Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Zukünftiger Gesundheitsminister Lauterbach: Alle guten Dinge sind drei Impfungen

Zukünftiger Gesundheitsminister Lauterbach: Alle guten Dinge sind drei Impfungen

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Hat die Pharmaindustrie bei Herrn Lauterbach noch mal nachgelegt, oder hat er einfach Freude daran, die Bürger zu verhöhnen?

Oder ist diese ganze Durchimpferei doch nur ein ganz übler Schwindel?

Der so genannte Gesundheitsexperte der SPD rechnet nun doch mit einer deutlichen Zunahme von so genannten Impfdurchbrüchen. „Durchbruchinfektionen ereignen sich bei Personen, deren Corona-Impfung länger als sechs Monate zurückliegt“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). Bei allen Corona-Impfstoffen steige das Risiko eines Impfdurchbruchs nach sechs Monaten an.

„Wir werden also vermutlich bald mehr Fälle sehen, sobald die Impfung bei etlichen Geimpften in Deutschland mehr als ein halbes Jahr zurückliegt.“ Besorgt zeigte sich Lauterbach über mögliche Folgen solcher Impfdurchbrüche: „Laut einer neuen Studie kommt es bei 19 Prozent der Menschen mit Impfdurchbrüchen zu einem Long-Covid-Problem.“ Zudem seien diejenigen, die sich nach einem Impfdurchbruch infizierten, genauso ansteckend wie Ungeimpfte, wenn auch nicht so lange.

Lauterbach verwies darüber hinaus auf die Bedeutung von so genannten Booster-Impfungen für besonders gefährdete Gruppen – wie etwa Hochbetagte und Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Es sei plausibel, dass die Wahrscheinlichkeit einer schweren Erkrankung bei diesen Gruppen im Falle eines Impfdurchbruchs höher sei. Der Mediziner erwartet zudem eine verlängerte Schutzwirkung durch eine dritte Impfdosis: „Neue Studien gehen davon aus, dass die Wirkung der Impfstoffe wesentlich verlängert wird nach der dritten, so genannten Booster-Impfung. Der Schutz wird nicht dauerhaft sein, aber doch deutlich länger als ein halbes Jahr.“

Warten wir ab und Wetten können natürlich auch noch abgeschlossen werden. In einem halben Jahr nämlich könnte Herr Lauterbach, wenn er denn dann politisch noch existieren würde, eine vierte Impfung empfehlen. Die Pharmaindustrie wäre im dankbar und so wie die Wahlumfragen gerade aussehen, könnte Lauterbach tatsächlich Bundesgesundheitsminister werden.

Es muss tatsächlich erst noch viel schlimmer werden – bis wir alle tot sind. (Mit Material von dts)

„Erpresser“ Spahn: 2G kommt auch ohne staatliche Eingriffe

„Erpresser“ Spahn: 2G kommt auch ohne staatliche Eingriffe

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Berlin – Was für ein mieses Spielchen. Weil bei einer offiziellen Impfpflicht die Haftung bei der Bundesregierung liegt, haben die „Unverantwortlichen“ und Profiteure der Pandemie den Impfzwang einfach die Verantwortung einfach ausgelagert – natürlich mit dem Wissen, dass so ebenfalls eine Impfpflicht durchgedrückt werden kann:

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht davon aus, dass private Veranstalter, Hotels oder Restaurants immer stärker dazu übergehen werden, Ungeimpfte auch mit einem Corona-Test nicht mehr einzulassen. „2G wird in viele Bereichen ohne staatlichen Eingriff kommen und zwar, weil Veranstalter und Gastronomen von Ihrem Hausrecht Gebrauch machen“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben). „Nehmen Sie den Karneval in Düsseldorf oder manche Fußballvereine“, sagte er mit Blick auf entsprechende Entscheidungen der dortigen Veranstalter.

Sollten Ungeimpfte doch mit einem Test Zugang erhalten (3G), plädiert Spahn bei bestimmten Veranstaltungen für einen sicheren PCR-Test statt eines Schnelltests. „Dort, wo die Menschen sehr engen Kontakt haben, also beispielsweise in Diskotheken, wird ein PCR-Test vielerorts bereits vorgeschrieben. Das halte ich auch für sinnvoll“, sagte er.

Für einen Restaurantbesuch reiche jedoch ein Schnelltest aus, so der Minister. Spahn schloss aus, dass es für Geimpfte oder Genesene noch einmal einen Lockdown geben wird. „Für Geimpfte und Genesene kommt keine solche Einschränkung mehr“, versicherte der Minister.

„So ist heute die Rechtslage“, sagte er. „Drei von vier Erwachsenen haben jetzt schon durch eine Impfung sichergestellt, dass es für sie keine weiteren Einschränkungen geben wird – weder Kontaktbegrenzungen, noch Ausgangssperren“, ergänzte der Minister. Der CDU-Politiker rief dazu auf, die Impfkampagne zu verstärken.

„Wir benötigen in den nächsten Wochen noch einmal eine gemeinsame Kraftanstrengung beim Impfen. Dabei sind alle gefordert: Länder, Kommunen, Verbände, Unternehmen, Gewerkschaften, Vereine“, sagte er. Nötig sei eine Impfquote bei den über 12-Jährigen von „deutlich über 70 Prozent“, um sicher durch den Winter zu kommen. „Der September ist der entscheidende Monat. Wer dann nicht geimpft ist, dem fehlt der volle Schutz für die Herbst- und Wintermonate“, warnte er. „Die Impfempfehlungen sind da, der Impfstoff ist da, die Impfkapazitäten sind da. Wir impfen uns gerade in die Freiheit zurück“, sagte der CDU-Politiker.

