschaft ist die sogenannte Ukraine-Kontaktgruppe zusammengekommen. Ihr gehören die 30 Nato- sowie knapp 20 weitere westliche Staaten an. Die Botschaft des Treffens richtet sich an die Ukraine, an den Aggressor Russland – aber auch an den Westen selbst, dessen Unterstützung für die Ukraine auf eine immer härtere Probe gestellt wird. US-Verteidigungsminister Lloyd Austin empfing seine Amtskollegen auf dem Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Deutschland und kündigte gleich zu Beginn des Treffens Kriegsmaterial-Lieferungen im Wert von 675 Millionen Dollar an, darunter Artilleriemunition, Panzerabwehrsysteme und gepanzerte Krankenwagen. Auch Deutschland, Polen und andere Staaten machten Lieferpläne publik. Bereits im Juli hatte der ukrainische Verteidigungsminister Oleksji Resnikow in einem Schreiben an die Nato auf die Lieferung von Winterausrüstung gedrängt. Die ist wichtig für die Kampfmoral und damit für die Kampfkraft der ukrainischen Truppen. Die Nato will der Ukraine deshalb auch winterfeste Kleidung und Zelte zur Verfügung stellen. Zumal der Unterstützung des Westens zu verdanken ist, dass die Ukraine dem russischen Angriff bislang unerwartet gut standhalten konnte. Kriegsmaterial im Wert von mehr als 15 Milliarden Dollar haben allein die USA seit dem Amtsantritt von Präsident Joe Biden der Ukraine geliefert oder in Aussicht gestellt. Nachdem zu Beginn des Krieges als Soforthilfe vor allem leichte Waffen geliefert worden waren, erhalten die ukrainischen Streitkräfte nun auch schweres Gerät. Doch längst nicht alles, was die Ukraine militärisch gebrauchen könnte, will oder kann der Westen liefern. Sogar den USA, der grössten Militärmacht der Welt, gehen die Vorräte aus. Denn in den vergangenen Jahrzehnten haben sich die Streitkräfte auf Einsätze gegen leicht bewaffnete Verbände wie zum Beispiel jene der Taliban in Afghanistan eingestellt. Für die weiträumigen Artillerie- und Panzerschlachten in der Ukraine sind viele Waffen- und Munitionsbestände schlicht zu klein. Und die Produktionsmenge lässt sich nicht mir nichts, dir nichts vergrössern. Dazu kommt, dass einige europäische Staaten wie etwa Frankreich seit längerem auf Zugeständnisse an den russischen Aggressor drängen und sich mit Waffenlieferungen zurückhalten. Und dass immer mehr Kritik laut wird an den hohen Energiepreisen, die Folgen des Ukraine-Kriegs und der Anti-Russland-Sanktionen sind. In Tschechien etwa gingen am Samstag nach Polizeischätzungen 70’000 Menschen auf die Strasse. In vielen Nato-Staaten könnten die Regierungen unter Druck geraten, von der Unterstützung der Ukraine Abstand zu nehmen. Auch dagegen wollten die USA ihre Verbündeten heute in Ramstein einschwören. Im Wissen darum, dass der Winter und kriegsmüde Bevölkerungen in den eigenen Ländern Russland Vorteile verschaffen könnten. SRF.ch

Ungarn – Die Orbán-Regierung damit offiziell eingeräumt, dass der langfristige Gasliefervertrag mit Gasprom keine fixierten Preise mehr enthält. Der Minister erklärte aber auch, warum das so ist: „Zu Festpreisen haben wir den Vertrag deshalb nicht geschlossen, weil die EU das nicht zulässt.“ Die Gaspreisformel bilde ein Geschäftsgeheimnis, sei jedoch an der Preisbildung der Rotterdamer Börse ausgerichtet. „Lange Jahre sind wir mit den Festpreisen gutgefahren, heute aber müssen wir Börsenpreise bezahlen. Und die sind richtig unvorteilhaft.“ Die Ungarische Sozialistische Partei MSZP fordert die Senkung des Umsatzsteuersatzes für Energieträger von 27% auf 5%. MR.hu

