Kategorie: Nachrichten
EU entscheidet gegen Bauern: Mercosur ist durch

EU-Kommission und ihre Stellvertreter in den Mitgliedsstaaten jubeln. Das Mercosur-Handelsabkommen mit Südamerika ist beschlossen – trotz massivstem Widerstand. Die Lebensmittelsicherheit in Österreich und der EU wird damit weiter geschwächt. Nach Zugeständnissen an Rom hat man in der EU das umstrittene Mercosur-Abkommen durchgebracht – 25 Jahre nach Beginn der Verhandlungen. Sogar Frankreich unter Macron blieb bis […]
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Low Carb: Kennedy stellt Ernährungspyramide auf den Kopf

In den USA wird nun eine kalorienarme, fett- und proteinreiche Ernährung empfohlen. Gesundheitsminister Robert F. Kennedy hat damit die bisherigen Empfehlungen um 180 Grad gedreht und die berühmte „Ernährungspyramide“ auf den Kopf gestellt. Vorweg sollte vermutlich gesagt werden: Ein mündiger Bürger braucht nicht den Staat, um zu wissen, wie er sich richtig ernähren soll. Freilich […]
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Was ist Trumps Gambit in Venezuela?

Das jüngste US-Manöver in Venezuela hat seine Wurzeln in Dick Cheneys Plänen für die Welt nach dem Kalten Krieg. Amerika und die Welt versuchen herauszufinden, was wirklich hinter den Schlagzeilen vor sich geht und warum Präsident Donald Trump Venezuela angegriffen und seinen Präsidenten sowie dessen Frau am Samstag festgenommen – oder entführt – hat. Stephen […]
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Bauern in Wut: DAS denken unsere Landwirte über die Politik der Altparteien!

Am Donnerstag protestierten Hunderte Bauern vor der Frauenkirche in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden gegen die drohende Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens!
Der Deutschland-Kurier
war vor Ort und hat mit den Landwirten und anwesenden Politikern über die drängenden Probleme der Agrarwirtschaft gesprochen!
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Neujahrsbrief 2026: Das Biest kommt noch
Von Jacob Nordangård
Meine Gedanken zum vergangenen Jahr und Prognosen für das kommende Jahr.
Eines Nachts wurde ich plötzlich von einem lauten Knall geweckt. Die Fenster klapperten und ich schrie vor Schreck: „Was zum Teufel war das?!” Kurz darauf hörte ich die Sirenen der Polizei und Feuerwehr. Es fühlte sich an, als wäre ich in einem Kriegsgebiet. Am Morgen erfuhr ich, dass ein paar Kilometer entfernt der Eingang eines Gebäudes gesprengt worden war und dass dies Teil des seit einigen Jahren andauernden Bandenkriegs war, der meine Heimatstadt Norrköping heimsucht.
Nur wenige Tage nach dem Vorfall kündigte Justizminister Gunnar Strömmer an, dass die Polizei künftig Echtzeit-Gesichtserkennung mit KI einsetzen darf. Ein Jahr zuvor war die Genehmigung erteilt worden, Überwachungstürme an strategischen Standorten in schwedischen Städten zu errichten. Dies spiegelt ein weiteres dramatisches Jahr wider, in dem die Lösung für jedes Problem immer darin besteht, die Überwachung und Kontrolle sowohl digitaler als auch physischer Räume zu verschärfen.
Trumps Jahr als Präsident bringt die Welt durcheinander
In den USA trat Donald Trump sein Amt als Präsident mit einer disruptiven Agenda an, die die gesamte geopolitische Ordnung abrupt beendete. Zwei der skandalösesten Äußerungen betrafen die Annexion Grönlands und die Eingliederung Kanadas als Bundesstaat der USA! All dies trug zu großer Unsicherheit bei, nicht zuletzt hinsichtlich der Kontrolle über die NATO. Eine Organisation, der Schweden erst im März 2024 beitrat, etwa zur gleichen Zeit, als das (separate) Verteidigungsabkommen (DCA) dem amerikanischen Militär ab August 2024 Zugang zu schwedischen Verteidigungseinrichtungen gewährte.
Unterdessen kündigte Trump grandiose KI-Projekte wie Stargate an, zusammen mit Larry Ellison von Oracle und dem inoffiziellen Effizienzministerium DOGE unter der Leitung von Elon Musk.
Trump kündigte auch seine Absicht an, aus internationalen Abkommen wie dem Klimaschutzabkommen der Vereinten Nationen und dem Pandemievertrag der WHO auszusteigen. Dann begann der Zollkrieg, dessen offizielles Ziel es war, der amerikanischen heimischen Industrie zu nützen.
Die G20 steht vor Veränderungen
Die Führungsstruktur der G20 sieht vor, dass die Mitgliedsländer abwechselnd Gastgeber der G20-Treffen sind und eine Führungstroika, bestehend aus dem vorherigen, dem aktuellen und dem künftigen Gastgeber, zusammenarbeitet, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.
Trump hat diese Ordnung entschlossen über Bord geworfen, indem er das G20-Treffen in Johannesburg im November 2025 boykottierte (offiziell wegen der Behandlung weißer Afrikaner durch Südafrika, aber es könnte auch andere Gründe geben..) und indem er sowohl das vorherige Gastgeberland Südafrika (!) als auch die Rhetorik der Klimabedrohung aus der G20-Agenda während des amerikanischen Vorsitzjahres, das im Dezember 2025 begann, verdrängte. Stattdessen wird Polen als neues Mitglied willkommen geheißen, während sich die G20 auf Deregulierung, Energiesicherheit und neue Technologien konzentrieren soll. Dies dient höchstwahrscheinlich dazu, die „KI-Bestie” (digitales Kontrollsystem und Serverhallen), die sich derzeit im Aufbau befindet, mit Energie und Seltenerdmetallen zu versorgen.
Der G20-Gipfel im Dezember wird in Donald Trumps Golfresort „Trump National Doral Miami” in Florida stattfinden und den Höhepunkt eines Jahres bilden, in dem der 250. Jahrestag der Vereinigten Staaten gefeiert wird. Details sind jedoch noch rar. Die einzige Information, die auf der G20-Website zu finden ist, ist Donald Trump mit geballter Faust und dem Text „The Best is Yet to Come” (Das Beste kommt noch). Oder sollte es eher „The Beast is Yet to Come” (Das Biest kommt noch) heißen?
Venezuela, Grönland, Gaza und Ukraine
Am Samstagabend griff die USA Venezuela an, um Präsident Nicolás Maduro zu stürzen und gefangen zu nehmen. Offiziell, um den Drogenfluss in die USA einzudämmen, aber auch, um Zugang zu strategischen Ressourcen wie Öl und Mineralien zu erhalten. Die Bedrohung für Grönland wurde ebenfalls erneuert, als auf der Insel eine Karte mit den Farben der amerikanischen Flagge und dem Kommentar „bald“ der ehemaligen DOGE-Mitarbeiterin Katie Miller veröffentlicht wurde. Dies hat zu großer Unruhe in den internationalen Beziehungen geführt.
Unterdessen wurde nach Trumps Friedensvorschlag ein Waffenstillstand im Gaza-Krieg erreicht, wobei ein technokratischer Rat (Trumps „Board of Peace”) während einer Übergangsphase regieren soll, während das „neue Gaza” als Hightech-Smart-City aufgebaut wird, in der alle Dienstleistungen von „ID-basierten, KI-gestützten digitalen Systemen” erbracht werden. Gaza soll zu einem strategischen Zentrum für Produktion, Handel, Daten und Tourismus werden.
Unten sehen Sie ein Konzeptbild aus dem „Projekt Sunrise” (entworfen von Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und dem US-Sonderbeauftragten für den Nahen Osten, Steve Witkoff).
Die Vision des Gaza Reconstitution, Economic Acceleration and Transformation Trust (Great Trust)
In der stark entvölkerten Ukraine gehen die Friedensverhandlungen weiter, und eine Einigung wird bald erwartet. Auch dort stehen Wiederaufbauarbeiten an, während die „Kriegsbeute“ zwischen Ost und West aufgeteilt wird, insbesondere was den Zugang zu Seltenerdmetallen betrifft.
In diesem Zusammenhang werden derzeit neue KI-Systeme für die automatisierte politische Regierungsführung getestet. Wie ich bereits Anfang dieses Jahres geschrieben habe, hat das Weltwirtschaftsforum ein Global Government Technology Center in Kiew ins Leben gerufen. Aber auch auf der anderen Seite des Konflikts werden technokratische Kontrollsysteme aufgebaut, wie der BRICS-Wettbewerb „Smart City 2030” zeigt.
Great Transitions Initiative
Diese Entwicklung hat erhebliche Auswirkungen auf das, was die Great Transition Initiative (GTI) als „General Emergency” bezeichnet, einen Fünfjahreszeitraum (2023–28), in dem sich praktisch alles auf der Weltbühne negativ entwickelt und der weitgehend mit der aktuellen Amtszeit von Donald Trump zusammenfällt.
Screenshot aus Paul Raskins „Journey to Earthland“
Der Direktor des GTI, Paul Raskin (1942-), erhielt in den 1990er Jahren Fördermittel von der Rockefeller Foundation, der Nippon Foundation und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), um „globale Herausforderungen und Chancen zu beleuchten”.
Dies führte zu einer Reihe von Szenarien über die zukünftige Entwicklung, in denen der Verlauf der Ereignisse entweder zu einem dystopischen Gefängnisplaneten oder zu einem Durchbruch zu einer nachhaltigen Utopie innerhalb der planetarischen Grenzen führen könnte. Es handelte sich dabei nicht um eine objektive Analyse, sondern um eine eindeutig agenda-getriebene Untersuchung (eine ausführlichere Darstellung des Hintergrunds und der Szenarien von GTI findet sich in meinem Buch The Global Coup d’Ètat).
Paul Raskin (1946-). Direktor des Tellus Institute und der Great Transition Initiative
Paul Raskin ist nicht irgendjemand, er war Mitglied des Redaktionsteams für den Bericht „Unsere gemeinsame Zukunft“ der Brundtland-Kommission, gehörte zu der Gruppe, die die „Erdcharta“ entwickelte, war viele Jahre lang Mitglied des „Club of Rome“ und ist einer der Hauptautoren der Klimaberichte des IPCC. Er ist außerdem Weltföderalist und beschreibt in seinem Lieblingsszenario (New Paradigm) die Entstehung einer globalen sozialdemokratischen Regierung mit einem Weltparlament, das auf dem Konzept der nachhaltigen Entwicklung basiert.
Das neue Nachhaltigkeitsparadigma, das von GTI vertreten wird, betrachtet die Globalisierung nicht nur als Bedrohung, sondern auch als Chance, eine planetarische Zivilisation aufzubauen, anstatt sich auf die inkrementellen Formen konventioneller Welten zu verlassen oder sich in Lokalismus zurückzuziehen. Es sieht den Aufstieg neuer Bewusstseinskategorien – globale Bürgerschaft, Menschheit als Ganzes, das größere Netz des Lebens und das Wohlergehen künftiger Generationen – neben demokratischen Institutionen der globalen Governance vor. (greattransition.org/new-paradigm)
Raskin berichtet in seinem autobiografischen Essay „Encounters and Transitions“, dass sich Anfang der 1980er Jahre eine enge Zusammenarbeit zwischen Schweden und seinem Institut (Energy Systems Research Group) entwickelte. Dies geschah nach einem Treffen mit dem damaligen Direktor des Beijer Institute, Gordon Goodman, einem britischen Ökologen, der im Auftrag des Rockefeller Brothers Fund das Kapitel über Klima und Energie des Brundtland-Berichts verfasste (was ich in Rockefeller: Controlling the Game beschreibe).
