Kategorie: Nachrichten
Zwei Dosen des Pfizer-Impfstoffs bieten allenfalls «einen sehr begrenzten Schutz»
Eine schlechte Nachricht für alle doppelt Geimpften hatte Albert Bourla, CEO von Pfizer, am 10. Januar 2022: Die versprochene «Immunisierung» durch die beiden Geninjektionen von Pfizer hat nicht stattgefunden. Im Gespräch mit Yahoo Finance während der jährlichen JPMorgan Health Care-Konferenz erklärte er:
«Wir wissen, dass die drei, die zwei Dosen des Impfstoffs nur einen sehr begrenzten Schutz bieten, wenn überhaupt. Die drei Dosen mit dem Auffrischungsimpfstoff bieten einen angemessenen Schutz vor Krankenhausaufenthalten und Todesfällen. (…) Jetzt arbeiten wir an einer neuen Version unseres Impfstoffs, unserem 1.1 sozusagen, der auch Omikron abdecken wird. Natürlich warten wir noch auf die endgültigen Ergebnisse. Der Impfstoff wird im März fertig sein, und dann werden wir ihn in grossen Mengen produzieren können.»
Filmproduzent Robin Monotti und der ehemalige Vizepräsident von Pfizer, Michael Yeadon, kommentieren Bourlas Aussage auf ihrem Telegram-Kanal wie folgt:
«Angemessener Schutz vor Krankenhausaufenthalten und Todesfällen» mit dem Risiko kurzfristiger Nebenwirkungen, langfristiger Nebenwirkungen, lebenslangen Schäden oder des Todes, und das für ein Virus mit einer mittleren Infektionsüberlebensrate von 99,77 Prozent oder mehr – das entzieht sich jeder Logik, um es vorsichtig auszudrücken. Natürlich ging es nie um den Schutz der Öffentlichkeit oder um den Schutz der Gesundheit. Vielmehr handelt es sich um einen Krieg gegen die Menschheit.»
Hier das Video auf: https://t.me/robinmg
Wer den Originalpost sehen möchte, muss nur auf Monottis Telegram-Kanal in der Suchfunktion «Bourla» eingeben.
Monotti und Yeadon hatten beide am 7. Januar an der 86. Sitzung des Corona-Ausschusses teilgenommen und dort interessante Informationen preisgegeben.
Demo zieht durch Berliner City-West
Die von Berliner Künstlern initiierte #friedlichzusammen-Demonstration verzeichnete einen neuen Teilnehmerrekord. 1.800 zogen am Samstag nach offiziellen Angaben durch die Berliner City-West. Auffällig war der große Zulauf junger Menschen. Von Mario Martin.
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Die Sprache der Babys, Maschinen und Gangster
Was hat sich die «Kritische Theorie» nicht die Finger wundgeschrieben, wenn es darum ging, den tendenziösen Gebrauch von Wörtern zu kritisieren! – Das «Framing» ist entscheidend. Unbestritten.
Dann schauen wir uns doch einmal einige im Moment besonders häufig verwendete Wörter genauer an! Der «Pieks» als Kurzwort für eine mRNA-Injektion – allgegenwärtig. Das ist offensichtlich infantilisierte Sprache. Um dem Eingriff in den Körper den Schrecken zu nehmen? Oder um deutlich zu machen, worum es bei den aktuellen Impfkampagnen geht: um die Behandlung der (noch) Umgeimpften als störrische Suppenkasper: «Nein, meine Impfdosis will ich nicht …!»
Und wenn zwei «Piekse» nicht genügen, dann muss halt ein dritter her. Der heißt freilich nicht «PiPiPieks», sondern «Booster» – ein Wort mit langer Vergangenheit. Zum Beispiel für einen Verstärkerantrieb bei Dampflokomotiven, einen Hilfsantrieb bei Raketen, ein Amplitudentransformationsstück in Ultraschall-Schweißsystemen oder einen Druckverstärker für Fluide. Die Botschaft könnte deutlicher nicht sein: der Mensch als Maschine, deren Innendruck verstärkt werden muss.
Welcher Außendruck ist nicht aufgebaut worden, damit möglichst viele Menschen solche Injektionen über sich ergehen lassen! Bewegungsfreiheiten werden nicht eingeschränkt, um Übertragungswege zu minimieren, sondern allein, um zögernde Subjekte zu drängen. Wie heißt das bei Politikern und Medienschaffenden? Jetzt werde es für «Ungeimpfte» richtig «ungemütlich»! – Eine Vokabel aus dem Wörterbuch von Gangsterbanden. Überdeutlich, dass es dem vorherrschenden Diskurs längst nicht mehr um Argumente geht, sondern um Nötigung und Erpressung.
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Anselm Gerhard ist Musikhistoriker und Opernforscher. Beruflich und privat hat er sich immer für die Geschichte der Mentalitäten interessiert.
Es war einmal die Kapitalismuskritik …
Geld regiert die Welt. Nach dem Scheitern des real existierenden Sozialismus hat sich der Kapitalismus weltweit als einziges Geschäftsmodell unserer Gesellschaften durchgesetzt. Zu seinem Einmaleins gehört freilich auch das Nachdenken darüber, wem ein Geschäft nützt. Wenn ich einen Gebrauchtwagen kaufe, der Verkäufer einen astronomischen Gewinn macht und alle Risiken bei mir selbst hängen bleiben, dann habe ich etwas falsch gemacht.
Im Gegensatz zu Gebrauchtwagen haben Impfstoffe den Reiz des Neuen, zumal mRNA-basierte. Doch das Geschäftsmodell? Die Hersteller machen astronomische Gewinne. Das gesundheitliche Risiko bleibt beim Patienten hängen, Schadenersatz im Ernstfall ausgeschlossen. Das gesellschaftliche Risiko tragen die Käufer, die jeweiligen Staaten: Wenn der Impfstoff nichts nützt oder sogar neue «Wellen» begünstigt, dann hat sich das Gemeinwesen übers Ohr hauen lassen.
Und was machen unsere Staaten? Wenn der Impfstoff nicht den Erwartungen entspricht, wird einfach immer mehr gekauft, für die dritte, die vierte Verabreichung… Für die Hersteller ist das eine Lizenz zum Gelddrucken. Niemand fragt, wem das Geschäft nützt! Im Gegenteil: Die Impf-Barone werden als Wohltäter der Menschheit verklärt. Ein deutscher Europa-Abgeordneter regt inzwischen an, die BioNTech-Patrone Uğur Şahin und Özlem Türeci auf Euro-Banknoten abzubilden.
Nun gut, der niedliche Vorschlag kommt von einer «wirtschaftsfreundlichen» Partei, der FDP. Doch in den Regierungen unserer Länder sitzen immer öfter Vertreter von Parteien mit kapitalismuskritischer Vergangenheit. Wenn es um die Umwelt geht, spielen solche Reflexe noch: Das Gewinnstreben privaten Kapitals, zum Beispiel der Automobil-Konzerne, müsse zurückgebunden werden, «um das Klima zu retten». Aber bei der Gesundheit? Da will doch offenbar auch das Kapital von Milliardären «nur das Beste für die Menschheit». Geld stinkt nicht. Und die injizierte Flüssigkeit?
