Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

Jetzt kostenlosen Gesprächstermin buchen

Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Tim Kellner: Das passiert, wenn die „Antifa“ Finanzminister wird…

Tim Kellner: Das passiert, wenn die „Antifa“ Finanzminister wird…

Tim Kellner: Das passiert, wenn die „Antifa“ Finanzminister wird…

Wenn die „Antifa“ mit Lars Klingbeil (SPD) den Finanzminister stellt, kommt das dabei heraus: Trotz Billionenschulden für „Sondervermögen“ klafft im Bundeshaushalt ein 171-Milliarden-Loch!

Aber keine Sorge: Für „Omas gegen Rechts“ und andere linksgrün-woke NGOs (wie der von Klingbeils Ehefrau) ist genug Geld da – natürlich auch für sogenannte Flüchtlinge, „Ukros“ und „Halal à la Carte“ beim Schulessen. Love Priest Tim Kellner hält dem System eine Predigt, die sich gewaschen hat.

The post Tim Kellner: Das passiert, wenn die „Antifa“ Finanzminister wird… appeared first on Deutschland-Kurier.

John Mearsheimer: Die palästinensische Tragödie und die Irreführung des Westens

John Mearsheimer, ein renommierter Politikwissenschaftler und Professor an der Universität Chicago, hat in einem ausführlichen Interview mit Tucker Carlson kontroverse Thesen zur geopolitischen Lage im Nahen Osten, insbesondere zum Konflikt in Gaza, sowie zur Ukraine-Krise und zur Rolle der USA in der internationalen Politik vertreten. Seine Analysen werfen ein kritisches Licht auf die Unterstützung des Westens für Israel, die er als „bedingungslos“ bezeichnet, und auf die geopolitischen Fehlentscheidungen, die zu einer Destabilisierung der Region geführt haben. Dieser Artikel beleuchtet Mearsheimers zentrale Argumente, insbesondere seine Einschätzung des Gaza-Konflikts als Völkermord, die Rolle des Israel-Lobby in den USA und die geopolitischen Konsequenzen dieser Dynamiken.

Der Gaza-Konflikt: Ein Völkermord?

Mearsheimer beschreibt die israelische Politik in Gaza nach den Ereignissen vom 7. Oktober 2023 als Völkermord. Er definiert diesen Begriff nach der Genfer Konvention von 1948, die Völkermord als die absichtliche Zerstörung einer ethnischen, religiösen oder nationalen Gruppe beschreibt, um deren Identität zu vernichten. „Die Israelis versuchen systematisch, die Palästinenser als nationale Gruppe zu zerstören“, sagt Mearsheimer. „Sie zielen auf sie als Palästinenser ab und versuchen, die palästinensische nationale Identität zu vernichten, zusätzlich dazu, dass sie enorme Zahlen von Palästinensern ermorden.“

Er argumentiert, dass die israelische Offensive in Gaza nicht nur eine Reaktion auf den Hamas-Angriff vom 7. Oktober ist, sondern Teil einer langfristigen Strategie, die Palästinenser aus dem Gebiet des „Großen Israel“ zu vertreiben. „Die Zionisten wollten von Anfang an ein Großes Israel“, erklärt Mearsheimer und verweist auf historische Dokumente, etwa ein 1918 von David Ben-Gurion verfasstes Schriftstück, in dem dieser ein Israel beschreibt, das weit über die heutigen Grenzen hinausgeht, einschließlich Teilen Syriens, des Libanons und der Sinai-Halbinsel.

Nach Mearsheimers Ansicht nutzen die Israelis die Ereignisse vom 7. Oktober als Gelegenheit zur ethnischen Säuberung. „Es gibt eine enorme Menge an Daten in der israelischen Presse, die diese Argumentation laut und deutlich untermauern“, betont er. Allerdings sei das Ziel, die etwa 2,3 Millionen Palästinenser aus Gaza zu vertreiben, gescheitert, da weder Ägypten noch Jordanien bereit seien, diese Flüchtlinge aufzunehmen. „Die Palästinenser verlassen Gaza nicht“, sagt er, „und so eskalieren die Israelis ihre Angriffe in der Hoffnung, sie doch noch zu vertreiben.“ Dies habe zu einer katastrophalen humanitären Lage geführt, mit Schätzungen von bis zu 400.000 Vermissten und etwa 60.000 Toten, wobei die genaue Zahl schwer zu verifizieren sei.

Die Rolle der Israel-Lobby

Ein zentrales Thema in Mearsheimers Analyse ist die außergewöhnliche Macht der Israel-Lobby in den USA, die er als „beispiellos in der Geschichte“ bezeichnet. Gemeinsam mit seinem Kollegen Stephen Walt, Professor an der Harvard-Universität, veröffentlichte er 2007 ein Buch über die Israel-Lobby, das massive Kontroversen auslöste. „Die Lobby ist eine unglaublich mächtige Interessengruppe“, sagt Mearsheimer. „Sie hat eine immense Macht und beeinflusst die US-Außenpolitik im Nahen Osten tiefgreifend.“

Er beschreibt die Lobby als eine lose Koalition von Individuen und Organisationen, darunter die American Israel Public Affairs Committee (AIPAC) und die Anti-Defamation League, die unermüdlich daran arbeiten, die Unterstützung für Israel zu sichern. „Es ist wichtig zu betonen, dass es keine jüdische Lobby ist“, erklärt er, „denn viele Juden kümmern sich wenig um Israel, und viele, einschließlich religiöser Juden, sind gegen die Politik Israels.“ Zudem betont er die Rolle christlicher Zionisten, die aus religiösen Gründen die israelische Expansion unterstützen, da sie glauben, dass dies die Voraussetzung für die Wiederkunft Christi sei.

Die Macht der Lobby zeigt sich darin, dass die USA Israel bedingungslos unterstützen, selbst wenn dies den amerikanischen Interessen widerspricht. „In den letzten 40 Jahren kann ich keinen Moment nennen, in dem die USA ihre eigenen Interessen über die Israels gestellt haben“, sagt Mearsheimer. Ein Beispiel ist die konsequente Ablehnung einer Zwei-Staaten-Lösung durch Israel, obwohl jeder US-Präsident seit Jimmy Carter diese Lösung unterstützt hat. „Die Israelis haben uns bei jedem Schritt zurückgewiesen“, bemerkt er, „und dennoch unterstützen wir sie weiter.“

Die Ukraine-Krise und die Russophobie des Westens

Neben dem Nahen Osten beleuchtet Mearsheimer die Ukraine-Krise, die er als Ergebnis der NATO-Erweiterung betrachtet. „Die Russen gewinnen den Krieg“, sagt er, „und die Ukraine befindet sich in einer hoffnungslosen Lage.“ Er argumentiert, dass die russischen Forderungen – Neutralität der Ukraine, Demilitarisierung und Anerkennung der Annexion der Krim und der vier östlichen Oblaste – für die Ukraine und den Westen inakzeptabel seien. „Es wird keine diplomatische Lösung geben“, prophezeit er, „sondern einen gefrorenen Konflikt, der auf dem Schlachtfeld entschieden wird.“

Mearsheimer kritisiert die „lächerliche Russophobie“ im Westen, die die westlichen Eliten daran hindere, die legitimen Sicherheitsbedenken Russlands anzuerkennen. „Die Reaktion Russlands auf die NATO-Erweiterung ist analog zur Monroe-Doktrin der USA“, erklärt er. „Die USA würden niemals zulassen, dass China Militärkräfte in Mexiko oder Kanada stationiert, aber wir denken, wir können NATO-Truppen in die Ukraine verlegen, ohne dass Russland das stört.“

Er sieht die NATO-Erweiterung als eine der größten außenpolitischen Fehlentscheidungen der USA, die nicht nur den Krieg in der Ukraine ausgelöst, sondern auch die Beziehungen zu Russland nachhaltig beschädigt hat. „Wir haben die Russen in die Arme der Chinesen getrieben“, sagt er, „was strategisch gesehen ein großer Fehler war, da China die Hauptherausforderung für die USA darstellt.“

Die Zukunft der globalen Ordnung

Mearsheimer bietet auch eine Langzeitperspektive auf die globale Ordnung. „In den nächsten 10 bis 20 Jahren werden die USA, China und Russland die internationalen Beziehungen dominieren“, sagt er. „Die USA und China werden die beiden mächtigsten Staaten bleiben, wobei China die Lücke zu den USA schließt.“ Langfristig sieht er jedoch die USA im Vorteil, da die chinesische Bevölkerung aufgrund der Ein-Kind-Politik schrumpfen wird, während die USA durch Einwanderung ihre Bevölkerung stabilisieren können. „Macht ist in der internationalen Politik entscheidend“, betont er, „denn es gibt keine höhere Autorität, die Staaten schützen kann.“

Dennoch warnt er vor der Gefahr, diese Macht unklug einzusetzen. „Die USA haben ihre immense Macht in den letzten Jahrzehnten oft töricht genutzt“, sagt er und verweist auf die Kriege im Nahen Osten und die Ukraine-Krise. Ein Krieg mit China über Taiwan hält er für unwahrscheinlich, da die militärischen Hürden für China enorm seien und beide Seiten ein Interesse daran hätten, einen nuklearen Konflikt zu vermeiden.

Fazit: Eine kritische Reflexion

Mearsheimers Analysen fordern eine kritische Auseinandersetzung mit der US-Außenpolitik und ihrer Unterstützung für Israel. Seine Behauptung, dass die USA Israel bedingungslos unterstützen, selbst wenn dies ihren eigenen Interessen schadet, wirft Fragen über die Macht von Interessengruppen wie der Israel-Lobby auf. Seine Beschreibung des Gaza-Konflikts als Völkermord ist eine starke Anklage, die auf historischen und aktuellen Beweisen basiert, aber auch kontroverse Diskussionen auslöst.

Die Ukraine-Krise zeigt nach Mearsheimer die Gefahren einer überambitionierten westlichen Politik, die die Sicherheitsbedenken anderer Großmächte ignoriert. Seine Warnungen vor einer zunehmenden Illiberalität in Israel und den USA sowie die langfristigen Auswirkungen dieser Konflikte auf die globale Ordnung sind Mahnungen, die geopolitische Strategien kritisch zu überdenken.

