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Neue Initiative attackiert Bundesregierung: Deindustrialisierung Deutschlands ist längst Fakt!
Die horrenden Energiepreise bringen nicht nur Privathaushalte, sondern auch immer mehr Unternehmen in Schieflage. Die Produktion wird zu teuer in Deutschland – die Deindustrialisierung ist in vollem Gange. Wirtschaftsverbände fordern dringend ein Gegensteuern der Politik. Die Initiative “Rettet unsere Industrie” prangert neben der Energiepolitik ebenso überzogene Umweltvorschriften an und warnt vor Verarmung und Verelendung in Deutschland. Sie ruft auch die Bürger eindringlich dazu auf, sich für den Erhalt der heimischen Industrie einzusetzen.
Aufgrund der hohen Öl-, Gas- und Stromkosten haben die deutschen Hersteller ihre Preise im August massiv angehoben – die Erzeugerpreise erhöhten sich um 45,8 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt mit. Dies stellt den höchsten Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949 dar und toppt den erst im Juni erreichten bisherigen höchsten Anstieg von 37,2 Prozent noch einmal deutlich. Die Erzeugerpreise gelten als Index für die allgemeine Inflation, die im August schon bei 7,9 Prozent lag. In den nächsten Monaten könnte sie in den zweistelligen Bereich steigen und dafür sorgen, dass das Produzieren in Deutschland einfach zu teuer wird. In der industriellen Produktion läuft nichts ohne Energie. Die Energiepreise legen jedoch immer mehr zu, so stiegen sie im August im Vergleich zum Vormonat um 20 Prozent, verglichen mit August 2021 steigerten sie sich gar um 139 Prozent.
Weltweit produzierende Großkonzerne wie beispielsweise Volkswagen, BASF oder Siemens können produzieren, wo es am günstigsten ist und könnten daher die Verteuerung aushalten. Kleine Unternehmen hingegen wären aufgrund der explodierenden Kosten nicht mehr wettbewerbsfähig gegenüber der ausländischen Konkurrenz, was für sie das Aus oder eine Produktionsverlagerung bedeuten würde. Ganze Branchen wie beispielsweise die Aluminiumindustrie könnten betroffen sein. Sollte keine Lösung für die Energiekrise gefunden werden, werde diese Schlüsselindustrie aus Deutschland verschwinden, warnt der Präsident des Gesamtverbandes der Aluminiumindustrie Hinrich Mählmann. Auch ganze Regionen, wie der industriell geprägte süddeutsche Raum wären gefährdet, warnt Marc Lucassen, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben. Er sieht „klare Vorboten einer Deindustrialisierung unserer Region“.
Verarmung und Verelendung drohen
Für die Initiative “Rettet unsere Industrie” ist die Deindustriealisierung Deutschlands längst Realität – verursacht unter anderem durch die katastrophale Energiepolitik, überzogene Umweltvorschriften und den Fachkräftemangel. Die Konsequenzen: Millionen Arbeitsplätze sind in Gefahr, Deutschlands Wohlstand und der Sozialstaat stehen auf dem Spiel. Die Initiatoren warnen vor einem ökonomischen Niedergang und in der Folge vor Verarmung und Verelendung. Auf ihrer Website finden sie klare Worte:
“Der breiten Öffentlichkeit ist nicht bewusst, dass ein Großteil der Unternehmen aus rein betriebswirtschaftlicher Sicht kaum noch am Standort Deutschland investieren kann, weil eine übergriffige Politik systematisch dafür sorgt, die einst günstigen Standortfaktoren in unserem Land und in Europa immer weiter zu verschlechtern. Der Prozess der Deindustrialisierung nimmt immer mehr an Fahrt auf.
Statt wirkungsvoll gegenzusteuern, schwört die Politik die Bevölkerung und die Unternehmen auf “Verzicht” ein. Wir sollen immer mehr bezahlen, vielfach einfach auch nur noch für “heiße Luft”.
Unserer Volkswirtschaft droht aufgrund von politischen Maßnahmen erstmalig seit den beiden Weltkriegen erneut ein ökonomischer Niedergang. Die Bevölkerung soll sich auf Strommangel, Frieren und Hungern einstellen, sofern sie die sittenwidrig überhöhten, “grünen” Preise nicht bezahlen kann oder will. Die Bevölkerung soll sich auf Rationierungen und eine noch nie dagewesene Mangelwirtschaft einstellen.
Dass das nicht lange gut gehen kann, liegt auf der Hand. Es ist eine zerstörerische, destabilisierende Politik mit völlig ungewissen Folgen.”
Um diesen Abwärtstrend zu stoppen, stellt die Initiative folgende Forderungen:
- Preiswerte Energie für Unternehmen und Privathaushalte.
- Eine zuverlässige Energieversorgung ohne Rationierungen, Strom-Abschaltungen und Blackout-Gefahr.
- Keine erdrosselnde CO2-Bepreisung und unrealistische Verknappung von CO2-Zertifikaten.
- Schluss mit einer immer restriktiveren Bürokratie.
- Schluss mit existenz-bedrohenden Umwelt-Vorschriften und Verboten.
“Wir fordern Bundestag und Bundesregierung in diesem Sinne auf, Schaden abzuwenden und das Überleben von Industrie und Industriearbeitsplätzen zu gewährleisten”, so der mehr als dringliche Aufruf. Die Bürger sind zudem eingeladen, sich ihrerseits für den Erhalt der heimischen Industrie und damit unserer Volkswirtschaft insgesamt einzusetzen.
“Diese Initiative inspiriert und unterstützt bundesweit Menschen und Institutionen, sich effektiv und zielgerichtet für den Erhalt eines – meist nur recht bescheidenen – “Wohlstands für Alle”, sowie für die Bewahrung von Frieden und Freiheit zu engagieren”, heißt es auf der Website. Sie sieht sich als Impuls- und Ideengeber mit der Option auf eine neu entstehende Bürgerbewegung mit der Leitidee “Rettet unsere Industrie”.
Der Industriestandort Deutschland steht am Abgrund – das hat die Ampel mit Hilfestellung der Merkel-Regierung im Rekordtempo geschafft. Sind die Regierenden einfach zu unqualifiziert und zudem völlig in ihrem Klima-, Multikulti- und Genderwahn gefangen? Oder sind sie Ausführungsgehilfen der Global Player wie beispielsweise dem Weltwirtschaftsforum (WEF)?
Italien: Freude ohne Illusionen

Von WOLFGANG HÜBNER | Der klare Erfolg der rechten und konservativen Parteien in Italien ist eine vernichtende Niederlage der italienischen Linken und ein (vorläufiger) Sieg über die in- und ausländischen Mächte, die diesen Erfolg zu verhindern versucht haben. Darüber sollen und können sich alle rechtsdemokratischen Kräfte in Deutschland freuen. Wenn die Hetzer von t-online.de das […]
Leserbriefe zu „Hier die Rede Oskar Lafontaines beim 34. Pleisweiler Gespräch. Eine interessante Rede“

In diesem Beitrag ist auf das vorerst letzte Pleisweiler Gespräch aufmerksam gemacht worden. Oskar Lafontaine hat eine Rede gehalten. Das Thema lautete: „Ende der Entspannungspolitik? Wer Frieden will, muss sich von den USA befreien“. Zuvor hat Albrecht Müller ihn und die Gäste begrüßt. Im beigefügten Video beginnt der Vortrag ab Minute 9:30. Nach der Rede hat eine rege Diskussion mit dem Publikum stattgefunden. Von Besuchern sei die Rede „in hohem Maße“ gelobt worden. Die Aufzeichnung der Diskussion kann hier verfolgt werden. Hierzu haben wir interessante E-Mails erhalten. Danke dafür. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe, die von Christian Reimann zusammengestellt worden sind.
1. Leserbrief
Liebes NDS Team!
Lieber Herr Oskar Lafontaine!
Die Rede hat die Gesamtsituation, wie ich finde, nochmals sehr überzeugend auf den Punkt gebracht.
Entscheidend ist dabei, die komplette Verblendung unserer Regierung festzustellen.
Die Weigerung die Realität zu akzeptieren und damit vor allem, dass die USA keine friedliebende und Frieden bewahrende Nation sind. Dies stellt doch für uns alle ein immer bedrohlicheres Problem dar!
Nun kann man diese Realitätsverweigerung ein aufs andere mal anprangern und hervorheben. Allein es ändert offenbar nichts.
Vielleicht sehe ich es ja gerade zu extrem. Doch wenn ich mir diese Situation konsequent vor Augen führe, kann und muss es doch nur noch darum gehen, diese Regierung zu stoppen.
Herzliche Grüße!
Frank Kanera
2. Leserbrief
Liebe Nachdenkseiten,
ich war beim 34. Pleisweiler Gespräch nicht vor Ort und auch nicht online virtuell dabei.
Eben habe ich mir den Videobeitrag mit der Rede von Oscar Lafontaine angeschaut.
Schon die einleitenden Bemerkungen von Albrecht Müller waren gut.
Bei der Rede von Oscar wurde mir bewusst, dass die aktive Politikerklasse vergleichsweise durchgehend Kindergartenniveau hat.
Es ist schön, eine Stunde lang einem erfahrenen, klugen Menschen zuzuhören, der keine Infantilisierungs-Nachrichten aussendet oder Nudging-Versuche macht.
Mittlerweile glaube ich, dass wir in unserer besten Demokratie aller Zeiten Dissident neu definieren sollten; Oscar gehört dazu, Sahra auch – zumindest wohl bald Paria.
