Kategorie: Nachrichten
Tim Kellner: Die Wahrheit! Merkel heimlich abgehört!
Die beliebte Kanzlerin der Herzen wähnte sich sicher und nicht gehört, als sie dem Biontech-Boss einen lukrativen Deal in Aussicht stellte. Da waren die Kameras und Mikros noch nicht aus, als die Kanzlerin der Herzen einen „Deal“ festmachte. Es ist so offensichtlich und einfach zu verstehen, wenn man nur genau hinhört. Die Szene wurde in Bild und Ton festgehalten und der Love Priest wird Euch nun genau erläutern, wie so etwas „läuft“. Lehnen Sie sich zurück und genießen die Show.
(Quelle)
ANSAGE: Deutschland, aber bekifft: Drogenbeauftragte für Cannabis-Entkriminalisierung
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Weed & Greet (Symbolbild:Imago/Westend61)
Zur planmäßigen Degeneration eines Volkes gehört nicht nur 1) die Destabilisierung der „Aufnahmegesellschaft“ mit kulturfremden Parallelmilieus durch staatlich gesteuerte Problemmigration, 2) die Beseitigung des Leistungsprinzips, Stichwort „bedingungsloses Grundeinkommen“, 3) die Zersetzung der staatlichen Bildung durch Überfrachtung des Schulsystems mit ideologischen Handicaps von Integration bis Inklusion, sondern auch 4) der Wohlfühlfaktor unkritischer, intellektuell kleingehaltener Weichbirnen, der keinesfalls zu kurz kommen darf. Vielleicht macht sich die Drogenbeauftragte der Bundesregierung deshalb so stark für die weitere schleichende Legalisierung von Cannabis – nebst weiteren, ganz bemerkenswerten Forderungen.
Einst waren die Drogenbeauftragten der Regierung der Eindämmung und Bekämpfung des Drogenkonsums verpflichtet, wie auch der strikten Prävention. Doch der auf linksgrün gezogene Zeitgeist hat auch hier die Bastionen von Vernunft und Verantwortung geschleift. Der „Pragmatismus“ eines Laissez-Faire, der der Spaßgesellschaft alles zubilligt und nichts abverlangt, hat hat erstaunlicherweise trotz Corona kaum gelitten: Dort, wo der Staat seine Bürger in Ruhe zu lassen hat, mischt er sich heute bevormundend und übergriffig ins Leben der Menschen ein – von Lockdowns über Grundrechtseinschränkungen, von Reisefreiheit bis Elektromobilität. Und da, wo ein behördliches Durchgreifen notwendig wäre, in den klassischen Domänen Sicherheit und Verbrechensbekämpfung, hierbei eben auch Drogenprävention, bleibt er vorsätzlich untätig.
Was die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU) mit ihrem Plädoyer betreibt, künftig den Besitz von Cannabis bis zu einer „Eigenbedarfsgrenze“ als Ordnungswidrigkeit und nicht mehr als Straftat zu verfolgen, ist die Fortsetzung der Berliner R2G-Anarchie im Görlitzer Park mit anderen Mitteln, wo die schwarzafrikanische Drogenmafia unter den Augen der zur Untätigkeit verpflichteten Polizei fröhliche Urständ‘ feiern darf. Dass der dortige Senat übrigens bereits 15 Gramm toleriert (mit der Folge, dass dort mehr gekifft wird als irgendwo sonst in Deutschland), ist Ludwig jedoch „eindeutig zu hoch“; noch jedenfalls. Für sie soll die Privatgebrauchsgrenze bei sechs Gramm enden.
Cannabis fürs woke Klimavolk
Sechs Gramm, fünfzehn Gramm – es nimmt sich letztlich nichts. Entweder legalisiert man Cannabis und gibt es kontrolliert ab – oder man verbietet es, gemäß der Broken-Window-Theorie, konsequent gleich ganz – und greift dann allerdings gegen jede Form von illegalem Drogenhandel massiv durch. Dass sich dieses Deutschland nur noch bekifft ertragen lässt, spricht in der Tat eher für die erstere Option, während es für letztere hierzulande niemals mehr politisch Mehrheiten geben wird. Der lifestyleprogressive Mythos, die Nulltoleranzpolitik und Law-and-Order würden nichts bringen, hält sich nicht von ungefähr vor allem in den Ländern hartnäckig, wo beides nie politisch nie versucht wurde.
So oder so – der wachsweiche Zwischenweg des „allen Wohl und niemand Wehe“, den die Regierung hier lavierend fährt, ist inkonsequent und dient erkennbar nur dem Ziel, eine schrittweise Aufweichung des BTMG zu verwirklichen. Während Tabak und Alkohol weiterhin radikal bekämpft werden, wird Cannabis als gewollte Einstiegsdroge für die Generation Klima entkriminalisiert. „Klar ist, dass Cannabis nicht so gefährlich ist wie Kokain oder Heroin. Richtig ist auch, dass es um andere, bessere Sanktionen und um eine Entlastung von Polizei und Justiz gehen muss“, so Ludwig. Man stelle sich vor, ein Politiker würde Wodka oder Alkopops mit ähnlichen Worten als „nicht so gefährlich wie Brennspiritus“ bezeichnen!
Verbotsnormen werden von dieser Bundesregierung neuerdings anscheinend als eine Art freie Option betrachtet: „Die Konsumenten sollten wie in Portugal wählen können, ob sie ein Bußgeld zahlen oder sich einer Suchtberatung unterziehen.“ Können Steuersünder künftig auch wählen, ob sie einen Strafzuschlag zahlen oder öffentlich Reue schwören? Oder Sexualstraftäter, ob sie in den Knast gehen oder zur Beichte in der Kirche?
Drug-Checking – dann auch für Impfstoffe?
Besonders luzid jedoch mutet ein weiterer Vorschlag der Drogenbeauftragten an: Ludwig fordert, künftig das sogenannte „Drug-Checking“ in Deutschland zuzulassen. Dabei können Konsumenten Drogen analysieren lassen: Man bringt seinen Stoff zu einem staatlichen Partnerlabor und lässt sich sagen, ob man sich guten Gewissens wegballern kann oder faulem Stoff aufgesessen ist. “ Dass sich dieser etwa in den Niederlanden oder den skandinavischen Ländern bereits verbreitete „Service“ in Deutschland bislang nicht habe durchsetzen können, sei dem Umstand geschuldet, dass in den beteiligten Ministerien noch immer die falsche Vorstellung dominiere, durch Drug-Checking verpasse der Staat „illegalen Drogen eine Art Gütesiegel“ und gebe somit „einen Freifahrtschein für den Konsum“, sagt Ludwig. Tatsächlich aber bedeute Drug-Checking „Schadensminimierung und könne Leben retten.
Interessant Ludwigs Hinweis, durch Drug-Checking könne nicht nur der einzelne Konsument gewarnt werden, sollte es „gefährliche Wirkstoffkonzentrationen in den Drogen geben“. Man bekäme dadurch auch einen viel besseren Überblick darüber, „was überhaupt auf der Straße angeboten wird“. Frage hierzu: Besteht diese Möglichkeit eigentlich auch für die Covid-Impfstoffe – und wenn nein, wieso nicht? Worin genau besteht der Unterschied zwischen Pharma-Industrie und Dealern und Drogenbaronen? Zumal Cannabis – nach Überzeugung seiner Konsumenten und Anbieter – ähnlich gesund sein soll wie die mRNA-Vakzine…
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Das Thermische Maximum des Paläozän-Eozän oder PETM
Andy May
Das PETM oder Paläozän-Eozän-Thermal-Maximum war eine Warmzeit, die von vor 56,3 bis 55,9 Ma (vor Millionen Jahren) begann. Der am 9. August 2021 veröffentlichte IPCC-Bericht AR6 (eigentlich ein Entwurf, kein endgültiger Bericht) deutet darauf hin, dass diese Warmzeit ähnlich abläuft wie heute und auch in der Zukunft zu erwarten ist (IPCC, 2021, S. 2-82 & 5-14). Während des PETM war es sehr warm, und die durchschnittlichen globalen Oberflächentemperaturen erreichten wahrscheinlich kurzzeitig Spitzenwerte zwischen 25,5 °C und 26 °C, verglichen mit einer durchschnittlichen globalen Oberflächentemperatur von etwa 14,5 °C heute, wie in Abbildung 1 dargestellt:
Abbildung 1. Die geschätzte globale durchschnittliche Oberflächentemperatur in den letzten 150 Millionen Jahren. Modifiziert von: Christopher Scotese, Paleomap Project, Link.
Abbildung 1. Die geschätzte globale durchschnittliche Oberflächentemperatur in den letzten 150 Millionen Jahren. Modifiziert von: Christopher Scotese, Paleomap Project, Link.
Heute verfügen wir über Zehntausende von täglichen Temperaturmessungen auf der ganzen Welt und können eine ziemlich genaue globale durchschnittliche Oberflächentemperatur berechnen. Um einen globalen Durchschnitt für das PETM zu ermitteln, müssen wir uns auf Ersatztemperaturen stützen, z. B. Sauerstoff-Isotopenverhältnisse oder Kalzium/Magnesium-Verhältnisse in fossilen Schalen und fossile Membranlipide, die wie Tex86 temperaturempfindlich sind. Proxy-Temperaturwerte sind nur spärlich vorhanden und haben eine zeitliche Auflösung (56 Ma) von Tausenden bis Hunderttausenden von Jahren. Daher sind sie in Bezug auf die Geschwindigkeit der Temperaturveränderung nicht mit den heutigen monatlichen globalen Durchschnittswerten vergleichbar.
Bevor wir uns mit dem PETM befassen, wollen wir eine geologische Perspektive aufzeigen. Laut Christopher Scotese war die höchste globale Durchschnittstemperatur im Phanerozoikum (dem Zeitalter komplexer Schalenorganismen, d. h. in den letzten 550 Millionen Jahren) das triassische Treibhausereignis, das auf das Ende der Karoo-Eiszeit folgte (vor ca. 250-300 Ma). Die globalen durchschnittlichen Oberflächentemperaturen erreichten damals einen Höchststand von etwa 27,9 °C.
Die späte Kreidezeit war die nächste Warmzeit, und die globalen Temperaturen erreichten vor 80 Mio. Jahren 24 °C. Um 65 Ma ereignete sich der berühmte Chicxulub-Bolideinschlag in der Nähe der Halbinsel Yucatan, der eine Explosion von 100 Millionen Megatonnen verursachte, die das Ende der Dinosaurier bedeutete, mit Ausnahme der Vögel. Die globalen Temperaturen sanken rasch auf ein Minimum von etwa 12 °C. Das ist etwas kälter als das letzte glaziale Maximum, so dass die Tiere, die die Explosion überlebten, von der Kälte getroffen wurden. Diese Kälteperiode war kurz, vielleicht nur zehn Jahre, aber sehr kalt.
Nachdem sich die Welt von der Explosion erholt hatte, kehrte sie zu einer globalen Oberflächentemperatur von 22 °C zurück, die knapp über der durchschnittlichen Oberflächentemperatur des Phanerozoikums von 20 °C lag. Etwa neun Millionen Jahre später kam es dann zur PETM-Erwärmung, die in Abbildung 1 dargestellt ist. Neben dem PETM sind in Abbildung 1 auch das EECO (Early-Eocene Climatic Optimum, in der Abbildung von Scotese fälschlicherweise als EEOC bezeichnet), das MECO (Middle-Eocene Climatic Optimum), die EOT (Eocene-Oligocene Transition) Abkühlung, das MMCO (Middle-Miocene Climatic Optimum), das LGM (Last Glacial Maximum) und die vorindustrielle Temperatur (Little Ice Age) von 13,8 °C angegeben. Die derzeitige globale durchschnittliche Oberflächentemperatur von 14,5 °C und die mögliche „PAW“-Temperatur (projizierte anthropogene globale Erwärmung) von 19,8 °C sind ebenfalls angegeben. Selbst wenn die extremste projizierte anthropogene Erwärmung eintritt, bringt sie die Erde nur auf ihre phanerozoische Durchschnittstemperatur von 20 °C. Dies gibt uns eine Vorstellung davon, wie kalt es heute historisch oder geologisch gesehen wirklich ist.
Die Vermischung von Proxy-Temperaturauflösungen von Hunderttausenden von Jahren und modernen instrumentellen Temperaturmittelwerten ist mit Vorsicht zu genießen. Die Proxy-Temperaturen von Scotese basieren auf geologischen Gletschersignaturen und geschätzten Temperaturgradienten von Äquator zu Pol. Sie sind vernünftig, haben aber eine zeitliche Auflösung von mehreren zehn Millionen Jahren. Angesichts dieser Auflösung können wir die Erwärmungs- oder Abkühlungsraten der Vergangenheit nicht mit den letzten 170 Jahren vergleichen, dem Zeitraum, in dem die Thermometer täglich die Erde erfassen. Seine Punkte haben nicht die zeitliche Auflösung oder Genauigkeit, um dies zu ermöglichen.
Das PETM
Zu Beginn des EECO gab es eine abrupte, aber geologisch kurze (< 200.000 Jahre) Periode extremer Erwärmung, die gewöhnlich als „PETM“ bezeichnet wird (Scotese, 2015). Das PETM ist die wärmste von mehreren kurzen, sehr warmen Perioden oder „Hyperthermien“, die im späten Paläozän und frühen Eozän zwischen 56 und 53 Ma auftraten.
Die Hyperthermie des PETM könnte die Erdoberfläche auf fast 26 °C erwärmt haben, was fast 12 °C wärmer ist als heute. Zu dieser Zeit erreichte die SST (Meeresoberflächentemperatur) im Nordatlantik in der Nähe von Dänemark 33 °C (Stokke, Jones, Tierney, Svensen, & Whiteside, 2020). Die PETM-Breite Dänemarks lag bei etwa 45°N, südlich der heutigen Breite von 55,6°N (siehe Abbildung 3). Die Erwärmung fällt zeitlich mit einem kleinräumigen marinen Aussterbeereignis zusammen. Die hohen Temperaturen treten auch etwa zur gleichen Zeit auf wie eine Kohlenstoff-Isotopen-Exkursion (CIE). Das bedeutet, dass sich das Verhältnis von Kohlenstoff-13 und Kohlenstoff-12 in geologischer Hinsicht für kurze Zeit abrupt verändert hat. Der CIE deutet auf einen Fluss von Kohlenstoffverbindungen, die mit Kohlenstoff-12 angereichert sind, in den Ozean und die Atmosphäre hin. Kohlenwasserstoffe sind mit Kohlenstoff-12 angereichert, weil Pflanzen diesen Kohlenstoff gegenüber Kohlenstoff-13 bevorzugen, so dass die Quelle Kohlenwasserstoffe wie Methan-Clathrate sein könnten. Clathrate sind Verbindungen, bei denen Moleküle einer Komponente, in diesem Fall Methan, in einer anderen, wie Wasser, eingeschlossen sind. Methanclathrate werden manchmal auch als Methanhydrate bezeichnet.
Abbildung 2. Der von Stokke untersuchte Abschnitt, Fur Island, Dänemark. Abbildung modifiziert nach (Stokke, Jones, Tierney, Svensen, & Whiteside, 2020).
Abbildung 2 zeigt den von Stokke et al. untersuchten Abschnitt. Unterhalb des Abschnitts befindet sich eine Diskordanz, aber man geht davon aus, dass die PETM-Lagerstätte vollständig ist. Die Sedimentation erfolgte sehr schnell, und der gesamte 24 Meter lange PETM-Abschnitt wurde wahrscheinlich innerhalb von 100 000 Jahren abgelagert. Die Ascheablagerungen der NAIP (North Atlantic Igneous Province, siehe Abbildung 3) innerhalb des PETM-Körpers werden auf 55,6 Ma datiert. Gleichzeitig sanken der pH-Wert des Ozeans und der Sauerstoffgehalt in der Tiefsee (Anoxie) (IPCC, 2021, S. 2-82).
Es ist in Abbildung 2 nur schwer zu erkennen, aber nach der Diskordanz und kurz vor dem PETM-Wärmeereignis fällt die SST in der Nordsee auf 14,5 °C, bevor sie rasch auf 33 °C ansteigt. Der heutige globale, nach Flächen gewichtete SST-Durchschnitt liegt bei etwa 18,3 °C, wenn man die mehrjährigen MIMOC-Daten der NOAA und der Universität Hamburg zur Temperatur der Mischschicht des Ozeans verwendet. Die heutige durchschnittliche SST in der Nordsee beträgt laut Climate-Data.org etwa 11 °C, so dass die Temperatur von 14,5 °C vor dem PETM etwas wärmer ist als heute. Nach den MIMOC-Daten der NOAA beträgt die globale durchschnittliche SST in der Mischschicht bei 45°N heute etwa 10 °C.
Der NAIP-Vulkanismus war während und vor dem PETM aktiv. Fünf Kilometer dicke Basalte wurden auf Ostgrönland und den Färöer-Inseln zwischen 56 und 55,6 Ma abgelagert. Diese vulkanische Episode vor dem PETM dürfte Schwefelverbindungen erzeugt haben. Die Schwefelverbindungen (wie SO2 und SO3) erzeugten in Verbindung mit Wasser Schwefelsäure, die die Atmosphäre und die Ozeane abkühlte, den pH-Wert der Ozeane senkte und der Atmosphäre und den Ozeanen Sauerstoff entzog.
Francesca McInerney und Scott Wing haben ebenfalls über das PETM geschrieben (McInerney & Wing, 2011). Sie betonen die globalen Auswirkungen des Ereignisses. Sie glauben, dass die globale Oberflächentemperatur um 5-8 °C anstieg. Während Stokke et al. den Beginn des PETM auf 55,9 Ma ansetzen, datieren McInerney und Wing ihn auf 56,0 bis 56,3 Ma. Angesichts der Unsicherheiten bei der Datierung ist der Zeitunterschied nicht signifikant.
Die Daten deuten darauf hin, dass das PETM-Aussterben recht begrenzt war und mit einer starken Zunahme der Säugetierarten zusammenfiel. Etwa 30-50 % der benthischen (bodenbewohnenden) Foraminiferen und Dinoflagellaten (mikroskopisch kleine Meerestiere) starben aus. Die ausgestorbenen benthischen Foraminiferen stammten meist aus den mittleren und tieferen Tiefen der Ozeane. Einige spekulieren, dass das Aussterben auf die größere Korrosivität tieferer Gewässer, den niedrigeren Sauerstoffgehalt und/oder höhere Temperaturen zurückzuführen ist (McInerney & Wing, 2011). Andere benthische Tiere, wie z. B. Ostracoden, die in der gleichen Umgebung wie die Foraminiferen leben, verzeichneten nicht den gleichen zahlenmäßigen Rückgang. McInerney und Wing spekulieren, dass das Aussterben vor allem auf die höheren Temperaturen zurückzuführen ist, was jedoch unklar ist. An der Oberfläche und an Land herrschten höhere Temperaturen, und dennoch gedieh das Leben in diesen Umgebungen zu jener Zeit.
Merkwürdigerweise haben sich die benthischen Foramen während des PETM nicht gut entwickelt, während ihre planktischen (schwimmenden) Vettern sehr gut gediehen sind und sowohl an Größe als auch an Vielfalt zugenommen haben, berichten McInerney und Wing. Einige planktische Arten haben ihr Verbreitungsgebiet und ihre Anzahl während des PETM stark vergrößert.
An Land entwickelten sich zu dieser Zeit neue Säugetiere, insbesondere Primaten, die sich weit verbreiteten. Während des PETM und des EECO kam es zu einem „Ausbruch von Säugetier-Erstauftreten“. Dieser Zeitraum wird manchmal als „Säugetier-Ausbreitungsereignis“ bezeichnet (McInerney & Wing, 2011). Dieser Schub an neuem Säugetier-Erstauftreten ist sowohl in Nordamerika als auch in Europa zu beobachten und fällt mit dem Beginn des PETM CIE zusammen.
Neben Säugetieren entwickelten sich während des PETM und des EECO auch zahlreiche neue und bestehende Schildkröten- und Eidechsenarten bzw. breiteten sich aus. Behauptungen, dass das PETM so warm war, dass es in den Tropen tödlich war, sind unwahrscheinlich, „weil terrestrische Organismen aus den Tropen während des PETM nicht weniger, sondern mehr Vielfalt entwickelten“ (McInerney & Wing, 2011).
Während des PETM stiegen die Temperaturen um 6 bis 12 °C und es gab kein Polareis. In der Arktis wuchsen Palmen, und die Antarktis war mit Wäldern bedeckt. Die biologische Vielfalt nahm während des PETM stark zu, insbesondere bei den Landpflanzen (McInerney & Wing, 2011). Einige Pflanzenarten schienen während des PETM zu verschwinden, tauchten aber später wieder auf, was darauf hindeutet, dass sie nicht ausgestorben sind, sondern nur für kurze Zeit nicht überlebt haben. Viele Arten blühten auf und breiteten sich in neue Gebiete aus. Das erste Vorkommen von Mangrovenpalmen stammt aus der Zeit des PETM. Insgesamt blühte die Natur auf, als die globalen Temperaturen wahrscheinlich 12 °C wärmer waren als heute.
[Hervorhebung vom Übersetzer]
Die Ursache des PETM ist unbekannt. Wie bereits erwähnt, legt die Arbeit von Ella Stokke nahe, dass die Warmzeit und das Aussterben eng mit dem gleichzeitigen Vulkanismus der Nordatlantischen Igneischen Provinz (NAIP) zusammenhängen und möglicherweise durch diesen verursacht wurden. Der Vulkanismus könnte einen Sauerstoffmangel im Atlantischen Ozean verursacht haben, insbesondere in der Tiefe des Atlantiks, was zum Aussterben der benthischen Foraminiferen führte. Die NAIP-Region und das von Stokke und ihren Kollegen untersuchte Gebiet der dänischen Insel Fur sind in Abbildung 3 dargestellt. Die Aufschlüsse auf der Fur-Insel liefern eine ziemlich vollständige geologische Aufzeichnung, die die Grenze zwischen Paläozän und Eozän umfasst. Zu den Sedimenten gehören vulkanische Aschebetten aus dem NAIP, fossilreiche Tonsteine und Schiefer mit eindeutigen Aufzeichnungen über die Kohlenstoffisotopen-Exkursion und das PETM-Ereignis. Zur Schätzung der SST wurde der Temperaturproxy TEX86 verwendet. Die NAIP-Ablagerung war zwischen 56 und 54 Ma während der Öffnung des Nordatlantiks am stärksten.
Abbildung 3. Die Nordatlantische Igneo-Provinz und das Untersuchungsgebiet von Stokke. Modifiziert von: E.A.M. van de Lisdonk, Universität Utrecht.
Es wurden viele Theorien für die Erwärmung vorgeschlagen, darunter eine plötzliche Freisetzung von CO2 und Methan, aber die Beweise sind nicht eindeutig. Ursprünglich wurde spekuliert, dass Vulkanismus die Freisetzung einer großen Menge von Methanclathraten verursachte, die dann zu einem Temperaturanstieg führten.
Sicherlich gelangten in dieser Zeit große Mengen an Kohlendioxid und Methan in die Atmosphäre. Das Hauptproblem bei der Methan-Clathrat-Theorie ist, dass es nicht genug davon gab, um den notwendigen Kohlenstoff zu liefern (McInerney & Wing, 2011). Andere mögliche Quellen für den damaligen Kohlenstoffüberschuss in der Atmosphäre und den Ozeanen, der mit Kohlenstoff-12 angereichert war, sind Vulkanismus und Kontaktmetamorphismus im NAIP (Stokke, Jones, Tierney, Svensen, & Whiteside, 2020). McInerney und Wing bevorzugen die Theorie, dass Torf und Permafrost in der Antarktis schmolzen und die Quelle des Kohlenstoff-12-Überschusses waren.
Obwohl der Gesamtkohlenstoffgehalt der Atmosphäre während des PETM anstieg, waren die Klimamodelle nicht in der Lage, den starken Temperaturanstieg mit vernünftigen Parametern zu reproduzieren. Die CO2-Schätzungen (siehe Abbildung 4), die uns für diesen Zeitraum vorliegen, sind viel zu niedrig. Selbst wenn man davon ausgeht, dass die Atmosphäre das 16-fache der vorindustriellen CO2-Konzentration (4.800 ppm) enthält – ein Vielfaches des Niveaus, das die in Abbildung 4 gezeigten fossilen Belege nahelegen – und die Klimasensitivität mit 3 °C/2xCO2 angenommen wird (McInerney & Wing, 2011), reicht der CO2-Antrieb immer noch nicht aus, um die in den Sedimentaufzeichnungen beobachtete Erwärmung zu verursachen (IPCC, 2021, 5-14). Die Abkürzung „°C/2xCO2“ steht für den Temperaturanstieg infolge einer Verdopplung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre.
Die NASA behauptet, dass ihre Simulationen den PETM-Temperaturanstieg modellieren können, wenn sie eine sehr hohe CO2-Empfindlichkeit einbeziehen. Jiang Zhu und Kollegen haben den PETM mit den vorhandenen Daten erfolgreich simuliert, aber ihr Modell legt eine Klimasensitivität von 6,6°C/2xCO2 nahe, was nicht angemessen ist (Zhu, Poulsen, & Tierney, 2019). Der sehr wahrscheinliche Bereich der Empfindlichkeit des IPCC AR6 liegt bei 2°C bis 5°C/2xCO2 (IPCC, 2021, S. TS-58). Im AR5 ist der IPCC noch deutlicher: „Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Sensitivität über 6°C liegt, dies ist ein Expertenurteil, das auf mehreren Beweislinien beruht.“ (IPCC, 2013, S. 1111). AR5 folgt mit einer Liste der Beweise, warum ECS nicht größer als 6°C ist.
Abbildung 4. Die Oberflächentemperaturen des dänischen Meeres (SST) von Stokke sind blau und die CO2-Schätzungen von Beerling in orangefarbenen Kästen dargestellt.
Vor 55 bis 56 Ma gibt es 16 Proxy-Schätzungen des CO2-Gehalts (Beerling & Royer, 2011, S.I. Tabelle 1). Die 16 Proxy-Proben repräsentieren sieben einzigartige Probenzeiten, die in Abbildung 4 dargestellt sind. Laut einer Zusammenfassung von David Beerling und Dana Royer in Nature Geoscience lag die CO2-Konzentration während des PETM-Ereignisses bei etwa 487 ppm (328-667 ppm). Der Datierungsfehler für die Proben wird auf ±500.000 Jahre geschätzt und der Fehler in den CO2-Schätzungen beträgt ±235 ppm (Beerling & Royer, 2011). Laut Beerling und Royer gibt es vier Verfahren zur Bestimmung der atmosphärischen CO2-Konzentration im Altertum. Die beiden terrestrischen Methoden sind die Häufigkeit von Spaltöffnungen auf fossilen Blättern und die Kohlenstoffisotopenzusammensetzung von Karbonaten in fossilen Böden. Die Anzahl der Spaltöffnungen auf den Blättern nimmt ab, wenn der CO2-Gehalt hoch ist, und nimmt zu, wenn der CO2-Gehalt niedrig ist, wie es heute der Fall ist.
Die beiden marinen Verfahren sind die Kohlenstoff-Isotopen-Zusammensetzung von Phytoplankton-Fossilien und die Bor-Isotopen-Zusammensetzung von fossilen Foraminiferen. Ich verweise auf die Arbeit von Beerling und Royer und ihre Referenzen, um zu erfahren, wie diese Verfahren im Einzelnen funktionieren. Es gibt auch eine gute Zusammenfassung im AR6 (IPCC, 2021, 2-15). Die allgemeine Unsicherheit bei den Schätzungen der CO2-Konzentration im Eozän beträgt nahezu 100 %, d. h. der tatsächliche Wert liegt zwischen dem Doppelten des wahrscheinlichsten Wertes und der Hälfte davon.
Die SST-Werte für Dänemark von Stokke sind in Abbildung 4 ebenfalls zum Vergleich eingezeichnet. Die CO2-Schätzungen sind etwas niedriger als andere PETM-Schätzungen und nur geringfügig höher als heute, aber die globalen Durchschnittstemperaturen waren 10-12 °C höher.
Heute messen wir das atmosphärische CO2 kontinuierlich, viele Male am Tag, und jede Probe hat ein genaues Datum und eine genaue Uhrzeit. Die Daten aus 56 Ma sind natürlich nicht mit den heutigen vergleichbar. Beerling und Royer behaupten, dass der höchste CO2-Gehalt 52 Mio. Jahre nach dem PETM auftrat (siehe Abbildung 5). Sie haben zwei CO2-Schätzungen aus diesem Zeitraum: 1.868 ppm (1.092 – 3.501 ppm) und 659 ppm (439 – 878 ppm). Erhöhte CO2-Werte gab es von 54 bis 32 Ma und liegen im Durchschnitt bei 800 ppm. Die fehlende Korrelation zwischen dem CO2-Anstieg und der Temperatur im Zeitraum von 52 bis 57 Ma ist in Abbildung 4 deutlich zu erkennen.
[Hervorhebung vom Übersetzer]
Abbildung 5. Verschiedene Schätzungen der CO2-Konzentration im Känozoikum. Nach: (Beerling & Royer, 2011).
Während des PETM können wir sicher sein, dass die CO2-Konzentration nur geringfügig höher war als heute, nicht hoch genug, um ein signifikanter Faktor für die Erwärmung zu sein, wie im AR6 anerkannt wird (IPCC, 2021, S. 5-14). Wir haben keine Ahnung, wie schnell es sich im PETM erwärmt hat oder wie schnell der CO2-Anstieg im Vergleich zu heute war, da die Schätzungen Tausende bis Hunderttausende von Jahren auseinander liegen.
Der IPCC will das PETM als Beispiel dafür verwenden, was heute passieren kann, räumt aber ein, dass das Vertrauen in die Menge des während des PETM freigesetzten Kohlenstoffs gering bis mittel ist und dass der aus ihm abgeleitete CO2-Anstieg nur die Hälfte der geschätzten Erwärmung während dieser Zeit erklären kann (IPCC, 2021, S. 5-14). Sie versuchen auch, bisher ohne Erfolg, die globalen Temperaturen während des PETM zu modellieren. Ihre Modelle der CO2-Auswirkungen auf das Klima während des PETM und anderer ausgewählter Zeiträume sagen die beobachtete Erwärmung nicht voraus, so dass man vernünftigerweise zu dem Schluss kommen könnte, dass die Modelle nicht funktionieren. Im AR6 wird jedoch festgestellt, dass dies bedeutet, dass sich die Rückkopplungen auf die Oberflächentemperatur mit der Oberflächentemperatur ändern. Die Rückkopplungen haben also Rückkopplungen (IPCC, 2021, S. 7-78). Sie glauben nicht, dass die Modelle falsch sein können, sondern kommen zu dem Schluss, dass wir einfach einen weiteren Faktor einführen müssen. Dies ist Karl Poppers Definition von Pseudowissenschaft, eine Hypothese, die nicht falsifiziert werden kann. Das PETM ist eine interessante Zeit in der Erdgeschichte, aber die Ursachen für die Erwärmung, den niedrigeren pH-Wert der Ozeane, das begrenzte Aussterben von Meerestieren und die zunehmende Vielfalt der Säugetiere sind unklar. Eines ist sicher: Das PETM ist kein Analogon für heute.
The bibliography can be downloaded here.
Link: https://andymaypetrophysicist.com/2021/08/18/the-paleocene-eocene-thermal-maximum-or-petm/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Australier im Galopp für die Freiheit: „Sie können uns nicht alle verhaften!“
Es ist wohl DAS Bild der Proteste in Australien am Wochenende. Dort gingen neuerlich abertausende Menschen auf die Straße, um gegen die Verschärfung und Verlängerung des völlig überzogenen Lockdowns oder der regionalen Reise-Sperren zu protestieren. Fast schon todesmutig reitet ein Mann voraus und fordert die Menschen auf, Widerstand gegen eine willkürliche Beschränkung der Bewegungsfreiheit im Land zu leisten.
- Mitten im von den Maßnahmen hart getroffenen Ort formierte sich ein Nest des Widerstands: Tausende demonstrierten für die Freiheit
- Ein Reiter rief zum Widerstand auf: „Überschreitet die Grenze! Sie können uns nicht alle verhaften!“
- Festnahmen wegen Verstöße Maskenpflicht und Demo-Organisation ins Sydney bzw. Melbourne – horrende Strafen und eskalierende Politiker und Polizisten
Mutiger Reiter: „Sie können uns nicht alle verhaften!“
Die Szene spielte sich in Coolangatta ab, einer 6.000-Seelen-Gemeinde im Bundestaat Queensland direkt an der Grenze zum Bundesstaat New South Wales. Für den Ort ist die Schließung der Binnengrenze auch wirtschaftlich ein Fiasko, viele Kleinunternehmer fürchten um ihre Existenz und die Früchte ihres Lebenswerks. Umso hitziger ist die Stimmung im Ort, umso größer die Forderung, den schikanösen Maßnahmen ein baldiges Ende zu setzen.
Filmmitschnitte zeigen einen Mann, der sich hoch zu Ross an die Menge wendet. Laut örtlichen Medien versammelten sich in der beschaulichen Kleinstadt weit über 2.000 Menschen zur Freiheitsdemo. Der unbekannte Reiter ruft dabei: „Alle hier: Überschreitet die Grenze! Sie können uns nicht alle verhaften!“ Nach seinem Appell reitet er unter tosendem Applaus die Straße entlang, die offenbar in Richtung der Bundestaaten-Grenze führt.
Braveshart pic.twitter.com/dUFIswwEmf
— Ryan Fitzgerald (@FitzySA) August 22, 2021
Menschen dürfen ihr Zuhause nur mit Maske verlassen
Während die Grenze zwischen Queensland und South Australia seit wenigen Tagen wieder für Bürger passierbar ist, bleibt New South Wales – dort liegt die größte australische Stadt Sydney – weiterhin Sperrgebiet. Die Menschen dort befinden sich in einem besonders üblen Lockdown, der seit dem heutigen Montag noch strenger ist. Nun dürfen Menschen nicht einmal mehr ohne Maske ihr Haus verlassen – es sei denn, sie treiben Sport. Dieser wiederum kann unter gewissen Umständen auf eine Stunde pro Tag beschränkt werden.
Noch strenger sind die Restriktionen mittlerweile sogar in Victoria, jenem Bundesstaat, in dem Melbourne liegt. Dort benötigen Menschen etwa ein offizielles Bestätigungsdokument um überhaupt noch zur Arbeit zu dürfen. Wie im benachbarten New South Wales befinden sich die Menschen seit nahezu zwei Monaten im Lockdown – geplant waren ursprünglich zwei Wochen. Die damals nahezu nicht existenten Fallzahlen stiegen aber trotz oder gerade wegen des Lockdowns an – auf eine 7-Tages-Inzidenz von 20,8 Fällen.
Politik und Polizei eskalieren weiter gegen Proteste
Die Ordnungskräfte sowie die Politik gehen indes mit eiserner Hand gegen Bürger vor, die von der Corona-Diktatur in ihrem Land genug haben. Wie Wochenblick berichtete, muss ein Mann wegen seiner Organisation von Protesten jetzt sogar monatelang ins Gefängnis. Schon im Vorfeld der Demonstrationen am Wochenende wurde vor hohen Geldstrafen gewarnt – und diese wurden auch in die Tat umgesetzt. Es kam zu mehreren hundert Festnahmen, größtenteils wegen Missachtung der Maskenpflicht im Freien, sowie unzähligen Strafbescheiden in Höhe von umgerechnet mehr als 3.000 Euro.
Dabei versuchen sich die Regierung und die eigentliche politische Opposition gegenseitig mit markigen Ansagen zu übertreffen. Als Polizisten im Juli die Proteste teilweise brutal niederknüppelten, galt die öffentliche Kritik nicht etwa den Beamten, sondern den Demonstranten. David Elliott, der Polizeiminister von New South Wales, stellte daraufhin sogar ein Sondereinsatzkommando zusammen, dessen Hauptaufgabe es war, sämtliche Teilnehmer der regierungskritischen Proteste zu identifizieren und für die Abstrafung und juristische Verfolgung herzurichten.
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Francis A. Boyle: Anthony Fauci und die CEOs der Pharmakonzerne gehören hinter Gitter
Francis Boyle ist Professor für internationales Recht an der Universität Illinois. Er gilt als Spezialist für biologische Waffen. Boyle war unter anderem massgeblich an der US-Gesetzgebung zur Umsetzung des Übereinkommens über das Verbot biologischer Waffen beteiligt. Laut eigenen Angaben vertrat er in der Vergangenheit schon mehrfach juristisch Minderheiten in politischen Konflikten.
Für grosse Aufmerksamkeit sorgte Boyle bereits im Frühling 2020. Schon damals behauptete er als einer der ersten, dass es sich beim Virus SARS-CoV-2 um eine biologische Waffe handle. Gemäss Boyle sind unter anderem Anthony Fauci, der Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), sowie auch Peter Dazak von der EcoHealth Alliance mitschuldig daran, dass SARS-CoV-2 ausgebrochen sei. Sie hätten die Gain-of-function-Forschung nach Wuhan ausgelagert und jahrelang an der Entwicklung tödlicher Erreger mitgewirkt, darunter auch an SARS-CoV-2. Inzwischen wird auch unter Wissenschaftlern und Teilen der Mainstream-Medien offen darüber diskutiert (Corona-Transition berichtete).
Enorm besorgt ist Boyle nun angesichts der Impfkampagne. US-Präsident Joe Biden, ist Boyle überzeugt, werde demnächst die dritte Dosis der «Frankenstein-Schüsse» für obligatorisch erklären — so nennt der Professor für internationales Recht die mRNA-Injektionen. Boyle geht davon aus, dass die «Impfungen» zahlreiche Menschen töten werden. «Wenn dich die ersten beiden Schüsse noch nicht getötet haben, wird dich der dritte Schuss töten. Ganz sicher», sagte Boyle im Interview mit Alex Jones von Infowars (ab Min. 57:30).
Boyle plädiert vor diesem Hintergrund dafür, die Verantwortlichen für diese «Pandemie» juristisch zu verfolgen. «Wir müssen gegen die Leute vorgehen, die hinter der Pandemie stehen», so Boyle. Auch die Verantwortlichen, welche die «Frankenstein-Schüsse» vorantreiben, gehören in seinen Augen bestraft. «Diese Leute werden nicht vor Anklagen wegen Verschwörung und Mordes geschützt sein», so Boyle weiter.
Er zeigte zudem Strategien auf, wie die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden könnten. Der Professor für internationales Recht fordert eine Anklage gegen mehrere Leiter der US-Gesundheitsbehörden und weitere Verantwortliche — unter anderem gegen Anthony Fauci, Peter Dazak sowie gegen Francis Collins, den Direktor der National Institutes of Health (NIH).
