Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Russland stellt jetzt auch Japan kalt: Kein Öl, kein Gas, kein Sakhalin-2-Projekt

Russland stellt jetzt auch Japan kalt: Kein Öl, kein Gas, kein Sakhalin-2-Projekt

Der japanische Premier, Fumio Kishida, enthüllte kürzlich einen Plan, wonach die internationale Gemeinschaft in Absprache mit den G-7-Ländern, die Einkaufspreise für russisches Öl auf die Hälfte des aktuellen Niveaus begrenzen wollen. Moskau drohte umgehend: Japan werde weder Gas noch Öl aus Russland bekommen und auch nicht mehr am Sakhalin-2-Projekt – einem großen Investitionsprojekt zur Gasförderung– teilnehmen dürfen, sollten diese Pläne umgesetzt werden. Japan hat die von den USA angeführte West-Sanktionen von Anfang an mitgetragen.

Warnung vor Ölpreis-Apokalypse

Nach Kishidas Ankündigung, stellte Dmitry Medvedev, Vorsitzender des Nationalen Sicherheitsrates und vormals russischer Premier, Japan via Telegram die Rute ins Fenster: “Der japanische Premierminister Kishida platzte kürzlich damit heraus, dass die Preis-Obergrenze für russisches Öl auf die Hälfte des derzeitigen Niveaus festgesetzt werde. Außerdem werde ein Mechanismus geschaffen, der den Kauf unseres Öls zu einem höheren als dem festgelegten Preis nicht zulässt. Aus dem Japanischen ins Russische übersetzt bedeutet dies: 1. Es wird deutlich weniger Öl auf dem Markt geben und sein Preis wird viel höher sein. Und zwar höher als der prognostizierte astronomische Preis von 300 – 400 Dollar. Vergleichen Sie dies mit der Dynamik der Gaspreise. 2. Aber Japan wird weder Öl noch Gas aus Russland noch die Teilnahme am Sachalin-2 LNG Projekt haben. Arigato (Danke)!”

Japan im Sanktions-Spagat

Japan hat sich generell den westlichen Sanktionen gegen Russland angeschlossen. Moskau hat deshalb im März die Gespräche zur Klärung territorialer Konflikte und zum Abschluss eines Friedensvertrages nach dem 2. Weltkrieg abgebrochen. De jure stehen die beiden Länder noch im Krieg miteinander. Im Mai kündigte Japan an, die russischen Ölimporte auslaufen zu lassen. Es wolle aber weiterhin an den zwei Sakhalin-2 Flüssiggas-Projekten teilnehmen. Japan importiert zu 99 Prozent Öl und Flüssiggas. Größte Lieferanten sind Australien, Malaysien und Katar. Aus den USA und Russland werden jeweils rund 9 Prozent Flüssiggas bezogen.

Sakhalin-Projekt ohne Japan

Per 30. Juni d.J. gab Wladimir Putin den „Sachalin-2-Erlass“ heraus. (Sakhalin 1 ist ein Schwesterprojekt zur Öl- und Gasförderung auf der Insel Sakhalin). Er betrifft die gemeinsame Erschließung von zwei Erdgasvorkommen bei der russischen Insel Sachalin. Für die Erschließung und Förderung der Vorkommen gründeten Russland, Japan und der transnationale Konzern Shell gemeinsam die „Sakhalin Energy. Die Gazprom hält dabei die Hälfte, Shell fast ein Drittel und japanische Konzerne rund 20 Prozent Anteile. Shell brach Ende Februar alle gemeinsamen Gazprom-Projekte, auch die Beteiligung an Sakhalin-2 ab. Laut Putin-Erlass werden die Aktiva samt Erschließungslizenz von „Sakhalin Energy“ auf eine noch zu gründende russische Gesellschaft übertragen. Das Vermögen der bisherigen Gesellschaft wird „nationalisiert“. Japan wurde freigestellt, weiterhin mit seinen Anteilen dabei zu sein.

Politische Unfähigkeit

Wie sehr sich Japan mit der Beteiligung an den West-Sanktionen selbst schadet, beschrieb erst kürzlich der stellvertretende Direktor des Marubeni-Instituts für Wirtschaftsforschung, Yasuhiro Enomoto, in einem Kommentar in der auflagenstärksten Zeitung Japans, der „Asahi Shinbun“. Er warnte vor dem Bumerang-Effekt, der auch Japan in Form höherer Energiepreise und höherer Inflation treffen werde. Die West-Sanktionen haben kurzfristig keine Wirkung. Die diplomatische und strategische Unfähigkeit der von den USA angeführten Anti-Russland-Front zeigt sich auch bei Premier Kishida: Er konterkariert alles, was sein langjähriger, konservativer und umsichtiger Vorgänger, Abe Shinzo – der heute im Spital nach einem Attentat verstorben ist – aufgebaut hat. Denn noch vor wenigen Jahren war die russische Regierung (damals mit Dmitri Medwedew an der Spitze) bereit, Japan ein Kondominium (gemeinschaftliche Herrschaft) an den südlichen Kurilen und weitreichende Ausbeutungsrechte im gesamten Fernen Osten des Landes einzuräumen.

USA als Aufwiegler

Dass hinter der neuen Aggression Japans vor allem die USA stehen, vermutet Nikolay Patrushev, Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates und enger Putin-Vertrauter: Japan verstärke seine revanchistische Haltung gegenüber den vier nordwestpazifischen Inseln, die im Zentrum eines langjährigen territorialen Streits zwischen den beiden Ländern stehen. Die USA und ihre Verbündeten „verstärken ihre militärische Präsenz in der Arktis und im asiatisch-pazifischen Raum und aktivieren Japans revanchistische Bestrebungen in Bezug auf die Kurilen durch die Schaffung neuer Militärblöcke“. Die vier von Russland kontrollierten Inseln, vor der Ostküste der nordjapanischen Präfektur Hokkaido, werden in Japan als „Nördliche Territorien“ bezeichnet, in Russland als „Südliche Kurilen“. Sie wurden seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges von der Sowjetunion bzw. seit deren Zerfall, 1991, von Russland verwaltet. Japan erhebt ebenfalls einen Anspruch darauf.

Innenministerin Faeser: Jeder ist willkommen – und wenn es kracht, brauchen wir halt mehr Polizei

Innenministerin Faeser: Jeder ist willkommen – und wenn es kracht, brauchen wir halt mehr Polizei

In den letzten 48 Stunden lieferte Bundesinnenministerin Nancy Faeser einmal mehr einen frappierenden Einblick in ihre durch und durch schizophrene politische Gedankenwelt: Hemmungslos bejubelt sie die weitere ungehinderte Einsickerung unqualifizierter und ausgewiesener Problemmigranten nach Deutschland – und ruft dann zynisch dort, wo immer sich die „Früchte“ dieser Politik im öffentlichen Raum manifestieren (aktuell sind dies vor allem die Freibäder!) nach mehr Polizeipräsenz.

Anlässlich der Verabschiedung eines Gesetzentwurfs zum sogenannten „Chancen-Aufenthaltsrecht“, bei dem es sich de facto um ein Gesetz zur weiteren Entkriminalisierung illegaler Einwanderung handelt, twitterte die linksradikale Innenministerin: „Wir müssen schneller Fachkräfte gewinnen, die wir in vielen Branchen dringend brauchen. Deshalb erleichtern wir es Fachkräften, ihre Familie mit nach Deutschland zu bringen. Sie müssen künftig keine Deutschkenntnisse mehr nachweisen.“ Im gleichen Atemzug postulierte sie: „Wir sind ein vielfältiges Einwanderungsland. Jetzt wollen wir ein besseres Integrationsland werden. Ich möchte Migration und Integration aktiv gestalten, statt wie in den letzten 16 Jahren widerwillig zu verwalten.“

Wir müssen schneller #Fachkräfte gewinnen, die wir in vielen Branchen dringend brauchen. Deshalb erleichtern wir es Fachkräften, ihre Familie mit nach Deutschland zu bringen. Sie müssen künftig keine Deutschkenntnisse mehr nachweisen.

