Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

“TV-SKANDAL”: GEZ-Fernsehen (ZDF) macht “Werbung” für Satanismus!

Auch dafür bezahlen Sie GEZ-Steuer: Am 6.Juli 2021 zeigt das öffentlich-rechtliche ZDFinfo um 23:15 Uhr den umstrittenen Film “Hail Satan? – Amerika und seine Satanisten.” Der Film wurde erstmals auf dem Sundance Film Festival 2019 gezeigt. In einer Beschreibung heißt es doch tatsächlich (Hervorhebung durch mich): “Regisseurin Penny Lane legt den Fokus 90 Minuten lang […]

Energiewende kostet im Automobilbau hunderttausende Arbeitsplätze

In der Automobilindustrie fallen jetzt die ersten Arbeitsplätze weg. Ursache ist der Abschied vom Verbrennungsmotor. Langfristig lagern die Automobilherstelle diese Technik ins Ausland aus. Die Unternehmen versuchen zwar Mitarbeiter auf die neue Technik umzuschulen, doch insgesamt benötigt man in der Summe beim Elektroauto wesentlich weniger Arbeitskräfte. Die Energiewende kostet im Automobilbau hunderttausende Arbeitsplätze.

Chef der Arbeitsagentur: aufgrund Energiewende hunderttausende Arbeitsplätzen in Gefahr

Laut Detlef Scheele, Chef der Bundesagentur für Arbeit, werde es kaum zu vermeiden sein

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Die planlose Unlogik der sinnbefreiten Otto-Normalsoldaten im Sinne der Schlachtplan-Logistik der Elitesoldaten unter dem Oberbefehl der Pyramidenspitze (Teil II)

Oder: Warum Standardpöppel die standardmäßigen Verlierer des planetaren Planspiels sind (Teil II)

(Diese Artikelreihe basiert vorwiegend auf eigenen Beobachtungen, Forschungen, Erfahrungen und Schlußfolgerungen.)

Der 13.6.2021 war ein rabenschwarzer Sonntag, der mir während meines frühnachmittaglichen Naturspaziergangs trotz des Sonnenscheins leider kaum einen Lichtblick bot, was die Zukunft der Standardpöppel anbelangt. Dieser Tag lieferte mir abermals die Bestätigung für die Totsache, daß Standardpöppel keine Lebewesen sind, sondern Totsachen. Trotz Sommersonne haben diese Transhumandinge einen gewaltigen Schatten – sie sind Schattenwandler.

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Impfungen geraten ins Stocken: Geldstrafen für Impfverweigerer sollen Abhilfe schaffen

Impfungen geraten ins Stocken: Geldstrafen für Impfverweigerer sollen Abhilfe schaffen

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Impfungen geraten ins Stocken: Geldstrafen für Impfverweigerer sollen Abhilfe schaffen

Die Impfungen geraten aktuell offenbar stärker ins Stocken, als es Mainstreammedien darstellen. Immer mehr Menschen scheinen zur Vernunft zu kommen und lassen ihre Impftermine verstreichen. Nun soll es Geldstrafen hageln. von Günther Strauß Wer den Verlautbarungen des Mainstreams traut, muss in diesen Tagen den Eindruck gewinnen, die “Impfkampagne” laufe auf Hochtouren. Beinahe täglich wird verkündet: […]

anonymousnews.ru – Nachrichten unzensiert – Das meist gefürchtete Magazin Deutschlands. Hier finden Sie die Nachrichten und Informationen, die der politisch-mediale Komplex verschweigt.

