Kategorie: Nachrichten
Liz Truss wird britische Premierministerin: Kriegstreiberin und völlig ungebildet
Im Vereinigten Königreich geht heute eine Ära zu Ende, und ob eine neue beginnen wird, muss sich erst weisen. Boris Johnson tritt als Premierminister ab, und als Regierungschef folgt ihm Elizabeth „Liz“ Truss nach. Die bisherige Außenministerin setzte sich in einer parteiinternen Abstimmung klar gegen den früheren Finanzminister Rishi Sunak.
Ob Truss in die Fußstapfen ihres großen Vorbilds, der „Eisernen Lady“ Margaret Thatcher wird treten können, erscheint fraglich. Denn bisher ist die neue Premierministerin vor allem durch Kriegstreiberei gegen Russland aufgefallen. Einmal sagte Truss ganz undiplomatisch, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin könne man „mit keinem Wort trauen“. Ein anderes Mal sprach sie von „Elend in ganz Europa und schrecklichen Konsequenzen auf der ganzen Welt“, falls Russland in der Ukraine erfolgreich sein sollte. Dass die 47-Jährige für stets mehr Waffenlieferungen an Kiew und neuen Sanktionen gegen Moskau eintritt, überrascht somit nicht näher.
Baltischen Staaten am Schwarzen Meer lokalisiert
In Russland selbst dürfte die neue britische Premierministerin nicht ganz ernst genommen werden. Grund dafür sind ihre mangelnden Geographiekenntnisse. Anfang Februar meinte Truss, dass die baltischen Länder nicht an der Ostsee (englisch: Baltic Sea) liegen, sondern am Schwarzen Meer: „Wir unseren baltischen Verbündeten über das Schwarze Meer zusätzliche Unterstützung bieten und anbieten.“
Blamage vor Lawrow
Ebenfalls im Februar fragte Truss bei einem Treffen ihren russischen Amtskollegen Sergej Lawrow gefragt, ob sie die russische Souveränität über Rostow und Woronesch anerkennen würde. Sie sagte, dass das Vereinigte Königreich dies nicht tun würde. Truss wusste offenbar nicht, dass die beiden Städte zur Russischen Föderation gehören.
Katastrophale Umfragewerte
Die Briten selbst scheinen über ihre neue Premierministerin nicht begeistert zu sein. In einer Umfrage des Instituts YouGov gaben nur vier Prozent der Befragten an, sie seien „sehr erfreut“, dass Truss in der Downing Street Nr. 10 einzieht. Weitere 18 Prozent zeigten sich „einigermaßen erfreut“, während 67 Prozent eine skeptische bis ablehnende Haltung gegenüber Truss einnehmen.
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Absurd: Wer Heizung zu weit aufdreht landet im Gefängnis
Warm anziehen heißt es jetzt in nächster Zeit. Um der Industrie die Stromversorgung zu garantieren, plant etwa die italienische Regierung, die Heizperiode im Land zu beschneiden. Dazu gehört auch eine erlaubte Höchsttemperatur von maximal 19 Grad. Wer sich nicht an die Maßnahmen hält, könnte ordentlich zur Kassa gebeten werden. In der Schweiz droht sogar eine Gefängnisstrafe.
In Italien soll die Heizperiode verkürzt und eine Maximaltemperatur eingehalten werden. Klar ist bisher nur, dass Rom den Italiener vorschreibt am Tag eine Stunde weniger zu heizen. Auch wird das Datum, ab wann die Heizungen in Betrieb genommen werden dürfen, um 15 Tage nach hinten verschoben. Was bedeutet dass erst im November die Heizung aufgedreht werden darf!
Stichprobenkontrollen und Überwachung
Unklar ist bislang aber noch, wer die stichprobenartigen Kontrollen in den Wohnungen durchführen soll: Vermieter, Polizei oder andere Staatsorgane, könnten dann einfach in die Wohnung spazieren und die Temperatur kontrollieren.
Die exakte Regelung ist noch nicht ganz ausgearbeitet. Sie soll aber bis 15. Oktober der EU-Kommission vorliegen. Ein paar Punkte daraus sind jedoch schon bekannt geworden. So sollen in sämtlichen Räumlichkeiten (egal ob öffentlich oder privat) die Heizkörper so aufgedreht werden, dass 19 Grad nicht überschritten werden. Sogar ein Limit von 18 Grad steht aktuell zur Debatte. Dies ist besonders absurd für Bergregionen wie Südtirol oder das Trentino, in denen es bereits im Oktober schneit.
Dadurch erhofft sich Italien bis zu sechs Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr einzusparen, kalkuliert der italienische Umweltminister Roberto Cingolani. Um die Vorgaben auch durchzusetzen, sind nicht nur Stichprobenkontrollen geplant sondern auch eine penible Überwachung des staatlichen Verteilernetzes.
Abzocke bis zu 5.000€
Auch die Strafen, die bei Missachtung dieser Regeln drohen, sind drakonisch. Zwar ist der Strafenkatalog noch nicht offiziell, doch ein Gesetzestext aus dem Jahr 2001 schreibt, den sparsamen und zweckmäßigen Einsatz von Energie vor. Die italienische Regierung könnte, laut diesem Gesetz, bei einer Regelmissachtung zwischen 516 und 2.582 Euro Strafe verlangen. Sollte die Regierung auch ein Dekret erlassen, das eine EU-Norm zur Energieeffizienz im Bausektor aufgreift, könnten die Strafen sogar zwischen 500 bis 3.000 Euro betragen. Für eine nicht-ordnungsgemäße Wartung einer Heizungsanlage wäre sogar eine Strafe von bis zu 5.000 Euro möglich.
Gefängnisstrafen in der Schweiz
Doch nicht nur Italien schlägt bei dieser Thematik über die Stränge. Auch die Schweiz hat angekündigt, Strafen bei Energieverschwendung zu verteilen. Das geht bis zur Freiheitsstrafe. Konkret drohe demjenigen, der vorsätzlich gegen das Bundesgesetz über die wirtschaftliche Landesversorgung verstößt eine Freiheits- von bis zu drei Jahren! Selbst bei fahrlässigen Verstößen gegen die Maßnahmen sei eine Geldstrafe von bis zu 180 Tagessätzen denkbar. Das bedeutet sollte Gas oder generell Energie im Winter zur Mangelware werden, verschärfen sich die Maßnahmen weiter. Laut einer Schweizer Zeitung darf man dann Warmwasser nur noch auf 60 Grad erhitzen. Heizstrahler wären generell verboten, Saunas und Schwimmbecken müssten kalt bleiben.
Europäisches Vorbild?
Das perfide ist, diese Strafen könnten nicht nur in Italien oder Schweiz anfallen, sondern als Vorbild für ganz Europa dienen. Wenn sich etwa die Verordnung in Italien durchsetzt, wäre dies ein Fingerzeig für die restlichen EU-Staaten die ähnliche Verordnungen beschließen könnten. Auch der Vorstoß der Schweiz wäre ein weiteres Indiz dafür dass Österreich und andere dem Beispiel bald folgen werden. Damit verabschiedet sich Europa von der Marktwirtschaft (zwei der Beitrittskriterien der EU, auch Kopenhagener Kriterien genannt) und tritt in die Kriegswirtschaft ein.
Russische Influencerin fordert zur Energieverschwendung auf
Gleichzeitig berichten österreichische Medien, dass eine russische Influencerin dazu aufruft, Energie zu verschwenden um die russische Armee von Europa aus zu unterstützen. Die Idee dahinter ist recht simpel: Dadurch gehen die Gasreserven schneller zur Neige, wodurch sich der Notstand schneller verschärft, was wiederum für mehr Unruhe in der Bevölkerung sorgt. Ihr Telegram-Kanal “Germanija ot pervogo lica”, was übersetzt so viel bedeutet wie “Deutschland aus der Ich-Perspektive” hat bereits über 90.000 Follower und somit eine Mobilisierungsrate die tatsächlich ins Gewicht fallen könnte. Ihr Plan erscheint so einfach wie dreist. Auch das offizielle Russland hat bereits ein Video veröffentlicht indem vor einer “europäischen Eiszeit” gewarnt wird. Es bleibt abzuwarten ob Warnungen vor solchen Aktionen auf fruchtbaren Boden treffen oder wieder einmal als Geschwurbel von “Putin-Trollen” abgetan werden. Denn die Regierung scheint ja nicht mal mehr bereit zu sein, konstruktive Kritik anzunehmen ohne sofort russische Propaganda dahinter zu vermuten.
Russland verspottet EU in Video: Der Winter wird hart…
Zuerst konnte man sich in der EU mit Sanktionsforderungen gegen Russland kaum zurückhalten. Auch Gas- und Öl-Embargos waren enthalten sowie Forderungen nach einem kompletten Ausstieg aus russischen Energielieferungen. Nun, das Russland offenbar den von der EU geforderten Ausstieg für Europa in die eigenen Hände nimmt, beginnt das große Jammern. Der Energiekonzern Gazprom legt nun offenbar mit einem Video nach.
In dem Video sieht man einen Gazprom-Mitarbeiter, wie er einen Schalter umlegt und danach eine Druckanzeige auf Null sinkt. Dann folgen Bilder einer vereisten Stadt – dabei dürfte es sich allerdings um Krasnojarsk handeln – und Einspielungen aus unterschiedlichen europäischen Großstädten wie Paris, Brüssel oder Berlin. Auch EU-Flaggen, die in eisigem Wind wehen, sind zu sehen und verlöschende Gasflammen. Unterlegt ist das ganze mit einem Lied des russisches Dichters Jurij Vizbor: Der Winter wird hart…
EU selber Schuld, wenn es im Winter kalt wird
Noch im Mai und dem Sommer wurden Studien angeführt, dass etwa die Industrie in Deutschland ein Gas-Embargo gegen Russland angeblich verkraften würde. Obwohl bereits viele Stimmen warnten, bestärkten sich Politik und Medien gegenseitig mit Sanktionsforderungen und suchten einander darin zu überbieten. Aber offenbar waren die ganzen Experten und Berater, wie schon so oft zuvor, ihr Geld nicht wert und lagen – wie auch schon so oft – mit ihren Einschätzungen kollossal daneben. Denn immer mehr Firmen drosseln wegen der Energiepreise in fast der gesamten EU ihre Produktion, müssen schließen oder erwägen, ins Ausland abzuwandern.
Hier, schau, über den Fluss
Der Herbst stirbt langsam
(…)
Und der Winter wird hart
Nur Dämmerung und SchneeJurij Vizbor “А зима будет большая…”
Das große Jammern beginnt
Wie falsch diese Prognosen wirklich waren, zeigte sich bereits bei dem peinlichen Gerangel um Nord Stream 1. Kaum wurden die Liefermengen, aus welchen Gründen auch immer, verringert, gab es Vorwürfe gegen Russland, Gas als Waffe einzusetzen. Plötzlich waren sie vorbei die Zeiten, als man lieber gestern als heute Adieu zu russischem Gas und Öl sagen wollte. Denn die aus dem politischen Elfenbeinturm getätigten vollmundigen Ankündigungen, russische Energielieferungen substituieren zu können, scheiterten an der Realität.
Prager Frühling, Afghanistan, Tschetschenien…
Dabei floss russisches bzw. sowjetisches Gas seit Jahrzehnten zuverlässig. In Österreich wurde ab 1968 Gas aus der Sowjetunion bezogen – dem Jahr des Prager Frühlings, als die Sowjetunion gemeinsam mit anderen Warschauer Pakt-Staaten die Freiheitsbewegung blutig niederschlugen. In Deutschland wurde der Gashandel mit der Sowjetunion ab 1970 beschlossen und ab 1972 wurde Erdgas geliefert.
Seitdem flossen Erdgas und Erdöl aus dem Osten nach Europa, auch nach dem Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan – man begnügte sich mit dem Boykott der Olympischen Spiele in Moskau 1980. Aber auch während der Kriege zwischen Russland und Tschetschenien fühlte man sich nicht bemüßigt, mit Sanktionen um sich zu werfen, geschweige denn die Energieversorgung zu gefährden.
Steht Nehammer zu seiner Aussage und beendet Selbstmord-Sanktionen?
