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„Triumpf der Dummheit“ — was bedeutet das?
Als im April 2023 die letzten 3 Kernkraftwerke in Deutschland endgültig vom Netz gingen, wurde dieses im “International Journal for Nuclear Power“ mit den Worten „Triumpf der Dummheit“ kommentiert. Dazu Vermutungen, wie dieser Ausspruch gemeint ist:
Dr. Lutz Niemann
Ende der Kernenergie in Deutschland
Im Jahre 2000 wurde durch die Regierung Schröder / Fischer der Ausstieg aus der Kernenergie in Gang gesetzt. Die Stromversorgung sollte zukünftig in Deutschland durch die „Erneuerbaren“ gewährleistet werden, im Wesentlichen durch Wind und Sonne, vorrangig eingespeist.
Ist es nicht Dummheit, wenn der Kernkraftstrom mit 2,2 ct/kWh (Biblis in 2009) durch Strom mit ca. 50 ct/kWh (Voltaik in 2002) ersetzt wird und somit die Marktwirtschaft bei der Stromerzeugung abschafft wird?
Ist es nicht Dummheit, den zu jeder Tages- und Nachtzeit lieferbaren Kernkraftstrom abzuschalten und als Ersatz Sonne und Wind zu wählen, die das niemals bringen können?
Im Jahre 2011 schwenkte unter Frau Merkel auch die CDU/CSU auf die Linie von Rot/Grün ein, als in Fukushima mehrere Reaktorgebäude durch Wasserstoffexplosionen zerlegt wurden. Es wurde eine geringe Menge radioaktiver Spaltprodukte freigesetzt und weltweit verteilt, jedoch kam dadurch niemand zu Schaden.
Ist es nicht Dummheit, wenn Deutschland auf eine Totalversorgung durch den hoch explosiven Wasserstoff setzt, der gerade in Fukushima die Reaktorgebäude zerlegte?
Ist es nicht Dummheit, wenn Deutschland sofort nach Abschaltung der Kernkraftwerke diese zerstört, um eine eventuelle Korrektur dieses Fehlers unmöglich zu machen?
Nach dem Tschernobyl-Unfall gab es weltweit einen Stopp in der Neubautätigkeit bei Kernkraftwerken. Die Ursache ist in der weltweiten Strahlenangst zu sehen, die nach dem Unfall durch ständige Aufzählung der allerkleinsten Strahlendosen in den Medien angefacht wurde. Inzwischen hat sich die Strahlenhysterie in der Welt gelegt und überall wird zur Kerntechnik geforscht, es werden neue Konzepte entwickelt, Neubauten geplant und begonnen.
Ist es nicht Dummheit, wenn Deutschland seinen Spitzenplatz in der Kerntechnik räumt und bei Strommangel den Ersatzstrom von den KKW’s seiner Nachbarn bezieht, die als weniger sicher beurteilt werden?
Ist es nicht Dummheit, wenn Deutschland die in Gorleben für 3 Mrd. EURO geschaffenen Hohlräume in der Tiefe wieder verfüllt und in unserem Lande eine neue Stelle für ein unterirdisches Endlager sucht wird?
Ist es nicht Dummheit, wenn Deutschland die Wiederaufarbeitung von Brennelementen verboten hat und jetzt die abgebrannten Brennelemente als Müll bezeichnet, obwohl in ihnen noch 95% der Energie steckt?
Ist es nicht Dummheit, wenn weltweit in der Kerntechnik allerkleinste Strahlendosen mit gigantischem Aufwand vermieden werden müssen, obwohl man aus der Medizin und Luftfahrt deren Harmlosigkeit kennt?
Klimapolitik in Deutschland
Seit rund 50 Jahren wird CO2 für eine meßbare Klimaerwärmung verantwortlich gemacht. Diese ist jedoch nicht die Folge des angestiegenen CO2-Gehalts in der Atmosphäre. Wesentliche Einflußfaktoren auf Wetter und Klima werden nicht diskutiert. Der Koalitionsvertrag unserer Regierung enthält 80-mal das Wort Klima.
Ist es nicht Dummheit, wenn Deutschland die CO2-freie Stromerzeugung der Kernkraftwerke durch fossil befeuerte Kraftwerke ersetzt, die CO2 emittieren?
Ist es nicht Dummheit, wenn Deutschland bei 0,07% Anteil an der Fläche der Erde und 1% Anteil der Erdbevölkerung die Erde „retten“ will?
In 2020 wurde von der Regierung Merkel das Kohlverstromungsbeendigungsgesetz (KVBG) beschlossen. Man wollte einen Umstieg auf Erdgas, weil dieses bei Verbrennung weniger CO2 ausstößt.
Ist es nicht Dummheit, daß Deutschland zum 31.12.2021 insgesamt 8.900 MW sichere Leistung von Kohle- und Kernkraftwerken endgültig vom Netz genommen hat?
Ist es nicht Dummheit, wenn Deutschland auch die abgeschalteten Kohlekraftwerke nach Abschaltung sofort zerstört? Ein Beispiel ist das Kohlekraftwerk Hamburg-Moorburg mit 3 Mrd. EURO Baukosten nach nur 5 ½ Jahren Betrieb.
Ist es nicht Dummheit, wenn Deutschland neben Kernkraftstrom aus Frankreich nunmehr auch Kohlestrom von seinen Nachbarn bezieht, der natürlich teurer ist als der selbst produzierte Strom?
Ist es nicht Dummheit, wenn Deutschland seinen Beitrag von 1,8% in der weltweiten CO2-Emission reduzieren will bzw. nur in seine Nachbarländer verschiebt, was auf die gesamte Erde ohne Einfluß ist?
Die fossilen Quellen Kohle, Öl, Gas sind vor Jahrmillionen gespeicherte Sonnenenergie, diese sind irgendwann erschöpft. Kernspaltungsenergie von Uran und Thorium kann die Menschheit zig-Millionen Jahre mit Energie versorgen, wozu Schnelle Reaktoren notwendig sind.
Kohle, ÖL, Gas, sind zu kostbar für die Verbrennung, sie sollten vorbehalten werden für die stoffliche Nutzung (organische Chemie, Werkstoffe) und Anwendungen, wo sie nicht ersetzbar sind wie in der Landwirtschaft (e-Traktoren sind unsinnig), Luftfahrt, Eisenherstellung durch Reduktion von Erzen. e-fuels aus Luft und Wasser mit Hilfe von Windradstrom sind ein Märchen.
Ist es nicht Dummheit, wenn Deutschland die abgeschalteten Kernkraftwerke durch die kostbaren Quellen Kohle, ÖL, Gas ersetzt und damit die Zeit von deren restlicher Verfügbarkeit verkürzt?
Was sind die Folgen dieser Energiepolitik?

Die Strompreise sind seit dem Beginn der Energiewende in 2000 gestiegen, wie in diesem Diagramm gezeigt. Das wird überall in Deutschland ähnlich aussehen. Für den steilen Anstieg ab 2021/2022 gibt es etliche Beiträge: Stromverknappung durch die Abschaltungen von Kraftwerken, CO2-bepreisung, Umstieg auf Erdgas.
