Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

Jetzt kostenlosen Gesprächstermin buchen

Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Krakau: Ratsmitglieder beschließen Erklärung gegen die LGBT-Ideologie

Die Abgeordneten des Sejmik der Woiwodschaft Malopolska/Kleinpolen beschlossen eine Erklärung, in der sie sich gegen die Einführung der „LGBT“-Ideologie in den lokalen Gemeinden aussprechen.

23 Ratsmitglieder stimmten gegen die Aufhebung der 2019 angenommenen Erklärung, welche auf einer Sejmik-Sitzung am 29. April 2019 verabschiedet worden war. Damals stimmten 22 Ratsmitglieder dafür und 9 dagegen. 2 enthielten sich der Stimme.

Das nunmehrige Quorum war ausreichend, da die Versammlung 39 Mitglieder hat. Die Mitglieder des Rates für Recht und Justiz stimmten für die Beibehaltung des Gesetzes. Dagegen waren Abgeordnete der Bürgerplattform, der PSL und ein Abgeordneter, der bis vor kurzem Mitglied des Clubs Recht und Gerechtigkeit war, jedoch am Dienstag seinen Austritt aus dem Club erklärte.

Der Abstimmung ging eine hitzige Diskussion voraus, die vier Stunden dauerte. Die Ratsmitglieder diskutierten über die Aufhebung der Erklärung im Schatten des drohenden Entzugs von EU-Mitteln durch die Europäische Kommission. Nach der Entscheidung des Sejm könnte Kleinpolen 2,5 Milliarden Euro verlieren.

Inhalt der Erklärung

In ihrer Erklärung sprachen sich die Ratsmitglieder gegen „neue Aktivitäten im öffentlichen Raum aus, die auf die Förderung der Ideologie der LGBT-Bewegungen ausgerichtet sind“. Wie es in der Erklärung heißt, verletzen die Ziele dieser Ideologie „die durch das Völkerrecht garantierten Grundrechte und ‑freiheiten, stellen die durch die polnische Verfassung geschützten Werte in Frage und stören die soziale Ordnung“.

„Als Abgeordnete der Region Malopolska erklären wir unsere Unterstützung für die Familie, die auf traditionellen Werten basiert, und unsere Verteidigung des Bildungssystems gegen LGBT-Propaganda, die die richtige Entwicklung der jungen Generation gefährdet“, heißt es in der Erklärung.

Appelle an Ratsmitglieder

Der Erzbischof von Krakau, Marek Jędraszewski, appellierte in seiner Predigt am 15. August an die Abgeordneten, sich dem Druck der Europäischen Union nicht zu beugen.

– Die Freiheit hat ihren Preis. Dieser Preis beinhaltet die Ehre. Freiheit kann man nicht mit Geld kaufen. Denn das ist nicht mehr Freiheit, sondern Versklavung, auf die weitere Stufen der Entwürdigung der eigenen Seele folgen werden“, so der Hierarch.

Auch die ehemalige Ministerpräsidentin Beata Szydło richtete einen ähnlichen Appell an die Abgeordneten.

Quelle: Do Rzeczy


Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts. 1.254 „Verdachtsfallmeldungen über einen tödlichen Ausgang“

Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts. 1.254 „Verdachtsfallmeldungen über einen tödlichen Ausgang“
20.08.2021, 16:41 Uhr. Corona Doks – https: – Die Zahl der „gemeldeten Verdachtsfälle von Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung“ ist innerhalb eines Monats von 106.835 auf 131.671 mit Stand 31.7.21 gestiegen. Dies ist dem wieder einmal spät veröffentlichen Sicherheitsbericht vom 19.8. zu entnehmen. Das Institut beruft sich dabei teilweise auf Publikationen…

HallMack: Europapark – Bändchen für Impfmuffel

HallMack: Europapark – Bändchen für Impfmuffel

maxresdefault-24.jpg

„Hallo liebe Zuschauer und herzlich Willkommen zu den Kurznachrichten 19/08. In Hessen darf man jetzt wieder tanzen gehen, die Clubs werden wieder geöffnet. Doch komisch, die Clubbetreiber können sich gar nicht drüber freuen, denn tanzen dürfen nur die Geimpfen, die Genesenen und die, die einen negativen PCR-Test vorzeigen können. Der negative Schnelltest reicht nicht aus. […]

Der weltfremde Weltenerklärer

Der weltfremde Weltenerklärer

imago0104465756h.jpg

Wenn der GEZ-Comedian Dieter Nuhr, der TV-Schlaumeier Ranga Yogeshwar, der Kölner Sänger Wolfgang Niedecken, der Komiker Hape Kerkeling und andere Entertainer Aussagen von sich geben, die das gegenwärtige Corona-Terrorregime stützen, staunt man und fasst sich an den Kopf. Im Falle von Peter Sloterdijk, der gemeinhin als einer der bedeutendsten Philosophen unserer Tage gilt, ist man entsetzt.

Von Stefan Barme

In der aktuellen Ausgabe des Hamburger Magazins „Brand eins“ lässt er die Leser wissen, die sogenannten Querdenker seien: „Figuren wie aus dem Spätmittelalter, die den Weg in die Moderne und damit zu naturwissenschaftlicher Evidenz und zum Staatsbürgertum innerlich nicht mitgegangen sind. Das hat im Verwechseln der eigenen Wünsche mit der Welt etwas Kleinkindliches.“ Daraus darf man schließen, dass für diesen Denker „naturwissenschaftliche Evidenz“ einzig und allein den Äußerungen und Daten politisch und finanziell abhängiger „wissenschaftlicher“ Mietmäuler zuzusprechen ist, während die unzähligen widersprechenden Aussagen hochrenommierter, aber regierungsferner Forscher und Nobelpreisträger null und nichtig sind. Aber Moment mal, Herr Professor: War das im Spätmittelalter nicht auch so, dass ausschließlich das Wort der Kirche, der heiligen Inquisition galt und Abweichler unterdrückt, verfolgt und verbrannt wurden?

Es ist schon erstaunlich, wenn ein immer wieder als Weltenerklärer hofierter Star-Philosoph nicht mitbekommt, dass sich das Thema Corona-Impfung in Anbetracht unwiderlegbarer Daten und Fakten wie folgt zusammenfassen lässt:

https://twitter.com/SHomburg/status/1425507118422036488

Zu dieser Übersicht noch zwei Ergänzungen: In Israel und Australien sind praktisch alle neuen Covid-Hospitalisierungen geimpfte Patienten (https://www.legitim.ch/post/israel-australien-berichten-fast-alle-neuen-covid-hospitalisierungen-sind-geimpft), und: „Geimpfte sind gefährlich für andere Menschen und sollten von der Gesellschaft isoliert werden“ so derfranzösische Impfexperte Professor Christian Perronne: (https://www.ukcolumn.org/video/frances-long-time-vaccine-policy-chief-covid-policy-is-completely-stupid-and-unethical).

