Kategorie: Nachrichten
Angela Merkel und die Medien – eine Liebesgeschichte
“Je mehr Menschen geimpft sind, umso freier werden wir wieder sein”, verkündet die Kanzlerin vor den Hauptstadt-Journalisten. Statt kritischer Nachfragen zu dieser Ungeheuerlichkeit bekommt sie Streicheleinheiten.
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Ein Beispiel für Zivilcourage
Eine mutmachende Geschichte und ein gutes Beispiel für alle die es noch nicht wagen, zivilen Ungehorsam zu leisten. Aus dem eben erschienenen Newsletter der Verfassungsfreunde:
Am 8. Dezember 2020 sitzt, wir nennen ihn mal Markus Muster [1], im Zug. Er mag keine Gesichtsmaske und trägt deshalb keine. Zwei Bahnpolizisten weisen ihn höflich, aber bestimmt darauf hin, dass er gegen das Epidemiengesetz verstosse ohne Mund-Nasen-Schutz. Markus interessiert das nicht; er weigert sich, dem Folge zu leisten und wähnt sich im Recht. Ihm wird eine Busse angedroht, er nimmt’s gelassen. Zunächst passiert nichts.
Am 11. Januar sitzt unser Mann wieder im Zug. Wieder ohne Maske, weil er die nicht tragen möchte. Und erneut erscheinen die beiden Bahnpolizisten. Es kommt zum gleichen Wortwechsel. Diesmal wird die Staatsanwaltschaft ins Spiel gebracht.
Am 19. Februar findet er einen Strafbefehl im Briefkasten. Ihm wird eine Busse in Höhe von 150 Fr. auferlegt und eine Verfahrensgebühr von 100 Fr.
Vorladung der Staatsanwaltschaft
Am 6. April 2021 wird unser Verfassungsfreund von der Staatsanwaltschaft vorgeladen. In den Räumlichkeiten gilt Maskenpflicht. Deshalb schreibt Markus am 13. April in freundlichem Ton zurück, dass er der Aufforderung leider nicht Folge leisten könne. Er benötige eine schriftliche Erlaubnis, dass er ohne Maske erscheinen dürfe. Wenn er die nicht erhalte, gelte sein Fernbleiben als entschuldigt und seine Einsprache als nicht zurückgezogen. Er macht «besondere Gründe» geltend, die ihn von der Maskenpflicht befreien würden, und bezieht sich ausdrücklich auf die Verordnung zum Tragen einer Maske.
Am 15. April wird Markus Muster von der Staatsanwaltschaft aufgefordert, ein ärztliches Attest vorzulegen. Alles andere gelte nicht. Nun wird ihm mit dem Bezirksgericht gedroht. Unseren Markus lässt das kalt.
Und dann: die Überraschung! Am 2. Juli erhält unser Verfassungsfreund per Einschreiben die Mitteilung von der Staatsanwaltschaft, dass sein Verfahren abgeschlossen sei «aufgrund der tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse».
Aber damit nicht genug!
Markus setzt daraufhin noch nach und stellt der Staatsanwaltschaft seinen Aufwand in der Angelegenheit in Rechnung: Fahrtweg, Einschreibegebühren, Zeitaufwand! Er kommt auf eine Summe in Höhe von 292.34 Fr. und bittet um eine Genugtuungssumme in Höhe von 250 Fr. Er gibt auch noch grad seine Kontoverbindung an.
Und das Ende vom Lied?
Unser Verfassungsfreund erhält nicht nur Schadensersatz in Höhe von 292.34 Fr., wie er es aufgelistet hat, sondern zusätzlich werden ihm noch 100 Fr. Genugtuung zugesprochen. Die Verfahrenskosten gehen zu Lasten des Staats.
[1] Der Name ist der Redaktion der Freunde der Verfassung bekannt; alle Dokumente liegen vor.
Attentat auf den Präsidenten von Madagaskar vereitelt, der sich gegen die Gen-Präparate ausspricht
Die Sicherheitsbehörden des südostafrikanischen Inselstaates Madagaskar hätten gemäss eigenen Angaben einen Anschlag auf den Staatspräsidenten Andry Rajoelina vereitelt, berichtet das Onlinemagazin Epoche Times. Eine Gruppe madagassischer und ausländischer Staatsangehöriger habe geplant, «verschiedene madagassische Persönlichkeiten zu eliminieren und zu neutralisieren, darunter auch das Staatsoberhaupt», habe Generalstaatsanwältin Berthine Razafiarivony am Mittwochabend in Antananarivo gesagt.
