Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Benedikt Kaiser: „Der Iran-Krieg SCHADET Deutschland!“

Benedikt Kaiser: „Der Iran-Krieg SCHADET Deutschland!“

Benedikt Kaiser: „Der Iran-Krieg SCHADET Deutschland!“

Am Dienstag, den 24. März 2026, stellte der rechtsintellektuelle Publizist Benedikt Kaiser in Nauen (Brandenburg) sein neues Buch „Der Hegemonie entgegen“ vor.

Dazu hatte der brandenburgische AfD-Landtagsabgeordnete Dominik Kaufner in sein Wahlkreisbüro eingeladen!

Im Interview mit dem Deutschland-Kurier🇩🇪 spricht Kaiser Klartext!

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„Stoppt SöDDR“: Corona-Demonstrantin sollte wegen Söder-Karikatur 2.500 Euro zahlen

„Stoppt SöDDR“: Corona-Demonstrantin sollte wegen Söder-Karikatur 2.500 Euro zahlen

„Stoppt SöDDR“: Corona-Demonstrantin sollte wegen Söder-Karikatur 2.500 Euro zahlen

Weil sie die Ehre des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) verletzt habe, sollte eine Corona-Demonstrantin 2.500 Euro Strafe zahlen. Wieder geht es um eine satirisch-kritische Meinungsäußerung, die der einschlägig berüchtigten Justiz in Franken nicht passt. Allerdings handelt es sich dieses Mal um ein echtes Pappschild mit der Aufschrift „Stoppt SöDDR“.

Wie „Apollo News“ berichtet, hatte die Frau das ihr zur Last gelegte Schild im September 2023 für 15 Minuten am Rande einer Demonstration gegen die Corona-Politik der bayerischen Landesregierung auf dem Rücken getragen. Dies quasi aushilfsweise, weil ihr Lebensgefährte für kurze Zeit abwesend war. Dieser ist nämlich sowohl der Verfasser der Karikatur als auch deren eigentlicher Träger gewesen. Die Karikatur bestand aus einem stark zugespitzten Cartoon von Söder, aus dessen Kopf ein Mittelfinger ragt. Darüber standen im Halbkreis die beiden Worte „Stoppt SöDDR“ geschrieben.

Wieder einmal geht es um den Willkür-Paragrafen 188 des Strafgesetzbuches (StGB), also um Politikerbeleidigung. Die Staatsanwaltschaft Schweinfurt (Unterfranken) wollte der Demonstrantin im vorauseilenden Gehorsam (Söder hatte gar keinen Strafantrag gestellt!) von Amts wegen eine Geldstrafe von 2.500 Euro aufbrummen. Begründung: Es handele sich um ein Offizialdelikt!

Auf Antrag der Ermittlungsbehörde erließ das Amtsgericht Schweinfurt deshalb im Juli 2024 einen Strafbefehl mit einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je 50 Euro – also 2.500 Euro.

Weil die Frau den Strafbefehl, der „Apollo News“ nach eigenen Angaben vorliegt, nicht akzeptierte, kam es im Oktober 2024 vor dem Amtsgericht Schweinfurt zur Hauptverhandlung. Die Strafe wurde auf 40 Tagessätze zu je 20 Euro reduziert, insgesamt immer noch 800 Euro.

In der Urteilsbegründung vertrat die Richterin allen Ernstes die Ansicht, die Frau habe sich der Beleidigung einer Person des öffentlichen Lebens schuldig gemacht, die geeignet sei, „das öffentliche Wirken des bayerischen Ministerpräsidenten erheblich zu erschweren“.

Auch mit dem reduzierten Strafmaß will sich die Corona-Kritikerin nicht abfinden. Jetzt hat muss das Landgericht entscheiden.

Die Frau hatte übrigens versucht, Söder als Zeugen für die Hauptverhandlung zu laden. Dieser sollte aussagen, ob seine Tätigkeit tatsächlich durch das Plakat eingeschränkt wurde. Das Amtsgericht Schweinfurt lehnte ab.

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Fischerei unter Druck: Preisexplosion bedroht Versorgung

Fischerei unter Druck: Preisexplosion bedroht Versorgung

Fischerei unter Druck: Preisexplosion bedroht Versorgung

Weil der Diesel zu teuer ist, haben Fischer in Irland und Thailand ihre Arbeit eingestellt. Ein Beispiel aus der Fischerei zeigt, wie die Energiepreisexplosion die Nahrungsmittelversorgung massiv unter Druck setzt. Steigende Treibstoffkosten bedrohen nicht nur die Fischereiindustrie, sondern die gesamte Nahrungsmittelversorgung. Fischer, denen der Treibstoff zu teuer geworden ist, um noch lukrativ fischen zu können, […]

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Covid-Spritze: Biden-Regierung vertuschte Schlaganfallrisiko

Covid-Spritze: Biden-Regierung vertuschte Schlaganfallrisiko

Covid-Spritze: Biden-Regierung vertuschte Schlaganfallrisiko

Neue Dokumente zeigen, wie das Weiße Haus im Januar 2023 in die Kommunikation der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) eingriff – um das erhöhte Risiko von Schlaganfällen nach der Covid-mRNA-Behandlung zuzudecken. Der bekannte Senator Ron Johnson veröffentlichte am Mittwoch interne Dokumente, die ein brisantes Vorgehen im Weißen Haus belegen. So griff die Biden-Administration […]

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Das wahre Endspiel im Iran-Krieg: Wer zieht wirklich die Fäden – und was kommt danach?

Einstieg: Die offizielle Erzählung

Fragst du dich, wie dieses ganze Iran-Kriegs-Debakel wohl enden wird? Was ist das Endziel dieses Krieges? Und wie sieht der Ausweg aus? Nun, fragen Sie nicht mich. Was weiß ich schon? Fragen Sie denjenigen, der alle Entscheidungen trifft, den Oberbefehlshaber des US-Militärs.

Der Präsident sagte mir, er halte den Krieg für – ich zitiere – „völlig abgeschlossen“. Er fügte hinzu, der Iran habe keine Marine, keine Kommunikationsmittel und keine Luftwaffe.

Was hast du für den Tag in Iran vor? Nun, wir haben viel vor. Schau mal, wenn wir jetzt sofort gehen würden, würde es zehn Jahre dauern, bis sie alles wieder aufgebaut hätten. Aber wir sind noch nicht bereit, abzuziehen.

Wir seien, so sagt er, kurz davor, unsere Ziele zu erreichen, während wir erwägen, unsere umfangreichen militärischen Bemühungen im Nahen Osten in Bezug auf das terroristische Regime im Iran zurückzufahren.

Und wir haben von Anfang an mit vier bis fünf Wochen gerechnet. Aber wir sind in der Lage, weit darüber hinauszugehen. Wir werden es tun.

Was auch immer heute jemand gesagt hat, er meinte: „Na ja, der Präsident will das wirklich schnell erledigen. Danach wird es ihm langweilig werden. Mir wird es nicht langweilig.“

Ist der Präsident dabei, diesen Krieg zu beenden, oder den Konflikt zu verschärfen? Auch hier gilt: Das eine schließt das andere nicht aus. Manchmal muss man eskalieren, um zu deeskalieren.

Und als Steve anrief und mir das sagte, dachte ich: Na, dann geht’s los. Machen wir es auf die harte Tour. Aber die harte Tour ist, glaube ich, wahrscheinlich die einfache Tour.

