Kategorie: Nachrichten
China: Basis für Great Reset und Green Deal fehlt!
Impf-Apartheid in Deutschland: Der gesunde Mensch wird zum Staatsfeind erklärt

Jedes totalitäre Regime benötigt einen Sündenbock, eine Bevölkerungsgruppe, der es seine Zwangsmaßnahmen aufbürden kann. Schließlich will das Regime ja nur das Beste für die Menschen, also dann, wenn sie sich so verhalten, wie das Regime es ihnen vorschreibt. Wer früher als »Volksschädling« und »Klassenfeind« diffamiert und von einem allumfassenden staatlichen Repressionsapparat ausgegrenzt wurde, der wird […]
Wirksames Corona-Heilmittel statt Impfung: Mediziner-Petition fordert Zulassung
„Ivermectin als neuer Hoffnungsträger?“ titelte bereits im April 2020 ein Artikel in der deutschen Apothekerzeitung. Das Antiparasitikum wurde u.a. bereits erfolgreich in Griechenland, Bulgarien und Indien gegen Covid-19 eingesetzt. Eine aktuelle Studie aus Israel bestätigt ebenfalls die Wirksamkeit. Da das Medikament für die Behandlung von Covid-19 in Österreich nicht zugelassen ist, wurde nun eine Online-Petition für eine Notfallzulassung gestartet. In Tschechien und der Slowakei gibt es bereits eine solche.
- Molekularbiologin startet Petition für Notfallzulassung eines Corona-Medikamentes in Österreich
- Bei Zulassung: Kaum Argumente mehr für Impfpflicht
- Ivermectin ist ein bewährtes Medikament – bisher aber nur für Studien zugelassen
- Studienlage zeigt Effektivität von Ivermectin
Dr. Ingrid Brown-Rollfinke ist Molekularbiologin und hat aufgrund der positiven Studienergebnisse mit Ivermectin eine Petition online gestellt, in der die österreichische Regierung aufgefordert wird, das Medikament für die Behandlung von Covid-19 zuzulassen. Die Petition ist explizit an Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) und die Vorsitzende des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) Dr. Katharina Reich gerichtet. Diese werden dazu aufgefordert, „in Zusammenarbeit mit den Herstellern bzw. Zulassungsinhabern von Ivermectin eine nationale Notfallzulassung von Ivermectin zur COVID-19-Behandlung in Österreich schnellstmöglich in die Wege zu leiten, um einen wirksamen therapeutischen Ansatz zu schaffen, der als frühe, ambulante Therapie der Schlüssel zur Linderung der Erkrankungsschwere, Vermeidung der Hospitalisierungen sowie der Notwendigkeit einer Intensivtherapie bei COVID-19 Patienten ist.“ In der Slowakei und in Tschechien gibt es bereits eine Notfallzulassung für Ivermectin.
Verhindern einer Impfpflicht?
Innerhalb der nächsten sechs Wochen werden insgesamt 18.000 Unterschriften benötigt. Laut einer in der Petition zitierten Metaanalyse verschiedener Studien kann die Sterblichkeit um bis zu 96% gesenkt werden. Sollte das Medikament zugelassen werden, wäre jede Form einer Impfpflicht kaum noch zu argumentieren, denn Ivermectin funktioniert auch als Prophylaxe, also zur Vorbeugung einer Erkrankung. Auch Nebenwirkungen scheinen kaum aufzutreten. Abgesehen davon besteht kein Patentschutz mehr, weswegen das Medikament auch noch äußerst günstig ist. Wer die begründete Befürchtung hat, dass eine Corona-Impfpflicht kommt, sollte zumindest darüber nachdenken, die Petition mit seiner Unterschrift zu unterstützen.
Bewährtes Medikament von Zulassungsbehörden ignoriert
Ivermectin ist kein neues Medikament. Es wird seit über 30 Jahren wirksam gegen Parasiten wie Zecken, Milben und vor allem in der Dritten Welt gegen die durch Fadenwürmer verursachte Flussblindheit eingesetzt. In Europa findet es vor allem in der Tiermedizin Anwendung. Von den meisten Zulassungsbehörden wird Ivermectin bis jetzt allerdings als Behandlung gegen Covid-19 beharrlich ignoriert bzw. nur zu Studienzwecken zugelassen.
