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Eltern raus: Der Staat will die Herrschaft ĂŒber die Kinder
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Eltern raus: Der Staat will die Herrschaft ĂŒber die Kinder
Wie sehr sich bundesdeutsche Linke noch immer im Sumpf marxistischer Theorien suhlen, welche weltweit verheerende Folgen hatten, wird in diesen Tagen wieder deutlich.
von JĂŒrgen Stark
In die Kommunen gelangen immer wieder neue Vorgaben, die sich Schritt fĂŒr Schritt an das VerhĂ€ltnis von Kindern und Eltern heranmachen, in immer ĂŒbergriffigerer Form. So will man jetzt im SĂŒdwesten etwa den Eltern den Zutritt zu den Kitas in Eckartsweier und Legelshurst verbieten. Das sorgt fĂŒr erheblichen Unmut, zeigt aber erneut das perfide Wirken hin zu einer komplett kollektivistischen Lebenswelt ohne weitere Existenzberechtigung fĂŒr leibliche Eltern.
In den GemeinderĂ€ten kochte der Unmut der Eltern hoch, denn diese wurden â wen wundertâs â natĂŒrlich nicht vorher informiert. Stetes neue und eigentlich absurde Verordnungen kommen aus dem Haus der Bundesfamilienministerin Lisa Paus, einer beinharten linken GrĂŒnen, einer Ideologin im Geiste des toxisch-pĂ€dagogischen Marxismus-Leninismus. Bei Anhörungen in der Gemeinde referierte Eva Gadrat, bei der Gemeinde WillstĂ€tt fĂŒr die KindergĂ€rten zustĂ€ndig, ĂŒber ein neues Bundeskinderschutzgesetz, welches hinter den Kulissen in der grĂŒnen GiftkĂŒche zusammengerĂŒhrt worden war. So haben fortan die TrĂ€ger von KindertagesstĂ€tten, wie âBaden onlineâ berichtet, â...zur Sicherung der Rechte und des Wohls von Kindern und Jugendlichen in seinen Einrichtungen die Entwicklung, Anwendung und ĂberprĂŒfung eines Konzepts zum Schutz vor Gewalt zu gewĂ€hrleisten, das auf den SĂ€ulen PrĂ€vention und Intervention basiert.â Man beachte hier den völlig pervertierten Gebrauch des Begriffes âSchutzâ!
Verordnung aus der marxistisch-grĂŒnen PĂ€dosippenkultur
In WillstĂ€tt sind nun die Kitas â auch die in kirchlicher TrĂ€gerschaft â streng angewiesen, ein solches âSchutzkonzeptâ zu erstellen. Denn nur daraus resultiert â als Bedingung â die Erteilung der Betriebserlaubnisse an die jeweiligen Kitas, die sich hierfĂŒr zu verrenken und anzupassen haben. Diese bizarre Verordnung aus der marxistisch-grĂŒnen PĂ€dosippenkultur greift listig den bereits geschaffenen staatlichen Ăbergriff aus der Epoche der Corona-Notstandsdiktatur auf, welche alle Linken noch ĂŒberglĂŒcklich in Erinnerung haben, um den kĂŒnstlichen âNotstandâ in einen angeblichen âSchutzâ zu transformieren. Im Gemeinderat entblöĂten die strammen Familienfeinde ihre miese Gesinnung: Die âMittelbadische Presseâ dokumentierte die Lautmalerei des Unrechts: âDie Praxis, dass Eltern beim Bringen und Abholen ihrer Kinder die Kita nicht betreten durften, war seinerzeit im Zuge der MaĂnahmen zur BekĂ€mpfung der Corona-Pandemie eingefĂŒhrt worden. Einige Kitas hĂ€tten auch nach Ende der Pandemie diese Praxis beibehalten, âweil sie eben auch pĂ€dagogische Vorteile hatâ, so Gadrat.â
Diese seltsame Dame verwies auch noch hinterhĂ€ltig auf den dadurch geringeren Aufwand fĂŒr das pĂ€dagogische Personal, welches stets Buch ĂŒber Besucher der Kitas fĂŒhren mĂŒsse. Dabei ist der angebliche Vorteil aus pĂ€dagogischer Sicht eine dreiste LĂŒge, welche die ideologischen Strippenzieher dahinter deutlich verrĂ€t. In einem dreiseitigen Schreiben von Christine Wiesbauer aus dem Elternbeirat der Kita Eckartsweier wurde den PseudopĂ€dagogen ihre Kindesfeindlichkeit um die Ohren gehauen; fĂŒr die PĂ€dophilen bei den GrĂŒnen sicherlich ein schwerer RĂŒckschlag, ebenso wie fĂŒr sĂ€mtliche