Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Konfusion statt Kernfusion – Das Comeback der Kohle

Konfusion statt Kernfusion – Das Comeback der Kohle

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Kohle statt Gas, lautet die jüngste Devise selbst der Grünen. Energiepolitikern flattern die Nerven. selten gab es so viele Kehrtwenden und Meinungsumschwünge wie dieser Tage. Fest im Glauben. dünn im Wissen und fernab der Realitäten zeigt sich die deutsche Energiepolitik

von Frank Hennig

Noch im vergangenen Jahr galt Erdgas als die saubere Brücke in die grüne Wunderwelt. Aber nicht nur Annalena Baerbock wachte am 24. Februar in einer anderen Welt auf. Die jahrelang gepriesene Brückentechnik Erdgas war im Tal harter globaler Realitäten versunken. Die Ampelregierung wird nun mit einer mehrdimensionalen Krise konfrontiert.

Gleichwohl hält es die Ampel für geboten, weiter am „idealerweise“ stattfindenden Kohleausstieg 2030 festzuhalten. Zunächst aber wollen zumindest einige Grüne die Kohle stärker nutzen, um Putin allenfalls auch mit einem Energie-Embargo drohen zu können. Es sei zwar „extrem bitter“, aber um sich von russischen Lieferungen unabhängiger zu machen, müsse Deutschland „die Kohlekraftwerke intensiver laufen lassen“, erklärte zum Beispiel Anton Hofreiter in der Talkshow Markus Lanz im April.

Mittel- bis langfristig stellt man sich vor, dass der Kohlestrom dann durch Windmühlen und Solaranlagen ersetzt werden kann. So sollen ab 2025 jährlich zehn Gigawatt (GW) installierter Leistung im Bereich Wind onshore gebaut werden. Der bisherige Spitzenwert lag 2017 bei 5,6 GW. Offshore betrug der Zubau 2021genau null, bis 2030 sollen fast vier GW jährlich dazukommen.

Wie das realisiert werden soll, steht indes in den Sternen. Die Industrie schwächelt. So haben die Turmbauer in Magdeburg und Fürstenwalde den Betrieb eingestellt, der Stahl ist zu teuer. Auch die Rotorblattfertigung in Lauch­ hammer und Rostock gibt es nicht mehr. Arbeitskosten und vor allem die Energiepreise sind im internationalen Wettbewerb nicht mehr darstellbar. Dazu passt die Bewertung der Wirtschaftsberatung EY, dass ausländische Investoren das Interesse an Deutsch­land verlören, während Frankreich und Großbritannien deutlich zulegten. Teure Energie, Bürokratie und immer weniger Fachpersonal seien die Gründe.

Kein Wunder, dass die Bestellungen für neue Windkraftanlagen angesichts dieser Schwierigkeiten zurückgehen. Die Ausschreibungsrunde im Mai er­brachte nur Gebote für 931 Megawatt (MW) bei einem Ausschreibungsvolu­men von 1320 MW.

Mittel- bis langfristig stellt man sich vor, dass der Kohlestrom dann durch Wind­ mühlen und Solaranlagen ersetzt werden kann

Das Klimaministerium erwägt nun staatliche Ausfallbürgschaften, um Betreiber-Insolvenzen zu vermeiden.„Die Anlagenbauer könnten so drauflosproduzieren“, sagt Oliver Krischer, bis vor kurzem einer der drei Parlamentarischen Staatssekretäre im Ministerium von Robert Habeck, jetzt Umweltminister in NRW Ein Traum wird wahr für die Branche.

Die Teile der Windkraftanlagen kommen künftig also ganz überwiegend aus dem Ausland, in Fragen der Abhängigkeit tauschen wir Russland gegen China aus. Immerhin entfallen dadurch hierzulande Produktion s-Emissionen. Wie groß die Rohstoff- und Materialmengen für den geplanten Zubau an Wind- und Solarstromanlagen sind und wo sie herkommen sollen, darüber hat sich offensichtlich noch niemand Gedanken gemacht.

Grüne Zwischenwelt

Die Aufforderung Robert Habecks nach dem Beginn des Ukraine-Krieges, nun „ohne Denkverbote zu denken“ – ein Eingeständnis, dass es vorher nicht so war -, führte zur unmittelbaren Reaktion seiner Parteifreundin Steffi Lemke (einer ausgebildeten Zootechnikerin). Kernkraft sei zu gefährlich, hielt die Umweltministerin dem Vizeka nzler das alte grüne Mantra entgegen. Dem alten Denken ist auch Habecks Staatssekretär Patrick Graichen noch verhaftet. Er fordert kommunale Unternehmen auf, schon jetzt den Rückbau der Gasnetze zu planen , denn 2045 seien alle Heizungen strombasiert.

