Kategorie: Nachrichten
Neuer Schock: Energieversorger erwarten 60 Prozent höheren Strompreis im neuen Jahr!
Deutschlands Stadtwerke rechnen mit einer weiteren, erheblichen Verteuerung der Strompreise im kommenden Jahr. Diese seien bislang geringer gestiegen als beim Gas, unter anderm, weil die EEG-Umlage weggefallen sei, sagte ein Sprecher des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Aber auch beim Strom erwarten wir weitere Preissteigerungen. Lagen diese bislang bei eher 10 Prozent, werden für das kommende Jahr tendenziell Preissteigerungen um die 60 Prozent erwartet“, so der Verbandssprecher.
Kein Grund zur Entwarnung beim Gas
Beim Gas müssten die Endkunden der Stadtwerke derzeit zwischen 30 und 60 Prozent mehr zahlen als vor dem Ukraine-Krieg. Es gebe aber auch Stadtwerke, die ihre Preise „mehr als verdoppeln müssen, teilweise auch mehr“. Und es sei absehbar, dass sich diese Entwicklung ins kommende Jahr fortsetzen und eventuell auch noch einmal verschärfen könnte. Die jüngsten Gaspreissenkungen im Großhandel sind aus Sicht der kommunalen Unternehmen noch kein Grund zur Entwarnung.
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Stütze-Tourismus? Flixbusse zwischen Berlin und Kiew so gut wie ausgebucht!
Einen Platz in einem Flixbus von Berlin nach Kiew oder auch von Wien nach Kiew zu ergattern (Fahrpreis 50 bzw. 70 Euro), scheint gar nicht so einfach zu sein, wie Reisende berichten. Der Verdacht ist nicht ganz von der Hand zu weisen, dass es sich vielfach um „Grundversorgungs-Tourismus“ handeln könnte. Im Klartext: Einmal Kiew-Berlin hin- und zurück, um Stütze (Hartz IV) in Deutschland abzugreifen!
Flixbus-Reisen nach Kiew scheinen jedenfalls zu boomen wie nie. 34 Fahrten gibt es allein täglich von Berlin. „Wir sehen eine große Nachfrage nach den Linien aus der und in die Ukraine“, bestätigte Unternehmenssprecher Sebastian Meyer der “Berliner Zeitung”. Derzeit seien die meisten Flixbusse auf diesen Verbindungen „voll besetzt.“ Die Fernbusplattform prüfe deshalb, noch mehr Ukraine-Reisen anzubieten.
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Keine “Demokratie”? Eurokraten attackieren Ungarn und drohen mit Mittelentzug
Seit Jahren ist das konservative, freiheitsbewusste Ungarn den Brüsseler Eurokraten und dem globalistischen Establishment in den westeuropäischen Hauptstädten ein Dorn im Auge. Nun soll dem Land unter fadenscheinigen Gründen der Geldhahn abgedreht werden.
Insbesondere die politische Linke in der EU-Politik sieht im konservativen Urgestein Viktor Orbán ein Feindbild, welches immer wieder zum Ziel von Attacken wird. Und während die Europäische Union an sich als undemokratisches Gebilde bezeichnet werden kann, welches sich selbst den Beitritt verweigern müsste, würde es darum ansuchen, so üben sich deren Institutionen immer wieder gerne als Moralapostel und Demokratiehüter.
This is HUGE
Hungary is not a democracy anymore. Large majority in EU-Parliament votes in favor of my colleagues @GDelbosCorfield report.
Hungary should be labelled what it is: A hybrid electoral autocracy.
Orban is responsible for this. And he should not receive EU-funds! pic.twitter.com/dt8LnqvUma
— Daniel Freund (@daniel_freund) September 15, 2022
Dies führte nun dazu, dass das EU-Parlament unter Führung der Sozialdemokraten und der Grünen (die in Ungarn politisch kaum eine Rolle spielen) eine sogenannte “nicht bindende Entschließung” verabschiedete, in dem das mitteleuropäische Land als “hybrides System der Wahlautokratie” bezeichnet wurde. Die (vor allem linksgerichteten) Abgeordneten warfen aber auch der Brüsseler Führung vor, nicht genug gegen den vermeintlichen Zerfall von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechten in Ungarn getan zu haben. Doch die Zerstörung der EU-Basis (angebliche Euro-Rettung 2009, die nur eine Bankenrettung war, die Migrationskrise 2015…) durch die verantwortlichen Politiker in den letzten Jahren werden geflissentlich ignoriert.
Das Europaparlament hat #Ungarn den Demokratie-Status abgesprochen. Welche Frechheit gegenüber einem Volk, das seine Freiheit so tapfer erkämpft hat und die Grenzen Europas verteidigt! Die ideologische Verdummung des linken Mainstreams in Brüssel wird immer erschreckender!
— Gerhard Papke (@PapkeGerhard) September 15, 2022
Nun droht Ungarn eine umfangreiche Kürzung von EU-Mitteln – laut ORF um die sieben Milliarden Euro, wobei die genaue Summe noch nicht feststehe. Mit ein Grund sei ein “Umfeld, in dem die Risiken von Klientelismus, Günstlings- und Vetternwirtschaft in der hochrangigen öffentlichen Verwaltung nicht angegangen” würden, so der ORF weiter. Etwas, das man beispielsweise auch in Bezug auf Spanien oder Rumänien behaupten könnte. Doch dort sitzt eben niemand auf dem Sessel des Regierungschefs, der erwartet, dass die EU die Grenzen vor illegaler Migration schützt oder dass die Energiesicherheit wichtiger ist als ideologische Feldzüge. Ganz zu schweigen von der ohnehin grassierenden Korruption in Brüssel selbst (gerne auch “Lobbyismus” genannt). Doch augenscheinlich gibt es in der Europäischen Union neben der “schlechten” Korruption (wie in Ungarn) auch eine “gute” Korruption (bei allen anderen).
Ungarn mag nicht das reichste Land der EU sein, doch im Gegensatz zu den Bürgern Deutschlands oder Österreichs können die Bürger des ehemaligen Ostblock-Landes darauf zählen, dass sie die Regierung nicht mit explodierenden Strom-, Gas- und Benzinpreisen im Regen stehen lässt. Auch für Familien gibt es eine breit angelegte Unterstützung, während die linken Regierungen in Westeuropa lieber auf Zuwanderung setzen, was den konservativen Regierungschef ebenfalls zu einem Feindbild der politischen Linken macht.
Neuer Impfprüfer der FDA ist langjähriger Mitarbeiter von Gates-Foundation und Impf-Organisation
Wie praktisch: Nachdem letztes Jahr zwei führende FDA-Beamte, die für die Prüfung der Zulassungsanträge der Covid-Impfstoffe verantwortlich waren, aus Widerstand gegen den Booster-Wahn zurücktraten (Report24 berichtete), wurde nun der Name des ersten Ersatzmanns verkündet. Es handelt sich um David Kaslow – vormals führender Impfstoffentwickler beim Pharma-Riesen Merck und Helferlein der Bill & Melinda Gates-Foundation. In den letzten Jahren arbeitete er bei der impffanatischen Gesundheitsorganisation “PATH”. Fortan dürfte es in den USA also noch einfacher werden, experimentelle Vakzine auf die Bürger loszulassen.
Eigentlich sollte bei der Prüfung von Zulassungsanträgen erwartet werden dürfen, dass der jeweilige Beamte kritisch Wirksamkeit und Sicherheit des neuen Präparats hinterfragt. Das wird bei Kaslow aller Voraussicht nach nicht der Fall sein: Das ergibt bereits ein Blick in seinen Lebenslauf.
Nicht nur, dass er in leitender Position beim Pharma-Riesen Merck in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung für Impfstoffe arbeitete und sich damit rühmt, die Umwidmung von Werkzeugen aus der Gentherapie für die Anwendung bei Impfstoffen unterstützt zu haben. Er hatte auch diverse “beratende” Positionen bei der Bill & Melinda Gates-Foundation inne. Zudem arbeitet er seit 2012 bei der impffanatischen Organisation “PATH”, die – finanziert von Pharma-Riesen und Stiftungen wie dem Wellcome Trust und der Gates-Foundation – die Entwicklung und vor allem Verbreitung von Impfstoffen unterstützt. Unschwer zu erraten, dass die Covid-Vakzine dabei eine besonders wichtige Rolle spielen: So feiert sich PATH unter anderem öffentlich für die Hauruck-Massenimpfung von 65.000 Menschen gegen Covid in einer Region Bangladeshs innerhalb von nur zwei Tagen. In einem anderen Artikel lässt man sich darüber aus, dass man gezielt gegen absolut berechtigte Einwände gegen die Covid-Vakzine (kurze Entwicklungs- und Erprobungszeit, fehlende Evidenz, fragwürdige Sicherheit) “intervenieren” müsse, um die Impfbereitschaft zu erhöhen. Die Nebenwirkungen der Vakzine sind für die Mitarbeiter derartiger Organisationen nicht einmal entfernt von Relevanz.
Dass die FDA einen Mitarbeiter einer solchen Organisation als geeignet für die Bewertung von Zulassungsanträgen für neuartige und potenziell riskante Impfstoffe erachtet, zeigt, dass es sich bei dieser Behörde nurmehr um eine Erfüllungsgehilfin der Pharma-Industrie und ihrer Investoren handelt. Wie gut, dass man sich auch in der EU so gern darauf beruft, dass die mRNA-Vakzine in den Vereinigten Staaten von der FDA für “wirksam und sicher” befunden wurden.
Als erste Amtshandlung könnte Kaslow auch den Booster-Impfungen gegen Covid-19 die lang ersehnte Vollzulassung gönnen, diese stehen nämlich bisher noch unter der emergency use authorization. Damit könnte der Weg für ein langfristiges Impfabo in Anlehnung an jährliche Grippeimpfungen gebahnt werden. Zudem arbeiten Pfizer, Moderna, Johnson & Johnson und Co. längst an etlichen anderen (Gen-)Impfstoffen, für die sie sich schnelle Zulassungen erhoffen werden…
Bäckerei verkaufte blau-gelbe Ukraine-Krapfen – und steht jetzt vor Pleite
Dass die bedingungslose “Solidarität” mit der Ukraine Hand in Hand geht mit einer geradezu selbstmörderischen Sanktions-, Energie- und Wirtschaftspolitik, müssen derzeit auch solche Unternehmen machen, die die moralische Konsequenz der Ampelregierung gegenüber Moskau bejubelten und selbst seit Monaten mit Haltungsbekundungen für die Bevölkerung des Kriegslandes nicht hinterm Berg gehalten haben. Damit stärkten sie einer Bundesregierung den Rücken, die vor allem den deutschen Mittelstand in den Ruin treibt. Diese Erfahrung muss derzeit, neben vielen anderen Bäckereien, auch der „Herzensbäcker Künne“ aus Hannover machen.
Nach Kriegsbeginn hatte die Bäckerei mit ihrem blau-gelb glasierten Ukraine-Gebäck für Aufsehen gesorgt. Im Zuge einer großen Solidaritätsaktion wurde der Erlös aller verkauften „Berliner“ für die Ukraine gespendet. Genau diese Hilfsbereitschaft fällt nun nicht nur den Künnes auf die Füße:
Die kleine Kette mit sieben Filialen und rund 60 Mitarbeitern sieht sich jetzt nämlich einer Steigerung der Energiekosten von 120.000 Euro im Jahr auf 1,1 Millionen Euro im Jahr ab kommenden Januar gegenüber. Auf diese Summe jedenfalls lauteten die Angebote der Energieversorger, nachdem ihr bisheriger Vertrag in wenigen Wochen ausläuft.
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Um diese Kosten zu decken, müssten etwa die Preise für ein Brötchen auf 80 Cent, für ein Stück Pflaumenkuchen auf 3,50 Euro für ein Mischbrot auf 8 Euro erhöht werden. Dies würde, so Bäckermeister Ralf Künne, niemand mehr mitmachen. Seine Frau Caterina rief deshalb gleich die nächste “Solidaritätsaktion” in der Region Hannover ins Leben – diesmal dann nicht mehr für die Ukraine, sondern für die Bäcker selbst. Dabei wurde das Licht in allen Filialen einen Tag lang abgeschaltet, um die Kunden auf die Lage der Bäcker aufmerksam zu machen.
Zudem trat Künne letzte Woche in der ARD-Sendung „Hart aber Fair“ auf, um ihre Sorgen zu schildern. In Hannover fand zudem am Mittwoch eine Kundgebung der Handwerksbranche statt, bei der auch Caterina Künne darauf hinwies, die Betriebe hätten angesichts des finanziellen Ruins nicht die Zeit, auf den Beschluss komplexer Instrumente zu warten. Es brauche deshalb dringend einen Härtefall-Fonds und eine Strompreisbremse. Vielleicht hätte sich Künne das mit der Ukraine-Solidarität noch einmal überlegen sollen – und deren Preis, samt aller Auswirkungen auf die eigene Firma, bedenken müssen…
Tausende Bäckereibetriebe gefährdet
Vor ähnlich existenziellen Problemen stehen bundesweit unzählige Bäckereien, die sich zudem ohnehin bereits in Konkurrenz zu Discountern befinden. „Wenn nicht schnell und unbürokratisch geholfen wird, sind tausende Betriebe und Arbeitsplätze bereits im September gefährdet, und die Versorgung der Bevölkerung, vor allem im ländlichen Raum, droht zusammenzubrechen“, klagte die Bäcker-Innung.
