Kategorie: Nachrichten
Gefährderin des Jahrzehnts: Angela „Willkommenskanzlerin“ Merkel

autoritär – abgehoben – antideutsch
Im Amt ist sie schon seit vier Jahren nicht mehr. Aber noch immer fügt sie unserem Land unablässig schweren Schaden zu. Angela Merkel, die einstige Agitprop-Sekretärin der kommunistischen „DDR“-Jugend FDJ, die als sozialistisches U-Boot die CDU übernommen, entkernt und zum Erfüllungsinstrument links-„grüner“ Ideologie umgestaltet hat, ist und bleibt die gefährlichste Heimsuchung, die unser Land in den letzten zwei Jahrzehnten und vielleicht in seiner gesamten bisherigen Nachkriegsgeschichte ertragen musste.
Vor zwanzig Jahren, nachdem sie zuvor ihren Gönner Helmut Kohl und ihren damals schon planlosen und leichtgewichtigen Rivalen Friedrich Merz erfolgreich entsorgt hatte, griff Merkel selbst nach dem Kanzleramt und der Macht.
Merkel übernahm ein zwar verkrustetes und schon von den Vorboten des „grünen“ Irrsinns gezeichnetes, aber immer noch leidlich funktionierendes und einigermaßen wohlhabendes Industrieland. In den gut anderthalb Jahrzehnten ihrer Regierung machte sie daraus ein zunehmend dysfunktionales, desorientiertes, wehrloses, finanziell zerrüttetes, islamisiertes, heruntergekommenes, zum Gespött der Welt gemachtes und zur Ausplünderung freigegebenes multikulturelles Siedlungsgebiet gemacht.
Der schwerste Schlag, den Merkel gegen Deutschland führte, war ihr Willkommensputsch vom 5. September 2015: die vorsätzliche Aufgabe der Kontrolle über die Grenzen dieses Landes, um es mit millionenfacher unkontrollierter Zuwanderung zu überfluten und bis zur Unkenntlichkeit zu transformieren.
Rund 6,5 Millionen Asyl-Migranten aus außereuropäischen, vorwiegend islamischen und vielfach gewaltaffinen und rückständigen Kulturkreisen sind seither regellos in unser Land geströmt, um sich alimentieren, versorgen und dauerhaft ansiedeln zu lassen. Dafür mussten die Deutschen bereits bis zu 400 Milliarden Euro aufbringen. Dieser Tribut wird sich noch vervielfachen, denn ein Ende dieses Ansturms oder auch nur ein Versuch, diese Migrationsströme wieder umzukehren, ist bis heute nicht abzusehen.
Zahllos die Opfer, die dieses wahnwitzige Unterfangen bereits gefordert hat und noch kosten wird. Messerangriffe und brutale Gruppenvergewaltigungen sind der neue Alltag im besten Deutschland aller Zeiten. Furcht vor sexuellen Übergriffen, vor Raub, Gewalt und Mord ist in immer weiteren Teilen des Landes zum täglichen Begleiter geworden.
Nicht enden wollen die Reihen der Gräber, an denen Angehörige um ihre Kinder, ihre Liebsten, um die Opfer islamistischen Terrors und mörderischer Anschläge weinen. Es werden noch immer mehr, denn keine Regierung nach Merkel hatte – von gelegentlich verabreichten Beschwichtigungsphrasen abgesehen – den Mut, mit ihrer Politik der millionenfachen Neuansiedlung zu brechen.
Um diese Massenzuwanderung zu erzwingen, wurde sie von einer nie dagewesenen Desinformationskampagne und aggressiven Zersetzungsmaßnahmen gegen Zuwanderungskritiker begleitet. Auch diese gesellschaftliche Spaltung und Klimavergiftung gehört zum Erbe der Merkeljahre. Ihre Epigonen haben sie noch ausgebaut und verschärft, bis hin zu dem ungeheuerlichen Vorhaben, die einzige Oppositionspartei, die sich diesem Irrsinn von Anbeginn konsequent entgegengestellt hat, einfach zu verbieten.
Die Bundesrepublik Deutschland nach Merkel erinnert immer weniger an die demokratisch verfasste, freiheitliche und rechtsstaatliche Republik, die sie einmal gewesen ist. Der angewiderte Blick, mit dem die Kanzlerin auf offener Bühne eine Deutschlandfahne entriss und hastig auf die Seite warf, ist das bleibende Sinnbild der Merkelzeit. Es ist das Bild einer Zynikerin der Macht, die Recht und Freiheit und alles verachtet, wofür unsere stolzen Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold stehen.
Die Vorstellung von Wasserwerfern an den Grenzen, die illegale Migranten zurückdrängen, sei ihr unerträglich, erklärte Merkel in einer nachträglichen Selbstverklärung. Mit Wasserwerfern, die das eigene Volk in Schach halten und von der Straße fegen, hatte sie kein Problem. Die von Staatsmacht und Polizei rigoros durchgezogene Corona-Repressionspolitik lieferte die Blaupause für eine drohende autoritäre Diktatur im legalistischen Gewand, in der Grundrechte und Gesetze nur noch von Fall zu Fall und nach dem Gutdünken der Obrigkeit gelten und von den Institutionen, die die Mächtigen kontrollieren und an Recht und Gesetz binden sollen, nur noch die Fassaden übrigbleiben.
Ein Verfassungsgericht, das so lange mit genehmen Parteigängern besetzt wird, bis es zum willfährigen Erfüllungsgehilfen wird, Wahlen, die auf Kommando von oben „rückgängig“ gemacht werden, wenn das Ergebnis nicht genehm ist, ein Inlandsgeheimdienst, der seine Hauptaufgabe in der Hatz auf Oppositionelle sieht, mit Geld und Gruppenzwang auf Linie gebrachte Mainstream-Medien und ein üppig mit Steuergeld gefütterter „NGO“-Parallelstaat, der die Schmutzarbeit der Propaganda und Einschüchterung übernimmt: All diese fatalen Entwicklungen, die Merkels Nachfolger mit Hochdruck vorantreiben, hat bereits die Kanzlerin mit der Raute forciert.
Die Weichen für den beschleunigten wirtschaftlichen und finanziellen Niedergang Deutschlands hat ebenfalls die beste Kanzlerin gestellt, welche die „Grünen“ jemals hatten. Kernkraftausstieg, „Klimaschutz“-Wahn, Energiewende, E-Auto-Zwang – Merkel hat in ihrer Regierungszeit den Kurs auf Ökosozialismus und „Klima“-Planwirtschaft gesetzt, auf dem ihre Nachfolger Deutschland vollends in die Klippen stellen. Das Endspiel schaut sie sich von der Seitenlinie an, während sie mit ihren „grünen“ und roten Verehrern in Politik und Medien am eigenen Heldenlied dichtet.
Während der „Klimaschutz“ und seine ideologisch verbissene Umsetzung Deutschland das ökonomische Rückgrat brechen, saugt eine Außen- und EU-Politik des offenen Scheckbuchs und der wahllosen Geldverteilung unserem Land finanziell das letzte Mark aus den Knochen. Mit Euro-„Rettung“, der Einwilligung in die Mithaftung für die Schulden anderer EU-Länder und dem Einstieg in Schuldenunion und Gemeinschaftsschulden hat Merkel auch hier den Takt vorgegeben, während ihre Nachfolger das Zerstörungswerk vollenden.
Wie konnte es dazu kommen, dass eine blasse, ungepflegte, rhetorisch, sprachlich und intellektuell nur begrenzt ausgestattete Person mit dubioser Vergangenheit wie Angela Merkel so lange einen so unheilvollen Einfluss auf ein Land wie Deutschland haben konnte? Ist sie „Honeckers späte Rache“, deren Stasi-Akte aus gutem Grund unter Verschluss gehalten wird, oder ist sie im Auftrag globalistischer Strippenzieher unterwegs?
Es ist einerlei. Was zählt, ist nur dies: Deutschland muss sich aus dem Bann dieser Person befreien und mit sämtlichen fatalen politischen Entwicklungen brechen, die sie in Gang gesetzt hat. Hoffnung liegt darin, dass als Reaktion auf Merkels als „alternativlos“ deklarierten Kurs eine politische Alternative entstanden ist, die allen Repressionen und Verleumdungen zum Trotz drauf und dran ist, stärkste Kraft im Land und Regierungspartei zu werden.
In Sachsen-Anhalt könnte im nächsten Frühjahr die Politikwende ihren Anfang nehmen. Das Land braucht sie dringend nach zwei Jahrzehnten Merkel, Ampel und Merz. Je mehr Zeit verstreicht, bis die AfD Regierungsverantwortung übernehmen kann, desto schwerer wird die Aufgabe, Deutschland wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen.
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AfD-Bashing kam nicht gut an: Schlagersängerin muss Tour absagen
Es scheint, als wäre Gratismut nicht mehr gratis. Die „Bauer sucht Frau“-Moderatorin und Sängerin Inka Bause muss ihre geplante Jubiläumstournee weitgehend absagen, denn es wurden nicht genug Tickets verkauft. Die 56-Jährige hat sich selbst eingestanden, dass ihr wiederholtes AfD-Bashing bei einigen ihrer Fans nicht wirklich gut angekommen ist …
Eigentlich wollte Inka Bause ihr 40-jähriges Bühnenjubiläum mit einer großen Tournee unter dem Motto „40 Jahre Musik“ feiern, die vor allem durch Ostdeutschland führen sollte. Die Tour war für Oktober 2025 geplant und sollte Städte wie Rostock, Dresden, Cottbus, Chemnitz, Erfurt, Frankfurt (Oder), Halle, Magdeburg und Leipzig umfassen. Nun musste Bause, die in Sachsen geboren ist, die Tour fast komplett absagen, da nicht genügend Tickets verkauft wurden, um die geplante Show mit Live-Musik, großer LED-Wand und vielen Musikern zu finanzieren.
