Kategorie: Nachrichten
Nächster Teuer-Schock: Bundesregierung lässt Bürger mit Gasumlage weiter ausbluten
Neuer Schock für alle Gaskunden: Die Gasumlage kommt! Anstatt die Bürger zu entlasten, setzt die Regierung noch eins drauf. Ab Herbst müssen Verbraucher über diese Umlage die Extrakosten der Importeure, die sie wegen der Drosselung russischer Lieferungen für die kurzfristige Ersatz-Beschaffung von Gas aufbringen müssen, bezahlen.
Egal ob Steuer, Abgabe, Umlage oder Soli, die Regierung findet immer neue Möglichkeiten, die Bürger zur Kasse zu bitten. So auch jetzt wieder mit der Gasumlage, die ab Oktober begrenzt bis Ende September 2024 – wie in Deutschland üblich, wird es bestimmt eine notwendige Verlängerung geben – für alle Gasverbraucher gilt.
Bundeskanzler Olaf Scholz hatte in der vergangenen Woche eine Erhöhung der Gaspreise um zwei Cent pro Kilowattstunde angedeutet und von zusätzlichen Belastungen von jährlich 200 oder 300 Euro für eine vierköpfige Familie gesprochen. Etwa die Hälfte aller Wohnungen in Deutschland wird mit Gas beheizt.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck geht von einer Spanne zwischen 1,5 Cent und 5 Cent je Kilowattstunde aus. Für einen Haushalt mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden im Jahr würden so Zusatzkosten im Extremfall von bis zu 1.000 Euro im Jahr anfallen. Die genaue Höhe der Umlage stehe noch nicht fest: “Aber die bittere Nachricht ist: Es sind sicherlich einige hundert Euro pro Haushalt“, so Habeck. Man wisse aber nicht genau, wie hoch die Gas-Beschaffungskosten im November und Dezember seien.
Die Umlage betrifft sowohl Privatleute als auch Unternehmen und würde voraussichtlich ab Anfang kommenden Jahres zusätzlich zum regulären monatlichen Gasabschlag von den Energieversorgern erhoben. Die Preiserhöhungen der Versorger kommen noch obendrauf – da könnte eine richtige Kostenlawine auf die Verbraucher zukommen. Alle Energieunternehmen, die russisches Gas ersetzen müssen, können 90 Prozent der Kosten für die Ersatzbeschaffung weitergeben. “Das wird dann aber natürlich nachgewiesen werden müssen und es wird auch nachgerechnet werden. Also wir werden verhindern, dass da irgendein Schmu passiert“. Wie gut Kontrollen in Deutschland funktionieren, hat zuletzt der ausufernde Testbetrug in der angeblichen Pandemie ausreichend bewiesen. Laut Habeck ist die Umlage ein Entlastungssignal für die Unternehmen, für die betroffenen Bürger ist sie wohl eher ein weiteres „Belastungssignal“. Offensichtlich ist eine Umverteilung von unten nach oben gewollt.
Der Normalbürger, der durch die immensen Preissteigerungen in allen Bereichen schon jetzt schwer gebeutelt ist, soll also Gasgroßhändler wie Juniper vor der Pleite bewahren, denn bei diesen landet die Umlage. Von den Milliardengewinnen, die die Energieversorger durch die hohen Preise bereits auf Kosten des Volks eingefahren haben, ist dabei keine Rede.
Natürlich wird im Zuge der Gasumlage auch wieder von Entlastungen für die Bürger gefaselt. Entweder werden wieder diejenigen entlastet, die sowieso schon vom Staat (sprich: Steuerzahler) rundum versorgt werden, oder Geld wird im Gießkannenprinzip ausgeschüttet wie beim Tankrabatt – ankommen wird am Ende nichts.
Habeck hat von der „größten Energiekrise“ in Deutschland gesprochen – wer hat die Krise denn ausgelöst? Gas ist schließlich genug vorhanden, nur ist es eben nicht in Deutschland. Erst Russland, den wichtigsten Energielieferanten, mit unüberlegten Sanktionen belegen und wenn die Retourkutsche (Gasdrosselung) kommt, mit viel Geschrei und Schuldzuweisungen gegen den russischen Präsidenten die Folgen (Teuerungen) auf die Bevölkerung abwälzen: Wenn das nicht Politikversagen auf ganzer Linie ist?
Trump warnt: Etwas Schlimmeres als eine Rezession kommt
Die Vereinigten Staaten stünden vor einem größeren Desaster als nur einer Rezession, so der ehemalige Präsident Donald Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung in Arizona. Dies müsse in Ordnung gebracht werden.
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump mag zwar ein recht simples ökonomisches Weltbild haben, wie sein Wirtschaftskrieg gegen China, die EU und andere Länder während seiner vierjährigen Amtszeit zeigte, doch zumindest scheint er an einer Stärkung der US-Industrie interessiert zu sein. Immerhin ist das produzierende Gewerbe ein wichtiger Faktor einer gesunden Volkswirtschaft. Angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Probleme, die durch die Verwerfungen während der Corona-Lockdowns und nun durch jene der antirussischen Sanktionen verstärkt wurden, warnt der Republikaner nun vor einer wirtschaftlichen Katastrophe.
Here’s the latest…
Democrats are now trying to blame President Trump for the “recession.” What recession? I thought we weren’t in a “recession.”— Wesley Hunt (@WesleyHuntTX) July 29, 2022
“Wohin wir jetzt gehen, könnte ein sehr schlechter Ort sein”, sagte Trump letzte Woche auf einer Kundgebung in Arizona. “Wir müssen die Dinge in Ordnung bringen, wir müssen dieses Land in Gang bringen, oder wir werden ein ernstes Problem haben.” Der ehemalige Präsident verwies auf den Einbruch der amerikanischen Reallöhne, eine historisch niedrige Erwerbsquote und den Vorstoß der Demokraten für den Grünen New Deal, der das Wirtschaftswachstum seiner Meinung nach zunichte machen würde. “Nicht Rezession. Rezession ist ein schönes Wort. Wir werden ein viel größeres Problem haben als eine Rezession. Wir werden eine Depression haben”, sagte der ehemalige Präsident.