Appelle um Entlastungen an die Politik würden ignoriert. Von den Hilfsprogrammen der Bundesregierung sind Bäckereien ausgeschlossen. „Das ist schon traurig, dass man uns nicht mehr hört, wenn man das einfach so kaputtgehen lässt – und hinterher ist das Geschrei groß“, hieß es weiter vom Zentralverband der Bäcker.
Gutmenschen in Politik und Gesellschaft
Fakt ist: Die blindwütige Sanktionspolitik gegen Russland, die als Folge einer bedingungslosen Unterstützung der Ukraine eingeschlagen wurde, hat genau zu den explodierenden Energiepreisen geführt, die nun zahllose Betriebe in den Ruin treiben. Gutmenschen in Politik und Gesellschaft, die plötzlich von einer katastrophalen Realität eingeholt werden, die sie selbst freudig herbeigeführt haben, sah man bereits während der Migrationskrise von 2015, als sich unzählige Menschen, von der eigenen, vom Staat geförderten „Willkommenskultur“ berauscht, an Bahnhöfen einfanden, um die größtenteils illegalen Migranten euphorisch zu empfangen.
Auch die Politik hält bis heute an diesem Irrsinn fest, der zu einer massiven Steigerung der Kriminalität, nahezu alltäglichen Meldungen über Morde und Vergewaltigungen und Abermilliarden an Kosten führte, die die Sozialsysteme kollabieren lassen. Dasselbe tragische Schauspiel wiederholt sich nun in der Ukraine-Politik. Eine Politik, die jedes Eigeninteresse besinnungslos über Bord wirft, muss unweigerlich in die Katastrophe führen.
Nach Bearbock fordert auch VdL Kampfpanzer damit „Ukraine gewinnt“ und „Putin verliert“
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die EU-Staaten dazu aufgefordert, den ukrainischen Forderungen nach Lieferungen von Kampfpanzern nachzukommen. Von der Layen in BILD TV:
„Wenn sie sagen, sie brauchen Kampfpanzer, dann sollten wir das ernst nehmen und sollten ihnen das liefern.“
Der Appell der Kriegstreiberin richtet sich in erster Linie an Deutschland und Frankreich, die über entsprechend wirkungsvolle Kampfpanzer verfügen um den Krieg siegreich zu beenden, denn „die Ukrainer beweisen ja, dass sie, wenn sie die richtigen militärischen Mittel haben, sich verteidigen können“, lies sie nach einem Treffen mit Wolodymyr Selenskyj siegessicher verlauten. Außerdem habe sie keinen Zweifel an einem militärischen Erfolg der:
„Davon bin ich fest überzeugt, dass am Ende die Ukraine gewinnen wird und Putin verlieren muss.“
Ein Sieg der Ukraine sei aus Sicht der Kommissionspräsidenten deshalb von großer Wichtigkeit, da die Ukraine „für ganz Europa“ kämpfe. Sie erklärt auch warum es in diesem Kampf gehe, nämlich dass „dass die Demokratie siegt und die Autokratie verliert“.
Vor dem Hintergrund dieser Aussagen sei die Frage erlaubt, ob denn diese angebliche „Demokratie“ in der Ukraine uns derart am Herzen zu liegen hat, dass wir dabei in Kauf zu nehmen haben wirtschaftlich auszubluten und sogar einen Dritten Weltkrieg riskieren. Der Wunschtraum der kriegsgeilen Damen Baerbock und VdL, nämlich, dass Russland als Verlierer sich aus der Ukraine ohne Verhandlungen geschlagen zurückziehen werden, wird sich wohl kaum erfüllen lassen.
Das wissen auch die eigentlichen Drahtzieher des Konfliktes. Diesen Leuten geht es primär um eine Schädigung der deutschen Wirtschaft, um einen endgültigen und lang anhaltenden Bruch zwischen Deutschland und Russland und last but not least um enorme Profite aus dem Rüstungsgeschäft: kurz gesagt um US-amerikanische Interessen.
Dazupassen unser Artikel von gestern:
„Baerbock will ‚rasche Entscheidung‘ mit mehr Kampfpanzer-Lieferungen im Ukrainekrieg erzwingen“
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IAEA fordert russischen Abzug vom AKW: Wie IAEA-Entscheidungen zu Stande kommen
10 Lebensmittel, die Sie in Ihrem Haus oder Garten anbauen können
Versuchen Sie, Ihre eigenen Lebensmittel zu Hause anzubauen – Sie werden überrascht sein, wie einfach das ist.
Man könnte meinen, dass die Pflege eines Gartens oder Schrebergartens nur etwas ist, was nur Rentner tun – aber wenn man als Student zu Hause seine eigenen Produkte anbaut, kann man eine Menge Geld sparen (und es macht auch noch Spaß).
Und das Beste daran ist, dass Sie nicht einmal unbedingt einen Garten brauchen, um Ihre eigenen Lebensmittel anzubauen – Sie können einige Ihrer Grundnahrungsmittel ganz einfach im Haus züchten.
Wir haben unsere zehn besten Gemüsesorten zusammengestellt, die Sie ganz einfach in Ihrem Garten (oder zu Hause!) anbauen können, und geben Ihnen ein paar Tipps, wie Sie loslegen können.
Wie man Obst und Gemüse zu Hause anbaut
Das Wichtigste zuerst: Du brauchst keinen üppigen grünen Garten, um allerlei leckere Dinge für dich und deine Mitbewohner anzubauen.
Ein wenig Platz auf der Fensterbank reicht für kleine Dinge wie Kräuter, Salat und Kresse aus, und Sie können kleinere Gemüsesorten wie Tomaten in Pflanztöpfen in der Küche anbauen.
Wenn Sie sich nach draußen wagen wollen, aber nur wenig Platz für die Bepflanzung haben, können Sie mit einer Blumenampel oberirdischen Platz schaffen.
Wenn Sie das Glück haben, einen Garten mit etwas Erde und Platz zum Umgraben zu haben, können Sie anfangen zu pflanzen (aber sprechen Sie vielleicht erst mit Ihrem Vermieter und Ihren Nachbarn).
Sie können auch Tomaten, Erdbeeren oder Kartoffeln in Anzuchttaschen anbauen, sofern Sie etwas Platz im Freien haben. Sie müssen nicht viel kosten und enthalten alle Nährstoffe, die Ihre Pflanzen brauchen.
