Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Nach ORF III Auftritt: Linke Politikerin in der Schweiz wegen Schüssen auf Maria-und-Jesus-Bild angeklagt

Nach ORF III Auftritt: Linke Politikerin in der Schweiz wegen Schüssen auf Maria-und-Jesus-Bild angeklagt

Nach ORF III Auftritt: Linke Politikerin in der Schweiz wegen Schüssen auf Maria-und-Jesus-Bild angeklagt

Die Einladungspolitik des ORF wird immer dreister und wirkt, als wolle man die Bevölkerung verspotten. In einem „Dialog Forum“ auf ORF III hatte auch die linke Radikal-Aktivistin Sanija Ameti (33) ihren Auftritt – die gebürtige Bosnierin zerschoss mit einer Pistole ein Bild der Heiligen Maria und dem Jesu-Kind. Jetzt erhebt die Staatsanwaltschaft Zürich Anklage wegen mutmaßlicher Störung der Glaubensfreiheit.

Der Artikel erschien zunächst in Exxtra24 / mit freundlicher Genehmigung

Sanija Ametis Pistolen-Aktion hat jetzt juristische Konsequenzen: Die linksradikale Aktivistin lieferte erst vor wenigen Monaten einen derart heftigen Blasphemie-Skandal, dass sie eigentlich nicht mehr auf TV-Bildschirmen zu sehen sein soll – wie berichtet, hat die Ex-Politikerin der Grün-Liberalen Partei sich dabei fotografieren lassen, wie sie mit einer Pistole auf ein Bild schoss, direkt in die Gesichter der Heiligen Maria und des Jesu-Kindes. Diese Bilder stellte sie dann auch noch provokativ ins Netz. Report24 berichtete.

ORF III lud radikale Pistolen-Schützin ein

Trotz ihrer bekannten Blasphemie-Aktion hatte Ameti am 7. Juni 2025 im “DialogForum” ihren großen Auftritt im ORF: Herzig lächelnd posierte Sanija Ameti neben den anderen Gästen des Senders ORF III für das Foto, das für die Sendung warb. Die radikale links-grüne Aktivistin stand neben der ORF-III-Chefredakteurin, sowie neben einer Mitarbeiterin einer umstrittenen linken Wiener Wochen-Postille. Ebenfalls am Foto: ein Professor der Publizistik-Uni und noch einige Personen, die alle darüber sprechen durften, dass „Populisten gegen Demokratie und Medien“ vorgehen würden.

Im DialogForum diskutieren im ORF RadioKulturhaus:

Sanija Ameti, Co-Präsidentin von “Operation Libero” in der Schweiz
Beata Balogová, slowakische Tageszeitung “SME”
Fritz Hausjell, Präsident von “Reporter ohne Grenzen”
Thomas Langpaul, Leiter des ORF-Büros Washington
Thomas Laschyk, Gründer von volksverpetzer.de
Lou Lorenz-Dittlbacher, Chefredakteurin von ORF III
Gábor Polyák, Professor an der Eötvös Loránd University, Budapest
Michelle Roverelli, EBU
Robert Seyfriedsberger, Gründer unser-orf.at
Barbara Tóth, Medienressort-Chefin “Falter”

MODERATION: Klaus Unterberger, ORF Public Value

Der Teilnehmerkreis des DialogForum war, höflich formuliert, “Interessant”.

Thema der Sendung war ausgerechnet “Under Attack!”, wobei einmal mehr “Unsere Demokratie” gemeint war – und die Hybris linksexremer Akteure, welche die Meinungshoheit für sich reklamieren.

“In den USA, aber auch in weiten Teilen Europas wenden sich Populistinnen und Populisten gegen Demokratie und Medien. Sie setzen falsche Informationen in die Welt, vereiteln Berichterstattung oder schüchtern Journalismus mit Klagen ein. Nicht zuletzt öffentlich-rechtliche Medien stehen im Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit. Wie sollen Medien darauf reagieren? (…) Andere setzen auf Transparenz, wieder andere darauf, Antidemokratinnen und Antidemokraten nicht zu Gesprächen einzuladen.”

Eine Frau, die mit einer Schusswaffe auf ein Marienbild gefeuert hat, wird also vom ORF zu einem Gespräch eingeladen, wo darüber sinniert wird, ob man “Antidemokraten” zu Gesprächen einladen solle.

Dass die Links-Radikale im österreichischen Staatsfunk eine Bühne fand, war dann doch sehr irritierend: Eine Muslima, die sich beim Abknallen der Heiligen Maria und Jesus Christus fotografieren lässt, darf wenig später im ORF auftreten. Noch dazu moderierte Lou Lorenz-Dittlbacher, die Chefredakteurin von ORF III, diese „Dialog Forum“-Sendung.

Die Staatsanwaltschaft Zürich sieht die Pistolenschüsse auf die Heilige Maria und das Jesukind weniger locker als die ORF-Führung in Wien: So wird Ameti in der Anklage vorgeworfen, „öffentlich und in gemeiner Weise die Überzeugung anderer in Glaubenssachen, insbesondere den Glauben an Gott, beschimpft oder verspottet“ zu haben. Die Staatsanwaltschaft fordert dafür eine bedingte Geldstrafe von 100 Tagessätzen à 100 Franken und eine Geldbuße von 2500 Franken.

Die Staatsanwaltschaft stellt sich auf den Standpunkt, mit den Schüssen habe Ameti gegen Artikel 261 des Strafgesetzbuches verstoßen. Die entsprechende Strafnorm kommt in der Schweiz nicht häufig zur Anwendung.

