Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

Jetzt kostenlosen Gesprächstermin buchen

Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Lügenbaron Wegner: Tennis gespielt statt Krise gemeistert

Lügenbaron Wegner: Tennis gespielt statt Krise gemeistert

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Lügenbaron Wegner: Tennis gespielt statt Krise gemeistert

Lügenbaron Wegner: Tennis gespielt statt Krise gemeistert

„Ich war den ganzen Tag zu Hause, weil ich telefonieren musste. Ich habe mich in meinem Büro eingesperrt“, behauptete Berlins Bürgermeister kurz nach dem Anschlag auf die Stromversorgung. Doch der CDU-Politiker hat die Öffentlichkeit frech belogen. Er spielte Tennis, während Zehntausende Bürger frierend in ihren Wohnungen hockten.

von Günther Strauß

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat die Öffentlichkeit darüber belogen, was er am Tag des mutmaßlich linksextremen Terroranschlags auf die Berliner Stromversorgung gemacht hatte. Wegner hatte wörtlich gesagt: „Ich war den ganzen Tag zu Hause, weil ich telefonieren mußte. Ich habe mich in meinem Büro eingesperrt.“

Dies entpuppte sich nun als Lüge. Die Senatskanzlei bestätigte dem RBB, daß der CDU-Politiker am Sonnabend zwischen 13 und 14 Uhr in Wirklichkeit Tennis gespielt habe. Dabei sei er „stets erreichbar“ gewesen, behauptete ein Sprecher der Landesregierung. Gegenüber Welt-TV erklärte Wegner: „Ja, ich habe Tennis gespielt, weil ich den Kopf frei kriegen wollte.“ Demnach sei er bereits ab 8:08 Uhr in Gesprächen mit der Bundesregierung gewesen und habe unter anderem die Voraussetzungen geschaffen, daß die Bundeswehr vor Ort erscheine.

Opposition fordert Wegner-Rücktritt

Die AfD-Fraktionschefin im Abgeordnetenhaus, Kristin Brinker, forderte den Rücktritt Wegners. „Wer soll diesem Mann je wieder vertrauen? Berlin kann sich einen derart unzuverlässigen Lügenbold an der Spitze nicht leisten“, sagte die Politikerin.

Am Samstag morgen – Stunden bevor der Regierende Bürgermeister zu seinem Tennisspiel aufbrach – hatten mutmaßlich linksextreme Täter die Kabel in der Nähe des Kraftwerks Lichterfelde in Brand gesetzt und damit die Stromversorgung im gleichnamigen Ortsteil ausgeschaltet. Zeitweise waren 45.000 Haushalte mit mindestens 100.000 Menschen und 2.500 Firmen sowie Krankenhäuser, Seniorenheime und Schulen betroffen. Bis Mittwoch mittag blieben mehr als 21.000 Haushalte und knapp 1.000 Firmen ohne Strom. 

Der Beitrag Lügenbaron Wegner: Tennis gespielt statt Krise gemeistert ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.

SCHLEICHEND IN DEN KRIEG! – Wie Kanzler Merz Deutschland immer weiter in den Russland-Konflikt treibt!

So führt Bundeskanzler Friedrich Merz Deutschland langsam in einen neuen Russlandkrieg – Hinter dem vermeintlich harmlosen Vorstoß zur Absicherung eines Ukraine-Waffenstillstands steckt ein strategischer Kurswechsel, der Deutschland immer stärker in militärische Verpflichtungen gegen Russland verwickeln könnte. Was nach Friedenssicherung klingt, ist ein geopolitisches Spiel mit offenem Ausgang – und möglichen Folgen, die weit über Berlin […]
Jetzt sprechen wir über Mord! Erster Todesfall in Blackout-Zone

Jetzt sprechen wir über Mord! Erster Todesfall in Blackout-Zone

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Jetzt sprechen wir über Mord! Erster Todesfall in Blackout-Zone

Jetzt sprechen wir über Mord! Erster Todesfall in Blackout-Zone

Der Tod einer über 80-jährigen Frau nach einem nächtlichen Strom- und Heizungsausfall am Berliner Schlachtsee verdeutlicht das umfassende staatliche Versagen in dieser Krisensituation. Während Politik und Verwaltung von Resilienzprogrammen sprechen, berichten Betroffene von Kälte, Angst und vollständiger Isolation. Das Interview eines unmittelbar betroffenen Journalisten verdeutlicht, wie dünn die Schutzversprechen geworden sind, wenn sie erstmals wirklich gebraucht werden.

von Ernst Fleischmann

In einem Interview der Jungen Freiheit schildert der Journalist Christian Stoll die dramatischen Stunden nach dem nächtlichen Zusammenbruch der Strom- und Wärmeversorgung in Teilen Berlins. Die Vermieterin des Hauses, in dem Stoll mit seiner Familie lebt, wurde am Morgen tot aufgefunden. Nach seinen Angaben war die Frau noch wenige Tage zuvor aktiv, geistig wach und körperlich bemerkenswert fit. In der Nacht des Ausfalls kühlte das Gebäude rasch aus. Am nächsten Morgen fand ihr Bruder sie leblos vor. Die genaue Todesursache ist bislang ungeklärt, Spekulationen über den genauen Hergang lehnt Stoll ausdrücklich ab. Sehen Sie hier das Interview, das die Junge Freiheit am 6. Jänner 2026 via YouTube veröffentlichte:

Was bleibt, ist die Erfahrung völliger Verlassenheit. Weder staatliche Stellen noch organisierte Hilfsdienste seien sichtbar gewesen. Keine klopfenden Helfer, keine Decken, kein heißes Wasser, keine verlässlichen Informationen. Stattdessen Durchsagen der Polizei, die kaum zu verstehen waren, und Hubschrauber in der Nacht, offenbar aus Sorge vor Plünderungen. Für die Menschen, die bleiben mussten, sei dies eine zusätzliche Belastung gewesen, beschreibt Stoll. Er selbst spricht von Nächten unter mehreren Decken, von Kälte, Angst und Erschöpfung.

