Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Justiz-Salto wegen Solidaritätswelle? Historisches Urteil für die Meinungsfreiheit

Justiz-Salto wegen Solidaritätswelle? Historisches Urteil für die Meinungsfreiheit

Justiz-Salto wegen Solidaritätswelle? Historisches Urteil für die Meinungsfreiheit

Deutschland-Kurier-Chefredakteur David Bendels erzielte mit seinem Verteidigerteam gestern einen historischen Sieg vor Gericht: Nachdem er nach dem skandalösen Urteil des Amtsgerichts Bamberg im Prozess um das Faeser-Meme in Berufung ging, wurde er nun vom Landgericht Bamberg freigesprochen. Brisant: Den Freispruch hatte auch die Staatsanwaltschaft beantragt! Die siebenmonatige Freiheitsstrafe auf Bewährung für die angebliche Politiker-Verleumdung wurde somit aufgehoben. Wie kam es zu dieser Rolle rückwärts?

Der folgende Kommentar erschien zuerst im Deutschlandkurier:

David Bendels und seine Anwälte haben am 14. Januar 2026 einen grandiosen, einen historischen Sieg für die Meinungsfreiheit in Deutschland errungen! Das Landgericht Bamberg (Oberfranken) hat den Chefredakteur und Herausgeber des Online-Portals Deutschland-Kurier vom Vorwurf der Politiker-Verleumdung im Zusammenhang mit dem satirisch-kritischen Faeser-Meme „Ich hasse die Meinungsfreiheit!“ freigesprochen. Das Willkür-Urteil des Amtsgerichts Bamberg unter Vorsitz von Amtsrichter Martin Waschner vom April 2025 (sieben Monate Freiheitsstrafe zur Bewährung) wurde ersatzlos aufgehoben. Die Prozesskosten trägt die Staatskasse.

Es ist ein Sieg auf ganzer Linie: Die Staatsanwaltschaft Bamberg selbst beantragte (wie auch die Verteidigung) in der Berufungsverhandlung den Freispruch. Dabei hatte die Staatsanwaltschaft zuletzt sogar noch eine Strafverschärfung erreichen wollen und war deshalb ebenfalls in die Berufung gegangen.

In einer ersten Reaktion zeigte sich David Bendels einerseits erleichtert, andererseits aber auch kampfentschlossener denn je!

Der DK-Chef erklärte: „Kein Staatsanwalt hätte hier jemals einen Strafbefehl beantragen dürfen, und kein Amtsgericht hätte hier jemals verurteilen dürfen. Denn es ist völlig offensichtlich, dass hier keine Straftat vorliegt. Macht- und Regierungskritik kann — ja muss!— auch in zugespitzter, harscher, bis an Grenzen des guten Geschmacks reichender Form, jederzeit erlaubt sein. Das vom Deutschland-Kurier veröffentlichte ‚Faeser-Meme‘ ist in seiner Form, in seinem Ausdruck und in seiner Umsetzung als leicht erkennbare Satire eine grundgesetzlich geschützte Spielart einer solch pointierten Macht- und Regierungskritik.“

DK-Chef: „Wir stehen stabil und entschlossen“

DK-Chef David Bendels bekräftigte: „Der Deutschland-Kurier und ich persönlich werden immer, mit allen uns zur Verfügung stehenden medialen und rechtsstaatlichen Mitteln, entschlossen, stabil und hartnäckig für die Presse-und Meinungsfreiheit in unserem Lande sowie für die Redefreiheit der deutschen Bürger einstehen und kämpfen. Etwaigen Angriffen gegen die Presse-, Meinungs- und Redefreiheit werden wir stets sehr couragiert entgegentreten. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die ehemalige Bundesinnenministerin Nancy Faeser (sie hatte persönlich den Strafantrag unterschrieben, die Red.) ein sehr defizitäres, problematisches, ja gestörtes Verhältnis zur Meinungsfreiheit hat. Satirisch-kritisch-zugespitzt könnte — und darf — man also durchaus behaupten: ‚Nancy Faeser hasst die Meinungsfreiheit!‘“

Woher plötzlich der Justiz-Salto rückwärts?

Die Kehrtwende hatte sich bereits am Vortag laut einer Meldung des Berliner „Tagesspiegel“ angedeutet. Sollten sich in der Berufungshauptverhandlung keine neuen Umstände ergeben, werde man einen Freispruch beantragen, hatte ein Sprecher der Bamberger Staatsanwaltschaft dem „Tagesspiegel“ auf dessen Anfrage hin erklärt.

Das muss man sich mal vergegenwärtigen: Eine Behörde, die noch vor Monaten die Verurteilung nicht nur mittrug, sondern sogar noch eine Strafverschärfung erreichen wollte (acht Monate OHNE Bewährung), erklärt das inkriminierte Bildmaterial plötzlich zur „noch zulässigen Machtkritik“. Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus!

Solidarität mit David Bendels auch im Ausland

War es wirklich (bessere) Einsicht oder vielmehr der öffentliche Druck nicht nur in den alternativen Medien, sondern auch in Teilen der Mainstream-Presse? Ein „Urteil wie aus einer Diktatur“, kommentierte seinerzeit die „WELT“. Der „Focus“ sprach von einer „Sondergerichtszone Bamberg“. Das Willkür-Urteil des Amtsrichters Waschner schlug hohe Wellen auch im Ausland, vor allem in den USA und in Großbritannien. Die Sorge um die Meinungsfreiheit in Deutschland war plötzlich international und hatte einen Namen: David Bendels!

Vom „Straftäter“ zum Freiheitskämpfer

Der Fall hatte im Februar 2024 seinen Lauf genommen. Der Deutschland-Kurier verbreitete seinerzeit auf der Plattform X eine Fotomontage (Meme), die Faeser mit einem Schild zeigte, auf dem „Ich hasse die Meinungsfreiheit!“ zu lesen war. Die damalige Innenministerin fühlte sich persönlich angegriffen und stellte eigenhändig Strafantrag gegen den Journalisten. Bendels erhielt zunächst einen absurd hohen Strafbefehl über 210 Tagessätze, wogegen er Einspruch einlegte. Es kam zum Prozess.

Das Amtsgericht Bamberg folgte dem Vorwurf der angeblichen Politiker-Verleumdung gemäß Paragraf 188 des Strafgesetzbuches (StGB), im Volksmund auch „Majestätsbeleidigungs-Paragraf“ genannt, nur allzu bereitwillig. In der Urteilsbegründung vom April 2025 hieß es allen Ernstes, der durchschnittliche Leser sei nicht in der Lage, das Meme als Satire zu erkennen. Eine Einschätzung, die nicht nur die Intelligenz des deutschen Volkes beleidigt, sondern auch ein erschreckendes Licht auf das Rechtsverständnis mancher Richter hierzulande wirft. Zudem ordnete der Vorsitzende Richter Martin Waschner auch noch an, dass sich David Bendels schriftlich bei der Ministerin zu entschuldigen habe. Ein Unikum in der jüngeren deutschen Justizgeschichte! Solche Demütigungen kennt man nur aus Diktaturen, wo sich der Delinquent in den Staub zu werfen und um Abbitte zu flehen hat.

US-Geheimdienst untersuchte COVID-PCR-Tests – die Zweifel wurden als geheim klassifiziert

US-Geheimdienst untersuchte COVID-PCR-Tests – die Zweifel wurden als geheim klassifiziert

Neue Unterlagen zeigen, dass führende US-Atom- und nationale Sicherheitslabore die Primer überprüften, mit denen die Pandemie definiert wurde – die Ergebnisse jedoch geheim hielten.

Jon Fleetwood

Neu veröffentlichte Unterlagen des Energieministeriums der USA (Department of Energy, DOE), die von U.S. Right to Know über einen Antrag nach dem Freedom of Information Act (FOIA) erlangt wurden, zeigen, dass US-Bundesgeheimdienste die Ergebnisse einer internen Überprüfung der COVID-19-PCR-Test-Primer klassifizierten und schwärzten – obwohl diese Tests zur Definition von „Fällen“, zur Steuerung von Notfallpolitik und zur Rechtfertigung beispielloser sozialer und wirtschaftlicher Kontrollmaßnahmen verwendet wurden.

Die Dokumente offenbaren, dass die US-Regierung während der Pandemie die Primer-Sätze der PCR-Tests – die molekularen Komponenten, die festlegen, was PCR-Tests überhaupt detektieren – stillschweigend einer klassifizierten Prüfung durch führende nationale Sicherheitslabore unterzog, während die Ergebnisse unter Berufung auf Ausnahmen für nationale Sicherheit und Geheimdiensttätigkeit der Öffentlichkeit vorenthalten wurden.

Im Zentrum der Veröffentlichung steht eine klassifizierte interne Kommunikation mit dem Titel „DRAFT memo on Primer Sets“, die über das Office of Intelligence and Counterintelligence des DOE zirkulierte und von Assay-Experten am Lawrence Livermore National Laboratory, Los Alamos National Laboratory und Pacific Northwest National Laboratory geprüft wurde.

Das Memo selbst bleibt klassifiziert.

Seine Schlussfolgerungen wurden geschwärzt.

Eine öffentliche Erklärung wurde nie abgegeben.

PCR-Tests wurden als klassifiziertes Geheimdienstthema behandelt

PCR-Tests detektieren kein intaktes Virus und beweisen keine Infektion.

Sie funktionieren, indem kurze genetische Sequenzen – Primer – verwendet werden, die an passendes genetisches Material binden und dieses so lange vervielfältigen, bis ein Signal detektiert wird.

Was ein PCR-Test detektiert, hängt vollständig davon ab, woran seine Primer binden.

Die DOE-Unterlagen zeigen, dass diese grundlegende Frage – was COVID-19-PCR-Tests tatsächlich detektieren – nicht als öffentlich-wissenschaftliche Angelegenheit behandelt wurde, sondern als klassifiziertes Geheimdienstthema.

Eine interne E-Mail-Kette verweist ausdrücklich auf ein klassifiziertes Dokument mit dem Titel:

„FW: (S//REL) DRAFT memo on Primer Sets“

Eine weitere Nachricht besagt, dass das Memo von einem Spezialisten überprüft wurde:

„I had our newly assay expert review this and provide the comments within.“

Die Weiterleitung zeigt eine Koordination zwischen Geheimdienststellen des DOE und US-amerikanischen nationalen Sicherheitslaboren.

