Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Energiepreis-Horror: Deutschlands Industrie wird abgewickelt

Energiepreis-Horror: Deutschlands Industrie wird abgewickelt

Die Ampel-Regierung führt die Deindustrialisierung und den wirtschaftlichen Untergangs Deutschlands mit einer Geschwindigkeit herbei, die selbst die pessimistischsten Skeptiker nicht für möglich gehalten hätten. Das wahnhafte Festhalten an der  selbstmörderischen Energiewende, die die Energieversorgung bereits seit langem gefährdet und die ohne Sinn und Verstand verhängten Russland-Sanktionen, treiben die Energiepreise in immer neue astronomische Höhen und zwingen immer mehr Unternehmen, ihre Produktion einzustellen oder endgültig ins Ausland abzuwandern.

Die Ankündigung von Europas größtem Stahlkonzern Arcelormittal, seine Produktionsstätten in Deutschland dichtzumachen, muss vor diesem Hintergrund als Fanal gesehen werden. Das Unternehmen teilte mit: „In Deutschland die Konsequenzen, da nicht mehr alle Anlagen wirtschaftlich betrieben werden können. […] Die exorbitant gestiegenen Energiepreise beeinträchtigen die Wettbewerbsfähigkeit der Stahlherstellung massiv“.

Rundum negativer Wirtschaftsausblick

Hinzu kämen eine schwache Marktnachfrage, ein negativer Wirtschaftsausblick sowie anhaltend hohe CO2-Kosten in der Stahlproduktion. Der Chef von Arcelormittal Deutschland, Reiner Blaschek, erklärte dazu: „Die hohen Kosten für Gas und Strom belasten unsere Wettbewerbsfähigkeit stark. Dazu kommt ab Oktober die geplante Gasumlage der Bundesregierung, die uns weiter belasten wird. […] „Mit einer Verzehnfachung der Gas- und Strompreise, die wir innerhalb weniger Monate hinzunehmen hatten, sind wir nicht mehr wettbewerbsfähig in einem Markt, der zu 25 Prozent aus Importen versorgt wird.“

Bereits vorletzte Woche hatte SKW Stickstoffwerke Piesteritz, der größte Harnstoff- und AdBlue Produzent Europas, seine Produktion stilllegen müssen. Als Grund dafür wurden ebenfalls die nicht mehr bezahlbaren Gaspreise genannt. Wenn sich am derzeitigen Zustand nichts ändere, sehe man sich spätestens zum 1. Oktober gezwungen, Kurzarbeit für die 860 Mitarbeiter einzuführen, teilte das Unternehmen mit, das einer der größten Hersteller der Harnstofflösung AdBlue ist.

Kritische Schlüsselproduktion betroffen

Mit Piesteritz ist zudem ein Unternehmen einer absolut kritischen Schlüsselproduktion betroffen: Das Additiv AdBlue wird in den Tank von Dieselfahrzeugen gespritzt, damit der Stickoxidausstoß reduziert wird, um den von der EU festgesetzten Grenzwerten nachkommen zu können. Beim größten Teil der Lastwagen der Speditions-, Logistik und Transportbranche in Deutschland handelt es sich um Dieselfahrzeuge, die unbedingt auf AdBlue angewiesen sind. Die Vorräte der Substanz schwinden bereits – und gehen sie zur Neigen, dann steht der Lieferverkehr still. Mit dem Produktionsstopp der SKW Stickstoffwerke droht also der endgültige Zusammenbruch der Lieferketten. 

Doch auch andere Branchen sind am Ende: Am Donnerstag erklärte die Kölner Bäckerei Schlechtrimen, ihren Betrieb nach 90 Jahren einstellen zu müssen. Deren Chef Engelbert Schlechtrimen sagte: „Fehlendes Personal, Schließungen wegen der Corona-Pandemie, extreme Erhöhungen der Rohstoffkosten, jetzt die Explosion der Energiekosten und die weitere Kostensteigerung beim Personal” sowie „eine nie gekannte Kaufzurückhaltung“ hätten zu dem drastischen Schritt geführt. „Die Vehemenz dieser Krisen, die uns gleichzeitig erreichen, haben für meine Generation ungekannte Ausmaße”, klagte er weiter.

Massenarbeitslosigkeit droht

Seit Jahresbeginn seien die Kosten für die in seinem Betrieb verwendeten Rohstoffe um 45 Prozent gestiegen, die Personalkosten um 14 Prozent und die Energiekosten in den letzten Monaten um 70 Prozent. Mit der ab 1. Oktober kommenden Mindestlohnerhöhung, habe er für das kommende Jahr mit einer „Vervierfachung der Kosten” rechnen müssen. Diese könne man bei stagnierenden Umsätzen nicht mehr auf den Kunden umlegen. Daher folgt am 2. Oktober das Ende des Traditionsunternehmens. Die 40 Mitarbeiter stehen vor dem Aus.

Dasselbe gilt für die 1937 gegründete Bochumer Bäckerei Blankenhaus, der die verhängnisvolle Kombination aus Personalmangel und Energiekostenexplosion ebenfalls das Genick gebrochen hat. Dutzenden weiteren Bäckereien bundesweit droht aus den gleichen Gründen das Aus. Und nicht nur Bäckereien: In Bergisch Gladbach schrieb der Unternehmer Udo Kellmann, Inhaber des Kaufhauses “Loewen Center”, diese Woche einen Wutpost auf Facebook, indem er die verheerende Strompreisentwicklung seines Betriebes offenlegte.

Düstere Geschäftsausblicke der Wirtschaft

Andere Unternehmen versuchen derweil, im Ausland zu überleben: So sieht sich etwa der Geschäftsführer der AVD CNC Blechverarbeitung GmbH aus Elster im Landkreis Wittenberg in der Schweiz,  Luxemburg, Norwegen oder Ungarn nach einem neuen Standort für seien Firma um, da er die um das Fünffache gestiegenen Strompreise nicht mehr bezahlen kann, die sich auf über 600.000 Euro im Jahr belaufen würden. Laut einer Umfrage des Deutschen Mittelstands-Bunds (DMB) sind 73 Prozent der befragten Unternehmen stark bis sehr stark von den aktuellen Energiepreisen belastet.

32 Prozent der deutschen Mittelständler bewerten den Geschäftsausblick für die nächsten sechs Monate als „schlecht“, zehn Prozent rechnen gar mit ihrem Zusammenbruch. DMB-Vorstand Marc S. Tenbieg erklärte: „Die hohen Energiepreise ziehen immer deutlichere Spurrillen in die Unternehmenslandschaft kleiner und mittlerer Unternehmen in Deutschland. Die Preissensibilität der Verbraucher lässt es kaum noch zu, Mehrkosten mit Produktpreiserhöhungen auszugleichen.“

“Zehntausenden Betrieben wird bald das Licht ausgehen”

Bei einer Mitgliederbefragung des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) erklärten 42 Prozent der 853 befragten Unternehmen, dass sie akut um ihre Existenz fürchten. Verbandschef Markus Jerger warnte: „Im unternehmerischen Mittelstand herrscht bereits jetzt der Energienotstand.“ Wenn die Bundesregierung in dieser extremen Notlage nicht handle, drohe „in Zehntausenden mittelständischen Betrieben schon bald buchstäblich das Licht auszugehen. Das würde auch zu einem massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit führen und die Sozialkassen sprengen.“

Deutschland droht also ein wirtschaftlicher Kollaps ungeheuren Ausmaßes, als Konsequenz einer seit 15 Jahren betriebenen selbstzerstörerischen Politik, deren Folgen nun gleichzeitig über das Land hereinbrechen.

Hilfe! Deutschlands Wirtschaftsminister weiß nicht, was Insolvenz bedeutet!