Staatliche Resilienz nur auf dem Papier

Besonders scharf fällt die Kritik an politischen Verlautbarungen aus. Ankündigungen über günstige Hotelzimmer oder abstrakte Resilienzprogramme seien vor Ort nicht angekommen. Für Menschen mit Tieren, ohne Verwandte oder mit gesundheitlichen Einschränkungen seien diese Angebote realitätsfern. Stoll verweist darauf, dass es bereits Monate zuvor in einem anderen Berliner Bezirk ähnliche Vorfälle gegeben habe, ohne dass daraus offenbar Lehren gezogen worden seien.

Brisant ist der politische Kontext, den Stoll anspricht. Nach seinem Kenntnisstand gehe der massive Stromausfall auf einen linksextremen Anschlag zurück. Die Folgen seien verharmlost worden, sowohl in der Dimension des Schadens als auch in der Zahl der Betroffenen. Wenn von zehntausenden Haushalten die Rede sei, werde ausgeblendet, dass dahinter eine sechsstellige Zahl von Menschen stehe. Der Tod der Rentnerin sei eine direkte Folge ideologisch motivierter Gewalt, deren Gefährlichkeit seit Jahren relativiert werde.

Der Staat ist im Moment der Not abwesend

Der Journalist beschreibt sich selbst als langjährigen Unterstützer des Staates, dem er gedient habe. Umso größer sei die Enttäuschung. Während Steuerschulden umgehend geahndet würden, bleibe der Staat im Moment realer Not abwesend. Hilfe komme am Ende von Privatpersonen, in diesem Fall vom Bruder der Verstorbenen, der mit einem Generator versuchte, die verbliebenen Bewohner notdürftig zu versorgen.

Der Tod der alten Dame am Schlachtsee steht damit exemplarisch für eine Entwicklung, die viele Bürger zunehmend wahrnehmen. Der Staat erscheint stark im Kontrollieren und schwach im Schützen. Das oben verlinkte Interview der Jungen Freiheit dokumentiert diesen Bruch eindrücklich. Es ist das Protokoll eines Winters, in dem sich zeigte, dass linker Terror tödlich ist – und der Staat auf allen Ebenen versagt, obwohl er horrende Steuersummen von seinen “Untertanen” erpresst.

Der Beitrag Jetzt sprechen wir über Mord! Erster Todesfall in Blackout-Zone ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.

Kann der Streit um Grönland das Ende der NATO bedeuten?

In der Washington Post in ein Artikel über den Streit um Grönland und seine möglichen Folgen für die NATO erschienen, den ich übersetzt habe. Beginn der Übersetzung: Nach einem Jahr der Beschwichtigungsversuche gegenüber Trump zieht Europa in Grönland-Frage eine rote Linie Während viele europäische Staats- und Regierungschefs verhalten auf den Angriff auf Venezuela reagierten, gab […]
Autobahn-Vollsperrung in NRW: Windrad-Flügel droht abzustürzen

Autobahn-Vollsperrung in NRW: Windrad-Flügel droht abzustürzen

Autobahn-Vollsperrung in NRW: Windrad-Flügel droht abzustürzen

Die Autobahn 44n, die direkt am Tagebau Garzweiler bei Aachen (NRW) vorbeiführt, war am Mittwoch (7. Januar) stundenlang zwischen den Anschlussstellen Jackerath und Holz gesperrt. Der gebrochene Flügel eines angrenzenden Windrads war abgeknickt und drohte auf die Autobahn abzustürzen. Am späten Nachmittag konnte das Windrad um 180 Grad per Fernsteuerung gedreht werden, so dass bei einem Absturz der defekte Flügel auf freiem Feld landen würde, wie der Hersteller Nordex mitteilte. Das Bauteil müsse aber so oder so runter.

The post Autobahn-Vollsperrung in NRW: Windrad-Flügel droht abzustürzen appeared first on Deutschland-Kurier.

René Springer (AfD): Steigende Arbeitslosigkeit ist das Ergebnis zerstörerischer Politik

René Springer (AfD): Steigende Arbeitslosigkeit ist das Ergebnis zerstörerischer Politik

René Springer (AfD): Steigende Arbeitslosigkeit ist das Ergebnis zerstörerischer Politik

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Dezember um 23.000 auf 2.908.000 gestiegen. Die Arbeitslosenquote liegt nun bei 6,2 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist das ein Anstieg um 101.000 Arbeitslose. Gleichzeitig wurden weniger offene Stellen gemeldet, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung geht zurück. Die Bundesagentur für Arbeit spricht von einem „weiterhin fehlenden wirtschaftlichen Rückenwind“.

