Kategorie: Nachrichten
US-Israel Krieg gegen den Iran: hohe Kosten und wenig Erfolge so neue Analysen

Die ersten Berichte über den Ausgang der ersten Schlacht im Krieg der USA und Israels gegen den Iran waren zu optimistisch wie neue Analysen zeigen. Die Kosten waren extrem hoch, der Verbrauch an Raketen enorm und der Erfolg überschaubar. Wie in der Ukraine zeigt sich eine erheblich Verschiebung der militärischen Gleichgewichte. Geschuldet sind diese Veränderungen […]
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Hakenkreuz-Skandal in BaWü: AfD-Abgeordneter stellt Anzeige gegen SPD-Landtagsvize

Nach dem Hakenkreuz-Skandal im Stuttgarter Landtag hat der baden-württembergische AfD-Abgeordnete Bernhard Eisenhut Strafanzeige gegen den bisherigen Vizepräsidenten des Landesparlaments, Daniel Born (SPD), gestellt. Die Anzeige erfolgte nach Angaben der AfD-Landtagsfraktion wegen der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole, Beleidigung, Nötigung, übler Nachrede und Einschüchterung von Mandatsträgern.
Hintergrund ist, dass bei der geheimen Abstimmung des Landesparlaments zum länderübergreifenden „Oberrheinrat“ ein Wahlzettel mit einem Hakenkreuz versehen worden war. Das verbotene NS-Symbol war in das „Ja“-Kästchen des AfD-Abgeordneten Bernhard Eisenhut geschmiert worden. Eisenhut hatte für das Gremium kandidiert und war ebenso wie ein weiterer AfD-Bewerber am Altparteien-Kartell gescheitert.
Da sehr schnell klar wurde, dass der Hakenkreuz-Stimmzettel nur aus den Reihen von SPD/“Grünen“ kommen konnte, gestand der SPD-Abgeordnete Daniel Born schließlich die Straftat (der Deutschland-Kurier berichtete). Born trat als Vizepräsident des Landtages zurück und erklärte seinen Austritt aus der SPD-Fraktion. Die „grüne“ Landtagspräsidentin Muhterem Aras forderte Born unterdessen auf, auch sein Mandat niederzulegen. Dem Ex-Landtagsvize drohen laut Strafgesetzbuch (StGB) bis zu drei Jahre Haft oder Geldstrafe.
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Kalter Juli/August? Wetterexperten erklären: Es ist dennoch heiß, die Hitze hat sich nur getarnt
Ein Klima-Journalöse namens Ellen Ivits titelte am 24. Juli bei T-Online: Wetterprognosen für Deutschland: dieser Hitzesommer tarnt sich gut. Inzwischen wurde der Titel geändert, doch Archive zeigen die alte Version.
Wenn man das Wort “getarnt” liest, denkt man an die Militär-Clowns, die zur Corona Zeit dem bösen Virus im Tarnanzug den Krieg erklärten. Es war damals schon eine international abgesprochene Kampagne ohne realen Wahrheitsgehalt. Ähnlich verhält es sich mit der Klimapanik, die seit einem entsprechenden Beschluss des “Club of Rome” im Jahr 1972 auf die Welt niederprasselt. Man kann damit einfach nur zu gut abkassieren und das Geld der Fleißigen umverteilen.
Ellen Ivits ist Journalistin, Kolumnistin, Russland-Expertin bei Stern.de, dem Qualitätsmedium, das dereinst auch die gefälschten Hitler-Tagebücher veröffentlichte. Außerdem ist sie Ressortleiterin Panorama und Klima bei T-Online. Sie kann also irgendwie eh alles, vor allem die Themen, die aktuell am meisten beauftragt werden.
Frau Ivits erklärte dem überaus gespannten Publikum, dass man sich nicht beirren lassen soll. Auch wenn es draußen jetzt konsequent unter 20 Grad haben wird und von Dauerregen auszugehen ist – in Wahrheit haben wir dennoch einen Höllensommer mit Höllenhitze. Er tarnt sich nur.
Man fühlt sich an die unschuldige Zeit erinnert, wo halb Österreich darüber lachen konnte, als ein ersichtlich illuminierter Medienkonsument bei der Beschwerdehotline des ORF anrief und hinsichtlich des Wetterberichts feststellte: “Und mit so am Schas kann ma a Göd verdienen?” Ja. Das konnte man damals – und kann man offenbar noch heute. Wobei eigentlich jede “KI” genauso sinnfreie Texte abliefern könnte, wie so manche Klima-Journalöse aus seriösen Qualitätsmedien. Wir Alternativmedien sind ja böse und sollten am besten nicht konsumiert werden, wir könnten beim betreuten Denken stören.
Außer dem Titel wurde bei T-Online übrigens nichts am Artikel geändert. Die Inhalte sind immer noch so haarsträubend wie gestern. Vorausgesetzt, man verfügt über genügend Intellekt und Abwehrkräfte, um die Klimamärchen des Mainstreams nicht stillschweigend abzunicken. Die da oben werden ja schon recht haben, die haben das studiert, die wissen das. Oder?