Was für ein Lügner, alleine für den Satz „Wir impfen uns gerade in die Freiheit zurück“ ist justiziabel, weil er für Umgeimpfte eben Freiheitsentzug bedeutet – und das verstößt gegen die Menschenrechte.

Außerdem gibt es für Geimpfte eben keine „Freiheit“. Sie müssen sich ebenfalls testen lassen und mit Maske herumlaufen, die anscheinend überhaupt nichts bringen, sondern nur die Bürger als Sklaven markieren sollen. (Mit Material von dts)

Pinneberg: Räuber erbeuten 47.000 Euro – und bleiben straffrei

Pinneberg: Räuber erbeuten 47.000 Euro – und bleiben straffrei

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Von MANFRED W. BLACK | Muhamet X. und Daniele V., beide heute 24 Jahre alt, haben einen brutalen Überfall verübt: Vor viereinhalb Jahren überfielen sie einen Kiosk in Quickborn (Kreis Pinneberg). Die Täter bedrohten den Kioskbesitzer Niels F. (damals 33) mit einer Pistole und sprühten ihm Pfefferspray in die Augen. Sie schlugen dem Shop-Inhaber auch […]

75 Jahre Henryk M. Broder: Thilo Sarrazin gratuliert seinem „Seelenverwandten“ zum Geburtstag

75 Jahre Henryk M. Broder: Thilo Sarrazin gratuliert seinem „Seelenverwandten“ zum Geburtstag

Thilo Sarrazin gratuliert Henryk M. Broder in der Jungen Freiheit zum 75. Geburtstag, den Broder am heutigen Freitag feiert. Während einer vierstündigen Bahnfahrt von Frankfurt nach Berlin habe Sarrazin Broder als „Seelenverwandten“ erkannt.

Der Beitrag 75 Jahre Henryk M. Broder: Thilo Sarrazin gratuliert seinem „Seelenverwandten“ zum Geburtstag erschien zuerst auf Philosophia Perennis.

Afghanistan – Bidens Debakel, Blamage für den Westen, Katastrophe für die Bevölkerung

Von URSULA STENZEL | Nun ist das schlechteste aller Szenarien eingetreten: Den Amerikanern und ihren Verbündeten bleibt nach der Machtübernahme der Taliban nichts mehr anderes übrig, als ihren Abzug zu organisieren – angeblich sind schon alle amerikanischen Staatsangehörigen und ihre afghanischen Helfer ausgeflogen, jetzt kommen die Deutschen dran. Am Flughafen in Kabul spielen sich dramatische Szenen ab. Soviel Afghanen wie möglich, die für die westlichen Truppen gearbeitet haben, versuchen verzweifelt mit an Bord zu kommen.



Demütigung für USA

Indessen beschwichtigt der amerikanische Außenminister Blinken: kein zweites Saigon. Nein? Kein zweites Saigon? Der einzige Unterschied zu dem chaotischen Abzug der US Truppen aus Saigon im Jahr 1975 ist der, dass bis jetzt zumindest nicht um den Flughafen gekämpft wird. Die Mudschaheddin sind schlau genug, sich nicht auf einen direkten Kampf mit den hochgerüsteten amerikanischen Truppen einzulassen. Das haben sie auch nicht mehr nötig: Sie kontrollieren ohnedies alle Zufahrtsstraßen zu Kabul und dem Flughafen. Die Amerikaner sind von der Gnade der Taliban abhängig und das zwanzig Jahre nachdem diese mit ihrer Hilfe auf Seiten der damals siegreichen Nordallianz vertrieben wurden. Eine größere Demütigung für die USA und die Nato kann es nicht geben. Da gibt es auch nichts zu beschönigen. Präsident Biden selbst spricht von „miscalculations“, von Fehleinschätzungen. Das ist schwer untertrieben. Er hat seine Verbündeten mit hineingerissen in dieses Debakel.

Allen voran die Briten. Vergessen wir nicht, dass es ein Labour Premier war, Tony Blair, der Präsident Bush ohne Wenn und Aber in seinem Kampf gegen den Terror Gefolgschaft leistete. Johnson kann es jetzt ausbaden. Er wird sich jetzt vielleicht auch die Frage stellen, ob es wirklich so klug war, der EU den Rücken zu kehren und sich ganz auf die Bruderschaft mit den USA zu verlassen. Auch die Franzosen folgten, schon aus nationalem Dünkel, um nicht gänzlich von der Weltbühne abzutreten und die Deutschen halbherzig, aber doch, weil sie sich den Amerikanern prinzipiell zu Dank verpflichtet fühlen. Ohne die USA, ohne die Nato, hätte es keinen Fall der Mauer – 30 Jahre her – und keine deutsche Wiedervereinigung gegeben. Die Japaner, obwohl nicht bei der Nato, machten mit, weil sie Rückhalt gegen China brauchen, die Ukrainer, Rückversicherung gegen Russland. Sie alle wurden von Biden in diese Blamage mit hineingerissen. Es war, wie jetzigen zu Hauf an die Öffentlichkeit dringenden Informationen zu entnehmen ist, nicht so, dass Biden nicht vorgewarnt worden wäre, sich auf einen Abzug bis zum 20. Jahrestag von 9/11 festzulegen. Er blieb dabei – Wahlversprechen ist Wahlversprechen – und machte damit den Sieg der radikal islamischen Kämpfer, egal welcher Schattierung, in Afghanistan möglich.