2 Consecutive quarters of negative GDP growth under Biden
Media:
Oh that’s nothing, it’s not a real recession.The administration before?
1 Consecutive quarter of negative GDP growth under Trump
Media:
This recession will kill you & is a threat 2 our democracy.—
Stand4Logic
(@wheresourLOGIC) July 29, 2022
In seinen Ausführungen nahm Trump auch die Wirtschaftspolitik von Präsident Joe Biden aufs Korn und machte ihn für die steigende Inflation verantwortlich. “Biden hat die schlimmste Inflation seit 47 Jahren verursacht. Wir haben 9,1 Prozent, aber die tatsächliche Zahl ist viel, viel höher als das”, sagte Trump. Der ehemalige Präsident gab zwar keine eigene Schätzung der tatsächlichen Inflationsrate ab, aber ein alternativer VPI-Inflationsmesser, der von dem Wirtschaftswissenschaftler John Williams entwickelt worden ist und nach derselben Methode berechnet wurde, die die US-Regierung in den 1980er Jahren verwendet hatte, beziffert die Inflation auf 17,3 Prozent, ein Höchststand seit 75 Jahren.
Just a reminder, we never went into a recession under President Trump; in fact, our economy was BOOMING!
pic.twitter.com/wUs8p6c7ba
— Bella (@bellausa17) July 28, 2022
Trump sagte auch, dass die anhaltend hohe Inflation in Verbindung mit einer wirtschaftlichen Verlangsamung das Land “an den Rand einer verheerenden” Stagflation gebracht hat, die eine Kombination aus steigenden Preisen und verlangsamtem Wirtschaftswachstum ist. Die Inflation “wird immer höher und höher”, sagte Trump und fügte hinzu, dass sie “Familien fast 6.000 Dollar pro Jahr kostet, mehr als jede jemals vorgeschlagene Steuererhöhung, abgesehen von der Steuererhöhung, die sie jetzt vorschlagen wollen.”
Verliert der Westen Afrika, oder hat er Afrika schon verloren?

Die Afrikareise des russischen Außenministers Lawrow wurde von fast schon panischen Reaktionen westlicher Medien und Politiker begleitet. Zwar haben sich zu Beginn der russischen Intervention über 100 Länder in der UNO einer Erklärung des Westens angeschlossen, die die russische Intervention in der Ukraine verurteilt hat, aber das waren leere Worte, denn die Erklärung hat keinerlei […]
Woher kommt der Strom? 28. Analysewoche 2022
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Der Chart der 28. Analysewoche belegt den Zusammenhang zwischen Preisfindung an der Strombörse, dem Strombedarf und der Stromerzeugung mittels der regenerativen, ´erneuerbaren` Energieträger Wind- und Sonnenkraft. Vor allem der Samstag ist bemerkenswert, weil an diesem Tag gegenüber den übrigen Werktagen der Bedarf bereits wochenendmäßig gering und die regenerative Stromerzeugung in der Mittagsspitze fast ausreicht, den Bedarf zu decken. Das hat wegen der zusätzlich aus Strom-Netzstabilisierungsgründen konventionellen Stromerzeugung eine Strom-Überproduktion zur Folge, die den Strompreis gegen Null fallen lässt. Am Sonntag ist ein sehr starker PV-Stromtag. Fast 40 GWh werden erzeugt. Allerdings ist die Windstromerzeugung wesentlich geringer als am Tag zuvor, sodass der Preis bei 40€/MWh ´hängenbleibt`. Bis auf den Montag wird jeden Tag über Mittag zu viel Strom produziert. Dieser Strom wird immer günstig abgegeben. Günstiger jedenfalls als der Preis, der für den Importstrom bezahlt werden muss.
Gedanken zur Energie-Krisenbewältigung
Am 21.7.2022 gaben Klimaminister Habeck und der Präsident der Bundesnetzagentur Müller eine Pressekonferenz. Diese wurde von mir mit etlichen Zusatzinformationen dokumentiert. Auffällig war, dass Minister Habeck zum Beispiel in Sachen Strom-Netzstabilität alles andere als Sachkunde bewies. Die Belege dafür finden Sie in dem Artikel auf mediagnose.de.
Der Deutschlandchef des Strom-Netzbetreibers Tennet, Tim Meyerjürgens, gab am 22.7.2022 der Welt ein Interview, das Zweifel an der Qualifikation für diesen hohen Posten aufkeimen lässt. Warum ich dieser Meinung bin, lesen Sie in dieser Analyse.
Die beiden Dokumente bestärken die Annahme, dass weder beim aktuellen Politik-Personal noch in anderen systemrelevanten Behörden, Unternehmen die physikalischen, technischen und praktischen Kenntnisse in dem Umfang vorhanden sind, um die aktuelle Krise ohne erheblichen Schaden für die deutsche Bevölkerung, die Wirtschaft, die Gesellschaft zu bewältigen. Allein die Diskussion über den Weiterbetrieb oder auch nur eine Fristverlängerung der letzten drei Kernkraftwerke belegt dies. Und das sture Festhalten an der Nichtinbetriebnahme von Nordstream II zeugt nicht gerade von Krisenbewältigungswillen. Soft Skills werden über harte Fakten gestellt. Ein Beispiel. Aufgrund der Verengung des Gasmarktes sind die Preise explodiert. Die Auswirkung dieses Sachverhalts auf eine 86-jährige Frau (Einkommen gesamt 1.200€, in einer 55 m2 – Wohnung mit 400€ Miete inkl. Nebenkosten ohne Heizung), die mit Gas inkl. Warmwasser beheizt wird. Der Abschlag für das Gas beträgt bis zum 1.8.2022 65 € / Monat. Kürzlich kam die Mitteilung des Gasversorgers, dass der Gaspreis von 0,05€ zum 1.9. auf 0,18€ (von mir abgerundet) angehoben wird. Die Nachfrage beim Versorger, wie hoch der neue Abschlag anzusetzen sei, ergab diese Antwort. Man kann und sollte natürlich darüber nachdenken, was es für Einsparmöglichkeiten gibt. Die hängen am Ende auch vom Winterwetter ab. Doch auch dann wären die Gaskosten, wäre der Abschlag für die alte Dame nicht zu stemmen. Hinzu kommt mit Sicherheit eine Erhöhung des Stromabschlags in ähnlichem Umfang. Zur Veranschaulichung: 1.200 € Einkommen ./. 200€ Gas ./. 150€ Strom (geschätzt) ./. 400€ Miete. Bleiben 450 € zum Leben. Leben auf Hartz4-Niveau.