Linke aller Fraktionen, die stets Kinder und Jugendliche den Eltern entreissen und sich zu eigen machen wollen. In dem Brief heiĂt es, pĂ€dagogisch sinnvoll durchbuchstabiert, durch die Abwesenheit der Eltern erhöhe sich möglicherweise der Spielraum fĂŒr pĂ€dagogisches Fachpersonal als mögliche TĂ€ter. âDie Regelung schĂŒre Misstrauen gegenĂŒber der Kita und dem pĂ€dagogischen Fachpersonal. Das Zutrittsverbot erschwere âTĂŒr-und-Angel-GesprĂ€cheâ. Diese seien jedoch wichtig fĂŒr ein offenes VerhĂ€ltnis zwischen Kita und Eltern. Erzieher, die als Bezugspersonen fĂŒr die Kinder gelten, könnten in der Bring-Situation nicht an der TĂŒr prĂ€sent sein, was sich auf die Bindung und das Vertrauen der Kinder auswirken könnte. Der Ăbergang vom Zuhause in die Kita sei fĂŒr Kinder ein bedeutsamer Moment. Die Möglichkeit, dabei von den Eltern begleitet zu werden, biete dem Kind Sicherheit und die Chance, sich auf die Trennungssituation einzustellen.â
Hass und Hetze gegen die Familie
Es empfiehlt sich an dieser Stelle die Aufforderung,  diese Argumentensammlung fĂŒr weitere Angriffe auf Eltern und Kinder einmal gut aufzubewahren, denn ĂŒberall im Staat blasen die Linken derzeit zum Totalangriff auf Grundrechte, und ĂŒberall droht die weitere schleichende Enteignung â nicht eben nur materiell, sondern auch immateriell, was die EntmĂŒndigung der Eltern, ihr Naturrecht auf Kindeserziehung und damit die Zerstörung familiĂ€ren Zusammenhalts als politisches Programm anbelangt. Wer diese EinschĂ€tzung fĂŒr ĂŒbertrieben hĂ€lt, der sollte sich einmal dringend mit dem Geistesleben der westdeutschen Nachkriegslinken und der realsozialistischen DDR-Linken in Sachen Familie und PĂ€dagogik befassen. Vor ĂŒber 16 Jahren, als er noch ein Verdichtungsinstrument gesellschaftskritischer Substanz war und keine Propagandapostille, blickte selbst der âSpiegelâ hierauf distanziert und zeichnete ein Bild des Grauens im tiefen nachkriegslinken Tal nach: âAuf dem Höhepunkt der Revolte von 1968 schrieb das von Hans Magnus Enzensberger gegrĂŒndete âKursbuchâ einen Wettbewerb zum Thema âKonkrete Utopieâ aus. Nicht zufĂ€llig errang den ersten Preis ein Beitrag mit dem Titel âVom elastischen Familienverband zur Kommuneâ.â
Hass und Hetze gegen die Familie wurden damals, vor 55 Jahren, schon erstmals normalisiert, hingegen die Kommune und das kommunistische Kollektiv, Propagandabilder des Schreckens schlechthin, wurden idealisiert. Die Auswirkungen waren verheerend, denn auf dieser Grundlage breitete sich dann noch ein nicht minder toxischer Feminismus aus, dessen Auswirkungen â demographischer AbwĂ€rtswandel und Verlust jeglicher IdentitĂ€t einer âmutterlosenâ, neurotischen Gesellschaft â heute zu besichtigen sind. Am Ende steht dann die kaputte Beliebigkeit. Was 68 noch visionĂ€r war, lebt heute, da der âMarsch durch die Institutionenâ abgeschlossen ist, mit Links-GrĂŒn an der Macht wieder auf. Nun wird das verwirklicht, was die Genossen von damals einst als âZerschlagung der bĂŒrgerlichen Familieâ programmatisch vorwegnahmen. Nochmals der âSpiegelâ in seiner RĂŒckblende von 2007: âManch einer hatte jahrelang keinen Kontakt mehr zu seinen Eltern. DafĂŒr las man Friedrich Engelsâ historische Abhandlung âDer Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staatsâ und wusste Bescheid â alles musste anders werden.â
Debiler Menschenstall der 72 Geschlechter