Für Gemüse mit tieferen Wurzeln, wie Karotten oder Kartoffeln, können Sie auch eine Gartentonne verwenden. Klingt seltsam? Funktioniert aber total.
Was brauchen Sie, um zu Hause Lebensmittel anzubauen?
Gartenarbeit mag wie ein Hobby klingen, das mit einer ganzen Reihe teurer Ausrüstungen verbunden ist, aber man braucht wirklich nicht viel, um mit dem Anbau von Lebensmitteln zu beginnen.
Wenn du im Haus anbaust, brauchst du nur ein paar geeignete Töpfe, Samen und gute Erde, aber das ist auch schon alles.
Wenn Sie draußen anbauen, sollten Sie vielleicht in eine Gießkanne oder ein paar Holzpfähle und Gartendraht für Tomaten investieren (da diese an einer Ranke nach oben wachsen).
Ein wenig Dünger wird das Wachstum beschleunigen und dafür sorgen, dass Ihr zukünftiges Gemüse optimal gedeiht. Du könntest dafür Produkte der Marke Baby Bio verwenden, aber die sind ein bisschen teuer. Ein normaler Trockendünger (wie Growmore oder Blut-, Fisch- und Knochendünger) ist für jedes Gemüse geeignet und muss nur ein paar Mal im Jahr verwendet werden.
In handfeste Dinge wie Schaufeln oder Kellen musst du nur investieren, wenn du etwas in den Boden deines Gartens steckst, aber auch die bekommst du recht günstig bei Amazon.
10 Leicht anbaubare Lebensmittel:
Wenn Sie mit dem Eigenanbau von Lebensmitteln beginnen möchten, sind dies die besten Arten von Produkten
Zwiebeln und Knoblauch

Wenn Sie Knoblauch und Zwiebeln zu Hause anbauen, können Sie eine Menge Geld sparen.
Sie sind nicht nur super einfach zu Hause anzubauen, sondern halten sich bei richtiger Lagerung auch bis zu acht Monate, und Knoblauchzwiebeln halten sich monatelang im Gefrierschrank (Sie können jeweils nur eine Zehe abbrechen und den Rest einfrieren).
Wie man Zwiebeln und Knoblauch anbaut
Wenn Sie zu Hause Zwiebeln und Knoblauch anbauen möchten, achten Sie auf die grünen Triebe (die normalerweise bedeuten, dass die Zwiebeln entsorgt werden müssen) und pflanzen Sie sie als ganze Zwiebeln oder einzelne Knoblauchzehen in gut durchlässige Erde (entweder in den Boden oder in einen großen Anzuchtbeutel).
Versuchen Sie, die Zwiebeln im Frühjahr oder im Herbst in die Erde zu bringen und lassen Sie sie dann ihre Arbeit tun (und vergessen Sie natürlich nicht, sie zu gießen.
Kartoffeln

Ob gebraten, gekocht oder püriert – Kartoffeln eignen sich für viele leckere Gerichte, wie unser Rezept für Käse-Zwiebel-Rösti. Und noch besser: Sie können sie ganz einfach in einer alten Gartentonne anbauen.
Das Tolle an Kartoffeln ist, dass sie fast überall wachsen können, solange man ein paar Grundlagen beachtet. Und wussten Sie, dass Sie Kartoffeln einfrieren können, solange sie teilweise oder ganz gekocht sind?
Wie man Kartoffeln anbaut
Füllen Sie eine alte Tonne, einen Anzuchtsack oder sogar einen alten Kartoffelsack halb voll mit Kompost. Pflanzen Sie dann ein oder zwei ganze Kartoffeln hinein. Der Trick ist, nicht zu viele zu pflanzen, denn sie brauchen viel Platz, damit die Wurzeln austreiben und wachsen können.
Sobald die ersten grünen Triebe aus der Erde ragen, bedecken Sie sie mit etwas mehr Kompost, warten, bis sie wieder austreiben, und wiederholen den Vorgang.
Setzen Sie diesen Vorgang fort, bis der Sack/Behälter voll ist. Nach 10 bis 20 Wochen sind Ihre Kartoffeln verzehrfertig (wenn das Laub zu welken beginnt, sind sie bereit zum Ausgraben). Denken Sie daran, die Kartoffeln gut zu wässern!
Achten Sie darauf, dass Ihr Behälter/Sack auf einigen Ziegelsteinen steht, damit das Wasser abfließen kann. Wenn Sie die Kartoffeln drinnen anbauen, decken Sie den Boden des Behälters mit Steinen ab, bevor Sie die Erde einfüllen, damit überschüssiges Wasser nach unten abfließen kann.
Kräuter
Frische Kräuter können selbst die langweiligsten Mahlzeiten schmackhaft machen, aber das Problem ist, dass sie eine Menge Geld kosten können und es schwierig ist, sie lange genug frisch zu halten, um ihr Geld wert zu sein.
Wie man Kräuter anbaut
Sie können entweder Samen in einem Gartencenter kaufen oder eine Topfpflanze im Supermarkt erwerben (in der reduzierten Abteilung finden Sie oft etwas spitz aussehende Pflanzen – nehmen Sie sie mit nach Hause, pflanzen Sie sie in Ihren Blumenkasten und beobachten Sie, wie sie zu neuem Leben erwachen. Auf diese Weise kann man sie auch noch nach der Blütezeit essen).
Basilikum, Schnittlauch, Petersilie und Salbei gedeihen gut in einem sonnigen Blumenkasten oder in einem Blumentopf am Fenster, während Oregano, Thymian, Minze und Rosmarin sowohl drinnen als auch draußen im Garten gedeihen.
Erdbeeren

Wer liebt nicht eine saftige Erdbeere in seinem Frühstücksmüsli, auf dem Porridge oder aufgeschnitten in einem selbstgemachten Cocktail?
Wie man Erdbeeren anbaut
Sie können Erdbeeren in Töpfe, Pflanzsäcke oder in den Garten pflanzen, solange sie nicht zu viel Staunässe bekommen.
Der Vorteil dabei ist, dass sie bei guter Pflege Jahr für Jahr Früchte tragen.
Salatblätter
Das Tolle an Salatblättern ist, dass man sie so gut wie das ganze Jahr über anbauen kann, wenn man je nach Jahreszeit verschiedene Sorten wählt.
Wie man Salatblätter anbaut
Züchten Sie sie in der Erde, wenn Sie Platz haben, oder in einem Blumenkasten, wenn Sie eine lockerblättrige Sorte haben. Um Ihre Salate aufzupeppen, können Sie auch Frühlingszwiebeln und Radieschen in Blumentöpfen anbauen.
