Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

Jetzt kostenlosen Gesprächstermin buchen

Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

„Mögest Du in interessanten Zeiten leben!“

Werner Roth

Dieser Spruch in der Überschrift wird oft als alte, chinesische Verwünschung angegeben. Ob das zutrifft oder nicht, ist total egal, denn dieser Satz bietet einfach unendlich viel Tiefe. Man kann ihn in vielerlei Richtungen interpretieren und verstehen.

Das Heute ist ja kaum besser zu beschreiben. Welche Generation hatte in den letzten grob eineinhalb Jahrtausenden schon das „Vergnügen“, zu Lebzeiten sowas Interessantes erleben zu können wie den Untergang des weltbeherrschenden Imperiums? All das auch noch live und in Farbe. Und Sie sind mittendrin. Glückwunsch!

Der Abstieg begann, wenig überraschend, am Gipfel bzw. auf dem Gipfel der Macht. Dieser kann recht plausibel auf den Zeitpunkt des Abwurfs der beiden Atombomben auf Japan datiert werden. Nie zuvor gab es eine Macht, die derart dominant den gesamten Globus dominierte.

Die USA wurden endgültig zur Speerspitze der bisherigen Weltbeherrscher aus den Kreisen der britischen Lordschaften – und natürlich Ladyschaften. Wobei weibliche Figuren in diesem Umfeld am ehesten aus Königshäusern stammen. Man war da nie

Und täglich grüßt die Anti-Moskau-Propaganda aus Zürich

Die Neue Zürcher Zeitung, einst Aushängeschild bürgerlicher Nüchternheit, pflegt ihre neue Routine: Russland-Bashing im Feuilleton, bevorzugt mit exotischen Stimmen aus dem Berliner Exil. Neuester Fund: ein gewisser Sergei Lebedew, den die NZZ als „bedeutende Stimme der russischen Gegenwartsliteratur“ anpreist. Lebedew? Nie gehört. In Russland kennt ihn kein Mensch.

von Hans-Ueli Läppli

Es ist einer dieser Texte, bei denen man sich fragt: Ist das noch Journalismus – oder schon literaturnobelpreiswürdige Propaganda?

Die Neue Zürcher Zeitung, die sich gern als Bollwerk der Seriosität, des Liberalismus und der intellektuellen Nüchternheit geriert, hat erneut zugeschlagen. Diesmal mit einem Gastbeitrag eines gewissen Sergei Lebedew. Angeblich, so die NZZ, „eine der bedeutendsten Stimmen der russischen Gegenwartsliteratur“. Lebedew? Wer?

In Russland kennt ihn kaum jemand. Sergei Lebedew ist kein prominenter Autor, kein Dissident von Format, kein kulturelles Schwergewicht – kein Sacharow, kein Solschenizyn. Bitte nicht verwechseln mit Artemi Lebedew, dem exzentrischen Designer mit blauen Haaren. Oder mit einem der zahlreichen Oligarchen gleichen

Geheime Sonnenverdunkelung: Forscher planten absichtlich Vertuschung, um „keine Panik“ auszulösen

Von der Öffentlichkeit unbemerkt und ohne demokratische Kontrolle wurde in Kalifornien der erste großflächige Versuch zur künstlichen Manipulation des Wetters vorbereitet. Das Projekt ist gescheitert – doch die Gefahr bleibt.

Heimlich, großflächig, gefährlich

Was als harmloses „Vorbereitungsexperiment“ verkauft wurde, entpuppt sich rückblickend als möglicher globaler Präzedenzfall für heimliche Klima-Manipulationen. In Alameda County, Kalifornien, wollte ein Team der University of Washington zusammen mit dem Palo Alto Research Center (PARC) Aerosole in die Atmosphäre ausstoßen, um Sonnenlicht zu reflektieren – offiziell zur Bekämpfung des Klimawandels. Doch der wahre Umfang des Experiments blieb bewusst im Dunkeln – bis jetzt.

Wie Politico berichtet, sollte eine Fläche von 10.000 Quadratkilometern durch Meersalz-Partikel gezielt bewölkt und abgekühlt werden. „Meaningful changes in clouds will be readily detectable from space“, heißt es in einem internen Projektpapier. Die Veränderung des Himmelsbilds wäre also selbst aus dem All sichtbar gewesen – und damit kein kleiner Labortest, sondern ein massiver Eingriff in das Wettersystem.

Die bewusste Irreführung der Öffentlichkeit

Besonders brisant: Interne E-Mails der Forscher zeigen, wie gezielt Desinformation betrieben wurde. In einer Nachricht heißt es unmissverständlich:

„Es wird keine Erwähnung geben, dass die Studie in Alameda stattfindet.“
(Original: “There will be no mention of the study taking place in Alameda.”)

Diese Aussage stammt laut Politico aus interner Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten und zeigt klar, dass die Durchführung des Sonnenlicht-Dimm-Experiments gezielt vor der Öffentlichkeit verborgen werden sollte.

Ein klarer Befehl zur Verschleierung. Weder Medien noch Behörden sollten wissen, dass ausgerechnet über Kalifornien ein echter Wetterversuch geplant war. Stattdessen sprach man öffentlich nur von „theoretischer Forschung“.

Gleichzeitig behaupteten Projektverantwortliche, dass keine Umweltprüfung nötig sei – obwohl reale Emissionen in die Atmosphäre vorgesehen waren. Die kalifornischen Behörden, die das Projekt durchwinken sollten, wurden offenbar nicht ausreichend informiert.

Geoengineering durch die Hintertür

Das Ziel des Versuchs: durch sogenannte „Marine Cloud Brightening“-Technologie die Sonneneinstrahlung zu dämpfen – ein Konzept, das weltweit unter Geoengineering diskutiert wird. Die Folgen eines solchen Eingriffs sind kaum kalkulierbar: veränderte Regenmuster, Temperaturverschiebungen, möglicherweise katastrophale Auswirkungen für ganze Ökosysteme.

Kritiker warnen seit Jahren, dass diese Technik nicht getestet werden darf, ohne vorherige ethische, rechtliche und ökologische Debatte. Der Versuch in Alameda zeigt nun: Diese Bedenken werden systematisch umgangen.

Ein gefährlicher Präzedenzfall

Der Kollaps des Projekts ist kein Beweis für ein Umdenken – sondern vielmehr dafür, wie weit Geoengineering-Forscher bereit sind zu gehen, wenn sie glauben, dass es niemand merkt. Das Eingeständnis des Scheiterns erfolgte nicht aus Einsicht, sondern weil investigative Journalisten und lokale Umweltschützer Alarm schlugen.

