Kategorie: Nachrichten
Pass-Verramschung jetzt auch per Mausklick: Immer mehr Migranten werden Deutsche!

Die deutsche Staatsbürgerschaft war einmal ein Privileg. In Berlin genügt jetzt ein Mausklick. Als erstes Bundesland hat die Hauptstadt das Einbürgerungsverfahren vollständig digitalisiert. Keine Prüfung, keine persönliche Vorsprache. Nur zur „feierlichen Übergabe der Einbürgerungsurkunde“ müssen Migranten persönlich erscheinen. Der Rest läuft bequem vom Sofa oder einer Shisha-Bar aus.
Während deutsche Bürger für jedes banale Anliegen, zum Beispiel neuer Personalausweis, oft monatelang auf einen Termin beim Amt warten müssen, ist der Weg zum deutschen Pass für Migranten in Berlin jetzt vollkommen mühelos: Keine Warteschlange, kein Amt, kein Aufwand – Integration per WLAN. Die Bürokratie arbeitet plötzlich effizient – allerdings nur für eine offenbar privilegierte Schicht. Dies auch bundesweit:
Nach der Vereinfachung der Einbürgerung durch die Ampel-Regierung bekamen im Jahr 2024 rund 292.000 Migranten den deutschen Pass – so viele wie nie zuvor! In diesem Jahr könnte der Rekord erneut gebrochen werden. Dies lässt eine Umfrage der „Bild“-Zeitung in deutschen Großstädten vermuten. Vielerorts werden erneut deutlich steigende Einbürgerungszahlen gemeldet.
Beispiele:
► Mannheim genehmigte vom 1. Januar bis 7. Juli 2025 bereits 1.057 Einbürgerungen. Das sind 78 Prozent mehr als zum selben Zeitpunkt des Vorjahres (594).
► Hamburg verzeichnete in der ersten Jahreshälfte rund 5.900 Einbürgerungen. Von Januar bis Juni 2024 waren es erst 3.800. Das ist ein Anstieg von 55 Prozent.
► In Frankfurt wurden von Januar bis Juni 2.223 Anträge bewilligt. Das sind 59 Prozent mehr als in der ersten Hälfte des Vorjahres (1.403).
► In Hannover beträgt das Plus 39 Prozent (von 814 auf 1.129 Bewilligungen).
Eine ähnliche Entwicklung, wenn auch nicht ganz so stark, zeichnet sich in Ostdeutschland ab: In Dresden schnellten die Zahlen um 28 Prozent in die Höhe, in Erfurt um 27 Prozent.
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Die Niederlage der Strategie des Chaos des Westens

Unter allen Militär- und Geostrategieanalysten, denen ich folge, sticht der Name des kroatischen Admirals Davorin Domazet besonders hervor. Domazet verfügt über gute Verbindungen zu aktiven Militärkreisen in der NATO und anderen Ländern, darunter auch Russland. Außerdem ist er bemerkenswert gut informiert über Militärtechnologie und Operationen in wichtigen Kriegsgebieten weltweit. Domazet, der in den 1990er Jahren […]
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Israels Krieg gegen die iranische Wissenschaft: Einblicke in die gezielten Morde an iranischen Atomwissenschaftlern
Von Fereshteh Sadeghi
In nur einer Woche von Angriffen könnte der Besatzungsstaat über ein Jahrzehnt iranischen Nuklearfortschritts ausgelöscht haben, indem er Schlüsselpersonen in den wissenschaftlichen und militärischen Einrichtungen des Landes ermordete.
In den frühen Morgenstunden des 13. Juni startete Israel eine beispiellose Welle von Luftangriffen auf iranisches Territorium. Die erste Runde löste die systematischste Mordkampagne gegen Teheraner Atomwissenschaftler und Militärkommandanten in der jüngeren Geschichte aus.
Während staatliche Medien den Tod von über 35 hochrangigen Offizieren der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) meldeten – darunter deren Kommandeur, Brigadegeneral Hussein Salami –, waren Israels weniger bekannt gewordene Ziele die wissenschaftlichen Architekten hinter dem nuklearen und technologischen Fortschritt des Iran.
Am 14. Juni erklärte das israelische Militär: „Die IDF hat neun Atomwissenschaftler und Experten des iranischen Atomprojekts eliminiert.“ Eine Infografik erhöhte diese Zahl später auf 11.
Von der israelischen Armee veröffentlichte Grafik, die iranische Wissenschaftler zeigt, die während des Krieges Israels gegen den Iran von Israel ermordet wurden.Die Ermittlungen von The Cradle bestätigen jedoch, dass mindestens 17 prominente Wissenschaftler ermordet wurden, darunter ein führender Forscher auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz.
Diese neue Phase in Israels Krieg gegen den Iran markiert einen Wandel von verdeckten Tötungen zu offenen, militärisch gezielten Attentaten, wodurch die Grenze zwischen psychologischer Kriegsführung und Eliminierung auf dem Schlachtfeld verschwimmt.
Die Wissenschaftler im Fadenkreuz von Tel Aviv
Unter den Opfern der israelischen Angriffe befanden sich zwei herausragende Persönlichkeiten: Mohammad-Mehdi Tehranchi und Fereydoun Abbasi, beide langjährige Mitarbeiter der iranischen Atom- und Verteidigungsforschung.
Tehranchi, der seinen Doktortitel am Moskauer Institut für Physik und Technologie erworben hatte, war Professor an der Shaheed Beheshti Universität, theoretischer Physiker, Leiter des Obersten Rates für Wissenschaft, Forschung und Technologie des Iran und Präsident der Islamischen Azad Universität.
Er stand auch in enger Verbindung zum Amad-Projekt – dem mutmaßlichen iranischen Forschungsprogramm aus der Zeit vor 2004, das von westlichen Staaten beschuldigt wurde, nach Atomwaffenfähigkeit zu streben, und 2020 vom US-Finanzministerium mit Sanktionen belegt wurde.
Nach Angaben des US-Geheimdienstes war Tehranchi als Supervisor in dem Programm tätig, das von der Organisation für defensive Innovation und Forschung (SPND), einer Tochtergesellschaft des Verteidigungsministeriums, verwaltet wurde.
Die Bedeutung dieser Verbindung wurde am 25. Juni unterstrichen, als israelische Kampfflugzeuge Gebäude der SPND und des Verteidigungsministeriums angriffen und zerstörten – ein direkter Angriff auf die institutionelle Infrastruktur hinter den strategischen wissenschaftlichen Fähigkeiten des Iran.
Seine enge Freundschaft zu Mohsen Fakhrizadeh – dem ranghöchsten iranischen Wissenschaftler, der jemals ermordet wurde – brachte ihn direkt ins Fadenkreuz Tel Avivs.
Nach Fakhrizadehs Tod im November 2020 stand Tehranchi unter Rund-um-die-Uhr-Schutz. Die Israelis nahmen seine Residenz ins Visier und töteten ihn, seine Frau und vier Leibwächter.
Foto von Mohammad-Mehdi Tehranchi und seiner Frau, die während des 12-tägigen Krieges von Israel ermordet wurden.Abbasi, die zweite wichtige Persönlichkeit, war zuvor Leiter der Atomenergieorganisation Irans (AEOI) und Überlebender eines Attentats im Jahr 2010 – am selben Tag wurde sein Kollege Majid Shahriyari getötet. Abbasi war zum Zeitpunkt seines Todes Abgeordneter und nicht nur ein symbolisches Ziel, sondern auch aktiv an der iranischen Atomplanung beteiligt.
Die Enthauptung des wissenschaftlichen Kerns des Iran
Über diese beiden hochrangigen Persönlichkeiten hinaus offenbart die Liste der Ermordeten das Ausmaß und die Absicht der Operation Tel Avivs. Abdolhamid Minouchehr, Dekan für Nukleartechnik an der Shaheed Beheshti Universität, gehörte zu den ersten Getöteten. Ebenso wie Akbar Motalebizadeh, ein Atomphysiker und Professor, der Fakhrizadeh als Leiter des SPND nachgefolgt war und zusammen mit seiner Frau in Absard ums Leben kam – derselben Stadt, in der Fakhrizadeh vier Jahre zuvor ermordet worden war.
Saeed Barji Kazerouni, Professor an der Malek Ashtar Universität und Experte für nukleare Anwendungen in der Petrochemie, war ebenfalls Ziel eines Anschlags. Er stand seit langem auf der schwarzen Liste des US-Finanzministeriums wegen seiner Beiträge zur friedlichen Kernforschung.
Amir-Hussein Faghhi, ein 45-jähriger Professor, der sich auf nuklearmedizinische Anwendungen und Radiopharmazeutika spezialisiert hatte, war Vorsitzender des Instituts für Nuklearwissenschaft und -technologie. Er galt weithin als Erbe des wissenschaftlichen Vermächtnisses von Shahriyari. Faghhis Kollege Ahmadreza Zolfaghari Dariani, ein weiterer Physiker der Shaheed Beheshti-Universität und Mitglied des iranischen Atomaufsichtsausschusses, wurde ebenfalls zusammen mit seiner gesamten Familie getötet.
Zu den weiteren Opfern gehörte Mansour Asgari, ein Kernreaktoringenieur und Kriegsveteran, dessen Arbeitsgebiet hauptsächlich fortgeschrittene Werkstoffe und Kernreaktoren war. Er gehörte zu den Wissenschaftlern, die in der ersten Phase der israelischen Luftangriffe ins Visier genommen wurden, als er zusammen mit seiner Frau, seiner Tochter – einer Gynäkologin – und seiner Enkelin ums Leben kam.
Ali Bakouei Katirimi, Molekularphysiker an der Tarbiyat Moddaress University, wurde ebenso getötet wie Seyed Issar Tabatabaei Ghomsheh, Metallurgieexperte an der Sharif University of Technology, dessen Arbeit aufgrund ständiger israelischer Drohungen geheim gehalten worden war.
Ebenfalls ermordet wurde Seyyed Asghar Hashemi-Tabar, ein Experte für Raketenprogramme mit einem Doktortitel der Nationalen Verteidigungsuniversität des Iran. Er war in Berichten der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) als Mitwirkender am militärischen Teil des iranischen Atomprogramms genannt worden.
Mohammadreza Sediqi Saber, ein Experte für energetische Materialien von der Malek Ashtar University, überlebte zunächst einen israelischen Angriff, bei dem sein Sohn getötet wurde. Er und 13 seiner Verwandten wurden wenige Tage später bei einem zweiten gezielten Angriff getötet.