Ins Visier nimmt Boyle auch die CEOs von Pfizer/BioNTech und Johnson & Johnson und Moderna. Diese müssten wegen Mordes vor Gericht gebracht werden. Boyle machte zudem auf Möglichkeiten aufmerksam, wie sich Militärangehörige, die sich nicht impfen lassen wollen, gegen die Gen-Injektionen zur Wehr setzen können.
Grosse Sorgen bereitet dem Professor auch die Politik gegen Regierungskritiker in den USA. Jeder, der Kritik an der Regierung äussere, sei inzwischen ein potenzieller «Terrorist». Auch er selbst werde inzwischen wie einer behandelt, erklärte er gegenüber Jones.
Enttäuschung über die Impfkampagne: Sogar der Mainstream verliert das Vertrauen
Dass sich sogenannte Verschwörungstheorien reihenweise als nackte Wahrheit herausstellen, ist in der Corona-Krise nichts Neues. Mit einem Nachlauf von ungefähr einem Jahr erweist sich fast alles als real, was zunächst ins Reich der Mythen, Fake-News und Spekulationen abgetan wurde: Wirkungslosigkeit der Masken, inszenierte Engpässe auf den Intensivstationen, ausgebliebene Übersterblichkeit, Grundrechtseinschränkungen für Nichtgeimpfte und faktischer Impfzwang. Und aktuell dann auch, immer evidenter, die fehlende Schutzwirkung der Covid-Impfstoffe.
Selbst die Mainstream-Medien blicken nach und nach durch, welche Scharade hier mit uns gespielt wird, und fallen zunehmend vom Glauben ab. In Deutschland wird dies vor allem bei den Zeitungen des Springer-Verlags deutlich; hier unterscheidet sich die kritische bis offen ablehnende Berichterstattung von „Bild“ (wie auch seines am Sonntag gestarteten TV-Kanals „Bild Live“) inzwischen kaum mehr von der inhaltlichen Tendenz der freien Medien. Und in der Schweiz ist es die altehrwürdige „Neue Zürcher Zeitung“, die zwar seit Beginn meist unabhängig-distanziert auf die Begleitumstände der sogenannten Pandemie geblickt hat, doch mittlerweile auf offene Konfrontation zur allgemeinen Impfdoktrin geht und den Finger in die Wunde legt.
So stellt die NZZ in einem Beitrag von Montag die ketzerische Frage, ob Hersteller von Impfstoffen nicht „zu viel versprochen“ haben – angesichts des Faktums, dass die bislang (alleine in Deutschland über 100 Millionen Mal verabreichten) Vakzine gegen Covid-19 bei weitem nicht so wirksam sind, wie es zu Beginn der Massenimpfungen in Aussicht gestellt wurde. Das Blatt spricht von einem „Rechtfertigungsdruck“ für Big Pharma und bringt es auf den Punkt: Von der versprochenen „Freiheit“, die die Impfkampagne bringen sollte, kann keine Rede sein.
Entzauberte Versprechungen
Insbesondere dort nicht, wo diese bereits im Geiste der politischen „1G“-Priester durchexerziert ist. Zum Beispiel im einstigen Impf-Vorzeigeland Israel, wo die Pandemie „alles andere als unter Kontrolle“ ist. „Es hatte weltweit als erster Staat mit Massenimpfungen begonnen und beinahe ausschliesslich auf das Vakzin der Pfizer-Gruppe und von deren deutschem Partner Biontech gesetzt… Obschon inzwischen fast 80% der israelischen Bevölkerung im Alter von über zwölf Jahren vollständig geimpft sind, ist die Anzahl der Neuansteckungen in den vergangenen Wochen rapide gestiegen“, schreibt die Zeitung.
Noch vergangenen Monat hatte sich der Biontech-Vertriebspartner Pfizer unter Berufung auf Studien noch damit gebrüstet, man habe mit dem Wirkstoff Comirnaty „eines der mächtigsten Werkzeuge“ mit einer 97-prozentigen Wirksamkeit geschaffen. Die unbescheidene Verherrlichung wurde auch diese Woche beim Besuch von Angela Merkel im Biontech-Werk im hessischen Marburg im Beisein des Gründerehepaars Ugur Sahin und Özlem Türeci fast wortgleich wiederholt. In Israel hingegen ist diese anfangs regierungsamtlich geteilte Euphorie verflogen: Schon vor drei Wochen hatte Sharon Alroy, die Chefin des staatlichen israelischen Gesundheitsdienstes, gegenüber dem US-Sender CBS ernüchtert festgestellt, die Hälfte der derzeit explodierenden Neuinfektionen entfalle auf Geimpfte.
Jenseits der Lobbyarbeit stellen sich nun unbequeme Fragen. Das bislang der Impfpolitik auch in Deutschland und Österreich zugrundeliegende Theorem der Herdenimmunität ist nämlich gründlich entzaubert: Wie sich zunehmend herausstellt, sind es nämlich nicht nur Personen ohne Impfschutz, die, frisch infiziert, andere anstecken, sondern „auch solche, die das Pech haben, geimpft zu sein und dennoch zu erkranken“, so die NZZ, und weiter: „Ein solches Szenario war der Weltöffentlichkeit noch vor wenigen Monaten nicht in Aussicht gestellt worden. Es hiess vielmehr, dass Geimpfte entscheidend dazu beitragen würden, eine stärkere Verbreitung des Virus zu verhindern.“ Tatsächlich sehe sich die Pharmaindustrie nun mit der „unangenehmen Frage“ konfrontiert, ob sie nicht im Kampf gegen die Pandemie „…eine Waffe anpries, deren Wirksamkeit bescheiden oder die gar kontraproduktiv ist.“
Es gibt kein Zurück mehr für die Lobby
Dass es kein Schutz vor Ansteckung sein soll, den Impf-Fans ursprünglich von den Vakzinen erwarteten, sondern nur Schutz vor schweren Verläufen oder Tod, war bereits ein Dämpfer, der zu einer generellen weltweiten Neubewertung der Impfung und der um sie betriebenen staatlichen de-facto-Zwangspropaganda hätte führen müssen. Doch da waren die Multi-Milliarden-Aufträge der meisten Regierungen, die größte öffentlich-private Geldverschiebung der jüngeren Geschichte, die etwa das mittelständische Laborunternehmen Biontech auf einen Börsenwert von 150 Milliarden Dollar katapultierten, bereits erteilt und eine Maschinerie, an der so viele mitprofitieren, bereits am Laufen. Es gab kein Zurück mehr. Inzwischen ist das einzige, was Geimpfte erhoffen können, bestenfalls noch eine statistisch etwas höhere Chance auf mildere Verläufe – obwohl die Hospitalisierungszahlen geimpfter schwer Erkrankter selbst dies zunehmend fraglich erscheinen lassen.
Gerade aus diesem Grund übt sich nun sogar die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Zurückhaltung oder deutlicher Ablehnung, was den blindwütigen Versuch der Impflobby betrifft, nach der Devise „Jetzt erst recht“ mit der dritten Spritze und weiteren Auffrischungsimpfungen das versuchen herbeizuimpfen, was die ersten beiden Dosen schon nicht vermochten. Bei der WHO, so die NZZ, sei man „nicht erbaut über das Vorpreschen der USA sowie anderer Industrieländer wie Israel, Grossbritannien, Frankreich und Deutschland, die planen, schon in den nächsten Wochen und Monaten im grossen Stil Auffrischimpfungen zu verabreichen“. Durch aktuellen Datenlage werde die Notwendigkeit dieses Schritts „nicht gedeckt“, so die UN-Vertreter vergangene Woche. (DM)
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Das Bewusstsein über die regenbogenbunte Euro-Gestapo sickert in den Mainstream ein
Der Titel verspricht mehr, als wirklich los ist, da es leider nur um den Mainstream in England geht. Dort aber erschien nun im nicht gerade unbedeutenden Spectator ein Artikel über die regenbogenbunte Euro-Gestapo, nachdem der als „kontrovers“ eingestufte YouTuber Carl Benjamin den Anfang gemacht hatte und ein längeres Interview über das Thema führte, das ich in zwei Artikeln ausführlich behandelt habe (Teil 1, Teil 2). Zusammengefasst geht es um einen (offenbar auch bei uns) unter dem Banner der LGBT-Ideologie laufenden Putsch durch eine EU-hörige Polizei mitsamt Geheimakten, Rufmord und sonstigen Stasimethoden. Der Ton des Spectator darüber ist nachvollziehbar zurückhaltend, inhaltlich aber kommt das notwendige darüber zur Sprache. Zumindest in Großbritannien könnte dem kulturlinken Totalitarismus gerade noch rechtzeitig ein Riegel vorgeschoben werden.
The Spectator: Die Verfolung von „Nicht-Verbrechen“ durch die Polizei zeigt die dunkle Seite der Regenbogenpolizei
Der große Linksrutsch bei der britischen Polizei [auf Englisch „woke“ genannt] muss wirklich der schrägste und auch ärgerlichste Aspekt des tobenden Kulturkampfes sein. Während die Messerkriminalität weiter zunimmt, scheint die Polizei an der Front für das Präsentieren der guten Gesinnung geradezu überlastet zu sein.
Man nehme nur einmal die Einführung von Regenbogenstreifenwagen. Seit einiger Zeit stiftet die Polizei bei den Bürgern Verwirrung, indem sie mit Streifenwagen auf Patroillie geht, auf denen großflächig mit der Regenbogenfahne der LGBT-Bewegung prangt. Die Verwunderung darüber war offenbar so groß, dass sich die LGBT-Verantwortliche im nationalen Polizeirat dazu genötigt sah, bei Instagram eine Erklärung darüber abzugeben.
In dem fraglichen Video informiert uns die stellvertretende Polizeichefin Julie Cooke – ganz in Regenbogenfarben getaucht – dass die farbliche Neugestaltung der Streifenwagen gar nicht teuer sei und es sich lohne, weil die Autos dazu beitragen würden, „unserer LGBT+-Gemeinschaft und auch anderen unterrepräsentierten Minderheitengruppen die nötige Zuversicht zu geben“, um sich an der Meldung von Hassverbrechen zu beteiligen. Die fraglichen Streifenwagen bezeichnet Cooke dabei sogar als „Hassverbrecherautos“.