Erstaunlich an Salat ist auch, wie schnell die Blätter wachsen – wenn Sie in den Sommermonaten Samen aussäen, haben Sie in drei oder vier Wochen Blätter, die groß genug sind, um sie auf Ihr Butterbrot zu legen.
Wenn Sie feststellen, dass die Schnecken sie vor Ihnen auffressen, können Sie sie mit ein paar zerdrückten Eierschalen oder Salz um Ihre Pflanzen herum abwehren.
Chilis und Paprika

Ob scharf oder nicht, Paprika und Chilis geben jedem Gericht die richtige Würze – und sie sind auch noch recht einfach anzubauen.
Wie man Paprika und Chili anbaut
Die Pflanzen gedeihen gut in einem kleinen Topf am Fenster.
Sie können eine Vielzahl verschiedener Arten aus Samen ziehen – bleiben Sie einfach bei einer pro Topf und gießen Sie sie wenig und oft. Kinderleicht.
Sellerie
Sind Sie auf der Suche nach etwas, das Sie zu Hause leicht anbauen können? Sellerie ist eine der wenigen verblüffenden Gemüsesorten, die sich selbst vermehren können, wenn man nur isst, was man will, und die Wurzeln anschließend in Wasser eintaucht
Wie man Sellerie anbaut
Legen Sie die Wurzel einfach in eine flache Schale oder einen Becher mit Wasser auf die Fensterbank und achten Sie darauf, dass sie nicht ganz untergetaucht ist (aber besprühen Sie die Oberseite gelegentlich mit Wasser, damit sie nicht austrocknet).
Eine gute Idee ist es, einige Cocktailstäbchen in die Seiten zu stecken und sie auf den Schüsselrand zu stützen, damit die Oberseite nicht unter Wasser geht.
Erstaunlicherweise sprießt nach etwa einer Woche ein neuer kleiner Selleriekopf. Jetzt können Sie ihn in einen Topf oder einen Anzuchtbeutel mit Erde stecken – und schon nach wenigen Wochen haben Sie einen neuen essbaren Sellerie.
Um noch mehr Geld für Lebensmittel zu sparen, sollten Sie bedenken, dass es viele andere Lebensmittel gibt, die Sie aus Abfällen nachwachsen lassen können, z. B. Frühlingszwiebeln und Ingwer.
Tomaten

Tomaten gehören zu den Grundnahrungsmitteln für Studenten. Warum sollten Sie sie also nicht selbst anbauen – vor allem, wenn Sie sie in unserem supergesunden Rezept für Kabeljau und Pesto verwenden können.
Wie man Tomaten anbau
Sie können entweder Tomatensamen kaufen und sie einpflanzen oder Sie entscheiden sich für eine junge Pflanze, die bereits eine Ranke hat, wenn Sie früher mit der Produktion beginnen möchten.
Sobald sie eine gute Größe erreicht haben, können Sie sie in Ihren Anzuchtbeutel umpflanzen oder auch spezielle Sorten für Ampeln kaufen.
Möglicherweise müssen Sie einen Holzpfahl verwenden und die Rebe mit Gartendraht daran festbinden, damit die Pflanzen aufrecht stehen, und wenn Sie in Tomatendünger investieren, bleiben sie glücklich und gesund.
Sobald sie anfangen, rot zu werden, pflücken Sie sie (es ist in Ordnung, wenn sie noch etwas grün/unreif sind) und stellen Sie sie auf die Fensterbank, bis sie voll ausgereift sind. Legen Sie die Tomaten nicht in den Kühlschrank, bevor sie reif sind, sonst verlieren sie viel von ihrem Geschmack.
Kresse
Die Kresse ist das Nonplusultra unter den einfach zu ziehenden Nahrungsmitteln und lässt sich weder schneller noch einfacher anbauen.
Wie man Kresse anbaut
Nehmen Sie einen alten Kressetopf, der von einem früheren Kauf im Supermarkt übrig geblieben ist, oder einen beliebigen billigen und flachen Plastiktopf, und geben Sie etwas Erde und Samen hinein. Stellen Sie ihn an einen sonnigen Platz am Fenster und gießen Sie ihn regelmäßig. Bingo!
Kresse ist so einfach zu vermehren, dass man sie sogar in einen alten Joghurtbecher oder in leere Eierschalen pflanzen kann, wenn man richtig kreativ ist.
Rhabarber
Rhabarber ist großartig. Man kann ihn einkochen, um Pasteten oder Streusel zu machen, oder ihn einfach mit etwas Pudding vermengen, und er schmeckt fantastisch (allerdings sollte man ihn nie roh essen, sonst bekommt man Bauchschmerzen).
Wie man Rhabarber anbaut
Der einfachste Weg, Rhabarber anzubauen, ist, einige junge Pflanzen aus dem Gartencenter zu kaufen und sie entweder in einen Teil des Gartens oder in einen großen Topf zu pflanzen.
Sie brauchen erstklassige Blumenerde, also müssen Sie vielleicht ein bisschen Geld ausgeben, aber Rhabarber wächst in der Regel in Hülle und Fülle, wenn er erst einmal in Gang gekommen ist, so dass Sie auf Ihre Kosten kommen sollten.
Leserbriefe zu „Die Schilderung von Gräueltaten ist ein bewährtes Rezept zur Stärkung eines Feindbildes“

Albrecht Müller hinterfragt hier die Berichterstattung von ARD und ZDF über Kriegsverbrechen und Gräueltaten, die russische Soldaten in der Ukraine begangen haben sollen. Die „Regieanweisung für diese Art der Meinungsbildung“ sei über 100 Jahre alt und stamme von der Creel-Commission, die 1917 vom US-Präsidenten Wilson gegründet worden sei. Gearbeitet werde mit den Propagandamethoden der wiederholten Darstellung von Gräueltaten und der Vermittlung der Gewissheit des Sieges. Bestritten werde nicht, dass von russischer Seite Kriegsverbrechen begangen würden. Interessant sei, dass Journalistinnen und Journalisten keine Hemmungen hätten, die von vor langer Zeit entwickelten Methoden zu übernehmen. Für die interessanten und aktuellen Zuschriften bedanken wir uns. Es folgen nun die Leserbriefe, die Christian Reimann für Sie zusammengestellt hat.
1. Leserbrief
Sehr geschätzter Albrecht Müller,
vielen Dank für diesen kurzen Artikel mit dem wichtigen Hinweis auf die Creel Commission und deren propagandistische Machenschaften – die sich meines Erachtens (m.E.) anscheinend im “kollektiven Westen” (und hier m.E. insbesondere in den USA, Deutschland sowie in England) einer ungebrochenen Beliebtheit erfreuen!