In einer Zeit, in der die öffentliche Meinung, insbesondere unter jüngeren Generationen, zunehmend kritisch gegenüber Israel wird, sieht Mearsheimer eine wachsende Diskrepanz zwischen Politik und öffentlicher Wahrnehmung. „Die Lobby wird härter arbeiten müssen, um die Unterstützung für Israel aufrechtzuerhalten“, sagt er, „aber die Unterstützung in der Bevölkerung nimmt ab.“ Dies könnte langfristig zu einem Wandel in der US-Außenpolitik führen – oder zu verstärkten Versuchen, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen. Mearsheimers Analysen sind ein Aufruf zur Reflexion über die moralischen und strategischen Kosten der aktuellen Politik und deren Folgen für die globale Stabilität.

Trump präsentiert: Gesundheitssystem 2.0 Zugriff und die totale Kontrolle aller Daten

Was einst als „Notlösung“ in der Pandemie begann, nimmt nun unter dem Deckmantel der Digitalisierung beängstigende Formen an: Donald Trump – einst der Präsident von „Operation Warp Speed“ – arbeitet nun mit denselben Tech-Oligarchen zusammen, um eine gigantische digitale Gesundheitsdatenbank zu schaffen. Was wie ein Fortschritt klingt, ist in Wahrheit ein gefährlicher Vorstoß in Richtung totaler Kontrolle.

Ein „digitales Ökosystem“ für totale Erfassung

Trump kündigte in einer Rede den Aufbau eines neuen digitalen Gesundheitssystems an, in dem Softwarefirmen, Versicherer und Behörden auf Knopfdruck sämtliche Gesundheitsdaten der US-Bevölkerung austauschen können – angeblich, um Bequemlichkeit, Effizienz und Lebensqualität zu verbessern.

Direkt zum Video mit Deutschen Untertiteln:

Mit dabei die Techgiganten – und das umstrittene Datenanalyse-Unternehmen Palantir, das in der Vergangenheit durch seine Zusammenarbeit mit Geheimdiensten und seine Rolle in der Überwachung von Migranten auffiel.

Trump selbst spricht vom Ende der Klemmbretter, von „Kill the Clipboard“, als wäre es ein Befreiungsschlag. In Wahrheit jedoch bedeutet es das Ende jeglicher Privatsphäre im medizinischen Bereich.

Vermeintlich freiwillig – aber mit Systemdruck

Offiziell soll das Ganze „freiwillig“ sein – ohne zentrale, staatlich geführte Datenbank. Doch wer in der realen Welt lebt, weiß: Digitale Systeme entwickeln Sogwirkungen. Versicherungen, Kliniken und Behörden werden Nutzer subtil zwingen, sich dem System anzuschließen. Wer sich verweigert, riskiert bald schlechtere Behandlung, höhere Prämien oder den Verlust ärztlicher Leistungen.

Die Gesundheitsdaten als Einfallstor

Was nach digitaler Modernisierung klingt, ist in Wahrheit ein strategisches Machtinstrument: Gesundheitsdaten gehören zu den sensibelsten Informationen, die ein Staat oder Konzern über seine Bürger sammeln kann. Sie verraten nicht nur den physischen Zustand eines Menschen, sondern auch seine genetische Veranlagung, psychische Stabilität und zukünftige Krankheitsrisiken.

Trump deutete sogar halb im Scherz an: „Sie können Ihnen ganz genau sagen, was Ihr Problem in sechs Jahren sein wird.“ – Ein „Witz“, der zeigt, wie selbstverständlich künftig prädiktive Gesundheitsanalyse auf Basis von Big Data sein soll.

Pfizer-Whistleblowerin: „Das kann doch nicht wahr sein“

Karen Kingston, ehemalige Pfizer-Insiderin, warnt offen auf X: „Das ist Massenüberwachung. Gesundheitsdaten sind der nächste Rohstoff im digitalen Zeitalter.“ Mit der Rückkehr Trumps zur politischen Bühne kehrt auch die technokratische Logik der Pandemie zurück – nur jetzt im Gewand des Fortschritts.

Journalist Taylor Hudak bringt es auf den Punkt: „Das klingt nach einem totalen Albtraum.“

Was steckt wirklich dahinter?

Trump war nie ein Gegner von Big Tech – er war immer nur ihr pragmatischer Nutzer. Operation Warp Speed, die mRNA-Rollout-Kampagne und die enge Zusammenarbeit mit Pharma- und Techkonzernen beweisen das. Die jetzt angekündigte digitale Infrastruktur ist nichts anderes als das Fundament für eine Gesundheits-Social-Credit-Welt, in der der Zugang zu Behandlung, Reisen oder Versicherung an digitale Akten gebunden ist – vernetzt, gespeichert, algorithmisch bewertet.

Fazit:
Wer glaubt, unter Trump würde der Staat kleiner und freier, der verkennt die Realität. Mr. Warp Speed baut kein digitales Gesundheitssystem – er baut ein Kontrollregime, in dem der Mensch zur verwertbaren Datenspur wird.

Oberst Douglas Macgregor: Droht eine Bodeneinbindung der USA im Ukraine-Krieg?

In einer kürzlich ausgestrahlten Episode von „Judging Freedom“ mit Moderator Andrew Napolitano sprach Oberst Douglas Macgregor über die Möglichkeit einer direkten Beteiligung US-amerikanischer Bodentruppen im Ukraine-Konflikt sowie über weitere brisante geopolitische Themen. Das Gespräch vom 30. Juli 2025 beleuchtet die angespannten Beziehungen zwischen den USA und Russland, die humanitäre Krise in Gaza und die innenpolitischen Herausforderungen von Präsident Trump. Hier ein Überblick in deutscher Sprache:

Drohende Eskalation im Ukraine-Konflikt

Macgregor kommentierte eine provokative Aussage von General Donahghue, der in einer Rede in Deutschland behauptete, US-Bodentruppen könnten russische Kräfte in Kaliningrad neutralisieren. Macgregor hält eine solche Aussage für gefährlich und glaubt, dass sie ohne Zustimmung von Verteidigungsminister Hegsth oder gar Präsident Trump nicht möglich gewesen wäre.

Er kritisiert Donahghues militärische Vergangenheit, insbesondere seine Rolle beim chaotischen Rückzug aus Afghanistan und einer verlustreichen ukrainischen Operation in Cherson. Für Macgregor signalisiert diese Rhetorik eine unverantwortliche Drohpolitik gegenüber Russland, die zu einer Eskalation führen könnte. Er betont, dass die russische Führung solche Aussagen als Zeichen mangelnder ziviler Kontrolle über das US-Militär interpretiert.

Trumps Sanktionsdrohungen gegen Russland

Präsident Trump drohte kürzlich damit, sekundäre Sanktionen gegen Länder zu verhängen, die russisches Öl kaufen, sollte die „spezielle Militäroperation“ in der Ukraine nicht innerhalb von 10 bis 12 Tagen enden. Macgregor sieht darin keinen Fortschritt für die US-russischen Beziehungen, sondern eine Fortsetzung der Konfrontation.

Er verweist auf russische Stimmen, die betonen, dass Sanktionen und westliche Kritik keinen Einfluss auf Moskaus Kurs haben. Macgregor vermutet, dass Trump von seinen Geldgebern und Beratern zu dieser harten Linie gedrängt wird, was im Widerspruch zu seinen Wahlkampfversprechen steht. Die Reaktion Chinas auf Trumps Zolldrohungen – eine klare Zurückweisung – unterstreicht für Macgregor, dass solche Maßnahmen letztlich den amerikanischen Verbrauchern schaden.

Die humanitäre Katastrophe in Gaza

Ein zentrales Thema des Gesprächs war die Lage in Gaza, die Macgregor als „Hunger, Gemetzel und Völkermord“ beschreibt. Er kritisiert die israelische Politik und die Unterstützung durch die USA scharf. Trotz wachsender internationaler Kritik, etwa durch Frankreichs Anerkennung Palästinas oder Großbritanniens Ankündigung, dies bei anhaltendem Leid zu tun, sieht Macgregor keine echte moralische Wende.

Er vergleicht die israelische Leugnung der Hungersnot mit sowjetischen Propaganda-Taktiken während des Holodomor. Innerhalb der USA wachse zwar die Empörung, besonders bei jüngeren Generationen, doch die politische Elite bleibe weitgehend untätig. Macgregor betont, dass die Kontrolle durch pro-israelische Geldgeber die Handlungsfähigkeit von Präsident Trump einschränkt.

Europäische Wirtschaft und geopolitische Spannungen

Auf die Frage, wer die größere Bedrohung für Europas wirtschaftliche Stabilität darstellt, antwortet Macgregor klar: die USA, nicht Russland. Er kritisiert die US-Politik, die Europa zur Deindustrialisierung dränge, etwa durch die Zerstörung der deutschen Wirtschaft.

Die von Ursula von der Leyen akzeptierten 15-prozentigen Zölle auf EU-Waren seien ein Versuch, die USA im Ukraine-Krieg zu halten, da ein Sieg Russlands die europäischen Eliten entmachten könnte. Macgregor sieht jedoch eine größere Bedrohung in den sozialen Spannungen durch Migration, die in Ländern wie Frankreich und Großbritannien zu Unruhen führen könnten.

Der Epstein-Skandal und Trumps Präsidentschaft

Abschließend sprach Macgregor über die potenziellen Auswirkungen des Epstein-Skandals auf Trumps Präsidentschaft. Er bezeichnet Epstein als „hochkarätigen Zuhälter“ mit Verbindungen zu Geheimdiensten und warnt, dass die Veröffentlichung der Epstein-Akten – insbesondere bei Hinweisen auf Pädophilie – Trumps Ansehen irreparabel schädigen könnte.

Macgregor vergleicht die Situation mit dem Watergate-Skandal und sieht die Gefahr, dass die amerikanische Bevölkerung das Vertrauen in ihre politische Elite verliert. Dies könnte zu einer gesellschaftlichen Rebellion führen, ähnlich der Französischen Revolution.