Im Rahmen von Ermittlungen seien zahlreiche Verdächtige festgenommen worden. Die Ermittlungen würden noch andauern, habe Razafiarivony verlautet. Sie hätte versprochen, den Fall vollständig aufzuklären. Nach Angaben aus Diplomatenkreisen befänden sich unter den Festgenommenen auch zwei Franzosen.
Bereits während den Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag von Madagaskar Ende Juni verkündete die Polizei, ein Attentat auf den Sicherheits- und Staatssekretär Richard Ravalomanana vereitelt zu haben. Der General gilt als rechte Hand des Präsidenten.
Brisant dabei: Präsident Andry Rajoelina wollte für seine Bevölkerung keine Gen-Präparate gegen Covid-19 anschaffen. Er selbst sei bislang nicht geimpft und er habe es auch nicht vor, habe Rajoelina anlässlich einer Fernsehansprache gesagt. Dies berichtete das Onlinemagazin Nau.ch Mitte März. Die madagassische Regierung habe im vergangenen Jahr den Kräutertrunk namens «Covid Organics» auf Basis von Beifuss präsentiert, der angeblich vorbeugend und heilend gegen das Coronavirus wirken soll.
Es kann deshalb nicht ausgeschlossen werden, dass der Anschlag auf Rajoelina im Zusammenhang mit seiner ablehnenden Haltung gegenüber den experimentellen Gen-Präparaten steht.
Auf dem afrikanischen Kontinent starben bereits 13 hochrangige Politiker angeblich an Covid-19. Viele setzten sich gegen den Neokolonialismus zur Wehr. Erstaunlich dabei: Afrikanische Leader sterben in einem massiv höheren Verhältnis mit «Covid-19» als die restliche Bevölkerung (wir berichteten). So wie beispielsweise John Magafuli in Tansania. Er sei nach einer mysteriösen Abwesenheit von fast drei Wochen in einem kenianischen Krankenhaus gestorben. Die wahre Ursache seines Todes ist bis heute ungeklärt, berichtet die englische Ausgabe von africanews.com.
Hirnschlag versus Corona?
In der Schweiz erleiden pro Jahr etwa 16’000 Personen einen Hirnschlag – auch Schlaganfall genannt. Betroffen sind meist ältere Menschen, aber immerhin ist jeder sechste Hirnschlag-Patient jünger als 65 Jahre. Einer von vier stirbt, jeder Dritte bleibt behindert, zum Teil schwer.
Es geschah am 16. Oktober 2020 aus dem Nichts. Vorher lachten wir und hatten viel Spass. Plötzlich trat heftiges Erbrechen auf, Schwindel, neurologische Aussetzer in den Armen und eine kurzzeitige Lähmung des rechten Beines.
Ich wusste nicht, dass mein Mann einen Hirnschlag erlitten hatte, doch die neurologischen Ausfälle beunruhigten mich, somit rief ich nach fünfzehn Minuten die Sanität. Zwölf Stunden lag mein Mann auf dem Notfall, Gastritis war die Diagnose. «Sie können ihren Mann am anderen Tag wieder abholen, bis dann hat er sich stabilisiert.»
Das tat ich. Doch etwas stimmte offenbar nicht, man tuschelte. Ich fragte, was los sei. Sie müssten ein MRI vom Kopf machen, dies sei unter den Umständen, dass man ihn nicht stabilisieren konnte, nicht möglich gewesen. Um 22 Uhr traf ihn der Hirnschlag, am nächsten Nachmittag kam er auf die Intensivstation mit der Diagnose Hirnschlag in der linken Kleinhirnhälfte.
Die Folgen waren nicht absehbar. Die Information dürftig. Nur durch viel Nachfragen wurde uns erklärt, was genau geschehen war. Es sei nicht üblich, alles zu erklären, viele Menschen würden es sowieso nicht verstehen.
Wie weiter nach dem Spital?
Die Rehabilitationszentren waren gerade im Begriff, alles abzuriegeln. Mein Mann ist ein weitgereister, kommunikativer, sprachbegabter Mensch, glücklich unter Menschen. Die Vorstellung, allein sechs Wochen in der Reha ohne Besuch konnte ich mir für ihn nicht vorstellen. So organisierten wir die Reha mit allem, was uns vorgeschrieben wurde, zuhause.