Die Zusammenarbeit (in deren Rahmen sich die ESRG dem Beijer-Institut anschloss) führte dazu, dass sein Institut (das 1990 in Tellus Institute umbenannt wurde) mit schwedischen Kronen überschüttet wurde, und als das Beijer-Institut 1989 in enger Zusammenarbeit mit der sozialdemokratischen Regierung in das Stockholm Environment Institute (SEI) umgewandelt wurde, erhielt er „reibungslosen Zugang zu internationalen Sponsoren und Projekten”.
Mitbegründer des SEI war der erste Vorsitzende des IPCC, Bert Bolin, der 2004 Johan Rockström als neuen Direktor auswählte. Rockström, der heute Co-Direktor des Potsdam-Instituts und einer der Architekten des Planetary Boundaries Framework ist, teilt Raskins Ideenwelt und hat unter anderem den Aufsatz „Bounding the Planetary Future: Why We Need a Great Transition” zur Great Transition Initiative beigetragen.
Eine der ersten Missionen war das „Polestar Project”, das 1991 von Raskin und Goodman ins Leben gerufen wurde, um die Frage zu beantworten: „Welche politischen Anpassungen sind kurzfristig notwendig, um eine lebendige und grüne Zivilisation für die Zukunft zu gewährleisten?” Das Ergebnis war etwas mehr als zehn Jahre später der Bericht Great Transition: The Promise and Lure of the Times Ahead.
Die Inspiration und die anfängliche Finanzierung kamen von Steven Rockefeller (Sohn des ehemaligen US-Vizepräsidenten Nelson Rockefeller), der auch den Vorsitz des Ausschusses innehatte, der die Erdcharta entwarf. Bert Bolin war ebenfalls als Gutachter am Great Transition-Projekt beteiligt.
In „Encounters and Transitions” beschreibt Raskin, wie er 2002 nach Stockholm reiste, um den Bericht im Alten Parlamentsgebäude in Stockholm anlässlich des 30. Jahrestags der Konferenz der Vereinten Nationen über die menschliche Umwelt in Stockholm vorzustellen. In der ersten Reihe saß der schwedische König Carl XVI. Gustaf.
Dies zeigt, wie fest Raskins Arbeit im Establishment verankert ist. Die für den Great Transition entwickelten Szenarien wurden anschließend von der UN, der OECD und dem IPCC verwendet.
Was wird also laut Raskins Analysen in den kommenden Jahren passieren?
Klar ist, dass die Welt seit der Ausrufung der Pandemie im Jahr 2020 zunehmend den dystopischsten Weg eingeschlagen hat (Barbarisierung). Raskin schreibt, dass eine „ökologische, politische und kulturelle Verschlechterung zu einem barbarisierten Abgrund führt”. Wir befinden uns in einer Ära der Poly-Krisen. Nach diesem pessimistischen Szenario bewegen wir uns auf eine Situation zu, in der ein globales autoritäres System die Kontrolle übernehmen wird (Fortress World), um zu versuchen, einen systemischen Zusammenbruch und das Entstehen eines neuen dunklen Zeitalters (Breakdown) zu verhindern oder zu bewältigen.
In der Variante „Festungswelten“ können mächtige internationale Kräfte angesichts der sich verschärfenden globalen Systemkrise Ordnung in Form eines autoritären Systems globaler Apartheid durchsetzen, in dem die Eliten in geschützten Enklaven leben und die verarmte Mehrheit außerhalb davon. (greattransition.org/fortress-world)
Wie in Raskins Essay „Journey to Earthland” (eine aktualisierte Analyse des Großen Wandels, veröffentlicht 2016) beschrieben:
Als das Weltordnungssystem zusammenbrach, ergriff die sogenannte NEO-Allianz entschlossene Maßnahmen, ernannte sich selbst zur provisorischen Weltbehörde und handelte mit militärischer Präzision, um ihre selbsternannte Neue Weltordnung durchzusetzen.
Dieses globale autoritäre Regime, bestehend aus Wirtschaftsführern, mächtigen Politikern und führenden Experten, mit einer aufgewerteten UNO als Koordinierungsplattform, wird laut Raskin Big Data und moderne Überwachungstechnologie einsetzen, um Widerstand und Konflikte zu unterdrücken. Dies führt laut diesem Szenario zu einem tyrannischen Polizeistaat, der die Interessen und natürlichen Ressourcen der Elite schützt. Einen Vorgeschmack darauf haben wir während der „Pandemie“ bekommen, allerdings ohne eine offenkundige Form der globalen Koordination.
Szenarien müssen keine sich selbst erfüllenden Prophezeiungen werden
Ich kann jedoch nicht erkennen, wie in naher Zukunft ein Bündnis ähnlich wie NEO gebildet werden könnte. Der Notfallmechanismus „Emergency Platform”, der der UNO in einem globalen Notfall große Macht verliehen hätte, wurde in letzter Minute aus dem Pakt für die Zukunft der UNO gestrichen. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass er in ein paar Jahren in einer überarbeiteten Fassung wieder aufgenommen wird. Die „globalen Krisen“ folgen aufeinander und bilden einen fruchtbaren Boden für die Schaffung neuer „effektiver“ Krisenmanagementstrukturen.
Die Entwicklung der G20 im nächsten Jahr könnte einen Hinweis darauf geben, wohin sich die Welt entwickelt. Nicht zuletzt, da die Agenda des Forums derzeit von der amerikanischen Präsidentschaft überarbeitet wird, wobei Großbritannien als Partner für die Festlegung der Agenda fungiert. Nachdem alle Mitgliedstaaten ihre Rolle als Gastgeber der G20 wahrgenommen haben, hat ein neuer Zyklus begonnen. Bereits während der Präsidentschaft Südafrikas lag der Schwerpunkt zunehmend auf der Sicherung natürlicher Ressourcen für den Ausbau der digitalen Kontrollsysteme. Hier liegen die Prioritäten der Trump-Regierung. Dies dürfte jedoch zu einer Spaltung beitragen, bei der nicht alle Mitgliedsländer zustimmen oder sogar einbezogen werden dürfen (wie der Ausschluss Südafrikas zeigt).
