Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Stärke oder Untertanengeist: Veränderung beginnt bei echter Selbstliebe

Stärke oder Untertanengeist: Veränderung beginnt bei echter Selbstliebe

Liebe ist alles. Klingt kitschig? Mag sein, aber es ist eine psychologische Tatsache. Wie oft haben Sie in Ihrem Leben den Spruch gehört: „Nur wer sich selbst liebt, kann auch von anderen geliebt werden.“ Nun, diese Worte treffen nicht nur in Sachen Liebesbeziehung zu, sondern können auch auf viel größere Ebenen angewandt werden. Zum Beispiel auf die Menschen, von denen man regiert wird.

Ein Kommentar von Elsa Mittmannsgruber

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Der Grund dafür liegt auf der Hand. Menschen, die sich selbst nicht lieben, suchen Liebe, Wertschätzung, Anerkennung und Bestätigung im Außen, weil sie sich diese nicht selbst geben können. Das ist über kurz oder lang immer zum Scheitern verurteilt, weil dadurch eine negative Abhängigkeitsspirale mit anderen entsteht, die sich ebenso nicht lieben. Solche Beziehungen sind bestimmt von Freiheitsberaubung, Ängstlichkeit, Kontrollwahn, Bevormundung, Intoleranz und Energieraub.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Genau in solch einer Situation befinden wir uns gerade gesamtgesellschaftlich. Denn auch da herrscht dieses einfache Gesetz. Die meisten Menschen lieben sich nicht selbst – die Selbstliebe wurde uns auch durch das Aufbürden immer größerer Schuld aberzogen. Deshalb sind sie empfänglich für derzeitige Umgangs- und Regierungsweisen, sie leben gewohnte Muster.

Nach Anerkennung heischend, wird alles mitgemacht

Die Anerkennung und Liebe, die solche Menschen im Außen suchen, suchen sie ja nicht nur beim Partner, sondern überall. Sie lechzen förmlich danach. Als ein Teil dieses Corona-Regimes, der brav mitmacht, Maske trägt, sich einsperren, testen und impfen lässt, andere denunziert, verurteilt und sie zwingen will, ist ihnen die Anerkennung von Machthabern, Medien und der Masse gewiss.

Oft habe ich schon beobachtet, wenn Restaurantbesucher stolz ihren Impfausweis zücken. Unlängst eine Frau, die dabei wie ein kleines Schulmädchen wirkte, das ihr gutes Zeugnis ihren Eltern präsentiert. Wie würde es aber im Umkehrschluss aussehen, wenn sich alle selbst lieben würden? Nämlich die echte Liebe, die frei lässt, bedingungslos und ohne Druck oder Zwang ist. Niemand würde ein Tyrannen-Regime akzeptieren.

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Auf der Spur der Liebesmafia: Honigfalle für Touristinnen – Teil II

Auf der Spur der Liebesmafia: Honigfalle für Touristinnen – Teil II

Ferien, Sonne, Palmen und Meer: Frauen glauben an die große Urlaubsliebe, an echte Gefühle und Leidenschaft. Doch oft wird dieser Traum zum wahren Albtraum. Denn »Gefühlsgangster« lauern auf ihre ahnungslosen Opfer, denen es nur um zwei Dinge geht: Um das Geld der Touristinnen oder eine Hochzeit mit ihnen, um sich eine Aufenthaltsgenehmigung für Europa zu ergaunern. Ganz nach dem Motto: »Wir erobern dein Herz und räumen dein Konto!« Mit Kollegen habe ich mich nach Ostafrika aufgemacht, um das System der »Liebesmafia« zu dokumentieren und die Tricks der Beznesser vor versteckter Kamera aufzuzeigen. Dabei sprachen wir mit Opfern und Tätern.

Den ersten Teil der Reportage lesen Sie hier.

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Eine Reportage von Guido Grandt

Mein Kameramann und ich treffen uns mit einem Informanten der Beznesser-Szene. Asante spricht mit gebrochenem Englisch diesbezüglich von einem »Geschäft« und ahnt nicht, dass wir verdeckt mitdrehen. »Du weißt, Geschäft ist überall, ist international.«

Abzocke im „großen Stil“

Von einer jungen Prostituierten, die hier ebenfalls auf »Touristenfang« ist, erfahren wir, dass die meisten kenianische Männer Kondome verabscheuen und später die einheimischen Mütter mit ihren Kindern sitzen lassen, anstatt sie zu heiraten. Denn das Brautgeld ist teuer, deshalb machen sie sich lieber an die lukrativen Touristinnen ran. Viele der dermaßen im Stich gelassenen jungen Frauen, die täglich ums Überleben kämpfen müssen, sind gezwungen, sich selbst zu prostituieren. Traurige Wirklichkeit inmitten des tropischen Traums.

Als wir einen Tag später ohne Betty in die Disco Shakatak gehen, entdecken wir Ago, der unserer Kollegin zuvor angelogen hat, heute zu müde fürs Ausgehen zu sein. Wir sehen, wie er mit gewohnter Masche eine zirka sechzigjährige Österreicherin anbaggert. Er scheint wahrlich »flexibel« zu sein.

Wir treffen aber auch Samir, einen 30-jährigen Muslim. Seine Frau und die beiden kleinen Kinder leben im fernen Nairobi, während er selbst an der Diani Beach Safaris verkauft. Doch das Geld reicht nicht aus, deshalb zockt er ältere Europäerinnen ab. Und zwar im »großen Stil«, wie er betont. Später finden wir heraus, dass er zudem mit Drogen dealt. Einmal legt er vor uns einen großkalibrigen Revolver auf den Tisch. So schindet man Eindruck hierzulande. Auch das kriminelle Vorgehen von Samir unterscheidet sich nicht von jenem von Ago. »Die Touristinnen lerne ich in der Disco kennen, am Strand, auf Safari oder auf der Straße. Ich habe gleich drei, die ich nacheinander kommen lasse.« Auf meine Frage hin, ob die auch spendabel sind, antwortet er vor versteckter Kamera: »Ja, ja, die zahlen alles! Ich hab einmal selbst hier Urlaub in einem Privathaus gemacht mit einer Polin.«

Die zahlen immer

Diese Frau bezeichnet er gleich darauf als »Milchkuh.« Darauf angesprochen meint Samir lapidar: »Das ist kein gutes Wort, aber das sage ich zu den Frauen, die ich nicht liebe und von denen ich nur Geld saugen will. Die zahlen auch, wenn sie wieder zu Hause sind. Ich erzähle ihnen, ich bin krank oder mein Geschäft läuft nicht gut. Dann überweist jede von ihnen monatlich rund 200 Euro. Davon kann ich hier gut leben und habe mir sogar ein Haus gebaut.« Samir kennt noch andere, die dieses »Business« ebenfalls betreiben. »Es gibt Männer, die bekommen 1000 Euro im Monat. Wirklich, das schwöre ich dir!«

Nachdem wir etwas später Samirs Vertrauen gewonnen haben, zeigt er uns als Bestätigung Fotos seiner Opfer, Überweisungen und sogar sein neu gebautes Haus im Armenviertel von Ukunda. Es kostete für diese Verhältnisse astronomische 1 Million Kenia-Schillinge, was zum Zeitpunkt unserer Dreharbeiten etwa 10.000 Euro entspricht. Am anderen Morgen hat unsere Kollegin Betty ein Treffen mit Zahir, einem Kellner, der sich in unserem Hotelrestaurant an sie herangemacht hat. Er nimmt sie mit in sein Heimatdorf zu seiner Frau und seiner Tochter. Der Fünfjährigen sagt er, sie soll ihre (neue) »Mutter« begrüßen, denn er wünscht sich Betty als Zweitfrau und gleich auch noch ein »Schokoladenbaby.«

Ich nehme Pistole und baff!

Zahir verlangt natürlich Geld für den Trip hierher und für die glorreiche Aussicht auf eine Zukunft mit ihm und seiner Familie. Auf den Einwand, er wäre doch schon verheiratet, winkt er ab. »Das ist kein Problem.« Und als ihn Betty fragt, ob er denn eifersüchtig sei, antwortet er deutlich: »Wenn ich bin eifersüchtig, ich nehme Pistole und baff! Fertig!«

Im Zuge der Recherchen treffen wir verschiedene »Bezness-Opfer«. Eines davon ist die 55-jährige verwitwete Sonja, die im Laufe unserer Gespräche eine Art Helfersyndrom und einen Beschützerinstinkt offenbart und die Anmachen der einheimischen Männer sogar noch romantisch findet. Ein bisschen wie in Corinne Hofmanns Besteller »Die weiße Massai«.

Auch Sonja wird von ihren »Traummännern« per SMS gestalkt und fällt jedes Mal aufs Neue darauf herein. Viel Geld hat sie schon verloren, nicht aber die Hoffnung, die große Liebe in Afrika doch noch zu finden. Ebenso lernen wir Ingrid kennen. Nach einem Kenia-Urlaub heiratet die 52-jährige Schweizerin den 25 Jahre jüngeren Beachboy Kovu, der nach Zürich umsiedelt. Doch dann findet sie die Quittung einer Geldüberweisung an eine ihr unbekannte Frau. Wie es sich herausstellt, handelt es sich bei dieser um die »Erstfrau« ihres frischgebackenen Ehemannes, mit der er sogar zwei Kinder hat. Zahir versucht sich herauszureden. Aber nicht viel später entdeckt Ingrid E-Mails von einer anderen Schweizerin, mit der Kovu ebenfalls in Kontakt steht. Letztlich kommt es zur Scheidung.

Beschmutzt und betrogen

Ingrid: »Ich musste ihm von meiner Pensionskasse 27.200 Franken bezahlen, obwohl ich seiner Familie 10.000 Franken schenkte und er damit in Kenia sein eigenes Haus baute.« Bitter resümiert sie: »Ich würde jeder weißen Frau, die nach Afrika reist, raten, sich umzuschauen, weil sie das Geld bringen, weil man sie abzocken kann, die weißen Milchkühe. Heute fühle ich mich benutzt, beschmutzt, betrogen, belogen und ausgenommen. Er ist die Hure und ich fühle mich schmutzig! Ich wünsche das niemandem!« Am traumhaften Diani Beach geht also alles ratzfatz. Anbaggern, romantische und intime Stunden, abzocken, vielleicht sogar heiraten und ab nach Europa. Ob Koch, Kellner, Geldwechsler, Beachboy – sie alle sind arm und wollen ins gelobte Paradies. Dabei erfahren wir auch, dass sie sich mitunter bei den Anmachmaschen organisieren und abwechseln, wenn einer von ihnen nicht zum Zuge kommt.

Die Gefühle der Touristinnen spielen für die Beznesser keine Rolle, sind dabei lediglich Mittel zum Zweck. Das haben unsere Vor-Ort-Recherchen im Urlaubsparadies Kenia eindeutig ergeben.

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Eine Reportage von Guido Grant

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Kenia, Mombasa, Moi International Airport. Nach einem 10.000-Kilometer-Flug von Frankfurt aus sind wir nicht nur müde, sondern auch äußerst angespannt. Wir, das sind unser »Lockvogel« Betty, mein Kameramann Bernd und ich selbst. Denn unsere »Undercover-Recherchen« sind nicht ungefährlich. Wie gewöhnlich tarnen wir uns als Touristen, um nicht gleich bei der Einreise aufzufallen.

Als wir aus dem schlichten, mit alten Klimaanlagen heruntergekühlten Airport-Gebäude heraustreten, empfängt uns tropische Hitze sowie dieses einmalige Licht, das es nur in Afrika zu geben scheint. Es verleiht der Umgebung außergewöhnlich klare und scharfe Konturen. Ein mit allerlei Düften und Gewürzaromen durchsetzter Wind weht uns entgegen. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei nahezu neunzig Prozent, treibt uns den Schweiß aus sämtlichen Poren.