Inka Bause sprach offen über die Gründe in einem Instagram-Video: „Lustig ist mir gar nicht zumute, denn ihr wisst es jetzt alle: Die Tournee von Inka Bause ist abgesagt, und dann auch noch die große Jubiläumstournee. Und warum? Es wurden nicht genug Tickets verkauft.“ Sie führte die schleppenden Verkäufe teilweise auf die allgemeine wirtschaftliche Lage zurück, durch die viele Menschen sparen müssten. Zudem erwähnte sie, dass ihre politischen Statements, insbesondere ihre kritische Haltung gegenüber der AfD, vermutlich zu Ticket-Rückgaben geführt haben.
„Die Situation ist jetzt auch eine spezielle weltweit und auch vor allem im Osten Deutschlands, wo ich toure. Da hat mich auch so manches Statement von mir ein paar Tickets gekostet (…) Das ist nachgewiesen. Es sind auch ein paar Tickets zurückgekommen nach meinen Statements“, so Bause. Sie betonte jedoch: „Ich würde es immer wieder tun.“
Bause forderte noch mehr Haltung gegen AfD
Inka Bause hat sich in den letzten Jahren mehrfach politisch positioniert und ist dabei durch stetige Anti-AfD-Statements aufgefallen:
In einem Interview mit t-online im Juli 2024 äußerte sich Bause besorgt über den Zuwachs der AfD in Ostdeutschland nach den EU-Wahlen 2024. Sie beschrieb ihre Gefühle als „tagelang traurig, niedergeschlagen und ratlos“ und kritisierte die politische Entwicklung. Sie betonte, dass sie nicht mehr schweigen könne, wenn sie „rassistisches Geschwätz“ oder „dumme Witze über queere Menschen“ höre. Bause befand: „Alles, was nach Meinung vieler Ostdeutscher seit knapp 35 Jahren falsch läuft, rechtfertigt für mich nicht das Wählen der Blauen, die ihre Wurzeln und größten Spender im Westen haben.“
Am Abend vor der Bundestagswahl 2025 veröffentlichte sie ein Video auf Instagram, in dem sie ihre Follower dazu aufforderte, wählen zu gehen, aber explizit vor der AfD warnte. Sie zitierte dabei ein Gespräch mit ihrer Tochter, die in Schweden lebt: „Wer bis heute nicht begriffen hat, dass er nicht AfD wählen soll, dem ist auch nicht zu helfen.“
In einem Gespräch mit der Zeitschrift „Bunte“ im März 2025 betonte Bause die Verantwortung von Unterhaltungskünstlern: „Ich finde es feige zu behaupten, man sei nicht politisch.“ Sie kritisierte Kollegen, die sich aus Angst vor sinkenden Quoten oder Verkaufszahlen nicht positionieren, und nannte als Beispiel Helene Fischer: „Es wäre doch auch toll, wenn zum Beispiel Helene Fischer ihre Stimme noch stärker und immer wieder nutzen würde, um sich gegen rechts zu positionieren.“
Im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur im April 2025 forderte Bause mehr Haltung von Schlagerstars: „Ich erwarte von großen Stars in unserer Branche mehr Position.“ Sie kritisierte, dass soziale Netzwerke oft nur für Selbstvermarktung genutzt werden, statt politische Botschaften zu verbreiten. Zu kritischen Kommentaren sagte sie: „Ich hab’ meine Meinung – andere können auch ihre Meinung haben.“ Sie betonte, dass sie bei ihren Konzerten mit Menschen reden und „vielleicht den einen oder anderen Blau-Wähler überzeugen“ wolle. Doch wer geht auf Konzerte, um sich bekehren zu lassen?
Immer wieder nutzen sogenannte Prominente ihre Reichweite, um ihre Fans politisch zu beeinflussen und ihnen vorzuschreiben, was sie wählen sollen. Im Fall von Inka Bause ging der Schuss gehörig nach hinten los: Offenbar ist ihre Kritik an der AfD und deren Anhängerschaft im Osten, wo die Partei eine starke Basis hat, auf beträchtlichen Widerstand gestoßen. Wollte sie ihre Zielgruppe vielleicht auf die “Omas gegen Rechts“ beschränken? Das scheint gelungen. Wenigstens im bunten, toleranten, vielfältigen Berlin verlief der Ticketverkauf besser – zu Inka Bauses Freude kann das Konzert dort stattfinden. Das Publikum kann man sich vorstellen …
Berlin: Polizei entfernt Mahnmal für die Opfer der Masseneinwanderung im Eilverfahren | Martin Kohler (AfD)

Der Vorsitzende der AfD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf, Martin Kohler, zeigt sich fassungslos: Binnen Stunden rückte die Polizei mit Großaufgebot an, um ein Mahnmal für die Opfer der Masseneinwanderung zu entfernen – während andernorts linke Camps wochenlang geduldet werden.
Kohler spricht von einem klaren politischen Signal und fordert ein Ende der Masseneinwanderung sowie konsequente #Remigration!
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NASA testet KI-gestütztes „dynamisches Targeting“ aus dem Weltraum
Das Konzept namens Dynamic Targeting wird seit über einem Jahrzehnt am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien entwickelt. Der erste einer Reihe von Flugtests fand Mitte Juli an Bord eines kommerziellen Satelliten statt. Ziel: das Potenzial von Dynamic Targeting aufzuzeigen, das es Orbitern ermöglicht, die Bodenabbildung durch Vermeidung [der Beobachtung] von Wolken zu verbessern und autonom nach bestimmten, kurzlebigen Phänomenen wie Waldbränden, Vulkanausbrüchen und seltenen Stürmen zu suchen.
In einem kürzlich durchgeführten Test zeigte die NASA, wie künstliche Intelligenz Raumfahrzeugen helfen kann, zielgerichtetere und wertvollere wissenschaftliche Daten zu liefern. Die Technologie ermöglichte es einem Erdbeobachtungssatelliten erstmals, seine Umlaufbahn vorauszuschauen, Bilder mithilfe integrierter KI schnell zu verarbeiten und zu analysieren und die Ausrichtung eines Instruments zu bestimmen. Der gesamte Vorgang dauerte weniger als 90 Sekunden und war ohne menschliches Zutun möglich.
Diese Grafik zeigt, wie die dynamische Zielerfassung des JPL einen vorausschauenden Sensor nutzt, um zu erkennen, was sich auf der nächsten Flugbahn eines Satelliten befindet. Integrierte Algorithmen verarbeiten die Sensordaten und identifizieren Wolken, die vermieden werden müssen, sowie interessante Ziele für eine genauere Beobachtung, während der Satellit über ihnen vorbeifliegt. NASA/JPL-Caltech
https://www.nasa.gov/science-research/earth-science/how-nasa-is-testing-ai-to-make-earth-observing-satellites-smarter/
„Die Idee ist, die Raumsonde menschlicher agieren zu lassen: Anstatt nur Daten zu sehen, denkt sie darüber nach, was die Daten zeigen und wie sie reagieren soll“, sagt Steve Chien, technischer Mitarbeiter für KI am JPL und leitender Forscher des Dynamic Targeting-Projekts. „Wenn ein Mensch ein Bild von brennenden Bäumen sieht, versteht er, dass es sich um einen Waldbrand handeln könnte, nicht nur um eine Ansammlung roter und orangefarbener Pixel. Wir versuchen, die Raumsonde so auszustatten, dass sie erkennt: ‚Das ist ein Feuer‘ und dann ihre Sensoren auf das Feuer richtet.“
Vermeidung von Wolken für bessere Wissenschaft
Bei diesem ersten Flugtest für Dynamic Targeting ging es nicht darum, bestimmte Phänomene wie Feuer zu jagen – das kommt später. Vielmehr ging es darum, ein allgegenwärtiges Phänomen zu vermeiden: Wolken.
Die meisten wissenschaftlichen Instrumente auf Raumfahrzeugen im Orbit blicken auf alles, was sich unter ihnen befindet. Bei Erdbeobachtungssatelliten mit optischen Sensoren können Wolken jedoch bis zu zwei Drittel der Zeit im Weg sein und die Sicht auf die Oberfläche versperren. Um dies zu vermeiden, blickt Dynamic Targeting 500 Kilometer weit voraus und kann zwischen Wolken und klarem Himmel unterscheiden. Bei klarem Himmel bildet das Raumfahrzeug die Oberfläche beim Überflug ab. Bei Bewölkung bricht das Raumfahrzeug die Bildaufnahme ab, um Datenspeicher für ein anderes Ziel freizugeben.
„Wenn man sich bei der Auswahl der Bilder anpasst, kann man nur den Boden abbilden und die Wolken aussparen. So spart man sich das Speichern, Verarbeiten und Herunterladen von Bildern, die die Forscher eigentlich nicht nutzen können“, sagte Ben Smith vom Jet Propulsion Laboratory (JPL), ein Mitarbeiter des Earth Science Technology Office der NASA, das die Dynamic Targeting-Arbeit finanziert. „Diese Technologie wird den Wissenschaftlern helfen, einen deutlich höheren Anteil verwertbarer Daten zu erhalten.“
So funktioniert dynamisches Targeting
Die Tests finden auf CogniSAT-6 statt, einem CubeSat in Aktenkoffergröße, der im März 2024 gestartet wurde. Der Satellit – entworfen, gebaut und betrieben von Open Cosmos – beherbergt eine von Ubotica entwickelte Nutzlast mit einem handelsüblichen KI-Prozessor. Während der Zusammenarbeit mit Ubotica im Jahr 2022 führte Chiens Team an Bord der Internationalen Raumstation Tests durch, bei denen Algorithmen ähnlich denen von Dynamic Targeting auf demselben Prozessortyp ausgeführt wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass die Kombination für die weltraumgestützte Fernerkundung geeignet sein könnte.
Da CogniSAT-6 über keinen Bildsensor für die Vorausschau verfügt, neigt sich die Raumsonde um 40 bis 50 Grad nach vorne, um ihren optischen Sensor – eine Kamera, die sowohl sichtbares als auch nahinfrarotes Licht wahrnimmt – auszurichten. Sobald die Vorausschaubilder aufgenommen wurden, analysiert der fortschrittliche Algorithmus von Dynamic Targeting, der auf die Erkennung von Wolken trainiert ist, diese. Basierend auf dieser Analyse bestimmt die Planungssoftware von Dynamic Targeting, wohin der Sensor für wolkenfreie Ansichten ausgerichtet werden muss. Währenddessen neigt sich der Satellit zurück zum Nadir (blickt direkt unter die Raumsonde) und nimmt die geplanten Bilder auf, wobei er nur den Boden erfasst.