Mit dem Alameda-Experiment wurde ein gefährlicher Präzedenzfall geschaffen: Wetterexperimente in demokratischen Gesellschaften – ohne Wissen der Bevölkerung, ohne öffentliche Debatte, ohne Kontrolle.

Fazit: Der Himmel gehört uns allen

Der Fall Kalifornien zeigt, dass Geoengineering nicht mehr Science-Fiction ist. Es wird geplant, vorbereitet, fast umgesetzt – und zwar intransparent, geheim und rücksichtslos.

Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wann das nächste Experiment kommt. Und ob die Öffentlichkeit dann wieder ausgeschlossen wird – oder endlich aufsteht.

Reederei stoppt EV-Transporte wegen Brandgefahr durch Lithium-Batterien

Reederei stoppt EV-Transporte wegen Brandgefahr durch Lithium-Batterien

Reederei stoppt EV-Transporte wegen Brandgefahr durch Lithium-Batterien

Auf den Frachtschiffen der US-Reederei Matson heißt es für Elektrofahrzeuge künftig “Du kommst hier nicht rein”. Die Gefahr von verheerenden Bränden und dem Verlust von Schiffen sei zu hoch, als dass man dieses Risiko eingehen wolle, heißt es.

Immer wieder kommt es auf Frachtschiffen zu verheerenden Bränden, die durch defekte Batterien von Elektrofahrzeugen ausgelöst werden. Kürzlich erst sank die Morning Midas in den pazifischen Gewässern vor Alaska, nachdem solch ein Brand nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte. Während manche Reedereien bereits striktere Regeln für den Transport solcher Fahrzeuge einführten, zieht nun der erste Frächter die Reißleine.

Wie das Schifffahrtsnachrichtenportal The Maritime Executive berichtet, hat Matson den Transport von Elektrofahrzeugen und Plug-in-Hybriden abrupt ausgesetzt. In einem Schreiben an die Kunden wurden wachsende Sicherheitsbedenken hinsichtlich Bränden von Lithium-Ionen-Batterien als Grund genannt. Diese neue Richtlinie betrifft demnach sämtliche Handelsrouten zwischen dem US-Festland, Hawaii, Alaska und Guam.

“Aufgrund zunehmender Bedenken hinsichtlich der Sicherheit beim Transport von Fahrzeugen mit großen Lithium-Ionen-Batterien setzt Matson die Annahme von gebrauchten oder neuen Elektrofahrzeugen (EVs) und Plug-in-Hybridfahrzeugen für den Transport auf seinen Schiffen aus. Mit sofortiger Wirkung nehmen wir keine neuen Buchungen für diese Transporte von/zu allen Handelsrouten mehr an”, heißt es in dem Schreiben. Man werde den Transport solcher Fahrzeuge erst dann wieder aufnehmen, wenn alle geeigneten Sicherheitsmaßnahmen implementiert worden seien.

Der Transport von Elektroautos und Plug-in-Hybriden wird dadurch jedoch auch zu einem deutlich kostspieligeren Unterfangen und dürfte auch die Frachtpreise deutlich in die Höhe treiben. Die ohnehin schon kostspieligen Stromer werden so noch teurer werden, zumal andere Reeder mitziehen dürften. Hierbei geht es auch um den Versicherungsschutz für die Frachtschiffe. Kaum eine Versicherungsgesellschaft dürfte den Status Quo der vergangenen Jahre aufrecht erhalten, wenn das Ausfallsrisiko durch den Transport solcher potentiellen Brandbomben weiterhin so hoch bleibt.

Unsichtbares Tracking durch Wände: Wie “WhoFi” zur totalen Überwachung beitragen könnte

Unsichtbares Tracking durch Wände: Wie “WhoFi” zur totalen Überwachung beitragen könnte

Unsichtbares Tracking durch Wände: Wie “WhoFi” zur totalen Überwachung beitragen könnte

Wussten Sie, dass man mit Hilfe von Wi-Fi-Signaturen Menschen individuell erkennen und verfolgen kann? Nun, entwickelt wurde diese Technologie namens “WhoFi” von der Universität La Sapienza in Rom. Sie kann uns ganz ohne Kameras jederzeit verfolgen – sogar durch Wände hindurch.

“WhoFi”, ein Wortspiel aus Wi-Fi und “Who” (Wer). Eigentlich ein ganz harmlos klingender Name für eine Technologie, die ein enormes Missbrauchspotential in sich birgt. Auf den ersten Blick klingt alles ganz harmlos: Mit handelsüblichen TP-Link-Routern haben Forscher ein System aufgebaut, das menschliche Körper anhand der Art erkennt, wie diese Wi-Fi-Signale reflektieren und verzerren. Die Präzision? Satte 95,5 Prozent. Damit schlägt WhoFi frühere Systeme wie EyeFi oder WiWho um Längen.

Mehr noch öffnet diese Technologie die Tür zu einer neuen Ära der digitalen Überwachung. Das alles ist zudem komplett unsichtbar und überall dort möglich, wo Internet-Router ihre Signale verbreiten. Also faktisch über komplette Stadtgebiete hinweg. Kleidung, Taschen oder Raumtrennung? Spielt keine Rolle. Das Wi-Fi-Muster jedes Menschen ist offenbar so einzigartig wie ein Fingerabdruck – und völlig digital.

Die Forscher – welche ihre Arbeit unter dem Titel “WhoFi: Deep Person Re-Identification via Wi-Fi Channel Signal Encoding” als Pre-Print im arXiv der Cornell University veröffentlichten – beteuern natürlich, dass es sich nur um ein “Proof-of-Concept” handelt. Doch jeder, der auch nur einen Hauch von Realitätssinn besitzt, weiß, was daraus werden kann – oder vielleicht bereits wird. Wer braucht schon eine flächendeckende Gesichtserkennung, die sich ohnehin leicht austricksen lässt, wenn man die Bewegungsprofile von bestimmten Menschen auch ganz ohne Überwachungskameras rein durch die Präsenz von Wi-Fi-Netzwerken findet?

Die meisten Menschen tragen bereits freiwillig Trackinggeräte mit sich herum – Smartphones, Smartwatches, Fitnesstracker und dergleichen. Doch mit WhoFi kann jeder Mensch auch ohne all diese Geräte jederzeit gefunden werden. Zumindest dann, wenn dessen persönliche digitale Wi-Fi-Signatur “im System” ist. Die Erkennung läuft im Hintergrund, passiv, unsichtbar – und höchst effektiv. Privatleben? Spielt keine Rolle. Selbst der eigene Router zu Hause wird zum potentiellen Überwachungsgerät. Wer braucht da noch primitive RFID-Chips?