Der Inhalt des Memos, die darin behandelten Bedenken und die gezogenen Schlussfolgerungen werden der Öffentlichkeit vollständig vorenthalten.

Was die Regierung nicht offengelegt hat

Während der Pandemie wurde der Öffentlichkeit wiederholt versichert, dass COVID-19-PCR-Tests zuverlässig, spezifisch und wissenschaftlich geklärt seien.

Fragen zum PCR-Design wurden häufig als Fehlinformation abgetan.

Die DOE-Unterlagen zeigen die gegenteilige Haltung innerhalb der Regierung: Das Design der PCR-Primer war so ernst, dass es eine klassifizierte Überprüfung durch Atomzeitalter-Labore erforderte, und die Ergebnisse wurden als so sensibel eingestuft, dass sie unter nationalen Sicherheits- und Geheimdienstschutz geschwärzt wurden.

Das DOE rechtfertigte die Zurückhaltung der Informationen ausdrücklich mit Risiken für die nationale Sicherheit und Geheimdienstmethoden und setzte Entklassifizierungsdaten Jahrzehnte in die Zukunft.

Es gibt in den Unterlagen keinen Hinweis darauf, dass die Ergebnisse mit Gesundheitsbehörden geteilt, in wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht oder der Öffentlichkeit mitgeteilt wurden.

Warum das Design von PCR-Primern existenziell und nicht nur technisch ist

PCR-Tests bildeten das Rückgrat der Pandemiebekämpfung.

PCR-„Positive“ wurden als gleichbedeutend mit einer Infektion behandelt und dienten zur Definition von:

  • COVID-„Fällen“
  • Gemeinschaftlicher Ausbreitung
  • Krankenhausüberlastungen
  • Lockdowns und Notverordnungen
  • Notfallzulassungen für Impfstoffe

Wenn PCR-Primer an virales genetisches Material binden, spiegeln positive Ergebnisse den Virusnachweis wider.

Wenn PCR-Primer an menschliches genetisches Material binden, können positive Ergebnisse die getestete Person selbst widerspiegeln.

Dieser Unterschied entscheidet darüber, ob ein „Fall“ eine Infektion ist – oder lediglich ein genetischer Nachweis.

Worauf der PCR-Primer der CDC tatsächlich ausgerichtet ist

Ich habe eine unabhängige BLAST-Analyse des SARS-CoV-2-Forward-Primers der CDC durchgeführt.

Die Ergebnisse zeigen, dass der Primer mehrere perfekte und nahezu perfekte Übereinstimmungen mit dem menschlichen Genom aufweist, darunter:

  • Wiederholte 13–16-Basen-Abschnitte mit 100 % Identität zu menschlicher DNA
  • Längere Alignments mit über 94–95 % Identität über mehrere menschliche Chromosomen hinweg

In einfachen Worten: Der COVID-19-PCR-Primer der CDC kann an menschliches genetisches Material binden.

Damit ist ein biologischer Mechanismus etabliert, durch den ein PCR-Test, der „auf COVID-19“ durchgeführt wird, ein positives Ergebnis liefern kann, indem er menschliche DNA oder RNA amplifiziert – statt viraler RNA.

Wenn dies geschieht, produziert der Test dennoch ein positives Signal.

Das Ergebnis wird weiterhin als „COVID-Fall“ registriert.

Doch es wurde keine Infektion nachgewiesen.

Der „Fall“ ist ein menschlicher genetischer Nachweis.

Warum dies die Geheimhaltung erklärt

Die DOE-Unterlagen zeigen, dass dieses Thema nicht ignoriert wurde.

Es wurde eskaliert – und dann klassifiziert.

Nationale Sicherheitslabore werden nicht mit der Überprüfung von PCR-Primer-Sätzen beauftragt, es sei denn, die Implikationen sind systemisch.

Wenn der Test, mit dem eine globale Pandemie definiert wird, positive Ergebnisse erzeugen kann, ohne ein Virus zu detektieren, würde eine öffentliche Offenlegung die Legitimität von Fallzahlen, Notstandsbefugnissen und der gesamten Pandemiepolitik zusammenbrechen lassen.

Die Unterlagen zeigen, dass US-Geheimdienste diese Frage untersucht haben.

Sie zeigen auch, dass die Ergebnisse klassifiziert, geschwärzt und der Öffentlichkeit vorenthalten wurden.

Die Klassifizierung der PCR-Erkenntnisse ist besonders bedeutsam, da keine US-Behörde jemals unabhängig die ursprüngliche klinische Probe verifiziert hat, aus der die genetische Sequenz von SARS-CoV-2 abgeleitet wurde.

Die Vereinigten Staaten akzeptierten einen digitalen genetischen Code, der von der chinesischen Regierung geliefert wurde – ohne Zugang zur physischen Lungenprobe, aus der er angeblich sequenziert wurde – und stützten sich auf PCR-Tests und dieselbe in-silico-Sequenz, um Fälle zu definieren, Notfallpolitik zu steuern und später das Spike-Protein in Hunderte Millionen Impfstoffdosen zu codieren.

Diese Geheimhaltung ist umso folgenreicher, da US-Militärplaner bereits eine von DARPA unterstützte Pandemie-Pipeline aufgebaut und stillschweigend finanziert hatten, die darauf ausgelegt war, digitale genetische Sequenzen als funktionale Viren zu behandeln, infektiöse Klone zu synthetisieren und mRNA-Gegenmaßnahmen in Massen zu produzieren – ohne einen verifizierten physischen Erreger zu benötigen. Das bedeutet, dass sowohl die COVID-„Fall“-Erfassung als auch die anschließende Impfstoffeinführung auf derselben nicht verifizierten, in-silico-genetischen Grundlage beruhten.

Dr. Kary Mullis, der inzwischen verstorbene Erfinder des PCR-Tests, sagte in einem Interview aus dem Jahr 1997, dass sein Test nicht verwendet werden sollte, um festzustellen, ob eine Person mit einem Virus infiziert ist.

Der Grund dafür sei, dass der Test „bei nahezu jedem fast alles finden kann“, wenn seine Parameter hoch genug eingestellt werden, was die Ergebnisse verfälscht, so der Nobelpreisträger.

„Mit einem PCR-Test kann praktisch jeder auf fast alles positiv getestet werden. Wenn man ihn lange genug laufen lässt … kann man fast alles bei jedem finden“, sagte Dr. Mullis. „Er sagt einem nicht, dass man krank ist.“

Mullis’ Warnung ist relevant, weil sie bestätigt, dass PCR nicht dafür konzipiert wurde, eine klinische Infektion festzustellen – was bedeutet, dass eine auf PCR-„Fällen“ aufgebaute Pandemie verstärkte genetische Signale statt Krankheit widerspiegeln kann. Eine solche Verwundbarkeit könnte ernst genug sein, um später eine klassifizierte Prüfung durch US-nationale Sicherheitslabore auszulösen.

Was die Unterlagen beweisen – und was sie implizieren

Die Dokumente veröffentlichen das Primer-Memo nicht.

Sie legen die Schlussfolgerungen nicht offen.

Sie quantifizieren nicht, wie viele PCR-Positive möglicherweise menschliches Material widerspiegeln.

Sie beweisen jedoch, dass:

  • COVID-19-PCR-Test-Primer von US-Geheimdiensten geprüft wurden
  • Führende nationale Sicherheitslabore beteiligt waren
  • Die Ergebnisse klassifiziert und geschwärzt wurden
  • Die Öffentlichkeit niemals informiert wurde

In Kombination mit Sequenz-Alignment-Belegen, die zeigen, dass der PCR-Primer der CDC an menschliche DNA bindet, ist die Implikation unausweichlich:

Die US-Regierung hat intern geprüft, ob der Test, mit dem die Pandemie definiert wurde, „Fälle“ ohne Infektionsnachweis erzeugen kann – und hat die Antwort anschließend klassifiziert.

Die DOE-Unterlagen wurden im Rahmen des FOIA-Antrags HQ-2025-03244-F an U.S. Right to Know herausgegeben.

Das Primer-Alignment ist reproduzierbar unter Verwendung der von der CDC veröffentlichten Primer-Sequenz und des menschlichen Referenzgenoms.

Der Öffentlichkeit wurde gesagt, PCR-Tests seien eine geklärte Wissenschaft.

Die Dokumente zeigen, dass die Regierung dies hinter den Kulissen nicht so behandelte.

Und was auch immer sie fanden – sie stellten sicher, dass wir es niemals zu sehen bekommen.

Von der Industriemacht zum Militärkeynesianismus: Deutschlands inszenierter Zusammenbruch

Gerry Nolan

Bundeskanzler Friedrich Merz räumt nun ein, dass sich „Teile der deutschen Wirtschaft in einer sehr kritischen Lage befinden“ und seine Regierung „nicht genug getan hat“. Diese Formulierung ist eine Ausflucht. Deutschland ist nicht in diesen Zusammenbruch hineingerutscht. Die Zahlen waren in Echtzeit sichtbar. Die Warnungen waren eindeutig. Und dennoch wurden selbstmörderische Entscheidungen getroffen.

Beginnen wir mit der Energie, denn alles Weitere basiert darauf.

Vor dem Beginn der russischen Militäroperation SMO im Jahr 2022 basierte Deutschlands Industriemodell auf stabilem russischem Pipelinegas zu einem Preis von etwa 15–25 € pro MWh. Der Strompreis im Großhandel lag im Durchschnitt bei 30–50 € pro MWh. Diese Preisstabilität, und nicht hysterische Parolen, sicherte die deutsche Wettbewerbsfähigkeit. Sie ermöglichte lange Planungszyklen, sicherte Gewinnmargen und hielt energieintensive Produktionsbetriebe rentabel. Sie sorgte außerdem dafür, dass die Haushaltskosten überschaubar blieben, die Löhne angemessen waren Zusammenhalt erhalten blieb.

Durch den Sabotageakt an der russischen Nord-Stream-Pipeline wurde diese Grundlage bewusst zerstört.