Offenbar hatten frühere Politiker mehr Weitblick und dienten tatsächlich noch dem eigenen Staat und seinen Bürgern. Nun dürfte auch dem Letzten klar geworden sein, dass die Sanktionen nicht wirken, Gazprom macht Rekordgewinne und die Einnahmen des russischen Staates sind höher als die Kriegskosten (Wochenblick berichtete).
Nun bleibt abzuwarten, ob ÖVP-Bundeskanzler Karl Nehammer zu seinem Wort steht und zum Wohle Österreichs aus den Wahnsinns-Sanktionen aussteigt. Beim Sommergespräch im ORF hatte er zumindest angekündigt, dass für ihn der Wendepunkt bei der Sanktionspolitik erreicht sei, wenn die Sanktionen uns mehr schaden als Russland.
“Freiwillige Testung”: Besorgte Eltern wehren sich gegen Testwahn an Schule
Mit dem kommenden Schulstart kehrt auch der herbstliche Maßnahmenwahn zurück. Obwohl das Bildungsministerium die Zügel vorerst locker lässt – der Bundespräsidentenwahl geschuldet oder nicht – und die Coronatests noch als „freiwillig“ verkauft, rotieren viele Schuldirektoren bereits wieder am Stand und vermiesen Eltern und Kindern mit Sinnlos-Auflagen den Schulstart. Ein taffes Elternpaar aus Niederösterreich stellte sich nun auf die Hinterbeine und gab der Schulleitung Kontra.
Ein Bericht von Edith Brötzner
Folgende Aussendung erging von der Direktion an die Eltern:
„Liebe Eltern!
Ich hoffe, Sie konnten die Ferienzeit mit Ihrem Kind genießen und freuen sich genauso wie wir wieder auf den Schulbeginn. Zum Glück hat sich die Coronasituation entspannt und wir können einem entspannten Schulbeginn entgegensehen. Damit wir die Sicherheit trotzdem gewährleisten können, bitten wir Sie Ihr Kind, wenn es möglich ist, vor dem Schulstart zu Hause zu testen. Wir bitten Sie wirklich eindringlich, die Testung Ihres Kindes zuverlässig und gewissenhaft durchzuführen! Auch im heurigen Schuljahr müssen zum Schutz aller Maßnahmen umgesetzt werden. Nachzulesen in der neuesten Verordnung „Sichere Schule“ vom BMI
Wenn Ihr Kind nicht mit dem Bus kommt, bitten wir Sie, mit Ihrem Kind um 7:40 Uhr vor den Eingangsbereich der Schule zu kommen. Gemeinsam (Kinder, Eltern, LehrerInnen) gehen wir dann in die Kirche zum Gottesdienst. Alle Kinder, die nicht am Gottesdienst teilnehmen, bitten wir erst um ca. 8:40 Uhr in die Schule zu kommen. Im Anschluss an die Messe versammeln sich die Kinder kurz zur Begrüßung in der Klasse. Für eine gute Durchlüftung der Klassenzimmer wird gesorgt.“
Engagierte Eltern wehren sich gegen Sinnlos-Testerei
Die Antwort des engagierten Elternpaares ließ nicht lange auf sich warten:
„Sehr geehrte Schulleitung!
Gott sei Dank können wir Ihre hypochondrische Art immer noch nicht teilen. Wir werden aber zu einem entspannten Schulbeginn beitragen, indem wir mit Sicherheit gewährleisten werden, dass unsere Kinder vor dem Schulstart, aber auch während der laufenden Schulphase niemals wieder an diesen ungeeigneten Coronatests teilnehmen und damit auch nicht zu dieser massiven Steuergeldverschwendung beitragen werden. Wir kommen deshalb Ihrem eindringlichen Wunsch zur zuverlässigen und gewissenhaften Testung unserer Kinder selbstverständlich nicht nach. Da wir Ihrem Wunsch nicht nachkommen werden, dass unsere Kinder an ihrem ersten Schultag ihre Gesundheit weiterhin durch einen nicht aussagekräftigen Corona Test beweisen müssen, kommen die beiden erst am Dienstag.
Beim Thema „gute Durchlüftung in den Klassenzimmern“ verweisen wir auf den § 83 StGB. Schulklassen gelten als öffentliche Räume. In diesen ist gesetzlich vorgeschrieben, dass die Lufttemperatur am Arbeitsplatz (Schulplatz) bei geringer körperlicher Belastung nicht unter 19 Grad Celsius sinken darf. Sollten also bei kälteren Außentemperaturen die Klassenzimmer durchlüftet werden, so muss durch die Lehrkraft gewährleistet werden, dass die gesetzlich vorgegebene Raumtemperatur selbst im Bereich nahe der Fenster nicht unter 19 Grad Celsius sinken darf. Kommt es durch mehrmalige Unterschreitung der gesetzlich vorgegeben Raumtemperatur zu einer Verkühlung eines:r Schüler:in, so wäre dies einer Körperverletzung gleichzusetzen.
§ 83 StGB – Strafgesetzbuch:
Berücksichtigter Stand der Gesetzgebung: 04.09.2022
(1) Wer einen anderen am Körper verletzt oder an der Gesundheit schädigt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 720 Tagessätzen zu bestrafen.
(2) Ebenso ist zu bestrafen, wer einen anderen am Körper misshandelt und dadurch fahrlässig verletzt oder an der Gesundheit schädigt.
Mit der Bitte um Kenntnisnahme!“
“Warum hast du mitgemacht?”
Unklar ist, wie lange es dauert, bis man – in Anbetracht der moralisch höchst verwerflichen Kinder-Impfkampagnen – auch wieder gezielt mit diversen evidenzfreien Maßnahmen auf die jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft losgeht. Denkbar unklug für die Regierenden wäre wohl ein Scharfstellen der Coronaregeln vor Abschluss der Bundespräsidentenwahl. Eines ist jedenfalls ganz sicher: Wir Eltern sind für das Wohl und den Schutz unserer Kinder verantwortlich. Und es liegt an jedem Einzelnen von uns, für unseren Nachwuchs einzustehen und ihn vor möglicherweise gesundheitsschädlichen, viel zu wenig erforschten medizinischen Experimenten und evidenzfreien, schikanösen Maßnahmen zu schützen. Andernfalls werden wir uns irgendwann vor unseren Kindern verantworten und die Fragen “Was hast du damals getan? Warum hast du mitgemacht?” beantworten müssen.
Energiepreise in Europa explodieren weiter massiv: Wer kassiert ab?
Goldman Sachs erwartet eine massive Kostenlawine für die Energiekonsumenten in Europa, sollte die Politik nicht gegensteuern. Die Mehrkosten sollen sich auf rund zwei Billionen Dollar – oder 15 Prozent des BIP der Europäischen Union – belaufen. Doch wer kassiert ab?
Dank der westlichen Sanktionen gegen Russland, die auch zu massiven Störungen bei der Versorgung Europas mit Erdgas führten, befindet sich der Kontinent mittlerweile in einer veritablen Energiekrise. Verschärft wurde diese durch eine anhaltende Trockenheit, welche die Produktion aus Wasser- und Atomkraftwerken (diese benötigen das Wasser zur Kühlung der Reaktoren) reduzierte, sowie durch die sogenannte Energiewende, die beispielsweise die Abschaltung der deutschen Atomkraftwerke mit sich brachte.
Inzwischen rechnet die US-amerikanische Großbank Goldman Sachs mit einer massiven Kostenlawine im Energiebereich. Im Jahr 2023 soll sie deren Berechnungen zufolge gegenüber dem Jahr 2021 den Europäern Mehrkosten von knapp 2 Billionen Euro aufbürden. Um das einmal in Relation zu setzen: Die gesamte Wirtschaftsleistung der EU-27 (ohne Großbritannien) belief sich im Jahr 2021 auf knapp 14,5 Billionen Euro, Deutschland erwirtschaftete davon rund 3,6 Billionen Euro, Frankreich fast 2,5 Billionen Euro und Italien etwa 1,8 Billionen Euro. Wir sprechen also von etwa 60 Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung oder auch um eine Zahl, die der kombinierten Wirtschaftsleistung von Italien und Portugal entspricht. Man könnte dies auch mit der fünffachen Wirtschaftsleistung Österreichs oder der dreifachen Wirtschaftsleistung der Schweiz vergleichen.
Der Hauptgrund für die stark steigenden Preise bei der Elektrizität ist allerdings das sogenannte “Merit Order”-Prinzip, welches seit 1998 mit der Liberalisierung des Strommarktes eingeführt wurde und nun unter Beschuss steht. Denn der gesamte Marktpreis richtet sich nach jenem Kraftwerk, welches zuletzt zugeschaltet werden muss, um die Nachfrage zu decken – was derzeit eben eines der Gaskraftwerke ist, weil die anderen Kraftwerke (Solar-, Wind-, Wasser-, Kohle- und Atomkraft) je nach Produktionsstatus nur etwa 90-98 Prozent des Bedarfs in Deutschland decken können.
Dies bedeutet allerdings auch, dass die ganzen Produzenten von günstigerem Strom derzeit enorme “Windfall-Profite” einfahren. Wenn nun (Beispielrechnung, Preisbasis hier) eine Kilowattstunde (kWh) Strom aus Wasserkraft 3,7 Cent kostet und das Erdgaskraftwerk als derzeit teuerste Produktionsform 24,5 Cent, erwirtschaftet das Wasserkraftwerk mit jeder verkauften Kilowattstunde Strom 20,8 Cent an “Windfall-Profit”, weil der Markträumungspreis entsprechend des Merit-Order-Prinzips bei 24,5 Cent liegt. Und noch größer wird dieser Profit, wenn die Gasumlage kommt und so die Produktion von Strom aus Erdgas noch weiter verteuert (das hat Ihnen Wirtschaftsminister Habeck sicher verschwiegen, zumal die Energiekonzerne an seiner Verordnung mitgeschrieben haben).
Das ist ein Skandal! Erst musste #Habeck zur #Gasumlage zugegeben, dass er und seine Leute „nicht wussten, (…) wie dieser Gasmarkt verflochten ist“.
Jetzt kommt raus: die Energiekonzerne durften die Verordnung mitschreiben, von der sie milliardenschwer profitieren! #unipergate pic.twitter.com/Ycb7TzmGrl
— Victor Perli (@victorperli) August 28, 2022
Damit wird aber auch klar, dass die Besitzer der günstigen Kraftwerke einen satten Profit einfahren – und ebenso der Staat über die höheren Umsatzsteuereinnahmen. Erdgas und auch Kohle mögen zwar momentan teuer sein, doch (auf europäischer Ebene gesprochen) von den laut Goldman Sachs geschätzt rund 2 Billionen (2.000 Milliarden!) Euro an Mehrkosten für die Verbraucher darf man schätzungsweise wohl lediglich 400 bis 700 Milliarden Euro direkt auf die Rohstoffkosten zurückführen. Der Rest sind Windfall-Profite für diverse (günstigere) Kraftwerkbetreiber und höhere Steuereinnahmen des Staates.
Dabei könnte die Bundesregierung jedoch mit einem Ausgleichsmechanismus (der hier bereits angeführt wurde) zumindest auf der Strompreisfront für eine Entlastung der Verbraucher sorgen. Doch stattdessen riskiert der grüne Wirtschaftsminister, der offensichtlich von seinem Job keine Ahnung hat, die Vernichtung der wirtschaftlichen Basis Deutschlands und sorgt für eine breite Verarmung ganzer Bevölkerungsschichten, die zuvor noch einigermaßen gut über die Runden kamen. Und wozu das Ganze? Um Russland zu bestrafen? Offensichtlich scheint dies ein Schuss in den Ofen zu sein und Deutschland und Europa mehr zu schaden als dem sanktionierten Russland, welches international eben nicht isoliert ist. Und das nur, weil die Dilettanten in Berlin, London, Brüssel und Washington ihre wirtschaftliche und finanzielle Macht offensichtlich völlig überschätzt haben.
