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USA Boxing To Allow Men Who Identify as Women To Compete Against Females
USA Boxing has officially adopted a ‘transgender policy’ going into 2024 that will allow biological men who identify as women to compete against real females….
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Start your year with breaking intel globalists DO NOT want you to hear! Start the year with The American Journal! Watch & share! Special message…
Der hemisphärische Stefan-Boltzmann-Ansatz ist kein reines Strahlungsmodell – Teil 2
Uli Weber
Die letzte Frage aus dem 1. Teil dieses Beitrags lautete:
Warum sind nun die Temperaturen von Mond und Erde so unterschiedlich?
Also: Auf dem Mond gibt es lediglich Strahlungstransport und Wärmeleitung. Unter Vernachlässigung der Wärmeleitung wird fast die gesamte Strahlungsleistung der Sonne in Wärme umgesetzt, was in der Abbildung mit dem Temperaturvergleich zwischen Messung und S-B-Berechnung nachgewiesen wurde. Auf der Erde kommen alle vier Arten des Wärmetransports vor. Und das ist auch der Grund, weshalb auf unserer Erde das maximale S-B-Temperaturäquivalent eben nicht erreicht wird. Dazu hatte ich zuletzt hier unter (H) geschrieben, Zitat:
„Es ist offensichtlich, dass auf der Erdoberfläche die rein rechnerische Temperatur nach dem Stefan-Boltzmann-Gesetz aus der solaren Einstrahlung nirgendwo erreicht wird. Andererseits wissen wir aber aus dem Energieerhaltungssatz der Wärmelehre, dass Energie nicht einfach so verschwinden kann. Vielmehr vermindert der ständige Abfluss von Wärme durch Konvektion und Verdunstung den durch die Sonneneinstrahlung bedingten örtlichen Temperaturanstieg. Dabei spielt der Energietransport durch Atmosphäre und Ozeane aus Tropen und Subtropen in die Polarzonen hinein eine ganz wesentliche Rolle für unser Klima.“
Offenbar funktioniert der Strahlungstransport auf der Erde. Die Sonne strahlt auf der Tagseite der Erde an jedem Ort mit einer temperaturwirksamen HF-Strahlungsleistung von
Slokal = (1-Albedo) x Solarkonstante (=S0) x COS Zenitwinkel (N-S) x SIN Azimut (E-W)
Anmerkung: In meinem hemisphärischen S-B-Modell betrachte ich nur den mittäglichen maximalen Azimut @ 90° mit (SIN (90°) = 1).
Allerdings wird nirgendwo auf der Erde dieses maximale S-B-Temperaturäquivalent erreicht. Wir müssen also schauen, woran das liegt. Dazu stehen uns noch Wärmeleitung, Konvektion und Verdunstung zur Verfügung, die Wärme vom Ort ihres Entstehens abtransportieren können. Die Wärmeleitung lassen wir hier aber mal außen vor, weil sie auf dem Mond im Abgleich von Tag und Nacht lediglich etwa 2 [Wm–²] ausmacht. Die Konvektion treibt dagegen auf der Erde die globalen Strömungen in Ozeanen und Atmosphäre an.
Auf offener See ist das Potential für atmosphärische Konvektion nicht sehr groß, weil die Konvektion von der Temperaturdifferenz (Oberfläche vs. Atmosphäre) angetrieben wird. Auf dem Meer herrschen vielmehr Advektion (horizontale Verfrachtung) und Verdunstung (latente Energie) vor. Auf den Landmassen und Inseln dagegen kommt es durch die solare Erwärmung des Erdbodens zu einer Erwärmung der darüber liegenden Luft, die, dadurch spezifisch leichter geworden, einen konvektiven atmosphärischen Kreislauf als „Luftkühlung“ für den Erdboden in Gang setzt; hier überwiegt also die Konvektion. Und dabei kommt es natürlich auch, je nach Feuchtigkeitsgehalt des Bodens, zur Verdunstung von Wasser. Wenn der Erdboden allerdings mit Vegetation bewachsen ist, sieht es etwas anders aus. Pflanzen benötigen Licht, Wasser und CO2 für die Photosynthese. Wenn also die Sonne auf eine pflanzenbewachsene Erdoberfläche scheint, dann beginnt dort sofort die Photosynthese. Die Blattspalte (Stromata) der Pflanzen öffnen sich und setzen durch Verdunstung den „Kreislauf“ der Pflanze in Gang; hier hat also die Verdunstung einen großen Anteil, wie sie bei einem Waldspaziergang an einem heißen Tag jederzeit feststellen können.
Halten wir fest: Energie geht nicht verloren (1. HS der Thermodynamik), sondern wird nur in eine andere Form überführt.
Aus der tagseitigen Sonneneinstrahlung wird also nicht nur die Oberflächentemperatur generiert, sondern auch die atmosphärische Konvektion, die ozeanische Advektion sowie die Verdunstung und die Photosynthese der Pflanzen. Kein Wunder also, dass lokal das rechnerische S-B-Temperaturäquivalent in den Tropen und Subtropen unserer Erde nirgendwo erreicht wird, denn diese Gegenden sind der Klimamotor unseres Planeten.
Und nun kommt die Ergänzung zur oben erwähnten S-B-Umgebungsgleichung für die Nachtseite der Erde: Weder die Tagseite der realen Erde noch ihre zwischenzeitlich abgekühlte Nachtseite muss von der Sonne tagtäglich von 0 Kelvin auf ihre jeweilige Orts- respektive „Durchschnittstemperatur“ erwärmt werden.
Vielmehr sprechen wir hier von der realen Erde, wir leben also in einem „eingeschwungenen“ System, in dem die Energiespeicher unserer Erde (im Wesentlichen die Ozeane) bereits voll aufgeladen sind, und zwar von Anbeginn der Erde an. Die Ozeane sind in der Frühzeit der Erde entstanden, als die Erde sich langsam abkühlte und eine feste Oberfläche gebildet hatte. Die Meere waren also zuerst heiß und sind dann bis zu einem Gleichgewicht zwischen Abkühlung und zugeführter Sonnenenergie abgekühlt. Seither haben die Ozeane mit einem Zeitverzug von Jahrhunderten jede Klimaänderung „mitgemacht“ und die jeweiligen individuellen Ortstemperaturen oder meinetwegen auch eine sogenannte „globale Durchschnittstemperatur“ auf der Nachthemisphäre jederzeit nach unten abgesichert:
Abbildung 7: Die Beziehung zwischen Temperatur und spezifischer Strahlungsleistung im Stefan-Boltzmann-Gesetz am Beispiel der Tropen. Diese Grafik gilt mit geänderter maximaler solarer Einstrahlung und Ortstemperatur ebenfalls für andere geografische Breiten
Sowohl die Temperatur auf der Tagseite der Erde als auch die Temperatur auf deren Nachseite setzen auf der Temperatur der globalen Wärmespeicher auf, die deutlich größer ist als 0 Kelvin. Diese Temperatur wird im Wesentlichen von der Durchschnittstemperatur der Ozeane (ca. 20°C) bestimmt und muss nicht erst durch die solare Einstrahlung erzeugt werden, denn sie ist in diesem „eingeschwungenen“ System ja bereits vorhanden. Der Wärmeinhalt der Ozeane beträgt mehr als 4,59*10^26 Joule oder 50.000 Tage Sonneneinstrahlung, und der nächtliche Wärmeverlust wird auf der Tagseite ständig neu „aufgefüllt“, wie die solaren Residuen für Land und Meer in Abbildung 4 deutlich zeigen. Die nachfolgende Berechnung vom 9. Juli 2023 um 8:27 zum nächtlichen Temperaturverlust der Ozeane ist einem Herrn Thomas Heinemann zu danken, Zitat mit Hervorhebungen:
„Zur Abkühlungsrate dT/dt = -10^17 W/C wenn sich die Energienentnahme aus dem Ozean zunächst aus den oberen 10 m anfängt (an der Oberfläche startet es), so ist
C der obenen 10 m = 4,33e+7 J/K/m2 * 2,55e+14 m2 = 1,1e+22 J/K, macht
Die Temperatur an der Erdoberfläche nimmt also mit
dT/dt = -1e+17 W/1,1e+22 Ws/K = – 9,1e-6 K/s = – 0,4 K/Nacht ab.
Die Wärmekapazität des Ozeans ist
C = 4200 J/kg/K * O * 1030 kg/m3 * h = 2,2e+21 J/K/m * h,
wobei O der Teil der Erdoberfläche ist.“
Ich hab‘ das jetzt zwar nicht nachgeprüft, aber man sagt, der Herr H. bezeichne sich als Ozeanograf. Jedenfalls ist ein nächtlicher Temperaturverlust von 0,4 Kelvin durch die hemisphärische tagesseitige solare Einstrahlung leicht zu kompensieren, wie die maximale spezifische Strahlungsleistung der Sonne in Abbildung 5 beweist:
Abbildung 8: Die Beziehung zwischen Temperatur und spezifischer Strahlungsleistung im Stefan-Boltzmann-Gesetz am Beispiel des Leistungsbedarfs einer Oberflächentemperatur von 15°C +/-10°C
Meine tagseitige Berechnung von ca. 15°C hatte auf der Absoluten Temperatur von 0 Kelvin aufgesetzt und den Wärmeinhalt der globalen Zirkulationen nicht weiter betrachtet. Bei Umgebungstemperatur ist da also noch viel Potential nach oben, denn die Genese der tagseitigen Ortstemperatur zählt ja erst von der minimalen Umgebungstemperatur an. Der Bereich (A) der solaren Einstrahlung liegt unter dem S-B-Strahlungsäquivalent der Minimumtemperatur und trägt daher nicht zur Temperatur bei, sondern erhöht lediglich den Energieinhalt. Der Bereich (B) erhöht dann die Temperatur vom Minimum aufs Maximum, während gleichzeitig der Bereich (C) durch Verdunstung sowie Konvektion/Advektion aus der Einstrahlung „abgeschöpft“ wird. Es wird hieraus also unmittelbar deutlich, dass die Energie in den globalen Zirkulationen von Atmosphäre und Ozeanen auf der Tagseite der Erde zusammen mit der Temperaturgenese „wiederaufgeladen“ wird. In meinem EIKE-Artikel, „Machen wir mal ein Gedankenexperiment: Es gibt gar keine Erde!“, vom 10. August 2017 hatte ich unter Punkt 6. ERKENNTNIS vermerkt, Zitat:
„Wenn die bodennahe örtliche Nachttemperatur nach der Umgebungsgleichung des S-B Gesetzes durch einen Wärmezufluss aus den atmosphärischen und ozeanischen Zirkulationen gestützt wird, dann sind alle weiteren Spekulationen über einen „natürlichen“ atmosphärischen Treibhauseffekt hinfällig.
Sinkt also nachts die örtliche bodennahe Temperatur unter die Temperatur des ortsnahen Ozeans, dann erfolgt sofort ein Wärmefluss aus diesem Wärmespeicher. Anstelle einer weiteren Abkühlung der betrachteten Senke erfolgt dann also ein zusätzlicher Wärmefluss in diese Senke hinein. Im Umkehrschluss wird diese Senke also umso tiefer werden, je weiter entfernt vom Ozean sie sich befindet.“
Die solare HF-Einstrahlung muss also auf der jeweiligen Tagseite den örtlichen IR-Strahlungsverlust der Erdoberfläche ausgleichen und erzeugt die tatsächlich erreichte Ortstemperatur. Die überschüssige Leistungsspitze treibt dann die globalen Zirkulationen in Ozeanen oder Atmosphäre an. Und selbst dann, wenn man die Sonne einen Mond-Tag lang (knapp ein Monat) „dimmen“ oder gar „ausknipsen“ würde, fällt die „Globaltemperatur“ wegen der riesigen terrestrischen Wärmespeicher nicht auf die morgendliche Mond-Temperatur von ca. -200°C ab. Der Beweis dafür ist das „Jahr ohne Sommer“ im 19. Jahrhundert, das man in den Diagrammen der jährlichen Durchschnittstemperaturen kaum identifizieren kann.
Der temperaturbestimmende Teil der solaren Einstrahlung ist wiederum lediglich von der terrestrischen Albedo abhängig. Somit setzt die von mir mittels meines hemisphärischen S-B-Modells aus dem Maximum des örtlichen S-B-Strahlungsäquivalentes berechnete „globale Durchschnittstemperatur“ von ca. 15°C nicht etwa, wie ursprünglich angenommen, auf einer Temperatur von 0 Kelvin auf, sondern auf der morgendlichen Temperatur der Ozeane. Das auf diese Weise ermittelte maximale S-B-Temperaturäquivalent stellt damit lediglich die physikalisch maximal erreichbare Orts- bzw. Durchschnittstemperatur durch die Sonneneinstrahlung auf unserer Erde dar, und zwar bei der augenblicklichen Albedo unserer Erde. Und bei dieser aktuellen Albedo halten sich wiederum solare HF-Einstrahlung und terrestrische IR-Abstrahlung gerade die Waage. Der Mond ist also das nahezu perfekte Modell für eine Erde ohne Atmosphäre, freies Wasser und Vegetation – sowie Wärmespeicherung.
Um es noch einmal ganz deutlich und physikalisch unkorrekt (weil ohne Sinus und Cosinus) zu sagen: Aufbauend auf der Temperatur der voll „aufgeladenen“ globalen Wärmespeicher erhält die Erde auf der Tagseite durchschnittlich 470 [W/m²] solare HF-Einstrahlung und verliert über ihre gesamte Oberfläche durchschnittlich 235 [W/m²] IR-Abstrahlung. Und damit hält sie dann dauerhaft ihre sogenannte „globale Durchschnittstemperatur“. So einfach isses nun mal, und der „natürliche atmosphärische Treibhauseffekt“ gehört folglich in die Welt der Paraphysik!
