Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Mit- oder gegeneinander?

Von RAINER K. KÄMPF | Julia Ruhs hat in der dritten „Klar“-Folge in der ARD die Frage gestellt: „Hat Corona uns zerrissen?“

Klare Antwort gleich vorab: Nein! Nicht Corona hat die Menschen zerrissen, entzweit und auseinander-, besser gesagt, gegeneinander getrieben, sondern die individuelle Reaktion auf den oktroyierten Wahn.

Der Covid-Hype war kein Testlauf für nachfolgende Pandemien oder solche, die es sein sollen. Er war nicht der Versuch festzustellen, „wie wir Covid-19 unter Kontrolle kriegen“, sondern wie das System die Menschen unter Kontrolle bringt.

Welche Repressionen können den Bürgern zugemutet werden, ohne daß relevanter Widerstand entsteht. Das nächste Level war dann der Test, in welchem Maß werden die Menschen mit Begeisterung Einschränkungen ihrer Grundrechte hinnehmen, diese Einschränkungen vor sich selbst und anderen rechtfertigen und Kritik als Kritik an sich selbst wahrnehmen und somit bekämpfen.

Der Corona-Mitläufer machte sich zum Mittäter und unterstützte somit sämtliche Verletzungen des Grundgesetzes und schlimmer noch, des menschlichen Anstandes und der Moral und Ethik als Grundlage einer funktionierenden Gesellschaft auf der Basis gegenseitiger Achtung.

Wir vergessen nicht den Nachbarn, der die Schuhe vor der Tür zählte und die Polizei rief, weil zu viele Gäste feierten. Wir erinnern uns an die Passagiere im Zugabteil, die den Sicherheitsdienst alarmierten, weil jemand seine Maske ablegte. Unvergessen bleiben die, die den staatlichen Zwang über die Familie und sich selbst in der Folge ins Abseits stellten.

Denunziationen hatten Hochkonjunktur und der gesunde kritische Verstand wurde zum „Haßverbrechen“ deklariert. Wir haben alle daraus gelernt, daß der Schoß noch sehr fruchtbar ist und sich die Feinde von Freiheit und Menschenrechten darauf verlassen können, daß immer eine Mehrheit vorauseilend unterwürfig zum Kapo der Unterdrücker mutiert: „Wenn du dich nicht impfen lässt, gehörst du nicht mehr zu uns.“

Viele von uns wollten zu denen nicht mehr gehören. Es ist eine Frage der Selbstachtung. Besser frei in den Spiegel schauen als vor Fremdscham triefend in die Gesichter derer, die unser Vertrauen verloren haben.

Das aufgesetzte Narrativ, wer sich impfen läßt, rettet Leben, war für viele die Grundlage, sich über ihre Mitmenschen zu erheben. Man gehörte zu den „Guten“. Für einige war es die Schwelle zum Bösen.

Die Decke des zivilisierten Miteinanders ist dünn, sehr dünn. Wenn sie reißt, gnade uns Gott…


PI-NEWS-Autor Rainer K. Kämpf hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.

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„Achtung, Reichelt!“: Merz verfällt der Hamas-Propaganda

„Achtung, Reichelt!“ zeigt Ihnen heute einige Videos aus Gaza, die Sie in den deutschen Medien sonst nicht zu sehen bekommen. In den Videos sind nicht Hungersnot und ausgemergelte Kinder zu sehen, so wie es die Hamas will, sondern ein ganz anderes Bild.

Belegen diese Videos, dass es nirgendwo in Gaza Hunger oder gar hungernde Kinder gibt? Nein, natürlich nicht. Sie zeigen bloß ein vollkommen anderes Bild als in fast allen Medien vermittelt, das sich mit der Hamas-Propaganda von einer Hungerkatastrophe, die Hunderttausende hinzuraffen droht, kaum in Einklang bringen lässt.

Bundeskanzler Merz scheint trotzdem auf die Propaganda der Islamisten hereinzufallen. Anders ist kaum zu erklären, dass er anlässlich des Staatsbesuchs des Königs von Jordanien auf Arabisch eine Luftbrücke nach Gaza ankündigt – zu Hamas, den Feinden Israels, die Juden ins Meer treiben wollen.

Warum Friedrich Merz damit alles aufgibt, wofür die CDU jemals gestanden hat und welches Foto die weltweite Medienöffentlichkeit als scheinbaren Beweis für Hunger in Gaza zeigte, und wie sie sich hierfür entschuldigen musste, erfahren Sie in dieser Folge von „Achtung, Reichelt!“.

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Spencer, Curry, Christy, McKitrick und Koonin schlagen zu: US-Energieministerium legt neuen Klimabewertungsbericht vor

Spencer, Curry, Christy, McKitrick und Koonin schlagen zu: US-Energieministerium legt neuen Klimabewertungsbericht vor

Spencer, Curry, Christy, McKitrick und Koonin schlagen zu: US-Energieministerium legt neuen Klimabewertungsbericht vor

EIKE berichtete kürzlich, daß Steven Koonin und die EIKE-Referenten John Christy und Roy Spencer im Energieministerium der USA (United States Department of Energy, DOE) arbeiten werden.

Gemeinsam mit Judith Curry legten sie nun einen Klimabewertungsbericht vor. Unser Leser Gark Müller schreibt dazu auf Facebook:
Eine kritische Überprüfung der Auswirkungen von Treibhausgasemissionen auf das US-Klima.
Es ist der erste umfassende wissenschaftliche Bericht einer Regierung seit sehr langer Zeit, vielleicht sogar überhaupt, der die gängige Darstellung des Klimawandels in Frage stellt.
Wichtigste Ergebnisse:
1. Die durch Kohlendioxid (CO) verursachte Erwärmung scheint wirtschaftlich weniger schädlich zu sein als allgemein angenommen.
2. Aggressive Minderungsstrategien könnten mehr schaden als nützen.
3. Es wird erwartet, daß die politischen Maßnahmen der USA kaum erkennbare direkte Auswirkungen auf das globale Klima haben werden, und etwaige Auswirkungen werden erst mit großer Verzögerung sichtbar.
Der Bericht wurde von der Climate Working Group (CWG) des DOE verfaßt: Dr. John Christy, Dr. Judith Curry, Dr. Steven Koonin, Dr. Ross McKitrick und Dr. Roy Spencer.

Am 29. Juli 2025 veröffentlichte das Department of Energy (DOE) einen Bericht mit dem Titel A Critical Review of Impacts of Greenhouse Gas Emissions on the U.S. Climate veröffentlicht, in dem die vorhandene Fachliteratur und Regierungsdaten zu den Auswirkungen von Treibhausgasemissionen auf das Klima ausgewertet werden und eine kritische Bewertung der herkömmlichen Darstellung des Klimawandels vorgenommen wird.

Zu den wichtigsten Erkenntnissen des Berichts gehört, daß die durch Kohlendioxid (CO2) verursachte Erwärmung wirtschaftlich weniger schädlich zu sein scheint als allgemein angenommen, und dass aggressive Strategien zur Eindämmung des Klimawandels mehr Schaden als Nutzen bringen könnten. Darüber hinaus kommt der Bericht zu dem Schluß, daß die politischen Maßnahmen der USA voraussichtlich nur geringe direkte Auswirkungen auf das globale Klima haben werden und sich etwaige Auswirkungen erst mit großer Verzögerung zeigen werden.