Grüner Verrat am Volk: Stresstest nicht bestanden, Blackout wird Fakt – dennoch keine AKW-Laufzeitverlängerung
Nun steht es fest: Es wird keine Laufzeitverlängerung für die letzten drei in Deutschland betriebenen Atomkraftwerke geben, obwohl wir laut Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) in Bezug auf die Energieversorgung mit dem Schlimmsten rechnen müssen. Daher kommt diese Entscheidung einem Schlag ins Gesicht der deutschen Bevölkerung gleich und zeigt eindrucksvoll, dass die ideologiebesoffenen Grünen ihre Agenda auf Biegen und Brechen durchsetzen – die Existenznöte der Bürger aufgrund der horrenden Kosten für Lebensmittel und Energie interessieren sie dabei ebenso wenig wie das Risiko eines Blackouts.
Am Montagabend gab Habeck die Ergebnisse des sogenannten Strom-Stresstests bekannt – die in Wahrheit deutlich beunruhigender ausfielen als er zugab, denn die im Inland verfügbaren Kraftwerke reichten in keinem der geprüften Szenarien aus. Aus Sicht der Übertragungsnetzbetreiber ist es für eine sichere Stromversorgung im Winter absolut notwendig, alle Möglichkeiten zur Erhöhung der Stromerzeugung und der Transportkapazitäten zu nutzen – das schließt die drei verbliebenen Atomkraftwerke ein.
Dennoch erklärte Habeck: „Am Atomausstieg, wie er im Atomgesetz geregelt ist, halten wir fest.“ Da eine Situation eintreten könnte, in der nicht „genug Kraftwerke zur Verfügung stehen, die unser Stromnetz mitstabilisieren“ sei eine „Einsatzreserve” erforderlich. Im Klartext heißt das, dass zwei der drei verbliebenen Atomkraftwerke, nämlich Isar 2 in Bayern und Neckarwestheim in Baden-Württemberg, bis Mitte April 2023 als Reserve für den Notfall dienen sollen (obwohl das Hochfahren der AKWs in einem solchen Fall etliche Tage dauert), während das dritte im niedersächsischen Emsland am 31. Dezember abgeschaltet wird. Neue Brennstäbe beschafft man nicht.
Die FDP übte heftige Kritik an Habecks Vorschlägen. Finanzminister und FDP-Vorsitzender Christian Lindner forderte eine Laufzeitverlängerung. Es spreche “viel dafür, dass zur Netzstabilität die drei Atomkraftwerke weiterbetrieben werden sollten“, sagte er der “Süddeutschen Zeitung“. Fraktionschef Christian Dürr warnte gegenüber der „Bild“: „Wir müssen die Laufzeiten verlängern, sonst drohen absurde Kosten für die Verbraucher.“ Michael Kruse, der energiepolitische Sprecher der FDP-Fraktion, erklärte: „Die Ergebnisse des Stresstests sind wenig wert, denn die Annahmen sind zu optimistisch. Sie sind politisch bestimmt und nicht aus der Realität abgeleitet.“ Tatsächlich hatten die Netzbetreiber bei ihrem Test beispielsweise lediglich berücksichtigt, dass die Deutschen als Gasersatz im kommenden Winter Heizlüfter mit einem Strombedarf von maximal 2,5 Gigawatt nutzen würden, um ihre Wohnungen warmzuhalten. Überschlägige Schätzungen des Prognos-Instituts waren zuletzt aber von acht Gigawatt werden könnten.
Auch die Wirtschaftsweise Veronika Grimm unterstützt die Argumentation der FDP: „Anlässlich der Preisentwicklung am Strommarkt muss alles daran gesetzt werden, Erzeugungskapazitäten zu mobilisieren, die kurzfristig verfügbar gemacht werden können“, sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Um den Strompreis zu senken, müssten die Kraftwerke laufen und nicht nur in Bereitschaft sein. „Bei den drei noch laufenden AKWs sollte man über eine Laufzeitverlängerung von fünf Jahren nachdenken.“ Außerdem sollte geprüft werden, ob die erst kürzlich stillgelegten Kernkraftwerke reaktivierbar sind.
CDU-Chef Friedrich Merz äußerte sich kritisch zur geplanten Abschaltung des AKWs Emsland: „Die Grünen in der Ampel in Berlin sind ganz offensichtlich von den Grünen in Niedersachsen unter Druck gesetzt worden, das Kernkraftwerk Emsland gegen alle Vernunft abzuschalten. Der Scholz-Regierung scheinen grüne Befindlichkeiten wichtiger zu sein als das Risiko eines Stromausfalls. Für solch ein Roulette-Spiel mit unserer Energieversorgung habe ich absolut kein Verständnis“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Er fordert von der Ampel-Regierung „die Laufzeit der drei noch am Netz befindlichen Kernkraftwerke über den Jahreswechsel zu verlängern, Brennstäbe bestellen zu lassen und das Atomgesetz zu ändern“. Kritik kam auch von dem CDU-Wirtschaftsexperten Jens Spahn: „Die Partei-Ideologie steht über den Interessen unseres Landes – das ist das Prinzip der Grünen und damit dieser Ampel.“ Sowie von CDU-Mittelstandschefin Gitta Connemann: „Deutschland braucht jede Kilowattstunde!“ Der CSU-Vorsitzende Markus Söder twitterte: „Es ist eine Entscheidung gegen jede Vernunft und zum Schaden unseres Landes.“
Robert Habeck nimmt das Risiko eines Blackouts und weitere Anstiege beim Strompreis in Kauf. Das ist grüne Ideologie und keine seriöse Politik. Es ist eine Entscheidung gegen jede Vernunft und zum Schaden unseres Landes.
— Markus Söder (@Markus_Soeder) September 5, 2022
Trotz der brisanten Lage halten SPD und Grüne am Atomausstieg fest und lehnen eine AKW- Laufzeitverlängerung kategorisch ab. Offensichtlich hat weder die Energiesicherheit noch eine Preisdämpfung für diese Regierungsparteien Priorität. Auch das Zuschalten der als “Einsatzreserve“ bei Stromausfällen und -engpässen fungierenden zwei AKWs könnte schwierig werden, da diese eine Woche brauchen könnten, bis sie hochgefahren sind. Da stellt sich doch die Frage, ob Habecks Pläne überhaupt durchdacht sind oder ob er die Lage nicht einfach nur durch seine “grüne Brille” betrachtet. Auch seine Ablehnung der Laufzeitverlängerung mit Sicherheitsbedenken zu begründen, ist schlichtweg unglaubwürdig: „Mit der Atomkraft ist nicht zu spielen. Eine pauschale Laufzeitverlängerung wäre daher auch im Hinblick auf den Sicherheitszustand der Atomkraftwerke nicht vertretbar.“ Laut TÜV gehören die deutschen AKWs aber zu den sichersten der Welt und könnten problemlos weiterbetrieben werden. Mit der Atomkraft ist also nicht zu spielen, aber mit der Energiesicherheit des Landes und den Sorgen der Bürger schon?
Warum die Impfkampagne in diesem Herbst besonders riskant sein kann
Mercola.com
Die neuen COVID-Impfstoffe wurden nur an Mäusen getestet
- Am 31. August 2022 genehmigte die US-Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration die bivalenten Auffrischungsimpfungen von Pfizer und Moderna, die denjenigen zur Verfügung stehen, die die primäre Zwei-Dosis-Serie erhalten haben.
- Pfizer bringt eine bivalente Injektion für die Omikron-Untervarianten BA.4 und BA.5 heraus, die derzeit im Umlauf sind. Der bivalente Booster von Moderna zielt auf den bereits ausgestorbenen Wuhan-Stamm und die Omikron-Subvariante BA.1
- Die neu formulierten COVID-Booster werden ohne Sicherheits- oder Wirksamkeitsdaten aus Humanversuchen auf den Markt gebracht. Sie erhalten grünes Licht allein auf der Grundlage von Antikörperdaten von Mäusen, obwohl die Antikörperspiegel nichts über die Wirksamkeit aussagen.
- Der FDA zufolge ist das Reaktogenitätsprofil des neu formulierten Impfstoffs von Pfizer „insgesamt ähnlich wie das des Prototyps des Impfstoffs BNT162b2“, und die VAERS-Daten beweisen, dass dies kaum ein Verkaufsargument ist.
- In diesem Herbst werden die Gesundheitsbehörden auch die saisonale Grippeimpfung vorantreiben, und alle Grippeimpfstoffe werden dieses Jahr vierwertig sein, d. h. sie enthalten Antigene gegen vier Grippestämme. Für Senioren besteht möglicherweise das größte Risiko für Impfschäden, da sie einen hoch dosierten vierwertigen Grippeimpfstoff erhalten werden.
Während sich die USA, Großbritannien und andere Länder auf der ganzen Welt auf eine Impfkampagne gegen die Grippe und COVID im Herbst vorbereiten, lohnt es sich, einige grundlegende Fakten zur Kenntnis zu nehmen. In Untested Bivalent COVID Jab Being Rolled Out“ (Ungetesteter bivalenter COVID-Impfstoff wird eingeführt) habe ich mögliche Probleme mit der neuen bivalenten COVID-Impfung von Moderna für Erwachsene untersucht, die Mitte August 2022 in Großbritannien zugelassen wird.
Am 23. August 2022 reichten Pfizer und Moderna ihre jeweiligen Zulassungsanträge bei der US-Arzneimittelbehörde FDA ein. Pfizer bringt eine bivalente Injektion auf den Markt, die auf die beiden derzeit im Umlauf befindlichen Omikron-Untervarianten BA.4 und BA.5 abzielt, während die Spritze von Moderna auf den bereits ausgestorbenen Wuhan-Stamm und die Omikron-Untervariante BA.1 abzielt.
Am 31. August genehmigte die FDA beide Impfungen. Die bivalenten Auffrischungsimpfungen sind nur für Personen erhältlich, die bereits vor mindestens zwei Monaten die primäre Zwei-Dosen-Serie und/oder eine monovalente Auffrischungsimpfung erhalten haben. Nach Angaben der FDA:
Der Moderna COVID-19-Impfstoff, bivalent, ist für die Verwendung als einmalige Auffrischungsdosis bei Personen ab 18 Jahren zugelassen. Der bivalente COVID-19-Impfstoff von Pfizer-BioNTech ist für die Verwendung als einmalige Auffrischungsdosis bei Personen ab 12 Jahren zugelassen …
Mit der heutigen Zulassung sind die monovalenten mRNA-COVID-19-Impfstoffe nicht als Auffrischungsdosen für Personen ab 12 Jahren zugelassen … Diese monovalenten Impfstoffe sind weiterhin für die Verabreichung einer Primärserie für Personen ab 6 Monaten zugelassen …
Personen ab 18 Jahren haben Anspruch auf eine einmalige Auffrischungsdosis des Moderna COVID-19-Impfstoffs, bivalent, wenn mindestens zwei Monate vergangen sind, seit sie die Erstimpfung abgeschlossen oder die letzte Auffrischungsdosis mit einem zugelassenen oder genehmigten monovalenten COVID-19-Impfstoff erhalten haben.
Personen ab 12 Jahren haben Anspruch auf eine einmalige Auffrischungsdosis des bivalenten COVID-19-Impfstoffs von Pfizer-BioNTech, wenn die Erstimpfung mindestens zwei Monate zurückliegt oder sie die letzte Auffrischungsdosis mit einem zugelassenen oder genehmigten monovalenten COVID-19-Impfstoff erhalten haben.
Die neu formulierten Auffrischungsimpfungen werden verfügbar sein, sobald die US-amerikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention ihr OK geben. Für alle Auffrischungsimpfungen, einschließlich dieser, gilt übrigens nach wie vor nur die Notfallzulassung (EUA), sodass die Hersteller nicht für Verletzungen haften, und die neu formulierten Impfungen werden nur auf der Grundlage der Antikörperspiegel bei Mäusen freigegeben.
Viele verzichten auf nie endende Aufputschmittel
In der New York Times heißt es:
Die Regierung Biden hat sich schwer getan, die Amerikaner von der Notwendigkeit aufeinander folgender Impfungen zu überzeugen. Nur etwa zwei Drittel der Bevölkerung sind mit der ersten Serie von zwei Impfungen geimpft worden, und noch viel weniger haben Auffrischungsimpfungen erhalten.
Nach den neuesten Statistiken der U.S. Centers for Disease Control and Prevention haben 262.643.277 Amerikaner mindestens eine COVID-Impfung erhalten (79,1 % der Gesamtbevölkerung); 108.540.822 haben eine erste Auffrischungsdosis erhalten (48,5 %) und 36.323.498 haben eine zweite Auffrischungsdosis erhalten (33,7 %).
Aber halt, das ist noch nicht alles. Soweit wir wissen, können Sie diese „neue und verbesserte“ COVID-Impfung nur dann erhalten, wenn Sie bereits die ersten beiden Impfungen erhalten haben und doppelt geimpft sind. Sie können sich einfach nicht qualifizieren, da sie wollen, dass jeder so viel von den Spike-Proteinen bekommt wie möglich. Wir werden es aber erst dann mit Sicherheit wissen, wenn die CDC diese Woche eine Entscheidung trifft.
Die Tatsache, dass immer weniger Menschen die Auffrischungsimpfung in Anspruch nehmen, ist ein gutes Zeichen, denn es deutet darauf hin, dass die Menschen endlich begreifen, dass die COVID-Impfung weder sicher noch wirksam ist. Der Sinn eines Impfstoffs besteht darin, Sie gegen künftige Infektionen immun zu machen, und alle drei bis sechs Monate eine Auffrischungsimpfung zu erhalten, spricht eindeutig dafür, dass diese Injektionen keinen nennenswerten Schutz bieten.
Die meisten COVID-Fälle, insbesondere schwere Infektionen, treten jetzt auch unter den „Geimpften“ auf, was ihren Reiz weiter untergräbt. Nur die am meisten gehirngewaschenen Menschen denken nicht um, nachdem sie zwei- oder dreimal an COVID erkrankt sind, obwohl sie vollständig geimpft und geboostet sind, was heutzutage keine Seltenheit mehr ist.
Laut MSN9 sind 40 % der Amerikaner, die mit einer SARS-CoV-2-Subvariante ins Krankenhaus eingeliefert werden, vollständig geimpft und geboostet. Auch die Statistiken zur Übersterblichkeit sprechen eine deutliche Sprache: Die alters bereinigte Übersterblichkeit (Todesfälle über der erwarteten Norm) hat sich seit der Einführung der COVID-Impfungen Mitte Dezember 2020 fast verdreifacht.
Die Wirksamkeit von Impfstoffen hängt nicht von der Häufigkeit der Anwendung ab
Es bleibt abzuwarten, wie die Regierung und die Medien die Menschen dazu bringen wollen, mit dieser eindeutig gescheiterten Strategie fortzufahren, aber wenn es nach The Atlantic geht, können wir davon ausgehen, dass Orwellsche Doppeldeutigkeit und irrationale Emotionalität die Oberhand gewinnen werden.
Laut The Atlantic „hängt die Wirksamkeit von Impfstoffen … davon ab, wie und wie oft die Impfungen angewendet werden. Je mehr Menschen die Dosen einnehmen, desto besser wirken sie.“ Dies ist lediglich unverhohlene und unverschämte Propaganda, deren einziger Zweck es ist, die Akzeptanz von COVID-Impfstoffen zu erhöhen. Wie ein Twitter-Nutzer feststellte, ist das völliger Unsinn, denn „die Leistung eines ‚Impfstoffs‘ sollte NICHTS damit zu tun haben, dass jeder ANDERE ihn nimmt.“
Die Aussage, dass die Leistung eines Impfstoffs davon abhängt, „wie oft“ er genommen wird, ist ebenfalls eindeutig irreführend, wenn nicht sogar völlig falsch. Kein Impfstoff in der Geschichte war auf unbegrenzte Zeit mehrmals im Jahr von Auffrischungen abhängig. So funktionieren echte Impfstoffe nicht. In der Vergangenheit wurden Auffrischungsimpfungen in Abständen von mehreren Jahren verabreicht, wenn sie überhaupt erforderlich waren.
Die neue Formulierung wurde nur an Mäusen getestet
Wie bereits erwähnt, werden die neu formulierten Impfstoffe auf den Markt gebracht, lange bevor Daten aus Studien am Menschen vorliegen. Wie The Atlantic berichtet, erhalten sie grünes Licht allein auf der Grundlage von Antikörperdaten von Mäusen. Während dies seit Jahren das Zulassungsprotokoll für Grippeimpfstoffe ist, sind diese mRNA-Impfstoffe kaum ein Allerweltsimpfstoff.
Wir verfügen über keinerlei Langzeitdaten, aber kurzfristig haben die ursprünglichen COVID-Impfungen zu 1.390.594 Berichten über unerwünschte Ereignisse geführt, die im U.S. Vaccine Adverse Events Reporting System (VAERS, Daten vom 19. August 202217) erfasst wurden.
Darin enthalten sind 134.245 dringende Arztbesuche, 174.371 Krankenhausaufenthalte und 30.479 Todesfälle, und aufgrund der weit verbreiteten Untererfassung muss man diese Zahlen mit dem Faktor 41 (oder mehr) multiplizieren, um eine Vorstellung von den wahren Auswirkungen zu bekommen. Wenn Sie nachrechnen, werden Sie schnell feststellen, dass die COVID-Impfung in den letzten zwei Jahren die Todesursache Nr. 1 war, weit vor Herzinfarkten und Krebserkrankungen, die nicht mit der Impfung in Verbindung standen.
Nach Angaben der FDA ist das Reaktogenitätsprofil der neu formulierten Impfung „insgesamt ähnlich wie das des Prototyps des Impfstoffs BNT162b2“, und wie Sie aus den VAERS-Daten ersehen können, ist das kaum ein Verkaufsargument.
All diese Wirkungen wurden unter den Teppich gekehrt und als nicht mit den Impfungen zusammenhängend abgetan, und jetzt sollen neu formulierte mRNA-Impfungen auf der Grundlage von nichts als Maus-Antikörperdaten auf den Markt kommen! Es wurde bereits gesagt, aber es lohnt sich, noch einmal darauf hinzuweisen, dass Antikörperwerte nichts über die Wirksamkeit aussagen.
Zur Erinnerung: Während der gesamten Pandemie wurde von Antikörpertests abgeraten, um festzustellen, ob die COVID-Impfung einen Schutz bietet. Warum? Weil Ihr Antikörperspiegel nichts darüber aussagt, ob Sie gegen Infektionen, symptomatische Erkrankungen und schwere Krankheiten geschützt sind.
Das ist auch hier der Fall. Die Antikörperspiegel als Reaktion auf die COVID-Impfung sagen nichts über die Fähigkeit aus, vor Infektionen und schweren Erkrankungen oder dem Tod zu schützen. In klassischer Orwellscher Doppeldeutigkeit wird behauptet, dass ein hoher Antikörperspiegel nach der Injektion in einer Versuchsreihe ein Beweis für die Wirksamkeit sei. Verschwenden Sie aber nicht Ihre Zeit mit der Messung Ihres Antikörperspiegels, denn das sagt nichts über Ihren Immunschutz aus.
Der bivalente Booster ist mindestens so reaktiv wie das Original
An diesem Punkt können so viele Dinge schief gehen, dass ich mich scheue, Vorhersagen zu treffen. Der FDA zufolge ist das Reaktogenitätsprofil der neu formulierten Impfung „insgesamt ähnlich wie das des Prototyps des BNT162b2-Impfstoffs“, und wie Sie aus den VAERS-Daten ersehen können, ist das kaum ein Verkaufsargument.
The Atlantic spielt die Situation jedoch herunter, indem sie sich nur auf die Tatsache konzentriert, dass wir keine Daten zur Wirksamkeit haben werden, mit denen wir die Öffentlichkeit dazu verleiten und überreden können, mehr von diesen verheerenden experimentellen Gentherapie-Impfungen zu nehmen:
… die Abkürzung bringt einen Haken mit sich: ‚Wir wissen noch nichts über die Wirksamkeit oder Effektivität dieser Omikron-fokussierten Impfstoffe‘, sagte [Mayo Clinic-Impfarzt Gregory] Poland. Die Forscher können nicht mit Sicherheit sagen, inwieweit die Impfungen das ursprüngliche Rezept verbessern werden.
Und die Vertreter des öffentlichen Gesundheitswesens werden nicht in der Lage sein, die konkreten, beruhigenden Zahlen zu nutzen, die fast jeder anderen Impfung beigefügt wurden, die bisher verabreicht wurde.
Stattdessen wird die Kommunikation davon abhängen, „wie viel Vertrauen man in die Informationen hat, die man von der Regierung erhält“, so Deshira Wallace, UNC-Forscherin für öffentliche Gesundheit. Und das ist im Moment sehr schwierig.
Wie Pfizer schwerwiegende Nebenwirkungen verheimlichte
Was die Sicherheit betrifft, so behaupten die Gesundheitsbehörden, die ursprünglichen COVID-Impfungen seien bereits als sicher „erwiesen“ worden, weshalb die CDC und die FDA uns sagen, sie bräuchten keine Daten aus Humanstudien, um die neu formulierten Auffrischungsimpfungen zu genehmigen.
Nicht nur, dass die VAERS-Daten solche Aussagen widerlegen, wir haben auch noch nicht einmal alle Daten aus den ursprünglichen Studien, und was wir haben, ist mehr als erschreckend. Wie Children’s Health Defense (CHD) bereits im Juni 2022 berichtete, zeigen gerichtlich angeordnete FOIA-Dokumente, dass Pfizer fast alle schweren Reaktionen in seinen Studien als nicht auf die Impfung zurückzuführen einstufte:
Die jüngste Veröffentlichung der US-Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) von Unterlagen über den Impfstoff COVID-19 von Pfizer-BioNTech zeigt zahlreiche Fälle von Teilnehmern, die während der Phase-3-Studien schwere unerwünschte Ereignisse erlitten. Einige dieser Teilnehmer zogen sich aus den Studien zurück, andere wurden abgesetzt und einige starben …
Die in den Dokumenten dieses Monats enthaltenen CRFs [Fallberichtsformulare] enthalten oft vage Erklärungen zu den spezifischen Symptomen, die bei den Studienteilnehmern auftraten. Sie zeigen auch die Tendenz, fast alle unerwünschten Ereignisse – und insbesondere schwere unerwünschte Ereignisse (SAE) – als „nicht im Zusammenhang“ mit dem Impfstoff stehend einzustufen …
Die vielen schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse – und mehrere Todesfälle -, die während der Phase-3-Studien aufgezeichnet wurden, sind auch in einem separaten, umfangreichen Dokument ersichtlich, das mehr als 2.500 Seiten umfasst und solche unerwünschten Ereignisse katalogisiert.
In diesem Dokument wird ein breites Spektrum an unerwünschten Ereignissen aufgelistet, die von Studienteilnehmern der Toxizitätsstufe 4 – der höchsten und schwerwiegendsten Stufe – gemeldet wurden. Kein einziges der in diesem Dokument aufgeführten (schwersten) unerwünschten Ereignisse der Stufe 4 wird jedoch als mit der Impfung in Zusammenhang stehend eingestuft.“
Die CHD führt eine Reihe von Beispielen aus den Fallberichten von Pfizer auf, in denen die Teilnehmer an den inzwischen gut bekannten und häufigen Nebenwirkungen des Impfstoffs litten, wie z. B. ein junges Mädchen, bei dem am 15. November 2020 eine tiefe Venenthrombose in der rechten unteren Extremität diagnostiziert wurde.
Ihr Zustand war am 29. März 2021, dem Datum des CRF, immer noch „andauernd“. Sie wurde ins Krankenhaus eingeliefert und ihr Zustand als „ernst“ eingestuft. Auf dem CRF wurde jedoch angegeben, dass der Zustand „nicht mit dem Impfstoff zusammenhängt“, sondern auf eine „Fraktur“ zurückzuführen ist, die vor der Injektion am 11. September 2020 aufgetreten war.
Freigabe von Patientendaten aus COVID-Impfversuchen verzögert sich
Einige der wichtigsten Daten – die rohen Patientendaten aus den ersten Versuchen – werden ebenfalls erst Jahre später veröffentlicht. Wie in einem kürzlich erschienenen BMJ-Artikel erwähnt:
Unabhängige Forscher, die an Patientendaten aus den COVID-19-Impfstoffstudien von Pfizer und Moderna interessiert sind, müssen möglicherweise noch länger warten. In Statusberichten, die vor ein paar Tagen beim US-Register für klinische Studien (clinicaltrials.gov) zwischen Februar und Mai eingereicht wurden, haben beide Unternehmen die Termine für den Abschluss der Studien verlängert, Pfizer um neun Monate, vom 15. Mai 2023 auf den 8. Februar 2024.
Der voraussichtliche Abschlusstermin für Moderna verschiebt sich vom 27. Oktober auf den 29. Dezember 2022. Pfizer hatte in seinem Studienprotokoll angegeben, dass die Daten der einzelnen Teilnehmer zwei Jahre nach Abschluss der Studie zur Verfügung gestellt werden würden.
Jetzt, da der Termin verschoben wurde, wird Pfizer Anfragen entgegennehmen und prüfen, „wenn die Studie abgeschlossen ist und alle geplanten Analysen durchgeführt wurden“ …
Luis Carlos Saiz, Forscher in der Abteilung für Innovation und Organisation des regionalen Gesundheitsdienstes von Navarra (Spanien), sagte, dass der Zugang zu Rohdaten von Patienten für Forscher wichtig sei, weil „er der Schlüssel zum Aufbau von Vertrauen in die Gesundheitspolitik und zum Schutz der Bürger vor potenziellen Eigeninteressen ist“.
Die Rohdaten der Patienten würden es unabhängigen Forschern ermöglichen, die Versuche zu bewerten und die Ergebnisse zu überprüfen. Die von den Gesundheitsbehörden auf der ganzen Welt beschlossenen Impfstrategien müssen durch eine sorgfältige Prüfung der Rohdaten kontrolliert und überprüft werden“, sagte Saiz, insbesondere angesichts der „Enthüllungen über schlechte Praktiken“ in Impfstoffversuchszentren, über die das BMJ berichtete.“
Der Artikel zitiert eine Preprint-Studie, die die ersten vier Monate der Studiendaten von Pfizer und Moderna untersuchte und zu dem Ergebnis kam, dass das übermäßige Risiko schwerwiegender unerwünschter Ereignisse bei 12,5 pro 10.000 lag – weit entfernt von dem „1 zu 1 Million“-Risiko eines unerwünschten Ereignisses bei Kinderimpfstoffen. (Ja, viele von uns wissen, dass das Verhältnis der Nebenwirkungen weitaus höher ist, aber das ist es, was unsere Gesundheitsbehörden behaupten.)
Dies ist derselbe Datensatz, den die FDA verwendet hat, um Pfizer und Moderna die EUA zu erteilen, und die einzigen Daten, auf die sie sich stützen kann, um Sicherheitsansprüche für die neu formulierten Booster zu erheben.
Dick Bijl, Präsident der International Society of Drug Bulletins, sagte dem Autor des BMJ, dass wir für die Bewertung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses für eine bestimmte Gruppe die Rohdaten benötigen, und zwar alle. Allem Anschein nach werden diese Daten nicht vor 2025 oder so zur Verfügung stehen, und bis dahin tappen wir im Dunkeln.
Die FDA versteht das Wort „sicher“ eindeutig nicht
Das hält die Gesundheitsbehörden jedoch nicht davon ab, endgültige Aussagen zu machen. In einem kürzlichen Tweet erklärte FDA-Kommissar Dr. Robert Califf zum Beispiel:
Die realen Erfahrungen mit den aktuellen mRNA-COVID-19-Impfstoffen, die bereits Millionen von Menschen verabreicht wurden, zeigen uns, dass die Impfstoffe sicher sind. Wie wir aus früheren Erfahrungen wissen, können Stammänderungen vorgenommen werden, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen.
Auch an dieser Aussage sind viele Dinge falsch. Die Realität zeigt, dass die COVID-Spritzen die gefährlichsten Medikamente sind, die jemals auf den Markt gebracht wurden, ohne Ausnahme. Offensichtlich hat die FDA andere Sicherheitsstandards als der Rest der Welt. Vielleicht haben sie das Wort „sicher“ neu definiert und es niemandem gesagt?
Außerdem bezieht sich die Behauptung, dass „Stammveränderungen vorgenommen werden können, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen“, ausschließlich auf Grippeimpfstoffe und nicht auf Gentherapien. Grippeimpfstoffe enthalten lebende oder abgeschwächte Grippeviren, die in Eiern oder anderen biologischen Medien gezüchtet werden. Man kann unter keinen Umständen davon ausgehen, dass eine mRNA-Gentherapie-Injektion – die dem Grippeimpfstoff nicht einmal im Entferntesten ähnelt – sich genauso verhält wie ein Grippeimpfstoff.
Falsche Äquivalenz als Rechtfertigung für nicht getestete Reformulierungen
Der Austausch von Virusstämmen in einem Grippeimpfstoff ist keineswegs dasselbe wie der Austausch von mRNA-Anweisungen. Im Fall von Pfizer programmiert der neu formulierte Booster Ihre Zellen nun darauf, zwei verschiedene Spike-Proteine aus zwei Omikron-Varianten zu produzieren, während Ihr Körper wahrscheinlich immer noch Spike-Protein aus der ersten Serie und den ersten beiden Boostern produziert.
Wir wissen bereits, dass das Spike-Protein der giftigste Teil des Coronavirus ist. Wir haben bereits die verheerenden Auswirkungen des ursprünglichen Spike-Proteins gesehen. Wenn Ihr Körper nun insgesamt DREI verschiedene Arten von Spike-Protein produziert, wie wird sich das auf Ihre biologischen Funktionen auswirken?
Und jetzt kommt der Clou: Die Impfung von Pfizer enthielt 30 Mikrogramm (mcg) mRNA, während Moderna 100 mcg enthielt. Das neue bivalente Präparat von Pfizer enthält nun 90 mcg mRNA zur Herstellung von zwei verschiedenen Arten von Spike-Proteinen und kann theoretisch genauso tödlich sein wie das Originalpräparat von Moderna.
Niemand weiß, wie sich diese neuen Spike-Proteine auf den menschlichen Körper auswirken werden, und die Annahme, dass die Sicherheit auf der Grundlage von Grippeimpfstoffen gegeben ist, ist mehr als idiotisch, da der Grippeimpfstoff die Zellen nicht darauf programmiert, toxische Spike-Proteine zu produzieren. Das ist eine falsche Gleichsetzung, und Califf weiß das sicherlich.
Selbst Dr. Paul Offit – berüchtigt für seine irrationalen Annahmen über die Sicherheit von Impfstoffen – hat den gesunden Menschenverstand, diese Argumentation infrage zu stellen. Wie die New York Post berichtet:
Es ist mir unangenehm, dass wir auf der Grundlage von Mausdaten Millionen oder Dutzende Millionen von Dosen an Menschen verabreichen würden. Paul Offit, sagte dem Journal.
Offit, ein Berater der FDA und Direktor des Vaccine Education Center am Children’s Hospital of Philadelphia, geht davon aus, dass der Vergleich zwischen Grippeimpfungen und COVID-19-Impfungen aufgrund der unterschiedlichen Mutationen und Schutzniveaus nicht sehr fundiert ist.
Und, für das Protokoll, während die CDC zunächst behauptete, das Spike-Protein würde nur für eine kurze Zeit produziert werden und würde nicht lange in Ihrem Körper bleiben, löschte die Agentur Anfang August 2022 diese Aussage von ihrer Website – wahrscheinlich, weil sie wissen, dass es falsch war, es hat sich als falsch erwiesen, und sie versuchen nun, einige ihrer Fehltritte und eklatanten Lügen zu bereinigen.
Disclose TV enthüllte die Löschung auf seinem Twitter-Account, mit einem archivierten Link, der die Original-Webseite der CDC zeigt.

Alle Grippeimpfungen werden dieses Jahr vierwertig sein
In diesem Herbst ist mit einer weiteren großen Impfkampagne zu rechnen – möglicherweise sogar mit einer noch größeren als der bisherigen, denn neben der neuen COVID-Auffrischungsimpfung wird auch der saisonale Grippeimpfstoff wieder verstärkt angeboten.
Für Senioren besteht wahrscheinlich das größte Risiko für Impfschäden und Todesfälle, da sie in der Regel einen hoch dosierten Grippeimpfstoff erhalten. Eine dänische Pilotstudie ergab, dass ein hoch dosierter vierwertiger Grippeimpfstoff bei älteren Erwachsenen Vorteile bei der Morbidität und Mortalität bietet, aber ich glaube nicht, dass sich das in der Praxis durchsetzen wird – vor allem, wenn er gleichzeitig mit einer COVID-Auffrischung verabreicht wird.
Ich kann gar nicht genug betonen, wie riskant es sein könnte, eine ungetestete bivalente COVID-mRNA-Impfung mit einem hoch dosierten vierwertigen Grippeimpfstoff zu mischen. Das sind SECHS verschiedene Antigene, die Ihnen injiziert werden, während Sie möglicherweise bereits das ursprüngliche Spike-Protein von früheren Impfungen im Umlauf haben.
Meiner Meinung nach ist das ein Rezept für eine Katastrophe. Ich fürchte, dass viele, deren Immunfunktion durch die COVID-Impfungen geschwächt und unterdrückt wurde, ihre Impfentscheidung in diesem Winter nicht bereuen werden.
Übrigens werden in diesem Jahr ALLE Grippeimpfstoffe vierwertig sein, das heißt, sie schützen gegen vier verschiedene Grippestämme. Es wird keine einfachen, bivalenten oder trivalenten Versionen geben. Denken Sie auch daran, dass die Formulierungen in Mehrfachdosen Thimerosal (Quecksilber) als Konservierungsmittel enthalten, was ein weiteres Gesundheitsrisiko darstellt.
Artikel als PDF:
Quellen:
- 1 LA Times August 28, 2022
- 2 Sky News August 15, 2022
- 3 New York Times August 31, 2022 (Archived)
- 4 FDA August 31, 2022
- 5, 6, 7 New York Times August 23, 2022
- 8 Covid.cdc.gov, First booster dose 108.5 million, Second booster 23.1 million
- 9 MSN August 25, 2022
- 10 Twitter Ben@US Mortality August 23, 2022
- 11 USMortality.com
- 12, 15, 20 The Atlantic August 25, 2022
- 13 Twitter Dr. Mercola August 28, 2022, response by Sylvester McMonkey McBean
- 14, 26, 27 NY Post August 28, 2022
- 16, 19 FDA.gov June 28, 2022
- 17 Openvaers.com Through August 19, 2022, All territories
- 18 Medical.mit.edu August 17, 2021
- 21 The Defender June 22, 2022
- 22 PHMPT.org Pfizer documents
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- 24 BMJ 2022; 378: o1731
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- 28 STAT News June 29, 2022
- 29 Twitter Disclose.tv August 13, 2022
- 30 Medpage Today August 29, 2022
- 31, 32 CDC Vaccine Supply for 2022-2023 Season
Illegale Einreisen auf Rekordniveau in Deutschland
Wie (nicht nur) “Bild” am Wochenende berichtet, geht aus einem geheimen Migrationsbericht der Bundesregierung hervor, dass die Bundespolizei im Juni rund 2.000 unerlaubte Einreisen nach Deutschland festgestellt hat – eine sagenhafte Steigerung von 140 Prozent gegenüber dem Vorjahrszeitraum und ein absolutes Rekordniveau seit der Corona-Zeit. Allein an der tschechischen Grenze zu Sachsen wurden allein im vergangenen Monat 3.000 unerlaubte Einreisen registriert.
Bei den aufgeflogenen Einreiseversuchen habe es sich vor allem Fälle von Syrern, Afghanen und Irakern gehandelt, fast alle von ihnen junge Männer. Die Tendenz ist weiter steigend: Hunderte Migranten treffen täglich in Zügen am Hauptbahnhof in Dresden ein oder reisen über die Autobahnen A4 und A17 nach Deutschland. Die Bundespolizeiinspektion im bayerischen Waldmünchen registrierte in diesem Jahr bereits ca. 750 illegale Einreisen aus Tschechien.
Problemzuwanderung wieder auf Vor-Corona-Niveau
Die Zahlen haben sich damit wieder den Vor-Corona-Zeiten angenähert – mit allerdings deutlich steigender Tendenz: Im gesamten Jahr 2019 registrierte die Bundespolizei Waldmünchen nur etwa 900 unerlaubte Einreiseversuche.
Angelockt von jedem, der es über die deutsche Grenze schafft offenstehenden Soziallsystemen und der Weigerung der Bundesregierung, massiven Grenzschutz zu betreiben und illegale Einwanderer endlich abzuschieben, strömt also genau die Klientel weiter unvermindert ins Land, die sich seit Jahren als weder willens noch fähig zur Integration zeigt, nahezu vollständig von Sozialleistungen lebt und nicht in der Erwerbs-, dafür aber überproportional häufig in der Kriminalitätsstatistik auftaucht.
Bundespolizei mit eindringlichen Warnungen die Politik
Heiko Teggatz, der Chef der Bundespolizeigewerkschaft, erklärte gegenüber Bild: „Diese Entwicklung ist alarmierend und ein weiteres Indiz dafür, dass der europäische Außengrenzschutz große Lücken aufzeigt. Die Schleuserbanden haben sich neu aufgestellt und nutzen heute den Weg über die Slowakei und Tschechien zu uns.“ Bundesinnenministerin Nancy Faeser forderte er auf, „unverzüglich stationäre Grenzkontrollen zu Tschechien“ anzuweisen.
Bereits im März hatte Teggatz ebenso eindringlich wie erfolglos denselben Appell an Faeser gerichtet, als der Ansturm der Ukraine-Flüchtlinge über Osteuropa begann, unter den sich aber damals schon massenhaft illegale Migranten mischten.
Faeser nimmt Situation nicht ernst
Seither ist offenbar nichts geschehen, und Faeser scheint keinerlei Interesse daran zu haben, die unaufhörliche Massenzuwanderung von Menschen zu stoppen, die in Deutschland keinerlei Aufenthaltsberechtigung haben.
Der CDU-Innenexperte Christoph de Vries warnte: „Das Schleusergeschäft läuft wieder auf vollen Touren und die Bundesregierung schaut bislang tatenlos zu.“ Auch er drängte, Faeser müsse „die Warnungen der Bundespolizei jetzt ernst nehmen und alle notwendigen Schritte ergreifen, um die illegalen Einreisen an der tschechischen Grenze zu stoppen.“ Natürlich wird auch dieser Appell ungehört verhallen. Wenn es den politischen Willen gäbe, diesen Wahnsinn zu stoppen, wäre dies längst geschehen.
Habeck ist nicht inkompetent, er hat einfach nur mit dem Denken aufgehört

Wenn man Robert Habeck fragt, ob er eine Insolvenzwelle auf die deutsche Wirtschaft zukommen sieht, schüttelt der ehemalige Kinderbuchautor sein keck frisiertes Denkerhaupt. Nein! Insolvenzen sehe er nicht. Er könne sich aber vorstellen, dass „bestimmte Branchen einfach mal aufhören, zu produzieren“. Und auch Geschäfte wie Bäcker oder Floristen „sind nicht insolvent, sie hören“, so Habeck, „einfach auf zu verkaufen“. So sieht sie aus, die grüne Wirtschaftskompetenz. Diese Zitate kommen übrigens nicht von „kremlnahen Twitteraccounts“ und sind auch nicht sinnentstellend zusammengeschnitten, sondern sind so 1:1 in der gestrigen Talkrunde von Sandra Maischberger in der ARD gefallen. Oder ist Frau Maischberger etwa auf einen als Habeck verkleideten Kreml-Troll hereingefallen? Ein Glosse von Jens Berger.
Es ist eines der letzten Mysterien der Demoskopie – fragt man die Deutschen nach ihren beliebtesten und kompetentesten Politikern, führen ausgerechnet Annalena Baerbock und Robert Habeck die Liste an. Die Dame, die vom Völkerrecht kommt, und ihr kongenialer Partner, der sich vom Hause aus mit „Hühnern, Schweinen, weiß nicht, Kühe melken“ auskennt, haben es offenbar den Deutschen angetan. Aber wer will es unseren Mitbürgern verdenken? Tagein, tagaus wird das Duo Infernale der Ampel ja in den Medien über den grünen Klee gelobt. Und wenn man den Menschen pausenlos eintrichtert, Robert Habeck sei – aus welchem Grund auch immer – kompetent, glauben es die Menschen irgendwann. Millionen Fliegen können bekanntlich nicht irren. Wie weit es um die Wirtschaftskompetenz des Bundeswirtschaftsministers steht, konnte man gestern bei Maischberger sehen.
.@BMWK-Chefe Robert #Habeck auf die Frage @maischberger, ob er eine #Insolvenzwelle auf die
Wirtschaft zukommen sieht: Nein! Insolvenzen sehe er nicht. Er könne sich aber vorstellen, dass „bestimmte Branchen einfach mal aufhören, zu produzieren … oder zu verkaufen.” pic.twitter.com/LrvJElTBCb
— NachDenkSeiten (@NachDenkSeiten) September 7, 2022
Sandra Maischberger gebührt daher Dank, dieses Trugbild – wenn auch eher zufällig – dekonstruiert zu haben. Mit den Folgen der durch die Politik der Bundesregierung forcierten Energiekrise konfrontiert, stammelte der Großmeister der gespielten Kompetenz wie ein nicht vorbereiteter Azubi in der mündlichen Prüfung. Insolvenzen? Nein, so etwas sehe er nicht. Er könne sich aber schon vorstellen, dass „bestimmte Branchen einfach erst mal aufhören zu produzieren“. Potzblitz! Es kann alles so einfach sein, wenn Robert Habeck es einem erklärt. Das darauf noch keiner vor ihm gekommen ist! Hätte man das nur vor einigen Tagen dem Klopapier-Hersteller Hakle erzählt. Hört doch einfach erst mal auf zu produzieren! Ignoriert die Fixkosten und Kreditlinien nehmt Euch mal … nennen wir es „Untergewinnferien“.
Das Gleiche gilt, so Star-Ökonom Habeck, für den Einzelhandel. Ok, die Preise sind hoch und die Leute haben kein Geld. Aber hey, wer redet denn da von Insolvenz? Einfach mal aufhören zu verkaufen! Genial! Oder etwa nicht? Dieser Logik wollte noch nicht einmal Sandra Maischberger folgen und hakte nach. Ok, es könne sein, dass diese Geschäfte nicht mehr rentieren und die dann eingestellt werden, so der schöne Robert. Aber die könnten ja später wieder aufmachen! Nun gut, vor so viel Sachverstand muss man dann wohl kapitulieren. Fragt sich, wie lange es dauert, bis das Fach „grüne Insolvenzlehre“ an der Daniela Katzenberger Hochschule für neue Ökonomie gelehrt wird.
Kann es sein, dass unser Bundeswirtschaftsminister ungefähr so viel Ahnung von Wirtschaft hat wie mein Labrador Oskar? Oder ist dies alles verkürzt und aus dem Zusammenhang gerissen? Sicher von rechten Propagandisten oder gar Kreml-Trollen. Wünschen wir uns doch einfach, es wäre so und glauben weiterhin fest an die unerschütterliche Kompetenz der Bundesregierung.
Titelbild: Screenshot ARD
Der nächste Corona-Skandal: Regierung verheimlicht Daten zur Anzahl bereits immunisierter Personen
Um überhaupt zu erfahren, wann, wie und ob diverse Corona-Maßnahmen sinnvoll sein könnten, ließ Bundesregierung erforschen, wie viele Menschen in Deutschland bereits gegen Corona immun sind. Offensichtlich fiel das Ergebnis so aus, dass es nicht dem Anforderungsprofil der Impflobby und Maßnahmen-Profiteure entsprach.
Der Beitrag Der nächste Corona-Skandal: Regierung verheimlicht Daten zur Anzahl bereits immunisierter Personen erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Neue Studie deckt mögliche Ursachen für die Kleine Eiszeit (LIA) auf…
…darunter geringe Sonnenaktivität, Störungen des Jetstreams, vulkanische Aktivitäten und hohe Variabilität der arktischen Meereisbedeckung
Eine neue Studie mit dem Titel „Split Westerlies Over Europe In The Early Little Ice Age“ [etwa: „Zweiteilung der Westwinde über Europa zu Beginn der Kleinen Eiszeit“] wurde am 20. August 2022 in Nature veröffentlicht. Die Studie von 15 Forschern unter der Leitung von Hsun-Ming Hu befasst sich mit den wahren, manchmal scheinbar widersprüchlichen Ursachen der LIA.
Im Folgenden werde ich die Studie nur mit den Worten der Wissenschaftler zusammenfassen – sofern nicht anders angegeben. Die Studie ist sicherlich faszinierend und fördert den Dialog.
Abstract
Die Kleine Eiszeit (LIA; ca. 1450-1850 v. Chr.) ist die am besten dokumentierte Kälteperiode des vergangenen Jahrtausends, die durch hochfrequenten Vulkanismus, geringe Sonnenaktivität und eine hohe Variabilität der arktischen Meereisbedeckung gekennzeichnet war.
Frühere Studien über die Veränderungen der atlantischen Zirkulation während des LIA haben sich auf die Nordatlantische Oszillation (NAO) bezogen, aber neuere Studien haben festgestellt, dass die Klimamuster des LIA eine Komplexität zu besitzen scheinen, die von einem NAO-Analogon nicht erfasst wird.
Hier stellen wir eine neue niederschlagsempfindliche Stalagmitenaufzeichnung aus Norditalien vor, welche die letzten 800 Jahre abdeckt.
Wir zeigen, dass während des frühen LIA (1470-1610 n. Chr.) ein verstärkter atmosphärischer Höhenrücken über Nordeuropa die klimatologischen Westwinde von Mittel- und Nordeuropa abspaltete, möglicherweise verursacht durch den gleichzeitigen Rückgang des arktischen Meereises.
Angesichts der anhaltenden Eisschmelze in den nördlichen hohen Breiten und der abnehmenden Sonneneinstrahlung in den kommenden Jahren könnte die frühe LIA als Analogon für die hydroklimatischen Bedingungen in Europa in den kommenden Jahrzehnten dienen.
[Hervorhebung im Original]
Einführung
Die Westwinde über dem Nordatlantik sind die Hauptquelle für den Feuchtigkeitstransport nach Europa, insbesondere im Winterhalbjahr (Oktober-März).
Ein bekannter Einfluss auf ihren Verlauf und ihre Stärke ist der Druckunterschied zwischen dem Islandtief und dem Azorenhoch; Variationen dieses Druckunterschieds führen zur Nordatlantischen Oszillation NAO; ergänzende Abb. 1A) und beeinflussen die Niederschlagsmuster in Europa (ergänzende Abb. 1B):
Zu der Graphik:
a) Korrelation zwischen SLP und (i) mittlerem Niederschlag an den Stationen Genua, Mailand und Nizza (G/M/N PP) (Schattierungen); (ii) Skandinavien-Index (SCAND) des Climate Prediction Center (CPC) (Konturen) im Zeitraum September-Februar 1950-2008 u.Z.
b) Vektoren: klimatologische Winde auf 200-mb-Ebene plus Regression der 200-mb-Winde auf den SCAND-Index multipliziert mit zwei Standardabweichungen des SCAND-Index im Zeitraum September-Februar 1950-2008 u.Z., was eine positive SCAND-Bedingung anzeigt. Schattierungen: Korrelation zwischen dem SCAND-Index und dem Niederschlag im Zeitraum September-Februar 1950-2008 n.Chr. Die Schattierungen und Konturen zeigen den/die Korrelationskoeffizienten über dem 90%igen Vertrauensniveau an. Die Klimadaten stammen aus der Reanalyse v3 des 20. Jahrhunderts
Ein weiteres Merkmal, das zu Schwankungen der Westwinde führt, sind atmosphärische Blockierungen, d. h. anhaltende und stationäre Hochdrucksysteme, die die reguläre Westströmung für mehrere Tage bis Wochen blockieren.
