Kategorie: Nachrichten
Trotz Zensur, Schikane und Werbeverbot: 300.000 Abonnenten auf Youtube
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Österreich: FPÖ fordert Garantie gegen Impfzwang
Der Parteichef der österreichischen FPÖ, Herbert Kickl, fordert von Bundeskanzler Kurz eine eidesstattliche Erklärung gegen Impfzwang. Dies gab Kickl auf einer Pressekonferenz am 11. August 2021 bekannt. Er bezog sich damit auf den steigenden Impfdruck auf die Bevölkerung.
Im Dokument, das Kickl nach eigener Aussage nach der Pressekonferenz einem Boten zur Überlieferung übergab, steht:
Ich, Sebastian Kurz, erkläre als Bundeskanzler der Republik Österreich an Eides statt, dass ich dafür garantiere, dass es in Österreich weder einen direkten noch einen indirekten Corona-Impfzwang gibt und dass nicht geimpfte Menschen, egal welchen Alters, keinen wie auch immer gearteten Repressalien oder Einschränkungen ausgesetzt werden dürfen.
Sollte ich dieses Versprechen brechen, so trete ich auf der Stelle zurück.
Kickl sagte, es gehe ihm darum, «den Bundeskanzler festzumachen». Kurz habe gesagt, dass es in Österreich keinen Impfzwang geben wird. Doch es gebe bereits in vielen Bereichen einen indirekten Impfzwang.
Er glaube, dass die österreichische Bevölkerung ein Recht darauf habe, hier Verbindlichkeit zu bekommen. Man wisse, dass man den Aussagen von Kurz in den Medien nicht glauben könne, so Kickl.
Impfung ist eine «never ending story»
Mit den «de facto Berufsverboten», die «weit über den Gesundheitsbereich» hinausgehen würden und dem Druck in den Schulen bestehe nun ein indirekter Impfzwang, so Kickl. Und es bleibe ja nicht bei einem Stich oder einem zweiten, sondern es sei eine «never ending story».
Die Impfung halte ohnehin nicht, was sie verspreche, so Kickl. Schon gar nicht sei sie der von Kurz gepriesene «Gamechanger». Kickl verwies auf Daten aus Israel, wo man nun sehe, dass die Hälfte der Infizierten bereits geimpft waren.
Kickl forderte eine Änderung der Strategie und nannte diverse Präventionsmassnahmen, etwa Bewegung an der frischen Luft oder Vitaminpräparate. Weiterhin sprach er von mehr Unterstützung für die Erforschung von Medikamenten.
Zusammenfassung der Pressekonferenz:
Das elfte Klimagebot: Du sollst nicht merken, daß du angelogen wirst

Eine kleine, schwerreiche Gruppe führe einen Krieg gegen den Rest der Menschheit, schreibt der Wissenschaftsjournalist Björn Lohmann in einer Buchrenzension für „Spektrum“. Die Rede ist aber überraschenderweise nicht von George Soros, Bill Gates et al, sondern von schwerreichen „Klimaschutzverzögerern“. Klingt nach Sensation, ist aber keine. Die Medienkritik.
von Max Erdinger
Von allerlei Zwängen getrieben ist der Mensch, besonders der deutsche Wissenschaftsjournalist. Er ist nicht zu beneiden. Zuhause warten die Kinder mit aufgesperrten Mündern auf Nahrung, sein Weib braucht neue Schuhe, die Bank will ihre monatlichen Rückzahlungsraten für das kreditfinanzierte Journalistenhäuschen und auch die Leasingsgesellschaft will allmonatlich die Raten für den Volvo. Da tut der von persönlichen Zwängen getriebene Wissenschaftsjournalist gut daran, sich nicht als Selberdenker zu inszenieren. Treu und brav muß er die gängigen Wissenschafts-Narrative verteidigen, um auch fürderhin sein Auskommen als Wissenschaftsjournalist zu finden.