Grafik, die das zerstörte Haus von Mohammadreza Sediqi Saber zeigt, das von Israel bombardiert wurde, sowie seine getöteten Familienangehörigen.Unter den weiteren ermordeten Wissenschaftlern befand sich Soleiman Soleimani, ein Experte für Chemieingenieurwesen von der Iran University of Science and Technology. Laut der Nachrichtenagentur ISNA war er dem SPND des Verteidigungsministeriums angeschlossen, was ihn zu einem wahrscheinlich hochrangigen Ziel machte.
In gleicher Manier wurde Seyed Mostafa Sadat Armaki, ein Professor für Kerninstrumentierung und elektrische Beschleuniger, der zusammen mit seiner Frau, drei Kindern und Schwiegereltern bei einem direkten Angriff auf ihr Wohnhaus ums Leben kam, getötet. Ali Bokaei Karimi, von The Cradle als außerordentlicher Professor für Elektrotechnik an der Universität Kashan identifiziert, gehörte zu den Opfern der israelischen Angriffe auf diese Stadt. Bei dem Angriff auf Kashan kamen mindestens 23 Menschen ums Leben, darunter 15 Mitglieder der Luft- und Raumfahrtstreitkräfte.
Von iranischen Medien veröffentlichte Grafik, die Zivilisten zeigt, die während des Krieges zwischen Israel und Iran durch israelische Luftangriffe getötet wurden.Alireza Zeinali, ein Metallurgieexperte, wurde zusammen mit seinen beiden Töchtern getötet, während Mohammadreza Zakerian, ein junger Forscher, der vom iranischen Wissenschaftsministerium als führender KI- und Technologiespezialist gefeiert wurde, zusammen mit seiner Frau und seinen beiden Kindern ermordet wurde.
Die Rolle der IAEO und die Komplizenschaft des Westens
Iranische Experten und Sicherheitsbeamte warnen seit langem vor der Rolle der IAEO bei der Enttarnung iranischer Wissenschaftler. Laut Mehdi Khanalizadeh, einem Experten für internationale Angelegenheiten, der von The Cradle interviewt wurde, verfügt die IAEO über detaillierte Aufzeichnungen über das iranische Nuklearpersonal – Daten, die möglicherweise direkt oder indirekt an den israelischen Geheimdienst weitergegeben wurden. Dieser Verdacht hat tiefe Wurzeln.
Im Jahr 2018 protestierten Studenten der Shaheed-Beheshti-Universität gegen einen Besuch der IAEO und bezeichneten die Inspektoren als Spione. Vier der Professoren, die diese Inspektion begleitet hatten, wurden später ermordet. Für Professor Ali-Akbar Mottakan von der Shaheed Beheshti Universität lastete die Gefahr einer erneuten IAEO-Inspektion schwer auf seinen Kollegen. Er erklärte: „Sie alle waren besorgt, dass die IAEO die Fakultät für Nukleartechnik erneut inspizieren und behaupten würde, sie seien Spione.“
Der Experte für internationale Beziehungen Mehdi Khanalizadeh teilt diese düstere Einschätzung mit The Cradle:
„Die IAEO verfügt über offizielle Berichte über jeden einzelnen Wissenschaftler, der mit dem iranischen Atomprogramm in Verbindung steht … Die Behörde hatte auch die Namen aller Märtyrer, die für das Verteidigungsministerium gearbeitet haben.“
Er verweist auch auf eine weitere Quelle der Gefährdung: die mittlerweile berühmte Operation Israels im Januar 2018, bei der Mossad-Agenten ein Lagerhaus des Verteidigungsministeriums in Shourabad, südwestlich von Teheran, stürmten. Das israelische Team tötete mindestens zwei Wachleute und entwendete über 100.000 sensible Dokumente – darunter detaillierte Informationen über die Atomanlage in Fordow und Personallisten. Nur zwei Monate später präsentierte der israelische Ministerpräsident Netanjahu das gestohlene Archiv live im Fernsehen und zeigte erstmals öffentlich das Bild von Mohsen Fakhrizadeh.
Die in Wisconsin ansässige Überwachungsorganisation Iran Watch zitierte später eine dieser IAEO-Akten, um den Wissenschaftler Asghar Hashemi-Tabar zu beschuldigen, „mit der möglichen militärischen Dimension des iranischen Atomprogramms in Verbindung zu stehen“.
Verstöße aus den eigenen Reihen
Während ausländische Spionage eine entscheidende Rolle spielte, verschärften interne Sicherheitsmängel im Iran die Krise. Die persönlichen Daten mehrerer Wissenschaftler waren online zugänglich oder wurden durch Unachtsamkeit weitergegeben. Im Jahr 2021 wurden nach einem Studentenstreit an der Islamischen Azad-Universität die Namen und Details der Leibwächter von Präsident Tehranchi in den sozialen Medien veröffentlicht. Der Vorfall, der vom Obersten Nationalen Sicherheitsrat abgetan wurde, wurde von Universitätsvertretern als Spionage bezeichnet.
Weitere Verstöße ereigneten sich über Handelsregister und gehackte Datenbanken. In einem Fall fand ein Mann die Adresse und die nationale ID von Fereydoun Abbasi über eine Unternehmensinformationsseite und gehackte Gerichtsdokumente heraus. Die Plattform wurde kurz nach der Verbreitung des Videos offline genommen.
In einem Video von Tasnim News, einem dem IRGC nahestehenden Medienunternehmen, aus dem Jahr 2021 sprach Amir-Hussein Faghhi ausführlich über seinen Mentor Majid Shahriyari. Dieses Video tauchte nach der Ermordung von Faghhi wieder auf.
Trotz der Versuche, mit der Atomforschung befasste Fakultätsmitglieder zu anonymisieren – beispielsweise durch die Entfernung ihrer Namen von den Websites der Universitäten – sind die iranischen Wissenschaftler aufgrund der jahrzehntelangen Unterwanderung durch den Mossad und jahrelanger offizieller Nachlässigkeit weiterhin gefährdet.
Behauptungen über direkte ausländische Unterwanderung wurden ebenfalls nicht zurückgewiesen, insbesondere nach der Verhaftung eines iranischen Arztes und Experten für Katastrophenmedizin durch staatliche Geheimdienste im Jahr 2016. Ahmadreza Jalali wurde wegen Weitergabe von Informationen über einige Atomwissenschaftler an den Mossad während seiner jahrelangen Zusammenarbeit mit dem iranischen Verteidigungsministerium verurteilt. Seine Indiskretionen führten 2010 zur Ermordung von Majid Shariyari und Masoud Ali-Mohammadi. Jalali wurde sechs Jahre später verhaftet und zum Tode verurteilt.
Von verdeckten Operationen zum offenen Krieg
Über einen Zeitraum von 14 Jahren, beginnend im Januar 2006 mit der Ermordung des Atomwissenschaftlers Ardeshir Hossein-pour und endend mit der hochkarätigen Ermordung von Mohsen Fakhrizadeh im November 2020, eliminierte Israel sechs wichtige iranische Wissenschaftler mit Autobomben, magnetischen Sprengstoffen und ferngesteuerten Anschlägen.
In nur zwölf Tagen im Jahr 2025 tötete der Besatzungsstaat mindestens 17 weitere. Die Botschaft war klar: Tel Aviv versteckt sich nicht länger hinter glaubwürdigen Leugnungen. Der verdeckte Krieg ist nun offen.
Iranische Regierungsvertreter betonen, dass diese Attentate ihren Fortschritt nicht behindern werden. Doch das Ausmaß der Verluste ist unbestreitbar. Als Reaktion darauf unterzeichnete der iranische Präsident Masoud Pezeshkian am 2. Juli ein Gesetz, das die Zusammenarbeit mit der IAEO einstellt und Inspektoren den Zugang zu Nuklearstandorten und Wissenschaftlern verbietet.
Aber der Schaden ist angerichtet. Israel hat bewiesen, dass es nicht nur die nukleare Infrastruktur des Iran treffen kann, sondern auch die Köpfe dahinter. Wenn Teheran seine Sicherheitsprotokolle nicht radikal überarbeitet, könnte es bald mit einer neuen Generation von Märtyrern konfrontiert sein – diesmal nicht auf dem Schlachtfeld, sondern in Labors, Hörsälen und Wohnungen.
Von iranischen Medien veröffentlichte Grafik, die IRGC-Kommandeure und -Mitglieder zeigt, die während des Krieges Israels gegen den Iran getötet wurden.Was es mit Trumps “One Big Beautiful Bill Act” auf sich hat
Neue bio-inspirierte Tarnung – “Soldaten könnten wie Tintenfische verschwinden”
Ein von der DARPA und der US Air Force gefördertes Projekt lässt Biologie und Technologie miteinander verschmelzen. Die natürliche Tarnfähigkeit von Tintenfischen könnte es Soldaten bald ermöglichen, sich dem menschlichen Blick und Hightech-Sensoren zu entziehen.
US-Militärforscher arbeiten im Zuge eines gemeinsamen Projektes von DARPA und US Air Force an neuen Tarntechnologien für die Truppen. Setzte man seit dem letzten Jahrhundert noch auf klassische Flecktarn-Uniformen, könnten die biologischen Tarnfähigkeiten von Kopffüßern wie Tintenfischen bald schon eine neue Ära der Camouflage auf den Schlachtfeldern und hinter den feindlichen Reihen ermöglichen.
Dabei handelt es sich um eine sogenannte “bio-inspirierte” Innovation aus der interdisziplinären Forschung, die es den Soldaten ermöglichen soll, sich mittels einer Art adaptiven Haut – wie bei den Tintenfischen – an die verschiedenen Umgebungen anzupassen. Und das in kürzester Zeit. Im Zentrum dieser Forschung steht das Studium der Tintenfischhaut, dort vor allem der lichtreflektierenden Zellen. Diese als Iridophoren bekannten Zellen enthalten eng gewundene Säulen eines Proteins namens Reflectin, welches es dem Tintenfisch ermöglicht, seine Farben schnell und vor allem effizient zu wechseln.
Die Forscher der University of California, Irvine, und dem Marine Biological Laboratory in Woods Hole, Massachusetts, haben basierend auf dem Verständnis dieser biologischen Strukturen ein flexibles Verbundmaterial entwickelt, welches die optischen Fähigkeiten der Tintenfischhaut nicht nur nachbildet, sondern sogar erweitert. Denn Dank zusätzlicher ultradünner Metallschichten kann auch die Kontrolle über Infrarotlicht verbessert werden. Damit bietet dieses Material auch einen Schutz vor Entdeckung durch Wärmebildkameras.