Vermutlich wird Sloterdijk auch diesen Meldungen „naturwissenschaftliche Evidenz“ absprechen, ebenso wie den inzwischen sehr zahlreichen internationalen Studien, die nachweisen, dass das Maskentragen gesundheitsschädlich ist: „Wir haben von einer jungen Nachbarin gehört, dass ihre Mutter mit Staubsaugerbeutelpapier gefütterte Masken näht, solche haben wir ganz heiter mehrfach bestellt, offenbar mit Erfolg. Dann kamen die billigen Alltagsmasken, zuletzt die professionellen Modelle. Inzwischen hängen an den Türklinken im Flur bei uns fünfzig Masken (…)“ (Peter Sloterdijk: „Der Staat streift seine Samthandschuhe ab: Ausgewählte Gespräche und Beiträge 2020–2021“, Berlin, Suhrkamp, 2021, Seite 185f.). Da kann man nur sagen: Wenn Du geschwiegen hättest …

Es ist erschreckend, wenn Geistesmenschen eines solchen Kalibers nicht mitbekommen, dass das Corona-Lügengebäude (das bereits im März 2020 durchaus als solches zu erkennen war) schon längst zusammengebrochen ist. Noch weitaus erschreckender ist es freilich, wenn sie den Totalitarismus/Faschismus in statu nascendi nicht wahrnehmen (wollen?). Da werden wir nachweislich seit geraumer Zeit gezielt und systematisch von einem Psychopathen-Herrschaftskartell (Politik, Medien und korrupte „Wissenschaftler“) belogen und inzwischen ein Großteil der Bevölkerung einschließlich der Kinder und Jugendlichen auch noch genötigt und erpresst, da läuft vor unseren Augen der größte Massenmord und das größte Menschenexperiment der Geschichte ab, und unserem eine verblüffende Staats-, Wissenschafts- und Pharmagläubigkeit offenbarenden Weisheitsfreund fällt nichts anderes ein, als jene kritischen und skeptischen Menschen, die dagegen aufstehen, als zurückgebliebene Idioten abzustempeln. Was für ein Offenbarungseid!

Ob Sloterdijk die zukunftsweisenden und so überaus menschenfreundlichen Schriften des Klaus Schwab schon einmal gelesen hat? Oder andere unmissverständliche Äußerungen zur Neuen Weltordnung bzw. Bevölkerungsreduktion, wie etwa die folgenden?

„In Zukunft wird es um die Frage gehen, wie sich die Bevölkerung reduzieren lässt (…) Irgendetwas werden wir schon finden oder auch selbst erzeugen. Vielleicht wird es eine Pandemie sein, die auf bestimmte Menschen abzielt, eine echte oder geplante Wirtschaftskrise, ein Virus, das die Alten oder jeden ab einer gewissen Größe befällt. Was es genau sein wird, spielt keine Rolle. Die Schwachen werden ihm erliegen, während es die Ängstlichen und Dummen glauben werden und sich behandeln lassen. Wir werden dafür sorgen, dass die Behandlung bereitstehen wird, eine Behandlung, die auch die Lösung darstellen wird. Die Idioten werden sich dabei selbst auswählen: Sie werden von selbst zur Schlachtbank gehen.“ Nein, diese Worte stammen nicht von einem Verschwörungstheoretiker, sondern von dem bekannten französischen Sozialtheoretiker und Wirtschaftswissenschaftler Jacques Attali, der von 1981 bis 1991 den französischen Präsidenten François Mitterand beraten hat und von 1991 bis 1993 erster Leiter der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung war (https://uncutnews.ch/die-dummen-werden-es-glauben-und-sich-behandeln-lassen-das-szenario-fuer-die-entvoelkerungspandemie-von-1981/).

Sloterdijks eingangs zitierte Aussage ist auch insofern bemerkenswert, als das „Staatsbürgertum“ für ihn offenkundig so eine Art grundsätzlich nicht in Frage zu stellender Fetisch darstellt. Die wohl unwiderlegbare Kritik, die der beinahe gänzlich in Vergessenheit geratene deutsche Philosoph Leopold Ziegler an der modernen Demokratie als Parteien- und Massenstaat geübt hat („Fünfundzwanzig Sätze vom Deutschen Staat“, Darmstadt, 1931), sowie die vernichtenden Argumente eines Hans-Hermann Hoppe und eines Oliver Janich gegen den modernen Staat, scheint dieser hartnäckige Realitätsverweigerer selbst in Anbetracht der apokalyptischen Demaskierung unseres gesamten Polit-Systems einschließlich der Judikative nicht für diskussionswürdig zu erachten. Unsere Parteiendemokratie betrachtet dieser wortgewaltige und gedankenreiche Intellektuelle offenkundig als alternativlos bzw. als beste aller möglichen politisch-sozialen Ordnungen.

Angesichts seiner jüngsten Äußerungen („Man kann sich vorstellen, dass Spahn mit der Zeit ein hervorragender Bundeskanzler würde“; „Ich glaube, man muss heute über Aussteigerprogramme für Anhänger der Querdenker und anderer Regressionssysteme nachdenken; „Im Ausnahmezustand streift der Staat die Samthandschuhe ab, mit denen er im Normalzustand die Bürger anfasst“) muss man sich in der Tat fragen, ob die grassierende Coronoia bei diesem Kritiker der Anti-Corona-Demonstrationen nicht eine Metanoia bewirkt hat, ob er den „demokratischen Parteien- und Rechtsstaat“ inzwischen nicht semantisch ähnlich flexibel auslegt wie das SED-Gewächs Angela Merkel.