Diese Betrachtung hätte Björn Lohmann seiner Rezension des Buches „Propagandaschlacht ums Klima“ voranstellen können, um dem Leser eine grobe Einordnung dessen zu ermöglichen, was ihn wohl bei der Lektüre der Rezension erwarten wird. Daß er das bleiben lassen hat, könnte mit der berechtigten Annahme zusammenhängen, daß eine solcherart vorangestellte Betrachtung des Lesers Interesse an den „Klimaschutzverzögerern“ arg beeinträchtigen könnte. Auch der Wissenschaftsjournalist lebt nicht vom Desinteresse an seiner Arbeit. So könnte sich das Zustandekommen von Lohmanns Rezension für „spektrum“ erklären. Lohmann verteidigt artig den Erfinder des „Hockeyschlägerdiagramms“, zugleich Autor des Buches. „Propagandaschlacht ums Klima“ wurde verfasst von Michael Mann. Sein „Hockeyschlägerdiagramm“ aus dem Jahr 1999 ist seit über 20 Jahren die Bibel derer, die partout an die Menschengemachtheit des Klimawandels glauben wollen, beweist es doch angeblich, daß nie zuvor in der Weltgeschichte die globalen Temperaturen in so kurzer Zeit so drastisch angestiegen seien, wie in der industrialisierten Zeit. Es gibt jedoch Wissenschaftler, die das bestreiten. Nicht nur bemängeln sie, daß Michael Mann sich bis heute weigert, zu verraten, wie er methodisch vorgegangen ist, um beim Hockeyschläger herauszukommen, sondern sie bemängeln auch, daß man sie medial mundtot zu machen versucht, so gut es eben geht. Was übrigens ein schönes Thema für einen Wissenschaftsjournalisten wäre, wenn er nicht selbst von seiner Arbeit leben müsste.
Voraussetzungen
Gerade der deutsche Medienmainstream lebt in vielerlei Hinsicht davon, daß seine Konsumenten von diversen Voraussetzungen ausgehen. Eine davon wäre zum Beispiel, daß Deutschland eine Demokratie sei und daß Volksvertreter tatsächlich Volksinteressen vertreten. Das ist wichtig, wenn man gedenkt, Parteipolitik ins Zentrum des Leserinteresses zu rücken. Eine andere Voraussetzung ist die, daß der Kosument von unabhängigem Journalismus ausgeht, wenn er Politmagazine bei ARD oder ZDF einschaltet. Was die Pandemie angeht, lebt der Medienmainstream von der Voraussetzung, daß der Konsument glaubt, es ginge um seine Gesundheit. Was den Klimawandel angeht, lebt der Medienmainstream davon, daß er voraussetzt, die Menschengemachtheit des Wandels sei als feststehende Gewißheit bereits bestens etabliert. Der Wissenschaftsjournalist lebt von der Voraussetzung, daß der Leser an die Existenz von „die Wissenschaft“ glaubt und keinen Gedanken daran verschwendet, daß es um Wissenschaftler gehen könnte, die sich auf allen Gebieten innerdisziplinär miteinander auseinandersetzen. „SPIEGEL“- Artikel leben von des Lesers Wunsch, daß stimmen möge, was der „SPIEGEL“ in seinem Werbeslogan verspricht, nämlich, daß sie sich nach der Lektüre zu den „Mehrwissern“ zählen dürfen. „Spiegel“-Leser wissen mehr, „BILD“-Leser bilden sich nicht die Meinung der „BILD“, sondern per „BILD“-Lektüre ihre eigene („Bild Dir Deine Meinung“) – und der „Zeit“-Leser wünscht in seinem Leib- und Magenblatt gefälligst das zu lesen, was er selbst schon vorher wusste. Er läßt es sich nur gern noch einmal bestätigen, damit er etwas hat, auf das er sich berufen kann, weil es ein gewisses, eigenförderliches Image hat. Der „Zeit“-Leser weiß schon, was der „Spiegel“-Leser erst noch lesen muß, um per Mehrwissen zum „Zeit“-Leser aufzuschließen. Wer sich ungern mit Politik beschäftigt, sich selbst aber gern für einen Konservativen halten – und gern auch so wahrgenommen werden möchte, der beruft sich auf die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Und „Spektrum“ lebt wahrscheinlich davon, daß „die Wissenschaft“ – und zwar die angeblich „maßgebliche“ – „spektrum“ wohlgesonnen bleibt.
