Kategorie: Nachrichten
Völlig irre: Kocher will Haushalte zum Energiesparen zwingen
Es gleicht einem Schuldeingeständnis was Kocher vor kurzem im Kurier-Interview verriet, dass “es im Notfall klare Vorgaben für Haushalte” gäbe und überdies dass es eine Kampagne im Herbst zum Energiesparen geben werde. Der Wirtschaftsminister verkündete zudem das Gas-Lockdowns „unwahrscheinlich, aber nicht auszuschließen“ wären.
Diese verbale Eskalation dürfte angesichts der Teuerung und weiterer frecher Eskapaden schwarz-grüner Spitzenpolitiker (Zähne zusammenbeißen, Alkohol und Psychopharmaka) wohl der sprichwörtliche Tropfen sein, der das Fass zum überlaufen bringt. Die Kritik der Opposition ließ auch nicht lange auf sich warten. So lies etwa die freiheitliche Sozialsprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch verkünden:
„Der neoliberale ÖVP-Arbeits- und Wirtschaftsminister Kocher zeigt wieder einmal mehr, was er von unseren Menschen im Lande denkt – nämlich nichts. Das, was der schwarze Minister gestern gegenüber dem ‚Kurier‘ zum Besten gibt, hört sich sicherlich für die arbeitenden Menschen in Österreich nicht gut an. Kalte Büros und Produktionshallen, hohe Spritpreise für Pendler, denn diese gehören ja laut Kocher zur Oberklasse, denn wo viel gefahren werden muss, ist auch viel Geld und arbeiten bis an den Lebensabend“
Totengräber unserer Gesellschaft
Laut Belakowitsch könne Kocher nur als Totengräber unserer Gesellschaft bezeichnet werden. Es scheine, als wäre der Sozialstaat und das gesellschaftliche Miteinander für ihn und seinesgleichen abgeschafft. „Österreich wird ärmer“ laute wohl sein Credo, wobei er natürlich den „finanziellen Hochadel“ ausnimmt, denn diesem könne man über das ÖVP-Netzwerk nicht genug Geld hinterherwerfen.
„Verarmen soll hauptsächlich der bedürftige Bürger, dem man noch das Arbeitslosengeld kürzen soll oder die Pension. Alte Menschen sollen anscheinend noch länger arbeiten, am besten, bis sie komplett ausgemergelt sind – Schwerarbeiterregelung ade“, so Belakowitsch.
Absurde Rechenbeispiele
Dass die ÖVP sehr kreativ bei ihren Ausreden ist, dürfte bekannt sein. So behaupten viele ÖVPler bis heute, die COFAG sei mangels Alternativen ein Erfolgsmodel. Auch der “Hure der Reichen”-Sager sei ein unglücklicher Versprecher gewesen. Aber, dass Kocher als Wirtschaftsminister behauptet, 500.000 Arbeitsplätze geschaffen zu haben, ist selbst für eingefleischte Türkise schwer zu glauben. Dazu meint Belakowitsch:
„Es ist natürlich auch an den Haaren herbeigezogen, dass Kocher behauptet, dass ‚wir‘ in den letzten zehn Jahren 500.000 Arbeitsplätze geschaffen hätten. Das kann wohl nur völliger Mumpitz sein, denn diese Arbeitsplätze wurden ausschließlich durch unsere Betriebe erwirtschaftet und das trotz der immensen Abgaben und Stolpersteine, welche vor allem die ÖVP den Unternehmern in den Weg legt. Die ÖVP sorgt sich höchstens um ihr eigenes Klientel à la COFAG.“
Ob Kocher bewusst ist dass er mit seinen Aussagen den sozialen Frieden aufs Spiel setzt, darf bezweifelt werden. Viele Kritiker behaupten die ÖVP wäre in ihrer bürgerfeindlichen Abgehobenheit längst im politischen Wolkenkuckucksheim angelangt. Daher fordert Belakowitsch einmal mehr das Abdanken der ganzen Regierung. Das Volk möge dann bei Neuwahlen selbst entscheiden:
„Es muss mit dieser Regierung endlich Schluss sein, wir benötigen wieder ein soziales Bekenntnis zu unseren Mitmenschen. Dazu ist es nötig die ÖVP von all ihren Futtertrögen der Macht und der Finanzen zu entfernen. Kochers Neoliberalismus hat in unserem Land keinen Platz – Neuwahlen jetzt!“
Ghislaine Maxwell und das Geheimnis von „A-17“ – Ryan Matters
Quelle: Ghislaine Maxwell & the mystery of “A-17” | NewBraveWorld Im November letzten Jahres gab…
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In kanadischer Provinz mit 83 Prozent Imfpquote steht “Unbekannte Todesursache” auf Platz 1
In der kanadischen Provinz Alberta stiegen Todesfälle mit unbekannter Ursache seit dem Vorjahr um 229 Prozent an. Der kanadische TV-Sender CTV-News Calgary berichtet, dass Todesfälle mit “unbekannter Ursache” nun den Platz Eins der Liste der häufigsten Todesursachen einnehmen.
Laut “Our World in Data” liegt die Quote in Alberta inzwischen bei 83 Prozent vollständig Geimpften. 86,6 Prozent der Menschen haben mindestens eine Covid-19-Impfung erhalten. Bislang galt “Demenz” als häufigste Todesursache.
Alberta hat 4,4 Millionen Einwohner, 3.362 davon starben im Jahr 2021 an “unklaren Ursachen”. Doch auch die geklärten Ursachen sind spannend, 1.950 Personen wären an Covid-19 gestorben, aufsummiert 3.626 an Herzproblemen, 2.580 an respiratorischen Problemen.
So genannte Faktenchecker sowie lokale Behörden sind darum bemüht, die Todesfälle so darzustellen, dass es keine Verbindung zu den Covid-19-Impfkampagnen gibt.
Alberta Health gibt Informationen transparent und umgehend weiter. Einmal pro Woche veröffentlichen wir öffentlich die Todesfälle, die Alberta Health in der Vorwoche mit COVID-19 als mitwirkende Ursache gemeldet wurden.“
In Bezug auf Impfstoffe steht die Provinzregierung zu ihrer Wirksamkeit und fügt hinzu, dass sie in Alberta bisher nicht zu mehr als einem Todesfall geführt haben.
Die Behauptung, dass Impfstoffe den Tod verursachen, wird nicht durch wissenschaftliche Forschung oder die weltweite Erfahrung mit COVID-19 gestützt. Es gibt keine Grundlage dafür, dass die Kategorie „unbekannt“ in den Daten von Service Alberta zusätzliche (unerwünschte Ereignisse nach der Impfung) Todesfälle enthält, sehr niedrige Todesrate und andere schwerwiegende AEFIs in Alberta stimmen mit den umfangreichen veröffentlichten Beweisen überein. (Lisa Glover von Alberta Health.)
CTV-News, Alberta, Kanada, 10. Juli 2022
Die Grünen im Streckbetrieb – TEIL 1

Bleibt die Atomkraft, droht den Grünen die Kernschmelze
von Frank Hennig
Den Realitäten einer sich gewandelten Welt lässt sich mit reaktionärer Achtziger-Jahre-Ideologie nicht mehr begegnen. Die bei den Grünen über Jahrzehnte angesammelte naturwissenschaftlich-technische Unkenntnis, Ergebnis der Weigerung, Technologieentwicklung wahrzunehmen und zu verstehen, macht es heute umso schwerer, den Kurs sinnvoll zu korrigieren. Simon
Es ist nicht ungewöhnlich, dass Parteien im Lauf der Zeit von ihren Kernwerten wegwandern. Die Zustände ändern sich und man muss den Wählern leicht verdauliche Illusionen präsentieren, sodass am Ende die Kreuze auf den Wahlzetteln eingefangen werden. Was sollen Werte, wenn sie unbequem sind und die Machtergreifung oder den Machterhalt verhindern?
Nachdem die Grünen ihre Rollen als Umweltschutz- und Friedenspartei ablegten, bleibt die Klimaökoplanwirtschaft das Ziel, durchsetzt mit Verboten, Anweisungen und zugestandener Wohlfahrt auf gleichem klimagerecht niedrigem Niveau. Der Leistungsgedanke spielt keine Rolle mehr, es geht um die Verteilung von weniger statt mehr in einer postindustriellen Gesellschaft. Über eine „Weltinnenpolitik“ wollen sie sich in die souveränen Entscheidungen anderer Staaten einmischen und die Schellnhubersche Große Transformation global umsetzen.
Der Kampf gegen die Gentechnik wurde schweigend aufgegeben, als es darum ging, Inländern in einer Pandemie mit genbehandelten Vakzinen das alternde Gesäß zu retten. Die werden noch zur Stimmenbeschaffung gebraucht. Der Widerstand gegen den Goldenen Reis, der zur Bekämpfung des Hungers in der Welt beitragen könnte, geht weiter. Es gibt keinen Planeten B, rufen Grüne und andere, aber es gibt eine dritte Welt. Die ist in Deutschland aber nicht wahlberechtigt. Globaler Wohlstand ist nicht das Ziel der Grünen, sondern Rechthaben und die vermeintliche Rettung der Welt vor den Menschen.
Ernst und Spaß
Wäre die Lage nicht so ernst, würde nicht eine multiple Energie- und Wirtschaftskrise ins Haus stehen, deren Folgen wir vermutlich noch nicht erahnen, so könnte man dieses Schauspiel mit Humor betrachten. Eine Tüte Chips, rauf aufs Sofa und dem Scheitern der deutschnationalen Energiewende zuschauen. Grüne Sprachakrobatik macht Kabarettisten arbeitslos. Gibt es gerade keinen aktuellen O-Ton, greift man zu Film-, Ton- und Zeitungskonserven und belustigt sich mit dem Wissen von heute an der Naivität und Weltfremdheit der Grünen. „Wind und Sonne schicken keine Rechnung“, „irgendwo ist immer Wind“, „Das Netz fungiert als Speicher“, „Die Zukunft wird flexibler sein, spannender, ja, auch anspruchsvoller: nicht mehr nachfrage-, sondern angebotsorientiert“, „Insgesamt gibt es in Deutschland kein Stromproblem“ und so weiter.
Nun spricht Minister Habeck von Versorgungssicherheit, machte den Habück vor den Scheichs und fragte dort nicht nach größeren, schöneren Windkraftanlagen, nicht nach glänzenderen Photovoltaik-Modulen, sondern nach gestrigem fossilem Erdgas. Erfolglos, wie wir heute wissen. LNG-Terminals sollen der Rettungsring sein und Anton Hofreiter ruft nach Braunkohle. Welch ein Gaudi.
Der komplette Gesichtsverlust droht allerdings mit einem möglichen Nichtausstieg aus der Kernkraft Ende 2022. Wenig Spaß auf diese der selbstverursachten Krise geschuldeten Option haben die den K-Gruppen entstammenden altgrünen Fundamentalisten wie Trittin und Kretschmann. Sie sehen ihr Lebenswerk ruiniert, wenn das heutige grünflexible Spitzenpersonal vielleicht noch den Atomausstieg aufweicht. Sollen jahrzehntelanges Anrennen gegen das Teufelszeug umsonst gewesen sein? So ruft Kretschmann ein heftiges „Neinneinnein!“ in Fernsehkameras, während Trittin schon Schuldige benennt. Es ist die Angst vor der ideologischen Kernschmelze, der sie zu buchstäblich hysterischem Geschrei treibt.
Für sie droht die ideologisch feste Weltanschauung zusammenzubrechen. Vor der Geschichte könnten sie als Irrläufer dastehen, anstelle als frühe Anti-Atom-Helden vermerkt zu werden. Dabei schien der Weg unumkehrbar erfolgreich, die steuerfinanzierte Fete nach der Abschaltung des KKW Stade machte Hoffnung auf viel Spaß im Amt. Nun soll es keine weiteren Abschaltfeste geben, es droht nach regulärer Spielzeit eine Verlängerung mit ungewissem Ende.
Gerade jetzt, wo man es geschafft hat, Lobbyisten der Ökoindustrie und aus NGOs als Staatsekretäre und -innen in die Regierung zu holen. Noch nie war eine Bundesregierung so sehr interessengeleitet infiltriert, und dennoch droht der Verlust des bedeutendsten Gründungsmythos.
Strahlende Zukunft
Allein die Nennung des Themas Kernkraft löst bei Grünen einen Pawlowschen Reflex aus. Zum einen sei sie zu gefährlich – allerdings nimmt die Kraft dieses Arguments mit zeitlichem Abstand zu Fukushima ab. Vielleicht wurde auch registriert, dass die Kernenergie, bezogen auf die erzeugte Strommenge, die geringsten Personenschäden aufweist. Die grüne Praxis, den Kohlekraftwerken zigtausende Feinstaubtote zuzurechnen, wirkt hier kontraproduktiv.
Der andere Triggerbegriff heißt Atommüll oder Endlager. Warum eigentlich gibt es nirgendwo auf der Welt eine so erregte Debatte darüber wie bei uns? Weil nur in Deutschland alle anderen Möglichkeiten der Behandlung radioaktiver Reststoffe (die noch 95 Prozent der Energie enthalten) verboten sind. Der Atommüll von heute ist eine Energiequelle von morgen, auch wenn dieses Morgen noch einige Jahrzehnte weit weg sein kann. Mit den heutigen ebenerdigen Zwischenlagern an den Kraftwerksstandorten hat niemand ein Problem, aber ein Zwischenlager, beispielsweise in Gorleben tausend Meter unter der Erde, ist zu gefährlich? Natürlich liegt auch die Endlagersuche in grüner Hand, mit Wolfram König steht ein Grüner an der Spitze des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE).
