Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbstĂ€ndig und als Spezialist fĂŒr vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tĂ€tig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht fĂŒr Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr ĂŒber nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. HĂ€tte ich es frĂŒher gebaut, wĂ€re das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wĂ€re ich an einen Ort gebunden gewesen und hĂ€tte mich einschrĂ€nken mĂŒssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem NĂŒtzlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Eltern raus: Der Staat will die Herrschaft ĂŒber die Kinder

Eltern raus: Der Staat will die Herrschaft ĂŒber die Kinder

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Eltern raus: Der Staat will die Herrschaft ĂŒber die Kinder

Eltern raus: Der Staat will die Herrschaft ĂŒber die Kinder

Wie sehr sich bundesdeutsche Linke noch immer im Sumpf marxistischer Theorien suhlen, welche weltweit verheerende Folgen hatten, wird in diesen Tagen wieder deutlich.

von JĂŒrgen Stark

In die Kommunen gelangen immer wieder neue Vorgaben, die sich Schritt fĂŒr Schritt an das VerhĂ€ltnis von Kindern und Eltern heranmachen, in immer ĂŒbergriffigerer Form. So will man jetzt im SĂŒdwesten etwa den Eltern den Zutritt zu den Kitas in Eckartsweier und Legelshurst verbieten. Das sorgt fĂŒr erheblichen Unmut, zeigt aber erneut das perfide Wirken hin zu einer komplett kollektivistischen Lebenswelt ohne weitere Existenzberechtigung fĂŒr leibliche Eltern.

In den GemeinderĂ€ten kochte der Unmut der Eltern hoch, denn diese wurden – wen wundert’s – natĂŒrlich nicht vorher informiert. Stetes neue und eigentlich absurde Verordnungen kommen aus dem Haus der Bundesfamilienministerin Lisa Paus, einer beinharten linken GrĂŒnen, einer Ideologin im Geiste des toxisch-pĂ€dagogischen Marxismus-Leninismus. Bei Anhörungen in der Gemeinde referierte Eva Gadrat, bei der Gemeinde WillstĂ€tt fĂŒr die KindergĂ€rten zustĂ€ndig, ĂŒber ein neues Bundeskinderschutzgesetz, welches hinter den Kulissen in der grĂŒnen GiftkĂŒche zusammengerĂŒhrt worden war. So haben fortan die TrĂ€ger von KindertagesstĂ€tten, wie “Baden online” berichtet, „...zur Sicherung der Rechte und des Wohls von Kindern und Jugendlichen in seinen Einrichtungen die Entwicklung, Anwendung und ÜberprĂŒfung eines Konzepts zum Schutz vor Gewalt zu gewĂ€hrleisten, das auf den SĂ€ulen PrĂ€vention und Intervention basiert.“ Man beachte hier den völlig pervertierten Gebrauch des Begriffes „Schutz“!

Verordnung aus der marxistisch-grĂŒnen PĂ€dosippenkultur

In WillstĂ€tt sind nun die Kitas – auch die in kirchlicher TrĂ€gerschaft – streng angewiesen, ein solches „Schutzkonzept“ zu erstellen. Denn nur daraus resultiert – als Bedingung – die Erteilung der Betriebserlaubnisse an die jeweiligen Kitas, die sich hierfĂŒr zu verrenken und anzupassen haben. Diese bizarre Verordnung aus der marxistisch-grĂŒnen PĂ€dosippenkultur greift listig den bereits geschaffenen staatlichen Übergriff aus der Epoche der Corona-Notstandsdiktatur auf, welche alle Linken noch ĂŒberglĂŒcklich in Erinnerung haben, um den kĂŒnstlichen “Notstand” in einen angeblichen „Schutz“ zu transformieren. Im Gemeinderat entblĂ¶ĂŸten die strammen Familienfeinde ihre miese Gesinnung: Die „Mittelbadische Presse“ dokumentierte die Lautmalerei des Unrechts: „Die Praxis, dass Eltern beim Bringen und Abholen ihrer Kinder die Kita nicht betreten durften, war seinerzeit im Zuge der Maßnahmen zur BekĂ€mpfung der Corona-Pandemie eingefĂŒhrt worden. Einige Kitas hĂ€tten auch nach Ende der Pandemie diese Praxis beibehalten, ‘weil sie eben auch pĂ€dagogische Vorteile hat’, so Gadrat.“