Meine Erinnerungen an 9/11

Ich erinnere mich genau an den Anschlag auf das World Trade Centre in New York vor zwanzig Jahren. Damals war ich noch Mitglied des Europäischen Parlaments – und die Schreckensnachricht erreichte uns während einer Sitzung des außen- und sicherheitspolitischen Ausschusses dem ich angehörte und für den ich auch an einer Sondermission nach Afghanistan teilgenommen hatte. Daher meine Kenntnis dieses Krisenschauplatzes und seiner Akteure. Ich empfand diesen Anschlag als Kriegserklärung des radikalen Islam nicht nur an die USA, sondern an die westliche Zivilisation überhaupt. Eine Einschätzung, die von dem Vorsitzenden dieses Ausschusses, dem CDU Politiker Elmar Brok, sofort abgeschwächt wurde. Besonders die Vertreter der deutschen Politik in der EU, aber auch die Franzosen und die Engländer, fingen sofort an, zu beschwichtigen: Nein, der Anschlag vom 9. September 2001 hatte nichts mit dem Islam zu tun, man hatte zweifellos Angst, die Millionen Moslems, die in Deutschland, in Frankreich , in Großbritannien, in den Niederlanden leben, gegen sich aufzubringen. Es wurde auch jeder Anschein vermieden, dass dieser Anschlag etwas mit der Israel-Politik der USA zu tun haben könnte, um zu vermeiden, dass hinter der antiisraelischen, antizionistischen Maske die hässliche Fratze des Antisemitismus zum Vorschein kommen könnte.

Biden schwer angeschlagen und rücktrittsreif

Damit begann in Europa die verhängnisvolle Beschwichtigungspolitik gegenüber dem radikal militanten Islam und auch der Vatikan schloss sich gegen besseres Wissen dieser politischen Linie an. Biden verfolgt sie sowieso. Zwar wird von seinen Sprechern und seinem Außenminister betont, dass die zwanzig Jahre US Engagement in Afghanistan und eine Trillion (!) Dollar im Kampf gegen die Mudschaheddin nicht ganz umsonst gewesen wären: Die USA hätten den Terror besiegt, aber in der Aufgabe, Afghanistan zu befrieden, so etwas wie einen nationalen Zusammenhalt zu schmieden, habe man versagt. Das sind peinliche verbale Rückzugsgefechte eines schwer angeschlagenen Präsidenten Biden. Niemand darf sich wundern, dass unter diesen Umständen sein Amtsvorgänger Donald Trump den Rücktritt Bidens verlangt, der ja in seinen Augen zu Unrecht wegen Wahlschwindels im Amt ist.

Immerhin 89 Milliarden Dollar haben die USA in die Ausbildung von Polizeikräften, Militär und Verwaltung gesteckt, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich gegen die Taliban zu behaupten. Zumindest ist Biden von der Annahme ausgegangen, dass sie dazu in der Lage wären. Damit hat er sein Festhalten an dem Abzugsdatum begründet. Wie uns täglich vor Augen geführt wird, war dem nicht so. Dies kann zwei Ursachen haben: Entweder Biden verfügte über die falschen Geheimdienstinformationen und schätzte die Lage falsch ein, oder er hatte die richtigen Informationen über die wahren Kräfteverhältnisse und beharrte auf seinem Entschluss. Beides wäre ein schwerer, unverzeihlicher Fehler. Eigentlich ist er, unabhängig, ob Trump dies ausnützt oder nicht, rücktrittsreif.

Wie ein Politologe und Afghanistankenner der London School of Economics gegenüber der BBC sagte:

„Die USA haben einen Krieg verloren,

die USA haben Afghanistan aufgegeben, die USA haben den Irak aufgegeben.

Die USA sind von der Gnade der Taliban abhängig – sie entscheiden, ob das Land kollabiert und in einem Bürgerkrieg versinkt“.

 


Polnischer Terrorismusexperte: alle islamischen Extremistenorganisationen werden ihre Basis in Afghanistan haben

Das Afghanistan-Debakel ist eine Katastrophe für das Image der USA, so der polnische Experte

Die Straßen Kabuls, die am Sonntag von den Taliban eingenommen wurden, sind jetzt leer, die Geschäfte sind geschlossen. Auf dem Flughafen herrscht Chaos, zahlreiche Menschen versuchen, aus dem Land zu fliehen. Der Luftraum des Landes wurde vom Militär übernommen und der kommerzielle Flugverkehr für 24 Stunden eingestellt.

Der afghanische Präsident Ashraf Ghani verpflichtete sich, der von den Taliban vorgeschlagenen Regierung der nationalen Einheit beizutreten. Wenige Augenblicke später bestieg er ein Flugzeug und floh aus dem Land. Das war der Moment, in dem die Stadt ins Chaos gestürzt wurde und die Taliban den Befehl zum Einmarsch in Kabul erteilten.

Wojciech Szewko· Bildquelle: TV wPolsce.pl

Der Terrorismusexperte Dr. Wojciech Szewko erläuterte die schwierige Situation in Afghanistan in einem Interview für Radio Maryja.

„Die Taliban haben ihre politische Agenda und setzen sie konsequent um. Sie haben aus den Fehlern der Al-Qaida und des Islamischen Staates gelernt, die sich gespalten und gegen ihre eigenen Gesellschaften gekämpft haben, anstatt sich auf ihre Hauptfeinde zu konzentrieren: die ‚Kreuzfahrer und Zionisten‘. Deshalb wollen die Taliban eine inklusive Regierung bilden, in der alle politischen Kräfte vertreten sind“, sagte er.

Szewko fügte hinzu, dass der neue Taliban-Staat ein islamisches Emirat sein werde, das sich mit Vergeltungsmaßnahmen zurückhalten werde und vielen potenziellen Terroristen Amnestie gewähre. Vor einigen Monaten führten die Taliban eine Operation durch, bei der sie afghanische Soldaten freiließen und ihnen Bustickets nach Hause kauften.

Er wies darauf hin, dass sich die Taliban darauf vorbereitet haben, ein Land zu regieren, das nicht in einen Bürgerkrieg verwickelt wird, obwohl Afghanistan ein geografisch komplexes Land ist, was zu Komplikationen führen kann. Kabul ist derzeit friedlich, da Taliban-Außenposten für Ordnung sorgen.

Angesichts des Rückzugs der Vereinigten Staaten und der Kapitulation des afghanischen Militärs betonte Szewko, dass die Situation eine Katastrophe für das Image der USA sei.

„Ein amerikanischer Verbündeter, der die Szenen einer panischen Evakuierung sieht, bei der Menschen auf die Räder eines Flugzeugs klettern und später von ihnen herunterfallen, könnte sich selbst in der gleichen Rolle sehen. Die Amerikaner sind nicht in der Lage, ihr eigenes Personal und all jene, die mit ihnen zusammengearbeitet haben, zu evakuieren“, sagte er.

Der Experte betonte, dass die Situation in Afghanistan der größte Erfolg von Al-Qaida seit dem 11. September 2001 sei.

„Al-Qaida hat den Krieg gewonnen. Ihr Anführer, Ajman az-Zawahiri, wird bald verkünden, dass es nach 20 Jahren ein islamisches Emirat in Afghanistan geben wird. Alle islamischen extremistischen Organisationen werden dort ihre Basis haben. Das alles wird vom guten Willen der Taliban abhängen“, sagte er.

Szewko erklärte auch, dass die traditionellen islamischen Strafen für Verbrechen gegen andere Menschen und Allah auch unter den Taliban beibehalten werden, wie z. B. die Steinigung oder das Abhacken der Hände. Allerdings werde der Versuch, Muslime zu bekehren, mit dem Tode bestraft, während die sunnitische Minderheit weiterhin ohne Probleme leben dürfe – dies wurde bereits vor über einem Jahr angekündigt und auch dem Iran mitgeteilt. Wie die Christen behandelt werden, ist nicht bekannt.

#USA: kolejny tysiąc żołnierzy poleci na lotnisko w Kabulu t.co/S3dnSsf0zk

— Radio Maryja (@RadioMaryja) August 16, 2021

Quelle: Radio Maryja


In Österreich und anderswo begehen Afghanen mehr Straftaten als andere Migranten

Von Cheryl Bernard

Es gibt eine Entwicklung, die nicht erwartet wurde und nicht tolerierbar war: das große und wachsende Phänomen der sexuellen Übergriffe von Flüchtlingen auf einheimische Frauen. Dabei handelte es sich nicht um „einfache Vergewaltigungen“, sondern um bösartige und gnadenlose Übergriffe auf willkürlich ausgewählte Mädchen und Frauen, die häufig von Banden oder Gruppen junger Männer begangen wurden. Zunächst wurden die Vorfälle heruntergespielt oder vertuscht – niemand wollte den Rechten Futter für nationalistische Hetze liefern und man hoffte, dass es sich um Einzelfälle handelte, die von einer kleinen Gruppe von Tätern verursacht wurden. Die Straftaten häuften sich aber, und da viele von ihnen in der Öffentlichkeit stattfanden und da die Gerichte im Laufe der Prozesse Urteile fällten, konnten diese Fälle nicht mehr unter den Teppich der politischen Korrektheit gekehrt werden. Mit der offiziellen Anerkennung und der öffentlichen Berichterstattung tauchte eine seltsame und verwirrende Erkenntnis auf: die meisten Sexualdelikte wurden von Migranten einer bestimmten Nationalität verübt, von Afghanen.

Warum Afghanen?

Es sind einige konkurrierende Theorien im Umlauf.

Die erste: „Sie betrinken sich“. Einer meiner Gesprächspartner, ein Afghane in der Diaspora, der seit Jahrzehnten in Wien lebt und als Übersetzer und diplomierter Rechtsberater arbeitet und daher mit diesen Fällen und den beteiligten Personen bestens vertraut ist, weist diese Erklärung von sich. Ihm zufolge hat sich das Gerücht verbreitet, dass die Behauptung, während einer Straftat geistig unzurechnungsfähig gewesen zu sein – auch infolge von Alkohol oder Drogen -, ein mildernder Umstand ist. Sie werden zum Beispiel sagen, dass sie zwei Bier getrunken haben und dann ohnmächtig geworden sind, ohne sich an ihr weiteres Verhalten zu erinnern.

Eine zweite Theorie besagt, dass die Verwirrung durch einen Kulturschock verursacht wurde. Diese jungen Männer, so die Theorie, kommen aus einem Land, in dem Frauen nur dunkle Gestalten sind, die vollständig unter einer Burka verborgen sind. Wenn sie mit Mädchen in Tank Tops und kurzen Shorts konfrontiert werden, verlieren sie den Verstand und ihre Hormone spielen verrückt.

Im Allgemeinen sind die bevorzugten Ziele der Afghanen nicht das, was man sich unter einem Stereotyp vorstellt: aufreizend gekleidete junge Frauen, die ein verwirrter Muslim im ultrakonservativen Hinterland als promiskuitiv missversteht. Nein, oft sind die Opfer Mütter mit kleinen Kindern. Ich vermute, dass sie für ein Raubtier ein leichteres Ziel sind, da man davon ausgeht, dass sie in ihrer Fähigkeit, sich zu verteidigen, beeinträchtigt sind, aber vielleicht gibt es auch eine freudsche Dimension, die mir entgeht.

Das bringt uns zu einer dritten, noch zwingenderen und ziemlich beunruhigenden Theorie, die mein afghanischer Freund, der Gerichtsübersetzer, vorbringt. Aus den Hunderten von Begegnungen, die er in den letzten Jahren im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit mit diesen jungen Männern hatte, glaubt er herausgefunden zu haben, dass sie von einer tiefen und anhaltenden Verachtung für die westliche Zivilisation motiviert sind. Für sie sind die Europäer der Feind, und ihre Frauen sind legitime Beute, ebenso wie alle anderen Dinge, die man ihnen wegnehmen kann: Wohnung, Geld, Pässe. Ihre Gesetze sind irrelevant, ihre Kultur ist uninteressant und am Ende wird ihre Zivilisation sowieso an der von uns angeführten Horde scheitern. Es hat keinen Sinn, sich zu assimilieren, hart zu arbeiten oder zu versuchen, hier ein anständiges Leben aufzubauen: Diese Europäer sind zu weich, um dich ernsthaft für Übertretungen zu bestrafen, und ihre Tage sind gezählt.

Und es geht nicht nur um Sexualverbrechen, stellt mein Bekannter fest. Sie mögen die öffentliche Meinung am meisten aufrütteln, aber die absichtlichen und heimtückischen Missbräuche des Sozialsystems sind genauso wichtig. Afghanische Flüchtlinge, so sagt er, neigen besonders dazu, das System auszutricksen: Sie lügen über ihr Alter, über ihren Status, behaupten, jünger oder behindert zu sein oder einer ethnischen Minderheit anzugehören, obwohl selbst das müde Auge eines österreichischen Richters die feinen Gesichtszüge eines Hazara von denen eines Paschtunen unterscheiden kann.

Quelle: The National Interest


‚Liberté! Résistance!“: Hunderttausende protestieren weiter gegen Impfpflicht und Gesundheitspässe in Frankreich

‚Liberté! Résistance!“: Hunderttausende protestieren weiter gegen Impfpflicht und Gesundheitspässe in Frankreich

Das neue französische System der medizinischen Segregation ist seit einer Woche in Kraft, und die Proteste scheinen nicht aufzuhören.

Die Zahl der Demonstrationen gegen die obligatorischen COVID-19-„Impfstoffe“ für Beschäftigte des Gesundheitswesens und die Pflicht zum Erwerb eines Gesundheitspasses für viele alltägliche Aktivitäten in Frankreich hat erneut zugenommen: Nicht weniger als 217 Demonstrationen fanden am vergangenen Samstag im ganzen Land statt, nach der ersten Woche unter dem neuen Regime der Segregation.

Offizielle Zahlen, die von den Mainstream-Medien unhinterfragt zitiert wurden, beziffern die landesweite Beteiligung auf 215.000 – etwa 20 Prozent weniger als die Regierungsstatistiken für den vorangegangenen Samstag.

Dutzende von Videos, die auf Twitter gepostet wurden, widerlegen die Darstellung der Machthaber: Sie zeigen zwar nur einen Bruchteil der mehr als 200 Kundgebungen, aber jedes zeigt die enormen, entschlossenen Menschenmassen, die sich am fünften Samstag in Folge sowohl in großen als auch in kleinen Städten versammelt haben, dieses Mal unter einer kanarischen Hitzewelle.

Wenn die Zahlen der Polizei so offensichtlich falsch sind, muss dies bedeuten, dass die Regierung nicht mit einem so weitreichenden Widerstand gegen ihr Projekt der sozialen Kontrolle gerechnet hat. Der Aufschrei derer, die für ihre Freiheit und ihr Recht kämpfen, ihre eigene Gesundheit zu schützen, ihren Arbeitsplatz zu behalten und ein normales Leben zu führen, kommt aus allen Teilen der Gesellschaft und stellt eine Bedrohung für alle etablierten Politiker dar, von denen die meisten nie ein Wort gegen die COVID-Beschränkungen seit März 2020 gesagt haben. Die Bewegung wird also so weit heruntergespielt, dass jeder ehrliche Bürger erkennen kann, dass die Regierung lügt.

PARIS, FRANKREICH – 17. JULI: Demonstranten, die gegen Impfungen protestieren (Foto: Kiran Ridley/Getty Images)

Trotz dieser massiven Versammlungen ohne Masken und ohne jegliche „soziale Distanzierung“ wurden keine COVID-Cluster beobachtet, da sich Bürger aller Altersgruppen, von denen viele, wenn nicht sogar die meisten, nicht geimpft waren, mischten. Die Zahl der auf COVID zurückzuführenden Todesfälle ist nach wie vor gering, während der Anteil der positiven Tests seit acht Tagen unter vier Prozent geblieben ist und nun unter 3,5 Prozent liegt.

Ich schloss mich dem Marsch in Vannes in der Bretagne an, wo die Menschenmenge seit dem ersten Marsch am 17. Juli sichtlich angeschwollen ist. Das Innenministerium zählte am Samstag 2.100 Demonstranten. Einen Ausschnitt der Kundgebung in Vannes können Sie hier in einem Twitter-Video sehen. Es waren so viele Menschen anwesend, darunter auch Neulinge, die bei den vier vorangegangenen Demonstrationen nicht dabei gewesen waren, dass es unmöglich war, während des Marsches alle seine Freunde wiederzufinden: ein sicheres Zeichen für den Erfolg.

Ich war jedoch angenehm überrascht, als ich unsere Nachbarin von nebenan traf. Immer mehr Menschen, die ich auf den Straßen unseres Dorfes treffe, äußern ihre Skepsis gegenüber der COVID-Darstellung und ihre Bedenken gegenüber dem experimentellen „Impfstoff“. Die Wirkung der monatelangen, unerbittlichen Medienhetze scheint nachzulassen. Die Lügen von Präsident Emmanuel Macron – im Dezember versprach er, dass es eine Impfpflicht „niemals“ geben würde, und später sagte er, dass für das tägliche Leben niemals ein Gesundheitspass erforderlich sein würde – werden aufgedeckt. Und während es bei COVID nur wenige Todesfälle gibt, ist das bei den „Impfstoff“-Nebenwirkungen nicht der Fall, von denen die Menschen von Freunden und Verwandten hören.

In vielen Küstenstädten in unserem Teil der Bretagne gibt es inzwischen wieder eine Maskenpflicht für den Außenbereich, aber auf der Kundgebung in Vannes trug fast niemand eine Maske, abgesehen von den vereinzelten Mitarbeitern des Gesundheitswesens, deren Beruf die Pflege gebrechlicher und älterer Menschen ist. Aus Gesprächen mit Leuten, die aus der Nachbarschaft zu der Kundgebung gekommen waren, erfuhr ich, dass die meisten Einwohner die jüngste Vermummungsvorschrift einfach ignorieren, während die örtliche Polizei offenbar anderes zu tun hat, als Strafzettel in Höhe von 135 Euro (150 Dollar) auszustellen, um Widerspenstige zu bestrafen.

Je mehr Beschränkungen die Regierung einführt, desto weniger scheinen sich die Menschen um COVID zu sorgen. Wenn man Glück hat, findet man jetzt Geschäfte, in denen die Angestellten einem sagen, dass man sich nicht um die Maske kümmern muss. Ein Anfang des Monats auf den französischen Antillen aufgetauchtes Video zeigt, wie ein lokaler Regierungsvertreter, der sich auf den offiziellen Dreh vorbereitet, den Direktor der regionalen Gesundheitsbehörde auf Guadeloupe auffordert, einen „ernsten und katastrophalen Ton“ in Bezug auf die COVID-Situation auf der Insel anzuschlagen. Letzte Woche sagte Macron zu den Mitgliedern der französischen Regierung, die ihr wöchentliches Treffen mit dem Präsidenten hatten: „Wir müssen ein bisschen dramatisieren, damit alle den Impfstoff bekommen.“ Diese Nachricht wurde von mehreren Regierungsquellen bestätigt und von der Mainstream-Presse zitiert: Sie scheint einen Teil der französischen Bevölkerung in ihrer Überzeugung bestätigt zu haben, dass die Schwere der Gesundheits-„Krise“ absichtlich übertrieben wird.

PARIS, FRANKREICH – 17. JULI: Demonstranten, die sich gegen Impfungen aussprechen, ziehen singend durch die Straßen von Paris. (Foto von Kiran Ridley/Getty Images)

Vielleicht ist es aus politischer Sicht sinnlos, mit Bannern und Fahnen durch die Straßen französischer Städte zu ziehen. Wird eine ideologisch geprägte Gruppe von Politikern wie Macron und seine Freunde den Maßnahmen ein Ende setzen, die offensichtlich darauf abzielen, Menschen ab 12 Jahren zu zwingen, die experimentelle Impfung zu erhalten? Seit einer Woche sind Menschen wie ich, die die Spike-Eiweißspritze nicht bekommen haben, von kulturellen und sportlichen Aktivitäten, von Berufs- und Freizeitreisen, von Besuchen bei Verwandten in Krankenhäusern und medizinisch versorgten Heimen sowie von nicht dringenden medizinischen Behandlungen, von Restaurant- und Barbesuchen und mancherorts sogar von Strandbesuchen ausgeschlossen. Wir sind in gewisser Weise „unrein“ geworden, wenn wir keine COVID-Negativität nachweisen können, was bedeutet, dass wir unaufhörliche COVID-Tests in Kauf nehmen müssen.

Für das Gesundheitspersonal – sowohl Pflegekräfte als auch Verwaltungspersonal – und Feuerwehrleute ist die Situation sogar noch schlimmer, da der „Impfstoff“ für sie obligatorisch sein wird. Als unsere Demonstration durch die Straßen von Vannes zog, sprach ich mit einer Mitarbeiterin eines Altenheims, die mir erzählte, dass sie sich entschieden hat: Sie hat eine Vorerkrankung, die die Teilnahme an dem experimentellen „Impfstoff“ besonders riskant macht, aber das wird sie nicht davon abhalten; sie wird Ende dieses Monats aufhören zu arbeiten. Einige ihrer Kollegen haben beschlossen, sich impfen zu lassen, obwohl sie dagegen sind, um die älteren Patienten nicht im Stich zu lassen, und aus keinem anderen Grund.

Eine andere Demonstrantin, Krankenschwester in einem örtlichen Krankenhaus, wurde aufgefordert, sich „impfen“ zu lassen oder nach ihrem Urlaub im August nicht mehr an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren, obwohl die Impfpflicht erst ab dem 15. September gesetzlich vorgeschrieben werden kann. Ihr droht die Entlassung ohne Abfindung und ohne Arbeitslosengeld.

Ein Arzt, der an der Demonstration teilnahm, bestätigte mir, dass von den Dutzenden von Kollegen aus verschiedenen Teilen Frankreichs, die er nach ihren persönlichen Erfahrungen mit dem Coronavirus befragt hatte, nur einer tatsächlich zwei Todesfälle unter seinen Patienten zu verzeichnen hatte. Alle anderen waren noch nicht mit tödlichen Fällen konfrontiert worden.

PARIS, FRANKREICH – 17. JULI: Tausende von Demonstranten, die gegen Impfungen protestieren, ziehen durch die Straßen von Paris, um gegen neue Beschränkungen zu protestieren (Foto von Kiran Ridley/Getty Images)

Eine andere Demonstrantin erzählte von einer Freundin, der Tochter eines örtlichen Bestattungsunternehmers, die sagte, dass ihr Vater wöchentlich mehrere Totenscheine mit dem Vermerk „COVID“ als Todesursache erhalte, während die Familie des Verstorbenen darauf bestehe, dass ihr Angehöriger an einer anderen Ursache gestorben sei.

Eine andere, die sich dem Marsch anschloss, obwohl sie die experimentelle Impfung erhalten hatte, um zu ihren Kindern zu reisen, erzählte mir, dass sie nach der „Impfung“ an einer Gürtelrose erkrankt war.

Vielleicht war der Marsch durch die Straßen von Vannes also doch nicht so sinnlos. Menschen treffen sich und tauschen ihre Erfahrungen aus erster Hand aus. Sie finden Gleichgesinnte, die ihnen bestätigen, dass sie nicht allein oder verrückt sind. Und wer weiß? Vielleicht bereiten diese Begegnungen sie darauf vor, Solidaritätsnetze in der „schönen neuen Welt“ zu schaffen, in der die Ungeimpften bereits als Bürger zweiter Klasse betrachtet werden.

In Vannes hat sich der Hauptslogan im Vergleich zu früheren Veranstaltungen etwas verändert. Damals war „Liberté“ das Schlagwort, heute lautet es: „Liberté! Résistance!“

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Biometrie und KI für Finanzdienstleistungen

Nvidia äußert sich optimistisch über Biometrie und KI für Finanzdienstleistungen

Betrugsmanagement und Sicherheit sind zwei wichtige Säulen, um das Vertrauen in Finanzdienstleistungen zu erhalten. Unternehmen wie Nvidia haben aus diesen Gründen bereits künstliche Intelligenz in der Branche eingesetzt, doch nun bietet sich die Gelegenheit, eine wichtige Rolle dabei zu spielen, den Kunden von Finanzdienstleistungen zu helfen, ihre Konkurrenten zu übertreffen. Sprachbasierte Anwendungen, die von Authentifizierung bis hin zu Konversations-KI reichen, sind einer der wichtigsten Bereiche von Interesse. Führungskräfte von Nvidia sprachen mit Biometric Update über die Nutzung von KI und Biometrie zur Bereitstellung von Lösungen, die Unternehmen bei der Sicherung von Finanzanlagen helfen.

Nvidia kann auf eine lange Erfahrung im Ökosystem der Finanzdienstleistungen zurückblicken, zu dem Banken, Handels-, Zahlungs-, Versicherungs- und Fintech-Unternehmen gehören. Bei den ersten Vorstößen in die Branche wurden die Hochleistungsrechenfähigkeiten der Nvidia-GPUs für Risikosimulationen und die Preisgestaltung von Derivaten genutzt. In den letzten mehr als fünf Jahren hat sich das Unternehmen auf die Entwicklung von KI- und maschinellen Lernfähigkeiten konzentriert, so Kevin Levitt, Director of Financial Services bei Nvidia.

Levitt sagte, dass Nvidia 350 Anwendungsfälle für KI skizziert hat, um zu verstehen, wo das Unternehmen in den Aufbau von KI-Fähigkeiten in einer seiner am schnellsten wachsenden vertikalen Branchen investieren sollte. Auf dieser Liste: konversationelle KI für Call Center. Er wies darauf hin, dass die Coronavirus-Hilfsprogramme der Bundesregierung zu einem hohen Call-Center-Aufkommen bei Banken und anderen Institutionen geführt haben. Um Unternehmen dabei zu helfen, in der Zeit, in der diese Programme auslaufen, effizient zu arbeiten, investiert Nvidia „in erheblichem Umfang“ in Anwendungs-Frameworks für Erkennungssysteme.

Eine weitere Anwendung: Empfehlungsmaschinen, die auf dem Merlin-Framework aufbauen. Diese Anwendungen sind vergleichbar mit den Empfehlungsmaschinen, die zum Beispiel auf Netflix Filme vorschlagen. Im Falle von Banken und Versicherungen wären das Empfehlungen für alles Mögliche, von der Frage, welche Kreditkartenschulden zuerst abbezahlt werden sollten, bis hin zu personalisierten E-Mails oder Werbung, die auf den Kunden zugeschnitten ist.

Levitt zufolge hat Nvidia zahlreiche Kunden bei der Entwicklung dieser Art von Anwendungen unterstützt, doch handelte es sich dabei in der Regel um „isolierte“ Anwendungen von KI. Um KI auf Hunderte von Anwendungsfällen in jeder beliebigen Kundenumgebung – ob vor Ort oder in der Cloud – anwenden zu können, sollte es eine KI-Plattform für Unternehmen geben, schlägt Levitt vor. Eine Plattformstrategie bietet nicht nur die Möglichkeit, Anwendungen schneller zu entwickeln, sondern ermöglicht es Unternehmen auch, KI auf neue Weise und an neuen Orten einzusetzen.
Wo KI, Edge Computing und biometrische Identifizierung zusammenkommen

In der Branche wird die biometrische Identifizierung in erster Linie zur Betrugsprävention eingesetzt. Die Benutzerauthentifizierung ist bei Kassensystemen, aber auch bei neuen Formen des virtuellen Handels von entscheidender Bedeutung, ganz zu schweigen von Systemen wie Geldautomaten. In Bezug auf die biometrische Identifizierung sieht Nvidia die Stimmerkennung als einen Bereich von wachsendem Interesse an. So betrachten Banken beispielsweise virtuelle Assistenten und Chatbots als Schlüssel zur Entlastung des Kundendienstes, die jedoch eine lebensnahe Konversation ermöglichen müssen. Diese Anwendungen nutzen konversationelle KI, um auf Deep-Learning-Modellen aufzubauen. Große, ausgefeilte Modelle erfordern ein umfangreiches Training, was wiederum eine erhebliche Rechenleistung erfordert. Die Ressourcen für die Modellschulung sind in der Regel zentral bei einem Cloud-Anbieter angesiedelt. Wenn es um Inferenzen geht – bei denen ein natürliches Sprachmodell verwendet wird, um z. B. Sprachbefehle zu „verstehen“ – ermöglichen Fortschritte bei der Rechenleistung, dass verschiedene Arten von Geräten jetzt KI ausführen können.

„Es gibt eine bedeutende Rolle für KI am Rande, sei es durch intelligente Geräte und Telefone oder durch Geldautomaten und andere Interaktionsmodelle, bei denen KI traditionell nicht verwendet wurde“, sagte Levitt. Intelligente Videoanalyse und Geldautomaten, die mit KI für den Kundenservice und die Sicherheit aktiviert werden, sind nur zwei Beispiele für den Einsatz von KI in Edge-Geräten, fügte er hinzu.

„Wenn man mit einem Geldautomaten interagiert [und] 10-30 Sekunden auf eine Schlussfolgerung warten muss, fällt das Kundenerlebnis auseinander. Aus diesem Grund müssen virtuelle Assistenten, Chatbots und die Verwendung von Spracherkennung am Rande und im Callcenter nahezu sofort erfolgen. Andernfalls gibt es keine echte menschliche Interaktion“, so Levitt. Dies lässt sich durch den Einsatz einer beschleunigten Rechenplattform erreichen, die (im Falle von Nvidia) GPUs verwendet.
Biometrie über Betrugsprävention hinaus

Levitt wies darauf hin, dass HSBC mit Hilfe der Stimmbiometrie jährlich Hunderte von Millionen Dollar einspart.

Laut Levitt sieht Nvidia auch ein wachsendes Interesse an der Verwendung von Sprache in Anwendungen, die über Betrugsbekämpfung und Authentifizierung hinausgehen. Stimmungserkennung ist ein Anwendungsfall, bei dem die Stimme die Stimmung des Benutzers erkennen kann, um Personalisierung und Empfehlungen zu geben, was eine bessere Kundenbindung ermöglichen wird.

„Wir wissen, dass Banken viele Möglichkeiten sehen, Kunden dort zu treffen, wo sie sich engagieren, anstatt den Kunden zu zwingen, die bankeigenen Kanäle aufzusuchen“, sagte Levitt. Es gibt eine starke Nachfrage in den westlichen Ländern, aber auch im asiatisch-pazifischen Raum, wo die Smartphone-Penetration in der breiten Bevölkerung noch höher ist, stellte er fest. „Die Wachstumsrate in Afrika macht diesen Markt dynamisch und opportun für Banken, um die Stimme aus biometrischer Sicht zu nutzen, um Betrug zu verhindern und Kunden zu verifizieren.

Levitt merkte an: „Es gibt eine Vielzahl von Lösungen und Anwendungsfällen, in die Banken weiterhin investieren und die sie auf unserer Accelerated-Computing-Plattform entwickeln, um die Kundenbindung und -treue zu verbessern, die Betriebskosten zu senken und die Erträge zu verfolgen.“

Der Beitrag Biometrie und KI für Finanzdienstleistungen erschien zuerst auf uncut-news.ch.