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Es bleibt beim Wortbruch: Stromsteuersenkung für alle kommt nicht!

Die Spitzen von Union und SPD haben sich am Mittwochabend (2.Juli) nicht über eine Senkung der Stromsteuer auch für Privathaushalte und den Mittelstand einigen können. Die Mütterrente soll dagegen nun doch früher kommen.
Mit der Entscheidung des Koalitionsausschusses gilt die Stromsteuer-Senkung weiterhin nur für die Industrie sowie die Land- und Forstwirtschaft – ein schamloser Bruch aller Versprechen vor der Wahl und auch eine Abweichung vom Koalitionsvertrag. Eine Entlastung für Privathaushalte und andere Wirtschaftsbereiche solle erst dann folgen, wenn dafür finanzielle Spielräume bestehen.
Die Ausweitung der Mütterrente soll dagegen schon ab dem 1. Januar 2027 umgesetzt werden. Das ist ein Jahr früher als ursprünglich geplant. Sofern eine technische Umsetzung erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich sei, werde die Leistung rückwirkend ausgezahlt, heißt es in dem Beschlusspapier von Union und SPD.
Bei der Mütterrente geht darum, dass bei der Rente auch für vor 1992 geborene Kinder drei Jahre der Kindererziehung angerechnet werden. Bisher sind es zweieinhalb Jahre. Die Ausweitung der Mütterrente war ein Wahlversprechen der CSU. Parteichef Markus Söder hatte in den vergangenen Tagen darauf gedrungen, den Start früher als 2028 zu ermöglichen. Die Deutsche Rentenversicherung hatte dem entgegengehalten, dass wegen der Umstellungsprozesse im Zusammenhang mit den internen Datenabläufen eine Auszahlung erst in drei Jahren möglich sei.
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Kritische Richterwahl für Bundesverfassungsgericht: Vorbereitung für AfD-Verbot?
Drei Richterposten am Bundesverfassungsgericht sind bis Ende September neu zu besetzen. Die Regierung hat sich nun auf die Kandidaten geeinigt. Darunter ist auch die Juristin Frauke Brosius-Gersdorf, die bereits mehrfach mit radikalen Äußerungen aufgefallen ist – beispielsweise befürwortet sie ein AfD-Verbot und stand hinter der Einführung einer Corona-Impfpflicht.
Die 16 Mitglieder des Bundesverfassungsgerichts werden je zur Hälfte vom Bundestag und vom Bundesrat gewählt. Da CDU/CSU und SPD im aktuellen Bundestag auch bei Mitwirkung der Grünen keine Zweidrittelmehrheit haben, sind sie bei der Wahl auf die Stimmen der Linken angewiesen. Eine Unterstützung durch die AfD wird ausgeschlossen. In diesem Jahr stehen ausschließlich Wahlen im Bundestag an, drei Posten sind neu zu besetzen. Die Union nominiert den bisherigen Bundesarbeitsrichter Günter Spinner, die SPD die Professorinnen für Staatsrecht, Ann-Katrin Kaufhold und Frauke Brosius-Gersdorf. Die Abstimmung im Parlament ist für kommende Woche vorgesehen.
AfD-Verbot und möglicher Grundrecht-Entzug
Frauke Brosius-Gersdorf (54), Professorin für Öffentliches Recht an der Universität Potsdam, fiel in der Vergangenheit immer wieder durch ihre bedenklichen Ansichten auf. So etwa in der ZDF-Talkshow „Markus Lanz“ am 25. Juli 2024, in der es um ein AfD-Verbot ging. „Wir sind eine wehrhafte Demokratie (…). Wir haben Schutzvorkehrungen gegen verfassungsfeindliche Parteien“, sagte Brosius-Gersdorf zunächst. Später bezog sie konkret Stellung: „Wenn es genug Material gibt, wäre ich auch dafür, dass der Antrag auf ein Verbotsverfahren gestellt wird. Weil das ein ganz starkes Signal unserer wehrhaften Demokratie ist, dass sie sich gegen Verfassungsfeinde wehrt. Dass es Grenzen gibt, die nicht überschritten werden dürfen.“
Sie räumte ein, „dass damit natürlich nicht die Anhängerschaft beseitigt“ werden könne. Der Begriff „beseitigen“ wurde scharf kritisiert. Brosius-Gersdorf stellte später klar, dass sie niemanden „eliminieren“ wolle. Sie äußerte aber auch, dass Grundrechte, wie das passive Wahlrecht (das Recht, gewählt zu werden), von AfD-Mitgliedern entzogen werden könnten: „Wir haben die Möglichkeit, Einzelpersonen Grundrechte zu entziehen.“
Während der sogenannten Pandemie befürwortete die 54-Jährige eine Corona-Impfpflicht, also einen schweren Grundrechtseingriff. Sie argumentierte, dass das Grundgesetz eine Impfpflicht rechtfertigen könne, insbesondere um die Gesundheit der geimpften Mehrheit zu schützen und verfasste auch ein entsprechendes Gutachten. Konkret erklärte sie:
„Nach meiner Einschätzung ist eine allgemeine Impfpflicht verfassungsrechtlich zulässig und man kann sogar darüber nachdenken, ob nicht jetzt der Punkt gekommen ist, dass eine verfassungsrechtliche Pflicht zur Einführung einer allgemeinen Impfpflicht besteht. Denn es ist ja Aufgabe des Staates, die große Mehrheit der Bevölkerung, die freiwillig geimpft ist, davor zu schützen, dass ihre Gesundheit, ihre Freiheit, ihr berufliches, wirtschaftliches Leben weiterhin von der Minderheit der Ungeimpften bedroht wird.“
Zudem unterstützt Brosius-Gersdorf die Idee, das Grundgesetz geschlechtergerecht zu formulieren. Sie argumentierte, dass der Staat die Verpflichtung habe, „eine Ausdrucksweise zu wählen, die den Grundrechten der Frauen und diversgeschlechtlichen Personen und der Verfassung im Übrigen gerecht wird“. Zahlreiche Studien würden belegen, „dass das generische Maskulinum zu einer gedanklichen Unterrepräsentation von Frauen führt“. Eine geschlechtergerechte Sprache könnte „zu einer höheren mentalen Repräsentation von Frauen führen“.
Eine Eignung als Verfassungsrichterin – sie könnte sogar zur Präsidentin des Gerichts aufsteigen – wird in den sozialen Netzen bei einer Person, die selbst schwere Grundrechtseingriffe befürwortete, aktuell stark bezweifelt. Einige Nutzer sehen hier eine Vorbereitung eines AfD-Verbots zur Machtsicherung des Establishments. Brosius-Gersdorfs politische Positionen (AfD-Verbot, Impfpflicht, Gendersprache) werfen für viele erhebliche Fragen zu ihrer Neutralität auf. Dass die SPD hinter ihrer Kandidatur steht, verwundert allerdings nicht, hatte diese doch gerade auf ihrem Parteitag Vorbereitungen für ein AfD-Verbotsverfahren beschlossen.