Das Beispiel kann mit Millionen Haushalten hochgerechnet und vervielfacht werden. Es gibt 43. 000.000 Haushalte in Deutschland, von denen ein großer Teil mit Gas beheizt wird. Bei Öl und Strom sieht es preismäßig ähnlich aus. Von Gewerbe, Handel und Industrie ganz zu schweigen. Die benötigen viel mehr Gas und Strom als die Haushalte (1/3 zu 2/3), um produzieren, um wirtschaften zu können. Eine tatsächlich wirksame Unterstützung des Staates bei diesen um 300% und mehr gestiegenen Preisen für alle „bedürftigen“ Verbraucher jeden Monat würde diesen in den endgültigen Ruin treiben. Da helfen ein paar hundert € Einmalzuschuss nichts. Man sollte doch mal bei aller ideologisch motivierten Prinzipienreiterei die Öffnung von Nordstream II schnellstmöglich in Erwägung gezogen und vollzogen werden.
Detailanalysen
Bei der Tabelle mit den Werten der Energy-Charts und dem daraus generierten Chart handelt es sich um Werte der Nettostromerzeugung, den „Strom, der aus der Steckdose kommt“, wie auf der Website der Energy-Charts ganz unten ausführlich erläutert wird. Nutzen Sie den höchst empfehlenswerten virtuellen Energiewende-Rechner (Wie viele Windkraft- und PV-Anlagen braucht es, um Kohle- und/oder Kernkraftstrom zu ersetzen? Zumindest im Jahresdurchschnitt.). Ebenso wie den bewährten Energierechner.
Schauen Sie sich an, wie sich eine angenommene Verdopplung (Original-Excel-Tabelle) bzw. Verdreifachung (Original-Excel-Tabelle) des Wind- und Photovoltaik (PV)-Stroms auswirken würde. Beachten Sie bitte, dass der Strom bei entsprechender Kennzeichnung im Chart (= 1) oft eben nur im Tagesdurchschnitt ausreicht. Das ist vor allem dann der Fall, wenn, wie an allen Tagen zum Beispiel der 18. Kalenderwoche oder aktuell auch in der 28. KW am Sonntag, die PV-Stromerzeugung stark bei gleichzeitig schwacher Windstromerzeugung ist. Da würde Strom zur Deckung des Bedarfs in Zeiträumen fehlen, an denen nur (schwacher) Windstrom zur Verfügung steht. Insbesondere in der Nacht.
Auch bei einer Verdoppelung oder Verdreifachung würde es nicht reichen. In der Vergangenheit war, aktuell ist die regenerative Stromerzeugung zur kompletten Bedarfsdeckung „Strom in Deutschland“ praktisch immer unzureichend. Dieser Chart belegt den Sachverhalt eindrucksvoll. Man erkennt darüber hinaus, dass zum Beispiel gut 40 Prozent regenerative Stromerzeugung im Jahr 2021 nur ein Durchschnittswert sind, und dass die 50 Prozent im Jahr 2020 trotz Zubaus weiterer regenerativer Stromerzeugungsanlagen durchaus nicht sicher sind. Der Wind, der Wind, das himmlische Kind, der Wind macht halt, was er will.
Der Chart mit den Import- und Exportzahlen sowie der Vortrag von Professor Brasseur von der TU Graz sind sehr erhellend. Der Mann folgt nicht der Wissenschaft. Er betreibt Wissenschaft. Sehr bemerkenswert ist auch der Bericht des ZDF zum aktuellen Windkraftausbau, welcher in der Reihe ZOOM+ gezeigt wurde. Dass die Energiewende faktisch gescheitert ist, veranschaulicht Prof. Fritz Vahrenholt in seinem Vortrag beim „Berliner Kreis in der Union“.
Analyse des Lesch E-Auto-Vergleichs mit einem Verbrenner – Teil 1
Wie im Realitätscheck zur Energiewende angekündigt, erschien am 21.7.2022 der erste Teil der Analyse des Prof. Lesch-E-Auto-Videos, welches im ZDF gezeigt wurde.
Am 27.6.2022 ist der zweite Teil des Realitäts-Checks zur Energiewende von Prof. Sinn erschienen. Weiterhin lesenswert ist der Artikel vom 3.6.2022 der Enexion-Kolumne zur Energiewende: Energiewende & die Bundesnetzagentur, Politik und Gaswirtschaft.
Sehr zu empfehlen ist das aktuelle Kompendium für eine vernünftige Energiepolitik der Bundesinitiative Vernunftkraft e.V. Es kann auch als Nachschlagewerk genutzt werden.
Die Werte des bisherigen Jahres 2022 belegen, dass die Energiewende kaum in den angestrebten Zeiträumen gelingen wird. Trotz weiteren Zubaus von Windkraft- und PV-Anlagen in Sachen regenerativer Stromerzeugung liegt die regenerative Stromerzeugung immer noch bei nur gut 50 Prozent. Auch im Bereich CO2 hat sich seit 2019 kaum etwas getan, wenn man vom ersten Corona-Jahr 2020 absieht. Es stellt sich die Frage, ob die deutsche Bevölkerung in der Mehrheit so leben will wie im Frühjahr 2020, dem Jahr mit wenig konventioneller Stromerzeugung wegen des Lockdowns und deshalb auch weniger CO2-Ausstoß. Dafür mit Arbeitsplatzverlusten, viel Kurzarbeit, Vereinsamung wegen mangelnder Mobilität. Jetzt droht die nächste Katastrophe, genannt Energiekrise.
