Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

So will ORF-Wolf vor Gericht neue, gesellschaftliche Wirklichkeit erschaffen

So will ORF-Wolf vor Gericht neue, gesellschaftliche Wirklichkeit erschaffen

Im heutigen Prozess des Außerparlamentarischen Corona Ausschusses (ACU) – Wochenblick berichtete – gegen Armin Wolf zeigte sich dieser gereizt. Nachdem die Gruppe einen offenen Brief in mehreren großen Zeitungen veröffentlichte, in dem sie die Corona-Maßnahmen der Regierung um ein Weiteres kritisierte, bezeichnete er sie als „Corona-Leugner“. Mit hochrotem Kopf erklärte Wolf vor Gericht, dass mit dem Begriff „Corona-Leugner“ nicht Personen gemeint seien, die die Existenz des Virus leugneten. 

Ein Kommentar von Bernadette Conrads

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  • Typisch Politologe: Wolf versucht vor Gericht neue Wirklichkeit zu schaffen
  • Sozialwissenschaftliche Strategie: „Worte schaffen Wirklichkeit“
  • Steht im Verfahren sieben namhaften Juristen gegenüber
  • Abgehobener Elite-Journalist hält sich für „unbotmäßig“, obrigkeitskritisch
  • „Corona-Leugner“ laut ORF-Wolf sachlicher Begriff
  • Sollen Maßnahmenkritiker froh sein, dass er sie nicht als Covidioten bezeichnet hat?
  • Leugner sollen sich nicht mehr durchs Leugnen eines Umstands definieren
  • Umwertung aller Werte birgt große gesellschaftliche und juristische Probleme
  • Prozess-Ausgang von großer politischer Bedeutung

Worte schaffen Wirklichkeit: Dieser Erkenntnis bedienen sich – ausgehend von der Sozialwissenschaft linke Gruppierungen seit Jahrzehnten (Vgl. „Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit“, Berger/Luckmann). Sie ist die Grundlage für das Gendern und für die ständige Dekonstruktion und Neuformung unserer Sprache. Das Ziel ist es, ein „neues Bewusstsein“ und nicht zuletzt eine neue Gesellschaft zu erschaffen.

Armin Wolf, der einen Doktor in Politikwissenschaft hat, weiß freilich um diese Taktik. Und so legte er seine Strategie im „Corona-Leugner“-Prozess darauf aus, den Begriff zu seinen Gunsten umzudeuten. So versucht er den sieben namhaften Juristen, die sich von ihm nicht unwidersprochen verunglimpfen ließen, die Stirn zu bieten.

Demokratie bedeutet für Wolf, dass Leute an Echsenmenschen glauben

Und diese Umdeutung treibt seltsame Blüten. So seien „Corona-Leugner“ aus seiner Sicht angeblich nicht Personen, die die Existenz von Corona leugneten. Außerdem habe er die Kläger um Herrn Mag. Dr. Michael Brunner (Anwälte für Aufklärung und ACU) damit gar nicht gemeint, wand sich Wolf vor Gericht in seiner Darstellung wie ein Wurm. Adressiert sei sein Tweet, der Grundlage für die Klage war, ohnehin an den Kurier gewesen, so Wolf.

Zerknirscht erklärte Wolf abschätzig, dass es derartige Inserate natürlich in einer Demokratie geben dürfe, es herrsche ja Meinungsfreiheit. Und diese zeichne sich dadurch aus, dass man ja sogar der Ansicht sein dürfe, dass wir von „Echsenmenschen“ beherrscht würden. Dadurch brachte Wolf freilich um ein Weiteres seine Verachtung gegenüber den Maßnahmenkritikern zum Ausdruck. Wolf assoziiert also nicht nur die Kritiker, sondern auch die Demokratie und die Meinungsfreiheit offenbar mit dem Äußern von Unsinn.

Sollen froh sein, dass sie nicht als „Covidioten“ bezeichnet wurden?

Er gab vor, nicht erkennen zu können, inwiefern man sich von der Bezeichnung „Corona-Leugner“ in Misskredit gebracht sehen könne. Aus seiner Sicht sei der Begriff „Corona-Leugner“ ein sachlicher. Hätte er die Maßnahmenkritiker beleidigen wollen, so Wolf, hätte er sie überhaupt als „Covidioten“ bezeichnet. Ergo: Aus seiner Sicht sollen die Kritiker also froh sein, nicht noch derber beschimpft worden zu sein. Damit ließ der ORF-Moderator, der von unser aller GIS-Gebühren gut lebt, um ein Weiteres tief blicken. Um Objektivität zeigt er sich bekanntlich in seiner Tätigkeit als Moderator des öffentlich-rechtlichen österreichischen Fernsehens schon nicht bemüht, wieso also privat? Doch auch das kennt man aus der Politikwissenschaft: In ihr ist die Ansicht stark, dass es ohnehin keine Objektivität gebe und Forscher daher selbstverständlich subjektiv vorgehen können oder gar sollen.

Prozess von großer politischer Bedeutung

Man hatte das Gefühl, es fiele dem prominenten ORF-Moderator schwer, sich zu beherrschen. Verständlich: Es geht in diesem Prozess um wesentlich mehr, als um die von der Klägerseite geforderte Übernahme der Prozesskosten durch Armin Wolf oder die Gegendarstellung auf dessen Twitter-Seite. Er weiß, dass es sich, wenn er wirklich verurteilt wird, um einen unglaublichen metapolitischen Erfolg für die Kritiker der Corona-Maßnahmen handelt. So wäre nicht nur er, sondern auch weitere, große Teile der Öffentlichkeit, der Eliten, für ihre Polemik und für ihr „Drüberfahren“ über die Kritiker der vorherrschenden Politik bloßgestellt. Und damit würde auch die Debatte darum, wie es um unsere Demokratie steht befeuert.