Im Jahre 2019 noch feierte der renommierte Philosoph und Medienwissenschaftler Professor Norbert Bolz in seinem Peter Sloterdijk gewidmeten Enkomion selbigen als „souveränen Denker“, ja mehr noch: als Einzigen, der die Bedingungen dieses Idealtypus des Denkers erfülle, der sich Bolz zufolge durch Nonkonformismus auszeichne und dazu befähigt sei, der „Gruppe und den Medien zu trotzen“ und mit seinem Mut zur Wahrheit „den Funktionalismus, die ausweglose Immanenz der sozialen Systeme“ zu sprengen (Norbert Bolz: „Der souveräne Denker“, in: „Von Morgenröten, die noch nicht geleuchtet haben“. Ein Symposium zu Peter Sloterdijk, herausgegeben von Peter Weibel, Berlin, Suhrkamp, 2019, S. 11–25). Eine Randnotiz: Besagter Professor Bolz, der in den vergangenen Jahren immer wieder als Gast in GEZ-Quasselrunden aufgetreten ist, hat kürzlich eingeräumt, dass auch er sich den Piks hat verabreichen lassen, allerdings aus rein urlaubstechnischen Gründen („indubio“-Podcast der „Achse des Guten“ vom 8. August dieses Jahres, Folge 151, ab Minute 18:55).

Bleibt die Frage, wie der geistige Absturz des weltweit angesehenen Philosophen Sloterdijk zu erklären ist. „Die Politik verführt zum Gefälligkeitsdenken“ schreibt Norbert Bolz in seinem Lobgesang auf den Karlsruher Denker und zitiert ergänzend Friedrich Nietzsche: „Alles moderne Philosophieren ist politisch und polizeilich, durch Regierungen, Kirchen, Akademien, Sitten und Feigheiten der Menschen auf den gelehrten Anschein beschränkt.“ Womöglich wollen unsere großen Geister unbedingt mainstreamkompatibel bleiben, ihren Platz an der Sonne inmitten des Juste Milieu nicht verlieren. Aber warum sind sie darauf derart erpicht, dass sie sogar ihre eigene Seele und ihren Intellekt dafür verraten und ihre Gesundheit, ja ihr Leben aufs Spiel setzen? Eine mögliche, aber wohl unzureichende Antwort lautet: „Die Aufmerksamkeit anderer Menschen ist die unwiderstehlichste aller Drogen. Ihr Bezug sticht jedes andere Einkommen aus. Darum steht der Ruhm über der Macht, darum verblasst der Reichtum neben der Prominenz“ (Georg Franck: Ökonomie der Aufmerksamkeit. Ein Entwurf. München 2007, S. 7).

Möglicherweise haben wir es aber auch einfach nur mit einer ungewöhnlichen Weltfremdheit von Elfenbeinturmbewohnern zu tun. Schopenhauer schreibt, dass viele Gelehrte sich dumm gelesen hätten. So weit wollen wir nicht gehen, als sicher darf aber jedenfalls gelten: Ein hoher Grad an Intellekt und Bildung impliziert nicht zwangsläufig das Vorhandensein von gesundem Menschenverstand.

Tschechischer Präsident stellt nach Afghanistan-Debakel die Legitimität der Nato in Frage

Von Laurent Lagneau

 

Am 5. Juli 1963 erklärte der damalige französische Informationsminister Alain Peyrefitte, dass die Verteidigung Frankreichs nicht „an die Vereinigten Staaten delegiert“ werden könne: „Die französische Regierung hat niemals die Entschlossenheit von Präsident Kennedy oder die des heutigen amerikanischen Volkes in Frage gestellt. Sie hat sich nur gefragt: „Wer kann heute sicherstellen, was die Menschen wollen, was der Nachfolger von Präsident Kennedy in fünfzehn oder fünfundzwanzig Jahren entscheiden wird? Frankreich hätte 1914 und 1939 gerne die Vereinigten Staaten auf seiner Seite gehabt“.

Diese Äußerungen lösten sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Frankreich eine Kontroverse aus. „Ein Sturm im Wasserglas“, wie General de Gaulle es nach den Worten Peyrefittes ausdrückte. „Die lebenswichtigen Interessen Amerikas werden vielleicht eines Tages nicht mehr absolut mit den lebenswichtigen Interessen Europas übereinstimmen. Daran ist nichts Beleidigendes oder Aggressives, und es wurde auch schon oft von anderen gesagt. Ihren Bemerkungen fehlt es mehr an Originalität als an Substanz“, versicherte er seinem Minister. [*]

Fast sechzig Jahre später wurden die gleichen Fragen gestellt. Vor allem, als Präsident Donald Trump die NATO kritisierte oder als sein Vorgänger Barack Obama die amerikanischen Streitkräfte in Europa reduzierte, um sie besser in den indo-pazifischen Raum zu verlegen.

Und der Abzug der amerikanischen Truppen aus Afghanistan [sowie einiger anderer Nato-Mitglieder] mit den bekannten Folgen reicht aus, um bei Washingtons Verbündeten Zweifel zu säen. Zumal es in den letzten Jahren nicht das erste Mal ist, dass die Vereinigten Staaten einseitig beschlossen haben, „befreundete“ Kräfte, die sie zuvor unterstützt hatten, ihrem Schicksal zu überlassen. Die syrischen Kurdenmilizen [YPG] zahlten im Oktober 2019 tatsächlich den Preis dafür, dass sie sich der Türkei stellen mussten, nachdem sie das vom Islamischen Staat [IS oder Daesh] errichtete Kalifat bekämpft und besiegt hatten.

Damals zögerte Präsident Macron nicht, vom „Hirntod der NATO“ zu sprechen. Man kann sagen, dass dieser Kommentar genauso schlecht aufgenommen wurde wie der von Alain Peyrefitte sechsundfünfzig Jahre zuvor. Auf jeden Fall hat die Entwicklung der Lage in Afghanistan zu harschen Äußerungen über das Bündnis geführt, wie die von Armin Laschet, der nach den Bundestagswahlen im September die Nachfolge von Bundeskanzlerin Angela Merkel antreten möchte.

Die Rückkehr der Taliban nach Kabul sei „das größte Debakel, das die Nato seit ihrer Gründung erlitten hat, und es ist ein epochaler Wandel, dem wir gegenüberstehen“, so Laschet. „Es ist ein beschämender Moment für den Westen“, beklagte Mark Sedwill, ein ehemaliger britischer Vertreter bei der Nato.

Miloš Zeman · Foto: Facebook

Der vielleicht bissigste Kommentar kam von Miloš Zeman, dem Präsidenten der Tschechischen Republik. Seine Partei [die Partei der Bürgerrechte] ist zwar seit den Wahlen 2017 nicht mehr im Parlament vertreten, aber er selbst hat es geschafft, 2018 wiedergewählt zu werden.

