Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

Jetzt kostenlosen Gesprächstermin buchen

Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Volk steht gegen Eliten auf: Abertausende bei Protestmarsch um den Ring

Volk steht gegen Eliten auf: Abertausende bei Protestmarsch um den Ring

Kurz vor 16 Uhr begaben sich tausende Teilnehmer der Kundgebung am Heldenplatz, die sich für die Souveränität und Freiheit unserer Heimat und gegen die Globalisten und deren Handlanger in der Regierung sowie die Selbstmord-Sanktionen ausspricht, auf die Ringstraße. Kurz darauf traf dort auch der “Marsch der Patrioten” ein, es kam zum Zusammenschluss der beiden Demonstrationen. Gemeinsam bildeten sie einen mächtigen Zug abertausender Menschen, welche das Agieren und die soziale Kälte der schwarz-grünen Pannen-Regierung satt haben.

Den Wochenblick-Bericht über die ersten Eindrücke vor dem Zusammenschluss lesen Sie hier.

Auszug durch das Heldentor:

Auch die Staatsmacht ist wieder vor Ort, aber sie kann den Protestzug nicht aufhalten:

Demonstranten, die friedlich aber bestimmt ihren Unmut bekunden, so weit das Auge reicht: Ein imposantes Zeichen der Freiheit und Souveränität:

Kurz vor 16.30 kam es zum lange erwarteten Zusammenschluss der beiden Protestmärsche:

Fortan zogen sie vereinigt um den Ring:

Für Euch vor Ort: Wochenblick-Chefredakteurin Bernadette Conrads und der neue Reporter Benjamin Kranzl liefern die besten Eindrücke von den Protesten:

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Ein Querschnitt des Volkes steht gegen die Machenschaften der Eliten auf:

Auf den amtierenden Bundespräsidenten, den Kandidaten des Systems, hat hier keiner Bock:

Zahlreiche Bürger führen Österreich-Fahnen bei sich:

Wie im Vorjahr ist das Sozial- und Gesundheitsministerium ein Fixpunkt des Protestes. Steht es doch wie kein anderes für die von der schwarz-grünen Pannen-Regierung betriebene Spaltung und soziale Kälte. Demo-Organisator Martin Rutter und die Bürger rufen: “Volksverräter! Volksverräter!”

Der bekannte Aktivist stand Wochenblick-Chefredakteurin Bernadette Conrads Rede und Antwort. Er geht davon aus, dass etwa 20.000 Menschen vor Ort sind. Er erklärt auch, wieso er glaubt, dass die Corona-Diktatur und die politisch gewollte Verarmung der Menschen infolge der Selbstmord-Sanktionen beides Bausteine der “Great Reset”-Pläne der Eliten sind: “Das Corona-Thema war Katalysator für den geplanten Great-Reset und die Verarmung” Er werde das Volk animieren, deren Machenschaften die Stirne zu bieten: “Solange ich atme.”

Die Freiheits-Trychler aus der Schweiz sorgen mit ihrem Glockengeläute für eine gute, widerständige Stimmung:

Der Protest ist kreativ. Diese Gruppe hinterfragt die Deutung, wonach es sich bei den Politikern wirklich um “Volksvertreter” handelt. Diese verschachern unsere Heimat lieber an den Bestbietenden…

Die ganze Ringstraße gehört einmal mehr dem Volk, das ein Fest der Freiheit feiert und deutlich zeigt: Nicht mit uns, wir leisten Widerstand!

Auftakt zum heißen Herbst: Erste Demo-Eindrücke aus Wien

Auftakt zum heißen Herbst: Erste Demo-Eindrücke aus Wien

Gleich mehrere kritische Proteste gegen die Selbstmord-Sanktionen, die politisch beförderte Verarmung und die schleichende Enteignung im Zuge der Globalisten-Agenda finden heute in Wien statt. “Fairdenken” veranstaltet eine Kundgebung am Heldenplatz, Martin Rutter zieht von der Wiedner Hauptstraße mit einem “Marsch der Patrioten” ins Stadtzentrum. An beiden Orten ist die Stimmung gut, widerständig und friedlich. Wochenblick ist mit einem Reporter-Team vor Ort und hat die ersten Eindrücke vom Auftakt zum heißen Herbst gesammelt.

Widerständige Stimmung am Heldenplatz

Am Heldenplatz versammelten sich tausende Bürger, um ihren Unmut kundzutun. Der Schulterschluss der Bürger ist breit, die Kernthemen sind Freiheit, Souveränität und der Kampf gegen die massiven Teuerungen, insbesondere bei den Energiepreisen. Unter den Rednern befindet sich auch Zoltan, ein Polizist von den “Polizisten für Grundrechte”. Er zeigt: Es gibt auch noch Menschen, die ihren Eid, die Menschen und die Grund- und Freiheitsrechte zu schützen, ernst nehmen. Die Stimmung ist gut, es dürften sich mehrere tausend Menschen vor Ort befinden.

Viele Menschen haben wieder kreative Schilder und Transparente mit. Viele richten sich gegen die Sanktionen & die folgenden Teuerungen, aber auch gegen die NATO-Kriegstreiberei. Auch weitere Themen der Globalisten-Agenda werden kritisiert. Für eine Zukunft ohne Krieg und ohne 72 Geschlechter: Diese Demonstrantin will aus diesem Grund bei der Hofburg-Wahl den System-Kandidaten Van der Bellen abwählen:

Der Grundkonsens der Demonstranten: Diese Pannen-Regierung sollte abdanken. Und der grüne Schweiger in der Hofburg mit ihr. Fast alle Redner sprachen sich gegen “VdB” aus. Der Mut-Musiker Ben Arslan, bereits bei den großen Freiheits-Demos gegen den Stichzwang beteiligt, warb für FPÖ-Kandidat Walter Rosenkranz, der gelobte, die Freiheit und Souveränität zurückzuholen.

Aber auch die Erinnerung an die letzte Krise, welche die Eliten heraufbeschworen kommt zur Sprache. Es wurde eine Schweigeminute für die 10.000en Impfopfer, Impfschäden, Impftoten am Heldenplatz abgehalten. Eine Linzerin reiste an, um diese auszurufen, sie kennt selbst Betroffene. Auch sie fordert den Rücktritt der Regierung sowie die Abwahl Van der Bellens, auch im Hinblick auf die aktuelle Wirtschaftskrise: “Wir brauchen diese Marionette nicht mehr, die sagt, die Kinder und Armen sollen in der Krise einfach die Zähne zusammenbeißen.” Reihum dankten die Redner dem Umstand, dass sich mehrere kritischen Kandidaten gegen das Diktat des System-Kandidaten bewarben.

Patrioten-Marsch von der Wieden zum Ring

Ebenfalls unzählige Menschen beteiligten sich am “Marsch der Patrioten”, mit dem Martin Rutter von der Wieden in Richtung Ringstraße spazierte. Auch dort wurde den Impfopfern gedacht:

Aber man erinnert: Die Corona-Diktatur war nur ein Teil der Bestrebungen der Globalisten, die freien Völker der Welt zu unterjochen und zu kontrollieren. Mit imposanten Bildern und kreativen, bunten Spruchbändern wird aufgezeigt, dass man sich gegen deren sämtlichen Machenschaften stellt.

Auch die Freiheitliche Jugend nimmt an diesem Zug teil und erinnert an die Wichtigkeit unserer Neutralität:

Rot-Weiß-Rot sind die dominierenden Farben – bis hin zu den Farben der Rauchmittel, welche einige Aktivisten mitführen:

Die Menschen sind aus allen Bundesländern angereist – etwa aus Kärnten oder Tirol:

Auch die Kollegen von AUF1 begleiten diesen Demozug mit ihrem legendären “Impfbus”:

Aber auch die Gegenseite wurde auf den Plan gerufen. Antifa-Aktivist Michael Bonvalot beschattet die Demonstration wieder für die Stiefeltruppen des Systems.

Präsidentschaftskandidat Wallentin: Die Erde verträgt nur 200 Mio. Menschen wie uns

Präsidentschaftskandidat Wallentin: Die Erde verträgt nur 200 Mio. Menschen wie uns

Die Georgia Guidestones empfahlen, die Zahl der Menschen auf unserem Planeten auf 500 Millionen zu beschränken. Tassilo Wallentin, Krone-Kolumnist, Autor, Rechtsanwalt und Präsidentschaftskandidat geht noch einen Schritt weiter. Laut seiner Diktion sind bereits 200 Millionen Menschen genug – wenn sie einen Lebensstandard pflegen wie wir. Der entsprechende Artikel aus 2021 mit völlig unbelegten Zahlen und Behauptungen ist bis heute online.

Ein Kommentar von Willi Huber

Auf den Georgia Guidestones stand zu keinem Zeitpunkt geschrieben, wie man mit den restlichen Milliarden Menschen auf der Welt verfahren sollte. Die Empfehlung lautete lediglich, die Zahl der Menschen unter 500 Millionen zu halten. Wenn man die Guidestones als religiöse Schrift wahrnehmen würde und sich als extremistischer Guidestonist betätigen wollte, könnte man vielleicht auf die Idee kommen, dass 7,4 Milliarden Menschen nicht weiter gebraucht werden. Als Wallentinist muss man eine Lösung für 7,7 Milliarden Menschen finden.