Auf die Frage, ob er am Ende dieses Winters mit einer Insolvenzwelle rechne, sagte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck („Grüne“) in der ARD-Sendung „Maischberger“: „Nein, tu ich nicht. Ich kann mir vorstellen, dass bestimmte Branchen einfach erst mal aufhören zu produzieren.“ 

Aha, ganze Branchen hören einfach auf zu produzieren, gehen aber nicht pleite! Klingt so, als hätte Kinderbuchautor Habeck von seinen ökosozialistischen Träumen erzählt.

Das war selbst der servilen Staatsfunkerin Sandra Maischberger am Ende der Sendung zu viel: „Also, die sind dann pleite, weil sie nicht mehr arbeiten können, aber melden nicht Insolvenz an. Ich glaube, den Punkt muss man sich tatsächlich noch mal überlegen, aber ich hab das Gefühl, die richtige Antwort ist da noch nicht gefallen bei Ihnen …“

Unweigerlich kommt einem die französische Königin Marie-Antoinette in den Sinn. Die prunksüchtige Frau von Ludwig XVI. endete wie der Monarch selbst auf dem Schafott. Sie ist durch ein legendäres Zitat in die Geschichte eingegangen: Als ihre Berater ihr mitteilten, das Volk habe kein Brot mehr zu essen, verstand Madame die Situation nicht und stellte die Gegenfrage: „Warum essen sie dann keinen Kuchen?“

Der Vollständigkeit sei an eine andere, schon etwas länger zurückliegende Wissenslücke von Ökosozialist Habeck erinnert – nämlich, dass die Pendlerpauschale auch für Fahrten mit der Bahn gilt.

Wen wundert es eigentlich noch, dass Deutschland mit diesem politischen Personal den Bach runtergeht!

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Die Krönung des Wahnsinns

Der Preisdeckel auf russische Energie ist die Krönung des Wahnsinns

„Die Verteidiger von Demokratie, Marktwirtschaft, Freiheit und freiem Handel, die G 7, zeigen ihr wahres Gesicht. Sie wollen der Welt befehlen, russische Energie nur noch zu Preisen einzukaufen, die sie bestimmt haben. So behandeln die ehemaligen Kolonialisten Russland, als ob es ihre Kolonie wäre.

Alle Staaten, die sich Kolonien angeeignet und Sklavenhandel betrieben haben, befinden sich westlich des Rheins. Die größten von ihnen sind heute vereinigt unter dem Begriff G 7. Deutschland gehört in diesem Sinn nicht dazu, weil es nie am Sklavenhandel beteiligt war. Den industriellen Aufstieg und die wirtschaftliche Blüte verdanken die Kolonialisten der Piraterie, dem Sklavenhandel und der Ausbeutung ihrer Kolonien. Östlich des Rheins, also auch in Deutschland, haben sich die Menschen aus eigener Kraft ihren Fortschritt erarbeitet und der war so entsprechend nachhaltig und für die Kolonialisten bedrohlich. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurde Sklaven-Handel und -Haltung mehr und mehr verpönt. Vor allem England, das British Empire, musste neue Modelle entwickeln, um seinen Luxus auf Kosten anderer fortführen zu können.“

Trotz Skandalen & Krisen: ORF-Kuschelkurs bei Nehammer-Sommergespräch

Trotz Skandalen & Krisen: ORF-Kuschelkurs bei Nehammer-Sommergespräch

Zum Abschluss der ORF-„Sommergespräche“ hat Bundeskanzler Karl Nehammer zu Korruptionsvorwürfen gegen seine Partei, zur Teuerung sowie zu den Selbstmord-Sanktionen Stellung bezogen. Österreich befindet sich in der größten Krise seit dem 2. Weltkrieg. Trotzdem verlief das Gespräch mit dem ORF sehr harmonisch und friktionslos. Über die derzeitige Migrationskrise wurde nicht gesprochen. Drohende Blackouts wurden nur in Zusammenhang mit der Wien Energie erwähnt. Alles in allem wurde der Kanzler in typischer ORF-Manier sehr wohlwollend befragt.

Kanzler sieht immer noch kein Korruptionsproblem

Die ÖVP ist in den Umfragen auf 20% abgestürzt. Inseraten-Affäre rund um den Ex-Kanzler Kurz, ÖVP-Wahlkampfkosten, Wirtschaftsbund-Affäre rund um Vorarlbergs LH Wallner, COFAG-Aufarbeitung, etc. Die Liste an Vorwürfen ist schier endlos. Umso interessanter ist es, dass der ORF-Moderator schon zu Beginn der Sendung die kritischste Frage des Interviews stellt. Nämlich ob sich Nehammer entschuldigen möchte.

Nehammer meint gelassen alles was es zu sagen gilt, habe er bereits gesagt. Er möchte es nicht so stehen lassen, dass die ÖVP ein Korruptionsproblem habe.

„Es geht darum wenn einzelne Personen fehlen, dann gehört das bestraft.“, und weiter „Aber die Volkspartei an sich hat kein Korruptionsproblem.“

fabuliert der Kanzler

Die Frage der ORF-Moderatorin ob die ÖVP selbst Schuld sei, dass das Vertrauen den Bach runtergeht, beantwortet sie selbst. Dafür nimmt der Kanzler die Frage gerne auf und meint salopp, dass zwar die Regierung in den Vertrauensumfragen Letzter wäre, aber Vorletzter wären immer noch die Medien.

Etliche Affären rund um die ÖVP

Thematisiert wurde auch die Situation der ÖVP angesichts der Ermittlungen. Zahlreiche Beschuldigte sind ÖVP-Politiker oder kommen aus deren Umfeld. Prominenteste Beschuldigte sind Ex-Kanzler Kurz und der ehemalige Finanzminister Gernot Blümel. Sogar die ÖVP als Partei hat Beschuldigtenstatus. Es gebe etliche Verdachtsfälle und Ermittlungen.

Das Strafrecht sei der Maßstab für Politiker, so Nehammer. Der Moderator fragte Nehammer nochmal, ob es für Politiker in Führungsfunktionen nicht einen höheren Maßstab geben sollte, etwa Moral, gute Optik oder einen guten Stil.

Für Nehammer aber sei klar, schuldig wäre man erst, wenn das Gericht urteilt. Entscheidend sei das Strafrecht. Nehammer fragt: „Wer legt fest, was Moral ist?“ Dass der ÖVP-Chef offenbar nicht weiß, was Ethik und Moral sind, ist bezeichnend. Es zeigt welches Sittenbild in der Volkspartei vorherrscht. Selbst ÖVP-Urgestein Willfried Haslauer meint, die ÖVP müsse ihre Sensibilität schärfen, in Umgang mit Institutionen, im Umgang mit Macht.

Wohlstandsverlust vorprogrammiert

Angesichts dessen, dass der Bevölkerung aufgrund der Energiekrise und Teuerung Wohlstandsverluste bevorstehen, gibt Nehammer zu: „Inflation, die uns gerade derzeit belastet, einhergehend mit der Teuerung bedeutet immer Vermögensverlust.“ Einen Kurswechsel strebt er aber nicht an.

Für ihn zähle etwas anderes: Nämlich „die Frage ist viel wichtiger, was tun wir dagegen“, Nehammer weiter: „Es sind schwere Zeiten. Aber es ist schaffbar, auch wenn es hart und schwierig ist. Und wir brauchen kreative Lösungen.Eine davon sei die „Strompreisbremse“, ein Lösungsvorschlag den die Regierung bisher ablehnte und die als erstes von Herbert Kickl gefordert wurde. Ebenso der Gaspreisdeckel. Aber auch hier bremsen Nehammer und seine grünen Helfershelfer. Statt den Bürgern schnell zuhelfen wird immer wieder betont, das könne man nicht auf nationalstaatlicher Ebene lösen und redet sich auf die EU heraus. Brüssel dient also wieder als Rechtfertigung um auf nationaler Ebene nicht in die Gänge zu kommen. Und das obwohl rasche und unbürokratische Lösungen auf Bundesebene wohl am wirksamsten wären, sowohl in quantitativer-finanzieller Hinsicht, als auch in Anbetracht der Dringlichkeit. Aber der Finanzminister braucht wohl das Geld der Bürger dringend, um die Löcher zu stopfen, die sinnlose Tests, teure Maskenkäufe und verschwenderische millionenfache Bestellungen von wirkungslosen Impfstoffen in das Budget gerissen haben.

