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Epstein und das uralte Phänomen der „Hofjuden“
Von CandorIsGood
Statistisch gesehen sind fast keine Juden auf der Welt in den „Epstein-Akten“ zu finden, doch selbsternannte Verschwörungsexperten unterstellen, dass er und einige seiner Kontakte all dies wegen ihrer jüdischen Herkunft und zum Zweck der jüdischen Weltherrschaft getan hätten. Das organisierte Verbrechen war jedoch keine jüdische Erfindung. Ebenso wenig wie Kindesmissbrauch. Und Juden haben auch nicht die radikalen Mysterienkulte erfunden, die seit Jahrtausenden in den mesopotamischen Reichen verbreitet waren. Epstein verfügte nicht über eine jüdische Magie, die ihn davor schützte, von verschiedenen Geheimdiensten aus aller Welt ausspioniert zu werden.
Jeffrey Epsteins Aussehen hatte nichts mit den Karikaturen aus dem alten Nazi-Magazin „Der Stürmer“ zu tun, sondern war eher sehr europäisch. Seine Kontaktperson Ariane de Rothschild wurde als Ariane Langner geboren und sieht deutsch aus. Viele andere Rothschilds aus verschiedenen europäischen Zweigen der Familie sehen ebenfalls ziemlich deutsch aus. Jeder einzelne Verschwörungsautor der letzten 200 Jahre war entweder ahnungslos in Bezug auf die ältere europäische Geschichte oder ignorierte sie bewusst. Das mächtige Haus Hessen rekrutierte einst Mayer Amschel Rothschild nach einer sehr langen Überprüfungsphase, um Aufgaben wie die Versteckung hessischer Vermögenswerte vor den französischen Truppen Napoleons zu übernehmen. In den Verschwörungsbüchern heißt es, Mayer habe dabei ein Vermögen gestohlen und sei nie gefasst worden. Es gibt keinerlei Beweise für diese Behauptung, und ein albernes, aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat aus einer alten jüdischen Enzyklopädie zählt nicht. Auch Mayers Sohn hat nach der Schlacht von Waterloo keinen Betrug an der Londoner Börse begangen. Dieses Märchen wurde von einem französischen Autor erfunden. In der folgenden Zeit dienten die Rothschilds pflichtbewusst dem Britischen Empire, während sie Unabhängigkeit vortäuschten, um die Bedenken der Eliten in Frankreich, Deutschland und Österreich zu beschwichtigen. Verschwörungsautoren erfanden dummerweise eine jüdische Übernahme der britischen Zentralbank und des wichtigsten Bankenviertels, als ob ein führendes Imperium dies einfach zulassen würde. Die Idee ist so absurd, dass es tatsächlich einer anhaltenden Medienkampagne seitens der führenden Aristokratie selbst bedurfte, um ein Publikum zu beeinflussen, das einfach keine Ahnung von Geschichte hat. Der kontrollierte Kapitalismus Großbritanniens lässt sich durch andere Bank-Frontorganisationen wie Barings erklären, deren vorgebliche Eigentümer aus dem deutschen Gebiet Hannover stammten, dem Ursprungsort der britischen Könige. Oder durch die East India Company.
Wenn Sie mit der europäischen Geschichte vertraut sind, kennen Sie dieses Phänomen der „Hofjuden”.
Was „Hofjuden“ waren
„Hofjude“ (auch „Hoffaktor“ oder „Hofagent“) bezeichnet eine kleine Anzahl jüdischer Finanziers, Lieferanten und Makler, die direkt für Fürsten, Könige und Kaiserhöfe arbeiteten – insbesondere in Mitteleuropa vom späten 16. bis zum 18. Jahrhundert (und an einigen Orten bis ins frühe 19. Jahrhundert). Als Institution ist sie eng mit dem absolutistischen/merkantilistischen Staat verbunden, der schnelle Kredite, militärische Versorgung und internationale Handelsbeziehungen benötigte.
Sie waren keine „Vertreter aller Juden”. Sie waren Ausnahmen – eine kleine Elite von Vermittlern, die unter dem persönlichen Schutz eines Herrschers standen.
Warum Herrscher sie einsetzten
Die Staaten der frühen Neuzeit benötigten ständig:
- Kredite (Kriege waren teuer und dauerten lange),
- Versorgungsgüter (Getreide, Uniformen, Waffen, Pferde),
- spezielle Beschaffungen über die Grenzen hinweg
- und Lösungen für den Cashflow, wenn die Steuersysteme langsam oder politisch blockiert waren.
Hofjuden waren für Herrscher attraktiv, weil sie folgende Funktionen übernehmen konnten:
- Finanziers (Geldvorschüsse, Vermittlung von Krediten),
- Armeeunternehmer (Versorgung und Logistik),
- Makler mit überregionalen Handelsbeziehungen
- und manchmal auch diplomatische/administrative Vertreter in Finanzangelegenheiten.
Das war keine mystische „jüdische Macht”. Es war die praktische Antwort eines Herrschers auf die Bedürfnisse des Staates – unter Nutzung aller verfügbaren kommerziellen Talente und Kapitalressourcen.
Was Hofjuden dafür erhielten (Privilegien – aber bedingt und widerrufbar)
Als Gegenleistung für ihre Dienste erhielten Hofjuden möglicherweise Privilegien wie
- die Erlaubnis, außerhalb der für Juden reservierten Viertel zu leben,
- Reiserechte, Handelsgenehmigungen, Befreiungen von bestimmten lokalen Vorschriften,
- rechtlichen Schutz und manchmal Ehrentitel.
Diese Privilegien waren jedoch in der Regel
- persönlich (an die Gunst des Herrschers gebunden),
- nicht universell (galt nicht für gewöhnliche Juden)
- und fragil (wurden bei politischen Veränderungen widerrufen).
Man sollte sie weniger als „Herren des Hofes“ betrachten, sondern eher als lizenzierte Auftragnehmer unter einem Gönner.
Die entscheidende Realität: Abhängigkeit, Verletzlichkeit und Sündenbockfunktion
Moderne Verschwörungstheorien stellen „den jüdischen Finanzier“ als den Drahtzieher dar. Das historische Muster ist in der Regel umgekehrt: Hofjuden waren von Fürsten abhängig, und gerade diese Nähe, die ihnen Macht verlieh, machte sie auch zu perfekten Sündenböcken.
Eine Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Verlags aus dem Jahr 2024 macht diese Abhängigkeit deutlich: Herrscher betrachteten Hofjuden als nützlich für die Stärkung ihrer politischen und wirtschaftlichen Macht, aber die Finanziers und Berater waren „in hohem Maße von ihren Fürsten abhängig”.
Diese Abhängigkeit bedeutete:
- Wenn der Herrscher starb,
- wenn rivalisierende Hoffraktionen sich gegen ihn wandten,
- wenn eine Finanzkrise öffentliche Wut auslöste
- oder wenn die Eliten eine symbolische Säuberung wollten,
konnte der Hofjude geopfert werden, um die Legitimität wiederherzustellen.
Joseph Süß Oppenheimer („Jud Süß”) ist das klassische Beispiel: Er wurde zum Hofjuden von Herzog Karl Alexander von Württemberg ernannt; nach dem plötzlichen Tod des Herzogs wurde Oppenheimer verhaftet und hingerichtet. Das Jüdische Museum Berlin fasst dieses Muster direkt zusammen: Schutzherr stirbt → Behörden verhaften → Prozess → Hinrichtung.
So verhalten sich „versteckte Herrscher“ nicht. So werden entbehrliche Mittelsmänner behandelt.
Wie sich dies von antisemitischen Verschwörungstheorien unterscheidet – Punkt für Punkt
A) Verschwörungsmythos: „Juden kontrollierten Herrscher durch Schulden“
Historische Realität: Herrscher kontrollierten Hofjuden oft durch Privilegiengewährung und Androhung von Ausweisung/Verhaftung, und Staaten konnten Schulden nicht bedienen, konfiszieren oder neu zuweisen. Hofjuden gingen oft enorme Risiken ein, gerade weil Herrscher gefährliche Kreditnehmer waren. Die Beziehung war asymmetrisch: Der Staat hatte die Zwangsgewalt inne.
B) Verschwörungsmythos: „Juden bildeten eine einheitliche geheime Finanzverschwörung“
Historische Realität: Es gab nur wenige Hofjuden, die oft miteinander konkurrierten und in die Fraktionspolitik am Hof eingebunden waren. Sie agierten nicht als zentralisierte ethnische „Vereinigung“. Sie waren Auftragnehmer in einem Patronagesystem.
C) Verschwörungsmythos: „Sie waren unantastbar“
Historische Realität: Sie waren extrem antastbar – und wurden manchmal hingerichtet. Der Fall Oppenheimer existiert gerade deshalb, weil ein hochrangiger Hofjude zerstört werden konnte, als sich der politische Wind drehte.
