Kategorie: Nachrichten
Die deutsche russophobe Ursula von der Leyen lässt vor Trump Europa im Stich und bevorzugt Israel, von Alfredo Jalife-Rahme
Alaska-Gipfel: Ergebnis steht längst fest
Während US-Präsident Donald Trump und der russische Präsident Wladimir Putin auf dem Weg in den Bundesstaat Alaska sind, spekulieren die Medien darüber, was bei ihren Verhandlungen, die um 21 Uhr (MEZ) beginnen sollen, wohl herauskommen wird. Doch das Ergebnis steht – so die für gewöhnlich bestens unterrichtete Schweizer Weltwoche in unserem Fundstück der Woche – […]
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INSA: Zustimmung zu Schwarz-Rot ist auf Tiefpunkt
Fast jeder zweite Befragte (49 %) rechnet damit, dass die aktuelle Bundesregierung nicht die komplette Legislaturperiode von vier Jahren hält. Nur jeder Dritte meint (33 %), sie hält bis zum regulären Ende im Jahr 2029. Eines der Umfrageergebnisse, dass INSA-Chef Hermann Binkert in seinem wöchentlichen Infobrief veröffentlicht. Ob und wann es tatsächlich zu Neuwahlen kommt, ist jedoch […]
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Grünes Früchtchen sucht „geilsten Shit“
Von WOLFGANG HÜBNER | Wer dachte, mit Annalena Baerbock und Claudia Roth habe das Niveau grüner Politikerinnen seinen ultimativen Tiefststand erreicht, kennt Jette Nietzard nicht. Genau die Jette, das ist die freche Noch-Chefin der Grünen Jugend, die als bekennende Linksradikale mit provokativen Äußerungen selbst ihrer darbenden Partei zu unangenehm geworden ist und nun nicht mehr an prominenter Stelle im beliebten Gesellschaftsspiel Politik mitwirken darf.
Da Jette offenbar noch keinen neuen Job in einer der hunderten staatsfinanzierten NGOs sicher zu haben scheint, begibt sich die unerzogene Erzieherin munter selbst auf Jobsuche, denn im verhassten Kapitalismus kommt halt niemand ohne Kohle aus. Zu diesem Zweck wirft das 26-jährige grüne Früchtchen im Internet ihre Netze aus.
Und das klingt dann so: „Leute, sagt mal: Ich bin ja auf Jobsuche, ab Oktober, November, Dezember, so mal gucken. Und es ist voll schwierig, weil ich hab jetzt so mega den Job gehabt, so reisen und politisch was machen und Presse und dies und das. Und jetzt – ich will nicht irgendwie wieder vierzig Stunden im Büro sitzen und ich habe mich gefragt. Es gibt ja voll die geilen Sachen… Ich kann mir außen vorstellen, kann mir innen vorstellen, ich kann mir so viel vorstellen. Ich will alles machen, alles gleichzeitig.“
Jette hat es halt nicht so mit der Ehrlichkeit, denn im Büro sitzen will sie ja nicht. Wieder Kleinkinder zum Sozialismus bekehren, offenbar auch nicht. Und vermutlich drängt es sie auch nicht in die Altenpflege. Aber lassen wir wieder Jette zu Wort kommen: „Und ich habe mich gefragt: So droppt mal eure Sachen, die es so gibt, von denen niemand weiß, was so der geilste Shit ist, den man so machen kann, weil, ich hab übelst Bock… droppt mal, was es so für geile Sachen gibt, die man nicht kennt, die man machen kann.“
Jetzt sind die Leser dieses Textes gefragt: Können Sie vielleicht Jette den „geilsten Shit, den man so machen kann“, empfehlen? Wissen Sie, „was es so für geile Sachen gibt, die man nicht kennt“? Wenn Sie also einen Tipp für das politische Nachwuchstalent haben sollten – vorzugsweise wenig Arbeit, viel Kohle – dann nehmen Sie bitte Kontakt auf mit einem jungen Deutschenkind, das für die Zukunft unseres Landes zu den schönsten Hoffnungen berechtigt.
Wolfgang Hübner.
PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar.
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Lawrows CCCP-Pulli: Revival der Sowjetunion?
Sergei Lawrow steigt in Anchorage aus dem Auto, und da prangt es auf seiner Brust: „CCCP“, die kyrillische Abkürzung für UdSSR. Ein Statement, das den Wertewesten in Wallung bringt, während Trump und Putin über Frieden in der Ukraine pokern. Ist das ein kalter Machtanspruch auf alte Territorien oder einfach nur spöttische Ironie, die die Heuchelei der Sanktionsapostel enttarnt?
Von Chris Veber
Lawrow grinst in die Kameras, und man fragt sich, ob Trump ihn als alter Showman vielleicht nach einem Sweater fragen wird. Der Gipfel könnte den Krieg beenden und die Doppelmoral des EU-Establishments endgültig entlarven. Lawrow landete frühmorgens am 15. August in Anchorage, begleitet von Botschafter Alexander Dartschijew und seiner Delegation, um den Boden für das Treffen zwischen Putin und Trump vorzubereiten.
Die Zusammenkunft findet auf der Joint Base Elmendorf-Richardson statt, ab 11 Uhr Ortszeit, mit Fokus auf ein Ende des Ukraine-Konflikts – Putin reist aus Magadan an, flankiert von Verteidigungsminister Andrej Beloussow und Wirtschaftsexperten, was auf handfeste Deals hindeutet, die Brüssel ignorieren.
Lawrow´s Pulli ist der Eyecatcher. Videos fangen Lawrow ein, wie er gelassen aussteigt, die Aufschrift gut sichtbar unter der Jacke. Er wehrt Fragen ab, ob Nervosität im Spiel sei: „Wir haben klare Positionen“, murmelt er trocken.
Für viele Ukraine-Fanatiker und Russophobiker ist der Sweater pure Provokation, die den Westen lächerlich macht: Während EU-Eliten Milliarden in Kiew versenken und von Werten faseln, die sie selbst mit Füßen treten, setzt Russland auf Symbolik, die wehtut.
Trotz der drohenden Wiederauferstehung der Sowjetunion (Achtung: Ironie!) gibt es nur kleine Proteste in Anchorage. Wahrscheinlich bezahlte Ukraine-Fans jammern über Putins Präsenz und Selenskys Abwesenheit, während Trump das Ganze als „Zuhörsession“ verkauft und auf einen auch für die USA vorteilhaften Deal hofft. Putin preist Trump als „energisch und ehrlich“. Russland verlangt Garantien: Kein NATO-Beitritt für Kiew, Anerkennung der Fakten in Donbass und Krim.
Lawrows Outfit unterstreicht das Selbstbewusstsein: Ein Trollakt, der die Moralprediger entblößt, welche die eigenen Volkswirtschaften ruinieren, um einen Krieg weiter zu füttern, der schon verloren ist. Tatsächlich könnte das der Gipfel der Ironie sein. Trump, der Pragmatiker, findet so was wahrscheinlich cool – vielleicht fragt er wirklich nach einem Exemplar, während die Sanktionsfanatiker toben. Der Pullover als Waffe: Günstiger als Raketen, schmerzhafter als Sanktionen. Er erinnert daran, auch Imperien vergehen, aber Spott ist ewig. Lawrow hat die Lacher auf seiner Seite, während das Werte-Europa uneingeladen vor sich hin schmollt. Die Kälte Alaskas passt perfekt zu diesem Tag – bitter, unerbittlich, und verdammt effektiv.