Milliarden für die Impfagenda: Wie Bill Gates, Gavi und Big Pharma eine globale Impfpflicht vorbereiten
Nach den teils verheerenden Erfahrungen mit den COVID-19-mRNA-Impfstoffen – inklusive wachsender Zahl dokumentierter Nebenwirkungen, steigender Impfskepsis und dem Bröckeln einstiger Heilsversprechen – geht die globale Impfkampagne unbeirrt in die nächste Runde. Möglich macht das eine massive Wiederbelebung der „Impfallianz Gavi“, finanziert von Regierungen, Konzernen und internationalen Entwicklungsbanken – allen voran orchestriert von Bill Gates, der über seine Stiftung als Gründungsakteur und Großspender die Fäden zieht. Quelle
1. Nach dem Desaster kommt der Turbo
Dass die Corona-Impfkampagne viele Fragen offenließ – von unvollständiger Datenerfassung bis zu nicht transparenten Verträgen – scheint für internationale Akteure wie Gavi, die WHO und die Gates Foundation kein Grund für Demut oder Aufarbeitung zu sein. Im Gegenteil: Nun soll das Impfprogramm weltweit ausgeweitet werden – auf über 500 Millionen Kinder bis 2030, mit Kosten von rund 12 Milliarden US-Dollar.
Kritiker fragen: Hat man aus der COVID-Zeit nichts gelernt? Wo bleibt die Aufarbeitung von massiven Impfschäden, von nie erfüllten Schutzversprechen, von unterdrückten kritischen Stimmen?
2. Gavi – das supranationale Werkzeug einer biopolitischen Ordnung
Die Impfallianz Gavi wird immer wieder als gemeinnützige Organisation dargestellt, die sich der „Gesundheit von Kindern“ widmet. Doch ein genauerer Blick offenbart:
- Gegründet vom WEF, WHO, der Gates Foundation und der Pharmaindustrie,
- untersteht keiner demokratischen Kontrolle,
- arbeitet eng mit der Weltbank, der EU, dem IWF und der WHO zusammen
- und setzt global Standards und Programme durch, die de facto Gesundheitssouveränität von Staaten unterwandern.
Gavi ist nicht rechenschaftspflichtig gegenüber Bürgern, sondern agiert als Public-Private-Partnership im Sinne von Big Pharma, Big Philanthropy und Big Finance. Entscheidungen über Impffrequenzen, Zulassungswege, oder Produktionsketten erfolgen fernab nationaler Parlamente.
3. Bill Gates – Spender oder Strippenzieher?
Bill Gates verkauft sich als Menschenfreund – doch während der Pandemie vervielfachte sich sein Vermögen.
- Über seine Stiftung kontrolliert er Patente, Studienfinanzierung und Mediennarrative.
- Gates war der größte private Geldgeber der WHO (bis RFK Jr. und andere Länder begannen, ihre Beiträge zu kürzen).
- Er investierte in Unternehmen wie BioNTech und Moderna – und profitierte gleichzeitig durch seine Rolle als „Impfmäzen“ via Gavi.
Die logische Frage lautet: Wie unabhängig ist eine globale Impfstrategie, wenn der Architekt gleichzeitig Investor und Propagandist ist?
4. Warum dieser Impf-Push jetzt?
- Die Impfskepsis wächst, besonders nach COVID – deshalb wird verstärkt auf Kinder und neue Krankheiten gezielt.
- Die WHO arbeitet an einem globalen Pandemieabkommen, das Impfprogramme rechtlich verpflichtend machen könnte.
- Entwicklungsländer sollen via Weltbank- und IWF-Kredite in langfristige Impfprogramme eingebunden werden, oft unter Auflagen.
- Gavi organisiert Preisnachlässe mit der Industrie, die dann als humanitäre Wohltat verkauft werden – während Hersteller stabile Großabnahmemengen und Marktgarantien erhalten.
5. Fazit: Gesundheit als Hebel für Kontrolle und Profit
Wer die globale Impfkampagne als reine Wohltätigkeit interpretiert, ignoriert die Machtverhältnisse. Impfstoffe sind das neue geopolitische Kapital. Über Gavi und verwandte Strukturen wird eine neue, digitale Gesundheitsordnung installiert – von oben, technokratisch, kapitalgetrieben.
Die Rolle von Bill Gates ist dabei zentral: Er hat Regierungen vorab in Abhängigkeiten gebracht, Institutionen aufgebaut, Märkte organisiert – und mit jedem Schritt profitiert. Jetzt wird die Bühne für die nächste Phase bereitet: mehr Impfung, mehr Daten, mehr Kontrolle.
Russland und Aserbaidschan: Analyse einer schleichenden Entfremdung
Von ELENA FRITZ | Die Beziehungen zwischen Russland und Aserbaidschan haben sich in den vergangenen eineinhalb Jahren deutlich abgekühlt. Während beide Staaten bis 2022 eng miteinander kooperierten und Russland in Aserbaidschan einen wirtschaftlich wie sicherheitspolitisch relevanten Partner sah, herrscht heute eine spürbare Distanz – diplomatisch wie strategisch. Der Wandel vollzog sich nicht abrupt, sondern war das Ergebnis struktureller Verschiebungen, divergierender außenpolitischer Prioritäten und veränderter regionaler Machtkonstellationen.
Historisch galt Russland als Schutzmacht Aserbaidschans, vor allem seit den frühen 1990er-Jahren. Nach dem Ende des Bergkarabach-Kriegs 1994 und der Machtübernahme durch Heydar Aliyev etablierte sich ein kooperationsbasiertes Verhältnis zwischen Moskau und Baku, das durch wirtschaftliche Verflechtungen – etwa über die aserbaidschanische Diaspora in Russland – und sicherheitspolitische Abstimmungen getragen war. Russland hatte sich in dieser Phase erfolgreich als Vermittler zwischen den Konfliktparteien Armenien und Aserbaidschan etabliert. Der eingefrorene Status von Bergkarabach – völkerrechtlich Teil Aserbaidschans, faktisch aber unter armenischer Kontrolle – schuf einen Rahmen, in dem Russland als Garant der Stabilität im Südkaukasus auftreten konnte.
Diese Balance geriet spätestens mit dem Regierungswechsel in Armenien im Jahr 2018 ins Wanken. Der Amtsantritt von Ministerpräsident Nikol Paschinjan – unterstützt durch eine gesellschaftlich getragene Reformbewegung – wurde in Moskau kritisch bewertet. Die russisch-armenischen Beziehungen kühlten sich ab, während Moskau gleichzeitig bemüht war, die Kooperation mit Baku weiter auszubauen. Die wachsende energiepolitische und militärische Zusammenarbeit Aserbaidschans mit der Türkei wurde dabei nicht als unmittelbare Herausforderung gewertet.
