Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

Jetzt kostenlosen Gesprächstermin buchen

Blog-Seite

60 Jahre später

Von Hans-Jürgen Geese 

Am 6. August 1945, an Bord des Kreuzers „Augusta“, auf der Heimfahrt von der Potsdamer Konferenz, wurde dem amerikanischen Präsidenten Harry Truman eine Botschaft überreicht. Darin stand, dass die Amerikaner erfolgreich eine Atombombe über Hiroshima abgeworfen hatten. Der Präsident war außer sich vor Freude. „This is the greatest thing in history!“ (Dies ist das größte Ereignis in der Geschichte). Aufgeregt lief er auf dem Schiff umher, um die frohe Botschaft mit anderen zu teilen.

Die amerikanische Schriftstellerin Dorothy Day beschrieb die Stimmung im Lande als „jubilierend“. „Jubilate Deo.“ Lobet Gott. „Wir haben 318.000 Japaner getötet.“

Dorothy Day bemerkte auch nachdenklich, dass ausgerechnet dieser Truman, dieser „true man“ (wahrer Mann oder gar wahrer Mensch), der Menschheit dieses Geschenk beschert hatte. Und dieser wahre Mensch segnete dann gleich auch noch die Menschen in Nagasaki mit einer weiteren Ausgabe seiner Wunderwaffe.

Truman wusste natürlich, dass jetzt die Amerikaner eine quasi unbegrenzte Macht über die Menschheit ausübten. Und diese Macht musste seiner Philosophie zufolge auch weiterhin eingesetzt werden. Also ließ er ein paar Monate später den sowjetischen Botschafter Andrei Gromyko ins Weiße Haus kommen und erläuterte, dass die Russen nach wie vor die Ölfelder im Norden des Irans

Herr Hofreiter, Verhandlung ist die einzig vernünftige Lösung des Ukrainekonflikts!

Von Uwe Froschauer

Wenn Sie sich mit Geschichte beschäftigen würden, wüssten Sie und andere Kriegstreiber das. Ihre „Politik der Demonstration der Stärke“ ist aus meiner Sicht eine „Politik kleiner Lichter“!

Der Grünen-Politiker Anton Hofreiter rief Anfang Dezember 2023 – angesichts des massiven Einbruchs der Ukraine-Hilfen um 87 Prozent auf den niedrigsten Stand seit Kriegsausbruch – zur sofortigen Ausweitung der Unterstützung auf.

„Gemeinsam mit unseren europäischen Partnern müssen wir schnell und umfangreich die Waffensysteme bei der Rüstungsindustrie bestellen, die wir und die Ukraine brauchen, um uns zu verteidigen.“

sagte Hofreiter dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

„…schnell und umfangreich die Waffensysteme bei der Rüstungsindustrie bestellen, die wir und die Ukraine brauchen …“

COP28 ist eine wirklich große Show bzgl. fossiler Treibstoffe

COP28 ist eine wirklich große Show bzgl. fossiler Treibstoffe

COP28 ist eine wirklich große Show bzgl. fossiler Treibstoffe

David Wojick

Was eigentlich eine große Verhandlung über einen Klimavertrag sein sollte, hat sich zu einer riesigen Messe entwickelt. Noch lustiger ist, dass der Schwerpunkt auf der Produktion fossiler Brennstoffe liegt, die das UN-Abkommen eigentlich eindämmen soll.

Die COP28 hat mit über 100 000 offiziell angemeldeten Teilnehmern eine erstaunliche Teilnehmerzahl, mehr als das Doppelte des bisherigen Rekords. Die Anmeldezahlen finden Sie hier.

Die Zahl der tatsächlichen Unterhändler des Klimavertrags liegt irgendwo in den Hunderten, also vielleicht bei höchstens 1 %. Der Verhandlungsbereich ist klein und von einer Mauer umgeben, während der Bereich für die allgemeinen Teilnehmer riesig ist.

Was machen die anderen 99 % (oder 99.000 Menschen), während die zweiwöchige Sitzung langsam vorüberzieht? Sie reden miteinander, und viele dieser Gespräche sind offenbar geschäftsbezogen, denn viele der Teilnehmer sind Berichten zufolge Unternehmens- oder Handelsexperten, die Geschäfte machen.

Mehrere grüne Beobachter haben sich darüber beschwert, dass die COP zu einer Handelsmesse geworden ist. Fossile Brennstoffe sind ein riesiger und wachsender Wirtschaftszweig, aber es ist schon komisch, dass die Konferenz, die diesen Wirtschaftszweig angeblich eindämmen soll, ihn in Wirklichkeit in großem Stil fördert.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Schließlich ist dies eine Gelegenheit für Geschäftsleute, mit Vertretern der Energiepolitik und des Handels aus den meisten Ländern der Welt zu sprechen, insbesondere aus den energiereichen Ländern. Zu vielen Regierungsdelegationen gehören wahrscheinlich auch Handelsteams, die nach Maßnahmen für fossile Brennstoffe suchen. Außerdem werden die Geschäftsleute miteinander handeln. Fossile Brennstoffe sind wirklich international.