Sollte sich dieses Material als widerstandsfähig und haltbar genug erweisen, könnte dies den US-Truppen insbesondere bei Spezialeinsätzen entscheidende Vorteile verschaffen. Die weitestgehende Unsichtbarkeit würde Operationen ermöglichen, die mit den aktuellen Tarntechnologien nicht möglich sind.
Immer mehr Widerstand gegen WKA – Vernunftkraft Dr. Ahlborn zur „Erneuerbaren“ aktueller denn je!
Immer mehr Menschen sind gegen die Errichtung von Windparks, wie sie beschönigend genannt werden. Und das aus unterschiedlichen Gründen.
Soeben erreichte uns dieses Petition.

Und hier unterschreiben
Und weil immer mehr Menschen, diese teuren, die Natur und Umwelt zerstörenden, die Gesundheit mit Infraschall und Abrieb belastenden Windkraftanlagen nicht mehr haben wollen, ist es gut einen Vortrag von Dr. Ahlborn (Vernunftkraft) wieder aufzugreifen, der am 10.2.2022 in Altötting gehalten wurde.
So schlimm der Vortrag von Dr. Ahlborn (Vernunftkraft) auch ist, inzwischen sind mehr als 3 Jahre vergangen und es ist jedes Jahr schlimmer geworden. Sehen Sie selbst.
Der Beitrag Immer mehr Widerstand gegen WKA – Vernunftkraft Dr. Ahlborn zur „Erneuerbaren“ aktueller denn je! erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Misstrauensvotum gegen Von der Leyen: Der Anfang vom Ende
Gespenstische Atmosphäre im EU-Parlament: Von der Leyen versucht sich gegen das Misstrauensvotum zu verteidigen. Doch niemand klatscht: Außer ihre eigenen Parteifreunde von der CDU und die mitgebrachten Kommissionsbeamten. Unser Tweet des Tages direkt aus dem EU-Parlament: Kein Wort der Entschuldigung. Kein Wort zur Offenlegung der Pfizer-SMS. Kein Zeichen der Reue. Stattdessen wüsste Beschimpfung der Initiatoren […]
Der Beitrag Misstrauensvotum gegen Von der Leyen: Der Anfang vom Ende erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Erkenntnisse zu einem illegalen Krieg, den der Westen enthusiastisch geführt und verloren hat
Das Völkerrecht wurde außer Kraft gesetzt, und noch nie zuvor wurden Ereignisse so bewusst falsch dargestellt. Ein gescheiterter Angriff auf den Iran, eine Reaktion aus Teheran, die Israel fast den Garaus gemacht hätte. Die schmerzhaften Geburtswehen einer neuen politischen Realität – der Krieg zweier Welten.
Einleitung
US-Präsident Trump tut, was er will, seine Meinung ändert sich stündlich und seine Handlungen verstoßen sowohl gegen amerikanisches als auch gegen internationales Recht. Wir haben bereits am 22. Juni in „Trump hat entschieden und greift den Iran an – das wird Konsequenzen haben – für die ganze Welt?“ über den amerikanischen Angriff auf den Iran berichtet. Jetzt haben wir einige neue Erkenntnisse.
In diesem Artikel betrachten wir das vollständige militärische und strategische Scheitern der Angriffe Israels und der USA auf den Iran, die Reaktion des angegriffenen Landes, die Israel an den Rand der Zerstörung brachte, den „Waffenstillstand“ und die Gründe, warum der Iran Israel vor der möglichen totalen Zerstörung verschont hat. Zwölf Tage, die alles hatten.
Israel und die USA haben versagt
Regimewechsel gescheitert – iranisches Volk vereint
Der Krieg gegen den Iran, gemeinsam von den USA und Israel geplant und angezettelt, wurde von beiden verloren. Selbst unpolitische Zeitgenossen staunen zunehmend über die Einfältigkeit, mit der der einst die Welt beherrschende Westen ganze Regionen immer wieder in neue Katastrophen manövriert, bei der Verfolgung seiner Ziele jegliche Menschlichkeit vermissen lässt und die selbst aufgestellten Regeln mit Füßen tritt. Egal aus welcher Perspektive man dieses Abenteuer betrachtet, es hatte keine Chance auf Erfolg.
Reza Pahlevi als neuer Schah – ein verwöhnter Sprössling auf der Suche nach Geld
Der älteste Sohn des letzten Schahs verließ den Iran Anfang 1979 mit der Familie seines Vaters. Die gestohlenen Milliarden ermöglichten dem mehrfachen Studienabbrecher ein mehr als komfortables Leben. Dieses Geld scheint seit Jahren zur Neige zu gehen. Das zeigen Gerichtsverfahren in den USA, in denen er sich mit Angestellten und Managern um Geld stritt. Er ist daher pleite und auf der Suche nach einem neuen Lebensunterhalt. Pahlevi hat sein ganzes Leben in den USA verbracht, hat sich nie um das Wohl seines Landes gekümmert und wird nun von den USA, den Briten und Israel als Marionette benutzt – mit der Aussicht auf viel Geld.
Sein Vater war bereits als illegale Marionette an die Macht gekommen. Das iranische Volk hatte den liberalen Professor Mohammad Mossadegh demokratisch gewählt. Nachdem er die Macht der britischen und amerikanischen Ölkonzerne eingeschränkt hatte, um den gigantischen Ölreichtum seinem Volk zuzuführen, reagierten die Briten und Amerikaner prompt. Mit der Geheimdienstoperation Ajax inszenierten der MI-6 und die CIA einen Putsch gegen Mossadegh und setzten den Schah als Marionette ein. Dieser machte die demokratischen Errungenschaften rückgängig und gab den Reichtum an die USA und Großbritannien zurück. Die Amerikaner ihrerseits verdrängten die Briten aus dem Geschäft. Geschäft ist Geschäft. Der Schah wurde für diesen Dienst der Prostitution großzügig bezahlt.
Premierminister Mohammad Mossadegh – Schah Mohammad Reza PahlaviEin weiterer unappetitlicher Schritt: Um den Schah an der Macht zu halten, wurde der Mossad beauftragt, für die neuen Herren die berüchtigte Geheimpolizei SAVAK aufzubauen. Dabei bediente er sich der Unterstützung von Gestapo- und SS-Spezialisten, die 1945 in Deutschland entmachtet worden waren.
Vor dem Hintergrund dieser Geschichte versucht der Westen, diese unappetitliche Marionette im Iran zu installieren, in der unrealistischen Annahme, dass er die Ajax-Kampagne wiederholen kann. So durfte Pahlevi in Paris an sein Volk appellieren – nota bene auf Englisch. Eine Rede vor dem britischen Parlament ist ebenfalls geplant. Mit diesen schmutzigen Tricks soll die westliche Bevölkerung an den gewünschten Herrscher gewöhnt werden. Das iranische Volk hat dabei nichts zu sagen – so denken zumindest die westlichen Mächte.
Das folgende Bild zeigt den jungen Schah während eines Besuchs in Israel am 17. April 2023 mit Benjamin Netanjahu und der israelischen Geheimdienstministerin Gila Gamliel.
Von links nach rechts: Premierminister Benjamin Netanyahu, Reza Pahlavi, Geheimdienstministerin Gila GamlielDie perverse Strategie des Westens in einem Bild: Nachdem der letzte demokratische Präsident mit dem Vater des angehenden Schahs gestürzt wurde, begibt sich der geklonte Sohn auf ein ähnliches Abenteuer, nota bene in minne mit Netanjahu, der vor einigen Tagen den Weg zum Regimewechsel in Teheran bombardieren wollte und dabei Wissenschaftler und Militärangehörige sowie viele Zivilisten im Iran tötete. Meine Quellen im Iran schütteln nur den Kopf: Niemand im Iran, ob jung oder alt, selbst diejenigen, die den alten Schah mochten, würde diesen kleinen Jungen wollen.
Relativ geringer Schaden im Iran, aber viele Tote
Der Iran ist geografisch fast so groß wie Westeuropa, 75 Mal größer als Israel und hat eine zehnmal so große Bevölkerung wie Israel. Es ist daher logisch, dass der Schaden im Iran bei den militärischen Auseinandersetzungen mit Israel im Vergleich zum jüdischen Staat, der flächenmäßig sehr klein ist, relativ gering war.
Das Atomprogramm wurde buchstäblich und im übertragenen Sinne nur an der Oberfläche gestreift, Eingänge zu unterirdischen Objekten und Bunkern wurden zerstört; symbolischer Schaden. Trumps Siegesmeldungen sind so ungenau, dass selbst die amerikanischen Geheimdienste in ihren Verlautbarungen ihrem obersten Führer nicht treu blieben und eher zur iranischen Sichtweise neigten.
Es ist schwer einzuschätzen, inwieweit die Enthauptungsschläge gegen Wissenschaftler und Militärführer die wissenschaftlichen und militärischen Fähigkeiten des Iran geschwächt haben. Auf jeden Fall haben diese Angriffe genau das Gegenteil dessen bewirkt, was der Westen beabsichtigt hatte: Das iranische Volk steht nun geschlossen hinter seiner Führung, einschließlich der Gruppe junger Menschen, die eine Modernisierung der Gesellschaft im Inland anstreben. Der Angriff ist daher nicht nur militärisch gescheitert, sondern auch in gesellschaftlicher Hinsicht.
Israel am Rande der Katastrophe
Enorme Schäden – Fotos und Berichte verboten
Übersicht
Unser Kollege und Freund Larry Johnson von Sonar21 – ein ehemaliger CIA-Analyst – hat die folgende Übersicht über die Schäden zusammengestellt, die Israel zugefügt wurden.
