Kategorie: Nachrichten
Der Impfstoff war auf dem Weg, noch bevor Covid bestätigt wurde
DIESE Woche veröffentlichen wir exklusiv für TCW die neuesten Untersuchungen von Paula Jardine über die wahren Gründe für die Abriegelung und den „sine qua non“-Impfstoff-Fluchtweg. Sie wird weitere Beweise für einen internationalen (nicht staatlichen) Plan zur Ausnutzung des Covid-Ausbruchs und für die Hauptakteure, die an der Ausführung dieses Plans in den Tagen vor der Abriegelung von Wuhan beteiligt waren, aufdecken.
Um die Leser an die Geschichte zu erinnern, die Paula bisher erzählt hat, veröffentlichen wir an diesem Wochenende eine Auswahl ihrer Artikel erneut. In diesem Artikel vom 28. Juni beschreibt sie die ungewöhnlichen Umstände, unter denen Moderna in der Lage war, einen Covid-Impfstoff auf den Weg zu bringen, bevor Covid bestätigt war.
Das erklärte Ziel der Coalition for Epidemic Preparedness and Innovation (CEPI) vom 23. Januar 2020 war es, innerhalb von 16 Wochen einen Covid-Impfstoff für klinische Versuche am Menschen bereitzustellen. Bis zum 6. Januar hatte Moderna drei andere mRNA-Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten an nur 365 Personen getestet, von denen die Hälfte Placebos erhielt. CEPI, das seine selbst ernannte Mission, die Welt vor Epidemien zu retten, unbedingt erfüllen wollte, störte sich nicht daran, dass die Technologie von Moderna neu und unbewährt war. Es verschwendete wenig Zeit und erklärte sich bereit, die Herstellung von „klinischem Material“ für die ersten Versuche am Menschen zu finanzieren.
Das US-amerikanische National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), Miteigentümer des Moderna-Prototyps eines Coronavirus-Impfstoffs, dessen langjähriger Direktor Anthony Fauci ist, begann am 16. März 2020 mit der Rekrutierung von Freiwilligen für die von ihm im Auftrag von Moderna durchgeführte Phase-1-Studie. In der Ankündigung der Rekrutierung durch die übergeordnete Einrichtung, die US-amerikanischen National Institutes of Health (NIH), hieß es, dass die Wissenschaftler des VRC (Vaccine Research Centre) und von Moderna bereits an einem MERS-Impfstoff arbeiteten, der auf das Spike-Protein abzielte, „was einen Vorsprung für die Entwicklung eines Impfstoffkandidaten zum Schutz gegen COVID-19 bot“.
Ein Großteil der Vorarbeiten wurde von einer ehemaligen Doktorandin von Dr. Ralph Baric, Dr. Kizzmekia Corbett, durchgeführt.
(Dr. Baric führte, wie in Teil 2 dieser Untersuchung ausführlich beschrieben, Tierversuche mit den Prototyp-Impfstoffen gegen Coronaviren durch. Er ist Professor in der Abteilung für Epidemiologie und in der Abteilung für Mikrobiologie und Immunologie an der University of North Carolina Chapel Hill, der Universität, die für die Erforschung des Funktionsgewinns von Viren bekannt ist, die in den USA im Oktober 2014 unter ein Moratorium gestellt wurde. Baric hat viele der Reverse-Genetik-Techniken zur Veränderung der Funktion von Viren entwickelt, die heute von anderen Virologen, u. a. am Wuhan Institute of Virology, verwendet werden, und unterhält eine kollegiale Beziehung zu Dr. Shi Zhengli, dem Fledermausforscher am Wuhan Institute of Virology).
Nachdem die genetischen Informationen über SARS-CoV-2 dank Professor Edward Holmes am 11. Januar 2020 verfügbar wurden, so die NIH, „wählten die Wissenschaftler schnell eine Sequenz aus, um das stabilisierte Spike-Protein des Virus in der vorhandenen mRNA-Plattform zu exprimieren“.
Amendment 1 zur Moderna/NIH-Forschungskooperationsvereinbarung vom Juni 2019 wurde von den NIH am 13. Januar 2020 unterzeichnet, fast einen Monat nach der Unterzeichnung durch Moderna, was den Anschein erweckt, dass die NIH tatsächlich auf etwas warten.
In Forschungskooperationsvereinbarungen und Lizenzgebührenvereinbarungen wird üblicherweise festgelegt, welche NIH-Patente von Industriepartnern genutzt werden und wie und wann Lizenzgebühren an die US-Bundesbehörde zu zahlen sind, wenn ein Produkt erfolgreich vermarktet wird. Die ungeschwärzten Teile der AXIOS FOI-Dokumente enthalten keinen Hinweis auf geistiges Eigentum im Kontext eines Spike-Proteines. Nach dem Federal Technology Transfer Act von 1986 können die in den Patenten genannten NIH-Forscher außerdem von jedem Lizenznehmer Lizenzgebühren von bis zu 150.000 Dollar pro Jahr erhalten. Bis November 2020 wurde das von den NIH entwickelte präfusionsstabilisierte SARS-CoV2-Spike-Protein an 21 Biotechnologie- und Pharmaunternehmen lizenziert, von denen die meisten seine Verwendung in Impfstoffen planten.
Trotz der im Dezember 2019 zwischen Professor Baric, dem NIH und Moderna geschlossenen Vereinbarung über den Materialtransfer für den Prototyp-Impfstoff, in der festgelegt wurde, dass der Coronavirus-Impfstoff gemeinsames Eigentum von Moderna und dem NIAID ist, hat Moderna die drei NIH-Mitarbeiter Dr. Corbett, Dr. Barney Graham und Dr. John Mascola in ihrem Patentantrag für den COVID-Impfstoff nicht als Miterfinder genannt. Dies führte in der Folge zu einem Streit zwischen den beiden Kooperationspartnern. Moderna argumentierte, seine Forscher hätten die mRNA-Sequenz für den Impfstoff unabhängig entwickelt. Die NIH-Forscher erklärten dagegen, sie hätten die Sequenz entwickelt und sie mit dem Unternehmen geteilt.
Aus einer Veröffentlichung der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC), die zwei Wochen nach Beginn der Rekrutierung von Freiwilligen für die Phase-1-Studie am Menschen eingereicht wurde, geht hervor, dass Dr. Tal Zaks, der Chief Medical Officer (CMO) von Moderna, der für die Überwachung der klinischen Studien zuständig war, einen Anreiz akzeptierte, um bei dem Unternehmen zu bleiben. Am 29. März 2020 unterzeichnete Zaks einen Vertrag mit dem Unternehmen, der ihm einen Bonus in Höhe von 1 Mio. USD zusicherte, sofern er das Unternehmen nicht vor dem 30. September 2021 verlässt.
Zaks begann im Februar 2020 mit dem Verkauf seiner Moderna-Aktien zu einem regelmäßigen Kurs, der ihm laut STAT NEWS wöchentlich 1 Million Dollar einbrachte. Experten für Unternehmensführung bezeichneten diesen Verkauf angesichts seiner Bedeutung für die Überwachung der klinischen Studien als „besonders alarmierend“. Umfangreiche Verkäufe von Unternehmensaktien durch Insider untergraben das Vertrauen des Marktes in das Unternehmen.
Im September stellte das Magazin Forbes die Frage, warum die Insider von Moderna so viele Aktien verkauften und ob sie Bedenken bezüglich des Impfstoffs hatten, die den Anlegern nicht mitgeteilt wurden. Allein Zaks hatte bis Oktober 2020 Aktien im Wert von 50 Millionen Dollar verkauft.
Am 25. April 2020, fünf Wochen nachdem das NIH mit Phase-I-Tests des Moderna-Impfstoffs am Menschen begonnen hatte, nahmen Jeremy Farrar (Direktor des Wellcome Trust und Mitbegründer von CEPI), Dr. Richard Hatchett (CEO von CEPI), Dr. Antony Fauci, Direktor des NIAID, und Dr. George Gao, Leiter des chinesischen Zentrums für Seuchenkontrolle und -prävention, an einem Webinar teil, das von Dr. Victor Dzau, dem Präsidenten der Nationalen Medizinischen Akademie der USA, organisiert wurde.
Obwohl die Sterblichkeitsrate jetzt bekanntlich mit der Grippe vergleichbar ist, berichtete Gao, dass nach chinesischen Daten im April 2020 die rohe Sterblichkeitsrate bei 5,6 Prozent lag. Er sagte, China habe 1.575 symptomatische Fälle und 44 asymptomatische Verdachtsfälle bestätigt. Gao fügte hinzu, dass die Chinesen in Ermangelung einer Behandlung und eines Impfstoffs „klassische nicht-pharmazeutische Maßnahmen“ wie soziale Distanzierung, Maskierung, Händewaschen, Reisebeschränkungen und Abriegelungen eingeführt hätten.
Sowohl Jeremy Farrar als auch Richard Hatchett betonten, dass die „Ausstiegsstrategie“ aus der Pandemie, ganz zu schweigen von den Abriegelungen, die zur Bewältigung der Pandemie eingesetzt wurden und die sich inzwischen auch über China hinaus ausgebreitet haben, in einem Impfstoff besteht. Hatchett, ein Onkologe, der Beamter des US-Heimatschutzes wurde, nachdem er das Trauma der Anschläge vom 11. September 2001 in New York hautnah miterlebt hatte, ist der Hauptautor des US-Pandemieplans von 2006 und gilt als derjenige, der die soziale Distanzierung als „klassische nicht-pharmazeutische Intervention“ entwickelt hat. Abriegelungen werden in seinem Plan von 2006 erwähnt, aber vielleicht um in einer Zeit erhöhter Sensibilität nach dem 11. September 2001 hinsichtlich der Beschneidung der bürgerlichen Freiheiten jede Assoziation mit der gleichnamigen Gefängnisverwaltungssoftware zu vermeiden, nennt er sie „Schneetage“.
(Aus einer Fußnote im Anhang des globalen Influenza-Bereitschaftsplans der WHO von 2005 geht hervor, dass eine Empfehlung ausgesprochen wurde, bevölkerungsweite Maßnahmen zur Verringerung der Zahl der Fälle und der Todesfälle zu erwägen, indem die Vermischung von Erwachsenen reduziert wird, „da ein pandemischer Stamm mit erheblicher Morbidität und Mortalität in allen Altersgruppen auftritt und es keinen Impfstoff gibt“. Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehörten die Schließung von Arbeitsplätzen, die Verhinderung von Massenversammlungen und die Beurlaubung nicht benötigter Arbeitnehmer. Die Verwendung des Wortes furlough, eines Begriffs, der für die vorübergehende Entlassung von US-Regierungsangestellten während des Stillstands der Regierung aufgrund von Haushaltsengpässen des Kongresses wie in den Jahren 1995 und 1996 verwendet wird, zeigt, dass dieser Beitrag zur Konsultation im Dezember 2004 aus den USA kam).
Während des Webinars sagte Hatchett: „Ich denke, Covid stellt einen absoluten Wendepunkt dar. Die Auswirkungen auf die globale Gesellschaft, auf die Wirtschaft, buchstäblich auf jeden auf dem Planeten, werden den Ansatz zur Vorbereitung auf diese Art von Ereignissen in der Zukunft absolut verändern, und es wird eine sehr, sehr andere Welt sein.