Moment, lass mich das mal klarstellen. Die USA haben bereits gewonnen, aber nicht genug. Also werden sie bald abklingen, aber es könnte noch vier bis fünf Wochen dauern, vielleicht auch länger, denn man muss erst eskalieren, um zu deeskalieren, indem man die Dinge auf die harte Tour angeht – was gleichzeitig auch der einfache Weg ist.

Ja, wenn du diesen Unsinn hören willst, dann kannst du dir Donald J. Trump anhören. Aber wie meine sehr scharfsinnigen Zuhörer inzwischen wissen, ist er nicht derjenige, der hier das Sagen hat.

Wer hat also wirklich das Sagen und was wollen sie aus diesem Konflikt herausholen? Das sind die Antworten, auf die es ankommt, und die wirst du in der Mainstream-Presse nicht finden.

Also krempeln wir die Ärmel hoch und stürzen wir uns in die Sache.

Einführung: Corbett Report

Willkommen zurück zu einer weiteren Ausgabe von The Corbett Report. Ich bin euer Gastgeber James Corbett von corbettreport.com und melde mich wie immer aus dem sonnigen Westjapan im späten März 2026 mit Episode 495: This is the real endgame in Iran.

Für alle, die sich fragen, wie das Endspiel im Iran aussieht, müssen wir zunächst die grundlegende Frage stellen: Wie und warum hat dieser Krieg überhaupt begonnen?

Die offizielle Begründung vs. Realität

Die offiziellen Begründungen, die uns von der etablierten Presse und ihren Sprachrohren serviert werden, haben mit der Realität wenig zu tun.

Es geht nicht darum, Freiheit und Demokratie für das unterdrückte iranische Volk zu bringen, indem man „Liebesbomben“ auf das Land regnen lässt und die gesamte Infrastruktur zerstört.

Und es geht auch nicht um die Verhinderung einer angeblichen nuklearen Bedrohung.

Das wissen wir aus zahlreichen Quellen – und wer es noch schwarz auf weiß braucht, dem empfehle ich meinen aktuellen Leitartikel in der Abonnenten-Newsletter: Why Did U.S. Israel Attack Iran?

Muster vergangener Kriege

Darin erinnere ich an ein Phänomen, das wir seit Jahren dokumentieren: Jeder Krieg braucht eine „glaubwürdige“ Begründung, einen casus belli, der die Öffentlichkeit aufpeitscht.

Ob der spanisch-amerikanische Krieg mit der USS Maine, der Erste Weltkrieg mit „Babys auf Bajonetten“, Pearl Harbor, der Golf von Tonkin, Brutkasten-Lügen im Irak, Massenvernichtungswaffen, Viagra-Vergewaltigungskommandos in Libyen oder Assad, der sein eigenes Volk vergast – jedes Mal war es eine Lüge, eine False-Flag-Operation oder eine erfundene Provokation.

Doch bei diesem Iran-Krieg braucht man sich nicht einmal mehr besonders anzustrengen. Die offizielle Story ist so durchsichtig, dass sie fast schon beleidigend wirkt.

Insider-Aussagen und Widersprüche

Die Wahrheit kommt von Insidern wie dem britischen National-Sicherheitsberater Jonathan Powell […]

Oder von US-Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard […]

Selbst Joe Kent […] erklärte, es habe keine unmittelbare Bedrohung gegeben.

Stattdessen drängten israelische Interessen massiv auf das Weiße Haus.

Politische Einflussnahme

Der Beweis? Die offizielle Weiße-Haus-Erklärung vom 2. März 2026 […] wurde fast wortwörtlich […] kopiert.

Und dann kommt der Hammer direkt aus dem Mund von Außenminister Marco Rubio […]

Mit anderen Worten: Israel hat diesen Krieg gewollt, und die USA haben ihn geführt, damit Israel nicht allein dasteht.

Historische Linie: Netanjahu

Das ist kein Zufall. Benjamin Netanjahu warnt seit über 33 Jahren […]

Und jetzt, 2026, greift Israel endlich zu […]

Die Strategie ist klassisch: […] „Groß-Israel“ […]

Hormuz als geopolitisches Instrument

Ein besonders bizarrer Teil der Inszenierung ist das Theater um die Straße von Hormuz […]

Die Botschaft ist klar: Egal ob Trump gewinnt oder abzieht – die Bedrohung […] bleibt als permanenter Hebel bestehen.

Militärisch-industrieller Komplex

Folgt dem Geld. Der militärisch-industrielle Komplex kassiert ab […]

Die Trump-Regierung umgeht den Kongress […]

Gleichzeitig werden Sanktionen gelockert […]

Und Iran erwägt, Tankern die Durchfahrt […] nur gegen Yuan zu erlauben.

Auswirkungen auf Bevölkerung

Für den Durchschnittsbürger sieht es anders aus: Inflation explodiert im Iran […]

Weltweit drohen Ölkrise, Rationierung und Home-Office-Empfehlungen […]

Genau wie in der Pandemie wird Krieg zur perfekten Ausrede […]

Das eigentliche Endgame: Petrodollar

Und hier kommt das eigentliche Endgame ins Spiel: der Zusammenbruch des Petrodollar-Systems.

Seit den 1970er-Jahren […]

Die Golfstaaten fragen sich: Warum weiter in Dollar handeln […]

Stattdessen Yuan-Handel […]

Neue Weltordnung

Genau das ist die „Neue Weltordnung“, die längst vorbereitet wird […]

Multilaterale neue Wirtschaftsordnung […]

Digitale Währungswelt mit biometrischen IDs […]

Fazit

Der Iran-Krieg ist kein isolierter Konflikt.

Er ist der Katalysator für den monetären Paradigmenwechsel.

Wer wirklich die Fäden zieht, sind nicht Trump oder Netanjahu […]

Abschluss

Deshalb rufe ich euch auf: Bleibt wachsam. […]

Das war’s für heute. Bleibt kritisch.

Wir sehen uns in der nächsten Ausgabe.

James Corbett, corbettreport.com.

Der Iran-Krieg und die Berichterstattung im deutschen Mainstream

Der Iran-Krieg und die Berichterstattung im deutschen Mainstream

Der Iran-Krieg und die Berichterstattung im deutschen Mainstream

Die Berichterstattung zum Iran-Krieg 2026 offenbart eine deutliche mediale Schieflage. Während deutsche Leitmedien vor allem Eskalation, Opferzahlen und wirtschaftliche Folgen betonen, rückt die grundlegende Frage nach dem Charakter des iranischen Regimes in den Hintergrund. Begriffe wie Verteidigung westlicher Interessen werden kaum verwendet. Gleichzeitig entsteht ein Narrativ, das militärisches Eingreifen primär problematisiert und politische sowie ideologische Hintergründe nur unzureichend einordnet.

Gastbeitrag von Tom Stahl

Der deutsche Mainstream (ARD, ZDF, ntv, Welt, aber auch Teile der alternativen Medien) berichtet über den Iran-Krieg 2026 vorwiegend weinerlich und klagend: Statt von Befreiung von einem religiös faschistischen Regime oder der Verteidigung der westlichen Werte (auch im Vergleich zur Ukraine) oder der Freiheit ist ständig von „Krieg im Nahen Osten“, „Eskalation“, „asymmetrischem Desaster“ und „globalem Leid“ die Rede.

Der Fokus liegt auf Zivilopfern im Iran, explodierenden Ölpreisen, Energiekrise in Europa und humanitären Kosten, während US- und israelische Soldaten kaum als Helden, sondern als Teil einer „riskanten Trump-Operation“ dargestellt werden. Typische Schlagzeilen: „Hat sich Trump verrechnet?“ (ZDF), „Trumps Zick-Zack-Kurs“ (tagesschau), „Mullahs halten stand“ (ntv) oder Zweifel am Regime-Sturz. Politiker wie Steinmeier kritisieren die Angriffe als „dubios“ und fordern Diplomatie, Umfragen zeigen breite Ablehnung – die Medien verstärken das.