Unterdessen läuft in Brandenburg das Projekt „Zukunftsnetz Nordwest“ zur Errichtung zweier Gas-Hochdruck­ leitungen. Zum einen soll das Heizkraftwerk Reuter-West in Berlin-Siemensstadt von Steinkohle auf Gas umgestellt werden, und zweitens sollen Gebäudeölheizungen durch Gasheizungen ersetzt werden – perspektivisch natürlich durch grünen Wasserstoff. Dass in Nordrhein-Westfalen gerade die Gashochdruckleitung ZEELINK gebaut wird, um den Übergang vom (künftig entfallenden) holländischen niederkalorischen L-Gas auf das höherwertige russische H-Gas zu realisieren. hat Graichen wohl auch nicht mitbekommen. 216 Kilometer soll ZEELINK lang werden, 100000 Tonnen Rohre werden dafür verbaut werden.

Die Grünen purzeln von der Erdgasbrücke. Da sie den Strom aus Erneuerbaren nicht herbeizaubern können, soll einstweilen Kohle, „kurzfristig“ sogar viel Kohle, genutzt werden. Die Sicherheitsbereitschaft der Braunkohlekraft­ werke, die 2023 ausgelaufen wäre, wird jetzt durch ein „Ersatzkraftwerke-Bereithaltungsgesetz“ abgelöst, flankiert von einem „Gasreduktionsgesetz“, um Gas nicht mehr für die Verstromung einsetzen zu müssen.

Kohle gegen Windstille, Kohle gegen Dunkelheit, Kohle statt Kernkraft, Kohle statt Gas. Aber ist es wirklich sinn­ voll, Kohlestrom für E-Mobilität und Wärmepumpen einzusetzen? Während andere Parteien zunehmend orientierungslos erscheinen, gehört den Grünen der Luftraum über der regenbogenfarbenen Parallelwelt.

Die FDP beschloss auf ihrem Parteitag im April 2022 immerhin eine Forderung nach Modifizierung der Ausstiegspläne bei Kernkraft und Kohle. Die FDP in Schleswig-Holstein will prüfen, ob das Kernkraftwerk Brokdorf wieder angefahren werden könnte. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) setzte sich zwar auf der Minis­ terpräsidentenkonferenz im Juni für eine längere Laufzeit der Kernkraftwerke ein. Sein Umweltminister Günther (Grüne) konterkarierte diese Aussage aber gleich wieder. In einer kruden Begründung verweist er auf Aussagen des IPCC, ohne die Empfehlung dieses Gremiums pro Kernkraft zu erwähnen.

Unterdessen arbeitet die Bürokratie unbeirrt weiter. Im November 2024 wird mit dem Kraftwerk Scholven Block B erstmals ein Kohleblock zwangsweise ohne Entschädigung stillgelegt. Mit großer Sicherheit wird er dann in die Netzreserve überführt werden. Warum legt man dann zwangsweise still?

Freudig begleiten die sogenannten Qualitätsmedien die Absicht der G7-Staaten, möglichst noch schneller aus der Kohle auszusteigen. Die zweite Seite der Medaille wird bewusst verdeckt. Diese zeigt, dass fünf der sieben Länder die Kernkraft weiter nutzen und überwiegend weiter ausbauen. Italien verfügt nur über vier Kohlekraftwerke, der Ausstieg dürfte ohne große Verwerfungen machbar sein. Dass Deutschland als einziges Land der G7 – und weltweit – zugleich aus Kernkraft und Kohle aussteigt, bleibt unerwähnt.

Mehr Kohle für den Staat

Ein verringertes Angebot an Strommarkt lässt die Preise steigen. Das Klimaministerium plant nun, ab 2023 auch eine C02-Bepreisung für die Müllverbrennung einzuführen. Da für die thermische Verwertung der nicht mehr recyclebaren Reste keine Alternative besteht, werden die Entsorgungspreise steigen.„Dem Klima“ wird es nicht helfen.

Der Weg zur Klimaneutralität werde Deutschland bis zu sechs Billionen Euro kosten, schätzten Experten des Beratungsunternehmens McKinsey bereits vor der jüngsten Preisrally. Das lässt die Kosten der Deutschen Einheit (knapp zwei Billionen Euro) in einem milden Licht erscheinen. Sondervermögen und Staatsbürgschaften werden dabei helfen. Und vielleicht bleibt ja eine schmale Hängebrücke fürs Gas. Aber erst einmal geht’s um die Kohle. •

 

Moorburg – modernstes Kohlekraftwerk Europas kann gar nicht schnell genug abgerissen werden

Das Kraftwerk Moorburg, 2015 eröffnet, war eines der modernsten, innovativsten und effizientesten Steinkohlekraftwerke in Deutschland. Mit seinen zwei Blöcken konnte es bei jeweils 827 Megawatt Leistung 11 Terawattstunden Strom im Jahr erzeugen. Dies reichte allemal für die gesamte Hamburger Region. 2021 wurde es, nach nur sechs Jahren Betrieb, stillgelegt. Nun soll es komplett abgerissen werden. […]

