Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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The Corbett Report: Der Gell-Mann-Amnesie-Effekt

The Corbett Report: Der Gell-Mann-Amnesie-Effekt

Von James Corbett

Der Gell-Mann-Amnesia-Effekt bezieht sich auf die Medienrezeption: Wer sich in einem Fachgebiet gut auskennt, empfindet die Berichterstattung darüber meist als verzerrt, fehlerhaft und verständnislos.

Haben Sie schon einmal einen Nachrichtenbericht über etwas gesehen, das Sie selbst erlebt haben? Oder einen Zeitschriftenartikel über ein Thema gelesen, mit dem Sie sich zufällig auskennen? Wenn ja, dann haben Sie wahrscheinlich das erlebt, was die meisten Menschen in dieser Situation empfinden: Wut und Belustigung.

„Wie konnte dieser idiotische Reporter die Geschichte nur so verpfuschen?! Das ist doch überhaupt nicht korrekt!“

Es stellt sich heraus, dass Journalisten oft die grundlegendsten Fakten einer Geschichte falsch wiedergeben, und freie Mitarbeiter, die unter Zeitdruck stehen, neigen dazu, zu straucheln, wenn sie in ein paar Absätzen zusammenfassen müssen, was andere Jahrzehnte lang recherchiert haben.

Das ist nicht überraschend. Es ist sogar zu erwarten. Schließlich sind überarbeitete „Reporter“ und freiberufliche Redakteure in der Regel keine Experten für das geheimnisvolle Thema, das ihnen ihr Redakteur diese Woche zugewiesen hat. Sie werden lediglich dafür bezahlt, ein paar Texte zu einem bestimmten Thema abzuliefern, bevor sie sich dem nächsten Thema zuwenden.

Und jetzt kommt das Erstaunliche: Unmittelbar nach der Lektüre dieses ungenauen, mit Fehlern gespickten Berichts, von dem wir wissen, dass er schwerwiegende Mängel aufweist, blättern wir die Seite um, fahren mit der nächsten Geschichte fort, vergessen, dass diese Reporter Idioten sind, und nehmen das, was wir lesen, mehr oder weniger für bare Münze.

Wussten Sie, dass diese seltsame Amnesie, die wir alle erleben – dieser Akt des Vergessens, der es uns erlaubt, zu glauben, was wir lesen, solange es uns nicht in den Kram passt – einen Namen hat? Nun, den hat sie!

Und haben Sie jemals darüber nachgedacht, wie dieses Phänomen von den Mächten, die es nicht sein sollten, als Waffe eingesetzt wurde, um uns dazu zu bringen, an Unsinn und Absurdität zu glauben? Nun, das sollten Sie!

Und haben Sie jemals darüber nachgedacht, wie wir dieser Falle entkommen können? Nun, ich schon!

Lassen Sie uns also heute den Gell-Mann-Amnesie-Effekt erforschen!

Der Gell-Mann-Amnesie-Effekt

In einer Rede im Jahr 2002 auf dem International Leadership Forum in La Jolla, Kalifornien, prägte Michael Crichton, gefeierter Bestsellerautor und bekannter Kritiker der globalen Erwärmungshysterie, einen neuen Begriff: den Gell-Mann-Amnesie-Effekt.

Der Effekt ist nach dem amerikanischen theoretischen Physiker Murray Gell-Mann benannt und wurde von Crichton folgendermaßen beschrieben:

Kurz gesagt, funktioniert der Gell-Mann-Amnesie-Effekt folgendermaßen. Sie schlagen die Zeitung auf und lesen einen Artikel über ein Thema, das Sie gut kennen. In Murrays Fall: Physik. In meinem Fall, das Showbusiness. Sie lesen den Artikel und stellen fest, dass der Journalist weder von den Fakten noch vom Thema etwas versteht. Oft ist der Artikel so falsch, dass er Ursache und Wirkung in ihr Gegenteil verkehrt. Ich nenne das die „Nasse Straßen verursachen Regen“-Geschichten. Die Zeitung ist voll von ihnen.