Diese seltsame Dame verwies auch noch hinterhĂ€ltig auf den dadurch geringeren Aufwand fĂŒr das pĂ€dagogische Personal, welches stets Buch ĂŒber Besucher der Kitas fĂŒhren mĂŒsse. Dabei ist der angebliche Vorteil aus pĂ€dagogischer Sicht eine dreiste LĂŒge, welche die ideologischen Strippenzieher dahinter deutlich verrĂ€t. In einem dreiseitigen Schreiben von Christine Wiesbauer aus dem Elternbeirat der Kita Eckartsweier wurde den PseudopĂ€dagogen ihre Kindesfeindlichkeit um die Ohren gehauen; fĂŒr die PĂ€dophilen bei den GrĂŒnen sicherlich ein schwerer RĂŒckschlag, ebenso wie fĂŒr sĂ€mtliche Linke aller Fraktionen, die stets Kinder und Jugendliche den Eltern entreissen und sich zu eigen machen wollen. In dem Brief heißt es, pĂ€dagogisch sinnvoll durchbuchstabiert, durch die Abwesenheit der Eltern erhöhe sich möglicherweise der Spielraum fĂŒr pĂ€dagogisches Fachpersonal als mögliche TĂ€ter. “Die Regelung schĂŒre Misstrauen gegenĂŒber der Kita und dem pĂ€dagogischen Fachpersonal. Das Zutrittsverbot erschwere ‘TĂŒr-und-Angel-GesprĂ€che’. Diese seien jedoch wichtig fĂŒr ein offenes VerhĂ€ltnis zwischen Kita und Eltern. Erzieher, die als Bezugspersonen fĂŒr die Kinder gelten, könnten in der Bring-Situation nicht an der TĂŒr prĂ€sent sein, was sich auf die Bindung und das Vertrauen der Kinder auswirken könnte. Der Übergang vom Zuhause in die Kita sei fĂŒr Kinder ein bedeutsamer Moment. Die Möglichkeit, dabei von den Eltern begleitet zu werden, biete dem Kind Sicherheit und die Chance, sich auf die Trennungssituation einzustellen.”

Hass und Hetze gegen die Familie

Es empfiehlt sich an dieser Stelle die Aufforderung,  diese Argumentensammlung fĂŒr weitere Angriffe auf Eltern und Kinder einmal gut aufzubewahren, denn ĂŒberall im Staat blasen die Linken derzeit zum Totalangriff auf Grundrechte, und ĂŒberall droht die weitere schleichende Enteignung – nicht eben nur materiell, sondern auch immateriell, was die EntmĂŒndigung der Eltern, ihr Naturrecht auf Kindeserziehung und damit die Zerstörung familiĂ€ren Zusammenhalts als politisches Programm anbelangt. Wer diese EinschĂ€tzung fĂŒr ĂŒbertrieben hĂ€lt, der sollte sich einmal dringend mit dem Geistesleben der westdeutschen Nachkriegslinken und der realsozialistischen DDR-Linken in Sachen Familie und PĂ€dagogik befassen. Vor ĂŒber 16 Jahren, als er noch ein Verdichtungsinstrument gesellschaftskritischer Substanz war und keine Propagandapostille, blickte selbst der “Spiegel” hierauf distanziert und zeichnete ein Bild des Grauens im tiefen nachkriegslinken Tal nach: „Auf dem Höhepunkt der Revolte von 1968 schrieb das von Hans Magnus Enzensberger gegrĂŒndete ‘Kursbuch’ einen Wettbewerb zum Thema ‘Konkrete Utopie’ aus. Nicht zufĂ€llig errang den ersten Preis ein Beitrag mit dem Titel ‘Vom elastischen Familienverband zur Kommune’.“

