Kategorie: Nachrichten
Wenn die Verhandlungen zwischen Russland, der Ukraine und den USA scheitern – was kommt dann?
Washington muss bald harte Entscheidungen treffe
Von Stephen Bryen
Es könnte sein, dass die Verhandlungen zwischen den USA und Russland sowie zwischen den USA und der Ukraine aus dem Ruder laufen.
Gleichzeitig drängen die USA darauf, dass Europa mehr Verantwortung für die Unterstützung der Ukraine übernimmt, da sich Washington zunehmend auf den Nahen Osten und den pazifischen Raum konzentriert. Die Europäer müssen also entscheiden, ob sie bereit, willens und in der Lage sind, die Lücke zu füllen.
Eine mögliche Strategie Europas bestünde darin, den Westen der Ukraine abzusichern, in der Annahme, dass Russland östlich des Dnepr erfolgreich sein wird. Doch das ist kein Selbstläufer – und könnte einen weiteren Großkonflikt auslösen. Washington muss entscheiden, wie es mit der Ukraine weitergeht.
Präsident Trump beklagt, dass Russland die Verhandlungen über einen umfassenden Waffenstillstand absichtlich in die Länge zieht, und droht mit neuen Energiesanktionen. Die Hauptdrohung besteht darin, dass Länder, die russisches Öl kaufen, vom Handel mit den USA ausgeschlossen werden – darunter Indien und China.
Der Gesamtwarenhandel der USA mit China belief sich 2024 auf geschätzte 582,4 Milliarden US-Dollar. Die US-Warenausfuhren nach China machten 143,5 Milliarden Dollar aus.
2023–24 waren die USA der größte Handelspartner Indiens mit einem bilateralen Warenhandel von 119,71 Milliarden Dollar (77,51 Milliarden Dollar Exporte, 42,19 Milliarden Dollar Importe, Handelsüberschuss: 35,31 Milliarden Dollar).
Trump erklärte, er habe vor, bald mit dem russischen Präsidenten Putin zu telefonieren – der genaue Zeitpunkt wurde nicht genannt.
Sowohl die Ukraine als auch Russland versuchen derzeit, ihre Position vor einem möglichen Waffenstillstand strategisch zu verbessern – falls dieser überhaupt zustande kommt.
Russland führt mehrere militärische Operationen in der Ukraine durch – von Kursk über Luhansk und Donezk bis hin zu Saporischschja und möglicherweise Cherson. Zudem signalisiert Moskau Interesse an Odessa, das als „russische Stadt“ bezeichnet wird.
In allen Regionen außer einer versucht die Ukraine, Gebiet zu halten und russische Durchbrüche zu verhindern. CNN beschreibt die ukrainische Armee als „on their back foot“ – also in der Defensive und unter Druck.
Ausnahme: Die Region Belgorod
Die einzige Ausnahme ist die Region Belgorod, russisches Staatsgebiet südlich von Kursk. Die Stadt Belgorod und umliegende Dörfer wurden seit Monaten mit ukrainischer Artillerie und Drohnenangriffen beschossen. Nun aber hat die Ukraine Angriffe auf russischem Territorium gestartet – und dort einige Fortschritte erzielt.
Das genaue Ziel der Angriffe ist unklar. Einige Beobachter vermuten, die Ukraine wolle Russland zwingen, Truppen in die Region Belgorod zu verlegen, um den Druck auf andere Frontabschnitte – etwa Pokrowsk – zu mindern.
Auch der Vorstoß bei Kursk hatte diesen Zweck – neben dem Versuch, sich ein Verhandlungs-Pfand in künftigen Gesprächen zu sichern (Land gegen Land). Doch das ist nicht alles: Die Ukraine hoffte auch, das dortige Atomkraftwerk in Kursk einzunehmen – als Antwort auf russische Angriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur.
Doch die Russen konnten den ukrainischen Vorstoß blockieren und innerhalb von sieben Monaten zurückrollen. Heute ist die ukrainische Armee nahezu vollständig aus Kursk abgezogen, während russische Kräfte in das ukrainische Gebiet Sumy vorgedrungen sind.
In Belgorod ist der Ausgang noch offen. Zwei Dörfer – Popowka und Demidowka – wurden mehrfach angegriffen. Die Ukraine verstärkt ihre Truppen in der Region, zuletzt durch die 17. Schwermechanisierte Brigade, was auf weiteren Vorstoß hindeutet.
Der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, berichtet von Angriffen auf mehr als 20 Dörfer. Über Verluste gibt es bislang keine offiziellen Angaben.
Ein kurzfristiger moralischer Sieg für die Ukraine wäre möglich, falls sie Gebiete in Belgorod halten kann – doch wie lange, ist ungewiss.
Neue europäische Kriegspläne?
Währenddessen arbeiten Frankreich, Großbritannien und weitere Staaten an einem neuen Plan: Militärische Einheiten Europas – insbesondere Luft- und Seestreitkräfte – sollen in die Ukraine entsendet werden.
Eine Delegation ist offenbar bereits unterwegs, um zu evaluieren, wo solche Kräfte stationiert werden könnten. Kampfjets wären nahe der Ostukraine durch russische Luftabwehrsysteme extrem gefährdet. Auch Seestreitkräfte hätten kaum Optionen außerhalb von Odessa – und Odessa ist russischen Raketenangriffen ausgesetzt.