Subtil schwingt die Hoffnung mit, Trump scheitere: „Regime-Sturz nicht in Sicht“, „Trump gefangen im asymmetrischen Krieg“, man wartet auf explodierende Preise und Rückzug. Der allgegenwärtige Antisemitismus ist nie offen, sondern getarnt in Pazifismus und Völkerrecht: Iranische Vernichtungsrhetorik gegen Israel wird relativiert („Iran reagiert nur“). Israel wird als alleiniger Aggressor hingestellt, die jahrzehntelange iranische Terror- und Kriegsführung heruntergespielt.

Wir sehen selektive Empörung über Zerstörungen in Teheran, fast nichts über iranische Judenverfolgung, Massenhinrichtungen oder Frauenunterdrückung. Es ist der „neue Antisemitismus“, der das Regime entlastet und Anti-Israel-Haltung als Moral verkauft.

Es ist auch jetzt dieselbe Haltung wie 1979, als Linke Khomeini feierten – nur jetzt als „kritische Berichterstattung“.

(Lesen Sie auch: Wie Linke 1979 Khomeini an die Macht brachten – und bis heute nichts gelernt haben)

Im krassen Kontrast zum deutschen Mainstream berichten Fox News und konservative US-Medien über den Iran-Krieg 2026 klar, patriotisch und freiheitlich: Das islamistische Terror-Regime wird seit 1979 als existenzielle Bedrohung für Amerika, Israel und die freie Welt benannt – ohne jede Relativierung. Berichte feiern „decisive steps“, „largest strike package yet“, „Mullahs tremble!“ und „7000 Ziele zerstört“. Präsident Trumps Ansagen gelten als notwendig und stark. US-Truppen und israelische Piloten werden als Helden der Freiheit geehrt, mit Videos von Präzisionsschlägen, Soldaten-Interviews und Lob für „Operation Epic Fury“ – Kosten? „Ein kleiner Preis für die Sicherheit der Welt“. Die Chance auf einen echten Regime-Change und die Befreiung der Iraner von der Theokratie werden positiv hervorgehoben.

Es ist die einfache Erkenntnis: Schwäche lädt Terror und das Böse ein. Im links geprägten Europa hat man jahrzehntelang diese Schwäche ausgiebig gelebt, in der katastrophalen Fehleinschätzung, dass man nur tolerant genug sein müsse, damit es die „anderen“ irgendwann auch wären. Der Iran ist ein Feind der Freiheit und der Demokratie, der seit Jahrzehnten Amerikaner tötet und über seine Proxys Israelis umbringt – und der ganz nebenbei auch Europa immer weiter zu destabilisieren versucht.

Die Vernichtung Israels, die Ermordung aller Juden und der Hass gegen die USA und den Westen sind Staatsdoktrin – also die offizielle Linie seit der Staatsgründung. Ohne die Warnungen und Verhinderungsmaßnahmen israelischer und US-amerikanischer Geheimdienste hätten wir hierzulande noch viel mehr islamistische Anschläge erlebt, die am Ende vom iranischen Mullah-Regime finanziert oder gefördert wurden.

Buch ZU RECHTS?! Linke sauer wegen Buch-Tipp!

Buch ZU RECHTS?! Linke sauer wegen Buch-Tipp!

Buch ZU RECHTS?! Linke sauer wegen Buch-Tipp!

Am Dienstag, den 24. März 2026, stellte der rechtsintellektuelle Publizist Benedikt Kaiser im brandenburgischen Nauen sein neues Buch „Der Hegemonie entgegen“ vor.

Dazu hatte der brandenburgische Landtagsabgeordnete Dominik Kaufner in sein Wahlkreisbüro eingeladen!

Linke protestierten gegen die Veranstaltung und boten einen „lebendigen Bücherschrank“ an – mit der Toleranz war es aber schnell vorbei, als Deutschland-Kurier🇩🇪-Reporter Johannes Schüller ein Buch vorbeibrachte!

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Silizium-Schlachtfelder: Warum die Big Tech-Unternehmen im Krieg der USA und Israels gegen den Iran ins Visier geraten

Von Jamal Meselmani

Wenn private Technologiegiganten sich mit militärischer Strategie verbinden, bricht der Mythos der zivilen Infrastruktur zusammen, und eine neue Ära der Wirtschaftskriegsführung beginnt.

In traditionellen Kriegen richteten die Armeen ihre Feuerkraft auf sichtbare strategische Ziele – Militärstützpunkte, Waffenfabriken, Flugplätze –, bei denen die Versorgungswege kartiert und die Schlachtpläne mit relativer Sicherheit ausgearbeitet werden konnten. Die Kampfkraft hing von der Truppenstärke, der Feuerkraft und taktischen Manövern ab.

Heute jedoch hat sich die Logik des Krieges über das physische Schlachtfeld hinaus verlagert. In den letzten zwei Jahrzehnten hat die digitale Revolution hinter den Frontlinien eine zweite Ebene strategischer Infrastruktur geschaffen und damit still und leise die Art und Weise verändert, wie Macht ausgeübt und wie Kriege geführt werden.

Die digitale Infrastruktur hat sich vom Rand des Krieges in dessen operativen Kern verlagert. Die Informationsbeschaffung, die Koordination von Drohnen und die Entscheidungsfindung auf dem Schlachtfeld hängen zunehmend von Cloud-Systemen und Plattformen für künstliche Intelligenz (KI) ab. Die Architektur zeitgenössischer Konflikte basiert daher ebenso sehr auf von Unternehmen betriebenen Netzwerken wie auf konventioneller militärischer Hardware.

Diese sich wandelnde Realität prägt die strategische Perspektive des Iran, während sich der Krieg mit Washington und Tel Aviv verschärft. Nach Teherans Einschätzung kann das technologische Rückgrat, das die westlich orientierten Militäroperationen in Westasien stützt, nicht als politisch neutral betrachtet werden. Es stellt eine Erweiterung des Kampfraums selbst dar – einen Bereich, in dem sich wirtschaftliche Vermögenswerte, Unternehmensplattformen und nationale Sicherheitsziele überschneiden.

Unternehmensnetzwerke als Instrumente der Kriegsführung

In den letzten Jahren haben moderne Streitkräfte digitale Plattformen in jede Phase der Kriegsführung eingebunden. Satellitenüberwachungssysteme speisen Daten in Cloud-Netzwerke ein. Bewaffnete Drohnen übertragen hochauflösende Videostreams, die einer sofortigen Analyse bedürfen.

Fähigkeiten zur Signalüberwachung generieren riesige Informationsströme, die in schnelle operative Entscheidungen umgesetzt werden müssen. Militärische Macht wird zunehmend nicht mehr nur an Raketenbeständen oder Luftüberlegenheit gemessen, sondern an der Fähigkeit, Informationen schneller zu verarbeiten als der Gegner.

Große Technologieunternehmen stehen mittlerweile im Mittelpunkt dieses Prozesses. Firmen wie Amazon, Microsoft und Google stellen die Infrastruktur bereit, die es Regierungen und Streitkräften ermöglicht, kritische Daten zu speichern, zu analysieren und einzusetzen. Ihre Cloud-Plattformen bilden die Grundlage für nachrichtendienstliche Auswertungen, die Logistik auf dem Schlachtfeld und die Koordinierung von Führung und Kontrolle über mehrere Einsatzgebiete hinweg.