USA – Die amerikanische Weltraumbehörde Nasa musste Ende August den Testflug auf den Mond verschieben. Auch der zweite Startversuch scheiterte. Thomas Zurbuchen, Wissenschaftsdirektor der Nasa: Beim ersten Startversuch gab es hauptsächlich zwei Probleme: das Wetter und die Technik. Wenn das Wetter gut gewesen wäre, wäre die Rakete nun wahrscheinlich unterwegs Richtung Mond, aber das Zeitfenster war zu klein, um die technischen Probleme zu lösen. In der Zufuhrleitung des flüssigen Wasserstoffs gab es ein kleines Loch. Das Team konnte es zwar schliessen, aber es hat uns Zeit gekostet. Dazu kam noch ein weiterer, einfacher Fehler am Triebwerk. Ein Sensor war nicht gut kalibriert und zeigte an, dass einer der Motoren nicht kalt genug sei. Die Leute hätten diesem Sensor gar nicht so viel Beachtung schenken sollen. Das ist so ein Fehler, der passiert, wenn ein Team zu stark versucht, das Beste zu geben. SRF.ch


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MFG Schärding treibt FPÖ vor sich her: Massive Proteste gegen geplantes Asyl-Großlager

MFG Schärding treibt FPÖ vor sich her: Massive Proteste gegen geplantes Asyl-Großlager

Im beschaulichen Schärding in Oberösterreich an der deutschen Grenze, 5.000 Einwohner, soll ein Großlager für Asylwerber entstehen. Auf 15.000 Quadratmetern ist ein Containerdorf geplant, um so genannte Flüchtlinge aufzunehmen. Mit der Gemeinde hat darüber niemand gesprochen, vielmehr wollen Land und Bund Tatsachen schaffen. Nachdem die FPÖ in Oberösterreich mit der ÖVP eine Koalition bildet, herrschte Stille – bis ausgerechnet die MFG die Proteste mit einer Unterschriftenaktion eröffnete.

Die Partei Menschen-Freiheit-Grundrechte schnitt bei den vergangenen Wahlen auch in Schärding gut ab. Auf Anhieb erreichte man 4,76 Prozent und damit fast doppelt so viele Stimmen wie die NEOS. Der Einzug in den Gemeinderat war gesichert. Dort ist man alles andere als untätig. Als bekannt wurde, dass die überregionale Politik über das beschauliche Nest im nördlichen Oberösterreich “einfach drüberfahren” möchte, platzte dem MFG-Gemeinderat Mario Zehentmayer der Kragen.

Er sagte gegenüber MeinBezirk.at: “… sieht die MFG die Stadtgemeinde nicht in der Lage, ein friedliches Zusammenleben und entsprechende Integration mit einem Großquartier innerhalb der Stadtgemeinde zu bewerkstelligen. Deshalb lehnen wir diese Unterbringungsform ab.”

Der Standort liegt noch dazu in der Nähe zum Bahnhof und zu einer Diskothek – die Erfahrungen der letzten Jahre in Österreich zeigen, dass dies nur zu massiven Problemen führen kann. Die MFG wirbt für den bisherigen Weg in Oberösterreich, so genannte Flüchtlinge auf mehrere Quartiere innerhalb und außerhalb des Stadtgebiets aufzuteilen.

Während die FPÖ Oberösterreich schwieg, wohl um ihren Koalitionspartner ÖVP nicht zu verärgern, startete die MFG mit dieser klaren Ansage eine Unterschriftenliste, die gleich zu Beginn immerhin 50 Unterschriften erhielt – mittlerweile, fast eine Woche später, dürften es noch deutlich mehr sein.

Zwei Tage später fiel den Freiheitlichen offensichtlich doch auf, dass hier Handlungsbedarf in ihrem ureigensten Themengebiet besteht. Wahrscheinlich musste auch noch ein OK aus der Landesorganisation unter Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner eingeholt werden. Nun startet auch die FPÖ einige Tage später eine Unterschriftensammlung gegen das geplante Asylheim.