Putin hatte einem Abkommen zum Schwarzen Meer zugestimmt, doch das könnte scheitern, sollte Frankreich oder Großbritannien Marineverbände dorthin verlegen, offiziell zum Schutz der Ukraine. Beide Länder verfügen über Flugzeugträger – doch ob sie diese so nahe an Russland riskieren würden, ist zweifelhaft.
Möglich ist, dass Frankreich und Großbritannien – eventuell mit stiller US-Unterstützung – den Westen der Ukraine militärisch absichern wollen, falls das ukrainische Militär kollabiert und die Regierung in Kiew fällt.
Dafür bräuchten sie die Unterstützung Polens – doch die polnischen Behörden zeigen kaum Bereitschaft, sich militärisch zu engagieren.
Der Plan B: Schutzgarantie für den Westen der Ukraine?
Falls die Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland scheitern – was immer wahrscheinlicher wird – könnte ein „Plan B“ greifen: eine Sicherheitsgarantie für Westukraine. Vorausgesetzt, Europa sieht sich tatsächlich durch russische Landstreitkräfte bedroht.
Doch Luft- und Seestreitkräfte wären nur eine kurzfristige Lösung. Europa müsste letztlich Bodentruppen entsenden. Doch es fehlt an einsatzbereiten Soldaten, Waffenlagern und Logistik. Im besten Fall wäre das ein Stolperdraht. Im schlimmsten Fall eine Einladung für Russland, Nachschubbasen in Polen und Rumänien anzugreifen.
Russlands Ziele und mögliche Szenarien
Je nachdem, wie sich der Krieg entwickelt und wie viel Feuerkraft Russland mobilisiert, könnte Moskau seine territorialen und politischen Ziele in kurzer Zeit erreichen.
Die territorialen Ziele hat Russland bereits definiert. Das politische Ziel besteht darin, NATO aus der Ukraine zu vertreiben und eine prorussische Regierung in Kiew zu installieren.
Ist Russland wirklich am Ende?
Einige Stimmen behaupten, Russland könne den Krieg nicht mehr lange durchhalten, da seine Wirtschaft am Boden liege und weitere Mobilmachungen politisch riskant seien. In NATO-Kreisen wird oft spekuliert, Russland könne nur durch Zusammenbruch von innen verlieren.
Doch ist das Wunschdenken? Oder eine tatsächlich glaubwürdige Einschätzung?
Was wird Trump tun?
Eine entscheidende Frage ist, welche Schritte die Trump-Regierung unternehmen wird, falls der sogenannte Friedensprozess scheitert oder kollabiert.
Sanktionen werden die militärische Lage nicht verändern – könnten aber eine bereits nervöse US-Wirtschaft und Wall Street weiter destabilisieren.
Zudem versucht die Regierung, auf zu vielen geopolitischen Baustellen gleichzeitig zu agieren – was zu Fehlern und strategischen Fehleinschätzungen führen könnte. Glaubt man aktuellen Pentagon-Plänen, liegt der Fokus ohnehin auf China, nicht auf Russland.
Angesichts begrenzter Ressourcen und Truppen könnte Washington geneigt sein, die Verantwortung für die Ukraine vollständig an Europa zu übergeben.
Der große Plan des Weißen Hauses, durch Verhandlungen Russland von China zu isolieren, ist gescheitert.
Ein Wendepunkt
So wie die Dinge stehen, wird Washington bald einige harte Entscheidungen treffen müssen.
Stephen Bryen ist Sonderkorrespondent der Asia Times und ehemaliger US-Vize-Unterstaatssekretär für Verteidigungspolitik.

Landgericht Stuttgart weist Befangenheitsantrag der Staatsanwaltschaft im Ballweg-Verfahren zurück
Die zehnte Große Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Stuttgart hat den Befangenheitsantrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen die Vorsitzende Richterin sowie zwei weitere Richter der Kammer am Donnerstag als unbegründet zurückgewiesen.
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hatte den Befangenheitsantrag unter anderem damit begründet, dass die Kammer durch das Verlesen eines Vermerks aus einem Rechtsgespräch während der Hauptverhandlung am 17. März eine vorgefestigte Meinung zum Verfahren gegen Michael Ballweg öffentlich gemacht habe. Zudem wurde kritisiert, dass Inhalte des Verfahrensgesprächs über die Pressestelle des Landgerichts kommuniziert worden waren.
Das Gericht stellte in seinem Beschluss fest, dass die Kammer lediglich ihrer gesetzlichen Informationspflicht nachgekommen sei. Es habe sich ausdrücklich um eine vorläufige und keineswegs endgültige Rechtsauffassung gehandelt. Weiterhin wurde unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts betont, dass die Verfahrensöffentlichkeit ein fundamentales rechtsstaatliches Prinzip darstellt. Dieser gesetzlichen Verpflichtung habe die Kammer durch die Offenlegung der Gesprächsinhalte Rechnung getragen.