Walter Grossmann
3. Leserbrief
Sehr geehrte NDS’ler,
zwei Anmerkungen zu den Ausführen von Herrn Lafontaine:
1. Einerseits hat er korrekt darauf hingewiesen, dass die Geschwindigkeit, mit der die heute näher an Moskau herangerückten Raketensysteme, die russische Hauptstadt in noch kürzerer Zeit erreichen als das bei der sog. Kubakrise der Fall war. Es wird von 2 Minuten gesprochen. Dies zusammen mit der einseitigen Kündigung von Verträgen durch die USA, die auf Abrüstung und Vertrauensbildung gerichtet waren, sowie die immer fortschreitendere Einkreisung Rußlands durch die NATO, stellt aber doch andererseits die Frage in den Raum, wie lange Rußland denn noch hätte zuwarten sollen? Waren 8 Jahre, in denen Moskau entgegen der Bitten, die Donbasregionen nicht anerkannt hat und in denen verzweifelt versucht wurde, die Umsetzung des Minsk II Abkommens, einzufordern, nicht Bemühungen genug? Wer heute immer noch von einem Angriffskrieg Rußlands spricht, muß angeben, was denn realistischerweise noch hätte veranlaßt werden müssen/können. Die gleiche Frage wird sich bald auch für China stellen.
2. Lafontaine hat sein Unverständnis darüber zu Ausdruck gebracht, dass die Industrie bislang der Politik noch nicht in den Arm gefallen ist. Eine möglich Erklärung dafür wäre, dass, ebenso wie die Coronakrise, auch die Ukrainekrise den Charakter einer normalen kapitalistischen Wirtschaftskrise haben, in der kleine Unternehmen zugunsten der größeren verschwinden. Erst, wenn es auch bei den Großen ans Eingemachte geht, wird sich dort Widerstand einstellen.
Gruß
Michael Kringe
4. Leserbrief
Liebes Nachdenkseiten Team,
gerne wäre ich zu den Pleisweiler Gesprächen gekommen, ich war aber zu faul die knapp 200 Km in Kauf zu nehmen.
Oder besser gesagt ich wollte den Platz keinem Anderen wegnehmen, ich wußte ja ich kann die Aufzeichnung später sehen und würde ja so gesehen vom Inhalt nichts verpassen.
Was soll ich von Oskar Lafontaine erwarten?
Ganz wie erwartet war Lafontaine wie gewohnt in Hochform und hat die Tatsachen in gewohnter Manier für jeden allgemein verständlich dargebracht.
In einer ganz kurzen Passage war er meiner Meinung in seiner Argumentation und Ausdruck kurz hinter sein Niveau zurückgefallen, ja irgendwie in die Richtung, die ihm nicht entspricht, eher denn der Gegenseite. Schwamm drüber, das sollte gar kein Rüffel darstellen (vielleicht war es ja so gewollt)
Was mich dagegen stark wundert und verbittert ist, daß Menschen wie er, mit seinem Niveau, und da gibt es noch eine ganze Menge Leute mehr, wie zum Beispiel auch die Macher der Nachdenkseiten, deren Nachrichten ich auch jeden Morgen lese, gar nicht bei der Allgemeinheit ankommen.
Egal wie wahr und clever und auch einfach argumentiert wird – ein einfach und klar bekommt Oskar Lafontaine besonders gut hin und zeichnet sich damit auch noch besonders gut aus, finde ich (einfach ist am schwersten)
Von Albrecht Müller las ich einmal, ich zitiere aus dem Kopf, daß er schon bald an dem Sinn zweifle, eine Seite wie die Nachdenkseiten überhaupt weiter zu betreiben. (oder so ähnlich!) Ich habe ihn sofort verstanden, die Botschaft mit Hintergrund.
Auch in meinem ganzen Umfeld in dem ich diskutiere, auch in der Familie, komme ich mit all den Argumenten in Diskussionen wie aktuell beim Thema Ukraine (u. ä.) überhaupt nicht weiter. Ich rede teils sogar gegen eine Wand des Schweigens.
Völlig frustriert bin ich, es bringt mich innerlich ins wanken – sind denn alle so verbohrt?
Was hat denn die Leute all die Jahre so verdreht, ja, geradezu die Leute, die mal ganz anders waren?
Sogar meine Eltern, deren Väter im 2. Weltkrieg gekämpft haben und mich teilweise und auch die Schule, ich sage mal mit dem Nazischeiß genervt haben, sind scheinbar heute blühende Nachredner des Staates und schlucken jedes Narrativ.
Das beste ist, das sie auch aus Theaterstücken von Brecht und ähnlichen keinen tieferen Sinn und Lehren entdecken.
Und aus ihren Leben?
Was geht hier vor?
Wie krank und plump ist denn eine Gesellschaft eigentlich geworden? Ich beziehe teils meinen Familienkreis mit ein, denn so ehrlich muß ich sein.
Egal wie man die Sache zu Ende denkt und welcher Argumentation man folgt, komme ich zum Schluß das keine Attribute oder Ideale den Deutschen mehr zugesprochen werden können:
Die Deutschen sind keine Dichter und Denker mehr – da kommt zu wenig.
Die Deutschen sind auch keine Patrioten oder haben vaterlandsliebende – von den Amerikanern oder Franzosen ect. kann man das wohl behaupten
Die Deutschen haben keinen Mut und sind auch keine Helden – Maulhelden sie könnten sich doch einschreiben lassen…
Die Deutschen sind auch keine Pazifisten oder Gutmenschen, Demokraten schon gar nicht
(Lassen wir mal die Deutschen weg und sprechen mal von den Leuten, die vorgeben es zu sein)
In der ganzen Debatte sind die Deutschen, oder die, die ich kenne einfach: feige Befehlsempfänger, Nachplapperer, Mitläufer oder alles andere aber keine Nation, die Werte zu haben scheint oder richtig zusammenhält.
Vor 30 Jahren Jahren war ich noch halbwegs stolz auf unsere Nation und deren Werte haben zumindest halbwegs gestimmt.
Es war zumindest dein Gleichgewicht oder Ausgewogenheit.
Ich finde es schade, daß es so wenige Größen wie Brandt, Schmidt, natürlich wie Lafontaine und viele, viele mehr, gerade in diesen Zeiten, gibt und man sich geradezu verstecken muß, wenn man menschliche Werte verteidigt.
Ganz herzlichen Dank und Grüße an die Nachdenkseiten.
Von unserem Leser A.S.
5. Leserbrief
Sehr geehrtes Team der NachDenkSeiten,
Oskar Lafontaine hat es sowohl in seiner Rede vom 17.9.2022 beim 34. Pleisweiler Gespräch als auch in seinem Artikel „Die Rückkehr des Imperialismus und der Gedächtnisverlust“ vom 21.9.2022 auf den Punkt gebracht: Europa muss sich aus der Umklammerung seines US Hegemons lösen und sich geopolitisch neu positionieren! Doch dazu wird es nicht kommen, im Gegenteil: Die westliche “Wertegemeinschaft” steuert unbeirrt und sehenden Auges in die direkte Konfrontation mit der Russischen Föderation ! Klimatologen sprechen angesichts der drohenden Klimakatastrophe von Kipppunkten, die möglicherweise in naher Zukunft unwiderruflich den Klimawandel drastisch beschleunigen und einen neuen Dominoeffekt auslösen könnten. Übertragen auf die geopolitische Situation ist die Europäische Union, im Einklang mit den USA, angesichts der russischen Teilmobilisierung und der Ankündigung von Referenden in der Ost-Ukraine dabei, die Büchse der Pandora, den geopolitischen. Kipppunkt, anzustoßen! So erklärte am 20.9.2022 der Hohe Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borell: „Die Europäische Union unterstützt weiterhin uneingeschränkt die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine und fordert die Russische Föderation nachdrücklich auf, ihre Truppen und ihr militärisches Gerät unverzüglich, vollständig und bedingungslos aus dem gesamten Gebiet der Ukrainer innerhalb ihrer international anerkannten Grenzen abzuziehen“. Im Klartext bedeutet dies, aus meiner Sicht, nichts anderes, als dass die Europäische Union und damit die NATO insgesamt sich in eine direkte militärische Konfrontation mit der Russischen Föderation hineinziehen lässt, anstatt dem Gebot der hohen Diplomatie zu folgen und alles Erdenkliche zu unternehmen, um auf dem Verhandlungswege die Büchse der Pandora, um nochmals im Bild zu bleiben, verschlossen zu halten. John F Kennedy hat einmal gesagt: „Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende“. Dem ist nur noch hinzuzufügen, dass sich EU und NATO verhalten wie die Titanic auf ihrer Jungfernfahrt 1912: Der Matrose im Ausguck meldet einen Eisberg voraus, doch der Steuermann hält unbeirrt strammen Kurs… Das bittere Ende ist bekannt, die Bordkapelle spielt, bis der Luxusliner der damaligen Zeit in den Fluten versinkt. Und heute?
Wilfried Böckmann
2015 reloaded: Neue Balkan-Offensive – Grenzreport von Gerald Grosz
Die Geister, die sie rief: Plötzlich äußert selbst Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) „Sorge“ mit Blick auf die wieder rasant steigende Zahl von Migranten, die über die Balkanroute und das Mittelmeer nach Westeuropa strömen. Sie kündigte an, die illegale Einwanderung beenden zu wollen. Dass wieder mehr Menschen über diese Strecken nach Europa kommen, mache ihr „Sorge“, sagte Genossin Faeser der „Bild am Sonntag“. Ausgerechnet Faeser, die erst dieser Tage erklärte, die “Ampel“ wolle geringer qualifizierten Arbeitskräften aus dem Ausland die Einwanderung erleichtern. Ausgerechnet die Abschiebungs-Versagerin Faeser, die „Geduldeten“ ein Bleiberecht ermöglichen will.
