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Betrifft: Schwarze Liste der Ukraine – hier ist der Bundeskanzler gefordert.

Das dem ukrainischen Präsidenten unterstehende Zentrum zur Desinformationsbekämpfung (CCD) hat neben Persönlichkeiten aus anderen Ländern mehrere Deutsche auf eine schwarze Liste gesetzt – u.a. den Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Rolf Mützenich, Alice Schwarzer und Wolfgang Bittner, Autor der NachDenkSeiten. Das ist ein Vorgang, der angesichts der aufgeheizten Stimmung und der daraus möglicherweise folgenden Gewalt gegen die auf der Liste stehenden Personen nicht zu akzeptieren ist. Hier ist, wenn schon auf die Außenministerin voraussichtlich kein Verlass ist, der Bundeskanzler gefordert. – Wolfgang Bittner hat eine Stellungnahme zum Vorgang verfasst. Hier ist sie. Albrecht Müller.
Eine schwarze Liste der Ukraine
Kritiker müssen damit rechnen, als „Informationsterroristen“ und „Kriegsverbrecher“ verfolgt zu werden
Eine Stellungnehme von Wolfgang Bittner
Das ukrainische Zentrum zur Desinformationsbekämpfung (CCD) hat eine schwarze Liste veröffentlicht, auf der 72 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens stehen, die sich zum Ukraine-Konflikt geäußert haben und angeblich „Narrative fördern, die mit der russischen Propaganda übereinstimmen“. Das CCD untersteht dem Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski.[1] Die Liste mit Fotos ist im Internet einsehbar.[2]
Genannt werden unter anderem
- der Politikwissenschaftler an der Universität von Chicago und Analyst für internationale Beziehungen John J. Mearsheimer,
- der ehemalige CIA-Offizier und Mitbegründer der Veteran Intelligence Professionals for Sanity Ray McGovern,
- der ehemalige Senator und Leiter der Strafrechtsabteilung der US-Armee im Pentagon Richard Black,
- der SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich,
- die Journalistin und Emma-Herausgeberin Alice Schwarzer,
- die Parteivorsitzende der Bürgerrechtsbewegung Solidarität und Gründerin des Schiller-Instituts Helga Zepp-LaRouche,
- der Schweizer Ex-Geheimdienstoffizier und Autor Jacques Baud,
- der ehemalige Generalsekretär des Congress of South African Trade Unions und Minister im Post-Apartheid-Kabinett von Präsident Nelson Mandela Jay Naidoo.
Als ich vor Kurzem erfuhr, dass auch ich auf dieser Liste der angeblichen Feinde der Ukraine stehe, war ich überrascht und ratlos, aufgrund der Reaktionen in meiner Umgebung auch beunruhigt. Scott Ritter, ehemaliger Geheimdienstoffizier des Marine-Corps und UN-Waffeninspekteur, der ebenfalls auf der CCD-Liste steht, schrieb dazu in einem offenen Brief an US-Kongressabgeordnete:
„Als Bürger meines Wahlkreises, dessen Name auf einer vom ukrainischen Zentrum für Desinformationsbekämpfung veröffentlichten sogenannten ‘schwarzen Liste’ steht, wurde und wird mein persönliches und berufliches Leben nachteilig beeinflusst durch die abschreckende Wirkung, als ‘russischer Propagandist’ bezeichnet zu werden, nur weil ich das von der Verfassung der Vereinigten Staaten garantierte Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnehme. Darüber hinaus hat die Ukraine in der Vergangenheit ‚schwarze Listen‘ dieser Art in ‚Tötungslisten‘ umgewandelt, so dass diejenigen, die sich gegen die Politik der ukrainischen Regierung aussprechen, ermordet oder mit Gewalt bedroht werden.“[3]
Der Leiter des ukrainischen Zentrums zur Desinformationsbekämpfung, Andriy Shapovalov, dessen Gehalt angeblich aus US-Steuergeldern bezahlt wird, berief am 14.Juli 2022 in Kiew einen Runden Tisch zum Thema der Bekämpfung von Desinformation ein. Bei dieser Gelegenheit bezeichnete er die Personen auf der schwarzen Liste als „Informationsterroristen“, die damit rechnen müssen, als „Kriegsverbrecher“ verfolgt zu werden.[4] Beteiligt war der U.S. Civil Research and Development Fund (CRDF Global Ukraine), eine vom US-Kongress autorisierte und vom US-Außenministerium unterstützte Organisation zur Förderung der internationalen wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit. Wie bekannt wurde, nahmen Beamte des US-Außenministeriums an dem Runden Tisch teil.[5]
Es ist also davon auszugehen, dass die Diskriminierung und Verfolgung von Kritikern der ukrainischen und der amerikanischen Ukraine-Politik mit Unterstützung von US-Behörden stattfindet. Das ist ein Skandal, der der Öffentlichkeit bedarf. Zwar befinde ich mich auf dieser Liste der „Informationsterroristen und Kriegsverbrecher“ in guter Gesellschaft. Aber dass ein europäischer Staat, dessen Regierung sich demokratisch nennt, so etwas offen und unangefochten im Einvernehmen mit US-Behörden tun kann, ist eine Schande.
Die ukrainischen Faschisten und ihre Helfer kennen offensichtlich keine Hemmungen mehr, und sie werden schon seit Jahren von den westlichen Regierungen, insbesondere der US-amerikanischen, britischen und der deutschen, bestätigt und unterstützt, ihre Verbrechen werden systematisch verschwiegen. Aber mit dieser schwarzen Liste entlarven sich meines Erachtens die Denunzianten und Kriegstreiber selber.
Es ist nicht hinzunehmen, dass hier unter den Augen der Weltöffentlichkeit Staatsterrorismus betrieben wird. Die Verfolgung von Kritikern und Oppositionellen durch ukrainische Regierungsorganisationen muss sofort gestoppt werden. Die Bundesregierung ist aufgefordert, bei der Regierung Selenski Protest gegen die Diskriminierung deutscher Staatsangehöriger, zu denen der SPD-Fraktionsvorsitzende gehört, einzulegen sowie alle Hilfe für die Ukraine einzustellen. Die Liste des CCD muss unverzüglich gelöscht werden.
Es bleibt abzuwarten, ob das geschieht und wie sich die Angelegenheit weiter entwickelt. Da hier namhafte Persönlichkeiten aus der ganzen Welt verfolgt werden, wird das international nicht einfach zu ignorieren sein. Die politische Lage ist entsetzlich, und die Verfolgung Andersdenkender in Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg nimmt Formen eines ungebremsten Faschismus an. Doch die ukrainische Regierung kann nicht damit rechnen, dass sich die angegriffenen Personen einschüchtern lassen.
Der Schriftsteller und Publizist Dr. jur. Wolfgang Bittner lebt in Göttingen. Von ihm erschienen 2014 „Die Eroberung Europas durch die USA“, 2019 „Die Heimat, der Krieg und der Goldene Westen“ sowie „Der neue West-Ost-Konflikt“ und 2021 „Deutschland – verraten und verkauft. Hintergründe und Analysen.
Titelbild: Moab Republic / Shutterstock
[«1] Desinformation in der Ukraine – Zweifel an Absichten des Präsidenten | deutschlandfunk.de
[«2] cpd.gov.ua/reports/спікери-які-просувають-співзвучні-ро/
[«3] consortiumnews.com/2022/07/27/us-should-not-fund-ukrainian-blacklist/
[«4] consortiumnews.com/2022/08/03/scott-ritter-chuck-schumers-war-on-free-speech/
[«5] Ebd.
Wut-Winter: Bundesheer bereitet sich auf Demo-Einsätze vor
Die Türkis-grüne Regierung ruft zur umfassenden Landesverteidigung auf. Sie meint damit jedoch nicht etwa die Verteidigung von Volk und Vaterland, sondern die: “geistige, zivile, wirtschaftliche und ökologische Landesverteidigung”, heißt es in einer Aussendung. Sie zeigt: Es geht vor allem darum, ideologische Ziele des Regimes zu verteidigen. Und da verwundert es wenig, dass sich das Heer, für das nun jahrelang kein Geld da war, in seinen plötzlichen, aufwendigen Übungen vor allem auf Einsätze gegen Demonstrationen vorbereitet.
Das Verteidigungsministerium startet eine “Informationskampagne” zum Thema „umfassende Landesverteidigung“ (ULV). Diese habe seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine mehr an Bedeutung gewonnen, behauptet Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP).
Neben der militärischen Landesverteidigung, die sich mit den Grundsätzen der Kernaufgaben der Landesverteidigung beschäftigen soll, soll nun auch die „wichtige Rolle der Geistigen, Zivilen und Wirtschaftlichen Landesverteidigung“ in den Fokus gerückt werden – „ergänzt wird diese durch die Ökologische Landesverteidigung“, heißt es in der Aussendung. Ziehen also unsere Soldaten für die Agenda 2030 in den Krieg gegen kritische Bürger?
Übung: Soldaten sollen Demonstranten mit Schlagstöcken zu Boden werfen
Jahrelang wurde den Österreichern erklärt, dass es nicht möglich sei, die Grenzen des Landes vor Immigranten zu schützen und kein Geld für das Bundesheer vorhanden sei. Nun stockt man den Etat plötzlich auf und hält regelmäßige, umfassende Übungen ab. Wie Medien berichten, vor allem mit dem Ziel, Österreichs Soldaten auf sogenannte “Inneneinsätze” vorzubereiten. Dabei handle es sich vor allem um die Vorbereitung auf brutale Einsätze bei Demonstrationen. So heißt es: “Einsatzkräfte mit Helmen, Schildern und Schlagstöcken schreiten ein, fixieren einige Gegendemonstranten mit massiver Körperkraft am Boden. Die Einsatzkräfte in martialisch anmutender Montur sind allerdings keine Polizistinnen und Polizisten, sondern: Soldaten des österreichischen Bundesheeres.”
Immer deutlicher wird seitens der Regierung die Trennlinie zwischen dem Volk und der Herrschenden gezogen. Bei geschichtskundigen Österreichern werden hierbei Erinnerungen an die brutale Niederschlagung des Februar-Aufstands 1934 unter der austrofaschistischen Dollfuß-Diktatur wach. Bereits die zunehmende Bespitzelung von Österreichs Polizisten, die sich zunehmend vom System entgegen der Verfassung benutzt sehen, erinnerte bereits im Zuge der Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen an diese finsteren Zeiten.
Einsatz-Grund: Wut-Winter?
Gegen welche Demonstrationen sich diese geplante Gewalt richten soll, lässt der bisherige Umgang der Regierung mit Demonstrationen nach zweierlei Maß bereits erahnen. So ist offenkundig, dass Protest-Märsche gegen die verfassungsfeindlichen Corona-Maßnahmen unter dem Vorwand ebendieser oft brutal von der Polizei verhindert wurden. Gleichzeitig wurden Black-Lives-Matter-Demos frenetisch beklatscht.
