Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

„Selenskyj wird nicht freiwillig gehen!“ – Wollen die USA den ukrainischen Präsidenten loswerden?

„Selenskyj wird nicht freiwillig gehen!“ – Wollen die USA den ukrainischen Präsidenten loswerden?

„Selenskyj wird nicht freiwillig gehen!“ – Wollen die USA den ukrainischen Präsidenten loswerden?

Fraglos gehört der US-amerikanische investigative Journalist und politische Publizist Seymour Hersh, der 1969 weltweite Anerkennung für die Aufdeckung des zunächst vertuschten Massakers von My Lai während des Vietnamkriegs erlangte, zu den besten seines Fachs. In einem aktuellen Bericht beschreibt Seymour Hersh, dass die USA nun endgültig entschlossen seien, den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj abzusetzen – trotz der neuen US-Zusagen im Krieg. 

Von Guido Grandt

Laut Hersh ist General Valerii Zaluzhnyi, der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee, der wahrscheinlichste Nachfolger Selenskyjjs. Diese Entscheidung der Amerikaner, so wird vermutet, könnte als ein Angebot an Russland betrachtet werden, aus dem verheerend verlustreichen Krieg herauszukommen.

Selenskyj entließ beliebteste Person des öffentlichen Lebens in der Ukraine

Im Herbst 2023 erklärte Zaluzhnyi in einem Interview mit dem Economist, dass der Krieg zwischen Russland und der Ukraine eine „Pattsituation“ erreicht habe. Dies setzte einen politischen Dominoeffekt in Gang, der im Entlassungsbefehl des ukrainischen Präsidenten für den populären General mündete. 

Zaluzhnyi, der zu dieser Zeit als die beliebteste Figur in der Ukraine galt, wurde kurzerhand zum Botschafter in London ernannt, wo er weiterhin eine diplomatische Rolle in der internationalen Arena spielte. Und dennoch weit weg ist von der Front und seinen Soldaten.

Ein Strategiewechsel im Westen?

Laut Hersh gibt es in Washington offizielle Gespräche darüber, dass Zaluzhnyi schon bald das Amt des Präsidenten übernehmen könnte. Selenskyj, der stets unter Druck steht, sich noch mehr von den USA und europäischen Partnern abhängig zu machen, scheint die bevorstehende Bedrohung zu spüren. 

In den letzten Wochen versetzte oder entließ er drei hochrangige Politiker. Darunter den Verteidigungsminister, den Premierminister und den Botschafter in den USA. 

Ein möglicher Hinweis darauf, dass Selenskyj selbst die Zeichen der Zeit erkannt hat und möglicherweise versucht, sich abzusichern.

Selenskyj wird keine Wahl haben

Ein US-Beamter erklärte dem Investigativ-Journalisten Hersh, dass es im Wesentlichen darauf ankomme, wie weit die Bevölkerung der Ukraine bereit sei, eine Veränderung der Führung zu akzeptieren. 

Allerdings sei die Frage nicht, ob Selenskyj freiwillig abdanke – sondern, wie es heißt, „mit welchen Mitteln“ er das Amt aufgebe. 

Der Druck auf Selenskyj steigt, und viele glauben, dass er, sollte er sich weigern, das Land zu verlassen, mit Gewalt gegangen werden würde. Und das „mit den Füßen voran“. Jeder weiß, was das heißt.

US-amerikanische Kritiker warnen jedoch davor, die auf politische Morde spezialisierte CIA einzuschalten. Ihrer Meinung nach sollten die Ukrainer die Sache selbst regeln.

Trump und Selenskyj – keine „besten Freunde“

Obwohl Präsident Donald Trump sich öffentlich gegenüber Russland schärfer äußerte und US-Waffenlieferungen in die Ukraine weiter erhöhte, bleibt unklar, wie er wirklich zu einer möglichen Ablösung von Selenskyj steht. 

Jedenfalls scheinen die beiden nicht die besten Freunde zu sein, wie der Eklat im Weißen Haus am 28. Februar 2025 zeigte, trotz späterer Wiederannäherung. 

Nach einem öffentlichen Streit vor laufenden Kameras wurde das damalige Treffen abgebrochen. Trump beschuldigte Selenskyj, einen Dritten Weltkrieg zu riskieren, und verlangte eine Änderung seiner Haltung. Es kam zu heftigen Wortgefechten, in denen Trump drohte, die Ukraine im Kampf gegen Russland im Stich zu lassen, falls keine Einigung mit Wladimir Putin erzielt werde. 

Zudem kritisierte Trump Selenskyj für seine undankbare Haltung und betonte, dass ohne US-Militärausrüstung der Krieg schnell beendet gewesen wäre. Das geplante Abkommen und eine Pressekonferenz wurden abgesagt, und Selenskyj verließ das Weiße Haus. Trump erklärte später, dass Selenskyj „zurückkommen könne, wenn er zu Frieden bereit ist“.

Trumps Einfluss und die Rolle Russlands

Hersh weist darauf hin, dass Trump in seinen Äußerungen eine klare Linie gegen Russland verfolgte, jedoch Zweifel an der tatsächlichen Bereitschaft und Fähigkeit Selenskyjs äußerte, den Krieg zu beenden. 

Der US-Beamte, mit dem Hersh sprach, erklärte, dass Trump als „der Einzige“ angesehen werde, der in der Lage sei, genau dies zu tun. Nämlich damit, Russland „einen Ausweg“ zu bieten, falls Selenskyj durch Zaluzhnyi ersetzt werden würde.

Würde das „Verschwinden“ Selenskyjs Frieden bringen?

Laut Hersh könnten Selenskyjs Abgang und Zaluzhnyis Aufstieg nicht nur zu einem politischen Wandel in der Ukraine führen, sondern auch als Signal für Russland dienen, den Krieg zu beenden. Der US-Journalist beschreibt, dass genau dies als „Ausweg“ für Präsident Putin angesehen werden könnte, der mit massiven Verlusten zu kämpfen hat. 

In einer kürzlich durchgesickerten Einschätzung der russischen Opferzahlen, die auf US-amerikanischen und britischen Geheimdienstquellen beruhen, werden zwei Millionen russische Verluste seit Beginn des Krieges angegeben. Fast doppelt so viele wie bisher bekannt. 

USA will Krieg beenden – unter allen Umständen

Die Situation in der Ukraine scheint sich einem dramatischen Wendepunkt zuzuneigen. Washington ist offenbar fest entschlossen, eine Veränderung der Führung herbeizuführen, um den Krieg zu beenden und Russland eine Möglichkeit zur Deeskalation zu bieten. 

Doch was wird dann aus Selenskyj? Und wie werden die ukrainischen Bürger auf eine solche politische Umwälzung reagieren?

Es ist klar, dass der Ausgang des Konflikts nicht nur von militärischen Operationen abhängt, sondern auch von den geopolitischen Bewegungen und den internen Machtkämpfen in der Ukraine. Die Rolle der USA, Trumps Einfluss und der mögliche Führungswechsel in Kiew könnten entscheidend für die kommenden Monate und eventuell Jahre sein.

Jedenfalls ist die Botschaft Washingtons an Moskau klar: „Ihr könnt immer noch sagen, dass ihr gewonnen habt, wenn Selenskyj ersetzt wird!“

Quellen:

Energiewende gescheitert: Destatis muss Pressemitteilung ändern

Energiewende gescheitert: Destatis muss Pressemitteilung ändern

Energiewende gescheitert: Destatis muss Pressemitteilung ändern

Was gab es bei den Klimafanatikern doch Freudensprünge, als vermeldet wurde, dass im ersten Quartal trotz Dunkelflauten die “Erneuerbaren” mehr Strom produziert hätten als fossile Energien. Doch das stimmt nicht. Das Statistische Bundesamt musste seine Pressemitteilung korrigieren.

Eigentlich war es jedem Beobachter von vornherein klar, dass das Wetter in den ersten drei Monaten dieses Jahres in Deutschland nicht unbedingt zugunsten der Stromerzeugung durch Wind- und Solarkraftwerke ausfiel. Die dunkle Jahreszeit (immerhin rund die Hälfte des Jahres) ist insbesondere in Sachen Solarstrom kontraproduktiv, doch auch der Wind lässt vor allem im Winter und im Frühjahr zu wünschen übrig. Zumindest dann, wenn man Windkraftwerke betreibt.

Dennoch verkündete man – augenscheinlich wegen eines Vorzeichenfehlers – noch im Juni hervorragende Werte in Sachen “erneuerbare” Stromerzeugung in Deutschland. Nun musste das Statistische Bundesamt (Destatis) eine Korrektur verkünden. Denn in Wirklichkeit gab es im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen dramatischen Einbruch bei der Windkraft, während Kohle und Gas die Stromversorgung in Deutschland sicherstellen mussten.

© Statistisches Bundesamt (Destatis)

Im ersten Quartal 2025 wurden laut Destatis 119,4 Milliarden Kilowattstunden Strom ins Netz eingespeist – das sind 1,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Doch der eigentliche Knall steckt im Energiemix: 50,5 Prozent des Stroms kamen aus konventionellen, also fossilen Quellen. Das ist ein Anstieg um satte 19,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil der erneuerbaren Energien fiel auf 49,5 Prozent – ein Minus von 17 Prozent. Damit wurde erstmals seit Anfang 2023 wieder mehr Strom aus Kohle, Gas und Co. produziert als aus Wind, Sonne und Biomasse.

Mehr noch: Die Stromerzeugung aus Windkraft – inzwischen das Rückgrat der katastrophalen deutschen Energiewende – brach um 29,2 Prozent ein. Nur noch 33,2 Milliarden Kilowattstunden stammten aus Wind, der Anteil am Strommix fiel auf 27,8 Prozent. Zum Vergleich: Im Vorjahresquartal lag dieser Wert noch bei 38,5 Prozent. Die Ursache ist simpel: Ein außergewöhnlich windarmes Quartal ließ die Rotoren stillstehen. Bereits 2021 gab es ähnlich schwache Windmonate – doch diesmal ist die Abhängigkeit von Windenergie noch größer. Gleichzeitig stieg die Stromproduktion aus Kohle um 15,3 Prozent auf 32,3 Milliarden Kilowattstunden. Damit liegt die Kohle nur noch knapp hinter der Windkraft. Auch die Stromerzeugung aus Erdgas (mittlerweile dank der Russland-Sanktionen auch noch schweineteuer) legte kräftig zu: plus 27,5 Prozent, was einem Anteil von 20,6 Prozent am Strommix entspricht.

Die Politik hält unbeirrt am Ziel fest, Deutschland zum Vorreiter der angeblich “grünen” Energie zu machen. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen ist extrem wetterabhängig – und das rächt sich besonders in den Wintermonaten. Während die Windkraft schwächelt, kann die Photovoltaik den Ausfall nicht kompensieren. Zwar stieg die Stromproduktion aus Solarenergie infolge von mehr Sonnenstunden um 34,6 Prozent auf 11 Milliarden Kilowattstunden, doch ihr Anteil am Gesamtmix bleibt mit 9,2 Prozent gering.

Die Folge: Deutschland muss immer mehr Strom importieren. Im ersten Quartal 2025 stiegen die Importe um 14,9 Prozent auf 19,3 Milliarden Kilowattstunden. Die Exporte sanken leicht um 3 Prozent. Ein direktes Ergebnis aus Atomausstieg und der Zuwendung zu Wind und Sonne als Stromlieferanten. Für ein Land, welches früher ein wichtiger Stromexporteur war, ist dies wahrlich ein Armutszeugnis. Als Fazit bleibt nur die Feststellung, dass die Energiewende komplett versagt.

Europa setzt auf Atomenergie, alle außer Deutschland

Europa setzt auf Atomenergie, alle außer Deutschland

Europa setzt auf Atomenergie, alle außer Deutschland

Während unsere Nachbarn auf der Suche nach mehr emissionsfreier und grundlastfähiger Stromerzeugung eine Renaissance der Kernenergie erleben, schließt sich Deutschland davon noch konsequent aus.

von Klaus-Dieter Humpich

In Europa – außer Deutschland – bahnt sich gerade eine Renaissance der Kernenergie an. Unsere unmittelbaren Nachbarn (Polen, Tschechien, Frankreich, Niederlande) wollen klassische Druckwasserreaktoren bauen. Darüberhinaus gibt es Planungen für SMR (Small Modular Reactor) ebenfalls auf der Basis von Leichtwasserreaktoren. All diesen Typen ist gemein, daß sie (frisches) angereichertes Uran als Brennstoff benötigen und abgebrannte Brennelemente als „Atommüll“ hinterlassen. Diese verbrauchten Brennelemente sind Fluch und Segen zugleich. Da während ihrer Nutzung nur rund 5% des eingesetzten Urans verbraucht worden sind, stellen sie schon heute eine gigantische Energiequelle dar. Andererseits müssen sie sicher gelagert werden um die Menschen vor den Gefahren der radioaktiven Strahlung zu schützen. Die so genannte „Endlagerung“ hunderte Meter unter der Erde in einem Bergwerk, ist dabei wohl die dümmste Lösung. Man verschwendet potentielle Energie und Rohstoffe und erhält auch noch die Gefahren für zig Generationen.