Hass und Hetze gegen die Familie wurden damals, vor 55 Jahren, schon erstmals normalisiert, hingegen die Kommune und das kommunistische Kollektiv, Propagandabilder des Schreckens schlechthin, wurden idealisiert. Die Auswirkungen waren verheerend, denn auf dieser Grundlage breitete sich dann noch ein nicht minder toxischer Feminismus aus, dessen Auswirkungen – demographischer AbwĂ€rtswandel und Verlust jeglicher IdentitĂ€t einer “mutterlosen“, neurotischen Gesellschaft – heute zu besichtigen sind. Am Ende steht dann die kaputte Beliebigkeit. Was 68 noch visionĂ€r war, lebt heute, da der “Marsch durch die Institutionen” abgeschlossen ist, mit Links-GrĂŒn an der Macht wieder auf. Nun wird das verwirklicht, was die Genossen von damals einst als “Zerschlagung der bĂŒrgerlichen Familie” programmatisch vorwegnahmen. Nochmals der “Spiegel” in seiner RĂŒckblende von 2007: “Manch einer hatte jahrelang keinen Kontakt mehr zu seinen Eltern. DafĂŒr las man Friedrich Engels’ historische Abhandlung ‘Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats’ und wusste Bescheid – alles musste anders werden.“

Debiler Menschenstall der 72 Geschlechter

Die Statistik erfasst Auswirkungen fragwĂŒrdigster Art: Am Ende des “roten Jahrzehnts” (Gerd Koenen), also circa 1978, wurde gerade noch 328.215 Mal geheiratet. 2002, im wiedervereinten Deutschland mit 82 Millionen Einwohnern, waren relativ gesehen noch weniger – nur noch knapp 392.000 Paare – auf deutschen StandesĂ€mtern zwecks Heirat. Auch hier die Bilanz: „Vor den Traualtar traten von den damals Verehelichten nur noch 29 Prozent. Gleichzeitig hielten es die Paare immer kĂŒrzer miteinander aus, die durchschnittliche Dauer der ehelichen Verbindungen sank dramatisch. Von einem klassischen ‘kulturellen Wandel’ sprechen Soziologen.“ Obwohl es eigentlich nur eine kleine radikale Minderheit war, war der entstandene Schaden aus diesen subtilen Angriffen gegen die bĂŒrgerliche Republik und das gewachsene Familienmodell immens und – wie sich nun, ein halbes Jahrhundert spĂ€ter, zeigt – irreparabel. Im Gegenteil: Die damaligen marxistischen Visionen wurden zur Blaupause fĂŒr die heutige grĂŒne, transwoke und doktrinĂ€re “Familienpolitik”.

Das böse Gift der Ideologen zeigt bis (oder besser: erst) heute seine Wirkung – auch, weil diese damalige kernsoziale Zersetzung niemals aufgearbeitet und politisch ausdiskutiert wurde, sondern die dahinterstehende Ideologie in ihrer Keimruhe wĂ€hrend der Kohl-Ära auf ihre Stunde wartete – die dann unter Merkel endlich schlug. Heute, unter der Ampel, wird dieser Agenda nun erst so richtig Raum gegeben und jetzt, da die Transformatoren und Deutschlandzerstörer am Ruder sind, will man den Rest auch noch schaffen. Die Kinder ab dem Kreißsaal unter staatlicher Aufsicht, davor einen debilen Menschenstall der 72 Geschlechter mit der “Ehe fĂŒr alle”, am liebsten mit Kindern von LeihmĂŒttern fĂŒr Schwule und Lesben. Geschaffen wird ein Friedhof Deutschland. Die bevölkerungs(z)ersetzende Masseneinwanderung tut das Übrige. So geht ein Land mit seinen Leuten unweigerlich unter und wird zu einer traurigen Fußnote in den GeschichtsbĂŒchern.

