Kategorie: Nachrichten
Politische Tricksereien um Selenskys Gesetz über das NABU
Der Trump-Epstein-Israel-Zusammenhang: Enthüllungen von Whitney Webb
In einem aufschlussreichen Interview mit der investigativen Journalistin Whitney Webb, das sich mit den Verflechtungen zwischen Jeffrey Epstein, Donald Trump und möglichen internationalen Machtstrukturen befasst, werden brisante Details über die Verbindungen zu Epstein und deren politische Implikationen enthüllt. Dieser Artikel fasst die wesentlichen Punkte des Gesprächs zusammen und beleuchtet die komplexen Netzwerke, die Epstein, Trump und andere einflussreiche Akteure miteinander verbinden, sowie die möglichen Verbindungen zu Israel und organisiertem Verbrechen.
Der Epstein-Skandal: Ein ungelöstes Rätsel
Jeffrey Epstein, der berüchtigte Finanzier und verurteilte Sexualstraftäter, steht im Zentrum eines der größten Skandale der jüngeren Geschichte. Seine Verbindungen zu einflussreichen Persönlichkeiten, darunter Politiker, Geschäftsleute und Prominente, sowie sein mysteriöser Tod im Gefängnis im Jahr 2019 werfen bis heute Fragen auf. Besonders brisant ist die Tatsache, dass viele dieser Verbindungen, insbesondere die zu Donald Trump, nie umfassend untersucht wurden. Whitney Webb hebt hervor, wie erstaunlich es ist, dass eine Schlüsselfigur wie Leslie Wexner, Epsteins langjähriger Förderer und Geschäftspartner, niemals ernsthaft ins Visier der Ermittlungen geraten ist. „Dass Leslie Wexner für seine Rolle im Epstein-Skandal nie untersucht wurde, ist absolut verrückt“, betont Webb.
Epsteins Netzwerk war nicht nur ein kriminelles Unterfangen, sondern wird von Webb als Teil eines größeren, transnationalen Machtgefüges beschrieben, das Verbindungen zu organisiertem Verbrechen, Geheimdiensten und politischen Eliten aufweist. Diese Struktur wird als „räuberisch“ und „bösartig“ charakterisiert, da sie laut Webb nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder ausbeutet und schwerwiegende Verbrechen wie Vergewaltigung und Menschenhandel ermöglicht.
Trumps widersprüchliche Haltung zum Epstein-Fall
Ein zentraler Punkt des Interviews ist die Reaktion von Donald Trump und seiner Administration auf den Epstein-Skandal, insbesondere im Kontext der Wahlkampagne 2024. Während des Wahlkampfs gab es wiederholt Versprechen von Trump und seinen Verbündeten, darunter J.D. Vance und Mitglieder seiner Familie, die Epstein-Dokumente zu veröffentlichen, sollte Trump gewählt werden. Diese Aussagen wurden auch von hochrangigen FBI-Beamten wie dem aktuellen Direktor Christopher Wray unterstützt. Doch nach der Wahl und Trumps erneuter Amtsübernahme kam es zu einem plötzlichen Rückzieher.
Webb beschreibt, wie Trump den Epstein-Skandal als „Hoax“ (Täuschung) abtat, der von den Demokraten erfunden worden sei. Diese Aussage sorgte für Empörung unter einem großen Teil seiner Basis, die den Fall als zentral ansieht und Antworten fordert. „Trump scheint nicht zu verstehen, wie wichtig dieser Fall für einen großen Teil seiner Unterstützer ist“, erklärt Webb. Sie verweist auf eine Reihe von Ablenkungsmanövern, die nach dieser Kontroverse ins Leben gerufen wurden, darunter die Veröffentlichung von Dokumenten zum Mord an Martin Luther King Jr., Enthüllungen von Tulsi Gabbard über die Russland-Affäre und sogar manipulierte Videos, die Barack Obama in Handschellen zeigen. Diese Aktionen scheinen darauf abzuzielen, die Aufmerksamkeit von Epstein wegzulenken.
Besonders auffällig ist die Veröffentlichung eines Überwachungsvideos aus Epsteins Zelle, das angeblich beweisen soll, dass es keine Unregelmäßigkeiten gab. Doch die Metadaten des Videos zeigen, dass eine Minute fehlt und das Video bearbeitet wurde. Zudem zeigt es nicht die Tür zu Epsteins Zelle, sondern andere Zellen, was Zweifel an seiner Authentizität verstärkt. „Es ist bizarr, wie schlecht das gehandhabt wurde“, kommentiert Webb. Sie spekuliert, dass die Administration entweder die Bedeutung des Themas unterschätzt oder nie die Absicht hatte, die Dokumente freizugeben.
Die Rolle von Alfredo Rodriguez und das „Schwarze Buch“
Ein zentrales Element in Webbs Analyse ist das sogenannte „Schwarze Buch“, eine von Epsteins Mitarbeitern zusammengestellte Kontaktliste, die in der Gerichtsverhandlung gegen Ghislaine Maxwell als Beweismittel verwendet wurde. Dieses Buch, das von Epsteins ehemaligem Butler Alfredo Rodriguez an die Öffentlichkeit gebracht wurde, enthält Namen von Personen, die mit Epstein in Verbindung standen. Rodriguez markierte bestimmte Namen, darunter Donald Trump, Leslie Wexner, Alan Dershowitz und Flavio Briatore, als mutmaßliche Mitwisser oder Komplizen in Epsteins Menschenhandelsaktivitäten.
Rodriguez versuchte, das Buch an einen Anwalt der Opfer zu verkaufen, wurde jedoch vom FBI in einer verdeckten Operation festgenommen und landete im Gefängnis. Er starb 2015 unter ungeklärten Umständen im Gefängnis – im selben Jahr, in dem Trump seine Kandidatur für das Präsidium ankündigte. „Es ist praktisch, dass niemand Rodriguez heute befragen kann, warum er Trumps Namen markierte“, bemerkt Webb. Sie weist darauf hin, dass Epstein selbst während dieser Zeit als FBI-Informant tätig war, was weitere Fragen über die Motive hinter Rodriguez’ Verhaftung und Tod aufwirft.
