Kategorie: Nachrichten
Soros und Gates kaufen Covid-Schnelltest-Erzeuger auf
Bill Gates und George Soros kaufen über ein extra zu diesem Zweck errichtetes Konsortium den britischen Covid-Schnelltest-Hersteller „Mologic“ samt Schwester-Unternehmen „Global Access Diagnostics“ auf und lassen dafür 40 Mio. US-Dollar springen. Es ist der Start einer neuen Initiative im „globalen Süden“ zur Ausrollung kostengünstiger Gesundheitstechnologien. Das geschehe aus reiner Menschenliebe und im Sinne der globalen Gesundheitsgerechtigkeit, sagen sie. Mologic arbeitete schon früher mit Gates zusammen.
- Bill Gates und George Soros kaufen ein Covid-Schnelltest-Hersteller auf
- Sie monopolisieren damit Diagnostik und Behandlung
- Fokus der neuen Initiative ist der globale Süden
- Die Tests können auch tropische Krankheiten aufspüren
- Das neue Unternehmen wird als „sozial“ definiert
- Es wird Milliarden-Gewinne machen
Tests und Pandemie: das Supergeschäft
Die beiden Milliardäre schaffen sich damit ein einträgliches Monopol aus Diagnostik und Behandlung. Die Mologic-Covid-19-Schnelltests sind auch als „Nasenbohrertests“ bekannt, die in 15-30 Minuten Ergebnisse liefern. In der Fachsprache bezeichnet man sie als „Lateral-Flow-Schnelltests“. Mit dieser Technologie kann auch auf Denguefieber, Bilharziose und Flussblindheit getestet werden. Mologic wurde 2003 als gewinnorientiertes, medizinisches Forschungs- und Innovationslabor von CEO Mark Davis und seinem Vater Paul Davis gegründet. Paul ist auch der Erfinder des Clearblue-Schwangerschaftstests, der erstmals 1988 auf den Markt kam. 2016 gründete Mologic, mit Unterstützung der Gates-Foundation, das Zentrum für Fortgeschrittene Schnelldiagnosen (CARD). Gerade rechtzeitig vor Ausbruch der Corona-Pandemie.
Aus Liebe zu den Menschen
Mit der Ankündigung des Investments gaben der Soros-Entwicklungs-Fonds (SEDF) und die Bill & Melinda Gates Stiftung den Start der neuen Initiative „Globaler Gesundheits-Zugang“ (GAH) bekannt. So heißt auch die neue Firma, die als „soziales Unternehmen“ gilt. CEO Mark Davis zur jetzigen Übernahme: das sei ein „bewusster, logischer und natürlicher Schritt“ für ein Unternehmen, das sich auf erschwingliche Diagnostik und Biotechnologie konzentriere. Dies an Orten, die wegen der „unerbittlichen Profitgier“ unterversorgt seien. Der Soros-Entwicklungsfonds wurde 1997 errichtet und hält 35 Investments im Gesamtwert von 300 Mio US-Dollar. Sean Hinton, CEO des Fonds, wies auf die „fundamentalen Ungleichheiten“ in der globalen öffentlichen Gesundheit hin, die in der Pandemie deutlich wurden. Roxana Bonnell, Expertin für Öffentliche Gesundheit der Offenen-Gesellschaft-Stiftung von Soros, stellte fest: der Zugang zu Tests sei unerlässlich, wenn es um die Vermeidung der Ausbreitung ansteckender Krankheiten gehe – dieses Thema betreffe jeden.
Der große Test-Schmäh
Dass die Covid-Tests allesamt keine genauen Ergebnisse liefern, wird sogar auf der Webseite der Globalen Impfallianz GAVI (Partner der WHO, gesponsert von Gates Foundation) eingeräumt: die Schnelltests liefern rasche Ergebnisse, aber auf Kosten der Genauigkeit. Die Interpretation und Kommunikation der Ergebnisse müsse daher sorgfältig geschehen. Die Tests können nicht zwischen „ansteckenden und nicht ansteckenden“ Personen unterscheiden. Sie erkennen Personen mit hoher Viruslast besser. Manche Länder nutzen dennoch die Schnelltests, um infizierte Personen ohne Symptome zu finden und begründen damit ihre Pandemie-Politik. Laut WHO sind aber Personen ohne Symptome (asymptomatisch) für die Virus-Verbreitung kaum maßgeblich. Auch PCR-Tests sind laut WHO, nicht zur Diagnose geeignet, man solle die Symptome beachten. Das sei Sache einer Klinik oder des Arztes. Haus- und Fachärzte wurden aber von den Covid-Regimen in der Pandemie völlig ausgeschaltet. Sie sind nur mehr Impfgehilfen. Für die Diagnose sind jetzt – und wohl auch künftig – ungenaue Tests zuständig.
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Pervers: Lerne Lockdowngegner zu jagen mit „Stayhomer“, einem neuen Spiel für Microsoft Windows
Ein neues Videospiel für Microsoft Windows heißt „Stayhomer„. Das Ziel ist es, diejenigen zu töten, die gegen den Lockdown demonstrieren. So wird die Gesellschaft auch spielerisch gespalten.
„So lernen sie, zu Hause zu bleiben – im nächsten Leben“, heißt es im Videospiel.
Pervers: Das Spiel soll junge Menschen dazu erziehen, zu Hause zu bleiben und Maßnahmen gegen diejenigen zu ergreifen, die die Regeln des Lockdowns nicht respektieren, wie z.B. das korrekte Tragen der Maske….
Spielbeschreibung:
In Tokio findet eine große Anti-Lockdown-Bewegung statt. Um eine Cluster-Infektion zu verhindern, ‚desinfizieren‘ Sie alle Anti-Lockdown-Demonstranten. Spazieren Sie durch die Stadt und verwenden Sie den Thermit-Granatwerfer, um Demonstranten zu desinfizieren. Das Zeitlimit beträgt 3 Minuten. Die Erfolgsquote hängt davon ab, wie viele Personen Sie rechtzeitig „desinfiziert“ haben.“
(Quelle)
Süddeutsche Zeitung: Auf den Hund gekommen

Die „Süddeutsche Zeitung“ ist im wahrsten Sinn des Wortes auf den Hund gekommen. Ein Kommentar beschäftigt sich mit der Verhaltensbiologie von Hunden. Die gedruckte Niedertracht. Hier die Kritik.
von Max Erdinger
Es ist schon wahr, daß man den Medienkonsumenten nicht immer nur mit Horrormeldungen und der überall lauernden Gefahr von irgendetwas bei Laune halten kann. Ab und an braucht es etwas Unterhaltsames. Provokationen sind unterhaltsam. Da Deutschland ein Land von Hundeliebhabern ist, bietet sich deshalb der Hund an, um sich auf seine Kosten zum provokanten Geist selbstzustilisieren. Um nichts anderes scheint es einem gewissen Christian Weber gegangen zu sein. Er provoziert mit einem Kommentar von anthropozentrischer Infantilität.
Die „Süddeutsche Zeitung“ ist nicht erst mit der Schlagzeile „Nur nehmen, nie geben“ auf den Hund gekommen. Mit anderen Worten: Der Hundeliebhaber ist ein Depp, der nicht merkt, daß er „den Kürzeren zieht“. Zu dumm ist er, um zu bemerken, daß er von seinem Hund nichts hat. Wahr ist meistens das Gegenteil. Die große Mehrzahl der Hundefreunde weiß genau, weshalb sie in ihre Lieblinge vernarrt ist. Hunde geben dem Menschen unglaublich viel. Hunde sind nämlich die letzten verbliebenen Heiligen. Eine alte Weisheit im Volk der Hundeliebhaber: „Der Hund ist dir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“ Eine weitere: „Der Mensch ist des Menschen Wolf. Der Hund aber ist des Menschen bester Freund.“ Das ist wahr. Der Hund gibt dem Menschen weit mehr, als er nimmt, wenn man eine solche Gegenrechnung überhaupt aufstellen will.
Die Niedertracht
„Neue Experimente zeigen, dass Hunde kein bisschen dankbar gegenüber ihren Haltern sind. Psychogramm einer verwöhnten Lebensform.„, schreibt dieser Weber. Schon die Infantilität ist beeindruckend, die hinter der Begeisterung für „neue Experimente“ mit des Menschen ältestem Lebensgefährten sichtbar wird, da sie offenbart, wie sehr es sich bei Weber um einen Gläubigen handelt, der in der festen Gewißheit zu leben scheint, das Erkenntnispotential sei selbst bei grundlegenden Sachverhalten grenzenlos. Wahrscheinlich glaubt er den Werbeschnack von der Zahnbürste, deren Entwicklungspotential, wenn es nach der Werbung für Zahnbürsten geht, seit einem halben Jahrhundert noch immer nicht voll ausgeschöpft werden konnte. Bei Weber scheint es sich um eine verwöhnte Lebensform zu handeln, die sich der Last des Selberdenkens hat entledigen lassen. Weswegen Weber ganz gut dazu taugt, das Psychogramm einer verwöhnten Lebensform zu erstellen. Der Mainstream-Journalist ist zweifellos die Manifestierung einer verwöhnten Lebensform.