Studienlage spricht eindeutig für Ivermectin
Der US-Intensivmediziner Pierre Kory präsentierte im Dezember eine Metaanalyse von mehr als 20 Studien im US-Senat. Ergebnis: Je früher Ivermectin nach Auftreten der ersten Symptome eingenommen wird, desto besser werden Symptome gelindert und die Genesung beschleunigt (Wochenblick berichtete). Diese Ergebnisse bestätigt auch die eingangs erwähnte, randomisierte und Placebo-kontrollierte Doppelblind-Studie aus Israel: „In der Ivermectin-Gruppe wurden deutlich niedrigere Viruslasten und lebensfähige Kulturen festgestellt, was zu einer Verkürzung der Isolierungszeit bei diesen Patienten führen konnte.“
Eine derart günstige und nebenwirkungsarme Alternative zu den Impfungen zur Hand zu haben, sollte doch eigentlich zu Freudensprüngen beim Gesundheitsminister führen…
- Ivermectin: Hochwirksam gegen Corona, aber von WHO & Mainstream bekämpft
- Anti-Parasitikum killt Corona: Gute Erfolge in Griechenland und Bulgarien
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- Vakzine mitverantwortlich? Corona-Sterbeziffer in Indien auf Rekordniveau
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Kommt jetzt ein neuer Flüchtlingsstrom? Regierung hat keine Antworten…
Droht Deutschland erneut eine Migrationswelle, auf die man nicht vorbereitet ist, wie 2015? Das wollte ich heute angesichts der dramatischen Lage in Afghanistan von Seibert & Co. auf der Bundespressekonferenz wissen. Die Antwort war ausweichend.
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Bargeld lacht: Wie Asylbetrüger abzocken
Afghanistan: Liebe Taliban:innen!

Nach zwanzig Jahren „Dauerhafter Freiheit“ („enduring freedom“) steht fest, wie lange „dauerhaft“ dauert: 20 Jahre eben. Es war eine teure Dauerhaftigkeit. Hunderte westlicher Soldaten starben in Afghanistan, die dauerhafte Freiheit kostete 59 deutsche Soldaten das Leben und den deutschen Steuerzahler etwa 12,5 Milliarden Euro. War es das wert?
von Max Erdinger
Die Taliban:innen haben weitestgehend kampflos die afghanische Hauptstadt Kabul eingenommen, der bisherige Regierungschef ist ins Ausland geflohen. Endlich Freiheit in Afghanistan. Die Taliban:innen werden in Zukunft tun und lassen können, was sie wollen. Woher nun das deutsche Gejammere darüber, daß alles vergeblich gewesen sei? Noch nicht einmal die afghanische Armee, immerhin 300.000 Mann stark und vom Westen gut ausgerüstet, war Willens, die Freiheit der Taliban:innen zu verhindern. Gäbe es etwas dauerhaftes zu lernen für den Westen?
Freiheit
Abgesehen davon, daß man sich angesichts der Coronahysterie und der Suspendierung von Grundrechten in der westlichen Welt fragt, weshalb in Afghanistan dauerhaft etwas gesichert werden sollte, mit dem der Westen selbst stark fremdelt, ohne daß er das wahrhaben wollte: Das Konzept Freiheit, welches in westlichen Sonntagsreden über den grünen Klee gelobt-, aber schon am folgenden Montag nicht mehr gelebt wird, scheint in anderen Teilen der Welt noch nicht einmal theoretisch den Stellenwert zu haben, der ihm im Westen wenigstens rhetorisch noch zugebilligt wird. Weswegen man im Westen „Enduring Freedom“ vermutlich auch eine „Mission“ genannt hatte. Die Afghanen wollten sich eben nicht missionieren lassen. Jetzt haben sie endlich die Freiheit, auf die behaupteten westlichen Wertvorstellungen zu pfeifen.
Hätte das afghanische Volk in den vergangenen zwei Jahrzehnten die „westlich-dauerhafte Freiheit“ mit derselben Inbrunst haben wollen, mit der sie vom Westen in Afghanistan verteidigt worden war, dann hätten die Taliban:innen nicht derartig leichtes Spiel dabei gehabt, das ganze Land innerhalb weniger Tage nach dem westlichen Truppenabzug unter ihre Kontrolle zu bringen. Es stellte sich heraus, daß die vom Westen hochgerüstete afghanische Armee gar nicht daran dachte, das ganze teure Gerät „bestimmungsgemäß“ zu verwenden. Und so offenbart sich eine weitere westliche Medienlüge. Es war in den vergangenen zwanzig Jahren nie wirklich darum gegangen, den Afghanen zu bringen und zu erhalten, was sie selbst dringend haben wollten. Es ging offenbar immer nur darum, ihnen westliche Wertvorstellungen aufs Auge zu drücken. Aus und vorbei.