Wie der Spiegel seine Leser über die Ursprünge von Covid-19 in die Irre führt

Wie der Spiegel seine Leser über die Ursprünge von Covid-19 in die Irre führt

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Am 8. Juni 2021 ist beim Anti-Spiegel ein Artikel mit der Überschrift „Corona-Pandemie – Die amerikanische Spur zu Covid-19“ erschienen, in dem ich einen Artikel aus der russischen Nachrichtenagentur TASS übersetzt habe. In dem Artikel der TASS hat der Autor über Erkenntnisse aus den USA berichtet, die der renommierte Journalist Nicholas Wade in einem Essay […]

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EU-Bericht über Menschenrechte und Demokratie führt die Politik der EU selbst ad absurdum

EU-Bericht über Menschenrechte und Demokratie führt die Politik der EU selbst ad absurdum

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Für die Menschenrechte war 2020 in der EU kein gutes Jahr. Einschränkungen der Grundrechte wegen Corona, Journalisten, die wegen ihrer kritischen Arbeit verfolgt werden und noch viele andere Dinge haben 2020 zu einer massiven Einschränkung der Menschen- und Freiheitsrecht in der EU geführt. Das aber ignoriert man in Brüssel und hat stattdessen den jährlichen Bericht […]

Der Beitrag EU-Bericht über Menschenrechte und Demokratie führt die Politik der EU selbst ad absurdum erschien zuerst auf Anti-Spiegel.

Deutschland behindert RT-DE, welche Konsequenzen hat das für deutsche Medien in Russland?

Deutschland behindert RT-DE, welche Konsequenzen hat das für deutsche Medien in Russland?

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Die Behinderung von RT-DE durch die Bundesregierung war ein Thema bei der Pressekonferenz von Maria Sacharova, der Sprecherin des russischen Außenministeriums. Während die Deutsche Welle, also das deutsche Gegenstück zu RT-Deutsch, in Russland ungehindert arbeiten kann, obwohl die Deutsche Welle sogar offen zu Demonstrationen in Russland aufruft, wird RT-DE von der Bundesregierung scharf angegangen. Dazu […]

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In Spanien wird fleissig Werbung für den europäischen Covid-Pass gemacht

Die spanischen Mainstream-Medien tun das, was sie können: Sie profilieren sich als direktes Sprachrohr politischer Entscheidungsträger, sie machen Werbung für Pharmakonzerne, deren experimentelle «Impfungen» und natürlich auch den digitalen Covid-Pass der EU.

So beglückte das Medienportal El Diario seine Leser mit der frohen Botschaft, dass das europäische Covid-Zertifikat am 1. Juli in Kraft getreten ist. «Auf diese Weise hofft die EU, dass sich der Verkehr zwischen den Ländern nach und nach wieder normalisiert», liess El Diario wissen.

Gleich darauf beschäftigte sich der Redakteur im Detail damit, worum es bei dieser «Akkreditierung» geht:

«Kann ich damit reisen? Kann ich sie beantragen, wenn ich nicht geimpft bin? Kostet sie etwas? In ConsumoClaro haben wir die wichtigsten Eckpunkte dieses neuen Dokuments zusammengefasst, das unter anderem ein erster Schritt in Richtung der alten Normalität sein soll.»

Ausführliche Erklärungen folgten. Der Covid-Pass sei ein kostenloses, offizielles Dokument, das bescheinige, dass eine Person entweder geimpft ist, den Covid-19-Test bestanden hat oder in einem PCR-Test negativ getestet wurde. Sowohl Erwachsene als auch Kinder könnten ihn beantragen.

Je nach Art der Akkreditierung gebe es unterschiedliche Anforderungen:

  • Impfung: Die Person muss einen der bisher vier von der EU zugelassenen Impfstoffe – Pfizer/BioNTech, Moderna, AstraZeneca und Janssen – erhalten haben. Das Zertifikat zeigt an, ob das gesamte Programm verabreicht wurde oder noch in Bearbeitung ist.
  • Diagnosetest: Ein negatives Ergebnis bei einem Antigentest in den letzten 48 Stunden oder ein negatives Ergebnis bei einem PCR-Test in den letzten 72 Stunden erhalten haben.
  • Genesung: Positiver PCR-Test vor mehr als elf Tagen, aber weniger als sechs Monaten.

Sowohl im digitalen als auch im Papierformat verfüge der Covid-Pass über einen QR-Code, der beim Scannen den Zugang zur Akkreditierung ermögliche. Dieser QR-Code sei ausserdem mit einer digitalen Signatur versehen, um Fälschungen zu verhindern.