Diese Verschmelzung von Unternehmenstechnologie und staatlicher Macht hat das Verständnis von Konflikten grundlegend verändert. Digitale Netzwerke sind mittlerweile ebenso unverzichtbar wie Flugzeugträger oder Raketenabwehrsysteme. Im Kontext des US-amerikanisch-israelischen Krieges gegen den Iran interpretiert Teheran diese Realität zunehmend als Beweis dafür, dass globale Technologieunternehmen einen integralen Bestandteil feindlicher Einsatzumgebungen bilden.

Diese Wahrnehmung erlangte öffentliche Aufmerksamkeit, als iranische Medien eine Liste von fast 30 Standorten in Westasien, insbesondere in den Vereinigten Arabischen Emiraten, verbreiteten, die mit großen Technologieunternehmen in Verbindung stehen.

Dazu gehörten regionale Hauptsitze, Entwicklungsbüros und große Rechenzentren, die von Unternehmen wie Amazon, Microsoft, Google, Oracle, NVIDIA, IBM und Palantir Technologies betrieben werden. Nach Teherans Lesart des Konflikts stellen diese Einrichtungen strategische Knotenpunkte dar, die in das operative Ökosystem eingebettet sind, welches die militärischen Fähigkeiten der Gegner aufrechterhält.

Diese Einrichtungen, die sich von Tel Aviv bis zu Städten am Persischen Golf wie Dubai, Abu Dhabi und Manama erstrecken, beherbergen Cloud-Dienste, die von staatlichen Institutionen, Geheimdiensten und Rüstungsunternehmen genutzt werden. Einige tragen direkt zur Entwicklung künstlicher Intelligenz für Überwachungszwecke und die Analyse von Gefechtsfeldern bei. Andere unterstützen regionale digitale Volkswirtschaften, deren Stabilität indirekt die Grundlage für Militärausgaben und technologische Innovationen bildet.

In einer Zeit, in der Datenströme den Ausgang von Kampfhandlungen bestimmen, können die Infrastrukturen, die diese Ströme verwalten, als legitime strategische Ziele angesehen werden.

Projekt Nimbus und die stille Militarisierung ziviler Technologie

Kaum eine Initiative veranschaulicht diese Verschmelzung deutlicher als Israels Projekt Nimbus, ein milliardenschwerer Vertrag mit großen Cloud-Anbietern zur Bereitstellung fortschrittlicher Rechenleistungen für Regierungs- und Sicherheitsbehörden. Im Rahmen solcher Programme werden KI-Anwendungen eingesetzt, um Informationsströme zu analysieren, die logistische Planung zu optimieren und Entscheidungsprozesse innerhalb militärischer Kommandostrukturen zu unterstützen.

Das Projekt symbolisiert einen breiteren Trend, bei dem private Unternehmen Funktionen übernehmen, die einst der staatlichen Verteidigungsindustrie vorbehalten waren. Technologieunternehmen liefern nicht nur Ausrüstung; sie unterhalten operative Ökosysteme, die militärische Fähigkeiten in Echtzeit aufrechterhalten. Damit verwischen sie die traditionelle Grenze zwischen ziviler Wirtschaftstätigkeit und Kriegsinfrastruktur.

Datenanalyseunternehmen liefern ein weiteres Beispiel. Plattformen, die Informationen aus verschiedenen Quellen integrieren können, sind in der Lage, Verhaltensmuster zu erkennen, Bedrohungen vorherzusagen und taktische Reaktionen zu steuern. In Konfliktgebieten beeinflussen solche Werkzeuge die Manöver auf dem Schlachtfeld ebenso stark wie konventionelle Waffensysteme. Ihre Präsenz in regionalen Technologiezentren hat daher Auswirkungen, die über kommerzielle Interessen hinausgehen.

Auch fortschrittliche Hardware spielt eine entscheidende Rolle. Hochleistungsprozessoren, die zum Trainieren großer KI-Modelle verwendet werden, ermöglichen die Analyse von Satellitenbildern, automatisierte Überwachung und autonome Drohnennavigation. Von globalen Unternehmen angebotene Unternehmens-Computing-Plattformen erleichtern die Integration von Einsatzdaten über verschiedene Sicherheitsinstitutionen hinweg. Zusammen bilden diese Technologien eine digitale Architektur, die modernen Militäroperationen zugrunde liegt.

Aus strategischer Sicht des Iran verwandelt die Abhängigkeit von dieser Architektur Technologieanbieter in funktionale Verlängerungen gegnerischer Mächte. Je stärker das Militär auf Cloud-Dienste und Datenanalysen angewiesen ist, desto anfälliger werden diese Systeme für Störungen – sei es durch Cyberoperationen, wirtschaftlichen Druck oder physische Angriffe.

Die Instrumentalisierung der digitalen Wirtschaft und das Risiko eines Marktschocks

Die potenziellen Folgen reichen weit über das Schlachtfeld hinaus. Technologiegiganten sind mittlerweile tragende Säulen des globalen Finanzsystems. Ihre Marktbewertungen erreichen Billionen von Dollar, während ihre Dienste alles von Banktransaktionen bis hin zu internationalen Lieferketten stützen. Jede Störung ihrer Infrastruktur in Westasien könnte sofortige Volatilität auf den globalen Märkten auslösen.

Groß angelegte Rechenzentren in den Golfstaaten verdeutlichen das Ausmaß der Gefährdung. In den letzten zehn Jahren haben Regierungen am Persischen Golf Dutzende Milliarden Dollar investiert, um Cloud-Computing-Projekte anzuziehen und regionale digitale Knotenpunkte zu etablieren.

Diese Einrichtungen unterstützen gewerbliche Kunden, öffentliche Institutionen und Sicherheitsbehörden gleichermaßen. Sie stützen zudem Finanznetzwerke, die grenzüberschreitende Zahlungen, Geldtransfers und Kapitalströme ermöglichen.

Sollte eine solche Infrastruktur im Zuge einer regionalen Eskalation beeinträchtigt werden, würden die Auswirkungen auf Börsen, Anlageportfolios und Volkswirtschaften durchschlagen. Bankensysteme, die auf Cloud-Dienste angewiesen sind, könnten in einen Betriebsstillstand geraten.

Das Vertrauen der Investoren könnte schwinden, was zu Kapitalflucht und erhöhtem Inflationsdruck führen könnte. In technologieabhängigen Volkswirtschaften könnten selbst kurze Störungen Kettenreaktionen über mehrere Sektoren hinweg auslösen.

Für Israel, wo die Technologiebranche einen erheblichen Anteil an den Exporten und am Wirtschaftswachstum hat, hat die Anfälligkeit der digitalen Infrastruktur strukturelle Auswirkungen. Eine anhaltende Krise, die Datennetzwerke beeinträchtigt, könnte die Abwanderung qualifizierter Ingenieure beschleunigen, die Stimmung der Investoren untergraben und die Grundlagen seiner innovationsgetriebenen Wirtschaft unterminieren.

Globale Institutionen haben davor gewarnt, dass digitale Konfliktszenarien Investitionsmuster verändern könnten, insbesondere in Regionen, die als instabil gelten. Die Verflechtung von Unternehmenstechnologie und militärischer Strategie schafft somit eine neue Form der Wirtschaftskriegsführung – eine, in der Finanzmärkte sowohl zum Schlachtfeld als auch zum Opfer werden.

Eskalation ohne Frontlinien: Cyberdruck und Infrastrukturangriffe

Analysten, die Irans potenzielle Reaktionsoptionen untersuchen, verweisen zunehmend auf Strategien, die Cyberoperationen mit gezielten physischen Maßnahmen kombinieren. Anstatt sich auf eine direkte konventionelle Konfrontation einzulassen, könnte Teheran versuchen, die operativen Fähigkeiten seiner Gegner zu schwächen, indem es die digitalen Systeme stört, auf die diese angewiesen sind.

