Kategorie: Nachrichten
Wird Grönland jemals wieder „grün“ werden?

David Legates
Es ist wieder einmal so weit. Die Hitze des Sommers ist so gut wie vorbei, und jetzt können alle Statistiken über die Sommerschmelze veröffentlicht werden. Dies ist der perfekte Zeitpunkt, um der Bevölkerung wieder einmal Angst zu machen, dass Grönland in einem alarmierenden Tempo schmelzen und die Küstenstaaten überflutet werden. In Staaten wie Iowa und Missouri nehmen nur wenige davon Notiz. Aber in dem Staat mit der niedrigsten mittleren Höhe – Delaware – werden solche Ankündigungen nicht auf die leichte Schulter genommen.
Deshalb haben meine Mitbürger im „First State“ genau aufgepasst, als in einem kürzlich erschienenen Artikel des Smithsonian Magazine behauptet wurde, dass „wenn das gesamte Grönlandeis schmilzt, so sind sich die Wissenschaftler einig, die Erde mit einem Anstieg des Meeresspiegels um etwa einen Meter rechnen muss“. Man beachte, dass alle Wissenschaftler mit dieser Aussage übereinstimmen, also wer sind wir, um zu widersprechen?
Nun, ich sicherlich nicht! Denn ich las den Artikel weiter und fand ein Zitat von Ted Scambos, einem „Eisschild-Experten an der Universität von Colorado Boulder“. Er sagte, dass es mehrere Jahrhunderte dauern würde, um [dieses Niveau des Rückzugs] zu erreichen“. Hmmm … Ich schätze, es ist alles eine Frage des Timings.
Aber auch das ist nur eine Frage der räumlichen Verteilung. Es erstaunt immer wieder, wenn man hört, dass wärmere Bedingungen zu mehr Schnee in Grönland führen werden. Wie kann das sein? Nun, wärmere Luft kann bei Sättigung mehr Feuchtigkeit enthalten als kalte Luft. Wenn also die Temperatur steigt, kann es zu mehr Niederschlag kommen. Vielleicht haben Sie schon einmal den Satz gehört: „Es ist zu kalt, um zu schneien“. Richtig müsste es heißen: „Es ist zu kalt, um viel Schnee zu bekommen“. Die Lufttemperaturen in Zentralgrönland steigen zwar, aber sie nähern sich nicht dem Gefrierpunkt. Daher fällt der Niederschlag immer noch als Schnee, aber durch die verbesserte Fähigkeit, Schnee durch wärmere Luft zu transportieren, nimmt der Schneefall zu. Dies zeigt sich darin, dass das Eis in Mittelgrönland tatsächlich zu- und nicht abnimmt.
In einem anderen aufschlussreichen Absatz des Artikels heißt es jedoch: „Der neue Wert von 25 cm … ist höher als die Schätzungen des Meeresspiegelanstiegs in anderen aktuellen Prognosen“. Sie zitieren den jüngsten Bericht des IPCC, wonach der globale Meeresspiegel bis 2100 aufgrund der Eisschmelze in Grönland nur um 5 bis 13 cm steigen wird. Wie können diese Forscher argumentieren, dass das IPCC – das angesehene globale Gremium von Wissenschaftlern – um einen Faktor zwischen 2 und 5 daneben liegt? Nun, Wissenschaftler können immer sagen, dass es schlimmer sein wird… aber wir können das IPCC nicht kritisieren, wenn es andersherum wäre.
Tatsache ist, dass der Meeresspiegel zwar ansteigt, dieser Anstieg aber im letzten Jahrhundert keine nennenswerte Beschleunigung erfahren hat. Der Meeresspiegel steigt seit dem Ende der letzten Eiszeit vor etwa 22.000 Jahren und wird meiner Meinung nach weiter ansteigen, bis (1) kein Eis mehr auf dem Planeten vorhanden ist oder (2) wir den Kurs umkehren und auf eine neue Eiszeit zusteuern. Die Pole werden sich aus mehreren Gründen immer schneller erwärmen/abkühlen als andere Teile des Planeten. Bei gleichem Energieeinsatz wird sich kalte Luft stärker erwärmen als wärmere Luft. Zweitens hat Wasserdampf eine höhere spezifische Wärme als trockene Luft, d. h. es wird mehr Energie benötigt, um warme, feuchte Luft zu erwärmen als warme, trockene Luft bei gleicher Temperatur. Drittens verringert das schmelzende Eis die Energiemenge, die von der Oberfläche reflektiert wird, was zu einer positiven Rückkopplung führt, bei der der Verlust von Eis zu mehr Energieabsorption führt, was wiederum wärmere Temperaturen zur Folge hat, was wiederum zu einem weiteren Verlust von Eis führt.
Beantworten wir also die Titelfrage: Wird Grönland jemals wieder „grün“ sein? Wenn wir den Anstieg des Meeresspiegels aufhalten wollen, müssen wir in eine weitere Eiszeit eintreten. Doch während der Meeresspiegel kein Thema mehr sein wird, werden die unzähligen Probleme, die kältere Bedingungen mit sich bringen werden, erst der Anfang sein. Änderungen der Kohlendioxid-Konzentration werden jedoch praktisch keine Auswirkungen auf den Meeresspiegelanstieg haben. Um es mit einem Satz aus dem Artikel zu sagen: Grönland könnte wieder grün werden, „aber um das zu erreichen, bräuchten wir mehrere Jahrhunderte, vielleicht sogar mehr.
Autor: Dr. David Legates is a retired Professor of Climatology at the University of Delaware, former Delaware State Climatologist, and author of numerous peer-reviewed articles on meteorology, climate change, and human influence on climate.
Link: https://cornwallalliance.org/2022/09/will-greenland-ever-be-green-again/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
EU & Co. eskalieren: Europa soll das Licht ausgehen
Die Sanktionsspirale setzte die Energiepreis-Spirale in Gang. Doch EU-Granden und ihre Handlanger in den Regierungen wollen den Wirtschaftskrieg gegen Russland nicht beenden. Sie eskalieren weiter und stimmen uns auf Verzicht ein. Ruhig halten wollen sie uns mit Almosen unseres eigenen Steuergelds. Der jüngste EU-Gipfel zeigte: Die Eliten nehmen die Deindustrialisierung und Verelendung Europas für ihre Agenda in Kauf.
Grünen-Energieministerin Gewessler will, dass wir frieren: Öffentliche Gebäude sollen im Winter auf maximal 19 Grad beheizt werden – die niedrigste gesetzlich zulässige Temperatur für Büroarbeit. Auf Gängen von Sozial- und Arbeitsämtern könnte die Temperatur nur 12 Grad betragen. Dort tummeln sich dann tausende Bürger, die wegen stillstehender Werke ihren Job verloren. Am Montag folgten absurde Spartipps: Türen schließen, Badeverzicht, Radfahren stehen auf dem Programm. Riet sie zuletzt, aufs Backrohr zu verzichten, fordert sie die Menschen, die sich das Essen nicht mehr leisten können, zum „Energiesparen“ den Kühlschrank prall zu füllen. Die irrwitzige PR-Kampagne namens „Mission 11“ zahlen sie mit ihren Steuern. Die „Erste Bank“ feiert indes den Sparzwang ab, erinnert an die Wurzeln der Semesterferien. Wir sollen unseren Beitrag leisten und „im Dunkeln schmusen“. Alles wird finster: Der strom- und gaslose Winter soll in die Köpfe. Wenn uns systematisch das Licht abgedreht wird, sollen wir von Luft und Liebe leben und uns gefälligst darüber freuen…
Abgewickelte Wirtschaft
Die Leute sollen sich auf Winter-Elend einstellen, ohne Brot und Arbeit: wichtigen Branchen wird das Licht ausgehen. In Niederösterreich muss ein Bäcker statt 15.000 Euro künftig 90.000 Euro im Monat zahlen. Ein Metzger in Leonding soll für die Kilowattstunde Strom 90 Cent statt 6 Cent berappen. Doch Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) ist „vorsichtig“ bei einer Gas-Preisbremse. Die Pleitewelle rollt: Schon im ersten Halbjahr meldeten 2.308 Unternehmen in Österreich Insolvenz an – 118 Prozent mehr als im Vorjahr. Es trifft alle Ebenen: Jedes zehnte mittelständische deutsche Unternehmen fürchtet um seine Existenz. Die über 10-fache Steigerung der Energiepreise führte im Juli zu einem Produktionsrückgang um 21 Prozent. Siegfried Russwurm, Chef des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) warnt:
„Die Substanz der Industrie ist bedroht.“
Faser-Hersteller Lenzing meldete Hunderte im Burgenland zur Kurzarbeit an. Stahl-Weltmarktführer Arcelor-Mittal aus Deutschland fuhr zwei Hochöfen herunter. Der Borealis-Konzern drosselte die Produktion im Düngemittelwerk in Linz, 700 Stellen stehen auf dem Spiel. Der größte deutsche AdBlue-Hersteller, SKW Stickstoffwerke Piesteritz, fuhr die Produktion wochenlang herunter, weil der Gaspreis unerschwinglich, die Zahlung von 30 Mio. Euro Gasumlage unwirtschaftlich war. Das teure Gut ist weiter knapp, der Engpass nicht gebannt. Bei Ausfall droht ein Rattenschwanz: Die Harnstofflösung ist bei neuen Dieselwägen vorgeschrieben. Ist der Zusatztank leer, startet der Motor nicht. Ganze LKW-Flotten werden stranden, die Regale bleiben europaweit leer. Zugleich wird bereits der Diesel knapp, Tankstellen in Kärnten und Tirol hatten zuletzt bereits trockene Zapfsäulen. Zur Untätigkeit gezwungene Arbeiter fänden auch zuhause keine Wärme: Bei Heizöl beträgt die Wartezeit 10 Wochen.
Abgeschobene Verantwortung
Der Wirtschaft droht die Abwicklung, dem Volk schleichende Enteignung. Die Menschen blechen für die Energiepreise gleich vierfach: Zur eigenen Heizrechnung kommen die Kosten der Transportbranche, der Produzenten & des Handels dazu. „Entlastungspakete“ zahlen sie mit ihren Steuern. Wenn sie überhaupt „wirken“: Der heimische Strompreisdeckel subventioniert maximal 30ct/kWh für einen Verbrauch von 2900 kWh. Familien überschreiten diesen oft, selbst wenn sie sparsam leben. Steigt der Preis über 40ct/kWh, werden Bürger zur Kasse gebeten. Kritische Experten fürchten eine kartellähnliche Anhebung der Preise. Und fällige Steuern werden auf den Gesamtpreis erhoben, der Finanzminister schneidet mit…
Pannen-Kanzler Nehammer schob die Verantwortung oft auf die „europäische Ebene“ ab. Und in der Vorwoche mauschelten die Architekten der Selbstmord-Sanktionen in warmen Gemäuern in Brüssel über die nächste Order für den Kontinent. Das maue Ergebnis: Die EU-Kommission wird die Abschöpfung von Stromkonzern-Gewinnen prüfen. Zudem will sie eine „Gaspreis-Bremse“ für russisches Gas einführen, anstatt auf eine Bremse innerhalb der EU zu setzen. Es ist reine Showpolitik: Denn die Polit-Eliten brauchen Putin als Sündenbock für den Kälte-Winter. So wollen sie sich gegenüber der Kritik des Volkes, das zunehmend den Einkauf von Russen-Gas fordert, schadlos halten. Dieses soll glauben, der böse Russe gebe es nicht billig her. Tatsächlich will die EU, dass die Verträge der Länder ungültig werden. Man will ihnen verunmöglichen, souverän und eigenständig Gas zu kaufen, wie es Ungarn derzeit tut. Die SPÖ fordert die Abgabe der Energie-Souveränität nach Brüssel sogar offen.
Abgezockte Kontrollpläne
Sobald die EU-Granden handeln, entkoppeln sie die Materie wohl offiziell von den Sanktionen – aus Kalkül. Denn bei Sanktionen braucht es Einstimmigkeit; so konnte sich etwa Ungarn eine Ausnahme beim Öl-Embargo ausbedingen. Bei „normalen“ Energie-Ordern reicht hingegen eine qualifizierte Mehrheit der Staats- und Regierungschefs. Das heißt: 55 Prozent der EU-Länder, sofern sie über 65 Prozent der Bevölkerung verfügen, reichen für bindende Beschlüsse. Über „aufmüpfige“ kleine Länder kann man dann drüberfahren. Die Umsetzung würde man an die Mitgliedsländer delegieren, um die nötige Einstimmigkeit für EU-Finanzgesetze auszuhebeln. In einigen Monaten könnte das Einstimmigkeitsprinzip dann Geschichte sein. Zuletzt sprach sich auch „Great Reset“-Ministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) für seine Abschaffung aus. Es geht um die völlige Unterordnung unters Diktat von EU-Kommissionspräsidentin Ursula Von der Leyen. Diese will – wie bei Corona – „die Kurve abflachen“: Ein Schlagwort für totalitäre „Maßnahmen“ und die Verteilung von Almosen an Bürger mit Almosen aus dem eigenen Steuergeld nach dem Prinzip „koste es, was es wolle“. Im Zweifelsfall hat man ja die EZB, die Geldmassen drucken und die Schulden der Länder aufkaufen kann, um die Inflationsspirale zur Enteignung der Bürger am Laufen zu halten. Die Agenda dahinter: Bürger, die nichts besitzen, sind leichter zu kontrollieren.
Energiekrise: Nun doch wieder dreckige Kohle statt sauberem Erdgas?
Um die Energiekrise zumindest ein wenig abzufedern, setzen die Europäer wieder zunehmend auf die von Klimafanatikern so verhasste Kohle, welche das deutlich sauberere Gas ersetzen soll. Diese kommt nun nicht mehr aus Russland, sondern unter anderem aus Australien, Südafrika und Indonesien… Zu gepfefferten Preisen.
Eigentlich hätte die Kohleverstromung schon längst aufgegeben werden sollen, zumal die Kohlekraftwerke als Dreckschleudern gelten und ganz und gar nicht in die schöne saubere Energiewelt der Klimafanatiker passen. Doch da sich die Europäische Union mit den Sanktionen gegen Russland gerade an den Rand des totalen wirtschaftlichen Kollapses bringt und Bürger und Unternehmen sich die hohen Energiekosten nicht einmal mehr ansatzweise leisten können, wird eben in den sauren Apfel gebissen: Die Kohlekraftwerke werden vielerorts wieder in Betrieb genommen.
Weil jedoch russische Kohle sanktioniert wird (weshalb China immer mehr davon mit enormen Preisnachlässen importiert), greifen die Europäer zunehmend auf Lieferungen aus Südafrika und Australien zurück. Laut Oilprice.com kostete dort, vom Hafen im australischen Newcastle, die Tonne auf Basis des “frei an Bord”-Preises (FOB) im Juli 210 Dollar. Im September stiegen die Preise in Newcastle bereits auf knapp 460 Dollar pro Tonne – womit sich diese innerhalb kürzester Zeit mehr als verdoppelten. Zum Vergleich: russische Kohle wurde mit Stand Ende Juli mit 150 Dollar pro Tonne gehandelt, was den Chinesen und den Indern wiederum enorme preisliche Vorteile bietet.
Brüssel müsste nur über den eigenen ideologischen Schatten springen, die unsinnigen Sanktionen gegen den russischen Energiesektor beenden – und schon könnte wieder Erdgas durch Nord Stream 1 (sowie durch Nord Stream 2) fließen. Doch die Hardliner warnen davor, dass man damit “Putins Krieg gegen die Ukraine” finanziere. Die Sanktionen haben mittlerweile dafür gesorgt, dass die Europäer zwar in Volumen gemessen weniger aus Russland importieren, doch gleichzeitig in Geld gemessen deutlich mehr dafür bezahlen, weil die Preise explodiert sind. Gleichzeitig kauft man russisches Öl über Indien und russisches Flüssiggas über China – ebenfalls mit Preisaufschlägen zugunsten der dortigen Händler. Ganz zu schweigen davon, dass viele Länder weltweit keinen Sinn darin sehen, ihre eigene Wirtschaft zu vernichten, nur um Russland damit zu schaden, weshalb die ganzen westlichen Sanktionen schlussendlich ohnehin nur ins Leere laufen und nun die Menschen und Unternehmen in Europa darunter leiden.
Wenn man bedenkt, dass Russland bislang für rund 70 Prozent der EU-Kohleimporte zur Befeuerung der Kraftwerke verantwortlich war und diese Importe mittlerweile wegen der Sanktionen eingestellt wurden, wird auch deutlich, wie verzweifelt man auf europäischer Seite nun auf der Suche nach Ersatzlieferungen ist. Einem Bericht zufolge sollen die Importe von Kohle in die EU plus Großbritannien im kommenden Jahr um beinahe die Hälfte höher sein als noch in diesem Jahr – geliefert von Australien, den Vereinigten Staaten, Kolumbien, Südafrika und zunehmend auch Indonesien. Doch mit den stark steigenden Marktpreisen wird auch die Kohle zunehmend zu einem teuren und stinkenden Ersatz für das russische Erdgas. Ein Ersatz, der wie schon das teure Flüssiggas, nicht sehr umweltfreundlich erst einmal per Schiff über die Ozeane geschippert werden muss…
Die USA und Großbritannien sind in der Ukraine de facto Kriegsparteien gegen Russland
NASA-Rover findet organisches Material in Mars-Sediment
Der Mars-Rover Perseverance stößt bei einer Bohrung im Sediment-Gestein eines Flußdeltas bei einem ehemaligen Krater-See auf eine hohe Konzentrationen organischer Moleküle.
Sensation – NASA findet Hinweise für Leben auf dem Mars
Hier die NASA-Pressemitteilung vom 15.9.2022 zu dieser Entdeckung sowie im Anschluss Bilder der NASA:
NASA’s Perseverance Rover Investigates Geologically Rich Mars Terrain
NASA’s Perseverance rover is well into its second science campaign, collecting rock-core samples from features within an area long considered by scientists to be a top prospect for finding signs of ancient microbial life on Mars. The rover has collected four samples from an ancient river delta in the Red Planet’s Jezero Crater since July 7, bringing the total count of scientifically compelling rock samples to 12.
“We picked the Jezero Crater for Perseverance to explore because we thought it had the best chance of providing scientifically excellent samples – and now we know we sent the rover to the right location,” said Thomas Zurbuchen, NASA’s associate administrator for science in Washington. “These first two science campaigns have yielded an amazing diversity of samples to bring back to Earth by the Mars Sample Return campaign.”
Twenty-eight miles (45 kilometers) wide, Jezero Crater hosts a delta – an ancient fan-shaped feature that formed about 3.5 billion years ago at the convergence of a Martian river and a lake. Perseverance is currently investigating the delta’s sedimentary rocks, formed when particles of various sizes settled in the once-watery environment. During its first science campaign, the rover explored the crater’s floor, finding igneous rock, which forms deep underground from magma or during volcanic activity at the surface.
“The delta, with its diverse sedimentary rocks, contrasts beautifully with the igneous rocks – formed from crystallization of magma – discovered on the crater floor,” said Perseverance project scientist Ken Farley of Caltech in Pasadena, California. “This juxtaposition provides us with a rich understanding of the geologic history after the crater formed and a diverse sample suite. For example, we found a sandstone that carries grains and rock fragments created far from Jezero Crater – and a mudstone that includes intriguing organic compounds.”
“Wildcat Ridge” is the name given to a rock about 3 feet (1 meter) wide that likely formed billions of years ago as mud and fine sand settled in an evaporating saltwater lake. On July 20, the rover abraded some of the surface of Wildcat Ridge so it could analyze the area with the instrument called Scanning Habitable Environments with Raman & Luminescence for Organics & Chemicals, or SHERLOC.
SHERLOC’s analysis indicates the samples feature a class of organic molecules that are spatially correlated with those of sulfate minerals. Sulfate minerals found in layers of sedimentary rock can yield significant information about the aqueous environments in which they formed.
What Is Organic Matter?
Organic molecules consist of a wide variety of compounds made primarily of carbon and usually include hydrogen and oxygen atoms. They can also contain other elements, such as nitrogen, phosphorus, and sulfur. While there are chemical processes that produce these molecules that don’t require life, some of these compounds are the chemical building blocks of life. The presence of these specific molecules is considered to be a potential biosignature – a substance or structure that could be evidence of past life but may also have been produced without the presence of life.
In 2013, NASA’s Curiosity Mars rover found evidence of organic matter in rock-powder samples, and Perseverance has detected organics in Jezero Crater before. But unlike that previous discovery, this latest detection was made in an area where, in the distant past, sediment and salts were deposited into a lake under conditions in which life could potentially have existed. In its analysis of Wildcat Ridge, the SHERLOC instrument registered the most abundant organic detections on the mission to date.
“In the distant past, the sand, mud, and salts that now make up the Wildcat Ridge sample were deposited under conditions where life could potentially have thrived,” said Farley. “The fact the organic matter was found in such a sedimentary rock – known for preserving fossils of ancient life here on Earth – is important. However, as capable as our instruments aboard Perseverance are, further conclusions regarding what is contained in the Wildcat Ridge sample will have to wait until it’s returned to Earth for in-depth study as part of the agency’s Mars Sample Return campaign.”
The first step in the NASA-ESA (European Space Agency) Mars Sample Return campaign began when Perseverance cored its first rock sample in September 2021. Along with its rock-core samples, the rover has collected one atmospheric sample and two witness tubes, all of which are stored in the rover’s belly.
The geologic diversity of the samples already carried in the rover is so good that the rover team is looking into depositing select tubes near the base of the delta in about two months. After depositing the cache, the rover will continue its delta explorations.
“I’ve studied Martian habitability and geology for much of my career and know first-hand the incredible scientific value of returning a carefully collected set of Mars rocks to Earth,” said Laurie Leshin, director of NASA’s Jet Propulsion Laboratory in Southern California. “That we are weeks from deploying Perseverance’s fascinating samples and mere years from bringing them to Earth so scientists can study them in exquisite detail is truly phenomenal. We will learn so much.”
More About the Mission
A key objective for Perseverance’s mission on Mars is astrobiology, including caching samples that may contain signs of ancient microbial life. The rover will characterize the planet’s geology and past climate, pave the way for human exploration of the Red Planet, and be the first mission to collect and cache Martian rock and regolith.
Subsequent NASA missions, in cooperation with ESA, would send spacecraft to Mars to collect these sealed samples from the surface and return them to Earth for in-depth analysis.
The Mars 2020 Perseverance mission is part of NASA’s Moon to Mars exploration approach, which includes Artemis missions to the Moon that will help prepare for human exploration of the Red Planet.
JPL, which is managed for NASA by Caltech, built and manages operations of the Perseverance rover.
For more about Perseverance:
https://mars.nasa.gov/mars2020/
Hoher Kommissar der UN für Menschenrechte fordert von Kiew, in Charkow nicht zu foltern

Aus der Ukraine kommen weiterhin besorgniserregende Meldungen, die ich hier zusammenfassen werde. Bevor wir zur Aufforderung an Kiew kommen, die Menschen in den gerade eroberten Gebieten nicht zu foltern, will ich auf Meldungen aus anderen Regionen eingehen. Cherson und Saporoschje Bei Cherson, wo die ukrainische Armee unter schweren Verlusten erfolglos versucht hat, einen Durchbruch gegen […]
+++ Achtung Reichelt! +++ 16.09.2022
Julian Reichelt:
Vor wenigen Tagen löste unsere Innenministerin Nancy Faeser, die eher ihre eigenen Ansichten als unser Land beschützt, den Expertenkreis Politischer Islamismus auf – ohne Angabe von Gründen. Was sie uns vorgaukeln möchte, könnte klarer kaum sein. Wo es keine Islamismus-Experten gibt, gibt es auch keinen Islamismus. Das ist so, als würden Sie die Polizei abschaffen und hoffen, dass es dann keine Banküberfälle mehr gibt.
Genau 21 Jahre nach dem 11. September 2001, der nur möglich wurde, weil deutsche Sicherheitsbehörden die größte und mörderischste Terror-Verschwörung der Weltgeschichte direkt vor ihren Augen übersahen, die Zelle von Mohammed Atta in Hamburg-Harburg, hat unsere Innenministerin Nancy Faeser den Islamismus in Deutschland – besiegt.
Nicht durch Überwachung, nicht durch Fahndungsdruck und unerbittliche Jagd auf diese mörderische Ideologie und ihre Zehntausenden Anhänger in Deutschland, nicht durch Anklagen und lange Haftstrafen, nicht, indem man jeden Tag da genau hinsieht, wo man vor 21 Jahren so fürchterlich versagt hat, nicht durch Abschiebung und sichere Grenzen, nein. Nancy Faeser und ihre geistigen Mitstreiter bei unseren öffentlich-rechtlichen Medien wie der neue ARD-Chef Kai Gniffke haben den Islamismus mit einem viel sanfteren Mittel überwunden: Sie reden einfach nicht mehr drüber, sie vertuschen es.
Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte.
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Österreich: Volksbegehren für Bargeldsicherung
Fast unbeachtet von den westlichen Medien fand ein wichtiges Gipfeltreffen statt
Was über die Kämpfe an der tadschikisch-kirgisischen Grenze bekannt ist
Gasumlage: Wieder Geschenke nach oben und unten zu Lasten der Mitte

Von PROF. EBERHARD HAMER | Robert Habeck ist gelernter Kinderbuch-Autor. Nur Feinde können ihm geraten haben, ohne jede Vorkenntnis das Amt des Wirtschaftsministers einer der größten Exportnationen zu übernehmen. Immerhin hängen von den Entscheidungen des Bundeswirtschaftsministers entscheidende Weichenstellungen für das Überleben unserer Betriebe, der Arbeitsplätze, des Wohlstandes, des Exports und der Frage ab, ob unsere […]
Die Sommererwärmung am Tage bestimmt vorrangig die Jahreserwärmung seit 1988
Josef Kowatsch, Stefan Kämpfe
Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) erwärmte sich das heutige Deutschland seit 1881 bis heute um 1,6 Grad. Soviel zeigt das Flächenmittel der heutigen Wetterstationen mehr an als vor 140 Jahren, die allerdings noch an ganz anderen und kälteren Standorten standen. Viel der gemessenen DWD-Erwärmung machen somit auch Nutzungsänderungen und Standortveränderungen aus, man nennt das Wärmeinseleffekt (WI). Der WI-Effekt bei den heutigen wärmeren Standorten ist menschenverursacht. Doch dieser soll in diesem Aufsatz zunächst unberücksichtigt bleiben. Gehen wir somit von den 1,6 Kelvin Jahreserwärmung von 1881 bis 2021 aus.
Abb. 1a und 1b: Man kann verschiedene Betrachtungsweisen wählen, um den Verlauf der Jahresmitteltemperaturen seit 1881 zu interpretieren. Nicht strittig ist jedoch das Fehlen einer längeren Erwärmungsphase, welche, je nach Betrachtungsweise, schon um 1900 oder erst um 1950 begann, aber mit Sicherheit mit dem Kaltjahr 1987 endete. Oben (1a) die Einteilung nach KÄMPFE, unten (1b) nach KOWATSCH. Die vom DWD veröffentlichten Deutschlandtemperaturen zeigen seit 1881 einen Anstieg um 1,6°C
Nun lag aber 1881 in einer Kaltphase am Ende der Kleinen Eiszeit. Das zeigt uns die nächste Grafik der Wetterstation Hohenpeißenberg, deren Daten bis 1781 vorliegen.
Abb. 2: Die Wetterstation Hohepeißenberg zeigt für das DWD-Startjahr 1881 eine Temperaturdepression. Die Daten sind zuverlässig bis 1936, weil erst nach 1936 die Stationsverlagerung an wärmere Standorte erfolgte.
Aus den Grafiken 1 und 2: Die Kaltphase war erst um 1900 beendet. Eine Grafik ab 1898 bis 1987 (90 Jahre) zeigt keinerlei Temperaturanstieg, hat da CO2 noch nicht gewirkt?
Abb. 3: Die vom DWD herausgegebenen Jahrestemperaturen Deutschlands zeigen zwischen 1898 und 1987, also 90 Jahre lang, keinerlei Erwärmung.
Aus den DWD-Daten lesen wir ab: Die hauptsächliche Klimaerwärmung begann erst durch einen Temperatursprung im Jahre 1988.
Abb. 4: Ab 1988 wurde es in Deutschland plötzlich wärmer, die Trendlinie der 2000 Wetterstationen steigt seitdem weiter.
Erklärung: Die Trendlinie der Abb. 4 beginnt ein halbes Grad höher als bei Abb.3. Im Schnitt der Einzelmonate fand der Sprung bei den Jahrestemperaturen auf ein höheres Niveau 1988 statt. Einzelne Monate lagen auch bereits davor oder wie der April erst später. Ein Temperatursprung kann nicht durch CO2 herbeigeführt werden. Ein Temperatursprung wie 1988 hat natürliche Gründe. Und die seitdem anhaltende Erwärmung ab 1988 von 0,28 C/Jahrzehnt unterziehen wir nun einer näheren Betrachtung hinsichtlich Jahreszeiten.
Aber fassen wir erst einmal zusammen: Die Klimaerwärmung Deutschlands fand hauptsächlich erst ab 1988 statt. Und nicht wie behauptet seit über 100 Jahren oder seit Beginn der Industrialisierung.
Wir fragen uns weiter: Wie war diese Deutschland-Erwärmung ab 1988 auf die Jahreszeiten verteilt, unterscheiden sich Sommer und Winter?
Halten wir zwischenzeitlich fest: Die Klimaerwärmung fand hauptsächlich ab 1988 in der Jahreszeit Sommer statt.
Fragt man sich nun weiter, ob die Sommertage rundum wärmer wurden oder ob es Tag/Nachunterschiede gibt, dann erhält man folgende Vergleichsgrafiken. Anmerkung: Von DWD-Deutschland liegt diese Erfassung in mittlere T-max und T-min nicht vor, wir haben exemplarisch Ellwangen und Dachwig genommen, weil die allg. Sommererwärmung (braune Grafik) bei Ellwangen etwa die gleiche Steigung hat wie die DWD-Deutschland, bei Dachwig etwas weniger.
Abb. 6a und 6b: Der Der Temperaturanstieg im Sommer erfolgte hauptsächlich tagsüber, die nächtlich gemessenen mittleren T-Min-Temperaturen steigen kaum im Vergleichszeitraum. Beim ländlichen Dachwig im Thüringer Becken (6b, unten) zeigt sich ein ganz ähnliches Bild – die mittleren Minima steigen dort überhaupt nicht.
- Die angeblich CO2– verursachte Klimaerwärmung fand gar nicht wie behauptet seit dem Ende der Industrialisierung statt.
- Die Klimaerwärmung fand in Deutschland erst ab 1988 statt, und zwar hauptsächlich im Sommer und auch nur tagsüber.
- Das ist der Beweis, dass CO2 nicht der Hauptverursacher der Erwärmung sein kann.
Beachte: Alle Daten der Grafiken sind nicht wärmeinselbereinigt.
Aus den DWD-Daten ergibt sich die nächste Fragestellung: weshalb fand die Klimaerwärmung nur tagsüber und hauptsächlich im Sommer statt? Antwort: Die Zunahme der Sonnenstunden ab 1988 und die großflächige Trockenlegung Deutschlands sowie häufigere Süd-, Südwest- und Zentralhochlagen sind der Hauptgrund der enormen Tageserwärmung in den drei Sommermonaten. Und nachts scheint eben keine Sonne.
Abbildung 7: Um etwa 90 Stunden nahm die Sonnenscheindauer seit 1988 zu, das musste stark erwärmend wirken. Der Sommer 2022 war der mit Abstand sonnigste seit dem flächendeckenden Aufzeichnungsbeginn der Sonnenscheindauer im Jahre 1951.
Fazit: Es gibt natürliche Ursachen der Klimaerwärmung im Sommer, aber auch vom Menschen verursachte:
Natürliche Ursachen: Zunahme der Sonnenstunden und Zunahme der Zentralhoch-, Süd- und Südwestwetterlagen, im Sommer herrscht zunehmend mediteranes Klima, vor allem im Süden Deutschlands.
Menschenverursachte Klimaerwärmung a) zunehmende Landschaftsversiegelungen durch Bebauung, siehe Versiegelungszähler. (Stand 50 428 qkm) Das Regenwasser wird nicht zurückgehalten, sondern geht über die Kanalisation direkt ins Meer zurück.
b) Trockenlegung von Feld, Wald und Flur durch Drainagen, aber auch mittels Photovoltaikanlagen und Windrädern. Ferner ständige Zerstörung der wasserspeichernden Humusschicht: Über die Hälfte der Deutschlandfläche ist betroffen. Großflächige Deutschlanderwärmung im Sommer auf Maxima bis zu 40°C, Versteppung der freien Fläche im Sommer.
Beide Ursachen, natürliche und anthropogene begünstigen sich gegenseitig und korrelieren miteinander.
Der WI-Effekt im Winter ist viel kleiner und wird nur bei den städtischen, bzw. stadtnahen Wetterstationen durch die Gebäudeheizung tags und nachts gleichermaßen erzeugt. Mit dem Ausufern der Städte, der Erweiterung der energieintensiven Industrie- und Gewerbegebiete steigt der winterliche WI-Effekt ebenfalls weiter an.
Erkenntnis: Die natürlich bedingten Ursachen der Erwärmung seit 1988 können sich wieder ändern, das haben wir nicht in der Hand. Die menschenverursachten Flächenversiegelungen und Trockenlegungen halten leider an. Vor allem die gläubige CO2-Treibhauswissenschaft verhindert einen „sinnvollen Kampf dem Klimawandel“. Die tagsüber stattfindende und menschenverursachte sommerliche Erwärmung seit 1988 wird hartnäckig ignoriert, da sie der CO2-Treibhaustheorie widerspricht.
Abhilfevorschläge, die auch helfen: Wiedervernässung der deutschen Landschaften. Den Regen dort halten, wo er niedergeht, in Städten und in Landschaften. Man muss nicht gleich die Dachrinnen abbauen oder die Drainagen aus den landwirtschaftlichen Flächen rausreißen und das einstige mittelalterliche Sumpfgebiet wiederherstellen. Auch mehr Kleinspeicher zur landwirtschaftlichen Bewässerung (in Ostdeutschland sind diese vielfach noch aus DDR-Zeiten vorhanden; nur die Beregnungsanlagen wurden nach 1990 abgebaut), können bei der Ertragssicherung im Ackerbau helfen und das lokale Klima verbessern.
In allen Artikel machten wir bislang diverse Einzelvorschläge, teils auch durch Anregungen der Kommentatoren. Hier nun vier weitere Beispiele:
Abbildung 8: Noch aus DDR-Zeiten stammender Kleinspeicher an einem Bach in Kromsdorf bei Weimar. Hauptsächlich zur Bewässerung angelegt (die DDR musste sich weitgehend selbst mit Grundnahrungsmitteln sowie Obst und Gemüse versorgen), wird durch solche Wasserflächen auch das Lokalklima verbessert, und es entstehen neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere in der meist ausgeräumten Agrarlandschaft. Foto: Stefan Kämpfe
Abbildung 9: Foto Kowatsch, Schaffung von begrünten Tümpeln und Weihern in der Landschaft, auf dem Bild zwischen den beiden Waldstücken zu sehen.
Erklärung zu Abbildung 9: Die beiden Waldstücke und die intensiv genutzten Wiesen sind durch Drainagen trockengelegt. In der Talsohle ist der kerzengerade angelegte Abwasssergraben erkennbar, der in eine begrünte Weihermulde mündet. Bei plötzlichen Gewittern füllt sich der Weiher, das Wasser versickert und verdunstet im Sommer. Die Pflanzen vergrößern die Verdunstung, kühlen zusätzlich und erhöhen den Wasserdampfgehalt in der Luft. Zugleich dient der begrünte Weiher dem Hochwasserschutz.
– Hecken: In ausgeräumten Agrarlandschaften, wie etwa der Magdeburger Börde oder der Leipziger und der Münsterländer Tieflandsbucht, würde die Anlage von Baumhecken dabei helfen, die Austrocknung zu bremsen. Der dafür erforderliche Verlust an landwirtschaftlicher Nutzfläche wird durch die eintretende Ertragssteigerung infolge der Verbesserung des Kleinklimas mehr als ausgeglichen; auch erhöht sich die Ertragssicherheit, und die Artenvielfalt in der Pflanzen- und Tierwelt wird gefördert. Hecken helfen mit, den Humus vor Ort zu halten, da sie das bei Starkregen auftretende Oberflächenwasser abbremsen.
Abb. 10: Heckenlandschaft in Schleswig-Holstein (Foto: imago images / blickwinkel) Auch der Wind wird gebremst und kann den Humus nicht fortwehen wie das in ausgeräumten Agrarlandschaften häufig der Fall ist. Bitte googeln, Bodenerosion durch Wind
– Vermehrte Humusbildung. Eine Tonne Humus kann die fünffache Menge Wasser einspeichern. „Experten gehen davon aus, dass pro Jahr etwa 0,3 bis 1,4 Tonnen Boden pro Hektar und Jahr auf natürliche Weise neu gebildet wird. Jährlich gehen aber im Schnitt zwischen 1,4 und 3,2 Tonnen Boden pro Hektar durch Erosion verloren.“ Im Schnitt gehen somit etwa 1,5 Tonnen Humus pro Hektar jährlich verloren. Diese Angabe brauchen wir für die Überschlagsrechnung
Die landwirtschaftlichen Flächen in Deutschland lagen im Jahr 2021 bei 16,6 Millionen Hektar. (46% der Deutschlandfläche) Rechnen wir im Schnitt mit 1,5 Tonnen Humusverlust auf 1 Hektar, dann sind dies 1,5 x 16,6 Millionen Tonnen Humusverlust jährlich allein auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen. Die verringerte Wasserspeicherung des Bodens durch Humusverlust beträgt somit: 1,5 x 16,6 x 1000000 x 5000 Liter.
Um die Humusbilanzen zu verbessern, müssen sich die Fruchtfolgen ändern: Weg mit dem Humuszehrer Mais, dafür mehr Leguminosen und Futterkulturen (Klee- und Luzernegras) in die Fruchtfolgen. Auch im Wald ist Humus ein großes Thema: Laubbäume, besonders Linden und Buchen, bilden viel wertvollere Humusformen, als Fichten und Kiefern. In Land- und Forstwirtschaft ist außerdem stärker auf die Vermeidung von Bodenverdichtungen zu achten, denn diese beeinträchtigen das Wasserspeichervermögen der Böden enorm.
Fazit: Alles durch Flächenversiegelung, Trockenlegungen, Bodenverdichtungen und Humusvernichtung sofort abgeleitete Wasser geht ins Meer und trägt seit Jahrzehnten zum Meeresspiegelanstieg bei. Das muss aufhören. Unsere Vorschläge sind Klimaschutz, die dem Klima helfen.
Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer und unabhängiger Klimaforscher
Stefan Kämpfe, Diplomagraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher







