Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Die Wahrheit hinter den Flächenbränden in UK

Die Wahrheit hinter den Flächenbränden in UK

Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT

Hier gibt es viel zu besprechen.

Das war die Schlagzeile im Guardian letzte Woche:

Wie üblich bei The Guardian werden Sie hier falsch informiert.

Nachstehend finden Sie die tatsächlichen Daten von EFFIS:

Wie Sie sehen können, ereigneten sich etwa drei Viertel der bisherigen Waldbrände im Februar und März, die bekanntlich in diesem Jahr sehr trockene Monate waren. Dies kann jedoch eindeutig nicht dem Klimawandel angelastet werden, da uns der Wetterdienst immer wieder versichert, dass die Winter dadurch eigentlich feuchter werden sollten! Aber noch wichtiger ist, dass dieser starke Anstieg in der ersten Aprilwoche auf eine Reihe von riesigen Bränden in den Mourne Mountains zurückzuführen war, die vermutlich vorsätzlich gelegt worden waren:

Inschrift: Die Brände ereigneten sich gleichzeitig und über ein großes Gebiet verteilt, darunter Waldbrände in Bloody Bridge in Newcastle, Silent Valley in der Nähe von Kilkeel, Sawel Mountain in der Nähe von Newtownstewart und in Dervock in der Grafschaft Antrim, wobei in den Mourne Mountains ein Großereignis ausgerufen wurde. Es wird angenommen, dass eine erhebliche Anzahl der Brände vorsätzlich gelegt wurde, wobei Hunderte Feuerwehrleute und andere Rettungskräfte an den Löscharbeiten beteiligt waren.

Seit diesem Ausbruch ist nichts Ungewöhnliches mehr passiert. Aber hinter all diesen Daten scheint sich ein echtes Problem abzuzeichnen, das auf X aufgegriffen worden ist:

Auch der Telegraph schreibt dazu:

Die Pläne der Labour-Partei zur Renaturierung könnten laut Wildhütern zu einer Zunahme von Waldbränden in ganz Großbritannien führen.

Die Regierung schlägt vor, das Verbrennen im Winter – eine traditionelle Technik zur Bewirtschaftung von Hochlandgebieten, die die Menge an brennbarem Material für potenzielle Brände reduziert – in mehr als der Hälfte aller Moorgebiete in England zu verbieten.

Es wird behauptet, dass die Änderungen dazu beitragen werden, die Torfmoore Großbritanniens wieder zu bewässern“, das Risiko von Waldbränden zu verringern und die CO₂-Emissionen zu senken.

Umweltschützer wollen Torfmoore erhalten, weil sie große Mengen an Kohlenstoff binden. Landbesitzer und Wildhüter machen jedoch geltend, dass die Einschränkungen beim Abbrennen keineswegs zum Schutz der Umwelt beitragen, sondern vielmehr dazu führen, dass die Moore und Heiden Großbritanniens Waldbränden ausgeliefert sind, die „zu groß sind, um sie zu bekämpfen“.

Winterbrände schaffen in Hochlandgebieten Brandschneisen, indem sie Streifen mit weniger brennbarem Laub bilden und so die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Waldbränden begrenzen.

Im Jahr 2021 wurde das Abbrennen jedoch in Gebieten mit „tiefem Torf“ – wo dieser 40 cm oder tiefer reicht – in Naturschutzgebieten mit einer Gesamtfläche von 222.000 Hektar verboten.

Das Ministerium für Umwelt, Ernährung und ländliche Angelegenheiten (Defra) berät derzeit über Pläne, die Verbrennungsbeschränkungen auf 368.000 Hektar Torf auszuweiten, indem der Schwellenwert für „tiefen Torf“ auf 30 cm gesenkt wird.

Das Ministerium argumentiert, dass feuchterer Torf die Gefahr von Waldbränden verringert. Wildhüter warnen jedoch, dass die Änderungen weite Teile der Landschaft gefährden würden.

Die ganze Story steht hier.

Die Agenda 2030 ist ein globales Rahmenwerk, das von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen worden ist, um dringende Herausforderungen wie Armut, Ungleichheit, Klimawandel und Umweltzerstörung bis zum Jahr 2030 anzugehen. Sie umfasst 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, darunter auch den Verlust der biologischen Vielfalt.

Wir können hier auch einen Zusammenhang mit den jüngsten Waldbränden in Spanien sehen, vor allem in Galicien – wie der Telegraph diese Woche berichtete:

In Galicien haben große Flächen unbewirtschafteter Vegetation und entvölkerte Dörfer in Waldgebieten zu einer Anhäufung von Brennstoff für Waldbrände geführt, sagte Adrian Regos, Ökologe bei der Biologischen Mission Galiciens, einem Forschungsinstitut.

Wir wissen auch, dass genau das gleiche Phänomen der verlassenen Plantagen auf Maui der Grund dafür war, dass die Brände dort vor einigen Jahren außer Kontrolle gerieten. Dort wurden die vor einigen Jahren noch gut bewirtschafteten Plantagen aufgegeben und sind seitdem mit savannenartigen invasiven Gräsern überwuchert, die wie Zunder wirken.

Wie gesagt, es gibt viel zu besprechen.

Aber es ist extrem vereinfachend, diese Brände auf den Klimawandel zurückzuführen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/08/22/the-truth-behind-britains-wildfires/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Die Wahrheit hinter den Flächenbränden in UK erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

13 Jahre ohne Regen: Was der Untergang der Maya über den Klimawandel lehrt

13 Jahre ohne Regen: Was der Untergang der Maya über den Klimawandel lehrt

13 Jahre ohne Regen: Was der Untergang der Maya über den Klimawandel lehrt

Die Klima-Propheten behaupten gern, die Menschheit habe niemals zuvor solche “Wetterextreme” ertragen müssen wie in unseren Tagen. Wer sich allerdings ein wenig in der Geschichte umsieht, merkt schnell: Das ist nichts weiter als ein modernes Märchen. Schon lange bevor es Verbrennungsmotoren, Kohlekraftwerke oder Flugreisen gab, zerbrachen ganze Kulturen an den Launen des Wetters. So auch die Maya.

Blättert man durch die heutigen Schlagzeilen zur angeblichen „Klimakatastrophe“, bekommt man den Eindruck, die Apokalypse stehe unmittelbar vor der Tür. Dürren, Stürme, Fluten – alles wird reflexartig der modernen Industrie zugeschrieben. Dabei beweist die Geschichte das Gegenteil: Extreme Klimaereignisse bestimmten schon immer das Schicksal von Völkern und Reichen.

Ein besonders eindrucksvolles Beispiel liefert eine Studie, jüngst veröffentlicht unter dem Titel “Classic Maya response to multiyear seasonal droughts in Northwest Yucatán, Mexico” im Fachjournal Science Advances. Darin wird beschrieben, wie Forscher tief in einer mexikanischen Höhle auf eine unscheinbare Stalagmit-Säule stießen, die ein drastisches Zeugnis ablegte: Vor über tausend Jahren erlebten die Maya eine Trockenperiode von gewaltigem Ausmaß – ganze 13 Jahre lang blieb der ersehnte Regen fast völlig aus.

Die Forscher der Universität Cambridge konnten in den Kalkablagerungen einer Höhle im Norden Yukatáns die Regenmengen der Jahre 871 bis 1021 n. Chr. rekonstruieren. Mit erstaunlicher Genauigkeit ließ sich nicht nur der jährliche Niederschlag bestimmen, sondern sogar, ob die Regenzeit ausfiel. Das Ergebnis ist spektakulär: Gleich mehrere Dürren von drei oder mehr Jahren trafen die Region, und die längste dauerte ganze 13 Jahre.

Wer jemals einen Sommer mit trockenen Feldern erlebt hat, kann sich ausmalen, was das für eine agrarisch geprägte Gesellschaft bedeutete. Felder verdorrten, Ernten blieben aus, und selbst die ausgeklügelten Wasserreservoire der Maya konnten diese Katastrophe nicht abfedern.

Die Folgen waren unübersehbar: Städte wurden aufgegeben, monumentale Bauprojekte eingestellt, Herrscherdynastien zerbrachen. Archäologen haben längst festgestellt, dass in Zeiten solcher Dürren die Inschriften an Pyramiden und Tempeln abrupt endeten. Wo zuvor Macht und Religion in Stein gemeißelt wurden, herrschte plötzlich Schweigen – weil die Menschen anderes zu tun hatten, als Götterbilder zu meißeln.

Sie kämpften ums nackte Überleben. Der Zusammenbruch der Maya-Kultur war also kein mysteriöses Rätsel, sondern eine simple Folge des natürlichen Klimawandels: zu wenig Regen, zu lange Dürre, zu große Abhängigkeit von den Launen der Natur.

Eine gefährliche Abhängigkeit von den Launen der Natur

Interessant ist, wie präzise die Stalagmit-Analysen die Ereignisse spiegeln, die Archäologen längst aus den Ruinen herausgelesen hatten. Wo die Klimakurven Trockenheit anzeigen, da “verstummten” auch die Inschriften. Wo der Regen zurückkehrte, flammten Kultur und Macht noch einmal kurz auf. Es ist ein beeindruckendes Zusammenspiel von Geowissenschaft und Geschichtsforschung – und zugleich eine Ohrfeige für all jene, die glauben, das heutige Klima lasse sich durch CO2-Steuern und ideologische Verbote in eine gewünschte Richtung lenken. (Manche Wissenschaftler denken, die Maya hätten versucht, mit Menschenopfer die Wettergötter gnädig zu stimmen. Das dürfte ungefähr genauso gut funktionieren wie CO2-Steuern.)

Das Beispiel der Maya zeigt: Der Mensch ist nicht der Herr über das Klima. Selbst hochentwickelte Kulturen mit Bewässerungssystemen und streng organisierten Gesellschaften konnten dem Wetter nichts entgegensetzen. Die Natur diktiert die Spielregeln, nicht umgekehrt. Daran hat sich seit Jahrtausenden nichts geändert. Wer heute behauptet, eine Gesellschaft könne durch “Netto-Null”-Zwang und Deindustrialisierung die Erde stabilisieren, beweist nur seine historische Ignoranz.

Natürlich eignet sich das Schicksal der Maya bestens, um wieder einmal das Schreckgespenst “Klimakatastrophe” zu beschwören. Manch moderner Forscher sieht in der Geschichte nichts anderes als eine Vorwarnung für uns – frei nach dem Motto: Wenn die Maya an einer 13-jährigen Dürre zugrunde gingen, dann sind auch wir verloren, wenn sich das Klima verändert.

Doch dieser Schluss ist ebenso oberflächlich wie ideologisch gefärbt. Die Menschheit ist heute nicht mehr auf die Gunst eines Monsuns angewiesen. Wir verfügen über globalen Handel, technische Bewässerungssysteme, Entsalzungsanlagen und nicht zuletzt über fossile Energien, die uns unabhängiger von der Laune der Natur machen als jede Kultur zuvor.

Aus den Fehlern lernen

Das wirkliche Problem liegt also nicht im Klima, sondern in der politischen Torheit. Anstatt die Widerstandskraft unserer Gesellschaft durch robuste Infrastrukturen und Energiesicherheit zu stärken, schwächen wir uns bewusst – mit einer Energiepolitik, die auf wetterabhängige Zufallsgeneratoren setzt, und mit einer Landwirtschaft, die unter ideologischen Auflagen ächzt. Die Maya hatten keine Wahl, wir hätten sie. Und doch scheinen wir entschlossen, denselben Fehler zu wiederholen: der Natur ausgeliefert zu sein, weil wir uns selbst Fesseln anlegen und auch die Stromerzeugung in die Hände des Sonnen- und des Windgottes legen wollen.

Die Tropfsteine aus Mexiko sind also mehr als nur ein Fenster in die Vergangenheit. Sie sind eine Mahnung: Dürre, Flut und Sturm sind keine neuzeitlichen Erfindungen, sondern Naturkonstanten. Wer glaubt, sie ließen sich durch Steuern, Verbote und Umerziehungsprogramme verhindern, ist auf demselben Holzweg wie jene Herrscher, die im Angesicht der Trockenheit nur noch verzweifelte Opfer an ihre Götter darbrachten. Die Maya gingen unter, weil sie dem Klima nichts entgegensetzen konnten. Wir hingegen könnten – wenn wir es denn wollten.

Katastrophen-Kanzlerschaft: Merz vernichtet Deutschland!  | Jurij Kofner und Reinhard Mixel (AfD)

Katastrophen-Kanzlerschaft: Merz vernichtet Deutschland!  | Jurij Kofner und Reinhard Mixel (AfD)

Katastrophen-Kanzlerschaft: Merz vernichtet Deutschland!  | Jurij Kofner und Reinhard Mixel (AfD)

Was „Lügenkanzler“ Friedrich Merz (CDU) großspurig versprach, entpuppt sich als dreister Wahlbetrug:

Grenzen dicht? – Stattdessen Massenzuwanderung ohne Ende! Schuldenbremse halten? – Stattdessen Rekordverschuldung und gigantische Steuerlasten für die Bürger!

Der Ökonom Juri Christopher Kofner (AfD) und der AfD-Bundestagsabgeordneter Reinhard Mixl rechnen ab.

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Deutsche Wunderwaffen-Träume prallen an russischer Abwehrtechnik ab

Deutsche Wunderwaffen-Träume prallen an russischer Abwehrtechnik ab

Deutsche Wunderwaffen-Träume prallen an russischer Abwehrtechnik ab

Berlin setzt große Hoffnungen in die neue Hightech-Drohne “Sparta”. Sie soll weit ins russische Hinterland vorstoßen können und dort Präzisionsschläge ermöglichen. Doch es gibt einen Haken: Russlands elektronische Kriegsführung macht aus dem teuren Waffensystem im russischen Luftraum bestenfalls ein kurzlebiges Zielobjekt.

Deutschland hat eine neue Wunderwaffe – zumindest auf dem Papier. Sie trägt den stolzen Namen “Sparta“. Quantum Systems schwärmt schon jetzt von seinem Mutterschiff der Lüfte, das kleine Drohnen ins russische Hinterland tragen soll. Bei der Bundeswehr dürfte man sich darüber freuen, in der Ukraine jubelt man sicherlich über die Ankündigung. Nur einer lacht sich ins Fäustchen: Wladimir Putin. Denn der weiß, dass die elektronischen Störsender der russischen Truppen dieses Hightech-Spielzeug schneller vom Himmel holen werden, als man “Gamechanger” buchstabieren kann.

Die Sparta-Drohne ist das perfekte Beispiel für deutsche Ingenieursromantik im Krieg. Katapultstart wie bei einem Modellflugzeug, Bauchlandung mit “Deep-Stall-Manöver”. Und das alles nur, um am Ende zwei winzige FPV-Drohnen mit einer Handvoll Sprengstoff abwerfen zu können. Zwei! Dafür wird ein Hightech-Segler mit monatelangen Tests, aufwendiger Konstruktion und stolzen Kosten gebaut. Und das wohl nur für ein teures Feuerwerk im russischen Luftraum.

Denn die Russen haben längst begriffen, worauf es wirklich ankommt. Ihre elektronische Kriegsführung ist so dicht, dass ukrainische Drohnen oft keine fünf Kilometer weit kommen, bevor sie aus der Luft gefischt werden. Dort, wo westliche Analysten immer noch von “operativer Tiefe” fantasieren, spannt Moskau eine unsichtbare Mauer aus Störsignalen, Relaisjägern und Anti-Drohnen-Schwärmen. Jede noch so ausgefeilte Technik wird so zu einem simplen Zielobjekt – und die Sparta wäre da keine Ausnahme.