— Nancy Faeser (@NancyFaeser) July 6, 2022

Keine Sprachkenntnisse mehr nötig

Wie Migration und vor allem Integration „gestaltet” werden sollen, wenn man Zuwanderern nicht einmal mehr formal noch minimalste Sprachkenntnisse abverlangt, erklärte sie dabei nicht. Dabei ist Sprache die Grundvoraussetzung für jedwede gesellschaftliche Integration. Allerdings existieren in Deutschland mittlerweile so viele „Communities“ und Parallelmilieus, vor allem arabisch-islamische und türkische, dass es gar nicht mehr nötig ist, die deutsche Sprache noch zu lernen – weil ein großer Teil der Zuwanderer bereits in Netzwerke aus Landsleuten und/oder Gesinnungsgenossen einwandert, in denen Deutsch allenfalls noch dazu benutzt wird, um Ansprüche und Vorwürfe an die (noch) Mehrheitsbevölkerung zu richten. Zudem gibt es in den meisten Herkunftsländern keine der westlichen auch nur annähernd vergleichbare Kultur.

Die Reaktionen auf ihre Twitter-Verlautbarungen griffen dies dann auch teils deutlich auf: „Und wahrscheinlich muss die „Fachkraft” auch keine Fachkenntnisse nachweisen? Ihr seid die schlimmste Regierung, die Deutschland seit dem 2. Weltkrieg heimgesucht hat“, brachte es ein User pointiert auf den Punkt. Ein anderer schrieb: „Wenn sie nicht völlig bedeppert sind, müssten sie eigentlich merken das die Einwanderung vorzugsweise in das Sozialsystem stattfindet. Von Fachkräften ist da weit und breit nichts zu sehen.“ Ein weiterer Kommentar warf die berechtigte Frage auf: „So wie 2015? Wo sind denn die ganzen Fachkräfte von damals?“

Heuchelei bei Bild-TV

Doch Nancy „Double-Standard“ Faeser wäre nicht Faeser, wenn sie nicht in bemerkenswerter kognitiver Dissonanz fast zeitgleich die von ihrer Politik erst angerichteten Zustände kaltschnäuzig und verharmlosend thematisieren würde: Wie sehr diese Politdarstellerin bestrebt ist, mit der einen Hand die Probleme nonchalant zu „lösen”, die sie mit der anderen überhaupt erst anrichtet, bewies Faeser sie dann bei einem Auftritt bei Bild-TV: Dort kündigte sie vollmundig an, „die Bekämpfung von Clan-Kriminalität zu einem meiner Schwerpunkte zu machen.“ Wer’s glaubt…!? Dass der Sohn des Clanchefs Arafat Abu-Chaker die über sieben Millionen, mit denen er kürzlich die Villa des Rappers Bushido erwarb, mit 21 Jahren schwerlich „selbst verdient hat“, war Faeser dann aber doch klar. Natürlich fehlte es auch nicht an den hohlen Verweisen auf den „Rechtsstaat“, in dem „wir“ angeblich leben. Deshalb dürfe es auch keine Messergewalt auf offener Straße geben. Ganz im Sinne von Merkels einstiger Äußerung: „Straftaten sind bei uns nicht erlaubt.“ Die genaue Zahl der Messeropfer kannte Faeser jedoch natürlich nicht.

Erhellende Tips

Und dann gab die Ministerin, die über den Wegfall von Deutschkenntnissen als Sprachanforderung jubelt, noch ein paar erhellende Tips, wie die öffentliche Sicherheit in derzeit von „bunten” Massenschlägereien heimgesuchten Freibädern wiederherzustellen sei: „Für mich ist wichtig, dass der Rechtsstaat durchgreift, dass es genug Personal gibt, damit so etwas nicht passiert. Da muss hinreichend Polizeipräsenz hin, wenn es solche Probleme gibt. Ich werde das auf der Innenministerkonferenz ansprechen.“ Dabei räumte sie sogar ein, dass dies „ganz offensichtlich Gewalt aus migrantischen Milieus“ sei. Diese müsse man auch „klar benennen und sich nicht wegducken.“

Man müsste es aber nicht nur benennen, sondern auch verhindern, indem man keine ungezügelte Migration zulässt und straffällige Zuwanderer endlich konsequent abschiebt, anstatt ihnen auch noch die deutsche Staatsangehörigkeit hinterherzuwerfen, nachdem man sie unter allerlei juristischen Winkelzügen jahrelang geduldet und zuvor ohne jede Berechtigung ins Land gelassen hat. Die Unfähigkeit dieser Innenministerin wird nur noch von ihrem hartleibigen Zynismus übertroffen: Faeser verschlimmert voller Inbrunst das, was sie dann entschieden benennen und bekämpfen will.

Gottfried Curio: Ferda Ataman zur Diskriminierungsbeauftragten gewählt

Gottfried Curio: Ferda Ataman zur Diskriminierungsbeauftragten gewählt

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Diskriminierung künftig sichergestellt! Heute wurde Ferda Ataman vom Bundestag zur ‚Antidiskriminierungsbeauftragten‘ gewählt. Im Vorhinein hatte diese Personalie parteiübergreifend Kritik ausgelöst; zuletzt haben sich sogar Migrantenverbände gegen die Berufung Atamans ausgesprochen. So hatte sie sich in der Vergangenheit selbst rassistisch geäußert, indem sie etwa die Deutschen als „Kartoffeln“ verunglimpfte und in einer Vielzahl von Artikeln ihr […]

Internationale Atom-Organisation: Ohne Nukleardeal beginnt ein regionaler Rüstungswettlauf

Internationale Atom-Organisation: Ohne Nukleardeal beginnt ein regionaler Rüstungswettlauf

Obwohl vor allem Israel und die Vereinigten Staaten versuchen, eine Neuauflage des Nukleardeals mit dem Iran zu sabotieren, versuchen andere Länder diesen zu retten. Nicht ohne Grund, wie die International Atomic Energy Agency (IAEA) verdeutlicht. Man befürchtet ein regionales nukleares Wettrüsten, sollte der Iran tatsächlich Atomwaffen produzieren können.

Gerade die Europäer sind angesichts der weiterhin hohen Energiepreise nicht sonderlich daran interessiert, dass die Lage im Nahen Osten eskaliert. Kein Wunder also, dass Josep Borrell, der Verantwortliche für die EU-Außenpolitik, momentan die Hauptstädte in der Region “abgrast” und versucht, Unterstützung für den Deal zu finden. “Wenn wir ein Abkommen abschließen wollen, müssen wir jetzt Entscheidungen treffen. Das ist immer noch möglich, aber der politische Spielraum für eine Wiederbelebung des JCPOA könnte bald kleiner werden”, twitterte er zu Beginn der Woche. Er war kürzlich sowohl in Teheran als auch in Doha, Katar, und hat mit beiden Seiten gesprochen, die sich gegenseitig die Schuld für die festgefahrenen Verhandlungen geben.

The EU’s Borrell and Iran’s Amir-Abdollahian spoke on the phone tonight. pic.twitter.com/SbIfDDAgoW

— Kian Sharifi (@KianSharifi) July 5, 2022

Auch die UN-Atomenergiebehörde IAEA warnt erneut vor Spannungen zwischen dem Iran und Israel, die möglicherweise schnell abgebaut werden können, wenn eine Lösung für das Atomabkommen gefunden wird. Der Generaldirektor der IAEA, Rafael Mariano Grossi, warnte davor, dass ein Wettrüsten im Nahen Osten ausbrechen könnte, wenn die Islamische Republik näher an die Atomwaffenfähigkeit herankommt – obwohl Teheran seit langem darauf besteht, dass sein Atomprogramm friedlichen Energiezwecken dient.