D) Verschwörungsmythos: „Ihr Reichtum beweist ihre Vorherrschaft“
Historische Realität: Selbst wohlhabende Hofjuden agierten unter einer „Lizenz“. Ihr Reichtum und ihr Zugang lösten oft Hass aus bei:
- christlichen Handelsrivalen,
- Hofadligen, die neidisch auf ihren Einfluss waren,
- und der breiten Öffentlichkeit, die sie als Symbole für unpopuläre Steuern/Kriegsfinanzierung sah.
Das machte sie zu Blitzableitern.
6) Warum der Mythos für manche Menschen plausibel erscheint (obwohl er falsch ist)
Das Phänomen der Hofjuden erzeugt eine optische Täuschung:
- Eine jüdische Persönlichkeit wird in der Nähe eines Prinzen gesehen.
- Es geht um Geld.
- Die Politik ist unpopulär.
- Die Menschen wollen einen einfachen Bösewicht.
So entsteht die öffentliche Geschichte: „Der Außenseiter kontrolliert den Herrscher“, anstatt der genaueren (und politisch unbequemeren) Geschichte: Der Herrscher benutzt den Außenseiter als Werkzeug und entsorgt ihn dann, wenn es ihm passt.
Das ist auch der Grund, warum Hofjuden in der jüdischen Geschichte ein so kompliziertes Erbe haben:
- Einige halfen jüdischen Gemeinden, indem sie ihnen Schutz sicherten oder den Druck verringerten.
- Andere wurden als zu nah an der unterdrückerischen Politik des Staates stehend angesehen.
- Aber in beiden Fällen waren sie keine „heimlichen Herrscher“. Sie waren risikoreiche Vermittler in einer gewalttätigen politischen Ökonomie.
Die imperiale Realität
Germanische/angloamerikanische Eliten eroberten weite Teile der Welt. Das Britische Empire umfasste etwa ein Viertel der Landmasse der Erde und beherrschte die Meere. Die Unabhängigkeit der USA wurde durch Spionage und Handel schnell untergraben. Die USA expandierten und Kanada war in den Händen dieser europäischen Aristokraten. Echte Spionage hat kein offizielles Hauptquartier mit einer Messingplakette an der Tür und keinem Namen. Ein Supercluster besiegte die französischen, österreichischen und preußischen Konkurrenten. Unterdessen mussten sich Juden immer großen Imperien unterwerfen und wurden überwacht. Epstein konnte nur innerhalb des angelsächsischen Rahmens agieren. Und derselbe Rahmen hat eine geheime Beziehung zu den Russen.
Seit Jahrtausenden mussten sich Juden riesigen Imperien unterwerfen und ihnen dienen. Das hat sich nie geändert. Wären Juden ein Imperium wie die Assyrer oder Babylonier gewesen, hätten sie kleinere Gruppen dominiert und sich wie jedes andere Imperium verhalten, das vor ihnen in Mesopotamien existierte. Im großen Schema der Weltmacht regierten die Germanen das Britische Empire, die USA, Kanada, Australien usw. Einige wenige jüdische Gruppen und Einzelpersonen und das winzige Israel hatten nie entscheidende Macht in größerem Maßstab. Tatsächliche Imperien schufen und verbreiteten aus verschiedenen Gründen klassische Verschwörungsliteratur. Das ist kein Spezialwissen. Das ist nicht rebellisch. Es ist dasselbe, woran 2 Milliarden Muslime glauben, bis hinunter zum niedrigsten Ziegenhirten.
Kanada baut Überwachungsinfrastruktur aus

Auch Kanada baut seine digitale Überwachungsinfrastruktur und die staatlichen Befugnisse weiter aus. Vergangene Woche, am 12. März 2026, wurde der „Lawful Access Act, 2026“ (Bill C-22) im kanadischen Parlament eingebracht. Das Gesetz soll Polizei und dem Geheimdienst CSIS modernisierte Instrumente geben, um gegen (digitale) Kriminalität effektiver ermitteln zu können. Kritiker sehen darin jedoch die Grundlage […]
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Rheinland-Pfalz: „Sonderurlaubs-Affäre“ bringt SPD-Ministerpräsident in Erklärungsnot

Am kommenden Sonntag (22.März) wählt Rheinland-Pfalz. Auf den letzten Metern bringt die sogenannte „Sonderurlaubs-Affäre“ den Mainzer Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer (SPD) unter Druck.
Hintergrund: Das SPD-geführte Innenministerium hat einer Beamtin Sonderurlaub gewährt, um als Kampagnenleiterin den SPD-Landtagswahlkampf zu organisieren. Die Opposition wirft der SPD vor, Wahlkampf „auf Kosten der Steuerzahler“ zu machen.
Auch der Bund der Steuerzahler Rheinland-Pfalz kritisiert das Vorgehen: „Dass das SPD-geführte Innenministerium einer Beamtin mit SPD-Parteibuch seit über einem Jahr Sonderurlaub mit Pensionsanspruch zur Leitung des SPD-Wahlkampfes einräumt und das als Dienst an der Demokratie verkauft, schlägt dem Fass den Boden aus.“
Auf eine parlamentarische Anfrage hatte die Landesregierung kürzlich zudem bestätigt, dass sich Ende Januar 2026 insgesamt 167 Landesbeamtinnen und Landesbeamte in Rheinland-Pfalz im „Sonderurlaub“ befunden haben.
Der „Sonderurlaub-Skandal“ scheint die SPD in den Umfragen Stimmen zu kosten. Laut ZDF liegt die CDU mit 28 Prozent jetzt zwei Prozentpunkte vor der SPD (26 Prozent), nachdem sich zuletzt der Abstand zwischen den beiden Altparteien verringert hatte.
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Lithium-Schock: Simbabwe stoppt alle Exporte
Simbabwe ist ein wichtiger Exporteur des Batterien-Rohstoffs Lithium. Nun wurde ein umfassender Exportstopp beschlossen, der vor allem die chinesischen Importeure und Verarbeiter trifft. Harare will die Verarbeitung des Rohstoffs im eigenen Land vorantreiben.
Simbabwe, der größte Lithium-Produzent Afrikas und eine der wichtigsten Quellen für den globalen Batterie-Wahn, hat über Nacht den Export von unbehandeltem Lithium verboten. Eigentlich sollte der Export-Stopp erst im Januar 2027 kommen. Doch die Regierung zog vor wenigen Tagen überraschend die Reißleine. Man will sich nicht länger für die Klima-Träume des Westens und die Weltmacht-Fantasien Pekings ausbeuten lassen. Die Gewinne aus dem lukrativen Batterie-Geschäft sollen im eigenen Land bleiben.
Gierige Akteure versuchten in einer wilden Plünderungs-Orgie, noch schnell so viel rohes Lithium wie möglich aus dem Boden zu kratzen und außer Landes zu schaffen. Die Regierung in Harare spricht von “inakzeptablem” Verhalten, da viele Exporte nicht deklariert wurden, um Steuern zu sparen. Insider berichten von riesigen, illegalen Geheim-Lagern in den Nachbarländern. Ein skrupelloser Ausverkauf der wirtschaftlichen Zukunft des afrikanischen Landes – alles nur, damit in Europa und Asien die Bänder für Elektroautos weiterrollen können.
Am härtesten trifft dieser Schock-Bann das Land, das den globalen E-Auto-Markt mit eiserner Faust kontrolliert: China. Peking hat in den letzten Jahren Milliarden in Afrika versenkt, um sich die Vorherrschaft über die Rohstoffe der Zukunft zu sichern. Allein zwischen 2020 und 2024 krallten sich chinesische Firmen 84 Energieprojekte auf dem Kontinent. Das Ziel: die Welt in die totale Abhängigkeit treiben.
Doch jetzt schnappt die Falle zu. Für Chinas Batterie-Giganten, die auch auf das Lithium aus Simbabwe angewiesen sind, ist der plötzliche Lieferstopp ein Frontalangriff. Die Rohstoff-Länder (so auch die Demokratische Republik Kongo, welches die Kobalt-Exporte einschränkte) wachen auf und lassen sich von Peking nicht länger abspeisen. Dies wird allerdings auch die Rohstoffpreise in die Höhe treiben – und die Stromer noch teurer machen, als sie ohnehin schon sind.
Andererseits könnte diese Entwicklung auch dazu beitragen, die globale Abhängigkeit vom Reich der Mitte zumindest mittelfristig zu verringern. Vorausgesetzt natürlich, dass es nicht chinesische Konzerne sind, welche die Verarbeitung dann eben direkt vor Ort übernehmen. Doch dazu müssten westliche Unternehmen auch entsprechend investieren.