Die Kapitulation der europäischen Negativeliten

Die Kapitulation der europäischen Negativeliten

Von WOLFGANG HÜBNER | Wem das seit ungefähr 120 Jahren leider nur manchmal unterbrochene Dauerversagen der deutschen Eliten nicht unbekannt ist, wird sich kaum wundern, dass die Kapitulation der EU vor der Trump-USA am Wochenende in Schottland von einer deutschen CDU-Politikerin vollzogen wurde.

Denn der „Deal“ zwischen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump ist nichts anderes als eine Kapitulation der von der Deutschen würdig repräsentierten EU-Negativelite vor einem rettungslos überschuldeten, aber militärisch aggressiven Machtstaat. Trump vertritt dessen Interessen konsequent, das ist ihm nicht zum Vorwurf zu machen.

Es ist die kollektive hysterische Angst der besitzenden und bestimmenden Führungsschichten Europas vor Russland, China und der erwachenden Weltmehrheit, die sie geradezu bedingungslos zur Unterwerfung ihrer Interessen unter diejenigen des wackelnden Welthegemons USA treibt.

Nirgendwo ist diese Angst, Hysterie und auch dieser Masochismus größer als im identitätsschwachen Deutschland. Seine Bevölkerung, also wir Deutschen samt den Millionen Neudeutschen, werden deshalb mit unabsehbaren wie unabwendbaren wirtschaftlichen und sozialen Verwerfungen den Preis für die Kapitulation in Schottland zahlen.

Wer jetzt noch die Mitgliedschaft in der EU und NATO als alternativlos begreift, hat nicht verstanden, was im deutschen nationalen, also im wohlverstandenen Interesse der großen Masse unseres Volkes ist: Politische Neutralität, Frieden und Handel mit Russland, China und allen Staaten der Welt.

Das schließt selbstverständlich gute und für beide Seiten ertragreiche Beziehungen zur USA ein, jedoch keine ökonomische und militärische Unterwerfung. Weil das in absehbarer Zukunft nicht geschehen, sondern mit allen Mitteln verhindert wird, gehen die Deutschen schweren Zeiten entgegen. Verdienen wir Besseres?


Die Kapitulation der europäischen NegativelitenWolfgang Hübner.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar.

The post Die Kapitulation der europäischen Negativeliten appeared first on PI-NEWS.

Flächenbrände im Mittelmeergebiet: Historie vs. Klima-Narrativ

Flächenbrände im Mittelmeergebiet: Historie vs. Klima-Narrativ

H. Sterling Burnett

Flächenbrände im Mittelmeergebiet: Historie vs. Klima-Narrativ

Hier handelt es sich nur um die Schlagzeile. Das darunter folgende Bild kann aber wegen unklaren Copyrights nicht gezeigt werden. A. d. Übers.

Ein kürzlich von Reuters veröffentlichter Artikel macht den Klimawandel für die Zahl und Schwere der jüngsten Waldbrände in Europa verantwortlich. Daten und historische Fakten widerlegen diese Behauptungen jedoch. Satellitendaten aus Europa und den Vereinigten Staaten zeigen, dass Waldbrände weltweit, einschließlich in Europa, rückläufig sind, und Forschungsergebnisse und Berichte belegen, dass Waldbrände in der trockenen Mittelmeerregion seit jeher häufig vorkommen.

In dem Reuters-Artikel [Titel übersetzt] „Wie der Klimawandel Waldbrände in Europa anheizt“ schreibt die Autorin Kate Abnett: „Seit Jahresbeginn haben Waldbrände 227.000 Hektar Land zerstört – mehr als doppelt so viel wie im Durchschnitt der letzten zwei Jahrzehnte zu dieser Jahreszeit.“ Sie merkt an, dass die durch Waldbrände zerstörte Fläche in diesem Jahr zwar weit über dem jüngsten Durchschnitt liegt (konsistente Aufzeichnungen werden erst seit 2002 geführt), aber weit unter dem jüngsten Rekordwert.

Abnett macht den Klimawandel unkritisch für die Brände in Südeuropa verantwortlich und schreibt:

Wissenschaftler sagen, dass die heißeren und trockeneren Sommer im Mittelmeerraum ein hohes Risiko für Waldbrände mit sich bringen. …

Der Klimawandel verschärft dieses Risiko, indem er heißere und trockenere Rahmenbedingungen schafft. In den Anrainerstaaten des Mittelmeers hat dies dazu beigetragen, dass die Brandsaison in den letzten Jahren früher begonnen hat, Rekorde hinsichtlich der Intensität der Brände gebrochen wurden und mehr Land verbrannt ist.

Treibhausgasemissionen, hauptsächlich aus der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas, haben den Planeten seit der vorindustriellen Zeit um etwa 1,3 Grad Celsius erwärmt. Laut der Weltorganisation für Meteorologie hat sich Europa seit den 1980er Jahren doppelt so stark erwärmt wie der globale Durchschnitt.

Abnetts Darstellung mag zwar fesselnd sein, aber es handelt sich um fesselnde Fiktion, die losgelöst ist vom historischen Verständnis von Bränden in der Region und die durch eindeutige Daten und Forschungsergebnisse widerlegt wird.

Geografisch gesehen ist das Klima im Mittelmeerraum von Natur aus trocken, anfällig für Dürren, extreme Hitze und ja, damit verbundene Waldbrände. Abnett geht insbesondere auf Waldbrände in Teilen Frankreichs (dokumentiert beispielsweise hier und hier), Griechenlands (dokumentiert beispielsweise hier und hier), Spaniens (dokumentiert beispielsweise hier und hier) und sogar Syriens (dokumentiert beispielsweise hier und hier) ein. Syrien wird normalerweise nicht als Teil Europas betrachtet, aber ich vermute, Abnett hat es mit aufgenommen, weil dort Brände wüten und es am Mittelmeer liegt. Das Problem ist, dass Untersuchungen und historische Berichte aus jedem der von Abnett genannten Länder und Regionen zeigen, dass Waldbrände dort häufig vorkamen – die oftmals während Kriegen absichtlich von Menschen gelegt worden waren.

Feuer hat die Ökologie der gesamten Region geprägt. Einige Brände in der Vergangenheit waren gewaltig. Vor mehr als 112 Jahren, als die globalen Durchschnittstemperaturen noch niedriger waren und der Mensch noch keinen wesentlichen Beitrag zum Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre leistete, wütete beispielsweise 13 Tage lang der große Brand von Thessaloniki, der mehr als 70.000 Menschen obdachlos machte und zwei Drittel der zweitgrößten Stadt Griechenlands zerstörte.