U.S. Finally Admits Ukraine Bombed Zaporizhzhia’s Nuclear Power Plant

U.S. Finally Admits Ukraine Bombed Zaporizhzhia’s Nuclear Power Plant
15.09.2022, 17:10 Uhr. Global Research – https: – All Global Research articles can be read in 51 languages by activating the “Translate Website” drop down menu on the top banner of our home page (Desktop version). To receive Global Research’s Daily Newsletter (selected articles), click here. Visit … The post U.S. Finally Admits Ukraine Bombed Zaporizhzhia’s Nuclear Power Plant appeared…

„Great Reset“ und das „World Economic Forum“ – Teil 1 | Ein Kommentar des Europaabgeordneten Gunnar Beck

Eine Welt ohne Mittelschicht, in der die Normalbürger nichts mehr besitzen, aber durch Manipulation und Gehirnwäsche „glücklich“ sein werden: Dies ist die Vision des „World Economic Forum“.
Ein Kommentar des Europaabgeordneten Gunnar Beck.

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JF-TV: Markus Krall – wie schlimm trifft uns die Inflation?

JF-TV: Markus Krall – wie schlimm trifft uns die Inflation?

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Galoppierende Inflation, strauchelnde Unternehmen, immer mehr Bürger, die ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können. Warum ist das so? Wie schlimm wird das noch? Und vor allem: Was kann man dagegen tun? Der Ökonom und Bestseller-Autor Dr. Markus Krall warnt seit langem vor einer solchen Entwicklung. Die Gründe sieht er vor allem in der verfehlten Geldpolitik […]

US-Forscher warnen: Deutlich höhere Nebenwirkungen durch Corona-Impfstoffe!

Wie sicher sind die Covid-Impfungen wirklich? Der renommierte US-amerikanische Pharmazieprofessor Peter Doshi hat erhebliche Zweifel. Er wirft Herstellern wie Pfizer und Moderna vor, sie würden wichtige Daten nicht herausgeben. In einer Neuauswertung von klinischen Studien kommen Doshi und andere Forscher auf eine deutlich erhöhte Zahl von schweren Nebenwirkungen.

Doshi ist Professor für Pharmazie an der Universität of Maryland und Mitherausgeber des „British Medical Journals“ (BMJ), eines der renommiertesten Wissenschaftsmagazine der Welt. Seit Jahren fordert er Pharmakonzerne immer wieder zu mehr Transparenz auf. 

Mit Blick auf die Corona-Pandemie hat Doshi zusammen mit einer Gruppe von internationalen Forschern jetzt schwerwiegende Nebenwirkungen bei Erwachsenen nach der mRNA-Impfung gegen Covid-19 analysiert. Die Studie basiert auf Zulassungsstudien der mRNA-Impfstoffe von Pfizer und Moderna und ist kürzlich im renommierten Fachmagazin „Vaccine“ erschienen.

Demnach komme es durch die mRNA-Impfstoffe zu deutlich erhöhten Nebenwirkungen. Wichtige weiterführende, detaillierte Teilnehmerdaten würden zudem geheim gehalten, was eine umfassende wissenschaftliche Aufarbeitung bislang unmöglich mache.

Doshi sorgt sich zudem auch um eine dramatische Absenkung der Standards bei der US-Zulassungsbehörde FDA. Anhand der Daten von acht Mäusen habe diese sich von der Wirksamkeit des Boosters gegen BA.4/5 überzeugen lassen und 170 Millionen Dosen des angepassten Corona-Impfstoffes bestellt. Am Montag darauf gab die europäische Zulassungsbehörde EMA grünes Licht für den Impfstoff, ohne dass dieser je an einem Menschen getestet wurde.

Christina Baum (AfD): Experimente an Menschen gehen weiter

Die AfD-Bundestagsabgeordnete Christina Baum, Mitglied im Gesundheitsausschuss, kritisierte diese Entwicklung scharf. Sie erklärte: „Das medizinische Experiment an uns Bürgern geht weiter. Dabei spielen die Konzerne und Lobbyisten immer dreister mit dem Leben von vielen Millionen Menschen. Jeder, der für einen solchen Impfstoff wirbt oder eine Impfung erzwingt, muss es sich gefallen lassen, als Lobbyist und Menschenfeind gekennzeichnet zu werden.“

Die AfD-Gesundheitsexpertin, die selber Medizinerin ist, forderte: „Wie von der AfD-Fraktion im Bundestag beantragt, muss die einrichtungsbezogene Impfpflicht endlich beendet werden. Darüber hinaus fordern wir ein sofortiges Ende aller Corona-Maßnahmen. Wir brauchen Normalität statt Lauterbachs Pharmalobbyismus. Corona ist vorbei.“

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Unterstützung für Diktator? Zynischer Haiti-Deal zeigt Doppelzüngigkeit der Biden-Administration

Unterstützung für Diktator? Zynischer Haiti-Deal zeigt Doppelzüngigkeit der Biden-Administration

Nach außen gibt sich die Biden-Administration gerne als “humanitär”, liberal und auf die Menschenrechte bedacht. Doch der jüngste Deal mit Haiti zeigt, dass das Ganze nur politische Heuchelei ist. Man unterstützt auch gerne Diktatoren, wenn es ins Konzept passt.

