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2026: Das Jahr des humanoiden Roboters – Patrick Wood
Quelle: 2026: The Year Of The Humanoid Robot Elon Musk prognostiziert einen Billionen-Dollar-Markt für…
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Was ist Demokratie? – Iain Davis
Quelle: What Is Democracy? – Iain Davis Substack Basierend auf dem Originalartikel, den ich…
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New-Age-Täuschung: Unser Bewusstsein mit „göttlicher KI“ verbessern – Dr. Jacob Nordangård
Willkommen in einem „Goldenen Zeitalter“, das von einer „göttlichen KI“ regiert wird, während die „wohlwollende…
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Röputin fragt rhetorisch: Warum tut Boris Reitschuster genau das, was er soll? (Gatekeeping, Erkenntnisbremse)
Heute früh wies mich der Kollege vom Dude-Blog auf einen Beitrag von Thomas Röputin hin,…
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Per Gerichtsbeschluss: Berufsverbot für AfD-Politiker
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Per Gerichtsbeschluss: Berufsverbot für AfD-Politiker
Der sächsische AfD-Bundestagsabgeordnete Steffen Janich ist per Gerichtsbeschluss aus dem Polizeidienst entfernt worden. Grund: Er hatte 2020 zu einem Corona-Spaziergang aufgerufen.
Ein neuer Fall von politischer Justiz empört jeden rechtschaffenen Bürger: Weil er im April 2020 via Internet zu einem Corona-Spaziergang in Pirna aufgerufen hatte, wurde der Polizist und direkt gewählte AfD-Bundestagsabgeordnete Steffen Janich aus der Sächsischen Schweiz aus dem Beamtendienst entfernt. Das entschied die Disziplinarkammer des Verwaltungsgerichts Dresden vor wenigen Tagen.
„Seine Kollegen mussten damals die teils gewaltbereite Veranstaltung absichern, er war als Wortführer mittendrin. Nun darf Janich seinen Beruf nicht mehr ausüben, weil er das Vertrauen seiner Dienstherren endgültig verloren hat“, kommentiert die Bild-Zeitung den Vorgang ganz im Sinne der Politjustiz.
Doch Kritiker sagen: Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die für Freiheit und Grundrechte auf die Straße gingen! Zudem ist es mehr als durchsichtig, dass nun ausgerechnet ein Polizist mit AfD-Parteibuch aufs Korn genommen wurde. So soll die Opposition in Deutschland kriminalisiert werden.
Was dem AfD-Politiker vorgeworfen wird
Doch worum geht es konkret? Der Freistaat Sachsen als Dienstherr hatte dem Polizeibeamten Janich vorgeworfen, im April 2020 entgegen der damals gültigen Corona-Schutzverordnung zu einem maßnahmenkritischen Spaziergang in Pirna aufgerufen zu haben. „Zudem soll er in verschiedenen Posts in Sozialen Netzwerken das politische System der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates insgesamt infrage gestellt haben“, so der MDR.
Aus Sicht des Verwaltungsgerichts Dresden habe Janich dadurch das für die Ausübung seines Amtes erforderliche Vertrauen endgültig verloren, heißt es in der Urteilsbegründung. Durch seinen Aufruf zum Corona-Spaziergang sowie durch verschiedene Online-Beiträge habe der heutige AfD-Bundestagsabgeordnete gezeigt, „dass er nicht bereit sei, ihm nicht genehmes geltendes Recht durchzusetzen“.
Vom Gericht wurde unter anderem bemängelt, dass Janich auf Telegram und in anderen sozialen Netzwerken ein Video geteilt habe, auf dem auch zu sehen sei, dass die Protestierenden in Pirna eine Polizeiabsperrung durchbrechen wollten. Als Beamter habe er damit den physischen Widerstand gegen polizeiliche Maßnahmen gebilligt, so die Richter. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, der AfD-Politiker kann Berufung beim Sächsischen Oberverwaltungsgericht einlegen.
Fast 50 Prozent in der Sächsischen Schweiz
Janich selbst argumentierte im Prozess, dass dass er keine Versammlung habe organisieren wollen. Er habe lediglich via Social Media mitgeteilt, dass er sich bei einem Spaziergang über den „Wahnsinn“ der Corona-Maßnahmen Gedanken machen wollte. Seine restlichen Posts seien von der Meinungsfreiheit gedeckt.
In Janichs Heimat nimmt man das Dresdner Urteil mit Unmut zur Kenntnis. Der 45-Jährige aus Pirna ist in der Sächsischen Schweiz als pflichtbewusster Polizeibeamter bekannt, der jahrelang für Recht und Ordnung gesorgt hat. Seit 2021 vertritt er die beliebte Urlaubsregion als direkt gewählter Abgeordneter im Bundestag.