Veröffentlichung auf Twitter wäre krasse Wolf-Niederlage

Doch auch Wolf selber, der sich auf seinem Twitter-Profil allen Ernstes damit identifiziert, „unbotmäßig, sich nicht so verhaltend, wie es von der Obrigkeit gefordert wird“ zu sein, wäre schwer angeschlagen, so er den Forderungen der Kläger entsprechend das ACU-Inserat mitsamt Gegendarstellung 30 Tage lang auf seiner Twitterseite – oben angepinnt – veröffentlichen müsste. Mehrmals stellten er und sein Verteidiger klar, dass das für ihn nicht in Frage käme. Von Beginn an scheiterte jeder Versuch eines gerichtlichen Vergleichs an dieser Frage. Wären die Kläger von der Forderung einer Gegendarstellung abgekommen, hätte sich Wolf wohl darauf eingelassen.

Die Umwertung aller Werte

Nietzsche sah in seiner Analyse der „Umwertung aller Werte“ den Niedergang unserer Kultur begründet. Keine Sorge, diesen wird Armin Wolf nun alleine durch seine absurde Darstellung, dass „Leugner“ sich nunmehr nicht weiter durch das Leugnen definierten, nicht erreichen. Sollte er aber damit Erfolg haben, so wäre es dennoch ein wesentlicher, weiterer Schritt in diese Richtung. Welcher Gewissheit kann man sich in einer Welt noch sicher sein, wenn sicher geglaubte Begriffsbedeutungen von heute auf morgen einfach verschwinden? Zu Recht warf der Anwalt der Klägerseite die Frage auf, wie es sich aus Wolfs Sicht mit der Holocaust-Leugnung verhalten solle. Absurd: Wenn ein Corona-Leugner nicht das Virus leugnet, was betreibt dann ein Holocaust-Leugner? Sollte sich Wolfs Umwertung gerichtlich durchsetzen, würde das unsere Gesellschaft und den Rechtsstaat in der Konsequenz wohl in mehrerlei Hinsicht in Frage stellen.

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Während Deutsche längst wehrlos sind: Recht auf Schusswaffenbesitz kommt in tschechische Verfassung

Während Deutsche längst wehrlos sind: Recht auf Schusswaffenbesitz kommt in tschechische Verfassung

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Das Recht auf Schusswaffenbesitz wird in die tschechische Verfassung aufgenommen. Der Senat stimte am gestrigen Mittwoch der Verfassungsänderung zu, nachdem bereits das Abgeordnetenhaus dieser Änderung zugestimmt hat.

Während dem deutschen Bürger der legale Waffenbesitz mehr und mehr unmöglich gemacht wird, nimmt Tschechien das Recht auf Schusswaffenbesitz in seine Verfassung auf. Nach dem Abgeordnetenhaus billigte nun auch der Senat, die zweite Kammer des Parlaments, mit deutlicher Mehrheit die Änderung. Präsident Milos Zeman muss den Beschluss noch unterzeichnen, womit gerechnet wird.

In der Grundrechtecharta des EU-Mitgliedstaats wird es damit künftig heißen: „Das Recht, sein Leben oder das Leben eines anderen Menschen mit der Waffe zu verteidigen, ist unter den gesetzlichen Bedingungen garantiert.“

Diese Änderung der tschechischen Verfassung ist eine Reaktion auf die Bemühungen der EU-Kommission, den Erwerb von Feuerwaffen zu erschweren. Brüssel hatte nach den Terroranschlägen in Paris im November 2015 ein verschärftes EU-Waffenrecht beschlossen. In Tschechien wurde eine Petition gegen den Brüsseler Beschluss initiiert, mehr als 100.000 Menschen, darunter auch Regierungschef Andrej Babis, der Gründer der Partei ANO, unterzeichneten die Petition.

In Tschechien sind derzeit knapp eine Million Schusswaffen registriert bei einer Bevölkerungszahl von fast elf Millionen. Diese Zahl hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Dennoch gab es – wie das Magazin Freie Welt bemerkt – bisher keine Berichte von Amok-Läufern oder wild um sich schießenden Extremisten. „Es gab aus Tschechein allerdings auch bisher keine Berichte von wild um sich messernden „Flüchtlingen“ oder anderen „Schutzsuchenden“. Das ist aus zweierlei Gründen wenig überraschend: einerseits verweigert sich Tschechien ähnlich wie Ungarn oder Polen der von der EU und Merkel vorgegebenen Politik der unkontrollierten Landesgrenzen, andererseits aber überlegt es sich auch ein Messerfetischist wohl zweimal vorher, ob er mordend durch die Straßen von Prag rennen wird, wenn die mathematische Wahrscheinlichkeit, dass er auf einen mit einer Schusswaffe ausgerüsteten Einwohner trifft, bei eins zu zehn liegt“, so das Magazin.