Der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, René Springer, sieht das komplett anders. Er erklärte: „Rund drei Millionen Arbeitslose – das ist das Ergebnis wirtschaftlicher Fehlentscheidungen, einer zerstörerischen Energie- und Sanktionspolitik sowie einer falschen Sozialpolitik. Während unsere Industrie reihenweise Arbeitsplätze verliert, wachsen Beschäftigung und Staatsausgaben vor allem im öffentlichen Dienst und in Bereichen, die keine Wertschöpfung erzeugen. Gleichzeitig setzt die Bundesregierung weiter auf Masseneinwanderung von Geringqualifizierten, die unseren Fachkräftebedarf nicht decken und überwiegend in den Sozialstaat einwandern. Das ist kein gesundes Fundament für unseren Wohlstand, sondern eine Politik gegen die eigenen Bürger.“

Springer fordert: „Deutschland braucht eine echte Kehrtwende am Arbeitsmarkt: Schluss mit Bürgergeld-Abhängigkeit und Einwanderung in die Sozialsysteme, Schluss mit Arbeitsplatzvernichtung durch Energiewende-Irrsinn, Schluss mit ständig neuen Belastungen für Unternehmen und Arbeitnehmer – und endlich wieder Politik für Arbeit, Leistung und Wohlstand in unserem Land!“

Die AfD-Fraktion habe mit dem Antrag „Anstieg der Arbeitslosenzahlen ernst nehmen – Sofortige Wirtschaftswende für Deutschland einleiten“ (Drucksache 21/1537) konkrete Vorschläge vorgelegt.

The post René Springer (AfD): Steigende Arbeitslosigkeit ist das Ergebnis zerstörerischer Politik appeared first on Deutschland-Kurier.

Öffentlichkeit getäuscht: Berlins Bürgermeister Wegner (CDU) spielte während des Terror- Blackouts Tennis

Öffentlichkeit getäuscht: Berlins Bürgermeister Wegner (CDU) spielte während des Terror- Blackouts Tennis

Öffentlichkeit getäuscht: Berlins Bürgermeister Wegner (CDU) spielte während des Terror- Blackouts Tennis

Während des massiven Stromausfalls nach dem linksextremen Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz hat Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) am Samstagmittag Tennis gespielt. Nach Informationen des rbb hielt sich Wegner zwischen 13 und 14 Uhr in einer Tennisanlage an der Berliner Stadtgrenze auf. Die Senatskanzlei bestätigte den Vorgang.

Zuvor hatte Wegner erklärt, er sei vom ersten Moment an vollständig in das Krisenmanagement eingebunden gewesen. Auf Kritik reagierte er mit dem Hinweis, er habe den ganzen Tag telefonisch koordiniert und gearbeitet. Er habe sich „weder gelangweilt noch die Füße hochgelegt“, sondern aus seinem Büro heraus agiert.

Der Regierende Bürgermeister steht wegen seines Krisenmanagements nach dem verheerenden Blackout, bei dem Medien von mindestens einem Todesopfer berichten, weiter massiv unter Druck. Nach Informationen des Deutschland-Kurier wächst die Kritik inzwischen auch innerhalb der CDU selbst: In parteiinternen Kommunikationskanälen wird Wegners Verhalten offen als persönliches Versagen diskutiert.

The post Öffentlichkeit getäuscht: Berlins Bürgermeister Wegner (CDU) spielte während des Terror- Blackouts Tennis appeared first on Deutschland-Kurier.

Was über die Festsetzung des russischen Tankers Mariner“ durch die USA bekannt ist

Die russische Nachrichtenagentur TASS eine Zusammenfassung der Ereignisse rund um die Enterung des russischen Tanker „Mariner“ veröffentlicht, die ich übersetzt habe. Beginn der Übersetzung: Piraterie und Verstoß gegen das UN-Konventionen: Das Wichtigste über die Festsetzung des Tankers „Mariner“ durch die USA Das russische Verkehrsministerium betont, dass die Freiheit der Schifffahrt auf hoher See gilt und […]
Blackout und Buntheit: Polizei im Dauereinsatz, um Plünderungen zu verhindern

Blackout und Buntheit: Polizei im Dauereinsatz, um Plünderungen zu verhindern

Blackout und Buntheit: Polizei im Dauereinsatz, um Plünderungen zu verhindern

Seit Samstag (3. Januar) lag der Südwesten Berlins im Dunkeln. Bei eisigen Temperaturen bis minus acht Grad fehlte nicht nur Strom für Licht und Heizung – die Finsternis machte die betroffenen Viertel auch zur leichten Beute für Plünderer. Die Polizei war im Dauereinsatz und registrierte 20 versuchte oder gelungene Einbrüche: 450 Beamte der Berliner Polizei überwachten das Blackout-Gebiet.

Der Brandanschlag auf eine Kabelbrücke über den Teltowkanal, zu dem sich die linksextreme „Vulkangruppe“ bekannte, hat Zehlendorf, Nikolassee, Wannsee und Teile von Lichterfelde in einen der längsten Blackouts der Nachkriegszeit gestürzt. Am Dienstag waren noch immer 25.500 Haushalte und 1220 Gewerbe ohne Strom. Viele Bewohner haben ihre Häuser und Wohnungen verlassen, um bei Verwandten oder in Hotels unterzukommen.

Leerstehende Villen und dunkle Straßen boten Kriminellen ideale Bedingungen. Innerhalb von drei Tagen wurden 20 Einbruchsdelikte festgestellt. Davon waren sieben Einbrüche vollendet, der Rest Versuche. Besonders betroffen waren Villen (dreimal vollendet und drei Versuche) und Wohnungen (viermal vollendet, vier Versuche), aber auch Geschäfte (vier Versuche) und Geldautomaten (zwei Versuche). Zum Vergleich: Im Vorjahr gab es in dem Gebiet im gleichen Zeitraum sieben vollendete Einbrüche und sechs Versuche. Die aktuelle Dunkelziffer ist indessen völlig offen: Es wird sich zeigen, wie viele Menschen nach dem Stromausfall nun in aufgebrochene Häuser und Wohnungen zurückkehren.