Der Uranzyklus

Von Anfang an hat man sich deshalb mit der Wiederaufbereitung zur Rückgewinnung von Uran und Plutonium beschäftigt. In einem Reaktor mit schnellem Neutronenspektrum kann man auch Uran-238 spalten. Man benötigt allerdings Plutonium oder hoch angereichertes Uran als Auslöser. Um das schnelle Neutronenspektrum zu erhalten, bieten sich Natrium oder Blei als Kühlmittel an. Mit Natrium gekühlten schnellen Reaktoren hat man international jahrzehntelange Erfahrungen. Mit Blei gekühlte Reaktoren sind insbesondere für SMR einige Neuentwicklungen in der Entwicklung (Russland, Frankreich, Schweden). Dabei konzentriert man sich momentan auf sogenannte Brenner und nicht mehr vorrangig auf Brüter. Brenner (Konversionsrate < 1) verbrauchen mehr Plutonium als sie neu erzeugen. Brüter (Konversionsrate > 1) hingegen, erzeugen mehr Plutonium als sie verbrauchen. Brenner sind einfacher zu realisieren und es gibt mehr als genug Plutonium in der Welt.

Thorium

Neben Uran kann man auch Thorium zur Energiegewinnung nutzen. Thorium kommt doppelt bis dreifach so häufig vor (7 bis 13 mg pro kg Erdkruste) wie Uran. Es stellt eine weitere „unendliche“ Energiequelle für die Menschheit dar. Heute ist es eher ein „radioaktiver Abfall“ bei der Gewinnung seltener Erden. Man kann allerdings Thorium nicht direkt für einen Kernreaktor verwenden, sondern muß erst Uran-233 daraus erbrüten. Wenn Th232 ein Neutron einfängt, bildet sich daraus Th233 (Halbwertszeit 21,83 Minuten), welches zu Pa233 (Halbwertszeit 27 Tage) zerfällt, welches sich letztendlich zu U233 umwandelt. Mit dem erbrüteten Uran-233 läßt sich — praktisch genauso gut wie mit Uran-235 — ein Rektor mit thermischem Neutronenspektrum betreiben.

Man kann Reaktoren mit Thorium bauen, benötigt aber Uran-235 oder Plutonium als „Auslöser“. Läuft der Reaktor, muß man nur noch das verbrauchte Thorium ergänzen und die Spaltprodukte abführen. Für alle Brutvorgänge braucht man eine ausgeklügelte Neutronenökonomie. Zur Aufrechterhaltung der Kettenreaktion muß auf jeden Fall statistisch ein Neutron von den jeweils bei der Spaltung entstandenen Neutronen übrig bleiben. Verluste sind aber unvermeidlich. Brüten kann daher nur der verbleibende Rest. Aus diesem Grund bietet sich eine homogene Mischung und keine Trennung von Brennstoff und Kühlmittel an.

Salzschmelzen

Als besonders geeignet für diesen Zweck haben sich Salzschmelzen (z.B.: LiF–BeF2–ThF4–UF~4) erwiesen. Salzschmelzen können sehr hohe Temperaturen erreichen und bleiben trotzdem drucklos (Sicherheit) und Reaktoren sind deshalb kostengünstig herzustellen. Nachteilig ist wiederum die Korrosion durch Salze. Solche „Reaktorsalze“ müssen aufwendig gereinigt und getrocknet werden. Man kann Salz nur als Kühlmittel verwenden und den Brennstoff z. B. in Brennelemente einlagern (Kairos-Reaktor mit TRISO-Kugeln) oder eine homogene Mischung aus Brennstoff und Kühlmittel verwenden. Ein solcher Reaktor ist beispielsweise der Reaktor von Copenhagen Atomics.

Der „Waste Burner“ von Copenhagen Atomics

Bei ihm handelt es sich um eine neuartige Konstruktion. Brennstoff und Kühlmittel ist ein Salz. Es enthält Thorium und einen Starter aus angereichertem Uran oder Plutonium aus alten Brennelementen. Daher der Name „Abfall-Verbrenner“. Er ist kugelig und wie eine Zwiebel aus mehreren Schichten aufgebaut. In einer wärmeisolierten Schicht fließt das Salz mit einer Temperatur von etwa 600°C. Es ist umgeben von schwerem Wasser (D2O) als Moderator. Der Füllstand und die Temperatur des Moderators dienen wesentlich zur Leistungsreduzierung. Der komplette Reaktor ist außen von einer Schicht aus reinem Thoriumsalz umgeben, in der Uran-233 erbrütet wird. Das Brennstoffsalz erhitzt sich durch die Kernspaltung im Reaktor und fließt durch Schwerkraft in einen Tank. Dieser Tank ist großflächig und von keinem Moderator umgeben. Die Kettenreaktion bricht sofort zusammen. Aus diesem Tank wird das heiße Salz zur Wärmeabgabe durch einen Wärmeübertrager gepumpt. Schon dieses Konstruktionsprinzip macht den Reaktor inhärent sicher. Fällt die Pumpe aus, wird der Nachschub für die Kernspaltung im Reaktor unterbrochen.

Innovativ ist auch das Vertriebskonzept. Die kompletten Anlagen werden in Serie gebaut und sind in einem 40-Fuß-Container betriebsbereit eingebaut. Sie verbleiben im Eigentum des Herstellers und der Kunde bezahlt lediglich die genutzte Wärme. Nach Gebrauch werden die Container wieder zurück zum Hersteller transportiert und aufgearbeitet. Ein Konzept, das vor allem auf Industriekunden zugeschnitten ist.

Ebenso innovativ ist das Unternehmen selbst. Gegründet aus einem Kreis von Universitätsabsolventen hat man sich von Anfang an nicht auf die übliche Produktion von Papier, sondern auf das Bauen verlegt. Weg vom heutigen Stil von Großunternehmen zurück zu den Pioniertagen der Kerntechnik. Alle relevanten Komponenten (Pumpen, Salz, Regelung etc.) wurden selbst entwickelt. Teilweise werden sie bereits heute auf dem Markt vertrieben – eine willkommene Einnahmequelle und ein stetiger Quell von Erfahrungen außerhalb des eigenen Unternehmens. Falsch kann dieser weg nicht gewesen sein. Inzwischen steht beim Paul Scheerer Institut (PSI) ein nicht nuklearer Prototyp. Das Institut soll für ein Genehmigungsverfahren notwendige Messwerte liefern. 2026 ist ein Versuchsreaktor mit einer Wärmeleistung von einem Megawatt geplant. 2028 erhofft man eine erste Baugenehmigung. Hoffentlich klappt das und das Unternehmen muß nicht – wie viele Computer und Softwareproduzenten vor ihm – in die USA auswandern oder die Chinesen kopieren einfach.

Des Pudels Kern

Ganz davon abgesehen, ob man den Reaktor für gut oder nicht befindet, geht es hier um viel mehr und grundsätzliches. Wie ist es möglich, daß in einem Vorzeigeland für die Ökobewegung gleich zwei Unternehmen (Seaborg Technologies und Copenhagen Atomics) neue Reaktoren entwickeln? Hat man dort aus Erfahrung gelernt, daß man mit wetterabhängigen Energien keine Volkswirtschaft – und schon gar keinen Sozialstaat – betreiben kann? Bisher funktionierte es nur mit deutscher Kohle und schwedischer Wasserkraft im Rücken. Aus Deutschland ist absehbar nichts mehr zu beziehen, weil man hier auf den gleichen toten Gaul gesetzt hat. Schweden ist selbst an seine Grenzen gestoßen und plant nun einen Ausbau seiner Kernkraft. Auch dort entwickelt man neue Reaktoren (Blykalla SMR mit Bleikühlung) zur Verwendung des „Atommülls“ aus den Leichtwasserreaktoren. Also doch lieber eigene Kernkraftwerke bauen und betreiben mit Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen, als Strom zu importieren? Bleibt auch noch die Industrie mit ihrem Wärmebedarf und (in Dänemark) die weltgrößten Containerschiffe, für die man händeringend „CO2 -freie“ Antriebe sucht.

Woher kommt dieser Pioniergeist junger Hochschulabsolventen, die eine Unternehmensgründung in der Kerntechnik einem Arbeitsplatz beim Staat vorziehen? Gut, in Deutschland gibt es schon (fast) keine Möglichkeit mehr. Wer Gender Studies oder „irgendwas mit Medien“ studiert hat, kann sich höchstens in der Politik oder bei einer NGO verdingen. Unsere Bildungspolitik hat ganze Arbeit geleistet. Technik ist irgendwie unanständig und „Atomkraft“ sowieso.

Man stelle sich vor, in der Hauptstadt der Startups – so bezeichnet sich Berlin selbstverliebt selber – käme eine Truppe junger Ingenieure auf die Idee einen Kernreaktor zu bauen. Wohlgemerkt, es ginge nicht einmal um staatliche Fördermittel, sondern nur in Ruhe arbeiten zu können. Sofort würden die Gutmenschen die gesamte Staatsmacht mobilisieren und wenn das noch nicht reicht, die Antifa oder die Omas Gegen Rechts. Um es ganz deutlich zu sagen: In Deutschland herrscht schon lange keine Freiheit für Forschung und Entwicklung mehr. Wessen Produkt nicht vorab den Gesinnungstest der Öko-Sozialisten besteht, geht besser möglichst schnell ins Ausland. Wer andererseits der Staatsmacht gefällig ist, wird mit Fördergeldern überschüttet – Grüner Wasserstoff ist nur ein Beispiel.

Interessant ist auch die Rolle der Schweiz. Nicht, daß Kernkraftwerke in der Schweiz nicht auch umstritten wären. So übernimmt man doch gern die Begutachtung eines neuen Reaktorprinzips in seinen exzellenten öffentlichen Forschungsinstituten. Erst mal in Ruhe schauen. Könnte ja was dran sein. Im besten Deutschland aller Zeiten kann man die Zukunft und das Klima genau voraussagen — glauben diese Narren jedenfalls.

Der Beitrag erschien zuerst auf dem Blog des Autors hier

 

Der Beitrag Europa setzt auf Atomenergie, alle außer Deutschland erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Gefährder des Monats: 
Frauke „Parteiverbot“ Brosius-Gersdorf und Ann-Katrin „Klimadiktatur“ Kaufhold

Gefährder des Monats: 
Frauke „Parteiverbot“ Brosius-Gersdorf und Ann-Katrin „Klimadiktatur“ Kaufhold

Gefährder des Monats: 
Frauke „Parteiverbot“ Brosius-Gersdorf und Ann-Katrin „Klimadiktatur“ Kaufhold

aktivistisch – autoritär – antidemokratisch

Sie weichen keinen Millimeter: Auf Biegen und Brechen wollen die SPD und ihre „grünen“ Nebenregierungspartner die Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf und Ann-Katrin Kaufhold zu Richterinnen am Bundesverfassungsgericht durchboxen.

Für Kompromisse sind die anderen zuständig, die Sozialisten-Front zieht ihre Linie gnadenlos durch: Wer die beiden strammlinken Jura-Aktivistinnen nicht ohne Murren nach Karlsruhe schicken will, ist mindestens, nach „grüner“ Lesart, ein Frauenfeind, auf jeden Fall aber „rechten“ Kampagnen aufgesessen und „beschädigt“, na klar, das höchste deutsche Gericht.

Ein Lehrstück in sozialistischer Dialektik wie aus dem Bilderbuch: Demokratie ist immer nur, wenn Linke alles bekommen, was sie wollen; andernfalls ist „UnsereDemokratie“ in Gefahr. Daß das Bundesverfassungsgericht in Wahrheit schon längst „beschädigt“ ist, weil die Richterauswahl seit Jahrzehnten in Hinterzimmerkungeleien erfolgt, damit das etablierte Postenschacherkartell reihum seine Parteisoldaten nach Karlsruhe entsenden kann – geschenkt.