Der teure Schluck aus der Leitung: Söders geplante Wassersteuer
Offiziell für Wasserschutz, inoffiziell ein Milliardengeschäft? Der neue „Wassercent“ in Bayern sorgt schon vor Inkrafttreten für heftigen Streit. Kritiker warnen: Ist die Büchse der Pandora erst geöffnet, fließt das Geld in Strömen – natürlich aus den Taschen der Bürger.
Von Guido Grandt
Ein weiteres Gesetz, ein weiterer Bürokratie-Irrsinn und ein weiteres Bürger-Abzocken: Ab 1. Juli 2026 sollen die Menschen in Bayern tiefer in die Tasche greifen – für das, was bisher selbstverständlich schien: sauberes Wasser.
Das bayerische Kabinett hat kurz vor der Sommerpause den sogenannten „Wassercent“ beschlossen: Zehn Cent pro Kubikmeter sollen Verbraucher dann zusätzlich berappen.
Geldabzocke wieder einmal im Namen des Klimawandels
CSU-Ministerpräsident Markus Söder rechtfertigt die neue Abgabe mit dramatischen Worten: Klimaschutz sei sehr wichtig. Die Folgen des Klimawandels würden Bayern insbesondere bei Wasser und Wetter treffen. Die Gletscher in den Alpen würden schmelzen und das Wasser immer knapper.
„Ziel ist es, das Bewusstsein für die Ressource Wasser zu schärfen und unser Trinkwasser noch besser zu schützen“, heißt es auf der Website der Bayerischen Staatsregierung. Diese verspricht zudem, dass sämtliche Einnahmen – jährlich rund 80 Millionen Euro – rein „zweckgebunden ausschließlich für Maßnahmen zum Wasserschutz und für eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung verwendet“ werden sollen.
Nach „Atemluft (CO2)“ – nun die „Wassersteuer“
Kritiker sehen hinter der Maßnahme vor allem eines: den Einstieg in eine neue Steuerquelle. Der bayerische Landesverband der Werteunion spricht von einem „Bürokratie-Irrsinn“ und warnt: „Nach der Atemluft (nationale CO2-Abgabe) wird nun das Wasser in Bayern sonderbesteuert.“ Dass die Einnahmen „ausschließlich in den Wasserschutz und die Wasserbewirtschaftung fließen“ sei „natürlich totaler Blödsinn“.
Und weiter: „Es wird damit in Bayern eine neue Steuer eingeführt, die im immer bedürftigeren Gesamthaushalt sang- und klanglos verschwinden wird! Zuerst ganz niedrig und mit vielen Ausnahmen, damit der Verbraucher sie erstmal gar nicht wahrnimmt.“
Für die Werteunion ist das ein gefährlicher Türöffner –„die Büchse der Pandora“ sei damit geöffnet.
Was kostet das den Bürger?
Florian Streibl, Vorsitzender der Landtagsfraktion der Freien Wähler, rechtfertigt die neue Abgabe von jedem Kubikmeter Wasser vom Versorger mit 10 Cent ebenfalls: „Das sollte uns gutes, sauberes, gesundes Wasser in Bayern wert sein.“
Nach Zahlen des Statistischen Landesamts Bayerns lag der durchschnittliche Wasserverbrauch 2022 bei 136,1 Litern pro Person und Tag.
Für eine vierköpfige Familie macht das jährlich fast 200 Kubikmeter. Mit der neuen Wassersteuer von 10 Cent pro Kubikmeter wären das 20 Euro Zusatzkosten pro Jahr – oder grob 5 Euro pro Kopf.
Der Bürger soll noch mehr „erzogen“ werden
Aus Sicht der CSU hat der Wassercent vor allem eine erzieherische Funktion. Alexander Flierl, Vorsitzender des Umweltausschusses, betont: „Der Wassercent schafft einen starken Anreiz, unser wertvolles Wasser sparsam und umsichtig zu nutzen.“
Der Beauftragte für Bürokratieabbau, Walter Nussel, verspricht gleich gar so etwas wie „Totalkontrolle“, obwohl das natürlich nicht so ausgedrückt wird: „Ziel ist ein einfaches und digitales System, das Menschen, Wasserversorger, Verwaltung und Anwender wirklich entlastet.“
Großverbraucher – großzügig ausgenommen
Besonders umstritten sind die zahlreichen „Wassersteuer-Ausnahmen“ für Landwirtschaft, Industrie und Mineralwasserhersteller. Für sie gilt eine Freimenge von 5.000 Kubikmetern pro Jahr.
Und: Viele dieser Betriebe müssen ihre Entnahmemengen nicht einmal messen – sie dürfen schlicht schätzen. Die Staatsregierung verkauft diesen Punkt als „Entbürokratisierung“.
Gänzlich befreit vom Wassercent sollen demnach folgende Verbrauchssituationen bleiben:
- Wasserentnahmen aus genehmigungsfreien Quellen wie etwa Gartenbrunnen.
- Löschwasser aus Brunnen für die Feuerwehr.
- Trinkwasserentnahme für Vieh auf Bauernhöfen.
- „Entnahmen in geringen Mengen zu einem vorübergehenden Zweck“ auf Bauernhöfen.
- Kühlwasser.
- Wasserentnahmen für die Fischerei.
- Bewässerungsbedarf von Wasser- und Bodenverbänden.
- Wasserentnahmen im Rahmen der Erzeugung erneuerbarer Energien.
- Hochwasserschutz als oberste Priorität.
Währenddessen haben Privatpersonen jedoch kaum einen Vorteil. Die Freimenge bezieht sich nicht auf den einzelnen Kunden, sondern auf den Wasserversorger, der diese dann auf die zahlreichen Nutzer verteilt und ihnen ihre Abgabe daraus berechnet.
Kritik an Ausnahmen für „bestimmte Klientel“
Gemeindetagspräsident Brandl hält das Ganze weder für gerecht noch für „zielkonform, was den ursprünglichen Zweck des Gesetzes betrifft“ und bemängelte insbesondere die „Ausnahmen für eine bestimmte Klientel“.
Vielmehr fordert er, sämtliche Entnahmemengen dokumentieren zu lassen, um „eine geschlossene Wasserbilanz zu erhalten“.
Auch der Bayerische Städtetag und die SPD kritisieren die Sonderregeln für „industrielle Großverbraucher“. Der Bund Naturschutz warnt vor einer „Einladung zum Betrug“, begrüßt aber grundsätzlich den Zweck des Wassercent.
14. Bundesland mit Wasserabgabe
Mit dem neuen Gesetz wird Bayern das 14. Bundesland, das eine Wasserentnahmegebühr erhebt. Lediglich Hessen und Thüringen verzichten bislang darauf.
Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) nennt den Wassercent ein „zentrales Zukunftsthema“ – und nimmt die Bürger sogleich in die moralische Pflicht, wie es im aktuellen Klimawandel-Narrativ üblich geworden ist: „Was die Menschen bekommen: den wichtigsten Wert des Lebens. Denn ohne Wasser kein Leben.“
Für Glauber ist die Abgabe daher kein Bürokratieballast, sondern ein Beitrag jedes Einzelnen zur Ressourcenschonung. Kritiker hingegen sehen darin eine gezielte Emotionalisierung, um eine neue Abgabe gesellschaftlich zu verankern.