Neben dem Code und der Signatur enthalte das Zertifikat «die notwendigen Daten», also den vollständigen Namen, das Geburtsdatum, den Aussteller des Zertifikats und einen Identifikator. Die Europäische Kommission stelle eine grundlegende «Designvorlage» zur Verfügung.

El Diario erklärte auch, dass es «sich nicht um einen Reisepass im eigentlichen Sinne handle», da er laut der offiziellen Impf-Website der spanischen Regierung «das Recht auf Freizügigkeit innerhalb der Grenzen der Europäischen Union nicht bedingt oder einschränkt». Das Ziel dieses Dokuments sei es, den Reiseprozess zu erleichtern, um «mögliche Kontrollen wie Quarantänen oder zusätzliche Tests zu vermeiden».

Bezüglich der Datensicherheit verkündete El Diario:

«Die persönlichen medizinischen Daten gehören weiterhin dem Mitgliedstaat, der das Covid-Zertifikat ausgestellt hat, das heisst, das Land, das wir besuchen, wird unsere medizinischen Informationen nicht aufbewahren. Darüber hinaus werden, wie von der Europäischen Kommission angegeben, innerhalb der Datenbank, die den EU-Mitgliedern zur Verfügung steht – um den QR zu konsultieren – keine Informationen zwischen ihnen ausgetauscht werden können.»

Geimpfte müssen sich auch mit dem Gedanken anfreunden, dass ihre Covid-Impfung und der damit verbundene Pass nicht ewige Reisefreiheit und Glückseligkeit bescheren. Wie El Diario preisgab, ist für das Impf-Zertifikat «keine maximale Gültigkeit vorgesehen».

Prof. Dr. John Ioannidis: «Ich denke, es war ein Massaker!»

Prof. Dr. John Ioannidis von der Stanford University warnte früh vor Panikmache und gehört zu den profiliertesten Kritikern der Corona-Massnahmen (Corona-Transition berichtete). So erklärte er den Nutzen von Lockdowns als insignifikant und berechnete mit Metastudien die Sterblichkeitsrate.

Am 26. Juni hielt Ioannidis einen Vortrag in Salzburg. Zum Vortrag geladen hatte Prof. Dr. Manuel Schabus von der Universität Salzburg. Ioannidis betonte, dass in einem Notfallszenario qualitative Evidenz nur mangelhaft vorliege. Diese Lücken würden durch Spekulationen und modellarische Berechnungen gefüllt. Diese könnten jedoch noch irreführender sein. Das war beispielsweise bei der Schweizerischen Task Force immer wieder der Fall (Corona-Transition berichtete). So hätten bis Ende 2020 alle wissenschaftlichen Disziplinen, sogar die Automobilindustrie, über Epidemiologie Arbeiten publiziert.

Quelle: YouTube. Zum ganzen Vortrag geht’s hier.

Ioannidis kritisierte, dass die einengende Sicht auf das Virus die meisten Probleme ignoriere:

«Dies ist nicht nur ein Virus; es betrifft die ganze Gesellschaft, Wirtschaft, Gesundheit, die ganze Welt. Wenn man nur eine Dimension dabei betrachtet, verliert man den Blick für das Ganze.»

Etwas, was man schon ganz früh wusste, sei die spezifische Gefährdung von Risikogruppen gewesen: besonders die alten Menschen (Grafik 1). In dieser Gruppe sind mit Abstand die meisten Todesfälle zu verzeichnen. Auch Vorerkrankungen wie Herzkrankheiten, Krebs oder Diabetes spielen eine wichtige Rolle. So zeigt Grafik 2, dass beispielsweise in den Niederlanden die Todesfälle bei Menschen unter 65 Jahren ohne Vorerkrankungen lediglich 0,7 Prozent betragen haben.

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Grafik 1. Quelle: Vortrag Ioannidis.

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Grafik 2. Quelle: Vortrag Ioannidis.

Bei Kindern und jungen Erwachsenen liegt die Mortalität noch viel tiefer. So beträgt sie zum Beispiel in den Niederlanden 0,37 pro Million oder in der Schweiz 1,8 pro Million (Grafik 3).