Wer öffentlich gegen eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie, Religion oder sexuellen Orientierung zu Hass oder zu Diskriminierung aufruft, wer öffentlich Ideologien verbreitet, die auf die systematische Herabsetzung oder Verleumdung dieser Personen oder Personengruppen gerichtet sind, wer mit dem gleichen Ziel Propagandaaktionen organisiert, fördert oder daran teilnimmt, wer öffentlich durch Wort, Schrift, Bild, Gebärden, Tätlichkeiten oder in anderer Weise eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie, Religion oder sexuellen Orientierung in einer gegen die Menschenwürde verstoßenden Weise herabsetzt oder diskriminiert oder aus einem dieser Gründe Völkermord oder andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit leugnet, gröblich verharmlost oder zu rechtfertigen sucht, wer eine von ihm angebotene Leistung, die für die Allgemeinheit bestimmt ist, einer Person oder einer Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie, Religion oder sexuellen Orientierung verweigert, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.

Artikel 261 Strafgesetzbuch Schweiz

Schüsse auf die „zentralsten Figuren des Christentums“

In der vierseitigen Anklageschrift hält die Staatsanwaltschaft nun fest, weshalb sich die Zürcher Politikerin mit der Aktion strafbar gemacht haben soll. Weil sie als Zielscheibe ein Bild verwendete, das „die Köpfe und Gesichter der zentralsten Figuren des Christentums“ zeigt und ihre Schießübung dann öffentlich inszenierte, berichtet die NZZ.

Das stelle eine gegenüber gläubigen Christen unnötig herabsetzende und verletzende Missachtung und ein Lächerlichmachen ihres Glaubens dar, heißt es in der Anklage. Und damit sei potenziell auch der Religionsfrieden gefährdet worden. Ameti habe das mit ihrem Post auf Instagram zumindest in Kauf genommen.

Der ORF hat Sanija Ameti trotzdem eingeladen – nur wenige Wochen nach dem Vorfall, der für massive Proteste sorgte.

Hinweis zum Urheberrecht: Der Artikel erschien zunächst bei Exxtra24 vom Autor Richard Schmitt und wurde mit Genehmigung übernommen. Der Titel, die Einleitung, der Auszug aus dem Strafgesetzbuch, die Inhalte und Teilnehmer der ORFIII-Sendung wurden durch Report24 ergänzt.

US-Luftraum wird seit Jahrzehnten mit Floppy-Disks und Windows 95 gesteuert

US-Luftraum wird seit Jahrzehnten mit Floppy-Disks und Windows 95 gesteuert

US-Luftraum wird seit Jahrzehnten mit Floppy-Disks und Windows 95 gesteuert

Die US-Luftraumüberwachungsbehörde FAA arbeitet bis heute mit “Steinzeit-Computern”. Es sind immer noch Diskettenlaufwerke und Windows-95-Rechner im Einsatz. Nun soll endlich eine umfassende Modernisierungswelle durchgeführt werden. Immerhin geht es hier um die Sicherheit von vielen Millionen Menschen.

Neuer mag nicht unbedingt immer besser oder zuverlässiger sein, doch wenn die Sicherheit von zig Millionen Flugreisenden und dem ganzen Flugpersonal auf dem Spiel steht, sind Computersysteme aus den 90er-Jahren nicht unbedingt die ideale Wahl. Uralt-Rechner, die mit Windows 95 laufen, Floppy-Disks benötigen und an Röhrenmonitore angeschlossen sind – so sieht es beim Rückgrat der Luftraumüberwachung der Vereinigten Staaten aus.

Angesichts der wachsenden Sicherheitsbedenken sollen die rund drei Jahrzehnte alten Systeme durch neue, leistungsfähigere Systeme ersetzt werden. Das System, das den Flugverkehr von mehr als 45.000 Flügen pro Tag überwacht, war laut offiziellen Angaben in zentralen Bereichen “seit den 1990er Jahren nicht grundlegend überarbeitet” worden. Anders ausgedrückt: Man hat diese Behörde schlichtweg “vergessen”.

Die Anfälligkeit für Sabotage, Cyberangriffe oder Systemausfälle ist gewaltig. Gerade jetzt, angesichts der global angespannten Sicherheitslage. Was, wenn beispielsweise der Iran (der nicht nur Atomingenieure besitzt) auf die Idee kommt, Agenten dort einzuschleusen, um eigens auf die Uraltsysteme zugeschnittene Malware einzuspielen. Funktionierende umfassende Antivirenprogramme für diese Betriebssysteme? Fehlanzeige. Sollte eine feindliche Macht dies tatsächlich ausnutzen wollen, wäre 9/11 nichts dagegen.

Deshalb will US-Verkehrsminister Sean Duffy den Umbau vorantreiben und das ganze Flugüberwachungssystem mit 31,5 Milliarden Dollar Budget modernisieren. Geplant sind unter anderem sechs neue Kontrollzentren und der Austausch von insgesamt 600 Radarsystemen. Hinzu kommt ein Ausbau der Glasfaser- und Satelliteninfrastruktur sowie die Ersetzung der analogen durch eine digitale Kommunikation. Der Zeitraum dafür? Vier Jahre. Doch ein paralleler Betrieb von alten und neuen Systemen dürfte sehr fehleranfällig sein.

Für die Erneuerung der Systeme ist die FAA stark auf die Zusammenarbeit mit privaten Konzernen angewiesen. Darunter Riesen des militärisch-industriellen Komplexes wie Raytheon, Lockheed Martin und Boeing sowie die Tech-Konzerne Microsoft und Amazon Web Services. Letzteres soll die Cloud-Infrastruktur für die FAA bereitstellen.

Sollte es während der Umstellungsphase zu Pannen, Ausfällen oder gar Cyberangriffen kommen, wären nicht nur die USA, sondern auch internationale Passagiere und Fluggesellschaften betroffen. Und das nur deshalb, weil man die Behörde trotz ihrer essenziellen Aufgaben nie schrittweise modernisiert hat.

Ökonom schlägt Alarm: „Mehr zu arbeiten lohnt sich in vielen Fällen nicht mehr!“

Ökonom schlägt Alarm: „Mehr zu arbeiten lohnt sich in vielen Fällen nicht mehr!“

Ökonom schlägt Alarm: „Mehr zu arbeiten lohnt sich in vielen Fällen nicht mehr!“

Ifo-Ökonom Andreas Peichl fordert eine Generalsanierung des Sozialstaats. Die Wirkungen der verschiedenen Systeme und Vergünstigungen durch Sozialleistungen wie „Bürgergeld“ würden nicht funktionieren, sagte Peichl der „Süddeutschen Zeitung“. „Das alles ist überhaupt nicht aufeinander abgestimmt.“ Stellenweise gebe es „harte Brüche, die zu absurden Konstellationen führen: Es kann passieren, dass jemand mehr arbeitet und verdient, aber netto kaum mehr oder sogar weniger hat als vorher, weil ihm in den verschiedenen Systemen Geld gestrichen wird.“

Peichl ist Leiter des Ifo-Zentrums für Makroökonomik und Befragungen und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Das „größte Problem am Sozialstaat“ sei: „Es lohnt sich in vielen Fällen nicht, mehr zu arbeiten“, sagte Peichl, der bereits mehrere Gutachten auch für die Bundesregierung zum Thema Sozialstaat erstellt hat.

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Linksextremer Aktivist: Sabotage des Weidel-Interviews war mit ARD und Polizei abgesprochen!

Linksextremer Aktivist: Sabotage des Weidel-Interviews war mit ARD und Polizei abgesprochen!

Linksextremer Aktivist: Sabotage des Weidel-Interviews war mit ARD und Polizei abgesprochen!

Das von linksextremen Störern sabotierte ARD-Sommerinterview mit AfD-Chefin Alice Weidel sorgt weiter für Schlagzeilen: Glaubt man der Darstellung eines  Aktivisten, dann war die Aktion mit Polizei und ARD abgesprochen – mehr noch: Diese hätten sogar dabei geholfen!

Woher wussten die Linksextremisten, dass das Interview am Mittag aufgezeichnet wird? Warum hat die Berliner Polizei den Bus überhaupt innerhalb der sogenannten Bannmeile (offiziell: „befriedeter Bezirk“) bis an die Spree fahren lassen?

Philipp Ruch, Gründer des linksextremen „Zentrums für politische Schönheit“, das die akustische Störaktion für sich reklamiert, behauptet im Podcast mit „Bild“-Vize Paul Ronzheimer, die Aktion habe nur mithilfe der Berliner Polizei und der ARD stattfinden können.

Ronzheimer will wissen, woher die Aktivisten wussten, wann das Interview stattfinden werde. Ruch: „Das ist natürlich unser Betriebsgeheimnis. Aber ich würde gar nicht von einer Störaktion reden, sondern von einer Verschönerungsaktion.“ Gemeinsam mit den anderen linksgrünen Demonstranten habe er „so etwas wie den Fernsehmoment des Jahres geschaffen, in enger Kooperation mit der ARD.“

Ronzheimer lässt diese Aussage unkommentiert im Raum stehen, hakt nicht nach, stellt keine Gegenfrage. Insoweit bleibt offen, ob der Linksextremist dem Sender schaden wollte oder ob er tatsächlich vorher über den Beginn der Interviewaufzeichnung von der ARD informiert wurde.

Laut Ruch wurde das „Zentrum für politische Schönheit“ aber nicht nur vom Staatsfunk unterstützt. Auf die Frage, wie er seinen mit Lautsprechern bestückten Bus direkt gegenüber dem ARD-Freiluftstudio parken konnte, antwortet der Linksextremist: „Ich will jetzt keine Details nennen, aber in enger Absprache mit der Berliner Polizei konnten wir dort eigentlich machen, was wir vor hatten.“

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Chinas Vergeltungsmaßnahmen gegen EU-Handelshindernisse

Nach Chinas Entscheidung der vergangenen Woche, den Import medizinischer Geräte aus der EU zu beschränken, rückt die Handelspolitik erneut in den Fokus. Dieser Artikel analysiert die zunehmenden Reaktionen Pekings auf Handelshemmnisse aus der EU seit Anfang 2023.

Rainer Rupp

Seit Januar 2023 hat China auf EU-Handelshindernisse mit gezielten Maßnahmen reagiert, darunter Antidumping-Untersuchungen zu Brandy, Schweinefleisch und Milchprodukten, Einschränkungen bei Medizinprodukten und eine Untersuchung zur EU-Verordnung über ausländische Subventionen (FSR). Diese Aktionen sind Chinas Antwort auf EU-Zölle auf Elektrofahrzeuge, auf Beschaffungsbeschränkungen und andere von Brüssel errichtete Handelshemmnisse.

Wir erleben das Ende vom Staate Israel

Hans-Jürgen Geese 

Anfang Oktober 2024 erschien im Anderwelt Verlag von diesem Autor ein Aufsatz mit dem Titel „Das Ende von Israel“. Die in dem Beitrag damals gemachten Aussagen gelten nach wie vor.

Seitdem erleben wir ein zunehmend aggressives Verhalten von Israel gegenüber seinen ausgemachten Feinden: der Hisbollah, der Hamas, den Huthis und vor allem dem Iran. Dieses zunehmend aggressive Verhalten, vor allem gegenüber dem Iran, ist erstaunlich, denn in Israel leben nur etwa 7 Millionen Juden. Die Bevölkerung des Irans zählt etwa 90 Millionen Einwohner. Es sieht mal wieder so aus wie ein Kampf von David gegen Goliath.

Dazu kommt noch, dass der Iran flächenmäßig, mit 1,6 Millionen Quadratkilometern, Israel mit seinen 22.000 Quadratkilometern tatsächlich wie den kleinen David erscheinen lässt. Der Iran ist 80-mal größer als Israel! Israel zu zerbomben ist also im Vergleich zum Iran relativ einfach. Hätte Israel daher nicht allen Grund, sich ganz, ganz ruhig zu verhalten, um keinen Konflikt mit solch einem Giganten vom Zaun zu brechen? Das sollte man doch eigentlich erwarten.

Ukraine erlaubt Wehrdienst für Bürger über 60 Jahre

Eine Regeländerung bei der Einberufung von neuen Rekruten erlaubt es, dass ukrainische Männer und Frauen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, auf Vertragsbasis in der Armee dienen dürfen.

Alex Männer

Die seit mehr als drei Jahren dauernden Kampfhandlungen zwischen der Ukraine und Russland resultieren vor allem in erheblichen Personalverlusten der ukrainischen Streitkräfte. Diese verspüren unlängst einen Mangel an Rekruten, was die Kampfkraft der Truppe beeinträchtigt und somit die Erfolgsaussichten im Krieg schmälert.

Ein Hauptproblem der ukrainischen Armee angesichts des hohen Bedarfs an Personal ist das unzureichende Mobilisierungspotential. Diesbezüglich konstatiert man sowohl in der Ukraine als auch imAusland, dass das Ergebnis der Mobilmachung und die Anzahl von Soldaten nicht ausreichen, um an der Front den gewünschten Erfolg zu bringen.

Brüssel plant stillen Zwangsumstieg: Miet- und Firmenflotten sollen bis 2030 nur noch E-Autos kaufen dürfen

EU brütet Geheimplan für Elektroautos aus – Bild
Brüssel könnte angeblich Miet- und Firmenflotten zwingen, bis 2030 auf Elektroautos umzusteigen.

Die EU arbeitet derzeit an einem Gesetzesentwurf, der Miet- und Firmenflotten dazu verpflichten könnte, bis 2030 vollständig auf Elektrofahrzeuge umzustellen. Das berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf Quellen in Brüssel. Die Richtlinie werde demnach in aller Stille von der Europäischen Kommission diskutiert und könnte bereits im Spätsommer vorgestellt werden, noch bevor sie dem Europäischen Parlament zur Abstimmung vorgelegt wird.

Die geplante Verordnung gilt als strategisches Mittel, um den ökologischen Umbau im Verkehrssektor zu beschleunigen und das bereits beschlossene Verbot von Neuwagen mit Verbrennungsmotoren bis 2035 durchzusetzen. Diese Regelung sieht eine Reduktion der CO₂-Emissionen von Neuwagen auf null vor, was de facto das Aus für Benzin- und Dieselautos bedeutet. Autohersteller kritisieren den Plan scharf, da er eine komplette Umstellung der Produktionslinien erforderlich macht und enorme Kosten verursacht.

Laut Bild sollen die neuen Vorschriften für alle Mietwagenunternehmen und Firmenflotten in der gesamten EU gelten. Wird der Plan umgesetzt, dürften diese Unternehmen künftig nur noch Elektroautos erwerben, was sich auf rund 60 Prozent des gesamten Neuwagenmarktes auswirken würde. Ein Sprecher der EU-Kommission bestätigte, dass an einem entsprechenden Gesetz gearbeitet wird, wollte jedoch keine weiteren Details preisgeben.

Kritik kommt auch aus der Branche: Autovermieter wie Enterprise, Hertz und Sixt haben ihre Elektroflotten bereits bis 2024 reduziert. Als Gründe werden unter anderem die unzureichende Ladeinfrastruktur, hohe Reparaturkosten und ein niedriger Wiederverkaufswert genannt. Der EU-Abgeordnete Markus Ferber forderte die Kommission auf, den Plan aufzugeben, und bezeichnete ihn als „unrealistisch“. Auch Sixt-CEO Nico Gabriel äußerte sich skeptisch. Die Nachfrage nach E-Mietwagen sei gering, vor allem bei Urlaubern. Eine Zwangsumstellung würde zudem die Mietpreise deutlich erhöhen, da große Investitionen in Ladeinfrastruktur nötig wären.

Darüber hinaus befürchten Kritiker, dass die Pläne der EU nicht nur die Autoindustrie, sondern die europäische Wirtschaft insgesamt stark belasten könnten. Die Hersteller stünden unter Druck, den Absatz von E-Fahrzeugen massiv zu steigern, um Strafzahlungen zu vermeiden, und müssten gleichzeitig hohe Summen in neue Produktionslinien, Batterietechnologie, Ladeinfrastruktur und Stromnetzausbau investieren. Auch Arbeitsplätze sind bedroht: Stellantis warnte kürzlich, Werke schließen zu müssen, wenn die Umstellungsfristen nicht realistisch angepasst werden. Der ehemalige EU-Kommissar Thierry Breton schätzt, dass die Elektrifizierung bis zu 600.000 Arbeitsplätze kosten könnte.

Die Branche fordert daher staatliche Unterstützung und Subventionen, um Wettbewerbsnachteile gegenüber Herstellern in China und den USA abzufedern.

Auch andere Wirtschaftsbereiche stehen vor vergleichbaren Herausforderungen – besonders im Energiebereich. Die EU hat ihre Importe russischer Energie aufgrund der Sanktionen gegen Moskau drastisch reduziert. Russische Regierungsvertreter warnten bereits, dass die EU gezwungen sein könnte, künftig deutlich teurere Alternativen zu nutzen oder russische Energie über Drittstaaten zu beziehen.

Klima-Oszillationen: Arktische und Nordatlantische Oszillation

Klima-Oszillationen: Arktische und Nordatlantische Oszillation

Andy May

Die Arktische Oszillation (AO) ist eng mit der NAO (der weiter unten behandelten Nordatlantischen Oszillation) verwandt, aber sie ist nicht dasselbe. Die NAO wird in der Regel anhand der Luftdruck-Differenz zwischen den Azoren oder der Iberischen Halbinsel und Island gemessen und ist ein regionales Phänomen des Nordatlantiks, während die Arktische Oszillation die Druckdifferenz zwischen den nördlichen mittleren Breiten und der Arktis ist und in allen Längengraden auftritt (Thompson & Wallace, 2001). Die AO ist für einen größeren Teil der Schwankungen der Temperatur in der nördlichen Hemisphäre verantwortlich als die NAO und steht in engem Zusammenhang mit dem stratosphärischen Polarwirbel (Higgins, et al., 2000) und (Thompson & Wallace, 1998). Wir werden beide Oszillationen in diesem Beitrag erörtern.

Die arktische Oszillation AO

Die Arktische Oszillation (AO) wird auch als Nördlicher Annularmodus (NAM) bezeichnet. Sie entspricht der Südlichen Ringschwingung (Southern Annular Mode, SAM). Es gibt jedoch einen großen Unterschied: Während SAM eine Oszillation über einem Ozean ist, der Land umgibt, ist NAM eine Oszillation über Land, das einen polaren Ozean umgibt. Daher wirken sie unterschiedlich.

Wenn der NAM oder der AO-Index positiv ist (niedrigerer Druck in der Arktis und/oder höherer Druck in den mittleren Breiten), bewegen sich die Westwinde des polaren Jetstreams in hohen Breiten näher an den Pol heran und die Stürme (mit Warmadvektion) ziehen auf einer nördlichen Bahn. Ist er negativ (höherer Druck in der Arktis), schwächt sich der Jetstream ab, mäandriert stärker und weitet sich nach Süden aus, so dass arktische Luft in die mittleren Breiten strömt und kältere Winter in den mittleren Breiten verursacht. Der AO-Index wird nur anhand der Daten von Dezember bis Februar berechnet, hat er doch nur in den Wintermonaten einen signifikanten Einfluss (Baldwin & Dunkerton, 1999).

Die Tropopause liegt in der Arktis recht niedrig, nur etwa 8 km über der Oberfläche, so dass es nicht überrascht, dass die AO stark mit der Stratosphäre verbunden ist und von ihr beeinflusst wird (Baldwin, et al., 2019), insbesondere in den Wintermonaten, wenn die troposphärischen und unteren stratosphärischen Zirkulationen in den Polarregionen gekoppelt sind (Thompson & Wallace, 2001). Ein großer positiver AO-Index steht für einen starken, gut organisierten Polarwirbel in der Stratosphäre über dem Nordpol (Baldwin & Dunkerton, 2001) und (Thompson & Wallace, 1998), ebenso wie ein positiver SAM auf einen starken Polarwirbel über dem Südpol hinweist.

Die Veränderungen der Sonne im Laufe des 11-jährigen Schwabe-Zyklus‘ wirken sich auf die Stratosphäre stärker aus als auf die Oberfläche, da sich der Anteil der kurzwelligeren UV-Strahlung (Solar-Ultraviolett-Strahlung) im Sonnenlicht stärker verändert als das längerwellige sichtbare Licht, das an der Oberfläche ankommt. Die Menge des in der Stratosphäre absorbierten UV-Lichts kann auf dem Höhepunkt des 11-jährigen Schwabe-Zyklus‘ um 10 % oder mehr steigen. Die in der Stratosphäre absorbierte UV-Strahlung erwärmt die Stratosphäre und trägt zum stratosphärischen Ozon bei, das ebenfalls UV-Strahlung absorbiert und zur weiteren Erwärmung beiträgt. Die UV-Erwärmung wirkt sich auf die Stratosphärenzirkulation und die Stärke des Polarwirbels aus, der einen Teil der stratosphärischen Veränderungen auf die Troposphäre überträgt und die globalen Wettermuster beeinflusst (Haigh, 2011). Wir werden dies später erörtern, aber im Wesentlichen wird das meiste Ozon in den Tropen produziert, die die meiste Sonneneinstrahlung erhalten. In den Tropen gibt es einen Aufwärtstransport von Luft aus der Troposphäre in die Stratosphäre, der einen Transport von Luft aus der Stratosphäre in Richtung der Pole auslöst (die Brewer-Dobson-Zirkulation), wo die Luft über den Polarwirbel aus der Stratosphäre in die Troposphäre gelangt (Baldwin, et al., 2019). Der Prozess der El Nino/Southern Oscillation (ENSO) ist an der Modulation des tropischen Transports von Luft aus der Troposphäre in die Stratosphäre beteiligt. Die AO wurde als „dominanter Modus der Variabilität in den [nördlichen] Extratropen“ bezeichnet (Higgins, et al., 2000).

Trends der AO

Wie in Abbildung 1 dargestellt, nimmt die AO im 20. Jahrhundert stetig zu, allerdings nicht so stark wie die SAM (siehe Abbildung 3 hier). Dies sagt uns, dass sich der nördliche Polarwirbel im Durchschnitt verstärkt, was zu einer Erwärmung in den mittleren nördlichen Breiten führt:

Klima-Oszillationen: Arktische und Nordatlantische Oszillation

Abbildung 1. Jahresdurchschnitt der NOAA Arctic Oscillation seit 1900. (Thompson & Wallace, Annular Modes in the Extratropical Circulation. Part I: Month-to-Month Variability, 2000), Daten vom KNMI.

Abbildung 1 zeigt einen leichten Anstieg der durchschnittlichen ganzjährigen AO und deutet auf eine (negativere) Abkühlung von den späten 1940er bis zu den 1970er Jahren hin. Sie zeigt auch eine Erwärmung von den 1970er bis Anfang der 1990er Jahre. Der Trend zu einer positiveren AO hat die Intensität des Winterwetters in den kontinentalen Regionen der mittleren und hohen Breiten der Nordhemisphäre verringert (Thompson & Wallace, 2001). Der Polarwirbel ist in der Wintersturmsaison in der Arktis viel stärker, daher zeigen wir in Abbildung 2 den Winterdurchschnitt über den gleichen Zeitraum:

Abbildung 2. Die durchschnittliche NOAA-Arktische Oszillation im Winter. Die Arktische Oszillation hat im Winter eine maximale Wirkung. Daten von KNMI.

