Kategorie: Nachrichten
Briefaktion entlarvte “blindes Vertrauen” in die WHO bei deutschen Abgeordneten
Der Verein Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V. (ÄFI) übt scharfe Kritik an der deutschen Politik im Umgang mit den neuen Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In einer Auswertung von 128 Antwortschreiben auf eine bundesweite Briefaktion an Bundestagsabgeordnete zeigt sich laut ÄFI, dass viele Parlamentarier kaum auf die inhaltlichen Kritikpunkte eingingen und stattdessen auf vorbereitete Textbausteine und widerlegte Narrative zurückgriffen. Weiß man in Deutschland überhaupt, was man da abnickt?
Die Briefaktion des Ärztevereins Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V. (ÄFI) an Bundestagsabgeordnete zur Reform der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) der WHO entlarvt ein beunruhigendes Desinteresse im Politikbetrieb: Die Antworten etlicher Parlamentarier wirken demnach vorformuliert, ausweichend und inhaltlich mehr als schwach. Statt sich mit den konkreten Kritikpunkten auseinanderzusetzen, folgen die meisten Rückmeldungen artig der Regierungslinie.
Viele Schreiben, insbesondere aus den Fraktionen von SPD und Union, seien laut ÄFI auffallend ähnlich oder sogar nahezu identisch. Die Antwortbriefe greifen regelmäßig allgemeine WHO-Themen oder den Pandemievertrag auf, auch dann, wenn danach gar nicht gefragt worden war. Die Pressemitteilung der ÄFI erhärtet den Verdacht, dass deutsche Politiker sich auf Antworten nach dem Copy&Paste-Prinzip beschränkt haben, statt Informationen kritisch zu hinterfragen. Auf konkrete Einwände (und davon existieren bei den neuen IGV einige, immerhin haben mehrere Staaten sie aus Sorge um die nationale Souveränität abgelehnt), wird kaum eingegangen. Nur AfD und BSW zeigten sich wirklich kritisch in ihren Antworten.
Falsche Prämissen, überholte Narrative
Die Pandemie-Narrative wurden im besten Deutschland nie aufgearbeitet: Das wird bei den Antworten abermals deutlich. So behauptete ein Abgeordneter der Linken (ausgerechnet der pseudo-kapitalismuskritischen Partei also), dass die WHO ja nur danach strebe, “durch klare Empfehlungen und den internationalen Austausch über wissenschaftliche Erkenntnisse und medizinische Neuerungen die Gesundheit der Weltbevölkerung zu fördern, ohne die persönliche Freiheit zu untergraben”. Wie passt das mit den folgenden Einschätzungen von Andrej Hunko vom BSW zusammen, die die ÄFI zitieren?
„Ich war persönlich bei der Sitzung des Forums ‚Pandemic prevention, preparedness and response‘ bei der Weltgesundheitsversammlung zugegen. Dort saßen die Vertreter der Regierungen der Mitgliedsländer sowie die genannten ‚Stakeholder‘, also die Geldgeber der WHO, zusammen. Das Schlusswort der dreistündigen Veranstaltung hat ein Vertreter der öffentlich-privaten Partnerschaft ‚Gavi, die Impfallianz‘ gehalten. Das war schon sehr befremdlich. […] Die WHO ist gekapert, das ist ganz offensichtlich. Der besagte letzte Beitrag […] von Gavi zielte darauf ab, dass man sich schon vor der nächsten Pandemie prophylaktisch impfen lassen müsste.“
Auch andere Antworten von Abgeordneten geben zu denken. So hieß es aus der Union:
„Nur durch die Entwicklung des Corona-Impfstoffes von BioNTech konnte die Pandemie auch in Europa wieder beendet werden. Die Millionenfach [sic] erfolgreiche Anwendung zeigt die schützende Wirkung und die Verträglichkeit des Impfstoffes. Diese Leistungen, gerade mit den hierzulande entstandenen Entwicklungen in der vielversprechenden mRNA-Technologie, müssen honoriert werden. […] wir die Bundesregierung Auffordern [sic], die Patentrechte für Impfstoffe besser zu schützen“ (aus der CDU/CSU-Fraktion).