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Anselm Gerhard ist Musikhistoriker und Opernforscher. Beruflich und privat hat er sich immer für die Geschichte der Mentalitäten interessiert.
Ein Verfassungskonvent soll sechs neue Grundrechte für die EU einführen
Die dafür gegründete gemeinnützige Stiftung «Jeder Mensch e.V.» hat eine online-Unterschriftensammlung gestartet, mit der sechs neue Grundrechte gefordert werden.
Die Petition richtet sich an das europäische Parlament, die Europäische Kommission und an die Regierungen der EU-Länder.
Die sechs neuen Grundrechte soll ein Verfassungskonvent in die Charta der Grundrechte der Europäischen Union aufnehmen. Der Weg ist damit lang und und unsicher.
Der Stiftung gehören gegenwärtig zehn Personen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und NGOs an, darunter Patricia Kahane, Maja Göpel, Ulrich Karpenstein und Remo Klinger. Die Vorstände sind Bijan Moini und Alexa von Salmuth.
Um diese neuen Grundrechte geht es
Artikel 1 – Umwelt
Jeder Mensch hat das Recht, in einer gesunden und geschützten Umwelt zu leben.
Artikel 2 – Digitale Selbstbestimmung
Jeder Mensch hat das Recht auf digitale Selbstbestimmung. Die Ausforschung oder Manipulation von Menschen ist verboten.
Artikel 3 – Künstliche Intelligenz
Jeder Mensch hat das Recht, dass ihn belastende Algorithmen transparent, überprüfbar und fair sind. Wesentliche Entscheidungen muss ein Mensch treffen.
Artikel 4 – Wahrheit
Jeder Mensch hat das Recht, dass Äusserungen von Amtsträgern der Wahrheit entsprechen.
Artikel 5 – Globalisierung
Jeder Mensch hat das Recht, dass ihm nur solche Waren und Dienstleistungen angeboten werden, die unter Wahrung der universellen Menschenrechte hergestellt und erbracht werden.
Artikel 6 – Grundrechtsklage
Jeder Mensch kann wegen systematischer Verletzungen dieser Charta Grundrechtsklage vor den Europäischen Gerichten erheben.
Unterzeichnen: https://www.jeder-mensch.eu/informationen/
Die Unterschriftensammlung wird auf der Plattform wemove.eu durchgeführt, die selber zehn eigene Kampagnen lanciert hat, u.a. zur humanitären Krise an den EU-Aussengrenzen, zur Desinvestition von Gas, zu Glyphosat und dafür, dass Covid-19-Impfungen für alle überall erhältlich gemacht werden (vollständige Liste). wemove.eu ist aus avanti europe entstanden. Die Daten der Unterzeichner werden von wemove.eu gespeichert und nach Zustimmung den Initianten einer Petition zur Verfügung gestellt oder für andere Kampagnen verwendet (Privacy Policy).
Französischer Gesundheitsminister Olivier Véran trotz dreifacher „Impfung“ positiv getestet
Artikel in Le Monde vom 13.1.2022, übersetzt von FE.
Der französische Gesundheitsminister Olivier Véran ist bereits dreifach „geimpft“. Am Donnerstag, 13. Januar wurde er positiv auf Covid-19 getestet. Wie er selber auf Twitter mitteilte, befindet er sich jetzt in Isolation und übt seine Aufgaben aus der Ferne weiter aus.
Seinem Umfeld zufolge war Minister Véran, der am Mittwochmorgen am Ministerrat teilgenommen hatte, am Nachmittag über die App TousAntiCovid auf einen Kontaktfall aufmerksam gemacht worden und hatte einen ersten Test gemacht. Dieser verlief negativ.
Am Donnerstagmorgen sprach er noch vor der Nationalversammlung und brachte den Gesetzesentwurf zur Einführung eines Impfpasses ein, der am Tag zuvor in erster Lesung vom Senat verabschiedet wurde. Da er am Mittag leichte Symptome verspürte, machte er erneut einen Schnelltest. Dieser war positiv.
Weitere Informationen zur Corona-Situation in Frankreich:
- Die Zahl der Ansteckungen steigt weiterhin an und betrug am 12. Januar 361’719 neue Fälle. Dies, obwohl (oder weil?) die Rate der doppelt Geimpften bei 91% liegt.
- Gemäss nachfolgender Graphik vom Johns Hopkins Institut hat Frankreich in den letzten 28 Tagen mit 4’786’074 positiven Fällen (rotes Diagramm) 36% aller bisherigen Fälle erlebt (total 13’351’163 seit Anfang der Pandemie). Je mehr geimpft wird (grüne Grafik), desto höher die Zahl der positiven Fälle.

Quelle: Johns Hopkins University
Gemäss Professor Raoult, Leiter des IHU in Marseille, sollte man aufhören, über Impfungen zu fantasieren. Die Vorstellung, dass jemand, der geimpft und positiv ist, weniger gefährlich ist als jemand, der nicht geimpft und negativ ist, sei ein Märchen.
Pharisäertum auf Steuerzahlerkosten: Berufspolitiker – Betrüger, Lügner, Bauernfänger

In Deutschland bildet sich mehr und mehr eine Kaste heraus – die der Berufspolitiker. Sie sind wohlversorgt und abgesichert, und ihre Zahl wächst unaufhörlich. Dieser Status zieht die verschiedensten Leute magisch an. Dabei fällt eines auf: Nur jene Politiker, die einen eklatanten Mangel an Rechtschaffenheit aufweisen und eine ausgeprägte Affinität zum Lügen ihr Eigen nennen, schaffen es in Spitzenpositionen.
Was sind das für Menschen, die sich berufen fühlen, die Geschicke eines Landes zu lenken und – um in die wohldotierten politischen Positionen zu kommen – Versprechungen machen, die sie nie einzuhalten beabsichtigen, oder gar fragwürdige Angaben über sich selbst machen? Wie viele jetzt in Amt und Würden sitzende Spitzen-Politiker haben vor der Wahl versprochen: „Es wird keine Impfpflicht geben“? Scholz, Lauterbach, Merkel, Lindner – vom Geschwätz zur Lüge ist es nur ein kurzer Weg.
Ich frage mich bange: Was sind das für Leute, die immer wieder von Neuem versuchen, ihre angeblich so hehren Ziele mit Lug und Trug zu erreichen? Sie tricksen bei den Zahlen und Statistiken, sie schreiben schamlos ihre Doktorarbeiten ab, sie fälschen ihren Lebenslauf. Waren sie schon immer so? Wurden sie, was sie sind, mit diesen Methoden? Was empfinden sie, wenn sie lügen oder gemachte Versprechen brechen? Wieso werden sie nicht schamrot, wenn sie mit Hilfe manipulierter Statistiken das Volk im Eigeninteresse hinter die Fichte führen?
Sie nennen ihre Mogeleien das „Kommunizieren von Herausforderungen“ oder das „Besser-erklären ihrer Politik“. Ich nenne falsche Zahlen und gebrochene Wahlversprechen simpel Betrug. In einem Wirtschaftsunternehmen würde keiner von diesen Täuschern auch nur die Probezeit überstehen. In der Politik kann man mit einem gefälschten Lebenslauf Ministerin, mit einem erschlichenen Doktortitel Oberbürgermeisterin, mit Erinnerungslücken über Treffen mit dubiosen Finanzjongleuren gar Bundeskanzler werden.