Der Erwerb von Schusswaffen ist in Tschechien relativ problemlos, nur in Einzelfällen ist eine psychologische Untersuchung für den Erwerb des Waffenscheins erforderlich. Das Land ist zudem ein bedeutender Exporteur von Kleinwaffen aus eigener Produktion. Die tschechische CZG-Gruppe übernahm jüngst den traditionsreichen US-Konkurrenten Colt, berichtet das Nachrichtenmagazin n-tv. (SB)

Ich bin ein vergessenes Opfer von Covid, werde behandelt wie ein Bürger zweiter Klasse, weil meine erworbene Immunität nicht anerkannt wird

Von Rachel Marsden, Kolumnistin, politische Strategin und Moderatorin einer unabhängig produzierten französischsprachigen Sendung, die auf Sputnik Frankreich ausgestrahlt wird. Ihre Website ist zu finden unter rachelmarsden.com

Während immer mehr Regierungen die Bürger dazu drängen, sich impfen zu lassen oder den Zugang zu alltäglichen Einrichtungen zu verlieren, fallen Menschen wie ich, die sich von Covid erholt haben, ins Niemandsland und werden behandelt, als würden unsere natürlich erworbenen Antikörper nicht zählen.

Es begann alles im letzten Winter. Die Tage waren kurz und kalt, ich arbeitete hart, und die 18-Uhr-Sperrstunde der französischen Regierung zwang mich, jeden Tag zu einer unheiligen Stunde aufzustehen, um Dinge zu erledigen, bevor alles geschlossen wurde.

Als Leistungsschwimmer auf nationaler Ebene hatte ich mich in ein tägliches Sechs-Kilometer-Trainingsprogramm gestürzt und dabei den besonderen Zugang zu sonst geschlossenen Schwimmbädern genutzt, den mir mein ärztlich attestiertes chronisches Rückenproblem unter den französischen Beschränkungen ermöglichte. Als ich also bemerkte, dass ich beim täglichen Schwimmen ein wenig kämpfte und mehr Müdigkeit als sonst verspürte, schob ich es auf die Umstände des Lebens – aber ich machte weiter. Erst einige Tage später, als ich ein paar Jelly Babies aß, bemerkte ich einen fehlenden Geschmacksunterschied zwischen den Geschmacksrichtungen. Es war, als ob jemand den Zucker in den Bonbons weggelassen hätte.

Dann dämmerte es mir. Könnte das Covid sein?

Einen Monat später hatte ich die Antwort, als ich in meiner örtlichen Apotheke einen Antikörper-Schnelltest per Fingerstich machen ließ. „Er ist positiv!“, rief mein Apothekerkollege über die Köpfe der anderen Kunden hinweg, während ich so freudig jubelte, dass eine Frau mir zu dem, was sie für einen positiven Schwangerschaftstest hielt, gratulierte. Sie war verblüfft, als ich ihr erklärte, dass es in Wirklichkeit nur der Beweis dafür war, dass mein Körper erfolgreich eine zukünftige Immunität gegen das Virus erlangt hatte, die mit einem Goldstern ausgezeichnet war.

Ein anschließender Labortest bestätigte, was mein Arzt als „robuste Immunität“ bezeichnete, mit einem hohen Niveau an Antikörpern. Und über vier Monate später waren diese Antikörper immer noch auf genau demselben Niveau. Solange diese Werte nicht sinken, sagte sie – falls sie jemals sinken – hat es keinen Sinn, in die Behandlung einzugreifen. Und abgesehen von den Antikörpern gibt es Gedächtniszellen, die in Aktion treten können, wenn ich jemals wieder mit einer mutierten Version oder Variante von Covid in Kontakt komme.

Spulen Sie vor bis zum 12. Juli 2021. Nur wenige Tage nach einem Bluttest, der meine bleibenden Covid-Antikörper bestätigte, kündigte der französische Präsident Emmanuel Macron in einer nationalen Fernsehansprache an, dass am 21. Juli ein „Gesundheitspass“ eingeführt wird, der den Zugang zu alltäglichen Einrichtungen wie Fitnessstudios, Schwimmbädern, Kinos, Restaurants und längeren Reisen mit Flugzeugen, Zügen und Bussen auf diejenigen beschränkt, die einen von der Regierung ausgegebenen QR-Code besitzen.

Um sich zu qualifizieren, müssen Sie entweder einen vollständigen Impfzyklus mit zwei Impfungen, einen PCR- oder Antigentest innerhalb von 48 Stunden oder eine Genesung von Covid innerhalb der letzten sechs Monate nachweisen. Hey, das letzte bin ich! Oder so dachte ich…

Ich rief das Labor an, das meine Covid-Antikörper-Bluttests durchführte, und bat sie um den QR-Code. Es sagte, dass die Regierung keine QR-Codes für positive Antikörpertests ausgibt – nur für eine PCR, die vor bis zu sechs Monaten gemacht wurde (nach der die Implikation ist, dass man wieder in die Kategorie „ungeimpft“ fällt, wenn man sich nicht impfen lässt). Aber als jemand, der nicht einmal wusste, dass er Covid hatte, bis es zu spät für einen PCR-Test war, habe ich nicht das, wonach sie fragen.

Die einzige Option, die ich jetzt habe, um mein Schwimmtraining fortzusetzen und ein normales Leben als Covid-Überlebender zu führen, ist, mir entweder alle 48 Stunden Wattestäbchen in meine chlorhaltigen Nasenlöcher schieben zu lassen oder das Risiko einer Impfung einzugehen, die mein Arzt nicht empfiehlt, weil meine Antikörperwerte bereits so hoch sind, dass ich mit meinem Leben und meiner Gesundheit russisches Roulette spielen würde.