Dies alles geschieht in 60 bis 90 Sekunden, abhängig vom ursprünglichen Vorausschauwinkel, während das Raumfahrzeug in der niedrigen Erdumlaufbahn mit fast 17.000 Meilen pro Stunde (7,5 Kilometer pro Sekunde) rast.
Was kommt als Nächstes
Nachdem die Fähigkeit zur Wolkenvermeidung nun bewiesen ist, wird der nächste Test die Suche nach Stürmen und Unwettern sein – im Wesentlichen geht es darum, Wolken gezielt zu erfassen, anstatt ihnen auszuweichen. Ein weiterer Test ist die Suche nach thermischen Anomalien wie Waldbränden und Vulkanausbrüchen. Das JPL-Team entwickelte für jede Anwendung eigene Algorithmen.
„Dieser erste Einsatz von Dynamic Targeting ist ein enorm wichtiger Schritt“, sagte Chien. „Das Endziel ist der operative Einsatz im Rahmen einer wissenschaftlichen Mission, um ein sehr agiles Instrument für neuartige Messungen zu schaffen.“
Es gibt verschiedene Visionen, wie dies geschehen könnte – möglicherweise sogar auf Raumfahrzeugen, die das Sonnensystem erforschen. Tatsächlich ließen sich Chien und seine JPL-Kollegen für ihre Arbeit zum dynamischen Targeting von einem anderen Projekt inspirieren, an dem sie ebenfalls gearbeitet hatten: Sie nutzten Daten des Rosetta -Orbiters der ESA (European Space Agency), um die Machbarkeit der autonomen Erkennung und Abbildung von Fontänen des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko zu demonstrieren.
Auf der Erde könnte die Anpassung der dynamischen Zielerfassung an Radarsysteme Wissenschaftlern die Untersuchung gefährlicher extremer Winterwetterereignisse ermöglichen, sogenannter konvektiver Eisstürme. Diese sind zu selten und zu kurzlebig, um sie mit bestehenden Technologien genau zu beobachten. Spezielle Algorithmen würden diese dichten Sturmformationen mithilfe eines Vorausschauinstruments eines Satelliten identifizieren. Anschließend würde ein leistungsstarkes, fokussiertes Radargerät die Eiswolken im Blick behalten und sie „anstarren“, während die Raumsonde über sie hinwegfliegt und innerhalb von sechs bis acht Minuten eine Fülle von Daten sammelt.
Einige Ideen beinhalten den Einsatz von Dynamic Targeting auf mehreren Raumfahrzeugen: Die Ergebnisse der Bildanalyse an Bord eines führenden Satelliten könnten schnell an einen nachfolgenden Satelliten übermittelt werden, der dann mit der Zielerfassung bestimmter Phänomene beauftragt werden könnte. Die Daten könnten sogar an eine Konstellation von Dutzenden von Raumfahrzeugen im Orbit übermittelt werden. Chien leitet einen Test dieses Konzepts namens Federated Autonomous Measurement, der noch in diesem Jahr beginnt.
https://wattsupwiththat.com/2025/08/26/nasa-is-testing-ai-enabled-dynamic-targeting-from-space/
Der Beitrag NASA testet KI-gestütztes „dynamisches Targeting“ aus dem Weltraum erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Israels „neuer, gewalttätiger Zionismus“ – Vorbote einer imperialen Politik der Unterwerfung
Von Alastair Crooke
Damit ein Leviathan funktionieren kann, muss er rational und mächtig bleiben, schreibt Alastair Crooke.
Israels Strategie der vergangenen Jahrzehnte beruht weiterhin auf der Hoffnung, eine buchstäblich chimärische, transformative „Entradikalisierung“ sowohl der Palästinenser als auch der gesamten Region zu erreichen – eine Entradikalisierung, die „Israel sicher“ machen soll. Dieses Ziel gilt seit der Gründung Israels als der „Heilige Gral“ der Zionisten. Das Codewort für diese Chimäre sind heute die „Abraham-Abkommen“.
Ron Dermer, Netanjahus Minister für strategische Angelegenheiten, ehemaliger israelischer Botschafter in Washington und enger Trump-Vertrauter, schreibt Anna Barsky in Ma’ariv (hebräisch) am 24. August, sehe die Realität mit kalten politischen Augen. Er sei überzeugt, dass ein echtes Abkommen [über Gaza] niemals mit der Hamas, sondern nur mit den Vereinigten Staaten geschlossen werden könne. Notwendig sei die Übernahme der israelischen Prinzipien durch die Amerikaner – jener fünf Punkte, die das Kabinett beschlossen habe: Entwaffnung der Hamas, Rückgabe aller Geiseln, vollständige Entmilitarisierung des Gazastreifens, israelische Sicherheitskontrolle im Streifen – und eine alternative zivile Regierung, die weder Hamas noch Palästinensische Autonomiebehörde ist.
Aus Dermers Sicht wäre eine teilweise Geiselfreilassung – die von der Hamas akzeptiert wurde – eine politische Katastrophe. Würde Washington hingegen das Ergebnis von Dermer als „amerikanischen Plan“ billigen, so Barsky, würde Dermer suggerieren: „Wir hätten eine Situation, in der alle davon profitieren würden.“ Zudem sei nach Dermers Logik „schon die Eröffnung eines Teilabkommens für die Hamas ein Zeitfenster von zwei bis drei Monaten, in dem sie sich stärken und versuchen könnte, ein anderes ‚Endszenario‘ als das der Amerikaner zu erreichen – eines, das [der Hamas] besser passt.“ „Dies ist laut Dermer das wirklich gefährliche Szenario“, schreibt Barsky.
Dermer besteht seit Jahren darauf, dass es für Israel keinen Frieden geben könne ohne die vorherige „transformative Entradikalisierung“ aller Palästinenser. „Wenn wir es richtig machen“, so Dermer, „wird es Israel stärker machen – und die USA auch!“
Schon vor Jahren wurde Dermer gefragt, was er für die Lösung des Palästinakonflikts halte. Er antwortete, dass sowohl das Westjordanland als auch der Gazastreifen vollständig entwaffnet werden müssten. Noch wichtiger als die Entwaffnung sei jedoch die absolute Notwendigkeit, dass alle Palästinenser „entradikalisiert“ werden müssten.
Auf Nachfrage verwies Dermer zustimmend auf den Ausgang des Zweiten Weltkriegs: Die Deutschen seien besiegt worden, aber entscheidender sei gewesen, dass die Japaner am Ende des Krieges vollständig „entradikalisiert“ und gefügig gemacht worden seien:
„Japan hatte 75 Jahre lang US-Streitkräfte. Deutschland – 75 Jahre lang US-Streitkräfte. Und wenn irgendjemand glaubt, dass das am Anfang einvernehmlich war, dann macht er sich etwas vor. Es wurde ihnen aufgezwungen, dann verstanden sie, dass es gut für sie war. Und mit der Zeit entstand ein gegenseitiges Interesse, es beizubehalten.“
Trump kennt Dermers These, doch Netanjahu scheint instinktiv zu zögern, schreibt Barsky:
„Ein Teilabkommen [mit der Hamas] wird mit ziemlicher Sicherheit zum Rücktritt von Smotrich und Ben-Gvir [aus der Regierung] führen … Die Regierung wird auseinanderfallen … Ein Teilabkommen bedeutet das Ende der Rechts-Rechts-Regierung … Netanjahu weiß das sehr gut, deshalb ist sein Zögern so schwierig. Und doch gibt es eine Grenze dafür, wie lange man an beiden Enden des Seils festhalten kann.“
Trump scheint die „Dermer-These“ zu akzeptieren: „Ich glaube, sie wollen sterben, und das ist sehr, sehr schlimm“, sagte Trump über die Hamas, bevor er zu seiner Wochenendreise nach Schottland aufbrach. „Es ist ein Punkt erreicht, an dem ihr [d.h. Israel] die Arbeit zu Ende bringen müsst.“
Doch Dermers Vorstellung, dass das Bewusstsein der Gegner durch Niederlage zerstört werde, bezog sich nie nur auf die Hamas allein. Sie galt allen Palästinensern, der Region insgesamt – und insbesondere dem Iran.
Gideon Levy schreibt, man müsse dem ehemaligen Leiter des Militärgeheimdienstes, Aharon Haliva, danken, dass er im Kanal 12 einräumte:
„Wir brauchen alle paar Jahre einen Völkermord; die Ermordung des palästinensischen Volkes ist ein legitimer, ja notwendiger Akt.“ So spricht ein „moderater“ General der IDF … 50.000 Menschen zu töten sei „notwendig“.
Diese angebliche „Notwendigkeit“ ist nicht länger rational, sondern hat sich in Blutrausch verwandelt. Benny Barbash, ein israelischer Dramatiker, schreibt über viele Israelis, die er trifft – auch auf Demonstrationen für ein Geisel-Prisoner-Abkommen –, die offen zugeben:
„Hören Sie, es tut mir leid, das so zu sagen, aber die Kinder, die in Gaza sterben, kümmern mich überhaupt nicht. Auch der Hunger dort interessiert mich nicht. Ich sage es Ihnen gerade heraus: Mir ist es egal, wenn sie dort alle tot umfallen.“
„‚Völkermord als Vermächtnis der IDF für die kommenden Generationen‘; ‚Für jeden Israeli am 7. Oktober müssen 50 Palästinenser sterben. Das spielt keine Rolle, auch wenn es Kinder sind. Ich spreche nicht aus Rache, sondern als Botschaft an die künftigen Generationen. Sie brauchen von Zeit zu Zeit eine Nakba, um den Preis zu spüren‘“, zitiert Levy nüchtern General Haliva.
