Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Christian Drosten betreibt auch Gain-of-function-Forschung

Viren robuster, ansteckender und gefährlicher zu machen oder sie mit zusätzlichen Funktionen zu versehen – diese Forschung läuft unter dem Begriff «Gain of function».

Sie hat in den letzten Wochen erhöhte Aufmerksamkeit erreicht, weil die Hypothese, Sars-CoV-2 könnte im Labor in Wuhan entstanden sein, jetzt auch von den USA offiziell untersucht wird.

Die Labor-Hypothese wird von den Chef-Virologen wie Anthony Fauci oder Christian Drosten beharrlich diskreditiert. Logisch: Wer Gain-of- function-Forschung betreibt, bewegt sich im Dunstkreis von Biowaffen, entweder, um sich gegen solche wehren zu können oder um welche einzusetzen.

Die Unterscheidung ist in praktischer Hinsicht unscharf. Denn wer sich gegen unbekannte Biowaffen wappnen will, muss zuerst welche entwickeln. Es stellt sich auch die Frage, ob die Entwicklung von Biowaffen mit defensiver Absicht überhaupt sinnvoll ist und zu nützlichen Ergebnissen führt.

Viel intelligenter wäre es, sich die Biowaffen des «Feindes» zu beschaffen und Gegenmittel dazu zu entwickeln als ins Blaue ansteckende Krankheitserreger zu entwickeln, die dann vielleicht auch der «Feind» einsetzt und gegen die man nicht vorbereitet ist.

Biowaffen sind also ein Minenfeld. Anthony Fauci ist durch eine Serie von E-Mails, die aufgrund des «Freedom of Information Act» freigegeben wurden, bereits in arge Bedrängnis geraten (wir berichteten).

Dasselbe könnte auch Christian Drosten widerfahren. Er ist bei der «Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen» für «Rapid» (Risk Assessment in Prepandemic Respiratory Diseases) zuständig, wo er die Gain-of-function-Forschung in Deutschland koordiniert.

Gain-of-function-Forschung macht zur Verhinderung von Epidemien wenig Sinn. «Therapeutische Viren» gelten zwar als Hoffnungsträger, aber nicht bei der Bekämpfung von ansteckenden Krankheiten, sondern von Krebs.

«Loss of function»-Forschung wäre epidemiologisch sinnvoller. Das Ergebnis könnten ungefährliche Viren sein, die gefährlichere verdrängen. Vielleicht kann Christian Drosten dazu mal eine Studie vorlegen. Sie könnte ihn von einem unangenehmen Verdacht befreien.

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