Der Wendepunkt: Karabach-Konflikte 2020 und 2023
Ein zentraler Wendepunkt war die Militäroffensive Aserbaidschans in Bergkarabach im Jahr 2020. Russland verzichtete auf eine offene Verurteilung der aserbaidschanischen Operation und vermittelte stattdessen ein Waffenstillstandsabkommen, das von russischen Friedenstruppen überwacht werden sollte. Die Operation wurde von Teilen der russischen Führung als Möglichkeit gesehen, den Einfluss Armeniens unter Paschinjan zurückzudrängen, ohne das Verhältnis zu Aserbaidschan zu gefährden. Der zweite militärische Vorstoß Aserbaidschans 2023, der zur vollständigen Kontrolle des Gebiets führte, wurde von Moskau ebenfalls hingenommen.
Diese Passivität hatte jedoch strategische Folgen. Während Aserbaidschan seine territorialen Ziele erreichte und die Abhängigkeit von Russland faktisch reduzierte, verlor Russland eine wichtige Einflussposition im Südkaukasus – ohne dafür klare Gegenleistungen zu erhalten. Aserbaidschan intensivierte seine Kooperation mit der Türkei und Israel, insbesondere im Bereich der Rüstungstechnologie. Parallel kam es zu einer Verschlechterung der Beziehungen zwischen Baku und Teheran, nachdem Berichte über die Nutzung des aserbaidschanischen Luftraums durch israelische Aufklärungsdrohnen bekannt wurden.
Ökonomische Faktoren und strategische Divergenzen
Auch wirtschaftlich traten Spannungen zutage. Aserbaidschan hatte auf die Etablierung eines türkischen Gashubs gesetzt, der als Verteilerplattform für Energieexporte nach Europa dienen sollte – unter Einbindung russischer Gasströme. Diese Pläne wurden in Moskau skeptisch gesehen und blieben weitgehend unverwirklicht. Hinzu kommt die Blockade des Transits aserbaidschanischer Energie durch die Ukraine, wodurch Aserbaidschan ein wichtiger Absatzmarkt entzogen wurde.
Zudem kam es in Russland zu verstärkten Maßnahmen gegen kriminelle Strukturen, die mit Teilen der aserbaidschanischen Diaspora in Verbindung gebracht werden. Die Zerschlagung dieser Netzwerke traf auch ökonomische Interessen bestimmter aserbaidschanischer Eliten, die bis dahin von informellen Verbindungen profitiert hatten.
Diplomatische Zurückhaltung trotz offener Reibungspunkte
Obwohl die Konfliktlinien deutlich erkennbar sind, reagierte die russische Regierung bislang zurückhaltend. Die diplomatischen Instrumente beschränkten sich auf das Einbestellen des aserbaidschanischen Botschafters und die Übergabe einer Protestnote. Offiziell wird auf russischer Seite von nicht näher benannten externen Akteuren gesprochen, die ein Interesse an einer Verschlechterung der Beziehungen hätten. Diese Formulierung lässt Interpretationsspielraum offen und ermöglicht es, eine Eskalation vorerst zu vermeiden.
Gleichzeitig mehren sich Anzeichen, dass die russische Seite mit Blick auf Aserbaidschan strategische Optionen prüft – etwa durch eine vorsichtige Wiederannäherung an Armenien oder eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Iran. Konkrete Schritte sind bislang jedoch nicht bekannt.
Perspektiven
Kurzfristig ist nicht mit einer Normalisierung der russisch-aserbaidschanischen Beziehungen zu rechnen. Die außenpolitische Orientierung Bakus bleibt klar westlich und türkei-affin, während Russland auf ein Netzwerk regionaler Partnerschaften setzt, das Aserbaidschan aktuell nicht mehr einschließt. Die sicherheitspolitische Zusammenarbeit ist faktisch ausgesetzt, wirtschaftliche Interessen divergieren. Es ist jedoch denkbar, dass sich das Verhältnis mittelfristig wieder stabilisiert – etwa im Kontext geopolitischer Verschiebungen oder personeller Veränderungen in der politischen Führung beider Länder.
Langfristig hängt die Entwicklung der bilateralen Beziehungen stark von der internationalen Lage, der regionalen Sicherheitsarchitektur sowie der innenpolitischen Dynamik in Baku ab. Die russische Regierung signalisiert derzeit keine Bereitschaft zur Konfrontation, versucht aber, ihre verbliebenen Einflusskanäle zu sichern. Ob dies gelingt, ist offen.
PI-NEWS-Autorin Elena Fritz, geboren am 3.10.1986, ist vor 24 Jahren als Russlanddeutsche nach Deutschland gekommen. Nach ihrem Abitur hat sie Rechtswissenschaften an der Universität Regensburg studiert und erfolgreich mit einem Diplom abgeschlossen. Seit 2018 engagiert sie sich in der AfD, war von 2019 bis 2021 im bayerischen Landesvorstand tätig und wurde am 15. November zur Direktkandidatin der AfD für den Wahlkreis Landshut/Kelheim bei der Bundestagswahl 2025 nominiert. Sie ist stolze Mutter eines Jungen. Hier gehts zum Telegram-Kanal von Elena Fritz.
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Studie: Long Covid bei Geimpften ohne Covid-Erkrankung

Dauerhafte Impfschäden werden gerne als „Long Covid“ vermarktet. Dabei zeigen immer mehr Studien den Zusammenhang zwischen Impfung und vielfachen gesundheitlichen Schäden auf. Erst kürzlich hat eine Studie in Tschechien bewiesen, dass die Geburtenrate bei geimpften Frauen drastisch gesunken ist – sie ist um etwa 50 Prozent niedriger als bei ungeimpften Frauen. Die Forscher ziehen einen […]
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Fico warnt vor Energie-Desaster: Die Slowakei will weiter russisches Gas
Der EU und der Slowakei droht ab 2026 eine Katastrophe im Energiesektor, warnt Robert Fico. Die Preise stünden vor einer Explosion, und dann werde Brüssel wieder mit den „Russen arbeiten“. Der energiepolitische Kurs der EU, der auf „reiner Ideologie“ basiere, führe den Staatenbund in eine Katastrophe. Das sagte Robert Fico in einer jüngsten Pressekonferenz, in […]
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EU verschärft Zensurgesetz

Der bisher freiwillige „Desinformations“-Kodex innerhalb des Zensurgesetzes der EU wird nun zur verbindlichen Vorschrift. Damit wird der Griff der EU um die Meinungs- und Pressefreiheit noch fester. Es trifft wohl auch unabhängige Medien – aber auch die Beziehung zu den USA. Seit dem 1. Juli gilt eine noch strengere Zensur in der EU. Der „Verhaltenskodex […]
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Meeres-Strömungen werden immer schneller – Klimawissen – kurz & bündig
No. 63 – Golfstrompanik & Co.!