Abgesehen von ihren Verbindungen zum CEPI sind Gao und Farrar alte Freunde von der Universität Oxford aus der Mitte der 1990er-Jahre. Es stellt sich heraus, dass Professor Edward Holmes, der Virologe, der die Genomsequenz des Covid-Virus getwittert hat und dessen Forschung zum Teil von Farrars Wellcome Trust finanziert wurde, zur gleichen Zeit Stipendiat in Oxford war.
Sie werden sich fragen, wie sie Hatchett geholfen haben, den CEPI-Impfplan „just in case, just in time“ umzusetzen.
Moderna-Impfstoff-Zeitleiste

Gynäkologe DDr. Fiala im Interview: Geburtenrückgang durch Impfung? Ein Skandal wird totgeschwiegen
Obwohl nach Deutschland und der Schweiz nun auch die Statistik Austria vergangene Woche einen deutlichen Geburtenrückgang in Österreich bestätigt hat – der möglicherweise mit dem Corona-Impfgeschehen in Österreich zusammenhängen könnte – schweigen sich die Mainstream-Medien geschlossen zu diesem Skandal aus. Stattdessen laufen die Impfkampagnen – auch für die Kinder – für den Herbst auf Hochtouren weiter. Der Gynäkologe DDr. Christian Fiala sprach mit Report24 darüber, warum diese Zahlen das endgültige Aus für die Corona-Impfung sein könnten.
Ein Interview von Edith Brötzner
Report24: Was hat euch zu den zwei MFG Presseaussendungen zum massiven Geburtenrückgang und Corona-Impfung bewegt?
DDr. Christian Fiala: Die Deutsche und die Schweizer Statistikbehörden haben diese Daten als erste veröffentlicht. Inzwischen liegen auch von den meisten anderen Ländern in Europa die Zahlen vor, auch von Österreich. Das sind offizielle Daten. Erstaunlich ist, dass diese Veröffentlichungen mit einer gewissen Verspätung stattgefunden haben, weil die Zahlen ja bereits von Anfang Jänner sind. Ich weiß nicht, warum man sieben Monate braucht, bis man diese Zahlen veröffentlicht. Aber immerhin. Wobei die Statistik Austria die Daten immer noch nicht auf der Homepage veröffentlicht hat, sondern nur auf Anfrage herausgibt. Der Geburtenrückgang in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ist auffällig stark ausgeprägt. Dazu kommt, dass die Geburten in den letzten zwanzig Jahren deutlich zugenommen haben, in Österreich um vierzehn Prozent. Der Rückgang von 5,1 % in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ist damit auch eine klare Trendumkehr. Dazu kommt der zeitliche Zusammenhang mit der ersten Corona-Impfung letztes Jahr, der natürlich extrem besorgniserregend ist.
Report24: In Österreich ziehen sich momentan alle Statistiken in die Länge. Es fehlen konkrete Auswertungen – wer in welchem Alter woran gestorben ist. Wie sieht es denn mit Fehlgeburten aus? Gibt es dazu Statistiken, die man sich ansehen kann?
DDr. Christian Fiala: Meines Wissens nicht. Die Fehlgeburten sind schwer erfassbar. Wenn der Zyklus einer Frau länger ist und sie eine stärkere Blutung hat, dann hat sie wahrscheinlich einen Spontanabort. Sie wird das oft gar nicht merken und häufig auch nicht zum Arzt gehen. Das heißt, ein großer Teil der Spontanaborte wird statistisch gar nicht erfasst. Deshalb ist es schwierig zu sagen, ob es mehr oder weniger geworden sind. Die Geburten sind deshalb so interessant, weil sie statistisch klar erfassbar sind. Da gibt es keine Zweifel und das ist auch schwer zu fälschen. Die Statistik Austria oder die Regierung ist jetzt unter einem massiven Druck. Wenn die jetzt eingestehen, dass Österreich einen massiven Geburtenrückgang in zeitlichem Zusammenhang mit der Corona-Impfung hat, dann wird das zu Recht zu einer massiven Verunsicherung in der Bevölkerung führen. Dann wird sich die Regierung schwertun, die Impfung weiterhin zu forcieren, auch wenn Gesundheitsminister Rauch im Parlament lauthals verkündet: „Ich lasse mir die Impfung nicht schlechtreden.“ Die Fakten sind stärker und widerlegen immer mehr die positive Botschaft der Regierung.
Absichtliche Vertuschung des Geburtenrückganges in Österreich?
Report24: Man hat den Eindruck, dass die Regierung manche Informationen zurückhält. Trifft das auch auf den Rückgang der Geburten zu?
DDr. Christian Fiala: Die Message Control ist offensichtlich. Und wird ja auch öffentlich bestätigt. So gab es vor zwei Jahren eine Diskussion über den Direktor der Statistik Austria. Der damalige Leiter war sehr anerkannt und seriös. Kanzler Kurz wollte jedoch, dass die Statistik Austria alle Veröffentlichungen und Presseaussendungen vorab dem Bundeskanzleramt schickt. Ein unerhörter Vorgang, der die Unabhängigkeit der Statistik Austria gefährdet. Im Juni 2020 ist dann ein Vertrauter von Kurz an die Stelle gekommen. Das heißt, wir wissen nicht, wie das jetzt gehandhabt wird, aber man muss davon ausgehen, dass es da einen Austausch gibt. Ich vermute, dass das Kanzleramt die Daten schon lange hat. Man kann sich natürlich vorstellen, dass dies der Regierung maximal ungelegen kommt – wenn sie jetzt im Herbst wieder alle Maßnahmen hochfahren will, wo das nationalen Impfgremium jetzt sogar die vierte Impfung für alle Menschen über zwölf Jahre empfohlen hat – und dann kommt heraus, dass es bereits nach der ersten Impfung zu einer Schädigung der Fruchtbarkeit und möglicherweise deshalb zu einem massiven Geburtenrückgang gekommen ist. Dazu kommt noch, dass wir nicht wissen, was nach der dritten und vierten Impfung passiert. Trotz dieser massiven Unsicherheit will die Regierung weiter impfen. Das ist aus medizinischer Sicht nicht nachvollziehbar. Da stellt sich immer mehr die Frage nach der politischen und auch wirtschaftlichen Verantwortung.
Auffallend ist auch, dass unsere beiden Presseaussendungen zum Geburtenrückgang zwar über mehrere Tage die meistgelesene Aussendung der österreichischen Presseagentur APA war, bzw. sogar die zwei meistgelesenen. Das ist etwas absolut Außergewöhnliches und bedeutet, dass die Journalisten diese wichtige Information sehr häufig gelesen haben, aber in den Hauptmedien haben sie fast nicht darüber berichtet. Da stellt sich schon die Frage, warum berichten die Journalisten nicht über etwas, was sie selbst offenbar brennend interessiert? Warum enthalten sie der Bevölkerung diese wichtige Information vor?
Bei diesem ganzen Vorgehen werden schon Erinnerungen an den fürchterlichen Contergan-Skandal in den 1960er Jahren wach.
Geburtenrückgang ist ein starkes Warnsignal
Report24: Ab wann werden denn Schwangerschaften statistisch erfasst? Oder gibt es da keine Statistiken?
DDr. Christian Fiala: Eine sichere statistische Erfassung findet erst mit der Geburt statt. Es gibt natürlich die Mutter-Kind-Passuntersuchungen. Aber die sind nicht verpflichtend und deshalb sind die Daten nur bedingt zuverlässig. Man sollte einen Mutter-Kind-Pass eigentlich nicht vor der zwölften Woche ausstellen, weil es vor der zwölften Woche häufig noch Spontanaborte gibt, die meist nicht statistisch erfasst werden. Aber man könnte die Zahl der Mutter-Kind-Pässe anschauen und vergleichen, wie viele ausgestellt wurden und wie viele Geburten es dann gegeben hat. Daraus könnte man die Zahl der späten Spontanaborte ableiten.
Report24: Dazu gibt es eine Statistik?
DDr. Christian Fiala: Davon gehe ich aus, aber die liegt mir nicht vor. Aber die Geburten sind statistisch sehr aussagekräftig und der beobachtete massive Geburtenrückgang ist ein starkes Warnsignal, das wir nicht übersehen dürfen. Der zeitliche Zusammenhang mit der Corona-Impfung ist statistisch hochsignifikant (sehr geringer p-Wert). Deshalb brauchen wir ein sofortiges Impf-Moratorium. Und wissenschaftliche Untersuchungen, um die möglichen Zusammenhänge zu klären.
Auf der politischen Ebene kann man vermuten, dass ein solches Moratorium dazu führen würde, dass die bisherige Zurückhaltung, Impfkomplikationen zu melden und öffentlich zu diskutieren, fallen würde. Da würde dann vermutlich ein Damm brechen und sehr viel anderes Negatives zu der Corona-Impfung aufkommen, sodass die Impfung möglicherweise nie mehr aufgenommen würde. Es ist zu vermuten, dass die Regierung versucht, genau dies zu verhindern, indem negative Auswirkungen der Corona-Impfung kaum öffentlich diskutiert werden.
Geburten und Todesfälle sind Hard Facts
Report24: Es gibt sehr viele Hebammen und Kinderkrankenschwestern, die von Spätaborten berichten, die gerade deutlich gestiegen sind. Keine von denen traut sich, die Zahlen auszuheben und nachzufragen, weil sich alle um ihren Job fürchten. Gibt es dazu keine Statistik?
DDr. Christian Fiala: Das könnte man sich schon ansehen. Die Spätaborte werden statistisch erfasst. Da gibt es eine Diagnose. Alle medizinischen Diagnosen im Spital oder in Verrechnung mit der Krankenkasse bekommen eine Nummer. Das Verzeichnis nennt sich ICD (International Classification of Diseases). Das wird mit der Krankenkasse abgerechnet. Die Krankenkasse hat Daten über jede medizinische Diagnose.
Aber das mit den Frühaborten ist eher schwierig. Ich kenne diese Medienberichte natürlich. Auch die Meldungen von Zyklusunregelmäßigkeiten. Das Problem ist, dass das alles Dinge sind, die statistisch schwer fassbar sind. Welche Frau hat in ihrem Leben nicht immer wieder mal einen unregelmäßigen Zyklus? Es ist schwer statistisch zu erfassen, was normal ist und was zu viel oder mehr ist. Deswegen sind die Geburten aus statistischer Sicht so wichtig, weil das Hard Facts sind – so wie Todesfälle. Details wie die Todesursachen sind dann wieder viel schwieriger genau zu erfassen. Da gibt es Fehler und Interpretationen. Aber Tod ist Tod. Da gibt es keinen Spielraum. Deshalb finde ich Geburten und Todesfälle aus statistischer Sicht so wichtig zu analysieren, weil es harte Fakten sind.
Report24: Gibt es eine genaue Info, wann die Statistiken zu den Geburten in Österreich veröffentlicht werden?
DDr. Christian Fiala: Die Statistik Austria hat die Veröffentlichung der Geburten der ersten sechs Monate von 2022 für den 25. August angekündigt. Unklar ist, warum es so lange gedauert hat, die Zahlen zu veröffentlichen – weil das ja keine schwierige Auswertung ist. Man muss ja nur die Geburten und die Meldungen zusammenzählen. Andere Länder wie Schweden veröffentlichen die Daten zeitnahe. Die offizielle Begründung der Statistik Austria für die Verzögerung ist ein Mangel an Ressourcen. Man könne nicht sowohl Geburten als auch Todesfälle zeitnah veröffentlichen. Deshalb wurde die politische Entscheidung getroffen, die Auswertung der Todesfälle wäre wichtiger.