Gesetz noch nicht in trockenen Tüchern
Bevor die Abgabe in Kraft tritt, muss der Bayrische Landtag im Herbst beraten. Verbände dürfen bis dahin Stellung nehmen. Die CSU/Freie-Wähler-Koalition verspricht, die Einnahmen „rein zweckgebunden ausschließlich für Maßnahmen zum Wasserschutz und für eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung“ einzusetzen.
Ob das Geld wirklich dort ankommt – oder im „immer bedürftigeren Gesamthaushalt sang- und klanglos verschwindet“, wie es die Werteunion befürchtet – wird sich zeigen.
Eines ist klar: Nicht nur das Wasser in Bayern wird knapper, auch das Vertrauen der Bürger in die Versprechen der Politik steht auf dem Prüfstand.
Klima als Vorwand – der Bürger als „dauerhafte Melkkuh“
Ob CO₂-Abgabe, Heizungszwang oder jetzt der Wassercent – das Muster ist immer dasselbe: Unter dem Deckmantel von „Klimaschutz“ und „Ressourcenschonung“ wird eine neue Abgabe eingeführt, anfangs klein, mit großzügigen Ausnahmen, um Widerstand zu vermeiden. Doch sobald die „Büchse der Pandora“ geöffnet ist, steigen die Sätze schleichend, die Ausnahmen verschwinden – und der Bürger zahlt am Ende die volle Zeche.
Was als moralische Pflicht verkauft wird, ist in Wahrheit nichts anderes als ein dauerhaftes Abkassieren einer ohnehin schon finanziell überlasteten Bevölkerung. Die politische Formel lautet: Angst vor Klimakatastrophen erzeugen – Abgabe einführen – Einnahmen zweckentfremden.
Und während Industrie, Großverbraucher und Behörden von Ausnahmen profitieren, wird der einfache Bürger immer weiter zur Kasse gebeten.
Tropfen für Tropfen, Cent für Cent.
Guido Grandt (geb. 1963) ist investigativer Journalist, Publizist, TV-Redakteur und freier Produzent. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf Recherchen zu organisierter Kriminalität, Geheimgesellschaften sowie auf brisanten Themen aus Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär und Sicherheit. Darüber hinaus widmet er sich der Aufdeckung verborgener oder tabuisierter Hintergründe zeitgeschichtlicher Ereignisse. Guido Grandt veröffentlichte bisher über 40 Sachbücher und verfasste rund 6.000 Artikel.
Sein kostenloser Blog: https://www.guidograndt.de/
Seine Bücher: Guido Grandt bei Amazon
Quellen:
- https://www.nius.de/politik/news/klimawandel-bayern-wassercent/ca7fad43-09d9-4139-9ec5-de74d8041087?utm_source=vius-newsletter.beehiiv.com&utm_medium=newsletter&utm_campaign=das-beste-von-nius
- https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/bayern-fuehrt-wassercent-ein-was-haushalte-ab-2026-erwartet-a5206478.html?utm_source=nl-morning-subs&src_src=nl-morning-subs&utm_campaign=nl-morning_2025-08-04&src_cmp=nl-morning_2025-08-04&utm_medium=email&utm_content=gqP00LEIHm5~177&est=1QfXF63cdJIocYPX762qKpDBfpfd5%2FIi%2BrrVlQEWZTaxzXHwO5TqmE9mHYpanYpMB%2BEakdqwpA%3D%3D
- https://fw-landtag.de/presse/pressemitteilungen-details/einfuehrung-des-wassercents-freie-waehler-fraktion-will-kostbare-ressource-grundwasser-erhalten
- https://kommunal.de/wassercent-bayern-neue-steuer-trifft-auch-kommunen
- https://www.bayern.de/bericht-der-kabinettssitzung-vom-29-juli-2025
- https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayWG
- https://www.welt.de/regionales/bayern/article688a19d23b331b7336f012e8/Staedtetag-uebt-scharfe-Kritik-an-Wassercent-Regelungen.html
- https://www.stmuv.bayern.de
- https://www.presseportal.de/pm/53955/6086493
- https://www.stmuv.bayern.de/themen/wasserwirtschaft/wasserzukunft_bayern_2050/index.htm
Der Hitzesommer tarnt sich gut: Kälteeinbrüche weltweit (1)
Der EIKE-Kältereport von Chris Frei zeigt eindeutig: Vor allem auf der Südhalbkugel, wo gerade Winter ist, sind viele Regionen von heftigen Kälteeinbrüchen betroffen. Die Redaktion von t-online hat also offensichtlich Recht, wenn sie schreibt:
Gemeint hatte Frau Ivits eigentlich die Hitzewelle im hochsommerlichen Südeuropa, die im verregneten Mitteleuropa nicht wahrgenommen werde – der Regen verzerre die weltweite Situation daher.
Aber wie ist die weltweite Situation? Auf der Nordhalbkugel ist im Juli und August Hochsommer, weswegen es an vielen Orten heiß und zeitweise trocken ist. So weit, so normal – diese Tatsache taugt eigentlich nicht zur Konstruktion des „Höllensommers des Jahrhunderts oder Jahrtausends“ (Kriminalbiologe Mark Benecke, schon 2024). Daher müssen in der Mittagssonne schmelzende Asphaltdecken italienischer Straßen in den Tweets von Luisa Neubauer und Cousine Carla Reemtsma als Beweis herhalten.
Nach dem wissenschaftlichen Prinzip der Sparsamkeit, Lex parsimonae oder Ockhams Rasiermesser, ist allerdings stets die einfachste und naheliegendste Erklärung ohne viele Unbekannte vorzuziehen. Und da brachten EIKE-Kommentatoren bei Facebook die bekannte Geschäftspraxis der Cosa nostra oder der ’Ndrangheta ins Spiel, nach der durch Nutzung minderwertiger Materialien viel Steuergeld in die eigenen Taschen gesteckt werde. Was mag für flüssig werdendes Bitumen verantwortlich sein – die industrielle Erderwärmung oder die Mafia?
Alle Wissenschaft ist Statistik – und nach dem Gesetz der möglichst großen Zahl sollte man zur Beurteilung der weltweiten Situation möglichst viele Meßpunkte betrachten. Ergebnis: Viel zu viele und viel zu heftige Kältephänomene, um die These der Erderwärmung mit Hitze/Dürre aufrecht zu erhalten. Neben EIKE sammeln mehrere Beobachter Daten und Nachrichten zur aktuellen Kälte. Volker Fuchs sandte uns seine Zusammenstellung, die unsere Kältereports ergänzt. Hier ist Teil 1.
Rekordkälte im Juli in Rußland – mit Kälterekorden mehr als 20 Grad unter Durchschnitt
Große Teile Rußlands sind von ungewöhnlicher Kälte erfaßt. Die Kälterekorde fallen. Die Ernten geraten unter Druck.
* Kürzlich sanken die Temperaturen in Sebyan-Kyuyol in Jakutien auf -3,2 °C (26 °F) – die niedrigste jemals an diesem Ort gemessene Julitemperatur.
* Jakutien ist für extreme Temperaturen bekannt, doch der Juli bringt in der Regel mildes Wetter mit durchschnittlichen Tiefsttemperaturen weit über dem Gefrierpunkt.Und es ist kein Einzelfall.