Weil Dr. Ariel Henry, der nach der Ermordung von Präsident Jovenel Moise sowohl Premierminister als auch Präsident des verarmten Karibikstaates Haiti war, sich für die Aufnahme von Flüchtlingen aussprach, die illegal in die Vereinigten Staaten einwanderten, erhielt er umfangreiche Hilfe von der Biden-Administration. Der ehemalige Gesandte in der früheren französischen Karibikkolonie, Daniel Foote, erklärte dies gegenüber der New York Post.

Zwar hätte Henry eigentlich schon längst Neuwahlen anordnen müssen, doch bislang geschah nichts dergleichen. Stattdessen scheint er zu versuchen, seine Machtbasis zu festigen. Washington, welches den Interims-Staatschef anfangs dazu aufforderte, baldige Neuwahlen anzusetzen, scheint jedoch auf einen Deal eingegangen zu sein. Dafür, dass Henry sich dazu bereit erklärte, eine große Gruppe an Haitianern wieder zurück zu nehmen, die an der Grenze zum texanischen Del Rio kampierten, beendete die Biden-Administration den Druck auf den Quasi-Diktator, den Haitianern ihre demokratischen Rechte zu gewähren und über die Personalie eines neuen Präsidenten zu entscheiden.

Damit macht die Führung in Washington wieder einmal deutlich, dass es in der Realpolitik nicht um links oder rechts, um Demokratie oder Diktatur oder um Menschenrechte und Freiheit, geht. Es gilt vielmehr, unschöne Bilder zu vermeiden. Und tausende Haitianer, die von den berittenen Grenztruppen einer angeblich liberalen und offenen Regierung daran gehindert werden, US-Boden zu betreten, scheinen ein größeres PR-Desaster zu sein als ein Deal mit einem dubiosen Staatschef, der wohl auch in den Mord an seinem Amtsvorgänger involviert war und jegliche Zusammenarbeit mit den Behörden diesbezüglich ablehnt.

Indessen hält er sich dank der US-Unterstützung irgendwie an der Macht, während das Land selbst in Flammen aufgeht. Insbesondere der Mangel an Benzin und die hohen Preise dafür (auch, weil kriminelle Banden die Versorgung übernommen haben) sorgen für wachsende Unruhen. Doch in Washington verschließt man davor die Augen – Hauptsache, die Regierung akzeptiert die abgeschobenen Migranten.

Baerbock will „rasche Entscheidung“ mit mehr Kampfpanzer-Lieferungen im Ukrainekrieg erzwingen

Nachdem die Grünen vor den letzten Wahlen noch geworben haben „Keine Waffen und Rüstungsgüter in Kriegsgebiete“, so haben diese Lügner*Innen jetzt den Schalter von Friedensapostel auf Kriegstreiber umgelegt. Freilich mit der gleichen Begründung: Diesmal sollen Waffenlieferungen „Menschenleben retten“ helfen. „Frieden schaffen mit schweren Waffen“, könnte wohl ihr nächster Wahlslogan werden.

 

Um nicht in Verdacht zu geraten Fake-News zu verbreiten zitieren wir das Unfassbare wörtlich aus welt.de:

„Die Außenministerin schaltet sich in die Debatte über die Lieferung von Leopard-2-Kampfpanzern an Kiew ein. Bisherige Waffenlieferungen hätten geholfen, Menschenleben zu retten, sagte Annalena Baerbock.“

Anständige Menschen vertreten eher die Auffassung, dass ohne westliche Waffenlieferungen der Krieg in der Ukraine und das Blutvergießen wohl zu Ende gegangen wäre. Kriegstreiber wollen den Krieg bis zu einer wohl nie eintretenden russischen Niederlage fortgesetzt wissen. So wird das Sterben wohl weitergehen und niemand weiß, ob vielleicht am Ende ein Dritter Weltkrieg stehen wird. Den allerdings nehmen die grünen Kriegstreiber sogar in Kauf, wie unsere Redaktion bereits anhand von Baerbock-Zitaten dokumentierte.