Die Gaspreise explodierten erwartungsgemäß und erreichten 2022 einen Höchststand von über 300 € pro MWh – ein Anstieg um das 12- bis 20-Fache auf dem Höhepunkt der inszenierten Krise. Die Strompreise folgten. Die deutschen Großhandelspreise für Strom lagen in diesem Jahr im Durchschnitt bei rund 235 € pro MWh, mit Spitzenwerten deutlich über 400 € pro MWh innerhalb eines Tages. Selbst nach Notfallsubventionen, Rationierung und Bilanztricks liegen die Preise heute noch bei etwa 100–130 € pro MWh, also etwa drei- bis viermal so hoch wie vor dem Sabotageakt.

Dies lässt sich nicht auf Volatilität zurückführen. Es handelt sich um eine permanente Neubewertung der deutschen Industrie – die direkte Folge davon, dass Berlin die Sabotage von Nord Stream mitgetragen und damit die Ära billiger, zuverlässiger russischer Energie ohne Protest, ohne Untersuchung und ohne Würde beendet hat.

Diese Demütigung ist allein der unterwürfigen deutschen Elite anzulasten. Die Folgen wurden den deutschen Haushalten direkt aufgezwungen: höhere Heizkosten, höhere Strompreise, höhere Lebensmittelpreise und sinkende Reallöhne – und das alles unter dem Vorwand, dies sei der Preis für die „Solidarität mit der Ukraine“. Die Deutschen zahlten mehr für ein schlechteres Leben und sollten sich dabei moralisch überlegen fühlen.

Berlin wusste genau, was die Folgen sein würden.

Die Produktion energieintensiver Industrien ist im Vergleich zur Zeit vor dem SMO-Skandal um 20 % gesunken. Die Chemieproduktion ging zurück. Automobilzulieferer bauten Stellen in zweistelligen Prozentzahlen ab. BASF verkleinerte sich im Inland und expandierte im Ausland. Neue Industrieinvestitionen fließen zunehmend in die USA und nach Asien, nicht nach Deutschland. Die Kosten wurden sozialisiert; die Folgen lokal begrenzt.

Dann kamen die Autos, das Herzstück der Wirtschaft.

Deutsche Autohersteller haben seit 2020 fast die Hälfte ihrer Marktposition in China verloren; ihr Marktanteil sank von knapp 20 % auf knapp 25 %. Porsches Absatz in China ging um etwa 25–30 % zurück. Die operative Marge von Volkswagen brach auf etwa 4 % ein. Die Beschäftigung im gesamten Zuliefersektor der Automobilindustrie ist stark gesunken, große Unternehmen haben 10 % oder mehr ihrer Belegschaft abgebaut. Diese Entwicklung war kein Geheimnis. China war Deutschlands größter Handelspartner. Berlin entschied sich für ideologischen Gehorsam statt für die wirtschaftliche Realität und musste die Konsequenzen tragen.

Und dennoch wurde diese Politik fortgesetzt. Warum?

Weil der wirtschaftliche Niedergang mit dem wirtschaftlichen Aufschwung einherging.

Während Deutschlands zivile Produktionsbasis schrumpfte, erlebte der militärisch-industrielle Sektor einen Boom. Der Anteil des deutschen Verteidigungshaushalts an den Bundesausgaben ist enorm gestiegen. Allein Ende 2025 genehmigte der Bundestag Rekord-Rüstungsaufträge im Wert von rund 50 bis 52 Milliarden Euro, darunter 29 Großaufträge für Fahrzeuge, Raketen und Satelliten – eine der größten Ausgabenentscheidungen dieser Art in der Geschichte Deutschlands.

Im Zentrum dieses Booms steht Rheinmetall, einst ein unbedeutender Akteur, heute der Motor der Aufrüstung des Kontinents. Der Auftragsbestand erreichte mit rund 63 Milliarden Euro einen neuen Höchststand. Anfang 2025 stiegen die eingehenden Rahmenverträge im Vergleich zum Vorjahr um 181 %, und der Umsatz legte 2024 um 36 % zu, da die Nachfrage nach Verteidigungsgütern explosionsartig zunahm.

Die Aktienperformance von Rheinmetall beantwortet die Frage nach den Profiteuren. Der Wert der Aktien hat sich in den letzten Jahren mehr als verdoppelt und zeitweise sogar verdreifacht, da die Märkte die strukturelle Verlagerung der europäischen Verteidigungsausgaben bereits eingepreist hatten, selbst als die Gesamtwirtschaft schwächelte.

Verteidigungsaktien auf dem gesamten Kontinent folgten diesem Beispiel. Europäische Verteidigungsindizes erzielten 2025 deutliche zweistellige Renditen, wodurch Rüstungsunternehmen zu den aussichtsreichsten Anlagen zählten, obwohl traditionelle Industriezweige an Bedeutung verloren.

Die Aufrüstung wurde zur einzigen Form des „Wachstums“, die Brüssel niemals infrage stellen würde: Verluste wurden sozialisiert, Gewinne konzentriert. Zivile Fabriken schlossen, die Exporte brachen ein, doch staatlich geförderte Militäraufträge flossen in Strömen. Deindustrialisierung für dich (die Deutschen), Waffenprofite für mich (Deutschlands militärisch-industriellen Komplex).

Vergleicht man dies mit Russland und China, wird der Vergleich gnadenlos.

Russland sicherte sich Energiereserven, die heimische Versorgung, lenkte Handelsströme nach Osten und Süden um und steigerte die Industrieproduktion trotz Sanktionen, die das Land eigentlich schwächen sollten. China tat das genaue Gegenteil von Sparmaßnahmen: Es verdoppelte die Produktion, skalierte die Entwicklung von Elektrofahrzeugen, Batterien und Lieferketten und fing globale Schocks ab, ohne die eigene Infrastruktur zu zerstören oder die Industrie durch überhöhte Preise zu ruinieren.

Keines der beiden Länder opferte seine wirtschaftliche Basis, um sich moralisch überlegen zu fühlen und sich in den Niedergang zu treiben. Deutschland hingegen schon.

Wenn Merz also sagt: „Wir haben nicht genug getan“, entlarvt der Zeitablauf die Lüge. Genug für wen? Für die Haushalte, die ihre Heizung rationieren müssen? Für deutsche Arbeitnehmer, die ihre Jobs verlieren? Für die Unternehmen, die Werke schließen? Oder für die Manager der Schutzgelderpressungs-Allianz, die um jeden Preis Gehorsam forderten?

Stellen Sie die Frage, die Berlin sich weigert zu stellen: Wenn die Energierechnung bekannt gewesen wäre, wenn die Abhängigkeit von China offensichtlich gewesen wäre, wenn der Zusammenbruch der Autoindustrie in Echtzeit messbar gewesen wäre – ab wann wird aus Fehlern Planung?

Deutschland hat seine Wettbewerbsfähigkeit nicht durch Zufall oder Inkompetenz allein verloren. Es ergab sich dem teuren LNG, dem selbstsabotierenden Handel mit China, einer EU-Architektur, die Unterwerfung statt Ergebnisse belohnt und Krieg als militärischen Keynesianismus betrachtet.

Das war Verrat am deutschen Volk. Eine EU-Struktur, die Deutsche als Rechnungsempfänger behandelt, nicht als Wähler. Eine Bevölkerung, die Demütigungen, höhere Rechnungen und den Niedergang der Industrie hinnehmen muss – während ihr eingeredet wird, dieses Opfer mache sie moralisch überlegen.

Doch die Rechnung ist da. Der Schaden ist angerichtet.

Und genau deshalb werden Merz und seine Eurokraten-Kollegen um jeden Preis an diesem Krieg gegen Russland festhalten. Nicht weil Frieden gefährlich wäre, sondern weil Frieden eine Abrechnung bringen würde. Nicht von Moskau, sondern von den deutschen Straßen. Von Arbeitern, Haushalten und Industrien, die endlich fragen würden, warum ihr Wohlstand geopfert wurde, wer davon profitierte und wer die Befehle erteilte.

Kein Brief an die Abgeordneten, kein Teilgeständnis wird auslöschen, wer diese Entscheidungen getroffen oder dafür bezahlt hat.

EU erklärt Kritiker vogelfrei

Karel Beckman

Die EU hat mit einstimmiger Unterstützung der Mitgliedstaaten, darunter auch der Niederlande, mehreren Dutzend Bürgern ihre Bürgerrechte entzogen – ausschließlich deshalb, weil sie das Russland-Politik der EU kritisch hinterfragen. Dies geschah ohne Vorwarnung, ohne jegliches Verfahren und ohne jede sachliche Begründung. Die Betroffenen können sich juristisch nicht wehren, da sie gegen kein Gesetz verstoßen haben. „Es ist unfassbar“, sagt der deutsche Europaabgeordnete Michael von der Schulenburg, der den Fall eingehend untersucht hat. „Diese Menschen wurden vogelfrei erklärt. Wir fallen zurück ins Mittelalter.“

Im vergangenen Monat kam es in der Schweiz und in Deutschland zu einiger Aufregung, als bekannt wurde, dass der Schweizer Oberst a. D. Jacques Baud auf die Sanktionsliste der EU gesetzt worden ist. Er wird vom Europäischen Rat (den Mitgliedstaaten) und von der Europäischen Kommission beschuldigt, ein „Sprachrohr“ für „pro-russische Propaganda“ zu sein. Außerdem soll er „Verschwörungstheorien“ verbreitet haben. So soll er gesagt haben, „die Ukraine habe ihre eigene Invasion inszeniert, um der NATO beitreten zu können“. Baud, der früher unter anderem für die NATO und die UNO gearbeitet hat und zahlreiche Bücher veröffentlicht hat, gilt als fundierter geopolitischer Analyst, wenn auch als äußerst kritisch gegenüber der EU-Politik. Er hat keinerlei Verbindung zu Russland. Ihm wird auch nicht vorgeworfen, irgendein Gesetz gebrochen zu haben. Er selbst erklärt, dass die angebliche „Verschwörungstheorie“, auf die sich die Europäische Kommission bezieht, von einem ukrainischen Regierungsbeamten stamme, den er lediglich zitiert habe.