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Grafik 3. Quelle: Vortrag Ioannidis.

Ioannidis schlägt vor, zunächst vulnerable Menschen der Risikogruppen zu schützen. Das sei fast nirgendwo wirklich gemacht worden. Es sei unerklärlich, weshalb es diese Priorisierung der Altersgruppen erst bei der Verteilung des Impfstoffes gab, wo doch die Risikogruppen schon früh klar waren. Stattdessen habe man einfach «alle ins Badezimmer eingeschlossen und nicht mehr rausgelassen». Das sei «komplett albern» gewesen.

Während der ersten Welle seien zum Beispiel in Spanien 63 Prozent oder in Belgien 61 Prozent der Opfer in Altersresidenzen zu beklagen gewesen. Es sei «komplett irre», jungen Menschen die Schule und das Studium zu verbieten, während die Regierungen Covid-19-Patienten in Altersresidenzen schickten, wo sich viele alte Menschen infizierten und starben.

Eine Reaktionsmöglichkeit sei ein Lockdown. Das wichtigste wissenschaftliche Paper in diesem Zusammenhang stammt vom Imperial College London (veröffentlicht in Nature). Darin wurde behauptet, der Lockdown habe drei Millionen Menschenleben gerettet. Eine wichtige Figur hierbei ist Neil Ferguson (Corona-Transition berichtete). Gleichzeitig habe dasselbe Team des Imperial College ein zweites Modell entwickelt, das in den USA angewendet worden sei. Ioannidis:

«Als wir das zweite Modell auf Europa anwandten, ergaben sich komplett andere Schlussfolgerungen: Lockdown hatte keinen Nutzen […] Doch in Nature veröffentlicht wurde das Modell, das Lockdown propagierte, obwohl das andere Modell auch verfügbar war.»

In einer Studie verglichen Ioannidis und sein Team Daten aus Ländern mit Lockdown mit solchen mit weniger drakonischen Einschränkungen (Südkorea, Schweden). Sie setzten dazu die Entwicklung der Fallzahlen ins Verhältnis (Grafik 4). Es zeigte sich: Die Fallzahlen in Ländern mit restriktivem Lockdown entwickelten sich nicht besser. Es habe sogar eine Tendenz zum Schlechteren gegeben, so Ioannidis.

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Grafik 4. Quelle: Studie Ioannidis.

Hunger, Tabak, psychische Gesundheit und Bildung

Ioannidis verwies auf die gesundheitlichen Risiken, mit denen aufgrund der Massnahmen zu rechnen ist. Darunter fallen zum Beispiel die Nichtbehandlung von Gesundheitsproblemen (z.B. Krebs), weil die ganze medizinische Aufmerksamkeit auf Corona gelenkt wurde. Auch Folgeprobleme werden aufgeführt, wie Suizide oder Alkoholmissbrauch (Grafik 5).

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Grafik 5. Quelle: Studie Ioannidis.

Ausserdem habe sich die Zahl der hungernden Menschen («severe stage of hunger») laut Oxfam von 135 auf geschätzte 270 Millionen verdoppelt, und es dürften rund 300 Millionen Vollzeit-Arbeitsstellen verlorengegangen sein, was zusätzlich 500 Millionen Menschen in die Armut trieb. Ioannidis:

«Man sieht ein echtes Desaster, das viel, viel grösser ist im Vergleich zu dem, was Covid-19 hätte anrichten können.»

Ioannidis stellte im Vortrag weitere entstehende Probleme ins Verhältnis zu Covid-19. So zum Beispiel das Rauchen. Er schätzt, dass Rauchen als Begleiterscheinung bei einem beträchtlichen Teil der Verstorbenen eine Rolle gespielt haben dürfte. Man schliesse alles, über Schulen, Unternehmen, Freizeiteinrichtungen; aber nicht die Tabakindustrie.

Die meisten Menschen wurden während der Pandemie mit psychischen Problemen konfrontiert (Grafik 6). «Wir haben Ergebnisse, die zeigen, dass sich diese Probleme verdoppelt bis verdreifacht haben», so Ioannidis. Dies stellte er ins Verhältnis zu den 0,1 Prozent der Bevölkerung, das «an» oder «mit» Covid-19 gestorben ist – «die meisten wahrscheinlich ‹mit›».

