Blog-Seite
Who Is Cole Thomas Allen, the Correspondents’ Dinner Gunman?
The man who stormed the White House Correspondents’ Dinner and opened fire has been identified as Cole Thomas Allen, a 31-year-old from California
Correspondents’ Dinner Shooter Hit with Multiple Charges
The man who crashed the White House Correspondents’ Dinner on Saturday night and opened fire, injuring a Secret Service agent, will face at least two…
Kältereport Nr. 17 /2026
Meldungen vom 20. April 2026:
Australien: Rekord-Aprilkälte
Im Südosten Australiens herrschte am Wochenende weitverbreitete Kälte, wobei in mehreren Bundesstaaten Tiefsttemperaturen unter dem Gefrierpunkt gemessen wurden. Eine Reihe von Wetterstationen verzeichnete die niedrigsten April-Temperaturen seit Beginn der Aufzeichnungen.
New South Wales führte den Temperaturrückgang an: In Perisher Valley sank die Temperatur auf -5,5 °C, in Goulburn auf -4,1 °C und in Orange auf -2,3 °C. In Canberra wurden -1,8 °C gemessen.
Auch in Victoria kühlte es sich stark ab, wobei die Temperatur in Melbourne am 19. April auf 5,3 °C sank.
Die Kälte breitete sich weit über den Südosten aus, wobei im Landesinneren von NSW, VIC, SA und Tasmanien Frost gemeldet wurde.
——————————
Korea: Seltene Kälte-Warnungen für April
Südkorea hat innerhalb von weniger als 24 Stunden einen Wechsel von Rekordwärme zu einem plötzlichen Kälteeinbruch erlebt – was die saisonal spätesten Kältewellenwarnungen seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2005 ausgelöst hat.
Am Sonntag wurden in Seoul noch 29,4 °C gemessen. Am Montag gaben die Behörden Kältewellenwarnungen für die Provinzen Gangwon, Süd-Chungcheong und Nord-Jeolla heraus, als die Temperaturen zu sinken begannen.
Die Tiefstwerte am Morgen fielen in Teilen des Landesinneren und in höher gelegenen Gebieten auf Werte zwischen 2 und 11 °C. Dies entspricht den Kriterien des Landes für eine Kältewelle: ein Temperaturrückgang von mindestens 10 °C innerhalb eines Tages, kombiniert mit unterdurchschnittlichen Temperaturen.
Ein kurzer Anstieg warmer Südostströmungen unter Hochdruck hatte die Temperaturen auf Rekordwerte (für Mitte April) getrieben. Diese Wetterlage änderte sich abrupt, so dass kältere Nordluft nach Süden strömen und das Wetter im ganzen Land kippen konnte.
——————————
Kanada, Teile der USA: Weiterhin Schnee und Kälte
Ende April fällt in ganz Kanada und in den Rocky Mountains weiterhin Schnee, wobei die Modelle eine weitere Erhöhung der Schneedecke bis Anfang Mai simulieren.
Ein blockierendes Hochdruckgebiet in hohen Breitengraden ist die Folge eines stark mäandrierenden Jetstreams. Eingelagerte Tiefdruckgebiete ziehen kalte Luft aus einem troposphärischen Polarwirbel nach Süden, der über dem arktischen Kanada weiterhin Temperaturen um die -40 °C hält.
In diesen Tagen (um den 25. April löst er sich auf, und zwar relativ schnell. A. d. Übers.
Über den Großen Seen und dem Nordosten schneit es, wobei es in höheren Lagen zu beträchtlichen Schneemengen kommt. In Kanada hält der weit verbreitete Schneefall im Zusammenhang mit einem Tiefdruckgebiet an.
Aktuelle Vorhersagen deuten auf anhaltenden Schneefall in ganz Kanada in den nächsten 10 bis 15 Tagen hin. Diese Verteilung ähnelt der in der Mitte des Winters, was auch die Temperaturen bestätigen.
