Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Neue israelische Direktive beschleunigt ethnische Säuberung in Masafer Yatta

Der Militärbefehl beseitigt die letzten rechtlichen Hindernisse für die vollständige Zerstörung und Vertreibung von zwölf palästinensischen Dörfern im südlichen Westjordanland.

Yuval Abraham und Basel Adra

In den letzten Monaten haben israelische Streitkräfte und Siedler ihre Bemühungen verstärkt, rund 2.500 Palästinenser aus einer Gruppe von Dörfern in der Region Masafer Yatta im südlichen Westjordanland zu vertreiben. Anfang Mai, als das Militär den größten Teil von Khilet Al-Dabe‘ dem Erdboden gleichmachte, handelte es sich um die bisher größte Zerstörung in diesem Gebiet. Nun droht eine neue Militärdirektive die Zerstörung von zwölf weiteren Dörfern zu beschleunigen.

Letzte Woche verabschiedete das Zentrale Planungsbüro der Zivilverwaltung – die für die Erteilung von Baugenehmigungen in den besetzten palästinensischen Gebieten zuständige israelische Militärbehörde – eine Richtlinie, die vorsieht, dass alle anhängigen palästinensischen Bauanträge in Masafer Yatta automatisch abgelehnt werden. Die Anweisung begründet dies mit militärischen Erfordernissen und bezieht sich insbesondere auf das Schießgebiet 918, das zwölf der 20 Dörfer von Masafer Yatta umfasst und das Israel Anfang der 1980er Jahre zum militärischen Sperrgebiet erklärte, um die palästinensischen Bewohner zwangsweise zu vertreiben.

Die Anweisung basiert auf einem Dokument des Zentralkommandos der Armee, das letzte Woche veröffentlicht wurde und von dem +972 und Local Call eine Kopie erhalten haben. Dem Dokument zufolge müssen die Bewohner des Gebiets „unter Einsatz aller der Armee zur Verfügung stehenden zivilen und sicherheitspolitischen Mittel“ vertrieben werden, damit die Armee auf ihrem Land scharfe Schüsse „zum Wohle des Krieges in den verschiedenen Arenen“ üben kann – eines Krieges, der in den letzten anderthalb Jahren leider zur Routine geworden ist und in der Operation Rising Lions, der israelischen Bezeichnung für die Operation im Iran, gipfelte. Yehuda Alkalai, der Leiter des Zentralen Planungsbüros, wies daraufhin seine Mitarbeiter an, alle Entscheidungen an diesem Befehl auszurichten.

Die neue Richtlinie baut auf Israels langjähriger Nutzung militärischer Schießzonen als Vorwand für Landenteignungen und Siedlungsausbau auf. Während Palästinenser zuvor Baupläne einreichen konnten, die Abrissanordnungen während der Prüfung zumindest vorübergehend aussetzten, blockierte eine Militärverordnung aus dem Jahr 2021 zunächst die Bearbeitung solcher Anträge ohne die „Genehmigung des Militärkommandanten“. Die neue Richtlinie zielt nun auf Dutzende von anhängigen Anträgen ab, die vor dieser Änderung eingereicht wurden.

Rechtsvertreter der palästinensischen Bewohner warnen, dass dadurch ein sinnvoller Prüfungsprozess entfällt und massenhafte, schnelle Ablehnungen ohne Berücksichtigung individueller Fälle oder rechtlicher Argumente ermöglicht werden. Alon Cohen Lifshitz, ein Architekt der israelischen Planungsrechts-NGO Bimkom, erklärte gegenüber +972 und Local Call, die Baupläne dienten als letzter Schutz für die Bewohner, und die neue Richtlinie „schaffe eine Infrastruktur für die vollständige Räumung der Schießzonen“.

Laut Nidal Yunis, dem Vorsitzenden des Masafer Yatta Council, könnten nun mindestens 25 anhängige Baupläne in mehreren Dörfern – darunter Jinba, Halawah und Al-Fakhit – unmittelbar abgelehnt werden, was potenziell zu großflächigen Abrissen führen würde. Yunis erklärte, dass sich die Armee in den letzten Jahren darauf konzentriert habe, palästinensische Bauanträge abzulehnen – anstatt die vollständige Vertreibung palästinensischer Bewohner anzuordnen –, um internationale Kritik zu mildern. „Sie wollten nicht, dass die Welt sieht, dass sie ethnische Säuberungen durchführen, deshalb haben sie keine großen Vertreibungen durchgeführt, bei denen Menschen auf Lastwagen verladen wurden“, sagte er gegenüber +972 und Local Call. „Sie haben versucht, uns schrittweise zu zermürben, indem sie uns an der Arbeit hinderten und Häuser abrissen, in der Hoffnung, dass die Leute die Nase voll haben und gehen.“

Inzwischen ist eine vollständige Vertreibung jedoch zu einer sehr realistischen Option geworden. Laut Yunis waren die Anwälte der palästinensischen Bewohner von der expliziten Sprache des Militärs in seinem internen Dokument beeindruckt, insbesondere von der Behauptung, die aktuellen Sicherheitsbedingungen erlaubten es der Armee, das Schießgebiet durch die „Evakuierung“ der Bewohner in ein „steriles Gebiet“ zu verwandeln.

Für Bewohner wie den 28-jährigen Ahmad Muhammad Awad wären die Folgen der Anweisung unmittelbar und verheerend. „Wenn sie unser Dorf zerstören, müssen wir in Höhlen zurückkehren, die für unsere Familien zu klein sind und unter unzureichenden Lebensbedingungen leben“, sagte er gegenüber +972 und Local Call. Der Bauantrag seiner Gemeinde wird nächsten Monat dem Planungsrat vorgelegt.

„Sie behaupten, dies sei Land für militärische Übungen, aber tatsächlich kontrollieren es Siedler. Dieses Jahr haben sie mehr denn je auf unseren Feldern gegrast und Hunderte von Dunams unserer Ernte zerstört.“

„Sie sind schlicht gegen die palästinensische Existenz.“

Die beschleunigten Abrisse stehen im Einklang mit der umfassenderen Annexionsagenda von Finanzminister Bezalel Smotrich. Der rechtsextreme Abgeordnete, dem Netanjahu 2022 de facto die Kontrolle über die Zivilverwaltung übertrug, hat seine Kontrolle über die Baupolitik im Westjordanland gefestigt, indem er Verbündete in Schlüsselpositionen eingesetzt hat. Er erklärte offen, sein Ziel sei es, „das Siedlungsprojekt im ganzen Land Israel zu vertiefen und die Errichtung eines [palästinensischen] Terrorstaats zu verhindern.“

Doch während Israels politische Führung offen den Siedlungsausbau vorantreibt, hält das Militär an der Fiktion des „Ausbildungsbedarfs“ fest, um Vertreibungen wie die in Masafer Yatta zu rechtfertigen. Laut Neta Amar-Schiff, einer Anwältin, die einige der Bewohner vertritt, umgeht die militärische Rechtfertigung rechtliche Schritte vor Gericht. „[Die Anwälte der Armee] stützen sich ausschließlich auf ein Argument, das angeblich sicherheitsrelevant ist“, erklärte sie. „Wenn man ‚Militärkommandant‘ sagt, ist der Fall sofort abgeschlossen.“

In der Praxis zeigen Untersuchungen der israelischen NGO Kerem Navot jedoch, dass das Militär zwar rund 1 Million Dunam – ein Fünftel des Westjordanlands – zu Schießgebieten erklärt hat, 80 Prozent dieses Gebiets jedoch weiterhin für militärische Zwecke ungenutzt bleiben.

In der Praxis fällt der bürokratische Angriff Israels mit der Eskalation der Siedlergewalt zusammen. Nach den Zerstörungen von Khilet Al-Dabe errichteten Siedler umgehend einen Außenposten auf den Ruinen der Siedlung, schikanierten die verbliebenen Familien und plünderten ihren Besitz. Obwohl Proteste israelischer und internationaler Aktivisten die Siedler zum Rückzug zwangen, versuchen sie seitdem zurückzukehren.