Cyberangriffe könnten darauf abzielen, Cloud-Plattformen lahmzulegen, die Verarbeitung von Geheimdienstinformationen zu stören oder Kommunikationsnetzwerke zu beeinträchtigen, die regionale und globale Rechenzentren verbinden. Solche Operationen würden nicht nur die militärische Koordination behindern, sondern auch Unsicherheit in den Wirtschaftssektoren erzeugen, die auf unterbrechungsfreie digitale Dienste angewiesen sind.

Physische Angriffe auf kritische Infrastrukturen stellen einen weiteren möglichen Eskalationspfad dar. Einrichtungen, in denen strategische IT-Ressourcen untergebracht sind – insbesondere solche, die mit Verteidigungsaufträgen in Verbindung stehen –, könnten zu Brennpunkten bei Versuchen werden, dem Gegner operative Kosten aufzuerlegen, ohne einen umfassenden Krieg auszulösen. Darüber hinaus könnte die Störung terrestrischer Kommunikationsnetze oder unterseeischer Datenkabel die Verbindungen zwischen regionalen Knotenpunkten und internationalen Kommandosystemen unterbrechen.

Diese Ansätze spiegeln einen umfassenderen Wandel in der Konfliktdynamik wider. Die Kontrolle über Informationsflüsse und technologische Ökosysteme bestimmt heute den strategischen Vorteil ebenso entscheidend wie einst die territoriale Kontrolle.

Krieg ist zunehmend dezentralisiert und wird über Netzwerke statt an Frontlinien geführt. Hochleistungs-Grafikprozessoren von NVIDIA werden eingesetzt, um riesige KI-Modelle zu trainieren, Satellitenbilder zu analysieren und Aufklärungsdrohnen zu steuern. Gleichzeitig stellen Oracle und IBM Unternehmens-Computing-Plattformen bereit, die die Integration von Kommando- und Datenfunktionen sowie strategische Entscheidungsfindung ermöglichen.

Vergleiche mit jüngsten Konflikten veranschaulichen diesen Wandel. In der Ukraine zwangen Cyberoperationen, die auf Energienetze und Kommunikationssysteme abzielten, zu raschen Anpassungen in der militärischen Logistik. Im Gazastreifen beeinträchtigten Störungen der terrestrischen Netzwerke die Koordination vor Ort. Westasien bietet jedoch ein ganz anderes Szenario: Die Cloud-Infrastruktur fungiert hier nicht nur als zusätzliche Unterstützung, sondern als zentrale Säule der militärischen Fähigkeiten der USA und Israels.

Die Integration der Region in globale digitale Märkte erhöht den Einsatz. Jede Eskalation, die technologische Netzwerke betrifft, birgt die Gefahr, eine doppelte Krise auszulösen – eine operative für die Streitkräfte und eine wirtschaftliche für internationale Investoren.

Multipolare Konfrontation und der Zusammenbruch der zivilen Immunität

Das Aufkommen der digitalen Kriegsführung verändert weltweit das strategische Denken. Staaten, die sich technologisch überlegenen Gegnern gegenübersehen, suchen nach Wegen, systemische Schwachstellen auszunutzen, anstatt mit konventioneller Feuerkraft gleichzuziehen. In diesem Zusammenhang wird die gezielte Bekämpfung wirtschaftlicher Infrastruktur zu einer Methode, Risiken über globalisierte Netzwerke zu verteilen.

Die Rhetorik des Iran in Bezug auf Technologieunternehmen spiegelt diese sich entwickelnde Doktrin wider. Indem Teheran Unternehmensplattformen als Erweiterungen feindlicher Militärmacht darstellt, signalisiert es die Bereitschaft, die Annahme in Frage zu stellen, dass zivile kommerzielle Vermögenswerte außerhalb des Konfliktbereichs liegen. Solche Positionen finden in einem breiteren multipolaren Umfeld Anklang, in dem wirtschaftliche Interdependenz als strategisches Instrument genutzt werden kann.

Gleichzeitig haben Washington und seine Verbündeten die Fähigkeiten des privaten Sektors zunehmend in die Verteidigungsplanung integriert. Öffentlich-private Partnerschaften in den Bereichen Cybersicherheit, Geheimdienstanalyse und Hochleistungsrechner sind zu Kennzeichen westlicher militärischer Innovation geworden.

Dieser Ansatz erhöht zwar die operative Flexibilität, setzt aber auch Unternehmen – und die Volkswirtschaften, in denen sie verankert sind – geopolitischen Konfrontationen aus.

Krieg ist nicht mehr alleinige Domäne der Staaten. Da private Technologieunternehmen immer stärker in militärische Operationen eingebunden werden, werden sie in die Folgen von Politikmaßnahmen hineingezogen, die in fernen Hauptstädten gestaltet werden. Finanzmärkte, globale Investoren und zivile Infrastruktur werden zunehmend in denselben Strudel der Konfrontation hineingezogen, wodurch wirtschaftliche Netzwerke zu umkämpften Arenen im Kampf um technologische und geopolitische Vorherrschaft werden.

Krieg ohne Grenzen im Zeitalter der Unternehmensmacht

Die sich verschärfende Konfrontation zwischen dem Iran, den USA und Israel verdeutlicht ein prägendes Merkmal der Konflikte des 21. Jahrhunderts. Kriegführung spielt sich heute ebenso sehr in Wirtschaftssystemen und digitalen Architekturen ab wie auf physischen Schlachtfeldern. Technologiekonzerne, die einst das Versprechen der Globalisierung auf Vernetzung symbolisierten, nehmen in diesem Umfeld zunehmend eine zwiespältige Position ein.

Was die Islamische Republik betrifft, so verwandelt die Einbindung von Big Tech in militärische Konfrontationsstrukturen die Unternehmensinfrastruktur in strategische Hebelpunkte. Die Störung dieser Netzwerke bietet ein Mittel, um Kosten zu verursachen, eine Eskalation zu verhindern und Machtverhältnisse neu zu gestalten, ohne sich auf eine direkte groß angelegte Konfrontation einzulassen.

Für die Weltwirtschaft sind die Auswirkungen jedoch tiefgreifend. Die Abschaltung eines einzigen großen Rechenzentrums könnte innerhalb weniger Tage Verluste in Höhe von Hunderten von Millionen Dollar verursachen und gleichzeitig das Vertrauen in die Stabilität der digitalen Märkte untergraben. Finanzsysteme, die auf einen ununterbrochenen Informationsfluss angewiesen sind, würden unter beispiellosem Druck stehen.

Da Staaten Daten, Algorithmen und Cloud-Netzwerke zunehmend als Waffen einsetzen, werden die Grenzen zwischen Krieg und Wirtschaft immer durchlässiger. Raketen und Panzer spielen nach wie vor eine Rolle. Doch die entscheidenden Kämpfe der Zukunft könnten sich um Server, Code und die Unternehmen drehen, die diese kontrollieren.

In dieser sich abzeichnenden Ordnung wird der Sieg nicht allein durch die Ergebnisse auf dem Schlachtfeld bestimmt, sondern durch die Fähigkeit, die technologischen Grundlagen der globalen Macht zu steuern – und zu stören.