Nehammer erklärt: „Wie können wir den Menschen bei der Teuerung helfen und wie können wir, auch wie bei Covid, stärker aus dieser Krise, die jetzt besteht herauskommen als wir hineingegangen sind.“ Eine Frage, die er eigentlich selbst beantworten müsste, schließlich sitzt er an den Hebeln der Macht. Aber selbst davon abgesehen, dürfte Nehammer offensichtlich nicht mitbekommen haben, dass die Lockdowns unserer Wirtschaft enorm geschadet haben und tausende Firmen in Konkurs gingen. Die Annahme, dass Österreichs Wirtschaft gestärkt aus der Krise hervorging ist schlicht falsch. Insofern ist dies bei den Sanktionen gegen Russland ein ebenso falscher Trugschluss.

Causa Wien-Energie

Die ORF-Moderatorin fragte zudem, ob die Volkspartei nicht auf Kosten der Wien Energie politisches Kleingeld gewechselt habe. Nehammer entgegnete, dass innerhalb von 72 Stunden 2 Milliarden Euro aufgestellt wurden, weil die Energiesicherheit von 2 Millionen Menschen gefährdet war. Hier war schnelles Handeln also möglich. Er betont an dem Abend waren keine politischen Vertreter der Stadt Wien anwesend. Ein augenscheinlicher Seitenhieb auf die SPÖ-geführte Stadtregierung.

Nehammer beharrt auf Selbstmord-Sanktionen

Wann fährt Nehammer nach Brüssel und drängt auf ein Ende der Sanktionen, lautet die Frage der ORF-Moderatorin. Laut Bundeskanzler erst dann, wenn die Sanktionen „einem selbst mehr wehtun als demjenigen den sie treffen sollen.“ Ob dies jetzt schon der Fall ist oder erst im Winter, wenn die ersten erforen sind, sagt der Kanzler nicht. Nehammer zufolge seien die Sanktionen sehr „smart“. Auch das Russland trotz Sanktionen Rekordgewinne bei Öl und Gas einfährt, was nicht unbedingt für die Wirksamkeit der Sanktionen spricht, können Nehammers EU- und USA-Hörigkeit nicht erschüttern.

Trotz Mahnungen auch in der ÖVP, etwa von VP-Spitzenkandidat Anton Mattle in Tirol und Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer, die Selbstmord-Sanktionen zu evaluieren, hält Nehammer an ihnen fest. „Was ist die Alternative?“, fragt er.

Der ORF-Moderator fragt dann, ob es einen Wut-Winter geben wird, wenn die Menschen auf die Straße gehen, weil das Verständnis für diese Sanktionen schwindet. Nehammer weicht dieser Frage plump aus und meint: „Wer würde garantieren, dass wir nicht weiter am Gängelband Russlands hingen?

Warum hat ÖVP keinen BP-Kandidaten aufgestellt?

Auch auf die Frage, warum die ÖVP keinen BP-Kandidaten aufgestellt habe, gibt Nehammer keine konkrete Antwort. Die ORF-Moderation lies ihn das natürlich durchgehen. Für ihn sei das Arbeitsverhältnis zu Alexander van der Bellen ein „sehr Gutes“. Unerwähnt bleibt, warum dieses Verhältnis so harmonisch sei. Experten spekulieren, weil die Regierung tun und lassen kann was sie will. Die Volkspartei hat keinen Kandidaten aufgestellt, weil mit der Person van der Bellen bereits ein Systemkandidat im Amt sitzt der alles abnickt. Deshalb gibt es auch keine Wahlempfehlung der ÖVP.

Kein Rücktritt, komme was wolle

Auch für den Fall, dass die prognostizierten Verluste für die ÖVP bei den Landtagswahlen eintreffen, schließt Nehammer einen Rücktritt für sich aus. Auch dann nicht, wenn der Rechnungshofbericht zu den Wahlkampfkosten negativ ausfällt. Die Besorgnis des Rechnungshofes an vermeintlich falschen Abrechnungen beim EU-Wahlkampf und der Nationalratswahl 2019, die nun untersucht werden, führt Nehammer salopp auf die „unterschiedlichen Art der Wahlkämpfe“ zurück. Dabei ist Nehammer bereits der dritte ÖVP-Kanzler in dieser Legislaturperiode und das Volk die ständigen Rochaden ohnehin schon gewöhnt.

Maßnahmen und Impfdruck hinfällig: Regierung hält Daten zur Immunität der Bevölkerung zurück!

Maßnahmen und Impfdruck hinfällig: Regierung hält Daten zur Immunität der Bevölkerung zurück!

Es ist ein unwürdiges Schauspiel, das die Bundesregierung aktuell (wieder einmal) abliefert: Die ersten Daten der Studie IMMUNBRIDGE, die Aufschluss über die Corona-Immunität in der Bevölkerung geben soll, liegen vor – veröffentlicht werden sie aber nicht. Der offenkundige Grund: Am Donnerstag soll der Bundestag über die Corona-Maßnahmen in Herbst und Winter entscheiden. Die Daten der Studie dürften Einschränkungen für die Bevölkerung endgültig hinfällig machen – also werden sie verschwiegen.

Ein Kommentar von Vanessa Renner

Es darf aus gutem Grund angenommen werden, dass die Immunität in der deutschen Bevölkerung bereits ein sehr hohes Ausmaß erreicht hat. So zeigte jüngst eine Analyse der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, dass allein in diesem Jahr bereits 5,2 Millionen laborbestätigte Corona-Infektionen in NRW registriert worden sind. Die Schlussfolgerung: Man kann davon ausgehen, “dass knapp jede Dritte oder jeder Dritte im Laufe dieses Jahr bereits eine Omikron-Infektion hatte und somit eine gewisse Immunität gegen die Omikron-Variante aufgebaut hat”, zitiert die “Welt“.

Die realen Zahlen dürften deutlich höher liegen – darauf wies auch ein Sprecher der KV hin. Immerhin wurden nur registrierte Fälle analysiert – und auch in den Vorjahren gab es unzählige Infektionen. Die natürliche Immunität ist Studien zufolge variantenunabhängig zu rund 97 Prozent wirksam gegen schwere Erkrankungen – und das langfristig. Spätestens seit der Genesenenstatus aufgrund seiner kurzfristigen Gültigkeit massiv an Bedeutung verloren hat und Maßnahmen ohnehin reduziert worden sind, pfeifen viele Bürger darauf, sich testen zu lassen. Andere haben das auch zu Hochzeiten der sogenannten Pandemie nie getan. Die von Zero-Covid-Fanatikern so gefürchtete “Durchseuchung”, die laut Fachleuten wie Klaus Stöhr ohnehin unvermeidbar war, ist längst Realität.

Studie soll Immunisierungsgrad in der Bevölkerung abschätzen

Demnach dürften die ersten Daten der IMMUNBRIDGE-Studie mutmaßlich frohe Kunde für alle Virus-Paranoiker bedeuten. Sinn und Zweck der Studie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung wie folgt beschrieben:

Ziel ist es, möglichst schnell für Deutschland repräsentative Daten zum Immunisierungsgrad in der Bevölkerung zu erheben. Das bedeutet: In der Studie werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ermitteln, wie hoch der Anteil der Menschen ist, die gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 bereits grundimmunisiert sind. Eine Grundimmunisierung kann etwa durch Impfungen oder eine bereits durchgemachte Infektion erfolgen. 