Netanjahus „Tod“: Das Ende der Wirklichkeit

Der vermeintliche „Tod“ von Benjamin Netanjahu beschäftigt seit Tagen das Netz, ist Hauptthema Nummer 1. Selbst ein Kaffeehausbesuch des angeblich Toten heizt die Kontroverse an. Doch das offenbart mehr: Die Öffentlichkeit ist in eine KI-induzierte Post-Realität entrückt. Es begann mit Gerüchten, die von iranischen Agenturen verbreitet wurden: Netanjahu sei bei einem Raketenangriff getötet worden. Es […]
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Die Schande des BombenabwurfsEs gibt keinen Ruhm in Luftkriegen ohne Gegenwehr.
Seymour Hersh
US-Air-Force-Bodenpersonal bereitet in dieser Woche Munition für einen B-1-Lancer-Bomber auf dem Rollfeld der RAF Fairford im Südwesten Englands vor. Fairford ist einer von zwei Stützpunkten – neben der Anlage auf Diego Garcia im Indischen Ozean –, die Großbritannien den USA laut einer Erklärung des britischen Verteidigungsministers für „spezifische defensive Operationen gegen Iran“ zur Verfügung gestellt hat, um iranische Raketen an ihrer Quelle zu zerstören. / Foto: Henry Nicholls/AFP via Getty Images.
Während ich dies schreibe, bombardieren amerikanische und israelische Kampfflugzeuge nach Belieben Ziele im Iran, nachdem dessen von Russland gelieferten S-300-Luftverteidigungssysteme bei früheren Angriffen zerschlagen wurden. Die heutigen Angriffe auf vorab ausgewählte und ungeschützte Ziele wurden in früheren Kriegen als „turkey shoots“ bezeichnet – was bedeutet, dass es keinen nennenswerten Widerstand gibt. Ein weiteres Beispiel wären die unangefochtenen Bombardierungen der israelischen Luftwaffe in Gaza, die als Reaktion auf den von der Hamas geführten Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 Hunderttausende getötet und verstümmelt haben, wenn nicht mehr. Die Bombardierung Gazas dauert weiterhin an.
Pete Hegseth, Donald Trumps ungeeignete Wahl für das Amt des Verteidigungsministers, kann nicht aufhören, mit dem Luftkrieg ohne Gegenwehr zu prahlen, der iranische militärische und zivile Ziele zerreißt. Hegseth hat Journalisten gesagt, dass die US-Kampfoperationen mit dem Codenamen Epic Fury den „Feind zerschmettern“, den er als „terroristische Feiglinge“ bezeichnet hat. Vor einigen Tagen sagte er auf einer Pressekonferenz: „Wir haben gerade erst begonnen zu jagen. Wir schlagen sie, während sie am Boden liegen, und genau so sollte es sein.“
Was das Lesen von Zeitungen und das erste Verständnis der Welt angeht, bin ich in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs erwachsen geworden, als Amerikas Zeitungen voller US-Heldentaten im Ausland waren – so wie sie jetzt voller tödlicher Taten im Iran sind. Während des Krieges wurden mein Zwillingsbruder und ich als Kinder im Vor-Teenager-Alter von unseren älteren Schwestern zu Nachmittagsvorstellungen ins Kino gebracht – das örtliche Theater in Chicago hieß V, für Victory. Wir jubelten begeistert über die unverhohlene Propaganda über den Krieg zu Land und in der Luft, die Hollywood produzierte. Ich fürchte, wir loyalen Amerikaner bekommen heute vieles davon wieder.
An die Filme, an die ich mich am meisten erinnere, waren jene mit Filmstar-Piloten – John Wayne war einer von ihnen –, die gegen die japanische Luftwaffe flogen. Die japanischen Piloten, alle mit Hasenzähnen dargestellt, waren für uns „Nips“ – und unsere amerikanischen Helden verbrachten ihre Tage damit, sich gegenseitig im Kampf zu schützen, und ihre Nächte damit, mit Krankenschwestern auf dem Stützpunkt zu tanzen und zu flirten. Jahre später, als Reporter in Washington, erfuhr ich von einem CIA-Beamten, dass amerikanische Jagdbomber, die gegen Ende des Zweiten Weltkriegs von Brindisi – einem alliierten Luftstützpunkt an der Adria – gegen deutsche Industrieziele flogen, wiederholt filmische Beweise aufgenommen hatten, die Fotoauswerter später als jüdische Gefangene identifizierten, die in Nazi-Konzentrationslagern vor Gaskammern und Krematorien aufgestellt wurden. Es bestand kein Zweifel an dem Schrecken, der dort stattfand. Die Mission war, den Krieg so schnell wie möglich zu beenden.
Einen mörderischen Luftkrieg gegen einen Feind ohne Luftverteidigung zu beenden, der nie die Mittel hatte, einen nuklearen Sprengkopf herzustellen, ist jedoch keine Priorität für Präsident Trump oder seinen Partner in diesem Unternehmen, den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu. Sie haben sich entschieden, aus der Luft zu zerstören, zu töten und zu verstümmeln, obwohl es eine andere Möglichkeit gegeben hätte: einen Weg zu finden, mit der säkularen iranischen Armee zusammenzuarbeiten und sie auszubilden und diese Truppe zu ermutigen, gegen die islamistischen Revolutionsgarden vorzugehen, die kürzlich Tausende von Demonstranten ermordet haben, viele von ihnen Studenten, die sich eine andere Zukunft wünschten.
Diese Option – die Monate der Überprüfung und Rekrutierung der richtigen iranischen Armeegeneräle sowie die effiziente Ausbildung einer Truppe erfordert hätte, die es mit den Revolutionsgarden aufnehmen könnte – stand nie im Drehbuch. Netanyahu und Trump waren zu begierig, zur Tat zu schreiten.
Was ist es am Luftkrieg, das Männer wie Trump, Hegseth und Netanyahu dazu inspiriert, Bomben zu wählen, wenn es andere Wege geben könnte, ähnliche Ergebnisse zu erreichen? Ich erinnere mich daran, wie ich als einfacher Soldat in der Armee John Herseys The War Lover las, einen brillanten Roman von 1959 über amerikanische Piloten, die im Zweiten Weltkrieg mit B-17-Bombern – den sogenannten „fliegenden Festungen“ – über Deutschland flogen und ständig ihr Leben riskierten. Der Roman wurde später verfilmt, mit Steve McQueen als Pilot, dessen ständige Nahtoderfahrungen einer sexuellen Sucht glichen, die nur durch Krieg befriedigt werden konnte.
Hersey wurde bekanntlich von William Shawn, damals stellvertretender Chefredakteur des New Yorker, unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg nach Hiroshima geschickt, um sich auf die Überlebenden des amerikanischen Atomangriffs zu konzentrieren. Herseys Bericht füllte eine ganze Ausgabe des Magazins und veränderte die Art und Weise, wie viele Amerikaner über die Bombe dachten. (Es war Shawn, der mich 1970 einstellte, als die Washington Post und die New York Times es nicht taten, nachdem ich über das Massaker der US-Armee in My Lai berichtet hatte.)
Also stehen wir hier: Trump verschwört sich mit einem israelischen Führer, der verzweifelt versucht, im Amt zu bleiben und eine Gefängnisstrafe wegen Korruption zu vermeiden, während er zugleich versucht, eine offizielle Untersuchung zu seiner Rolle als Premierminister beim Versagen der israelischen Streitkräfte abzuwenden, ihre Soldaten und Zivilisten am 7. Oktober vor der Hamas zu schützen.
Teheran und andere Teile des Landes mögen in Trümmern liegen, doch die amerikanischen und israelischen Luftstreitkräfte haben der Welt gezeigt, was sie einem Land ohne funktionierendes Luftverteidigungssystem antun können.
Iran ist am Boden, wie Hegseth sagte.
Schande über uns.
Alice Weidel: Absage an Islam-Talk von Constantin Schreiber
(David Berger) Ein Instagram-Post des Journalisten Constantin Schreiber, der ausnahmsweise einmal nicht mit einem Foto von ihm oder seinen Turnschuhen bebildert ist, sorgt derzeit für Aufregung. Schreiber erklärt, dass in seiner Late-Night-Show bislang noch kein Politiker der AfD aufgetreten sei. Für eine Berliner Ausgabe zum Thema Islam habe er erstmals die AfD-Vorsitzende Alice Weidel zu einem […]
Der Beitrag Alice Weidel: Absage an Islam-Talk von Constantin Schreiber erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Januar und Februar verhalten sich vollkommen unterschiedlich. Nicht nur in Deutschland, Teil 2
Teil 2: der CO₂-Treibhauseffekt hat keine erkennbare Wirkung
Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch
- Die beiden Wintermonate Januar und Februar entwickeln sich seit 1987/88 vollkommen unterschiedlich im Verlauf, deutschland- und auch europaweit.
