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Aus Angst vor AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt: Kartell-Fraktionen planen Verfassungsputsch!

Aus Angst vor einem AfD-Sieg haben die Kartell-Fraktionen im Landtag von Sachsen-Anhalt sechs Monate vor der Landtagswahl (6. September) einen Verfassungsputsch auf den Weg gebracht. CDU, SPD, FDP, „Grüne“ und Linke wollen so einem möglichen AfD-Ministerpräsidenten Ulrich Siegmund Steine in den Weg legen.
Am Donnerstag (5. März) lief die erste Lesung des zynisch „Parlamentsreform 2026“ genannten Vorhabens. Weil die Verfassung geändert wird, sind drei sogenannte Lesungen erforderlich, also Beratung und letztlich dann die Abstimmung. Ende April könnte der Verfassungsputsch Gesetzeskraft erlangen.
Hintergrund: In allen Umfragen notiert die AfD derzeit um die 40 Prozent und liegt klar auf Platz 1. Sie kann sogar darauf hoffen, künftig in einer Alleinregierung den Ministerpräsidenten zu stellen. AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund hat bereits angekündigt, im Fall eines Wahlsiegs die Rundfunkstaatsverträge zu kündigen. Genau das und noch mehr soll der Verfassungsputsch der Kartell-Fraktionen verhindern.
Künftig soll ein Ministerpräsident Staatsverträge nicht mehr allein kündigen dürfen. Dafür wäre dann zwingend die Zustimmung von Zweidrittel des Landtags erforderlich. Mit ihrer sogenannten „Parlamentsreform 2026“ wollen CDU, SPD, FDP sowie „Grüne“ und Linke den Landtag nach eigenen Angaben auch vor „Blockaden und Machtspielen schützen“ – etwa im Hinblick auf die Wahl des Landtagspräsidenten und des Präsidiums. Auch das Verfahren zur Wahl der Richter für das Landesverfassungsgericht sowie des Präsidenten des Landesrechnungshofes soll nach dem Willen der Kartell-Parteien neu geregelt werden.
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Berlin: “Gewaltspirale” – Grundschule warnt Anwohner vor eigenen Schülern
Nachdem das von den Grünen geführte Bezirksamt dort eine autofreie “Schulzone” einrichtet hat, eskalieren vor einer Grundschule in Berlin-Friedrichshain Gewalt und Kriminalität. Kinder und Jugendliche lungern herum, prügeln sich, stehlen, nehmen Drogen – Berlin, wie es leibt und lebt. Die Schule rät nun den entsetzten Anwohnern in einem offenen Brief, die Schüler anzusprechen, wenn sie sich “unangemessen” verhalten, oder die Polizei einzuschalten.
Mitte 2025 richtete das grün geführte Bezirksamt an der Scharnweberstraße in Friedrichshain eine “Schulzone” ein: Statt böser Autos findet man vor der Jane-Goodall-Grundschule nun eine Tischtennisplatte, Bänke und Blumenkübel. Die Zone sollte ein positiver Begegnungsraum sein. Die tatsächliche Konsequenz: “Jetzt ist es lauter und gefährlicher als zuvor”, wie die B.Z. berichtet. Anwohner berichten von ausufernder Gewalt, Diebstählen, Drohungen, Alkohol- und Kiffexzessen bis in die Nacht, Drogen, Krach, Vermüllung und Rattenplagen.
„In jüngster Zeit hören wir verstärkt von Auseinandersetzungen unserer Schüler miteinander und mit Passanten in der Schulzone“, heißt es nun in einem Brief der Grundschule. Anwohner hätten “beunruhigende Nachfragen dazu gestellt”. Bezeichnend auch die Einordnung: „Einige Schülerinnen und Schüler lernen die Regeln des friedlichen Zusammenlebens langsamer als andere.“ Das Zusammenleben im besten Deutschland muss ja bekanntlich ohnehin stetig neu ausgehandelt werden…
Man möchte seitens der Schule aber keine Verantwortung übernehmen, denn im Brief heißt es klipp und klar: „Die Schulzone ist ein öffentlicher Raum und nicht Teil des Schulgeländes. Alle Eltern wissen, dass sie die Aufsichtspflicht haben.“ Anwohner mögen einfach die randalierenden Kinder ansprechen, oder, sofern “Sie sich das nicht zutrauen”, sich an die Polizei wenden. Die Aufforderung: “Schützen Sie andere und Ihr eigenes Kind”. Die Schule tut es nämlich offenbar nicht.
Das Bezirksamt übrigens auch nicht: „In die Einrichtung der Schulzone war die Schulgemeinschaft jederzeit eingebunden“, heißt es lapidar. „Es handelt sich nicht um ein Schulareal, sondern um öffentliches Straßenland“, zitiert die B.Z. aus einer Anfragebeantwortung. „Vereinzelt gab es hier Spannungen zwischen einzelnen Schülern der Schule und Anwohnern.“ Die Schule arbeite mit dem Präventionsbeauftragten der Polizei zusammen, um das Problem in den Griff zu bekommen. Anscheinend nicht sehr erfolgreich?
Dabei ging die erste Mail der Schule an die Anwohner dem B.Z.-Bericht nach schon im November raus: Darin schrieb man bereits von einem “Klima der Angst”, Mobbing, Schlägereien und Einschüchterung. Man beschrieb eine “Gewaltspirale”. Der bildungspolitische Sprecher der AfD-Hauptstadtfraktion, Tommy Tabor, zeigt für das Verhalten von Schule und Stadt kein Verständnis. Er kommentiert in einem aktuellen Statement:
„Laut Berichterstattung der B.Z. kommt es zu Auseinandersetzungen mit Passanten, Alkohol- und Drogenkonsum, Sachbeschädigungen sowie einem „Klima der Angst“. Die Schule erklärt zugleich, für den öffentlichen Raum nicht zuständig zu sein.
Wenn eine Grundschule die Nachbarschaft faktisch auffordert, bei Problemen mit ihren eigenen Schülern die Polizei zu rufen, offenbart das ein massives Ordnungs- und Autoritätsproblem. Gewalt, Drogenkonsum und Respektlosigkeit dürfen weder auf dem Schulhof noch im Kiez toleriert werden. Hier zeigt sich das Scheitern einer Politik, die Konflikte verharmlost und Konsequenzen scheut.
Die im Jahr 2025 – durch das von den Grünen geführte Bezirksamt – eingerichtete sogenannte „Schulzone“ hat die Situation nach Einschätzung der AfD-Hauptstadtfraktion nicht verbessert. Statt symbolpolitischer Maßnahmen brauche es klare Zuständigkeiten und konsequente Durchsetzung bestehender Regeln. Die AfD-Hauptstadtfraktion fordert daher:
- Rückbau verfehlter Maßnahmen ohne nachweisbare Wirkung
- Erhöhte und sichtbare Polizeipräsenz an Brennpunktschulen
- Konsequente Schulverweise und Strafanzeigen bei Gewalt und Vandalismus
- Verbindliche Einbindung der Eltern und Ausschöpfung jugendhilferechtlicher Instrumente
- Null-Toleranz gegenüber Drogenhandel und Gewaltdelikten im Schulumfeld
Schüler haben ein Recht auf Bildung in einem sicheren Umfeld. Anwohner haben ein Recht auf öffentliche Ordnung. Der Staat muss beides gewährleisten. Wegsehen und Verantwortungsdiffusion verschärfen die Lage.“
Niederösterreich: Windräder auf Kosten der Bürger – hier formiert sich der Widerstand
Viele Niederösterreicher fragen sich, warum der Ausbau der Windräder gerade jetzt mit einer fast schon rücksichtslosen Geschwindigkeit vorangetrieben wird. Die Antwort liegt nicht in der Vernunft, sondern im massiven Druck aus Brüssel. Die EU-Vorgaben sind der Treiber. Doch der Widerstand wächst: Zahlreiche Bürgerinitiativen kämpfen bereits für den Erhalt von Heimat und Naturlandschaft.
Gastbeitrag von Angelika Starkl
Unter der Führung von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wurden der „Green Deal“ und das Paket „Fit for 55“ geschnürt. Diese verordnen den Mitgliedstaaten drakonische Ziele: Bis 2030 muss der Anteil erneuerbarer Energien massiv steigen. Österreich drohen bei Nicht-Erreichung dieser Quoten Strafzahlungen in Milliardenhöhe.