Quelle

Nun muss man anmerken, dass der “Schutz” durch die Covid-Vakzine im Vergleich zur natürlichen Immunität lachhaft ist – doch gemäß dem Narrativ sind in Deutschland 76,3 Prozent der “impfbaren” Bürger durch die umstrittenen Präparate “grundimmunisiert“. Unzählige von ihnen waren zusätzlich infiziert und dürfen sich somit über einen realen Schutz freuen (auch wenn wirklich schwere Erkrankungen bei gesunden Menschen freilich kaum je vorkommen). Zahllose Ungeimpfte wiederum sind ebenfalls infiziert gewesen. Die Allgemeinbevölkerung dürfte also einen sehr hohen Immunisierungsgrad aufweisen – womit das Covid-Theater in Deutschland kaum mehr an Peinlichkeit zu überbieten ist.

Ministerium widerspricht sich selbst

Tatsächlich schreibt das Ministerium zur Begründung der Studie: “In Deutschland fehlen aktuelle Daten, um den tatsächlichen Immunisierungsgrad der Bevölkerung gegen SARS-CoV-2 gut abschätzen zu können. Zu wissen, wer geschützt bzw. grundimmunisiert ist, ist jedoch für die politischen Entscheidungen zur Pandemievorsorge – insbesondere mit Blick auf die Entwicklungen im Herbst und Winter – wichtig.” Diese politischen Entscheidungen stehen nun an – doch die Daten der Studie werden zurückgehalten. Ein Ministeriumssprecher gab auf Bild-Anfrage an, dass erste Aussagen erst Ende September getroffen würden. Die Daten müssten zunächst “mit der erforderlichen wissenschaftlichen Sorgfalt validiert” werden, eine “Verknüpfung” der Studienergebnisse mit der Beratung des Infektionsschutzgesetzes sei “nicht vorgesehen” gewesen. Damit widerspricht sich das Ministerium selbst.

Gut, dass die Ergebnisse der Immunbridgestudie unter der Leitung von @hendrikstreeck über das @BMBF_Bund noch nicht da sind. nachher hätte sich noch herausgestellt, dass wir, wie in UK,99% Immunität gegen SARS-COV-2 haben und keine Maßnahmen mehr begründbar wären.

— Christian Haffner (@Aufdecker) September 6, 2022

Auch pikant: Die Impfungen mit den “neuen” veralteten mRNA-Impfstoffen gegen Omikron BA.1 beginnen – spätestens nächste Woche sollen sie in den Arztpraxen eintreffen, die entsprechende Dosen bestellt haben. Nicht auszudenken, wenn Bürger nach Sichten der Studiendaten von ihrem Impfvorhaben abgebracht werden könnten. Der Andrang auf die Vakzine dürfte sich ohnehin schon in Grenzen halten.

Die Vorgehensweise ist jedenfalls durchschaubar: Faktisch ungerechtfertigte und evidenzbefreite Maßnahmen werden beschlossen, der Impfdruck erhöht – und Ergebnisse der Studie werden wahlweise angepasst oder ignoriert. Da man sich auf Blutwerte für Antikörper einer angeblich repräsentativen Stichprobe beruft, dürfte es schlussendlich einfach sein, die Grenzwerte für “Immunität” notfalls neu zu definieren. Das RKI bleibt ohnehin bei seiner fragwürdigen Aussage, dass trotz “Grundimmunisierung” natürlich alle Bürger weiter geimpft werden sollen. (Die Behörde ist vielen Historikern nebenbei bemerkt noch traurig bekannt für ihre Offenheit gegenüber Menschenversuchen in Deutschlands dunkelsten Zeiten – gerade auch, was das Austesten von Impfstoffen anging.)

Es entwickelt sich ein neues System internationaler Beziehungen, das zu begrüßen ist

Eine der interessantesten Entwicklungen der letzten Jahre ist der Rückgang der politischen und wirtschaftlichen Bedeutung Europas. Dieser Trend lässt sich bis in die 1960er-Jahre zurückverfolgen, als die europäischen Mächte gezwungen waren, ihre Kolonialbesitzungen in Afrika, Asien und Lateinamerika aufzugeben. Am deutlichsten war dies bei Großbritannien und Frankreich, die zusammen eine Vielzahl von Nationen kontrollierten, die nach und nach ihre Unabhängigkeit erlangten. Dieser Übergang verlief nicht immer reibungslos, da die ehemaligen Kolonialmächte darum kämpften, ihren Einfluss zu bewahren.

Dem relativen Niedergang Frankreichs und des Vereinigten Königreichs stand ein weltweiter Aufstieg der Vereinigten Staaten gegenüber. Der Aufstieg der Vereinigten Staaten markierte eine Reihe erbitterter Kriege, da die ehemaligen Kolonialstaaten um ihre Unabhängigkeit kämpften, während die Vereinigten Staaten gleichzeitig versuchten, ihren Einfluss in der Welt auszuweiten. Besonders ausgeprägt war dies in der Karibik, in Südamerika und in Asien, wobei letzteres durch einen besonders grausamen Krieg in den Indochina-Staaten Kambodscha, Laos und Vietnam gekennzeichnet war.

Weit über eine Million ihrer Bürger starben durch die Hand der Amerikaner, die im Wesentlichen versuchten, den früheren französischen und britischen Einfluss in ihren Ländern zu ersetzen. Dasselbe gilt für die Karibik und Südamerika, die die Amerikaner als ihren legitimen Einflussbereich anstrebten, ganz im Sinne ihres ehemaligen Präsidenten Munroe. Er gab der berüchtigten Monroe-Doktrin seinen Namen, die im Wesentlichen eine Lizenz war, die die Amerikaner sich selbst erteilten, um über alle Nationen in der Region des ehemaligen Lateinamerikas zu herrschen.

Dies wurde nie deutlicher als im Falle Kubas. Nach dem Sturz des Diktators Batista durch die Castro-Regierung führten die Vereinigten Staaten einen regelrechten Krieg gegen diese kleine Nation. Trotz ihrer langjährigen Abneigung gegen die kubanische Regierung haben sich die Amerikaner geweigert, ihren Stützpunkt in Guantanamo Bay aufzugeben. Die fortgesetzte Besetzung dieses Stützpunktes gegen den eindeutigen Willen der verschiedenen kubanischen Regierungen ist eines der eklatantesten kolonialen Unternehmen der Welt.

Die Gleichgültigkeit der Vereinigten Staaten gegenüber den Wünschen der lokalen Bevölkerung ist nicht auf Kuba beschränkt. Zu Beginn dieses Jahrhunderts marschierten die Vereinigten Staaten in den Irak ein, mit der offenkundig falschen Behauptung, der Irak besitze Massenvernichtungswaffen, die gegen seine Nachbarn eingesetzt werden sollten. Die Behauptung wurde schnell als Lüge entlarvt, aber jetzt, 20 Jahre später, halten die amerikanischen Streitkräfte das Land immer noch besetzt und weigern sich, es zu verlassen.

Ähnlich verhält es sich mit Iraks Nachbarland Syrien, das 2015 ebenfalls Opfer einer amerikanischen Invasion wurde. Auch dort weigerten sich die Amerikaner, das Land zu verlassen. Die eklatante Rechtswidrigkeit der Besetzung wird im Falle Syriens durch den offenen Diebstahl syrischen Öls noch verstärkt. Ohne die russische Intervention in Syrien im Jahr 2015 hätten die Amerikaner die rechtmäßige Regierung des Landes einfach gestürzt und durch eine Regierung ersetzt, die ihren Ambitionen, die Region zu kontrollieren, sehr viel näher gekommen wäre.

Die Unabhängigkeit Syriens wird außerdem durch zahlreiche Luftangriffe des israelischen Regimes bedroht, ein Akt eklatanter Rechtswidrigkeit, der von den Amerikanern mit keinem Wort kritisiert wurde. Wäre die russische Präsenz in Syrien nicht, würden die israelischen Angriffe zweifellos umfangreicher ausfallen und eindeutig auf einen Regierungswechsel in diesem Land abzielen.