Wahl des neuen UN-Generalsekretärs
Die Frage ist auch, wer zum neuen Generalsekretär der UNO ernannt wird und welche Beziehung die Organisation im kommenden Jahr zur G20 haben wird. Die Amtszeit des derzeitigen Generalsekretärs António Guterres läuft Ende 2026 aus, und das Nominierungsverfahren hat begonnen. Viele Seiten wünschen sich eindeutig, dass eine Frau dieses Amt übernehmen wird. Als Kandidatinnen wurden Mia Mottley aus Barbados und Rebeca Grynspan aus Costa Rica vorgeschlagen.
Der Kandidat, der schließlich zum Zug kommt, muss jedoch von allen fünf ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrats (Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich, Frankreich, Russland und China) gebilligt werden, was darauf hindeuten würde, dass es sich um einen Kandidaten handelt, der eher mit der Agenda der Trump-Regierung übereinstimmt. Meine persönliche Vermutung ist, dass es sich um den Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), den argentinischen Diplomaten Rafael Grossi, handeln wird. Auch Russland hat seine Unterstützung für ihn bekundet.
Rafael Grossi (1961–)
Und wie geht es nun weiter mit der Agenda des Weltwirtschaftsforums? Trump, der zuletzt per Videokonferenz zugeschaltet war, wurde eingeladen, persönlich an der nächsten Tagung in Davos teilzunehmen. Diesmal mit Larry Fink von Blackrock und André Hoffman von Roche als Gastgebern (nachdem Klaus Schwab nach Vorwürfen wegen Fehlverhaltens im vergangenen Jahr als Leiter des Forums abgesetzt worden war). In diesem Jahr befassen sie sich mit den Fragen, wie wir in einer Welt, die von Krisen, Polarisierung und Vertrauensverlust geprägt ist, zusammenarbeiten können und wie der Energiebedarf von morgen gedeckt werden kann. Die Lösungen, die von den elf Forschungszentren des Forums angeboten werden, sind wie üblich stark in technokratischem Systemdenken verwurzelt.
In den nächsten Jahren werden die Instrumente zur Verfügung stehen, die die Übernahme durch die „NEO“ und die Verwirklichung des „Agentischen Staates“ (über den ich letztes Jahr mit James Corbett, Ivor Cummins und Cornelia Mrose gesprochen habe) ermöglichen könnten.
Als Reaktion und Gegengewicht zur autoritären Entwicklung entsteht laut Raskins Szenarien eine globale Bürgerbewegung, der es (in Raskins Ideal-Szenario) gelingt, NEO und seine harte Agenda zu stürzen und stattdessen Reformen einzuleiten, die zu einer „aufgeklärten internationalen Regierungsführung“ führen und in denen eine „mächtige Sammlung von Aktionsplänen, Institutionen und Finanzmitteln“ eingesetzt wird, um „die ehrgeizigen Ziele der alten Nachhaltigkeitsagenda zu erreichen“.
Dies bezieht sich offensichtlich auf die Verwirklichung des Paktes für die Zukunft (der von den UN-Mitgliedstaaten in den Jahren 2021–2024 ausgehandelt wurde), der jedoch aufgrund des Machtantritts von Donald Trump noch nicht in allen Teilen umsetzbar ist (die Digitalisierungsagenda ist jedoch weitgehend auf Kurs). Der Pakt kann erst umgesetzt werden, wenn die alte Ordnung gefallen ist (was offenbar die Aufgabe von „Wreck-it-Trump“ ist).
Nach Raskins Vorhersagen wird die harte Weltordnung schließlich (durch Volksproteste) durch eine „wohlwollendere“ ersetzt werden. Dies wird letztendlich zur Errichtung einer globalen Sozialdemokratie mit einer Weltverfassung und einem Weltparlament („the Commonwealth of Earthland“) führen. Ein globales Problem (globale digitale Diktatur) wird durch eine globale Lösung (globale Sozialdemokratie) angegangen. Raskin hat die Gründung von „Earthland“ auf das Jahr 2048 festgelegt. Interessanterweise ist dies der 200. Jahrestag des Kommunistischen Manifests.
Parallelen lassen sich auch zu der neuen Weltordnung der Neo-Theosophin Alice A. Bailey ziehen, in der die sogenannten „verborgenen Meister“ auf der Weltbühne erscheinen, um unter der Führung von „Christus“ ein utopisches Reich des Friedens zu schaffen (was ich im Oktober im Omniwar-Symposium und in meinem Buch Temple of Solomon diskutiert habe). Es gibt auch eine Verbindung zum Netzwerk der Roundtable Group.
Wir werden zweifellos einige dramatische Jahre erleben, wenn das alte System abgeschafft und durch ein neues ersetzt wird.
Screenshot aus der Great Transition Campaign
Die Great Transition Initiative wurde 2025 in die Great Transition Campaign umgewandelt, mit dem Ziel, die Entstehung einer globalen Bürgerbewegung zu unterstützen, die sich mit der Poly-Krise befassen und eine „gerechte, nachhaltige und friedliche Welt” schaffen kann. Dabei sollte es sich nicht um eine einzelne Organisation handeln, sondern um eine „polyzentrische Ökologie”, die aus „unzähligen Bewegungen, Organisationen und Vereinigungen besteht, die unter einem breiten Dach der inklusiven Solidarität und einer gemeinsamen Vision versammelt sind”.
Die Frage ist, wer die Führungsrolle übernehmen wird.
