Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Philippinen: «Der längste ununterbrochene Lockdown der Welt»

Um zu erkennen, wie gleichgeschaltet die Corona-Massnahmen überall auf der Welt durchgezogen werden, lohnt es sich, die Lage in anderen Ländern in Augenschein zu nehmen. Dabei kristallisiert sich heraus, dass Staaten, die sich schon vor Beginn der «Pandemie» durch eher diktatorische Regimes auszeichneten, die Daumenschrauben noch extremer anziehen, als dies in den sogenannten «demokratischen» Ländern der Fall ist.

Unter dem Titel «Postkarte aus Manila» ermöglichte das Medienportal The Daily Sceptic seinen Lesern einen Einblick in die Corona-Diktatur auf den Philippinen. Das Portal kam zu dem Schluss:

«Die Lage auf den Philippinen hat sich definitiv nicht gebessert, denn dort gibt es jetzt den längsten ununterbrochenen Lockdown der Welt!»

Der Situationsbericht stammt von Kyle Helke, der in Manila lebt. Hier ein Auszug:

«Hier auf den Philippinen ist es, als wäre die Zeit im April letzten Jahres stehen geblieben. Nach wie vor müssen die Bürger eine Gesichtsmaske und einen Schutzschild tragen, wenn sie Ihr Haus verlassen. Nach wie vor dürfen Kinder unter 18 Jahren und Senioren ihre Häuser nicht verlassen (obwohl sich das in diesem Sommer etwas gelockert hat, aber nach zwei Wochen hat die ‹Delta›-Variante dem ein Ende gesetzt).

Dennoch sind die Schulen geschlossen. Nach wie vor muss man einen negativen PCR-/Antigentest vorweisen, um in die nächste Provinz zu reisen, einen Flug zu buchen oder eine Nacht in einem Hotel zu verbringen. Nach wie vor sind Fitnessstudios, Theater, Kultureinrichtungen und Aussenanlagen (wie der American Memorial Cemetery — ein Friedhof!) geschlossen. Dennoch wird man beim Betreten jedes Geschäfts oder Arbeitsplatzes einer Temperaturkontrolle unterzogen und muss ein Formular zur Ermittlung von Kontaktpersonen ausfüllen.

Nach wie vor werden die meisten Restaurants nur als Take-Away geöffnet oder auf 50% der Kapazität reduziert (nur bei der niedrigsten Stufe der Schliessung). Noch immer glauben die Menschen, dass Covid einfach verschwindet und alles vorbei ist, wenn sich nur alle ‹impfen lassen›. Doch der längste Lockdown der Welt geht weiter.

Was in Ländern wie Frankreich und Australien geschieht, ist in der Tat sehr beunruhigend, aber es ist frustrierend zu sehen, dass die Philippinen nie für ihre fortgesetzten brutalen Restriktionen abgemahnt werden, die als Folge des faktischen Kriegsrechts verhängt wurden, das in diesem Land seit Beginn der Ereignisse herrscht. Zumindest in anderen Ländern beginnen die Menschen, das Narrativ zu hinterfragen; hier gibt es nicht einmal ein Fünkchen davon. Die Menschen haben zu viel Angst vor der Regierung (und davor, Covid zu erwischen).»

zum vollständigen Artikel (auf Englisch)

Wie Apple uns überwacht

Wie andere Zeitungen berichtet auch Le Monde über die Bedenken, die die neueste Erfindung von Apple hervorruft: die Überwachung unserer Fotos, um pädophile Bilder aufzuspüren.

Die Pariser Tageszeitung erklärt die Methode: Ein Systemalgorithmus prüft kinderpornografische Dokumente und scannt ständig Ihre eigenen Fotos in der iCloud-Sicherung. Mit einem ganzen System von Warnmeldungen.

Das Problem ist, dass diese Technologie auch für andere, insbesondere politische Zwecke genutzt werden könnte. «Wenn sie heute nach Kinderpornografie suchen können, können sie morgen nach allem suchen», sagte der ehemalige US-Geheimdienstler und heutige Whistleblower Edward Snowden. Die Nichtregierungsorganisation Open Privacy Research Society sieht ihrerseits eine Ausweitung auf «terroristische», «legale, aber hasserfüllte» oder staatlich zensierte Inhalte vor und sorgt sich um die LGBT-Gemeinschaft und Andersdenken.