Barclays schlägt Alarm wegen erneuerbarer Energien, diese werden eine verlorene Ressource

Barclays schlägt Alarm wegen erneuerbarer Energien, diese werden eine verlorene Ressource

WUWT, von Tilaks Substack, 12.03.2026

Barclays PLC veröffentlichte letzte Woche ein brisantes Whitepaper mit dem Titel „Transition Realism: A Stranded Asset Perspective on the Energy Transition“. Der Bericht nimmt kein Blatt vor den Mund und stellt die gängige Argumentation der Klimapolitik-Elite infrage. Jahrelang wurde uns eingetrichtert, fossile Brennstoffe seien die Paradebeispiele für „Stranded Assets“ – Billionen an Öl-, Gas- und Kohlevorräten, die ungenutzt im Boden verbleiben, während die Welt auf Klimaneutralität hinarbeitet. Der Begriff „ Stranded Assets “ – Investitionen, die unerwartete oder vorzeitige Abschreibungen, Wertminderungen oder die Umwandlung in Verbindlichkeiten erleiden – ist zu einem festen Bestandteil des klimapolitischen Diskurses geworden.

Doch wie die Analysten von Barclays betonen, lauern die eigentlichen Risiken nun im Bereich der erneuerbaren Energien. „Das Risiko von Anlagen, die nicht mehr nutzbar sind, breitet sich auf das gesamte System aus“, warnt die Studie. „Früher betraf dies vor allem Kohlekraftwerke. Heute sind erneuerbare Energien, die mit mehrjährigen Wartezeiten bei Netzanschlüssen, Abregelungs- und Engpassrisiken konfrontiert sind, zunehmend von Beeinträchtigungen betroffen.“

In einer Zeit geopolitischer Umbrüche, Energieunsicherheit, anhaltender Inflation und des unstillbaren Energiehungers der KI Rechencenter, erweisen sich erneuerbare Energien – einst die Lieblinge von ESG-Portfolios – als die neuen Triebfedern im Zeitalter der Automobile. Die Studie von Barclays könnte nicht aktueller sein. Sie argumentiert – und diese Beobachtung ist nicht neu –, dass Energiewenden „additiv und nicht substitutiv“ sind, da neue Quellen wie Wind- und Solarenergie zwingend durch fossile Brennstoffe ergänzt werden müssen, anstatt sie zu verdrängen. Auch erreicht der globale Primärenergieverbrauch inzwischen Rekordhöhen.

Die Barclays-Studie wandelt das alte „Energietrilemma“ in eine klare Hierarchie um: Versorgungssicherheit hat Vorrang vor Bezahlbarkeit, die wiederum die Nachhaltigkeit in den Hintergrund drängt, wenn es hart auf hart kommt – wie die hektische Wiederaufnahme der Kohleverstromung in Europa nach Russlands Invasion in der Ukraine gezeigt hat. Netzengpässe*) erweisen sich als „versteckte Hürde“: Die US-Netzkapazität wuchs im letzten Jahrzehnt nur schleppend um 3 % , wodurch erneuerbare Energien nicht integriert werden können und Gefahr laufen, zu veralten.

Die Ironie in der Barclay-Studie ist besonders frappierend: Ausgerechnet die Technologien, die einst als unaufhaltsam galten, werden nun durch technische, wirtschaftliche und geopolitische Realitäten ausgebremst. Wie der Bericht feststellt: „Die eigentlichen Engpässe liegen heute in den Stromnetzen – Genehmigungen, Finanzierung und Systemintegration – und nicht in den Kosten der Erzeugungsanlagen.“

Die beste Peitsche, die du je gesehen hast

  • Gekürzt, Details bitte im Original lesen. Diese Überschrift soll an die zu Ende gehende Zeit der Kutschen erinnern, als dann keine Peitschen (für den Kutscher, für die Pferde) mehr gebraucht wurden. Die Peitschenhersteller sind auch bis auf einen geringen Rest in Insolvenz gegangen.

…. Andreas Demmig

…. Technologischer Fortschritt lässt unweigerlich die Ressourcen der Industrien von gestern veralten. Joseph Schumpeter beschrieb diesen Prozess bekanntlich als „ schöpferische Zerstörung “, bei den Innovationen unaufhaltsam ältere Technologien verdrängen.

Die Erzählung von den „gestrandeten Vermögenswerten“ ist das bevorzugte Argument der Klimaaktivisten. Seit fast zwei Jahrzehnten behaupten Klimaschützer und Finanzexperten, fossile Brennstoffe – Kohlebergwerke, Öl- und Gasfelder, Pipelines, Raffinerien – würden bald das gleiche Schicksal erleiden wie die Peitsche. Die Energiewende, so ihre Behauptung, würde Billionen von Dollar an Kohlenwasserstoff-Vermögenswerten „stranden“, da sich die Welt von kohlenstoffintensiven Brennstoffen abwende.

Zu den lautstärksten Verfechtern der These von den wertlosen Ressourcen zählt der kanadische Premierminister Mark Carney, der ehemalige Zentralbankchef Kanadas und Englands, der als „ Rockstar “ gilt, Mitglied des Stiftungsrats des Weltwirtschaftsforums und 2019 UN-Sondergesandter für Klimaschutz und Finanzen ist. Carney hat die letzten Jahre damit verbracht, die Finanzinstitutionen der Welt davon zu überzeugen, dass fossile Brennstoffe – die über 80 % der globalen Primärenergieversorgung ausmachen – wertlose Vermögenswerte sind, die unweigerlich an Wert verlieren, während die Welt das Ziel „Netto-Null bis 2050“ anstrebt.

In seinem 2021 erschienenen Buch „ Value(s): Building a Better World for All“ behauptet Carney: „Um das 1,5°C-Ziel zu erreichen, müssten mehr als 80 % der aktuellen fossilen Brennstoffreserven (darunter drei Viertel der Kohle, die Hälfte des Gases und ein Drittel des Öls) im Boden bleiben, wodurch diese Vermögenswerte ungenutzt blieben.“

Mark Carneys öffentlichkeitswirksame Bemühungen als UN-Klimabeauftragter, die weltweit größten Finanzinstitute zur Reduzierung von CO₂-Emissionen zu mobilisieren, führten 2021 zur Gründung der Net Zero Banking Alliance. Die NZBA und andere Netzwerke der Finanzbranche verpflichteten sich, Milliarden von Dollar an Vermögensinvestitionen auf den Klimaschutz auszurichten. Doch seither hat sich vieles verändert. Angesichts der Gegenangriffe auf ESG und den sogenannten „woken Kapitalismus“ in den republikanisch regierten US-Bundesstaaten wurde der Begriff „ESG“ selbst zu einem Schimpfwort, das selbst BlackRock-Chef Larry Fink mied.

Im Oktober 2025 stellte die Net-Zero Banking Alliance ihre Tätigkeit ein, nachdem in einer Abstimmung die Auflösung der Gruppe beschlossen wurde. Zuvor hatten bereits viele ihrer prominenten Mitglieder wie Goldman Sachs, UBS, Barclays und HSBC das Unternehmen verlassen, da einige US-Gesetzgeber behaupteten, die Mitgliedschaft verstoße gegen kartellrechtliche Bestimmungen.

Carney ist nicht der einzige prominente Experte, der sich der Ansicht angeschlossen hat, dass fossile Brennstoffe eine verlorene Ressource seien. Zu ihnen gehören unter anderem die ehemalige US-Finanzministerin Janet Yellen und der Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur, Fatih Birol. Sie sprechen von einer existenziellen Bedrohung durch den Klimawandel, verursacht durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Diesen führenden Persönlichkeiten aus Finanzwelt und Politik schließen sich in den Medien einflussreiche Klimaaktivisten wie Al Gore, Bill McKibben und Charles King an, die ihre Positionen nutzen, um zum Ausstieg aus Investitionen in fossile Brennstoffunternehmen aufzurufen.