Im Laufe der Geschichte haben verschiedene Parteien Feuer als Mittel zur Kriegsführung eingesetzt. Tatsächlich wurden viele der Brände, die heute in Syrien wüten, während der anhaltenden politischen Unruhen oder des Bürgerkriegs gelegt. In den letzten Tagen des Assad-Regimes war es für die gegen die Regierung kämpfenden Milizen üblich geworden, Brände zu legen, um dem Regime Ressourcen zu entziehen. Nirgendwo in Abnetts Bericht erwähnt sie die Tatsache, dass viele der Brände, die derzeit wüten und die Region in den letzten Jahren verwüstet haben, auf menschliche Unachtsamkeit zurückzuführen sind und manchmal aus politischen Gründen oder aus rein perversen Motiven absichtlich gelegt worden sind.

Das ist die Geschichte und der Kontext, den Abnett in ihrer Eile, ein Urteil über das Klima zu fällen, ignoriert.

Darüber hinaus widerlegt selbst der IPCC Abnetts Zusammenhang zwischen dem langfristigen Klimawandel und der Zunahme von Waldbränden. Der IPCC stellt in Kapitel 12 seines Sechsten Sachstandsberichts fest, dass keine beobachtbaren Veränderungen im Waldbrandgeschehen zu verzeichnen sind. „Es besteht nur geringe Gewissheit hinsichtlich einer langfristigen Zunahme meteorologischer Dürren oder Brände begünstigender Wetterbedingungen auf globaler Ebene“, so der IPCC. Die Organisation fährt fort, dass sie auf der Grundlage von Trends und Modellprognosen bis 2050 oder sogar bis 2100 keine beobachtbaren Veränderungen im Verhalten, in der Anzahl, der Intensität oder der Fläche von Waldbränden erwartet.

In diesem Punkt scheint der IPCC auf solider Grundlage zu stehen, zeigen doch Satellitendaten der NASA und der Europäischen Weltraumorganisation ESA einen Rückgang der Waldbrände in den letzten Jahrzehnten.

Kurz gesagt: Da Waldbrände rückläufig sind, kann der Klimawandel unmöglich dazu führen, dass Waldbrände häufiger oder schwerwiegender werden.

Wenn Menschen den Trend zu Waldbränden als Verschlechterung wahrnehmen, liegt dies wahrscheinlich daran, dass mit dem Bevölkerungswachstum und dem damit verbundenen Ausbau von Wohnraum und Infrastruktur in Regionen, die historisch gesehen anfällig für Waldbrände sind, mehr Menschen von Waldbränden betroffen sind, wenn diese auftreten, auch wenn sie nicht so weit verbreitet oder schwerwiegend sind. Darüber hinaus macht der 24-Stunden-Nachrichtenzyklus, ein Faktor, der in der Geschichte der Menschheit vor den letzten 50 Jahren noch gar nicht existierte, die Menschen selbst auf weit entfernte Waldbrände aufmerksam, wenn diese auftreten, wodurch Brände häufiger zu sein scheinen.

Letztendlich hat sich Reuters dafür entschieden, weiterhin darauf zu pochen, dass der Klimawandel für alles Schlechte verantwortlich ist, anstatt sich auf die tatsächlichen Ursachen der heutigen Waldbrände zu konzentrieren. Dies ist besonders bedauerlich im Hinblick auf Diskussionen darüber, wie Waldbrände reduziert werden können, da der Artikel reale Möglichkeiten zur Verhinderung und/oder Verringerung des Ausmaßes und der Schäden von Waldbränden, wenn sie auftreten, außer Acht lässt, wie z. B. eine verstärkte aktive Waldbewirtschaftung, einen verbesserten Zugang für die Brandbekämpfung und eine robustere Infrastruktur. Stattdessen suggeriert der Artikel fälschlicherweise, dass Waldbrände der Vergangenheit angehören würden, wenn die Menschen nur aufhören würden, Öl, Erdgas und Kohle zu verbrennen.

Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Waldbrände sind ein natürliches Phänomen. Sie waren, sind und werden auch in absehbarer Zukunft eine Tatsache des Lebens bleiben, unabhängig vom Verbrauch fossiler Treibstoffe. Der sinnvolle Einsatz dieser Brennstoffe kann jedoch zur Brandbekämpfung beitragen, beispielsweise durch den Antrieb von Geräten, Pumpen und Maschinen zur Holzabfuhr sowie durch die Bereitstellung von Strom und Kunststoffen, die für die Elektronik zur Erkennung, Kartierung, Verfolgung und Lokalisierung von Löschmaßnahmen benötigt werden. Fossile Treibstoffe ermöglichen es der Gesellschaft auch, potenzielle Brennstoffansammlungen und günstige meteorologische Bedingungen schnell zu kartieren, um Brände vorherzusehen und möglicherweise zu verhindern, bevor sie auftreten. Das ist es, was Abnett der Welt raten müsste, um einen moderaten Anstieg der Temperaturen in der Zukunft zu verhindern.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/07/26/wildfires-in-the-mediterranean-history-vs-climate-narrative/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Flächenbrände im Mittelmeergebiet: Historie vs. Klima-Narrativ erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Die NATO-Erweiterung – die eigentliche Ursache des Krieges in der Ukraine

Larry C. Johnson

Ich weiß, dass das Interesse an der Geschichte um Jeffrey Epstein und den neuen Enthüllungen von Tulsi Gabbard über Barack Obama und die Bemühungen seines Teams, die Russiagate-Affäre anzufachen, groß ist. Ich beschäftige mich seit 2017 intensiv mit der Russiagate-Affäre. Hier ist der Link zu einem Artikel, den ich am 18. Dezember 2018 mit dem treffenden Titel „Der Trump-Putsch ist eine Bedrohung für unsere Republik“ veröffentlicht habe.

Ich bin froh, dass diese Informationen endlich ans Licht kommen, aber ich wusste das schon vor sieben Jahren. Warum hat das so lange gedauert? Tulsi Gabbards Enthüllungen sind zwar legitim, aber ich glaube, sie veröffentlicht diese Informationen jetzt, um von dem Jeffrey-Epstein-Skandal abzulenken. Trump wird in den Umfragen regelrecht vernichtet – Berichten zufolge liegt er in dieser Frage 40 Prozentpunkte zurück.

Im Moment möchte ich mich auf den Krieg in der Ukraine konzentrieren, d. h. auf die Sonder-Militäroperation (SMO), und Russlands Motivation und Zielsetzung für die Beendigung dieses Konflikts klarstellen. Wir hören immer wieder den Ausdruck „Grundursachen”. Russland möchte, dass der Westen die Grundursachen angeht. Ok, aber was sind das für Ursachen? Ich denke, das ist ziemlich einfach – lesen Sie den Vertragsentwurf, den Wladimir Putin Joe Biden im Dezember 2021 vorgelegt hat, dann werden Sie es verstehen. Um Ihnen das Lesen des gesamten Dokuments zu ersparen (ich habe es im nächsten Absatz verlinkt), fasse ich die wichtigsten Punkte zusammen.