* Im Westen ist eine starke polare Luftmasse über Zentral- und Nordrusslandabgesunken und hält die Temperaturen deutlich unter den saisonalen Durchschnittswerten.
* Seit letztem Freitag treibt ein stärker werdendes skandinavisches Hoch noch mehr Kälte nach Süden.
* In weiten Teilen Rußlands herrschen extreme Kälteperioden, die mancherorts um mehr als 20 Grad unter dem Durchschnitt von 1981 bis 2010 liegen. In Gegenden wie Karelien und der Region Archangelsk wurden im Hochsommer Nachtfröste registriert .
(GFS 2m Temperaturanomalien für den 21. Juli [ tropicaltidbits.com ] Diese kalte Luftmasse wird den Prognosen zufolge für den Rest der Woche bestehen bleiben und sich allmählich nach Osten ausdehnen.)
Rußland mit Eiseskälte im Hochsommer – Izma / Ust-Schtschuger mit absoluten Tiefstwerten
Eine mächtige Masse polarer Luft bleibt über Rußland eingeschlossen, bricht im Ural die Sommerkälterekorde und sorgt für einen der extremsten Kälteeinbrüche im Juli, die jemals verzeichnet wurden.
* In Izhma im Ural fiel das Thermometer auf -3 Grad Celsius – ein Wert, der, sobald er bestätigt ist, wahrscheinlich die niedrigste jemals dort gemessene Sommerhöchsttemperatur darstellt .
* Weiter nördlich in Workuta fielen die Temperaturen auf -0,7 °C – nur 0,3 °C unter dem historischen Tiefstwert im Juli.
* Workuta hat normalerweise lange, harte Winter, doch die Sommer in der Region, so kurz und kühl sie auch sein mögen, erreichen selten den Gefrierpunkt.
* Andernorts wurden in Ust-Schtschuger -2,4 °C gemessen, was dem absoluten Tiefstwert für Juli entspricht.
Dabei handelt es sich um einen starken Lufteinbruch in der Arktis– eine Kälteanomalie, deren Erwähnung in den Medien in ihren „Back“-Klimaberichten verschwiegen wird.
Vegetation, Nutzpflanzen und Tierwelt in diesen Breitengraden sind auf kurze Zeitfenster sommerlicher Wärme angewiesen.
Diese Kältewelle wird nachhaltige Schäden verursachen.
USA – Temperaturen im Halbjahr 2025 deutlich unter Durchschnitt
Trotz unerbittlicher Schlagzeilen, die vor beispielloser Hitze warnen, sagen die Daten weiterhin etwas anderes.
* Laut den historischen Klimaaufzeichnungen der NOAA (siehe Diagramm unten) liegt der Prozentsatz der Temperaturwerte in den USA über 32,2 °C in diesem Jahr bisher auf Platz 24 der niedrigsten Werte in der 130-jährigen Aufzeichnungsperiode, die bis ins Jahr 1895 zurückreicht.
* Nur 8,2 % der Messwerte vom 1. Januar bis 19. Juli lagen über 32,2°C (=90° Fahrenheit) – deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt von 9,5 %.
* Der Prozentsatz liegt in diesem Jahr zudemfast 50 % unter dem Höchstwert von 1936, als zu diesem Zeitpunkt 15,5 % der Tage Temperaturen über 32 °C aufwiesen.
* Trotz jahrzehntelanger Hitzepropaganda und 90 Jahren zusätzlichem CO2-Gehalt in der Atmosphäre dominieren die 1930er Jahre immer noch die historischen Hitzerekorde.

Die rote Linie im Diagramm zeigt einen gleitenden 10-Jahres-Durchschnitt, der seit dem Höchststand in den 1930er Jahren weitgehend rückläufig ist.
* Kurzfristige Spitzen und Schwankungen bleiben bestehen, aber der Trend steht im direkten Widerspruch zu den Behauptungen der Klimaalarmisten von immer stärker werdender Hitze.
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Klima-Apologeten kommentieren bei uns auf der Facebookseite mit dem 1.Hauptsatz der Thermodynamik,
nach dem es irgendwo kälter werden müsse, wenn es woanders heißer sei.
Doppelt falsch – im Sommer heizt die Erdsonne tagsüber die jeweilige Hemisphäre wegen des stumpferen Einfallwinkels der Strahlung („Neigung“ = griechisch: „Klima“) deutlich mehr auf – die Hitze immigriert nicht von der anderen Erdseite. Erst recht nicht, wenn es eine industriebedingt weltweite Erwärmung der bodennahen Luftschichten gäbe – dann müßte es überall wärmer werden, Winter hin oder her. Weil: Bei Erwärmung nimmt die Energiemenge im System Erde zu – und im Rest des Universums etwas ab. Der 1. Hauptsatz gilt nicht speziell für den Blauen Planeten, sondern für das gesamte Weltall.
Der Beitrag Der Hitzesommer tarnt sich gut: Kälteeinbrüche weltweit (1) erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Hunderte ehemalige israelische Spione arbeiten in großen Technologieunternehmen, wie eine Datenbank zeigt
Von Murtaza Hussain
Ein 25-Milliarden-Dollar-Deal ist die jüngste Übernahme, um die Verbindung zwischen dem US-Technologiesektor und dem israelischen Geheimdienst zu stärken.
Ende Juli gab der US-amerikanische Cybersicherheitsriese Palo Alto Networks (PANW) bekannt, dass er das israelische Identitätsmanagement- und Informationssicherheitsunternehmen CyberArk für unglaubliche 25 Milliarden Dollar in bar und Aktien übernommen hat. Neben der potenziellen Zuführung von Milliarden Dollar in die israelische Wirtschaft stärkt die Übernahme von CyberArk durch Palo Alto Networks auch die Beziehungen zwischen dem Silicon Valley und Israels Sicherheits- und Geheimdienstapparat.
Palo Alto ist eines der weltweit größten Cybersicherheitsunternehmen und bietet Infrastruktur-Schutz, Firewalls und Cloud-Sicherheitsdienste für Zehntausende von Unternehmen weltweit. Udi Mokady, Gründer und Vorstandsvorsitzender von CyberArk, ist ein Absolvent der Unit 8200, der Eliteeinheit für Signalaufklärung des israelischen Militärgeheimdienstes. Ebenso wie die vier Mitbegründer von Wiz, dem israelischen Cloud-Computing-Unternehmen, das kürzlich von Google für 32 Milliarden Dollar gekauft wurde. Und ebenso wie Nir Zuk, Gründer und Chief Technology Officer von Palo Alto.
Palo Alto ist in den letzten zehn Jahren durch eine Reihe hochkarätiger Übernahmen gewachsen und hat manchmal bis zu Milliarden Dollar für Start-ups bezahlt, um sein Angebot im Bereich Cybersicherheit zu erweitern. Fast die Hälfte davon betraf Unternehmen mit Wurzeln im israelischen Geheimdienst, was Bedenken hinsichtlich des Zugangs zu den riesigen Datenmengen weltweit aufkommen lässt, die das Unternehmen schützen soll. Palo Alto Networks reagierte nicht auf die Anfrage von Drop Site nach einer Stellungnahme.
Einige dieser erworbenen Unternehmen – LightCyber, Dig Security, Talon Cybersecurity, Secdo und Bridgecrew – wurden von öffentlich bekannten Veteranen der Einheit 8200 gegründet und geleitet. Weitere wichtige Akquisitionen sind Cyvera, Twistlock und Puresec, deren Gründer ebenfalls aus den „Cyber-, Geheimdienst- und Kommandoeinheiten” der israelischen Streitkräfte stammen.