Kritiker sehen darin eine Erpressung der Nationalstaaten: Um das Budget zu schonen, opfert die Politik in Wien und St. Pölten die ländliche Lebensqualität. Da Österreich seine selbstgesteckten Klimaziele bisher verfehlt hat, wurde das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) verabschiedet. Bürgerinitiativen kritisieren, dass dieses Gesetz wie ein Beschleuniger wirkt, der demokratische Mitsprache aushebelt: Vorrang für Konzerne durch die Einstufung der Windkraft als „überragendes öffentliches Interesse“.
Umweltverträglichkeitsprüfungen werden so (UVP) oft zum bloßen Formalakt degradiert. Während Brüssel von Klimaschutz spricht, profitieren vor allem staatliche Energiekonzerne wie die EVN oder Wien Energie, oder Verbund von den hohen Förderungen, die letztlich aber über die Stromrechnung der Bürger finanziert werden. Die Energiewende ist zu einem politischen Prestigeprojekt verkommen, das von der EU-Spitze verordnet wurde. Lokale Besonderheiten, der Schutz von Anrainern vor Bisphenol-Abrieb und der Erhalt gewachsener Naturlandschaften werden dabei den statistischen Tabellen der EU-Kommission untergeordnet.
Um diese Milliarden-Löcher im Budget zu stopfen, wird die Windkraft im Eiltempo durchgepeitscht. Die Kosten dieser Panik-Politik tragen die Menschen in den betroffenen Regionen. Durch die Zerstörung ihrer Heimat, und durch die indirekte Finanzierung dieser Strafzahlungen über Steuern und Abgaben.
Das Jahr 2026 markiert einen Wendepunkt
Während die Politik in Wien und Brüssel mit Milliarden-Strafzahlungen pokert, kämpfen die Menschen vor Ort mit allen rechtlichen Mitteln um das, was ihnen am wichtigsten ist: eine gesunde, unversehrte Heimat ohne industrielle Belastung. In ganz NÖ kämpfen Bürger gegen Windradausbau. Von den dichten Wäldern des Waldviertels bis in die weiten Ebenen des Weinviertels, bis zum Industrieviertel regt sich jetzt massiver Widerstand.
Was die Landesregierung als Energiewende tituliert, empfinden immer mehr Niederösterreicher als einen industriellen Angriff auf ihre Lebensqualität, ihre Gesundheit und ihre unberührte Natur. Quer durch das Bundesland formieren sich Bürgerinitiativen, um den radikalen Ausbau der Windkraft zu stoppen. Der Druck auf die ländlichen Regionen in Niederösterreich wächst stetig. Mit dem neuen Sektoralen Raumordnungsprogramm (SekROP) wurden die Weichen für eine Expansion gestellt, die vor kaum einer Grenze haltmacht. Besonders schmerzhaft für viele Anwohner: Die Windkraft dringt nun massiv in die sensiblen Waldökosysteme vor.
- Bezirk Waidhofen an der Thaya: In Gemeinden wie Karlstein, Thaya und Waidhofen-Stadt gibt es positive Grundsatzbeschlüsse für neue Parks.
- Bezirk Zwettl & Gmünd: Hier laufen Untersuchungen für Windräder in forstwirtschaftlich genutzten Flächen, was auf starken Widerstand stößt.
- Bezirk Gänserndorf: Ein Brennpunkt ist Groß-Schweinbarth (Hochleithenwald), wo Windräder mitten im Wald geplant sind. Auch in Spannberg entstehen bis 2027/28 elf neue, leistungsstarke Anlagen.
- Bezirk Mistelbach: In Wilfersdorf wurde kürzlich ein großer Park eröffnet; die Region bleibt Kernzone für Erweiterungen.
- Bezirk Hollabrunn: Im Pulkautal (Wullersdorf/Guntersdorf) sind Anlagen mit Rekordhöhen von bis zu 245 Metern in Planung oder Genehmigung.
- Bezirk Bruck an der Leitha: Die Region um Trautmannsdorf und Bruck sieht massives Repowering vor – alte, kleine Windräder werden durch deutlich höhere und leistungsstärkere Modelle ersetzt.
- Bezirk Baden: Auch hier wurden im neuen Zonenplan Flächen für den “geordneten Ausbau” bestätigt.
Brennpunkt Waldviertel: Schutz der letzten Rückzugsräume
Lange Zeit galt das Waldviertel als landschaftliches Juwel, verschont von Industrie-Giganten am Horizont. Doch damit soll Schluss sein. Dort befinden sich aktuell nur etwa 20 bis 30 Anlagen (z. B. in den Regionen Japons, Vitis oder Gföhl). Genau deshalb ist der Widerstand gegen die nun geplanten Großprojekte in den dortigen Nutzwäldern besonders heftig.
In den Bezirken Waidhofen an der Thaya, Zwettl und Gmünd formiert sich erbitterter Widerstand gegen Pläne, riesige Anlagen in Nutzwälder zu bauen. Die IG Waldviertel und die Plattform Lebenswertes Waldviertel warnen vor einer „Industrialisierung des Waldes“. Hier geht es nicht nur um die Optik, sondern um den Erhalt wertvoller Lebensräume für geschützte Vogelarten und die Sorge um den Tourismus, der von der unberührten Stille lebt.
Weinviertel: Ein Land im Windschatten der Rotoren
Im Weinviertel, das bereits jetzt die Hauptlast der Windenergie in Österreich trägt, ist für viele das Maß voll. Hier stehen bereits über 500 Windräder. In den Bezirken Gänserndorf, Mistelbach und Bruck an der Leitha (Wiener Becken) ist die Dichte so hoch, dass Initiativen von einer „vollständigen Industrialisierung der Landschaft“ sprechen. In Groß-Schweinbarth kämpft eine lokale Bürgerinitiative verzweifelt gegen das Vorhaben, Windräder in den Hochleithenwald zu stellen, und fordert vehement eine Volksbefragung. Die Menschen fühlen sich von der Politik übergangen. Ähnlich die Situation im Pulkautal: Rund um das Buchbergmassiv bei Wullersdorf sollen Anlagen mit einer gigantischen Höhe von bis zu 245 Metern entstehen – Dimensionen, die das Landschaftsbild für Generationen zerstören. Die Initiative Zukunft Pulkautal vernetzt hier die Betroffenen und setzt sich gegen die optische Bedrängung zur Wehr.
Für das laufende Jahr und 2027 befinden sich Dutzende weitere Windräder in der Genehmigungsphase oder im Bau, wie etwa das Projekt in Spannberg mit insgesamt 11 neuen Anlagen.
Kritikpunkte: Gesundheit, Abstände und Ortsbild
Der Widerstand ist dabei kein blindes Nein-Sagen, sondern stützt sich auf handfeste Sorgen:
- Mangelnde Abstände: In Maria Jeutendorf und Pottenbrunn wehren sich Anwohner gegen die Unterschreitung von Mindestabständen zu Wohngebieten. Die Angst vor Infraschall und nächtlichem Schattenwurf ist groß. Je höher die Anlage, desto weiter tragen Schall und der gefährliche Infraschall. Die Gegner fordern daher die 10-H-Regel (Abstand = 10-fache Gesamthöhe). Bei einem 245-Meter-Rad müssten dies 2,5 Kilometer sein – die aktuelle Verordnung halbiert diesen Schutzraum jedoch faktisch.
- Verlust des Ortsbildes: In Herzogenburg hat die Bürgerliste Gegenwind (BGS) bereits durch Petitionen gezeigt, dass die Bevölkerung Mitsprache fordert, wenn das gewohnte Heimatbild radikal verändert werden soll.
- Demokratiedefizit: Viele Initiativen, die oft ohne große Budgets oder eigene Homepages in Facebook-Gruppen oder über Mundpropaganda agieren, kritisieren, dass über ihre Köpfe hinweg entschieden wird.
Die Fronten verhärten sich
Der Widerstand in Niederösterreich ist kein lokales Phänomen mehr, sondern ein landesweites. Ob im Industrieviertel durch Repowering-Projekte oder im hohen Norden durch Wald-Windparks, die Bürger fordern einen Stopp des ungebremsten Ausbaus. Sie verlangen den Erhalt ihrer Naturlandschaften und echten Schutz für die Anrainer, anstatt einer Politik, die den Profit von Energiekonzernen über das Wohl der eigenen Bevölkerung zu stellen scheint.
- 10-H-Regel: Forderung nach Abständen, die dem Zehnfachen der Gesamthöhe eines Windrades entsprechen (wie teils in Bayern praktiziert).