Die Anti-Corona-Maßnahmen-Demos wurden hingegen regelrecht als ein Sammelbecken des Bösen gebrandmarkt. Der von Nehammer erfundene Sturm auf das Parlament oder die angedrohte Kindes-Entziehung für Demogänger, waren dabei nur zwei von vielen verfassungswidrigen Entgleisungen der Regierung. Brisant: Mit Klaudia Tanner hat Österreichs Bundesheer eine Oberbefehlshaberin, die bekanntlich bereits im Vorfeld Spürhunde auf “Quarantäne-Brecher” hetzen wollte, der Wochenblick berichtete.
Auch der Blick in unser Nachbarland Deutschland offenbart in dieser Hinsicht Beunruhigendes. Dort rechne man bereits mit einem sogenannten “Wut-Winter”, wie Wochenblick berichtete. Dabei handle es sich um die Demonstrationen gegen Sozial-Abbau, Kälte-Leid und Armut mit denen man bereits jetzt aus der “Querdenker-Szene” aufgrund der fatalen Teuerungen durch die Selbstmord-Sanktionen rechnet. In dieser Vorbereitung darauf werden diese Demonstranten schon von vornherein zu Extremisten und Demokratiefeinden erklärt.
12 Memes, die Sie durch den Tag bringen, Teil 19 – OffGuardian
1. Einige von Ihnen haben vielleicht bemerkt, dass sich diese Woche etwas geändert hat. 2….
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Jetzt berichten Versicherungsgesellschaften über einen „unerklärlichen“ Anstieg der Todesfälle bei jungen Erwachsenen inmitten der Covid-Impfung Ende 2021
Ende 2021 deutete ein sprunghafter Anstieg von Versicherungsansprüchen auf einen mysteriösen Anstieg der Todesfälle bei jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 49 Jahren hin, der sich nicht vollständig mit der Covid-Pandemie erklären ließ.
Einem Bericht von KUSI zufolge meldeten die Versicherungsgesellschaften einen „überwältigenden“ und „unerklärlichen“ Anstieg der Schadensfälle bei den 18- bis 49-Jährigen.
KUSI interviewte Dr. Kelly Victory, die die besorgniserregenden Steigerungsraten bei den gemeldeten Herzinfarkten, der Bellschen Lähmung und bestimmten neurologischen Erkrankungen erläuterte.
„Diese Informationen wurden mir zugänglich oder auf meinem Radar… nach einer Anhörung mit Senator Ron Johnson, der eine Art zweite Meinung über die gesamte Reaktion auf die COVID-Pandemie einholen wollte“, sagte Dr. Victory. „Die medizinischen Daten wurden von drei Militärärzten veröffentlicht, die die Informationen aus der Militärdatenbank bezogen, in der die sogenannten ICD-Codes, also die Diagnosecodes, gesammelt werden. Und diese Ärzte hatten das Gefühl, sie glaubten aufgrund ihrer eigenen Beobachtungen, dass sie einen signifikanten Anstieg bei bestimmten Erkrankungen feststellen konnten.“
„Sie gingen also zurück und riefen die Datenbank des Militärs zu bestimmten Erkrankungen über einen Zeitraum von fünf Jahren von 2016 bis 2020 auf“, fuhr sie fort. „Sie haben sich also 2016, ’17, ’18, ’19 und ’20 die Prävalenz bestimmter Erkrankungen angesehen, darunter Dinge wie Herzinfarkt, Blutgerinnsel, lange Fehlgeburten und solche Dinge. Sie verglichen diese Daten mit der Häufigkeit der gleichen Erkrankungen im Kalenderjahr 2021 und stellten einen alarmierenden Anstieg bei bestimmten Erkrankungen fest. So wurde zum Beispiel ein Anstieg der Herzinfarkte um 270 % im Jahr 2021 festgestellt, eine Zunahme der Bell’schen Lähmung und bestimmter neurologischer Beschwerden um 300 %.“
Einem Versicherungsunternehmen zufolge ist die Zahl der Todesfälle unter jungen Erwachsenen im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie um 40 % gestiegen, und das, obwohl es Covid-Impfungen gibt, die die Sterblichkeitsrate insgesamt drastisch senken sollten.
„Der Leiter der in Indianapolis ansässigen Versicherungsgesellschaft OneAmerica sagte, dass die Sterblichkeitsrate bei Menschen im arbeitsfähigen Alter im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie um atemberaubende 40 % gestiegen ist“, berichtete The Center Square zuvor.
„Wir erleben derzeit die höchsten Todesraten, die wir in der Geschichte dieser Branche je gesehen haben – nicht nur bei OneAmerica“, sagte der CEO des Unternehmens, Scott Davison, während einer Online-Pressekonferenz. „Die Daten sind für alle Akteure in diesem Geschäft konsistent.“
„OneAmerica ist ein 100-Milliarden-Dollar-Versicherungsunternehmen, das seinen Hauptsitz seit 1877 in Indianapolis hat“, fügte The Center Square zum Hintergrund hinzu. „Das Unternehmen hat etwa 2.400 Mitarbeiter und verkauft Lebensversicherungen, einschließlich Gruppenlebensversicherungen, an Arbeitgeber im ganzen Land.“
Davison sagte, der Anstieg der Todesfälle sei „eine riesige, riesige Zahl“ und fügte hinzu, dass es „hauptsächlich Menschen im arbeitsfähigen Alter zwischen 18 und 64“ seien, die sterben, und nicht nur ältere Menschen. Covid-19 ist eine Krankheit, die vor allem für ältere Menschen und Risikogruppen wie immungeschwächte Menschen ein hohes Sterberisiko darstellt.
„Im dritten Quartal haben wir festgestellt, dass die Sterblichkeitsrate im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie um 40 % gestiegen ist“, sagte er.
„Um Ihnen eine Vorstellung davon zu geben, wie schlimm das ist, würde eine Katastrophe, die nur einmal in 200 Jahren auftritt, einen Anstieg von 10 % gegenüber der Zeit vor der Pandemie bedeuten“, sagte er. „40 % sind also ein unerhörter Wert.“
Ende Januar führte die Epoch Times eine multivariate Analyse des Anstiegs der überzähligen Todesfälle unter jungen Erwachsenen durch, um die Ursache des Anstiegs zu ermitteln.
„Bei den 18- bis 49-Jährigen stieg die Sterblichkeit in der ersten Hälfte des Jahres 2020 dramatisch an, stagnierte dann etwas, bevor sie im dritten Quartal 2021 wieder anstieg“, berichtete der Analyst Petr Svab.
„Wenn man die COVID-19-Todesfälle ausschließt und davon ausgeht, dass die Todesfälle durch Drogenüberdosierung, Alkohol und Tötungsdelikte 2021 in ähnlicher Intensität wie 2019 weitergehen, gibt es immer noch etwa 50.000 überzählige Todesfälle in der Altersgruppe der 18- bis 64-Jährigen“, fügte Svab hinzu.
Im März berichtete die Epoch Times, dass der Trend bei den überzähligen Todesfällen „abzuflauen scheint“, obwohl die Zahlen aufgrund einer Verzögerung bei der Berichterstattung aktualisiert und revidiert werden müssen.

„Der dramatische Anstieg der überzähligen Todesfälle im letzten Jahr – Todesfälle, die nicht auf COVID-19 zurückzuführen sind – scheint sich zu beruhigen. Zwischen Oktober und Januar ist die Zahl dieser Todesfälle um mehr als die Hälfte zurückgegangen, wie aus den Daten der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) hervorgeht“, so die Times. Es sei darauf hingewiesen, dass die obige Abbildung die überzähligen Todesfälle im Vergleich zum gleichen Monat in den Jahren 2017-2019 zeigt, bereinigt um die Bevölkerung.
Man kann jedoch die Spitze der überzähligen Todesfälle, die nicht auf Covid zurückzuführen sind, Anfang 2022 sehen, sowie eine kurze Spitze der überzähligen Todesfälle auf Covid später im Jahr 2022.

Unterm Strich: Dies hätte nicht passieren dürfen, wenn die Impfstoffe so „100 % sicher und wirksam“ gewesen wären, wie sie beworben wurden. Der lebensrettende Nutzen der Impfstoffe für ältere und gefährdete Menschen hätte mehr als ausreichend sein müssen, um die Gesamtsterblichkeit zu senken. Wenn die Covid-Reaktion der Gesundheitsexperten als „erfolgreich“ angesehen werden soll, hätte die Gesamtheit ihrer Bemühungen die Übersterblichkeit in allen Fällen senken müssen.
Stattdessen ist die Gesamtsterblichkeit seit Jahren erhöht, und es gab unerklärliche Spitzen bei der Sterblichkeit junger Erwachsener. Die Frage ist: Warum?
Erzbischof Viganò im Interview bei Steve Bannon: Die Agenda der korrupten Milliardäre und „Das SARS-CoV-2 Virus ist nichts anderes als eine saisonale Grippe“
Steve Bannon (SB): Eure Exzellenz, nach der Psychopandemie haben wir jetzt die russisch-ukrainische Krise. Befinden wir uns in „Phase zwei“ eines einzigen Projekts, oder können wir die Covid-Farce jetzt als beendet betrachten und uns mit dem Anstieg der Energiepreise beschäftigen?
Seine Exzellenz Carlo Maria Viganò (CMV): Wenn wir in den letzten zwei Jahren mit einer echten Pandemie konfrontiert gewesen wären, die durch ein tödliches Virus verursacht wurde, für das es außer einem Impfstoff keine anderen Heilmittel gab, könnten wir denken, dass der Notfall nicht beabsichtigt war. Doch das ist nicht der Fall: Das SARS-CoV-2-Virus ist nichts anderes als eine saisonale Grippe, die mit den vorhandenen Behandlungsmethoden und einer wirksamen Vorbeugung auf der Grundlage einer Stärkung der Immunabwehr hätte geheilt werden können. Das Verbot von Behandlungen, die Diskreditierung der Wirksamkeit von Medikamenten, die seit Jahrzehnten im Einsatz sind, die Entscheidung, ältere Menschen, die erkrankt sind, in Pflegeheimen unterzubringen, und die Einführung einer experimentellen Gentherapie, die sich nicht nur als unwirksam, sondern auch als schädlich und oft tödlich erwiesen hat – all dies bestätigt uns, dass die Pandemie mit dem Ziel geplant und gesteuert wurde, den größtmöglichen Schaden anzurichten. Dies ist eine Tatsache, die durch die offiziellen Daten festgestellt und bestätigt wurde, obwohl dieselben Daten systematisch gefälscht wurden.
Sicherlich sind diejenigen, die die Pandemie auf diese Weise steuern wollten, nicht bereit, jetzt leicht nachzugeben, auch weil hinter all dem milliardenschwere Interessen stehen. Aber was „sie“ wollen, muß nicht immer eintreten.