Die Statistik erfasst Auswirkungen fragwĂŒrdigster Art: Am Ende des âroten Jahrzehntsâ (Gerd Koenen), also circa 1978, wurde gerade noch 328.215 Mal geheiratet. 2002, im wiedervereinten Deutschland mit 82 Millionen Einwohnern, waren relativ gesehen noch weniger â nur noch knapp 392.000 Paare â auf deutschen StandesĂ€mtern zwecks Heirat. Auch hier die Bilanz: âVor den Traualtar traten von den damals Verehelichten nur noch 29 Prozent. Gleichzeitig hielten es die Paare immer kĂŒrzer miteinander aus, die durchschnittliche Dauer der ehelichen Verbindungen sank dramatisch. Von einem klassischen âkulturellen Wandelâ sprechen Soziologen.â Obwohl es eigentlich nur eine kleine radikale Minderheit war, war der entstandene Schaden aus diesen subtilen Angriffen gegen die bĂŒrgerliche Republik und das gewachsene Familienmodell immens und â wie sich nun, ein halbes Jahrhundert spĂ€ter, zeigt â irreparabel. Im Gegenteil: Die damaligen marxistischen Visionen wurden zur Blaupause fĂŒr die heutige grĂŒne, transwoke und doktrinĂ€re âFamilienpolitikâ.
Das böse Gift der Ideologen zeigt bis (oder besser: erst) heute seine Wirkung â auch, weil diese damalige kernsoziale Zersetzung niemals aufgearbeitet und politisch ausdiskutiert wurde, sondern die dahinterstehende Ideologie in ihrer Keimruhe wĂ€hrend der Kohl-Ăra auf ihre Stunde wartete â die dann unter Merkel endlich schlug. Heute, unter der Ampel, wird dieser Agenda nun erst so richtig Raum gegeben und jetzt, da die Transformatoren und Deutschlandzerstörer am Ruder sind, will man den Rest auch noch schaffen. Die Kinder ab dem KreiĂsaal unter staatlicher Aufsicht, davor einen debilen Menschenstall der 72 Geschlechter mit der âEhe fĂŒr alleâ, am liebsten mit Kindern von LeihmĂŒttern fĂŒr Schwule und Lesben. Geschaffen wird ein Friedhof Deutschland. Die bevölkerungs(z)ersetzende Masseneinwanderung tut das Ăbrige. So geht ein Land mit seinen Leuten unweigerlich unter und wird zu einer traurigen FuĂnote in den GeschichtsbĂŒchern.
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Schock-Zahlen: Insolvenzen in Deutschland steigen drastisch
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Schock-Zahlen: Insolvenzen in Deutschland steigen drastisch
Es geht bergab mit Deutschland. Eine neue Studie zieht ein Fazit mit Blick auf die Betriebsinsolvenzen fĂŒr 2023 im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahlen sind nichts fĂŒr sensible GemĂŒter.
von GĂŒnther StrauĂ
Die Wirtschaftsauskunft Creditreform hat prognostiziert, daĂ in Deutschland bis zum Jahresende mehr als 18.000 Unternehmen Insolvenz anmelden werden. âDie Zahl der Insolvenzen wird bei diesen schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch in den kommenden Monaten deutlich ansteigen. Die Fallzahlen sind damit fast normalisiert und die Sondereffekte aus der Corona-Zeit weitgehend verpufftâ, sagte der Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung, Patrik-Ludwig Hantzsch, am Montag bei der Vorstellung der Zahlen.
Im Vergleich zu 2019 hĂ€tten sich die Rahmenbedingungen fĂŒr die Unternehmen signifikant verschlechtert und âder wirtschaftspolitische Schlingerkursâ verunsichere Unternehmer zusĂ€tzlich.
Diverse Wirtschaftszweige Deutschlands sind betroffen
Den Berechnungen zufolge verzeichnet Deutschland 2023 damit 23,5 Prozent mehr Firmeninsolvenzen als 2022, da waren es noch etwa 14.600. Unternehmen mit mehr als 250 Angestellten beantragten etwa 50 Prozent mehr Insolvenzen als im Vorjahreszeitraum. Kleine Unternehmen mit weniger als zehn Arbeitnehmern reichten 19 Prozent mehr Insolvenzen ein als im Vorjahr. Am hĂ€rtesten traf es mittelgroĂe Betriebe (51 bis 250 Angestellte): In diesem Bereich gab es 76 Prozent mehr Insolvenzen als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt sind nach den Berechnungen etwa 205.000 ArbeitsplĂ€tze bedroht oder bereits weggefallen. 2022 waren es noch 175.000.