Auf dieser Basis lässt sich das qualitative S-B-Modell dann doch noch etwas weiter quantifizieren. In unserem eingeschwungenen System Erde sind die terrestrischen Wärmespeicher ja bereits voll aufgeladen, während die ominöse „globale NST“ ständig über Tag&Nacht, Land&Meer, Sommer&Winter sowie Nord-&Südhalbkugel gemittelt wird. Deren Gleichförmigkeit beweist schon einmal, dass nirgendwo und zu keiner Zeit auf unserer Erde eine Temperatur von 0 Kelvin auftritt. Und damit ist wiederum bewiesen, dass die Temperatur unserer bereits „vorgewärmten“ Erde auf ihrer Nachtseite nicht auf 0 Kelvin abfällt, und deshalb auf der Tagseite auch nicht von 0 Kelvin an erwärmt werden muss. In einer ersten groben Näherung können wir also postulieren, dass im hemisphärischen S-B-Modell lediglich die Hälfte der solaren Einstrahlung der tagseitigen terrestrischen Temperaturgenese dient, während die andere Hälfte in die terrestrischen Wärmespeicher fließt, aus denen dann wiederum die Nachttemperatur gestützt wird.
zur Reduzierung des anthropogenen Anteils an diesem Spurengas abzuleiten
Abschließend erlaube ich mir noch, aus dem Artikel „Über neue Erkenntnisse und alte Postergucker als ,Hüter der Wissenschaft‘“ vom 23. September 2020 zu zitieren:
Konkurrierende Modelle können sich untereinander weder bestätigen noch widerlegen
Insgesamt bewahrheitet sich damit erneut, was ich bereits hier auf EIKE über konkurrierende Modelle ausgeführt hatte, Zitat: „…Eine Skandalisierung meines Modells anhand von bekanntem Lehrbuchwissen, in dem diese konkurrierenden Modelle dargestellt werden, ist also wissenschaftlich absolut unzulässig. Konkurrierende Modelle können sich untereinander weder bestätigen noch widerlegen; das geht nur über deren gemeinsame physikalische Grundlagen…“. Murphy, der Lieblingsphilosoph aller Ölsucher, hatte diese Problematik folgendermaßen auf den Punkt gebracht, Zitat, „In a two-boat operation, the idiots are always on the other ship“. Bei der subjektiven Bewertung „Totalverweigerer“ und „Realist“ kommt es nämlich lediglich auf den eigenen Standpunkt an. Da sich neue wissenschaftliche Ansätze, die dem klimawissenschaftlichen Mainstream widersprechen, heutzutage nur sehr schwer verbreiten lassen, beflügeln solche manipulativen Scheinkritiken immerhin den sogenannten „Streisand-Effekt“.
Kritiker meines hemisphärischen S-B-Modells behaupten richtigerweise, die Weber‘sche Hypothese scheine nicht einmal begutachtet worden zu sein und sei damit gar nicht zitierfähig. Wer allerdings ernsthaft verbreiten sollte, dass sich in diesen klimahysterischen Zeiten fachlich Richtiges schon von alleine durchsetzen würde, weil begutachtende wissenschaftliche Fachjournale jederzeit gerne bereit und in der Lage seien, unwidersprochen gesellschaftspolitisch unerwünschte Erkenntnisse zu verbreiten, der scheint intellektuell in einer antiquierten Zeitschleife hängen geblieben zu sein und das prä-aufklärerische Wesen der politisierten Alibiwissenschaft zu ignorieren. Und daher wiederhole ich gerne erneut die Widerlegungsanforderung für mein hemisphärisches Stefan-Boltzmann-Modell aus dem Artikel „Nachdem sich der Rauch verzogen hat: Stefan-Boltzmann auf den Punkt gebracht“ vom 16. Februar 2017:
Ich hatte ja bereits ausdrücklich darauf hingewiesen, dass meine originären Ausführungen (hier ab Seite 19) zur Fehlberechnung des atmosphärischen Treibhauseffektes aus dem Stefan-Boltzmann-Gesetz selbstverständlich jederzeit wissenschaftlich widerlegt werden können, Zitat:
„…Wenn also wissenschaftlich eindeutig nachgewiesen würde, dass die Gleichsetzung der Energiebilanz unserer Erde (Fläche einer Kugel) mit der strengen thermischen Gleichgewichtsforderung des Stefan-Boltzmann Gesetzes für die bestrahlte Fläche (Halbkugel) physikalisch korrekt ist, dann bin ich tatsächlich widerlegt…“
Abschließend weise ich meine Leser zwecks individueller Wahrheitsfindung noch auf ein Zitat hin: „Ockhams Rasiermesser – auch Prinzip der Parsimonie, lex parsimoniae oder Sparsamkeitsprinzip – ist ein heuristisches Forschungsprinzip aus der Scholastik, das bei der Bildung von erklärenden Hypothesen und Theorien höchstmögliche Sparsamkeit gebietet. Das nach Wilhelm von Ockham (1288–1347) benannte Prinzip findet seine Anwendung in der Wissenschaftstheorie und der wissenschaftlichen Methodik. Vereinfacht ausgedrückt besagt es:
1. Von mehreren möglichen hinreichenden Erklärungen für ein und denselben Sachverhalt ist die einfachste Theorie allen anderen vorzuziehen.
2. Eine Theorie ist einfach, wenn sie möglichst wenige Variablen und Hypothesen enthält und wenn diese in klaren logischen Beziehungen zueinander stehen, aus denen der zu erklärende Sachverhalt logisch folgt.
Mit der ockhamschen Regel verbunden ist die Forderung, für jeden Untersuchungsgegenstand nur eine einzige hinreichende Erklärung anzuerkennen. Nach der heutigen wissenschaftlichen Praxis muss diese Erklärung nicht monokausal sein. Sie kann aus mehreren zusammenhängenden Sätzen bestehen. Die metaphorische Bezeichnung als Rasiermesser ergibt sich daraus, dass alle anderen Erklärungen eines Phänomens wie mit einem Rasiermesser einfach und auf einmal entfernt werden können.“
Nachtrag: Das Inhaltsverzeichnis meines neuen Buches „Verbrannte Erde“ hatte ich als „Summary for Policymakers“ gestaltet:
Ein paar einleitende Worte zu meinem hemisphärischen Stefan-Boltzmann- Modell – Seite 7: Überblick über die wesentlichen physikalischen Zusammenhänge.