Weil das so sein könnte, soll auch des Wissenschaftsjournalisten Björn Lohmanns als „Rezension“ bezeichnete Lobhudelei auf Michael Manns „Propagandschlacht ums Klima“ als „Buchkritik“ durchgehen. Tatsächlich handelt es sich aber um Werbung für das Buch – und damit um Werbung für den Wissenschaftsjournalisten Lohmann. Die hungrigen Kinder des Spektralschreibers bekommen also etwas zu essen, seine Frau bekommt ihre Schuhe, das Häuschen wird zuverlässig abbezahlt – und der geleaste Volvo steht auch weiterhin zur Verfügung. Wer ein bißchen mit der Sprache spielen kann, der schüttelt einen „Klimaschutzverzögerer“ locker aus dem Ärmel. Er hat Übung. Den „Klimaleugner“ hat er ja auch schon im Bewußtsein der Leser als existent etabliert, obwohl der „Klimaleugner“ noch nicht mal „Klimaskeptiker“ wäre, sondern ein „Menschengemachtheitsskeptiker“, der schier daran verzweifelt, daß er dabei zusehen muß, wie die wichtigste Frage unter den Tisch fällt und eine bedeutungslose rauf und runter thematisiert wird. Der Klimawandel ist vom Menschen nicht zu stoppen, er war nie zu stoppen und wird nicht zu stoppen sein. Wichtig wäre, zu der Frage zu forschen, wie er mit dem Klimawandel leben kann und welche Anpassungen technischer Natur deshalb erfolgen sollten. Für das Ahrtal wäre eventuell wichtig, wie man das Zerstörte so neu aufbaut, daß es einer nächsten Flutkatastrophe besser standhält, anstatt vor den Ruinen zu stehen und darüber zu fabulieren, wie man den globalen Klimawandel aufhalten will. Was hat er also geschrieben, der wissenschaftsjournalistische „Buchkritiker“ Lohmann, Björn?
Der Wissenschaftsjournalist
Seine Schlagzeile heißt „Nach dem Leugnen„. Lohmann ist also wissenschaftsjournalistischer Gotteskrieger bei den Zivilreligiösen und bezieht vermutlich ein Priestergehalt. Priester sind seit jeher Experten für Häresien aller Art. Der Häretiker ist ein Leugner von Glaubensgewißheiten. Als nächstes schreibt er: „Der Klimaforscher Michael Mann entlarvt die Methoden, mit denen Klimaschutzverzögerer heute ihre monetären Interessen zu Lasten des Planeten wahren.“ – Nicht geschrieben hat er, daß der Klimaforscher Michael Mann seine eigenen Methoden ums Verrecken nicht „entlarven“ will, weswegen auch die dazugehörige Vermutung fehlt, der weltberühmte Michael Mann verfolge mit einer solchen Strategie monetäre Interessen zu Lasten von Wahrheit und Objektivität. Der (typisch?) deutsche Wissenschaftsjournalist Lohmann, Björn, hofft aber vermutlich, daß der Heiligenschein des Investigativen auf ihn selbst abstrahlt, wenn er nur schreibt, Michael Mann habe etwas „entlarvt“.
„ »Krieg«, »mächtiges Arsenal«, »gewaltige Waffen«, »Front« und der »Kampf um den Planeten« – im jüngsten Buch von Michael Mann, einem der renommiertesten und engagiertesten Klimaforschenden weltweit, geht es martialisch zu.„, schreibt Lohmann, und der Leser erwartet sofort, daß Lohmann das kritisiert in seiner Buchkritik, weil er annimmt, daß Lohmann die Tatsache bekannt sein müsste, bei „die Wissenschaft“ gehe es immer um die ruhige, nüchterne und sachliche Auseinandersetzung mit Forschungsergebnissen aus den verschiedensten Quellen. Doch der Leser wird enttäuscht. Der Wissenschaftsjournalist Lohmann, Björn geriert sich lieber wie ein Panzerkommandant in der Armee Mann. Und das, obwohl die Bundeswehr das Wort „Panzerkommandant“ kürzlich erst abgeschafft hat, um es durch das Wort „Teamleiter“ zu ersetzen. „Teamleiter“ paßt besser zum neudeutschen Lieblingswörtchen „gemeinsam“. Weswegen der Teamleiter des Panzers gemeinsam mit der Panzerbesatzung zum Zwecke der Friedenssicherung durch die vielfältige und bunte Welt tuckert, und nicht etwa deswegen, weil er sich im Krieg befände. Obwohl sich Sachverhalte nicht schon dadurch ändern, daß man sie anders benennt, stellt sich Lohmann dennoch als wissenschaftsjournalistischer Panzerkommandant in die Dienste der „Armee Mann“ und verteidigt die martialische Wortwahl des großen Entlarvers aus Übersee.