Mission Staatsstreich

Die Nominierung der beiden linken Juristinnen Frauke Brosius-Gersdorf und Ann-Katrin Kaufhold durch die SPD geht weit über die üblichen Ämterschiebereien hinaus, mit denen sich die etablierten Parteien das Bundesverfassungsgericht zur Beute gemacht und die demokratische Gewaltentrennung scheibchenweise unterlaufen haben.

Tatsächlich sind Kaufhold und Brosius-Gersdorf potentiell spielentscheidende Schachfiguren auf dem Weg zu einem rot-„grünen“ de-facto-Staatsstreich, der die Macht des linken Lagers dauerhaft institutionell absichern und von den zunehmend verheerenden Wahlergebnissen unabhängig machen soll.

Das erklärt die Wut der Roten und „Grünen“ über die im ersten Anlauf gescheiterte Wahl der beiden Juristinnen und das verbissene Festhalten an diesem Personaltableau: Kaufhold und Brosius-Gersdorf haben eine Mission zu erfüllen. Schon deshalb ist die SPD nicht bereit, sie einfach so durch andere Vorschläge zu ersetzen, denen die Unionsabgeordneten leichter zustimmen könnten.

Dominanz statt Konsens

So hatte es die Union schon vor Monaten mit ihrem ursprünglich nominierten Kandidaten getan, der den „Grünen“ wegen seiner rechtstreuen Position zum Asylmissbrauch zu „rechts“ war. Es geht aber in diesem Machtpoker schon lange nicht mehr um „Konsens“, auch nicht innerhalb des Etablierten-Kartells; es geht um Dominanz.

Die extremen Positionen der beiden Möchtegern-Verfassungsrichterinnen sind inzwischen, zum Ärger der Hinterzimmer-Strategen, weithin bekannt. Zumal gerade Frauke Brosius-Gersdorf aus ihrer juristisch getarnten aktivistischen Gesinnung in der Öffentlichkeit auch gar kein Geheimnis macht. Unabhängige Medien mussten nur nachrecherchieren; für Linke und „Grüne“ ist es freilich gleich eine „Kampagne“, wenn kritische Journalisten ihre Arbeit machen.

Brosius-Gersdorf tritt konträr zur ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts für die Legalisierung von Abtreibungen ein und spricht deshalb dem ungeborenen Kind bis zur Geburt die Menschenwürde ab. Das ist in der Konsequenz so brutal, wie es klingt; die nachträglichen Rechtfertigungs- und Verharmlosungsversuche der Juristin und ihrer Unterstützer haben das nur noch untermauert.

Extreme Positionen

Die Lebensrechtsbewegung hat also nicht nur erfolgreich, sondern auch mit vollem Recht gegen die furchtbare Verfassungsrichteraspirantin mobilisiert. Und auch die Plagiatsvorwürfe, hinter denen sich die Union schließlich versteckte, sind nicht aus der Welt, die Universität Hamburg ermittelt.

Frauke Brosius-Gersdorf hat aber noch ganz andere Zumutungen im Portfolio und posaunt sie auch freimütig in die Welt hinaus. Sie hielt eine „Impfpflicht“ mit experimentellen gentechnischen Präparaten für „verfassungsrechtlich geboten“, will den grundgesetzlich garantierten besonderen Schutz von Ehe und Familie durch Abschaffung von Ehegattensplitting und kostenloser Mitversicherung von Ehegatten bei Pflege und Rente unterminieren, hält Kruzifixe in Schulklassenzimmern für verfassungswidrig, aber Kopftücher im Staatsdienst und bei Richterinnen für ganz in Ordnung.

Vor allem aber: Brosius-Gersdorf befürwortet ein Verbot der Opposition, sprich: der größten Oppositionskraft AfD, auch wenn damit deren Wähler noch nicht „beseitigt“ wären. Aber da gibt es ja auch noch das Instrument der Aberkennung des Stimmrechts; das Grundgesetz, meint die gruselige Juristin, „gäbe das her“.

Kaufhold ist weitaus gefährlicher

Ihre Mitteilungsfreudigkeit könnte für Frauke Brosius-Gersdorf noch zum Problem werden; der Vorwurf der Befangenheit liegt auf der Hand, auch wenn „UnsereDemokratie“ auf rechtsstaatliche Prinzipien gerne mal pfeift. Weitaus gefährlicher ist da ihre Kollegin Ann-Katrin Kaufhold, die bislang eher im Windschatten der öffentlichen Aufmerksamkeit segelt. Mit ihr als Richterin am Bundesverfassungsgericht bliebe in Deutschland wahrhaftig kein Stein auf dem anderen.

Kaufhold befürwortet, ebenso wie Brosius-Gersdorf, ein AfD-Verbot. Aber da bleibt sie noch lange nicht stehen. Die links-„grüne“ Jura-Aktivistin (bevorzugte Vokabel: „Wir müssen!“) will nicht weniger als die „gesamtgesellschaftliche Transformation“, also den totalen Umbau von Gesellschaft und Volkswirtschaft nach den Dogmen der „grünen“ Klima-Ideologie.

Mit allem, was so dazugehört. Verzicht und Wohlstandsverluste, Freiheitsbeschränkungen, automatisierte Bürger-Überwachung, Enteignungen – der ökosozialistische Einfallsreichtum kennt bei ihr keine Grenzen.

„Unpopuläre Maßnahmen“

Die parlamentarische Demokratie hat für Kaufhold das Defizit, dass die Wähler da immer noch mitreden können. Deshalb müssten diese und andere „unpopuläre Maßnahmen“ eben von den Gerichten angeordnet werden. Und die lästigen Wahlen könnte man doch auch durch ein „gesellschaftliches Feedbacksystem“ ersetzen.

Mit anderen Worten: Sie will die Justiz als Transmissionsriemen für die Durchsetzung der autoritären „Klimaschutz“-Ideologie missbrauchen. Wer solche Allmachtsphantasien hegt, sollte niemals auch nur in die Nähe eines Richteramts gelangen. Aber gerade das macht sie zur idealen SPD-Kandidatin.

Den Klassenfeind hat sie als gute Sozialistin auch schon ausgemacht: Die „Wohlhabenden“, die sich gemäß Klima-Ideologie „besonders klimaschädigend“ verhalten. Da klingt kaum getarnt der „Volksschädling“ unseligen Angedenkens durch. Ja, Ann-Katrin Kaufhold hätte zweifellos auch unter anderen totalitären Vorzeichen eine Karriere als furchtbare Juristin hinlegen können.

Die „Reichen“ als „Klassenfeind“

Ann-Katrin Kaufhold belässt es nicht dabei, zur Wahl linker Parteien aufzurufen, um „die Reichen“ in die Schranken zu verweisen. Vor drei Jahren gehörte sie einer von „Grünen“ und Linken ins Leben gerufenen „Expertenkommission“ an, die ein „Gutachten“ über die Zulässigkeit von Enteignungen zur Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen fabrizierte. Die „Entschädigungen“ könnten dabei – verfassungsrechtlich bedenklich auch das – unterhalb des Verkehrswerts der Immobilien liegen.

Und was das AfD-Verbot angeht – da solle man bloß nicht „zu zögerlich und ängstlich“ sein, ermunterte Ann-Katrin Kaufhold im Juni letzten Jahres im Rahmen einer Diskussionsrunde im „Salon Luitpold“. Ihre einzige Sorge: Dass nach einem AfD-Verbot „nicht mehr gegen Rechts“ vorgegangen würde – das Parteiverbot dürfe nicht das „Ende der Maßnahmen“ sein. Ob sie bei der Union jetzt kapiert haben, dass sie dann als nächstes an der Reihe wären? Leider kaum wahrscheinlich.

Das Muster der Machtübernahme

Dabei ist das Muster des Staatsstreichs leicht zu durchschauen. Sowohl Frauke Brosius-Gersdorf als auch Ann-Katrin Kaufhold würden im Falle ihrer Wahl dem Zweiten Senat des Bundesverfassungsgerichts angehören, der unter anderem für einen noch zu stellenden Parteiverbotsantrag zuständig wäre. Dort sitzt bereits die von den „Grünen“ plazierte Aktivistin Astrid Wallrabenstein – macht bereits ein links-„grünes“ Trio.

Da fehlt nicht mehr viel zur erforderlichen Mehrheit von fünf Richterstimmen, wenn die drei linken Ideologinnen erst mal richtig Druck machen. „Klima“-Klagen, Grundrechtseinschränkungen, Enteignungsgesetze, Parteiverbote – was SPD- und „Grünen“-Parteitage gerade so alles sich ausdenken und beschließen, kann anschließend glatt durchgewunken werden.

Der Richterstaat als ökosozialistische Obrigkeitsdiktatur, von Ann-Katrin Kaufhold bislang nur als Wunschbild ausgemalt, könnte dann schneller als gedacht zur ganz realen Gefahr und das Bundesverfassungsgericht vom Hüter der Grundrechte zum Büttel autoritärer Herrschaft degradiert werden.

Ökosozialistischer Richterstaat

Kommt dann auch noch das AfD-Verbot, fallen auf einen Schlag sämtliche von der AfD errungenen Mandate weg, und im Bundestag und den meisten Landesparlamenten gäbe es über Nacht rot-„grün“-linke Mehrheiten, mit denen auch die Union als nützlicher Idiot linker Herrschaft entbehrlich würde. Fehlt dann nur noch ein konstruktives Misstrauensvotum, um Friedrich Merz zu stürzen und Lars Klingbeil zum Kanzler der „demokratischen Mitte“ zu machen.

Die Union, die sich lieber von Rot-„Grün“-Links zureiten lässt, als über die „Brandmauer“ zu springen, hat diese Dimension offenkundig noch gar nicht begriffen. Die gefährlichere der beiden SPD-Nominierten, Ann-Katrin Kaufhold, haben CDU und CSU bislang noch gar nicht in Frage gestellt.

CDU und CSU vor dem assistierten Suizid

Geht es nach der Unionsführung, würde auch Brosius-Gersdorf noch gewählt; Kanzleramtsminister Thorsten Frei sinniert schon ganz offen darüber, die Wahl dem Bundesrat zu überlassen, um die widerspenstigen Abweichler in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion einfach auszumanövrieren.

Friedrich Merz ist in seiner Fixierung auf seinen Lebenstraum vom Kanzleramt bereit, den Linken und „Grünen“ auch noch die letzten Reste rechtsstaatlicher Ordnung zum Abräumen vorzuwerfen. Folgt die Union ihm auch bei diesem Ausverkauf, wird die Richterwahl für sie zum assistierten Suizid.

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Ehemaliger CIA-Analyst: Tulsi Gabbards Enthüllungen … Warum jetzt?

Larry C. Johnson

Mein Freund Randy Credico ist wütend auf Tulsi, weil sie die kürzlich freigegebenen Dokumente aufgetischt hat, die zeigen, dass Barack Obama, John Brennan, Jim Clapper und James Comey sich verschworen haben, um die amerikanische Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass Trumps überraschender Sieg bei den Präsidentschaftswahlen 2016 auf russische Einmischung zurückzuführen ist. Er ist nicht wütend über den Inhalt… er ist wütend, weil dies eine absichtliche Strategie zu sein scheint, um die Aufmerksamkeit von dem Jeffrey-Epstein-Fiasko abzulenken. Die von Tulsi veröffentlichten Informationen sind zwar glaubwürdig und verwickeln Obama und sein Team zweifellos in eine Verschwörung zum Betrug an der amerikanischen Öffentlichkeit, aber ich stimme Randy zu. Warum jetzt?

Die Ursprünge von Russiagate

Ich habe ab 2016 ausführlich über Russiagate geschrieben – mein Blog NoQuarter war noch in Betrieb – und ich stand in Kontakt mit ehemaligen Kollegen, die noch in der Geheimdienstgemeinschaft tätig waren. Sie sagten mir, dass Russiagate ein Komplott war, orchestriert von der CIA mit Unterstützung des FBI. Aber es war nicht nur die CIA… Die CIA nutzte ausländische Nachrichtendienste wie den MI-6, das GCHQ, den australischen Geheimdienst (ASIS) und andere. Was im Sommer 2015 damit begann, dass die CIA die von den Briten, Franzosen und Belgiern gesammelten Informationen über alle angehenden US-Präsidentschaftskandidaten (mit Ausnahme von Hillary Clinton) zusammenstellte, entwickelte sich bis Januar 2016 zu einer komplexen internationalen Geheimdienstoperation, die Donald Trump als Werkzeug der Russen darstellen sollte.

Warum hat Trump damals nichts getan?