Flavio Briatore: Ein enger Freund Trumps mit Epstein-Verbindungen
Webb widmet einen Teil ihrer Recherche Flavio Briatore, einem italienischen Geschäftsmann und langjährigem Freund Trumps. Briatore, bekannt aus der Formel 1 und für seine Beziehungen zu Prominenten wie Naomi Campbell und Heidi Klum, taucht im „Schwarzen Buch“ als markierter Name auf. „Die Verbindungen zwischen Briatore und Epstein wurden nie ernsthaft von den Mainstream-Medien untersucht“, kritisiert Webb. Sie verweist auf ein Video, in dem Trump und Briatore gemeinsam in der italienischen Version von The Apprentice auftreten und ihre langjährige Freundschaft betonen.
Die Tatsache, dass Briatore, ein enger Vertrauter Trumps, in Epsteins Netzwerk auftaucht, wirft die Frage auf, ob Trump selbst oder seine engen Verbündeten in den Skandal verwickelt sind. Webb spekuliert, dass Trump möglicherweise versucht, Freunde wie Briatore zu schützen, indem er den Epstein-Fall herunterspielt.
Die Israel-Verbindung: Erpressung oder gemeinsame Interessen?
Ein weiterer kontroverser Aspekt des Interviews ist die Spekulation über eine mögliche Verbindung zwischen dem Epstein-Skandal und der bedingungslosen Unterstützung der USA für Israel. Webb argumentiert, dass die unerschütterliche Loyalität der USA zu Israel, unabhängig von den politischen Kosten, möglicherweise auf Erpressung oder gemeinsame Interessen innerhalb einer transnationalen Machtstruktur zurückzuführen ist. „Es ist schwer zu sagen, ob es sich um Erpressung handelt oder ob die gleichen Akteure, die hinter Epstein stehen, auch hinter Trump stehen“, erklärt sie.
In ihrem Buch One Nation Under Blackmail beschreibt Webb, wie Epstein in ein Netzwerk eingebettet war, das aus organisiertem Verbrechen, US-Geheimdiensten und israelischen Interessen besteht. Sie führt die Ursprünge dieses Netzwerks auf die Zusammenarbeit zwischen der jüdisch-amerikanischen und italienischen Mafia sowie der CIA-Vorläuferorganisation während des Zweiten Weltkriegs zurück. Diese Netzwerke waren maßgeblich an der Gründung des Staates Israel 1948 beteiligt, insbesondere durch die Bewaffnung paramilitärischer Gruppen wie der Haganah.
Trump selbst wurde von Roy Cohn, einem Anwalt mit Verbindungen zur organisierten Kriminalität, stark beeinflusst. Cohn, der Verbindungen zur jüdisch-amerikanischen Mafia und zur Familie Bronfman hatte, führte Trump in ein System von „Gefallen“ ein, das als „Favor Bank“ bekannt ist. Dieses System, das auf gegenseitigen Gefälligkeiten basiert, prägt laut Webb die Funktionsweise der politischen Macht in den USA.
Die Rolle von Peter Thiel und Palantir
Ein weiterer Akteur, der im Interview erwähnt wird, ist Peter Thiel, der Technologieunternehmer und Mitbegründer von Palantir. Thiel war in den Jahren 2014 und 2015 regelmäßig mit Epstein in Kontakt und fungierte ebenfalls als FBI-Informant. Palantir, ein Unternehmen, das für seine Überwachungs- und Datensammeltechnologien bekannt ist, wird von Webb als Werkzeug beschrieben, das potenziell zur Erpressung von Personen genutzt werden kann. „Wenn sie etwas über dich wissen wollen, greifen sie einfach auf das zu, was Palantir über dich gesammelt hat“, sagt sie.
Thiels Einfluss erstreckt sich auch auf die Trump-Administration, etwa durch seine Unterstützung von J.D. Vance und die Ernennung von Figuren wie Jim O’Neal, einem Thiel-Vertrauten, in Schlüsselpositionen. Webb vermutet, dass solche Ernennungen oft als PR-Maßnahmen dienen, um den Eindruck von Reformen zu erwecken, während die tatsächliche Macht bei weniger sichtbaren Akteuren liegt.
Fazit: Ein Netz aus Macht, Geheimnissen und Vertuschung
Whitney Webbs Analyse zeichnet ein düsteres Bild von einem Netzwerk aus Macht, Korruption und Geheimdiensten, das weit über den Epstein-Skandal hinausgeht. Die Verbindungen zwischen Trump, Epstein und Figuren wie Flavio Briatore sowie die möglichen Verflechtungen mit Israel und organisiertem Verbrechen werfen Fragen auf, die von den Mainstream-Medien weitgehend ignoriert werden. Der mysteriöse Tod von Alfredo Rodriguez, die fehlenden Ermittlungen zu Schlüsselfiguren wie Leslie Wexner und die widersprüchlichen Aussagen der Trump-Administration verstärken die Zweifel an einer vollständigen Aufklärung.
Webb fordert die Öffentlichkeit auf, sich aus diesen „räuberischen Machtstrukturen“ zu befreien und die Wahrheit zu suchen. „Die Medien müssten jede vier Sätze, die ich sage, vier Wochen lang untersuchen“, betont sie. Doch die mangelnde Bereitschaft der Mainstream-Medien, diese Verbindungen gründlich zu beleuchten, und die Ablenkungsmanöver der politischen Akteure machen eine umfassende Aufklärung unwahrscheinlich.
Der Epstein-Fall bleibt ein Mahnmal für die dunklen Seiten der Macht und ein Aufruf, die Verflechtungen zwischen Politik, Geheimdiensten und Kriminalität nicht zu ignorieren. Wie Webb abschließend betont: „Es ist kompliziert, aber die Wahrheit ist es wert, gesucht zu werden.“
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Nächster Eklat um Grüne-Jugend-Chefin: Zu den Waffen gegen die AfD?
Wie kommt man der unliebsamen Opposition bei – und was tut man, wenn die verhasste Partei es schließlich in Regierungsverantwortung schafft? Diese Frage treibt Linke um. In einem Interview sinnierte Jette Nietzard, die Co-Chefin der Grünen Jugend in Deutschland, darüber, im Widerstand gegen eine regierende AfD womöglich auch “zu den Waffen” zu greifen. Inzwischen musste Nietzard nach diesem Sager Konsequenzen ziehen.