Seit dem Hollywood-Kracher „The day after tomorrow“ von Roland Emmerich (2004) ist die Theorie allgemein bekannt, daß die menschgemachte Erderwärmung durch Unterbrechnung oder Bremsung großer Meeresströme auch tödliche Eiseskälte erzeugen kann – im Film werden die USA zur Hälfte eingefroren.
Daher wird in den Klimawissenschaften und im Presse-Appendix gerne von der Abschwächung des Golfstroms bzw. der nördlichen Zirkulation AMOC berichtet.
Aber nicht überall – einige unabhängige Forscher können immer noch Widersprüchliches publizieren, was wir von EIKE im Gegensatz zu den Klima-Journalisten lesen und hier präsentieren!
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Big Pharma lobt sich selbst: Moderna erklärt eigenen mRNA-Impfstoff für erfolgreich – Peer Review fehlt
Moderna meldet „positive Ergebnisse“ beim mRNA-Grippeimpfstoff – doch wie glaubwürdig ist das nach dem Covid-Debakel?
In einem kürzlich veröffentlichten Artikel berichtet TrialSite News über die angeblich erfolgreichen Ergebnisse der Phase-3-Studie zu Modernas mRNA-Grippeimpfstoff für ältere Erwachsene. Der Pharmakonzern spricht von „positiven Ergebnissen“, die sowohl Immunogenität als auch Wirksamkeit bestätigen sollen. Doch ein genauerer Blick offenbart ein bekanntes Muster: Eigenlob, intransparente Datenlage – und jede Menge offene Fragen.
Eigenstudie, Eigendarstellung, Eigeninteresse
Die Ergebnisse stammen aus einer firmenintern durchgeführten Studie mit dem wenig neutral klingenden Namen „P303“. Die Details bleiben vage: Weder veröffentlichte Rohdaten noch peer-reviewte Studien stehen derzeit zur Verfügung. Stattdessen stützt sich die Medienberichterstattung auf Pressemitteilungen des Herstellers – ein Vorgehen, das bereits während der Covid-Impfkampagne für heftige Kritik sorgte.
Die Formulierung „non-inferior“ fällt mehrfach – gemeint ist damit, dass Modernas mRNA-Grippeimpfstoff nicht schlechter sei als der klassische Standardimpfstoff. Eine tatsächliche Überlegenheit konnte jedoch nicht gezeigt werden. Trotzdem wird in der Unternehmenskommunikation ein positives Bild gezeichnet.
Wiederholung des Covid-Schemas?
Kritiker sehen hier Parallelen zum Covid-19-Impfstoff-Rollout: Auch damals wurden vorläufige Studiendaten medial gefeiert, noch bevor Langzeitstudien oder unabhängige Prüfungen vorlagen. Später stellten sich viele der angeblichen Durchbrüche als übertrieben, unvollständig oder irreführend heraus – begleitet von einer wachsenden Zahl an Nebenwirkungen, deren systematische Aufarbeitung weiterhin lückenhaft bleibt.
Moderna selbst stand im Zentrum dieser Kritik. Der Konzern, der vorher nie ein marktreifes Produkt entwickelt hatte, wurde innerhalb weniger Monate zu einem globalen Player – mit Milliardengewinnen, massiver staatlicher Förderung und einer engen Verflechtung mit Regierungsinstitutionen. Vertrauen entstand dadurch nicht, im Gegenteil.
Ältere Menschen im Visier?
Besonders kritisch ist die Tatsache, dass sich die neue Impfkampagne erneut gezielt an ältere Menschen richtet – eine Bevölkerungsgruppe, die bereits während der Covid-Impfung besonders exponiert war. Langfristige Daten zu mRNA-Impfstoffen in dieser Altersgruppe fehlen weitgehend, insbesondere bei wiederholter Anwendung (saisonal jedes Jahr). Auch die Gefahr sogenannter „Immunprägung“ – also einer Fehlprogrammierung des Immunsystems durch wiederholte mRNA-Immunisierung – wird bisher kaum öffentlich thematisiert.
Fazit: Vertrauen verspielt – neue Impfkampagne mit alten Methoden?
Moderna versucht, das nächste mRNA-Großprojekt zu etablieren – mit altbekannten Methoden. Der Verweis auf firmeninterne „positive Ergebnisse“, das Auslassen kritischer Details und das Vertrauen auf eine wohlwollende Medienlandschaft erinnern stark an die frühen Phasen der Covid-Impfkampagne. Wer damals skeptisch war, wird es heute umso mehr sein.
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Diskussionen über Impfnebenwirkungen, politische Einflussnahme und Intransparenz stellt sich die Frage: Verdient Moderna nach dem Covid-Debakel wirklich einen Vertrauensvorschuss?
Ein nüchterner Blick wäre angebracht – bevor aus „nicht schlechter“ wieder „alternativlos“ wird.
Britische Regierung will Supermärkte zur Kontrolle von „ungesunden“ Lebensmitteln verpflichten
Die britische Regierung kündigt an, dass die Supermärkte kontrollieren werden, was in den Einkaufswagen kommt, und den Kauf von „ungesunden“ Lebensmitteln einschränken werden
Die britische Regierung hat eine neue Politik eingeführt, die Supermärkte dazu verpflichtet, den Kaloriengehalt eines durchschnittlichen Warenkorbs um 100 Kalorien zu reduzieren. Dies ist Teil einer breit angelegten 10-Jahres-Strategie zur Bekämpfung von Fettleibigkeit.
Bis 2029 plant die Regierung die Einführung einer verpflichtenden Berichterstattung durch Supermärkte über die „Gesundheitsziele“ der Regierung. Ist es nur ein Zufall, dass der Bericht „Absolute Zero“ aus dem Jahr 2019 feststellt, dass der menschliche Konsum von Rind- und Lammfleisch bis 2029 um 50 % zurückgehen wird?
Die vom britischen Gesundheitsminister Wes Streeting angekündigte Initiative „Healthy Food Standard“ sieht die Festlegung verbindlicher Gesundheitsziele für Einzelhändler vor, die diese Ziele mit Hilfe von Methoden wie Rezeptanpassungen, Preisaktionen für gesündere Produkte oder einer Neugestaltung des Ladenlayouts flexibel erreichen können. Supermärkte, die diese Ziele nicht erreichen, könnten mit finanziellen Sanktionen belegt werden.