„Diese Übernahmen sind ein Weg, um Leute aus der Unit 8200 in Israel zu holen und ihnen einflussreiche Positionen in der US-Tech-Branche zu verschaffen”, sagt Paul Biggar, Gründer der Tech-Startups CircleCI und Darklang und Leiter der Aktivistengruppe Tech for Palestine. „Diese Unternehmen verarbeiten die Kundendaten ihrer Kunden. Wenn Sie eine Bank sind und Palo Alto Networks nutzen, werden die Daten all Ihrer Kunden und deren Transaktionen über Server geleitet, die von Spionen oder ehemaligen Spionen kontrolliert werden.“
Im Juni 2025 arbeiten über 1.400 Veteranen des israelischen Geheimdienstes in der US-Technologiebranche – 900 davon allein aus der Einheit 8200. Diese Zahl stammt aus einer Datenbank von Personen, die sich in ihren LinkedIn-Profilen öffentlich als ehemalige israelische Geheimdienstmitarbeiter und als in der US-Technologiebranche tätig bezeichnen.
Die Datenbank wurde von einem unabhängigen Forscher zusammengestellt, der aus Sicherheitsgründen anonym bleiben möchte und die Datenbank als Einflussnetzwerk „Eagle Mission“ bezeichnet hat. Bei den 1.400 Personen handelt es sich um selbsternannte Veteranen oder aktive Reservisten der Einheit 8200, des israelischen Militärgeheimdienstes und der IDF Cyber Defense Directorate, die in leitenden und mittleren Positionen im Bereich Engineering und Sicherheit bei großen US-Technologieunternehmen mit Niederlassungen in Israel, den USA und Europa arbeiten. Drop Site hat viele der Einträge in der Datenbank auf ihre Richtigkeit überprüft.
„Das bedeutet nicht, dass jede Person, die in der Einheit 8200 gedient hat, ein israelischer Spion ist, der geheime Daten nach Tel Aviv weiterleitet”, betonte der Forscher. „Aber es schafft eine ernsthafte Schwachstelle. Kein anderes Land hat einen solchen Zugang zum amerikanischen Technologiesektor. Wir sind besessen von der chinesischen Beteiligung an der Technologiebranche und machen uns Sorgen um Unternehmensspionage, aber die israelische Durchdringung wird selten erwähnt.”
Der globale Technologieriese Microsoft ist einer der prominentesten Arbeitgeber für ehemalige Angehörige der Einheit 8200 und beschäftigt neben anderen großen multinationalen Unternehmen wie Nvidia, Meta, Google, Intel und Apple etwa 250 Veteranen der Einheit, von denen viele Dutzende Personen aus der Einheit beschäftigen. Kürzlich wurde bekannt, dass Microsoft bei der Entwicklung von Cloud-Diensten zur Speicherung von Millionen privater Kommunikationsdaten von Palästinensern, die unter militärischer Besatzung im Westjordanland und im Gazastreifen leben, eng mit der Führung der Einheit 8200 zusammengearbeitet hat. Microsoft lehnte eine Stellungnahme ab.
Während die Übernahme von CyberArk aufgrund des scheinbar unverhältnismäßigen Kaufpreises von einigen Investmentanalysten kritisiert wurde – die Aktien von Palo Alto Networks brachen unmittelbar nach der Bekanntgabe ein –, wurden die Verbindungen zum Geheimdienst in den öffentlichen Erklärungen zur Übernahme nicht erwähnt.
Eine Geschichte der Spionage
Die Präsenz aktueller oder ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter aus anderen Ländern in Schlüsselindustrien der USA wird aufgrund der Gefahr von Spionageabwehr und Industriespionage allgemein als besorgniserregend angesehen. Seit Jahrzehnten gilt Israel als eine der größten Bedrohungen für die Spionageabwehr der USA, insbesondere im Hinblick auf industrielle und technische Geheimnisse.
Im Jahr 2015 wurde der ehemalige amerikanische Geheimdienstanalyst Jonathan Pollard aus dem Gefängnis entlassen, nachdem er eine 30-jährige Haftstrafe wegen Spionage und Weitergabe streng geheimer US-Geheimdienstinformationen an Israel verbüßt hatte. Nach Ablauf seiner Bewährungsauflagen im Jahr 2020 zog Pollard, der im Gefängnis die israelische Staatsbürgerschaft erhalten hatte und dessen Fall lange Zeit von pro-israelischen Gruppen und israelischen Politikern unterstützt worden war, nach Israel. Wenige Wochen nach seiner Ankunft am Ben-Gurion-Flughafen, wo Pollard persönlich von dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu empfangen wurde, begnadigte Trump Aviem Sella, den israelischen Spion und Militäroffizier, der als Pollards Kontaktmann angeklagt worden war.
Der Fall Pollard belastete die Beziehungen zwischen den USA und Israel. Aber die Vorwürfe der Spionage und des Industriespionage halten an. Im vergangenen Jahr reichte das US-Rüstungsunternehmen Conflict Kinetics eine Klage ein, in der es einen Beamten des israelischen Verteidigungsministeriums beschuldigte, Geschäftsgeheimnisse gestohlen zu haben, um ein Schießsimulator-Tool für die Ausbildung seiner Soldaten zu entwickeln. Der israelische Beamte, Daniel Goldfus, war Fellow am Belfer Center for Science and International Affairs der Harvard Kennedy School und soll dem Unternehmen Verträge mit dem israelischen Militär versprochen haben. Goldfus dient als Kommandeur der israelischen Streitkräfte im Gazastreifen.
„Es ist unwahrscheinlich, dass wir irgendeinem Land, selbst einem Verbündeten, einen solchen Zugang zu unseren sensibelsten Industriezweigen gewähren würden. Es ist auch wichtig, sich daran zu erinnern, dass sowohl die CIA als auch das FBI Israel offen neben Russland, China und dem Iran als eine der größten Bedrohungen für unsere Spionageabwehr einstufen“, sagte der Forscher und fügte hinzu, dass viele Personen, die früher der Einheit 8200 oder anderen israelischen Sicherheitsbehörden angehörten, seit dem 7. Oktober 2023 damit begonnen hätten, Informationen über ihre Zugehörigkeit aus ihren öffentlichen Social-Media-Profilen zu löschen. „Es ist bemerkenswert, wie viele Menschen offen bereit sind, sich als ehemalige Mitarbeiter eines ausländischen Geheimdienstes zu identifizieren, und das sind nur diejenigen, die Informationen über ihre Verbindungen öffentlich geteilt haben.“
Stattdessen wurden die Verbindungen zwischen dem israelischen Geheimdienst und der amerikanischen Tech-Branche weitgehend gefeiert. Ein Artikel im Wall Street Journal vom August 2024 lobte den wachsenden Einfluss der Einheit im Silicon Valley und erklärte, dass „mindestens fünf Technologieunternehmen, die von ehemaligen Mitarbeitern der Einheit 8200 gegründet wurden, in den USA börsennotiert sind und zusammen einen Wert von rund 160 Milliarden US-Dollar haben“, und lobte die Veteranen der Spezialeinheit für ihre „Hochdruckkultur und ihr schnelles Denken“.