In jedem Fall liest man mit Verärgerung oder Belustigung die zahlreichen Fehler in einer Geschichte – und blättert dann zu den nationalen oder internationalen Angelegenheiten und liest mit erneutem Interesse, als ob der Rest der Zeitung irgendwie genauer über das weit entfernte Palästina wäre als die Geschichte, die man gerade gelesen hat. Man blättert die Seite um und vergisst, was man weiß.

Kurz gesagt: Wenn wir tatsächlich über Fachwissen zu dem untersuchten Thema verfügen, stellen wir fast immer fest, dass die Darstellung dieses Themas in den Medien bestenfalls mangelhaft und schlimmstenfalls schlichtweg gelogen ist. Aber sobald wir die Seite umblättern oder den Kanal wechseln, glauben wir aus irgendeinem Grund wieder, dass die anderen Journalisten und Autoren da draußen tatsächlich wissen, wovon sie reden.

Warum also benennt Chrichton das Phänomen nach Murray Gell-Mann? Nun, für die Antwort auf diese Frage müssen Sie seine ganze Rede lesen. Der Begriff „Gell-Mann-Amnesie-Effekt“ stammt zwar von Crichton, aber das Konzept selbst wurde schon früher beschrieben.

Nehmen wir zum Beispiel das „Knoll’sche Gesetz der Mediengenauigkeit„, das dem amerikanischen Journalisten Edwin Knoll zugeschrieben wird und besagt, dass „alles, was man in der Zeitung liest, absolut wahr ist, mit Ausnahme der seltenen Geschichte, die man zufällig aus erster Hand kennt“.

Oder wir könnten noch weiter zurückgehen, bis hin zu Thomas Jefferson, der 1807 in einem Brief an John Norvell schrieb:

Man kann nichts mehr glauben, was in einer Zeitung steht. Die Wahrheit selbst wird verdächtig, wenn sie in dieses verunreinigte Vehikel gesteckt wird. Das wirkliche Ausmaß dieses Zustands der Fehlinformation ist nur denjenigen bekannt, die in der Lage sind, die Tatsachen, die sie kennen, mit den Lügen des Tages zu konfrontieren.

Aber wo auch immer diese Erkenntnis herkommt, wir alle wissen aus Erfahrung, dass sie wahr ist. Und wenn wir ehrlich sind, machen wir uns alle von Zeit zu Zeit dieser Amnesie schuldig. Ja, sogar ich.

In dem Bemühen, mich über die Argumente und Sichtweisen des NSC auf dem Laufenden zu halten, höre ich von Zeit zu Zeit normale Podcasts, lese normale Publikationen und sehe mir sogar normale Sendungen an. Kürzlich, nachdem ich den Faden von Tom Hollands informativem Buch „Dominion: The Making of the Western Mind“ verfolgt habe, begann ich, Hollands deutlich weniger informativen Podcast „The Rest is History“ zu hören. Zusammen mit seinem Co-Moderator Dominic Sandbrook versucht Holland in jeder Folge, ein wichtiges Ereignis der (Mainstream-)Geschichte zusammenzufassen, vom Untergang des alten Roms bis zum Aufstieg des modernen Chinas (und scheinbar alles dazwischen).

Wie bei einem Podcast, der von zwei Mainstream-Historikern moderiert wird, nicht anders zu erwarten, wird jeder Hinweis auf eine Verschwörung oder irgendetwas, das die orthodoxen historischen Behauptungen grundlegend in Frage stellt, sofort abgetan, oft mit spöttischen Worten. Und diejenigen Podcasts, die sich speziell mit verschwörerischen Themen befassen (wie die Serie über das Geheimnis der Katharer), verkommen unweigerlich zu einer Übung im Wiederkäuen von lehrbuchmäßiger Geschichte und im Anprangern verschwörerischer Fantasie.