Atmosphärische Blocking-Ereignisse über dem Nordatlantik und insbesondere über Skandinavien spielen eine wichtige Rolle bei extremen Winterwetterlagen über Europa, da sie die Lage der Westwinde und die damit verbundenen Zugbahnen von Sturmzyklonen beeinflussen.
Ihr Vorhandensein verhindert den Transport warmer und feuchter Luftmassen nach Europa, was zu Kälteperioden in Nord- und Mitteleuropa wie im Winter 2010/11 führt.
Um die Variabilität der Westwinde und das Auftreten von atmosphärischen Blockierungen auf verschiedenen Zeitskalen besser zu verstehen, werden natürliche Archive benötigt, die über die instrumentelle Ära hinausreichen.
Mehrere Proxy-Aufzeichnungen haben die Variabilität der nordatlantischen Westwinde in den vergangenen Jahrtausenden und insbesondere während der Kleinen Eiszeit (LIA; ca. 1450-1850 v. Chr.) aufgezeichnet. Dies war die kälteste Episode des vergangenen Jahrtausends, die durch eine geringe Sonneneinstrahlung, große Schwankungen der Meereisausdehnung und häufige Vulkanausbrüche gekennzeichnet war.
[Hervorhebung im Original]
Eine frühe Rekonstruktion der NAO während des letzten Jahrtausends deutete auf eine anhaltend positive NAO während der mittelalterlichen Klimaanomalie hin, bevor es während der LIA zu einer Verschiebung zu negativen NAO-Bedingungen kam, aber diese Schlussfolgerung wurde seitdem durch andere NAO-Rekonstruktionen der LIA in Frage gestellt.
Eine neuere Multiproxy-Rekonstruktion legt stattdessen nahe, dass die NAO während der LIA neutral bis schwach positiv war. Es wurde versucht, unterschiedliche Proxy-Rekonstruktionen im Rahmen der NAO in Einklang zu bringen, aber eine andere Möglichkeit ist, dass stattdessen verschiedene Muster der großräumigen atmosphärischen Zirkulation im Spiel sein könnten.
Hier stellen wir eine neue, auf Stalagmiten basierende Aufzeichnung des Herbst-Winter-Niederschlags aus Norditalien vor, die sich über die letzten 800 Jahre erstreckt. Unsere Aufzeichnungen dokumentieren eine verstärkte atmosphärische Aufwölbung (Antizyklone) über Nordeuropa, die mit einer Aufspaltung der klimatologischen Westwinde einhergeht, wobei sich der Hauptzweig in Richtung Mittelmeer und ein schwächerer Zweig nordwärts in Richtung Grönland erstreckt. Diese Zirkulation ist charakteristisch für eine ausgeprägte positive Phase des skandinavischen Telekonnektionsmusters, einer Form der winterlichen großräumigen atmosphärischen Zirkulationsvariabilität über dem Nordatlantik und Europa, die sich dynamisch von der NAO unterscheidet.
Die Kleine Eiszeit
Während der LIA war das Klima im nordatlantischen/europäischen Raum überwiegend kalt, aber die Proxy-Aufzeichnungen zeigen eine beträchtliche Variabilität auf Zeitskalen von mehreren Dekaden bis zu Jahrhunderten innerhalb dieses Zeitraums.
Auf Jahrhundert-Skalen zeigt die Bàsura-Aufzeichnung [NW-Italien] ein ausgeprägtes feuchtes Intervall in Norditalien während der frühen LIA (1470-1610 n. Chr.), was auf möglicherweise starke und anhaltende positive SCAND[Scandinavia pattern]-ähnliche Bedingungen hindeutet.
Innerhalb dieses Zeitraums zeigt der Bàsura-Datensatz (Abb. 2f unten) jedoch eine starke mehrdekadische Variabilität: Die Niederschläge nahmen zu Beginn der LIA zu, erreichten ~1550 n. Chr. ihren Höhepunkt und nahmen dann bis 1620 n. Chr. ab.
Zu der Graphik:
a) Na+-Konzentration im Eiskern GISP2 als Indikator für die Windstärke.
b) Rekonstruierter Index der Nordatlantischen Oszillation (NAO).
c) Grün: Wachstumsrate der Stalagmiten aus der Roaring Cave (Schottland) als Indikator für die Niederschlagsmenge. Eine niedrige Wachstumsrate deutet auf eine positive NAO-Phase hin. Hellbraun: Bromkonzentration aus äolischen Sedimenten als Indikator für die Windstärke. Hohe Werte weisen auf starke Winde hin.
d) Bunker (dunkelgrün) und Bleßberg (hellgrün) δ18O-Aufzeichnung aus Deutschland. Niedrige Werte weisen auf ein warmes und feuchtes Klima hin.
e) Spannagel δ18O-Aufzeichnung aus Österreich. Niedrige Werte weisen auf ein warmes Klima hin.
f) Bàsura Sr/Ca-Aufzeichnung aus Norditalien. g Ifoulki δ18O-Aufzeichnung aus Marokko. Das graue vertikale Band markiert die Kleine Eiszeit. Der gelbe vertikale Balken hebt den Zeitraum 1470-1610 v. Chr. hervor. Farbige Punkte und Balken sind U-Th-Alter mit 2-Sigma-Unsicherheiten.
h) Karte mit Klimakonfiguration und Lage der zitierten Aufzeichnungen. Die rot-blauen Schattierungen zeigen den/die Korrelationskoeffizienten zwischen dem Skandinavien-Index und dem Bodenniederschlag im Zeitraum September-Februar 1950-2008 v. Chr. Die Klimadaten stammen aus der Reanalyse v3 des 20. Dreiecke und Kreise markieren westlich beeinflusste Standorte mit einem feucht-warmen (blau) oder trocken-kalten (rot) Klima. Die Bàsura-Höhle ist durch einen dunkelblauen Rand hervorgehoben. 1: GISP2. 2: Korallgrottan-Höhle. 3: Neflon. 4: Roaring-Höhle. 5: Äußere Hebriden. 6: Bunkerhöhle. 7: Bleßberghöhle 8: Spannagelhöhle. 9. Bàsura-Höhle. 10: Kaite-Höhle. 11: Buraca-Gloriosa-Höhle. 12: Sofular-Höhle. 13: Ifoulki-Höhle. 14: Chaara-Höhle.
Das feuchte Intervall zu Beginn des LIA in Norditalien entspricht einer Periode starker Westwinde über dem Nordatlantik (1470-1610 v. Chr.), wie eine Natriumionenaufzeichnung in einem grönländischen Eiskern nahelegt (Abb. 2a), die mit einem neutral-positiven NAO-Modus einherging, wie eine zusammengesetzte NAO-Rekonstruktion zeigt (Abb. 2a).
Auf den Britischen Inseln herrschte während dieses Zeitraums jedoch ein relativ trockenes und weniger windiges Klima, wie eine auf Stalagmiten basierende Rekonstruktion der Roaring Cave (Abb. 2c, grün) und die Aufzeichnung von Bromin aus äolischen Sedimenten in Schottland (Abb. 2c; hellbraun) zeigen.
Trockene und kalte Bedingungen werden auch für Deutschland abgeleitet, basierend auf δ18O-Daten von Stalagmiten aus der Bunkerhöhle (Abb. 2d, dunkelgrün) und der Bleßberghöhle (Abb. 2d, hellgrün), sowie für das hoch gelegene Schweden (ergänzende Abb. 7a), basierend auf δ18O-Daten von Stalagmiten und lakustrischen Aufzeichnungen.
Die Niederschlags- und Windminima in diesen Regionen spiegeln also nicht einen neutral-positiven NAO-Modus wider. Unsere Sr/Ca-Aufzeichnung aus der Bàsura-Höhle (Abb. 2f) deutet dagegen darauf hin, dass in Südeuropa warme und feuchte Bedingungen herrschten, was auch durch eine δ18O-Aufzeichnung aus der Spannagl-Höhle in Österreich (Abb. 2e) belegt wird.
Ähnlich warme und feuchte Bedingungen weisen Stalagmiten aus Portugal (ergänzende Abb. 7b), Spanien (ergänzende Abb. 7c) und der Türkei (ergänzende Abb. 7d) auf, während Stalagmiten aus Marokko ein trockenes Intervall verzeichnen (Abb. 2g und ergänzende Abb. 7f).
Atmosphärischer Höhenrücken über Skandinavien zwischen 1470 und 1610 n. Chr.
Das trockene/kalte Klima in Nordeuropa zwischen 1470 und 1610 v. Chr. kann mit einer neutral-positiven NAO-Phase während dieses Zeitraums in Einklang gebracht werden, wie Ortega et al. (2015) vorschlagen, und zwar durch verstärkte atmosphärische Höhenrücken und damit eine erhöhte Häufigkeit von atmosphärischen Blockierungen über Skandinavien.
Comas-Bru und McDermott (2013) haben argumentiert, dass der zusätzliche Einfluss des SCAND-Musters auf eine NAO die Nicht-Stationarität in der Beziehung zwischen dem europäischen Winterklima und der NAO erklären kann.
Die Kombination der Aufzeichnungen aus Grönland und Bàsura deutet darauf hin, dass ein solcher Höhenrücken die Westwinde während des frühen LIA aufspaltete, wobei ein nördlicher Zweig in Richtung Arktis gerichtet war, was mit dem windigen/warmen/feuchten Klima über Südostgrönland übereinstimmt, und ein südlicher Zweig in Richtung Mittelmeer, was mit den erhöhten Niederschlägen in der Bàsura-Höhle übereinstimmt (Abb. 2h).
Diese klimatischen Bedingungen ähneln den anomal feuchten Bedingungen in Südostgrönland und im nordwestlichen Mittelmeerraum während positiver SCAND-Phasen (Abb. 1b und ergänzende Abb. 1d). Die positive SCAND-Phase erklärt nicht die frühe LIA-Trockenheit über Nordafrika, aber dies könnte auf ein verstärktes Azorenhoch während einer neutral-positiven NAO-Phase zurückgeführt werden (Abb. 2a), das den Feuchtigkeitstransport nach Marokko verhinderte (Abb. 2b).
Zusammenhänge mit dem Rückgang des arktischen Meereises und dem solaren Antrieb
Abb. 3: Vergleich von vulkanischem Antrieb, Sonnenaktivität, Meereisvariabilität und Bàsura-Aufzeichnung
Zu dieser Graphik:
a) Globaler vulkanischer Aerosolantrieb.
b) Violett: Konzentration von benthischen Foraminiferen vom nordgrönländischen Schelf (PS2641-4; ergänzende Abb. 2) als Indikator für die Meereisbedeckung. Rosa: Eisschutt (IRD) (MSM5/5; ergänzende Abb. 2) aus der Framstraße. Hohe Werte dieser beiden Datensätze weisen auf eine große Meereisbedeckung hin.
c) Fünf-Punkte-Mittelwert der Kieselalgenkonzentration (Thalassiosira nordenskioeldii) vom westgrönländischen Schelf (GA306-4; ergänzende Abb. 2). Ein hoher Wert bedeutet eine große Meereisbedeckung.
d) Rot: 40 Jahre geglättete rekonstruierte spätsommerliche arktische Meereisausdehnung.
e) Bàsura Sr/Ca-Aufzeichnung.
f) Rekonstruierter NAO-Index. g Orange: Atlantischer multidekadischer Variabilitätsindex. Schwarz: Gesamte Sonneneinstrahlung. Die Intervalle des Spörer-Minimums (1388-1558 n. Chr.) und des Meereisrückgangs (1450-1620 n. Chr.) sind markiert. Der graue vertikale Balken kennzeichnet die Kleine Eiszeit. Der gelbe vertikale Balken hebt die Periode 1470-1610 v. u. Z. hervor.