Wie in Abbildung 2 zu sehen ist, taucht strenges Winterwetter, das in den nördlichen mittleren Breiten von den späten 1950er Jahren bis 1970 und von 1976-1985 beobachtet wurde, in der AO-Aufzeichnung auf. Ungewöhnliches Winterwetter in diesen Zeiträumen ist hier, hier, hier, hier, hier und hier dokumentiert. Mildes Winterwetter wurde in den frühen 1970er und späten 1980er bis zu den frühen 1990er Jahren beobachtet, wie hier gezeigt wird. In den 1960er Jahren war es in Asien ebenfalls sehr kalt, aber seither ist ein Erwärmungstrend zu beobachten (Kim & Choi, 2021).

Die Nordatlantische Oszillation

Die NAO oder die Nordatlantische Oszillation ist eine sehr wichtige Oszillation sowohl für die Klima- als auch für die Wettervorhersage. Wenn Forscher jedoch die NAO-Indizes mit den Ergebnissen der CMIP5- und CMIP6-Klimamodelle berechnen, sehen sie nur weißes Rauschen aus und weisen fast keine serielle Korrelation auf (Eade, et al., 2022).

Langfristige Wetterbeobachtungen aus der ganzen Welt offenbaren Muster und Zusammenhänge zwischen scheinbar zufälligen Ereignissen und unzusammenhängenden Orten. Diese Beziehungen über große Entfernungen offenbaren Veränderungen im meridionalen Energietransport von den Tropen zu den Polen. Wenn man beispielsweise die täglichen Beobachtungen des Luftdrucks auf der gesamten Nordhalbkugel zusammenfügt, sieht man große Gebiete mit hohem und niedrigem Luftdruck auf Meereshöhe (SLP), die sich von Ort zu Ort bewegen und verschieben. Diese Verschiebungen des Luftdrucks an der Oberfläche stellen Verschiebungen der atmosphärischen Masse von Ort zu Ort dar. Die Verschiebung hat ein Muster, das dem Hin- und Herschwappen von Wasser in einer Schüssel ähnelt. Entweder der Luftdruck steigt über der Arktis stärker und über den mittleren Breiten (entweder über dem Atlantik oder dem Pazifik oder über beiden) schwächer oder der Luftdruck steigt über den mittleren Breiten stärker als über der Arktis.

Nördlich des Äquators besteht die bedeutendste „Fernbeziehung“ im Atlantik zwischen einem Gebiet mit anhaltend niedrigem Druck in der Nähe von Island und einem Gebiet mit anhaltend hohem Druck über den Azoren oder dem Gebiet von Gibraltar. Wenn der Druck über Island niedriger als im Durchschnitt und über den Azoren und Gibraltar höher als im Durchschnitt ist, spricht man von einem positiven Modus der nordatlantischen Oszillation. Wenn das Gegenteil der Fall ist, wird die nordatlantische Oszillation als negativ bezeichnet.

Die arktische und die nordatlantische Oszillation stehen in Beziehung zueinander und zur AMO (siehe hier und hier). Meteorologen bezeichnen diese Beziehungen und weitreichenden Oszillationen oft als „Telekonnektionen“. Die Bezeichnung Telekonnektion ist so gut wie jede andere, denn es handelt sich um Komponenten und Indikatoren für Veränderungen des meridionalen Transports.

Sowohl die Arktische Oszillation als auch die Nordatlantische Oszillation werden durch den Luftdruck auf Meereshöhe definiert, und die Muster werden hier von Rebecca Lindsey gut dargestellt (Lindsey, 2011). Diese Muster und die daraus resultierenden NAO-Temperaturen sind in Abbildung 3 dargestellt:

Abbildung 3. Typische NAO-Temperaturmuster. Quelle: (Lindsey & Dahlman, 2009).

Vergangene, mehrere Jahrzehnte andauernde NAO-Trends (siehe Abbildung 4) lassen sich mit den aktuellen Klimamodellen nicht erklären. Die Modelle reflektieren eindeutig nicht die multidekadischen meridionalen Transportregimes. Klimamodell-Simulationen der NAO-Indizes ähneln weißem Rauschen ohne serielle Korrelation, so Rosie Eade und ihre Kollegen vom MET Office in Großbritannien (Eade et al. 2021). Die Chance, dass Klimamodelle die beobachtete NAO seit 1860 nachbilden, ist sehr gering (1 zu 20). Abbildung 3 zeigt jedoch, dass die NAO-Trends ein wichtiger Indikator für die Stärke des meridionalen Transports (MT) sind. Während der negativen Phase wird viel Wärme polwärts transportiert, wodurch die Polarregion erwärmt wird, und während der positiven Phase der NAO wird nur wenig Wärme in die Polarregion transportiert und es bleibt kalt.

Wenn die Modelle den meridionalen Transport oder die NAO nicht simulieren können, können sie auch den Klimawandel nicht erklären. Wie bereits erwähnt ist der Polarwirbel in den Wintermonaten am stärksten und wenn die AO positiv ist. Ein starker Polarwirbel im Winter hält die kalte Luft in der Arktis und verhindert, dass warme Luft zum Pol transportiert wird, wodurch sich ihr Ausstoß in den Weltraum verzögert und die mittleren Breiten, einschließlich der Vereinigten Staaten und Europas, erwärmt werden. In Abbildung 4 ist die AO im Winter als Indikator für die Stärke des Polarwirbels dargestellt, und es ist zu erkennen, dass die NAO im Allgemeinen positiv ist, wenn die AO positiv ist (Wallace, 2006), und dass kühlere Perioden in der nördlichen Hemisphäre und weltweit (1950er, 1960er und frühe 1970er Jahre) einen abnehmenden NAO-Trend und eine negative Winter-AO aufweisen.

Abbildung 4. Die Rekonstruktion der NAO von Gibraltar/Island durch das Hadley Centre bis 1821. Quelle: (Jones et al., 1997). Die Klimaverschiebungen aus diesem Beitrag sind als Referenz dargestellt.