Der Bericht wurde von der 2025 Climate Working Group erstellt, einer Gruppe von fünf unabhängigen Wissenschaftlern, die von Energieminister Chris Wright zusammengestellt wurden und über unterschiedliche Fachkenntnisse in den Bereichen Physik, Wirtschaft, Klimawissenschaft und akademische Forschung verfügen.

Dieser Bericht:

1. überprüft wissenschaftliche Gewissheiten und Unsicherheiten in Bezug darauf, wie die anthropogenen Emissionen von CO2 und anderen Treibhausgasen das Klima der Nation, extreme Wetterereignisse und Metriken des gesellschaftlichen Wohlbefindens beeinflusst haben oder beeinflussen werden.

2. Bewertet die kurzfristigen Auswirkungen erhöhter CO2-Konzentrationen, einschließlich des verstärkten Pflanzenwachstums und der geringeren Alkalinität der Ozeane.

3. Bewertet Daten und Prognosen zu den langfristigen Auswirkungen erhöhter CO2-Konzentrationen, einschließlich Schätzungen der künftigen Erwärmung.

4. kommt zu dem Schluß, daß die Behauptungen über eine erhöhte Häufigkeit oder Intensität von Wirbelstürmen, Tornados, Überschwemmungen und Dürren durch historische Daten aus den USA nicht bestätigt werden.

5. stellt fest, daß die CO2-induzierte Erwärmung wirtschaftlich weniger schädlich zu sein scheint als allgemein angenommen, und daß sich aggressive Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels eher als schädlich denn als nützlich erweisen könnten.

6. kommt zu dem Schluß, dass die politischen Maßnahmen der USA voraussichtlich nur geringe direkte Auswirkungen auf das globale Klima haben werden und daß sich etwaige Auswirkungen erst mit großer Verzögerung zeigen werden.

Der Beitrag Spencer, Curry, Christy, McKitrick und Koonin schlagen zu: US-Energieministerium legt neuen Klimabewertungsbericht vor erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Azubis sprechen zu wenig Deutsch

Azubis sprechen zu wenig Deutsch

Von MANFRED ROUHS | Die „Bild“-Zeitung schlägt Alarm – hinter der Bezahlschranke, damit die Kasse stimmt. Zu den Ergebnissen einer Umfrage bei Ausbildungsbetrieben in Deutschland gehört, dass immer mehr Auszubildende nur unzulänglich der deutschen Sprache mächtig sind. Das folgt dem bundesweiten Gesamttrend in Richtung Analphabetismus und wundert kaum jemanden wirklich.

Unerwähnt bleibt dabei, dass Sprachdefizite insbesondere bei Pflegekräften, von deren Tun und Lassen Menschenleben abhängen, voll durchschlagen. Dazu gibt uns die Studie „(Nicht) geteilte Erfahrungen von Auszubildenden hinsichtlich Sprache(n) in der Generalistischen Pflegeausbildung“ auf 44 Seiten in akzentfreiem Soziologen-Deutsch einen aktuellen Überblick, veröffentlicht in der „Zeitschrift für Rekonstruktive Fremdsprachenforschung“.

Die deutsche Sprachforschung wirkt mittlerweile wie aus der Zeit gefallen unter Verhältnissen, in denen nicht mehr nur der Dativ dem Genitiv sein Freund ist, sondern Millionen Menschen ihr sprachliches Tagesziel bereits erreicht haben, wenn sie es fehlerfrei zuwege bringen, „Guten Tag“ und „Auf Wiedersehen“ zu sagen. Viele Alltagsdialoge haben sich in eine minimalistische Richtung entwickelt.

Die Studie zur sprachlichen Kompetenz bei der Ausbildung von Pflegekräften dürfte von mehr als 90 Prozent der Gruppe jener Menschen, die sich derzeit in Deutschland aufhalten, nicht oder nur bruchstückhaft verstanden werden. Für ein grundsätzliches Verständnis der Forschungsergebnisse genügt es allerdings, sich vier leicht nachvollziehbare Überschriften auf deren Seite 27 anzuschauen. Sie lauten:

„Fachsprache ist schwierig.“

„Für eine mehrsprachige Person ist das Übersetzen schwierig.“

„Für Erklären braucht man Deutsch.“

„‘Ausländer‘ fühlen sich ausgegrenzt.“

Das reicht für ein grobes Lagebild. Und das sieht Pi mal Daumen so aus:

Nur noch ein ständig kleiner werdender Teil der Bevölkerung ist in der Lage, hochdifferenzierte Arbeits-Aufgaben zu erfüllen. Damit bricht Deutschland die frühere Grundlage seiner wirtschaftlichen Weltgeltung weg.

Sprachkompetente Menschen investieren einen größer werdenden Teil ihrer Arbeitszeit in Bemühungen, die Defizite anderer auszugleichen.

Wer die Probleme nicht versteht, kann sie auch nicht lösen.

Und wer das Chaos überleben will, hält besser die Klappe. Die Wahrheit zu sagen ist zumindest potentiell „ausländerfeindlich“.

Falls es uns nicht gelingt, die aus dieser Situation resultierende Abwärtsspirale zu stoppen und umzudrehen, wird Deutschland als wirtschaftliches Gesamtprojekt enden wie der Turmbau zu Babel. Die Sache geht immer gleich aus: Mit der Sprachverwirrung beginnt der Untergang.


Azubis sprechen zu wenig DeutschPI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und täglich im Internet publiziert. Bitte folgen Sie ihm hier bei X! Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.

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Dieses Virus macht nicht krank – Es macht uns stärker gegen Krebserkrankungen

Dieses Virus macht nicht krank – Es macht uns stärker gegen Krebserkrankungen

Dieses Virus macht nicht krank – Es macht uns stärker gegen Krebserkrankungen

Eigentlich werden Viren stets mit Krankheiten in Verbindung gebracht. Doch ein Virus, welches üblicherweise in Schwarzaugenbohnen vorkommt, könnte ein wichtiger Verbündeter im Kampf gegen Krebs sein. Zumindest weisen aktuelle Untersuchungen darauf hin.

Ein Pflanzenvirus namens CPMV, welches normalerweise in Schwarzaugenbohnen vorkommt, gilt als neuer Hoffnungsträger im Kampf gegen Krebs. Es kann zwar keine menschlichen Zellen infizieren, allerdings eine starke Immunreaktion auslösen, welche den Körper zur Erkennung und Zerstörung von Krebszellen trainiert. Demnach soll es sowohl die angeborene als auch die adaptive Immunität aktivieren und einen langfristigen Schutz bieten.

In ihrer Studie mit dem Titel “Comparative analyses for plant virus-based cancer immunotherapy drug development“, welche in Cell Biomaterials veröffentlicht wurde, haben Forscher der University of California San Diego höchst interessante Forschungsdaten veröffentlicht. Die Chemie- und Nanowissenschaftler haben untersucht, wie das Kuhbohnen-Mosaikvirus (CPMV) das menschliche Immunsystem auf eine Weise stimuliert, wie es andere Pflanzenviren nicht tun. Denn im Gegensatz zu anderen solchen Viren scheint dieses Virus nämlich Krebs bekämpfende Immunreaktionen auszulösen.