Und die französische Regierung ist nicht die einzige, die den Nachweis von Antikörpern bei einer mit Covid geimpften Person nicht als Beweis der Immunität anerkennen will. Als kanadischer Staatsbürger mit einer geplanten Heimreise in diesem Sommer haben es die Gesundheitsbehörden der Bundesregierung trotz wiederholter schriftlicher Anfragen versäumt, mir mitzuteilen, ob sie jemanden mit nachgewiesenem Covid-Antikörperschutz als „geimpft“ oder „ungeimpft“ einstufen würden – was die einzigen beiden Kategorien sind, die Kanada bei der Einreise berücksichtigt. Die „Geimpften“ haben keine Einschränkungen, während die „Ungeimpften“ in Quarantäne müssen.

Warum sollte ich – als jemand mit zwei positiven Covid-Antikörpertests und einem offiziellen Arztbrief, auf dem oben „Covid-Immunitätszertifikat“ steht und der diese Ergebnisse bestätigt – in Quarantäne gezwungen und so behandelt werden, als hätte meine hart erarbeitete Immunität keine Bedeutung, wenn einige von uns von unserem Arzt ausdrücklich angewiesen werden, sich nicht zu impfen?

Dieselben Regierungen haben Monate damit verbracht, eine große Sache aus den Covid-Opfern und unserem Leiden zu machen. Warum also spielt unser Kampf keine Rolle mehr? Warum zwingen uns die Regierungen, unsere Gesundheit zu gefährden, indem sie unsere Immunität nicht anerkennen und uns in ihre bürokratischen Schubladen zwingen?

Außerdem, warum spricht niemand über Antikörper? Kann uns eigentlich jemand sagen, welche genaue Menge an Covid-Antikörpern – entweder natürlich erworben oder durch die Impfung induziert – benötigt wird, um Immunität zu verleihen? Wie viele Antikörper produziert jede Impfung des Impfstoffs? Und wie sieht es im Vergleich dazu aus?

Die französisch-russische Industrie- und Handelskammer, ein Verband, der die wirtschaftlichen Interessen der französisch-russischen Mitgliedsunternehmen vertritt, fordert die französische Regierung auf, diejenigen anzuerkennen, die „sich von Covid erholt haben, ohne im Besitz eines positiven PCR-Testergebnisses zu sein“. Warum sind sie die einzigen, die darüber zu sprechen scheinen?

Die Tatsache, dass westliche Regierungen, wie die von Frankreich und Kanada, nicht einmal die Existenz von positiven Antikörpertests anerkennen wollen, ist ein Unding, das Covid-Opfer mit natürlichen Antikörpern effektiv zu Bürgern zweiter Klasse macht. Die Tatsache, dass sie uns zwingen wollen, zwischen unserer Freiheit oder der Gefährdung unserer Gesundheit durch eine Impfung, von der unsere Ärzte ausdrücklich abraten, zu wählen, ist nichts weniger als kriminell.

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Das «Getöse» um Virusvarianten und abstruses Testen

Von Klaus Stöhr: Er war Direktor des Pandemievorbereitungsprogramms der WHO. Er koordinierte 2003 die globale Forschung zur Sars-Epidemie. © zVg

Klaus Stöhr ist Experte für Pandemievorbereitung und Impfstoffe. Nun übt er Kritik an voreiligen Impfempfehlungen für Teenager.

Herr Stöhr, sollen wir hier die Teenager gegen Covid-19 impfen oder stattdessen den Impfstoff in Länder schicken, wo noch nicht einmal die Risikogruppen geimpft wurden?

Es wäre toll, wenn wir Kinder und Jugendliche gegen Covid-19 impfen lassen könnten. Aber wir haben derzeit keinen Impfstoff für sie, dessen Nutzen das Risiko überwiegt. In der Altersgruppe der 10- bis 19-Jährigen gab es in Deutschland bis dato neun Todesfälle an Covid-19, die allermeisten verursacht durch schwere Begleiterkrankungen. Da muss man die Impfung gut abwägen. Die Impfstoffe sind noch nicht lange genug auf dem Markt um sicher zu sein, dass nicht etwas Schreckliches passiert, wenn wir die Kinder impfen.

Was soll denn «Schreckliches» passieren?

Schauen Sie sich mal die Kinder an, die nach der Impfung mit dem Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix eine Narkolepsie bekamen. Das sind Dinge, die möchte niemand. Pandemrix war zuvor auch an Kindern getestet worden. Bei der Schweinegrippe damals wurden nur relativ wenige Kinder in Europa geimpft. Jetzt geht es darum, ob wir schätzungsweise 150 Millionen Kinder allein in Europa gegen eine Krankheit impfen, die bei ihnen nicht schwer verläuft. 

Herr Drosten, Herr Lauterbach, Herr Spahn und andere raten aber, Kinder und Jugendliche zu impfen. In der Schweiz wird die Impfung allen ab 12 Jahren empfohlen, die sich impfen lassen möchten. 

Die Ständige Impfkommission in Deutschland evaluiert die Weltdaten nach einem

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Oliver Janich: Mit der Zwangs-Impfung entscheidet sich, ob die Neue Weltordnung kommt

„Wenn Zwangs-Impfungen kommen, wird sich entscheiden, ob sich die ’Neue Weltordnung’ durchsetzt oder nicht.“ Oliver Janich spricht im Interview mit Stefan Magnet darüber, was er für Herbst 2021 erwartet.