Abbildung 5 zeigt das Gleiche wie Abbildung 4, aber nur die Winter-NAO-Werte sind gemittelt. Wie David Parker und Kollegen (Parker, et al., 2007) festgestellt haben, ist der Anstieg der Winter-NAO von 1965 bis 1995 dramatisch. Er ist im Ganzjahresdurchschnitt in Abbildung 4 zu sehen, aber in Abbildung 5 ist er noch viel deutlicher. Sie zeigt auch eine starke Korrelation mit der Winter-AO und damit mit der Stärke des winterlichen Polarwirbels.

Abbildung 5. Der NAO-Durchschnitt im Winter im Vergleich zur Arktischen Oszillation im Winter, einem Indikator für die Stärke des Winterpolarwirbels. Zur Veranschaulichung sind die Klimaverschiebungen aus diesem Beitrag dargestellt.

Die NAM und die AO sind zwei Bezeichnungen für ein und dieselbe Oszillation. Das wahre Maß für die Stärke des Polarwirbels ist die PCH oder die zusammengesetzte Anomalie der geopotentiellen Höhe („Polkappenhöhe“), gemittelt von 65°N bis zum Pol und normalisiert durch ihre Standardabweichung (Kim & Choi, 2021). Abgesehen von der PCH ist die AO der stärkste Indikator für die Stärke des Winterpolarwirbels, aber auch die Winter-NAO kann verwendet werden, wie in Abbildung 5 dargestellt. Die Datenqualität vor 1950 ist schlecht, aber seither gibt es eine gute Übereinstimmung zwischen der AO und der NAO im Winter.

James Hurrell (Hurrell, 1995) verweist auf den raschen Anstieg der NAO im Winter seit 1965 und insbesondere in den 1980er und frühen 1990er Jahren. Er fügt hinzu, dass die Jahrzehnte langen Veränderungen der NAO und die damit verbundenen Veränderungen der atmosphärischen Zirkulation wesentlich zur regionalen Erwärmung beigetragen haben, was die Interpretation der Auswirkungen der Treibhausgase auf das Klima erschwert. Er fügt hinzu, dass die Beziehung zwischen der NAO und dem Treibhausgaseinfluss untersucht werden sollte. Er bittet darum zu untersuchen, wie gut die Klimamodelle die NAO simulieren, da sie in weiten Teilen der Welt einen großen Einfluss auf das Klima hat. Später hat Rosie Eade (Eade, Stephenson, & Scaife, 2022) eine solche Studie durchgeführt und konnte die entscheidende NAO in den Modellen überhaupt nicht finden.

Schlussfolgerungen

Die arktische und die nordatlantische Oszillation sind die dominierenden Variabilitätsmodi des Klimas der nördlichen Hemisphäre. Der beobachtete positive Trend bei der AO/NAO in den letzten Jahrzehnten (siehe Abbildungen 2 und 5) wird in den CMIP5- oder CMIP6-Klimamodellen nicht wiedergegeben; der Ensemble-Mittelwert des Trends aus mehreren Modellen ist sogar gleich Null (IPCC, 2021, S. 490). AR6 fügt auf der gleichen Seite hinzu, dass der beobachtete NAO-Trend außerhalb des 5-95-Perzentilbereichs der CMIP6-Klimamodellverteilung liegt und der AO-Trend über dem 90-Perzentil liegt. Es scheint sehr unwahrscheinlich, dass die Modelle mit solchen Ergebnissen überhauopt brauchbar sind.

Download the bibliography here.

Link: https://andymaypetrophysicist.com/2025/07/17/climate-oscillations-9-arctic-north-atlantic-oscillations/

Übersetzt und geringfügig modifiziert von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Klima-Oszillationen: Arktische und Nordatlantische Oszillation erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Showgipfel von Merz mit den Bossen: Je prekärer die Lage eines Hochstaplers, desto höher seine Luftschlösser!

Showgipfel von Merz mit den Bossen: Je prekärer die Lage eines Hochstaplers, desto höher seine Luftschlösser!

Showgipfel von Merz mit den Bossen: Je prekärer die Lage eines Hochstaplers, desto höher seine Luftschlösser!

„Deutschland ist zurück. Wir sind kein Standort der Vergangenheit, sondern ein Standort der Gegenwart und vor allem der Zukunft!“, tönte Kanzler Friedrich Merz (CDU) beim sogenannten Investitionsgipfel unter dem hochtrabenden Motto „Made in Germany“ mit Topmanagern von Großunternehmen. Es lohne sich, wieder in Deutschland zu investieren.

Am 13. August, dem Tag des Mauerbaus vor 64 Jahren, ist Friedrich Merz (CDU) 100 Tage im Amt. Damit hat er fürs erste schon mal mehr erreicht, als ihm vielfach vorhergesagt wurde. Ansonsten gibt es keinen Grund zum „Feiern“ – außer der größten Schuldenaufnahme aller Zeiten, außer den rasant steigenden Arbeitslosenzahlen und den immer neuen Insolvenz-Rekorden sowie den explodierenden Kassenbeiträgen. Deutschland droht das dritte Jahr in Folge ohne Wachstum. Der „grüne“ Klima-Irrsinn wird ebenso fortgesetzt wie Merkels Masseneinwanderungspolitik, diese ergänzt um das Verramschen deutscher Pässe.

Darüber wurde beim Showgipfel mit den Bossen  im Kanzleramt (Teilnehmer u.a. Deutsche Bank-Chef Christian Sewing, Siemens-Boss Roland Busch, Springer-CEO Mathias Döpfner) geflissentlich hinwegpalavert.