Das ölreiche Nigeria zum Beispiel verzeichnet stattliche 1411 Teilnehmer. Davon werden 422 von der Regierung finanziert, während sich unter den anderen 989 wahrscheinlich viele Geschäftsleute tummeln. Das ist eine Menge an Pferdestärken, um Geschäfte zu machen. Andere energiereiche afrikanische Länder haben ebenfalls große Delegationen entsandt, darunter Kenia, Tansania und Marokko. Das Gleiche gilt für große Energieerzeuger in aller Welt.

Zweifellos gibt es unter den Delegationen einige Klimaaktivisten, aber zahlreiche Beobachter berichten, dass die allgemeine Atmosphäre eher sachlich ist.

Außerdem ist die Konferenz so organisiert, dass sie Kontakte erleichtert. Zunächst einmal gibt es die Pavillons, die relativ große Einrichtungen sind. Hier ist die offizielle Liste der Pavillons.

Viele Länder haben einen Pavillon, in dem wahrscheinlich ein Handelsbeamter oder eine Gruppe vertreten ist. Entwicklungsbanken und Handelsgruppen haben ebenfalls Pavillons. Unternehmen haben keinen, aber sie dürfen auch nicht zugelassen werden. Mehrere Universitäten haben Pavillons; man fragt sich, was sie dort suchen.

Stattdessen haben Unternehmen offizielle und inoffizielle Ausstellungen, ebenso wie viele andere Gruppen. Außerdem gibt es Nebenveranstaltungen. Alles in allem gibt es Tausende von Ausstellungen und Nebenveranstaltungen.

Darüber hinaus gibt es in den Hotels, in denen die etwa hunderttausend Teilnehmer untergebracht sind, alle möglichen außerbetrieblichen Zusammenkünfte. Wie bei jeder Konferenz oder jedem Kongress reichen diese Kontaktmöglichkeiten von einfachen Präsentationen und Cocktailstunden bis hin zu großen Partys. Damit erhält der Begriff „Konferenz der Partys“ für die COP eine neue Bedeutung. Es könnte tausend Partys pro Nacht geben, aber immer mit einem geschäftlichen Schwerpunkt. Tourismus ist das nicht.

Nebenbei bemerkt: Man bedenke die damit verbundenen Ausgaben. Wenn der durchschnittliche Teilnehmer nur 3000 Dollar ausgibt, sind das rund 300 Millionen Dollar an neuen Geldern, die in die lokale Wirtschaft fließen. Kein Wunder, dass sich die Länder intensiv um die Ausrichtung einer UN-Klimakonferenz bewerben.

Zurück zum Geschäftlichen: Es ist amüsant, dass der Präsident der COP28 für seine Äußerung kritisiert worden war, dass er nebenbei ein paar Öl- und Gasgeschäfte macht, denn er ist ein hochrangiger Öl- und Gasmanager. Wahrscheinlich werden für Geschäfte mit fossilen Brennstoffen viel mehr Menschen und Stunden aufgewendet als für die COP-Klimaverhandlungen, vielleicht Tausende mehr.

Wenn die Industrie für fossile Brennstoffe die UN-Klimakonferenz nutzt, um weiter zu wachsen, könnte das ein guter Grund sein, sie weiterhin abzuhalten. Aber es ist schon komisch.

Link: https://www.cfact.org/2023/12/07/cop-28-is-a-really-big-fossil-fuel-trade-show/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Aufregung um Arztwarnung vor mRNA-Vakzinen wegen DNA-Verunreinigungen: Ein Faktencheck

Aufregung um Arztwarnung vor mRNA-Vakzinen wegen DNA-Verunreinigungen: Ein Faktencheck

Aufregung um Arztwarnung vor mRNA-Vakzinen wegen DNA-Verunreinigungen: Ein Faktencheck

Ein Schreiben des Medizinischen Behandlungsverbunds (MBV), in dem Ärzte vor der Verimpfung der umstrittenen mRNA-Covid-Impfstoffe gewarnt wurden, sorgte zuletzt für Wirbel. Das PEI behauptet, es handele sich dabei um Falschinformationen – wenig überraschend, wäre man dort doch für die Qualitätskontrolle der Präparate zuständig gewesen. Statt echte Überprüfungen durchzuführen, vertraute man auf Herstellerangaben. Beruhte der kritisierte Warnbrief also wirklich auf falschen Tatsachen? Ein Faktencheck.