Dennoch reichten diese Vorwürfe – ohne weitere Begründung oder Quellenangaben – der EU aus, um ihn auf die Sanktionsliste zu setzen. Diese Liste ist Teil der Sanktionen gegen Russland. Baud ist inzwischen die 59. Person auf dieser Liste, auf der nicht nur Russen stehen, sondern auch Deutsche, Schweizer, Franzosen und andere, wie etwa die schweizerisch-kamerunische politische Aktivistin Nathalie Yamb und der deutsche Journalist und Israel-Kritiker Hüsseyin Dogru.

Die Folgen dieser Maßnahme für Baud und die anderen sind kaum vorstellbar. Ihre Bankkonten werden eingefroren, sie dürfen nicht mehr innerhalb der EU und im europäischen Luftraum reisen. Niemand darf wirtschaftliche Beziehungen mit ihnen eingehen oder sie auch nur finanziell unterstützen. Sie können also keinerlei Einkommen mehr erzielen. „Sie sind vollständig rechtlos geworden“, sagt von der Schulenburg in einem Interview mit dem Schweizer Rechtswissenschaftler Dr. Pascal Lottaz.

Von der Schulenburg setzt sich schon seit längerem für das Schicksal der sanktionierten Personen ein. Im Oktober 2025 veröffentlichte er ein umfangreiches Rechtsgutachten, das auf seinen Wunsch von zwei Rechtswissenschaftlerinnen, Prof. Dr. Ninon Colneric und Prof. Dr. Alina Miron, erstellt wurde und das Sanktionsregime analysiert. Die dem Sanktionsmechanismus zugrunde liegende Vorgehensweise erweist sich als vollkommen intransparent. Von der Schulenburg sagt: „Wir wissen nicht, was der Entscheidung zugrunde liegt, wer sie trifft, warum bestimmte Menschen ausgewählt werden. Das gesamte Verfahren ist geheim. Die Betroffenen werden nicht vorab gewarnt. Alles, was wir sehen, ist die Entscheidung selbst. Und diese besteht aus nicht mehr als einer kurzen Beschreibung.“

Was den Fall noch erschütternder macht, ist nach von der Schulenburgs Einschätzung, dass es für die Betroffenen nichts gibt, womit sie sich wehren könnten. „Sie haben kein Gesetz gebrochen. Ich habe keine Ahnung, was diese Menschen tun könnten. Es gibt auch keine zeitliche Begrenzung der Strafmaßnahmen, und es sind keine konkreten Handlungen festgelegt, mit denen sie von der Liste gestrichen werden könnten.“

Die Analyse von von der Schulenburg wird von der Rechtswissenschaftlerin Dr. Alexandra Hofer von der Universität Utrecht bestätigt, die ebenfalls von Lottaz interviewt wurde. „Die Betroffenen erhalten keinerlei Informationen. Keine Anschuldigungen, keine Fakten, nichts. Es handelt sich nicht um eine rechtliche, sondern um eine administrative Maßnahme“, erklärt Hofer.

Die Betroffenen können sich an den Europäischen Gerichtshof (EuGH) wenden, doch das bietet laut Hofer kaum Aussicht auf Erfolg. „Was das Gericht tut, ist lediglich zu prüfen, ob das, was im Beschluss steht, faktisch korrekt ist. Bei Baud heißt es, er sei ein ‚Sprachrohr‘ russischer Propaganda – weiter nichts. Es wird nicht gesagt, dass er von Russland bezahlt wird. Angenommen, er fechtet dies an: Was ist eigentlich ein ‚Sprachrohr‘? Das weiß niemand. Der EuGH prüft nicht, ob der Sanktionsbeschluss an sich rechtmäßig oder verhältnismäßig ist. Der EuGH verhält sich sehr ehrerbietig gegenüber dem Europäischen Rat. Man geht davon aus, dass politische Entscheidungen legitime Ziele verfolgen.“ Sie nennt das Beispiel zweier russischer Oligarchen, die auf die Sanktionsliste gesetzt wurden und dies vor dem EuGH anfochten. „Sie bekamen Recht, weil sich die Beschreibung im Sanktionsbeschluss als falsch erwies. Diese Beschreibung wurde daraufhin angepasst, und sie wurden einfach wieder auf die Liste gesetzt.“

Nach Hofer hat das Sanktionsregime seinen Ursprung in der Anti-Terror-Gesetzgebung, die nach den Anschlägen vom 11. September 2001 verabschiedet wurde. Sie erklärt, dass der Europäische Rat durch den Vertrag von Lissabon (2007) die Befugnis erhalten hat, präventiv gegen die Gefahr terroristischer Anschläge vorzugehen. Auf diese Weise können vermeintliche ausländische Terroristen getroffen werden, ohne dass ein rechtliches Verfahren erforderlich ist. „Aber“, so Hofer, „dieses Instrument wird nun gegen die eigenen Bürger eingesetzt, die das EU-Handeln kritisieren.“

Lottaz, Initiator von Neutrality Studies, einer Organisation von Akademikern, die sich auf das Thema geopolitische Neutralität spezialisiert hat, weist darauf hin, dass es jeden treffen kann. „Es kann uns alle treffen. Das Einzige, was der Europäische Rat tun muss, ist, jemanden dessen zu beschuldigen, was als foreign information manipulation and interference bezeichnet wird. Ein einziger Absatz, in dem buchstäblich alles behauptet werden kann, genügt. Wir sind der Willkür anonymer Funktionäre ausgeliefert.“ Er befürchtet, dass die jetzt verhängten Sanktionen erst der Anfang sind. „Sie haben dieses Instrument nun. Ein sehr praktisches Instrument. Man kann es gegen jeden und alles einsetzen.“

Von der Schulenburg hält es für besonders besorgniserregend, dass sich kaum jemand über diese Entwicklung empört. „Die etablierten Medien berichten kaum darüber. Im Europäischen Parlament bekomme ich Unterstützung von höchstens zehn Abgeordneten. Die EU zerstört sich selbst als Rechtsstaat – und niemand scheint sich darüber aufzuregen.“

Kriegsfieber baut sich für eine weitere Regimewechsel-Operation im Nahen Osten auf – doch was sind die möglichen Folgen für Iran, die Region und die Welt?

Trump sagt, „Hilfe ist unterwegs“, aber wird er mit Bodentruppen eingreifen oder versuchen, die Mission ausschließlich mit Bombardierungen zu erfüllen? Beide Optionen sind für Amerika und Israel mit enormen Risiken verbunden.

Leo Hohmann

Es fühlt sich zunehmend an wie der Sommer 2003. Man spürt es in der Luft. Die Kriegstrommeln schlagen. Der Druck steigt.

Für diejenigen unter euch, die alt genug sind, sich zu erinnern: In der Zeit vor dem Irakkrieg nutzte die US-Regierung Politiker, die Medien und die evangelikale Gemeinschaft, um Angst und Hass auf das Regime von Saddam Hussein zu schüren. Unsere Regierung befand sich in einem rasenden Marsch in den Krieg, und Kriege gehen immer mit massiven Desinformationskampagnen einher. Saddam habe Massenvernichtungswaffen und sei jederzeit bereit, sie einzusetzen, hieß es. Babys würden abgeschlachtet, und alle möglichen sensationellen Geschichten wurden von den Medien verbreitet – sowohl von den Mainstream-Medien als auch von alternativen Medien. Jeder, der sich mit unbequemen Fragen in den Weg stellte, wurde als unpatriotisch abgestempelt und vom tosenden Lärm der Kriegs-Hysterie übertönt.

Ersetzt man Irak durch Iran, dann fürchte ich, dass wir eine Wiederholung erleben könnten – diesmal möglicherweise noch schlimmer, weil sich die weltweite Machtstruktur, sowohl militärisch als auch wirtschaftlich, seit 2003 dramatisch verändert hat.

Die USA sind nicht länger die alleinige Supermacht, die jedes Land zerschmettern kann, das es wagt, sich ihnen zu widersetzen. Wir haben die BRICS, und wir haben ein kampferprobtes russisches Militär – dank der Tatsache, dass die USA den Feind Russlands in der Ukraine finanziert und bewaffnet haben. Russland ist hochgefahren und kampfbereit nach vier Jahren westlicher Angriffe, sowohl wirtschaftlich als auch militärisch über den ukrainischen Stellvertreter. Und nun haben wir es auch mit China zu tun, das tausendmal technologisch und militärisch fortgeschrittener ist als noch vor 23 Jahren. Wie bei Russland haben wir niemanden außer uns selbst für den Aufstieg Chinas verantwortlich zu machen.

Wir haben Russland isoliert und in eine militärische Haltung gezwungen, und wir haben mit China kooperiert, um es reich zu machen. Die Chinesen haben ihren amerikanisch befeuerten Reichtum klug investiert, sodass sie heute technologisch auf Augenhöhe und industriell überlegen sind.

Bevor ihr diesen Artikel also verärgert wegklickt und mich als Kommunisten oder als jemanden abtut, der die Übel der Islamischen Republik Iran nicht versteht, hört mir bitte zu.

Ich bin absolut entsetzt über das, was im Iran geschieht. Die Zahl der unschuldigen Toten dort ist unvorstellbar. Ich habe Schätzungen von drei- bis fünftausend getöteten Iranern bis hin zu 20.000 oder mehr gehört. Wer weiß, wie hoch die tatsächliche Zahl ist. Aber das Regime dort ist brutal und wird alles einsetzen, was ihm zur Verfügung steht, um den Aufstand niederzuschlagen. Das verstehe ich. Es ist schrecklich.

Aber ich bin auch ein Journalist, der zu geopolitischem Realismus neigt und seine Analyse nicht auf die Emotionen des Augenblicks stützt. Ich schaue auf die Geschichte und auf die Bilanz Amerikas bei diesen Arten von Operationen. Ich sehe eine Spur des Elends, die US-militärische/CIA-Interventionen – ob direkt oder über Stellvertreter – in Afghanistan, im Irak, in Syrien, Somalia, Libyen und nun in der Ukraine hinterlassen haben.

Ich glaube nicht, dass diejenigen, die unseren Präsidenten dazu ermutigen, US-Militärgewalt einzusetzen, um den „Job zu Ende zu bringen“ und die Islamische Republik Iran zu zerschlagen, vollständig über das Potenzial nachgedacht haben, dass diese Operation uns um die Ohren fliegen könnte. Ich spreche von einem Blutbad, das die derzeitige Situation wie ein Vorschul-Picknick im Park aussehen lassen würde.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie diese Operation aus dem Ruder laufen und die Situation für die Menschen im Iran, für den Nahen Osten und für die Welt verschlimmern könnte.