Die Wahlergebnisse in der AfD-Hochburg unterstreichen sein Standing: Bei der Bundestagswahl holten die Blauen in Sachsen 38,5 Prozent der Zweitstimmen, in Janichs Wahlkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge waren es sogar 46,5 Prozent. Noch besser Janichs Erststimmenergebnis: Satte 49,1 Prozent! Nahezu die Hälfte der Wähler gaben ihm die Stimme. 2021 zog er noch mit 33 Prozent der Erststimmen in den Bundestag ein. In einem Interview mit der Sächsischen Zeitung sagte Janich, der die AfD im Innenausschuss des Bundestages vertritt:
„Ich stehe für die Interessen der Menschen, die sich von der Politik verraten fühlen.“
Seine Kritik an den Corona-Maßnahmen war in der Region Geheimnis. Er sah die Einschränkung der Grundrechte, die Schließung von Geschäften und die Impfkampagnen als Angriff auf die Freiheit und Selbstbestimmung der Bürger. Und nicht trotz, sondern genau wegen dieser Haltung, wurde ihm in der Sächsischen Schweiz so viel Unterstützung zuteil.
Bestrafe einen, erziehe Hunderte
Die Entfernung von Janich aus dem Beamtendienst markiert einen neuen Tiefpunkt im Umgang mit kritischen Stimmen und der AfD. Das böse Wort der politischen Säuberung macht in Sachsen die Runde – und man vermutet noch etwas anderes: dass an dem Bundestagsabgeordneten ein Exempel statuiert werden soll.
Gemäß der Mao-Methode „Bestrafe einen, erziehe Hunderte“, so die Kritiker, wolle man offenbar andere Polizeibeamte mit AfD-Parteibuch in Unruhe versetzen. Sollte dieses Beispiel Schule machen, dürfte die Talfahrt der Demokratie in Deutschland weiter an Fahrt aufnehmen.
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Ludwigshafen: Oberbürgermeisterin forderte „belastendes Material“ über AfD-Kandidaten an und gab „Hinweise“ an Verfassungsschutz

Der Skandal um den Ausschluss des AfD-Kandidaten Joachim Paul von der OB-Wahl in Ludwigshafen (21. September) weitet sich aus. Jetzt aufgetauchte Dokumente belegen, dass die Oberbürgermeisterin gezielt „belastbares Material“ anforderte – und selbst „Hinweise“ an den rheinland-pfälzischen Verfassungsschutz gab.
Der Wahlausschuss in der rheinland-pfälzischen Industriestadt Ludwigshafen hat den AfD-Kandidaten von der Wahl zum Oberbürgermeister ausgeschlossen. Es gebe Zweifel an der Verfassungstreue von Joachim Paul. Nun muss gerichtlich entscheidenwerden.
Überraschung: Jetzt kommt plötzlich heraus, dass die amtierende Oberbürgermeisterin, Jutta Steinruck (parteilos/früher SPD), den Wahlausschluss des AfD-Politikers nicht nur initiiert, sondern dass sie auch um „belastendes Material“ gebeten hat! Dafür sollsie dem rheinland-pfälzischen Verfassungsschutz „Hinweise“ zu vermeintlichen Zweifeln an derVerfassungstreue von Paul übermittelt haben. Das berichtet das Portal „Apollo News“ unter Berufung aus eine Anfrage der ehemaligen SPD-Politikerin an das SPD-geführte Innenministerium in Mainz.
„Sehr geehrte Damen und Herren“
Demnach stellte Steinruck, die nicht nur als Oberbürgermeisterin, sondern auch als Vorsitzende des Wahlausschusses fungiert, am 18. Juli folgende Anfrage an den Landesinnenminister: „Sehr geehrter Herr Innenminister Ebling, sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte Ihnen nachfolgende Hinweise mitteilen, welche ich als Wahlleiterin auffinden konnte. Da diese jedoch allenfalls Interpretationen zulassen, bin ich auf objektive Anhaltspunkte/Prüfungsergebnisse des Verfassungsschutzes, insbesondere, ob bei der betreffenden Person entsprechende gerichtsverwertbare Tatsachen vorliegen, die nicht älter als fünf Jahre sind, angewiesen.“
Sie schrieb weiter: Sollte das Innenministerium „bis spätestens 31. Juli 2025 keine objektiven Anhaltspunkte/Prüfungsergebnisse“ mitteilen, werde sie Pauls Kandidatur „zur Zulassung dem Wahlausschuss vorlegen.“
Die „nachfolgenden Hinweise“, die Steinruck in ihrem Schreiben aufführte, gab sie laut dem Bericht teils verkürzt und mit fehlendem Kontext wieder. Zunächst zitierte sie aus dem Wikipedia-Beitrag über den AfD-Politiker: „Im Dezember 2023 sperrte die AfD Joachim Paul für alle Parteiämter, da dieser den als Erkennungszeichen Rechtsextremer geltenden ‚White-Power-Gruß‘ gezeigt haben soll. Paul bestreitet einen extremistischen Hintergrund seiner Geste“, schrieb die Bürgermeisterin.