Allein in der vergangenen Woche wurden Medienberichten zufolge an der österreichischen Grenze zu Ungarn 3.000 illegale Migranten, zumeist Afghanen, Iraker und Syrer, aufgegriffen. In der Spitze sollen es bis zu 700 Aufgriffe täglich im Burgenland sein. Die Migranten, von denen viele weiter nach Deutschland wollen, verstecken sich in Garagen, Vorgärten oder sie übernachten in Bushaltestellen. „Sie kommen in Gruppen über die Grenze“, schreibt „oe24“. Gerald Grosz berichtet von der Grenze.
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„Stinkhose“: Sie versuchen, uns verrückt zu machen, aber wir werden nur noch stärker
‚Stinkhose‘ ist eine Methode, mit der versucht wird, den Verstand und den Geist eines Menschen zu brechen, indem man ihn mit negativen Reizen überfordert, die ein Mensch nicht verarbeiten kann.
GESCHICHTE AUF EINEN BLICK
- Die FDA genehmigte die neuen „bivalenten COVID-19-Impfstoffe“ von Moderna und Pfizer-BioNTech auf der Grundlage einer einzigen, qualitativ minderwertigen Studie mit acht Mäusen
- Auf der Website der britischen Regierung heißt es nun, dass sie die Sicherheit von COVID-Injektionen für schwangere Frauen nicht garantieren kann
- Ein mutmaßlich inhalierbares Karzinogen, Titandioxid, das in vielen gängigen „lebensrettenden“ Masken enthalten ist
- Eine neue Studie zeigt, dass eine Exposition gegenüber der mRNA-LNP-Plattform sowohl das angeborene als auch das adaptive Immunsystem „moduliert“, und dass zumindest einige Merkmale vererbbar sind
- Eine weitere aktuelle Studie zeigt, dass das Risiko schwerer unerwünschter Ereignisse nach COVID-Injektionen höher ist als das Risiko von COVID-Krankenhausaufenthalten
- Sie versuchen, uns in den Wahnsinn zu treiben, indem sie alle Standards auf jede erdenkliche Art und Weise aushöhlen, wie eine „Surround-Stinkhose“ – aber unsere Liebe zur Wahrheit ist stärker als ihre Liebe zum Gestank
Ich möchte einen Begriff und das Konzept der „Stinkhose“ einführen. Eine Stinkhose ist eine Methode, mit der versucht wird, die Abwehrkräfte einer Person zu brechen, indem die Sinne der Person überwältigt werden, insbesondere mit negativen Reizen, die die Fähigkeit eines Menschen, den Gestank zu verarbeiten, übersteigen. Die Methode kann von Tyrannen und Mobbern als militärische Taktik eingesetzt werden – oder sie kann ein Nebenprodukt der „modernen Zeit“ sein.
Stinkhose Nr. 1: Die Beschleunigung
Die „Beschleunigung“ ist eine Art von negativer Stimulation, die perfekt in das seelenfressende Förderband integriert ist. Sehen Sie, „sich Zeit nehmen“ ist ein Teil unseres heiligen kreativen Prozesses, und uns künstlich zu beschleunigen, schadet uns. Die meisten von uns können etwas davon vertragen, sogar für eine lange Zeit – aber nicht ohne Schaden. Aber natürlich wurde das Förderband nicht eingeführt, um uns gesund oder glücklich zu machen – es wurde eingeführt, um den Maschinenbesitzern Geld zu bringen.
Außerdem ist es so, als würde man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Einerseits bekommen die Eigentümer mehr Produkte, andererseits werden die Bürger erschöpfter und willfähriger.
Letzten Endes kann jedoch nicht einmal der reichste Banker mit der Natur streiten, und wenn die Menschen erst einmal über die Grenzen ihrer Sinne hinaus ausgepresst sind, beginnen sie, das System zu betrügen, um ihre Sinne und ihr Wohlbefinden zu retten. Ich habe das in der späten Sowjetunion gesehen – und ich sehe es auch hier!
Als Reaktion auf den „Supergau“ kommt es zu einer Aushöhlung der Logik, der Ehre und der Normen – und das ist es, was zu einem totalen gesellschaftlichen Niedergang führt. Manager versuchen dann, das Förderband zu retten, indem sie Befehle bellen – aber wie ich schon sagte, kann selbst der reichste Banker nicht mit der Natur argumentieren, geschweige denn mit einer Manager-Marionette.
Stinkhose Nr. 2: Gaslighting
Der Mensch ist ein soziales Lebewesen. Wir sind auf Wärme und Lebendigkeit eingestellt. In Resonanz mit unseren Mitmenschen zu sein, macht uns glücklich. Und während der Wettbewerb auch ein Teil unserer Natur ist – und das Gewinnen in einem ehrlichen Wettbewerb kann sehr befriedigend sein – ist die Existenz des soziopathischen, kalten, verrückten Menschen in der Tat eine Anomalie!
Und weil wir soziale Lebewesen sind, haben wir einen starken Instinkt für „soziale Bestätigung“ – und so nutzen die Verrückten diesen starken Instinkt aus, um uns zu manipulieren! Es ist wie in der emotionalen Physik – es ist einfacher, gesund und glücklich zu sein, wenn die Gesellschaft auf ein authentisches geistiges Gleichgewicht ausgerichtet ist, und es ist schwieriger, unser Gleichgewicht aufrechtzuerhalten, wenn die Gesellschaft darauf ausgerichtet ist, den Geist zu brechen.
Wir befinden uns gerade an einem sehr seltsamen Ort in der Geschichte, an dem wir lernen, wie wir in einem dysfunktionalen Umfeld leben können, ohne zu verzweifeln oder zu zerbrechen, wie wir unser Herz auf das Licht richten können, wenn wir von Dunkelheit umgeben sind, und wie wir unsere Liebe und unseren Kämpfergeist bewahren können, ohne wütend zu werden. Mit anderen Worten, wir lernen, wie wir auf der Seite der Liebe stehen können, wenn es so viel Missbrauch und Gaslighting gibt!
Sie sagen uns, dass Krieg Frieden ist und dass oben unten ist. Sie erzählen uns, dass wir Lügner verehren und die Giftkommunion empfangen müssen. Sie versuchen, uns das Gefühl zu geben, so lächerlich, so allein und so schuldig zu sein, dass es uns viel Kraft kostet, bei klarem Verstand zu bleiben. Glücklicherweise ist das Maß an Liebe, Stärke und Mut, das als Reaktion auf ihre Schikanen in der Welt aufgetaucht ist, viel größer als jede Bosheit, die sie sich ausdenken können.
Aber das Gaslighting! Das Gaslighting! Sie greifen heldenhafte Ärzte an und erheben Schurken, sie zensieren die Wissenschaft und fördern Propaganda, sie versuchen, uns die heilende Verbindung zur Natur und zum Geist zu nehmen und sie durch einen Roboter zu ersetzen. Und, was am verachtenswertesten ist, sie versuchen, uns dazu zu bringen, einander zu verraten, wütend zu werden, nicht mehr zu denken und einander an die Gurgel zu gehen!
Sie versuchen, die niedrigsten Emotionen zu fördern, unsere leichter zu verzaubernden Lieben zu kapern und zu bewaffnen und uns unter Druck zu setzen, damit wir die Instinkte unserer Seele und unser kritisches Denken aufgeben!
Diese besondere Art der Manipulation ist besonders bösartig, weil für so viele der Verlust einiger unserer warmen Verbindungen mit unseren Lieben der schlimmste Teil dieses ganzen „COVID“ war. Und sie wissen das. Sie sind froh, uns in jeder Hinsicht von unseren Lieben zu isolieren, um unseren Widerstand gegen die Agenda zu schwächen! Wie menschlich sind sie?
Stinkhose Nr. 3: „Die Kanäle blockieren“
Es gibt auch eine andere Art von „Stinkhose“, eine Methode, die Dinge so massiv und auf so viele Arten missbräuchlich zu gestalten, dass man nicht mehr weiß, welche Krise man löschen soll – und verwirrt und erstarrt.
Diese Methode wurde in den letzten zwei Jahren von hier bis zum Horizont auf die Bürger (das heißt auf uns) angewandt – und zwar aufbauend auf all den früheren Missbräuchen, denen die Menschen nachgegeben hatten.
Sie greifen unseren Verstand und unseren Körper von allen Seiten an! Wir nehmen einen Atemzug, und die Luft ist vergiftet. Wir nehmen einen Schluck Wasser, und – sofern wir das Wasser nicht gefiltert haben – ist es voller Giftstoffe. Wir nehmen einen Bissen von unserem Lieblingsessen – und bekommen Glyphosat und Gott weiß was noch alles in den Magen. Wir blicken in den Himmel – und sehen Starlink-Satelliten und Spuren von Geoengineering.
Wir gehen zum Arzt – und der will uns Gen-Präparate spritzen. Wir schalten die Nachrichten ein, und der Nachrichtensprecher füttert uns mit Propaganda. Alle Kanäle sind so gründlich verstopft und vergiftet, dass wir anfangen, psychisch zu hyperventilieren, was der Zweck des Tyrannen ist.
Sie untergraben Standards und schaffen Chaos, als gäbe es kein Morgen … Moment mal. Warum ist es ihnen egal?
Acht Mäuse
Erst neulich hat die FDA die neuen Kombinationsimpfstoffe, d. h. „Moderna und Pfizer-BioNTech Bivalent COVID-19 Vaccines“, auf der Grundlage einer einzigen scheinbar misslungenen Studie mit acht armen Mäusen zugelassen. Der zusätzliche Bonus war, dass die Tierstudie den Regulierungsbehörden freundlicherweise von einer völlig unparteiischen Partei, nämlich Pfizer, zur Verfügung gestellt wurde. Da gibt es nichts zu sehen!