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Grafik 6 illustriert den Anstieg von Angststörungen. Quelle: Vortrag Ioannidis.

Laut einer Studie aus Stanford mit 350’000 Schülern in den Niederlanden haben diese während der Schulschliessungen so gut wie nichts gelernt («next to nothing»). Schüler aus armen Verhältnissen waren dabei überdurchschnittlich betroffen. Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Goethe-Universität Frankfurt am Main kam zu einem sehr ähnlichen Schluss (Corona-Transition berichtete). Ioannidis:

«Es war eine ‹wunderbare› Gelegenheit, mehr Möglichkeiten für Privilegierte zu schaffen und sie für Benachteiligte zu zerstören. In den USA war es nicht nur ein Problem der Bildung. Diese Kinder mussten sich um die Versorgung kümmern. Ich denke, es war ein Massaker, ein Riesenfehler der öffentlichen Gesundheit höchsten Ausmasses. Vielleicht der grösste des Jahrhunderts.»

In den USA wird geschätzt, dass über 5 Millionen Personenjahre wegen Schulschliessungen verloren gingen. Selbst bei einer viel geringeren Zahl würde dies immer noch deutlich schwerer wiegen als die Verluste durch das Coronavirus, so Ioannidis.

Gast bei ServusTV

Anlässlich seines Aufenthaltes in Salzburg war Ioannidis ausserdem Gast in der Sendung Talk Spezial des österreichischen Kanals ServusTV. Dort sprach er über die grössten Fehler in der Pandemie und die Irrmeinungen von Politik und Wissenschaft und was zur Krisenbewältigung nötig ist.

Quelle: ServusTV. Zur ganzen Sendung geht’s hier.

*****

Eine Auswahl von Ioannidis’ Arbeiten zu Corona (teilweise im Vortrag erwähnt):

  • Studie 1: Infection Fatality Rate of COVID-19 Inferred from Seroprevalence Data
  • Studie 2: Assessing Mandatory Stay-at-Home and Business Closure Effects on the Spread of COVID-19
  • Studie 3: Preserving equipoise and performing randomised trials for COVID-19 social distancing interventions
  • Studie 4: Global perspective of COVID-19 epidemiology for a full-cycle pandemic
  • Studie 5: Does the COVID-19 pandemic provide an opportunity to eliminate the tobacco industry?

Stromausfälle von bis zu fünf Stunden sind in Kuba an der Tagesordnung

Versorgungsengpässe bei Lebensmitteln und Treibstoffen sowie Stromausfälle – diese Katastrophenszenarien werden in den sozialen Medien schon seit Beginn der Corona-«Pandemie» vorhergesagt. Während sich diese Prognosen in Europa noch nicht verwirklicht haben, gehören sie in lateinamerikanischen Ländern längst zum Alltag.

In Kuba leiden die Menschen nicht nur unter den Corona-Massnahmen der Regierung, auch die ständigen Stromausfälle bereiten den Bürgern Sorgen. Denn diese Pannen traten in den vergangenen Monaten immer häufiger auf. Das jedenfalls berichtet das Medienportal 14ymedio. Zudem habe die Regierung für den Sommer bereits weitere Ausfälle angekündigt. In den heissesten Monaten müsse man mit Stromausfällen von vier bis fünf Stunden rechnen. Das betreffe alle Provinzen.

Schuld sind vor allem die «ernsten» Probleme im thermoelektrischen Kraftwerk Antonio Guiteras in Matanzas. Aber auch in anderen Anlagen gibt es seit Monaten einen Zwischenfall nach dem anderen.

14ymedio schrieb: Die Stromausfälle hätten in Sancti Spíritus begonnen, habe sich ein Bewohner der Provinzhauptstadt beschwert, der am vergangenen Montag versucht habe, Geld von einem Geldautomaten abzuheben, dies aber nicht konnte, weil die Automaten keinen Strom hatten. «Fast die ganze Stadt ist geschlossen, nichts ist offen», habe der Bewohner hinzugefügt.