SB: Wurde die Pandemie Ihrer Meinung nach aus Unerfahrenheit so gehandhabt, Eure Exzellenz? Oder lag es an der Korruption der Verantwortlichen, die sich in einem Interessenkonflikt befinden, weil sie von der Pharmaindustrie bezahlt werden?
CMV: Das ist das zweite Element, das es zu bedenken gilt: Die Reaktion auf die Pandemie war überall auf der Welt die gleiche: Die Gesundheitsbehörden passten sich sklavisch den Gesundheitsprotokollen an, die der wissenschaftlichen Literatur und den medizinischen Erkenntnissen zuwiderliefen, und folgten stattdessen den Anweisungen selbsternannter „Experten“, die für ihre sensationellen Misserfolge, ihre apokalyptischen, völlig realitätsfernen Vorhersagen und ihre schwerwiegenden Interessenkonflikte bekannt sind. Wir können nicht glauben, dass Millionen von Ärzten auf der ganzen Welt ihr medizinisches Grundwissen verloren haben und glauben, dass man eine Grippe zu einer Lungenentzündung auswachsen lassen und dann mit Tachypirin behandeln oder die Patienten an ein Beatmungsgerät anschließen sollte. Wenn sie dies getan haben, dann aufgrund des Drucks – bis hin zur Erpressung – der Gesundheitsbehörden auf das medizinische Personal, mit Hilfe einer skandalösen Kampagne des Medienterrorismus und mit Unterstützung westlicher Führer. Die meisten dieser Führer sind Mitglieder einer Lobby – des Weltwirtschaftsforums -, die sie ausgebildet und auf den höchsten Ebenen nationaler und internationaler Institutionen platziert hat, um sicher zu sein, dass die Regierenden gefügig sind. Klaus Schwab hat sich bei vielen Gelegenheiten öffentlich damit gebrüstet, dass er in der Lage sei, sogar bei religiösen Führern einzugreifen. Auch dies sind dokumentierte Tatsachen in all den Ländern, die den Weisungen der WHO und der Pharmakonzerne gefolgt sind. Es gibt eindeutig ein einziges Skript unter einer einzigen Leitung: Das beweist die Existenz eines kriminellen Plans und die Böswilligkeit seiner Schöpfer.
SB: In einigen Ihrer anderen Äußerungen haben Sie von einem „golpe bianco“ (einem „stillen Putsch“) gesprochen.
CMV: Ein „stiller Putsch“ ist ein Staatsstreich, der ohne Gewaltanwendung stattfindet und von einer Regierung durchgeführt wird, die ihre Macht auf verfassungswidrige Weise ausübt.
In diesem Fall wurde der Putsch in allen westlichen Ländern fast gleichzeitig durchgeführt, beginnend in den ersten Jahren der 1990er Jahre. In Italien begann dieser Staatsstreich mit der Veräußerung von Unternehmen, in die investiert wurde, und der Privatisierung von Dienstleistungen, die normalerweise die Staatskasse belasteten, wie z.B. das Gesundheits- und das Verkehrswesen, und zwar auf Anweisung der Hochfinanz, die Mario Draghi am 2. Juni 1992 auf der Jacht Britannia erhielt.
Ja, Mario Draghi, der damals Generaldirektor des Finanzministeriums war und den der damalige Präsident der Italienischen Republik, Francesco Cossiga, einen „feigen Geschäftsmann“ nannte. In anderen Ländern fand dieser Umsturz auf analoge Weise statt, mit einer Reihe von schrittweisen Übertragungen von Souveränität an supranationale Einrichtungen wie die Europäische Kommission, die Europäische Zentralbank, den Internationalen Währungsfonds und die Weltbank. Mit der Einführung des Euro [im Jahr 2002] wurde die Währungssouveränität den Staaten, die dem Maastrichter Vertrag beigetreten sind, entzogen und auf die Europäische Zentralbank übertragen, die eine private Bank ist. Diese Bank entscheidet über den Zinssatz, mit dem sie die nationalen Haushalte finanziert, und zwar mit dem Geld, das ihr dieselben Länder bereits gegeben haben. In der Praxis verlangt die Europäische Zentralbank Zinsen für Geld, das sie jeweils nur einen Pfennig zurückgibt, und das auch nur unter bestimmten Bedingungen: Reformen, Kürzungen der öffentlichen Ausgaben, Einführung von Gesetzen zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter, des Abtreibungsrechts, der Indoktrination von Kindern, usw. Die Einführung eines ausgeglichenen Haushalts in die Verfassung – als ob der Staat ein Unternehmen wäre – war ebenfalls Teil des stillen Putsches.
Alle Mitglieder dieser Gremien, darunter auch dieselben Machthaber, die auf Empfehlung nicht gewählter Mächte ernannt wurden oder dank der Manipulation von Informationen Wahlen gewinnen konnten, sind gleichzeitig Diener von Hochfinanzkonzernen oder großen Investmentfonds – einige waren deren Angestellte, wie Draghi von Goldman Sachs – andere wurden nach Ablauf ihrer Amtszeit Angestellte. Genauso wie die Arzneimittelbehörden und Gesundheitsorganisationen sich aus ehemaligen BigPharma-Mitarbeitern zusammensetzen, die oft Beraterverträge erhalten und von eben jenen Pharmafirmen bezahlt werden, die sie eigentlich im Auge behalten sollen.
Bis zur Pandemie wurde die Macht in der Praxis zumindest formell noch von den einzelnen Staaten verwaltet, und die Gesetze wurden von den Parlamenten verabschiedet. Doch seit zwei Jahren sind die Parlamente entmachtet, und all jene, denen es gelungen ist, das Weltwirtschaftsforum und andere Lobbys an die Spitze von Regierungen und internationalen Institutionen zu bringen, haben begonnen, Gesetze gegen die Verfassung und die Interessen der Nation zu erlassen, Sie gehorchen den Befehlen, die ihnen von oben gegeben werden – „von den Märkten“, wie sie uns sagen -, die in Wirklichkeit aus einer sehr kleinen Zahl multinationaler Konzerne bestehen, die konkurrierende Unternehmen verschlingen, die beruflichen Fähigkeiten mit einer Beeinträchtigung der Qualität des Produkts vernichten und den Schutz und die Löhne der Arbeitnehmer dank der Komplizenschaft der Gewerkschaften und der Linken verringern.
Kurzum, wir werden von einem hohen Kommando von Wucherern und Spekulanten regiert, von Bill Gates, der in Großbetriebe am Vorabend der Lebensmittelkrise oder in Impfstoffe kurz vor dem Ausbruch der Pandemie investiert, bis hin zu George Soros, der mit den Schwankungen von Währungen und Staatsanleihen spekuliert und zusammen mit Hunter Biden ein Biolabor in der Ukraine finanziert.
Zu glauben, dass es keinen Zusammenhang zwischen den Anstiftern dieser Verbrechen und denjenigen gibt, die sie auf den höchsten Ebenen der nationalen Regierungen, der EU und der UNO ausführen, ist ein Zeichen von Misstrauen, denn selbst ein Kind könnte verstehen, dass wir von einer Gruppe ideologisch abweichender und moralisch korrupter Technokraten als Geiseln gehalten werden. Die Völker der Welt müssen ihre Souveränität zurückfordern, die von der globalistischen Elite an sich gerissen wurde.
Die Anstifter dieses Verbrechens zeigen sich stolz auf dem Davos-Forum, bei den Treffen der Trilateralen Kommission oder der Bilderberg-Gruppe zusammen mit den Regierenden, den Premierministern, den Direktoren von Zeitungen und Fernsehsendern, den CEOs von Social Bankers und den Direktoren von sozialen Plattformen und multinationalen Konzernen, den Bankern und den Direktoren von Rating-Agenturen, den Präsidenten von Stiftungen und selbsternannten Philanthropen. Sie alle verfolgen dieselbe Agenda – die sie auf ihren Websites veröffentlichen – und sind von ihrer eigenen Macht so überzeugt, dass sie ungestraft bekräftigen – wie Soros und Schwab es kürzlich getan haben -, dass es notwendig ist, ein Narrativ zu schaffen, das über die Mainstream-Medien verbreitet wird, um ihre Entscheidungen für die Menschen akzeptabel zu machen. Sie nutzen Zensur und Massenmanipulation als instrumentum regni, und das haben wir sowohl bei der Pandemie-Farce als auch bei der Pro-Zelensky-Propaganda in der Ukraine unter Beweis gestellt.
Wir müssen begreifen, dass unsere Herrscher Verräter unserer Nation sind, die sich der Auslöschung der Bevölkerung verschrieben haben, und dass alle ihre Handlungen darauf abzielen, den Bürgern den größtmöglichen Schaden zuzufügen. Das ist kein Problem der Unerfahrenheit oder Unfähigkeit, sondern der intentio nocendi – der vorsätzlichen Absicht zu schaden. Ehrliche Bürger finden es unvorstellbar, dass diejenigen, die sie regieren, dies mit der perversen Absicht tun, sie zu untergraben und zu zerstören, so dass es ihnen schwerfällt, dies zu glauben. Die Hauptursache für dieses schwerwiegende Problem liegt in der Korruption der Autorität und dem resignierten Gehorsam der Regierten.
Auch die katholische Kirche hat, beginnend mit der Revolution des Zweiten Vatikanischen Konzils und vor allem während der letzten neun Jahre des bergoglianischen „Pontifikats“, die gleiche kognitive Dissonanz erlebt: Die Gläubigen und der Klerus haben sich damit abgefunden, bloßen zynischen Beamten zu gehorchen – die nicht weniger korrupt und pervers sind als ihre Pendants im tiefen Staat -, obwohl es offensichtlich war, dass das Ziel der angeblichen „Reformen“ immer die systematische Zerstörung der Kirche durch ihre höchsten Führer war, die Ketzer und Verräter sind. Und ich stelle fest, dass die tiefe Kirche auf die gleichen falschen Argumente zurückgegriffen hat, um die lehrmäßige, moralische und liturgische Auflösung zu verschleiern: vor allem die falsche Behauptung, dass diese Reformen „von Grund auf“ gefordert und nicht mit Gewalt von oben aufgezwungen wurden. Genauso wie die Reformen, die vom Weltwirtschaftsforum, der Bilderberg-Gruppe und den Trilateralen geplant werden, von ihren Infiltratoren in den höchsten Ebenen der Nationen und internationalen Organisationen angenommen werden und den Anschein erwecken, dass ihre Pläne durch die Zustimmung des Volkes ratifiziert werden.
SB: Und was raten Sie, Eure Exzellenz, um aus dieser Sackgasse herauszukommen?