Leider handelt es sich dabei um eine konstruierte und kontrollierte Opposition, wie sie Raskin im Sinn hat, in der weitgehend dieselben Kräfte, die die Tyrannei aufbauen, die Fäden ziehen werden. Hinter der Bewegung steht wie üblich das Netzwerk philanthropischer Organisationen, die seit Beginn des 20. Jahrhunderts einen Großteil der weltweiten Entwicklung kontrolliert haben.
Das Konzept erinnert an Orwells 1984, wo sich herausstellt, dass der „Oppositionsführer“ Emmanuel Goldstein von Big Brother geschaffen wurde. Der Widerstand wird ständig zum Ausgangspunkt zurückgeführt, und wie Raskin im Szenario „Fortress World“ andeutet, könnte die Tyrannei ein halbes Jahrhundert andauern, bevor eine Form der Freiheit zurückkehrt.
Es ist auch klar, dass das „KI-Biest”, das Trump und seine Techno-Könige erschaffen, letztendlich mit erneuten Nachhaltigkeitsverpflichtungen einhergehen soll. Das Ergebnis, sollte dies gelingen, wäre eine globale Technokratie. Das ist auch das Endziel der Agenda, die ich in „The Digital World Brain” beschreibe.
Also schnallen Sie sich an, das Biest kommt noch!
- 1 Regeringskansliet (2025), Regeringen vill ge polisen rätt att använda AI för ansiktsigenkänning i realtid
- 2 Regeringskansliet (2024), Avtal om försvarssamarbete med USA, regeringen.se/regeringens-politik/militart-forsvar/avtal-om-forsvarssamarbete-med-usa-dca/
- 3 U.S. Department of State, America Welcomes a New G20,
- U.S. Department of State
- America Welcomes a New G20
- Author: U.S. Secretary of State Marco Rubio…
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- a month ago · 285 likes · 119 comments · StateDept
- 4 Drunken Intelligence (2025), “Exposing the Heat and the Corruption behind AI – Artificial Intelligence Beast Buildings”, Youtube
- 5 The White House (2025), Fact Sheet: President Donald J. Trump Secures Agreement to Establish United States-Ukraine Reconstruction Investment Fund, whitehouse.gov/fact-sheets/2025/05/fact-sheet-president-donald-j-trump-secures-agreement-to-establish-united-states-ukraine-reconstruction-investment-fund/
- 6 Great Transition Initiative (2025), “Encounters and Transitions: The Times of My Life” (2025), paulraskin.info/content/Encounters-and-Transitions.pdf
- 7 SEI (2024), “Birgitta Dahl, initiator of SEI, passes away aged 87”, sei.org/features/birgitta-dahl-initiator-sei-passes-away/
- 8 Great Transition Initiative (2025), “Encounters and Transitions: The Times of My Life”
- 9 Johan Rockström, “Bounding the Planetary Future: Why We Need a Great Transition,” Great Transition Initiative (April 2015)
- 10 Great Transition Initiative (2025), “Encounters and Transitions: The Times of My Life”, s.17
- 11 Ibid. s 64
- 12 Paul Raskin (2025), Journey to Earthland: The Great Transition to Planetary Civilization, greattransition.org/images/GTI_publications/Journey-to-Earthland_3rd-edition.pdf, s. 43
- 13 G20 South Africa Summit: Leaders’ Declaration, consilium.europa.eu/media/yfyd2czp/declaration-g20-south-africa-summit-22-23-november.pdf
- 14 Security Council Report (2025), In Hindsight: The Search for the Next UN Secretary-General Begins, securitycouncilreport.org/monthly-forecast/2025-12/in-hindsight-the-search-for-the-next-un-secretary-general-begins.php
- 15 TASS (2025), Russia to approach IAEA chief’s UN Secretary-General nomination comprehensively, tass.com/politics/2050541
- 16 World Economic Forum, Annual Meeting ‘A Spirit of Dialogue’, weforum.org/meetings/world-economic-forum-annual-meeting-2026/
- 17 Paul Raskin (2025), Journey to Earthland: The Great Transition to Planetary Civilization, greattransition.org/images/GTI_publications/Journey-to-Earthland_3rd-edition.pdf, s. 74
- 18 Global Transition Campaign (2025), Global Citizens Movement: How Do We Get There?gtcampaign.org/ideas/global-citizens-movement/
„EU-Sanktionen sind illegal“: Solidarität mit Jacques Baud wächst
(David Berger) Ein breites Bündnis aus Wissenschaftlern, Publizisten, Kulturschaffenden und Politikern hat einen offenen Protest gegen die jüngsten EU-Sanktionen gegen den Schweizer Militärhistoriker und Ex-Oberst Jacques Baud gestartet. Die Unterstützer sehen in den Strafmaßnahmen einen gefährlichen Einschnitt in die Meinungsfreiheit und einen Ausdruck eines zunehmend aggressiven geopolitischen Kurses der Europäischen Union. „Untadeliger Wissenschaftler und ein […]
Der Beitrag „EU-Sanktionen sind illegal“: Solidarität mit Jacques Baud wächst erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Folge linker Hetzrhetorik: ICE-Agenten werden immer wieder Ziel von Angriffen mit Autos
Die Schussabgabe eines ICE-Beamten auf eine Autofahrerin in Minneapolis, die ihn überfahren wollte, war kein “tragischer Einzelfall”. Dieser Vorfall war die logische Konsequenz eines politischen Dauerfeuers, das Bundesbeamte des DHS zu Freiwild erklärt hat.
Als ein ICE-Agent in Minneapolis in Notwehr die Fahrerin eines Autos erschoss, die ihn gezielt überfahren wollte, wurde einmal mehr sichtbar, wie weit die Enthemmung bereits gediehen ist. Wer einen Menschen mit einem tonnenschweren Fahrzeug angreift, nutzt nämlich ein potenzielles Mordwerkzeug.