Außerdem sind seine Positionen oft verwirrend. Zeman, der von seinen Gegnern als „Marionette“ seines russischen Amtskollegen Wladimir Putin bezeichnet wird, verteidigt dennoch die Mitgliedschaft seines Landes in der Europäischen Union und der Nato [die er als tschechischer Regierungschef maßgeblich mitgestaltet hat], auch wenn er diesen beiden Organisationen sehr kritisch gegenübersteht.

„In den letzten Monaten habe ich gegen antirussische Idioten gekämpft, und in letzter Zeit musste ich auch gegen antiamerikanische Idioten kämpfen […] Ich stimme nicht zu, dass die amerikanischen Truppen eine Besatzungsarmee sind, und zwar aus einem einfachen Grund: Wir haben im letzten Jahrhundert zweimal eine Besatzung erlebt und wissen, wie das ist“, sagte Zeman zu einer Kontroverse über eine Nato-Übung im Jahr 2015.

Als jedoch der Chef des Weißen Hauses den Abzug der amerikanischen Truppen aus Afghanistan bestätigte, äußerte Zeman auf dem Podium seinen Unmut über diese Entscheidung und bezeichnete sie als „Fehler, der korrigiert werden muss“, da sie die Bildung dschihadistischer Zellen im Lande begünstige. Es sei darauf hingewiesen, dass die tschechische Regierung in dieser Frage denselben Standpunkt vertritt.

Auch die jüngsten Ereignisse in Kabul haben sie in ihrer Meinung bestärkt. Und die Nato hat Prügel eingesteckt.

„Das Misstrauen einer Reihe von Mitgliedstaaten gegenüber der Nato wird nach dieser Erfahrung zunehmen, weil sie sagen werden: ‚Wenn ihr in Afghanistan versagt, wo ist dann die Garantie, dass ihr in anderen kritischen Situationen nicht versagt?

Er fügte hinzu: „Jetzt, wo Investitionen in die Nato einer Geldverschwendung gleichkommen, sollten sich unsere Verteidigungsausgaben auf die nationale Verteidigung, auf die nationale [militärische] Beschaffung konzentrieren. Mit anderen Worten, eine Beteiligung Prags an den Operationen des Bündnisses käme nicht in Frage.

Der tschechische Außenminister Jakub Kulhanek war weniger kategorisch als Miloš Zeman. Allerdings müsse Prag „die Realität akzeptieren“ und „nach dem Fall von Kabul wird eine größere Portion Realismus in der Außenpolitik notwendig sein“.

Zur Erinnerung: In der Tschechischen Republik ist der Präsident der Chef der Armee, während die Regierung für die Festlegung der Verteidigungspolitik zuständig ist.

[*] C’était de Gaulle – Alain Peyreffite (Band II)

 

Quelle: Zone militaire


Nachruf: Lutz Weinzinger war mein Leibbursch

Ein sehr persönlicher Nachruf von Odin Wiesinger auf das freiheitliche Urgestein Lutz Weinzinger, der am 17. August 2021 im Alter von 78 Jahren für immer seine Augen schloss:

Liest man die Zeitungsberichte und Politikerstellungnahmen zum Ableben von Lutz Weinzinger, so werden durchweg alle Funktionen in der FPÖ, sowie seine Verdienste auf Landes- und Bundesebene, und seine Zugehörigkeit zu Burschenschaften erwähnt. Ebenfalls bemerkenswert: Die pennale B! Scardonia zu Schärding gäbe es nicht ohne ihn!

Es ist verschiedentlich die Rede vom „väterlichen Freund, treuen Mitstreiter, standhaften Kameraden, politischen Weggefährten, Mann mit klaren Werten und Vorstellungen, Vorbild, etc.“.

Für mich war er ab meinem 16. Lebensjahr all dies zusammen und noch viel mehr! Er war mein Leibbursch*!

Er verstand es, auf seine eigenwillige, aber zutiefst menschliche Art, mit viel Idealismus, Ruhe und Vernunft den Rebellen in mir ein wenig zu zähmen. Ich war begeistert, wenn er über die alten Germanen und die deutsche Geschichte sprach und uns im Fuxenunterricht über die Entstehung der Burschenschaften und über das burschenschaftliche Leben mit seinen Bräuchen und Traditionen erzählte!

Ermunterung zum Singen

A propos Bräuche: Bei meinen Mensuren hatte er mehr Angst um mich als ich jemals vermutet hätte. Als Sangwart ermunterte er uns, kräftig und mit Begeisterung zu singen. „Und wenn’s geht, nicht ganz so falsch“, meinte er dann immer mit einem Lächeln!

Das hat mich von Jugend an geprägt, und dafür danke ich ihm heute noch, obwohl es manchmal verdammt schwer war, der Leibfux von Lutz Weinzinger zu sein, den so viele kannten und schätzten. Ich gebe zu, ich war stolz auf ihn. Durch ihn lernte ich interessante Menschen kennen, und einige davon wurden auch mir über die Jahre zu lieben Freunden.

Unvergessen sind die gemeinsamen Couleur-Reisen, bei denen er uns mit seinem historischen Wissen beeindruckte und wo er immer schon beim Frühstück den „Tagesschuldigen“ bekannt gab, sollte etwas schief gehen. Unvergessen auch seine wortgewaltigen Reden auf Kneipen, Stiftungsfesten, Burschentagen und anderen Veranstaltungen. Und meine Gespräche mit ihm über „Gott und die Welt … und die Partei“, die er meist mit den Worten „Leibfux, schau…“ oder „Ich blicke in Abgründe…“ begann!

Schöne Erinnerungen

Als ich mit ihm darüber sprach, dass ich Malerei studieren möchte, anstatt die von ihm für mich bevorzugte Karriere beim Bundesheer anzustreben, meinte er: „Mach’s, aber ich hoffe, du schmierst dann nicht so herum wie diese modernen Künstler.“ Weil er nicht davon überzeugt war, dass mir an der Kunsthochschule in Linz viel beigebracht wurde, bekam ich von ihm im 2. Studienjahr ein ganz besonderes Jul-Geschenk überreicht. Nämlich ein Malset „Malen nach Zahlen“. Ich hatte es zur „moralischen Unterstützung“ noch lange im Atelier.

Es gäbe noch viele Episoden und Anekdoten über den Politiker, Burschenschafter und Menschen Lutz Weinzinger, und wir hätten uns sicher noch eine Geschichte zu erzählen. Persönlich Erlebtes und Gehörtes, woran ich mich in diesem Augenblick erinnere.