“Wir befinden uns jetzt in einer Situation, in der die Nachbarn des Iran das Schlimmste befürchten und entsprechend planen könnten. Es gibt heute Länder in der Region, die sehr genau darauf achten, was mit dem Iran geschieht, und die Spannungen in der Region nehmen zu”, sagte Grossi am Dienstag in einer von Bloomberg zitierten Stellungnahme, wie “Zerohedge” berichtet. “Politische Führer haben gelegentlich offen erklärt, dass sie aktiv nach Atomwaffen streben würden, falls der Iran eine nukleare Bedrohung darstellen sollte.”

Es sei beispielsweise daran erinnert, dass auch Saudi-Arabien erklärt hatte, im Ernstfall selbst ein Atomwaffenprogramm zu starten und selbst zu einer Atommacht werden zu wollen (siehe hier und hier). Unterstützung würde Riadh wohl unter anderem von Pakistan und den Vereinigten Staaten von Amerika erhalten. In den Vereinigten Staaten selbst stand die Lieferung von Nukleartechnologie an die Saudis unter starkem öffentlichen Beschuss.

Sollte der Nukleardeal völlig platzen, würden vor allem die Saudis danach streben, selbst Atomwaffen zu besitzen und so für ein machtstrategisches “Patt” zu sorgen. Doch ob dies für mehr geopolitische Sicherheit in der Region sorgen würde, darf bezweifelt werden. Denn andere Länder, darunter auch die Vereinigten Arabischen Emirate, die sich von den Saudis emanzipieren wollen, könnten dann den Erwerb anstreben.

“Arabische Zone 90133” – Italienische Polizei zerschlägt gewalttätige Nafri-Bande in Palermo

“Arabische Zone 90133” – Italienische Polizei zerschlägt gewalttätige Nafri-Bande in Palermo

Auch in Italien sorgen “Nordafrikanische Intensivtäter” – von der deutschen Polizei “Nafris” genannt – immer wieder für massive Probleme: So auch in Palermo. Dort konnte nun eine kriminelle Bande zerschlagen werden. “Die Gruppe oder besser gesagt die Herde von sehr jungen Leuten, zusammen mit einigen Erwachsenen, war hauptsächlich maghrebinischer Herkunft”, sagte der Polizeichef der Stadt.

Die italienische Polizei hat nach eigenen Angaben eine kriminelle Bande namens “Arabische Zone 90133” zerschlagen, die zwischen dem 7. Januar und dem 15. Juni im historischen Zentrum von Palermo eine Reihe von gewalttätigen Angriffen verübt hat. Die Polizei nahm insgesamt 11 Personen, sechs Erwachsene und fünf Minderjährige, in Präventivgewahrsam. Fünf Erwachsene landeten im Gefängnis und einer unter Hausarrest. Für die Minderjährigen wurden gegen zwei von ihnen Vorsichtsmaßnahmen angeordnet, und drei wurden in kommunalen Jugendzentren untergebracht.

Si chiama “Arab Zone 90133”, è la gang di ragazzini arabi che terrorizza Palermo: arrestati 11 componenti: https://t.co/PJkKRawBMR

— R_Italia_News 3 ?? ?? (@RI_news3) July 3, 2022

Die Bande verübte gewalttätige Angriffe mit zerbrochenen Glasflaschen und Stöcken, vor allem an Wochenenden in der Altstadt von Palermo, wo sich gewöhnlich junge Leute treffen. Die Anklage gegen die Mitglieder lautet auf schwere Körperverletzung, Körperverletzung, Bedrohung, Widerstand gegen einen Polizeibeamten außer Dienst und schweren Raub, wie das Nachrichtenportal QDS.it berichtet. Die Bande war dafür bekannt, dass sie ihre Taten in den sozialen Medien, unter anderem auf TikTok, YouTube und Instagram, unter einem Profil namens “arabzone90133” veröffentlichte. Die Mitglieder prahlten damit, dass ihre Bande aus maghrebinischen Nordafrikanern bestehe, und gaben an, welches Gebiet sie in der Stadt kontrollierten.

Sgominata una baby gang in Sicilia. Si chiamava “Arab Zone 90133” la banda criminale, formata da maggiorenni e minorenni, stranieri e italiani..https://t.co/s4mkdEsN0T

— Franco Baietti. (@BaiettiFranco) July 2, 2022

Der Polizeipräsident der Stadt, Leopoldo Laricchia, hob auch ihre nordafrikanische Herkunft hervor und sagte: “Die Gruppe oder besser gesagt die Herde von sehr jungen Menschen, zusammen mit einigen Erwachsenen, war hauptsächlich maghrebinischer Herkunft und Einwanderer der zweiten Generation, von denen einige in Palermo geboren wurden. Sie rühmten sich krimineller Handlungen wie Raubüberfälle, Diebstähle und grundlose Überfälle, die alle im Zentrum rund um die Via Maqueda verübt wurden, und zwar in Rudeln zum Nachteil anderer Jugendlicher, darunter auch Behinderte, und zwar von Anfang des Jahres bis vor einigen Wochen, als sich der Kreis der Ermittler der Staatspolizei um sie zu scharen begann.”

“Sie behaupteten vehement, ‘das Gebiet zu kontrollieren’. Ihr Social-Media-Profil hat mehr als 1.400 Follower. Eine Subkultur, die wahrscheinlich von Filmen und Serien angeheizt wird, in denen kriminelle Taten, soziale Wut, Ausgrenzung und Drogenkonsum verherrlicht werden, ist wahrscheinlich die Mischung, die die jüngsten und am stärksten ausgegrenzten Teile unserer Metropole in die Kriminalität abgleiten lässt”, fügt er hinzu.

A Palermo giovani “baby gang integrati” crescono “male”. Individuati i criminali “Arab Zone 90133” – https://t.co/Pjll6GwLMh pic.twitter.com/vBnY8j3R0d

— IlModeratore.it (@IlModeratoreWeb) July 2, 2022

Die italienische Zeitung “Il Moderatore” berichtet: “Die brutalen Übergriffe wurden vor allem an Wochenenden an den Orten im Stadtzentrum verübt, an denen sich normalerweise junge Menschen aufhalten. In einigen Fällen wurden am selben Abend mehrere gewalttätige Vorfälle registriert. Dieser Modus Operandi, der mit der typischen kriminellen Selbstdarstellung der “Bande” vereinbar ist, verlieh der gesamten Gruppe ein größeres Selbstvertrauen bei der Durchführung ihrer kriminellen Handlungen, indem sie ihre energische Autorität in dem Gebiet durch beispiellose Gewalt manifestierte. Die Anwesenheit der genannten kriminellen Bande in der Gegend trug im Laufe der Wochen dazu bei, dass die Jugendlichen, die sich im Stadtzentrum aufhielten, ein beunruhigendes Klima der Angst und ein Gefühl mangelnder Sicherheit empfanden.”

Neuer Ärzteverband fordert Rücktritt von Lauterbach und RKI-Chef Wieler

Neuer Ärzteverband fordert Rücktritt von Lauterbach und RKI-Chef Wieler

Der im Juni in Hamburg unter dem Namen „Hippokratischer Eid“ gegründete neue Ärzteverband, hat es sich zum Ziel gesetzt, über die Gefahren der Corona-Impfungen aufzuklären, den Lobbyismus in der Medizin zu bekämpfen und generell zu ethischen medizinischen Maßstäben zurückzukehren. In Verfolgung dieser Absichten, hat er eine Reihe von Briefen mit Fragen und Forderungen an mehrere hochrangige Mitglieder des Gesundheitsestablishments in Deutschland versandt. Nun fordert er die Entlassung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und RKI-Chef Lothar Wieler.