Hier stellt sich also die Frage? Warum hat Donald Trump diese Informationen in seiner ersten Amtszeit nicht freigegeben? Warum hat Trump das Office of the Director of National Intelligence nicht angewiesen, eine Untersuchung durchzuführen und die Informationen damals freizugeben? Die Direktoren der Nationalen Nachrichtendienste (DNI) während der ersten Amtszeit von Donald Trump (2017–2021) waren:

  • Dan Coats (16. März 2017 – 15. August 2019)
  • Joseph Maguire (amtierend, 16. August 2019 – 20. Februar 2020)
  • Richard Grenell (amtierend, 20. Februar 2020 – 26. Mai 2020)
  • John Ratcliffe (26. Mai 2020 – 20. Januar 2021)

Ablenkung von Epstein?

Wie ich oben bereits sagte, bin ich froh, dass diese Informationen jetzt bekannt gegeben werden. Aber ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass sie jetzt veröffentlicht werden, um das Interesse an der Jeffrey-Epstein-Geschichte und Trumps 15-jähriger Beziehung zu diesem Mann zu begraben. Es gibt einige prominente Podcaster, die ein ziemlich großes Publikum haben – z. B. Candace Owens, Dave Smith, Chris Hedges und Joe Rogan –, die sich gegen Trump wehren und versprechen, sich weiterhin auf die Geschichte zu konzentrieren. Candace, die seit langem Trump unterstützt, ist empört über Trumps Umgang mit dieser Angelegenheit und macht Trump mächtig Dampf.

Verheerende Umfrageergebnisse für Trump

Die CBS News/YouGov Umfrage, die vom 18. bis 21. Juli durchgeführt wurde, enthält einige sehr schlechte Nachrichten für Trump:

  • Die Zustimmungsrate von Präsident Donald Trump unter den Wählern unter 30 Jahren ist in den letzten sechs Monaten gesunken, laut der neuesten CBS News/YouGov Umfrage die vom 18. bis 21. Juli durchgeführt wurde.
  • Die Umfrage, die unter 1.729 erwachsenen Bürgern durchgeführt wurde, ergab, dass 66 % der Wähler im Alter von 18 bis 29 Jahren Trumps Arbeitsleistung missbilligen. Nur 28 % der jungen Wähler stimmen ihm zu, während 6 % sich unsicher sind.
  • Nur sechs Monate zuvor hatte eine CBS/YouGov-Umfrage im Januar ergeben, dass diese Altersgruppe Trumps Rückkehr ins Weiße Haus am optimistischsten sieht, mit 67 % Optimismus.
  • Insgesamt liegt Trumps Nettozustimmungsrate bei –15, dem niedrigsten Wert seiner zweiten Amtszeit. Etwa 55 % der Amerikaner missbilligen seine Arbeitsleistung, während 41 % ihm zustimmen und 4 % unsicher sind.
  • Der Umfrage-Durchschnitt von RealClearPolitics sieht Trumps Missbilligung bei etwa 53 % und seine Zustimmung bei etwa 46 %.

Unzufriedenheit in der Bevölkerung

Bei den wichtigsten Themen ergab die Umfrage durchweg eine negative Nettozustimmung:

  • Nationale Sicherheit lag bei –2
  • Einwanderung bei –6
  • Außenpolitik bei –11
  • Arbeitsplätze und Wirtschaft bei –12
  • Außenhandel bei –15
  • Inflation/Preise bei –29

Die Inflation bleibt die größte Sorge der Amerikaner: 21 % gaben an, dass dies ihr wichtigstes Thema sei, gefolgt von Arbeitsplätzen und Wirtschaft mit 14 %, Gesundheitsversorgung mit 10 % und Einwanderung mit 9 %.

Epstein: Die Öffentlichkeit will Aufklärung

Die Umfrage ergab auch ein breites öffentliches Interesse an der Transparenz der Regierung im Fall Jeffrey Epstein.

Einundachtzig Prozent der Amerikaner wollen, dass alle Dokumente im Zusammenhang mit Epstein veröffentlicht werden. Zwei Drittel – darunter 84 % der Demokraten und 53 % der Republikaner – sind der Meinung, dass die Regierung Beweise bezüglich seiner Kundenliste und seines Todes vertuscht.

Fazit

Ich glaube nicht, dass Trump dies rückgängig machen kann, vor allem wenn neue Enthüllungen auftauchen, was ich erwarte.

Australien zeigt es: Kinderschutz als Vorwand – Digitale ID wird still und schrittweise zur Voraussetzung fürs Internetsurfen

Was mit scheinbar harmlosen Maßnahmen beginnt, endet oft in umfassender Kontrolle: Genau wie die digitale ID schrittweise eingeführt wird – erst für Altersverifikation, dann für medizinische Nachweise, später für Zugang zu öffentlichen Diensten – zeigt auch der australische Plan zur YouTube-Regulierung, wie Kinderschutz als Vorwand dient, um ein umfassendes Überwachungssystem zu etablieren. Schritt für Schritt wird der freie Zugang zum Internet durch bürokratische Hürden und digitale Kontrollmechanismen ersetzt.

Australien will deinen Ausweis sehen – bevor du auf YouTube „Play“ drückst

Was mit Kinderschutz begann, droht sich in einen digitalen Überwachungsstaat zu verwandeln: Australien plant, Alters- und Identitätskontrollen für YouTube-Nutzer einzuführen. Die eSafety-Beauftragte Julie Inman Grant will YouTube in dieselbe Kontrollschiene wie Snapchat und TikTok zwingen – mit dem Ziel, unter 16-Jährige vom Zugriff auszuschließen. Doch die Konsequenzen treffen alle Nutzer.

Digitaler Ausweis für Katzenvideos?

Wer künftig in Australien YouTube nutzen will – sei es für ein Tutorial oder Musik –, muss womöglich seine Identität und sein Alter nachweisen.

Was Grant mit dem Schlagwort „Kinderschutz“ begründet, bedeutet in der Praxis:

  • Digitale ID-Checks
  • Echtzeit-Altersverifizierung
  • Verlust anonymer Nutzung
  • Pauschales Misstrauen gegenüber allen Usern

YouTube selbst warnt: Das sei keine Richtlinienanpassung, sondern ein Abriss. Ganze Creator-Communities könnten zerstört werden.

Kinder schützen – durch Überwachung aller?

Obwohl die schwersten Online-Delikte (wie Grooming oder Missbrauch) laut Studien überwiegend auf Snapchat stattfinden, visiert Grant nun YouTube an. Begründung: 76 % der 10- bis 15-Jährigen nutzen es – 37 % gaben an, dort problematische Inhalte gesehen zu haben.

Doch anstatt elterliche Kontrolle zu stärken, fordert Grant:
-Jugendliche sollen abgemeldet surfen – ohne Filter, ohne Algorithmen, ohne Schutz.
Kein Konto → kein individuell einstellbarer Schutz.

YouTube widerspricht

YouTube sieht sich nicht als „soziales Netzwerk“, sondern als Videoplattform mit Bildungs- und Unterhaltungswert.
Rachel Lord (Public Policy Lead) warnt: Der eSafety-Plan nehme Kindern den Zugang zu altersgerechten Inhalten und Sicherheitstools, die speziell für sie entwickelt wurden.

Vom Kinderschutz zur digitalen Lizenzpflicht

Grants Kampagne ist Teil eines größeren Trends:

  • Heute: Kinderschutz
  • Morgen: Fehlinformationen
  • Übermorgen: Terrorismus, Gesundheit, politische Inhalte

Was jetzt diskutiert wird, könnte zur dauerhaften Infrastruktur werden: eine digitale Mauer, die den Zugang zum Netz an staatlich überprüfte Identität koppelt.

Kritiker fragen:

Soll das Internet ein frei zugänglicher Ort bleiben – oder ein lizenzierter Zuschauerraum, in dem Bürokraten entscheiden, was du sehen darfst?

Nächste Etappe: Google-Veranstaltung am 30. Juli

YouTube-Creator wollen auf der nächsten Google-Konferenz in Canberra gegen den Vorschlag argumentieren – mit Begriffen wie Wahlfreiheit, elterliche Aufsicht und Privatsphäre.

Doch der digitale Ausweis steht längst vor der Tür.

Fazit

Australien – einst stolz auf seine unabhängige Kultur – steuert mit Grants Vorschlägen auf eine Gesellschaft zu, in der Surfen nur noch mit Genehmigung möglich ist.

Und zwar nicht mit der Unterschrift deiner Eltern. Sondern mit deinem staatlich verifizierten Gesicht.

Landtag von Baden-Württemberg –  Nach Hakenkreuz-Skandal: SPD-Landtagsvizepräsident tritt zurück!

Landtag von Baden-Württemberg – Nach Hakenkreuz-Skandal: SPD-Landtagsvizepräsident tritt zurück!

Landtag von Baden-Württemberg –  Nach Hakenkreuz-Skandal: SPD-Landtagsvizepräsident tritt zurück!

Stuttgart – Wende im Hakenkreuz-Skandal! Der Landtagsvizepräsident und SPD-Abgeordnete Daniel Born (49) hat sich dazu bekannt, das verfassungswidrige Symbol auf den Stimmzettel gemalt zu haben!

Das geht aus einer Pressemitteilung der SPD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg hervor. Der Landtagsvizepräsident erklärte darin auch seinen Rücktritt aus dem Präsidium und aus der SPD-Fraktion. In einer Erklärung schrieb Born von einer „Kurzschlussreaktion“ und einem „schwerwiegenden Fehler“.

Zuvor hatte die Wahl zum grenzüberschreitenden Oberrheinrat für bundesweite Empörung gesorgt, weil dabei ein Stimmzettel mit Hakenkreuz gefunden wurde. Die Fraktionen hatten sich daraufhin zunächst gegenseitig den schwarzen Peter zugeschoben.

Nach Informationen der BILD war bereits gestern Abend klar, dass die abgegebene Stimme zwingend aus den Reihen der SPD- oder Grünen-Fraktion stammen musste. Denn: Der Landtag stimmte mit zwei verschiedenen Urnen ab, auf die sich die Abgeordneten nach Fraktionen aufteilten. Namenslisten dokumentierten, wer wo abstimmte. Zwei Mitglieder der Wahlkommission versicherten der BILD daraufhin, dass in der Urne von CDU, FDP und AfD keine Auffälligkeit entdeckt wurde.

Dass sich nun ein Abgeordneter zu der Straftat bekennt (nach § 86a StGB drohen bis zu drei Jahre Haft oder eine Geldstrafe), kommt dennoch überraschend. Denn insgesamt gehören den beiden Fraktionen 61 Abgeordnete (43 Grüne und 18 SPDler) an. Und: Es handelte sich um eine geheime Wahl. Eine Aufklärung wäre also kaum möglich gewesen.

► In einem ersten Statement gestern Abend hatte die SPD noch Gegenteiliges behauptet: „Es gibt mehrere Urnen, es gilt aber die geheime Wahl. Das heißt: „Jeder Abgeordnete kann seinen Stimmzettel in die Urne werfen, in die er ihn werfen möchte.“

Unangenehm ist der Skandal auch für Landtagspräsidentin Muhterem Aras (59, „Grüne“). Sie hatte sich auf ihrem Podium lautstark über den Skandal-Stimmzettel empört. Nun saß der Täter wohl fast direkt neben ihr. Am Vormittag hatte Born sogar noch selbst die Landtagssitzung geleitet.

Die AfD forderte Born laut dpa auf, sein Mandat niederzulegen: „Es ist zumindest löblich, dass Daniel Born sich nun zu einem Geständnis durchringen konnte und auch die Konsequenzen zieht. Er sollte nun aber auch so konsequent sein und sein Mandat niederlegen“, so der AfD-Fraktionsvorsitzende Anton Baron (37).

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Chinas Megastaudamm in Tibet: Energiequelle oder Wasserwaffe?

Chinas Megastaudamm in Tibet: Energiequelle oder Wasserwaffe?

Chinas Megastaudamm in Tibet: Energiequelle oder Wasserwaffe?

China baut in Tibet den größten Staudamm der Welt. Während Peking den Medog-Damm mit “Klimaschutz” und Versorgungssicherheit rechtfertigt, wächst bei den Anrainerstaaten die Sorge davor, dass das kommunistische Regime Wasser zur Waffe machen könnte.

Mit dem Medog-Staudamm am Yarlung Tsangpo, dem Oberlauf des Brahmaputra, setzt China neue Maßstäbe. Der Medog-Damm soll mit einer geplanten Leistung von 60 Gigawatt nicht nur den bisherigen Rekordhalter, den Drei-Schluchten-Damm, übertreffen, sondern auch jährlich rund 300 Milliarden Kilowattstunden Strom liefern. Damit, so die Überlegungen, könnten viele Kohlekraftwerke obsolet werden. Doch was der Welt als Schritt in Richtung “Klimaneutralität” verkauft wird, hat viel weitreichendere Auswirkungen.