Der kalifornische Riese verteidigt sich in den amerikanischen Medien mit Händen und Füssen. Sein Sprecher, Craig Federighi, Direktor für Software, sagte, dass «Apple nur alarmiert wird, wenn mehrere hashes identifiziert werden», und die Fotos menschlich überprüft werden, bevor die Behörden benachrichtigt werden. Ein Nutzer könne auch vermeiden, dass seine Bilder analysiert werden, indem er die Sicherung in iCloud deaktiviere.

Überdies verspreche Apple, jede Anfrage nach einer Erweiterung der Überwachung «abzulehnen», fügt Federighi hinzu. Er erinnert daran, dass das Unternehmen bereits «Anfragen von Regierungen abgelehnt hat, die die Privatsphäre der Nutzer gefährden».

Das wirkt nicht sehr beruhigend.

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Dieser Artikel wurde uns von Bon pour la tête zur Verfügung gestellt, dem führenden alternativen Medium der französischsprachigen Schweiz. Von Journalisten für wache Menschen.

Tage wie diese: Sommerfest in Chur

Ort: Chur

Lokalität: Stadthalle

Datum: 27. bis 29. August 2021

Veranstalter: Tage wie diese

Programm Haupthalle:

Freitag, 27. August

15:00 Uhr Einlass auf das Gelände

17:00 Uhr Begrüssungsdrink/ Apéro

18:00 Uhr Begrüssungsrede Diana Hemmi/ Podiumsdiskussion

20:30 Uhr Gemütlicher Abend mit kulinarischem Auftakt

Samstag, 28. August

08:00 Uhr Einlass auf das Gelände

10:00 Uhr Eröffnungsrede Diana Hemmi

11:00 Uhr Michael Bubendorf

12:00 Uhr Philipp Kruse

13:00 Uhr Andreas Thiel

15:00 Uhr Siegfried Weiermayer & Werner Zimmermann

15:30 Uhr Dr. Andreas Heisler

16:30 Uhr Tobias Sommer

17:30 Uhr Dr. Marco Caimi

20:30 Uhr Podiumsdiskussion

22:30 Uhr geselliger Ausklang

Sonntag, 29. August

08:00 Uhr Einlass auf das Gelände

10:00 Uhr Podiumsdiskussion

12:00 Uhr Dr. Gerald Brei

14:30 Uhr Dr. Andreas Heisler

15:30 Uhr Siegfried Weiermayer & Werner Zimmermann

16:00 Uhr Ricardo Leppe

17:30 Uhr Diana Hemmi

19:30 Uhr Veikko Stölzer

21:00 Uhr Ende

Tickets:

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In Australien werden Hunde getötet

Mancherorts gerät die Vernunft immer mehr ausser Kontrolle. So gibt es denn vermehrt skurrile Folgen der Lockdown-Politik zu vermelden.

So berichtete The Sidney Morning Herald am 23. August 2021 in einem Artikel, dass in Cobart im australischen Bundesstaat New South Wales 15 Hunde erschossen wurden. Die meisten davon Welpen.

Die Behörden wollten damit verhindern, dass Tierschützer die Lockdown-Restriktionen verletzen, um sich um die Hunde im Dog Rescue Shelter zu kümmern. Die Freiwilligen des Tierheims sollten so vom Reisen abgehalten werden. Die Behörden rechtfertigten die Erschiessung mit steigenden Fallzahlen.

Emma Hurst von der Animal Justice Party New South Wales kritisierte, dass den Tieren nicht einmal die Chance gegeben wurde, sie in einem neuen Zuhause unterzubringen.

Das russische Fernsehen über die heftige Kritik an Joe Biden in den USA

Das russische Fernsehen über die heftige Kritik an Joe Biden in den USA

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Wie üblich unterscheiden sich die Berichte des russischen Fernsehens aus den USA sehr von dem, was man in deutschen Berichten erfahren kann. Daher habe ich einen Korrespondentenbericht des russischen Fernsehens aus den Abendnachrichten vom Mittwoch über die politische Lage in den USA übersetzt, aus dem hervorgeht, wie sehr das Afghanistan-Fiasko dort die politische Lage bestimmt. […]

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Afghanische Flüchtlinge sitzen seit 17 Tagen im Niemandsland zwischen Polen und Weißrussland

Afghanische Flüchtlinge sitzen seit 17 Tagen im Niemandsland zwischen Polen und Weißrussland

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Für die Migrationskrise mit Weißrussland machen Politik und Medien im Westen den weißrussischen Präsidenten Lukaschenko verantwortlich. Dabei vertauschen sie jedoch Ursache und Wirkung, denn Lukaschenko hat die EU gewarnt, dass er als Reaktion auf die einseitigen EU-Sanktionen keine Flüchtlinge mehr an seiner Grenze aufhalten werde, wie er es bisher getan hat. Hinzu kommt, dass aus […]

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Was Spiegel-Leser über den US-Geheimdienstbericht über den Ursprung von Covid-19 alles nicht erfahren

Was Spiegel-Leser über den US-Geheimdienstbericht über den Ursprung von Covid-19 alles nicht erfahren

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Am Dienstag habe ich gemeldet, dass die US-Geheimdienste dem Weißen Haus am Mittwoch den Geheimdienstbericht über den Ursprung von Covid-19 vorlegen wollten, den US-Präsident Biden angefordert hat. Das ist geschehen und obwohl die Veröffentlichung einer Version des Berichts für die Öffentlichkeit noch einige Tage dauern wird, berichten US-Medien bereits über den Inhalt des Berichts. Das […]

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WDR will Exempel an GEZ-Verweigerer Thiel statuieren

WDR will Exempel an GEZ-Verweigerer Thiel statuieren

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Georg Thiel verweigerte die Zahlung des Rundfunkbeitrags und dann eine Vermögensauskunft. Dafür wanderte er für sage und schreibe 181 Tage ins Gefängnis. Während die Stadt Borken die Haft als unverhältnismäßig ansah und für die Freilassung Thiels plädierte, intervenierte der WDR wiederholt. Akten beweisen, dass der Sender als treibende Kraft die Freilassung verhinderte. Die Verwaltungsgerichtsakten offenbaren jedoch noch viel mehr: Der Fall Thiel könnte zur Blaupause werden. Beim WDR denkt man bereits über weitere Verhaftungen von Beitragsrebellen nach. 

Wie bereits berichtet, weigerte sich Georg den Rundfunkbeitrag zu bezahlen. Seine Begründung: Er nutze ARD und ZDF nicht. Besitzt nicht einmal ein Rundfunkgerät. Nach der Verweigerung einer nachgeschobenen Vermögensauskunft wanderte er vom 25. Februar bis zum 24. August 2021 ins Gefängnis und saß die Erzwingungshaft 181 Tage Zeit unter Schwerverbrechern ab.

In einer ausführlichen Reportage listet die Junge Freiheit den gesamten Zwangsgebührenirrsinn auf und zeigt, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk in abnormer und perfider Weise ein Exempel am Beitragsrebellen Thiel statuierte und gewillt ist, dies noch weiter zu betreiben. Die JF zeigt auf, dass der WDR massiv die Verhaftung Thiels vorangetrieben hat und – selbst nachdem die zuständige Stadt Borken die Haft als unverhältnismäßig ansah und für die Freilassung Thiels plädierte, dies hintertrieb.

Sowohl aus den Unterlagen der Gerichtsvollzieherin , wie auch aus den Akten des Verwaltungsgerichts Münster sind die Anweisungen aus der Anstalt dokumentiert. Die Gerichtsvollzieher vermerkte: „Der Sender von Intendant Tom Buhrow halte „am Verhaftungsauftrag und dem entsprechenden Haftbefehl fest“. Allerdings „soll die kommende Woche abgewartet werden, […] um die aktuelle Situation und weitere Entwicklung (evtl. Presseanfragen etc.) abzuwarten“. „Man erklärte mir weiterhin“, schreibt die Gerichtsvollzieherin, dass der WDR einen „Verdacht“ habe: Georg Thiel sei – ohne jegliche Beweise zu nennen –  ein „Reichsbürger“.