- Wald-Tabu: Absolutes Bauverbot für Windkraftanlagen in geschützten oder forstwirtschaftlich wertvollen Waldgebieten.
- Veto-Recht: Verbindliche Volksbefragungen in allen betroffenen Gemeinden vor Widmungsbeginn.
Das unsichtbare Gift: Mikroplastik und Bisphenol A
Ein oft unterschätztes, aber für Anrainer und Landwirte alarmierendes Problem ist der sogenannte Kantenabrieb (Erosion) der Rotorblätter. Da die Spitzen der Windräder Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h erreichen, wirkt jeder Regentropfen, jedes Hagelkorn und jedes Staubkorn wie Schmirgelpapier auf das Material. Aus Sicht der Windkraftgegner ist dies eine tickende Zeitbombe für unsere Böden und das Grundwasser:
- Bisphenol A (BPA): Die Rotorblätter bestehen zum Großteil aus mit Glas- oder Kohlefasern verstärkten Epoxidharzen. Diese enthalten Bisphenol A – eine Chemikalie, die bereits in geringsten Mengen hormonell wirksam ist. Kritiker warnen davor, dass dieser giftige Abrieb direkt in die Nahrungskette gelangt, wenn die Anlagen über Äckern, Weiden oder in Wasserschutzgebieten stehen.
- PFAS – Die „Ewigkeitschemikalien“: Um die Oberflächen der riesigen Flügel wetterfest zu machen, werden oft Beschichtungen verwendet, die Per- und Polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) enthalten. Diese Stoffe werden in der Natur praktisch nie abgebaut (daher der Name „Ewigkeitschemikalien“). Sie reichern sich im menschlichen Körper an und stehen im Verdacht, schwere Krankheiten zu verursachen.
- Tonnenweise Sondermüll: Hochrechnungen von Initiativen zeigen, dass ein einziges Windrad über seine Laufzeit hunderte Kilogramm an Mikroplastik-Partikeln in die Umgebung abgibt. Für die Gegner ist klar: Während die Betreiber von „sauberer Energie“ sprechen, hinterlassen sie in Wahrheit eine Spur aus giftigem Abrieb in den heimischen Böden.
Bürgerinitiativen weisen verstärkt darauf hin, dass die Entsorgung der Rotorblätter nach Ende der Laufzeit von ca. 20 Jahren ein ungelöstes Problem darstellt. Die Verbundstoffe können kaum recycelt werden und müssen oft als Sondermüll deponiert oder verbrannt werden. „Wir tauschen CO2-Emissionen gegen eine dauerhafte chemische Verseuchung unserer Äcker und Wälder ein“, so die einhellige Kritik der Experten aus den Reihen der Windindustrie-Gegner.
Aktuelle Initiativen (Stand 2026)
- Groß-Schweinbarth (Bezirk Gänserndorf): Eine lokale Bürgerinitiative kämpft gegen geplante Windräder in einem Waldgebiet und fordert eine Volksbefragung. Das Projekt sorgt auch im Landtag für politische Debatten.
- Herzogenburg: Die Bürgerliste Gegenwind (BGS) hat erfolgreich eine Petition eingereicht. Die Bürger wurden hier bereits zur Abstimmung über die Windkraftpläne aufgerufen.
- Maria Jeutendorf / Pottenbrunn: Hier wehren sich Anwohner gegen die Erweiterung des bestehenden Windparks. Hauptkritikpunkte sind die Mindestabstände von 1.200 m zu Wohngebieten und die Sorge um das Ortsbild der Wallfahrtskirche.
- Pulkautal (Bezirk Hollabrunn): Die Initiative Zukunft Pulkautal bekämpft ein Projekt am Buchbergmassiv (Wullersdorf), wo Windräder mit einer Höhe von 245 m genehmigt wurden.
- Die IG Waldviertel sowie die Plattform Lebenswertes Waldviertel koordinieren den regionalen Widerstand. Sie fokussieren sich auf den Schutz sensibler Waldökosysteme vor einer “Industrialisierung”. Hier finden Sie die Bürgerinitiativen: https://www.igwaldviertel.at/beispiel-seite/kontakt/
Es gibt in Niederösterreich zahlreiche Bürgerinitiativen (BI), die keine klassische Homepage betreiben, sondern sich über Facebook-Gruppen, Messenger-Dienste oder rein über lokale Vernetzung (Stammtische, Info-Abende) organisieren. Hier sind einige prominente Beispiele für Initiativen, die primär auf Social Media oder durch Petitionen präsent sind:
- BI “Unser Waldviertel – Unsere Stimme”: Diese sehr aktive Gruppe ist primär auf Facebook organisiert. Sie vernetzt Gegner von Wald-Windparks im gesamten Waldviertel und dient als Plattform für Informationsaustausch und Protest-Aufrufe.
- BI “Groß-Schweinbarth”: Die Initiative im Bezirk Gänserndorf kämpft aktuell gegen Windräder im Hochleithenwald. Sie hat keine eigene Webseite, ist aber durch intensive Medienarbeit in der NÖN (Niederösterreichische Nachrichten) und lokale Flugblatt-Aktionen präsent.
- BI “Stoppt den Windpark Gnadendorf – Stronsdorf”: Diese Initiative nutzt vor allem Petitionsplattformen wie OpenPetition, um Unterstützer zu sammeln, statt eine eigene Web-Infrastruktur zu pflegen.
- Lokale Gruppen in Wullersdorf / Mailberg: Im Pulkautal gibt es ortsspezifische Gruppen (z.B. rund um den Buchberg), die sich meist über die Plattform Zukunft Pulkautal koordinieren, aber intern über WhatsApp-Gruppen kommunizieren.
- BI “Gegenwind Lichtenegg / Bucklige Welt”: In Regionen mit bereits hohem Windrad-Bestand bilden sich oft kurzfristige BI-Zusammenschlüsse gegen Repowering (Ersetzung durch größere Anlagen), die oft nur über Aushänge im Ort und Mundpropaganda funktionieren.
Rechtshilfe für betroffene Bürger
Wenn in Ihrer Gemeinde ein Windpark geplant wird, bleiben Sie nicht tatenlos. Die Bürgerinitiativen empfehlen folgende Schritte:
- Akteneinsicht nutzen: Sobald das Projekt öffentlich aufliegt (meist im Gemeindeamt), haben Sie das Recht auf Akteneinsicht. Prüfen Sie die Gutachten zu Lärm, Schattenwurf und Artenschutz.
- Stellungnahme abgeben: Nutzen Sie die Begutachtungsfristen (z. B. aktuell in Groß-Schweinbarth bis 06.03.2026). Sachliche Einwände zu Bisphenol-Abrieb oder Immobilien-Wertverlust müssen protokolliert werden.
- Parteistellung prüfen: Als direkter Anrainer (oft innerhalb von 1.200 m) haben Sie im Genehmigungsverfahren Parteistellung. Das ermöglicht Ihnen den Einspruch gegen Bescheide.
- Umweltanwaltschaft einschalten: Kontaktieren Sie die NÖ Umweltanwaltschaft, um ökologische Bedenken (z. B. Schwarzstorch-Habitate) fachlich untermauern zu lassen.
- Bürgerinitiativen beitreten: Einzelkämpfer haben es schwer. Vernetzen Sie sich mit Bürgerinitiativen, die bereits über erfahrene Anwaltsteams verfügen.
Das Mosaik des Todes durch tausend Schnitte
Pepe Escobar
Dies ist ein strukturierter Abnutzungskrieg. Und das Drehbuch wurde in Teheran geschrieben.
Irans dezentralisierte Mosaik-Verteidigung – so lautet die offizielle Bezeichnung – wird rund um die Uhr weiter angepasst: Das ist die langfristige Strategie der IRGC eines Todes durch tausend Schnitte, entworfen, um das Imperium des Chaos langsam auszubluten.
Lassen Sie uns durch die miteinander verbundenen Kanäle waten, die den von dem Imperium des Chaos geschaffenen, verfassungswidrigen, nicht zu gewinnenden und strategisch katastrophalen Sumpf durchziehen.
Irans Mosaik-Resilienz und langfristige Strategie; die Versuchung für diesen grauenhaften Todes-Kult in Westasien, nuklear zu werden; die sich nähernde, unausweichliche Interceptor-Hölle; Chinas unerbittlicher Antrieb, die alte Ordnung abzuschütteln (Gold horten, Dollar abstoßen); die Fortschritte der BRICS beim Aufbau eines parallelen Finanzsystems; der Zusammenbruch amerikanischer Vasallen in mehreren Breitengraden: All das beschleunigt einen radikalen System-Reset.