Auch diese Antwort aus der SPD deckt sich nicht mit den Erfahrungen, die etwa medizinisches Personal in der “Pandemie” machen durfte:
„Ich kann Ihnen versichern, […] dass Kritikerinnen und Kritiker von Impfungen oder anderer Gesundheitsmaßnahmen nicht ‚bekämpft‘ oder diffamiert werden. […] Ich kann Ihnen versichern, dass Menschen in Deutschland nicht gegen ihren Willen zwangsgeimpft werden. Dies war weder in der Corona-Pandemie der Fall noch wird es in Zukunft anders sein. Stattdessen setze ich mich dafür ein, dass wir den Ruf von Impfungen verbessern […]“ (SPD-Abgeordneter)
Teilweise verweisen Abgeordnete offen auf Informationen des Bundesgesundheitsministeriums als Quelle ihrer Aussagen – ein starkes Zeichen für den wackeren Glauben an staatliche Verlautbarungen. Auch verweist man vertrauensvoll an das RKI und das PEI. Ein SPDler befand, diese Behörden würden ihren Aufgaben “sehr verantwortungsbewusst und sorgsam nachkommen”.
Abgeordnete folgen blind der Bundesregierung
Für die ÄFI offenbart die Auswertung der Briefe ein grundsätzliches Problem: Die Mehrheit der Abgeordneten (mit Ausnahme von AfD und BSW) hat sich wohl kaum ernsthaft mit den Inhalten der IGV noch mit den Auswirkungen auf Demokratie, Grundrechte und medizinische Freiheit auseinandergesetzt – mit der Konsequenz, dass einer “Entmachtung des Parlaments” Vorschub geleistet werde.
ÄFI-Sprecher Dr. Alexander Konietzky fasste zusammen:
„Die Briefaktion hat gezeigt: Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages haben die komplexe Problematik und die mit dem Machtzuwachs der WHO einhergehenden Probleme und Risiken nicht erkannt, sondern folgen den Verlautbarungen der Bundesregierung. Damit leisten sie der Entmachtung des Parlaments Vorschub, vor allem auch aufgrund falscher Annahmen zur Corona-Pandemie.
Viele ihrer Antworten offenbaren, dass die Parlamentarier in der weit überwiegenden Mehrzahl einem längst überholten Wissensstand verhaftet sind. Von daher tut die vielfach auch von ÄFI geforderte Aufarbeitung der Corona-Pandemie und der Pandemiemaßnahmen höchste Not.
Angesichts des Automatismus, mit dem die Internationalen Gesundheitsvorschriften in Kraft treten werden, muss die Bundesregierung schnellstens Widerspruch bei der WHO einlegen. Dies würde Raum für eine notwendige kritische Debatte über die IGV im Bundestag und der deutschen Öffentlichkeit schaffen.
In diesem Sinne wird ÄFI weiterhin das Gespräch mit den Parlamentariern suchen und Aufklärungsarbeit leisten. Auch für die Mitglieder des Bundestages gilt unser Leitsatz: Unser Wissen für Ihre Entscheidung.“
CO₂ revolutioniert den Ackerbau

Die Welt wäre sicherer, wenn der Ausstoß von Kohlendioxid (CO₂) durch die Industrie gestoppt würde, so die Lehren vieler Schulen, die Regulierungspläne einiger Regierungen und die übertriebenen PR-Kampagnen des Klima-Industrie-Komplexes. Aber die Wahrheit ist erfreulicher: CO₂ ist eine unersetzliche Pflanzennahrung, die derzeit zunimmt.
Kohlendioxid – das als Staatsfeind Nummer eins gebrandmarkte Gas – zerstört den Planeten nicht. Das Gegenteil ist der Fall: es verbessert das Leben auf ihm. Überall auf der Welt kurbeln erhöhte CO₂-Werte das Pflanzenwachstum an und sorgen für reiche Ernteerträge in noch nie dagewesenem Ausmaß.