Trotz Corona-Alarm wurde die Nachfrage der Gerichtsvollzieherin bei der JVA Münster, ob „im Hinblick auf die aktuelle Corona-Pandemie“ die „Einlieferung“ von Georg Thiel machbar ist, mit Ja beantwortet. Der Nichtzahler des Rundfunks bekommen in Münster trotz Corona einen Haftplatz; zunächst in der Vier-Mann-Zelle, schreibt hierzu die JF.

Am Dienstag wurde Thiel entlassen. Beendet ist die Sache für den WDR aber damit längst nicht. Auf Anfrage von WELT hatte der Zwangsgebührenbetrieb erklärt, den Fall entschlossen weiterzuverfolgen, auch, weil man das Verhalten des Schuldners als unsolidarisch gegenüber den anderen Beitragszahlern empfinde. Wörtlich hieß es in der Stellungnahme: „Alle Bürger*innen, Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen des Gemeinwohls in Deutschland leisten einen Beitrag, damit jeder vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk profitieren kann.“

Auch sonst ist der Fall Georg Thiel noch nicht zu Ende: Wie Unterstützer des 54-jährigen gegenüber der Zeitung erläuterten, sind noch weitere Gerichtsverfahren und Forderungen offen, auch von Seiten des Schuldners: Thiel wolle die Rechtmäßigkeit der Forderung, der Vollstreckung und seiner Verhaftung juristisch überprüfen lassen. (SB)

ANSAGE: Ansage – Warum der Vergleich zwischen Impf

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Hauptsache gut geschützt! (Screenshot:Youtube/viaTheBabylonBee)

Zu den aufdringlichsten und vermeintlich schlagfertigsten Argumenten für eine (direkte oder indirekte) Covid-Impfpflicht zählt der von „Vacci-ficionados“, Impfbesessenen, gern vorgebrachte und jüngst immer häufiger zu vernehmende Vergleich zwischen der Impfung und der Gurtpflicht beim Autofahren: So wie ja auch von jedermann akzeptiert werde, dass man ohne sich anzuschnallen kein Auto fahren dürfe, müsse man auch akzeptieren, dass Ungeimpfte von bestimmten Aktivitäten ausgeschlossen werden. Zumeist folgt auf Widerspruch der zynische Hinweis: „So oder so, es zwingt dich ja keiner – aber dann musst du eben die Konsequenzen tragen“. Hier soll also insinuiert werden, der Staat habe dasselbe Recht, seinen Bürger pharmazeutische Therapien vorzuschreiben, wie er den Autofahrern Verkehrsregeln und Verhaltensauflagen zumuten darf.

Was vordergründig einleuchtet und zunächst wie eine gute Pointe der Befürworter einer autoritären Impfpolitik anmutet, hinkt bei logischer Hinterfragung nicht nur gewaltig, sondern erweist sich als geradezu bösartig unsinnig. Und dies nicht nur, weil die Straßenverkehrsordnung einen zwingend regulierungsbedürftigen Lebensbereich – den Straßenverkehr – allgemeingültigen Rechtsnormen unterwirft (die dort greifen, wo das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme nicht genügt) – während das Infektionsschutzgesetz und die aus ihm abgeleiteten 3G- bzw. 2G-Regeln in eine Vielzahl prinzipiell NICHT regulierungsbedürftiger bzw. auch gar nicht -fähiger Lebensbereiche eingreifen, die durch das Grundgesetz eigentlich vor jeglichen staatlichen Übergriffen geschützt sind.

Enge Grenzen staatlicher Interventionen

Beim Autofahren begibt sich JEDER Teilnehmer in eine ständige Gefahrensituation. Hier ist die Generalvermutung ist mehr als begründet, dass jederzeit – bei nur kleinster Unaufmerksamkeit – ein massiver Personenschaden angerichtet werden kann. Diese Generalvermutung ist hingegen NICHT begründet beim natürlichen Zustand sozialer Nähe, geselliger Nahrungsaufnahme oder gesellschaftlicher Versammlungen aus welchem Grund auch immer.