Es gibt jedoch deutliche Anzeichen dafür, dass die uneingeschränkte Herrschaft der Amerikaner sich dem Ende zuneigt. Am deutlichsten zeigt sich dies an der Entstehung mehrerer internationaler Organisationen, in denen die Nationen China und Russland eine zentrale Rolle spielen. Eine davon ist die Fünf-Nationen-Gruppe Brasilien, China, Indien, Russland und Südafrika, die in den letzten Monaten Beitrittsanträge von einer Vielzahl von Nationen erhalten hat, darunter interessanterweise auch von Saudi-Arabien und der Türkei.

Die Position der Türken ist vielleicht die interessanteste. Die Türkei ist Mitglied der NATO, und wenn etwas in dieser Welt sicher ist, dann ist es die Antipathie der NATO-Staaten gegenüber jeglichem Streben Russlands und Chinas nach größerer Unabhängigkeit vom westlichen Einfluss. Beide Nationen stehen im Mittelpunkt mehrerer internationaler Organisationen, die, wenn sie etwas gemeinsam haben, eine stärkere Zusammenarbeit untereinander anstreben und sich damit von den Fesseln befreien, die ihnen durch die westliche Vorherrschaft über ältere Systeme der nationalen Kontrolle und des Einflusses angelegt wurden.

Der europäische und amerikanische Einfluss, der die internationalen Beziehungen so lange beherrscht hat, zeigt endlich deutliche Anzeichen für einen Rückgang. Im Falle Europas wurde dieser Niedergang durch eine Reihe von Maßnahmen beschleunigt, die eindeutig gegen die nationalen Interessen gerichtet sind. Dazu gehören vorwiegend die unverhohlene Antipathie gegenüber Russland und verschiedene Drohungen, die Abhängigkeit von russischen Energiequellen zu verringern.

Dies ist ein klassisches Beispiel für politische Blindheit, die politische Schritte diktiert, die eindeutig gegen die eigenen nationalen Interessen gerichtet sind. Die von Ursula von der Leyen an den Tag gelegte Antipathie gegenüber Russland ist ein klassisches Beispiel dafür, dass blinde Vorurteile einen Prozess beeinflussen, der eigentlich ein rationaler Entscheidungsprozess sein sollte. Zum Glück für ihre Bürger zeigen einige Länder ein gewisses Maß an Widerstand gegen diese offenkundig selbstmörderische Politik, wofür Ungarn das beste Beispiel ist.

Die Frustration der Europäer über das Scheitern ihrer Politik wird noch dadurch verstärkt, dass die Russen äußerst gleichgültig zu sein scheinen. So haben sie unter anderem ihre Energielieferungen an Europa problemlos durch verstärkte Verkäufe u. a. an China und Indien ersetzt. Die Ironie dieser Situation besteht zum Teil darin, dass die Chinesen ihrerseits einen Teil des russischen Öls an die Europäer zurückverkaufen.

Obwohl die Vereinigten Staaten jahrelang versucht haben, Indien zu umwerben, um die seit Langem bestehenden engen Beziehungen zu Russland zu brechen, scheinen die Beziehungen zwischen Indien und Russland im Laufe der Zeit immer enger zu werden. Dasselbe gilt für die Beziehungen zwischen Russland und China, die ebenfalls den eklatanten Bemühungen der Vereinigten Staaten widerstanden haben, einen Riss zwischen den beiden Nationen zu verursachen.

Stattdessen werden die Beziehungen von Tag zu Tag stärker, was sich insbesondere darin zeigt, dass beide Nationen zusammenarbeiten, um die Beziehungen zu den Entwicklungsländern der Welt enger zu gestalten. Letztere, die bei weitem größte Gruppe von Nationen, hat eindeutig genug von der jahrzehntelangen Tyrannei der Vereinigten Staaten und ist dabei, neue Beziehungen zu knüpfen. Trotz der immer verzweifelteren Versuche der Amerikaner, Chinas Beziehungen zu den Entwicklungsländern als ausbeuterisch darzustellen, ist es in Wahrheit so, dass diese Beziehungen auf einer anderen Ebene stattfinden als die ausbeuterische Kolonialzeit.

Was wir heute erleben, ist das Entstehen eines völlig anderen Regierungssystems. Es hat nichts mit den alten Ausbeutungsmethoden der Kolonialzeit zu tun. Als solches ist es zu begrüßen, und es sollte alles getan werden, um es weiter zu fördern.

Von James O’Neill: Er ist ein in Australien lebender ehemaliger Rechtsanwalt, exklusiv für das Online-Magazin „New Eastern Outlook“.

US-Corona-Koordinator: “Gott gab uns Arme um geimpft zu werden”

US-Corona-Koordinator: “Gott gab uns Arme um geimpft zu werden”

Ashish Kumar Jha dient als Corona-Beauftragter von US-Präsident Joe Biden (White House COVID-19 Response Coordinator). Seine Aussagen zeigen, dass er zu hundert Prozent hinter der Agenda der neuen Weltordnung nach Klaus Schwab steht, zudem dürfte es um seine Zurechnungsfähigkeit nicht gut bestellt sein. So äußerte er, dass Gott den Menschen zwei Arme gegeben habe, um gegen Grippe und Covid-19 geimpft zu werden.

Ashish Kumar Jha (Jahrgang 1970) ist ein indisch-amerikanischer Allgemeinmediziner, der von der linken Biden-Regierung als Coronavirus-Reaktionskoordinator des Weißen Hauses eingesetzt wurde. Anstelle wissenschaftliche Aussagen zu tätigen, die man aufgrund seiner akademischen Ausbildung erwarten können, stützt Jha sich aber auf dümmlich-populistische Botschaften wie:

Ich glaube wirklich, dass Gott uns deshalb zwei Arme gegeben hat, einen für die Grippeimpfung und den anderen für die COVID-Impfung.

Darf ich vorstellen, der Corona-Koordinator des Weißen Hauses, Dr. Jha 1/2:

„Ich glaube wirklich, dass Gott uns deshalb zwei Arme gegeben hat, einen für die Grippeimpfung und den anderen für die COVID-Impfung.“ pic.twitter.com/dt2PubSQp2

— henning rosenbusch (@rosenbusch_) September 7, 2022

Darüber hinaus dürfte Jha ein treuer Diener der neuen Weltordnung sein, wie sie von “globalen Spielern” wie dem Weltwirtschaftsforum (WEF) und George Soros angestrebt wird. So tätigte er anlässlich einer Online-Konferenz mit CDC-Chefin Rochelle Walensky und anderen Gesundheitsexperten folgende Aussage :

Das Ziel meiner Meinung nach ist nicht, zur Normalität zurückzukehren, das Ziel ist es, eine ganz andere neue Normalität aufzubauen, bei der soziale Gerechtigkeit viel mehr im Mittelpunkt steht.

In keinem Land der Welt gab es bislang eine demokratische Abstimmung, ob die Menschen eine solche “neue Normalität” wünschen, wo ihre demokratischen Rechte erlöschen und sie von globalistischen Konzernen autoritär regiert werden. Im Grunde genommen handelt es sich um das Werk von Superschurken, wie man sie beispielsweise aus James Bond Filmen kennt – nur dass sie offenbar so einflussreich sind, dass sie von Geheimagenten nicht gejagt sondern geschützt werden.

Europas Albtraum-Szenario wird wahr: Die Energiekosten werden um 2 Billionen Euro steigen und 20 % des verfügbaren Einkommens erreichen

Wie groß ist das Ausmaß der energiepolitischen Herausforderung?