Die Vorgänge zeigen, dass es Parteien wie die MFG dringend braucht, um die bequem gewordenen Altparteien an ihren Auftrag zu erinnern, für die Bevölkerung zu arbeiten. Dabei geht es nicht zwingend um die veralteten Zuordnungen von “links” gegen “rechts” sondern vielmehr darum, dass wieder Vernunft in der Politik einkehrt. Speziell in Oberösterreich ist es wichtig, die FPÖ wieder auf den richtigen Weg zu bringen, nachdem man es sich im Schatten der ÖVP sehr gemütlich gemacht hat und jede Entscheidung “der Schwarzen” widerspruchslos mitträgt.

Nehammers könnten durch Klagewelle gegen Bürger Dreifach-Millionäre sein

Nehammers könnten durch Klagewelle gegen Bürger Dreifach-Millionäre sein

Während viele Menschen in diesem Land nicht wissen, woher sie das Geld nehmen um über die Runden zu kommen, scheint ein wahrer Geldsegen über der Familie Nehammer herabzuregnen. Von bis zu 3,5 Millionen Euro ist hier die Rede. Grund hierfür ist die Tatsache, dass die Kanzlergattin eine Klagwelle losgetreten hat, die zahlreiche Österreicher mitreißt, die ein simples Facebook-Posting geteilt haben.

Nehammer-Klagewelle gegen einfache Österreicher

Die Kanzlergattin die für zweierlei Dinge öffentlich bekannt wurde, nämlich für die Cobra-Libre-Affäre und die Klagwelle gegen österreichische Staatsbürger, verdient mit letzterem eine nicht gerade geringe Summe. Konkret geht es um ein Facebook-Posting. bei dem irrtümlich behauptet wurde, die Kanzelergattin wäre für die PR der Hygiene Austria zuständig. Tatsächlich war sie bei der Medienagentur Schütze, die die Öffentlichkeitsarbeit der Hygiene-Austria gemacht hat. Sie war jedoch nicht auf Hygiene Austria abgestellt.

Dem Vernehmen nach habe sie andere Projekte in der Agentur geleitet. Aber dieser Formalfehler veranlasste Kathrin Nehammer und ihren Anwalt dazu, all jene Personen zu klagen, die dieses Posting geteilt haben. Die Kanzlergattin verlangt rund 3.500 Euro von etwa 1000 Personen die diesen Beitrag nur geteilt haben. Im Idealfall könnten dadurch über 3,5 Millionen Euro lukriert worden sein. Und auch der Anwalt casht kräftig mit. Dieser verlangt ebenso rund 1.000 Euro Anwaltsgebühr, wohlgemerkt pro Person.

In einem Video nimmt FPÖ-Nationalrat Christian Hafenecker Bezug auf die unfassbaren Vorgänge:

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Nun stellt sich für Hafenecker die Frage, warum es die Frau Nehammer nötig hat Menschen, die vielleicht unbedacht einen Beitrag geteilt haben, mit einer so extrem hohen Summe zu belangen. Denn in der Regel sind nicht viele der Personen annähernd so gut situiert wie Frau Nehammer. Letztlich, so Hafenecker kann nur eine Personen Abhilfe leisten. Nämlich genau jene Person die den Stein ins rollen gebracht hat – Katharina Nehammer möge laut Hafenecker nicht auf den schnöden Mammon schauen, sondern auf diese Klagen verzichten.

Wie es den Personen geht, die von der Kanzlergattin geklagt wurden, darüber berichtete Wochenblick bereits:

Was machen die Nehammers mit 3,5 Millionen Euro?