Der Staat hat nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, Verkehrsteilnehmer IMMER – für die Dauer der Verkehrsteilnahme – als potentielle Gefährder zu behandeln. Er hat jedoch weder das Recht noch die Pflicht, kerngesunde Menschen als potentielle Gefährder zu behandeln – auch nicht für die Dauer von Restaurant-, Kino- oder Konzertbesuchen.

Verhältnismäßigkeit und Evidenz des konkreten Nutzens sind bei technischen Sicherheitsmaßnahmen wie dem Anschnallgurt (übrigens auch Schutzhelmen oder oder Schutzbrillen) nicht nur unzweifelhaft bestätigt, sondern ganz konkret und unmittelbar erfahrbar. Körperliche oder Bewegungseinschränkung für ihren Träger entfalten sie auch nur befristet, für die Dauer ihrer Verwendung, und nicht permanent. Ihre Einführung war auch kein Großexperiment, sondern stellte die serielle Verwirklichung einer ausgereiften Schutztechnik dar.

Es gab zu keinem Zeitpunkt – gesicherte oder wenigstens höchstwahrscheinliche – „Nebenwirkungen des Anschnallens“, die sich je in einer Unfallstatistik niedergeschlagen hätten; auch kam es zu keiner Vielzahl an Todesfällen ohne Fremdbeteiligung infolge des Anschnallens.

„Gurtverweigerer“ und „Gurtzwang“?

Es hat auch noch keiner Gurtmuffel mit dem Argument attackiert, ihre Verweigerung des Anschnalles mache das eigene Tragen des Sicherheitsgurts für sie weniger sicher und gefährde den Erfolg der Gurtpflicht insgesamt.

Bis heute kam es auch nie vor, dass in etlichen Ländern plötzlich die Zahlen schwerverletzter angeschnallter Unfallbeteiligten öfter über denen der schwerverletzten nicht angeschnallten Unfallbeteiligter lagen.

Die Einführung der Gurtpflicht in den 1970er Jahren ging auch nicht einher mit staatlichen Milliardenaufträgen für die Zuliefererfirmen, und wurde auch nicht von einer politisch-medialen Gurtlobby vorangetrieben, deren wirtschaftliches Interesse ein öffentliches Sicherheitsbedürfnis nur vorschob.

Und, zu guter Letzt: Weder damals noch heute erklärte die Mehrheit der angeschnallten Autofahrer, ihnen sei der Nutzen der Gurtpflicht selbst nicht klar, doch sie befolgten sie eben notgedrungen, weil sie keine Lust haben, zu Fuß zu gehen.

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Daniel Trappitsch: «Jetzt errichtet die Regierung eine Pharma-Diktatur»

«Wir wissen nicht, was kommt», betonte Bundesrat und Gesundheitsminister Alain Berset heute mehrfach im Zuge der Pressekonferenz. Zurzeit sei die Situation in den Spitälern noch unter Kontrolle. «Es kann aber schnell gehen, dass sich das ändert.» Damit es nicht so weit komme, wolle der Bundesrat im richtigen Moment handeln können.

Für die Regierung bedeutet das, dass die Zertifikationspflicht massiv ausgeweitet werden soll. Künftig sollen womöglich nur noch geimpfte, genesene oder getestete Menschen in Restaurants, Bars, Fitnesscenter, Museen, Zoos und weitere öffentliche Anlagen kommen.

Theoretisch sei es möglich, dass der Bundesrat die Ausweitung der Zertifikatspflicht nächste Woche beschliesse und per Anfang September in Kraft setze. Die Regierung hoffe aber, dass der Schritt nicht nötig sein werde, so Berset. Konkrete Schwellenwerte, bei denen die Ausdehnung beschlossene Sache werden könnte, gibt es nicht. Die Kantone haben nun bis am 30. August Zeit, sich grundsätzlich zur Ausdehnung zu äussern.