Wir bekamen heute einen sehr schockierenden Eindruck von den schwindelerregenden Zahlen der existentiellen, lähmenden europäischen Krise, als der norwegische Energieriese Equinor wiederholte, was Zoltan Pozsar im März sagte, als er warnte, dass „der europäische Energiehandel droht zum Stillstand zu kommen, wenn die Regierungen die Liquidität nicht ausweiten, um Nachschussforderungen von mindestens 1,5 Billionen Dollar zu decken“. Bloomberg drückte es in seiner besten, nicht von Zoltan Pozsar stammenden Imitation so aus: „Abgesehen davon, dass die größte Energiekrise seit Jahrzehnten die Rechnungen in die Höhe treibt und die Inflation anheizt, saugt die Krise Kapital auf, um den Handel inmitten wilder Preisschwankungen zu garantieren. Das setzt die Beamten der Europäischen Union unter Druck, einzugreifen, um zu verhindern, dass die Energiemärkte ins Stocken geraten.

„Wir werden Liquiditätshilfen brauchen“, sagte Helge Haugane, Senior Vice President für Gas und Strom bei Equinor, in einem Interview. Das Problem konzentriere sich auf den Derivatehandel, während der physische Markt funktioniere, sagte er und fügte hinzu, dass die Schätzung des Unternehmens von 1,5 Billionen Dollar zur Stützung des so genannten Papierhandels „konservativ“ sei.

Mit anderen Worten: Um eine Energiekatastrophe abzuwenden, sind riesige Mengen an neu gedruckten Finanzmitteln erforderlich (denn angesichts der explodierenden Renditen wird Europas fiskalischer Stimulus zu Ende sein, bevor er begonnen hat, es sei denn, die Zentralbanken springen ein und stützen die jüngsten Rettungspläne für die Hyperinflation im Energiebereich). Leider wird die endgültige Zahl noch gewaltiger ausfallen, denn über Nacht hat das Goldman-Forschungsteam eine sehr lesenswerte Notiz veröffentlicht (verfügbar für Abonnenten), in der die Bank das Ausmaß der Herausforderung der Energierechnung, die möglichen Reaktionen der europäischen Regierungen und die Auswirkungen auf die Industrie untersucht und den Gesamtschaden beziffert. Die Zahlen sind erschütternd:

Laut Goldman könnten die Energierechnungen italienischer Haushalte bis 2023 von ~150 € auf ~600 € steigen. Einige weitere Details:

Für die meisten Familien und Industriekunden werden die Energierechnungen alle zwölf Monate neu verhandelt; nach unseren Schätzungen werden die Energierechnungen für die meisten Verbraucher in diesem Winter ihren Höhepunkt erreichen. Wir schätzen, dass die Kosten für Strom und Gas derzeit bei ca. 500 €/Monat liegen, was einen Anstieg von ca. 200 % gegenüber 2021 bedeutet, als die durchschnittlichen Rechnungen bei ca. 160 €/Monat lagen. Wir glauben, dass sich die Energierechnungen bei einem Szenario ohne Stromzufuhr (aus Russland) auf bis zu 600 €/Monat belaufen könnten (weitere Informationen zu diesem Szenario ohne Stromzufuhr finden Sie hier).

Der Auslöser für diesen exponentiellen Kostenanstieg: Seit Januar 2020 sind die 1-Jahres-Terminpreise für Gas und Strom – in der Regel die Referenz beim Abschluss neuer Energielieferverträge für Familien oder Industriekunden – jeweils um mehr als das 13-fache gestiegen. Die folgende Grafik zeigt diese Entwicklung, umgerechnet auf 100.

Für Europa insgesamt entspräche dies einem Anstieg der Ausgaben für Gas und Strom um fast 2 TRILLIONEN € (was ca. 15 % des BIP entspricht).

Goldman geht davon aus, dass bei unveränderten 1-Jahres-Terminpreisen in den kommenden sechs Monaten die Neuverhandlung von Lieferverträgen die Strom- und Gas-Einheitskosten in der EU im Vergleich zu 2021 um ca. 200 % erhöhen würde. Die nachstehenden Schaubilder zeigen (am Beispiel Italiens) die Entwicklung der Einheitskosten für Gas und Strom (€/MWh) sowohl für industrielle Nutzer als auch für Haushalte.

In diesem Albtraum-Szenario würden die Energierechnungen über 20 % des verfügbaren Bruttoeinkommens der EU-Haushalte ausmachen.

Die nächste Tabelle zeigt eine Sensitivitätsanalyse des Anstiegs der Energierechnungen in Europa in Abhängigkeit von der Entwicklung der Gas- und Strompreise.

Und obwohl Goldman es nicht sagt, ist der größte Gewinner dieses historischen Vermögenstransfers, der Europas Lebensstandard implodieren lässt, da das verfügbare Einkommen in Grundnahrungsmittel wie Strom und Wärme fließt, niemand anderes als Wladimir Putin.

Aber das wussten wir ja schon: Am vergangenen Wochenende veröffentlichte der Credit-Suisse-Repo-Guru Zoltan Poszar den vielleicht aufschlussreichsten Ausschnitt der gesamten europäischen Energiekrise (bis heute), als er den berüchtigten „Minsky-Moment“-Rahmen auf Europa und insbesondere Deutschland ausdehnte, das, wie er sagte, „seine Zahlungen nicht ohne russisches Gas decken kann und die Regierung die Bürger auffordert, Energie zu sparen, damit mehr für die Industrie übrig bleibt“. Er führte dann weiter aus, dass „Minsky-Momente durch übermäßige finanzielle Hebelwirkung ausgelöst werden, und im Zusammenhang mit Lieferketten bedeutet Hebelwirkung eine übermäßige operative Hebelwirkung: In Deutschland hängt die Wertschöpfung von 2 Billionen Dollar von 20 Milliarden Dollar Gas aus Russland ab… …das ist eine 100-fache Hebelwirkung – viel mehr als bei Lehman.“

Raten Sie mal: Russisches Gas wird nie wieder 20 Milliarden Dollar kosten, und in der Zwischenzeit ist der Margenausgleich für die 100-fache Hebelwirkung fällig.

Welche Lösungen könnten die Regierungen also anwenden, um die Auswirkungen auf die Verbraucher in Europa abzufedern? Laut Goldman fallen mir da zwei ein:

Eine „Windfall Tax“ für europäische Energieversorger hätte nur sehr geringe Auswirkungen (nur 30 Mrd. € Einnahmen pro Jahr).

Preisobergrenzen für die Stromerzeugung wären wirksamer und könnten 650 Mrd. EUR pro Jahr einsparen. Dies beruht auf der Tatsache, dass ein großer Teil der Stromerzeugung weniger kostet als die Grenzkosten der Energiequelle. Diese könnten dem Beispiel Spaniens folgen, wo es zwei nebeneinander bestehende Preisobergrenzen gibt:

  • eine Obergrenze für die Gaspreise, die GuD-Anlagen auf den Strompreis umlegen dürfen (ca. 70 €/MWhg, im Vergleich zu den derzeitigen TTF-Niveaus von ca. 200 €/MWhg); und
  • eine Obergrenze für die Höhe der Vergütung, die Festkosten-Technologien (Wasserkraft, Kernkraft, Windkraft, Solarenergie) erhalten dürfen (ca. 75 €/MWh).

Die Preisobergrenzen würden das Problem der Erschwinglichkeit jedoch nicht vollständig lösen, da die Gas- und Stromrechnungen nach Schätzungen des Teams immer noch um 1,3 Mrd. € oder ca. 10 % des BIP steigen würden.

Deswegen ist Goldman der Ansicht, dass die Einführung eines „Tarifdefizits“ erforderlich sein könnte, um den jüngsten Anstieg der Rechnungen über 10 bis 20 Jahre zu verteilen und den Versorgungsunternehmen die Möglichkeit zu geben, diese künftigen Zahlungen rechtzeitig zu sichern. Obwohl diese Regelung die Zerstörung der Nachfrage begrenzen würde, würde sie den Anstieg der Tarife glätten, den kurzfristigen Rückgang der Industrieproduktion begrenzen und das regulatorische Risiko weitgehend entschärfen.