- Damit ist die Erwärmung durch CO₂ als Haupttemperaturtreiber widerlegt.
Das ist der derzeitige ideologische Glaube der Treibhauskirche. Er bestimmt leider immer noch die deutsche Politik.
Abb. 1: Laut dem linksgrünen Geschäftsmodell CO₂-Treibhauserwärmung sollen ausschließlich Treibhausgase, und aus dieser Gruppe hauptsächlich CO₂ für die starke Temperaturzunahme der letzten Jahrzehnte verantwortlich sein. CO₂ sei der Haupttemperaturregler, wird behauptet. Mit Strafsteuern, genannt Klimarettungssteuern verspricht die Politik mitsamt den anderen Klimarettern, die Welt vor dem drohenden Hitzeuntergang, vor der globalen Weltverbrennung zu bewahren.
Diese CO₂-Überhitzungsmärchen sind natürlich ein ausgedachtes Geschäftsmodell. Das haben wir im letzten Artikel anhand des Verlaufs der Temperaturtrendgeraden der beiden Wintermonate Januar und Februar für die verschiedensten DWD Einzelstationen gezeigt. Der Grund dieses Artikels war die Kritik in einem Kommentar zu unserem Artikel, in dem wir den Dezember und Januar verglichen: Zitat: „...Da der Dezember astronomisch fast noch ein Herbstmonat…… Im Januar ist der Winter erst richtig angekommen. Hier ist ein Vergleich mit Februar eher angebracht…“ Zitat Ende.
Teil 1 über Deutschland steht hier.
Wir gehen nun aus Deutschland heraus und zeigen, dass das unterschiedliche Verhalten der Temperaturtrendgeraden nicht nur auf Deutschland beschränkt ist. Beginnen wir ganz im Norden Europas, Skandinavien.
Abb. 2: obere graue Kurve: CO₂-Zunahme, Januar blau, Februar orange. Die Temperaturen im Februar (orange) steigen tendenziell und haben wohl nur eine scheinbare minimale Korrelation mit der CO₂- Keeling Kurve. Die Temperatur-Trendgerade des Januars verhält sich entgegen gesetzt dazu. Der Januar wird kälter. Quelle ECMWF ERA 5
Ergebnis: Der Februar wird seit 1988 unbedeutend wärmer in Skandinavien, während der Januar seit 1988 tendenziell deutlich kälter wird. Anhand dreier Einzelstationen aus den skandinavischen Ländern ist dies noch besser ersichtlich:

Abb. 3a – 3c: Deutlich fallende Temperaturtrendlinie für den Januar (blaue Linie=kälter), die Februartemperaturtrendlinie ist nahezu gleichbleibend seit 1988. Quelle: https://www.ncei.noaa.gov/
Dies sind nur drei Stationen, stellvertretend für viele andere, die wir untersucht haben: Enorme Spreizung der Temperaturtrendgeraden beider Monate seit 1988.
Komisch oder? Hält CO₂ im Januar etwa Winterschlaf und startet dann erst im Februar richtig los, fragen wir mal etwas ironisch?
Gehen wir zu unseren südlichen Nachbarn nach Österreich:
Abb. 4: Auch in Österreich gehen die Temperaturtrendlinien auseinander, obwohl auch dort der Februar unmittelbar auf den 31. Januar folgt
Wir halten fest:
- Der Januar zeigt in Skandinavien und Österreich (genauso wie in Deutschland) keine Erwärmung!
- Der Februarerwärmung ist fast überall nachweisbar, im Norden etwas weniger als in Deutschland oder Österreich
- Die Schere der Temperaturtrendgeraden der beiden Monate geht auseinander
Eine CO₂ bedingte Erwärmung scheidet aufgrund der unterschiedlichen Trendlinien aber aus.
Merke: Kohlendioxid kann nicht für den ganzen Januar aussetzen und dann im Februar stark erwärmend wirken. Solche Gaseigenschaften gibt es auch in Österreich nicht.
Damit steht fest: Der Temperaturverlauf von Januar und dem darauffolgenden Februar kann überhaupt nicht durch eine „Treibhauseigenschaft“ des Kohlendioxids erklärt werden. Es gilt vielmehr: CO₂ ist kein Treibhausgas oder es wirkt allerhöchstens in homöopathischen Dosen.
Betrachten wir nun Datensätze außerhalb des europäischen Festlandes. Hier bietet sich wieder Virginia in den Vereinigten Staaten an.
Abb. 5: Wie in Europa laufen auch hier im US-Bundesstaat Virginia die Temperatur-Trendgeraden auseinander. Januar wird tendenziell kälter, der Februar wärmer. Quelle: NOAA Climate Divisional Database
Es stellt sich wiederum die Frage, was diese Temperaturverläufe mit dem CO₂ zu tun haben sollen, mit der Lüge, wonach CO₂ wäre die alleinige Ursache der Temperaturentwicklung wäre. Antwort: GAR NICHTS! Wie kann das Spurengas CO₂ im Januar kühlend wirken und im Februar wärmend.
Oder doch andersherum???
Abb. 6: Im US-Bundesstaat Montana verlaufen die Temperaturtrendgeraden entgegengesetzt zu denen bisher betrachteten: Der Februar wird tendenziell kälter, der Januar wärmer! Quelle: NOAA Climate Divisional Database
Oder gar nicht? Wie in Grönland:
Abb. 7: In Zentralgrönland gibt es fast 90 Jahre lang keine signifikante Temperaturänderung. Man beachte das Gebiet der Koordinaten. Tendenziell bleiben diese über den gesamten Zeitraum konstant. Es gibt auch keinen Temperatursprung 1987/88. Von einer gefährlichen Klimaerwärmung mit bevorstehender Eisschmelze ist nirgendwo was in Sicht. Nicht nur die Kölner können aufatmen. Ihr Dom wird nicht in Bälde unter Wasser stehen!!! Quelle: ECMWF ERA 5
Nicht nur die Kölner, auch die 60 000 Grönländer selbst wohnen doch direkt am Küstenstreifen ihrer großen Insel. Ihre Ansiedlungen werden nicht vom steigenden Meeresspiegel überschwemmt werden.
Wir sehen somit keinerlei Wirkung von CO₂ als maßgeblicher Temperaturtreiber. Auch die großen Jahresausschläge der Monate nach oben und unten zeigen, dass andere Ursachen die jeweiligen Temperaturen in einem bestimmten Jahr maßgebend bestimmen. Wäre CO₂ der bestimmende Faktor, dann dürfte es von Jahr zu Jahr nicht solch erhebliche Temperaturunterschiede geben.
Unsere Grafiken, insbesondere die letzten drei, zeigen, dass eine stete Erwärmung durch CO₂ ausgeschlossen werden muss. In diesen Beispielen würde das CO₂ eine zeitliche Abhängigkeit (Januar-Februar) und eine vom Ort (Virginia-Montana) abhängige Eigenschaft besitzen.
Ergebnis: CO₂ -Erwärmung kann nicht von Ort und Zeit abhängen und ist somit hier als Ursachenfaktor nicht feststellbar. CO₂ wirkt, falls überhaupt, allerhöchstens in homöopathischen Dosen irgendwo versteckt mit.
Grundforderung von uns Natur- und Umweltschützern:
- Die werbemäßig geplante und von der Regierung gewollte CO₂-Klimahysterie, sowie die Abzocke durch CO₂-Klimasteuern muss auch in Deutschland sofort und endgültig eingestellt werden. Diese Klimaschutzsteuer, die alles nur nicht das Klima schützt, ruiniert unser Land. Das ist übrigens auch der beabsichtige Sinn der ganzen linksgrünen Klima-Hysterie.
- Wer sich zur CO₂-Erwärmungsglaubenskirche bekennt, der soll freiwillig seine persönliche CO₂-Steuer bezahlen, um sich von seinem persönlichen mitschuldig geglaubten CO₂-Fußabdruck freizukaufen so wie die törichten Gläubigen des Ablasshandels im Mittelalter. Mit gutem Beispiel uns vorangehen, das ist eben gerade nicht die Sache dieser neuen Ablasskirche.
- Wir sind auch gegen teure CO₂-Reduzierungsmaßnahmen, die dem Klima nichts nützen, sondern der Natur und Umwelt oft zusätzlich schaden. Wir lehnen auch jede Luftbesprühung aus Flugzeugen mit weißen Chemikalien-Staubwolken ab, um die Sonneneinstrahlung zu reflektieren und die Albedo der Erde wieder zu vergrößern.
- Hört endlich auf mit der CO₂-Klimalüge und den völlig wertlosen Klimarettungsmaßnahmen.
Wer die Schöpfung schützen will, der muss CO₂ schützen.