Beachten Sie bitte unbedingt die Stromdateninfo-Tagesvergleiche, möglich bis 2016, in der jeweiligen Tagesanalyse unten. Dort finden Sie die Belege für die im Analyse-Text angegebenen Durchschnittswerte und vor allem auch die Im- und Exportwerte. Der Vergleich beinhaltet einen Schatz an Erkenntnismöglichkeiten. Das Analysewerkzeug stromdaten.info ist ein sehr mächtiges Instrument, welches mit dem Tool „Fakten zur Energiewende“ nochmals erweitert wurde.
Falls Sie die Agora-Handelstage vermissen: Bitte die ebenfalls verlinkte Agora-Chartmatrix aufrufen.
Wichtige Info zu den Charts: In den Charts von Stromdateninfo ist Solarstrom gelb markiert und immer oben, oft auch über der Bedarfslinie. Das bedeutet aber nicht, dass dies der Strom ist, der exportiert wird. Im Gegenteil. Wegen des Einspeisevorrangs wird dieser Strom, genau wie anderer regenerativ erzeugter Strom, bevorzugt in das Netz eingespeist. Zum Export bleibt praktisch nur konventionell erzeugter Strom übrig, der immer allein aus Netzstabilisierungsgründen benötigt wird. Gleiches gilt für zusätzliche Stromsenken, umgangssprachlich Stromverbraucher genannt. Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge zum Beispiel erhöhen den Bedarf erheblich, so sie denn im geplanten Umfang realisiert werden sollten. Der hierfür zusätzlich benötigte Strom wird aber durchaus nicht regenerativ gedeckt. Die Sonne scheint nicht mehr und länger, der Wind weht nicht stärker, nur weil zusätzlicher Strom benötigt wird. Deshalb wird der zusätzlich benötigte Strom aktuell immer zusätzlich konventionell erzeugt. Jedenfalls so lange, bis der „massive Ausbau“ der „Erneuerbaren“ plus Speicher realisiert wurde und 100 Prozent grüner Strom nicht nur im Durchschnitt, sondern auch tatsächlich zur Verfügung steht, wenn er benötigt wird.
Tagesanalysen
Montag, 11.7.2022: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 38,77 Prozent, davon Windstrom 8,3 Prozent, PV-Strom 18,2 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,27 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix mit Handelstag „Strom-Import/Export“.
Heute ist die Windstromerzeugung über Tag schwach, die PV-Stromerzeugung für einen Sommertag ebenfalls. Zusammen mit der konventionellen Erzeugung wird der Bedarf so gerade gedeckt. Zumindest über Tag. Ansonsten wird hochpreisiger Strom importiert. Die Im- und Exportwerte Deutschlands und die von Deutschlands Nachbarn können hier analysiert werden.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 11. Juli ab 2016.
Dienstag, 12.7.2022: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 44,64 Prozent, davon Windstrom 7,89 Prozent, PV-Strom 24,87 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,88 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix mit Handelstag „Strom-Import/Export“.
Heute ist die PV-Stromerzeugung wesentlich höher als gestern.. Die Windstromerzeugung bleibt weiterhin schwach. Die konventionelle Stromerzeugung produziert über die Mittagsspitze über den Bedarf hinaus. Der Grund ist die Tatsache, dass ein zu starkes Absenken der Erzeugung die nach Sonnenuntergang entstehenden Import-Strompreise in ungeahnte Höhen steigen lassen. Innerhalb weniger Stunden vor dem Sonnenuntergang ist ein so kräftiges wieder Hochfahren konventioneller Kraftwerke rein technisch nicht möglich. Die Im- und Exportwerte Deutschlands und die von Deutschlands Nachbarn können hier analysiert werden.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 12. Juli ab 2016.
Mittwoch, 13.7.2022: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 48,31 Prozent, davon Windstrom 18,93 Prozent, PV-Strom 18,43 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,45 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix mit Handelstag „Strom-Import/Export“.
Heute steigt die Windstromerzeugung über Tag so stark an, dass nur am Vormittag Strom importiert werden muss. Am Nachmittag gelingt es den konventionellen Erzeugern sogar, dass mit dem Einsatz von Pumpspeicherstrom die Vorabendlücke geschlossen wird, so dass keine Stromimporte notwendig werden. Den hohen Strompreis kassiert diesmal Deutschland. Die Im- und Exportwerte Deutschlands und die von Deutschlands Nachbarn können hier analysiert werden.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 13. Juli ab 2016.
Donnerstag, 14.7.2022: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 51,87 Prozent, davon Windstrom 20,47 Prozent, PV-Strom 20,28 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,12 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix mit Handelstag „Strom-Import/Export“.
Heute fast das gleiche Bild wie gestern. Die konventionellen Stromerzeuger schaffen es wieder, die hohen Vorabendpreise zu kassieren. Die Im- und Exportwerte Deutschlands und die von Deutschlands Nachbarn können hier analysiert werden.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 14. Juli ab 2016.
Freitag, 15.7.2022: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 52,44 Prozent, davon Windstrom 20,52 Prozent, PV-Strom 20,38 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,55 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix mit Handelstag „Strom-Import/Export“.
Heute gibt es über Tag keinen Windstromanstieg. So entstehen wieder zwei Stromversorgungslücken, die auch durch massiven Pumpspeichereinsatz nicht verhindert werden können. Gutes Geld wird trotzdem eingenommen. Die deutschen Stromerzeuger erhalten selbstverständlich die gleichen Preise, die Deutschland, die der Stromkunde für den Importstrom bezahlt, wenn dieser benötigt wird. Die Im- und Exportwerte Deutschlands und die von Deutschlands Nachbarn können hier analysiert werden.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 15. Juli ab 2016.
Samstag, 16.7.2022: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 65,11 Prozent, davon Windstrom 29,54 Prozent, PV-Strom 23,58 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,99 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix mit Handelstag „Strom-Import/Export“.
Zu Beginn des Wochenendes sorgen wenig Strombedarf, gute PV-Stromerzeugung und für einen Sommertag viel Windstrom dafür, dass (von 11:00 bis 16:00 Uhr) die regenerative Stromerzeugung nahe an den Bedarf heranreicht. Der Strompreis sinkt für diesen Zeitraum auf 0€/MWh. Die Im- und Exportwerte Deutschlands und die von Deutschlands Nachbarn können hier analysiert werden.