Fazit

Oberst Macgregor zeichnet ein düsteres Bild der aktuellen geopolitischen Lage: Eine gefährliche Eskalation im Ukraine-Konflikt, die humanitäre Katastrophe in Gaza, wirtschaftliche Spannungen in Europa und der drohende Epstein-Skandal bedrohen die Stabilität der USA und ihrer Verbündeten.

Er kritisiert die Abhängigkeit von Präsident Trump von seinen Geldgebern und sieht einen Mangel an moralischem Mut in der westlichen Politik. Für Macgregor steht die Welt an einem Scheideweg, an dem unüberlegte Entscheidungen weitreichende Konsequenzen haben könnten.

Am Rande des Dritten Weltkriegs: Jeffrey Sachs warnt vor globaler Eskalation

In einer kürzlich geführten Diskussion mit Glenn Diesen warnt der renommierte Ökonom und Politikberater Professor Jeffrey Sachs vor einer eskalierenden globalen Krise, die die Welt an den Rand eines Dritten Weltkriegs bringen könnte. Die Kombination aus eskalierenden Kriegen, wirtschaftlichen Konflikten, sozialen Unruhen und einem Mangel an echter Diplomatie zeichne ein düsteres Bild. Sachs betont, dass die Welt in einer Phase fundamentaler Umwälzungen steht, die sowohl Chancen als auch enorme Gefahren birgt.

Eine Welt in Aufruhr

Sachs beschreibt die derzeitige Lage als äußerst gefährlich. Die Welt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel: Technologische Fortschritte bieten Potenzial für positive Durchbrüche, und viele Länder, insbesondere in Asien, verbessern ihre Lebensstandards. Doch diese Fortschritte werden überschattet von der Verbreitung nuklearer Waffen, geopolitischen Spannungen und Klimakatastrophen. „Die Welt ist voller Störungen“, sagt Sachs. Klimakatastrophen wie Überschwemmungen in Peking oder Waldbrände in Los Angeles verursachen immense Schäden und verdeutlichen die Dringlichkeit globaler Herausforderungen.

Gleichzeitig sieht Sachs eine Krise der politischen Führung im Westen. In den USA führt Präsident Donald Trump eine unberechenbare Politik ohne langfristige Perspektive, während Europa unter einer Führungsschwäche leidet. „Europa befindet sich im offenen politischen Kollaps“, kritisiert Sachs und verweist auf die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die er als „Schande“ bezeichnet. Besonders das jüngste Handelsabkommen zwischen der EU und den USA zeigt für ihn die Unterwerfung Europas unter amerikanische Interessen. „Europa hat alles aufgegeben, obwohl es mit 450 Millionen Menschen eine größere Region als die USA ist“, betont er.

Der Verlust europäischer Unabhängigkeit

Sachs sieht den Verlust der europäischen Unabhängigkeit als zentralen Faktor für die derzeitige Krise. Nach dem Zweiten Weltkrieg habe Europa zunächst einen Weg des Friedens und der Zusammenarbeit eingeschlagen, etwa durch die Gründung der Europäischen Gemeinschaft. Führende Politiker wie Willy Brandt plädierten für eine Kooperation mit dem Osten, um den Kalten Krieg zu überwinden. Doch seit dem NATO-Gipfel in Bukarest 2008, als die NATO die Aufnahme der Ukraine und Georgiens beschloss, habe Europa seine Eigenständigkeit verloren. „Europa ist seitdem ein Vasall der USA“, sagt Sachs. Deutsche Kanzler wie Angela Merkel und Olaf Scholz hätten sich den US-Interessen unterworfen, während Parteien wie die AfD, die Frieden fordern, als extremistisch diffamiert würden.

Die westliche Politik sei von einer „wahnhaften Russophobie“ geprägt, die rationale Diskussionen verhindere. „Wenn man die NATO-Erweiterung oder das Scheitern der Minsker Abkommen anspricht, wird man als Putin-Apologet beschimpft“, kritisiert Sachs. Diese Haltung habe Europa in eine Sackgasse geführt: Es sei wirtschaftlich von den USA abhängig, habe die Beziehungen zu Russland und China abgebrochen und stehe nun isoliert da.

Die Illusion der US-Hegemonie

Die Arroganz der US-Politik sei ein Haupttreiber der globalen Krise. Seit dem Ende der Sowjetunion 1991 glaubten die USA, als einzige Supermacht die Welt nach ihren Vorstellungen gestalten zu können. Die Neokonservativen, unterstützt von der CIA und anderen Akteuren des „tiefen Staates“, hätten diese Vorstellung von einer unipolaren Weltordnung vorangetrieben. „Die USA sehen sich als Weltpolizist, der alles diktieren kann“, sagt Sachs. Diese Haltung zeigt sich in Trumps Ultimaten, wie der Drohung mit Sanktionen gegen Russland innerhalb von zehn Tagen oder seiner Forderung nach einem Waffenstillstand in der Ukraine, der keinen dauerhaften Frieden bringt.

Sachs kritisiert, dass Trump zwar privat die NATO-Erweiterung als Provokation anerkenne, dies aber nicht öffentlich ausspreche. „Ein echter Führer würde erklären, dass die NATO-Erweiterung ein Fehler war und die Ukraine neutral bleiben muss“, sagt er. Stattdessen setze Trump auf Konfrontation, was die Gefahr eines direkten Konflikts mit Russland erhöhe. Ähnliches gelte für den Nahen Osten, wo die USA Israels Vorgehen in Gaza unterstützen. „Israel begeht einen Völkermord, und die USA sind mitschuldig“, sagt Sachs. Er fordert ein sofortiges Ende der US-Waffenlieferungen an Israel und die Schaffung eines palästinensischen Staates.

Der Weg in den Krieg

Sachs teilt die Einschätzung von Steve Bannon und Papst Franziskus, dass die Welt bereits in einer Art Drittem Weltkrieg stecken könnte. „Die Gefahren sind unübersehbar“, sagt er. Die neun nuklear bewaffneten Staaten, darunter die USA, Russland, China und andere, machten die Welt zu einem multipolaren Pulverfass. Ultimaten, wie sie Trump gegen Russland oder im Nahen Osten ausstoße, erinnerten an die Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs, als die Forderungen des Habsburgerreichs an Serbien zur Eskalation führten. „Ultimaten sind der Weg in den Krieg“, warnt Sachs.

Ein Plädoyer für Diplomatie

Um die Krise abzuwenden, fordert Sachs eine Rückkehr zur Diplomatie. „Große Mächte müssen einander respektieren und auf Augenhöhe verhandeln“, sagt er. Europa müsse seine Unabhängigkeit zurückgewinnen und mit Russland und China sprechen, anstatt sich den USA zu unterwerfen. In der Ukraine brauche es eine Friedenslösung, die die Ursachen des Konflikts – wie die NATO-Erweiterung – angeht, statt nur einen Waffenstillstand. Im Nahen Osten müsse die internationale Gemeinschaft Israel zur Verantwortung ziehen und einen Zwei-Staaten-Lösung umsetzen.

„Die Welt steht an einem Scheideweg“, sagt Sachs. Die derzeitige Arroganz und das Fehlen echter Diplomatie führten in eine gefährliche Richtung. Doch ein neuer multilateraler Ansatz, der auf gegenseitigem Respekt basiert, sei möglich. „Wir müssen eine neue Weltordnung schaffen, die Kooperation statt Konfrontation fördert“, appelliert er.

Fazit

Jeffrey Sachs’ Analyse ist ein dringender Weckruf. Die Welt steht vor einer beispiellosen Krise, die durch die Arroganz westlicher Politik, insbesondere der USA, und die Unterwerfung Europas verschärft wird. Ohne einen Kurswechsel hin zu echter Diplomatie droht eine weitere Eskalation, die katastrophale Folgen haben könnte. „Die Doomsday Clock zeigt 89 Sekunden vor Mitternacht – näher am Abgrund waren wir nie“, schließt Sachs.

Paradigmenwechsel-Das Ende eines Märchens: Wie die USA den CO2-Mythos kippen

Paradigmenwechsel-Das Ende eines Märchens: Wie die USA den CO2-Mythos kippen

Paradigmenwechsel-Das Ende eines Märchens: Wie die USA den CO2-Mythos kippen

Horrende Energiepreise, unwirtschaftliche Energiewende, Klimapanik: All das basiert auf einem Narrativ, das mit Wissenschaftlichkeit nichts zu tun hat – auf einem Framing, das CO2 als schädlich und gefährlich brandmarkt. Nun kippen die USA dieses ideologisch-mythologische Konstrukt.

Von Holger Douglas

 

Die Überraschung könnte kaum größer sein: Lee Zeldin, neuer Chef der US-Umweltschutzbehörde EPA, will mit dem zentralen Dogma der Klimapolitik aufräumen – der Einstufung von Kohlendioxid (CO₂) als Schadstoff. Damit kündigt der neue starke Mann an der Spitze der Umweltbehörde an, was noch vor kurzem undenkbar schien: das Ende des offiziellen Klimadogmas in den Vereinigten Staaten. Und das im Herzen der US-Klimapolitik.

Vor Lee Zeldin stand Michael S. Regan an der Spitze der US-Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency). Ein Paradebeispiel für den neuen Typus von Funktionären, die Umweltpolitik mit identitätspolitischen Schlagworten aufladen. Unter Präsident Joe Biden ins Amt gehoben, machte sich Regan vor allem mit schrägen Begriffen wie „Environmental Justice“ – im Deutschen gerne als „Umweltgerechtigkeit“ wiedergegeben – einen Namen. Gemeint ist damit ein Sammelbecken aus Klima-Ideologie, Umverteilungsfantasien und Rassendiskurs, das mit klassischem Umweltschutz kaum noch etwas zu tun hat.

Regan trieb eine radikale Ausweitung der CO₂-Regulierung voran. In der Sprache der neuen Aktivisten: den „Kampf gegen Treibhausgase“. Ein Nonsense-Begriff, der sich aber als politisch umso wirksamer erwies: Denn wer CO₂ – ein lebenswichtiges Spurengas – als „Treibhausgas“ brandmarkt, erzeugt Bilder von Hitze, Gefahr, Notstand. Unter Regans Führung wurde die EPA zum Werkzeug einer ideologischen Transformation: CO₂ sollte als zentrales Übel in allen Lebensbereichen bekämpft, reguliert und besteuert werden.