Der Artikel wies darauf hin, dass große Risikokapitalfirmen aus dem Silicon Valley wie Greylock Partners und Sequoia Capital Partner einstellten und Unternehmen kauften, die von Gründern mit Hintergrund in der Einheit 8200 aufgebaut worden waren. Sequoia geriet kürzlich wegen politischer Äußerungen eines prominenten Partners, Shawn Maguire, zu Israel und verwandten Themen der US-Innenpolitik in die Kritik, darunter lautstarke öffentliche Verteidigungen des Krieges Israels gegen Gaza und Verurteilungen seiner Kritiker, darunter der New Yorker Bürgermeisterkandidat Zohran Mamdani, als „Islamisten“.
Biggar charakterisierte das Vorgehen von Sequoia, Greylock, Palo Alto Networks und anderen Silicon-Valley-Firmen als Teil eines politischen Wandels, der von einem Einflussnetzwerk eng verbundener Personen vorangetrieben wird, die daran arbeiten, den ideologischen Charakter der Branche neu zu gestalten.
„Die US-Tech-Branche ist politisch geworden. Früher haben sie großartige Suchmaschinen und E-Mail-Dienste entwickelt, heute verkaufen sie KI an Länder, die Völkermord begehen”, sagte Biggar. „Es gibt ein sehr enges Netzwerk von Menschen, die dieselben Ansichten vertreten und ihren Einfluss nutzen, um mehr Menschen mit ähnlichen Ansichten zu gewinnen. Das hat einen großen Einfluss darauf, wie sich diese Unternehmen heute verhalten.“
„Ähnliche Werte, starke Kulturen“
Die Einheit 8200 ist ein fester Bestandteil des israelischen Militärapparats, auch während des aktuellen Völkermords im Gazastreifen. Neben der elektronischen Überwachung der Kommunikation war die Einheit an der Entwicklung von KI-generierten Zielprogrammen für den Einsatz im Gazastreifen beteiligt, die menschliche Operatoren mit Zielen versorgten, um eine „Massenmordfabrik“ zu schaffen, wie es ein ehemaliger israelischer Geheimdienstoffizier bezeichnete, und manchmal die Tötung von Hunderten von Zivilisten genehmigten, um eine einzige Person zu treffen, die angeblich ein Hamas-Kommandeur war.
Neben ihrer Zusammenarbeit mit Technologiegiganten zur Unterstützung des aktuellen Völkermords im Gazastreifen hat die Einheit 8200 auch Überwachungstechnologien zur Überwachung und Kontrolle der Bevölkerung im Westjordanland entwickelt, darunter zuletzt die Erstellung KI-gesteuerter großer Sprachmodelle, die auf Millionen von Gesprächen von Palästinensern trainiert wurden, die unter israelischer Besatzung in dem Gebiet leben.
In seiner Pressemitteilung zur Bekanntgabe der Übernahme hob Palo Alto die erwartete Rolle hervor, die CyberArk bei der Entwicklung seiner eigenen KI-gesteuerten Cybersicherheits- und Identitätsmanagement-Plattformen spielen würde, und erklärte, die Übernahme würde „zwei Sicherheitsführer mit ähnlichen Werten, starken Kulturen und talentierten Teams vereinen“.
Russisch-amerikanischer Gipfel in Alaska: Die geopolitische Botschaft von Anchorage

Wie immer das Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin in Anchorage heute ausgehen mag, ein Ergebnis steht schon jetzt fest: Die Geopolitik ist wieder das bestimmende Moment im außenpolitischen Handeln der Großmächte. Die europäischen Mittelmächte samt ihrem bürokratischen Überbau namens EU spielen dabei nur eine Statistenrolle am Spielfeldrand – auch weil sie die grundlegend veränderte Lage nicht erkennen wollen und sich dadurch noch zusätzlich selbst verzwergt haben.
Geopolitisch ist schon die Wahl des Ortes für das Zusammentreffen: Alaska, einst als „Russisch-Amerika“ von wagemutigen russischen Forschern und Expeditionen erschlossen, war 1867 für die damals schon bescheidene Summe von rund sieben Millionen Dollar in amerikanischen Besitz übergegangen. Das Zarenreich brauchte dringend Geld, das Zeitalter des Fiat-Geldes, in dem Staaten bei Misswirtschaft ihren Bankrott mit der Gelddruckmaschine hinauszögern konnten, war noch nicht angebrochen.
Ein „Deal“ ist immer möglich
Wladimir Putin kommt Trump also einen Schritt entgegen und trifft ihn auf US-Territorium, das aber zugleich eine russische Vergangenheit hat. Das ist nicht nur geographisch komfortabel, weil der russische Präsident kein Territorium überqueren muss, in dem ihm bei unvorhergesehenem Zwischenaufenthalt eine Verhaftung wegen entsprechender Wünsche eines von beiden Großmächten nicht anerkannten internationalen Gerichts drohen könnte.
Die Ortswahl in Alaska sendet vor allem eine historische und geopolitische Botschaft: Staaten können über alles verhandeln und sich über alles einigen. Ein „Deal“ ist immer möglich, und am Ende ist jeder Kompromiss stets eine Frage des Geldes und der ökonomischen Interessen.
Sowohl die Russische Föderation als auch die USA haben ein überragendes Interesse, ihre handels-, außen- und sicherheitspolitischen Beziehungen wieder zu normalisieren und die Balance im Spiel der Weltmächte gegenüber dem aufsteigenden Riesen China wiederherzustellen.
Das Sanktionsregime ist gescheitert
Der Versuch, den russischen Rohstoffgiganten mit einem immer weiter ausufernden Sanktionsregime aus dem globalen Wettbewerb zu nehmen, war von Anbeginn zum Scheitern verurteilt. Für die russische Führung sind die westlichen Sanktionen zwar nicht existenzbedrohend, wie von den Architekten des Sanktionsregimes vergeblich herbeibeschworen, aber ein teures Ärgernis, das sie gerne los wären.
Für die US-Administration unter Donald Trump dagegen ist der vom tiefen Staat vorangetriebene Stellvertreterkrieg in der Ukraine lästig geworden, weil er der geopolitischen Konzentration auf den Hauptrivalen China und dem Interesse an vorteilhaften Handels- und Rohstoffdeals weltweit – gerne auch mit Russland – im Wege steht.
Die Zeichen stehen auf Kriegsende
Russland wiederum kann den auch für das eigene Land kostspieligen und verlustreichen Krieg in der Ukraine beenden, wenn es seine geopolitischen Kernziele erreicht: Das Heraushalten der Ukraine aus der Nato sowie die strategische und territoriale Absicherung seiner Position am Schwarzen Meer und auf der Krim.
Wie der russisch-amerikanische Ausgleich im einzelnen aussehen wird, ob bereits heute in Anchorage eine erste konkrete Übereinkunft erreicht wird oder erst zu einem späteren Zeitpunkt auf einem Folgetreffen, ist zunächst zweitrangig. Das entscheidende Signal des Alaska-Gipfels ist: Früher oder später wird dieser Ausgleich kommen.
Die Europäer wären gut beraten, sich rasch auf diese veränderte geopolitische Lage einzustellen, ihre eigenen Interessen zu definieren und Schritte zu deren Wahrung und Durchsetzung einzuleiten, um nicht vollends unter die Räder zu kommen.