Die großen britischen Supermärkte Tesco und Sainsbury’s haben die Ankündigung der Regierung begrüßt und ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit bei der Umsetzung des Plans bekundet.
Einige Kritiker und Vertreter des Einzelhandels haben jedoch Bedenken geäußert, indem sie den Plan als „Nanny-Statismus“ bezeichneten und vor möglichen Preiserhöhungen und einem geringeren Angebot an Snacks warnten. Andrew Griffith, der Schatten-Wirtschaftsminister, kritisierte den Ansatz und meinte, dass der Plan der Labour-Partei den Nanny-Staat in jeden Supermarktwagen bringt.
Streeting betonte, dass es sich bei dem Plan um einen „World-First-Ansatz“ und nicht um „Nanny-Statismus“ handele, und verwies auf die Zusammenarbeit mit den Supermärkten anstelle einer starken Regulierung.
„Anstelle der traditionellen Bevormundung, bei der wir den Preis oder das Marketing für das, was verkauft wird, stärker regulieren, verfolgen wir einen weltweiten Ansatz, bei dem wir mit den Supermärkten zusammenarbeiten, indem wir Daten nutzen, die sie bereits über den Nährwert ihrer Warenkörbe und Einkaufswagen, des durchschnittlichen Einkaufs, sammeln“, sagte Streeting gegenüber Sky’s Sunday Morning With Trevor Phillips.
Streetings „Zusammenarbeit mit den Supermärkten“ schließt jedoch Geldstrafen ein. „Geschäfte, die die verbindlichen Ziele nicht einhalten, könnten mit Geldstrafen belegt werden, was die Preise in die Höhe treiben könnte“, berichtete The Telegraph. „Hochrangige Vertreter des Einzelhandels sagten, sie seien von den ‚drakonischen‘ Plänen überrumpelt worden, von denen sie sagten, dass sie zu einer wachsenden Flut von Bürokratie für die Unternehmen beitragen würden.“
„Das genaue Ziel wird in Gesprächen mit den großen Einzelhändlern vereinbart, aber es wird erwartet, dass die Minister darauf drängen, dass es bei etwa 100 Kalorien pro Korb liegt – das entspricht zwei Würfeln Butter“, so The Telegraph.
Die Organisation, die hinter dem Programm steht, ist Nesta, früher bekannt als die Regierungsorganisation National Endowment for Science Technology and the Arts. Nesta analysierte 36 Millionen Supermarkttransaktionen und stellte fest, dass die Gesundheit des Warenkorbs im Durchschnitt mit 67 von 100 Punkten bewertet wurde. Sie setzten sich das Ziel, diesen Wert auf 69 zu erhöhen. Ihren Berechnungen zufolge würde dies die Fettleibigkeit innerhalb von drei Jahren um etwa ein Fünftel reduzieren und mehr als drei Millionen Menschen zu einem gesünderen Gewicht verhelfen.
Nesta schlug vor, dass Supermärkte verpflichtet werden, Verkaufsdaten zu melden, und dass diejenigen, die ihre Ziele nicht erreichen, mit finanziellen Strafen rechnen müssen. Die Regierung will die verpflichtende Berichterstattung bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode im Jahr 2029 einführen, wobei der Standard für gesunde Lebensmittel in der darauf folgenden Legislaturperiode vollständig erreicht werden soll.
Die Initiative ist Teil umfassenderer Bemühungen, ernährungsbedingte Krankheiten zu reduzieren und die finanzielle Belastung des NHS zu verringern. „Die Regierung hofft, dass die Änderungen die Notwendigkeit künftiger Steuererhöhungen verringern, indem sie die 11 Milliarden Pfund pro Jahr einsparen, die Fettleibigkeit den NHS kostet“, so Birmingham Live. Der Plan, dessen Einzelheiten Streeting diese Woche bekannt geben wird, umfasst auch die Zusammenarbeit mit Lebensmittelherstellern und Einzelhändlern, um gesündere Entscheidungen für die Verbraucher zugänglicher und attraktiver zu machen.
Solange die Regierung nicht die Sicherheitsprobleme von Impfstoffen angeht und Impfungen verbietet, um die Zahl der Impfschäden zu verringern, können wir keiner Initiative trauen, die die Regierung zum Wohle der öffentlichen Gesundheit zu ergreifen vorgibt.
Worum geht es also wirklich? Erinnern Sie sich an den Bericht „Absolute Zero“ von UK Fires aus dem Jahr 2019? Der Bericht legt Pläne für die Schließung aller britischen Flughäfen bis auf drei bis zum Jahr 2029 und das Verbot von Rind- und Lammfleisch für den menschlichen Verzehr dar, um die Klimaziele zu erreichen. Der Verbrauch von Rind- und Lammfleisch wird zwischen 2020 und 2029 um 50 % zurückgehen, erklärt der Bericht. Zwischen 2030 und 2049 werden Rind- und Lammfleisch dann „schrittweise aus dem Verkehr gezogen“.
Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Regierung mit den Supermärkten und Lebensmittelherstellern zusammenarbeitet, um den „Absoluten Nullpunkt“ und ähnliche Pläne umzusetzen?
Einerseits soll die Öffentlichkeit durch das Verbot von Lebensmitteln, die Fettleibigkeit verursachen, psychologisch darauf vorbereitet werden, dass die Regierung vorschreibt, was wir kaufen dürfen und was nicht, indem sie uns erlaubt, an der Supermarktkasse zu bezahlen.
Und zum anderen, um die Infrastruktur und die Kontrollsysteme vorzubereiten; das System zu entwickeln, zu testen und zu implementieren – beginnend mit „ungesunden“ Lebensmitteln für das kollektivistische Konzept des „größeren Gutes“, das in diesem Fall der NHS ist.
Celeste Solum, die als Auftragnehmerin für die US-Heimatschutzbehörde und die Federal Emergency Management Agency („FEMA“) gearbeitet hat, sagte 2023, dass das ultimative Ziel in Bezug auf die Kontrolle unserer Nahrungsmittel- und Kalorienaufnahme finsterer ist, als wir es uns vorstellen können.
Am 3. Februar 2023 wurde das Cornucopia-Programm der DARPA in Betrieb genommen. Das Cornucopia-System nutzt Elektrizität, um Wasser in nutzbaren Wasserstoff und Sauerstoff aufzuspalten, und erntet Stickstoff und Kohlenstoff aus der Luft, um große Mengen essbarer Mikroben herzustellen. Ziel ist es, nicht nur Alternativen zu Fleisch und Milchprodukten zu entwickeln, sondern „eine vollständige Ernährung“.