Dasselbe Muster zeigte sich schon bei HIMARS, Leopard-Panzern oder anderen angeblichen “Gamechangern”. Anfangs gibt es eine große Euphorie im Westen, dann kommt die Ernüchterung, wenn die Russen ihre Taktiken anpassen. Das Ergebnis ist jedes Mal dasselbe: Unsummen versenkt und kaum Wirkung erzielt. Die Russen setzen unterdessen auf die Massenproduktion von billigen aber effizienten Drohnen.

Am Ende erinnert die Sparta-Drohne ein wenig an die deutschen “Wunderwaffen” aus der Geschichte. Schon im Zweiten Weltkrieg glaubte man, das Blatt mit Raketen, Düsenjägern und monströsen Panzern wenden zu können, während die Sowjets schlicht in Masse und Robustheit investierten. Heute wiederholt sich das Muster: Deutschland tüftelt an teuren Hightech-Spielzeugen, während Russland robuste Drohnenschwärme, einfache Flügeldrohnen und eine überlegene elektronische Kriegsführung einsetzt. Stolz auf die Ingenieurskunst hin oder her – am Ende zählt auf dem Schlachtfeld nur eines: was überlebt und Wirkung zeigt. Und dort ist die Sparta so chancenlos wie die V2 gegen die Rote Armee.

Wie dumm darf sich diese Regierung stellen?

Wie dumm darf sich diese Regierung stellen?

Von WOLFGANG HÜBNER | Das ist alles andere als eine polemische Frage. Denn sie ergibt sich für den aufmerksamen Zeitgenossen folgerichtig aus der ideologisch motivierten Politik des Parteienstaates, der die Deutschen in den Niedergang ihres Landes führt. An folgenden fünf Beispielen sei das veranschaulicht:

Wirtschaft

Im zweiten Quartal 2025 ist die Wirtschaftsleistung mit 0,3 Prozent stärker gesunken als erwartet. Die Zahl der Insolvenzen kleiner und mittlerer Unternehmen ist im Juli um 19,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Ein Ende beider Entwicklungen ist nicht in Sicht. Die Ursachen werden wahlweise in zu hohen Ansprüchen der Arbeitnehmer, zu hohen Sozialabgaben der Arbeitgeber, mangelnder Digitalisierung, zu geringer Innovationsfreudigkeit oder was auch immer gesucht. Völlig tabu ist allerdings nach wie vor der Hauptgrund für die Misere, nämlich die viel zu hohen Energiepreise verbunden mit den Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Die Bundesregierung weiß das, doch stellt sich dumm.

Ukraine

Deutschland trägt weltweit die größte Last der finanziellen und militärischen Unterstützung der Ukraine, dazu den Unterhalt der aus diesem Staat stammenden Flüchtlinge. Die Trump-USA befreit sich gerade von diesen Verpflichtungen und versucht sogar noch davon zu profitieren. In Europa sind die militanten Großmäuler an der politischen Spitze von Frankreich und Kleinbritannien wegen ihrer Überschuldung und Krisen nicht annähernd in der Lage, Kiew die gleiche Unterstützung geben zu können oder zu wollen. Niemand müsste größeres Interesse an diplomatischen Initiativen zur Beendigung des Krieges haben als Berlin. Doch die deutsche Regierung stellt sich nicht nur taub und dumm, sondern eskaliert weiter.

Bevölkerung

Die immer schwächere Geburtenrate der nicht-migrantischen deutschen Bevölkerung gefährdet nicht nur die Zukunft des Bestands des Staatsvolks, sondern bereits jetzt schon die Funktionsfähigkeit der Industriegesellschaft mit Fachkräftemangel infolge der laufenden Verrentung der sogenannten „Boomer“-Jahrgänge. Doch weiterhin ist jede tabufreie Diskussion über diese Situation und die Notwendigkeit einer aktiven Bevölkerungspolitik ängstlich-feige verpönt. Familienpolitik hat bei dieser Bundesregierung einen weit geringeren Stellenwert als die noch radikalere „Emanzipation“ von extrem kinderarmen Minderheiten.

Wohnungen

In weiten Teilen Deutschlands, vor allem im Osten, gibt es keine Wohnungsnot, sondern Not an Menschen, die dort wohnen wollen und können. Dagegen steigen die Mieten und Eigentumspreise in den überfüllten Großstädten der noch prosperierenden Regionen unaufhörlich und führen für Normalverdiener, zumal mit Kindern, zu akuter Wohnungsnot. Diese gäbe es nicht ohne die hohe Zahl an Flüchtlingen, Asylanten und Menschen mit zu geringem oder keinem Einkommen, die nur mit staatlicher Hilfe eine Wohnung finden. Die partielle Wohnungsnot in Deutschland ist importiert. Das weiß die Bundesregierung, doch sie stellt sich dumm und hofft auf einen Bauboom, der sich für Investoren aber nur im Hochpreissegment lohnt.

Integration

Der Zustrom von Menschen aus aller Welt und den unterschiedlichsten Kulturkreisen nach Deutschland hält an, wenngleich vielleicht etwas kontrollierter als unter der „Ampel“-Regierung. Eine Integration der Migranten, die diesen Namen verdient, ist längst nicht mehr möglich, wenn in vielen Kitas und Schulklassen Kinder aus deutschen Familien in der Unterzahl sind. Zudem fehlen bundesweit Lehrer gerade deswegen, weil die Unterrichtssituation oft abschreckend ist. Begüterte deutsche Eltern schicken ihren Nachwuchs längst auf Privatschulen. Die Qualität der Abgänger von öffentlichen Schulen wird von vielen Ausbildungsbetrieben als katastrophal bezeichnet. Die Regierung in Berlin hat dagegen kein Konzept und sucht auch keines. Damit wird die Zukunft hunderttausender junger Menschen schwer belastet oder gar zerstört.

Die Liste der Beispiele ließe sich noch lange fortsetzen, in denen sich die Regierung dumm stellt, um sich nicht mit sehr unangenehmen Tat- und Ursachen auseinandersetzen zu müssen. Jeder Leser meines Textes wird mühelos noch weitere Stichwörter finden, die das belegen. Da ich nicht der Schwermut verfallen will, belasse ich es bei den fünf Beispielen.


Wie dumm darf sich diese Regierung stellen?Wolfgang Hübner.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar.

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Kältereport Nr. 33 / 2025

Kältereport Nr. 33 / 2025

Meldungen vom 18. August 2025:

Australien: Frost bis –13,2°C

Am 18. August sank die Temperatur an der Thredbo Top Station* in New South Wales auf -13,2 °C und war damit mehr als 3 °C kälter als in jeder anderen Nacht dieses Jahres.

[*Diese Station liegt rund 2000 m ü. NN. A. d. Übers.]

Darüber hinaus war es auch die niedrigste Temperatur in New South Wales seit mehr als sieben Jahren und die niedrigste Temperatur des Landes seit Liawenee, Tasmanien, im Juli 2024 mit -13,5 °C einen Landesrekord aufgestellt hatte.

Im ganzen Land verzeichneten alle acht Bundesstaaten und Territorien ungewöhnlich niedrige Temperaturen:

Auf die Listung aller Einzelwerte wird hier verzichtet. Herausgegriffen sei nur der Tiefstwert von Alice Springs mit 1,4°C. A. d. Übers.

Eine trockene antarktische Luftmasse über dem Südosten Australiens war dafür verantwortlich. Bei klarem Himmel sorgte die Strahlungskühlung dafür, dass die Wärme an der Oberfläche schnell entweichen konnte. Eine seltene windstille Nacht über Thredbo und die Isolierung durch etwa 10 cm Neuschnee trugen dazu bei, dass die Temperatur auf Werte sank, die außerhalb des Zentralplateaus von Tasmanien nur selten beobachtet werden.

Auf nationaler Ebene hat nur Tasmanien in den letzten zehn Jahren Werte unter -13,2 °C erreicht.

Der australische Winter 2025 war geprägt von wiederholten Kaltlufteinbrüchen, starken Strahlungskühlungsereignissen, Schneefall bis in nicht-alpine Städte hinein und weit verbreiteten Frösten bis tief nach Queensland hinein – genau das Gegenteil der saisonalen Prognosen des BOM.

Und die Kältewelle ist noch nicht vorbei. Es bleibt vorerst ungemütlich.

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Die folgende Meldung ist zwar kein aktuelles Einzelereignis, passt aber in einen Kältereport:

Weltweit: Schnee an ungewöhnlichsten Orten

Von der trockensten Wüste der Erde bis zum amerikanischen Süden war seltener Schneefall ein Thema des Jahres 2025.

Im Januar begrub ein heftiger Schneesturm die nördliche Golfküste unter einer Schneedecke.

Am 21. Januar stellte Florida mit 22 cm in Milton einen neuen Landesrekord auf und brach damit eine Marke, die seit dem 19. Jahrhundert Bestand hatte. In Louisiana fielen bis zu 23 cm Schnee, in New Orleans waren es 20 cm – fast dreimal so viel wie der bisherige Rekord. Houston verzeichnete 8 cm Schnee, den drittschneereichsten Tag seit Beginn der Aufzeichnungen, während Mobile in Alabama mit 19 cm seinen alten Rekord brach.

Das Jahr 2025 hat weltweit eine ungewöhnliche Häufung von Kalt-Extremen gebracht.

Im Januar bedeckte Schnee die Sahara in Algerien. Im Februar lag eine dicke Schneeschicht auf dem Mauna Kea auf Hawaii. Im Juni verwandelte sich die Atlantikküste Argentiniens in eine Winterlandschaft. Und am Ende des Monats bedeckte Schnee die karge Oberfläche der Atacama-Wüste in Chile, einem der trockensten Orte der Erde (in Teilen davon gab es seit Jahrhunderten keinen messbaren Niederschlag mehr), wie NASA-Satellitenbilder zeigten.

Kältereport Nr. 33 / 2025

Die NASA hat Schnee in der Atacama-Wüste fotografiert, die weithin als der trockenste nicht-polare Ort der Erde gilt. [NASA Earth Observatory/Wanmei Liang/USGS/MODIS]

Diese Vorgänge sind nicht mysteriös – eine Kombination aus kalter Luft, Feuchtigkeit und Höhenlage kann fast überall zu Schneefall führen –, aber bemerkenswert ist die Häufigkeit, mit der diese „unmöglichen” Ereignisse nun auftreten.

Schneefall ist kein Relikt der Vergangenheit, wie es die AGW-Theorie ursprünglich vorhergesagt hatte. Im Gegenteil – die Beweise deuten darauf hin, dass er an immer seltsameren Orten auftritt. Insgesamt wird er zu einem immer häufiger auftretenden und weiter verbreiteten Phänomen, und die AGW-Kabale versucht ihr Bestes, um mit dieser Realität Schritt zu halten.

Begriffe wie „“Polarwirbel“ wurden populär gemacht, um heftige Kälteeinbrüche zu erklären. Obwohl der Begriff in der Meteorologie bereits seit dem 19. Jahrhundert verwendet wird, fand er erst nach dem brutalen Winter 2013–14 in den USA Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch – als die Mainstream-Medien eine Erklärung für die Rekord-Tiefsttemperaturen und starken Schneefälle im Zusammenhang mit der Mär vom „katastrophalen Klimawandel“ suchten.

Seitdem wird er immer dann verwendet, wenn arktische Kälte nach Süden (NH) vordringt: „Eine Erwärmung der Arktis destabilisiert den Polarwirbel und führt zu mehr Kälteeinbrüchen weiter südlich“, lautet die offizielle Position. Was einst als natürlicher Teil der winterlichen Schwankungen anerkannt war, wird nun als Symptom der globalen Erwärmung umgedeutet. Auf diese Weise kommt das Narrativ unabhängig vom Ergebnis – Hitzewellen oder Schneestürme – immer zu der gleichen Schlussfolgerung.

2025 Schnee in der Sahara-Wüste, in der Nähe der Stadt Ain Sefra, Algerien.

Link: https://electroverse.substack.com/p/australia-freezes-at-132c-snow-in?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Australien: Ausgraben aus Schneemassen in den Bergen

Die Snowy Mountains in Australien befinden sich mitten in einem Winter mit zahlreichen Rettungseinsätzen, wobei die Einsatzkräfte bereits mehr als dreimal so viele Notrufe wie im Vorjahr bearbeiten mussten.

Starke Schneefälle im Juni gaben den Ton an, mit Schneestürmen, die 50 bis 70 cm Schnee über die Gebirgsketten brachten, und Perisher, wo sich bis August eine 90 cm dicke Schneedecke gebildet hatte – von den Einheimischen als die beste Schneedecke seit Jahren beschrieben.

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Brasilien: Kaffee-Ernte erfriert

Kaffee wird vor allem durch einen Faktor in einen strukturellen Umbruch getrieben: Kälte.

Brasilien – der weltweit größte Produzent – hat seit 2021 wiederholt Frost und Rekord-Tiefsttemperaturen erlebt. Laut der globalen Kaffeeanalystin Maja Wallengren traf der jüngste Frost Mitte August 2025 genau zu Beginn der Blütezeit für die Ernte 2026 ein.

Diese Wachstumsphase ist entscheidend, da selbst leichter Frost verheerende Auswirkungen haben kann.

Die Bäume, ohnehin schon durch jahrelange Strapazen geschwächt, reagieren mit einer „Stressblüte“ – sie stecken ihre Energie in die Blätter statt in die Kirschen. Das bedeutet irreversible Verluste, noch bevor die Früchte überhaupt wachsen. Agronomisch gesehen ist die Erholung von diesem Zyklus langsam und dauert oft Jahre oder Jahrzehnte.

Unterdessen steigt die Nachfrage weiterhin um etwa 3 Millionen Säcke pro Jahr. Da eine echte Erholung über Jahre oder Jahrzehnte hinweg nicht möglich ist und weitere Kälteperioden vorhergesagt werden (sowohl kurz- als auch langfristig), gilt die Vorstellung, dass „hohe Preise hohe Preise heilen“, nicht mehr. Der Kaffee ist einfach nicht da.

Dies ist ein wetterbedingter Einbruch des Angebots aufgrund der Abkühlung. Brasiliens Arabica-Gürtel ist eingefroren und schrumpft – und der Weltmarkt beginnt gerade erst, dies in seinen Preisen zu berücksichtigen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/aussie-alpine-rescues-up-cold-freezes?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 20. August 2025:

USA: Früher Frost in Maine

Der Norden von Maine wurde diese Woche von einem frühen Vorgeschmack auf den Winter heimgesucht, als die Tiefsttemperaturen in der Nacht unter den Gefrierpunkt fielen.

Die Estcourt Station verzeichnete eine seltene Tiefsttemperatur von -0,6 °C, während es in Caribou auf 3,3 °C kalt wurde. In Houlton sank die Temperatur am Montag auf 1,7 °C – der zweitfrüheste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1948, nur am 17. August 1979 war es noch früher so kalt. Die dort am Dienstag gemessenen 3,9 °C stellten einen neuen Tagesrekord dar.

Laut einem Bericht des NWS wurde an mehreren Orten Frost gemessen. Entlang der Küste wird der Hurrikan Erin voraussichtlich Ende dieser Woche für hohen Wellengang und böigen Wind sorgen, aber im Landesinneren ist die frühe Frostperiode das eigentliche Thema. Und das könnte für einen Großteil Amerikas durchaus der Sommer sein, da sich ab diesem Wochenende in breitem Strom Luft arktischen Ursprungs nach Süden ausbreiten wird.

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Europa: Kühles Sommer-Finale

Europa wird den August mit ungewöhnlicher Kälte beenden.