Und Erinnerung soll es auch über den Tod hinaus bleiben, so wie die gegenseitig gewachsene Wertschätzung, das Vertrauen und die Freundschaft! Es war mir eine Ehre.

Daher ein letztes „Heil dir!“, lieber Lutz. Du wirst mir fehlen!

Fiducit Leibbursch!

*Leibbursch: Als Leibbursch werden bei Burschenschaften erfahrene Mitglieder bezeichnet, die sich um Neuzugänge (Füchse) kümmern. 

Über den Autor:

Odin Wiesinger wurde 1961 im oberösterreichischen Innviertel geboren und absolvierte seine künstlerische Ausbildung an der Hochschule für Gestaltung in Linz, in der Meisterklasse für Malerei und Graphik. Wiesinger, der in seinen Darstellungen den Realismus nie aus den Augen verliert, ist sowohl als Maler als auch als Bildhauer tätig. Er steht für eine vielfältige Art von Kunst, die sich inhaltlich mit verschiedensten Themen beschäftigt und sich in der Themenauswahl niemals etwas vorschreiben lässt. Für Info-DIREKT hat Wiesinger bereits zwei Titelblätter gezeichnet.

Der Beitrag Nachruf: Lutz Weinzinger war mein Leibbursch erschien zuerst auf Info-DIREKT.

Frankreich: Strafminderung bei Impfung

Das Gefängnis von Sarreguemines/Saargemünd bietet Gefangenen, die sich impfen lassen, Strafminderung an.

Sind mittlerweile alle Mittel recht, um zur Impfung gegen Covid-19 zu motivieren?

In einer „Mitteilung an die Insassen über die Covid-19-Impfkampagne und den Erhalt von RSP [réduction de peine, Strafminderung]“ vom 10. August 2021 erklärt der für den Strafvollzug zuständige Vizepräsident, dass er „in Absprache mit der Staatsanwaltschaft darauf hinweist, dass alle Gefangenen, die gegen Covid-19 geimpft sind, ab September 2021 automatisch bei der Untersuchung ihres Falles den vollen Zeitrahmen ihrer möglichen zusätzlichen Strafminderung innerhalb der Grenze von 2 Monaten erhalten werden.“

„Häftlinge, die zwei Impfdosen erhalten haben, müssen den von der Gesundheitsabteilung ausgestellten Impfpass unverzüglich an die Gefängnisverwaltung schicken, damit sie bei der nächsten Sitzung der Strafvollzugskommission angehört werden können“, heißt es in der Mitteilung der Anstalt, die Untersuchungshäftlinge aufnimmt, die auf ihren Prozess warten, oder Häftlinge, die eine Haftstrafe von weniger als zwei Jahren verbüßen.

Quelle: 20 Minuten


Die Mär vom Netto-Null-Ziel

Die Mär vom Netto-Null-Ziel

114564_web_R_by_Claudia-Hautumm_pixelio.

Der Konsens nach Erscheinen des neuen Klimaberichts scheint klar: Die Welt muss den CO2-Ausstoss bis 2050 vollständig eliminieren, um den Klimawandel zu stoppen. Richtig ist aber, dass eine Reduktion um 50 Prozent absolut ausreicht, um den CO2-Gehalt in der Atmosphäre zu stabilisieren.

von

Alex Reichmuth

Die Natur nimmt über 50 Prozent des vom Menschen ausgestossenen CO2 wieder auf.

«Netto-Null» ist eine der Wortkreationen, die bis vor wenigen Jahren noch kaum jemand kannte, nun aber in aller Munde ist. «Netto-Null» ist gleichbedeutend mit Klimaneutralität: Unter dem Strich erzeugt der Mensch keine Treibhausgas-Emissionen mehr. Was noch an CO2 ausgestossen wird, muss durch sogenannte negative Emissionen kompensiert werden, also durch die aktive Eliminierung von CO2 aus der Atmosphäre.

Es gibt einen politischen Konsens, dass das Netto-Null-Ziel bis Mitte dieses Jahrhundert erreicht sein muss, um einen gefährlichen Klimawandel zu verhindern. Gemäss dem Klimaabkommen von Paris sollen die CO2-Emissionen bis 2050 auf Null sinken, damit sich die Erde nicht um mehr als zwei Grad erwärmt. Die Schweiz und viele andere Staaten haben× sich zu diesem Ziel verpflichtet. Deutschland will das Netto-Null-Ziel gar bis 2045 erreichen.

Grüne Politiker und Klimaaktivisten fordern, dass die Klimaneutralität gar noch früher angepeilt wird.

Der Weg zu «Netto-Null» ist aber ungeheuer steinig. Nur schon die Reduktion der Emissionen um die Hälfte sorgt für Gegenwehr. Die Schweiz hat in Paris zugesagt, als ersten Schritt den

CO2-Ausstoss bis 2030 um die Hälfte (gegenüber 1990) zu reduzieren. Im CO2-Gesetz waren

Massnahmen vorgesehen, um dieses Ziel zu erreichen, wie etwa eine höhere CO2-Abgabe auf Heizöl, einen Benzinpreis-Zuschlag und eine Flugticket-Abgabe. Doch das Stimmvolk hat dieses Gesetz am 13. Juni versenkt.

Zweite Hälfte der Reduktion wäre besonders teuer

Dabei dürfte die Eliminierung der zweiten Hälfte des CO2-Ausstosses enorm viel anstrengender werden. Denn die Massnahmen, die relativ einfach umzusetzen sind, werden dann schon alle vollzogen sein. Es bleiben nur schwierige und teure weitere Abbauschritte. Zudem gibt es industrielle Prozesse wie die Herstellung von Zement, die zwangsläufig mit dem Ausstoss von Kohlendioxid einhergehen. Um dennoch Klimaneutralität zu erreichen, bleiben als Kompensation nur Technologien wie die Abscheidung und unterirdische Speicherung von CO2 (Carbon Capture and Storage, CCS). CCS funktioniert heute aber im Grossmassstab noch nicht und ist zudem energetisch sehr aufwändig.

Insbesondere die Ozeane und die Pflanzen nehmen einen Grossteil der Treibhausgase, die der Mensch erzeugt, wieder auf und wirken als natürliche Senken.