Dies muss als tiefgreifende Veränderung im Kern des zionistischen Denkens – von Ben Gurion bis Kahane – verstanden werden. Yossi Klein schreibt in Haaretz (hebräisch):
„Wir befinden uns tatsächlich in der Phase der Barbarei, aber das ist nicht das Ende des Zionismus … [Diese Barbarei] hat den Zionismus nicht getötet. Im Gegenteil, sie hat ihn relevant gemacht. Der Zionismus hat verschiedene Versionen gehabt, aber keine glich dem neuen, aktualisierten, gewalttätigen Zionismus: dem Zionismus von Smotrich und Ben-Gvir …
Der alte Zionismus ist nicht mehr aktuell. Er gründete einen Staat und belebte die Sprache neu. Aber er hat keine Ziele mehr … Fragt man heute einen Zionisten, was sein Zionismus ist, weiß er keine Antwort. ‚Zionismus‘ ist zu einem leeren Wort geworden … Bis Meir Kahane auftauchte. Er brachte einen aktualisierten Zionismus, dessen Ziele klar sind: die Araber zu vertreiben und Juden anzusiedeln. Dies ist ein Zionismus, der sich nicht hinter schönen Worten versteckt. ‚Freiwillige Evakuierung‘ bringt ihn zum Lachen. ‚Transfer‘ verzaubert ihn. Er ist stolz auf die ‚Apartheid‘ … Zionist zu sein heißt heute, Ben-Gvir zu sein. Nicht-Zionist zu sein heißt antisemitisch zu sein. Ein Antisemit ist [heute] jemand, der Haaretz liest …“
Smotrich erklärte diese Woche, dass das jüdische Volk „physisch“ den „Prozess der Erlösung und die Rückkehr der göttlichen Gegenwart nach Zion“ erlebe – während es mit der „Eroberung des Landes“ beschäftigt sei.
Diese apokalyptische Denkweise fließt in die Trump-Administration ein: Sie verwandelt die moralische Haltung der Regierung in die Haltung, dass Krieg Krieg sei – absolut, ohne Einschränkung. Alles andere sei bloßes moralisches Getue. (Dies entspricht dem talmudischen Verständnis, das sich aus der Geschichte der Ausrottung der Amalekiter ableitet, vgl. Jonathan Muskat in Times of Israel).
So lässt sich Washingtons neue Vorliebe beobachten: die Entmachtung unnachgiebiger Führer (Jemen, Syrien, Iran), die politische Neutralisierung der Hisbollah und der Schiiten im Libanon, die Normalisierung politischer Ermordungen (wie im Fall Imam Khamenei) und der Sturz staatlicher Strukturen (wie am 13. Juni für den Iran geplant).
Die Transformation Israels zu diesem revisionistischen Zionismus – und sein Einfluss auf zentrale Strömungen des US-Denkens – ist genau der Grund, weshalb ein Krieg zwischen Israel und Iran als unvermeidlich gilt.
Der Oberste Führer des Iran erklärte in seiner Ansprache Anfang der Woche:
„Diese [amerikanische] Feindseligkeit besteht seit 45 Jahren – über verschiedene US-Regierungen, Parteien und Präsidenten hinweg. Es sind immer dieselben Feindseligkeiten, Sanktionen und Drohungen gegen die Islamische Republik und das iranische Volk. Die Frage ist: warum?
Früher versteckten sie den wahren Grund hinter Begriffen wie Terrorismus, Menschenrechte, Frauenrechte oder Demokratie. Wenn sie ihn nannten, dann höflicher: ‚Wir wollen, dass sich das Verhalten des Iran ändert.‘
Aber der Mann, der heute in Amerika im Amt ist, hat es verraten. Er hat das wahre Ziel offengelegt: ‚Unser Konflikt mit dem Iran, mit dem iranischen Volk, besteht darin, dass der Iran Amerika gehorchen muss.‘ Das müssen wir Iraner klar verstehen. Mit anderen Worten: Eine Weltmacht erwartet, dass der Iran – mit all seiner Geschichte, Würde und seinem Erbe als große Nation – einfach unterwürfig ist. Das ist der wahre Grund für all diese Feindschaft.
Diejenigen, die sagen: ‚Warum verhandelt ihr nicht direkt mit Amerika, um eure Probleme zu lösen?‘, sehen nur die Oberfläche. Das eigentliche Problem ist, dass die USA Gehorsam wollen. Das iranische Volk empfindet eine solche Forderung als tiefe Beleidigung – und wird sich mit aller Kraft dagegen wehren. Das wahre Ziel der USA ist die Unterwerfung des Iran. Die Iraner werden diese ‚große Beleidigung‘ niemals akzeptieren.“
„Entradikalisierung“ im Sinne der Dermer-These bedeutet in Wahrheit die Errichtung eines leviathanischen Despotismus, der die Region auf totale Ohnmacht reduziert – geistig, intellektuell und moralisch. „Der totale Leviathan ist eine einzigartige, absolute und unbegrenzte Macht über andere Menschen, geistig wie zeitlich“, wie Dr. Henri Hude, ehemaliger Leiter für Ethik und Recht an der französischen Militärakademie Saint-Cyr, schreibt.
Der ehemalige IDF-Ombudsmann, Generalmajor a.D. Itzhak Brik, warnte: Israels politische Führung „setzt die Existenz Israels aufs Spiel“:
„Sie wollen alles durch militärischen Druck erreichen, aber am Ende werden sie nichts erreichen. Sie haben Israel an den Rand zweier unmöglicher Situationen gebracht – den Ausbruch eines großen Krieges im Nahen Osten und zugleich die Fortsetzung eines Zermürbungskrieges. In beiden Situationen wird Israel nicht lange überleben können.“
Während sich der Zionismus zu dem entwickelt, was Yossi Klein als „spätes Stadium der Barbarei“ bezeichnet, stellt sich die Frage, ob ein „Krieg ohne Grenzen“ trotz der Skepsis von Hude und Brik funktionieren könnte. Könnte ein solcher israelischer „Terror“ dem Nahen Osten eine bedingungslose Kapitulation aufzwingen, die eine militärische, politische und kulturelle Transformation in eine Pax Americana ermöglicht?
Die klare Antwort, die Dr. Hude in seinem Buch Philosophie de la Guerre gibt, lautet: Ein Krieg ohne Grenzen kann keine Lösung sein, weil er weder dauerhafte Abschreckung noch Entradikalisierung bewirken kann:
„Im Gegenteil, er ist die sicherste Ursache neuen Krieges. Wenn der Leviathan aufhört, vernünftig zu sein, wenn er Gegner verachtet, die vernünftiger sind als er selbst, wenn er Gegner reizt, die noch weniger vernünftig sind als er selbst, dann wird er fallen; und selbst vor seinem Fall gibt es keine Sicherheit.“
Ein solcher grenzenloser Machtanspruch trägt zwangsläufig die Psyche der Selbstzerstörung in sich. Damit ein Leviathan funktionieren kann, muss er rational und mächtig bleiben. Wenn er aufhört, rational zu sein, wenn er Gegner verachtet, die rationaler sind, und Gegner provoziert, die weniger rational sind als er selbst, dann muss – und wird – der Leviathan fallen.
Genau deshalb weiß der Iran schon heute, dass er sich auf den großen Krieg vorbereiten muss, wenn der Leviathan „auftaucht“. Und auch Russland – denn es ist ein einziger Krieg, der gegen alle Widerspenstigen der neuen amerikanischen Ordnung geführt wird.
Sachsen: Mann schoss Hund 42-mal in den Kopf
Es gibt Geschichten, die kaum zu ertragen sind. Taten, die fassungslos machen und wütend zurücklassen. Doch manchmal liegt mitten in diesem Schmerz auch ein kleines Wunder. So wie im Fall von „Keks“ – einem Schäferhund-Mischling aus Sachsen, der das Unvorstellbare überlebte: Sein Besitzer hatte ihm 42 Diabolos in den Kopf geschossen.
Als der abgemagerte, verängstigte Hund in einem Dorf bei Bautzen gefunden wurde, ahnte niemand, was er durchgemacht hatte. Erst ein Röntgenbild offenbarte das Grauen: 42 Diabolos – winzige Kugeln aus einem Luftgewehr – steckten in seinem Kopf und weitere in seinem Körper.
Das Tierheim Bautzen schreibt:
Am 18.03.2025 wurde uns durch einen Finder ein Fundhund gebracht. Nach und nach wurde es sicher, dass dieser Hund eigentlich ein zu Hause bzw. Besitzer hat. Allerdings ein nicht gutes zu Hause! Es stellte sich heraus, das auf den Hund geschossen wurde! Und dass nicht nur 1-mal, sondern über einen unbestimmten Zeitraum mehrmals. Wie grausam kann ein Mensch sein, seinem Tier solche Schmerzen und Leid zuzufügen! Unser Tierarzt untersuchte den Hund genau und fertigte Röntgenbilder an. Unglaublich, was dort zusehen war!
Zwischen 40 und 50 Diabolo stecken in dem Hund!
Unfassbar …. nicht nur für uns alle, sondern auch für die Tierärzte!
In mindestens 3 Operationen müssen die Diabolos nun entfernt werden.
Dass „Keks“ noch lebte, grenzt an ein Wunder. Es folgten drei Operationen. Und der Rüde kämpfte – und überstand die Eingriffe. Aber nicht alle Diabolos konnten entfernt werden. Das wäre zu gefährlich gewesen.
Die Polizei hat den mutmaßlichen Täter – einen 48-jährigen Mann – inzwischen festgenommen. Unfassbar: Es handelt sich um den Vorbesitzer des Hundes. „Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft erfolgte Mitte August eine Durchsuchung bei dem Deutschen. Dabei fanden die Einsatzkräfte das entsprechende Luftdruckgewehr und stellten es sicher. Der Mann wird sich wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu verantworten haben“, heißt es in der Pressemitteilung.