Reaktionen der Verteidigung
Rechtsanwalt Ralf Ludwig äußerte sich zum Beschluss: „Die Zurückweisung des Befangenheitsantrags bestätigt erneut, dass das Gericht in diesem Fall den Grundsätzen der Transparenz und der Rechtsstaatlichkeit folgt. Die Staatsanwaltschaft muss akzeptieren, dass eine offene und kritische Diskussion über den Sachstand kein Zeichen von Voreingenommenheit ist, sondern Teil eines fairen Verfahrens. Ganz im Gegenteil zeigt sich hier die Voreingenommenheit einer Staatsanwaltschaft, die ihrem gesetzlichen Auftrag zu wider offensichtlich mit ausschließlichem Belastungseifer agiert. Dieses Verhalten einer dem Recht und Gesetz verpflichteten Behörde ist freundlich ausgedrückt grenzwertig.“
Rechtsanwalt Gregor Samimi ergänzte: „Das Gericht hat mit dieser Entscheidung klargestellt, dass es nicht bereit ist, sich durch unbegründete Befangenheitsanträge unter Druck setzen zu lassen. Diese Entscheidung stärkt das Vertrauen in die Unabhängigkeit der Justiz und unterstreicht die Bedeutung der richterlichen Neutralität.“
Fortsetzung der Hauptverhandlung – Presse ausdrücklich eingeladen
Die Hauptverhandlung gegen Michael Ballweg wird am heutigen Dienstag um 9 Uhr fortgesetzt. Nationale und internationale Pressevertreter sind ausdrücklich eingeladen, an diesem Verfahren teilzunehmen und ihre Kontrollfunktion gegenüber der Staatsanwaltschaft wahrzunehmen. Der Europäische Gerichtshof hat bereits 2019 klargestellt, dass die deutschen Staatsanwaltschaften den Anforderungen an eine unabhängige Justizbehörde nicht entsprechen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart scheint ein weiterer Beweis für diese Feststellung zu sein.
Instabile Wissenschaft? Grundlage der Politik wackelt! Klimaschau 218
Eine von Wissenschaftlern der Royal Holloway University of London geleitete Studie hat ergeben, dass die von politischen Entscheidungsträgern im Bereich des Naturschutzes und des Umweltmanagements verwendeten Forschungsergebnisse im Laufe der Zeit instabil sind und schnell veralten können. Dies stellt eine ernsthafte potenzielle Bedrohung für eine faktengestützte Entscheidungsfindung dar. Die Forschungsarbeiten wurden von Lizzie Brisco und Julia Koricheva vom Fachbereich Biowissenschaften der Royal Holloway in Zusammenarbeit mit Elena Kulinskaya von der University of East Anglia geleitet.
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EIL: Selenskyj unterzeichnete soeben die bedingungslose Kapitulation der Ukraine!
Der Druck auf Selenskyj wurde zu groß. Er unterzeichnete heute Morgen die bedingungslose Kapitulation der Ukraine! Frau von der Leyen, aber auch Friedrich Merz erkennen die Kapitulationserklärung allerdings nicht an, da sie durch russische Einfußnahme erfolgt sein soll! 💥 Eilmeldung: Der Druck auf Selenskyj wurde zu gross. Er unterzeichnete heute Morgen die bedingungslose Kapitulation der […]
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PP jetzt mit eigenem Telegram-Kanal: Kostenlos abonnieren!
(David Berger) Nachdem die bisherigen Versuche, für PP einen dauerhaften Telegram-Kanal zu erstellen, auf dem weit mehr Informationen als hier unkompliziert verbreitet werden können, gescheitert sind, nun ein letzter Versuch. Alle Telegram- und PP-Fans sind herzlich eingeladen. Die bisherigen Versuche, für PP einen eigenen Telegram-Kanal einzurichten, scheiterten entweder an technischen Problemen. Oder an der Tatsache, […]
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Kardinal Sarah: „Die Antwort auf die Islamisierung muss die Wiederentdeckung unserer christlichen Identität sein“
(David Berger) Die bekannte katholische Zeitung „Catholic Herald“ hat schon 2018 ein Interview mit dem aus Afrika stammenden Kardinal Robert Sarah publiziert, der sich in den letzten Jahren immer mehr zum katholischen Anti-Franziskus entwickelt. Und somit Hoffnungen weckt, dass er diesen als Papst bald ablösen könnte. „Als Bischof ist es meine Aufgabe, das Abendland (den […]
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Geheimes Hegseth-Memo enthüllt: Pentagon bereitet sich auf Krieg mit China vor
Trumps Verteidigungsminister gibt neue strategische Marschroute vor – Taiwan wird zum zentralen Zündfunken.
Von Tyler Durden
Am Wochenende enthüllte die Washington Post, dass Verteidigungsminister Pete Hegseth Mitte März ein Memo verteilt hat, in dem das Pentagon angewiesen wird, seine militärische Planung auf einen möglichen künftigen Krieg mit China auszurichten.
Das als „Interim National Defense Strategic Guidance“ (Vorläufige Nationale Verteidigungsstrategische Leitlinie) bezeichnete Dokument „umreißt in groben und teilweise parteipolitisch gefärbten Zügen die Umsetzung der Vision von Präsident Donald Trump: sich auf einen potenziellen Krieg mit Peking vorzubereiten – und diesen zu gewinnen –, sowie die Vereinigten Staaten vor Bedrohungen im ‚nahen Ausland‘ zu schützen, einschließlich Grönland und dem Panamakanal.“
Dass das Pentagon China als „Top-Bedrohung“ betrachtet, ist an sich nichts Neues – doch das Memo bestätigt, dass die Trump-Administration im Falle einer Invasion der selbstverwalteten Insel Taiwan durch das chinesische Festland offenbar bereit wäre, in den Krieg zu ziehen.