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Schock-Zahlen: Insolvenzen in Deutschland steigen drastisch

Schock-Zahlen: Insolvenzen in Deutschland steigen drastisch

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Schock-Zahlen: Insolvenzen in Deutschland steigen drastisch

Schock-Zahlen: Insolvenzen in Deutschland steigen drastisch

Es geht bergab mit Deutschland. Eine neue Studie zieht ein Fazit mit Blick auf die Betriebsinsolvenzen fĂŒr 2023 im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahlen sind nichts fĂŒr sensible GemĂŒter.

von GĂŒnther Strauß

Die Wirtschaftsauskunft Creditreform hat prognostiziert, daß in Deutschland bis zum Jahresende mehr als 18.000 Unternehmen Insolvenz anmelden werden. „Die Zahl der Insolvenzen wird bei diesen schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch in den kommenden Monaten deutlich ansteigen. Die Fallzahlen sind damit fast normalisiert und die Sondereffekte aus der Corona-Zeit weitgehend verpufft“, sagte der Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung, Patrik-Ludwig Hantzsch, am Montag bei der Vorstellung der Zahlen.

Im Vergleich zu 2019 hĂ€tten sich die Rahmenbedingungen fĂŒr die Unternehmen signifikant verschlechtert und „der wirtschaftspolitische Schlingerkurs“ verunsichere Unternehmer zusĂ€tzlich.

Diverse Wirtschaftszweige Deutschlands sind betroffen

Den Berechnungen zufolge verzeichnet Deutschland 2023 damit 23,5 Prozent mehr Firmeninsolvenzen als 2022, da waren es noch etwa 14.600. Unternehmen mit mehr als 250 Angestellten beantragten etwa 50 Prozent mehr Insolvenzen als im Vorjahreszeitraum. Kleine Unternehmen mit weniger als zehn Arbeitnehmern reichten 19 Prozent mehr Insolvenzen ein als im Vorjahr. Am hĂ€rtesten traf es mittelgroße Betriebe (51 bis 250 Angestellte): In diesem Bereich gab es 76 Prozent mehr Insolvenzen als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt sind nach den Berechnungen etwa 205.000 ArbeitsplĂ€tze bedroht oder bereits weggefallen. 2022 waren es noch 175.000.

Die Krise betrifft alle Wirtschaftszweige der Bundesrepublik. Die stÀrkste Steigerung im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet das Verarbeitende Gewerbe (30,2 Prozent mehr Insolvenzen), gefolgt vom Handel (26 Prozent mehr Insolvenzen). Im Dienstleistungsgewerbe haben im Vergleich zum Vorjahr etwa 22 Prozent mehr Unternehmen den Betrieb eingestellt.

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Peter Boehringer: „Die Ampel trickst weiter“

Peter Boehringer: „Die Ampel trickst weiter“

Peter Boehringer: „Die Ampel trickst weiter“

Im Bundestag fand am Dienstag die öffentliche Anhörung zum vorgelegten Nachtragshaushalt 2023 statt. Kernpunkte der Debatte waren die Fragen der VerfassungskonformitĂ€t des Haushalts generell, die vollstĂ€ndige Verbuchung der Schuldenaufnahme in Sondervermögen sowie die Frage, ob eine Notsituation, die das Aussetzen der Schuldenbremse rechtfertigt, ĂŒberhaupt vorliegt. Der haushaltspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Peter Boehringer,  kommentiert: „Die Bundesregierung [
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Wie schĂŒtze ich mein Geld vor staatlichem Zugriff und Entwertung?