Schon konnte man Bilder sehen von Männern, die an einem Strick um den Hals durch die Öffentlichkeit geführt wurden, ihre Gesichter bereits geteert. Kein Zweifel: Die Taliban:innen werden sich in den kommenden Tagen und Wochen fürchterlich rächen an allen, die mit dem Westen kooperiert hatten. Sie werden jede Opposition ausradieren, und das werden sie oft genug auf die bereits vom IS bekannte, bestialische Art tun. Das wird auch viele afghanische Frauen treffen, die westliche Morgenluft gewittert hatten und es sich aufgrund der westlichen Präsenz im Lande erlauben konnten, gegen das islamische Patriarchat zu mobilisieren. Aber auch sie scheinen eine Minderheit in Afghanistan zu sein, die bei weitem nicht die Zustimmung aller afghanischen Frauen hatte.
Millionen von Afghanen seien jetzt auf der Flucht, erfährt man in den westlichen Medien. Und daß erneut eine riesige Flüchtlingswelle auf Europa zurollt.
Westliche Zwangsbeglückung
Das ist das Resultat der westlichen Zwangsbeglückung seit jeher: Es „bessert“ sich nichts. Die Bilder von der amerikanischen Botschaft in Kabul 2021 gleichen denen aus Saigon im Jahre 1975 wie ein Ei dem anderen. Auf den Dächern der Gebäude stehen Menschentrauben, die in Todesangst hoffen, daß sie noch einen Platz in einem der Helikopter finden, mit denen sie vor den anrückenden Taliban:innen in Sicherheit gebracht werden sollen. Einige werden dort oben stehen, während sich die furchtbare Einsicht ihrer bemächtigt, daß kein weitere Helikopter mehr kommen wird. Während die Evakuierung läuft, verbreiten deutsche Medien Bilder von der deutschen Verteidigungsministerin in einer Küchenschürze. Sie leistet Unvorstellbares: 100 Flammekuchen hat sie mit ihren Helferinnen gebacken. Der Erlös aus dem Verkauf soll den Flutopfern im Westen Deutschlands zugute kommen. Der Erlös aus dem Verkauf von 100 Flammekuchen: 600 Euro vielleicht? Vor dem Botschaftsgebäude in Kabul treffen derweilen die ersten Taliban:innen ein. Was ist bodenloser Verrat? Was ist Freiheit? Auch Taliban:innen haben vermutlich eine Meinung dazu.
Vietnam, die Ukraine, Syrien, der ganze „arabische Frühling“: Nicht eines der von diesen Kriegen betroffenen Völker ist davon glücklich geworden. Um „Freiheit“ scheint es auch nicht gegangen zu sein, sondern um Einfluß und Profite. Begreift vielleicht endlich einmal jemand, was hinter dem ganzen Freiheits- und Demokratiegedöns steckt? Begreift endlich einmal jemand, daß Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit Konzepte für ein Zusammenleben sind, die an einer bestimmten Kulturgeschichte hängen? Daß man eine große Mehrheit braucht, die einem solchen generellen Konzept folgen will, weil sie aus sich heraus die Sinnhaftigkeit eines solchen Konzepts erkennt? Und daß es sich nicht per Zwang durchsetzen läßt? Gerade in Deutschland ist mit Händen zu greifen, welche Folgen eine kulturelle Arroganz hat, die unterstellt, daß jeder, der von außen hereinkommt, deswegen käme, weil er diese Konzepte übernehmen will. Der Verfall der Inneren Sicherheit straft diese Arroganz Lügen. Wann endlich wird hierzulande begriffen, daß das eigene, vermeintliche „Gutsein“, in einem globalen Maßstab betrachtet, nichts weiter ist, als ein Synonym für „Vollrausch“? Wann ist endlich Schluß mit der überheblichen Missionierung? Wann werden statt „idealistischer“ Entschlüsse endlich realistische gefaßt?
Realität
Gerade in Afghanistan stellt sich wieder einmal heraus, welche Verheerungen es zeitigt, wenn man seine eigenen idealistischen Vorstellungen an der Realität vorbei als eine Art „Weltbeglückungskonzept“ versteht. Die „Nation“ ist ein europäisches Konzept, das bspw. in Afrika nicht funktioniert. Donald Trump ist Realist mit seinem „America first“ und seinem „Make America Great Again“. Es ist geradezu grotesk, daß ihm dafür der Vorwurf gemacht worden ist, er sei Chauvinist, Egoist oder gar Suprematist. Unzweifelhaft ist er der erste Friedenspräsident der USA seit Jahrzehnten gewesen – und zwar nicht, weil er Chauvinist, Egoist oder Suprematist gewesen wäre, sondern weil er Realist ist, der sich an den tatsächlichen Möglichkeiten orientierte, anstatt global irgendwelche „Visionen des Besseren“ verwirklichen zu wollen.