«Wegen der Pandemie steht alles still»
Die Fortschritte bis im Winter 2021 waren gewaltig, auch mein Mann freute sich riesig, sah die Zukunft vor sich. Doch dann der Einbruch; die Psyche. Das Bewusstwerden nach der Notfallzeit, dass vieles nicht mehr so geht, wie es vorher möglich war, war zu viel. Mein Mann brach zusammen. Sein Zustand verschlechtert sich zunehmend, und wir beide wurden müde vom Kämpfen.
Aber nicht nur, weil das Ganze von meinem Mann so viel Kraft und Durchhaltewillen fordert, nein auch wegen des Gesundheitssystems, das uns nur Knebel zwischen die Beine wirft. Wir mussten alles selbst organisieren. Institutionen, die eigens für diese Krankheit geschaffen wurden, funktionieren wegen Corona nicht mehr. Corona ist die häufigste Ausrede seit Oktober 2020.
Corona versus Hirnschlag?
Eine Krankheit ist für den Patienten und sein Umfeld immer schlimm. Corona interessierte uns alle in diesem Zusammenhang wenig, da wir gerade ganz andere Probleme hatten als irgendwelche Kurven und «Infektionsraten». Angesichts des Kampfes meines Mannes macht es Mühe, die «Grippekrankheit» Corona ernst zu nehmen.
Ein gewisses Unverständnis gegenüber der Medizin ist nicht von der Hand zu weisen. So viele Menschen sind chronisch krank und kämpfen. Die «Pandemie» verhindert ihre Genesung oder Stabilisierung. Die Unterstützung ist aus meiner Sicht nicht mehr gewährleistet. Wir bezahlen in dieser «Pandemie» zu viel – am Schluss wirklich mit dem Leben.
Pfizer will im Herbst die 5- bis 11-Jährigen impfen
Das US-Pharmaunternehmen Pfizer plant, im September oder Oktober eine Notfallzulassung für sein Gen-Präparat für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren zu beantragen.
Unsere Kinder, vor allem die kleinen, brauchen zur Zeit alles, nur nicht ein Drecksgift mit «Notfallzulassung!» Wie krank sind diese Menschen? Man beachte, so ganz nebenbei, die Anzahl Frauen in diesen Projektleitungen… So viel zur männlichen Toxizität!
Der Impfstoff ist derzeit für Kinder ab 12 Jahren zugelassen.
Pfizer führt derzeit klinische Studien an Kindern im Alter von sechs Monaten (!) bis elf Jahren durch, deren Daten in den nächsten Monaten bei der FDA eingereicht werden sollen.
«Wir planen die Einreichung der Notfallzulassung für die ältere Altersgruppe von 5 bis 11-jährigen im September oder Oktober dieses Jahres, und die jüngere Gruppe soll bald darauf folgen»,
so Dr. Alejandra Gurtman, Pfizers Vizepräsidentin für klinische Forschung und Entwicklung von Impfstoffen, während eines virtuellen Symposiums am Mittwoch, 14. Juli 2021.
Gurtman diskutierte zusammen mit Vertretern von Moderna und Johnson & Johnson sowie Dutzenden von «Experten» (Pervexperten?) für öffentliche Gesundheit, über die «Impfstoffe» gegen Covid-19 bei Kindern. Das Symposium wurde von der Johns Hopkins University (immer mehr des Teufels Wohnzimmer!) und der University of Washington veranstaltet.
In den pädiatrischen (ist das wirklich der richtige Ausdruck?) klinischen Studien von Pfizer werden niedrigere Impfstoffdosen in jüngeren Altersgruppen getestet. Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren erhalten eine 10-Mikrogramm-Dosis, Kinder unter fünf Jahren eine 3-Mikrogramm-Dosis. Etwa 4500 Kinder nehmen an den Studien in den USA, Finnland, Polen und Spanien teil. Ich frage mich: Wo sind deren Rabeneltern? Würde bei uns die KESB einschreiten? Wohl kaum. Die korrupte Impfmafia und ihre Helfer*innen würden das zu verhindern wissen.
Darüber hinaus führt Moderna eine pädiatrische klinische Studie mit 7000 Kindern im Alter von sechs Monaten (!) bis elf Jahren durch. Das Unternehmen hat Anfang des Monats die Notfallzulassung für sein mRNA-Präparat für die Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen beantragt:
«Was mich motiviert, ist das Ziel, einen pädiatrischen Impfstoff fertig zu haben, um Kinder und ihre Gemeinden so schnell wie möglich sicher zu schützen»,
sagte Dr. Sabine Schnyder Ghamloush, Direktorin der klinischen Entwicklung bei Moderna, während des virtuellen Symposiums. She should stay for!!