GFS-Daten zeigen weit verbreitete Anomalien von 6 °C bis 10 °C unter dem Durchschnitt von 1981–2010, die sich von Frankreich und Deutschland über Polen, den Balkan bis nach Russland erstrecken. Auch Skandinavien ist von der Kälte betroffen, wobei Mitteleuropa das Zentrum der Kältewelle bildet.

GFS 2m Temperatur- Anomalien am23. August [tropicaltidbits.com].

Der größte Teil Europas nördlich des Mittelmeers wird den Herbst schon Wochen früher spüren.

Eine Blockierung sorgt erneut für Anomalien. Für einen Großteil des Kontinents bedeutet dies, dass im August Jacken getragen werden müssen – weit entfernt von den Schlagzeilen über „endlose Sommerhitze”, die während einer sehr kurzen Hitzewelle Anfang des Monats dominierten.

Vermutlich kommt es Mitte der nächsten Woche bei uns erneut zu einer kurzen Wärme-[Hitze?]-Welle (ca. 2 bis 3 Tage), bevor erneut herbstliches Wetter Einzug hält. A. d. Übers.

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Brasilien: Erneute Bedrohung der Kaffee-Gebiete durch Kälte

Brasiliens Kaffeegürtel bereitet sich auf einen weiteren Kälteeinbruch vor, da eine neue Kaltfront über alle wichtigen Arabica-Anbaugebiete nach Norden zieht.

Dieser Winter hat bereits Rekorde hinsichtlich der Häufigkeit und Intensität von Kälteeinbrüchen im Kaffeeanbaugebiet Brasiliens aufgestellt. Die Bäume, die bereits durch wiederholte Kälteeinbrüche (seit 2021) geschwächt sind, stehen nun wenige Wochen vor der entscheidenden Blütezeit 2026 vor weiteren Belastungen.

Die Erzeuger warnen, dass selbst ohne starken Frost anhaltende Kälte und übermäßige Niederschläge die Gleichmäßigkeit der Blüte stark beeinträchtigen und das Ertragspotenzial schwächen können. Angesichts der bereits angespannten globalen Lieferketten dürfte sich jede weitere Wetterkatastrophe in Brasilien – dem weltweit größten Kaffeeproduzenten – auf die Märkte auswirken.

Die globale Kaffeeanalystin Maja Wallengren: „Dies bestätigt einmal mehr, dass es sich um einen Rekordwinter mit extremer Kälte in allen wichtigen Arabica-Anbaugebieten handelt.“

Link: https://electroverse.substack.com/p/early-frost-bites-maine-cool-summer?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Rekord-Augustkälte in Jemen und Saudi-Arabien

Kühle, feuchte Wetterbedingungen haben diese Woche den Südwesten Saudi-Arabiens und das benachbarte Jemen heimgesucht und für Rekordkälte gesorgt.

Die saudische Küstenstadt Gizan verzeichnete eine Höchsttemperatur von nur 30,5 °C – der kälteste Augusttag, der dort jemals gemessen worden ist.

Im Jemen, insbesondere in den Bergdörfern, sanken die Tiefsttemperaturen in der Nacht auf 7 °C in Saada – ebenfalls außergewöhnliche Kälte für diese Jahreszeit.

Anhaltende Regenfälle und Bewölkung begleiteten den Temperaturrückgang, wobei lokale Wettervorhersagen weitere Schauer im jemenitischen Hochland (Ibb, Taiz, Dhamar, Al Bayda, Raymah, Hajjah, Saada, Amran, Sanaa) sowie im Süden Saudi-Arabiens erwarten lassen.

Der jemenitische Wetterdienst meldet ungewöhnlich kalte Augustnächte im Hochland mit Tiefsttemperaturen bis 7 °C.

Diese für „Otto Normalverbraucher“ recht unverständliche Tabelle wird hier der Volständigkeit halber gezeigt. A. d. Übers.

Beobachtungen aus der realen Welt sprechen weiterhin gegen die Theorie, dass es „immer heißer“ wird.

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Argentinien: Starke Schneefälle im Süden

Starker Schneefall trifft Cerro Catedral, Río Negro, während antarktische Luftmassen den Norden Patagoniens heimsuchen:

Das im Original gezeigte Video kann hier nicht übernommen werden. Es zeigt einfach ein Schneegstöber. A. d. Übers.

Schneeflocken bedeckten die hohen Berge und weite Abschnitte der RN40, behinderten den Verkehr und rechtfertigten die offiziellen Wetterwarnungen. Die Temperaturen in den Höhenlagen fielen auf -11 °C, etwa 10 °C unter dem Durchschnitt.

Die Vorhersagen sagen für die nächsten 48 Stunden weiteren Schneefall voraus, wobei die Kälte zunimmt und sich nach Norden ausbreitet – sie wird voraussichtlich an diesem Wochenende und bis in die nächste Woche hinein den Norden Argentiniens, Uruguay, Paraguay, Bolivien und sogar auch wieder den Süden Brasiliens erfassen…

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Brasilien: Kaffee – der Rufer in der kälter werdenden Wüste

Die brasilianische Cooxupé – die weltweit größte Kaffee-Genossenschaft mit Sitz in Guaxupé, Minas Gerais – hat berichtet, dass ihre Lagerhäuser zum Ende der Ernte 2025 nur zu 60 % ausgelastet waren. Normalerweise sind diese Lagerhäuser voll.

Kaffee ist der Rufer in der Wüste. Arabica, die vorherrschende Sorte, gedeiht nur in einem engen Temperaturbereich – schon wenige Grad weniger und die Erträge brechen ein. Im Jahr 1975 vernichtete ein einziger Frost über Nacht zwei Drittel der brasilianischen Ernte und veränderte die weltweite Versorgung grundlegend.

In Zeiten der Abkühlung können Grundnahrungsmittel wie Weizen und Mais überleben. Sie gedeihen zwar möglicherweise nicht besonders gut, aber ein oder zwei Frostperioden zerstören den Ertrag nicht. Kaffee, Kakao und Zuckerrohr hingegen sind auf schmale äquatoriale Gürtel beschränkt, und schon ein Temperaturrückgang oder früher Frost reichen aus, um die Ernte zu vernichten.

Die Geschichte bestätigt dies. Während der Kleinen Eiszeit wurden die europäischen Weinberge und Cash Crops vom Frost heimgesucht, lange bevor die Getreideernte zusammenbrach. Luxusgüter waren als erstes betroffen. An Wärme angepasste Pflanzen sind empfindlich, weil sie auf klimatische Stabilität angewiesen sind – und genau das ist das Erste, was eine Abkühlung zunichte macht. Die halb leeren Lagerhäuser von Cooxupé sind ein frühes Anzeichen für systemischen Stress in der Landwirtschaft der warmen Breiten. Der brasilianische Kaffee hat seit 2021 mit ungewöhnlich niedrigen Temperaturen und zerstörerischen Frösten zu kämpfen. Die Preise steigen immer stärker.

Die Lieferketten werden ins Wanken geraten. Und wenn sich der Planet weiter in Richtung Kälte neigt, wird Kaffee nicht nur teuer, sondern für viele auch unerschwinglich. Die Lieferketten werden ins Wanken geraten. Und wenn sich der Planet weiter in Richtung Kälte neigt, wird Kaffee nicht nur teuer sein, sondern für viele unerschwinglich.

Die „Indiana Jones des Kaffees”, die Analystin Maja Wallengren, hat genau vor dieser Anfälligkeit gewarnt. Sobald Kaffee seinen Sweet Spot verlässt, ist der Sturz nicht allmählich. Es ist ein Absturz. Kaffee könnte uns etwas sagen: Die KALTEN ZEITEN kehren zurück.