Denn die Dimensionen des Projekts sind nicht nur ökologisch und wirtschaftlich, sondern vor allem strategisch. Der Yarlung Tsangpo durchschneidet das tibetische Hochland, bevor er als Brahmaputra nach Indien und Bangladesch fließt. Wer hier das Wasser kontrolliert, hält einen Schlüssel zur Versorgung – oder auch Nichtversorgung – von Hunderten Millionen Menschen und der regionalen Landwirtschaft in der Hand.

Die im Süden liegenden Staaten Indien und Bangladesch beobachten Chinas Bauvorhaben mit wachsender Nervosität. Schon jetzt ist die Region geprägt von Grenzkonflikten, Misstrauen und geopolitischer Konkurrenz. Die Kontrolle über den Flusslauf gibt Peking ein mächtiges Druckmittel: China könnte den Wasserzufluss quasi auf Knopfdruck regulieren, was gravierende Folgen für Landwirtschaft, Trinkwasserversorgung und Wirtschaft der Länder im Süden hätte. Indien hat mehrfach vor einer “Wasserwaffe” gewarnt und verweist auf Erfahrungen in Südostasien: Dort hat China durch Staudämme am Mekong bereits nachweislich Wasserknappheit und ökologische Schäden in den Anrainerstaaten verursacht. Ähnliches wirft Islamabad allerdings auch Neu-Delhi in Bezug auf Kaschmir vor, welches für die Wasserversorgung Pakistans existenziell ist.

Transnationale Flüsse wie der Brahmaputra, der Mekong oder der Ganges sind längst zu Themen politischer Auseinandersetzungen geworden. Pekings Kontrolle über die Oberläufe verschafft dem Reich der Mitte einen enormen Vorteil – und das oft ohne internationale Kontrolle oder verbindliche Abkommen. Der Medog-Damm steht exemplarisch für die neue “Hydropolitik”: Hier verschmelzen Infrastruktur, Umwelt, Technologie und Territorialpolitik zu einem kombinierten Instrument. Eines, welches das kommunistische Regime dank der starken Machtposition in der Region auch geschickt für seinen eigenen Vorteil nutzt und so weitere Abhängigkeiten schafft.

Wie krisensicher sind die Alterssicherungsalternativen?

Wie krisensicher sind die Alterssicherungsalternativen?

Von PROF. EBERHARD HAMER | Nach einer Untersuchung im Mittelstandsinstitut Hannover spielt für alle Menschen das Existenzsicherungsziel eine umso größere Rolle, je älter sie werden. Staatliche oder private Alterssicherung ist deshalb nicht nur das große Geschäft der Vermögensverwalter, sondern wird auch für private Dispositionen immer wichtiger, seit sich der große Boom verflüchtigt hat und wir erstmalig wieder mit einer größeren Rezession rechnen müssen.

In dem Buch „Was tun, wenn der Crash kommt?“ hat eine Arbeitsgruppe des Mittelstandsinstituts die Zustände in einer neuen Weltwirtschaftskrise ausgemalt und dabei insbesondere auch die Alternativen der Alterssicherung auf ihre Krisenbeständigkeit untersucht. Die Ergebnisse sind alarmierend und sollten von allen zur Kenntnis genommen werden, die in irgendeiner Form Alterssicherung betreiben:

  1. Bei den gesetzlichen Renten gibt inzwischen sogar die Regierung zu, dass diese künftig nur noch Grundsicherung bleiben könnten, weil jedes Umlagesystem mit immer mehr Rentnern bei immer weniger Erwerbstätigen zusammenbrechen muss. Schuld hat aber die Regierung selbst:
  • Sie hat die Leistung der Mütter seit 30 Jahren diskriminiert. Wer sich als Frau der Erziehung mehrerer Kinder widmet, bekommt dafür nur eine Anerkennungsrente. Wenn sich jedoch eine Frau den Mühen der Kindererziehung entzieht und stattdessen die oft einfachere beitragspflichtige Fremdarbeit leistet, bekommt sie volle Rente. Für ein Ehepaar bedeutet dies: Mit einem Verdiener und Kindern muss man lebenslang sparen und hat auch im Alter nur eine volle Rente; – Doppelverdiener dagegen leisten sich lebenslang allen Luxus und bekommen sogar noch von den Kindern der Einverdiener-Haushalte nachher zwei Renten. Kindererziehung wird also rentenbestraft, Kinderverhinderung dagegen rentenrechtlich prämiiert. Als Ausweg hat man Zuwanderungen empfohlen.
  • Dass dies nicht gutgehen konnte, war theoretisch von Anfang an klar, ist jetzt sogar den Sozialfunktionären klargeworden. Kürzungen von Renten wird ein Dauerthema bleiben. Dabei sollen aber ungerechterweise wieder alle Renten gekürzt werden, statt nur bei denen, die nur Beiträge geleistet, nicht aber für ihre Regeneration mit eigenem Nachwuchs gesorgt haben. Ihnen steht eigentlich nur die halbe Rente zu, weil sie ja auch nur die Hälfte der Rentenvoraussetzungen erfüllt haben (nur Beitrags-, keine Regenerationsleistung).
  • Und warum steht jedem eine Mindestrente zu, der auch nie dafür eingezahlt hat? Ein üppiger Sozialstaat hat nämlich Millionen von Ausländern im Ausland deutsche Renten zugesagt, die nie dazu beigetragen haben. Dazu bekommen Bürgergeldbezieher, die nicht oder nie arbeiten, ebenfalls monatliche Sozialansprüche und später Renten. Und Millionen Immigranten, die nicht arbeiten wollen, bekommen dennoch Rentenansprüche und nachher Mindestrenten.
  • Auf deutsche Kosten hat die Ampel-Regierung sogar für vorerst fünf Jahre alle Rentenzahlungen in der Ukraine übernommen (25 Mrd. Euro). Und aus deutschen Rentenkassen werden an Millionen Ausländer Renten gezahlt (Fremdrenten), die aus irgendwelchen politischen Gründen (z.B. Israel) finanziert werden sollten, auch wenn sie keine Rentenansprüche hatten.
  • Die Rentenzahlungen haben sich also ständig ausgeweitet und weiten sich noch einmal um die Millionen nicht zahlenden Immigranten aus, die in den nächsten Jahren ebenfalls zu Zahlungsansprüchen führen. Die Einnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung aus den Umlagebeiträgen machten aber schon im Jahre 2020 nur 252,7 Milliarden Euro aus. Für den Gesamtbedarf von 334,4 Milliarden Euro mussten also 80,5 Milliarden Euro von Zuschüssen des Bundes hinzugefügt werden (= ca. 12 Prozent). Seitdem ist die Schere zwischen Renteneinnahmen und Rentenausgaben weitergewachsen und müssen die Steuerzahler mehr als 100 Milliarden Euro jährlich zuschießen, weil die Einnahmen hinter den Ausgaben immer weiter zurückbleiben. Die gesetzliche Rentenvorsorge sichert deshalb immer weniger das Alter. Es wird immer wichtiger, zusätzliche Einnahmen im Alter zu haben, um die Existenz bzw. den Lebensstandard im Alter zu sichern.

Das Rententhema wird also in den nächsten Jahren politisches Dauersparthema bleiben, ständig abgesenkt werden und die Staatsrente immer mehr ihre Alterssicherungsfunktion verlieren.  Gerade deshalb empfehlen ja die Sozialpolitiker bereits die Aufstockung mit einer privaten Alterssicherung.

  1. Die private Firmenrente wird aber nicht viel besser sichern als die Staatsrente, denn immer hat der Staat bei eigenem Versagen nach allem gegriffen, was er noch konnte, um sein eigenes Scheitern zu verschleiern. Schon jetzt werden die landwirtschaftlichen Altersrenten und BfA-Renten mit Pensionen zu nur einer Versorgung kumuliert. Künftig werden wohl auch die Betriebsrenten keine Zusatzversorgung mehr bleiben, sondern in das marode Staatsrentensystem einbezogen werden, also Firmenrenten zum Teil der Gesamtrenten werden. Das lässt sich auch begründen, weil die Firmenrenten erheblich aus Steuervorteilen finanziert wurden und zudem nicht einzusehen ist, weshalb die Arbeiter und Angestellten in den großen Kapitalgesellschaften Zusatzversorgungen bekommen sollen, während Mitarbeiter in den 96 Prozent mittelständischen Unternehmen eine solche Zusatzversorgung nicht haben. Denkt man zudem, dass allein die mittelständischen Firmen zu 66 Prozent alle Staatsfinanzen tragen müssen, während sich die Kapitalgesellschaften einer Nettozahlung seit Jahrzehnten entzogen haben, ist die Rentenbevorzugung von Mitarbeitern der Kapitalgesellschaften gegenüber den Mitarbeitern im Mittelstand längst nicht mehr zu rechtfertigen.

Hinzu kommt, dass nicht nur die Commerzbank ihre Firmen-Rentenzahlung nicht mehr tragen kann, sondern auch andere Großfirmen ihre Firmenrenten nicht mehr weiter bedienen oder kündigen oder sogar im Konkurs verlieren werden. Das frühere Gefühl von Mitarbeitern, je größer das Unternehmen sei, desto sicherer sei ihre Altersversorgung, wird in der laufenden Krise gründlich revidiert werden.

  1. Jahrzehntelang wurde den Bürgern vorgegaukelt, Aktien seien zukunftssichere Realwerte. Viele Menschen haben deshalb Aktien als Alterssicherungsanlage gekauft und mit steigenden Kursen an steigendes Vermögen geglaubt.

Die Erfahrung steht aber bisher dagegen. Immer hat es in Krisen auch Abstürze der Wertpapierkurse gegeben, sind sie also wertloser und renditeloser geworden. Gerade, wenn man diese Zusatzeinnahmen brauchte, hatten sie sich verflüchtigt.

Der Kurs der Aktien hat nämlich schon lange nichts mehr mit dem Wert der Firma zu tun, sondern wird von der internationalen Finanzindustrie nach ihren Zwecken willkürlich manipuliert. Viele der Kursgewinne und -verluste sind mehr durch Spekulation und Manipulation verursacht als durch echte Firmenentwicklung. Die Aktie ist deshalb kein Sachwert, sondern ein Spekulationspapier.

Die Aktie selbst ist nur das Papier wert. Alles andere ist Hoffnung. Mal ist die Hoffnung hoch, mal gering. Wer seine Alterssicherung auf Hoffnung setzt, ist Spieler. Das werden viele Aktienbesitzer jetzt wiederum im kommenden Aktiencrash bitter erfahren und bereuen. Auf Aktien jedenfalls sollte man sein Alter nicht bauen. Sie können allenfalls für Boomzeiten Zubrot sein.

  1. Auch Anleger festverzinslicher Staats- und Industrierentenpapiere gehen folgende Risiken ein,
  • ob in der Krise der Staat überhaupt noch zahlungsfähig ist oder die Schuldenzahlungen aussetzt oder im Falle des Staatskonkurses überhaupt entwertet, wie dies in Deutschland schon mehrfach geschehen ist,
  • und wie hoch die Inflation in der Krise wird. Steigende Inflation entwertet die auf einen Nominalbetrag lautenden Rentenpapiere.
  • Eine Währungsreform vernichtet sie sogar weitgehend. Beide Abwertungen waren immer Begleitumstände großer Krisen. Und wir stehen wieder in der Krise.

Auch die Anlage in Rentenpapieren ist deshalb keine sichere Altersversorgung, ist sogar schlechter als die Anlage in Aktien.

  1. Lebensversicherungen

Im Unterschied zu der nach dem Umlagesystem aufgebauten und deshalb von der Bevölkerungsentwicklung strukturabhängigen Staatsrenten sind private Lebensversicherungen als Kapitalsammelsysteme aufgebaut, hängen also vom angesammelten Kapital ab. Die derzeitige Krise der Lebensversicherungsgesellschaften zeigt aber auch, dass einige von ihnen in der Anlage des Kapitals erhebliche Fehler gemacht, also erheblich verloren haben. Die erste Lebensversicherung ist schon pleite, weitere werden folgen. Erstes Risiko jeder Lebensversicherung ist also die Bonität der Versicherungsgesellschaft selbst. Dies gilt auch für den zugesagten Zinssatz der Lebensversicherungen.