In der FDA-Ankündigung ist nun von der Bewertung von Menschen die Rede – aber keiner der fraglichen Menschen hat die genehmigte mRNA-Komponente erhalten! Sie haben einen anderen Booster erhalten! Das ist doch mal Wissenschaft. Und die formale Argumentation ist, dass die mRNA-Plattform so sicher und erstaunlich ist, dass sie einfach Dinge austauschen können, und wir sollten glücklich sein.
Wie ich auf meinem Substack sagte, „reagierten selbst die Mainstream-Medien mit weniger Begeisterung als das, wofür sie von ihren Sponsoren bezahlt werden„. Ars Technica zum Beispiel erwähnte, dass „BA.4/5 Booster sich noch in der frühen Phase der Entwicklung befinden; es gibt keine klinischen Studiendaten über ihre Wirksamkeit und Sicherheit“. Und selbst Paul Offit und Eric Topol sind nicht begeistert!“ Bemerkenswert ist jedoch, dass die FDA es getan hat, und es ist, als ob sie es nicht getan hätte. Die Welt dreht sich weiter!
COVID-Injektionen sind für schwangere Frauen nicht sicher: Die britische Regierung sagt es uns jetzt
Der aktualisierte Wortlaut auf der Website der britischen Regierung lautet wie folgt:
„Es wird davon ausgegangen, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine ausreichende Sicherheit für die Verwendung des Impfstoffs bei schwangeren Frauen gegeben werden kann [Hervorhebung von mir]: Die Verwendung bei Frauen im gebärfähigen Alter könnte jedoch unterstützt werden, sofern die Angehörigen der Gesundheitsberufe angewiesen werden, vor der Impfung eine bekannte oder vermutete Schwangerschaft auszuschließen.
Frauen, die stillen, sollten ebenfalls nicht geimpft werden [Hervorhebung von mir]. Diese Einschätzungen spiegeln das Fehlen von Daten zum gegenwärtigen Zeitpunkt wider und sind nicht Ausdruck eines spezifischen Befundes, der Anlass zur Sorge gibt.
Gutes Timing! Übrigens: Während COVID-Injektionen für britische Frauen offiziell nicht mehr sicher sind, sind sie für amerikanische Frauen immer noch sicher und wirksam. Wissenschaft! Wenn wir schon dabei sind: Auf derselben Website der britischen Regierung ist auch von verschiedenen Nicht-Studien zur Toxizität die Rede:
Toxikokinetik
Mit dem Impfstoff wurden keine toxikokinetischen Studien durchgeführt. Dies steht im Einklang mit den WHO-Leitlinien für die nichtklinische Bewertung von Impfstoffen (WHO 2005).
Genotoxizität
Für BNT162b2 sind keine Genotoxizitätsstudien geplant, da es sich bei den Komponenten aller Impfstoffkonstrukte um Lipide und RNA handelt, bei denen kein genotoxisches Potenzial zu erwarten ist (WHO, 2005).
Karzinogenität
Mit BNT162b2 wurden keine Karzinogenitätsstudien durchgeführt, da es sich bei den Komponenten aller Impfstoffkonstrukte um Lipide und RNA handelt, bei denen kein karzinogenes oder tumorerzeugendes Potenzial zu erwarten ist. Karzinogenitätstests werden im Allgemeinen nicht als notwendig erachtet, um die Entwicklung und Zulassung von Impfstoffprodukten für Infektionskrankheiten zu unterstützen (WHO, 2005).
Reproduktions- und Entwicklungstoxizität
Fertilität, frühe Embryonalentwicklung und embryofötale Entwicklung
In den allgemeinen Toxizitätsstudien ergab die makroskopische und mikroskopische Auswertung der männlichen und weiblichen Reproduktionsgewebe keine Hinweise auf Toxizität. Eine kombinierte Fruchtbarkeits- und Entwicklungsstudie (einschließlich Teratogenitäts- und Postnataluntersuchungen) an Ratten ist im Gange.
Pränatale und postnatale Entwicklung, einschließlich der mütterlichen Funktion
Es wurden keine derartigen Studien durchgeführt.
Studien, in denen die Nachkommen (Jungtiere) dosiert und/oder weiter untersucht werden
Es wurden keine derartigen Studien durchgeführt.
Lokale Verträglichkeit
Es wurden keine derartigen Studien durchgeführt. Die im Rahmen der allgemeinen Toxizitätsstudie durchgeführten Bewertungen dürften ausreichen, so dass eine separate Studie nicht erforderlich ist.
Sonstige Toxizitätsstudien
Es wurden keine derartigen Studien durchgeführt
Um es vom Orwellschen ins Englische zu übersetzen: Sie sagen, dass das Produkt, weil sie es als „Impfstoff“ bezeichnet haben, heilig ist und per Definition nicht giftig sein kann – und dass es daher nicht auf Toxizität getestet werden muss. Wissenschaft? Wissenschaft.
Ein „mutmaßliches Karzinogen“ in Masken
In der Zwischenzeit wurde auf schockierende und völlig unerwartete Weise ein vermutlich inhalierbares Karzinogen (Titandioxid) in lebensrettenden Masken gefunden.

Hat diese schockierende und unerwartete Nachricht einen Aufruhr ausgelöst? Einen Aufschrei in der Masse der Bevölkerung? Nein, und genau das ist der Sinn der Stinkhose. Es ist wie … wenn eine Person sich am Straßenrand erleichtern würde, würde das auffallen und Maßnahmen erfordern. Wenn dagegen ein Lastwagen käme und die Leute mit brauner Flüssigkeit abspritzen würde, wäre das zu bizarr und verwirrend. Und genau das tun sie jetzt.
Verrückte Verschwörungstheorie bestätigt: mRNA-Injektionen „modulieren“ die natürliche Immunität
Eine kürzlich veröffentlichte Arbeit mit dem Titel „Pre-exposure to mRNA-LNP inhibits adaptive immune responses and alters innate immune fitness in an inheritable fashion“ zeigt, dass eine Exposition gegenüber der mRNA-LNP-Plattform zu wenig verstandenen Modulationen sowohl in den angeborenen als auch in den adaptiven Komponenten des menschlichen Immunsystems führt. Außerdem zeigt die Studie, dass erworbene Eigenschaften an die Kinder weitergegeben werden können! (Die Hervorhebungen im folgenden Zitat stammen von mir.)
„Hunderte von Millionen von SARS-CoV-2 mRNA-LNP-Impfstoffdosen wurden bereits an Menschen verabreicht. Allerdings fehlt uns ein umfassendes Verständnis der Immunwirkungen dieser Plattform. Der mRNA-LNP-basierte SARS-CoV-2-Impfstoff ist stark entzündungsfördernd, und seine synthetische ionisierbare Lipidkomponente, die für die Induktion der Entzündung verantwortlich ist, hat eine lange In-vivo-Halbwertszeit.
Da chronische Entzündungen zur Erschöpfung des Immunsystems und zum Ausbleiben von Reaktionen führen können, wollten wir die Auswirkungen einer Vorexposition gegenüber mRNA-LNP auf die adaptiven Immunantworten und die angeborene Immunfitness untersuchen. Wir fanden heraus, dass die Vorexposition gegenüber mRNA-LNP oder LNP allein zu einer langfristigen Hemmung der adaptiven Immunantworten führte, die durch Standard-Adjuvantien überwunden werden konnte.
Andererseits berichten wir, dass nach einer Präexposition mit mRNA-LNPs die Resistenz von Mäusen gegen heterologe Infektionen mit Influenzaviren zunahm, während die Resistenz gegen Candida albicans abnahm. Die verringerte Resistenz gegen Candida albicans korrelierte mit einer allgemeinen Abnahme des Anteils der Neutrophilen im Blut.
Interessanterweise können Mäuse, die der mRNA-LNP-Plattform vorexponiert wurden, die erworbenen Immuneigenschaften an ihre Nachkommen weitergeben und so einen besseren Schutz gegen Influenza bieten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die mRNA-LNP-Impfstoffplattform langfristige, unerwartete immunologische Veränderungen hervorruft, die sich sowohl auf die adaptive Immunantwort als auch auf den heterologen Schutz vor Infektionen auswirken.
Unsere Studien machen deutlich, dass weitere Forschung erforderlich ist, um die tatsächlichen Auswirkungen dieser Plattform auf die menschliche Gesundheit zu ermitteln.
Verkauf von Gentherapie
Apropos Gentechnik: Hier ist ein Video, in dem Stefan Oelrich von Bayer damit prahlt, wie die Öffentlichkeit dazu verleitet wurde, die Gentherapie als medizinisches Genre zu akzeptieren.
Riskantes Geschäft
Und hier ist eine Studie mit dem Titel „Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse von besonderem Interesse nach mRNA COVID-19-Impfung in randomisierten Studien bei Erwachsenen“. Die Studie zeigt, dass das Risiko schwerwiegender unerwünschter Ereignisse durch die Injektion von Moderna oder Pfizer (15,1 und 10,1 pro 10.000 Personen) höher ist als das Risiko einer Krankenhauseinweisung durch COVID (6,4 und 2,3 pro 10.000 Personen). Sicher und wirksam!
Schlussfolgerung
Ja, wir haben es mit einem Lastwagen zu tun, der braune Flüssigkeit versprüht. Ja, sie versuchen, uns zu überwältigen. Aber nicht einmal der reichste Banker kann sich mit der Natur anlegen.