Ein Gastkommentar

Anfang Dezember tauchte ein Schreiben des MBV (Medizinischer Behandlungsverbund) auf, in dem Ärzte davor gewarnt werden, mRNA-Impfstoffe zu verabreichen. Es seien DNA-Verunreinigungen gefunden worden, die 18- 70-mal höher gelegen seien, als es der aktuell gültige Grenzwert erlaube. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) würde dazu keine Prüfungen vornehmen. Das menschliche Genom könne dadurch dauerhaft verändert werden. Unterschrieben wurde der Aufruf von Dr. Andreas Sönnichsen.

Kaum verteilt, erschienen bereits Warnungen vor diesem Schreiben, „mRNA-Impfskeptiker“ würden eine „irreführende Warnung“ verbreiten, davor würden nun das PEI und weitere Organisationen warnen. Empörung ruft offenbar die Verwendung des „Rote Hand“ Logos hervor, das üblicherweise als Erkennungszeichen für „Rote Hand Briefe“, d.h. Warnungen vor Arzneimittelrisiken von Pharmaunternehmen, dient und eine eingetragene Bildmarke sei.  „Die Inhalte des Schreibens sind falsch“, wird vom PEI behauptet. Gemäß Arzneimittelgesetz dürfe „die Charge eines Impfstoffs in Deutschland nur in den Verkehr gebracht werden, wenn sie von der zuständigen Bundesoberbehörde, dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI), geprüft und freigegeben wurde.“

Faktencheck

Da hier Aussage gegen Aussage steht und es sich um ein sehr wichtiges Thema handelt, zu dem Report24 auch bisher bereits berichtet hat, folgt ein Faktencheck der für die Qualität der mRNA-Produkte relevanten Punkte. 

Wer prüft?

Interessant ist zunächst, dass das Paul-Ehrlich-Institut zwar einerseits die Inhalte des MBV-Schreibens als falsch bezeichnet, andererseits aber bestätigt, dass es keine Laboruntersuchungen durchführt. Der MBV schreibt: „Amtlich dokumentiert wurden durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) keinerlei Prüfungen vorgenommen, sodass zu den signifikanten Grenzwertüberschreitungen wegen DNA-Kontaminationen von dieser Seite bislang auch keinen Feststellungen getroffen werden konnten.“

Dabei gibt der MBV auch die Quelle an, auf die er sich beruft. Es handelt sich um eine Antwort der Bundesregierung vom 31. Oktober 2023: „Die Testung sämtlicher Chargen erfolgt beim Hersteller und ist entsprechend der in der Zulassung festgeschriebenen Methodik durchzuführen und zu dokumentieren.“ Das heißt nichts anderes, als dass die Messungen durch die Hersteller, also BioNTech/Pfizer oder Moderna, durchgeführt werden und nicht beim PEI. Wie kann nun das PEI behaupten, dass diese Aussage des MBV falsch sei? Wie oft bei so genannten Faktenchecks, die den Namen nicht verdienen, wird die zu prüfende Aussage verzerrt interpretiert, um sie danach entkräften zu können. 

Wortwörtlich schreibt das PEI: „..und jeder Hersteller eines in der EU zugelassenen COVID-19-mRNA-Impfstoffprodukts hat die Pflicht, bei der Herstellung für jede Charge zu prüfen, ob der in der Zulassung festgelegte entsprechende Grenzwert eingehalten wird.“ Die Labore des europäischen Freigabenetzwerks (OMCL) überprüfen wesentliche Parameter wir den DNA-Gehalt also nicht durch eigene Messungen, sondern nur auf dem Papier: „Bei Parametern wie dem Rest-DNA-Gehalt im Impfstoff, die vom Hersteller experimentell geprüft werden, überprüft das OMCL die Testergebnisse des Herstellers daraufhin, ob die in der Zulassung festgelegten Grenzwerte in der konkreten Charge eingehalten wurden (Dokumentenprüfung).“

Das PEI führt also weder regulär noch nach dem Hinweis des Medizinischen Behandlungsverbunds eigene Messungen der DNA-Rückstände durch. Das PEI verlässt sich diesbezüglich auf Pfizer. Der Umfang und die Art der Prüfung, die die Labore des Freigabenetzwerks durchzuführen haben, wird von der EU, genauer dem „Europäischen Direktorat für die Qualität von Arzneimitteln“, festgelegt. Demnach sollen die offiziellen Labore lediglich das Aussehen, die Identität, die Wirkstärke und die Integrität prüfen. Bei allen anderen Kenngrößen, insbesondere auch den verschiedenen Verunreinigungen, verlässt man sich auf die Angaben der Hersteller.