Und dann ist da noch Wladimir Putin, der fast beiläufig, beinahe wie ein Nachgedanke, ankündigt, dass es möglicherweise überhaupt kein russisches Gas mehr für die EU zu verkaufen gibt:
„Vielleicht wäre es für uns sinnvoller, selbst damit aufzuhören, Gas an die EU zu liefern, und stattdessen zu diesen neuen Märkten zu wechseln und uns dort zu etablieren (…) Noch einmal: Ich möchte betonen, dass es hier kein politisches Motiv gibt. Aber wenn sie den Markt ohnehin in ein oder zwei Monaten für uns schließen wollen, ist es vielleicht besser, jetzt zu gehen und sich auf Länder zu konzentrieren, die verlässliche Partner sind. Das ist allerdings keine Entscheidung. Ich denke nur laut nach. Ich werde die Regierung bitten, sich das gemeinsam mit unseren Unternehmen anzusehen.“
Der erbärmliche Bratwurst-Kanzler bat neo-Caligula um Erlaubnis, dass Deutschland russisches Öl kaufen dürfe. Er bekam sie. Aber möglicherweise gibt es gar nichts mehr zu kaufen. Dies ist ein Energiekrieg, und die EU qualifiziert sich einmal mehr nicht einmal als obdachloser Bettler. Kein Katar-Gas, kein russisches Öl und Gas. Also zurück in euren NATO-besessenen Forever War.
Die Bombardierung der GCC-Petrodollar-Pipeline
Unmittelbar nach dem Enthauptungsschlag am vergangenen Samstag gegen den Obersten Führer Ajatollah Khamenei wechselte Iran zu dezentraler Führung und Kontrolle sowie zu Zellen mit einem vierstufigen Nachfolgeplan und begann mit unablässigen Salven älterer, langsamerer Raketen und Opfer-Drohnen, um Patriot-Batterien und THAAD-Systeme im industriellen Maßstab zu verbrauchen. Mit diesem Schritt änderte Iran bereits am ersten Tag des Krieges die Spielregeln.
Jeder mit einem IQ über Raumtemperatur weiß, dass es völlig unhaltbar ist, drei Patriots – mit kombinierten Kosten von 9,6 Millionen Dollar – einzusetzen, um sich gegen eine einzelne iranische Opfer-ballistische Rakete zu verteidigen.
Es ist also kein Wunder, dass es nur vier Tage des Krieges des Epstein-Syndikats gegen Iran brauchte, damit das globale Finanzsystem völlig durchdrehte. 3,2 Billionen Dollar sind innerhalb von vier Tagen verdampft – und es geht weiter.
Die Straße von Hormus ist praktisch geschlossen – außer für russische und chinesische Schiffe. Mindestens 20 Prozent des weltweiten Ölbedarfs bewegen sich nirgendwo mehr hin. Katars gesamte LNG-Produktion ist offline – eine Wiederaufnahme ist nicht in Sicht. Das zweitgrößte Ölfeld des Irak wurde stillgelegt.
Und dennoch verkündet der volatile neo-Caligula lautstark, dass sein Krieg, der eigentlich nur ein Wochenende dauern sollte, vielleicht fünf Wochen dauern wird, während andere industriell-militärische Pentagon-Clowns davon sprechen, dass er sich bis in den September hineinziehen könnte.
Indem Iran US-Interessen im gesamten GCC als legitime Ziele ins Visier nahm – und nicht nur Militärbasen – stellte Teheran eine Zeitbombe. Dies ist ein direkter Angriff auf den Petrodollar (zur stillen Freude Pekings). Teheran hat offensichtlich einkalkuliert, dass die Kettenreaktion sofort einsetzen würde – bis hin zu Panik als Vorspiel zu einer neuen, allgemeinen Großen Depression.
Kein Öl, plus keine bedeutende GCC-Verteidigung gegen Irans Raketen und Drohnen bedeutet keine weiteren Ströme von Wall-Street-Fake-Geld. Die KI-Blase wird schließlich durch GCC-„Investitionen“ finanziert. Die neue Pipelineistan-Bombardierung ist nicht vom Nord-Stream-Typ: Es ist die Bombardierung der GCC-Petrodollar-Pipeline.
All das geschieht in Rekordzeit, während Irans dezentralisiertes Mosaik weiter feinjustiert wird. So wird beispielsweise ein Arsenal tödlicher Anti-Schiffs-Raketen – die noch nicht eingesetzt wurden – von IRGC, Marine, Armee und Luft- und Raumfahrtkräften koordiniert. Dasselbe gilt für Drohnen.
Selbst wenn die ballistischen Raketenangriffe nicht mehr das anfängliche halsbrecherische Tempo halten, reichen sie mehr als aus, um weiterhin US-Militärbasen zu bombardieren (deren Luftverteidigung bereits weitgehend erschöpft ist); den Todes-Kult in Westasien und den GCC in wirtschaftliche Hölle zu stürzen; und jeden Winkel der „globalen Märkte“ zu Tode zu erschrecken.
Und trotz allen Brustgetrommels in Washington durch den öligen, clownhaften Minister der Forever Wars bleiben Dutzende iranischer unterirdischer Militärfestungen, beladen mit Zehntausenden Raketen und Ausrüstung, unsichtbar – und unantastbar.
Das Geschäftsmodell des Imperiums des Chaos bankrott machen
Dies ist ein verzweifelter Krieg zur Rettung des Petrodollars. Eine Energie-Großmacht wie Iran, die außerhalb des Petrodollars handelt, ist das ultimative Anathema – besonders weil dieser Prozess mit dem BRICS-Vorstoß gekoppelt ist, unabhängige Zahlungssysteme zu schaffen.
Die immense strukturelle Fragilität des GCC – Irans Nachbarn – macht sie zu idealer Beute. Schließlich basiert ihr gesamtes Geschäftsmodell auf dem Petrodollar im Austausch für mafiose US-„Schutz“-Garantie, die bereits in den ersten vier Kriegstagen im Sand verschwunden ist.
Damit beginnt Irans Maschine der asymmetrischen Kriegsführung in Echtzeit das Geschäftsmodell des Imperiums des Chaos bankrott zu machen.
Das endgültige Beispiel ist die Implosion des Dubai-Bling-Bling-Traums – weit mehr als die Verwüstung, die US-Interessen rund um die Fünfte Flotte in Bahrain erlitten haben, oder eine ballistische Rakete, die das 1,1-Milliarden-Dollar-Radar AN/FPS-132 auf der Al-Udeid-Luftwaffenbasis in Katar zerstörte.
Ein koordinierter, bereits unvermeidlicher Zerfall des GCC bedeutet letztlich das Ende des Petrodollar-Recyclings und öffnet das Spiel für den Petro-Yuan oder Energiehandel in einem Korb von BRICS-Währungen.
„Schachmatt“ kommt aus dem Persischen „Shah Mat“, was bedeutet: „Der König ist hilflos“. Nun, Kaiser neo-Caligula weiß vielleicht nicht, dass er nackt ist, weil er nicht in der Lage ist, Schach zu spielen. Aber er hat genug Angst, um verzweifelt nach einem Ausweg zu suchen.
Der Luftkorridor Astrakhan-Teheran
Nun zur Rolle Russlands. Der Fokus sollte auf dem Luftkorridor Astrakhan-Teheran liegen, der mit geheimen Frachtflügen vollgestopft ist. Das Militärflugfeld Chkalovsk nahe Astrakhan ist der zentrale logistische Knotenpunkt dieses Korridors: Transportmaschinen wie Il-76MD, An-124 und Tu-0204-300C pendeln hin und her, bedeckt mit Spezialmaterial, das die Radarsichtbarkeit reduziert und sie vor zivilen Tracking-Systemen verbirgt.
Ihre Fracht erreicht den Flughafen Mehrabad in Teheran (kein Wunder, dass er von Israel bombardiert wurde), sowie Pyam und Shahid Behesthi in Isfahan. Multimodale Logistik kommt ebenfalls zum Einsatz, da ein Teil der Fracht über das Kaspische Meer geliefert wird.
Alles wird von der 988. Militärlogistik-Brigade aus Astrakhan koordiniert. Die Ladungen enthalten Komponenten für Luftverteidigungssysteme; Radar-Führungsmodule; Hydrauliksysteme für Raketenstarter; Langstrecken-Aufklärungsradar-Module.