[Hervorhebung im Original]

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-august-chill-hits-yemen-and?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 34 / 2025

Redaktionsschluss für diesen Report: 22. August 2025

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Kältereport Nr. 33 / 2025 erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Brennstoffzellen-Knappheit legt Wasserstoffzüge lahm – Prestigeprojekt mit Pannencharakter

Brennstoffzellen-Knappheit legt Wasserstoffzüge lahm – Prestigeprojekt mit Pannencharakter

Brennstoffzellen-Knappheit legt Wasserstoffzüge lahm – Prestigeprojekt mit Pannencharakter

Nur vier statt vierzehn Wasserstoff-Züge sind auf der Regionalstrecke zwischen Cuxhaven und Buxtehude unterwegs. Der Grund sind fehlende Brennstoffzellen für die Wasserstoff-Flotte der RB33. Der Hersteller kann seine zugesagten Lieferungen nicht einhalten.

Deutschland wollte mit der “ersten Wasserstoff-Bahnlinie der Welt” bei den Klimafanatikern punkten und startete im Jahr 2022 ein entsprechendes regionales Projekt. Nun zeigt sich allerdings, dass das ganze Modell nur funktioniert, solange die Industrie zuverlässig liefert. Schon im vergangenen Herbst kam es zu ähnlichen Engpässen. Dass sich diese Probleme nun wiederholen, macht deutlich, wie fragil das gesamte Konzept ist. Anstelle einer Alternative zur verlässlichen Diesellok steht die RB33 sinnbildlich für die Risiken der “grünen” Verkehrspolitik.

Besonders deutlich wird die Misere während der Stoßzeiten. Pendler und Schüler, die schlicht zur Arbeit bzw. zur Schule wollen, finden sich in vollgestopften Waggons wieder. Die Bürger erleben die “grüne Verkehrswelt”, die angebliche “Zukunftsmobilität” hautnah als Zumutung. Alltagstauglichkeit? Ohne eine zuverlässige und stabile Treibstoffversorgung undenkbar.

Die Verkehrsbetriebe Elbe-Weser erklären, dass die Lieferversprechen des Herstellers nicht eingehalten worden seien. Mit dieser Feststellung ist das Problem zwar benannt, aber noch lange nicht gelöst. Einseitige Abhängigkeiten von augenscheinlich unzuverlässigen Lieferanten ohne Ersatzoptionen zeugen dabei von unternehmerischer Kurzsichtigkeit. Ebenso wie fehlende Lagerbestände an Brennstoffzellen, um genau solche Lieferengpässe zumindest für einige Zeit überbrücken zu können.

Diese Brennstoffzellenzüge sind weiteres Kapitel in der unendlichen Geschichte der scheiternden Wasserstoffprojekte in Deutschland. Ein weiterer pseudogrüner Hype, der sich am Ende einfach nur als Fehlschlag erweist, weil man auf unausgereifte Technologien und unzulängliche Lieferketten setzt.

Deutsche Soldaten in die Ukraine? Klingbeil: Am Geld soll es nicht scheitern!

Deutsche Soldaten in die Ukraine? Klingbeil: Am Geld soll es nicht scheitern!

Deutsche Soldaten in die Ukraine? Klingbeil: Am Geld soll es nicht scheitern!

Während Unions-Fraktionschef Jens Spahn (CDU) um das brisante Thema eines Bundeswehr-Einsatzes in der Ukraine einen noch möglichst weiten Bogen macht, trifft die Bundesregierung für einen solchen aus Sicht der AfD unverantwortlichen Schritt insgeheim bereits Vorkehrungen.

Darauf lassen jüngste Interview-Äußerungen von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil gegenüber den Zeitungen der Funke- Mediengruppe schließen. Am Haushalt dürfe der „deutsche Beitrag zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine“ jedenfalls nicht scheitern, sagte der SPD-Chef und Vizekanzler.

Der Satz lässt aufhorchen vor dem Hintergrund des jüngsten Rundschreibens des Bundesfinanzministers an die Ressorts, in dem Klingbeil eine strikte Einhaltung von Haushaltsdisziplin anmahnt. Der auch als „Spar-Ultimatum“ bezeichnete Rundbrief fordert von allen Bundesministerien mit Blick auf neue Milliardenlöcher in der Etatplanung für das Jahr 2027 eine „gemeinsame Kraftanstrengung“. Wegen der schon jetzt absehbaren Haushaltslücken vor allem infolge ausbleibender Steuereinnahmen will Klingbeil bereits im September mit den Ressortverhandlungen zum Haushaltsentwurf für das Jahr 2027 beginnen.

Weil schon jetzt mehr als 30 Milliarden für 2027 fehlen, will der Finanzminister knallhart sparen. Daran ließ Klingbeil in seinem Rundbrief keinen Zweifel. Der SPD-Co-Chef schließt nicht aus, dass zum Stopfen der gewaltigen Finanzierungslücken auch Gesetze geändert und bisherige Ansprüche gestrichen werden müssen.

Das Hintertürchen heißt „Prioritäten“

Vom Sparhammer ausgenommen dürfte indes ein möglicher Bundeswehr-Einsatz in der Ukraine bleiben. Dieses Hintertürchen lässt sich der Finanzminister in seinem Rundbrief ausdrücklich offen. Es müssten „Prioritäten“ gesetzt werden. Klingbeil umschreibt es mit wolkigen Worten so: „Angesichts der großen Herausforderungen müssen auch unsere Antworten größer ausfallen.“

Offenbar gehört mittlerweile auch ein möglicher Bundeswehr-Einsatz in der Ukraine zu diesen „großen Antworten“ – anders etwa als die Sanierung der maroden Infrastruktur hierzulande!

Noch vor einer Woche übrigens hatte Klingbeil im ZDF-Sommerinterview auf die Frage, ob Deutschland Truppen in die Ukraine entsenden soll, ausweichend geantwortet. Das müsse „alles jetzt in den nächsten Tagen geklärt werden“. Offenbar ist die Situation inzwischen soweit „geklärt“, dass Klingbeil jetzt etwas deutlicher werden kann. Auf die Frage „Können Sie sich deutsche Soldaten in der Ukraine vorstellen?“ sagte der Vizekanzler den Funke-Zeitungen: „Deutschland wird Verantwortung tragen, um eine Friedenslösung abzusichern.“

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UN-Wunderwelt: Erneuerbare angeblich billiger – brauchen aber Milliarden-Subventionen

UN-Wunderwelt: Erneuerbare angeblich billiger – brauchen aber Milliarden-Subventionen

UN-Wunderwelt: Erneuerbare angeblich billiger – brauchen aber Milliarden-Subventionen

Un-Generalsekretär Antonio Guterres verkündet wieder einmal den Beginn einer neuen Ära – diesmal soll es jene der “billigsten Energiequelle der Geschichte” sein. Sonne und Wind, also. Doch während der Portugiese von einem globalen “Wendepunkt” schwärmt, zeigen die Zahlen: Diese Energien sind nur dann konkurrenzfähig, wenn der Steuerzahler permanent die Subventionen bezahlt.

Die Vereinten Nationen verkünden mit großem Pathos den endgültigen Durchbruch der “erneuerbaren Energien”. Laut Generalsekretär António Guterres hätten Windräder und Solarpaneele längst die fossilen Kraftwerke in Sachen neu installierter Leistung überholt. Ein “neues Zeitalter der Energie” sei angebrochen, die Welt sei am “Wendepunkt” angekommen. Zahlen und Prozente werden dabei in den Raum geworfen, die bei genauerem Hinsehen mehr Schein als Sein sind. Denn so billig, wie die UN behauptet, sind Sonne und Wind nur auf dem Papier – in der Realität werden sie ohne massive staatliche Dauersubventionen schlichtweg nie konkurrenzfähig sein.