Ein Beispiel: Importiertes Erdgas kostete vor 2020 ca. 3 ct/kWh Primärenergie, dann gab es beim Heizen in 2022 eine Steigerung auf 15 ct/kWh (in BW) oder ca. 25 ct/kWh (in Nds). Das preiswerte Pipelinegas aus Rußland musste nach der Zerstörung von Nord-Stream 1 + 2 ersetzt werden durch teures LNG. Bei der Verstromung steigt der Preis der Energie immer auf das 3-fache, dann werden aus 25 ct/kWh + die weiteren Zusätze + MwSt ca. 1 EURO/kWh. Es wurde in 2022 im Bundestag eine Strompreisbremse beschlossen: die Elektrizitätsversorgungsunternehmen dürfen den Letztverbrauchern staatlich vorgeschriebene Preise abverlangen, während der Bund die Differenz zum Marktpreis trägt. Die Wirkung zeigt sich im obigen Diagramm. Damit wurde ein weiteres Mal die freie Wirtschaft ausgehebelt und durch Staatswirtschaft ersetzt. Vielleicht gibt es auch eine Erdgas-Wärme-Preisbremse (???), genaueres ist nicht zu finden.
Die wahren Kosten durch Kernenergieausstieg und Klimapolitik in der Energieversorgung werden verdeckt. Natürlich muß der Bürger diese Kosten an anderer Stelle tragen.
Und das hat Folgen:
- Industrien mit hohem Stromverbrauch verlassen Deutschland, wie am sinkenden Stromverbrauch ab ca. 2018 von ca. 600 TWh pro Jahr auf 450 TWh pro Jahr zu sehen ist.
- Industriearbeitsplätze fallen weg und die Arbeitslosigkeit steigt. Neue „Arbeitsplätze“ in der Migrationsindustrie sind kein Ersatz
Ganz langsam erscheinen in den Zeitungen Meldungen über den Abbau von Arbeitsplätzen in Deutschlands Spitzenindustrien: Chemie, Auto, Elektro, Metalle.
Ist es nicht Dummheit, wenn für e-Autos und für mit Strom betriebene Wärmepumpen geworben wird, was eine Verdopplung der Stromerzeugung erfordert und dennoch die Kraftwerke demoliert werden?
Um den wirtschaftlichen Niedergang und die Deindustrialisierung Deutschlands aufzuhalten gab es im Juni 2025 einen Gesetzentwurf für ein Klimaschutzfolgenbereinigungsgesetz mit dem Vorschlag zur Aufhebung von > 20 Gesetzen, derzeit überwiesen an die Ausschüsse. Und es gab einen Gesetzentwurf für ein Moratorium für den Rückbau abgeschalteter Kernkraftwerke vom 08.10.2024 und Empfehlung vom zuständigen Ausschuß zur Ablehnung des Antrages.
PS: Das Wort „Dummheit“ in diesem Text könnte manchem Leser mißfallen. In diesem Falle bitte ich an dessen Stelle das Wort „Sonderintelligenz“ zu benutzen.
Der Beitrag „Triumpf der Dummheit“ — was bedeutet das? erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Islamisierung: Christen an Wiener Pflichtschulen schon deutlich in der Unterzahl
Dass von moslemischen Schülern verstärkt Mobbing und Gewalt ausgehen und sogar Druck auf Schüler ausgeübt wird, zum Islam zu konvertieren, hat vor allem in Deutschland bereits wiederholt für Negativschlagzeilen gesorgt. Neue Zahlen des Österreichischen Integrationsfonds werfen nun ein Schlaglicht auf die längst gekippten Mehrheitsverhältnisse an Wiener Pflichtschulen: Mehr als 41 Prozent der Schüler bekennen sich hier zum Islam, Christen machen nur mehr 34,5 Prozent aus. Die Islamisierung schreitet voran. Und mit ihr die Bildungskatastrophe…
Der folgende Artikel erschien zuerst bei exxtra24.at:
Kurz vor Schulbeginn sorgen neue Zahlen des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) für Aufsehen: Der Islam ist laut einem aktuellen Factsheet des ÖIF zur größten Religionsgruppe an Wiener Pflichtschulen geworden. Was bedeutet das für die Zukunft der Hauptstadt?
41 Prozent bekennen sich zum Islam
Die Fakten sind eindeutig: Von den rund 112.600 Schülern an öffentlichen Volks-, Mittel-, Sonder- und polytechnischen Schulen in Wien bekannten sich im Schuljahr 2024/25 beeindruckende 41,2 Prozent zum Islam – das berichtet oe24.at unter Berufung auf den ÖIF. Damit bilden muslimische Schüler laut ÖIF die größte Gruppe – noch vor den Christen, die insgesamt nur noch 34,5 Prozent ausmachen.
Die christliche Gemeinschaft teilt sich dabei laut ÖIF auf: 17,5 Prozent sind römisch-katholisch, 14,5 Prozent orthodox und lediglich 1,7 Prozent evangelisch. Fast ein Viertel der Schüler (23 Prozent) hat laut ÖIF gar kein religiöses Bekenntnis. Buddhismus und Judentum spielen mit 0,2 Prozent bzw. 0,1 Prozent nur eine marginale Rolle.
Dramatische Unterschiede zwischen den Schultypen
Besonders dramatisch zeigt sich die Entwicklung laut ÖIF in den weiterführenden Schulen: In Mittelschulen und polytechnischen Schulen stellen muslimische Schüler mit jeweils rund 49 Prozent knapp die Hälfte der Schülerschaft, wie die aktuellen Erhebungen des ÖIF zeigen. Der christliche Anteil schrumpft dort auf 31 bis 33 Prozent zusammen.
Etwas ausgeglichener präsentiert sich das Bild laut ÖIF in den Volksschulen: Hier liegt der islamische Anteil bei 37,7 Prozent, während 32,1 Prozent christlich sind und 26,2 Prozent ohne Bekenntnis bleiben.
Syrer führen Migrantenstatistik an
Auch zur Herkunft der Schüler liefert das ÖIF-Factsheet detaillierte Einblicke: Von den rund 518.400 Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist ein Drittel laut ÖIF selbst im Ausland geboren. Unter diesen führen Syrer mit 28.503 Jugendlichen die Liste an, gefolgt von Ukrainern (24.995), Deutschen (21.655), Rumänen (13.644) und Ungarn (9.924) (alle Zahlen: ÖIF/oe24.at).
Bemerkenswert: Der Anteil der Schüler mit nicht-deutscher Umgangssprache ist laut ÖIF erstmals seit Langem nicht mehr gestiegen. Der Grund – immer mehr dieser Schüler fallen aus der Statistik, weil sie keine weiterführende Schule besuchen, so ÖIF gegenüber APA und oe24.at.
Wien als Brennpunkt der Entwicklung
Besonders drastisch zeigt sich die Situation laut ÖIF in Wien: Hier haben 49 Prozent aller Schüler eine nicht-deutsche Umgangssprache. In den Bezirken Favoriten, Ottakring und Simmering sind es laut ÖIF sogar mehr als zwei Drittel. Die am häufigsten genannten Umgangssprachen sind laut Integrationsfonds Bosnisch/Kroatisch/Serbisch (21 Prozent), Türkisch (18 Prozent) und Arabisch (9 Prozent) (Quelle: ÖIF/oe24.at).