Weber: „Es ist ja schon länger bekannt, dass Hunde die so ziemlich privilegierteste Lebensform auf diesem Planeten darstellen.“ Das ist schon deswegen gelogen, weil muslimische Länder und China nicht „der Planet“ sind. Dort ist es lebensgefährlich, ein Hund zu sein. Lebensgefahr ist kein Privileg. Daß Hund zu sein in Deutschland sehr oft eine „ziemlich privilegierteste Lebensform“ darstellt, ist ebenfalls nicht ganz richtig, und zwar aus mehreren Gründe nicht. „Die privilegierteste“ gibt es nicht „ziemlich“, sondern nur absolut. Der Superlativ kennt kein „ziemlich“. „Ziemlich privilegiert“ wäre für Deutschland diskutabel. Wenn es um Hunde geht. Ginge es allerdings um „ziemlich privilegiert“, dann kämen in Deutschland noch ganz andere Lebensformen als Gegenstand der Betrachtung in Frage. Auf den Hund müsste man da nicht zurückgreifen. Ziemlich privilegiert sind in Deutschland zum Beispiel Frauen. „Nur nehmen, nie geben“, träfe auf feministisch privilegierte Frauen sogar viel öfter zu, als auf viele Hunde. Oder hätte eine Hälfte der deutschen Bevölkerung, die männliche nämlich, jemals irgendetwas davon gehabt, daß sie Frau Merkel, Frau von der Leyen, Frau Roth, Frau Göring-Eckardt, Frau Barley, Frau Giffey, Frau Baerbock und tausend andere mit Leckerlis in Form gut dotierter Posten verwöhnt hat? – Nein. Die männliche Häfte der Bevölkerung hat nur „Frauenpolitik“ dafür erhalten, eine Art „Minderpolitik“, so wie „Frauenfußball“ die mindere Form von „Fußball“ ist. Oder, um auf den Hund zurückzukommen: Vom gesellschaftlichen Nutzen her ist „Frauenpolitik“ etwa so segensreich wie das Hundehäufchen für den Hundeliebhaber. Verbeamtete Feministin zu sein, ist die privilegierteste Lebensform, die es in Deutschland gibt. Gegen die kann der größte Hundehaufen nicht anstinken.
Der süddeutsche Canidenignorant über den Hundehalter: „Sie versorgen die Schmarotzer hingebungsvoll mit Kost und Logis, selbst ihren Kot entsorgen sie in kleinen Plastiksäckchen. Rund 1,4 Milliarden Euro geben die Deutschen jedes Jahr für Hundefutter aus. Die wenigsten Hunde arbeiten dafür, etwa als Jagdbegleiter oder Wache. Von Hunden lernen, heißt in aller Regel: liegen lernen.“ – und das wäre noch nicht einmal dann ein einzigartiger Vorgang, wenn er von Relevanz wäre. Der „Spiegel“ versorgte bekanntlich Claas Relotius mit Geld für Kost und Logis, der „Stern“ einen Herrn Heidemann und einen Herrn Kujau. Deren Schriftkot entsorgten sie im Papierkorb. Und die „Süddeutsche Zeitung“ versorgt einen Christian Weber. Von solchen Journalisten lernen, heißt in aller Regel: Lügen lernen – oder ihre Zeitungen und Zeitschriften liegen lassen.
Ansonsten gilt bei den Stichworten „Nehmen statt geben“ und „Schmarotzer“, daß die „hingebungsvoll“ an „Kost und Logis schmarotzen gelassenen“ Hunde wenigstens nicht mit Messern bewaffnet durch die Fußgängerzone laufen, um eine ziemlich privilegierte Lebensform zu erstechen – und daß das auch einem Weber von der „Süddeutschen Zeitung“ hätte auffallen können, wenn er schon Schmarotzertum & Dankbarkeit zu seinem Thema macht. Auffallen dürfen hat es ihm halt wahrscheinlich nicht.
Der infantile Wissenschaftsgläubige in der „Süddeutschen Zeitung“: „Doch es kommt noch schlimmer, wie jetzt ein Forscherteam um den Verhaltensbiologen Jim McGetrick vom Konrad-Lorenz-Institut für Ethologie in Wien herausgefunden hat. In der aktuellen Ausgabe des renommierten Wissenschaftsmagazins Plos One berichten sie auf 33 Seiten detailliert über bahnbrechende Experimente, statistisch solide ausgewertet, deren Ergebnisse sich in nur einem Satz zusammenfassen lassen: Hunde sind undankbar.“- erste Korrektur: „es“. Das Forscherteam – „es“. Nicht „sie“. Und wer nicht gerade Weber heißt und für die „Süddeutsche Zeitung“ niederträchtige Kommentare auf Kosten der liebenswertesten Kreatur dieses Planeten schreibt, der würde spätestens dann, wenn er die Ergebnisse einer 33-seitigen „Studie“ in einem einzigen Satz zusammenfassen kann, bemerkt haben, daß es sich bei der Studie um verdammt viel Geschwafel auf 33 Seiten handeln muß. Die Zeiten, als die „Süddeutsche Zeitung“ noch mit solchen Logikern gesegnet gewesen ist, sind allerdings schon längst vorbei. Weswegen auch Weber selbst keine sensationelle Neuigkeit im Journalismus darstellt.
Die „Süddeutsche Zeitung“: „Nein, der Hund ist nicht der beste Freund des Menschen, er tut nur so. Lieb gucken und Männchen machen kostet ihn nichts. Aber wenn es um eine härtere Währung geht, also um Futter, ist es vorbei mit der Freundlichkeit.“ – Nein, der Weber ist nicht der beste Freund des Lesers, er tut nur so. Gescheit gucken und Kommentärchen machen kostet ihn nichts. Aber wenn es um härtere Währung geht, also um sein Autorenhonorar, ist es vorbei mit der Freundlichkeit.
Und weil es noch nicht reicht mit Webers „menschenbezogener Hundefeindlichkeit“: „Die Frage bleibt, wie man mit dieser bitteren Einsicht umgeht. Man muss ja nicht gleich zur kulinarischen Lösung greifen, die immer noch in einigen Gegenden Chinas, Vietnams und Koreas sowie bis in die Nachkriegszeit in Deutschland gepflegt wurde. Und schmecken Hunde überhaupt? Und außerdem muss man anerkennen, dass die Tiere zumindest einen großen Nutzen haben: Sie verjagen die anderen skrupellosen Trittbrettfahrer der Menschheit, die Katzen.“ – was zu der Frage führt, ob Kommentatoren der „Süddeutschen Zeitung“ den Kannibalen in Papua-Neuguinea schmecken würden und ob es ein liebenswertes Tier gibt, das noch ganz andere, besonders skrupellose Trittbrettfahrer der Menschheit verjagen würde: Den deutschen Mainstream-Schmieranten.
Wahr ist: In einem Land, in dem solche entseelten Individuen ihre Kommentarhäufchen hinterlassen, ist der Hund in seiner Kreatürlichkeit, mit seinem treuen Wesen und seiner Feinfühligkeit, seiner Bereitschaft, sein Leben für das seines Menschen zu geben, fast der einzige Lichtblick geblieben. Unsere Hunde sind die besten. Nicht zuletzt deswegen, weil sie uns mit ihrer bedinungslosen Liebe zeigen, wie schön das Leben sein könnte, wenn es nicht der Mensch wäre, der des Menschen Wolf geblieben ist. Im Übrigen ist es eine glatte Verleumdung des Hundes, daß er nicht dankbar sei. Wer einmal erlebt hat, wie ein Hund aufblüht, der unverhofft „seinen Menschen bekommt“, dem ist dieses Aufblühen mehr als Dank genug. Der Hund bringt die bedingungslose Liebe ins Leben. Dafür ist ihm gar nicht genug zu danken. So herum wird ein Schuh daraus. Hundlis forever!