Donald Trump hat die Grenzen seiner eigenen Möglichkeiten besser erkannt, als jeder Präsident vor ihm. Trump hat von niemandem gefordert, sich der Großartigkeit der Vereinigten Staaten zu unterwerfen, sondern immer wieder betont, daß es ausreicht, wenn sich Amerikaner selbst für großartig halten. Und er hat jede andere Nation dazu ermutigt, sich für großartig zu halten. „Make Hungary Great Again“ – Trump hätte es unterschrieben. Das wäre die Basis gewesen, auf der man miteinander in Gespräche und in Verhandlungen gehen kann. Der Realist Trump hat noch nie von jemandem außerhalb der USA verlangt, daß er die Dinge so sehen müsse, wie er und eine Mehrheit der Amerikaner selbst. Ein elender Großkotz ist etwas anderes als ein Realist.
In der internationalen Politik zählen Interessen, nicht Werte. Weil es keine global gültigen Werte gibt. Überall gelten jeweils andere. Überall aber gibt es Interessen. „Völkerfreundschaft“ ist auch so ein Heiti-Teiti-Wolkenkuckucksheim-Begriff. Bestenfalls kann es so etwas wie Akzeptanz zwischen den Völkern geben. Nie und nimmer wird es gelingen, ein „Weltvolk“ zu schaffen, das ungeachtet seiner internen kulturellen Unterschiede in Frieden miteinander lebt, es sei denn, man unterbände jeden Konflikt mit der Androhung brachialer Gewalt. Das wäre notwendigerweise alles andere als eine freie, demokratische und rechtsstaatliche „Menschheitsgesellschaft“. Der Größenwahn von Globalisten führt geradewegs ins globale Verderben. Das ist Realität.
Akzeptanz
Die westliche Welt wird sich von der Illusion trennen müssen, daß überall auf der Welt die Bereitschaft herrsche, jene kulturellen Leistungen nachzuvollziehen, die in der westlichen Welt Voraussetzung für den Lebensstandard und den Grad individueller Freiheit waren, die wiederum lediglich ihrem Ergebnis nach Verlockungen darstellen. Eine protestantische Arbeitsethik zum Beispiel wird sich nicht überall auf der Welt etablieren lassen, weil die eben nicht überall so verlockend ist wie ihre Ergebnisse, ebenso wenig wird sich eine katholische Gelassenheit im Glauben weltweit etablieren lassen. Bestimmte Resultate haben immer bestimmte Ursachen.
Es ist auch nicht so, daß in den sogenannten „Entwicklungsländern“ niemand lacht und alle den ganzen Tag todtraurig wären. Es gibt keinen Grund, auf einen Afrikaner herabzuschauen, nur, weil er noch nie am Strand gesessen hat, um sich zu überlegen, wie er herausfinden könnte, was wohl hinter dem Horizont liegt und wie es auf dem Mond aussieht. Man wird akzeptieren müssen, daß die eigenen Lebensentwürfe eben die eigenen sind und daß sie nicht verallgemeinerungsfähig sind. Was man tun kann, das ist, sein eigenes Land nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten, so daß es sich zum Vorbild nehmen kann, wer das will, ohne daß es deswegen jeder müsste. Das westliche Lebensmodell ist keines für die ganze Welt und das wäre eigentlich eine beruhigende Einsicht, weil dadurch auch klar wäre, daß der westliche Ressourcenverbrauch nicht moralisch danach zu beurteilen sein kann, ob ihn jeder Mensch weltweit erreichen kann und was das dann für Probleme verursachen würde.
Wofür man sorgen muß, ist, selbst unangreifbar zu sein. Man muß dafür sorgen, das Eigene verteidigen zu können. Angreifen muß man niemanden.
Afghanistan ist der Beweis
In den vergangenen beiden Jahrzehnten wurde in Afghanistan viel Infrastruktur von westlichem Geld repariert und neu gebaut. Das fällt jetzt den Talban:innen in die Hände, den erklärten Feinden westlicher Lebensweise und westlicher Werte. Die Westlichkeit der Perser unter der Knute des Schahs fiel vor über vierzig Jahren den iranischen Mullahs zum Opfer. Der Libanon, vor einem halben Jahrhundert noch die „Schweiz des Nahen Ostens“, ist seit Dekaden Bürgerkriegsgebiet. Der zunehmende Einfluß des Islam ist in allen Fällen eine der Ursachen dafür. Afghanistan ist der aktuelle Beweis dafür, daß man den Islam mit den Augen eines Moslems sehen müsste, um ihn für erstrebenswert zu halten. Wer keine islamischen Augen hat, der sieht es eben nicht. Umgekehrt ist es genauso. Ein strenggläubiger Moslem erkennt den Wert westlicher Werte nicht.