Die Ausgangssituation – Seite 8: Schon bei der klimapolitischen Ausgangssituation im heutigen Stupidozän beißt sich die argumentative Katz‘ in den klimareligiösen Schwanz. Klima ist eine statistische Definition und beschreibt den Durchschnitt von 30 Jahren Wetter. Als vorgebliche „Beweise“ für einen „menschengemachten Klimawandel“ müssen dann wiederum Extremwetterereignisse aus fremden Klimazonen herhalten.
Der Klimabegriff – Seite 10: Unsere Erde wird in geografische Klimazonen eingeteilt. Diese werden durch Gemeinsamkeiten wie beispielsweise Temperatur, Niederschlagsmenge und/oder Vegetation beschrieben und dienen der Abgrenzung verschiedenartiger Klimate auf unserer Erde. Wie aber sollte dann, bitte sehr, ein ominöses „Weltklima“, das wir unbedingt retten müssen, als Durchschnitt über alle Klimate überhaupt aussehen?
Der mediale Klimaalarm verschiebt die Informationsbasis – Seite 12: Wir werden überschüttet mit einseitigen Medieninformationen über eine angebliche Hitzekrise. Haben Sie dagegen in den letzten Jahren irgendetwas über Kältewellen erfahren? – Nein, und damit entsteht der falsche Eindruck, es würde auf unserer Erde immer wärmer werden.
Der „natürliche atmosphärische Treibhauseffekt“ – Seite 14: Die Sonneneinstrahlung wird mit dem Flächenfaktor „4“ über die Gesamtfläche der Erde verteilt und daraus mittels einer Stefan-Boltzmann-Inversion eine Temperatur von -18°C berechnet. Diese wird durch einen unbewiesenen „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ von 33°C zwangsweise an die gemessene Durchschnittstemperatur von ca. 15°C angepasst.
Mein hemisphärisches Stefan-Boltzmann-Modell – Seite 16: Die Sonne scheint nur auf der Tagseite unserer Erde, und nur hier kann sie Wärme erzeugen. Schon eine überschlägige und physikalisch nicht ganz korrekte Berechnung liefert für die Tagseite unserer Erde eine Durchschnittstemperatur von etwa 28°C. Diese Temperatur liegt etwa 13°C über der gemessenen Durchschnittstemperatur und erfordert damit gar keinen falschen Treibhauseffekt.
Der Mond ist ein einfaches Modell unserer Erde – Seite 18: Auf dem Mond gibt es keine Atmosphäre und kein freies Wasser. Dafür folgt die Temperatur auf der Tagseite ziemlich exakt meinem hemisphärischen Stefan-Boltzmann-Modell.
Die Wärmespeicher unterscheiden Mond und Erde– Seite 20: Wenn Ihre Heizung über Nacht das Warmwasser nicht aufheizt, dann ist es morgens trotzdem noch nicht kalt.
Einstrahlung und Abstrahlung müssen sich in etwa entsprechen – Seite 22: Wenn mehr Energie ein- als abgestrahlt wird, dann steigt die Temperatur kontinuierlich; und wenn mehr Energie ab- als eingestrahlt wird, dann sinkt sie. Bei Gleichstand ändern sich zwar die Temperaturen über den Jahresverlauf, aber nicht über die Jahre.
Die terrestrische Abstrahlhöhe – Seite 24: Es wird auf der Tagseite der Erde eine durchschnittliche solare Strahlungsleistung von 470 W/m² eingestrahlt und in Energie verwandelt. Über ihre Gesamtfläche strahlt unsere Erde dann 235 W/m² wieder ab.
Der Pferdefuß in der Schwarzschild-Gleichung – Seite 26: Auch die theoretische Ableitung des Treibhauseffektes ist falsch, denn sie setzt ausgerechnet bei der falschen Verteilung der Sonneneinstrahlung über die gesamte Erde an.
Gilt der Schutz des GG für Wissenschaft und Forschung auch für Fehlurteile? – Seite 28: Die Freiheit von Wissenschaft, Forschung und Lehre steht unter dem ausdrücklichen Schutz des Artikels 5 des Grundgesetzes (GG). Ausgerechnet das Bundesverfassungsgericht hatte sich bei seinem geschichtsträchtigen Klimaurteil auf eine unwissenschaftliche Randgruppe gestützt und gegen die Erkenntnisse des IPCC geurteilt.
Sind die ominösen 97% wirklich eine echte Mehrheit? – Seite 30: Durch einen Taschenspielertrick mit der 100%-Bezugsgröße konnten Cook et al. (2013) einer 32%-Aktivistenminderheit die absolute 97%-Mehrheit zuschanzen.
Grüße von Galileo Galilei: Macht es Sinn, wenn Gerichte in offenen wissenschaftlichen Fragestellungen Urteile fällen? – Seite 32: Was soll man davon halten, wenn sich höchste Gerichte ermächtigt fühlen, über Dogmen aus einem religiös-alchimistischen Dunstkreis entscheiden zu wollen? Und wenn es dabei auch noch um existenzielle Fragen für unser Land sowie die Zukunft unserer Kinder und Enkel geht, dann ist ein solches Verhalten nicht einmal mehr ansatzweise zu verstehen.
Die Klimawandler und ihre Netzwerke – Seite 34: Der Graichen-Skandal im Bundeswirtschaftsministerium hat uns einen kurzen Blick auf die Netzwerke eröffnet, die in unserem Land Klimapolitik machen. Der mediale Aufschrei hielt sich in engen Grenzen und tiefere Recherchen blieben aus, während unabhängigen Klima-Blogs und Vereinen schnell mal ein Sponsoring aus der Ölindustrie unterstellt wird.
Das nächste Schreckensthema wartet schon – Seite 35: Mit dem UN-Weltbiodiversitätsrat „The Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services“, kurz IPBES, hat die UN schon vor einigen Jahren die nächste Hydra ausgebrütet. Bisher hat die IPBES-Schlagzeile von einer Million aussterbenden Arten trotz mehrfacher medialer Versuche noch nicht richtig gezündet, aber das kann ja noch kommen…
Darüber hinaus liefert die Suche nach „Uli Weber“ über die Suchfunktionen von EIKE und KalteSonne/KlimaNachrichten eine Auflistung meiner dort jeweils veröffentlichten Artikel.
Energiewende anders gedacht: Ist Dual Fluid die Kernenergie der Zukunft?
Die Dual Fluid-Technologie soll leistungsfähiger, langlebiger, günstiger und auch sicherer als standardmäßig in Betrieb befindliche Druckwasserreaktoren sein. Mit einem Erntefaktor von 800 soll sie zudem rund zweihundertmal effizienter sein als Windkraft. In Deutschland und Österreich ist ihre Nutzung (noch) per Gesetz verboten – Energiepreisexplosion, Deindustrialisierung und Vermögenserosion der Bevölkerung zum Trotz. Zum Einsatz kommen wird sie dafür in Ruanda, entsprechende Verträge wurden bereits unterzeichnet. Der Kernphysiker und Miterfinder des Dual Fluid-Reaktors Dr. Götz Ruprecht bietet im Kontrafunk-Interview mit Gerald Markel spannende Einblicke in die Welt der Energiegewinnung abseits der omnipräsenten Mainstream-Propaganda.