In seinem bereits 2010 erschienen Buch „Das Kapitalismuskomplott“ beschreibt der Autor bereits, was heute eintritt. Zitat: „Offensichtlich ist den Globalisten jedes Mittel recht: Pandemien, Terror, Finanzkrise, Klimahysterie. Hauptsache, die Leute haben Angst.“ Zehn Jahre später würden alle Punkte verknüpft, um ans Ziel zu gelangen, sagt er heute im Interview.

Der Autor und Analyst Oliver Janich spricht in diesem Video-Interview mit AUF1-Chefredakteur Stefan Magnet über Verschwörungstheorien, die sich bewahrheitet haben und über befürchtete Szenarien, die in Zukunft auf uns warten. Ist die Impfung eine Bio-Waffe? Welchem Zweck dient sie? Gibt es ein Erwachen oder werden sich die Menschen unterdrücken lassen?

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Nein, dies ist weder Satire noch eine Szene aus einem Horrorfilm. Dies ist Australien 2021

Vor ein paar Tagen kündigte die australische Stadt Sydney, die zu diesem Zeitpunkt bereits abgeriegelt war, noch strengere Maßnahmen an. Die Premierministerin des Bundesstaates New South Wales, Gladys Berejiklian, will mit diesen Maßnahmen die Ausbreitung der „Delta-Variante“ eindämmen.

Am vergangenen Samstag wurden in dem australischen Bundesstaat 82’000 Coronatests durchgeführt, von denen 111 positiv waren. Das sind 0,13 %. Auch ein dritter Todesfall wurde gemeldet: ein 80-jähriger Mann.

Die meisten Geschäfte in Sydney sind geschlossen. Nur wesentliche Geschäfte sind geöffnet. Baustellen sind geschlossen. Und seit Samstag sind die Bewohner von Liverpool, Fairfield und Canterbury-Bankstown, sogenannten Local Government Areas in Sydney, von der Außenwelt abgeschnitten. Insgesamt sind 900’000 Menschen betroffen. Bis zum 30. Juli dürfen sie das Gebiet nicht verlassen, auch nicht zum Arbeiten.

No, this isn’t satire; this isn’t from a horror movie.

This is Australia.pic.twitter.com/azbJB1hC23

— Aaron Ginn (@aginnt) July 21, 2021

„Ich weiß, dass viele Menschen wütend sein werden, auf mich und auf die Regierung“, sagte Premierminister Berejiklian.

Dies sind die bisher strengsten Einschränkungen der Bewegungsfreiheit. Der Bürgermeister von Fairfield, Frank Carbone, sagte, dass die Menschen jetzt isoliert werden, ihre Familien nicht sehen dürfen und ihre Arbeitsplätze verlieren.

Die Mitarbeiter müssen so oft wie möglich von zu Hause aus arbeiten, und Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter zwingen, ins Büro zu kommen, riskieren Geldstrafen von bis zu 10’000 US-Dollar.

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Hochwasserkatastrophe: Totales Versagen der Politik! Fakten, Filmdokumente, Beweise! Merkel, Laschet

Das Vide enthält wichtige Fakten und Filmdokumente, die wir unbedingt sichern müssen! Dieses Versagen hat viele Namen, aber vor allem eine Ursache: die fehlende Politikerhaftung! Politiker müssen endlich mit ihrem Privatvermögen haften für die Schäden, die sie anrichten. Meine Meinung! Was meint IHR? Übrigens sind die Grünen seit 2011 mit ihren Ministern für den Hochwasserschutz in Rheinland-Pfalz zuständig, der kläglich versagt hat. Dass es wie in Österreich auch anders geht, zeige ich Euch im Video!

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Was die Einigung über Nord Stream 2 zwischen Deutschland und den USA bedeutet

Was die Einigung über Nord Stream 2 zwischen Deutschland und den USA bedeutet

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Die Reaktionen auf die Einigung zwischen Berlin und Washington sind gemischt. Die Gegner der Pipeline – also vor allem Polen, die Ukraine und Teile der US-Politiker – kritisieren die Einigung. Deutsche Medien loben die Regierung, der Spiegel spricht gar von „Merkels Triumph„. In Russland freut man sich zwar grundsätzlich darüber, dass es eine Einigung gegeben […]

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Pervers: Lerne Lockdowngegner zu jagen mit „Stayhomer“, einem neuen Spiel für Microsoft Windows

Ein neues Videospiel für Microsoft Windows heißt „Stayhomer„. Das Ziel ist es, diejenigen zu töten, die gegen den Lockdown demonstrieren. So wird die Gesellschaft auch spielerisch gespalten.

„So lernen sie, zu Hause zu bleiben – im nächsten Leben“, heißt es im Videospiel.

Pervers: Das Spiel soll junge Menschen dazu erziehen, zu Hause zu bleiben und Maßnahmen gegen diejenigen zu ergreifen, die die Regeln des Lockdowns nicht respektieren, wie z.B. das korrekte Tragen der Maske….