Belege für die Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 16. Juli ab 2016.
Sonntag, 17.7.2022: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 53,45 Prozent, davon Windstrom 8,78 Prozent, PV-Strom 31,12 Prozent Strom Biomasse/Wasserkraft 13,55 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix mit Handelstag „Strom-Import/Export“.
Der Bedarf sinkt nochmals. Die PV-Stromerzeugung ist noch stärker, aber die Windstromerzeugung ist gering. So fällt zwar der Strompreis. Immerhin werden diesmal die die 0€, sondern um 14:00 Uhr nur die 40€/MWh-Marke erreicht. Zehn Mal soviel und mehr kassieren unsere Nachbarn, die heute den dringend benötigten Strom zur Deckung der Vorabendlücke nach Deutschland liefern. Weshalb kostet der Importstrom am frühen Morgen nur die – aber immerhin – die Hälfte? Der Bedarf, die Nachfrage ist in diesem Zeitraum geringer als am Vorabend. Der Preis wird von Angebot und Nachfrage bestimmt. Die Im- und Exportwerte Deutschlands und die von Deutschlands Nachbarn können hier analysiert werden.
Belege für die Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 17. Juli ab 2016.
Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.
Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einer kurzen Inhaltserläuterung finden Sie hier.
Rüdiger Stobbe betreibt seit über sechs Jahren den Politikblog www.mediagnose.de.
Klima-Propaganda nun auch im Fussballstadion: Lautsprecherdurchsagen zu Klimaschutz und vegane Bratwurst
Der Deutsche Fussballbund, der freudig für die WM im streng muslimischen Katar wirbt, wo es weder Alkohol noch Homo-Flaggen und Co. geben wird, springt nach der Gender- und LGBTQ-Propaganda nun auf den Klimawahn-Zug auf. Im Rahmen des DFB-Pokals und seiner Spiele kommt es zu diversen „Klimaschutz-Aktionen“.
Klima- und Umweltschutz auch im Fussballstadion
Es soll nun, so der DFB, die viel bemühte „Aufmerksamkeit für das Thema Umwelt- und Klimaschutz“ unter den Fussballfans verstärkt erhöht werden. Dafür werden beispeilsweise die Anpfiffe der diversen Partien um eine Minute verzögert, um in dieser „Klima-Schweigeminute“ an die Klimakatastrophe zu erinnern. Dem nicht genug, gibt es in bester kommunistischer Manier regelmäßige Lautsprecherdurchsagen, wie wichtig Klimaschutz ist.
Weiters kommt es auch zu einer Geldlukrierung für die Klimajünger und ihre Organisationen. Es werden für jedes geschossene Tor 100 Euro an die Organisation „Sports for Future“ gespendet, welche wiederum „Klimaschutzprojekte“ unterstützt. Die gesammelte Summe wird am Ende vom DFB nochamls verdoppelt.
„Klimaschutz-Armbinde“ und vegane Bratwürste
Als wäre dies nicht schon absurd genug, werden auch die Spieler selbst in die Pflicht genommen, die Klima-Propaganda mitzutragen. Kapitäne der Mannschaften werden auf dem Platz eine Spielführerbinde mit dem so genannten „Warming Stripes“-Logo tragen – diese ersetzt nun offenbar die Regenbogen-Armbinde. Diese stellt eine Visualisierung „wissenschaftlicher Daten“ des Klimatologen Ed Hawkins dar, durch die langfristige Temperaturverläufe sichtbar gemacht werden können.
Die Stadionbetreiber werden zudem angehalten, vegetarische und/oder vegane Kost anzubieten. Der DFB dazu:
Spielführerbinde mit Klima-Logo, vegane oder vegetarische Alternativen zur Bratwurst und noch vieles mehr. Auch der Fußball möchte auf das Thema Umwelt- und Klimaschutz aufmerksam machen und plant einige Maßnahmen in den Ligen und Wettbewerben des DFB.
Mit welch Begeisterung diese Propagnda bei den Fans aufgenommen wird, zeigten die Fans des Vereins Dynamo Dresden, die während der ersten „Klima-Schweigeminute“ im Spiel gegen Stuttgart lautstark pfiffen:
Der Aktionstag „Klimaschutz“ vom DFB kam hier in Dresden nur so „semi“ an. #DFBPokal #sgd1953 pic.twitter.com/fRsXX9PqMs
— Jens Umbreit (@jensumbreit) July 29, 2022

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Gemeinsame Erklärung von Bundeskanzler Kohl und Generalsekretär Gorbatschow

Am 24. Juli hatte ich mit diesem Text – Zur seit langem und bewusst betriebenen Rückkehr des Kalten Krieges – mit einer Serie von Dokumenten begonnen, die ich bei Durchsicht meines Archives fand und von denen ich annehme, dass sie für einen Kreis von Leserinnen und Lesern der NachDenkSeiten wegen des historischen Bezugs und ihrer Aktualität interessant sein könnten. Heute kommt die Nummer (2) der Dokumente. Wir werden dann in der Zukunft, solange der Vorrat reicht, möglichst jeden Samstag ein neues Dokument zur Kenntnis geben. Heute veröffentlichen wir die Gemeinsame Erklärung von Kohl und Gorbatschow vom 13. Juni 1989. Sie zeigt, wie sorgfältig die damals Verantwortlichen in Deutschland und in Russland bzw. in der Sowjetunion mit dem wichtigsten Gut, dem Frieden und dem gegenseitigen Vertrauen, umgegangen sind. Albrecht Müller.
Viele, sehr viele Aussagen dieses gemeinsamen Dokuments sind aktuell und hochinteressant. Eine Passage zur Rolle Europas will ich zitieren:
„Bei der Gestaltung einer friedlichen Zukunft kommt Europa eine herausragende Rolle zu. Trotz jahrzehntelanger Trennung des Kontinents ist das Bewusstsein der europäischen Identität und Gemeinsamkeit lebendig geblieben und wird zunehmend stärker. Diese Entwicklung muss gefördert werden.“
Das war vor dem Mauerfall vom November 1989. Da ist von europäischer Gemeinsamkeit in Europa die Rede. Später wurde dann systematisch daran gearbeitet – siehe zum Beispiel die Konferenz von Bratislava –, Russland aus Europa hinauszuwerfen.