CMV: Der Respekt vor der Autorität ist dem zivilisierten Menschen angeboren, aber es ist notwendig, zwischen Gehorsam und Unterwürfigkeit zu unterscheiden. Sehen Sie, jede Tugend besteht aus dem gerechten Mittel zwischen zwei entgegengesetzten Lastern, ohne ein Kompromiss zu sein, aber auch als Gipfel zwischen zwei Tälern, sozusagen. Der Ungehorsam sündigt, indem er zu kurz greift, indem er sich einem guten Befehl einer legitimen Autorität nicht unterwerfen will; die Unterwürfigkeit hingegen sündigt durch Übermaß, indem sie sich ungerechten oder von einer illegitimen Autorität erteilten Befehlen unterwirft. Der gute Bürger sollte wissen, wie man der zivilen Autorität nicht gehorcht, und der gute Katholik sollte dasselbe mit der kirchlichen Autorität tun, indem er nicht gehorcht, wenn die Autorität Gehorsam gegenüber einer ungerechten Anordnung verlangt.
SB: Erscheint Ihnen dieses Gerede nicht ein wenig revolutionär, Exzellenz?
CMV: Weit gefehlt. Die Anarchisten und die Höflinge haben beide eine verzerrte Vorstellung von Autorität: Die einen leugnen sie, die anderen vergöttern sie. Das gerechte Mittel ist der einzige moralisch gangbare Weg, denn es entspricht der Ordnung, die der Herr der Welt aufgeprägt hat und die die himmlische Hierarchie respektiert. Wir schulden der legitimen Autorität in dem Maße Gehorsam, in dem sie ihre Macht für die Zwecke ausübt, für die sie von Gott eingesetzt wurde: das zeitliche Wohl der Bürger im Falle des Staates und das geistliche Wohl der Gläubigen im Falle der Kirche. Eine Autorität, die ihren Untertanen Böses auferlegt, ist aus diesem Grund unrechtmäßig und ihre Anordnungen sind nichtig. Vergessen wir nicht, dass der wahre Herr, von dem alle Autorität ausgeht, Gott ist, und dass die irdische Autorität – sowohl die zivile als auch die geistliche – immer stellvertretend ist, das heißt, dass sie der Autorität Jesu Christi, des Königs und Hohenpriesters, untergeordnet ist. Die stellvertretende Autorität von Herrschern an die Stelle der königlichen Autorität des Herrn zu setzen, ist eine verrückte Geste und – ja – revolutionär und rebellisch.
SB: Was will die Elite erreichen? Sie verspricht uns Frieden, Sicherheit, Wohlstand und Arbeit, aber derzeit gibt es mehr als fünfzig bewaffnete Konflikte auf der Welt; unsere Städte sind unbewohnbar, voller Krimineller, in Verfall versunken und werden von Minderheiten abweichender Menschen beherrscht.
CMV: Dies ist das dritte unbestreitbare Element, das nicht übersehen werden darf: Die Pandemie wurde als Instrument zur Errichtung eines totalitären Regimes geplant, das von nicht gewählten Technokraten ohne jeden Sinn für demokratische Vertretung konzipiert wurde.
Das Gleiche geschieht mit der Ukraine-Krise: Die Mehrheit der Bürger ist absolut nicht dafür, Waffen in die Ukraine zu schicken und Sanktionen gegen die Russische Föderation zu verhängen, und dennoch tun die Regierungschefs so, als hätten sie die volle Unterstützung ihrer eigenen Nationen, unterstützt durch peinliche Verfälschungen der Realität durch die Mainstream-Medien. Und in einigen Ländern wie Italien geschieht dies in einer Situation beunruhigender Komplizenschaft aller Staatsgewalten, sowohl bei der Legitimierung der Verletzung der Grundrechte im Rahmen der Anti-Covid-Verordnungen als auch bei der Ratifizierung der Beteiligung an einem Konflikt, obwohl das italienische Parlament niemals über den Eintritt in diesen Konflikt beraten hat und den sogar der Präsident der Republik, der Garant der Verfassung, unter dem Beifall der europäischen Technokraten billigt und fördert. Auch in diesem Fall gehorchen die Regierenden nicht dem Willen des Volkes und verfolgen nicht das Gemeinwohl, sondern befolgen Befehle, die ihnen von supranationalen Gebilden mit eigenen, bekanntlich subversiven Interessen erteilt werden.
Wenn sie von der „Umwandlung von Gütern in Dienstleistungen“ und von der „Sharing Economy“ durch den digitalen Sektor sprechen, wollen sie die Bürgerinnen und Bürger ihres Privateigentums enteignen: „Ihr werdet nichts besitzen und ihr werdet glücklich sein.“ Und wenn sie die Privatisierung von staatlichen Gütern oder Dienstleistungen durchsetzen, wollen sie sich die Gewinne aneignen, während sie die Kosten auf den Schultern der Gemeinschaft belassen. Da aber nicht alle Länder bereit sind, diesen „Reset“ mitzumachen, zwingen sie sie dazu, indem sie Wirtschaftskrisen, Pandemien und Kriege provozieren. Das ist Hochverrat und Subversion.
Der vorsätzliche Charakter dieses Umsturzes ist offenkundig, ebenso wie das Wissen um die katastrophalen Folgen der sozialen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Entscheidungen, die sowohl in Bezug auf die Pandemie als auch auf die Ukraine-Krise getroffen wurden. Bergoglio hat es auch zugegeben: Ein Staatsoberhaupt hat ihm Monate vor Putins Militäroperation in der Ukraine offenbart, dass die NATO und die Europäische Union die Russische Föderation absichtlich provozieren, nachdem sie jahrelang die von Kiew durchgeführten ethnischen Säuberungen gegen die russischsprachige Minderheit im Donbass und auf der Krim ignoriert haben. Ziel dieser Provokation war es, einen Konflikt zu entfachen, der als Vorwand dienen sollte, um die Verhängung von Sanktionen gegen die Russische Föderation zu legitimieren und die westlichen Staaten zu zwingen, die „grüne Wende“ einzuleiten. Gleichzeitig sollte die Wirtschaft der Nationen zum Vorteil einiger weniger internationaler Investmentfonds und Marktspekulationen in Mitleidenschaft gezogen werden. Im Wesentlichen werden dieselben Prämissen angeführt, mit denen die Enclosure Acts in England und später der Holodomor in der Ukraine gerechtfertigt wurden, um die Bauernmassen in billige Arbeitskräfte für die Industrialisierung der Großstädte zu verwandeln. Um einen Krieg zu vermeiden, hätte die NATO nicht vertragswidrig erweitert werden dürfen, und der Schutz der russischsprachigen Minderheit in der Ukraine hätte gewährleistet werden müssen, wie im Minsker Protokoll von 2014 gefordert.
Wenn dies nicht geschehen ist, liegt das daran, dass der wahre Zweck, den sie erreichen wollten, nichts mit dem scheinbaren Zweck zu tun hat, den sie öffentlich verkündet haben. Und ich stelle fest, dass es sich dabei nicht um abstrakte Spekulationen handelt, sondern um konkrete Tatsachen, die schon vor Jahrzehnten von den Theoretikern des Great Reset vorausgesehen und geplant wurden, um einen gesellschaftlichen Wandel zu erzwingen, den niemand will, und um die Wirtschaft und das Finanzwesen der westlichen Welt von Grund auf neu zu starten – so wie man einen Computer neu startet.
Die Tatsache, dass dies zu Elend, Konkurs, dem Scheitern von Unternehmen, Arbeitslosigkeit, sozialer Instabilität und der Vergrößerung der Kluft zwischen Arm und Reich, dem Rückgang der Geburtenrate und dem Abbau wesentlicher Dienstleistungen führt, wird als vernachlässigbares Detail betrachtet, wobei es einzig und allein darum geht, die Massen mit falschen Argumenten zu indoktrinieren, die einen Krieg oder die Kontrolle über jedes Detail des Lebens der Menschen befürworten, wobei jeder, der anderer Meinung ist, kriminalisiert und als Feind des Volkes hingestellt wird. Ich habe den Eindruck, dass dieses Narrativ unter dem Gewicht der Lügen der Elite und ihrer Komplizen untergeht.
SB: Können Sie uns ein Beispiel nennen, Eure Exzellenz?
CMV: Das offensichtlichste Beispiel ist die Entdeckung, dass Richard Kalergi, einer der Gründerväter der Europäischen Union, eine Politik des Social Engineering betreiben wollte, die darauf abzielte, die nationalen Gesellschaften Europas durch Einwanderung und Kreuzung zu verändern, indem er Migrationswellen mit der Attraktivität billigerer Arbeitskräfte vorantrieb. Wenn man sieht, mit welch bösartiger Hartnäckigkeit die Wellen illegaler Einwanderer weiterhin willkommen geheißen werden, obwohl die Auswirkungen dieses Phänomens auf die Sicherheit der Städte, die allgemeine Kriminalitätsrate und die Identität der nationalen Bevölkerungen offensichtlich sind, dann zeigt das, daß der ursprüngliche Plan zum größten Teil verwirklicht wurde und daß Maßnahmen ergriffen werden müssen, um zu verhindern, daß er vollendet wird.
SB: Und doch sind diese Dinge nicht zufällig geschehen: Sie haben es uns gesagt.
CMV: Sie haben völlig recht: Was mich verblüfft, ist, mit welcher Unverfrorenheit die Befürworter der Agenda 2030 uns schon lange im Voraus gesagt haben, welche kriminellen Projekte sie uns gegen unseren Willen aufzwingen wollen; trotz dieser Beweise gibt es diejenigen, die sich darüber wundern, dass sie nach Jahren der unaufhaltsamen Infiltration ihre Pläne direkt vor unseren Augen verwirklichen, während sie uns als „Verschwörungstheoretiker“ beschuldigen. Es gibt definitiv eine Verschwörung, aber diejenigen, die vor Gericht gestellt werden müssen, sind diejenigen, die sie durchgeführt haben, nicht diejenigen, die sie anprangern.
SB: Joe Biden schiebt die Verantwortung für die Krise Wladimir Putin in die Schuhe. Stimmen Sie diesem Urteil zu?
CMV: Die Amerikaner wissen sehr wohl, daß der Benzinpreis schon lange vor der russisch-ukrainischen Krise gestiegen ist und sich aufgrund der – tatsächlichen oder angeblichen – Sanktionen der internationalen Gemeinschaft gegen die Russische Föderation weiter erhöht hat. Heute wissen wir, dass die Sanktionen – wie vorhersehbar – Putin nicht im Geringsten beeinträchtigt haben, aber das Motiv dahinter ist, dass sie die westlichen Nationen und insbesondere die europäischen Nationen treffen sollten, um eine Wirtschafts- und Energiekrise zu provozieren, mit der die ökologische Umstellung, die Rationen, die Bevölkerungskontrolle und die Zensur von Informationen legitimiert werden sollten.
Putin ist nicht auf die Provokationen des tiefen Staates hereingefallen und hat sich darauf beschränkt, nur so weit einzugreifen, wie es notwendig war, um dem russischsprachigen Donbass Sicherheit und Schutz zu bieten. Und er stürmte das Stahlwerk Azovstal, in dem eines der geheimen amerikanischen Biolabors untergebracht war, in dem bakteriologische Waffen hergestellt und Experimente mit SARS-CoV-2 durchgeführt wurden. Andererseits hatte die Familie Biden ein großes Interesse daran, einen Krieg in der Ukraine zu führen, um die Korruptionsfälle zu vertuschen, in die Hunter Biden verwickelt war, und um von den drohenden Skandalen abzulenken, die sich gegen Obama und Hillary Clinton wegen Russiagate und gegen den tiefen Staat wegen des Wahlbetrugs gegen Trump abzeichnen.