“ »Die Klimaschutzverhinderer wurden gezwungen, sich von der ›harten‹ Klimaleugnung auf eine ›weichere‹ Leugnung zurückzuziehen: herunterspielen, ablenken, spalten, verzögern und Verzweiflung schüren.« Wolle man dagegen antreten, müsse man die Strategien entlarven und überwinden.„, fasst der Deutsche des Amerikaners Resümee schon einmal vorwegnehmend zusammen. „Als Urheber der berühmten »Hockeystick-Kurve«, die den Verlauf der CO2-Konzentration in der Atmosphäre beschreibt, ist Mann seit mehr als zwei Jahrzehnten eines der Hauptziele jener Kräfte, die sich gegen angemessene Reaktionen auf die Klimakrise wehren.“ – er sitzt also als Teamleiter in Manns Angemessenheitspanzer. Wer wüsste besser, was „angemessene Reaktionen“ auf die als „Klimakrise“ diffamierte Natürlichkeit des Klimawandels sind? – Na eben. Folglich kommt dann auch gleich das hier: „Dabei beschreibt er die Methoden, die durch fossile Brennstoffe reich gewordene Menschen gegen Personen aus Wissenschaft, Politik und Aktivismus anwenden, wenn diese naturwissenschaftliche Fakten betonen und konsequentes Handeln fordern.“ – der Wissenschaftsjournalist Lohmann, Björn erkennt eine Sauerei, wenn er eine sieht. Naturwissenschaftliche Fakten zu betonen, ist auf jeden Fall eine solche. Was Mann vermutlich nicht beschrieben hat, und was der Wissenschaftsjournalist Lohmann, Björn deshalb auch nicht unter Panzerbeschuß nimmt, sind die Methoden, die durch Windräder, E-Autos und Solarfelder reich gewordene Menschen gegen Personen aus Wissenschaft und Politik anwenden, die diesen reich gewordenen Menschen vorwerfen, sie seien mit realitätswidriger Lügenscheiße reich geworden. Ein Zweifrontenkrieg ist eben nicht Jederlohmanns Sache, gell?
Aber eine Ahnung muß er gehabt haben, der Lohmann, Björn, wie Michael Manns martialische Wortwahl auf den friedliebenden Deutschen wirken könnte, weswegen er jeder pazifistischen Haltung in Wissenschaftsfragen gleich einmal den Wind aus den Segeln zu nehmen trachtet. „Man könnte nun befürchten, die »Opferrolle« des Autors habe zu einem unsachlichen oder polemischen Werk geführt. Doch Mann führt weit mehr als die eigenen Erfahrungen aus, und fast immer sind seine Aussagen durch öffentlich zugängliche Quellen belegt.„, schreibt der Wissenschaftsjournalist bei „spektrum“. Weiß der Geier, wie man darauf kommt, daß die Ausstellung über die „entartete Kunst“ anno dazumal öffentlich zugänglich gewesen ist, und daß man sich fragt, inwiefern die „öffentliche Zugänglichkeit“ ein qualifizierendes Merkmal für irgendetwas sein soll. Die „Tagesschau“ ist ebenfalls öffentlich zugänglich, obwohl es sich dabei um „entartete Nachrichtenkunst“ handelt. Wird am Ende die Lüge zur Wahrheit, wenn man sie nur öffentlich zugänglich gemacht hat? Sollten „wir“ darüber einmal nachdenken? – Ja, aber nicht länger als zwei Sekunden. Nicht, daß „uns“ noch jemand für langsame Denker hält.