Der Entwurf des „Vertrags zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Russischen Föderation über Sicherheitsgarantien”, den Russland Biden im Dezember 2021 vorgelegt hat, enthält eine Reihe weitreichender Sicherheitsforderungen, die Russlands Absicht widerspiegeln, die Sicherheitsarchitektur in Europa nach dem Ende des Kalten Krieges neu zu gestalten. Hier sind die wichtigsten Punkte aus dem veröffentlichten Text:

1   Keine weitere Erweiterung der NATO

• Die USA würden sich verpflichten, eine weitere Erweiterung der NATO zu verhindern, insbesondere den Beitritt der Ukraine und anderer ehemaliger Sowjetrepubliken zum Bündnis.

• Dazu gehörte auch ein Verbot militärischer Aktivitäten der NATO in der Ukraine, Osteuropa, dem Kaukasus und Zentralasien.

2   Kein Einsatz von US-Streitkräften oder Waffen in bestimmten Ländern

• Der Vertrag würde den USA den Einsatz von Streitkräften oder Waffen in Ländern verbieten, die nach Mai 1997 der NATO beigetreten sind (wie Polen, die baltischen Staaten, Rumänien und andere).

• Die NATO-Infrastruktur müsste auf Standorte vor 1997 zurückgeführt werden.

3   Verbot von Mittelstreckenraketen

• Sowohl Russland als auch den USA wäre es untersagt, bodengestützte Mittelstreckenraketen und Raketen mit kürzerer Reichweite außerhalb ihres Staatsgebiets sowie in Gebieten ihres eigenen Staatsgebiets zu stationieren, von denen aus solche Raketen das Gebiet der anderen Seite treffen könnten.

4   Begrenzung militärischer Manöver und Aktivitäten

• Beschränkungen für den Einsatz von schweren Bombern und Überwasserkriegsschiffen: Beide Seiten würden den Einsatz von schweren Bombern und Kriegsschiffen in Gebieten einschränken, von denen aus sie Ziele auf dem Territorium der anderen Seite treffen könnten. (Anmerkung: Im September 2020 genehmigte Trumps Verteidigungsministerium einen Flug einer B-52 entlang der ukrainischen Küste im Schwarzen Meer.)

5   Beschränkungen für Atomwaffen

• Alle Atomwaffen würden auf das eigene Staatsgebiet beschränkt. Keine Seite dürfte Atomwaffen außerhalb ihrer Grenzen stationieren. (Anmerkung: Die USA haben gerade eine Ladung Atomwaffen nach England geschickt.)

• Abzug aller US-Atomwaffen aus Europa und Beseitigung der bestehenden Infrastruktur für deren Stationierung im Ausland.

6   Gegenseitige Sicherheitszusage

• Jede Seite würde sich verpflichten, keine Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, die die zentralen Sicherheitsinteressen der anderen Seite untergraben könnten.

7   Einrichtung von Konsultationsmechanismen

• Zu den Vorschlägen gehörten die Erneuerung oder Stärkung direkter Konsultationsmechanismen wie des NATO–Russia Council und die Einrichtung einer Krisen-Hotline.

8   Unteilbarkeit des Sicherheitsprinzips

• Enthielt eine Bekräftigung, dass die Sicherheit eines Staates nicht auf Kosten der Sicherheit eines anderen Staates gehen darf, wodurch Russlands Interpretation des Konzepts der „unteilbaren Sicherheit” formalisiert wurde.

Anstatt mit den Russen Verhandlungen über diese Angelegenheiten aufzunehmen, sagte Bidens Außenminister Antony Blinken dem russischen Außenminister Lawrow im Wesentlichen, dass Russland den Vertrag nehmen und sich ihn in den Arsch stecken könne. So viel zur Diplomatie. Hätten die USA zugestimmt, den Vertragsentwurf mit den Russen zu diskutieren, wäre die SMO im Februar 2022 nicht gestartet worden. Aber das ist der entscheidende Punkt… Die USA hatten nicht die Absicht, eine friedliche Lösung mit Russland anzustreben. So hatte beispielsweise die CIA unter dem Deckmantel des Verteidigungsministeriums bereits mehrere zehn Millionen Dollar in Biolabore investiert, die über die gesamte Ukraine verstreut waren. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden Dokumente sichergestellt, die ein Netzwerk von 30 von den USA finanzierten Biolaboren in der Ukraine identifizierten, die im Rahmen eines Biowaffenprogramms Forschungen zu gefährlichen Krankheitserregern durchführten. Die Ukraine war nichts weiter als eine Schachfigur in einem strategischen Spiel des Westens, dessen oberstes Ziel es war, Russland zu zerstören und die Kontrolle über seine natürlichen Ressourcen zu erlangen. Der Westen war nicht bereit, dieses Spiel aufzugeben.

Solange die Bedrohung Russlands durch die NATO nicht vom Tisch ist, wird der Krieg Russlands mit dem Westen weitergehen… Er stellt eine existenzielle Bedrohung für das russische Volk dar. Die Gespräche zwischen Russland und der Ukraine in der Türkei tragen nichts dazu bei, die Ursachen anzugehen oder zu lösen.

USA erhöhen Einfuhrzölle für deutsche Exporte um 50 Prozent

Egon W. Kreutzer

Sie haben das vermutlich in den großen Überschriften anders gelesen. Da wurde gejubelt, dass künftig nur noch 15 Prozent statt 30 Prozent fällig werden. Das ist die Überschrift, die Ursula von der Leyen gut aussehen lässt, weil es so aussieht, als habe sie Donald Trump, während er sie über den Tisch zu ziehen versuchte, argumentativ niederringen können.

Das hat dann auch gleich Friedrich Merz, den unter EU-Vormundschaft stehenden Kanzler von Klingbeils Gnaden, veranlasst, eine Lobeshymne anzustimmen:

„“Mit der Einigung ist es gelungen, einen Handelskonflikt abzuwenden, der die exportorientierte deutsche Wirtschaft hart getroffen hätte. Die Einigkeit der Europäischen Union und die harte Arbeit der Verhandler haben sich ausgezahlt.“ 

Die Realität sieht so aus, dass die USA aus dem Import deutscher Waren nun

28 Staaten zeigen Benjamin Netanjahu die Rote Karte – Deutschland ist nicht darunter

Uwe Froschauer

Eine Gruppe von 28 westlichen Nationen – darunter 20 EU-Länder sowie Kanada, Neuseeland, Australien, Japan, Brasilien Großbritannien und die EU-Kommission – verurteilte in einer gemeinsamen Erklärung, die am 21. Juli 2025 veröffentlicht wurde, Israel wegen des Verstoßes gegen grundlegende Regeln des humanitären Völkerrechts in Gaza.
Deutschland hat sich der längst fälligen Erklärung nicht angeschlossen, und steht zurecht unter internationalem Beschuss. Auch aus Regierungsreihen kam berechtigte Kritik. Prominente Mitglieder des Koalitionspartners SPD drängen auf eine härtere Haltung gegenüber Israel.