Bildungsabbrüche alarmieren Experten
Erschreckend sind die Zahlen zu Bildungsabbrüchen: Laut Daten des ÖIF hatten neun Prozent der Jugendlichen mit nicht-deutscher Umgangssprache, die 2020/21 bereits 14 Jahre alt waren, zwei Jahre später die Pflichtschule noch nicht erfolgreich abgeschlossen. Bei deutschsprachigen Jugendlichen liegt diese Quote laut ÖIF nur bei drei Prozent.
Scharfe Kritik von FPÖ und ÖVP
FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl spricht in einer Aussendung von einem „katastrophalen Zeugnis für die gescheiterte Bildungs- und Integrationspolitik“ (laut oe24.at). Er warnt vor einem „Bildungsraub“ an deutschsprachigen Kindern.
Harald Zierfuß von der Wiener ÖVP zeigt sich laut oe24.at alarmiert: „Unser Bildungssystem steht an der Kippe.“ Er fordert verpflichtende Sprachstandserhebungen für alle Dreijährigen und eine ganztägige Kindergartenpflicht für Kinder mit Deutschförderbedarf.
Die Renten sind sicher – und die Erde ist flach
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Die Renten sind sicher – und die Erde ist flach
Das deutsche Rentensystem pfeift aus dem letzten Loch. Schwache Geburtenraten, exorbitante Abgaben, schrumpfende Wirtschaft – all das führt zu existentiellen Krisen für künftige Generationen. Dabei gebe es Lösungen.
von Thorsten Polleit
Die Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) gerät aus den Fugen. 2024 betrugen die Beitragseinnahmen inklusive der vom Bund gezahlten Kindererziehungszeiten 305,9 Milliarden Euro, die Ausgaben aber 402,8 Milliarden Euro. Die 96,9-Milliarden-Lücke wurde durch Steuerzuschüsse gestopft. 2023 fehlten „nur“ 90 Milliarden Euro. Der GRV-Beitragssatz liegt seit 2018 bei 18,6 Prozent des Bruttolohns – doch er müßte laut der optimistischen GRV-Frühjahrsschätzung in 15 Jahren schon bei 21,5 Prozent liegen, wenn das Nettorentenniveau 2040 gleichzeitig von 48 auf 45 Prozent abgesenkt wird und das Lohnwachstum bei drei Prozent liegt.
Doch die derzeitige Sozialabgabenquote von 41,9 Prozent (GRV plus Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung; hälftig arbeitgeberfinanziert) läßt sich nicht weiter anheben, denn dann wird versicherungspflichtige Arbeit noch unattraktiver. Die GRV ist als Umlageverfahren konzipiert – doch ihr gehen schon demographisch bedingt die Zahler aus. 1975 lag die Abgabenquote bei 30,4 Prozent und das Nettorentenniveau bei über 57 Prozent. Der Altersquotient (Rentner im Verhältnis zu Erwerbsfähigen von 20 bis 64) lag bei 25,7 Prozent – auf vier Beitragszahler kam ein Rentner.
Masseneinwanderung löst das Rentenproblem nicht
2023 lag der Altersquotient bei 37,9 Prozent: auf 49,8 Millionen im Erwerbsalter kamen 18,9 Millionen im Rentenalter. Da aber nicht alle arbeiten, die es könnten, und es auch Frührentner gibt, kommen schon bald nur etwa zwei Beitragszahler auf einen Rentner. Absehbar wird das Verhältnis auf 1,5 bis 1,3 Beitragszahler pro Rentner sinken. Denn die Geburtenrate in Deutschland liegt bei nur noch 1,35 Kindern pro Frau – für Frauen mit deutschem Paß lag sie nur bei 1,23 Kindern. Das ist weit unter der Bevölkerungserhaltungsrate von 2,1. 2024 betrug die verbleibende Lebenserwartung von 65jährigen Frauen 21,2 Jahre, für 65jährige Männer waren es 18 weitere Lebensjahre.
Zudem schrumpft die deutsche Wirtschaft, auch ihr Trendwachstum ist auf nur noch 0,4 Prozent pro Jahr gefallen. Damit schwinden Verteilungsspielräume und die Schuldentragfähigkeit. Die offiziellen Staatsschulden sind auf 2,5 Billionen Euro geklettert – die implizite Staatsverschuldung (Zahlungsversprechen für Pensionen/Soziales, EU/Euro, Klimaneutralität, „Sondervermögen“ oder Nato-Zusagen) ist sogar ein Mehrfaches davon. Die Masseneinwanderung hat das Renten- und Wachstumsproblem nicht gelöst: Von den drei Millionen Immigranten, die seit 2015 nach Deutschland kamen, zahlten 2024 nur etwa 732.000 in die GRV ein – für die anderen müssen „diejenigen, die schon länger hier leben“, noch zusätzlich aufkommen.
Beitragserhöhungen funktionieren nicht
Laut Rentenversicherungsbericht lag die Durchschnittsrente 2023 bei 1.099 Euro monatlich. Das Versprechen, bei 45 Versicherungsjahren das Rentenniveau auf 48 Prozent des Nettolohns zu halten, ist faktisch unhaltbar. Wer nur auf die GRV gesetzt hat, wird in Altersarmut enden. Auch die neue schwarz-rote Bundesregierung wird daran nichts ändern. Die im Koalitionsvertrag vereinbarte „Aktivrente“ soll Ältere länger im Job halten, indem bei Rentnern ein Verdienst von 2.000 Euro pro Monat steuerfrei sein soll. Die Zielsetzung: Den Fachkräftemangel vermindern, die produktive Leistung der Älteren länger nutzen.
Doch das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat errechnet, daß für 600.000 Menschen, die schon heute im Rentenalter arbeiten, Steuerausfälle von 2,8 Milliarden Euro jährlich zu erwarten wären. Würden auch langjährig Versicherte in die Steuerbefreiung einbezogen, kämen 340 Millionen Euro hinzu. Bei selbständigen Rentnern würden Steuerausfälle von 1,2 Milliarden Euro anfallen. Dem würde allerdings eine produktive Leistung gegenüberstehen, die volkswirtschaftlich positiv auf Einkommen und nachfolgend auch auf Steuereinnahmen wirkt.
Die Aktivrente ersetzt keine ernstzunehmende Reform des dysfunktionalen GRV-Systems. Um das staatliche Rentenproblem zu lösen, gibt es grundsätzlich folgende Handlungsoptionen: Verlängerung der Lebensarbeitszeit, Kürzung des Rentenniveaus, mehr Beitragszahler – oder eine Kombination aus allem. Eine Erhöhung der lohnabhängigen GRV-Beiträge wäre kontraproduktiv. Doch die verbleibenden Reformstellschrauben werden keinen Erfolg bringen, wenn es nicht gelingt, das Wirtschaftswachstum wieder zu erhöhen – nur so war das Umlagesystem überhaupt bezahlbar.
Rückkehr zum freien Marktwirtschaftssystem ist nötig
Unverzichtbar dafür ist die wirtschaftspolitische Abkehr von grün-sozialistischen Ideen, die konsequente Rückkehr zum freien Marktsystem und die Stärkung von Familie und Kinderreichtum. Zudem müssen alle Hemmnisse – Klimaauflagen, Regulierungen, Gebühren und Steuern auf Unternehmertätigkeit – weg. Nur ein hohes Wirtschaftswachstum erhöht die Steuereinnahmen, damit lassen sich die GRV-Defizite zumindest teilweise finanzieren.