Im Zentrum der USA hat es hinter einer Kaltfront stark abgekühlt, mit erheblichen Temperaturstürzen innerhalb von 24 Stunden. Etwa ein Drittel der 48 kontinentalen US-Bundesstaaten (rund 55 Millionen Menschen) lag am frühen Montag deutlich unter dem Gefrierpunkt, wobei für Dienstag ähnliche Bedingungen erwartet werden.
Das Muster verstärkt sich: kurzzeitige Erwärmung unter Hochdruckgebieten, gefolgt von einem Zusammenbruch, wenn sich wieder Tiefdruckgebiete ausbreiten. Jeder Zyklus zieht mehr kalte Luft nach Süden. Im Ursprungsgebiet liegt weiterhin Schnee. Für viele sieht es nach Schneefällen bis in den Mai hinein aus.
Dies gilt auch für den Westen, wo es ebenfalls zu späten Schneefällen kommen wird.
In einer seltenen Aktion hat das kalifornische Skigebiet Heavenly, das Anfang dieses Monats für diese Saison schon geschlossen hatte, am Wochenende nach starken Schneefällen Mitte April eine Reihe von Pisten wieder geöffnet.
——————————
Nordhemisphäre: Schneemasse 400 GT höher als normal
Die Schneemasse auf der Nordhalbkugel steigt bis Ende April stark, Satellitendaten zeigen einen Überschuss von rund 400 Gigatonnen gegenüber dem Normalwert der Jahre 1982–2012.
Der FMI-Datensatz erfasst die gesamte Schneemasse (ohne Gebirgsregionen). Die aktuellen Werte liegen deutlich über dem langjährigen Mittelwert und deutlich außerhalb des Bereichs von +1 Standardabweichung.
Zu diesem Zeitpunkt im April verläuft die Kurve normalerweise stark abwärts. Nicht so in diesem Jahr:
——————————
Am 21. April bringt Cap Allon lediglich zwei Kurzmeldungen, aber keine Meldung zu expliziten Kalt-Ereignissen. Weiter geht es also mit
Meldungen vom 22. April 2026:
Grönland: Seltener Schneezuwachs für Ende April
Grönland nimmt bis Ende April weiterhin an Masse zu.
Die tägliche Oberflächen-Massenbilanz lag in den letzten Tagen deutlich über dem Durchschnitt der Jahre 1981–2010, wobei allein am 21. April rund 7 Gigatonnen verzeichnet worden waren:
Der Schneefall hat die Eisdecke weiter aufgefüllt und zu einem breiten, anhaltenden Zuwachs geführt. Die Verluste beschränken sich nach wie vor auf schmale Küstenstreifen, was zwar typisch ist – das Ausmaß und die Dauerhaftigkeit der Zunahme zu dieser späten Jahreszeit sind es jedoch nicht.
Diese Zuwächse liegen am Rande des Rekords:
Und sie haben eine bisher wechselhafte Saison wieder auf den Durchschnitt gebracht:
Anmerkung des Übersetzers: Das derzeit immer noch vorhandene Defizit der Gesamt-Massenbilanz des Grönlandeises (im Vergleich mit April 2002), die nicht identisch ist mit der hier beschriebenen Oberflächen-Massenbilanz, dürfte sich damit weiter verringern.
——————————
USA: Spät-saisonaler Schnee von Kalifornien bis Vermont
Am 22. April schneit es an beiden Küsten immer noch.
In Kalifornien prognostiziert das UC Berkeley Central Sierra Snow Lab für den aktuellen Sturm 30 bis 60 cm Neuschnee, wobei mäßige bis starke Schneefälle und zunehmender Wind erwartet werden.
Gleichzeitig fällt im Nordosten immer mehr Schnee.
In Vermont verzeichnete das Jay Peak Resort in den 24 Stunden vor dem 22. April weitere 15 cm Neuschnee. Das Resort hat nun in der Saison 2025–26 die 10-m-Marke überschritten und liegt damit vor den meisten Skigebieten im Westen der USA.
Auch im größeren Maßstab bestätigt sich dieser Trend.