Was sagen die Menschen aus dem Umfeld der Bürgerrechtsbewegung über die heutigen Ankündigungen der Regierung? «Damit hat die Segregation seine Fortsetzung erreicht», sagt Daniel Stricker von Stricker TV gegenüber Corona-Transition. Stricker zeigt sich wenig überrascht über die Pläne des Bundesrats.

Kurzfristig sei eine Ausdehnung der Zertifikatspflicht natürlich schlecht. Aber Stricker sagt auch: «Langfristig hilft uns das aber. Das könnte das Zünglein an der Waage sein für die Abstimmung vom 28. November.» Er spricht damit die kommende Abstimmung über das Covid-19-Gesetz an. Jetzt stiegen die Chancen noch mehr, dass das Gesetz abgelehnt werde.

Gleich sieht das auch Michael Bubendorf, Mediensprecher der Freunde der Verfassung: «Eine Ausweitung der Zertifikatspflicht wird uns Gegnern nur nützen», sagt er auf Anfrage von Corona-Transition. Der Mediensprecher der Verfasssungsfreunde ist überzeugt, dass auch viele Geimpfte gegen das Gesetz stimmen werden:

«Schliesslich haben auch die Geimpften nicht vor, eine Art Dauer-Abonnement für die Auffrischungsimpfungen zu lösen.»

Deshalb sei es ein grosses Glück, dass die Schweizer Stimmbevölkerung am 28. November über das Covid-Gesetz befinden könne, was international einmalig sei.

Auch Bubendorf ist keineswegs überrascht über die neusten Pläne des Bundesrats. «Berset hat zwar in der Vergangenheit noch gesagt, dass ein Covid-Zertifikat bloss für kurze Zeit zum Einsatz komme. Doch natürlich war von Anfang an klar, dass dieses permanent installiert wird.» Auch hält Bubendorf fest, dass er und die Verfassungsfreunde genau vor diesen Plänen von Beginn an gewarnt hatten.

Noch schärfere Worte angesichts der geplanten Ausweitung der Zertifikationspflicht wählt Daniel Trappitsch vom Netzwerk Impfentscheid:

«Jetzt errichtet die Regierung eine Pharma-Diktatur», so Trappitsch gegenüber Corona-Transition. Viel einschneidender und freiheitsberaubender könnten die geplanten Massnahmen kaum noch sein.

Trappitsch stört sich auch deshalb an der Diskriminierung der Ungeimpften, weil so getan werde, als ob diese die Treiber der «Pandemie» seien. «Man eruiert nicht, wie viele Geimpfte oder Ungeimpfte derzeit in den Spitälern liegen wegen oder mit Corona. Die Daten dazu geben die Gesundheitsbehörden nicht raus. Das ist höchst problematisch.»

Gleichzeitig verweist Trappitsch darauf, dass das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und die Covid-19 Science Task Force permanent behaupten, dass fast ausschliesslich Ungeimpfte Covid-Patienten in den Spitälern seien. «Das ist schlicht und einfach falsch», sagt Trappitsch dazu.

Er ist zudem überzeugt: Durch die Impfungen werden in nächster Zeit zahlreiche Menschen infiziert, die sonst nicht infiziert worden wären. Dazu Trappitsch: «Die Behörden schaffen mit ihrer Impfpolitik genau das Problem, das sie anscheinend verhindern wollen.» Nun gelte es sich gegen diese willkürliche Politik Widerstand zu leisten. «Wir müssen uns juristisch, politisch und auf der Strasse zur Wehr setzen», sagt Trappitsch.

Einen anderen Fokus setzt Prisca Würgler vom Verein Graswurzle:

«Wichtig ist, dass wir von der Empörung zur Besinnung kommen», sagt Würgler. Jetzt sei der richtige Zeitpunkt, eigene Restaurants, eigene Betriebe, eine eigene Welt aufzubauen.

Über die Regierung und deren Helfershelfer sagt Würgler: «Wenn sie uns schon nicht mehr haben wollen, dann können sie uns helfen, unsere Parallelgesellschaft aufzubauen.» Und weiter: «Sie sollen uns nur nicht im Weg stehen. Verhungern lassen werden sie uns wohl nicht.»