Ein Rück- und Abbau der Staatstätigkeit erlaubt Steuersenkungen. Nur so können Eigen- und betriebliche Altersvorsorge gestärkt werden und die Versorgungslücken, die das staatliche Rentensystem gerissen hat, teilweise geschlossen werden. Ohne wieder anspringendes Wirtschaftswachstum droht aber nicht nur den Rentnern die Verarmung.
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Die blaue Welle im Ruhrgebiet
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Die blaue Welle im Ruhrgebiet
Zwischen Dortmund und Duisburg fürchtet man bei den Kommunalwahlen die „blaue Welle“. Keine Überraschung: Das Ruhrgebiet ist das Brennglas für alle Probleme, die Deutschland ruinieren. Zwischen Deindustrialisierung und Migration ist hier schon real, wovor die AfD warnt.
von Max Roland
Kommunalwahlen sind eigentlich nicht das politische Top-Event. Sie sind eigentlich die langweiligste Form von Demokratie, denn hier geht es nicht um die großen politischen Fragen und Gegensätze, sondern um das Praktische, um Fragen vor Ort – um „Kleinkram“, wie man in Berlin oft zu meinen scheint. Dennoch ist der Blick des ganzen Landes auf hunderte Rats- und Bürgermeisterwahlen in Nordrhein-Westfalen gerichtet: Am 14. September sind Kommunalwahlen im bevölkerungsreichsten Bundesland. Und alle Augen richten sich vor allem auf eine Partei und ihr Abschneiden: die AfD.
Die „blaue Gefahr“ geht jetzt, um es mit Herbert Grönemeyer zu sagen, tief im Westen um: Insbesondere im Ruhrgebiet könnte die AfD mehr als nur Achtungserfolge einfahren, sondern ein kleines Beben auslösen. Der erste AfD-Bürgermeister oder Landrat in Westdeutschland? Ausgeschlossen ist das nicht mehr.
Dass dieses Szenario sich ausgerechnet im Ruhrgebiet, der vielbeschworenen „Herzkammer der Sozialdemokratie“ entfalten könnte, löst bei den Genossen einen Infarkt aus. Aber nicht nur bei ihnen: Auch Ministerpräsident Hendrik Wüst fürchtet, wie die Wirtschaftswoche titelt, einen „Rechtsruck im Revier“. Kein Hirngespinst: Die AfD hat am 14. September gute Chancen auf ein rekordverdächtiges Abschneiden bei den Kommunalwahlen. Das attestiert auch SPD-Mitglied Manfred Güllner, Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa. Er sieht Anzeichen für eine beschleunigte „Westwanderung“ und eine „flächendeckende Verankerung“ der AfD in NRW.
Es wäre der erste stabile West-Anker für die Partei, die bis dahin ja eher als ostdeutsche Kraft galt. Einer der Orte, an denen sich das bald ändern kann, ist eben das Ruhrgebiet. Kein Wunder: Hier laufen viele strukturelle und gesellschaftliche Probleme zusammen, auch jene, die der AfD ihre Existenzberechtigung geben.
Etwa der viel beklagte „Strukturwandel“, der die alten Industrielandschaften in NRW mittlerweile härter trifft als den Osten Deutschlands. Die Exportquote und der Industrieanteil sind in vielen Teilen des Ruhrgebiets niedriger als in Sachsen oder Thüringen, im Osten, etwa in Sachsen, wird weitaus mehr und breiter investiert als zwischen Dortmund und Duisburg. Das Ruhrgebiet weist eine ähnlich schwache Einkommensstruktur wie viele ostdeutsche Regionen auf, hat aber keine vergleichbare Dynamik im Abbau der Arbeitslosigkeit gezeigt.
Viele Städte zeigen das exemplarisch. Gelsenkirchen etwa hat im Zuge des Strukturwandels seit der Jahrtausendwende die Hälfte der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze und ein Drittel seiner ursprünglich 400.000 Einwohner verloren. Und mit ihnen auch die einst starke SPD-Basis in der Stadt. Doch die schrumpft immer weiter und weiter, so wie Gelsenkirchen selbst.
Bei der Bundestagswahl 2025 holte die SPD noch das Direktmandat in der Stadt – worüber angesichts des bockstarken AfD-Ergebnisses von 25,8 Prozent aber niemand gesprochen hat. Vor allem brach sich die Verwunderung darüber Bahn, wie denn ausgerechnet tief im Westen die AfD so stark sein könne.
Viele Erklärungsmuster, die man seit Jahren auf Ostdeutschland angewendet hat, passen scheinbar auch hier: Man könnte jetzt über wirtschaftlichen Strukturwandel referieren, von oben herab irgendwelche „Abstiegsängste“ beschreiben. Beides greift eindeutig zu kurz. Viel bemerkenswerter ist ein paralleler, politischer Strukturwandel, der insbesondere die SPD betrifft.
Ihre Schwäche im Ruhrgebiet ist kein Zufall und auch nicht das Verdienst der AfD – sondern hausgemacht. Es ist kein Wunder, dass zunächst die CDU die SPD nicht nur überholt, sondern als führende Kraft im größten Bundesland vollumfänglich verdrängt und ersetzt hat. Ob in Essen, Oberhausen oder anderswo – oft regieren in der Herzkammer der Sozialdemokratie längst Christdemokraten. Sogar in der Landesregierung in Düsseldorf, wo die Staatskanzlei über Jahrzehnte rot war, sticht Hendrik Wüst mit der Methode Merkel die SPD konsequent aus.
Die relative Stärke der AfD und die absolute Schwäche der SPD – sie sind zwei Seiten derselben Medaille. Das eine Phänomen ist ohne das andere nicht zu erklären. Während die SPD sich von ihrem alten Kernklientel, der Arbeiterschaft, abgewendet hat, füllt die AfD genau diese Lücke. Die Sozialdemokratie ist hingegen zur politischen Kraft der Transferleistungsempfänger und Rentner geworden. Was polemisch klingt, vertraten nach der Bundestagswahl selbst ein Drittel der SPD-Wähler: Die Partei kümmere sich mehr „um Bürgergeldempfänger als um Leute, die hart arbeiten und wenig Geld verdienen“. So eine Infratest-Dimap-Umfrage im Auftrag der ARD unmittelbar nach der Wahl im Februar.
In den Augen vieler ehemaliger SPD-Wähler setzt sich die Partei mittlerweile mehr für gerade eingewanderte Ausländer ein als für eine solide Industriepolitik und die Zukunft ihrer Arbeitsplätze. Dazu kommt der nicht unberechtigte Eindruck, dass die Sozialdemokratie in ihren langen Regierungsjahren den Niedergang in NRW wie auch im ganzen Land eher verwaltet hat, als ihn zu bekämpfen.
Natürlich ist all das nicht im luftleeren Raum – auch die ökonomische Schwäche, für die sich die „Altparteien“ eben in den Augen vieler Menschen verantwortlich zeichnen, bestärkt die negative Lage und unterstreicht: Das Ruhrgebiet ist das, was der Osten einst war. Zwischen Elbe und Oder geht es bergauf, an der Ruhr nur bergab. Eine Studie des Deutschen Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) hielt 2024 fest, dass sich die durchschnittliche Arbeitslosenquote im Osten um 1,7 Prozentpunkte verbessert und im Westen um 0,2 Prozentpunkte verschlechtert hat. Von den Städten und Landkreisen mit der höchsten Arbeitslosigkeit war 2024 mit der Uckermark nur noch eine Körperschaft aus dem Osten vertreten. Das Ruhrgebiet stellt hingegen die Hälfte der genannten Städte und führt die Liste mit Gelsenkirchen an – auch Duisburg, Hagen und Dortmund sind prominent vertreten.