Zu den Todesfällen gibt es auch sehr gut aufgearbeitete Daten. Aber angesichts der Millionen, die die Regierung für teilweise sinnlose und sogar gesundheitsgefährdende Corona-Maßnahmen ausgibt, tut es natürlich fast weh, wenn es heißt, dass man hier keine Ressourcen hätte, um die Geburten zusammenzuzählen und zeitnah zu publizieren.
Dazu kommt, dass die Statistik Austria die Geburten bisher immer noch nicht auf der Homepage ausgespielt. Man bekommt die Daten nur auf Anfrage. Das ist ungewöhnlich und es ist unklar, warum das nicht öffentlich gemacht wird.
Report24: Das sehen sicher sehr viele genauso. Danke für das Interview!
Presseaussendungen:
Massiver Geburtenrückgang – eine Folge der Corona-Impfung? MFG verlangt Untersuchung und sofortigen Impfstopp
Die Katze ist aus dem Sack: Massiver Geburtenrückgang auch in Österreich – Verschlechterung der Spermienqualität nach Corona-Impfung die Ursache?
Lafontaine: Deutschland ist kein souveränes Land, sondern agiert als Vasall der USA
Oskar Lafontaine, ehemaliger Linken-Politiker, äußert in einem Facebook-Posting heftige Kritik an der Außenpolitik der Ampel-Regierung, die den Interessen des eigenen Landes schadet und keinen Beitrag zum Frieden in Europa leistet. Europa brauche eine eigenständige Außen- und Sicherheitspolitik: Eine Abkopplung von den Vereinigten Staaten und eine Vermittlung zwischen den rivalisierenden Weltmächten seien unerlässlich. Für Deutschland würde das Fortführen der aktuellen Politik die Verarmung großer Bevölkerungsteile, die Zerstörung ganzer Industriebranchen und die Gefahr einer Verwicklung in einen Atomkrieg bedeuten.
Den vollständigen lesenswerten Beitrag Lafontaines vom 31. August lesen Sie auf Facebook oder im Folgenden:
Deutschland handelt im Ukraine-Krieg als Vasall der USA
Der Krieg in der Ukraine begann für die große Mehrheit der deutschen Politiker und Journalisten am 24. Februar 2022. Mit dieser Sichtweise, die die komplette Vorgeschichte des Einmarschs der russischen Armee in die Ukraine ausklammert, kann Deutschland keinen Beitrag zum Frieden leisten.
Dem Dichter Aischylos wird der Satz zugeschrieben: Im Krieg ist die Wahrheit das erste Opfer. Daraus folgt, dass man, um Frieden zu finden, zur Wahrheit, besser: zur Wahrhaftigkeit zurückkehren muss. Und dazu gehört, dass jeder Krieg seine Vorgeschichte hat. Und die Vorgeschichte des Ukraine-Krieges beginnt mit dem Selbstverständnis der USA, sie seien eine auserwählte Nation mit dem Anspruch, die einzige Weltmacht zu sein und zu bleiben.
Daher müsse die USA alles unternehmen, um das Aufkommen einer anderen Weltmacht zu verhindern. Das gilt nicht nur für China und Russland, sondern ebenso für die EU oder in Zukunft vielleicht für Indien oder andere Staaten. Wenn man diesen Anspruch akzeptiert und gleichzeitig weiß, dass die USA den mit Abstand größten Militärapparat der Welt haben, dann kann man zu dem Schluss kommen, dass es das Beste ist, sich unter die Fittiche dieser einzigen Weltmacht zu flüchten.
„Deutschland ist kein souveränes Land“
Diese Überlegung ist aber nur dann richtig, wenn die Schutzmacht eine friedliche Außenpolitik betreibt und aufkommende Rivalen nicht militärisch einkreist, ständig provoziert und dabei das Risiko eines Krieges in Kauf nimmt. Hat die Schutzmacht auf dem Territorium ihrer Bündnispartner militärische Einrichtungen, von denen aus sie ihre Kriege führt, dann gefährdet sie mit einer aggressiven Geopolitik nicht nur sich, sondern auch die Bündnispartner.
Der Flughafen Ramstein beispielsweise war und ist für die Kriegsführung der USA im Vorderen Orient, in Afrika und in der Ukraine unverzichtbar. Daher ist Deutschland, wenn die Amerikaner Kriege führen, immer Kriegspartei, ob es will oder nicht. Weil er diesen Zusammenhang gesehen hatte, wollte beispielsweise Charles de Gaulle keine Nato-, sprich US-Einrichtungen auf französischem Boden. Ein Land, so sagte er, muss über Krieg oder Frieden selbst entscheiden können.
Dass Deutschland kein souveränes Land ist, wurde wieder deutlich, als US-Kriegsminister Lloyd Austin in Ramstein zu einer Konferenz einlud, in der die Vasallenstaaten ihren Beitrag zum Ukraine-Krieg liefern mussten. Selbstverständlich beanspruchen die USA auch die Entscheidung darüber, ob ein Land wie Deutschland eine Energieversorgungsleitung wie Nord Stream 2 in Betrieb nehmen darf.
Krieg mit langer Vorgeschichte
Zur Vorgeschichte des Ukraine-Krieges gehören auch Überlegungen von US-Strategen, nach denen die Ukraine ein Schlüsselstaat ist, wenn es um die Vorherrschaft auf dem eurasischen Kontinent geht. Aus diesem Grund, so der ehemalige Sicherheitsberater Präsident Carters, Brzezinski, in einem 1997 erschienenen Buch mit dem Titel „Die einzige Weltmacht“, müsse die Ukraine zu einem Vasallenstaat der USA gemacht werden.
Zwar warnten kluge US-Politiker wie George Kennan davor, die Ukraine zu einem militärischen Vorposten an der Grenze Russlands zu machen, aber die Präsidenten Clinton, Busch, Obama, Trump und Biden trieben die Nato-Osterweiterung und die Aufrüstung der Ukraine immer weiter voran, obwohl Russland seit mehr als 20 Jahren darauf hinwies, dass es US-Truppen und Raketen an seiner ukrainischen Grenze nicht akzeptieren werde.
Spätestens mit dem Putsch auf dem Maidan 2014 zeigten die USA, dass sie nicht bereit waren, auf die Sicherheitsinteressen Russlands Rücksicht zu nehmen. Sie setzten eine US-Marionettenregierung ein und taten alles, um die Streitkräfte der Ukraine in die Nato-Strukturen einzubinden. Gemeinsame Manöver wurden abgehalten und die ständigen Einwände der russischen Regierung wurden überhört.
Kein Staat sollte an der Grenze einer Atommacht Raketen einer rivalisierenden Macht ohne Vorwarnzeiten aufstellen und das blauäugig mit der freien Bündniswahl begründen.
In diesem Zusammenhang wird das verlogene Argument herangezogen, jeder Staat habe das Recht, sein Bündnis frei zu wählen. Aber kein Staat sollte an der Grenze einer Atommacht Raketen einer rivalisierenden Macht ohne Vorwarnzeiten aufstellen und das blauäugig mit der freien Bündniswahl begründen. Man stelle sich vor, Kanada, Mexiko oder Kuba würden Truppen Chinas oder Russlands auf ihrem Territorium zulassen und gleichzeitig Raketenbasen ermöglichen, von denen aus Washington ohne Vorwarnzeit erreicht werden könnte.
Seit der Kubakrise 1962 wissen wir, dass die USA das niemals akzeptieren und im Zweifel einen Atomkrieg riskieren würden. Aus diesen Überlegungen folgt: Eine aggressive Supermacht kann kein „Verteidigungsbündnis“ anführen. Wie lange wird es dauern, bis Deutschland nach all den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte endlich begreift, dass es seine Sicherheit selbst in die Hand nehmen und sich von den USA unabhängig machen muss?
Es gab deutsche Politiker, die die von der US-Politik ausgehende Gefahr sahen und eine eigenständige deutsche Außenpolitik versuchten. Willy Brandt beispielsweise wusste, dass nach dem Zweiten Weltkrieg Frieden mit Russland und den osteuropäischen Nachbarn gefunden werden muss. Er forderte Abrüstung und Entspannung und war überzeugt, dass Sicherheit nicht gegeneinander, sondern nur gemeinsam erreicht werden kann. Helmut Kohl verhandelte mit Gorbatschow die deutsche Einheit und erkannte, dass Frieden und Zusammenarbeit mit Russland Voraussetzung für eine europäische Friedensordnung waren.
Hans-Dietrich Genscher war bei den US-Politikern zeitweise in Ungnade gefallen, weil er einen begrenzten Atomkrieg in Europa fürchtete und daher alles tat, um Kurzstreckenraketen und taktische Atomwaffen vom deutschen und europäischen Territorium zu verbannen. Der „Genscherismus“ wurde in Washington zum Schimpfwort. Auf die Einstellung mancher US-Strategen, man könnte sehr wohl einen auf Europa begrenzten Atomkrieg führen, hat Klaus von Dohnanyi in seinem hervorragenden Buch „Nationale Interessen“ kürzlich wieder hingewiesen.
Wie sich Eskalation verhindern lässt
Aktuell ist eine die Interessen Deutschlands in den Vordergrund rückende Außenpolitik noch nicht mal im Ansatz zu erkennen. Die führenden Politiker der Ampel, Scholz, Baerbock, Habeck und Lindner, sind treue US-Vasallen. Scholz befürwortet Aufrüstung und ist stolz, in immer kürzeren Abständen Waffenlieferungen an die Ukraine ankündigen zu können. Er handelt, als habe er von der Ost- und Entspannungspolitik Willy Brandts nie etwas gehört. Die Außenpolitik der FDP wird von der Rüstungslobbyistin Strack-Zimmermann dominiert, die jeden zweiten Tag neue Waffen für die Ukraine fordert.
Die Grünen haben sich von einer Partei, die aus der deutschen Friedensbewegung kam, zur schlimmsten Kriegspartei im deutschen Bundestag gewandelt. Die Äußerungen von Annalena Baerbock, wir sollten „Russland ruinieren“, muss man schon faschistoid nennen. Auch die größte Oppositionspartei fällt aus. Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz ist als ehemaliger Angestellter des US-Finanzgiganten Blackrock ein treuer Atlantiker, fordert noch mehr Waffenlieferungen und wollte sogar Nord Stream 1 abschalten.
Die deutsche Außenpolitik schadet den Interessen unseres Landes und ist kein Beitrag zum Frieden in Europa. Sie braucht eine völlige Neuorientierung. Wenn durch die Geopolitik der USA die Gefahr eines Krieges zwischen Atommächten besteht, dann ist es Aufgabe der deutschen und europäischen Politik, alles zu tun, um unser Territorium aus dieser Auseinandersetzung herauszuhalten.
Europa muss sich von den Vereinigten Staaten abkoppeln und eine vermittelnde Funktion zwischen den rivalisierenden Weltmächten einnehmen. Deutschland und Frankreich zusammen haben das Potenzial, eine eigenständige europäische Außen- und Sicherheitspolitik aufzubauen.
