Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

Jetzt kostenlosen Gesprächstermin buchen

Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Vorhersagen als Macht: Wie KI‑Prognosen unsere Zukunft formen – und techno‑feudale Kontrolle beschleunigen

Vorhersagen als Macht: Wie KI‑Prognosen unsere Zukunft formen – und techno‑feudale Kontrolle beschleunigen

Vorhersagen als Macht: Wie KI‑Prognosen unsere Zukunft formen – und techno‑feudale Kontrolle beschleunigen

Buchbesprechung: Warum selbstbewusste Tech‑Prognosen als starke Verordnungen wirken, wer davon profitiert und wie wir demokratische Kontrolle zurückgewinnen können. „Vorhersagen klingen wie Fakten, sind es aber nicht.“ Dieser Satz, den Carissa Véliz, KI-Expertin an der Oxford-Universitaet, in ihrem neuen Buch Prophecy: Prediction, Power, and the Fight for the Future (Deutsche Version: Die Macht der Prophezeiung: Von den Orakeln […]

Der Beitrag Vorhersagen als Macht: Wie KI‑Prognosen unsere Zukunft formen – und techno‑feudale Kontrolle beschleunigen erschien zuerst unter tkp.at.

Iran-Krise: Fünf US-Soldaten in Kuwait verletzt – Teheran nennt zentrale Streitpunkte bei Verhandlungen und weitere Updates

Iran-Krise: Fünf US-Soldaten in Kuwait verletzt – Teheran nennt zentrale Streitpunkte bei Verhandlungen und weitere Updates

Von Tyler Durden

Zusammenfassung

  • Der Iran treibt die Gesetzgebung zur Formalisierung der Kontrolle und Verwaltung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus voran, was den Warnungen und Bedingungen Trumps direkt zuwiderläuft.
  • Eine iranische Kurzstreckenrakete vom Typ Fateh-110 zielte auf den Luftwaffenstützpunkt Ali Al Salem in Kuwait, einen wichtigen Einsatzstützpunkt der US-Luftwaffe. Laut BBG wurde die Rakete abgefangen, doch herabfallende Trümmer trafen einen Teil des Stützpunkts und verletzten fünf Amerikaner.
  • Zwei weitere amerikanische Drohnen sollen bei dem Angriff auf die Basis in Kuwait zerstört oder beschädigt worden sein (DropSite/BBG).
  • Der Iran erklärt, dass zwei wichtige Punkte des MOU noch offen und nicht endgültig geklärt sind: Freigabe von Vermögenswerten und Sanktionen, Atomdossier

***

Iran will die Kontrolle über die Straße von Hormus „legalisieren/formalisieren“

Eine am Samstag vom iranischen Hauptquartier „Khatam al-Anbiya“ über Al Jazeera veröffentlichte Mitteilung und Warnung: „Die Kontrolle über die Straße von Hormus wird mit voller Autorität von den Streitkräften der Islamischen Republik Iran ausgeübt.“ Es fügte hinzu, dass „alle Schiffe, Handelsschiffe und Tanker verpflichtet sind, ausschließlich die festgelegten Routen zu befahren und die Genehmigung der Marine des Korps der Islamischen Revolutionsgarden einzuholen.“

Trotz der jüngsten Warnung von Präsident Trump, der strenge Bedingungen für die Wiederöffnung der Straße von Hormus verkündete, scheint Teheran seine Worte völlig zu ignorieren und darauf hinzuarbeiten, seine Autorität über diese für den Energietransport lebenswichtige Wasserstraße zu formalisieren.

Die staatliche Nachrichtenagentur Nour News berichtet, dass ein Gesetzentwurf, der Teherans Rolle bei der Verwaltung der Durchfahrt durch die strategische Wasserstraße umreißt, fertiggestellt wurde und voraussichtlich bald zur Abstimmung gebracht wird.

Laut Bloomberg nannte der iranische Abgeordnete Alireza Salimi keinen konkreten Zeitplan für die Abstimmung, sagte jedoch, die Gesetzgebung sei auf dem besten Weg, Gesetz zu werden. Salimi sagte, dass „nur der Iran und Oman über die Verwaltung der Straße von Hormus entscheiden können“ – und fügte hinzu, dass „die omanische Seite Teherans Plan vorläufig zugestimmt hat“. Er betonte zudem die strategische Bedeutung von Hormus und erklärte, dass „die Straße von Hormus für die Islamische Republik Iran wichtiger und wertvoller ist als Dutzende von Atombomben.“

Frühere Äußerungen von Salimi deuten darauf hin, dass der Gesetzentwurf die Sicherheit der Schifffahrt, die Erhebung von Navigations- und Umweltverschmutzungsgebühren sowie die Einrichtung eines Fonds für regionale Entwicklung und Fortschritt umfassen würde – all dies haben Kritiker als bloßen Vorwand Teherans abgetan, um faktisch eine „Maut“ zu erheben. Es wird erwartet, dass der Gesetzentwurf vom iranischen Wächterrat geprüft wird, der für die Überprüfung und Genehmigung aller Gesetze vor ihrem Inkrafttreten zuständig ist.

Weitere Berichte über zerstörte US-Drohnen

Es gibt Berichte über weitere Beschädigungen oder die Zerstörung von MQ-9 Reaper-Drohnen; das Pentagon hat dies jedoch nicht bestätigt und wird dies voraussichtlich auch nicht tun. Zusammen mit den „Schusswechsel“-Ereignissen der vergangenen Woche deutet dies auf eine Eskalation der Lage hin, obwohl die Konfliktparteien versuchen, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Es sieht so aus, als könnte dies mit dem Raketenangriff vom Samstag auf eine US-Basis in Kuwait zusammenhängen, doch die Details sind unklar. Laut DropSite:

2 more drones were reportedly downed in Iran on Friday. https://t.co/VocxypbfSC

— Drop Site (@DropSiteNews) May 30, 2026

Übersetzungen von „X“: Zwei weitere Drohnen wurden angeblich am Freitag in Iran abgeschossen.