Auf diese neue Strukturschwäche prallt die Migration mit Wucht. Nicht primär die Migration der Polen und Türken, sondern die der jüngst Eingewanderten. Allein hunderttausende Syrer leben im Ruhrgebiet, schätzungsweise bis zu 200.000. Zwischen 2015 und 2024 zogen insgesamt 960.000 Ausländer nach Nordrhein-Westfalen, viele davon ins Ruhrgebiet. Das Ergebnis: In Städten wie Gelsenkirchen und Dortmund sind mittlerweile über 40 Prozent aller Arbeitslosen keine deutschen Staatsangehörigen. Sie sind damit, gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil, etwa doppelt überrepräsentiert.
Damit verbunden ist Kriminalität, auch und maßgeblich die Zugewanderte. Das Ruhrgebiet ist ein Schwerpunkt für Clankriminalität: Allein zwischen 2016 und 2018 wurden etwa 6.500 Verdächtige aus 104 Clans für über 14.000 Straftaten verantwortlich gemacht, insbesondere in Essen und Duisburg. Dort und an Orten wie Duisburg-Marxloh gibt es auch eine starke Armuts- und Kriminalitätszuwanderung aus Südosteuropa, maßgeblich Bulgarien und Rumänien.
Ein bemerkenswertes Produkt dieser Migrationsbewegungen: Immer mehr Deutsche mit Migrationshintergrund wählen die AfD, insbesondere in NRW und im Ruhrgebiet. Eine Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung zeigte 2021, dass etwa fünf bis zehn Prozent der türkeistämmigen Wähler in Deutschland mittlerweile die AfD in Betrachtziehen.
Eine Umfrage der Universität Duisburg-Essen ergab 2023, dass diese Quote im Ruhrgebiet tendenziell höher ist: Etwa acht Prozent der türkischstämmigen Befragten im Ruhrgebiet äußerten Sympathien für die AfD, vor allem aus Protest gegen etablierte Parteien und aus Sorge vor neuerer Migration.
Eine Studie des Zentrums für Türkeistudien hielt dahingehend 2022 fest, dass einige Türkischstämmige, die seit Jahrzehnten in Deutschland leben, sich von neueren Migranten wirtschaftlich oder kulturell bedroht fühlen oder ihre mangelnde Integration in die deutsche Gesellschaft beklagen. Oft haben Einwanderer oder ihre Nachfahren, die Integrationsleistungen selbst unter nicht immer einfachen Bedingungen erbracht haben, deutlich weniger Verständnis für solche Entwicklungen bei neueren Migranten als manch ein Abstammungsdeutscher.
Auch das ist fast wieder eine Milieustudie in einer Milieustudie: Durch die Gastarbeiter-Migration ist die Arbeiterschaft insbesondere im Ruhrgebiet auch türkisch geprägt. In Städten wie Duisburg leben in manchen Bezirken bis zu 30 Prozent Türken oder ihre eingebürgerten Nachfahren. Sie kamen, um zu arbeiten, „malochten“ neben ihren deutschen Kollegen und wählten genauso traditionell die SPD. Auch das geht zu Ende. Mittlerweile sehen sie sich von Migranten umgeben, die, anders als sie oder ihre eingewanderten Vorfahren, allzu oft nicht zum Arbeiten, sondern zum Bürgergeldbeziehen gekommen und geblieben sind.
Sie alle sind Wähler, die nicht die SPD verlassen haben, um zur AfD zu gehen: Die SPD war es, die ihre Wähler verlassen hat. In ganz Deutschland, aber besonders im Ruhrgebiet. Mittlerweile steht der Genderqueere, der Bürgergeldempfänger oder der illegale Einwanderer im Zentrum des politischen Wirkens der Sozialdemokratie: nicht mehr der deutsche Malocher und auch nicht sein türkischstämmiger Kollege. Für sie bietet die SPD schlicht keinen Mehrwert mehr – die AfD hingegen holt sie oft dort ab, wo sie sind.
Hier verfällt Deutschland, wie es mal war und wie es von allen geliebt und geschätzt wurde. Die wirtschaftliche, industrielle Stärke verschwindet nicht nur, man lässt sie ziehen. Stadtbilder werden durch massenhafte Armutsmigration radikal verändert, was nicht nur Manfred und Anna, sondern auch Murat und Ayşe stört. Die AfD ist die einzige Partei, die all das glaubhaft kritisiert und unumwunden anspricht – warum sollte man sie nicht wählen, fragen immer mehr Menschen im Ruhrgebiet, die nichts zu verlieren haben. Schlimmer als die etablierten Parteien kann sie es ja nicht machen.
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COVID-19-Impfstoffe und Krebs
Von Ronald Kostoff
Überblick
Seit Beginn des Massenimpfprogramms gegen Covid-19 (Mitte Dezember 2020) gibt es Fragen zu den Nebenwirkungen dieser Impfstoffe (insbesondere der weit verbreiteten mRNA-Impfstoffe). Eine große Sorge gilt dem Zusammenhang zwischen diesen mRNA-Impfstoffen und ihren Auswirkungen auf die Entstehung und das Fortschreiten einer Vielzahl von Krebsarten. Trial Site News (TSN) hat umfangreiche Gastkommentare veröffentlicht, die sich mit den verschiedenen Perspektiven zu diesem Zusammenhang befassen (LINK1; LINK2; LINK3; LINK4; LINK5; LINK6; LINK7; LINK8; LINK9; LINK10).
Der vorliegende Artikel bietet eine kurze Analyse des Anstiegs von Krebsfällen, die im VAERS-System nach Einführung der Covid-19-Impfstoffe gemeldet wurden. Die Krebsfälle werden mit dem Wachstum der nicht-krebsbezogenen Impfnebenwirkungen verglichen.
Einleitung und Hintergrund
Die Covid-19-Pandemie brach Anfang 2020 aus und löste weltweit Angst und Panik aus. Ob diese Angst durch das Zusammenspiel von Regierung, Industrie, Medien und Wissenschaft geschürt wurde oder spontan entstand, ist bis heute umstritten.
Als Reaktion folgten drastische Maßnahmen: Lockdowns, Versammlungsverbote, Maskenpflicht – und ein hochbeschleunigtes Impfprogramm. Die Entwicklungszeit von Impfstoffen wurde von durchschnittlich 12–15 Jahren auf etwa ein Jahr reduziert. Viele Gruppen warnten vor den möglichen Kurz-, Mittel- und Langzeitfolgen.
Trotz Bedenken wurden die Impfstoffe ab Dezember 2020 massenhaft verabreicht. Datenbanken wie VAERS zeigen jedoch: Die Covid-19-Impfstoffe führten zu um Größenordnungen mehr Nebenwirkungen als alle anderen Impfstoffe zuvor. Diese reichten von leichten Symptomen (Fieber, Kopfschmerzen, Müdigkeit) bis hin zu schweren Erkrankungen wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder neurologischen Störungen.