Remmo-Clan wollte Geldautomaten aufbrechen

Ein prominenter Diebstahlversuch ereignete sich in der Nacht zum Montag in Nikolassee: Polizisten entdeckten zufällig vier EinMänner (27 bis 34 Jahre alt), die offenbar einen Geldautomaten auf der Spanischen Allee aufbrechen wollten.

„Im Rahmen ihrer Streife im vom Stromausfall betroffenen Gebiet bemerkten die Polizistinnen und Polizisten einer Einsatzhundertschaft gegen 21:30 Uhr auf der Spanischen Allee einen Mann, der beim Erscheinen der Einsatzkräfte plötzlich von einem Geldausgabeautomaten flüchtete, zu einem in der Nähe geparkten Auto rannte und dort einstieg. Ein weiterer Mann, der zu diesem Zeitpunkt an diesem Auto stand, flüchtete vor den Einsatzkräften von dem Wagen weg. Weitere Einsatzkräfte nahmen den 32-Jährigen noch in der Nähe fest“, heißt es in der Polizeimeldung. Auch die anderen drei Männer, die mit dem Auto flüchteten, konnten gestoppt und festgenommen werden. Im Wagen wurde den Angaben zufolge Einbruchswerkzeug gefunden, der Geldautomat wies Einbruchsspuren auf. Nach einem Bericht der BILD soll es sich bei den vier Männern um Angehörige des berüchtigten Remmo-Clans handeln.

Auf freiem Fuß blieb dagegen ein Araber, der wohl das Blackout-Gebiet auskundschaftete, um mit unbekannten Komplizen auf Beutefang zu gehen. Obwohl in seinem Transporter Einbruchswerkzeug gefunden wurde, wurde er nach Feststellung seiner Personalien – unverständlicherweise – wieder auf freien Fuß gesetzt (Report24 berichtete). Ob seine Komplizen indessen fündig wurden, ist unklar.

Aufgrund der erhöhten Einbruchs- und Plünderungsgefahr verstärkte die Berliner Polizei ihre Präsenz in dem vom Stromausfall betroffenen Gebiet massiv. Zunächst waren 300 zusätzliche Beamte auf Streife unterwegs, ab dem 6. Januar wurde das Polizeiaufgebot noch einmal aufgestockt: Mit bis zu 450 Polizisten (Berliner Landespolizei plus Unterstützung der Bundespolizei), Hubschraubern, berittenen Streifen und mobilen Lichtmasten wurde das Gebiet überwacht.

Nach den aktuellen Zahlen war dieses Großaufgebot wohl relativ erfolgreich dabei, das von der Stromzufuhr abgeschnittene Areal zu schützen. Dass im linksbunten Berlin diese Maßnahmen besonders vonnöten sein würden, war den Verantwortlichen offenkundig bewusst. Doch wie schnell stoßen die Behörden an ihre Kapazitätsgrenzen, wenn noch größere Gebiete betroffen sind? Der Blackout in Berlin sollte als eindringliche Warnung dienen, nicht nur die kritische Infrastruktur bestmöglich abzusichern und vor Sabotage zu schützen, sondern auch der Versorgungssicherheit absolute Priorität einzuräumen – und nicht etwa grünem Dekarbonisierungswahn.

Gewonnen, oder erneute Kehrwende Trumps?

Gewonnen, oder erneute Kehrwende Trumps?

Gewonnen, oder erneute Kehrwende Trumps?

Trump erklärt, er habe gewonnen, und Venezuela verkaufe den USA Öl zu Marktpreisen, und die USA würden die Erlöse verwalten, “zum Besten für Venezuela und die USA”. TKP beleuchte, was das wirklich bedeutet und wie China und andere Länder auf die Venezuela-Krise regieren. Donald Trump hat am 7. Januar 2026 angekündigt, dass Venezuela bis zu […]

Der Beitrag Gewonnen, oder erneute Kehrwende Trumps? erschien zuerst unter tkp.at.

Hinter der politisierten Anklage des Justizministeriums gegen Maduro: ein von der CIA geschaffenes „Netzwerk“ und ein unter Zwang stehender Kronzeuge

Von Max Blumenthal

Die Anklage des US-Justizministeriums gegen den entführten venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro ist eine politische Tirade, die sich stark auf die erzwungene Aussage eines unzuverlässigen Zeugen stützt. Trotz der Änderungen durch das Justizministerium könnte sie mehr Amerikaner mit der Geschichte des Drogenhandels der CIA konfrontieren.

Auf den Militärangriff der USA auf Venezuela am 3. Januar, bei dem Präsident Nicolas Maduro und First Lady Cilia Flores entführt wurden, folgte die Veröffentlichung der neuen Anklageschrift des Justizministeriums gegen die beiden Entführten sowie ihren Sohn Nicolasito Maduro und zwei enge politische Verbündete: den ehemaligen Justizminister Ramon Chacin und den ehemaligen Minister für Inneres, Justiz und Frieden Diosdado Cabello. Das Justizministerium hat auch den Anführer des Tren De Aragua (TDA)-Kartells, Hector „Niño“ Guerrero, in die Gruppe der Angeklagten aufgenommen und ihn in den Mittelpunkt seiner Darstellung gestellt.