Die Zahlen aus Washington zeigen ein Bild, das von den linken, Trump-hassenden Medien nicht thematisiert wird: 99 Fahrzeugangriffe auf Bundesbeamte seit dem 20. Januar 2025 – mehr als eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr, als es im selben Zeitraum 47 Attacken waren. 71 dieser Angriffe trafen Beamte des Zoll- und Grenzschutzes (CBP), ein Anstieg um 58 Prozent im Vergleich zu 45 Angriffen im Jahr 2024. Noch grotesker ist der Sprung bei ICE: 28 Rammangriffe – gegenüber lächerlichen 2 im Vorjahreszeitraum. Das ist keine “Zunahme”, das ist eine Explosion um 1.300 Prozent.
Die Täterbiografien lesen sich wie das Who-is-Who importierter und hausgemachter Kriminalität, die man unter dem Schlagwort “Schutzsuchende” oder “Aktivisten” weichzeichnet. Ein besonders frisches Beispiel, welches auch das Heimatschutzministerium in einem Bericht anführt: Ever Gabriel Alvarez-Campos, ein illegaler Einwanderer aus El Salvador mit anhängigen Verfahren wegen Körperverletzung zweiten Grades, rammte am 13. November 2025 sein Fahrzeug gezielt in ein ICE-Auto in Adelphi, Maryland, und floh. Danach krachte er in ein weiteres Fahrzeug, setzte seine Flucht zu Fuß fort und wurde dann von ICE-Beamten gestellt.
Chicago hat sich unterdessen zur Rammhauptstadt des linksideologischen Bürgerkriegs entwickelt. Am 8. November 2025 verzeichnete die Border Patrol dort vier Rammangriffe an nur einem Tag. Illinois war am 2. Oktober 2025 Schauplatz koordinierter Fahrzeugattacken in Bensenville und Norridge, ausgeführt von illegalen Einwanderern mit kriminellem Hintergrund. Und am 14. September 2025 wurde ein ICE-Beamter in Homestead, Florida, bei einer Verkehrskontrolle gezielt angefahren, als ein illegaler Einwanderer aus Guatemala sein Auto rückwärts direkt in ihn steuerte – knapp am tödlichen Überfahren vorbei, dafür mit Mehrfachkollisionen in ICE-Fahrzeuge und anschließender Flucht in den Gegenverkehr. Erst nach dem Crash mit einem Lieferwagen war Schluss.
Tricia McLaughlin aus dem DHS benennt das Problem ganz deutlich: Linke Hetzrhetorik führt dazu, dass Kriminelle – ob US-Bürger oder illegale Einwanderer – ihre Fahrzeuge als Waffen gegen Bundesbeamte einsetzen. Minneapolis zeigt den Punkt, an dem Notwehr überlebenswichtig ist. Wenn ein Beamter auf der Straße die Wahl hat zwischen Überfahren-Werden und Schusswaffeneinsatz, ist die Entscheidung klar.
6,4 Billionen Dollar verpulvert – und immer noch geben fossile Treibstoffe den Ton an!
Cap Allon
Zwischen 2012 und 2023 gaben Regierungen und Institutionen weltweit mindestens 4 Billionen Dollar für die Energiewende aus.
Laut der Energieexpertin Irina Slav reduzierten diese Ausgaben den weltweiten Anteil fossiler Brennstoffe an der gesamten Energieversorgung von ~89,6 % auf ~86,6 %. Nach dreizehn Jahren und mehr als vier Billionen Dollar liefern Kohlenwasserstoffe immer noch fast 87 % der weltweiten Energie.
Seitdem haben die Ausgaben zugenommen, wobei die weltweiten Investitionen in „grüne Übergangstechnologien“ allein im Jahr 2024 insgesamt 2,4 Billionen US-Dollar betrugen und damit die Investitionen in fossile Brennstoffe für dieses Jahr überstiegen. Trotzdem lieferte Kohle eine Rekordmenge an Energie, während Öl und Erdgas für die Stromerzeugung, den Verkehr und die Industrie nach wie vor unverzichtbar waren.
Länder mit den höchsten Umstellungsausgaben weisen auch die höchsten Strompreise (weltweit) auf, was die zusätzlichen Kosten für den Ausbau des Stromnetzes, Redundanzen und die durch die Schwankungen bei Wind- und Solarenergie erforderliche Reserveversorgung reflektiert.
Nach rund 6,4 Billionen US-Dollar an Steuern, Subventionen und Investitionen dominieren fossile Brennstoffe weiterhin. Nur die Stromkosten sind drastisch gestiegen.
Link: https://electroverse.substack.com/p/global-temperatures-down-in-december?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag 6,4 Billionen Dollar verpulvert – und immer noch geben fossile Treibstoffe den Ton an! erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Deutschland konkurriert mit Polen darum, Russlands Eindämmung anzuführen
Andrew Korybko
Unabhängig davon, wer aus dieser Rivalität als Sieger hervorgeht, gewinnen die USA in jedem Fall, da beide NATO-Mitglieder sind. Dennoch sollte anschließend ein NATO-russischer Nichtangriffspakt folgen, um die Spannungen zu steuern.
Das Wall Street Journal beschrieb Ende letzten Jahres „Deutschlands geheimen Plan für einen Krieg mit Russland“, der im Kern darauf hinausläuft, die Remilitarisierung voranzutreiben und die Verkehrsinfrastruktur im ganzen Land rasch zu modernisieren, um im Falle eines künftigen Konflikts effektiver als landesweite Aufmarschbasis zu dienen. Der frühere Bundeskanzler Olaf Scholz brachte dies mit seinem faktischen Manifest in Gang, das im Dezember 2022 in Foreign Affairs veröffentlicht wurde, doch es ist sein Nachfolger Friedrich Merz, der es nun aktiv umsetzt.