Nachdenklich stimmte die heutige Pressekonferenz Philipp Kruse. Er ist Rechtsanwalt und Mitglied der Freunde der Verfassung:

«Wie lange müssen wir diese haltlosen und verfassungswidrigen Einschränkungen unserer fundamentalsten Grundrechte noch mitmachen?», fragt sich Kruse, der auf Telegram einen längeren Kommentar veröffentlichte.

«Erkennen wir nicht, dass unsere höchsten Amtsträger ihre Macht dauerhaft und systematisch missbrauchen, gegen die Interessen ihrer eigenen Wähler?» Gesellschaft, Wirtschaft und vor allem die Gesundheit und Existenz weiter Kreise würden schliesslich unter den Massnahmen leiden.

Kruse fragt sich auch, wie lange wir noch schweigen wollen. Und verweist auf die künftigen Generationen. «Wenn es um unsere Grundrechte, um unsere Existenz und um unsere Kinder geht, sollten wir uns eigentlich wehren. Was meinen Sie?»

Deutschland: dramatischer demografischer Wandel bei Kindern im Schulalter

Mehrheit der Schüler in Hamburg hat Migrationshintergrund

An Hamburgs allgemeinbildenden Schulen haben von den rund 257.000 Kindern im Schuljahr 2020/2021 51,4 Prozent einen Migrationshintergrund. Während der demografische Wandel in Hamburg signifikant ist, vollzieht sich dieser Wandel auch im übrigen Deutschland, wenn auch langsamer.

Die Geburtenrate in Deutschland ist seit Jahren konstant. Im Durchschnitt bringen Frauen derzeit 1,53 Kinder zur Welt. Damit liegt Deutschland ziemlich genau im Mittelfeld der EU. Eine Bevölkerung gilt als fortpflanzungsfähig, wenn die Geburtenrate mindestens 2,1 beträgt.

„Ein Land mit Kindern ist ein Land mit Zukunft“, sagte der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU).

Dieses Deutschland ist weit entfernt von dem, was es war, als Kohl an der Macht war. Was sich seitdem deutlich verändert hat, ist die ethnische Zusammensetzung der Kinder und damit der zukünftigen Steuerbasis Deutschlands, was sich an der Zahl der Schüler unter 18 Jahren mit Migrationshintergrund ablesen lässt. Die Junge Freiheit hat bei den Bundesländern Daten zur Demographie der schulpflichtigen Kinder angefordert und in den meisten Fällen die neuesten Zahlen erhalten.

Auffällig ist, dass in einigen Bundesländern junge Deutsche ohne ausländische Wurzeln nur eine knappe Mehrheit bilden. In Hamburgs allgemeinbildenden Schulen hat sich das Verhältnis bereits gegen sie gewendet. Von den rund 257.000 Kindern im Schuljahr 2020/2021 hatten 51,4 Prozent einen Migrationshintergrund. Nach der Definition der meisten Bundesländer ist dies der Fall, wenn ein Schüler im Ausland geboren wurde, ein Elternteil nicht in Deutschland geboren ist, das Kind eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt oder zu Hause eine „nichtdeutsche Herkunftssprache“ gesprochen wird.

In nordrhein-westfälischen Gymnasien liegt der Wert bei über 60 Prozent.

In Bremen hatten 44,8 Prozent der Kinder und Jugendlichen an allgemeinbildenden Schulen einen Migrationshintergrund. Wie in den meisten anderen Bundesländern lag der Anteil an den beruflichen Schulen mit 31,9 Prozent deutlich niedriger. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen lag der Anteil bei 39,3 Prozent. Betrachtet man jedoch die einzelnen Schularten, so gibt es erhebliche Unterschiede.

An den Gymnasien lag der Anteil der Schüler mit ausländischer Herkunft bei 62,5 Prozent, gefolgt von den Gesamtschulen (45,8 Prozent). An den Grundschulen lag dieser Anteil bei 44,9 Prozent. Dagegen machten Kinder und Jugendliche mit ausländischen Wurzeln an den Gymnasien im westlichen Bundesland weniger als ein Drittel aus.