Dieser erste Eindruck ist entscheidend, suggeriert er doch – wie auch den späteren Bezness-Opfern, die hier ankommen – in einer ganz anderen Welt, weit weg von Kontinentaleuropa zu sein. In einer Welt, in der alles möglich ist. In der selbst ältere bis alte, übergewichtige oder gebrechliche Frauen nicht nur die weißen Strände und die Tropensonne genießen können, sondern auch große Gefühle: Leidenschaft und vielleicht sogar »echte« Liebe. So fallen bei vielen weiblichen Ankömmlingen bereits am Flughafen der gesunde Menschenverstand und die Vorsicht ab wie eine zweite Haut.

„Gefühlskriminalität“ – Bezness

Der Begriff »Bezness« ist zusammengesetzt aus dem deutschen Wort Beziehung und dem englischen Business. Damit gemeint ist das Geschäft mit der vorgespielten Liebe, die Abzocke europäischer Urlauberinnen in orientalisch-exotischen Ländern. Diese hat allerdings nichts mit dem herkömmlichen Sextourismus zu tun. Jährlich fallen cirka 5.000 Frauen auf die Betrüger herein. Die Dunkelziffer ist weitaus höher. Ein Millionengeschäft. Durch Bezness soll alleine dem deutschen Sozialsystem jährlich ein Schaden von rund 1,5 Milliarden entstehen: durch Geldabflüsse ins Ausland, für gesundheitliche Schäden und Sozialhilfe/Hartz IV für verschuldete Opfer oder der in Deutschland verheirateten Täter und für Sorgerechtsstreitigkeiten. Mitunter kommen Abschiebekosten hinzu.

Die Behörden stehen diesem »interkulturellen Betrug« durch »Gefühlskriminalität« zumeist völlig hilflos gegenüber. In verschiedenen Fällen weist Bezness mafiöse Strukturen auf, denn die Täter arbeiten zuweilen organisiert und systematisch. Schaffen sie es bis nach Europa, können ihre Maschen sogar in der Entführung ihrer dort geborenen Kinder in ihre Heimatländer (der Beznesser) gipfeln. Der »interkulturelle Betrug« wird mittlerweile in fast allen Urlaubsländern praktiziert, in denen Armut und Korruption vorherrschen. Die bekanntesten darunter sind Kenia, die Türkei, Ägypten, Tunesien und Marokko.

Eldorado Diani Beach

Von der Hafenstadt Mombasa aus fahren wir eineinhalb Stunden südlich zum Touristenmagnet Diani Beach, nahe der Ortschaft Ukunda im Kwale County. An einem 25 Kilometer langen, weißen Sandstrand am Indischen Ozean reihen sich Hotels, Restaurants, Bars und Diskotheken aneinander. Ein wahres Eldorado für Pauschaltouristen und für »Gefühlsgangster.«

Der Strand vor unserem Hotel wird von sogenannten »Beachboys« belagert. Sie leben zumeist in der Nähe der Anlagen, sind in Gangs organisiert, verkaufen Safari-Touren, Holzschnitzereien oder Tücher. Deshalb belagern und bedrängen sie Touristen geradezu. Unter ihnen finden sich auch Beznesser, die es nur auf eines abgesehen haben: auf »weiße« Frauen aus dem Westen, die hier »Mzungu« genannt werden.

Einer dieser »Gefühlsgangster« ist der 25-jährige Ago. Er ist groß, schlank, sympathisch und spricht geradezu perfekt Deutsch. Schwarze-Krieger-Romantik verhilft ihm, wie auch seinen Komplizen dabei, zuerst mit den ahnungslosen und gutgläubigen Opfern anzubändeln, um sie später abzuzocken.

Bei Bettys erstem Strandspaziergang heftet sich Ago sogleich wie ein zweiter Schatten an ihre Fersen, geht sprichwörtlich auf Tuchfühlung, während Bernd und ich alles heimlich mitfilmen. Beim Small Talk kommt er sofort zur Sache, murmelt nach einer halben Stunde schon die Zauberworte »Nakupenda sana – ich liebe dich!« Ungefragt gibt er der 50-Jährigen seine Handynummer und verlangt auch ihre. Am Abend verabreden sie sich in einer Beachbar.

Beim romantischen Rendezvous unter Palmen und sanftem Meeresrauschen horcht der nette Ago Betty zunächst mal aus: »Woher kommst du aus Deutschland? Was arbeitest du? Wie viel verdienst du? Was für ein Auto fährst du? Hast du Familie? Bist du Single?«

„True Love“ im Zeitraffer

Natürlich hält sich unsere Kollegin an das vorher abgesprochene »Drehbuch«, antwortet so, wie es der Gefühlsgangster hören will, der daraufhin begeistert ausruft: »Oh a free woman and free man, perfect.« Europäische und vor allem deutsche und österreichische Frauen wären die »allerbesten«, weil sie so großzügig und tolerant seien.

Ago selbst ist anscheinend nicht verheiratet, glaubt an die »true Love« sowie an die Traumhochzeit mit einer Europäerin. So lässt er auch nicht mehr locker, weiß er doch, dass er höchstens zwei Wochen bis zum Ende von Bettys Urlaub Zeit hat, ihr Herz, ihr Geld und eventuell die Fahrkarte nach Europa zu ergattern. Deshalb kommen die Liebesschwüre schnell und per SMS über die vorher ausgetauschte Mobilnummer. Das nächste Treffen findet in der Diskothek Shakatak statt, der größten Baggergrube am Diani Beach. Die direkt danebenliegende offene Tandorii-Bar wird zwei Wochen nach Ende unserer Dreharbeiten von einem Handgranatenanschlag der Terror-Miliz Al-Shabaab verwüstet.

Im Shakatak treffen sich Einheimische und Touristen zum Tanzen, Flirten und Trinken. Denn die Gefühlsgangster wissen, dass bei heißen Rhythmen und Körperkontakt schnell die Hemmungen fallen. So macht auch Ago Betty unmissverständlich klar, was er vorhat. Deutschland sei das »gelobte Land« und er will unbedingt eine »Mzungu« finden, die ihn mitnimmt und mit ihm dort ein tolles Leben führt. »Also dich, Betty!«

Lesen Sie hier den zweiten Teil!