Es ist höchste Zeit, damit zu beginnen. Wir können uns nicht immer darauf verlassen, dass bei einer kriegerischen Zuspitzung besonnene Militärs einen atomaren Weltbrand verhindern. Beispielhaft sei hier der sowjetische Marineoffizier Archipov genannt, der in der Kuba-Krise den Abschuss eines Atomtorpedos verhinderte, oder der sowjetische Oberst Petrow, der sich 1984 entschied, als die russischen Computer irrtümlich einen Anflug atomar bestückter Interkontinentalraketen der USA meldeten, den für diesen Fall eigentlich befohlenen atomaren „Gegenschlag“ nicht auszulösen.
Es ist an der Zeit, Friedensinitiativen nicht länger allein dem türkischen Präsidenten Erdogan zu überlassen. Wenn schon die USA nach eigenem Bekunden nicht bereit sind, auf einen Waffenstillstand und ein schnelles Ende des Krieges in der Ukraine hinzuarbeiten, so ist das doch das existenzielle Interesse der Europäer.
Der Gründer der Musikgruppe Pink Floyd, Roger Waters, hat recht, wenn er darauf hinweist, dass man auf der Grundlage der Minsker Vereinbarungen auch jetzt noch einen Frieden erreichen kann. Wenn dagegen die USA erklären, ihr Ziel sei es, Russland so zu schwächen, dass es nie mehr wieder einen ähnlichen Krieg beginnen könne, so ist das blanker Zynismus. Wie viele Ukrainer und Russen sollen denn noch sterben, bis die USA ihrem geopolitischen Ziel, Russland entscheidend zu schwächen, hinreichend nahegekommen sind?
Europa hat jetzt die höchsten Energiepreise. Europäische Industriebetriebe sind dabei, abzuwandern und neue Niederlassungen in den USA zu gründen. Auch die Riesenaufträge für die US-Rüstungsindustrie und die exorbitanten Gewinne, die die umweltschädliche US-Fracking-Industrie einfährt, zeigen überdeutlich, wem dieser Krieg und die Sanktionen nützen.
Angesichts dieser Situation sollten auch die außenpolitisch unbedarften Ampelpolitiker begreifen, dass an der Selbstbehauptung Europas kein Weg vorbeiführt. Ein erster Schritt wäre das Drängen auf einen Waffenstillstand, die Vorlage eines Friedensplanes und die Inbetriebnahme von Nord Stream 2.
Die Fortsetzung der aktuellen Politik hingegen führt zu einer Verarmung großer Teile der Bevölkerung, zerstört ganze Branchen der deutschen Industrie und setzt Deutschland der Gefahr aus, in einen Atomkrieg verwickelt zu werden.
(Quelle)
Baerbock, der Schicksalsschlag unserer Nation – und die Tagesschau als Regierungssprachrohr

Die personifizierte Unfähigkeit fährt alles in die Grütze, wofür das bessere Nachkriegs-Deutschland einmal stand. Eine kriegstreibende angeblich „feministische Außenpolitik“ in Verbindung mit einer geradezu krankhaften Realitätsverweigerung führt uns direkt ins Verderben. Das Ganze völlig unkritisch sekundiert von der Tagesschau. Was für Zeiten. Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam
Frauenpower, erinnern Sie sich noch? Angela Merkel fand nichts dabei, Josef Ackermann, dem Chef der Deutschen Bank, im Kanzleramt eine Saus-und-Braus-Fete zum 60. Geburtstag auszurichten. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen fand, dass sie bei 300 Millionen Euro für Beraterverträge auch einen ihrer Söhne bedenken könne. Die Olivgrüne Annalena Baerbock fand, ein Sonder-Honorar aus der Parteikasse brauche nicht in ihrer Einkommensteuererklärung aufzutauchen, und Nebeneinnahmen zu melden könne jeder mal vergessen. Patricia Schlesinger fand, Promis aus Wirtschaft und Politik zu opulenten Fressabenden einzuladen und den Rundfunkbeitragszahler dafür blechen zu lassen, stehe einer RBB-Intendantin zu. Der Tagesschau ist der Aspekt „korrupte Politik von Frauen“ bisher allerdings nicht aufgefallen. Die schnallt aber sowieso nie, was Sache ist.
Mag sein, man meint bei ARD-aktuell, Frauen seien per se vertrauenswürdiger, da brauche man nicht so genau hinzuschauen. Aber Frauen haben in der Weltgeschichte schon immer ihren Mann gestanden: Sie korrumpieren sich und ihre Ämter ebenso effektiv, der hochgeschätzten Alice Schwarzer sei’s geklagt. Kalenderblatt-Weisheit: In der repräsentativen Demokratie ist Korruption systemisch bedingt, die Weiße Weste gehört nicht zum Geschäftsanzug, auch wenn Frauen ihn tragen.
Merkel ist inzwischen politische Vergangenheit und soll uns hier nicht weiter beschäftigen. Von der Leyen ebenfalls nicht, denn im Unterschied zu Baerbock hat sie einen Doktortitel (sie promovierte mit einer Plagiats-verdächtigen Dissertation von dünnen 65-Seiten) und spricht etwas besser Englisch. Baerbock hingegen
(das peinliche Gestammel mag sich im O-Ton anhören, wer mit seiner Zeit nichts anzufangen weiß)
hat nur ein Master-Studium an der London-School of Economics (für Kinder begüterter Eltern) absolviert und macht den Eindruck, ihr Diplom aus einem Münz-Automaten auf dem Flughafen Heathrow gezogen zu haben. Ihr „… ich komm‘ eher aus‘m Völkerrecht“-Niveau könnte uns egal sein, wäre sie nicht grade Deutschlands katastrophale Außenministerin.
Aus dem Nähkästchen NDR
Gucken wir aber zunächst kurz ins eigene Nähkästchen, den NDR. Aus dem können wir plaudern, schließlich haben wir beide dort Jahrzehnte unseres Berufslebens verbracht. Wir kennen Patricia Schlesinger schon, seit sie eine karrieregeile Jungredakteurin der Fernseh-Programmdirektion in Hamburg-Lokstedt war und einen angetragenen Gewerkschaftsbeitritt brüsk abwies. Dass sich diese Kollegin im Dunstkreis des NDR mit dem Korruptionsvirus infiziert haben könnte, wunderte uns nicht. Der Sender war längst bekannt für Eigennutz und Machtmissbrauch einiger seiner Führungskräfte und Mitglieder der Aufsichtsgremien.
Wir erinnern uns, dass ein ehemaliger stellvertretender Intendant seiner Ehefrau einen hoch dotierten Schein-Arbeitsvertrag bei der NDR-Werbe-Tochter verschaffte, ohne dass sie dafür irgendetwas zu tun hatte. Die Nummer bewirkte erhebliche Unruhe im Betrieb und führte schließlich zum nicht ganz freiwilligen Abgang des Mannes. Allerdings kam er beruflich gut versorgt bei seinen Parteifreunden unter: in der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Ein weiterer NDR-Intendant ließ sich zu seinem 60. Geburtstag mit pompösem Aufwand in der eigens dafür angemieteten Hamburger Musikhalle feiern und die Kosten des delikaten Events – mehr als 100.000 Euro – dem Gebührenzahler aufs Auge drücken, mit Einwilligung der Verwaltungsrats-Vorsitzenden. Er schied ein halbes Jahr vor Vertragsablauf aus, bezog aber bis zum formellen Ende weiter sein volles Gehalt. Derlei Schamlosigkeit hat Tradition im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, und die zur Kontrolle bestellten Gremienmitglieder stecken dabei nur allzu oft mit dem zu beaufsichtigenden Spitzenpersonal unter einer Decke.
Viel ist seit dem schmählichen Abgang der RBB-Intendantin Schlesinger nun von „Reformen“ die Rede, von „Schadensbegrenzung“, von „mehr Transparenz“ im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Aber wir werden es erleben: Schon zum Jahresende geht alles bei den Gebührensendern wieder im gewohnten Trott.
Der Treppenwitz: Übergangsweise hat WDR-Intendant Tom Buhrow von Schlesinger den ARD-Vorsitz übernommen und gibt jetzt den Saubermann. Ausgerechnet Buhrow, der sich vom Verwaltungsrat fürstliche 413.000 Euro Jahresgehalt anweisen lässt – von Aufwandsentschädigungen, Spesenkonto und amtsbedingten Nebeneinnahmen gar nicht erst zu reden. Er weiß, wie man zwecks Erhalt der Freundschaft mit wichtigen Volksvertretern umgeht: Man schafft das nach Seriosität duftende Institut eines „Parlamentarischen Abends“, auf dem sich Landtagsabgeordnete, Rundfunkräte und ihre Entourage auf Kosten des Rundfunkbeitragszahlers gütlich tun. Danach werden den WDR betreffende Gesetze ganz bestimmt so formuliert, dass sie Buhrow und den Herrschenden ein Wohlgefallen sind.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist gegen jede revolutionäre Veränderung hin zum „Kontrollorgan des Volkes“ gefeit. Er muss bleiben, was er immer war: Herrschaftsinstrument der Regierenden, das die sich keinesfalls mehr aus der Hand nehmen lassen werden. Ob Männer oder Frauen am Ruder sind, bleibt sich dabei selbstverständlich gleich.
Ignoranz, die Wurzel allen politischen Übels
Doch zurück zur sogenannten „feministischen Politik“ (die ja nur eine feministische Personalpolitik ist nach dem Prinzip Quote statt Qualität): Annalena Baerbock! Sie bringt insofern Neues auf die Bühne, als sie vollkommen hemmungslos ihren Kenntnismangel, Blickverengung, Geschwätzigkeit, Geltungssucht und kriegslüsterne Aggressivität auslebt:
„Für mich ist klar: Die Ukraine verteidigt auch unsere Freiheit, unsere Friedensordnung und wir unterstützen sie finanziell und militärisch – und zwar so lange es nötig ist. Punkt.
Auf einem Treffen der Nicht-Regierungsorganisation „Forum 2000“ am 31. August in Prag erklärte sie, sie stehe zur Ukraine:
Dabei bleibe sie selbst dann,
„wenn die Menschen in großer Zahl wegen der hohen Energiekosten auf die Straße gehen.“
Kontext: Ist mir doch scheißegal, wie schlecht es den deutschen Bürgern geht. Das hätten die allerdings vor der Wahl zum 20. Deutschen Bundestag wissen sollen / können.
Es wäre Baerbocks Amtes, auf Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland über einen Friedensschluss zu drängen sowie auf direkte eigene Gespräche mit der russischen Regierung hinzuarbeiten. Stattdessen setzt sie unverhohlen auf Waffenlieferungen an Kiew, auf Deutschlands Rolle als Kriegspartei gegen Russland und auf Verlängerung des Entsetzens in der Ukraine:
„Wir müssen uns darauf einstellen, dass dieser Krieg noch Jahre dauern könnte.“
Zu solch bösartiger Perspektivenwahl und sprachlicher Schwäche passt das typische Nachplappern einer Grünen Göre: „Die Ukraine verteidigt auch unsere Freiheit, unsere Friedensordnung“. Baerbock quasselt garantiert kenntnisfrei und ohne zu bedenken, über was: Über das mit Abstand korrupteste Staatsgebilde Europas, die Ukraine. Geführt von einer ersichtlich koksenden US-Marionette, einem schamlosen Neonazi-Förderer und Steuerhinterzieher mit millionenschweren Auslandskonten. Die olivgrüne Camouflage dieses hemmungslosen Antidemokraten erspart uns die Tagesschau seit Monaten an kaum einem Tag.