“Die Journalöse erklärt: “Es ist brennheiß, auch wenn es sich nicht so anfühlt”
Auch wenn es sich subjektiv aktuell nicht nach einem Hitzesommer anfühlt, sprechen die Messdaten eine andere Sprache. Zur Halbzeit des meteorologischen Sommers am 15. Juli lag die durchschnittliche Temperatur in Deutschland bereits um +0,9 Grad über dem langjährigen Mittel von 1991 bis 2020.
Und damit nicht genug:
Damit rangiert der Sommer 2025 schon jetzt unter den zehn wärmsten seit Beginn der flächendeckenden Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 – trotz Regenschauern, Gewittern und gefühlter Wetterfrustration.
Also, schon ein Monat vor Ende des Sommers weiß man fix, es wird einer der wärmsten gewesen sein. Auch wenn die Wettervorhersagen klar gemacht haben, dass jetzt, ausgerechnet während der Hundstage, drei Wochen lang mit Regen und Kälte zu rechnen ist.
Die Vorgangsweise erinnert an George Orwells Dystopie 1984. Die totalitäre Partei verlangt vom Bürger nichts Geringeres, als die bewusste Leugnung der eigenen Wahrnehmung. Was der Mensch mit eigenen Augen sieht, mit eigenen Sinnen spürt, wird entwertet – ersetzt durch die „Wahrheit“ der Obrigkeit. Dieses Prinzip nennt sich Doppeldenk: Zwei widersprüchliche Gedanken müssen gleichzeitig geglaubt werden – etwa, dass Krieg Frieden sei oder Freiheit Sklaverei. Wer diesen inneren Widerspruch nicht vollzieht, gilt als gefährlich. Der Mensch wird entwurzelt, seine Erinnerung manipuliert, seine Urteilskraft vernichtet.
Die Methode ist perfide: Durch rückwirkende Veränderung von Aufzeichnungen, durch Sprachverarmung (Neusprech), durch emotionale Erpressung und Folter wird die Realität selbst aufgelöst. In der berühmten Szene mit O’Brien wird der Protagonist gezwungen zu akzeptieren, dass zwei plus zwei fünf ergibt – weil die Partei es so will. Wahrheit ist nicht mehr objektiv, sondern wird zur reinen Machtausübung. Wer heute glaubt, solche Zustände seien Fiktion, sollte genau hinsehen: Wenn Autoritäten, Medien und Institutionen fordern, das Offensichtliche zu ignorieren und nur das „genehmigte“ Narrativ zu glauben, ist der Weg in den totalitären Subjektivismus bereits beschritten.
Weil Orwell so genau vorhergesehen hat, was passieren wird, erscheinen seine Romane inzwischen nur noch mit Triggerwarnung: Orwells “1984”: Jubiläumsausgabe erscheint mit Triggerwarnung
Die Journalöse wird sich für ihre Leistung sicherlich viele Schulterklopfer abgeholt haben. Üppige Finanzierungen des Stern durch globalistische Organisationen sind so gesichert. Wer Klimajournalismus betreibt und die Menschen in Angst und Panik versetzt, macht alles richtig. Oder? Vielleicht erreicht man momentan auch das genaue Gegenteil, weil man so dreist übertreibt. Denn selbst die Mainstream-Gläubigsten Mitmenschen, die sich über das betreute Denken freuen, kommen beim Thema Wetter dann doch drauf, dass etwas nicht stimmen kann. Und solange die Staatsgewalt nicht vorschreibt, dass man Höllenhitze zu empfinden hat, wenn es draußen stürmt und schneit, könnte es sein, dass der finstere Plan nicht aufgeht, sondern ins Gegenteil umschlägt.
Mutige Prognose
Obwohl alle Prognosen vom Höllensommer mit 40 Grad nicht aufgegangen sind, ist die Journalöse mutig und wagt eine Vorhersage. Wir können diese natürlich dann Anfang September mit der Realität übereinstimmen. Sie schreibt: Der August 2025 dürfte in weiten Teilen Europas zu warm ausfallen. Sowohl das europäische Wettermodell ECMWF als auch die US-Raumfahrtbehörde Nasa prognostizieren für Deutschland eine Temperaturabweichung von +1,5 bis +2,5 Grad gegenüber dem vieljährigen Mittel. Selbst im Vergleich zur aktuelleren Periode 1991 bis 2020 wird noch ein deutlicher Wärmeüberschuss erwartet.
Und im besten Stil George Orwells werden Sie dazu aufgefordert, zu glauben. Egal was sie sehen, egal was sie selbst messen: Der Hitzesommer ist real. Punkt.
Ellen Ivits kann man übrigens auf X zu ihrer überragenden Leistung gratulieren. Dass man dabei alle nötigen Höflichkeitsformen und eine gute Kinderstube bewahrt, versteht sich hoffentlich von selbst. Dort findet man auch heraus, dass sie nicht nur für Russland und das Klima Expertin ist, sondern sich auch beim Papst gut auszukennen glaubt. Solche Universalgenies sind in harten Hitzetagen wie diesen wirklich selten.