Panische Angst vor Überbevölkerung

Eine ähnliche Idee zieht sich als roter Faden durch ein Elaborat des Publizisten Tassilo Wallentin, der im Grunde genommen Thesen verbreitete, wie sie von der Weltuntergangssekte Extinction Rebellion oder der bildungsfernen Schulschwänzerin Thunberg stammen könnten. Unter dem Titel “Der Wahnsinn hat einen Namen: Überbevölkerung” erklärt Wallentin linksextreme Stehsätze wie “für ein Kilo Schokolade werden 27.000 Liter Wasser benötigt”. Die Wasser-Hysteriker vergessen nur: Die Erde ist ein weitgehend abgeschlossenes System. Das Wasser fließt von hohen Punkten zu niedrigeren Punkten, das Wetter und andere Mechanismen transportieren es dann wieder zu hohen Punkten. Ein ewiger Kreislauf. Wir können Herrn Wallentin beruhigen, die 27.000 Liter Wasser verschwinden nicht einfach. Und sie sind auch nicht in 100 Gramm Schokolade enthalten, genausowenig wie 3.000 Liter Wasser in einem Burger, großes Winnetou-Indianerehrenwort.

“Die Politik tut nichts!” klagt Wallentin

Also wirklich! 7,9 Milliarden Menschen auf der Welt, nur 200 Millionen sollte es geben, und die Politik tut nichts. Sapperlott. Zum Glück, könnte ein Zyniker sagen, tut Putin jetzt endlich etwas dagegen. Und die USA halten mit Hilfe der gesamten westlichen Welt mit. Die Argumentation ist wirklich haarsträubend. So bezieht sich Wallentin auf einen Autor namens Emmott, der folgenden Vergleich formuliert hatte: Angenommen wir fänden morgen heraus, dass ein Asteroid auf die Erde zurast, der nach unseren Berechnungen am 3.12.2073 einschlagen und bei dieser Gelegenheit 70% allen Lebens auf der Erde vernichten wird. Ich denke, wir dürften davon ausgehen, dass weltweit alle Regierungen reagieren und den gesamten Planeten in einen Zustand hektischer Aktivität versetzen würden. Jeder Wissenschaftler und jede Ingenieurin, jede Universität, jedes Unternehmen würde mobilisiert…Nun, das ist genau die Situation, in der wir uns heute befinden, mit zwei kleinen, aber entscheidenden Unterschieden: Es gibt kein genaues Datum. Und es gibt keinen Asteroiden. Das Problem sind wir.

Das ist Panikmache in Reinkultur. Und man halte sich das Datum vor Augen, Wallentin schrieb das im April 2021, wo Österreich und der Rest der Welt ohnehin an der irren Panikmache rund um Corona genug zu tun hatte.

Zahlen aus der bildungsfernen Traumwelt des Linksextremismus

Wallentin rechnete (2021) vor: “Heute sind es 7,8 Milliarden und in 50 Jahren werden es bis zu 32 Milliarden Menschen sein. Um unseren Energiebedarf bis 2100 zu decken, benötigen wir 1800 neue Staudämme, 23.000 neue Atomkraftwerke, 14 Millionen zusätzliche Windräder und 36 Milliarden Solarmodule.

Einfach mal irgendetwas behaupten und vermischen, Belege gibt es für keine dieser Zahlen. Nehmen wir den Bevölkerungszuwachs seit er seinen Text verfasst hat. Maximal 100 Millionen Menschen. Nicht wenig, keine Frage – doch weit weg von den Panikbehauptungen. Tatsächlich gehen weltweit die Geburtenzahlen zurück. Nicht einmal die kommunistische Diktatur China schafft es, nach langen Jahren der staatsterroristisch verfolgten Ein-Kind-Politik die Geburtenzahlen wieder anzukurbeln. Im Grunde genommen steigen die Zahlen hauptsächlich in Afrika – und dort sind viele Staaten am besten Weg dazu zivilisatorisch und technisch aufzuholen. Dies bedeutet auch, dass in absehbarer Zeit ausgeglichene Geburtenzahlen zu erwarten sind.

Realität sieht völlig anders aus

Selbst die UNO, welche unter dem Titel Agenda 2030 eine neue Weltordnung betreibt und die Demokratie abschaffen will, geht von geringeren Zahlen aus. Hier wird von 78 Millionen Menschen Bevölkerungsplus pro Jahr gerechnet, im Jahr 2050 erwartet man 9,7 Milliarden Menschen auf der Welt. Das glaubt man bei den Militäranalysten von Deagel übrigens nicht: Was steckt dahinter? Mysteriöse Deagel-Liste sagte Massensterben im Westen voraus. Die Realität ist also ganz, ganz weit von dem entfernt, was Herr Wallentin seinen Lesern panikartig erklärt.

Ganz bestimmt brauchen “wir” auch nicht tausende neue Kraftwerke, schon gar nicht 14 Millionen Windräder. Pardon, aber der Schwachsinn dieses zugrundeliegenden Artikels ist einfach atemberaubend. Natürlich muss sich jeder Wähler gründlich überlegen, ob ein Mann für das Amt des Bundespräsidenten geeignet ist, der solche Märchen verbreitet und die Politik zum Handeln gegen die Überbevölkerung auffordert. Denn, konsequent zu Ende gedacht, ist eine Bevölkerungsreduktion um 7,7 Milliarden Menschen dann doch keine kleine Sache.

Beschuss, Beschuss, Beschuss … Der Beschuss kommt von nirgendwo her! Der Russe war‘s

Beschuss, Beschuss, Beschuss … Der Beschuss kommt von nirgendwo her! Der Russe war‘s

220910-Beschuss-titel.jpg

Es gibt eine dramatische Lage um das AKW Saporischschja in der Ukraine. Die Dramatik wird in dem hier verlinkten Artikel der Tagesschau vermutlich korrekt geschildert. Der Text vom 9.9.2022 beginnt so: „Anhaltender Beschuss, keine externe Stromversorgung mehr, kaum noch ausreichend Personal – im AKW Saporischschja ist die Gefahr einer Nuklearkatastrophe laut IAEA noch einmal deutlich gestiegen.“ Der Text ist von Silke Hahn, ARD-Studio Wien. Sie schildert die dramatische Lage, aber sie und auch der Chef der IAEA, mit denen sie gesprochen hat, deutet nicht einmal an, von welcher Seite der Beschuss kommt. Albrecht Müller.

Silke Hahn spricht zusammen mit dem IAEA-Chef 5! mal von „Beschuss“:

  • Durch den Beschuss in der Region gibt es in Enerhodar einen kompletten Blackout …
  • Beschuss gefährdet Personal …
  • Grossi: “Der Beschuss gefährdet die Betreiber. Das macht es schwierig, das Kraftwerk noch ausreichend mit Personal zu bestücken. All das hat das Risiko eines nuklearen Unfalls signifikant erhöht.”
  • IAEA-Chef Grossi forderte erneut, den Beschuss von Saporischschja zu beenden
  • Lassen sie mich klar werden: „Der Beschuss von Saporischschja muss enden. “.

Die beiden nennen nicht einmal eine Vermutung. Und sie erwähnen auch nicht, dass es ziemlich absurd wäre, wenn Russland das von ihm besetzte Kernkraftwerk beschießen würde und dass deshalb alle Wahrscheinlichkeit dafür spricht, dass der Beschuss von ukrainischer Seite kommt.

Sie lassen die Antwort auf die Frage, wer für den sogenannten Beschuss verantwortlich ist, offen. Die Tagesscha-Journalistin wie auch der IAEA-Chef schätzen die Wirkung dieser merkwürdigen Unterlassung vermutlich richtig ein: Wenn sie keine Vermutung äußern, wenn sie nicht die Vermutung äußern, dass der Beschuss aller Wahrscheinlichkeit von der ukrainischen Seite kommt, dann werden die meisten Leserinnen und Leser auf der Basis der ihnen vermittelten Vorurteile schließen: der Russe war‘s. Das ist die gewollte Wirkung.

Abstruse Medien. Und leider auch ziemlich abstruse IAEA.

Titelbild: AKW Saporischschja in der Ukraine

Wenig Wind durch Windkraft heißt Dürre und Starkregen

Wenig Wind durch Windkraft heißt Dürre und Starkregen

Windverteilung-Deutschland-scaled.jpg

von Walter Naggl

„Häufung der Dürresommer eine Folge der Klimakrise“ meldet der Bayrische Rundfunk unter der Rubrik ‚Wissen‘. Der Südwestrundfunk präsentiert ‚Fakten‘ zum Dürresommer 2022 mit der Überschrift „Klimawandel und die Folgen“. Die Öffentlich Rechtlichen heben die These vom überragenden Einfluss eines menschengemachten Klimawandels auf die diesjährige Dürre in den Stand einer absoluten Wahrheit. Wer daran zweifelt ist unwissend, ja vielleicht sogar ein Ketzer.