Andererorts in Masafer Yatta halten die Angriffe der Siedler unvermindert an. Am 19. Juni bewarfen israelische Soldaten – möglicherweise Siedler in Armeeuniform – palästinensische Hirten in Jinba mit Tränengasgranaten. Am nächsten Tag wurde dokumentiert, wie eine Gruppe von Siedlern Familien in der Nähe des Dorfes Susiya angriff und sechs Palästinenser ins Krankenhaus einlieferte. Am selben Tag legte ein Siedler Schafkadaver in der Nähe der Häuser von Bewohnern von Umm Qusa ab – eine psychologische Taktik, die die Bewohner als Versuch zur Vertreibung beschreiben.

Anfang derselben Woche wurde auch Imran Nawaj’ah in Susiya von Siedlern angegriffen und ins Krankenhaus eingeliefert. Nawaj’ah erzählte gegenüber +972 und Local Call, er habe mit seiner Frau und Freunden zusammengesessen, als er ein Geländefahrzeug mit fünf maskierten, mit Knüppeln bewaffneten Siedlern auf das Dorf zukommen sah.

„Sie hielten an und schlugen mir wortlos auf den Kopf“, erzählte er. „Ich verlor das Bewusstsein. Als ich wieder zu mir kam, sah ich, dass die Siedler geflohen waren. Meine Frau schrie, weil mein Kopf blutete. Ich wurde ins Krankenhaus gebracht, unfähig, mich zu bewegen oder zu sprechen. Schließlich musste ich 17 Mal genäht werden.“

Yunis, der Vorsitzende des Gemeinderats, sagte, die Gemeinden in der Gegend lebten nun faktisch unter Belagerung. „Die Menschen haben Angst, ihre Häuser zu verlassen“, erklärte er. „Die Zerstörungen und Angriffe geschehen fast täglich – sie sind schlichtweg gegen [jede] palästinensische Existenz in diesem Gebiet.“

Während sich der Planungsrat darauf vorbereitet, in den kommenden Wochen über die anhängigen Anträge zu entscheiden, sehen sich die Bewohner der düsteren Realität gegenüber, dass sie und ihre Häuser als Nächstes betroffen sein könnten. Da sich die Rechtswege schließen und die Gewalt der Siedler zunimmt, scheint Israels Doppelstrategie der bürokratischen und physischen Auslöschung kurz davor zu stehen, das zu vollenden, was sie vor Jahrzehnten begonnen hat: die vollständige Räumung der palästinensischen Gemeinden von Masafer Yatta.

Auf die Anfrage von +972 zu der neuen Richtlinie erklärte ein israelischer Militärsprecher, die Zivilverwaltung und das Zentrale Planungsbüro führten „laufende Gespräche über die Errichtung von Dörfern im Schießgebiet 918“. Der Sprecher behauptete, die Armee benötige dieses Gebiet unbedingt, weshalb dort keine Baugenehmigungen erteilt würden. Die Durchsetzungseinheit der Zivilverwaltung unterbinde illegale Bauvorhaben auf Grundlage operativer Einschätzungen, politischer Richtlinien und geltender Gesetze.

Entgegen diesen Behauptungen belegen historische Aufzeichnungen und Einwohner, dass palästinensische Dörfer im Schießgebiet 918 bereits vor der militärischen Ausweisung des Gebiets in den 1980er Jahren existierten; viele von ihnen sogar schon vor der Staatsgründung. Während die Armee strikte Maßnahmen gegen „illegale Bauvorhaben“ anführt, haben israelische Siedler mehrere Außenposten auf demselben Land errichtet, ohne dass es zu Abriss oder rechtlichen Konsequenzen kam. Gemäß der Vierten Genfer Konvention ist die Zwangsumsiedlung einer unter Besatzung lebenden Bevölkerung unter allen Umständen strengstens verboten.

Russlands überraschende Rolle im israelisch-iranischen Konflikt, von der Sie vielleicht nichts wissen

Moskaus subtiler Einfluss im Nahostkonflikt zeigt, wie Diplomatie funktioniert, wenn Großmächte nicht Partei ergreifen

Von Farhad Ibragimov – Dozent an der Wirtschaftsfakultät der RUDN-Universität, Gastdozent an der Russischen Präsidentenakademie für Volkswirtschaft und öffentliche Verwaltung

Während seines jüngsten Besuchs in Turkmenistan führte der russische Außenminister Sergej Lawrow Gespräche mit seinen Amtskollegen und sprach vor Studenten am Institut für internationale Beziehungen in Aschgabat. Zu den zentralen Themen seiner Ausführungen gehörte der eskalierende Konflikt zwischen Iran und Israel – eine Konfrontation, die nicht nur die globale Geopolitik beeinflusst, sondern sich auch unmittelbar auf die Sicherheitsdynamik in Zentralasien auswirkt.

Für Turkmenistan, das eine über 1.100 km lange gemeinsame Grenze mit dem Iran hat und dessen Hauptstadt nur wenige Kilometer von dieser Grenze entfernt liegt, stellen die wachsenden Spannungen ein ernsthaftes Risiko dar. Abgesehen von humanitären Bedenken könnte die Aussicht auf einen größeren Krieg schlummernde radikale Netzwerke erwecken und das fragile innenpolitische Gleichgewicht destabilisieren. Diese Risiken erstrecken sich nicht nur auf Turkmenistan, sondern auch auf andere südliche ehemalige Sowjetrepubliken, die enge politische und militärische Bindungen zu Russland unterhalten.

Vor diesem Hintergrund erhielt Lawrows Aufruf zur Deeskalation und regionalen Stabilität zusätzliches Gewicht. Für Moskau ist der Iran nicht nur ein Partner, sondern ein Pfeiler in der Pufferzone, die Russlands Südflanke sichert. Eine Instabilität in Teheran könnte auf ganz Zentralasien übergreifen und Russlands Nachbarschaft bedrohen.

Diplomatische Signale und strategische Prioritäten

Im Januar dieses Jahres unterzeichneten Russland und der Iran ein umfassendes strategisches Partnerschaftsabkommen, mit dem die bilateralen Beziehungen institutionalisiert und ein künftiges formelles Bündnis angedeutet wurden. Nur wenige Tage nach den israelischen Luftangriffen auf Teheran flog der iranische Außenminister Abbas Araghchi nach Moskau, traf sich mit Präsident Wladimir Putin und führte Gespräche mit Lawrow. Später bezeichnete er den Besuch als von „völligem gegenseitigem Verständnis“ geprägt und betonte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Al-Araby Al-Jadeed die Unterstützung Russlands.

Russland hat seitdem zusammen mit China und Pakistan eine neue Resolution des UN-Sicherheitsrates vorangetrieben, in der ein sofortiger Waffenstillstand und ein Weg zu einer politischen Lösung gefordert wird. Wie der russische Gesandte Wassili Nebensja feststellte, zielt die Resolution darauf ab, eine weitere Eskalation zu verhindern.

Dennoch war Moskau in seiner öffentlichen Rhetorik vorsichtig. Auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg vermied Putin hetzerische Worte gegenüber Israel und betonte stattdessen die Notwendigkeit einer diplomatischen Lösung, die für alle Seiten akzeptabel ist. Dieser vorsichtige Ton spiegelt Russlands Balanceakt wider: Vertiefung der Beziehungen zu Teheran bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung funktionierender – und in einigen Fällen herzlicher – Beziehungen zu Israel, auch auf militärischem und humanitärem Gebiet. Diese doppelte Haltung ermöglicht es Russland, sich als potenzieller Vermittler zu positionieren, sollte eine der beiden Parteien ein Verhandlungsergebnis anstreben.

Der Besuch von Araghchi

Am 13. Juni, als die israelischen Luftangriffe zunahmen, verurteilte Russland die Angriffe umgehend und äußerte sich sehr besorgt über die Verletzung der iranischen Souveränität. Putin ging noch weiter und bezeichnete das Verhalten der USA in der Region als „unprovozierte Aggression“. Moskaus Botschaft war klar: Es lehnte militärische Interventionen von außen ab – ohne Wenn und Aber.

Einige Tage vor Araghchis Reise gab Putin öffentlich bekannt, dass Russland dem Iran eine erweiterte Zusammenarbeit bei Luftabwehrsystemen angeboten hatte, ein Angebot, das Teheran nicht angenommen hatte. Dies war alles andere als ein Vorwurf, sondern eher ein Anstoß: Wenn die strategische Partnerschaft echt ist, muss der Iran Russland auf halbem Weg entgegenkommen.