Herablassend und dumm
Cooke scheint der Ansicht zu sein, das langjährige Misstrauen bestimmter Bevölkerungsgruppen gegenüber der Polizei – also nicht nur LGBT-Personen, sondern auch alle anderen „unterrepräsentierten Gruppen“ – mit Hilfe einer kostengünstigen, schwulenfreundlichen Lackierung für die Streifenwagen beseitigen zu können. Sicherlich sollte sich die Polizei bei Minderheiten stets um gute Beziehungen bemühen. Dieser Ansatz aber ist einfach nur dumm und herablassend.
Wesentlich bedeutender an der Angelegenheit ist aber die Tatsache, dass hinter diesem oberflächlichen Ansatz bei der Öffentlichkeitsarbeit eine weit größere Bedrohung für die Freiheit aller Bürger lauert – und zwar unabhängig davon, ob jemand schwul, hetero, schwarz oder weiß ist. Denn wie sich in den letzten Jahren immer wieder gezeigt hat, laufen die von der Polizei so hartnäckig verfolgten „Hassverbrechen“ oft nur auf „anstößige“ Worte hinaus.
Die Zahl polizeilich gemeldeter Hassdelikte hat sich in den letzten Jahren mehr als verdoppelt. Wie der Telegraph jedoch feststellt, beschränkt sich die Polizei heute nicht mehr auf genuine Hasskriminalität, sondern verfolgt im Internet und jenseits davon gezielt auch Aussagen ohne strafrechtlichen Hintergrund, die dann als „nicht kriminelle Hassvorfälle“ erfasst werden. Zwischen 2014 und 2019 wurden insgesamt 120.000 Stück davon bearbeitet.
Das Erweitern der polizeilichen Arbeit auf „Nicht-Kriminalität“ ist dabei exakt so dystopisch, wie es sich anhört. Nach Angaben des Polizeihochschule werden Hassvorfälle ohne strafrechtlichen Hintergrund immer dann erfasst, wenn zwar „keine Straftat vorliegt, das Opfer oder eine andere Person allerdings der Ansicht ist, dass der Vorfall ganz oder teilweise durch Feindseligkeit motiviert war“ und das Ziel darin bestand, die Religion, die Rasse oder das Geschlecht einer Person herabzuwürdigen.
Manipulation von Führungszeugnissen
Eingeführt wurde die Kategorie mit dem Ziel, Unruhestifter zu erkennen, noch bevor sie möglicherweise ein echtes Verbrechen begehen – so etwas wie Noch-Nicht-Kriminelle, wenn man so möchte. Im Ergebnis jedoch hat dieses Vorgehen eine abschreckende Wirkung auf die freie Meinungsäußerung, da jede Person jeden anderen für jede Art von Äußerung anzeigen kann, die diese Person als anstößig empfindet. Mehr noch erden derartige Anzeigen in das Führungszeugnis des mutmaßlichen Täters aufgenommen, was zur Folge hat, dass diese bei erweiterten Hintergrundüberprüfungen in der Akte einer Person auftauchen.
Der berüchtigtste Fall ist der von Harry Miller, der in dieser Hinsicht mit der Polizei in Konflikt geriet, nachdem er bei Twitter einen Limerick weiterverbreitete, der sich über Transsexuelle lustig machte. Millers Fall ist nur einer von vielen, darunter auch hochkarätigen. Im Jahr 2017 beispielsweise wurde auch bei der damaligen Innenministerin Amber Rudd ein solcher Eintrag in ihrem Führungszeugnis erfasst, nachdem sie eine Rede über die Einwanderung hielt. Der Verantwortliche für den Eintrag, der das „Vergehen“ von Rudd meldete, gab später sogar zu, dass er den Inhalt der Rede nicht wirklich kannte.
Die Kategorie der „Hassvorfälle ohne strafrechtlichen Hintergrund“ wurde an der Polizeihochschule erfunden, eine Rechtsgrundlage dafür gibt es nicht. In Verbindung mit den vielen bereits gesetzlich niedergeschriebenen Sprachvorschriften hat dies dazu geführt, dass Polizisten das mutmaßliche Falschdenken mit einem alarmierendem Eifer nachgehen.
Schrill und gefährlich
Die Polizei von Merseyside etwa geriet im Februar in die Schlagzeilen, nachdem sie mit einer an einem Van festgemachten großen Plakatwand an die Öffentlichkeit ging, auf der zu lesen war: „Beleidigungen sind eine Straftat“. Selbstverständlich zierte das Plakat auch eine Regenbogenflagge. Im Nachhall der Aktion musste die Polizei in Klarstellung zugeben, dass Beleidigungen keine Straftat sind.
Das ist die dunkle Seite der Regenbogenfahne. Eine derartige Präsentation der guten Gesinnung ist nicht nur irritierend und herablassend, sondern führt auch dazu, dass sich die Polizei in unverhältnismäßiger Weise Übergriffe leistet, dass es manchmal sogar komisch wird: 2019 veröffentlichte die Polizei von Gwent bei Facebook ein Fahndungsfoto eines Drogendealers und bat die Öffentlichkeit um Informationen über seinen Aufenthaltsort. Das Foto begann rasch, in den Sozialen Netzwerken die Runde zu machen, weil sich die Nutzer über den Haarschnitt des Dealers lustig machten. Die Polizei drohte daraufhin mit strafrechtlichen Ermittlungen wegen Beleidigung.
Die kulturlinke Dominanz ist so groß, dass selbst die Polizei – immerhin eine Institution, die linke Aktivisten gerne abschaffen würden – das Bedürfnis verspürt, sich dem herrschenden Zeitgeist zu beugen. Es ist mehr als nur bedenklich, dass die Prioritäten bei der Polizei inzwischen so weit verrückt sind, dass Nicht-Kriminelle für sie genauso wichtig geworden sind wie Kriminelle, während die Aufrechterhaltung von „Safe Spaces“ genauso bedeutend ist wie die genuine Sicherheit der Menschen.
Quelle Titelbild
Jacques Guillemain: Frankreich ist Geisel seiner eigenen Minderheiten
Nicht dem einwanderungsfreundlichen Diktat Brüssels nachgeben!
Von László Szőcs
Nationen, die sich weigern, die Bedrohung durch den Islam anzuerkennen, setzen sich einer tragischen Zukunft aus, sagt Jacques Guillemain, ein ehemaliger Kampfpilot der französischen Luftwaffe und Publizist, dessen neues Buch Macron, Frankreichs schlimmster Totengräber in seinem Land erschienen ist. Guillemain zufolge hat die im Namen der politischen Korrektheit durchgeführte Gehirnwäsche der französischen Elite irreversiblen Schaden zugefügt, und nur wenige Menschen sehen die Bedrohung durch die Masseneinwanderung so wie Viktor Orbán in Ungarn. Hier ein Interview Guillemains mit der ungarischen Tageszeiotung Magyar Nemzet.
– Als Kampfpilot, der für die Französische Republik gekämpft hat, haben Sie nun ein sehr kritisches Buch über den Präsidenten der Republik geschrieben. Handelt es sich um eine Revolte der Uniformierten oder um etwas anderes?
– Kein Aufstand der Uniformierten, sondern ein persönlicher „Hilferuf“, in dem ich die Politik von Emmanuel Macron entlarve, der uns in eine Selbstidentitätskatastrophe und ein rassistisches Chaos führt, indem er Frankreich zum Abfluss für das ganze Elend der Welt macht. Wenn man seinem Land fünfundzwanzig Jahre lang gedient hat und dann mit der aktuellen Degradierung konfrontiert wird, hat man keine andere Wahl, als sich gegen diejenigen aufzulehnen, die unsere tausendjährige Nation zerstören. In Ungarn sind Sie in der glücklichen Lage, einen vernünftigen Führer zu haben, der genau weiß, wohin die Masseneinwanderung, die unserer Kultur und unseren jüdisch-christlichen Wurzeln völlig fremd ist, führen kann. Allerdings weist seine Frage auf ein echtes Problem hin. Ich schrieb das Buch im April, was sich als unheilvoll erwies, denn wenige Tage später warnten Generäle in einem offenen Brief an die Regierung vor einer Einwanderungskatastrophe, die uns in den Abgrund stürzen würde, wenn sich nichts änderte. Dieser fantastische Meinungsartikel wurde von sechzig Generälen und Tausenden von Soldaten, darunter auch Soldaten im Ruhestand, unterzeichnet und löste ein großes Echo aus, das die Machthaber zutiefst deprimierte. In der Tat: Die Streitkräfte sind besorgt, und sie sagen es laut, sowohl die Offiziere im Ruhestand als auch viele aktive Offiziere, die ihre Zustimmung zum Ausdruck gebracht haben, indem sie ihre Namen geheim halten.
– Was ist heute das größte Problem Frankreichs und wer ist dafür verantwortlich? Sie nennen Macron den schlimmsten Totengräber, aber wer sind die anderen? Und welche Lösungen schlagen Sie vor?