An das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) richtete der Verband – „angesichts vermehrter Meldungen in den öffentlich-rechtlichen Medien, sowie in mehreren Printmedien zu Komplikationen und schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden im Zusammenhang mit den bedingt zugelassenen Covid 19-mRNA-Impfstoffen“ – 47 Fragen über die Qualität, Sicherheit und Nebenwirkungen der Vakzine. Bezüglich der Qualität wurde darin unter anderem gefragt, wie das Ergebnis der vom PEI durchgeführten Überprüfung der Impfstoffe laute, ob alle in Deutschland verwendeten Impfstoffchargen vom PEI untersucht werden, ob Unterschiede in Inhalt, Konzentration und Reinheit bei den untersuchten Chargen festgestellt werden konnten.

Fragen zur Verlängerung der Haltbarkeit

Auch wo sich die Produktionsstandorte der in Deutschland verwendeten Impfstoffchargen befinden, warum die Haltbarkeit des Biontech-Impfstoffs zweimal verlängert wurde, wie „die absolute Wirksamkeit der Impfstoffe nach der aktuellen Studienlage“ sei, wie effektiv der absolute Impfschutz gegen eine Erkrankung mit Covid-19 und das Nutzen–Risiko-Profil der Impfstoffe pro Altersgruppe sei und wie lange der Impfschutz der verschiedenen mRNA-Impfstoffe anhalte, wollten die Verbandsvertreter wissen. Was die Nebenwirkungen betrifft, fragte der Verband unter anderem nach dem Risiko bleibender Folgeschäden einer Covid-19-Erkrankung gegenüber dem Risiko einer schwerwiegenden Impfkomplikation und nach Hinweisen über eine Schwächung des Immunsystems durch mehrfache Impfungen.

Pointierte Fragen

Bezüglich der Sicherheit der Impfstoffe wurde zudem provokant-pointiert, aber wohlbegründet um Auskunft ersucht, ob es in den laufenden Zulassungsstudien der Hersteller Kontrollgruppen mit ungeimpften Menschen gebe und ob diese Kontrollgruppen bis zum Ende der Studien beobachtet würden? Außerdem wollte man vom PEI wissen, warum „für die größte Impfaktion Deutschlands keine ausreichende Datenbank für Verdachtsfälle auf Impfreaktionen und Impfkomplikationen geschaffen“ habe? Hier wurde das PEI auch zur Stellungsname aufgefordert, „wie die Partnerschaft mit Pharmaunternehmen Ihre Arbeit beeinflussen kann?“

Offener Brief an Bundespräsident und Kanzler

Am Dienstag verfasste der Verband einen offenen Brief an Bundespräsident Frank Walter Steinmeier, Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki. Darin verweisen sie auf „starke Evidenz dafür, dass die Corona „Impfungen“ einen sehr negativen Nutzen haben, d.h. weit mehr schaden als nutzen, dass sie in 2021 mehr als 40.000 Menschen das Leben gekostet haben und hochwahrscheinlich die Ursache für einen starken Geburtenrückgang im ersten Quartal 2022 gegenüber den Vorjahren sind.“

Grob fahrlässiger Einsatz hochexperimenteller Impftechnologie

Es sei desweiteren „medizinischer Leichtsinn und grob fahrlässig bei dieser Pandemiebekämpfung durch eine hochexperimentelle neuartige Impftechnologie nur auf Inzidenzen und schwere Verläufe zu schauen und die Volksgesundheit, die Morbidität und die Mortalitätsentwicklung völlig aus den Augen zu lassen.“ Die „Impfungen“ seien, „nur bedingt zugelassen, da sie unzureichend erprobt sind. Die Zulassung wurde nur erteilt, weil man eine schwere Pandemie befürchtete, gegen die man zunächst keinerlei Medikamente kannte. Diese schwere Pandemie ist nicht eingetreten und Medikamente zur Behandlung gibt es mittlerweile auch.“

Impfstoffzulassungen sind sofort zu widerrufen

Diese bedingte Zulassung müsse nun „unbedingt sofort zurückgenommen“ werden, unter anderem, weil die Fortsetzung der Impfungen „vorsätzliche fahrlässige Körperverletzung“ sei, die Impfstoffe nicht mehr alternativlos seien, sie nicht gehalten hätten, was die Hersteller versprochen hätten, weder Fremdschutz erzeugen noch vor Ansteckung oder schweren Verläufen schützen würden, bei den Zulassungsstudien bei Erfassung der Nebenwirkungen manipuliert worden sei, sie „viel zu viele Todesfälle erzeugt haben und schwere, lebenslang beeinträchtigende und oft das Leben stark verkürzende Nebenwirkungen“ hätten, das „natürliche Immunsystem und die Reparaturmechanismen (…) beschädigen können und damit dauerhaft den Gesundheitszustand verschlechtern und die Risiken für chronische Erkrankungen und Krebs erhöhen.“

Rücktrittsforderungen

Da diese und viele weitere Hinweise ignoriert worden seien, fordert der Verband die Rücktritte von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, dem Chef des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler und des Führungsteams des Paul-Ehrlich-Instituts. Lauterbach sei „eine Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung“, „seines Amtes nicht würdig“ und vertrete „nicht die Interessen der Bevölkerung als Ganze.“ Dem wird eine lange Liste mit Versäumnissen Lauterbachs beigefügt, vor allem, dass er keine Studien zur Überprüfung der Impfstoffe veranlasst und zahlreiche Hinweise und Warnungen bezüglich der Nebenwirkungen ignoriert habe.

Totalversagen deer Gesundheitspolitik

Zudem habe er „die Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens“ durch sein Beharren auf der einrichtungsbezogenen Impfpflicht beschädigt. Zudem werden auch massive Zweifel an Lauterbachs wissenschaftlichem Werdegang geäußert, da er seine Doktorarbeit zwanzig Jahre unter Verschluss gehalten und nur auf öffentlichen Druck veröffentlicht habe. Auch seine Kölner Professur habe er „auf nicht wirklich wissenschaftlich fundiertem Weg“ erlangt. Seine gesamte Biographie zeige, „dass er ein Wegbereiter der von vielen Menschen im Land als gesundheitsgefährdend erlebten Ökonomisierung des Gesundheitswesens war, d.h. sich NIE am Patientenwohl orientiert hat und das auch offenbar heute nicht tut.“ Ende Juni hatte der Verband überdies einen offenen Brief an das PEI gerichtet, in dem unter Verweis auf eine Vielzahl von Studien, gefordert wurde, die Corona-Impfstoffe bis zum 04. Juli „aus dem Verkehr zu ziehen“, ansonsten behalte man sich rechtliche Schritte vor.

Inflation trifft auch Tierhalter: Impfkosten für Hund und Katze verdoppeln sich!

Inflation trifft auch Tierhalter: Impfkosten für Hund und Katze verdoppeln sich!

Auch der Tierarzt wird ab dem Herbst deutlich teurer! Der Deutsche Tierschutzbund befürchtet, dass durch die neue zum 1. Oktober in Kraft tretende Gebührenordnung noch mehr Tiere im Tierheim landen werden. So steigt nach Angaben der Tierärztekammer Thüringen beispielsweise der Preis für eine allgemeine Untersuchung bei einem Hund um knapp 10 Euro. Die Kosten für Impfungen (Hund/Katze) verdoppeln sich nahezu von 5,77 Euro auf 11,50 Euro. 

Oft kommen bei einem Tierarztbesuch noch andere Kosten hinzu, z.B. für Beratung, Medikamente, Labor, Narkose etc. Die Gebühren hängen außerdem von der Schwierigkeit der Behandlung ab sowie vom Zeitaufwand und vom Zeitpunkt der Behandlung (etwa Aufschläge für den Notfalldienst bei Nacht oder am Wochenende). Auch in der Landwirtschaft könnte das Tierwohl unter der Inflation leiden, befürchten Tierschützer.