Aufzeichnungen von Eisschutt aus der Framstraße (Abb. 3b), von Foraminiferen abgeleitete Meereisaufzeichnungen vom nordgrönländischen Schelf (Abb. 3b) und auf Diatomeen basierende Meereisrekonstruktionen vom westgrönländischen Schelf (Abb. 3c) zeigen alle eine ausgedehnte Meereisbedeckung im Nordatlantik während der mittleren bis späten 1300er Jahre.
Diese ausgedehnte Meereisbedeckung im Nordatlantik wurde vermutlich durch den intensiven Vulkanismus (Abb. 3a) und die geringe Sonneneinstrahlung (Abb. 3g) in den späten 1200er bis frühen 1300er Jahren ausgelöst, was wiederum eine Veränderung der Ozeanzirkulation und eine Abkühlung in Europa ab etwa 1400 n. Chr. zur Folge hatte.
Ab 1400 v. Chr. nahm die Ausdehnung des Meereises aufgrund des Eindringens von warmem Atlantikwasser in den Nordatlantik erheblich ab (Abb. 3b, c), was sich in einer positiven Phase der atlantischen multidekadischen Variabilität widerspiegelt (Abb. 3g).
In Anbetracht der Unsicherheiten bei der Datierung größerer Sr/Ca-Abnahmen in Bàsura zwischen 1466 ± 20 und 1559 ± 40 v. Chr. fällt die von uns abgeleitete Periode mit skandinavischer Rückenbildung in das Intervall mit dem arktischen Meereismaximum um 1450 v. Chr. bis zum Minimum um 1586 v. Chr., da dieses Intervall als Ereignis mit „verringerter Meereisausdehnung“ identifiziert wurde. Eine solche skandinavische Aufwölbung kann durch den Meereisverlust in der Barent-Kara-See ausgelöst werden. Direkte Meereisdaten aus dem Barent-Kara-Meer sind zwar nicht verfügbar, aber gekoppelte Modellsimulationen, die auf der Assimilation verfügbarer globaler Proxydaten beruhen, deuten auf einen Rückgang des Barent-Kara-Meereises im Zeitraum 1470-1520 v. Chr. hin.
Der Rückgang des Meereises führt zu erhöhten Wärmeflüssen in die Atmosphäre, die wiederum eine stationäre Rossby-Welle anregen, die sich in Richtung Südosten ausbreitet und den atmosphärischen Höhenrücken über Nordeuropa verstärken kann [auch bekannt als „meridionaler“ Jetstream]. Diese Rückkopplung zwischen Ozean und Atmosphäre könnte somit einen Mechanismus für die Verbindung zwischen der verringerten Meereisausdehnung und dem skandinavischen Höhenrücken während der Jahre 1470-1610 v. Chr. liefern, die unsere Ergebnisse nahelegen (Abb. 2g).
Der atmosphärische Höhenrücken in der frühen LIA könnte durch die geringe Sonneneinstrahlung noch verstärkt worden sein (Abb. 3g).
Modellsimulationen und Proxy-Aufzeichnungen deuten darauf hin, dass Veränderungen der Sonneneinstrahlung erhebliche Auswirkungen auf die Ozonchemie in der Stratosphäre haben können, die den Polarwirbel stören und somit den troposphärischen Jetstream und die atmosphärische Zirkulation beeinflussen.
Unsere Sr/Ca-Daten aus dem Bàsura-Stalagmiten, die von 0,055 mmol/mol um 1460 v. Chr. auf 0,035 mmol/mol um 1550 v. Chr. abfallen, deuten darauf hin, dass sich der skandinavische Rücken in diesem Zeitraum zunehmend verstärkt hat (Abb. 3e). Dieses 90-Jahres-Intervall fällt in die Zeit des Spörer-Minimums (1388-1558 v. Chr., Abb. 3g), was den Zusammenhang zwischen atmosphärischen Veränderungen und solarer Variabilität bestätigt.
Der Rückgang der Meereisausdehnung zwischen 1450 und 1620 v. Chr. ist wohl von längerer Dauer als in den vergangenen 1400 Jahren und ausgeprägter als während der mittelalterlichen Klimaanomalie (ca. 800-1300 v. Chr.).
Unsere Ergebnisse zeigen auf Proxy-Daten basierende Belege für eine verstärkte atmosphärische Aufwölbung über Nordeuropa während dieses mehrdekadischen Intervalls während der frühen LIA, möglicherweise als Reaktion auf den Rückgang des Meereises und das solare Minimum. Unsere Ergebnisse bieten somit möglicherweise eine Analogie für die kommenden Jahrzehnte, in denen die Sonne in ein großes Minimum eintreten könnte.
Die gesamte Studie mit ausführlichen Literaturhinweisen und zusätzlichen Graphiken steht hier.
Link: https://electroverse.co/little-ice-age-causes/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Hat wieder die Stunde der Denunzianten geschlagen?

Man erinnere sich: Dass Bürger Bürger verraten – an die Polizei und/ oder an andere Behörden – in den vergangenen zwei Jahren der Pandemie geschah dies in unserem Land sehr oft. Zu oft. Und nun? Jetzt, nachdem wieder passend zu einer weiteren Krise (die nicht vom Himmel fiel) eine neues, maßregelndes Regulierungswerk von den Mitverursachern der Krise geschaffen wurde, die heißt Energieeinsparverordnung, geht der Schuss erneut nach hinten los: Menschen melden wieder Menschen. Nein, in der Verordnung steht nichts, zum Denunzianten zu werden. Schon begintt das Petzen, wie ein Beispiel derlei Verrats aus meiner Heimatstadt zeigt, welches unter Bürgern für Empörung sorgt. Ein Kommentar von Frank Blenz
Im Artikel „Der Backofen bleibt heiß – trotz allem“ habe ich vor ein paar Wochen einen in Plauen/ Vogtland überaus geschätzten Bäcker vorgestellt. Er und seine Kollegen runzeln gerade noch mehr die Stirn ob des bürokratischen Konstrukts, welches das Energiesparen nicht nur anregen, sondern auch bei Nichtbeachten zur Bestrafung führen kann. Bei einem Bäckerkollegen geschah nun Folgendes, Ungeheuerliches (Quelle: Facebook):
Werter Mitbürger, der uns bei der Polizeibehörde auf Grund nicht beachten des neuen Energiespargesetzes angezeigt hat!
Wir würden im Vorfeld dazu raten sich damit genauer auseinander zu setzen. Denn wenn in einem Ladengeschäft weder Klimaanlage noch Heizung in Betrieb sind, gilt es nicht als Energiemissbrauch die Türe geöffnet zu halten. Im Gegenteil zu hohen Temperaturen am Arbeitsplatz ist laut Arbeitsschutzgesetz Abhilfe zu schaffen. Eben z.B. durch dauerhaftes lüften.
Daher eine völlig unnötige Aktion, die Kosten für eine Angestellte des Ordnungsamtes (die extra deswegen zu Samstag vor Ort vorstellig wurde) und die zuständige Polizeibehörde, die zusätzliche Schreibarbeit hat.
Bitte beim nächsten Mal einfach mit uns sprechen und die eigene Energie nicht für solche Aktionen ausgeben.
Dem Bäcker im Plauener Norden wurde ein Stichwort der neuen Verordnung „zum Verhängnis“, welche ein aufmerksamer Bürger wohl zum Anlass nahm, beim Ordnungsamt Meldung zu machen: Geschlossene Türen. Im Einzelhandel dürfen danach die Ladentüren „nicht dauerhaft offengehalten“ werden, so steht es in der Verordnung aus Berlin. Die ARD meldete zur Aufmunterung, dass der Handelsverband Deutschland ein optimistisches Motto in all der Pein formuliert hat: „Türen zu, Geschäfte offen.“ Statt zu protestieren, „Nein“ zu sagen gegenüber maßlosen Maßnahmenvorgaben aus den Federn von Beamten in noch warmen Ministerien, die sich mit ihren „Ideen“ geradezu überschlagen – der Verband beteiligt sich sozusagen daran und fordert seine Gefolgschaft zur Gefolgschaft auf. Wiedermal, denn wie war das nicht noch vor wenigen Monaten? Da wurde gleichfalls, in dieser Zeit eben pandemische Gefolgschaft verlangt und gelebt.
Wieder setzt man voraus, die kleinen und die mittleren Handwerksbetriebe halten schon durch, die haben ja unternehmerisches Geschick und Kraft und sie machen tapfer mit. Nach all den nutzlosen Rettungspaketen, nach all der geforderten und durchgezogenen Demütigung gegenüber Kunden, die unwilligen Gesundheitsmuffel sind konkret gemeint, wird Erziehungsmaßregelpolizei gespielt und zum Teilnehmen aufgefordert. Optimistisch ausgedrückt heißt das „Hand in Hand“: das freut die Bürger, die das Melden von „Unregelmäßigkeiten“ als ihre Pflicht sehen oder Freude am boshaften Nachbarverpfeifen haben. Man stelle sich vor, der Meldende der Bäckerei (wegen einer offenen Ladentür) – dieser Meldende hat vielleicht vorher noch Brötchen und Kuchen eingekauft (musste durch die offene Tür). Dann verabschiedete sich der später Meldende vielleicht scheißfreundlich von der Verkäuferin. Um sogleich zum Smartphone zu greifen …?
Dass derlei Handeln nicht nur Freunde macht, liest sich in sozialen Medien unter anderem so:
Erste Wortmeldung: Weiter gehts, diese Regierung schafft immer wieder neue Gründe für Denunzianten, aktiv zu werden. Weil die Tür aufstand….ich fasse das einfach nicht. Wo sind wir denn, das ist doch nicht real. Bei Herrn Müller von nebenan läuft das Wasser zu lange, Frau Kuntze vom dritten Stock kocht 2x am Tag, das junge Ding vom Erdgeschoss links fönt eine viertel Stunde lang die Haare usw. Was soll das werden, will man in so einer Gesellschaft leben ?
Weitere Wortmeldung: Unglaublich, was in diesem Land zwischenmenschlich los ist. Das macht fassungslos: Der größte Schuft im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.
Auf die Frage in der ersten zitierten Wortmeldung „Will man in so einer Gesellschaft leben?“ antworte ich entschieden: Nein! Ich fordere als einfacher Bürger die Mitbürger auf, unsere Gesellschaft nicht weiter an die Wand zu fahren, diesen erneuten, neuerlichen Wahnsinn nicht mitzumachen, denen entgegen zu treten, die mit derlei kleinen, großen, giftigen Aktionen Mosaikstein artig unser Zusammenleben erkalten, verarmen, verwahrlosen lassen.
Die Lage ist so ernst. Die Bäcker haben andere Sorgen als geschlossene Türen und ärgerliche Vorortdebatten mit Ordnungskräften (die tatsächlich noch genug Zeit haben, nach offenen Türen Ausschau zu halten). Die Berichte, dass Menschen, die unser Brot backen, ihre Läden, ihre Backstuben aufgeben, mehren sich. Auch in Plauen haben schon Bäcker aufgegeben. Im Artikel „Der Backofen bleibt heiß – trotz allem“ ist wohl einerseits zu lesen, dass Bäcker tapfere Menschen sind und alles tun wollen und müssen, ihrem Versorgungsauftrag der Bevölkerung nachzukommen. Bäcker Rico Wagner (Konditorei Müller) gibt sich auch weiter kämpferisch. „Doch die Preise für Energie sind einfach viel zu hoch, da muss eine Deckelung, eine Umkehr her. Was uns die Politik anbietet, das ist nichts“, sagte Wagner jüngst mir gegenüber. Der Bäckermeister berichtete von einem Termin mit einer wichtigen Frau aus dem Parlament. Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Yvonne Magwas (CDU) kam vorbei, hörte zu und redete über Hilfen und Überbrückungen. „Das Übliche halt“, so Wagner. Dass er vielleicht nächstes Jahr mit seiner Frau allein im Laden steht, weil er Kosten sparen muss bis es an die Existenz geht, das bringe die große Politik bis heute nicht zum Handeln, zum Kurs wechseln, klagt er an.
Titelbild: imnoom/shutterstock.com




Wirtschaft zukommen sieht: Nein! Insolvenzen sehe er nicht. Er könne sich aber vorstellen, dass „bestimmte Branchen einfach mal aufhören, zu produzieren … oder zu verkaufen.” 