Die neue Sprechstunde AUF1 befasst sich mit den Fragen der AUF1-Zuseher zum Thema Vermögensvorsorge. Diese wollten vor allem wissen, wie man sein bescheidenes Vermögen am besten anlegen und so vor dem Zugriff des Staates oder der Inflation schĂŒtzen könne. Zwei erfahrene Vermögensberater nahmen dazu Stellung und gaben hilfreiche Empfehlungen.

In der aktuellen Sendung von Sabine Petzl konnte die Moderatorin von Sprechstunde AUF1 den MitbegrĂŒnder von „Die Geldretter“, Dipl.-Ing. Christian Czurda, sowie den Verkaufsleiter der Firma „Goldkapital“, Raimund Doppler, begrĂŒĂŸen. 

Unterschiedliche Bargeld-Obergrenze fĂŒr anonymen Goldkauf

Eingangs betont Sabine Petzl die auf unter 2.000 Euro gesenkte Bargeld-Obergrenze fĂŒr den anonymen Goldkauf. Dazu erklĂ€rt Raimund Doppler, dass dies nur fĂŒr Deutschland gelte. Es zeige, dass der Staat die BĂŒrger dazu zwingen wolle, in herkömmliche Vorsorgeformen zu investieren und damit in seinem Finanzsystem zu halten. In Österreich liege der Grenzwert nach wie vor bei 10.000 Euro. Erst ab diesem Betrag mĂŒsse sich in der Alpenrepublik ein KĂ€ufer des mehrwertsteuerfreien Edelmetalls ausweisen. 

Krypto-WĂ€hrungen nur fĂŒr Fachkundige

WĂ€hrend der Vermögensberater den Einstieg in Krypto-WĂ€hrungen nur Fachkundigen empfiehlt, rĂ€t er – in Krisenzeiten wie diesen – fĂŒr die Vermögensvorsorge zum Kauf von physischem Gold. Als GrĂ¶ĂŸenordnung empfiehlt er eine Feinunze bzw. einen 100-Gramm-Barren. Diese kosten gegenwĂ€rtig knapp 1.900 Euro bzw. 6.000 Euro. Wenn man nicht so viele Mittel aufbringen könne, bestehe die Möglichkeit, einer Einkaufsgemeinschaft beizutreten, wodurch monatlich etwa nur um die 30 Euro zu Buche schlĂŒgen.

Die ganze Sendung „Vorsorge: Wie schĂŒtze ich mein Geld vor staatlichem Zugriff?“ können Sie hier ansehen: 

ETF-Fonds fĂŒr langfristige Sparformen

Zur Sinnhaftigkeit der Anlage seines Vermögens in ETF-Fonds, um sein Kapital fĂŒr lĂ€ngere Zeit sicher anzulegen, befragt Sabine Petzl den MitbegrĂŒnder des gemeinnĂŒtzigen Vereins „Die Geldretter“, Dipl.-Ing. Christian Czurda. Dazu erklĂ€rt er: „ETF-Fonds sind Index-Fonds, die automatisch gehandelt werden.“ Dies bedeutet, dass standardmĂ€ĂŸig ein Index gekauft werde. Alle (offenen) Fonds seien Sondervermögen, die bei Bankenpleiten ausgeschieden wĂŒrden und damit vor Zugriffen der Gesellschaft und GlĂ€ubiger geschĂŒtzt seien. Übereinstimmend mit seinem Vermögensberater-Kollegen erklĂ€rt er, dass es im Falle einer langfristigen Anlageoption sinnvoller sei, „in den Aktienbereich zu gehen“, da „dort die Chancen fĂŒr Wertentwicklung grĂ¶ĂŸer sind“. Czurda gibt aber zu bedenken, dass in den heutigen „krisenbehafteten, herausfordernden Zeiten“ viele BĂŒrger weniger auf eine ertragreiche Geldanalage schielten als vielmehr auf reine Vermögenssicherung und Erhalt der LiquiditĂ€t.