Noch früher, in Obamas Amtszeit, war es unter anderem Gina McCarthy, die maßgeblich an der Einstufung von CO₂ als „public danger“ beteiligt war. CO2 sollte als gefährliches Treibhausgas reguliert werden, indem Energieversorgung und Wirtschaft zerstört werden sollten. Die EPA-Aktivisten spielten übrigens eine wesentliche Rolle im Kampf gegen die verhasste Autoindustrie: beim Lostreten des VW-Skandals.

Nun kehrt unter Präsident Trump mit Lee Zeldin ein gestandener amerikanischer Politiker zurück, Jurist und ehemaliger Armeeoffizier, der seit dem 29. Januar 2025 als 17. Administrator der US-Umweltschutzbehörde EPA im Amt ist.

Er beendet das dubiose „Endangerment Finding“. Diese Schlüsselregelung aus dem Jahr 2009 bezeichnete Treibhausgase wie CO₂ als Gefahr für die öffentliche Gesundheit. Zeldin kündigte an, diese wegfallen zu lassen. Eine Deregulierung, die jährlich Einsparungen von über 50 Milliarden US-Dollar verspricht und als größte in der US-Geschichte bezeichnet wird.

Seine wichtigste Aufgabe, wie im EPA-Programm beschrieben: eine „Agenda zur Wiederherstellung der Größe der amerikanischen Wirtschaft aggressiv vorantreiben“. Dazu gehören Energieunabhängigkeit, Automobilindustrie, KI-Technologie und Bürokratieabbau.

In diesem Sinne strebt er die „Entmachtung der Wissenschaftsabteilung“ an. Sowohl Budgets als auch Mitarbeiter im Forschungsbereich (Office of Research & Development) wurden stark gekürzt, alle sogenannten „Umweltgerechtigkeits“-Programme gestrichen und Fördermittel eingefroren.

Zeldin selbst erklärte in einer Senatsanhörung, er glaube zwar, dass der Klimawandel real sei, kritisierte jedoch die bisherigen Regulierungen als ideologisch verzerrt und wirtschaftsschädlich. Er wurde von Präsident Donald Trump nominiert und mit einer Mehrheit von 56 zu 42 Stimmen im Senat bestätigt, darunter übrigens auch von drei demokratischen Senatoren.

Jetzt also räumt Lee Zeldin mit dem zentralen Dogma der Klimapolitik auf – der Einstufung von Kohlendioxid (CO₂) als Schadstoff. Was für Klimaaktivisten einem Sakrileg gleichkommt. Die schrien auch postwendend auf, sehen sie doch ihre Pfründe davonschwimmen.

Dies wird sich für die amerikanische Wirtschaft und Energieversorgung als Befreiungsschlag erweisen. Denn damit stellt sich die US-Regierung unter Donald Trump erneut gegen eine Ideologie, die ganze Industriezweige knebelt, Energiepreise in die Höhe treibt und zugleich dem Fortschritt Fesseln anlegt.

Denn es ist schier unglaublich, was ein „klimaindustrieller Komplex“ seit Jahrzehnten aufgezogen hat: Kohlendioxid (CO₂) in westlichen Industrieländern als Feindbild Nummer eins aufzubauen. Es sei ein „klimaschädliches Gas“, verantwortlich für „Erderhitzung“ und Umweltkatastrophen. Dass es sich dabei um ein geruchloses, unsichtbares, ungiftiges Gas handelt, das Pflanzen zum Leben brauchen und das jeder Mensch beim Ausatmen produziert, wurde zur Nebensache erklärt.

CO₂ ist kein Schadstoff, sondern der elementare Grundstoff für das Leben auf der Erde. Die Photosynthese wäre ohne den wichtigen Baustein CO₂ nicht möglich. Es ist das, was Pflanzen wachsen lässt, Sauerstoff erzeugt, die Nahrungsketten aufrechterhält. Ohne CO₂ kein Leben.

Schon 2013 hatte Tichys Einblick ausführlich in der Reportage „Das arme Molekül CO₂“ mit Fakten und letztlich Schulwissen mit dem grünen Dogma aufgeräumt.

Nun kommt Zeldin – und will genau dort ansetzen. Seine Botschaft ist klar: Die Grundlage, auf der unzählige US-Klimagesetze beruhen, die Einordnung von CO₂ als „public danger“, als öffentliche Gefahr, soll gestrichen werden. Damit würden auch viele Regulierungen ihre Grundlage verlieren, die unter Obama eingeführt wurden und später von Biden wiederbelebt worden sind.

Trump hatte schon bei seinem Amtsantritt angekündigt, mit dem „Klimamärchen“ aufzuräumen. Nun folgt die konkrete Umsetzung. Das sei, so Zeldin, der Anfang vom Ende eines religiösen Dogmas.

Das ist mehr als ein Donnerschlag. Damit wirft die Trump Administration alles über den Haufen, was die Energieversorgung zum Einsturz bringen sollte und große Teile der Wirtschaft schwer beschädigte.

Die Folgen sind dramatisch – im positiven Sinne. Denn Energie ist nicht irgendeine Ware. Sie ist der Grundpfeiler jeder industriellen Wertschöpfung. Teure Energie bedeutet: unproduktive Arbeit, sinkende Wettbewerbsfähigkeit, Deindustrialisierung. Billige Energie hingegen – sei es aus Kohle, Gas, Öl oder Kernkraft – bedeutet: Produktivität, Wachstum, Wohlstand. Wer den CO₂-Ausstoß massiv verteuert, belastet damit fast jede Form von wirtschaftlicher Aktivität.

Insofern wirkt „Klimaschutz“ wie eine gigantische Bremsanlage auf die gesamte Ökonomie.

Trump hatte auf seinem Rückflug von seinen denkwürdigen Auftritten in Schottland noch einmal betont: „Wir fangen an, viele Windräder abzureißen. Sie funktionieren nicht. Sie sind schlecht und sie sind zu teuer.“ Seine Worte zielen auf ein weiteres Glaubensbekenntnis der grünen Transformation: dass angeblich Wind und Sonne genügen würden, um eine stabile und leistungsfähige Energieversorgung sicherzustellen.

Tatsächlich aber funktioniert keine moderne Volkswirtschaft mit wetterabhängiger Stromerzeugung. Ohne Speicher, ohne Grundlast, ohne steuerbare Kraftwerke wird aus der Versorgung ein Glücksspiel. Die Folge: Staaten wie Deutschland müssen immer häufiger Reservekraftwerke aktivieren oder Strom aus dem Ausland einkaufen, oft aus Kohle- oder Atomkraft.

Was für die USA die Freisetzunng wirtschaftlichen Potentials bedeutet, wird Europa weiter fesseln: Während sich in Washington die Schleusen öffnen für billige, verfügbare Energie, verstrickt sich Brüssel in einem kleinteiligen Dschungel aus CO₂-Bepreisung, Emissionshandel, Förderregeln, Verboten und Greenwashing.

Die Energiepreise in Deutschland liegen rund dreimal höher als in den USA. Ganze Industriezweige wie die Chemie- oder Aluminiumproduktion wandern ab – oft genau dorthin, wo Energie nicht verteufelt, sondern genutzt wird.

Von der CO₂-Hysterie profitiert haben indessen Betreiber von Wind- und Solaranlagen, Berater- und Zertifizierungsbüros und NGOs und Umweltlobbyisten. Weiterer Profiteur ist die Bürokratie, die sich mit neuen Regulierungs- und  Überwachungsaufgaben betraut sah. Medienhäuser haben sich tatkräftig am Schüren der Panik beteiligt, und konnten mit Klimapanik-Schlagzeilen auftrumpfen.

Die großen Verlierer sind hingegen der Mittelstand, energieintensive Industrien, und letztlich der Verbraucher, der mit höher steigende Strom- und Spritpreise stemmen muss, und der Steuerzahler.

Die Absurdität liegt auf der Hand: Noch nie in der Geschichte der Menschheit ist jemand auf die Idee gekommen, Luft zu besteuern. Doch genau das geschah mit der Einführung von CO₂-Zertifikaten und Abgaben.

Und damit nicht genug: Ganze Erzählwelten wurden erschaffen – mit Kipppunkten, Weltuntergangsszenarien, Schulstreiks und Fernsehpredigern.

Doch nun scheint es, als würde die Trump-Administration diese Welt wieder vom Kopf auf die Füße stellen. Es wäre eine Rückkehr zu naturwissenschaftlicher Klarheit, zu ökonomischer Rationalität – und zu politischer Nüchternheit. Wer die Grundlage der CO₂-Regulierung kippt, gibt nicht nur der Wirtschaft Luft zum Atmen, sondern entzieht auch einem ganzen Klima-Komplex den Boden.

Die ideologische Transformation – so Zeldin – war ein Irrweg. Jetzt geht es darum, wieder zu funktionierenden Grundlagen zurückzukehren. Die USA senden ein klares Signal: Der Klima-Industrie-Komplex wird in seine Schranken gewiesen. CO₂ ist kein Feind, sondern ein Freund.

Und genau das könnte – jenseits aller politischen Streitigkeiten – die produktivste Nachricht seit Jahren sein. Irgendwann wird sie auch nach Europa schwappen.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier

 

Der Beitrag Paradigmenwechsel-Das Ende eines Märchens: Wie die USA den CO2-Mythos kippen erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

FDA sagt Ja – trotz toter Kinder: Sarepta feiert sein Börsen-Comeback

FDA sagt Ja – trotz toter Kinder: Sarepta feiert sein Börsen-Comeback

FDA sagt Ja – trotz toter Kinder: Sarepta feiert sein Börsen-Comeback

Ein 16-Jähriger stirbt nach der Gentherapie Elevidys. Ein 8-Jähriger erliegt in Brasilien den Komplikationen einer ähnlichen Behandlung. Die FDA reagiert mit einer angeblichen Notbremse – und gibt wenige Wochen später grünes Licht zur Wiederaufnahme der Auslieferung. Das Ergebnis: Die Aktie des US-Biotechkonzerns Sarepta Therapeutics schnellt nach Monaten an Kursverlusten wieder nach oben.

Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: Vier Todesfälle im Zusammenhang mit verschiedenen Gentherapie-Projekten von Sarepta allein in diesem Jahr. Zwei davon betreffen direkt Elevidys, das erste von der FDA zugelassene Genmedikament zur Behandlung der Duchenne-Muskeldystrophie (DMD). Unter anderem traf es einen 16-jährigen Jungen, der an akutem Leberversagen starb – eine Nebenwirkung, die zwar theoretisch bekannt, aber bisher nicht in dieser tödlichen Ausprägung dokumentiert war.

Der andere Fall ereignete sich im Juni in Brasilien: Ein 8-jähriger Junge, ebenfalls Teilnehmer einer Elevidys-Studie, verlor sein Leben. Die Folge war ein “freiwilliger” Auslieferungsstopp, verordnet in Abstimmung mit der US-Gesundheitsbehörde FDA. Doch das Innehalten dauerte nicht lange: Bereits Ende Juli gab die Behörde wieder grünes Licht – zumindest für ambulante Patienten, also jene Kinder, die noch gehen können. Die Toten? Bedauerlich. Die Therapie? “Unwahrscheinlich” ursächlich. Und das Vertrauen? Wiederhergestellt – zumindest an den Finanzmärkten.

Gentechnik als Glücksspiel

Die offiziellen Aussagen von Sarepta lesen sich wie aus dem Lehrbuch für Krisenkommunikation. “Kein neues Sicherheitssignal”, “weiterhin positives Nutzen-Risiko-Verhältnis”, „mögliche CMV-Infektion als beitragender Faktor“. Mit anderen Worten: Man kann es nicht genau sagen, aber Elevidys war’s wahrscheinlich nicht allein. Dass akute Leberschäden in der Packungsbeilage stehen, hilft als Absicherung – vor allem juristisch.

Dabei ist das Geschäftsmodell klar: Elevidys generierte allein im letzten Jahr über 820 Millionen Dollar Umsatz – davon knapp die Hälfte im letzten Quartal. Und Sarepta braucht jeden Cent: Das Unternehmen sitzt auf über 1,5 Milliarden Dollar Wandelanleihen, die bis 2027 fällig werden. Analysten wissen das – und deshalb reagierte der Markt euphorisch, als die Wiederaufnahme der Auslieferung verkündet wurde. Die Toten waren noch nicht beerdigt, da stufte Oppenheimer die Aktie von “Neutral” auf “Outperform” hoch. Auch Barclays, BMO Capital und Piper Sandler zogen nach – weil Hoffnung sich nun einmal besser verkaufen lässt als Zweifel.

Wenn Risiko zum Geschäft wird

Wie gefährlich ist Elevidys wirklich? Laut FDA-Dokumenten und Sarepta-internen Analysen treten Leberschäden regelmäßig innerhalb der ersten 90 Tage nach Verabreichung auf. Auf der MDA-Konferenz 2025 wurde berichtet, dass genau diese Komplikationen die häufigsten schwerwiegenden Nebenwirkungen darstellen. Und dennoch: In klinischen Studien wurden Patienten mit bereits bestehenden Lebererkrankungen, chronischer Hepatitis oder erhöhter GGT nicht einmal untersucht. Man behandelt also mit Hochrisiko-Medikamenten Kinder, ohne zu wissen, wie vorbelastete Lebern reagieren. Aber wer fragt schon nach Details, wenn die Therapie als “einziger Hoffnungsschimmer” verkauft wird?

Die FDA selbst steht derweil unter Druck. Einerseits will man Patienten mit tödlichen Krankheiten nicht im Stich lassen. Andererseits muss man die Sicherheit gewährleisten – insbesondere bei Therapien, die auf viralen Vektoren basieren und in kindliche Zellen eingreifen. Die derzeitige Lösung: Spaltung der Patientengruppen. Elevidys darf vorerst nur an gehfähige Kinder verabreicht werden. Für nicht-ambulante Patienten läuft ein Prüfverfahren, bei dem die Kombination mit dem Immunsuppressivum Sirolimus diskutiert wird.

Der Preis des Fortschritts

In der öffentlichen Kommunikation dominiert die Erzählung von der “revolutionären Therapie”. Von “Pionierarbeit” und “neuer Hoffnung”. Und es stimmt: Duchenne-Muskeldystrophie ist eine grausame Krankheit, die Buben zu früh in Rollstühle zwingt und vielen kaum eine Chance auf das Erwachsenenalter lässt. Aber gerade deshalb ist die Verantwortung besonders groß – gegenüber den Patienten, den Eltern und den behandelnden Ärzten.

Was derzeit geschieht, ist das Gegenteil: Der Tod eines Kindes wird zur Börsennotiz, regulatorische Zurückhaltung als “Hindernis für Innovation” dargestellt, und die Stimme der Betroffenen verkommt zum Marketingvehikel. Ein Therapiesystem, das auf Schuldenfinanzierung basiert und nur überleben kann, wenn Medikamente um jeden Preis verkauft werden, ist per Definition instabil – ethisch, medizinisch und ökonomisch. Ob Elevidys langfristig tatsächlich Leben rettet oder weitere tödliche Skandale auslöst, wird sich zeigen. Was aber schon jetzt feststeht: Die Biotech-Welt hat ein neues Level erreicht – eines, in dem ethische Debatten durch Quartalszahlen ersetzt werden und tote Kinder zum Katalysator für Kursgewinne werden.

Wie die USA und Israel mit dem neuen Präsidenten Syriens zusammenarbeiteten, um die Drusen zu massakrieren

Von The Cradle’s Syria Correspondent

Während in den sozialen Medien ein Video nach dem anderen von schrecklichen Gräueltaten aus der Provinz Suwayda in Syrien verbreitet wird, deuten Beweise darauf hin, dass das sektiererische Massaker der syrischen Regierung an der religiösen Minderheit der Drusen von den USA und Israel orchestriert wurde.

Die Massaker sind Teil einer umfassenderen Strategie, die Drusen zu zwingen, Schutz bei Israel zu suchen, um dem jüdischen Staat einen Vorwand zu liefern, den Süden Syriens weiter zu besetzen, den Davidskorridor zu errichten und das Land schwach und gespalten zu halten.

Der syrische Präsident Ahmad al-Sharaa, ein ehemaliger ISIS-Kommandeur, der lange Zeit von den USA und Großbritannien für die Machtübernahme in Damaskus aufgebaut wurde, erwies sich als zuverlässiger Handlanger bei der Umsetzung des Plans.

Eine Kampagne zur Vernichtung der Drusen

Die Gewalt in Suwayda begann am Sonntag, dem 13. Juli, als lokale Beduinen einen drusischen Obstverkäufer auf der Straße zwischen Suwayda und Damaskus entführten. Die Situation eskalierte schnell und es kam zu Zusammenstößen zwischen Beduinenmilizen und bewaffneten drusischen Fraktionen.

Am Dienstag, dem 15. Juli, befahl Sharaa der syrischen Armee und den internen Sicherheitskräften, unter dem Vorwand, die Zusammenstöße zu beenden und die Sicherheit und den inneren Frieden wiederherzustellen, in der Region zu stationieren.

Anstatt jedoch zu versuchen, die Kämpfe zu beenden, schlossen sich Sharaas Streitkräfte den bewaffneten Beduinen-Gruppen an. Mit der Begründung, sie seien „gekommen, um gegen die Drusen zu kämpfen“, verübten syrische Streitkräfte ein brutales Massaker an Hunderten von drusischen Zivilisten, griffen drusische Kultursymbole an und plünderten und brannten systematisch drusische Häuser nieder.

„Am Dienstagmorgen stürmten Einheiten des syrischen Verteidigungs- und Innenministeriums unter dem Vorwand, einen Ausbruch von gewalttätigen Ausschreitungen zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu verhindern, in die Stadt Suwayda. Stattdessen kam es zu einer blutigen Eskalation“, berichtete Media Line.

„Die Gewalt verschärfte sich nach dem Eintreffen der Regierungstruppen erheblich“, schrieben Journalisten von Reuters unter Berufung auf Einwohner von Suwayda, die angaben, die Morde seien von syrischen Soldaten begangen worden, „die an ihren Uniformen und Abzeichen zu erkennen waren“.

Auch Regierungsanhänger räumten ein, dass Sharaas Sicherheitskräfte entsandt worden waren, um an dem Massaker teilzunehmen, anstatt es zu beenden.

Der ehemalige Anführer der Nusra-Front, Saleh al-Hamwi, kritisierte Sharaa dafür, dass er behauptete, seine Truppen seien eingegriffen, um die Zusammenstöße zwischen drusischen „gesetzlosen Gruppen“ und den Beduinen zu beenden.

„Das ist nicht wahr“, schrieb Hamwi auf X. „Die Behörden sind mit ihrer Armee und ihren Sicherheitskräften als Partei gegen die Milizen [des drusischen Geistlichen Hikmat al-Hijri] eingegriffen.“

Sektiererische Massaker

Tausende Berichte, Bilder und Videos kursieren mittlerweile im Internet, die zeigen, wie drusische Zivilisten von Regierungskräften und Stammeskämpfern hingerichtet, enthauptet, entführt und gedemütigt werden.

Videos und Fotos von Regierungs- und Stammeskämpfern, die gefangene drusische Männer demütigten, indem sie ihnen ihre traditionellen Schnurrbärte abrasierten und sie ermordeten, wurden bald durch noch schockierendere Videos abgelöst. Syrische Streitkräfte filmten sich selbst, wie sie Leichen mit Messern köpften, unbewaffnete drusische Männer auf der Straße hinrichteten, nachdem sie sie nach ihrer Religion gefragt hatten, ganze Familien in ihren Häusern massakrierten und Frauen entführten, um sie als Sklavinnen zu nehmen.