Wenn es aber um die Frage geht, was sie mit dem Geld vorhaben, schweigen die Nehammers allerdings. Laut Hafenecker wollte Frau Nehammer das Geld spenden. Doch von dieser Generosität ist zumindest öffentlich nichts bekannt. Hafenecker ist es aufgrund seiner Recherchen gelungen einen Betrag von rund 15.000 Euro zu eruieren. Was aber mit dem Löwenanteil des Geldes passiert ist, ist bislang unklar. Frau Nehammer schweigt dazu. Die Bedürftigen und Opfer der Selbstmord-Sanktionen ihres Mannes könnten das Geld jedenfalls gut gebrauchen. Doch das sei eine Frage von Anstand und Moral. Und wir kennen die Frage von Karl Nehammer: „Wer legt fest, was Moral ist?“ Schließlich sei laut ihm nur das Strafrecht der Maßstab.

9/11: Als die USA einen Vorwand für Total-Überwachung fabrizierten

9/11: Als die USA einen Vorwand für Total-Überwachung fabrizierten

Heute vor 21 Jahren flogen zwei Flugzeuge ins World Trade Center (WTC) in New York und ein weiterer Flugkörper in das US-Verteidigungsministerium Pentagon in Washington. Es war eine Zeitenwende: Sofort machte man Islamisten dafür verantwortlich, rief den “Krieg gegen den Terror” aus und rechtfertigte mehrere völkerrechtlich umstrittene Kriege im Nahen Osten. Für unbescholtene Bürger in westlichen Ländern folgte eine Ära der immer engmaschigeren Überwachung. Dabei gibt es bis heute massive Zweifel an der offiziellen Version.

Weite Teile des Volkes glauben an Inszenierung

Für viele Bürger war das geschichtsträchtige Ereignis so etwas wie ein erster “Aufwach-Moment”. An der offiziellen Darstellung eines Terroranschlages passte so wenig zusammen, dass erstmals deutlich wurde, dass Systemmedien und westliche Macht-Politiker lügen und betrügen, wenn es ihrem Narrativ hilft. Tatsächlich legen zahlreiche Indizien eine Inszenierung der USA nahe. So konnten diese relativ unwidersprochen mittels Kriegen ihre geopolitische Macht weiter ausbauen. Zugleich konnten sie das Volk über den sogenannten “Patriot Act” nun umfangreich überwachen.

Über 4.000 Menschen starben an diesem Tag: Für die Mächtigen nur ein Kollateralschaden. Zahlreiche alternative und kritische Journalisten und Analysten durchkämmten das Quellenmaterial und machten auf Ungereimtheiten aufmerksam. Weite Teile der Bevölkerung auf beiden Seiten des Atlantiks halten einen “Inside Job”, also eine Auftragsarbeit von innen, für denkbar. Sogar das amerikanische Volk traute den Mächtigen nun nicht mehr: Insbesondere, dass die Bush-Regierung Informationen wissentlich vor den Menschen verbarg, glaubten laut Umfragen durchwegs über 60 Prozent der Menschen.

Viele Fragezeichen bei offizieller Version

Dabei gibt es mehrere nebeneinander existierende Thesen – etwa, dass die US-Regierung den Anschlag entweder zuließ oder sogar veranlasste. Zu den wichtigsten Fragezeichen gilt der schnelle Zusammensturz der Türme, die an eine kontrollierte Sprengung erinnern, sowie der Zusammensturz des völlig unbeteiligten “WTC-7”-Gebäudes.

Auch die professionellen Flugmanöver ins World-Trade-Center sind nicht mit untrainierten Terroristen in Einklang zu bringen. Das Einschlagloch im Pentagon erinnerte manchen Kritiker mehr an einen gelenkten Flugkörper als an ein Flugzeug. Das Agieren der US-Regierung in den Tagen nach “9/11” lässt ebenfalls kaum darauf schließen, dass man vom Anschlag überrascht wurde.