Der Schäferhund-Mischling lebt nun in einem liebevollen Zuhause: Die stellvertretende Leiterin des Tierheims hat ihn adoptiert. Sie hat ihm auch den Namen „Keks“ gegeben. “Dieser Hund ist ein Wunder”, sagt sie. “Er hat das Vertrauen in die Menschen nicht verloren, obwohl man ihm so Schreckliches angetan hat.”
Die Geschichte dieses Hundes ist schwer zu ertragen. Ghandi wird das folgende Zitat zugeschrieben: “Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln.” Der Werteverfall in unserer Gesellschaft macht auch unschuldige Haustiere immer öfter zu Opfern unfassbarer Gewalt. Dass der tapfere Rüde aber das Vertrauen wählte, statt sich in Angst oder Aggression zu verschließen, zeigt, wie stark Tiere sind – und erinnert uns daran, dass Hoffnung selbst in den dunkelsten Momenten weiterleben kann.
Neuer Trend in USA: Medicare zahlt KI-Unternehmen Anteil an automatisch abgelehnten Forderungen

Seit langem ist es gängige Praxis privater Krankenversicherer, eine „vorherige Genehmigung“ zu verlangen, bevor die benötigte Behandlung bezahlt wird. Oft versuchen sie, so viele dieser Forderungen wie möglich abzulehnen – unter anderem mithilfe von KI-Modellen. Staatlich geförderte Programme wie Medicare decken jedoch in der Regel das ab, was private Versicherer nicht abdecken, und das ohne […]
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„America First heißt Empire First“ – Ex-CIA-Analyst Larry C. Johnson über Putins Ukraine-Strategie und die Sackgasse Selenskyj
Wladimir Putin informiert Journalisten und die Welt über Russlands Ukraine-Politik
von Larry C. Johnson
Wladimir Putin hielt am Dienstagabend Pekinger Zeit eine Pressekonferenz in China ab und gab ein umfassendes Update zur Politik Russlands in Bezug auf die Ukraine und zu den Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten. Das vollständige Transkript finden Sie hier.
Zu Beginn möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf Präsident Putins Reaktion auf Donald Trumps kindischen Truth-Post lenken, in dem er Putin und Kim Jong-un beschuldigte, gegen die USA zu konspirieren. Putins Antwort ist ein klassisches Beispiel für staatsmännisches Verhalten:
E. Muchametshina: Trump kommentierte die Parade, bevor sie überhaupt stattfand, und sagte: „Ich hoffe, Xi wird sich an die amerikanischen Soldaten erinnern, die China im Zweiten Weltkrieg geholfen haben.“ Er schrieb auch: „Bitte richten Sie meine herzlichsten Grüße an Wladimir Putin und Kim Jong-un aus, während sie gegen die Vereinigten Staaten intrigieren.“
Wie können Sie das kommentieren?
W. Putin: Der Präsident der Vereinigten Staaten ist nicht ohne Humor – alles ist klar, jeder weiß das gut. Ich habe eine gute Beziehung zu ihm entwickelt. Wir reden uns mit Vornamen an.
Ich kann Ihnen sagen, und ich hoffe, er wird es auch hören: Es mag seltsam erscheinen, aber während dieser vier Tage der Verhandlungen, sowohl informell als auch formell, hat niemand jemals eine negative Meinung über die derzeitige amerikanische Regierung geäußert. Das ist der erste Punkt.
Zweitens. Alle meine Gesprächspartner, ohne Ausnahme, ich möchte das betonen, alle haben unser Treffen in Anchorage unterstützt. Und sie alle haben ihre Hoffnung ausgedrückt, dass die Position von Präsident Trump sowie die Positionen Russlands und der anderen Verhandlungspartner zum Ende des bewaffneten Konflikts führen würden. Das ganz ohne Ironie oder Witze.
Da ich dies öffentlich sage, wird es überall auf der Welt gesehen und gehört werden, und das ist der beste Weg, sicherzustellen, dass ich die Wahrheit sage. Warum? Weil die Menschen, mit denen ich in den letzten vier Tagen gesprochen habe, das auch hören werden, und sie diejenigen sein werden, die sagen: „Ja, es stimmt.“ Ich hätte das nicht getan, wenn es nicht wahr wäre, denn das hätte mich vor meinen Freunden, Verbündeten und strategischen Partnern schlecht aussehen lassen. Genau so ist es geschehen.
Und ich möchte auf das zurückkommen, was ich Ihrem Kollegen zu meiner Rechten gesagt habe. Die Aktivitäten der SCO und die unserer Partner, einschließlich unserer strategischen Partner, sind nicht darauf ausgerichtet, gegen irgendjemanden zu kämpfen, sondern vielmehr darauf, die besten Wege zu finden, uns selbst, unsere Länder, unsere Völker und unsere Volkswirtschaften zu entwickeln.
Putin blieb also auf der staatsmännischen Ebene, zumindest im Hinblick auf Donald Trump. Etwas anders fiel seine Reaktion auf die Bemerkungen des deutschen Bundeskanzlers Merz aus, der Präsident Putin als „Kriegsverbrecher“ bezeichnet hatte. Dies ist ziemlich ironisch, wenn man bedenkt, wie Merz sich gegenüber Bibi Netanjahu – einem echten Kriegsverbrecher – verhält.
A. Kolesnikow: Andrey Kolesnikow, Zeitung Kommersant.
Und wenn Sie erlauben, noch eine Frage. Vor ein paar Stunden hat der deutsche Bundeskanzler, Herr Merz, Sie vielleicht als den schwerwiegendsten Kriegsverbrecher unserer Zeit bezeichnet. Was denken Sie darüber?
W. Putin: Wann?
A. Kolesnikow: Vor ein paar Stunden.
W. Putin: Ich verstehe. …
Was die von Ihnen erwähnten Aussagen betrifft, die mir Peskow vor ein paar Minuten ebenfalls übermittelt hat – was denke ich darüber? Ich denke, dass dies ein misslungener Versuch ist, sich selbst, nicht persönlich, sondern sein Land und den „kollektiven Westen“ insgesamt, von der Verantwortung für die Tragödie freizusprechen, die sich derzeit in der Ukraine abspielt.
Was meine ich damit? Ich habe das schon oft gesagt: 2014 kamen die Minister dreier europäischer Länder nach Kiew und unterzeichneten ein Dokument, das im Wesentlichen eine Vereinbarung zwischen der damaligen Regierung, Präsident Janukowitsch, und der Opposition darstellte. Laut dieser Vereinbarung sollten alle politischen Streitigkeiten innerhalb des verfassungsmäßigen Rahmens, friedlich und legal, gelöst werden.
Und nur ein oder zwei Tage später kam es zu einem blutigen, brutalen Staatsstreich. Keiner dieser Garanten tat etwas, um die Situation wieder in den Rechtsrahmen zurückzuführen. Hier begann der Konflikt, denn unmittelbar danach begannen sich die Ereignisse auf der Krim zu entwickeln, und das Kiewer Regime startete Militäroperationen mit Panzern und Flugzeugen gegen die Zivilbevölkerung jener Regionen der Ukraine, die mit dem Staatsstreich nicht einverstanden waren. Sie untergruben dann alle unsere Versuche, die Frage friedlich zu lösen, und lehnten es öffentlich ab, die Minsker Vereinbarungen umzusetzen.
Wer trägt also die Schuld an der Tragödie, die geschieht? Diejenigen, die uns in diese Situation gebracht haben, indem sie die Sicherheitsinteressen Russlands völlig ignoriert haben. Wenn jemand glaubt, dass es akzeptabel sei, die Menschen in unserem Land so zu behandeln, dann sollte er wissen, dass wir niemals eine Situation zulassen werden, in der Russland passiv bleibt und nicht auf die Ereignisse reagiert, die sich um es herum entfalten.
Putin macht unmissverständlich klar, dass er den Westen für die Entstehung der Voraussetzungen verantwortlich macht, die zur „Speziellen Militäroperation“ (SMO) im Februar 2022 führten. Seine Warnung an den Westen ist deutlich: Wenn man Russland missachtet, wird Russland entsprechend reagieren.
Die Antwort Putins auf die Frage, wann die SMO enden werde, zeigte, dass er nach wie vor hofft, dass ein Abkommen zur Beendigung des Krieges geschlossen werden kann – aber er ist auch bereit, ihn militärisch zu beenden.
O. Skabeeva: Guten Abend! Olga Skabeeva, Sender Russia TV …
Und noch eine wichtige Frage zur speziellen Militäroperation: Wladimir Wladimirowitsch, besteht die Chance, dass sie in naher Zukunft endet? Wie sehen Sie das, haben Sie das Gefühl, dass wir uns dem Ende nähern?
W. Putin: Ich werde wahrscheinlich mit dem zweiten Teil beginnen, da er der entscheidende Teil ist.
Schon 2022 haben wir den ukrainischen Behörden vorgeschlagen, die Wahl des Volkes im Südosten der Ukraine zu respektieren, ihre Truppen abzuziehen und den Konflikt sofort zu beenden. Ich muss sagen, dass dieser Vorschlag nicht vollständig abgelehnt wurde.
Aber nachdem wir auf Drängen unserer westeuropäischen Kollegen unsere Truppen aus Kiew abgezogen hatten, änderte sich die Situation, und man sagte uns fast wörtlich, dass man weiterkämpfen werde, bis entweder ihr Kopf fällt oder unserer. Ich erinnere mich nicht, ob ich das öffentlich gesagt habe, aber es war so ähnlich, wenn auch in deutlicheren Worten – aber es war ziemlich offen und, seltsamerweise, freundlich: es hieß, entweder wir oder ihr. Und das läuft bis heute.
Nichtsdestotrotz scheint es mir, dass es möglich sein wird, sich auf eine akzeptable Art und Weise auf ein Ende dieses Konflikts zu einigen, wenn der gesunde Menschenverstand siegt. Das ist meine Annahme.
Außerdem können wir die Stimmung der derzeitigen US-Regierung unter Präsident Trump erkennen, und es geht nicht nur um ihre Telefonate, sondern um ihren echten Willen, eine Lösung zu finden. Ich glaube, es gibt ein Licht am Ende des Tunnels. Wir werden sehen, wie sich die Situation entwickelt. Wenn nicht, müssen wir unsere Herausforderungen militärisch lösen.