Wie die Menschen in Chéran korrupte Politiker kurzerhand fortjagten

Wie die Menschen in Chéran korrupte Politiker kurzerhand fortjagten

Wie die Menschen in Chéran korrupte Politiker kurzerhand fortjagten

Wenn Politiker die Interessen der Bürger ignorieren, kann der Volkszorn explodieren. Das zeigte 2011 das mexikanische Dorf Cherán, als die Bewohner, angeführt von Frauen, korrupte Politiker, Polizisten und die Drogenmafia vertrieben: Mit Straßensperren, Schaufeln und Macheten erzwangen sie Autonomie, schafften Parteien ab und gründeten einen transparenten Ältestenrat. Cherán wurde ein Vorbild für Selbstverwaltung, frei von Kriminalität und Korruption.

Der folgende Artikel von Klara Blick erschien zuerst auf Haintz.Media:

Die Gemeinde »Cherán« liegt etwa 360 km westlich von der Hauptstadt Mexiko-Stadt und hat knapp 17 000 Einwohner. Cherán ist Vorbild für einen Regierungsstil, der auf Politiker verzichtet und auf Selbstverwaltung setzt. 

Der Aufstand 

Wie viele mexikanische Dörfer hatte Cherán unter organisiertem Verbrechen und Korruption zu leiden. Die Frustration über die Untätigkeit der Politiker, die weder willens noch fähig waren, die Bewohner adäquat zu schützen, führte zu einem Aufstand mit drastischen Folgen. Der 15. April 2011 war der Tag, an dem die Dorfbewohner alle Polizisten, Politiker und den Bürgermeister aus der Stadt verbannten. Der konkrete Anlass waren illegale Holzschlagaktivitäten, die von der Verwaltung und korrupten Politikern nicht verhindert und sogar noch mit legalen Exportpapieren unterstützt wurden.

2008 hatten Holzfällerbanden in großem Stil begonnen, ganze Hänge kahlzuschlagen und den Reichtum der Region, den kostbaren Wald, Lastwagen um Lastwagen abzutransportieren, um das gestohlene Holz gewinnbringend zu verkaufen. Am Morgen des Aufstandes blockierten aufgebrachte Einwohner die Zufahrtswege für die LKWs mit Straßensperren und nahmen die Fahrer als Geiseln. Trotz eines Killerkommandos der Drogenmafia, das mit »Maschinengewehren ausgerüstet« entsandt wurde, war die Gegenwehr der Bewohner mit Schaufeln, Steinen und Macheten zu heftig und trieb das Drogen- und Holzräuberkartell in die Flucht und mit ihnen gleich alle Polizisten des Dorfes, die sie für der Mittäterschaft und Korruptheit schuldig befanden. Auch der Bürgermeister, die notorisch korrupten Politiker und sämtliche politischen Parteien wurden aus der Stadt verjagt. Bürgerwachen und Barrikaden bewachten fortan die Zufahrtswege. So eroberte sich das Dorf seine Autonomie und seinen Frieden zurück. 

„Wir konnten den Behörden und der Polizei nicht mehr trauen“, sagte Josefina Estrada, eine zierliche Großmutter, die zu den Frauen gehört, die den Aufstand angeführt haben. „Wir hatten nicht das Gefühl, dass sie uns beschützen oder uns helfen. Wir sahen sie als Komplizen der Kriminellen.“

»Josefina Estrada«

Neue Strukturen: Selbstverwaltung und Anerkennung

Der Aufstand in Cherán war nicht bloß der Rauswurf einer Politikergarde, sondern der Auftakt zu einer neuen, autonomen Form der Selbstverwaltung durch den »Concejo Mayor«, den Obersten Rat, einen Ältestenrat mit Mitgliedern aller Viertel der Gemeinde. Daneben formierten sich weitere Räte wie der Rat der Frauen oder der Bildungsrat. Die Institution der Polizei, Wahlen und politische Parteien wurden abgeschafft. Zu einem Symbol der Selbstverwaltung entwickelten sich die fast 200 Lagerfeuer, die die Bürger an den Straßenecken und Zugängen zur Stadt errichteten und an denen sie Tag und Nacht Wachen gegen unerwünschte Eindringlinge postierten. Die Feuer entwickelten sich auch zu Orten für gemeinschaftliches Kochen, Versammlungen und Informationsaustauch.

Cherán hat durch eine Kombination von direkter Demokratie, aktiver Gemeinschaft, Rechenschaftspflicht bei allen Geschäften und Besinnung auf traditionelle Wurzeln ein erfolgreiches Verwaltungsmodell geschaffen. Wichtige Geschäfte werden in der monatlichen Gemeindeversammlung vom Volk abgesegnet und zur Vermeidung von Korruption gibt es keinen Finanzdirektor mehr und »erst recht keinen Polizeichef«. Rechenschaftspflicht für alle Ausgaben und Aktivitäten führen zu großer Transparenz. Die Menschen, die die Viertel vertreten, werden aufgrund ihrer Fähigkeiten und ihrer Vertrauenswürdigkeit vorgeschlagen und zu Abgeordneten gewählt. Ab dem Moment stehen sie aber unter besonderer Beobachtung, denn die Bewohner haben ihr Misstrauen gegenüber Amtspersonen nicht abgelegt. Cherán hat in langen Rechtsstreitigkeiten mit der mexikanischen Regierung den Status als autonome »legale selbstverwaltete indigene Gemeinschaft« erlangt.

Resilienz gegenüber Regierungspropaganda

Entgegen der Unkenrufe mancher Kritiker versank das Dorf nicht im Chaos, sondern schaffte eine produktive Gemeinschaft, in der Kriminalität und Korruption keinen Platz mehr haben. Das Dorf hat seine eigenen Sicherheitsstrukturen errichtet, setzt auf traditionelle Landwirtschaft und Selbstversorgung und schützt seine Wälder vor Raubbau. In der Zeit der Coronamaßnahmen hat das Dorf seinen eigenen Weg gefunden. Yunuen Torres berichtet in einem »Podcast«, dass das Dorf bei Ausrufung der Pandemie auch aufgrund der Nachrichten Angst hatte und auch Maßnahmen wie Kontaktreduzierung vornahm. Das Dorf schottete sich gegenüber Besuchern zwar ab, die Menschen gingen aber bald wieder ihren Beschäftigungen nach, da sie, so Torres, „nicht mehr so sehr auf die Nachrichten“ vertrauten. Die Gemeinschaft führte zwar mehr sanitäre Maßnahmen ein, organisierte aber auch ein gemeinsames Kochen und Versorgen der Menschen, die alleine nicht zurechtkamen. Beim Transitverkehr wurde verstärkt auf Schutzmaßnahmen gesetzt, aber bei Fragen der Impfung blieb die Entscheidung stets individuell und ohne Druck. 