Dr. Götz Ruprecht ist Mitglied des Instituts für Festkörper-Kernphysik in Berlin, Geschäftsführer des Kerntechnik-Forschungsunternehmens Dual Fluid sowie einer der Erfinder des gleichnamigen Reaktortyps. Im September 2023 schloss das Unternehmen einen Kooperationsvertrag mit der Regierung des ostafrikanischen Staates Ruanda über den Bau eines Demonstrationsreaktors und die anschließende Erprobung der Dual Fluid-Technologie bis 2028. Der Geschäftsführer der Ruandischen Atomenergiebehörde Dr. Ndahayo Fidele äußerte sich dazu wie folgt:
“Um den wachsenden Energiebedarf der Bevölkerung zu decken, den Industriesektor weiterzuentwickeln und eine klimaresistente Wirtschaft aufzubauen, setzt Ruanda auf Kernenergie als Ergänzung zu seinem bestehenden Energiemix. Wir sind ein ‘Proof-of-Concept’-Land und wollen die Integration innovativer Technologien beschleunigen. Deshalb geht Ruanda strategische Partnerschaften mit Start-ups ein, die sich mit der Konzeption und Entwicklung kleiner modularer Reaktoren befassen. Die Dual Fluid-Technologie hat Sicherheitseigenschaften, die sie unfallfrei machen. Die Technologie wird relativ geringe Mengen radioaktiver Abfälle erzeugen, die gemäß den bestehenden internationalen Standards sicher entsorgt werden.“
Zweihundertmal effizienter als ein Windkraftwerk
Im Interview mit dem Unternehmer und Politblogger Gerald Markel geht Ruprecht nicht nur auf Funktionsweise und Vorteile der neuartigen Reaktor-Technologie ein. Im Zuge eines kurzen historischen Überblicks über die Entwicklung von Kernreaktoren betont er, dass die Menschheit seit rund 60 Jahren Erfahrung mit Reaktoren im kommerziellen Bereich bzw. im Kontext der Stromerzeugung habe. In dieser Zeitspanne sei es lediglich ein einziges Mal zu einem „echten“ Reaktorunfall gekommen: Während die Schäden des Kraftwerks im japanischen Fukushima im März 2011 die Folge eines Erdbebens bzw. einer Flutwelle waren, ereignete sich die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl 1986 mit einem Reaktortyp, dessen Gefahrenpotential laut Ruprecht bekannt war und der in westlichen Ländern nicht genehmigungsfähig gewesen wäre.
Weltweit sind derzeit etwa 450 Kernreaktoren in Betrieb, Tendenz steigend. Ein entscheidender Wert im Kontext der Energiegewinnung ist der sogenannte Erntefaktor EROI (Energy Return On Investment). Er bezeichnet den Quotient aus jener Energiemenge, die eine bestimmte Technologie zur Verfügung stellt, und derjenigen, welche für den gesamten Lebenszyklus der Anlage (Bau, Betrieb, Rückbau, Rohstoffgewinnung) durch menschliches Zutun aufgewendet werden muss. Beträgt EROI weniger als 1, wurde mehr Energie eingebracht als genutzt werden kann. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Energieerzeugungsmethoden hinsichtlich besagten Erntefaktors sind dabei erheblich. Ruprecht benennt die Zahlen wie folgt:
- Klassischer Druckwasserreaktor: EROI 100
- Wasserkraftwerk: EROI 80 bis 100
- Fossile Kraftwerke (Kohle, Öl, Gas): EROI ca. 30
- Windkraft: EROI kleiner als 4 (höchste Windausbeute in Küstenregionen)
- Solarenergie: EROI ca. 1,5
Das erste angestrebte kommerzielle Dual-Fluid-Projekt, ein 300-Megawatt-Reaktorkern, soll laut Ruprecht einen Erntefaktor von 800 aufweisen – mit Luft nach oben für größere Kraftwerke, notiert der Kernphysiker.
„Was das für die Natur bedeutet, kann man in die eine oder andere Richtung dann leicht interpretieren. (…) Ein Kernkraftwerk (…) ist eben nur eine kleine Fläche, und die versorgt dann eine ganze Stadt wie Berlin zum Beispiel. Und bei Windenergie bräuchten Sie die gleiche Fläche wie Berlin, um eine Stadt wie Berlin zu versorgen.“
Lesen Sie dazu auch:
- Der Dual-Fluid-Reaktor und die Möglichkeiten der Kernenergie
- Die Energiewende und der energetische Erntefaktor
Von der Destabilisierung der Netze und vom Strom, der vergütet wird, obwohl er nicht eingespeist wird
Ein weiterer Vorteil der Energieversorgung mittels Kernkraftwerken, führt Ruprecht aus, liege darin, dass diese eher dezentral sind. Bei Stromausfall kann auf ein anderes Kraftwerk umgeschaltet werden. Die zunehmende Anzahl von Solaranlagen in Privathaushalten hingegen sieht er kritisch:
„Die Frage ist, ob sie dadurch vom Netz unabhängiger werden. Denn nachts scheint die Sonne nicht und dann brauchen sie ja doch wieder Strom aus dem Netz. Es sei denn, sie speichern das, und dann wird es wieder sehr teuer und lohnt sich nicht. (…) Aber was die Netze wirklich destabilisiert sind gerade diese volatilen Einspeisungen, zum Beispiel von den Solardächern. Plötzlich geht die Sonne auf und alle Dächer liefern gleichzeitig Strom ins Netz. Und dann muss man schon ordentlich nachregulieren. Diese sogenannten Dispatch-Maßnahmen, die sind exponentiell angestiegen in den letzten Jahren. Früher war das ein Ein-Mann-Job, ein Nachtwächter-Job, und jetzt ist da eine ganze Mannschaft, die eigentlich ständig die Netze nachregelt.“
Zu manchen Zeiten besteht somit das Problem, dass zu viel Strom ins Netz eingespeist wird. Dieser muss, da er nicht vernichtet werden kann, im Sinne des Gleichgewichts schnellstmöglich abgeführt werden. Der oft einzige Weg dazu ist der Export ins Ausland – für den jedoch bezahlt werden muss. Ruprecht: „Und das ist jetzt die neue Elektrizitätswirtschaft. Strom exportieren um draufzuzahlen. Um dann, wenn die Sonne wieder weg ist, den Strom wieder zu importieren. Zu horrenden Preisen.“ Eine vergleichbare Situation besteht bei Windenergie. Oftmals gibt es europaweit lang anhaltende Flauten, gefolgt von windreichen Phasen. Als Effekt ergibt sich wieder ein Wechsel von Stromimport und -export sowie, falls nicht anders mehr möglich, ein Abschalten von Windkraftwerken. „Nun kommt ja wieder das deutsche Einspeisungsgesetz hinzu, dass die Betreiber der Windkraftanlagen trotzdem, auch für den nicht eingespeisten Strom, vergütet werden. Zum gleichen Preis, als hätten sie eingespeist“, so der Kernphysiker.