Blitzergebnis jedenfalls: Die öffentliche Zugänglichkeit ist kein Beweis für irgendetwas, außer, daß etwas öffentlich zugänglich ist. Und für die eigenen Erfahrungen von Michael Mann gibt es Gründe, die durchaus mit Michael Mann selbst zu tun haben, nicht nur mit den Reaktionen, die er auf seine Geheimniskrämerei um das ach-so-notwendige „Hockeystick-Diagramm“ erhalten hat. Für die „Menschengemachtheitsgläubigen“ der Klimakirche ist Manns „Hockeystick-Diagramm“ das, was früher ein Holzsplitter vom Kreuze Jesu für die Frömmsten unter den Frömmlern gewesen ist. Das „Hockeystick-Diagramm“ ist der Beweis dafür, daß sich Michael Mann von seinen wissenschaftlichen Kritikern hat kreuzigen lassen, um „uns“ von unseren Klimasünden zu erlösen. Sich kreuzigen zu lassen, das kann der Mann. Jede Feministin weiß das, ohne daß der Mann dazu auch noch Mann heißen müsste. Er könnte auch Jesus heißen. Aber ich will hier nicht abschweifen … seufz … – obwohl: Das hier muß ich schon noch unterbringen. Bevor sich der Mann Jesus hat kreuzigen lassen wie der Erfinder des Hockeystick-Diagramms, hat er wenigstens noch die kleingeistigen Krämerseelen aus dem Tempel hinausgeprügelt. Das war große Klasse. Wer weiß, ob sich unter den Hinausgeprügelten nicht ein Urahn des Wissenschaftsjournalisten Lohmann, Björn befunden hat? – Gibt´s öffentlich zugängliche Quellen dazu?
Der Wissenschaftsjournalist: „Mann zeigt zunächst die Parallelen auf, wie die teils gleichen Personen und Organisationen, die früher die Gefahren des Rauchens, des sauren Regens, des Ozonlochs und manches mehr heruntergespielt haben, heute den Klimaschutz sabotieren.“ – aha. Mann zeigt also auf, daß es kluge Leute sind, die den saudummen Klimaschutz sabotieren. Kluge Leute wissen nämlich z.B., daß die Gefahren des Rauchens weitaus geringer sind, als die Gefahren, die dadurch entstünden, daß sie sich gefügig vorschreiben lassen, was sie zu tun und zu lassen hätten. Kluge Leute wissen um die Gefahren der Entmündigung. Es reicht völlig, zu wissen, daß das Rauchen der körperlichen Gesundheit nicht zuträglich ist, und daß das nicht alles ist, weil die geistige Gesundheit ebenfalls zur Gesundheit zählt – und daß der bevormundende Nannystaat die Organisationsform der Geisteskranken ist. Keine Gesellschaft von Geisteskranken hat etwas davon, daß ihre Bürger problemlos einen 5000-Meter-Lauf absolvieren können, weil sie eine gesunde Lunge haben. Geisteskraft kann ausstrahlen, das je persönliche Luftholen jedoch nicht. Es ist also eine gute Nachricht, daß kluge Leute „den Klimaschutz sabotieren“. Der Wissenschaftsjournalist Lohmann, Björn hat es nur wieder mutwillig falsch interpretiert. Mein Reden seit langem: Der Medienmainstream lügt ja nicht, weil er es nicht besser wüsste, sondern genau deswegen.
So erklärt sich auch, daß der Wissenschaftsjournalist Lohmann, Björn den Eindruck erweckt, als hätte er kaum noch das Wasser halten können vor Begeisterung, als er zum methodischen Vorgehen Manns bei der Entlarvung seiner Kritiker kommt. „Danach setzt er sich mit den Methoden der jeweiligen Angriffe und den dahintersteckenden Personen auseinander. Das ist nicht nur spannend wie ein Krimi, sondern man lernt bei der Lektüre Schritt für Schritt, wie Manipulationen der öffentlichen Debatte die Wahrnehmung der Klimakrise verfälschen und dringende Maßnahmen verzögern. Darin liegt die erste große Leistung Manns: Wem diese Muster bewusst sind, ist immun dagegen. Die zweite große Leistung, bei welcher der Autor oft die Arbeit investigativer Journalistinnen und Journalisten zitiert, ist die Bloßstellung jener Kräfte, die im Hintergrund die Propagandaangriffe finanzieren und koordinieren.“ – verfälschte Wahrnehmung also. Donnerwetter. Spätestens an dieser Stelle merkt der aufmerksame Leser, wie Klima und Pandemie zusammenspielen in der Rhetorik „unserer“ unabhängigen Wissenschaftsjournalisten. „Immunität“ ist ein Begriff, der im Zusammenhang mit jener „Pandemie“ häufig fällt, deswegen auch häufig wahrgenommen wird und völlig zu Recht mit Krankheit, Sterben und Tod in Verbindung gebracht wird. Vor ein paar Tagen meinte der Chefautor des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“, Matthias Koch, von einer fehlenden politischen „Immunität“ der amerikanischen Trumpwähler schreiben zu sollen. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Stinner sprach gar von Ungeimpften als „Volksschädlingen“. Wenn man´s in diesen Kreisen nun schafft, die Begriffe „Immunität“ und „immun“ zu übertragen auf politische Überzeugungen, dann kann man Andersdenkende für krank erklären. Und das wiederum ist etwas, das seit jeher zu beobachten gewesen ist in totalitären kommunistischen Diktaturen: Dissidenten werden einfach für bekloppt erklärt und in die Klapse gesteckt, wo sie bei wässeriger Rübensuppe und schimmeligem Brot das Maul halten können, weil sie ohnehin keiner mehr hört.