Mehrere Onkologen, darunter Dr. William Makis, Dr. Angus Dalgleish und Dr. Patrick Soon-Shiong, berichten seitdem über einen deutlichen Anstieg aggressiver Krebserkrankungen („Turbo-Krebs“), die plötzlich, schnell und in fortgeschrittenem Stadium auftreten.
Mechanismen
Das Immunsystem hat zwei Hauptaufgaben: 1) Erkennung und Zerstörung von Krankheitserregern und 2) Beseitigung fehlerhafter Körperzellen. Die mRNA-Impfstoffe beeinträchtigen diese Funktionen aus mehreren Gründen:
- Pseudo-Autoimmunität: Gesunde Zellen exprimieren das Spike-Protein und werden dadurch selbst Ziel des Immunsystems.
- Schädigung des Immunsystems durch mRNA und Lipid-Nanopartikel (LNPs), die eine weite Verteilung im Körper ermöglichen.
Weitere Faktoren:
- IgG4-Klassenwechsel
- Einbau von Pseudouridin in mRNA
- Schwächung der Toll-Like-Rezeptoren
- Beeinträchtigung von Tumorsuppressor-Proteinen wie p53
- Störung von DNA-Reparaturmechanismen
- Verunreinigung durch Plasmid-DNA und SV40-Viren (nachgewiesen in Pfizer-Chargen)
Diese Mechanismen sind nicht „zufällige Nebenwirkungen“, sondern zentraler Bestandteil des Funktionsprinzips der Impfstoffe. Daher sei die Frage berechtigt: Wie könnte ein solcher Stoff nicht Krebs oder andere schwere Krankheiten auslösen?
Methodik
Zweimalige VAERS-Abfrage mit fünf Krebsarten:
- Maligne Neoplasmen
- Brustkrebs (Frauen)
- Lymphome
- Plasmozytom (Multiples Myelom)
- Leukämie
und sechs nicht-krebsbezogenen Symptomen:
- Kopfschmerzen
- Fieber
- Müdigkeit
- Schmerzen
- Schüttelfrost
- Übelkeit
Zeiträume: 2020–2022 und 2020–2025. Anschließend wurden die Verhältniszahlen der Meldungen verglichen.
Ergebnisse
Krebsfälle (2020–2025 vs. 2020–2022)
- Maligne Neoplasmen: +71,6 %
- Brustkrebs (Frauen): +53,4 %
- Lymphome: +23,4 %
- Plasmozytom: +40,8 %
- Leukämie: +24,6 %
Nicht-Krebs-Symptome (2020–2025 vs. 2020–2022)
- Kopfschmerzen: +3,6 %
- Fieber: +4,8 %
- Müdigkeit: +5,0 %
- Schmerzen: +4,6 %
- Schüttelfrost: +3,0 %
- Übelkeit: +3,2 %
Fazit der Analyse:
Der Anstieg der Krebsfälle liegt um ein Vielfaches höher als der Anstieg der gewöhnlichen Impfreaktionen.
Diskussion
Während die Gesamtzahl der verabreichten Impfungen von 2022 bis 2025 nur um etwa 2 % anstieg, stiegen die gemeldeten Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Fieber im Schnitt um 4–5 %. Die Krebsfälle hingegen legten im Mittel um mehr als 40 % zu.
Da Krebs oft eine gewisse Latenzzeit hat, ist davon auszugehen, dass sich dieser Trend in den kommenden Jahren noch deutlicher zeigen wird.
Studien wie die der Cleveland Clinic zeigen zudem: Mit jeder weiteren mRNA-Dosis steigt das Risiko für eine Covid-Infektion. Ein möglicher Grund: Das Immunsystem wird kumulativ geschwächt. Das erklärt, warum neben Krebs auch Autoimmunerkrankungen und Infektionskrankheiten zunehmen könnten.
Zusammenfassung und Schlussfolgerungen
- Moderate Nebenwirkungen (z. B. Kopfschmerzen, Müdigkeit) stiegen um ~4 %.
- Krebsfälle stiegen im selben Zeitraum im Schnitt um 40 % und mehr.
- Dies deutet stark darauf hin, dass mRNA-Impfstoffe das Immunsystem nachhaltig schädigen und das Krebsrisiko erhöhen können.
- Krebs hat teils lange Latenzzeiten, weshalb die volle Tragweite womöglich erst in den kommenden Jahren sichtbar wird.
Da derzeit zahlreiche weitere mRNA-Impfstoffe entwickelt werden, ist das ein ernstes Warnsignal: Mit jeder neuen Injektion könnten sich die Risiken weiter kumulieren.
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„Mit diesen Europäern gibt es absolut nichts mehr zu verhandeln“
Xi Jinping bei SOZ: ‚Gerechtigkeit, Multipolarität, und Ablehnung der Hegemonie‘

Xi Jinping eröffnete das Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) 2025 in Tianjin. Er forderte Gerechtigkeit, lehnte Hegemonie ab, trat für die Stärkung der Belt-and-Road-Intiative und für Multipolarität ein. Die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) Konferenz läuft und ein neues Kapitel in der Geschichte der internationalen Politik wird geschrieben. Die SOZ hat zehn Mitgliedstaaten: […]
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Wie die Ukraine den Nazi Bandera anbetet
Dieser Deutsche ist durch die Ukraine gereist. Er beschreibt, wie sektenhaft die Bevölkerung den Nazi Stepan Bandera verehrt: überall hängt seine Flagge und wenn ein Auto mit rot-schwarzer Flagge durch die Straßen fährt, bleiben alle stehen und knien sich sogar hin. Gehirnwäsche Unser Tweet des Tages von Alina Lipp: Dieser Deutsche ist durch die Ukraine […]
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First Lady Melania Trump leitet neues Programm für künstliche Intelligenz für Schulkinder und Pädagogen
Die First Lady sagt: „KI ist in der Lage, einen großen Nutzen für unsere Karrieren, Familien und Gemeinden zu bringen.“
Von Leo Hohmann
Melania Trumps neue Rolle
First Lady Melania Trump hat eine neue Aufgabe erhalten: Sie soll KI als ein „Werkzeug“ fördern, das alle Schulkinder nutzen und schätzen lernen.
Sie wird die Leitung des neu geschaffenen Herausforderung Künstliche Intelligenz für den Präsidenten für K-12-Schüler und ihre Lehrer übernehmen. Dabei sollen Kinder über KI aufgeklärt werden und darüber, wie sie für Innovationen genutzt werden kann.
Zitate der First Lady
Die New York Post zitiert Melania Trump:
„Die Erstellung meines KI-Hörbuchs hat mir die Augen für die zahllosen Chancen und Risiken geöffnet, die diese neue Technologie für die amerikanische Gesellschaft mit sich bringt.
In nur wenigen Jahren wird die KI der Motor für alle Bereiche unserer Wirtschaft sein. Sie wird einen großen Nutzen für unsere Karrieren, Familien und Gemeinschaften bringen.“
Kritische Anmerkung: Großer Wert für unsere Karrieren und Familien? Wirklich? Erzählen Sie das mal den Familien, deren Ehemänner und Väter ihre Jobs verlieren und durch KI ersetzt werden.