Baerbock will sogar deutsche Rüstungsproduktion steigern

Die Waffenlobby wird voll der Begeisterung sein, wenn die US-Marionette im Außenamt genau das macht, was linke Pazifisten bislang anprangerten: Noch mehr Waffen und noch mehr Profite der Rüstungsindustrie. Und so liest man weiter in der WELT:

„Die Außenministerin sagte, die deutsche Waffenhilfe müsse sich erstens daran orientieren, wie noch mehr von jenem Gerät geliefert werden könne, das schon jetzt „so effizient hilft“, also Luftabwehr, Artillerie und Raketenwerfer. Zweitens müssten Instandsetzung und Munitionslieferung verstärkt werden. Baerbock sagte, sie wolle mit der Rüstungsindustrie besprechen, ob eigene Produktionslinien für fehlende Munition geschaffen werden könnten, etwa für die Luftabwehrpanzer Gepard.“

Appetit auf einen Blitzsieg

Im Siegesrausch aktueller Gebietsgewinne der Ukraine haut die Kriegstreiberin jetzt so richtig auf den Putz:

„In der entscheidenden Phase, in der sich die Ukraine aber gerade befindet, halte ich das aber auch nicht für eine Entscheidung, die lange hinausgezögert werden sollte.“

Die streitbare Dame möge doch einen Blick in die Geschichtsbücher werfen um zu erkennen, dass am Ende rascher Gebietsgewinne nicht unbedingt ein „Endsieg“ stand.


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Der Wendepunkt: Es passierte einmal alle 500 Jahre – Die Zeit läuft ab für den vereinigten Westen als vereinigte Weltmacht

Ich erinnere mich, dass ich vor etwa vierzig Jahren eine ältere englische Dame traf, eine Bäuerin namens Mrs. Dove, die als Schulmädchen bei der Beerdigung von Königin Victoria dabei gewesen war. Als die alte Königin vor so vielen Jahren starb“, erinnerte sie sich nostalgisch, „war alles in Schwarz gehüllt, und alle waren schwarz gekleidet“. Nun ist Victorias Ur-Ur-Enkelin, die neue „alte Königin“, tot, und die Nachricht wird unter einem Regenbogen über Schloss Windsor verkündet. Dies ist die Stadt, deren Namen der Großvater der Königin, Georg V., als Familiennamen angenommen hatte, anstelle von Sachsen-Coburg und Gotha. Der Name Windsor wurde offiziell am 17. Juli 1917 angenommen, kurz nach der von den Briten inszenierten russischen „Revolution“ von 1917, auf den Tag genau ein Jahr vor der Ermordung des Zaren und seiner Familie in Jekaterinburg, direkt an der Grenze zwischen Europa und Asien. Der russische Zar war von seinem gleich aussehenden Cousin, König Georg V., verraten worden.

Was auch immer man über Königin Elisabeth II. sagen mag, sie persönlich hatte Bescheidenheit, sie hatte Würde, sie hatte Präsenz, sie glaubte tatsächlich an etwas, sie hatte all das, was ihren Nachkommen völlig zu fehlen scheint. Vielleicht wurde ihr Ende durch das Verhalten ihres Sohnes Prinz Andrew, ihres Enkels Prinz Harry und der Schwachköpfe in der Downing Street 10 beschleunigt, von denen sie den letzten nur zwei Tage vor ihrem Tod zum Premierminister ernennen musste. Warum noch länger leben? Sie muss von all dem die Nase voll gehabt haben. Dies ist das endgültige, endgültige Ende des protestantischen Empire of Great Britain (1522-2022) (1), dessen Zusammenbruch vor genau drei Generationen, 1947, in Indien begann. Vielleicht wird der Niedergang nun unter dem ungeliebten König Karl III. (auf Russisch Karl III.) (2), der ohne Königin Diana dasteht, der einzigen, die ihn hätte retten können, rascher vonstatten gehen. Der Zerfall des Vereinigten Königreichs dürfte rasch vonstatten gehen.

Die 96-jährige Königin Elisabeth II. starb in Schottland, in Victorias Schloss Balmoral, einem Relikt des 19. Jahrhunderts und seines britischen Empire. Ihr merkwürdiger, abgehackter germanischer Akzent – kein Engländer spricht so – verriet die ausländische Herkunft der Königin als letzte der vom deutschen Protestantismus geprägten Herrscher, die von der Londoner Kaufmanns- und Finanzklasse vor etwas mehr als 300 Jahren importiert worden waren. Aber nicht nur sie, auch die anderen Führer der westlichen Welt, Relikte des 20. Jahrhunderts, sterben aus. Sie sind Gerontokraten. In den USA gehört Biden, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geboren wurde und bald 80 Jahre alt wird, eigentlich in ein Altersheim. Es ist grausam, ihn immer wieder so vor den Medien zu präsentieren und von ihm zu verlangen, dass er sich an Dinge erinnert. Papst Franziskus ist 85 Jahre alt, kann kaum noch gehen und sagt, dass auch er früh sterben könnte, wie sein Vorgänger, der mit 95 Jahren immer noch lebt, ein Relikt, das in der Hitlerjugend dienen musste.