Der Bericht kommt nur Tage nachdem der Stabschef der US-Luftwaffe, General Kenneth Wilsbach, die MQ-9 als „Most Valuable Player“ der Operation Epic Fury bezeichnet hat, bei der er sagte, dass die Drohne mehr Angriffe gegen den Iran durchgeführt habe als jedes andere Flugzeug im US-Arsenal. Laut einem Bericht von Orbital Today sind während des Konflikts etwa 30 MQ-9s verloren gegangen. Bei mehr als 30 Millionen Dollar pro Stück würden diese Verluste allein rund 1 Milliarde Dollar an Flugzeugen ausmachen. Frühere Berichte deuteten darauf hin, dass die USA in Jemen 18 weitere Reaper verloren habe. Die MQ-9-Flotte der Luftwaffe ist von etwa 182 Flugzeugen Ende 2025 auf rund 135 heute geschrumpft, wie Behörden bestätigten. „Wir sind besorgt darüber, wie sie abgenutzt wurden“, sagte Lt. Gen. David Tabor den Abgeordneten. „Wir prüfen Optionen, um so viele MQ-9As wie möglich zurückzukaufen, und zwar sofort.“ Falls die neuesten Berichte bestätigt werden, könnte die USA an einem einzigen Tag etwa 60 Millionen Dollar an MQ-9-Flugzeugen verloren haben.

Verzögerung bei der Absichtserklärung: Die Knackpunkte

Einige aktuelle Kommentare zum aktuellen Stand der Dinge via Al Jazeera… die wichtigsten Punkte:

  • Freigabe von Vermögenswerten und Aufhebung von Sanktionen
  • Atomfrage

„Bislang gibt es keinen Zeitplan. Wir wissen jedoch, dass die Verhandlungen noch andauern. Das Abkommen ist laut iranischen Vertretern hier noch nicht endgültig abgeschlossen. Vorschläge und Botschaften werden über pakistanische Vermittler und einige andere regionale Akteure ausgetauscht“, heißt es in dem Bericht. Laut AJ:

Die Iraner haben sich, obwohl sie sagen, dass es noch nicht endgültig abgeschlossen ist, in vielen Punkten weitgehend geeinigt. Es gibt jedoch noch einige Knackpunkte.

Schließlich sind die Iraner in dieser Phase ganz klar. Sie sagen, dass sie nicht über die Atomfrage oder das Atomprogramm diskutieren werden, solange keine vertrauensbildenden Maßnahmen getroffen werden. Nur wenn die erste Phase erfolgreich ist, werden sie offen für Gespräche über ihr Atomprogramm sein.

Diese vertrauensbildenden Maßnahmen wurden konkret als die Freigabe von im Ausland gehaltenen Vermögenswerten in Milliardenhöhe definiert.

Neuer iranischer Angriff auf US-Stützpunkt in Kuwait

Eine iranische Kurzstreckenrakete vom Typ Fateh-110 zielte auf den Luftwaffenstützpunkt Ali Al Salem in Kuwait, einen wichtigen operativen Knotenpunkt für die Expeditionsstreitkräfte der US-Luftwaffe in der Golfregion.

Einem ersten Bericht von Bloomberg News zufolge hat die kuwaitische Luftabwehr die taktische ballistische Rakete in den letzten 24 Stunden abgefangen, doch herabfallende Trümmer trafen einen Teil des Stützpunkts, wodurch fünf Amerikaner verletzt und eine MQ-9-Reaper-Drohne beschädigt sowie eine weitere schwer beschädigt wurde.

Etwa fünf Personen, darunter sowohl Auftragnehmer als auch aktives Militärpersonal, erlitten leichte Verletzungen, so die Quelle. Eine Reaper-Drohne wurde zerstört und mindestens eine weitere schwer beschädigt. – BBG

Iran-Krise: Fünf US-Soldaten in Kuwait verletzt – Teheran nennt zentrale Streitpunkte bei Verhandlungen und weitere Updates Bloomberg reporting the consequences of Thursday night’s Iranian ballistic missile strike on Ali Al Salem Air Base in Kuwait: Several Americans suffered minor injuries. Two MQ-9 Reaper strike drones – $30 million each – seriously damaged.

The weapon: a Fateh-110 ballistic… https://t.co/WgmB42pBU5 pic.twitter.com/3xYK4oHSHx

— The Tectonic (@thetect0nic) May 30, 2026

Übersetzungen von „X“: Bloomberg berichtet über die Folgen des iranischen ballistischen Raketenangriffs auf die Ali Al Salem Air Base in Kuwait am Donnerstagabend: Mehrere Amerikaner erlitten leichte Verletzungen. Zwei MQ-9 Reaper-Kampfdrohnen – jeweils 30 Millionen Dollar wert – wurden schwer beschädigt. Die Waffe: eine Fateh-110-Ballistische Rakete. Die kuwaitischen Luftverteidigungen haben sie abgefangen, aber herabfallende Trümmer trafen die Basis dennoch. Dies ist dieselbe Ali Al Salem Airbase, die CENTCOM nutzt, um genau jene Operationen zu starten, gegen die der Iran nun zurückschlägt. Dieselbe Basis, die die IRGC um 04:50 Uhr Ortszeit am Donnerstag als getroffen ankündigte – als Reaktion auf US-Schläge in Bandar Abbas. Die Fateh-110 ist eine Kurzstrecken-Ballistische Rakete mit einer Reichweite von 200-300 km – präzise dafür konzipiert, Golfbasen vom iranischen Territorium aus zu treffen. Der Waffenstillstand ist nach Angaben aus Washington offiziell „intakt“. Zwei MQ-9s stehen in einem Hangar in Kuwait mit schweren Strukturschäden. Mehrere Amerikaner werden wegen Verletzungen behandelt. Beides ist gleichzeitig wahr – und das seit 92 Tagen.