Interessanterweise skizziert das Memo auch eine Strategie der „Risikoübernahme“ in Europa und anderen Regionen der Welt, um sich militärisch und planerisch stärker auf den wichtigsten nuklear bewaffneten Rivalen zu konzentrieren: China.
Laut dem Bericht wird die neue Ausrichtung der US-Streitkräfte bedeuten, dass bei der Planung eines potenziellen Großmachtkriegs ausschließlich der Konflikt mit Peking berücksichtigt wird, während die Bedrohung durch Moskau im Wesentlichen an die europäischen Verbündeten delegiert wird.
Hegseth schreibt in dem Dokument, dass China „die einzige Bedrohung für das Ministerium“ darstelle, und dass die Verhinderung einer chinesischen „fait accompli“-Besetzung Taiwans – bei gleichzeitiger Verteidigung des US-Heimatlandes – das einzige Szenario sei, auf das sich das Verteidigungsministerium vorbereiten müsse.
Europa auf sich allein gestellt – NATO soll aufrüsten
Das Memo fordert die NATO-Verbündeten auf, eine „weitaus größere“ Lastenteilung bei der Verteidigung Europas zu übernehmen, und warnt vor einer eingeschränkten Rolle der USA im Falle eines russischen Angriffs:
„Hegseths Leitfaden räumt ein, dass die USA im Falle eines russischen militärischen Vormarschs Europa wahrscheinlich keine wesentliche oder gar keine Unterstützung zukommen lassen werden“, so die Washington Post.
Stattdessen wolle Washington die NATO-Verbündeten drängen, die primäre Verteidigung der Region selbst zu übernehmen. Die Rolle der USA werde sich – so das Dokument – auf nukleare Abschreckung gegenüber Russland beschränken, während konventionelle US-Streitkräfte nur dann zur Verfügung stehen, wenn sie nicht für den Heimatschutz oder zur Abschreckung Chinas benötigt werden.
Weiter heißt es in dem Leitdokument:
„Eine signifikante Erhöhung der europäischen Beteiligung an der Verteidigungslast wird auch sicherstellen, dass die NATO eine russische Aggression zuverlässig abwehren oder besiegen kann – selbst dann, wenn die Abschreckung versagt und die Vereinigten Staaten bereits in einen primären Konflikt in einer anderen Region verwickelt sind oder Streitkräfte zur Abschreckung zurückhalten müssen.“
Taiwan verteidigen – ohne direkt einzugreifen
Konkret zu Taiwan beschreibt das Memo, wie das Pentagon seinem Verbündeten helfen will, die eigene Verteidigung zu stärken – ohne dass die USA selbst unmittelbar in einen Krieg hineingezogen werden.
Die Washington Post und andere US-Medien berichten, dass die konservative Denkfabrik Heritage Foundation als treibende Kraft hinter den im Memo dargelegten strategischen Konzepten gilt.
Hegseths Pläne beinhalten ein Verteidigungskonzept der „Verweigerung“ (Denial Defense) – mit dem Ziel, eine schnelle Besetzung Taiwans durch China zu verhindern. Konkret heißt es im Memo, dies beinhalte:
– „eine Erhöhung der Truppenpräsenz durch U-Boote, Bomber, unbemannte Schiffe und Spezialeinheiten von Army und Marine Corps
– sowie eine stärkere Konzentration auf Bomben, die verstärkte und unterirdische Ziele zerstören können.“
Geheimes Strategie-Memo des Pentagons zu China und Heimatschutz trägt Fingerabdrücke der Heritage Foundationhttps://t.co/EeTzPhlzEl
— Littlewisehen (@littlewisehen) March 29, 2025
Wie die USA den Wassermangel in Zentralasiens für Machtpolitik nutzen

Gedenktag für die Opfer des politischen Islam statt gegen „Islamfeindlichkeit“!
(David Berger) Die Berliner SPD und CDU wollen das bezüglich Feier- und Festtagen komplett armselige Berlin nun um einen Aktions- und Gedenktag gegen Islamfeindlichkeit am 15. März „reicher“ machen. Stattdessen wäre ein Gedenktag für die Opfer islamisch motivierter Gewalt und gegen Christophobie viel angemessener! Ihre Pläne teilten die Vorsitzenden der beiden Regierungsfraktionen im Abgeordnetenhaus, Raed […]
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3,5 Billionen GPUs im KI-Datenzentrum auf dem Mars
Was wäre, wenn wir die gesamte Sonnenenergie auf dem Mars nutzen würden, um ein KI-Datenzentrum zu betreiben? Wie viele 1.000-Watt-GPUs könnten unter diesen Bedingungen betrieben werden?
Berechnung der vom Mars aufgefangenen Sonnenenergie
Die Menge an Sonnenenergie, die der Mars empfängt, basiert auf der Sonnenstrahlung, die auf seine Querschnittsfläche trifft.
- Radius des Mars: ~3.390 km
- Querschnittsfläche: 36 Billionen Quadratmeter
- Durchschnittlicher Sonnenfluss auf dem Mars: 586 W/m²
- Gesamtleistung, die der Mars erhält: 21.200 Terawatt (TW)
Umwandlung der Sonnenenergie durch Solarzellen
Solarzellen können nicht die gesamte auftreffende Sonnenenergie in Strom umwandeln.