Die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur, die darauf abzielt, die derzeit auf etwa 45 Tage geschätzte Verlegungszeit für Truppen und Ausrüstung von Europas Atlantikhäfen bis an die russische Grenze auf nur noch drei bis fünf Tage zu verkürzen, entspricht dem Geist des „militärischen Schengen“. Diese Regelung wurde Anfang 2024 zwischen Deutschland, Polen und den Niederlanden vereinbart; Belgien und Frankreich könnten sich bald anschließen. Auch Litauen könnte dies tun, damit Deutschland seine neue Basis dort leichter von Polen aus erreichen kann.
Obwohl dies als Mittel zur „Abschreckung“ Russlands dargestellt wird – das keinerlei Absicht hat, Europa anzugreifen, wie Putin kürzlich bestätigte, und bereit ist, diesen Umstand auch zu formalisieren –, verschärft es in Wirklichkeit das Sicherheitsdilemma, indem es Russlands Bedrohungswahrnehmung der NATO und die damit verbundenen Ängste vor einer „Operation Barbarossa 2.0“ erhöht. Vor diesem Hintergrund sind auch die jüngste Behauptung des stellvertretenden Außenministers Alexander Gruschko zu sehen, die EU bereite sich auf einen Krieg mit Russland vor, sowie die nahezu zeitgleiche ähnliche Aussage des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko.
Wie dem auch sei, die deutsch-polnische Nullsummen-Rivalität könnte diese Vorbereitungen behindern, da Polen um die Wahrung seiner Souveränität gegenüber Deutschland besorgt ist, das es als bedeutende nichtmilitärische Bedrohung betrachtet – aufgrund seiner Kontrolle über die EU und seiner Pläne, den Block unter deutscher Führung zu föderalisieren. Schließlich gilt sowohl „Die geplante Transformation der EU in eine Militärunion ist ein föderalistischer Machtzug“ als auch der Vorschlag, weitere 400 Milliarden US-Dollar für die Ukraine auszugeben – beides Ideen, die von Berlin unterstützt werden.
Tatsächlich wurde bereits im November 2023 eingeschätzt, dass „NATOs vorgeschlagenes ‚militärisches Schengen‘ ein kaum verhüllter deutscher Machtzug gegenüber Polen ist“. Dies kann jedoch gemanagt werden, wenn Polens neuer konservativ-nationalistischer Präsident verhindert, dass die liberal-globalistische Regierung das Land verkauft. Zu diesem Zweck muss Polen die deutsche Militärpräsenz auf ein Minimum beschränken, sodass diese lediglich als eine Art Stolperdraht dient, um sicherzustellen, dass Deutschland im Krisenfall den Fluss US-amerikanischer Militärhilfe nach Polen nicht behindert.
Deutschland und Polen konkurrieren miteinander darum, nach dem Ende des Ukraine-Konflikts die führende Rolle bei der Eindämmung Russlands in Mittel- und Osteuropa zu übernehmen. Ersteres will dies über den Plan „Festung Europa“ erreichen, während Letzteres dies durch die „Drei-Meere-Initiative“ verwirklichen möchte. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass Deutschland Polen dabei als Juniorpartner unterordnen will, während Polen Deutschlands Gleichrangigkeit anstrebt und möglicherweise eines Tages sogar dessen Seniorpartner werden möchte.
Die USA unterstützen Polens Vision, da deren Umsetzung zu mehr Käufen amerikanischer Waffen führen würde – im Gegensatz zu Deutschlands angestrebtem Ausbau der eigenen Produktion und europäischen Beschaffungen – und zudem einen geopolitischen Keil schafft, um Deutschland und Russland auseinanderzuhalten. Unabhängig davon, wer diese Rivalität um die Eindämmung Russlands gewinnt, profitieren die USA, da beide NATO-Mitglieder sind. Dennoch sollte in jedem Fall ein NATO-russischer Nichtangriffspakt folgen, um die Spannungen zu managen.
„Fachkräfte“: Zahl der langzeitarbeitslosen Migranten in Deutschland explodiert!

Neuen Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) zufolge nimmt die Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland weiter dramatisch zu. Besonders betroffen sind Erwerbslose ohne deutsche Staatsangehörigkeit und sogenannte Geflüchtete.
Aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zufolge sind in Deutschland 1.042.517 Menschen seit mindestens einem Jahr ohne Beschäftigung und gelten damit als langzeitarbeitslos. Das entspricht 36,1 Prozent aller Arbeitslosen im Land.
Auffällig ist der hohe Ausländer-Anteil: Jeder dritte Langzeitarbeitslose besitzt keinen deutschen Pass. Wurden 2014 noch 196.122 ausländische Langzeitarbeitslose gezählt, liegt die aktuelle Zahl bei 317.377 – ein Anstieg um fast 62 Prozent!
Hier wiederum sticht der Zuwachs bei Migranten aus sogenannten Asylherkunftsländern hervor: Ihre Zahl stieg von 19.053 im Jahr 2014 auf 92.244 im Jahr 2024. Damit stammt inzwischen fast jeder zehnte Langzeitarbeitslose aus einem sogenannten Fluchtland.
Nach Angaben der BA verfügen 60,3 Prozent der Langzeitarbeitslosen über keinen Berufsabschluss; mehr als 23 Prozent haben keinen Hauptschulabschluss.
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Klatsche für EU und Klimamafia: US-Energieminister zerlegt Energiewende
Der neue US-Energieminister Chris Wright hat die sogenannte Energiewende als das entlarvt, was sie ist. Eine gigantische Fehlinvestition, die der Welt nichts gebracht hat außer höheren Preisen und Deindustrialisierung. Und natürlich satte Profite für die Klimamafia auf Kosten der Allgemeinheit.
Chris Wright, seit Februar 2025 Energieminister in der Trump-Administration und ehemaliger CEO des Fracking-Unternehmens Liberty Energy, sprach am 7. Januar 2026 auf einer Energie-Konferenz von Goldman Sachs in New York. In einem Interview, das CNBC live übertrug, legte er faktenbasiert dar, warum die vielbeschworene Abkehr von fossilen Brennstoffen scheitert.