Moskau ist nach wie vor offen für eine engere Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich, einschließlich der Einbindung der iranischen Luftverteidigung in einen breiteren regionalen Sicherheitsrahmen. Hätte Teheran das Angebot früher angenommen, wäre es rückblickend vielleicht besser darauf vorbereitet gewesen, die Angriffe abzuwehren. Für Russland bemisst sich Sicherheit nicht in Rhetorik, sondern in Ergebnissen – und es erwartet von seinen Partnern, dass sie entsprechend handeln.

Rechtliche Grenzen der Partnerschaft

Entscheidend ist, dass das strategische Abkommen 2025 zwischen Moskau und Teheran keine gegenseitigen Verteidigungsverpflichtungen mit sich bringt. Es ist weder das russische Äquivalent zu Artikel 5 der NATO, noch schreibt es automatische militärische Unterstützung vor. Wie Putin klarstellte, spiegelt der Pakt politisches Vertrauen und Koordinierung wider – und ist kein Blankoscheck für eine gemeinsame Kriegsführung.

Tatsächlich verbietet der Vertrag beiden Seiten ausdrücklich, eine dritte Partei zu unterstützen, die eine Aggression gegen die andere Partei startet. Russland hat sich an diesen Standard gehalten und sich geweigert, sich mit vermeintlichen Aggressoren einzulassen, während es diplomatische Solidarität mit dem Iran bekundete und destabilisierende Aktionen der USA und Israels verurteilte.

Kurz gesagt, die Architektur der Partnerschaft beruht auf souveränem Respekt und strategischem Gleichgewicht – nicht auf verlockenden Verpflichtungen. Im Mittelpunkt stehen die militärisch-technische Zusammenarbeit, eine koordinierte Diplomatie über die BRICS und die SCO sowie das gemeinsame Interesse an regionaler Stabilität. Es geht jedoch nicht darum, Russland in Kriege zu verwickeln, die keine direkte Bedrohung für seine nationale Sicherheit darstellen.

Diplomatie hinter den Kulissen?

Eine Entwicklung erregte besondere Aufmerksamkeit: Unmittelbar nach Araghchis Kreml-Besuch rief US-Präsident Donald Trump abrupt zu einem Waffenstillstand auf und schlug einen deutlich weicheren Ton gegenüber dem Iran an. Abgesehen von einigen pointierten Posts auf Truth Social waren seine Äußerungen deutlich gemäßigter.

Vor seiner Reise nach Moskau betonte Araghchi in Istanbul, dass die Konsultationen mit Russland „strategisch und nicht zeremoniell“ seien. Er machte deutlich, dass Teheran die Partnerschaft als Plattform für eine sensible Sicherheitskoordination betrachte – nicht nur als Protokoll.

Ob Zufall oder nicht, die veränderte Rhetorik der USA deutet darauf hin, dass der Einfluss Moskaus den Verlauf der Ereignisse im Stillen beeinflusst haben könnte. Immerhin ist Russland einer der wenigen Akteure mit offenen Kanälen sowohl nach Teheran als auch nach Tel Aviv. Es ist durchaus plausibel, dass der Kreml hinter den Kulissen als Vermittler fungierte und zumindest eine vorübergehende Pause in den Feindseligkeiten erreichte.

Die Quintessenz

Russland bleibt ein abgewogener, aber wichtiger Akteur im Nahen Osten. Vorwürfe, Moskau habe es versäumt, dem Iran „beizustehen“, sind spekulativ und weitgehend unbegründet – sowohl politisch als auch rechtlich. Russland bietet Solidarität, Koordination und Druckmittel – nicht bedingungslose Unterstützung für eine Eskalation.

Und in einer Region, in der Worte so wichtig sind wie Raketen, kann eine subtile Änderung der Sprache aus Washington – zeitlich abgestimmt auf ruhige Gespräche im Kreml – mehr aussagen als jede Pressemitteilung. Schließlich bewegt sich die Diplomatie oft dort, wo die Kameras nicht hinkommen.

John Ratcliffe: AIPACs mandschurischer Kandidat im inneren Kreis von Trump?

Warum informierte der CIA-Direktor die Öffentlichkeit nicht über eine Säuberung des Tiefen Staates innerhalb der CIA? Warum kündigte das Justizministerium keine umfassenden Strafverfolgungen gegen korrupte Akteure an?

Der Investigativjournalist Max Blumenthal hat CIA-Direktor John Ratcliffe als ein Produkt des American Israel Public Affairs Committee (AIPAC) entlarvt – eine loyale Marionette des israelischen Geheimdienstes im inneren Zirkel von Präsident Donald Trump.

Blumenthal behauptet, Ratcliffe – ein Kleinstadtanwalt ohne jede Erfahrung im Geheimdienst – sei von AIPAC und dem Mossad handverlesen worden, um manipulierte Geheimdienstinformationen zu verbreiten, die Trump zu einem katastrophalen Angriff auf iranische Atomanlagen verleiteten – eine Operation, die Blumenthal „Operation Midnight Scammer“ nennt.

In der Sendung Judging Freedom mit Richter Andrew Napolitano am 25. Juni enthüllte Blumenthal brisante Details über Ratcliffes Aufstieg – vom Unbekannten zum engen Vertrauten Trumps. Laut Blumenthal liegt seinem Magazin The Grayzone eine Audioaufnahme einer nicht-öffentlichen AIPAC-Kongressbesprechung vor, in der AIPAC-Direktor Elliot Brandt sich rühmt, Ratcliffe seit seiner Zeit als Abgeordneter aus Dallas gefördert zu haben.

„AIPAC hat John Ratcliffe von Anfang an aufgebaut“, so Blumenthal. Er beschreibt Ratcliffe als treuen Diener der Israel-Lobby, die er „einen Arm des israelischen Geheimdienstes in den USA“ nennt.

Ratcliffes Werdegang ist beunruhigend: Als früherer Bürgermeister von Heath, Texas – einer Stadt mit 7.000 Einwohnern – hatte er vor seinem Eintritt in den Kongress keinerlei Geheimdienst- oder Militärerfahrung. Dennoch wurde er mit Hilfe von Geldern aus der Israel-Lobby rasch zu einem entschlossenen Trump-Verteidiger, stieg zum Direktor des Nationalen Nachrichtendienstes (DNI) auf – und schließlich zum CIA-Direktor.

Blumenthal sagt, Ratcliffes Loyalität gegenüber Trump werde nur noch von seiner Loyalität gegenüber Israel übertroffen – was ihn zum perfekten Sprachrohr für Mossad-Interessen mache. Ein Trump-Beamter soll ihn laut Blumenthal gar als „Stenograph des Mossad“ bezeichnet haben – jemand, der „gefälschte“ Geheimdienstberichte übermittelte. Darunter auch die absurde Behauptung, Iran könne den Houthi-Rebellen im Jemen innerhalb einer Woche einen Atomsprengkopf liefern.

Das Ergebnis sei katastrophal gewesen: Blumenthal behauptet, Mossad-Direktor David Barnea habe Ratcliffe und Trump mit übertriebenen Warnungen zum iranischen Atomprogramm manipuliert, um einen Angriff auf die Fordow-Anlage zu provozieren. Doch laut der US Defense Intelligence Agency hatte Teheran sein Uran längst verlegt – die Bomben trafen leere Tunnel. Selbst israelische Analysten hätten mittlerweile zugegeben, der Angriff sei lediglich symbolisch gewesen – Teil eines Plans, um die USA in einen Regimewechselkrieg hineinzuziehen.

„Das war ein Betrug“, so Blumenthal. Er macht Ratcliffe mitverantwortlich dafür, Trumps Prinzipien von „America First“ verraten zu haben.

Blumenthal erinnert auch an Ratcliffes gescheiterte DNI-Nominierung 2019. Damals kam heraus, dass er im Prozess gegen die Holy Land Foundation gelogen hatte – einem Fall, der laut Blumenthal stark vom Mossad beeinflusst war. Palästinensisch-amerikanische Angeklagte waren auf Grundlage dubioser Beweise zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ratcliffe behauptete, den Fall geleitet zu haben – ein offensichtlicher Karriereschritt auf Kosten der Wahrheit, so Blumenthal. Dennoch ernannte Trump ihn 2020 zum DNI und später zum CIA-Direktor – möglicherweise aus Loyalität statt aus Kompetenz.