Am Rande sei erwähnt, dass die Proben, die die Europäischen Arzneimittelkontrolllabore für die beschriebene Minimal-Testung heranziehen, nicht etwa zufällig von diversen Impfzentren gesammelt werden. Das PEI und weitere OMCL-Labore lassen sich die Proben der zu prüfenden Chargen vom Hersteller, also in diesem Fall von BioNTech/Pfizer, schicken. Vertrauen gegenüber den Herstellern wird hier ganz offenbar großgeschrieben. 

Nun mag sich jeder selbst eine Meinung darüber bilden, ob die Warnung des MBV, das PEI würde keinerlei Prüfungen vornehmen und könne daher auch keine Grenzwertüberschreitungen feststellen, richtig oder falsch ist. Das PEI sieht seine Aufgabe, die Bevölkerung vor Gefahren durch Arzneimittel zu schützen, also darin, die Angaben des Verkäufers zu lesen.

Was wird geprüft?

Die im Schreiben des MBV zitierten Websites berichten von der Arbeit von Dr. Jürgen O. Kirchner, der einige Impfstoffchargen im renommierten Labor MMD unter der Leitung von Frau Prof. Brigitte König untersuchen ließ. Alle Ergebnisse lagen bis zum über 300-fachen des von der WHO festgelegten Grenzwerts von 10 ng pro Dosis. Der Grenzwert der WHO lässt sich bis mindestens 1996 zurückverfolgen und er gilt für „nackte“ DNA, d.h. nicht in Lipidnanopartikel verpackte DNA. Lipidnanopartikel kommen in mRNA-Produkten zum Einsatz, um die empfindliche mRNA zu schützen und ein Einschleusen in die Zellen der Impflinge zu ermöglichen. Sind in diesen Fettkügelchen noch Verunreinigungen mit verpackt, so kommen auch diese leicht ins Zellinnere. „Nackte“ DNA ist daher deutlich weniger kritisch, da sie den Abbauprozessen im Körper ausgeliefert ist und nicht so einfach in Zellen eindringen kann. Angesichts der neuartigen Technik scheint daher der Uralt-Grenzwert von 10 ng pro Dosis als zu hoch. 

Diese Ansicht vertrat auch Prof. Buckhaults, Professor für Molekulargenetik an der Universität von South Carolina, als er im September dieses Jahres vor dem Senat in South Carolina sprach. Buckhaults wies in mehreren Phiolen der mRNA-Produkte ebenfalls Verunreinigungen durch genetisch manipulierte Bakterien mit so genannter „Plasmid-DNA“ nach, wie zuvor schon der Wissenschaftler Kevin McKernan. An sich sollte sich bei Produkten, die Lipidnanopartikel verwenden, um genetisches Material in die menschlichen Zellen zu schleusen, gar kein genetischer Müll befinden, da dieser so auch in die Zellen gelangen kann. Was diese Verunreinigungen beim Menschen auslösen, wurde nicht erforscht.

Prozess 1 vs. Prozess 2

Wir wissen jedenfalls, dass die Herstellung der Chargen für die Freigabestudien mit rd. 20.000 Probanden von Pfizer mit dem sogenannten „Prozess 1“ (basierend auf PCR-Vervielfachung OHNE Bakterien) erfolgte. Die kommerziellen Chargen werden jedoch nach dem „Prozess 2“ (basierend auf einer bakteriellen Vermehrung der DNA, die als Vorlage für die modifizierte mRNA dient) hergestellt. Die Verunreinigung, die die Professoren Buckhaults und König festgestellt haben, wird also erst durch die Umstellung auf „Prozess 2“ möglich, der erst für die kommerziellen Chargen verwendet wurde. Das sieht auch die auf Pharma- und Medizinprodukterecht spezialisierte Rechtsanwältin Dr. Brigitte Röhrig kritisch: „Derzeit wird intensiv diskutiert, ob die Tatsache, dass  2 unterschiedliche Herstellungsprozesse für die Produktion des Wirkstoffs BNT-162b2 verwendet wurden, dazu führt, dass das letztlich der Bevölkerung verabreichte Arzneimittel formal gar nicht von der Zulassung umfasst war.“ Röhrig schlussfolgert: „Die durch die EMA / Pfizer / BioNTech vorgenommene Anpassung der Spezifikation ohne den Nachweis, dass dies keine wesentlichen Auswirkungen auf die Sicherheit und Wirksamkeit des Arzneimittels hat, sind rechtswidrig.“ 

Hinweise für Probleme mit den kommerziellen Chargen gab es jedoch schon seit 2021. Die mRNA-Integrität sank verglichen mit den Freigabe-Chargen (78%) auf die kommerziellen Chargen auf 55%. Wenn also 45% des Inhalts nicht dem gewünschten genetischen Inhalt entsprechen, um was handelt es sich dann? Die österreichischen Anwälte für Aufklärung hatten bereits am 3. Mai 2021 eine entsprechende Mitteilung an die zuständige österreichische Behörde (BASG) geschickt, in dem sie auf die enormen Schwankungen bei den „additional process related impurities“ also den Verunreinigungen aus dem Herstellungsprozess hinwiesen. 