Der folgende Artikel erschien zuerst bei exxtra24.at:
Mit Waffen gegen die Wähler und Funktionäre der AfD, der zweitstärksten Gruppe im Bundestag, vorgehen? Diese Idee von Jette Nietzard, der Co-Chefin der Jungen Grünen in Deutschland, sorgt für massive Irritationen – und sie zeigt viel von der Gewaltbereitschaft der radikalen Linken. Mit ihrer Waffen-Aussage stellt Nietzard das demokratische Prinzip selbst infrage. Heute erklärte sie, sich aus der Parteiführung zurückzuziehen.
In einem Interview mit dem „Spiegel“-Erben Jakob Augstein ging es um die Frage, wie eine potenzielle Regierungsbeteiligung der AfD politisch zu beantworten sei. Jette Nietzard formulierte drastisch: „Wie müsste unser Widerstand gegen eine regierende AfD aussehen? Wäre der nur intellektuell? Oder müssten wir auch zu den Waffen greifen?“
Zwar stellte sie klar, es handle sich um ein Gedankenspiel und sie wolle „keine Panik verbreiten“, doch die Implikation, dass im Ernstfall sogar gewaltsamer Widerstand in Betracht gezogen werden könnte, sorgte für heftige Kritik, auch über Parteigrenzen hinweg.
„Keine Zeit mehr, nett zu sein“
Die 27-jährige Grüne sieht in der AfD nicht nur eine demokratisch legitimierte Oppositionspartei, sondern spricht offen davon, gegen „Faschismus“ zu kämpfen, wenn diese Partei Regierungsverantwortung übernehmen sollte. „Ich glaube wirklich, dass es fünf vor zwölf ist. Wir haben keine Zeit mehr, nett zu sein“, erklärte Nietzard. Der demokratische Diskurs sei ihrer Ansicht nach ausgeschöpft, nun müsse man „der Gleichgültigkeit unsere Wut entgegensetzen“.
Nietzard sieht sich selbst offenbar in einer Art vorauseilendem Widerstand und stellt dabei die grundsätzliche Frage, ob eine Regierung, die sie als „faschistisch“ empfindet, überhaupt noch demokratisch bekämpft werden kann.
Kritik über alle Lager hinweg
Die Äußerungen stießen auf breite Ablehnung. Vertreter mehrerer Parteien warnten vor einer gefährlichen Radikalisierung des politischen Diskurses. „Wer von Waffen spricht, spricht nicht mehr vom Rechtsstaat“, sagte etwa ein Innenpolitiker der FDP. Auch aus den Reihen der Grünen wurde betont, dass man sich klar zur Gewaltfreiheit bekenne.
Provokationen mit System?
Nietzard war bereits in der Vergangenheit durch provokante Aussagen und Aktionen aufgefallen. In Erinnerung ist etwa ein Tweet zu Silvester, in dem sie süffisant kommentierte, Männer, die beim Böllern eine Hand verlieren, könnten „zumindest keine Frauen mehr schlagen“. Auch das Tragen eines „ACAB“-Pullovers verteidigte sie später als nicht weiter schlimm. Ihre Haltung zu Abschiebungen („Kinder werden nicht mehr von afghanischen Attentätern ermordet als von deutschen Vätern“) stieß auf breite Ablehnung – nicht zuletzt, weil Kriminalstatistiken dem klar widersprechen.
Trotz wiederholter Kritik zeigt sich Nietzard nur begrenzt einsichtig. In Interviews betont sie meist, dass sie es schade finde, „missverstanden worden zu sein“ – bedauert aber vor allem die Reaktionen in sozialen Medien.
Ein gefährlicher Ton
Die aktuelle Kontroverse reiht sich ein in eine zunehmend aufgeheizte politische Debatte um den Umgang mit der AfD, deren Umfragewerte stabil hoch bleiben. Während sich viele Parteien deutlich von der AfD abgrenzen, mahnen Experten zugleich zur Mäßigung im Ton und zur Wahrung demokratischer Prinzipien.
Dass eine Funktionärin der Grünen Jugend nun offen einen möglichen bewaffneten Widerstand thematisiert, dürfte diese Debatte weiter anheizen. Fraglich bleibt, wie die Mutterpartei reagiert.
Die Chefin der jungen Grünen zieht sich zurück
Nach der Aufregung über ihren Waffengewalt-Sager kandidiert Jette Nietzard nicht nochmal für ihr Amt, wie sie in einem Instagram-Video ankündigte, in dem sie sich als Opfer der eigenen Partei darstellte. „Bei den Grünen sind meine Ideen nicht immer auf Gegenliebe gestoßen“, klagt sie darin. Sie habe keine Zukunft im Bundeskongress, wenn sie ständig von der eigenen Partei angefeindet werde. Sie bleibe aber Grünen-Mitglied.
Dieser Artikel ist eine Übernahme von exxtra24.at (mit freundlicher Genehmigung). Die Einleitung wurde durch Report24 ergänzt.
“Herrschaft überwinden”, Hass gegen die Heimat: auch darum ging es beim Antifa-Camp Peršmanhof
Es ist ein zentrales Thema für die österreichischen Medien, die sich mit tendenziöser Berichterstattung gegenseitig überbieten wollen. Welcher Art die Veranstaltung am Peršmanhof in Kärnten tatsächlich war, welche Personen daran teilnahmen und was wirklich passiert ist, scheint niemanden zu interessieren. Vielmehr marschieren die Linken einmal mehr Hand in Hand durch die Institutionen, wenn es darum geht, “ihre Antifa” zu verteidigen. Die Wahrheit könnte die Bevölkerung einmal mehr irritieren – begonnen bei einem Spruchband “Heimat im Herzen – Scheiße im Hirn” das quer über die NS-Gedenkstätte affichiert wurde.
Kein einziges Medium hat hinterfragt, welcher Natur dieses “Antifa Camp” an der NS-Gedenkstätte Peršmanhof eigentlich gewesen sein soll, ob es Einladungen oder Programmhefte gab und welcher Teilnehmerkreis vor Ort war. Das ist für tendenziöse Berichterstattung ja auch nicht wichtig. Die “Kollegen” aus den üblichen verdächtigen Medien interessieren sich nur dafür, dass ihre geliebten Schützlinge aus der linksextremen Szene verharmlost und verteidigt werden.