Spielbeschreibung:

In Tokio findet eine große Anti-Lockdown-Bewegung statt. Um eine Cluster-Infektion zu verhindern, ‚desinfizieren‘ Sie alle Anti-Lockdown-Demonstranten. Spazieren Sie durch die Stadt und verwenden Sie den Thermit-Granatwerfer, um Demonstranten zu desinfizieren. Das Zeitlimit beträgt 3 Minuten. Die Erfolgsquote hängt davon ab, wie viele Personen Sie rechtzeitig „desinfiziert“ haben.“

(Quelle)

Soros und Gates kaufen Covid-Schnelltest-Erzeuger auf

Soros und Gates kaufen Covid-Schnelltest-Erzeuger auf

Bill Gates und George Soros kaufen über ein extra zu diesem Zweck errichtetes Konsortium den britischen Covid-Schnelltest-Hersteller „Mologic“ samt Schwester-Unternehmen „Global Access Diagnostics“ auf und lassen dafür 40 Mio. US-Dollar springen. Es ist der Start einer neuen Initiative im „globalen Süden“ zur Ausrollung kostengünstiger Gesundheitstechnologien. Das geschehe aus reiner Menschenliebe und im Sinne der globalen Gesundheitsgerechtigkeit, sagen sie. Mologic arbeitete schon früher mit Gates zusammen.

Von Kornelia Kirchweger

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  • Bill Gates und George Soros kaufen ein Covid-Schnelltest-Hersteller auf
  • Sie monopolisieren damit Diagnostik und Behandlung
  • Fokus der neuen Initiative ist der globale Süden
  • Die Tests können auch tropische Krankheiten aufspüren
  • Das neue Unternehmen wird als „sozial“ definiert
  • Es wird Milliarden-Gewinne machen

Tests und Pandemie: das Supergeschäft

Die beiden Milliardäre schaffen sich damit ein einträgliches Monopol aus Diagnostik und Behandlung. Die Mologic-Covid-19-Schnelltests sind auch als „Nasenbohrertests“ bekannt, die in 15-30 Minuten Ergebnisse liefern. In der Fachsprache bezeichnet man sie als „Lateral-Flow-Schnelltests“. Mit dieser Technologie kann auch auf Denguefieber, Bilharziose und Flussblindheit getestet werden. Mologic wurde 2003 als gewinnorientiertes, medizinisches Forschungs- und Innovationslabor von CEO Mark Davis und seinem Vater Paul Davis gegründet. Paul ist auch der Erfinder des Clearblue-Schwangerschaftstests, der erstmals 1988 auf den Markt kam. 2016 gründete Mologic, mit Unterstützung der Gates-Foundation, das Zentrum für Fortgeschrittene Schnelldiagnosen (CARD). Gerade rechtzeitig vor Ausbruch der Corona-Pandemie.

Aus Liebe zu den Menschen

Mit der Ankündigung des Investments gaben der Soros-Entwicklungs-Fonds (SEDF) und die Bill & Melinda Gates Stiftung den Start der neuen Initiative „Globaler Gesundheits-Zugang“ (GAH) bekannt. So heißt auch die neue Firma, die als „soziales Unternehmen“ gilt. CEO Mark Davis zur jetzigen Übernahme: das sei ein „bewusster, logischer und natürlicher Schritt“ für ein Unternehmen, das sich auf erschwingliche Diagnostik und Biotechnologie konzentriere. Dies an Orten, die wegen der „unerbittlichen Profitgier“ unterversorgt seien. Der Soros-Entwicklungsfonds wurde 1997 errichtet und hält 35 Investments im Gesamtwert von 300 Mio US-Dollar. Sean Hinton, CEO des Fonds, wies auf die „fundamentalen Ungleichheiten“ in der globalen öffentlichen Gesundheit hin, die in der Pandemie deutlich wurden. Roxana Bonnell, Expertin für Öffentliche Gesundheit der Offenen-Gesellschaft-Stiftung von Soros, stellte fest: der Zugang zu Tests sei unerlässlich, wenn es um die Vermeidung der Ausbreitung ansteckender Krankheiten gehe – dieses Thema betreffe jeden.

Der große Test-Schmäh

Dass die Covid-Tests allesamt keine genauen Ergebnisse liefern, wird sogar auf der Webseite der Globalen Impfallianz GAVI (Partner der WHO, gesponsert von Gates Foundation) eingeräumt: die Schnelltests liefern rasche Ergebnisse, aber auf Kosten der Genauigkeit. Die Interpretation und Kommunikation der Ergebnisse müsse daher sorgfältig geschehen. Die Tests können nicht zwischen „ansteckenden und nicht ansteckenden“ Personen unterscheiden. Sie erkennen Personen mit hoher Viruslast besser. Manche Länder nutzen dennoch die Schnelltests, um infizierte Personen ohne Symptome zu finden und begründen damit ihre Pandemie-Politik. Laut WHO sind aber Personen ohne Symptome (asymptomatisch) für die Virus-Verbreitung kaum maßgeblich. Auch PCR-Tests sind laut WHO, nicht zur Diagnose geeignet, man solle die Symptome beachten. Das sei Sache einer Klinik oder des Arztes. Haus- und Fachärzte wurden aber von den Covid-Regimen in der Pandemie völlig ausgeschaltet. Sie sind nur mehr Impfgehilfen. Für die Diagnose sind jetzt – und wohl auch künftig – ungenaue Tests zuständig.