Welche Notlösung auch immer angewandt wird, die Realität ist düster. Und während wir auf die neueste Zoltan-Note warten, um sie auf eine Weise zu quantifizieren, wie nur er es kann, ist die Rechnung einfach: Europa kann nicht mehr Erdgas, Öl, Kohle usw. drucken, also muss es auf die eine oder andere Weise den Kostenanstieg ausgleichen, zuerst bei den Rohstoffen und dann in allen nachgelagerten Ketten, was in sehr naher Zukunft bedeuten wird, dass die Regierungen bald die Lebenshaltungskosten in Europa subventionieren werden, da die Alternative eine gewaltsame Revolution ist. Kurz gesagt: Wir werden erleben, dass die Drucker so heiß laufen wie nie zuvor, und sei es nur, um zu verhindern, dass die Europäer in diesem Winter zu heiß laufen…

Der Preisdeckel auf russische Energie ist die Krönung des Wahnsinns

Von Peter Haisenko 

Die Verteidiger von Demokratie, Marktwirtschaft, Freiheit und freiem Handel, die G 7, zeigen ihr wahres Gesicht. Sie wollen der Welt befehlen, russische Energie nur noch zu Preisen einzukaufen, die sie bestimmt haben. So behandeln die ehemaligen Kolonialisten Russland, als ob es ihre Kolonie wäre.

Alle Staaten, die sich Kolonien angeeignet und Sklavenhandel betrieben haben, befinden sich westlich des Rheins. Die größten von ihnen sind heute vereinigt unter dem Begriff G 7. Deutschland gehört in diesem Sinn nicht dazu, weil es nie am Sklavenhandel beteiligt war. Den industriellen Aufstieg und die wirtschaftliche Blüte verdanken die Kolonialisten der Piraterie, dem Sklavenhandel und der Ausbeutung ihrer Kolonien. Östlich des Rheins, also auch in Deutschland, haben sich die Menschen aus eigener Kraft ihren Fortschritt erarbeitet und der war so entsprechend nachhaltig und für die Kolonialisten bedrohlich. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurde Sklaven-Handel und -Haltung mehr und mehr verpönt. Vor allem England, das British Empire, musste neue Modelle entwickeln, um seinen Luxus auf Kosten anderer fortführen zu können. Da kamen die Gebiete östlich des Rheins ins Visier.

Sogar den selbstherrlichen Briten war klar, dass man aus Deutschland oder

21-jähriger College-Football-Spieler in Arkansas stirbt plötzlich nach Zusammenbruch

Wieder ein Tod eines jungen Sportlers!

Ein Senior Defensive Lineman der Ouachita Baptist University (OBU) in Arkansas starb am Sonntag plötzlich nach einem Zusammenbruch, wie die Schule mitteilte.

Senior Defensive Lineman Clark Yarbrough, 21, starb am Sonntag nach einem „plötzlichen Zusammenbruch“.

Die Todesursache ist unbekannt.

„Heute trauert die Ouachita-Gemeinschaft um den Senior Clark Yarbrough, der heute Morgen nach einem plötzlichen Zusammenbruch verstorben ist“, schrieb die OBU auf Twitter.

„Beten Sie mit uns für seine Familie und Freunde. Weitere Informationen über Campus-Versammlungen nach dieser Tragödie werden bald veröffentlicht“, schloss der Beitrag.

Today the Ouachita community mourns the loss of senior Clark Yarbrough, who died this morning following a sudden collapse. Join us in praying for his family and friends. More information about campus gatherings following this tragedy will be released soon. pic.twitter.com/ePaiYphwN0

— Ouachita Baptist University (@Ouachita) September 4, 2022

Yarbrough ist seit 2019 Mitglied der Ouachita Tigers, wie es auf der offiziellen Website des Teams heißt.

„All-Great American Conference Honorable Mention… Spielte in allen 11 Spielen… Beendete die Saison mit 27 Tackles, 1,5 for loss und einem Quarterback Hurry… Hatte ein Saison-High mit sieben Tackles und 0,5 for loss beim Heimsieg über Arkansas Tech“, so die Website von Ouachita.

Yarbrough stammte aus Rowlett, Texas, und war Mitglied einer Kirche in der Mt. Pisgah Baptist Church in Richardson, Texas. Einem Facebook-Kommentar zufolge arbeitete er in Brookshires Food & Pharmacy.

Er wurde als ein sehr netter und gut erzogener junger Mann beschrieben.

Nach seinem Tod gab es eine Flut von Glückwünschen.

Clark Yarbrough (Source: Naomi Anderson/Facebook)

„Es gibt einfach einige Menschen im Leben, die dein Herz auf eine Art und Weise berühren, die für immer ist… diese wunderbare Seele war der beste Freund meines Sohnes… er war echt, er war freundlich, er war süß und er ließ nie zu, dass sich jemand um ihn herum ausgeschlossen oder nicht wichtig fühlte. Unsere Herzen stehen unter Schock und wir trauern um die Familie Yarbrough. Heute bitte ich um Gebete für unsere Freunde in dieser schweren Zeit. Möge unsere Gemeinschaft, die uns so nahe steht, eine Stütze für Mattie und die Jungs sein! Wir lieben euch, Clark!! Ihr werdet für immer in unseren Herzen sein“, heißt es in einem Facebook-Post von Naomi Anderson.

„Der NWOSU Football Staff, das Team und die Gemeinde haben schweren Herzens von dem Verlust von Ouachita Baptist’s ureigenem Clark Yarbrough durch einen plötzlichen Zusammenbruch erfahren. Wir sind bei euch und sprechen den Freunden und Familienmitgliedern von Yarbrough unser Beileid aus“, schrieb Northwestern Oklahoma State Ranger Football.

Netzfundstück: Schwarzer Winter erwartet das untergehende Europistan – Zieht Euch warm an!

Bereits der fünfte Artikel zur Studie von Veritas Maplecroft, den ich mir über die letzten Tage hinweg genauer angesehen habe: Mit Abstand am Nüchternsten und Sachlichsten, deshalb lasse ich die anderen Links rechts liegen, obwohl auch dies German-Foreign-Policy-Machwerk viel unnütze Schwurbelei enthält, was bei dem Publikationsportal ja nicht überrascht.

Auch Veritas Maplecroft selber ist mit höchster Vorsicht zu geniessen, zumal es sich um einen NWO- & Klimalügenschwindelagenda fördernden Saftladen (aka Sprachrohr der Kabale) handelt; zweifelsohne (auch wenn der Begriff „Sprachrohr“ besser zu German Foreign Policy passt und hier im Bezug zu VM noch verbesserungswürdig wär -> Vorschläge in den Kommentaren und ich editier um).

Alice Weidel (AfD) faltet die „Ampel“-Versager zusammen: „Treten Sie ab – das wäre das beste Entlastungspaket für unser Land!“

So eine flammende Rede hat der Deutsche Bundestag lange nicht gehört: Bei der Aussprache über den Kanzler-Etat, traditionell die Stunde der Opposition, holte AfD-Fraktionschefin Alice Weidel zum großen Rundumschlag gegen die Chaos-„Ampel“ aus.  „Treten Sie ab – das wäre das beste Entlastungspaket für unser Land!“, rief Weidel unter dem Beifall der AfD-Abgeordneten am Ende ihrer Generalabrechnung aus.

Haushaltswoche im Deutschen Bundestag! Der Etat 2023 sieht Ausgaben von rund 445 Milliarden Euro vor, etwas weniger als im Vorjahr (vorbehaltlich eventueller Nachtragshaushalte). 