Blindheit für die geopolitische Lage
Der ungarische Premierminister Viktor Orbán hat das verstanden. Nicht so die Anführer der EU-Karawane – die autoritäre, auf Krieg und Sanktionen fixierte Kommission unter ihrer selbstherrlichen und korruptionsaffinen Präsidentin, die innen- und wirtschaftspolitisch schwer angezählten Staats- und Regierungschefs von Frankreich und Großbritannien, Emmanuel Macron und Keir Starmer, und schließlich der im Sumpf der Unbeliebtheit versinkende deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, der vergeblich aus der innenpolitischen Paralyse in weltpolitische Gefilde zu flüchten versucht: Sie alle klammern sich verzweifelt an ihre gescheiterten Dogmen der Vergangenheit, die ihren Ländern und Bürgern bereits unermesslichen Schaden zugefügt haben.
Die Vorstellung, die diese Akteure im Vorfeld des amerikanisch-russischen Gipfeltreffens abgeliefert haben, ist an Dilettantismus und Peinlichkeit schwer zu überbieten. Wie eine verängstigte Sekte klammern sie sich an hehre moralische Beschwörungen ohne jede Substanz in der Realität.
Narretei und Wahnsinn
Närrisch ist schon die Vorstellung, den russisch-amerikanischen Stellvertreterkrieg auf eigene Faust und aus eigener Kraft fortsetzen zu wollen, obwohl die Hauptakteure das Interesse daran offenkundig verloren haben. US-Waffen mit europäischem, sprich: deutschem Steuergeld zu bezahlen, um irgendeinen „Druck“ aufrechtzuerhalten, grenzt jedenfalls an Wahnsinn.
Ein Schelm, wer ganz andere Interessen dahinter vermutet, die weder mit den europäischen Staaten oder der Ukraine zu tun haben, sondern womöglich mit Rüstungskonzernen, deren Aktionären (sagte da jemand „Blackrock“?) oder einem gescheiterten Euro-Schuldengeld-System, das den permanenten Ausnahmezustand braucht, um das Geld der Bürger weiter verheizen zu können.
Harte Fakten, schwere Einsichten
Fakt ist: Die Ukraine kann diesen Krieg nicht gewinnen, mit oder ohne westliche Waffenlieferungen, weil niemand im Westen bereit ist, für die selbstproklamierten hehren Ziele gegen Russland in den Krieg zu ziehen.
Es wird deshalb auch keinen Waffenstillstand und keinen Frieden ohne Gebietsabtretungen geben, da mögen die Europäer, in Videokonferenzen mit Donald Trump oder im eigenen Schlafzimmer, noch so viele Phrasen dreschen.
Die plumpe Show mit dem ukrainischen Kriegspräsidenten Selenskyj, dem in US-Regierungskreisen längst das Image eines Hindernisses und Auslaufmodells anhängt, von dem erst einmal Rechenschaft über einen verschwundenen dreistelligen Milliardenbetrag an Hilfsgeldern zu fordern wäre, führt die Europäer nur noch tiefer in die Sackgasse. Was den glücklosen Merz veranlasst haben könnte, den Verlierer Selenskyj zum Telefonieren mit Trump nach Berlin einzuladen und demonstrativ zu umarmen, bleibt sein Geheimnis.
Ganz unverblümt bezeichnete das russische Außenministerium die von Merz hektisch initiierte „Videokonferenz“ als „unbedeutend“. In Washington wird man sich Gleiches gedacht, aber nicht ausgesprochen haben, um die Quengeleien der Außenseiter, die nicht mal am Katzentisch sitzen dürfen, nicht noch unangenehmer werden zu lassen.
Lächerliche Belehrungen
Mit großsprecherischen und herablassenden Ratschlägen an den US-Präsidenten, der sich nur ja nicht vom bösen Wolf Putin hereinlegen lassen solle, werden die europäischen Regierungschefs ihr internationales Gewicht mit Sicherheit nicht zurückgewinnen. Selbst dann nicht, wenn diese Belehrungen von einem größeren Verhandlungstalent als ausgerechnet Friedrich Merz kämen, der sich zu Hause von drittklassigen sozialistischen Apparatschiks in Dauerschleife über den Tisch ziehen lässt.
Dabei liegt klar zutage, was die Staaten Europas in dieser neuen Lage im eigenen Interesse zu tun hätten. Sie müssten selbst die Chance für eine Beendigung des für den gesamten Kontinent fatalen Krieges und zur Einstellung ihrer Beteiligung daran ergreifen, selbst wenn die Ukraine dabei Federn lassen muss.
Staatsmänner gesucht
Von der Dauersubventionierung der ukrainischen Kleptokratie ist für die Europäer nichts zu gewinnen. Vielmehr müssten die Staaten Europas selbst alle Kanäle und Möglichkeiten nutzen, ihre Beziehungen zu Russland wieder zu normalisieren und die zerstörten Handelskontakte im beiderseitigen Interesse wiederherzustellen.
Schließlich ist Russland ihr kontinentaler Nachbar, mit dem sie auch künftig auskommen müssen. Schlafen die Europäer weiter, werden Russland und die USA sich eben ohne sie, gegen sie und über ihre Köpfe hinweg auf gute Beziehungen und Geschäfte zum Nachteil anderer einigen.
Das sind die Schlüsse, die aus der veränderten geopolitischen Lage gezogen werden müssen. Um solche Einsichten in konkrete Politik umzusetzen, müssten die Nationen Europas allerdings wohl erst einmal ihre aktuelle Politikergarnitur gegen echte Staatsmänner austauschen.
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Hasse Russland, liebe Amerika: gehorche der Italienischen Republik

Wer wird den Krieg führen, den die EU gegen Russland plant? Das Spiel droht zusammenzubrechen. Die Italiener mögen die Vereinigten Staaten nicht, weshalb sie gezwungen sind, Russland zu hassen. Das ist eine Frage der Entscheidung, nicht nur des Geschmacks. Für die Regierung von Giorgia Meloni, die Liebling des Aspen Institute und vom Atlantic Council ausgezeichnet […]
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Schweizer Nature-Studie: Öfter mRNA geimpft, öfter krank
Personen, die einen Covid-Booster erhalten haben, haben ein deutlich höheres Risiko an grippalen Infekten und grippeähnlichen Symptomen zu erkranken. Je öfter geboostert, desto öfter krank. Das zeigt eine neue Nature-Studie von Schweizer Forschern. Es ist der bislang stärkste wissenschaftliche Beweis, dass mRNA-behandelte Personen häufiger an Atemwegserkrankungen leiden als Personen ohne mRNA-Impfung. mRNA führt laut der […]
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Tödlicher Verrat: Wie Asbest britische Soldaten tötet – und Regierung und Militär wegsehen
Es sind Geschichten, die erschüttern und wütend machen: Britische Veteranen und ihre Familien werden von einem unsichtbaren Feind dahingerafft – nicht durch Kugeln oder Bomben, sondern durch Asbest. Jahrzehntelang atmeten sie die toxischen, faserförmigen Silikatmineralien in Kasernen, auf Schiffen und in Panzern ein. Die Folge: eine Lawine an Krebstoten. Währenddessen lässt die britische Regierung ihre eigenen Leute im Stich – mit lächerlich niedrigen Entschädigungen, verzögerter Hilfe und einem Schweigen, das an Zynismus grenzt.