Übersicht über die iranischen Militärschläge gegen IsraelTel Aviv
Wenn Sie vor einigen Tagen auf X nach Bildern der Zerstörung gesucht hätten, hätten Sie gefunden, was Sie gesucht haben. Das folgende Bild der vollständigen Zerstörung von Tel Aviv (links) stammt aus einem Video, das wir für diesen Artikel verwenden wollten. Wir sind nicht überrascht, dass das Video entfernt wurde – übrig geblieben ist ein Screenshot. Das Foto links zeigt Tel Aviv und das Foto rechts Berlin im Jahr 1945. Abgesehen davon, dass das Bild von Tel Aviv in Farbe und das von Berlin in Schwarz-Weiß ist, gibt es keinen Unterschied im Ausmaß der Zerstörung. Es überrascht uns nicht, dass die israelischen Behörden das Aufnehmen oder Verbreiten von Fotos der Zerstörung unter Androhung mehrjähriger Haftstrafen verboten haben – wenn auch mit mäßigem Erfolg. Es versteht sich von selbst, dass solche Fotos in den westlichen Medien nicht zu finden sind.
links: Tel Aviv – Juni 2025; rechts: Berlin – 1945Israelische Rüstungsunternehmen
Die Iraner haben auch erfolgreich israelische Rüstungsunternehmen angegriffen. Das staatliche Rüstungsunternehmen „Rafael“, das angegriffen wurde, ist das Kronjuwel der israelischen Rüstungsindustrie. Sein Produktionsprogramm reicht von Panzerabwehrwaffen über Marschflugkörper und Marine-Drohnen bis hin zu Schlüsselkomponenten der israelischen strategischen Raketenabwehrsysteme „Iron Dome“ und „David’s Sling“.
Quelle: Sonar21.comRafael ist international tätig und hat auch eine Tochtergesellschaft in Deutschland, Dynamit Nobel Defence.
Infrastruktur
Das Land verfügt über drei wichtige Häfen: Haifa, Eilat und Ashdod. Die jemenitischen Houthis haben Eilat vor Monaten „stillgelegt“, indem sie die Straße von Bab al-Mandab, die Einfahrt vom Golf von Aden ins Rote Meer für Schiffe, die nach Israel fahren oder von dort kommen, blockierten. Seitdem ist der Hafen tot.
Seit dem 13. Juni 2025 sind die Hafenanlagen von Haifa durch iranische Angriffe als Reaktion auf israelische Angriffe auf den Iran so stark zerstört worden, dass dieser größte Hafen Israels wahrscheinlich für lange Zeit nur sehr eingeschränkt nutzbar sein wird. Dies gilt auch für die im Hafengebiet gelegene Ölraffinerie. Beide Infrastrukturobjekte sind Kernelemente der israelischen Wirtschaft. Über 30 Prozent des israelischen Außenhandels werden über Haifa abgewickelt. Der Anteil der Raffinerie am israelischen Markt dürfte sogar noch höher sein.
Erkenntnisse über einen illegalen Krieg, den der Westen eifrig führte und verlor
5. Juli 2025 von Peter Haenseler 146 Kommentare
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Das Völkerrecht wurde abgeschafft, und noch nie wurden die Ereignisse so absichtlich falsch dargestellt. Ein gescheiterter Angriff auf den Iran, eine Antwort aus Teheran, die Israel fast das Genick gebrochen hätte. Die schmerzhaften Geburtswehen neuer politischer Realitäten – der Krieg der zwei Welten.
Einleitung
US-Präsident Trump macht, was er will, seine Meinung ändert sich stündlich und sein Handeln bricht sowohl amerikanisches als auch internationales Recht. Über den amerikanischen Angriff auf den Iran haben wir bereits in „Trump hat sich entschieden und greift den Iran an – das wird Folgen haben – für die ganze Welt?“ am 22. Juni berichtet. Jetzt haben wir neue Erkenntnisse.
In diesem Artikel betrachten wir das völlige militärische und strategische Versagen der Angriffe Israels und der USA auf den Iran, die Reaktion des angegriffenen Landes, die Israel an den Rand der Zerstörung brachte, den „Waffenstillstand“, die Gründe, warum der Iran Israel vor der möglichen totalen Zerstörung bewahrte. Zwölf Tage, die es in sich hatten.
Israel und die USA haben versagt
Regimewechsel gescheitert – iranisches Volk geeint
Der von den USA und Israel gemeinsam geplante und angezettelte Krieg gegen den Iran wurde von beiden verloren. Selbst unpolitische Zeitgenossen wundern sich zunehmend über die Einfalt, mit der der einst weltbeherrschende Westen ganze Regionen immer wieder in eine neue Katastrophe manövriert, jede Menschlichkeit bei der Verfolgung seiner Ziele vermissen lässt und die selbst aufgestellten Regeln mit Füßen tritt. Egal, aus welcher Perspektive man dieses Abenteuer betrachtet, es hatte keine Chance auf Erfolg.
Reza Pahlevi als neuer Schah – ein verwöhnter Bengel auf der Suche nach Geld
Der älteste Sohn des letzten Schahs verließ den Iran Anfang 1979 mit der Familie seines Vaters. Die gestohlenen Milliarden ermöglichten dem mehrfachen Universitätsabbrecher ein mehr als komfortables Leben. Dieses Geld scheint ihm seit Jahren auszugehen. Das zeigen Gerichtsverfahren in den USA, bei denen er sich mit Angestellten und Managern um Geld gestritten hat. Er ist daher pleite und sucht nach einer neuen Existenzgrundlage. Pahlevi hat sein ganzes Leben in den USA verbracht, hat sich nie um das Wohl seines Landes gekümmert und wird nun von den USA, den Briten und Israel als Marionette benutzt – mit der Aussicht auf viel Geld.
Schon sein Vater war als illegale Marionette an die Macht gekommen. Das iranische Volk wählte demokratisch den liberalen Professor Mohammad Mossadegh. Nachdem er die Macht der britischen und amerikanischen Ölgiganten beschnitten hatte, um den gigantischen Ölreichtum an sein Volk zu übertragen, reagierten die Briten und Amerikaner prompt. Mit der Geheimdienstoperation Ajax inszenierten MI-6 und CIA einen Putsch gegen Mossadegh und setzten den Schah als Marionette ein. Er machte die demokratischen Errungenschaften rückgängig und gab den Reichtum an die USA und Großbritannien zurück. Die Amerikaner ihrerseits verdrängten die Briten aus dem Geschäft. Geschäft ist Geschäft. Der Schah wurde für diese Hurendienste gut bezahlt.
Premierminister Mohammad Mossadegh – Schah Mohammad Reza Pahlavi
Ein weiterer unappetitlicher Schritt: Um den Schah an der Macht zu halten, wurde der Mossad beauftragt, die berüchtigte Geheimpolizei SAVAK für die neuen Machthaber einzurichten. Dabei bediente er sich der Unterstützung von Gestapo- und SS-Spezialisten, die 1945 in Deutschland entmachtet worden waren.
Vor dem Hintergrund dieser Geschichte versucht der Westen, diese widerwärtige Marionette im Iran zu installieren, in dem unrealistischen Glauben, dass er die Ajax-Kampagne wiederholen kann. So durfte Pahlevi in Paris einen Appell an sein Volk richten – nota bene auf Englisch. Auch eine Rede vor dem britischen Parlament ist geplant. Diese schmutzigen Tricks dienen dazu, die westlichen Bevölkerungen an den gewünschten Herrscher zu gewöhnen. Das iranische Volk hat dazu nichts zu sagen – zumindest glauben das die westlichen Mächte.
Das folgende Bild zeigt den jungen Schah bei einem Besuch in Israel am 17. April 2023 mit Benjamin Netanjahu und der israelischen Geheimdienstministerin Gila Gamliel.
Von links nach rechts: Premierminister Benjamin Netanyahu, Reza Pahlavi, Geheimdienstministerin Gila Gamliel
Die perverse Strategie des Westens in einem Bild: Nachdem mit dem Vater des Möchtegern-Schahs der letzte demokratische Präsident gestürzt wurde, lässt sich der geklonte Sohn auf ein ähnliches Abenteuer ein, nota bene in minne mit Netanjahu, der vor ein paar Tagen den Weg zum Regimewechsel in Teheran bomben wollte und dabei Wissenschaftler und Militärs sowie viele Zivilisten im Iran tötete. Meine Quellen im Iran schütteln nur den Kopf: Niemand im Iran, ob jung oder alt, selbst diejenigen, die den alten Schah mochten, würden diesen kleinen Jungen wollen.
Relativ wenig Schaden im Iran, aber viele Tote
Der Iran ist geografisch fast so groß wie Westeuropa, 75-mal größer als Israel und hat eine zehnmal so große Bevölkerung wie Israel. Es ist daher logisch, dass der Schaden im Iran bei dem militärischen Schlagabtausch mit Israel im Vergleich zu dem flächenmäßig sehr kleinen jüdischen Staat relativ gering war.
Das Atomprogramm wurde buchstäblich und bildlich nur an der Oberfläche gestreift, Eingänge zu unterirdischen Objekten und Bunkern wurden zerstört; ein symbolischer Schaden. Trumps Siegesmeldungen sind so ungenau, dass selbst die amerikanischen Geheimdienste ihrem obersten Führer in ihren Verlautbarungen nicht treu blieben und eher der iranischen Sicht der Dinge zuneigten.
Es ist schwer abzuschätzen, inwieweit die Enthauptungsschläge gegen Wissenschaftler und militärische Führer die wissenschaftlichen und militärischen Fähigkeiten des Iran geschwächt haben. Auf jeden Fall haben diese Angriffe auf das iranische Volk genau das Gegenteil von dem bewirkt, was der Westen beabsichtigt hat: Das iranische Volk steht jetzt geschlossen hinter seiner Führung, einschließlich der Gruppe der jungen Menschen, die eine Modernisierung der Gesellschaft im Innern anstreben. Der Angriff ist also nicht nur militärisch, sondern auch gesellschaftlich gescheitert.
Israel am Rande der Katastrophe
Riesige Schäden – Fotos und Berichte verboten
Übersicht
Unser Kollege und Freund Larry Johnson von Sonar21 – ein ehemaliger CIA-Analyst – hat die folgende Übersicht über den Schaden, der Israel zugefügt wurde, zusammengestellt.
Überblick über iranische Militärschläge gegen Israel
Tel Aviv
Wenn Sie vor ein paar Tagen auf X nach Bildern der Zerstörung gesucht haben, wurden Sie fündig. Das folgende Bild der vollständigen Zerstörung von Tel Aviv (links) stammt aus einem Video, das wir für diesen Artikel verwenden wollten. Wir sind nicht überrascht, dass das Video entfernt wurde – was bleibt, ist ein Screenshot. Das Foto auf der linken Seite zeigt Tel Aviv und das auf der rechten Seite zeigt Berlin im Jahr 1945. Abgesehen davon, dass das Bild von Tel Aviv in Farbe und das von Berlin in Schwarz-Weiß ist, gibt es keinen Unterschied im Ausmaß der Zerstörung. Es wundert uns nicht, dass die israelischen Behörden die Aufnahme und Verbreitung von Fotos der Zerstörung unter Androhung mehrjähriger Haftstrafen verboten haben – wenn auch mit mäßigem Erfolg. Natürlich sind solche Fotos in den westlichen Medien nicht zu finden.
links: Tel Aviv – Juni 2025; rechts: Berlin – 1945
Israelische Rüstungsunternehmen
Die Iraner haben auch israelische Rüstungsunternehmen erfolgreich angegriffen. Das staatliche Rüstungsunternehmen „Rafael“, das angegriffen wurde, ist das Kronjuwel der israelischen Rüstungsindustrie. Sein Produktionsprogramm reicht von Panzerabwehrwaffen über Marschflugkörper und Marinedrohnen bis hin zu Schlüsselelementen der strategischen israelischen Raketenabwehrsysteme „Iron Dome“ und „David’s Sling“.