Was nicht passt, wird passend gemacht
Ich möchte den Politikern, ihren wissenschaftlichen Schönrechnern und ihren Propaganda-Trompetern liebend gern zugutehalten, dass sie ihren getürkten Statistiken und plumpen Lügen selbst glauben schenken. Ich kann es aber nicht. Sie kommen mir nämlich vor wie der betrügerische Kramhändler an der Ecke, der sich ständig verrechnet – nur niemals zu seinen Ungunsten. Oder haben wir schon mal aus dem Munde eines Politikers eine Statistik gehört, die klar aufzeigt, dass seine Ziele illusorisch sind? Hat ein Politiker je gesagt: „Die Zahlen beweisen, dass meine bisherige Politik falsch war“?
Zahlen und Statistiken helfen mit ihrem spröden Charme, Sachverhalte auf den Prüfstand zu stellen. Will man aber nicht, dass Sachverhalte ganz genau auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft werden, dann kann man so lange an den Zahlen und Statistiken drehen, bis die gewünschte Aussage irgendwie unterstützt wird – was nicht passt, wird eben passend gemacht.
Unter den zahlreichen Erstellern von Statistiken nehmen die amtlichen Statistiken des Bundes und der Länder eine Sonderstellung ein. Der Bürger nimmt an, dass für sie die gesetzliche Vorschrift gilt, neutral, objektiv und in wissenschaftlicher Unabhängigkeit zu sein und richtige Veröffentlichungen vorzulegen. Das soll amtliche Statistiken vor Kritik schützen. Ist das aber immer noch so?
Denn zunehmend gerät auch die amtliche Statistik immer wieder mit in den Sog der allgemeinen Skepsis. Politiker und ihnen untergeordnete staatliche Behörden täuschen die Öffentlichkeit nämlich auch gern und des Öfteren mit gefälschten Statistiken, um ihre Ziele durchzusetzen.
Das ist eigentlich nichts Neues. „Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe.“ Angeblich stammt das Zitat von dem ehemaligen britischen Premierminister Sir Winston Churchill. Auch wenn es ein Geringerer als der große Sir gesagt hätte, wäre es leider nur allzu wahr. Neu ist nur die Schamlosigkeit, mit der das geschieht.
Im Osten Deutschlands war es vor 1989 Usus, dass man den offiziellen Zahlen und Erfolgsmeldungen kein Wort glauben konnte. Die Leute hatten sich daran gewöhnt, dass der Sozialismus in Politik und Medien immer erfolgreicher wurde, während es im Land immer mieser zuging. Wie glücklich war ich, als ich im Westen eine Zeitung aufschlagen konnte, deren offensichtliche Unwahrheiten nicht meinen Verstand beleidigten. Der Spiegel war das Sturmgeschütz der Demokratie, der Focus brachte Fakten, Fakten, Fakten, und hinter der FAZ steckte mein kluger Kopf. Das fing an, ab der Jahrtausendwende sich zu ändern. Aus dem Sturmgeschütz wurde eine Gulaschkanone, aus den Fakten wurde Haltung, Haltung, Haltung und aus dem klugen Kopf ein gekündigtes Abonnement.
Schamgrenzen der Zahlenjongleure fielen
Die politischen Zahlenbetrügereien im vereinigten Deutschland fielen mir das erste Mal unmittelbar nach Merkels Grenzöffnung auf, als es um die ganz offensichtlich hohe Kriminalitätsrate unter den Migranten ging. Das Narrativ der „vor Krieg und Verfolgung Geflüchteten“, die nun den deutschen Arbeitsmarkt retten würden, durfte keinesfalls dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden, dass sich unter die Hunderttausenden auch jede Menge Glücksritter gemischt hatten. Lieber wurden die Zahlen verfälscht und die Opfer im Stich gelassen. Heute weiß man von 20.000 Messerangriffen und hundert Toten pro Jahr, beschweigt den hohen Migranten-Anteil von 40 Prozent an diesen Taten aber gern.
Der nächste Zahlentrickser, der mir auffiel, war kein Geringerer als Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, der sich die Energiewende gerne von allen möglichen „Wissenschaftlern“ schönrechnen ließ. Doch auch er wurde erwischt und musste nach 20 Minuten Pressekonferenz-Schwurbelei zugeben, dass Deutschlands künftiger Strombedarf zugunsten des Energiewende-Erfolgs heftig heruntergerechnet worden war. Deklariert wurde die plumpe Manipulation als „Rechenfehler“.
Selbst die Kriminalstatistiken werden so hingebogen, dass es ins Narrativ passt. So wird jede unaufgeklärte antisemitische Straftat automatisch dem Rechtsextremismus zugeschlagen. Das zugehörige Narrativ vom gefährlichen Rechtsextremismus wurde so begründet. Wie sich die Methoden ähneln: Bayern, Sachsen und Hamburg schlugen die unbekannten Zahlen des Impfstatus den Ungeimpften zu, um das Narrativ von den schuldigen Ungeimpften zu untermauern.
Weiter geht es mit der Arbeitslosenstatistik, die durch „Herausrechnen“ aller möglicher Gruppen, die – dem DDR-Zentralorgan „Neues Deutschland“ würdig – schon traditionsgemäß geschönt wird. Die offiziellen Zahlen spiegeln nur einen Teil der Realität wider. Offiziell wurden 2020 ca. 2,5 Millionen Arbeitslose ausgewiesen. Doch waren 2020 ca. 3,5 Millionen Personen „unterbeschäftigt“. Als unterbeschäftigt gelten Arbeitslose und Arbeitssuchende, die vorübergehend an Maßnahmen des Arbeitsamts teilnehmen, krank oder über 58 Jahre alt sind, oder als schwer vermittelbar gelten und deshalb von den Arbeitsämtern nicht in der offiziellen Statistik geführt werden. Dazu kommt die hohe Zahl der Kurzarbeiter, im Oktober 2020 fast 2 Millionen Menschen, die ebenfalls in keiner Arbeitslosenstatistik auftauchen.
Die Anfänge der Corona-Hysterie waren gekennzeichnet von Horrorzahlenprojektionen. Ohne groß darauf einzugehen, möchte ich hier nur die Zahlen der unzähligen angeblichen Opfer erwähnen, die „an und mit“ Corona gestorben seien. Es war die Zeit, wo alle Dämme der Statistikvernunft brachen. Selbst Hunde wurden als Virenträger verdächtigt. In dieser Zeit fielen die letzten Schamgrenzen der Zahlenjongleure in dem Maß, wie sie sich durch die panikgeschürte Angst vieler Bürger gestützt fühlten.
Hinterhältige Manipulation der Bürger
Von den vielen Taschenspielertricks der Corona-Protagonisten und all ihren gebrochenen Versprechen bei gleichzeitig unflätiger Beschimpfung jeglicher Kritiker könnten ganze Bücher gefüllt werden. Was wollten sie uns nicht alles unterjubeln? Von 99 Prozent Wirksamkeit der Impfung, von 70 Prozent Durchimpfung für die Rückkehr zur Normalität, von Inzidenz-Grenzwerten zwischen 10 und 1000 zur Einführung und Aufhebung ihrer hilf- und sinnlosen „Maßnahmen“.