- Auf der Erde liegt der Wirkungsgrad moderner Solarzellen bei 20–25 %.
- Auf dem Mars könnte dieser Wert durch die dünne Atmosphäre und Staubablagerungen gesenkt werden.
- Eine realistische, aber optimistische Schätzung ist ein Wirkungsgrad von 20 % (0,20).
Das bedeutet, dass von den 21.200 Terawatt etwa 4.240 Terawatt nutzbar wären.
Energieverbrauch einer GPU im Rechenzentrum
Jede 1000-Watt-GPU (1 kW) benötigt neben ihrer eigenen Leistung auch zusätzliche Energie für Kühlung, Netzwerke und Infrastruktur.
- Dies wird durch die Power Usage Effectiveness (PUE) bestimmt.
- Ein guter PUE-Wert auf der Erde liegt bei etwa 1,2, was bedeutet, dass zusätzlich 20 % Energie für die Infrastruktur benötigt werden.
- Auf dem Mars könnte die kalte Umgebung den Kühlungsbedarf senken, aber die dünne Atmosphäre erschwert die Wärmeableitung.
- Daher wird für die Berechnung weiterhin ein PUE-Wert von 1,2 angenommen.
Unter diesen Bedingungen könnten mit 4.240 Terawatt etwa 3,53 Billionen GPUs betrieben werden.
Vergleich mit existierenden KI-Rechenzentren
Zum Vergleich:
- Das xAI Colossus AI-Datenzentrum in Memphis beherbergt derzeit 200.000 GPUs.
- Das auf dem Mars hypothetisch errichtete Rechenzentrum könnte 17 Millionen Mal mehr GPUs betreiben.
Effizienz und Verlustreduktion
- Das 3,53-Billionen-GPU-System hätte nur 0,344 % der Verluste eines herkömmlichen 200.000-GPU-Systems.
- Dies könnte zu einer nahezu perfekten Leistung bei Aufgaben wie Sprachmodellierung und logischem Denken führen.
Skalierung der KI-Modelle
Wenn heutige 200.000-GPU-Systeme ein Modell mit 1 Billion Parametern trainieren können, dann könnte das 3,53-Billionen-GPU-System ein Modell mit 4,2 Billiarden Parametern trainieren.
Ein solches Modell hätte:
- Erweiterte Fähigkeiten zum Erkennen und Verarbeiten komplexer Muster.
- Verbesserte logische Schlussfolgerungen und Problemlösungen.
- Mögliche Annäherung an allgemeine künstliche Intelligenz (AGI).
Praktische Einschränkungen
Trotz dieser theoretischen Möglichkeiten gibt es technische Grenzen:
- Kommunikationsaufwand in verteilten Systemen.
- Speicherbeschränkungen für solch gigantische Modelle.
- Abnehmende Erträge durch Skalierungsgesetze.
Sollten sich jedoch alle bisherigen Annahmen als korrekt erweisen, könnten diese Hürden überwunden werden.
Zusätzliche Faktoren und Herausforderungen
- Tag-Nacht-Zyklus des Mars
- Der Mars-Tag dauert ca. 24,6 Stunden.
- Ohne Energiespeicherung (z. B. Batterien) würde die Leistung nachts ausfallen.
- Für eine kontinuierliche Stromversorgung wäre eine ausreichende Speicherung erforderlich.
- Staubstürme
- Mars-Staub kann die Effizienz von Solarzellen erheblich verringern.
- Die Berechnungen basieren auf einem durchschnittlichen Sonnenfluss von 586 W/m².
- Orbitale Variation
- Der Sonnenfluss auf dem Mars schwankt zwischen 492 W/m² und 717 W/m².
- Ein Durchschnittswert von 586 W/m² ist jedoch eine vernünftige Annahme.
- Übertragungsverluste
- Ein planetenumspannendes Energienetz würde unvermeidlich Verluste verursachen.
- Diese Verluste sind jedoch im PUE-Wert bereits berücksichtigt.
Fazit: Der Mars als KI-Zentrum der Zukunft?
Mit 20 % effizienten Solarzellen, die die Sonnenseite des Mars bedecken, könnten wir 4.240 Terawatt nutzbare Energie erzeugen.
Bei einem PUE-Wert von 1,2 wäre es möglich, 3,53 Billionen GPUs zu betreiben – eine Größe, die alle derzeitigen KI-Rechenzentren um ein Vielfaches übersteigt.
Diese Energie könnte:
- Hochkomplexe KI-Modelle mit Billionen von Parametern trainieren.
- Die Grundlagen für künstliche allgemeine Intelligenz (AGI) legen.
- Eine nahezu fehlerfreie Skalierung der heutigen KI-Technologie ermöglichen.
Die Zukunft des KI-Computings – auf dem Mars?
Die Idee, den Mars als KI-Rechenzentrum zu nutzen, mag heute noch Science-Fiction sein. Doch mit der fortschreitenden Entwicklung von Raumfahrt, erneuerbarer Energie und KI könnte sie eines Tages Realität werden.
*
Brian Wang ist ein futuristischer Vordenker und ein beliebter Wissenschaftsblogger mit 1 Million Lesern pro Monat. Sein Blog Nextbigfuture.com steht auf Platz 1 der Wissenschaftsnachrichten-Blogs. Er befasst sich mit vielen bahnbrechenden Technologien und Trends wie Raumfahrt, Robotik, künstliche Intelligenz, Medizin, Anti-Aging-Biotechnologie und Nanotechnologie.