Quelle: Sonar21.com
Rafael ist international tätig und hat auch eine Tochtergesellschaft in Deutschland,Dynamit Nobel Defence.
Infrastruktur
Das Land verfügt über drei wichtige Häfen: Haifa, Eilat und Ashdod. Die jemenitischen Houthis haben Eilat vor Monaten „stillgelegt“, indem sie die Straße von Bab-al-Mandab, die Einfahrt vom Golf von Aden ins Rote Meer für Schiffe, die nach Israel fahren oder von dort kommen, blockiert haben. Seitdem ist der Hafen wie ausgestorben.
Seit dem 13. Juni 2025 sind die Hafenanlagen von Haifa als Reaktion auf die israelischen Angriffe auf den Iran vom Iran so stark zerstört worden, dass dieser größte Hafen Israels wahrscheinlich für lange Zeit nur noch sehr eingeschränkt nutzbar sein wird. Dies gilt auch für die im Hafengebiet gelegene Ölraffinerie. Beide Infrastrukturobjekte sind Kernelemente der israelischen Wirtschaft. Über 30 Prozent des israelischen Außenhandels werden über Haifa abgewickelt. Der Anteil der Raffinerie am israelischen Markt ist wahrscheinlich noch höher.
Der Hafen von Haifa heute
This is the famous port of Haifa. When Iranians claimed they’ve completely destroyed it, I was one of those who silently said, “come on!” But there we are. This is the Port of Haifa, in Israel. Just look at the extent of damage – as if the structures have been melted in acid.… pic.twitter.com/ShWpRlslOD
— J. C. Okechukwu (@jcokechukwu) June 16, 2025
Aber auch Aschdod, Israels dritter großer Hafen, wurde so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass amerikanische Beobachter davon ausgehen, dass er nur noch eine effektive Kapazität von 40-50 Prozent hat.
Erkenntnisse über einen illegalen Krieg, den der Westen eifrig führte und verlor
5. Juli 2025 von Peter Haenseler 146 Kommentare
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Das Völkerrecht wurde abgeschafft, und noch nie wurden die Ereignisse so absichtlich falsch dargestellt. Ein gescheiterter Angriff auf den Iran, eine Antwort aus Teheran, die Israel fast das Genick gebrochen hätte. Die schmerzhaften Geburtswehen neuer politischer Realitäten – der Krieg der zwei Welten.
Einleitung
US-Präsident Trump macht, was er will, seine Meinung ändert sich stündlich und sein Handeln bricht sowohl amerikanisches als auch internationales Recht. Über den amerikanischen Angriff auf den Iran haben wir bereits in „Trump hat sich entschieden und greift den Iran an – das wird Folgen haben – für die ganze Welt?“ am 22. Juni berichtet. Jetzt haben wir neue Erkenntnisse.
In diesem Artikel betrachten wir das völlige militärische und strategische Versagen der Angriffe Israels und der USA auf den Iran, die Reaktion des angegriffenen Landes, die Israel an den Rand der Zerstörung brachte, den „Waffenstillstand“, die Gründe, warum der Iran Israel vor der möglichen totalen Zerstörung bewahrte. Zwölf Tage, die es in sich hatten.
Israel und die USA haben versagt
Regimewechsel gescheitert – iranisches Volk geeint
Der von den USA und Israel gemeinsam geplante und angezettelte Krieg gegen den Iran wurde von beiden verloren. Selbst unpolitische Zeitgenossen wundern sich zunehmend über die Einfalt, mit der der einst weltbeherrschende Westen ganze Regionen immer wieder in eine neue Katastrophe manövriert, jede Menschlichkeit bei der Verfolgung seiner Ziele vermissen lässt und die selbst aufgestellten Regeln mit Füßen tritt. Egal, aus welcher Perspektive man dieses Abenteuer betrachtet, es hatte keine Chance auf Erfolg.
Reza Pahlevi als neuer Schah – ein verwöhnter Bengel auf der Suche nach Geld
Der älteste Sohn des letzten Schahs verließ den Iran Anfang 1979 mit der Familie seines Vaters. Die gestohlenen Milliarden ermöglichten dem mehrfachen Universitätsabbrecher ein mehr als komfortables Leben. Dieses Geld scheint ihm seit Jahren auszugehen. Das zeigen Gerichtsverfahren in den USA, bei denen er sich mit Angestellten und Managern um Geld gestritten hat. Er ist daher pleite und sucht nach einer neuen Existenzgrundlage. Pahlevi hat sein ganzes Leben in den USA verbracht, hat sich nie um das Wohl seines Landes gekümmert und wird nun von den USA, den Briten und Israel als Marionette benutzt – mit der Aussicht auf viel Geld.
Schon sein Vater war als illegale Marionette an die Macht gekommen. Das iranische Volk wählte demokratisch den liberalen Professor Mohammad Mossadegh. Nachdem er die Macht der britischen und amerikanischen Ölgiganten beschnitten hatte, um den gigantischen Ölreichtum an sein Volk zu übertragen, reagierten die Briten und Amerikaner prompt. Mit der Geheimdienstoperation Ajax inszenierten MI-6 und CIA einen Putsch gegen Mossadegh und setzten den Schah als Marionette ein. Er machte die demokratischen Errungenschaften rückgängig und gab den Reichtum an die USA und Großbritannien zurück. Die Amerikaner ihrerseits verdrängten die Briten aus dem Geschäft. Geschäft ist Geschäft. Der Schah wurde für diese Hurendienste gut bezahlt.
Premierminister Mohammad Mossadegh – Schah Mohammad Reza Pahlavi
Ein weiterer unappetitlicher Schritt: Um den Schah an der Macht zu halten, wurde der Mossad beauftragt, die berüchtigte Geheimpolizei SAVAK für die neuen Machthaber einzurichten. Dabei bediente er sich der Unterstützung von Gestapo- und SS-Spezialisten, die 1945 in Deutschland entmachtet worden waren.
Vor dem Hintergrund dieser Geschichte versucht der Westen, diese widerwärtige Marionette im Iran zu installieren, in dem unrealistischen Glauben, dass er die Ajax-Kampagne wiederholen kann. So durfte Pahlevi in Paris einen Appell an sein Volk richten – nota bene auf Englisch. Auch eine Rede vor dem britischen Parlament ist geplant. Diese schmutzigen Tricks dienen dazu, die westlichen Bevölkerungen an den gewünschten Herrscher zu gewöhnen. Das iranische Volk hat dazu nichts zu sagen – zumindest glauben das die westlichen Mächte.
Das folgende Bild zeigt den jungen Schah bei einem Besuch in Israel am 17. April 2023 mit Benjamin Netanjahu und der israelischen Geheimdienstministerin Gila Gamliel.
Von links nach rechts: Premierminister Benjamin Netanyahu, Reza Pahlavi, Geheimdienstministerin Gila Gamliel
Die perverse Strategie des Westens in einem Bild: Nachdem mit dem Vater des Möchtegern-Schahs der letzte demokratische Präsident gestürzt wurde, lässt sich der geklonte Sohn auf ein ähnliches Abenteuer ein, nota bene in minne mit Netanjahu, der vor ein paar Tagen den Weg zum Regimewechsel in Teheran bomben wollte und dabei Wissenschaftler und Militärs sowie viele Zivilisten im Iran tötete. Meine Quellen im Iran schütteln nur den Kopf: Niemand im Iran, ob jung oder alt, selbst diejenigen, die den alten Schah mochten, würden diesen kleinen Jungen wollen.
Relativ wenig Schaden im Iran, aber viele Tote
Der Iran ist geografisch fast so groß wie Westeuropa, 75-mal größer als Israel und hat eine zehnmal so große Bevölkerung wie Israel. Es ist daher logisch, dass der Schaden im Iran bei dem militärischen Schlagabtausch mit Israel im Vergleich zu dem flächenmäßig sehr kleinen jüdischen Staat relativ gering war.
Das Atomprogramm wurde buchstäblich und bildlich nur an der Oberfläche gestreift, Eingänge zu unterirdischen Objekten und Bunkern wurden zerstört; ein symbolischer Schaden. Trumps Siegesmeldungen sind so ungenau, dass selbst die amerikanischen Geheimdienste ihrem obersten Führer in ihren Verlautbarungen nicht treu blieben und eher der iranischen Sicht der Dinge zuneigten.
Es ist schwer abzuschätzen, inwieweit die Enthauptungsschläge gegen Wissenschaftler und militärische Führer die wissenschaftlichen und militärischen Fähigkeiten des Iran geschwächt haben. Auf jeden Fall haben diese Angriffe auf das iranische Volk genau das Gegenteil von dem bewirkt, was der Westen beabsichtigt hat: Das iranische Volk steht jetzt geschlossen hinter seiner Führung, einschließlich der Gruppe der jungen Menschen, die eine Modernisierung der Gesellschaft im Innern anstreben. Der Angriff ist also nicht nur militärisch, sondern auch gesellschaftlich gescheitert.
Israel am Rande der Katastrophe
Riesige Schäden – Fotos und Berichte verboten
Übersicht
Unser Kollege und Freund Larry Johnson von Sonar21 – ein ehemaliger CIA-Analyst – hat die folgende Übersicht über den Schaden, der Israel zugefügt wurde, zusammengestellt.