Man wird in der westlichen Welt Abschied nehmen müssen von der Arroganz, mit der man unterstellt, es gebe nichts erstrebenswerteres auf der Welt, als „Westler“ im weitesten Sinne zu werden. Man wird akzeptieren müssen, daß es Kulturen gibt, die es aus sich heraus nicht schaffen werden, in dem anzukommen, was man selbst als „die Moderne“ begreift. Und man sollte sich überlegen, ob man mit solchen Kulturen wirklich kooperieren will, indem man sie mit Gütern, Medikamenten und wissenschaftlichen Errungenschaften versorgt, die selbst hervorzubringen solche Kulturen nicht imstande wären. Kurzfristiger Profit ist nicht alles. Vielleicht sollte man sie stattdessen einfach sich selbst überlassen. Afghanistan ist der Beweis dafür, daß man es wohl besser bleiben lassen sollte, sich dort einzumischen. Vielleicht sollte man den „Arsch der Welt“, respektive das, was einem so vorkommen kann, einfach das sein lassen, wofür man ihn eben hält. Vielleicht ist „Entwicklung“ überhaupt eine fixe Idee.
Was man unzweifelhaft tun kann, das ist, das Eigene zu bewahren. Über die Taliban:innen kann man denken was man will, aber man kann nicht bestreiten, daß sie da zuhause sind, wo man sich gerade zurückziehen musste. Daß sie dort zuhause sind, hat Ursachen, für die im Westen niemand etwas kann. Fest steht: Die afghanische Armee hat nicht einmal halbherzig versucht, das Land vor den Taliban:innen zu „retten“. Dafür gibt es Gründe. Die Taliban:innen scheinen innerhalb Afghanistans nie in dem Maße abgelehnt worden zu sein, wie man uns das in unseren Medien weismachen wollte. Weit mehr Afghanen als angenommen scheinen die westlichen Truppen im Lande nicht als Freiheitsgaranten gesehen zu haben, sondern als Besatzer. Was man ebenfalls tun kann, das ist, die zu erwartende Flüchtlingswelle aus Afghanistan nicht wieder umzudefinieren in arme Schutzsuchende, die nichts sehnlicher wollen, als eben zu leben wie Deutsche. Realistischerweise angezeigt sind vielmehr erheblicher Argwohn und äußerste Vorsicht.
Politisch muß gelten, daß es keinerlei Zusammenarbeit mit den Taliban:innen geben wird, so lange nicht feststeht, daß alle diejenigen, die vor ihnen geflohen sind, ohne Angst um Leib und Leben wieder nach Afghanistan zurückkehren können. Zeit, sich endlich aus Globalwolkenkuckucksheim zu verabschieden und die Dinge so zu nehmen wie sie sind: „Mia san mia – und die andern san ganz andere.“ Und vor allem sollte man sich von dem Freiheits- und Demokratiegeschwätz nicht länger mehr ins Bockshorn jagen lassen, mit dem kriegerische Interventionen in aller Welt traditionell begründet werden. Diese pseudomoralischen Begründungen dienen lediglich der Verschleierung ganz anderer Absichten und Interessen. Es sind nie die Interessen der Völker, um die es dabei geht, sondern immer die von Mächtigen. Man darf sich nicht länger mehr vor deren Karren spannen lassen. Westliche Werte haben ihre Gültigkeit im Westen, sonst nirgends.
Freiheitsgaranten
Der einzige Freiheitsgarant ist der kollektive Wille zur Freiheit innerhalb einer Nation, in der eine kulturelle Hegemonie gepflegt wird. Die Renaissance des Nationalstaats ist deshalb zwingend, ganz egal, ob es sich dabei um den deutschen oder irgend einen anderen Nationalstaat handelt. Donald Trump und Viktor Orban haben das begriffen. Der Nationalstaat ist die einzige, einigermaßen zuverlässige Garantie für die dort versammelten Freiheitsliebenden, daß sie ihr Leben nach ihrer eigenen Facon führen können. Wo es diese Freiheitsliebe nicht gibt, ist der Nationalstaat eben Garant dafür, daß auch das so bleibt. Wie eben in Afghanistan oder im Iran. Nicht unser Bier.