– Das Hauptproblem, das auch das Überleben Frankreichs bedroht, ist die seit Jahrzehnten anhaltende außereuropäische Einwanderung, die eine tiefe Kluft in unserer Identität und eine Islamisierung verursacht, die langsam zur Spaltung des Landes führt. Ganze Stadtteile sind zu „Mini-Kalifaten“ geworden, wie einige Polizisten sie nennen. Dieser Einwanderungswahnsinn macht uns kaputt und zieht das Land in den Abgrund. Viele Muslime wollen sich nicht integrieren und wollen uns ihre Lebensweise aufzwingen. Drei Viertel unserer jungen Muslime stellen die Religion über die Republik, d.h. die Scharia (islamisches Recht) über die Verfassung! Frankreich könnte nicht in größerer Gefahr sein. Die Kriminalität hat sich in einem halben Jahrhundert verfünffacht und macht Frankreich, das 1960 noch eine Insel des Friedens war, zu einem der gefährlichsten Staaten Europas. Jeden Tag sind wir tausend nicht gezielten Angriffen und hundertzwanzig Messerangriffen ausgesetzt, und wir leben unter der ständigen Bedrohung des Terrorismus. Die Verantwortung dafür liegt bei unseren führenden Politikern und Eliten, sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite, die die Schleusen für die Einwanderung so weit geöffnet haben, dass sie die Kontrolle über die Situation verloren haben. Alle Präsidenten, die auf General Charles de Gaulle folgten, haben sich des Ausverkaufs unseres Landes schuldig gemacht. Sie alle sind die Totengräber Frankreichs, aber Macron hat dieses Ventil in einer noch nie dagewesenen Weise geöffnet. Jedes Jahr kommen eine halbe Million Einwanderer, legale und illegale. Auch werden diejenigen, deren Asylantrag abgelehnt wurde, nicht abgeschoben. Mit einer Geburtenrate von weniger als 200.000 Neugeborenen pro Jahr ist die große Bevölkerungsfluktuation keine rechtsextreme Fantasie, sondern unbestreitbare Realität. Was ist die Lösung? Ausweisung illegaler Einwanderer, Schließung der Grenzen, Abschaffung der Familienzusammenführung, der Staatsbürgerschaft durch Geburt in Frankreich, der doppelten Staatsbürgerschaft und Beibehaltung der Sozialleistungen nur für Franzosen. Abschaffung der Bevorzugung von Ausländern. Der Islam muss in den privaten Bereich verbannt werden, und man muss dem anti-republikanischen islamistischen öffentlichen Diskurs rücksichtslos entgegentreten. Schließlich ist es unerlässlich, unserer Polizei die Macht zurückzugeben, die ihr entzogen wurde, und den Rebellen, die in unseren Städten nach ihren eigenen Gesetzen leben, Ordnung zu verschaffen. Unsere Polizei hat die Anweisung, in bestimmten Vierteln nicht einzugreifen, weil sie Unruhen befürchtet. Eine einfache Kontrolle und Durchsuchung kann dazu führen, dass Stadtteile in Flammen aufgehen, Autos in Brand gesetzt werden und Plünderungen stattfinden.
Jacques Guillemain
– Kürzlich sagten Sie einer französischen Zeitung: „Hätten wir vor vierzig Jahren auf Jean-Marie Le Pen gehört, anstatt ihn zu verteufeln, stünde Frankreich jetzt nicht am Abgrund. Was meinen Sie damit?
– Le Pen hatte vor allen anderen Recht, als er in den 1980er Jahren die Alarmglocken läutete, aber die Eliten weigerten sich, dies anzuerkennen. Das Land ist in Gefahr, und die Franzosen stehen an erster Stelle – so lauteten seine Slogans. Sie hier in Ungarn wissen sehr gut, wie gut diese Botschaften begründet waren. Beugen Sie sich niemals dem einwanderungsfreundlichen Diktat aus Brüssel! In Frankreich hingegen ist der intellektuelle Terrorismus eine totalitäre Maschinerie, die Le Pen im Namen der Koexistenz und des Antirassismus dämonisiert hat. Wir sehen das Ergebnis. Vierzig Jahre später befindet sich Frankreich in einem Zustand des fortgeschrittenen Zerfalls und ist zur Geisel seiner Minderheiten geworden.
– In einem der Vorworte zu Ihrem Buch bezeichnen Sie sich selbst als einen populistischen Aussätzigen. Was bedeutet das für den französischen Kontext?
– Es ist eine Anspielung auf eine Rede Macrons, in der er den „populistischen Aussätzigen“ als Krebsgeschwür des Landes anprangert. Für ihn sind Nation und Heimat überholte Werte, die im Namen von Globalismus und Multikulturalismus dem Untergang geweiht sind. Er ist mehr Europäer als Franzose. Für Macron bin ich, ein Patriot, der seine jüdisch-christlichen Wurzeln und seine griechisch-lateinische Kultur verteidigt, also nur ein populistischer Aussätziger, den es zu bekämpfen gilt.
– Wer wird die Präsidentschaftswahlen 2022 gewinnen? Hat Marine Le Pen eine Chance? Wen unterstützen Sie?
– Das ist eine schwierige Frage, aber wir wollen es hoffen. Nur wenige Kandidaten sind sich der großen zivilisatorischen Herausforderung bewusst, vor der wir stehen. Vierzig Jahre Gehirnwäsche im Namen der politischen Korrektheit haben unseren Eliten irreversiblen Schaden zugefügt. Le Pen hat sich im Präsidentschaftswahlkampf 2017 Illusionen gemacht. Leider ist sie in der Fernsehdebatte gegen Macron zusammengebrochen und hat der Welt ihre dramatischen Schwächen vor Augen geführt. Dies war meiner Meinung nach eine nicht wiedergutzumachende Katastrophe. Mein Unterstützer wird demnächst seine Kandidatur bekannt geben, und wenn er gewinnt, kann ich Ihnen versichern, dass wir Frankreich in einigen Jahren nicht wiedererkennen werden. Er ist ein brillanter, mutiger und entschlossener Mann, der sich der Probleme des Landes voll bewusst ist und weiß, was zu tun ist. Er ist das genaue Gegenteil von Macron. Éric Zemmour, der hervorragende Journalist, der sich in der Geopolitik und im Weltgeschehen bestens auskennt und das Herz und die Seele Frankreichs ist. Es ist ein Land, das vor allem tief geliebt werden muss, wenn es gerettet werden soll. Wir müssen einen existenziellen Kampf führen. Die Wiege unserer Zivilisation steht nicht in Mekka, sondern im alten Rom und Griechenland. Diejenigen Völker, die sich weigern, die vom Islam ausgehende Bedrohung anzuerkennen, setzen sich einer tragischen Zukunft aus.
„Die Einwanderungspolitik ist ein nationales Recht – die einzelnen Völker haben das Recht zu bestimmen, mit wem sie leben wollen, um sich gegen die Invasion der Einwanderung zu wehren. Ich bin in dieser Sache auf der Seite Ungarns“, sagte Éric Zemmour vor zwei Jahren in einem Interview mit Magyar Nemzet. Er ist einer der meist zitierten französischen Intellektuellen und sagte, dass es in Frankreich bei den derzeitigen Trends bis 2030 10–12 Millionen Muslime geben könnte. Aber die nicht-französische Bevölkerung muss das kulturelle Modell akzeptieren, das sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt hat“, fügte er hinzu.
Quelle: Magyar Nemzet
Bidens radikale Willkommenspolitik: US-Grenzschützer sind moralisch am Ende
Alarmstimmung beim US-Grenzschutz! Die Leute sind total demoralisiert, fast jeder Mitarbeiter ist deprimiert und „innerlich fast tot“. Denn sie können ihre eigentliche Arbeit nicht mehr erledigen und müssen zusehen, wie Migranten illegal die Grenzen überschreiten und deren Fälle dann -möglichst wohlwollend! – bearbeiten. Mit seiner Willkommens-Politik fährt der linke US-Präsident, Joe Biden, gezielt die Sicherheit des Landes an die Wand. Allein im Juli gab es die höchste Zahl illegaler Grenzübertritte seit 20 Jahren.
- US-Grenzschützer sind moralisch am Ende
- Joe Biden verhindert ihre eigentliche Arbeit
- Corona infizierte Migranten werden im Land verteilt
- Die nationale Sicherheit steht auf dem Spiel
- Die Grenzbeamten werden zum Schweigen gezwungen
- Mehrere mutige Grenzbeamte packten trotzdem aus
- Politiker fordern Rücktritt von Heimatschutz-Minister
Gezielte Behinderung des Grenzschutzes
In einem ausführlichen Interview mit dem Washington Examiner berichtet ein Sprecher der zuständigen Gewerkschaft über das Desaster, das Biden nach der Entsorgung der strengen Trump-Gesetze, in nur wenigen Monaten auslöste. Allein im Juli wurden – laut offiziellen Zahlen – 213.000 Ausländer angehalten, die illegal US-Boden betraten. Grenzschützer wissen, dass noch viel mehr Personen unentdeckt die Grenze passieren. Der erdrückende Migrantenstrom könne nicht mehr bewältigt werden. Hunderte Grenzer wurden von ihren Posten abgezogen. Allein 60 Prozent der illegalen Übertritte finden in Texas und New Mexico statt. Mehr als die Hälfte der Grenzschützer in Texas müssen „Innenarbeit“ erledigen – also die Fälle der Festgehaltenen abarbeiten
Einladung an Terroristen und Schlepper
Das führte dazu, dass auf einem 245 Meilen langem Abschnitt an der südwestlichen US-Grenze nur 12 Grenzkontrolleure patrouillieren – ein Rekordtief, berichtet der Examiner. So sind, zeitweise, am sehr geschäftigen Grenzübergang von McAllen, in Texas, nur ein Mann mit einem Hund vor Ort, weil alle anderen Beamten etwa für Papierkram und den Transport illegal eingedrungener Migranten benötigt werden. Das ist besonders beunruhigend, weil bekannt ist, dass die durchlässigen Grenzen von Drogenschmugglern und Terrorverdächtigen ausgenutzt werden. Laut Rodney Scott, den die Biden-Regierung Anfang August als Grenzschutz-Chef ablöste, reisen Personen, die auf der Terroristen-Liste des FBI stehen, in einem noch nie dagewesenen Ausmaß in die USA ein. „Die Mission ist nicht mehr ‚Abschrecken, Aufspüren, Festhalten‘, sagte ein Beamter. Es heiße vielmehr „warten bis alle die Grenze überschritten haben, sie dann zum Bahnhof bringen und ihre Fälle abarbeiten“. Man brauche mehr Beamte im Feld, nicht im Krankenhaus oder in der Bürokratie. Ebenso mehr Geheimdienst-Mitarbeiter zur Bekämpfung der Kartelle und Migrantenschlepper.