Perfekter Vorwand für Total-Überwachung

Unabhängig davon, welche These – eine der alternativen Hypothesen oder die offizielle Version – sich als richtig herausstellen sollte: Der Anschlag nutzte dem transatlantischen NATO-Block. Und er nützte skrupellosen Machtpolitikern, um die bürgerlichen Freiheiten einzuschränken. In den USA ist den Behörden seit der Einführung des zynisch benannten “Patriot Act” folgendes möglich: Razzien ohne Wissen der betroffenen Person; Telefon & Internet-Überwachung ohne Richter-Beschluss; Einsicht für Bundes-Ermittlungsbehörden in Bankdaten; der Auslandsgeheimdienst CIA darf ohne öffentliche Kontrolle im Inland ermitteln.

Bis heute dient der vermeintliche “Kampf gegen den Terror” als Vorwand, um die weltweite Daten-Überwachung auszubauen:

Anti-Terror-Gesetze auch in Europa

Auch bei den transatlantischen Bündnispartnern wurde die Überwachung in der Folge ausgebaut. In Deutschland traten 2002 einschneidende Anti-Terror-Gesetze in Kraft, welche die anlasslose Überwachung unbescholtener Bürger ermöglichte. Durchgepeitscht wurden sie unter dem Vorwand, dass sie ohnehin nur auf fünf Jahre befristet seien. Diese Frist wurde dann mehrfach verlängert. Im Jahr 2020 beschloss der deutsche Bundestag dann die Entfristung der totalitären MaßnahmeWochenblick berichtete. Sie gilt nun auf immer und ewig.

AUF1-Doku hinterfragte “9/11”-Geschehnisse

Der Frage, was am 11. September 2001 und im Nachlauf dieses Ereignisses geschah, ging im Vorjahr eine AUF1-Dokumentation nach. In einer sechsteiligen Serie arbeitete man die Ereignisse minutiös auf. Auch die Frage, welche Kriege geführt wurden und wer die Leidtragenden von “9/11” waren, ging der Sender nach. Heraus kam letztlich eine einstündige Dokumentation.

Cottbus: AfD-Kandidat Lars Schieske geht in OB-Stichwahl

Cottbus: AfD-Kandidat Lars Schieske geht in OB-Stichwahl

(David Berger) Gleich sieben Kandidaten waren heute zur OB-Wahl in Cottbus, einer der wichtigsten deutschen Städte des Widerstands, angetreten. Die Wahlbeteiligung lag am Nachmittag bereits bei 45 %. Um 18 Uhr schlossen die Wahllokale. Der AfD-Kandidat Lars Schieske geht gegen den SPD-Kandidaten Tobias Schick in die Stichwahl.

Der Beitrag Cottbus: AfD-Kandidat Lars Schieske geht in OB-Stichwahl erschien zuerst auf Philosophia Perennis.

Selbstmord-Sanktionen: Gewessler will uns alle am Sozialamt frieren lassen

Selbstmord-Sanktionen: Gewessler will uns alle am Sozialamt frieren lassen

Die soziale Kälte der schwarz-grünen Regierung nimmt immer brutalere Ausmaße an. Monatelang schaut sie zu, wie die Menschen sich infolge der Rekord-Teuerung das Leben nicht mehr leisten kann. Zwischendurch verhöhnt man das Volk mit lächerlichen Spar-Tipps (von “Deckel auf den Kochtopf” über “Zähne zusammenbeißen” bis hin zu “langsam fahren”). Nun folgt die Order, im Winter die Temperatur in öffentlichen Gebäuden herunter zu drehen. Daraus lässt sich ablesen, dass man sich bereits darauf einstellt, dann gar kein Gas mehr zur Verfügung zu haben.

In den Ämtern soll Kälte herrschen

Die ewige Losung der sanktionsgeilen Regierung lautet: “Solidarisches” Frieren gegen Putin. Dafür ist der Pannen-Regierung kein absurder Plan zu schade. Energieministern Leonore Gewessler (Grüne) prescht nun damit vor, ein 19-Grad-Limit für die Beheizung öffentlicher Gebäude einführen zu wollen. Zur Beschwichtigung streut sie ein, dass Spitäler und Schulen davon nicht betroffen sein sollen. Aber Gemeindeämter, Ministerien und andere Amtsgebäude sehr wohl. Das ist nicht ungefährlich: Denn kalte Luft ist trockene Luft – bei Dauer-Exposition drohen Atemwegs- und Hauterkrankungen.