Darüber hinaus liefert Russland im Rahmen eines geheimen Protokolls modernste elektronische Kriegführung an Iran, einschließlich einer Exportversion des Krasukha-4IR-Systems, das in der Lage ist, die Radarsysteme von US-Drohnen zu stören.
Hinzu kommt, dass Iran bald vollwertige S-400-Batterien einsetzen wird – die es dem Land ermöglichen werden, bis zu 70 Prozent seines Luftraums zu kontrollieren.
Wie der wirtschaftlich-politische Druck unerträglich werden wird
Nun zur Rolle der Türkei.
Erst vor zwei Monaten warnte der MIT – der türkische Geheimdienst – die IRGC direkt davor, dass kurdische Kämpfer versuchten, aus dem Irak in den Iran einzudringen. Lassen Sie das sacken: Ein vollwertiges NATO-Mitglied übermittelt zeitkritische operative Geheimdienstinformationen an die IRGC, genau zu dem Zeitpunkt, als das Epstein-Syndikat sich auf den Krieg vorbereitete.
Mindestens 15 Millionen Kurden leben im Iran. Das Letzte, was Ankara will, sind gestärkte Kurden im Iran. Bei aller unersättlichen Absicherung von Sultan Erdogan weiß er, dass er Teheran nicht frontal antagonisieren kann. Er muss ein Füllhorn von Interessen ausbalancieren: NATO; den Energiekorridor mit Russland – aber auch den Energiekorridor in den Westen über die BTC-Pipeline; und die Rolle als westlicher Anker des Mittleren Korridors nach China.
Deshalb war jene angebliche iranische ballistische Rakete, die angeblich auf die Türkei zielte und von der NATO abgeschossen wurde, kein großes Thema: Die Außenminister Fidan (Türkei) und Aragchi (Iran) besprachen es wie Erwachsene. Darüber liegt ein undurchdringlicher Nebel des Krieges: Die Rakete könnte geschickt worden sein, um das BTC-Ölterminal lahmzulegen, und die anschließenden Drohnenangriffe auf Georgien könnten darauf gezielt haben, die schwächste Stelle der BTC zu treffen.
Nichts davon ist bestätigt – und wird sich vermutlich nie bestätigen lassen. Es könnte ebenso gut eine False-Flag-Operation gewesen sein – obwohl Teheran durchaus daran interessiert sein könnte, 30 Prozent von Israels Ölversorgung abzuschneiden.
Die BTC wird weiterhin im Spiel bleiben, während sie sich durch Georgien schlängelt und aserisches Rohöl durch den Kaukasus zur türkischen Mittelmeerküste transportiert. Eine Bombardierung der BTC würde perfekt in Irans Strategie passen, jeden Energiekorridor zu durchtrennen, der das Epstein-Syndikat und seine Komplizen über den Golf, den Kaukasus und bis ins Mittelmeer versorgt.
Entlang der BTC wären weitere logische iranische Schritte Angriffe auf die saudische Ost-West-Pipeline (sie umgeht Hormus); die irakischen Offshore-Verladeterminals in iranischen Hoheitsgewässern, die 3,5 Millionen Barrel pro Tag abwickeln; und das Abqaiq-Verarbeitungszentrum, das den Großteil des saudischen Rohöls verarbeitet, bevor es die Exportterminals erreicht.
Wenn Iran unter extremem Druck gezwungen wäre, all dies anzugreifen, gäbe es keine strategische Ölreserve auf dem Planeten, die die Lücke schließen könnte.
In dieser höllischen Verflechtung von Energiekorridoren, Schifffahrtsrouten, globalen Lieferketten, maritimer Sicherheit und außer Kontrolle geratenen Ölpreisen können nur Pentagon-Clowns den Krieg bis September verlängern wollen. Asien, Europa und jeder Energieimporteur auf dem Schachbrett werden maximalen Druck für jede Form der Deeskalation ausüben.
Irans asymmetrische Strategie bleibt jedoch unbeweglich: den Krieg horizontal ausweiten und die Zeitlinie maximal strecken, um den wirtschaftlich-politischen Druck unerträglich zu machen.
Übersetzt bedeutet das: Dies ist kein schneller Regimewechsel-Stunt einer Gruppe von Psychopathen. Dies ist ein strukturierter Abnutzungskrieg. Und das Drehbuch wurde in Teheran geschrieben.
„Steuern auf Spritpreise müssen sofort ausgesetzt werden!“ | Petr Bystron (MdEP | AfD)

Explodierende Spritpreise, EU-Sanktionen und weitere Angriffe auf die Meinungsfreiheit – im Gespräch mit dem DeutschlandKURIER-Redakteur Johannes Schüller rechnet der EU-Abgeordnete Petr Bystron mit den Kartellparteien ab.
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EU wird mRNA-Hochburg

Die EU wird zur uneingeschränkten Lobby der mRNA-Behandlungen. Ende Februar empfahl die EMA erstmals die Zulassung eines Influenza-Covid-Kombi-Impfstoffs von Moderna. Die Marktfreigabe ist damit nur noch Formsache und die EU wird damit weltweit zum Vorreiter. Es hat kaum jemand bemerkt: Am 27. Februar 2026 empfahl der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) die […]
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Dreht Putin jetzt der EU das Gas ab?

Inmitten einer kommenden Energiekrise in Europa überlegt der Kreml, die Gaslieferungen an die EU sofort einzustellen. Die EU hat festgelegt, bis Ende 2027 aus dem Energiehandel mit Moskau auszusteigen, Putin könnte der EU nun zuvorkommen. Der russische Präsident Wladimir Putin dürfte die EU-Kommission am Mittwoch geschockt haben. Er deutete an, dass der Kreml die Gaslieferungen […]
Der Beitrag Dreht Putin jetzt der EU das Gas ab? erschien zuerst unter tkp.at.
Sie können sich den Sprit nicht leisten? SPD-Umweltminister: Kaufen Sie halt ein E-Auto!
Während die Benzin- und Dieselpreise in Deutschland derzeit erneut durch die Decke gehen und Haushalte, Pendler und Betriebe unter der monatlichen Mehrbelastung ächzen, meldet sich der zuständige SPD-Umweltminister Carsten Schneider im Bundestag zu Wort – und liefert einen Satz, der in die Geschichtsbücher eingehen dürfte. Frei nach dem Motto: Die Bürger haben kein Brot? Dann sollen sie Kuchen essen!
Auf die Frage des AfD-Abgeordneten Karsten Hilse im Rahmen einer Regierungsbefragung, ob man angesichts der „horrenden Steigerung der Treibstoffpreise“ nicht wenigstens vorübergehend die CO2-Bepreisung aussetzen sollte, antwortete Schneider trocken: „Grundsätzlich ist es am besten, Sie fahren ein batterieelektrisches Auto. Dann sind Sie nicht davon abhängig, wie der Benzinpreis ist.“
Er schob sogar noch hinterher, er würde das auch Hilse persönlich empfehlen – obwohl der bei seinem Einkommen ohnehin keine Förderung bekäme. Die Ladeinfrastruktur sei auch in Ostsachsen „exzellent“.
Die ständig steigenden Spritpreise sind maßgeblich der CO2-Bepreisung und Umweltpolitik der Regierungen zuzuschreiben. Nun lässt der Iran-Krieg die Preise explodieren. Dann den Menschen, die unter den Folgen leiden, lapidar zu empfehlen, sie sollen sich einfach ein teureres Auto kaufen, ist pure Arroganz.
Für viele Bürger ist ein E-Auto schlicht unerschwinglich – auch nach der neuen Förderprämie, die Schneider selbst vor wenigen Wochen angekündigt hat. Zudem steigen die Strompreise parallel mit den Benzinpreisen, weil die Energiewende teuer und der Strommix noch lange nicht „grün“ genug ist. Im Winter sinkt die Reichweite um bis zu 30 Prozent. Die Ladeinfrastruktur ist noch immer unzureichend, Ladesäulen sind besonders auf dem Land oft dünn gesät, und wer nachts um drei in einer ländlichen Gegend stehen bleibt, hat ein echtes Problem. Aber hey – die Ladeinfrastruktur in Ostsachsen ist ja „exzellent“. Sagt der Minister aus Berlin. Und der muss es ja wissen, oder?