Die Ukraine ist ein „failed state“ am Tropf des Westens. Dem Selenskyj verboten Großbritannien und die USA im Mai weitere Friedensverhandlungen in der Türkei, um Russland in einem langwierigen Krieg „schwächen“ zu können. In beispielloser Verantwortungslosigkeit ließ sich die Marionette Selenskyj von den USA und der EU als machtgieriger Kriegsherr aufbauen, der seine Landsleute zu Zigtausenden als Kanonenfutter opfert. Im geostrategischen Interesse der USA. Sein Motto: Ihr liefert die Waffen, wir die Leichen.
Den US-Amis zu Diensten
„Feministische Außenpolitik“? Baerbocks Kriegskurs ist nicht feministisch, schon gar nicht feminin (im Sinne von fraulich-mütterlich). Nicht ein einziges bewegendes Wort des Gedenkens und der Trauer hat Baerbock den ukrainischen und den russischen Kriegstoten gewidmet. Die Tagesschau verschweigt eh gewohnheitsmäßig, was sich auf dem „Schlachtfeld“ ereignet: Jeden Tag meldet das russische Verteidigungsministerium zwischen 200 und 500 „vernichtete“ ukrainische Soldaten. Hunderte Tote, Tag um Tag, in einem Krieg, der zugunsten von Freiheit und Demokratie von jetzt auf gleich beendet sein könnte – wenn Washington, London und Berlin es nur wollten.
Seit Kriegsbeginn haben mehr als 50.000 Ukrainer ihr Leben verloren. Zehn Millionen Menschen sind geflohen. Sich darüber halbwegs gesichert und aus unterschiedlichen Quellen zu informieren, ist dem deutschen Zeitgenossen normalerweise verwehrt: Alle „Feindmedien“ unterliegen hierzulande der Zensur, die laut Grundgesetz aber gar nicht stattfindet und die es demnach auch nicht ausnahmsweise geben darf. Doch Rechtsnihilismus ist neuerdings deutsche Staatsräson.
Dem bundesdeutschen Erzählerjournalismus andererseits geht es um Verdummung der Bürger, um das Einlullen der Sofabesatzung: Sie soll nicht merken, dass sie für die Fortsetzung eines längst verlorenen Krieges gemolken wird. Deshalb auch meint Baerbock, zum wiederholten Male vor „Kriegsmüdigkeit“ warnen zu müssen, vor dem Schreckgespenst des Friedens.
Regierungs-Sprachrohr
Die Tagesschau widmet sich hingebungsvoll der Aufgabe, den Widerstand des Westens gegen Friedensverhandlungen und die fortgesetzten massenhaften Waffenlieferungen an Kiew als Politik zur Kriegsverkürzung auszugeben. Damit verlädt die Hauptabteilung ARD-aktuell ihr Publikum vollends:
„Waffenlieferungen jeder Art sind die wahrscheinlich beste Möglichkeit, den Krieg zu verkürzen, um die Balance klar in eine Richtung zu drehen.“
Das hat schon Baerbock‘sches Format.
Ach, was waren das noch dumm-glückliche Zeiten, als die TAZ (Hermann Gremliza: „Kinder-FAZ“) sich kaum einkriegen konnte vor Freude über die erste Frau im deutschen Außenamt:
„Wichtiger noch als eine Frau ist aber eine feministisch denkende Person. Dass wir das nun in einem haben – eine feministische, kompetente Person und dann auch noch eine Frau – das ist schon ein Glücksfall.“
Zu diesem Zeitpunkt wussten kompetente und überzeugende Feministinnen längst, was von einer Annalena Baerbock zu erwarten war. Alice Schwarzer im Frühjahr 2021:
„Aber setzt diese Frau überhaupt auf die Frauenkarte? Ist sie sich eigentlich dessen bewusst, dass sie zwar jetzt eine Frau an der Spitze ist, aber doch in einer weiterhin männerbeherrschten Welt? … Doch die F-Frage schien sie nicht zu verstehen oder nicht verstehen zu wollen. Sie plauderte kurz und munter über ihre eigene Familie und dass die immer wisse, wo sie, die Mutter, ‚hingehöre‘. Aber weiß Annalena Baerbock auch, wo sie politisch hingehört?“
Im Januar 2022 ließ Ministerin Annalena Baerbock die Leitlinien ihrer zukünftigen Arbeit skizzieren: im Kern eine menschenrechtsorientierte Klimapolitik und eine „feministische Außenpolitik“. Expertendefinition: Unter feministischer Außenpolitik sei die Militarisierung von Sicherheitsstrukturen aufzugeben und gegen die Überzeugung aufzutreten, dass „mehr Waffen gleich mehr Sicherheit bedeuten …“
Schon zwei Monate später galt das nicht mehr. Baerbock machte die Volte rückwärts und bewies mit überschäumendem Engagement für Waffenlieferungen an die Ukraine, dass ihr jegliche Grundsatztreue fehlt. Sie lebt seither mannhaft ihre Machtbefugnis aus. Dass sie sich noch zu Jahresbeginn gegen Waffenlieferungen in Krisengebiete ausgesprochen hatte, war vergessen.
Im Zivilleben nennt man solche Leute auf Rheinisch „‘ne fiese Möpp“. Auf Alltagsdeutsch charakterlos.
Krankhafte Realitätsverweigerung
Statt grundgesetzkonform friedensbemühter Außenpolitik liefert Baerbock kriegerische und völkerrechtswidrige Sanktionsbeschlüsse vom Band, ganz im Sinne ihrer Washingtoner Vorturner:
„Wir treffen das System Putin dort, wo es getroffen werden muss, eben nicht nur wirtschaftlich und finanziell, sondern in seinem Machtkern“,
schwadronierte Baerbock und ließ ihrem Publikum damit die Wahl, ob es über soviel Unverstand lachen oder weinen sollte. Putin und Lawrow seien, behauptete Baerbock, verantwortlich dafür,
„dass das internationale System mit Füßen getreten wird. Und das nehmen wir als Europäerinnen und Europäer nicht hin.“
Mit diesem Dummgeschwätz aber nicht genug. Baerbock-Schnellsprech, ohne Punkt und Komma, am Rande des NATO-Sommergipfels in Madrid:
„ … wir wollten weiter mit Russland äh leben, es war nie Ziel der NATO in Konfrontation mit Russland zu gehen ganz im Gegenteil man hat ja im Rahmen der NATO gemeinsam mit Russland vor einiger Zeit, vor längerer Zeit, die NATO-Russland-Grundakte auch beschlossen das war genau das Instrument wie man in Frieden, in Vertrauen miteinander lebt aber dieses Vertrauen hat Russland im wahrsten Sinne des Wortes in die Luft gesprengt und jetzt gilt es gerade, diese Länder zu unterstützen, die in direkter Nachbarschaft an der Grenze zu Russland, äh, liegen, weil die sich fürchten, äh, wenn sie angegriffen werden wir machen hier deutlich wir stehen in voller Solidarität mit den baltischen Staaten, mit Finnland und Schweden und werden jeden Winkel unseres gemeinsamen Bündnisgebietes verteidigen wenn es denn so sein sollte aber wir tun alles, dass es dazu nicht kommt …“
An dieser Stelle des Interviews haben wir kapituliert. In Anlehnung an Karl Kraus gestehen wir der Baerbock zu: Man muss nicht nur keine Ahnung haben, wovon man eigentlich spricht, man muss es auch noch schlecht ausdrücken können. Dann kann man deutsche Außenministerin.
Endsieg-Besoffenheit
Hochmut kommt vor dem Fall, weiß der Volksmund. Die Sanktionen der USA und der EU in Verbindung mit deutscher Endsieg-Besoffenheit und dem Berliner Wohlwollen für Ukronazis treffen bekanntlich nicht die Russen, sondern schlagen auf die sanktionierenden Staaten zurück: Unerträgliche Preiserhöhungen, Konkurse, zunehmende Schwäche und Kostenexplosion bei der Energieversorgung, Reallohn- und Arbeitsplatzverluste. Schwächelnder Dollar und Euro, zerlegender Rubel. All das begleitet von machttrunkenen Normierungsappellen (Heizung abdrehen, Pullover anziehen, Waschlappen statt Dusche … Fehlt nur noch: Klopapier sparen, die Zeitung dafür vierteln – oder gleich Gras nehmen, wie früher der Soldat im Felde).
Das ist die Darbietung Grüner Dilettanten, deren Russenhass sie längst auch persönlich disqualifiziert: Baerbock (und gleich nach ihr Habeck) sind Versager, denen man zumindest Untreue, Amtsmissbrauch und letztlich Friedens- und Landesverrat vorwerfen kann. Und die trotzdem nicht im Traum daran denken, sich endlich vom Acker zu machen. Hinter Baerbocks öffentlicher Warnung vor Volksaufständen steckt keine Spur von Bewusstsein ihrer Inkompetenz.
Es ficht sie nicht an, dass viele ihrer Mitbürger in objektiv begründeten Existenzängsten leben und sich an den schon leeren Tafeln immer noch lange Warteschlangen bilden. Ihr und ihren Grünen Ministerkollegen geht es ja prächtig, sie sind dicke versorgt, ihr Alltag bleibt von den Folgen ihrer Politik weitestgehend unberührt. Der Elitenforscher Michael Hartmann bündig:
„Die Eliten sind in ihrer großen Mehrheit inzwischen so weit von der breiten Bevölkerung entfernt, dass sie zunehmend Schwierigkeiten haben, deren Probleme zu erkennen und die Folgen ihrer Entscheidungen für die Bevölkerung zu verstehen.“
Das Einst und das Jetzt
Otto Graf Bismarck reiste 1859 als preußischer Gesandter nach St. Petersburg, lernte in kürzester Zeit Russisch und bezeichnete den Außenminister Fürst Gortschakow als seinen Lehrmeister in Diplomatie. Er warnte vor jedem Gedanken an Krieg gegen Russland:
„Selbst der günstigste Ausgang … würde niemals die Zersetzung der Hauptmacht Russlands zur Folge haben … (und Russland würde) nach einer Niederlage unser geborener und revanchebedürftiger Gegner bleiben.“
Noch auf seinem Sterbebett warnte Bismarck: „Niemals gegen Russland!“ Außenministerin Baerbock („… ich komm‘ ja mehr aus‘m Völkerrecht“) weiß aber auch von Bismarck wahrscheinlich nicht viel mehr, als dass er mit Nachnamen Hering hieß und von ihm der Rollmops kommt. So ist das eben, wenn eine Außenministerin aus unserer Geschichte nichts gelernt und von Diplomatie sowieso keinen Schimmer hat.
Borniertheit gedeiht auf grünem Nährboden bestens. Da verspricht sie reiche Ernte: Faschistoides Denken und Verhalten – deutsche Blockwartmentalität! – werden folglich bei uns abermals zur Normalität. Sie zeigen sich deutlich im neuerlichen Diskurs über Deutschlands Mitwirkung am Krieg gegen Russland. Oskar Lafontaine:
„Die Äußerung von Annalena Baerbock, wir sollten ‚Russland ruinieren‘, muss man schon faschistoid nennen.“
Stimmt.