Die falsche Prognose der ungenutzten Vermögenswerte

Die Internationale Energieagentur (IEA) prognostizierte in ihrem viel kritisierten Fahrplan „Netto-Null bis 2050“ von 2021, dass nach 2021 keine neuen Öl- und Gasfelder mehr benötigt würden. Dies deutete auf die unmittelbare Aussicht auf massive, ungenutzte Vermögenswerte in der Kohlenwasserstoffindustrie hin. Doch die Realität, so hartnäckig sie auch sein mag, spielte nicht mit. Weit davon entfernt, ungenutzt zu bleiben, erlebten fossile Brennstoffe ein fulminantes Comeback. Bis 2022, als westliche Sanktionen gegen Russland Energieengpässe auslösten, näherte sich der Preis für Brent-Rohöl der Marke von 120 US-Dollar pro Barrel. Die Aktien von ExxonMobil stiegen in diesem Jahr um über 70 % und erlangten inmitten „struktureller Defizite“ auf den Ölmärkten ihren Status als Blue-Chip-Unternehmen zurück. Der weltweite Verbrauch fossiler Brennstoffe – der, wie bereits erwähnt, immer noch über 80 % der Primärenergie ausmacht, wobei die Entwicklungsländer Asiens 90 % des Energienachfragewachstums generieren – brach 2025 alle Rekorde .

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Der Angriff der USA und Israels auf den Iran und die faktische Schließung der Straße von Hormus durch den Entzug der Seeversicherung haben die weltweite Ölversorgung um rund 20 % unterbrochen. Gleichzeitig wurden wichtige Mengen an Kerosin, Flüssiggas (LPG) und Flüssigerdgas (LNG) für die asiatischen und europäischen Märkte abgefangen. Die Rohölpreise sind erneut stark gestiegen. Die Brent-Rohöl-Futures kletterten am Montag um mehr als 10 % auf über 100 US-Dollar pro Barrel, nachdem sie zuvor aufgrund von Produktionskürzungen großer Produzenten im Nahen Osten infolge der Störungen in der Straße von Hormus bereits um bis zu 29 % gestiegen waren. Da der Tankerverkehr stark eingeschränkt ist und sich die Exporte stauen, haben mehrere große Produzenten begonnen, ihre Fördermengen zu drosseln, während sich die Lagerkapazitäten schnell füllen. Saudi-Arabien hat Berichten zufolge mit der Produktionskürzung begonnen und sich damit den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait und dem Irak angeschlossen, die das Angebot ebenfalls reduziert haben. Die Preise erreichten kurzzeitig fast 120 US-Dollar, bevor sie wieder nachgaben, als führende Volkswirtschaften der G7 die Freigabe von Notfallölreserven erwogen, um die Märkte zu beruhigen.

Anfang des Jahres kündigte BP an, den Wert seiner Gas- und Niedrigenergiesparte um bis zu 5 Milliarden US-Dollar abzuschreiben. Dies ist die Folge eines verfrühten Einstiegs in erneuerbare Energien, der BP zum unprofitabelsten der großen Ölkonzerne machte. Im Anschluss an die BP-Ankündigung kommentierten Analysten des Wall Street Journal , das Unternehmen befinde sich „nun in der Anfangsphase einer Sanierung, die darauf abzielt, das Geschäft wieder auf seine Wurzeln – die Öl- und Gasförderung – zurückzuführen“. Die neu ernannte BP-Chefin Meg O’Neill – die als „Außenseiterin“ und „Verfechterin fossiler Brennstoffe“ gilt – will den Gewinnrückgang stoppen und den Aktienkurs steigern, der nach BPs verfehlten, auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Schritten im Bereich der Niedrigenergie unter Druck geraten war.

Damit hat sich das Blatt gewendet. Investoren im Bereich erneuerbare Energien fühlen sich heute vielleicht wie jene Aktionäre, die verzweifelt an immer unerschwinglicheren Subventionen und Vorteilen für grüne Energie festhalten. Der S&P Global Clean Energy Transition Index Fund verlor zwischen seinem Höchststand am 11. Januar 2021 und dem 6. März 2026 82 % seines Wertes. Im gleichen Zeitraum legte der S&P 500 Aktienindex um über 70 % zu.

Erneuerbare Energien, die durch Billionen an Subventionen und Förderauflagen gestützt werden, drohen in einem Ausmaß ungenutzt zu bleiben, der selbst Kohlebarone vor Neid erblassen ließe. Der Barclays-Bericht hebt hervor, dass „mit steigendem Anteil erneuerbarer Energien unterversorgte Projekte zur neuen Klasse der ungenutzten Anlagen werden“. Engpässe im Stromnetz sind die Ursache. Der Anteil von Strom am globalen Primärenergieverbrauch ist von 13 % im Jahr 1985 auf nur noch 20 % heute gesunken – weit entfernt von der vor wenigen Jahren noch versprochenen Utopie der vollständigen Elektrifizierung.

In den USA führen mehrjährige Wartezeiten für Netzanschlüsse dazu, dass Wind- und Solarparks stillgelegt, gedrosselt oder überlastet werden, was ihre Bewertung mindert. Der „ World Energy Outlook 2025 “ der IEA bestätigt dies und weist darauf hin, dass erneuerbare Energien Gefahr laufen, bereits zu veralten, wenn die Systeme ihre Produktion nicht aufnehmen können.

Billige Solaranlagen oder Windkraftanlagen nützen wenig, wenn die Stromerzeugung nicht regelbar ist. Barclays formuliert es so: „Als günstig angepriesene, erneuerbare Energien garantieren aufgrund der erforderlichen Back-up Kraftwerke keinen günstigen Strom.“ Die eigentliche Verzerrung liegt darin, die gesamten Systemkosten und Ineffizienzen bei der Integration von fluktuierender Wind- und Solarenergie in bestehende Stromnetze zu ignorieren.

Diese Anfälligkeit rührt von der Abhängigkeit von staatlichen Subventionen her. Ohne Quoten für erneuerbare Energien, Einspeisevergütungen, Steuervergünstigungen wie die 369 Milliarden Dollar schwere Subvention des US-Inflationsreduktionsgesetzes oder EU-Vorgaben scheitern viele, wenn nicht die meisten Projekte im Bereich erneuerbarer Energien. Doch finanzielle Belastungen durch Kriege, unkontrollierte Massenmigration, hohe Verschuldung und Inflation könnten diese Projekte abrupt zum Scheitern bringen und subventionsabhängige Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien über Nacht ruinieren.

Präsident Trumps „ Drill Baby Drill “-Agenda hat die Infrastrukturentwicklung und die beschleunigte Genehmigung von Projekten im Bereich fossiler Brennstoffe maßgeblich vorangetrieben. In seiner Rede vor der IEA-Ministerkonferenz stellte IEA-Minister Chris Wright den US-amerikanischen Energiereichtum – getrieben durch Schieferöl und -gas – den hohen, durch die grüne Politik Europas bedingten Kosten gegenüber, die Europas Anteil am globalen Primärenergieverbrauch von 25 % im Jahr 2011 auf etwa 17 % im Jahr 2025 sinken ließen. Wichtige Entwicklungsländer wie die BRICS+-Staaten haben sich weitgehend für billige fossile Brennstoffe entschieden und der Energiesicherheit und dem Wirtschaftswachstum Vorrang vor Klimaneutralität eingeräumt.