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Süddeutsche Zeitung: Auf den Hund gekommen

Süddeutsche Zeitung: Auf den Hund gekommen

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Die „Süddeutsche Zeitung“ ist im wahrsten Sinn des Wortes auf den Hund gekommen. Ein Kommentar beschäftigt sich mit der Verhaltensbiologie von Hunden. Die gedruckte Niedertracht. Hier die Kritik.

von Max Erdinger

Es ist schon wahr, daß man den Medienkonsumenten nicht immer nur mit Horrormeldungen und der überall lauernden Gefahr von irgendetwas bei Laune halten kann. Ab und an braucht es etwas Unterhaltsames. Provokationen sind unterhaltsam. Da Deutschland ein Land von Hundeliebhabern ist, bietet sich deshalb der Hund an, um sich auf seine Kosten zum provokanten Geist selbstzustilisieren. Um nichts anderes scheint es einem gewissen Christian Weber gegangen zu sein. Er provoziert mit einem Kommentar von anthropozentrischer Infantilität.

Die „Süddeutsche Zeitung“ ist nicht erst mit der Schlagzeile „Nur nehmen, nie geben“ auf den Hund gekommen. Mit anderen Worten: Der Hundeliebhaber ist ein Depp, der nicht merkt, daß er „den Kürzeren zieht“. Zu dumm ist er, um zu bemerken, daß er von seinem Hund nichts hat. Wahr ist meistens das Gegenteil. Die große Mehrzahl der Hundefreunde weiß genau, weshalb sie in ihre Lieblinge vernarrt ist. Hunde geben dem Menschen unglaublich viel. Hunde sind nämlich die letzten verbliebenen Heiligen. Eine alte Weisheit im Volk der Hundeliebhaber: „Der Hund ist dir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“ Eine weitere: „Der Mensch ist des Menschen Wolf. Der Hund aber ist des Menschen bester Freund.“ Das ist wahr. Der Hund gibt dem Menschen weit mehr, als er nimmt, wenn man eine solche Gegenrechnung überhaupt aufstellen will.

Die Niedertracht

Neue Experimente zeigen, dass Hunde kein bisschen dankbar gegenüber ihren Haltern sind. Psychogramm einer verwöhnten Lebensform.„, schreibt dieser Weber. Schon die Infantilität ist beeindruckend, die hinter der Begeisterung für „neue Experimente“ mit des Menschen ältestem Lebensgefährten sichtbar wird, da sie offenbart, wie sehr es sich bei Weber um einen Gläubigen handelt, der in der festen Gewißheit zu leben scheint, das Erkenntnispotential sei selbst bei grundlegenden Sachverhalten grenzenlos. Wahrscheinlich glaubt er den Werbeschnack von der Zahnbürste, deren Entwicklungspotential, wenn es nach der Werbung für Zahnbürsten geht, seit einem halben Jahrhundert noch immer nicht voll ausgeschöpft werden konnte. Bei Weber scheint es sich um eine verwöhnte Lebensform zu handeln, die sich der Last des Selberdenkens hat entledigen lassen. Weswegen Weber ganz gut dazu taugt, das Psychogramm einer verwöhnten Lebensform zu erstellen. Der Mainstream-Journalist ist zweifellos die Manifestierung einer verwöhnten Lebensform.

Weber: „Es ist ja schon länger bekannt, dass Hunde die so ziemlich privilegierteste Lebensform auf diesem Planeten darstellen.“ Das ist schon deswegen gelogen, weil muslimische Länder und China nicht „der Planet“ sind. Dort ist es lebensgefährlich, ein Hund zu sein. Lebensgefahr ist kein Privileg. Daß Hund zu sein in Deutschland sehr oft eine „ziemlich privilegierteste Lebensform“ darstellt, ist ebenfalls nicht ganz richtig, und zwar aus mehreren Gründe nicht. „Die privilegierteste“ gibt es nicht „ziemlich“, sondern nur absolut. Der Superlativ kennt kein „ziemlich“. „Ziemlich privilegiert“ wäre für Deutschland diskutabel. Wenn es um Hunde geht. Ginge es allerdings um „ziemlich privilegiert“, dann kämen in Deutschland noch ganz andere Lebensformen als Gegenstand der Betrachtung in Frage. Auf den Hund müsste man da nicht zurückgreifen. Ziemlich privilegiert sind in Deutschland zum Beispiel Frauen. „Nur nehmen, nie geben“, träfe auf feministisch privilegierte Frauen sogar viel öfter zu, als auf viele Hunde. Oder hätte eine Hälfte der deutschen Bevölkerung, die männliche nämlich, jemals irgendetwas davon gehabt, daß sie Frau Merkel, Frau von der Leyen, Frau Roth, Frau Göring-Eckardt, Frau Barley, Frau Giffey, Frau Baerbock und tausend andere mit Leckerlis in Form gut dotierter Posten verwöhnt hat? – Nein. Die männliche Häfte der Bevölkerung hat nur „Frauenpolitik“ dafür erhalten, eine Art „Minderpolitik“, so wie „Frauenfußball“ die mindere Form von „Fußball“ ist. Oder, um auf den Hund zurückzukommen: Vom gesellschaftlichen Nutzen her ist „Frauenpolitik“ etwa so segensreich wie das Hundehäufchen für den Hundeliebhaber. Verbeamtete Feministin zu sein, ist die privilegierteste Lebensform, die es in Deutschland gibt. Gegen die kann der größte Hundehaufen nicht anstinken.