Mangel an tropischen Wirbelstürmen auf der Nordhalbkugel im Jahr 2025

Bislang war 2025 eines der ruhigsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen für tropische Wirbelstürme in der nördlichen Hemisphäre, so die aktuellen Daten für das erste Halbjahr. Die Grafik zeigt den ACE-Index (ACE – Akkumulierte Cyclon Energie) für die nördliche Hemisphäre für jedes Jahr vom 1. Januar bis zum 21. Juli, beginnend mit 1971, dem ersten […]
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Blick ins Innere der Ukraine – die Stimmung wird schlechter

Die Ukraine verliert den Krieg und ihre männliche Bevölkerung. Die Stimmung ist schlecht und über 70 Prozent der Bevölkerung wollen Frieden. Immer mehr hätten kein Problem in der Russischen Föderation zu leben. Als Informationsquelle aus dem Inneren der Ukraine eignen sich weder westlicher Mainstream noch die offiziellen ukrainischen Medien. Ein gutes Bild vermitteln aber ukrainische […]
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Woher kommt der Strom? Fast nur Strom aus dem Ausland importiert

28. Analysewoche 2025 von Rüdiger Stobbe
Nahezu die komplette Analysewoche wird Strom aus dem Ausland importiert. Hintergrund ist die gemäßigt-regenerative Stromerzeugung die nur einmal – am Sonntag – die Bedarfslinie übersteigt. So wird der Strompreis hoch, sprich rentabel gehalten. Die Betrachtung des Import- und Preischarts lässt erkennen, dass der Preis immer dann fällt, wenn kein oder wenig Strom importiert wird. Bemerkenswert ist, dass am besagten Sonntag die Null-Linie NICHT unterschreitet. Das ist meiner Erfahrung nach eine seltene, eine untypische Marktreaktion. Üblicherweise werden bei einem solchen Stromerzeugungsverlauf negative Preise aufgerufen. Die blieben in der 28. Analysewoche aus.
Die Residuallast, der Strom der zusätzlich zur regenerativen Stromerzeugung konventionell produziert, importiert und/oder aus Stromspeichern zwecks Bedarfsdeckung hinzuerzeugt werden muss, ist trotz des massiven Ausbaus der „Erneuerbaren“ hoch. In der Spitze liegt die – auch Restlast genannte – Residuallast bei gut 46 GW. Stromimporte können aktuell im Bestfall 24 GW liefern. Allein diese kurze Kalkulation belegt, dass die in Politikerköpfen seit Jahren angedachten 25 Gas-Backupkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 20 GW und dem Preis von jeweils einer Milliarde € nicht ausreichen würden, um den Bedarf zu decken. Höhere Residuallasten – und die gibt es – werden erst recht nicht abgedeckt.
Die Ausschreibungen für die Kraftwerke sollen gemäß aktueller Wirtschaftsministerin zum Jahresende erfolgen. Ich sage voraus, dass das auch diesmal nichts werden wird, weil kein Investor Riesensummen für Kraftwerke auslegt, um unter dem Strich nichts zu verdienen. Kraftwerke müssen laufen, sie müssen Tag und Nacht Strom erzeugen, sonst rechnet sich solch ein Investment nicht. Soll, will der Stromkunde, der Steuerzahler auch hier eine „Förderung“ bezahlen, die faktisch nur dazu dienen soll, ein marodes Unterfangen genannt „Energiewende“ künstlich am Leben zu erhalten. Investoren, die nur ein wenig Grips haben, werden es jedenfalls nicht tun.
Beachten Sie bitte den Halbjahresüberblick von Peter Hager zu den Kfz-Zulassungszahlen nach den Tagesanalysen.
Wochenüberblick
Montag, 7.7.2025 bis Sonntag, 13.7.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 51,6 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 65,0 Prozent, davon Windstrom 23,3 Prozent, PV-Strom 28,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,4 Prozent.
- Regenerative Erzeugung im Wochenüberblick 7.7.2025 bis 13.7.2025
- Die Strompreisentwicklung in der 28. Analysewoche 2025.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 28. Analysewoche ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur 28. KW 2025:
Factsheet KW 28/2025 – Chart, Produktion, Handelswoche, Import/Export/Preise, CO2, Agora-Chart 68 Prozent Ausbaugrad, Agora-Chart 86 Prozent Ausbaugrad.
- Rüdiger Stobbe zur Dunkelflaute bei Kontrafunk aktuell 15.11.2024
- Bessere Infos zum Thema „Wasserstoff“ gibt es wahrscheinlich nicht!