Ein iranischer ballistischer Raketenangriff auf eine kuwaitische Luftbasis in den letzten 24 Stunden verursachte leichte Verletzungen bei mehreren Amerikanern und beschädigte zwei MQ-9-Reaper-Kampfdrohnen schwer

Die Nachricht von dem Angriff auf ASAB, wo der 386. Air Expeditionary Wing der U.S. Air Forces Central als Vorwärtsstützpunkt für Logistik, Lufttransport und Kampfkraft für den gesamten CENTCOM-Einsatzraum fungiert, kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die USA und der Iran am Freitag eine vorläufige Vereinbarung über die Verlängerung des Waffenstillstands um 60 Tage und die Wiederaufnahme der Atomverhandlungen getroffen haben. Allerdings bedarf der Vorschlag laut von Fox News zitierten US-Beamten noch der endgültigen Zustimmung von Präsident Trump.

Finanzminister Scott Bessent deutete gestern ebenfalls an, dass Washington sich seine maximale Verhandlungsmacht bewahrt, und erklärte, eine Lockerung der Sanktionen komme nicht in Frage, solange Teheran die Meerenge von Hormus nicht wieder öffnet, hochangereichertes Uran abgibt und akzeptiert, dass es kein Atomprogramm aufrechterhalten kann.

Unterdessen nahm Kriegsminister Pete Hegseth über Nacht am Shangri-La-Dialog in Singapur teil, wo er erklärte, das US-Militär sei bereit, die Angriffe auf den Iran wieder aufzunehmen, sollten die Verhandlungen über das Atomprogramm scheitern.

.@SECWAR “We were in a cabinet meeting just a couple of days ago, and the president said—hey, it will be a great deal—and if Iran doesn’t want to make a great deal that ensures they don’t get a nuclear weapon—they can deal with the guy on my left.

That was the only time I’ve… pic.twitter.com/Int1YiuflQ

— DOW Rapid Response (@DOWResponse) May 30, 2026

Übersetzung von „X“: .@SECWAR „Wir waren vor gerade mal ein paar Tagen in einer Kabinettssitzung, und der Präsident sagte – hey, das wird ein großartiges Abkommen – und wenn der Iran kein großartiges Abkommen machen will, das sicherstellt, dass sie keine Nuklearwaffe bekommen – dann können sie es mit dem Kerl zu meiner Linken austragen. Das war das einzige Mal, dass ich je beschuldigt wurde, auf der Linken zu sein.“

„Jedes Abkommen wird gut sein. Ein großartiges Abkommen“, habe Trump ihm gesagt, so Hegseth. „Und wenn der Iran kein großartiges Abkommen schließen will, das sicherstellt, dass er keine Atomwaffen erhält, kann er sich an den Mann zu meiner Linken wenden“, fügte er hinzu und bezog sich dabei auf das Kriegsministerium.

„Wir sind dazu mehr als fähig“, merkte Hegseth im Hinblick auf einen erneuten Militärschlag gegen Teheran an. „Unsere Bestände sind dafür mehr als ausreichend, sowohl dort als auch weltweit.“

Hegseths Äußerungen erfolgten nur wenige Stunden, nachdem Trump sich mit Beamten im Lagezentrum des Weißen Hauses getroffen hatte, um die nächste Phase der Verhandlungen mit dem Iran zu besprechen.

„Das Treffen im Lagezentrum ist beendet und dauerte etwa zwei Stunden. Präsident Trump wird nur ein Abkommen schließen, das gut für Amerika ist und seine roten Linien erfüllt. Der Iran darf niemals in den Besitz von Atomwaffen gelangen“, erklärte ein Vertreter des Weißen Hauses in einer am späten Freitag veröffentlichten Stellungnahme.

Das iranische Außenministerium äußerte sich zu der Absichtserklärung zwischen den beiden Ländern und erklärte, dass noch nichts endgültig beschlossen sei.

Die Nachrichten über Fortschritte bei einem Friedensabkommen kommen zu einer Zeit, in der Energieexperten vor einer Energiekrise warnen, die bereits im nächsten Monat eintreten könnte, sollte die Engstelle am Hormuz-Kanal geschlossen bleiben.

Es ist klar, dass Lagerbestände, schwimmende Lager, umgeleitete Ladungen, Notfallersatz und Rationierungen den anfänglichen Schock durch den Verlust von Rohöl aus der Golfregion abgefedert haben und die rund 10 Millionen Barrel Öl ausgeglichen haben, die täglich ihre vorgesehenen Ziele nicht erreichten. Zudem haben die täglichen Schlagzeilen die Brent-Rohöl-Futures bis Freitagnachmittag auf 91 Dollar pro Barrel getrieben.

Wie wir jedoch bereits gewarnt haben: Sollte die Meerenge von Hormus nicht in naher Zukunft wieder geöffnet werden, könnte es bald zu einem drastischen Preisanstieg bei Rohöl kommen, da diese Lagerbestände in alarmierendem Tempo aufgebraucht werden.