Währenddessen an der Ostfront

Nach dem demütigenden Debakel in Afghanistan im August 2021, als die Amerikaner rausgeschmissen wurden und die NATO aufgerieben wurde, brach das asiatische Jahrhundert an. Während Königin Elisabeth II. im Sterben lag, trafen sich hochrangige Vertreter aus achtundsechzig Ländern auf dem Östlichen Wirtschaftsforum (EEF) in Wladiwostok an der russischen Pazifikküste, einem Zentrum der neuen multipolaren Welt. Sie waren dort, um Moskaus wirtschaftliche und politische Vision für den asiatisch-pazifischen Raum nach dem Fall des überholten unipolaren westlichen Imperiums zu hören. Präsident Putin erklärte: „Die neue Weltordnung beruht auf den Grundprinzipien der Gerechtigkeit und Gleichheit sowie auf der Anerkennung des Rechts jedes Staates und jedes Volkes auf seinen eigenen souveränen Entwicklungsweg. Gerade hier in der asiatisch-pazifischen Region entstehen mächtige politische und wirtschaftliche Zentren, die als treibende Kraft in diesem unumkehrbaren Prozess wirken“.

Die Zukunft Russlands ist geprägt von der Entwicklung der russischen Arktis und des Nördlichen Seewegs durch die Arktis. Auf dem Nördlichen Seeweg liegt der Schwerpunkt auf dem Bau einer leistungsstarken, modernen Flotte von Eisbrechern, von denen einige nuklear angetrieben werden. Es gibt einen langfristigen Plan bis 2035 zur Schaffung von Infrastrukturen für eine sichere Schifffahrt und einen Wandel in der arktischen Schifffahrt und im Schiffbau, der seit einigen Jahren im Gange ist. Eine zweite Entwicklung für Russland ist der internationale Nord-Süd-Verkehrskorridor mit einem seiner Haupthäfen in Chabahar im Iran. Damit wird Indien zum ersten Mal direkt mit Zentralasien verbunden sein. Eine iranische Schifffahrtslinie mit 300 Schiffen, die nach Mumbai fahren, ist an der Entwicklung dieses Verkehrskorridors beteiligt. Die Schaffung eines solchen Verkehrskorridors führt auch zur Integration der nationalen Transitsysteme in mehreren Ländern.

In einer Woche findet in Samarkand das Gipfeltreffen der multipolaren Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) statt. Neben den derzeitigen Vollmitgliedern – Russland, China, Indien, Pakistan, Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgisistan und jetzt auch der Iran – wollen nicht weniger als elf weitere Länder beitreten, darunter Afghanistan und die Türkei, sodass die Gesamtzahl der Mitglieder auf 20 steigen könnte. Auf dem SOZ-Gipfel soll die wirtschaftliche Zusammenarbeit erörtert werden, mit dem Ziel, Probleme in den Bereichen Gesundheit, Energie, Ernährungssicherheit und Armutsbekämpfung zu lösen. Auch Indien möchte ein asiatisches Jahrhundert, wofür eine enge Zusammenarbeit zwischen Indien, China und Russland erforderlich ist. Derzeit ist Indien nicht wettbewerbsfähig und muss sich diversifizieren, um dank der logistischen Hilfe Russlands einen besseren Zugang zu Eurasien zu erhalten. Russland wird auch im Indischen Ozean eine wichtige Rolle spielen, wobei eine enge Zusammenarbeit zwischen den „Großen Drei“, Russland, Indien und China, erforderlich ist.

Wir müssen uns vor Augen halten, dass Asien allein über 25 % des weltweiten BIP und 50 % der Weltbevölkerung stellt. Asien ist nicht mehr nur eine Reihe von Ländern, die von Europa und den USA kolonisiert wurden, sondern der Motor des globalen Wandels. Das asiatische Jahrhundert ist angebrochen. Es gibt auch eine globale Bewegung, die sich der BRICS-Gruppe (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) anschließt, zu der auch Saudi-Arabien, Iran, Afghanistan und Argentinien gehören. Das alles bedeutet, dass die globale Mehrheit nicht mehr die USA/CA/UK/EU/AUS/NZ und einige US-Kolonien wie Japan, Südkorea und Taiwan sind. Es ist Afro-Eurasien-Lateinamerika, 87,5 % der Welt. Jemand muss sich einen griffigen neuen Namen für diese Buchstabensuppe einfallen lassen: EEF, SCO, BRICS, vielleicht so etwas wie G2022 oder einfach „Das Bündnis“? Der gesamte Handel wird in bilateralen Währungen abgewickelt, nicht in Dollar. Das Zentrum hat sich vom Atlantik zum Pazifik verlagert, der Atlantik wird zu einem Rückzugsgebiet. Wir befinden uns in einem neuen Zeitalter.