Anmerkung der Autoren: Unsere Beiträge stehen zur freien Verfügung, nichtkommerzielle Zwecke der Veröffentlichung vorausgesetzt. Wir schreiben nicht für Honorar, sondern gegen die „mediale Massenverblödung“ (in memoriam Peter Scholl-Latour). Die Texte werden vom Verein „Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtlicher Medien e.V.“ dokumentiert: https://publikumskonferenz.de/blog
Titelbild: lev radin / Shutterstock
G7 verzweifelt: Für antirussische Erdöl-Preis-Deckelung – Erdölmarkt vor Kollaps
G7-Staaten planen weitere Schüsse ins eigenen Knie, um Russland zu schwächen. Alle diesbezüglichen Versuche sind bisher gescheitert und erwiesen sich als kontraproduktiv. Nun glaubt man mit einer Preisobergrenze Russland zu treffen. Der stellvertretende russische Ministerpräsidenten Alexander Novak reagierte umgehend: „Solche Versuche destabilisieren nur die Ölindustrie und den Ölmarkt“.
Vorschlag der US-Regierung Biden
Die G7-Finanzminister, der reichsten Industrieländer der Welt (USA, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Großbritannien) beraten heute über die Preisobergrenze: Sie soll Russlands Öleinnahmen schmälern und zur Senkung der weltweiten Energiepreise beitragen. Die Idee stammt ausgerechnet von der US-Regierung Biden – wie Reuters unter Berufung auf eine Erklärung des Weißen Hauses berichtet: Dies sei „der effektivste Weg, die Einnahmen Putins hart zu treffen. Und dieser Schritt wird auch die weltweiten Energiepreise senken.“ – sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, am Mittwoch auf einer Pressekonferenz.
Antirussische Embargopolitik bisher wirkungslos
Denn obwohl Russlands Ölexporte auf den niedrigsten Stand seit August letzten Jahres gefallen sind, stiegen dessen Exporteinnahmen im Juni dank höherer Preise um 700 Millionen Dollar – wie die Internationale Energieagentur im vergangenen Monat vorrechnete.
Fragliche Umsetzung
Denn es ist es eine Sache, eine Preisobergrenze zu beschließen, und eine ganz andere, sie auch durchzusetzen. Denn außer den G7-Länder müssten auch Indien, die Türkei und Südafrika mitspielen. Von China ganz zu schweigen…
Rechnung ohne den Wirt Russland
Sowie von allen Erdölerzeugnissen gegenüber allen Staaten, die eine Erdöl-Preis-Obergrenze gegen Russland beschließen – so der stellvertretende Ministerpräsident Alexander Novak am Donnerstag gegenüber Journalisten.
Novak bezeichnete den G7-Vorschlag als völlig absurd und warnte davor, dass diese Maßnahme den globalen Ölmarkt völlig zerstören würde: „Solche Versuche werden die Ölindustrie und den Ölmarkt nur destabilisieren.“ Außerdem würde diese Maßnahme die europäischen und amerikanischen Verbraucher treffen, die bereits jetzt schon hohe Energiepreise zahlen.
Novak fügte hinzu: „Wir werden nicht zu Nicht-Marktbedingungen arbeiten“. Denn weder die OPEC noch Länder wie Indien und China Ölpreis-Begrenzung würden dies unterstützen. Außerdem wären russische Unternehmen bereit für ein Ölembargo gegen die EU und zudem in der Lage, die russische Erdöl-Produktion auf dem bisherigen Niveau zu halten – nämlichhin diesem Jahr 520–525 Millionen Tonnen, nach den 524 Millionen Tonnen des Vorjahres.
Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit MANDINER; unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION:
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Baerbock treibt in den großen Krieg

Von WOLFGANG HÜBNER | Nein, es läuft keine böse „rechte“ Kampagne gegen die grüne Außenministerin Annalena Baerbock. Vielmehr ist Baerbock selbst die personalisierte Kampagne der globalistischen Internationale des US-Finanzimperialismus und Biden-Militarismus, der Davos-Kreise um WEF und Klaus Schwab sowie des NGO-Finanziers George Soros, allesamt Förderer und Auftraggeber von Baerbock und anderen. Die gestrige Reaktion des […]
Wagenknecht hat die Nase voll von der Linken
Der seit Jahren schwelende Streit zwischen Sahra Wagenknecht und „ihrer” Linkspartei hat sich nun derart zugespitzt, dass inzwischen sogar ein Austritt Wagenknechts bevorzustehen scheint: Für eine Demonstration kommenden Montag wurde sie von den eigenen Genossen kurzerhand ausgeladen.
Bei der Kundgebung am 05. September in Leipzig, die zu der Reihe „linker Montagsdemos“ zählt, hätte Wagenknecht als Rednerin auftreten sollen. Daraus wird nichts. Owohl sie eigentlich extra hierfür eingeladen worden war. Nach dem schikanösen Hickhack bestreitet die Linken-Parteiführung nun, in die Vorgänge involviert gewesen zu sein.
Die Veranstaltung werde in Leipzig und mit Unterstützung der Bundestagsfraktion organisiert, hieß es aus der Berliner Zentrale. Die genauen Hintergründe der Ausladung sind unklar. Wagenknecht selbst hat jedoch einen eindeutigen Verdacht, wer dafür verantwortlich ist: In einer SMS an ihre Unterstützer von Ende letzter Woche macht die den thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow dafür verantwortlich. „Es ist schon das zweite Mal, dass Ramelow Klaus und mich als Putin-Propagandisten bezeichnet und in einem Atemzug mit Höcke nennt”, heißt es in der Textnachricht.
Erst ein-, dann ausgeladen
Dies bezieht sich auf den früheren Linken-Vorsitzenden Klaus Ernst sowie Björn Höcke, den Landesparteichef der AfD in Thüringen und Teil des rechten Parteiflügels. Ramelow werde dies weiter tun, wenn niemand widerspreche, schreibt Wagenknecht in der SMS weiter. Dazu passe auch die Ausladung von der Leipziger Demonstration. „Natürlich kann man das alles widerspruchslos hinnehmen. Man darf sich dann nur nicht beschweren, wenn zumindest ich mit diesem Laden nichts mehr zu tun haben will”, erklärte sie abschließend. Ob dies tatsächlich darauf hindeutet, dass Wagenknecht einen Parteiaustritt plant, ist noch unklar. Die Partei bestritt ihre Darstellung der Ereignisse. Ramelow teilte nur nichtssagend mit, er habe sich um Thüringen zu kümmern und tue dies „mit Leidenschaft“.
Klar ist: Wagenknecht vertritt in der Ukraine-und Energiekrise eine gänzlich andere Position als die Führung ihrer Partei. Die Entfremdung reicht im Prinzip schon länger zurück, seit die Bestseller-Autorin („Die Selbstgerechten“ ), die auch zu den vehementen Kritikern der ungezügelten Masseneinwanderung zählt, „AfD-kompatible“ oder als „populistisch“ verfemte Positionen vertritt.
Angefeindet als „Populistin“
Zu den deutschen Russland-Sanktionen sagte Wagenknecht: „Der Energienotstand, den uns die Ampel mit ihrem selbstzerstörerischen Wirtschaftskrieg beschert hat, lässt sich so nicht bekämpfen. Aber daran scheinen diese Selbstgerechten, die mit teuren Elektroautos durch die Gegend fahren, die Luft in Städten mit ihren Pelletöfen verpesten und nach schweren Waffen für die Ukraine rufen, auf dass der schreckliche Krieg nie ein Ende findet, auch nicht das geringste Interesse zu haben.“ Auch mit den Energiespar- und Waschtipps prominenter Grüner ging sie hart ins Gericht: Es gebe eine „grüne Schickeria, die den Leuten per Gasumlage noch tiefer in die Taschen greifen will und dazu auch noch peinliche Hygienetipps zum Besten gibt?“.
Zudem setzt sie sich – ein für die linken Ukraine-Auxiliartruppen an Hochverrat grenzender Akt – für die Öffnung der Pipeline Nord Stream 2 ein. Ramelow hatte dies als „Kriegspropaganda“ kritisiert, die einen „dankbaren Abnehmerkreis“ fände, „der angeheizt wird von denen, die sagen: ‘Macht Nord Stream 2 auf’. Das ist Herr Kubicki genauso wie Frau Wagenknecht oder Herr Ernst, aber eben auch Herr Höcke.” Er warf Wagenknecht vor, Russland in die Hände zu spielen: „Man verdreht Ursache und Wirkung und merkt gar nicht, dass man damit Teil der russischen Kriegsstrategie wird”, sagte er weiter.
Seit Jahren im Clinch mit Linken und Grünen
Auch auf anderen Politikfeldern liegt Wagenknecht seit Jahren im Konflikt mit ihrer Partei. In ihrem Buch moniert sie, dass die Linke die „Lifestyle-Themen” der Grünen übernommen habe und sich nur noch auf die Belange oft kleinster Minderheiten fixiere, während sie die Interessen der Mehrheitsbevölkerung ignoriere. In diesem Zusammenhang verurteilte sie auch scharf die unbegrenzte Massenzuwanderung und die Abgaben von immer mehr nationalen Kompetenzen an die EU.
Des Weiteren wirft sie den Linksliberalen vor, jeden als „rechts“ zu brandmarken, der nicht mi ihnen übereinstimme, obwohl die meisten so gescholtenen Menschen überhaupt kein rechtes Denken hätten. Es bleibt nun abzuwarten, ob dieser jüngste Eklat zum endgültigen Bruch mit der Partei führt.
Stuttgart: Farbanschlag auf das Haus von Dirk Spaniel (AfD)
Unbekannte haben einen Farbanschlag auf das Wohnhaus des Stuttgarter AfD-Bundestagsabgeordneten Dirk Spaniel verübt. Die Fassade sei großflächig besprüht worden – allerdings ohne Parolen oder Symbole, so ein Polizeisprecher. Der Staatsschutz ermittelt. „Das war deutlich mehr als ein paar Farbbeutel“, hieß seitens der Polizei. Die AfD Stuttgart, deren Kreisvorsitzender Spaniel ist, sprach in einer Mitteilung von erheblicher Sachbeschädigung und einem feigen Anschlag in der Nacht. Die AfD vermutet die Täter im linken Spektrum.
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Impfung verhindert keine schweren Covid-Verläufe, sie macht sie wahrscheinlicher!
Anfang der Woche sorgte die Meldung für Aufsehen, dass Großbritannien keine Empfehlung zur Covid-Impfung für Schwangere und Stillende ausspricht – nachdem auch diese Personengruppe zwei Jahre lang mit der vermeintlich ungefährlichen Gen-Spritze traktiert worden war. Nun, da die Nebenwirkungen der Corona-Impfungen und deren kaum vorhandene Wirksamkeit immer mehr ans Licht der Öffentlichkeit gelangen, gewinnt auch auch eine bereits im Juni veröffentlichte britischen Studie über schwere „Post-Vac“-Fälle aus Großbritannien neue Brisanz und verstärkte Beachtung.
Aus dieser geht hervor, dass es bei geimpften Menschen in Großbritannien während der Omikron-Variante B.1.1.529 zu einer Steigerung der Corona-Infektionen, der Krankenhausaufenthalte und der Todesfälle gekommen ist. Für die Untersuchung wurde die Impfeffektivität bei über 18-Jährigen im Zeitraum zwischen dem 16. August 2021 und dem 27. März 2022 untersucht. Im rund 20-monatigen Zeitraum zwischen Beginn der Corona-Pandemie und dem 1. Mai 2022 gab es in Großbritannien insgesamt 22,07 Millionen Corona-Fälle, 848.911 Hospitalisierungen und 175.070 gemeldete Todesfälle.