Die Schneemasse der nördlichen Hemisphäre liegt derzeit bei beeindruckenden 450 Gigatonnen über dem Durchschnitt der Jahre 1982–2012 (basierend auf den neuesten Daten vom 20. April):
——————————
Eine Meldung vom 23. April 2026:
China: Schneefall Ende April
Am 21. April fiel im gesamten zentralen Shaanxi Schnee.
Im Kreis Yijun wurden in den letzten 24 Stunden starke Schneefälle verzeichnet.
Yijun liegt auf dem Lössplateau im nördlichen Zentralchina, wo die Höhenlage für kältere Bedingungen sorgt, doch Schneefälle dieses Ausmaßes sind Ende April untypisch.
Regionalen Berichten zufolge war der Schneefall im gesamten zentralen Shaanxi weit verbreitet.
——————————
Eine Meldung volm 24. April 2026:
Osteuropa: „Comeback“-Winter
Nachdem letzte Woche in den Weinbergen Frankreichs die Frostkerzen angezündet worden waren, ist nun Osteuropa an der Reihe zu frieren.
Von Finnland bis hinunter zur Türkei (und darüber hinaus) ist die östliche Hälfte Europas in letzter Zeit blau eingefärbt, wobei Bosnien auf dem Balkan späten Schneefall verzeichnet.
Bis zum 23. April fielen auf dem Berg Jahorina rund 15 cm Neuschnee, und es schneit immer noch.
Auf fast 1.900 m Höhe ist Schnee für Jahorina nichts Ungewöhnliches. Doch Schneemengen dieser Größenordnung so spät, nachdem die Skisaison bereits zu Ende ist, sind nicht typisch. Das Olympische Zentrum erwägt nun, die Skisaison bis in den Mai hinein zu verlängern.
…
Es wird erwartet, dass der Schnee nicht nur in Bosnien, sondern auch in vielen anderen Ländern zurückkehrt, darunter Finnland an diesem Wochenende: „Takatalvi“ nennen sie es hier, oder „Comeback-Winter“.
Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 18 / 2026
Redaktionsschluss für diesen Report: 24. April 2026
Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Kältereport Nr. 17 /2026 erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
SPD-Spitze feierte mit Radikalen, die offen den Bevölkerungsaustausch fordern!
SPD-Chef Lars Klingbeil und seine Entourage pilgerten zur globalen Sozialisten-Konferenz nach Barcelona. Mit dabei: die spanische Links-Politikerin Irene Montero, die ganz offen den Austausch der einheimischen Bevölkerung durch Migranten fordert. So viel zur angeblichen „rechten Verschwörungstheorie“ bezüglich der linken Pläne.
In Spanien fand ein Gipfeltreffen statt, das mehr über die wahren Ziele der Linken verrät als tausend Talkshow-Auftritte. Vor einigen Tagen versammelte sich in Barcelona auf der „Global Progressive Mobilisation“-Konferenz alles, was in der internationalen Sozialisten-Szene Rang und Namen hat. Mittendrin: Lars Klingbeil und eine hochrangige SPD-Delegation, bestehend aus Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan, Generalsekretär Tim Klüssendorf und Juso-Chef Philipp Türmer.
Offiziell schwadronierte man beim Stelldichein der globalen Linken-Elite über den „Kampf gegen Rechts“ und über die „Demokratie“ (die in deren Köpfen jedoch nur dann gewährleistet ist, wenn nur mehr linke Parteien und Kandidaten antreten dürfen). Doch wer wissen will, wie radikal diese angebliche Verteidigung der Demokratie wirklich sein soll, muss nur auf die Gästeliste schauen. Dort saß neben den SPD-Größen auch eine Frau, die sich für die Umvolkung Spaniens ausspricht: die linkspopulistische Podemos-Politikerin und Ex-Gleichstellungsministerin Irene Montero.
Erst im Januar sorgte ein Video der Spanierin für Aufregung. Report24 berichtete darüber. Bei einem Parteiauftritt forderte Montero nichts Geringeres als den systematischen, staatlich gelenkten Bevölkerungsaustausch! Also genau das, was von den Mainstream-Medien und Systempolitikern unermüdlich als rechtsextreme „Verschwörungstheorie“ abgetan wird. Bei Montero und ihren Genossen ist es allerdings ein offen erklärtes politisches Ziel.