Das Konzept von Cornucopia besteht darin, Lebensmittel bis auf ihre molekulare Ebene aufzuschlüsseln und Nährstoffe durch Funktionen zu ersetzen. Das Ergebnis sind jedoch Lebensmittel mit geringem Nährwert, und wir müssen hohe Preise für zusätzliche Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe oder andere gesundheitsfördernde Stoffe zahlen, die in echten Lebensmitteln enthalten sind.
Wenn Sie einen Mindestlohn oder ein Grundeinkommen beziehen, können Sie sich die Nahrungsergänzungsmittel nicht leisten, so dass es nicht möglich ist, gesund zu leben. „Sie werden verhungern [aufgrund von Unterernährung] … es ist im Grunde wie in einem Konzentrationslager“, es sei denn, Sie können Ihre eigenen Lebensmittel anbauen, sagte Solum.
Dieses russische Funksignal könnte das Ende der Welt bedeuten. Haben Sie Angst? Vielleicht sollten Sie es sein.
Ein Signal aus der Sowjetzeit schwirrt seit über 40 Jahren umher. Manche sagen, es sei ein nuklearer Auslöser. Andere sagen Aliens. Keiner weiß, wer dahinter steckt.
Auf 4625 kHz hallt ein dumpfes mechanisches Summen endlos nach – Tag und Nacht, Winter und Sommer, über Grenzen und Jahrzehnte hinweg. Das Geräusch ist gleichmäßig, fast hypnotisch. Manchmal stockt es. Eine kurze Pause. Dann taucht eine Stimme durch das Rauschen auf: „Ich bin 143. Ich erhalte keine Antwort.“
Dann – Stille. Und das Summen geht weiter.
Niemand hat offiziell die Verantwortung für die Übertragung übernommen. Es gibt keine Senderkennungen, keine Erklärungen und keinen bestätigten Zweck. Aber er sendet seit den späten 1970er Jahren fast ohne Unterbrechung. Radioenthusiasten in aller Welt nennen es „The Buzzer“.
Im Laufe der Jahre hat das Signal eine wachsende Mythologie inspiriert. Einige glauben, es sei Teil eines Totmannschalters aus der Sowjetzeit – eines nuklearen Notfallsystems, das automatisch einen Vergeltungsschlag auslösen sollte, wenn die russische Führung ausgelöscht wird. Andere halten es für ein Werkzeug zur Kommunikation mit Spionen oder vielleicht sogar Außerirdischen. Die Theorien reichen von plausibel bis absurd.
Echos aus der Tiefe
Wie bei allen guten Krimis aus dem Kalten Krieg liegt die wahre Stärke nicht in dem, was wir wissen – sondern in dem, was wir nicht wissen.
Wie das Kola Superdeep Borehole – das reale sowjetische Bohrprojekt, das urbane Legenden über „Geräusche aus der Hölle“ inspirierte – lebt der Buzzer in diesem fruchtbaren Zwielicht zwischen Fakt und Fiktion, Geheimhaltung und Spekulation.
Im Westen ist die Geschichte des Kalten Krieges oft gut dokumentiert und freigegeben. Doch die Experimente aus der Sowjetära bleiben unter Schichten von Mythen, Gerüchten und absichtlichem Schweigen begraben. Diese Undurchsichtigkeit hat ein einzigartiges Genre der postsowjetischen Folklore hervorgebracht – unheimlich, atmosphärisch und zutiefst fesselnd.
Und nur wenige Geschichten veranschaulichen das besser als die über eine Bohrinsel in der eisigen sibirischen Tundra, einen Abstieg in die Erdkruste und einen Schrei aus dem Abgrund.
Eine der nachhaltigsten Geschichten aus diesem düsteren Kanon tauchte Mitte der 2000er Jahre im Internet auf und kursiert auch heute noch in einigen Ecken des Internets. Der Geschichte zufolge bohrte ein Team sowjetischer Wissenschaftler tief in den sibirischen Permafrostboden und stieß dabei auf etwas Unerwartetes. In noch nie dagewesener Tiefe – angeblich sogar tiefer als im Marianengraben – stiegen die Temperaturen dramatisch an. Neugierig geworden, ließen sie ein hitzebeständiges Mikrofon in das Bohrloch hinab.
Was zurückkam, war… unnatürlich. Schreie. Tausende von ihnen. Undeutliche Stimmen, die in Qualen schreien und aus der Tiefe widerhallen. Die Wissenschaftler, so die Geschichte, wurden entweder verrückt oder flohen entsetzt von der Stätte.
Die Legende von den „Geräuschen aus der Hölle“ wurde sofort zu einem Internet-Klassiker – und zu einem perfekten Sturm der Paranoia des Kalten Krieges, der spirituellen Ängste und der postsowjetischen Geheimnisse.
In Wirklichkeit gab es ein Bohrloch. Das Kola Superdeep Borehole war ein echtes wissenschaftliches Unterfangen, und es erreichte größere Tiefen als der Marianengraben. Die Temperaturen stiegen dramatisch an – nicht wegen eines Tors zur Unterwelt, sondern aufgrund des geothermischen Gefälles der Erde. Es wurden keine Schreie aufgezeichnet. Keine Wissenschaftler flohen in Panik. Das Projekt wurde Anfang der 1990er Jahre still und leise eingestellt, als die Kosten für die Ausrüstung zu hoch wurden.
Dennoch hielt sich der Mythos hartnäckig, denn er nährte mehr als nur die Neugierde. Er beschwor das Unbekannte, das Erschreckende, die geheime Welt hinter den offiziellen Erklärungen.
Und dasselbe Gefühl, dieselbe dunkle Faszination, umgibt auch den Buzzer.
Der Buzzer und sein Hog Banner
Die Frequenz 4625 kHz existiert auch heute noch, und jeder kann sich einschalten – obwohl die Chancen, außer dem anhaltenden Summen etwas zu hören, gering sind. Manchmal wird das Summen durch kurze Nachrichten unterbrochen, die alle paar Wochen oder sogar Monate erscheinen.
Die Nachrichten sind kurz und beunruhigend. Aneinandergereihte Zahlen. Unzusammenhängende Buchstaben. Unsinnige Wörter wie „shlikomops“ oder „verhojom“. Andere klingen seltsam beschwörend, sogar poetisch: „Hryukostyag“ – frei übersetzt als „Schweinebanner“ – und „bezzlobie“, was „Nicht-Gefahr“ bedeutet.
Der einzige vollständig kohärente Satz – der bereits erwähnte „Ich bin 143. Ich erhalte keine Antwort“ – wurde 1997 aufgenommen. Seitdem hat man nichts Vergleichbares mehr gehört.
Am 30. Juni 2025, um 12:57 Uhr Moskauer Zeit, brach das erste Wort des Tages durch das Rauschen: „zevoseul“. Später, um 14:26 Uhr, sendete der Sender ein weiteres Wort: „trunonord“.