Trotz Corona-Infektion Migranten auf Städte verteilt
Noch Schlimmeres berichtet Mark Morgan, ein hochrangiger Grenzbeamter der Regierungen Obama und Trump: Die Biden-Regierung habe mindestens 40.000 illegal eingereiste Ausländer mit Corona-Infektion, in diversen US-Städten abgesetzt. Viele der im Grenzeinsatz tätigen Beamten wurden in den Strafvollzug versetzt – in kleinere Einrichtungen, die mit dutzenden Migranten vollgepfercht sind. Laut Morgan starben seit Beginn der Pandemie 37 Bedienstete an einer Corona-Erkrankung. Berichte, wie diese, werden von der sonst so Corona-versierten Biden-Regierung unterdrückt.
Grenzbeamte zur Verschwiegenheit über Zustände gezwungen
Die 19.000 Mitarbeiter des Grenzschutzes dürfen, ohne Erlaubnis, nicht mit den Medien sprechen. Mutig: Fünf aktive Beamte und drei frühere hochrangige Beamte der Biden-Administration, packten gegenüber dem Examiner trotzdem aus. Laut jüngster Einwanderungsanalyse des Princeton Policy Advisors wird das Jahr 2021 sehr wahrscheinlich mit großem Abstand das schlimmste in der US-Geschichte im Hinblick auf Grenzproblematik sein. Immer mehr Politiker in US-Grenzstaaten fordern nun den Rücktritt von Heimatminister Alejandro Mayorkas.
Weiterlesen: Bidens radikale Willkommenspolitik: US-Grenzschützer sind moralisch am Ende
Hamburg treibt Ungeimpfte in die Armut: Verkürzte Gültigkeit von Tests

Diesmal nicht Södolfs Bayern, sondern Hamburg prescht mit der Umsetzung eines der fragwürdigsten Beschlüsse vor, die die Ministerpräsidentenkonferenz je beschlossen hat: Um all denen das Leben schonmal so schwer wie möglich zu machen, die sich nicht impfen lassen wollen oder können, wurde pünktlich mit der Einführung der gestrigen 3G-Kontrollorgien die bisherige Dauer von Corona-Antigentestergebnissen in der Hansestadt halbiert – von bislang 48 auf nun nur noch 24 Stunden. Zugleich wurden die PCR-Testergebnisse von 72 auf 48 Stunden heruntergesetzt.
Darüber berichtete gestern der „Norddeutsche Rundfunk“ (NDR). Wenn ab spätestens 10. Oktober die kostenlosen „Bürgertests“ von den Betroffenen selbst bezahlt werden müssen (und diese deutlich teurer werden dürften), ergeben sich vor allem für einkommensschwächere Menschen, deren angeblich „freie Impfentscheidung“ zu Ungunsten der Spritze ausfiel, kaum mehr zu schulternde Belastungen. Wenn diese überhaupt noch am gesellschaftlichen, sozialen und Freizeitleben teilnehmen möchten, kostet sie dies leicht über tausend Euro im Monat pro Kopf – wenn man nur von 25 Euro für einen Antigentest ausgeht und 80 Euro für einen PCR-Test, der schon jetzt von manchen Geschäften oder Gastronomen zur Einlassvoraussetzung gemacht wird.
Befreit von der Willkürmaßnahme der tagesaktuellen Tests sind nur unter 7-jährige sowie Schüler während der Dauer des Unterrichts. Die Folge dieses autoritären Hamburger Amoklaufs, der demnächst bald überall in Deutschland Realität werden dürfte, ist ein faktischer Impfzwang für all die, die sich ihre „Renitenz“ (als die die angebliche „Impffreiheit“, als Akt der körperlichen Selbstbestimmungm von den verlogenen Aposteln der neuen Unfreiheit verbrämt wird) nicht leisten können. Die anderen dürfen blechen – solange, bis dann „2G“ kommt, was ohnehin vorbereitet wird.
Denn auch in Hamburg werden bereits die Weichen gestellt, Kerngesunde, die ihre Nichtansteckung selbst durch Tests dokumentieren können, trotzdem überall auszuschließen – weil am Ende nur noch Impfung gelten darf; das zweite „G“ für Genesen wird dann ebenfalls bald Auslaufmodell werden und es bleibt am Ende „1G“. Schon berät der Senat im Michel über ein 2G-Modell, euphemisiert als „spezielle Angebote für Geimpfte und Genesene„. Vor allem will man Betreiber von Restaurants behördlich geradezu animieren, „künftig nur diese Personengruppe bewirten dürfen, wenn sie es denn wollen„, so der NDR zynisch. (DM)
Getarnt als Schulausflüge: Mit Bussen zum Impfzentrum
Eigentlich ist es kaum zu glauben, aber es ist wahr. Für Schüler wird es ab Herbst Schulausflüge zum Impfzentrum geben. Ganz stolz präsentiert der Gmünder Bezirkshauptmann die grenzwertige Idee. Es sei nötig, eine neue Strategie zu verfolgen, um die Impfquote unter den impffaulen Jugendlichen zu erhöhen.
- Neue Idee: Schulausflüge zum Impfzentrum ab Herbst
- Impfzentrum Gmünd sollte eigentlich geschlossen werden
- Jugendliche seien zu wenig geimpft
- Liste der Nebenwirkungen von Corona-Impfungen ist lang
- Nebenwirkungen der FDA bereits seit Oktober 2020 bekannt
- Jugendliche und Kinder erkranken kaum an Corona – das Risiko einer Nebenwirkung hoch
- keine Immunität durch die Impfung
- Warum wird derart aggressive Impfpropaganda betrieben?
Von Birgit Pühringer
Einen völlig neuen Weg in Sachen Impfung will man ab Herbst in Gmünd einschlagen. Schüler sollen künftig mit Bussen zum Impfzentrum gebracht werden – stattfinden wird das Ganze getarnt als Schulausflug. Im Speziellen geht es um das Gmünder Impfzentrum im Access Industrial Park. Wie die NÖN berichten hatte dieses mit 11. August seinen vorerst letzten Betriebstag. Um nicht kampflos schließen zu müssen, dürfte wohl die erschreckende und gruselige Idee der Schulausflüge entstanden sein. Auch als Pop-Up-Impfstraße, also Impfen ohne Termin, soll das Impfzentrum weiter seine Pforten öffnen.
Gruppenzwang soll den Weg zur Impfung ebnen
Welcher Schüler wird diesem unsäglichen Gruppenzwang standhalten und die Impfung ablehnen? Sollten Eltern ihre Kinder an diesen Schulausflügen nicht teilnehmen lassen, werden diese von vornherein als Impfverweigerer abgestempelt und an den Pranger gestellt. Jeder weiß, angefangen von den Lehrern über die Schüler, wer sich impfen lässt und wer nicht. Mobbing und Hänseleien sind vorprogrammiert. Aber damit müsse man sich, wenn es nach Bildungsminister Faßmann geht, ohnehin abfinden. Die miese Propaganda-Maschinerie auf Kosten der Jugendlichen und Kinder läuft also auf Hochtouren.
Bereits Ende Juni über 1,5 Millionen gemeldete Nebenwirkungen
So etwas hätte man sich nie vorstellen können. Eine derart persönliche Entscheidung in einem Gruppenverband offen darlegen zu müssen. Wo bleibt das Recht auf körperliche Unversehrtheit und der Datenschutz, vor allem der Schutz der Gesundheitsdaten? Impfungen, von denen die langfristigen Folgen unbekannt sind, mit massiven Gruppendruck unter die Leute zu bringen, könnte in einem Desaster enden. Bereits Ende Juni waren der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA über 1,5 Millionen Impf-Nebenwirkungen gemeldet worden. Die Hälfte davon seien als ernst einzustufen. Dabei würden laut Einschätzung nur etwa ein Prozent der Nebenwirkungen auch als solche erkannt, gemeldet und eingetragen werden.
Lange Liste der Nebenwirkungen bis hin zum Tod
Eine Liste der Nebenwirkungen lässt einen erschaudern: Lähmungen, Thrombosen, Rückenmarksentzündungen, Hirnhautentzündungen, Gehirnentzündungen, Herzmuskelentzündungen, Autoimmunerkrankungen und viele weitere Schäden bis hin zum Tod sind angeführt. Besonders brisantes Detail: diese Nebenwirkungen dürften der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA bereits im Oktober 2020 bekannt gewesen sein. Wochenblick berichtete. Und diese gefährlichen Vakzine sollen nun flächendeckend den Jugendlichen und in weiterer Folge den Kindern verabreicht werden. Zu welchem Nutzen?
Geimpfte ebenso ansteckend
Mittlerweile wurde in mehreren Studien bestätigt, dass Geimpfte ebenso ansteckend sind wie Menschen ohne Impfung. Sofern sich also Geimpfte mit der Delta-Variante anstecken, würden sie eine ähnlich hohe Viruslast in sich tragen wie Ungeimpfte. Sowohl durch die amerikanische Seuchenschutzbehörde CDC als auch durch die Oxford-Studie werden diese Ergebnisse veröffentlicht. Der Fremdschutz fällt als Argumentation hiermit aus. Auch immer mehr Fälle von Corona-Erkrankungen von Geimpften, auch mit Spitalaufenthalten einhergehend, werden bekannt. Womit auch der Eigenschutz als Argumentation wegfällt.
Einsatz bei Jugendlichen und Kindern – mehr Risiko als Nutzen?
Wozu wird also eine derart aggressive Impfpropaganda betrieben? Weshalb will man unbedingt die Jugendlichen und die Kinder impfen? Das Risiko für Kinder und Jugendliche an Corona zu erkranken, gar zu sterben, ist äußerst gering. Impfen aus Solidarität anderen gegenüber versagt als Argumentation ebenso wie Eigenschutz – das Risiko auf Nebenwirkungen trägt aber der Geimpfte.
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