Zum Schluss möchte ich Sie ermutigen, Putins Antworten auf zwei Fragen zu den Sicherheitsgarantien und zu einer möglichen Verhandlungslösung zu lesen. Er macht nicht einfach nur juristische Spitzfindigkeiten, wenn er die ukrainische Verfassung analysiert … Putin erklärt sehr deutlich, warum Verhandlungen mit Selenskyj eine Sackgasse sind.
P. Zarubin: Guten Abend!
Pavel Zarubin, Sender Russia TV.
Sie sprechen oft über die Ursachen der ukrainischen Krise, und gestern haben Sie übrigens auch über die Gründe für den NATO-Beitritt der Ukraine gesprochen. Aber wir erleben jetzt europäische Staats- und Regierungschefs, die behaupten, Sicherheitsgarantien für die Ukraine geben zu wollen, die aber in erster Linie auf die Stationierung ihrer Truppen in der Ukraine abzielen. Außerdem treten viele weiterhin für den Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union ein.
Wir sehen jedoch auch, dass sich die Europäische Union rasant von einer Wirtschaftsgemeinschaft in ein militärisch-politisches Bündnis verwandelt, mit fast ständigen aggressiven Entscheidungen und Stellungnahmen.
Wie können Sie all diese Szenarien kommentieren?
W. Putin: Ich stimme denen zu, die glauben, dass jedes Land das Recht hat, sein eigenes Sicherheitssystem zu wählen. Das gilt für alle Länder, auch für die Ukraine. Das bedeutet jedoch auch, dass die Sicherheit der einen Partei nicht auf Kosten der Sicherheit einer anderen Partei gewährleistet werden darf, in diesem Fall der Russischen Föderation.
Wir haben uns stets gegen eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine ausgesprochen, aber wir haben nie das Recht der Ukraine infrage gestellt, ihre wirtschaftlichen und geschäftlichen Aktivitäten nach eigenem Ermessen durchzuführen, einschließlich einer Mitgliedschaft in der Europäischen Union.
A. Yunaschew: Können wir mit der Ukraine weitermachen?
W. Putin: Sie können.
A. Yunaschew: Alexander Yunaschew, Life.
Wenn Russland und die Vereinigten Staaten über ihre Bemühungen sprechen, eine friedliche Lösung in der Ukraine zu erreichen, wird die Formel „Sicherheitsgarantien im Austausch für Territorium“ immer populärer. Entspricht das dem, was Sie mit Trump in Alaska besprochen haben?
Und was meinen Sie, wenn Sie sagen, dass Russland bereit ist, an der Entwicklung dieser Garantien teilzunehmen? Wer sollte Ihrer Meinung nach der Garant sein?
Und, wenn Sie erlauben, über Selenskyj: Hat es im jetzigen Umfeld überhaupt Sinn, sich mit ihm zu treffen? Ist es möglich, bei einem solchen Treffen zu irgendwelchen Vereinbarungen zu gelangen?
Vielen Dank.
W. Putin: Der erste Teil, noch einmal.
A. Yunaschew: Die US-Bemühungen – es gibt jetzt Spekulationen, dass es eine Formel „Sicherheitsgarantien im Austausch für Territorien“ gebe.
W. Putin: Nein, wir haben diese Frage nie so aufgeworfen oder in dieser Form diskutiert.
Sicherheitsgarantien sind selbstverständlich, und ich spreche oft darüber. Wir glauben, dass jedes Land diese Garantien und ein Sicherheitssystem haben sollte, einschließlich der Ukraine. Das hat jedoch nichts mit irgendwelchen Austauschen zu tun, schon gar nicht mit territorialen Austauschen.
Um ehrlich zu sein, möchte ich betonen, dass wir nicht so sehr für Territorien kämpfen, sondern für Menschenrechte und für das Recht der Menschen, die in diesen Gebieten leben, ihre eigene Sprache zu sprechen, innerhalb ihrer eigenen Kultur zu leben und die Traditionen zu pflegen, die von früheren Generationen – von Vätern, Großvätern und so weiter – weitergegeben wurden. Das ist der Hauptfokus unserer Bemühungen.
Und wenn diese Menschen im Rahmen demokratischer Verfahren, einschließlich Referenden, ihre Unterstützung für einen Beitritt zur Russischen Föderation zum Ausdruck gebracht haben, sollte diese Meinung respektiert werden. Das ist Demokratie – ich möchte diejenigen daran erinnern, die das vergessen. Und darüber hinaus entspricht dies vollständig dem Völkerrecht: Ich möchte an die ersten Artikel der Charta der Vereinten Nationen erinnern, die ausdrücklich das Recht der Nationen auf Selbstbestimmung festschreiben.
Aber wir verknüpfen das eine nicht mit dem anderen – Territorien und Sicherheitsgarantien. Natürlich kann man sagen, dass es verwandte Themen sind, aber wir verknüpfen sie nicht direkt. Das war kein Thema, das während der Gespräche in Anchorage diskutiert wurde.
Was mögliche Treffen mit Herrn Selenskyj betrifft, habe ich bereits darüber gesprochen. Im Allgemeinen habe ich die Möglichkeit eines solchen Treffens nie ausgeschlossen. Hat es einen Sinn, diese Treffen abzuhalten? Wir werden sehen.
Laut der Verfassung der Ukraine – manche mögen dem zustimmen, andere nicht, man muss den Text nur genau lesen – gibt es keine Bestimmungen in der Verfassung der Ukraine zur Verlängerung der Amtszeit des Präsidenten. Wenn man für eine fünfjährige Amtszeit gewählt wird und fünf Jahre vorbei sind, ist die Amtszeit beendet.
Es gibt eine Bestimmung, wonach während des Kriegsrechts keine Wahlen stattfinden. Ja, das stimmt. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Befugnisse des Präsidenten verlängert werden. Stattdessen bedeutet es, dass seine Befugnisse enden und seine Rechte an den Vorsitzenden der Rada übergehen, einschließlich seiner Befugnisse als Oberbefehlshaber.
Was sollten die derzeitigen Behörden also tun, wenn sie legitim sein und voll am Friedensprozess teilnehmen wollen? Zunächst einmal sollten sie ein Referendum abhalten: Laut der ukrainischen Verfassung können territoriale Fragen nur durch ein Referendum gelöst werden, soweit ich mich erinnere. Ein Referendum kann jedoch nicht während des Kriegsrechts durchgeführt werden, was ebenfalls eine Bestimmung der Verfassung ist. Um ein Referendum abzuhalten, muss also das Kriegsrecht aufgehoben werden. Sobald dies geschehen ist, müssen Wahlen abgehalten werden. Dieser Prozess wird unendlich andauern.
Das Ergebnis der Wahl ist unklar, aber unabhängig davon muss eine entsprechende Stellungnahme des Verfassungsgerichts eingeholt werden, wie es im Grundgesetz vorgesehen ist. Aber wie kann man ein Gutachten des Verfassungsgerichts einholen, wenn – nachdem die Behörden verlangt hatten, dass das Verfassungsgericht der Ukraine die Verlängerung der Befugnisse des Präsidenten bestätigt, und das Gericht dies de facto ablehnte – was in der Ukraine geschah? Es mag lächerlich klingen, aber die Sicherheitsbeamten verweigerten dem Vorsitzenden des Verfassungsgerichts den Zugang zu seinem Büro.
Das war’s, der Film ist vorbei. Aber nicht ganz, denn soweit ich weiß – ich weiß nicht, wo er sich jetzt aufhält –, aber irgendwann ist er ins Ausland gegangen. In den letzten Jahren sind zudem die Mandate einiger Mitglieder des Verfassungsgerichts abgelaufen. Infolgedessen fehlt dem Gericht das notwendige Quorum, um Entscheidungen zu treffen. Daher ist es ein auswegloser Weg, einfach Treffen mit dem derzeitigen Leiter der Verwaltung abzuhalten, um es vorsichtig zu formulieren.
Es ist möglich – ich habe das nie ausgeschlossen –, wenn dieses Treffen gut vorbereitet ist und zu positiven Ergebnissen führen kann. Übrigens hat Donald mich gefragt, ob es möglich sei, ein solches Treffen abzuhalten. Ich sagte, ja, es ist möglich. Schließlich, wenn Selenskyj bereit ist, kann er nach Moskau kommen und das Treffen wird stattfinden.
Dies ist der Schlüsselsatz aus seinen Bemerkungen:
Laut der Verfassung der Ukraine können territoriale Fragen nur durch ein Referendum gelöst werden, soweit ich mich erinnere. Ein Referendum kann jedoch nicht während des Kriegsrechts durchgeführt werden, was ebenfalls eine Bestimmung der Verfassung ist. Um ein Referendum abzuhalten, muss also das Kriegsrecht aufgehoben werden. Sobald dies geschehen ist, müssen Wahlen abgehalten werden. Dieser Prozess wird unendlich andauern.
Ich hoffe, Präsident Trump und sein Gesandter, Herr Witkoff, achten auf die sorgfältig gewählten Worte von Herrn Putin.
Ich habe heute zwei Podcasts gemacht: den ersten mit den Jungs von The Duran, und den zweiten mit Garland Nixon. Viel Vergnügen.
Wann ist Krieg?
Von PROF. EBERHARD HAMER | Unstreitig ist in der Ukraine Krieg. Ganz gleich, wer ihn provoziert und wer angegriffen hat. Und ganz gleich, ob es um die Rohstoffe in der Ukraine für den Westen oder um die Verhinderung der NATO-Mitgliedschaft der Ukraine für den Osten ging.
In der Ukraine wird gekämpft, zerstört, geschossen, getötet und erobert.
Die Ukraine ist unterlegen in Waffen, Soldaten, überschuldet und kann nur noch überleben, solange
- die EU weiterhin 84 Prozent des Staatshaushalts der Ukraine trägt
- Deutschland die gesamten Renten der Ukraine für die nächsten fünf Jahre bezahlt (25 Mrd. Euro)
- weiterhin genügend Waffen für die ukrainische Armee geliefert werden
- und Maßnahmen des Westens zur Schwächung der Russen greifen (Sanktionen).