Ja, die Dauer unserer Verwirrung kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein, je nach Stärke und Neigung. Und so tun die Tyrannen, was sie tun – aber dann passiert etwas Unerwartetes. Unter dem „Surround-Sound“-Angriff der Stinkhose wachen wir auf mysteriöse Weise auf und erkennen die Verbindung zu unserer zeitlosen Seele und die Tatsache, dass wir auf unzerstörbare Weise mit unserer Seele verbunden sind.
Und dass nicht die Banker und nicht die Henker unsere heilige Verbindung zu den höheren Mächten ohne unsere Erlaubnis zerstören können. Sie haben einfach nicht die Macht dazu. Und dann geht die Stinkhose aus.
Über die Autorin
Um mehr von Tessa Lenas Arbeit zu sehen, besuchen Sie ihre Biografie, Tessa Fights Robots.
Ohrfeige für Eurokraten: Rechtsbündnis um Giorgia Meloni feiert Wahlsieg in Italien
Das Rechtsbündnis aus Fratelli d’Italia, Lega und Forza Italia dürfte laut Hochrechnungen eine Mehrheit in beiden Kammern des italienischen Parlaments erreichen. Damit wird Giorgia Meloni wohl Italiens neue Premierministerin.
Offensichtlich haben die jüngsten Warnungen Ursula von der Leyens, Italien im Falle eines Wahlsiegs des Rechtsbündnisses wie schon zuvor Ungarn und Polen auf eine “rote Liste” der EU-Kommission zu setzen, genau das Gegenteil dessen erreicht, was erhofft worden war. Anstatt “konform” zu wählen haben sich die Italiener zugunsten des Rechtsbündnisses unter Führung von Giorgia Meloni entschieden.
Italy election exit poll: right-wing block (Meloni’s Fratelli d’Italia + Lega + Forza Italia) on track for clear majority in both upper and lower houses of Italian parliament. https://t.co/3ha7oz6tgX
— Jeremy Cliffe (@JeremyCliffe) September 25, 2022
Laut einer Nachwahlbefragung des Medienunternehmens Rai dürfte das Bündnis aus Fratelli d’Italia, Lega und Forza Italia 41-45 Prozent der Stimmen erhalten, während die Mitte-Links-Allianz 25,5-29,5 Prozent erreicht und die populistische Fünf-Sterne-Bewegung wohl auf um die 13,5-17,5 Prozent absackt. Da das komplizierte italienische Wahlsystem Wahlbündnisse gegenüber einzeln antretenden Parteien bevorzugt, dürfte das Rechtsbündnis (im Tweet oben in blau) wohl die Mehrheit der Sitze erhalten – und das sowohl im Senat (115) wie auch im Abgeordnetenhaus (228).
3rd Projection for Higher Chamber (Senato)#ItalianElections #italyelections #elections2022 pic.twitter.com/41ffMltnWN
— Gianluca (@Gian_CRT) September 25, 2022
Hochrechnungen (siehe Tweet oben) sehen das Rechtsbündnis bei 44 Prozent, das Linksbündnis bei 26 Prozent, und die Fünf-Sterne-Bewegung bei 16 Prozent bei den Senatswahlen. Damit dürfte die Meloni-Partei Fratelli d’Italia (Brüder Italiens) mit ebenfalls um die 26 Prozent in etwa gleich viel Stimmen erhalten wie das gesamte Linksbündnis, deren führende Partei, die Partito Democratico, auf knapp 19 Prozent kommen dürfte.
VIVA ITALIA!!!!#italyelections pic.twitter.com/zdgcxBdSBB
— Mike DaPipeBoss (@boss_pipe) September 25, 2022
Nach dem Wahlsieg der Mitte-Rechts-Parteien in Schweden vor zwei Wochen ist dies nun bereits der nächste politische Knalleffekt in der europäischen Politiklandschaft. Die aktuell in Europa durchgeführten Wahlen finden in schwierigen Zeiten statt, zumal eine Energiekrise den Kontinent in Atem hält, die auf den Krieg in der Ukraine und die EU-Sanktionen gegen Russland zurückzuführen ist. Die zunehmend galoppierende Inflation, ausgelöst durch stark steigende Energie- und Lebensmittelpreise, lässt immer mehr Menschen verzweifeln und auf die Straße gehen. Dort wo Wahlen stattfinden (aber auch in verschiedenen Wahlumfragen), wenden sich die Wähler zunehmend jenen Parteien und Kandidaten zu, die sich gegen die Sanktionen und für eine Normalisierung der wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland aussprechen.
Am 1. Oktober soll die Parlamentswahl in Lettland stattfinden und am 9. Oktober die Bundespräsidentenwahl in Österreich, sowie die Landtagswahl in Niedersachsen. Auch dort dürfte die aktuelle Krise durchaus eine Rolle bei den Wahlentscheidungen spielen. Es stellt sich allerdings noch die Frage, ob es infolge von größeren und länger anhaltenden Blackouts im Winter nicht zu großen Protesten kommt, die weitere Regierungen zu Fall bringen und zu Neuwahlen führen könnten.
Aserbaidschans Angriff auf Armenien – Teil II: Die falsche Neutralität

In der Berichterstattung der meisten deutschen Leitmedien zum Angriff Aserbaidschans auf armenisches Hoheitsgebiet dominiert eine Pseudo-Neutralität, die de facto auf eine Parteinahme für den Erdgas liefernden Aggressor hinausläuft. Flankiert wird dies vom dröhnenden Schweigen der Völkerrechtlerin im Auswärtigen Amt und der Brüsseler Kommissionspräsidentin. Von Leo Ensel
„Bei Fragen von Krieg und Frieden, bei Fragen von Recht und Unrecht kann kein Land, auch nicht Deutschland, neutral sein.“ Dies gelte besonders angesichts der deutschen Geschichte. Die deutsche Schuld für Krieg und Völkermord bedeute die Verpflichtung, „jenen zur Seite zu stehen, deren Leben, deren Freiheit und deren Rechte bedroht sind.“[1]
Wer glaubt, dieses leidenschaftliche Plädoyer der jungen grünen Außenministerin hätte dem jüngsten Angriff Aserbaidschans auf armenisches Hoheitsgebiet gegolten, der irrt. Annalena Baerbock sprach hier vom russischen Überfall auf die Ukraine. Zu Ilham Alijews Aggression gegen Armenien hatte die engagierte Menschen- und Völkerrechtlerin – „Die Menschenrechte sind unteilbar!“[2] – bislang kein Sterbenswörtchen übrig. Die offizielle Stellungnahme ihres Außenamtssprechers Christian Wagner war geradezu klassisch: „Wir fordern Aserbaidschan und Armenien auf, umgehend jegliche Handlungen einzustellen, die die Sicherheit zwischen beiden Ländern wie auch der Region gefährden könnten, und wir fordern beide Länder vor allen Dingen auch auf, den Dialog unbedingt fortzusetzen.“[3] Wer Angreifer, wer Angegriffener war, darüber schwieg sich das Außenministerium vielsagend aus, womit es sich einer klassischen Technik der sublimen Parteinahme bediente, die auch in der deutschen Medienlandschaft sehr beliebt ist.
„Both-Sideism“
Die pseudoneutrale Berichterstattung in den meisten deutschen Leit- und auch einigen Alternativmedien bedient sich eines Tricks, den man neumodisch mit einem nicht besonders schönen, aber eingängigen Wort als „Both-Sideism“ bezeichnen könnte. Das heißt: Man verwendet Argumentationsmuster und Formulierungen, die suggerieren, hier würden zwei gleichrangige, vor allem aber: gleich schuldige Kontrahenten mit vergleichbar starken Waffensystemen einander attackieren. Der beliebteste Satz lautet entsprechend: „Armenien und Aserbaidschan machen sich gegenseitig verantwortlich …“[4] Hier muss einiges geradegerückt werden.
Bereits die Bevölkerungszahlen sprechen für sich: In Aserbaidschan leben um die zehn Millionen Menschen, in Armenien knapp drei Millionen, Tendenz sinkend, und in der Republik Arzach waren es bis zum Kriegsbeginn vor zwei Jahren knapp 150.000. Aserbaidschan ist dank sprudelnder Erdölquellen und gewaltiger Gasfelder ein sehr reiches Land – was allerdings nicht bedeutet, dass der Reichtum auch der Bevölkerungsmehrheit zugute käme. Armenien und die Republik Arzach – oder was davon seit dem letzten Krieg übrig geblieben ist – verfügen dagegen kaum über nennenswerte Bodenschätze. „Hayastan – Karastan“ („Armenien – Land der Steine“) lautet bezeichnenderweise ein bekanntes armenisches Sprichwort.
Beide von Armeniern bewohnten Länder sind arm – was sich natürlich nicht zuletzt auf den Rüstungshaushalt und damit auf die Ausstattung der Streitkräfte auswirkt. Bereits im ersten Krieg Anfang der Neunziger Jahre waren die Armenier, was Truppenstärke wie Quantität und Qualität der Waffensysteme angeht, den hochgerüsteten Aserbaidschanern hoffnungslos unterlegen. Damals gelang es ihnen dennoch, den Konflikt zu ihren Gunsten zu entscheiden. In den vergangenen Jahren hat Aserbaidschan mithilfe feudaler Petrodollareinnahmen allerdings massiv aufgerüstet: Zwischen 2009 und 2018 betrugen die Ausgaben für das Militär[5] umgerechnet 24 Milliarden US-Dollar, während Armenien im gleichen Zeitraum vier Milliarden US-Dollar für die Rüstung ausgab. Vor zwei Jahren war der aserbaidschanische Militäretat bereits so groß wie der gesamte Staatshaushalt[6] Armeniens, mittlerweile dürfte er noch um einiges größer sein. Den zweiten Karabachkrieg im Herbst 2020 konnte Aserbaidschan vor allem mithilfe modernster Kampfdrohnen türkischer und israelischer Produktion für sich entscheiden. Waffensysteme, denen die Armenier mit ihren veralteten russischen Luftabwehrsystemen nichts Adäquates entgegenzusetzen hatten.