Die Krise betrifft alle Wirtschaftszweige der Bundesrepublik. Die stÀrkste Steigerung im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet das Verarbeitende Gewerbe (30,2 Prozent mehr Insolvenzen), gefolgt vom Handel (26 Prozent mehr Insolvenzen). Im Dienstleistungsgewerbe haben im Vergleich zum Vorjahr etwa 22 Prozent mehr Unternehmen den Betrieb eingestellt.
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Peter Boehringer: âDie Ampel trickst weiterâ

Im Bundestag fand am Dienstag die öffentliche Anhörung zum vorgelegten Nachtragshaushalt 2023 statt. Kernpunkte der Debatte waren die Fragen der VerfassungskonformitĂ€t des Haushalts generell, die vollstĂ€ndige Verbuchung der Schuldenaufnahme in Sondervermögen sowie die Frage, ob eine Notsituation, die das Aussetzen der Schuldenbremse rechtfertigt, ĂŒberhaupt vorliegt. Der haushaltspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Peter Boehringer, kommentiert: âDie Bundesregierung [âŠ]
Bombshell Report! Chinese Military-Aged Men Staging U.S. Border Crossing at Colombian Hotel â CCP SECRET POLICE in America, Migrant Reveals
China facilitating sophisticated “migration networks” aimed at flooding hordes of Chinese nationals across the open U.S. southern border. An unbelievable report out of Colombia reveals…
Burglars Shot by Homeowner During Home Invasion, One Dies â Police Apprehend Homeowner
Three would-be thieves reportedly broke into resident’s home at 5 A.M. Saturday before being confronted by homeowner. A male homeowner in Los Angeles, California, who…
Der Israel-Konflikt â von langer Hand geplant?
Wie schĂŒtze ich mein Geld vor staatlichem Zugriff und Entwertung?
Die neue Sprechstunde AUF1 befasst sich mit den Fragen der AUF1-Zuseher zum Thema Vermögensvorsorge. Diese wollten vor allem wissen, wie man sein bescheidenes Vermögen am besten anlegen und so vor dem Zugriff des Staates oder der Inflation schĂŒtzen könne. Zwei erfahrene Vermögensberater nahmen dazu Stellung und gaben hilfreiche Empfehlungen.
In der aktuellen Sendung von Sabine Petzl konnte die Moderatorin von Sprechstunde AUF1 den MitbegrĂŒnder von âDie Geldretterâ, Dipl.-Ing. Christian Czurda, sowie den Verkaufsleiter der Firma âGoldkapitalâ, Raimund Doppler, begrĂŒĂen.Â
Unterschiedliche Bargeld-Obergrenze fĂŒr anonymen Goldkauf
Eingangs betont Sabine Petzl die auf unter 2.000 Euro gesenkte Bargeld-Obergrenze fĂŒr den anonymen Goldkauf. Dazu erklĂ€rt Raimund Doppler, dass dies nur fĂŒr Deutschland gelte. Es zeige, dass der Staat die BĂŒrger dazu zwingen wolle, in herkömmliche Vorsorgeformen zu investieren und damit in seinem Finanzsystem zu halten. In Ăsterreich liege der Grenzwert nach wie vor bei 10.000 Euro. Erst ab diesem Betrag mĂŒsse sich in der Alpenrepublik ein KĂ€ufer des mehrwertsteuerfreien Edelmetalls ausweisen.Â
Krypto-WĂ€hrungen nur fĂŒr Fachkundige
WĂ€hrend der Vermögensberater den Einstieg in Krypto-WĂ€hrungen nur Fachkundigen empfiehlt, rĂ€t er â in Krisenzeiten wie diesen â fĂŒr die Vermögensvorsorge zum Kauf von physischem Gold. Als GröĂenordnung empfiehlt er eine Feinunze bzw. einen 100-Gramm-Barren. Diese kosten gegenwĂ€rtig knapp 1.900 Euro bzw. 6.000 Euro. Wenn man nicht so viele Mittel aufbringen könne, bestehe die Möglichkeit, einer Einkaufsgemeinschaft beizutreten, wodurch monatlich etwa nur um die 30 Euro zu Buche schlĂŒgen.