Nachdem ich mich kürzlich für meine jüngste JFK Lancer-Präsentation über JFK: From Mongoose to Gladio wieder in das endlose, verwirrende Informationslabyrinth über die Ermordung JFKs gestürzt habe, muss ich mir Ausgaben von Holland und Sandbrooks neuesten Podcasts über die Ermordung JFKs anhören mit sicher befestigten Augäpfeln, damit sie nicht aus ihren Augenhöhlen rollen.

Für ein Paar von „professionellen“ Historikern ist es wirklich erstaunlich, wie oberflächlich, irreführend und oft geradezu ungenau ihre Zusammenfassung des Attentats ist. Sie beschönigen Punkte, für die man ganze buchlange Manuskripte bräuchte, um sie richtig auszuformulieren, weisen ganze Forschungsrichtungen mit Argumenten der Ungläubigkeit und anderen abwegigen Argumenten ab, ignorieren Studienbereiche, mit denen sich tatsächliche Attentatsforscher in einigen Fällen ihr ganzes Berufsleben lang beschäftigt haben, und stellen selbstverständliche Lügen als unbestreitbare Wahrheiten dar. (Wussten Sie zum Beispiel, dass Jack Ruby Oswald erschossen hat, weil ihn der Gedanke, dass Jackie in Oswalds Prozess aussagen muss, so aufgewühlt hat?)

Wenn ich einen Moment darüber nachdenke, wird mir natürlich klar, dass ich die schiere Absurdität dieser speziellen Podcast-Reihe nur aufgreife, weil ich mich mit dem behandelten Thema besonders gut auskenne. In den Ausgaben ihres Podcasts, die sich mit Themen befassen, in denen ich mich nicht so gut auskenne – wie zum Beispiel die Ausgabe über den Bau des Taj Mahal oder die Ausgabe, die sich mit der Zauberei der Wikinger befasst – bin ich eher geneigt, die Daten, Behauptungen und Zitate von Holland und Sandbrook als Fakten zu akzeptieren, auch wenn ich ihren Interpretationen dieser Fakten misstraue.

Ja, wir alle sind von diesem Amnesie-Effekt betroffen. Unsere Leichtgläubigkeit beim Medienkonsum steht, zumindest bis zu einem gewissen Grad, in umgekehrtem Verhältnis zu unserem Wissen über das jeweilige Thema.

Tatsächlich hat jeder, der glaubt, gegen diesen Effekt immun zu sein, offensichtlich nicht an meinem Online-Kurs „Mass Media: A History“ teilgenommen und kennt daher wahrscheinlich nicht die Forschung von Herbert Krugman und Tony Schwarz und anderen, die gezeigt haben, dass die Massenmedien (und (insbesondere elektronische Medien) können unsere bewussten Denkprozesse umgehen und auf einer unbewussten Ebene auf uns einwirken, bevor wir überhaupt wissen, was wir wahrnehmen. Unser Unterbewusstsein nimmt das, was wir sehen (oder lesen), mehr oder weniger für bare Münze, es sei denn und bis unser bewusstes Gehirn dieses Material aktiv in Frage stellt.

„Na und?“, werden Sie jetzt vielleicht sagen. „Warum ist das überhaupt wichtig?“

Nun…

Warum es wichtig ist

OK, die Leute sind also leichtgläubige Idioten. Was gibt es sonst noch Neues?

Nun, ein Problem der Medien ist, dass selbst wenn Sie sich der Idiotie des durchschnittlichen Reporters bewusst sind, Ihre Freunde es nicht sind. Und wir müssen uns nur ansehen, wie viele Freundschaften und Familienbeziehungen im Laufe der Betrugsdemie zerbrochen sind, um zu erkennen, wie zersetzend es sein kann, wenn unsere Freunde, Kollegen, Nachbarn und Angehörigen auf die Manipulationen der Medien hereinfallen.

Aber selbst für diejenigen von uns, die sich der Inkompetenz und Verlogenheit der Medien bewusst sind, ist es immer noch allzu leicht, das, was wir sehen oder lesen, für bare Münze zu nehmen.