Erstens: Die Organisation eines Angriffs dieser Art braucht Zeit, und Zeit ist nicht auf unserer Seite.

Wir müssen alle militärischen Mittel in Stellung bringen. Wir müssen sicherstellen, dass unsere Verbündeten in der arabischen Welt fest an Bord sind oder zumindest zusichern, nicht gegen uns zu arbeiten. All die verschiedenen Kräfte, die für eine erfolgreiche Regimewechsel-Operation notwendig sind, sind zu zahlreich und zu komplex, um hier im Detail darauf einzugehen. Es genügt zu sagen, dass so etwas nicht über Nacht zusammenkommt.

Allein das Regime in Schutt und Asche zu bombardieren, wird sehr wahrscheinlich nicht ausreichen. Ich glaube, es werden Bodentruppen nötig sein, um die IRGC-Truppen des Regimes und deren Sympathisanten aufzuspüren und zu vernichten – eine Mission, die Monate oder Jahre dauern könnte.

Angesichts dieser Tatsache und angesichts der Neigung von Präsident Trump, lange, sich hinziehende Kriege zu vermeiden, könnten wir am Ende zu wenig und zu spät für das iranische Volk anbieten. In diesem Szenario ändert sich also letztlich nicht viel. Das Regime wird vorübergehend geschwächt, aber nicht besiegt, und vielleicht stürzt das Land in einen Bürgerkrieg ab – ein Ergebnis ähnlich dem, was wir in Syrien gesehen haben. Jahre später könnte Iran einen neuen Führer haben, der genauso schlimm ist wie der alte.

In diesem Szenario müssen wir die Rolle der CIA und des Mossad beim iranischen Aufstand ernsthaft hinterfragen. Proteste sind eine Sache. Proteste sollen Veränderungen in der eigenen Regierung bewirken. Ein Aufstand hingegen zielt darauf ab, die Regierung zu stürzen. Ein großer Unterschied. Wenn man etwas verspricht und es dann nicht liefert, wird man zu einem Papiertiger, den die Welt nicht mehr respektiert.

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Und es waren die CIA und der Mossad, die die Iraner dazu ermutigten, über Proteste hinauszugehen und sich in den gefährlicheren Bereich eines offenen Aufstands zu begeben.

Der Mossad übernahm offen die Verantwortung für das Anheizen des Aufstands in einem Artikel der Jerusalem Post, die seit Langem als Sprachrohr harter israelischer Positionen gilt, wenn es um geostrategische Militäroperationen geht, die die israelische Regierung als notwendig für ihre Verteidigung ansieht. Wir sprechen hier nicht von liberalen Zeitungen wie Ha’aretz oder dem Guardian. Es handelt sich um die Jerusalem Post, und sie plauderte aus dem Nähkästchen in einem Artikel vom 29. Dezember – also vor weniger als drei Wochen – mit der Überschrift:
„Mossad treibt Iran-Proteste an, sagt: Agenten mit Demonstranten in persischer Botschaft.“

Der Artikel legt unmissverständlich dar, warum sich die Proteste ausbreiteten und über bloßes Demonstrieren mit Schildern hinausgingen. Einige Personen erhielten Waffen und wurden darin unterwiesen, wie sie diese gegen die iranische Polizei einsetzen sollten.

Der Artikel erklärte, dass „der Mossad angesichts wachsender Proteste im ganzen Iran eine ungewöhnliche persische Botschaft veröffentlichte, in der er Demonstranten zum Handeln aufrief und erklärte, er sei mit ihnen auf der Straße – inmitten steigenden wirtschaftlichen Drucks und öffentlicher Unruhe“.

„Geht gemeinsam auf die Straße. Die Zeit ist gekommen“, schrieb der Mossad am 29. Dezember in einem Beitrag auf X und fügte hinzu: „Wir sind bei euch. Nicht nur aus der Ferne und verbal. Wir sind mit euch vor Ort.“

Weiter hieß es in dem Artikel, dass „der Mossad im Juni Hunderte von Agenten in Israels zwölf Tage dauernden Krieg involviert hatte, der Irans Atomprogramm, das ballistische Raketenprogramm und die Luftabwehrsysteme zurückwarf und Dutzende ranghoher Militär- und Geheimdienstvertreter tötete“.

Der frühere US-Außenminister und ehemalige CIA-Chef Mike Pompeo räumte ebenfalls die Beteiligung des Mossad an der Anheizung der iranischen Proteste ein. In einem weiteren Auftritt in der Jerusalem Post wurde ein X-Beitrag Pompeos in einem Artikel vom 3. Januar zitiert, in dem es hieß:
„Frohes neues Jahr an jeden Iraner auf den Straßen. Und auch an jeden Mossad-Agenten, der neben ihnen geht.“

Das Mossad/CIA-Element war also vorhanden, es stachelte die Iraner an und versprach ihnen das Blaue vom Himmel.

Dann meldete sich Präsident Trump selbst mit seinen eigenen kühnen und sehr öffentlichen Versprechen zu Wort und schrieb am 13. Januar in einem Truth-Social-Beitrag:

„Iranische Patrioten, MACHT WEITER MIT DEN PROTESTEN – ÜBERNEHMT EURE INSTITUTIONEN!!! … HILFE IST UNTERWEGS.“

Er sagte, Hilfe sei unterwegs. Nun muss er liefern. Wenn Trumps Hilfe nicht eintrifft, zu spät kommt oder in unzureichendem Umfang, wird man ihm vorwerfen, das iranische Volk zu einem zum Scheitern verurteilten Aufstand verleitet zu haben. Ein weiterer Fall amerikanischer Großsprecherei ohne die nötige Feuerkraft?

Es bleibt abzuwarten, wie erfolgreich Trumps Plan sein wird, aber jeder Christ sollte dafür beten, dass er zum Wohle des iranischen Volkes aufgeht. Ich fürchte, man hat ihnen ein falsches Versprechen verkauft und sie mit den Konsequenzen allein gelassen. Denn wenn die Hilfe schließlich eintrifft, könnte sie nicht ausreichen, um die Mullahs von der Macht zu verdrängen.

So schlimm dieses erste Szenario auch klingt – das zweite ist weitaus schlimmer.

Das zweite Szenario ist, dass die USA und Israel sich zusammentun, um einen umfassenderen Krieg gegen Iran zu führen. Israel allein ist dazu nicht in der Lage, da es als winzige Nation mit weniger als zehn Millionen Einwohnern nicht über die nötige Mannstärke verfügt. Iran hat mehr als 93 Millionen Menschen. Iran verfügt zudem über ein riesiges Raketenarsenal, das sich im zwölftägigen Krieg im Juni 2025 als bemerkenswert fähig erwiesen hat, Israels vielgepriesenen Iron Dome zu umgehen.

Auch wenn dies damals kaum berichtet wurde: Nicht Iran verlor diesen Krieg, sondern Israel. Deshalb griff Trump ein, um ihn zu stoppen. Israel ging die Zahl der Patriot-Abfangraketen aus, während Iran noch Hunderte, wenn nicht Tausende von Raketen in seinem Arsenal hatte. Es gibt Spekulationen, dass Israels neu eingesetzter Iron-Beam-Abwehrschild voll einsatzbereit ist und die Lücken schließen könnte, die im Patriot-Raketensystem bestehen. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, wird Israels neues Laser-Abwehrsystem sehr früh auf seine Wirksamkeit getestet werden.

Die Gefahr in diesem zweiten Szenario besteht darin, dass sich der Krieg über Iran, Israel und die USA hinaus ausweitet und Russland, China und Nordkorea hineingezogen werden. Das würde bedeuten, dass wir den Dritten Weltkrieg erleben – und es gibt keine Garantie, dass er nicht nuklear wird.

Es schaudert mich bei dem Gedanken, wie das Leben aussehen würde, wenn das geschieht, denn es würde bedeuten, dass der Krieg auch US-Boden erreicht. Das könnte in Form aktivierter islamistischer Terrorzellen geschehen, aber auch durch direkte militärische Auseinandersetzungen mit Russen, Chinesen und Nordkoreanern – Raketen, die US-Städte direkt treffen. Versorgungsnetze, Brücken und andere Infrastrukturen würden zerstört. Sind die Amerikaner darauf vorbereitet?

Das russische Außenministerium veröffentlichte am 14. Januar eine Erklärung, in der es Donald Trump und die Vereinigten Staaten von Amerika warnte.

„Diejenigen, die planen, von außen inspirierten Unruhen als Vorwand zu nutzen, um die im Juni 2025 begangene Aggression gegen Iran zu wiederholen, müssen sich der katastrophalen Folgen solcher Handlungen für die Lage im Nahen Osten und die globale internationale Sicherheit bewusst sein“, heißt es in der Erklärung, wie die Times of Russia berichtete.

Militärexperten, denen ich vertraue – Männer wie Oberst Douglas McGregor und der verstorbene große Dr. Peter Pry – haben gesagt, dass die Vereinigten Staaten nicht dafür aufgestellt sind, einen Weltkrieg an mehreren Fronten zu führen. Sie sind besser positioniert für kurze Rein-und-Raus-Operationen, durchgeführt von Spezialeinheiten. Nicht für einen zermürbenden Abnutzungskrieg, wie wir ihn in der Ukraine gesehen haben.

Trotz all des emotionsgetriebenen Jubels für eine US-Intervention, um „Demokratie“ nach Iran zu bringen, würde ich daher zur Vorsicht raten und dazu, tief durchzuatmen und vorsichtig zu sein mit dem, was man sich wünscht. Es könnte schlimmer werden als das, was wir jetzt sehen.

Natürlich gibt es auch ein drittes Szenario: dass meine Bedenken völlig unbegründet sind, dass die Regimewechsel-Operation reibungslos verläuft und wir am Ende ein demokratisches Iran haben, dessen Bevölkerung in Frieden und Freiheit lebt. Ich hoffe, dass ich mich irre, wenn ich die Berechtigung eines weiteren Regimewechsels im Nahen Osten infrage stelle, und dass all meine Sorgen unbegründet sind. Doch angesichts der bisherigen Bilanz der Vereinigten Staaten bei Regimewechsel-Operationen glaube ich das nicht.