LiquiditÀt bestimmt Handlungsoptionen

In Krisenzeiten wie diesen, wo der Staat zunehmend seine Begehrlichkeiten auf die Vermögen der BĂŒrger anmelde, sei es wichtig, so Czurda, sein Erspartes vor dem Zugriff des Fiskus effektiv zu schĂŒtzen. In diesem Zusammenhang sei es von großer Bedeutung, ausreichend LiquiditĂ€t zu besitzen, denn diese „bestimmt meine Handlungsoptionen“. Dies sei stets bei Anlageformen zu berĂŒcksichtigen. Außerdem mĂŒsse man dafĂŒr sorgen, dass diese „keine Verluste in der Krise erleiden“. 

Staatsanleihen sind unattraktiv

Am Beispiel der hundertjĂ€hrigen österreichischen Staatsanleihe zeigt Czurda die Unsinnigkeit des Einstiegs in „konservative Sparformen“ auf. Diese sei vor einigen Jahren in Zeiten der Null-Zins-Phase eingefĂŒhrt worden und sogar ĂŒber dem Nennwert ausgegeben worden. GegenwĂ€rtig betrage der Verlust zwischen 40 und 50 Prozent. Angesichts der ĂŒberlangen Laufzeit wisse man ja gar nicht, welches Wirtschaftssystem in hundert Jahren bestehe. Außerdem stecke das Geld dieser Staatsanleihe zumeist in Lebensversicherungen, deren Risiken vielen unbewusst seien. DarĂŒber hinaus wies der Vermögensberater noch auf das Versicherungsaufsichtsgesetz hin. Im Falle finanzieller Turbulenzen beim Versicherungsunternehmen sei die Finanzmarktaufsicht gezwungen, Auszahlungen zu stoppen und Leistungen herabzusetzen. Ungeachtet dessen bestehe dann nach wie vor die Pflicht der Versicherungsnehmer, die PrĂ€mien zu bezahlen.

Gold und Silber als „ErsatzwĂ€hrung“

DemgegenĂŒber stellt Czurda die Vorteile des Erwerbs von physischen Edelmetallen wie Gold und Silber dar. Diese stellten eine ErsatzwĂ€hrung dar. Solche MĂŒnzen oder Barren könne der Inhaber jederzeit und ĂŒberall in Bargeld eintauschen. Hingegen besitze Papiergeld keinen Eigenwert, und Krypto-WĂ€hrungen seien auch nicht sicher vor Wertverlust. Nur im (theoretischen) Falle eines Goldverbots könnte der Staat sogar MĂŒnzen und Barren einziehen und lediglich deren Nominalwert auszahlen. Doch auch davor könne man sich legal schĂŒtzen.

Zauberwort „Nennwertfreie IndividualmĂŒnzen“ (NFI) gegen mögliches Goldverbot

Denn laut Czurda gibt es eine legale Form der Vermögenssicherung im Bereich von Gold, worauf dann der Staat keinen Zugriff habe. Dies sei in weiten Kreisen unbekannt. Hierbei nannte er das Zauberwort „Nennwertfreie IndividualmĂŒnzen“ (NFI). Da es in Österreich ein ScheidemĂŒnzengesetz gebe, könne der Staat in Krisenzeiten auch die von ihm – in Gestalt der MĂŒnze Österreich – herausgegebenen Philharmoniker-MĂŒnzen einziehen. 