Eine positive Eigenschaft hat die CO₂-Zunahme der Atmosphäre. Das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen nimmt zu, mehr CO₂ führt zu einem beschleunigten Ergrünen, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO₂-gehalt der Atmosphäre liegt nicht bei 420 ppm wie derzeit, sondern etwa bei 800 bis 1200ppm, das ist um die 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, sondern wahrscheinlich für alle Lebewesen, also auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO₂ in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) Und vor allem dieser Versuchsbeweis.
Der optimale Konzentrationsgehalt der Lebensverbindung Kohlendioxid in der Atmosphäre, dem irdischen Schöpfungsgas sollte endlich wissenschaftlich an den Universitäten erforscht werden
Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Klimaschutz und Umweltschutz sind Gegensätze und keine Ergänzungen. Klimaschutz zerstört die Ökologie unserer Landschaft, zerstört die Vielfalt der Schöpfung.
Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ und andere Klima-Chaotenanstifter der angeblichen Klimarettung muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppen keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaos- und Unruheanstifter. Eine große Gefahr für unsere Demokratie. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert – ausführlich hier von unserer Arbeitsgruppe beschrieben.
Als aktive Natur- und Umweltschützer setzen wir uns für die ökologische Vielfalt unserer Landschaft, für den Erhalt der ökologischen Lebensräume mit ihren natürlichen Biotopen ein.
Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher
Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer
Der Beitrag Januar und Februar verhalten sich vollkommen unterschiedlich. Nicht nur in Deutschland, Teil 2 erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
16,5 Milliarden Euro für Nichts: Die gigantische Öko-Abzocke auf Kosten der Bürger!
Es ist der wohl größte Umverteilungs-Skandal unserer Zeit. Während Millionen Deutsche an der Zapfsäule und bei der Heizkostenabrechnung bluten, kassieren Wind- und Solarstromproduzenten unfassbare Milliarden-Summen. Für Strom, den niemand braucht, der ins Ausland verschenkt oder der gar nicht erst produziert wird.
Die Zahlen der Stromnetzbetreiber für das Jahr 2025 liegen vor – und sie haben es in sich. Ganze 16,5 Milliarden Euro an Steuergeld floss als Zuschuss aus dem sogenannten “Klima- und Transformationsfonds” des Bundes direkt in die Taschen der Ökostrom-Investoren. Das perverse System dahinter: Die Betreiber von Wind- und Solarparks bekommen 20 Jahre lang garantierte Preise (6 bis 12 Cent pro Kilowattstunde).
Scheint die Sonne, weht der Wind und das Netz ist völlig überlastet, stürzt der Strompreis an der Börse auf null. Doch das ist schlussendlich egal! Der Staat gleicht die Differenz zur Festvergütung aus. Bezahlt wird dieser Wahnsinn von Mietern, Pendlern und Betrieben über den immer weiter steigenden CO2-Preis auf Benzin, Diesel, Gas und Heizöl. Es ist eine gigantische, unsoziale Umverteilung von unten nach oben.
Es wird noch irrer: Um einen totalen Blackout durch Überlastung zu verhindern, muss der überschüssige, wertlose Strom oft ins Ausland verschenkt werden. Oder die Netzbetreiber schalten die Anlagen einfach ab. Die Betreiber kassieren trotzdem 95 Prozent der EEG-Vergütung. Und das für Strom, der nie geflossen ist! Und wenn Flaute herrscht, die Sonne nicht scheint und der Strompreis auf bis zu 40 Cent explodiert? Dann streichen die Investoren fette Extra-Profite ein, die weit über die EEG-Vergütung hinausgehen. Der Dumme dabei ist der Bürger.
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche will diese abenteuerliche Politik nun offenbar zumindest einigermaßen reformieren. Doch sofort heult die links-grüne Blase auf. SPD-Frau Nina Scheer jammert, das würde den Ausbau “massiv ausbremsen”. Grünen-Politikerin Katrin Uhlig faselt gar von einem “Angriff auf das Erfolgsmodell der Energiewende”. Ein Erfolgsmodell? Für wen? Für die Profiteure dieser Politik.
Selbst EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nennt das Atom-Aus mittlerweile einen “strategischen Fehler”. Zur Erinnerung: Dieselbe von der Leyen hat 2011 als Ministerin Merkels Atomausstieg noch fulminant bejubelt! Ein Fehler, der uns seitdem 500 Milliarden Euro gekostet, uns die höchsten Strompreise der Welt und eine massive Deindustrialisierung eingebrockt hat.
Und was macht Kanzler Merz? Er eiert herum. Zwar polterte er im Januar 2026 beim Neujahrsempfang in Halle noch, die Energiewende sei die “teuerste und ineffizienteste der Welt” und der Atomausstieg ein schwerer Fehler. Doch wenn es ernst wird, knickt er vor der völlig vergrünten SPD ein, die die Interessen der Industriearbeiter längst verraten hat: “Ich bedaure das, aber es ist so, und wir konzentrieren uns jetzt auf die Energiepolitik, die wir haben”, murmelt er kleinlaut. Er wurstelt einfach weiter.
Eine Wende von der Energiewende ist mit dieser CDU jedenfalls nicht machbar. Im vergangenen Jahr wurden über die Zuschüsse für Solar- und Windkraftbetreiber alleine rund 400 Euro pro Haushalt an Steuergeld umverteilt. Das sind Kosten, die jedoch nicht auf der (ohnehin schon hohen) Stromrechnung aufscheinen und trotzdem bezahlt werden müssen.
Drohnen gegen Pipelines: Will die Ukraine die globale Gaskrise zu ihrem Vorteil verschärfen?

„TurkStream“ und „Blue Stream“ sind die letzten großen Gasadern Russlands nach Europa. Mutmaßliche Drohnenangriffe der Ukraine auf die Leitungen erhöhen das Ausfallrisiko mit möglicherweise fatalen Folgen. Der Kampf um LNG Flüssiggas zwischen Europa und Asien droht zu eskalieren, mit immer weiter explodierenden Gaspreisen! Davon könnte die Ukraine profitieren.
Die Ukraine hat nach russischen Angaben erneut Kompressorstationen angegriffen, die Gas über die Pipelines „TurkStream“ und „Blue Stream“ in die Türkei transportieren. Ein Teil der Lieferungen wird von dort über den Balkan nach Europa weitergeleitet. Ungarns Außenminister Péter Szijjártó reagierte umgehend auf der Plattform X: „Die Ukraine blockiert bereits unsere Öllieferungen, und nun nimmt sie auch unsere Gasversorgung ins Visier“, schrieb der ungarische Außenminister und warf Kiew eine „totale Energieblockade“ vor.
Budapest und Moskau vermuten hinter den Attacken kommerzielle Motive: Die Ukraine wolle ihr eigenes Gas zu weit überhöhten Preisen an Europa verkaufen. Die Drohnenangriffe auf die Pipeline-Infrastruktur könnten tatsächlich schnell ein weiterer preistreibender Faktor werden.
Hinzu kommt: Seit Ende Januar ist nach einem erneuten Drohneneinschlag der Öltransit durch die „Druschba“-Pipeline unterbrochen, die russisches Öl durch die Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei transportiert. Ungarn wirft der Ukraine vor, die Reparaturen bewusst zu verzögern und den Öltransit aus politischen Gründen zu blockieren. Offenbar will Kiew den Druck auf Ungarn erhöhen, neuen EU-Sanktionen gegen Russland doch zuzustimmen und seinen Widerstand gegen den umstrittenen 90-Milliarden-Euro-Kredit der EU für die Ukraine aufzugeben.
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Epstein und seine Gesinnungsgenossen: Über dem Gesetz, über den Nichtjuden
Felix Abt
Wenn „Juden stehen über dem Gesetz“ auf „Lasst die Gojim (Nichtjuden) sich in der realen Welt behaupten“ trifft — Eine Untersuchung suprematistischer Strömungen in Religion, Politik und elitären Missbrauchsnetzwerken
Die Doktrin der Unterscheidung: Ethnisch zentrierte Suprematisierung vom Religionsrecht bis zur globalen Elite
Das Zusammenspiel von Religionsrecht, politischer Macht und persönlichen Vorurteilen offenbart oft ein erschreckendes Weltbild. Um die Strömungen ethnisch zentrierter Suprematisierung heute zu verstehen, muss man untersuchen, wie alte Terminologie instrumentalisiert wird – von den höchsten religiösen Ämtern in Israel bis hin zu den privaten E-Mails der globalen Elite.