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„Klima-pedia“: Stichwortsammlung der Klimaschau als Nachschlagewerk

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(ARG)

Von ökokatastrophischen Erzählungen profitierende Wissenschaftler, Journalisten und Aktivisten behaupten gern immer wieder dieselben klimatischen Vorgänge, um aktuelle Ereignisse in die alarmistische Theorie einzuordnen – aktuell das Hochwasser und das kühle Jahr 2021.

Sebastian Lüning hat in den vielen Folgen seiner Klimaschau die Behauptungen im Lichte der wissenschaftlichen Publikationen untersucht und ein Glossar angelegt, mit dem man die Themen zielgenau mit Minutenlink in den Videos anwählen kann, zum Beispiel die Ozeanzyklen (AMO, El Niño), die Kältewellen, alternative Energien und CO2-Emissionen.

Suchen Sie etwas Argumentationshilfe im Gespräch mit klimaängstlichen Kollegen, Freunden und Verwandten? Das Klimaschau-Glossar hilft!

Hamburg: Antifa schlägt AfD-Mitglied krankenhausreif

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Die AfD wurde am Samstag bei einer Veranstaltung in Hamburg mit dem Europaabgeordneten Dr. Nicolaus Fest zum zweiten Mal innerhalb von zwei Monaten (PI-NEWS berichtete) auf dem Privatgelände von Listenkandidatin Nicole Jordan von einem Schlägertrupp der Antifa attackiert. Der Ehemann von Jordan wurde mit einem Schädel-Hirn-Trauma ins Krankenhaus gebracht. Dazu die Hamburger Bürgerschaftsabgeordnete Olga Petersen: […]

Die linksextremistische Unterwanderung der Stadt Fulda. Eine Bestandsaufnahme: Teil 1/3

Die linksextremistische Unterwanderung der Stadt Fulda. Eine Bestandsaufnahme: Teil 1/3

Müsste ich die Stadt Fulda charakterisieren, ich würde sie als Deutschlands größte Kleinstadt bezeichnen. Für ihre Einwohnerzahl ist Fulda zu klein, um zu den Großen zählen zu können. Allerdings grenzen an das unmittelbare Stadtgebiet mehrere Gemeinden mit beachtlicher Größe an, was Fulda wesentlich größer macht, als es auf dem Papier den Anschein macht. Aus diesem Missverhältnis ergibt sich unter anderem, dass viele Dinge hier noch etwas anders laufen als in vergleichbar großen Städten. Vor allem aber sind die Stadt und der Landkreis Fulda politisch zutiefst konservativ geprägt. Dennoch schleicht sich trotz konservativer Obhut auf leisen Füßen auch in Fulda allmählich die Genderideologie ein.

Genderei für die ganz Kleinen und ihre Eltern

Den Beginn meiner kleinen Erkenntnisreise in Fuldas heimliche Unterwanderung mit linksextremistischer Ideologie markierte ein Schild am Eingangstor einer der städtischen Kindertagesstätten, an der ich zufällig vorbei kam. „Hier warten“, heischt es die Eltern unfreundlich in Großbuchstaben an, um ihnen nachfolgend die allgemeinen Verhaltensregeln deutlich zu machen: „… und Erzieher*Innen rufen, wenn Kinder im Außenbereich spielen.“

Obwohl es fast schon zum „Neuen Normal“ gehört, dass in deutschen Erziehungsanstalten die Genderei zur Anwendung kommt, hätte ich das in Fulda so nicht erwartet. Immerhin belegen linksgrüne Politikvertreter im Magistrat der Stadt gerade einmal 5 der 14 Sitze (FDP als links mit eingerechnet), woraus sich ein klar wertkonservatives Profil ableiten lässt. Bei der Genderei dagegen handelt es sich freundlich ausgedrückt um ein linkes Projekt, das in einer konservativ regierten Stadt nichts zu suchen hat.

In Anbetracht der politischen Vorzeichen hätte ich daher vieles erwartet, nur nicht einen Genderstern da, wo sich Kinder am leichtesten beeindrucken lassen. Obwohl über dem Eingangstor der Kita ein Banner der Stadt Fulda hing, habe ich mich daraufhin noch einmal versichert, dass es sich auch wirklich um eine städtisch betriebene Einrichtung handelt. Ja, Träger ist offenbar tatsächlich die Stadt. Das verheißt nichts gutes, dachte ich mir dazu. Dennoch könnte es sich bei dem gegenderten Schild gut und gerne um einen Ausreißer eines ganz besonders eifrigen Erziehers handeln. Ich bin daher die Internetseiten der städtischen Kitas durchgegangen, um mir Klarheit über den Stand der Genderei zu machen.

Herumdrucksen am Zeitgeist

Das Ergebnis meiner Suche nach Gendersternen in den Kitas von Fulda lässt sich als durchwachsen bezeichnen. Einerseits ist das ein gutes Zeichen, da das Gendern augenscheinlich noch nicht überall zum neuen Standard erzwungen wurde. Andererseits heißt es aber auch, dass die Stadt zumindest einmal blind ist auf dem Auge der Unterwanderung mit linksextremistischer Ideologie. Den wohl passendsten bildlichen Hinweis auf die Unterwerfung unter den linken Zeitgeist findet sich hier. Die weitere Interpretation möchte ich aber den Betrachtern überlassen, wobei ich besser auch auf die Abbildung des Fotos verzichte, da mir ansonsten noch eine Abmahnung ins Haus flattern könnte.