Quelle: Tierärztekammer Thüringen; MDR

Asiens Wirtschaftswunder wird von zuverlässiger und erschwinglicher Kohlekraft angetrieben

Asiens Wirtschaftswunder wird von zuverlässiger und erschwinglicher Kohlekraft angetrieben

stopthesethings

Zusammengenommen wurden in China und Indien dank billiger und zuverlässiger Kohlekraft bereits Hunderte von Millionen aus bitterer Armut herausgezogen. Es ist keine Magie – Strom dann zu haben, wenn Haushalte und Unternehmen ihn brauchen, ist zentral für eine geordnete, wohlhabende und zivile Gesellschaft. Billige Energie ist das Herzstück der Fertigung und die Fertigung hat den Aufstieg von China und Indien vorangetrieben.

Woke Ideologen im Westen, schwatzen immer noch über den angeblichen „Tod der Kohle“, aber in Wirklichkeit war die Nachfrage nach dem schwarzen Zeug noch nie so groß wie jetzt.

Robert Bryce erklärt warum.

 

Kohleproduktion in Indien und China steigt um 700 Mio. Tonnen pro Jahr: Das ist mehr als in USA überhaupt gefördert wird

Real Clear Energy,Robert Bryce

Wenn Sie glauben, dass sich die Welt von Kohlenutzung wegbewegt, denken Sie noch einmal darüber nach. Die wirtschaftliche Erholung nach Covid und die steigende Stromnachfrage haben zu einem starken Anstieg der Kohlepreise und der Kohlenachfrage geführt. Seit Januar hat sich der Newcastle-Benchmarkpreis für Kohle verdoppelt . Und in den letzten Wochen haben China und Indien Pläne angekündigt, ihre heimische Kohleproduktion um insgesamt 700 Millionen Tonnen pro Jahr zu steigern. Zum Vergleich:  Die US-Kohleproduktion in diesem Jahr etwa 600 Millionen Tonnen betragen .

Der Anstieg der Kohlenachfrage in China und Indien – sowie in den USA, wo der Kohleverbrauch im vergangenen Jahr um 17 % gestiegen ist – zeigt zwei Dinge: dass das eiserne Gesetz der zuverlässigen Energieversorgung nicht gebrochen wurde, und zweitens, dass das Ende der Kohlevorräte noch weit entfernt ist Es ist einfacher, über die Reduzierung von Emissionen zu sprechen, als signifikante Einsparungen zu erzielen.

Im April kündigte China an, die Kohleförderung in diesem Jahr um 300 Millionen Tonnen zu steigern.  Letzten Monat gab Indien bekannt, dass es beabsichtigt, die heimische Kohleproduktion bis Ende nächsten Jahres um mehr als 400 Millionen Tonnen zu steigern.

Wenn man die zusätzlichen 700 Millionen Tonnen Kohle, die China und Indien abbauen werden, zu der Menge addiert, die sie jetzt schon produzieren, führt dies zu erstaunlichen Zahlen. Bis Ende nächsten Jahres wird China etwa 4,4 Milliarden Tonnen Kohle pro Jahr produzieren und Indien wird etwa 1,2 Milliarden Tonnen abbauen. Wenn Sie das zusammenzählen, erhalten Sie 5,6 Milliarden Tonnen Kohle, was mehr als das Neunfache der Kohlemenge ist, die in diesem Jahr in den USA abgebaut wird.

Wie ich in meinem neuesten Buch „ A Question of Power “ darlege, ist Elektrizität die weltweit wichtigste und am schnellsten wachsende Energieform. Nachdem ich dieses Buch geschrieben und weitere Berichte erstellt hatte, prägte ich das Eiserne Gesetz der Energie, das besagt, dass „Menschen, Unternehmen und Länder alles tun werden, was sie tun müssen, um die benötigte Energie zu erhalten “. Das Eiserne-Gesetz ist von Bedeutung, weil der Elektrizitätssektor der größte Emittent von Kohlendioxidemissionen ist . Und wie das Eiserne Gesetz besagt, werden Politiker in Ländern wie China und Indien alles tun, um Stromausfälle zu verhindern (oder zu reduzieren), auch mit der Verbrennung von mehr Kohle.

Das Eiserne Gesetz hilft zu erklären, warum Kohle auch heute noch ein dominierender Brennstoff für die Stromerzeugung ist, fast 140 Jahre nachdem Thomas Edison Kohle verwendet hat, um das erste zentrale Kraftwerk in Lower Manhattan zu betreiben. Kohle bleibt bestehen, weil sie verwendet werden kann, um die gigantischen Mengen an Strom zu erzeugen, die die Verbraucher der Welt zu Preisen benötigen, die sie sich leisten können. Tatsächlich liegt der Anteil der Kohle an der weltweiten Stromerzeugung seit Mitte der 1980er Jahre bei etwa 35 %.

In Indien hat der Drang nach mehr Kohle die Regierung dazu veranlasst, dem Kohleministerium eine „Sondergenehmigung“ zu erteilen, die es der Behörde ermöglicht, Umweltkontrollen und öffentliche Konsultationen zu lockern, damit die Minen mehr Kohle produzieren können. Wie ein Medienunternehmen erklärte, erfolgte der Schritt, nachdem die Regierung „eine Anfrage des Kohleministeriums erhalten hatte“, in der es heißt, dass die heimische Kohleversorgung im Land unter enormem Druck steht und alle Anstrengungen unternommen werden, um die Nachfrage nach Kohle für alle Sektoren zu decken .’“

Natürlich wird der Anstieg der Kohle die Bemühungen zur CO2-Emissionsreduzierung behindern. Im vergangenen Jahr sagte der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, dass es ein „hohes Risiko des Scheiterns“ gebe ein neues Klimaabkommen zu erreichen, wenn die Politiker nicht zustimmen, die Emissionen ihrer jeweiligen Länder zu senken. Die Äußerungen von Guterres kamen nur wenige Tage, nachdem die Vereinten Nationen einen Bericht veröffentlicht hatten, der feststellte, dass die globalen Treibhausgasemissionen bis 2030 wahrscheinlich um 16 % gegenüber dem Niveau von 2010 steigen werden .

Am Donnerstag sagte mir John Hanekamp, ein in St. Louis ansässiger Berater der Kohleindustrie, dass „die inkrementelle Kohleproduktion in Indien und China jede Kohlekraftwerkskapazität übersteigt, die in den USA und Europa stillgelegt wurde. Was auch immer die politischen Entscheidungsträger mit der Abschaffung der Kohle zu erreichen geglaubt haben, sie haben tatsächlich nichts anderes getan, als die Energiekosten zu erhöhen“, sagte er. „Wir haben nichts verändert, außer uns ärmer an Energie und Wohlstand zu machen.“

Ich schließe mit zwei Punkten, die ich seit mehr als einem Jahrzehnt anspreche. Erstens wird die steigende globale Stromnachfrage in naher Zukunft, dh im nächsten Jahrzehnt oder so, größtenteils durch die Verbrennung von mehr Kohle, Öl und Erdgas gedeckt werden. Warum? Erneuerbare Energien können und werden nicht in der Lage sein, den weltweit steigenden Strombedarf zu decken.

Zweitens, wenn die Länder der Welt es ernst meinen mit der Reduzierung der Treibhausgasemissionen und der Bereitstellung von mehr Strom für die 3 Milliarden Menschen, die jetzt in Energiearmut leben, ist der einzige Weg , dies zu tun, Kernenergie und viel davon zu nutzen

Real Clear Energy

https://stopthesethings.com/2022/06/28/cheap-energy-surge-asias-economic-miracle-driven-by-reliable-affordable-coal-fired-power/

E-On-Pressebild, Kernkraftwerk Grafenrheinfeld – zuverlässiger Energielieferant von einem sechstel der Energie für Bayern – auch zerstört

Übersetzt durch Andreas Demmig

Doppelspiel der Türkei: Die Vereinigten Staaten sind nicht die einzigen Gewinner der Ukraine-Krise

VON PHILIPPE JOUTIER

Als Folge des russisch-ukrainischen Krieges wird die Türkei, die seit 1952 Mitglied der NATO ist, mehr denn je von Russland und Europa umworben. Die Türkei will davon profitieren. Erdogans imperial-religiöse Foucades sind vergessen. Heute akzeptiert er die Aufnahme von Schweden und Finnland in die NATO. Wird er als Dank für all seinen guten Willen freie Hand haben, um das Schicksal der Kurden ein für alle Mal zu regeln?