Schöpferische Zerstörung auf den Energiemärkten

Technologische Innovationen und der Wettbewerb am Markt entscheiden letztendlich darüber, welche Energiequellen sich durchsetzen. Staatliche Maßnahmen können bestimmte Trends fördern oder hemmen, aber sie können die wirtschaftliche Realität nicht außer Kraft setzen. Wenn sich erneuerbare Technologien weiterentwickeln und die Herausforderungen bei der Integration bewältigt werden, könnten sie tatsächlich einen größeren Anteil der globalen Energieversorgung erobern. Bleibt ihre Wirtschaftlichkeit jedoch von Subventionen und Auflagen abhängig, werden Investoren ihre Begeisterung mit der Zeit überdenken und die Bürger werden die hohen Energiekosten leid sein.

Die Ironie ist unübersehbar. Das Narrativ der gestrandeten Vermögenswerte wurde ursprünglich als Warnung vor fossilen Brennstoffen verwendet. Doch die gefährdetsten Investitionen könnten jene sein, die auf der Annahme beruhen, dass Regierungen den wirtschaftlichen Erfolg politisch subventionierter Sektoren dauerhaft garantieren könnten.

Der Kapitalismus hat die Eigenschaft, solche Annahmen offenzulegen, leider oft auf Kosten der Bedürfnisse der einfachen Bevölkerung.

Dr. Tilak K. Doshi ist Energieredakteur des Daily Sceptic . Er ist Wirtschaftswissenschaftler, Mitglied der CO₂- Koalition und ehemaliger Autor für Forbes . Folgen Sie ihm auf Substack und X.

https://wattsupwiththat.com/2026/03/12/barclays-sounds-the-alarm-on-renewable-energy/

 

Anmerkung von meinem Freund und Übersetzerkollegen Chris Freuer:

Zum Windrad-Schrott bei uns gibt es jetzt sogar schon was in deutschen Zeitungen, nämlich im „Nordkurier“ hier und auf X hier. Außerdem bringt die deutsche Website Blackout News hier einen ausführlichen Beitrag zu einem Müllskandal in Texas wg. „Erneuerbaren“.

*) Ergänzung zu Netzengpässe, die „versteckte Hürde“.  – Andreas Demmig

Damit ist gemeint, dass Energie z.b. von Windrädern an der Nordseeküsten in Süddeutschland gebraucht werden könnte – wenn denn genügend Übertragungskapazität dafür vorhanden wäre. Dabei werden aber gerne die physikalischen Übertragungsverluste verdrängt.

Die Fernleitungen sind nach den „in der Nähe“ befindlichen Verbrauchern ausgelegt. Schließlich ist es unwirtschaftlich, z.b. die Fernleitungen in der Nähe von Hamburg nach dem Energiebedarf aller Verbraucher weiter südlich, bis nach Garmisch auszulegen (ich übertreibe), denn am besten sind Kraftwerke die in der Nähe (+/- 100km) einspeisen, um die Verluste niedrig zu halten.

Die Höchstspannungs-Fernleitungen, auch an der Landesgrenze, sind verbunden. Damit werden vor allem die Verbraucher in dem folgenden Umkreis versorgt, während die näher befindlichen Kraftwerke quasi freiwerden, um weiter unten / hinten liegende Verbraucher zu versorgen. Stellen Sie sich das wie eine Kaskade vor.

 

Der Beitrag Barclays schlägt Alarm wegen erneuerbarer Energien, diese werden eine verlorene Ressource erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Der Russe war’s nicht: Ukrainische Drohne trifft Kraftwerk in Estland

Der Russe war’s nicht: Ukrainische Drohne trifft Kraftwerk in Estland

Der Russe war’s nicht: Ukrainische Drohne trifft Kraftwerk in Estland

Am Mittwoch traf eine Drohne einen Schornstein des Kraftwerks Auvere in Estland. Die Schlagzeilen waren perfekt: Der böse Russe musste dahinterstecken – ein potenzieller Angriff auf einen NATO-Staat! Inzwischen musste man jedoch einräumen: Die Drohne kam aus der Ukraine. Die wollte angeblich lediglich den russischen Hafen Ust-Luga treffen, der nur wenige Kilometer von der Grenze zum NATO-Gebiet entfernt liegt.

Der estnische Geheimdienst meldete am Mittwoch einen Drohneneinschlag um 3:43 Uhr Ortszeit am Schornstein des Kraftwerks Auvere nahe der russischen Grenze. Die Drohne drang demnach aus dem russischen Luftraum in den estnischen Luftraum ein. Die Folge waren solche Schlagzeilen im deutschen Mainstream:

Quelle Screenshot: RTL

Die Drohne sollte laut Generalstaatsanwaltschaft nicht auf Estland oder das Kraftwerk gerichtet gewesen sein. Die Energieinfrastruktur blieb glücklicherweise unbeeinträchtigt, verletzt wurde niemand.

Auch in Lettland gab es Drohnen-Vorfälle: Gegen 0:50 Uhr Ortszeit sei am Mittwoch einem Militärsprecher zufolge bereits ein Objekt von belarussischer Seite in den lettischen Luftraum eingedrungen, habe eine Kurve geflogen und sei in den russischen Luftraum weitergeflogen. Um 2:19 Uhr sei dann ein unbekanntes Flugobjekt per Radar erfasst worden, das die lettische Grenze überflog. Rund 20 Minuten später sei die Drohne in der Nähe des Dorfes Dobricina in der Gemeinde Kraslava von selbst explodiert. Der Sprecher ging davon aus, dass die unbemannten Fluggeräte in beiden Fällen vom Kurs abgekommen oder durch elektronische Abwehrmaßnahmen fehlgeleitet worden seien.

Im deutschen ÖRR beklagte man prompt – prominent als Zwischentitel – “immer wieder Luftraumverletzungen durch Russland”. Im Text räumte man dann ein, dass zuletzt in der Nacht zu Montag eine fehlgeleitete ukrainische (!) Drohne in Litauen abgestürzt sei. Doch Schuld blieb natürlich der Russe: “Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion. In dem wechselseitigen Drohnenkrieg sind die mit elektronischen Mitteln abgewehrten Fluggeräte auch eine Gefahr für die Nachbarländer.”

Inzwischen musste man festhalten: Auch für die jüngsten Vorfälle in Estland und Lettland war die Ukraine verantwortlich. Die Ukraine griff in der Nacht zu Mittwoch Ziele in Russland an – auch den Ostseehafen von Ust-Luga, der in einer Bucht nur 25 Kilometer vor der Grenze zu Estland entfernt liegt. Die Entfernung zwischen dem Hafen und dem getroffenem Kraftwerk Auvere beträgt nur etwa 50 Kilometer Luftlinie. Insgesamt waren nach Angaben der russischen Armee 389 ukrainische Drohnen in der Nacht abgefangen worden, über der Region Leningrad sollen es 56 gewesen sein. Am Hafen von Ust-Luga soll es dennoch zu einem Brand gekommen sein.

Warum greift die Ukraine Ziele an, die so kurz vor NATO-Gebiet liegen? Angesichts der von Wolodymyr Selenskyj an den Tag gelegten Lust am ewigen Krieg (und immer neuen Angriffen auf die Energiesicherheit der Verbündeten der Ukraine) hinterfragt in den sozialen Netzen bereits so mancher, ob das Kraftwerk in Estland wirklich “versehentlich” von der Drohne getroffen wurde. Wenn ein ukrainischer Angriff (ob nun “versehentlich” oder gezielt) auf NATO-Gebiet als russischer Angriff fehlgedeutet und entsprechend beantwortet wird, könnte das direkt in einen Dritten Weltkrieg hineinführen.

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