- Eine feine Zusammenfassung des Energiewende-Dilemmas von Prof. Kobe (Quelle des Ausschnitts)
- Rüdiger Stobbe zum Strommarkt: Spitzenpreis 2.000 €/MWh beim Day-Ahead Handel
- Meilenstein – Klimawandel & die Physik der Wärme
- Klima-History 1: Video-Schatz aus dem Jahr 2007 zum Klimawandel
- Klima-History 2: Video-Schatz des ÖRR aus dem Jahr 2010 zum Klimawandel
- Interview mit Rüdiger Stobbe zum Thema Wasserstoff plus Zusatzinformationen
- Weitere Interviews mit Rüdiger Stobbe zu Energiethemen
- Viele weitere Zusatzinformationen
- Achtung: Es gibt aktuell praktisch keinen überschüssigen PV-Strom (Photovoltaik). Ebenso wenig gibt es überschüssigen Windstrom. Auch in der Summe der Stromerzeugung mittels beider Energieträger plus Biomassestrom plus Laufwasserstrom gibt es fast keine Überschüsse. Der Beleg 2023, der Beleg 2024/25. Strom-Überschüsse werden bis auf wenige Stunden immer konventionell erzeugt. Aber es werden, insbesondere über die Mittagszeit für ein paar Stunden vor allem am Wochenende immer mehr. Genauso ist es eingetroffen. Sogar in der Woche erreichen/überschreiten die regenerativen Stromerzeuger die Strombedarfslinie.
Was man wissen muss: Die Wind- und Photovoltaik-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie, angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem Jahresverlauf 2024/25 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.
Tagesanalysen
Montag
Montag, 7.7.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 48,8 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 61,7 Prozent, davon Windstrom 26,3 Prozent, PV-Strom 22,5 Prozent Strom Biomasse/Wasserkraft 12,9 Prozent.
Über Tag steigt die Windstromerzeugung. Der Preisanstieg zum Abend fällt moderat aus.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo- Tagesvergleich zum 7. Juli ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 7.7.2025: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.
Dienstag
Dienstag, 8.7.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 56,5 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 68,8 Prozent, davon Windstrom 33,2 Prozent, PV-Strom 23,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,3 Prozent.
Nur zwei Stunden kein Stromimport. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 8. Juli ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 8.7.2025: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.
Mittwoch
Mittwoch, 9.7.025: Anteil Wind- und PV-Strom 50,2 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 63,3 Prozent, davon Windstrom 25,0 Prozent, PV-Strom 25,2 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,1 Prozent.
Wenig Wind- und recht wenig PV-Strom für den Sommer. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 9. Juli 2025 ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 9.7.2025: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.
Donnerstag
Donnerstag, 10.7.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 46,5 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 59,8 Prozent, davon Windstrom 12,5 Prozent, PV-Strom 34,0 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,3 Prozent.
Teilweise Windflaute und viel PV-Strom. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 10. Juli 2025 ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 10.7.2025: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.
Freitag
Freitag, 11.7.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 52,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 65,2 Prozent, davon Windstrom 22,9 Prozent, PV-Strom 29,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,5 Prozent.
Windstromanstieg über Tag. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 11. Juli 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 11.7.2025: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.
Samstag
Samstag, 12.7.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 55,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 70,7 Prozent, davon Windstrom 27,9 Prozent, PV-Strom 27,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 15,0 Prozent.
Wenig Bedarf, die regenerative Erzeugung erreicht ihn nicht. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 12. Juli ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 12.7.2025: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.
Sonntag
Sonntag, 13.7.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 50,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 66.5 Prozent, davon Windstrom 13,0 Prozent, PV-Strom 37,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 15,6 Prozent.
Noch weniger Bedarf. Die regenerative Stromerzeugung übersteigt diesen. Dennoch keine negativen Preise.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 13. Juli ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 13.7.2025: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.
Peter Hager
PKW-Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2025: Starkes Wachstum bei Plug-In Hybrid und BEV im Vergleich zum schwachen Vorjahreszeitraum
Der PKW-Neuwagenmarkt in Deutschland bleibt weiter schwach. Im ersten Halbjahr 2025 wurden insgesamt 1.402.789 PKW neu zugelassen. Gegenüber dem Vorjahreshalbjahr bedeutet dies ein Minus von 4,7 %. Damit liegen die Neuzulassungen weiter deutlich hinter dem Jahr 2019 (das Jahr vor Corona) mit 1.849.000 PKW zurück.
Antriebsarten
Deutliche Rückgänge bei Fahrzeugen mit reinem Benzin- und Dieselantrieb, wobei die Verschiebung zu Hybridantrieben weiter zunimmt.
Benzin: 397.518 (- 27,8 % ggü. 1. HJ 2024 / Zulassungsanteil: 28,3 %)
Diesel: 211.382 (- 23,2 % ggü. 1. HJ 2024 / Zulassungsanteil: 15,1 %)
Hybrid-Fahrzeuge (ohne Plug-In) legen zu.
Hybrid (ohne Plug-in): 399.966 (+ 9,9 % ggü. 1. HJ 2024 / Zulassungsanteil: 26,4 %) darunter mit Benzinmotor: 314.298
darunter mit Dieselmotor: 85.667
Plug-in-Hybrid-PKW sowie reine Elektro-PKW (BEV) verzeichnen einen deutlichen Zuwachs im Vergleich zum schwachen Vorjahr.