Der „Philharmoniker“ ist im Ernstfall eine WĂ€hrung

In solch einem Fall bekĂ€me der Inhaber lediglich den aufgedruckten Nominalwert in Höhe von 100 Euro, wĂ€hrend der Wert der Feinunze derzeit bei 1.900 Euro liegt. Schließlich handelt es sich hierbei um ein legales Zahlungsmittel und ist dieses damit „im Ernstfall eine WĂ€hrung“. Im Devisengesetz stĂŒnden die Rechte der Österreichischen Nationalbank (OeNB) in KrisenfĂ€llen. Um diese Gefahren zu umgehen, könne der BĂŒrger sogenannte nennwertfreie IndividualmĂŒnzen kaufen, die kein offizielles Zahlungsmittel sind. Sie sind strenggenommen keine MĂŒnzen, sondern Medaillen, und „der ultimative Schutz gegen staatliche Zwangsmaßnahmen“. Der Staat kann diese MĂŒnzen demnach nicht – wie den „Philharmoniker“ als legales Zahlungsmittel – einziehen.

„Gold ist Inflationsschutz seit Jahrtausenden“

Auch der Vertriebsleiter der Firma Goldkapital, Raimund Doppler, empfiehlt zur Vermögensvorsorge den Kauf von Gold. Denn dieses sei faktisch das einzige Edelmetall, das mehrwertsteuerfrei zu erwerben sei. Und nach einem Jahr „Behaltedauer“ seien Kursgewinne (spekulations-)steuerfrei. Vom „Sparstrumpf“ als Form der Kapitalanlage rĂ€t Doppler ab, da man so der Teuerung vollkommen ausgesetzt sei. So halbiere sich bei rund acht Prozent Inflation das Vermögen alle fĂŒnf Jahre. DemgegenĂŒber sei Gold der „Inflationsschutz seit Jahrtausenden“. Das Vermögen werde so jedenfalls zumindest konserviert. 

Depot im Bankschließfach unsicher

Wer sich physisches Gold anschafft, dem sei keinesfalls geraten, so Czurda, dieses in einem Bankschließfach aufzubewahren. Denn die jĂŒngsten Beispiele hĂ€tten gezeigt, dass in besonderen Krisenzeiten – wie etwa in Griechenland oder auf Zypern vor einigen Jahren – dann auch die Geldinstitute geschlossen seien. Damit sei auch der Zugang zu den BankschließfĂ€chern nicht möglich. Beide Vermögensberater sind sich außerdem darin einig, dass es aufgrund der geringen Zinsen und der hohen Inflation „aktive Geldvernichtung“ sei, sein Geld im „Sparstrumpf“ oder auf einem Tagesgeldkonto anzulegen. Auch die Einlagensicherung sei fĂŒr grĂ¶ĂŸere Vermögen nur ein Scheinschutz. Aufgrund des geringen Volumens dieses Einlagensicherungsfonds sei dies offensichtlich. Ein Sparbuch sei nur bei kleineren Einlagen ein gewisser Schutz, da dieses Geld sicher sei, aber durch die Inflation weniger wert werde. 

Kein Mit-, sondern Alleineigentum erwerben!

Abschließend weist Christian Czurda noch darauf hin, dass fĂŒr den Fall, dass man Gold in grĂ¶ĂŸeren Volumina kaufe, man daran unbedingt Alleineigentum und nicht nur Miteigentum erwerben solle. Ansonsten habe man kein alleiniges VerfĂŒgungsrecht darĂŒber. Wenn man sich nĂ€mlich, um gĂŒnstigere Konditionen zu bekommen, in einer KĂ€ufergemeinschaft an großen Barren beteilige, habe man lediglich Miteigentum daran. Und dies schmĂ€lere die Handlungsoptionen, warnt der erfahrene Vermögensberater.

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NATO und EU haben es mit der Aufnahme der Ukraine nicht eilig: Die Ereignisse des 5. Dezember

Die russische Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht fast jeden Abend eine Zusammenfassung der Ereignisse des Tages in und um die Ukraine. Ich versuche, möglichst jede Zusammenfassung zu ĂŒbersetzen, auch wenn ich nicht garantieren kann, dass ich das jeden Tag leisten kann, zumal die Zusammenfassung mal am frĂŒhen Abend, mal spĂ€t in der Nacht erscheint. Hier ĂŒbersetze ich [
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