Wie wird geprüft?

Während der MBV vor Verunreinigungen warnt, die 18-70-mal höher gelegen seien, als es der aktuell gültige Grenzwert, zeigten die Ergebnisse des von Dr. Kirchner beauftragten Prüflabors bis zu 300-mal höhere DNA-Verunreinigungen als die von der WHO definierten 10 ng pro Dosis. Demgegenüber bescheinigen die Europäischen Arzneimittelkontrolllabore des OMCL-Netzwerks regelmäßig, dass die geprüften Chargen perfekt unterhalb des Grenzwerts liegen.

Das Geheimnis liegt ganz offenbar in der Messmethodik. Während sich dem Anschein nach alle auf den Uralt-Grenzwert der WHO berufen, kommen völlig unterschiedliche Messverfahren zum Einsatz. Kurz: die Europäischen Arzneimittelkontrolllabore sehen nur einen Bruchteil der DNA-Verunreinigungen und bestätigen auf dieser Grundlage, dass der Grenzwert eingehalten wird.  

Als Messverfahren kam seitens der Hersteller ein sogenannter „qPCR“ mit einem vorgegebenen „Primer“ – grob gesagt eine Gensequenz, nach der gesucht werden soll – zum Einsatz. Dahingegen verwenden Wissenschaftler aus den USA und Deutschland die sogenannte Qubit Fluorometrie. Dieselben Proben liefern durchaus um den Faktor 100 unterschiedliche Ergebnisse beim DNA-Gehalt der untersuchten Proben.

Einfach erklärt kann man sich die Bakterien-DNA als Perlenkette mit unterschiedlich farbigen Perlen vorstellen. Diese wird im Herstellungsprozess benötigt, sollte danach aber möglichst vollständig entfernt werden. Dazu kommen Enzyme zum Einsatz, die umgelegt auf unser Modell die Perlenkette zerstören. Zurück bleiben Reststücke. Während die Wissenschaftler mit der Qubit-Fluorometrie alle Perlen zählen und daher ein umfassendes Bild der Verunreinigung erhalten, zählen die Hersteller z.B. nur die grünen Perlen und tun so, als ob alle anderen Reststücke der Kette nicht existieren würden. Den so ermittelten Wert schreiben die Hersteller in ein Dokument, das sie den Europäischen Arzneimittelkontrolllaboren vorlegen, die ohne weitere Prüfung die Einhaltung des Grenzwertes bestätigen.

Auch AstraZeneca hatte horrende Verunreinigungen – Kontroll-Labore waren hilflos

Heute mag schon kaum jemand von den Verantwortlichen mehr auf das einst ebenso als „sicher und wirksam“ angepriesene Produkt von AstraZeneca angesprochen werden. Schon im Juni 2021 forderten unter anderen die Forscher der Universität Ulm eine bessere Qualitätskontrolle. Ob es jemals dazu kam, darf bezweifelt werden. Immerhin wurde das Produkt vom Österreichischen Markt genommen. Forscher der Universitäten Ulm und Greifswald untersuchten insgesamt 6 Chargen AstraZeneca und fanden darin bei allen Proben wirkstofffremde Eiweiße über dem von der Europäischen Arzneimittelbehörde festgelegten Grenzwert. Dabei wurden Werte in der Höhe vom 25-fachen bis teils über das 100-fache des oberen Grenzwerts nachgewiesen. Diese Chargen waren also trotz erheblicher Verunreinigungen ohne Beanstandung durch die EU-Chargenkontrolle gekommen.

Wenigstens hat Österreich von den rd. 6 Millionen bezahlten Dosen nur etwa 1.5 Millionen Dosen in Österreich verimpft. Der Rest der Impfstoffe, die wir uns selbst nicht mehr zumuten wollten, wurde überwiegend mildtätig verschenkt. 