Ökonom Fuest: „Made for Germany“ könnte Strohfeuer werden

Clemens Fuest, Präsident des Münchner  Ifo-Instituts, sieht den Showgipfel im Kanzleramt denn auch kritisch. Mit Blick auf die beispiellosen Schuldenprogramme fragt er, ob „das Projekt wirklich nachhaltig ist – im Sinne von: Ist das jetzt nur ein Strohfeuer, das mit Staatsschulden finanziert wird, oder kommt da wirklich dauerhaft mehr Investition?“

Die AfD-Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag, Alice Weidel, stellte im ARD-Sommerinterview (soweit man sie verstehen konnte) zutreffend fest: „Neun Milliarden Euro deutsches Steuergeld verschenkt Merz an die Ukraine, für fünf Milliarden Euro kauft er der Ukraine Patriot-Waffensysteme. Für alles ist Geld da, nur für die eigenen Menschen nicht!“

Sogar der Mainstream durchschaut den Schwindel

Selbst die Mainstream-Medien scheinen dieses Mal nicht auf die Regierungspropaganda hereinzufallen:

„War das schon der Ruck, der durch Deutschland gehen muss?“, fragt etwa das Düsseldorfer „HANDELSBLATT“ und warnt: „Man sollte vorsichtig sein mit allzu optimistischen Prognosen…“

Die „NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG“ erinnert daran, dass die von den Bossen zugesagten Investitionen in Höhe von 631 Milliarden Euro „ohnehin längst geplant waren“.

So sieht es auch die „STUTTGARTER ZEITUNG“, die kritisiert, „dass Vertreter des Mittelstands beim Investitionsgipfel fehlten“.

Die „FRANKFURTER RUNDSCHAU“ bilanziert: „Schöne Bilder und blumige Worte im Kanzleramt erzeugen noch kein Wachstum und schon gar keine Wirtschaftswende. Was Deutschland stattdessen braucht, ist ein neuer Geist des Möglichmachens. Investitionen sind ein Anfang, aber sie verpuffen, wenn sie nicht mit entschlossenen Reformen flankiert werden. Hohe Sozialabgaben, überbordende Regulierung, schlechte Bildung, schwerfällige Behörden – die Liste der Aufgaben für die Regierung ist lang.“

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99% der Verfahren des Generalbundesanwalts wegen Islamismus oder Auslandsextremismus

99% der Verfahren des Generalbundesanwalts wegen Islamismus oder Auslandsextremismus

99% der Verfahren des Generalbundesanwalts wegen Islamismus oder Auslandsextremismus

Gefahr von rechts? Mitnichten: Die größte Gefahr kommt aus dem Ausland. 99 Prozent der Verfahren des Generalbundesanwalts in Deutschland wurden wegen islamistischem oder auslandsbezogenem Extremismus eröffnet.

Wie “Nius” berichtet, wurden im ersten Halbjahr 2025 insgesamt 146 Ermittlungsverfahren eingeleitet – 144 davon mit migrationsbezogenem Hintergrund. 84 Ermittlungsverfahren haben einen Bezug zu islamistischem Terrorismus. Hinzu kamen 60 Verfahren im Bereich des auslandsbezogenen Extremismus. Zwei Verfahren sollen sich auf angeblichen Rechtsextremismus beziehen.

Das Medium beruft sich auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des AfD-Innenpolitikers Martin Hess. Hess hat eine Presseaussendung zur Anfrage veröffentlicht, die wir nachfolgend publizieren. Der AfD-Politiker betrachtet die Union als hauptverantwortlich für diese Zustände:

„Im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2025 hat der Generalbundesanwalt (GBA) insgesamt 84 Ermittlungsverfahren mit Bezug zum islamistischen Terrorismus eingeleitet. Hinzu kommen 60 Verfahren im Bereich des auslandsbezogenen Extremismus. Im gleichen Zeitraum wurden null Verfahren im Bereich des Linksextremismus und lediglich zwei Verfahren im Bereich des Rechtsextremismus eröffnet. Insgesamt hatten somit 144 von 146 Verfahren (98,6 Prozent) einen migrationsbezogenen Hintergrund.

Diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Der importierte Terrorismus und der importierte Extremismus stellen weiterhin die bei Weitem größte Gefahr für unsere innere Sicherheit dar und sind eine direkte Folge der verfehlten Migrationspolitik der Altparteien. Doch statt zu handeln, führen die politisch Verantwortlichen eine ideologisch geführte Debatte, die sich nahezu ausschließlich auf den Rechtsextremismus fokussiert, während islamistischer Terror und auslandsbezogener Extremismus verharmlost oder gar ignoriert werden. Diese Realitätsverweigerung und diese bewusste Ablenkung von der wahren Bedrohungslage untergräbt das Vertrauen in den Rechtsstaat und legt die Axt an das Fundament unserer freiheitlichen Gesellschaft.

Hauptverantwortlich für diese Zustände ist die Union. Sie hat nicht nur die unkontrollierte Masseneinwanderung ab 2015 zu verantworten, sondern in den Jahrzehnten davor von Zuwanderern weder deren Integration noch ein klares Bekenntnis zu unseren Werten eingefordert. So konnten Parallelgesellschaften entstehen, in denen der Hass auf unsere westliche Lebensweise nahezu ungestört gedeiht. Wer unsere Bürger schützen will, muss endlich handeln: Wir brauchen endlich eine echte Migrationswende, die klare Priorisierung des Islamismus als größte Sicherheitsgefahr und die unverzügliche Umsetzung einer diesbezüglichen Null-Toleranz Strategie, die insbesondere die konsequente Abschiebung straffälliger Ausländer und ausländischer Gefährder beinhaltet.“

Ungarn und Serbien bauen neue Ölpipeline gegen EU-Energiepolitik

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Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó sagt, die Entscheidungen Brüssels hätten die Energiepreise in die Höhe getrieben, und eine neue Pipeline mit Russland werde die Energiesicherheit Ungarns stärken. Ungarn hat Pläne zum Bau einer neuen Rohölpipeline angekündigt, die das Land mit Serbien verbinden und die Beschränkungen der Europäischen Union für russische Energielieferungen umgehen soll. Damit stellt […]

Der Beitrag Ungarn und Serbien bauen neue Ölpipeline gegen EU-Energiepolitik erschien zuerst unter tkp.at.