Langer Rede kurzer Sinn: Wissenschaftsjournalisten vom Schlage eines Lohmann, Björn, schreiben und schrieben zu allen Zeiten das, was die Beherrscher der politischen Agenda für wünschenswert halten. Weil sie schließlich auch nicht leben wollen wie ein Hund im Iran. Meinereiner besorgt sich nächstens einen Holzsplitter von Michael Manns Hockeyschläger, um ihn als Reliquie der klimatologischen Inquisition vorzeigen zu können zum Beweis seiner Glaubensimmunität … äh … konformistischen Immunität im Glauben. Dennoch herzlichen Dank an den Wissenschaftsjournalisten Lohmann, Björn. Er hat – wenn auch unfreiwillig – ein weiteres Indiz dafür geliefert, daß auf deutschem Boden gerade die dritte Diktatur binnen eines Jahrhunderts entsteht. Mehr davon! Je mehr solcher Indizien, desto größer die Wahrscheinlichkeit, daß selbst deutsche Medienkonsumenten merken könnten, woher der Wind wieder einmal weht.
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Klimapolitik mit allen Tricks*
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Beat Gygi (Red. WELTWOCHE Zürich)*
Der Weltklimarat treibt sein Marketing auf die Spitze, um Alarmstimmung zu verbreiten.
Er geht zu weit.
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Der Alarm hallt nach; zu Wochenbeginn ist er losgegangen, als der Uno-Weltklimarat den neuesten Bericht zum Zustand der Welt vorstellte. In einer grossen Online-Medienkonferenz führte der Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) dem Publikum vor, wie schlimm es um das Klima stehe. Immer wieder habe der IPCC gewarnt, aber jetzt sei die Erde wirklich in Not, x-mal kam diese Botschaft über den Bildschirm. Es war eine erstklassige Verkaufsveranstaltung, auch für die grosse Uno-Klimakonferenz im November in Glasgow, die Medien geben jetzt den Alarm millionenfach schrill weiter.
Grell war der Kontrast: Die Medienkonferenz bot vor allem emotionale Appelle, dramatische Darlegungen von Klimaexpertinnen, die Ohren öffnen müsse man, nichts zu tun, sei viel teurer, als sofort zu handeln, man sei schon mitten im Klimawandel, der sich beschleunige. Die inhaltliche Grundlage des Auftritts dagegen war kühle Wissenschaft, die Exaktheit ausstrahlen soll: der Bericht «Climate Change 2021» der Arbeitsgruppe I des IPCC.
Abwegiges Extremszenario
Deren Aufgabe ist es, die physikalischen, wissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels, den Wissensstand der Welt darzustellen, etwa zu CO2-Kreislauf, Temperatur, Meeresspiegel. Es ist die sechste Berichtsrunde des IPCC seit seiner Gründung 1988. Die ganze vorige Woche hatten über 700 Teilnehmer online Unterlagen und Formulierungen ausgeknobelt. Das Produkt ist jetzt die von den Regierungen abgesegnete, fast 4000-seitige Sammlung von Informationen zum Klima. Die Schweizer Delegation führte Chef-Umweltwissenschaftler José Romero vom Bundesamt für Umwelt an.
Daneben befasst sich die Arbeitsgruppe II mit Auswirkungen des Klimawandels, Anpassungen und Verwundbarkeit, und die Gruppe III hat das Thema «Milderung des Wandels». Das tönt trocken, machte jetzt aber einen Marketing-Trick möglich: Dieses Mal frisst die Arbeitsgruppe I über den Hag ins Gebiet II und macht Folgen des Klimawandels wie Extremereignisse, Hitze, Trockenheit, Stürme, Feuer zum Thema. Häufigkeiten und Intensitäten seien am Steigen, heisst es, gierig nehmen die Medien das auf.