Nebenwirkungen ohne Ende

Über 1,2 Millionen Nebenwirkungen listet die Europäische Arzneimittelbehörde EMA derzeit in ihrer Datenbank alleine für das alte, monovalente BioNTech/Pfizer-Produkt, weitere knapp rund 400.000 stammen vom deutlich seltener verimpften Konkurrenzprodukt von Moderna. Davon handelt es sich bei BioNTech/Pfizer um rund eine halbe Million und bei Moderna um rund 150.000 schwere Nebenwirkungen.

Um die Daten richtig einschätzen zu können: Die europäische Datenbank beinhaltet zumindest in der Theorie alle gemeldeten Verdachtsfälle von Nebenwirkungen aus der Europäischen Union und nur die schweren Nebenwirkungen außerhalb der EU. Die Daten sind noch aus anderen Gründen mit Vorsicht zu betrachten, denn einerseits verschwinden immer wieder enorme Mengen an Meldedaten aus der Datenbank, andererseits ist es vielen Ärzten trotz einer Meldepflicht oft nicht der Mühe wert, Meldungen ohne finanzielle Abgeltung vorzunehmen, andere leugnen schlichtweg die Nebenwirkungen, sodass von einer enormen Untererfassung auszugehen ist. Gleichzeitig handelt es sich bei er europäischen Nebenwirkungsdatenbank um eine Sammlung ewiger Verdachtsfälle. „Ja nie nachfragen und nie nachprüfen“, scheint das Motto zu sein, denn trotz Bereitschaft der Betroffenen, werden die Verdachtsfälle nur erfasst, selbigen allerdings nicht nachgegangen. 

Quellen

Nebenwirkungsmeldungen von Tozinameran, auch bekannt als Comirnaty, das monovalente Uralt-Produkt von BioNTech/Pfizer (Abfrage aktuell vom 7.12.2023)

Nebenwirkungsmeldungen Elasomeran, das monovalente Uralt-Produkt von Moderna (Abfrage aktuell vom 8.12.2023)

Pepe Escobar: Moskau in Aufruhr

Russland wird sich nicht auf einen diplomatischen Dialog einlassen. Das Gefühl der Bedrohung ist in Russland sehr real. Diese Botschaft wurde den Amerikanern über diplomatische Kanäle übermittelt.

Und dann, fast beiläufig, bei einem Treffen mit Helden aus dem Donbass, verkündet Putin, dass er bei den Wahlen im März nächsten Jahres erneut für das Präsidentenamt kandidieren wird. Angesichts seiner enormen Popularität – mindestens 80 Prozent im Land – wird er wohl bis 2030 an der Macht bleiben.

Willkommen bei der VVP-2024 – Zeit genug für eine Reihe von Treffen mit seinem alten Freund Xi Jinping. Die strategische Partnerschaft zwischen Russland und China, die den Weg zur Multipolarität ebnen soll, wird wohl mehr rocken als Emerson, Lake und Palmer in Tarkus („Have you walked in the stones of years?“).

Es waren berauschende Tage im glitzernden, verschneiten Moskau. Beginnen wir mit einer Aufzählung all jener Indikatoren, die selbst von den wütenden NATO-Medien nur widerwillig zugegeben werden.

In einer Halbkriegswirtschaft boomt die Produktion. Die Investitionen steigen und steigen – auch von dubiosen russischen Oligarchen, die ihr Geld nicht mehr im Westen parken können.

Der Tourismus läuft auf Hochtouren – inklusive Heerscharen chinesischer Reisegruppen und aller Nachbarn aus West-, Zentral- und Südasien. Der Öl- und Gasexport boomt – weil die Kunden in der EU weiterhin Gas über die Türkei beziehen oder Öl, zur Freude Neu-Delhis, neu verpackt in Indien.

Der Yuan verdrängt US-Dollar und Euro.

Importsubstitution findet statt – während gleichzeitig Produkte Made in Turkey oder Made in China die Europäer ersetzen.

Im Januar dieses Jahres wettete der IWF, dass die russische Wirtschaft um 2,3 Prozent schrumpfen würde. Jetzt gibt der Vorposten des Finanzministeriums zu, dass das russische BIP um 2,2 Prozent wachsen wird. In Wirklichkeit sind es 3 %, wie Putin selbst sagt, auf der Grundlage der Zahlen der „Störerin“ (wie sie von einer westlichen Zeitung bezeichnet wurde), Frau Elvira Nabiullina.

Hinter dem Vorhang des beweglichen Festes

Ich hatte das Privileg, an wichtigen Sitzungen teilzunehmen, bei denen es um alles Mögliche ging, von den neuesten Entwicklungen an der ukrainisch-weißrussischen Front bis zu noch geheimen, hochkarätigen Studien über den idealen Mechanismus zur Umgehung des US-Dollars bei der Zahlungsabwicklung.