ETF-Fonds fĂŒr langfristige Sparformen
Zur Sinnhaftigkeit der Anlage seines Vermögens in ETF-Fonds, um sein Kapital fĂŒr lĂ€ngere Zeit sicher anzulegen, befragt Sabine Petzl den MitbegrĂŒnder des gemeinnĂŒtzigen Vereins âDie Geldretterâ, Dipl.-Ing. Christian Czurda. Dazu erklĂ€rt er: âETF-Fonds sind Index-Fonds, die automatisch gehandelt werden.â Dies bedeutet, dass standardmĂ€Ăig ein Index gekauft werde. Alle (offenen) Fonds seien Sondervermögen, die bei Bankenpleiten ausgeschieden wĂŒrden und damit vor Zugriffen der Gesellschaft und GlĂ€ubiger geschĂŒtzt seien. Ăbereinstimmend mit seinem Vermögensberater-Kollegen erklĂ€rt er, dass es im Falle einer langfristigen Anlageoption sinnvoller sei, âin den Aktienbereich zu gehenâ, da âdort die Chancen fĂŒr Wertentwicklung gröĂer sindâ. Czurda gibt aber zu bedenken, dass in den heutigen âkrisenbehafteten, herausfordernden Zeitenâ viele BĂŒrger weniger auf eine ertragreiche Geldanalage schielten als vielmehr auf reine Vermögenssicherung und Erhalt der LiquiditĂ€t.
LiquiditÀt bestimmt Handlungsoptionen
In Krisenzeiten wie diesen, wo der Staat zunehmend seine Begehrlichkeiten auf die Vermögen der BĂŒrger anmelde, sei es wichtig, so Czurda, sein Erspartes vor dem Zugriff des Fiskus effektiv zu schĂŒtzen. In diesem Zusammenhang sei es von groĂer Bedeutung, ausreichend LiquiditĂ€t zu besitzen, denn diese âbestimmt meine Handlungsoptionenâ. Dies sei stets bei Anlageformen zu berĂŒcksichtigen. AuĂerdem mĂŒsse man dafĂŒr sorgen, dass diese âkeine Verluste in der Krise erleidenâ.Â
Staatsanleihen sind unattraktiv
Am Beispiel der hundertjĂ€hrigen österreichischen Staatsanleihe zeigt Czurda die Unsinnigkeit des Einstiegs in âkonservative Sparformenâ auf. Diese sei vor einigen Jahren in Zeiten der Null-Zins-Phase eingefĂŒhrt worden und sogar ĂŒber dem Nennwert ausgegeben worden. GegenwĂ€rtig betrage der Verlust zwischen 40 und 50 Prozent. Angesichts der ĂŒberlangen Laufzeit wisse man ja gar nicht, welches Wirtschaftssystem in hundert Jahren bestehe. AuĂerdem stecke das Geld dieser Staatsanleihe zumeist in Lebensversicherungen, deren Risiken vielen unbewusst seien. DarĂŒber hinaus wies der Vermögensberater noch auf das Versicherungsaufsichtsgesetz hin. Im Falle finanzieller Turbulenzen beim Versicherungsunternehmen sei die Finanzmarktaufsicht gezwungen, Auszahlungen zu stoppen und Leistungen herabzusetzen. Ungeachtet dessen bestehe dann nach wie vor die Pflicht der Versicherungsnehmer, die PrĂ€mien zu bezahlen.
Gold und Silber als âErsatzwĂ€hrungâ
DemgegenĂŒber stellt Czurda die Vorteile des Erwerbs von physischen Edelmetallen wie Gold und Silber dar. Diese stellten eine ErsatzwĂ€hrung dar. Solche MĂŒnzen oder Barren könne der Inhaber jederzeit und ĂŒberall in Bargeld eintauschen. Hingegen besitze Papiergeld keinen Eigenwert, und Krypto-WĂ€hrungen seien auch nicht sicher vor Wertverlust. Nur im (theoretischen) Falle eines Goldverbots könnte der Staat sogar MĂŒnzen und Barren einziehen und lediglich deren Nominalwert auszahlen. Doch auch davor könne man sich legal schĂŒtzen.