Zu einer wirtschaftlich unsinnigen Endlagerung würden sich folgende Alternativen anbieten:
- Wiederaufbereitung (senkt das Volumen um 90 Prozent) und Verkauf oder Abgabe an Länder, die die Kernkraft weiternutzen oder einsteigen.
- Verkauf oder Abgabe der alten Brennstäbe an Länder, die Schnelle Brüter nutzen und diese damit weiter „abbrennen“. Das ist zurzeit nur in Russland der Fall, es wäre eine win-win-Situation, die gegenwärtig aber wohl ausscheidet.
- Nutzung ausländischer End- oder Zwischenlager (Finnland, Schweden). Das würde sicher Geld kosten, so teuer wie der Bau eines eigenen Lagers kann es aber nicht sein.
- Beteiligung am belgischen Projekt „Myrrha“, das eine Transmutation, eine Umwandlung hochradioaktiver in weniger aktive oder inaktive Elemente zum Ziel hat. Das Projekt macht Fortschritte, es wird dadurch nochmals Energie freigesetzt und eine gefährliche Strahlung der Reststoffe würde nur noch für 300 Jahre bestehen.
Hochtoxische chemische Substanzen ohne jede Halbwertzeit werden seit Jahrzehnten in alten Bergwerksschächten ohne Proteste eingelagert. In der hessischen Untertage-Deponie Herfa-Neurode lagern über eine Million Tonnen quecksilber-, zyanid-, dioxin-, furan- und arsenhaltige Abfälle mit einer Halbwertzeit von unendlich, sie bleiben gefährlich für die Ewigkeit.
Es ist ein politisches Ziel, die Angst vor dem Atommüll und die Kosten für ihre Endlagerung hoch zu halten. Das soll einen erneuten Einstieg in die Kernkraft verhindern. Es kostet uns Unmengen von Geld und schafft inneren Unfrieden bei der Festlegung eines Standorts.
Den Realitäten einer sich gewandelten Welt lässt sich mit reaktionärer Achtziger-Jahre-Ideologie nicht mehr begegnen. Die bei den Grünen über Jahrzehnte angesammelte naturwissenschaftlich-technische Unkenntnis, Ergebnis der Weigerung, Technologieentwicklung wahrzunehmen und zu verstehen, macht es heute umso schwerer, den Kurs sinnvoll zu korrigieren. Dabei wollten die Grünen eigentlich noch mehr. Über einen Antrag im Bundestag (Drucksache 19/18679) wollten sie im April 2020, also zu bester Corona-Zeit, den weltweiten Atomausstieg von deutschem Boden aus einleiten. Genialität und Größenwahn lagen in Deutschland schon immer dicht beieinander.
Alt und jung
Den Grünen droht zudem ein Generationenkonflikt. Bei den Jüngeren ist die Klimaangst größer als die Atomangst, Pragmatismus schimmert durch bei ihrer Antwort auf ihre Frage nach Pest oder Cholera. Grüne Jugend und kindliche Jungerwachsene hängen nicht mehr an den Lippen der Altkämpfer, um ergriffen beim Mate-Tee den Geschichten von Schlammschlachten vor Wyhl und Wackersdorf zu lauschen und den Mut der Altvorderen zu bewundern, Original-Castor-Behältern standhaft auf den Stahl geblickt zu haben.
Wer allerdings vermutet, die nächste Grünen-Generation könnte Verständnis und Verstehen entwickeln, gar systemisches Denken auf Basis naturwissenschaftlicher Erkenntnisse, liegt falsch. Bezeichnend für deren Weltsicht ist eine Äußerung der Grünen Braunschweig auf Twitter vom 22. September 2018:
„Glauben, Religion und Philosophie können Orientierung und Perspektive in der unübersichtlichen Gegenwart liefern. Die Fokussierung auf die rein naturwissenschaftliche Sicht war ein zentraler Fehler in den letzten Jahrzehnten.“
Ausgerechnet jetzt schlägt die internationale Realpolitik mit voller Wucht ins deutsche Bullerbü ein. Rückwärtsgewandte, stockkonservative Naturgesetze, bisher weggeschwafelt, zeigen ihr brutales Gesicht. Man kann administrativ gleichzeitig aus der Kohle aussteigen und über die Aktivierung von Kohlekraftwerken wieder einsteigen, aber die Hauptsätze der Thermodynamik, das Ohmsche Gesetz oder der Kirchhoffsche Knotenpunktsatz lassen sich nicht reformieren. Zudem haben die meisten Grünen kaum von ihnen gehört, geschweige denn wissen sie etwas damit anzufangen. Ihnen das vorzuwerfen, wäre deutlich mehr als eine Mikroaggression, man sollte sie schonend darüber informieren.
Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier
Der Weg in den Ukrainekrieg: ‚Highway to War‘ or ‚Road with many Crossroads‘? – oder: Der Kampf um die Deutung

Die Kämpfe um die Interpretation des politischen Geschehens werden zu Kriegszeiten genauso erbittert geführt wie militärische Schlachten. Der siegreiche Narrativ kann über die Zukunft entscheiden. Vor einiger Zeit konnte man es im Deutschlandfunk[1] mal wieder hören: „2008 wurde Georgien von Russland überfallen.“ Sie, geschätzte Leserinnen und Leser, sagen vielleicht, das stimme doch gar nicht! Seit mittlerweile zwölfeinhalb Jahren sei durch eine unabhängige Fact Finding Commission[2] im Auftrag der EU unter Vorsitz der renommierten Schweizer Diplomatin Heidi Tagliavini längst eindeutig geklärt, dass georgisches Militär in der Nacht vom 7. auf den 8. August 2008 eine Großoffensive gegen Südossetien mit Panzern, Kampfjets, Raketenwerfern und Streubomben auf die schlafende Zivilbevölkerung und auf die dort stationierten russischen Friedenstruppen gestartet habe. 162 Zivilisten und 14 Angehörige russischer Friedenstruppen seien dabei ums Leben gekommen. Von Leo Ensel
Fake News als ‚Factum‘
Tja, da haben Sie recht. Dennoch ändert das nichts daran, dass bis auf den heutigen Tag selbst in renommierten deutschen Leitmedien wie der ZEIT[3] oder den Tagesthemen[4] unwidersprochen behauptet werden kann, Russland sei der Aggressor gewesen. Eine Fake News, die sich längst als ‚Factum‘ durchgesetzt hat.
Und eine beeindruckende Leistung des mit allen amerikanischen PR-Wassern gewaschenen damaligen georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili, der es fertig brachte, einen Krieg zu beginnen und sich anschließend – mit wohlwollendem Rückenwind aus den westlichen Medien – der Welt auch noch als verfolgte Unschuld zu präsentieren. Für Russland dagegen, das den Krieg mit einem völlig überzogenen Strike Back tief in georgisches Kernland militärisch zwar gewonnen, publizistisch aber haushoch verloren hatte, ein Desaster. Schließlich lautet seitdem die westliche Erzählung – wie kürzlich in einer Sendung bei Arte mit dem bezeichnenden Titel „Die Rückkehr des russischen Bären“[5] wieder aufgewärmt –, Saakaschwili sei im Sommer 2008 „den Russen in die Falle gelaufen“.
Die Konsequenzen ließen nicht lange auf sich warten: Die USA griffen dem ‚von Russland angegriffenen‘ schuldlosen kleinen Land im Kaukasus mit Militärhilfen großzügig unter die Arme, die Tür zu einer künftigen NATO-Mitgliedschaft blieb nach wie offen und Russland hatte in der westlichen Öffentlichkeit nun wieder das Image eines unberechenbaren potenziellen Aggressors.
Man versteht, warum der Kampf um die Deutung genauso erbittert geführt wird wie militärische Schlachten: Die Deutung, die sich heute durchsetzt – bzw. mit der geballten Macht der Leitmedien, oft mit Unterstützung professioneller Propaganda-Think-Tanks, durchgesetzt wird –, bestimmt die Handlungen von morgen.
Die konstruierte Kausalität
Womit wir beim gegenwärtigen russischen Krieg gegen die Ukraine angelangt wären.
Auf der Ebene der Fakten ist unbestreitbar: Russland hat am 24. Februar völkerrechtswidrig die Ukraine angegriffen, es hat zahlreiche Militäranlagen im ganzen Land zerstört, russische Truppenverbände rückten gegen Städte wie Mykolajiw, Charkiw, Sumy, Tschernihiw und die Hauptstadt Kiew vor, Städte wie Cherson und Melitopol im Süden wurden eingenommen, der gesamte Donbass steht kurz davor, zivile Einrichtungen beschossen, modernste Waffensysteme wie die Hyperschallrakete „Kinschal“ erlebten in einem zynischen „realen Feldversuch“ ihre Feuertaufe, über tausend ukrainische Zivilisten wurden getötet, Millionen Menschen sind nach wie vor auf der Flucht, die Hafenstadt Mariupol und andere ukrainische Städte liegen zu großen Teilen in Trümmern.
Die Frage ist: Wie deuten, wie interpretieren wir diese Fakten? In welche Geschichte ordnen wir sie ein? Genauer: Welche Geschichte konstruieren wir um sie herum? Noch genauer: Nach welcher – tatsächlichen oder vorgeblichen – Kausalität ordnen wir welche Ereignisse aus der Vergangenheit zu einer (zumindest logisch stringend aussehenden) Vorgeschichte der aktuellen Kriegshandlungen und welche mögliche Folgerungen ziehen wir daraus für Putins mutmaßliches morgiges Verhalten und die übermorgigen westlichen Konsequenzen?
Die Folgen der jeweiligen Narrative auf der Handlungsebene werden sich – siehe die mit publizistischer Gewalt durchgesetzte (Fake)-Interpretation des Georgienkrieges – gravierend unterscheiden und die künftige Politik des Westens vermutlich auf Jahrzehnte bestimmen.
‚Highway to War‘ …
Bezogen auf Russlands Aggression gegen die Ukraine bieten sich aus westlicher Perspektive im Prinzip zwei höchst unterschiedliche Deutungen an. Der ersten, die die westliche Berichterstattung aktuell erdrückend dominiert, liegt eine Mischung aus folgenden – hier als Frage formulierten – Unterstellungen zugrunde: Hat Präsident Putin von Beginn seiner ‚Herrschaft‘ an auf diesen Moment hingearbeitet? Zeigt er jetzt sein wahres Gesicht? Will er die Sowjetunion wiederherstellen? Sind als nächstes das Baltikum, Polen und Moldau dran? Stehen russische Truppen übermorgen wieder vorm Brandenburger Tor?
Aus welchen Motiven handelt er? Machtgier? Unstillbarer Hass auf den Westen und seine Werte? Will er als „Wladimir der Große“ in die Geschichte eingehen? Kriegt er den Hals nicht voll? Ist er etwa krank? Realitätsblind? Größenwahnsinnig? Am Ende gar verrückt?
Verteidigt die Ukraine unter Wolodimir Selenski nicht nur das eigene Land, sondern vielmehr heldenhaft unsere westlichen Werte? Die Freiheit Europas? Uns?
Stehen EU und NATO im Allgemeinen und Deutschland im Speziellen – natürlich wegen Krieg und Holocaust – der Ukraine gegenüber in einer besonderen moralischen Verantwortung, Pflicht, gar Bringschuld? (Eine Klaviatur, die der ukrainische Präsident und sein ehemaliger forscher Botschafter in Deutschland virtuos bespielten und immer noch bespielen.)
Folgt man dieser in groben Strichen skizzierten Erzählung, dass Putin nun endlich das realisiert, was er bereits seit Jahren oder Jahrzehnten anstrebte, so liegen die Konsequenzen auf der Hand. Es sind exakt diejenigen, die gerade ohne den geringsten innergesellschaftlichen Widerstand in den EU- und NATO-Staaten flächendeckend durchgesetzt werden: Astronomische Aufrüstungsprogramme, eine Remilitarisierung des Denkens und Handelns, Abbruch nahezu sämtlicher politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und humanitären Kontakte mit der Russischen Föderation und ihren Menschen sowie eine die Grenze des Absurden überschreitende Ächtung und Exklusion von allem, was nur noch im Entferntesten etwas mit Russland zu tun hat. Sie reicht mittlerweile von der Entlassung oder Ausladung politisch unliebsamer prominenter Kulturschaffender[6] – sofern sie den geforderten Distanzierungserklärungen nicht nachkommen – über die Verbannung russischer Waren aus den Supermärkten[7] bis hin zum weltweiten Importverbot[8] russischer Katzen durch die International Federation of Felines und ihrem Ausschluss[9] von den Wettbewerben der International Cat Federation …
Zugleich verlangt diese Erzählung aber auch gebieterisch eine Neubewertung der Vergangenheit: Wenn nämlich Putin schon immer auf den Krieg gegen die Ukraine und womöglich noch Schlimmeres abzielte, dann erweisen sich natürlich all diejenigen, die bis vor Kurzem noch dafür geworben hatten, die russische Perspektive zumindest mal zur Kenntnis zu nehmen, als „geistige Brandstifter“[10], bestenfalls als „nützliche Idioten“[11], die nun öffentlich Abbitte und Buße zu leisten haben. Die ehemalige ARD-Moskaukorrespondentin Gabriele Krone-Schmalz, der gerade von seinem Posten als Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums zurückgetretene Matthias Platzeck, der Ex-Vorsitzende des NATO-Militärausschusses General Harald Kujat, der langjährige SPD-Politiker Klaus von Dohnanyi oder Sarah Wagenknecht können von diesen Anschuldigungen ein Lied singen.