Doch es gibt eine frohe Botschaft: Um den CO2-Gehalt der Atmosphäre zu stabilisieren, was ja das Ziel der Klimapolitik ist, braucht es gar kein «Netto-Null», was den menschlichen Aussstoss angeht. Denn die Natur hilft kräftig mit, CO2, das einmal in die Atmosphäre gelangt× ist, von dort wieder zu entfernen. Insbesondere die Ozeane und die Pflanzen nehmen einen

Grossteil der Treibhausgase, die der Mensch erzeugt, wieder auf und wirken als natürliche Senken – also als Faktoren, die CO2 verschwinden lassen.

Die folgenden Ausführungen orientieren sich am Buch «Unerwünschte Wahrheiten – Was Sie über den Klimawandel wissen sollten» der deutschen Wissenschaftler und Publizisten Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning, sowie an einem Mailwechsel des «Nebelspalters» mit Fritz Vahrenholt.

CO2-Gehalt um 130 ppm gestiegen

Zu Beginn der industriellen Revolution betrug der CO2-Gehalt der Atmosphäre 280 Parts per

Million (ppm, Teile pro Million). Damals war der CO2-Kreislauf im Gleichgewicht. Die CO2Quellen und CO2-Senken der Natur glichen sich aus. Einen wesentlichen menschlichen Einfluss gab es noch nicht.

Insbesondere wegen der Verbrennung von Kohle, Gas und Öl, aber auch wegen industrieller Prozesse wie die Zementherstellung, ist der CO2-Kreislauf aus dem Gleichgewicht geraten. Seit etwa 1850 stösst der Mensch zusätzliches Kohlendixoid aus. Die natürlichen Senken, insbesondere die Ozeane und die Pflanzen, können diese neue CO2-Quelle nicht vollständig kompensieren. Der CO2-Konzentration ist darum bis heute auf rund 410 ppm angestiegen, liegt also um 130 ppm höher als in vorindustriellen Zeiten.

Die zusätzliche Senkenleistung der Natur hängt nur vom erhöhten CO2-Gehalt um 130 ppm der  Atmosphäre ab. Sie bleibt darum unabhängig von weiteren menschlichen Aktivitäten bestehen.

Heute beträgt der menschliche CO2-Ausstoss 36,8 Milliarden Tonnen pro Jahr. Das entspricht im Prinzip einer jährlichen Steigerung um 4,7 ppm in der Atmosphäre. Doch weil sich der CO2-Gehalt insgesamt schon um 130 ppm erhöht hat, ist auch die natürliche Senkenleistung gestiegen: Ozeane, Pflanzen, aber auch das Gestein nehmen einen Teil des zusätzlich ausgestossenen Kohlendioxids wieder auf. Die zusätzliche natürliche Senkenleistung beträgt× derzeit jährlich 2,6 ppm, sodass der CO2-Gehalt der Atmosphäre unter dem Strich nur um 2,1 ppm pro Jahr ansteigt.

Senkenleistung der Natur bleibt bestehen

Zentral ist dabei, dass die zusätzliche Senkenleistung der Natur nur vom erhöhten CO2-Gehalt um 130 ppm der Atmosphäre abhängt. Sie bleibt darum unabhängig von weiteren menschlichen Aktivitäten bestehen. Um den CO2-Gehalt der Atmosphäre nicht weiter ansteigen zu lassen, genügt es also, wenn der Mensch seinen Ausstoss auf 2,6 ppm pro Jahr beschränkt – etwas mehr als die Hälfte des heutigen Ausstosses von 4,7 ppm. Eine Reduktion des Klimagas-Ausstosses um 50 Prozent reicht folglich aus, um den CO2-Gehalt der Atmosphäre zu stabilisieren.

Dass die Senkenleistung der Natur gegenüber vorindustriellen Zeiten erhöht ist, zeigt sich etwa daran, dass Pflanzen heute mehr CO2 aufnehmen und die Welt darum zunehmend grüner wird. Weltweit sind Wiesen und Wälder auf Kosten der Wüsten auf dem Vormarsch. Und die Landwirtschaft erfreut sich an höheren Ernteerträgen (lesen Sie hier und hier).

Noch in seinem vierten Sachstandsbericht von 2007 hat auch der Weltklimarat eine

Emissionsminderung von nur 50 Prozent bis 2050 gefordert. In seinen neueren Modellen geht der Weltklimarat aber davon aus, dass die Senkenleistung von Pflanzen und Meeren in Zukunft stark abnimmt und darum eine höhere CO2-Reduktion nötig ist. Allerdings gibt es in der Realität bis jetzt keine Anzeichen, dass die natürlichen Senken bald gesättigt sind. Die tatsächlich gemessenen Werte der Aufnahme der Ozeane und der Pflanzen legen sogar das Gegenteil nahe.

Polarmeere nehmen viel CO2 auf

Vor allem die oberen Schichten des Meeres in arktischen und antarktischen Gebieten bilden eine gewaltige CO2-Senke. Dort sinken jährlich eine Million Kubikkilometer salzhaltiges Wasser mit mehr als 100 Milliarden Tonnen CO2 in die Tiefe, um erst nach mehreren hundert Jahren in gemässigten Breiten wieder aufzutauchen. Da ist keine Sättigung in Sicht.

Bis zum Ende des 21. Jahrhunderts nimmt das  Südpolarmeer rund 15 Prozent mehr Kohlendioxid× auf als bislang vermutet.

Die Senkenleistung des Südpolarmeers ist dabei offenbar noch grösser als bisher angenommen. Das zeigt eine Studie einer Forschergruppe des Oeschger-Zentrums der Universität Bern, die im April im Fachblatt «Science Advances» erschienen ist. Messungen ergaben einen höheren Salzgehalt des Oberflächenwassers des Südpolarmeers. Damit ist das Wasser schwerer und sinkt schneller in die Tiefe – zusammen mit dem CO2, das es enthält. Bis zum Ende des 21. Jahrhunderts nimmt das Südpolarmeer damit rund 15 Prozent mehr Kohlendioxid auf als bislang vermutet.

Es ist also eine Mär zu behaupten, nur mit einer Absenkung des CO2-Austosses auf «NettoNull» lasse sich das Klima stabilisieren. Die beschwerliche zweite Hälfte der Reduktion kann man sich mit gutem Gewissen sparen.