Überblick über iranische Militärschläge gegen Israel
Tel Aviv
Wenn Sie vor ein paar Tagen auf X nach Bildern der Zerstörung gesucht haben, wurden Sie fündig. Das folgende Bild der vollständigen Zerstörung von Tel Aviv (links) stammt aus einem Video, das wir für diesen Artikel verwenden wollten. Wir sind nicht überrascht, dass das Video entfernt wurde – was bleibt, ist ein Screenshot. Das Foto auf der linken Seite zeigt Tel Aviv und das auf der rechten Seite zeigt Berlin im Jahr 1945. Abgesehen davon, dass das Bild von Tel Aviv in Farbe und das von Berlin in Schwarz-Weiß ist, gibt es keinen Unterschied im Ausmaß der Zerstörung. Es wundert uns nicht, dass die israelischen Behörden die Aufnahme und Verbreitung von Fotos der Zerstörung unter Androhung mehrjähriger Haftstrafen verboten haben – wenn auch mit mäßigem Erfolg. Natürlich sind solche Fotos in den westlichen Medien nicht zu finden.
links: Tel Aviv – Juni 2025; rechts: Berlin – 1945
Israelische Rüstungsunternehmen
Die Iraner haben auch israelische Rüstungsunternehmen erfolgreich angegriffen. Das staatliche Rüstungsunternehmen „Rafael“, das angegriffen wurde, ist das Kronjuwel der israelischen Rüstungsindustrie. Sein Produktionsprogramm reicht von Panzerabwehrwaffen über Marschflugkörper und Marinedrohnen bis hin zu Schlüsselelementen der strategischen israelischen Raketenabwehrsysteme „Iron Dome“ und „David’s Sling“.
Quelle: Sonar21.com
Rafael ist international tätig und hat auch eine Tochtergesellschaft in Deutschland,Dynamit Nobel Defence.
Infrastruktur
Das Land verfügt über drei wichtige Häfen: Haifa, Eilat und Ashdod. Die jemenitischen Houthis haben Eilat vor Monaten „stillgelegt“, indem sie die Straße von Bab-al-Mandab, die Einfahrt vom Golf von Aden ins Rote Meer für Schiffe, die nach Israel fahren oder von dort kommen, blockiert haben. Seitdem ist der Hafen wie ausgestorben.
Seit dem 13. Juni 2025 sind die Hafenanlagen von Haifa als Reaktion auf die israelischen Angriffe auf den Iran vom Iran so stark zerstört worden, dass dieser größte Hafen Israels wahrscheinlich für lange Zeit nur noch sehr eingeschränkt nutzbar sein wird. Dies gilt auch für die im Hafengebiet gelegene Ölraffinerie. Beide Infrastrukturobjekte sind Kernelemente der israelischen Wirtschaft. Über 30 Prozent des israelischen Außenhandels werden über Haifa abgewickelt. Der Anteil der Raffinerie am israelischen Markt ist wahrscheinlich noch höher.
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Der Hafen von Haifa heute
Aber auch Aschdod, Israels dritter großer Hafen, wurde so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass amerikanische Beobachter davon ausgehen, dass er nur noch eine effektive Kapazität von 40-50 Prozent hat.
Der Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv, ein weiteres wichtiges Tor zur Welt, wurde ebenfalls weitgehend zerstört.
BREAKING: Rocket attack on Tel Aviv, hitting near Israel’s Ben Gurion Airport
Israeli media report explosions in Northern Israel & greater Tel Aviv, including impacts near Ben Gurion International Airport:
Numerous Hezbollah missiles hit and caused damage near Tel Aviv’s Ben… pic.twitter.com/Qo7WvvwIqr
— Patrick Henningsen (@21WIRE) November 6, 2024
Aber die Zerstörung betraf – und das hat viele überrascht – auch die militärische Infrastruktur. Israel verlegte seine Kampfflugzeuge vor dem 13. Juni 2025 auf einen britischen Stützpunkt auf Zypern. Ohne diese Option wären die teuren Flugzeuge mit ziemlicher Sicherheit zerstört worden, ebenso wie die Militärflugplätze.
Iran spricht von großen personellen Verlusten auf israelischer Seite
Der Westen propagiert eifrig, wie viele iranische Wissenschaftler und Offiziere eliminiert wurden. Die Israelis schweigen über ihre eigenen Verluste. Iranische Quellen berichten Folgendes: Eine israelische Sicherheits-Website sei gehackt worden. Dort wurden die folgenden Informationen über Israels Verluste veröffentlicht: 6 hochrangige Generäle; 32 Mossad-Agenten; 78 Mitarbeiter des Shin Bet (Inlandsgeheimdienst); 27 Marineoffiziere; 198 Offiziere der Luftwaffe; 462 Soldaten. Wir konnten diese Angaben nicht verifizieren, aber sie scheinen nicht unplausibel.
40 % von Tel Aviv sind zerstört – Israel hat keine Munition mehr
Amerikanische Analysten wie Douglas Macgregor gehen davon aus, dass 40 % von Tel Aviv zerstört sind. Zerstört, nicht beschädigt. Die Bilder oben zeigen den Unterschied zwischen „beschädigt“ und „zerstört“.
Der vielgepriesene „Iron Dome“ der Israelis hat versagt. Angesichts des Ausmaßes der Schäden ist das Attribut „erbärmlich“ zur Beschreibung dieses Wunderschilds (Iron Dome) nicht weit hergeholt.
Mehr noch, Israel hat keine Munition mehr: Aus glaubwürdigen Quellen wurde uns berichtet, dass den Israelis praktisch die Munition ausgegangen ist. In diesen 12 Tagen des Krieges hat Israel so viele Abwehrraketen verbraucht, wie die USA in zwei Jahren produzieren können. Das System funktioniert also nicht nur nicht wie versprochen, sondern kann aufgrund seiner Produktionskapazität auch nicht nachhaltig eingesetzt werden.
Finanziell nicht tragfähiges System
Wenn man sich die in diesem System verwendeten Waffen ansieht, wird deutlich, dass der Iron Dome im Falle eines tatsächlichen Angriffs nicht auf finanziell nachhaltige Weise betrieben werden kann. Die eiserne Kuppel besteht aus verschiedenen Komponenten; wir stellen einige Beispiele vor.
Patriot – Amerikanisch
Nach Angaben von Reuters kostet das Patriot-System 400 Millionen Dollar ohne Raketen. Der Stückpreis für eine Rakete liegt je nach Version zwischen 3,4 und 8 Millionen Dollar.
Patriot System – Quelle: New York TimesThaad – Amerikanisch
Die Kosten für ein einziges komplettes Thaad-System (Thaad steht für „Terminal High Altitude Area Defense“) werden auf rund drei Milliarden Dollar geschätzt (für ein einziges System). Ein System besteht aus sechs Abschussvorrichtungen, einer Kampfausrüstung mit 48 Raketen, einem Radarsystem und einem Führungsfahrzeug.
Thaad – Quelle: WikipediaDie Kosten für das Herzstück des Systems, die Abfangraketen, werden nicht öffentlich kommuniziert. In russischen Quellen fanden wir fast märchenhafte Zahlen: Eine Rakete kann zwischen 45 und 500 Millionen Dollar kosten, je nach Ausführung in der Exportversion (z.B. für Saudi-Arabien oder Südkorea). Eine Rakete.
Arrow – Israelisch
Zusätzlich zu den bereits erwähnten Systemen „Thaad“ und „Patriot“ entwickelte Israel aufgrund der unzureichenden Leistung des Patriot-Systems eine eigene Rakete, die „Arrow“. Die Kosten für dieses System beliefen sich auf ca. 1,5 Milliarden US-Dollar, eine Rakete kostet ca.2 Millionen US-Dollar.
Arrow – Quelle: WikipediaEs ist nicht bekannt, wie viele Raketen aller Systeme in diesen 12 Tagen abgefeuert wurden, aber es dürften Tausende gewesen sein. Ein längerer Konflikt wird – abgesehen von der Tatsache, dass die erforderlichen Mengen an Raketen nicht verfügbar sind und nur sehr begrenzt funktionieren – zum Bankrott Israels führen.
„Waffenstillstand“ – Keine Einigung
Die Ankündigung des Endes der Feindseligkeiten zwischen Israel und dem Iran kam für viele überraschend. Doch ein detaillierter Blick auf die 12 Tage des Krieges bringt Licht in die vermeintliche Finsternis. Je länger das gegenseitige Bombardement dauerte, desto sicht- und spürbarer ging Israel die Kraft aus, was angesichts der geografischen und demografischen Gegebenheiten nicht verwunderlich ist. Der Iran ist 75-mal so groß und die Schäden verteilen sich daher auf ein viel größeres Gebiet; außerdem kommt der Bevölkerungsfaktor 10 ins Spiel. Im Gegensatz dazu hatte der Iran nach den Enthauptungsschlägen der ersten Tage seine Kommandostrukturen neu geordnet, was für Israel ebenso sichtbar und vor allem schmerzlich spürbar war.
Bei der von US-Präsident Trump in der Nacht zum 25. Juni verkündeten Waffenruhe handelt es sich nicht um eine offizielle Vereinbarung. Die derzeitige Ruhe ist daher kein Waffenstillstand, sondern bestenfalls ein vorübergehendes Schweigen der Gewehre.
Wer hat den Waffenstillstand initiiert – und warum?
Laut Larry Johnson kam die Aufforderung zur Einstellung der Feindseligkeiten von Netanjahu. Die Gründe sind einfach und überzeugend: Israel konnte es nicht mehr aushalten. Die Zerstörung selbst der empfindlichsten Objekte ist in der israelischen Geschichte beispiellos.
Wird der „Waffenstillstand“ halten?
Diese Frage ist aufgrund des bisherigen Verhaltens Israels und der USA relativ leicht zu beantworten. Wenn Israel und die USA zu dem Schluss kommen, dass sie ihre Ziele mit einem weiteren Schlag erreichen können, werden sie zuschlagen. Was Herr Netanjahu und Herr Trump vor einem solchen Angriff sagen werden, ist völlig irrelevant. Wir haben bereits in unserem Artikel „Diplomatie auf dem Totenbett – vom Friedenspräsidenten zum Kriegstreiber“ erklärt, warum Donald Trumps Wort wertlos ist.
Auch die Tatsache, dass sich Israel und die USA vor dem ersten Schlag völlig verrechnet haben, wird bei der Entscheidungsfindung keine Rolle spielen. Netanjahu muss weiter angreifen, sonst landet er im Gefängnis, und Trump wird wahrscheinlich glauben, dass er immer gewinnen muss, da sein Charakter es ihm nicht erlaubt, Fehler zuzugeben.
Diese Unwägbarkeiten in Verbindung mit westlicher Hybris werden wahrscheinlich dazu führen, dass der Krieg weitergeht und die „Waffenruhe“ lediglich als Verschnaufpause für die Israelis interpretiert wird. Ich hoffe sehr, dass ich falsch liege.