Erinnerung:

Im Jahr 1920 zwang der Vertrag von Sèvres das Osmanische Reich zur Schaffung eines kurdischen Staates mit einer Bevölkerung von dreißig bis vierzig Millionen Staatsangehörigen. Von da an nahm die Unterdrückung kein Ende mehr. Ihr Territorium, Kurdistan, ist eine Mischung aus verschiedenen Staaten, die aus der Türkei, dem Iran, dem Irak und Syrien bestehen. 1987 ließ Saddam Hussein 200.000 Kurden von seinem Schwiegersohn vergasen, der den Namen Ali, der Chemische, behalten sollte. Die Türkei verfolgt die Kurden, die als Lumpenproletariat betrachtet werden, und ihre gewählten Vertreter im Parlament systematisch oder inhaftiert sie. Diese werden mit der berüchtigten PKK oder Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und ihrem Anführer Abdullah Öcalan in den bewaffneten Kampf umschlagen. Da die NATO der Türkei jedoch aufgrund ihrer geografischen Lage und des Militärstützpunkts Incirlik nichts abschlagen kann, erwirkte Erdogan die Komplizenschaft Europas und der USA, um die PKK auf die schwarze Liste der Terrororganisationen zu setzen, was sie keineswegs ist. Im Februar 1999 rieb sich die Türkei die Hände und konnte so ungestraft mit CIA- und Mossad-Barbouze die Entführung Öcalans organisieren, der noch immer im İmralı-Gefängnis schmort.

Der kurdische Teil Syriens wurde zu einem autonomen Gebiet namens Rojava im Nordosten, das die Kurden weitgehend ausgedehnt und in einen Staat mit relativer Stabilität umgewandelt haben. Sie unterhalten dort eine Armee, die so effizient ist, dass sie in der Lage war, Daech zu zerschlagen, dessen erste Niederlage die Schlacht von Kobane 2014 war. Eine Schlacht, die trotz des Wohlwollens der türkischen Armee für die Islamisten, deren Logistik sie sogar unterstützte, gewonnen wurde. Videos zeigen türkische Soldaten, die sich ruhig mit den Salafisten unterhalten. Die Türkei greift die Kurden erneut an und besetzt 2018 Afrin. Dann kommt es 2015 zu dem offiziell Salafisten zugeschriebenen Anschlag in Suruc, bei dem mindestens dreißig Kurden ermordet werden. Die Kurden zweifeln jedoch an den Tätern und sind der Ansicht, dass dieser Anschlag genau zum richtigen Zeitpunkt kam, um der Türkei freie Hand in ihrem als umfassend angekündigten Antiterrorkampf zu geben, der sich jedoch mehr gegen sie als gegen die Salafisten richtet.

Am 17. April rückte die türkische Armee in die Zab-Region ein und fügte damit einer Reihe von Interventionen in Nordsyrien und im Irak sowie gezielten türkischen Drohnenangriffen weitere hinzu. Die Europäer schweigen. Wo sind unsere Moralapostel im Fernsehen, die mit trillernder Stimme den mutigen Widerstand der Kurden gegen Daech in der Schlacht um Kobane priesen?

Bei einem öffentlichen Auftritt am Montag, dem 23. Mai, in einer Militärwerft am Marmarameer kündigte Erdoğan seine Absicht an, um Zab herum einen dreißig Kilometer breiten Landstreifen entlang der nordsyrischen Grenze zu besetzen. Und er kündigte am 1. Juni vor dem Parlament Militäroperationen gegen zwei Ortschaften in Nordsyrien an, die sich gegen kurdische Kämpfer richten, die mehr denn je als Terroristen bezeichnet werden. Danke, NATO.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei EUROLIBERTÉS, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.


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„Klimaminister” Habeck will Strafsteuer für Verbrennermotoren

„Klimaminister” Habeck will Strafsteuer für Verbrennermotoren

Weil die Bundesregierung einen Rückgang der Zulassungszahlen von E-Autos befürchtet, wenn künftig infolge des durchs EU-Parlament beschlossenen (und auch von Deutschland mittelfristig absehbar bewilligten) Verbrenner-Verbots die Kaufprämie wegfällt, verfällt sie auf die einzige Idee, die Linksgrünen im Zweifel einfällt: Sie will Autos mit hohem Emissionsausstoß noch stärker besteuern. Dafür plant Wirtschaftsminister Robert Habeck eine Strafsteuer für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren.

Vorletzte Woche hatte FDP-Finanzminister Christian Lindner angekündigt, die als „Umweltprämie“ bekannte Kaufprämie für Elektroautos abschaffen zu wollen. Er begründete dies damit, dass es nicht vermittelbar sei, dass der Staat den Kauf von Elektroautos subventioniere, während die Hersteller Milliardengewinne machen würden. Zudem leistete Lindner, zum Ärger der Grünen, Widerstand gegen die von der EU geplante Abschaffung des Verbrennungsmotors ab 2035.

EU-Beschluss: Aus für Verbrenner 2035

Dies war vom EU-Parlament beschlossen worden; vergangene Woche hatten die Umweltminister der Mitgliedsstaaten zugestimmt, dass ab 2035 nur noch klimaneutrale Neuwagen verkauft werden sollen. Dafür soll der sogenannte „Flottengrenzwert” auf null gesenkt werden. Dabei handelt es sich um eine Vorgabe für die Hersteller über den erlaubten CO2-Ausstoss der von ihnen produzierten Fahrzeuge.

Willkürliche Definitionen von „klimaneutral“

Auf Druck Lindners will die EU weiterhin prüfen, ob E-Fuels zukünftig als klimaneutral eingestuft werden können, was erbitterten Widerstand bei den Grünen auslöste. Da sie zudem einen Rückgang der Zulassungszahlen von E-Autos befürchten, wenn die Kaufprämie wegfällt, wollen sie Autos mit hohem Emissionsausstoß noch stärker besteuern. Dafür plant Wirtschaftsminister Robert Habeck eine Strafsteuer für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Dieter Janecek, der wirtschaftspolitische Sprecher der Grünen, erklärte dazu: „Wir sollten über die stärkere Berücksichtigung von CO2-Emissionen bei der Kfz-Steuer dafür sorgen, dass neu zugelassene Autos mit geringem Ausstoß steuerlich besser gestellt werden als neu zugelassene Autos mit hohem Ausstoß. Dies hat den Vorteil, dass es den Haushalt nicht belastet.“

Während der Sondierungsverhandlungen hatte man Steuererhöhungen eigentlich kategorisch ausgeschlossen, den entsprechenden Passus im dann folgenden Koalitionsvertrag aber wieder gestrichen. Die Grünen ignorieren (oder verschweigen) jedoch, dass Fahrzeuge mit höheren Emissionen über die jährlich steigende CO2-Abgabe ohnehin bereits höher belastet werden.

Milliarden und Abermilliarden für die Ukraine. Doch wo landet das Geld?

Milliarden und Abermilliarden für die Ukraine. Doch wo landet das Geld?

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Glaubt man den Zahlen vom „Ukraine Support Tracker“ des IfW Kiel, sind seit Beginn der russischen Invasion insgesamt 85 Milliarden Euro an Hilfszusagen von westlichen Regierungen an die Ukraine getätigt worden. Große Teile dieser Gelder fließen dabei als direkte Finanzzuwendungen. Das ist bestenfalls fahrlässig, gilt die Ukraine laut Transparency International doch als das „korrupteste Land Europas“. Wer kontrolliert eigentlich die Verwendung dieser Zuwendungen aus Steuermitteln? Diese und andere Fragen wirft ein Artikel von Teresita Dussart vom französischen Portal France Soir auf, den unsere Leserin Maria Klahm-Rauscher dankenswerterweise für uns übersetzt hat.