Der Stellvertreterkrieg der USA gegen die russische Invasion ist in Wirklichkeit ein Krieg des tiefen Staates gegen eine Nation, die sich geweigert hat, sich von den Wahnvorstellungen der globalistischen Technokraten verschlingen zu lassen, und die heute Beweise für die vom tiefen Staat begangenen Verbrechen hat. Aber während die EU die europäischen Staaten erpressen kann, indem sie die Auszahlung von Geldern und Kreditzinsen an die Durchführung von „Reformen“ knüpft – da diese Staaten nur eine begrenzte monetäre und fiskalische Souveränität haben -, gilt das nicht für Rußland, das eine souveräne und unabhängige Nation ist und sich selbst mit Rohstoffen, Energie und landwirtschaftlichen Nahrungsmitteln versorgt.
SB: Ist diese bipolare Vision, die die Konfrontation zwischen den USA und der UdSSR aus dem Kalten Krieg wieder aufgreift, nicht mehr gültig?
CMV: Die hegemoniale Linke hat eine manichäische Einteilung in Gut und Böse vorgenommen: links gegen rechts, Liberalismus gegen Faschismus, Globalismus gegen Souveränismus, Impfen gegen No-vax. Die „Guten“ sind offensichtlich die Linken: liberal, aber solidarisch, globalistisch, integrativ, ökumenisch, widerstandsfähig und nachhaltig. Die „Bösen“ sind ebenso offensichtlich Patrioten, Christen, Rechte, Souveränisten und Heterosexuelle.
SB: Was unterscheidet die heutige Struktur der westlichen Länder von der Vergangenheit?
CMV: Die Verschmelzung des Schlimmsten des Liberalismus mit dem Schlimmsten des kollektiven Sozialismus. Heute, nach zwei Jahren der Pandemie-Farce, sehen wir, wie der globalistische Liberalismus sich kommunistischer und diktatorischer Methoden bedient, um sich mit seinem Great Reset durchzusetzen, und wie die kommunistischen Regime liberale Methoden anwenden, um die oberen Ränge der Partei zu bereichern, ohne die totale Kontrolle über die Bevölkerung zu verlieren. Das zeigt, dass sich das geopolitische Gleichgewicht in Richtung einer multipolaren Vision verschiebt und dass der vom tiefen Staat angeheizte Bipolarismus im Niedergang begriffen ist.
SB: Gibt es eine Analogie zu dem, was in der katholischen Kirche unter dem Pontifikat von Jorge Mario Bergoglio geschieht?
CMV: Die tiefe Kirche ist in gewissem Sinne ein Ableger des tiefen Staates. Aus diesem Grund sollte es uns nicht überraschen, dass wir Zeugen der Zerstörung von Glaube und Moral im Namen von Ökumene und Synodalität sind, wobei liberale Irrtümer im theologischen Bereich angewandt werden; und auf der anderen Seite die Umwandlung des Papsttums und der römischen Kurie in ein Politbüro, in dem die kirchliche Autorität sowohl absolut ist als auch von ihrer Treue zum Lehramt entbunden ist, und zwar nach den Modalitäten der Machtausübung in einer Diktatur kommunistischer Prägung. Das Recht gründet sich nicht mehr auf die Gerechtigkeit, sondern auf die Bequemlichkeit und den Nutzen derjenigen, die es anwenden: Es genügt zu sehen, wie hart der Vatikan mit dem Klerus und den Gläubigen umgeht, die traditionell sind, und andererseits mit welcher Nachsicht der Vatikan notorische Abtreibungsbefürworter (ich denke an Biden und Pelosi als die auffälligsten Fälle) sowie die Propagandisten der LGBTQ-Ideologie und der Gender-Theorie lobt. Auch hier haben sich Liberalismus und Kommunismus verbündet, um die Institution von innen heraus zu zerstören, so wie es im zivilen Bereich geschehen ist. Aber wir wissen, dass contra legem fit, quod in fraudem legis fit – was das Gesetz umgeht, wird gegen das Gesetz getan.
SB: Eure Exzellenz, was glauben Sie, wie sich die Dinge in den Vereinigten Staaten in naher Zukunft ändern können?
CMV: Die eventuelle Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus würde echte Friedensverhandlungen ermöglichen, sobald der tiefe Staat aus der Verwaltung und den Regierungsbehörden ausgemerzt worden ist. Aber der Wiederaufbau wird sicherlich die Zusammenarbeit und die Opfer aller erfordern, sowie eine solide spirituelle Vision, die den Wiederaufbau des sozialen Gefüges inspiriert. Wenn all dies durch den nachgewiesenen Wahlbetrug bei den letzten Präsidentschaftswahlen geschehen ist, wäre Trumps Sieg noch auffälliger und hätte starke Auswirkungen auf die Verzweigungen des tiefen Staates in Europa und insbesondere in Italien.
In jedem Fall könnten die Zwischenwahlen den Republikanern eine Mehrheit im Repräsentantenhaus und im Senat verschaffen, sobald die Diener des tiefen Staates – darunter vor allem die „Neokonservativen“ – aus dem Amt gedrängt worden sind.
Das Scheitern der Bemühungen, Trump für die Farce des Angriffs auf das Kapitol verantwortlich zu machen, sollte die Organisatoren – zu denen auch Nancy Pelosi gehört – davon abhalten, zu versuchen, die Szene im nächsten Jahr zu wiederholen, was nicht nur ein Déjà-vu wäre, sondern auch ins Groteske abgleiten würde.
SB: Ist der Great Reset also gescheitert? Können wir ein Siegeslied singen?
CMV: Ein Siegeslied kann nur gesungen werden, wenn der Krieg gewonnen wurde. Der Great Reset ist ontologisch zum Scheitern verurteilt, weil er von unmenschlichen und teuflischen Prinzipien inspiriert ist. Aber sein Ende, so unausweichlich es auch sein mag, kann noch einige Zeit dauern, je nachdem, was wir in der Lage sind, ihm entgegenzusetzen, und was in den Plänen der göttlichen Vorsehung enthalten ist.
Wenn der Herr uns einen Waffenstillstand, eine Zeit des Friedens gewähren will, nachdem wir begriffen haben, wie schrecklich die Hölle auf Erden ist, die die Feinde Gottes und der Menschen anstreben, dann müssen wir uns verpflichten, wieder aufzubauen – nicht „besser wieder aufzubauen“, sondern genau das Gegenteil – ja, wieder aufzubauen, was zerstört worden ist: die Familie, das Band der Ehe, die moralische Erziehung der Kinder, die Liebe zu unserem Land, die Hingabe an die harte Arbeit und die brüderliche Nächstenliebe, besonders gegenüber den Wehrlosesten und Bedürftigsten. Wir müssen die Heiligkeit und Unantastbarkeit des Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod bekräftigen, die Komplementarität der beiden Geschlechter gegen den Wahnsinn der Gender-Ideologie verteidigen, die Kinder vor Verderbnis schützen und die Unschuld, auf die sie Anspruch haben, garantieren. Wir müssen endlich die Logik des Profits – die typisch für die liberale Mentalität ist – hinter uns lassen, um den Stolz zurückzuerlangen, unsere Pflicht zu erfüllen, auch wenn uns niemand zuschaut, das, was wir herstellen, professionell zu produzieren und zu einem ehrlichen Preis zu verkaufen. Und wir müssen aufhören, uns für minderwertig zu halten, nur weil jemand beschlossen hat, dass es in seinem gottlosen Modell einer dystopischen Gesellschaft etwas ist, wofür man sich schämen muss, ehrlich, loyal, aufrichtig und gottesfürchtig zu sein. Schämen sollten sich vielmehr diejenigen, die zur Tötung von Kindern und alten Menschen, zur geplanten Ausrottung der Bevölkerung durch bösartige Impfkampagnen, zur Massensterilisation, zur Sodomie, zur Pädophilie und zu den abartigsten Entgleisungen aufrufen.
SB: Eure Exzellenz, glauben Sie, dass die Welt zu Gott zurückkehren kann?
CMV: Die Welt kann und muss zu Gott zurückkehren: Das ist eine Notwendigkeit, die sich aus der göttlichen Ordnung ergibt, die der Schöpfer der Schöpfung aufgeprägt hat. Sie muss zu Gott zurückkehren, denn nur wo Christus regiert, kann es wahre Gerechtigkeit und wahren Frieden geben. Und die Welt kann dies tun, aber nicht in einer kollektivistischen oder gemeinschaftlichen Vision, in der der Einzelne in der Masse verschwindet, sondern in einer persönlichen und individuellen Vision, in der jeder von uns frei erkennt, dass nichts besser sein kann als das, was unser himmlischer Vater für uns vorbereitet hat, da er uns liebt und uns an seiner Herrlichkeit teilhaben lassen will.
Wenn wir alle zu Gott zurückkehren, werden auch unsere Nationen seine Herrschaft anerkennen und ihre Gesetze an sein Gesetz anpassen. Lasst uns also beten, dass das, was der Psalmist singt, Wirklichkeit werden möge: Laudate Dominum omnes gentes; laudate eum omnes populi (Ps 116,1)- Lobt den Herrn, ihr Nationen, lobt ihn, ihr Völker. Quoniam confirmata est super nos misericordia ejus; et veritas Domini manet in æternum (Ps 116:2) – Denn seine Barmherzigkeit wird über uns bestätigt, und die Wahrheit des Herrn bleibt für immer.
Neue Sitzmöbel in der Stadt „kreieren Plätze zum Verweilen“
Linzer Pfarrhausplatz, später Vormittag. Zwei Frauen, die eine etwa 15, die andere vermutlich 65, sitzen im Schanigarten des Kaffeehauses Meier und unterhalten sich. „Oma, kennst du schon die neuen Dwellos?“, fragt die Jüngere. Oma, die gerade mit ihrem Cappuccino beschäftigt ist, stellt die Schale zurück auf den Tisch und sagt: „Nein, ich weiß nicht, wie die Dwellos schmecken.“ Vermutlich hat sie dabei an eine neue Dessert-Kreation gedacht.
Ihre Enkelin kichert und zeigt mit der Hand in Richtung Kirche. „Aber Oma, Dwellos heißen diese beiden blauen Sitzgarnituren da drüben!“ Oma schaut nun in die angezeigte Richtung und sieht, wie sich einige Kinder auf dem neuen Platzmöbel wälzen. „Komisch“, sinniert die ältere Dame, „früher hätte man Parkbänke dazu gesagt.“ Von den alten klassischen Parkbänken stehen auch noch einige auf dem Pfarrplatz herum.