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wie auch zuvor Unionsfraktionschef Friedrich Merz (CDU) gefielen sich gegenseitig in einer Nabelschau mit viel Eigenlob vor allem mit Blick auf ihre kriegstreiberische Ukraine-Politik und den Sanktions-Irrsinn. 

In der Summe seiner Rede hatte Kanzler Scholz nicht viel mehr zu bieten als wohlfeile Durchhalteappelle. Er zählte noch einmal die einzelnen „Ampel“-Beschlüsse zum dritten sogenannten Entlastungspaket auf, schwurbelte etwas von „unterhaken“ und davon, dass „in schwierigen Zeiten unser Land über sich selbst hinauswächst“.

Einzelabrechnung mit den Totalversagern

Betont sachlich leitete AfD-Fraktionschefin Weidel ihre Replik auf die Kanzler-Rede mit einer Beschreibung des Ist-Zustands ein: „Deutschland steuert in den schwersten Sturm seit Bestehen der Bundesrepublik. Millionen Existenzen stehen auf dem Spiel. Zahllosen Bürgern droht die Verarmung, der mittelständischen Wirtschaft der Zusammenbruch, den Staatsfinanzen dauerhafte Zerrüttung.“

Dann jeder Satz ein knallender Peitschenhieb, der die Totalversager auf der Regierungsbank der Reihe nach zusammenzucken ließ. 

Zuerst knöpfte sich Weidel Kanzler Scholz vor:

► „Auf der Brücke des Staatsschiffs steht der Kapitän der ‚Titanic‘, will von Eisbergen nichts wissen und beschwichtigt die Leute mit hohlen Durchsagen. Mit so einer Besatzung kann die Reise nur im Desaster enden!“

Dann bekam Robert Habeck („Grüne“) sein Fett ab:

► „Ein Wirtschaftsminister, der die Bürger schröpft, um Lobbyisten und Energiekonzernen zu geben, aber von ökonomischen und technologischen Zusammenhängen keine Ahnung hat.“

Danach war Christian Lindner (FDP) an der Reihe: 

► „Ein Finanzminister, der Schulden systematisch verschleiert und hinter Buchungstricks versteckt.“

An Nancy Faeser (SPD) gewandt, sagte Weidel:

► „Eine Innenministerin, die auf dem linken Auge blind ist, beim Islamismus wegschaut und den Verfassungsschutz als Etabliertenschutz missbraucht.“

Den Herren Marco Buschmann (FDP) und Karl Lauterbach (SPD) rief Weidel zu: 

► „Ein Justizminister, der willkürlich Grundrechte einschränkt und dabei behauptet, sie zu ‚schonen‘.“

► „Ein von einem Virus besessener Gesundheitsminister, der laufend Wirres und Unsinniges von sich gibt.“

Noch jemand vergessen? Ach ja, Christine Lambrecht (SPD) und Annalena Baerbock („Grüne“):

► „Eine Verteidigungsministerin, die mit militärischem Gerät offenbar nur dann etwas anfangen kann, wenn es zum Urlaubsvehikel taugt.“

► „Eine Außenministerin, die verspricht, ‚an der Seite der Ukraine‘ zu stehen, gleichgültig wie hart und verheerend die Sanktionspolitik für die eigenen Bürger wird.“

„Ihr Amtseid wird zum Meineid!“

Die AfD-Fraktionsvorsitzende fasste zusammen: „ ‚Egal was meine deutschen Wähler denken‘ – das ist offenbar das Motto dieser gesamten Regierung. Ihr Amtseid, ‚Schaden vom deutschen Volk abzuwenden‘, wird zum Meineid. Ideologische Phantasien und arrogantes Festhalten an Fehlentscheidungen sind Ihnen wichtiger. Ihr verbohrtes Festhalten am Abschalten der letzten Kernkraftwerke ist dafür der beste Beleg. Sie ruinieren dieses Land wirtschaftlich, um die irrationalen Dogmen der ‚grünen‘ Klientel zu bedienen.“

Weidel zerlegt das sogenannte Entlastungspaket

Ausführlich ging die AfD-Fraktionschefin auf die jüngsten Beschlüsse der Chaos-„Ampel“ ein: „Sie versprechen Zuschüsse, die die arbeitende Bevölkerung selbst bezahlen muss und die doch nur ein Strohfeuer sind. Sie verteilen Geld, das Sie den Bürgern vorher weggenommen haben, und stellen das als ‚Wohltat‘ dar.“

Linke Tasche, rechte Tasche

Unter dem Beifall der AfD-Fraktion rief Weidel aus: „Ihre ‚wuchtigen‘ Entlastungen, sind doch nur die Rückerstattung eines Teils der Beute, die der Fiskus als Inflations- und Kriegsgewinnler den Bürgern zusätzlich abknöpft.“ Notwendig seien auf fiskalischer Seite massive Steuersenkungen und eine Abschaffung der CO2-Steuer sowie auf energiepolitischer Seite der Wiedereinstieg in die Kernenergie mit dem Bau neuer Atommeiler und die Inbetriebnahme der fertiggestellten Ostsee-Pipeline Nord Stream 2.

Bürger am Limit

Weidel wies darauf hin, dass bereits jetzt 60 Prozent der deutschen Haushalte ihre gesamten Einkünfte nur für die Lebenshaltung  einsetzen müssen. Zum Sparen bleibe da nichts mehr.

„Wenn das das ‚grüne Wirtschaftswunder‘ sein soll, das im Wahlkampf angekündigt wurde, dann danke für nichts!“, bilanzierte die AfD-Politikerin. Weidel erinnerte daran, dass Inflation und Energiekrise „nicht vom Himmel gefallen“, sondern im Wesentlichen das Ergebnis falscher Regierungspolitik und EZB-Gelddruckerei über Jahre hinweg seien.

Ausblick auf den „heißen Herbst“

Weidel schleuderte den „Ampel“-Versagern entgegen: „Sie haben allen Grund, einen ‚heißen Herbst‘ und Winter zu fürchten. Denn die Bürger haben jedes Recht, gegen eine solche Regierung und eine solche Politik auf die Straße zu gehen.“

Infektionsschutz als Vorwand für Demo-Verbote?

Weidel verbat sich, dass CDU/CSU-Fraktionschef Merz zuvor die Demonstrationsaufrufe der AfD als „Spalterei“ diffamiert hatte und äußerte die Vermutung, dass das neue und unsinnige Infektionsschutzgesetz letztlich nur dazu herhalten solle, um unliebsame Demonstrationen zu unterbinden.

Ausdrücklich stellte Weidel fest: „Galoppierende Inflation und explodierende Energiepreise bedeuten für Millionen Bürger mehr als nur ‚ein bisschen frieren‘, wie ihnen gönnerhaft von oben mitgeteilt wird. Auch für Haushalte der Mittelschicht geht das an die Existenz: Sie können ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen, ihre Rücklagen, Renten- und Versorgungsansprüche werden rasant entwertet, ihnen droht Verarmung und Abhängigkeit von öffentlicher Fürsorge (…)Viele, die heute noch ihre Familien selbst ernähren können, werden ihre Arbeit verlieren. Reihenweise stellen mittelständische Unternehmen bereits jetzt die Produktion ein, weil sie die Energierechnungen nicht mehr stemmen können: Bäcker und Düngerfabriken, Porzellan- und Glashersteller, Gießereien und Aluminiumwerke. Inflation und Energiekrise zerstören den unternehmerischen Mittelstand und die bürgerliche Mittelschicht.“

„Korrigieren Sie endlich Ihre falsche Politik!“

Weidel schloss ihre flammende Rede mit den Worten: „Kommen Sie zurück auf den Boden der Tatsachen. Korrigieren Sie die falsche Politik der Vergangenheit, statt immer neue Fehlentscheidungen obendrauf zu packen. Und wenn Sie dazu nicht willens oder fähig sind:Treten Sie ab. Das wäre das beste Entlastungspaket für unser Land!“

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