Wenn ein Lauterbach im Zusammenhang mit der Impfpflicht sagt: „Niemand kommt ins Gefängnis“, dann sehe ich vor meinem geistigen Auge schon die stacheldrahtumzäunten Blöcke für die Impfschädlinge. Ich bin nämlich ehemaliger DDR-Bürger und weiß, wovon ich spreche. Und ja, auch vorherige deutsche Diktatoren waren sich einer Bevölkerungs-Mehrheit sicher. Das jedenfalls versicherten Ihnen willfährige Statistik-Vasallen.
Bayerns Ministerpräsident Söder wurde jüngst erwischt, als er fälschlich behauptete, dass 90 Prozent der Corona-Infizierten Ungeimpfte seien. In Wirklichkeit kannte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit nur den Impfstatus von 30 Prozent der Infizierten und hatte alle Unbekannten den Ungeimpften zugerechnet. Natürlich ist der Politiker Söder unschuldig an der Trickserei. Am Dienstagmittag verkündete er die Versetzung von Amtspräsident Walter Jonas. Nach nur einem Jahr im Amt wird der Mann als Regierungspräsident in die Oberpfalz versetzt. Söder, der Mann hinter dem Zahlendreher bleibt im schönen München.
Auch Hamburgs Oberbürgermeister Tschentscher bediente sich desselben Tricks, um seine Hetze gegen Ungeimpfte zu rechtfertigen. Er schob es auf die inkompatiblen IT-Systeme. Interessant war bei seiner Begründungs-Pressekonferenz zu hören, wie er immer wieder in die königliche Mehrzahl rutschte, wenn er seine persönliche Verantwortung der Manipulation wegschwurbelte.
Eine besonders hinterhältige Manipulation der Bürger betreibt der BDEW-Jahresbericht. Der BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V.) ist ein Lobby- und Interessenverband der deutschen Strom- und Energiebranche mit klimaneutraler Stromversorgung schon im Missions-Statement. Der BDEW trompetet in seinem Jahresbericht: „Trotz des Rückgangs in der Erzeugung bleibt die Windenergie mit einer Stromerzeugung von 117,3 Milliarden Kilowattstunden mit Abstand der wichtigste Energieträger im deutschen Strommix“ (Seite 25). Aber stimmt das auch?
Es stimmt nur, wenn man die Winderzeugung On- und Offshore zusammenzählt, aber die Kohlestromerzeugung von Braun- und Steinkohle getrennt betrachtet. Rechnet man Stein- und Braunkohle genauso zusammen, wie On- und Offshore-Windenergie, kommt etwas völlig anderes heraus: Kohlestrom ist 2021 mit 162 Milliarden Kilowattstunden wichtigster Energieträger im Strommix, und Windstrom bringt hingegen nur 117,3 Milliarden Kilowattstunden. Der Anteil von Ökostrom sank nämlich in diesem Jahr von 46 Prozent im Jahr 2020 auf 42 Prozent im Jahr 2021. (Der entsprechende Welt-Artikel wurde hinter der Bezahl-Schranke versteckt).
Die BDEW-Präsidentin Kerstin Andreae weiß natürlich über den statistischen Dreh ihrer Zahlenjongleure. Trotzdem und wider besseres Wissen fordert sie die Ampel-Regierung auf: „vom Regional-Express“ des Ausbaus der Erneuerbaren „in den ICE zu wechseln“ – mit entsprechenden Steuersubventionen für ihre Branche. Was das für die Bürger heißt, „in den ICE zu wechseln“? Nun, es müssen statt acht neue Windräder pro Woche ab sofort bis 2030 mehr als 30 neue Windräder pro Woche errichtet werden und dreitausend Solaranlagen dazu. Aber auch das reicht natürlich vorne und hinten zur „Dekarbonisierung“ nicht, beträgt doch die Stromerzeugung nur ein Viertel des Primärenergieverbrauchs, zu dem die „Erneuerbaren“ bisher in Deutschland ganze 16 Prozent beitragen.
Vertrauen wird nicht einfach „verloren“ wie ein Schlüsselbund
Die Politiker beklagen, dass die Bevölkerung das Vertrauen zur Politik verloren hat, so als wäre das Staatsvertrauen den Leuten versehentlich durch ein Loch aus der Tasche gerutscht. Ist es aber nicht. Die Lügen der Politiker werden mehr und mehr durchschaut. Doch statt wahrhaftiger zu werden, wollen sie das Aufdecken ihrer Lügen unterbinden. Ihre Mittel zur Unterdrückung der Wahrheit wirkten in vergangenen Diktaturen genauso sicher, wie im heutigen Politiksystem „ohne rote Linien“: kontrollieren, verbieten, ausgrenzen, notfalls Polizeigewalt.
Vertrauen wird nicht einfach „verloren“ wie ein Schlüsselbund. Vertrauen ist wie ein Bankkonto – wer abheben will, muss erst mal einzahlen. Diese Erkenntnis ist der Politik nicht nur beim Geld abhandengekommen, sondern auch im Umgang mit den Wählern. So hat Merkel die CDU zu dem geschrumpft, was sie heute ist – ein Verein, der in Friedrich Merz einen Hoffnungsträger sieht. Würde irgendjemand von dem vergesslichen Kanzler Scholz denn einen Gebrauchtwagen kaufen?
Den Vertrauensverlust wird bei der nächsten Wahl auch der regierungsbesoffene Lindner erleben – die Fünf-Prozent-Hürde droht mit jedem über Bord geworfenen Wahlversprechen. Und auch den Grünen prophezeie ich demnächst ihr „Energiewende-Waterloo“, und zwar früher, als sie denken. Sie brauchen nur munter weiter „abzuschalten“. Sie sitzen in der Falle eines selbstgemachten Dilemmas als Lohn ihrer jahrelangen Atom- und Klima-Angstverbreitung: Stoppen sie das Abschalten, haben sie ihre eigene Klientel an der Gurgel; schalten sie weiter ab, droht dem Land der Energiekollaps.
Vielleicht aber, wenn es in dem Tempo weitergeht, wird in Deutschland Vertrauen in die Politik und ihre Protagonisten bald nicht mehr gebraucht. Die Demokratie marschiert im Gleichschritt gerade auf den Abfallhaufen der Geschichte – das ins Groteske aufgeblasene Parlament voran. Lange schon prügelt die Antifa ungestraft Vertreter der einzigen Oppositionspartei zusammen. Nun fordert die Grüne Jugend – immerhin das Jugendbündnis einer Regierungspartei – die Polizei „im Zweifelsfall“ zum Zusammenknüppeln Andersdenkender auf der Straße auf. Es droht ein Rückfall in vordemokratische Zeiten. Und der Rechtsstaat schreitet nicht ein – im Gegenteil, er legitimiert den Gesetzesbruch.
Der Politik ist die Redlichkeit abhanden gekommen, den Medien ist die Regierungskritik abhanden gekommen, und dem Volk kommen seine demokratischen Rechte abhanden. Was ist Demokratie? Demokratie ist, wenn fünf Wölfe und ein Schaf darüber diskutieren, was es zum Abendbrot gibt. Was ist Rechtsstaat? Rechtsstaat ist, wenn das Schaf die Flinte hat. Rechtsstaat ist nicht, wenn die obersten Richter vor einem Urteil gegen fragwürdiges Regierungshandeln mit der Regierung dinieren gehen. Denn ohne den korrigierenden Rechtsstaat und kritische Medien wird die Regierung zu nichts mehr und weniger als zu einer Gaunerbande.