Auch die Gesellschaftssysteme sind völlig konträr: Aserbaidschan wird regiert von einer kleptokratischen Clique, dem Alijew-Clan, der seit 1993 das Land despotisch beherrscht, Oppositionelle mundtot macht und mit Hilfe üppiger Erdölerlöse auch die Stimmung in der Europäischen Union zu beeinflussen sucht. Einige korrupte deutsche Politiker/innen[7] im Bundestag und im Europa-Parlament ließen sich bereits erfolgreich für die proaserbaidschanische Propaganda einspannen. Armenien dagegen erlebt seit der friedlichen, damals von der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung getragenen „samtenen Revolution“[8] vom Frühjahr 2018 einen demokratischen Aufschwung. Das Land ist dabei, sich mühsam von den alten korrupten Strukturen zu befreien. (Dies könnte nicht zuletzt ein Grund für die mangelnde Unterstützung durch Russland im zweiten Karabachkrieg und in der Gegenwart sein.) Schwere Rückschläge wie die Niederlage im Krieg mit Aserbaidschan konnten diesen Prozess behindern, aber nicht stoppen. Mangels Bodenschätze beginnt das Land, in die Köpfe der Menschen zu investieren, in Digitalisierung und IT.
Dem beredten Schweigen der deutschen Außenministerin wie auch der – ebenfalls deutschen – EU-Kommissionspräsidentin (und vermutlich der pseudoneutralen Berichterstattung in den meisten deutschen Leitmedien) liegt natürlich ein handfestes materielles Interesse zugrunde: Man will es sich mit dem neuen, von Frau von der Leyen als zuverlässig[9] gerühmten, despotischen Gaslieferanten keinesfalls verderben. Oder in den trefflichen an die Kommissionspräsidentin gerichteten Worten des EU-Abgeordneten Martin Sonneborn (Die Partei)[10]: „Um uns von einem Gaslieferanten zu lösen, der einen brutalen Angriffskrieg führt – Putin –, haben Sie uns einen gesucht, der einen brutalen Angriffskrieg führt – Alijew!“
Alijew eskaliert – Moskau und Brüssel schauen weg
Kommen wir zum letzten Mantra unserer Leitmedien, der Behauptung, Aserbaidschan werde von der Türkei, Armenien dagegen von Russland unterstützt. Dieser Satz ist wahr und falsch zugleich.
Wahr ist er in Bezug auf die Türkei, die das turkstämmige Aserbaidschan als Brudervolk – „Eine Nation, zwei Staaten“ – und Brücke zur Realisierung weitausgreifender neo-osmanischer Träume[11] betrachtet. Träume, denen das christliche Armenien schon immer geographisch im Wege stand. Umso bedrohlicher pocht Alijew nun seit Monaten auf der Errichtung eines sogenannten „Sangesur-Korridors“[12] – eine aserbaidschanisch-türkische Interpretation[13] von Punkt 9 des Waffenstillstandsabkommens – der, ohne armenische Kontrollpunkte durch die südarmenische Region Sjunik führend, das Kernland Aserbaidschan auf eine Weise mit der Exklave Nachidschevan verbinden soll, die zugleich Armeniens lebenswichtige Verbindung zum Iran kappen würde. Mit dieser Landverbindung – ausgerechnet über armenisches Hoheitsgebiet und unter Missachtung seiner Souveränität – zum Kaspischen Meer und damit zu den zentralasiatischen Turkstaaten würde Alijews Bruder im Geiste, Recep Tayyip Erdoğan, seinem Ziel eines pantürkischen Imperiums einen entscheidenden Schritt näher kommen. Der aserbaidschanische Diktator drohte[14] bereits wiederholt damit, diesen Korridor notfalls auch mit Gewalt durchzusetzen, sollte Armenien sich dagegen zur Wehr setzen. Es sieht daher alles danach aus, dass der jüngste Überfall nichts anderes war als der Beginn einer kontinuierlichen „Politik der gezielten Nadelstiche“, um Armenien zu zermürben!
Im zweiten Karabachkrieg belieferte die Türkei Aserbaidschan mit modernster Militärtechnologie, unter anderem mit Mehrfachraketenwerfern[15] und den gefürchteten Bayraktar-Kampfdrohnen[16], in denen auch deutsche Rüstungs-Hightech[17] steckt. Türkische F-16-Kampfflugzeuge operierten[18] von Beginn des Krieges an von der 65 Kilometer östlich von Armenien entfernten Luftbasis Gəncə aus. Und last but not least: Die Türkei finanzierte mehrere tausend djihadistische Söldnertruppen[19] aus Syrien und frachtete sie an die Grenze zu Karabach, wo sie an vorderster Front[20] kämpften!
Mit einem Wort: Ohne massive Rückendeckung durch den Großen Bruder am Bosporus hätte Aserbaidschan den zweiten Karabachkrieg mit Sicherheit nicht gewonnen.
Das petrodollarschwere Aserbaidschan wird allerdings seit Jahren militärisch nicht nur von der Türkei unterstützt, mit Waffen beliefert wird es auch von Israel und – Russland![21] Autokrat Putin und Diktator Alijew sind ziemlich beste Freunde. Der Deal funktioniert frei nach dem Motto: Moderne Raketen an Aserbaidschan, veraltete Abwehrsysteme – die die Armenier zudem gar nicht selbständig bedienen dürfen – an Armenien!
So ist denn der Standardsatz, das christliche Armenien werde von Russland unterstützt, noch nicht mal zur Hälfte richtig. Russland hat zwar seit Jahrzehnten um die 4.000 Soldaten in Armeniens zweitgrößter Stadt Gjumri stationiert, die allerdings machten vor zwei Jahren das Gleiche wie jetzt – nichts! War dies damals formalrechtlich noch halbwegs plausibel begründbar – Putin verwies darauf, dass Berg-Karabach kein Mitglied des Verteidigungsbündnisses OVKS sei –, so ist die aktuelle Passivität der regionalen Friedensmacht Russland und der von ihr angeführten OVKS ein Skandal. Geschlagene fünf Tage benötigte das brüderliche Militärbündnis, um wenigstens eine Untersuchungskommision nach Armenien zu entsenden. Kurz: Die offizielle Schutzmacht Russland lässt Armenien am ausgestreckten Arm verhungern! (Augenscheinlich gibt es für Präsident Putin militärisch gegenwärtig andere Präferenzen.) Kein Wunder, dass in Armenien längst ein Satz die Runde macht: „Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde!“
… und im Hintergrund lacht Erdoğan!
Verschärft wird die Situation noch dadurch, dass ausgerechnet der Chef der – angeblichen – Schutzmacht mit dem Erzfeind Armeniens eine höchstkomplizierte ‚Hassliebe‘ unterhält. Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdoğan gehören zwar gegnerischen Militärbündnissen an, sind aber durchaus nicht solide verfeindet. Geopolitische Rivalitäten in Syrien, Libyen und auf der Krim, selbst die Lieferung ‚im Karabachkrieg bewährter‘ türkischer Angriffsdrohnen an die Ukraine schließen punktuelle pragmatische Kooperationen auf anderen Gebieten keineswegs aus. So trägt die Türkei als einziges NATO-Land die westlichen Sanktionen nicht mit[22], sie lässt russisches Gas durch die Turkstream-Pipeline strömen und hat ihren Himmel für russische Handelsflugzeuge und den zivilen Luftverkehr nicht geschlossen. Zahlreiche russische Geschäftsleute verlegten ihren Firmensitz an den Bosporus, russische Touristen können in der Türkei mit einheimischen Kreditkarten bezahlen und immer wieder hört man, von westliche Sanktionen betroffene Waren würden in der Türkei umdeklariert und von dort nach Russland geliefert. Erdoğan, der um seine Wiederwahl bei den kommenden Präsidentschaftswahlen fürchten muss, würde innenpolitisch ein „Erfolg“ im Südkaukasus gut zu pass kommen. Auch dies könnte ihn dazu verleiten, dem Despoten am Kaspischen Meer ein weiteres Mal den Rücken zu stärken.
Alijew seinerseits hat nie Zweifel daran gelassen, dass er den Konflikt mit Armenien erst mit der Rückeroberung und Einverleibung der gesamten Karabachregion als beendet ansieht. Nein, nicht nur das, seine Ambitionen sind größer: Er erklärte[23] mehrfach deutlich, unter anderem am 10. Mai letzen Jahres[24], dass er es auch auf die von ihm „Sangesur“ genannten südarmenischen Regionen Sjunik und Wajoz Dsor abgesehen hat:
“West Zangezur ist unser angestammtes Land. Ich habe gesagt, dass wir dorthin zurückkehren müssen. Das habe ich schon vor zehn Jahren gesagt. Alle meine Reden sind in den Medien verfügbar. Ich habe gesagt, dass es das Land unserer Vorfahren ist, und dass wir dorthin zurückkehren müssen. Das werden wir und wir kehren bereits dorthin zurück. Niemand kann uns aufhalten.”
Und selbst dort würde er möglicherweise nicht haltmachen. Bereits im Februar 2018 ließ er auf einem Kongress seiner Partei „Neues Aserbaidschan“ durchblicken[25], dass er auch die Region um den Sevan-See, langfristig sogar die Hauptstadt Jerewan im Visier hat:
„Eriwan ist unser historisches Land und wir Aserbaidschaner müssen in dieses historische Land zurückkehren. Die Rückkehr der Aserbaidschaner in diese Gebiete“, so fügte er in dankenswerter Offenheit hinzu, „ist unser politisches und strategisches Ziel, und wir müssen Schritt für Schritt daran arbeiten, ihm näher zu kommen.“
Und für dieses Ziel hat er am Bosporus einen mächtigen Verbündeten.