Soweit der nahezu unangefochten herrschende mediale Narrativ, der in der Retrospektive eine Linearität konstruiert, die geradewegs in den gegenwärtigen Krieg führt.
… or ‚Road with many Crossroads‘?
Eine andere Erzählung, die aktuell allerdings postwendend in geradezu Pawlow‘scher Reflexmanier mit dem Totschlagvorwurf der Russland- und damit Angriffskriegsverteidigung kaltgestellt wird, würde in folgende Richtung gehen: Auf der langen Straße bis zu dem Punkt, an dem wir heute stehen, hat es zahlreiche Kreuzungen, viele potenzielle Abbiegungen gegeben, bei denen die Geschichte einen ganz anderen Verlauf genommen hätte, hätte der Westen rechtzeitig russische Sicherheitsbedürfnisse respektiert.
Diese Erzählung ginge zurück bis ins Frühjahr 1990 in die Zeit der Verhandlungen[12] mit Gorbatschow, die künftige Bündniszugehörigkeit[13] eines wiedervereinten Deutschland betreffend. Sie würde die Bedenken[14], die Boris Jelzin in den Neunziger Jahren gegenüber dem damaligen US-Präsident Bill Clinton im Vorfeld der ersten NATO-Osterweiterung 1999 äußerte, ebenso berücksichtigen wie die Warnungen des Nestors der amerikanischen Russlandpolitik, George F. Kennan[15]. Sie würde die Bedeutung der insgesamt fünf NATO-Erweiterungen mit 14 neuen Mitgliedern für das russische Sicherheitsbedürfnis herausarbeiten. Sie würde sich mit dem Bruch der 1990 verabschiedeten „Charta von Paris“ durch den Angriffskrieg der NATO gegen die Bundesrepublik Jugoslawien im Frühjahr 1999 und der völkerrechtswidrigen Aggression der von den USA und Großbritannien angeführten „Koalition der Willigen“ gegen den Irak im März 2003 – die Zahl der Toten geht in die Hundertausende – beschäftigen. Sie würde die von den USA nicht unterzeichneten bzw. gekündigten Rüstungskontroll- und Abrüstungsverträge – vom A-KSE-Vertrag über die Abrüstung konventioneller Streitkräfte in Europa, den ABM-Vertrag zur Begrenzung strategischer Raketenabwehrsysteme, den INF-Vertrag über die Vernichtung landgestützter Kurz- und Mittelstreckenraketen bis zur Kündigung des Open-Skies-Treaty – unter die Lupe nehmen. Sie würde die Bedeutung des weltweiten amerikanischen Raketen‚abwehr‘systems Aegis mit seinen angriffsfähigen Modulen unmittelbar vor der russischen Haustür in Rumänien und Polen würdigen. Und sie würde die diversen vom Westen offen oder clandestin unterstützten Regime-Change-Versuche in Osteuropa und im postsowjetischen Raum von Serbien, Georgien, Kirgistan bis zum Euromaidan in Kiew nicht vergessen.
Sie würde auch die beiden großen Reden Putins in Deutschland – 2001, zwei Wochen nach 9/11 vor dem Deutschen Bundestag[16] und im Februar 2007 auf der Münchner Sicherheitskonferenz[17] – nochmals genauer studieren. Das Gleiche würde für die russischen Vorschläge eines Gemeinsamen Sicherheitsraumes von Vancouver bis Wladowostok (der damalige Präsident Medwedew im Juni 2008) und einer Freihandelszone zwischen der EU und Russland (Wladimir Putin in einem Gastbeitrag[18] in der Süddeutschen Zeitung am 25. November 2010) gelten.
Man sieht: Überall an dieser endlos langen Straße gab es Kreuzungen. Es hat keinen linearen Highway in diesen russischen Angriffskrieg gegeben, auch wenn die westlichen Leitmedien uns dies jetzt tagtäglich einhämmern!
Möglicherweise war die allerletzte Chance eines noch rechtzeitigen Abbiegens Mitte Dezember letzten Jahres, als Russland seine Sicherheitsinteressen – zugegebenermaßen in gereiztem ultimativen Ton und diplomatisch höchst contraproduktiv – in Briefen[19] gegenüber der NATO und den USA unmissverständlich formulierte. Niemand weiß, wann genau Putin definitiv die Entscheidung zum Angriff auf die Ukraine, d.h. zur Verwandlung der als Drohkulisse aufmarschierten russischen Truppen in eine Aggressionsarmee, getroffen hat. Es ist nicht auszuschließen, dass dieser Krieg heute nicht stattfinden würde, wenn der Westen spätestens auf die Briefe vom 17. Dezember flexibler reagiert hätte!
Aber wer es jetzt noch wagt, diese Argumente zu äußern, hat sich im aktuellen Leitmediendauerfeuer[20] definitiv als „geistiger Brandstifter“, wenn nicht als Angriffskriegs-Apologet entlarvt und darf sein künftiges Leben als publizistische Leiche fristen.
Was die Argumentation allerdings nicht widerlegt.
Die Alternativen
Die Konsequenzen der jeweiligen Deutungen liegen auf der Hand und diejenige, die sich durchsetzt, wird die westliche Politik der nächsten Jahrzehnte bestimmen.
Setzt sich die „Highway to War“-Geschichte durch – wofür zur Zeit so gut wie alles spricht –, dann stehen wir unmittelbar vor einer erneuten Spaltung des europäischen Kontinents, inclusive eines neuen, diesmal rund tausend Kilometer weiter östlichen Eisernen Vorhanges, der Neuauflage des atomaren Wettrüstens mit immer zielgenaueren Trägersystemen bei immer kürzeren Vorwarnzeiten, kurz: vor einem Kalten Krieg 2.0, der angesichts der höchst instabilen geopolitischen Rahmenbedingungen und der Tatsache, dass sich kaum noch ein relevanter Akteur an Regeln hält, erheblich gefährlicher sein wird als der erste. Den Worst Case mag man sich nicht ausmalen!
Würde sich jedoch allen Erwartungen zum Trotz doch noch die Erkenntnis durchsetzen, dass ohne die Berücksichtigung auch russischer Sicherheitsinteressen, ohne den mühsamen Versuch, die aktuell völlig verfahrene Lage nun als Ausgangspunkt für einen kompletten Restart im Sinne einer neuen Europäischen Sicherheitskonferenz, eines „Helsinki 2.0“, zu nutzen, mit dem Ziel einer neuen europäischen Sicherheitsstruktur, die den epochalen Satz der blutig geschändeten „Charta von Paris“: „Sicherheit ist unteilbar, und die Sicherheit jedes Teilnehmerstaates ist untrennbar mit der aller anderen verbunden“ wieder zu ihrem zentralen Eckpfeiler erklärt, eine friedliche Zukunft auf unserem Kontinent nicht möglich ist, dann hätte die Welt vielleicht noch eine Chance.
Wir haben die Wahl.
Titelbild: lefthanderman/shutterstock.com
[«1] deutschlandfunk.de/interview-mit-schriftstellerin-nino-haratischwili-zum-krieg-in-der-ukraine-dlf-5f910ec1-100.html
[«2] rferl.org/a/EU_Report_On_2008_War_Tilts_Against_Georgia/1840447.html
[«3] zeit.de/politik/2017-11/petersburger-dialog-deutschland-russland-ronald-pofalla
[«4] tagesschau.de/multimedia/sendung/tt-6175.html (18:42)
[«5] arte.tv/de/videos/098406-000-A/putin-die-rueckkehr-des-russischen-baeren/ (08:43)
[«6] firstthings.com/web-exclusives/2022/03/the-cancellation-of-russian-culture
[«7] tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/supermaerkte-russland-produkte-krieg-101.html
[«8] consortiumnews.com/2022/03/03/ban-on-russian-cats/
[«9] washingtonpost.com/world/2022/03/03/russia-cat-ban-ukraine-war/
[«10] faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/beck-verlag-druckt-bestseller-von-krone-schmalz-nicht-mehr-nach- 17859050.html
[«11] cicero.de/innenpolitik/russland-und-der-westen-putins-propaganda-in-deutschland
[«12] nsarchive.gwu.edu/briefing-book/russia-programs/2017-12-12/nato-expansion-what-gorbachev-heard-western-leaders-early
[«13] hoerspielundfeature.de/russland-und-die-deutsche-einheit-1990-die-wurzeln-des-100.html
[«14] hoerspielundfeature.de/russland-und-der-westen-waehrend-jelzin-und-clinton-die-100.html
[«15] infosperber.ch/politik/welt/so-kann-man-aus-der-geschichte-lernen/
[«16] bundestag.de/mediathek?videoid=4024571…
[«17] youtube.com/watch?v=VPyZX_Na5Hk
[«18] sueddeutsche.de/wirtschaft/putin-plaedoyer-fuer-wirtschaftsgemeinschaft-von-lissabon-bis-wla-diwostok-1.1027908
[«19] ostexperte.de/im-westen-nichts-neues/
[«20] spiegel.de/ausland/krieg-in-der-ukraine-hoert-auf-mit-dem-kapitulationsgerede-a-e498992d-0302-4f06-a4c1-d31c5a9e575f
Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und COVID-19-Krankenhausaufenthalten
Eine neue Studie, die am 5. August im Journal of Cannabis Research veröffentlicht wurde, hat einen Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und COVID-19-Krankenhausaufenthalten aufgezeigt.
Die Forscher analysierten 1.831 COVID-Patienten und führten dann eine retrospektive Analyse durch. Die Ergebnisse besagen, dass „Cannabiskonsum mit einem geringeren COVID-19-Schweregrad bei hospitalisierten Patienten verbunden ist“.
Die Forscher fügten hinzu, dass „Cannabis tatsächlich zu einer geringeren Krankheitsverlauf und besseren Ergebnissen führen kann, obwohl Cannabiskonsumenten im Vergleich zu Nichtkonsumenten in unserer Studienpopulation fünfmal häufiger gleichzeitig Tabak konsumieren.“
„Cannabiskonsumenten hatten im Vergleich zu Nichtkonsumenten signifikant bessere Ergebnisse, was sich in niedrigeren NIH-Scores (5,1 vs. 6,0), kürzeren Krankenhausaufenthalten (4 Tage vs. 6 Tage), niedrigeren Raten für die Aufnahme in die Intensivstation (12 % vs. 31 %) und einem geringeren Bedarf an mechanischer Beatmung (6 % vs. 17 %) widerspiegelt“, heißt es in der Studie. „Die Einweisung in die Intensivstation war bei Cannabiskonsumenten um 12 Prozentpunkte und die Intubationsrate um 6 Prozentpunkte niedriger.“
Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass „Cannabiskonsumenten im Vergleich zu Nichtkonsumenten bei der Aufnahme mit größerer Wahrscheinlichkeit niedrigere Werte an Entzündungsmarkern aufwiesen. Dieser Effekt hielt während des Krankenhausaufenthalts an, wobei Cannabiskonsumenten im Vergleich zu Nichtkonsumenten weiterhin niedrigere Entzündungsmarker aufwiesen.“
Ein Herbst mit epischen Vermögenseinbrüchen und höherer Inflation… Bedeutet Armut & soziale Unruhen
Egon von Greyerz
Die Weltwirtschaft und vor allem die politische und wirtschaftliche Situation bestehen heute aus einem Potpourri tödlicher Zutaten, die fatale Folgen haben werden…
Schauen wir uns an, woraus dieser tödliche Zaubertrank besteht:
- Schulden in einer Höhe, die niemals zurückgezahlt werden kann – bei Staaten, Unternehmen und Privatpersonen
- Epische globale Blasen bei Aktien, Anleihen und Immobilien – alle kurz vor dem Zusammenbruch
- Große geopolitische Konflikte, die keinen Frieden möchten – große Kriege wahrscheinlich
- Energieungleichgewichte und -knappheit, die meisten davon selbst verschuldet
- Nahrungsmittelknappheit, die zu großen Hungersnöten und zivilen Unruhen führt
- Inflation, die zu Hyperinflation und weltweiter Armut führt
- Politische und wirtschaftliche Korruption in den USA, Europa und den meisten Ländern
- Kein Land wird sich soziale Sicherheit, medizinische Versorgung oder Rentenzahlungen leisten können
Was tun also die Regierungen in aller Welt, um diese Probleme zu lösen?
Natürlich nichts.
Das einzige, was sie wissen, ist, mehr Geld zu drucken. Sie haben nie verstanden, dass ein Schuldenproblem nicht mit noch mehr Schulden gelöst werden kann. Alles, was sie versuchen können, ist, den Staffelstab an den nächsten Staatschef weiterzureichen, damit es sein Problem wird.
Das bedeutet, dass all das politische, wirtschaftliche und finanzielle Missmanagement der letzten 50 Jahre zu einem globalen Zusammenbruch führen wird, wie es ihn in der Geschichte noch nie gegeben hat.
Die Folgen werden sowohl schrecklich als auch unvorhersehbar sein, da die Welt keine Erfahrung mit Problemen dieser Größenordnung und Komplexität hat.
Was also tun die führenden Politiker der Welt?
Klar ist, dass die westlichen Führer keine Verantwortung für die kommenden Katastrophen übernehmen werden.
Natürlich wird man Covid die Schuld geben, obwohl es viele Beweise dafür gibt, dass er von Menschen verursacht wurde und mit einfachen und billigen Medikamenten hätte bekämpft werden können. Und all die Abriegelungen und Beschränkungen haben sicherlich größere Auswirkungen gehabt als die Krankheit selbst. In Schweden zum Beispiel gab es praktisch keine Verbote oder Maskenvorschriften, und die Zahl der Todesfälle war nicht höher als in Ländern, in denen eine vollständige Verriegelung galt.