Sie fügte hinzu:
„So wie Amerika einst mit den Gebrüdern Wright die Welt in die Lüfte führte, sind wir bereit, erneut die Führung zu übernehmen, dieses Mal im Zeitalter der KI.“
Aufbau der Presidential AI Challenge
Wie die Fitness-Herausforderung des Präsidenten im 20. Jahrhundert sollen nun im Rahmen dieses Projekts Gruppen von Schülern mit Hilfe von KI-Tools eine Handy-App oder eine Website erstellen, die ein kommunales Problem löst.
Zu den eingesetzten Werkzeugen gehören:
- Großsprachige Modelle
- Robotik
- Computer Vision
- Entscheidungsbäume
- Neuronale Netze
Kritik: Transhumanismus und „Gehirnwäsche“
All dies sind Bestandteile des Transhumanismus und werden die Nation weiter in diese Richtung treiben – in die Verschmelzung von Mensch und Maschine.
Und nun hilft die First Lady dabei, die Jugend so zu prägen, dass sie sich freiwillig in ihre eigene Zerstörung als menschliche Wesen einkauft.
Prognose: Der KI-gestützte Transhumanismus wird schnell zum neuen amerikanischen Gott, und irgendwann wird er die Unterwerfung aller fordern.
Glanzauftritte im Weißen Haus
Die besten ausgewählten Teams der Presidential AI Challenge werden ihre Arbeit im Weißen Haus präsentieren. Dort wird man ihnen schmeicheln und ihnen das Gefühl geben, als zukünftige amerikanische Führungskräfte sehr wichtig zu sein.
- Landesmeister: im März
- Bundesmeister: im Juni
Melania Trump erklärte:
„Die Presidential AI Challenge ist unser erster Schritt, um jedes Kind mit der Wissensbasis und den Werkzeugen auszustatten, die es braucht, um diese neue Technologie zu nutzen.“
Verbindung zu „Projekt Stargate“
Erinnerung: Präsident Trump kündigte an seinem ersten vollen Tag im Amt, am 21. Januar 2025, das Projekt Stargate an. Damit sollen eine halbe Billion Dollar aufgebracht werden, um die Nation mit riesigen KI-Rechenzentren auszustatten.
Diese Zentren sind die Grundlage für ein „KI-Biest-System“:
- Totale Kontrolle aller menschlichen Verhaltensweisen
- Überwachung von Bewegungen
- Kontrolle der Ausgabengewohnheiten
- Einschränkung der Redefreiheit
- Aufbau eines sozialen Kreditsystems
Big Brother, dünn verschleiert. Genau das ist es, worauf die USA zusteuern – alles im Namen des Fortschritts.
Politische Ironie
Welch eine Ironie: Ein konservativer republikanischer Präsident ist derjenige, der diese Entwicklung vorantreibt.
Die Globalisten und Technokraten wussten, dass sie unter einer linksgerichteten Regierung wie Obama oder Biden niemals die totale Kontrolle erlangen würden, die sie wollten. Aber unter einem starken patriotischen Republikaner bleiben die Amerikaner ruhig.
Sie haben Angst, etwas zu kritisieren oder sich dagegen zu wehren, was aus dem Weißen Haus von Trump kommt, weil sie befürchten, ihre politische Loyalität könne in Frage gestellt werden.
Sie könnten sogar als „unpatriotisch“ abgestempelt werden.
Schweizer Studie: Gesamtsterblichkeit zurück auf Kurs – doch Todesfälle junger Erwachsener bleiben alarmierend hoch
Eine neue Preprint-Studie von Forschern der Universität Lausanne – Isabella Locatelli, Djuly Asumpta Pierre-Paul und Valentin Rousson – liefert brisante Erkenntnisse:
Während die Gesamtsterblichkeit in der Schweiz nach den Pandemiejahren 2023–2024 wieder auf das frühere Abwärtstrend-Niveau zurückgekehrt ist, zeigt sich eine bedenkliche Ausnahme:
Die Todesfälle bei jungen Erwachsenen steigen weiterhin deutlich an – insbesondere bei Männern.
Studienaufbau und Methode
Das Forscherteam analysierte offizielle Daten des Bundesamts für Statistik (BFS) für den Zeitraum 2000 bis 2024.
Sie nutzten ein log-lineares Poisson-Modell, um eine hypothetische Baseline zu berechnen, also wie sich die Sterblichkeit entwickelt hätte, wenn es die Pandemie nicht gegeben hätte.
- Vergleich zwischen realen Todesfällen und dieser Baseline
- Untersuchung nach fünf Altersgruppen:
0–14, 15–44, 45–64, 65–84 und 85+ Jahre - Differenzierung nach Geschlechtern
- Berechnung der Übersterblichkeit während und nach der Pandemie
Wichtigste Ergebnisse
1. Gesamtbevölkerung
- Bis 2024 ist die Gesamtsterblichkeit in der Schweiz wieder auf dem vorpandemischen Trendniveau.
2. Ältere Menschen (65–84, 85+)
- In 2020 starke Sterblichkeitsanstiege.
- 85+ Jahre: Ab 2024 sogar 1.500 weniger Tote als erwartet.
- 65–84 Jahre: Erholung langsamer, aber im Gang.
3. Kinder (0–14)
- Sterblichkeit sehr niedrig, kaum Einfluss durch Pandemie oder Folgejahre.
4. Mittleres Alter (45–64)
- Kaum Abweichungen, leichte Anstiege nur bei Männern.
5. Junge Erwachsene (15–44) → Alarmierende Ausnahme
- Bereits vor COVID stagnierte die Sterblichkeit.
- Ab 2022 beginnt der Anstieg:
- 2024:
- Männer: +36,8 % (260 zusätzliche Tote)
- Frauen: +20,8 % (79 zusätzliche Tote)
- 2024:
- Hauptursachen bei Männern:
- Unfälle und Suizide → zuvor rückläufig, jetzt wieder zunehmend
- Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen stagnieren ebenfalls.
Keine Impffolgen – komplexere Ursachen
Die Autoren betonen ausdrücklich:
„Die Daten zeigen keinen generellen Anstieg der Sterblichkeit direkt nach COVID-Impfungen.“
Stattdessen ist das Problem multifaktoriell:
- Stagnation begann bereits vor der Pandemie.
- Psychische Belastungen, gesellschaftliche Faktoren und Risikoverhalten könnten eine Rolle spielen.
- Ursachen bleiben unklar – weiterer Forschungsbedarf.
Limitationen der Studie
- Preprint-Status → noch nicht peer-reviewed
- Modell basiert auf statistischen Projektionen
- Todesursachen-Daten nur bis 2023 verfügbar
- Mehrere mögliche Einflussfaktoren noch nicht analysiert
Finanzierung und Offenlegung
- Keine externe Finanzierung
- Keine Interessenkonflikte
- Alle Daten stammen aus dem BFS und sind öffentlich verfügbar.
Fazit und Bedeutung
Obwohl die Schweiz insgesamt zur normalen Sterblichkeit zurückkehrt, zeichnet sich ein besorgniserregender Trend ab:
- Junge Erwachsene, besonders Männer, sterben weiterhin überdurchschnittlich häufig.
- Unfälle, Suizide und stagnierende Behandlungserfolge sind zentrale Problemfelder.
- Gesundheitspolitik muss umdenken:
- Fokus weg von den älteren Risikogruppen
- Stärkere Prävention und Unterstützung für junge Erwachsene
Bleibt der Trend unbeachtet, könnten Lebenserwartung, Rentenplanung und Gesundheitskosten langfristig massiv beeinflusst werden.