Starke Anti-Tumor-Effekte

In Laborstudien mit Mäusen und sogar Hunden mit Krebs zeigte CPMV starke Anti-Tumor-Effekte. Wird das Virus direkt in einen Tumor injiziert, zieht es verschiedene angeborene Immunzellen wie Neutrophile, Makrophagen und natürliche Killerzellen an, die beginnen, den Krebs anzugreifen. Gleichzeitig aktiviert CPMV B- und T-Zellen, um ein langfristiges Immun-Gedächtnis aufzubauen. Diese Reaktion hilft nicht nur, den ursprünglichen Tumor zu beseitigen, sondern bereitet das Immunsystem auch darauf vor, Krebs zu erkennen und zu bekämpfen, der sich möglicherweise an anderen Stellen im Körper ausgebreitet hat.

“Diese Arbeit gibt uns Einblicke, warum CPMV so gut funktioniert”, sagt Anthony Omole, Erstautor der Studie und Doktorand für Chemie- und Nanoingenieurwesen in Steinmetz’ Labor. “Am spannendsten fanden wir, dass menschliche Immunzellen zwar nicht von CPMV infiziert werden, aber dennoch darauf reagieren und in einen aktivierten Zustand versetzt werden, was sie letztlich darauf trainiert, Krebszellen zu erkennen und zu beseitigen.”

Was macht dieses Virus so effektiv gegen Krebszellen?

Um zu untersuchen, warum dieses Pflanzenvirus so effektiv im Kampf gegen Krebs war, führten die Wissenschaftler einen direkten Vergleich zwischen CPMV und dem Cowpea Chlorotic Mottle Virus (CCMV) durch, einem eng verwandten Pflanzenvirus, das bei intratumoraler Verabreichung keine Anti-Tumor-Effekte zeigt. Beide Viren bilden ähnlich große Nanopartikel und werden von menschlichen Immunzellen in ähnlicher Geschwindigkeit aufgenommen. Doch im Inneren der Zellen führen sie zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Das Team fand heraus, dass CPMV die Produktion von Interferonen der Typen I, II und III stimuliert – Proteine, die für ihre Anti-Krebs-Eigenschaften bekannt sind. CCMV hingegen stimuliert eine Reihe proinflammatorischer Interleukine, die jedoch nicht zu einer effektiven Tumorbekämpfung führen. Ein weiterer Unterschied liegt darin, wie die RNA dieser Viren in Säugetierzellen verarbeitet wird. Die RNA von CPMV bleibt länger bestehen und wird in das Endolysosom transportiert, wo sie den Toll-like-Rezeptor 7 (TLR7) aktiviert – ein entscheidender Faktor für die Auslösung antiviraler und, noch wichtiger, anti-tumoraler Immunantworten. Die RNA von CCMV hingegen erreicht diesen Aktivierungspunkt nicht.

Eine günstige, pflanzliche Krebstherapie?

Sollte sich dieser Effekt auch in klinischen Studien an Menschen wiederholen lassen, wäre dies ein Türöffner hin zu einer günstigen, “pflanzlichen” Krebs- und Immuntherapie. Anstelle von aufwändigen und teuren Herstellungsprozessen wie bei den üblichen Krebsmedikamenten reicht dafür faktisch der Bau von Gewächshäusern.

“Die vorliegende Studie liefert wichtige Einblicke in den Wirkmechanismus von CPMV. Wir arbeiten intensiv an den nächsten Schritten, um sicherzustellen, dass der wirksamste Kandidat für Anti-Tumor-Wirksamkeit und Sicherheit ausgewählt wird”, sagt Steinmetz. “Jetzt ist die Zeit gekommen, und wir sind bereit, diese Arbeit aus dem Labor in die klinische Anwendung zu bringen.” Eine große Hoffnung für Millionen von Krebspatienten.

Tim Kellner: Das passiert, wenn die „Antifa“ Finanzminister wird…

Tim Kellner: Das passiert, wenn die „Antifa“ Finanzminister wird…

Tim Kellner: Das passiert, wenn die „Antifa“ Finanzminister wird…

Wenn die „Antifa“ mit Lars Klingbeil (SPD) den Finanzminister stellt, kommt das dabei heraus: Trotz Billionenschulden für „Sondervermögen“ klafft im Bundeshaushalt ein 171-Milliarden-Loch!

Aber keine Sorge: Für „Omas gegen Rechts“ und andere linksgrün-woke NGOs (wie der von Klingbeils Ehefrau) ist genug Geld da – natürlich auch für sogenannte Flüchtlinge, „Ukros“ und „Halal à la Carte“ beim Schulessen. Love Priest Tim Kellner hält dem System eine Predigt, die sich gewaschen hat.

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John Mearsheimer: Die palästinensische Tragödie und die Irreführung des Westens

John Mearsheimer, ein renommierter Politikwissenschaftler und Professor an der Universität Chicago, hat in einem ausführlichen Interview mit Tucker Carlson kontroverse Thesen zur geopolitischen Lage im Nahen Osten, insbesondere zum Konflikt in Gaza, sowie zur Ukraine-Krise und zur Rolle der USA in der internationalen Politik vertreten. Seine Analysen werfen ein kritisches Licht auf die Unterstützung des Westens für Israel, die er als „bedingungslos“ bezeichnet, und auf die geopolitischen Fehlentscheidungen, die zu einer Destabilisierung der Region geführt haben. Dieser Artikel beleuchtet Mearsheimers zentrale Argumente, insbesondere seine Einschätzung des Gaza-Konflikts als Völkermord, die Rolle des Israel-Lobby in den USA und die geopolitischen Konsequenzen dieser Dynamiken.

Der Gaza-Konflikt: Ein Völkermord?

Mearsheimer beschreibt die israelische Politik in Gaza nach den Ereignissen vom 7. Oktober 2023 als Völkermord. Er definiert diesen Begriff nach der Genfer Konvention von 1948, die Völkermord als die absichtliche Zerstörung einer ethnischen, religiösen oder nationalen Gruppe beschreibt, um deren Identität zu vernichten. „Die Israelis versuchen systematisch, die Palästinenser als nationale Gruppe zu zerstören“, sagt Mearsheimer. „Sie zielen auf sie als Palästinenser ab und versuchen, die palästinensische nationale Identität zu vernichten, zusätzlich dazu, dass sie enorme Zahlen von Palästinensern ermorden.“

Er argumentiert, dass die israelische Offensive in Gaza nicht nur eine Reaktion auf den Hamas-Angriff vom 7. Oktober ist, sondern Teil einer langfristigen Strategie, die Palästinenser aus dem Gebiet des „Großen Israel“ zu vertreiben. „Die Zionisten wollten von Anfang an ein Großes Israel“, erklärt Mearsheimer und verweist auf historische Dokumente, etwa ein 1918 von David Ben-Gurion verfasstes Schriftstück, in dem dieser ein Israel beschreibt, das weit über die heutigen Grenzen hinausgeht, einschließlich Teilen Syriens, des Libanons und der Sinai-Halbinsel.