Währenddessen an der westlichen Front

Das Östliche Wirtschaftsforum hat gezeigt, dass die meisten asiatischen Länder der russischen Militäroperation (SMO) in der Ukraine „freundlich“ oder „neutral“ gegenüberstehen. Sie wissen, dass sich die russischen Streitkräfte und der russische Staat acht Jahre lang um Frieden und Schutz für die Menschen russischer Sprache und Kultur in der Ukraine bemüht haben. Die Operation wurde ihnen durch die unglaubliche Kriegstreiberei und Arroganz des Westens aufgezwungen. Vor kurzem haben die von den USA unterstützten und von Söldnern geführten Kiewer Streitkräfte eine Gegenoffensive im Süden und Osten der Ukraine in Richtung Cherson gestartet und dabei viele Opfer für einen geringen Erfolg in Kauf genommen. Kiew hat versucht, diese Gegenoffensive, bei der es zwei motorisierte Brigaden und über 300 Panzer, gepanzerte Fahrzeuge und Artillerie verloren hat, durch Angriffe nordwestlich von Charkow auszugleichen. Aber auch hier hat Kiew so schwere Verluste erlitten, dass es Reserven schicken musste. Die alliierten Streitkräfte haben die Kiewer Armee und ihre Söldner auf offenem Feld eingeschlossen. Glauben Sie nicht der absurden Propaganda, Russland würde verlieren.

Laut einem vom Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, General Zaluzhny, unterzeichneten Dokument wurden bis Anfang Juli 2022 76.640 ukrainische Soldaten getötet (zehn Wochen später müssen es fast 100.000 sein). Da die Zahl der Schwerverwundeten in der Regel bei 1:1 liegt, bedeutet dies, dass bis zu 200.000 Kiewer Soldaten dauerhaft außer Gefecht gesetzt sein könnten. Dazu kommen noch Deserteure, Gefangene und Vermisste, die weitere 50.000 ausmachen könnten. Dies bestätigt frühere Berichte, wonach die Gesamtzahl der Kiewer Opfer, d. h. derjenigen, die dauerhaft außer Gefecht gesetzt sind, bei horrenden 250.000 liegt. Auf jeden Fall sind die ukrainischen Krankenhäuser überfüllt, wie mir Freunde aus der Ukraine über Telegram und Whatsapp jeden Tag berichten. In der Tat mussten viele Verwundete in polnische Krankenhäuser gebracht werden, die ebenfalls überfüllt sind, zumindest in Ostpolen.

Andererseits scheinen die Alliierten insgesamt etwa 10.000 Gefallene zu haben, die meisten von ihnen von den Milizen im Donbass. Das könnte bedeuten, dass auf ihrer Seite bis zu 25.000 dauerhaft aus dem Kampf ausgeschieden sind. Das ist ein Zehntel der Verluste Kiews. Angesichts dieser enormen Verluste in Kiew vermuten viele, dass sich Zelenski und seine Marionettenspieler in Washington und London in Wirklichkeit der Kriegsverbrechen schuldig gemacht haben. Niemand, der bei klarem Verstand ist, schickt seine Truppen auf diese Weise zur Schlachtbank. Hitler hat das bewiesen. Die meisten Analysten und Beobachter sind überzeugt, dass der Konflikt gegen Ende des nächsten Jahres enden oder bis Anfang 2024 verlangsamt werden könnte. Bis dahin könnten die alliierten Streitkräfte die neun Provinzen der Ostukraine befreit und die neun Provinzen der Zentralukraine demilitarisiert haben. Damit würden die sieben Provinzen der Westukraine, das eigentliche „Grenzland“ (die Bedeutung des Wortes „Ukraine“), 20% des Gesamtgebiets, an andere Länder zurückgegeben, wobei fünf Provinzen an Polen, eine (Tschernowzy) an Rumänien und eine (Zakarpat’e) an Ungarn gehen würden.

Die neue Ukraine, oder wie auch immer sie heißen mag, könnte ein russisches Protektorat werden, ebenso wie Weißrussland nach Lukaschenko (das es faktisch schon ist), und auch Kasachstan, das Russland braucht, wenn auch nur aus militärischen und wirtschaftlichen Gründen. Wir glauben, dass die drei kollabierenden und stark entvölkerten baltischen Staaten ebenfalls so enden werden, sobald ihre amerikanischen Marionetteneliten weg sind. Wir gehen davon aus, dass Serbien, das serbische Bosnien-Herzegowina, das serbische Kosovo, Montenegro und Nordmazedonien zwar völlig unabhängig bleiben, sich aber auch locker mit der Russischen Föderation verbünden werden, und sei es nur aus Energiegründen. Das Gleiche gilt für die orthodoxe Republik Moldau, Bulgarien, Rumänien, Griechenland und Zypern, und vielleicht auch für das katholische Ungarn. Ein solches Bündnis in einer sehr lockeren Konföderation ist das, was Stalin 1945 nicht gelungen ist. In einem solchen Kontext sehen wir den Zusammenbruch der EU-Tyrannei voraus.