Der Chefredakteur der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ Michael Garthe ist anlässlich des Todes von Helmut Kohl auf die besondere Beziehung zwischen Kohl und Gorbatschow zurückgekommen. Dem Text merkt man die Nähe des Journalisten zu Helmut Kohl an. Siehe hier
Helmut Kohl: Pfälzer, Deutscher und Europäer
Schlüsselszenen eines politischen Lebens: „Michail Sergejewitsch – es ist gut, dass Sie mit den Deutschen sprechen und mit ihnen Frieden machen.“ Ein Kriegsveteran sagt das fast beschwörend zu Michail Gorbatschow, als der sowjetische Staatspräsident mit dem deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl am Ehrenmal für die Kriegstoten im kaukasischen Stavropol einen Kranz niederlegt. …
Heute schreibt der gleiche Chefredakteur Kommentare, mit denen er der Konfrontation und speziell einem Systemkonflikt das Wort redet. Typisch dafür war am vergangenen Wochenende ein Kommentar auf der 1. Seite unter dem Titel
„Heißer Krieg. Kalter Krieg.“
Und der Unterzeile
„Russland und China zwingen der freien Welt einen neuen Systemkonflikt auf. Deutschland darf nicht zwischen die Front von West und Ost geraten.“
Und weiter:
„Russland und China sehen sich durch die Werte der liberalen Demokratien bedroht. Die freie Welt kann diesem Konflikt gar nicht ausweichen.“
Hier wird nicht nur das Gemeinsame Haus Europa verraten, sondern auch Helmut Kohl und dessen Werben für Verständigung.
BKA-Statistik zeigt: Zuwanderer sind öfter Täter, Deutsche meist Opfer
Der Lagebericht des deutschen Bundeskriminalamtes (BKA) zur „Kriminalität im Kontext der Zuwanderung“ für das Jahr 2021 zeigt deutlich, bei den fast eine Million Fällen von Gewaltkriminalität im vergangenen Jahr waren in den meisten Fällen Zuwanderer die Täter und Einheimische die Opfer.
Nur Fälle mit zweifelsfreien Tätern aufgezählt
Der Bericht zählt lediglich die Fälle, die aufgeklärt und bei denen der Täter zweifelsfrei ermittelt werden konnte. So gab es 2021 im Bereich der „Straftaten gegen das Leben, Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung und Straftaten gegen die persönliche Freiheit“ 40.593 deutsche Opfer von Taten, zu denen ein Zuwanderer als tatverdächtig ermittelt wurde.
Demgegenüber wurden 11.107 Zuwanderer Opfer einer solchen Straftat durch einen deutschen Tatverdächtigen. Bei Mord und Totschlag waren es 140 deutsche Opfer, wo zumindest ein Täter Zuwanderer war. Dem gegenüber stehen 42 Zuwanderer als Opfer mit Beteiligung mind. eines Deutschen. Und die Personen mit Migrationshintergrund, aber mit deutschem Pass, sind gar nicht mit einbezogen.
Ross und Reiter beim Namen nennen
Dabei sind Mainstream-Medien und die Politik tunlichst darum bemüht, die Herkunft von Tätern zu verschleiern. Oft liest man von einem Dortmunder, Wiener etc. Zudem wird auch, sollte der Täter bereits einen Pass besitzen, ohne Namensnennung allzu gern nur auf der “Deutsche” abgestellt. Allerdings gibt es Mittel und Wege, dieses Verschleierungssystem offenzulegen. Dies gelang etwa Ende des vergangenen Jahres der AfD in Nordrhein-Westfalen mit einer kleinen Anfrage im Landtag. In dieser wurde nach der Kriminalität im Bereich der Bahnhöfe des Bundeslandes gefragt.
Die Anfragebeantwortung förderte nicht nur eine detaillierte Aufschlüsselung der Delikte nach Bahnhöfen sondern auch nach Staatsbürgerschaft zutage. Dabei sind im Vergleich zu anderen Nationen Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft immer größte Gruppe der Tatverdächtigen. Besonders erhellend ist jedoch eine Aufzählung der Vornamen und Anzahl der deutschen Tatverdächtigen für den Zeitraum vom 01.01.2021 bis 30.11.2021.
So ist etwa für den Bahnhof Essen von Abdallah bis Zoubair jeder Deutsche aufgeführt. Aber auch für Köln, Düsseldorf oder Duisburg etc. lassen sich von Abanob Eid Anwar Farag bis Zumrjie eine Vielzahl klassischer deutscher Namen neben Kurt, Hubert oder Fritz – die eindeutig in der Minderzahl scheinen – finden.
Als MERS-Virenpanik scheiterte, machte Deep State “Lockdown”-Werbung via Twitter
Dass Lockdowns bei grippeähnlichen Epidemien eine ganz tolle Sache sind, hätten Wissenschaft und WHO bis Ende 2019 vehement bestritten. Jegliche wissenschaftliche Evidenz zeigte das Gegenteil. Doch unbekannte Kräfte fluteten Twitter in den Jahren 2014 und 2015 mit euphorischen Lockdown-Botschaften, um die Idee weltweit zu etablieren.
Social Media Experten waren neugierig, wann das Wort “Lockdown” im internationalen Sprachgebrauch zuerst auftauchte. Bis ins Jahr 2014 im so gut wie gar nicht. Doch dann fluteten so genannte “Bots”, also automatisierte Programme, das Soziale Medium Twitter mit Nachrichten. Es soll sich um Millionen Nachrichten handeln, die natürlich in der Lage sind, die Algorithmen des sozialen Netzwerkes zu beeinflussen und einzelne Wörter zum “Trend” zu machen.
Nun muss man sich die Frage stellen, wer in den Jahren 2014 und 2015 ein Interesse daran hatte, das Wort “Lockdown” im Zusammenhang mit Gesundheitsmaßnahmen im internationalen Sprachgebrauch zu verankern und positiv zu besetzen. Etwas vor dieser Zeit wurde versucht, einen mit Covid-19 direkt vergleichbaren, globalen Betrug mit dem Virus “MERS” durchzuziehen. Doch die Zeit war noch nicht reif, Staaten und Staatschefs sprangen auf den Zug einer internationalen Pandemiepanik nicht auf.