Diese glorreiche menschliche Erfindung der “Gräuelpropaganda”, welche ja offensichtlich aus den USA (bzw. aus der deutschen Nazizeit) stammt, sollen gezielt “tiefe menschliche Gefühle (in der eigenen Bevölkerung – Anm. von mir) ansprechen” und durch “ständige Wiederholungen” (wodurch auch die größten Lügen zu Wahrheiten werden – ganz im Sinne von Göbbels) erreichen das der “Feind” (zunächst i.d.R. nur der Feind der Regierenden) innerhalb der eigenen Bevölkerung nicht mehr als Mensch, sondern als unmenschliche „Bestie“ (Untermensch, Ungeziefer, etc.) gesehen und damit auch bei so vielen Menschen wie möglich in der eigenen Bevölkerung als Feind gesehen/wahrgenommen wird. Diese gezielte Manipulation der eigenen Bevölkerung hat m.E. insbesondere zwei wichtige Effekte für die Regierenden – nämlich das so die eigene Bevölkerung mehrheitlich zum (erzwungenen) Mittäter gemacht wird und – wichtiger für die Regierenden – der Krieg (dessen Ziele i.d.R. nie humanistische sind, diese sind i.d.R. nur vorgeschoben) kann nun mit (oft schweigender) Zustimmung der eigenen Bevölkerungsmehrheit (ohne die es nicht gehen würde) skrupellos fortgesetzt werden.
Kritisch möchte ich zu Ihrem Artikel jedoch anmerken, dass m.E. aufgrund Ihrer “vorsichtigen” Formulierungen m.E. leicht der Eindruck entstehen kann, dass viele der westlichen Erzählungen über die Ereignisse des Konflikts in der Ukraine von vielen Menschen als korrekt angesehen werden können – und damit die eigentliche Propaganda nicht mehr als solche erscheint!
Was meine ich damit genau? Am aufgezeigten Beispiel von ARD und ZDF erlaube ich mir die Frage “Ist das alles?”! Ein gesund wirkender junger Mann erzählt das er zwei Drähte halten musste durch die Strom geflossen ist, welcher durch russische Soldaten auf archaisch anmutende Weise erzeugt wurde?! Warum wurden die Hände des jungen Mannes nicht gezeigt, die ja Spuren der Mißhandlung aufzeigen müssten?!
Oder ein “Matratzenlager”, in welchem ukrainische Menschen/Polizisten festgehalten wurden und die Striche an die Wände kritzelten?!
Oder die Aussage von Selenski, dass Leichen gefunden wurden die auf russische Gewalttaten hindeuten und er den Vergleich zu Butscha anführt?!
Im Gegenzug möchte ich auf tatsächliche und nachweisliche Gräueltaten der ukrainischen Armee hinweisen, mit denen sich ukrainische Soldaten oft per Video selbst schmücken (Sozial-Media ist anscheinend voll damit)! Insbesondere auf die Tatsache, dass russischen Gefangenen vor laufender Kamera bei lebendigem Leib in die Knie geschossen wird und ihnen dann beim verbluten zugeschaut wird (hab ich selbst gesehen).
Abschließend möchte ich auf einen diesbezüglich aktuellen Artikel aus dem Anti-Spiegel hinweisen “Gebiet Charkow – Mit Aufnäher der Waffen-SS: Selensky besucht Isium”.
Herzliche Grüße
Andreas Rommel
2. Leserbrief
Sehr geehrte NDS Redaktion,
Der Artikel beschreibt kurz aber genau eine der Propaganda Methoden, allerdings ist die verborgene Methode noch viel gefährlicher.
Dabei werden Metaphern, Worte, die bestimmte Frames hervorrufen, benutzt.
Es folgen Beispiele, um dies zu verdeutlichen:
Russen begehen Kriegsverbrechen in Kharkiv, oder man kann schreiben Kharkiv zweites Butscha.
Kharkiv von Russen schwer beschossen oder Kharkiv bebt im russischen Bombenhagel.
Viele Russen gehen ins Ausland oder, Tsunami von russischen Oligarchen in der Türkei.
Mit Worten wie zweites Butscha, Bombenhagel, Tsunami werden mit den davon hervorgerufenen Gedanken die Meinung von Menschen gesteuert.
Ich möchte das einmal an einem harmlosen Beispiel demonstrieren:
Wenn ich jemand sage, sie dürfen auf keinen Fall an einen Hund denken, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit denkt die Person trotzdem an einen Hund.
Die oben genannten Mechanismen kommen auch in einer Talkshow zum Tragen:
Fiktives Beispiel:
Sahra Wagenknecht sitzt in einer Talkshow, ein Politiker sagt ihr: Sie unterstützen Putin.
Wenn sie antworten sollte: Nein, ich unterstütze Putin nicht, hat sie in den Gehirnen der Zuhörer bereits verloren.
Wenn sie antwortet: Nein ich unterstütze die Wiederherstellung des Friedens, sieht es für sie viel besser aus.
Die mit Beispielen hier von mir gezeigten Mechanismen könnte man als die verborgenen oder “advanced” Propagandamethoden bezeichnen, sie sind aber den Basismethoden der Propaganda, wie die im Artikel beschriebene Dämonisierung des Feindes voll ebenbürtig.
Mit freundlichem Gruß
Patrick Janssens
3. Leserbrief
Sehr geehrter Herr Müller,
natürlich gibt es im Krieg immer Gräueltaten und jede der Kriegsparteien beschuldigt den Gegner, solche Taten zu begehen. Es ist allerdings sehr irritierend, dass unsere Mainstream-Medien immer nur die Berichte der ukrainischen Seite über (angebliche oder tatsächliche) Massaker und Folterungen an der Zivilbevölkerung durch russische Soldaten wiedergeben, möglichst noch von einem ernst-empörten Blick und einem Stoßseufzer begleitet. Dabei gibt es durchaus auch ernstzunehmende Hinweise auf schwere Kriegsverbrechen in den nun “befreiten” Gebieten (und auch anderswo) durch die ukrainische Armee und ukrainische Sicherheitskräfte. Ukrainische Militärangehörige sprechen ganz offen von “Folterungen” in der Zivilbevölkerung, was nichts anderes heißt, als harte Verhöre und Durchsuchen von Handys/PCs nach eventuellen russischen Kontakten. Sollten irgendwelche Verbindungen gefunden werden, so droht den betroffenen Menschen zumindest eine lange Haftstrafe.
Da die hiesigen Medien dies schlicht und ergreifend verschweigen, verweise ich auf diesen Artikel von Thomas Röper und die dort verlinkten weiteren Artikel.