Sonderinteressen wie Big Pharma hatten die Politiker eindeutig in der Hand. Sie hatten Billionen von Dollar zu gewinnen und nichts zu verlieren, da sie gegen jegliche Strafverfolgung immun sind.
Wie auch immer, es ist geschehen und wir können nicht mehr zurück. Die Zukunft wird uns zeigen, ob, wie viele Wissenschaftler glauben, das Immunsystem der Menschen durch die Impfstoffe stark geschwächt wurde.
Zweitens wird man den Russen die Schuld an den derzeitigen globalen Wirtschaftsproblemen wie Inflation, Energieknappheit und Rückgang des Welthandels geben. Dass diese Probleme schon lange vor dem russischen Einmarsch in der Ukraine begannen, wird schnell vergessen.
WERDEN DIE KRIEGS-TROMMELN NOCH LAUTER WERDEN?
Seit 3600 v. Chr. haben die Regierungen 14.000 Kriege gegeneinander geführt. Soweit ich weiß, gibt es keine Periode in der Geschichte, in der es keinen wichtigen Krieg gab.
Am Ende des 30-Jährigen Krieges versuchten die europäischen Nationen mit dem Westfälischen Frieden von 1648, den unprovozierten Kriegen ein Ende zu setzen. An der Friedenskonferenz in Münster nahmen 194 Staaten teil. Der Beginn des Krieges im Jahr 1618 war der Aufstand der protestantischen Böhmen gegen das katholische Heilige Römische Reich. Die Hauptgegner der Katholiken waren die Habsburger, unterstützt von Schweden und den Niederlanden. Spanien und Frankreich waren zusammen mit vielen anderen Nationen ebenfalls in den Krieg verwickelt.

Interessanterweise haben meine beiden Heimatländer von dem Frieden profitiert. Schweden gewann als damalige militärische Großmacht beträchtliche Gebiete im Ostseeraum hinzu, und die Schweiz erlangte die formale Unabhängigkeit von Österreich.
Aber das wichtigste Ergebnis des Westfälischen Friedens von 1648 war:
- Nationales Selbstbestimmungsrecht
- Präzedenzfall für die Beendigung von Kriegen durch diplomatische Kongresse
- Friedliche Koexistenz zwischen souveränen Nationen
- Die Akzeptanz des Grundsatzes der Nichteinmischung in die Angelegenheiten anderer Nationen, wenn keine eindeutige Gefahr für den Angreifer besteht.
Fast alle Kriege in der Geschichte wurden zwischen Nachbarländern geführt. Doch im 20. Jahrhundert änderten die USA dies.
Ohne Provokation und weit entfernt von ihren Grenzen fielen sie in Vietnam, Serbien, Irak, Libyen und Syrien ein. Das 300 Jahre alte westfälische Prinzip der Nichteinmischung wurde also von den USA mehrfach zu Grabe getragen. Aber die USA haben nicht nur gegen dieses Prinzip verstoßen, sondern auch in jedem einzelnen der genannten Konflikte versagt.
Man könnte natürlich argumentieren, dass Japan den Vertrag zuerst mit dem Angriff auf Pearl Harbour gebrochen hat. Aber wie alle Aggressoren beriefen sie sich auf Selbstverteidigung gegen eine mögliche Einmischung der USA in Japans Ambitionen im Pazifik.
Die Russen werden natürlich argumentieren, dass sie den westfälischen Vertrag nicht gebrochen haben, da die Ukraine historisch gesehen ein Teil Russlands ist. Bei der Maidan-Revolution 2014 wurde der sowjetfreundliche ukrainische Staatschef durch einen von den USA inspirierten Putsch gestürzt und durch einen westfreundlichen Führer ersetzt. Seitdem hat Russland den Westen immer wieder gewarnt, dass es nicht akzeptieren kann, von einer wachsenden Zahl von NATO-Ländern umzingelt zu sein, so wie die russischen Raketen auf Kuba im Jahr 1962 gegen die USA gerichtet waren.

Was wir wissen, ist, dass Kriege leider ein fester Bestandteil der Geschichte sind und dass es, solange es Menschen auf der Erde gibt, Kriege geben wird.
Es besteht die Gefahr, dass das, was jetzt ein lokaler Konflikt in der Ostukraine zu sein scheint, zu einem großen internationalen Konflikt wird.
Es handelt sich nicht um einen Krieg zwischen einem kleinen, unschuldigen Land und einer Supermacht. Nein, dies ist ein großer Konflikt zwischen den USA und Russland. Und da China erklärt hat, dass es Russland unterstützt, handelt es sich um einen Konflikt zwischen den drei größten Supermächten der Welt.
Und da die USA die EU gezwungen haben, sich mit Waffen, Geld und Sanktionen gegen Russland zu verbünden, handelt es sich um einen Konflikt von großem Ausmaß.
DEUTSCHLAND BEISST DIE HAND AB, DIE ES FÜTTERT
Das Fehlen von Staatsmännern und einer starken Führung in den USA und der EU hat zu einer absurden Situation geführt, in der die EU nicht nur die Hand beißt, die sie füttert, sondern sie sogar ganz abbeißt.
Da viele europäische Länder von russischem Gas, Öl, Getreide und Düngemitteln abhängig sind, weiß die linke Hand der EU nicht, was die rechte tut. Dies ist nicht nur eine menschliche und wirtschaftliche Katastrophe großen Ausmaßes, sondern auch eine, die für lange Zeit große Auswirkungen auf Europa haben wird. Deutschland war einst der wirtschaftliche und finanzielle Motor Europas, ist aber nun auf dem Weg, ein hoffnungsloser Fall zu werden. Aber leider haben sie es noch nicht entdeckt.
Scholz hat von Merkel eine lächerliche, marxistische Politik geerbt. Der Ausstieg aus der Kernenergie und der Kohle war beispielsweise immer ein Rezept für eine Katastrophe ohne mittelfristig tragfähige Alternativen. Und ihre Einwanderungspolitik wird nicht nur wirtschaftlich ruinös für Deutschland sein, sondern auch zu großen sozialen Unruhen führen.
Ein weiteres irreparables Problem ist die demografische Entwicklung in Deutschland. Mit der niedrigsten Geburtenrate in Europa und der höchsten Lebenserwartung befindet sich Deutschland in einem langfristigen Zyklus des wirtschaftlichen Niedergangs.
Hinzu kommt, dass Deutschland einen großen Teil der Probleme der EU-Mittelmeerländer durch das Target2-Transfersystem finanziert hat.
Wie das nachstehende Target2-Diagramm zeigt, wurden die Transferzahlungen an Italien in Höhe von 596 Mrd. €, an Spanien in Höhe von 526 Mrd. €, an die EZB in Höhe von 358 Mrd. €, an Griechenland in Höhe von 107 Mrd. € und an Portugal in Höhe von 69 Mrd. € im Wesentlichen von Deutschland finanziert.

Nimmt man noch die Bilanz der EZB hinzu, die seit 2004 um mehr als das Achtfache auf 8,7 Billionen Euro angewachsen ist, kann man getrost behaupten, dass die gesamte Europäische Wirtschaftsgemeinschaft -EZB- nun zur -EDC- oder Wirtschaftsschuldengemeinschaft geworden ist.

Es ist klar, dass die alten Sorgenkinder Griechenland, Italien und Spanien, die von Brüssel gezwungen wurden, die Führung zu wechseln und mehr Schulden zu machen, die unmittelbare Gefahr für die EU und die Eurozone sind.
Nehmen wir nur Italien, dessen Schulden sich seit 2000 auf 2,7 Billionen Euro verdoppelt haben, was bei 150 % des BIP bedeutet, dass das Land am Rande des Bankrotts steht.
Aber nicht nur die Schulden Italiens sind in die Höhe geschnellt, sondern – was noch schlimmer ist – die Kosten für ihre Finanzierung. Seit September 2021 sind die Renditen zehnjähriger italienischer Anleihen um das Sechsfache von 0,5 % auf 3,4 % gestiegen.
Das ist offensichtlich mehr, als Italien sich leisten kann!

GRIECHENLAND UND ITALIEN SOLLTEN DIE EU JETZT VERLASSEN
Bundesbankchef Joachim Nagel hat deutlich gemacht, dass es fatal wäre, wenn die EZB die Kreditkosten für undisziplinierte Staaten der Eurozone niedrig halten würde. Er erklärte, ein solches Vorgehen sei „tückisches Wasser“. Italien und Griechenland können also nicht länger mit subventionierten Zinsen von der EU rechnen.
Italien muss jährlich Schulden in Höhe von 300 Milliarden Euro tilgen und sein jährliches Defizit von 100 Milliarden Euro finanzieren – eine echte Sisyphusarbeit. Als Deutschland noch der vermögende Onkel der EU war, wurden solche Schuldenhöhen toleriert, um diesen Dinosaurier vor dem Zerfall zu bewahren. Aber mit dem bevorstehenden schweren deutschen Wirtschaftsabschwung in Verbindung mit unlösbaren Schulden- und Strukturproblemen in allen EU-Ländern ist der unvermeidliche Zusammenbruch des europäischen Traums nun Realität, wie ich es seit über 20 Jahren vorausgesagt habe.
Die Politiker lernen immer zu spät, dass politische Träume und wirtschaftliche Realität so weit auseinander liegen wie Himmel und Hölle. Hätten diese Politiker jemals Geschichte studiert, hätten sie gelernt, dass all diese Illusionen von Größe immer nicht nur in Tränen, sondern im totalen Zusammenbruch enden.
Wenn ich in Griechenland und Italien das Sagen hätte, würde ich die Schulden schnell begleichen und neue Drachmen und Lira schaffen. Das würde diesen Ländern einen kurzfristigen relativen Vorteil verschaffen, anstatt später im allgemeinen Sumpf der EU zu versinken. Wenn sie in der EU bleiben, wird Brüssel Griechenland und Italien zwingen, noch mehr Schulden zu machen und ihnen unannehmbare Bedingungen auferlegen. Kein Land wird jemals seine Schulden zurückzahlen oder in der Lage sein, sie zu finanzieren. Es ist also besser, jetzt den Austritt zu vollziehen, als auf den totalen Zusammenbruch der EU zu warten.
Nachdem Deutschland, Griechenland, Italien und Spanien alle ihre Probleme haben, hat auch Macron in Frankreich Probleme. Nachdem er eine funktionierende Mehrheit verloren hat, kann er es sich nicht mehr leisten, arrogant zu sein, und es wird ihm schwerfallen, die französischen Haushaltsdefizite zu reduzieren, eine Voraussetzung, um die deutsche Zustimmung für eine gemeinsame Schuldenemission zu erhalten.
Die EU und der Euro treten nun also in ein letztes Kapitel ein. Wie bei allen politischen Monstrositäten wird der Niedergang mehrere Jahre dauern. Brüssel und die Regierungschefs vorwiegend in Deutschland und Frankreich werden noch lange auf den Barrikaden bleiben, obwohl alles um sie herum zusammenbrechen wird. Das Einzige, was den Sturz beschleunigen könnte, ist eine Zahlungsunfähigkeit der EZB, wenn die Investoren die wertlosen Schuldpapiere nicht mehr kaufen, sondern als Treibstoff verwenden, da ihnen die Energiequellen ausgegangen sind.
Das einzige Problem ist natürlich, dass die Schulden elektronisch sind und sich daher nicht zum Verbrennen eignen – hmmm.
USA & GLOBALE INFLATION
Auf der anderen Seite des großen Teichs hat die US-Elite noch nie jemanden mehr gehasst als Trump. Während seiner Regierungszeit haben sie alles versucht, und jetzt ist er der erste Ex-Präsident, der vom FBI durchsucht wird.
Das US-Regime hat sich mit den Sanktionen gegen Russland selbst in den Fuß geschossen. Die Russen verkaufen ihre Energie immer noch an Deutschland, China, Indien usw. und die Leidtragenden sind stattdessen die USA, Europa und der Rest der Welt mit hoher Inflation und Energieknappheit.
Bei der ohnehin schon großen Unterstützung für die Republikaner und Trump wird diese Razzia wahrscheinlich das Gegenteil von dem bewirken, was das Regime will. Wie oft kann man sich selbst in den Fuß schießen, bevor es wirklich weh tut?
UN-AGENDA 2030 – DIE (UN-)NACHHALTIGEN ENTWICKLUNGSZIELE
Dieses UN-Programm, das von Schwab und dem WEF (World Economic Forum) unterstützt wird, war von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
Ab 2016 haben Bürokraten, die nichts von der realen Wirtschaft wissen, dieses Programm geschaffen, das von 194 Nationen unterzeichnet wurde. Es enthält 17 bewundernswerte, aber unrealistische Ziele wie keine Armut, kein Hunger, gute Gesundheit, saubere Energie, Klimaschutz usw.
Heute, nach fast der Hälfte der Laufzeit des Programms, liegt jedes einzelne Ziel hoffnungslos hinter dem Zeitplan zurück und hat keine Chance, das Ziel zu erreichen.
Wie kann jemand glauben, dass 194 Nationen gemeinsam diese 17 Ziele erreichen können, wenn nicht einmal ein einziges Land dazu in der Lage ist?
Mehr über die Agenda 2030 und Schwabs Versuch, die UNO zu übernehmen, in einem späteren Artikel.