Dennoch hört man in diesen Tagen bereits wieder Aufrufe, wenigstens die afghanischen Frauen vor den Taliban:innen zu „retten“. Meinemeinen kommen solche Forderungen merkwürdig vor, sobald er sich überlegt, daß sie in einem Land erhoben werden, in dem längst „feministische Taliban:innen“ das Regiment übernommen haben und wo Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ebenfalls stark erodiert sind. Überhaupt wäre es einmal eine Überlegung wert, ob es hinsichtlich der Freiheit einen fundamentalen Unterschied macht, wenn man statt unter der Scharia in einer ökosozialistischen Diktatur zu leben gezwungen ist.
Zumindest für Deutschland gilt, daß sich am 26. September der globalistisch-internationalsozialistische Wahnsinn mitsamt dem ökosozialistischen Wahnsinn wenigstens aus der Diskurshoheit derjenigen entfernen ließe, die bis heute die Richtung vorgegeben haben. Wenn es auch nicht viel ist, so sollte man es dennoch unterlassen, den Altparteien seine Stimme zu geben. Die Zwangsvorstellung, die man in diesem globalistischen Marionettentheater besuchen muß, endet sonst nie. Die CDU ist keine wirkliche Alternative zu den Grünen, die SPD ist keine zur Linken, die FDP ist keine zur AfD. Deutschland- aber normal: Das geht am ehesten nur noch mit der AfD. Wenn es mit der nicht gehen sollte, dann geht es nie mehr. Was bleibt einem also übrig, als es wenigstens zu versuchen? Das ist hier keine Wahlempfehlung. Das ist nur Logik.
? LIVE: Bundeskanzlerin Merkel gibt Pressekonferenz zu Afghanistan
Bundeskanzlerin Merkel gibt Pressekonferenz zu Afghanistan nach Taliban-Übernahme.
(Quelle)
Merkel: Deutscher Rettungseinsatz zur Evakuierung von Zehntausenden Menschen aus Afghanistan
Eine am Montag gestartete Rettungsaktion der Bundeswehr soll rund 10.000 Menschen aus dem von den Taliban gehaltenen Afghanistan evakuieren, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin, wie deutsche Nachrichtenseiten berichten.
Merkel betonte, dass die Fähigkeiten der Bundeswehr begrenzt seien, so dass der Einsatz nur mit Unterstützung der US-Truppen, die den internationalen Flughafen von Kabul sichern, durchgeführt werden könne, wie Teilnehmer einer Sitzung des CDU-Präsidiums, berichteten.
Die deutschen Truppen werden etwa 10.000 Menschen evakuieren müssen. Es wurde bereits eine Gruppe von 2.500 Personen registriert, darunter auch Helfer der Bundeswehr mit Familien. Einige von ihnen sind bereits nach Deutschland geschickt worden, und es ist noch nicht bekannt, ob 600 von ihnen Afghanistan bereits verlassen haben.
Sie betonte, wie wichtig die Unterstützung der Nachbarländer Afghanistans und der gesamten Region angesichts der möglichen Flüchtlingsströme sei. Es wird jedoch von den Taliban abhängen, ob die Grenze überhaupt überschritten werden kann.
Merkel sagte, dass die „bitteren“ Entwicklungen in Afghanistan untrennbar mit der Entscheidung der Regierung in Washington, die US-Truppen aus dem asiatischen Land abzuziehen, und mit den Terroranschlägen auf die Vereinigten Staaten vom 11. September 2001, die der Invasion vorausgingen, verbunden seien.
Auch Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, ehemalige CDU-Vorsitzende, verlautete auf der Wahlvorstandssitzung, dass die Bundeswehr die Rettungsaktion nur mit Unterstützung der USA durchführen könne. Die Luftbrücke werde so lange wie möglich aufrechterhalten und so viele Menschen wie möglich aus Afghanistan evakuiert.
Das erste Transportflugzeug der Luftwaffe hob am Montagmorgen von einem Stützpunkt in Deutschland ab. Die Operation soll in der usbekischen Hauptstadt Taschkent stattfinden, wohin Afghanen und deutsche Staatsbürger, die vor der Rache der Taliban in Kabul fliehen, transportiert werden. Ihre Sicherheit wird von den Fallschirmjägereinheiten der Schnellen Eingreiftruppe (DSK) gewährleistet. Die evakuierten Personen werden mit Charterflügen von Taschkent nach Deutschland gebracht.
Die Bundeswehr untersteht der Kontrolle des Deutschen Bundestages, und ihre Einsätze bedürfen der Zustimmung des Parlaments. Wegen des Vormarsches der Taliban bleibt jedoch keine Zeit, den Rettungseinsatz in Afghanistan zu genehmigen, so dass der Bundestag den Einsatz nachträglich genehmigen wird.