Warum ist das wichtig? Weil künftige Generationen davon profitieren könnten, wenn sie die Hysterie ablehnen und sich auf den gesunden Menschenverstand und bewährte Fakten verlassen.
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist der CO₂-Gehalt in der Atmosphäre von etwa 300 ppm auf über 420 ppm gestiegen. Glaubt man einigen Schlagzeilen, so kommt dies einem Todesurteil gleich. Für Landwirte – oder Wissenschaftler, die sich mit Pflanzenphysiologie beschäftigen – ist dieser Anstieg jedoch ein Geschenk Gottes.
Studien zeigen, dass Pflanzen wie Tomaten, Gurken, Salat und Getreide unter höheren CO₂-Konzentrationen schneller wachsen und mehr Ertrag bringen. Dieses Phänomen wurde durch Jahrzehnte lange Beobachtungen von Pflanzen in der ganzen Welt und in kontrollierten Umgebungen bestätigt.
Menschen, die sich dieses Wissen zunutze machen, haben zu einer landwirtschaftlichen Revolution beigetragen. Von der israelischen Negev-Wüste bis zum kenianischen Rift Valley beweisen die Landwirte, dass CO₂ kein Übeltäter, sondern ein Verbündeter bei der Ernährung einer wachsenden Bevölkerung ist.
Treibhausboom: Nahrung, wo es vorher keine gab
In der Gewächshaus-Landwirtschaft werden Pflanzen in zeltartigen Strukturen mit kontrollierter Umgebung angebaut. Im Gegensatz zur Landwirtschaft im Freiland, die den Risiken von Wetter und Schädlingen ausgesetzt ist, bieten Gewächshäuser stabile Ökosysteme, welche die Vegetationsperioden verlängern sowie Beleuchtung und Temperatur steuern. Außerdem kann in Gewächshäusern der CO₂-Gehalt künstlich auf ein Niveau angehoben werden, das zwei- bis dreimal so hoch ist wie die atmosphärischen Konzentrationen.
Diese Landwirte erreichen, was die Natur nicht kann – vorhersehbare, reiche Ernten in Wüsten, Tundra und Ballungsgebieten. Zu den Vorteilen gehören geringerer Wasserverbrauch, geringere Abhängigkeit von Pestiziden, ganzjährige Produktion und höhere Erträge.
In einer Studie bewerteten Forscher die Ausbreitung der Gewächshaus-Landwirtschaft in 119 Ländern, darunter 22 in Afrika. Gewächshäuser bedecken heute weltweit mehr als 12.950 km² Land, das ist das 40-fache der landwirtschaftlichen Fläche, die vor vier Jahrzehnten bedeckt war.
In China befinden sich 60 % der weltweiten Gewächshausbetriebe. Einige der größten befinden sich in Weifang, China, (82.155 Hektar) und Almeria, Spanien (35.117 Hektar).
Mit CO₂ angereicherte Gewächshäuser decken heute einen erheblichen Teil des städtischen Gemüsebedarfs in China, einem Land, das einst von Nahrungsmittelknappheit und Hungersnöten geplagt war. „Reis, Gurken, Auberginen und Tomaten versorgen außerhalb der Saison das ganze Land“, sagt die chinesische Forscherin Xiaoye Tong.
In der Präfektur Hotan in der Wüste von Xinjiang bauen Landwirte Tomaten, Gurken und Melonen in Gewächshäusern an, in denen die CO₂-Konzentration bis zu 1.200 ppm beträgt, das Dreifache der Konzentration im Freien.
Die Gewächshäuser in dieser Region haben die Entwicklung von Schnellreis ermöglicht, dessen Wachstumszyklus durch vertikalen bodenlosen Anbau und künstliche Lichtsteuerung auf nur 75 Tage verkürzt wurde. Das Wüstengewächshausprojekt in der Shawan-Oase in Xinjiang verfügt über 2.100 Einheiten, die jährlich etwa 19.000 Tonnen Gemüse und Obst in mehr als 30 Sorten produzieren können.