MÄRKTE
Wie in der Regel vor großen Umschwüngen an den Märkten ist der Optimismus immer noch groß. Doch in diesem Herbst dürfte sich das ändern, wenn die eingangs geschilderten Realitäten endlich in der Welt ankommen.
Die Aktienmärkte stehen nun kurz davor, die Korrektur zu beenden und den Abwärtstrend ernsthaft wieder aufzunehmen. Es ist möglich, dass die wirklichen Kurseinbrüche an den Märkten bis September warten werden, aber das Risiko ist jetzt schon da und sehr gefährlich.
Was wir mit Sicherheit wissen, ist, dass die Welt vor einer Vermögensvernichtung und einem Vermögenstransfer großen Ausmaßes steht.
Die meisten Papierwerte werden einen relativ schnellen Tod sterben, und das gilt auch für Papiergeld.
Dazu gehören natürlich auch Aktien, Anleihen, Immobilien und alle Derivate. Einbrüche von 75 bis 95 % in den nächsten Jahren sind keine Seltenheit.
Während die Währungen ihre Reise nach NULL beenden (sie sind seit 1971 bereits um 97–99 % gefallen), ist es sinnlos, auf das Pferd zu setzen, das als Letztes unten ankommt, egal ob es der Dollar oder der Euro ist.
Sie werden alle dort ankommen!
Stattdessen ist das einzige Geld, das in der Geschichte überlebt hat, Gold und Silber, und diese Metalle werden ihre Kaufkraft beibehalten oder sogar noch steigern, da alles Papiergeld von Regierungen und Zentralbanken durch die Schaffung eines unbegrenzten Angebots vernichtet wird.

Eigentlich ist es ganz einfach, aber nur 0,5 % des Finanzvermögens sind in physischem Gold angelegt, obwohl das Metall seit 5.000 Jahren einen goldenen Rekord hält. Dieser Prozentsatz wird sich bald drastisch ändern.
Wem gehört das Getreide, das aus der Ukraine verschifft wird? Amerikas GVO-Agrarindustrieriesen übernehmen die Kontrolle über ukrainisches Ackerland
Von F. William Engdahl
Die große humanitäre Aufregung der letzten Wochen, in denen die sichere Verschiffung von ukrainischem Getreide zur Linderung der Hungerkrise in Afrika und anderswo gefordert wurde, ist in vielerlei Hinsicht trügerisch.
Nicht zuletzt geht es darum, wem das Land gehört, auf dem das Getreide angebaut wird, und ob es sich bei diesem Getreide tatsächlich um illegalen, patentierten GVO-Mais und andere Getreidesorten handelt. Das korrupte Zelensky-Regime hat im Stillen Geschäfte mit den großen GVO-Agrarunternehmen im Westen gemacht, die heimlich die Kontrolle über einige der ertragreichsten Anbauflächen der Welt übernommen haben, die als „schwarze Erde“ bezeichnet werden.
Der CIA-Putsch von 2014
Im Februar 2014 zwang ein von der US-Regierung unterstützter Staatsstreich den gewählten Präsidenten der Ukraine, um sein Leben zu rennen und nach Russland zu fliehen. Im Dezember 2013 hatte Präsident Wiktor Janukowytsch nach monatelangen Debatten angekündigt, dass die Ukraine der russischen Eurasischen Wirtschaftsunion beitreten würde, wenn Russland die ukrainischen Staatsschulden im Wert von 15 Milliarden Dollar aufkauft und die Kosten für importiertes russisches Gas um 33 % senkt.
Das konkurrierende Angebot war eine dürftige „assoziierte Mitgliedschaft“ in der EU, die an die Zustimmung der Ukraine zu einem drakonischen Kreditpaket des IWF und der Weltbank geknüpft war, das die Privatisierung der wertvollen ukrainischen landwirtschaftlichen Flächen erzwingen, den Anbau von GVO-Pflanzen erlauben sowie schwere Rentenkürzungen und soziale Sparmaßnahmen auferlegen würde. Als Gegenleistung für ein IWF-Darlehen in Höhe von 17 Milliarden Dollar müsste die Ukraine die Einkommenssteuer um bis zu 66 % erhöhen und 50 % mehr für Erdgas bezahlen. Die Arbeitnehmer müssten zehn Jahre länger arbeiten, um eine Rente zu erhalten. Das Ziel war es, die Ukraine für „ausländische Investitionen“ zu öffnen. Die übliche Vergewaltigung der Wirtschaft durch den IWF im Namen der globalistischen Unternehmensinteressen.
Eine der wichtigsten Forderungen der USA und des IWF an die Regierung des von den USA ausgewählten Premierministers Arsenij Jazenjuk , einem Anführer der von der CIA unterstützten Maiden-Proteste gegen Janukowitsch, war die Öffnung der reichen landwirtschaftlichen Flächen der Ukraine für ausländische Agrarkonzerne, vor allem für GVO-Giganten wie Monsanto und DuPont. Drei Mitglieder des Kabinetts Jazenjuk, darunter die wichtigsten Finanz- und Wirtschaftsminister, waren Ausländer, die von Victoria Nuland vom US-Außenministerium und dem damaligen Vizepräsidenten Joe Biden nach Kiew diktiert wurden. Die von Washington auferlegten Kreditbedingungen des IWF verlangten, dass die Ukraine auch ihr Verbot gentechnisch veränderter Nutzpflanzen aufhebt und es privaten Unternehmen wie Monsanto ermöglicht, ihr GVO-Saatgut anzubauen und die Felder mit Roundup von Monsanto zu besprühen.
Seit die Ukraine 1991 ihre Unabhängigkeit von der Sowjetunion erklärt hat, ist die Kontrolle über die wertvolle „schwarze Erde“ der Ukraine eines der heißesten Themen der nationalen Politik. Jüngste Umfragen zeigen, dass 79 % der Ukrainer die Kontrolle über ihr Land vor ausländischer Übernahme bewahren wollen. Wie Südrussland verfügt auch die Ukraine über wertvolle Schwarzerde oder Tschernozems, einen dunklen, humusreichen Boden, der sehr ertragreich ist und wenig Kunstdünger benötigt.
Moratorium 2001
Durch ein Gesetz aus dem Jahr 2001 wurde in der Ukraine ein Moratorium für den privaten Verkauf von Ackerland an größere Unternehmen oder ausländische Investoren verhängt. Das Moratorium sollte den Aufkauf der reichen Ackerflächen durch korrupte ukrainische Oligarchen und deren Verpachtung an ausländische Agrarunternehmen verhindern. Zu diesem Zeitpunkt hatten Monsanto und andere westliche Agrarkonzerne bereits erhebliche Fortschritte in der Ukraine gemacht.
Als die Ukraine 1991 aus der Sowjetunion austrat, erhielten die Bauern, die in den sowjetischen Kolchosen gearbeitet hatten, jeweils kleine Parzellen des Landes. Um den Verkauf der Parzellen an hungrige ausländische Agrarunternehmen zu verhindern, wurde 2001 ein Moratorium beschlossen. Sieben Millionen ukrainische Landwirte besaßen kleine Parzellen mit einer Gesamtfläche von etwa 79 Millionen Hektar. Die restlichen 25 Millionen Hektar waren im Besitz des Staates. Der Anbau von GVO-Kulturen war streng verboten.
Trotz des Moratoriums begannen Monsato, DuPont, Cargill und andere westliche GVO-Anbieter heimlich und illegal, ihr patentiertes GVO-Saatgut in der ukrainischen Schwarzerde auszubringen. Kleine Landbesitzer verpachteten ihr Land an große ukrainische Oligarchen, die ihrerseits geheime Vereinbarungen mit Monsanto und anderen über den Anbau von GVO-Mais und -Sojabohnen trafen. Einem inzwischen gelöschten Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums zufolge wurden bis Ende 2016 etwa 80 % der ukrainischen Sojabohnen und 10 % des Mais illegal aus gentechnisch verändertem Saatgut angebaut. Das Gesetz Zelenskyy 2021 hat diese offene Tür für GVO erheblich erweitert.
Auftritt des Komikers
Im Mai 2019 wurde Volodymyr Zelenskyy, ein ukrainischer TV-Komiker und Protegé des notorisch korrupten ukrainischen Oligarchen Igor Kolomoisky, in einem tragischen Volksaufstand „gegen die Korruption der Regierung“ zum Präsidenten gewählt. Eine der ersten Amtshandlungen von Zelenskyy im Jahr 2019 war der Versuch, das Landmoratorium von 2001 aufzuheben. Landwirte und Bürger veranstalteten das ganze Jahr 2020 über große Proteste, um die von Zelenskyy vorgeschlagenen Änderungen zu verhindern.
Im Mai 2021 unterzeichnete Zelenskyy schließlich das Gesetz Nr. 2194 zur Deregulierung von Grund und Boden und bezeichnete es als „Schlüssel“ zum „Agrarlandmarkt“. Er hatte Recht. Um den Widerstand der Landwirte zu beschwichtigen, behauptete Zelensky, das neue Gesetz erlaube in den ersten Jahren nur ukrainischen Staatsbürgern, das wertvolle Ackerland zu kaufen oder zu verkaufen. Er erwähnte nicht das große Schlupfloch, das es ausländischen Unternehmen wie Monsanto (heute Teil der Bayer AG) oder DuPont (jetzt Corteva) oder anderen Unternehmen, die seit mehr als drei Jahren in der Ukraine tätig sind, erlaubt, das gewünschte Land ebenfalls zu kaufen.
Das Gesetz von 2021 übertrug auch notorisch korrupten Stadt- und Dorfregierungen das Eigentum, die den Verwendungszweck des Landes ändern können. Ab Januar 2024 können ukrainische Bürger und Unternehmen bis zu 10.000 Hektar Land kaufen. Und eine Änderung des Bodenmarktgesetzes vom April 2021 – „Über die Änderung des Bodengesetzbuches der Ukraine und anderer Gesetze zur Verbesserung des Verwaltungssystems und der Deregulierung im Bereich der Bodenbeziehungen“ – öffnete ein weiteres riesiges Schlupfloch für das ausländische Agrobusiness, um die Kontrolle über die reiche ukrainische Schwarzerde zu übernehmen. Mit der Änderung wird das Verbot des Verkaufs von Land an Ausländer umgangen, indem der Zweck des Landes geändert wird, z. B. von Ackerland in Gewerbeflächen. Dann kann es an jeden verkauft werden, auch an Ausländer, die es wiederum in Ackerland umwidmen können. Zelenskyy unterzeichnete das Gesetz und hielt sich nicht an sein Wahlversprechen, ein nationales Referendum über jede Änderung des Landbesitzes abzuhalten.
Sollte es irgendeinen Zweifel am Interesse der mit GVO verbundenen US-Agrarindustrie an der Aneignung von erstklassigem Ackerland in der Ukraine geben, ist ein Blick auf den derzeitigen Vorstand des US-Ukraine Business Council aufschlussreich. Ihm gehört der größte private Getreide- und Agrargigant der Welt, Cargill, an. Er umfasst Monsanto/Bayer, das patentiertes GVO-Saatgut und das tödliche Pestizid Roundup besitzt. Dazu gehört auch Corteva, die riesige GVO-Fusion von DuPont und Dow Chemicals. Dazu gehören auch die anderen Getreidekartell-Giganten Bunge und Louis Dreyfus. Dazu gehört auch der große Landmaschinenhersteller John Deere.
Dies sind die mächtigen Agrarkonzerne, die Berichten zufolge hinter Zelenskyys Verrat an seinem Wahlversprechen stehen.
Da Bayer/Monsanto, Corteva und Cargill bereits 16,7 Millionen Hektar erstklassiges ukrainisches Schwarzerde-Ackerland kontrollieren und de facto vom IWF und der Weltbank bestochen wurden, hat die Regierung Zelenskyy nachgegeben und sich verkauft. Das Ergebnis wird für die Zukunft des Landes, das bis vor kurzem noch die „Kornkammer Europas“ war, sehr schlecht sein. Nachdem die Ukraine nun von den GVO-Kartellunternehmen ausgehebelt wurde, bleibt nur noch Russland, das 2016 den GVO-Anbau verboten hat, als einziger großer Getreidelieferant ohne GVO übrig. Berichten zufolge arbeitet die EU an einem neuen Gesetz, das das seit langem etablierte kritische Genehmigungsverfahren für GVO-Kulturen umstoßen und der GVO-Übernahme Tür und Tor öffnen würde.
Von F. William Engdahl: Er ist Berater für strategische Risiken und Dozent. Er hat einen Abschluss in Politik von der Princeton University und ist ein Bestsellerautor über Öl und Geopolitik, exklusiv für das Online-Magazin „New Eastern Outlook“, wo dieser Artikel ursprünglich veröffentlicht wurde. Er ist Research Associate des Centre for Research on Globalization.
Woher die Abriegelungen und Schnellimpfstoffe kommen
Ich habe mir genauer angesehen, was zu Beginn der Pandemie geschah, wie es dazu kam und was wir machen können, um eine erneute Pandemie zu verhindern.
Es gibt zwei grundlegende Fragen, die beantwortet werden müssen. Die eine betrifft den Ursprung des Virus selbst – wurde es künstlich erzeugt oder ist es natürlich entstanden, wann und wo ist es aufgetreten oder ausgetreten, und wie erklärt sich sein wechselndes Verhalten zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten? Die zweite betrifft die Ursprünge unserer Reaktion: Woher kamen die Abriegelungen, die soziale Distanzierung, die Masken und andere nicht-pharmazeutische Maßnahmen (NPIs), und warum wurden sie von allen übernommen, obwohl sie noch nie zuvor eingesetzt worden waren und es keine Beweise dafür gab, dass solche kostspieligen Maßnahmen irgendetwas von Bedeutung bewirken würden?