Damit droht im Winter folgende groteske Situation: Wenn die Industrie nicht ohnehin aufgrund der explodierenden Gaspreise früher schon die Produktion einstellt, stehen die Werke spätestens bei ausbleibenden Gas- und Öl-Lieferungen. Die Menschen verlieren reihenweise ihren Job. Sie müssen sich dann beim Arbeitsamt oder beim Sozialamt anstellen. In den unweigerlich endlosen Schlangen müssen sie dann stundenlang in der Kälte sitzen. Jene Beamten, welche unter diesem Riesenberg an Anträgen untergehen, müssen ihre absehbaren Überstunden ebenfalls in eisig kalten Büros fristen.

Wenn sie dann wieder ins kalte Heim kommen, können sie sich nicht einmal auf eine warme Mahlzeit freuen:

Frieren als Tugend am Rande der Legalität

Die 19-Grad-Grenze kommt nicht ohne Grund ins Spiel: Es ist die absolute niedrigste Temperatur, welche nach der geltenden Arbeitsstättenverordnung gerade noch legal ist. Die Arbeiterkammer empfiehlt indes eine Temperatur zwischen 20 und 24 Grad. Sprich: Die Maximaltemperatur in öffentlichen Gebäuden bewegt sich am Rand zum Gesetzesbruch, von einer Wohlfühltemperatur ist das weit weg. Ganz nach dem Diktum des früheren Chefs ihrer Partei und heutigen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen will Gewessler also, dass die Menschen “die Zähne zusammenbeißen”…

Wohl um die Bevölkerung auf die Situation einzustellen, in der sie als arbeitslose Bittsteller zum Sozialamt müssen, erklärt der Staatsfunk das Frieren bereits zur Tugend. Dass die Stadt Villach bereits ein Maximal-Beheizung von 20 Grad in öffentlichen Gebäuden einführen will, bezeichnet der ORF als “Vorreiterrolle”. Fast sehnsüchtig schielt man im Artikel dabei auf die Regelung in Italien, wo maximal 17 Grad erlaubt sein sollen. Erst im unteren Teil kommt dann die Warnung von Arbeitsmedizinern vor: Nur weil die Senkung legal ist, kann sie dennoch die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter beinträchtigen.

Wenn man sich Italien als Vorbild nimmt, könnten “Heizsünder” bald hinter Gittern landen…:

Gefahr für Gesundheit & Bausubstanz

Die Idee für die Absenkung kommt allerdings freilich nicht von Gewessler, sondern ist eine Order von höherer Stelle. Denn das 19-Grad-Limit ist auch Teil des EU-Gas-“Notfallplans”, der im Juli vorgestellt wurde. Für Menschen, die sich aufgrund der ruinösen Politik auf Geheiß der Globalisten und der Brüsseler Bürokratie auf einen besitz- und arbeitslosen Winter einstellen müssen, könnte es übrigens noch dicker kommen. So wird im ORF-Artikel beiläufig erwähnt: “Auf den Gängen öffentlicher Gebäude wird die Temperatur auf zwölf Grad gedrosselt.”

Dies könnte übrigens nicht nur gesundheitliche Schäden mit sich tragen, sondern auch die Bausubstanz angreifen. So wird etwa bei für Wohnzwecke genutzte Immobilien seit Jahren davor gewarnt, dass Raumtemperaturen unter 16 Grad die Schimmelbildung begünstigen. Bedenkt man, dass es sich bei Amtsgebäuden überdurchschnittlich häufig um Altbauten handelt, müssen die Menschen im Ernstfall stundenlang auf eisig kalten Gängen sitzen, wo sie eine Mischung aus kratzender kalter Luft und lebensgefährlichen Schimmelsporen einatmen müssen.