„Dadurch ließe sich doch eventuell schließen…“
Neben der „White-Power-Geste“ hat die Ludwigshafener Oberbürgermeisterin in ihrem Schreiben an das Innenministerium noch einen weiteren Verdachtsmoment aufgeführt: die Erwähnung im Verfassungsschutzbericht 2024. Daraus zitierte sie von Seite 98, dass „das ‚Quartier Kirschstein‘ in Koblenz, Wahlkreisbüro des Landtagsabgeordneten Joachim Paul, zu einer bedeutenden Veranstaltungs- und Vernetzungsörtlichkeit herangewachsen ist.“ Steinruck ergänzte: „Dadurch ließe sich eventuell auf eine Vernetzung bzw. organisatorische Einbindung von Herrn Paul schließen.“
Der weitere Fortgang der Geschichte ist bekannt: Wie bestellt, so geliefert!
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Gerald Grosz über 100 Tage Kanzler Merz: „100 Tage Lüge, 100 Tage Hybris, 100 Tage deutscher Untergang!“

Ein Interview mit Gerald Grosz
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Frieden schaffen ohne Waffen: Hafenarbeiter stoppen Rüstungsgüter für Israel
Geschützt: 100 Tage Merz: Der Hampelmann-Kanzler der links-woken Einheitsfront
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Dermatologen räumen mit dem Mythos Sonnenbrand auf: „Sonnenschutzfaktor 50 ist lebensbedrohlich
Der Mythos Sonnenbrand
„Der Schmierfaktor 50 ist kontraproduktiv und lebensbedrohlich.
Suchen Sie den Schatten auf und tragen Sie Sonnenschutzmittel dick auf, um Hautkrebs zu verhindern. Das ist, kurz gesagt, der Rat der KWF-Krebsgesellschaft und des Berufsverbands der Dermatologen NVDV. Dieser Rat ist veraltet und sogar lebensgefährlich, sagen ein Forscher und zwei Dermatologen in dieser Zeitung. Nach neueren Erkenntnissen schützt die ultraviolette Strahlung (UV) des Sonnenlichts tatsächlich vor vielen Krebsarten – auch vor Hautkrebs. Außerdem senkt ein ungeschütztes Sonnenbad den Blutdruck und damit das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Schätzungsweise 480.000 Menschen sterben jedes Jahr in Europa an den Folgen mangelnder UV-Strahlung.“Uv-Blocking mit Faktor 50 ist lebensgefährlich.“
Die Ratschläge von KWF Cancer Control und der Niederländischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (NVDV), die Sonne zu meiden und hohe Schutzfaktoren zu verwenden, sind veraltet und schädlich. Sonnenschutzmittel stören die natürliche Anpassung der Haut an die Sonne und blockieren die ultraviolette (UV) Strahlung, die für die Gesundheit unerlässlich ist. Untersuchungen zeigen, dass eine unzureichende Sonnenexposition jedes Jahr 480.000 zusätzliche Todesfälle in Europa verursacht. „Wir haben Angst vor Hautkrebs, aber niemand sagt uns, dass die Sommersonne vor anderen Krebsarten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt“, so die Experten.
Jetzt, wo der Sommer in vollem Gange ist, warnen KWF und NVDV erneut vor den Gefahren der ultravioletten Strahlung (uv A und uv B). Im Frühjahr und Sommer ist diese Strahlung in den Niederlanden so stark, dass sie die DNA in unseren Hautzellen schädigen kann, so das RIVM. Dies führt nicht nur zu Falten und Altersflecken, sondern auch zu einem erhöhten Risiko für Hautkrebs. KWF und NVDV raten: „Schützen Sie sich, indem Sie die Sonne meiden, schützende Kleidung tragen und einen Lichtschutzfaktor von mindestens 30 auftragen“.
Sonnenschutzfaktoren (SPF steht für Sun Protection Factor) in Sonnenschutzmitteln verhindern das Eindringen von UV A und UV B in die Haut. Ihre Verwendung wird daher u. a. von Krankenversicherungen und Kommunalverwaltungen gefördert, die überall an der Küste, auf Campingplätzen, in Schwimmbädern und Vergnügungsparks Spender („Schmierstangen“) aufstellen, an denen man sich kostenlos mit Creme mit SPF 30 eincremen kann. Der Krankenversicherer Zilveren Kruis verteilt kostenlose Sonnenschutzmittel auf Terrassen und warnt die Öffentlichkeit mit schrillen Werbespots: „Einer von fünf Menschen wird die am schnellsten wachsende Krebsart bekommen: Hautkrebs. Dabei können Sie die meisten Fälle verhindern, indem Sie Sonnenschutzmittel richtig auftragen!“
Diese Sichtweise auf die Sonne als Quelle gefährlicher Strahlung stößt zunehmend auf Kritik. In einer aktuellen Veröffentlichung (Juni 2025) in Photochemical & Photobiological Sciences, einer britischen Fachzeitschrift für Spezialisten auf dem Gebiet der biologischen Wirkungen des Lichts, fordert eine internationale Gruppe von 17 Wissenschaftlern eine Anpassung der derzeitigen Sonnenempfehlungen an die neuen Erkenntnisse: UV-Strahlung ist für die Gesundheit unverzichtbar, und die Öffentlichkeit sollte stattdessen dazu angehalten werden, sich häufiger ungeschützt der Sonne auszusetzen, ohne sich zu verbrennen. Einer dieser Wissenschaftler ist Frank de Gruijl, ein Experte für Photobiologie der Haut, der seit vielen Jahren als Studienleiter und Professor am Leiden University Medical Centre (LUMC) tätig ist. „Es besteht kein Zweifel daran, dass Sonnenbrände das Hautkrebsrisiko erhöhen“, sagt er. „Die derzeitigen Ratschläge berücksichtigen jedoch nicht, dass die Sonne auch viele positive Wirkungen hat.“
Die bekannteste positive Wirkung der UV-Strahlung ist, dass sie die Produktion von Vitamin D in der Haut anregt. Damit ist die Sonne die wichtigste Quelle für dieses Vitamin, das wir nur in geringem Maße über die Nahrung aufnehmen. Seit jeher ist bekannt, dass Vitamin D für starke Knochen unerlässlich ist, aber in den letzten 20 Jahren hat sich gezeigt, dass es noch viel mehr für die Gesundheit tut. Es wurde festgestellt, dass Vitamin D ein- bis zweitausend Gene beeinflusst und wichtig für das Immunsystem und das Gehirn ist. Eine Studie nach der anderen belegt, dass dieses Vitamin vor Infektionskrankheiten, Autoimmunerkrankungen, Demenz und Krebs – einschließlich Hautkrebs – schützt.
Außerdem wird durch die UV-Strahlung Stickstoffmonoxid produziert, ein Stoff, der die Blutgefäße erweitert und den Blutdruck senkt. De Gruijl sagt, dass laut großen Bevölkerungsstudien die Gesamtsterblichkeit sinkt, je mehr Menschen sich der Sonne aussetzen. Insbesondere die Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist mit zunehmender Sonneneinstrahlung geringer. In einer englischen Studie wurde festgestellt, dass Menschen, die sich viel der Sonne aussetzten, häufiger an Hautkrebs erkrankten, aber auch die Gesamtsterblichkeit war bei diesen Menschen niedriger. De Gruijl: „Mit dem bemerkenswerten Endergebnis, dass die Gruppe mit Hautkarzinomen und der höchsten Sonnenexposition tatsächlich die niedrigste Sterblichkeit innerhalb der untersuchten Bevölkerungsgruppe hatte.“
Ein wichtiges Signal, dass es keine gute Idee ist, die Sonne zu meiden, kommt aus Schweden. Der Epidemiologe Dr. Pelle Lindqvist vom Karolinska Universitätskrankenhaus in Solna untersuchte das Sonnenverhalten von 29.518 schwedischen Frauen im Alter zwischen 25 und 64 Jahren und veröffentlichte seine Ergebnisse 2016. Frauen, die sich regelmäßig in der Sonne aufhielten, hatten trotz eines leicht erhöhten Hautkrebsrisikos eine geringere Sterblichkeitsrate. Frauen, die die Sonne mieden, hatten ein um 60 Prozent höheres Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben. Interessanterweise hatten nicht rauchende Sonnenvermeiderinnen das gleiche Sterberisiko wie rauchende „Sonnenanbeterinnen“. Lindqvist schlussfolgerte: „Sonnenlichtvermeidung ist ein ähnlicher Risikofaktor für einen vorzeitigen Tod wie das Rauchen.“
Inzwischen gibt es Studien, die darauf hindeuten, dass das Aufsuchen des Schattens und das Abdecken der UV-Strahlung mit Sonnenschutzmitteln – genau wie es KWF und NVDV empfehlen – gesundheitsschädlich ist. Die Zahlen lügen nicht. In einer Veröffentlichung aus dem Jahr 2020 einer weiteren internationalen Gruppe von Wissenschaftlern, darunter Frank de Gruijl, wurde der Vitamin-D-Spiegel als Maß für die Sonnenexposition verwendet. Niedrige Vitamin-D-Spiegel korrelierten mit einem um 400 Prozent höheren Brustkrebsrisiko, einem um 125 Prozent höheren Demenzrisiko, einem um 122 Prozent höheren Alzheimer-Risiko und einer Verdoppelung des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ein hoher Vitamin-D-Spiegel wurde mit einem um 125 Prozent geringeren Risiko für Multiple Sklerose in Verbindung gebracht, eine Autoimmunerkrankung, die zu schweren neurologischen Schäden führt. Die Forscher schätzen, dass jährlich 480.000 Todesfälle in Europa und 340.000 in den USA auf eine unzureichende Sonnenexposition zurückzuführen sind.