Nehmen Sie zum Beispiel den jüngsten Leitartikel der New York Times: „Die verblüffenden Beweise für Lernschwäche sind da„.

Die Beweise liegen nun vor, und sie sind erschreckend. Die Schulschließungen, durch die zu Beginn der Pandemie 50 Millionen Kinder aus den Klassenzimmern genommen wurden, könnten sich als die schädlichste Störung in der Geschichte des amerikanischen Bildungswesens erweisen. Sie haben auch die Fortschritte der Schüler in Mathematik und Lesen um zwei Jahrzehnte zurückgeworfen und die Leistungskluft zwischen armen und wohlhabenden Kindern vergrößert.

Wow! Gibt die New York Times wirklich zu, dass genau die Politik, die sie in den letzten Jahren befürwortet hat, ein komplettes Desaster ist? Was für ein Sieg!

Natürlich werden die medienkundigen Verschwörungsrealisten in der Menge darauf hinweisen, dass die Verfasser der Meinungsartikel vorhersehbar genau die falsche Lehre aus dieser Geschichte ziehen. Konkret meint die NY Times-Gang, dass die Regierungen noch mehr Geld in ihre Indoktrinationssysteme stecken und dafür sorgen müssen, dass die Kinder noch mehr staatliche Bildung erhalten, um die Fehler der Betrugsdemie zu korrigieren. Die Manipulation ist hier offensichtlich, nicht wahr?

Aber halt, es kommt noch schlimmer! Denn wer hört schon auf, den Rahmen der Geschichte infrage zu stellen: dass niemand wissen konnte, dass die Schließung von Schulen, das Maskieren von Kindern, das Zwingen von Kindern in „Zoom“-Klassen (und sogar Zoom-Mittagessen) und der sonstige Missbrauch der jüngsten und schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft der sozialen und geistigen Entwicklung einer ganzen Generation schaden würde.

Wer hätte das kommen sehen können? Nun, wie wäre es mit jenen Eltern, die ihr Möglichstes taten, um ihre Kinder vor diesem Wahnsinn zu schützen? Jene Erziehungsberechtigten, die sich bemühten, während des Wahnsinns der Betrugsdemie einen Raum der Normalität für Kinder zu schaffen? Diese Helden, die dafür kämpften, die körperliche Autonomie der Kinder vor den erzwungenen medizinischen Eingriffen des Biosicherheitsstaates zu schützen? Sie wissen schon, die Menschen, die, während all dieser Kindesmissbrauch stattfand, verspottet, lächerlich gemacht und verfolgt wurden – von eben jenen Autoren der NY Times und ihren leichtgläubigen Lesern.

Seltsamerweise wird diese ganze Geschichte aber von der NYT-Crew verdrängt. Stattdessen tun sie so, als seien sie „schockiert! Schockiert!“ zu sein, wenn sie entdecken, dass es negative Folgen hat, wenn man die Gesellschaft über Jahre hinweg einsperrt. Und leider werden die meisten Menschen, die diese „verblüffenden Beweise“ lesen, nicht einmal daran denken, sie zu hinterfragen.

Auf diese Weise können die Medien den Gell-Mann-Amnesie-Effekt als Waffe einsetzen. Sie können ein Thema so darstellen, wie sie wollen, die Realität völlig außer Acht lassen und sogar Positionen, die sie zuvor vertreten haben, direkt widersprechen. Die meisten Menschen – die vergessen, dass die verlogenen Lügner der Dinosaurier-Medien die ganze Zeit über falsch liegen – zucken nicht einmal mit der Wimper.

Wenn wir diese Lektion verstanden und verinnerlicht haben, dann bleibt nur noch eine Frage zu beantworten: Wie können wir diesem Effekt entgegenwirken?

Der radikale Akt des Erinnerns

Wie können wir also der Gell-Mann-Amnesie entgegenwirken, die uns in unwissende Medienzombies verwandelt? Indem wir uns erinnern, natürlich. Das ist natürlich leichter gesagt als getan, aber das ist der Kern der Sache.