Unfassbar: Innenministerium warnt vor Spendenaktionen aus „Querdenker“-Szene

Berlin – In diesem Linksstaat sind die Gesinnungsschnüffler sogar in der Spendenszene unterwegs. Und wehe, du kommst aus der falschen politischen Ecke, wenn du Leben retten willst:
Das Bundesinnenministerium warnt vor Spendenaktionen aus der „Querdenker“-Szene für die Opfer in Hochwasser-Katastrophengebieten. „Es wird dazu geraten, ein breites Informationsangebot zu nutzen, um sich über Möglichkeiten zur wirksamen Hilfeleistung zu informieren und sich ausschließlich an Spendenaktionen zu beteiligen, die von offiziellen Hilfsorganisationen organisiert werden“, teilte das BMI der „Welt“ (Freitagsausgabe) mit. Dem Ministerium seien Behauptungen aus der Szene bekannt, dass Bundeswehr und THW nicht ausreichend in den Krisenregionen vor Ort seien oder die Hilfe nur mangelhaft koordinieren würden.
Meist seien diese Behauptungen mit Aufrufen zur Hilfeleistung und finanzielle Unterstützung durch einzelne Protagonisten der „Querdenker“-Szene verbunden. „Diese werden vorrangig über soziale Medien verbreitet und zielen insbesondere darauf ab, das Vertrauen in die staatlichen Maßnahmen und Strukturen zu beschädigen“, teilte das BMI mit. In den vergangenen Tagen seien über 30.000 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizeien, Katastrophenschutz, Hilfsorganisationen, Technischem Hilfswerk und Bundeswehr im Einsatz gewesen, um Menschen zu retten und Wohnungen, Betriebe und Infrastruktur vor den Wassermassen zu schützen.
Insgesamt hätten seit Beginn der Einsätze über 8.000 Kräfte des Bundes unterstützt.
Gibt es bald eine Order, dass nur Leute gerettet werden, die nicht die AfD gewählt haben? Möglich ist in diesem Linksstaat doch fast alles. (Mit Material von dts)
Cem Özdemir fassungslos: AfD-Kandidat mit Hilfe der Grünen ins Verfassungsgericht gewählt!
(Michael van Laack) Cem Özdemir, neben Annalena Baerbock und Robert Habeck der lupenreinste Demokrat im erlauchten Kreis der Ökofaschisten, ist außer sich! Da haben doch tatsächlich seine Baden-Württemberger Parteikollegen den AfD-Kandidaten zum Landesverfassungsgericht im 3. Wahlgang mitgewählt oder zumindest nicht mit Nein gestimmt. Und das, obwohl in „unserer Demokratie“ gilt: Stimmen für die AfD haben […]
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Europas größte und älteste Segelbootregatta: Kékszalag (Blaues Band)
Seit 1934 findet die Kékszalag (Blaues Band) Segelbootregatta am Balaton statt. Am Morgen des 22. Juli 2021 starteten rund 556 Segelboote von Balatonfüred und somit begann der 53. Kékszalag Raiffeisen Grand Prix. Die Distanz des Rennens sind stolze 160 Km in Luftlinie und nach dem Start vom Hafen in Balatonfüred, müssen die Teilnehmer geplante Route entlangsegeln: Die erste Spurmarkierung ist vor Balatonkenese, von da geht es dann zur größten Stadt des Balaton-Südufers, Siófok, dann in die Südwestliche Region des Plattensees, nach Keszthely. Von dort segeln die Teilnehmer zurück nach Balatonfüred.
Woher kommt aber der Name ‚Blaues Band‘? Einst trugen die schnellsten Segelschiffe der Meere ein blaues Band am Mast, so wusste man wer der ‚König der Meere‘ war. Diese Tradition wurde später von den Dampfern auch übernommen. Mit der Verbreitung des Segelsports sind auch Rennen auf europäischen Seen entstanden, bei denen der Sieger das Band an die Mastspitze binden konnte. Im Jahr 1934 übertrug der Hungária Yacht Club, der als erster das Rennen ausgeschrieben hatte, diesen Brauch auf den Plattensee. Bis zum heutigen Tag erhält das schnellste Segelboot ein Blaues Band.
Quelle: www.ungarn-tv.com
Google zeigt wieder seine Macht und löscht Videos von Präsidenten Bolsonaro wegen angeblichen „COVID-Fehlinformationen“.
YouTube löscht 15 Videos aus dem Kanal des brasilianischen Präsidenten Bolsonaro wegen „COVID-Fehlinformationen“.
Das zu Google gehörende Unternehmen YouTube zeigt wieder einmal, das es mehr Macht als die Staatsoberhäupter der Welt hat, indem es 15 Videos aus dem Kanal des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro wegen angeblicher „COVID-Fehlinformationen“ löscht.
Zu den Videos, die entfernt wurden, gehörte eines, in dem die Verwendung von Hydroxychloroquin als Behandlung für COVID diskutiert wurde, sowie der ehemalige Gesundheitsminister Eduardo Pazuello, der das Coronavirus mit AIDS vergleicht.
„Nach der HIV-Pandemie gibt es immer noch HIV. Es gibt immer noch einige, die infiziert sind, die meisten werden behandelt, und das Leben geht weiter“, erklärte er.
Ein Teil des Inhalts wurde auch deshalb gelöscht, weil YouTube niemandem erlaubt, die Wirksamkeit von Masken infrage zu stellen.
Dies ist besonders bizarr, wenn man bedenkt, dass die WHO und Anthony Fauci selbst schon früh während der Pandemie sagten, dass Masken nutzlos seien.
Fauci schrieb in einer E-Mail vom Februar 2020, dass eine typische, im Laden gekaufte Gesichtsmaske „nicht wirklich effektiv ist, um Viren fernzuhalten, die klein genug sind, um durch Material hindurchzugehen.“
Ein ähnliches Argument wurde kürzlich von Dr. Colin Axon, einem SAGE-Berater für die britische Regierung, vorgebracht, der dem Londoner Telegraph sagte, dass die Mediziner den Menschen eine „cartoonhafte“ Vorstellung davon vermittelt haben, wie mikroskopisch kleine Viren durch die Luft reisen, und dass die Masken Lücken haben, die bis zu 5000 Mal größer sind als COVID-Partikel.
Offenbar reichen schon diskutieren Bedenken von Top-Ärzten und Wissenschaftlern, um einen Inhalt entfernt zu bekommen, auch wenn Sie der Führer eines großen Landes sind.
„Bolsonaro und sein Büro haben noch nicht eine Erklärung über die Entfernung der Videos veröffentlicht, aber auf seinem offiziellen Twitter-Account teilt er die Nachricht in der er seine Anhänger ermutigt Telegram beizutreten, um tägliche Informationen direkt zu erhalten, „Berichte RT.
Wie wir zuvor hervorgehoben, entfernt auch YouTube automatisch Videos von Anti-Lockdown-Proteste, auch wenn der Zweck des Videos ist es, die Demonstranten zu verspotten.
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Die Putin-Doktrin? Wie die Ideen eines von den Sowjets verfemten Denkers des 20. Jahrhunderts helfen, Russlands neue Außenpolitik zu gestalten
In den letzten Jahren hat Wladimir Putin mehrmals die Ideen von Lew Gumilew – einem der Väter des modernen Eurasianismus – im Zusammenhang mit der Rolle von Zivilisation und kulturellen Faktoren in der russischen Innenpolitik erwähnt.
In einem Artikel, der sich angeblich mit der Ukraine befasst und letzte Woche veröffentlicht wurde, erweiterte der russische Präsident Gumilews anfängliches Argument und skizzierte, was wir nun als Putins zivilisatorische Doktrin in den internationalen Beziehungen bezeichnen könnten.
Bevor ich die Kernpunkte dieser Doktrin und ihre möglichen internationalen Konsequenzen analysiere, möchte ich einen Schritt zurückgehen und kurz ihre Wurzeln nachzeichnen. Warum Gumilew, und warum jetzt?
Lew Gumilew war der Sohn der russischen Literaturikone Anna Achmatowa und Nikolaj Gumilew, einem zaristischen Offizier und Dichter. Er wurde ein prominenter Sozialgeograph, Ethnograph und Anthropologe, dessen Arbeit sich auf die Rolle von Kultur, Geschichte, Geographie und Spiritualität im Prozess der Bildung der russischen Nation konzentrierte. Er war ein Verfechter der russischen Einzigartigkeit und Größe.
Solche Gedanken waren bei den Führern der multinationalen Sowjetunion nicht beliebt und die Behörden lehnten seine Ideen ab, während sie die meisten seiner Texte aus der Veröffentlichung verbannten. In den Jahren der Perestroika, in den späten 1980er Jahren, erlangte er schließlich die Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit.