Teure Ruheflächen
Die Dwellos sind die jüngere und modernere Ausgabe einer öffentlichen Sitzgelegenheit. Zunächst ist das Exemplar auf dem Pfarrplatz noch das einzige dieser Art in Linz, doch dürfte es schon bald auch andere Orte der Stadt erobern. Bis zum Herbst dieses Jahres sollen noch weitere 40 Stück im Zentrum der Stadt aufgestellt werden, die sich die Möblierung 70.000 Euro kosten lässt. „Die Dwellos kreieren Plätze zum Verweilen“, heißt es dazu vollmundig aus dem Rathaus, wobei – zumindest in der Vergangenheit – die meisten Linzer eines solchen Fingerzeigs nicht bedurften. „Natürlich kann man nur dort sitzen, wo auch eine Bank steht, aber meinen Verweilort habe ich noch immer selbst gefunden“, sagt der Benutzer einer klassischen Linzer Parkbank und lobt: „Auf der kann man wenigstens gerade sitzen.“
Die Dwellos, die die Form einer Donauwelle symbolisieren, sind leicht geschwungen und gerundet. Sie sind ein Produkt der Kunststudentin Anna Weberberger, die damit ein wenig „von dem Gefühl des Sitzens am Wasser“ vermitteln will. „Da sitzen wird doch lieber auf einer alten Parkbank direkt am Wasser“, sagt ein junges Paar, das die Dwellos zwar unbequem findet, „irgendwie aber doch originell“. Nach den Worten von Bürgermeister Klaus Luger steigern diese die Aufenthaltsqualität in der Linzer Innenstadt. Mal schauen…
Solarsitze
Damit laufe die Stadt lediglich den tradierten Werten hinterher, findet der Linzer FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr, der so seine eigenen Ideen, Vorschläge im Hinblick auf öffentliche Sitzgelegenheiten hat. Seiner Ansicht nach hätte man auch etwas anderes machen können und er verweist auf Sitzbänke, wie man sie nun immer öfter an den Gestaden des Mittelmeeres und der Adria sehen kann. Dort findet man Bänke, auf denen vom Spazierengehen oder Müßiggang ermattete Menschen nicht nur verweilen und zu neuen Kräften kommen können, sondern die darüber hinaus auch noch Energie produzieren.
Grabmayr würde mit solchen Bänken gern die Donaulände bestücken. „Sitzen könnte man zwar auf ihnen“, sagt ein klassischer Parkbankbenutzer in Linz, den ich mit einem Bild dieser energieproduzierenden Bank konfrontiere, „nur bequem sind auch diese nicht. – Wo kann ich mich da anlehnen? – Und wo wird so eine Bank entsorgt, wenn sie einmal hinüber ist?“
Per Pflaster zum gläsernen Bürger
Forscher des MIT entwickelten Sticker in Briefmarkengröße, die Ärzten helfen sollen, leichter Ultraschallbilder anzufertigen und ihre Patienten zu überwachen. In diesem Fall werden diese Pflaster einfach an etlichen Stellen des Körpers aufgeklebt – und die Ärzte kriegen hochauflösende Bilder über längere Zeiträume geliefert.
Genau dort weicht die Hoffnung auf „harmlosen“ Fortschritt. Es erinnert stark an die Pläne der Ukraine, bis 2030 die ganze Gesundheit aller Bürger zu überwachen. Was heute mit dem Ultraschall von chronisch kranken Patienten beginnt, geht morgen mit totaler Kontrolle einher. In diesem Fall wäre die Aussage von Great-Reset-Ministerin Edtstadler, dass Corona „nur zum warmlaufen“ war, eine Drohung. Blutdruck zu hoch? Sie kriegen keinen Kredit fürs Haus, denn sie könnten ja sterben, bevor Sie ihn abzahlen. Sie haben eine Routineuntersuchung geschwänzt? Womöglich könnten Sie eine ansteckende Krankheit haben und ihnen kann der Gesundheitsminister verbieten, mit dem Bus zu fahren.
Ein zweischneidiges Schwert
Gerade nach den letzten zwei Jahren sollten wir sehr vorsichtig sein, wenn es darum geht, unsere Gesundheit dem Staat oder anderen öffentlichen Stellen anzuvertrauen. Die Technik kann Leben retten – aber sie kann auch Grundlage dafür sein, dass die Eliten uns endgültig zu gläsernen Bürgern machen, über die sie allzeit und in jedem Lebensbereich bestimmen. Der WEF-Berater Yuval Harari bewirbt in Büchern und Reden, dass die Eliten uns zu Maschinen „aufwerten“ wollen – und da ist der freie Wille mit Sicherheit nicht einprogrammiert.
Druck auf Grüne wächst: Nun fordert auch Selenskyj-Berater den Weiterbetrieb deutscher AKW
Es darf den deutschen Grünen durchaus peinlich sein, dass die ideologiegesteuerte Vernichtung Deutschlands längst aus aller Welt angeprangert wird. Nun kommt auch aus der Ukraine scharfe Kritik an den grünen Plänen, die verbliebenen Atomkraftwerke abzuschalten. War man beim Mainstream sonst stets begeistert, wenn Vertreter der Ukraine Forderungen an Deutschland richteten, so ist nun tatsächlich von einer “Einmischung” in die deutsche Politik die Rede…
Wurden jedwede Appelle, Forderungen nach Geld, Waffen und Sanktionen sowie faktische Beleidigungen durch die ukrainische Führung oder vertretungsweise den ehemaligen Botschafter der Ukraine in Deutschland stets unkritisch verbreitet, so scheint der neueste Einmischungsversuch für vergleichsweise geringe Begeisterungsstürme zu sorgen. Mychailo Podoljak, engster Berater von Wolodymyr Selenskyj, fordert (selbstverständlich neben weiteren Waffenlieferungen) den Weiterbetrieb der verbliebenen drei Atommeiler Isar 2, Neckarwestheim 2 und Emsland in Deutschland. Der Grund ist logisch: Man fürchtet, dass bei einer schweren Energiekrise und dem Verzicht auf das Ausschöpfen aller Möglichkeiten die Solidarität mit der Ukraine in Deutschland kippen könnte.
Tatsächlich instrumentalisieren die deutschen Grünen den Ukraine-Krieg zwar mit Begeisterung als Vorwand für das Vorantreiben ihrer massiv schädlichen “Energiewende”. Soweit wie Selenskyjs Berater will man aber nicht denken: Es geht bei den aktuellen Vorgängen nicht darum, die Ukraine zu unterstützen – vielmehr nutzt man die Ukraine auf der einen und Russland auf der anderen Seite, um arglosen Bürgern den eigenen Traum vom Ökosozialismus überzustülpen. Wenn der einmal installiert ist, wird man ihn so schnell nicht wieder loswerden, so die Hoffnung. Was die Deutschen aktuell erleben, ist eben keine kurzfristige Reaktion auf eine “Krise”. Die sogenannten Maßnahmen werden bleiben. Aus “Frieren für die Ukraine” wird “Frieren für’s Klima”.
Wann die Solidarität mit der Ukraine, soweit in der breiten Bevölkerung überhaupt noch vorhanden, endgültig verpufft sein wird, ist dabei nicht von Belang – ebenso wenig wie das Wohl des deutschen Volks, das für Regierende per Amtseid an höchster Stelle stehen sollte. Die Ukraine tut derweil ihrerseits nicht viel dafür, sich das Verständnis deutscher Bürger zu bewahren: So fabuliert auch Mychailo Podoljak weiter von einem vollständigen Sieg der Ukraine inklusive Rückeroberung der Donbass-Region und der Krim. Wie realistisch das ist, muss scharf hinterfragt werden. Interesse an Verhandlungen besteht offensichtlich auch weiterhin nicht.
Die grüne Ideologiebesoffenheit stößt bei den Deutschen zumindest zunehmend auf Widerstand: Selbst im ARD-DeutschlandTrend musste man feststellen, dass die Mehrheit der Bevölkerung hinter der Atomenergie steht. Ob die Menschen ausreichend Druck auf die Regierung ausüben werden, um das Schlimmste zu verhindern, wird sich zeigen: In Wahrheit ist eine längere AKW-Nutzung (vor allem bei fehlender neuerlicher Inbetriebnahme alter Meiler) nur eine Maßnahme von vielen, die nötig wären, um einen kalten und dunklen Winter für die Deutschen zu verhindern. Teile der Grünen schließen einen vorübergehenden Weiterbetrieb der drei Kraftwerke nicht mehr vollständig aus, doch das allein wird Deutschland nicht retten.
Möglicherweise strafbar: Sportmagazin Kicker beleidigt Fußballprofi
Der Kicker ist da wohl etwas machtbesoffen: „Modeste entlarvt sich als gieriger Egoist (…) der bevorstehende Wechsel zum BVB entlarvt den Angreifer einmal mehr“.
„Gieriger Egoist“.
Laut Kicker auch noch „Wiederholungstäter“.
Ob der französische Fußballstar eine Strafanzeige wegen Beleidigung prüft?
Corona-Zwangsmaßnahmen: Deutschland im Paralleluniversum! | Ein Kommentar von Alexander von Wrese (AfD)
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Doug Casey über das Aufkommen von Alternativen, während die von den USA geführte Weltordnung ins Wanken gerät – schnallen Sie sich an
Internationaler Mensch: Seit dem Einmarsch in die Ukraine haben die USA und ihre europäischen Verbündeten beispiellose Sanktionen gegen Russland verhängt. In einem mutigen Schritt fror die US-Regierung auch die US-Dollar-Reserven der russischen Zentralbank ein.
Daraufhin verlangte Russland als Gegenleistung für seine Energie eine Bezahlung in Rubel.
Was halten Sie von dieser neuen Phase der wirtschaftlichen Kriegsführung?
Doug Casey: Das ist ein äußerst dummes und destruktives Vorgehen der USA. Was die USA mit diesem Wirtschaftskrieg gegen Russland – oder auch mit der Unterstützung des Zelenski-Regimes in der Ukraine – tun, hat keine Vorteile, sondern in jeder Hinsicht enorme Nachteile.
Im Wesentlichen haben die USA und die westlichen Mächte Hunderte von Milliarden Dollar an Vermögenswerten der russischen Regierung sowie einzelner Russen beschlagnahmt. Das ist schlicht und einfach Diebstahl. Es ist ein Warnschuss an alle Menschen auf der Welt: Euer Vermögen ist in westlichen Ländern nicht sicher. Es ist ein Grund, aus dem US-Dollar auszusteigen und etwas anderes zu verwenden.
Das hat sich für die USA als Rückschlag erwiesen. Sie tragen dazu bei, die westlichen Volkswirtschaften zu ruinieren, indem sie den Fluss des russischen Öls und insbesondere des Erdgases nach Europa unterbrechen. Außerdem verlangen die Russen jetzt die Bezahlung in Rubel. Der Rubel ist jetzt eine viel stärkere Währung, denn um die Russen zu bezahlen, muss die Welt Rubel kaufen. Die Russen haben sich ein Beispiel am US-amerikanischen Spielbuch genommen. Vor Jahrzehnten erklärten die Saudis, sie würden nur US-Dollar als Zahlungsmittel für Öl akzeptieren. Und so mussten die Menschen Dollar kaufen, wenn sie saudisches Öl wollten.