Eigentlich müsste ein Land, das schon eine Million Soldaten verloren hat und das neue Rekruten mit Gewalt in den Militärdienst pressen muss, dessen Infrastruktur teilzerstört ist und das finanziell pleite ist, den Frieden suchen, bevor es irgendwann zur Kapitulation gezwungen wird. Die ersten Friedensverhandlungen 2022 wurden aber von England blockiert, die zweite 2024 von den USA und die dritten 2025 von der Oligarchengang des Machthabers Selenskyj.
Beide Seiten glauben, nicht von Frieden, sondern von weiterem Kampf Vorteil zu ziehen:
- Die Russen sind im Vormarsch und hoffen auf weitere Geländegewinne und auf einen militärischen und wirtschaftlichen Zusammenbruch der Ukraine
- Die USA, England und Frankreich haben sich die Bodenschätze der Ukraine vertraglich gesichert und hoffen, durch weitere Kriegsunterstützung diese noch weiter sichern zu können
- und die westliche Kriegspropaganda trommelt „zur Kriegsbereitschaft“ (Pistorius) und zu weiterem Kampf. „Die Zeit der Diplomatie ist vorbei“ (Merz).
Warum beteiligen wir uns am Ukraine-Krieg?
Die USA standen von Anfang an hinter dem Kriegstreiber Stoltenberg, der die NATO an die Grenzen Russlands ausdehnen und die Ukraine einbeziehen wollte, um die gesamte NATO-Kapazität über Art. 5 gegen Russland zu mobilisieren. Russland war für ihn der Feind der NATO und deren künftiger Kriegsgegner.
Die USA waren ebenfalls an der Schwächung Russlands wirtschaftlicher und militärischer Konkurrenz interessiert und haben die Stoltenberg-NATO-Politik mitgemacht, sind aber neuerdings mehr auf die „unausweichliche Auseinandersetzung mit China“ programmiert. Sie haben bisher 120 Milliarden Dollar in den Ukraine-Krieg investiert (nur als Darlehen), welche sie mit Rohstoffen zurückgezahlt haben wollen. Trump verspricht sich vom weiteren Ukraine-Krieg keine Vorteile für die USA mehr. Die USA steigen aus.
Die Engländer und Franzosen waren von Anfang an mit eigenen Spezialisten und Militärberatern im Ukraine-Krieg beteiligt, die Engländer wohl aus traditioneller Feindlichkeit gegen jede jeweils mächtigste Nation in Europa, die Franzosen aber aus Not für ihre Energiewirtschaft. Sie haben die Uranquellen im Niger verloren. Ihnen bleibt nur noch das Uran der Ukraine, welches sie sogar mit eigenen Truppen sichern. Würden sie dies verlieren, bricht ihre gesamte Atomenergiewirtschaft zusammen.
Die baltischen Staaten sind jahrzehntelang von Russland beherrscht gewesen und haben Angst vor einer neuen russischen Herrschaft. Sie haben Angst, dass Putin die UdSSR-Herrschaft wiederherstellen wolle und treiben damit die EU (Außenbeauftragte) und die NATO zur Bereitschaft für den Kampf gegen Russland.
Deutschland hat selbst keine wirtschaftlichen Interessen an der Ukraine und am Ukraine-Krieg. Die westliche Propaganda hat allerdings mit moralischen und demokratischen Verurteilungen des „russischen Angriffskrieges“ einen so hohen Druck auf unsere atlantisch gesteuerten Politiker ausgeübt, dass Finanz- und Militärhilfe sowie die Aufnahme von 1,3 Millionen Ukrainern als Staatsgäste von unseren Regierungen als selbstverständlich angesehen und dafür nicht nur mehr als 80 Milliarden Euro (nicht als Darlehen wie die anderen Länder, sondern als Geschenk) ausgegeben wurden, sondern auch Merz eine Maximalverschuldung als „Sonderfonds“ von mehr als 500 Milliarden Euro in die weitere Kriegsfinanzierung der Ukraine fließen lassen will.
Warum Merz sich als Kriegsanführer Europas präsentieren und Deutschland als Zahlvater des Ukraine-Krieges aufbauen will, ist mit deutschen Interessen nicht zu erklären. Vielleicht ist hier der BlackRock-Einfluss wirksam. Immerhin ist dieser größte Weltkapitalfonds an den Bodenschätzen der Ukraine maximal beteiligt, hat de Wiederaufbau der Ukraine von der EU mit 500 Milliarden übertragen bekommen und steuert maßgeblich die NATO und die westliche Propaganda.
Die südeuropäischen Mitgliedsländer der EU und der NATO habe ebenfalls kein Interesse am Ukraine-Krieg und sind immer schwieriger von der NATO „bei der Stange zu halten“. Einige machen bereits bei der von Trump verlangten „freiwilligen NATO-Beitragserhöhung“ von fünf Prozent BIP nicht mehr mit, andere werden folgen. Das Interesse der nicht wirtschaftlich in der Ukraine interessierten europäischen Länder an der Fortsetzung des Ukraine-Kriegs nimmt umso mehr ab, je mehr sie an den Kriegskosten beteiligt werden sollen.
Interessiert an einem weiteren Ukraine-Krieg sind also
- die USA, um ihre 120 Milliarden Dollar Kriegsbeiträge nicht zu verlieren
- die amerikanische Hochfinanz (inkl. BlackRock), um die mehr als eine Billion Dollar Ukraine-Kredite nicht zu verlieren
- Frankreich, um seine Uran-Versorgung zu sichern
- England, um die Vormacht Russlands zu zerstören
- die baltischen Staaten, um „die russische Gefahr zu bannen“
- die Selenskyj-Oligarchen-Bande, um ihr korruptes Ausbeutungs- und Herrschaftssystem in der Ukraine zu halten.
Wann wäre die Ukraine-Hilfe Kriegsbeitritt und Europa-Krieg?
Seit der Machtübernahme von Trump hat sich die US-Situation hinsichtlich der Ukraine verändert. Die Familie Biden war mit Dauerhonoraren an Hunter Biden korrumpiert und persönlich am Ukraine-Krieg interessiert. Trump dagegen sieht keine Vorteile für die USA in der Fortsetzung des Ukraine-Krieges, will Frieden und schiebt die Verantwortung sowie die militärische und finanzielle Last eines weiteren Ukraine-Krieges Europa zu.
Merz sieht dies für sich als Chance, zum Führer Europas durch „Kriegsbereitschaft“, Waffenlieferungen und finanzielle Unterstützung im Ukraine-Krieg zu werden. Er ist darin einig mit der Kriegstreiberin von der Leyen verbunden, welche die EU ebenfalls zur Finanzierung (84 Prozent des Haushalts) der Ukraine missbraucht.
Aber auch Starmer aus Großbritannien und Macron wollen weiteren Krieg in der Ukraine, um ihre Interessen dort zu verteidigen. In Europa gibt es also eine starke Kriegslobby für die Ukraine.
Auffällig ist, dass die politisch Herrschenden in Europa Kriegstreiber sind, die Bevölkerung aber überwiegend – trotz aller Kriegspropaganda – Friedenswünsche hat.
Merz/Pistorius wollen „bis 2026 eine allgemeine Wehrpflicht einführen“ und schon in 2025 durch eine „freiwillige Wehrpflicht“ die Bevölkerung auf die Zwangsrekrutierung vorbereiten. Die ältere Generation, welche den 2. Weltkrieg oder dessen Folge miterlebt hat, ist dafür sicher nicht zu begeistern. Aber auch die jüngere Generation ist inzwischen so auf Spaß gepolt, dass sie ihr Leben kaum in einem Krieg für fremde Interesse zu opfern bereit ist.
Wenn die Bevölkerung selbst nicht kriegsbereit ist, könnte allerdings eine Kriegstreiber-Regierung den Kriegseintritt Deutschlands durch Kriegshandlungen automatisch herbeiführen:
- die von Europa und Deutschland inzwischen gesteigerten 17 Sanktionspakete sind nichts anderes als Wirtschaftskrieg gegen Russland, haben die Energielieferungen Russlands nach Europa gestoppt und damit auch die Einnahmen Russlands aus seiner Energie, haben Russland aus dem internationalen Zahlungsverkehr SWIFT geworfen, um Russland finanziell international zu isolieren, haben die Belieferung Russlands mit Ersatzteilen und Technologie aus der Welt gestoppt, haben russisches Vermögen beschlagnahmt und zuerst dessen Zinsen unterschlagen und an die Ukraine geleitet, wollen sogar das Gesamtvermögen (300 Milliarden) als Kriegsbeitrag oder Wiederaufbau für die Ukraine unterschlagen. Damit würde zum ersten Mal das internationale Vertrauen in das Eigentumsrecht – die Grundlage jedes Außenhandels – gegen Russland gebrochen und überlegen die Kriegstreiber um von der Leyen immer neue Schikanen, mit denen sie Russland schädigen oder die Ukraine unterstützen könnten.
Kann man solche Sanktionen als wirtschaftliche Kriegshandlungen ansehen? Oder sind 17 Sanktionen zusammen Wirtschaftskrieg? Wären die Sanktionen von der NATO und der EU gemeinsam Kriegshandlungen? Und wären solche Kriegshandlungen ein Angriffskrieg des Westens gegen Russland?
Jedenfalls hat Putin diese wirtschaftlichen Angriffe bisher nicht als Kriegserklärung des Totalkrieges angesehen, haben alle westlichen Staaten und auch Russland so getan, als wären diese wirtschaftlichen Kriegshandlungen noch kein NATO-Russland-Krieg bzw. noch kein Krieg der EU bzw. Europas gegen Russland.
Das muss allerdings nicht so bleiben, wenn der Westen, z.B. jetzt Trump, alle westlichen Staaten für den Handel mit Russland ebenfalls mit Sanktionen und Zöllen belegt, also Weltboykott gegen Russland statt Einzelsanktionen ausruft. Irgendwann wird die Geduld der Russen dann erschöpft sein und sie den Wirtschaftskrieg als Kriegshandlung im Sinne einer Kriegserklärung ansehen.