Wer tiefer in den UN-Bericht blickt, stolpert schnell über die Widersprüche. Zwar sei die installierte Kapazität erneuerbarer Energien weltweit extrem stark gestiegen, doch der tatsächliche Ersatz von sogenannten fossilen Energieträgern ist noch lange nicht in Sicht. Strom aus Kohle, Öl und Gas wird weiterhin in zunehmendem Maße erzeugt, während die angeblich “sauberen” (wie war das nochmal mit den Lithiumbergwerken und dem Kobaltabbau?) Technologien lediglich additiv wirken. Die Welt hat also nicht weniger Strom aus “fossilen” Energieträgern, sondern einfach nur zusätzlich teuren, wetterabhängigen Strom, der Netze überlastet und ohne Backup nicht auskommt. Das nennt man seitens der grün-globalistischen Propagandisten den großen Sieg über die CO2-Produzenten.

Besonders grotesk ist die UN-Argumentation, dass es angeblich nur noch an “politischem Willen” und “strukturellen Barrieren” scheitere. Übersetzt heißt das: Ohne Zwang, Regulierung, Milliarden an Subventionen und staatlich erzwungenen Marktzugang funktioniert die grüne Wunderwelt nicht. Wer sich fragt, warum eine angeblich billigere Technologie auf so viel staatliche Unterstützung angewiesen ist, bekommt man stattdessen Worthülsen wie “gerechter Strukturwandel”, “fairer Übergang” und “fördernde Politikmaßnahmen” vorgesetzt. Dass diese Transformation in Wirklichkeit eine gigantische Umverteilungsmaschine ist, die Stromkunden, Steuerzahler und ganze Volkswirtschaften schröpft, verschweigen die sogenannten Experten lieber.

Die Welt setzt lieber auf stabile Stromproduzenten

Noch absurder wird es, wenn man den angeblichen Hauptgegner der Energiewende betrachtet: die bösen Ölkonzerne. Demnach würden sie weiterhin “unter dem Deckmantel von CO2-Speicherung und grauem Wasserstoff” am alten Geschäft festhalten. Ja, wie unverfroren! Unternehmen, die Milliarden in funktionierende Energieversorgung investieren, sind plötzlich die “Saboteure” des Fortschritts, weil sie nicht bereit sind, ihre Bilanz in windige Subventionsblasen zu verwandeln. Dass diese Konzerne überhaupt noch Gewinne machen, dürfte eher daran liegen, dass ihre Produkte – Öl, Gas, Kohle – auch tatsächlich gebraucht werden, während Windräder und Solarpaneele bei Dunkelflaute keinen Strom liefern.

Die UN-Führung malt dagegen das Bild einer “unumkehrbaren Wende”. Elektroautos, Solarzellen und Windparks hätten bereits eine “positive Spirale” ausgelöst. Tatsächlich steigen die Verkaufszahlen von E-Autos, allerdings nur dank massiver Kaufprämien, Steuervorteile und regulatorischer Tricksereien. Ohne staatliche Daueralimentierung sähen die Kurven ganz anders aus. Von echter Marktlogik kann keine Rede sein. Ein billiges und zuverlässiges Produkt braucht keine Milliarden an Werbegeschenken – es setzt sich von selbst durch.

Doch diese einfache Wahrheit will man in New York, Brüssel und Berlin nicht hören. Dort fabuliert man lieber vom “Ende der fossilen Ära” und verteilt Milliarden aus Steuergeldern an eine Zombie-Branche, die ohne diese künstliche Beatmung sofort zusammenbrechen würde. Währenddessen sichern sich China und Indien zuverlässig billige Energie aus Kohle und Öl, bauen ihre Industrien aus und lachen über den westlichen Selbstmordkurs.

Die Pointe dieser UN-Show: “Erneuerbare” sind offensichtlich so konkurrenzlos billig, dass man sie mit allen Mitteln staatlich fördern, absichern und gegen die verlässlichen Energieproduzenten schützen muss. Wer es wagt, die Kosten für Speicher, Netzausbau, Wartung und Versorgungssicherheit ehrlich auf die Rechnung zu setzen, zerstört das schöne Bild vom “Wendepunkt”. Doch genau diese versteckten Billionenposten sind es, die dafür sorgen, dass die “grüne” Energiewelt eine gigantische Luftnummer bleibt.

EU importiert russisches LNG für Milliarden – während Brüssel vom Ausstieg fabuliert

EU importiert russisches LNG für Milliarden – während Brüssel vom Ausstieg fabuliert

EU importiert russisches LNG für Milliarden – während Brüssel vom Ausstieg fabuliert

Ohne das billige Pipelinegas aus Russland wächst die Abhängigkeit vom teuren Flüssiggas. Doch weil es an ausreichend Lieferanten mangelt, spielt Russland auch da nach wie vor eine große Rolle. Und das trotz der ganzen Sanktionswut Brüssels. Ohne das russische LNG sähe es nämlich düster aus.

Ginge es nach den Brüsseler Eurokraten, dürfte eigentlich gar kein russisches Erdgas mehr in das Unionsgebiet geliefert werden. Doch die anhaltende Energiekrise macht den ganzen Plänen einen Strich durch die Rechnung. Im ersten Halbjahr 2025 hat die EU nämlich russisches Flüssiggas im Wert von 4,48 Milliarden Euro importiert – ein sattes Plus von 29 Prozent gegenüber dem selben Vorjahreszeitraum. Offiziell will man bis 2028 komplett aussteigen, praktisch jedoch wächst die Abhängigkeit. Die Diskrepanz zwischen Rhetorik und Realität könnte größer kaum sein – und am Ende zahlen die europäischen Bürger die Zeche, weil LNG eben doch deutlich teurer ist als per Pipeline geliefertes Erdgas.

Natürlich dominieren die USA mit ihren Lieferungen weiterhin den Markt. Mit 13,7 Milliarden Euro stellen sie den größten Anteil der europäischen LNG-Importe. Die US-Energiekonzerne kassieren dabei kräftig ab, während die Brüsseler Politiker diese Abhängigkeit schönreden. Gleichzeitig aber bleibt auch Russland ein gewichtiger Faktor, egal wie oft man in Reden das Gegenteil behauptet. Tanker aus russischen Häfen legen weiter in europäischen Terminals an, die Pipeline Turkstream läuft ebenso. Sanktionen? Nicht durchsetzbar. Denn ohne russisches Gas würde die “grüne Vorzeigeregion” der Welt schlicht wirtschaftlich kollabieren.

Bereits 2024 floss fast ein Fünftel aller Gasimporte aus Russland in die EU – trotz des ständigen politischen Trommelfeuers gegen den Kreml. Das entsprach rund 15,6 Milliarden Euro, kaum weniger als die 19,1 Milliarden Euro aus den Vereinigten Staaten. Die Wahrheit lautet: Ohne russisches Flüssiggas stünde die europäische Industrie bereits heute mit dem Rücken zur Wand, und viele Menschen hätten die Winter in dicken Pullovern verbringen dürfen.

Trotzdem hält die von Ursula von der Leyen geführte Europäische Kommission unbeirrt an ihrem Plan fest: Bis 2028 soll kein Kubikmeter russisches Gas mehr in die EU gelangen. Schritt für Schritt werden die Regeln verschärft. Neue Verträge ab 2026 sind verboten, kurzfristige Lieferungen werden Mitte 2026 eingestellt, und langfristige Abkommen laufen spätestens Anfang 2028 aus. Ein Akt politischer Selbsttäuschung. Denn je weiter der Kalender Richtung 2028 wandert, desto deutlicher wird, dass diese Pläne nicht mit den wirtschaftlichen Notwendigkeiten zusammenpassen.

Besonders deutlich wird das am Beispiel Deutschlands. Das Unternehmen Sefe, Nachfolger von Gazprom Germania, hängt noch immer an langfristigen Lieferverträgen mit Russland. Sollte das Importverbot tatsächlich kommen, stünden Sefe und Millionen Verbraucher vor massiven Problemen. Offiziell heißt es aus Brüssel: Man werde Alternativen finden. Dass diese Alternativen allerdings erheblich teurer sind, verschweigt man lieber. Wieder einmal sollen die Bürger und die Unternehmen das ausbaden, was politisch-ideologische Fantastereien anrichten.