Das zweite Risiko für den Anleger liegt in der Inflationsrate zwischen Beitragszahlungen und Auszahlungen. In den letzten 30 Jahren haben sich die Finanzwerte in der Welt vervierzigfacht, die Realwerte nur vervierfacht. Die Geldmengenvermehrung hat zur Scheinblüte geführt. Das nicht gedeckte, überschüssige Geld muss aber wieder weg. Entweder müssen die Realwerte durch Entwertung des Geldes (Inflation) angepasst werden oder die Krise erzwingt eine Währungsreform. Beides entwertet die auf Nominalwerte abgeschlossenen Lebensversicherungen. Mit beiden Entwertungsformen ist auch im Verlauf der kommenden Weltwirtschaftskrise zu rechnen.

Ein drittes Risiko liegt in der Situation des Versicherten selbst. Wird er arbeitslos oder kann er aus anderen Gründen die Beiträge nicht mehr zahlen und muss er die Lebensversicherung vorzeitig verkaufen, verliert er im Rückkaufsfalle sogar einen wesentlichen Teil seines angesparten Kapitals.

Insgesamt sind also auch Lebensversicherungen ebenfalls keine sichere Altersbasis.

  1. Immobilienanlagen

Es gibt zwei ganz unterschiedliche Anlagezwecke für Immobilien: die eigene Nutzung oder die Vermietung/Verpachtung.

6.1    Die selbstgenutzten Immobilienanlagen – Haus oder Wohnungseigentum – sind nicht unter Renditegesichtspunkten gekauft, sondern sollen auf Dauer den Grundbedarf des eigenen Wohnens sichern. Diesen Zweck behalten eigene Wohnhäuser und Wohneigentum auch in der Krise umso mehr, je weniger Restschulden auf ihnen noch lasten. Wer im schuldenfreien eigenen Haus oder Wohnung sitzt, kann auch in der Krise nicht vertrieben werden, spart in der Krise Mieten, steht sich deshalb relativ besser als jemand, der von seinem geringeren Einkommen auch noch Miete zahlen muss. Insofern ist diese selbstgenutzte Art der Immobilienanlage trotz möglichen Sinkens ihres Verkehrswertes eine der für den Fall einer Krise wichtigsten Altersvermögensanlagen überhaupt.

6.2    Bei fremdgenutzten Miet- oder Pachtobjekten des Anlegers unterliegt der Anleger zwei Krisenrisiken:

  • Mit zunehmender Verarmung und Arbeitslosigkeit in der Depression können sich viele Menschen die bisherige hohe Miete nicht mehr leisten, müssen sie zusammenrücken, werden Wohnungen frei und schwerer oder nicht mehr vermietbar. Der gleiche Trend entsteht durch etwa sinkende Bevölkerung in Deutschland. Gleiche Rendite ist also aus den Immobilien nur noch beschränkt und schwerer zu erwarten.
  • Mit sinkenden Mieten und Vermietbarkeit sinken auch die Verkehrswerte der Wohn- und Gewerbeimmobilien in der Depression. Anfang der dreißiger Jahre sind die Verkehrswerte von der vierzehnfachen auf die fünf- bis sechsfache Jahresmiete zurückgefallen. Auch Immobilien unterliegen also in der Krise einem Wertverlust. Dieser Wertverlust ist allerdings nur ca. 50 Prozent, während sie bei den Finanzanlagen (Aktien, Renten usw.) bis 90 Prozent beträgt. Wer also in Immobilien anlegt, bleibt zwar auch nicht ungeschoren, kommt aber immer noch besser durch die Krise als mit Finanzwerten.
  1. Goldanlage

Der Nachteil des Goldpreises liegt im Goldmonopol, das den Preis manipuliert. Wenn aber in der Krise Finanzanlagen zusammenbrechen und auch die Immobilienpreise sinken, hat immer unter solchen Voraussetzungen eine Flucht ins Gold stattgefunden. Auch in der laufenden Weltwirtschaftskrise werden zunehmend Anleger ihr Vermögen durch Goldanlage sichern wollen, wird also die Weltnachfrage entsprechend steigen, während die Goldproduktion viel zu gering ist, um schon die jetzige Nachfrage aufzufangen, es also zu erheblichen Preissteigerungen kommen wird. Gold wird also seinen Wert nicht nur behalten, sondern voraussichtlich in der Depression umso mehr steigern, je stärker die Depression ist. Gold ist also für die Vermögensanlage gegen Krisen eines der sichersten Vermögensaufbewahrungsmittel, sofern es materiell selbst gehalten wird.

Bei Goldaktien dagegen ist Vorsicht geboten. Die meisten Goldminen haben ihre Produktion jahrelang voraus ausverkauft, nehmen also an einer Goldpreissteigerung in der Depression nicht teil. Nur Gesellschaften, die nicht verhedged sind, also nicht vorverkauft haben, werden ihre Kurse steigen sehen, sind also damit auch eine indirekt sichere Goldanlage.

Setzt sich die begonnene Weltwirtschaftskrise fort, kann also ein Vermögensbesitzer für seine Alterssicherung nicht einfach abwarten, sondern muss handeln, von den meisten krisengefährdeten Finanzwerten möglichst in Sachwerte wechseln. Wer zuwartet, verliert am meisten. Wer dagegen krisenbewusst handelt, kann seine Verluste reduzieren.

Vermögensanlage für die Zeit nach der Krise

Richtige Vorkrisenanlage des Vermögens bedeutet nicht, dass diese Anlagestrategien auch für die Zeit nach der Krise richtig sind. Im Gegenteil: Manche wären für den Wiederaufschwung falsch:

  • Zum Beispiel wird das Gold nach der Krise relativ wieder an Wert verlieren, wenn der Aufschwung die Finanzwerte wieder steigen lässt und Goldbesitzer wieder verstärkt in Finanzwerte gehen. Dies senkt den Preis des Goldes. Man sollte also seinen Goldbestand rechtzeitig im Krisenminimum verkaufen, um andere, vom Aufschwung hochgetragene Werte dafür zu kaufen.
  • Aktien machen jede Konjunkturbewegung als Frühindikatoren etwa ein halbes Jahr voraus mit. Wenn es also wieder zu einem Aufschwung kommt, werden zuerst Aktien überproportional im Kurs steigen und als Vermögensanlage wieder interessant.
  • Eine weitere Anlagestrategie in der Krise besteht darin, die im Crash reduzierten Immobilienpreise für die Wiederanlage von Mietimmobilien zu nutzen. Wenn sich die Konjunktur wieder erholt, werden die Leute auch wieder höhere Mieten zahlen können und wird die Vermietung generell besser, also die Rendite und damit die Verkehrswerte der Mietimmobilien wieder steigen.
  • Während vor und in der Krise die höchste Sicherheit darin lag, keine Schulden zu haben, kann man am Ende der Krise für den beginnenden Wiederaufbau Schulden übernehmen, solange die Zinsen noch niedrig sind und die Renditen steigen. Sobald also ein Wiederaufschwung in Sicht ist, kann man sogar unter Schuldenaufnahme zu den niedrigen Krisenpreisen Finanz- oder Realanlageschnäppchen kaufen.

Geht man auf die letzte Weltwirtschaftskrise Anfang der dreißiger Jahre zurück, haben viele Vermögensinhaber damals ihr gesamtes Vermögen in der Krise verloren, weil sie nicht oder falsch reagiert haben. Das muss und darf in dieser neuen Weltwirtschaftskrise nicht wieder geschehen. Deshalb hat das Mittelstandsinstitut Hannover den Ratgeber für Vermögensanleger veröffentlicht: „Der große Crash-Ratgeber“ (Kopp Verlag, München, 5. Aufl. 2017).


Wie krisensicher sind die Alterssicherungsalternativen?Prof. Eberhard Hamer.

PI-NEWS-Autor Prof. Dr. Eberhard Hamer (* 15. August 1932 in Mettmann) ist ein deutscher Ökonom. Sein Schwerpunkt ist die Mittelstandsökonomie. In den 1970er Jahren gründete er das privat geführte Mittelstandsinstitut Niedersachsen in Hannover und veröffentlichte über 20 Bücher zum Thema Mittelstand. Hamer erhielt 1986 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Seine Kolumne erscheint einmal wöchentlich auf PI-NEWS.

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„Das Netzwerk“ in den Welten der Eliten

„Das Netzwerk“ in den Welten der Eliten

Von Dr Naomi Wolf

Verwirrt über die Reaktion von Präsident Trump auf die „Kundenliste“ von Epstein? Ich glaube, ich verstehe es.

Gibt es etwas, das Sie über liberale Elitenetzwerke wissen sollten?

Die Hälfte des Landes ist empört über die unerklärliche Entscheidung von Präsident Donald Trump, seine Anhänger zu verspotten, weil viele entsetzt sind, dass Generalstaatsanwältin Pam Bondi offenbar eine Vertuschung eines Serienvergewaltigers von Kindern orchestriert. Bondis Justizministerium veröffentlichte letzte Woche ein Memo: „Das zweiseitige Dokument besagt, dass das Ministerium keine Beweise für eine Kundenliste von Epstein gefunden habe und dass keine weiteren Akten aus den Ermittlungen veröffentlicht würden.“

Die Reaktion von Präsident Trump auf all dies war erschreckend: Er erklärte, dass „nur wirklich schlechte Menschen […] so etwas aufrechterhalten wollen“. Laut NBC bezeichnete er seine MAGA-Anhänger, die über Generalstaatsanwältin Bondi verärgert sind, als „Schwächlinge“, die „auf diesen Schwachsinn hereingefallen sind“.

Die Anhänger von Präsident Trump, darunter die Abgeordnete Marjorie Taylor Greene (R-GA) und sogar Alex Jones, sind wütend und fordern die vollständige Veröffentlichung der „Epstein-Akten“. Umfragen zeigen, dass dies seiner Unterstützung schadet: Zahlen, die die Republikaner bei den Zwischenwahlen gefährden könnten.

Die Demokraten versuchen laut Politico, aus den Rissen in den Reihen der Republikaner Kapital zu schlagen. Präsident Trump appelliert an seine Basis, dass er „einer von uns“ ist und Transparenz verspricht. Eine Situation, in der er als reicher Mann mit undurchsichtigen Motiven dargestellt wird, der die Freunde eines anderen reichen Mannes schützt – eines toten Mannes, der schlimmste der Schlimmsten –, könnte ihm seine Basis kosten und MAHA-Wähler – Millionen von Müttern und Vätern von Mädchen wie denen, die Epstein missbraucht hat – in die Flucht treiben.

Konservative sind verwirrt. Mein Mann, ein wirklich objektiver Mann (und außerdem ein begeisterter Anhänger von Präsident Trump, der fast drei Jahrzehnte lang für zahlreiche Geheimdienste gearbeitet hat), ist so verwirrt, dass er sich fragt, ob der Präsident aufgrund einer oder mehrerer schwerwiegender, unbekannter Bedrohungen – ob real oder eingebildet – untypisch handelt.

Da ich Jahrzehnte in denselben elitären liberalen Kreisen verbracht habe, die Epstein Schutz gewährten, bin ich nicht verwirrt. Ich glaube, ich verstehe die Matrix dieser Situation.

Meiner Meinung nach hat es mit „dem Netzwerk“ zu tun.

Ich halte es für wahrscheinlich, dass mehrere Personen, die für den Erfolg dieser Regierung entscheidend sind – meiner Vermutung nach handelt es sich dabei hauptsächlich um Leute aus der Silicon-Valley-Community, die mit ihren Milliarden und ihrer technischen und medialen Unterstützung die Kampagne von Präsident Trump und die Maschinerie seiner Regierung angetrieben haben –, unabhängig davon, ob sie unschuldig oder schuldig sind, in den Epstein-Akten stehen. (Erinnern Sie sich, warum Frau Gates sich von Herrn Gates getrennt hat?) Und ich glaube, dass die wichtigsten Wissenschaftler dieses Landes, ob unschuldig oder schuldig, in den Akten stehen. Und ich vermute, dass die Geldgeber Präsident Trump konfrontiert haben.

Warum glaube ich das? Es gibt mehrere Hinweise.

Einer davon ist das Interview des verstorbenen ehemaligen Anwalts von Epstein, Alan Dershowitz, mit Chris Cuomo. Denken Sie daran, dass Dershowitz auch Präsident Trump vertreten hat. Dershowitz bestätigte, dass es eine redigierte Liste von Personen gibt, denen unangemessenes Verhalten vorgeworfen wird, betonte, dass keine derzeit amtierende Persönlichkeit des öffentlichen Lebens (Sie verstehen schon) auf dieser Liste steht, und forderte Generalstaatsanwältin Pam Bondi auf, die New Yorker Gerichte, die diese Liste verwahren, um deren Freigabe zu bitten.