Ende Juni kehrte der letzte deutsche Truppenteil aus Afghanistan nach Hause zurück, womit ein fast 20-jähriger Einsatz der Bundeswehr zu Ende ging.
Nach den Terroranschlägen auf amerikanischem Boden am 11. September 2001 war Deutschland nach den Vereinigten Staaten der zweitgrößte Beitragszahler zu den von der NATO geführten Operationen in Afghanistan, der Internationalen Sicherheitsbeistandstruppe (ISAF) und der Operation Resolute Support (RS). Zeitweise hielten sich mehr als 5.000 deutsche Soldaten in dem asiatischen Land auf. Die Taliban-Rebellen haben den Rückzug der internationalen Truppen genutzt, um eine Offensive gegen die Regierungstruppen zu starten, die kaum Widerstand geleistet haben. Die radikalen Islamisten haben am Sonntag Kabul eingenommen.
Quelle: Alfahír
Bootspreis-Mieten: „Ich müsste noch mehr Geld nehmen.“
Bootfahren auf den Seen im Salzkammergut scheint zurzeit für viele Urlauber eine kostspielige Angelegenheit zu sein. Denn mehr als in den Vor-Corona-Jahren müssten sie heuer jeden Euro zweimal umdrehen, ehe sie ihn ausgeben, erfuhr der „Wochenblick“ bei einem Blitzbesuch in der Region zwischen Gmunden und Hallstatt und zwischen St. Gilgen, Mondsee und Schörfling. Dabei müssten die Bootsverleiher noch sehr viel mehr an Stundenmiete verlangen, wollten sie nicht nur halbwegs kostendeckend arbeiten, sondern auch noch gut was verdienen.
„Das ist schon teuer“, sagte ein Mann zu seiner Begleiterin, vermutlich seine Frau, an der Seepromenade in Strobl am Wolfgangsee. Dort überlegen die beiden Urlauber aus Deutschland schon eine Weile hin- und her, ob sie sich ein Elektroboot für 25 Euro die Stunde mieten sollen. Schließlich entscheidet sich das Paar dafür, nach St. Wolfgang zu fahren, weil dort die Elektrobootmiete einige Euro günstiger sei.
Touristen schauen wegen Krise aufs Geld
In St. Wolfgang werden nach der jüngsten Erhebung des Konsumentenschutzressorts des Landes Oberösterreich die Elektroboote bereits für eine Stundenmiete zwischen 18 und 23 Euro offeriert, wie die Preisaufsicht ermittelte. „Bei mir kostet die erste Stunde 25 Euro“, sagt Bootsverleiher Christoph Schlechta aus Strobl, „jede weitere Stunde wird mit 20 Euro verrechnet.“ Auch er hat schon erlebt, dass potenzielle Kunden nur wegen eines Unterschieds von einem Euro von Strobl nach St. Wolfgang reisten, um sich dort ein Boot auszuleihen. Was diese Leute freilich nicht bedächten: Auch die Fahrt nach St. Wolfgang koste Geld und dort müsse man dann auch noch fürs Parken bezahlen, während dies in Strobl gratis sei.
Eigentlich Preise erhöhen
„Im Grunde müsste ich eigentlich mindestens 30 Euro Stundenmiete für meine Elektroboote verlangen, um wirklich was verdienen zu können. Denn an den Wochenenden könnte ich meist zwanzig Boote mehr gebrauchen, während ich unter der Woche oft nur herumsitze.“ Dabei spiele natürlich auch immer das Wetter eine Rolle.
„Am besten fürs Geschäft ist gutes Wetter, also wenn der Wetterbericht längerfristig Sonnenschein und warme Temperaturen vorhersagt“, glaubt Schlechta. „So durchwachsen, wie es die letzten Tage war (in der Vorwoche – d. Red), ist dies für den Bootsverleih eher ungünstig.
Wo ist es am preiswertesten?
Apropos günstig oder ungünstig: Am Mondsee ist das Mieten von Elektrobooten am preiswertesten. Diese sind dort schon ab 18 Euro zu haben. Am Attersee und Hallstättersee werden maximal – wie auch am Wolfgangsee – 25 Euro verlangt, doch am Traunsee kann man schon für maximal 21,90 Euro die Stunde übers Wasser gleiten. Auch die Preise für Tret- und Ruderboote an den diversen Seen halten sich mit Preisen um etwa 15 Euro herum in etwa die Waage. Am Mondsee ist das Ruderboot mit 10 Euro für die Stunde am günstigsten.