Die Brüsseler Eurokraten versichern zwar, die Versorgungssicherheit sei nicht gefährdet. Man habe genügend Partner: die USA, Katar, Norwegen. Gleichzeitig aber bastelt man an einer Sicherheitsklausel, um im Notfall doch Ausnahmen für russisches Gas zuzulassen. Mit anderen Worten: Selbst in der Kommission glaubt man nicht ernsthaft daran, den eigenen Plan ohne Bruchlandung umzusetzen. Man will moralische Härte demonstrieren, hält sich aber Hintertüren offen.

Am Ende bleibt ein widersprüchliches Bild. Auf der einen Seite fließen weiterhin Milliarden an Euro nach Russland, auf der anderen Seite verkauft man der Öffentlichkeit einen entschlossenen Ausstieg. Die Amerikaner und die anderen LNG-Lieferanten verdienen prächtig, die europäischen Bürger und Unternehmen tragen hingegen die Kosten. Hauptsache, die Eliten in Brüssel können sich als “moralische Instanz” inszenieren.

Zehn Jahre industrielle Umvolkung

Von M. SATTLER | Die Katastrophe vom 4. September 2015, von der Propaganda als „Flüchtlingskrise“ verharmlost, markiert den Beginn der industriellen Umvolkung Deutschlands: Die Geschwindigkeit der Umvolkung wurde von mehreren Zehntausend orientalischen Siedlern pro Jahr auf mehrere Hunderttausend Siedler pro Jahr angehoben. Anders als in vielen Medien immer wieder zu lesen, steht der 4. September 2015 somit keineswegs für eine historische Zäsur, sondern nur für eine logarithmische Steigerung einer bereits seit Jahrzehnten praktizierten Politik zur Massenansiedlung von Orientalen in Deutschland.

Auch Angela Merkels Lüge, die ab dem 4. September einmarschierenden Männer seien allesamt armselige Flüchtlinge aus Syrien, weil in den UNO-Lagern der Türkei und Jordaniens angeblich eine Hungersnot ausgebrochen sei, war keine neuartige Methode, um den indigenen Deutschen Sand in die Augen zu streuen. Diese Lüge bildete ebenfalls nur eine Fortsetzung der zahllosen Lügen, die den Deutschen im Zusammenhang mit der Umvolkungspolitik schon seit langer Zeit erzählt wurden:

Beginnend mit der Lüge von den türkischen „Gastarbeitern“, die in Wahrheit nur in den frühen 60er Jahren tatsächlich Gastarbeiter waren und später ohne Arbeit in Deutschland bleiben durften, über die Saga von den angeblich verfolgten Kurden oder den bosnischen Kriegsflüchtlingen, die nach Ende des jugoslawischen Bürgerkriegs keineswegs Deutschland wieder verlassen mussten, bis hin zum neuestem Märchen von den Zigtausenden afghanischen Ortskräften. Alles, was der Staat uns jemals im Zusammenhang mit seiner sogenannten „Migration“ erzählt hat, war Lüge. Der gesamte Staat „Bunte Republik“ ist auf Lügen gebaut.

Angela Merkels Radikalisierung dieser bereits seit den 60er Jahren praktizierten Umvolkungspolitik bildete also weder in der Sache noch in den Mitteln – Lügen – ein historisches Novum: Die radikalisierte staatliche Siedlungspolitik seit dem 4. September 2015 steht in jahrzehntelanger Tradition, es handelt sich um denselben Prozess mit denselben verlogenen Methoden.

Neu unter Angela Merkel war allerdings die quantitative Dimension dieses Prozesses, die nur durch systematische Industrialisierung aller mit der Umvolkung verbundenen Vorgänge zu bewältigen war. Um eine orientalische Siedlerpopulation von nicht mehr nur Zehntausenden, sondern ab nun Hunderttausenden von Personen pro Jahr in Deutschland unterzubringen, zu versorgen und diesen eingedrungenen Leuten pünktlich zu jedem Monatsanfang das Steuergeld der indigenen Bevölkerung auf ihr Bankkonto zu überweisen, musste sich der Staat zunächst eine entsprechende Maschinerie schaffen: Massenunterkünfte, Massentransporte, Massenverpflegung, Massenbehandlungen in Krankenhäusern, Massenauszahlung von Steuergeld der Indigenen an die einmarschierten Siedler.

Diese industrielle Dimension der Umvolkung Deutschlands ist dem Staat nach dem 4. September 2015 tatsächlich gelungen. Die Kirchen als willigste Helfershelfer der staatlichen Siedlungspolitik kündigten Studenten und alten Menschen in Heimen die Wohnverträge, um in das finanziell viel attraktivere Geschäft mit der Unterbringung von Arabern einzusteigen. Schulen, Krankenhäuser – die gesamte soziale Infrastruktur wurde auf den Massenansturm von Menschen aus dem Orient umgestellt, in der Regel einhergehend mit einer spürbaren Verschlechterung der staatlichen Leistungen. Die Staatsverschuldung wurde ohne Rücksicht auf die kommende Generation ins Unermessliche getrieben, um die Millionen arbeitslosen Eindringlinge aus Nahost und Afrika – samt deren krimineller und sicherheitspolitischer Folgekosten – zu bezahlen, die Grundsteuer wurde erhöht, weil die Kommunen nicht mehr genug Mittel hatten, um die Millionen eingedrungenen Araber zu ernähren, beherbergen und einzukleiden. Für die Kosten der Umvolkung gab es keine Obergrenze, es galt: Hauptsache, der Einmarsch Hunderttausender von orientalischen Männern pro Jahr scheitert nicht am Geld.

Angela Merkels Satz „Wir schaffen das!“ war im Rückblick somit tatsächlich zutreffend: Die herrschende politische Kaste, die uns in Sachen ihrer sogenannten „Migration“ seit Jahrzehnten belügt, hat in den zehn Jahren seit dem 4. September 2015 die organisatorische, logistische und finanzpolitische Industrialisierung ihrer Umvolkungspolitik tatsächlich geschafft. Der letztendlichen politischen Zielsetzung, die Deutschen, dieses verhasste Hitler-Volk, zur Minderheit im eigenen Land zu machen, ist unsere Elite in den vergangenen zehn Jahren ein großes Stück nähergekommen. Vielerorts, insbesondere in den Großstädten Westdeutschlands, ist die Umvolkung Deutschlands bereits weitgehend abgeschlossen.

Lassen wir es dabei aber nicht bewenden! Umvolkung ist ein Menschenrechtsverbrechen! Wir wollen nicht zur Minderheit im eigenen Land werden, beherrscht von einer Mehrheit staatlich angesiedelter Orientalen! Setzen wir diesem großen Menschenrechtsverbrechen an uns deutschen Indigenen ein Zeichen der Hoffnung entgegen: „Remigration – wir schaffen das!“

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Der Kampf des Westens gegen Verhinderung von Völkermord – Q&A mit Dr. Steinbock über die Auslöschungsdoktrin: Teil 2

Der Kampf des Westens gegen Verhinderung von Völkermord – Q&A mit Dr. Steinbock über die Auslöschungsdoktrin: Teil 2

Der Kampf des Westens gegen Verhinderung von Völkermord – Q&A mit Dr. Steinbock über die Auslöschungsdoktrin: Teil 2

Der zweite Teil seines hochaktuellen neuen Buches “The Obliteration Doctrine” untersucht den langen Kampf des Westens gegen die Verhinderung von Völkermord, der den Boden für Massengräueltaten bereitet hat. Im zweiten Teil von “Die Auslöschungsdoktrin” untersucht Dr. Steinbock die Pioniertätigkeit von Raphael Lemkin, dem Gründer der Völkermordkonvention, und die Völkermordpolitik während des Kalten Krieges. Er hebt […]

Der Beitrag Der Kampf des Westens gegen Verhinderung von Völkermord – Q&A mit Dr. Steinbock über die Auslöschungsdoktrin: Teil 2 erschien zuerst unter tkp.at.