Wenn Sie die Hieroglyphen hier richtig lesen, sollten Sie Folgendes erkennen (deshalb ist es nützlich, politischer Berater gewesen zu sein; man kann den Code lesen, der oft aus Dreiecksbeziehungen oder „Leugnungsmöglichkeiten” besteht): A/ Präsident Trump steht nicht auf dieser Liste. B/ Präsident Trump möchte nicht die schreckliche Last tragen, all die mächtigen Leute, die auf dieser Liste stehen, zu verärgern, indem er sie selbst über seine Generalstaatsanwältin veröffentlicht. C/ Sie – die Trump-Regierung – wollen, dass sie von anderen veröffentlicht wird, d. h. von den New Yorker Gerichten, damit sie selbst nicht den entsetzlichen Rückschlag erleiden.

Ich glaube auch, dass sich auf der Liste einige Tech-Bro-Trump-Anhänger befinden, die über sein Schicksal entscheiden könnten, aufgrund eines bewegenden Interviews, das Eric Weinstein am 14. Juli 2025 – interessanterweise mitten in der Bondi-Aufregung – Steven Bartlett im Podcast „Diary of a CEO“ gegeben hat.

Weinstein war bis 2022 Geschäftsführer der amerikanischen Risikokapitalgesellschaft Thiel Capital. Weinstein ist ein überzeugender Intellektueller und war zudem an der Spitze einer der wichtigsten Organisationen des Silicon Valley tätig. Er entwickelte eine physikalisch fundierte „Theorie von Allem“, die er an das Mathematical Institute in Oxford brachte, und studierte Mathematik an der Harvard University.

Im Podcast erklärte er, dass „der Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ein Produkt eines oder mehrerer Elemente der Geheimdienstgemeinschaft war“. Weinstein, der angab, Epstein getroffen zu haben, beschrieb ihn als „sicherlich keinen Finanzier im herkömmlichen Sinne. Das war nur eine Tarngeschichte.“

„Der britische Unternehmer Bartlett fragt Weinstein, ob er Epstein getroffen habe, und dieser antwortet: „Als ich ihn traf, war er kein Finanzier.“ Weinstein beschreibt Epstein weiter als „seltsamen Typen“, der „nicht viel über Devisenhandel zu wissen schien“.

Weinstein beschreibt Epstein auch als „Konstrukt“.

Dieses Interview wurde von 2,4 Millionen Menschen gesehen. Es ist fesselnd. Als Weinstein sprach, hatte ich ein tiefes Gefühl der Wiedererkennung. Mein Eindruck ist, dass Weinstein sich äußerst vorsichtig ausdrückte; dass es unter anderem sein Ziel war, zu verdeutlichen, dass man in die Dokumentation rund um die Epstein-Gemeinschaft und die „Listen“ verwickelt sein kann, ohne ein Pädophiler zu sein – tatsächlich kann man allein aufgrund seiner Tätigkeit als Spitzenwissenschaftler in diese Dokumente verwickelt sein; und dass es eine seiner Absichten war, diese Situation öffentlich zu machen.

Ich weiß, dass Weinstein Recht hat: Auf „der/den Liste(n)“ werden Pädophile stehen, und es werden unschuldige Männer (und Frauen) stehen, die für immer in der Nähe von Epstein fotografiert wurden – sogar auf seiner Ranch in New Mexico und ja, sogar auf seiner Insel –, nur weil sie das Pech hatten, zu den wichtigsten Wissenschaftlern, Mathematikern und Technologen unserer Zeit zu gehören.

Weinstein argumentiert, dass das „Konstrukt“ Epstein das war, was das Militär als „doppelte Verwendung“ bezeichnet – das heißt, dass Epstein mehrere Missionen gleichzeitig verfolgte.

Eine Mission war natürlich die Führung eines grotesken sexuellen Honigtopfes, in dem Minderjährige zu Erpressungszwecken ausgebeutet wurden.

Eine weitere Aufgabe, so Weinstein, sei die Verwaltung und Steuerung der westlichen Wissenschaft selbst. Weinstein weist darauf hin, dass Ghislaine Maxwells Vater, der verstorbene Verlagsmagnat und angebliche Geheimdienstmitarbeiter Robert Maxwell, den wissenschaftlichen Verlag Pergamon Press gegründet hatte, der in Oxford ansässig war und medizinische Bücher und Zeitschriften veröffentlichte und von Elsevier aufgekauft wurde, dem größten wissenschaftlichen Verlag (und wissenschaftlichen Vorreiter der COVID-/Impfstoff-Propaganda; tatsächlich hat Elsevier einen „Ressourcen-Hub“ zu COVID für „Bibliothekare, Hochschulen und Angehörige der Gesundheitsberufe“ eingerichtet, ein seltsam aktivistisches Angebot von einer vermeintlich neutralen wissenschaftlichen Plattform).

Weinstein merkt an, dass Epstein eine Reihe wichtiger Wissenschaftler finanzierte und dass er ein Büro in Harvard hatte. Weinstein sagt im Podcast mit offenbar unterdrückter Wut, dass er wissen möchte, warum Epstein über seine Arbeit Bescheid wusste und warum Epstein in die Mathematikabteilung von Harvard eingebettet war.

Mathematikabteilung von Harvard:

Tatsächlich war Harvard ein eifriger Vermittler für Epstein in der Wissenschafts- und Mathematikgemeinschaft. Harvard nahm etwa 9 Millionen Dollar von Jeffery Epstein an und gab ihm ein Büro in dem Institut, das er mitfinanziert hatte. Epstein besuchte Harvard mehr als 40 Mal.

Wichtige Harvard-Wissenschaftler wurden ihm durch Kontakte innerhalb der Universität vorgestellt und dazu ermutigt, sich mit ihm zu verbrüdern. „Einige [Harvard]-Professoren, darunter auch [Mathematikprofessor Martin Nowak], scheinen enge Beziehungen zu Epstein unterhalten zu haben, wie die Untersuchung [der Harvard-Universität] ergab. Dem Bericht zufolge besuchten „eine Reihe” von Fakultätsmitgliedern Epstein in seinen Häusern in New York, Florida, New Mexico und auf den Jungferninseln. [Hervorhebung von mir]. Einige gaben an, ihn im Gefängnis besucht oder mit seinen Flugzeugen gereist zu sein. Die Besuche erfolgten laut dem Bericht in persönlicher Eigenschaft und scheinen nicht gegen die Regeln von Harvard zu verstoßen.“

Also: Systematisch und konsequent wurden bedeutende Intellektuelle, insbesondere aus den Bereichen Informatik, Genetik, Evolutionsbiologie und Bewusstseinsforschung, von Gatekeepern in die Nähe von Epstein getrieben, der physisch in ihrer Mitte platziert worden war; und diese Akademiker wurden gedrängt, seine Fördergelder anzunehmen, sich mit ihm zu treffen und sich damit implizit mit ihm anzufreunden oder seine Freundschaft anzunehmen und sogar seine Einladungen anzunehmen. Ich denke, das ist das „Warum?”, das Weinstein fragt. Wir werden später auf die Auswirkungen dieser systematischen Struktur der Einbindung zurückkommen.

Eric Weinstein hat Recht. Jeffrey Epstein hat tatsächlich Spitzenwissenschaftler und Mathematiker finanziert, insbesondere in den Bereichen Genetik und Evolutionsbiologie. Er hat sie sogar über eine andere Einrichtung zu einer Gemeinschaft unter seiner Finanzierungsstruktur zusammengeführt.

Weinsteins weitergehende Behauptung, dass die Verbindung oder das „Konstrukt“ zwischen Maxwell und Epstein nicht nur der Finanzierung diente, sondern auch der Steuerung, Verwaltung, Kontrolle und Rahmung der Wissenschaft und im Wesentlichen der Festlegung ihrer Richtung, ist nach meinem Kenntnisstand durchaus plausibel.

Ich weiß, dass Weinstein Recht hat, weil ich unwissentlich Teil eines Netzwerks war, das sich mit einem Teil dieses Netzwerks überschnitt. Mein Agent während fast meiner gesamten Karriere, seit er mich „entdeckt“ hatte und mir half, mein erstes Buch, The Beauty Myth, einen Bestseller, im Alter von 26 Jahren zu veröffentlichen, war der legendäre Literaturagent John Brockman. Brockman wurde vor allem in den 2000er und 2010er Jahren so berühmt wie seine berühmten Intellektuellen, weil er etwas förderte, das er „The Third Culture“ nannte, eine Schnittstelle zwischen Geisteswissenschaften, Technologie und Naturwissenschaften.

Brockmans Autorenliste enthielt keine Massenmarkt-Romanautoren, keine Thrillerautoren, keine Kochbuchautoren, keine populären Historiker. Rückblickend war es eine bemerkenswert kuratierte Liste. Ich fühlte mich geehrt, Teil davon zu sein. Brockman Inc. vertrat in erster Linie die Spitze der Wissenschaft und wissenschaftsnaher Autoren: den Evolutionsbiologen Richard Dawkins, den Kognitionswissenschaftler Daniel Dennet, den Psychologen Daniel Kahneman. „Nimble Deal-Maker for the Stars of Science” (Geschickter Verhandlungsführer für die Stars der Wissenschaft) lautet ein überschwängliches Profil von John Brockman in der New York Times.

Jeffrey Epstein finanzierte die Edge Foundation, Brockmans digitalen und realen Salon. Niemand wusste davon. Zumindest wusste niemand, den ich kannte, davon.

Diese Einrichtung veranstaltete Treffen dieser Intellektuellen und veröffentlichte eine Website und Bücher, in denen ihnen kritische Fragen gestellt wurden (die Website ist noch online). Auf der Website von Edge.org finden sich Kommentare der Besten der Besten – der Köpfe, die unsere Kultur und unsere Wissenschaft prägen: der theoretische Physiker Murray Gell-Mann, die Kulturanthropologin Mary Catherine Bateson, die Gnostische-Evangeliums-Forscherin Elaine Pagels, der theoretische Physiker Freeman Dyson und Google-Mitbegründer Larry Page.

Sein Motto lautet: „Um an die Grenzen des Weltwissens zu gelangen, muss man die komplexesten und anspruchsvollsten Köpfe suchen, sie in einem Raum zusammenbringen und sie sich gegenseitig die Fragen stellen lassen, die sie sich selbst stellen.“

Edge.org veranstaltete „Millionärsessen“, aus denen später „Milliardärsessen“ wurden; diese brachten die Elite der Wissenschaftswelt mit den Eliten des Silicon Valley zusammen. Edge.org veröffentlichte auch Kommentare einiger der einflussreichsten Intellektuellen der Welt – Männer (meist Männer) aus beiden Welten, die miteinander in Dialog traten. (Der Evolutionsbiologe Bret Weinstein und Eric Weinstein haben beide Beiträge für Edge.org verfasst, und 2018 dankte Eric Weinstein Brockman in einem Tweet für die Möglichkeit, „als ich selbst“ sprechen zu können.)

Ich werde nur die Abschnitte aus Wikipedia herausgreifen, die die Grundlagen der Verbindung zwischen Epstein und Brockman Inc. erklären, da ich mich nicht in die Schusslinie neuer Berichterstattungen über diese gefährliche Geschichte begeben möchte:

„In einem Interview mit Prinz Andrew vom 17. November 2019 erwähnte die BBC-Reporterin Emily Maitlis, dass sowohl Andrew als auch John Brockman an einem intimen Abendessen in der Villa des Kinderhändlers Jeffrey Epstein teilnahmen, um dessen Entlassung aus dem Gefängnis zu feiern, wo er wegen mindestens einem Jahrzehnt Kinderhandel verurteilt worden war.

Andrews Anwesenheit in Jeffrey Epsteins Villa in Manhattan wurde von Brockman selbst in E-Mails bestätigt, die in einem Bericht der New Republic vom Oktober 2019 veröffentlicht wurden. Der Bericht deutete darauf hin, dass Brockman der „intellektuelle Wegbereiter“ von Jeffrey Epstein war, dem Finanzier, der im August 2019 starb, während er erneut auf seinen Prozess wegen Vorwürfen im Zusammenhang mit Sexhandel wartete.

Brockmans berühmte literarische Dinner – die während der TED-Konferenz stattfanden – wurden nach Epsteins Verurteilung mehrere Jahre lang fast ausschließlich von Epstein finanziert, wie aus seinen jährlichen Steuererklärungen hervorgeht. Dies ermöglichte es Epstein, sich unter Wissenschaftler, Start-up-Ikonen und Tech-Milliardäre zu mischen [Hervorhebung von mir].

2009 wurde Jeffrey Epstein aus dem Gefängnis entlassen.