ZITAT: „Jetzt können Sie sich auch vielleicht erklären, liebe deutsche Steuerzahler, warum die sogenannten Green Billionaires, die in diese Art von Anlagen investiert haben, so gerne für die Grüne Partei spenden und für alle Parteien, die diesen Wahnsinn umsetzen wollen.“
Ebenfalls auf diese Weise erklärbar wird der Umstand, dass aktuell Deutschland das Land mit den höchsten Strompreisen ist – weltweit und trotz Subventionen, so Ruprecht. Und Gastgeber Markel lässt ausklingen: „Deutschland, das Hochtechnologieland, sperrt seine modernsten Energieträger zu und seine Forscher gehen nach Afrika. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.“
Hören Sie hier das vollständige Interview mit Kernphysiker und Dual Fluid-CEO Dr. Götz Ruprecht: https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/kultur-und-wissenschaft/wirtschaftsmagazin/backstage-economy-mit-gerald-markel-hat-die-kernkraft-eine-zukunft)
Vor 2000 Jahren war es in Österreich um 4 bis 7 Grad wärmer als heute

Die Altmedien berichten laufend über neue Temperaturrekorde. Der Oktober soll sogar der wärmste seit 125.000 Jahren gewesen sein, wie der EU-Klimawandeldienst Copernicus Climate Change Service (C3S) zu behaupten geruhte. Dabei überquerten vor 5000 Jahren Ötzi die Ötztaler Alpen ohne gletschertaugliche Alpin-Ausrüstung und vor etwa 2242 Jahren war Hannibal auf dem Weg nach Rom sogar mit […]
Der Beitrag Vor 2000 Jahren war es in Österreich um 4 bis 7 Grad wärmer als heute erschien zuerst unter tkp.at.
Chinesischer Spionageballon soll Daten via US-Internetprovider verschickt haben
Mit großem Mediengetöse ließ der greise US-Präsident Joe Biden Anfang 2023 ein paar Ballons vom Himmel schießen. Bei einem davon scheint bis heute nicht endgültig geklärt zu sein, ob es sich um eine geheime chinesische Spionagemission handelte. Nun kamen neuen Informationen ans Licht. So soll sich der Ballon ins Netz eines gewöhnlichen US-Internetproviders eingewählt haben um seine Spionagedaten zu versenden. Dieser dementiert – doch zum damaligen Zeitpunkt waren sogar Gerichte involviert.
Während die US-Regierung weiterhin davon ausgeht, dass es sich um eine Spionageaktion Chinas handelte, um sensible Militärinstalltionen auszuspähen, weist die chinesische Botschaft alle Vorwürfe zurück. Es habe sich um einen Wetterballon gehandelt, der versehentlich in das US-Territorium eingedrungen sei. Der Sprecher der Botschaft sagte, der Ballon sei für meteorologische Forschungszwecke genutzt worden und wegen des Windes und seiner eingeschränkten Selbststeuerungsfähigkeit in die USA getrieben worden. Report24 berichtete im Februar intensiv über die Vorgänge, die auch in die globalistische Agenda der angeblichen “UFO-Bedrohung” eingebettet zu sein schienen.
- Biden ließ offenbar Hobby-Ballon für 12 Dollar mit 400.000-Dollar-Rakete abschießen
- Causa Spionageballon: Spannungen zwischen USA und China wachsen weiter
- Pentagon testete 2019 hoch fliegende Ballons zur Massenüberwachung
- Reporterlegende Hersh: USA schossen ihren eigenen Wetterballon ab
- Abschuss des China-Balloons völliges Fiasko: Wichtige Teile im Meer versunken
Die Biden-Regierung war über die Aktivitäten des chinesischen Großballons so besorgt, dass sie einen streng geheimen Gerichtsbeschluss des Foreign Intelligence Surveillance Court beantragte, um ihn auszuspionieren, während er sich im US-Luftraum befand, sagten mehrere aktuelle und ehemalige US-Beamte gegenüber NBC News. Das Ergebnis der Gerichtsentscheidung ist unbekannt.
Laut zwei aktiven und einem ehemaligen US-Beamten, die mit der Situation vertraut sind, hätten US-Geheimdienste festgestellt, dass der chinesische Spionageballon einen amerikanischen Internetdienstanbieter zur Kommunikation nutzte. Dazu hätte er ganz normale, handelsübliche US-Technologie benutzt. Die Beamten sagten, der Ballon könne Burst-Übertragungen über das Netzwerk des Unternehmens senden, bei denen es sich um kurze Ausbrüche großer Datenmengen handelt. Die Insider behaupten, die Gerichtsentscheidung hätte die Überwachung letztendlich ermöglicht. Man habe auf diese Weise zumindest festgestellt, dass Navigationsdaten verschickt wurden.
Der Internetprovider, dessen Namen NBC News nicht preisgab, bestritt, dass der Ballon sein Netzwerk genutzt habe. Zu diesem Schluss wäre man nach Durchführung eigener Ermittlungen und Gesprächen mit US-Beamten gekommen.
Ob diese aktuellen Geschichten zur damaligen Beteuerung des US-Militärs passte, dass man die Kommunikation des Ballons mittels modernster Störtechnik an Bord von US-Flugzeugen vollständig blockiert habe, mag jeder Leser selbst überlegen.
Der damals mit der Situation völlig überforderte Joe Biden ließ den Ballon längere Zeit ungehindert über US-Territorium fliegen – bis man sich wohl durch Druck der Öffentlichkeit zum Abschuss entschied. Dabei war der Ballon aber schon längst wieder über dem Meer. Es konnten nach damaligen Berichten bei weitem nicht alle Instrumente und Wrackteile geborgen werden. Faktum ist, dass der Ballon eine beachtliche Größe (60m Durchmesser) aufwies und zahlreiche Sonnensegel zur Energieversorgung besaß. Die Nutzlast habe die Größe eines Flugzeuges gehabt.
Spionageballons sind dahingehend problematisch, weil sie viel höher (24-37 km) als die meisten Militärflugzeuge (ca. 20 km) fliegen können.