Zauberwort âNennwertfreie IndividualmĂŒnzenâ (NFI) gegen mögliches Goldverbot
Denn laut Czurda gibt es eine legale Form der Vermögenssicherung im Bereich von Gold, worauf dann der Staat keinen Zugriff habe. Dies sei in weiten Kreisen unbekannt. Hierbei nannte er das Zauberwort âNennwertfreie IndividualmĂŒnzenâ (NFI). Da es in Ăsterreich ein ScheidemĂŒnzengesetz gebe, könne der Staat in Krisenzeiten auch die von ihm â in Gestalt der MĂŒnze Ăsterreich â herausgegebenen Philharmoniker-MĂŒnzen einziehen.Â
Der âPhilharmonikerâ ist im Ernstfall eine WĂ€hrung
In solch einem Fall bekĂ€me der Inhaber lediglich den aufgedruckten Nominalwert in Höhe von 100 Euro, wĂ€hrend der Wert der Feinunze derzeit bei 1.900 Euro liegt. SchlieĂlich handelt es sich hierbei um ein legales Zahlungsmittel und ist dieses damit âim Ernstfall eine WĂ€hrungâ. Im Devisengesetz stĂŒnden die Rechte der Ăsterreichischen Nationalbank (OeNB) in KrisenfĂ€llen. Um diese Gefahren zu umgehen, könne der BĂŒrger sogenannte nennwertfreie IndividualmĂŒnzen kaufen, die kein offizielles Zahlungsmittel sind. Sie sind strenggenommen keine MĂŒnzen, sondern Medaillen, und âder ultimative Schutz gegen staatliche ZwangsmaĂnahmenâ. Der Staat kann diese MĂŒnzen demnach nicht â wie den âPhilharmonikerâ als legales Zahlungsmittel â einziehen.
âGold ist Inflationsschutz seit Jahrtausendenâ
Auch der Vertriebsleiter der Firma Goldkapital, Raimund Doppler, empfiehlt zur Vermögensvorsorge den Kauf von Gold. Denn dieses sei faktisch das einzige Edelmetall, das mehrwertsteuerfrei zu erwerben sei. Und nach einem Jahr âBehaltedauerâ seien Kursgewinne (spekulations-)steuerfrei. Vom âSparstrumpfâ als Form der Kapitalanlage rĂ€t Doppler ab, da man so der Teuerung vollkommen ausgesetzt sei. So halbiere sich bei rund acht Prozent Inflation das Vermögen alle fĂŒnf Jahre. DemgegenĂŒber sei Gold der âInflationsschutz seit Jahrtausendenâ. Das Vermögen werde so jedenfalls zumindest konserviert.Â
Depot im BankschlieĂfach unsicher
Wer sich physisches Gold anschafft, dem sei keinesfalls geraten, so Czurda, dieses in einem BankschlieĂfach aufzubewahren. Denn die jĂŒngsten Beispiele hĂ€tten gezeigt, dass in besonderen Krisenzeiten â wie etwa in Griechenland oder auf Zypern vor einigen Jahren â dann auch die Geldinstitute geschlossen seien. Damit sei auch der Zugang zu den BankschlieĂfĂ€chern nicht möglich. Beide Vermögensberater sind sich auĂerdem darin einig, dass es aufgrund der geringen Zinsen und der hohen Inflation âaktive Geldvernichtungâ sei, sein Geld im âSparstrumpfâ oder auf einem Tagesgeldkonto anzulegen. Auch die Einlagensicherung sei fĂŒr gröĂere Vermögen nur ein Scheinschutz. Aufgrund des geringen Volumens dieses Einlagensicherungsfonds sei dies offensichtlich. Ein Sparbuch sei nur bei kleineren Einlagen ein gewisser Schutz, da dieses Geld sicher sei, aber durch die Inflation weniger wert werde.Â
Kein Mit-, sondern Alleineigentum erwerben!
AbschlieĂend weist Christian Czurda noch darauf hin, dass fĂŒr den Fall, dass man Gold in gröĂeren Volumina kaufe, man daran unbedingt Alleineigentum und nicht nur Miteigentum erwerben solle. Ansonsten habe man kein alleiniges VerfĂŒgungsrecht darĂŒber. Wenn man sich nĂ€mlich, um gĂŒnstigere Konditionen zu bekommen, in einer KĂ€ufergemeinschaft an groĂen Barren beteilige, habe man lediglich Miteigentum daran. Und dies schmĂ€lere die Handlungsoptionen, warnt der erfahrene Vermögensberater.
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