Aktuelle Schlagzeilen von Bloomberg:

Blockade durch die US-Marine

  • Die USA setzen ihre Blockade gegen iranische Schiffe fort; das US-Zentralkommando versucht, iranische Schiffe, die das blockierte Gebiet durchqueren wollen, durch Warnungen entlang der Blockadelinie aufzuhalten.
  • Die US-Blockade der Straße von Hormus ist seit Samstagmorgen weiterhin in Kraft.

Iranische Raketenangriffe

  • Ein iranischer ballistischer Raketenangriff auf den kuwaitischen Luftwaffenstützpunkt Ali Al Salem innerhalb der letzten 24 Stunden führte zu leichten Verletzungen mehrerer Amerikaner und beschädigte zwei MQ-9-Reaper-Kampfdrohnen schwer.
  • Die kuwaitische Luftabwehr fing die Fateh-110-Rakete ab, doch herabfallende Trümmer trafen den Luftwaffenstützpunkt.

Waffenstillstandsverhandlungen

  • Die USA und der Iran haben eine vorläufige Einigung erzielt, den Waffenstillstand um 60 Tage zu verlängern und über das Atomprogramm Teherans zu verhandeln, doch Präsident Trump hat den Bedingungen noch nicht zugestimmt.
  • Trump verließ am Freitag eine zweistündige Sitzung im Lagezentrum, ohne über das mögliche Abkommen zu entscheiden, obwohl er zuvor angedeutet hatte, dass eine Einigung kurz bevorstehe.
  • Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte am Samstag, die USA seien bereit, die Angriffe auf den Iran wieder aufzunehmen, falls keine Einigung erzielt werden könne.

Durchfahrt durch die Straße von Hormus

  • Das iranische Staatsfernsehen berichtet, dass in den letzten 24 Stunden zwei Schiffe die Straße von Hormus passiert haben.
  • Die USA bekräftigten, dass Vereinbarungen mit dem Iran über die sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus verboten sind, unabhängig davon, ob eine Zahlung erfolgt.
  • Laut dem CEO von Chevron wurden in den letzten Tagen mehrere Schiffe, die die Straße von Hormus durchfuhren, angegriffen.
  • Katar lehnt dauerhafte Gebühren für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus ab, hält jedoch eine vorübergehende Gebühr für Minenräumzwecke für verhandelbar.

Die Zeit läuft davon, um eine Einigung zu erzielen, die den von führenden Energieexperten als unmittelbar bevorstehend bezeichneten Energie-Abgrund abwendet.

***

Iran hat die USA in die Falle gelockt: Larry Johnson warnt vor Energie-, Dollar- und Wirtschaftskrise

In einem aktuellen Interview analysiert der ehemalige CIA-Mitarbeiter und Geheimdienstanalyst Larry Johnson die eskalierende Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran. Johnson kommt dabei zu einem bemerkenswerten Schluss: Trotz Luftangriffen, Sanktionen und militärischem Druck hätten die USA ihre strategischen Ziele bislang nicht erreicht. Stattdessen gerate Washington zunehmend in eine Lage, in der wirtschaftliche Schäden, geopolitische Isolation und der Verlust globalen Einflusses die eigentlichen Folgen der Konfrontation seien.

Angriffe auf Bandar Abbas – mehr Symbolik als Wirkung?

Ausgangspunkt der Diskussion sind die jüngsten amerikanischen Angriffe auf Ziele in Bandar Abbas.

Während das US-Zentralkommando erklärt, Raketen- und Drohnenstellungen zerstört zu haben, weist Johnson darauf hin, dass iranische Stellen lediglich von einem kleinen Einschlaggebiet ohne nennenswerte Schäden berichten.

Für ihn zeigt die Situation vor allem eines: Die Vereinigten Staaten wollen Druck ausüben, vermeiden aber gleichzeitig eine direkte Eskalation.

„Die USA stupsen Iran in die Brust, aber wenn Iran zum Gegenschlag ausholt, ziehen sie sich zurück“, beschreibt Johnson die derzeitige Lage.

Der iranische Raketenangriff auf einen US-Luftwaffenstützpunkt in Kuwait sei aus seiner Sicht bewusst als Warnsignal konzipiert gewesen und nicht als Versuch, amerikanische Flugzeuge oder Soldaten zu vernichten. Beide Seiten würden derzeit einen Balanceakt zwischen Krieg und Frieden vollziehen.

Die Verhandlungen stehen auf tönernen Füßen

In westlichen Medien wird immer wieder berichtet, ein neues Abkommen zwischen Washington und Teheran stehe kurz vor dem Abschluss.

Johnson sieht das deutlich skeptischer.

Er verweist darauf, dass die iranischen Forderungen seit Monaten unverändert seien:

  • Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte
  • Aufhebung der Öl-Sanktionen
  • Ende der israelischen Militäraktionen in Gaza und im Libanon
  • Anerkennung der iranischen Kontrolle über die Straße von Hormus

Keine dieser Forderungen sei bislang erfüllt worden.

Gleichzeitig verhängten die Vereinigten Staaten neue Sanktionen gegen iranische Fluggesellschaften.

Für Johnson ist das kein Zeichen von Kompromissbereitschaft, sondern das genaue Gegenteil.

Er erwartet deshalb, dass Donald Trump mögliche Verhandlungen erneut platzen lassen könnte, sobald entscheidende Zugeständnisse gefordert werden.

Die eigentliche Bombe heißt Stagflation

Der ehemalige CIA-Analyst glaubt, dass die größte Gefahr nicht auf dem Schlachtfeld liegt, sondern in der Wirtschaft.

Sollte die Unsicherheit rund um die Straße von Hormus anhalten, drohe eine Mischung aus Inflation und Rezession – die klassische Stagflation.