Im aktuell erschienenen Buch „Abhängig beschäftigt – Wie Deutschlands führende Politiker im Interesse der wirklich Mächtigen handeln“ hat sich Thomas Röper sehr intensiv mit weiteren Themen rund um die komplexen Zusammenhänge der gesteuertern Politik im Westen und deren brisanten Verstrickungen mit einer ganzen Reihe von Organisationen beschäftigt und dabei einiges zu Tage gefördert.
Das Buch ist aktuell erschienen und aufgrund der Zensurgefahr ausschließlich hier direkt über den J.K. Fischer Verlag bestellbar (nicht auf Amazon erhältlich).
Endlich Verwendung für die „Fachkräfte“: Bayern will „Ungeimpfte“ im Gesundheitsbereich durch Afrikaner ersetzen
Zehntausende „Fachkräfte“ aus Afrika und dem Orient können in Deutschland aufatmen: Für sie wird es künftig endlich adäquate Betätigungsmöglichkeiten geben, bei denen sie ihre in der Heimat jahrelang erlernten Qualifikationen (und vielleicht sogar auch Kulturbräuche) einsetzen können. Denn im Bundesland Bayern will man künftig aufgrund der Impfpflicht gekündigte impffreie Mitarbeiter im Gesundheitsdienst verstärkt durch Migranten ersetzen.
Kliniken verlieren hunderte Mitarbeiter – Nafris warten bereits
Laut der neuesten Version des bayerischen Infektionsschutzgesetzes müssen bis zum 15. März Beschäftigte im Gesundheitswesen nachweisen, dass sie vollständig gegen das Corona-Virus geimpft oder genesen sind. Können sie dies nicht, dürfen sie ihren Beruf nicht mehr ausüben und werden folglich entlassen. Optimistische Schätzungen gehen davon aus, dass hunderte Pfleger, Ärzte und Krankenschwestern in den nächsten Monaten kündigen oder entlassen werden, wehsalb ein Zusammenbruch des Gesundheitswesen eintreten dürfte.
Doch die Rechnung wurde ohne tatkräftige Migranten gemacht. Denn wie der Chef der Kreisklinik in Ebersberg berichtet, erhält er neuerdings „sehr viele Bewerbungen aus Afrika und dem mittleren Osten“. “Die Menschen in diesen Regionen beobachten die Debatte in Deutschland sehr genau. Wir schauen uns die Bewerber an. Wenn ihre Ausbildung anerkannt wird und sie ausreichend Deutsch sprechen, können wir hier vielleicht neue Arbeitskräfte gewinnen”, so der Klinik-Leiter.
Ob es dann bei den Neuankömmlingen ebenso streng in punkto Impfnachweis und Co. gehandhabt wird, wie bei den Einheimischen, darf stark bezweifelt werden. Denn offenbar reicht ja bereits eine „anerkannte Ausbildung“ samt fragwürdigen Deutschkenntnissen, um in Bayerns Gesundheitssystem arbeiten zu dürfen – zumindest wenn man aus der dritten Welt kommt.
Psychische Gesundheit der Kinder immer mehr in Gefahr
Kinder und Jugendliche leiden unter einer enormen Zunahme an Depressionen und Säuglinge, die im Lockdown geboren wurden, haben eine schlechtere Entwicklung. Studien zeigen auf, was die Pandemie mit unserer Gesellschaft macht. Von Dana Samson.
Der Beitrag Psychische Gesundheit der Kinder immer mehr in Gefahr erschien zuerst auf reitschuster.de.
Teilnehmer: Größte Wien-Demo der letzten Wochen, Systemmedien leugnen verzweifelt
Unsere Reporter vor Ort berichteten: Diesmal war bei der Kundgebung in Wien noch mehr los als sonst – und eine super Stimmung. Offenbar ordnete das Innenministerium an, die Teilnehmerzahlen klein zu schreiben. Angeblich wären nur 27.000 Menschen am Ring in Wien marschiert. Dieses “Kleinreden” wird auch dem Umstand geschuldet sein, dass diesmal auch die Freiheitlichen mit ihrem widerständigen Obmann Kickl zur Demo mobilisierten.
Alle Systemmedien berichten unreflektiert von den klein geredeten Zahlen. Beispiele: Kleine Zeitung, HEUTE, OE24, ORF, Kurier. Offenbar reichte der Mut heute nicht aus, 1.000 Polizisten gegen geschätzt weit über 100.000 Kundgebungsteilnehmer zu stellen. Außer der üblichen Nadelstich-Taktik mit Maskenkontrollen und vereinzelten vorläufigen Festnahmen ließ man den Demozug weitgehend in Ruhe.
Bereits vorbereitete Absperrgitter kamen nicht zum Einsatz. Eine weise Entscheidung der Polizeiführung, die möglicherweise wieder gegen anderslautende Wünsche der Politik durchgesetzt wurde. Warum sollte man Teilnehmer und Beamte gefährden, wenn man sie einfach friedlich ziehen lassen kann? So bleibt dem System nur, über die aus Steuergeldern gefütterten Systemmedien Gift und Galle zu verspritzen. Die Botschaft der Menschen ist ein weiteres Mal in Wien angekommen: Friede, Freiheit, Demokratie – und keine Impfpflicht.
https://t.co/8qemBAxyN1
Für alle Schwurbler, die von ein paar tausend Leuten reden, das ist lächerlich!
Ich tippe auf ca 500.000 Personen, aber schaut selbst wie lange der Demozug ist!
Wien hat gebebt!— Susa gegen Grünen Pass für Demokratie!!! (@Sternderlschau) January 15, 2022
Wien Grossdemo 15.01.2021 Zeitraffer https://t.co/lSL53RmZf6 via @YouTube #demo #corona #Wien #GrossdemoWien
— Otto Rapp (@ArtOfTheMystic) January 15, 2022
Nachfolgend einige Eindrücke, festgehalten vom großartigen Demo-Fotografen Alois Endl (https://demofotos.at/) den man übrigens jederzeit auch für hochqualitative Werbefotos oder Portraitaufnahmen buchen kann.
Und wer sich gewundert hat, warum das Burgtheater besonders schwer bewacht war: Weil man dort, finanziert aus Steuergeldern, Impfpropaganda aufhängte und die Kundgebungsteilnehmer verhöhnte. Denen war das aber völlig egal, vermutlich hat es nicht einmal jemand gesehen. Die systemtreuen Künstler, auch Systemgünstler genannt, haben völlig umsonst versucht zu hetzen und zu spalten.
«Wort zum Sonntag» oder: Finde den Fehler
Warum sollte man dem Mann etwas vorwerfen? Er hat doch schlau gehandelt. Moralisch vielleicht nicht ganz sauber, aber wenn das Ergebnis doch stimmt …?
Ein verfeindeter König greift ihn an. Die Lage erscheint ausweglos; er sitzt fest. Dringend bräuchte es jetzt einen Angriff, der Entsatz bietet. Der eine König, der dafür infrage käme, hat einen grossen Nachteil: Er ist offiziell mit dem Angreifer verbündet. Aber es gibt noch Gold und Silber in den Schatzkammern von Tempel und Palast.
Also rasch einen Boten durch die feindlichen Linien geschickt und diesem möglichen Helfer das Angebot unterbreitet. Und siehe da: Es funktioniert! «Benhadad hörte auf den König Asa und sandte seine Heerführer gegen die Städte Israels.» (2. Chronik 16, Vers 4) Notgedrungen bricht der Belagerer seine Zelte ab, und der angegriffene Asa kann aufatmen. Nicht nur das: Mit der Beute an bereits aufgeschütteten Steinen kann er gleich noch zwei eigene Städte befestigen lassen.
Finde den Fehler!
Gar nicht so einfach. Not lehrt denken, und der Plan war ja bestens aufgegangen. Für das investierte Edelmetall hat er mehrfachen Gewinn eingestreift: Der Angriff ist abgewehrt, zwei Städte sind ausgebaut, jener König aus Israel wird für die nächste Zeit Ruhe geben, und er hat einen neuen Verbündeten gewonnen.
Da tritt einer auf, der das anders sieht. «Du hast dich auf den König von Aram verlassen und nicht auf den Herrn, deinen Gott!» (1. Chronik 16, Vers 7) Man möchte entgegnen: «Du hast gut reden! Was hätt ich denn machen sollen in dieser Lage?» – «Asa wurde zornig über den Seher und warf ihn ins Gefängnis.» (Vers 10)
«Du hättest dich verlassen sollen auf den Herrn, deinen Gott.» Dieses Wort hat offenbar gesessen. Der Seher hat es auch begründet: «In einer ähnlichen Lage hattest du bereits erlebt, wie Er dich herausgeholt hatte!» (Vers 8, umschrieben)
Wahrscheinlich geht es manchmal wirklich nur um den kleinen inneren Zwischenhalt, den man sich mitten im Gefecht zugesteht. Nur einen Moment vielleicht den Blick vom Geschehen wenden und – «in sich gehen»? Eigentlich eher «ausser sich» im Sinne eines: «Da war noch etwas anderes als meine eigene Angst und meine Ratio.»
Dem einen ist das eine vergangene Erfahrung, dem anderen ein Stossgebet; jemand Drittes zieht sich für einige Tage zurück, während ein Vierter an die Quelle geht und seine Bibel aufschlägt und auf diese Weise seine «innere Stimme», seinen «Bauch», sein «Herzgefühl» wieder lotet.
Diese seelischen Sensoren und die so geläuterte Ratio sind dann das Echo dessen, wofür sich das Ohr neu geöffnet hat.
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Lothar Mack war als Gemeindepfarrer und bei verschiedenen Hilfswerken und Redaktionen tätig. Sein kritischer Blick auf Kirche und Zeitgeschehen hat ihn in die Selbständigkeit geführt. Er sammelt und ermutigt Gleichgesinnte über Artikel und Begegnungen und ruft auch an Kundgebungen zu eigenständigem gläubigem Denken auf.
Telegram-Kanal: @StimmeundWort
Website: www.stimme-und-wort.ch
Das Gegacker: Anne Spiegel und die „neue Umverteilungsdebatte“
Anne Spiegel, Grüne, Familienministerin (Foto:Imago)
Die grüne Familienministerin Anne Spiegel (41) tut, was grüne Frauen am häufigsten tun: Sie fordert. Männer sollen die Hälfte der Hausarbeit erledigen, damit Frauen besser „Karriere machen“ können. In der „Bild“ heißt es beispielsweise: „Wie gerecht ist die Verteilung bei Ihnen? – Bild hat mit Paaren gesprochen.“ Weiter: „Der ‚Welt‘ sagte Spiegel (verheiratet, 4 Kinder): ‚Eine gleichberechtigte und zukunftsorientierte Partnerschaft bemisst sich daran, dass Männer selbstverständlich die Hälfte der Familien- und Hausarbeit machen.’” Anne Spiegels jüngstes Kind ist drei Jahre alt. Wahrscheinlich würden Spiegels jüngstes Kind und seine älteren drei Geschwister ebenfalls etwas fordern: Mama soll nicht die ganze Zeit in ihrem blöden Ministerium herumhängen, sondern bei uns bleiben. Aber was zählen schon Kinderwünsche, wenn Mama „Karriere machen“ will? – Eben, nichts.
Ex-Familienministerin Kristina Schröder (44) von der CDU: „Ich halte es für anmaßend, wenn der Staat erwachsenen Menschen erklärt, wie sie ihr Leben zu leben haben (…) Leider habe sich ‚diese gouvernantenhafte Attitüde in der Familienpolitik immer mehr durchgesetzt„. – Die volle Punktzahl für Kristina Schröder. Wolfgang Kubicki, (69), FDP: „Der Staat müsse ‚ein Interesse daran haben, dass eine Familie sich nach eigenen Vorstellungen organisieren kann. Aber es bleibt bei den Vorstellungen der Ehepartner und nicht der Familienministerin‘„. „Bild“ erklärt: „Nur 7 Prozent der Männer arbeiten Teilzeit. Bei Müttern sind es 68 Prozent.”
Grüner Gynozentrismus
Wenn es auch bei den Grünen hundert verschiedene, samt und sonders eigenkonstruierte Geschlechter gibt: Sobald es um „die Frauen“ geht – und um die geht es merkwürdigerweise immer und ausschließlich, wenn es gerade einmal nicht um die anderen zehntausend eigenkonstruierten Geschlechter geht – , dann gibt es auf einmal wieder „die Männer“. Würde man sich darauf einlassen, von der Hausarbeit einmal absehen, ansonsten aber im „Bild“-Stil fragen, „wie gerecht“ (gerecht, gerechter, am gerechtesten) es nicht im Haushalt, sondern im ganzen Leben zwischen Männern und Frauen zugeht, dann wäre schnell klar, daß Frauen wie die Familienministerin Spiegel schlicht und einfach nichts zu fordern -, sondern fein säuberlich den Mund zu halten hätten, damit nicht herauskommt, welches das Rosinenpickergeschlecht ist. Dann wäre auch schnell klar, daß sich Frauen in verantwortlichen Positionen in der Politik noch nie überlegt haben, wie sie sich anmaßend für „die Belange der Männer“ einsetzen könnten. Und weil sie das unterlassen haben, könnten sie dann, wenn es um „die Belange der Frauen“ geht, genauso den Mund halten.
Tun sie aber nicht. Seit einem halben Jahrhundert tönt es unablässig aus den Mündern der frauenbewegten Gynozentristinnen: Frauen, Frauen – und nochmal Frauen. In deren Vorstellungswelt kommen Männer nur noch als defizitäres Ärgernis vor. Dabei gibt es inzwischen eine unübersehbare „Männerkrise“, die statistisch ausgezeichnet dokumentiert ist, etwa, was die Differenz bei der durchschnittlichen Lebenserwartung angeht (1920: 1 Jahr / 2020: 6 Jahre), die Schulbildung oder die Suizidstatistik, bei der Männer in sämtlichen Altersgruppen deutlich überrepräsentiert sind, in der Gruppe Ü-80 sogar um das Neunfache. Gynozentristinnen interessiert das nicht. Den lieben langen Tag heißt es nur: Frauenrechte, Frauentag, Frauenarzt, Frauenförderung, keine Gewalt gegen Frauen (gegen alle andere scheint ok zu sein), Frauenparkplatz, Frauentaxi, Frauenkino, Frauenhygiene (kostenlos!), Frauengefühle, Frauenbenachteiligung, Frauenunterdrückung, Frauenliteratur, Frauenfilme, Frauentreffen – fraufraufraufrau … – und kein Mensch fragt sich, was es über ein „gleichbefähigtes Geschlecht“ aussagt, das derartig viel Förderung und Pamperung braucht, damit es endlich „gleichgestellt“ ist.