Report24 hat sich gemeinsam mit Kollegen anderer Alternativmedien auf die Suche gemacht. Zunächst war es höchst seltsam, dass dieses “Camp” nicht auf den Seiten der politischen Verbündeten wie der Österreichischen Hochschülerschaft oder den “Omas gegen Rechts” beworben wurde. Inzwischen fanden sich ein Instagram-Auftritt und eine Homepage, welche auf die Veranstaltung verweisen. Beim Internet-Auftritt ist zwar auf jeder Seite das Wort “Impressum” in kursiver Schrift angebracht, klickbar ist dieses aber nicht. Nur bei direkter manueller Eingabe finden sich die Daten der Verantwortlichen – immerhin.
Alternativmedien stellten auch rasch die Frage, was der Personenkreis, der sich vom 24. bis zum 29. Juli am Gelände der NS-Gedenkstätte traf, eigentlich im Schilde führte. Denn bei einer friedlichen Veranstaltung gibt es keinen Grund dafür, nicht mit der Polizei zu kooperieren bzw. den Beamten unhöflich gegenüberzutreten. Ebenso befremdlich ist der Umstand, dass auf die offenbar private, geschlossene Gesellschaft auf der Homepage des Museums nicht hingewiesen wurde – dieses war vielmehr als “geöffnet” markiert. Es bleibt die Frage, wer den Polizeieinsatz, möglicherweise durch eine Anzeige, eingeleitet hat. Die einen Theorien gehen in Richtung Machtkämpfe innerhalb der Linksradikalen oder jemanden aus dem Umfeld der Gedenkstätte, der mit der Zweckentfremdung nicht einverstanden war. Möglich ist aber auch, dass ganz normale Besucher der staatlich hoch subventionierten Örtlichkeit irritiert waren.
Was in den linken Medien leider nicht thematisiert wird, ist der Umstand, dass die Antifa-Extremisten staatsfeindliche Hass-Plakate über der Gedenkstätte angebracht haben, wie auf manchen Pressefotos, vor allem im Ausland, zu sehen ist. Eines davon war der radikale Antifa-Kampfspruch “Es gibt kein ruhiges Hinterland”, mit dem auf gewalttätige Angriffe auf Andersdenkende auch in ländlichen Regionen angespielt wird. Ein anderes Spruchband ist noch expliziter: “Heimat im Herzen, Scheiße im Hirn” – ein Spruch, der seit etwa 20 Jahren bei der österreichischen Antifa und ihren grünen Helfershelfern immer wieder vorkommt.
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, die beteiligten Vereine und die Örtlichkeit lassen sich also von der öffentlichen Hand durchfinanzieren und richten dieser aus, dass all diejenigen, die ihre Heimat im Herzen tragen, nichts als Scheiße im Hirn hätten. Bei solchen Ansagen ist auch klar, welche Inhalte bei einem solchen “Camp” zu erwarten sind. Fündig wird man diesbezüglich unter anderem auf der bereits oben erwähnten und verlinkte Homepage des Camps. Dort ist zu lesen:
Angesichts dieser Realität sehen wir die dringende Notwendigkeit des Aufbaus einer überregionalen antifaschistischen Bewegung, die in der Lage ist, Herrschaft und Hierarchie zu überwinden und sich in Solidarität und im Kampf für eine sozial-ökologische Zukunft zu vereinen.
Man mag als gesetzestreuer Bürger geteilter Meinung über das harte Vorgehen der Behörden gegen so genannte Reichsbürger sein. Diese Bewegung wird in Deutschland und Österreich behördlich verfolgt, führende Protagonisten langjährig inhaftiert. Der Grund: Sie erkennen die Legitimität des Staates nicht an und möchten ein anderes Staatsgebilde errichten. Liest man das Zitat vom Antifa-Camp, kommt man vielleicht zum Schluss, dass es ebendort auch um staatsfeindliche Tendenzen handelt.
Was sonst sollte es bedeuten, “Herrschaft und Hierarchie zu überwinden” – und dies noch dazu in Kombination mit dem Wort “Kampf”. Man stelle sich vor, eine “rechte” Organisation würde öffentlich davon sprechen oder schreiben, dass man Recht und Ordnung der Republik im Kampf überwinden müsse – die Hausdurchsuchungen würden am nächsten Tag erfolgen, Medien-Drama für eine Woche garantiert.
Ein völlig absurdes und realitätsfernes Weltbild zeigt auch diese Passage auf der Homepage:
In Österreich sind wir nur knapp an einer rechten Regierung auf Bundesebene vorbei geschlittert und erleben eine Zunahme an rechter Straßengewalt. Die rassistische Politik der Landesregierungen unter Beteiligung der FPÖ sind nur ein Vorbote für die nächsten Jahre.
Einzig die Freiheitliche Partei stellt die notwendigen Fragen zum so genannten “Antifa-Camp” am Boden der NS-Gedenkstätte. Dass es sich um eine “friedliche Gedenkveranstaltung, 80 Jahre nach dem Massaker” gehandelt haben solle, klingt jedenfalls nach einer Schutzbehauptung. Denn die Morde, welche die SS an diesem Tatort verübt haben soll, fanden am 25. April 1945 statt – ein Datum, das nichts mit dem Veranstaltungszeitraum des Camps zu tun hat.
„Dass eine als extremistisch eingestufte Gruppierung wie die Antifa an einem staatlich geförderten Gedenkort Unterschlupf findet, ist ein klarer Missbrauch dieser historisch sensiblen Stätte. Hier wird das Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus für ideologische Zwecke instrumentalisiert – das ist nicht hinnehmbar“, erklärte der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Wendelin Mölzer, der auch FPÖ-Kultursprecher und Mitglied des Kuratoriums des Nationalfonds ist. „Gerade in Zeiten, in denen die Polarisierung unserer Gesellschaft zunimmt, ist es unsere Pflicht, Gedenkorte vor politischer Instrumentalisierung zu schützen. Wer die Geschichte missbraucht, um aktuelle ideologische Gräben zu vertiefen, handelt respektlos gegenüber den Opfern und fahrlässig gegenüber dem gesellschaftlichen Frieden“.
Vor die Kollegen der Exekutive stellte sich bislang nur die FPÖ-nahe Polizeigewerkschaft “AUF” – die nachfolgende Erklärung verschickte.
Im Kontext äußerst bemerkenswert sind jedenfalls die antisemitischen Untertöne, die sich auch in der inzwischen aufgetauchten Programmschrift des Antifa-Camps wiederfinden. Dort ist davon die Rede, dass man einen “fortlaufenden Genozid” verurteile und einen “ehrlichen Dialog” hinsichtlich der polarisierten Debatte über Gaza führen wolle. Die Formulierung war zwar auffällig vorsichtig, doch scheint es einen roten Faden zu geben, wenn man die Vorführung eines Films zum Thema berücksichtigt, welche in den Räumlichkeiten des veranstaltenden Vereins “Klub slovenskih študentk*študentov na Dunaju” in Wien stattfand. Das Werk wird als einseitig und propagandistisch eingestuft.