Die Armenier dagegen fühlen sich von allen Seiten im Stich gelassen: Von Russland und der OVKS, die entgegen ihren Schutzverpflichtungen keinen Finger krumm machen; von den 1.960 russischen Friedenssoldaten, die an der Demarkationslinie immer wieder wegschauen, wenn Aserbaidschan armenisches Hoheitsgebiet attackiert; von der werteorientierten EU, die an Alijews Gas-Tropf hängt; von der deutschen Völkerrechtlerin, deren vielzitierte „feministische Außenpolitik“ darin besteht, angesichts einer von Aseris geschändeten und getöteten armenischen Soldatin – der man auch noch Finger und Füße abschnitt[26], dies filmte und viral verbreitete – beide Augen zuzudrücken; und was die jüngsten freundlichen Äußerungen von US-Repräsentantenhaussprecherin Nancy Pelosi[27] angeht, so wäre gesunde Skepsis hier durchaus am Platze. Die USA engagieren sich bekanntlich nicht für Frieden und Menschenrechte, sondern für ihre geopolitischen Interessen.
Die durch den Genozid schwerst traumatisierten Armenier, die mit Blick auf die Kumpeleien von Erdoğan und Putin zunehmend einen neuen ‚Hitler-Stalin-Pakt‘ fürchten, haben nicht zuletzt vor zwei Jahren wieder einmal bitter lernen müssen, dass sie sich, wenn es Spitz auf Knauf steht, nur auf einen einzigen Akteur wirklich verlassen können: Auf sich selber!
Vor mehr als 100 Jahren hat die Welt schon einmal tatenlos zugesehen.
Titelbild: shutterstock / Alexandros Michailidis
[«1] morgenpost.de/politik/inland/article234849517/Aussenministerin-Baerbock-Koennen-nicht-neutral-sein.html
[«2] stern.de/politik/deutschland/afd-frau-fragt-baerbock-nach-migranten—die-antwortet-eindrucksvoll-30749636.html
[«3] bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/regierungspressekonferenz-vom-14-september-2022-2126250
[«4] tagesschau.de/ausland/asien/armenien-aserbaidschan-kaempfe-103.html
[«5] heise.de/tp/features/Die-Armenier-Ein-erneuter-Kampf-ums-Ueberleben-4921948.html?seite=all
[«6] heise.de/tp/features/Aserbaidschanische-Armee-stoesst-in-den-Korridor-vor-4915605.html
[«7] spiegel.de/spiegel/wie-aserbaidschan-europaeische-politiker-gefuegig-macht-a-1175121.html
[«8] deutsch.rt.com/meinung/69714-armenien-authentische-volksrevolution-und-kein-maidan/
[«9] ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/statement_22_4583
[«10] youtube.com/watch?v=n5W8DBCCRc0
[«11] ostexperte.de/bergkarabach-und-das-sehr-idealistische-anliegen-der-tuerkei/
[«12] president.az/en/articles/view/56442?fbclid=IwAR2UnjvQya7q0dliKq-9jSXqAsiOictSn1kswfHwmb70QjAySDedPe2TW88
[«13] facebook.com/photo/?fbid=457884126380508&set=pb.100064767739737.-2207520000
[«14] eurasianet.org/whats-the-future-of-azerbaijans-ancestral-lands-in-armenia
[«15] jamestown.org/program/turkeys-heavy-tiger-rocket-spotted-in-azerbaijans-nakhchivan-exclave/
[«16] de.wikipedia.org/wiki/Bayraktar_TB2#Bergkarabachkonflikt_2020
[«17] www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/drohnen-tuerkei-100.html
[«18] heise.de/tp/features/Erdoğans-neuer-Krieg-4919101.html?seite=all
[«19] heise.de/tp/features/Erdoğans-neuer-Krieg-4919101.html?seite=all
[«20] nachdenkseiten.de/?p=67391
[«21] heise.de/tp/features/Die-Armenier-Ein-erneuter-Kampf-ums-Ueberleben-4921948.html?seite=all
[«22] karenina.de/news/ueber-den-tellerrand/putin-und-erdogan-auf-kuschelkurs/
[«23] president.az/en/articles/view/56442?fbclid=IwAR2UnjvQya7q0dliKq-9jSXqAsiOictSn1kswfHwmb70QjAySDedPe2TW88
[«24] theamericanreporter.com/aliyev-toxic-statements-are-a-danger-to-the-peace-with-armenia/
[«25] eurasianet.org/azerbaijan-president-calls-for-return-to-historic-lands-in-armenia
[«26] t-online.de/nachrichten/ausland/id_100054244/armenien-aserbaidschaner-veruebten-graeueltaten-an-toter-frau.html
[«27] dw.com/de/us-spitzenpolitikerin-nancy-pelosi-sagt-armenien-unterst%C3%BCtzung-zu/a-63162544
„Ampel“-Chaos total: Gasumlage weg – dafür jetzt steuerfinanzierter Preisdeckel
Das „Ampel“-Chaos nimmt von Tag zu Tag groteskere Züge an: Die geplante Gasumlage von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck („Grüne“) wackelt heftigst – jetzt ist alternativ eine steuerfinanzierte „Gaspreisbremse“ im Gespräch. SPD-Chefin Esken erklärte in der ARD, sie rechne in Kürze mit einem Aus für die Gasumlage. Im Klartext: Habeck hat sich wieder einmal bis auf die Knochen blamiert!
Zweifel an dem Aufschlag für Millionen von Haushalten zum Ausgleich höherer Gas-Beschaffungskosten hatte zuvor bereits SPD-Chef Lars Klingbeil geäußert. Seine Co-Chefin Saskia Esken legte jetzt noch einmal nach. „Ich bin der festen Überzeugung, dass wir diese Woche zum Ende der Gasumlage kommen“, sagte sie im „Bericht aus Berlin“. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) rückt offenbar ebenfalls von der Gasumlage ab, ließ die Entscheidung aber zunächst noch offen.
„Grünen“-Chefin Ricarda Lang zauberte derweil das ökosozialistische Ei des Columbus aus dem Hut: eine von den Steuerzahlern zu finanzierende Gaspreisbremse via „Sondervermögen“ (Sonderschulden).
Bleibt nach diesem neuerlichen „Ampel“- Murks nur noch die Frage: Wann werden statt der letzten drei Kernkraftwerke in Deutschland endlich die in Berlin regierenden Totalversager abgeschaltet?
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Klima-Wahn in Kalifornien: Verstorbene künftig kompostieren
Die Ideen der Klima-Hysteriker werden immer schriller. In Kalifornien erlaubt künftig ein Gesetz die Kompostierung Verstorbener. Im Fachjargon nennt man das „Natürliche Reduktion menschlicher Überreste“ (NOR). Was dabei übrig bleibt ist Bio-Dünger, den Angehörige im Garten oder auf dem Feld zugunsten des Wachstums von Bäumen, Pflanzen oder Nahrung ausbringen können. Diese Technik sei – gegenüber traditionellen Begräbnissen bzw. der Einäscherung – absolut ökologisch und klimafreundlich, heißt es. Es wäre nicht verwunderlich, wenn zur Klimarettung bald der Verzehr von Menschenfleisch salonfähig wird, wie das schon 2019 ein schwedischer Wissenschaftler nahelegte.
Zu viel CO2 bei Einäscherung
Ein menschliches Kompostierungs-Gesetz gibt es bereits seit 2019 in Washington, später kamen Oregon, Colorado und Vermont dazu. Der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, treuer Anhänger von US-Präsident Joe Biden, hat jetzt einen dritten Anlauf unternommen und das Gesetz zur Öko-Entsorgung von Toten unterzeichnet. Es soll ab 2027 gelten. Aufgrund des Klimawandels sei dies eine ökologische Methode der endgültigen Entsorgung, die keine Emissionen verursache, heißt es in einer zugehörigen Pressemeldung. Jede Person, die sich für NOR gegenüber einer herkömmlichen Bestattung oder Einäscherung entscheide, spare das Äquivalent von einer Tonne Kohlenstoff, der sonst freigesetzt würde. Zudem vergiften Friedhöfen die Erde und verbrauchen viel Land.
Entsetzen in Kirchenkreisen
Katholische Kirchenkreise in Kalifornien sind wenig begeistert. Diese „Technik“ reduziere den menschlichen Körper auf eine Ware, die man entsorgen kann. NOR sei für Tiere geschaffen worden, nicht für Menschen. Die Ausbringung des „Bio-Düngers“ von Verstorbenen auf bestimmten Arealen komme einem Massengrab gleich. Zudem trampeln Leute unbewusst über die Überreste Verstorbener.
Lukrative Geschäftsidee
Erfunden wurde NOR von Katrina Spade mit ihrem Unternehmen „Recompose“ im Jahr 2020. Es bietet „Dienstleistungen zur Reduzierung natürlicher organischer Verbindungen“ an. Bereits um 7.000 US-Dollar kann man sich dort kompostieren lassen. Das lukrative Geschäftsmodell bewährt sich bereits in Washington, wo Tote in 10 hexagonalen Zylindern in einem beschleunigten Prozess zu Öko-Dünger werden. Spade freut sich schon auf den kalifornischen Markt. Die Menschen-Kompostierung gibt es auch schon als Versicherungsleistung und auf Ratenzahlungen.