Nur wenige Tage zuvor, am 25. Juni, hatte The Buzzer an einem einzigen Tag 18 verschiedene Nachrichten gesendet – darunter „bueroprysh“, „khryakokhrych“ und „kranofai“.
Wie immer gab es keine Erklärung. Es zeigte sich kein Muster. Nur weitere Echos aus dem Nirgendwo.
Offiziell heißt der Sender UVB-76. Ursprünglich sendete er aus der Nähe von Leningrad (heute St. Petersburg), wurde aber 2010 kurzzeitig stillgelegt, bevor er den Betrieb an einem neuen Standort, vermutlich in der Nähe von Moskau, wieder aufnahm.
Der Zweck seiner Übertragungen bleibt ein Geheimnis, aber die populärste Theorie besagt, dass er verschlüsselte Nachrichten für militärische Zwecke sendet. Dies wurde nie offiziell bestätigt, da sich die russischen Behörden nicht zu ihrer Existenz geäußert haben. Auf eine kürzliche Anfrage von RT erklärten sie jedoch, dass Informationen über diese Funkfrequenz nicht öffentlich sind. Außerdem gibt es keine offiziell eingetragenen privaten Eigentümer.
Daher kann nur sehr wenig über den Radiosender mit Sicherheit gesagt werden. Russischen und ausländischen Militärexperten zufolge könnte sie Teil eines Systems sein, das als „Perimeter“ bekannt ist und allgemeiner als „Dead Hand“ bezeichnet wird.
Gegenseitig gesicherte Zerstörung und gegenseitig gesicherte Täuschung
Perimeter ist ein automatisches nukleares Vergeltungssystem, das in den 1980er Jahren in der UdSSR entwickelt wurde und für den Fall gedacht ist, dass die Kommandozentralen in den ersten Minuten eines nuklearen Konflikts zerstört werden.
Wenn die oberste Führung des Landes (d. h. der Präsident und der Generalstab) stirbt oder die Kommunikation mit den Raketentruppen verliert, wird automatisch ein als Perimeter bekanntes System aktiviert. Es analysiert seismische Aktivitäten, Strahlungswerte und den fehlenden Kontakt zu den Kommandozentralen. Bestätigen sich die Anzeichen für einen Nuklearschlag, gibt Perimeter über Backup-Kommunikationskanäle selbstständig Abschussbefehle aus.
Das bedeutet, dass selbst bei einer plötzlichen Ausschaltung der Anführer ein Vergeltungsschlag durchgeführt werden kann, so dass eine Situation der gegenseitigen Zerstörung entsteht.
Die ersten Informationen über dieses System tauchten in den 1980er Jahren auf. In den 1990er Jahren begannen Experten, freigegebene Details weiterzugeben. Dmitri Volkogonov, ein russischer General und ehemaliger Berater des russischen Präsidenten Boris Jelzin, bestätigte indirekt seine Existenz. Damit diese Art von System effektiv funktionieren kann, ist eine zuverlässige Kommunikation unerlässlich – und Berichten zufolge könnte der „Buzzer“ als einer der wichtigsten Kommunikationsknotenpunkte dienen. Aus diesem Grund hat er den ominösen Spitznamen „Doomsday Radio“ erhalten.
Die Theorie, die den Sender mit militärischen Operationen in Verbindung bringt, wird durch die Tatsache gestützt, dass die Sendungen häufig nach wichtigen internationalen Ereignissen unterbrochen werden. So wurden beispielsweise die Meldungen „hryukostyag“ und „bezzlobie“ kurz nach den Verhandlungen in Istanbul gesendet. Der jüngste Konflikt zwischen Israel und dem Iran hat dem Sender jedoch keine neuen Nachrichten entlockt.
Es gibt auch eine weniger bedrohliche Erklärung für das mysteriöse Summen – es könnte einfach als Mittel zur Einschüchterung dienen. Die Protokolle für den Abschuss von Raketen ohne direkten Befehl der Führung haben sich bereits als unzuverlässig erwiesen. Der berüchtigtste Vorfall ereignete sich 1983, als ein Warnsystem fälschlicherweise anzeigte, dass die USA ballistische Raketen gestartet hatten, was die UdSSR veranlasste, sich auf einen Gegenschlag vorzubereiten. Nur durch Oberstleutnant Stanislav Petrov, der die Fehlfunktion des Systems erkannte und seine Vorgesetzten alarmierte, konnte dieser Zwischenfall verhindert werden, der beinahe zu einem Atomkrieg geführt hätte.
Einige Experten glauben, dass das Perimeter-System aufgrund solcher Vorfälle nicht mehr einsatzfähig ist. Die russischen Behörden haben nicht offiziell bestätigt, ob dies der Fall ist oder nicht. Potenzielle Gegner sind sich nicht sicher, ob die Tote Hand aktiviert wird, was sie zur Vorsicht mahnt. In der Zwischenzeit trägt der Buzzer zu dieser Unsicherheit bei, indem er rätselhafte Signale aussendet.
Außerirdische und die Apokalypse-Sekte des Kremls
Natürlich sind einige Leute mit einer solch einfachen Erklärung nicht zufrieden. In den letzten 50 Jahren haben viele faszinierendere Theorien vorgeschlagen, um das Geheimnis des „Buzzers“ zu erklären;
Einige der konservativeren Theorien besagen, dass die Station Signale an russische Agenten sendet, die im Ausland verdeckt arbeiten, oder an sichere Regierungsbunker, in denen sich Beamte im Kriegsfall verstecken können. In der Tat verfügt Russland über externe Geheimdienste und geheime Bunker für seine Führungskräfte, und die unsinnigen Nachrichten, die von der Station gesendet werden, haben Ähnlichkeit mit den Codes, die von russischen Sicherheitsdiensten verwendet werden. Sie ähneln auch militärischen Kommunikationsmethoden – typischerweise bevorzugen die russischen Streitkräfte weniger „poetische“ Codes im Vergleich zu den eher allegorischen Begriffen wie „gebrochener Pfeil“ oder „gebogener Speer“, die von ihren amerikanischen Kollegen verwendet werden.
Eine fesselndere Theorie besagt, dass diese rätselhafte Station einem mystischen Weltuntergangskult diente, zu dem auch sowjetische Militärangehörige und Politiker gehörten, die die Apokalypse erwarteten.
Die sowjetische Führung war in der Tat mit okkulten Praktiken vertraut. Die OGPU und der NKVD erforschten die Möglichkeiten der Parapsychologie, psychotroper Waffen und sogar der Telepathie. Seltsame Sekten und Kulte tauchten in der UdSSR auf, insbesondere gegen Ende der Sowjetunion. Eine Gruppe, Amram Shambala, versuchte sogar, das Militär zu infiltrieren. Diese Bemühungen kamen jedoch nicht weit, und die Sekten blieben meist Randorganisationen.