Offen extremistische Kooperationen
Bei einer früheren Veranstaltung kooperierten die Beteiligten ganz offen mit militanten Organisationen. Dass man hier das Logo der ÖH neben jenem der gewaltbereiten Autonomen Antifa vorfindet, ist schockierend. In der politischen Großwetterlage ist aber nicht zu erwarten, dass der ÖVP-Geheimdienst “DSN” hier genauer hinsieht – im Gegenteil, man fantasiert lieber weiter von einer “Gefahr von Rechts” und wartet darauf, dass sich die Linksextremisten unter den Augen der Öffentlichkeit weiter radikalisieren und militarisieren.
In der Beurteilung der “antifaschistischen” Arbeit der Antifa ist es jedenfalls wesentlich, die faschistischen Aktions- und Verhaltensformen zu erkennen und zu benennen. Diese dezentrale Organisation geht weltweit mit Gewalt gegen Andersdenkende vor. Man benutzt im Grunde genommen die Methoden, die man anderen vorwirft – angeblich proaktiv, um die Gegenseite daran zu hindern. Dies hat mit Demokratie, Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit aber nichts zu tun. Es entwertet auch die Behauptung, man würde sich mit Unterdrückten und Gewaltopfern solidarisieren, wenn man zeitgleich unterdrückt und Gewalt anwendet.
Insgesamt geht es dieser Gruppierung nicht um ein friedliches Miteinander, sondern stets darum, Gräben aufzureißen, Mitmenschen als Feinde zu deklarieren und zu entmenschlichen, um dann Gewaltexzesse zu legitimieren – wie sie in Ungarn stattfanden. Völlig enthemmte Antifa-Schläger prügelten dort von hinten auf unbeteiligte Passanten ein, weil sie diese aufgrund ihrer Frisur für “Nazis” hielten. Dabei kamen unter anderem Hämmer zum Einsatz. Die feigen Terroristen nahmen dort dabei schwere Verletzungen bis hin zum Tod in Kauf – und sind deshalb zu Recht angeklagt und mit langjähriger Haft bedroht. Auch sie traten unter dem Antifa-Banner auf, welches über der NS-Gedenkstätte Peršmanhof wehte. Es ist also völlig richtig und notwendig zu hinterfragen, ob derartige Umtriebe an einem so geschichtsträchtigen Ort notwendig sind und ob eine Finanzierung der öffentlichen Hand wirklich angemessen ist.
„Sehr enttäuscht von Putin“: Trump will 50-Tage-Frist für Ukraine-Frieden verkürzen

Bei einem Treffen mit dem britischen Premier Keir Starmer hat US-Präsident Donald Trump beklagt, dass er von Kreml-Chef Wladimir Putin sehr enttäuscht sei. Er wolle die diplomatische „Schonfrist“ von 50-Tagen, die er Putin für den Abschluss einer Einigung im Ukraine-Konflikt gesetzt habe, radikal verkürzen.
US-Präsident Donald Trump hat dem russischen Präsidenten damit abermals eine neue Frist gesetzt. Er werde deutlich höhere Zölle für Russlands Handelspartner erheben, wenn Russland nicht innerhalb von 50 Tagen einem Waffenstillstand zustimme, hatte Trump am 14. Juli gedroht. Jetzt, zwei Wochen später, teilte er bei einem Treffen mit dem britischen Premier Keir Starmer mit, er werde die Frist noch einmal verkürzen. Trump sagte wörtlich:
„Ich bin von Präsident Putin enttäuscht, sehr enttäuscht von ihm. Also müssen wir uns umsehen, und ich werde die 50 Tage, die ich ihm gegeben habe, auf eine geringere Zahl reduzieren, weil ich glaube, dass ich bereits weiß, was die Antwort sein wird.“
Es ergebe keinen Sinn zu warten, ergänzte Trump und fügte hinzu: „Es waren 50 Tage, jetzt werden es zehn bis zwölf Tage sein. Ich wollte großzügig sein, aber wir sehen einfach keinen Fortschritt.“
Moskau: „Wir sind nicht Israel“
Die Reaktion aus Moskau ließ nicht lange auf sich warten. Der frühere Ministerpräsident und Putin-Vertraute Dmitri Medwedew wies die Ankündigung Trumps, die gesetzte Frist für einen Frieden mit der Ukraine auf zehn bis zwölf Tage zu reduzieren, in scharfen Worten zurück. „Russland ist nicht Israel oder gar der Iran“, sagte Medwedew, der heute Vizechef des Nationalen Sicherheitsrats ist.
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„Gestapo-Methoden“: US-Medien entsetzt über 23 Hausdurchsuchungen bei Bystron

Die skandalösen Hausdurchsuchungen beim AfD-Europaabgeordneten Petr Bystron wegen angeblicher Geldwäsche und Korruption schlagen Wellen bis über den Atlantik. Die konservative US-Plattform „Gateway Pundit“ spricht offen von „Gestapo-Methoden“ deutscher Behörden. Die News-Seite „Daily Insider“ schreibt in der Überschrift von einem „Schlag ins Gesicht von JD Vance“. Der US-Vizepräsident war im Februar in München mit AfD-Chefin Alice Weidel zusammengetroffen und hatte damit klar Unterstützung für die AfD aus Washington signalisiert. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz warnte er: „Die größte Gefahr für Europa besteht in Wahlmanipulation, Zensur und der Ausgrenzung patriotischer Parteien.“
Zog Soros die Fäden?
US-Journalist Tyler O’Neil schildert in „The Daily Signal“, dass die Vorwürfe gegen Bystron auf Berichte einer erst 23jährigen tschechischen Journalistin zurückgehen. Diese hatte unter anderem behauptet, es gebe eine Tonaufnahme, auf der zu hören sei, wie Bystron Geld zähle. Später wurde sie dafür von der „Open Society Foundations“ ausgezeichnet. „Voice of Europe“, das Medium im Zentrum der Affäre, hatte zuvor kritisch über den Einfluss von George Soros auf den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte berichtet.