Die theologischen Wurzeln der Suprematisierung
Der verstorbene sepahrdische Rabbiner Ovadia Yosef (1920–2013), Israels ehemaliger Oberrabbiner und einer der einflussreichsten Gelehrten der modernen israelischen Geschichte, äußerte sich explizit zum Zweck der Nichtjuden. Er lehrte:
„Nichtjuden wurden nur geboren, um uns zu dienen. Ohne das haben sie keinen Platz in der Welt – nur um dem Volk Israel zu dienen. Wozu braucht man Nichtjuden? Sie werden arbeiten, sie werden pflügen, sie werden ernten. Wir werden faul herumsitzen und essen. Dafür wurden Nichtjuden geschaffen.“

Zionistische Suprematisten: Rabbi Ovadia Yosef und Benjamin Netanjahu (Bildquelle: Twitter)
Diese Ansicht wird von zeitgenössischen Persönlichkeiten wie Rabbi Eliyahu Mali geteilt, der 2024 vor IDF-Studenten erklärte, dass in einem „Mitzwa-Krieg“ in Gaza „nicht jede Seele überleben“ werde, und dies auf dort lebende Männer, Frauen und Säuglinge bezog.
Ähnlich forderte Rabbi Ronen Shaulov die vollständige Aushungerung Gazas und berief sich dabei auf das biblische Gebot, die Erinnerung an Amalek auszulöschen – ein Begriff, der benutzt wird, um den aktuellen Konflikt als religiöse Rechtfertigung für die totale Zerstörung darzustellen.
Unterdessen bezeichnet der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich die Palästinenser nicht einmal als Nichtjuden (geschweige denn als Semiten, was sie tatsächlich sind), sondern leugnet sogar die Existenz eines palästinensischen Volkes. In einer Rede in Paris im Jahr 2023 erklärte er, es gäbe „keine Palästinenser, weil es kein palästinensisches Volk gibt“. Er beschrieb sie als eine „fiktive“ oder „erfundene“ Nation des letzten Jahrhunderts ohne eigene Geschichte, Kultur oder Sprache.
In Reden bezog er sich auf Rabbiner, beispielsweise auf einer Konferenz, auf der er Rabbi Charlap zitierte: „Wenn wir sehen, wo die Nichtjuden sind, bekämpfen wir sie“ – im Zusammenhang mit der Besetzung des Gazastreifens als „Land Israel“ und dem damit verbundenen Landraub.
Für andere, darunter den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, werden die Palästinenser und alle, die sich ihrem expansionistischen Projekt eines Großisraels widersetzen, insbesondere der Iran, mit dem biblischen Amalek verglichen – einem archetypischen Feind, dessen Erinnerung „ausgelöscht“ werden muss.
Netanjahu berief sich im Oktober 2023 während der Bodenoffensive im Gazastreifen darauf („Denkt daran, was Amalek euch angetan hat“) und erneut im März 2026 inmitten des Konflikts mit dem Iran („Wir lesen im Wochenabschnitt der Tora: ‚Denkt daran, was Amalek euch angetan hat.‘ Wir gedenken – und wir handeln.“).
Er bezieht sich auf das biblische Gebot zur vollständigen Vernichtung – Männer, Frauen, Kinder, Säuglinge und selbst das Vieh –, das in 1. Samuel 15,3 steht. König Saul wird darin angewiesen, alle ohne Ausnahme zu töten, um Amalek dem Herem zu weihen.
Jeffrey Epsteins „Gojim“-E-Mails und Zeugenaussagen von Opfern
Während viele diese religiösen Aussagen als extremistisch betrachten, legen kürzlich veröffentlichte Dokumente nahe, dass diese Vorurteile auch in säkularen Elitekreisen existieren. Die Veröffentlichung von über drei Millionen Seiten aus Jeffrey Epsteins Akten durch das US-Justizministerium im Jahr 2026 offenbart seinen häufigen und abfälligen Gebrauch des Begriffs „Gojim“.
In einer E-Mail an den Psychologen Roger Schank aus dem Jahr 2009 schrieb Epstein: „So verdienen die Juden ihr Geld … und haben in den letzten zehn Jahren ein Vermögen gemacht, indem sie mit Schifffahrts-Futures auf fallende Kurse spekuliert haben. Lasst die Gojim in der realen Welt handeln.“ Damit stellte er Nichtjuden als zu einfacher Arbeit degradiert dar, während er von Finanzbetrügereien profitierte.
Als PR-Managerin Peggy Siegal 2010 fragte, ob eine Party „100 % JEWISH NIGHT” sein würde, antwortete Epstein: „Nein, jede Menge Gojim – brillante WASPs, Führungskräfte von JPMorgan.” Damit unterschied er „akzeptable” Nichtjuden mit höherem Status von der Masse der Ausgeschlossenen.
Die Auswirkungen dieser Weltanschauung spürten seine Opfer am deutlichsten.
Maria Farmer, eine von Epsteins Überlebenden, gab an, dass sowohl Epstein als auch Ghislaine Maxwell häufig den Begriff „Gojim“ verwendeten und Außenstehende als minderwertig betrachteten. Epstein soll sogar vor seinem engsten Kreis geprahlt haben:
„Ihr habt euch genau wie die Gojim benommen, die ihr nicht respektiert.“
Er wies juristische Drohungen mit der Behauptung zurück, „gojimische Staatsanwälte“ seien intellektuell zu beschränkt, um seine komplexen Finanzverbrechen jemals zu verstehen oder aufzuklären.
Abgesehen von Finanzverbrechen nutzte Epstein diese Weltanschauung, um sich über die Überzeugungen seiner Opfer lustig zu machen, darunter auch ihren Glauben, dass Jesus sie vor kriminellen Vergewaltigern beschützen würde. Nachdem ein junges Mädchen, eines von Epsteins Opfern, gesagt hatte, sie habe „Gottes Gegenwart gespürt” und geglaubt, dass „Jesus über sie wache”, antwortete Epstein mit einem verächtlichen „Ups!”. Als ein gleichgesinnter E-Mail-Korrespondent vorschlug, er solle sich bei ihrem nächsten Treffen als Jesus verkleiden, antwortete Epstein mit einem Verweis auf eine vulgäre und betrügerische List, die er den „Oh Jesus, ich komme”-Trick nannte.
„Juden stehen über dem Gesetz“: Politische Realität
Dieses Überlegenheitsgefühl zeigt sich offen durch direkte politische Machtinszenierung. Ende Februar 2026 wurde Israels Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir gefilmt, wie er persönlich Räumungsbefehle an Palästinenser überreichte. Als ein Bewohner seine Eigentumsdokumente vorlegte, wies Ben-Gvir diese kalt ab: „Das ist mir egal. Juden stehen über dem Gesetz … Juden sind hier die Vermieter.“ Er berief sich auf historische Besetzungen von Tel Aviv und Be’er Scheva, um zu rechtfertigen, dass Palästinenser kein dauerhaftes Aufenthaltsrecht hätten, und setzte ihm und anderen Dorfbewohnern, die seit Generationen dort lebten, lediglich zwei Stunden, um ihre Häuser zu verlassen.
Diese allgemeine politische Haltung wurde von vielen beobachtet, darunter auch vom Wissenschaftler Israel Shahak, der argumentierte, dass bestimmte talmudische und kabbalistische Interpretationen zu „intensivem Hass“ gegenüber Nichtjuden aufstacheln und ihnen ihren Status als Menschen absprechen.
Die zum Judentum konvertierte Journalistin Jana Ben-Nun, einst Zionistin, heute kritisch gegenüber der Bewegung, deckt die „antichristlichen Elemente“ in nachbiblischen Texten wie dem Sohar auf. Viele pro-israelische Christen übersehen diese Aspekte, weil sie das Judentum naiv auf das Alte Testament beschränken – ein blinder Fleck, der ihre Sicht massiv verzerrt.
Der Konflikt um das „Heilige Land“
Die Hierarchie der Diskriminierung in Israel wird in unzähligen Videos auf sozialen Medien brutal sichtbar: Ausländische evangelikale Zionisten und christliche Pilger werden offen attackiert – angespuckt, beschimpft, teils sogar körperlich verletzt. Menschen, die lediglich beten und ihre Unterstützung für das „Heilige Land“ zeigen wollen, erfahren rohe Verachtung, weil sie als „törichte, minderwertige Nichtjuden“ abgestempelt werden. Diese Szenen legen schonungslos offen, wie tief Hass und Überlegenheitsdenken hier verwurzelt sind.
So wird hier etwa eine gläubige asiatische Christin in Jerusalem gedemütigt: Sie wird geschlagen, getreten und bespuckt, obwohl sie die israelische Flagge schwenkt und ihre Hingabe zeigt.
Dies führt zu einem bizarren Paradoxon: Obwohl diese Christen den Zionismus politisch und finanziell unterstützen, werden sie durch die Brille einer „Geheimdoktrin“ betrachtet, die sie ungeachtet ihrer Frömmigkeit als bloße Diener oder „Vieh“ (Nichtjuden) definiert, die es zu verwalten gilt.