Die Anklageschrift umfasst 25 Seiten und beschuldigt Maduro und Flores der Verschwörung zum Handel mit „Tausenden Tonnen Kokain in die Vereinigten Staaten“, wobei sie sich stark auf Aussagen von gezwungenen Zeugen über angebliche Lieferungen stützt, die größtenteils außerhalb der US-Gerichtsbarkeit stattfanden. Maduro wird vorgeworfen, „mit Drogenterroristen“ wie TDA zusammengearbeitet zu haben, wobei eine aktuelle Einschätzung des US-Geheimdienstes ignoriert wird, die zu dem Schluss kommt, dass er keine Kontrolle über die venezolanische Bande hatte. Schließlich haben die Staatsanwälte die Anklage noch mit dem Vorwurf des „Besitzes von Maschinengewehren“ gegen Maduro aufgepeppt, einem lächerlichen Vergehen, das unter einem veralteten Gesetz aus dem Jahr 1934 leicht auf Hunderttausende waffenbegeisterte Amerikaner angewendet werden könnte.

Die Staatsanwälte des DOJ vermeiden sorgfältig genaue Angaben zu den venezolanischen Kokainausfuhren in die USA. An einer Stelle sprechen sie von „Tonnen” Kokain, an einer anderen von „Tausenden Tonnen” – eine astronomische Zahl, die hypothetisch Einnahmen in Höhe von Hunderten von Milliarden Dollar generieren könnte. An keiner Stelle erwähnen sie Fentanyl, die Droge, die 2024 für den Tod von fast 50.000 Amerikanern durch Überdosierung verantwortlich war. Tatsächlich wurde Venezuela in der unter Trump in diesem Jahr veröffentlichten DEA National Drug Threat Assessment kaum erwähnt.

Durch den Rückgriff auf vage, bewusst weit gefasste Formulierungen, gespickt mit subjektiven Begriffen wie „korrupt” und „Terrorismus”, hat das DOJ anstelle einer konkreten Rechtssache eine politische Erzählung gegen Maduro konstruiert. Obwohl das DOJ Maduro wiederholt als „de facto … illegitimen Herrscher des Landes” bezeichnet, kann es nicht nachweisen, dass er nach venezolanischem Recht de jure illegitim ist, und wird daher nicht in der Lage sein, etablierte internationale Rechtsprechungen zu umgehen, die Staatsoberhäuptern Immunität gewähren.

Darüber hinaus stützt sich die Anklage auf offensichtlich unzuverlässige, unter Zwang aussagende Zeugen wie Hugo „Pollo“ Carvajal, einen ehemaligen venezolanischen General, der einen geheimen Deal ausgehandelt hat, um seine Strafe für Drogenhandel zu reduzieren, indem er Maduro belastende Informationen liefert. Carvajal galt als Schlüsselfigur im sogenannten „Kartell der Sonnen“, einem Drogennetzwerk, das laut DOJ von Maduro geleitet wurde. Sollte er gegen den entführten venezolanischen Staatschef aussagen, könnte die amerikanische Öffentlichkeit erfahren, dass das „Kartell“ nicht vom gestürzten venezolanischen Präsidenten oder einem seiner Verbündeten gegründet wurde, sondern von der CIA, um Drogen in US-Städte zu schmuggeln.

So schlampig und politisiert die Anklage des DOJ auch sein mag, sie hat es Trump ermöglicht, seine gesetzwidrige „Donroe-Doktrin“ als aggressive Politik der Rechtsdurchsetzung darzustellen, was den US-Präsidenten ermutigt, weitere Drohungen auszusprechen, Staatschefs zu entführen oder zu beseitigen, die seinem Raubzug auf Ressourcen im Weg stehen. Dies scheint der eigentliche Zweck des bevorstehenden imperialen Gerichtsspektakels zu sein.

Die „Narco-Terror“-Lüge als Waffe

Der Großteil der Anklage gegen Maduro stützt sich auf den Vorwurf, dass die Angeklagten „sich am Drogenhandel beteiligt haben, unter anderem in Zusammenarbeit mit narco-terroristischen Gruppen“. Laut DOJ hat Maduro zwischen 2003 und 2011 mit der TDA sowie den mexikanischen Kartellen Sinaloa und Los Zetas konspiriert, um Drogen zu schmuggeln. Diese Kartelle wurden jedoch erst im Februar 2025 von der Trump-Regierung als ausländische terroristische Organisationen eingestuft, was offensichtlich dazu diente, Maduros Entführung zu rechtfertigen und seine Anklage aufzupeppen.

In seinem Bestreben, Maduro zu verurteilen, wird das DOJ zweifellos Schwierigkeiten haben, die Schlussfolgerung eines Memos des Office of the Director of National Intelligence (ODNI) vom 7. April 2025 zu widerlegen, wonach der venezolanische Staatschef keine Kontrolle über die TDA hatte, die er durch eine massive Razzia von Militär und Polizei im Jahr 2023 im Tocorón-Gefängnis, das als Operationsbasis der Bande diente, effektiv zerschlagen hatte.

Ein Bericht der vom Außenministerium finanzierten Nachrichtenagentur InSight Crime erschwert den Fall des DOJ zusätzlich, da er zu dem Schluss kommt, dass „die wenigen Verbrechen, die mutmaßlichen Mitgliedern von Tren de Aragua in den Vereinigten Staaten zugeschrieben werden, offenbar keinen Zusammenhang mit der größeren Gruppe oder ihrer Führung in Venezuela haben“.