Eine einzigartige Zivilisation zu sein, schließt laut Gumilew weder die Akzeptanz europäischer Werte noch politische Multipolarität aus. Seine Ansichten bieten eine Vorlage, wie der britische Journalist Charles Clover in der Financial Times argumentiert hat, „für eine Synthese aus Nationalismus und Internationalismus, die die Gründungsidee eines neuen Eurasiens bilden könnte, einer einzigartigen politischen Einheit, die in etwa die gleichen Grenzen hat wie die UdSSR.“ Gumilevs Russland hat sein eigenes großes Schicksal, sollte aber offen für einen interzivilisatorischen Dialog sein. Dies steht in krassem Gegensatz zu einigen extremeren und geschlossenen Versionen des Neo-Eurasianismus.
Für einen konservativen Politiker wie Wladimir Putin, der Russland in einer Zeit weltweiter Turbulenzen führt, diente Gumilews Mischung aus kulturell und spirituell begründeter Prophezeiung russischer Größe als gute Grundlage für Putins Vorschlag, dass die zivilisatorische Einzigartigkeit Russlands nicht nur in der nationalen, sondern auch in der internationalen Agenda genutzt werden kann. So schlug Putin vor, dass die russische Zivilisation ein Bezugsrahmen für die Beziehungen zu den Nachbarländern werden kann.
Mit anderen Worten, er schlug vor, dass Geschichte, Kultur und Glaube de facto grundlegende alternative Bindungen sind, die Russland, die Ukraine und Weißrussland zusätzlich, abwechselnd oder sogar im Gegensatz zur Ebene der zwischenstaatlichen Beziehungen vereinen.
Im Wesentlichen stellte Putin vier Thesen auf. Erstens erkannte er an, dass die Geschichte in den internationalen Beziehungen eine große Rolle spielt, da „Russen, Ukrainer und Weißrussen alle Nachkommen der alten Rus sind, die der größte Staat in Europa war“, was eine sehr starke verbindende Grundlage für ihre Staatlichkeit und die Bildung einer Nation darstellt. Zweitens, die Tatsache, dass die russische Zivilisation gleichzeitig drei Nationen umfasste und die sowjetische Politik dies unterbrochen hat: „[…] die sowjetische Nationalpolitik sicherte auf staatlicher Ebene die Bestimmung über drei getrennte slawische Völker: Russen, Ukrainer und Weißrussen, statt der großen russischen Nation ein dreifaches Volk, bestehend aus Welikorussen, Malorussen und Weißrussen.“ Drittens argumentiert er, dass […] die moderne Ukraine ein reines Produkt der Sowjetzeit sei: „Wir wissen“, schreibt Putin, „und erinnern uns gut daran, dass sie – zu einem wesentlichen Teil – auf dem Boden des historischen Russlands geformt wurde.“ Schließlich schlug er vor, dass die kulturelle, geistige und historische Einheit durch die derzeitigen ukrainischen politischen Eliten gestört wird.
Ich überlasse es den Historikern, Anthropologen und Soziologen, Putins historische Behauptungen über die vergangenen Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine zu diskutieren, und ich bin mir sicher, dass seine Argumente unter ihnen eine Menge hitziger Debatten auslösen werden.
Was jedoch aus der Perspektive der internationalen Beziehungen am interessantesten ist, sind die Ideen, die die Grundlage von Putins neuer russischer IR-Doktrin bilden, die Zivilisation als einen starken Bezugsrahmen in den zwischenstaatlichen Beziehungen behandelt. In den Fällen von Russland, der Ukraine und Weißrussland können Kulturen andere formale Assoziationen übersteigen. „Russen, Ukrainer und Weißrussen“, schreibt Putin, „sind [alle] die Erben der alten Rus, die der größte Staat in Europa war.“ Hier wird suggeriert, dass zivilisatorische Bindungen stabiler, tiefer und sogar menschlicher sein könnten als zwischenstaatliche Beziehungen, die auf nationalen Interessen beruhen und von der aktuellen politischen Führung der drei Länder vermittelt werden.
Putins Artikel eröffnet mindestens vier miteinander verbundene Interpretationsmöglichkeiten, wie sich Russland international verhalten und seine Beziehungen zur unmittelbaren Nachbarschaft gestalten könnte.
Es könnte darauf hindeuten, dass Russland sich anderen mächtigen Akteuren wie China, Indien, Iran und anderen „revisionistischen Staaten“ anschließt, die die Weltpolitik als Eintritt in eine neue Ära betrachten, die durch die Vielfalt kultureller und zivilisatorischer Diskurse definiert wird, in der die Zivilisation zu einem der entscheidenden Elemente in der neuen Struktur der internationalen Beziehungen wird (neben Staaten, internationalen Organisationen und dem Recht sowie regionalen/globalen sozialen Bewegungen).
Es könnte darauf hindeuten, dass der russische Führer glaubt, dass die lange Periode der letzten drei Jahrhunderte, in der der Westen eine dominante wirtschaftliche, kulturelle und politische Kraft war, nicht nur zu Ende geht, sondern durch ein neues Paradigma ersetzt wird. Dieses Paradigma zeichnet sich durch das Aufkommen des zivilisatorischen Modells der internationalen Beziehungen und des regionalen Dialogs aus, in dem kulturelle/zivilisatorische Ähnlichkeiten und Unterschiede möglicherweise globale Muster der Zusammenarbeit, Konfrontation und Abhängigkeit beeinflussen werden.
Es kann auch bedeuten, dass in der Welt der Zivilisationen einige kleinere und mittelgroße Staaten (wie Weißrussland oder die Ukraine) entscheidende Entscheidungen treffen müssen, die die gegenwärtige Form der Geopolitik, die auf Machtbeziehungen basiert, umgestalten und an ein Modell anpassen können, das auf der Zugehörigkeit zu einer regional oder global dominanten Zivilisation beruht.
In Anbetracht der Tatsache, dass Zivilisationen zu einem wesentlichen Element der globalen Politik werden, werden Russland, die Ukraine und Weißrussland die Quadratur des Kreises zwischen rationalen und kulturellen/spirituellen Faktoren, die den sich entwickelnden zwischenstaatlichen Dialog mit der Ukraine und Weißrussland beeinflussen, finden müssen.
Diese Notwendigkeit ergibt sich, weil Zivilisationen religiöse, kulturelle, unbewusste und historische Überlegungen umfassen – wie in Putins Papier beschrieben -, die zu einem wichtigen Faktor bei der politischen Entscheidungsfindung werden können. Zivilisationen beruhen auf dem Glauben ihrer Teilnehmer, sich einem bestimmten Strom der Geschichte anzuschließen. Während das endgültige historische Ziel unklar ist, bildet ein eingebettetes Gefühl der Zugehörigkeit die Basis, auf der die Mitglieder einer Zivilisation ihren Sinn für das Ziel gründen. Die Entscheidung, zusammen oder getrennt zu sein (im Falle der Ukraine und Weißrusslands), ist also eher die Entscheidung der Menschen als die des politischen Establishments des jeweiligen Tages.
Es bleibt abzuwarten, ob es Putins Absicht war, einen Rahmen für einen kohärenten zivilisationsbasierten Ansatz – eine Doktrin der internationalen Beziehungen – zu skizzieren, der mit der Ukraine und Weißrussland beginnt und dann auf andere Länder übertragen wird. Fürs Erste hat uns sein Artikel eine Menge Stoff zum Nachdenken geliefert, wenn es um die Verschiebung von Russlands Ansatz gegenüber seiner unmittelbaren Nachbarschaft geht.
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Treffen Sie Toka, die gefährlichste israelische Spyware-Firma, von der Sie noch nie gehört haben
Von Whitney Webb: Sie ist seit 2016 eine professionelle Autorin, Forscherin und Journalistin. Sie hat für mehrere Websites geschrieben und war von 2017 bis 2020 als Staff Writer und Senior Investigative Reporter für MintPress News tätig. Derzeit schreibt sie für ihr eigenes Outlet Unlimited Hangout und trägt zu The Last American Vagabond und MintPress News bei.
Der kurzsichtige Fokus der Mainstream-Medien auf die israelische Spyware Pegasus und die von ihr ausgehenden Gefahren bedeutet, dass andere Firmen wie Toka nicht untersucht werden, obwohl ihre Produkte ein noch größeres Potenzial für Missbrauch und illegale Überwachung darstellen.
LONDON – Am vergangenen Sonntag erlangte eine Untersuchung über den weltweiten Missbrauch von Spionagesoftware, die von Veteranen des israelischen Geheimdienstes Unit 8200 entwickelt wurde, große Aufmerksamkeit, als bekannt wurde, dass die Software – die sowohl an demokratische als auch an autoritäre Regierungen verkauft wurde – zum illegalen Ausspionieren von schätzungsweise 50’000 Personen verwendet wurde. Unter denjenigen, deren Kommunikation und Geräte von der Software, bekannt als Pegasus, ausspioniert wurden, waren Journalisten, Menschenrechtsaktivisten, Führungskräfte aus der Wirtschaft, Akademiker und prominente politische Führer. Zu den ausspionierten politischen Führern gehörten Berichten zufolge die derzeitigen Staatsoberhäupter von Frankreich, Pakistan, Südafrika, Ägypten, Marokko und Irak.