Eine kleine Gruppe von uns erhielt auf Einladung der Internationalen Russophilen Bewegung (MIR) eine ausführliche Führung durch den erstaunlichen Sretensky-Klosterkomplex, den der megacoole Larry Johnson als unvergleichliches architektonisches Juwel bezeichnete, in dem man „die spürbare Gegenwart Gottes“ erleben könne.

Dann gab es das obligatorische rituelle, lange, träge Abendessen mit einer atemberaubenden Prinzessin in den unvergleichlichen Patriarch’s Ponds – Moskaus Soho; Gespräche mit der jungen, zukünftigen Generation, die einen neuen, bahnbrechenden Think Tank in St. Petersburg plant; die faszinierende Russland-Ausstellung im VDNKh – komplett mit einem vierstöckigen unterirdischen Bunker, der von Rosatom gebaut wurde, um die Geschichte des russischen Atomprogramms zu beleuchten.

Ja, es gibt Nachbildungen der Überschallrakete TU-144, des Atom-U-Boots K3 Leninsky Komsomol und sogar der Zarenbombe. Ganz zu schweigen von Gagarins Rakete, die wie auf einem psychedelischen Trip beleuchtet wird.

Auf dem Roten Platz herrscht Weihnachtsstimmung mit einer Eisbahn und unzähligen Weihnachtsbäumen aus allen Regionen Russlands, die im GUM ausgestellt sind.

Willkommen zu einem wahrhaft multipolaren Fest der Bewegung, das in Zeiten des Genozids auf jedem Smartphone, anders als zu Hemingways Zeiten vor einem Jahrhundert, nicht im düsteren und ängstlichen Paris stattfindet.

Der von MIR koordinierte Dialog auf höchster diplomatischer Ebene folgte den Regeln von Chatham House: Wir dürfen über die – unschätzbaren – Informationen sprechen, die diskutiert und offengelegt werden, aber Identitäten und Zugehörigkeiten dürfen nicht preisgegeben werden.

Dies erlaubt uns, einige entscheidende Punkte hervorzuheben.

Die hohe russische Diplomatie war verblüfft, als sie feststellte, dass Europa viel dogmatischer ist, als viele glaubten. Um den Dialog wieder in Gang zu bringen, sei eine „neue Generation“ notwendig, die aber in absehbarer Zeit nicht in Sicht sei.

Die Botschaften sollten als Vermittler fungieren. Das ist aber nicht der Fall – vorwiegend nicht, wenn es um die US-Botschaft in Moskau geht.

Russland wird sich nicht auf einen (kursiv von mir) diplomatischen Dialog einlassen. Das Gefühl der Bedrohung ist in Russland sehr real. Diese Botschaft wurde den Amerikanern hinter verschlossenen Türen über diplomatische Kanäle übermittelt.

Über das Wunschdenken von Möchtegerns wie dem ehemaligen NATO-Generalsekretär Anders „Fogh of War“ Rasmussen, der sich damit brüstete, St. Petersburg von der Ostsee abzuriegeln: „Das ist etwas, das sehr böse enden kann“.

Der Abgrund der Demütigung durch die NATO

Inmitten dessen, was zu Recht als „souverän organisierte Heuchelei“ bezeichnet wurde, gab es Anzeichen für eine mögliche gemeinsame intellektuelle Initiative Russlands, des globalen Südens und einiger amerikanischer und europäischer Dissidenten, um den versammelten Westen dazu zu bringen, die Multipolarität zu akzeptieren. Doch im Moment dominiert das, was als „dunkle Muster“ definiert wurde – einschließlich einer Frage, auf die Alastair Crooke, der analytische Standard für Gold, Platin und Seltene Erden, immer noch keine Antwort hat: Warum war der Westen so unempfänglich für den „Woke-ismus“?

Man lernte viel über die russische Anpassungsfähigkeit an Sanktionen und die Stärkung des Nationalcharakters parallel zur Wirtschaft. Nabiullina hatte also recht: Kein Wunder, dass die Russen selbstbewusster sind als früher.

Dennoch gibt man sich keinen Illusionen hin, wenn es um die vielschichtige hybride Kriegsführung des Hegemons geht: „Russland muss bestraft werden – und zwar für viele Generationen. Die Russen sollten wissen, wo ihr Platz ist. Dieses Denken wird nicht verschwinden. Deshalb brauche es ein geeintes Russland unter Putin und der orthodoxen Kirche, um etwas so „existenziell Ernstes“ zu bekämpfen.

Und dann ist da noch die Tiefendimension der militärischen Sonderoperation. Was sich in der Steppe des Donbass abspielt, wird auch als geistige Herausforderung verstanden. Also musste der Hegel’sche Geist beschworen werden: das Volk als Ganzes, das sich dem Sieg verschrieben hat – umso mehr, als der Hegemon wahnsinnig in den Abgrund der kosmischen Demütigung durch die NATO starrt.