Tatsächlich fanden viele der mutmaßlichen Verbrechen, für die Maduro angeklagt ist, außerhalb der Grenzen und der Gerichtsbarkeit der Vereinigten Staaten statt. Das DOJ behauptet beispielsweise, dass im September 2013 „venezolanische Beamte etwa 1,3 Tonnen Kokain auf einem kommerziellen Flug vom Flughafen Maiquetia zum Flughafen Paris Charles de Gaulle verschickt haben“.

Im Jahr 2018 wurden fünf britische Staatsbürger von einem französischen Gericht wegen der Organisation des Drogentransports mit Hilfe von Bandenmitgliedern aus Kolumbien und Italien – aber nicht aus Venezuela – verurteilt. Zum Zeitpunkt des Vorfalls räumte die Regierung Maduro ein, dass korrupte venezolanische Beamte der unteren Ebene den Transport der Drogen durch die Flughafensicherheit zugelassen hatten. Caracas verhaftete schließlich 25 Personen, darunter Mitglieder des Militärs und einen Manager von Air France – eine wichtige Tatsache, die in der Anklageschrift des DOJ nicht erwähnt wird.

Der Beweis für Maduros Beteiligung an dem Skandal war laut DOJ, dass die Drogenlieferung „nur wenige Monate nach [Maduros] Amtsantritt als venezolanischer Präsident“ stattfand. Es werden keine weiteren Beweise für seine Schuld vorgelegt.

In der Anklageschrift wird Maduro außerdem vorgeworfen, „den Transport von Privatflugzeugen unter diplomatischer Deckung erleichtert“ zu haben, um eine Überprüfung durch die Strafverfolgungsbehörden bei der Landung in Mexiko zu vermeiden. Unter Berufung auf die erzwungene Aussage eines Überläufers der venezolanischen Regierung wird Diosdado Cabello beschuldigt, den Transport von 5,5 Tonnen Kokain in einem DC-9-Jet nach Mexiko koordiniert zu haben. Keine dieser Behauptungen dürfte vor einem US-Gericht Bestand haben.

Wie die Pflichtverteidigerin und Rechtsanalystin Eliza Orlins erklärte: „Flüge, die vollständig innerhalb Venezuelas stattfinden, durchqueren nicht den US-Luftraum, betreffen nicht das US-Zollgebiet und verstoßen für sich genommen nicht gegen US-Recht. Die Anklage versucht, diese Inlandsflüge in die US-Strafgerichtsbarkeit einzubeziehen, indem sie behauptet, dass das betreffende Kokain letztendlich für die Vereinigten Staaten bestimmt war. Die Absicht spielt hier fast die gesamte Rolle.“

Da die meisten der in der Anklageschrift angeführten konkreten Vorfälle in Mexiko unter den Präsidenten Vicente Fox, Felipe Calderón und Enrique Peña Nieto stattfanden, belastet das DOJ unbeabsichtigt diese drei pro-amerikanischen Regierungen, die ihre Drogenpolitik in Abstimmung mit Washington gestaltet haben. Tatsächlich wurde der oberste Polizeibeamte während der ersten beiden dieser Regierungen, der ehemalige Chef des Bundesnachrichtendienstes Genaro García Luna, 2023 von einem US-Bundesgericht wegen der Leitung einer millionenschweren Verschwörung mit dem Sinaloa-Kartell verurteilt. Der ehemalige US-Botschafter in Mexiko, Robert Jacobson, räumte ein, dass die USA alles über García Lunas Verbindungen zum Kartell wussten, beharrte jedoch darauf, dass „wir mit ihm zusammenarbeiten mussten“.

Die Doppelmoral Honduras

Das DOJ bezichtigt auch die pro-amerikanische Regierung des ehemaligen honduranischen Präsidenten Juan Orlando Hernández und bezeichnet Honduras als „Umschlagplatz“, „an dem die in diesen Ländern operierenden Kokainhändler einen Teil ihrer Gewinne an Politiker zahlten, die sie schützten und unterstützten“. Hernández wurde 2023 von einem US-Bundesgericht wegen des Handels mit über 400 Tonnen Drogen in die USA verurteilt, erhielt jedoch im Dezember dieses Jahres von Präsident Donald Trump eine Begnadigung, nachdem sich wichtige Geldgeber Trumps für die Beibehaltung des deregulierten Krypto-Paradieses Próspera vor der Küste Honduras‘ eingesetzt hatten.

Während seiner Pressekonferenz am 3. Januar, auf der er die Entführung von Maduro und seiner Frau bekannt gab, verteidigte Trump aggressiv seine Entscheidung, Hernandez zu begnadigen, und behauptete, dieser sei „sehr unfair verfolgt“ worden. Doch derselbe Staatsanwalt des Justizministeriums, der die ursprüngliche Anklage gegen Maduro im Jahr 2020 verfasst hatte, der Trump-Loyalist Emil Bove, war auch für die Anklage gegen Hernandez verantwortlich.

Im Gegensatz zum Fall gegen Maduro enthielt die Anklage gegen Hernandez konkrete Beweise für seine Zusammenarbeit mit großen transnationalen Kartellen, darunter Video- und Fotoaufnahmen, wie Anya Parampil und Alexander Rubinstein für The Grayzone ausführlich darlegten.