Der Missbrauch der Pegasus-Software auf diese Art und Weise ist bereits seit mehreren Jahren bekannt, obwohl die jüngsten Enthüllungen aufgrund der hohen Anzahl von Zivilisten, die durch den Einsatz der Software überwacht worden sein sollen, anscheinend so viel Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erlangt haben. Die Fortsetzung des nun schon jahrelangen Skandals um den Missbrauch von Pegasus hat auch der israelischen Firma, die es entwickelt hat, der NSO Group, erhebliche Kontroversen und Berühmtheit eingebracht.
Während die NSO Group berüchtigt geworden ist, haben andere israelische Firmen mit noch tieferen Verbindungen zum israelischen Geheimdienstapparat Software verkauft, die nicht nur genau die gleichen Dienste für Regierungen und Geheimdienste anbietet, sondern angeblich sogar noch weiter geht.
Ursprünglich vom ehemaligen israelischen Premierminister und Jeffrey-Epstein-Mitarbeiter Ehud Barak gegründet, wird die Ware einer dieser Firmen von Ländern auf der ganzen Welt genutzt, auch in Entwicklungsländern mit direkter Unterstützung globaler Finanzinstitutionen wie der Inter-American Development Bank (IDB) und der Weltbank. Darüber hinaus wird die Software nur Regierungen zur Verfügung gestellt, denen die israelische Regierung vertraut“, die eng“ mit der Firma zusammenarbeitet.
Trotz der Tatsache, dass diese Firma seit 2018 existiert und von diesem Autor für MintPress News im Januar 2020 ausführlich behandelt wurde, hat sich kein Mainstream-Outlet – einschließlich derjenigen, die ausführlich über die NSO Group berichtet haben – die Mühe gemacht, die Implikationen dieser Geschichte zu untersuchen.
Schlimmer als Pegasus
Toka wurde 2018 mit dem ausdrücklichen Ziel gegründet, ein „maßgeschneidertes Ökosystem von Cyber-Fähigkeiten und Softwareprodukten für Regierungs-, Strafverfolgungs- und Sicherheitsbehörden zu verkaufen.“ Laut einem Profil des Unternehmens, das kurz nach dem Start in Forbes veröffentlicht wurde, bewarb sich Toka als „ein One-Stop-Hacking-Shop für Regierungen, die zusätzliche Fähigkeiten benötigen, um Terroristen und andere Bedrohungen der nationalen Sicherheit im digitalen Bereich zu bekämpfen.“
Toka startete mit Plänen, „Spionage-Tools für jedes Gerät anzubieten, das seine Kunden benötigen“, einschließlich nicht nur Smartphones, sondern mit einem „besonderen Fokus auf das sogenannte Internet der Dinge (IoT).“ Dazu gehören laut dem Unternehmen Geräte wie Amazon Echo, Google Nest-verbundene Heimprodukte sowie verbundene Kühlschränke, Thermostate und Alarmanlagen. Die von Toka entdeckten Schwachstellen in diesen Produkten, so das Unternehmen damals, würden nicht an die Hersteller weitergegeben, was bedeutet, dass diese Schwachstellen weiterhin für jeden Hacker angreifbar bleiben, egal ob er Kunde von Toka ist oder nicht.
Heute behauptet Toka’s Software-Suite, seinen Kunden in Strafverfolgung, Regierung und Geheimdiensten die Möglichkeit zu bieten, „gezielte Informationen“ zu erhalten und „forensische Untersuchungen“ sowie „verdeckte Operationen“ durchzuführen. Darüber hinaus bietet Toka Regierungen seinen „Cyber Designer“-Service an, der „Agenturen mit dem gesamten Spektrum an Strategien, maßgeschneiderten Projekten und Technologien versorgt, die benötigt werden, um kritische Infrastrukturen, die digitale Landschaft und Regierungsinstitutionen sicher und dauerhaft zu halten.“
Während NSOs Pegasus nur auf Smartphones abzielt, ist Tokas Hacking-Suite – die wie Pegasus ebenfalls als „Lawful Intercept“-Produkt klassifiziert ist – in der Lage, jedes mit dem Internet verbundene Gerät ins Visier zu nehmen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Smartphones. Darüber hinaus sind die Zielkunden dieselben wie die von Pegasus, was Regierungen eine einfache Möglichkeit bietet, Zugang zu noch mehr Überwachungsmöglichkeiten zu erhalten, als Pegasus sie bietet, ohne jedoch eine Berühmtheit in den Medien zu riskieren, da Toka das Rampenlicht lange gemieden hat.
Eine Folie aus einer Präsentation vom 20. April 2021, die von Michael Anderson, VP of Global Sales von Toka, gehalten wurde.Während Toka behauptet, dass seine Produkte nur von „vertrauenswürdigen“ Regierungen und Behörden zur Bekämpfung des „Terrorismus“ und zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit eingesetzt werden, ist das Verkaufsargument für Pegasus der NSO Group bemerkenswert ähnlich, und dieses Verkaufsargument hat nicht verhindert, dass seine Software eingesetzt wird, um Dissidenten, Politiker und Journalisten ins Visier zu nehmen. Es erlaubt auch vielen der gleichen Gruppen, die Toka-Kunden sind, wie z. B. Geheimdiensten, diese Werkzeuge zum Zweck der Erpressung zu nutzen. Der Einsatz von Erpressung durch israelische Sicherheitsdienste gegen zivile Palästinenser, um zu versuchen, die palästinensische Gesellschaft zu schwächen und für politische Verfolgung ist gut dokumentiert.
Toka wurde von Marktanalysten als ein „offensives Sicherheitsunternehmen“ beschrieben, obwohl die Führung des Unternehmens diese Charakterisierung zurückweist. Der Mitbegründer und derzeitige CEO Yaron Rosen behauptet, dass die Aktivitäten des Unternehmens im Gegensatz zu rein offensiven Aktivitäten „etwas in der Mitte“ sind, was er als Überbrückung von Cyber-Verteidigung und offensiven Cyber-Aktivitäten – z.B. Hacking – klassifiziert.
Die Aktivitäten des Unternehmens sind vor dem Hintergrund bedenklich, dass Toka seit seiner Gründung direkt mit dem israelischen Verteidigungsministerium und anderen israelischen Geheimdiensten und Sicherheitsbehörden zusammenarbeitet. Das Unternehmen arbeitet laut einer Website des israelischen Verteidigungsministeriums „eng“ mit diesen Regierungsbehörden zusammen. Diese Zusammenarbeit dient laut Toka der „Verbesserung“ ihrer Produkte. Tokas direkte Verbindungen zur IDF stehen im Gegensatz zur NSO Group, die keine offenen Verbindungen zum israelischen Sicherheitsstaat unterhält.
Die direkte Zusammenarbeit von Toka mit der israelischen Regierung wird auch durch die Behauptung deutlich, dass Toka seine Produkte und Dienstleistungen nur an „vertrauenswürdige“ Regierungen, Strafverfolgungsbehörden und Geheimdienste verkauft. Toka’s Rosen hat erklärt, dass Russland, China und „andere feindliche Länder“ niemals Kunden der Firma sein würden. Mit anderen Worten, nur Länder, die mit den politischen Zielen Israels, besonders im besetzten Palästina, übereinstimmen, dürfen Kunden sein und Zugang zu den mächtigen Hacking-Tools erhalten. Dies steht im Einklang mit den Bemühungen der israelischen Regierung, Israels Hi-Tech-Sektor als Mittel gegen die Boykott-, Divest- und Sanktionsbewegung (BDS) weltweit zu nutzen.
Ein Profilfoto des ehemaligen Chief of Cyber Staff der IDF und Mitbegründer von Toka, Yaron Rosen.Bild| Spy LegendsEin weiterer Beweis dafür, dass Toka Teil dieser Bemühungen der israelischen Regierung ist, ausländische Regierungen mit Technologieprodukten zu versorgen, die tief mit dem israelischen Militär und den Geheimdiensten verbunden sind, ist die Tatsache, dass einer der Hauptinvestoren von Toka Dell Technologies Capital ist, das ein Ableger des bekannten Tech-Unternehmens Dell ist. Dell wurde von Michael Dell gegründet, einem bekannten Pro-Israel-Parteigänger, der Millionen von Dollar an die Freunde der IDF gespendet hat und einer der Top-Unterstützer der sogenannten „Anti-BDS“-Gesetze ist, die öffentlich angestellte Personen oder öffentliche Institutionen in mehreren US-Bundesstaaten daran hindern, gewaltlose Boykotte Israels zu unterstützen, selbst aus humanitären Gründen. Wie MintPress bereits anmerkte, sollte die Tatsache, dass ein großer Hersteller von elektronischen Konsumgütern stark in eine Firma investiert, die das Hacken eben dieser Technologie vermarktet, eine rote Fahne sein.