Gemäß dem Talmud, dem zentralen Text des rabbinischen Judentums und der Hauptquelle des jüdischen Religionsrechts und der jüdischen Theologie, ist Jesus alles andere als Gott. Stattdessen war er das Ergebnis von Ehebruch und der Sohn von Miriam (Maria), die Beziehungen zu zahlreichen Männern hatte, darunter Panthera, ein römischer Soldat, der der leibliche Vater Jesu war.
So soll die Hure Maria Jesus Crhistus geboren haben. In Ägypten studierte Jesus Zauberei, Heidentum und schwarze Magie, die er nutzte, um seine angeblichen Wunder zu vollbringen.
Der Talmud beschreibt Jesus auch als Narren und vergleicht ihn mit den Bösewichten des Alten Testaments (Ahitophel, Doeg und Gehazi). Weiter heißt es: „Blutrünstige und betrügerische Menschen leben nicht einmal die Hälfte ihrer Tage.“ Infolgedessen soll Bileam (Jesus) im Alter von 33 oder 34 Jahren gestorben sein. Der Talmud berichtet, dass er in Gehinnom (dem jüdischen Konzept der Hölle) für das Irreführen Israels bestraft wird. Eine anschauliche Darstellung beschreibt, dass er „in Exkrementen versunken“ ist oder „in Exkrementen brennt“.
Was leichtgläubige christliche Zionisten ignorieren, ist, dass ihr Gott, Jesus Christus, von gläubigen Juden als blutrünstiger Betrüger und Sohn einer Hure angesehen wird.
Manche israelische Rabbiner gehen sogar noch weiter:
Josef Mizrachi erklärte, dass Milliarden sogenannter „Götzendiener“ kein Recht auf Leben hätten. In diesem Video behauptet Mizrachi, dass etwa 6 bis 6,5 Milliarden Menschen – darunter Christen, Hindus, Buddhisten und Menschen aus Ländern wie Indien, China, Japan, Nepal und Thailand – „Götzenanbeter“ seien. Er erklärte weiter, dass Götzenanbeter laut Tora „kein Recht zu leben“ hätten und bezeichnet Nichtjuden, die Götzen verehren oder sich vor ihnen verbeugen, als „Gojim“ (Nichtjuden).
Im Jahr 2015 beispielsweise feierte Mizrachi ein verheerendes Erdbeben in Nepal und schrieb in den sozialen Medien, dass dies ein positives Ereignis sei, da „alle Götzenverehrungsstätten in Nepal nun zerstört sind“. Der Tod vieler „Goyim“ störte ihn nicht.
Jenseits der „Auserwählten“: Die kodifizierte Vorherrschaft, die niemand infrage zu stellen wagt. Die heilige Architektur der Ungleichheit in der jüdischen Rechtstradition
Was die kodifizierte Vorherrschaft angeht, gibt es im Christentum keine Entsprechung zu den systemischen Rechtsstrukturen, die im Schulchan Aruch, im Mischne Tora, in der Tanya und im Zohar zu finden sind. Dabei handelt es sich nicht um marginale Kommentare, sondern um das zentrale halachische Gerüst des Judentums, das bis heute studiert, praktiziert und durchgesetzt wird.
Diese Texte definieren Nichtjuden als spirituell minderwertig, sanktionieren Täuschung (geneivat da’at) und lehnen die rechtliche Gleichstellung ausdrücklich ab. Aus diesem Grund ist ein jüdischer Staat per Definition ein Apartheidstaat. Keine große jüdische Bewegung – ob orthodox, reformiert oder chassidisch – hat diese Lehren offiziell abgelehnt. Im Gegensatz zu den problematischen Versen anderer Glaubensrichtungen bleiben diese aktive, verbindliche Gesetze.
Dies zu ignorieren bedeutet, das am tiefsten verwurzelte System religiöser Hierarchie in der Geschichte zu übersehen – ein System, das seit Jahrhunderten Macht formt und abweichende Meinungen zum Schweigen bringt. Dies zu erkennen ist kein Akt der Boshaftigkeit, sondern eine notwendige Aufdeckung der Wahrheit.
Eine wachsende Kluft
Während Zionisten wie Epstein, Yosef und Itamar Ben-Gvir eine gemeinsame ethnozentrische Haltung der Überlegenheit teilen, vertreten antizionistische Juden eine andere Perspektive. Sie lehnen die Instrumentalisierung des jüdischen Rechts und die Abwertung nichtjüdischer Menschen ab und betrachten die elitäre und räuberische Weltanschauung von Figuren wie Epstein als losgelöst von traditionellen jüdischen Werten.
Sie mögen Recht haben. Allerdings verfügen sie nicht über das Atomwaffenarsenal, die militärische Feuerkraft, die immensen finanziellen Ressourcen und die Dominanz in den Medien, über die die zionistischen Eliten verfügen. Trotz der Herausforderung durch humanistische Antizionisten bleibt die Macht der religiös getarnten zionistischen Hegemonie und ihr Potenzial, weiterhin Verbrechen gegen die Menschlichkeit in großem Stil zu begehen, ungebrochen.

Felix Abt ist ein in Asien lebender Unternehmer, Reiseblogger und Autor auf Substack: https://felixabt.substack.com.
Washingtons Krieg beherbergen: Bahrain trägt die Konsequenzen
Das Bündnis des Königreichs mit den USA und Israel hat eine kleine Insel in ein exponiertes Schlachtfeld verwandelt.
Hasan Qamber
Der Persische Golf tritt in eine der volatilsten Phasen seiner modernen Geschichte ein. Die militärische Konfrontation zwischen Iran, den USA und Israel hat sich von Beginn an über die Geografie des Golfs selbst entfaltet. Staaten, die westliche Militärinfrastruktur beherbergen – insbesondere Bahrain – sind nicht nur der Ausweitung des Konflikts ausgesetzt, sondern strukturell in dessen Logik als Schlachtfeld eingebunden.
Für Bahrain wirft die aktuelle Eskalation dringende Fragen auf: über die innere Stabilität des Königreichs, die Widerstandsfähigkeit der politischen Systeme am Golf und die Fähigkeit der Nachbarstaaten, die sicherheitspolitischen, wirtschaftlichen und sozialen Schocks eines sich ausweitenden Krieges zu absorbieren.
Königreich an der Front
Bahrain steht heute im Zentrum der sich verschärfenden regionalen Konfrontation. Trotz seiner geringen Größe besitzt die Insel eine überproportionale politische und militärische Bedeutung. Seine strategische Lage, die starke Abhängigkeit vom Energiesektor und fragile innenpolitische Gleichgewichte machen es zu einem der Golfstaaten, die den Folgen einer anhaltenden Eskalation am stärksten ausgesetzt sind.
Die Stationierung des Hauptquartiers der US-Fünften Flotte im Königreich festigt Bahrains Rolle als zentraler Knotenpunkt in Washingtons militärischer Architektur im Persischen Golf. Diese Präsenz macht Bahrain zugleich zu einem potenziellen Ziel in jedem direkten Zusammenstoß zwischen Teheran und Washington. Im Verlauf des Krieges werden US-Anlagen auf bahrainischem Boden zunehmend als vorgeschobene Operationsplattformen betrachtet – und damit als legitime strategische Ziele in einem sich ausweitenden regionalen Krieg.
Die Folgen gehen jedoch über das Militärische hinaus. Bahrains innenpolitische Arena ist weiterhin von ungelösten Spannungen geprägt, die bis zum Aufstand von 2011 zurückreichen. Eine erneute Konfrontation droht diese inneren Bruchlinien zu verschärfen, indem sie die nationale Stabilität stärker an den Verlauf eines externen Konflikts bindet.
Jüngste Entwicklungen haben Bahrain faktisch an die Frontlinie gerückt. Seine Rolle als logistisches Zentrum westlicher Militäroperationen und als regionales Energie-Dienstleistungszentrum bedeutet, dass jede Eskalation im Persischen Golf unmittelbar die Sicherheitslage auf der Insel beeinflusst.
Berichten zufolge begannen iranische Angriffe auf Ziele in Bahrain am 28. Februar. Anfang März wurden etwa 70 bis 75 ballistische Raketen sowie mehr als 120 Drohnen abgefeuert. Bahrains Behörden erklärten, die meisten Geschosse seien abgefangen worden.
Zu den Zielen gehörten Einrichtungen im Zusammenhang mit der US-Fünften Flotte, bahrainische und amerikanische Militärinfrastruktur, der BAPCO-Raffineriekomplex in Ma’amir sowie Standorte in Manama, die mit US-Personal verbunden sind. Auch Anlagen in der Nähe des internationalen Flughafens von Bahrain und eine große Entsalzungsanlage – die Abu-Jarjour-Anlage – wurden Berichten zufolge getroffen.