Die Rückverfolgbarkeit von Geldern in die Ukraine geht immer mehr verloren.
Autor(en) Teresita Dussart, für FranceSoir
Veröffentlicht am 05. Juli 2022 – 14:00

CHRONIK – Die Nachricht vom Fall von Lugansk am vergangenen Sonntag fügt sich in die scheinbar unaufhaltsame Annexion des Ostens der Ukraine durch Russland ein. Bisher hat keine ukrainische Militäraktion das Vorrücken der russischen Truppen vereitelt. Trotz des enormen Waffenarsenals, das seit 2014 und insbesondere seit Februar 2022 an das Land übertragen wurde, sind die Ausrüstung veraltet und die ukrainischen Kämpfer unprofessionell. Während Volodymyr Zelensky weiterhin Waffen fordert, insbesondere die Zuteilung von 1% des NATO-Arsenals, stellt sich die Frage, was mit den bereits erhaltenen Waffen geschehen ist. In wessen Händen befinden sich diese Bestände und die milliardenschweren Spenden, die für die militärische Ausrüstung gewährt wurden?

Am 4. und 5. Juli findet in Lugano eine Konferenz über den Wiederaufbau der Ukraine statt, an der Ursula von der Leyen, der ukrainische Premierminister Denys Schmigal und der Präsident der Rada (ukrainisches Parlament) Ruslan Stefantschuk teilnehmen. Es geht um die Bereitstellung neuer Finanzmittel. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ihnen die Frage nach der Rückverfolgbarkeit der Gelder gestellt wird. Dieser Aspekt ist umso entscheidender, als die Verantwortung der Geberländer auf dem Spiel steht.

Laut einem Papier der europäischen Strafrechtlervereinigung Eucrim, “Krieg und Korruption in der Ukraine”, ist der Verteidigungssektor, der wichtigste Industriezweig des Landes, der an sich ausreichtén sollte, um ein respektables Sicherheitsniveau zu gewährleisten, seit jeher von Korruption untergraben. Die Organe zur Bekämpfung dieser Geißel, die bereits in Friedenszeiten ineffizient waren, sind definitiv abwesend. Unter internationalem Druck hatte die Ukraine, eines der korruptesten Länder der Welt (siehe: Die europäische Ukraine), im Jahr 2020 drei Antikorruptionsorgane geschaffen: den NABU (Nationales Amt für Korruptionsbekämpfung), die SAPO (Sonderstaatsanwaltschaft für Korruption) und schließlich den HACC (Hoher Sondergerichtshof gegen Korruption). Diese drei Stellen hatten überraschend ihre Arbeit aufgenommen, bis die Mitglieder des ukrainischen Parlaments, der Werchowna Rada, in der Zelenskys Präsidentenmehrheit sitzt, im Dezember 2021 die Ernennung des SAP-Staatsanwalts blockierten, dessen Vorsitzender heute in Lugano ist, um mehr westliche öffentliche Gelder für sein Land zu fordern. Das ist für den institutionellen Kontext, in dem die strategischen Hilfen und Waffen geliefert werden.

Die Hilfen kommen in Wellen. Eine, die ab 2014 beginnt, als die Obama-Biden-Administration ihre erste Ukraine-Operation durchführte, die zeitgleich mit den Ereignissen am Maidan Platz entstand. Eine Operation, die sich ab 2016 intensiviert und sich für andere Geber, insbesondere aus Frankreich, öffnet. Ab Januar 2022, als die Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland abgebrochen wurden und die Beschießung des Donbass durch ukrainische Bataillone sich verdoppelte, explodierte der Strom von Waffen und Finanzhilfen.
Der deutsche Wirtschafts-Think-Tank Kiel Institut hat ein Instrument zur Rückverfolgung der an die Ukraine gezahlten Hilfen geschaffen, mit dem ein Teil dieser Hilfen wieder rekonstruiert werden kann. Unter den fünfzehn größten souveränen Gebern im Zeitraum vom 24. Januar bis zum 24. Juni 2022 stehen natürlich die USA an erster Stelle. Das Land zahlte 10 Milliarden US-Dollar an nicht näher bezeichneter Finanzhilfe, weitere 10 Milliarden an humanitärer Hilfe und knapp 30 Milliarden Euro an militärischer Finanzhilfe. Zum Vergleich: Die Gesamtreserven der Ukraine im Jahr 2021 beliefen sich laut Weltbank auf 30,97 Milliarden US-Dollar. Zu dieser Summe käme ein weiteres Paket von 800 Millionen US-Dollar hinzu. Dies war die jüngste Zusage von Joe Biden, die er im Rahmen des NATO-Gipfels in Madrid am 28. Juni machte. Nur im Rahmen der öffentlichen US-Hilfe übersteigt die Summe bei weitem die Benchmark der größten Rettungspakete des Internationalen Währungsfonds (IWF), und es handelt sich um Zuschüsse, nicht um Kredite. Es handelt sich um Beträge, die nirgendwo in den öffentlichen Büchern des Empfängerlandes auftauchen. Die Europäische Union hat über drei ihrer Institutionen (Kommission, Rat und Europäische Investitionsbank) 15 Milliarden Euro zugesagt, von denen angeblich 6 Milliarden Euro tatsächlich ausgezahlt wurden, obwohl diese Information aufgrund der undurchsichtigen Buchführung für alles, was aus Brüssel kommt, nur sehr schwer zu bestätigen ist. Das ist praktisch die Summe aller Hilfen, die von der EU im Jahr 2020 verteilt werden, allerdings zwischen mehreren Ländern, darunter die Türkei, Marokko, Indien, Syrien, Äthiopien, Ägypten, Somalia, Afghanistan und Kolumbien. In weniger als einem halben Jahr hat die Ukraine mehr EU-Hilfen verbraucht als mehrere Länder, die sich im Krieg befinden oder gerade einen bewaffneten Konflikt hinter sich haben oder sogar von unmittelbarer strategischer Bedeutung für Europa betroffen sind, in einem Jahr verbraucht haben.
Frankreich ist der siebtgrößte öffentliche Geldgeber, mit etwas weniger als 3 Milliarden Euro, die in diesem Jahr ausgezahlt wurden. Frankreich war jedoch von 2015 bis 2020 der größte Waffenexporteur in die Ukraine im Wert von 1,6 Milliarden Euro. Waffenhilfe, zu der sich Hubschrauber, Aufklärungsdrohnen und schwere Waffen zählen. Im Gegensatz zu den USA veröffentlicht Frankreich die Liste der gelieferten Ausrüstung nicht, aber es handelt sich um Offensivwaffen.

Am 26. Februar 2022 wurde diese Unterstützung um Ausrüstung im Wert von 120 Millionen Euro erweitert (Lieferung von Milan, Javelin, Mistral usw.). Darüber hinaus bietet die Republik Zugang zum französischen satellitengestützten Aufklärungssystem (CSO, Pléiade, Helios). Am 30. Mai brachte der ukrainische Verteidigungsminister Dmitrov Kuleba seine Dankbarkeit gegenüber Frankreich zum Ausdruck. Auch über Drittländer gelangten französische Waffen in die Ukraine, wie etwa die 100 Mistral, die Norwegen an die Ukraine lieferte, was nur mit Zustimmung des Herstellerlandes geschehen kann. Das vom Vereinigten Königreich gelieferte Waffenarsenal hat die Form eines Katalogs von einer Waffenmesse. Es fehlt nichts. Ein- ums andere Mal muss der völlig hermetische finanzielle, strategische und vertragliche Rahmen dieser Lieferungen hervorgehoben werden. Von den großen militärindustriellen Mächten haben nur Israel und Japan darauf verzichtet, auf Zelenskys Appelle zu reagieren, und haben nichts anderes als Helme und kugelsichere Westen angeboten.