Nach Mearsheimers Ansicht nutzen die Israelis die Ereignisse vom 7. Oktober als Gelegenheit zur ethnischen Säuberung. „Es gibt eine enorme Menge an Daten in der israelischen Presse, die diese Argumentation laut und deutlich untermauern“, betont er. Allerdings sei das Ziel, die etwa 2,3 Millionen Palästinenser aus Gaza zu vertreiben, gescheitert, da weder Ägypten noch Jordanien bereit seien, diese Flüchtlinge aufzunehmen. „Die Palästinenser verlassen Gaza nicht“, sagt er, „und so eskalieren die Israelis ihre Angriffe in der Hoffnung, sie doch noch zu vertreiben.“ Dies habe zu einer katastrophalen humanitären Lage geführt, mit Schätzungen von bis zu 400.000 Vermissten und etwa 60.000 Toten, wobei die genaue Zahl schwer zu verifizieren sei.

Die Rolle der Israel-Lobby

Ein zentrales Thema in Mearsheimers Analyse ist die außergewöhnliche Macht der Israel-Lobby in den USA, die er als „beispiellos in der Geschichte“ bezeichnet. Gemeinsam mit seinem Kollegen Stephen Walt, Professor an der Harvard-Universität, veröffentlichte er 2007 ein Buch über die Israel-Lobby, das massive Kontroversen auslöste. „Die Lobby ist eine unglaublich mächtige Interessengruppe“, sagt Mearsheimer. „Sie hat eine immense Macht und beeinflusst die US-Außenpolitik im Nahen Osten tiefgreifend.“

Er beschreibt die Lobby als eine lose Koalition von Individuen und Organisationen, darunter die American Israel Public Affairs Committee (AIPAC) und die Anti-Defamation League, die unermüdlich daran arbeiten, die Unterstützung für Israel zu sichern. „Es ist wichtig zu betonen, dass es keine jüdische Lobby ist“, erklärt er, „denn viele Juden kümmern sich wenig um Israel, und viele, einschließlich religiöser Juden, sind gegen die Politik Israels.“ Zudem betont er die Rolle christlicher Zionisten, die aus religiösen Gründen die israelische Expansion unterstützen, da sie glauben, dass dies die Voraussetzung für die Wiederkunft Christi sei.

Die Macht der Lobby zeigt sich darin, dass die USA Israel bedingungslos unterstützen, selbst wenn dies den amerikanischen Interessen widerspricht. „In den letzten 40 Jahren kann ich keinen Moment nennen, in dem die USA ihre eigenen Interessen über die Israels gestellt haben“, sagt Mearsheimer. Ein Beispiel ist die konsequente Ablehnung einer Zwei-Staaten-Lösung durch Israel, obwohl jeder US-Präsident seit Jimmy Carter diese Lösung unterstützt hat. „Die Israelis haben uns bei jedem Schritt zurückgewiesen“, bemerkt er, „und dennoch unterstützen wir sie weiter.“

Die Ukraine-Krise und die Russophobie des Westens

Neben dem Nahen Osten beleuchtet Mearsheimer die Ukraine-Krise, die er als Ergebnis der NATO-Erweiterung betrachtet. „Die Russen gewinnen den Krieg“, sagt er, „und die Ukraine befindet sich in einer hoffnungslosen Lage.“ Er argumentiert, dass die russischen Forderungen – Neutralität der Ukraine, Demilitarisierung und Anerkennung der Annexion der Krim und der vier östlichen Oblaste – für die Ukraine und den Westen inakzeptabel seien. „Es wird keine diplomatische Lösung geben“, prophezeit er, „sondern einen gefrorenen Konflikt, der auf dem Schlachtfeld entschieden wird.“

Mearsheimer kritisiert die „lächerliche Russophobie“ im Westen, die die westlichen Eliten daran hindere, die legitimen Sicherheitsbedenken Russlands anzuerkennen. „Die Reaktion Russlands auf die NATO-Erweiterung ist analog zur Monroe-Doktrin der USA“, erklärt er. „Die USA würden niemals zulassen, dass China Militärkräfte in Mexiko oder Kanada stationiert, aber wir denken, wir können NATO-Truppen in die Ukraine verlegen, ohne dass Russland das stört.“

Er sieht die NATO-Erweiterung als eine der größten außenpolitischen Fehlentscheidungen der USA, die nicht nur den Krieg in der Ukraine ausgelöst, sondern auch die Beziehungen zu Russland nachhaltig beschädigt hat. „Wir haben die Russen in die Arme der Chinesen getrieben“, sagt er, „was strategisch gesehen ein großer Fehler war, da China die Hauptherausforderung für die USA darstellt.“

Die Zukunft der globalen Ordnung

Mearsheimer bietet auch eine Langzeitperspektive auf die globale Ordnung. „In den nächsten 10 bis 20 Jahren werden die USA, China und Russland die internationalen Beziehungen dominieren“, sagt er. „Die USA und China werden die beiden mächtigsten Staaten bleiben, wobei China die Lücke zu den USA schließt.“ Langfristig sieht er jedoch die USA im Vorteil, da die chinesische Bevölkerung aufgrund der Ein-Kind-Politik schrumpfen wird, während die USA durch Einwanderung ihre Bevölkerung stabilisieren können. „Macht ist in der internationalen Politik entscheidend“, betont er, „denn es gibt keine höhere Autorität, die Staaten schützen kann.“

Dennoch warnt er vor der Gefahr, diese Macht unklug einzusetzen. „Die USA haben ihre immense Macht in den letzten Jahrzehnten oft töricht genutzt“, sagt er und verweist auf die Kriege im Nahen Osten und die Ukraine-Krise. Ein Krieg mit China über Taiwan hält er für unwahrscheinlich, da die militärischen Hürden für China enorm seien und beide Seiten ein Interesse daran hätten, einen nuklearen Konflikt zu vermeiden.

Fazit: Eine kritische Reflexion

Mearsheimers Analysen fordern eine kritische Auseinandersetzung mit der US-Außenpolitik und ihrer Unterstützung für Israel. Seine Behauptung, dass die USA Israel bedingungslos unterstützen, selbst wenn dies ihren eigenen Interessen schadet, wirft Fragen über die Macht von Interessengruppen wie der Israel-Lobby auf. Seine Beschreibung des Gaza-Konflikts als Völkermord ist eine starke Anklage, die auf historischen und aktuellen Beweisen basiert, aber auch kontroverse Diskussionen auslöst.

Die Ukraine-Krise zeigt nach Mearsheimer die Gefahren einer überambitionierten westlichen Politik, die die Sicherheitsbedenken anderer Großmächte ignoriert. Seine Warnungen vor einer zunehmenden Illiberalität in Israel und den USA sowie die langfristigen Auswirkungen dieser Konflikte auf die globale Ordnung sind Mahnungen, die geopolitische Strategien kritisch zu überdenken.

In einer Zeit, in der die öffentliche Meinung, insbesondere unter jüngeren Generationen, zunehmend kritisch gegenüber Israel wird, sieht Mearsheimer eine wachsende Diskrepanz zwischen Politik und öffentlicher Wahrnehmung. „Die Lobby wird härter arbeiten müssen, um die Unterstützung für Israel aufrechtzuerhalten“, sagt er, „aber die Unterstützung in der Bevölkerung nimmt ab.“ Dies könnte langfristig zu einem Wandel in der US-Außenpolitik führen – oder zu verstärkten Versuchen, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen. Mearsheimers Analysen sind ein Aufruf zur Reflexion über die moralischen und strategischen Kosten der aktuellen Politik und deren Folgen für die globale Stabilität.