Im Mittelalter genügte der Blick von Konstanz ans andere Ufer des Bodensees um zum Ketzer zu werden. Bregenz verschwindet wegen der Erdkrümmung unter dem Horizont, nur die Berge oberhalb von Bregenz sind zu sehen. Die Welt ist halt doch keine Scheibe. Heute genügt ein Blick in die Aufzeichnung der Niederschläge in Deutschland von 1881 bis 2021 für ketzerische Gedanken. Die Niederschläge folgen bis zur Jahrtausendwende einem leicht steigenden Trend und sind erst in den letzten zwei Jahrzehnten rückläufig. Wie kann das sein? Der menschengemachte Teil des Klimawandels schlägt doch keine Kapriolen, erst mehr, dann weniger Niederschlag?

Hängt der Rückgang der Niederschläge möglicherweise mit der menschengemachten Energiewende zusammen, die in diesem Jahr ihr zwanzigjähriges Jubiläum feiert und in den Jahren 2014 bis 2017 besonders viele Windräder hervorbrachte? Unverdächtiger Kronzeuge für eine solche Sicht könnte der wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages sein. Dort wird unter „6. Wissenschaft-liche Erklärungen für die Dürreproblematik in Deutschland“ ein Zusammenhang zwischen der Verteilung der Bodendürre in 2018 und den Standorten der Windräder festgestellt, um dann zu schlussfolgern: „Betrachtet man allerdings die Verteilung von Windkraftanlagen in anderen Ländern Europas, so ist eine Deckung von Windkraftanlagen und Trockenheit nicht durchweg erkennbar. Darum ist die Annahme eines kausalen Zusammenhangs zwischen Windkraftanlagen und Dürre nicht sofort naheliegend.“ „Nicht durchweg“ und „nicht sofort“ aber immerhin sehr eindrucksvoll, wie die graphische Gegenüberstellung von Windkraftstandorten und Dürregebieten zeigt in Deutschland zeigt.

Eine noch junge deutschsprachige Literatur zu den Klimaschäden von Windrädern, welche auf der Pionierarbeit von Dagmar Jestrzemski aufbaut, erklärt die Austrocknung des Bodens im Umfeld der Windräder. Hinter den Windkraftanlagen wird die Luft in Form eines sich weitenden Trichters großflächig verwirbelt und dabei bodennahe feuchte Luft nach oben und trockene Luft aus höheren Schichten nach unten transportiert. Unter besonderen Wetterbedingungen wird dieser Vorgang auf eindrucksvolle Weise sichtbar.

Zum Effekt der Austrocknung des Bodens in der Umgebung von Windparks kommen zwei weitere, noch wichtigere negative Einflüsse auf das Klima. Zum einen das Aufsteigen feuchter Luft nach oben, wenn sie erstmalig auf Windräder trifft. Aufgrund der gewaltigen Fläche, welche von den Rotoren der Windparks überstrichen wird, wirken diese wie eine Mauer, welche einen Teil der Luftmassen zum Aufsteigen und damit Abregnen zwingt.

Zum anderen die Abschwächung des Windes auf der wind-abgewandten Seite der Windparks. Der Teil der kinetischen Energie, welcher in Elektrizität umgewandelt wird, fehlt nach Passieren der Windräder, entsprechend dem Energieerhaltungssatz. Auf diese Weise kommt die für Deutschland einst typische Westwetterlage zum Erliegen und es können sich stationäre Hochdrucklagen, gelegentlich aufgrund des fehlenden Winds auch stationäre Tiefdrucklagen, entwickeln. Es regnet dann zu wenig mit der Folge von Dürre oder zu viel, weil sich Tiefdruckgebiete nicht von der Stelle rühren.

Soweit so theoretisch. Für die praktische Bedeutung dieser Phänomene für das Klima wäre zu prüfen, ob der Ausbau von Windenergie in Nordeuropa überhaupt eine Größenordnung erreicht hat, die klimawirksam sein kann, und ob die behauptete Verringerung der Windgeschwindigkeit so groß ist, dass sie messbar wird. Auch wäre eine konkurrierende These für eine solche Verringerung zu prüfen. Schließlich soll die Dürrehypothese durch die Klimaentwicklung an und außerhalb der nordeuropäischen Mauer von Windparks geprüft werden. Kam es dort zu einer anderen Entwicklung als bspw. in Norddeutschland?

In Deutschland sind mittlerweile 1‘600 Windkraftanlagen (WKA) auf See und 30‘000 im Binnenland installiert mit einer Gesamtleistung von 64 Gigawatt entsprechend 64 konventionellen Kraftwerken mit einer typischen Leistung von 1000 Megawatt. Eine größere Zahl von Windrädern gibt es nur noch in China und den USA. Bei einer typischen Blattlänge der Rotoren von 62 Metern ergibt sich eine Kreisfläche von 12‘000 Quadratmetern je WKA und von 360 Quadrat-Kilometern bezogen auf 30‘000 Anlagen. „Eine Wand dieses Ausmaßes quer durch Deutschland, mit 720 Kilometern Länge…würde einen halben Kilometer hoch reichen.“ Diese Rechnung von Michael W. Alberts zeigt anschaulich das Potential für eine (Wind-)Klimawirksamkeit der installierten Windräder. Dies umso mehr als Deutschland von einer Mauer von WKAs umgeben ist, die von Belgien bis Dänemark reicht sowie ganz Grossbritannien umfasst.

Daten des Deutschen Wetterdienstes für Norddeutschland, ausgewertet von 1992 bis 2021 durch Stefan Kämpfe, zeigen denn auch einen deutlich fallenden Trend der Windgeschwindigkeit, besonders in den letzten zwei Jahrzehnten. Eine Studie für ganz Deutschland im Auftrag des Bundesverbands WindEnergie kommt zum selben Ergebnis.

Es gibt keine Zweifel am Trend zu fallender Windgeschwindigkeit in Deutschland und Teilen Europas. Allerdings gibt es eine konkurrierende Erklärung, welche die Bedeutung von WKAs für Dürresommer mindern könnte, so sie zutrifft. Vertreter der Hypothese des menschengemachten Klimawandels machen folgende Rechnung auf: „Weil sich die Arktis schneller erwärmt als andere Regionen der Nordhalbkugel, sinkt das Temperaturgefälle zwischen Pol und Tropen – und der Höhenwind verliert seine Stärke. Hochs und Tiefs kommen dadurch nicht mehr vom Fleck, und das Wetter wird extrem. Aus Regen wird Hochwasser, aus Sonnenschein Dürre.“

Meteorologen sind von dieser These allerdings nicht überzeugt: „Dass die warme Arktis heute schon unser Wetter verändert, indem sie die Höhenströmung ausbremst, lässt sich in der Atmosphäre noch gar nicht beobachten, sagen die Forscher. Die Wetterdaten gäben das einfach nicht her.“ Hannah Bloomfield von der Universität Bristol erinnert daran, dass Klimamodelle eine Erklärung der Windentwicklung nicht erlauben. Aus manchen lässt sich eine Abnahme der Windgeschwindigkeit ableiten, aus anderen eine Zunahme.

Auch auf der Ebene der Daten kann man überprüfen ob es ggf. eine konkurrierende Erklärung für das Dürrephänomen im Zusammenhang mit Windkraft gibt. Das wäre dann der Fall, wenn Dürre bzw. fehlende Niederschläge auch an und ausserhalb der Mauer von Windrädern rings um Nordeuropa aufträten. Konkret wurde quantitativ und qualitativ untersucht, ob es in Irland, Wales, Schottland, ganz Großbritannien und Norwegen in den letzten Jahrzehnten zu einer Verringerung der Niederschläge ähnlich wie in Deutschland gekommen ist. Die Ergebnisse zeigen, dass das nicht der Fall war und stützen so die These, dass Dürre hinter einer Mauer von Windrädern entsteht. In Irland haben Niederschläge im Zeitraum 1940 bis 2019 zugenommen. Für Wales wird keine Tendenz zur Dürre vermerkt. Im Reiseführer heißt es: „in Wales… the climate is oceanic, cool, humid and cloudy for most of the year. The wind blows frequently too. Für Schottland kann für den Zeitraum 1994 bis 2021 kein Rückgang der jährlichen Niederschläge festgestellt werden, ebenso wenig von 2001 bis 2021 für Großbritannien insgesamt. Für die norwegische Westküste gilt: „clouds, rain, and wind dominate throughout the year“.

Und wie geht’s weiter? In Deutschland soll die Leistung der Windräder an Land bis 2030 verdoppelt werden, ungeachtet der Dürre, obwohl bereits jetzt bezogen auf die Landesfläche die grösste Dichte an Windrädern weltweit erreicht ist. Großbritannien will die installierte offshore-Windkapazität von knapp 8 Gigawatt bis 2030 auf das Vierfache steigern. Ganz vorne mit dabei sein werden die großen Ölgesellschaften.

Dr. habil Walter Naggl war langjähriger Mitarbeiter und Privatdozent an der Universität München.