Steigende Energiepreise würden die Produktionskosten weltweit erhöhen.

Gleichzeitig würden Unternehmen Investitionen zurückfahren und Arbeitsplätze abbauen.

Johnson warnt, dass diese Entwicklung nicht nur die Vereinigten Staaten, sondern die gesamte Weltwirtschaft erfassen könnte.

„Menschen werden ihre Arbeit verlieren und gleichzeitig höhere Preise bezahlen müssen. Das ist eine tödliche Kombination.“

Halbleiterkrise als unterschätzte Gefahr

Besonders aufmerksam macht Johnson auf einen Faktor, der bisher kaum öffentliche Beachtung findet: Helium.

Nach seinen Angaben seien große Teile des weltweiten Heliumangebots durch die Krise im Persischen Golf vom Markt verschwunden.

Das habe direkte Auswirkungen auf die Chipindustrie.

Vor allem die Hersteller in Taiwan seien auf Helium angewiesen.

China verfüge dagegen weiterhin über ausreichende Mengen und habe seine Produktion sogar ausgebaut.

Die Folge:

  • steigende Preise für Halbleiter
  • höhere Kosten für Smartphones
  • teurere Computer
  • Belastungen für die gesamte Elektronikindustrie

Johnson sieht darin einen weiteren indirekten Vorteil für China.

Die angebliche Spaltung im Iran

Westliche Medien berichteten zuletzt über Spannungen zwischen der politischen Führung Irans und den Revolutionsgarden.

Johnson hält diese Darstellung für Wunschdenken.

Er verweist darauf, dass Präsident Masoud Peseschkian, Außenminister Abbas Araghtschi und Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf alle enge Verbindungen zu den Revolutionsgarden besitzen und aus denselben politischen Strukturen hervorgegangen seien.

„Es gibt keine Spaltung. Diese Leute stammen alle aus demselben Umfeld.“

Die Hoffnung auf einen inneren Zerfall der iranischen Führung hält er daher für unrealistisch.

Das Uran ist nicht das eigentliche Thema

Besonders scharf kritisiert Johnson die westliche Debatte über das iranische Atomprogramm.

Die Diskussion über angereichertes Uran sei lediglich ein Nebenschauplatz.

Selbst wenn Iran sein Atomprogramm vollständig aufgeben würde, bliebe der Konflikt bestehen.

„Glaubt irgendjemand ernsthaft, die USA und Israel würden Iran dann plötzlich akzeptieren?“

Aus seiner Sicht geht es nicht um Uran.

Es gehe um die Existenz der Islamischen Republik selbst.

Seit dem Sturz des Schahs im Jahr 1979 hätten die Vereinigten Staaten versucht, Einfluss auf den Iran zurückzugewinnen und die politische Ordnung des Landes zu verändern.

Israel als treibende Kraft

Johnson vertritt die Auffassung, dass die Zerstörung der Islamischen Republik eines der zentralen strategischen Ziele Israels sei.

Er argumentiert, dass Israel Iran nicht nur als geopolitischen Gegner betrachte, sondern dessen Existenzmodell grundsätzlich ablehne.

Gleichzeitig wirft er der israelischen Führung vor, den Krieg im Libanon immer weiter auszuweiten.

Die Kämpfe gegen die Hisbollah seien längst nicht so erfolgreich, wie dies offiziell dargestellt werde.

Israel verfüge zwar weiterhin über eine überwältigende Luftüberlegenheit, stoße am Boden jedoch zunehmend an Grenzen.

Der Krieg im Libanon als entscheidender Faktor

Nach Ansicht Johnsons wird die Entwicklung im Libanon letztlich darüber entscheiden, ob sich die Spannungen zwischen Washington und Teheran beruhigen.

Iran habe wiederholt deutlich gemacht, dass ein Ende der regionalen Konflikte Voraussetzung für eine dauerhafte Lösung sei.

Solange Israel seine militärischen Operationen fortsetze, werde auch der Konflikt mit Iran weiter schwelen.

Die Grenzen amerikanischer Militärmacht

Einer der bemerkenswertesten Punkte des Interviews betrifft die militärischen Fähigkeiten der Vereinigten Staaten.

Johnson argumentiert, dass die Konflikte der vergangenen Jahre die Grenzen amerikanischer Macht sichtbar gemacht hätten.

Der hohe Verbrauch von:

  • Tomahawk-Marschflugkörpern
  • JASSM-Präzisionsraketen
  • Patriot-Abfangraketen

habe die amerikanischen Reserven erheblich reduziert.

Dadurch würden die Handlungsmöglichkeiten gegenüber Russland, China und anderen Gegnern eingeschränkt.

„Die Vorstellung unbegrenzter amerikanischer Militärmacht hat einen schweren Schlag erlitten.“

Der Dollar verliert an Bedeutung

Am Ende richtet Johnson den Blick auf die Finanzmärkte.

Er verweist darauf, dass immer mehr Staaten amerikanische Staatsanleihen verkaufen statt kaufen.

Gleichzeitig werde Öl zunehmend in chinesischen Yuan und anderen Währungen gehandelt.

Für Johnson sind dies Anzeichen eines historischen Wandels.

Die Welt entferne sich schrittweise vom Dollar-zentrierten Finanzsystem.

„Die Welt hat sich verändert – und sie wird nicht mehr zu dem zurückkehren, was sie einmal war.“

Fazit

Larry Johnson zeichnet das Bild einer geopolitischen Zeitenwende.

Während die Vereinigten Staaten versuchen, Iran unter Druck zu setzen, könnten die eigentlichen Folgen des Konflikts anderswo sichtbar werden: in steigenden Energiepreisen, wirtschaftlicher Instabilität, einer stärkeren Rolle Chinas und einem schwindenden Vertrauen in die finanzielle und militärische Dominanz Washingtons.