„Die Expansionsrate ist in China am dramatischsten, aber der Anstieg ist ein globales Phänomen“, sagt Tong. In Indien zum Beispiel wächst der Unterglas-Gartenbau jährlich um mehr als 6 %. Die indische Regierung fördert dieses Wachstum durch Subventionen im Rahmen der National Horticulture Mission, welche bis zu 50 % der Gründungskosten abdeckt.
Die Metrolina Greenhouses in Huntersville, North Carolina, umfassen 720.000 m² beheizte Innenanbaufläche und sind damit das größte beheizte Gewächshaus an einem Standort in den Vereinigten Staaten.
In Spanien baute Novagric die größten Einzelmodul-Gewächshäuser für den Anbau von ertragreichen Tomatenpflanzen. Die Produktion stieg von 21 Kilogramm Tomaten pro Quadratmeter auf einen Rekord von 30 Kilogramm Kirschtomaten, und es wird erwartet, dass der Ertrag weiter steigt.
Man braucht keinen Doktortitel, um den Schein zu durchschauen. Fragen Sie sich selbst: Wenn CO₂ so schädlich ist, warum pumpen Landwirte es dann in Gewächshäuser? Warum brechen die Ernteerträge bei steigenden CO₂-Werten Rekorde? Die Antworten liegen in der Biologie, nicht in der Ideologie.
Pflanzen haben sich entwickelt, als die CO₂-Werte fünfmal höher waren als heute. Die CO₂-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe stellen das Kohlendioxid wieder her, das der Atmosphäre entzogen wurde, als Kohle, Erdöl und Erdgas vor Millionen von Jahren aus den Überresten von Flora und Fauna in Sümpfen und Meeren gebildet worden waren. Ein Mangel an atmosphärischem Kohlendioxid wird behoben.
In der Zwischenzeit wird die Treibhauslandwirtschaft, die mit diesem lebensspendenden Molekül betrieben wird, Teil einer vielversprechenden Zukunft ohne Hunger sein.
Vijay Jayaraj is a Science and Research Associate at the CO₂ Coalition, Fairfax, Virginia. He holds an M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia and a postgraduate degree in energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a bachelor’s in engineering from Anna University, India.
This commentary was first published at CO₂ Coalition June 26, 2025.
Link: https://cornwallalliance.org/CO₂-sustains-greenhouse-farming-revolution/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag CO₂ revolutioniert den Ackerbau erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Brosius-Gersdorf und Kaufhold: So denken die Deutschen WIRKLICH über die Verfassungsrichter-Kandidatinnen!

Aktuelle Bürgerstimmen aus der sächsischen Landeshauptstadt Dresden:
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Regenbogenfahne auf dem Reichstag: Knickt CDU doch noch ein?
Dieses Wochenende ist es soweit: Die Pride-Parade zieht durch die Straßen unserer Hauptstadt. Anders als in den vergangenen Jahren werden zu diesem Anlass keine Regenbogenflaggen auf dem Reichstag wehen. Das hat Bundestagspräsidentin Julia Klöckner beschlossen. Bundeskanzler Friedrich Merz stärkte ihr öffentlich den Rücken. Doch längst nicht jedes CDU-Mitglied ist mit dieser Entscheidung zufrieden. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner […]
Der Beitrag Regenbogenfahne auf dem Reichstag: Knickt CDU doch noch ein? erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Gloria von Thurn und Taxis: Alice Weidel ist meine gute Freundin
(David Berger) Groß war die Enttäuschung bei den treuesten Fans der Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, als in den Mainstreammedien die Nachricht die Runde machte, Gloria habe – nach einer Intervention der Schlagersängerin Leandros – Alice Weidel ausgeladen. Eine Falschnachricht, die vielen Menschen aber in Erinnerung bleiben wird. Typisch für die Taktik der Mainstreammedien: […]
Der Beitrag Gloria von Thurn und Taxis: Alice Weidel ist meine gute Freundin erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Polen: Ministerpräsident Tusk entlässt ein Drittel seines Kabinetts nach Schlappe bei Präsidentenwahl

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk hat ein Drittel seines Kabinetts entlassen und Außenminister Radosław Sikorski zum stellvertretenden Ministerpräsidenten befördert. Diese Maßnahmen scheinen ein Versuch zu sein der regierenden Mitte-Links-Koalition, die durch die Niederlage ihres Kandidaten bei den Präsidentschaftswahlen im Frühjahr erschüttert wurde, neues Leben einzuhauchen. Die Veränderungen erfolgten nach dem Sieg des rechtsgerichteten Karol Nawrocki […]
Der Beitrag Polen: Ministerpräsident Tusk entlässt ein Drittel seines Kabinetts nach Schlappe bei Präsidentenwahl erschien zuerst unter tkp.at.