Bill Clinton To Be Identified As ‘John Doe 36’ In Epstein Court Documents
Bill Clinton will be identified as ‘Doe 36’ and mentioned over 50 times in court documents related to the late pedophile Jeffrey Epstein due to…
„Welche ‚grundsätzliche Systemveränderung‘ sehen Sie bei der AfD, Herr Prof. Voßkuhle?“

Offener Brief von PETER WÜRDIG | Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Voßkuhle, nach den mir zugänglichen Informationen haben Sie dem Tagesspiegel ein Interview gegeben, in dem Sie wörtlich geäußert haben: „Die politischen Köpfe dieser Partei zielen auf eine grundsätzliche Systemveränderung“. Nun muss man davon ausgehen, dass ein Mann Ihres Werdeganges in der Öffentlichkeit ein hohes […]
Eskalation im Roten Meer – US-Marine zerstörte Huthi-Boote nach Angriff auf Maersk-Containerschiff
Die Route durch das Rote Meer und den Suezkanal wird für Frachtschiffe zu einer gefährlichen Fahrtstrecke. Wieder wurde ein Containerschiff von den Huthis mit Raketen beschossen. Auch wollten die jemenitischen Milizen das Schiff einnehmen. Die US-Marine vor Ort reagierte mit Gewalt und zerstörte mehrere Boote der schiitischen Miliz.
Für den Seehandel zwischen Europa und Asien ist die momentane Lage im Roten Meer katastrophal. Immer wieder werden Frachtschiffe von den vom Iran unterstützten Huthi-Milizen (Selbstbezeichnung: Ansar Allah) mit Drohnen und Raketen beschossen. So auch gestern das Containerschiff Maersk Hangzhou, welches die vor Ort befindliche US-Marine um Hilfe bat.
“Während der Reaktion schoss die USS GRAVELY zwei Anti-Schiffs-Raketen ab, die aus von Huthi kontrollierten Gebieten im Jemen auf die Schiffe abgefeuert wurden”, sagte das US-Militärkommando CENTCOM und fügte hinzu, dass dies der 23. “illegale Angriff” von Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe auf der kritischen Wasserstraße seit dem 19. November sei.
Glücklicherweise hatte das Containerschiff ein privates Sicherheitsteam an Bord, welches den Versuch der Kaperung des Schiffes durch die jemenitischen Milizen verhindern konnte. Diese waren mit vier Schnellbooten unterwegs. CENTCOM sagte, Kampfhubschrauber des Flugzeugträger USS Dwight D. Eisenhower und der USS Gravely hätten schnell auf den Notruf reagiert. Die Huthi-Kämpfer auf den kleinen Booten feuerten auf die US-Hubschrauber, welche daraufhin drei der vier Boote versenkten, während das vierte Boot entfliehen konnte.
Die kritische Lage führt nun dazu, dass sich die Handelsströme verlagern und der Handel zwischen Europa und Asien wie in alten Zeiten wieder über das Kap der guten Hoffnung abgewickelt wird. Eine deutlich längere Strecke, die sowohl die Frachtkosten als auch die Lieferzeiten in die Höhe treibt. Denn die Umleitung verlängert die Strecke um etwa 6.000 Seemeilen (oder etwas mehr als 11.000 Kilometer).
A Second Mysterious ‘Boom’ Shakes Homes In Central Texas
Authorities say they do not know what caused a mysterious loud boom that was heard in several parts of Central Texas on Saturday. KXAN reported…
Trump Warns America’s Economy Will Be Wiped Out If Biden Stays In Power
Donald Trump has claimed that the US will suffer the worst stock market crash in history if Joe Biden remains in power. In a post…
Kältereport Nr. 38 / 2023
Christian Freuer
Vorbemerkung: Dies ist der letzte Kältereport des vergangenen Jahres. Im Zentrum steht wieder Asien, aber auch in Australien und der Antarktis ist ein ausnehmend kühler/kalter Sommer im Gange, bisher jedenfalls.
Meldungen vom 28. Dezember 2023:
Historische Kälte und Schneefälle in Russland
Der Dezember hat sich in weiten Teilen Russlands als historisch kalt erwiesen, vor allem im Osten des Landes.
Auf Sachalin wurden Rekordtemperaturen gemessen, wobei die durchschnittliche Höchsttemperatur etwa 10 °C unter der Norm lag.
In den Bezirken Tymovsky und Smirnykhovsky wurden zum Beispiel Tiefstwerte von -33°C bzw. -36°C gemessen. In der Stadt Okha im Bezirk Okhinsky wurde am 26. Dezember ein Rekordtiefstwert von -31,9 °C gemessen, der den bisherigen Tiefstwert von -30 °C aus dem Jahr 1946 deutlich übertraf.
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Im Westen liegt die Stadt Jekaterinburg „unter Rekord-Schneeverwehungen begraben“, wie gismeteo.ru berichtet.
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China bricht den Dezember-Rekord bzgl. Kältestunden
Nach Wochen rekordverdächtiger Kälte und Schneestürmen im ganzen Land brach Chinas Hauptstadt Peking Heiligabend den Rekord für die meisten Stunden mit Minusgraden im Monat Dezember, der seit 1951 aufgezeichnet wurde.
Bis Sonntag, den 24. Dezember, verzeichnete ein Wetterobservatorium in Peking mehr als 300 Stunden mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt seit dem 11. Dezember – die höchste Zahl in diesem Monat seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1951, wie die staatliche Zeitung Beijing Daily berichtet.
Mehrere Städte in der zentralchinesischen Provinz Henan, südwestlich von Peking, sind von einem Engpass bei der Heizungsversorgung im Winter betroffen, und die Wärmeversorger in der Stadt Jiaozuo stehen unter Druck, die Versorgung sicherzustellen.
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Autofahrer in Schottland stecken im Schnee fest
Nachdem Autofahrer mehr als acht Stunden lang auf kilometerlangen schottischen Straßen festsaßen, wurde ein größerer Notfall ausgerufen.
Die A9 und andere wichtige Straßen im Norden und Osten des Landes wurden am Mittwoch, dem 26. Dezember, von einem Schneesturm schwer in Mitleidenschaft gezogen, und die Wetterwarnungen gelten noch bis Donnerstag.
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Der ungewöhnlich kalte Sommer in der Antarktis setzt sich fort
Die anhaltende Sommerkälte in der Antarktis wird immer bemerkenswerter.
In Vostock wurden regelmäßig Werte unter -30 °C und -40 °C gemessen. Der Höhepunkt war die Temperatur von -42,5 °C am 27. Dezember, die nahe an den bisherigen Rekord in der zweiten Dezemberhälfte herankam: -43,1 °C am 16. Dezember 2011.
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Es folgt noch ein Ausblick auf massive Winterkälte in den USA. Auch ein „SSW“(Sudden Stratospheric Warming) wird erwähnt. So etwas hätte natürlich auch Auswirkungen bei uns, aber spekulative Zukunftsaussichten sind nun einmal nicht Gegenstand dieser Kältereports.
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Meldungen vom 29. Dezember 2023:
Kältewelle in der Antarktis wird „außergewöhnlich“
Es ist Sommer da unten am Ende der Welt. Die Antarktis sollte nicht so kalt sein.