Wie Kinder im Russland-Ukraine-Krieg tatsächlich als Waffe benutzt werden

Seit Beginn des Krieges in der Ukraine wird in westlichen Medien und von ukrainischen Behörden immer wieder behauptet, Russland habe in großem Umfang ukrainische Kinder entführt oder deportiert. Die genannten Zahlen reichen dabei von Zehntausenden bis hin zu mehr als einer Million. Nach Einschätzung der unabhängigen Journalistin Eva Bartlett fehlt für diese Vorwürfe jedoch belastbares, öffentlich überprüfbares Beweismaterial. Gleichzeitig würden schwerwiegende Missstände durch ukrainische und proukrainische Akteure kaum Beachtung finden.

Bartlett verweist in diesem Zusammenhang auf Gespräche in Istanbul im Juni, bei denen die Ukraine erstmals eine konkrete Namensliste mit angeblich „von Russland entführten Kindern“ übergab. Diese Liste umfasste 339 Namen – eine auffallend geringe Zahl im Vergleich zu den jahrelang wiederholten Behauptungen von mindestens 20.000 entführten Kindern. Diese Diskrepanz wirft grundlegende Fragen zur Glaubwürdigkeit der zuvor erhobenen Anschuldigungen auf.

Zweifel an dieser Glaubwürdigkeit werden durch frühere Fälle nachweislicher Desinformation verstärkt. So stellte sich im Jahr 2022 heraus, dass die damalige ukrainische Ombudsfrau Ljudmila Denisowa Berichte über angeblich massenhafte sexuelle Verbrechen russischer Soldaten frei erfunden hatte. Denisowa wurde zwar später entlassen, doch ihre Anschuldigungen waren zu diesem Zeitpunkt bereits von internationalen Medien und Organisationen weltweit aufgegriffen worden. Für Bartlett zeigt sich hier ein Muster ungeprüfter Behauptungen, die sich nahtlos in ein antirussisches Narrativ einfügen.

Auch neuere Vorwürfe – etwa die Existenz von Hunderten russischer „Umerziehungslager“, in denen ukrainische Kinder militarisiert und „russifiziert“ würden, oder gar die Behauptung, Kinder würden nach Nordkorea gebracht – seien laut Bartlett nicht durch überprüfbare Quellen belegt.

Von russischer Seite heißt es hingegen, dass ein erheblicher Teil der auf der ukrainischen Liste genannten 339 Kinder nie in Russland gewesen sei, inzwischen volljährig sei oder bereits zu Angehörigen zurückgekehrt sei. Russland erklärt zudem, dass sich Kinder, die sich tatsächlich auf russischem Staatsgebiet befinden, aus aktiven Kriegsgebieten evakuiert worden seien, unter staatlicher Obhut stünden und aktiv an ihrer Familienzusammenführung gearbeitet werde. Parallel dazu übergab Russland eine eigene Liste mit 20 russischen Kindern, die sich nach russischen Angaben in der Ukraine oder in Westeuropa befinden sollen. Eine substanzielle Reaktion auf diese Liste blieb jedoch aus.

Bartlett kritisiert außerdem, dass westliche Medien den seit 2014 andauernden Konflikt im Donbass weitgehend ausblenden. In diesem Zeitraum seien laut russischen und lokalen Quellen Hunderte Kinder durch ukrainischen Beschuss getötet worden – ein Kontext, der ihrer Ansicht nach systematisch ignoriert werde.

Ein besonders erschütterndes Beispiel betrifft ukrainische Waisenkinder, die im Jahr 2022 nach Türkei gebracht wurden. Unter Berufung auf Recherchen der Journalistin Christelle Néant schildert Bartlett, dass dort 510 Kinder misshandelt und sexuell missbraucht worden seien. Zwei minderjährige Mädchen seien infolge der Übergriffe durch Hotelpersonal schwanger geworden. Verantwortliche innerhalb des Waisenhauses hätten den Opfern die Schuld gegeben. Der Fall habe jedoch kaum internationale mediale Aufmerksamkeit erfahren.

Auch innerhalb der Ukraine selbst seien Kinder betroffen. Bewohner unter anderem aus Artjomowsk (Bachmut) berichteten, dass Einheiten der ukrainischen Militärpolizei, bekannt als die sogenannten „Weißen Engel“, Kinder ohne Zustimmung der Eltern mitgenommen hätten. In einigen Fällen seien dabei falsche Geschichten verbreitet worden, etwa die Behauptung, die Eltern seien durch russische Angriffe ums Leben gekommen.

Auf einer Konferenz zu Verbrechen gegen Kinder im Donbass wurde zudem erklärt, dass ukrainische Behörden Kinder ohne Wissen ihrer Eltern nach Westukraine und möglicherweise weiter in andere europäische Länder gebracht hätten. Ein ehemaliger ukrainischer Sicherheitsbeamter äußerte sogar den Verdacht, dass einige dieser Kinder über internationale Netzwerke in die Hände pädophiler Kreise gelangt sein könnten – schwerwiegende Vorwürfe, die laut Bartlett von westlichen Medien und Institutionen weder untersucht noch aufgegriffen würden.

Abschließend schildert Bartlett ihre Gespräche mit Flüchtlingen aus Cherson, die zeitweise in Russland untergebracht waren. Die Befragten erklärten übereinstimmend, sie seien freiwillig evakuiert worden, um ukrainischem Beschuss zu entgehen. In Russland hätten sie sich frei bewegen können, medizinische Versorgung erhalten und ihre Kinder regulär zur Schule schicken können. Die Darstellung, sie oder ihre Kinder seien entführt worden, wiesen sie entschieden zurück.

All dies zeige, so Bartlett, dass das dominante Bild Russlands als massenhafter Kinderentführer nicht durch harte, öffentlich zugängliche Beweise gestützt werde. Gleichzeitig würden schwerwiegende Vorwürfe gegen ukrainische und proukrainische Akteure entweder ignoriert oder verharmlost. Kinder seien in diesem Krieg damit nicht nur Opfer militärischer Gewalt, sondern auch Instrumente politischer und medialer Propaganda.

Western MSM claim that Russia “forcibly deported”up to 1.6 million Ukrainians.

In Anapa, Russia, I met refugees from the Kherson region who refuted Western media’s claims that Russia had “kidnapped” them.

They said Ukrainian shelling was the reason for seeking safety in Russia. pic.twitter.com/dqKxu7ToX3

— Eva Karene Bartlett (@EvaKBartlett) December 26, 2022

Elon Musk und Sam Altman behaupten, 2026 sei das Jahr der KI-Singularität – der Punkt, an dem sie irreversibel und unkontrollierbar wird

Elon Musk und Sam Altman behaupten, 2026 sei das Jahr der KI-Singularität – der Punkt, an dem sie irreversibel und unkontrollierbar wird

„Die technologische Singularität ist ein theoretisches Szenario, in dem technologisches Wachstum unkontrollierbar und irreversibel wird und in tiefgreifenden und unvorhersehbaren Veränderungen der menschlichen Zivilisation gipfelt.“
The WinePress

Die Transhumanisten und Technokraten Elon Musk und Sam Altman glauben, dass 2026 endlich das Jahr sein wird, in dem KI den sogenannten Moment der „Singularität“ erreicht.

Musk schrieb Anfang dieser Woche in zwei Beiträgen: „Wir sind in die Singularität eingetreten“ und „2026 ist das Jahr der Singularität“. Bereits vor etwas mehr als einem Jahr sagte er, wir befänden uns am „Ereignishorizont der Singularität“.

Vor genau einem Jahr erklärte Sam Altman, die Singularität stehe kurz davor, erreicht zu werden.

Was also ist die Singularität? Laut IBM:

Die technologische Singularität ist ein theoretisches Szenario, in dem technologisches Wachstum unkontrollierbar und irreversibel wird und in tiefgreifenden und unvorhersehbaren Veränderungen der menschlichen Zivilisation gipfelt.

Theoretisch wird dieses Phänomen durch das Aufkommen künstlicher Intelligenz (KI) angetrieben, die die menschlichen kognitiven Fähigkeiten übertrifft und sich selbstständig weiter verbessern kann. Der Begriff „Singularität“ leitet sich in diesem Zusammenhang aus mathematischen Konzepten ab und bezeichnet einen Punkt, an dem bestehende Modelle versagen und die Kontinuität des Verständnisses verloren geht. Er beschreibt eine Ära, in der Maschinen nicht nur menschliche Intelligenz erreichen, sondern sie deutlich übertreffen und einen sich selbst verstärkenden Zyklus technologischer Evolution in Gang setzen.

Die Theorie besagt, dass sich solche Fortschritte in einem derart rasanten Tempo entwickeln könnten, dass Menschen nicht in der Lage wären, den Prozess vorherzusehen, einzudämmen oder zu stoppen. Diese schnelle Entwicklung könnte zur Entstehung synthetischer Intelligenzen führen, die nicht nur autonom sind, sondern auch zu Innovationen fähig, die jenseits menschlichen Verständnisses oder menschlicher Kontrolle liegen. Die Möglichkeit, dass Maschinen noch fortschrittlichere Versionen ihrer selbst erschaffen, könnte die Menschheit in eine neue Realität verschieben, in der der Mensch nicht länger das leistungsfähigste Wesen ist. Die Folgen des Erreichens dieses Singularitätspunktes könnten für die Menschheit positiv oder katastrophal sein. Derzeit wird das Konzept der Science-Fiction zugeordnet, dennoch kann es wertvoll sein, sich vorzustellen, wie eine solche Zukunft aussehen könnte, damit die Menschheit die KI-Entwicklung so lenken kann, dass sie den zivilisatorischen Interessen dient.
Popular Mechanics

Ich habe eine Handvoll Artikel veröffentlicht, die sich mit den drakonischen und bösartigen Aussagen dieser beiden Männer befassen, in denen sie über die Zerstörung der Menschheit durch ihre bösen Erfindungen sprechen. Wird dies das Jahr sein, in dem das Unvermeidliche eintritt?

Oder handelt es sich um nichts weiter als prototypische Übertreibung von Tech-Nerds?