Er ist bekannt für die Identifizierung von Spitzentechnologien und ist derzeit Mitbegründer eines Start-ups und Geldbeschaffer für vielversprechende Unternehmen im Frühstadium. Er ist Leiter der Forschungsabteilung von Allocations für tiefgreifende Technologieinvestitionen und ein Angel Investor bei Space Angels.
Er tritt häufig als Redner bei Unternehmen auf, war TEDx-Redner, Redner an der Singularity University und Gast bei zahlreichen Interviews für Radio und Podcasts. Er ist offen für öffentliche Vorträge und Beratungen.
„Eine neue Weltordnung mit europäischen Werten“: Die unheilige Allianz aus Globalismus und dem Angriff auf die Meinungsfreiheit
„Eine neue Weltordnung mit europäischen Werten“ – dieser Slogan prangte auf Bannern und Schildern des Weltforums, das kürzlich in Berlin tagte.
Jährlich treffen sich dort führende Politiker, Wirtschaftsbosse, Journalisten und Wissenschaftler, um über die größten Bedrohungen für die Menschheit zu diskutieren. In diesem Jahr war kaum zu übersehen, worin sie die größte aktuelle Gefahr sahen: das Erstarken von Populismus – und der freien Meinungsäußerung.
Man könnte dem Forum zugutehalten, dass „eine neue Weltordnung“ für Bürgerrechtler bedrohlicher klingt, als es gemeint war. Doch die Organisatoren ließen keinen Zweifel daran, dass sie eine Verlagerung der globalen Wertorientierung von den USA hin zu Europa anstreben.
Als einer der wenigen Redner, der auf dem Forum für den Schutz der Meinungsfreiheit eintrat, empfand ich diese Botschaft als zutiefst beunruhigend. Selbst wenn man die Implikationen des Begriffs „Neue Weltordnung“ ausblendet, ist der Gedanke an eine Weltordnung auf Grundlage heutiger europäischer Werte für die Meinungsfreiheit ein alarmierendes Signal.
In Europa ist die Redefreiheit in freiem Fall – mit immer weiterreichenden Sprechverboten und strafrechtlicher Verfolgung, teils wegen „giftiger Ideologien“.
Auf dem Weltforum herrschte eine beinahe familiäre Vertrautheit unter den politischen und wirtschaftlichen Eliten, die sich selbst als aufgeklärte Hüter einer besseren Welt verstehen – berufen, die Bürger vor ihren eigenen Irrtümern zu schützen.
Die Idee transnationaler Regierungsformen ist nicht neu, doch viele europäische Akteure sehen in der Konfrontation mit Donald Trump eine historische Chance. Die Europäische Union soll zum Modell einer neuen Pax Europaea werden – eines „europäischen Friedens“, getragen von supranationaler Expertise.
Was dieser Vision fehlt, ist jedoch ein „Karl der Große“ – und vor allem: die Zustimmung der Bevölkerung.
Schon der Begriff „Neue Weltordnung“ wirkt auf viele Bürger abschreckend – insbesondere auf jene, die sich gegen das Erstarken einer globalistischen Elite stellen, welche sich über demokratische Prozesse hinwegsetzt.
2024 ist von wachsender Panik unter Europas Eliten geprägt – angesichts der möglichen Rückkehr Trumps und des Aufwinds für nationalkonservative Bewegungen in Europa.
Für Globalisten ist Tip O’Neills Leitsatz, „alle Politik ist lokal“, ein Graus. Die EU strebt danach, nationale Identitäten und Interessen zugunsten einer zentralisierten Expertenherrschaft zu überlagern.
Die Botschaft auf dem Weltforum war unmissverständlich: Die Neue Weltordnung soll auf europäischen, nicht auf amerikanischen Werten beruhen. Zur Untermauerung rief man zwei Schutzheilige des Globalismus auf die Bühne: Bill und Hillary Clinton. Bill Clinton wurde gar als „Führer des Jahrhunderts“ ausgezeichnet.
Die Clintons bewegten sich in vertrauter Umgebung. Redner um Redner prangerten Trump, Autokraten und Oligarchen an – nicht ohne Ironie, denn die EU selbst ist auf die Oligarchie einer herrschenden Elite gebaut. Milliardäre wie Bill Gates und George Soros wurden als Helden „offener Gesellschaften“ gefeiert – und als Förderer transnationaler Machtstrukturen.
Im Zentrum vieler Diskussionen stand die Notwendigkeit, rechtspopulistische Parteien und angebliche „Desinformation“ zu bekämpfen – sprich: politische Konkurrenz und unerwünschte Meinungen.
In einem anderen Kontext würde die orwellsche Sprache des Forums geradezu absurd erscheinen: Man müsse die Demokratie vor sich selbst schützen – indem man die Redefreiheit einschränkt, um sie zu erhalten.
Auffällig offen zeigte sich dieses Jahr, warum transnationale Regierungsformen tendenziell mehr Zensur erzeugen: Um Zustimmung über Staatsgrenzen hinweg zu sichern, braucht es Kontrolle über Informationen.
Natürlich geschieht dies alles „im Namen der Demokratie“.