Jedes Mal, wenn wir den Fernseher einschalten, jedes Mal, wenn wir das Radio aufdrehen, müssen wir uns bewusst machen, dass das, was wir hören/sehen/lesen, eine feindliche Propagandaübertragung ist. Im besten Fall handelt es sich um ungenaues Gefasel, das von inkompetenten Idioten verfasst wurde, im schlimmsten Fall um böswillige Lügen, die uns in wichtigen Fragen in die Irre führen sollen. Wir können nichts von dem, was sie sagen, für bare Münze nehmen, und wir müssen bei jeder medialen Erfahrung darauf vorbereitet sein, den bekannten, erwiesenen Lügnern der Spottdinosaurier-Medien zu misstrauen – selbst wenn sie uns sagen, dass der Himmel blau und das Wasser nass ist.

Wann immer wir von Walter Cronkite oder einem seiner geistigen Nachfolger in den modernen Konzernmedien hören, sollten wir daran denken, dass dieser Geist einst die Eule von Bohemian Grove bewohnte und damit prahlte, bei seinem Streben nach einer Weltregierung zur rechten Hand Satans zu sitzen.

Jedes Mal, wenn wir Dan Rather (oder sein modernes Äquivalent) sehen, sollten wir den Satz „Sein Kopf bewegte sich gewaltsam nach vorne“ im Kopf haben, der sich ständig wiederholt.

Wann immer wir von den Wolf Blitzers of the World von der neuesten Kriegsgräueltat hören, die von diesem oder jenem Feind des US-Außenministeriums begangen wurde, sollten wir das Filmmaterial seines Interviews über die Vergewaltigungsgeschichte von Gaddafi mit dem Zirkusclownslied im Hinterkopf überlagern.

Aber wenn wir uns ernsthaft auf diese Übung einlassen und diese radikale Überlegung zu Ende denken, kommen wir zu einer noch radikaleren Schlussfolgerung: nämlich, dass der richtige Weg, die Ignoranz, Inkompetenz und Verlogenheit der Dinosaurier-Medien anzuerkennen, darin besteht, sie überhaupt nicht mehr zu konsumieren.

Wie Crichton in seiner Rede 2002 erklärte:

Das ist der Gell-Mann-Amnesie-Effekt. Ich möchte darauf hinweisen, dass er in anderen Bereichen des Lebens nicht funktioniert. Wenn im normalen Leben jemand ständig übertreibt oder lügt, wird man bald alles, was er sagt, vergessen. Vor Gericht gilt der Rechtsgrundsatz falsus in uno, falsus in omnibus, d. h. unwahr in einem Teil, unwahr in allen.

Aber wenn es um die Medien geht, glauben wir entgegen den Beweisen, dass es sich wahrscheinlich lohnt, andere Teile der Zeitung zu lesen. In Wirklichkeit ist es das aber mit ziemlicher Sicherheit nicht. Die einzig mögliche Erklärung für unser Verhalten ist Amnesie.

[. . .]

Ich persönlich bin der Meinung, dass wir anfangen müssen, uns von den Medien abzuwenden, und die Daten zeigen, dass wir genau das tun, zumindest bei den Fernsehnachrichten. Ich stelle fest, dass ich viel glücklicher bin, wenn ich nicht mit Medien in Berührung komme, und mein Leben fühlt sich frischer an.

Amnesie, in der Tat.

Ich? Ich werde mir die so genannten „Nachrichten“ der bekannten Lügner der MSM nicht mehr ansehen. Was ist mit Ihnen?