Studienreferenz
Locatelli, I., Pierre-Paul, D.A., & Rousson, V. (2025).
On age-specific mortality trends since COVID-19 in Switzerland.
Preprint, Research Square. Offizieller Preprint-Link (Research Square)
Die Macht hinter dem Bild: Warum SWIFT, nicht Sanktionen, das Endspiel um die Ukraine bestimmen kann
Von Tanvi Ratna über The Epoch Times
Als die europäischen Staats- und Regierungschefs letzte Woche im Oval Office zusammenkamen – Macron, von der Leyen, Starmer, Merz – machte das Foto schnell die Runde. Präsident Trump saß hinter dem Resolute Desk, flankiert von Persönlichkeiten von jenseits des Atlantiks. Die Körperhaltung, die Optik, der Rahmen – alles schien ein bekanntes Narrativ zu bestätigen: Washington führt, Europa folgt.
Doch das wahre Gleichgewicht des Einflusses wird nicht in Bildern festgehalten. Es liegt in leiseren Mechanismen, den Systemen unter der Oberfläche, die die Verhandlungen zunehmend bestimmen. Im Zentrum dieser unsichtbaren Machtstruktur steht eine wenig beachtete Institution mit Sitz in Belgien: SWIFT.
Im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt ist die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication zu einem entscheidenden Hebel geworden. Obwohl sie oft fälschlicherweise als bloße Nachrichtenplattform angesehen wird, ist sie heute ein strategisches Instrument, das die Möglichkeit bietet zu überprüfen, einzufrieren und auszuschließen.
Und in diesem Krieg hat sich der Ausschluss von SWIFT als wirtschaftlich folgenschwerer erwiesen als jeder einzelne Verlust auf dem Schlachtfeld.
Rosselkhozbank als Schlüsselfall
Ein Fall verdeutlicht, was auf dem Spiel steht: die russische Rosselkhozbank.
Sie spielt eine zentrale Rolle in der ländlichen Wirtschaft Russlands, was den meisten außerhalb der Finanzwelt nicht bewusst ist. Sie finanziert etwa 15 Prozent des Agrarsektors des Landes, einschließlich der Ausfuhr von Düngemitteln und der Verschiffung von Getreide.
Moskau hat die Wiederanbindung an SWIFT immer wieder zur Bedingung für die Ausweitung von Getreidegeschäften im Schwarzmeerraum gemacht – ein klares Signal, wie wichtig der Zugang für die Aufrechterhaltung auch nicht-militärischer Wirtschaftsströme ist.
Doch der Zugang bleibt beschnitten. Ohne SWIFT kann die Rosselkhozbank grenzüberschreitende Zahlungen nicht zuverlässig abwickeln.
Alternativen wie das russische SPFS sind begrenzt, mit Sanktionsrisiken behaftet und werden selbst von einigen engen Partnern Moskaus gemieden. Chinesische und türkische Finanzinstitute zeigen sich zunehmend misstrauisch. Die OFAC-Prüfung macht die Teilnahme kostspielig. In der Praxis müssen russische Exporte ohne SWIFT auf Umwege ausweichen, die mit Unsicherheit und Verzögerungen verbunden sind.
Washingtons Flexibilität vs. Europas Prinzipien
Seit dem Gipfeltreffen zwischen Trump und Putin in Alaska hat das Weiße Haus die Idee einer gezielten Erleichterung ins Spiel gebracht – Prozessbefreiungen, die an Fortschritte in humanitären Fragen, im Rohstoffhandel oder sogar an einen Waffenstillstandsfahrplan geknüpft sind.
Dieser Ansatz spiegelt eine umfassendere Strategie wider: selektive Sanktionserleichterungen als Druckmittel, nicht als Zugeständnis.
Doch Europa ist da anderer Meinung. Bei einem Treffen in Paris Anfang des Jahres bekräftigten die Staats- und Regierungschefs der EU ihren Standpunkt: Kein Zugang zu SWIFT für russische Banken, solange sie sich nicht vollständig aus den besetzten ukrainischen Gebieten zurückziehen.
Für Brüssel ist das nicht nur Verhandlungstaktik, sondern ein Prinzip. Die EU-Kommission bekräftigte dies und erklärte den Rückzug Russlands zur „nicht verhandelbaren Vorbedingung“ für eine finanzielle Wiedereingliederung.
Diese Divergenz ist signifikant: Während Washington Sanktionen als flexibles Instrument betrachtet, sieht Brüssel sie als unumstößlich.
Und im Falle von SWIFT hat Brüssel den administrativen Schlüssel in der Hand. Trotz des amerikanischen Einflusses untersteht SWIFT der Rechtsprechung der EU. Entscheidungen über Mitgliedschaft, Wiederanbindung und Einhaltung der Vorschriften werden von Belgien getroffen, nicht von Washington.
Rosselkhozbank als Präzedenzfall
Für den Kreml ist die Rosselkhozbank mehr als eine Bank – sie ist ein Keil. Wenn ein Institut aus humanitären Gründen wieder angeschlossen werden kann, öffnet sich die Tür für andere: Gazprombank, Sberbank. Jede Wiederanbindung wäre ein Präzedenzfall, jede Ausnahme eine potenzielle Aushöhlung der Sanktionsmauer.
Russlands Strategie ist klar: Getreideexporte werden an Bankenzugang geknüpft, Waffenstillstandsvorschläge an Transaktionsrouten. Indem Moskau finanzielle Konnektivität als humanitäre Notwendigkeit darstellt, verwandelt es operative Anforderungen in ein Druckmittel für Verhandlungen.
Zerreißprobe für die Einheit
Die transatlantische Kluft ist real. Die Trump-Administration bevorzugt Flexibilität, um Zugeständnisse zu erzwingen, während europäische Institutionen auf strikte Konditionalität bestehen.
Dieser Unterschied ist nicht nur rhetorisch. EU-Sanktionen müssen alle sechs Monate einstimmig erneuert werden. Ungarn droht weiter mit Veto. Einige europäische Hauptstädte befürchten, dass der innere Zusammenhalt bröckeln könnte, wenn Washington stärker auf Flexibilität drängt.
Leise Stimmen warnen: Die Einheit der Sanktionen ist keine Selbstverständlichkeit – sie ist an Bedingungen geknüpft und endlich.
Staatskunst durch Infrastruktur
Das Paradoxe: Die USA führen die NATO-Streitkräfte, die Diplomatie und stellen den Großteil der Finanzhilfe für die Ukraine. Doch Europa besitzt mit SWIFT die nachhaltigere Macht über Russlands wirtschaftlichen Wiedereintritt.
Es ist Staatskunst durch Infrastruktur – nicht durch Waffen, sondern durch Systeme.
Deshalb hat die scheinbar nebensächliche Frage der Rosselkhozbank strategisches Gewicht. Sie ist ein Test:
- Bleibt die Sanktionspolitik intakt oder beginnt sie zu bröckeln?
- Ist die transatlantische Einheit belastbar oder nur bedingt haltbar?
- Kann Europas Prinzipienfestigkeit Washingtons Flexibilitätsdrang standhalten?
Trumps Foto mit den europäischen Staats- und Regierungschefs mag die Schlagzeilen beherrschen. Doch die Entscheidungen, die das Endspiel des Krieges bestimmen, könnten in Brüssel fallen – nicht in Washington.