In erschreckender Offenheit wandte sich die spanische Genossin in ihrer Rede direkt an Einwanderer: „Lasst uns bitte nicht allein mit so vielen Faschos.“ Ihr Plan zur Durchsetzung lautet Masseneinbürgerungen, um die Wahlergebnisse in die „richtige“ Richtung zu manipulieren. „Hoffentlich bewahrheitet sich die Theorie des Austauschs; hoffentlich können wir dieses Land mit migrantischen Menschen (…) von Faschos und Rassisten freifegen.“ Lesen Sie diesen Satz noch einmal. Die Links-Politikerin bittet quasi die Migranten darum, die eigene, einheimische Bevölkerung (die pauschal als „Faschos“ desavouiert wird) als Wähler auszutauschen, um sich so die Macht zu sichern.
Die SPD-Spitzenpolitiker saßen mit solchen Leuten an einem Tisch. Ob Lars Klingbeil, der Seit an Seit mit Montero an der Sozialisten-Konferenz teilnahm, ähnliche Austausch-Pläne für Deutschland in der Schublade hat, ist unklar. Doch bislang zeigten sich die deutschen Genossen hinsichtlich der Migrationspolitik nicht gerade als Schutzmacht des eigenen Volkes.
In seiner Barcelona-Rede peitschte Klingbeil seine Genossen jedenfalls mit martialischen Worten ein: „Die globale Rechte ist organisiert. Deshalb müssen wir es auch sein. (…) Das ist nicht nur ein politischer Wettbewerb. Das ist ein Kampf um die Demokratie. Und wir haben vor, ihn zu gewinnen.“ Eine sozialistische Machtergreifung also, die – so wie es aussieht – auch mithilfe eines Wähleraustauschs durchgeführt werden soll. Doch ist dies das, was die (immer noch) SPD-Wähler tatsächlich wollen?
Trump Safe After Shots Fired At White House Correspondents’ Dinner, Suspect In Custody
US President Donald Trump and other senior officials were rushed to safety by the security detail after several shots were fired at the White House…
Die DNA-Falle: Wenn unsere intimsten medizinischen Daten zur Handelsware werden

Der UK Biobank-Skandal sollte als Warnung dienen: Genetische Daten von 500.000 Briten kamen auf Alibaba zum Verkauf. Die EU plant mit EHDS und 1+ Million Genomes dasselbe Risiko in großem Stil. Es ist der Albtraum eines jeden, der noch an eine Privatsphäre glaubt. Was wie ein dystopischer Science-Fiction-Plot klingt, ist bei der UK Biobank bittere […]
Der Beitrag Die DNA-Falle: Wenn unsere intimsten medizinischen Daten zur Handelsware werden erschien zuerst unter tkp.at.
58. Tag im US-israelischen Angriffskrieg gegen Iran und Libanon (Ticker 10:00 Uhr)

Trotz „Waffenruhe“: Israel greift weiter im Libanon an und will Litani-Gebiet dauerhaft kontrollieren – Iran setzt auf „strategische Abschreckung. Die Realität am 58. Tag zeigt: Die Waffenruhe ist eine Farce. Diplomatische Bemühungen in Pakistan laufen ins Leere, weil Trump seine eigenen Gesandten zurückgepfiffen hat. Israel setzt seine Angriffe fort, hat bereits 15 Menschen im Libanon […]
Der Beitrag 58. Tag im US-israelischen Angriffskrieg gegen Iran und Libanon (Ticker 10:00 Uhr) erschien zuerst unter tkp.at.
Winters Woche: Besser ohne Mann?

Die neueste Kriminalstatistik lässt angeblich keinen anderen Schluss zu: Männer sind das CO2 des 21. Jahrhunderts. Ohne sie keine Vergewaltigungen, keine häusliche Gewalt, keine unsicheren Nächte. So jedenfalls die frohe Botschaft am Montag im „heute journal“ und bei Dunja Hayali (PI-NEWS berichtete). Ein Polizeigewerkschaftsvertreter riet Frauen ganz offiziell: Keine Beziehung mehr zu Männern. Sonst könne die Sicherheit nicht gewährleistet werden.