Trump präsentiert: Gesundheitssystem 2.0 Zugriff und die totale Kontrolle aller Daten

Was einst als „Notlösung“ in der Pandemie begann, nimmt nun unter dem Deckmantel der Digitalisierung beängstigende Formen an: Donald Trump – einst der Präsident von „Operation Warp Speed“ – arbeitet nun mit denselben Tech-Oligarchen zusammen, um eine gigantische digitale Gesundheitsdatenbank zu schaffen. Was wie ein Fortschritt klingt, ist in Wahrheit ein gefährlicher Vorstoß in Richtung totaler Kontrolle.

Ein „digitales Ökosystem“ für totale Erfassung

Trump kündigte in einer Rede den Aufbau eines neuen digitalen Gesundheitssystems an, in dem Softwarefirmen, Versicherer und Behörden auf Knopfdruck sämtliche Gesundheitsdaten der US-Bevölkerung austauschen können – angeblich, um Bequemlichkeit, Effizienz und Lebensqualität zu verbessern.

Direkt zum Video mit Deutschen Untertiteln:

Mit dabei die Techgiganten – und das umstrittene Datenanalyse-Unternehmen Palantir, das in der Vergangenheit durch seine Zusammenarbeit mit Geheimdiensten und seine Rolle in der Überwachung von Migranten auffiel.

Trump selbst spricht vom Ende der Klemmbretter, von „Kill the Clipboard“, als wäre es ein Befreiungsschlag. In Wahrheit jedoch bedeutet es das Ende jeglicher Privatsphäre im medizinischen Bereich.

Vermeintlich freiwillig – aber mit Systemdruck

Offiziell soll das Ganze „freiwillig“ sein – ohne zentrale, staatlich geführte Datenbank. Doch wer in der realen Welt lebt, weiß: Digitale Systeme entwickeln Sogwirkungen. Versicherungen, Kliniken und Behörden werden Nutzer subtil zwingen, sich dem System anzuschließen. Wer sich verweigert, riskiert bald schlechtere Behandlung, höhere Prämien oder den Verlust ärztlicher Leistungen.

Die Gesundheitsdaten als Einfallstor

Was nach digitaler Modernisierung klingt, ist in Wahrheit ein strategisches Machtinstrument: Gesundheitsdaten gehören zu den sensibelsten Informationen, die ein Staat oder Konzern über seine Bürger sammeln kann. Sie verraten nicht nur den physischen Zustand eines Menschen, sondern auch seine genetische Veranlagung, psychische Stabilität und zukünftige Krankheitsrisiken.

Trump deutete sogar halb im Scherz an: „Sie können Ihnen ganz genau sagen, was Ihr Problem in sechs Jahren sein wird.“ – Ein „Witz“, der zeigt, wie selbstverständlich künftig prädiktive Gesundheitsanalyse auf Basis von Big Data sein soll.

Pfizer-Whistleblowerin: „Das kann doch nicht wahr sein“

Karen Kingston, ehemalige Pfizer-Insiderin, warnt offen auf X: „Das ist Massenüberwachung. Gesundheitsdaten sind der nächste Rohstoff im digitalen Zeitalter.“ Mit der Rückkehr Trumps zur politischen Bühne kehrt auch die technokratische Logik der Pandemie zurück – nur jetzt im Gewand des Fortschritts.

Journalist Taylor Hudak bringt es auf den Punkt: „Das klingt nach einem totalen Albtraum.“

Was steckt wirklich dahinter?

Trump war nie ein Gegner von Big Tech – er war immer nur ihr pragmatischer Nutzer. Operation Warp Speed, die mRNA-Rollout-Kampagne und die enge Zusammenarbeit mit Pharma- und Techkonzernen beweisen das. Die jetzt angekündigte digitale Infrastruktur ist nichts anderes als das Fundament für eine Gesundheits-Social-Credit-Welt, in der der Zugang zu Behandlung, Reisen oder Versicherung an digitale Akten gebunden ist – vernetzt, gespeichert, algorithmisch bewertet.

Fazit:
Wer glaubt, unter Trump würde der Staat kleiner und freier, der verkennt die Realität. Mr. Warp Speed baut kein digitales Gesundheitssystem – er baut ein Kontrollregime, in dem der Mensch zur verwertbaren Datenspur wird.

Oberst Douglas Macgregor: Droht eine Bodeneinbindung der USA im Ukraine-Krieg?

In einer kürzlich ausgestrahlten Episode von „Judging Freedom“ mit Moderator Andrew Napolitano sprach Oberst Douglas Macgregor über die Möglichkeit einer direkten Beteiligung US-amerikanischer Bodentruppen im Ukraine-Konflikt sowie über weitere brisante geopolitische Themen. Das Gespräch vom 30. Juli 2025 beleuchtet die angespannten Beziehungen zwischen den USA und Russland, die humanitäre Krise in Gaza und die innenpolitischen Herausforderungen von Präsident Trump. Hier ein Überblick in deutscher Sprache:

Drohende Eskalation im Ukraine-Konflikt

Macgregor kommentierte eine provokative Aussage von General Donahghue, der in einer Rede in Deutschland behauptete, US-Bodentruppen könnten russische Kräfte in Kaliningrad neutralisieren. Macgregor hält eine solche Aussage für gefährlich und glaubt, dass sie ohne Zustimmung von Verteidigungsminister Hegsth oder gar Präsident Trump nicht möglich gewesen wäre.

Er kritisiert Donahghues militärische Vergangenheit, insbesondere seine Rolle beim chaotischen Rückzug aus Afghanistan und einer verlustreichen ukrainischen Operation in Cherson. Für Macgregor signalisiert diese Rhetorik eine unverantwortliche Drohpolitik gegenüber Russland, die zu einer Eskalation führen könnte. Er betont, dass die russische Führung solche Aussagen als Zeichen mangelnder ziviler Kontrolle über das US-Militär interpretiert.

Trumps Sanktionsdrohungen gegen Russland

Präsident Trump drohte kürzlich damit, sekundäre Sanktionen gegen Länder zu verhängen, die russisches Öl kaufen, sollte die „spezielle Militäroperation“ in der Ukraine nicht innerhalb von 10 bis 12 Tagen enden. Macgregor sieht darin keinen Fortschritt für die US-russischen Beziehungen, sondern eine Fortsetzung der Konfrontation.

Er verweist auf russische Stimmen, die betonen, dass Sanktionen und westliche Kritik keinen Einfluss auf Moskaus Kurs haben. Macgregor vermutet, dass Trump von seinen Geldgebern und Beratern zu dieser harten Linie gedrängt wird, was im Widerspruch zu seinen Wahlkampfversprechen steht. Die Reaktion Chinas auf Trumps Zolldrohungen – eine klare Zurückweisung – unterstreicht für Macgregor, dass solche Maßnahmen letztlich den amerikanischen Verbrauchern schaden.

Die humanitäre Katastrophe in Gaza

Ein zentrales Thema des Gesprächs war die Lage in Gaza, die Macgregor als „Hunger, Gemetzel und Völkermord“ beschreibt. Er kritisiert die israelische Politik und die Unterstützung durch die USA scharf. Trotz wachsender internationaler Kritik, etwa durch Frankreichs Anerkennung Palästinas oder Großbritanniens Ankündigung, dies bei anhaltendem Leid zu tun, sieht Macgregor keine echte moralische Wende.

Er vergleicht die israelische Leugnung der Hungersnot mit sowjetischen Propaganda-Taktiken während des Holodomor. Innerhalb der USA wachse zwar die Empörung, besonders bei jüngeren Generationen, doch die politische Elite bleibe weitgehend untätig. Macgregor betont, dass die Kontrolle durch pro-israelische Geldgeber die Handlungsfähigkeit von Präsident Trump einschränkt.

Europäische Wirtschaft und geopolitische Spannungen

Auf die Frage, wer die größere Bedrohung für Europas wirtschaftliche Stabilität darstellt, antwortet Macgregor klar: die USA, nicht Russland. Er kritisiert die US-Politik, die Europa zur Deindustrialisierung dränge, etwa durch die Zerstörung der deutschen Wirtschaft.

Die von Ursula von der Leyen akzeptierten 15-prozentigen Zölle auf EU-Waren seien ein Versuch, die USA im Ukraine-Krieg zu halten, da ein Sieg Russlands die europäischen Eliten entmachten könnte. Macgregor sieht jedoch eine größere Bedrohung in den sozialen Spannungen durch Migration, die in Ländern wie Frankreich und Großbritannien zu Unruhen führen könnten.

Der Epstein-Skandal und Trumps Präsidentschaft

Abschließend sprach Macgregor über die potenziellen Auswirkungen des Epstein-Skandals auf Trumps Präsidentschaft. Er bezeichnet Epstein als „hochkarätigen Zuhälter“ mit Verbindungen zu Geheimdiensten und warnt, dass die Veröffentlichung der Epstein-Akten – insbesondere bei Hinweisen auf Pädophilie – Trumps Ansehen irreparabel schädigen könnte.

Macgregor vergleicht die Situation mit dem Watergate-Skandal und sieht die Gefahr, dass die amerikanische Bevölkerung das Vertrauen in ihre politische Elite verliert. Dies könnte zu einer gesellschaftlichen Rebellion führen, ähnlich der Französischen Revolution.

Fazit

Oberst Macgregor zeichnet ein düsteres Bild der aktuellen geopolitischen Lage: Eine gefährliche Eskalation im Ukraine-Konflikt, die humanitäre Katastrophe in Gaza, wirtschaftliche Spannungen in Europa und der drohende Epstein-Skandal bedrohen die Stabilität der USA und ihrer Verbündeten.

Er kritisiert die Abhängigkeit von Präsident Trump von seinen Geldgebern und sieht einen Mangel an moralischem Mut in der westlichen Politik. Für Macgregor steht die Welt an einem Scheideweg, an dem unüberlegte Entscheidungen weitreichende Konsequenzen haben könnten.

Am Rande des Dritten Weltkriegs: Jeffrey Sachs warnt vor globaler Eskalation

In einer kürzlich geführten Diskussion mit Glenn Diesen warnt der renommierte Ökonom und Politikberater Professor Jeffrey Sachs vor einer eskalierenden globalen Krise, die die Welt an den Rand eines Dritten Weltkriegs bringen könnte. Die Kombination aus eskalierenden Kriegen, wirtschaftlichen Konflikten, sozialen Unruhen und einem Mangel an echter Diplomatie zeichne ein düsteres Bild. Sachs betont, dass die Welt in einer Phase fundamentaler Umwälzungen steht, die sowohl Chancen als auch enorme Gefahren birgt.

Eine Welt in Aufruhr

Sachs beschreibt die derzeitige Lage als äußerst gefährlich. Die Welt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel: Technologische Fortschritte bieten Potenzial für positive Durchbrüche, und viele Länder, insbesondere in Asien, verbessern ihre Lebensstandards. Doch diese Fortschritte werden überschattet von der Verbreitung nuklearer Waffen, geopolitischen Spannungen und Klimakatastrophen. „Die Welt ist voller Störungen“, sagt Sachs. Klimakatastrophen wie Überschwemmungen in Peking oder Waldbrände in Los Angeles verursachen immense Schäden und verdeutlichen die Dringlichkeit globaler Herausforderungen.

Gleichzeitig sieht Sachs eine Krise der politischen Führung im Westen. In den USA führt Präsident Donald Trump eine unberechenbare Politik ohne langfristige Perspektive, während Europa unter einer Führungsschwäche leidet. „Europa befindet sich im offenen politischen Kollaps“, kritisiert Sachs und verweist auf die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die er als „Schande“ bezeichnet. Besonders das jüngste Handelsabkommen zwischen der EU und den USA zeigt für ihn die Unterwerfung Europas unter amerikanische Interessen. „Europa hat alles aufgegeben, obwohl es mit 450 Millionen Menschen eine größere Region als die USA ist“, betont er.

Der Verlust europäischer Unabhängigkeit

Sachs sieht den Verlust der europäischen Unabhängigkeit als zentralen Faktor für die derzeitige Krise. Nach dem Zweiten Weltkrieg habe Europa zunächst einen Weg des Friedens und der Zusammenarbeit eingeschlagen, etwa durch die Gründung der Europäischen Gemeinschaft. Führende Politiker wie Willy Brandt plädierten für eine Kooperation mit dem Osten, um den Kalten Krieg zu überwinden. Doch seit dem NATO-Gipfel in Bukarest 2008, als die NATO die Aufnahme der Ukraine und Georgiens beschloss, habe Europa seine Eigenständigkeit verloren. „Europa ist seitdem ein Vasall der USA“, sagt Sachs. Deutsche Kanzler wie Angela Merkel und Olaf Scholz hätten sich den US-Interessen unterworfen, während Parteien wie die AfD, die Frieden fordern, als extremistisch diffamiert würden.

Die westliche Politik sei von einer „wahnhaften Russophobie“ geprägt, die rationale Diskussionen verhindere. „Wenn man die NATO-Erweiterung oder das Scheitern der Minsker Abkommen anspricht, wird man als Putin-Apologet beschimpft“, kritisiert Sachs. Diese Haltung habe Europa in eine Sackgasse geführt: Es sei wirtschaftlich von den USA abhängig, habe die Beziehungen zu Russland und China abgebrochen und stehe nun isoliert da.

Die Illusion der US-Hegemonie

Die Arroganz der US-Politik sei ein Haupttreiber der globalen Krise. Seit dem Ende der Sowjetunion 1991 glaubten die USA, als einzige Supermacht die Welt nach ihren Vorstellungen gestalten zu können. Die Neokonservativen, unterstützt von der CIA und anderen Akteuren des „tiefen Staates“, hätten diese Vorstellung von einer unipolaren Weltordnung vorangetrieben. „Die USA sehen sich als Weltpolizist, der alles diktieren kann“, sagt Sachs. Diese Haltung zeigt sich in Trumps Ultimaten, wie der Drohung mit Sanktionen gegen Russland innerhalb von zehn Tagen oder seiner Forderung nach einem Waffenstillstand in der Ukraine, der keinen dauerhaften Frieden bringt.

Sachs kritisiert, dass Trump zwar privat die NATO-Erweiterung als Provokation anerkenne, dies aber nicht öffentlich ausspreche. „Ein echter Führer würde erklären, dass die NATO-Erweiterung ein Fehler war und die Ukraine neutral bleiben muss“, sagt er. Stattdessen setze Trump auf Konfrontation, was die Gefahr eines direkten Konflikts mit Russland erhöhe. Ähnliches gelte für den Nahen Osten, wo die USA Israels Vorgehen in Gaza unterstützen. „Israel begeht einen Völkermord, und die USA sind mitschuldig“, sagt Sachs. Er fordert ein sofortiges Ende der US-Waffenlieferungen an Israel und die Schaffung eines palästinensischen Staates.

Der Weg in den Krieg

Sachs teilt die Einschätzung von Steve Bannon und Papst Franziskus, dass die Welt bereits in einer Art Drittem Weltkrieg stecken könnte. „Die Gefahren sind unübersehbar“, sagt er. Die neun nuklear bewaffneten Staaten, darunter die USA, Russland, China und andere, machten die Welt zu einem multipolaren Pulverfass. Ultimaten, wie sie Trump gegen Russland oder im Nahen Osten ausstoße, erinnerten an die Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs, als die Forderungen des Habsburgerreichs an Serbien zur Eskalation führten. „Ultimaten sind der Weg in den Krieg“, warnt Sachs.

Ein Plädoyer für Diplomatie

Um die Krise abzuwenden, fordert Sachs eine Rückkehr zur Diplomatie. „Große Mächte müssen einander respektieren und auf Augenhöhe verhandeln“, sagt er. Europa müsse seine Unabhängigkeit zurückgewinnen und mit Russland und China sprechen, anstatt sich den USA zu unterwerfen. In der Ukraine brauche es eine Friedenslösung, die die Ursachen des Konflikts – wie die NATO-Erweiterung – angeht, statt nur einen Waffenstillstand. Im Nahen Osten müsse die internationale Gemeinschaft Israel zur Verantwortung ziehen und einen Zwei-Staaten-Lösung umsetzen.

„Die Welt steht an einem Scheideweg“, sagt Sachs. Die derzeitige Arroganz und das Fehlen echter Diplomatie führten in eine gefährliche Richtung. Doch ein neuer multilateraler Ansatz, der auf gegenseitigem Respekt basiert, sei möglich. „Wir müssen eine neue Weltordnung schaffen, die Kooperation statt Konfrontation fördert“, appelliert er.

Fazit

Jeffrey Sachs’ Analyse ist ein dringender Weckruf. Die Welt steht vor einer beispiellosen Krise, die durch die Arroganz westlicher Politik, insbesondere der USA, und die Unterwerfung Europas verschärft wird. Ohne einen Kurswechsel hin zu echter Diplomatie droht eine weitere Eskalation, die katastrophale Folgen haben könnte. „Die Doomsday Clock zeigt 89 Sekunden vor Mitternacht – näher am Abgrund waren wir nie“, schließt Sachs.

Paradigmenwechsel-Das Ende eines Märchens: Wie die USA den CO2-Mythos kippen

Paradigmenwechsel-Das Ende eines Märchens: Wie die USA den CO2-Mythos kippen

Paradigmenwechsel-Das Ende eines Märchens: Wie die USA den CO2-Mythos kippen

Horrende Energiepreise, unwirtschaftliche Energiewende, Klimapanik: All das basiert auf einem Narrativ, das mit Wissenschaftlichkeit nichts zu tun hat – auf einem Framing, das CO2 als schädlich und gefährlich brandmarkt. Nun kippen die USA dieses ideologisch-mythologische Konstrukt.

Von Holger Douglas

 

Die Überraschung könnte kaum größer sein: Lee Zeldin, neuer Chef der US-Umweltschutzbehörde EPA, will mit dem zentralen Dogma der Klimapolitik aufräumen – der Einstufung von Kohlendioxid (CO₂) als Schadstoff. Damit kündigt der neue starke Mann an der Spitze der Umweltbehörde an, was noch vor kurzem undenkbar schien: das Ende des offiziellen Klimadogmas in den Vereinigten Staaten. Und das im Herzen der US-Klimapolitik.

Vor Lee Zeldin stand Michael S. Regan an der Spitze der US-Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency). Ein Paradebeispiel für den neuen Typus von Funktionären, die Umweltpolitik mit identitätspolitischen Schlagworten aufladen. Unter Präsident Joe Biden ins Amt gehoben, machte sich Regan vor allem mit schrägen Begriffen wie „Environmental Justice“ – im Deutschen gerne als „Umweltgerechtigkeit“ wiedergegeben – einen Namen. Gemeint ist damit ein Sammelbecken aus Klima-Ideologie, Umverteilungsfantasien und Rassendiskurs, das mit klassischem Umweltschutz kaum noch etwas zu tun hat.

Regan trieb eine radikale Ausweitung der CO₂-Regulierung voran. In der Sprache der neuen Aktivisten: den „Kampf gegen Treibhausgase“. Ein Nonsense-Begriff, der sich aber als politisch umso wirksamer erwies: Denn wer CO₂ – ein lebenswichtiges Spurengas – als „Treibhausgas“ brandmarkt, erzeugt Bilder von Hitze, Gefahr, Notstand. Unter Regans Führung wurde die EPA zum Werkzeug einer ideologischen Transformation: CO₂ sollte als zentrales Übel in allen Lebensbereichen bekämpft, reguliert und besteuert werden.

Noch früher, in Obamas Amtszeit, war es unter anderem Gina McCarthy, die maßgeblich an der Einstufung von CO₂ als „public danger“ beteiligt war. CO2 sollte als gefährliches Treibhausgas reguliert werden, indem Energieversorgung und Wirtschaft zerstört werden sollten. Die EPA-Aktivisten spielten übrigens eine wesentliche Rolle im Kampf gegen die verhasste Autoindustrie: beim Lostreten des VW-Skandals.

Nun kehrt unter Präsident Trump mit Lee Zeldin ein gestandener amerikanischer Politiker zurück, Jurist und ehemaliger Armeeoffizier, der seit dem 29. Januar 2025 als 17. Administrator der US-Umweltschutzbehörde EPA im Amt ist.

Er beendet das dubiose „Endangerment Finding“. Diese Schlüsselregelung aus dem Jahr 2009 bezeichnete Treibhausgase wie CO₂ als Gefahr für die öffentliche Gesundheit. Zeldin kündigte an, diese wegfallen zu lassen. Eine Deregulierung, die jährlich Einsparungen von über 50 Milliarden US-Dollar verspricht und als größte in der US-Geschichte bezeichnet wird.

Seine wichtigste Aufgabe, wie im EPA-Programm beschrieben: eine „Agenda zur Wiederherstellung der Größe der amerikanischen Wirtschaft aggressiv vorantreiben“. Dazu gehören Energieunabhängigkeit, Automobilindustrie, KI-Technologie und Bürokratieabbau.

In diesem Sinne strebt er die „Entmachtung der Wissenschaftsabteilung“ an. Sowohl Budgets als auch Mitarbeiter im Forschungsbereich (Office of Research & Development) wurden stark gekürzt, alle sogenannten „Umweltgerechtigkeits“-Programme gestrichen und Fördermittel eingefroren.

Zeldin selbst erklärte in einer Senatsanhörung, er glaube zwar, dass der Klimawandel real sei, kritisierte jedoch die bisherigen Regulierungen als ideologisch verzerrt und wirtschaftsschädlich. Er wurde von Präsident Donald Trump nominiert und mit einer Mehrheit von 56 zu 42 Stimmen im Senat bestätigt, darunter übrigens auch von drei demokratischen Senatoren.

Jetzt also räumt Lee Zeldin mit dem zentralen Dogma der Klimapolitik auf – der Einstufung von Kohlendioxid (CO₂) als Schadstoff. Was für Klimaaktivisten einem Sakrileg gleichkommt. Die schrien auch postwendend auf, sehen sie doch ihre Pfründe davonschwimmen.

Dies wird sich für die amerikanische Wirtschaft und Energieversorgung als Befreiungsschlag erweisen. Denn damit stellt sich die US-Regierung unter Donald Trump erneut gegen eine Ideologie, die ganze Industriezweige knebelt, Energiepreise in die Höhe treibt und zugleich dem Fortschritt Fesseln anlegt.

Denn es ist schier unglaublich, was ein „klimaindustrieller Komplex“ seit Jahrzehnten aufgezogen hat: Kohlendioxid (CO₂) in westlichen Industrieländern als Feindbild Nummer eins aufzubauen. Es sei ein „klimaschädliches Gas“, verantwortlich für „Erderhitzung“ und Umweltkatastrophen. Dass es sich dabei um ein geruchloses, unsichtbares, ungiftiges Gas handelt, das Pflanzen zum Leben brauchen und das jeder Mensch beim Ausatmen produziert, wurde zur Nebensache erklärt.

CO₂ ist kein Schadstoff, sondern der elementare Grundstoff für das Leben auf der Erde. Die Photosynthese wäre ohne den wichtigen Baustein CO₂ nicht möglich. Es ist das, was Pflanzen wachsen lässt, Sauerstoff erzeugt, die Nahrungsketten aufrechterhält. Ohne CO₂ kein Leben.

Schon 2013 hatte Tichys Einblick ausführlich in der Reportage „Das arme Molekül CO₂“ mit Fakten und letztlich Schulwissen mit dem grünen Dogma aufgeräumt.

Nun kommt Zeldin – und will genau dort ansetzen. Seine Botschaft ist klar: Die Grundlage, auf der unzählige US-Klimagesetze beruhen, die Einordnung von CO₂ als „public danger“, als öffentliche Gefahr, soll gestrichen werden. Damit würden auch viele Regulierungen ihre Grundlage verlieren, die unter Obama eingeführt wurden und später von Biden wiederbelebt worden sind.

Trump hatte schon bei seinem Amtsantritt angekündigt, mit dem „Klimamärchen“ aufzuräumen. Nun folgt die konkrete Umsetzung. Das sei, so Zeldin, der Anfang vom Ende eines religiösen Dogmas.

Das ist mehr als ein Donnerschlag. Damit wirft die Trump Administration alles über den Haufen, was die Energieversorgung zum Einsturz bringen sollte und große Teile der Wirtschaft schwer beschädigte.

Die Folgen sind dramatisch – im positiven Sinne. Denn Energie ist nicht irgendeine Ware. Sie ist der Grundpfeiler jeder industriellen Wertschöpfung. Teure Energie bedeutet: unproduktive Arbeit, sinkende Wettbewerbsfähigkeit, Deindustrialisierung. Billige Energie hingegen – sei es aus Kohle, Gas, Öl oder Kernkraft – bedeutet: Produktivität, Wachstum, Wohlstand. Wer den CO₂-Ausstoß massiv verteuert, belastet damit fast jede Form von wirtschaftlicher Aktivität.

Insofern wirkt „Klimaschutz“ wie eine gigantische Bremsanlage auf die gesamte Ökonomie.

Trump hatte auf seinem Rückflug von seinen denkwürdigen Auftritten in Schottland noch einmal betont: „Wir fangen an, viele Windräder abzureißen. Sie funktionieren nicht. Sie sind schlecht und sie sind zu teuer.“ Seine Worte zielen auf ein weiteres Glaubensbekenntnis der grünen Transformation: dass angeblich Wind und Sonne genügen würden, um eine stabile und leistungsfähige Energieversorgung sicherzustellen.

Tatsächlich aber funktioniert keine moderne Volkswirtschaft mit wetterabhängiger Stromerzeugung. Ohne Speicher, ohne Grundlast, ohne steuerbare Kraftwerke wird aus der Versorgung ein Glücksspiel. Die Folge: Staaten wie Deutschland müssen immer häufiger Reservekraftwerke aktivieren oder Strom aus dem Ausland einkaufen, oft aus Kohle- oder Atomkraft.

Was für die USA die Freisetzunng wirtschaftlichen Potentials bedeutet, wird Europa weiter fesseln: Während sich in Washington die Schleusen öffnen für billige, verfügbare Energie, verstrickt sich Brüssel in einem kleinteiligen Dschungel aus CO₂-Bepreisung, Emissionshandel, Förderregeln, Verboten und Greenwashing.

Die Energiepreise in Deutschland liegen rund dreimal höher als in den USA. Ganze Industriezweige wie die Chemie- oder Aluminiumproduktion wandern ab – oft genau dorthin, wo Energie nicht verteufelt, sondern genutzt wird.

Von der CO₂-Hysterie profitiert haben indessen Betreiber von Wind- und Solaranlagen, Berater- und Zertifizierungsbüros und NGOs und Umweltlobbyisten. Weiterer Profiteur ist die Bürokratie, die sich mit neuen Regulierungs- und  Überwachungsaufgaben betraut sah. Medienhäuser haben sich tatkräftig am Schüren der Panik beteiligt, und konnten mit Klimapanik-Schlagzeilen auftrumpfen.

Die großen Verlierer sind hingegen der Mittelstand, energieintensive Industrien, und letztlich der Verbraucher, der mit höher steigende Strom- und Spritpreise stemmen muss, und der Steuerzahler.

Die Absurdität liegt auf der Hand: Noch nie in der Geschichte der Menschheit ist jemand auf die Idee gekommen, Luft zu besteuern. Doch genau das geschah mit der Einführung von CO₂-Zertifikaten und Abgaben.

Und damit nicht genug: Ganze Erzählwelten wurden erschaffen – mit Kipppunkten, Weltuntergangsszenarien, Schulstreiks und Fernsehpredigern.

Doch nun scheint es, als würde die Trump-Administration diese Welt wieder vom Kopf auf die Füße stellen. Es wäre eine Rückkehr zu naturwissenschaftlicher Klarheit, zu ökonomischer Rationalität – und zu politischer Nüchternheit. Wer die Grundlage der CO₂-Regulierung kippt, gibt nicht nur der Wirtschaft Luft zum Atmen, sondern entzieht auch einem ganzen Klima-Komplex den Boden.

Die ideologische Transformation – so Zeldin – war ein Irrweg. Jetzt geht es darum, wieder zu funktionierenden Grundlagen zurückzukehren. Die USA senden ein klares Signal: Der Klima-Industrie-Komplex wird in seine Schranken gewiesen. CO₂ ist kein Feind, sondern ein Freund.

Und genau das könnte – jenseits aller politischen Streitigkeiten – die produktivste Nachricht seit Jahren sein. Irgendwann wird sie auch nach Europa schwappen.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier

 

Der Beitrag Paradigmenwechsel-Das Ende eines Märchens: Wie die USA den CO2-Mythos kippen erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.