„Sonnenbäder sind nicht unbedingt empfehlenswert“, sagt De Gruijl. „Aber im Allgemeinen ist es gesund, im Sommer viel draußen zu sein und die UV-Strahlung aufzusaugen. Als Faustregel gilt, dass man sich nie einen Sonnenbrand holen sollte, denn der ist zweifellos schädlich. Ein Sonnenbrand ist nämlich eine UV-Vergiftung der Haut. Aber wenn man ab dem Frühjahr jeden Tag in die Sonne geht, kann sich die Haut langsam daran gewöhnen. Es ist unklug, sich jeden Tag mit einem hohen Lichtschutzfaktor einzuschmieren, denn dann hat die Haut keine Chance, sich daran zu gewöhnen.“
Ids Boersma, Dermatologe am Haar- und Kopfhautexpertenzentrum HAARR in Etten-Leur, stimmt dem zu und geht noch einen Schritt weiter: „Schmierfaktor 50 ist lebensgefährlich“, sagt er entschieden, „weil er ein falsches Gefühl der Sicherheit vermittelt. Die Haut wird im Sommer natürlich etwas dicker, weil das Pigment zunimmt. Das ist für die meisten Menschen ein ausreichender Schutz vor der niederländischen Sonne. Wenn man den ganzen Tag LSF 50 aufträgt, blockiert man diesen natürlichen Prozess. Die Haut bleibt verwundbar. Inzwischen glauben die Leute, dass sie mit LSF 50 50 mal länger in der Sonne bleiben können, aber das funktioniert nur, wenn man sich jeden zweiten Tag sehr dick eincremt. Das macht niemand. In Wirklichkeit lässt man etwas aus oder trägt zu dünn auf. Dann hat man ein erhöhtes Risiko, einen Sonnenbrand zu bekommen, vor allem, wenn man lange Zeit unbesorgt in der Sonne bleibt, weil man sich einbildet, durch die Creme geschützt zu sein.“
Er hält den Rat des NVDV, die Sonne zwischen 11:00 und 15:00 Uhr zu meiden, für absurd. „Die Menschen halten sich bereits viel zu viel drinnen auf, man sollte sie stattdessen ermutigen, mehr nach draußen zu gehen, um die Vorteile der Sonne zu genießen“, sagt er. Es ist bekannt, dass Menschen, die beruflich viel Zeit im Freien verbringen, wie Landwirte und Straßenarbeiter, seltener an Melanomen erkranken als Büroangestellte, die den ganzen Tag drinnen sitzen. Die eigentliche Gefahr liegt bei Menschen, die nach Spanien oder in die Tropen fliegen und sich mit Winterhaut in der prallen Sonne an den Strand legen. Wenn man sich häufig verbrennt, steigt das Hautkrebsrisiko“.
Nach Angaben des KWF ist Hautkrebs die am schnellsten wachsende Krebsart, aber laut Boersma vergisst man, hinzuzufügen, dass es sich bei mehr als 80 Prozent der Fälle um relativ harmlose Krebsarten handelt, die leicht zu behandeln sind. Die tödlichste Form von Hautkrebs, das Melanom, ist relativ selten. Und dank einer besseren Kontrolle und Behandlung sterben auch weniger Menschen an dieser Krebsart. „Außerdem ist die Zahl der Todesfälle durch Melanome im Vergleich zu Brust-, Prostata- und Dickdarmkrebs verschwindend gering. Und genau davor scheint die UV-Strahlung zu schützen. Übrigens gibt es Hinweise darauf, dass Menschen mit Melanomen eine höhere Überlebensrate haben, wenn sie sich mehr der Sonne aussetzen.“
Die Kritik von De Gruijl und Boersma an der traditionellen Sonnenberatung ist nicht neu. Im Jahr 2011 erregte Boersma Aufsehen in den Medien mit einem Aufruf, vor allem keine Creme mit LSF 50 zu verwenden. Das brachte ihm wütende Reaktionen von Dermatologenkollegen ein, und der Berufsverband NVDV drohte, ihn als Mitglied auszuschließen. „Beim NVDV hielt man meine Aussagen für unverantwortlich und warf mir vor, die Menschen zu verwirren“, sagt er. „Es endete mit einem Zischen. Später senkten sie die Empfehlung leise auf LSF 30, aber eine Entschuldigung bei mir kam nie zustande.“