Achim Winter zog daraufhin wie gewohnt mit dem Mikro durch die Frankfurter Innenstadt und fragte ganz normale Männer und Frauen auf der Straße, wie sie mit dieser neuen Staatsdoktrin umgehen. Die Reaktionen waren bemerkenswert entspannt. Manche Frauen überlegten laut, ob sie den Partner jetzt rausschmeißen sollten. Andere lachten und meinten, ihre Männer hätten noch nie zugeschlagen – „weder analog noch digital“. Ein junger Kerl versicherte treuherzig, er schicke seiner Frau keine Pornos und schlage sie nicht. Prompt wurde er von Winter zum „Muster-Mann“ gekürt: „Frauen, den könnt ihr nehmen!“
Dabei geriet völlig in Vergessenheit, was in derselben Woche sonst noch passierte: Friedrich Merz’ 551 unbeantworteten Fragen zu den Milliarden, die an über 47.000 NGOs fließen. Der Bühnenabschied der Prinzen, bei dem die dicke Sängertante wohl trotzdem weiter Ratschläge verteilen wird. Und vor allem die bevorstehende Begnadigung eines Mitglieds der Hammerbande wegen „guter Führung“. Linke Justiz bleibt eben konsequent: Wer links genug ist, darf früher raus.
Winter traf als prominenten Gast die konservative Influencerin Iris Aschenbrenner. Sie brachte den nötigen Realitätscheck mit, während der Rest der Sendung sich genüsslich in der Männer-Bashing-Orgie suhlte. Denn genau das ist der Trick: Statt den offensichtlichen Zusammenhang zwischen Migrantenstatus und Gewaltbereitschaft beim Namen zu nennen, wird pauschal „der Mann“ zum Staatsfeind erklärt. Schwarze Schafe? Einfach alle Schafe schwarz anmalen. Dann merkt keiner mehr, wer wirklich gefährlich ist. Liebe Frauen: Trennt ihr euch jetzt wirklich alle von euren Männern? Oder erkennt ihr langsam, dass man euch mal wieder für dumm verkaufen will? Die Kommentarspalten sind offen.
The post Winters Woche: Besser ohne Mann? appeared first on PI-NEWS.
Kontrafunk „Sonntagsrunde“: 40 Jahre Tschernobyl-Panik

Genau 40 Jahre nach der Reaktorexplosion von Tschernobyl am 26. April 1986 lädt Burkhard Müller-Ullrich zur Sonntagsrunde im Kontrafunk. Zu Gast: der österreichische Energieunternehmer Thomas Eisenhuth, Kernkraftingenieur Dr. Johannes Nöggerath, ehemaliger Präsident der Schweizerischen Gesellschaft der Kernfachleute, und Prof. Fritz Vahrenholt, früherer Hamburger Umweltsenator und Vorstandsvorsitzender großer Energiekonzerne. Was sie gemeinsam enttarnten, war kein neuer GAU – sondern die bis heute wirkenden Medienmärchen, die Deutschland in die Deindustrialisierung getrieben haben.
Die Gäste erinnern sich einhellig an die deutsche Hysterie von damals. In der Schweiz und Frankreich maß man nüchtern, stellte fest, dass die zusätzliche Strahlung harmlos war, und machte weiter wie gehabt. In Deutschland hingegen wurden Sandkästen gesperrt, Gemüse umgepflügt und die berühmten „Strahlenmolkezüge“ kreuz und quer durchs Land geschickt – 5000 Tonnen Molkenpulver, das nur minimal über der natürlichen Hintergrundstrahlung lag. Vahrenholt, damals im SPD-Schattenkabinett, berichtete von Wahlkampf-Niederlagen, weil Kohl einen „Reaktorsicherheitsminister“ ernannte und die Panik damit einfing. Eisenhuth, in der DDR aufgewachsen, hörte die ersten Nachrichten aus dem schwedischen Radio – der „große Bruder“ schwieg.