Hernandez legte Trump in einem Brief aus dem Jahr 2025 seine Sicht der Dinge dar und behauptete, er sei einem „manipulierten Prozess” unterzogen und „aufgrund der unbestätigten Aussagen verurteilter Drogenhändler” verurteilt worden.

Seine fragwürdige Behauptung könnte auch auf die Strafverfolgung Maduros durch das DOJ zutreffen, da viele der dramatischsten Vorwürfe in seiner Anklageschrift von einem verurteilten Drogenhändler stammen, der mit den US-Staatsanwälten einen geheimen Deal geschlossen hat, um seine eigene Strafe im Austausch für eine Aussage gegen Maduro zu reduzieren: der ehemalige venezolanische General Hugo „El Pollo“ Carvajal.

Eingeschüchterter „Kronzeuge“ schließt geheimen Deal mit US-Staatsanwälten

Carvajal, von 2004 bis 2011 Chef des Militärgeheimdienstes unter der Regierung des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez, wird in der Anklageschrift des DOJ vom 3. Januar sieben Mal als Zeuge für mutmaßliche Straftaten von Maduro und seinem inneren Kreis zitiert. Carvajal wurde erstmals 2014 in Aruba wegen Drogenhandels verhaftet, aber zum Leidwesen der US-Behörden nach Venezuela zurückgebracht. Als er 2017 in den USA mit zwei Anklagen konfrontiert war, wandte sich der General plötzlich gegen Maduro, den er als Diktator brandmarkte. Carvajal unterstützte daraufhin 2019 offen das Projekt eines Regimewechsels durch den von den USA kontrollierten „Interimspräsidenten“ Juan Guaido und präsentierte sich als mutiger Überläufer, während er Washington sein angebliches Wissen über den venezolanischen Deep State anbot.

Im selben Jahr, als Carvajal in Spanien Asyl beantragte, forderten die USA Madrid offiziell auf, ihn auszuliefern. Angesichts der Aussicht auf eine Auslieferung gab er eine Reihe von Enthüllungsinterviews an traditionelle Medien wie die New York Times und tat sein Bestes, um praktisch jede Anklage, die die Trump-Regierung gegen Maduro als Waffe einsetzen wollte, zu legitimieren.

Der damalige Senator Marco Rubio konnte seine Begeisterung über die Aussicht, den Chavista-Insider für eine Aussage in einem zukünftigen Verfahren gegen Maduro auszuquetschen, kaum zurückhalten. Carvajal „wird bald in die USA kommen, um wichtige Informationen über das #MaduroRegime zu liefern“, twitterte Rubio am 12. April 2019. „Ein schlechter Tag für die #MaduroCrimeFamily.“

Hugo Carvajal former military intelligence director of #Venezuela is safe & in custody in #Spain.

He will soon be coming to the U.S. to provide important information about #MaduroRegime.

Bad day for the #MaduroCrimeFamily

— Marco Rubio (@marcorubio) April 12, 2019

Übersetzung von „X“: Hugo Carvajal, ehemaliger Direktor des Militärgeheimdienstes von #Venezuela, ist in Sicherheit und befindet sich in #Spanien in Haft. Er wird bald in die USA kommen, um wichtige Informationen über das #Maduro-Regime zu liefern. Ein schlechter Tag für die #Maduro-Verbrecherfamilie.

Erst 2023 wurde Carvajal schließlich ausgeliefert und vor dem Bezirksgericht des südlichen Bezirks von New York vor Gericht gestellt. Nachdem er sich im Juni dieses Jahres des „Narkoterrorismus“ schuldig bekannt hatte, berichtete der Miami Herald, dass er einen Deal ausgehandelt hatte, der ihm „eine erhebliche Strafminderung gewähren würde, wenn er den US-Ermittlungen ‚wesentliche Unterstützung‘ leistet“.

Carvajals noch immer geheimer Deal verrät das Spiel, das er seit seinem ersten Auftritt als Überläufer gespielt hat. Seine Anschuldigungen gegen Maduro wurden unter Zwang vorgebracht und dienten ausschließlich dazu, seine potenziellen Gefängniswärter in den USA zufriedenzustellen. Seitdem hat er sich einer der Lieblingsverschwörungstheorien Trumps hingegeben, indem er in einem Brief an den US-Präsidenten vom Juni 2025 behauptete, Maduro habe die Smartmatic-Wahlsysteme Venezuelas manipuliert, um die US-Präsidentschaftswahlen 2020 zugunsten von Biden zu fälschen.

Carvajals schamlose Anbiederung an Trump und sein geheimer Deal sollten seine Glaubwürdigkeit als Zeuge gegen Maduro zunichte machen.

In seiner Anklageschrift gegen Maduro vom 3. Januar behauptete das DOJ, Carvajal und Diosdado Cabello hätten „mit anderen Mitgliedern des venezolanischen Regimes zusammengearbeitet“, um 2006 den Transport von 5,5 Tonnen Kokain vom internationalen Flughafen Simon Bolivar nach Campeche, Mexiko, in einem Privatjet zu koordinieren. Dieser Vorfall gibt weiterhin Anlass zu intensiven Spekulationen, da die Eigentumsverhältnisse des DC-9-Jets durch zwei undurchsichtige amerikanische Unternehmen in Richtung US-Geheimdienst deuten.

Während die Details einer möglichen verdeckten Beteiligung der US-Regierung an dem Drogentransport von 2006 weiterhin unklar sind, ist es eine erwiesene Tatsache, dass die CIA das „Kartell der Sonnen“ gegründet und betrieben hat, dessen Kontrolle Maduro, Cabello und anderen hochrangigen venezolanischen Beamten nun vom DOJ vorgeworfen wird.