Mit freundlichen Grüßen
Jochen Dietermann
4. Leserbrief
Lieber Herr Albrecht Müller,
ich bin Ihnen sehr dankbar für diesen Beitrag. Die Methode des Feindbildaufbaues scheint erfolgreich zu sein, denn viele in meinem persönlichen Umfeld glauben inzwischen, dass es nur die Russen sind, die so brutal vorgehen. Dabei müssten ja gerade auch die Überfallenen ein Motiv für Brutalität haben. Rein psychologisch gesehen müsste man dafür auch Verständnis haben und die öffentlich-rechtlichen Sender dürften sich nicht davor scheuen, auch eine berechtigte Härte der Angegriffenen zu zeigen. Genau das macht das Fernsehen aber nicht und macht sich damit erst recht verdächtig den Konflikt einseitig darzustellen. Viele vergleichen den Russenhass gern auch mit dem Franzosenhass der Deutschen vor dem Ersten Weltkrieg. Dieser war aber schon weit vorher vorhanden, weil die Überfälle durch den Sonnenkönig und Napoleon bereits eine Abneigung gegen unser Nachbarland Frankreich erzeugten. Man brauchte kein Fernsehen für Stimmungsmache, weil ein bestimmtes Negativbild der Deutschen über die Franzosen schon die vorausgegangene Geschichte erledigte. Mit dem deutsch-französischen Krieg durch Bismarck wurde jetzt umgekehrt ein Feindbild gegen die Deutschen aufgebaut. Das war eine natürliche Sache und man brauchte auch dafür kein Fernsehen, was es damals auch noch nicht gab. Ganz anders sieht das mit Russland aus. Es wurde dreimal von westlicher Seite überfallen, aber mir ist nicht bekannt, dass sich daraus wirklich ein Feindbild auf Seiten der Russen entwickelte. Mein Vater und dessen Bruder haben sich seltsamerweise immer positiv über russische Soldaten geäußert, obwohl sie selbst an der Front im Zweiten Weltkrieg in Russland kämpften. Da spürte man keine Grausamkeiten der Russen, obwohl sie ja auch hier zum dritten Mal die Überfallenen waren. Wer so sehr in Russland das Reich des Bösen sieht, der sollte auch bedenken, dass es keine russischen Bomben (genau so wenig wie französische) gab, welche deutsche Großstädte in Schutt und Asche legten. Wer heute bei Jahrestagen an solche Kriegsverbrechen z.B. in Dresden durch Demos erinnert, wird von unserem Fernsehen gern als rechts bezeichnet, obwohl derjenige das nicht ist, sondern das Recht oder vielleicht sogar die Pflicht hat auch an die Verbrechen der Briten und Amerikaner zu erinnern. Bei der ganzen Berichterstattung im Fernsehen fehlt es also an Ausgewogenheit zwischen westlichen und russischen Untaten. Sicherlich geht es dabei auch um den amerikanischen und britischen Einfluss, dem sich unser Fernsehen ausgesetzt fühlt. Ich werde auch in der Wasgauhalle sein und gespannt sein, ob denn Oskar Lafontaine eine Möglichkeit sieht, wie dieser Einfluss reduziert oder gar eingestellt werden kann. Das Problem bei uns ist aber, dass die Politik die Macht längst an die Öffent-Rechtlichen abgegeben hat. Im Jahre 2014 hat noch Katja Kipping den Einfluss der Medien bei der Maidanberichterstattung kritisiert. Kritik kommt nun nur noch von der AfD und zu Recht, was die Russlandberichterstattung angeht. Noch vor einiger Zeit kritisierte Janine Wissler die NATO. Das hat das Fernsehen mittlerweile ihr auch erfolgreich ausgetrieben. So unterstützt Frau Wissler jetzt die NATO-Befürworter und nimmt ganz aktuell Stellung gegen Sahra Wagenknecht in einem Interview bei Phoenix. Sahra Wagenknecht ist aber eine der wenigen bei den Linken, die sich noch für eine Entspannung mit Russland einsetzt. Es müsste eine Bewegung geben, wo sich all diejenigen wiederfinden könnten, die gegen diesen kriminellen Feindbildaufbau der etablierten Parteien (CDU/CSU, FDP, Grüne und SPD) und der Medien vorgehen wollen. Es darf da niemand ausgegrenzt werden, gerade auch nicht die Vertreter der AfD oder anderer rechts verordneter Gruppen, welche ja bei einer Demo in Leipzig nach Sahra riefen. Aufgrund ihres zeitweise russlandfreundlichen Verhaltens könnte ich mir auch noch Wolfgang Kubicki, Michael Kretschmer und Manuela Schwesig in einer solchen Bewegung vorstellen. Ja, die Revolution ist fällig, aber sie sollte nicht gewaltsam sein, es sollte niemand ins Gefängnis kommen, aber die Macht der einseitigen Darstellung von Sachverhalten sollte beendet werden. Es muss dabei aber irgendjemand eine Führung übernehmen. Ich sehe Sahra Wagenknecht dabei geeignet.
Mit freundlichem Gruß
Harald Pfleger
5. Leserbrief
Schönen guten Tag Herr Müller,
ergänzend zu den Analysen Ihres Artikels möchte ich Sie auf das Buch “Falsehood in wartime” (1928) von Arthur Ponsonby hinweisen und insbesondere auf die Reduktion der in diesem Buch beschriebenen Kriegspropaganda durch Anne Morelli auf 10 Techniken, die in praktisch jedem Krieg angewandt werden:
- “We don’t want war”. (Wir wollen den Krieg nicht)
- “The opposing side is solely responsible for the war”. (Die Verantwortung für den Krieg trägt allein die Gegenseite)
- “The enemy has the face of the devil”. (Der Feind hat teuflische Züge)
- “It is a noble cause that we defend and not particular interests”. (Wir verteidigen edle, uneigennützige Ziele)
- “The enemy knowingly causes atrocities; we make mistakes but involuntarily”. (Der Feind begeht vorsätzlich Kriegsverbrechen; wir machen höchstens aus Versehen Fehler)
- “The enemy uses unauthorized weapons”. (Der Feind kämpft mit illegalen Waffen/Mitteln)
- “We suffer very few losses, the enemy’s losses are enormous”. (Wir haben kaum Verluste, der Gegner hat große Verluste)
- “Artists and intellectuals support our cause”. (Künstler und Intellektuelle unterstützen unsere Sache)
- “Our cause has a sacred character”. (Unsere Sache hat einen heiligen Character)
- “Those who question the propaganda are traitors”. (Wer unsere Version der Geschehnisse in Zweifel zieht, ist ein Verräter)
Siehe z.B. auch en.wikipedia.org/wiki/Falsehood_in_War-Time
Schöne Grüße,
Andreas Wiegenstein
Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten
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Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer „Gebrauchsanleitung“.