Carsten Schneider hat mit einem einzigen Satz offenbart, wie weit sich die Berliner Politik von den Lebensrealitäten der Menschen entfernt hat. Statt Entlastung anzubieten, statt die eigenen politischen Fehler einzugestehen, schiebt er die Verantwortung auf die Bürger ab.
NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt bringt es auf den Punkt: „Die SPD hasst das Auto, die SPD hasst den Verbrenner, die SPD verachtet die Sorgen und Bedürfnisse ganz normaler Menschen.“
Auf Hilfen der Regierung brauchen Autofahrer nicht zu hoffen, eine Spritpreisbremse steht nicht zur Debatte. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, schließlich verdient der gierige Staat an den hohen Energiepreisen ordentlich mit und Steuergeld landet im besten Deutschland überall, nur nicht bei der eigenen Bevölkerung.
Kubas UN-Protest gegen US-Vorwürfe, von Ernesto Soberón Guzmán
Wie MI6 die Grundlagen für den Iran-Krieg legte
Kit Klarenberg
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In den Wochen, die der katastrophalen Entscheidung des Imperiums vorausgingen, einen Krieg gegen den Iran anzuzetteln, liefen intensive Verhandlungen zwischen Teheran und Washington. Von der Islamischen Republik wurde verlangt, scharfe Beschränkungen ihrer Fähigkeit zur Entwicklung ballistischer und hyperschallfähiger Raketen zu akzeptieren und zuzustimmen, niemals angereichertes Uran zu lagern. Erstere Forderung war ein erheblicher Streitpunkt, denn solche Einschränkungen würden Irans nationale und regionale Sicherheitsarchitektur schwer untergraben. Dennoch zeigte sich Teheran hinsichtlich der zweiten Forderung ausgesprochen gelassen.
Am 28. Februar, nur wenige Stunden bevor die USA und Israel aus der Luft die Hölle über den Iran entfesselten, wurde weithin berichtet, Teheran habe zugesagt, „für immer sicherzustellen“, keine Atomwaffen zu entwickeln oder zu besitzen. Dieses Versprechen stand vollständig im Einklang mit der konsequenten Botschaft hochrangiger Vertreter der Islamischen Republik, darunter des Obersten Führers Ali Khamenei, der noch am selben Tag bei jüdisch-amerikanischen Luftangriffen auf seine offizielle Residenz getötet wurde. Seit Mitte der 1990er Jahre hatte Khamenei immer wieder eine Fatwa unterstützt, die Erwerb, Entwicklung und Einsatz von Atomwaffen verbietet.
Dennoch stehen Befürchtungen über Irans angebliche nukleare Ambitionen im Zentrum der zunehmend dramatischen Verschlechterung der Beziehungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten seit Mai 2018, als Donald Trump den Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplan (JCPOA) zerriss, der drei Jahre zuvor von Washington mit Teheran ausgehandelt worden war. Im Rahmen dieses Abkommens gewährte die Islamische Republik der Internationalen Atomenergiebehörde praktisch uneingeschränkten Zugang zu ihren geheimen Nuklearanlagen – im Gegenzug für die Aufhebung von Sanktionen. Das Abkommen wurde dennoch aufgekündigt, obwohl die IAEA Irans Einhaltung der Vereinbarung wiederholt bestätigt hatte.
Der JCPOA wurde in einer Phase unterzeichnet, in der öffentliche und staatliche Einstellungen im gesamten Westen – und seinen Vasallenstaaten – gegenüber der Islamischen Republik zunehmend aggressiv wurden. Ab 2006 verhängten Regierungen und internationale Organisationen – darunter die EU und die Vereinten Nationen – nach und nach verheerende Sanktionen gegen Teheran, die Wirtschaft, Einfluss und internationales Ansehen des Landes massiv beschädigten. Innerhalb von sechs Jahren war der Iran das am stärksten sanktionierte Land der Welt. Seitdem haben diese extrem strafenden Maßnahmen zu explodierender Inflation, Arbeitslosigkeit, vermeidbaren Todesfällen und anderen gravierenden Missständen geführt.
Mit wachsendem Druck auf den Iran verlangten zahlreiche Resolutionen des UN-Sicherheitsrates von Teheran, die Urananreicherung einzustellen und mit der IAEA zu kooperieren. Im November 2011 äußerte die Organisation „ernste Besorgnis über mögliche militärische Dimensionen des iranischen Nuklearprogramms“. Gleichzeitig waren die Mainstream-Medien mit alarmistischen Berichten überschwemmt, wonach die Islamische Republik unmittelbar davor stehe, Atomwaffen zu entwickeln – falls sie dies nicht bereits getan habe. Israel und der gesamte Westen seien angeblich akut bedroht.
Dieses dämonisierende Narrativ wurde unermüdlich von hochrangigen westlichen Regierungsvertretern, Militärs, Geheimdienstapparaten, Think-Tank-Experten und „Journalisten“ verbreitet. Doch niemals wurde irgendein Beweis für diese bombastische Behauptung vorgelegt. Die düstere Wahrheit lautet, dass Irans angeblicher Wunsch nach Atomwaffen eine Fabel ist, die vom britischen Geheimdienst erfunden wurde. Was folgt, ist die schmutzige Geschichte darüber, wie MI6-Agenten scheinbar unabhängige internationale Institutionen infiltrierten, sie anschließend manipulierten und westliche Regierungen beeinflussten – und so die Welt schließlich an den Rand eines gefährlichen, potenziell nuklearen Konflikts führten.
„Informationsoperationen“
Im Oktober 2008 berichtete der Daily Telegraph über eine geleakte Bewertung des damaligen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama, die vom britischen Botschafter in Washington verfasst worden war. Obwohl viele Übereinstimmungen festgestellt wurden, prognostizierte der Bericht einen „möglichen Konflikt“ zwischen Downing Street und einer künftigen Obama-Regierung wegen Irans – insbesondere wegen seines Wunsches nach einem „bedingungslosen“ Dialog mit Teheran. Dies stand im Widerspruch zur britischen Verpflichtung gegenüber der Forderung des UN-Sicherheitsrates nach einer vorherigen Aussetzung der Urananreicherung, bevor echte Nuklearverhandlungen beginnen könnten. Daher sei es notwendig, das Denken des künftigen Hausherrn im Weißen Haus zu verändern.
Der Öffentlichkeit unbekannt war MI6 zu dieser Zeit in eine verdeckte Operation verwickelt, die darauf abzielte, bei ausländischen Regierungen ein „Verständnis“ für Irans angebliches Streben nach Atomwaffen zu entwickeln und damit „Druck auf den Iran auszuüben, zu verhandeln“. Ein geleakter Lebenslauf von Nicholas Langman, einem langjährigen Spezialisten für die dunklen Künste des britischen Geheimdienstes und Leiter der Iran-Abteilung des MI6 von 2006 bis 2008, rühmt sich damit, dass er „Vertrauen“ in die Einschätzung erzeugt habe, Teheran betreibe heimlich ein spezielles Programm zur Entwicklung von Atomwaffen – und zwar bei „europäischen, US-amerikanischen und nahöstlichen Behörden“.

Zwischen 2010 und 2012 leitete Langman anschließend eine „behördenübergreifende“ Anstrengung zur umfassenden Infiltration der IAEA, während er gleichzeitig „hoch effektive und gegenseitig unterstützende Beziehungen innerhalb der Regierung sowie zu hochrangigen US-, europäischen, nahöstlichen und fernöstlichen Kollegen zur Strategieentwicklung“ aufbaute. Diese dunklen Absprachen mit dem MI6 „ermöglichten große diplomatische Erfolge [sic] im Zusammenhang mit dem iranischen Nuklear- und Sanktionsabkommen“. Großbritanniens zentrale, verdeckte Rolle dabei, die weltweite öffentliche und politische Meinung hinter der Täuschung zu versammeln, der Iran strebe nach Atomwaffen, und all die darauf folgenden Entwicklungen auszulösen, wurde von den Mainstream-Medien nie anerkannt.
Dennoch verdient Langmans intime Beteiligung an dieser Operation besondere Aufmerksamkeit. Er hat die zweifelhafte Auszeichnung, gleich zweimal öffentlich als MI6-Agent enttarnt worden zu sein. Zunächst wurde 2001 bekannt, dass Langman in Paris aktiv gewesen war, als Prinzessin Diana am 31. August 1997 bei einem Autounfall in der Stadt ums Leben kam. Ihm wurde vorgeworfen, „Informationsoperationen“ durchgeführt zu haben, um die weit verbreitete öffentliche Spekulation abzulenken, der britische Geheimdienst könne für ihren Tod verantwortlich sein.