Knapp hinter Nordrhein-Westfalen folgt Berlin in der Rangliste mit dem höchsten Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund. In der Hauptstadt lag der Wert bei den allgemeinbildenden Schulen bei 39,3 Prozent und bei den beruflichen Schulen bei 28 Prozent. In Hessen hatten 38,2 Prozent der Kinder und Jugendlichen an allgemeinbildenden Schulen ausländische Wurzeln.

In drei Bundesländern werden solche Daten nicht erfasst

In Schleswig-Holstein hatten im vergangenen Schuljahr 30 Prozent der 290.400 Kinder und Jugendlichen, die Grund‑, Regional- und Gemeinschaftsschulen oder Gymnasien besuchten, ausländische Wurzeln. An den beruflichen Schulen lag der Wert mit 13 Prozent deutlich niedriger.

Baden-Württemberg belegt den siebten Platz. Von den rund 1.100.000 Schülern an allgemeinbildenden Schulen hatten 27,2 Prozent ausländische Vorfahren. Ähnlich hoch war der Wert an den beruflichen Schulen. Für Bayern lagen die Zahlen für das vergangene Schuljahr noch nicht vor.

In Rheinland-Pfalz liegt die Quote der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund auf einem ähnlichen Niveau. Sie liegt im Schuljahr 2020/2021 bei knapp über 23 Prozent in den allgemeinbildenden und 16,4 Prozent in den beruflichen Schulen. In den beiden übrigen westdeutschen Bundesländern Niedersachsen und Saarland wird der Migrationshintergrund an den Schulen nicht ausgewiesen.

Eine Sprecherin des niedersächsischen Landesamtes für Statistik erklärte gegenüber der Jungen Freiheit, dass das Merkmal Migrationshintergrund zwar schon seit einigen Jahren in den entsprechenden Datensystemen vorhanden sei, die Werte aber noch nicht überprüfbar seien. Damit entsprächen sie nicht den qualitativen Anforderungen.

Dies sollte sich aber bald ändern. Im Saarland wird nur zwischen deutschen und ausländischen Studierenden unterschieden. Im vergangenen Jahr lag der Anteil nichtdeutscher Kinder und Jugendlicher an den allgemeinbildenden Schulen dort bei 15,1 Prozent.

Erwartungsgemäß ist die Zahl der Schüler mit Migrationshintergrund in den neuen Bundesländern deutlich geringer als die der Schüler ohne ein entsprechendes Merkmal. Am niedrigsten ist der Wert in Brandenburg. Von den knapp 295.000 Kindern und Jugendlichen an allgemein- und berufsbildenden Schulen hatten im vergangenen Jahr 7,1 Prozent ausländische Wurzeln. In Mecklenburg-Vorpommern lag dieser Wert bei 7,4 Prozent an allgemeinbildenden Schulen und 8,7 Prozent an beruflichen Einrichtungen.

Es folgt Thüringen, wo dieser Anteil über alle Schulformen hinweg bei acht Prozent lag. In Sachsen lag der Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund an den allgemeinbildenden Schulen bei 10,9 Prozent und an den beruflichen Schulen bei 7,3 Prozent. Wie das Statistische Landesamt in Sachsen-Anhalt mitteilt, unterscheidet das Land nicht zwischen Schülern mit und ohne Migrationshintergrund, sondern nur zwischen deutschen und nichtdeutschen Schülern. 6,3 Prozent der knapp 200.000 Kinder und Jugendlichen an allgemeinbildenden Schulen waren demnach Ausländer. In den beruflichen Schulen lag der Anteil mit 7,1 Prozent etwas höher.

Deutschland ist nicht das einzige westliche Land mit einem dramatischen demografischen Wandel. In den Vereinigten Staaten stellen die Weißen inzwischen eine Minderheit der unter 18-Jährigen dar. Der Anteil der Weißen an der US-Bevölkerung ist von über 90 Prozent in den 1960er Jahren auf 57 Prozent gesunken.

Quelle: Remix News