Plug-in-Hybrid: 138.905 (+ 55,1 % ggü. 1. HJ 2024 / Zulassungsanteil: 9,9 %) darunter mit Benzinmotor: 130.416; mit Dieselmotor: 8.485
Elektro (BEV): 248.726 (+ 35,1 % ggü. 1. HJ 2024 / Zulassungsanteil: 17,7 %)
Neben der steuerlichen Begünstigung von Dienstwagen (bei BEV 0,25 %, bei Plug-in-Hybrid 0,5 %) wird die Nutzung eines BEV als Dienstwagen/Firmenwagen in 2025 noch attraktiver
+ Erhöhung des Bruttopreishöchstwerts auf 100.000 Euro (bisher 70.000 EUR)
+ Bei Firmenwagen degressive Sonderabschreibung über 6 Jahre (75% zum Beginn)
Die Top 10 BEV-Marken und deren Marktanteile im ersten Halbjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
VW: 52.445 (21,1%), 1. HJ 2024: 29.213 (15,9%)
BMW: 22.583 (9,1%), 1. HJ 2024: 18.312 (9,9%)
Skoda: 22.320 (9,0%), 1. HJ 2024: 9.629 (5,2%)
Audi: 19.362 (7,9%), 1. HJ 2024: 10.570 (6,3%)
Seat: 16.299 (6,6%), 1. HJ 2024: 6.256 (3,4%)
Mercedes: 14.438 (5,8%), 1. HJ 2024: 15.494 (8,4%)
Hyundai: 12.963 (5,2%), 1. HJ 2024: 8.371 (4,5%)
Tesla: 8.890 (3,6%), 1. HJ 2024: 21.249 (11,5%)
Opel: 8.702 (3,5%), 1. HJ 2024: 4.362 (2,4%)
Ford: 6.922 (2,8%), 1. HJ 2024: 1.544 (0,8%)
Der große Gewinner ist der VW-Konzern (mit seinen Marken VW, Skoda, Seat, Audi). Neu in den Top 10 sind Opel sowie Ford.
Die großen Verlierer sind Tesla und Mercedes. Ebenso MG Roewe (1. HJ 2024: 11.023 = 6%), Smart (1. HJ 2024: 8.549 = 4,6%) und Volvo (1. HJ 2024: 7.909 = 4,3%) die nicht mehr unter den Top 10 sind.
Die beliebtesten zehn E-Modelle im ersten Halbjahr 2025 (248.726) – davon acht Modelle aus dem VW-Konzern –
VW ID 7 (Obere Mittelklasse): 18.017
VW ID 4/5 (SUV): 15.072
VW ID 3 (Kompaktklasse): 14.623
Skoda Enyaq (SUV): 12.973
Seat Born (Kompaktklasse): 10.239
Skoda Elroq (SUV): 9.394
BMW X1 (SUV): 7.421
Audi Q6 (SUV): 6.449
Tesla Model Y (SUV): 6.305
Audi Q4 (SUV): 6.254
Durchwachsenes Bild bei den chinesischen BEV-Herstellern
Die chinesischen Hersteller kämpfen im Heimatmarkt mit zum Teil hohen Überkapazitäten (z.B. BYD von 01-05/25 über 300.000) und einem ruinösen Wettbewerb (z.B. BYD mit Rabatten von teilweise über 30 % im Mai).
Zudem ist der Markteintritt in Deutschland durch den Aufbau eines Händlernetzes (Verkauf, Service) schwierig. Die EU-Einführzölle für chinesische BEV-Fahrzeuge sind ebenfalls nicht förderlich. Zudem erfordert der Aufbau einer lokalen Fertigung in der EU (z.B. BYD in Ungarn) sehr hohe Investitionen.
Die Wachstumsraten sind zum Teil sehr hoch, was häufig der niedrigen Ausgangsbasis geschuldet ist.
Die KBA-Neuzulassungen China für das 1. Halbjahr 2025
BYD*1: 4.544 (1. HJ 2024: 1.165)
MG Roewe *1 *2: 4.532 (1. HJ 2024: 11.032)
Polestar: 1.915 (1. HJ 2024: 1.584)
Leapmotor*1: 1.844 (1. HJ 2024: 0)
GWM*1: 1.235 (1. HJ 2024: 896)
Xpeng: 1.065 (1. HJ 2024: 31)
Nio: 121 (1. HJ 2024: 234)
Maxus: 67 (1. HJ 2024: 44)
Chery: 6 (1. HJ 2024: 0)
Fisker: 1 (1. HJ 2024: 129)
AIWAYS: 0 (1. HJ 2024: 23)
- *1: Hersteller bietet auch Plug-In Hybrid-Modelle an
- *2: Hersteller bietet auch Verbrenner-Modelle an
Die Summe aller Marken beläuft sich im 1. Halbjahr 2025 auf 15.330 PKW-Neuzulassungen (1. HJ 2024: 15.138).
Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.