 

So verarscht man Europa: China verkauft uns Russengas mit hohen Preisaufschlägen

So verarscht man Europa: China verkauft uns Russengas mit hohen Preisaufschlägen

China kauft große Mengen von russischem Flüssiggas zu sehr niedrigen Preisen an. Dieses wird dann mit irrwitzigen Aufschlägen nach Europa weiterverkauft. Dort suhlen sich Politiker im Gutmenschentum: sie haben ja nicht in Russland gekauft. Dafür schädigen Sie ihre Nationen nachhaltig, indem sie das russische Gas eben komplett überteuert über Umwege erwerben. China lacht sich ins Fäustchen, denn dort fährt man Milliardengewinne ein.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg meldet, kauft man in China russisches LNG (verflüssigtes Naturgas) zum halben Preis an. Am Markt ist reichlich davon verfügbar, da Europa vor lauter Gutmenschentum den Kauf aus Russland vermeidet. Damit meint man den Krieg in der Ukraine zu unterstützen, wo hauptsächlich die Investitionen des George Soros in Höhe von 500 Milliarden US-Dollar verteidigt werden – und eher weniger so genannte westliche Werte.

Zeitgleich wurde bekannt, dass China überschüssiges LNG nach Europa verkauft. In China hätte man große Überschüsse an Gas angesammelt. Diese verkaufe man nun, um “Europa zu retten”. Diese Rettung hat einen hohen Preis, denn selbstverständlich wird das Gas aus China zum sonst marktüblichen, aktuell enorm hohen Preis angekauft. Die Mär der “Rettung” wird von zahlreichen Wirtschaftszeitungen verbreitet, beispielsweise der Financial Times. Sehr spannend ist der Umstand, dass alle Quellen für diese Geschichte hinter so genannten “Paywalls” versteckt sind, man für diese Information also extra bezahlen müsste.

Die South China Morning Post berichtete, dass China in der ersten Hälfte des Jahres 2022 2,8 Millionen Tonnen russisches LNG gekauft hat, was einer Steigerung von 28,7 Prozent gegenüber seinem Kaufvolumen im Vorjahr entspricht. Dieser Anstieg festigt Chinas Position als weltweit größter Abnehmer von LNG und treibt Russland an den Vereinigten Staaten und Indonesien vorbei, um Chinas viertgrößter Lieferant zu werden.

(…)

Was also macht China mit den riesigen Mengen an russischem LNG , die es nicht braucht? Die Antwort: einen Großteil davon stillschweigend nach Europa verkaufen.

(…)

Daten des Rohstoffanalyseunternehmens Kpler zeigen, dass Europa in der ersten Jahreshälfte 60 Prozent mehr LNG importierte als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

theTrumpet, 2. September 2022

Insgesamt hat China rund 4,8 Millionen Tonnen LNG im ersten Halbjahr weiterverkauft. Dies entspricht in etwa 7 Prozent der europäischen Importe.

Somit werden Milliarden europäischer Gelder nach China umgeleitet, während die Bürger immer noch klatschen und glauben, in der Ukraine würde man irgendwelche nicht näher definierte Interessen von ihnen verteidigen. Tatsächlich schert sich niemand um das Schicksal der jungen ukrainischen Männer, die in einem sinnlosen Krieg einen sinnlosen Tod sterben – während sich überall auf der Welt skrupellose Geschäftemacher dreist bereichern.

Nahrungsmittelkrise: Indien schränkt Reisexporte ein

Nahrungsmittelkrise: Indien schränkt Reisexporte ein

Hitzewellen und Dürren haben die Reisernte in Indien beeinträchtigt. Nun verhängte Neu Delhi Exportbeschränkungen, um die Inlandsversorgung weiter gewährleisten zu können. Die globalen Marktpreise ziehen bereits an.

Indien ist einer der wichtigsten Exporteure von Reis, einem Grundnahrungsmittel in weiten Teilen Asiens. Doch die Hitzewellen und Dürren während der letzten Monate haben die Reisernten massivst beeinträchtigt, so dass sich die Regierung in Neu Delhi gezwungen sah, Exportrestriktionen zu verhängen. Dies berichtet der Finanznachrichtendienst Bloomberg. Die indische Regierung hat demnach einen Zoll von 20 Prozent auf Lieferungen von weißem und braunem Reis erhoben und den Verkauf von Bruchreis ins Ausland verboten. Nach Berechnungen von Bloomberg gelten die Beschränkungen für rund 60 Prozent der gesamten Reisausfuhren des Landes.

Angesichts dessen, dass Indien für rund 40 Prozent des weltweiten Reishandels verantwortlich ist, stellen diese Ausfuhrbeschränkungen einen großen Druck auf die Ernährungssicherheit in vielen Ländern in der Region dar. Insbesondere wenn man bedenkt, dass Indien noch im letzten Jahr 21,4 Millionen Tonnen Reis exportierte, was einem Plus von 46 Prozent gegenüber dem Jahr 2020 entsprach und so für eine Stabilisierung der Preise sorgte. Hauptabnehmer waren Bangladesch, Nepal, Benin und China.

Bereits zuvor hatte Indien den Export von Weizen und Zucker eingeschränkt, um so einen zu starken Anstieg der Preise infolge einer Angebotsverknappung im Inland zu verhindern. Die Versorgungssicherheit der eigenen Bürger ist für die indische Führung unabdingbar. Immerhin kann sich die arme Bevölkerung teure Grundnahrungsmittel nicht leisten und ein zu starker Anstieg der Preise würde zu Unruhen und Protesten führen, die die politische Stabilität des Landes gefährden. Allerdings könnten die Exportbeschränkungen dazu führen, dass in anderen Ländern das Unruhepotential wächst, weil das Angebot an Reis sinkt und die Preise steigen.

USA verlagern Ukraine-Biowaffen-Forschung nach Tschechien & Bulgarien

USA verlagern Ukraine-Biowaffen-Forschung nach Tschechien & Bulgarien

Russland hat konkrete Anhaltspunkte dafür, dass die USA eilig ihre nicht abgeschlossenen Biowaffen-Programme von der Ukraine in ehemalige Länder der Sowjetunion, Osteuropas und des Baltikums übertragen will. U.a. auch nach Bulgarien und Tschechien. Für Russland ist das eine militärische Bedrohung und ein Gefahrenherd für die öffentliche Gesundheit in den betroffenen Regionen.  Moskau untersucht zudem eine mögliche Beteiligung der USA an der Entstehung des Corona-Virus.

Auch nach Bulgarien und Tschechien

Die US-Labore sollen aus der Ukraine u.a. auch nach Bulgarien und Tschechien verlagert werden. Der russische Truppenleiter des militärischen Strahlen- chemischen und biologischen Schutzes (RHBZ), Generalleutnant Igor Kirillow, ist alarmiert über den Ausbau des Netzwerks von Biolaboren, in denen man Komponenten biologischer Waffen herstellen kann: „Im Gegensatz zu Atomwaffen, die von den USA auf dem Territorium von NATO-Partnerländern stationiert werden, ermögliche eine derartige Bündnispolitik im biologischen Bereich eine unkontrollierte Annäherung an unsere Grenzen“, sagte er.

Aktuell befinden sich an den Grenzen zu Russland über 50 Bio-Labore, die mit US-Geldern modernisiert werden, sagte Kirillow. Er präsentierte dazu eine Übersicht des US-Netzwerkes von Biolaboren und zugehörige Dokumente.

Vorbereitung von Biowaffenkrieg

Kirillow wies auch darauf hin, dass Kiew bereits am 15. Dezember 2021, also noch vor der russischen Sonderoperation in der Ukraine, den türkischen Drohnenhersteller „Bayraktar“ beauftragt habe, einige unbemannte Flugzeuge (UAV) mit Aerosol-Sprühsystemen auszustatten, die bis zu 20 Liter Substanz aufnehmen und verteilen können. „Mit einer UAV-Flugreichweite von bis zu 300 km und ihrer Ausrüstung mit Containern (für biologische Waffen) habe Kiew eine massive Bedrohung auf russisches Territorium geschaffen, sagte Kirillow.

In den USA sei zudem das Patent für eine Drohne angemeldet worden, das mit gefährlichen Krankheitserregern befallene Insekten verbreiten könne. So ein Gerät müsse also bereits existieren und im Einsatz sein, vermutete Kirillov. Laut Patent-Beschreibung, kann das Gerät verwendet werden, um feindliche Truppen zu töten oder außer Gefecht zu setzen, ohne dem US-Militär Schaden zuzufügen.

Sind USA Verursacher des Corona-Virus?

Bezüglich der Entstehung des Corona-Virus, erwägt der Kreml, dass die US-Agentur für Internationale Entwicklung (USAID) darin verwickelt sein könnte. Laut Kirillow soll USAID bereits 2009 das Programm PREDICT gestartet haben, das aufkommende Krankheitsbedrohungen an ihrer Quelle untersuchen sollte. Dabei wurden auch neue Corona-Stämme untersucht und Fledermäuse gefangen, die das Virus trugen. Im März diesen Jahres gab Russland unter Vorlage zugehöriger Dokument bekannt, dass es in der Ukraine auf Betreiben des US-Verteidigungsministeriums (Pentagon) ein Netzwerk von über 30 Biowaffen-Laboren gibt.  