Damit hat die Verkaufsorganisation IPCC ihr Problem gelöst, dass sie im Spezialbericht von 2012 einen Zusammenhang zwischen Extremereignissen und Erderwärmung noch verneint hatte. Jetzt ist das Problem weg, jetzt kann jedes Unwetter mit dem Klima in Bezug gebracht werden, und zwar mit Hinweis auf den IPCC, da ist eine Lawine zu erwarten.
Das Spektakuläre war nötig, weil die neuen IPCC-Prognosen zur Temperaturentwicklung nicht dramatisch wirken. Dass die Durchschnittstemperatur der Erde gegenüber den 1850er Jahren um 1,1 Grad gestiegen ist, unterscheidet sich wenig vom Bericht von 2013, und auch für die nächsten Jahrzehnte sind die realistischeren Szenarien in der Prognose wenig spektakulär – abgesehen von einem abwegigen Extremszenario mit enormer Erhitzung.
Unangenehm war für den Klimarat auch, dass seine wissenschaftlichen Klimamodelle laut Beobachtern zum Teil völlig widersprüchliche Ergebnisse lieferten und unbrauchbar waren. Der IPCC verspricht nun, man habe die Modelle verbessert – und alles in allem bleibt der Bericht bei der alten Drohkulisse, dass im Laufe dieses Jahrhunderts die Erwärmung um 1,5 oder 2 Grad überschritten werde, wenn die CO2-Emissionen nicht drastisch gedrosselt würden.
Eine ganze Periode wurde gestrichen
Dass die ausgewiesene Temperatursteigerung überhaupt zustande kommt, hängt mit einem besonderen Marketing-Kniff zusammen, der seit je Teil der Geschäftsgrundlage des IPCC ist, aber in der breiten Öffentlichkeit wenig zur Sprache kommt: Gemessen wird nämlich seit der Zeit um 1850, als die sogenannte Kleine Eiszeit zu Ende ging, eine lange Kälteperiode, die in Europa unwirtliche Lebensbedingungen mit karger Landwirtschaft bedeutet hatte. Da der Anfangspunkt auf den kältesten Punkt der jüngeren Vergangenheit gelegt wird, kann der IPCC eine viel steilere Temperaturentwicklung darstellen, als wenn der Durchschnitt über ganz lange Perioden als Vergleich dienen würde. Diese Verzerrung hat sich verfestigt.
Neu kommt aber offenbar eine ganz kühne Art der Vergangenheitsmanipulation hinzu. Fritz Vahrenholt, promovierter Chemiker, Honorarprofessor an der Universität Hamburg und zusammen mit dem Wissenschaftler Sebastian Lüning Autor des Buches «Unerwünschte Wahrheiten» (2020), kritisiert am IPCC-Bericht gleich die allererste Grafik in der Zusammenfassung für Politiker. Diese Grafik bildet den Temperaturverlauf auf der Erde in den zurückliegenden 2000 Jahren ab und zeigt einen vom Jahr 1 bis etwas nach 1850 einen leicht sinkenden Trend, dann dreht die Kurve nach oben. Wie ein Hockeyschläger.
Wo ist das Problem? Der Klimarat, so Vahrenholt, habe die mittelalterliche Wärmeperiode von 900 bis 1200 einfach aus dem Klimabericht und damit aus dem Klimagedächtnis gestrichen. So könne er nun behaupten, dass es seit 125 000 Jahren noch nie so warm gewesen sei wie in jüngster Zeit. Tatsächlich, im IPCC-Bericht von 2013 findet sich noch eine ganz andere Darstellung, in der die Temperaturen zwischen 900 und 1200 ähnlich hoch sind wie vor dem Jahr 2000. Man muss sagen: Diesen Hügel zu beseitigen, ist nicht mehr einfach nur Marketing.
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)* Anmerkung der EIKE-Redaktion :
Dieser Artikel ist zuerst erschienen in der WELTWOCHE Zürich : | Die Weltwoche, Nr. 32 (2021)| 12. August 2021 ; EIKE dankt der Redaktion der WELTWOCHE und dem Autor Beat Gygi für die Gestattung der ungekürzten Übernahme des Beitrages, wie schon bei früheren Beiträgen : http://www.weltwoche.ch/; Hervorhebungen und Markierungen v.d. EIKE-Redaktion.
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