Der süddeutsche Canidenignorant über den Hundehalter: „Sie versorgen die Schmarotzer hingebungsvoll mit Kost und Logis, selbst ihren Kot entsorgen sie in kleinen Plastiksäckchen. Rund 1,4 Milliarden Euro geben die Deutschen jedes Jahr für Hundefutter aus. Die wenigsten Hunde arbeiten dafür, etwa als Jagdbegleiter oder Wache. Von Hunden lernen, heißt in aller Regel: liegen lernen.“ – und das wäre noch nicht einmal dann ein einzigartiger Vorgang, wenn er von Relevanz wäre. Der „Spiegel“ versorgte bekanntlich Claas Relotius mit Geld für Kost und Logis, der „Stern“ einen Herrn Heidemann und einen Herrn Kujau. Deren Schriftkot entsorgten sie im Papierkorb. Und die „Süddeutsche Zeitung“ versorgt einen Christian Weber. Von solchen Journalisten lernen, heißt in aller Regel: Lügen lernen – oder ihre Zeitungen und Zeitschriften liegen lassen.

Ansonsten gilt bei den Stichworten „Nehmen statt geben“ und „Schmarotzer“, daß die „hingebungsvoll“ an „Kost und Logis schmarotzen gelassenen“ Hunde wenigstens nicht mit Messern bewaffnet durch die Fußgängerzone laufen, um eine ziemlich privilegierte Lebensform zu erstechen – und daß das auch einem Weber von der „Süddeutschen Zeitung“ hätte auffallen können, wenn er schon Schmarotzertum & Dankbarkeit zu seinem Thema macht. Auffallen dürfen hat es ihm halt wahrscheinlich nicht.

Der infantile Wissenschaftsgläubige in der „Süddeutschen Zeitung“: „Doch es kommt noch schlimmer, wie jetzt ein Forscherteam um den Verhaltensbiologen Jim McGetrick vom Konrad-Lorenz-Institut für Ethologie in Wien herausgefunden hat. In der aktuellen Ausgabe des renommierten Wissenschaftsmagazins Plos One berichten sie auf 33 Seiten detailliert über bahnbrechende Experimente, statistisch solide ausgewertet, deren Ergebnisse sich in nur einem Satz zusammenfassen lassen: Hunde sind undankbar.“- erste Korrektur: „es“. Das Forscherteam – „es“. Nicht „sie“. Und wer nicht gerade Weber heißt und für die „Süddeutsche Zeitung“ niederträchtige Kommentare auf Kosten der liebenswertesten Kreatur dieses Planeten schreibt, der würde spätestens dann, wenn er die Ergebnisse einer 33-seitigen „Studie“ in einem einzigen Satz zusammenfassen kann, bemerkt haben, daß es sich bei der Studie um verdammt viel Geschwafel auf 33 Seiten handeln muß. Die Zeiten, als die „Süddeutsche Zeitung“ noch mit solchen Logikern gesegnet gewesen ist, sind allerdings schon längst vorbei. Weswegen auch Weber selbst keine sensationelle Neuigkeit im Journalismus darstellt.

Die „Süddeutsche Zeitung“: „Nein, der Hund ist nicht der beste Freund des Menschen, er tut nur so. Lieb gucken und Männchen machen kostet ihn nichts. Aber wenn es um eine härtere Währung geht, also um Futter, ist es vorbei mit der Freundlichkeit.“ – Nein, der Weber ist nicht der beste Freund des Lesers, er tut nur so. Gescheit gucken und Kommentärchen machen kostet ihn nichts. Aber wenn es um härtere Währung geht, also um sein Autorenhonorar, ist es vorbei mit der Freundlichkeit.

Und weil es noch nicht reicht mit Webers „menschenbezogener Hundefeindlichkeit“: „Die Frage bleibt, wie man mit dieser bitteren Einsicht umgeht. Man muss ja nicht gleich zur kulinarischen Lösung greifen, die immer noch in einigen Gegenden Chinas, Vietnams und Koreas sowie bis in die Nachkriegszeit in Deutschland gepflegt wurde. Und schmecken Hunde überhaupt? Und außerdem muss man anerkennen, dass die Tiere zumindest einen großen Nutzen haben: Sie verjagen die anderen skrupellosen Trittbrettfahrer der Menschheit, die Katzen.“ – was zu der Frage führt, ob Kommentatoren der „Süddeutschen Zeitung“ den Kannibalen in Papua-Neuguinea schmecken würden und ob es ein liebenswertes Tier gibt, das noch ganz andere, besonders skrupellose Trittbrettfahrer der Menschheit verjagen würde: Den deutschen Mainstream-Schmieranten.

Wahr ist: In einem Land, in dem solche entseelten Individuen ihre Kommentarhäufchen hinterlassen, ist der Hund in seiner Kreatürlichkeit, mit seinem treuen Wesen und seiner Feinfühligkeit, seiner Bereitschaft, sein Leben für das seines Menschen zu geben, fast der einzige Lichtblick geblieben. Unsere Hunde sind die besten. Nicht zuletzt deswegen, weil sie uns mit ihrer bedinungslosen Liebe zeigen, wie schön das Leben sein könnte, wenn es nicht der Mensch wäre, der des Menschen Wolf geblieben ist. Im Übrigen ist es eine glatte Verleumdung des Hundes, daß er nicht dankbar sei. Wer einmal erlebt hat, wie ein Hund aufblüht, der unverhofft „seinen Menschen bekommt“, dem ist dieses Aufblühen mehr als Dank genug. Der Hund bringt die bedingungslose Liebe ins Leben. Dafür ist ihm gar nicht genug zu danken. So herum wird ein Schuh daraus. Hundlis forever!