Interessanterweise scheinen sowohl das KWF als auch der NVDV wenig Interesse an einer Änderung der Wahrnehmung zu haben und weichen nicht von den traditionellen Ansichten ab. Einer der ersten Dermatologen, der das KWF und den NVDV dazu aufforderte, die Sonnenempfehlungen zu lockern, war Han van der Rhee. Van der Rhee hatte sich seit den 1980er Jahren für die Warnung vor Hautkrebs eingesetzt, war jahrzehntelang Berater der KWF-Krebsbekämpfung und gehörte zu den Initiatoren des „Sommersprossenbusses“, eines Busses, der an Stränden unterwegs war, um die Strandbesucher vor den Gefahren der Sonne zu warnen. Allmählich erkannte er, dass er damit mehr schadet als nützt, und ab dem Jahr 2000 begann er tatsächlich, die Sonne als Quelle der Gesundheit zu fördern. „Ein guter Wissenschaftler muss in der Lage sein, seine Meinung zu ändern“, sagte er in einem Interview. Er veröffentlichte wissenschaftliche Artikel über die positiven Auswirkungen der UV-Strahlung und wandte sich mit den Büchern Sun May und Sun Wiser an ein breiteres Publikum. Im Jahr 2016 sagte er in einem Interview mit dem Gesundheitsmagazin Life Unlimited: „Meine Kollegen reagieren sehr abweisend auf meine Artikel. Und wenn ich ein Buch schreibe, distanziert sich die Niederländische Dermatologische Gesellschaft davon, noch bevor sie den Inhalt zur Kenntnis genommen hat.“
Der inzwischen 79-jährige Van der Rhee hat den Kampf für eine weniger strenge Sonnenempfehlung aus Altersgründen aufgegeben. In einer E-Mail teilt er mit, dass sich die Sonnenempfehlungen des KWF und des NVDV seines Erachtens nach nicht wesentlich geändert haben. Auf die Frage, ob er die Fackel seines Kampfes für Veränderungen an eine jüngere Generation von Dermatologen weitergegeben hat, erwähnt er nach einigem Nachdenken Frank de Gruijl. Dieser erklärt, dass es ihm eine große Ehre sei, dies zu tun, verweist aber auf sein eigenes Alter: 70 Jahre. Der einzige andere Dermatologe, der das KWF und den NVDV öffentlich kritisiert, Ids Boersma, ist 73 Jahre alt. „Ich stamme aus der Protestgeneration der 1970er Jahre“, erklärt er. „Mein Slogan lautet: ‚Ich protestiere, also existiere ich‘. Die heutige Generation von Ärzten sitzt praktisch den ganzen Tag in einer Blase am Computer, geht kaum Risiken ein und befolgt Protokolle ohne nachzudenken.“
De Gruijl ist milder gestimmt und versteht, warum jüngere Kollegen schwer zu überzeugen sind: „Es ist einfach seit Jahrzehnten die allgemeine, fest verankerte Meinung, dass UV-Strahlung schlecht ist. Wenn man dem widerspricht, erntet man viele Kommentare und Skepsis von Kollegen. Das ist für die eigene Karriere nicht gerade förderlich“. Auch er selbst gehörte lange Zeit zu den Wissenschaftlern, die auf die schlechten Seiten der UV-Strahlung hinwiesen. „Ich habe mich sogar mit Forschern gestritten, die der Meinung waren, dass die Vorteile der UV-Strahlung die Nachteile überwiegen. Bis meine Forschungsgruppe einmal ein Experiment mit Mäusen durchführte, die zu Darmkrebs neigen. Bei Mäusen, die wir mit UV bestrahlten, wurde zu meinem Erstaunen das Wachstum von Dickdarmkrebs gehemmt. Als Wissenschaftler muss man also offen sein; ich halte es für eine gute Eigenschaft, seine Meinung ändern zu können.“
Der NVDV konnte auf unser Ersuchen um Stellungnahme „urlaubsbedingt“ nicht reagieren. Vom KWF erhielten wir vor Ablauf der Frist keine Antwort auf unsere Fragen.
Weltweit steigende Lebensmittelpreise sind eine Warnung für „fragile Staaten“
Tyler Durden
Der Nahrungsmittelpreisindex der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) – ein globaler Maßstab für Lebensmittelpreise – erreichte im Juli den höchsten Stand seit Anfang 2023. Dies markiert einen bemerkenswerten Wendepunkt nach einem mehrjährigen Abwärtstrend, der auf die Preisspitzen infolge von Covid und des Russland-Ukraine-Kriegs folgte.
Der FAO-Nahrungsmittelpreisindex lag im Juli im Schnitt bei 130,1 Punkten – ein Anstieg um 1,6 % gegenüber Juni. Haupttreiber waren die stark gestiegenen Preise für Fleisch und Pflanzenöle.