Der Beitrag erschien zuerst im Schweizer Nebelspalter hier

 

Von Medien vertuscht: 23-jähriger irischer Fußball-Star stirbt drei Tage nach Impfung

Von Medien vertuscht: 23-jähriger irischer Fußball-Star stirbt drei Tage nach Impfung

Roy Butler war erst 23 Jahre alt, als er am 17. August verstarb. Der ehemalige Spieler des populären Waterford FC war voller Leidenschaft für seinen Sport und galt als enorm netter und liebenswürdiger junger Mann – die Anteilnahme ist entsprechend nicht nur unter seinen Fußballkollegen beim Waterford FC und seinem aktuellen Club Villa FC groß. Den Medien dagegen scheint der tragische Tod des sympathischen Sportlers ein Dorn im Auge zu sein, denn dort verschweigt man auf respektlose Art und Weise relevante Fakten. So schreibt der Mainstream, Roy Butler sei „nach kurzer Krankheit“ verstorben. Diese „Krankheit“ kam jedoch nicht von ungefähr, denn nur drei Tage vor seinem Tod wurde Butler mit dem Covid-Vakzin von Johnson & Johnson geimpft.

Daraufhin erlitt der 23-Jährige eine schwere Hirnblutung. Seine Tante Marian Harte berichtete zunächst via Twitter, wie ihr geliebter Neffe um sein Leben kämpfe… Um 2 Uhr nachts am 18. August gab sie dann bekannt, dass er am Vortag gestorben sei.

Mein wunderbarer Neffe Roy Butler, Waterford City Éire, starb heute nach der Wunder-„Impfung“… Ich bin am Boden zerstört und so, so wütend.

Zuvor hatte sie, ebenso wie seine andere Tante Vera McDonald auf Facebook, die Impfung frei heraus als Gift bezeichnet.

Der junge Fußballspieler und -coach war seiner Familie zufolge immer gesund gewesen. Die Impfung sollte ihm eine Reise nach Dubai im September ermöglichen – doch nach dem Schuss am Freitag, den 13. August, ging alles extrem schnell. Zunächst klagte Butler über schwere Kopfschmerzen, am Wochenende kamen Schwindel und Erbrechen hinzu. Am Montag wurde er wegen schwerer Blutungen in seinem Gehirn in ein künstliches Koma versetzt. Helfen konnte man ihm nicht mehr.

Seine Tante Vera McDonald fordert die Menschen auf, sich das Schicksal ihres Neffen zu Herzen zu nehmen: Sie möchte vor den Folgen der Experimental-Impfstoffe warnen. Wenn wenigstens ein Tod auf diese Weise verhindert werden könnte, wäre ihr Neffe zumindest nicht völlig umsonst gestorben.

Die Familie des 23-Jährigen ist zornig und in tiefer Trauer. Dass die Medien daraufhin nichts Besseres zu tun haben, als den auffälligen zeitlichen (und – in Anbetracht bekannter Nebenwirkungen – wahrscheinlich auch kausalen) Zusammenhang seines Todes zur Covid-Impfung zu vertuschen, ist nicht nur respektlos Butler und seinen Angehörigen gegenüber: Auch die Öffentlichkeit wird belogen. In den sozialen Netzwerken regt sich entsprechend Widerstand; zahllose User fordern eine Korrektur der Berichterstattung. „Wäre er an Covid-19 gestorben, wäre die Geschichte in allen Schlagzeilen“, kommentieren viele – doch Todesfälle mit zeitlichem und / oder kausalem Zusammenhang zu den umstrittenen Impfungen würden schlichtweg unter den Teppich gekehrt.

on Monday to be put into an induced coma with a bleed on his brain. He passed away on Tuesday. Media not reporting on the Vaccine. Comments on the situation from Roys aunts. https://t.co/WIh9x4rCGv

— News For All Ireland (@NewsForAllIre) August 19, 2021

Why is no one in Ireland reporting this story? @rtenews @VirginMediaNews @IrishTimes @irishexaminer @Independent_ie @IrishMirror pic.twitter.com/4xJZaP5T1n

— peter rowen (@peterrowen_) August 20, 2021

In case this gets taken down or I’m banned. The only error on here is the number of days. He sadly passed away on Tuesday. Vera said she was lost with the days and misspoke. The rest she stands by. I don’t want this to happen to any other child. HSE/J&J are not accountable/Liable pic.twitter.com/RhKxB3tw4P

— Eileen Iorio (@eileeniorio) August 19, 2021

So media channels have reported the passing of Roy as having been “after a short illness, aged just 23.” – no further details. This is dishonest and unacceptable https://t.co/SupofV7lj8

— Andrei Brifkany (@brifkandrei) August 18, 2021


Gesundheits-Tipp: Oximeter mit Pulsmesser! 

Nicht nur häufiges Maskentragen verändert den Sauerstoffgehalt im Blut. Um gesund zu bleiben, solltest Du wissen, wie hoch der Sauerstoffgehalt im Körper ist. Dieser ist leicht messbar mit dem Oximeter!

Europaweit und versandkostenfrei beim Kopp-Verlag zu bestellen! 

Afghanistan: Wie in Berlin die nicht gewünschte Realität zensiert wird

Afghanistan: Wie in Berlin die nicht gewünschte Realität zensiert wird

Deutschlands Bundesregierung und deren Mainstream-Medien leben seit Jahren in einem eigenen Paralleluniversum: Grenzöffnungen, Flüchtlingskriminalität, Islam, Migration, Corona und nun die erneut befeuerte Klimahysterie und Afghanistan. Diese Realitätsleugung verstärkt durch ideologische Verbohrtheit und Arroganz kostet nicht nur Milliarden an Steuergeldern, sondern immer mehr Menschenleben. Ausgerechnet Spezialeinheiten der Bundeswehr, die diese Protagonisten pauschal als Rechtsextreme diffamieren, müssen nun in einem überhasteten Evakuierungseinsatz in Kabul das abermalige Versagen der Politik ausbügeln.

Von Stefan Schubert

Nach einem 20-jährigen Training und Hunderten Milliarden westlicher Steuergelder stand die reguläre afghanische Armee noch vor kurzer Zeit blendend da. Zumindest was offizielle Papiere und Sonntagsreden von Politikern betrifft, die noch niemals einen Fuß auf afghanischen Boden gesetzt haben. Demnach zählte diese Armee 300 000 Mann, wobei die Politik kurzerhand die afghanische Polizei mitzählte.

Für entsprechende Jubelmeldungen erfand man dann zusätzlich kampfbereite Männer, bis die medienwirksame Zahl von 300 000 erreicht wurde.

Doch ein Blick hinter die Kulissen belegt sofort diese – politisch gewünschte – Täuschung der Öffentlichkeit. Die 300 000 Soldaten waren in Wirklichkeit 185 000 Mann. Von diesen wiederum waren 40 Prozent in Verwaltung und Bürokratie eingesetzt, wonach nur 60 Prozent eine »Kampfausbildung« erhalten haben. Wobei der Begriff »Kampfausbildung« im Angesicht dieser historischen Fahnenflucht sicherlich der falsche Ausdruck ist.