Die anfänglich zugegebene Nutzung des Hi-Tech-Sektors durch die Regierung, um der BDS-Bewegung entgegenzuwirken, fiel mit der Einführung einer neuen Politik des israelischen Militärs und der Geheimdienste im Jahr 2012 zusammen, bei der „cyber-bezogene und nachrichtendienstliche Projekte, die zuvor intern im israelischen Militär und den wichtigsten israelischen Nachrichtendiensten durchgeführt wurden, an Unternehmen übertragen werden, die in einigen Fällen genau für diesen Zweck aufgebaut wurden.“
Einer der Gründe, warum dies angeblich in die Wege geleitet wurde, war, Mitglieder der Einheit 8200, die im Militär tätig waren, zu halten, die zu Jobs im hochbezahlten Tech-Sektor des Landes wechselten. Durch diese neue Politik, die darauf abzielt, einen Großteil des privaten Tech-Sektors mit Israels nationalem Sicherheitsstaat zu verschmelzen, setzen einige Veteranen der Einheit 8200 und anderer Geheimdienste ihre Arbeit für den Staat fort, profitieren aber von einem Gehalt im privaten Sektor. Das Endergebnis ist, dass eine unbekannte – und wahrscheinlich sehr hohe – Anzahl von israelischen Tech-Firmen von Veteranen des israelischen Militärs und des israelischen Geheimdienstes geführt werden und in jeder Hinsicht als Scheinfirmen dienen. Eine nähere Betrachtung von Toka lässt stark vermuten, dass es sich um eine solche Scheinfirma handelt.
Toka – geboren aus Israels nationalem Sicherheitsstaat
Die Firma wurde von Ehud Barak, Alon Kantor, Kfir Waldman und dem pensionierten IDF-Brigadegeneral Yaron Rosen mitbegründet. Rosen, der Gründungs-CEO der Firma und jetzt Co-CEO, ist der ehemalige Chef des Cyber-Stabs der IDF, wo er „der leitende Architekt aller [IDF] Cyber-Aktivitäten“ war, einschließlich derer, die von der israelischen Militärgeheimdiensteinheit 8200 ausgeführt wurden. Alon Kantor ist der frühere Vizepräsident für Geschäftsentwicklung bei Check Point Software, einer Software- und Hardwarefirma, die von Veteranen der Einheit 8200 gegründet wurde. Kfir Waldman ist der ehemalige CEO von Go Arc und ein ehemaliger Director of Engineering beim Technologieriesen Cisco. Cisco ist führend im Bereich der Internet-of-Things-Geräte und IoT-Cybersecurity, während Go Arc sich auf Anwendungen für mobile Geräte konzentriert. Wie bereits erwähnt, hackt Toka nicht nur mobile Geräte, sondern hat auch einen „speziellen Fokus“ auf das Hacken von IoT-Geräten.
Eine Folie aus einer Präsentation vom 20. April 2021, die von Michael Anderson, VP of Global Sales von Toka, gehalten wurdeDer Toka-Mitbegründer Ehud Barak war nicht nur Premierminister Israels, sondern auch Chef des israelischen Militärgeheimdienstes Aman und hatte mehrere andere prominente Posten in den IDF inne, bevor er schließlich das israelische Militär als Verteidigungsminister leitete. Während seiner Zeit als Verteidigungsminister leitete er die Operation „Gegossenes Blei“ gegen den blockierten Gazastreifen im Jahr 2009, die den Tod von über 1000 Palästinensern zur Folge hatte und bei der Israel illegal chemische Waffen gegen Zivilisten einsetzte.
Toka ist das erste von Barak gegründete Start-up. Zuvor war Barak jedoch Vorsitzender und Investor von Carbyne911, einem umstrittenen israelischen Start-up-Unternehmen für Notrufdienste, das weltweit expandiert und sich insbesondere in den Vereinigten Staaten etabliert hat. Der Erfolg von Carbyne ist trotz des Jeffrey-Epstein-Skandals zu verzeichnen, da der mit dem Geheimdienst verbundene Pädophile und Sexhändler auf Baraks Geheiß stark in das Unternehmen investiert hatte. Baraks enge Beziehung zu Epstein, einschließlich nächtlicher Besuche auf Epsteins inzwischen berüchtigter Insel und in Apartmentkomplexen, in denen gehandelte Frauen und minderjährige Mädchen untergebracht waren, wurde ausführlich dokumentiert.
Barak trat im April letzten Jahres von Toka zurück, wahrscheinlich als Ergebnis der Kontroverse über seine Epstein-Verbindungen, die auch dazu führte, dass Barak sich nach Epsteins Tod von seinem Vorsitz bei Carbyne zurückzog. Erhebliche Beweise haben darauf hingedeutet, dass Epstein ein Mitarbeiter des israelischen Militärgeheimdienstes war, der mächtige Personen zum Nutzen des israelischen Nationalen Sicherheitsstaates und anderer Geheimdienste, aber auch zum persönlichen Vorteil erpresste.
Eine weitere bemerkenswerte Führungskraft bei Toka ist Nir Peleg, der Vizepräsident für strategische Projekte des Unternehmens. Peleg ist der ehemalige Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung des israelischen National Cyber Directorate, wo er nationale Cybersicherheitsprojekte sowie Regierungsinitiativen und Kooperationen mit internationalen Partnern und innovativen israelischen Cybersicherheitsunternehmen leitete. Davor diente Peleg nach eigenen Angaben mehr als 20 Jahre lang in leitenden Positionen bei der „Elite-Technologie-Einheit“ der IDF, wobei er nicht genau angibt, welche Einheit das war. Sein LinkedIn-Profil listet ihn als Leiter der gesamten Technologieabteilung der IDF von 2008 bis 2011 auf.
Während seiner Zeit bei Israels Nationalem Cyber-Direktorat arbeitete Peleg eng mit Tal Goldstein zusammen, dem heutigen Leiter der Strategie für die Partnerschaft gegen Cyberkriminalität des Weltwirtschaftsforums (WEF-PAC), zu deren Mitgliedern Regierungsbehörden der USA, Israels und Großbritanniens sowie einige der weltweit mächtigsten Unternehmen aus den Bereichen Technologie und Finanzen gehören. Das Ziel dieser Bemühungen ist es, eine globale Einheit zu etablieren, die in der Lage ist, den Fluss von Informationen, Daten und Geld im Internet zu kontrollieren. Bemerkenswert ist, dass der CEO von Toka, Yaron Rosen, vor kurzem die Gründung genau dieser Organisation forderte, als er erklärte, dass die internationale Gemeinschaft dringend das „Cyber“-Äquivalent der Weltgesundheitsorganisation schaffen müsse, um die sogenannte „Cyber-Pandemie“ zu bekämpfen.
Behauptungen, dass eine „Cyber-Pandemie“ unmittelbar bevorstehe, wurden häufig von Personen aufgestellt, die mit dem WEF-PAC verbunden sind, darunter Gil Shwed, CEO von Checkpoint Software. Checkpoint ist Mitglied des WEF-PAC und zwei seiner ehemaligen Vizepräsidenten, Michael Anderson und Alon Kantor, sind jetzt Vizepräsident für den weltweiten Vertrieb bzw. Co-CEO von Toka.
Das Wolrd Economic Forum tut wenig, um seine Partnerschaft mit ehemaligen israelischen Geheimdienstmitarbeitern zu verbergenDer Chief Technology Officer von Toka und Chefarchitekt der Hacking-Suite ist Moty Zaltsman, der einzige Geschäftsführer des Unternehmens, der nicht auf der Website der Firma aufgeführt ist. Laut seiner LinkedIn-Seite war Zaltsman der Chief Technology Officer des damaligen israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu. Im vergangenen Januar, als MintPress News über Toka berichtete, hieß es in seinem Profil, dass er „offensive Technologien“ für Israels Staatsoberhaupt entwickelt habe, aber Zaltsman hat diese Behauptung inzwischen entfernt. Die letzte nennenswerte Führungskraft bei Toka ist Michael Volfman, der Vizepräsident für Forschung und Entwicklung des Unternehmens. Volfman war zuvor Leiter der Cyber-Forschung und -Entwicklung bei einer nicht näher bezeichneten „führenden Technologieeinheit“ der IDF.