Man kann sich vorstellen, dass es für die indigenen Gemeinden nicht einfach ist, ihre Unabhängigkeit konsequent zu behaupten. Sie bleibt der Staatsregierung ein Dorn im Auge, zeigt sie dieser doch deren eigene Überflüssigkeit und Schwachpunkte auf.

Zu der neuen Unabhängigkeit gehört in den Staaten des Globalen Südens auch, das vom Westen aufgedrängte, oft genetisch manipulierte Saatgut zu verweigern und wortwörtlich zu ihren „eigenen Wurzeln“ zurückzukehren. Diese Abkehr von GMO-Saatgut (GMO: genetically modified organisms), sei es bei Baumwolle, Mais, Reis oder anderen Pflanzen, findet in Südamerika, Afrika und Asien statt und ist Zeichen einer »globalen Unabhängigkeitsbewegung« von westlicher Bevormundung, an der wenige Großkonzerne verdienen und die zu ungewollten Abhängigkeiten und Verarmung führt. 

Cherán hat nicht nur eigene Sicherheitsstrukturen etabliert, sondern seine Ernährungssouveränität gesichert und schützt seine Ressourcen und Wälder durch Aufforstung, statt sie durch Profitgier und Kahlschlag zu gefährden. Gewalt, Korruption, Entführungen, Erpressung, Schutzgeldforderungen, Überfälle und die illegale Abholzung sind passé. Und das in einem als hochgradig kriminell geltenden Land. 

“Cheránisation“

Cherán hat sich zu einem Vorbildmodell für autonome Selbstverwaltung gemausert und mehrere Gemeinden folgten seinem Beispiel. Die Gemeinde Nahuatzen schaffte die korrupte Kriminalität ab und seine Selbstverwaltung wurde 2017 offiziell als »Indigenous Citizens` Council« anerkannt. Laut »The Peninsula« kämpften 2020 bereits 50 indigene Gemeinschaften dem Beispiel Cheráns folgend um die autonome Selbstverwaltung. 

Müssen deutsche Politiker ein ähnliches Schicksal „fürchten“?

Die Antwort auf die Frage ist – ob leider oder nicht, mag jeder für sich selbst entscheiden – nein. Diese Modelle funktionieren nur in intakten, kulturell homogenen Gesellschaften. Nur in Gesellschaften, die einem gemeinsamen Wertekanon folgen und eine Wertschätzung ihrer ureigenen Traditionen gewähren.

Die Länder Europas haben ihre einheitlichen kulturellen Identitäten durch die massive Aufnahme von größtenteils muslimischen Migranten verloren. Solange es nicht geschafft wird, dass diese integrationsbereit in die Kultur der Länder, in denen sie eine neue Heimat finden möchten, einem westlichen Wertekanon mit Gleichberechtigung von Mann und Frau, Achtung jeglicher sexueller Orientierung und strenger Trennung von Religion und Staat zustimmen, ist die überbrachte kulturelle Identität der Staaten Europas in Gefahr. Durch große Einwanderungsgruppen geht der (indigenen) Gesamtgesellschaft der Bezug zu ihren Traditionen, Werten, ihrer Sprache und Geschichte so verloren, dass sich ein Vorbild wie das von Cherán nicht mehr verwirklichen lässt. Resignierend gesagt: Da werden sich die Politiker freuen, ihre Posten sind nicht in Gefahr.

Dieser Artikel ist eine Übernahme von Haintz.Media (mit freundlicher Genehmigung). Die Einleitung stammt von Report24.

Großeinsatz bei “Antifa-Veranstaltung” in Kärnten nötig: Beamte körperlich bedrängt und behindert

Großeinsatz bei “Antifa-Veranstaltung” in Kärnten nötig: Beamte körperlich bedrängt und behindert

Großeinsatz bei “Antifa-Veranstaltung” in Kärnten nötig: Beamte körperlich bedrängt und behindert

Beim ORF ist man freilich nicht darüber entsetzt, dass die vor Ort angetroffenen Personen die Polizei an ihrer Arbeit gehindert und körperlich bedrängt haben. Vielmehr will man suggerieren, dass ein Polizeieinsatz gegen so wertvolle “Antifa-Aktivisten” entweder gar nicht oder mit Samthandschuhen stattzufinden habe. Im zeitlich eng beisammen liegenden Vergleich zur Berichterstattung über eine friedliche Identitären-Demo in Wien zeigt sich einmal mehr: der Rotfunk lebt völlig ungeniert seine ideologische Schlagseite aus – finanziert durch Zwangsgebühren.

Der “Klub slovenskih študentk*študentov na Dunaju” (heißt so viel wie Klub slowenischer Student:innen in Wien, gendern im Original enthalten) veranstaltete in Bad Eisenkappel, Kärnten am vergangenen Wochenende ein “antifaschistisches Sommercamp”. Dabei glaubte man, sich nicht an Recht und Gesetz halten zu müssen, wohl auch weil man sich Am Gelände des Museums Peršmanhof befand. Wegen des Vorwurfs des illegalen Campierens kam es zu einem Polizeieinsatz. Dabei verweigerten die Teilnehmer der Veranstaltung ihre Kooperation und bedrohten die einschreitenden Polizisten körperlich. In einem Fall kam es zu einem Leichtverletzten, eine beteiligte Person wird wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt angezeigt. Weiters kam es zu drei Festnahmen nach dem Fremdenpolizeigesetz. Darüber berichtete der ORF in dramatischen Tönen und fokussiert sich auf “Kritik am Polizeieinsatz“. Es würde “Aufklärung gefordert”.

Nachdem die zunächst vor Ort handelnden Beamten, begleitet von der BH Völkermarkt und dem Bundesamte für Fremdenwesen und Asyl, auf massive Probleme gestoßen waren, forderten sie Verstärkung an. Unter anderem versuchten die anwesenden Extremisten, die Beamten am Betreten des Gebäudes zu hindern. Letztendlich mussten die Linksradikalen durch rund 30 Polizisten aus sieben Polizeifahrzeugen, einem Polizeihubschrauber, Drohnen und der Polizeihundestaffel gebändigt werden. Dass auch die Cobra zum Einsatz kam, wurde nicht bestätigt – es handelt sich um eine vom ORF wohl ohne Prüfung wiedergegebene Aussage eines Vertreters der Enotna Lista, der Sammelpartei der Kärntner Slowenen.