Von Guido Grandt
Oberstleutnant Crawford Harvey verlor 2022 seine Frau Jacqueline nach 50 Ehejahren an Mesotheliom – einer unheilbaren Krebsform, die durch Asbest verursacht wird. Anderthalb Jahre kämpfte sie, bevor sie starb. Kurz darauf erhielt auch er selbst dieselbe Diagnose.
„Vor Jahren war Asbest überall“, erinnert sich Harvey. „Viele alte Soldaten halten einfach die Klappe, machen weiter und verschwinden still und leise.“
Das ist wahrlich keine Übertreibung: Denn zwischen 2016 und 2025 zahlte das britische Verteidigungsministerium 112,5 Millionen Pfund an 803 Mesotheliom-Opfer.
Zum Vergleich: Im gesamten zwanzigjährigen Afghanistan-Einsatz (2001–2021) starben 405 britische Soldaten durch Feindeinwirkung. An Asbest jedoch sterben durchschnittlich 89 Veteranen pro Jahr – und das seit Jahrzehnten!
Unsichtbare Front – Überall Asbest
Asbest war nicht nur in alten Kasernen und Offizierswohnungen, sondern tief in der militärischen Infrastruktur verankert. Beispielsweise in:
- Atom-U-Booten der Vanguard– und Astute-Klasse.
- Hunderten Challenger-Panzern.
- Mehr als tausend gepanzerten Fahrzeugen vom Typ Warrior und Bulldog.
- Hubschraubern wie Chinook, Gazelle und Puma.
- Fregatten, Zerstörer, Raketen – die Liste ist endlos.
Im Jahr 2023 musste das Verteidigungsministerium zugeben, dass 72 % aller Dienstunterkünfte Asbest enthalten. Oft wurde dies jedoch als „geringes Risiko“ verharmlost.
Doch Experten sind sich einig: Eine sichere Belastung mit Asbest gibt es nicht.
Das kalte Herz der Bürokratie
Die Ungerechtigkeit ist skandalös:
- Bis 2016 durften Veteranen, die vor 1987 Asbest ausgesetzt waren, gar keine Entschädigung oder Wiedergutmachung fordern – geschützt durch die „Crown Immunity“.
- Heute liegt die Maximalentschädigung für Militärangehörige bei 140.000 Pfund, während Zivilisten durchschnittlich 250.000 Pfund erhalten.
- Familien von verstorbenen Soldaten gehen leer aus, wenn der Anspruch zu Lebzeiten nicht geltend gemacht wurde. Zivilisten können dagegen weiterhin klagen.
Die Wohltätigkeitsorganisation Mesothelioma UK nennt diese Unterschiede „schändlich“.
Übrigens: Die Kampagne „Asbestos: Britain’s Hidden Killer“ der Daily Mail hat hervorgehoben, dass in Großbritannien jährlich über 5.000 Menschen an Krankheiten sterben, die mit diesen giftigen Fasern in Zusammenhang stehen. Damit sind diese die häufigste Todesursache am Arbeitsplatz!
Verfallene Unterkünfte – tödliche Gefahr
Der schlechte Zustand militärischer Unterkünfte wird häufig als Faktor für die Asbestbelastung genannt. Im März 2023 waren 47.800 Gebäude für die Nutzung durch Militärangehörige vorgesehen.
Ein Bericht des britischen Verteidigungsausschusses stellte 2023 fest:
- Ein Drittel der Unterkünfte für Einzelpersonen,
- Zwei Drittel der Unterkünfte für Militärfamilien
… sind in einem Zustand, der sie „praktisch unbewohnbar“ macht.
In solchen Gebäuden lebten und arbeiteten tausende Soldaten – oft gemeinsam mit ihren Familien, darunter Kinder.
Die Asbest-Toten haben Namen
Beispielsweise:
- Bernice Scullion, RAF-Flugsicherungsassistentin, starb 2020 mit nur 48 Jahren. Sie berichtete von „schmutzigen Kellern voller Asbeststaub“ und Renovierungen ohne Schutzmaßnahmen.
- Lt. Commander Jeffrey Picken diente 37 Jahre als Schiffsingenieur – auf Schiffen und U-Booten voller Asbest. Er starb 2018 unter großen Schmerzen. Seine Witwe Veronica bekam nicht einmal einen Beileidsbrief der Marine.
„Vielleicht zeigt das vor allem, wie sehr sich die Streitkräfte um die Menschen kümmern, deren Leben sie gefährden“, stellt sie bitter fest.
Ein Skandal ohne Ende
Der Asbestskandal ist kein Relikt der Vergangenheit – er passiert weiterhin.
Noch 2018/2019 wurden britische Marines bei einer Übung in Lettland wissentlich in einem verfallenden Kontrollzentrum aus der Sowjetzeit Asbest ausgesetzt. Beschwerden wurden ignoriert.
Edward Hill, der Anführer der betroffenen Gruppe, entnahm Bodenproben, die hohe Konzentrationen von Chrysotil (weißem Asbest) enthielten. Die Gruppe forderte Schadensersatz. Das Verteidigungsministerium erklärte auf mediale Nachfrage, es könne keine aktuellen Fälle kommentieren.
„Die Gesundheits- und Sicherheitsgesetze gelten nur in Großbritannien, wenn Streitkräfte im Ausland trainieren“, sagt Hill. „Aber das Gesetz muss sich ändern. Die Verantwortlichen müssen strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden, wenn sie Soldaten und Soldatinnen rücksichtslos gefährlichen Substanzen aussetzen.“
Die britische Regierung hat Blut an den Händen
Die Fakten sind eindeutig: Asbest tötet jedes Jahr mehr britische Soldaten als Kriegseinsätze. Die Regierung weiß das – und reagiert mit Wegsehen, Verschleppen und billigen Abfindungen.
Es ist ein Verrat an denen, die für ihr Land ihr Leben riskieren. Sie werden im Dienst vergiftet und nach dem Dienst vergessen.
Die Forderung ist klar:
- Sofortige, vollständige Asbestsanierung aller militärischen Gebäude und Geräte.
- Gleichstellung von Veteranen mit Zivilisten bei Entschädigung und Rechtsanspruch.
- Verbindliche Asbest-Datenbank für alle öffentlichen und militärischen Einrichtungen.
Alles andere bedeutet: Die britische Regierung lässt ihre eigenen Soldaten weiterhin sterben – und zwar im Frieden!
Guido Grandt (geb. 1963) ist investigativer Journalist, Publizist, TV-Redakteur und freier Produzent. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf Recherchen zu organisierter Kriminalität, Geheimgesellschaften sowie auf brisanten Themen aus Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär und Sicherheit. Darüber hinaus widmet er sich der Aufdeckung verborgener oder tabuisierter Hintergründe zeitgeschichtlicher Ereignisse. Guido Grandt veröffentlichte bisher über 40 Sachbücher und verfasste rund 6.000 Artikel.
Sein kostenloser Blog: https://www.guidograndt.de/
Seine Bücher: Guido Grandt bei Amazon
Quellen:
- https://www.dailymail.co.uk/news/article-14967521/Heartrending-tales-soldiers-fell-victim-British-military-killer-asbestos.html
- https://www.dailymail.co.uk/news/article-6123951/Figures-reveal-400-Britons-die-lung-cancer-year-exposure-school.html
- https://www.dailymail.co.uk/news/article-13068441/royal-marines-sue-ministry-defence-asbestos-training-latvia.html