2005 wurde er von griechischen Behörden entlarvt, als er die Entführung und Folter von 28 pakistanischen Gastarbeitern in Athen beaufsichtigte, die verdächtigt wurden, Kontakt zu den mutmaßlichen Tätern der Londoner Anschläge vom 7. Juli desselben Jahres gehabt zu haben. Langman wechselte unmittelbar von diesem Posten zur Leitung der Iran-Abteilung des MI6. Dass er wegen des griechischen Vorfalls nicht gerügt wurde, deutet stark darauf hin, dass er ein hohes Maß an Schutz genoss und London seine brutalen Methoden der Informationsbeschaffung billigte – Methoden, die bekanntermaßen häufig falsche Geständnisse von Gefangenen hervorbringen.
War also die MI6-„Information“, der Iran stelle eine globale nukleare Bedrohung dar, das Ergebnis von Folter? Unabhängig davon hielt die Obama-Regierung – wie vom britischen Botschafter prognostiziert – im ersten Jahr ihrer Amtszeit offiziell an einer Politik der Nichteinmischung in die Angelegenheiten der Islamischen Republik fest. Diese Linie wurde so strikt durchgesetzt, dass ein Mitarbeiter des US-Außenministeriums beinahe seinen Job verlor, weil er im Juni 2009 Proteste in Teheran unterstützt hatte. Offensichtlich waren die britischen Interventionen bei ausländischen Partnern und der IAEA entscheidend dafür, das Weiße Haus von einem Kurs der Versöhnung abzubringen und stattdessen in Richtung Krieg zu drängen.
„Kein Zurück“
Die schwarze Propaganda-Operation des MI6 war für führende Vertreter des zionistischen Staates höchst willkommen, insbesondere für Benjamin Netanjahu. Seit den frühen 1990er Jahren hatte Israels heutiger Premierminister regelmäßig öffentlich gewarnt, Teheran stehe kurz davor, Atomwaffen zu erwerben. Dafür wurde er weithin verspottet, weil er ständig „Wolf!“ rief. Der britische Geheimdienst lieferte scheinbar unabhängige Bestätigungen für Netanjahus fragwürdige Behauptungen und beeinflusste westliche Staaten dazu, eine feindliche Haltung gegenüber der Islamischen Republik einzunehmen. Diese Zusammenarbeit war für Israel von enormem Nutzen.
Seit der Islamischen Revolution hat der Iran ein immer stärker werdendes Netzwerk anti-zionistischer Widerstandskräfte in Westasien unterstützt. Dazu gehört auch Palästina. Die durch den MI6 ausgelösten Sanktionen erschwerten Teherans Fähigkeit erheblich, diesen Gruppen praktische, materielle und finanzielle Unterstützung zu leisten. Gleichzeitig wurde die Beteiligung der Islamischen Republik an der Bekämpfung extremistischer Stellvertreterkräfte und Bürgerkriege in den Nachbarstaaten Irak und Syrien, die von CIA und MI6 unterstützt wurden, in den vergangenen zwei Jahrzehnten stark eingeschränkt.
Nicht zufällig nahmen nach der Verhängung der historisch schweren Sanktionen gegen den Iran israelische Angriffe auf die besetzten Gebiete und ihre Bevölkerung sowie die zionistische Aneignung palästinensischer Ländereien und Immobilien deutlich zu. Mit geschwächtem Widerstand gewann der schleichende Völkermord in Gaza unaufhaltsam an Tempo und führte schließlich zur Operation Al-Aqsa Flood der Hamas am 7. Oktober. Da Gaza nun zerstört und reif für eine zionistische Übernahme sei, bereite Tel Aviv angeblich einen zweiten Holocaust im Westjordanland vor. Gesetzgeber in der Knesset haben bereits Gesetze verabschiedet, die eine formelle Annexion ermöglichen sollen.
Ein fantastischer Wunsch, den Iran vollständig zu neutralisieren, bevor man im Westjordanland weiter vorgeht, könnte hinter dem Konflikt stehen, der seit dem 28. Februar geführt wird – wobei das Gespenst von Atomwaffen als ideale Rechtfertigung dient. Israel begründete seinen katastrophalen Zwölf-Tage-Krieg mit einem Geheimdienstbericht, der zu dem Schluss kam, die Islamische Republik habe beim Erwerb von Atomwaffen den „Punkt ohne Wiederkehr“ erreicht. Die Ergebnisse stützten sich stark auf einen IAEA-Bericht vom Mai 2025, der keinerlei neue Informationen lieferte, jedoch behauptete, Teheran habe bis in die frühen 2000er Jahre angeblich „nicht deklarierte nukleare Materialien“ aufbewahrt.
Doch London hat eigene Gründe, den Iran zu unterwerfen. Die Verstaatlichung der riesigen Ölreserven des Landes durch den gewählten Führer Mohammad Mossadegh im Mai 1951 zerstörte die enormen Gewinne von British Petroleum vor Ort und brachte Großbritannien in eine Konfrontation mit Teheran. Mossadegh wurde zwei Jahre später durch einen von MI6 organisierten Putsch gestürzt, der zur brutalen Herrschaft des Schahs Pahlavi führte, der eine äußerst gefügige anglo-amerikanische Kolonie leitete. Die Islamische Revolution von 1979 zwang Pahlavi zur Flucht, und seitdem sind die Beziehungen zu London weitgehend frostig geblieben.
Der von den USA geführte „Krieg gegen den Terror“ wurde stark von den radikal interventionistischen Ansichten des britischen Premierministers Tony Blair beeinflusst, der jegliche Rücksicht auf internationales Recht zurückwies. Unmittelbar nach den Anschlägen vom 11. September schrieb Blair privat an Präsident George W. Bush und forderte ihn auf, die durch 9/11 entstandene weltweite Sympathie maximal auszunutzen, um militärische Interventionen in ganz Westasien zu starten. Die ersten beiden Ziele auf dieser Liste waren Afghanistan und der Irak – beide ehemalige britische Kolonialgebiete.
Wäre das Imperium in den Anfangsphasen des „Kriegs gegen den Terror“ nicht so ruinös in Afghanistan und im Irak festgefahren und überdehnt worden, wäre der Iran – eingeklemmt zwischen diesen beiden Ländern – wahrscheinlich ebenfalls Ziel eines Regimewechsels und einer Besetzung durch anglo-amerikanische Streitkräfte geworden. Heute scheint eine Invasion der Islamischen Republik bedrohlich nahe. Dennoch wird Großbritannien den USA nicht erlauben, seine Basen für Angriffe auf Teheran zu nutzen, und möchte sich aus dem Konflikt, den es selbst maßgeblich mit ausgelöst hat, vollständig heraushalten.
Massive Raketenwelle erschüttert Israel – Irans Antwort auf den US-Israel-Krieg stellt Trumps Strategie infrage
Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. In der Nacht überzog eine massive Welle iranischer Raketen Israel und mehrere militärische Einrichtungen in der Region. Explosionen erschütterten Städte, Luftabwehrsysteme liefen auf Hochtouren, während die politische Führung in Washington weiterhin von einem schnellen Sieg spricht.
Ausgangspunkt der jüngsten Eskalation sind die groß angelegten Luftangriffe der USA und Israels auf iranische Ziele, bei denen militärische Einrichtungen und Führungspersonen der iranischen Sicherheitsstrukturen getroffen wurden. Teheran reagierte darauf mit einer der bislang größten Raketen- und Drohnenoffensiven des Konflikts. Die Angriffe richteten sich nicht nur gegen Israel, sondern auch gegen militärische Infrastruktur von US-Verbündeten im Nahen Osten.
Israel wurde über Nacht schwer getroffen:
BREAKING NEWS |
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IRGC: Launching the 19th wave of Operation ‘True Promise 4’. pic.twitter.com/r8eFbCVhRc
— China live (@ChinaliveX) March 5, 2026
Irans Großraketen stellen eine Herausforderung für Abfangjäger dar
Iran’s Large Missiles Are a Challenge for Interceptors
In this image, we see once again how Iranian missiles with larger and more modern warheads pass through the interceptors without any problem whatsoever. In recent days, I have been reporting that, from what it seems to me,… pic.twitter.com/sJBQCP8r7a
— Patricia Marins (@pati_marins64) March 5, 2026
Die Strategie Irans folgt dabei einem klaren militärischen Muster: Sättigungsangriffe. Anstatt einzelne präzise Schläge auszuführen, feuert Teheran große Mengen an Raketen gleichzeitig ab, oft kombiniert mit Drohnen und Attrappen. Ziel dieser Taktik ist es, die israelische Luftabwehr – bestehend aus Iron Dome, David’s Sling und Arrow – zu überlasten. Selbst wenn ein Großteil der Geschosse abgefangen wird, genügt ein kleiner Prozentsatz durchbrechender Raketen, um erheblichen Schaden anzurichten.