„Die Abfolge von Temperaturen unter -40 °C im Herzen des Sommers auf dem antarktischen Plateau ist schon außergewöhnlich“, schreibt Stefano Di Battista, ein Forscher, der Studien über die antarktischen Temperaturen veröffentlicht hat.
In der zweiten Dezemberhälfte werden in der Antarktis nur sehr selten Werte unter -40 °C gemessen, aber in diesem Jahr gab es eine ganze Reihe davon.
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Es folgt eine Auflistung von Temperaturwerten an der Station Wostok von mehreren Tagen im (hochsommerlichen1) Dezember, durchweg unter –40°C.
Die Kälte beschränkt sich natürlich nicht nur auf Vostok. Am 28. Dezember wurde in Concordia ein Tiefstwert von -42 °C gemessen, was der siebte Wert unter -40 °C in der zweiten Monatshälfte war – ebenso wie in Wostok.
Das letzte Jahr mit einem vergleichbar strengen Sommerfrost war 2002, als drei Werte unter -40 °C gemessen wurden: -42,9 °C am 16. Dezember, -40,2 °C am 17. Dezember und -40,9 °C am 18. Dezember.
In diesem Jahr (2023) wird die Klimageschichte der Antarktis neu geschrieben, denn die Daten belegen weiterhin, dass sich der Kontinent abkühlt.
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US-Festland: 25°C-Marke wird nirgendwo erreicht
Es wurde viel über den milden Winterbeginn in Amerika berichtet, der zwar zugegebenermaßen anomal, aber dennoch nicht außergewöhnlich ist.
Ein Beispiel: Die höchste Temperatur am 28. Dezember in den gesamten Lower 48 betrug nur 24°C und wurde in Temecula, Kalifornien, erreicht.
Es ist selten, dass nirgendwo in den USA die 25°C-Marke erreicht wird. Damit ist es auch der bisher kälteste Tag der Saison.
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Nach Fehlprognosen versucht Australiens BOM, sich jetzt von der Verantwortung freizusprechen
Von den Eskapaden des australischen Wetterbüros BoM war hier schon öfter die Rede. In seiner letzten Zusammenstellung dieses Jahres widmet Cap Allon den Phantastereien dieser Behörde einen längeren Abschnitt. Weil der recht erhellend ist – auch hinsichtlich der von Kowatsch et al. beschriebenen entsprechenden Vorgänge im DWD – wird der Abschnitt hier vollständig anagefügt:
Wie alle Regierungsbehörden tut auch das australische Bureau of Meteorology (BOM) gerne so, als ob es Ahnung hätte, selbst wenn alle Beweise ganz klar auf das Gegenteil hindeuten.
[Hervorhebung im Original]
Zuversichtliche Prognosen für eine Zukunft, die ein halbes Jahrhundert von heute entfernt ist und die von heißen und höllischen Zeiten aufgrund unseres egoistischen Wunsches zu gedeihen statt nur zu überleben erzählen, klingen ein bisschen hochtrabend, wenn sie von einer Behörde kommen, die sich immer noch weniger als einen Monat im Voraus spektakulär irrt.
Zu Beginn des Frühjahrs 2023 [des Herbstes bei uns, A. d. Übers.] wurde den Australiern gesagt, das Wetter werde heiß und trocken sein und sie sollten sich auf einen Sommer voller Buschfeuer einstellen. Die Landwirte verkauften ihre Lämmer und passten die Ernte entsprechend an.
Ende Oktober veröffentlichte das BOM seine „hochmoderne computergesteuerte“ Niederschlags-Simulation für den folgenden Monat:
Es sah trocken und trostlos aus.
Die Realität sah jedoch ganz anders aus: Im November kam es zu heftigen Regenfällen:
Nicht weniger als 12 Orte im äußersten Norden Queenslands verzeichneten Rekordniederschläge, berichtet The Australian. In einigen Gebieten fiel an einem einzigen Tag so viel Regen wie in einem ganzen Jahr, wodurch Städte isoliert, Autobahnen gesperrt und Hunderte von Menschen von den Fluten eingeschlossen wurden.
Der Bürgermeister von Douglas Shire sagte: „Wenn das so rekordverdächtig ist, wie konnte dann niemand wissen, dass das passieren würde … wir brauchen Vorhersagen, die näher am Geschehen sind.“
Dieses Versäumnis zeigt uns, dass die BOM die das Klima beeinflussen Faktoren nicht versteht oder absichtlich blind dafür ist. Sie ignorieren zunächst einmal die Sonne.
Und hier wird es interessant, denn die Behörde gibt fast zu, dass sie nicht weiß, wovon sie spricht. Plötzlich versucht die BOM, sich von der Verantwortung freizusprechen. Wie Mackenzie Scott in der australischen Zeitung The Australian berichtet, ist den Menschen ein neues obligatorisches Kontrollkästchen auf der BOM-App aufgefallen, das die Nutzer dazu zwingt, einem Haftungsausschluss zuzustimmen, der die BOM von jeglicher Haftung befreit, bevor sie fortfahren können.
Die Nutzer müssen nun einer 699 Wörter langen Erklärung zustimmen, in der es heißt, dass „die Informationen in dieser App … möglicherweise nicht genau, aktuell oder vollständig sind“. Nun sag mal an, wer hätte das gedacht! „Soweit gesetzlich zulässig, schließt das Büro jegliche Haftung aus, die in Verbindung mit der BOM Weather App oder darin dargestellten Informationen oder Materialien oder Ihrem Zugang zu diesen oder deren Nutzung entstehen könnte“, heißt es weiter.
„Sie wissen, dass sie in Schwierigkeiten sind“, schreibt Jo Nova, die hinzufügt: „Die BOM kann am gleichen Tag Immunität erlangen, an dem die Australier auch ein Kästchen ankreuzen können, das uns von allen Kosten, Abgaben und Steuern im Zusammenhang mit den BOM-Vorhersagen ausschließt.“
Die Australier sind faktisch gezwungen, der BOM ihren künftigen Wohlstand anzuvertrauen, ob sie nun das verdammte Kästchen ankreuzen oder nicht; viele große wirtschaftliche Entscheidungen werden auf der Grundlage politischer Klimavorhersagen getroffen, die sich seit Jahrzehnten immer wieder als völlig falsch erwiesen haben.
Außerdem glaube ich, dass ich den Unterschied zwischen Wetter und Klima herausgefunden habe. Das „Wetter“ ist etwas, das Experten nur schwerlich auch nur ein paar Tage im Voraus vorhersagen können, während das „Klima“ – selbst in einem vollen Jahrhundert – etwas ist, das die Wissenschaft auf ein einziges Grad C genau bestimmen kann.
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Dies ist der letzte Kältereport dieses Jahres. Blogger Cap Allon genehmigt sich eine Neujahrspause, ist aber danach gleich wieder da.
Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 1 / 2024
Redaktionsschluss für diesen Report: 31.Dezember 2023
Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE



