Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Es entwickelt sich ein neues System internationaler Beziehungen, das zu begrüßen ist

Eine der interessantesten Entwicklungen der letzten Jahre ist der Rückgang der politischen und wirtschaftlichen Bedeutung Europas. Dieser Trend lässt sich bis in die 1960er-Jahre zurückverfolgen, als die europäischen Mächte gezwungen waren, ihre Kolonialbesitzungen in Afrika, Asien und Lateinamerika aufzugeben. Am deutlichsten war dies bei Großbritannien und Frankreich, die zusammen eine Vielzahl von Nationen kontrollierten, die nach und nach ihre Unabhängigkeit erlangten. Dieser Übergang verlief nicht immer reibungslos, da die ehemaligen Kolonialmächte darum kämpften, ihren Einfluss zu bewahren.

Dem relativen Niedergang Frankreichs und des Vereinigten Königreichs stand ein weltweiter Aufstieg der Vereinigten Staaten gegenüber. Der Aufstieg der Vereinigten Staaten markierte eine Reihe erbitterter Kriege, da die ehemaligen Kolonialstaaten um ihre Unabhängigkeit kämpften, während die Vereinigten Staaten gleichzeitig versuchten, ihren Einfluss in der Welt auszuweiten. Besonders ausgeprägt war dies in der Karibik, in Südamerika und in Asien, wobei letzteres durch einen besonders grausamen Krieg in den Indochina-Staaten Kambodscha, Laos und Vietnam gekennzeichnet war.

Weit über eine Million ihrer Bürger starben durch die Hand der Amerikaner, die im Wesentlichen versuchten, den früheren französischen und britischen Einfluss in ihren Ländern zu ersetzen. Dasselbe gilt für die Karibik und Südamerika, die die Amerikaner als ihren legitimen Einflussbereich anstrebten, ganz im Sinne ihres ehemaligen Präsidenten Munroe. Er gab der berüchtigten Monroe-Doktrin seinen Namen, die im Wesentlichen eine Lizenz war, die die Amerikaner sich selbst erteilten, um über alle Nationen in der Region des ehemaligen Lateinamerikas zu herrschen.

Dies wurde nie deutlicher als im Falle Kubas. Nach dem Sturz des Diktators Batista durch die Castro-Regierung führten die Vereinigten Staaten einen regelrechten Krieg gegen diese kleine Nation. Trotz ihrer langjährigen Abneigung gegen die kubanische Regierung haben sich die Amerikaner geweigert, ihren Stützpunkt in Guantanamo Bay aufzugeben. Die fortgesetzte Besetzung dieses Stützpunktes gegen den eindeutigen Willen der verschiedenen kubanischen Regierungen ist eines der eklatantesten kolonialen Unternehmen der Welt.

Die Gleichgültigkeit der Vereinigten Staaten gegenüber den Wünschen der lokalen Bevölkerung ist nicht auf Kuba beschränkt. Zu Beginn dieses Jahrhunderts marschierten die Vereinigten Staaten in den Irak ein, mit der offenkundig falschen Behauptung, der Irak besitze Massenvernichtungswaffen, die gegen seine Nachbarn eingesetzt werden sollten. Die Behauptung wurde schnell als Lüge entlarvt, aber jetzt, 20 Jahre später, halten die amerikanischen Streitkräfte das Land immer noch besetzt und weigern sich, es zu verlassen.

Ähnlich verhält es sich mit Iraks Nachbarland Syrien, das 2015 ebenfalls Opfer einer amerikanischen Invasion wurde. Auch dort weigerten sich die Amerikaner, das Land zu verlassen. Die eklatante Rechtswidrigkeit der Besetzung wird im Falle Syriens durch den offenen Diebstahl syrischen Öls noch verstärkt. Ohne die russische Intervention in Syrien im Jahr 2015 hätten die Amerikaner die rechtmäßige Regierung des Landes einfach gestürzt und durch eine Regierung ersetzt, die ihren Ambitionen, die Region zu kontrollieren, sehr viel näher gekommen wäre.

Die Unabhängigkeit Syriens wird außerdem durch zahlreiche Luftangriffe des israelischen Regimes bedroht, ein Akt eklatanter Rechtswidrigkeit, der von den Amerikanern mit keinem Wort kritisiert wurde. Wäre die russische Präsenz in Syrien nicht, würden die israelischen Angriffe zweifellos umfangreicher ausfallen und eindeutig auf einen Regierungswechsel in diesem Land abzielen.

Es gibt jedoch deutliche Anzeichen dafür, dass die uneingeschränkte Herrschaft der Amerikaner sich dem Ende zuneigt. Am deutlichsten zeigt sich dies an der Entstehung mehrerer internationaler Organisationen, in denen die Nationen China und Russland eine zentrale Rolle spielen. Eine davon ist die Fünf-Nationen-Gruppe Brasilien, China, Indien, Russland und Südafrika, die in den letzten Monaten Beitrittsanträge von einer Vielzahl von Nationen erhalten hat, darunter interessanterweise auch von Saudi-Arabien und der Türkei.

Die Position der Türken ist vielleicht die interessanteste. Die Türkei ist Mitglied der NATO, und wenn etwas in dieser Welt sicher ist, dann ist es die Antipathie der NATO-Staaten gegenüber jeglichem Streben Russlands und Chinas nach größerer Unabhängigkeit vom westlichen Einfluss. Beide Nationen stehen im Mittelpunkt mehrerer internationaler Organisationen, die, wenn sie etwas gemeinsam haben, eine stärkere Zusammenarbeit untereinander anstreben und sich damit von den Fesseln befreien, die ihnen durch die westliche Vorherrschaft über ältere Systeme der nationalen Kontrolle und des Einflusses angelegt wurden.

Der europäische und amerikanische Einfluss, der die internationalen Beziehungen so lange beherrscht hat, zeigt endlich deutliche Anzeichen für einen Rückgang. Im Falle Europas wurde dieser Niedergang durch eine Reihe von Maßnahmen beschleunigt, die eindeutig gegen die nationalen Interessen gerichtet sind. Dazu gehören vorwiegend die unverhohlene Antipathie gegenüber Russland und verschiedene Drohungen, die Abhängigkeit von russischen Energiequellen zu verringern.

Dies ist ein klassisches Beispiel für politische Blindheit, die politische Schritte diktiert, die eindeutig gegen die eigenen nationalen Interessen gerichtet sind. Die von Ursula von der Leyen an den Tag gelegte Antipathie gegenüber Russland ist ein klassisches Beispiel dafür, dass blinde Vorurteile einen Prozess beeinflussen, der eigentlich ein rationaler Entscheidungsprozess sein sollte. Zum Glück für ihre Bürger zeigen einige Länder ein gewisses Maß an Widerstand gegen diese offenkundig selbstmörderische Politik, wofür Ungarn das beste Beispiel ist.

Die Frustration der Europäer über das Scheitern ihrer Politik wird noch dadurch verstärkt, dass die Russen äußerst gleichgültig zu sein scheinen. So haben sie unter anderem ihre Energielieferungen an Europa problemlos durch verstärkte Verkäufe u. a. an China und Indien ersetzt. Die Ironie dieser Situation besteht zum Teil darin, dass die Chinesen ihrerseits einen Teil des russischen Öls an die Europäer zurückverkaufen.

Obwohl die Vereinigten Staaten jahrelang versucht haben, Indien zu umwerben, um die seit Langem bestehenden engen Beziehungen zu Russland zu brechen, scheinen die Beziehungen zwischen Indien und Russland im Laufe der Zeit immer enger zu werden. Dasselbe gilt für die Beziehungen zwischen Russland und China, die ebenfalls den eklatanten Bemühungen der Vereinigten Staaten widerstanden haben, einen Riss zwischen den beiden Nationen zu verursachen.

Stattdessen werden die Beziehungen von Tag zu Tag stärker, was sich insbesondere darin zeigt, dass beide Nationen zusammenarbeiten, um die Beziehungen zu den Entwicklungsländern der Welt enger zu gestalten. Letztere, die bei weitem größte Gruppe von Nationen, hat eindeutig genug von der jahrzehntelangen Tyrannei der Vereinigten Staaten und ist dabei, neue Beziehungen zu knüpfen. Trotz der immer verzweifelteren Versuche der Amerikaner, Chinas Beziehungen zu den Entwicklungsländern als ausbeuterisch darzustellen, ist es in Wahrheit so, dass diese Beziehungen auf einer anderen Ebene stattfinden als die ausbeuterische Kolonialzeit.

Was wir heute erleben, ist das Entstehen eines völlig anderen Regierungssystems. Es hat nichts mit den alten Ausbeutungsmethoden der Kolonialzeit zu tun. Als solches ist es zu begrüßen, und es sollte alles getan werden, um es weiter zu fördern.

Von James O’Neill: Er ist ein in Australien lebender ehemaliger Rechtsanwalt, exklusiv für das Online-Magazin „New Eastern Outlook“.

US-Corona-Koordinator: “Gott gab uns Arme um geimpft zu werden”

US-Corona-Koordinator: “Gott gab uns Arme um geimpft zu werden”

Ashish Kumar Jha dient als Corona-Beauftragter von US-Präsident Joe Biden (White House COVID-19 Response Coordinator). Seine Aussagen zeigen, dass er zu hundert Prozent hinter der Agenda der neuen Weltordnung nach Klaus Schwab steht, zudem dürfte es um seine Zurechnungsfähigkeit nicht gut bestellt sein. So äußerte er, dass Gott den Menschen zwei Arme gegeben habe, um gegen Grippe und Covid-19 geimpft zu werden.

Ashish Kumar Jha (Jahrgang 1970) ist ein indisch-amerikanischer Allgemeinmediziner, der von der linken Biden-Regierung als Coronavirus-Reaktionskoordinator des Weißen Hauses eingesetzt wurde. Anstelle wissenschaftliche Aussagen zu tätigen, die man aufgrund seiner akademischen Ausbildung erwarten können, stützt Jha sich aber auf dümmlich-populistische Botschaften wie:

Ich glaube wirklich, dass Gott uns deshalb zwei Arme gegeben hat, einen für die Grippeimpfung und den anderen für die COVID-Impfung.

Darf ich vorstellen, der Corona-Koordinator des Weißen Hauses, Dr. Jha 1/2:

„Ich glaube wirklich, dass Gott uns deshalb zwei Arme gegeben hat, einen für die Grippeimpfung und den anderen für die COVID-Impfung.“ pic.twitter.com/dt2PubSQp2

— henning rosenbusch (@rosenbusch_) September 7, 2022

Darüber hinaus dürfte Jha ein treuer Diener der neuen Weltordnung sein, wie sie von “globalen Spielern” wie dem Weltwirtschaftsforum (WEF) und George Soros angestrebt wird. So tätigte er anlässlich einer Online-Konferenz mit CDC-Chefin Rochelle Walensky und anderen Gesundheitsexperten folgende Aussage :

Das Ziel meiner Meinung nach ist nicht, zur Normalität zurückzukehren, das Ziel ist es, eine ganz andere neue Normalität aufzubauen, bei der soziale Gerechtigkeit viel mehr im Mittelpunkt steht.

In keinem Land der Welt gab es bislang eine demokratische Abstimmung, ob die Menschen eine solche “neue Normalität” wünschen, wo ihre demokratischen Rechte erlöschen und sie von globalistischen Konzernen autoritär regiert werden. Im Grunde genommen handelt es sich um das Werk von Superschurken, wie man sie beispielsweise aus James Bond Filmen kennt – nur dass sie offenbar so einflussreich sind, dass sie von Geheimagenten nicht gejagt sondern geschützt werden.

Europas Albtraum-Szenario wird wahr: Die Energiekosten werden um 2 Billionen Euro steigen und 20 % des verfügbaren Einkommens erreichen

Wie groß ist das Ausmaß der energiepolitischen Herausforderung?

Wir bekamen heute einen sehr schockierenden Eindruck von den schwindelerregenden Zahlen der existentiellen, lähmenden europäischen Krise, als der norwegische Energieriese Equinor wiederholte, was Zoltan Pozsar im März sagte, als er warnte, dass „der europäische Energiehandel droht zum Stillstand zu kommen, wenn die Regierungen die Liquidität nicht ausweiten, um Nachschussforderungen von mindestens 1,5 Billionen Dollar zu decken“. Bloomberg drückte es in seiner besten, nicht von Zoltan Pozsar stammenden Imitation so aus: „Abgesehen davon, dass die größte Energiekrise seit Jahrzehnten die Rechnungen in die Höhe treibt und die Inflation anheizt, saugt die Krise Kapital auf, um den Handel inmitten wilder Preisschwankungen zu garantieren. Das setzt die Beamten der Europäischen Union unter Druck, einzugreifen, um zu verhindern, dass die Energiemärkte ins Stocken geraten.

„Wir werden Liquiditätshilfen brauchen“, sagte Helge Haugane, Senior Vice President für Gas und Strom bei Equinor, in einem Interview. Das Problem konzentriere sich auf den Derivatehandel, während der physische Markt funktioniere, sagte er und fügte hinzu, dass die Schätzung des Unternehmens von 1,5 Billionen Dollar zur Stützung des so genannten Papierhandels „konservativ“ sei.

Mit anderen Worten: Um eine Energiekatastrophe abzuwenden, sind riesige Mengen an neu gedruckten Finanzmitteln erforderlich (denn angesichts der explodierenden Renditen wird Europas fiskalischer Stimulus zu Ende sein, bevor er begonnen hat, es sei denn, die Zentralbanken springen ein und stützen die jüngsten Rettungspläne für die Hyperinflation im Energiebereich). Leider wird die endgültige Zahl noch gewaltiger ausfallen, denn über Nacht hat das Goldman-Forschungsteam eine sehr lesenswerte Notiz veröffentlicht (verfügbar für Abonnenten), in der die Bank das Ausmaß der Herausforderung der Energierechnung, die möglichen Reaktionen der europäischen Regierungen und die Auswirkungen auf die Industrie untersucht und den Gesamtschaden beziffert. Die Zahlen sind erschütternd:

Laut Goldman könnten die Energierechnungen italienischer Haushalte bis 2023 von ~150 € auf ~600 € steigen. Einige weitere Details:

Für die meisten Familien und Industriekunden werden die Energierechnungen alle zwölf Monate neu verhandelt; nach unseren Schätzungen werden die Energierechnungen für die meisten Verbraucher in diesem Winter ihren Höhepunkt erreichen. Wir schätzen, dass die Kosten für Strom und Gas derzeit bei ca. 500 €/Monat liegen, was einen Anstieg von ca. 200 % gegenüber 2021 bedeutet, als die durchschnittlichen Rechnungen bei ca. 160 €/Monat lagen. Wir glauben, dass sich die Energierechnungen bei einem Szenario ohne Stromzufuhr (aus Russland) auf bis zu 600 €/Monat belaufen könnten (weitere Informationen zu diesem Szenario ohne Stromzufuhr finden Sie hier).

Der Auslöser für diesen exponentiellen Kostenanstieg: Seit Januar 2020 sind die 1-Jahres-Terminpreise für Gas und Strom – in der Regel die Referenz beim Abschluss neuer Energielieferverträge für Familien oder Industriekunden – jeweils um mehr als das 13-fache gestiegen. Die folgende Grafik zeigt diese Entwicklung, umgerechnet auf 100.

Für Europa insgesamt entspräche dies einem Anstieg der Ausgaben für Gas und Strom um fast 2 TRILLIONEN € (was ca. 15 % des BIP entspricht).

Goldman geht davon aus, dass bei unveränderten 1-Jahres-Terminpreisen in den kommenden sechs Monaten die Neuverhandlung von Lieferverträgen die Strom- und Gas-Einheitskosten in der EU im Vergleich zu 2021 um ca. 200 % erhöhen würde. Die nachstehenden Schaubilder zeigen (am Beispiel Italiens) die Entwicklung der Einheitskosten für Gas und Strom (€/MWh) sowohl für industrielle Nutzer als auch für Haushalte.

In diesem Albtraum-Szenario würden die Energierechnungen über 20 % des verfügbaren Bruttoeinkommens der EU-Haushalte ausmachen.

Die nächste Tabelle zeigt eine Sensitivitätsanalyse des Anstiegs der Energierechnungen in Europa in Abhängigkeit von der Entwicklung der Gas- und Strompreise.

Und obwohl Goldman es nicht sagt, ist der größte Gewinner dieses historischen Vermögenstransfers, der Europas Lebensstandard implodieren lässt, da das verfügbare Einkommen in Grundnahrungsmittel wie Strom und Wärme fließt, niemand anderes als Wladimir Putin.

Aber das wussten wir ja schon: Am vergangenen Wochenende veröffentlichte der Credit-Suisse-Repo-Guru Zoltan Poszar den vielleicht aufschlussreichsten Ausschnitt der gesamten europäischen Energiekrise (bis heute), als er den berüchtigten „Minsky-Moment“-Rahmen auf Europa und insbesondere Deutschland ausdehnte, das, wie er sagte, „seine Zahlungen nicht ohne russisches Gas decken kann und die Regierung die Bürger auffordert, Energie zu sparen, damit mehr für die Industrie übrig bleibt“. Er führte dann weiter aus, dass „Minsky-Momente durch übermäßige finanzielle Hebelwirkung ausgelöst werden, und im Zusammenhang mit Lieferketten bedeutet Hebelwirkung eine übermäßige operative Hebelwirkung: In Deutschland hängt die Wertschöpfung von 2 Billionen Dollar von 20 Milliarden Dollar Gas aus Russland ab… …das ist eine 100-fache Hebelwirkung – viel mehr als bei Lehman.“

Raten Sie mal: Russisches Gas wird nie wieder 20 Milliarden Dollar kosten, und in der Zwischenzeit ist der Margenausgleich für die 100-fache Hebelwirkung fällig.

Welche Lösungen könnten die Regierungen also anwenden, um die Auswirkungen auf die Verbraucher in Europa abzufedern? Laut Goldman fallen mir da zwei ein:

Eine „Windfall Tax“ für europäische Energieversorger hätte nur sehr geringe Auswirkungen (nur 30 Mrd. € Einnahmen pro Jahr).

Preisobergrenzen für die Stromerzeugung wären wirksamer und könnten 650 Mrd. EUR pro Jahr einsparen. Dies beruht auf der Tatsache, dass ein großer Teil der Stromerzeugung weniger kostet als die Grenzkosten der Energiequelle. Diese könnten dem Beispiel Spaniens folgen, wo es zwei nebeneinander bestehende Preisobergrenzen gibt:

  • eine Obergrenze für die Gaspreise, die GuD-Anlagen auf den Strompreis umlegen dürfen (ca. 70 €/MWhg, im Vergleich zu den derzeitigen TTF-Niveaus von ca. 200 €/MWhg); und
  • eine Obergrenze für die Höhe der Vergütung, die Festkosten-Technologien (Wasserkraft, Kernkraft, Windkraft, Solarenergie) erhalten dürfen (ca. 75 €/MWh).

Die Preisobergrenzen würden das Problem der Erschwinglichkeit jedoch nicht vollständig lösen, da die Gas- und Stromrechnungen nach Schätzungen des Teams immer noch um 1,3 Mrd. € oder ca. 10 % des BIP steigen würden.

Deswegen ist Goldman der Ansicht, dass die Einführung eines „Tarifdefizits“ erforderlich sein könnte, um den jüngsten Anstieg der Rechnungen über 10 bis 20 Jahre zu verteilen und den Versorgungsunternehmen die Möglichkeit zu geben, diese künftigen Zahlungen rechtzeitig zu sichern. Obwohl diese Regelung die Zerstörung der Nachfrage begrenzen würde, würde sie den Anstieg der Tarife glätten, den kurzfristigen Rückgang der Industrieproduktion begrenzen und das regulatorische Risiko weitgehend entschärfen.

Welche Notlösung auch immer angewandt wird, die Realität ist düster. Und während wir auf die neueste Zoltan-Note warten, um sie auf eine Weise zu quantifizieren, wie nur er es kann, ist die Rechnung einfach: Europa kann nicht mehr Erdgas, Öl, Kohle usw. drucken, also muss es auf die eine oder andere Weise den Kostenanstieg ausgleichen, zuerst bei den Rohstoffen und dann in allen nachgelagerten Ketten, was in sehr naher Zukunft bedeuten wird, dass die Regierungen bald die Lebenshaltungskosten in Europa subventionieren werden, da die Alternative eine gewaltsame Revolution ist. Kurz gesagt: Wir werden erleben, dass die Drucker so heiß laufen wie nie zuvor, und sei es nur, um zu verhindern, dass die Europäer in diesem Winter zu heiß laufen…

Der Preisdeckel auf russische Energie ist die Krönung des Wahnsinns

Von Peter Haisenko 

Die Verteidiger von Demokratie, Marktwirtschaft, Freiheit und freiem Handel, die G 7, zeigen ihr wahres Gesicht. Sie wollen der Welt befehlen, russische Energie nur noch zu Preisen einzukaufen, die sie bestimmt haben. So behandeln die ehemaligen Kolonialisten Russland, als ob es ihre Kolonie wäre.

Alle Staaten, die sich Kolonien angeeignet und Sklavenhandel betrieben haben, befinden sich westlich des Rheins. Die größten von ihnen sind heute vereinigt unter dem Begriff G 7. Deutschland gehört in diesem Sinn nicht dazu, weil es nie am Sklavenhandel beteiligt war. Den industriellen Aufstieg und die wirtschaftliche Blüte verdanken die Kolonialisten der Piraterie, dem Sklavenhandel und der Ausbeutung ihrer Kolonien. Östlich des Rheins, also auch in Deutschland, haben sich die Menschen aus eigener Kraft ihren Fortschritt erarbeitet und der war so entsprechend nachhaltig und für die Kolonialisten bedrohlich. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurde Sklaven-Handel und -Haltung mehr und mehr verpönt. Vor allem England, das British Empire, musste neue Modelle entwickeln, um seinen Luxus auf Kosten anderer fortführen zu können. Da kamen die Gebiete östlich des Rheins ins Visier.

Sogar den selbstherrlichen Briten war klar, dass man aus Deutschland oder

21-jähriger College-Football-Spieler in Arkansas stirbt plötzlich nach Zusammenbruch

Wieder ein Tod eines jungen Sportlers!

Ein Senior Defensive Lineman der Ouachita Baptist University (OBU) in Arkansas starb am Sonntag plötzlich nach einem Zusammenbruch, wie die Schule mitteilte.

Senior Defensive Lineman Clark Yarbrough, 21, starb am Sonntag nach einem „plötzlichen Zusammenbruch“.

Die Todesursache ist unbekannt.

„Heute trauert die Ouachita-Gemeinschaft um den Senior Clark Yarbrough, der heute Morgen nach einem plötzlichen Zusammenbruch verstorben ist“, schrieb die OBU auf Twitter.

„Beten Sie mit uns für seine Familie und Freunde. Weitere Informationen über Campus-Versammlungen nach dieser Tragödie werden bald veröffentlicht“, schloss der Beitrag.

Today the Ouachita community mourns the loss of senior Clark Yarbrough, who died this morning following a sudden collapse. Join us in praying for his family and friends. More information about campus gatherings following this tragedy will be released soon. pic.twitter.com/ePaiYphwN0

— Ouachita Baptist University (@Ouachita) September 4, 2022

Yarbrough ist seit 2019 Mitglied der Ouachita Tigers, wie es auf der offiziellen Website des Teams heißt.

„All-Great American Conference Honorable Mention… Spielte in allen 11 Spielen… Beendete die Saison mit 27 Tackles, 1,5 for loss und einem Quarterback Hurry… Hatte ein Saison-High mit sieben Tackles und 0,5 for loss beim Heimsieg über Arkansas Tech“, so die Website von Ouachita.

Yarbrough stammte aus Rowlett, Texas, und war Mitglied einer Kirche in der Mt. Pisgah Baptist Church in Richardson, Texas. Einem Facebook-Kommentar zufolge arbeitete er in Brookshires Food & Pharmacy.

Er wurde als ein sehr netter und gut erzogener junger Mann beschrieben.

Nach seinem Tod gab es eine Flut von Glückwünschen.

Clark Yarbrough (Source: Naomi Anderson/Facebook)

„Es gibt einfach einige Menschen im Leben, die dein Herz auf eine Art und Weise berühren, die für immer ist… diese wunderbare Seele war der beste Freund meines Sohnes… er war echt, er war freundlich, er war süß und er ließ nie zu, dass sich jemand um ihn herum ausgeschlossen oder nicht wichtig fühlte. Unsere Herzen stehen unter Schock und wir trauern um die Familie Yarbrough. Heute bitte ich um Gebete für unsere Freunde in dieser schweren Zeit. Möge unsere Gemeinschaft, die uns so nahe steht, eine Stütze für Mattie und die Jungs sein! Wir lieben euch, Clark!! Ihr werdet für immer in unseren Herzen sein“, heißt es in einem Facebook-Post von Naomi Anderson.

„Der NWOSU Football Staff, das Team und die Gemeinde haben schweren Herzens von dem Verlust von Ouachita Baptist’s ureigenem Clark Yarbrough durch einen plötzlichen Zusammenbruch erfahren. Wir sind bei euch und sprechen den Freunden und Familienmitgliedern von Yarbrough unser Beileid aus“, schrieb Northwestern Oklahoma State Ranger Football.

Netzfundstück: Schwarzer Winter erwartet das untergehende Europistan – Zieht Euch warm an!

Bereits der fünfte Artikel zur Studie von Veritas Maplecroft, den ich mir über die letzten Tage hinweg genauer angesehen habe: Mit Abstand am Nüchternsten und Sachlichsten, deshalb lasse ich die anderen Links rechts liegen, obwohl auch dies German-Foreign-Policy-Machwerk viel unnütze Schwurbelei enthält, was bei dem Publikationsportal ja nicht überrascht.

Auch Veritas Maplecroft selber ist mit höchster Vorsicht zu geniessen, zumal es sich um einen NWO- & Klimalügenschwindelagenda fördernden Saftladen (aka Sprachrohr der Kabale) handelt; zweifelsohne (auch wenn der Begriff „Sprachrohr“ besser zu German Foreign Policy passt und hier im Bezug zu VM noch verbesserungswürdig wär -> Vorschläge in den Kommentaren und ich editier um).

Alice Weidel (AfD) faltet die „Ampel“-Versager zusammen: „Treten Sie ab – das wäre das beste Entlastungspaket für unser Land!“

So eine flammende Rede hat der Deutsche Bundestag lange nicht gehört: Bei der Aussprache über den Kanzler-Etat, traditionell die Stunde der Opposition, holte AfD-Fraktionschefin Alice Weidel zum großen Rundumschlag gegen die Chaos-„Ampel“ aus.  „Treten Sie ab – das wäre das beste Entlastungspaket für unser Land!“, rief Weidel unter dem Beifall der AfD-Abgeordneten am Ende ihrer Generalabrechnung aus.

Haushaltswoche im Deutschen Bundestag! Der Etat 2023 sieht Ausgaben von rund 445 Milliarden Euro vor, etwas weniger als im Vorjahr (vorbehaltlich eventueller Nachtragshaushalte). 

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wie auch zuvor Unionsfraktionschef Friedrich Merz (CDU) gefielen sich gegenseitig in einer Nabelschau mit viel Eigenlob vor allem mit Blick auf ihre kriegstreiberische Ukraine-Politik und den Sanktions-Irrsinn. 

In der Summe seiner Rede hatte Kanzler Scholz nicht viel mehr zu bieten als wohlfeile Durchhalteappelle. Er zählte noch einmal die einzelnen „Ampel“-Beschlüsse zum dritten sogenannten Entlastungspaket auf, schwurbelte etwas von „unterhaken“ und davon, dass „in schwierigen Zeiten unser Land über sich selbst hinauswächst“.

Einzelabrechnung mit den Totalversagern

Betont sachlich leitete AfD-Fraktionschefin Weidel ihre Replik auf die Kanzler-Rede mit einer Beschreibung des Ist-Zustands ein: „Deutschland steuert in den schwersten Sturm seit Bestehen der Bundesrepublik. Millionen Existenzen stehen auf dem Spiel. Zahllosen Bürgern droht die Verarmung, der mittelständischen Wirtschaft der Zusammenbruch, den Staatsfinanzen dauerhafte Zerrüttung.“

Dann jeder Satz ein knallender Peitschenhieb, der die Totalversager auf der Regierungsbank der Reihe nach zusammenzucken ließ. 

Zuerst knöpfte sich Weidel Kanzler Scholz vor:

► „Auf der Brücke des Staatsschiffs steht der Kapitän der ‚Titanic‘, will von Eisbergen nichts wissen und beschwichtigt die Leute mit hohlen Durchsagen. Mit so einer Besatzung kann die Reise nur im Desaster enden!“

Dann bekam Robert Habeck („Grüne“) sein Fett ab:

► „Ein Wirtschaftsminister, der die Bürger schröpft, um Lobbyisten und Energiekonzernen zu geben, aber von ökonomischen und technologischen Zusammenhängen keine Ahnung hat.“

Danach war Christian Lindner (FDP) an der Reihe: 

► „Ein Finanzminister, der Schulden systematisch verschleiert und hinter Buchungstricks versteckt.“

An Nancy Faeser (SPD) gewandt, sagte Weidel:

► „Eine Innenministerin, die auf dem linken Auge blind ist, beim Islamismus wegschaut und den Verfassungsschutz als Etabliertenschutz missbraucht.“

Den Herren Marco Buschmann (FDP) und Karl Lauterbach (SPD) rief Weidel zu: 

► „Ein Justizminister, der willkürlich Grundrechte einschränkt und dabei behauptet, sie zu ‚schonen‘.“

► „Ein von einem Virus besessener Gesundheitsminister, der laufend Wirres und Unsinniges von sich gibt.“

Noch jemand vergessen? Ach ja, Christine Lambrecht (SPD) und Annalena Baerbock („Grüne“):

► „Eine Verteidigungsministerin, die mit militärischem Gerät offenbar nur dann etwas anfangen kann, wenn es zum Urlaubsvehikel taugt.“

► „Eine Außenministerin, die verspricht, ‚an der Seite der Ukraine‘ zu stehen, gleichgültig wie hart und verheerend die Sanktionspolitik für die eigenen Bürger wird.“

„Ihr Amtseid wird zum Meineid!“

Die AfD-Fraktionsvorsitzende fasste zusammen: „ ‚Egal was meine deutschen Wähler denken‘ – das ist offenbar das Motto dieser gesamten Regierung. Ihr Amtseid, ‚Schaden vom deutschen Volk abzuwenden‘, wird zum Meineid. Ideologische Phantasien und arrogantes Festhalten an Fehlentscheidungen sind Ihnen wichtiger. Ihr verbohrtes Festhalten am Abschalten der letzten Kernkraftwerke ist dafür der beste Beleg. Sie ruinieren dieses Land wirtschaftlich, um die irrationalen Dogmen der ‚grünen‘ Klientel zu bedienen.“

Weidel zerlegt das sogenannte Entlastungspaket

Ausführlich ging die AfD-Fraktionschefin auf die jüngsten Beschlüsse der Chaos-„Ampel“ ein: „Sie versprechen Zuschüsse, die die arbeitende Bevölkerung selbst bezahlen muss und die doch nur ein Strohfeuer sind. Sie verteilen Geld, das Sie den Bürgern vorher weggenommen haben, und stellen das als ‚Wohltat‘ dar.“

Linke Tasche, rechte Tasche

Unter dem Beifall der AfD-Fraktion rief Weidel aus: „Ihre ‚wuchtigen‘ Entlastungen, sind doch nur die Rückerstattung eines Teils der Beute, die der Fiskus als Inflations- und Kriegsgewinnler den Bürgern zusätzlich abknöpft.“ Notwendig seien auf fiskalischer Seite massive Steuersenkungen und eine Abschaffung der CO2-Steuer sowie auf energiepolitischer Seite der Wiedereinstieg in die Kernenergie mit dem Bau neuer Atommeiler und die Inbetriebnahme der fertiggestellten Ostsee-Pipeline Nord Stream 2.

Bürger am Limit

Weidel wies darauf hin, dass bereits jetzt 60 Prozent der deutschen Haushalte ihre gesamten Einkünfte nur für die Lebenshaltung  einsetzen müssen. Zum Sparen bleibe da nichts mehr.

„Wenn das das ‚grüne Wirtschaftswunder‘ sein soll, das im Wahlkampf angekündigt wurde, dann danke für nichts!“, bilanzierte die AfD-Politikerin. Weidel erinnerte daran, dass Inflation und Energiekrise „nicht vom Himmel gefallen“, sondern im Wesentlichen das Ergebnis falscher Regierungspolitik und EZB-Gelddruckerei über Jahre hinweg seien.

Ausblick auf den „heißen Herbst“

Weidel schleuderte den „Ampel“-Versagern entgegen: „Sie haben allen Grund, einen ‚heißen Herbst‘ und Winter zu fürchten. Denn die Bürger haben jedes Recht, gegen eine solche Regierung und eine solche Politik auf die Straße zu gehen.“

Infektionsschutz als Vorwand für Demo-Verbote?

Weidel verbat sich, dass CDU/CSU-Fraktionschef Merz zuvor die Demonstrationsaufrufe der AfD als „Spalterei“ diffamiert hatte und äußerte die Vermutung, dass das neue und unsinnige Infektionsschutzgesetz letztlich nur dazu herhalten solle, um unliebsame Demonstrationen zu unterbinden.

Ausdrücklich stellte Weidel fest: „Galoppierende Inflation und explodierende Energiepreise bedeuten für Millionen Bürger mehr als nur ‚ein bisschen frieren‘, wie ihnen gönnerhaft von oben mitgeteilt wird. Auch für Haushalte der Mittelschicht geht das an die Existenz: Sie können ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen, ihre Rücklagen, Renten- und Versorgungsansprüche werden rasant entwertet, ihnen droht Verarmung und Abhängigkeit von öffentlicher Fürsorge (…)Viele, die heute noch ihre Familien selbst ernähren können, werden ihre Arbeit verlieren. Reihenweise stellen mittelständische Unternehmen bereits jetzt die Produktion ein, weil sie die Energierechnungen nicht mehr stemmen können: Bäcker und Düngerfabriken, Porzellan- und Glashersteller, Gießereien und Aluminiumwerke. Inflation und Energiekrise zerstören den unternehmerischen Mittelstand und die bürgerliche Mittelschicht.“

„Korrigieren Sie endlich Ihre falsche Politik!“

Weidel schloss ihre flammende Rede mit den Worten: „Kommen Sie zurück auf den Boden der Tatsachen. Korrigieren Sie die falsche Politik der Vergangenheit, statt immer neue Fehlentscheidungen obendrauf zu packen. Und wenn Sie dazu nicht willens oder fähig sind:Treten Sie ab. Das wäre das beste Entlastungspaket für unser Land!“

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Die Dekadenz des US-Imperiums

von Thierry Meyssan

Während die USA gegen Russland und China in Stellung gehen, um eine multipolare Organisation der Welt zu verhindern und ihre Hegemonie zu bewahren, schwächen sie sich von innen heraus ab. Ein Sohn von Präsident Biden hat sich mehr Macht angemaßt als ein Senator. Er reist mit offiziellen Flugzeugen, als wäre er von seinem Vater beauftragt, um persönliche Verträge zu unterschreiben, ohne dass jemand weiß, was der Präsident davon denkt. Aber dieser Mann hat keine besondere Fähigkeit, er ist nur ein Junkie, der ein ausschweifendes Leben führt. Niemand weiß, wer die Verträge aushandelt, die er unterzeichnet und von denen er profitiert. Die Größe der amerikanischen Demokratie ist zugunsten von Leuten verschwunden, die weder gewählt noch ernannt wurden.

In den letzten sechs Jahren habe ich verschiedene Artikel lange vor den Mainstream-Medien veröffentlicht, in denen ich vor der Spaltung der US-Bürger und dem Anstieg der Intoleranz in ihrem Land warnte. Ich habe die Unausweichlichkeit eines Bürgerkriegs und die Auflösung des Bundesstaates vorausgesagt.

Tatsächlich erleben wir den Aufstieg neuer Segregationsformen; wir waren schon Zeugen einer undurchsichtigen Präsidentschaftswahl, der Eroberung des Kapitols und einer Hausdurchsuchung des ehemaligen Präsidenten des Landes. Ist die US-Demokratie tot? Wie wird dieses grundlegende Phänomen weitergehen?

Die US-Demokratie

Zuallererst müssen wir den demografischen und soziologischen Wandel im Land betrachten.

Die Zahl der in den USA lebenden Menschen ist von 252 Millionen bei der Auflösung der Sowjetunion im Jahr 1991 auf heute 331 gestiegen, fast ein Drittel mehr; 79 Millionen, um genau zu sein. Gleichzeitig schrumpft die

Alice Weidel: Die größte Entlastung wäre ein Abtreten der Ampel!

Alice Weidel: Die größte Entlastung wäre ein Abtreten der Ampel!

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Im Rahmen der vierstündigen Generaldebatte zur Politik der Bundesregierung hat die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel am Mittwoch im Bundestag scharfe Kritik an der „Ampel“ geübt: „Kommen Sie zurück auf den Boden der Tatsachen. Korrigieren Sie die falsche Politik der Vergangenheit, statt immer neue Fehlentscheidungen obendrauf zu packen. Und wenn Sie dazu nicht willens oder fähig sind: […]

Konferenz zur Weltkriegsvorbereitung und eine alternative Friedenstagung

Konferenz zur Weltkriegsvorbereitung und eine alternative Friedenstagung

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Über die militärische Rivalität der drei Großmächte[1] beraten ab 11. Oktober über 300 Führungskräfte der NATO mit politischen Spitzenkräften und Vertretern der Rüstungsindustrie sowie Militärstrategen in der Messe in Essen. Bereits das martialische Ankündigungsvideo macht deutlich, welcher Geist hier einlädt: Es geht um das, was in Anlehnung an ein Zitat des ehemaligen Militärministers Theodor zu Guttenberg ‚umgangssprachlich Krieg‘[2] heißt. Bei den staatlichen Großmächten USA mit ihren NATO-Vasallen versus China und Russland geht es um die Vorbereitung einer Eskalation zwischen den Weltmächten, die über 90 Prozent der nuklearen Arsenale bereit halten – damit geht es um die Gefahr eines Weltuntergangs. Von Bernhard Trautvetter.

Eine Gefahr für das Bestehen der Zivilisation blenden die Strategen geflissentlich aus. In einem online nicht mehr verfügbaren Papier (Call for Papers) an vorgesehene Referenten fragte die einladende Strategieschmiede „Joint Air Power Competencce Centre“ (JAPCC):

Wie können wir die Bemühungen unserer Regierungen/Bündnisse in diesem Wettbewerb mit dem militärischen Machtinstrument unterstützen?“

Das Konferenzthema der NATO-Militärs folgt dem Titel eines Papiers des wissenschaftlichen Dienstes des US-Kongresses: „Globale Konkurrenz der staatlichen Großmächte“[3]. Das Dokument – zu Deutsch ‚Erneu[er]ter Wettbewerb der Großmächte‘ („Renewed Great Power Competition: Implications for Defense — Issues for Congress”) – berührt Punkte, die die Autoren auf China sowie Russland beziehen:

  • die große Strategie und die Geopolitik des Wettbewerbs der Großmächte als Ausgangsbasis
  • für die Beratung über Fragen der US-Verteidigung;
  • Kernwaffen, nukleare Abschreckung und nukleare Rüstungskontrolle;
  • militärische Fähigkeiten der USA und ihrer Verbündeten im Raum am Indo-Pazifik;
  • die militärischen Fähigkeiten der USA und der NATO in Europa;
  • Fähigkeiten zur Führung der so genannten hochentwickelten konventionellen Kriegsführung;
  • Aufrechterhaltung der Überlegenheit der USA bei konventionellen Waffentechnologien;
  • Innovation und Geschwindigkeit der Entwicklung und des Einsatzes von Waffensystemen;
  • Mobilisierungsfähigkeiten für einen ausgedehnten und groß angelegten Konflikt;
  • Lieferketten-Sicherheit
  • Grauzonentaktiken, darunter hybride Kriegsführung

Der wissenschaftliche Dienst des US-Kongresses räumt immerhin ein:

Die Wiederbelebung des Wettbewerbs der Großmächte hat zu einer erneuten Betonung der Fähigkeiten zur Führung der so genannten konventionellen Kriegsführung auf höchstem Niveau geführt, d.h. in großem Maßstab liegt der Schwerpunkt (…) auf hochintensiver, technologisch anspruchsvoller konventioneller Kriegsführung gegen Gegner mit ähnlich hoch entwickelten militärischen Fähigkeiten.“

Die Vertreter des militärisch-industriellen Komplexes betrachten die Konkurrenz der Großmächte entsprechend ihrer militärischen Funktion und sie gehen dabei bis an die nukleare Schwelle,. Dabei blenden sie die Warnung von Wissenschaftlern aus, dass ein Atomkrieg nicht zu gewinnen ist und dass er das Schicksal der Menschheit bedroht. Wenn in der gegenwärtig extrem angespannten Weltlage eine Macht den Atomkrieg eröffnet, gibt es kein Zurück mehr. Dann droht das das Ende der Menschheit. Die verantwortungslose Leichtfertigkeit der Strategen offenbart der ehemalige Chefstratege des Pentagon, Elbridge A. Colby, mit diesen Worten:

Wir müssen bereit sein, Atomwaffen gezielt einzusetzen. Natürlich kann man die apokalyptische Gefahr solcher Waffen nicht komplett kontrollieren, aber wir sollten zu einem gezielten Einsatz bereit sein“.[4]

Mit Szenarien, die einen Krieg in Europa oder in China zum Gegenstand haben, gehen die Strategen das Risiko eines nuklearen Infernos auch ohne Nuklearkrieg ein. In Europa sind knapp 200 Atomreaktoren am Netz, 111 sind stillgelegt und weitere in der Planung. In einem so hochgefährlich industrialisierten Erdteil stellt ein solches Szenario ein –bewusst eingegangenes– Risiko des Untergangs der Zivilisation zumindest in diesem Raum dar. Dies „Sicherheitspolitik“ zu nennen, wie die Militärs das tun, das stellt eine babylonische Sprachverwirrung dar, die bei vielen Akteuren als Ergebnis der Manipulation der NATO-Lobby zu vernehmen ist.

Der Grund für diese Leichtfertigkeit im Umgang mit dem existenziellen Risiko des Weltuntergangs liegt im unmittelbaren und damit kurzfristigen Rendite-Interesse der Rüstungskonzerne, wie General Verney und der Konzernvertreter von Airbus am Ende des Vorbereitungsmanuskripts der Tagung ausführen:

Als Entwickler und Anbieter neuer Technologien ist die Industrie bereit, die Streitkräfte (…) zu unterstützen. In Anbetracht der ehrgeizigen Ziele, die auf dem Spiel stehen, ist eine starke Partnerschaft zwischen beiden Seiten von entscheidender Bedeutung, um eine gründliche Erfassung der Bedürfnisse zu gewährleisten (…), ohne sich zu früh für bestimmte technische Optionen zu entscheiden, die eine künftige MDO (Multi-Domain-Operation, also eine Kriegsstrategie unter Einbezug aller Waffengattungen und Technikbereiche, B.T.) behindern würden. Die Entwicklung von Betriebskonzepten und technischen Lösungen steckt noch in den Kinderschuhen. Nur wenn wir Hand in Hand arbeiten, können wir die vor uns liegenden Herausforderungen bewältigen.“ [5]

Hier bewahrheitet sich erneut, dass der Kapitalismus den Krieg in sich trägt, wie die Wolke den Regen, wie es einst der französische Sozialist Jean Jaures[6] auf den Punkt brachte.

Alternative Friedenstagung

Der wachsenden Weltkriegsgefahr stellt sich die Friedensbewegung mit einigen Aktionen entgegen, so mit einer Friedenstagung zur Aufklärung über die in der Messe Essen anstehende NATO-Konferenz[7]. Im Aufruf zur Friedenstagung am 10.9.2022 in Essen heißt es:

Die militärischen und ökologischen Zukunftsgefährdungen können nur mit einer friedens-ökologischen Politik abgewendet werden, die Kriege beendet und verhindert und die Konflikte möglichst mit gewaltfreien – diplomatischen – Mitteln löst. Eine Politik militärischer Rivalität und Überlegenheit ist gegen die Überlebensinteressen der Menschheit gerichtet. Stattdessen bedarf es einer umfassenden Kooperation aller Staaten und einer globalen Rüstungskontrolle und Abrüstung in einer Friedensordnung gemeinsamer Sicherheit.“[8]

Titelbild: Vadim Sadovski / shutterstock


Liz Truss wird britische Premierministerin: Kriegstreiberin  und völlig ungebildet

Im Vereinigten Königreich geht heute eine Ära zu Ende, und ob eine neue beginnen wird, muss sich erst weisen. Boris Johnson tritt als Premierminister ab, und als Regierungschef folgt ihm Elizabeth „Liz“ Truss nach. Die bisherige Außenministerin setzte sich in einer parteiinternen Abstimmung klar gegen den früheren Finanzminister Rishi Sunak.

 

Ob Truss in die Fußstapfen ihres großen Vorbilds, der „Eisernen Lady“ Margaret Thatcher wird treten können, erscheint fraglich. Denn bisher ist die neue Premierministerin vor allem durch Kriegstreiberei gegen Russland aufgefallen. Einmal sagte Truss ganz undiplomatisch, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin könne man „mit keinem Wort trauen“. Ein anderes Mal sprach sie von „Elend in ganz Europa und schrecklichen Konsequenzen auf der ganzen Welt“, falls Russland in der Ukraine erfolgreich sein sollte. Dass die 47-Jährige für stets mehr Waffenlieferungen an Kiew und neuen Sanktionen gegen Moskau eintritt, überrascht somit nicht näher.

Baltischen Staaten am Schwarzen Meer lokalisiert

In Russland selbst dürfte die neue britische Premierministerin nicht ganz ernst genommen werden. Grund dafür sind ihre mangelnden Geographiekenntnisse. Anfang Februar meinte Truss, dass die baltischen Länder nicht an der Ostsee (englisch: Baltic Sea) liegen, sondern am Schwarzen Meer: „Wir unseren baltischen Verbündeten über das Schwarze Meer zusätzliche Unterstützung bieten und anbieten.“

Blamage vor Lawrow

Ebenfalls im Februar fragte Truss bei einem Treffen ihren russischen Amtskollegen Sergej Lawrow gefragt, ob sie die russische Souveränität über Rostow und Woronesch anerkennen würde. Sie sagte, dass das Vereinigte Königreich dies nicht tun würde. Truss wusste offenbar nicht, dass die beiden Städte zur Russischen Föderation gehören.

Katastrophale Umfragewerte

Die Briten selbst scheinen über ihre neue Premierministerin nicht begeistert zu sein. In einer Umfrage des Instituts YouGov gaben nur vier Prozent der Befragten an, sie seien „sehr erfreut“, dass Truss in der Downing Street Nr. 10 einzieht. Weitere 18 Prozent zeigten sich „einigermaßen erfreut“, während 67 Prozent eine skeptische bis ablehnende Haltung gegenüber Truss einnehmen.

Dieser Beitrag erschien zuvor auf ZURZEIT unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION


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