Schon Mitte letzten Monats, als es andere Stromausfälle aufgrund von Unterbrechungen in Anlagen in Matanzas und Havanna gab, habe die Regierung drastische Massnahmen angeordnet, wie beispielsweise die Einstellung der Arbeit in Unternehmen und Institutionen, die keine wesentlichen Dienstleistungen für die Bevölkerung erbringen, liess das Portal wissen.

Die schwierige Lage wird sich in Kuba in naher Zukunft nicht verbessern, sowohl die Elektrizitätswerke als auch die Regierungsverantwortlichen haben dies bereits vorhergesagt. Beamte des Ministeriums für Energie und Bergbau hätten sich hinsichtlich einer Lösung des Versorgungsproblems nicht sehr optimistisch geäussert, meinte 14ymedio.

Und das Medienportal gab noch eine weitere, sehr interessante Information preis: Die Rückkehr der Stromausfälle sei eine «unglückliche Erinnerung» für diejenigen, die die sogenannte Sonderperiode in den 1990er Jahren erlebt hätten. Vor Versorgungsengpässen in der Stromversorgung hätten die Kubaner schon seit Beginn der Covid-19-Pandemie Angst. Denn zu diesem Zeitpunkt sei es bereits zu den ersten Service-Unterbrechungen gekommen.

Selbst die linksextreme „taz“ kommentiert: „Es ist vorbei, Baerbock!“

Die taz schreibt:

Die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock konnte es nicht lassen. Sie musste unbedingt noch schnell zum Beginn der heißen Wahlkampfphase ein Buch veröffentlichen. Schließlich ist von ihrem Co-Vorsitzenden Robert Habeck auch im Januar eins erschienen, sein viertes erfolgreiches politisches Sachbuch in Folge. Der Unterschied zwischen den beiden Büchern ist in etwa so groß wie der zwischen einer Pommesbude und einem französischen Restaurant – wohin man lieber geht, ist Geschmackssache.

Es lässt sich nicht mehr leugnen, dass Baerbock so viele Passagen im Copy-Paste-Verfahren eingefügt hat, dass man langsam den Überblick verliert. Klar ist jedoch, dass dieses Buch-Desaster ins Bild passt: Wieder einmal wollte die Kanzlerkandidatin größer erscheinen, als sie ist. Und dieses Mal fehlt ihr sogar die Einsicht, erneut Fehler gemacht zu haben.

Baerbock ist an ihrem eigenen Ehrgeiz gescheitert. Die Umfragewerte sind im freien Fall. Wenn es in diesem Tempo weiter abwärts geht, dann landen die Grünen dort, wo sie auch 2017 waren: bei knapp neun Prozent.

Wenn Baerbock also etwas am Klima und der Zukunft der kommenden Generationen liegt, dann sollte sie ihre Kandidatur so schnell wie möglich an Habeck abgeben. Sieht sie es nicht ein, dann liegt es jetzt bei den einflussreichen Parteigranden ihr klarzumachen: Es ist vorbei, Annalena!

Vielleicht wäre sie eine gute Kanzlerin geworden, doch dafür müsste sie zuerst ein hohes Ergebnis für ihre Partei erreichen. Sie kann diese Wahlen nicht mehr gewinnen, dazu ist ihre Glaubwürdigkeit zu stark beschädigt.

Bis auf den Sätze „Vielleicht wäre sie eine gute Kanzlerin geworden“ und „Wenn Baerbock also etwas am Klima und der Zukunft der kommenden Generationen liegt …“ alles richtig.

Habeck ist weitaus gefährlicher als Baerbock

Und warum Baerbocks Kandidaturrücktritt brandgefährlich wäre, das erklärt uns die taz auch:

Anders als die SPD mit Martin Schulz vor vier Jahren haben die Grünen mit Habeck eine herausragende Alternative. Hätte Baerbock als Frau entsprechend der grünen Statute nicht das erste Zugriffsrecht gehabt, wäre ohnehin er Kanzlerkandidat der Grünen geworden.