Für Johnson hat die Auseinandersetzung längst eine Dimension erreicht, die weit über Iran hinausgeht. Sie sei Teil eines globalen Machtkampfes, in dem sich die internationale Ordnung grundlegend verändert.

Aufstand in Bolivien und was Europa daraus lernen kann

Aufstand in Bolivien und was Europa daraus lernen kann

Aufstand in Bolivien und was Europa daraus lernen kann

Seit Wochen erschüttern massive Proteste Bolivien. Treibstoffsubventionen, Landreform und historische Organisationsformen stehen im Zentrum eines Konflikts, der weit über die Landesgrenzen hinausweist. Es ist die vierte Protestwoche. Einigen Forderungen der Aufständischen wurde nachgekommen, die Wiedereinführung der Treibstoffsubventionen jedoch nicht, die zu den Hauptgründen des Aufstands zählen. Durch anhaltende Straßenblockaden und Streiks kam es in mehreren […]

Der Beitrag Aufstand in Bolivien und was Europa daraus lernen kann erschien zuerst unter tkp.at.

Iran und USA: Deal oder „Verwüstung“

Iran und USA: Deal oder „Verwüstung“

iraaa.jpg?fit=1024%2C718&ssl=1

Die Welt hofft auf Entspannung im persischen Golf, während der Konflikt zwischen USA und Iran weiterhin hochkomplex bleibt. Man wartet weiter auf den „Deal“ oder neue Bomben. Aktuell räumen beide Seiten ein, dass ein Memorandum of Understanding (MOU) „nah“ wäre, doch ein endgültiger Abschluss steht noch aus. Donald Trump versprach nach einer zweistündigen Lagebesprechung im […]

Der Beitrag Iran und USA: Deal oder „Verwüstung“ erschien zuerst unter tkp.at.

Zensur-Posse in Brüssel: Wie der DSA-Beschwerdeapparat seine eigene Sinnlosigkeit dokumentiert

Zensur-Posse in Brüssel: Wie der DSA-Beschwerdeapparat seine eigene Sinnlosigkeit dokumentiert

Zensur-Posse in Brüssel: Wie der DSA-Beschwerdeapparat seine eigene Sinnlosigkeit dokumentiert

Eine unter dem EU-Gesetz über digitale Dienste (DSA) eingerichtete Beschwerdestelle hat unfreiwillig bewiesen, warum das gesamte Zensurregime nicht funktioniert. Die Plattformen löschen, was sie nicht löschen sollten, und lassen stehen, was sie entfernen müssten. Die Fehlerquote liegt bei einer besseren Münzwurf-Entscheidung. Und selbst wenn die Beschwerdestelle zugunsten der Nutzer entscheidet: Die Konzerne ignorieren die Urteile […]

Der Beitrag Zensur-Posse in Brüssel: Wie der DSA-Beschwerdeapparat seine eigene Sinnlosigkeit dokumentiert erschien zuerst unter tkp.at.

Zelensky als Gewinner der Rumänien-Drohne?

Zelensky als Gewinner der Rumänien-Drohne?

Zelensky als Gewinner der Rumänien-Drohne?

Der Zwischenfall in Rumänien als große Chance für Zelensky: Er könnte versuchen, der NATO und Rumänien ukrainische Drohnenabwehr zu verkaufen. Eine solche Chance hat er sich noch nie entgehen lassen.   Zwei Menschen wurden verletzt, als am Freitag eine Drohne ein Wohnhaus in Rumänien an der Dreiländerecke mit Moldau und der Ukraine traf. Bukarest machte […]

Der Beitrag Zelensky als Gewinner der Rumänien-Drohne? erschien zuerst unter tkp.at.

Die Emirate spielten ein doppeltes Spiel: Während sie Frieden predigten, bombardierten sie offenbar den Iran

Die Vereinigten Arabischen Emirate präsentieren sich seit Jahren als Musterstaat des Nahen Ostens: modern, tolerant, wirtschaftsfreundlich und angeblich ein Motor für Stabilität und Frieden in der Region. In Dubai treffen sich die globalen Eliten, Abu Dhabi investiert Milliarden in Zukunftstechnologien, Klimagipfel und internationale Diplomatie.

Doch hinter dieser sorgfältig aufgebauten Fassade zeichnet ein Bericht des Wall Street Journal ein völlig anderes Bild.

Demnach sollen die Emirate während des Krieges gegen den Iran heimlich an Dutzenden Angriffen auf iranische Ziele beteiligt gewesen sein. Während die Welt von Diplomatie, Deeskalation und regionaler Zusammenarbeit hörte, soll Abu Dhabi im Hintergrund aktiv an einer militärischen Kampagne gegen seinen Nachbarn mitgewirkt haben.

Sollten die Vorwürfe stimmen, wäre dies eine der größten politischen Täuschungen der Region seit Jahren.

Die Friedensnation, die heimlich Krieg führt

Die Emirate haben sich international als Vermittler, Investitionsstandort und Friedenspartner vermarktet.

Westliche Medien loben regelmäßig:

  • die Modernisierung,
  • die wirtschaftliche Dynamik,
  • die Offenheit für Technologie,
  • und die angeblich pragmatische Außenpolitik.

Doch laut den Enthüllungen könnte genau dieser Staat gleichzeitig an verdeckten Militärschlägen gegen den Iran beteiligt gewesen sein.

Das wirft eine grundlegende Frage auf:

Wie glaubwürdig sind diplomatische Initiativen eines Staates, der öffentlich von Stabilität spricht und gleichzeitig hinter den Kulissen militärische Eskalationen unterstützt?