Unter anderem scheinen dabei die Namen Barack Obama und der Sohn von US-Präsident Joe Biden, Hunter auf. In den Laboren wurde vor allem mit den Erregern von Pest, Anthrax, Diphtherie, Ruhr und Brucellose gearbeitet. Die Gesamtausgaben der USA dafür machten über 250 Mio US-Dollar aus. Alle diese Studien waren Verschluss-Sache. Auch ukrainische Spezialisten hatten nur begrenzt Zugang.

Russland legt der UNO Beweise vor

Russland ortet in diesen Aktivitäten der USA einen Verstoß gegen die Internationale Biowaffen-Konvention und will diese dem zuständigen UNO-Büro in Genf vorlegen. In Washington mache sich deshalb bereits Nervosität breit, sagen russische Quellen. Kirillow glaubt, dass die USA u.a. deshalb zunehmend seine Biowaffen-Forschung auf zivile Spezialorganisationen überträgt, um seine Behörde zur Abwehr von Bedrohungen (DTRA) aus der Schusslinie zu bringen, die dann Gegenstand von Untersuchungen werden könnte. Das sei etwa in Zentralasien der Fall, wo die US-Marine diese Programme kontrolliere.

Politische Massenpropaganda

Gustave Le Bon schuf mit seiner Forschung über Massenpsychologie die Grundlage für die Propaganda-Werkzeuge, mit welchen das offizielle 9/11-Narrativ verbreitet wurde.

von Michael Günther

Gustave Le Bon, der als einer der Begründer der Massenpsychologie gilt, war überzeugt: „Die Masse denkt in Bildern!“ Politische Massenpropaganda leistet hier Erstaunliches. Wir erinnern uns alle noch an „Nine Eleven“ und an die unglaubliche Verschwörungstheorie der Bush-Regierung, die den Ablauf des New Yorker Massenmordes am 11. September 2001 erklären sollte. Eine recht fantasievolle Darstellung der erschütternden Geschehnisse wurde damals in endlosen Wiederholungsschleifen der höchst beunruhigten Weltöffentlichkeit präsentiert; eine umfassende Verschwörungstheorie, die von Washington und New York ausgehend über die westlich bestimmten Massenmedien mittels eines unaufhörlichen Bildersturms in die Köpfe der Weltbevölkerung förmlich eingehämmert wurde (1).

Nach diesem Bildersturm und der Wiederholung des immer gleichen Narrativs glaubte zumindest die westliche Welt an eine unerhörte, absolut unglaubliche Geschichte: Eine kleine, allenfalls 20-köpfige Horde fanatischer Araber habe sich dazu verschworen, das hochgerüstete 260-Millionen-Volk der Vereinigten Staaten von Amerika zu überfallen, so hieß es allen Ernstes aus Washington.

Die amerikanische Regierung lieferte damals zu dieser permanent wiederholten Behauptung eine weitere Erklärung, die ebenfalls bei näherer Sichtung ziemlich verwunderlich erschien: Ein Dutzend islamistischer Fanatiker hätten im Auftrag des Chefs des „Weltterrorismus“, Osama bin Laden, und seiner bis dato nahezu unbekannten, global operierenden Terrororganisation Al-Qaida fast zeitgleich drei Verkehrsflugzeuge gekapert. Diese seien, nach Absolvierung dreier fehlerfreier Kontinentalflüge, im Sekundentakt ins Pentagon und in die New Yorker Twin Towers gestürzt worden, welche daraufhin beide fachgerecht in sich zusammenbrachen, als handele es sich um einen höchst unrealistischen Hollywood-Katastrophenfilm der 80er-Jahre.

Die wirklich einmalige organisatorische, technische und fliegerische Meisterleistung des einzelnen arabischen „Terrorteams“ wurde in den Medien kaum gewürdigt oder allein damit erklärt, dass einer der Täter — von dem man a priori annahm, er sei an dem 9/11-Massenmord beteiligt gewesen — zuvor in den USA einen dreistündigen Flugkurs in einem Cessna-Kleinflugzeug absolviert hatte.

Kleine Ursache, große Wirkung!

Im Nachhinein schob die amerikanische Regierung dann auch noch die Information nach, eine vierte Verkehrsmaschine sei ebenfalls am 11. September von einem islamistischen Terrorteam gekapert worden, höchstwahrscheinlich um sie ebenfalls in das World Trade Center, dessen Kernstück die Twin Towers sind, zu stürzen; diese Maschine sei aber glücklicherweise durch den tollkühnen Widerstand eines Piloten bereits unterwegs zum Absturz gebracht worden.

Das mächtige World Trade Center, einstmals höchstes Gebäude der Welt, stürzte dann allerdings trotzdem ein, möglicherweise weil es mit dem mutigen Widerstand des Flugpiloten und seiner Passagiere nicht gerechnet hatte (2).

Drei Flugstunden, drei Meisterflüge; zwei Flugzeugeinschläge, drei perfekte Gebäudeeinstürze, auf die jeder Sprengmeister stolz hätte sein können. Und die British Broadcast Company (BBC) hatte sogar in weiser Voraussicht der Geschehnisse den Einsturz des dritten Gebäudes, des WTC 7, gemeldet, 30 Minuten bevor der Einsturz dann tatsächlich erfolgte.

Wunder über Wunder!

Die Regierungsversion der Erklärung jener Vorkommnisse um Nine Eleven wurde gelegentlich als hanebüchener Unsinn bezeichnet. Insbesondere wurde angezweifelt, dass eine global operierende Welt-Terrororganisation namens Al-Qaida hinter den Anschlägen gesteckt hatte, zumal wenig dafür sprach, dass diese Organisation überhaupt ein selbstständiges Dasein fristete (3).

In der Tat ist die Regierungserklärung George Bushs und anderer Repräsentanten der US-Eliten zu Nine Eleven widersprüchlich, lückenhaft und dubios. Sprengstoffexperten, Flugkapitäne, Architekten, auch Angehörige der Opfer wurden hellhörig; Kriminologen und Kriminalisten wunderten sich, wie sparsam die US-Regierung mit der Herausgabe belastbarer Fakten umging (4).

Nichtsdestotrotz hat sich diese Erklärung der Bush-Regierung durchgesetzt und hielt zur Rechtfertigung eines „Global War on Terror“ (deutsch: globaler Krieg gegen den Terror) her, der vor der Weltöffentlichkeit stets mit dem 9/11-Massenmord begründet wurde.

Kriegerische Angriffe auf insgesamt zwölf Staaten und Staatsgebiete der Welt wurden durch Nine Eleven legitimiert, ebenso der US-Drohnenkrieg gegen den Weltterrorismus, der global geführt wurde, ohne Rücksicht auf nationale Grenzen oder völkerrechtliche Bestimmungen zu nehmen (5).

Die Amerikaner schienen nach Nine Eleven jeden Begriff von Verhältnismäßigkeit verloren zu haben – aber die Weltöffentlichkeit schwieg sich darüber aus. Man bedenke: In all den Jahren vor und nach dem Ereignis vom 11. September und sogar im Jahr 2001 selbst waren weit mehr amerikanische Bürger beim Umgang mit ihren eigenen Schusswaffen gestorben als infolge terroristischer Angriffe der islamischen Welt (6).

Was kann Massenpropaganda leisten?

Gustave Le Bon, der französische Massenpsychologe und Revolutionsforscher des ausgehenden 19. Jahrhunderts, hatte sich anlässlich seiner Analyse von Kriegsereignissen und Revolutionssituationen dieser Fragestellung gewidmet. Denn Propaganda ist nichts anderes als organisierte, zielorientierte massenpsychologische Überzeugungsarbeit. Antwort gab er in seinem Buch „Psychologie der Massen“.

Le Bons zentrale These ist: Emotionalisiert man die Menschen, die propagandistisch manipuliert werden sollen, in extremer Weise, glauben sie nahezu alles, was nimbusbefrachtete Autoritäten ihnen vorgeben; vor allem das Vernunftwidrige erscheint ihnen dann glaubwürdig.

Die Wirkung der mediengestützten Propagandamaschinerien auf das Unbewusste ist enorm: Je größer die Lüge, die politische Manipulatoren ihren emotionalisierten Adressaten auftischen, desto wahrscheinlicher findet sie auch Glauben im Geist des Kollektivs und stiftet dort unbewusst eine gewisse soziale Einheit.

Die Grundgedanken der Adressaten von großen Propagandalügen könnte man so formulieren:

  • Etwas so Verrücktes kann man einfach nicht frei erfinden!
  • Was alle glauben, kann nicht ganz falsch sein!
  • Was die Autoritäten uns sagen, muss doch wohl stimmen!
  • Nie würde ein Staat es wagen, in so großem Maßstab die Völker der Welt zu täuschen und zu belügen! (7)

Unter den Opfern solcher massenpsychologischen Suggestionen entwickelt sich Gustave Le Bon zufolge so etwas wie eine Katastrophensolidarität, die durchaus als angenehm und hilfreich empfunden wird. Denn angesichts von psychischem Terror und allgemeiner Verunsicherung ist die unbewusste Sehnsucht nach Geborgenheit unter Gleichgesinnten besonders ausgeprägt. Eine Menge vernünftiger, miteinander konkurrierender Individuen verwandelt sich auf diese Weise in einen reflexhaft reagierenden Schwarm, in eine „schafsdumme“, dafür aber solidarisch empfindende Masse. Die Manipulierten, einig in den ihnensuggerierten Grundideen und Gefühlen, entwickeln aufgrund dieser Übereinstimmung so etwas wie eine „Gemeinschaftsseele“ (Gustave Le Bon, (8)).

Die Suggestibilität der Masse

Im Falle von Nine Eleven würde der geistreiche Franzose wohl auch darauf hinweisen, dass eine massenhafte Emotionalisierung der Bevölkerung tatsächlich durch den erheblichen Einsatz manipulativer Massenmedien erzielt worden sei. Die erste Reaktion der westlichen Welt auf den angeblichen Angriff der islamistischen Terroristen auf die USA war in der Tat ein „großer Schrecken“.

Die Emotionalisierung der Massen war durch Nine Eleven zweifelsohne gegeben; denn es herrschte kollektive Angst, verbunden mit omnipräsenten düsteren Ahnungen. Dies zunächst im Hinblick auf die erstaunliche Potenz, Organisiertheit, Präzision und Handlungskraft der Täter, dann aber mehr und mehr in Bezug auf die Konsequenzen, weil sich sehr bald die Frage stellte, wen wohl die „heilige Rache“ der noch viel potenteren Vereinigten Staaten von Amerika treffen würde?

Da niemand den „berechtigten Zorn“ der waffenstarrenden Weltmacht USA auf sich lenken wollte, beeilte man sich also, nolens volens Bekundungen bedingungsloser Solidarität gen Washington zu richten und zu glauben, was man eben ganz offensichtlich zu glauben hatte.

Das Unbewusste wurde zum handlungsbestimmenden Element: Statt erst einmal kritisch zu hinterfragen, ob es sich hier wirklich um einen kriegerischen Anschlag auf die Vereinigten Staaten von Amerika gehandelt hatte, der etwa die Auslösung des NATO-Bündnisfalles zur Folge haben musste, parierte man, gehorchte dem Willen der Weltmacht USA, indem man amerikanischen Suggestionen von Gut und Böse Glauben schenkte. Glauben und Gehorchen war gewissermaßen dasselbe, denn beides wurde zur Pflicht.

Die Ausschaltung des kritischen Denkens

Die Eigenart der gleichartig denkenden, fühlenden und handelnden „psychologischen Masse“ schließt Gustave Le Bon zufolge das kritische Denken aus. Dies bei Ungebildeten und Gebildeten gleichermaßen; die massenhafte Emotionalisierung und Massenintegration ist ein Gleichmacher wie der Rausch — deshalb sprach der Revolutionsforscher Le Bon auch vom „Rausch der Masse“. Die Mittel, aus einer Menge intelligenzbegabter getrennter Individuen eine unkritische, verbundene, geistig inferiore Masse herzustellen, sind ihm zufolge in bestimmten extraordinären politischen Situationen wie Krieg, Aufruhr und Revolution im Prinzip sehr einfach: „Behauptung, Wiederholung, Übertragung“.

„Nie wieder wird die Welt so sein wie zuvor!“

Dies war im Falle von Nine Eleven präzise der Überzeugungsmechanismus, den die Massenmedien und ihre prestigebefrachteten Sprachrohre bedienten, um die emotionalisierte Bevölkerung auf Kurs zu bringen und jede Kritik auszuschalten. Das Denken, Hinterfragen und Reflektieren wurde durch den suggestiven Mechanismus von Behauptung, Wiederholung und Übertragung ausgeschaltet. Die gleichförmige, unkritische, millionenfache Wiederholung des ewig Gleichen, begleitet von einem Wochen und Monate dauernden, scheinbar sinnlosen, nie abreißenden, überaus stereotypen Bildersturm, schuf geistige Tatsachen, nahezu unumstößliche Vorstellungen der Massen.

Wer dieses neue Credo der Unvernunft nicht beflissen nachplapperte und bei jeder Gelegenheit zum Besten gab, wurde gewissermaßen zum Ausgestoßenen der Gesellschaft erklärt. Der kollektive Druck war in jenen Zeiten enorm, die Angst, allein gegen die Supermacht und ihre Verbündeten zu stehen und ausgegrenzt oder vernichtet zu werden, war omnipräsent. Viele, die diese Vorgänge damals beobachteten und unwillkürlich Teil von ihnen wurden, werden sich gewiss noch an das extreme, fast fiebrig zu nennende kollektive Unbehagen erinnern, das damals, unmittelbar nach den Ereignissen von Nine Eleven, auch die bundesdeutsche Gesellschaft beherrschte.

Vielleicht erinnert man sich auch an Beispiele der „massenhaften Verminderung der Intelligenz“ (Gustave Le Bon), verbunden mit der Ausschaltung des kritischen Denkvermögens, wie etwa bei der außerordentlichen Sitzung des Deutschen Bundestages vom 12. September 2001 anläßlich des New Yorker Massenmordes am Tage zuvor:

Die politische Elite der Bundesrepublik Deutschland war plötzlich wie ausgeschaltet, es herrschte nackte Angst. Jeder normale Kindergeburtstag wies mehr Intelligenz, Charakter und kritisches Denkvermögen auf als diese kopflose Veranstaltung „unserer“ Abgeordneten und Regierungsvertreter, die allesamt wie die Papageien genau die gleichen sinnlosen Phrasen von sich gaben.

Man traute sich seinerzeit einfach nicht mehr, frei nachzudenken und seine Gedanken offen zu äußern. Und fiel damit, mit Immanuel Kant gesprochen, weit hinter die Aufklärung zurück, in düstere Zeiten des Mittelalters nämlich, weil man den Mut verloren hatte, sich seiner eigenen Gedanken zu bedienen.

So wurde auch das Unglaubwürdige, Abstruse, Widersprüchliche als Wahrheit interpretiert und zum unhinterfragbaren Glaubensartikel der westlichen Welt erklärt. Obwohl einfaches logisches Denken unter Berücksichtigung der Faktenlage dies niemals erlaubt haben würde.

Die suggestible Masse als Spielball der großen Politik

Was war denn bei Nine Eleven wirklich geschehen — oder auch nicht geschehen? Ein „Existential Threat“ (deutsch: existenzielle Bedrohung) war damals für die USA gewiss nicht gegeben, ebenso wenig ein nationaler Notstand. Allenfalls zwanzig Araber hatten versucht, die USA zu attackieren, wenn dies überhaupt zutreffend sein sollte. Die Regierung der Vereinigten Staaten wie auch das Wirtschaftssystem waren absolut unbeschadet geblieben, die Kommunikationsnetzwerke funktionierten weiterhin hervorragend, Verwaltungsorganisationen ziviler und militärischer Art arbeiteten in gewohnter Form weiter, die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen erfuhr ebenfalls keinerlei Einbrüche — die Gesellschaft ertrug den nationalen Schicksalsschlag, ohne auch nur im Entferntesten in allgemeines Chaos zu versinken.

Die damalige US-Regierung hingegen hatte nicht etwa die Bevölkerung beruhigt, wie es in solchen Fällen angebracht und katastrophensoziologisch geboten gewesen wäre. Sondern sie hatte in einem fort eskaliert, die Massenemotionen aufgerührt und sie dann einfach nicht mehr zum Stillstand kommen lassen. Dann hatte sie den nationalen Notstand und den NATO-Bündnisfall ausgerufen, fast so, als hätte gerade ein Angriff der gesamten klingonischen Weltraumflotte auf die Vereinigten Staaten von Amerika stattgefunden (9).

Dies war, aus heutiger Sicht betrachtet, geradezu absurd, da das Ereignis bereits geschehen war und keinerlei Indizien dafür sprachen, dass es sich in naher Zukunft wiederholen würde oder auch nur in fernster Zukunft wiederholen könnte. Auch die Unterstellung der Faktizität eines überaus gefährlichen, weltweit operierenden, antiamerikanischen Terrornetzwerkes namens Al-Qaida, in dessen Auftrag die vier Terrorteams gehandelt haben sollen, änderte nichts an diesem Grundwiderspruch, zumal es keinerlei Evidenz für solch eine Behauptung gab (10). Aber Fakten interessieren in solchen historischen Momenten niemanden, denn das Credo heißt nun: „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns!“ (George Bush).

Dies bedeutete auf suggestiver Ebene zugleich:

  • Wer uns nicht glaubt, ist gegen uns!
  • Wer zweifelt, ist gegen uns!
  • Wer gegen uns ist, wird vernichtet!