Moderator Neil Mehta von Goldman Sachs ließ ihn ausführlich zu Wort kommen und Wright nutzte die Bühne, um mit nackten Zahlen und reiner Logik die Energiewende genussvoll abzuräumen. Wright begann mit der US-Energiebilanz. Über 72 Prozent des Primärenergieverbrauchs stammen heute aus Öl und Erdgas, ein Rekordanteil, trotz aller linksgrünen Propaganda. „Das klingt nicht gerade nach einer sterbenden Industrie, von der ich die letzten 15 Jahre hören musste“, sagte er trocken. Im Öl- und Gassektor sinken die Kapitalkosten, steigt die Effizienz, explodiert die Produktion. Im Stromsektor dagegen fließen Milliarden in „grüne“ Projekte, schaffen damit aber kaum Wachstum bei der Stromerzeugung, dafür aber massiv steigende Preise.
Besonders Deutschland bekam sein Fett weg. „Die Deutschen haben eine halbe Billion Dollar investiert, mehr als die doppelte Kapazität ihres Stromnetzes und produzieren heute 20 Prozent weniger Strom als vorher. Und verkaufen ihn zum dreifachen Preis.“ Das sei kein Modell, das die Welt kopieren werde. Stattdessen führe es zur Deindustrialisierung: Fabriken wandern nach Asien ab, wo sie mit Kohle statt mit Gas laufen, die Emissionen steigen, statt zu sinken. Wright nannte das die „größte Fehlinvestition der Menschheitsgeschichte“.
Global seien nominal zehn Billionen Dollar in den „Kampf gegen den Klimawandel“ geflossen. Als Ergebnis deckt Solar 1,2 Prozent des Weltenergiebedarfs, Wind 1,4 Prozent, zusammen 2,6 Prozent. Überall, wo diese Quellen stark ausgebaut wurden, explodierten die Preise. In Kalifornien, Großbritannien, Deutschland. „Wir lassen die Rationalität vor der Tür, wenn es um Klimawandel geht“, kritisierte Wright die Politik. Physik, Zahlen und Mathematik gelten plötzlich nicht mehr, nur noch das Mantra der Dekarbonisierung. Hier eine Passage seiner Ausführungen in deutscher Übersetzung:
„Engagieren wir uns doch mit der Realität: Öl, Gas und Kohle sind es, die die Welt antreiben. Punkt. Wir können keine Windturbine, kein Solarmodul und kein Kernkraftwerk bauen ohne massive Mengen an Öl, Gas und Kohle. So funktioniert die Welt. Seit dem Jom-Kippur-Krieg vor über 50 Jahren, als die Energiewende-Bewegung begann, kamen 85 Prozent der globalen Energie aus Kohlenwasserstoffen. Heute? Immer noch 85 Prozent. Zehn Billionen Dollar investiert und wir haben Solar auf 1,2 Prozent und Wind auf 1,4 Prozent gebracht. Überall, wo diese Technologien hochpenetriert sind (Anm.: sehr ausgebaut wurden), steigen die Preise und Industrien wandern ab. Das ist keine Bekämpfung des Klimawandels, das ist Deindustrialisierung.“
Wright betonte, dass selbst „grüne“ Technologien auf fossilen Brennstoffen basieren, von der Produktion bis zum Transport. Die Idee einer raschen Transition sei pure Illusion. Stattdessen brauche die Welt zuverlässige, bezahlbare Energie, um Wohlstand zu schaffen.
Während Europa weiter auf teure Subventionen aus Steuermitteln setzt und sich selbst ruiniert, spricht die US-Regierung unter Trump Klartext. Energiepolitik muss realistisch sein, nicht ideologisch. Die Energiewende, wie unsere Regierungen sie uns verkauft haben, ist am Ende. Wer weiter hunderte Milliarden verbrennt für imaginäre Effekte, der handelt bestenfalls verantwortungslos und schlechtestenfalls mit kriminellem Vorsatz. Es wird Zeit, dass auch bei uns die Regierungen auf Fakten und Rationalität statt auf ideologisch geschürte Panik setzen. Auch wenn es den Empfängern der bisherigen Klima-Billionen aus Steuergeldern wehtun wird.
Panik auf der Titanic: Haseloff (CDU) geht früher – Ulrich Siegmund (AfD) in Sachsen-Anhalt vor der absoluten Mehrheit!

Es ist ein leicht durchschaubares Manöver acht Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: CDU-Ministerpräsident Reiner Haseloff gibt vorzeitig sein Amt ab. Die „Mitteldeutsche Zeitung“ meldet, damit wolle er noch vor der Landtagswahl im September den Weg freimachen für die Wahl des CDU-Spitzenkandidaten und bisherigen Wirtschaftsministers Sven Schulze zum neuen Regierungschef. Schulze soll demnach noch im Januar zum neuen Ministerpräsidenten gewählt werden. Dafür braucht er im Magdeburger Landtag die Zustimmung der Koalitionspartner SPD und FDP.
Hinter der Rochade steckt die verzweifelte Hoffnung der CDU, ihr blasser Kandidat könne mit dem „Amtsbonus“ des Regierungschefs im Rücken doch noch verhindern, dass Ulrich Siegmund erster AfD-Ministerpräsident Deutschlands wird. Umfragen sahen die AfD zuletzt in Reichweite der absoluten Mehrheit.
Laut Deutsche Presse-Agentur (dpa) sollen am Montag zunächst die Parteien der Regierungskoalition schriftlich der Bedingung zustimmen, dass die Inhalte des Koalitionsvertrages übernommen werden und das Bündnis aus CDU, SPD und FDP fortgeführt wird. Es gelte zu vermeiden, dass das Land „instabil in den Wahlkampf“ gehe.
Die Landes-CDU hatte Schulze im November zum Spitzenkandidaten gewählt. Haseloff ist seit 2011 im Amt und regiert aktuell mit einer Koalition aus CDU, SPD und FDP.
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