Die USA versuchen, das Vertrauen in ihre Währung sowie die Stabilität und die vermeintliche Ehrlichkeit des auf dem Dollar basierenden Systems zu zerstören. Das ist extrem gefährlich für eine Währung, die auf nichts anderem als auf Vertrauen beruht. So etwas kann dazu führen, dass das Vertrauen weggeweht wird wie ein Haufen Federn in einem Hurrikan.
Der Emittent des Dollars, die bankrotte US-Regierung (oder ihr Vermittler, die Fed), wird Ihnen nichts Konkretes im Austausch dafür geben. Aber sie kann eine unbegrenzte Anzahl von ihnen ausgeben. Der Dollar ist seit vielen Jahren ein IOU-Nichts. Doch die Scharade neigt sich dem Ende zu. Die US-Regierung ist jetzt wie ein Pokerspieler „on tilt“.
Internationaler Mensch: Kürzlich reiste Wladimir Putin in den Iran. Infolgedessen kündigte die iranische Nationale Ölgesellschaft einen 40-Milliarden-Dollar-Energiedeal mit dem russischen Unternehmen Gazprom an. Man kann mit Sicherheit sagen, dass sie bei ihren Transaktionen nicht mehr den US-Dollar verwenden werden.
Was bedeutet dies für künftige geopolitische Allianzen und wirtschaftliche Geschäfte, die die Vorherrschaft der USA untergraben?
Doug Casey: Die USA befinden sich in einem ernsthaften Niedergang – finanziell, wirtschaftlich und soziologisch – und die Welt weiß das. Nur ein Narr will die ungesicherten Verbindlichkeiten einer bankrotten Regierung halten, vor allem einer, die so arrogant ist zu glauben, dass sie Vermögenswerte willkürlich konfiszieren kann.
Das Hauptexportgut der USA sind heute, wie schon in den letzten 40 Jahren, US-Dollar. Wir produzieren eigentlich nicht mehr so viel. Wir liefern den Leuten Dollars. Im Gegenzug liefern sie uns riesige Mengen an materiellen Gütern. Die Schiffe kommen voll beladen in den US-Häfen an; auf der Rückfahrt sind sie meist leer. Die USA haben sich von einer Nation der Produzenten und Gläubiger in eine Nation der Konsumenten und Schuldner verwandelt.
Unser Hauptexportgut sind Dollars, nicht Weizen und Boeings. In der Zwischenzeit schafft die US-Regierung weitere Dollars in Billionenhöhe, um die heimische Wirtschaft zu stützen. Das wird für die Verwendung des Dollars bei internationalen Transaktionen sehr schlecht enden.
Obwohl die Inlandspreise um etwa 15 % steigen, war der Dollar in den letzten Monaten gegenüber anderen Währungen recht stark. Der Grund für dieses Paradoxon ist die Verschuldung. Fast alle Schulden der Welt lauten auf den Dollar. Und um diese Schulden zu bedienen, insbesondere angesichts der steigenden Zinssätze, brauchen die Menschen Dollar.
Es gibt also ein Gerangel um Dollar, um all die Schulden zu bedienen. Das ist wirklich ziemlich pervers.
Internationaler Mensch: Russland und China haben kürzlich ihr Interesse an der Entwicklung einer neuen Reservewährung mit anderen BRICS-Ländern angekündigt.
Was würde das bedeuten, wenn es einen ernsthaften Konkurrenten für das US-geführte System gäbe?
Doug Casey: Das ist schon seit Jahren absehbar.
Länder, die unsere Gegner sind – wie Russland und China – verwenden den US-Dollar für den Handel untereinander. Und warum? Das ist ziemlich seltsam, denn diese heißen Kartoffeldollar müssen alle über New York abgewickelt werden. Der Grund ist, dass die Russen dem chinesischen Yuan nicht wirklich trauen und die Chinesen dem russischen Rubel nicht. Beides sind Fiat-Währungen, die außerhalb der Grenzen der Länder, die sie ausgegeben haben, nur wenig Wert haben. Das Gleiche gilt für die Inder, die Iraner, die Brasilianer, die Südafrikaner und alle anderen – sie können die Währungen der anderen nicht verwenden. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verwenden sie im Wesentlichen den Dollar.
Alle Währungen der Welt – jede einzelne – sind „fiat“-Einheiten, im Wesentlichen politische Fußbälle, deren Zahlen und Werte radikal und willkürlich schwanken können. Der Dollar ist nur die größte und beste unter ihnen. Er wird nicht so leicht ersetzt werden, weil sich die ganze Welt daran gewöhnt hat, ihn zu benutzen. Niemand will eine von Washington kontrollierte Einheit verwenden, aber was ist die realistische Alternative? Die schlaffen, von Soziopathen geführten Regierungen der Dritten Welt sind nicht in der Lage, eine neue Super-Fiat-Währung auf die Beine zu stellen – das würde nur eine weitere Ebene von Risiko und Komplexität schaffen. Sie alle können sehen, dass sogar der Euro, eine künstliche Esperanto-Währung, kurz vor dem Zusammenbruch steht. Keine dieser Regierungen hat die gleichen Interessen, und sie trauen einander ganz sicher nicht.
Was wird passieren? Sie werden zu Gold übergehen, um ihre Rechnungen untereinander zu begleichen. Ich sage nicht, dass sie ihren Untertanen erlauben werden, in Gold zu sparen und damit zu handeln – das ist höchst unwahrscheinlich. Aber ich denke, dass dies für Abrechnungen zwischen Regierungen unvermeidlich ist. Die einzige Alternative ist der Tauschhandel – „Ich tausche tausend Tonnen Kakao gegen zwei gebrauchte Panzer, 500 Kühe und 100 Tonnen Wolle“. Eine Flohmarkttransaktion, die in einer komplizierten industriellen Welt nicht sehr wahrscheinlich ist… Deshalb wurde das Geld erfunden.
Die Welt kehrt zum Gold zurück. Nicht, weil irgendeine Regierung oder ein Wirtschaftswissenschaftler das will – eher das Gegenteil ist der Fall. Aber es ist unwahrscheinlich, dass dies geschieht, es sei denn, es kommt zu einem Kreditkollaps und Billionen von Dollar an Aktien, Anleihen, Bankeinlagen und anderen Schulden werden vernichtet. Das Gute daran ist, dass die etwa 6 Milliarden Unzen Gold, die jetzt vorhanden sind, immer noch da sein werden.
Die aktuellen Ereignisse führen zum Ende des US-Dollarsystems. Und wenn der US-Dollar für den internationalen Handel nicht mehr benötigt wird oder nicht mehr erwünscht ist, wird ihn jeder abstoßen. All diese Dollars werden zurück in die USA fließen, wo sie per Gesetz akzeptiert werden müssen. Niemand wird sie im Ausland haben wollen. Oder nicht viel mehr als die indische Rupie, der kolumbianische Peso oder die ukrainische Griwna.
Sie werden zurück in die USA kommen, um US-Immobilien, US-Aktien und US-Unternehmen zu kaufen.
All diese Dollars, die wir jahrzehntelang exportiert haben, haben die Inflation im Lande niedrig gehalten, weil sie im Ausland herumflogen und die Preise im Ausland in die Höhe trieben. Sie werden zurück in die USA kommen. Die Inlandspreise werden in die Höhe schießen, wenn der Dollar zusammenbricht und das Eigentum an US-Vermögenswerten auf ausländische Bürger übertragen wird.
All diese Dollars, die jahrzehntelang exportiert wurden, führten zu einem künstlich hohen Lebensstandard für die Amerikaner. Wenn sie zurückkommen – und sie werden zurückkommen, wenn die Welt aufhört, Dollars zu wählen – wird der Lebensstandard in den USA erheblich sinken.
Internationaler Mensch: Der US-Dollar, der Euro, der russische Rubel, der chinesische Yuan und die übrigen Währungen sind alle Fiat-Währungen.
Welche Vorteile haben Länder mit wertvollen Rohstoffen gegenüber anderen, wenn alle Fiat-Währungen weiter an Wert verlieren?
Doug Casey: Es ist toll, wertvolle Rohstoffe zu haben, aber man kann Öl nicht als Geld verwenden. Wenn das alles wäre, würden Venezuela, Nigeria, Irak und Kasachstan zu den reichsten Ländern der Welt gehören. Das Gleiche gilt für jedes andere Land mit wertvollen Rohstoffen. Tatsächlich sind die Länder mit dem größten Mineralienreichtum in der Regel die ärmsten und instabilsten. Aber das ist eine Diskussion für ein anderes Mal.
Geld ist an sich kein Reichtum. Aber es repräsentiert Reichtum. Es steht für einen Überschuss der Produktion über den Konsum. Ein gutes Geld muss bestimmte Eigenschaften haben.
Es muss haltbar sein; deshalb verwenden wir keinen Weizen als Geld. Es muss teilbar sein; deshalb verwendet man keine Kunstwerke als Geld. Es muss bequem sein, deshalb verwendet man kein Blei als Geld. Es muss beständig sein, deshalb kann man keine Immobilien als Geld verwenden. Und es muss einen gewissen Nutzwert haben; deshalb kann man kein Papier als Geld verwenden.
Aus diesem Grund wird die Welt wieder zu Gold zurückkehren. Es gibt Argumente, die für Silber und Argumente, die für Bitcoin angeführt werden können. Und das war’s dann auch schon. Wir werden sehen, wie sich die Dinge in der chaotischen Welt, mit der wir konfrontiert sind, regeln. Und hier ist eine Aussage, die den durchschnittlichen Leser schockieren wird: Die Regierung sollte nichts mit Geld zu tun haben. Geld sollte – wie das Bankwesen, die Zinssätze, die Märkte und die Wirtschaft – völlig von der Politik abgekoppelt sein. Deshalb ist Gold, nicht Papier, das wahre Geld.
Wohin entwickelt sich der Goldpreis? Im Verhältnis zu einem Scheffel Weizen, einem Pfund Kaffee oder einem Pfund Kupfer ist er meiner Meinung nach im Moment genau richtig. Ich sage schon seit mehreren Jahren, dass der Goldpreis im Verhältnis zum Dollar angemessen und ausgeglichen ist. Der Goldpreis ist nicht mehr so hoch wie 1971 bei 35 Dollar oder 2001 bei 260 Dollar.