Diese Hilfen kommen zu den 450 Millionen Euro hinzu, die die Europäische Union der Ukraine für den Kauf tödlicher Waffen im Rahmen der 2021 eingerichteten European Peace Facility zugesagt hat. Das sind 17 Milliarden an Krediten, die zwischen 2014 und dem 12. Februar 2022 garantiert wurden. Die Liste der Milliarden, die seit 2014 auf die Ukraine herabregnen, lässt einen schwindelig werden. Auch die Bretton-Woods-Institutionen stehen dem in nichts nach. Die Weltbank ihrerseits versprach im März dieses Jahres 3 Milliarden US-Dollar, davon 550 Millionen als Soforthilfe, und der IWF weitere 5 Milliarden an Krediten.
Also ja, wo sind diese humanitären Hilfen, diese Waffen geblieben? Es gibt eine Ostfront, die mit Soldaten, die mit Waffen aus der Zeit der Sowjetunion ausgerüstet sind, als ein Aufrufsmittel zum Erhalt von Hilfsgeldern fungiert, und dann ein Leben westlich des Dnepr, das normal verläuft. An wen gehen die humanitären Hilfen? Die erste Einwanderungswelle nach der Ankündigung, von Amts wegen ein dreijähriges EU-Visum zu erteilen, ist versiegt, und die Flüchtlingstransfers finden nun nach Russland statt. Gibt es ein Amt, das die Verwendung der Gelder kontrolliert oder zumindest koordiniert?

Die Beamten des Europäischen Rechnungshofs haben seit 2016 keinen Bericht mehr über die Ukraine herausgegeben. Dennoch bezeichnet sich die Institution als “Hüter der EU-Finanzen”. Auf ihrer Website werden lediglich die blau-gelbe Flagge und eine Solidaritätsbotschaft an das Volk der Ukraine erwähnt. Eucrim zufolge war die Situation vor dem Krieg in der Ukraine in Bezug auf die Korruption “nicht besonders gut”: “Es waren keine wesentlichen Verbesserungen erzielt worden”. Ist daraus zu schließen, dass die EU-Prüfer die herrschende mafiöse Oligarchie nicht wirklich beeindruckt hatten? Der Autor des EuCrim-Berichts sagte: “Nach dem Krieg wird der Rahmen für die Korruptionsbekämpfung schlechter sein als vor dem Krieg, da er sich ernsthaften Herausforderungen stellen muss, insbesondere denen, die sich aus dem umfangreichen Zustrom von Material und finanzieller Unterstützung für humanitäre Zwecke ergeben.”

Aber wenn die Ukraine den Experten für Korruptionsbekämpfung und organisiertes Verbrechen ein Dorn im Auge ist, sollten sie anfangen, nach Westen zu schauen. Die Massivität der Multimilliarden-Dollar-Gelder, die außerhalb jeglicher Kontrolle getätigt werden und nicht in die öffentlichen Bücher des ukrainischen Staates einfließen, bieten sich auch für nicht unerhebliche Rückflüsse an. Dies gilt insbesondere angesichts der korrupten Vergangenheit der Biden-Familie in der Ukraine. Potenziell sind alle Voraussetzungen gegeben, um die idealen Bedingungen für ein anthologisches Ausmaß an Veruntreuung zu schaffen, und das am helllichten Tag. Während die Welt sich für die Ukraine die Pulsadern aufschneidet und sich auf eine Wirtschaftsdepression vorbereitet, die Geschichte schreiben wird.

Titelbild: Lightboxx/shutterstock.com

Lafontaine: USA und Russland profitieren von Sanktionen- Olaf Scholz ist Joe Bidens Trottel!

Lafontaine: USA und Russland profitieren von Sanktionen- Olaf Scholz ist Joe Bidens Trottel!

Oskar Lafontaine (ehemals LINKE) forderte bereits, Nordstream 2 in Betrieb zu nehmen, um das Schlimmste von der deutschen Bevölkerung abzuwenden. Als ein AfD-Abgeordneter jüngst dieselbe Forderung stellte, bezeichnete Scholz die AfD kurzerhand als “die Partei Russlands”. Ist das so? Lafontaine stellt fest, dass es Scholz ist, der Russland mit den Sanktionen die Kassen füllt – und gleichzeitig die Ziele der USA, Europa zu schwächen, unterstützt. Für ihn steht fest: Scholz ist “Bidens Trottel” – und gleichzeitig auch der von Wladimir Putin.

Den vollständigen Kommentar von Oskar Lafontaine lesen Sie hier oder auf seiner Facebook-Seite:

Putins Trottel – Bidens Trottel

In der Fragestunde des Deutschen Bundestages sagte ein AfD-Abgeordneter, die Sanktionen gegen Russland seien nutzlos, und forderte, die Pipeline Nord Stream 2 in Betrieb zu nehmen. Die Mainstreampresse feierte den „gelungenen Konter“ des Bundeskanzler: „Die AfD ist die Partei Russlands.“

Schon lange vorher hatte ein Kommentator des Deutschlandfunks gefordert: „Die Lösung kann nur sein: Lösen wir uns vom amerikanischen Diktat. Kaufen wir kein schmutziges Fracking-Öl und -Gas. Öffnen wir die Schleusen von Nord Stream 2. Die Sanktionen haben weder einen Krieg verhindert, noch gestoppt. Russen und Amerikaner sind die Profiteure der Sanktionen, die uns Westeuropäer am härtesten treffen.“

In der Logik des Olaf Scholz ist der Deutschlandfunk die Stimme Russlands.

Mit anderen Politikern weise ich schon seit einiger Zeit darauf hin, dass die von der Bundesregierung mit beschlossenen Sanktionen das Gegenteil von dem bewirken, was sie bezwecken sollen. Weil die Preise steigen, rollt der Rubel. Putin reibt sich die Hände, weil die Sanktionen ihm die Kassen füllen. Die vollmundigen Ankündigungen des De-Industrialisierungsministers Habeck, er könne neue Energielieferanten gewinnen, wie beim Bückling vor dem Energieminister Katars, sind heißte Luft.

Was lernen wir daraus? Olaf Scholz ist Putins Trottel.

Nun wird ihm dieser „Ehrentitel“ nicht gefallen. Vielleicht ist er glücklicher, wenn wir ihn „Bidens Trottel“ nennen.

Deutsche Politiker wollen nicht begreifen, obwohl es US-Strategen immer wieder sagen, dass die US-Politik seit 100 Jahren das Ziel hat, das Zusammengehen von deutscher Technik und russischen Rohstoffen zu verhindern. Es ist logisch: Das erklärte Ziel, die einzige Weltmacht zu bleiben, verlangt, dass man nicht nur die chinesische oder russische, sondern auch die deutsche und europäische Wirtschaft schwächt, damit keine Konkurrenz zu stark wird. Damit das funktioniert, braucht man Politiker, die dumm genug sind, diese Strategie nicht zu durchschauen und zu unfreiwilligen Helfern dieser Politik werden. In dieser Hinsicht sind die USA ungemein erfolgreich. Um im Wettbewerb stark zu sein, braucht die Industrie billige Energie. Der US-Politik ist es gelungen, dass die deutsche und europäische Wirtschaft in ihrer Wettbewerbsfähigkeit erheblich geschwächt wird. Mittlerweile zahlt die Industrie bei uns für Gas im Vergleich zur US-Wirtschaft einen viel höheren Preis (siehe die Bloomberg-Übersicht hier: https://www.nachdenkseiten.de/?p=85582).

Einen Kanzler, der in diesem Ausmaß die Ziele der USA zur Schwächung der deutschen und europäischen Wirtschaft unterstützt, darf man getrost als „Bidens Trottel“ bezeichnen.