Das Logo der Veranstalter zeigt eine enge Verbindung zum Kommunismus.

Offenkundig handelt es sich nicht um einen harmlosen Antifa-Verein, wie die unfassbar tendenziöse Berichterstattung des ORF nahelegt. Logo und Publikationen zeigen enge Verbindungen zum Kommunismus. Dies zeigt sich auch durch die Verbindung mit anderen Sozialistischen und Kommunistischen Organisationen, die vor allem auf Publikationen zur Veranstaltung des Vorjahres aufschienen.

Gab es dort überhaupt ein Antifa-Camp?

Interessant ist der Umstand, dass das angebliche Antifa-Camp vom 26. und 27. Juli 2025 nirgendwo offiziell beworben wurde, sehr im Gegensatz zur 100-Jahr-Feier des Vorjahres. Dies wirft eine Reihe von Fragen auf und lässt den Polizeieinsatz umso gerechtfertigter erscheinen. Eine Einladung zu einer solchen Veranstaltung findet sich weder auf der Homepage noch am Facebook-Auftritt des Vereins. Das ist umso erstaunlicher, als dass dort zahlreiche andere Veranstaltungen beworben werden. Ohne feststellen zu können, dass eine Veranstaltung stattfindet, mussten die Behörden von einer mutmaßlich illegalen Zusammenrottung ausgehen. Das unkooperative Verhalten der Anwesenden wird Verdachtsmomente nicht zerstreut haben.

Einen besonderen Geschmack hat die Verbindung zu jüdischen Vereinen und Initiative wie Filmclub Tacheles, Jüdische österreichische Hochschüler:innen (JöH) und Verein Steine des Gedenkens für die Opfer der Shoah, mit denen man im Vorjahr Seite an Seite marschiert war. Inzwischen präsentieren die slowenischen Kärntner “Antifaschisten” palästinensische Propagandawerke.

Gelder der öffentlichen Hand

An der Veranstaltung beteiligte Vereine beschwerten sich bitterlich über “große Ignoranz und fehlende Sensibilität gegenüber dem sensiblen historischen Kontext, in dem das Museum Peršmanhof arbeite”. Offensichtlich wähnt man sich mit “antifaschistischer Arbeit” über dem Gesetz stehend. Verfolgt man die Spur des Geldes, wird man sicherlich viele Förderungen für das Objekt und diese Vereine finden – denn dafür zahlen darf die Öffentlichkeit natürlich schon. Dies wurde erst 2023 von der FPÖ Wien thematisiert, wo die Stadt Wien das Veranstaltungslokal des “Klub slovenskih študentk*študentov na Dunaju” finanzierte – obwohl dort Vorträge der linksradikalen Antifa stattfinden.

Die Gräuel des Zweiten Weltkrieges und die Menschenverachtung gegenüber Minderheiten, verübt durch die Nationalsozialisten, sind evident und niemals zu beschönigen. Das bedeutet aber nicht, dass man gegenüber Kriegsverbrechen anderer Kriegsparteien blind sein muss. Die Rolle der Slowenischen Widerstandskämpfer muss differenziert und vollständig betrachtet werden. Diese verübten nach Kriegsende 1945 mörderische Vergeltungsaktionen außerhalb rechtsstaatlicher Verfahren – gegen tatsächliche oder mutmaßliche Kollaborateure sowie Kriegsgefangene. Historiker sprechen von Massakern wie z. B. an Kriegsgefangenen in Kočevski Rog oder den „Massengräbern von Tezno“ (Zehntausende Tote, darunter auch Kroaten, Serben, Deutsche). Auch seitens der Kärntner Slowenen sind Hinrichtungen und Gewalt gegen Zivilisten dokumentiert.

Anerkennung des Staates? Verein nennt Wien überall “Dunaju”

Im Sinne eines effektiven Verfassungsschutzes, der Recht, Ordnung und Verfassung Österreichs als Ziel verfolgt, wäre eine engmaschige Überwachung von “Antifa-Vereinen” in diesem Umfeld sicher wünschenswert. Dass ein Verein, der in seinem Namen nicht einmal den deutschsprachigen Namen der Bundeshauptstadt Wien anerkennt, vielleicht ein Problem mit der Anerkennung dieses Staates hat, kann kritisch hinterfragt und untersucht werden. Darauf weist nicht nur der Vereinsname sonder auch die Kontaktadresse auf der Homepage hin, wo an erster Stelle “1070 Dunaj” zu lesen ist.

Wenn man den ORF-Bericht zu friedlichen Identitären-Kundgebung am selben Wochenende betrachtet, wird das zweierlei Maß mit ideologischer Schlagseite, welches von diesem Medienhaus gepflegt wird, restlos entlarvt. Die 500 Kundgebungsteilnehmer wurden einmal mehr auf 200 kleingeschrieben, durch sprachliche Tricks versuchte man die Gewaltbereitschaft und -ausübung durch Linksextreme zu verschleiern. Alle Festnahmen und Anzeigen betrafen die Linksextremen – was der Leser nur erfährt, wenn er viele Absätze weiterliest.

Der “Klub slovenskih študentk*študentov na Dunaju” demonstrierte übrigens erst im Mai in Wien. dafür gab es selbstverständlich untersützende Jubelberichterstattung im ORF. Man forderte damals unter anderem ein flächendeckendes zweisprachiges Schulwesen.

Veranstaltungsort Peršmanhof – es gibt Fragen

Der Ort des Geschehens, der Peršmanhof in Bad Eisenkappel, wird übrigens massiv von Land und Bund gefördert. Dort finden sich Logos des Bundeskanzleramtes, des Landes Kärnten, des Nationalfonds und des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Was sich dort nicht findet, ist ein Hinweis auf ein Antifa-Camp oder eine Veranstaltung am vergangenen Wochenende. Statt die Polizei zu kritisieren, solle man vielleicht hinterfragen, weshalb man mit öffentlichen Geldern ein “Museum” finanziert, das möglicherweise als Heimstätte für linksextreme Umtriebe genutzt wird.

Ebenso spannend ist der Umstand, dass die im “Impressum” angegebenen Personen Eva Hartmann und Simon Urban nicht sonderlich Slowenisch klingen – und die verpflichtende Veröffentlichung einer Vereinsregisternummer unterlassen wurde. Einen “Verein Peršman” gibt es im Vereinsregister übrigens nicht, allerdings einen Verein Verein Persman mit den verantwortlichen Personen Markus Gönitzer, Eva-Kristina Hartmann (Obmann Stellvertreterin), Lena Zachmann und David Ressmann. Besucher der Homepage werden also über die tatsächlichen Verhältnisse getäuscht. Die ZVR lautet übrigens 923225764.