Deutschland riskiert eigene Interessen
Aufgrund der AfD-Verbotsphantasien haben die USA bereits mit dem Abbruch der Geheimdienstbeziehungen zu Deutschland gedroht. Das gezielte Vorgehen gegen Bystron sorgt für weiteren Unmut. Denn: Bystron gilt als der am besten vernetzte AfD-Politiker in Washington. Er hat enge Beziehungen innerhalb der Republikanischen Partei aufgebaut und wird als zentrale Verbindungsperson der AfD zu amerikanischen Entscheidungsträgern empfunden.
„Gateway Pundit“ schreibt: „Die jüngsten Maßnahmen gegen ihn machen deutlich: Deutsche Behörden sind offenbar bereit, eigene nationale Interessen hintanzustellen, um gezielt gegen Personen vorzugehen, die strategisch bedeutsame Allianzen im Ausland pflegen.“
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Windräder: Wo landet der giftige Sperrmüll?

Windräder werden zunehmend zum Umweltproblem – nicht nur während der Nutzung sondern auch danach. „Hetze gegen Windräder“ schreibt heute der Mainstream und schimpft dabei auf Donald Trump, der Ursula von der Leyen beim Thema Windenergie zurechtgestutzt hat. Windkraft ist aber nicht nur teuer und unsicher, sondern auch schädlich für die Umwelt – TKP hat umfassend […]
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Deutsche Pässe wie am Fließband: Alle 13 Minuten wird in Berlin ein Ausländer eingebürgert!

Die Ausländerbehörde in Berlin, „Landesamt für Einwanderung“ (LEA) genannt, soll 40.000 Einbürgerungen im laufenden Jahr vornehmen. So lautet die politische Zielvorgabe. Um das Plansoll zu erfüllen, werden fast 99 Prozent der Anträge (inzwischen auch online möglich) genehmigt. Im Schnitt bedeutet das einen deutschen Pass alle 13 Minuten. „Deutsch werden im Akkord“, schreibt dazu der „Spiegel“.
Sogar die Beratung wurde gestrichen und durch einen Quick-Check ersetzt, den man im Internet machen kann. Derzeit sind in Berlin etwa 60.000 Einbürgerungsanträge offen.
Nicht einmal zwei Prozent aller Anträge auf Einbürgerung werden abgelehnt: Seit dem 1. Januar 2024 hat das Amt 42.000 Ausländer eingebürgert und nur 700mal die Einbürgerung versagt!
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Der große Krypto-Coup: Trumps Geniestreich für die US-Staatsverschuldung
Krypto als Zahlungsmittel gewinnt mit den neuen US-Gesetzen an Schwung. Wird Trump es schaffen, den Bitcoin an den US-Dollar zu binden? Was für Absichten verbergen sich hinter dieser finanziellen Zeitenwende?
Von Elem Chintsky
Nachdem die am 17. Juli gestartete „US-Kryptowoche“ drei neue, bahnbrechende US-Gesetzespapiere nach sich gezogen hat, lautet die Frage, was sich hinter den geldpolitischen Absichten der Trump-Administration eigentlich verbirgt. Die weltweite Online-Gemeinde für Kryptowährungen ist euphorisch. Trump möchte aber, dass jeder Bürger an die Blockchain angeschlossen wird. Ob zum Guten oder zum Schlechten ‒ es signalisiert eine neue Finanzepoche, die auf alle Lebensbereiche weltweit Einfluss nehmen wird.
Der Krypto-Experte Mark Goodwin war zu Gast beim Corbett Report und analysierte die neuen US-Regulierungen im Hinblick auf die Stablecoins:
„Der Genius Act ist insofern ziemlich genial, als er die Technologen dazu zwingt, in den sauren Apfel zu beißen und die Schulden der US-Regierung zu kaufen, und zwar zu einem sehr entscheidenden Zeitpunkt, an dem die US-Regierung dringend mehr Käufer für ihre Schulden braucht.“
Auf diese Weise bremst Trump den weltweiten Trend des Ballastabwurfs ausländischer Regierungen (China, Japan, EU und andere), der sich darin zeigt, dass sich diese fremden Nationen der in ihrem Besitz liegenden US-Staatsanleihen entledigen. Die Länder meiden also neue Anleihen aus Washington, stoßen bestehende Bestände ab und lenken Kapital verstärkt in die eigene Volkswirtschaft. Das Team hinter dem US-Präsidenten hat somit eine neue verbindliche Rampe für US-Staatsschulden geschaffen, die zwar das Problem nicht löst, aber auf innovative Art die verheerenden Konsequenzen erneut in die Zukunft verschieben kann. Und zwar nicht mehr bloß auf Staaten, sondern auf jeden einzelnen Smartphone-Besitzer auf der Erde mit Internetzugang.
Goodwin erklärt, dass die USA unter Trump eiligst versuchen, einen Bitcoin-Dollar zu schaffen – ähnlich dem Petrodollar, dem sich dank Richard Nixons Politik ab den 1970er Jahren die wichtigsten Erdöllieferanten des Nahen Ostens untergeordnet haben und welcher der US-Währung eine neue Qualität der globalen Dominanz verlieh. Alles, was jetzt geschieht, ist der Kopplung des Bitcoins an den US-Dollar gewidmet. US-Stablecoins wie USDT/Tether oder USDC sind bereits populäre digitale Währungen, die an den Wert des klassischen US-Dollars gebunden sind. Diese werden auch benutzt, um Profite aus dem Preiswachstum schwankungsanfälliger Kryptowährungen (wie Ethereum, Solana und andere) zu fixieren.
Je mehr User weltweit beginnen, diese US-Stablecoins zu nutzen, desto länger wird man die weitere, unaufhörliche Anhäufung von US-Staatsschulden verteilen und verschleiern können. So zumindest die Hoffnung der US-Führung. Im klassischen internationalen Wirtschaftsgefüge gibt es zwar eine oft thematisierte Entdollarisierung – in der Kryptosphäre ist aber überraschenderweise die Rede von der „Dollarisierung der Blockchain“, so Goodwin. Letztes Jahr wurde bekannt, dass 80 Prozent des Wertetransfers auf der Blockchain in US-Stablecoins getätigt wurde. Für ihn ist es eine traurige Ironie, wenn er an den Gründungsmythos von Bitcoin in den frühen 2010er-Jahren denkt – geprägt von Dezentralität, dem Streben nach Privatsphäre, finanzieller Selbstbestimmung und persönlicher Freiheit, sowie grundsätzlicher Skepsis gegenüber Fiat-Währungen.