Letzte Generation kostet Berlin 36 Millionen Euro

Letzte Generation kostet Berlin 36 Millionen Euro

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Letzte Generation kostet Berlin 36 Millionen Euro

Letzte Generation kostet Berlin 36 Millionen Euro

Eine Recherche zeigt das erschreckende Ausmaß der Folgen der Aktionen der Letzten Generation. Allein in Berlin sorgte die Letzte Generation für 574.022 Arbeitsstunden bei der Polizei.

von Pauline Schwarz

underttausende Einsatzstunden für Beamte und Millionen an Kosten – das ist das Resultat von hunderten Straßenblockaden, Sachbeschädigungen und sonstigen „Störaktionen“, mit denen die „Letzte Generation“ die Bürger der Bundeshauptstadt seit Anfang vergangenen Jahres quält. Obwohl der Berliner Senat bemüht ist, die immensen Kosten des Ganzen unter der Decke zu halten, ist es Apollo News mit einer Recherche gelungen, endlich Fakten zu schaffen: Allein die Polizeieinsätze haben den Steuerzahler nicht zwei-, drei- oder fünfhunderttausend Euro gekostet, sondern über 36 Millionen – weit mehr, als die Verkehrsüberwachung in der gesamten Hauptstadt. 

Diese stattliche Summe ergibt sich aus insgesamt 875 Einsätzen, die die Berliner Polizei nach Informationen von Apollo News im Zeitraum von Januar 2022 bis einschließlich 30. Oktober 2023 im Zusammenhang mit der „Letzten Generation“ leisten musste. Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport bestätigte uns auf Anfrage, dass es sich bei 812 Einsätzen um Straßenblockaden handelte – davon 294 im Jahr 2022 und 518 im Jahr 2023. Zusätzlich konnten im Zeitraum vom 04. Februar 2022 bis 23. März 2023 „händisch“ insgesamt 63 sonstige Einsatzgründe „wie z.B. Sachbeschädigung durch Farbe, Hausfriedensbruch und Missbrauch von Notrufen“ erfasst werden. 

574.022 Einsatzkräftestunden – nur bis Oktober

Diese händisch „durch Mitarbeitende für Lageauswertung und Lagebewertung“ erfassten Daten haben laut dem Pressesprecher der Senatsverwaltung, Thilo Cablitz, nicht den Anspruch auf „Vollständigkeit“ – das bedeutet: In Wirklichkeit waren es wahrscheinlich sogar noch viel mehr Störaktionen. Wie man uns mitteilte, nahm die Polizei erst im September 2023 – mit Beginn einer erneuten „Berlin-Blockade“-Welle, die auf Massenblockaden in München folgte – eine Anpassung der Datenbank vor. Dadurch können nun auch sogenannte Slowwalks und Sachbeschädigungen durch die „Letzte Generation“ systematisch erfasst werden. 

Für all die erfassten 875 Einsätze mussten nach Apollo News-Informationen insgesamt 574.022 Einsatzkräftestunden von der Berliner Polizei geleistet werden – sie ergeben sich aus der Dauer des Einsatzes und der Zahl eingesetzter Beamter. Hiervon entfielen 251.714 Einsatzkräftestunden auf das Jahr 2022 und 322.308 auf das Jahr 2023 (bis einschließlich 30. Oktober), das bestätigte die Senatsverwaltung auf Apollo News-Anfrage. Doch was genau kostet das Land Berlin eine dieser Einsatzkräftestunden? Diese Frage, konnte oder wollte uns weder die Berliner Polizei, noch die Senatsverwaltung für Inneres und Sport oder die Senatsfinanzverwaltung beantworten.

Gesamtkosten in Höhe von 36.737.000 Euro

Doch diese Antwort ist mehr als unzufriedenstellend – nicht nur, weil ein Sprecher der Innensenatsverwaltung gegenüber Apollo News zugab, dass man diese Kosten grundsätzlich durchaus erfassen kann. Sondern auch, weil die eingesetzten Beamten an anderer Stelle fehlen. Das Argument, die Polizisten wären sowieso im Einsatz gewesen, ist nichtig – das zeigt sich bei einem Blick nach München: Als die „Letzte Generation“ massenhaft die bayrische Landeshauptstadt blockierte, mussten zum Beispiel Beamte aus den Bereichen organisierte Kriminalität und Kindesmissbrauch abgezogen werden. Ihre Arbeit blieb nach eigener Aussage zu großen Teilen liegen (lesen Sie hier mehr).