Die Reaktion aus Trumps Basis sei heftig: MAGA-Größen wie Steve Bannon und Tucker Carlson kritisierten den Angriff auf den Iran scharf. Bannon nannte Trump einen „orangefarbenen McCain“, der in eine neokonservative Falle getappt sei.

Eine CNN-Umfrage, auf die sich Blumenthal bezieht, zeigt: Nur 20 % der Republikaner unter 45 Jahren unterstützten den Angriff – ein deutliches Zeichen für eine Revolte in Trumps Wählerschaft.

Selbst Trump scheint frustriert: Er kritisierte Israel öffentlich für die Verletzung des von ihm vermittelten Waffenstillstands und sagte: „Sie wissen nicht, was zum Teufel sie tun.“

Blumenthal meint, Ratcliffes Aufstieg sei ein weiterer Hinweis auf ein globalistisches Komplott, um Trumps Regierung von innen zu unterwandern. AIPACs Tentakel im CIA könnten Trump erneut in Kriege für Israel treiben.

Die entscheidenden Fragen bleiben:
Warum informierte Direktor Ratcliffe nie über eine Säuberung des Tiefen Staates?
Warum gab es keine massenhaften Strafverfahren gegen korrupte Beamte?

Ist John Ratcliffe einfach „mehr vom Gleichen“?

Die MAGA-Bewegung verlangt Antworten – und Trump muss handeln. Bevor Amerika tiefer in fremde Sümpfe gezogen wird, muss der angebliche mandschurische Kandidat überprüft werden.
Die Zukunft von America First steht auf dem Spiel.

Neue Videos am Dienstag

Klickt euch klug in die Woche! Unsere neuesten Videos sind online – vollgepackt mit aktuellen News, spannenden Hintergründen und kompakten Analysen. Ob Weltnachrichten, Gesellschaft oder Politik: Hier bekommt ihr Klartext statt Floskeln. Reinschauen, mitdenken, informiert bleiben!

Eskalation im Nahen Osten: Wie weit geht die Treue zu Israel? | Links. Rechts. Mitte

IRAN FESTIGT BÜNDNIS MIT RUSSLAND & CHINA – TRUMP DROHT MIT NEUEM ANGRIFF | GEGENPOL

Geheimer „Plan B“ von Merz enthüllt | Ernst Wolff im Gespräch mit Meet Your Mentor

Theaterkrieg & Steuerraub – Gerhard Wisnewski im Gespräch über Nahost, Trump, Israel und Deutschland

Der Masern-Mythos und Auswege aus der Impfpflicht – Interview mit Beate Bahner

Krall, Petry, Kessler, Leimbach: “Mut zur Freiheit und die Gefahr des Sozialismus” (Teil 1 von 3)

Lungenfacharzt Dr. Voshaar zur Corona-Aufarbeitung – „Ein Jahrhundertfehler der Medizin“

»Ich habe für die Ukraine gekämpft – als AfD-Mitglied« | Tim Schramm im Interview

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Götter oder Raumfahrer? | Erich von Däniken

Adrian Amstutz: EU-Unterwerfung soll der Schweiz Stabilität bringen. Ein schlechter Witz!

18 US-Geheimdienste: keine iranische Atombombe – trotzdem Krieg

Der hybride Krieg gegen Deutschland – Gerhard Wisnewski – Achtung Buch

RFK Jr. ist dabei Big Pharma mit diesem EINEN Schritt zu ZERSTÖREN und CNN ist sauer(Redacted dt.UT)

Der palästinensische Pulitzer-Preisträger Mosab Abu Toha über die Gräueltaten in Gaza

Grüne CSU-Ideologie ruiniert deutschen Wohlstand 

Grüne CSU-Ideologie ruiniert deutschen Wohlstand 

Von MEINRAD MÜLLER | US-Konzerne erzielen Rekordgewinne, während Deutschland unter Rekordstrompreisen, Investitionsflucht und bürokratischem Wahn leidet. Laut Handelsblatt erzielen die 500 größten US-Konzerne 1,3 Billionen Euro Nettogewinn im Jahr 2024. Die 500 europäischen Schwergewichte kommen nur auf 616 Milliarden Euro.

Im ersten Quartal 2025 wuchsen die Gewinne in den USA um 17 Prozent, in Europa schrumpften sie um neun Prozent. Ein Drittel der US-Erträge liefern Apple, Microsoft, Nvidia, Amazon, Meta und Alphabet. Sie profitieren von günstiger Energie, einem einheitlichen Markt und schlanker Verwaltung. Europa hingegen versinkt im Dschungel aus Vorschriften, Abgaben und Klimaplänen.

Politik gegen das eigene Land

Die Ampel ist abgewählt, aber ihr Geist lebt weiter. Die neue Regierung verspricht Wachstum, handelt aber nach denselben ideologischen Mustern. Strompreise bleiben hoch, Energiepolitik bleibt realitätsfern. Wer in Deutschland eine Fabrik bauen will, kämpft sich durch Ämter, Auflagen und Gesinnungsprüfungen.

In Texas reicht ein Vierteljahr. 2024 sanken ausländische Investitionen in Deutschland laut EY um 17 Prozent. Halbleiterfirmen, Batteriehersteller, Maschinenbauer kehren dem Land den Rücken. Nicht freiwillig. Sie wurden regelrecht vertrieben – mit CO2-Zertifikaten, mit steuerlicher Gängelung und mit der Botschaft: Unternehmer sind verdächtig.

Deutschland wird zur Lachnummer

Stattdessen wird umverteilt: von Leistung zu Haltung, von Arbeit zu Aktivismus. In Washington entstehen neue Chipwerke. In Berlin neue Förderanträge. Der Staat verteilt Geld, aber keine Perspektive. Deutschland diskutiert Wärmepumpen, während der Rest der Welt industrielle Souveränität aufbaut.

Die deutsche Wirtschaft sitzt auf der Auswechselbank. Andere schießen die Tore: USA, China, Indien. Hierzulande wird geprüft, ob der Bleistift im Amt aus Recyclingpapier besteht. Dort entstehen Datenzentren im Wochenrhythmus. Nvidia verdreifacht sich an der Börse. Microsoft steigert Umsatz und Gewinn. Der DAX stagniert. Exporte nach China brechen ein. Vertrauen geht verloren. Die deutsche Politik hat ein Land mit einstigem Spitzenruf in einen ideologisch gesteuerten Sanierungsfall verwandelt.

Der Markt kennt kein Mitleid mit Spätzündern. Und schon gar keines mit Politikern, die Wohlstand durch Formulare ersetzen wollen.


Grüne CSU-Ideologie ruiniert deutschen Wohlstand Meinrad Müller.

Meinrad Müller (71), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf PI-NEWS gibt es hier, seinen Ratgeber für Hobbyautoren hier.

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Bützow, Bahnhof, AfD-Beflaggung – ein deutsches Provinzdrama

Bützow, Bahnhof, AfD-Beflaggung – ein deutsches Provinzdrama

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Bützow, Bahnhof, AfD-Beflaggung – ein deutsches Provinzdrama

Bützow, Bahnhof, AfD-Beflaggung – ein deutsches Provinzdrama

Darf auf einem privaten Grundstück die AfD-Flagge gehisst werden? 150 Demonstranten sagen klar “Nein!” Der Eigentümer begründet seine Entscheidung für die AfD mit der Sorge vor einem bevorstehenden Krieg. Die gesellschaftlichen Zustände zeigen sich in der Kleinstadt Bützow wie in einem Brennglas.

von Ernst Fleischmann

Poppe Gerken ist Besitzer des Bahnhofs in der Kleinstadt Bützow, die im Landkreis Rostock in Mecklenburg liegt. Die Bahn bedient den Ort zwar noch im Nah- und Fernverkehr, aber das Bahnhofsgebäude wurde 2014 verkauft. Nun gehört es Poppe Gerken. Gerken bekennt im Interview, er sei früher CDU-Wähler gewesen, habe sich dann aber abgewandt. Vor allem die russlandfreundliche Position der AfD ist für ihn attraktiv, erklärt er. Der Grund ist: Gerken sorgt sich vor einem weiteren großen Krieg mit Russland.  

“Ich sorge mich um meine Familie, um meine Kinder und ich sorge mich darum, dass der Dritte Weltkrieg ausbricht”, sagt er. 

Die AfD hat in den Räumen des von ihm bewirtschafteten Bahnhofs einen Ort für Veranstaltungen gefunden. Alle anderen Lokalitäten hätten der AfD abgesagt, führt Gerken aus. Als Ausdruck dafür, dass die AfD hier einen Ort der Versammlung gefunden hat, hisste Gerken eine AfD-Flagge auf dem Gebäude. Es folgte, was in Deutschland schon als Automatismus gelten kann: Es gab Protest. 150 Menschen haben gegen die blaue Flagge auf dem Bahnhofsgebäude protestiert. 

Die Demonstranten sorgten sich, dass mit der Beflaggung der Ort Bützow keine Offenheit mehr ausstrahlen würde. Gerken bot das Gespräch an. Zugegen waren auch Vertreter der AfD. 

Gerken beklagt den Niedergang der Meinungsfreiheit. “Jeder, der sich zur AfD bekennt, wird entweder gedemütigt oder gemieden”, skizziert er das gesellschaftliche Klima in Deutschland.

Die Debatte dauerte anderthalb Stunden. Zu einer Einigung kam es nicht. Gerken ist Eigentümer und besteht auf seinem Recht auf dem Bahnhofsgebäude die AfD-Flagge hissen zu dürfen. Juristisch ist dagegen nichts einzuwenden. Die Symbole der AfD sind in Deutschland nicht verboten. Zumindest noch nicht. 

Er verweist zudem darauf, dass sie aus dem Zug aufgrund der Positionierung überhaupt nicht wahrnehmbar sei. Auf dem zum Grundstück gehörigen Bahnhofsvorplatz wolle er die Fahne nicht hissen. Er rechnet damit, dass sie heruntergerissen und zerstört wird.

Damit hat er wohl recht. Die Debatte selbst verlief sachlich, merken die Teilnehmer an. Beim Thema AfD ist das in Deutschland schon mehr als zu erwarten gewesen wäre. 

Der Beitrag Bützow, Bahnhof, AfD-Beflaggung – ein deutsches Provinzdrama ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.

Syrien: Neue Machthaber massakrierten 1.500 Alawiten

Syrien: Neue Machthaber massakrierten 1.500 Alawiten

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Syrien: Neue Machthaber massakrierten 1.500 Alawiten

Syrien: Neue Machthaber massakrierten 1.500 Alawiten

Eine ausführliche Reuters-Recherche behauptet, dass während der regionalen Unruhen im März dieses Jahres an bis zu 40 verschiedenen Schauplätzen gezielte “Tötungen, Plünderungen und Brandstiftungen” an alawitischen Einwohnern durch Armeeangehörige der neuen Machthaber in Damaskus stattfanden.

von Günther Strauß

Die Machtergreifung der neuen syrischen Übergangsregierung unter Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa erfolgte Ende 2024. Mitte März dieses Jahres berichtete die Nachrichtenagentur Reuters über gewalttätige Ausschreitungen im Westen Syriens, wo in der nördlichen Region die ethnisch-religiöse alawitische Gemeinschaft angesiedelt ist (RT DE berichtete). Ein aktueller Reuters-Artikel behauptet, dass die gezielten “Tötungen, Plünderungen und Brandstiftungen” in der Region ab Jahresbeginn ausgehend von einer “Befehlskette” aus Damaskus erfolgten.

Der Artikel erklärt einleitend, das eine “Reuters-Untersuchung” den Ablauf der analysierten Massaker aufzeige und darüber “eine Befehlskette identifiziert” worden sei, die von syrischen Armeeangehörigen und weiteren Beteiligten “direkt zu Männern führt, die an der Seite von Syriens neuer Führung in Damaskus dienen.” Weiter heißt es in der ausführlichen Recherche:

“Reuters fand heraus, dass fast 1.500 syrische Alawiten getötet wurden und Dutzende vermisst werden. Die Untersuchung ergab 40 verschiedene Schauplätze von Rachemorden, Amokläufen und Plünderungen gegen die religiöse Minderheit, die lange mit der gestürzten Assad-Regierung verbunden war.”

Eine Grafik ist mit dem Titel: “Syriens Küstenmorde” gekennzeichnet und soll die Regionen und Orte abbilden, an denen es zu den tödlichen Verbrechen kam. Die Recherche wird zu einem Zeitpunkt eröffnet, wo die US-Administration in Washington angekündigt hat, einen Großteil des jahrzehntealten amerikanischen Sanktionsprogramms gegen Syrien aufzuheben. Zudem erfolge parallel die erneute Überprüfung der Einstufung des amtierenden syrischen Machthabers Ahmed al-Scharaa als “Terrorist”.

Al-Scharaa war federführender und vom Westen protegierter islamistischer Anführer jener Kräfte, die die jahrzehntelange Assad-Herrschaft in dem vom Krieg gebeutelten Land zum Sturz brachten. So befehligte er den syrischen Al-Qaida-Ableger, die al-Nusra-Front. Zu damit verbundenen neuen Konfliktherden heißt es im Reuters-Artikel:

“Viele in Syrien hegen einen Groll gegen die Alawiten, die während der zwei Jahrzehnte währenden Herrschaft Assads einen unverhältnismäßig großen Einfluss innerhalb des Militärs und der Regierung hatten.”

Bereits im März hieß es bei Reuters zum Status quo:

“Innerhalb von etwa sechs Tagen starben Hunderte von alawitischen Zivilisten, wie Reuters und mehrere Überwachungsgruppen berichteten. Nur drei Monate nach dem Sturz Assads im Dezember, der seine brutale Herrschaft und einen fast 14 Jahre währenden Bürgerkrieg beendete, waren Teile Westsyriens in ein rachsüchtiges Blutvergießen verfallen.”

Zu den Vorfällen seit Jahresbeginn, an denen laut Recherche “ein Dutzend Gruppierungen beteiligt” waren, von denen “die Hälfte von ihnen seit Jahren unter internationalen Sanktionen wegen Menschenrechtsverletzungen, darunter Tötungen, Entführungen und sexuelle Übergriffe stehen”, hätten die aktuellen Machthaber in Damaskus bis dato keinen Kommentar abgegeben, so die Nachrichtenagentur. Die marodierenden Ereignisse würden demnach bis in die Gegenwart andauern, “wie Reuters herausgefunden hat.” Weiter heißt es im Artikel:

“Ein Beamter der neuen Regierung, Ahmed al-Shami, der Gouverneur der Provinz Tartus, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass die Alawiten nicht zur Zielscheibe werden. Er räumte ‘Verstöße’ gegen die alawitische Zivilbevölkerung ein und schätzte die Zahl der Toten in Tartus auf etwa 350, was mit den Ergebnissen von Reuters übereinstimmt. Diese Zahl ist von der Regierung nie veröffentlicht worden.”

Laut den Reuters-Recherchen wurden demnach allein für den 7. März “578 Tote an 26 Orten”, für den 8. März 828 Tote an 10 Orten” sowie für den 9. März “74 Tote an 4 Orten” ermittelt. Nach den März-Ereignissen flüchteten alawitische Bewohner der Region “auf einen nahegelegenen russischen Stützpunkt aus Angst vor neuen Massakern”. 

Die Übergriffe auf die Alawiten würde laut der Recherche bis heute andauern. So wären allein “zwischen dem 10. Mai und dem 4. Juni” nach Angaben der “Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte” 20 Alawiten in den Regionen Latakia und Hama erschossen worden, wobei die Täter “nicht identifiziert wurden.” Die ermittelnden Behörden teilten den Vereinten Nationen lediglich mit, dass “Dutzende mutmaßlicher Täter festgenommen worden seien”, so Paulo Sérgio Pinheiro, Vorsitzender der Syrien-Kommission der UN, in seinem Bericht an den UN-Menschenrechtsrat am 27. Juni.

Im Zusammenhang mit den nachweislichen alawitischen Todesfällen aus dem März, wurde “jedoch niemand angeklagt”, so der Artikel. Die neue Regierung in Damaskus hat die Zahl der getöteten Alawiten noch nicht bekannt gegeben, “und die Vereinten Nationen haben ihre eigene Zahl von 111 Toten in der Region als zu niedrig angegeben.” Abschließend heißt es im Artikel zusammenfassend:

“Die Untersuchung ergab, dass 1.479 syrische Alawiten getötet wurden und Dutzende an 40 verschiedenen Schauplätzen von Rachemorden, Amokläufen und Plünderungen gegen die religiöse Minderheit, die lange mit der Assad-Regierung verbunden war, vermisst wurden.”

Zu dem Vorgehen für die Recherche heißt es darlegend:

“Reuters zählte die Toten, indem sie lokale Listen mit Namen von Opfern, viele davon handschriftlich, von Gemeindeleitern und Familien der Opfer sammelte. Die Dorfbewohner trugen auch Bilder und persönliche Angaben zu den Opfern zusammen. Für jede Liste, die in arabischer Sprache verfasst wurde, hat Reuters die Namen mit Aktivisten abgeglichen, die entweder in dem betreffenden Dorf leben, Facebook-Seiten betreiben oder in der Diaspora leben und Verwandte in den angegriffenen Orten haben.”

Der Beitrag Syrien: Neue Machthaber massakrierten 1.500 Alawiten ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.

Studie: Stark verarbeiteter Billigfraß verändert unser Gehirn

Studie: Stark verarbeiteter Billigfraß verändert unser Gehirn

Studie: Stark verarbeiteter Billigfraß verändert unser Gehirn

Eine umfangreiche Studie fand anhand von Gehirnscans heraus, dass ultraverarbeitete Lebensmittel strukturelle Veränderungen in Hirnregionen verursachen, die Hunger und Heißhungerattacken steuern. Der industriell verarbeitete Billigfraß programmiert quasi das menschliche Essverhalten um – und macht uns dadurch süchtig nach noch mehr davon.

Eine neue Studie mit dem Titel “Ultra-processed food consumption affects structural integrity of feeding-related brain regions independent of and via adiposity” bringt neue Erkenntnisse ans Tageslicht. So stellten die Forscher fest, dass ultraverarbeitete Lebensmittel – also jene Billigfraß-Produkte, die unsere Supermärkte in Massen füllen – offenbar das menschliche Gehirn derart verändern, dass sie zum ständigen Überessen verleiten. Fast 30.000 Gehirnscans von Erwachsenen mittleren Alters belegen strukturelle Auffälligkeiten in Hirnregionen wie dem Hypothalamus, der Amygdala und dem Nucleus accumbens. Diese Areale des menschlichen Gehirns kontrollieren unsere Emotionen, unsere Motivation und unser Essverhalten. Am Ende sind sie also für unsere Selbstkontrolle in Sachen Nahrungsaufnahme wichtig.

Veränderte Hirnstruktur durch Knabberkram und Fertigpizza?

Besonders auffällig war laut den Wissenschaftlern eine Verdickung im lateralen Okzipitalkortex – einer Hirnregion, die visuelle Reize verarbeitet. Mit anderen Worten: Wer regelmäßig UPFs – ultraverarbeitete Produkte – konsumiert, reagiert offenbar stärker auf visuelle Essensreize. Das erklärt vielleicht, warum die vielen bunten Bilder für Fastfood so erschreckend gut funktionieren. Doch damit nicht genug: Die Probanden wiesen auch erhöhte Entzündungswerte auf – etwa beim C-reaktiven Protein – sowie kritische Stoffwechselmarker wie erhöhte Triglyzeride und einen zu hohen Blutzucker (glykiertes Hämoglobin). Diabetes kommt ja nicht von Nichts.

Die Autoren der Studie gehen aufgrund der Daten davon aus, dass diese industriell hochmanipulierten Nahrungsmittel – oft mit Emulgatoren, Aromastoffen und chemisch veränderten pflanzlichen Fetten angereichert – unser Gehirn unabhängig vom Körpergewicht massiv beeinflussen. Es geht hier nicht um dick oder dünn. Es geht darum, dass durch die Zusammensetzung dieser Produkte die Neurotransmitter aus dem Gleichgewicht geraten, Entzündungen im Gehirn gefördert werden und sogar die Darmflora leidet. Der Mensch wird also von innen heraus krank gemacht.

Die perfekte Sucht: Zucker, Fett, Salz – und maximale Gewinnmarge

Diese extrem verarbeiteten Nahrungsmittel sind zudem so konstruiert, dass sie “hyper-schmackhaft” sind – ein Begriff, der im Kern nichts anderes bedeutet als: möglichst süchtig machend. Zucker, Fett und Salz werden in exakt den richtigen Mengen kombiniert, um unser Belohnungssystem zu triggern – das Dopamin feuert, das Hirn sagt: “Mehr davon!” Kein Wunder also, dass so viele Menschen ständig Heißhunger verspüren – und nicht mehr “Nein” sagen können, selbst wenn der Körper längst aufgibt.

Schon fünf Tage mit ultraverarbeiteten Produkten können die Insulinverarbeitung im Gehirn stören. Die Folge? Ein gestörter Appetit, eine aus dem Ruder laufende Kalorienaufnahme – und das ständige Gefühl, man müsse “noch schnell was essen”. Die Tricks der Nahrungsmittelindustrie sind seit vielen Jahren weithin bekannt, doch im medialen Mainstream schweigt man lieber dazu. Warum? Vielleicht, weil ein gesunder, kritischer Konsument für das System wenig Nutzen bringt. Und vielleicht auch, weil man ja von der vielen Werbung für stark verarbeiteten Fertigfraß selbst profitiert.

Fettleibigkeit und die sogenannten “Zivilisationskrankheiten” sind nicht ausschließlich die Folge davon, dass man zu viele Kalorien zu sich nimmt. Vielmehr sind sie ein Resultat der Verhaltensveränderungen infolge des Konsums von ultraverarbeiteten Lebensmitteln, die mit Zucker, billigen pflanzlichen Fetten/Ölen, Salz, chemischen Geschmacksverstärkern, Aromen und dergleichen vollgepumpt werden.

Menschen, die mit Robotern aufwachsen, könnten Gefühle für sie entwickeln und ihre Sozialkompetenz verlieren: WEF „Sommer-Davos“

The Sociable

Werden wir uns so eng mit der Technologie verbinden, dass sie zu einem Teil von uns wird und wir uns selbst verlieren und vergessen, was es überhaupt bedeutet, Mensch zu sein? Perspektive

Je früher Menschen mit Robotern interagieren, desto eher entwickeln sie Gefühle für sie und verlieren die Fähigkeit, mit anderen Menschen zu sozialisieren, so eine Diskussion auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) Annual Meeting of the New Champions (AMNC), auch bekannt als „Sommer-Davos“, in Tianjin, China.

In seinem Vortrag während der Sitzung „Social Robots and I” erklärte Chang Dong-Seon, Gründer der Future Explorer Society, dass Kinder, die mit Robotern aufwachsen, möglicherweise nicht in der Lage sind, Maschinen von anderen Menschen zu unterscheiden, da ihnen die sozialen Hinweise dafür fehlen.

„Wenn man Studien über junge Menschen betrachtet, dann unterscheiden sie nicht zwischen nicht-menschlichen Robotern und Menschen […] Sie glauben möglicherweise, dass diese wirklich Gefühle haben, Mitgefühl zeigen, und betrachten die anderen nicht-menschlichen Wesen wie Menschen.“

Chang Dong-Seon, WEF-Jahrestagung der New Champions, Juni 2025

Children who grow up around robots won’t be able to distinguish between humans & non-humans & might grow to have feelings & show sympathy for robots as if they were human. Chang Dong-Seon. WEF Summer Davos #AMNC25 https://t.co/2U3dFg54Zs pic.twitter.com/DO3fB1voFO

— Tim Hinchliffe (@TimHinchliffe) June 24, 2025

Übersetzung von „X“: Kinder, die mit Robotern aufwachsen, werden nicht zwischen Menschen und Nicht-Menschen unterscheiden können und könnten Gefühle entwickeln und Mitgefühl für Roboter zeigen, als wären sie Menschen. Chang Dong-Seon. WEF Summer Davos

In diesem Szenario der ständigen Interaktion mit Maschinen könnte eine ganze Generation mit Gefühlen für Roboter aufwachsen, weil sie diese umarmen, mit ihnen sprechen und sich in ihnen wiedererkennen können.

Wir können das bei Kindern beobachten, oder bereits bei der jüngeren Generation, wenn man Studien über junge Menschen betrachtet, dann unterscheiden sie nicht so sehr zwischen nicht-menschlichen Robotern und Menschen wie wir [Erwachsene], weil wir nicht mit ihnen aufgewachsen sind“, sagte Dong-Seon.

Aber die jüngere Generation könnte denken, dass sie wirklich Gefühle haben, Mitgefühl zeigen und andere nicht-menschliche Wesen wie Menschen betrachten.“

Aber nicht nur jüngere Menschen werden davon betroffen sein, mit Robotern zusammenzuleben.

In seinem zweiten Szenario sagt Dong-Seon, dass wir umso mehr unsere Fähigkeit verlieren könnten, normal mit anderen Menschen zu interagieren, je mehr wir im Laufe unseres Lebens mit Robotern interagieren, weil unser Gehirn umprogrammiert würde, andere Menschen wie Maschinen zu behandeln.

„Wenn man isoliert ist und keinen Kontakt zu anderen Menschen hat, verliert das Gehirn mit der Zeit die Fähigkeit, soziale Signale von anderen Menschen zu lesen […] Wenn man mit Robotern interagiert, beobachten viele Menschen, dass man tatsächlich sehr aggressiv und beleidigend werden kann […] und dass sich das nicht-menschliche Verhalten auch auf Menschen übertragen kann, mit denen man interagiert.“

Chang Dong-Seon, WEF-Jahrestagung „Meeting of the New Champions“, Juni 2025

People who interact primarily with robots will lose the ability to socialize. They see themselves reflected in AI. They’ll act more abusive towards robots & that aggression may spillover to human interactions. Chang Dong-Seon. WEF Summer Davos #AMNC25 https://t.co/pmlQXOqPYxpic.twitter.com/QvmVDm5AWd

— Tim Hinchliffe (@TimHinchliffe) June 24, 2025

Übersetzung von „X“: Menschen, die hauptsächlich mit Robotern interagieren, werden ihre sozialen Fähigkeiten verlieren. Sie sehen sich selbst in der KI widergespiegelt. Sie werden sich gegenüber Robotern aggressiver verhalten, und diese Aggression könnte sich auch auf zwischenmenschliche Beziehungen übertragen. Chang Dong-Seon. WEF Summer Davos

Wenn wir uns in unseren kleinen Kammern, in unseren kleinen Zimmern mit KI beschäftigen und nur mit KI sprechen und nicht mit anderen Menschen interagieren, was passiert dann in unserem Gehirn?“, überlegte Dong-Seon.

Es gibt eine interessante Studie in Trends in Cognitive Science. Darin heißt es, dass der Bereich des PSTS – ein soziales Netzwerk in unserem Gehirn – schrumpft und weniger Verbindungen bestehen, was bedeutet, dass man, wenn man isoliert ist und nicht mit anderen Menschen interagiert, mit der Zeit die Fähigkeit verliert, soziale Signale anderer Menschen zu lesen. Das heißt, wenn man das nächste Mal einen Menschen trifft, könnte man die Größe seiner Augen, sein Aussehen, seine Worte und und denken vielleicht: „Oh! Ich weiß nicht, wie ich mit Menschen umgehen soll; ich bevorzuge Roboter; ich bevorzuge KI. Das ist so viel besser; das entspricht mir vollkommen“, und Sie werden eine andere Art der Interaktion entwickeln, die zwar eingeschränkter ist, aber mit der Zeit möglicherweise zu einer neuen Art der Interaktion wird, die die Menschen bevorzugen.

Aber hier liegt auch eine Gefahr, denn wenn man mit Robotern interagiert, sehen viele Menschen, dass man tatsächlich sehr aggressiv und beleidigend werden kann, und wenn man weiß, dass das andere Wesen kein Mensch ist, ändert sich die Art und Weise, wie man interagiert.

Das Problem ist jedoch, dass das Gehirn manchmal mit Menschen und mit nicht-menschlichen Wesen interagieren muss und man dabei möglicherweise das Unterscheidungsvermögen zwischen beiden verliert – was bedeutet, dass sich die nicht-menschlichen Handlungen auch auf Menschen übertragen können, wenn man mit ihnen interagiert.“

„Beziehungsorientierte KI konkurrieren als Freunde, Kollegen und Mentoren, während romantisch orientierte KI um Liebe konkurrieren. Der Wettbewerb um Liebe hat potenziell ethische Konsequenzen, da er unsere engsten menschlichen Beziehungen zerstören könnte.“

Trends in Cognitive Science, „Künstliche Intimität: Ethische Fragen der KI-Romantik“, Juni 2025

In der Juni-Ausgabe 2025 der Zeitschrift „Trends in Cognitive Science“ gibt es einen Artikel mit dem Titel „Künstliche Intimität: Ethische Fragen der KI-Romantik“, der mit Dong-Seons Aussagen übereinstimmt und Folgendes feststellt:

Da KI immer besser in der Lage ist, als denkende Wesen und ideale Beziehungspartner wahrgenommen zu werden, ziehen manche Menschen KI-Beziehungen menschlichen Beziehungen vor.“

Die Studie warnt außerdem: „KIs können auch von Menschen dazu benutzt werden, andere Menschen zu manipulieren. Relationale KIs können von privaten Unternehmen, Schurkenstaaten oder Cyberhackern genutzt werden, um zunächst Gesellschaft anzubieten und Menschen in intime Beziehungen zu locken, um ihnen dann Fehlinformationen zu vermitteln, sie zu Fehlverhalten zu verleiten oder sie auf andere Weise auszubeuten.”

Dong-Seons Vortrag folgte auf den Vortrag von Vanessa Evers, Professorin an der Universität Twente.

Die Berichterstattung von The Sociable über Evers‘ Vortrag finden Sie hier.

Zusammenfassend erklärte Evers, dass es für echte Roboterintelligenz ein großes Verhaltensmodell oder einen digitalen Zwilling der gesamten Welt geben müsse.

Nachdem der Roboter anhand dieser Modelle und Zwillinge trainiert wurde, wäre er theoretisch in der Lage, in der realen Welt scheinbar intelligent zu interagieren.

„Für echte Roboterintelligenz muss man ein Modell der Welt erstellen, so etwas wie einen digitalen Zwilling der gesamten Welt.“

Vanessa Evers, WEF-Jahrestagung „Meeting of the New Champions“, Juni 2025

“For true ROBOT INTELLIGENCE, you need to build a model of the world, like a DIGITAL TWIN OF THE ENTIRE WORLD.. We can add SUPERHUMAN CAPABILITIES [listen to your heart, watch your breath to detect stress & pain]” Vanessa Evers, WEF Summer Davos #AMNC25 https://t.co/2U3dFg5CP0 pic.twitter.com/0jPjGG6HpD

— Tim Hinchliffe (@TimHinchliffe) June 24, 2025

Übersetzung von „X“: „Für echte ROBOTERINTELLIGENZ muss man ein Modell der Welt erstellen, so etwas wie einen DIGITALEN ZWILLING DER GESAMTEN WELT. Wir können ÜBERMENSCHLICHE FÄHIGKEITEN hinzufügen [auf das Herz hören, den Atem beobachten, um Stress und Schmerzen zu erkennen].” Vanessa Evers, WEF Summer Davos

„Wir könnten übermenschliche Fähigkeiten hinzufügen, den Herzschlag hören oder die Atmung einer Person beobachten, um Stress oder Schmerzen zu erkennen. Wir können Dominanz, Aggression und kreative Phasen erkennen – all das lässt sich automatisiert erfassen.“

Vanessa Evers, WEF-Jahrestagung „Meeting of the New Champions“, Juni 2025

Sobald Roboter mit einem Modell der Welt ausgestattet sind, würden sie scheinbar „intelligent” und „sozial” werden, und damit tauchen eine ganze Reihe philosophischer und ethischer Fragen auf, wie wir mit Robotern interagieren werden und wie dies die Dynamik unserer Interaktion mit unseren Mitmenschen verändern könnte.

Evers sprach beispielsweise darüber, wie ihr Labor ein intelligentes Kissen entwickelt hat, das anhand der Geräusche, die ein Baby macht, erkennen kann, wenn es Schmerzen hat.

In Zukunft könnte diese Technologie für andere Geräte und Roboter für verschiedene Zwecke eingesetzt werden, beispielsweise zur Entschlüsselung und Erkennung der mentalen oder emotionalen Zustände einer Person.

Als Chang Dong-Seon von Evers‘ Kissen-Schmerzmelder hörte, kam ihm sofort die Idee, einen Lügendetektortest mit intelligenten Brillen und Sensoren zu entwickeln – woraufhin Evers entgegnete, dass dies einen Missbrauch ihrer Technologie darstellen würde, was Dong-Seon jedoch ablehnte.

Wir wissen nicht, wie die Menschen es nutzen werden. Es ist öffentlich zugänglich. Natürlich kann es jeder nutzen. Wir veröffentlichen es frei. Dann haben wir keinen Einfluss darauf, wie es genutzt wird.“

Vanessa Evers, WEF-Jahrestagung „Meeting of the New Champions“, Juni 2025

Chang Dong-Seon:
In the future we will be wearing smart glasses & sensors that can detect pain in others, so we will know if they’re faking it.

Vanessa Evers: You would be abusing my technology

Chang: Nah

WEF Summer Davos #AMNC25 https://t.co/pmlQXOqPYx pic.twitter.com/XK57n7u5yW

— Tim Hinchliffe (@TimHinchliffe) June 24, 2025

Übersetzung von „X“: Chang Dong-Seon: In Zukunft werden wir intelligente Brillen und Sensoren tragen, die Schmerzen bei anderen erkennen können, sodass wir wissen, ob sie nur schauspielern. Vanessa Evers: Dann würden Sie meine Technologie missbrauchen. Chang: Nein. WEF Sommer-Davos

Ich stelle mir vor, dass wir in Zukunft alle Smart-Brillen und Smart-Sensoren tragen und unsere Körpersignale Informationen direkt an einen Roboter oder an andere Menschen weitergeben können“, sagte Dong-Seon.

Vielleicht verändert das auch die menschliche Reaktion, sodass man sagt: ‚Hmm. Ich sehe kein Schmerzsignal bei dir, also täuschst du vielleicht etwas vor.

Obwohl wir in einer sehr menschlichen Situation vielleicht reagieren würden mit: ‚Oh! Du musst Schmerzen haben‘, aber vielleicht ändert sich der Standard, nach dem Roboter – oder damit auch Menschen – lernen, Schmerzen wahrzunehmen.“

Evers warf sofort ein: „Ich finde, Sie würden meine Technologie für etwas Schlechtes missbrauchen, oder? Dafür habe ich sie nicht entwickelt. Ich habe sie für etwas Gutes entwickelt.“

Aber genau hier liegt die Herausforderung für die Zukunft.

Es gibt Menschen, die Technologien entwickeln, die die gesamte Gesellschaft verändern werden, und es spielt keine Rolle, ob sie diese mit den besten Absichten entwickeln, denn es wird immer jemanden geben, der sie als Waffe einsetzen will.

Wie Evers erklärte: „Wir wissen nicht, wie die Menschen sie nutzen werden. Sie ist öffentlich zugänglich. Natürlich kann sie jeder nutzen. Wir veröffentlichen sie frei. Dann haben wir keinen Einfluss darauf, wie sie genutzt wird.“

Und genau das ist der Kern dessen, was The Sociable der Welt vermitteln möchte – wie Regierungen, Unternehmen und nicht gewählte Globalisten Technologien auf schändliche Weise einsetzen könnten, auch wenn dies nicht die Absicht der ursprünglichen Entwickler war.

Ja, die Forscher, Entwickler und Wissenschaftler wissen alle, dass sie etwas Gefährliches entwickeln, und viele haben vielleicht die besten Absichten, aber Überheblichkeit hat die seltsame Eigenschaft, sich irgendwann zu rächen.

Im Falle mächtiger Technologien steht jedoch die Zukunft der Menschheit auf dem Spiel.

Werden wir unsere Fähigkeit verlieren, mit anderen Menschen zu sozialisieren, und die Gesellschaft von sozialen Robotern bevorzugen?

Werden wir zulassen, dass Technologie unser Leben in einem totalen Überwachungsstaat regiert?

Werden wir alle Wearables verwenden, um alles zu tracken, was in unserem Körper vor sich geht, während all diese Daten in Echtzeit an Regierungen und Unternehmen gesendet werden?

Werden wir so eng mit der Technologie verschmelzen, dass sie zu einem Teil von uns wird und wir dabei unsere Menschlichkeit verlieren und vergessen, was es überhaupt bedeutet, Mensch zu sein?

Die Technologie ist da, jetzt. Es ist Zeit, sich zu entscheiden.

Indischer Bundestaat: Haftstrafen für „Fake News“

In Karnataka, der indischen Bundesstaat der für seinen Tech-Hotspot bekannt ist, werden Gefängnisstrafen für „Fake News“ eingeführt. Ein Gesetzesentwurf aus Karnataka, dem Zentrum von Digitalisierung und Big Tech in Indien, setzt neue autoritäre Schritte im weltweit laufenden Kampf gegen „Fake News“ und angebliche „Falschinformation“. Demnach soll die Verbreitung von „falschen Nachrichten“ bis zu sieben Jahren […]

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Vom Staatsfunk ins Ministerium: Regierungstreue Berichterstattung wird belohnt! | Benjamin Nolte (AfD)

Vom Staatsfunk ins Ministerium: Regierungstreue Berichterstattung wird belohnt! | Benjamin Nolte (AfD)

Vom Staatsfunk ins Ministerium: Regierungstreue Berichterstattung wird belohnt! | Benjamin Nolte (AfD)

Heute noch Journalistin beim MDR  – und morgen schon Sprecherin im Bundesinnenministerium: Willkommen in der Bananenrepublik Deutschland!

Wer brav die Regierungslinie predigt, wird nicht abgestraft, sondern befördert – so wie Corona-Hardlinerin Sarah Frühauf, die jetzt für Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) das Pressesprachrohr gibt.

Ein Kommentar des bayerischen AfD-Landtagsabgeordneten Benjamin Nolte.

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Berliner Verfassungsgericht ebnet den Weg zum Autofahrverbot

Berliner Verfassungsgericht ebnet den Weg zum Autofahrverbot

Berliner Verfassungsgericht ebnet den Weg zum Autofahrverbot

Das Berliner Verfassungsgericht stellt sich auf die Seite der Klimasekte und ebnet den Weg hin zur Klimadiktatur in Deutschland. Dies zeigt die jüngste Entscheidung zum Volksbegehren “Berlin autofrei”, welche die Innenstadt faktisch zur No-Go-Zone für private Autos machen will – und über kurz oder lang die ganze Bundeshauptstadt.

Erst kommen massive Einschränkungen – und dann das totale Verbot. Eine übliche Salamitaktik. Dies wird auch mit der jüngsten Entscheidung des Berliner Verfassungsgerichtes deutlich, welche das Volksbegehren “Berlin autofrei” für rechtlich zulässig erklärte. Ziel der Initiatoren ist es, den Innenstadtbereich innerhalb des S-Bahn-Rings vom privaten Verkehr ausnehmen zu lassen. Gerade einmal zwölf private Fahrten pro Jahr und Person sollen dort damit nur mehr erlaubt sein.

Die Berliner Verfassungsrichter kamen demnach zu dem Schluss, dass kein verfassungsrechtlicher Anspruch auf individuellem Straßengebrauch bestehe und der Entwurf des Volksbegehrens nicht gegen Grundrechte verstoße. Auch würden der Schutz von Gesundheit und Klima legitime gesetzgeberische Ziele darstellen. Entscheidungen, welche den Grundstein für weitere rigide Einschränkungen des privaten Verkehrs setzen.

Denn, so die Richter, die öffentliche Sicherheit und der Umweltschutz würden trotz der (als “verhältnismäßig” eingestuften) Auswirkungen auf Unternehmen und Privatpersonen weitreichende Eingriffe in bestehende Mobilitätsgewohnheiten rechtfertigen. Anders ausgedrückt: Den Richtern ist es egal, ob noch mehr Geschäfte in der Innenstadt vor die Hunde gehen, Hauptsache der private Verkehr wird zusammengestutzt. Folgt man der Logik weiter, könnten solche faktischen Fahrverbotszonen sukzessive auf weitere Stadtgebiete ausgeweitet werden – bis dann irgendwann die ganze Stadt zu einer riesigen Fußgängerzone avanciert.

Mehr noch verteilen die Verfassungsrichter damit faktisch einen Freibrief für weitere solche Aktionen. Doch zuerst müssen die Initiatoren die Hürde von 170.000 Unterschriften (sammelbar innerhalb von vier Monaten) überschreiten, um damit einen verbindlichen Volksentscheid folgen zu lassen. Wie werden die Menschen in Berlin entscheiden?