Während das volle Ausmaß der Schäden unklar bleibt, sprechen einige Berichte von teilweisen Zerstörungen von Basisinfrastruktur und vorübergehenden Störungen logistischer Systeme. Nach Verletzungen amerikanischen Personals wurden anschließend erhöhte Alarmstufen auf US-Anlagen im gesamten Persischen Golf gemeldet.
Energie als Druckpunkt
Die militärische Dimension der Krise trifft auf Bahrains strukturelle wirtschaftliche Verwundbarkeit. Die Wirtschaft des Königreichs ist weiterhin stark vom Energiesektor abhängig, dessen Rückgrat BAPCO Energies bildet. Nach jüngsten Modernisierungen liegt die Raffineriekapazität bei etwa 405.000 Barrel pro Tag, was Bahrain zu einem wichtigen – wenn auch relativ kleinen – Akteur in der regionalen Ölversorgung macht.
Berichte deuten darauf hin, dass der Raffineriekomplex während der Eskalation mindestens einmal getroffen wurde. Dies löste Brände aus und zwang das Unternehmen, für bestimmte Exportverpflichtungen Force-Majeure-Klauseln anzuwenden. Vorübergehende Unterbrechungen der Raffinerieproduktion führten Berichten zufolge zu Lieferverzögerungen und einer teilweisen Aussetzung von Exporten, obwohl die Behörden betonen, dass die inländische Treibstoffversorgung gesichert bleibe.
Die Situation wird zusätzlich durch die wachsende Rolle internationaler Investoren im Energiesektor Bahrains kompliziert. Der Verkauf ausgewählter BAPCO-Vermögenswerte an große globale Investmentfirmen – darunter das US-Unternehmen BlackRock – hat politische Kontroversen ausgelöst.
Zivilgesellschaftliche Gruppen kritisieren solche Schritte als Teil eines breiteren Normalisierungskurses, der sich an Washingtons regionaler Agenda orientiere, insbesondere vor dem Hintergrund einer Staatsverschuldung von über 130 Prozent des BIP.
Eine anhaltende Zielsetzung gegen Energieinfrastruktur hätte daher Konsequenzen, die weit über unmittelbare Produktionsverluste hinausgehen. Sie würde das Vertrauen von Investoren, die fiskalische Stabilität und Bahrains langfristige wirtschaftliche Position innerhalb des Golfs gefährden.
Der Würgegriff von Hormus
Die Krise gewinnt zusätzliche Bedeutung durch die Kontrolle Irans über den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus – eine der wichtigsten Lebensadern des globalen Energiesystems. Mindestens 20 Prozent des weltweit seetransportierten Öls passieren diese schmale Wasserstraße. Jede Störung der Navigation würde Schockwellen durch internationale Märkte senden und enormen Druck auf die Golfwirtschaften ausüben.
Für Bahrain, dessen Ölexportrouten stark mit dieser Passage verbunden sind, bleiben strategische Alternativen begrenzt. Pipelineverbindungen nach Saudi-Arabien bieten nur teilweise Abhilfe, während eine Umleitung über Terminals im Roten Meer oder schwimmende Lagerlösungen erhebliche logistische und finanzielle Einschränkungen mit sich bringen würden.
Auch die Lebensmittelsicherheit ist betroffen. Golfstaaten importieren den Großteil ihrer Lebensmittel über maritime Routen durch die Straße von Hormus – manche bis zu 85–90 Prozent. Bahrain, mit begrenzten landwirtschaftlichen Kapazitäten, ist besonders verwundbar.
Erste Anzeichen der Belastung sind bereits sichtbar: steigende Transportkosten, Lieferverzögerungen und höhere Preise für importierte Grundgüter. Behörden versichern zwar, dass strategische Reserven derzeit ausreichen, doch eine längere Störung könnte diese Zusicherungen auf die Probe stellen.
Öffentliche Stimmung und innerer Druck
Bahrains innenpolitisches Umfeld fügt eine weitere Ebene der Komplexität hinzu. Das Königreich wird häufig als der einzige Golfstaat beschrieben, in dem eine schiitische Bevölkerungsmehrheit unter sunnitischer politischer Führung lebt, auch wenn das Fehlen offizieller Statistiken genaue Zahlen umstritten macht.
Schätzungen zufolge könnten Schiiten heute zwischen 55 und 65 Prozent der Bevölkerung ausmachen, während Sunniten eine bedeutende Minderheit darstellen. Ausländische Arbeitskräfte machen mehr als die Hälfte der Gesamtbevölkerung Bahrains aus, was die sozialen Dynamiken zusätzlich verkompliziert.
Vor diesem Hintergrund weichen öffentliche Reaktionen auf die regionale Eskalation stark von den offiziellen staatlichen Positionen ab. Während Golfregierungen weiterhin strategische Partnerschaften mit Washington betonen, äußern Teile der bahrainischen Gesellschaft offen Unterstützung für Angriffe auf US-Militäreinrichtungen in der Region.
Die Behörden reagierten mit umfassenden Sicherheitsmaßnahmen, um eine Destabilisierung im Inland zu verhindern. Berichten zufolge wurden Personen festgenommen, denen vorgeworfen wird, Angriffe dokumentiert oder Demonstrationen organisiert zu haben. Beschränkungen öffentlicher Versammlungen und Ausgangssperren in sensiblen Gebieten zeigen die Sorge der Regierung, dass der regionale Krieg erneut Protestbewegungen im Land auslösen könnte.
Laut Menschenrechts- und Feldquellen, die exklusiv mit The Cradle sprachen, wurden seit Beginn der Ereignisse mindestens 114 Personen festgenommen. Die Staatsanwaltschaft hat für eine Gruppe von Bürgern und Einwohnern sogar die Todesstrafe beantragt, denen vorgeworfen wird, mit dem „Feind kommuniziert“ zu haben, weil sie Raketen- und Drohnenangriffe auf militärische Ziele dokumentierten.
Dies verdeutlicht das Ausmaß der politischen Herausforderung, vor der Bahrain steht, während es versucht, interne Stabilität mit seinen sicherheitspolitischen und außenpolitischen Verpflichtungen in einem gespaltenen öffentlichen Klima zu vereinbaren.
Strategische Dilemmata
Die Lage Bahrains spiegelt eine breitere Realität am Golf wider. Das Königreich steht unter gleichzeitigem Druck durch seine geografische Verwundbarkeit, seine Abhängigkeit von externen militärischen Garantien und ungelöste innenpolitische Spannungen.
Eine anhaltende Konfrontation zwischen Iran, den USA und Israel droht die politische Kalkulation der Golfstaaten grundlegend zu verändern. Seit Jahrzehnten beruhen die Sicherheitsarchitekturen der Region auf strategischen Partnerschaften mit Washington. Eine direkte Konfrontation zwischen Iran und den USA bringt diese Staaten daher in eine strukturell verwundbare Position.
Drei große Risiken zeichnen sich ab: Erstens könnten gezielte Angriffe auf Militärbasen und Ölanlagen bestehende Abschreckungsstrukturen untergraben. Zweitens könnten anhaltende Störungen von Handel und Energieflüssen schwere wirtschaftliche Belastungen erzeugen. Drittens könnten unterschiedliche gesellschaftliche Haltungen zum Konflikt interne politische Spannungen verstärken.
In Bahrain treffen diese Dynamiken auf eine bereits politisch aktive Opposition und eine engagierte Gesellschaft. Eine weitere Eskalation könnte die Sensibilität gegenüber Regierungspolitik erhöhen und die Kluft zwischen offizieller Darstellung und öffentlicher Wahrnehmung vertiefen.
Mögliche Wege
Mehrere Szenarien sind denkbar. Eine schnelle Eindämmung der Eskalation könnte das bekannte Muster kontrollierter Spannungen im Persischen Golf wiederherstellen. Ein längerer Austausch von Angriffen hingegen würde den wirtschaftlichen Druck erhöhen und die politische Stabilität der Golfstaaten allmählich untergraben.
Das gefährlichste Szenario wäre eine Transformation der Region in ein offenes Theater einer Großmachtkonfrontation – mit tiefgreifenden Folgen für das Machtgleichgewicht und anhaltender Instabilität für kleinere Staaten wie Bahrain.
Bahrain navigiert damit durch einen außergewöhnlichen Moment der regionalen Geschichte. Die Eskalation beeinflusst bereits in Echtzeit die wirtschaftliche Stabilität, die politischen Spannungen und die sicherheitspolitischen Entscheidungen der Insel.
Die Erfahrung des Königreichs deutet auf eine breitere Entwicklung im Persischen Golf hin: Die strategische Ausrichtung an Washingtons militärischer Ordnung verwandelt verbündete Staaten zunehmend in operatives Terrain. Im Fall Bahrains ist der Abstand zwischen vorgeschobener Basis und Frontlinie faktisch zusammengebrochen.