Johnson & Johnson wird auch vier (!) pädiatrische klinische Studien durchführen und plant, in diesem Herbst 12- bis 17-Jährige zu rekrutieren, bevor die Studie auf jüngere Altersgruppen und immungeschwächte Kinder ausgeweitet wird.
«Wie wir alle wissen, hat die Pandemie einen tiefgreifenden Einfluss auf Kinder und Jugendliche gehabt»,
sagte Dr. Macaya Douoguih, Leiter der klinischen Entwicklung und medizinischen Angelegenheiten bei den Janssen Pharmaceutical Companies von Johnson & Johnson, während des Symposiums.
«Viele haben miterlebt, wie nahe Familienmitglieder an COVID-19 leiden oder sterben, oder haben selbst Komplikationen durch die Krankheit erfahren, während andere mit Absenzen in ihrer Ausbildung und ihrem täglichen Leben konfrontiert sind, wenn sie sich eigentlich auf einfachere Dinge konzentrieren sollten»,
sagte sie. Und weiter:
«Zusammengenommen haben diese Aspekte der Pandemie einen erheblichen Einfluss auf das mentale und emotionale Wohlbefinden der Kinder gehabt.»
Wau! Eine wirklich kluge Frau. Ganz im Gegenteil zu Massnahmen wie Kontaktverboten mit Spielgefährten, das Schliessen von Spielplätzen, das Rauben von Bildung, das Ersticken mit Masken, die Streitereien und die Gewalt im kranken «Home office» … all das hat unsere Kinder zu reifen Individuen geformt. Freuen wir uns auf die nächste Welle – sie wird zur Rekrutierung von weiteren Covidioten führen!
Ich geh jetzt erstmal k….
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Dies ist der 136. Newsletter des Basler Männerarztes und Corona-Aktivisten Dr. med. Marco L.R. Caimi. Sein YouTube-Kanal «Caimi Report» zählt über 200 Videos und mehr als 14’000 Abonnenten. Auch über die Ferienzeit wird Marco Caimi weiterhin Videos veröffentlichen, aus Zensurgründen auf www.marcocaimi.ch und nicht mehr auf YouTube. Das nächste Video wird sich mit den Inhalten der «Impfstoffe» befassen – insbesondere mit den Nanopartikeln.
Dr. Caimis Website: www.caimi-health.ch
Haben wir es bei der Corona-Pandemie mit einem weltweit organisierten Verbrechen zu tun?
Heiko Schöning spricht in einem umfangreichen Interview mit dem unabhängigen TV-Sender auf1.tv mit Stefan Magnet über die globale Lage, seine Bemühungen als aufklärender Arzt, seine Erfahrungen mit Repression und seine Recherchen zu den Hintergründen der «weltweiten Corona-Verschwörung».

Heiko Schöning ist ein deutscher Arzt und Analyst aus Hamburg. Er gehört u. a. zum Sprecherkreis des Ausserparlamentarischen Corona Untersuchungsausschuss (ACU) und ist Mitglied des Vereins Ärzte für Aufklärung. Er hinterfragt die von Medien vermittelten Informationen und stellt dazu umfangreiche eigene Recherchen an.
Er verknüpfte bereits vor Corona die entscheidenden Punkte und konnte so «eine Erreger-Panik für das Jahr 2020» voraussagen, und zwar bereits Monate bevor Corona überhaupt zum Thema wurde.
Am 11. September 2019 trat Schöning auf der Plattform KenFM im Gespräch zum ersten Mal an die Öffentlichkeit und machte dort auf eine zu erwartende «Pandemie» aufmerksam:
«Wir werden aufpassen müssen, denn für 2020 ist wieder eine grosse ‹Erregerpanik› mit einem Bio-Erreger geplant und damit werden Verbrechen und Repression verbunden sein.»
Er wies in diesem Gespräch u.a. darauf hin, dass es sich um die gleichen Verbrecher handeln werde, die bereits 2001 mit Anthrax die Welt in Angst und Schrecken versetzt hätten.
Für Heiko Schöning ist nach seinen monatelangen Recherchen klar:
«Wir stehen einer internationalen Mafia gegenüber, die skrupellos und kaltblütig ist. Jeder ist Mittäter im Fordern von Bedingungen.»