Die reguläre afghanische Armee hat gelernt, ein amerikanisches Sturmgewehr abzufeuern, doch viel mehr offensichtlich nicht.

Der Politikpropaganda von angeblichen 300 000 afghanischen Soldaten standen in der Realität nur 96 000 Mann gegenüber.

Der US Assault Pack zählt aktuell zu den beliebtesten Rucksäcken! ?In acht verschiedenen Farben erhältlich!? Unschlagbares Preis-Leistung-Verhältnis!Der US Assault Pack zählt aktuell zu den beliebtesten Rucksäcken! ?In acht verschiedenen Farben erhältlich!? Unschlagbares Preis-Leistung-Verhältnis!

Zudem musste die Armee jedes Jahr 25 Prozent Fahnenflüchtige ersetzen und entsprechend wieder bei Null anfangen. Ein weiterer entscheidender Fehler des Pentagons bestand zudem in dem Versuch, aus der afghanischen Armee einen Klon der US-Armee zu formen. Eine Hightech-Truppe deren Truppenteile digital vernetzt sind und durch das gemeinsame Vorgehen von Bodenkräften, Kampfhubschraubern und Drohnen eine enorme Durchschlagskraft besitzen. Dieses Konzept für die afghanische Armee wirkt wie in den Vorstandsetagen der US-Rüstungskonzerne ausgedacht, denn mit der Realität vor Ort hat es nichts zu tun. Nach offiziellen Angaben sollen allein in den Aufbau der afghanischen Armee 83 Milliarden Dollar geflossen sein. Bei dieser offiziellen Zahl dürfte es sich jedoch nur um einen Bruchteil der tatsächlichen Kosten handeln. 10 Milliarden Dollar sind nach Informationen der Website Defense One allein für Fahrzeuge und Flugzeuge angefallen: gepanzerte Humvees, Panzer, Artillerie und selbst Black-Hawk-Kampfhubschrauber. Nur Kampfeswillen kann man schlicht nicht kaufen, wie die schockierte Weltöffentlichkeit erfahren hat. Im amerikanischen Haushaltsplan sind absurde Posten von über 3,74 Milliarden Dollar für Treibstoff der afghanischen Armee für die Jahre 2010–2020 verbucht.

Bundeswehrausbilder warnten seit Jahren

Es war mir möglich, mit mehreren Bundeswehrsoldaten zu sprechen, die als Ausbilder in Afghanistan waren. Deren Erzählungen überführen die offiziellen politischen Äußerungen schlicht der Lüge, als aufgebautes Märchenschloss, das niemals in der behaupteten Form existiert hat. Die absolute Mehrheit der afghanischen Armee besteht zudem aus Analphabeten. Punkt. Dies muss man erst einmal auf sich wirken lassen. Die Amerikaner versuchten einen Haufen Analphabeten und Ziegenhirten zu einer Hightech-Armee umzuformen. Diese Einschätzung ist so weltfremd, dass dieses Konzept glatt von Frau Merkel stammen könnte. Zudem hat dort ein nicht geringfügiger Anteil ein ernsthaftes Drogenproblem – Heroin. Außerdem fehlten bei den Soldaten ständig Waffen und Ausrüstungsgegenstände, die, so einer der Bundeswehrausbilder, »an die Taliban verkauft wurden«.

Vor allem herrschte ein großes Misstrauen zwischen afghanischen und westlichen Soldaten, da es zu zahlreichen Terroranschlägen durch afghanische Soldaten auf westliche Kameraden gekommen war. »Wann immer es ging, ließen wir sie mit Gewehren ohne Munition rumlaufen«, so der Ausbilder.

Besonders wütend wurde er allerdings, wenn die Sprache auf das AKK-Bundesverteidigungsministerium in Berlin kam.

»Die Zustände haben wir wahrheitsgetreu in Berichten und Lagemeldungen wiedergegeben. Wir haben nicht eine Rückmeldung, nicht eine Nachfrage aus Berlin erhalten.« Weiterhin berichtet er von »Opportunisten und weichgespülten Vorgesetzten«, die eine Verärgerung in Berlin fürchteten und daher versuchten, die Bundeswehrsoldaten noch in Afghanistan vor zu kritischen Berichten abzuhalten.

Dieses Problem von systemkonformen Karrieristen an den Schalthebeln wichtiger Berliner Ministerien ist wirklich gravierend. Unabhängig voneinander haben mir hohe Mitarbeiter im Bundesinnenministerium und dem Bundesverteidigungsministerium genau dies geschildert. Sollte einmal ein derartiger unzensierter Bericht eines Bundeswehrsoldaten aus Afghanistan bis ins Berliner Ministerium gelangen, so wird dieser dort sofort einkassiert und zu den Akten im Keller gelegt.

Kompaktes Multi Tool Werkzeug mit 9 Funktionen! ?Der beliebte und kostengünstige Helfer in allen Lebenslagen!Kompaktes Multi Tool Werkzeug mit 9 Funktionen! ?Der beliebte und kostengünstige Helfer in allen Lebenslagen!

Diese Karrieristen haben so wenig Rückgrat, dass sie nicht als die Person gelten wollen, die »immer Ärger bedeutet oder unbequem ist«. Die Politik will hören, wie ihre Gutmenschen-Politik jeden Tag funktioniert, und genau dieses gewünschte Bild vermittelt dann der politische Wasserkopf in den Ministerien.

Dies war 2015 bei den Grenzöffnungen identisch. Die Lagemeldungen von BKA und BND lagen in Berlin: Warnungen vor einer nicht mehr zu stoppenden Sogwirkung, einer Gefährdung der inneren Sicherheit und einer wachsenden islamistischen Terrorgefahr. Leider fanden sich in den Führungsetagen weder couragierte Männer, um dies auch öffentlich zu sagen, noch wollte diese unerwünschten Wahrheiten im politischen Berlin jemand hören.

Deutschland wird von Traumtänzern regiert, die die Realität durch Wunschdenken ersetzt haben. Dieses vorsätzliche Unvermögen kostet nicht nur Hunderte Milliarden an Steuergeldern, sondern auch eine wachsende Anzahl an Menschenleben.

» Zum Telegram-Kanal von Autor Stefan Schubert: Schuberts Lagemeldung.