Wenn der Dollar überleben soll, sollte er mit einer festen Menge Gold einlösbar sein. Man sagt, die USA besitzen 265 Millionen Unzen Gold. Aber wie viele Dollar gibt es? Wie der Dollar selbst ist auch diese Zahl eine Art schwebende Abstraktion. Die Schätzungen variieren. Vor allem, weil es viele Definitionen von Geld gibt – ganz zu schweigen von Fast-Geld und Kredit. Es werden Zahlen von 6 Billionen bis 80 Billionen Dollar genannt. Die Zahl ist wahrscheinlich akademisch und kann möglicherweise nicht ermittelt werden.
Teilen Sie 265 Millionen durch eine der Zahlen, die „Ökonomen“ heraufbeschwören, und Sie erhalten eine sehr große Zahl. Allein um ein typisches jährliches Handelsdefizit der USA von etwa 500 Milliarden Dollar zu finanzieren, würde die gesamte Goldmenge sofort verschwinden, selbst wenn der Goldpreis bei 2.000 Dollar liegen würde. Vielleicht sollte der Goldpreis bei 20.000 Dollar oder mehr liegen.
Was wird also passieren? Ich denke, die Antwort ist Chaos. Die Welt kehrt zum Gold zurück, weil wir auf eine chaotische Finanzsituation zusteuern, und Gold ist der einzige finanzielle Vermögenswert, der nicht gleichzeitig die Haftung eines anderen ist. Und es ist eine Untertreibung zu sagen, dass keine dieser Regierungen einander oder den Papierwährungen der anderen vertraut.
Internationaler Mensch: Wie wird sich Ihrer Meinung nach das geopolitische Schachbrett der Welt in den kommenden Jahren verändern? Was sind die Auswirkungen auf die Investitionen?
Doug Casey: Wenn man sich verschiedene Zeiten in der Geschichte anschaut – die Weltkarte hat sich enorm verändert, etwa von 1910, als alles sanft und wohlhabend war, bis 1920, als fast alles nicht mehr wiederzuerkennen war. Im Jahr 1940 sah die Welt noch ganz anders aus als im Jahr 1950. Ich gehe davon aus, dass die Welt von 2020, die sich bereits stark verändert hat, im Jahr 2030, also in 8 Jahren, ganz anders aussehen wird.
Nach 2030 sehen wir einer Science-Fiction-Realität entgegen. Es ist gut möglich, dass wir in den USA so etwas wie einen Bürgerkrieg erleben werden. Und / oder ernsthafte Sezessionsbewegungen.
Es ist sogar noch wahrscheinlicher, dass Kanada auseinanderbricht. Das Gleiche wird mit Mexiko und Brasilien passieren. Ganz Afrika wird sich neu strukturieren. Viele europäische Länder werden sich wahrscheinlich auflösen – Spanien und Teile Frankreichs. Italien ist erst vor 170 Jahren ein Land geworden. Deutschland hat sich erst vor 150 Jahren vereinigt. Russland wird sich mit Sicherheit in kleinere ethnische Länder aufteilen.
Ob man es will oder nicht, es werden Millionen von Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten nach Europa einwandern.
Millionen von Chinesen werden von China nach Afrika auswandern, was den Afrikanern gar nicht gefallen wird. Menschen von überall her, nicht nur aus Lateinamerika, werden in die USA und nach Kanada strömen.
Die Farben der Landkarte an der Wand werden sich in den kommenden Jahren verändern. Das wird tief greifende Auswirkungen auf die Investitionen haben. Dazu gehört, dass viele Währungen austrocknen und verschwinden werden.
Das wird noch in diesem Jahrzehnt geschehen. Also schnallen Sie sich an.
Anmerkung der Redaktion: Die Fed hat bereits enorme Verzerrungen in die Wirtschaft gepumpt und eine „Alles-Blase“ aufgeblasen. Die nächste Runde des Gelddruckens wird die Situation wahrscheinlich an den Rand des Zusammenbruchs bringen.
Wenn Sie sich in der komplizierten wirtschaftlichen und politischen Situation zurechtfinden wollen, dann sollten Sie sich dieses neu veröffentlichte Video von Doug Casey und seinem Team ansehen.
Darin verrät Doug, was Sie wissen müssen und wie sich diese gefährlichen Zeiten auf Ihr Vermögen auswirken könnten.
Beendet endlich die durch den Kohlenstoff-Imperialismus verursachte Verarmung Afrikas!

Vijay Jayaraj
Wenn die Bürger in London, Wien und Berlin aufgrund von Energieknappheit von Stromausfällen bedroht sind, greifen ihre Regierungen zu Kohlekraftwerken, um sie zu retten. Wir haben das erlebt, als das russische Gasembargo die europäischen Staaten dazu zwang, ihre Abneigung gegen Kohle zu unterdrücken – ein bisschen so, wie wenn eine Lebensmittelknappheit Veganer dazu veranlasst, in Steakhäuser zu rennen.
Aber was ist mit Afrika? Millionen von Afrikanern werden von den Eliten Europas und Nordamerikas systematisch in eine Zukunft ohne fossile Brennstoffe und voller Armut gezwungen. Das ist Kohlenstoff-Imperialismus, bei dem westliche Führer, die sich dem Aberglauben an das Klima verschrieben haben kontrollieren, welche Art von Energie die Menschen in Afrika nutzen.
Der Philosoph Olúfẹ́mi O. Táíwò nennt das Phänomen Klima-Kolonialismus und definiert es als „Vertiefung oder Ausweitung ausländischer Vorherrschaft durch Klima-Initiativen, die die Ressourcen ärmerer Länder ausbeuten oder auf andere Weise ihre Souveränität gefährden.“
Die Geschichte des wirtschaftlichen Erfolgs ist überall die gleiche: Nordamerika und Europa während des Industriezeitalters oder Indien und China in den letzten Jahrzehnten. In allen Fällen waren fossile Brennstoffe die wichtigste Triebkraft für eine bedeutende, langfristige wirtschaftliche Entwicklung.
Von Afrika zu erwarten, dass es das Gleiche aus dem Nichts erzeugen kann (buchstäblich mit Windkraft), zeugt von einer Arroganz, die die physikalischen Realitäten der Stromerzeugung und die Energiearmut von Millionen von Menschen leugnet.
[Hervorhebung vom Übersetzer]
„Afrika südlich der Sahara hat die niedrigsten Energiezugangsraten der Welt“, berichtet die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. „Nur etwa die Hälfte der Bevölkerung wird mit Strom versorgt; etwa 600 Millionen Menschen haben keinen Strom und 890 Millionen kochen mit traditionellen Brennstoffen (die umweltschädlich sind).“
Die Online-Publikation ESI Africa weist darauf hin, dass „ein Wasserkocher, mit dem zweimal täglich von einer Familie in Großbritannien Wassererhitzt wird, fünfmal so viel Strom verbraucht wie eine Person in Mali pro Jahr. Ein Tansanier braucht 8 Jahre, um so viel Strom zu verbrauchen wie ein Amerikaner in einem Monat, während ein Gefrierschrank in den Vereinigten Staaten 10x mehr Strom verbraucht als ein Liberianer in Nordafrika in einem Jahr“.
Die Afrikaner verfügen also über die spärlichste Energieversorgung, die weit unter dem liegt, was im Rest der Welt als Grundversorgung angesehen wird. Und ein Ende der bitteren Armut ist nicht in Sicht.
Die Lösung für den unmittelbaren Energiebedarf Afrikas und die langfristige wirtschaftliche Verbesserung besteht in mehr Investitionen in Kohle, Öl und Erdgas – Brennstoffe, die zuverlässig und erschwinglich sind.
„Durch die Herstellung von Gütern, sei es Mehrwert in der Landwirtschaft, Hightech-Komponenten, Traktoren, Werkzeugmaschinen, Haushaltswaren oder sogar Brot, werden die afrikanischen Volkswirtschaften südlich der Sahara die Armut verringern, indem sie produktive Arbeitsplätze schaffen und Wirtschaftswachstum ermöglichen“, erklärt PD Lawton, ein Forscher, der sich für den Wiederaufbau des Kontinents engagiert.
Die Internationale Energieagentur stellt fest, dass die derzeitigen Investitionen in den Energiesektor, insbesondere in fossile Brennstoffe, weit unter dem erforderlichen Niveau liegen, obwohl sie leicht zu erreichen sind. Afrika, das bereits unterfinanziert ist, sieht sich jedoch mit Kampagnen konfrontiert, die die Finanzierung von Projekten für fossile Brennstoffe unterbinden sollen.
Die Klimakreuzritter erreichen ihre Ziele sowohl durch internationale Politik als auch durch nationale Maßnahmen. Auf internationaler Ebene setzen die Kohlenstoff-Imperialisten Instrumente wie das Pariser Abkommen ein, um Kohlenwasserstoffe zu verbieten. Um die Entwicklung weiter zu behindern, stoppen die großen Finanzierungsinstitute den Fluss von Geldern für Projekte, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden. Die Weltbank, die Afrikanische Entwicklungsbank und zahlreiche große Geberorganisationen in Europa haben erklärt, dass sie keine neuen Initiativen dieser Art in Afrika finanzieren werden.
Dies verdammt die afrikanischen Staaten zu ewiger Armut und zur Abhängigkeit von erbärmlich unzuverlässigen „erneuerbaren“ Energieanlagen. Auf nationaler Ebene wird der Klimakreuzzug von Umweltschützern und so genannten Klimagerechtigkeitsgruppen angeführt.
In Südafrika beispielsweise forderten Aktivisten im Jahr 2021 den Energieminister Gwede Mantashe auf, seine Pläne für den Bau neuer Kohlekraftwerke mit einer Leistung von 1.500 Megawatt aufzugeben oder vor Gericht zu gehen. Aktivismus an der Basis und Propaganda sind die wichtigsten Instrumente der globalen Kohlenstoff-Imperialisten, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen.
Doch immer mehr führende Politiker stellen sich den Imperialisten entgegen. Im Juni sagte der Präsident von Niger Mohamed Bazoum: „Afrika wird durch die Entscheidungen der westlichen Länder bestraft, die öffentliche Finanzierung ausländischer Projekte für fossile Brennstoffe bis Ende 2022 einzustellen… Wir werden weiter kämpfen, wir haben fossile Brennstoffe, die ausgebeutet werden sollten.
Der afrikanische Kontinent soll seine natürlichen Ressourcen ausbeuten dürfen. Es ist offen gesagt unglaublich, dass diejenigen, die seit mehr als einem Jahrhundert Erdöl und seine Derivate ausbeuten, die afrikanischen Länder daran hindern, den Wert ihrer Ressourcen zu nutzen.“
Präsident Bazoum hat Recht. Die Nutzung der natürlich vorhandenen Energiequellen ist ein unveräußerliches Recht jeder souveränen Nation. Das Schicksal Afrikas sollte von seinen Völkern entschieden werden.
Vijay Jayaraj is a Research Associate at the CO2 Coalition, Arlington, VA., and holds a master’s degree in environmental sciences from the University of East Anglia, UK. He resides in Bengaluru, India.
Link: https://cornwallalliance.org/2022/08/end-carbon-imperialists-impoverishment-of-africa/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