Auf den kleineren Seen wie beispielsweise am Stausee Klaus und am Gleinkersee würde man für Elektroboote nur 19 Euro, für Ruderboote nur 8 Euro und für Tretboote lediglich zwischen 13 und 14 Euro pro Stunde bezahlen, erläutert Konsumentenschutzlandesrat Stefan Kaineder, der sich auch darüber freut, dass alle Bootsverleiher ihre Preise korrekt ausgezeichnet haben.
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Arabische Medien sehen den Sieg der Taliban als Risiko für ein Wiederaufleben des radikalen Islamismus in der Welt
Die arabischen Medien sind sich weitgehend einig, dass der Sieg der Taliban ein Wiederaufleben des radikalen Islamismus provozieren wird. Viele sind darüber besorgt, manche begrüßen es.
„Es ist der Islamische Staat, der vom Triumph der Taliban profitieren wird“, warnt die saudische Tageszeitung Arab News in einem Artikel der Analystin Baria Alamuddin. Es ist eine „bösartige Peitsche zur Wiederbelebung des radikalen Islamismus“, beklagt auch der Leitartikler Mashari Al-Thaydi in der britisch-saudischen Zeitung Asharq Al-Awsat. „Die Gefahr besteht nicht nur darin, dass [die Taliban] Al-Qaida oder anderen Organisationen dieser Art Unterschlupf gewähren werden. Die Gefahr besteht vor allem darin, dass in Afghanistan eine sunnitische Version des Khomeini-Regimes entsteht. Der Taliban-Präsident will ein ‚Befehlshaber der Gläubigen‘ sein, so wie der iranische Oberste Führer“.
Die Iran-Besessenheit der saudischen Medien zeigt sich auch auf der Titelseite der saudischen Zeitung Okaz, auf der in roten Lettern steht, dass „der Iran den Taliban den Fall von Herat erleichtert hat“.
„Und es gibt immer wieder Berichte, dass Hunderte von arabischen Kämpfern aus Syrien und dem Irak nach Afghanistan kommen, um sich der Partei anzuschließen“, warnt ein Leitartikel in derselben Zeitung. Neben der Befürchtung, dass Afghanistan in einen Bürgerkrieg abgleitet, besteht auch die Angst, dass das Land erneut zu einem Bollwerk des Extremismus und zu einem Zufluchtsort für dschihadistische Bewegungen wird“, so die Zeitung weiter. Die Kräfte, die die USA dort ersetzen können, sind Russland, China, Pakistan und natürlich der Iran. Der Iran hat natürlich Differenzen mit den Taliban, aber er behandelt sie nach der Formel ‚der Feind meines Feindes ist mein Freund‘.“
„Eine Lektion für die Menschen“
„Der extremistische Diskurs ist nicht verschwunden, und die Welt wird keinen Frieden und keine Stabilität erleben“, beklagt der Leitartikel von Al-Riyadh, einer weiteren saudischen Tageszeitung. Es scheint, dass die Welt die Lehren aus der Vergangenheit nicht gezogen hat.
Der Hauptverantwortliche für diese Entwicklung ist allerdings Joe Biden. Er weiß, dass die Ankunft der Taliban in Kabul bedeutet, dass der Extremismus an die Macht kommt“, schreibt das ägyptische Blatt Al-Masry Al-Youm.
Quelle: Courrier International
Joe Biden: „Unter keinen Umständen werden Sie sehen, dass Menschen über das Dach der US-Botschaft in Afghanistan evakuiert werden.“
Diese Worte, die am 8. Juli von Joe Biden ausgesprochen wurden, klingen anderthalb Monate später noch immer seltsam.
#Saigon #Kabul
Rep of Vietnam #AfghanistanApril 29, 1975 Aug. 15, 2021 pic.twitter.com/u7UNoGQj0s
— Norman Hermant (@NormanHermant) August 15, 2021
Das Foto eines amerikanischen Chinook-Transporthubschraubers, der am Sonntag, dem 15. August, über die US-Botschaft in Kabul fliegt, erinnert an die katastrophale Evakuierung von Saigon im Jahr 1975. Eine sehr schlechte Erinnerung für Amerika, von der Biden dachte, dass sie sich in Afghanistan nicht wiederholen würde. Doch der Vormarsch der Taliban erfolgte blitzschnell und löste am Sonntag in den westlichen Botschaften und am Flughafen eine Panikbewegung aus.
Kabul · Bildquelle: FDS
#طالبان توزع في #قندهار أعلام الحركة والمئات من الأهالي يتحلقون طلباً للمزيد …. pic.twitter.com/1e55huTxX6
— د ـ أحمد موفق زيدان (@Ahmadmuaffaq) August 14, 2021
Quelle: Le Point