Das wahre Gesicht der Abraham-Abkommen?

Die Abraham-Abkommen wurden der Welt als Friedensprojekt verkauft.

Tatsächlich scheinen sie sich zunehmend als sicherheitspolitische Allianz gegen den Iran zu entpuppen.

Seit der Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und den Emiraten haben sich:

  • Geheimdienstkooperationen,
  • Militärkontakte,
  • Technologiepartnerschaften,
  • Überwachungsprogramme
  • und Sicherheitsabkommen massiv vertieft.

Kritiker warnten bereits damals, dass die Abkommen weniger mit Frieden als mit der Bildung eines anti-iranischen Machtblocks zu tun hätten.

Die aktuellen Enthüllungen verleihen diesen Befürchtungen neue Brisanz.

Die Emirate als Vorposten westlicher Machtpolitik

Besonders bemerkenswert ist die Rolle der Emirate innerhalb der westlichen Sicherheitsarchitektur.

Die VAE gelten seit Jahren als enger Partner:

  • der USA,
  • Großbritanniens,
  • Israels,
  • und westlicher Geheimdienste.

Gleichzeitig wurden sie zu einem Zentrum für:

  • Drohnentechnologie,
  • Cyberkrieg,
  • digitale Überwachung,
  • KI-Anwendungen,
  • und moderne Sicherheitsinfrastruktur.

Während die Öffentlichkeit die Emirate oft mit Luxus, Wolkenkratzern und Tourismus verbindet, hat sich im Hintergrund ein hochgerüsteter Sicherheitsstaat entwickelt.

Der WSJ-Bericht legt nahe, dass diese Fähigkeiten nicht nur defensiv eingesetzt werden.

Krieg ohne Verantwortung

Das eigentlich Beunruhigende ist jedoch etwas anderes.

Falls die Emirate tatsächlich an den Angriffen beteiligt waren, dann geschah dies offenbar ohne öffentliche Debatte, ohne demokratische Legitimation und ohne offene Verantwortung.

Genau darin liegt das Muster moderner Kriegsführung:

  • keine Kriegserklärung,
  • keine öffentliche Diskussion,
  • keine politische Rechenschaft.

Stattdessen:

  • verdeckte Operationen,
  • Geheimdienstnetzwerke,
  • Drohnenschläge,
  • Cyberangriffe
  • und indirekte Kriegsführung.

Die Bevölkerung erfährt oft erst Monate später, was tatsächlich geschehen ist.

Das Risiko einer regionalen Katastrophe

Die Führung in Abu Dhabi scheint dabei ein gefährliches Spiel zu spielen.

Die Emirate verfügen weder über die geografische Tiefe noch über die Bevölkerungsgröße des Iran.

Im Falle einer größeren Eskalation würden sie selbst zu einem der verwundbarsten Ziele der Region gehören.

Ihre:

  • Häfen,
  • Flughäfen,
  • Ölterminals,
  • Entsalzungsanlagen,
  • Finanzzentren
  • und Energieinfrastrukturen

liegen in Reichweite iranischer Raketen und Drohnen.

Dennoch scheint die Führung bereit zu sein, immer tiefer in die Konfrontation hineingezogen zu werden.

Die große Täuschung

Die eigentliche Geschichte dieses Berichts ist deshalb nicht nur die mögliche Beteiligung der Emirate an Angriffen gegen den Iran.

Die eigentliche Geschichte ist die enorme Diskrepanz zwischen Image und Realität.

Nach außen:

  • Frieden,
  • Toleranz,
  • wirtschaftliche Zusammenarbeit,
  • globale Konferenzen.

Im Hintergrund:

  • Militärkooperationen,
  • Geheimdienstoperationen,
  • regionale Machtpolitik,
  • und möglicherweise direkte Beteiligung an einem Krieg.

Die Vereinigten Arabischen Emirate präsentieren sich der Welt als Brücke zwischen den Kulturen.

Sollten die Enthüllungen zutreffen, waren sie in Wirklichkeit längst zu einem aktiven Akteur einer regionalen Kriegsallianz geworden – und haben der Öffentlichkeit dabei ein völlig anderes Bild verkauft.

Bürokratie: Ein weiterer Totengräber der Demokratie

Bürokratie: Ein weiterer Totengräber der Demokratie

Bürokratie: Ein weiterer Totengräber der Demokratie

Wenn Transparenz zur Bürokratiefalle für Kleinstparteien wird, geht es mit der Demokratie weiter bergab. Die Liste Madeleine Petrovic (LMP) muss eine Geldbuße von 2.000 Euro zahlen, da der jungen Partei ein formaler Fehler bei der Veröffentlichung des Wahlwerbungsberichts zur Wien-Wahl 2025 unterlaufen ist. Und das bei einem Wahlkampfkostengesamtbudget von 2.615,21 Euro. Die LMP hat gemäß […]

Der Beitrag Bürokratie: Ein weiterer Totengräber der Demokratie erschien zuerst unter tkp.at.

Straße von Hormus militarisiert: USA kündigen gefährliche Operationen an

Straße von Hormus vor neuer Eskalation: USA drohen Schiffen mit militärischer Gewalt

Die Lage in der Straße von Hormus spitzt sich weiter dramatisch zu. In einer außergewöhnlich scharf formulierten Sicherheitswarnung haben die Vereinigten Staaten angekündigt, militärische Operationen nördlich der Musandam-Halbinsel im Oman durchzuführen und Schiffe, die als Bedrohung eingestuft werden, notfalls mit Gewalt zu stoppen. (UKMTO)

Die Warnung wurde über das Joint Maritime Information Center (JMIC) veröffentlicht und stuft die Sicherheitslage in der strategisch wichtigsten Ölroute der Welt als „CRITICAL“ ein. Reedereien und Kapitäne werden darin aufgefordert, ihre Durchfahrten künftig mit dem US-Programm NCAGS (Naval Cooperation and Guidance for Shipping) zu koordinieren, ständigen Funkkontakt zu halten und Anweisungen amerikanischer Streitkräfte unverzüglich zu befolgen.

Zur Orientierung:

Die angekündigten US-Militäroperationen betreffen den Bereich nördlich der Musandam-Halbinsel Omans, direkt am Eingang der Straße von Hormus. Dort verläuft die wichtigste Tankerroute zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman. Auf der Nordseite liegt der Iran, auf der Südseite die omanische Exklave Musandam. Die Fahrtroute der Öltanker verläuft genau durch diesen schmalen Korridor. Map

Besonders brisant ist die Formulierung, wonach jedes Schiff, das beim Verlegen von Seeminen beobachtet wird oder solche Aktivitäten unterstützt, von US-Streitkräften „in Selbstverteidigung“ angegriffen werden könne. Gleichzeitig heißt es, dass Schiffe, die Anweisungen der US-Marine nicht befolgen, als „unmittelbare Bedrohung“ eingestuft werden könnte.

BREAKING: U.S. BEGIN NEW MILITARY OPERATION IN STRAIT OF HORMUZ

It will be north of Oman’s Musandam Peninsula. pic.twitter.com/AhXvcy6loW

— Sulaiman Ahmed (@ShaykhSulaiman) May 29, 2026

Washington wirft dem Iran vor, eine „illegale Kontrolle“ über die Straße von Hormus anzustreben und durch Minen sowie Angriffe auf die Schifffahrt die internationale Navigation zu gefährden. Die US-Marine erklärt, sie wolle die Freiheit der Schifffahrt sicherstellen und bereite sich auf mögliche Angriffe vor.

Die Entwicklung markiert eine weitere Verschärfung des Machtkampfes um die Kontrolle einer Wasserstraße, durch die normalerweise rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels transportiert wird. Bereits seit Monaten melden maritime Sicherheitszentren Drohnenangriffe, Minengefahr, GPS-Störungen und militärische Zwischenfälle in der Region. Mehrere Handelsschiffe wurden beschädigt oder mussten ihre Fahrten abbrechen.

Bemerkenswert ist dabei der zeitliche Zusammenhang mit den widersprüchlichen Signalen aus Washington. Während US-Präsident Donald Trump am Freitag erklärte, die amerikanische Seeblockade gegen iranische Häfen werde aufgehoben, veröffentlichten maritime Sicherheitsbehörden nahezu zeitgleich neue Warnungen vor militärischen Operationen und möglichen Zwangsmaßnahmen gegen Schiffe in der Region. Beobachter sprechen von einer zunehmend unübersichtlichen Lage, in der politische Ankündigungen und militärische Maßnahmen offenbar nicht immer deckungsgleich verlaufen. (The War Zone)

Für die internationale Schifffahrt bedeutet dies vor allem eines: Die Gefahr militärischer Zwischenfälle bleibt hoch. Die USA machen inzwischen unmissverständlich klar, dass sie bereit sind, ihre Kontrolle über die Durchfahrt militärisch durchzusetzen. Gleichzeitig betrachtet der Iran die zunehmende Präsenz amerikanischer Kriegsschiffe als Provokation und hat wiederholt erklärt, auf Bedrohungen in der Region reagieren zu wollen.

Damit wächst die Sorge, dass die Straße von Hormus nicht nur ein wirtschaftlicher Engpass bleibt, sondern sich zunehmend zu einem direkten militärischen Konfrontationsraum zwischen Washington und Teheran entwickelt.

Schutz der Nordsee macht Fortschritte

Schutz der Nordsee macht Fortschritte

Schutz der Nordsee macht Fortschritte

Ein neues Gerichtsurteil stärkt den Schutz der Doggerbank, der größten Sandbank in der zentralen Nordsee. Fischer dürfen dort in bestimmten Schutzgebieten vorerst keine zerstörerischen Schleppnetze mehr ausbringen, ohne vorher nachzuweisen, dass das Ökosystem dadurch keinen Schaden nimmt. Umweltschützer bewerten diese Entscheidung als Meilenstein für die Erholung der Meeresnatur und erhoffen sich eine Signalwirkung für ganz […]

Der Beitrag Schutz der Nordsee macht Fortschritte erschien zuerst unter tkp.at.

Präsident zu Drohnen-Zwischenfall in Rumänien: „Kein russischer Angriff“ – Merz & EU-Poltiker eskalieren

Präsident zu Drohnen-Zwischenfall in Rumänien: „Kein russischer Angriff“ – Merz & EU-Poltiker eskalieren

Präsident zu Drohnen-Zwischenfall in Rumänien: „Kein russischer Angriff“ – Merz & EU-Poltiker eskalieren

NATO- und EU-Politiker in Berlin und Brüssel haben sofort Russland als aggressiven Angreifer dargestellt und die Kriegsrhetorik weiter angeheizt ohne Fakten zu kennen. Der rumänische Präsident selbst hat die Sache klargestellt: Der Drohnen-Zwischenfall in Galati war kein russischer Angriff. Am 28./29. Mai 2026 schlug eine Drohne in ein Wohngebäude in Galați ein, nahe der ukrainischen […]

Der Beitrag Präsident zu Drohnen-Zwischenfall in Rumänien: „Kein russischer Angriff“ – Merz & EU-Poltiker eskalieren erschien zuerst unter tkp.at.