Die nächtlichen Angriffe werfen zugleich ein Schlaglicht auf die Diskrepanz zwischen politischer Rhetorik und militärischer Realität. US-Präsident Donald Trump hatte erklärt, Irans militärische Fähigkeiten seien durch die Luftangriffe bereits stark geschwächt und das Regime praktisch ausgeschaltet. Die Tatsache, dass Iran weiterhin koordinierte Großangriffe durchführen kann, deutet jedoch darauf hin, dass ein erheblicher Teil der Raketeninfrastruktur intakt geblieben ist.
Ein entscheidender Faktor ist dabei die Struktur der iranischen Streitkräfte. Ein großer Teil der Raketen wird von mobilen Abschussrampen gestartet, die schwer zu lokalisieren und zu zerstören sind. Zudem verfügt Iran über ein weit verzweigtes Netzwerk unterirdischer Anlagen und Produktionsstätten. Selbst massive Bombardierungen können diese Kapazitäten nur teilweise ausschalten.
Während Washington auf einen schnellen militärischen Erfolg hofft, zeichnet sich zunehmend ein anderes Szenario ab: ein Abnutzungskrieg. Raketenabwehrsysteme sind extrem teuer, während viele der eingesetzten iranischen Raketen vergleichsweise kostengünstig produziert werden können. Jede abgefangene Rakete verbraucht wertvolle Abfangsysteme, deren Produktion Zeit und enorme Ressourcen erfordert.
Der Konflikt hat sich zudem längst über Israel hinaus ausgeweitet. Angriffe und militärische Operationen betreffen inzwischen mehrere Länder der Region – darunter Irak, Syrien und die Golfstaaten. Auch strategisch wichtige Handelsrouten wie die Straße von Hormus geraten zunehmend in den Fokus der militärischen Planungen.
Damit steht der Nahe Osten vor einer gefährlichen Dynamik. Was als militärische Strafaktion begann, entwickelt sich immer stärker zu einem regionalen Krieg mit unklarer Dauer und potenziell globalen Folgen. Die entscheidende Frage lautet nun, ob die US-israelische Offensive tatsächlich in der Lage ist, Irans militärische Fähigkeiten schnell zu neutralisieren – oder ob der Konflikt in einen langen Abnutzungskrieg übergeht, der die gesamte Region destabilisieren könnte.
Studie zur Toxizität von CO₂ ist auf statistischem Sand gebaut

Cap Allon
Eine neue Studie in der von Springer herausgegebenen Fachzeitschrift „Air Quality, Atmosphere & Health“ behauptet, dass der Anstieg des CO₂-Gehalts in der Atmosphäre bereits zu einer „Überlastung“ des menschlichen Blutes führt und innerhalb von 50 Jahren zu einer „toxischen Bedrohung“ werden wird.
ABER…
Der Fehler im Bohrkern: n = 11
Die zentrale Behauptung der Studie basiert auf einem einzigen Manöver:
Die Autoren nehmen die Blutchemiedaten der US-amerikanischen National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) aus den Jahren 1999–2020, fassen ~77.000 Einzelaufzeichnungen zu 11 ungewichteten Zweijahresdurchschnitten zusammen und überlagern diese Punkte dann visuell mit den am Mauna Loa Observatorium gemessenen atmosphärischen CO₂-Werten.
Das ist der gesamte kausale Ansatz.
Keine Regression auf individueller Ebene. Keine Gewichtung der Erhebung. Keine Anpassung für Störfaktoren. Keine mechanistische Isolierung.
Für die Schlussfolgerung beträgt die effektive Stichprobengröße nicht 77.000 Personen – sondern nur 11 Punkte.
Keine Kontrollen für alles, was sich tatsächlich geändert hat
Zwischen 1999 und 2020 kam es in der US-Bevölkerung zu folgenden Entwicklungen:
Fast Verdopplung der Adipositasraten
Explosionsartiger Anstieg von Typ-2-Diabetes
Starke Ernährungsumstellung hin zu säurebildenden, ultra-verarbeiteten Lebensmitteln
Alternde Bevölkerung
Zunehmende Verbreitung von Nierenerkrankungen
Weit verbreiteter Medikamentenkonsum mit Auswirkungen auf das Säure-Basen-Gleichgewicht
Starker Anstieg der CO₂-Belastung in Innenräumen, unabhängig von der Außenluft
Die Studie berücksichtigt nichts davon.
Alter, Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, BMI, Nierenfunktion, Diabetesstatus, Medikamente, Ernährung, Flüssigkeitszufuhr, körperliche Aktivität – all das wird ignoriert.
Stattdessen gehen die Autoren davon aus, dass 100 % der beobachteten Bikarbonatverschiebung durch das Einatmen von zusätzlichen ~50 ppm CO₂ aus der Außenluft verursacht wird.
Erst Trend-Phantasterei, dann das Extrapolationstheater
Nach der Darstellung von 11 Rohdurchschnitten zeichnen die Autoren eine gerade Trendlinie und extrapolieren diese 56 Jahre in die Zukunft, wobei sie vorhersagen, dass das venöse Bikarbonat bis 2076 einen Wert von 30 mEq/L überschreiten wird.
Sie räumen mehrere Unsicherheiten ein, darunter sogar, dass die Beziehung „möglicherweise nicht linear ist”.
Dann fahren sie trotzdem fort.
Wenn die Steigung auch nur teilweise durch metabolische Störfaktoren beeinflusst wird (was sehr wahrscheinlich ist), bricht diese Extrapolation zusammen.
Die biologische Realität, die sie ignorieren
Der Artikel impliziert wiederholt, dass die menschliche Physiologie genau auf ~280 ppm CO₂ „abgestimmt” ist und nun zum Versagen getrieben wird.
Das ist biologisch absurd. Säugetiere entwickelten sich in Epochen mit einem CO₂-Gehalt in der Atmosphäre von 2.000–4.000 ppm.
Wäre unser Blutgassystem so empfindlich, hätte es niemals Säugetiere gegeben.
Wir verfügen auch über direkte Daten zum Menschen.
Seit Jahrzehnten leben U-Boot-Besatzungen monatelang bei 2.000–5.000 ppm CO₂ an Bord von Atom-U-Booten der US-Marine, unterliegen einer umfassenden medizinischen Überwachung und zeigen keine Anzeichen eines Stoffwechselkollapses auf Bevölkerungsebene.
Auch NASA-Astronauten arbeiten routinemäßig in Umgebungen mit erhöhtem CO₂-Gehalt, ohne dass die in diesem Artikel implizierten Auswirkungen bereits sichtbar wären.
CO₂ umgeht nicht die Physiologie
Der Artikel verwischt wiederholt einen entscheidenden Unterschied: pathologische Hyperkapnie versus Umgebungsbelastung.
Ja – bei Erkrankungen, bei denen die Ventilation versagt, erhöht die CO₂-Retention das Bikarbonat.
Ja – eine akute Exposition gegenüber hohen ppm-Werten kann Symptome verursachen.
Aber ein Anstieg des atmosphärischen CO₂ von 0,03 % auf 0,04 % hat keinen Einfluss auf die Atemkontrolle, die Pufferfunktion der Nieren oder die Säure-Basen-Homöostase. Die Vorstellung, dass ein Anstieg des CO₂ im Freien um einige hundertstel ppm still und leise eine metabolische Kompensation auf Bevölkerungsebene bewirkt, ist chemisch und physiologisch unplausibel.
Schlussfolgerung
Diese Arbeit hätte niemals die Begutachtung durch Fachkollegen passieren dürfen. Nicht weil sie eine heikle oder unpopuläre Frage aufwirft, sondern weil sie grundlegende statistische Kompetenz vermissen lässt.
Link: https://electroverse.substack.com/p/snow-tops-2-meters-in-northern-turkey?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Studie zur Toxizität von CO₂ ist auf statistischem Sand gebaut erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.


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