Ohne an dieser Stelle in eine ausführliche Analyse der Fed seit ihrer Gründung 1913 als US-Zentralbank einzusteigen, lässt sich festhalten: In gewisser Weise wiederholt sich die Geschichte auf elliptische Weise. Verfassungsrechtlich ist in den USA allein der Kongress berechtigt, die Staatswährung zu emittieren. Das ist er aber de facto nicht, weshalb er auch keine Einsicht in die inneren Prozesse der vollkommen staatsunabhängigen Behörde hat. Der einzige US-Präsident, der seit 1913 diesen Status quo angefochten hat, war John Fitzgerald Kennedy, der eine neue US-Währung mit seinem Gesetz „Executive Order 11110“ im Juni 1963 einführen wollte, um ratenweise die Fed-Banknoten aus dem Verkehr zu ziehen.
Der erste Schritt bestand darin, silbergedeckte Staatsanleihen (sie ähnelten bisherigen US-Banknoten) einzuführen. Wie empfindlich das geldpolitische Thema um die Kontrolle der US-Währung ist, zeigt der Fakt, dass sich Kennedy bereits knapp fünf Monate später von seinem Leben verabschieden musste – ein wichtiges Indiz für all diejenigen, die dachten, Kennedy sei nur um die Offenlegung des israelischen Atomwaffenprogramms oder die US-Registrierung des Amerikanisch-Zionistischen Rats (American Zionist Council – AZC, dem AIPAC-Vorgänger) als ausländischer Agent besorgt gewesen.
Viele durch den linken US-Senator Bernie Sanders angeführte Anhörungen mit Fed-Chefs, wie Alan Greenspan (1987–2006) oder Bernard Bernanke (2006–2014), illustrieren bestens die frustrierende Beziehung zwischen den USA und der nur zum Schein „föderalen“ Federal Reserve, welche eigentlich in privaten, ausführenden Händen liegt, die sich in dem Format eines Kartells organisieren, welches keiner anderen Behörde Rechenschaft oder demokratische Transparenz schuldig ist.
Wo aber damals mit dem Gesetzespapier „Federal Reserve Act“ keine Mühe gescheut wurde, um den privaten Aspekt der „staatlichen US-Zentralbank“ vor der Weltöffentlichkeit zu verbergen, sind die neuen Gesetze Trumps offen in ihrer Instrumentalisierung und Ausschlachtung des privaten Kryptosektors. Ein symbiotischer Prozess, wie er vorher mit Quasi-Monopolisten des Online-Handels (Amazon, eBay), der sozialen Medien (Facebook/Meta, YouTube/ Google), der künstlichen Intelligenz (Alphabet/Google, Microsoft, NVIDIA, Palantir) gehandhabt wurde und wird.
Die mittlerweile enormen Daten, die wir produzieren, werden von diesen Firmen gesammelt, interpretiert und monetarisiert. Die USA und ihre Geheimdienste lassen diese privaten Kolosse erst in der Sphäre eines blutig-freien Marktes gewähren und wachsen, unterstützen sie finanziell, müssen aber ab einem avancierten Stadium der Politik Zugeständnisse machen, sofern die enge Zusammenarbeit mit der US-Staatssicherheit nicht schon von Anfang an bestand, wie im Fall Facebooks.
Klartext: Was kommt auf uns zu?
Der Ökonom und frühere Finanzminister Griechenlands, Yanis Varoufakis, veröffentlichte 2023 ein Buch mit dem Titel „Technofeudalism: What Killed Capitalism“. Darin argumentiert er, dass der Kapitalismus, der seit 1991 unipolar dominierte, sich nun im Prozess befindet, von einem neuen System abgelöst zu werden – dem sogenannten Technofeudalismus. Statt systemischem Fortschritt beobachtet er eine technokratische Rückentwicklung, die sich als Fortschritt ausgibt. Er sieht die ganzen Technokraten der New Economy als neue feudale Herren, deren Entscheidungen im digitalen Raum beginnen, unanfechtbar zu werden, weil die multinationalen Konglomerate mittlerweile größer sind als einzelne Staaten.
Ihre Subjekte sind wir – die Milliarden an Konsumenten und Usern, die sich laut dem griechischen Wirtschaftswissenschaftler nicht des Grades der Manipulation, die über uns ausgeübt wird, bewusst sind. Er meint all die von den Feudalherren kuratierten Algorithmen – auf unser Online-Verhalten geeicht und laufend angepasst –, die uns mit der Zeit in eine kommerzialisierte Feedback-Schleife befördern. In dieser wird jeder Klick monetarisiert oder tokenisiert. Am Ende, so sagt er, sind wir selbst das eigentliche Produkt. Ein Produkt, das ohne unser Einverständnis verkauft wird. Das von Zuckerberg glorifizierte „Metaverse“ aus den Jahren 2021 und 2022, in dem man nach pseudo-feudaler Manier „digitales Land kaufen konnte“, war nur der erste spielerische Testlauf.
Varoufakis sieht die Weltfinanzkrise des Jahres 2008 als Kehrtwende. Gleichzeitig gilt diese dramatische Wende für viele andere als Katalysator der Prozesse, die zur Entstehung des Bitcoins und somit der ersten Blockchain führten. Wie Goodwin jedoch anmerkt, sei dieser Prozess mittlerweile von der Weltfinanz und der US-Führung gekapert und assimiliert worden.
Das Wohlwollen der US-Führung gegenüber den noch privaten und bis vor kurzem wenig regulierten Stablecoins scheint letztendlich ein trojanisches Pferd für programmierbares Geld zu sein, das dem Scheinbesitzer gegeben oder genommen werden kann, wie es dem zentralen System beliebt. Dies wird abhängig sein von politischer Gesinnung, sozialem Verhalten und anderen Parametern, die über den mit dem Internet verbundenen Alltag gemessen und überwacht werden. Programmierbares Geld – ob direkt vom Staat mit den derzeit unbeliebten CBDCs oder staatlich regulierten, privaten Stablecoins – wird potenziell auch ein algorithmisch generiertes Verfallsdatum haben, um einem zu großen „Anhäufen von Vermögen“ unter den vielen Subjekten der neuen Feudalherren entgegenzuwirken.