Der schon wieder: Ex-Divi-Chef Janssens packt erneut die Intensivbetten-Keule aus

Das kommt ja wahrlich aus „berufenem Mund“: Ausgerechnet Intensivmediziner-Alarmtröte Uwe Janssens zeigt sich wieder mal tief besorgt im Zusammenhang mit Corona; diesmal allerdings nicht wegen der Situation der Intensivbetten (die er mit seinen Standeskollegen im Frühjahr, wohl wider besseres Wissen, maßlos übertrieben hatte) – sondern über den aktuellen „Stillstand der Impfkampagne„. Natürlich habe auch diese wieder unmittelbare Auswirkungen auf die Lage der Kliniken. In Wahrheit sehnt er sich wohl nach dem Lockdown.
Man wisse „aus verschiedenen Berechnungen„, so der einstige Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), dessen ständige Unkenrufe und Triagedrohungen den letzten Lockdown im Winter in die stetige Verlängerung getrieben hatten, dass es womöglich „im Herbst ähnliche Zustände auf den Intensivstationen wie Anfang des Jahres“ geben werde, mit „bis zu 6.000 Intensivpatienten„. Und zwar drohe dies dann, „wenn wir es nicht schaffen, 85 Prozent der 59- bis 70-Jährigen zu impfen„, so Janssens laut „dts Nachrichtenagentur“.
Eine ungeheuerliche Aussage, die mit größter Vorsicht zu genießen ist. Und zwar nicht nur, weil Janssens´ Horrorprognosen im Winter ebenfalls absurd überzogen waren (und zwischenzeitlich feststeht, dass eine systemische Überlastung des Gesundheitswesens zu keinem Zeitpunkt gedroht hatte, weil die Engpässe mehr durch Herunterfahren von Bettenkapazitäten durch die Krankenhäuser selbst bedingt waren als durch Patientenzustrom), oder weil trotz zeitweise über 5.000 sogenannten „Covid-Intensivpatienten“ (die bei weitem nicht alle ursächlich wegen Covid behandelt wurden) noch nicht einmal die Notfallreserve von 11.000 Betten angekratzt werden musste.
Unlogisch und unglaubwürdig
Sondern vor allem deshalb ist Janssens Fürchtemacherei Unsinn, weil die Impfungen ja nachweislich den offenkundigen Effekt zumindest der Verhinderung schwerer Verläufe vorweisen können – was unter anderem aktuell dazu führt, dass in Großbritannien gerade einmal 400 Intensivbetten belegt sind, obwohl dort Tag für Tag 50.000 Menschen als „Neuinfizierte“ anfallen. Und: In Großbritannien sind sogar mehr als 90 Prozent der von Janssens als kritisch gesehenen Altersgruppe geimpft – und trotzdem kommt es zu den „neuen Fällen“. Die deutsche „Impfmüdigkeit“ hat daher für das Gesundheitssystem überhaupt keine konkrete Auswirkung. Was den ehemaligen Divi-Chef in Wahrheit wurmt und zutiefst verärgert, ist offenbar, dass nach der Bevölkerung nun auch immer weniger Politiker Lust haben, das Pandemie-Kasperletheater mitzuspielen (und sei es aus Wahlkampfgründen), und in den letzten zwei Monaten doch tatsächlich Freiheiten und Lockerungen gewährt haben: „Das Signal der Politiker, alles wieder zu öffnen und den Leuten das Gefühl zu geben, alles ist wieder gut, das war ein Schritt zu schnell„, so Janssens.
Interessant, dass der Mediziner dann wiederum jedoch eine Impfpflicht für das Pflegepersonal ablehnt – „vor dem Hintergrund des ohnehin herrschenden Personalmangels“: An dieser Stelle mit drastischen Maßnahmen vorzugehen, werde „einige Leute wegtreiben… Ob das der richtige Weg ist, glaube ich nicht.“ Man müsse weiter versuchen, die Menschen zu erreichen und „das werden wir nicht mit Geboten und Verboten schaffen, das ist meine feste Überzeugung“, so Janssens. Also soll die Normalbevölkerung um jeden Preis durchgeimpft werden und die Impfmüdigkeit bekämpft werden – auf das umgeimpfte Pflegepersonal aber soll kein Druck ausgeübt werden? Wahrhaftig ein bemerkenswertes Verständnis von Logik und Konsequenz, die Janssens hier offenbart. (DM)
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