Israel möglicherweise am Ende der Fahnenstange
Israelische Flüchtlinge und Binnenflüchtlinge
Nach Angaben der Times of Israel haben rund eine halbe Million Israelis das Land nach dem 7. Oktober 2023 verlassen. Die Zeitung beruft sich auf offizielle Zahlen der israelischen Siedlungs- und Einwanderungsbehörde. Amerikanische Quellen sprechen sogar von bis zu 1,5 Millionen, wobei nicht bekannt ist, ob diese Menschen das Land nur vorübergehend oder dauerhaft verlassen haben. Hinzu kommen die israelischen Binnenvertriebenen infolge der Kämpfe mit Hamas und Hisbollah, deren Zahl sich nach Angaben der „Jüdischen Allgemeinen Zeitung“ im Juli 2024 auf rund 100.000 belief.
Angesichts der iranischen Reaktion auf den israelisch-amerikanischen Angriff am 13. Juni 2025 kam eine weitere große Zahl von Flüchtlingen hinzu. Nachdem die israelischen Behörden israelischen Staatsbürgern verboten hatten, das Land zu verlassen, charterten viele einfach Boote, um das Land auf dem Seeweg zu verlassen. Wir haben keine offiziellen Zahlen gefunden, aber es gibt inoffizielle Berichte über weitere 200.000–250.000 Israelis, die ihr Land verlassen haben sollen.
Die Flüchtlingsströme sind einerseits eine Reaktion auf aktuelle Ereignisse. Sie spiegeln aber auch politische und soziale Probleme wider und verursachen erhebliche wirtschaftliche und demografische Probleme. Israel ist hiervon nicht ausgenommen. Von dem viel beschworenen Patriotismus ist derzeit nicht viel zu spüren. Diejenigen, die ihrer Führung vertrauen, verlassen ihr Heimatland nicht.
Direkte und indirekte Folgen
Die Infrastruktur und die Wirtschaft sind dauerhaft geschädigt. Es ist unmöglich vorherzusagen, wie viel Zeit das Land für den Wiederaufbau benötigt, wenn der Waffenstillstand hält. Israels Wirtschaft leidet nicht nur seit diesem Konflikt, sondern war bereits im Oktober 2023 nicht in bester Verfassung. In den letzten zwei Jahren – also bis zum 13. Juni 2025 – haben bereits bis zu 1,5 Millionen Israelis das Land verlassen – eine Katastrophe für eine Bevölkerung von nur 9 Millionen. Berücksichtigt man zudem, dass es vor allem diejenigen sind, die es sich aufgrund der finanziellen Verhältnisse leisten können, das Land zu verlassen, ist diese Zahl noch alarmierender, denn es fehlen nun gut ausgebildete, wohlhabende Israelis, die für den Wiederaufbau unerlässlich wären.
Ein weiterer Hinweis darauf, wie katastrophal die Lage ist, ist das von der israelischen Verkehrsministerin Miri Regev verhängte Reiseverbot – ein Vergleich mit der Ukraine drängt sich auf. Die Informationen sind vage, aber das Ausreiseverbot ist in Kraft, auch wenn auf der Website der israelischen Botschaft in Berlin keine Details zu finden sind.
Die demografischen Folgen dieses Exodus könnten für Israel fatal sein. Das offizielle Israel ist stets bemüht, das Land als ein Land der Juden darzustellen, in dem die Mehrheit der Einwohner Juden sind. Es leben jedoch auch Millionen von Arabern in dem Land. Ihre Geburtenrate ist deutlich höher als die der jüdischen Israelis. Die Flüchtlingswellen nach dem Krieg und die demografische Entwicklung werden über kurz oder lang dazu führen, dass mehr Nicht-Juden (Muslime, Christen) im Land leben als Juden, was die zionistische Strategie absehbar ad absurdum führen wird.
Außerdem gibt es derzeit wohl keinen Pass auf der Welt, der weniger attraktiv ist. Die Verlierer werden diejenigen sein, die nur einen israelischen Pass haben. Es ist auch schwer vorstellbar, dass jemand in dieses gelobte Land ziehen wird. Wer will schon in einem Land leben, in dem über 50 % der Bevölkerung einen Völkermord befürworten?
Ein Pass, den niemand in den Händen halten will – Quelle: Süddeutsche Zeitung
Auf den völkermörderischen Charakter der Mehrheit der israelischen Bevölkerung werden wir in einem Folgeartikel eingehen.
Warum haben die Iraner die Angriffe eingestellt?
In Anbetracht der Umstände ist dies eine zwingende Frage. Um sich Klarheit zu verschaffen, ist ein Blick über die Region hinaus erforderlich.
Militärischer Fehler?
Unsere Quellen gehen davon aus, dass eine Fortsetzung des iranischen Sperrfeuers innerhalb von Tagen oder Wochen zum Zusammenbruch oder gar zum Untergang Israels geführt hätte. Damit wurde aus rein militärischer Sicht eine Chance vertan, Israel langfristig zu neutralisieren. Alle direkt und indirekt Beteiligten und Betroffenen waren sich eines solchen Szenarios sicherlich bewusst. Es muss also schwerwiegende und sehr zwingende Gründe gegeben haben, warum diese historische Chance nicht ergriffen oder verschoben wurde.
Überlegungen von China und Russland
Der Iran hat wahrscheinlich unter dem Einfluss Russlands und Chinas die Feindseligkeiten eingestellt.
Bei der Abwägung aller Interessen scheinen die Nachteile für Russland, China und letztlich auch den Iran die absehbaren Vorteile zumindest vorläufig zu überwiegen.
Die folgenden Überlegungen sind als solche zu werten, da wir keinen Einblick in den russischen und chinesischen Entscheidungsprozess gewinnen konnten. Russland und China lassen sich prinzipiell nicht in die Karten schauen:
Erstens muss das stets auf Deeskalation bedachte Russland auf die Interessen der russischstämmigen Israelis Rücksicht nehmen. Deren Zahl ist mit rund 2 Millionen beträchtlich.
Zweitens hätte eine Fortsetzung der Feindseligkeiten Russland aufgrund des bestehenden Grundsatzvertrags über die strategische Zusammenarbeit sehr wahrscheinlich zu einer stärkeren Beteiligung gezwungen, auch wenn in dem Vertrag eine obligatorische militärische Unterstützung im Kriegsfall nicht erwähnt wird. Es bestand daher die Gefahr, de facto in den Krieg gegen ein Land verwickelt zu werden, dessen Bevölkerung weitreichende Verbindungen zu Russland hat und von dem ein großer Teil Russisch spricht. Außerdem macht Russland in der Ukraine große militärische Fortschritte und will seine Streitkräfte nicht auflösen.
Drittens sollte man sich an die Geduld erinnern, die Russland während des Syrienkriegs gegenüber Israel an den Tag gelegt hat, trotz des Verlusts von Material und vor allem von Menschenleben. So nutzten israelische Kampfflugzeuge bewusst ein russisches unbewaffnetes Flugzeug als Deckung gegen die syrische Luftabwehr.
Viertens: Ein weiteres Indiz für die Zurückhaltung Russlands gegenüber Israel ist die Tatsache, dass die Beteiligung des Mossad an dem ukrainischen Drohnenangriff auf Militärflugplätze in Russland in Russland immer noch nicht offiziell erwähnt wird, obwohl viele russische Blogs darüber berichten und die Fakten angesichts vergleichbarer Angriffe der Israelis im Iran wenig Interpretationsspielraum lassen.
Fünftens: Ein umfassender Krieg im Iran käme auch für Russland wirtschaftlich zur Unzeit. Der Nord-Süd-Transportkorridor von St. Petersburg über den Kaukasus und den Iran nach Indien steht kurz vor der Fertigstellung und ist für beide Länder von erheblicher Bedeutung.
Chinas Interesse ist offensichtlicher.
Es geht in erster Linie um wirtschaftliche Gründe. Ein Krieg im Iran hätte die Chinesen bei der Verwirklichung ihres Belt-and-Road-Projekts, in dem der Iran eine zentrale Rolle spielt, massiv behindert.
Die Chinesen kaufen zudem große Mengen Gas und Öl aus dem Iran. Eine Eskalation hätte Chinas wirtschaftliche Interessen massiv geschädigt. So erlaubten die USA unmittelbar nach Beginn der Waffenruhe China vertraglich, Öl und Gas aus dem Iran ohne Sanktionen zu kaufen. Das verschafft dem Iran Einnahmen und China Planungssicherheit – so weit man im Umgang mit der Trump-Administration überhaupt von Sicherheit sprechen kann. Die jüngsten Drohungen aus dem Weißen Haus über 500 % Sekundärsanktionen gegen Handelspartner Russlands sprechen Bände.
Ein Teil des Gases und Öls, das China erhält, wird vom Iran – gemäß einer weiteren Vereinbarung, die sehr schnell nach dem 25. Juni 2025 geschlossen wurde – als Bezahlung für moderne chinesische Kampfflugzeuge verwendet. Zuvor bestand China auf Barzahlung, was das Projekt lange verzögerte.
Interesse der USA
Wir gehen davon aus, dass Iran, Russland und China von den USA im Gegenzug für Waffenstille etwas erhalten haben: Erstens dürfen die Chinesen, wie oben beschrieben, offiziell Gas und Öl aus dem Iran kaufen. Im Gegenzug scheinen die USA wieder Zugang zu seltenen Erden aus China erhalten zu haben – von höchstem Interesse für die US-Rüstungsindustrie. Seltene Erden sind nicht selten, aber die USA verfügen nicht über den kompletten Verarbeitungszyklus, während China ihn beherrscht.
Russland hat vermutlich amerikanische Zugeständnisse im Hinblick auf die Ukraine erhalten – die Details sind nicht bekannt, aber die Nachrichtenlage deutet darauf hin.
Trump hat bereits eingeräumt, dass der Iran Israel hart getroffen hat. Verantwortliche im Weißen Haus und Pentagon wissen, dass eine Fortsetzung der iranischen Angriffe Israel vollständig zerstört hätte. Die USA hätten ihr Gesicht endgültig verloren. Aus imperialer Perspektive hätten sie dann militärisch gegen den Iran zurückschlagen müssen – wozu sie weder wirtschaftlich noch militärisch (wegen Munitionsmangel) in der Lage sind. Ein paar B2-Bomber hätten nicht gereicht. Der Iran lässt sich nicht mit Bomben und Raketen allein besiegen. Jeder weitere Angriff der USA hätte iranische Angriffe auf US-Stützpunkte im Persischen Golf provoziert. Und dann?