Rüdiger Stobbe betreibt seit 2016 den Politikblog MEDIAGNOSE
Der Beitrag Woher kommt der Strom? Fast nur Strom aus dem Ausland importiert erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Symbolpolitik – politischer Aktionismus im Alltag
Unsere Gesellschaft steht vor den größten Problemen seit Ende des letzten Weltkriegs und möglicherweise vor einem neuen Weltkrieg. Die Politik aber erschöpft sich in ebenso überflüssigen wie komplett irrsinnigen Gesinnungsdokumentationen. Egal ob nun Schilda 2.0 oder Idiokratie 2.0, seit Jahren regieren Infantilität und kollektive Dummheit. Hier eine kleine Auswahl der absurdesten politischen Beschlüsse: – Während […]
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Tödliches Versagen
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Tödliches Versagen
Die Medien und das Hochwasser. Während die Wassermassen das Ahrtal unter sich begruben, dudelte im WDR munter Musik. Im Sommer 2021 offenbarten sich nicht nur ein eklatantes Staats-, sondern auch ein folgenschweres Medienversagen.
Land unter in einer der schönsten Gegenden der Republik: Gewaltige Regenmengen hatten am 14. und 15. Juli 2021 den Westen und den Südwesten heimgesucht – vor allem das Ahrtal im nördlichen Rheinland-Pfalz mit seinen charmanten Städten und Gemeinden. Eine fürchterliche Naturkatastrophe war die Folge. Die Ahr überschwemmte weite Teile der Ufergebiete, der Starkregen führte zu Sturzfluten und Verwüstungen. Allein im Ahrtal waren 134 Tote und 766 Verletzte zu beklagen. Was für eine Tragödie! Beinahe 200 Hektar Fläche wurden mehr oder weniger zerstört, Straßen unterspült, Häuser verwüstet. Auch in Nordrhein-Westfalen starben 47 Menschen an den fatalen Folgen des Hochwassers.
Allein im Ahrtal waren 134 Tote und 766 Verletzte zu beklagen.
Dabei wurden die Behörden rechtzeitig gewarnt: Bereits am 5. Juli erfassten Satelliten die ersten Anzeichen des bevorstehenden Unglücks. Fünf Tage später, am 10. Juli, so berichtete die Londoner Times, schlug das EU-Flutwarnsystem EFAS Alarm. Die Rede war von «extremem Hochwasser» durch Starkregen – doch Bund und Länder hielten die Füße still. Während die Bedrohung immer konkreter wurde, blieb Armin Schuster, Chef des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), im Sommerurlaub.
«Monumentales Systemversagen»
Zwei Tage vor der Flut warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) alle Landesregierungen und Katastrophenschützer vor «Starkregenfällen im Bereich südwestliches Nordrhein-Westfalen und nordwestliches Rheinland-Pfalz». «Spitzenwerte von 185 l/qm» seien dort zu erwarten – und genau dieses Szenario traf ein. Bei dieser Niederschlagsmenge hätten spätestens zu diesem Zeitpunkt alle Alarmglocken läuten müssen: Der DWD beziffert die Wiederkehrzeit eines solchen Ereignisses auf mehr als 100 Jahre. Am 13. Juli richtete die Landesregierung in Düsseldorf schließlich eine Lage ein, «da ein solches Ereignis abzusehen war», wie ein Sprecher gegenüber Bild einräumte. Doch am Tag der Katastrophe setzte das BBK eine Meldung ab, die wie eine Entwarnung klang: Es sei nicht mit einem «bevölkerungsschutzrelevanten Schadensereignis» zu rechnen. Ein tödlicher Fehler.
Hannah Cloke, Professorin für Hydrologie an der britischen Universität Reading, gehört zu den Erfindern des Warnsystems EFAS. In der Sunday Times erhob sie schwere Vorwürfe gegen die Bundesregierung: «Deutschland wusste, dass die Flut kommen würde, aber die Warnungen haben nicht funktioniert», titelte die britische Zeitung am 18. Juli 2021. Dem für Katastrophenschutz zuständigen Innenministerium sei bereits 24 Stunden vorher präzise vorausgesagt worden, welche Gebiete betroffen sein würden – unter anderem an der Ahr, wo es die meisten Toten gab. Das vernichtende Urteil der Wissenschaftlerin: «Monumentales Systemversagen.»
Schlager statt Eilmeldungen
Natürlich spielte die Katastrophe im Sommer 2021 auch in der Medienberichterstattung eine tragende Rolle. Die öffentlich-rechtlichen Sender sind an solchen Tagen ganz ohne Zweifel in der Pflicht. So ist auch der Westdeutsche Rundfunk an einen klaren Programmauftrag gebunden. Dafür kassiert er bei uns die umstrittene Rundfunkgebühr ab. Der WDR hat demnach «in seinen Sendungen einen umfassenden Überblick über das internationale und nationale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen» abzubilden, so lautet das Gebot.