- Die westliche Welt – vor allem die USA und Deutschland – haben den Ukraine-Krieg bisher finanziert; mit mehr als 500 Milliarden Dollar. Die EU finanziert den Staatshaushalt, Deutschland vor allem das Militär, hat extra einen Sonderkredit beschlossen, um die Kriegsfinanzierung der Ukraine weiter leisten zu können (500 Mrd. Euro).
Ist, wenn Deutschland einem anderen Land den Krieg finanziert, der Geldgeber automatisch Kriegshelfer? Oder sogar Kriegsbeteiligter? Kann der, gegen den sich die Kriegsfinanzierung richtet, dies als Kriegserklärung werten? Und wenn nun alle NATO-Staaten aus ihren Beiträgen den Krieg der Ukraine finanzieren, wäre dies eine Kriegserklärung?
Juristisch sind beide Antworten möglich, faktisch haben die Russen diese Finanzierung der Ukraine nicht als Kriegserklärung gewertet, obwohl sie sich eigentlich finanziell gegen die beteiligten Staaten „im Krieg befinden“.
- Die Ukraine konnte und kann nur mit westlichen Waffenlieferungen weiter Krieg führen. Die Engländer haben sofort ihre Spezial-Seekriegsführung eingesetzt und sogar den größten Kreuzer der Russen versenkt. Die russische Flotte ist im Schwarze Meer ständig in der Gefahr, von englischen Torpedos und Minen vernichtet zu werden.
Putin hat aber dies bisher nicht als Angriffskrieg der Engländer gegen Russland gewertet oder in Gegenleistung englische Schiffe vernichtet.
Deutschland hat ursprünglich nur leichte Waffen, dann trotz Widerspruchs von Putin („rote Linie“) schwere Panzer an die Ukraine geliefert und schließlich Raketen, Munition, Luftabwehrpanzer und Merz sogar Taurus-Raketen für weit entfernte Ziele.
Putin hat Scholz telefonisch klar gemacht, dass Deutschland keinen Friedensvertrag habe, sondern nur einen Waffenstillstand und dieser gebrochen würde, wenn Deutschland schwere Waffen an die Ukraine zum Krieg gegen Russland liefere. Mit unseren Lieferungen haben wir also den Waffenstillstand gebrochen, sind wieder Kriegsbeteiligter und sollen nach dem Willen von Merz sogar die Führungsnation im Krieg der Ukraine gegen Russland werden.
Noch sind die deutschen Taurus-Raketen nicht mit direkt oder indirekt deutschem Personal auf Russland abgeschossen, noch wird diese Kriegsbeteiligung nicht als Kriegserklärung gewertet. Wird dies auch nach den ersten Abschüssen noch so gewertet werden können? Wer eröffnet den Angriffskrieg durch Taurus-Abschüsse? Russland oder Deutschland?
- Eine neue Ebene der Auseinandersetzung hat die Digitaltechnik geschaffen. Nicht nur im Weltall kämpfen die amerikanische und russische Armee sowie der Privatinvestor Musk um die Überwachung der Erde und die Möglichkeit, aus den Satelliten genaue Zielobjekte für jeden Punkt der Erde bestimmen zu können; – auch China steigt in diese Satellitenkontrolle ein, während sich Europa in dieser militärischen Dimension viel zu lange auf die Amerikaner verlassen hat.
Die neue Kriegsführung in der Ukraine mit Drohnen statt Panzern hat ebenfalls einen militärischen Digitalisierungsschub gebracht: die Drohnen und Raketen müssen digital gesteuert werden – sowohl in der Überwachung als auch im Angriff mit Munition.
Die Entwicklung dieser digitalen Steuerung ist inzwischen so weit, dass Drohnen und Raketen aus England nicht nur in der Ukraine, sondern bis tief nach Russland gesteuert werden können. Die weitreichenden Raketen und Drohnen werden schon jetzt aus englischen, US- und französischen Stützpunkten gelenkt. Ohne diese Direktbeteiligung dieser Länder wären die angeblich ukrainischen Angriffe auf Flughäfen, Munitionsdepots und Militärfabriken tief in Russland bis nach Sibirien nicht möglich gewesen.
Auch Deutschland hat sich mit Taurus-Raketen in diesen europäischen Angriffskrieg eingelassen, was Putin als „Kriegshandlung und Bruch des Waffenstillstands“, also als Kriegserklärung bezeichnet hat. Wenn also die ersten deutschen Taurus-Raketen in Russland einschlagen, müssen wir mit Gegenschlägen rechnen, könnte der Krieg zwischen Russland und Deutschland wieder eröffnet sein.
Bisher sind die einzelnen Kriegshilfs- bzw. Kriegsbeteiligungen Deutschlands und Europas gegen Russland nicht als europäischer Krieg gewertet worden. Ob aber jetzt in der Summe dieser Angriffshandlungen Europas auf Russland nicht tatsächlich bereits ein europäischer Krieg stattfindet und ob die Eskalation, welche von der Leyen und Merz und Rutte gegenüber Russland wollen, nun als Krieg gewertet wird und wir in Europa wieder Weltkrieg haben, ist nicht schwer vorauszusagen.
Die Amerikaner verlassen das europäische Schlachtfeld immer mehr, die Europäer drängen sich immer mehr hinein, übernehmen und werden in der Summe ihrer Angriffshandlungen nicht mehr nur Kriegsbeteiligte, sondern Angriffskrieger sein.
Warum lässt sich die europäische und insbesondere die deutsche Bevölkerung diese Kriegstreiberei ihrer Politiker gefallen? Warum sind nicht wieder Friedensdemonstrationen auf der Straße, um gegen die Kriegstreiberei zu protestieren? Warum hetzen Presse und Staatsmedien immer noch schärfer gegen Russland und Putin, warum will die Regierung mit 500 Milliarden aufrüsten und unsere Jugend wieder in einen Russland-Krieg zwingen? Warum lässt sich die Jugend diesen Freiheitsraub mit Lebensrisiko für fremde Interessen gefallen? Warum machen die Ampel-Kartellparteien diese Kriegstreiberei von Merz mit? Und warum lassen wir von uns zwangsbezahlten (GEZ) Medien ständig Kriegshetze gegen die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung verbreiten?
Der Unterzeichner ist noch Kriegsteilnehmer des verlorenen letzten Weltkrieges und hat nie geglaubt, dass er in Deutschland noch einmal Kriegslust und Kriegsbereitschaft für einen dritten Weltkrieg erleben würde. Nur wer den Krieg schon einmal erlebt hat weiß, wie fürchterlich Krieg, Niederlage und Nachkriegszeit für unsere gesamte Bevölkerung geworden ist.
Und wer noch weiß, wie unsere Soldaten und Offiziere nach dem Krieg entwürdigt, gedemütigt und in den Gefangenenlagern vernichtet worden sind, kann eine erneute Militarisierung Deutschlands mit Wehrpflicht und „europäischer Kriegsführung“ (Merz) nicht mitmachen.
Die erste Generation nach dem Krieg hat aus dem Krieg gelernt, offenbar die heutige Generation nicht mehr.
Nicht nur der Krieg Putins ist nicht zu rechtfertigen; – auch unsere Kriegsbeteiligung an einem uns nichts angehenden Kriege ist nicht zu rechtfertigen.
Ich fühle mich von Russland nicht bedroht, ich will kein militarisiertes Deutschland, keine Maxischulden für die Finanzierung eines fremden Krieges, nicht, dass meine Kinder oder Enkel wieder mit Panzern oder jetzt Raketen gen Osten kämpfen müssen.
Unser Interesse wäre Frieden in der Ukraine – um jeden Preis und so schnell wie möglich. Hätte Hitler nach Stalingrad gleich kapituliert, wären Millionen Deutsche noch verschont geblieben. Schon damals hat jemand „bis zum Endsieg“ kämpfen wollen und vernichtend verloren. Einen wiederum verlierenden Endsiegverrückten noch zu finanzieren, mit Militärgerät zu versorgen und zu ermuntern, ist jedenfalls aussichtsloser als ihn durch Hilfeverweigerung zu Konzessionen zu zwingen. Man muss eben einsehen, wenn man verloren hat und nicht Europa oder die ganze Welt in einen dritten Weltkrieg steigern.
Prof. Eberhard Hamer.
PI-NEWS-Autor Prof. Dr. Eberhard Hamer (* 15. August 1932 in Mettmann) ist ein deutscher Ökonom. Sein Schwerpunkt ist die Mittelstandsökonomie. In den 1970er Jahren gründete er das privat geführte Mittelstandsinstitut Niedersachsen in Hannover und veröffentlichte über 20 Bücher zum Thema Mittelstand. Hamer erhielt 1986 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Seine Kolumne erscheint einmal wöchentlich auf PI-NEWS.
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Macron: 26 Länder bereit zur Entsendung einer „Sicherheitstruppe” für die Ukraine

Die europäische „Koalition der Willigen“ arbeitet seit Monaten daran Truppen in der Ukraine stationieren zu können. Die USA sind bereit, die Präsenz europäischer Truppen zu unterstützen, aber Russland hat deutlich gemacht, dass es eine solche Vereinbarung niemals akzeptieren würde. Der französische Präsident Emmanuel Macron sagte am Donnerstag, dass eine Reihe von Ländern zugesagt haben, Truppen […]
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Gegendarstellung: Ist Reiner Fuellmich (k)ein Held des Widerstands?
Da ich erst kürzlich den Artikel „Dr. Reiner Fuellmich: Ein verfolgter Held des Widerstands“ von…
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Die Regierung, die Sie gewählt haben, hat nicht das Sagen – Unbekoming/Iain Davis
Interview mit Iain Davis darüber, wie globale Politik Demokratie durch Banken, Thinktanks und digitale Kontrolle…
The post Die Regierung, die Sie gewählt haben, hat nicht das Sagen – Unbekoming/Iain Davis first appeared on Axel B.C. Krauss.