Erwähnenswert sind auch die Hauptinvestoren von Toka, insbesondere Entrèe Capital, das von Aviad Eyal und Ran Achituv geleitet wird. Achituv, der die Investition von Entrèe in Toka verwaltet und im Vorstand von Toka sitzt, war der Gründer der satellitengestützten Signalaufklärungseinheit der IDF und außerdem ein ehemaliger Senior Vice President bei Amdocs und Comverse Infosys. Sowohl Amdocs als auch Comverse gerieten in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren in einen Skandal wegen ihrer Rolle in einer massiven, von der israelischen Regierung unterstützten Spionageoperation, die in dieser Zeit auf US-Bundesbehörden abzielte.
Trotz dieses Skandals und anderer Skandale in der Vergangenheit des Unternehmens wurde die Comverse-Tochter Verint später von der U.S. National Security Agency (NSA) beauftragt, das Telekommunikationsnetzwerk von Verizon zu verwanzen, kurz nachdem der vorherige Spionageskandal von den Mainstream-Medien aufgegriffen wurde. Der Auftrag war Teil der Operation Stellar Winds und wurde vom damaligen NSA-Direktor Keith Alexander genehmigt, der seitdem ein ausgesprochener Befürworter einer engeren israelisch-amerikanischen Regierungszusammenarbeit im Bereich der Cybersicherheit ist.
Neben Entrèe Capital gehört auch Andreessen Horowitz zu den Hauptinvestoren von Toka. Die vom Silicon-Valley-Titan Marc Andreessen mitbegründete Risikokapitalfirma wird derzeit vom ehemaligen Finanzminister Larry Summers beraten, einem engen Freund des berüchtigten Pädophilen Jeffery Epstein. Zu den frühen Investoren von Toka, die nicht mehr auf der Website der Firma aufgeführt sind, gehören Launch Capital, das eng mit der Pritzker-Familie verbunden ist – eine der reichsten Familien der USA mit engen Beziehungen zu den Clintons und Obamas sowie der pro-israelischen Lobby in den USA – und Ray Rothrock, ein Risikokapitalgeber, der fast drei Jahrzehnte bei VenRock, dem Risikokapitalfonds der Rockefeller-Familie, verbracht hat.
In Anbetracht der oben erwähnten Politik der israelischen Regierung, private Tech-Firmen als Fassade zu benutzen, legt die Kombination von Tokas direkten Verbindungen zur israelischen Regierung, die Art seiner Produkte und Dienstleistungen und die zahlreichen, bedeutenden Verbindungen seiner Führungskräfte und Investoren sowohl zum israelischen Militärgeheimdienst als auch zu vergangenen israelischen Spionageskandalen stark nahe, dass Toka eine solche Fassade ist.
Wenn dies der Fall ist, gibt es Grund zu der Annahme, dass, wenn Toka-Kunden ein Gerät hacken und sich Zugang dazu verschaffen, auch Elemente des israelischen Staates Zugang erhalten könnten. Diese Befürchtung ergibt sich aus der Tatsache, dass der israelische Geheimdienst genau diese Art von Verhalten schon einmal im Rahmen des PROMIS-Softwareskandals an den Tag gelegt hat, bei dem der israelische „Superspion“ Robert Maxwell verwanzte Software an die US-Regierung verkaufte, einschließlich hochsensibler Stellen, die an der geheimen Atomwaffenforschung beteiligt waren. Als diese Software, bekannt als PROMIS, auf den Computern der US-Regierung installiert wurde, erhielt der israelische Geheimdienst Zugang zu eben diesen Systemen und Geräten.
Die US-Regierung war jedoch nicht das einzige Ziel dieser Operation, da die verwanzte PROMIS-Software in den Netzwerken mehrerer Geheimdienste auf der ganzen Welt sowie in mächtigen Unternehmen und mehreren großen Banken platziert wurde. Der israelische Geheimdienst erhielt Zugang zu all ihren Systemen, bis die Kompromittierung der Software öffentlich gemacht wurde. Die israelische Regierung wurde jedoch weder von der US-Regierung noch von der internationalen Gemeinschaft für ihr weitreichendes Spionageprogramm zur Rechenschaft gezogen, ein Programm, das direkt von technologieorientierten Scheinfirmen unterstützt wurde. Die Ähnlichkeiten zwischen den Produkten, die Maxwell während des PROMIS-Skandals vermarktete, und den Kunden, auf die Toka derzeit abzielt, sind beträchtlich.
Weltbank, IDB unterstützen Toka bei der Bekämpfung von Palästinas Verbündeten
Während die Verbindungen zwischen Toka und Israels nationalem Sicherheitsstaat sonnenklar sind, ist es auch bezeichnend und beunruhigend, wie der Eintritt dieses Unternehmens in Entwicklungs- und Industrieländer gleichermaßen von globalen Finanzinstitutionen, insbesondere der Weltbank und der Interamerikanischen Entwicklungsbank, unterstützt wird. Bemerkenswerterweise sind dies die einzigen Geschäfte mit Regierungen, die Toka auf seiner Website bewirbt, da die anderen nicht öffentlich gemacht werden.
Mehrere Projekte, die von der einen oder anderen dieser beiden Institutionen finanziert wurden, haben dazu geführt, dass Toka seit letztem Jahr zum „Cyber-Designer“ der nationalen Cybersicherheitsstrategien für Nigeria und Chile wurde. Bezeichnenderweise zeigen die Bevölkerungen beider Länder eine starke Unterstützung für Palästina und die BDS-Bewegung. Darüber hinaus erhielt Toka im vergangenen September einen von der Weltbank finanzierten Vertrag mit der Regierung von Moldawien, einem Verbündeten Israels.
Die Weltbank wählte Toka im Februar letzten Jahres aus, um „Nigerias Cyber-Entwicklung zu verbessern“, was die Entwicklung „nationaler Rahmenbedingungen, technischer Fähigkeiten und die Verbesserung von Fertigkeiten“ beinhaltet. Durch den Vertrag mit der Weltbank ist Toka nun eng mit dem öffentlichen und privaten Sektor Nigerias verbunden, was das „Cyber-Ökosystem“ des Landes betrifft. Die Entscheidung der Weltbank, sich für Toka zu entscheiden, ist wahrscheinlich das Ergebnis einer Partnerschaft, die der Staat Israel 2019 mit der globalen Finanzinstitution eingegangen ist, „um die Cybersicherheit in den Entwicklungsländern zu fördern“, mit einem Fokus auf Afrika und Asien.
Toka-Führungskräfte posieren mit nigerianischen Beamten im Jahr 2020. Foto | Israel Defense„Die Entwicklung und der Aufbau einer nachhaltigen und robusten nationalen Cyber-Strategie und Cyber-Resilienz ist ein entscheidender Faktor für die Erfüllung der Ziele von Nigerias nationaler Cyber-Sicherheitspolitik und des strategischen Rahmens“, sagte Toka-CEO Yaron Rosen in einer Pressemitteilung zum Vertrag.
In Anbetracht der Tatsache, dass Toka seine Technologie nur für „vertrauenswürdige“ Regierungen einsetzt, ist es bemerkenswert, dass Nigeria die meiste Zeit des letzten Jahrzehnts ein starker Verbündeter Palästinas war, mit Ausnahme einer Enthaltung bei einer entscheidenden UN-Abstimmung im Jahr 2014. Neben der Regierung unterstützen auch zahlreiche Studentengruppen, Menschenrechtsorganisationen und islamische Organisationen im Lande Palästina ausdrücklich. Mit Tokas Bestreben, seine Produkte nur Ländern anzubieten, die sich mit „befreundeten“ Ländern verbünden, könnte ihre nun intime Verwicklung in Nigerias Cyber-Entwicklung bald Konsequenzen für eine Regierung haben, die dazu neigt, die palästinensische Sache zu unterstützen. Dies ist umso wahrscheinlicher, wenn man die Aussagen von Toka-CEO Rosen bei einer Veranstaltung des israelischen Wirtschaftsministeriums im April 2021 bedenkt, bei der er die Rolle von Cyber in Entwicklungsländern betonte, speziell in Bezug auf deren nationale Verteidigung und wirtschaftliche Strategie.
Drei Monate nach dem Abschluss des Abkommens mit Nigeria durch die Weltbank wählte die Interamerikanische Entwicklungsbank (IDB) Toka aus, um die chilenische Regierung bei den „nächsten Schritten für die nationale Cybersecurity-Bereitschaft und den Aufbau operativer Kapazitäten des Landes“ zu beraten. Im Rahmen des Projekts wird Toka die aktuellen Cybersecurity-Lücken und -Herausforderungen in Chile bewerten und die IDB bei der Umsetzung des Projekts unterstützen, indem es spezifische Verbesserungen der Cybersecurity-Bereitschaft empfiehlt“, heißt es in einer Pressemitteilung. Toka behauptet, dass es dabei helfen wird, „Chile als ein führendes Land im Bereich der Cybersicherheit in Südamerika zu etablieren“. Bezüglich des Deals erklärte Toka’s Rosen, dass er „dankbar“ sei, dass die IDB „uns diese Gelegenheit gegeben hat, mit der chilenischen Regierung zusammenzuarbeiten.“
Israel unterzeichnete 2015 Folgeabkommen für die Zusammenarbeit mit der IDB, bevor es diese Beziehungen 2019 weiter vertiefte, indem es mit der IDB zusammenarbeitete, um 250 Millionen US-Dollar von israelischen Institutionen speziell in Lateinamerika zu investieren.
Toka-Führungskräfte sind mit chilenischen Beamten während eines Treffens 2020 in Santiago abgebildetWie Nigeria hat auch Chile eine starke Verbindung zu Palästina und ist oft Ziel israelischer Einflussnahme durch die Regierung. Obwohl die derzeitige rechtsextreme Regierung von Sebastián Piñera sich Israel angenähert hat, ist Chile die Heimat der größten palästinensischen Exilgemeinde der Welt außerhalb des Nahen Ostens. Infolgedessen hat Chile eine der stärksten BDS-Bewegungen in Amerika, mit Städten, die einen gewaltfreien Boykott Israels erklärten, bis die Piñera-Regierung einschritt und behauptete, dass solche Boykotte nur auf Bundesebene umgesetzt werden können. Palästinensische Chilenen haben einen starken Einfluss auf die chilenische Politik, da der jüngste, populäre Präsidentschaftskandidat Daniel Jadue der Sohn palästinensischer Einwanderer in Chile ist. Anfang Juni dieses Jahres hat der chilenische Kongress einen Gesetzentwurf zum Boykott von Waren, Dienstleistungen und Produkten aus illegalen israelischen Siedlungen eingebracht.
Während Toka diese beiden Projekte als Hilfe für die Cyberbereitschaft und die Wirtschaft der Länder darstellt, die es jetzt bedient, haben israelische Medien ein anderes Bild gezeichnet. Zum Beispiel schrieb Haaretz, dass Israels Partnerschaften mit Entwicklungsbanken, speziell die von 2019, die zu diesen Toka-Verträgen führten, von einem interministeriellen Komitee geplant wurden, das vom damaligen Premierminister Benjamin Netanyahu eingesetzt wurde, „um das Potenzial der internationalen Entwicklung zu realisieren, um die israelische Wirtschaft zu stärken, Israels politisches Ansehen zu verbessern und seine internationale Rolle zu stärken.“ Eine Quelle, die von Haaretz zitiert wird und diesem Vorhaben nahe steht, erklärte, dass „Entwicklungsbanken ein Weg sind, Israels Interessen und Agenda in den Entwicklungsländern, einschließlich Lateinamerika, voranzubringen. Aber es ist keine Philanthropie.“
In Anbetracht dieser Aussagen und Tokas eigenem modus operandi als Unternehmen und seinem Hintergrund scheint es sehr wahrscheinlich, dass der Grund, warum sowohl Nigeria als auch Chile als erste von Tokas Entwicklungsbankverträgen ausgewählt wurden, darauf abzielte, die Agenda der israelischen Regierung in diesen spezifischen Ländern voranzutreiben, eine, die versucht, die lautstarke Unterstützung für Palästina unter den Einwohnern dieser Länder zu kontern und abzuschwächen.
Das Spyware-Problem geht weit über die NSO Group hinaus
Die NSO Group und ihre Pegasus-Software ist eindeutig ein großer Skandal, der eine genaue Untersuchung verdient. Die Behandlung des Vorfalls durch die Medien hat die israelische Regierung jedoch weitgehend von jeglicher Rolle in dieser Affäre freigesprochen, trotz der Tatsache, dass der Verkauf von Pegasus durch die NSO Group an ausländische Regierungen von der israelischen Regierung genehmigt und verteidigt wurde. Das bedeutet natürlich, dass auch Israels Regierung eine offensichtliche Verantwortung in dem ganzen Skandal trägt.
Darüber hinaus bedeutet der kurzsichtige Fokus auf die NSO Group, wenn es um die Berichterstattung der Mainstream-Medien über private israelische Spionagesoftware und die von ihr ausgehenden Gefahren geht, dass andere Unternehmen, wie Toka, nicht untersucht werden, obwohl ihre Produkte ein noch größeres Potenzial für Missbrauch und illegale Überwachung darstellen als die, die derzeit von der NSO Group vermarktet und verkauft werden.
Angesichts der langjährigen Geschichte der Nutzung von Technologiefirmen durch den israelischen Geheimdienst für internationale Überwachung und Spionage sowie der zugegebenen Politik, Technologiefirmen als Fassade zu nutzen, um BDS zu bekämpfen und Israels „Cyber-Dominanz“ zu sichern, kann die Untersuchung der israelischen Spyware nicht nur bei der NSO Group aufhören. Allerdings riskiert man nicht, den israelischen Staat direkt herauszufordern, besonders im Fall von Toka, und das ist etwas, das die Mainstream-Medien eher vermeiden. Das liegt an einer Mischung von Faktoren, aber die Tatsache, dass NSOs Pegasus so ausgiebig zum Ausspionieren von Journalisten verwendet wurde, hilft der Sache sicherlich nicht.
Dennoch muss Israels Bewaffnung seiner Tech-Industrie und die globale Nutzung seiner Spionageprogramme durch Regierungen und Sicherheitsbehörden auf der ganzen Welt angesprochen werden, besonders weil sie explizit als Waffe eingesetzt wurde, um gewaltlose Boykotte der israelischen Besatzung Palästinas zu verhindern, einschließlich solcher, die nur auf humanitären Gründen oder aus Respekt vor internationalen Gesetzen basieren, die Israel routinemäßig bricht. Es kann nicht weitergehen, einer Regierung zu erlauben, sich auf diese Art und Weise auf globaler Ebene zu engagieren, um Kritik an eklatant illegaler Politik und Kriegsverbrechen zu ersticken, und das sollte für jede Regierung gelten, nicht nur für Israel.
Wenn die Medien, die eifrig über die neuesten Pegasus-Enthüllungen berichten, wirklich über den Missbrauch von Spionage-Software durch Regierungen und Geheimdienste auf der ganzen Welt besorgt sind, sollten sie auch Toka ihre Aufmerksamkeit schenken, da es dieselben Institutionen aktiv mit Waffen ausrüstet, die weit schlimmer sind als jedes Produkt der NSO Group.
Der Beitrag Treffen Sie Toka, die gefährlichste israelische Spyware-Firma, von der Sie noch nie gehört haben erschien zuerst auf uncut-news.ch.
Politik muss endlich handeln: Vorsorge für Nachkommen
Auch wenn der freie Seezugang vor zwei Jahren in der oberösterreichischen Landesverfassung als neue Staatszielbestimmung festgeschrieben wurde, einen spürbaren Zuwachs an frei zugänglichen Seeufern für die Bevölkerung wird es so schnell wohl nicht geben.
Ein Kommentar von Kurt Guggenbichler
Denn wer in der glücklichen Lage ist, ein Grundstück am See zu besitzen und sei es auch nur ein handtuchgroßer Badeplatz, wie es viele davon am Traunsee in Gmunden gibt, wird dieses zu behalten versuchen, solange es geht.
Der schnellste Weg, um zu neuen Seeufern für die Öffentlichkeit zu kommen, wäre die Enteignung von privaten Grundstücken, was die roten Jusos fordern, womit man aber am Grundrecht auf freies Eigentum rütteln würde. Das wäre ziemlich problematisch.
Das Land muss Uferflächen kaufen
Daher bleibt der Landesregierung und den Oberösterreichern nichts anderes übrig, als darauf zu warten, dass irgendeines dieser privaten Filetstücke an den Seeufern abgestoßen wird und die Verantwortlichen des Landes dieses dann auch kaufen, selbst wenn es sehr teuer sein sollte.
Besser wäre es freilich gewesen, wenn schon die Altvorderen beizeiten darauf geachtet hätten, dass die Ufergrundstücke, an denen davor nur Kleinbauern und Fischer lebten, nicht zur Gänze an Private verscherbelt werden. Doch für eine Neuorientierung war es auch 2019 noch nicht zu spät, auch wenn diese nicht mehr so rasch vorankommen wird wie die Uferverbauung.
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