Um mögliche staatliche Übergriffe bei diesen zentral kontrollierten Stablecoins zu umgehen, werden die Menschen bald feststellen, dass der direkte Besitz von Bitcoin die einzige Lösung ist. Und ähnlich wie beim Bitcoin-Vorgänger Gold könnte der Staat den privaten Besitz von Bitcoin strafbar machen. Natürlich zum Wohle der Allgemeinheit und der Demokratie.
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Elem Chintsky ist ein deutsch-polnischer Journalist, der zu geopolitischen, historischen, finanziellen und kulturellen Themen schreibt. Die fruchtbare Zusammenarbeit mit RT DE besteht seit 2017. Seit Anfang 2020 lebt und arbeitet der freischaffende Autor im russischen Sankt Petersburg. Der ursprünglich als Filmregisseur und Drehbuchautor ausgebildete Chintsky betreibt außerdem einen eigenen Kanal auf Telegram, auf dem man noch mehr von ihm lesen kann.
Haften Hersteller bald (wieder) für ihren Impfstoff?

Seit 1986 gilt das Impfgesetz in den USA, wodurch Big Pharma nicht für seine Impfstoffe haftet. Doch jetzt dürfte das Gesetz aufgerollt werden – Impfopfer in den USA könnten dann gerechte Entschädigung bekommen. Pharmakritische Journalisten und Aktivisten fordern seit dem Wahlsieg von Donald Trump: Der „National Childhood Vaccine Injury Act“ von 1986 muss neu aufgerollt […]
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Orwell lässt grüßen: Britische Elite-Einheit überwacht Migrationskritik im Internet
Während in ganz Europa die Belastungsgrenze angesichts illegaler Masseneinwanderung überschritten ist, geht Großbritannien einen Schritt weiter – allerdings nicht in Richtung Lösung, sondern in Richtung Überwachung: Eine neue Spezialeinheit britischer Ermittler soll ab sofort gezielt das Internet durchforsten, um migrationskritische Inhalte aufzuspüren. Ziel ist es laut Innenministerium, „Frühwarnzeichen für mögliche Unruhen“ zu erkennen.
Das sogenannte National Internet Intelligence Investigations Team (NIIIT) wird laut “Telegraph” zentral im National Police Coordination Centre (NPoCC) in Westminster angesiedelt. Dort sollen ausgewählte Polizisten aus dem gesamten Königreich „soziale Medien auswerten“, wie es offiziell heißt: mit Fokus auf Protestbewegungen rund um das Thema Migration. Ein Elite-Team gegen die Meinungsfreiheit? Kritiker sehen das jedenfalls als einen weiteren Schritt in Richtung eines „digitalen Polizeistaats“.
Was als Maßnahme zugunsten der öffentlichen Sicherheit dargestellt wird, wird in der Öffentlichkeit vielmehr als bedrohlich empfunden. Der Schatten-Innenminister (der Oppositionssprecher für das Innenministerium) Chris Philp warnt: „Keir kann die Straßen nicht kontrollieren, also versucht er, die Gedanken der Bürger zu kontrollieren.“ Die Regierung von Premierminister Keir Starmer, so Philp, vertraue den Menschen nicht mehr und versuche nun, Kritik mit Überwachung zu unterdrücken.
Auch Nigel Farage, Parteichef von Reform UK, spricht von einer „gefährlichen Entwicklung“: „Das ist der Beginn staatlicher Kontrolle über die Meinungsfreiheit. Es ist finster, gefährlich und muss bekämpft werden.“
Kriminalisierung von berechtigter Kritik?
Hintergrund der Maßnahme ist die zunehmende Protestwelle gegen die Unterbringung von Migranten in Hotels quer durch das Land. In Städten wie Leeds, Norwich oder Bournemouth versammelten sich zuletzt wieder Tausende, um ihrem Unmut über eine Migrationspolitik Ausdruck zu verleihen, die außer Kontrolle geraten ist. Die Konsequenzen (von Wohnungsnot über Schulplatzmangel bis hin zu wachsender Kriminalität) sind für viele Briten inzwischen Alltag.
Doch statt effektiver Regulierung reagiert die Politik mit einem neuen Narrativ: Nicht das Systemversagen sei das Problem, sondern die Bürger, die es benennen. Kritik an der Migrationspolitik wird zunehmend pathologisiert und kriminalisiert. Wer auf Missstände hinweist, läuft Gefahr, ins Visier der Behörden zu geraten.
Rebecca Vincent von der Organisation Big Brother Watch spricht gegenüber dem Telegraph von einem Rückfall in autoritäre Methoden:
“Der Plan des Innenministeriums, eine neue Polizeieinheit zur Überwachung sozialer Medien einzurichten, ist beunruhigend und erinnert unheimlich an die Einheiten zur Bekämpfung von Desinformation in der Covid-Ära, die Gegenstand einer breiten öffentlichen Empörung waren. Es ist unklar, wie die Polizei die gesammelten Informationen nutzen wird oder ob sie versuchen wird, Online-Inhalte zu zensieren, wie es diese Orwellschen Einheiten zuvor getan haben, aber unsere Botschaft ist klar: Die Ära des Ministeriums für Wahrheit ist vorbei. Ressourcen sollten in eine angemessene physische Polizeiarbeit investiert werden, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, anstatt Online-Äußerungen zu überwachen.“
Unliebsame Inhalte werden blockiert
Zeitgleich mit dem Start des neuen Online-Sicherheitsgesetzes, das unter anderem schärfere Alterskontrollen per Ausweis-Vorlage für Portale mit nicht jugendfreien Inhalten verlangt, berichten Nutzer davon, dass Inhalte zu Protesten gegen Asylunterkünfte auf Plattformen wie X plötzlich nicht mehr abrufbar seien. Die Free Speech Union spricht von konkreten Fällen, in denen etwa Videos von Festnahmen zensiert oder „vorübergehend blockiert“ worden seien. Ob dies auf staatlichen Druck hin geschieht, ist unklar; die Sorge vor politisch motivierter Einflussnahme wächst jedenfalls.
Zensur ändert am zugrundeliegenden Problem natürlich nichts: Das wird sich dank politischer Ignoranz naturgemäß weiter verschärfen, was wiederum den Zorn der Bevölkerung befeuern wird. Diese Strategie kann langfristig nicht aufgehen. Vielmehr spielt man mit dem Feuer – und dem sozialen Frieden in Großbritannien.