Die Öffentlichkeit musste also noch einige Jahre bearbeitet und “sturmreif” geschossen werden, Regierungen ausgetauscht und indoktriniert werden. Über die zahlreichen “Planspiele” im Vorfeld der Pandemie haben wir ja ebenso vielfach berichtet. Am bekanntesten ist der Event 201, doch sogar für die Affenpocken gab es im Vorfeld ein Planspiel.
Offenkundig gab es im Jahr 2014 von unbekannten Kräften ein massives Interesse daran, das Konzept der “Lockdowns” zu bewerben. Als Anlass diente die “Ebola-Epidemie” in Sierra Leone. Tausende automatisierte Programme fluteten in Folge Twitter mit nahezu identischen Botschaften, die allesamt den Begriff “Lockdown” beinhalteten. Die Botschaften propagierten den Lockdown als probates Mittel, einer Epidemie Herr zu werden. Teilweise war die Kampagne auch mit Aufrufen zu Impfungen verbunden.
Merkwürdigerweise endete diese Kampagne auch wieder. In den Jahren 2016 bis 2019 fiel die Erwähnungsquote des Begriffs “Lockdown” wieder auf die Werte von vor 2014 – im Prinzip nahe Null. Der Beginn der Kampagne fällt exakt mit jener des Ebola-Ausbruchs zusammen. Am 19. September 2014 wurde in Sierra Leone deshalb ein Lockdown verhängt. Zeitgleich wurden hunderttausende Postings wie unten abgebildet in das Soziale Netzwerk eingefügt. Ob auch andere Soziale Netze wie Facebook von der Kampagne betroffen waren, ist unbekannt. In Sierra Leone fanden von 2014 bis 2015 drei Lockdowns statt. Es ist anzunehmen, dass diese als Muster und Testläufe für die behauptete Covid-Pandemie dienten.
Dass es sich um eine Kampagne des Tiefen Staates handelte, geht daraus hervor, dass im Jahr 2014 in etwa 1,5% der Menschen in Sierra Leone Zugang zum Internet hatten. Im Jahr 2014 hatte das Land etwa 7 Millionen Einwohner. Es ist nicht davon auszugehen, dass die wenigen Internetnutzer den ganzen Tag lang in englischer Sprache ähnlich lautende Twitter-Nachrichten absetzten.
Darüber hinaus wurde offenbar auch die Gleichschaltung der Mainstream-Medien getestet. So veröffentlichten alle großen Nachrichtenhäuser wie BBC, Washington Post usw. identische Nachrichtenkampagnen mit Bildern von menschenleeren Straßen in Sierra Leone. Laut WHO starben dort von 2014 bis 2016 etwa 11.000 Menschen an Ebola.
Substack recherchierte, dass in einigen dieser großen Medienhäuser der Lockdown-Jubel des Jahres 2014 von denselben Autoren verfasst wurden, die 2020 die ersten Covid-Lockdowns in China bejubelten.
Im Jahr 2020 wurde offenbar von China ausgehend in Sozialen Medien eine vergleichbare Kampagne gestartet, welche Lockdowns als einzige Lösung anpriesen. Dieser Kampagne werden ebenso zehntausende “Bots” zugeschrieben, die in jeder Sprache der Welt publizierten.

Massive Aufrüstung: Polen will die “stärksten Landstreitkräfte Europas” haben
Warschau hat enorme Aufrüstungspläne und ein ehrgeiziges Ziel für die polnische Armee: diese soll bald schon die “stärksten Landstreitkräfte Europas” vorweisen können. Dazu geht das Land eine strategische Partnerschaft mit Südkorea ein.
Polen ist entschlossen, seine Landstreitkräfte zu den stärksten der NATO in Europa zu machen, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Verteidigungsminister des Landes, Mariusz Błaszczak, am Donnerstag laut einem Bericht in einem Interview mit dem polnischen Radio 1. Anfang dieser Woche genehmigte Błaszczak Beschaffungsverträge für südkoreanische Ausrüstung für die polnischen Streitkräfte, die leichte Kampfflugzeuge vom Typ FA-50, Panzer vom Typ K2 und Panzerabwehrkanonen vom Typ K9 erhalten werden.
“Wir sind bestrebt, unsere gesamte Panzerflotte zu ersetzen und die stärksten Bodentruppen der NATO in Europa zu haben, und das werden wir auch schaffen”, sagte Błaszczak. “Die Zusammenarbeit mit Korea ist von strategischer Natur. Die polnischen Streitkräfte werden noch in diesem Jahr mit den ersten K2-Panzern ausgerüstet”, fügte er hinzu. Błaszczak wies darauf hin, dass die ersten 180 K2 Black Panther Panzer in Korea produziert werden, aber der nächste Teil, über 800 K2PL Panzer, soll dann ab 2026 oder früher in Polen produziert werden. Der Verteidigungsminister schloss nicht aus, dass für diese Aufgabe eine neue Fabrik in Polen gebaut werden könnte.
Der Vertrag über den Kauf von K2-Haubitzen als Verstärkung der polnischen Artillerie wurde ebenfalls in mehrere Phasen unterteilt. In der ersten Phase werden 48 Haubitzen gekauft, von denen einige noch in diesem Jahr in Polen eintreffen werden. Die zweite Phase beginnt 2024 mit der Lieferung von über 600 Panzerhaubitzen, und ab 2026 sollen die K2-Haubitzen in Polen produziert werden.
Polen wird außerdem 48 leichte US-amerikanische Kampfflugzeuge des Typs FA-50 kaufen, von denen 12 Mitte 2023 nach Polen geliefert werden sollen. Błaszczak wies auf die sehr hohe Kompatibilität der koreanischen und US-amerikanischen Ausrüstung hin. “80 Prozent der Teile sind die gleichen wie bei der F-16. Die Piloten brauchen nur ein paar Stunden im Cockpit des anderen Flugzeugs, um sich daran zu gewöhnen”, sagte Błaszczak.