„Great Reset“ und das „World Economic Forum“ – Teil 2 | Ein Kommentar des Europaabgeordneten Gunnar Beck
Eine Welt ohne Fleischkonsum, dafür Würmer und Käfer als Fleischersatz. Hunderte Millionen Migranten aus Afrika und Asien, die in Europa angesiedelt werden sollen. Was nach einem Hirngespinst klingt, sind die unausgesprochenen Pläne und Absichten des World Economic Forum und seiner EU-Handlanger.
Ein Kommentar des Europaabgeordneten Gunnar Beck.
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Deutsche Netzbetreiber habecken jetzt: Es ist kein Stromausfall, Sie haben halt nur vorerst keinen Strom!
Robert Habecks beeindruckendes Wirtschaftsverständnis ist bereits legendär: Wer nicht mehr produziert und entsprechend keine Einnahmen erzielt, ist ja nicht gleich insolvent – er kann ja irgendwann wieder mit der Produktion anfangen, so seine Logik. Deutsche Netzbetreiber scheinen sich daran bereits ein Vorbild zu nehmen: Die Angst vor Stromausfällen in Herbst und Winter wollen sie den Verbrauchern nehmen und beruhigen: Wenn kein Strom fließt, ist das ja kein Blackout im eigentlichen Sinne. Irgendwann wird der Strom bestimmt wieder fließen!
Ein Kommentar von Vanessa Renner
Auf der Website des Netzbetreibers Amprion liest sich das zunächst ganz positiv: “Warum wir nicht mit einem Blackout im Winter rechnen” – so lautet der Titel eines entsprechenden Artikels. Auch auf Twitter publizierte man die darin enthaltenen Informationen in einem Thread.
Die Frage „Droht im #Winter ein #Blackout in Deutschland?“ beschäftigt gerade viele Menschen. Als Übertragungsnetzbetreiber wollen wir die Debatte sachlicher machen. Deshalb haben wir ein paar Infos zusammengestellt. Ein #Thread
:
— Amprion (@Amprion) September 15, 2022
Als Blackout (im allgemeinen Sprachgebrauch gemeinhin als Synonym für einen Stromausfall verwendet) definiert man dort einen unkontrollierten Zusammenbruch des Stromnetzes in weiten Teilen Kontinentaleuropas. Hurra: Damit rechnet man nicht! Jedoch – die deutschen Bürger könnten im Winter leider sehr wohl ohne Strom dastehen:
5⃣ Wir können nicht ausschließen, dass es in Deutschland in diesem #Winter zu Lastunterdeckungen kommt. Das bedeutet, es gäbe dann nicht genug #Strom, um den erwarteten #Stromverbrauch – die „Last“ – zu decken.
— Amprion (@Amprion) September 15, 2022
7⃣ Was ist eine kontrollierte Lastabschaltung?
Die Netzbetreiber trennen Verbraucher stundenweise vom #Stromnetz & schalten sie wieder zu. Das geschieht diskriminierungsfrei. Der große Unterschied zum #Blackout: Der #Lastabwurf ist zeitlich & regional begrenzt und wird gesteuert.— Amprion (@Amprion) September 15, 2022
Was Amprion beschreibt, bezeichnet man gemeinhin als Brownout. Der gezielte Lastabwurf ist die letztmögliche Maßnahme zur Systemstabilisierung, wenn das Stromnetz überlastet ist – und somit das letzte Mittel, mit dem man versucht, einen drohenden großflächigen Stromausfall (also einen Blackout) zu verhindern. Amprion verspricht, dass dies “diskriminierungsfrei” (sowohl Unternehmen als auch Privatleute werden betroffen sein) und zeitlich und regional begrenzt geschehen werde. Jedoch: Wie soll ein Netzbetreiber letzteres versprechen können?
Blackout-Experte Herbert Saurugg sieht das überaus kritisch – er kommentierte auf Twitter:
Wir haben dazu in Europa keinerlei Erfahrungen (außer im Kosovo) und wissen nicht, welche Schäden und Wiederanlaufschwierigkeiten in den dahinterliegenden Infrastrukturen und Logistikketten auftreten werden. Ein solcher Lastabwurf sollte daher nicht unterschätzt werden! #Vorsorge pic.twitter.com/Ly2DjoazTm
— HerbertSaurugg (@herbertsaurugg) September 15, 2022
Saurugg warnt immer wieder eindringlich vor den massiven Infrastrukturschäden, die derartige kontrollierte Stromabschaltungen nach sich ziehen können. Die Folge dieser Eingriffe sei eine weitere Destabilisierung des Gesamtsystems – bei Puls24 erörterte er jüngst den Ernst der Lage:
@herbertsaurugg warnt vor #Blackout auf @puls24news Ernst der Lage ist den Menschen nicht bewusst. Solche kontrollierten Stromabschaltungen hätten “massive Infrastrukturschäden” zur Folge. Das Gesamtsystem werde dadurch instabiler… https://t.co/aSjOtrx6IC#Vorsorge #krisenfit
— HerbertSaurugg (@herbertsaurugg) September 13, 2022
Er warnt im Interview auch davor, dass die erneute Trennung vom Stromnetz einer Region binnen weniger Stunden erneut notwendig sein könnte – schneller, als dass das System überhaupt Zeit hatte, wieder vollständig hochzufahren.
Die Habeck-Logik dürfte allzu optimistischen Netzbetreibern also auf die Füße fallen – ebenso wie all jenen Bürgern, die trotz der drohenden Krise keinerlei Vorbereitungen treffen. Panik ist sicherlich kein guter Ratgeber, doch eine gewisse Vorsorge für den Notfall scheint zunehmend angebracht, wenn selbst die Netzbetreiber die Bürger nun darauf einstellen, dass sie “vorübergehend” auf Strom verzichten müssen.
Tipp: Der Kopp-Verlag führt viele praktische Produkte zur Brownout- und Blackout-Vorsorge. Wenn Sie dort kaufen, unterstützen Sie damit auch Report24.news mit einer kleinen Provision. -> Link
Energiepreis-Horror: Jeder Dritte befürchtet Zahlungsprobleme mit Rechnungen
Mehr als jeder dritte Deutsche rechnet damit, im kommenden Winter die Energierechnungen nicht oder nur mit erheblichen Schwierigkeiten zahlen zu können. Dem aktuellen ARD-Deutschlandtrend zufolge rechnen 39 Prozent der Befragten mit entsprechenden Problemen. Es sind demnach vor allem Menschen mit geringerem Einkommen und Jüngere, die sich wegen ihrer Energierechnungen sorgen. Zudem gehen mehr als acht von zehn Befragten in allen Altersgruppen davon aus, dass wegen der hohen Gas- und Strompreise Arbeitsplätze verloren gehen.
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