Das widerwärtige Herumgepudele
Nicht minder ekelhaft als die Gynozentristinnen weiblichen Geschlechts sind ihre „männlichen“ Pendants. Artig schleimen sie auf ihren Verbalfeminismen um die Gynozentristinnen herum und haben vollständig verinnerlicht, daß sie auf ewig in der Schuld von „den Frauen” stehen. Mama! Sagt man ihnen, daß bspw. eine Frau Spiegel weder mit dem Auto durch die Gegend fahren würde, noch irgendwelche Klamotten am Leib hätte, nicht telefonieren, keine E-Mails schreiben, keine Seife benützen oder in ein Flugzeug steigen könnte, weil praktisch alles, das sie tagtäglich benutzt, von Männern erfunden und entwickelt wurde, dann bekommt man zur Antwort, das sei nur deswegen so, weil Männer in der gesamten Menschheitsgeschichte dafür gesorgt hätten, daß sich Frauen nicht entfalten dürfen. Läßt man sich „spaßeshalber“ auf eine solche wahnsinnige Behauptung ein und erwidert, daß es doch heute anders sei, und daß Frauen völlig gleichberechtigt Informatik, Physik und Ingenieurswissenschaften studieren könnten, dennoch aber in den entsprechenden Studiengängen krass unterrepräsentiert seien, dann ziehen sie eine verächtliche Schnute und spucken bloß noch ein entrüstetes „Du Frauenfeind!” zwischen den Zähnen hervor. Es ist einfach zum Kotzen.
Wenn sich ein Grüner wie Anton Hofreiter für Frauenquoten in den Parlamenten starkmacht, um als nächstes zu erfahren, daß eine solche Quote nicht mit dem Grundgesetz kompatibel ist, weil die Parlamente dort nicht als Ständeversammlungen vorgesehen sind, weswegen 100 Prozent Frauen in einem Parlament so zu akzeptieren wären wie 100 Prozent Männer – solange sie dort hineingewählt worden wären – , dann kommt von einem Hofreiter nicht etwa: „Oh, da werde ich wohl von meiner Forderung abrücken müssen”, sondern dann kommt: „Wir müssen das Grundgesetz ändern, sonst bessert sich da nie etwas.”
Die Macht
Ständig liest man, Frauen hätten wieder eine „männliche Bastion erstürmt”, gegen „Männerbünde” gewonnen und daß sie so etwas wie eine besonders erfolgreiche Östrogenalarmee bilden, die sich „die Macht erobert” – alles Hirnfürze. Ihre „Erfolge“ bekommen sie nachgeworfen von Männern, die dabei mitspielen. Als die NATO noch in Afghanistan vertreten war, konnte man das oft lesen: Frauen machen in einer überkommenen, archaischen Patriarchengesellschaft ihren Weg in Politik, Medien und Verwaltung. Ganz taffe Frauen also, da, in Afghanistan. Donnerlittchen. Macht hatten sie trotzdem keine. Nachdem sich der Westen aus Afghanistan zurückgezogen hatte, dauerte es keine ganze Woche, bis es wieder aus und vorbei gewesen ist mit den „taffen Frauen in Afghanistan”. Macht hat, wer sie sich erkämpfen und erhalten kann. Davon, wer vielleicht Recht hat, hängt das nicht ab. Gäbe es eine männliche Einigkeit darüber, daß Frauen unter allen Umständen von der Macht fernzuhalten seien, dann hätten sie keine. Frauenermächtigung ist immer Staatsermächtigung. Der Staat ist der einzige, der die Macht wirklich hat, wenn er behauptet, Frauen hätten sie. Ohne Staat entpuppt sich jede öffentliche „Frauenmacht“ als Illusion.
Dabei wären sie noch nicht einmal wirklich machtlos, weil das öffentliche Leben bei weitem noch nicht das ganze Leben ist. Im Privaten hatten Frauen schon immer Macht, lange bevor „Frauenermächtigung“ überhaupt ein Thema geworden ist. Die Macht von Frauen im Privaten, als Mütter von kleinen Jungs z.B., spielt in der öffentlichen Debatte aus sehr offensichtlichen Gründen keine Rolle. Es ist doch bemerkenswert, wie Frauen sich ständig über die Defizite von Männern auslassen, und dabei unterschlagen, daß jeder Mann ein Junge mit einer Mutter gewesen ist, die ihn großgezogen hat. Diese ganze Weibsenveneration der sogenannten lila Pudel ist letztlich kaum etwas anderes als die Verlegung des kleinkindlichen „nur nicht die Mama traurig machen!“ ins Erwachsenenalter. Die meisten erwachsenen Männer können es nicht ertragen, wenn sie eine ebenfalls erwachsene Frau weinen sehen. Auf jedes Recht und jedes „argumentative Rechthaben“ würden sie verzichten, nur, damit die traurige Frau aufhört zu heulen. Kein Gedanke daran, daß das im umgekehrten Fall nicht die geringste Rolle spielen würde.
Rosinenpickerei, so weit das Auge reicht
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will 40 Prozent Frauen in den Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen. Sie will aber nicht 40 Prozent weibliche Gefallene bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Die Verteidigungsministerin will das auch nicht, sonst würde sie für eine Änderung des Soldatengesetzes plädieren, welches den Einsatz von Frauen an der Front untersagt. Für die Verteidigungsministerin ist es ok, daß Soldatinnen vornehmlich im Sanitätsdienst zum Einsatz kommen. Aber mehr Frauen im Generalsrang will sie haben. Frau Spiegel als Familienministerin im „Ministerium für alles außer Männer“ will, daß Frauen „Karriere machen“, aber nicht bei den Industrietauchern, den Gerüstbauern, den Dachdeckern oder bei der Stadtreinigung. Wenn Frauen Brustkrebs haben, dann hüpft das ganze Gesundheitsministerium im Quadrat vor Aufregung. Daß Prostatakrebs in etwa so häufig vorkommt wie Brustkrebs, lockt in demselben Ministerium keinen Hund hinter dem Ofen hervor. Daß es den Frauenarzt gibt, ist ok, – daß es keinen Männerarzt gibt, macht allerdings auch nichts. Wer jemals unterstellt hat, Frauen dächten bei ihrem Interesse an öffentlichen Ämtern daran, sich für das Ganze nützlich zu machen, muß ein absoluter Vollidiot gewesen sein. Frauen in öffentlichen Ämtern machen nie Politik, sondern immer nur „Frauenpolitik“. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Frauen sind das empathischere Geschlecht? Sehen Sie sich um, nach einem halben Jahrhundert soziologieinduzierter Frauenermächtigung: Wo wäre „die Welt“ denn durch Frauen an der Macht empathischer geworden? – Genau, nirgends. Subjektivismus, Doppelstandards, Bigotterie, Ungerechtigkeit sowie Hader & Zwietracht, so weit das Auge reicht.