Oder ist dies eine codierte Sprache für: „Die KI-Blase steht kurz vor dem Platzen, und alle Leibeigenen werden dafür bezahlen – während wir auf Epstein Island Martinis schlürfen“?

RSV-Impfstoffe: VAERS-Meldungen, Krankenhausfälle, Schwangerschaftsberichte und Dosierungsfehler werfen ernsthafte Fragen auf

Eine wachsende Datenlage in den USA lässt Sicherheitssignale für neue RSV-Impfstoffe nicht ignorieren

Seit der Zulassung der ersten Impfstoffe gegen das Respiratorische Synzytialvirus (RSV) und verwandter Präventionsmittel (z. B. monoklonale Antikörper wie Beyfortus/Nirsevimab) im Jahr 2023 hat das US-amerikanische Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS) eine Reihe von Berichten zu unerwünschten Ereignissen, Verabreichungsfehlern und auffälligen Ergebnissen bei Schwangeren und Kindern erhalten. Diese Meldungen werfen Fragen zur Sicherheit, zur Anwendungspraxis und zur Überwachung dieser Produkte auf. (cidrap.umn.edu)

VAERS-Berichte: Was ist bekannt?

Laut öffentlich zugänglichen Daten des CDC-VAERS-Systems sind seit dem Start der RSV-Impfprogramme in den USA mehrere Dutzend bis über hundert Meldungen zu Verabreichungsfehlern und Nebenwirkungen eingegangen:

  • Etwa 25 Berichte über Verabreichungsfehler bei Kindern unter 2 Jahren, bei denen der falsche Impfstoff verabreicht wurde.
  • Etwa 128 Fälle, in denen schwangere Frauen versehentlich einen RSV-Impfstoff erhielten, der nicht für die Schwangerschaft empfohlen ist.
    Die CDC bezeichnet diese Fehler als selten, betont aber, dass sie untersucht und medizinische Richtlinien dafür entwickelt werden.

Es wurde auch berichtet, dass VAERS zahlreiche Meldungen zu Hospitalisierungen, Schwangerschaftskomplikationen und anderen unerwünschten Ereignissen im Zusammenhang mit RSV-Impfstoffen entgegengenommen hat – einschließlich Frühgeburten und hypertensiven Schwangerschaftsstörungen. Diese Berichte entsprechen den Daten, die auch in einer peer-reviewten Analyse zur Überwachung von Pfizer’s RSV-Impfstoff während der Schwangerschaft beschrieben werden.

Wichtig ist: VAERS-Daten sind reine Meldedaten – sie zeigen keine bestätigten Ursache-Wirkungs-Beziehungen. Meldungen können auch Nebenwirkungen umfassen, die später als nicht kausal beurteilt werden. VAERS ist ein passives Meldesystem, dessen Zahlen daher nicht als direkte Belege für Risiken interpretiert werden dürfen ohne sorgfältige epidemiologische Bewertung.

Verabreichungsfehler und Systemschwächen

Ein wiederkehrendes Problem bei der RSV-Impfkampagne war die falsche Anwendung verschiedener Präparate:

  • Falsche Impfstoffe wurden an falsche Altersgruppen verabreicht, z. B. RSV-Impfstoffe, die nur für ältere Erwachsene oder Schwangere zugelassen sind, bei Babys, oder umgekehrt.
  • Dieses Problem ist sowohl in VAERS-Meldungen dokumentiert als auch von offiziellen Behörden wie CDC, FDA und anderen Fachgruppen bestätigt worden, die vor solchen Fehlern ausdrücklich gewarnt haben. (pharmacypracticenews.com)

Solche Fehler zeigen, dass das System der Unterschiede zwischen RSV-Produkten – die verschiedene Zielgruppen und Indikationen haben – organisatorisch noch nicht sauber in der Praxis eingeordnet ist.

Schwangerschaftsberichte: Frühgeburten und hypertensive Störungen

Die VAERS-Daten zu RSV-Impfstoffen während der Schwangerschaft zeigen, dass in einer Reihe von Meldungen Frühgeburten und hypertensive Schwangerschaftskomplikationen angegeben wurden. In einer Auswertung der ersten RSV-Saison (2023–2024) bei Schwangeren waren diese Ereignisse auffällig häufig im Verhältnis zu den sonst gemeldeten Ereignissen – allerdings ohne eindeutige statistische Signifikanz oder kausale Bestätigung. (PubMed)

Das bedeutet:

  • Diese Meldungen müssen ernst genommen und weiter untersucht werden.
  • Sie dürfen aber nicht automatisch als Beweis für ein Impfstoff-Risiko interpretiert werden, solange nicht belastbare epidemiologische Analysen vorliegen.

Widerspruch zu Nutzen-Daten aus der Fachliteratur

Parallel dazu gibt es evidenzbasierte Studien und Übersichtsarbeiten, die RSV-Impfstoffe als wirksam und sicher in bestimmten Risikogruppen beschreiben, etwa bei älteren Erwachsenen oder durch maternale Impfung zum Schutz des Neugeborenen. Studien zeigen deutliche Reduktionen von RSV-assoziierten Krankenhausaufenthalten und keine übermäßige Häufung schwerer unerwünschter Ereignisse im Vergleich zu Placebo. (aerzteblatt.de)

Was bleibt offen und kritisch zu hinterfragen?

  1. Melden vs. Bewerten: VAERS-Daten geben Hinweise, aber keine gesicherten Schlussfolgerungen über Risiken. Ohne epidemiologische Kontexte sind sie schwer zu interpretieren.
  2. Verabreichungsfehler zeigen organisatorische Schwächen: Wenn in klinischen Abläufen Fehler bei der korrekten Produktverwendung auftreten, muss dies adressiert werden.
  3. Schwangerschaftsberichte müssen weiter untersucht werden: Frühgeburten oder andere Komplikationen dürfen nicht ignoriert werden, nur weil sie statistisch nicht bestätigt sind.
  4. Kritische öffentliche Kommunikation fehlt oft: Gesundheitsbehörden geben zwar Hinweise an Fachpersonal, aber öffentlich verständliche Risiko-Nutzen-Abwägungen bleiben lückenhaft.

Fazit

Die aktuelle Debatte um RSV-Impfstoffe zeigt zwei Seiten:

  • Einerseits positiv belegte Schutzwirkungen bei Risikogruppen.
  • Andererseits realweltliche Probleme mit Verabreichungsfehlern und Meldungen über unerwünschte Ereignisse, die systematisch analysiert und transparent kommuniziert werden müssen.

Ein sachlicher, datenbasierter Diskurs sollte nicht vermieden werden – weder die positiven Effekte überbetont, noch potenzielle Sicherheits- oder Anwendungsschwächen unter den Teppich gekehrt werden.

LEIDEN UND STERBEN AN DER OSTFRONT: »Der blutigste Kriegsschauplatz der Geschichte«

Vom Blitzkrieg zur Katastrophe: Am 22. Juni 1941 begann mit dem „Unternehmen Barbarossa“ der größte Feldzug des Zweiten Weltkriegs. Was von Hitler und seiner Generalität als Blitzkrieg geplant war, endete in einem Desaster. Der Weg führte von frühen Geländegewinnen über Belagerungen, Winterkatastrophen und Massenmorde bis zu Stalingrad und dem endgültigen Zusammenbruch – und macht deutlich, […]

Greifen die USA den Iran an?

Im Iran gibt es mal wieder schwere Proteste, die sich Ende Dezember an der Abwertung der Landeswährung entzündet haben. Der Iran wirft dem Westen vor, hinter den Unruhen zu stecken, während die USA dem Iran wegen angeblicher Polizeigewalt mit militärischem Eingreifen drohen. In diesem Artikel schauen wir uns all das einmal näher an und werden […]
Puff – Trumps venezolanischer Öl-Traum ist zerplatzt

Puff – Trumps venezolanischer Öl-Traum ist zerplatzt

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Puff – Trumps venezolanischer Öl-Traum ist zerplatzt

Puff – Trumps venezolanischer Öl-Traum ist zerplatzt

Big US-Oil werde in Venezuela investieren und alles zum Besten wenden, prahlte Donald Trump in den “sozialen” Medien vor seinem Treffen mit rund 20 Top-Managern der US-Energiewirtschaft am vergangenen Wochenende. Doch die schütteten einen Eimer kalten Wassers für seinen Fiebertraum von einer Öl-Bonanza.

von Rainer Rupp

Wir haben uns inzwischen an Donald Trumps Gigantismus gewöhnt. Alles, wirklich alles, was er macht – selbst sein Toilettengang –, ist entweder gigantisch, einmalig auf der Welt oder “super duper”. Mit diesen Attributen prahlt er auch über seinen jüngsten verbrecherischen Überfall auf ein anderes Land. Mit dem “einzigartig toll” ausgeführten US-Raubmord in Venezuela – immerhin wurden an die 100 Menschen, darunter viele Zivilisten bei dem US-Überfall auf Caracas getötet – wollte Trump die größten Ölvorkommen der Welt in den Besitz der USA überführen und sich zugleich als Chefverwalter dieses märchenhaften Reichtums einsetzen.

Zur Verwirklichung seiner megalomanen Fantasie mussten aber erst wieder die venezolanischen Ölquellen zum Sprudeln gebracht werden. Für Trump kein Problem: Dank seines unglaublich schlauen Kopfs entwarf er im Handumdrehen ein Hundert-Milliarden-Dollar-Investitionsprogramm, das er letzten Montag erwartungsfroh den Chefs der US-Ölindustrie vorstellte, die er im Weißen Haus zusammengetrommelt hatte. Das war der Moment, in dem das Trugbild seiner größenwahnsinnigen Fantasie mit der Realität zusammenstieß.

Denn die Big-Oil-Bosse machten Trump klar, dass Venezuelas Reserven in geografisch unzugänglichen Dschungelgebieten liegen und das teerartige Öl chemisch verdünnt und aufwendig transportiert werden muss. Personalmangel, Lebensgefahr durch Anti-US-Milizen und Entführungsbanden sowie fehlende juristische Investitionssicherheit machen daher eine umfassende Ausbeutung unrealistisch. Dazu mehr Details weiter unten im Text.