Zum aktuellen Stand lässt sich sagen, dass mindestens drei Kitas auf ihren Webseiten mit dem Genderstern hausieren gehen (diese, diese und vor allem diese). Das ist eine Minderheit, während die meisten Einrichtungen vor allem mit der penetranten Doppelnennung beider Geschlechter herumgedrucksen, oder sich am Genderschrägstrich versuchen, der auf den/die Betrachter/in kaum besser wirkt als das Elend mit dem Stern oder dem Doppelpunkt. Besonders anschaulich zeigt sich dies in der städtischen Satzung für Kindertagesstätten, in der gleich mehr als ein Dutzend Mal der Schrägstrich zur Anwendung kommt und man sich (wie eigentlich immer) fragen muss, wem das eigentlich etwas bringen soll. Unterschrieben wurde die aus dem letzten Jahr stammende Satzung übrigens von Fuldas jung-dynamischen Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld (CDU). Insofern lässt sich davon ausgehen, dass er die Verneigung vor dem linken Zeitgeist in dieser Hinsicht umfassend mitträgt.

Beinahe übersehen hätte ich bei all den Schrägstrichen im städtischen Kitabereich, dass mittlerweile auch auf der Webseite der Stadt selbst gegendert wird, wie sich in der Rubrik für Kitas nachvollziehen lässt. Zum Stichwort der Coronaregeln in Kitas heißt es dort, dass unter Umständen „alle Teilnehmer*innen des Pools einen individuellen PCR-Test machen lassen“ müssen. Aufgrund der Thematik gehe davon aus, dass der Genderstern erst kürzlich seinen Weg auf die Webseite der Stadt geschafft hat. Das ist in gewisser Weise eine gute Nachricht, da noch nicht alles davon durchseucht ist. Eventuell lässt sich das noch reparieren, bevor auch das letzte Formular verhunzt wurde.

Inhaltlich und juristisch fragwürdiges Gendern bei der Stadt Fulda

Der Fund auf der Webseite der Stadt gab mir einen Grund, Fulda.de als ganzes einer entsprechenden Suchanfrage zu unterziehen. Entgegen meiner Hoffnung, dass die Genderei erst mit Corona begann, gab es reichlich Funde auch aus den Jahren davor. Bei den meisten davon wird stakkatohaft mit dem Schrägstrich gedruckst, was einen Hinweis darauf gibt, dass es hierzu eventuell sogar eine Anweisung geben könnte. In jüngerer Zeit jedoch fanden zunehmend auch echte Gendersterne ihren Weg in das offizielle Gebaren der Stadt (darunter wenig überraschend auch mehrere Perlen des gegenderten Irrsinns). Hier einige Beispiele:

  • Engagieren in Fulda mit acht Gendersternen.
  • Die Partnerschaft für Demokratie mit vier Gendersternen, darunter die grammatikalisch unzulässig eingeschränkten „Kooperationspartner*innen“.
  • Das Leitbild für die Stadtteilkoordination, das nicht mit dem Entfernen von Müll und Schmierereien aus dem öffentlichen Raum, sondern mit sechs Gendersternen ein „Wir-Gefühl“ erzeugen möchte.
  • Der Newsletter der Fachstelle Integration und Inklusion mit sechs Gendersternen, darunter der Klassiker „Osteuropäer*innen“. Bei dem Newsletter scheint es sich auch um das älteste Beispiel für die Verwendung des Gendersterns durch die Stadt Fulda zu handeln.
  • Die (sic!) Wahlbekanntmachung für die Kommunalwahl im März diesen Jahres mit 15 Gendersternen, sowie in Verbindung damit das für die Wahl herausgegebene Hygienekonzept mit 13 Gendersternen. Aus unbekannten Gründen wurde der Begriff „Oberbürgermeister“ bei keiner der fünf Nennungen gegendert.
  • Ein weiteres Mal sticht die Partnerschaft für Demokratie hervor mit sechs Gendersternen, darunter mein Favorit der „Reichsbürger*innen“. In ihrem linksstaatlichen Furor vergaß die für das Geschreibsel verantwortliche Christiane Herchenhein jedoch an mindestens einer Stelle das politisch korrekte Gendern (bei „Anhänger“), während mir nebenbei bemerkt an der PDF noch auffiel, dass der Titel des Bundesministeriums für Gedöns nicht nur Männer, sondern auch Seniorinnen diskriminiert.

Zusammenfassend lässt sich auf Basis dieses Überblicks urteilen, dass der genuine Genderstern bislang noch nicht zur offiziellen Sprachpolitik der Stadt erklärt wurde. Gleichzeitig lässt sich allerdings feststellen, dass in Dokumenten der Stadt Fulda immer öfters gegendert wird und insbesondere Angelegenheiten aus der jüngeren Vergangenheit davon betroffen sind. Allgemein vorangetrieben wird die zunehmende Genderei augenscheinlich durch städtische Abteilungen, die auch andernorts gerne von politisch linken Akteuren besetzt werden. Die zunehmende Genderei seitens die Stadt kommt lässt sich damit einer bestimmten politischen Nische zuordnen, die über keine Mehrheit im Magistrat verfügt. Dennoch wird das Hereinkriechen dieser ideologischen Girlande seitens der Verantwortlichen entweder ignoriert, oder aber vielleicht sogar gebilligt.

Einen unerwartet rabiaten Bruch stellt die gegenderte Wahlbekanntmachung dar. Es wäre eine juristische Frage, ob die Wahl dadurch überhaupt gültig sein konnte, da keine inhärente sprachliche Konsistenz gegeben ist. Wer die „Wähler*innen“ der Stadt anspricht, sie dann aber nur einen „Oberbürgermeister“ wählen lassen will, der impliziert aus Perspektive der Genderei in aller Deutlichkeit, dass zur Oberbürgermeisterwahl nur geschlechtliche Männer antreten können. Abhängig von der juristischen Bedeutung einer Wahlbekanntmachung stellt das verfehlte Gendern in diesem Fall schlimmstenfalls eine Verletzung grundgesetzlich verbürgter Rechte dar.