„Der Index zeigt die monatlichen Veränderungen der internationalen Preise für eine Reihe von weltweit gehandelten Nahrungsmitteln. Im Juli glichen die Preiserhöhungen bei Fleisch und Pflanzenöl die Rückgänge bei Getreide, Milchprodukten und Zucker mehr als aus“, erklärte die FAO in ihrem Monatsbericht.
Seit seinem Tiefpunkt Anfang 2024 hat der Index eine deutliche Trendwende vollzogen, nachdem er nach den Preisspitzen während der Pandemie und der russischen Invasion in der Ukraine zurückgegangen war. Er liegt nun auf dem höchsten Stand seit Februar 2023 – 43 % über dem Tiefstwert zu Beginn der Covid-Ära – und dürfte bis ins kommende Jahr hoch bleiben.
Kernaussagen des Berichts:
- Gesamtindex: 130,1 Punkte (+1,6 % zum Vormonat) – getrieben durch Fleisch und Pflanzenöle. Noch 18,8 % unter dem Höchststand vom März 2022, aber 7,6 % höher als im Juli 2024.
- Getreide: 106,5 Punkte (-0,8 %). Weizen- und Sorghumpreise fielen dank neuer Ernten; Mais und Gerste legten zu. Reis sank um 1,8 % wegen reichlichem Angebot und schwacher Nachfrage.
- Pflanzenöle: 166,8 Punkte (+7,1 %) – Dreijahreshoch. Palmöl stieg wegen starker Nachfrage; Sojaöl wurde vom Biokraftstoffsektor gestützt; Sonnenblumenöl kletterte wegen knappen Angebots im Schwarzen Meer; Rapsöl fiel wegen neuer EU-Ernte.
- Fleisch: 127,3 Punkte (+1,2 %) – Rekordhoch. Rind- und Schaffleisch verteuerten sich durch Nachfrage aus China und den USA; Geflügel legte leicht zu, da Brasilien wieder als frei von Vogelgrippe gilt; Schweinefleisch fiel wegen Überangebots und schwacher EU-Nachfrage.
- Milchprodukte: 155,3 Punkte (-0,1 %) – erster Rückgang seit April 2024. Butter und Milchpulver gaben wegen reichlicher Versorgung nach; Käsepreise stiegen dank starker Nachfrage aus Asien und dem Nahen Osten bei gleichzeitig geringeren EU-Exporten.
- Zucker: 103,3 Punkte (-0,2 %) – fünfter monatlicher Rückgang. Ursache sind Erwartungen höherer Produktion 2025/26 (Brasilien, Indien, Thailand), teils ausgeglichen durch wieder anziehende Importnachfrage.
Der jüngste Anstieg signalisiert zunehmende Preisdynamik auf den globalen Lebensmittelmärkten. Zwar liegt der Index noch deutlich unter dem Rekordwert von 160 Punkten im Jahr 2022, doch ein anhaltender Aufwärtstrend könnte den weltweiten Inflationsdruck wieder verstärken.
Auswirkungen:
- Gefährdete Staaten: Ein erneuter Preisanstieg könnte in einkommensschwachen, importabhängigen Ländern zu Ernährungsunsicherheit und sozialen Unruhen führen.
In den USA müsste die Trump-Regierung den Fokus stärker auf den Ausbau lokaler Lebensmittelversorgungsketten legen, um externe Schocks abzufedern. Das bedeutet, den örtlichen Viehzüchter oder Landwirt zu kennen – und im Idealfall Pläne für einen eigenen Garten oder sogar einen Hühnerstall im Hinterhof zu haben.
Paul Craig Roberts: Warum Trumps Treffen mit Putin ein riskantes Spiel ist
Am 11. August 2025 äußerte sich der US-amerikanische Ökonom und Kolumnist Paul Craig Roberts in einer Diskussion mit seinem Gesprächspartner Nemo über die potenziellen Gefahren eines bevorstehenden Treffens zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Roberts zeigt sich skeptisch gegenüber den Erwartungen an dieses Treffen und warnt vor einer möglichen Eskalation der Spannungen zwischen den beiden Staaten. Im Folgenden fassen wir die wichtigsten Punkte seiner Analyse zusammen.
Trumps Fehleinschätzung der russischen Position
Roberts kritisiert, dass Trump die russische Position offenbar nicht versteht. Trump spricht wiederholt von einem möglichen „Landtausch“ als Lösung für den Konflikt in der Ukraine, bei dem Russland und die Ukraine Gebiete austauschen könnten, um den Krieg zu beenden. Diese Vorstellung hält Roberts für naiv und realitätsfern. Putin hat mehrfach klargestellt, dass es ihm nicht nur um die Beendigung des aktuellen Konflikts geht, sondern um die Beseitigung der zugrunde liegenden Ursachen – insbesondere die Sicherheitsbedenken Russlands. Dazu gehört die Präsenz von NATO-Truppen und US-Raketen an den russischen Grenzen, die in Moskau als Bedrohung wahrgenommen werden.