Angesichts all dessen ist es kein Wunder, dass auf meinen langen Spaziergängen durch die Moskauer Nacht stets eine Milchstraße der Gedanken vorbeizog. Dann kehrte ich in eine meiner Lieblingskneipen ein, goss den letzten gekühlten Wodka in mich hinein und stieß auf die galaktische Multipolarität an. Weit weg und doch so nah.

Anti-Spiegel-TV #21 ist nun auch hier online

Anti-Spiegel-TV #21 ist nun auch hier online

Anti-Spiegel-TV #21 ist nun auch hier online

Dieses Mal haben Dominik Reichert und Thomas Röper über den Streit in Kiew nach der gescheiterten Offensive gesprochen und wir haben uns angeschaut, wie außerhalb des Westens über die Bundesregierung gelacht wird. Dabei ging es auch um den Telefonstreich mit Robert Habeck und ich habe mit den russischen Prankern über ihre Eindrücke von Habeck gesprochen.

Selbstzerstörerische Energiesanktionen: Rezession in der EU, Wachstum in Russland

Selbstzerstörerische Energiesanktionen: Rezession in der EU, Wachstum in Russland

Selbstzerstörerische Energiesanktionen: Rezession in der EU, Wachstum in Russland

Sanktionen gegen ein Land können nur dann effektiv sein, wenn es auch eine entsprechende Hebelwirkung gibt. Doch der Westen ist längst nicht mehr so wirtschaftlich dominant wie früher. Schlussendlich leiden vor allem die Europäer mehr unter den Energiesanktionen als Russland selbst. Die EU schlittert in die Rezession, während Russland hohe Wachstumsraten verzeichnet.

Der US-geführte Wertewesten hat als Folge des russischen Einmarsches in die Ukraine umfangreiche Sanktionspakete gegen Russland verhängt. Strafmaßnahmen, die auch den großen Energiesektor des Landes betreffen. Da die Russen allerdings ein wichtiger Energielieferant – insbesondere Gas und Öl, aber teilweise auch Strom – für die Europäer waren, sorgten die Sanktionen auch für einige Verwerfungen. Dies sorgte nämlich auch für eine veritable Energiekrise in Europa, welche eine Deindustrialisierung des “alten Kontinents” abschob.

Importverbote, gesprengte Gaspipelines, Ölpreisobergrenzen und der SWIFT-Ausschluss Russlands konnten der Wirtschaft des größten Landes der Welt jedoch keinen nachhaltigen Schaden zufügen. Die Europäer kaufen nun russisches Öl mit Aufschlag über indische Raffinerien und teures Flüssiggas aus den Vereinigten Staaten und dem Nahen Osten, während die Russen ihr Öl und Gas nun eben an Länder verkaufen, die ihre nationalen Wirtschaftsinteressen über eine geheuchelte Moral stellen.

Das Ergebnis: Während die Wirtschaft in der Europäischen Union weitestgehend nicht vom Fleck kommt und Länder wie Deutschland und Österreich in eine Rezession abrutschen, verzeichnet Russland ein anhaltend hohes Wirtschaftswachstum. Im dritten Quartal wuchs die russische Wirtschaft um 5,5 Prozent, nachdem sie im zweiten Quartal bereits um beeindruckende 4,9 Prozent wuchs. Selbst bei den Öleinnahmen vermeldet Moskau höhere Einnahmen als noch vor den Sanktionen. Die Geschäfte machen nun eben die Chinesen und die Inder und nicht mehr die Europäer.

Energiesanktionen sind generell keine gute Idee. Öl und Gas bedeuten Energie und Energie bedeutet Sicherheit. Energie ist der Treibstoff und das Schmiermittel der Wirtschaft. Umso wichtiger ist es für jede Volkswirtschaft, eine ausreichende und stabile Energieversorgung zu annehmbaren Preisen zu sichern. Die Europäer, die im Gegensatz zu den Nordamerikanern keine ausreichenden Energiereserven besitzen, haben sich hier ein Problem geschaffen. Denn die benötigten Mengen an Energieträgern können nicht einfach so kurzfristig aus anderen produzierenden Ländern umgeleitet werden. Und mehr noch zeigen die ganzen Sanktionen gegen Länder wie Venezuela und den Iran, dass diese nicht auch nur ansatzweise die Regimes schwächen oder gar zu Regime Changes führen. Die Europäer haben sich selbst geschwächt, ohne dabei den Russen auch nur irgendwie substanziellen Schaden zuzufügen.

USA BREAKING NEWS x