Teil 2

Teil 3

Quelle Titelbild, Ausschnitt

Perspektiven der Pandemie mit Dr. Peter McCullough

Mercola.com

  • Dr. Peter McCullough ist Internist, Kardiologe und Epidemiologe und warnt, dass die COVID-19-Impfstoffe nicht nur versagen, sondern auch Leben gefährden
  • McCullough ist der Ansicht, dass das COVID-19-Impfstoffprogramm im Februar 2021 aufgrund der Sicherheit und des Todesrisikos eingestellt worden wäre, wenn es die entsprechenden Sicherheitsgremien gegeben hätte
  • Bis zum 22. Januar 2021 wurden 186 Todesfälle nach der COVID-19-Impfung gemeldet – mehr als genug, um die besorgniserregende Sterblichkeitsrate zu erreichen
  • In seiner Praxis stellt McCullough eine Reihe neurologischer Syndrome bei geimpften Personen fest, mit Symptomen wie Erblindung, Lähmungen, Schluckbeschwerden, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Herzmuskelentzündung und mehr
  • McCullough erwähnt auch die antigene oder immunologische Flucht, die seiner Meinung nach die Entstehung von COVID-19-Varianten fördert und die Pandemie eher verschlimmert als verbessert.

Dr. Peter McCullough hat eine beeindruckende Liste von Referenzen – er ist Internist, Kardiologe, Epidemiologe und ordentlicher Professor für Medizin am Texas A&M College of Medicine in Dallas, Herausgeber zweier medizinischer Fachzeitschriften und hat Hunderte von Studien in der Literatur veröffentlicht. Er gehört zu den tapferen und mutigen Menschen, die sich über die Gefahren der COVID-19-Impfung äußern und damit ihre ärztliche Zulassung und ihren zukünftigen Lebensunterhalt aufs Spiel setzen.

„Hier findet eine Jagd statt, die sehr beunruhigend ist“, sagte McCullough in einer Folge von Perspectives on the Pandemic. Er bezog sich dabei auf staatliche Ärztekammern, die Ärzte jagen und ihnen mit dem Entzug ihrer Approbation drohen, weil sie unbekannte „Fehlinformationen“ verbreiten.

„Es ist absolut erstaunlich, dass dies wegen eines fairen Gedankenaustauschs geschieht“, sagte er. Was teilt Dr. McCullough mit, was die Mächtigen nicht wollen, dass Sie es hören? Es geht um COVID-19-Injektionen und, um es in einem Satz zusammenzufassen: „Es funktioniert nicht und verursacht enorme Schäden.“
Wirksamkeit und Sicherheit von COVID Jab wurden von Anfang an überbewertet

In den USA wurden die COVID-19-Impfstoffkandidaten im Rahmen der Operation Warp Speed im Eiltempo auf den Markt gebracht. Die Technologieplattformen für den Gentransfer, darunter adenovirale DNA-Plattformen oder Boten-RNA-Plattformen (mRNA), mit denen genetisches Material in den menschlichen Körper eingebracht werden kann, haben sich als Spitzenreiter erwiesen.

Nach der Injektion der mRNA nimmt der Körper das genetische Material auf und verändert es in irgendeiner Weise. Diese Technologien werden seit Jahren erforscht, wobei in den meisten Fällen ein defektes Gen ersetzt werden soll, was beispielsweise für die Krebsbehandlung genutzt werden könnte. Aber bisher sind sie alle gescheitert“, so McCullough.

Im November 2020 gab Pfizer jedoch in einem Joint Venture mit dem deutschen Unternehmen BioNTech bekannt, dass ihre mRNA-basierte Injektion in einer Phase-3-Studie „zu mehr als 90 % wirksam“ war. Das bedeutet jedoch nicht, dass 90 % der Menschen, die eine Injektion erhalten, vor COVID-19 geschützt sind, da es auf der relativen Risikoreduktion (RRR) basiert.

Die absolute Risikoreduktion (ARR) für die Impfung beträgt weniger als 1 %. „Während die RRR nur Teilnehmer berücksichtigt, die von der Impfung profitieren könnten, wird bei der absoluten Risikoreduktion (ARR), die den Unterschied zwischen den Anfallsraten mit und ohne Impfung angibt, die gesamte Bevölkerung berücksichtigt. ARRs werden in der Regel ignoriert, weil sie eine viel weniger beeindruckende Effektgröße ergeben als RRRs“, schrieben die Forscher in The Lancet Microbe im April 2021.

Dennoch wurde die Impfung als Notfallmaßnahme genehmigt. Durch die Erteilung der Notfallgenehmigung, nicht der Zulassung, stellte die Impfstoffverwaltung einen Forschungsversuch dar, dessen Sponsoren die U.S. Centers for Disease Control and Prevention und die Food and Drug Administration waren. McCullough meint dazu:

Wir haben noch nie zwei Regierungsbehörden zusammen als Sponsoren eines großen Forschungsprogramms gehabt. Schockierenderweise hatten sie kein externes Komitee für kritische Ereignisse, kein externes Gremium zur Überwachung der Datensicherheit und kein Ethikkomitee für Menschen eingerichtet, und das ist bis heute so geblieben. Diese Ausschüsse gab es bei den Zulassungsstudien … und sie sind Standard.

Jede große klinische Untersuchung hat diese drei Ausschüsse . Ich leite viele dieser Ausschüsse für Pharmaunternehmen und die National Institutes of Health. Die Amerikaner hätten mindestens wöchentliche, wenn nicht monatliche Sicherheitsüberprüfungen erhalten müssen, um sicherzustellen, dass die Impfungen sicher sind.

Im März 2021 war McCullough besorgt

Anfangs, so McCullough, schienen die experimentellen Impfungen sicher zu sein, und etwa 70 % seiner Patienten hatten bis Dezember 2020 eine erhalten. Doch im März 2021 wurde ihm unbehaglich bei dem, was er sah. Vom 14. Dezember 2020 bis zum 8. März 2021 wurden in den USA mehr als 92 Millionen Impfdosen gegen COVID-19 verabreicht.

Er zitierte Daten aus der Datenbank VAERS (Vaccine Adverse Event Reporting System), aus denen hervorging, dass in diesem Zeitraum 1.637 Todesfälle bei Menschen gemeldet wurden, die eine COVID-19-Impfung erhalten hatten. Die CDC und die FDA gaben an, dass keiner dieser Fälle mit der Impfung in Zusammenhang stand, aber laut McCullough wurden bis zum 22. Januar 2021 mehr als 186 Todesfälle gemeldet – genug, um das Mortalitätssignal zu erreichen, das einen Stopp des Programms erforderlich macht.

„Bei einem Programm dieser Größenordnung wäre alles, was über 150 Todesfälle hinausgeht, ein Alarmsignal“, sagte er. In den USA gab es 186 Todesfälle bei nur 27 Millionen geimpften Amerikanern“. McCullough ist der Ansicht, dass das COVID-19-Impfprogramm im Februar aus Sicherheitsgründen und wegen des Todesrisikos eingestellt worden wäre, wenn die entsprechenden Sicherheitsgremien vorhanden gewesen wären.

Dies war 1976 der Fall, als ein beschleunigtes Injektionsprogramm gegen die Schweinegrippe nach schätzungsweise 25 bis 32 Todesfällen gestoppt wurde. Doch trotz einer viel höheren Zahl von Todesfällen werden die COVID-19-Impfungen fortgesetzt. Bis zum 6. August 2021 verzeichneten die VAERS-Daten zu COVID-19 laut McCullough 12.791 Todesfälle im Zusammenhang mit der Impfung sowie Zehntausende von Krankenhaus- und Klinikaufenthalten.

In einer Analyse der Berichte über Todesfälle durch COVID-19-Impfstoffe aus VAERS fanden die Forscher heraus, dass in 86 % der Fälle keine andere Ursache für den Tod in Frage kam und der Impfstoff die Ursache zu sein scheint.

Die Forscher stellten fest: „Die Stichprobe enthält nur Personen, die zu Beginn des Programms geimpft wurden, und setzt sich daher hauptsächlich aus älteren Menschen oder Personen mit schweren gesundheitlichen Problemen zusammen. Trotzdem konnte bei nur 14 % der Fälle eine COVID-Injektionsreaktion als Todesursache ausgeschlossen werden.

Weitere Untersuchungen zeigen, so McCullough, und das ist ein sehr wichtiger Punkt, den Sie verstehen und nicht vergessen sollten, dass 50 % der Todesfälle innerhalb von 48 Stunden nach der Injektion eintraten, während 80 % innerhalb einer Woche auftraten. In einer informellen Umfrage auf Twitter, auf die 10.000 Menschen geantwortet haben, wurde auch gefragt, ob die Befragten jemanden kennen, der nach einer COVID-19-Impfung gestorben ist.

Zwölf Prozent bejahten dies. „Wenn Menschen sehen, dass andere in ihrem Umfeld sterben, kann man diese Art von organischem Zögern bei der COVID-Impfung nicht aufhalten“, sagte McCullough. Weitere bestätigte Nebenwirkungen der COVID-Impfung sind Herzmuskelentzündung und Blutgerinnsel.

Ein unglaublicher Verstoß gegen die menschliche Ethik

Der Körper erkennt das Spike-Protein in der COVID-19-Impfung als fremd und beginnt, Antikörper zu bilden, um sich gegen COVID-19 zu schützen – so die Theorie. Aber es gibt ein Problem. Das Spike-Protein selbst ist gefährlich und zirkuliert nach der COVID-Impfung noch mindestens Wochen und wahrscheinlich Monate – vielleicht sogar viel länger – in Ihrem Körper.

In Ihren Zellen schädigt das Spike-Protein die Blutgefäße und kann zur Bildung von Blutgerinnseln führen. Es kann ins Gehirn, in die Nebennieren, in die Eierstöcke, ins Herz, in die Skelettmuskeln und in die Nerven gelangen und dort mit der Zeit Entzündungen, Vernarbungen und Schäden an den Organen verursachen.

In seiner Praxis beobachtet McCullough eine Reihe von neurologischen Syndromen bei Menschen, die gespritzt wurden, mit Symptomen wie Blindheit, Lähmung, Schluckbeschwerden, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Herzmuskelentzündung und mehr. Andere Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass das Herz, das Gehirn, das Immunsystem und das hämatologische System durch die Impfungen am meisten gefährdet sind.

Kinder, die ein extrem geringes Risiko für COVID-19 haben, profitieren nicht von der Impfung, ebenso wenig wie diejenigen, die bereits mit COVID geimpft wurden und immun sind, sagte McCullough und nannte die Situation „eine Katastrophe in Echtzeit“, die gegen die menschliche Ethik verstößt:

„Wir haben einen unglaublichen Verstoß gegen die menschliche Ethik erlebt. Niemand darf bei einem Prüfpräparat unter keinen Umständen unter Druck gesetzt, gezwungen oder mit Repressalien bedroht werden, wenn er sich nicht an der Forschung beteiligt.“

Der COVID-19-Impfstoff von Pfizer-BioNTech erhielt am 23. August 2021 die FDA-Zulassung, doch zuvor wurden Millionen-Dollar-Verlosungen, kostenlose Studiengebühren, Boni und andere Bestechungsgelder wie Freibier und Donuts angeboten, um die Teilnehmer zur Injektion zu bewegen. Als das nicht funktionierte, wurden die Auflagen erhöht, auch für viele Beschäftigte im Gesundheitswesen, und an Hunderten von US-Colleges16 müssen sich die Studenten ebenfalls impfen lassen, um dort studieren zu können.

Geimpfte Menschen bekommen trotzdem COVID

In den Medienberichten wird die Pandemie immer wieder als eine Krise der Ungeimpften bezeichnet, was schlichtweg unzutreffend ist, da COVID-19 auch unter den Geimpften grassiert. Am 30. Juli 2021 veröffentlichte der Morbidity and Mortality Weekly Report (MMWR) der CDC online Einzelheiten über einen Ausbruch von COVID-19 in Barnstable County, Massachusetts – 74 % der Fälle traten bei vollständig geimpften Personen auf.