«Sie senden irgendeinen Scheiß und lassen die Leute ersaufen.» Jörg Kachelmann
Als es aber im Ahrtal um Leben und Tod ging, versagte der WDR vollumfänglich. Statt die Menschen im Sendegebiet angesichts des Starkregens und der überaus bedrohlichen Prognosen zu warnen und dadurch Leben zu retten, wickelte der öffentlich-rechtliche Sender die Katastrophe quasi im Rahmen einer Chronistenpflicht ab. Die hochdramatische Lage wurde zwar in den regelmäßigen nächtlichen Nachrichtensendungen erwähnt, aber eine intensive Live-Berichterstattung mit entsprechenden Warnungen erfolgte weder im eigenen Fernsehprogramm noch im WDR 2, dem Radiosender mit der höchsten Reichweite, auch nach Rheinland-Pfalz hinein.
Als das Jahrhunderthochwasser Nordrhein-Westfalen heimsuchte, strahlte das WDR-Fernsehen die Dokumentation Vom Traum zum Terror – München 72 über die Ereignisse während der Olympischen Sommerspiele vor bald 50 Jahren aus. Nicht einmal Eil-Einblendungen oder ein Laufband mit Informationen versorgten die Zuschauer mit aktuellen Erkenntnissen. Im Hörfunk sendete man ungerührt die ARD-Popnacht, während draußen Menschen verzweifelten und ums Leben kamen.
Dass durchaus auch eine andere Herangehensweise möglich gewesen wäre, bewiesen in jenen verhängnisvollen Stunden mehrere Lokalradiostationen und Kanäle auf sozialen Medien, die mit Tickern und Informationen durchgehend zur Stelle waren. Vor allem Radio Wuppertal leistete sehr gute Arbeit und ließ den mit Milliarden Gebührengeldern zwangsfinanzierten WDR alt aussehen. Während beim öffentlich-rechtlichen Giganten englisches Gedudel nervte, sendeten die Wuppertaler über viele Stunden durchgehend aus der Krisenregion. Am Folgetag wurden die Verantwortlichen mit Lob überhäuft. Ein Facebook-Kommentar fasst die Stimmungslage gut zusammen: «Vielen Dank für Eure unermüdlichen Berichterstattungen zu fast jeder Zeit! Und Dank an die Reporter, die überall vor Ort sind.»
Wie man es allerdings nicht angehen sollte, demonstrierte RTL-Reporterin Susanna Ohlen, die sich für die Sendung Guten Morgen, Deutschland aus Bad Münstereifel (NRW) gemeldet hatte, um über die Auswirkungen des Hochwassers zu berichten. Sie schilderte dabei auch, wie sie selbst angepackt und der in Not geratenen Bevölkerung tatkräftig geholfen habe. Ihr Sender feierte sie auf der eigenen Internetseite ausgiebig: «Aufräumarbeiten nach Flut: RTL-Moderatorin Susanna Ohlen packt in Bad Münstereifel mit an.» Vor der Schalte ins Studio hatte sich die Journalistin allerdings mit Schlamm beschmiert, offenbar, um authentischer zu wirken. Sie ahnte nicht, dass sie dabei gefilmt worden war. Der peinliche Video-Schnipsel fand weite Verbreitung, und Ohlen wurde wenig später als Folge dieses Fakes beurlaubt. RTL rief ihr hinterher: «Das Vorgehen unserer Reporterin widerspricht eindeutig journalistischen Grundsätzen und unseren eigenen Standards. Wir haben sie daher direkt am Montag, nachdem wir davon erfahren haben, beurlaubt.»
Unterlassene Hilfeleistung
Beim WDR gab es indes keinerlei personelle Konsequenzen nach dem Vollversagen rund um die Hochwasserkatastrophe. Dabei war durchaus öffentliche Kritik zu vernehmen gewesen. In einem Beitrag für das Onlineformat DWDL fand beispielsweise dessen Chefredakteur Thomas Lückerath deutliche Worte. Danach sei es Beitragszahlern «nicht mehr vermittelbar», wenn der «großzügig ausgestattete öffentlich-rechtliche Rundfunk, wie hier im Falle des WDR, es in akuten Krisensituationen nicht schafft, ein verlässliches Informationsangebot für das Sendegebiet zu liefern, was wohl unbestritten zur Kernaufgabe gehört».
«Sich auf den WDR zu verlassen, kann lebensgefährlich sein.» Thomas Lückerath
Für Politikwissenschaftler Lückerath, dessen Beitrag seinerzeit große öffentliche Aufmerksamkeit erreichen konnte, war dieses Vorgehen ganz und gar unverständlich: «Es ist ein Sinnbild für absurde Prioritäten, wenn das Radioprogramm der ARD-Popnacht zwar gewohnheitsmäßig mehrfach die Stunde für Staumeldung oder einen liegen gebliebenen Reifen auf der Fahrbahn irgendwo zwischen Frankfurt und Karlsruhe unterbrochen wird, aber die Radiohörerinnen und Radiohörer in NRW mit Katastrophenalarm und Evakuierungsanweisungen allein gelassen werden, weil in den trägen Behörden, die sich WDR Hörfunk oder WDR Fernsehen nennen, gar nicht vorgesehen scheint, dass sich mal jemand in einer außergewöhnlichen Situation auf den WDR verlassen wollen könnte.»