Bis auch „herausragende Alternative“ auch alles richtig. Robert Habeck spielt bekanntlich ebenfalls unterklassig, aber immerhin ein paar Klassen höher als Baerbock.

Es ist immer klar gewesen, dass Habecks Reichweite weit über das grüne Milieu hinausgeht, er also auch Wäh­le­r*in­nen gewinnen kann, die bisher nicht grün gewählt haben. Das zeigen seit langem nicht nur die allgemein zugänglichen Umfragen, sondern auch detaillierte Befragungen, die die Grünen selbst in Auftrag gegeben haben.

Wieder korrekt. Habeck wirkt auf politisch Ahnungslose sympathisch und vertrauenswürdig.

Habeck hat alles, woran es bei Baerbock mangelt. Er hat Wahlen gewonnen, bringt Regierungserfahrung mit, kann frei und ohne ständige Versprecher reden und hat auch noch seine Bücher selbst geschrieben. Vor allem aber verfügt er über das wichtigste Gut bei einer Wahl: Glaubwürdigkeit.

Nun ja. Auch Habeck hat sich dank seiner Unkenntnis (Pendlerpauschale, wirtschaftliche Zusammenhänge usw.) bereits bis auf die Knochen blamiert. Auf Sicht würde man ihn deshalb auch klein kriegen, kein Frage, aber es ist nicht mehr viel Zeit bis zur Bundestagswahl, deshalb: Es ist noch lange nicht vorbei, Baerbock – mach mal schön weiter so!“

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Linksradikaler Staatsfunk: Warum Maaßen uneingeschränkt recht hat

Linksradikaler Staatsfunk: Warum Maaßen uneingeschränkt recht hat

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Getroffene Hunde bellen: Die Reaktionen auf die Kritik von CDU-Bundestagskandidat und Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen, die Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks pflegen enge Kontakte in die linke bis linksextreme Szene, waren absolut erwartbar – und bestätigen auf bizarre Weise die Richtigkeit von Maaßens Vorwurf. Denn der nun aufbrausende Shitstorm wendet sich noch weniger gegen Maaßen selbst als gegen die CDU – und wird vor allem von der politischen Linken und ihren journalistischen Handlangern als willkommener Anlass missbraucht, die CDU wegen der Kandidatenaufstellung Maaßens in Südthüringens abzuschießen. Besonders unrühmlich tut sich wieder mal DJV-Chef Frank Überall hervor.

Der Vorsitzende des Journalistenverbands stellte sich, ohne auch nur inhaltlich auf Maaßens im Videokanal „TV Berlin“ geäußerte Aussagen einzugehen, sofort an die Spitze der Empörten – und forderte von Maaßen „dringend eine Entschuldigung“. Dabei täte Überall gut daran, sich vielleicht einmal mit der unguten Nähe nicht nur der Hintermänner bei ARD und ZDF (die schonmal im Antifa-Hoodie im Studio herumlaufen), sondern auch der Anchormen und Erste-Reihe-TV-Prominenten zu linksextremen Elementen zu beschäftigen.

Da ist zum Beispiel Tagesschau-„Faktenfinder“ Patrick Gensing, der wiederholt mit der linksradikalen Antifa sympathisierte und gegen deren Überwachung durch den Verfassungsschutz agitierte („Die Idee die #Antifa als Terror-Organisation einzustufen, war & ist Kokolores“). Da ist „Monitor“-Chef Georg Restle, der nicht nur in den sozialen Netzwerken freundschaftliche frühere Bande zu Antifanten durchblicken ließ, sondern es sich nicht nehmen ließ, vor zwei Jahren etwa auf dem „Antifaschistischen Kongress Bayern“ als Hauptredner aufzutreten. Da ist die Redaktion von „Panorama“ unter Chefmodetorin Anja Reschke, die von „Welt“-Autor Don Alphonso vergangenes Jahr eindeutiger Verbindungen in die linksextreme Szene überführt wurde (woraufhin Alphonso selbst ins Fadenkreuz militanter Linker geriet). Bereits vor sieben Jahren hatte die Publizistin Bettina Röhl in einem „Wirtschaftswoche„-Gastbeitrag unter dem Titel „Sind die öffentlich-rechtlichen Medien verfassungswidrig?“ herausgearbeitet, dass – so wörtlich – „Linksextremisten in der ARD besondere Chancen haben„.

Aufregung um nichts – weil es die Wahrheit ist

All dies lässt sich Schwarz auf Weiß im Netz nachlesen, und das Archiv von Journalistenwatch ist voll mit weiteren Beispielen über eine nicht mehr nur tendenziöse, sondern schon proaktiv sympathisierende, wohlwollende Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Redaktionen gegenüber linksradikalen und teilweise verfassungsfeindlichen Subjekten und Organisationen. Maaßen brauchte seine Bemerkung bei „TV Berlin“ insofern gar nicht zu belegen, denn weder war sie eine Neuheit noch eine Sensation – sie gab lediglich einen Befund wieder, der fast schon einer Trivialität in diesem Merkeldeutschland gleichkommt.

Natürlich lieferte er damit denen Munition, die seit Langem versuchen, aus ihm eine Art „Thilo Sarrazin 2.0“ der Union zu formen – und die auf jede sich bietende Gelegenheit warten, seinen Wahlkampf zu sabotieren. Und in der überschäumenden Reaktion wächst dann aufschlussreich zusammen, was zusammengehört: abgehalfterte Unions-Blockflöten, die eine Chance auf Profilierung wittern und Maaßens Parteiaustritt fordern; der Laschet-linksgleichgesinnte politische „Gegner“ (vor allem SPD und Grüne), der hier Boden gutmachen zu können glaubt; die geschworenen Feinde der „Werte-Union“ (in der Maaßen seine Mitgliedschaft aktuell ruhen lässt=, die die Spaltung und Ausgrenzung der letzten verbliebenen Überbleibsel des Konservatismus in CDU/CSU endlich vollenden wollen. Und natürlich Haltungsjournalisten vom Schlage Überall, die sich willfährig zu Linksaktivisten machen und mit ihrem Verhalten beweisen, dass journalistische Neutralität selbst auf Verbandsebene keinen Platz mehr hat.

Ausgewogenheit und Neutralität sind bei ÖRR-Kampagneros Fehlanzeige

Der angebliche „Gesinnungstest“, den Maaßen von öffentlich-rechtlichen Mitarbeitern forderte, war übrigens nichts anderes als der überfällige Ruf nach einer Art Auswahlverfahren im Stile des einstigen Radikalenerlasses, allerdings für gebührenfinanzierte Meinungsmacher: Die Forderung nach Mäßigung, parteipolitischer Zurückhaltung und weltanschaulicher Neutralität von Journalisten, die keine special-interest-Segmente bedienen, sondern in den großen Nachrichtenformaten der ÖR-Hauptsender tätig sind. All dies war einmal unausgesprochene Voraussetzung, um bei ARD und ZDF anzuheuern; damals jedoch bekannten sich auch nicht 60 Prozent der Belegschaft und gar 92 Prozent der Volontäre der Staatssender zu Rot-Grün.

Das, was Maaßen hier einfordert und jetzt als abfällig als „Gesinnung“ verächtlich gemacht wird, ist im Prinzip ein Bekenntnis zum Grundgesetz, zur freiheitlichen Grundordnung und zum Prinzip der sozialen Marktwirtschaft, wie es einst für jeden öffentlich-rechtlichen Journalisten, wie auch für jeden Staatsdiener, als Selbstverständlichkeit galt. Dass darüber überhaupt diskutiert werden muss, ist ein Armutszeugnis. Heute macht man sich eben schon suspekt, wenn man eine prinzipielle Wertebasiertheit und Zurückhaltung der medialen „Influenzier“ einfordert. Doch in einem Staat, in dem ja mittlerweile auch Demonstranten unter staatsfeindlichen Generalverdacht gestellt werden, weil sie für Verfassung, Grundrechte und ein Ende des Infektionsschutz-Notstands eintreten, ist das vermutlich nur konsequent. (DM)