60.000 Euro für Migranten-Studie: Bablers Steuergeldspritze für SPÖ-nahe Forscher
Andreas Babler macht mit seinem laxen Umgang mit Steuergeldern Negativschlagzeilen: Knapp 60.000 Euro ist ihm eine Migranten-Studie wert – und der Auftrag ging ausgerechnet an ein SPÖ-nahes Institut mit fragwürdiger Vergangenheit. Der Vizekanzler fördert damit nämlich jenes Sozialforschungsinstitut, das 2023 unter anderem Namen mit einem Dirty-Campaigning-Skandal gegen FPÖ und ÖVP für Aufsehen sorgte.
Der folgende Artikel erschien zuerst bei exxtra24.at:
Dem Medienminister und Vizekanzler ist eine Studie über die „kulturelle Beteiligung von Migranten“ 59.700 Euro wert. Und diese Expertise soll noch dazu von einem umbenannten SPÖ-nahen Meinungsforschungsinstitut kommen. Andreas Babler (SPÖ) sorgte bereits mit seiner Auftragsvergabe für sein Mediencoaching für massive Kritik.
Noch immer ist relativ wenig von einem Sparwillen bei den Regierungsmitgliedern zu erkennen, die uns Österreichern ständig erklären, wo und wie zu sparen sei: So vergab nun Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler (SPÖ) den Auftrag für eine Studie, wie sehr sich die Migranten nach ihrer unkontrollierten Zuwanderung in Österreichs Kulturleben einbringen. Diese Expertise, die vielleicht auch auf 2029 verschiebbar gewesen sein könnte, kostet die Steuerzahler 59.700 Euro, wie jetzt auch die Tageszeitung Heute berichtet.
Und noch etwas fällt bei dieser Auftragsvergabe auf: Welch Zufall – erneut kommt ein SPÖ-nahes Unternehmen zum Zug, wie dies schon auch bei der peinlichen Mediencoaching-Affäre des Vizekanzlers der Fall war. Diesmal verdient die „Foresight Research Hofinger GmbH.“ Unter dem Namen „SORA Institute for Social Research and Consulting“ war das Sozialforschungsinstitut 1996 von Günther Ogris und Christoph Hofinger gegründet worden. Bekannt wurde SORA für seine Hochrechnungen und Wählerstromanalysen bei Wahlen für den ORF.
Nach Dirty-Campaigning-Skandal umbenannt
2023 wurde ein irrtümlich an 800 E-Mail-Adressen versandtes, von Günther Ogris verfasstes Dossier publik – mit Vorschlägen zum Negative Campaigning der SPÖ gegen FPÖ und ÖVP. Das Mail sei „unaufgefordert“ an die SPÖ übermittelt worden. Der Skandal führte dazu, dass der ORF die Zusammenarbeit mit SORA kündigte, Ogris trat als Geschäftsführer des Instituts zurück und übertrug seine Anteile auf Hofinger. Der benannte SORA dann eben in Foresight um …
Jetzt verdient Foresight – alias SORA – wieder mit der SPÖ. Und offensichtlich auch noch ganz gut.