Nur wenige Tage nach der brutalen, unprovozierten, völkerrechtswidrigen militärischen US-Intervention in Venezuela hatte Präsident Trump seine grandiose Vision auf die Bildschirme der US-Fernseher gemalt. Seine kühne Verheißung: Mindestens 100 Milliarden Dollar frisches US-Kapital werden die weltgrößten nachgewiesenen Ölvorkommen im Orinoco-Gürtel zum Sprudeln bringen; natürlich unter seiner Oberaufsicht zum Wohl der US-amerikanischen und der venezolanischen Bevölkerung. Das muss man Trump glauben, schließlich hatte er als New Yorker Baulöwe, als er seine ersten Dollar-Milliarden gemacht hatte, mit seinen Billigwohnungen immer das Wohl der ärmeren Teile der Bevölkerung im Sinn gehabt. Zumindest glaubt er selbst daran.

Im Übrigen unterstrich er in seinen öffentlichen Reden die absolute Notwendigkeit seiner Militärintervention, denn nur so habe er Venezuela vor China und Russland retten können, die sich sonst die fette Beute selbst geschnappt hätten. Aber nun sei das Baby in trocken Tüchern, und Big US-Oil werde mit 100 Milliarden Dollar Investitionen alles zum Besten wenden.

Doch die Realität hat die unangenehme Angewohnheit, Luftschlösser zum Einsturz zu bringen. Beim von der Öffentlichkeit abgeschirmten Treffen am vergangenen Wochenende schütteten die rund 20 eingeladenen Top-Manager der größten US-Energieunternehmen einen ernüchternden Eimer kalten Wassers auf Trumps Fiebertraum. Statt sofort Schecks zu unterschreiben, zeigten die Ölbarone höflich, aber bestimmt starke Skepsis gegenüber Trumps Plänen. Ihre Einwände summierten sich zu einer langen Liste von Problemen und Risiken, darunter Zeitpläne über Jahrzehnte und die schiere Unrentabilität von Investitionen bei aktuellen Ölpreisen von etwa 56 bis 60 Dollar pro Barrel.

Am Ende der Sitzung trat Trump dennoch vor die Presse und verkündete – wie könnte es auch anders sein – den Sieg seiner Pläne: “Wir haben so etwas wie einen Deal geschlossen.” Doch die Details dieses angeblichen Deals, die inzwischen ihren Weg in die Öffentlichkeit gefunden haben, erzählen eine andere Geschichte: Nur Chevron, das schon seit einigen Jahren im Einverständnis mit der Maduro-Regierung wieder in Venezuela produziert hat, legte ein bescheidenes Versprechen vor, mehr zu investieren, während Giganten wie ExxonMobil Investitionen in Venezuela rundheraus ablehnten. Da halfen auch Trumps Zusicherungen an die Manager nichts, wenn er sagte: “Ihr habt totale Sicherheit, totale Sicherheit … Ihr verhandelt direkt mit uns (der US-Regierung) – nicht mit Venezuela.”

Die Big-Oil-Manager kauften ihm seine billigen Verkaufsreden jedoch nicht ab. ExxonMobil-Chef Darren Woods wird in US-Medien zitiert: “Wenn man sich die derzeitigen rechtlichen und kommerziellen Strukturen und Rahmenbedingungen in Venezuela anschaut, ist es uninvestierbar. … Wie finanziell belastbar sind die Schutzmaßnahmen? Wie sehen die Renditen aus?” Exxon-Boss Woods erinnerte auch an frühere Enteignungen in Venezuela: “Exxons Vermögenswerte dort wurden bereits zweimal beschlagnahmt.” Trump habe darauf sichtbar erbost geantwortet, dass man das grandiose Venezuela-Projekt auch ohne Exxon durchführen werde.

Der Gründer von Continental-Resources, Harold Hamm, gab zu bedenken, dass “sich alle darüber einig sind, dass in Venezuela eine riesige Investition getätigt werden müsste, was definitiv viel Zeit bräuchte, um das umzusetzen”, bevor man überhaupt an Gewinne denken könnte. ConocoPhillips-Chef Ryan Lance erinnerte an die Verluste seines Unternehmens von zwölf Milliarden Dollar in Venezuela, die allerdings “bereits abgeschrieben” seien, worauf Trump paternalistisch erwiderte: “Gute Abschreibung.”

Nur einige wenige Teilnehmer zeigten die notwendige Begeisterung für Trumps Plan; so etwa der Repsol-Chef, der sich bereit zeigte, “mehr zu investieren”, oder Bill Armstrong von Armstrong Oil & Gas, der aus schlecht nachvollziehbaren Gründen von “erstklassigem Gelände” in Venezuela sprach. Doch das waren zwei Ausreißer in einem Raum voller Misstrauen und Vorsicht.

Selbst wenn man von den anstehenden juristischen Klagen in den USA gegen Trumps Vorgehen und seine weiteren Pläne absieht und ebenso den völkerrechtlichen Sumpf der US-Militärintervention und deren juristischen Folgen für US-Exporte von in Venezuela geraubtem Öl an Drittländer ignoriert, wo es womöglich beschlagnahmt werden kann, dann zeichnen sich weitere, zumeist unüberwindbare Probleme ab. Die sind meist technischer, geografischer und ökonomischer Art. Andere beziehen sich auf die bereits oben angedeuteten Personalprobleme und potenziellen Gefahren für Leib und Leben der Mitarbeiter. Die nachfolgende Liste der Hindernisse zeigt, warum Trumps Plan ein Luftschloss bleiben wird:

1.Fehlendes erfahrenes US-Personal und logistische Bereitschaft

Neue Akteure wie Exxon oder ConocoPhillips haben nach Jahren der Abwesenheit – die Enteignungen fanden in den 2000er-Jahren statt – keine Vor-Ort-Kontakte, kein ausgebildetes Personal oder Lieferketten mehr. Nur Chevron ist noch vor Ort aktiv. Den neuen Marktteilnehmern würden die notwendigen Beziehungen, Mitarbeiter und Logistik fehlen, um kurzfristig loszulegen. US-Analysten sprechen von Jahren, bis die Ölproduktion in Venezuela nennenswert steigen würde. Es bedürfte eines jahrzehntelangen Kraftakts, zu dem die eher kurzfristig auf den Profit bedachte US-Unternehmen kaum imstande sind, falls überhaupt.

2. Sicherheitsrisiken: Schwer bewaffnete Milizen, Banden und Chaos

Die in Lateinamerika erfahrene Journalistin Lulu Garcia-Navarro warnte jüngst vor schwer bewaffneten paramilitärischen Kräften, die Yankees hassen, aber auch vor kriminellen Kartellen mit schier unbegrenzten Finanzmitteln und Zugang zu Waffen aller Art und Motiven, für Chaos zu sorgen, von dem sie profitieren. Nach einer US-Invasion mit Bodentruppen würden Entführungen, Sabotage oder direkte Angriffe auf Anlagen drohen. Kein Wunder, dass Exxon-Boss Woods “ordnungsgemäße Sicherheitsgarantien” forderte, bevor er überhaupt ein Beobachterteam hinschicken würde.

3. Rechtliche und Investitionssicherheit

Frühere Beschlagnahmungen und Verluste in Milliardenhöhe schweben wie ein Damoklesschwert über jeder Diskussion von US-Managern über Neuinvestitionen in Venezuela. Sie haben gute Gründe, an der “Haltbarkeit” und “Belastbarkeit” Trumps versprochener Schutzmaßnahmen zu zweifeln. Denn was passiert bei politischen Wechseln in Washington oder Caracas? Vor wenigen Tagen hat der US-Kongress bereits Trumps Handlungsfreiheit in Venezuela beschnitten. Im kapitalintensiven Energiesektor brauchen kapitalistische Unternehmen Gewissheit für langfristige Gewinne und Verträge, die Jahrzehnte überdauern, was angesichts der politischen Unsicherheiten in den USA und Venezuela nicht gegeben ist.

4. Geologische und technische Herausforderungen: Der teerartige Albtraum des Orinoco-Schweröls

Das venezolanische Öl ist größtenteils extraschweres Bitumen, das nicht leicht fließt. Es braucht teure Verdünnung mit Naphtha oder leichteren Ölen für den Pipeline-Transport sowie energieintensive Aufbereitung. Das Gelände – entlegener Regenwald, Flüsse, hohe Temperaturen – erschwert Förderung und Transport. Die Produktionskosten sind hoch, Emissionen intensiv, und bei den aktuellen Preisen (56 bis 60 Dollar pro Barrel) sind viele Projekte unrentabel. Der “Break Even”-Preis, die Grenze zwischen Gewinn und Verlust, liegt oft bei über 80 Dollar pro Fass.

Fazit: Die große Illusion zerplatzt

Trumps glorreicher 100-Milliarden-Ölrausch – gestartet mit Bomben, Großspurigkeit und offener Missachtung des Völkerrechts – prallt frontal gegen die Mauer der Realität. Die Ölbosse, die er im Weißen Haus unter Druck zu setzen versuchte, rannten nicht mit offenen Scheckbüchern herbei. Stattdessen erklärten sie höflich, warum sie ihr Geld nicht in Venezuelas bodenlosem Risikosumpf versenken wollen. Doch Trump verspricht “totale Sicherheit”; und das für ein Land, dessen Hauptstadt frisch von US-Militär verwüstet wurde, dessen Bevölkerung von Washington erniedrigt wird, ein Land, in dem es von schwer bewaffneten Anti-US-Milizen wimmelt, die stolz auf ihre Tradition sind, koloniales ausländisches Eigentum zu verstaatlichen. Was kann da für neue US-Investitionen schon schiefgehen?

Letztlich ist Trumps “Geniestreich” in Venezuela nichts anderes als eine milliardenschwere außenpolitische Farce, getarnt als Energiedominanz. Die Big-Oil-Bosse gingen mit höflichem Lächeln, aber null Zusagen nach Hause und überließen Trump die Prahlerei von “einem Deal”, der nur in seiner Fantasie existiert. Wie absolut vorhersehbar, war das wieder ein triumphaler Trump-Erfolg, der absolut nichts liefert außer riesigen Schlagzeilen, einer saftigen Rechnung für die US-Steuerzahler und einer endgültigen Verabschiedung Washingtons vom Völkerrecht.

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