Ein Mann wurde an einen Stuhl gefesselt und lebendig verbrannt, während ein anderer Mann zusammen mit seiner Familie getötet wurde, als er zu Hause in seinem Rollstuhl saß.

Ein schockierendes Video verbreitete sich im Internet, das die Leichen von 15 unbewaffneten Drusen in der Pension der prominenten Familie Al-Radwan zeigte.

Maan Radwan, dessen Verwandte bei der Schießerei getötet wurden, berichtete dem Guardian: „Sie saßen dort und tranken Kaffee, als bewaffnete Männer hereinkamen und einfach zu schießen begannen. In der Halle sind keine Waffen erlaubt, es ist ja keine Militärbasis.“

Es tauchte ein Video auf, das Dutzende Leichen von Drusen zeigt, die im Nationalkrankenhaus der Stadt Suwayda massakriert worden waren.

Der palästinensische Journalist Wael Essam, der für Al-Quds al-Arabi über den 14-jährigen Krieg in Syrien berichtet, berichtete, dass das Massaker laut Quellen der syrischen Regierung von Mitgliedern einer regierungsnahen Fraktion, Ansar al-Tawhid (Division 82), an verwundeten drusischen Milizionären und begleitenden Zivilisten verübt wurde.

Israel „greift ein“

Unter dem Vorwand, die Drusen zu verteidigen, griff Israel am Mittwoch, dem 16. Juli, dramatisch ein und bombardierte Regierungsgebäude im Herzen von Damaskus, darunter das Verteidigungsministerium und die Umgebung des Präsidentenpalasts.

Die erste Bombe traf ihr Ziel während einer Live-Nachrichtensendung, die in einem Fernsehstudio mit Blick auf den Umayyad-Platz aufgezeichnet wurde.

Israel bombardierte auch syrische Panzer, die nach Suwayda entsandt worden waren.

Sharaa mobilisiert die Stämme

Trotz der israelischen Intervention wurden allein bis zum Morgen des 17. Juli in der Stadt Suwayda etwa 500 Drusen getötet, die meisten davon Zivilisten, die in ihren Häusern ums Leben kamen, berichtete Al-Daraj.

Al-Daraj merkt an, dass dennoch eine Medienkampagne gestartet wurde, um zu behaupten, dass die Drusen für die Massaker verantwortlich seien. Die Kampagne umfasste die Verbreitung gefälschter Fotos, die angeblich Gräueltaten der Drusen gegen lokale Beduinen zeigen sollten.

Fast sofort wurden die regulären syrischen Streitkräfte in Suwayda von 7.000 bis 10.000 arabischen Kämpfern der Stämme Al-Oqaydat und Al-Nu’aim verstärkt, die über 700 Meilen aus Deir Ezzor angereist waren, angeblich um Rache an den Drusen zu nehmen, obwohl diese Stämme keine Verbindung zu den arabischen Stämmen in Suwayda hatten.

Al-Daraj berichtet, dass Stammeskämpfer aus Gebieten in Deir Ezzor anreisten, die nicht nur von Sharaas Hayat Tahrir al-Sham (HTS) kontrolliert werden, sondern auch von den von den USA unterstützten und kurdisch geführten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF). Die Kämpfer passierten mühelos die von beiden Gruppen kontrollierten Kontrollpunkte.

Die Mobilisierung wurde von hochrangigen Mitgliedern der syrischen Regierung aus jedem Stamm angeführt, darunter Mohammed Al-Jassim „Abu Amsha“, ein prominenter Kommandeur im Verteidigungsministerium, dessen Truppen im März die Massaker an alawitischen Zivilisten an der syrischen Küste angeführt hatten, Hussein Al-Salameh, der syrische Geheimdienstminister, und Youssef Al-Hajr, ein prominenter Führer der HTS.

„Das Muster der Stammesmobilisierung, die Vorgehensweise der Kämpfer und ihre schnelle Ankunft an den Sicherheits- und Militärkontrollpunkten zeigen, dass es sich nicht um eine spontane oder vergeltende Reaktion handelte, sondern um einen gut durchdachten Alternativplan, der unmittelbar nach dem Scheitern des ersten Angriffs auf Suwayda umgesetzt wurde“, schlussfolgerte Al-Daraja.

Während die SDF, ein Verbündeter der USA und Israels, die Stammeskämpfer durch ihre Kontrollpunkte passieren ließ, unternahm die israelische Luftwaffe nichts, um ihre Konvois zu bombardieren, als sie stundenlang durch die offene syrische Wüste fuhren.

Die Rolle der USA und Israels

Wael Essam berichtete auch, dass der Angriff der syrischen Regierung auf Suwayda im Voraus geplant war.

Essam schrieb am Donnerstag, dem 17. Juli, dass „die Regierungstruppen sich seit einer Woche darauf vorbereitet hatten, Suwayda zu stürmen, wobei sie die Beduinen-Geschichte als Vorwand benutzten“.

Unter Berufung auf Quellen innerhalb der syrischen Regierung erklärte Essam, dass Mukhtar al-Turki und Abu al-Hassan al-Urduni die Kommandeure waren, die die Vorbereitungen für den Angriff unter der direkten Aufsicht von Sharaa beaufsichtigten.

Der Angriff auf Suwayda war nicht nur im Voraus vorbereitet worden, sondern Sharaa und seine Militärkommandeure wurden auch von US-Beamten dazu ermutigt, ihn zu starten.

„Der Sicherheitsapparat erhielt falsche Informationen aus Quellen, die den Amerikanern nahestehen, dass die Israelis nicht eingreifen würden, egal was in Suwayda passieren würde. Das Verteidigungsministerium setzte seinen Vormarsch fort, entgegen der vorherigen Absprache mit den Amerikanern und Israelis“, berichtete Wael Essam weiter.

Sharaa hätte den Angriff auf Suwayda ohne die Zustimmung der USA und Israels nicht gestartet, da Premierminister Benjamin Netanjahu zuvor geschworen hatte, die Drusen in Suwayda zu verteidigen, und gefordert hatte, dass der Süden Syriens eine „entmilitarisierte Zone“ bleiben müsse.

Darüber hinaus wurde die Bombardierung des Verteidigungsministeriums in der Nähe des Umayyad-Platzes durch Israel mit dem türkischen Geheimdienst koordiniert, um sicherzustellen, dass keine wichtigen syrischen Militärs getötet würden.

„Vor der Bombardierung des Generalstabs informierten die Türken eine Reihe von Regierungsbeamten über die Notwendigkeit, ihre Posten zu verlassen und ihre Familien aus Damaskus zu evakuieren“, fügte Essam hinzu.

Sharaa erhält „grünes Licht“

Zwei Tage später tauchten weitere Details auf, die darauf hindeuten, dass die USA und Israel Sharaa zu einem Angriff auf Suwayda gedrängt hatten.

„Damaskus glaubte, sowohl von den USA als auch von Israel grünes Licht für die Entsendung seiner Streitkräfte in den Süden zu haben, obwohl Israel monatelang davor gewarnt hatte“, berichtete Reuters am 19. Juli.

„Die syrische Regierung hat die Reaktion Israels auf die Entsendung ihrer Truppen in den Süden des Landes in dieser Woche falsch eingeschätzt, ermutigt durch die Botschaft der USA, dass Syrien als zentralistischer Staat regiert werden sollte“, sagten acht mit der Angelegenheit vertraute Quellen gegenüber Reuters.

Reuters erklärte weiter, dass diese Einschätzung auf „öffentlichen und privaten“ Äußerungen des US-Sonderbeauftragten für Syrien, Thomas Barrack, „sowie auf ersten Sicherheitsgesprächen mit Israel“ in Baku, Aserbaidschan, beruhte.

Es ist jedoch höchst unwahrscheinlich, dass Sharaa und sein Militärstab die Botschaften der USA und Israels so falsch „gelesen“ oder „verstanden“ haben. Wie Reuters berichtete, standen syrische und israelische Beamte im Rahmen der „aufkeimenden Sicherheitsgespräche“ in Aserbaidschan in direktem Kontakt.

Die Gespräche „führten zu einer Einigung über die Entsendung von Truppen in den Süden Syriens, um Suwayda unter die Kontrolle der Regierung zu bringen“, fügte Reuters hinzu und wies erneut darauf hin, dass eine Woche vor Beginn des Angriffs Vorbereitungen für die Erstürmung und Einnahme von Suwayda getroffen wurden und dass der Konflikt zwischen Drusen und Beduinen nur ein Vorwand war.

Darüber hinaus koordinierten die syrischen Behörden die Entsendung von Panzern nach Suwayda direkt mit ihren israelischen Kollegen.

Axios berichtete am Mittwoch, dem 16. Juli, dass laut einem US-Beamten „Syrien Israel im Voraus über die Panzer informiert und erklärt habe, dass seine Reaktion nicht gegen Israel gerichtet sei“.

Trotz dieser klaren Abstimmung bombardierte das israelische Militär die Panzer und behauptete in einer Erklärung, sie seien in eine Zone eingedrungen, deren Entmilitarisierung Israel gefordert habe, und dass „Israel ein Massaker an Drusen in Syrien nicht zulassen werde“.

Diese Erklärung ist angesichts der engen Abstimmung zwischen beiden Seiten und Sharaas klarer Weigerung, gegen die israelischen Besatzungstruppen zu kämpfen, unwahrscheinlich.

Israel gibt erneut „grünes Licht“

Zwei Tage später, am Freitag, dem 18. Juni, als die verängstigten Drusen weiterhin vergeblich auf ein Eingreifen Israels und der USA warteten, um das Massaker zu beenden, ermöglichte Israel weitere Massaker, indem es ankündigte, syrischen Streitkräften für „48 Stunden“ „begrenzten Zugang“ zu Suwayda zu gewähren.

In dieser Nacht kündigte Sharaa an, er werde „im Süden eine Truppe stationieren, die sich der Beendigung der Zusammenstöße widmen soll“, schrieb Reuters und wiederholte damit die Lüge, der syrische Präsident und ehemalige IS-Kommandeur versuche, das Töten zu stoppen.