Nöggerath, der den Unfall als junger ETH-Promovend erlebte, klärt sachlich auf: Der sowjetische RBMK-Reaktor war ein militärisch genutztes, grafit-moderiertes Monster ohne „Containment“ (gasdichter Sicherheitsbehälter, der radioaktive Stoffe im Störfall zurückhält) – ein Design, das im Westen nie gebaut worden wäre. Unsere Druckwasserreaktoren mit Sicherheitsbehälter hätten einen solchen Unfall verhindert. Dennoch nutzten Grüne und Teile der SPD den Schock, um 1986 den Ausstieg zu beschließen. Die Partei, die unter Helmut Schmidt noch 40 Kernkraftwerke wollte, drehte sich plötzlich um 180 Grad. Vahrenholt nennt es die „deutsche Hysterie“, die bis heute wirkt.
Die Folgen sind bekannt: 2011 nutzte Angela Merkel Fukushima – einen Tsunami-Unfall am anderen Ende der Welt – als Vorwand, die letzten sicheren Meiler abzuschalten. Geigerzähler und Jodtabletten waren wieder ausverkauft, obwohl keine Wolke kam. Heute zahlen wir den Preis: höchste Strompreise Europas, Abwanderung der Industrie, Blackout-Gefahr. Eisenhuth, einst Umweltaktivist in der DDR, wurde durch die Realität im Stromhandel zum Kernkraft-Befürworter. Nöggerath arbeitet an SMRs – kleinen, passiv sicheren Reaktoren, die selbst bei Stromausfall nicht durchbrennen können. Vahrenholt sieht den Stimmungsumschwung: Umfragen zeigen, dass inzwischen 55 Prozent der Deutschen den Ausstieg für einen Fehler halten.
Die Experten sind sich einig: Kernenergie hat weltweit die geringsten Todesfälle pro erzeugter Kilowattstunde. Moderne Reaktoren der vierten Generation lösen sogar das Endlagerproblem. Während Deutschland sich mit Wind- und Solar-Subventionen in die Energiearmut treibt, bauen Tschechen, Schweden, USA und China weiter. Die Jungen, so die Runde, interessiert die alte Grünen-Panik nicht mehr – sie wollen Strom für KI, Industrie und Wohlstand.
Tschernobyl war ein tragischer Unfall eines veralteten Sowjet-Designs. Die eigentliche Katastrophe ist die deutsche Reaktion darauf: ideologisch verblendete Politik, die aus einem Land mit der sichersten Kerntechnik der Welt ein deindustrialisiertes Museum gemacht hat. Die Vernunft kehrt zurück – durch Stromrechnungen und Arbeitsplatzverluste. Höchste Zeit, die letzten Märchen abzuschalten.
The post Kontrafunk „Sonntagsrunde“: 40 Jahre Tschernobyl-Panik appeared first on PI-NEWS.
Eine kurze Geschichte der Ethik – ESC
Quelle: A Short Story of Ethics – by esc Im Jahr 1893 trat der Philosoph…
The post Eine kurze Geschichte der Ethik – ESC first appeared on Axel B.C. Krauss.
Geht es bei einem Krieg mit dem Iran um die Atomwaffenbestände oder um die Kontrolle über die Straße von Hormus? – Patrick Wood
Quelle: Is War With Iran About Nuclear Stockpile Or Controlling the Strait of Hormuz? Ich…
The post Geht es bei einem Krieg mit dem Iran um die Atomwaffenbestände oder um die Kontrolle über die Straße von Hormus? – Patrick Wood first appeared on Axel B.C. Krauss.
Die zeitlose Weisheit des Thoth – Hermetische Lehren, die Ihr Leben verändern werden
Irgendwo tief in dir, unter deinem Namen, deiner Vergangenheit, deiner Identität, gibt es etwas, das…
The post Die zeitlose Weisheit des Thoth – Hermetische Lehren, die Ihr Leben verändern werden first appeared on Axel B.C. Krauss.