Wie von exxtra24 berichtet, hat der SPÖ-Bundesparteivorsitzende auch seinen vom Steuerzahler finanzierten Mediencoaching-Auftrag (6000 Euro für eine Einheit) an eine Werbe- und Krisenkommunikations-Agentur vergeben, die eine Nähe zur SPÖ hat – die Ex-Chefredakteurin des SPÖ-Pressedienstes arbeitet dort als Geschäftsführerin.
Dieser Artikel ist eine Übernahme von exxtra24 (mit freundlicher Genehmigung). Die Einleitung wurde von Report24 hinzugefügt.
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Irrenhaus Berlin: Verkehrsbetriebe bemalen U-Bahn-Station am Bundestag mit Queer-Flagge

Die Berliner Verkehrsgesellschaft BVG hat die U-Bahnhaltestelle am Deutschen Bundestag mit den Farben der sogenannten „Progress Pride Flag“ verunstaltet. „Wir helfen gerne beim Flagge zeigen“, schrieb die BVG auf Instagram mit Blick auf den Christopher Street Day (CSD) am kommenden Wochenende in der Hauptstadt und betonte auf Medienanfrage: „Die Berliner Verkehrsbetriebe sind und bleiben bunt wie ihre Stadt.“
Statt im üblichen Blau prangt das Schild „U-Bahnhof Bundestag“ nun in den Farben und Musterungen der Pride-Flagge. Auch der Zugang zur Station irritiert mit regenbogenfarbenen Elementen, ebenso die Treppe zum Bahnsteig. „Also UNSER Bundestag ist dann jetzt bereit für den CSD“, heißt es im Posting der Verkehrsbetriebe (Busse, Straßenbahnen, U-Bahn).
Retourkutsche gegen Merz und Klöckner
Die BVG-Aktion richtet sich demonstrativ gegen Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (beide CDU), die es abgelehnt haben, anlässlich des CSD die Regenbogenfahne auf dem Reichstagsgebäude zu hissen – Merz mit den Worten: „Der Bundestag ist kein Zirkuszelt.“ Die Berliner Verkehrsgesellschaft schließt sich der Kritik von SPD, „Grünen“, Linken und LGBTQ-Szene an – obwohl die BVG als landeseigenes Unternehmen zur politischen Neutralität verpflichtet ist. Sven Lehmann („Grüne“), ehemaliger „Queer-Beauftragter“ der Bundesregierung, lobte die Aktion denn auch als „stabil“.
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Die biometrische Falle – Wie die Welt Schritt für Schritt in die totale digitale Kontrolle rutscht
Während die Öffentlichkeit noch von neuen Funktionen, Sicherheitsversprechen und Komfort durch digitale Ausweissysteme spricht, vollzieht sich hinter den Kulissen eine stille Revolution – oder besser: eine technokratische Machtergreifung. Der Bericht von BiometricUpdate.com mit dem Titel „Biometrics providers and credentials level up with new capabilities“ liefert dafür den alarmierenden Fahrplan.
Die neue Weltordnung der biometrischen Identitäten
Was auf den ersten Blick wie ein technischer Fortschrittsbericht wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Blaupause für die total digitale Erfassung und Kategorisierung der Menschheit. Von der Altersverifikation über elektronische Visa bis hin zur Real-ID und digitalen Wallets – der Mensch wird in immer präzisere Datensätze zerlegt, sortiert, geprüft, gespeichert und künftig in Echtzeit kontrolliert.
Dabei versichern alle Beteiligten – von Regierungen über Technologiekonzerne bis hin zu Sicherheitsanbietern – dass natürlich keine persönlichen Daten verkauft oder gegen den Willen der Nutzer gespeichert würden. Doch spätestens seit COVID-19 wissen wir: Alles, was digital erfasst wird, kann auch gegen den Einzelnen verwendet werden. Sei es zur Durchsetzung von Lockdowns, zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit oder zur Sperrung des Zugangs zu Bankkonten und öffentlichen Dienstleistungen.