Reuters wiederholte diese Behauptung, obwohl allgemein bekannt war, auch aus früheren Berichten von Reuters selbst, dass die Kämpfer des Ministeriums für Verteidigung und Innere Sicherheit die Massaker angeführt hatten.

Die israelische Genehmigung, dass syrische Regierungstruppen erneut in Suwayda einmarschieren und mit den Morden fortfahren durften, wurde in demselben Reuters-Bericht enthüllt.

Die Agentur berichtet, dass ihre Reporter einen Konvoi von Kämpfern der syrischen General Security beobachtet hätten, die auf einer Straße in der Provinz Deraa angehalten worden seien und „auf die endgültige Genehmigung für die Einfahrt nach Suwayda warteten“.

„Aber Tausende von Beduinenkämpfern strömten am Freitag weiterhin nach Suwayda, berichteten die Reuters-Reporter, was bei den Einwohnern die Befürchtung schürte, dass die Gewalt unvermindert anhalten würde.“

„Stammeskämpfer“?

Am nächsten Morgen, Samstag, dem 18. Juli, wurde nach Treffen zwischen dem drusischen Geistlichen Hikmat al-Hijri und Vertretern der USA, Syriens und Jordaniens in Amman ein neuer Waffenstillstand verkündet.

Ein syrischer Journalist, der am Sonntag, dem 19. Juli, mehrere Dörfer in Suwayda besuchte, berichtete The Cradle jedoch, dass syrische Sicherheitskräfte arabischen Stammeskämpfern und beduinischen Plünderern weiterhin erlaubten, ihre Kontrollpunkte zu passieren, um in drusische Dörfer und die Stadt Suwayda zu gelangen.

Einige der arabischen Stammeskämpfer, mit denen der Journalist sprach, prahlten damit, dass sie beim Verteidigungsministerium beschäftigt seien, trugen jedoch keine Uniformen.

Während sie informell als Teil von Stammesmilizen kämpften, setzten sie vom Verteidigungsministerium verteilte Waffen ein, darunter Drohnen, schwere Maschinengewehre, Grad-Raketen und Scharfschützengewehre.

Wie Online-Videos bestätigen, trugen viele ISIS-Abzeichen, sagte der Journalist, darunter ein Mann von der General Security, den er fotografieren konnte. Sie drückten ihre Bewunderung für den ehemaligen Anführer der Terrororganisation, Abu Bakr al-Baghdadi, und ihren Wunsch aus, die Drusen im Namen des Islam zu vernichten.

Was will Israel?

Trotz der Erklärungen syrischer, israelischer und US-amerikanischer Regierungsvertreter, sie wollten die Drusen schützen, sollen wir glauben, dass die Weltmächte irgendwie nicht in der Lage waren, arabische und beduinische Stämme daran zu hindern, nach Suwayda einzudringen, um dort weiter zu plündern und zu morden.

In Wirklichkeit haben Israel und die Vereinigten Staaten das sektiererische Gemetzel in Suwayda nicht nur zugelassen, sondern in Abstimmung mit Sharaa direkt orchestriert.

Weil die Massaker so schrecklich waren, glauben immer mehr Drusen, dass sie keine andere Wahl haben, als sich an Israel zu wenden, in der Hoffnung, dass der jüdische Staat sie vor den mit dem IS verbundenen Kräften, die Damaskus regieren, schützen wird.

Je mehr sich die Drusen Israel zuwenden, desto mehr werden sie von vielen Sunniten in Syrien als „Verräter“ angesehen, was die konfessionelle Spaltung des Landes weiter vertieft.

Israel ist nun in der Lage, seinen behaupteten „Schutz“ der Drusen als Vorwand zu nutzen, um seine Besetzung des südlichen Syrien, einschließlich Suwayda, auszuweiten und den sogenannten Davidskorridor zu errichten, der die von Israel besetzten Golanhöhen mit dem US-Militärstützpunkt Al-Tanf, seinen kurdischen Verbündeten in der SDF im Nordosten Syriens und weiter bis in den Irak verbindet.

Bei der Erörterung der ersten Zustimmung Israels stellte Reuters selbst fest, dass die Massaker an Drusen in Suwayda bald den langjährigen Zielen Israels dienen werden.

„Angesichts des vergießenen Blutes und des hohen Misstrauens der Minderheiten gegenüber der Regierung von Sharaa gibt es „echte Befürchtungen, dass Syrien auf eine Zersplitterung in Kleinstaaten zusteuert“, schrieb die Agentur unter Berufung auf einen hochrangigen Beamten aus der Golfregion, der sich mit dem Ziel Israels identifiziert, Syrien „schwach und dezentralisiert“ zu halten.

Kurz gesagt, Israel hat eine klassische Mafia-Taktik angewendet. Genau wie ein Mafiaboss, der seine Schläger schickt, um einen Ladenbesitzer zu terrorisieren, bevor er Schutzgeld verlangt, präsentiert sich Israel nun als Retter aus einer Krise, die es selbst mit verursacht hat, und nutzt das Blutvergießen in Suwayda, um die dauerhafte Besetzung zu legitimieren und die Karte des südlichen Syrien zu seinen Gunsten neu zu zeichnen.

Westlicher Druck auf Indien in Bezug auf Russla nd ist bereits nach hinten losgegangen – auch wenn es teilweise nachgibt

Andreas Korybko

Dieser Druck prägt die Sicht indischer Politiker auf den Westen und schürt in der indischen Gesellschaft Ressentiments gegenüber ihren Regierungen.

Der ehemalige Ständige Vertreter Indiens bei den Vereinten Nationen, Syed Akbaruddin, veröffentlichte kürzlich einen informativen Meinungsartikel bei NDTV mit dem Titel „Tariff Blitz: Is India Becoming Collateral Damage In Someone Else’s War?“ Das Wesentliche ist, dass der Westen – durch Trumps angedrohte 100%ige Sanktionen gegen Russlands Handelspartner nach Ablauf der von ihm gesetzten Frist für einen Waffenstillstand in der Ukraine, und durch die EU mit ihren neuen Sanktionen, die die Einfuhr verarbeiteter russischer Erdölerzeugnisse aus Drittländern verbieten – ungebührlichen Druck auf Indien ausübt.

Sie können Russland weder stellvertretend auf dem Schlachtfeld besiegen, noch werden sie einen Dritten Weltkrieg riskieren, wenn sie es direkt angehen – also gehen sie gegen seine Außenhandelspartner vor, in der Hoffnung, den Kreml schließlich in den Bankrott zu treiben. Das ist allerdings kontraproduktiv, denn die angedrohten Sanktionen könnten die bilateralen Beziehungen torpedieren und Indien näher an China und Russland heranführen – und damit möglicherweise den RIC-Kern von BRICS und der SCO wiederbeleben – und zudem einen Anstieg der weltweiten Ölpreise verursachen, die bisher nur dank Indiens massiven Einfuhren aus Russland überschaubar blieben.

Aufgrund der Schäden, die westliche Sanktionen der indischen Wirtschaft zufügen könnten, ist jedoch auch eine teilweise Einhaltung möglich. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass Indien seine genannten Einfuhren einschränkt und verarbeitete russische Ölprodukte nicht mehr in die EU ausführt. Eine vollständige Einhaltung ist jedoch unwahrscheinlich, da Indien riskieren würde, seine Beziehungen zu Russland zu ruinieren – mit all den Folgen, die dies haben könnte, wie hier bereits erwähnt wurde – und gleichzeitig seine wirtschaftliche Wachstumsrate durch höhere Energiepreise zu senken, was seinen angestrebten Großmachtaufstieg konterkarieren würde.

Doch selbst im Falle einer teilweisen Einhaltung des Abkommens hat der westliche Druck auf Indien gegenüber Russland bereits nach hinten losgegangen. Die Zwangsdrohungen und die sehr realen Konsequenzen, die sich aus der Nichteinhaltung ergeben – selbst wenn man davon ausgeht, dass bei einer teilweisen Einhaltung Ausnahmen gemacht werden können – prägen die Sicht der indischen Politiker auf den Westen und schüren in der indischen Gesellschaft Ressentiments gegenüber ihren Regierungen. Die „guten alten Zeiten“, in denen man naiv davon ausging, dass der Westen in gutem Glauben handelte und Indiens wahrer Freund war, werden nie wiederkehren.

Aus der Perspektive der objektiven nationalen Interessen Indiens ist dies von Vorteil, da es nützlicher ist, endlich die Wahrheit erkannt zu haben, als sich weiterhin Illusionen über die Absichten des Westens zu machen und seine Politik auf der Grundlage dieser falschen Wahrnehmung zu formulieren. Umgekehrt ist dies aus der Perspektive der hegemonialen Interessen des Westens von Nachteil, da seine politischen Entscheidungsträger nicht mehr davon ausgehen können, dass Indien naiv alles mitmacht, was sie verlangen, und seinen Absichten blind vertrauen. Diese neue Dynamik könnte zu einer Rivalität führen.

Um es klar zu sagen: Indiens geplanter Aufstieg zur Großmacht stellt weder eine systemische Herausforderung für den Westen dar – wie es Chinas Weg zur Supermacht tut – noch ist er „störend“, wie es die Wiederherstellung von Russlands Großmachtstatus war. Indien hat sich stets bemüht, den globalen systemischen Übergang zur Multipolarität zu fördern, indem es als Brücke zwischen Ost und West dient – was die objektiven Interessen des Westens ergänzt, wenngleich es seine subjektiven hegemonialen Interessen untergräbt, die für viele der Probleme des globalen Südens verantwortlich sind.

Der Versuch, Indien zu unterordnen – und es dann als Rivalen zu behandeln, wenn es sich nicht unterordnet – könnte daher diesen bereits chaotischen Übergang weiter destabilisieren und so möglicherweise zu unvorhersehbaren Folgen führen, die den Niedergang der westlichen Hegemonie noch mehr beschleunigen, als wenn der Westen Indien als Gleichberechtigten behandelt. Indien noch mehr unter Druck zu setzen und es dann zu bestrafen, wenn es seinen Forderungen nicht vollständig nachkommt, wird dieses Ergebnis nur noch beschleunigen. Es ist unwahrscheinlich, dass es gelingt, Indien zur Unterwerfung zu bewegen – daher sollten sie diese Politik aufgeben.