Dieser Artikel ist absichtlich kurz gehalten, um eine Zusammenfassung zu geben. Folgen Sie den Links, um mehr Details zu den einzelnen Aspekten zu lesen.
Die Lockdown- und NPI-Agenda begann im Weißen Haus von Bush im Jahr 2005 – obwohl China zuvor Lockdowns/NPIs als Reaktion auf SARS im Jahr 2003 eingesetzt hatte und einen Erfolg für sich reklamierte (obwohl SARS überall verschwand und nicht nur dort, wo NPIs eingesetzt wurden). US-Präsident George W. Bush war nach dem 11. September 2001 und der Irak-Invasion besorgt über biologische Angriffe und forderte sein Team auf, eine Antwort für die gesamte Gesellschaft zu finden. Die Angst vor der Vogelgrippe im Jahr 2005 gab der aufkommenden Agenda der „Pandemievorbereitung“ neuen Auftrieb (obwohl die Angst sich als unbegründet erwies). Der Plan des Teams basierte auf dem Einsatz von NPIs zur sozialen Distanzierung – ähnlich wie in China, obwohl die Teammitglieder selbst ihre Idee nicht China, sondern bizarrer Weise dem Highschool-Wissenschaftsprojekt der 14-jährigen Tochter eines Mitglieds zuschrieben.
Diese drakonische Biosicherheitsstrategie entwickelte sich von da an weiter. Als Ausweg aus den Beschränkungen wurde der Schwerpunkt auf die schnelle Entwicklung von Impfstoffen und den Einsatz digitaler Impfstoffpässe gelegt, insbesondere auf mRNA-Impfstoffe, die als druckbare Impfstoffe angesehen wurden, die sich schnell an neu auftretende Krankheitserreger anpassen lassen. Die strategische Bevorzugung von mRNA-Impfstoffen könnte erklären, warum die Gesundheitsbehörden in den USA und in anderen Ländern offenbar viel mehr Mühe darauf verwendet haben, Sicherheitsprobleme mit den Adenovirus-Vektor-Impfstoffen (Johnson and Johnson, AstraZeneca) zu finden als mit den mRNA-Impfstoffen (Pfizer und Moderna). Bill Gates bekehrte sich schon früh zur Biosicherheitsbewegung und wurde zu einem wichtigen Förderer, vornehmlich als die Begeisterung der US-Regierung während der Obama-Jahre abkühlte.
Die neuen, auf Biosicherheit ausgerichteten Ideen zur Pandemievorsorge auf der Grundlage der NPI wurden nach und nach in die internationale Politik und Praxis übernommen, unter anderem durch nationale Pandemiepläne, WHO-Leitlinien und Pandemie-Simulationsübungen wie Event 201, die von der Johns Hopkins University organisiert wurden.
Lockdowns wurden erstmals 2014 auf Anraten von Biosicherheitsfachleuten in Afrika als Reaktion auf Ebola eingeführt, und interessanterweise kam es Anfang 2020 zu dem seltsamen Phänomen, dass Hunderte von Social-Media-Bots für diese Idee warben. Wer hinter diesen „Lockdown-Bots“ in den Jahren 2014 und 2020 steckte, ist nicht geklärt.
Das Herumbasteln an Viren zur Entwicklung von Impfstoffen und Behandlungen für potenzielle Pandemieerreger ist Teil der Biosicherheitsagenda, und es ist bekannt, dass diese aus den Labors austreten, was ernsthafte Fragen aufwirft, ob der Nutzen für die Forschung das Risiko eines tödlichen Austritts wert ist.
Nachdem das Virus im Dezember 2019 ins öffentliche Bewusstsein gerückt war, setzte China die neuen Ideen zur Biosicherheit in die Tat um – interessanterweise jedoch erst am 23. Januar, was darauf hindeutet, dass es das Virus zunächst nicht als Bedrohung ansah; in der Tat wurde die chinesische Regierung zunächst weithin dafür kritisiert, die Bedrohung nicht ernst genug zu nehmen. In diesem Zusammenhang ist es bemerkenswert, dass der chinesische CDC-Direktor George Gao Mitglied von CEPI ist, einem von Gates finanzierten Organ der Biosicherheitsagenda, dessen Aufgabe es ist, „Pandemie-Impfstoffe in 100 Tagen herzustellen“. Als Pionier der NPI-Strategie sowohl im Jahr 2003 als auch im Jahr 2020 wurde China während der COVID-19-Pandemie zu einem großen Förderer von NPIs, wobei sowohl der Stolz des Landes als auch das Ansehen von Präsident Xi Jinping mit ihrem Erfolg verbunden waren. Die Weltgesundheitsorganisation schloss sich dem bis zu einem gewissen Grad (wenn auch uneinheitlich) an. So erklärte der Leiter der gemeinsamen Mission zu COVID-19, Bruce Aylward, am 24. Februar 2020 „Was China gezeigt hat, ist, dass man das tun muss. Wenn man es tut, kann man Leben retten.“
Die NPIs wurden im Westen zuerst von Italien eingeführt. Anfang Februar 2020 gab Italien bei einem von Gates unterstützten Biosicherheitsinstitut, der Kessler Foundation, alarmistische Modellstudien in Auftrag, die NPIs zur Eindämmung der Ausbreitung empfahlen. Als die Rettungsdienste in der Lombardei nach Angaben ihres Leiters Alberto Zoli Mitte Februar überfordert waren, verhängte Gesundheitsminister Roberto Speranza (ein fanatischer Sozialist, der in den Abriegelungen einen neuen Aufbruch für die Linke sah bzw. sehen wollte) die ersten Abriegelungen im Westen, zunächst in der Lombardei am 21. Februar und zwei Wochen später, als es so aussah, als hätten sie funktioniert (und als die Zahl der Todesfälle stieg), im ganzen Land. Andere Länder folgten dem Beispiel Italiens, während verschiedene Biosicherheitsexperten, darunter Modellierer wie Neil Ferguson, das Thema öffentlich und hinter verschlossenen Türen vorantrieben. Der damalige Stabschef von Downing Street 10, Dominic Cummings, erzählte den Abgeordneten, dass er Mitte März 2020 von einem „Netzwerk von Bill-Gates-ähnlichen Leuten“ stark beeinflusst wurde, die ihm sagten, er solle „das ganze Paradigma, wie man das macht, komplett überdenken“.
All dies hatte zur Folge, dass die Welt während der wachsenden Panik Anfang 2020 schließlich von der Sichtweise der Biosicherheitsfanatiker in Bezug auf NPIs zur „Kontrolle der Ausbreitung“ und später auf beschleunigte Impfstoffe und digitale Impfpässe überzeugt wurde. Alle Zweifler und Skeptiker unter den Beamten des öffentlichen Gesundheitswesens und anderen wurden zu diesem Zeitpunkt aufgelöst oder mundtot gemacht, da sich eine neue Pandemieorthodoxie unter den Eliten durchsetzte. Führende Persönlichkeiten wurden politisch und psychologisch auf die autoritäre neue Agenda verpflichtet, die auch durch Gruppendenken und den Druck einer in Panik geratenen allgemeinen Bevölkerung verstärkt wurde. Dieser Prozess lässt sich in Echtzeit beobachten, denn die vergeblichen Bemühungen der britischen Regierung, Mitte März 2020 an einer Herdenimmunitätsstrategie festzuhalten, wurden angesichts alarmistischer Modellrechnungen, feindseliger Medien und öffentlicher Gegenreaktionen bald aufgegeben. Die Panik hinter den Kulissen, vorwiegend in den USA, könnte zum Teil darauf zurückzuführen sein, dass einige Beamte wussten, dass das Virus künstlich hergestellt worden war (oder dass es sehr danach aussah).
Die Interessen bestimmter Gruppen, wie Pharmaunternehmen und Gewerkschaften, spielten ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Verstärkung der alarmistischen Darstellung der Biosicherheit.
Was treibt die Biosicherheitsanhänger (zu denen Persönlichkeiten wie Richard Hatchett, Robert Glass, Carter Mecher, Rajeev Venkayya, Neil Ferguson, Stefano Merler und George Gao gehören) dazu an? Ich glaube, dass viele von ihnen wirklich glauben, dass sie die Menschheit vor tödlichen Krankheiten bewahren und sie auf künftige Pandemien und biologische Angriffe vorbereiten. Das scheint zum Beispiel Bill Gates anzutreiben. Auch wenn die Motive gemischt sein mögen, sollten wir meiner Meinung nach niemals den Schaden unterschätzen, den diejenigen anrichten können, die aufrichtig glauben, dass sie die Welt retten – dass ihre radikalen Lösungen, so schmerzhaft sie auch sein mögen, notwendig sind, um eine Katastrophe abzuwenden.
Was ist mit dem Virus selbst? Es ist spätestens im Herbst 2019 aufgetaucht – die frühesten verlässlichen Tests zeigen Proben (Antikörper und Antigene) aus Ländern wie Frankreich und Brasilien, die auf November 2019 zurückgehen. Es gibt zwar einige Proben, die schon früher positiv getestet wurden, aber bei diesen fehlen Kontrollen, sodass es wahrscheinlicher ist, dass es sich um Kreuzreaktionen oder Kontaminationen handelt. Einige haben zwar behauptet, dass die geringe Ausbreitung der ersten Wellen in Ostasien darauf hindeutet, dass eine frühere Ausbreitung eine gewisse Immunität aufgebaut hat, doch die niedrigen Antikörperspiegel in diesen Bevölkerungsgruppen zu Beginn der Pandemie sprechen gegen diese Annahme.
Bei SARS-CoV-2 scheint es sich um ein manipuliertes Virus zu handeln, das vermutlich versehentlich aus einem Labor ausgetreten ist, das mit Proben des Virus arbeitete. Dafür spricht unter anderem das Vorhandensein der Furin-Spaltstelle, die das Virus für ein Coronavirus ungewöhnlich infektiös macht und wahrscheinlich erklärt, warum es im Gegensatz zu SARS sowohl über die Luft übertragen werden kann als auch eine mehrjährige Pandemie ausgelöst hat. Furin-Spaltstellen sind bei dieser Art von Coronavirus in der Natur nicht bekannt, werden aber häufig im Labor eingebaut, um die Infektiosität zu erhöhen. Trotz intensiver Suche wurden keine Reservoire des Virus in Tieren gefunden, und die molekulare Uhr deutet darauf hin, dass es 15 bis 43 Jahre dauern würde, bis sich SARS-CoV-2 auf natürliche Weise aus seinem engsten bekannten Verwandten, RaTG13, entwickelt hätte. Die umfassende Vertuschung durch die Verantwortlichen für genau die Art von Forschung, die das Virus hervorgebracht hätte, ist ebenfalls ein Beweis dafür, dass es künstlich hergestellt wurde.
Auch Omikron ist wahrscheinlich aus einem Labor ausgetreten, wofür unter anderem spricht, dass es sich aus einem ausgestorbenen Stamm entwickelt hat und alle zuvor veröffentlichten immunschwächenden Mutationen enthält. Möglicherweise wurde er zum Zweck der Impfstoffforschung entwickelt.
Einige Aspekte der Übertragungsdynamik des Virus sind nach wie vor ungeklärt. So gab es beispielsweise mehrere Phasen der Ausbreitung, die jeweils eine deutlich unterschiedliche Dynamik aufwiesen.
- Auftreten (Sommer-Herbst 2019)-Dezember 2019: Weltweite unentdeckte Ausbreitung mit geringer Krankheits- und Sterblichkeitsrate.
- Dezember 2019-Februar 2020: Relativ tödlicher Ausbruch in Wuhan, aber kaum nennenswerte Ausbrüche in anderen Ländern wie Japan, Südkorea, Thailand, Europa, den USA und dem übrigen China (unabhängig von den verhängten NPIs).
- Februar 2020-Mai 2020: Einige tödliche Ausbrüche in bestimmten Regionen und Städten (z. B. London, New York, Paris, Stockholm usw.), hauptsächlich in Westeuropa und den USA, beginnend in der Lombardei (und auch im Iran).
- Sommer 2020: Einige tödliche Wellen an anderen Orten, die bisher nicht stark betroffen waren, einschließlich Teilen der USA.
- Herbst und Winter 2020-2021: Globale tödliche Ausbrüche in den meisten Gebieten, jedoch nicht in Indien oder Afrika.
Danach tauchten nacheinander Alpha-, Delta- und Omikron-Varianten auf, die jeweils eine neue globale Welle auslösten, darunter in Indien (mit Delta) und schließlich in Südostasien (mit Omikron).
Ich vermute, dass diese wechselnde Dynamik in erster Linie auf Veränderungen im Virus selbst (Varianten) und deren Interaktion mit dem menschlichen Immunsystem zurückzuführen ist, auch wenn die Belege dafür aus der Frühphase zugegebenermaßen spärlich sind.