Besonders Drittgeimpfte über 50 betroffen
Besagte Studie fand nun heraus, dass es den höchsten Anteil von Infektionen (51,3 Prozent), den höchsten Anteil von Hospitalisierungen (28,8 Prozent) und den zweithöchsten Anteil von Todesfällen (16,4 Prozent) während des Anstiegs der Omikron-Variante in den 21 Wochen bis zum 1. Mai 2022 gegeben habe. Besonders stark betroffen war die Altersgruppe der über 50-Jährigen, zu einem Zeitpunkt, als die Drittimpfung längst gang und gäbe war.
Die Studie stellt dann auch fest, dass die Wirksamkeit des Impfstoffs für die dritte Dosis seit dem 20. Dezember 2021 negativ gewesen sei, wobei es einen signifikant erhöhten Anteil an SARS-CoV2-Fällen, Krankenhausaufenthalten und Todesfällen unter den Geimpften und einem verringerten Anteil an Fällen, Krankenhausaufenthalten und Todesfällen unter den Nichtgeimpften gegeben habe. Vorerkrankungen seien bei 95,6 % aller COVID-19-Todesfälle vorhanden gewesen.
Keine erkennbare Wirksamkeit
Dementsprechend lautet die Schlussfolgerung: „Es gibt keine erkennbare Wirksamkeit des Impfstoffs bei der Bevölkerung im Alter von ≥18 Jahren, die seit dem Beginn des Anstiegs der Omikron-Variante mit der dritten Dosis geimpft wurde.”
Vielmehr unterstreiche der signifikante Anstieg an Hospitalisierungen und Todesfällen während der Omikron-Variante die Notwendigkeit, die Älteren, ungeachtet ihres Impfstatus, durch Tests und andere Maßnahmen zu schützen.
Journalisten zu Unwahrheit gezwungen: So lügen & betrügen System-Medien!
Vor etwas mehr als einer Woche erschien die AUF1-Doku “Inside Mainstream: Was Ex-Mitarbeiter über die Medien berichten”. Dafür sprach Elsa Mittmannsgruber mit 13 Mut-Journalisten, mit Zeugen der Wahrheit, die den Systemmedien den Rücken kehrten. Was diese über die Zustände in den Anstalten der Einheitspresse berichten, passt auf keine Kuhhaut. Die Verdrehungen und der Meinungsterror ist so massiv, dass nur ein Urteil möglich ist: Wer diese bahnbrechende Doku gesehen hat, glaubt den Mainstream-Medien nie wieder auch nur ein einziges Wort.
Mainstream zwingt Journalisten zur Unwahrheit
Eine der schockierendsten Episoden schildert die Ex-ZDF-Journalistin Katrin Seibold: Sie erzählt, wie man sie und einen Kollegen in den Nullerjahren dazu zwang, einen Beitrag über eine angebliche – aber nicht existente – Giftgas-Panik in New York zu fingieren. Es ist kein Einzelfall: Die Fotografin und Journalistin Christine Wawra erzählt davon, dass die Abnehmer immer nur an einer vorgestrickten Geschichte interessiert waren. So etwa bei einer Fotodoku im Jemen: Ihre Bilder von lächelnden Menschen waren unerwünscht, man wollte nur Männer mit Kalaschnikows sehen.
Man trug ihr sogar auf, bei Beiträgen, für die sie vertrauensvoll mit Interviewpartnern sprach, deren Ansichten entgegen ihrer Überzeugung zum Zweck der Meinungsmache die Berechtigung abzusprechen. Die Ex-MDR-Moderatorin Kathrin Huß wiederum wurde gerügt, weil sie einem Gesprächspartner, der eine unliebsame Wahrheit über die Migrationskrise ansprach, nicht widersprach. Wie zehn weitere Zeugen der Wahrheit in der Doku konnten sie solche Vorgaben nicht bedenkenlos mitmachen. Sie sprechen über die untragbaren Zustände in den System-Redaktionen.
Die ganze sehenswerte Dokumentation sehen Sie hier:
Nur die “richtige” Meinung wird abgebildet
Laut Huß reicht es, wenn Ideologen die Spitze und den Mittelbau in Redaktionen bilden, dass einfache Mitarbeiter aus Existenzsorgen Selbstzensur betreiben. Der Journalismus recherchiert nicht offen, sondern muss “Haltung” zeigen und erziehen. Die langjährige Schauspielerin Senta Auth berichtet davon, dass die Meinungsmache sogar bis in TV-Serien reichte und spricht über Verhaltens-Leitlinien, die ihr vorgelegt wurden. Mehrere Zeugen der Wahrheit berichten: Wer ausschert oder kritische Meinungen abbilden will, wird belächelt oder bekommt keine Aufträge.
Der Mainstream ist eine Blase, deren Akteure sich gegenseitig bestätigen, dafür die Realität ausblenden. Die Star-Journalistin Milena Preradovic berichtet von Kollegen in herkömmlichen Medien, die stolz seien, sich nur auf der “richtigen” Seite zu informieren. Sie berichtet auch von kritischen Experten, die ihr erzählen, wie der Mainstream sie einfach nicht mehr einlädt: Wer die falsche Meinung hat, fliegt. Und was die richtige Meinung ist, wird einheitlich bestimmt, wie in einer Verschwörung.
Agenturen spielen Gott: Sie bestimmen Nachrichten
Weltweit wenige Agenturen orchestrieren, welche Nachrichten mit welcher Schlagseite durchkommen: “Diese Agenturen sind Gott in den Nachrichten-Redaktionen”. Ein Eindruck, den auch Wochenblick-Redakteurin Kornelia Kirchweger bereits vor Jahrzehnten in ihrer Zeit bei solchen Agenturen gewann. Sie spricht von einer politisch gewollten Filtrierung der Nachrichtenlage, die sie an die Propaganda-Einrichtungen im ehemaligen Ostblock erinnerte. Heute existiere wiederum eine globale West-Propaganda, welche der gesamte Mainstream unkritisch übernimmt.
Wie die Doku aufklärt, beschäftigt etwa alleine das US-Verteidigungsministerium “Pentagon” zigtausende PR-Spezialisten. Die große Nachrichtenagentur Reuters, deren Ex-Chef auch für den Pharma-Konzern Reuters tätig war, arbeitet eng mit dem Weltwirtschaftsforum (WEF) von Great Reset-Architekt Klaus Schwab zusammen. Gemeinsam engagieren diese sich in der “Trusted News Initiative”, welche wiederum die großen Technologiekonzerne mit den “richtigen” Infos versorgt, um deren Zensurmaschine zu befüttern. Das gilt etwa auch für die Markierung und Ausmerzung vermeintlicher “Falschnachrichten” im Corona-Komplex.
Sie wollen sich die Doku jederzeit zuhause ansehen? Oder Familie und Freunde über die unglaublichen Seilschaften und Missstände aufklären? Mitte September erscheint die DVD, die Sie schon JETZT über den Wochenblick-Shop vorbestellen können!
Corona-Märchen ließen viele Journalisten aufwachen
Die Mainstream-Lügen zur sogenannten “Pandemie” beschreiben zahlreiche von Mittmannsgrubers Gesprächspartner – neben anderen großen Globalisten-Märchen wie dem offiziellen Asylkrisen-Narrativ – als großen Moment des Aufwachens. Schon etwas früher brach Gerhard Wisnewski aus der Matrix aus. Er publiziert ein jährliches Jahrbuch, in dem er Geschichten aufdeckt, welche die herkömmlichen Medien umdrehten oder verschwiegen. Seine Beobachtung: “Es wird immer schlimmer, die Lügen immer dümmer, die Verdrehungen immer dreister, die Darstellungen immer primitiver.”
Angesichts des Druckes in Redaktionen schweigen viele Journalisten eine Weile, wie Piera Reich aus eigener Erfahrung weiß: “Hätte ich mich da in irgendeiner Weise positioniert, was meine Meinung zu Gender oder Klima ist, wäre mir sehr schnell nahegelegt worden, dass ich am falschen Ort bin.” Besonders übel wurde die Gesinnungsdiktatur mit Corona. Kollegen hätten sämtliche journalistischen Tugenden vermissen lassen, es wirkte wie “Gehirnwäsche”. Nachdem sie selbst Freiheits-Demos besuchte, berichtete sie diesen von ihren Beobachtungen – doch die bleiben bei ihren Hetzartikeln.
Selbständiges Denken ist vielerorts unerwünscht
Im März lehnte sich Camilla Hildebrandt, die für SWR und Deutschlandfunk arbeitet, gegen diese Zustände auf. In einem Brandbrief schrieb sie: “Ja, ich schreibe vermeintlichen Kollegen ihren Status als Journalist ab, wenn sie nicht anfangen, selbständig zu denken, zu recherchieren und sich eine evidenzbasierte Meinung bilden. Denn wenn sie dies nicht tun, sind sie selbst, wie viele Politiker, korrumpiert. Das wäre das Ende meiner Zunft, wenn es nicht schon so weit ist.”
Als sie zu Corona recherchierte und einen Kollegen aufmerksam machte, habe dieser das bezweifelt: Es würde ja heißen, dass die Politiker lügen und das könne nicht sein. Ein Schlüsselerlebnis: “Der Journalismus 2022 ist im absoluten Verfall begriffen. Wir haben keinen unparteischen Journalismus. Die Journalisten sind abhängig von der Redaktion und dem Geld um ihre Familie zu ernähre. Die Redakteure sind abhängig von der Chefredaktion, die Chefredaktion von den Geldgebern.” Das sind oft mächtige Globalisten-Stiftungen, transatlantische Denkfabrken oder Polit-Netzwerke im Dunstkreis des Systemparteien-Kartells.
Alternative Medien wie Wochenblick hinterfragen diese Machenschaften und können sich daher nicht auf die Gunst dieser Seilschaften berufen – und das ist gut so. Auch daher sind wir aber auf IHRE Unterstützung angewiesen, um die Missstände in den Systemmedien sowie in der Welt weiter schonungslos aufzudecken: Unterstützen Sie den “Verein zur Förderung alternativer Pressearbeit“, den Sie HIER mit Ihrer Spende.
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Vimeo immer entsperren
Die Keule gegen Kritiker nutzt sich ab
In den Systemmedien wird nicht mehr hinterfragt – überall im deutschsprachigen Raum. Auch in der Schweiz, wie Martin Hasler, zuletzt Techniker beim SRF, feststellen musste. Er spricht von einer “gewissen Betriebsblindheit” in der journalistischen Blase, gerade bei der Corona-Berichterstattung. Als SWR-Nachrichtensprecher Martin Ruthenberg die Verantwortlichen auf die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit in dieser Thematik hinwies, stieß er auf taube Ohren: Es ging offenbar nur um das Ritual der gefälligen Berichterstattung…
Und wer ausschert, der wird schnell als “rechtsextrem” oder “Verschwörungstheoretiker” abgestempelt. Auch der frühere Spiegel-Autor Matthias Matussek erlebte dies am eigenen Leib. Doch er ist sich sicher: Je inflationärer diese Keule gebraucht wird, desto eher nützt sie sich ab. Auch die frühere Tagesschau-Sprecherin Eva Herman, welche das System schon in den Nullerjahren “aussortierte” versprüht am Ende der Doku Hoffnung. Denn auch wenn sich viele Mainstream-Journalisten noch nicht trauen, aus der Matrix auszubrechen: Viele sähen die Vorgänge in der Branche längst kritisch.