Zensur nennt man das freilich nicht. Stattdessen spricht man von „Inhaltsmoderation“. Man fordert nicht das Ende der Meinungsfreiheit, sondern deren Begrenzung auf „wahre“, „nicht hasserfüllte“ und „nicht aufwieglerische“ Aussagen.
Kritiker populärer Bewegungen bezeichnen deren Anhänger als „gering informierte Wähler“, die durch „Desinformation“ irregeleitet wurden – wobei der Staat entscheidet, was wahr oder falsch, akzeptabel oder inakzeptabel ist.
Diesen Sprachcode hat US-Senator J.D. Vance kürzlich auf der Münchner Sicherheitskonferenz offen benannt – und die Zensur beim Namen genannt.
Mit dem Erstarken populistischer Parteien, migrationskritischer Bewegungen und EU-Kritiker wächst der Druck auf die EU. In diesem Kontext wird die freie Meinungsäußerung als Bedrohung empfunden – weil sie Dissens sichtbar macht. Der „europäische Frieden“ wurde bisher mit dem Schweigen unbequemer Stimmen erkauft.
Transnationale Governance braucht breite Zustimmung – und die erfordert Kontrolle über Medien und Plattformen. Die Meinungsfreiheit in Europa schwindet, während staatliche Vorgaben für zulässige Rede zunehmen.
Doch Menschen geben ihre Freiheit nicht leichtfertig auf – sie müssen sehr verängstigt oder sehr wütend sein. Eine der Rednerinnen des Forums war Maria Ressa, Nobelpreisträgerin und Journalistin. So sehr ich ihren Mut schätze, so bedenklich sind ihre Äußerungen zur Meinungsfreiheit: Ressa warnte, dass „die Faschisten kommen“, und forderte die Führer der Welt auf, Lügen und gefährliche Informationen zu unterdrücken.
Doch die Meinungsfreiheit erweist sich als zäh. Elon Musk erwarb Twitter und entmantelte dessen Zensur. Mark Zuckerberg kündigte kürzlich an, auf Facebook wieder mehr Meinungsfreiheit zuzulassen.
In Irland kippten junge Wähler ein geplantes Gesetz, das Meinungsäußerungen zu „Fremdenfeindlichkeit“ und „unerwünschtem Material“ kriminalisieren sollte.
Doch die Gegner der Redefreiheit formieren sich. Hillary Clinton sprach offen über die „Gefahr“ freier Meinungsäußerung für die neue Weltordnung. Nachdem Musk Twitter übernommen hatte, forderte sie die EU auf, den Digital Services Act gegen ihn einzusetzen – um US-Bürger zu zensieren. Sie sprach sogar von Verhaftungen für das Verbreiten von Desinformationen.
Die EU folgte dem Aufruf: Sie drohte Musk mit Bußgeldern und Inhaftierung, falls er Nutzer nicht zensiere. Als Musk ein Interview mit Trump ankündigte, warnten EU-Zensoren bereits vor „Desinformation“.
Für viele Bürger wirkt die EU-Regierung nicht wie der Sieg über Autokraten – sondern eher wie ein Club wohlhabender Oligarchen, die von oben herab entscheiden, was gesagt werden darf.
Es lohnt sich, hinter die schönen Worte zu blicken: Was bedeutet Pax Europaea wirklich für die Bürger?
Wir teilen viele Werte mit Europa – doch wenn diese Werte in Zensur und Kontrolle münden, ist eine „Neue Weltordnung mit europäischen Werten“ für überzeugte Demokraten und Verfechter der Redefreiheit alles andere als ein verheißungsvolles Zukunftsbild.
Deutschlands „Projekt Angst“ im Zeichen von Corona
Will Jones
Diese Woche jährt sich zum fünften Mal die Verhängung des Lockdowns über das britische Volk – eine politische Reaktion auf die sogenannte Covid-„Pandemie“. Während die Mainstream-Medien damals lautstark nach härteren und längeren Einschränkungen riefen, war The Conservative Woman (TCW) nahezu allein auf weiter Flur mit ihrer Kritik. Schon früh warnte die Plattform vor katastrophalen Folgen – bei gleichzeitiger Null-Wirkung. Ich, Will Jones, machte in meinen Artikeln immer wieder auf die Widersprüche und die fahrlässige Ausgestaltung der Lockdown-Politik aufmerksam, die mit jedem Tag an Glaubwürdigkeit verlor.
Diese Woche veröffentlichte TCW erneut meine frühen Beiträge:
– Am Dienstag: mein erster Artikel vom 25. März 2020, kurz nach der Ankündigung des Lockdowns
– Am Mittwoch: Was sagen uns die Viruszahlen wirklich?
– Am Donnerstag: Eine Pandemie des Testens
– Am Freitag: die Feststellung, dass die Sterberaten in Europa bereits vor dem Lockdown zurückgingen
Und heute, zum Abschluss, folgt mein Bericht über Deutschlands wohlvorbereitetes, aber erschütterndes „Projekt Angst“.
Ein geleaktes vertrauliches Strategiepapier enthüllt, dass die deutsche Regierung – im Zusammenspiel mit Medien und Wissenschaftlern – gezielt eine „Schockstrategie“ verfolgte, um der Bevölkerung ein Worst-Case-Szenario einzutrichtern.
Darin wird ausdrücklich empfohlen, selbst für eine mehrheitlich harmlose Krankheit Angst zu schüren – etwa durch Bilder von „qualvollem Ersticken“ oder die Warnung, dass Kinder auf Spielplätzen ihre Eltern in den Tod treiben könnten.