Die suggestive Botschaft, die im Unterton der US-Repräsentanten deutlich zu vernehmen war, hieß nach Nine Eleven: „Die USA wurden angegriffen! Damit haben sie das Recht erworben, den Angriff auf jeden zu durchzuführen, der ihnen in irgendeiner Weise verdächtig erscheint, daran teilgehabt zu haben oder mit diesem Angriff zu sympathisieren.“

Die Verschwörungstheorie von Nine Eleven wurde so lange wiederholt, bis sie im kollektiven Geist der westlichen Welt absoluten Glauben fand. Der kritische Verstand der Adressaten war im Moment der „Übertragung“ (Gustave le Bon) dieser quasi unhintergehbaren Erklärung einfach ausgeschaltet. Die Botschaft der USA an die Welt wurde so gesehen in den „tiefsten Seelengrunde der Massen eingepflanzt“, um es mit den Worten des genialen Franzosen Le Bon zu auszudrücken.

Die Übertragung solch einer Botschaft hat dann stattgefunden, wenn der Empfänger seinerseits die Botschaft reproduziert und sie überzeugend als neuer Absender an andere Empfänger weitergibt.

Alle, die mit der Botschaft konform gehen, gehören nun zur Gemeinschaft der Gläubigen, sie zeigen eine besondere soziale Nähe auf, verhalten sich zueinander in gewisser Weise solidarisch. Alle, die nicht mit ihr konform gehen, werden mental ununterbrochen bearbeitet, bis sie konform gehen, oder sie werden aus der Gemeinschaft der Gläubigen ausgestoßen und demonstrativ feindselig behandelt, zuweilen vernichtet. Wo erfolgreiche Massendemagogie stattgefunden hat, ist also kein Platz mehr für geistige Toleranz und individualistische Differenzierung: In schnellebigen Zeiten von Krieg, Terror und Umsturz wird im Sinne einer primitiven Freund-Feind-Unterscheidung polarisiert. Und wehe dem, der dagegen opponiert!

Von Gustave Le Bon zu Gabriel Tarde

Hier ging es soeben um Gustave Le Bons Massenpsychologie, um die massenpsychologischen und sozialen Vorkommnisse im Zusammenhang der Rezeption von Nine Eleven, nicht um die Erklärung des New Yorker Massenmordes am 11. September 2001 selbst. Wozu auch Eulen nach Athen tragen?

In meinem nächsten Artikel wird es wieder um einen Franzosen gehen, um den Soziologen Gabriel Tarde (1843 bis 1904), der eine brillante Theorie prestigegestützter Nachahmungsprozesse geliefert hat, von der heute kaum noch irgendjemand etwas Genaueres weiß. Obwohl Tardes Theorie der Nachahmung praktisch sehr gut funktioniert — sie ist ein handhabbares Werkzeug zur Analyse und Deutung unserer derzeitigen wahnwitzigen Wirklichkeit —, wird sie kaum benutzt.

Ich werde dann mit Gabriel Tardes Theorie unter anderem einen Erklärungsversuch dafür liefern, wie es möglich war, dass eine ursprünglich pazifistische, antifaschistische deutsche Anti-Akw-Partei — Die Grünen — plötzlich Beifall klatschte, als eine faschistische ukrainische Militärjunta das größte Atomkraftwerk Europas, das Saporischschja-Kernkraftwerk, im Südosten der Ukraine am Dnipro gelegen, unter Artilleriebeschuss nahm und damit ein zweites Tschernobyl riskierte.

Ich schließe mit der pazifistischen Einsicht des russischen Freiheitskämpfers und Anarchisten Pjotr Alexejewitsch Kropotkin:

„Die Friedensliebe der Völker ist so groß, dass kein Staat der Welt es bisher wagte, einen offenen Angriffskrieg gegen einen anderen Staat zu führen. Die Herrschenden haben bislang noch jeden Angriffskrieg als Verteidigungskrieg erscheinen lassen“ (11).


Quellen und Anmerkungen:

(1) Ununterbrochen zeigten die Massenmedien damals ein und dieselben Filmsequenzen vom Einschlag der Flugzeuge und vom Zusammensturz der Twin Towers. Eine diesbezügliche Regierungserklärung zum nationalen Notstand und NATO-Bündnisfall — „We fight this global war on Terrorism!“, „If you are not with us, you are against us!“ (deutsch: Wir kämpfen in diesem globalen Krieg gegen den Terrorismus!. Wer nicht für uns ist, ist gegen uns) — wurde schon drei Tage nach dem Schreckensereignis der erstaunten Weltöffentlichkeit vom Präsidenten George Bush persönlich serviert: 12. September 2001, George Bush, Reden auf AP-News und PBS NewsHour.
(2) Der Einsturz des dritten Gebäudes ist, nach dem Urteil von 1.500 US-amerikanischen Statikern, Architekten und Sprengstoffexperten, nur durch eine fachgerechte Sprengung erklärbar. Die offizielle Regierungserklärung lautet hingegen, ein Feuerschaden habe das World Trade Center zum Einsturz gebracht. Vergleiche Daniele Ganser, Vortrag „Feindbilder und die Anschläge vom 11. September 2001“, 31. Juli 2022, Minute 56.
(3) Peter Scholl-Latour, Diskussionsbeitrag im Gespräch „Die Wahrheit über den 9.11.2001 und Al -Qaida“, Minuten 2:12 folgende
(4) Auch Journalisten, die diesen „Fakten“ auf den Grund gingen, stießen immer wieder auf eine Wand des Schweigens. Eine kriminalistische, staatsanwaltliche, gerichtliche Bewältigung des 9/11-Massenmordes hat bis heute nicht stattgefunden. Weder Opfer noch Täter wurden auf dem Trümmergrundstück der Twin Towers oder des WTC7-Gebäudes geborgen und kriminaltechnisch untersucht, angeblich weil eine „Pulverisierung“ dieser Personen stattgefunden hätte und zudem „Seuchengefahr“ gedroht habe. Wenig überzeugende Argumente, die übrigens Entwicklungsländer nach Tsunamis oder katastrophalen Erdbebengeschehnissen nicht gelten lassen. Vergleiche Elias Davidson, Vortrag Scala, Basel, 13. Juni 2021.
(5) Von US-Angriffen betroffen waren Afghanistan, Irak, Maghreb, Sahel, Jemen, Nepal, Pakistan, Somalia, Kenia, Libyen, Uganda, Syrien – die Anzahl der Todesopfer wird von Militärexperte Scott Ritter auf mehrere Millionen geschätzt, wobei eine gehörige Anzahl von Menschen im globalen Drohnenkrieg der USA gegen den „Weltterrorrismus“ kampflos und willkürlich hingerichtet wurden. Erstaunlicherweise unterstützten die USA in ihrem sogenannten War on Terror völkerrechtswidrig die Terrororganisation IS gegen die rechtmäßige syrische Regierung, zum Beispiel durch Ausbildung, Waffenlieferungen, Feindaufklärung, Finanzierung und politische Morde, und wurde deshalb auch entsprechend von den Vereinten Nationen (UNO) gerügt. Andererseits verdankt Al-Qaida, welche die USA für Nine Eleven und den Weltterrorismus verantwortlich machten, ihre Existenz einzig den Amerikanern, die diese Terrororganisation einstmals ins Leben gerufen hatten, sie aufbauten, ausbildeten, bewaffneten, um sie dann als Waffe gegen Russland einzusetzen. Der US-amerikanische Professor Dr. Noam Chomsky bemerkte auch deshalb, die einzige weltterroristische Organisation, die tatsächlich global existiere, seien die Vereinigten Staaten von Amerika selbst.Vergleiche Noam Chomsky, Interview mit Euronews, 17. April 2015, Seite 1 unten.
(6) Im statistischen Durchschnitt fordert der freizügige Umgang mit Waffen in den USA pro Jahr etwa 15.000 Todesopfer, was nach heutigem Kenntnisstand ziemlich genau dem 5,4-fachen der einmaligen, extraordinär erhöhten Anzahl von Todesopfern (2.753) durch Nine Eleven entspricht. Von einem „War against Weapons“ aus Humanitätsgründen war allerdings in den USA bislang nicht die Rede. Vergleiche Statista, „Kriminalität, Recht und Justiz“, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/579175/umfrage/vorfaelle-und-todesfaelle-durch-schusswaffen-in-den-usa/.
(7) Der amerikanische Politologe Professor Dr. John Mearsheimer bewies kürzlich in seiner Studie „Why Leaders lie“, dass sich Regierungen im Umgang mit Regierten besonders häufig der Lüge bedienen, wenig hingegen im Umgang mit anderen Regierungen. Vergleiche „Why Leaders Lie: The Truth About Lying in International Politics with John Mearsheimer“, YouTube-Vortrag zur Publikation, Herausgeber The University of Chikago, 1. März 2012, Minuten 2:59 folgende.
(8) Vergleiche auch Michael Günther: „Masse und Charisma. Soziale Ursachen des politischen und religiösen Fanatismus“, Deutscher Wissenschaftsverlag, Seiten 84 folgende.
(9) Vergleiche Landeszentrale für politische Bildung, „Terroranschläge in den USA“, Kapitel 2 und 5, lpb, 11. September 2001.
(10) In Peter Scholl-Latours Diskussionsbeitrag in „Die Wahrheit über den 9.11.2022 und Al-Qaida“, Minuten 2:15 folgende, wird zutreffend bemerkt: „Al-Qaida, das ist doch nur eine Erfindung der Amerikaner (…)!“
(11) Vergleiche Pjotr Alexejewitsch Kropotkin, „Gegenseitige Hilfe“, Insel Verlag, Frankfurt am Main, 1969, Seite 269.