Kompostier-Gefäß statt Urne
Und so läuft die Kompostierung ab: Der Leichnam kommt in ein passendes Gefäß aus Metall, Plastik oder Holz, das mit organischen Stoffen wie Holzspänen, Stroh, Alfalfa, Sägespänen oder Wildblumen gefüllt ist. Dann beginnt der Prozess der Zersetzung, den man auch beim Kompostieren im Garten beobachten kann. Das Gefäß wird belüftet, was wichtig für die Mikroben ist. Die beim Zerfall entstehende Temperatur kann geregelt und erhöht werden. Bei Indoor-Anlagen bleibt der Leichnam 1-2 Monate im Gefäß. Bei Einrichtungen im Freien kann das einige Monate dauern. In einem speziellen „Rotations“-Prozess zersetzen sich auch die Knochen. Übrig bleiben einige Scheibtruhen „Öko-Dünger“, der an die Familie zur weiteren Verwendung übergeben wird.
Kannibalismus für’s Klima
Gut ins Bild passt die frühere Forderung eines schwedischen Wissenschaftlers, der 2019 den Verzehr von Menschenfleisch forderte, um den Klimawandel zu bekämpfen. Magnus Soderlund, Wirtschaftsprofessor an der Stockholm-Universität sagte damals auf einer Gastro-Konferenz, der Verzehr von Menschenfleisch, das aus toten Körpern stamme, könne zur Rettung der Menschheit beitragen, wenn nur eine Weltgesellschaft „diese Idee wecken würde“. Seine Aussage kam bei einer Podiumsdiskussion „Können Sie sich vorstellen, menschliches Fleisch zu essen“. In seiner Video-Präsentation, die auch im schwedischen TV4 gebracht wurde, sagte er: “Weil Nahrungsressourcen künftig knapp werden, müssen die Menschen dazu gebracht werden, Dinge zu essen, die sie bisher als abstoßend empfanden – darunter auch Menschenfleisch.” Auf die Frage, ob auch er das tun würde, sagte Soderlund: Er zögere schon… aber er würde es zumindest ausprobieren.
Olga Petersen (AfD): „Baerbock sollte zurücktreten!“
„Waffenlieferungen zur Wiederherstellung des Friedens, ist wie Geschlechtsverkehr zur Wiederherstellung der Jungfräulichkeit“, erklärt die AfD-Bürgerschaftsabgeordnete Olga Petersen im Gespräch mit DeutschlandKURIER
-Reporter Oliver Flesch vor dem Hamburger Rathaus. Außenministerin Annalena Baerbock („Grüne“) solle „unverzüglich zurücktreten“.
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Italien-Wahl: And the winner is… Giorgia Meloni!
Italien-Wahl hat gewählt: Laut ersten Hochrechnungen am frühen Morgen ist die von Giorgia Meloni angeführte national-patriotische Partei Fratelli d’Italia (Brüder Italiens, FdI) mit rund 25,5 Prozent als klare neue Nummer eins aus den vorgezogenen Neuwahlen hervorgegangen. Der von Meloni angeführte Mitte-Rechts-Block erreicht nach den vom Nachrichtensender RAI News veröffentlichten Zahlen rund 42 Prozent. Dieser Prozentsatz würde genügen, um die Mehrheit der Stimmen sowohl in der Abgeordnetenkammer als auch im Senat zu erobern.
Auf Basis dieser ersten Hochrechnungen könnte Meloni die künftige Regierung in Rom als erste Ministerpräsidentin Italiens anführen. „Mit diesen Zahlen können wir regieren“, begrüßte der FdI-Abgeordnete Fabio Rampelli die Hochrechnungen. Das Bündnis aus FdI, der konservativen Forza Italia von Ex-Premier Silvio Berlusconi und der patriotischen Lega-Partei von Ex-Innenminister Matteo Salvini war als klarer Favorit in die Abstimmung gegangen.
Salvinis Lega muss sich den Hochrechnungen zufolge allerdings mit rund 8,5 Prozent begnügen und schneidet damit schlechter ab als erwartet. Auch die Berlusconi-Partei Forza Italia büßte Stimmen ein.
Mehr als 51 Millionen Italiener waren nach dem vorzeitigen Ende der gescheiterten Regierung unter Ex-EZB-Chef Mario Draghi an die Urnen gerufen. Die Wahlbeteiligung lag nach Angaben des italienischen Innenministeriums bei rund 64 Prozent.
Abgespecktes Parlament
Erstmals wird mit der vorgezogenen Parlamentswahl auch eine 2020 per Referendum abgesegnete Verfassungsreform umgesetzt – konkret hat das neue Parlament nun deutlich weniger Sitze: Für die Abgeordnetenkammer standen nur noch 400 statt bisher 630 Sitze und im Senat 200 statt 315 Sitze zur Wahl. Gewählt wurde nach einem als „Rosatellum“ bekannten und im Vorfeld zur Wahl vieldiskutierten Wahlsystem. Es handelt sich um ein komplexes Mischsystem, bei dem etwa ein Drittel der Sitze nach Mehrheitswahlrecht und der Rest nach einem Verhältniswahlrecht vergeben werden.
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Irre Forderung: Sex-Verbot für fleischessende Männer
Der politische und gesellschaftliche Wahnsinn galoppiert in diesen Tagen mit solchem Tempo, dass die wildesten Ausgeburten geistiger und ideologischer Verirrungen schon wieder von Radar verschwinden, bevor die meisten Bürger davon überhaupt Notiz nahmen oder sich angemessen damit auseinandersetzen konnten. So war es auch mit der bizarren, wirklich ernstgemeinten Forderung Tierrechtsorganisation PETA, “fleischfressende” Männer sollten durch ein Sex-Verbot an der Fortpflanzung gehindert werden.
Einmal mehr schafften es die teilmilitante Tierschutzbewegung zumindest für kurze Zeit, mit einer besonders absurden Forderung neue Aufmerksamkeit zu erregen: Offenbar inspiriert von der antiken Komödie „Lysistrata“ von Aristophanes (aus dem Jahr 411 v. Chr.!) hatte diese Woche der deutsche PETA-Kampagnenleiter Daniel Cox (er heißt tatsächlich so) gegenüber “Bild” erklärt, nichtvegane und fleischessende Männer sollten mit einem Sex-Verbot belegt werden.
In “Lysistrata” praktizieren die Frauen der verfeindeten Städte Athens und Spartas ein Sex-Boykott, um ihre kämpfenden Gatten zum Friedensschluss zu zwingen.
Sexualisierung der Klima-Verwerflichkeit
Männer seien, so Cox, „viel schlechter für die Umwelt als Frauen, weil sie zu viel Fleisch essen.“ Die Frauen von „mit Grillzange hantierenden Vorstadt-Vätern, die 70-Cent-Würstchen (…) brutzeln“, sollten „jetzt in den Sex-Streik gehen – um die Welt zu retten!“ Jedes „nicht geborene Kind“ spare „58,6 Tonnen CO₂-Äquivalente pro Jahr“, behauptete er weiter. Dabei bezog er sich auf eine im vergangenen November erschiene Studie, wonach insbesondere Männer durch ihren Fleischkonsum durchschnittlich 41 Prozent mehr zum Klima-Wandel beitragen würden als Frauen.
Einige CSU-Politiker taten Cox den Gefallen, auf die gewollte Provokation anzuspringen: Dorothee Bär empörte sich: „Für wen, wenn nicht unsere Kinder, retten wir das Klima. Kinder mit schädlichem CO2 aufzurechnen ist abstoßend. Zumal sie die Klimaretter der Zukunft sind!“ Der Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe, Stefan Müller, kritisierte: „PETA macht im Kampf um Aufmerksamkeit nicht einmal mehr vor dem Schlafzimmer halt.“
“Besser Denkverbot für Ideologen als Sexverbot für Fleischliebhaber”
Der Metzgermeister und Bundestags- Abgeordnete Alois Rainer bezeichnete die Forderung als „völligen Unsinn“ und sein Kollege Florian Hahn sprach von einem „Demokratiehass“ der Aktivisten. „Statt eines Sex-Verbots für Fleischesser sollte es ein Denk-Verbot für spalterische Ideologen geben“, sagte er weiter.
Daraufhin legte Cox noch einmal nach. Auf Anfrage der “Berliner Zeitung” sagte er: „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, den Kern der Studie überspitzt darzustellen.“ Er wolle plakativ darauf aufmerksam machen, dass aktuelle Ernährungsgewohnheiten „massiv die Klimakatastrophe befeuern“ würden. „Die grillenden, fleischessenden Männer zerstören die Lebensgrundlagen ihrer eigenen oder sogar noch ungeborenen Kinder“, wütete er weiter.
Radikale Spinner, aber mit großen Mediensympathien
Außerdem solle sich gerade die CSU „hier bedeckt halten“, deren Politik „uns überhaupt erst in diese Situation gebracht“ habe. Von der Politik fordert er nun Rahmenbedingungen für eine Ernährungswende, wozu er unter anderem die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf pflanzliche Produkte, Obst und Gemüse und eine Reduktion der Tierbestände zählt.
So lächerlich diese Posse ist, muss man sich doch vor Augen halten, dass Leute wie Cox derartigen propagierten Unsinn tatsächlich glauben und dank “hipper”, veganer und linker Mediensympathisanten einen beträchtlichen medialen Einfluss ausüben. Damit tragen sie zu eben jener allgegenwärtigen Hysterie bei, die zu immer radikaleren Klimasekten und einer völlig unnötigen Polarisierung der Gesellschaft führt. Es wäre also verfehlt, seine Forderungen als bloße PR-Aktion abzutun, da es eine erschreckend hohe Anzahl von Menschen gibt, die sich von dieser Ideologie radikalisieren lassen.