Roberts verweist auf die historische Parallele zur Kubakrise, als die USA empört auf sowjetische Raketen in Kuba reagierten, die nur 90 Meilen von der US-Küste entfernt waren. Heute jedoch, so Roberts, haben die USA und die NATO Raketen in Polen, Rumänien und anderen Ländern direkt an Russlands Grenzen stationiert, ohne dass dies in Washington als Problem angesehen wird. Diese Missachtung der russischen Sicherheitsinteressen sei der Kern des Problems, das Trump jedoch ignoriere.
Mangelnde Vorbereitung und unrealistische Erwartungen
Ein zentraler Kritikpunkt von Roberts ist die fehlende Vorbereitung für das Treffen. Normalerweise werden solche hochrangigen Verhandlungen durch intensive Vorarbeiten auf Arbeitsebene vorbereitet, bei denen beide Seiten ihre Positionen klären und mögliche Kompromisse ausloten. In diesem Fall jedoch scheint Trump keine klare Vorstellung von Putins Position zu haben, während russische Vertreter wie Dmitri Medwedew und andere Kommentatoren bereits optimistische Erwartungen an das Treffen äußern. Roberts hält diese Erwartungen für gefährlich und unrealistisch, da sie die Komplexität des Konflikts unterschätzen.
Er befürchtet, dass das Treffen scheitern könnte, was zu einer Verschlechterung der Beziehungen zwischen den USA und Russland führen würde. Für Putin könnte ein Scheitern innenpolitische Konsequenzen haben, da russische Nationalisten und die Armee ein Nachgeben bei den eroberten Gebieten als Verrat ansehen könnten. Gleichzeitig steht Trump unter Druck, seine Wahlversprechen einzulösen, den Konflikt schnell zu beenden, was durch die mangelnde Vorbereitung und seine unklare Strategie erschwert wird.
Die Rolle der US-Hegemonie und des militärisch-industriellen Komplexes
Roberts weist darauf hin, dass die US-Doktrin der globalen Hegemonie ein zentrales Hindernis für eine Einigung darstellt. Die USA haben laut Roberts den Ukraine-Konflikt angeheizt, um Russland zu destabilisieren. Ein abruptes Ende des Konflikts würde Fragen nach dem Verzicht auf diese hegemoniale Politik aufwerfen, was weder Trump noch andere US-Politiker bisher angesprochen haben. Zudem betont Roberts die Rolle des militärisch-industriellen Komplexes in den USA, der von Waffenverkäufen an Europa profitiert. Ein Friedensabkommen könnte diese Profite gefährden, was ein weiteres Hindernis für eine Einigung darstellt.
Druck auf Putin und die BRICS-Staaten
Roberts sieht Putin in einer schwierigen Lage. Einerseits will er den BRICS-Staaten wie Indien und Brasilien zeigen, dass Russland bereit ist, zu verhandeln, um Sanktionen und weitere Konflikte mit dem Westen zu vermeiden. Andererseits muss er innenpolitisch Stärke demonstrieren, um die Unterstützung der russischen Nationalisten und der Armee nicht zu verlieren. Ein „Landtausch“ oder ein Kompromiss, der als Schwäche ausgelegt werden könnte, würde Putin innenpolitisch schaden.
Zudem kritisiert Roberts die US-Politik gegenüber den BRICS-Staaten, insbesondere die Drohungen mit Sanktionen gegen Länder wie Indien, die russisches Öl kaufen. Diese Politik schaffe unnötige Feindschaften und schwäche das Vertrauen in die USA als Verhandlungspartner.
Fazit: Ein riskantes Unterfangen
Paul Craig Roberts sieht in dem geplanten Treffen zwischen Trump und Putin ein hochriskantes Unterfangen, das durch mangelnde Vorbereitung, unterschiedliche Erwartungen und tiefgreifende geopolitische Spannungen belastet ist. Er befürchtet, dass ein Scheitern des Treffens die Beziehungen zwischen den USA und Russland weiter verschlechtern könnte, während ein Kompromiss für beide Seiten innenpolitische Risiken birgt. Roberts bleibt skeptisch und hofft, dass er mit seiner pessimistischen Einschätzung falsch liegt, betont aber, dass die Geschichte zeigt, wie oft schlecht vorbereitete Friedensverhandlungen scheitern.
Das Treffen, so Roberts, ist ein „kindisches“ Unterfangen, das die Komplexität des Konflikts und die zugrunde liegenden Machtinteressen ignoriert. Ob es zu einem historischen Durchbruch oder zu einer weiteren Eskalation kommt, bleibt abzuwarten.