Die molekulare Uhr deutet darauf hin, dass der gemeinsame Vorfahre der Varianten, die hinter der ersten Welle von Dezember 2019 bis Februar 2020 stehen, den Menschen erstmals im Sommer bis Herbst 2019 infizierte. Warum es erst im Dezember 2019 in Wuhan tödlich wurde und dann nirgendwo anders bis zur Lombardei und dem Iran im Februar 2020, ist nicht ganz klar. An einigen Orten kam es erst viel später zu tödlichen Ausbrüchen, im Sommer 2020, im Winter 2020-21, im Frühjahr 2021 (Indien) oder sogar, im Fall von Südostasien, im Winter 2021-22. Ich selbst bin überzeugt, dass dies nicht daran liegt, dass das zugrunde liegende Virus nicht für die meisten Todesfälle verantwortlich ist, sondern dass es sich um Panik/NPIs/Behandlungsprotokolle handelt, wie einige behaupten. Denn ich kann in den Daten keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Zeitpunkt der Todeswellen und dem Ausmaß der Panik, der Strenge der NPI oder der Behandlungsprotokolle erkennen (z. B. traten an Orten, an denen keine Panik herrschte, wie Schweden, South Dakota und Weißrussland, im Jahr 2020 dennoch erhebliche Todeswellen auf). Der Hauptfaktor scheint die jeweilige Variante zu sein. Bukin und Kollegen stellen fest, dass einzelne Aminosäureaustausche im Genom von SARS-CoV-2 „die Pathogenität und Infektiosität für den Menschen erhöhen könnten“.
Einige Rätsel bleiben bestehen, insbesondere was China wusste und wann. Wann wurde der chinesischen Regierung bewusst, dass sich das Virus ausbreitete, und wann erkannte sie, dass es sich um ein Leck handelte? War die Abschaltung der Coronavirus-Datenbank des Wuhan Institute of Virology am 12. September 2019 ein Zeichen dafür, dass China bereits zu diesem Zeitpunkt etwas wusste oder vermutete, oder war sie nur Teil der allgemeinen Geheimhaltung im Kontext der Coronavirus-Forschung? Wusste das US-Militär im November 2019 von einer Virusepidemie in der Provinz Hubei (deren Hauptstadt Wuhan ist)? Handelte es sich um Covid oder eine saisonale Grippe? Warum hat China nach der Bekanntgabe des Virus am 31. Dezember Wuhan erst am 23. Januar abgeriegelt – stand dies im Zusammenhang mit einem von der Regierung unterstützten Bericht vom 24. Januar, der zu dem Schluss kam, dass eine Übertragung auf den Menschen stattfand (auch wenn er sich nicht eindeutig dazu äußerte, wie effizient diese war)? Derselbe Bericht enthielt auch Einzelheiten zu den ersten 41 Covid-Krankenhauspatienten, die im Dezember in Wuhan behandelt wurden. Demnach waren sie im Durchschnitt 49 Jahre alt, mehr als zwei Drittel hatten keine Grunderkrankungen und sechs (15 %) starben. Warum waren diese Patienten so jung und gesund im Vergleich zu den Covid-Patienten anderswo, und wo waren all die anderen Patienten einer Krankheit, die den ganzen Herbst und Winter über weltweit zirkulierte? Warum war das Virus in jenem Winter anderswo viel milder, und die nächsten tödlichen Ausbrüche ereigneten sich Monate später in Italien und im Iran – gab es in Wuhan im Dezember eine ungewöhnlich tödliche, aber nicht sehr infektiöse lokale Variante (hatten die Chinesen deshalb anfangs Zweifel, wie effizient sich das Virus ausbreitet)? Vieles an den ersten Berichten aus Wuhan ergibt keinen Sinn und ist vielleicht sogar unzuverlässig. Die Berichte von Ärzten wie Li Wenliang, die Ende Dezember zum ersten Mal mit dem Virus bei Patienten in Berührung kamen, erscheinen jedoch glaubwürdig.
Ungeachtet dieser offenen Fragen scheint mir die obige Erklärung unter Berücksichtigung aller verfügbaren Beweise die derzeit plausibelste Erklärung für die Geschehnisse zu sein.
Eine wichtige Erkenntnis ist, dass es nicht nur Panik war. Die Reaktion auf die COVID-19-Pandemie war der Triumph einer pseudowissenschaftlichen Biosicherheitsagenda, die 2005 aufkam und seither von einem gut organisierten, gut finanzierten und gut vernetzten Netzwerk von Ideologen vorangetrieben wird. Diese Fanatiker fördern die Ideen, die dem drakonischen neuen Ansatz zugrunde liegen, und halten sie aufrecht, indem sie sie in führenden Fachzeitschriften veröffentlichen, sie in der öffentlichen Politik und im Recht verankern, sie in den Medien verbreiten und diejenigen verleumden, die anderer Meinung sind, egal, wie bedeutend sie sind.
Diese Ideologie ist der Feind, und sie als das zu erkennen, was sie ist, ist der erste Schritt, um sie zu besiegen.
Das Affenpockenvirus: einige Wahrheiten über das Virus und die schrecklich falsche Lösung
Von Meryl Nass: Sie ist Ärztin und Forscherin, die nachwies, dass die weltweit größte Milzbrand-Epidemie auf biologische Kriegsführung zurückzuführen war. Sie deckte die Gefahren des Anthrax-Impfstoffs auf. Ihre Zulassung wurde ihr wegen der Verschreibung von COVID-Medikamenten und „Fehlinformationen“ entzogen.
Affenpocken sind ein echtes Virus, das fast ausschließlich durch Hautkontakt übertragen wird. Wenn Sie es nicht als Virus bezeichnen wollen, ist das für mich in Ordnung. Es handelt sich um eine ansteckende Krankheit, die von Mensch zu Mensch oder seltener zwischen Tier und Mensch übertragen wird. Wenn Sie nicht in engem Kontakt mit jemandem stehen, während dieser ein sich replizierendes Virus beherbergt, werden Sie es nicht bekommen. Okay, Bettlaken und Handtücher und [Pocken-]Decken könnten es verbreiten, basierend auf den Erfahrungen mit Pocken.
Die CDC will sich neu erfinden, damit wir ihr wieder vertrauen können. Das würde voraussetzen, dass sie Anleitungen erstellt, die hilfreich und nicht schädlich sind, und dass sie wahrheitsgemäß sind – was sie bisher nicht geschafft hat, und ich glaube nicht, dass sie weiß, wie das geht.
Aber ich kann die CDC daran erinnern, wie man sich nützlich machen kann. Erinnern Sie sich an die AIDS-Epidemie, Tony und Rochelle? Solltet ihr nicht beide zu Amerikas Top-Experten für AIDS gehören? Das ist doch euer Spezialgebiet, oder?
Als die Stadt New York mit einer HIV-Epidemie konfrontiert wurde, schloss sie die Badehäuser. Es hat nicht den Status der Gleichstellungsbehörde erhöht, Rochelle. Das war einfach, aber es hat etwas bewirkt.
Affenpocken sind eine milde Krankheit, aber die „Pocken“ sind ein großes Ärgernis, weil wir sie nicht gerne sehen und nicht gerne damit umgehen. An manchen Stellen, wie im Mund und im Intimbereich, können ihre Nachwirkungen ziemlich schmerzhaft sein. Die Pockennarben können zu Narbenbildung führen.
Seien wir ehrlich: Wir haben nicht gern mit Pockennarben zu tun, vor allem die meisten von uns, die immer gut aussehen wollen. Und so haben die Medien unsere Abneigung aufgegriffen und auf uns zurückprojiziert, so dass die Krankheit viel schlimmer erscheint, als sie tatsächlich ist. Die meisten Betroffenen hatten nur ein paar Pockennarben.
Die Krankheit (offene Pocken) dauert zwischen 1 und 4 Wochen. Das virale Syndrom (Fieber, Unwohlsein) dauert nur ein paar Tage. Die CDC sagte am 24. Juni vor ihrem ACIP-Beratungsausschuss, dass im Allgemeinen nur eine symptomatische Behandlung erforderlich ist, und ich denke, das ist richtig: viel trinken, Ruhe. Ich glaube nicht, dass sie unbedingt wollen, dass der Rest der Bevölkerung das weiß.
Ich glaube, meine Masernerkrankung im Alter von 7 Jahren war wahrscheinlich schlimmer – ich hatte die Dinger im Mund und am ganzen Körper, und das Essen und Trinken war schmerzhaft. So sahen die Masern aus:

Ich bin nicht sicher, wie lange Menschen mit Affenpocken ansteckend bleiben; unsere Gesundheitsbehörden haben uns noch nicht informiert. Von UptoDate:
… bis zum Ausbruch im Jahr 2022 waren Übertragungen außerhalb eines Haushalts und eine nachhaltige Ausbreitung von Mensch zu Mensch selten….Virale Ausscheidung und Zeitraum der Infektiosität – Eine Person gilt ab dem Beginn der klinischen Manifestationen als infektiös, bis alle Hautläsionen verschorft sind und eine Reepithelisierung stattgefunden hat.
In einem Bericht über sieben Fälle im Vereinigten Königreich zwischen 2018 und 2021 wurde bei drei der Patienten eine Polymerase-Kettenreaktion (PCR) in Blut- und oberen Atemwegsproben für mindestens drei Wochen nachgewiesen. Es ist jedoch nicht klar, was dies in Bezug auf die Infektiosität bedeutet, und die Korrelation von PCR- und Kulturpositivität wurde in dem Bericht nicht beschrieben. Daher werden PCR-Tests von Rachen- oder Blutproben im Allgemeinen nicht zur klinischen Entscheidungsfindung durchgeführt, und die Dauer der Isolierung wird durch die klinische Bewertung bestimmt.
Das bedeutet, dass wir die Läsionen wie eine Gürtelrose behandeln müssen, weil wir die Dauer der Ansteckungsfähigkeit nicht wirklich kennen. Wenn man uns sagen würde, dass man nach ein paar Tagen oder einer Woche nicht mehr ansteckend ist, würde es milder erscheinen, und das scheinen die Verantwortlichen nicht zu wollen.
Stattdessen nutzen die PTB und die Medien die Situation voll aus. Sie schreiben zum Beispiel ausführliche Artikel über diese ernste Bedrohung für die Nation. Wie dieser von der WaPo, die der US-Regierung verzweifelt dabei hilft, den Überblick zu behalten, nachdem ich und vielleicht auch andere aufgedeckt haben, wie viel Impfstoff die US-Regierung tatsächlich besitzt. (16 Millionen Dosen, sagen sie, aber es könnten mehr sein, je nachdem, wie viel vernichtet wurde.) Ich schätze, dass nichts davon vernichtet wurde und wir wahrscheinlich 30-40 Millionen volle Dosen haben, von denen einige möglicherweise abgelaufen sind. Sie lagern tiefgekühlt in Dänemark, verborgen vor den Augen der Öffentlichkeit. Nachfolgend finden Sie Auszüge aus dem ausführlichen Artikel vom 17. August, mit meinen Kommentaren dazu:
Chaplin [CEO des Jynneos-Herstellers] drohte, alle künftigen Impfstoffbestellungen aus den Vereinigten Staaten zu stornieren, was die gesamte Affenpockenstrategie der Regierung infrage stellte.
„Die Menschen betteln um Affenpockenimpfstoffe, und wir haben gerade den einen Hersteller verärgert“, sagte ein Beamter, der anonym bleiben wollte, weil er nicht befugt war, Kommentare abzugeben.
Peppen Sie die Geschichte auf, indem Sie einen Konflikt vortäuschen. Achten Sie darauf, dass sie auf künftige Engpässe hindeutet. KYA durch Anonymisierung. BTW, dieser WaPo-Artikel enthält 3 Videos von drei schwulen Männern, die ihre Läsionen zeigen. Denn der Ekelfaktor ist entscheidend für den Verkauf der Impfstoffe.
eine schwerfällige Bürokratie hat Hunderttausende von schwulen Männern mit der Gefahr einer qualvollen Krankheit konfrontiert
Nach 10.000 identifizierten Fällen in den USA ist noch niemand gestorben, also sollte es besser qualvoll sein.
Demetre Daskalakis, ein leitender Beamter der Centers for Disease Control and Prevention, arbeitete am Wochenende des 14. Mai von zu Hause aus an Projekten zur HIV-Prävention, als ihn Kollegen der CDC zu einem dringenden Anruf riefen, da in Großbritannien Fälle von ungewöhnlichen Läsionen aufgetreten waren.
Daskalakis informierte sich schnell über die Symptome und den Ursprung der Affenpocken.
„Ich habe mein Biologiebuch über Infektionskrankheiten hervorgeholt und einfach alles über Affenpocken nachgelesen, um vorbereitet zu sein“, sagte Daskalakis.
Sind Sie beeindruckt? Ein hoher CDC-Beamter liest ein paar Absätze in einem Lehrbuch, um sich über Affenpocken zu informieren. Wie wäre es, wenn Sie die Originalliteratur lesen würden, Sie Dummkopf, damit Sie wirklich etwas wissen, wenn man bedenkt, dass Sie für die Reaktion des gesamten Landes verantwortlich sind? Ich muss Ihnen sagen, dass ich vor etwa 20-25 Jahren an einer Diskussion über Milzbrand mit Wissenschaftlern aus Fort Detrick und CDC-Wissenschaftlern teilgenommen habe (die CDC traf die Entscheidungen über den Umgang mit den Milzbrandbriefen). David Ashford und Art Friedlander waren dabei. Die CDC-Leute waren damals unwissend über Milzbrand; sie hatten sich nie die Mühe gemacht, die Primärliteratur zu lesen. Deshalb ließ die CDC die Leute im AMI-Gebäude in Florida mehrere Tage lang weiterarbeiten, nachdem der Milzbrand entdeckt worden war, und minimierte das Risiko für die Postangestellten.
Manche Dinge ändern sich nie.