Es scheint, dass nicht nur Israel ausgeschossen wurde, sondern dass auch die Amerikaner einfach nicht mehr genug Munition haben. Dafür gibt es drei Gründe: Erstens leeren die USA seit drei Jahren ihre Bestände für die Ukraine, obwohl die Erfolge ausbleiben. Es ist daher nicht überraschend, dass die USA gestern ankündigten, keine weiteren Waffen an die Ukraine zu liefern. Zweitens liefern die USA seit dem 7. Oktober 2023 große Mengen an Munition für den Völkermord in Gaza. Drittens sind die Produktionskapazitäten der USA alles andere als ausreichend, um die Nachfrage zu decken. Wie bereits erwähnt, hat Israel in den 12 Tagen des Krieges mit dem Iran so viele Luftabwehrraketen eingesetzt, wie die USA in zwei Jahren produzieren können.
Der Bedarf ist nun so groß, dass die Produktion von Patriot-Raketen zum Beispiel auch in anderen Ländern stattfindet. Deutschland etwa wird 1000 dieser Raketen produzieren. Es wird jedoch nicht erwähnt, wie lange dies dauern wird. In einem Bericht vom 20. Juli 2024 schreibt die russische Zeitung Kommersant unter Berufung auf das US-Verteidigungsministerium über die Erhöhung der jährlichen Produktion von Raketen für das Patriot-System von 500 auf 750 Stück. Um die hier genannten Zahlen in einen Kontext zu setzen: Um eine iranische Rakete abzuwehren, feuerte das israelische System bis zu 25 Abwehrraketen ab. Diese Zahl ist extrem und sicher ein Sonderfall – aber als Faustregel gilt: Für jede angreifende Rakete (und der Iran hat Tausende davon) braucht es mindestens zwei Abwehrraketen.
Fazit
Die Zerstörung Israels ist in vollem Gange. Der Wiederaufbau von Tel Aviv, Häfen, Flughäfen und Waffenfabriken wird Jahre dauern – vorausgesetzt, der Waffenstillstand hält, was angesichts der Unzuverlässigkeit der Protagonisten höchst fraglich ist. In dieser Situation werden Eigentümer kein Geld investieren. Würden Sie ein Bürogebäude wieder aufbauen, wenn die Wahrscheinlichkeit, dass es morgen wieder zerstört wird, bei 50 % liegt?
Es ist höchst fraglich, ob die geflüchteten Israelis in absehbarer Zeit zurückkehren. Seit Oktober 2023 hat Israel wahrscheinlich fast ein Drittel seiner Bevölkerung verloren – jenen Teil, der gut ausgebildet, wohlhabend und für den Wiederaufbau essenziell wäre. Es ist auch möglich, dass viele dieser Menschen nicht zur völkermordenden Mehrheit gehörten – ein weiterer Grund, nicht zurückzukehren.
Es gibt keine Anhaltspunkte, um die Zukunft dieses Konflikts vorherzusagen. Der Krieg kann morgen weitergehen – oder auch nicht. Was jedoch sicher ist: Der Krieg der zwei Welten wird weitergehen – vielleicht an einem anderen Ort, aber blutig wie bisher.
Die einzige Einschätzung, die wir mit Sicherheit treffen können: Man kann weder den USA noch Israel trauen. Was Zuverlässigkeit und Völkerrecht betrifft, stehen diese beiden Staaten auf einer Stufe mit Nazi-Deutschland.
Peter Hanseler ist geopolitischer Analyst, geboren in Zürich, mit Abschlüssen in Rechtswissenschaften (Uni Zürich, Georgetown University). Er lebt in Moskau und veröffentlicht auf forumgeopolitica.com.
So denken Ex-SPD-Wähler in Dresden über Aufrüstung und Waffenlieferungen!

Friedensaktivisten von Links bis Rechts haben sich in Dresden unter dem Motto „1.000.000 Stimmen für den Frieden“ vor kurzem versammelt. Der Deutschland-Kurier
war vor Ort und hat u.a. mit vielen enttäuschten SPD-Wählern und Altkommunisten gesprochen!
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Streit um ultralinke neue Verfassungsrichterinnen – worum geht es eigentlich?

Der Deutsche Bundestag soll am kommenden Freitag drei neue Verfassungsrichter(innen) wählen. Vor allem eine Kandidatin ist besonders umstritten. Nötig ist eine Zweidrittelmehrheit im Parlament. Im Fokus steht die von der SPD vorgeschlagene Professorin für Verfassungsrecht und Sozialrecht an der Universität Potsdam, Frauke Brosius-Gersdorf. Der Deutschland-Kurier klärt wichtige Fragen rund um die Richterwahl.
► Wieso müssen überhaupt neue Richter gewählt werden?
Es gibt 16 Verfassungsrichterinnen und -richter, die je zur Hälfte von Bundestag und Bundesrat gewählt werden. Ihre Amtszeit beträgt höchstens zwölf Jahre, Altersgrenze ist das 68. Lebensjahr. Deshalb sollen nun drei Richterposten neu besetzt werden.
► Um welche Kandidaten geht es?
Die Union hat den bisherigen Richter am Bundesarbeitsgericht, Günter Spinner, vorgeschlagen. Die SPD hat die Rechtsprofessorinnen Ann-Katrin Kaufhold und Frauke Brosius-Gersdorf nominiert. Die 54-Jährige ist auch in der Union wegen ihrer ultralinken politischen Positionen hochumstritten. Unionspolitiker lehnen Brosius-Gersdorf vor allem deshalb ab, weil sie Schwangerschaftsabbrüche entkriminalisieren will.
► Geht die Wahl trotzdem durch?
Das steht zu befürchten. Aber jetzt soll es einen Kompromiss geben: Brosius-Gersdorf würde zwar zur Verfassungsrichterin gewählt werden, aber nicht zur Vizepräsidentin des Gerichts, wie es bisher angedacht war.
► Worin liegt das Problem?
Für die Wahl der Verfassungsrichter(innen) ist eine Zweidrittelmehrheit im Parlament erforderlich. Weil die Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD alleine nicht auf die notwendigen Stimmen kommen, ist Schwarz-Rot auf die übrigen Fraktionen angewiesen. Die AfD hat bereits erklärt, für den Unions-Kandidaten Spinner zu stimmen, nicht jedoch für die SPD-Kandidatinnen. Für Ann-Katrin Kaufhold und Frauke Brosius-Gersdorf wären also die Stimmen von „Grünen“ und Linken nötig. Auch Kaufholds Wahl hätte fatale Folgen für die Rechtsprechung hierzulande (der Deutschland-Kurier berichtete).
► Warum ist die Union in einer Zwickmühle?
Die „Grünen“ haben bereits ihr Ja angekündigt. Allerdings gilt nach wie vor der Unvereinbarkeitsbeschluss der Union, weder mit der AfD noch mit der Linkspartei zusammenzuarbeiten. Die Linke fordert Gespräche mit der Union und entsprechend eine stärkere Einbindung bei künftigen Personalien, etwa im Hinblick auch auf den Geheimdienst-Ausschuss (Kontrollgremium) des Bundestages. Würde eine der SPD-Kandidatinnen mangels Stimmen aus der Union bei der Richterwahl am Freitag durchfallen, wäre dies eine weitere harte Belastungsprobe für die Merz-Regierung.
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Wird die Union zwei linke Aktivistinnen ins Bundesverfassungsricht wählen?
Drei neue Verfassungsrichter sollen am Freitag gewählt werden. Doch vor allem die beiden SPD-Personalien stoßen wegen ihrer linksideologischer Positionen auf Widerstand – selbst in Teilen der Union. Die AfD wird jedenfalls lediglich den CDU-Vorschlag unterstützen, wie Alice Weidel erklärte.
Wie Report24 bereits berichtete, gilt die Nominierung der Juraprofessorin Frauke Brosius-Gersdorf durch die SPD für den Posten der Bundesverfassungsrichterin als potentielle Vorbereitung für ein mögliches AfD-Verbotsverfahren. Sie gilt als ultralinke Kandidatin, die nicht nur das Abtreibungsrecht am liebsten extrem aufweichen würde. Auch sorgt ihre Haltung zu verpflichtenden Impfungen, Gender-Schreibweisen und Kopftüchern für scharfe Kritik aus dem konservativen Lager.
Auch die zweite SPD-Kandidatin, Ann-Katrin Kaufhold, wird als extremer Grünlinksausleger betrachtet. Kaufhold gilt für Kritiker als grünsozialistische Aktivistin ohne Richtererfahrung, dafür mit Hang zu Enteignungen – auch in Sachen “Klimaschutz”. Doch dass CDU und CSU die Wahl der beiden SPD-Kandidatinnen wohl ganz offensichtlich unterstützen wollen, verdeutlicht umso mehr, wie sehr sie an konservativem Profil verloren haben.
Haltung zeigt offenbar lediglich die AfD, welche den CDU-Kandidaten Günter Spinner, derzeit Richter am Bundesarbeitsgericht, wählen wird, nicht jedoch die beiden linken Aktivistinnen. AfD-Fraktionschefin Alice Weidel betonte, dass die beiden SPD-Kandidatinnen nicht die nötige Neutralität besäßen, welche für dieses Amt wichtig sei. Hierbei geht es jedoch nicht nur um zwei mögliche Verfassungsrichterinnen, die angesichts ihrer Ideologisierung in einem künftigen Verbotsverfahren gegen die AfD entscheiden könnten – sondern um viele gesellschaftspolitische Grundsätze, die zur Disposition stehen könnten.
Wählt die Union diese beiden Frauen nach Karlsruhe, verliert sie jegliche Glaubwürdigkeit. Immerhin bereiten CDU und CSU damit eine grünsozialistische Klimadiktatur vor, in der das Menschenrecht erst ab der Geburt gilt, willkürliche Enteignungen als verfassungsmäßig betrachtet werden, man Impfpflichten einführen kann und sich der politische Islam wohl weiter ungehindert ausbreiten darf.
Die NATO als Schattenregierung
Die NATO ist zunächst ein Militärbündnis, doch spätestens, wenn alle Bereiche der Gesellschaft militarisiert werden, hat das Militär die politische Kontrolle. Die Regierungen der NATO-Mitgliedstaaten sind dazu da, eine geheime Agenda umzusetzen. Schon mit 2020, als der „Krieg gegen ein Virus“ ausgerufen worden war, erfasste die Gesellschaft eine umfassende Militäroperation, die tief in die alltägliche […]
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