Baerbock lässt Katze aus dem Sack „Egal, was deutsche Wähler denken“
PRAG – Mit einem Auftritt in Prag hat Annalena Baerbock (41, Grüne) für einen Sturm der Entrüstung gesorgt. Bei einer Podiumsdiskussion lässt sie einen heiklen Nebensatz fallen lässt: „Egal, was meine deutschen Wähler denken.“
Baerbock wörtlich:
„Wenn ich den Menschen in der Ukraine das Versprechen gegeben habe, ‚Wir stehen an eurer Seite – so lange, wie ihr uns braucht‘, dann will ich das auch einhalten – egal, was meine deutschen Wähler denken.“
Große Empörung
Jeder der weiß, dass Figuren wie Baerbock ohnehin nicht die Interessen der Deutschen vertreten, sondern Befehlsempfänger transatlantischer Seilschaften sind, ist logischerweise nicht empört, sondern höchstens verwundert, dass Bearbock so dumm und unvorsichtig ist und diese Denke noch hinausplappert.
“Sowas spielen wir nicht mehr”: Die Ärzte werden zu Cancel-Punks
Im Stile der neuen Kulturrevolution schreiten Selbstzensur, Selbstkasteiung und öffentliche Schuldeingeständnisse in Deutschland rapider voran, als es sich selbst die Veteranen der einstigen K-Gruppen nie erträumt hätten. „Selbstkritik” und Distanzierung von früheren Äußerungen, Handlungen und Werken haben Konjunktur wie zu Zeiten von Maos Roten Garden, nur die Schandhüte und Pranger fehlen. Noch. Wo Prominente „Reue“ heucheln, weil sie früher zu Fasching Blackfacing oder kulturelle Aneignung durch aus heutiger Sicht falsche Kostüme betrieben, unschuldig Zigeunerschnitzel und Negerküsse aßen oder „rassistische“ und „sexistische“ Kunst goutierten, will keiner zurückstehen. Es gilt, die eigene Vita und Vergangenheit zu entrümpeln und Ablass zu erflehen, ehe die woke Kulturpolizei die biographischen Abgründe enttarnt.
Der Artikel von Daniel Matissek erschien zuerst auf ANSAGE!
Dieser totalitäre Trend macht selbst vor Künstlern und „Influencern“ von einst nicht halt, die ihren Aufstieg der gänzlichen Konventionslosigkeit, der rebellischen Unangepasstheit und Provokation des Establishments verdanken. So etwa die einst als „Punkband” bekannt gewordenen Ärzte, eine Kultband der Achtziger, die einst die Stimme einer subversiven Spaß- und Jugendkultur war und sich über die Jahrzehnte durch flexible Anbiederung an den vorherrschenden linken Zeitgeist populär halten konnte. Ausgerechnet diese Truppe, die nie auch nur ansatzweise im Verdacht stand, die geringste rechte Schlagseite zu haben, passt sich nun auch hochoffiziell der galoppierenden Radikalisierung der kulturmarxistischen Cancel-Culture-Linken an.
Damals Bundesprüfstelle statt woke Kulturpolizei
Als die Band nun bei einem Konzert von Fans aufgefordert wurde, ihren 80er-Jahre-Hit „Elke“ zu spielen, der jahrzehntelang zum Repertoire bei jedem Auftritt gehörte, entgegnete Frontmann Farin Urlaub, der das Lied einst selbst getextet hatte: „Nee, Leute. Elke ist fatshaming und misogyn. So was spielen wir nicht mehr, das ist letztes Jahrtausend.“ In der Tat, „fatshaming“ und „misogyn”: Auch wenn damals diese Terminologie aus dem Phrasensetzkasten der Dauerempörten niemand kannte, so war es genau das, was die bewusst mit den Grenzen des guten Geschmacks spielenden Kult-Hits der Ärzte einst ausmachte. Auch „Sweet sweet Gwendoline”, „Claudia hat ’nen Schäferhund“ oder „Schwanz ab“ thematisierten Tabuthemen wie „Sexismus“, Sodomie und Anti-Feminismus in deftigen und radikalen Texten – und die waren, anders als es Urlaub heute darstellt, auch schon damals skandalös (und keineswegs „aktuelles Jahrtausend”).
Genau aus diesen frechen Tiefschlägen bezogen die Ärzte einen Gutteil ihrer anfänglichen Popularität; auch wenn sich damals keine woke Kulturpolizei oder mediale Aktivisten des hypermoralischen „Empöriums” für die Inhalte interessierte, sondern nur die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften (deren Indizierung die Verkaufszahlen des Albums „Ab 18“ erst so richtig pushte) .
In dem von Farin selbst nun entrüstet verworfenen „Elke”-Song heißt es: „Wir haben uns getroffen, allein bei ihr zuhaus’ / Sie sah noch viel, viel dicker als auf dem Foto aus / Ich schloss sie in die Arme, das heißt, ich hab’s versucht / Ich stürzte in ihr Fettgewebe wie in eine Schlucht.“ Und weiter: „Sie hat zentnerschwere Schenkel, sie ist unendlich fett / Neulich hab’ ich sie bestiegen – ohne Sauerstoffgerät… Elke, die fette Elke.“ Diese Zeilen sind geradezu ein rücksichtsvolles Sittengemälde, verglichen mit dem frauenverachtenden Verbalrotz der heutigen Hiphop-Szene, doch da dessen migrantische Anhängerschaft selbst der linken Subkultur angehört, regt sich dort niemand darüber auf. Die voll auf Linie gebrachten Ärzte über ihre damaligen „Jugendsünden“ aber sehr wohl.
Vulgär-Dadaismus damals noch ohne Shitstorm
Natürlich kann man über das Niveau von Texten wie „Elke“ oder auch anderen frühen Ärzte-Hits streiten, und Künstler haben durchaus das Recht, sich auch von Werken zu distanzieren, mit denen sie sich nicht mehr identifizieren. Doch ganz abgesehen davon, dass sich die Ärzte wohl auch damals nicht ernsthaft mit dem inhaltlichen Vulgär-Dadaismus solcher Hits „identifiziert“ haben, besteht hier eben der Verdacht, dass mit dem von Urlaub verkündeten Selbstboykott vor allem ein Shitstorm aus dem eigenen politischen Lager vermieden werden soll.
Es geht einmal mehr um einen vorauseilenden Kotau vor einer Bewegung, die sich permanent anmaßt zu bestimmen, worüber von wem und wie gesprochen werden darf. Wie in allen totalitären Bewegungen, läuft auch in der woken Ideologie der radikale Linke von heute schon morgen Gefahr, als „Rechtsabweichler“ zu gelten, wenn ringsum nichts mehr links genug sein kann.
Es ist deshalb reichlich wohlfeil, was die in die Jahre gekommenen Ärzte hier tun: Damals brachte es für sie Ruhm, Anerkennung und jede Menge Geld, sich dem Establishment entgegenzustellen. Heute kuschen sie aus Feigheit vor dem Establishment – weil die linke Fanbase eben nicht mehr den „Untergrund” dominiert, sondern an den Schalthebeln der politischen und Meinungs-Macht angelangt ist. Allerdings ist dieses Phänomen nicht nur bei den Ärzten zu studieren. Bereits vor drei Jahren ging Marius Müller-Westernhagen auf Distanz zu seinem Kultsong „Dicke”, wobei er diesen wenigstens noch mit der künstlerischen Freiheit und dem Hinweis, es habe sich „natürlich um Ironie“ gehandelt, zu verteidigen suchte.
Politisch korrekte Selbstentfremdung
Die Ärzte sind da schon einen Schritt weiter – und geben sich als geläuterte, resensibilisierte Empathiekünstler, die keiner in der Gruppensphäre herbeidefinierten Minderheit mehr zu nahe treten wollen, weshalb sie ihre Hits von früher einer gnadenlosen Selbstzensur aussetzen. Für viele ihrer Anhänger stirbt die Band damit quasi doppelt – denn die altgewordenen Ärzte kappen final die Verbindung zu ihrer junggebliebenen Musik. Diese politisch korrekte Selbstentfremdung vergällt Nostalgikern wie geistig frei gebliebenen Fans die unbeschwerte Freude beim Hören der alten Songs.
Ursprünglich ging es bei der gesamten Cancel-Culture und der aus den USA zu uns geschwappten „Affirmative Action” einmal darum, gegen die Diskriminierung von Menschen aufgrund äußerer Erscheinungen – von Hautfarbe bis Übergewicht – anzukämpfen. Dieser Ansatz der Einforderung von Respekt und Akzeptanz, im Kern aller Ehren wert, ist völlig entartet; an seine Stelle trat ein Zwang zur Glorifizierung, die Einforderung, das Außergewöhnliche und Auffällige zur Normalität zu erklären – mit entsprechenden Hassattacken auf jene, die sich diesem Ideal verweigern.
Beim Thema „Fat-” oder „Bodyshaming” wird dies so deutlich wie nirgends sonst: Viele Modekonzerne werben seit langem mit teils extrem übergewichtigen Models. Damit betreiben sie jedoch weniger die Förderung von Toleranz als vielmehr eine gefährliche Pseudoästhetisierung von Menschen, die oftmals nicht unverschuldet, sondern durch einen maßlosen Lebensstil unter Herzkreislaufkrankheiten, Diabetes oder Bluthochdruck leiden. Starkes Übergewicht wird damit als normal, ungefährlich und sogar als mutiger Ausdruck von Persönlichkeiten propagiert, die den Mut haben, bewusst gegen konventionelle Schönheitsideale zu verstoßen.
Selbstzensur als Todesstoß für die Kunstfreiheit
Auch der neue Modebegriff „Misogynie“ beschränkt sich nicht mehr darauf, die Verachtung von Frauen zu beschreiben, sondern wird missbraucht, um jegliche Kritik an Frauen als „Frauenfeindlichkeit” zu brandmarken – so wie jede kritische Auseinandersetzung mit Worten und Taten von „Person of Colour“ als „Rassismus“ gilt. Unter diesen Etiketten macht man es heute nicht mehr.
Auch hier wird jede sachliche Auseinandersetzung durch die Schaffung künstlicher Totschlagbegriffe verunmöglicht. Solche Bewegungen können gar nicht anders, als sich über kurz oder lang zu kannibalisieren, weil der Radikalste immer „Recht“ hat – aber nur so lange, bis noch Radikalere auftreten. Dies führt jedoch zum Todesstoß für die Kunstfreiheit, weil niemand wissen kann, welche Worte oder Verhaltensweisen demnächst auf dem Index stehen. Über das Stadium des „Wehret den Anfängen“ ist man aber schon lange hinaus, wie unzählige Beispiele der jüngsten Vergangenheit zeigen.
Die Hyperpolitisierung, der zwanghafte Wahn, alles hoch aufzuhängen, mit Vorbehalten, Hinweisschildern und Warnhinweisen zu versehen, wie etwas missverstanden werden könnte oder eigentlich gemeint war, führen nun dazu, dass eine Unkultur der Ausmerzung einsetzt. Bei den neuen Bücherverbrennungen überantworten die Autoren ihre Werke selbst den Flammen.