Sogenannte „Durchbruchsinfektionen“, die früher als Impfversagen bekannt waren, wurden von der CDC jedoch schon viel früher gemeldet, unter anderem in ihrem MMWR vom 28. Mai 2021, in dem 10.262 Durchbruchsinfektionen in 46 Bundesstaaten vom 1. Januar bis 23. April 2021 dokumentiert wurden.

Sie glaubten, dass dies „wahrscheinlich eine erhebliche Untererfassung“ sei, aber anstatt die Situation weiter zu bewerten, stellten sie die Überwachung der meisten COVID-9-Infektionen bei geimpften Personen ein:

„Ab dem 1. Mai 2021 ist das CDC dazu übergegangen, nicht mehr alle gemeldeten COVID-19-Impfstoff-Durchbruchsinfektionen zu überwachen, sondern nur noch diejenigen zu untersuchen, die bei Patienten auftreten, die ins Krankenhaus eingeliefert werden oder sterben, und sich so auf die Fälle zu konzentrieren, die von höchster klinischer und gesundheitspolitischer Bedeutung sind.“

McCullough erwähnt auch die antigene, also immunologische, Flucht. Wenn man einen lebenden Organismus wie Bakterien oder Viren unter Druck setzt, z. B. mit Hilfe von Antibiotika, Antikörpern oder Chemotherapeutika, sie aber nicht vollständig abtötet, kann man unbeabsichtigt ihre Mutation zu noch virulenteren Stämmen fördern. Diejenigen, die dem Immunsystem entkommen, überleben schließlich und wählen Mutationen aus, um ihr weiteres Überleben zu sichern.

COVID-19 hat eine hohe Mutationsfähigkeit, aber wenn das Virus nicht unter Druck steht, sieht es nicht unbedingt die Notwendigkeit, Mutationen zu selektieren, um zum Beispiel infektiöser zu werden. Wenn man es jedoch unter Druck setzt, wie es bei der Massenimpfkampagne der Fall ist, kann sich dies ändern. McCullough erklärte:

Wenn wir mit den Injektionen weitermachen, wird es eine Variante nach der anderen geben. Wir spielen mit dieser Massenimpfung mit dem Feuer … Meine Interpretation als Internist und Kardiologe – ich bin ein ausgebildeter Epidemiologe, ich habe buchstäblich ein Jahr lang intensive COVID-Forschung und -Schulung betrieben – ich sage Ihnen, dass ich glaube, dass dieser Delta-Ausbruch, den wir gerade haben, das Produkt der Massenimpfung ist.

Hätten wir die Impfung nicht, wären wir besser dran gewesen. Wir hatten das Problem bereits auf ein sehr akzeptables Niveau heruntergehandelt.

Wie man die Trance durchbricht

McCullough ist der Ansicht, dass sich viele Gesundheitsdienstleister und die amerikanische Öffentlichkeit in einer Impftrance befinden. Es entzieht sich der Logik und dem gesunden Menschenverstand, dass Beamte und Krankenhausmanager sehen, dass die Impfstoffe nicht wirken, dass die Zahl der unerwünschten Wirkungen und der Todesfälle steigt und dass sie dennoch zunehmend Impfvorschriften erlassen oder den Impfstoff für Gruppen empfehlen, die eindeutig nicht geimpft werden sollten, wie schwangere Frauen. McCullough vergleicht dies mit einer Form von Psychose oder einer Gruppenneurose.

Die US-amerikanische Öffentlichkeit hat jedoch während der Pandemie so viel Angst, Krankenhausaufenthalte und Todesfälle erlebt, dass sie möglicherweise bereit war, Verluste im Zusammenhang mit den Impfstoffen zu akzeptieren. Dennoch lässt sich eine beträchtliche Anzahl von Amerikanern nicht täuschen.

„Wir befinden uns an einem Druckpunkt, und ich glaube, wenn ich mit Amerikanern in meinen Kreisen spreche, sind sie bereit, eine Auszeit zu nehmen“, so McCullough. Wenn es bedeutet, eine Auszeit von der Arbeit zu nehmen oder die Schule für ein Jahr zu verschieben, sind viele Amerikaner bereit, dies zu tun, um nicht geimpft zu werden. „Die einzige Möglichkeit, jetzt gesund zu bleiben, ist, sich von diesem Impfstoff fernzuhalten. Wenn Sie COVID-19 bekommen, gehen Sie zu einem dieser Behandlungsnetzwerke und werden Sie auf der anderen Seite immun“.

McCullough ist ein Befürworter einer frühzeitigen Behandlung von COVID-19 und glaubt, dass die Behandlungsmöglichkeiten unterdrückt wurden, um eine Massenimpfung zu ermöglichen:

Ich glaube, wir haben jede Form der Behandlung oder Hilfe für die Menschen völlig unterdrückt, um den Impfstoff zu fördern. Jetzt wirkt der Impfstoff nicht mehr vollständig und ist, offen gesagt, gefährlich. Wir haben fast nur noch eine Botschaft: Lass dich impfen, sonst … Es ist die schrecklichste Zeit, um Amerikaner zu sein, und Gott sei Dank hat die Hälfte der Amerikaner den Impfstoff nicht genommen.

Wir müssen abwarten, wie das Ganze aussehen wird. Ich denke, die nächsten Monate werden unglaublich interessant und bedrohlich sein.

McCullough glaubt, dass die Menschen irgendwann aus der Trance der Impfungen ausbrechen und erkennen werden, dass die Antwort nicht in diesen Injektionen liegt, während der Umgang mit der Pandemie, einschließlich der Massenimpfungen, zu einem Kurs wird, der gegen die menschliche Ethik und den Nürnberger Kodex verstößt. Angesichts von Angst, Isolation, Krankenhausaufenthalten und Todesfällen kann es jedoch noch Jahre dauern, bis sich der Nebel lichtet.

Quelle:

Der Beitrag Perspektiven der Pandemie mit Dr. Peter McCullough erschien zuerst auf uncut-news.ch.