Zum Artikel

Dieser Beitrag erschien zuerst im Rubikon-Magazin. Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.

Streit um Asylanten-Klimabonus: ÖVP-Generalsekretärin wirft Handtuch

Streit um Asylanten-Klimabonus: ÖVP-Generalsekretärin wirft Handtuch

Die Akte der regen Personalwechsel in der Kanzlerpartei ist um ein Kapitel reicher. Am Samstagvormittag verkündete die bisherige ÖVP-Generalsekretärin Laura Sachslehner nach nur acht Monaten im Amt ihren Rücktritt. Dem vorausgegangen war ein Streit um die Auszahlung des Klimabonus auch an Asylwerber. Die Volkspartei hatte diesen ursprünglich mit beschlossen und versuchte zuletzt nach scharfer Kritik seitens der Freiheitlichen, des Volkes und der eigenen Basis zurückzurudern. Zum Bauernopfer für die “Pakttreue” mit den Grünen wurde letztendlich Sachslehner.

Zurückgepfiffen und zurückgetreten

Die schwarz-grüne Regierung ist die Wunschkoalition der Globalisten und daran ist auch nicht zu rütteln. Das ist die Weisheit, die sich aus der letzten Polit-Posse im Umfeld der Pannenregierung mitnehmen lässt. Dies wurde zuletzt sogar Sachslehner zum Verhängnis, die sich noch in den vergangenen Wochen als artige Parteisoldatin verdingte, indem sie reihum in Pressekonferenzen den Oppositionsparteien eine vermeintliche “Scheinheiligkeit” unterstellte. Dass sie nun aber die (un-)heilige Koalition hinterfragte, wurde ihr letztlich zum Verhängnis.

Streitpunkt war die Gewährung des Klimabonus für Asylwerber. Dieser Umstand regte das Volk seit Wochen auf, ein von der FPÖ verbreitetes Video eines Mühlviertlers der sein Unverständnis darüber ausdrückte, wurde in nur einer Woche mehr als eine halbe Million Mal angesehen. Wohl vor dem Hintergrund der schlechten Umfrageergebnisse für die ÖVP thematisierte nun auch Sachslehner die Problematik, sah darin eine “rote Linie” überstritten. Nachdem sie offen über einen Koalitionsbruch nachdachte, wurde sie von der schwarzen Parteizentrale zurückgepfiffen.

Der Versuch, auf die Weisheit einzulenken, die dem Volk längst klar ist, wurde nicht goutiert:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube immer entsperren

“Pakttreue” mit Grünen & Globalisten

ÖVP-Klubobmann August Wöginger rückte noch am Freitag aus, um den Koalitionsfrieden zu sichern. Er tönte: “Die ÖVP war immer pakttreu und wird es auch in diesem Fall sein.” Damit reagierte er auf eine Forderung der grünen Klubobfrau Sigrid Maurer, sich zur Koalition zu bekennen. Mit seinem grünen Gegenpart wird Wöginger regelmäßig bei Mauscheleien gesehen. Offenbar wollen es sich die Schwarzen mit ihrem grünen Steigbügelhalter nicht verscherzen, nachdem sie die beiden vorherigen Koalitionen aus politischem Kalkül in die Luft sprengten.

Damit dürfte es in der Sache nun bei der Umverteilungsaktion von fleißig arbeitenden Steuerzahlern hin zu Asylwerbern bleiben, die in der Grundversorgung weder für ihre Wohnung, noch für ihre Energie, noch für ihre Transportkosten selbst aufkommen müssen. Auch das darf als Teil der Pakttreue gelten: Das ursprüngliche Klimabonus-Gesetz wurde ausschließlich von der schwarz-grünen Koalitionsmehrheit beschlossen. Erst auf die breite Kritik wollte die ÖVP Kindesweglegung betreiben. Die Ersetzungsmigration ist ein wichtiger Bestandteil der UN-Weltumbau-“Agenda 2030”.

Geht es nach den Globalisten, sollen Zigmillionen Menschen wie Schachfiguren als “Humankapital” quer über den Erdball bewegt werden:

ÖVP nur zum Schein gegen Asylanten-Paradies

Dabei gäbe es gerade beim Migrationsthema einen “koalitionsfreien Raum”, bei dem die beiden Parteien sich anderweitige Mehrheiten holen dürfen. In den letzten zweieinhalb Jahren zeigte sich allerdings, dass die Nehammer-Partie kein echtes Interesse an der Begrenzung der Migration hat. Man übt lediglich scharfe Rhetorik, zugleich explodieren die Asylzahlen. Bis Juli wurden 41.909 Anträge in Österreich gestellt – es droht die höchste Anzahl seit 2015, die Ukrainer noch nicht eingerechnet. Täglich strömen hunderte Wirtschaftsmigranten in unser Land, die Grenze ist löchrig wie Schweizer Käse.

FPÖ-Chef Herbert Kickl erinnert die Kanzerpartei, dass der Hut brennt: Es brauche einen “sofortigen Asylstopp, konsequenten Abschiebungen und einer De-Attraktivierung Österreichs als Asyl-Standort.” Die blauen Forderungen lägen auf dem Tisch, die ÖVP müsste ihnen nur zustimmen. Das gelte auch für eine Gesetzesänderung im Bezug auf den Asylbonus für Asylwerber, der in Zeiten, wo unzähligen Bürgern ein Abrutschen in die Armut droht, eine “Verhöhnung der Teuerungsopfer” darstelle. Nehammer & Co. können nun zeigen, ob ihnen die Pakttreue zu Grünen & Globalisten oder das Wohl des Volkes am Herzen liegt…

Kickl: “Neuwahl wäre wichtigstes Entlastungspaket”

Kickl fürchtet, dass eher zweiteres die Wahrheit ist, und dass die ÖVP weiterhin nur “reines Schattenboxen” ausübt. Sollte sich dieses herausstellen, dann sei die FPÖ jederzeit bereits mit einem Neuwahlantrag nachzuhelfen. Denn: “Ein Ende dieser unseligen Bundesregierung wäre für unsere Heimat das wichtigste Entlastungspaket.” Die Bürger würde es den Schwarzen danken, wenn sie einer raschen Neuwahl zustimmen – nur eben nicht beim Wahlergebnis. Dieses würde mit Sicherheit die Rechnung für das Versagen der schwarz-grünen Regierung präsentieren.

Kein Witz: So verherrlicht Habeck den Blackout-Horror in seinem Kinderbuch! (Video von Julian Reichelt)

Nichts fürchten die Menschen in Deutschland so sehr wie einen Blackout, also Stunden, Tage oder gar Wochen ohne Energie. Innerhalb von Stunden herrscht Chaos. Keine heimelige Kerzenatmosphäre wie an Weihnachten, sondern brutales, gewalttätiges Chaos, in dem das Recht des Stärkeren gilt, wir sprechen hier von Plünderungen und Verzweiflung, die in Gewalt umschlägt. Und unser Wirtschaftsminister? Macht uns Angst vor der Atomkraft, weil er nicht will, dass wir Angst vor dem Blackout haben. Atomkraft ist zwar keine Gefahr für uns, aber für die Macht von Robert Habeck.

 

Die Frage lautet also: Wie kann ein Mensch eine so offenkundig irrsinnige, rücksichtslose und skrupellose Entscheidung treffen? Die Antwort lautet möglicherweise: Robert Habeck fürchtet den Blackout möglicherweise gar nicht, im Gegenteil. Er findet den Blackout romantisch, gemütlich, entschleunigend, besinnlich – endlich mal Zeit für die Familie. Also der perfekte Stoff für ein Kinderbuch, in dem man verherrlicht, was im wahren Leben der rasante Kollaps unserer Zivilisation wäre.

Genau das tut nämlich der ehemalige Kinderbuchautor Robert Habeck in seinem Werk „Kleine Helden, große Abenteuer“. In der Buchbeschreibung heißt es: „Emily erfährt aus erster Hand, wie aufregend ein nächtlicher Stromausfall sein kann.“ Hm, klingt spannend, haben wir uns gedacht. Also haben wir das Buch von Robert Habeck gelesen, damit Sie es nicht lesen müssen. Das Kapitel, aus dem Julian Reichelt vorliest, trägt den blumigen Namen „Als es still und dunkel wurde“. Wir haben selbst erst nicht glauben können, was dort geschrieben steht. Alles, was Sie über Robert Habecks Vorstellung von einem großen Stromausfall wissen müssen, steckt in diesem Kapitel. Schauen bei der aktuellen Folge von ACHTUNG REICHELT rein:


Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte.

Für jede Spende (PayPal oder Banküberweisung) ab € 10.- erhalten Sie als Dankeschön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „CORONA-DIKTATUR? NEIN DANKE“ portofrei und gratis! Details hier.