Der Mythos vom „freiwilligen Zugang“
Die neuen biometrischen Systeme – von Yoti über Signicat bis zu Paravision – bieten vordergründig Lösungen für praktische Probleme: Altersnachweis ohne Ausweis, eVisa statt Papier, Online-Banking ohne PIN. Doch der Preis ist hoch: permanente Authentifizierung, Gesichtserkennung bei jedem Zugang, digitale Spurensicherung über Landesgrenzen hinweg.
Und das alles nicht lokal auf dem Gerät, sondern über Server, Cloud-Dienste und zwischengeschaltete Dienstleister, die oft in rechtlichen Grauzonen agieren – oder mit Regierungen kooperieren, wie sich in der Pandemie eindrucksvoll zeigte.
Wer kontrolliert die Kontrolleure?
Der Markt für digitale Identitäten und biometrische Authentifizierung wird laut der britischen Analysefirma Goode Intelligence bis 2030 auf über 20 Milliarden US-Dollar anwachsen. Die Anbieter sprechen vom „Schlüssel zur digitalen Welt“, doch dieser Schlüssel kann jederzeit auch umgedreht werden: Der Zugang kann gesperrt, das Profil verändert, die Bewegung eingeschränkt werden – ohne physischen Widerstand.
In autoritären Staaten ist diese Realität bereits eingetreten. In liberalen Demokratien wird sie vorbereitet – schrittweise, mit Wohlfühlkampagnen, „freiwilligen“ Wallets und verlockenden Komfortfunktionen.
Von COVID zur Kontrollinfrastruktur
Die Pandemie hat als historischer Katalysator gewirkt: Impfpass-Apps, QR-Codes, Geotracking – was damals unter dem Vorwand des Gesundheitsschutzes eingeführt wurde, dient heute als Fundament einer viel weitergehenden Überwachungsarchitektur.
Die biometrischen Anbieter, wie sie im Artikel genannt werden, arbeiten längst nicht mehr nur für Passbehörden. Sie integrieren sich in Soziale Netzwerke, Zahlungsdienste, Online-Identitäten und Lieferdienste. Die Verknüpfung von Gesundheitsdaten, Bewegungsmustern und Zahlungsverhalten ist keine Dystopie – sie ist im Aufbau.
Fazit: Die schöne neue biometrische Welt
Während BiometricUpdate die neuesten Entwicklungen mit technischer Faszination beschreibt, fehlt die wichtigste Frage: Wer schützt den Menschen vor dieser neuen Infrastruktur?
Denn wer alle Daten in Echtzeit auswertet, kann auch in Echtzeit entscheiden, wer dazugehören darf – und wer nicht.
Die totale digitale Identität ist keine neutrale Innovation. Sie ist ein Kontrollinstrument. Und in den Händen der Falschen wird sie zur Waffe gegen Freiheit, Privatsphäre und Selbstbestimmung.
Die Welt bereitet sich nicht auf die digitale Zukunft vor. Sie baut eine Festung der Kontrolle – mit biometrischem Schlüssel.
AFP schlägt Alarm! Israel lässt die letzten westlichen Reporter in Gaza verhungern
Hunger als Waffe: Die letzten Reporter in Gaza stehen vor dem Tod – und die Welt schweigt
Am 21. Juli 2025 veröffentlichte die Journalisten-Gewerkschaft der AFP einen Hilferuf, der einem politischen Erdbeben gleichkommen müsste – würde man ihn nicht wie so vieles aus Gaza mit erschütternder Gleichgültigkeit übergehen: Die letzten Reporter der Agentur im Gazastreifen stehen unmittelbar vor dem Hungertod. Nicht aufgrund eines Unfalls, eines Bombenangriffs oder gezielter Gewalt – sondern schlicht, weil ihnen das Überleben systematisch unmöglich gemacht wird. Die freie Presse stirbt, und mit ihr die Wahrheit. Und die internationale Gemeinschaft sieht zu.