Auch die Merz-Koalition muss scheitern

Auch die Merz-Koalition muss scheitern

Von WOLFGANG HÜBNER | Und das schon beim Frühstück: „Deutsche Wirtschaft schrumpft“ und „Kabinett legt Haushalt mit 174 Milliarden Schulden vor“, zudem jammern die kommunalen Spitzenverbände über die „größte Finanzkrise“. Und die Folgen der US-Zölle sind noch gar nicht abzusehen. Der einzige zuverlässige Stabilitätsgarant eines identitätsschwachen, ja zunehmend identitätslosen Staates Bundesrepublik Deutschland, nämlich seine wirtschaftliche Prosperität, wankt trotz aller politischer Beteuerungen und Schönrednereien bedenklich wie nie zuvor.

Alle könnten wissen, warum die Misere über Deutschland gekommen ist, doch nur Teile der rechten, weitgehend ausgegrenzten Opposition sprechen darüber. Es sind nämlich die Folgen der von Exkanzler Olaf Scholz großmäulig angekündigten „Zeitenwende“ mit den Russland-Sanktionen, Ukrainehilfen und der vollständigen Unterwerfung unter die USA sowohl der Präsidenten Joe Biden wie auch Donald Trump. Zusammen mit der irrsinnigen Energiewende und der nicht weniger selbstmörderischen Asyl- und Kindervermeidungspolitik hat sich das Herzland der EU selbst in den Abgrund gesteuert.

Wir haben an den deutschen Universitäten und Hochschulen rund 52.000 hauptberufliche Professoren, darunter nicht weniger als geschätzt 600 für Volkswirtschaftslehre. Hat man schon von öffentlich wahrnehmbaren Protesten dieser gutbezahlten, verbeamteten Akademiker gehört? Ihr beschämendes Schweigen kann nur als Einverständnis mit einer Politik gewertet werden, die viele Millionen arbeitende oder nach einem langen Berufsleben verrentete Menschen in eine mehr als ungewisse Zukunft treibt.

Tagein, tagaus werden die Rufe der Kapitalfraktion nach harten sozialen Einschnitten lauter und aggressiver. Bei Konzernen und Unternehmen wächst nicht der Umsatz, steigt nicht die Produktivität, sondern geht nur noch die Hoffnung um, ebenfalls irgendwie an dem trügerischen Rüstungsboom profitabel teilhaben zu können. Selbst das Heidelberger Weltunternehmen für Druckmaschinen will nun auf den Zug aufspringen, der Richtung Krieg fährt.

Die Anti-AfD-Koalition aus Union und SPD kann den deutschen Abstieg so wenig aufhalten wie das unter den jetzigen Umständen auch eine Koalition von Union und AfD könnte. Es muss und wird leider noch viel schlimmer kommen, bevor Besserung auch nur in Sicht kommt. Doch es kann auch schon bald selbst dafür zu spät sein. Es ist kein Pessimismus, der das zu sagen gebietet, sondern Realismus. Der ist nicht populär, behält aber in der Regel recht.


Auch die Merz-Koalition muss scheiternWolfgang Hübner.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar.

The post Auch die Merz-Koalition muss scheitern appeared first on PI-NEWS.

Woke Tränen wegen Jeans-Werbespot: Der Wind dreht sich – endlich

Woke Tränen wegen Jeans-Werbespot: Der Wind dreht sich – endlich

Woke Tränen wegen Jeans-Werbespot: Der Wind dreht sich – endlich

Schnappatmung bei den Woko Haram: Eine Werbung setzt nicht auf bunte Hässlichkeit, sondern ist so, wie Werbung früher sein sollte: plakativ und sexy. Eine attraktive Blondine – Schauspielerin Sydney Sweeney – bewirbt “great jeans” und steigt zur Krönung auch noch ein Traumauto mit politisch inkorrektem Verbrennungsmotor. Dass man das im Jahr 2025 wieder erleben darf, ist ein starkes Signal: Wir haben den Kulturkampf gewonnen.

Ein Kommentar von Vanessa Renner

American Eagle trifft mit der neuen Kampagne mit Schauspielerin Sydney Sweeney genau den Nerv: Retro, heiß, plakativ, garniert mit echtem Motorsound statt dem peinlichen Surren eines Elektrorollstuhls. Wie ein Werbespot aus einer Zeit, in der Werbung noch Begehrlichkeiten wecken sollte, statt abzustoßen und Opferkulturen zu bedienen:

Doch was passiert im Jahr 2025, wenn eine hübsche Frau mit blauen Augen, offenem Dekolleté und einem Wortspiel mit „Jeans/Genes“ durch die Wüste driftet? Klar: Die Linken drehen durch. Nicht, weil die Kampagne schlecht gemacht wäre. Sondern weil sie sich nicht dem Zeitgeist beugt, in dem sich eine gewisse Online-Moralelite so bequem eingerichtet hat. Jene Elite, die überwiegend für abstoßendes Äußeres, Problemponys und infantiles Gebaren bekannt (und verlacht) ist.

Sydney Sweeney ist weder “of color” noch adipös noch geschlechtsverwirrt. In Zeiten, wo Rassismus gegen Weiße zur Staatsräson erhoben und jedes optische und gesundheitliche Ideal zum Affront erklärt wird, ist das Provokation genug. Eine kleine Schar ADHS-autistischer Tastatur-Krieger*innenden wittern entsprechend Goebbels persönlich hinter diesem Spot, denn das Wortspiel “great jeans”, das wie “great genes” klingt, kann für woke Geisteskranke natürlich nur den nächsten Holocaust ankündigen. Ist das der Schmerz jener, denen nie jemand gesagt hat, dass sie ob ihres Äußeren wohl “gute Gene” haben müssen?

Für die Mehrheit der Bevölkerung ist die Art konventioneller und selbstbewusster Schönheit, die Sweeney und der American-Eagle-Spot kolportieren, inzwischen merkwürdig erfrischend geworden – und somit umso anziehender. Der Markt ist diesbezüglich ehrlich: Der Kurs von American Eagle stieg zwischenzeitlich um 23 Prozent. Das Unternehmen hat mit dieser Kampagne also ins Schwarze getroffen (darf man das noch sagen? Ja, darf man).

Das dürfte auch ein Signal an andere Unternehmen senden, die sich lieber ein Beispiel an American Eagle denn an Jaguar nehmen sollten, wenn sie ihre Produkte erfolgreich bewerben und verkaufen wollen. Abhängig davon, wie viele Firmen sich daran orientieren und zukünftig Werbung wie in den guten alten Zeiten produzieren, könnten uns demnächst noch Sturmfluten woker Tränen ins Haus stehen…

„Alles muss denkbar sein“: Klingbeil (SPD) schließt Steuererhöhungen nicht aus!

„Alles muss denkbar sein“: Klingbeil (SPD) schließt Steuererhöhungen nicht aus!

„Alles muss denkbar sein“: Klingbeil (SPD) schließt Steuererhöhungen nicht aus!

Das Haushaltsloch wird immer größer, die Schulden explodieren. Und der Bundesfinanzminister? Lars Klingbeil (SPD) feiert sich für acht Euro monatliche Mini-Entlastung für Familien und bringt gleichzeitig Steuererhöhungen ins Spiel: „Alles muss denkbar sein!“

In dieser Woche hat das Bundeskabinett den Haushalt für das kommende Jahr verabschiedet. 520,5 Milliarden will Schwarz-Rot ausgeben, dafür 174,3 Milliarden Schulden machen.

In einem Brief an die Abgeordneten von Union und SPD klopft sich Finanzminister Klingbeil mächtig auf die Schulter. Die „Rekordinvestitionen“ würden „Wachstum, Beschäftigung und Reformen“ anschieben. Den Bürgern verspricht er spürbare Verbesserungen. Mieten sollen bezahlbar werden, die Kinderbetreuung besser, die Schlaglöcher auf Deutschlands Straßen weniger. Vor allem lobt sich der SPD-Chef beim Thema Entlastungen – „trotz enger finanzieller Spielräume“ soll eine vierköpfige Familie bei den Energiekosten „um bis zu 100 Euro im Jahr entlastet“ werden. Macht etwas mehr als lächerliche acht Euro im Monat!

▶ Viel dürfte davon ohnehin nicht übrig bleiben. Denn: Zum 1. Juli sind die Krankenkassenbeiträge auf durchschnittlich 17,73 Prozent gestiegen. Allein das bedeutet bei einem Monatsgehalt von 4.500 Euro brutto (Alleinverdiener) Zusatzkosten von vier Euro monatlich!

Die schwarz-rote Katze ist aus dem Sack

Noch keine 100 Tage an der Regierung, lässt Klingbeil die schwarz-rote Katze aus dem Sack. Bei der Präsentation seiner Finanzplanung sagte der Minister: „Alles muss denkbar sein“ – ein klarer Wink mit dem Zaunpfahl Steuererhöhungen!

Die sind auch im Koalitionsvertrag nicht explizit ausgeschlossen, weil praktisch alle Projekte unter Finanzierungsvorbehalt stehen. Bei der Einkommenssteuer will Klingbeil zwar an der Koalitionsvereinbarung festhalten, kleine und mittlere Einkommen zu entlasten. „Ich bin mir sicher, dass an der Stelle auch der Koalitionspartner weiß, wie wichtig das für uns ist“, zitiert ihn „Welt“. Aber Erhöhungen für bessere Einkommen oder an anderer Stelle schließt Klingbeil implizit nicht aus.

So sieht es auch Bernd Schattner, Agrar-Experte der AfD-Bundestagsfraktion: „Klingbeil schließt höhere Steuern nicht aus, weil der Kollaps nur noch vertagt werden kann. Die Bundesregierung steht mit dem Rücken zur Wand. Die Schulden sind irreversibel – jetzt beginnt das große Enteignen. Rette sich, wer kann.“

The post „Alles muss denkbar sein“: Klingbeil (SPD) schließt Steuererhöhungen nicht aus! appeared first on Deutschland-Kurier.