Damals enthielt der nationale Notvorrat 2400 Dosen Jynneos von Bavarian Nordic, den einzigen von der Food and Drug Administration zugelassenen Impfstoff gegen Affenpocken. Die Vereinigten Staaten hatten zwar Millionen weiterer potenzieller Dosen gekauft, diese befanden sich jedoch in der Fabrik von Bavarian Nordic in Dänemark und warteten entweder als fertige Dosen in Gefrierschränken oder als Rohmaterial darauf, zu Impfstoffen verarbeitet zu werden.
Die USA verfügten auch über Hunderte von Millionen Impfdosen eines älteren, für das verwandte Pockenvirus zugelassenen Impfstoffs, ACAM2000, obwohl die Gesundheitsbehörden angesichts des erhöhten Risikos von Nebenwirkungen und sogar unbeabsichtigten Erkrankungen vor dem Einsatz dieses Impfstoffs zurückschreckten und ihn als Ausweichlösung betrachteten.
Die Jynneos-Dosen im Vorrat waren jedoch nicht mehr lange haltbar, da die Gefrierschränke des Unternehmens die Dosen nur bei minus 20 Grad Celsius aufbewahren konnten, während die Gefrierschränke von Bavarian Nordic in Dänemark die Dosen bei minus 50 Grad Celsius aufbewahrten.
Okay, die USA hatten also bereits rund 1,6 Milliarden Dollar für den Jynneos-Impfstoff ausgegeben, der hauptsächlich für Pocken gedacht war, bevor im Mai Affenpocken auftauchten. Das Unternehmen hatte bereits 2013 oder etwas früher Dosen für die US-Regierung hergestellt. Aber die WaPo, das Sprachrohr der US-Regierung, deutet an, dass die Regierung zu geizig war, die notwendigen Gefrierschränke für die Lagerung zu kaufen, und das ist die Ausrede, warum sie in Dänemark gelagert wurden? AYFKM?
Nein, das war kein Scherz.
Der Transport der Dosen würde zusätzliche Herausforderungen mit sich bringen, da die Impfstoffe auf ihrer 4.000 Meilen (ca. 6.437 km) langen Reise in die Vereinigten Staaten so kalt wie möglich gehalten werden müssten.
„Jedes Mal, wenn wir Dosen aus der Gefriertruhe in den Vorrat bringen, verlieren wir zwei Jahre Haltbarkeit“, sagte Dawn O’Connell, Leiterin der Administration for Strategic Preparedness and Response, die den nationalen Vorrat überwacht. „Jedes Mal, wenn wir Dosen von [Rohstoffen] in ein Fläschchen umwandeln, verlieren wir sieben Jahre Haltbarkeit“.
Moment mal, was? Fast der gesamte Vorrat von zig Millionen Dosen wurde in den letzten neun Jahren produziert, und der stellvertretende Gesundheitsminister O’Connell sprach gerade davon, dass sie neun Jahre Haltbarkeit verlieren, wenn sie versandt und abgefüllt werden. Das klingt so, als ob sie bei minus 50 Grad Celsius mehr als 9 Jahre haltbar wären. Das deutet darauf hin, dass so gut wie nichts von den Vorräten verfallen ist, nachdem früher behauptet wurde, dass 20 Millionen Dosen verfallen seien.
Wusste die US-Regierung das nicht, bevor sie 1,6 Milliarden Dollar ausgab, um sie in Dänemark herstellen und in großen Mengen lagern zu lassen?
War es nicht der Zweck, diesen riesigen Vorrat an Impfstoff für den Fall eines Pockennotfalls zu kaufen? Müssen Sie ihn nicht sofort hierher bringen, wenn dieser Fall eintritt? So wie gestern? Wer behauptet denn, dass es keinen Plan gab, dieses Zeug innerhalb von Tagen oder höchstens ein paar Wochen von Dänemark aus zu den Waffen zu bringen, wenn die Pocken auftreten?
Früher mussten Ärzte für jeden Affenpockentest zunächst die Erlaubnis eines städtischen oder staatlichen Epidemiologen einholen – ein oft stundenlanger Prozess, der mehrere Telefonate oder E-Mails erforderte -, bevor die Probe an ein Labor des öffentlichen Gesundheitswesens geschickt wurde, das bis zur Freigabe der Ergebnisse Tage brauchen konnte.
Genau wie zu Beginn von COVID kontrollierte die CDC alle Affenpocken-Tests in den USA. [Ich weiß nicht, warum sie das getan haben, aber das ist eine Möglichkeit, die Zahl der gemeldeten Fälle zu kontrollieren. Und vielleicht auch, um die Ausbreitung zu fördern]. Nur das CDC verfügte über den Test, und erst um den 1. Juli herum lieferte das CDC die Tests an öffentliche Gesundheitslabors und kommerzielle Labors und erlaubte ihnen, ebenfalls Tests durchzuführen.
Die Einschränkungen führten zu einem Würgegriff: Nur etwa ein Dutzend Tests pro Tag wurden Anfang Juni landesweit durchgeführt, obwohl die Behörden glaubten, dass Hunderte oder Tausende von Tests pro Tag nötig wären, um Infektionscluster zu erkennen und einen Ausbruch zu verhindern.
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Und es erwies sich als schwierig, die Öffentlichkeit über die Risiken der Affenpocken aufzuklären. Die Beamten hatten Mühe, die schwulen Männer zu warnen, die sich unverhältnismäßig häufig mit dem Virus ansteckten, oft durch Sex mit mehreren Partnern, ohne sie zu stigmatisieren.
Dieser stigmatisierende Quatsch ist ein schlechter Scherz. Beamte des öffentlichen Gesundheitswesens führen schon immer Kontaktuntersuchungen durch, zum Beispiel bei Syphilis. Niemand hat je behauptet, dass Polyamorie oder Sexarbeiterinnen dadurch stigmatisiert würden. Alle Daten sollen streng vertraulich sein. Warnen Sie die Gefährdeten, verdammt noch mal. Stigmatisieren Sie sie nicht. Informieren. Behandeln Sie es vertraulich. Sie haben bereits die Syphilis-Protokolle und wissen, wie man das macht. Hören Sie auf, sich zu zieren. Hätte die CDC nicht eine bessere Ausrede finden können, um ihre Arbeit nicht zu tun?
Die Aufgabe heute: Erklärung des Plans der Nation, die Impfstoffdosen in Fünftel aufzuteilen und sie mit einer neuen Injektionsmethode zu verabreichen, wodurch etwa 441.000 Dosen Jynneos in mehr als 2 Millionen potenzielle Impfungen umgewandelt werden. Der Plan wurde von der FDA aufgrund der Sicherheitsbedenken des Pharmakonzerns und nachdem das Unternehmen von der Drohung seines Geschäftsführers, künftige Bestellungen zu stornieren, abgerückt war, beschlossen.
Wir sind also „nicht in der Lage“, die 16 Millionen Dosen für Dänemark schnell zu versenden und abzufüllen. Der Impfstoff ist voll lizenziert und könnte rechtlich sehr wohl haftbar gemacht werden, wenn es zu Impfschäden kommt (und das wird in großer Zahl der Fall sein – ich schrieb bereits über eine sehr hohe Zahl von Empfängern in den klinischen Studien mit erhöhten Herzenzymen und einer Verschlechterung des HIV-Status). Hallo Rochelle und Tony, war das beabsichtigt? Anstatt sich Sorgen um die Stigmatisierung zu machen, warnen Sie HIV-positive Menschen davor, dass der Impfstoff bekanntermaßen zu höheren HIV-Virustitern und niedrigeren CD4-Werten führt?
Und dann ist da noch Folgendes: Die USG ist „in der Lage“, die bereits in Flaschen abgefüllten Dosen aus den Fläschchen zu saugen, zu verdünnen und als verdünntes Produkt völlig neu abzufüllen, ohne dass der Prozess jemals getestet worden wäre, ob er funktioniert, ob die Dosis sinnvoll ist. Das können sie tun, was nicht einfach ist.
Aber sie können nicht einfach den Massenimpfstoff auftauen und abfüllen? Es scheint mir viel komplizierter zu sein, den Impfstoff zu entnehmen, zu verdünnen und neu abzufüllen, als einfach das abzufüllen, was wir schon haben.
Das verdünnte Produkt erhielt am 9. August eine EUA, die im Wesentlichen jede Haftung aufhebt. Wie praktisch. Vielleicht verdünnt die US-Regierung es deshalb? Oder werden sie einfach den alten Impfstoff in Flaschen abfüllen, ihn als verdünnt bezeichnen und trotzdem die Haftungsfreistellung erhalten?
So viele schwule Männer im ganzen Land kämpfen immer noch darum, geimpft zu werden. Eine zweite Dosis ist 28 Tage nach der ersten Impfung erforderlich. Mindestens 14 Tage nach der zweiten Dosis für einen vollständigen Schutz.
Vollständiger Schutz? Wie ich bereits anmerkte, veröffentlichte STAT kürzlich einen Meinungsartikel von zwei ehemaligen Spitzenbeamten der FDA zu den Affenpockenimpfstoffen. Sie enthüllten, dass der Jynneos-Impfstoff die Übertragung nicht verhindert! Angeblich verringert er den Schweregrad der Krankheit.
Wo haben wir das schon einmal gehört? Lassen Sie sich impfen, riskieren Sie eine Herzmuskelentzündung oder eine Verschlimmerung von HIV, warten Sie 42 Tage auf den „vollen Schutz“ durch eine verdünnte Dosis (oder auch nicht), die noch nie an Menschen getestet wurde, und finden Sie dann heraus, dass Sie sich immer noch mit Affenpocken anstecken und diese verbreiten können.
Wer mich einmal zum Narren hält, sollte sich schämen. Leg mich zweimal rein…
Thailand beendet den Covid-Notstand
Premierminister Prayut Chan-o-cha kündigte an, dass die Notstandsverordnung, die seit dem 24. März 2020 in Kraft ist und mit der das CCSA zur Bewältigung der Coronavirus-Pandemie eingerichtet wurde, nicht ein 20. Mal verlängert wird, wenn sie am 30. September ausläuft.
Von diesem Zeitpunkt an fallen alle Gesetze, die Covid und andere Gesundheitsbedrohungen regeln, in die Zuständigkeit des Gesetzes über übertragbare Krankheiten von 2015.
Zeitgleich mit dem Auslaufen des Erlasses wird Covid als „überwachte Krankheit“ eingestuft, und die Herabstufung des Status wird ein letztes Mal vom CCSA begleitet. Der Ausschuss wird vor seiner Auflösung zusammentreten, um Sicherheitsrichtlinien zu erstellen und einen Plan zu entwerfen, wie die Infizierten am besten behandelt und gepflegt werden können.
In Zukunft können Covid-Infizierte in Krankenhäusern behandelt werden oder sich zu Hause mithilfe des Telemedizinsystems des National Health Security Office behandeln lassen. Zwei Apps, Good Doctor Technology und MorDee, werden zur Verfügung stehen, um denjenigen zu helfen, die asymptomatisch sind oder an einer leichten Infektion leiden. Eine weitere App, Clicknic, wird für Hochrisikopatienten eingesetzt, die als gefährdet gelten, weil sie über 60 Jahre alt sind.
Nach Angaben des CCSA-Beraters Dr. Udom Kachintorn sind derzeit 70 000 Menschen in Heimen oder Krankenhäusern mit dem Coronavirus infiziert, obwohl die meisten nur leichte oder gar keine Symptome aufweisen. Es wird erwartet, dass diese Zahl etwa einen Monat lang konstant bleibt und dann abnimmt. Man hofft, dass Covid bis Ende des Jahres noch 10 Todesfälle pro Tag und höchstens 1.000 Krankenhausaufenthalte zur Folge haben wird.
Facebook-Manager geben zu, dass sie zu viel Macht haben
FACEBOOK INSIDER LEAKS: Zuck/FB Execs Admit FB has “too much power”
HOURS OF VIDEO!
FB wants to “work … with [Biden] on some of their top priorities”
“Biden already issued a number of exec orders on areas that we as a company really care quite deeply about”#ExposeFacebookpic.twitter.com/KNd0BU7biP
— James O’Keefe (@JamesOKeefeIII) February 1, 2021
Zuckerberg schwärmt in dem Video auch von Biden und Kamala Harris.
“Präsident Biden hat bereits eine Reihe von Executive Orders zu Bereichen erlassen, die uns als Unternehmen seit einiger Zeit sehr am Herzen liegen“, sagt Zuckerberg und fügt hinzu: „Bereiche wie Einwanderung, Wahrung der DACA und Beendigung von Reisebeschränkungen aus Ländern mit muslimischer Mehrheit.“ sowie andere Ausführungsverordnungen zum Thema Klima und zur Förderung von Rassengerechtigkeit und Gerechtigkeit.”
Das Leck gibt einen Einblick in die politische Agenda, zu der Facebook seine Mitarbeiter stillschweigend zu indoktrinieren scheint.
Zuckerberg erscheint auf dem Bildschirm wie Big Brother in 1984, der seine Untergebenen auf dem „Victory Square“ darüber informiert, was sie denken und fühlen sollen.
Project Veritas sagt, dass der Facebook-Insider, der das Filmmaterial durchsickern ließ, immer noch innerhalb der Organisation arbeitet und bereit ist, das Unternehmen weiterhin bloßzustellen.
Trotz des Eingeständnisses, dass sie zu viel Macht haben, zensiert Facebook weiterhin Inhalte, mit denen es nicht einverstanden ist, einschließlich Bibelstellen. Das Unternehmen war jedoch nicht so scharf darauf, gegen Kinderpornografie vorzugehen. Im unten verlinkten Video können deutsche Untertitel über die YouTube-Einstellungen aktiviert werden.