“Die Fähigkeiten der polnischen Verteidigungsindustrie wurden im Laufe der Jahre reduziert. Heute hat sie eine große Anzahl von Aufträgen. Wir brauchen dafür Zeit, und die koreanische Partnerschaft gibt uns die Möglichkeit, diesen Prozess zu beschleunigen”, sagte Błaszczak. Er fügte hinzu, dass das am Mittwoch unterzeichnete Abkommen die Lieferfristen verkürzen und es ermöglichen wird, “alte postsowjetische Ausrüstung durch moderne Ausrüstung zu ersetzen”.
Der polnische Verteidigungsminister bekräftigte außerdem, dass die ersten in den USA hergestellten Abrams-Panzer im Laufe der nächsten zwei Jahre nach Polen geliefert werden sollen, und kündigte an, dass Anfang nächster Woche sechs F-22 Raptor-Kampfflugzeuge in Polen eintreffen werden, die für Patrouillenflüge der polnischen Luftstreitkräften eingesetzt werden sollen.
Damit wird Polen jedoch auch Unsummen in die Aufrüstung investieren und damit den Staatshaushalt enorm belasten. Es stellt sich die Frage, ob die polnischen Forderungen nach Reparationszahlungen Deutschlands für den Zweiten Weltkrieg auch damit zusammenhängen und Warschau sich so die Querfinanzierung des ehrgeizigen Vorhabens sichern will.
Lauwärmer: Rückeroberung des Neandertaler-Effekts? – Prof. Anders Nordenfelt
Quelle: Lukewarmists: Reclaiming the Neanderthal Effect? | Principia Scientific Intl. Wie ich bereits auf diesem…
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Zentralasien: Hilfe für Christen von unerwarteter Seite
Ein erzürnter Ehemann brachte seine Frau vor ein Schiedsgericht. Was er nicht ahnte: Er ermöglichte damit die Verbreitung des Evangeliums.
Vorwurf für Vorwurf prasselte auf Galya* nieder. Was dachten wohl die Regierungsbeamten und muslimischen Geistlichen, während sie diesen Anschuldigungen zuhörten? Dann war Galyas Moment zur Verteidigung gekommen.
»Christin und Ungläubige«
Alles hatte damit begonnen, dass Galya und ihre Mutter Nadina* von Jesus hörten und Christinnen wurden. Ihre Ehemänner waren entschieden dagegen, dass ihre Frauen sich vom Islam abwandten. Galya wollte ihrem Mann Sabir* gehorchen und ihm keine Schande bereiten. Deshalb verhielt sie sich nach außen hin weiter wie eine gute Muslima, trug Kopftuch und ging zur Moschee. Aber das reichte Sabir nicht. Er schlug Galya, weigerte sich, für den Unterhalt der Familie zu sorgen, und begann eine Affäre mit einer anderen Frau. In der Folge setzte er Galya unter Druck, aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen. Er wolle »nicht mit einer Christin und Ungläubigen zusammenwohnen«.
Auch Galyas Vater Hamid* war aufgebracht über den Glaubenswechsel von ihr und ihrer Mutter Nadina, seiner Ehefrau. Im Juni verprügelte er die beiden Frauen. Nadina richtete er so übel zu, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden musste. Ihre Nasenscheidewand sowie eine Rippe waren gebrochen, dazu hatte sie eine Gehirnerschütterung und ein schweres Hämatom im Bauchbereich.
Vorgeladen
Nach dem Angriff verstießen Hamid und Sabir ihre Frauen. Die beiden konnten bei anderen Christen unterkommen, doch in Sicherheit waren sie noch nicht. Sabir ließ sich aufgrund ihres christlichen Glaubens von Galya scheiden. Dann versuchte er, den gemeinsamen dreijährigen Sohn zu sich zu holen, und kündigte an, dass Galya keinerlei Kontakt mehr zu ihrem Kind haben dürfe.
Der Vorfall schlug Wellen und weckte sogar die Aufmerksamkeit der Bezirksverwaltung. Diese berief auf Gesuch Sabirs hin ein Treffen ein: Vor örtlichen Beamten und muslimischen Geistlichen sollten er und Galya die Situation klären. Zunächst brachte Sabir verschiedene Anschuldigungen gegen Galya vor, die sie als respektlos ihm und dem Islam gegenüber darstellten. Danach übergab der vorsitzende Beamte Galya das Wort. Sie erklärte, dass sie auf Befehl ihres Mannes auch nach ihrer Hinwendung zu Jesus islamische Regeln befolgt habe. Sie schilderte, wie Jesus ihr die Kraft gegeben habe, alle Schikanen und die Untreue ihres Mannes geduldig und vergebend zu ertragen. Zum Schluss wagte sie einen mutigen Schritt – und verkündeten den anwesenden Beamten und Geistlichen das Evangelium. Erstaunlicherweise unterbrachen sie diese nicht. Der Vorsitzende wies sogar Sabir in die Schranken, als dieser Galya ins Wort fiel.
Sobald Galya geendet hatte, begann Sabir zu toben und stieß fortwährend Drohungen und Beschuldigungen gegen sie aus. Aber erneut erhielt sie Hilfe von unerwarteter Seite: Die Beamten und Geistlichen nahmen Galya in Schutz. Sie versprachen, nicht zu erlauben, dass Sabir ihr ihren Sohn wegnahm. Für Galya war das eindeutig das Eingreifen Gottes.
Neustart
Galya konnte zusammen mit ihrem Sohn und ihrer Mutter untertauchen, um der Gewalt durch Sabir und Hamid endgültig zu entkommen. Örtliche Christen kümmern sich um sie – und Galya und Nadina schmieden bereits Pläne, wie sie sich ein neues Leben aufbauen können. Beten wir, dass sie Arbeit finden und der Neustart gelingt.
Quelle: Open Doors – Im Dienst der verfolgten Christen weltweit.

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Ungarn kauft zusätzlich 700 Mio Kubikmeter russisches Gas
Der ungarische Außenminister Peter Szijjarto verkündete am Freitag den bevorstehenden Abschluss eines Vertrages mit Russland über den Kauf von zusätzlich 700 Millionen Kubikmetern Gas
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