„Ich habe nicht mehr die Kraft zu arbeiten“
Bashar, einer der verbliebenen AFP-Fotografen in Gaza, schrieb:
„Ich habe nicht mehr die Kraft, für die Medien zu arbeiten. Mein Körper ist mager, und ich kann nicht mehr arbeiten.“
Bashar ist 30 Jahre alt, seit 2010 im Dienst der Nachrichtenagentur, seit 2024 Hauptfotograf in Gaza. Heute lebt er mit seiner Familie in den Trümmern seines zerstörten Hauses, ohne Möbel, ohne Wasser, ohne Nahrung – mit einer Ohnmacht seines Bruders am Sonntagmorgen, „wegen Hunger“. Die Realität der Gazajournalisten ist keine Metapher. Sie ist physische Auslöschung.
Wenn Hunger zur Kriegsstrategie wird
Der AFP-Bericht macht deutlich: Gaza ist zu einem Ort geworden, an dem nicht nur Zivilisten, sondern gezielt auch die letzten dokumentierenden Stimmen zum Schweigen gebracht werden – durch Aushungern, durch die Verweigerung von Treibstoff, Wasser, Lebensmitteln. Es ist ein Angriff auf die Wahrheit – und das mit System.
Wer kontrolliert, wer überlebt, kontrolliert auch, was berichtet wird. Die Reporter vor Ort sind die letzten, die unabhängig und ungeschönt über das berichten könnten, was in Gaza geschieht. Dass sie jetzt sterben, ist keine Nebensache – es ist ein Symptom einer Welt, die journalistische Integrität geopfert hat.
„Ich weiß nicht, ob ich lebend zurückkehre“
Ahlam, eine weitere Reporterin, berichtet, dass sie jeden Einsatz mit dem Bewusstsein beginnt, vielleicht nicht zurückzukehren. Nicht wegen fehlender Schutzausrüstung, sondern weil die Versorgungslage so katastrophal ist, dass selbst einfache Bewegungen lebensgefährlich sind. Sie hat kein Wasser, keine Nahrung, keinen Transport. Die Fahrzeuge der AFP stehen still – kein Benzin, kein Schutz, keine Chance.
Macron, hilf mir, aus dieser Hölle herauszukommen
In einem besonders erschütternden Moment schrieb Bashar am 21. Juli:
„Ich wünschte, Präsident Macron würde mir helfen, aus dieser Hölle herauszukommen.“
Nicht „helfen, zu berichten“. Nicht „helfen, zu dokumentieren“. Sondern: überleben. Es ist ein Satz, der alles sagt über die moralische Bankrotterklärung der internationalen Ordnung.
Und was macht der Westen?
Schweigen. Verharmlosen. Wegsehen. Während die USA mit Präsident Trump über Waffendeals reden und Europa die Sprache der „Verhältnismäßigkeit“ pflegt, sterben Menschen – darunter auch Journalisten – den Hungertod vor laufender Kamera, ohne dass jemand hinschaut.
Die AFP schreibt:
„Wir erinnern uns an verwundete Kollegen, an Gefangene, an Tote in Kriegsgebieten. Aber noch nie haben wir erlebt, dass einer unserer Mitarbeiter an Hunger stirbt.“
Die Presse stirbt zuerst – dann stirbt die Demokratie
Was in Gaza passiert, ist ein Angriff auf die Grundlagen jeder freien Gesellschaft: Pressefreiheit, Menschlichkeit, Wahrheit. Wenn die letzten Stimmen vor Ort zum Schweigen gebracht werden – nicht durch Kugeln, sondern durch kalkulierte Vernachlässigung –, dann stirbt nicht nur der Journalismus. Dann stirbt auch das moralische Fundament der Weltordnung, die vorgibt, auf Menschenrechten zu basieren.
Und es bleibt die Frage: Was ist die internationale Gemeinschaft noch wert, wenn sie nicht einmal mehr Journalisten schützt?