Ziel war es offenbar, die breite Bevölkerung durch Angst zu disziplinieren und zur Befolgung der rigiden Maßnahmen zu zwingen – Maßnahmen, die angeblich dem Schutz besonders gefährdeter Gruppen dienen sollten.
So ehrenwert das Motiv scheinen mag – der Zweck heiligt nicht die Mittel. Der Weg zur Hölle ist bekanntlich mit guten Absichten gepflastert. Und eine Hölle ist es, die wir mit der Einschränkung unserer Freiheit, mit den Folgen für Gesundheit, Rechtsstaat, Wirtschaft und individuelle Lebensgrundlagen selbst erschaffen haben.
Es ist zutiefst verstörend, wenn eine Regierung gezielt eine Propagandaagenda verfolgt, um ihre Bürger in die Irre zu führen und gefügig zu machen.
Ein bezeichnendes Beispiel: Die offizielle Empfehlung in Deutschland gegen Obduktionen von positiv getesteten Verstorbenen. Begründet wurde dies mit Infektionsschutz. Doch ein Pathologe äußerte klaren Verdacht:
„Bisher war es bei Infektionskrankheiten wie HIV/AIDS, Hepatitis, Tuberkulose oder sogar Prionenerkrankungen selbstverständlich, mit den nötigen Vorsichtsmaßnahmen zu obduzieren.
Es ist bemerkenswert, dass bei einer Krankheit, die weltweit Tausende tötet und ganze Volkswirtschaften lahmlegt, nur sehr wenige Obduktionsergebnisse vorliegen (sechs aus China).
Aus Sicht der Wissenschaft und der Epidemie-Bekämpfung müsste das Interesse an Obduktionen enorm sein – stattdessen erleben wir das Gegenteil.
Hat man Angst davor, die wahren Todesursachen der positiv Getesteten zu entdecken? Würden die Corona-Toten dann wie Schnee in der Frühlingssonne dahinschmelzen?“
Diese Enthüllung aus Deutschland wirft eine fundamentale Frage auf: Bekommen wir überhaupt die ganze Wahrheit gesagt? Oder sind wir erneut Ziel eines „Projekt Angst“ – unterstützt von einem Staatsfunk, der weder Wissenschaft noch Regierungslinie hinterfragt?
Der britische Gesundheitsminister drohte sogar, Sport im Freien zu verbieten – offensichtlich, um die Angst nochmals zu steigern.
Dass Covid-19 eine ernst zu nehmende Erkrankung ist, steht außer Frage. Doch die verspäteten Maßnahmen der Regierung haben ihre Ausbreitung nicht verhindert. Deshalb wäre gezielte Selbstisolation bei Symptomen sowie soziale Distanzierung bei Risikogruppen eine sinnvolle Strategie gewesen.
Punktuelle Einschränkungen, gekoppelt mit dem Ausbau des Gesundheitssystems, gezieltem Screening und Testen (insbesondere von medizinischem Personal) sowie Empfehlungen zu Hygiene und Masken – das wäre vernünftige Politik.
Doch Freiheitseinschränkungen müssen verhältnismäßig, menschlich und rational bleiben – und dürfen nicht sozialen, psychologischen und wirtschaftlichen Flächenbrand verursachen.
Uns wird gesagt, extreme Maßnahmen seien nötig, weil das Virus bereits ansteckend sei, bevor Symptome auftreten. Doch diese Behauptung steht auf wackligem Fundament: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die keineswegs als Verharmloserin gilt, erklärte, dass eine Übertragung vor Symptombeginn – im Gegensatz zur Grippe – kein wesentlicher Übertragungsfaktor sei.
Wenn dieser Mythos fällt, fällt auch ein Großteil der Panik – und mit ihm die Rechtfertigung für Maßnahmen, die Millionen in Angst und Isolation trieben.
Schweden ging einen anderen Weg. Weniger autoritär. Und – bemerkenswert – es war das erste Land, das offiziell zwischen „an“ und „mit“ Covid Verstorbenen unterschied.
In Großbritannien will die Regierung nun endlich Antikörpertests einführen – um herauszufinden, wie weit das Virus wirklich verbreitet ist. Genau solche sachlichen, evidenzbasierten Informationen brauchen wir.
Je schneller wir die Wahrheit kennen und mit der Propaganda der „Worst-Case-Szenarien“ aufräumen, desto eher können wir gezielt die Schwächsten schützen – und die Gesellschaft wieder in die Normalität zurückführen.
Labour-Chef Sir Keir Starmer meint, man solle aufhören, davon zu reden, dass alles wieder „normal“ werde – es werde nie wieder wie vorher sein.
Nein, Sir Keir – in Ihren sozialistischen Tagträumen mag dies der Moment für eine große Revolution sein. Doch in der echten Welt wollen die Menschen schlicht ihr normales Leben zurück.
Politik muss sich am Risiko orientieren – nicht an der Angst.
John Redwood hat recht: Der Lockdown muss enden.
Die Regierung hat ihren Auftrag erfüllt – sie hat dem NHS Zeit verschafft, um aufzurüsten. Jetzt ist es an der Zeit, extreme Maßnahmen durch gezieltere, maßvolle Strategien zu ersetzen – bevor die kollektive Panik außer Kontrolle gerät.