Anne Spiegel und das Familienministerium
Die Frage ist gar nicht so sehr, wer so ein Familienministerium leitet. Frauen scheinen ein Abonnement auf diesen „Job“ zu haben, so, wie „Gleichstellungsbeauftragte“ fast ausschließlich Frauen sind. Die Frage ist eine ganz andere: Wozu überhaupt ein Familienministerium? Jedermann weiß, was eine Familie ist. Deshalb wäre auch nicht einzusehen, weshalb es ein Familienministerium überhaupt braucht, wenn man nicht wüßte, daß es darum geht, selbst den Familien noch den Staat wie eine lästige Laus in den Pelz zu setzen, der über die „richtige Erziehung aufklärt“, über „Geschlechterrollen“ und „Doppelbelastungen“ doziert – und auf Teufel komm‘ raus „Gerechtigkeit“ produzieren will – nach dem Motto „Eine Gerechtigkeit paßt für alle”. Die Unterstellung, daß man ein Familienminsterium bräuchte, noch dazu eines, das eines für alles außer Männer ist, ist eine typisch linke Hirnblähung. Es handelt sich um nichts weiter als eine steuerfinanzierte Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Frauen vom Schlage einer Frau Spiegel. Jeder Finanzminister kann wissen, was Familienleben bedeutet und vor welchen Schwierigkeiten Familien stehen. Jeder Arbeitsminister weiß das, jeder Wirtschaftsminister. Überhaupt jeder weiß das.
Deshalb ein Vorschlag zur Güte: Diesen ganzen impertinenten, krakenartigen und steuerfinanzierten „Einmischung-ins-Private-Komplex“ mit seinen Frauenbeauftragten, Gleichstellungsbeauftragten, Gender-Lehrstühlen und LGBTXYZ-Lobbyisten ersatzlos auflösen und die eingesparte Kohle zur steuerlichen Entlastung von Familien verwenden, die niemanden brauchen, der ihnen vorschreiben will, wie sie ihr Leben zu regeln hätten und welches Geschlecht sich jedes Familienmitglied selber konstruieren darf! Die Sozialisation von Kindern zurückverlegen vom Staat in die Familien! Dazu jedoch wird man diesen steuergeldfressenden, impertinenten Moloch namens Staat insgesamt auf ein erträgliches Maß zusammenstutzen müssen. Der staatliche Größenwahn mitsamt seinen Kompetenzanmaßungen ist nämlich das größte Ärgernis überhaupt. Es gab einmal Zeiten, in denen das Einkommen eines Facharbeiters ausreichte, um eine komplette vierköpfige Familie zu ernähren, dabei noch ein Häuschen abzubezahlen, ein Mittelklasseauto zu besitzen und einmal im Jahr für vier Wochen an die Adria in den Campingurlaub zu fahren.
Vermehrung der Steuerzahler
Ein halbes Jahrhundert ist das her. Der Spitzensteuersatz griff damals beim 16-fachen eines Durchschnittseinkommens, nicht wie heute beim 1,6-fachen. Der sehr positive Effekt war, daß Familienleben Priorität hatte – und noch nicht das Erwerbsleben. Es war immer jemand zuhause. Sogenannte Schlüsselkinder waren die absolute Ausnahme. Ich behaupte, daß eine Gesellschaft, in der die Bürger noch wie früher hauptsächlich in ihren Familien durch Vater, Mutter, Geschwister und beste Freunde sozialisiert worden wären, auf das saudumme „Pandemie“-Geschwätz niemals hereingefallen wäre. Und ebenfalls wäre niemand auf weibliches „Karrierestreben“ hereingefallen, sondern er hätte zutreffend identifiziert, worum es geht: Um die Vermehrung der Steuerzahler zum Wohl & Frommen der Staatskrake und ihrer von der Gesamtheit alimentierten Funktionäre. Die Gesamtsteuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen werden bald die 1-Billion-Grenze knacken. Wenn man sich dann noch anschaut, für welche ideologischen Vorlieben der ganze Zaster mit offenen Händen zum Fenster hinausgeworfen wird, dann braucht man sich mit der „Karriere von Frauen“ im Beruf gar nicht mehr als einem „ernsthaften Argument“ zu beschäftigen – denn es ist ein vorgeschobenes Argument. Das Gemeinwesen hat überhaupt nichts von der Karriere ganz bestimmter Frauen. Und nur um die geht es dabei: Es sind ganz bestimmte Frauen. Wenn Frauen 70 Prozent aller Teilzeitjobs haben und Männer noch nicht einmal 10 Prozent, dann sind anmaßende Forderungen von Frauen wie Anne Spiegel, „die Männer“ generell sollten die Hälfte der Hausarbeit erledigen, eine einzige realitätsfremde Unverschämtheit.
Schluß jetzt endlich mit dieser femi-impertinenten Rosinenpickerei! Nach einem halben Jahrhundert ubiquitärer Frauenermächtigung in öffentlichen Angelegenheiten wäre es endlich an der Zeit, einmal Bilanz zu ziehen und einen Vergleich anzustellen: Was hat man sich vor einem halben Jahrhundert versprochen hinsichtlich des Segensreichtums einer „Gleichberechtigung“, die naturgemäß ohne eine „Gleichverpflichtung“ auskommen muß – und was wurde tatsächlich erreicht? Ist irgendjemand außer ganz bestimmten Frauen glücklich geworden davon? Sind wenigstens diese ganz bestimmten Frauen glücklich geworden davon? Lachen sie häufiger? Platzen sie bald vor lauter Lebensfreude? Oder entpuppt sich das Ganze retrospektiv nicht doch bloß als einer dieser linken Egalitaristen-Hirnfürze, die es im Dutzend gibt? Auf wessen Kosten ging das letztlich – womöglich der Kinder? Wurde womöglich deren Bindungsfähigkeit ruiniert? Ist die Überalterung unter den Autochthonen der Preis, der dafür zu entrichten war? Hätte sich das gelohnt? Wenn ja, für wen? Warum unterbleibt eine solche Bilanzierung?
Womöglich unterbleibt sie deshalb, weil da ein ganzes linkes „Denkgebäude“ kollabieren könnte – und weil eben dies unter gar keinen Umständen passieren darf. Das wird wohl der tiefste Grund dafür sein, daß eine solche Bilanzierung unterbleibt. Absolut gar nichts war gewonnen dadurch, daß Kanzlerin Merkel und ihre Büroleiterin Baumann Frauen gewesen sind. Absolut gar nichts hat die Bundeswehr davon, daß nunmehr die dritte Frau in Folge Verteidigungsministerin geworden ist. Und nach wie vor sind alle 5-Sterne-Köche auf der Welt Männer. Hauptsache, die Erfinderin der Currywurst hat eine Gedenkplakette bekommen an der Stelle, an der sich einst ihr Imbißstand in Berlin befand.
























































