Bis 2010 reichte Brockmans Intellektuellenkreis weit über die zwar angesehenen, aber etwas schäbigen Harvard-Professoren der frühen 2000er Jahre hinaus. In diesem Jahr und dann während der gesamten 2010er Jahre versammelte Brockmans Edge Foundation über die „Billionaire’s Dinners“ irgendwie die Führer, ja sogar die Kaiser und Kaiserinnen der Tech-Welt.

Hier, in einem unwahrscheinlichen Raum, versammelten sich 2010 Amazon-Gründer Jeff Bezos, Huffington Post-Gründerin Arianna Huffington, Marissa Mayer, damals bei Google, Larry Page, Mitbegründer von Google; Craig Venter, der das menschliche Genom sequenzierte; der Biologe George Church, der sich später dafür entschuldigen musste, dass er Geld von Jeffrey Epstein angenommen hatte; seltsamerweise der Erfinder des PCR-Tests, Kari Mullis; seltsamerweise Matt Groening, Schöpfer der Simpsons; Nathan Myhrvold, ehemaliger CTO bei Microsoft und Gründer von Intellectual Ventures, der Ground Zero der Tech-Bruderschaft für Risikokapitalfinanzierung; Susan Wojcicki, spätere CEO von Youtube; Jason Calacanis, der Tech-Investor, der laut seinem Buch 100.000 Dollar in 100.000.000 Dollar verwandelte; und Michael Tshao, der schließlich Apples Vorstoß in die Elektronikbranche mit Produkten wie dem iPad leitete.

Und das ist nur ein einziges Jahr. Die Liste der namhaften Persönlichkeiten aus Technik und Wissenschaft setzt sich im folgenden Jahrzehnt fort: Sergey Brin, Mitbegründer von Google; Paul Allen, Mitbegründer von Microsoft; Tony Fadell, „Vater des iPod“.

2019 wurde bekannt, dass Epstein Edge.org finanziert hatte. Buzzfeed und andere Nachrichtenagenturen berichteten darüber.

Ich trennte mich sofort von meinem langjährigen Agenten und schrieb einen herzzerreißenden Brief an John Brockman und seine Frau und Kollegin Katinka Matson; herzzerreißend, weil ich sie wirklich geliebt hatte und weil ich ihnen meine Entwicklung als Schriftstellerin anvertraut hatte, eine Aufgabe, die sie jahrzehntelang brillant gemeistert hatten, und herzzerreißend auch, weil ich selbst Überlebende einer Vergewaltigung als Kind war.

Nachdem ich gegangen war, führte ich viele Gespräche mit anderen Kunden von Brockman. Sie riefen mich an – ich habe sie nicht angerufen.

Alle (und es waren ausschließlich Männer) erklärten mir, dass sie meine Ansichten verstehen und meine Empörung über Epsteins Vergehen teilen, aber dass sie Brockman Inc. nicht verlassen würden.

Ich versuche wohl zu erklären, wie mächtig und beständig und tatsächlich auch heilig „das Netzwerk“ in der Welt der Elite ist.

Selbst als bekannt wurde, dass die kulturellen Aktivitäten der Agentur von einem Pädophilen finanziert wurden, kamen Brockmans andere Kunden zu dem richtigen Schluss, dass es für sie vorteilhafter sei, im Schutz eines so mächtigen Netzwerks zu bleiben, als aus Prinzip zu gehen und damit die Unterstützung und den Zugang zu diesem einflussreichen Netzwerk zu verlieren.

Und sie hatten Recht.

Was Sie verstehen müssen, wenn Sie all dies auf das zurückführen, was meiner Meinung nach das Dilemma von Präsident Trump ist, ist, dass diese Einschätzung der Macht des „Netzwerks“ und die beängstigenden Verluste, die durch das Verlassen des „Netzwerks“ entstehen, ganz zu schweigen vom Verlust seines Schutzes und seiner Ressourcen, nicht auf die Edge Foundation beschränkt sind.

Die gesamte liberale Elite funktioniert auf genau dieselbe Weise.

Es ist alles ein bisschen wie bei der Mafia – man mag vielleicht nicht mit dem Capo oder einigen der Dons in seiner Umgebung einverstanden sein, aber man weiß sehr wohl, dass ein Verstoß gegen sie den sicheren Untergang bedeutet.

Also: Alle richten sich danach.

Ich denke, das ist es, was Präsident Trump auch zu erklären versucht, obwohl er das natürlich nicht offen sagen kann.

Verstehen Sie auch, was Weinstein und Dershowitz Ihnen getrennt voneinander zu sagen versuchen. Die Epstein-Akten enthalten wahrscheinlich viele unschuldige Menschen, aber auch viele Schuldige; aber auch hier ist es sehr wahrscheinlich, dass sie sowohl Unschuldige als auch Schuldige enthalten, darunter einige der mächtigsten aktuellen Unterstützer von Präsident Trump sowie einige der größten Wissenschaftler und einflussreichsten Technologen unserer Zeit.

Und selbst jemand so mächtig wie der amerikanische Präsident kann meiner Einschätzung nach dieses mächtigste aller mächtigen „Netzwerke“ nicht durchbrechen.

Sie sollten auch die Nuancen dessen berücksichtigen, was Weinstein, so wie ich ihn verstehe, uns zu sagen versucht.

Bei Epstein handelt es sich nicht nur um eine sexuelle Erpressungsoperation gegen politische Führer aus den USA und dem Ausland sowie Hedgefonds-Manager.

Wir haben es auch mit einem „Konstrukt“ zu tun, das Wissenschaftler verführt und angelockt hat, das institutionell eingerichtet wurde, um Wissenschaftler zu verführen und anzulocken, und das möglicherweise Bedingungen geschaffen hat, die auf dem Papier kompromittierend wirken, unabhängig davon, ob die Wissenschaftler etwas Unrechtes getan haben oder nicht. Wir haben es auch mit einer Maschine zu tun, die darauf ausgelegt ist, eine Generation der wichtigsten Wissenschaftler unserer Zeit in die Falle zu locken und möglicherweise unter Druck zu setzen, unabhängig davon, ob sie unschuldig oder schuldig sind.

Warum? Vielleicht, wie Weinstein andeutet, um die Wissenschaft selbst zu lenken.

Weinstein ist sich sicher, dass Epstein ein Geheimdienstagent war. Wenn er also Recht hat – und ich habe keine Ahnung, ob das der Fall ist –, dann sind diejenigen, die die Wissenschaft und in gewissem Maße auch die Technologie lenken, indem sie über Epstein „Kompromat“ aufbauen, mit dem sowohl unschuldige als auch schuldige Wissenschaftler und Technologen zerstört und unter Druck gesetzt werden können, entweder unsere Geheimdienste – oder nicht. Denken Sie über die Auswirkungen auf die nationale Sicherheit nach, egal welche Möglichkeit zutrifft.

Wer wurde da mit hineingezogen? Die Wissenschaftler, die ins Visier genommen wurden, waren die Vordenker unserer heutigen Welt in ihren eher dystopischen Aspekten.

Die Wissenschaftler in diesem gezielten „Stall” beschäftigen sich mit verschiedenen Dimensionen: mit Prä-KI, mit Bewusstseinsmanagement, mit dem Unterschied zwischen Gehirn und Bewusstsein, mit Genetik und der Veränderung von Genen, mit Evolution, mit Ritualen, mit dem, was den Menschen zum Menschen macht, und mit dem, was ihm ermöglicht, menschliche Grenzen zu überschreiten. „Transhumanismus“ ist in diesem Zusammenhang ein reduktiver Begriff, aber jemand Mächtiges, wie Weinstein uns meiner Meinung nach sagen will, ist sehr daran interessiert, dass die Wissenschaft denselben Weg einschlägt, den die Tech-Bros einschlagen, um die Menschheit zu lenken, und die Tech-Bros schlagen denselben Weg ein wie die Wissenschaftler, die ins Visier genommen wurden. Das ist keine zufällige kulturelle Entwicklung. Was steckt dahinter? Was ist die letztendliche Bedeutung? Was ist das gewünschte Ergebnis?

Ich habe keine Antworten, aber für mich scheinen dies die entscheidenden Fragen zu sein, und diese Fragen könnten den enormen internen Widerstand erklären, dem Präsident Trump möglicherweise gegenübersteht.

Die Abendessen von 2010 und danach wurden 2025 zu unserer Realität.

All dies verkompliziert die Epstein-Geschichte erheblich. Es macht sie zu einer Geschichte über die Korruption und vielleicht sogar die Erpressung und Steuerung von Wissenschaft und Technologie, vielleicht sogar von schuldigen und unschuldigen Wissenschaftlern und vielleicht sogar von schuldigen und unschuldigen Technologen, und gleichzeitig zu einer leichter zu beurteilenden Geschichte über Royals und Bekleidungsmagnaten und vor allem über den sexuellen Missbrauch von Kindern.

Es könnte bedeuten, dass sowohl unschuldige als auch schuldige Personen – vielleicht bedeutende Wissenschaftler und Technologen – in Umstände verwickelt wurden, die sie nun fürchten, dass sie ans Licht kommen, unabhängig davon, ob sie etwas Unrechtes getan haben oder nicht.

Es könnte bedeuten, dass wer auch immer Epstein gelenkt hat, auch unsere Wissenschaft gelenkt hat.

Das macht es zu einer ganz anderen, sehr bedeutenden – vielleicht sogar kulturverändernden, vielleicht sogar geschichtsverändernden – Geschichte.

Es würde es zu einer Geschichte machen, bei der wir beharrlich und konsequent in unseren Forderungen sein müssen, aber auch vorsichtig, methodisch und kritisch.

All dies könnte noch größer und noch beunruhigender sein, als wir glauben.

#####

Ich besuchte früher Veranstaltungen der Publizistin Peggy Siegel, die auch Jeffrey Epsteins Publizistin war. Dort waren Leute von der Wall Street und Starjournalisten und B-Promis aus dem Filmgeschäft und A-Promis aus dem Fernsehen; Politiker und Modeikonen und Prominente; alte und neue Reiche. Nach 2010 kamen dann noch Tech-Größen und Tech-Investoren hinzu.

Die Veranstaltungen machten Spaß: Filmpremieren und Galas zu Ehren dieser oder jener Wohltätigkeitsorganisation, stumme Kellner und Kellnerinnen, schreckliches Essen, brennende Kerzen, nackte Schultern, Magnolien in kunstvollen Tischdekorationen, hoch aufragende Säulen der Bibliothek oder des historischen Innenraums der 48 Wall Street, einer ehemaligen Bank mit prunkvoller Ausstattung.

Bei einer Veranstaltung – ich glaube, es war eine Filmpremiere, also muss es in einem Luxuskino gewesen sein – erinnere ich mich, dass jemand auf Jeffrey Epstein hingewiesen hat. Epstein suchte, soweit ich mich erinnere, seinen Platz, und er war so unglaublich groß; sein silbernes Haar glänzte in der Dunkelheit; und für ein Monster sah er sogar recht sympathisch aus.

Er trug sich stolz – ohne jede Scham in seiner Körperhaltung. Das muss etwa 2012 gewesen sein, als er sich in der PR-Phase seiner Rehabilitierung befand. Ich stand in einer kleinen Gruppe, und jemand sagte, er sei wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern im Gefängnis gewesen.

Ich erinnere mich an eine Art kollektives Achselzucken der Hedgefonds-Leute, die um mich herumstanden: eine Art „Hm“.

Epstein hatte offensichtlich immer noch „Einfluss“, so war die Stimmung, und er hatte seine Strafe verbüßt. F. Scott Fitzgerald wies darauf hin, dass es „in amerikanischen Leben keine zweiten Akte gibt“, aber viele in Peggy Siegels Umfeld liebten hingegen ein gutes Comeback nach einer Schande.

Soweit ich mich erinnere, gingen einige der Leute, mit denen ich zusammenstand, auf ihn zu, um ihn zu begrüßen. Er strahlte eine Aura der Berühmtheit aus, einen Nervenkitzel. Andere reagierten nicht mit der Abscheu, die ich empfand, zumindest nicht sichtbar.

Ich glaube, was ich Ihnen damit zeigen möchte, ist, dass niemand oder nur sehr wenige in wirklich elitären Kreisen das Risiko eingehen wollen, ihr wertvolles, kostbares, lebenswichtiges Netzwerk zu verlieren.

Also machen sie einfach alles mit, was die anderen in ihrem Netzwerk tun.

Das bedeutet nicht, dass sie damit einverstanden sind – aber sie machen mit.

Man darf sich nicht gegen das Netzwerk stellen.

Ist es das, womit Präsident Trump derzeit konfrontiert ist?

Ich frage mich.

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