Cartel of the Suns: von der CIA gegründet, vom DOJ als Waffe eingesetzt

In der ursprünglichen Anklageschrift gegen Maduro beschuldigte das DOJ Maduro ausdrücklich, ein Drogenkartell namens „Cartel of the Suns“ zu leiten, und verwies mehr als 30 Mal darauf.

In der überarbeiteten Anklageschrift des DOJ gegen Maduro, die am 3. Januar veröffentlicht wurde, heißt es: „Ab etwa 1999 wurde Venezuela zu einem sicheren Hafen für Drogenhändler, die bereit waren, für Schutz zu zahlen und korrupte venezolanische Zivil- und Militärbeamte zu unterstützen, die außerhalb der Reichweite der kolumbianischen Strafverfolgungsbehörden und Streitkräfte operierten, die durch die Anti-Drogen-Hilfe der Vereinigten Staaten unterstützt wurden.”

Weiter heißt es: „Die Gewinne aus dieser illegalen Tätigkeit fließen an korrupte zivile, militärische und Geheimdienstbeamte, die in einem Patronagesystem operieren, das von den Spitzen der Hierarchie – dem sogenannten Cartel de Los Soles oder Kartell der Sonnen – geleitet wird.“

Das informelle Netzwerk korrupter Militärbeamter wurde tatsächlich von der CIA unter pro-amerikanischen venezolanischen Regierungen in den 1980er und 1990er Jahren aufgebaut. Die Amerikaner wurden nicht von einem dissidenten Enthüllungsjournalisten, sondern von der New York Times und von Mike Wallace in einer 1993 ausgestrahlten 60-Minuten-Reportage mit dieser unbequemen Wahrheit konfrontiert.

Drei Jahre zuvor hatten US-Zollbeamte in Miami eine Lieferung von 1000 Pfund reinem Kokain aus Venezuela abgefangen. Doch bald darauf wurde ihnen von höheren Stellen in der US-Regierung mitgeteilt, dass die Lieferungen von Langley genehmigt worden waren. Laut der Times wollte die CIA, dass das Kokain „ohne Beschlagnahmung in die Vereinigten Staaten gelangt, um jeden Verdacht auszuräumen. Die Idee war, so viele Informationen wie möglich über die Mitglieder der Drogenbanden zu sammeln.“

„Ich finde es wirklich empörend, dass 1000 Kilo mit US-Steuergeldern finanziert wurden“, erklärte die damalige DEA-Attaché in Venezuela, Annabelle Grimm, gegenüber 60 Minutes. „Ich fand das besonders erschreckend.“

Um die Lieferungen aus Venezuela zu organisieren, rekrutierte die CIA Generäle der venezolanischen Nationalgarde, die von den USA ausgebildet worden waren. Da die Offiziere der Nationalgarde Abzeichen mit dem Symbol einer Sonne auf ihren Uniformen trugen, wurde das informelle Drogennetzwerk als „Kartell der Sonnen“ bezeichnet.

In den Jahren, nachdem das von der CIA geführte Kartell in den US-Medien aufgedeckt worden war, verschwand es vollständig aus der Öffentlichkeit, um dann wieder aufzutauchen, als die US-Regierung begann, General Carvajal zu verfolgen, der bald als ihr Hauptzeuge gegen Maduro auftreten könnte. Zwar gibt es nach wie vor Korruption im venezolanischen Militär, doch gibt es kaum Anzeichen für etwas, das einem Kartell der Sonnen in seinen Reihen ähnelt.

Wie Phil Gunson, ein in Caracas ansässiger Analyst der International Crisis Group, gegenüber CNN erklärte: „Das Kartell der Sonnen als solches existiert nicht. Es handelt sich um einen journalistischen Ausdruck, der geschaffen wurde, um die Verwicklung venezolanischer Behörden in den Drogenhandel zu beschreiben.”

Ein ehemaliger hochrangiger US-Beamter schloss sich Gunson an und beschrieb das Kartell der Sonnen als „einen erfundenen Namen, der verwendet wird, um eine Ad-hoc-Gruppe venezolanischer Beamter zu beschreiben, die am Drogenhandel durch Venezuela beteiligt sind. Es hat nicht die Hierarchie oder Kommando- und Kontrollstruktur eines traditionellen Kartells.“

Der Beamte erklärte gegenüber CNN, dass die DEA oder die Defense Intelligence Agency Trump eine „rein politische“ Einschätzung des Kartells geliefert habe, um seinen Angriff auf Venezuela zu unterstützen.

Die der Verteidigung im Prozess gegen Maduro und Flores gewährte Offenlegung könnte die US-Regierung in große Verlegenheit bringen, da sie weitere Beweise für den Drogenhandel der CIA zutage fördern könnte. Dies könnte der Grund sein, warum das DOJ seine Sprache in Bezug auf das Kartell der Sonnen abgeschwächt hat und es in der Anklageschrift vom 3. Januar lediglich als „Patronagenetzwerk“ und nicht als zusammenhängendes kriminelles Syndikat bezeichnet und nur zweimal erwähnt.

Bei seinem ersten Auftritt vor Gericht am selben Tag konnte der entführte venezolanische Staatschef nur kurz sprechen. „Ich bin unschuldig. Ich bin ein anständiger Mensch. Ich bin Präsident…“, plädierte Maduro, bevor er von seinem Anwalt unterbrochen wurde.