Schlussfolgerung: Die eurasische Zukunft

Die Zeit läuft ab für den vereinigten Westen als vereinigte Weltmacht. Er besteht aus einer parasitären Elite und den Völkern, die durch die verlogene Propaganda dieser Elite zombifiziert, hinters Licht geführt und verraten wurden (denken Sie daran, dass auch Goebbels ein Westler war). Alle ihre Frontorganisationen, die UNO, die EU, die G7, die G20, die NATO, das WEF, der IWF, die Weltbank usw., haben versagt. Heute sind die USA erbittert gespalten, manche würden sagen, sie stehen am Rande eines Bürgerkriegs. Australien ist zu Chinas Mine geworden. Der größte Teil der bankrotten EU und das Vereinigte Königreich sehen aus wie gescheiterte Staaten. Auch Japan ist bankrott. Taiwan wird unweigerlich zu China zurückkehren. Korea wird wiedervereinigt werden.

Die einzige Zukunft für Westeuropa liegt in einem Bündnis mit seinem natürlichen Partner, Asien, oder besser gesagt Eurasien, was bedeutet, dass Europa seinen Demutskuchen isst und durch Russland hindurchgeht, seine Führung akzeptiert und seine Kultur respektiert. Nach der Wiedereingliederung in Asien, von dem es sich in der Geschichte künstlich abgetrennt hatte, und der Überwindung seiner arroganten, nabelschauenden Isolation wird Europa als nächstes Afro-Eurasien integrieren müssen. Das ist der Sinn der drei Generationen der Einwanderung nach Westeuropa aus Asien und Afrika. Für Europa geht es darum, die Welt wieder zu integrieren und zu begreifen, dass es nun auf gleicher Augenhöhe mit ihr steht.

Was für eine Zeit, in der wir leben! Ich erinnere mich noch sehr gut an den Fall der Berliner Mauer im Jahr 1989 und an alles, was kurz darauf in Rumänien, Osteuropa und der Sowjetunion folgte. Das war ein Wendepunkt, 50 Jahre nach 1939 ein solcher, wie er alle 50 Jahre vorkommt. Aber das war nur der erste Teil einer viel größeren Veränderung, nämlich der, die jetzt stattfindet. Denn was wir jetzt durch die Ukraine erleben, ist ein Wendepunkt, wie er nur alle 500 Jahre vorkommt. Und der Tod von Königin Elisabeth II. ist das eigentliche Symbol dieser gewaltigen Veränderung, während wir uns hoffnungsvoll von den westlichen Fehlern der Vergangenheit abwenden und den nächsten 500 Jahren entgegengehen.

  1. September 2022

Anmerkungen:

  1. Wenn wir ein Datum für die englische Reformation angeben sollen, dann wäre das Jahr 1533 das genauere. Damals exkommunizierte der Papst in Rom Heinrich VIII., der sich zum „Oberhaupt der Kirche“ gemacht hatte. Wir geben jedoch das Jahr 1522 an, weil zu diesem Zeitpunkt Anne Boleyn als Kammerzofe der kinderlosen spanischen Königin Katharina von Aragon an den englischen Hof kam. Das war der Anfang von allem. 1533 war Henry, der seit Jahren in Anne vernarrt war, heimlich mit ihr verheiratet, und sie brachte im selben Jahr eine Tochter zur Welt.

In der Zwischenzeit hatte das Londoner Parlament ein Reichsgesetz verabschiedet, das die Berufung auf Rom in kirchlichen Angelegenheiten verbot und verkündete: „Dieses Reich ist ein Reich der Liebe: Dieses Königreich England ist ein Reich (unsere Hervorhebung), und so ist es in der Welt akzeptiert worden, regiert von einem höchsten Oberhaupt und König, der die Würde und das königliche Vermögen der Kaiserkrone desselben besitzt, dem ein politischer Körper aus allen Arten und Graden von Menschen, die nach Begriffen und Namen der Geistlichkeit und Zeitlichkeit geteilt sind, verpflichtet ist und neben Gott einen natürlichen und demütigen Gehorsam zu leisten hat“.

  1. In der russischen Tradition wird Karl, die deutsche Form des Namens Karl, verwendet. Der Name Karl ist von Karl dem Großen abgeleitet, von dem sich das slawische Wort für König (kral, kral‘, kráľ, król, korol‘) ableitet.