Weiter schrieb er: «Während die Talsperren überlaufen, mehrere Städte nächtliche Evakuierungen einleiten und Bürgerinnen und Bürger möglicherweise erstmals in ihrem Leben von den Sirenen des Katastrophenalarms aus dem Schlaf gerissen werden und möglicherweise verstört wissen wollen, was gerade los ist – unterlässt der WDR jede Hilfeleistung.» Lückeraths Fazit: «Sich auf den WDR zu verlassen, kann lebensgefährlich sein.»
Klima-Fakten
Die Toten waren noch nicht unter der Erde, als bereits versucht wurde, sie als Opfer des «menschengemachten Klimawandels» darzustellen. Die Daten des DWD geben diese Deutung der Unwetterkatastrophe allerdings nicht her: «In der Bundesrepublik ist bisher kein Trend zu mehr Tagen mit Starkniederschlag durch höhere Temperaturen zu verzeichnen. Das gilt laut Umweltbundesamt ebenso für die Häufigkeit von Flusshochwassern. Auch «die angebliche Wirkung der globalen Erwärmung auf den Jetstream {sich dynamisch verlagernde Starkwindbänder} wurde gerade erneut widerlegt», wie Welt-Chefreporter Axel Bojanowski den Stand der Wissenschaft mit Verweis auf neueste Studien zusammenfasste (15.7.2021).
Der Beitrag des DWDL-Betreibers wurde von zahlreichen großen Zeitungen ausführlich zitiert. Und tatsächlich wagten bald weitere Prominente Kritik an dem Sender. Fernseh-Meteorologe Jörg Kachelmann twitterte am Tag nach der Hochwasserkatastrophe empört: «Sie senden irgendeinen Scheiß und lassen die Leute ersaufen.» Ulrich Deppendorf, ehemaliger Leiter des ARD-Hauptstadtstudios und bekanntes Gesicht des Ersten, äußerte sich ebenfalls via Twitter: «Die schwersten Unwetter in Deutschland, und in der ARD gibt es keinen Brennpunkt! Ist das die neue ”Informationsoffensive” der neuen ARD-Programmdirektion? So beschädigt man die Informationskompetenz der ARD.»
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Von MANFRED ROUHS | Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron will Palästina als Staat anerkennen. Das hört sich zunächst nach einem rein außenpolitischen Thema an. „Die Hamas hat gepokert – und durch Macron ihren Erfolg bekommen“, behauptet Armin Laschet (CDU) im Interview mit der „Welt“. Aber womit hätte die Hamas für oder gegen Frankreich pokern sollen?
Vielleicht mit der Möglichkeit, einen Aufstand in den französischen Vorstadt-Ghettos anzuzetteln? Rohstoffe jedenfalls hat die Hamas nicht, Wirtschaftsgüter und Geld im strategisch relevanten Umfang auch nicht. Einige Geiseln hat sie noch – aber keine französischen.
Nein die Hamas hat nicht, wie im israelischen Fall, einzelne Personen als Geiseln genommen, mit denen sie pokern könnte, ihre Geisel ist Mittel- und Westeuropa. Mehr als zehn Prozent aller Franzosen sind Muslime. Falls arabische Gruppen dazu aufrufen, die französischen Vorstadt-Ghettos in Brand zu setzen, dann hat Macron ein Problem. Und zwar eines, dass jener politische Druck verschärft, den der Rassemblement National auf die politische Klasse Frankreich ausübt: Die Französen können Macron folgen, falls es ihnen gefällt. Sie müssen aber nicht.
Das mag Armin Laschet mit Blick auf die multi-kulturelle Realität in Deutschland, die er als treuer Gefolgsmann Angela Merkels mit zu verantworten hat, nicht erkennen. Aber er ahnt etwas, wie diese seine Äußerungen erkennen lassen:
„Ich weiß nicht, was er will. Ich weiß nicht, ob es innenpolitische Gründe hat. Er hat eine große arabische Minderheit im eigenen Land. Ob er der gefallen will? Es schwächt nur eine Friedenslösung. Es schwächt die Freilassung der Geiseln. Die Verhandlungen wurden abgebrochen. Und heute kriegt die Hamas als Belohnung das Signal, dass es einen palästinensischen Staat geben wird. Was soll jetzt noch die Hamas dazu bewegen, die Waffen niederzulegen?“
Wenn es einen Staat Palästina gibt, dann wird es über kurz oder lang keinen Staat Israel mehr geben. Denn die Palästinenser sind schlicht jene Araber, die das Gebiet „From the River to the Sea“ für sich beanspruchen. Also das Staatsgebiet Israels. Ihr Ziel ist der Untergang Israels und ein zweiter Holocaust.
Das Beispiel Macrons zeigt, wie die Migration und die Islamisierung Europa verändern. Die Führer des politischen Islam pokern erfolgreich mit der Angst der europäischen Eliten. – Den Westen als Bastian der Freiheit gibt es offenbar nicht mehr.
PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und täglich im Internet publiziert. Bitte folgen Sie ihm hier bei X! Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.
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