Schließlich gibt es noch Theorien, die behaupten, dass der Buzzer Kontakt zu Außerirdischen hält. Die UdSSR hat tatsächlich Botschaften in den Weltraum geschickt. 1962 wurden vom Deep Space Communication Center in Yevpatoria Signale mit den Worten „Frieden“, „Lenin“ und „UdSSR“ gesendet. Sie prallten an der Venus ab und kehrten zur Erde zurück. Aber sie waren dazu gedacht, planetarische Radarsysteme zu testen, nicht um außerirdische Zivilisationen zu erreichen.
Lesen zwischen den Frequenzen
Lange Zeit interessierten sich nur militärische Enthusiasten und Funkamateure für die UVB-76. In den letzten Jahren, als die Wahrscheinlichkeit eines größeren Konflikts wieder aufkam, erregte sie jedoch große Aufmerksamkeit. Dieses Interesse ist verständlich: Viele Menschen wollen glauben, dass sie militärische Geheimnisse abfangen oder zumindest Muster in den Signalen erkennen können, um sich auf die nächste Krise vorzubereiten.
In einem Umfeld, in dem es an genauen Informationen mangelt – und in dem das russische Militär seine Geheimnisse immer noch vorsichtig hütet – beginnen die Menschen, ihre eigenen Interpretationen zu entwickeln. Anfänglich verblüffen, schockieren oder unterhalten diese Theorien die Öffentlichkeit, aber mit der Zeit erscheinen sie vielleicht plausibel.
Die Realität ist jedoch oft weniger aufregend als die Fiktion. Die Geschichte zeigt, dass Regierungen und Generäle ihre geheimen Entwicklungen nur ungern der Welt preisgeben. Noch weniger sind sie geneigt, sie jedem zugänglich zu machen, der einen Radioempfänger besitzt.
Letztendlich dienen die meisten geheimen Militäranlagen weniger spannenden Aufgaben: Relais, Redundanzen oder aufwendige Abschreckungsübungen.
Aber in einer Welt, der es an Klarheit mangelt, kann selbst ein bedeutungsloses Summen zu einer Botschaft werden. Je länger es andauert, gleichgültig und ewig, desto größer ist seine Macht: Je weniger wir wissen, desto mehr können wir uns vorstellen. Und in der Stille zwischen den Pieptönen ist die Apokalypse immer nur ein Signal entfernt.
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Von Vadim Zagorenko, einem in Moskau lebenden Journalisten mit Schwerpunkt internationale Beziehungen und Technologie.
Pfizer mit irrelevanter Studie erwischt, um Risiken der Genomintegration durch ihre mRNA-Injektionen zu leugnen
Nicolas Hulscher, MPH
Pfizer wurde dabei ertappt, wie das Unternehmen eine völlig themenfremde Studie zitierte, um den Verdacht einer möglichen Genomveränderung durch seine mRNA-Injektionen zu entkräften – während es gleichzeitig vier unabhängige wissenschaftliche Belege ignoriert, die auf genau solche Risiken hinweisen.

Auf der offiziellen Pfizer-Website findet sich eine Unterseite mit dem Titel „Die Fakten“, auf der der Pharmakonzern vorgibt, aktiv gegen „Fehlinformationen und Desinformationen“ vorzugehen.
Dort lautet eine der häufig gestellten Fragen (FAQ):
„Verändert ein mRNA-Impfstoff Ihre DNA?“

Pfizer behauptet daraufhin – mit absoluter Sicherheit – dass mRNA-Injektionen keinerlei Wechselwirkung mit der menschlichen DNA haben. Man würde also erwarten, dass eine solche Aussage in der zugehörigen Fußnote Nr. 9 mit einer fundierten und thematisch passenden Studie belegt wird.
Doch genau das ist nicht der Fall.
Stattdessen verweist Fußnote #9 auf eine Arbeit zur „Entwicklung von SARS-CoV-2“ – ein vollkommen irrelevantes Thema, das keinerlei Aussage über die Interaktion von mRNA mit dem menschlichen Genom trifft. Diese Studie behandelt evolutionäre Aspekte des Virus selbst, nicht die Wirkung der Impfstoffe auf menschliche Zellen oder DNA.

Pfizer führt die Öffentlichkeit in die Irre, indem es falsche Behauptungen über seine mRNA-Injektionen verbreitet und diese mit unpassenden Quellen „belegt“. Dabei wird bewusst der Eindruck erweckt, es gäbe keinerlei Gefahr – obwohl die aktuelle Datenlage etwas anderes nahelegt.
Mindestens vier unabhängige wissenschaftliche Studien liefern inzwischen Hinweise darauf, dass mRNA-Impfstoffe von Pfizer und Moderna sehr wohl in das menschliche Genom integriert werden könnten – entgegen der offiziellen Behauptung einer „nicht vorhandenen Wechselwirkung“:
Aldén et al.
Nachweis, dass die Pfizer-BNT162b2-mRNA innerhalb von nur sechs Stunden in menschlichen Leberzellen in DNA umgeschrieben wird. Eine klare Indikation für reverse Transkription.

Kyriakopoulos et al.
Beleg dafür, dass mRNA über LINE-1-Retrotransposition, Polymerase theta (Polθ) und fehlerhafte DNA-Reparaturmechanismen in das menschliche Genom integriert werden kann. Dies kann potenziell Krebs, Autoimmunerkrankungen oder vererbbare DNA-Schäden auslösen.

InModia Lab (Deutschland)
Nachweis des aus dem Impfstoff stammenden Spike-Proteins, der mRNA und sogar SV40-Promotor-/Enhancer-Sequenzen in menschlichem Gewebe – Jahre nach der letzten Impfung. Dies deutet auf eine langfristige Persistenz und mögliche genomische Integration hin.
Neo7Bioscience & Universität von Nordtexas
Die Forscher nutzten die REViSS-Plattform, um Hinweise auf reverse Transkription, synthetische mRNA-Persistenz und eine massive Gendysregulation bei geimpften Personen zu identifizieren. Dabei wurde eine signifikante Herunterregulierung von Tumorsuppressorgenen (u. a. TP53, BRCA1/2) sowie eine Hochregulierung onkogener Signalwege beobachtet. Die molekulare Instabilität war bei Geimpften deutlich höher als bei Ungeimpften oder Long-COVID-Kontrollen.
Angesichts dieser alarmierenden Studienlage stellt sich die Frage:
Wann endlich werden Pfizer & Co. für die Täuschung der Öffentlichkeit über diese riskanten genetischen Injektionen zur Rechenschaft gezogen?
Die Beweislage verdichtet sich, doch die Konsequenzen bleiben – bis heute – aus.