Also verschafften wir uns selbst einen Überblick über die bundesweit für Polizisten angesetzten Kosten pro Stunde. Im Rahmen von Presseanfragen und teils juristischen Auseinandersetzungen konnten wir von insgesamt acht verschiedenen Bundesländern Stundensätze ermitteln, die sich in einem Rahmen von 56 bis 72 Euro bewegen. Den niedrigsten Stundensatz berechnet Sachsen – laut sächsischem Kostenverzeichnis werden 28 Euro je angefangener halbe Stunde für jeden Bediensteten angesetzt (Kosten für Polizeifahrzeuge außer Acht gelassen). Die höchste Vergütung berechnen Bremen und Niedersachsen, wonach für eine Stunde Einsatz eines Beamten mit 72 Euro zu veranschlagen ist.

Um die Einsatzkosten für Berlin möglichst valide schätzen zu können, berechneten wir den Durchschnitt der angesetzten Kosten in Sachsen, Bremen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein – dabei ergab sich ein durchschnittlicher Stundensatz von 64 Euro. Rechnet man den auf die 574.022 Einsatzkräftestunden in Berlin hoch, ergeben sich für die Zeit von Januar 2022 bis Oktober 2023 Kosten in Höhe von mindestens 36.737.000 Euro. Und das ist ein konservativer Schätzwert, weil die Kosten für Fahrzeuge und Material in den meisten Fällen nicht einberechnet sind.

Die „Letzte Generation“ kostet mehr als die gesamte Verkehrsüberwachung

Wie hoch dieser Betrag und die aufgewandten Einsatzkräftestunden wirklich sind, wird erst im Vergleich zu regulären Einsatzgebieten der Polizei wirklich klar. Wie die Berliner Polizei gegenüber Apollo News bestätigte, wurden im Jahr 2022 zum Beispiel insgesamt 205.150 Einsatzkräftestunden für den gesamten Bereich Verkehrsüberwachung geleistet. Für die „Letzte Generation“ wurden in einem Jahr deutlich mehr Einsatzkräftestunden gebunden, als für die Überwachung des gesamten Hauptstadtverkehrs. 

Und sie haben uns auch mehr gekostet: Gemessen an dem durchschnittlichen Stundensatz von 64 Euro entfielen für die Aktionen der „Letzten Generation“ im Jahr 2022 insgesamt 16.109.696 Euro (für 251.714 Einsatzkräftestunden), während für die Verkehrsüberwachung „nur“ 13.129.600 Euro (205.150 Einsatzkräftestunden) eingesetzt werden mussten. Geht man davon aus, dass sich Kosten und Aufwand für die Verkehrsüberwachung 2023 im selben Rahmen bewegen, ergeben sich für 2022 und 2023 geschätzte Gesamtkosten in Höhe von etwas mehr als 26 Millionen Euro – im Gegensatz zu den fast 37 Millionen für die „Letzte Generation“. 

Die Kosten werden nicht zurückgefordert

Vor diesem Hintergrund ist nicht nur interessant, dass die Berliner Staatsanwaltschaft gegenüber Apollo News angab, dass Stand 4. Oktober nur 2.506 Verfahren gegen Mitglieder der „Letzten Generation“ geführt wurden und es grade mal 79 rechtskräftige Urteile gab. Erschreckend ist auch, dass die wenigen Kostenbescheide, die in Berlin an Mitglieder der „Letzten Generation“ verschickt wurden, laut einem Urteil des Berliner Verwaltungsgerichtes von Ende September zumindest vorerst nichtig sind. Es wird also nicht mal ein Bruchteil der entstandenen Kosten von den Klimaklebern zurückgefordert.

Die sinnlosen Blockade-Aktionen und die Sachbeschädigungen haben die Berliner Bevölkerung also nicht nur Nerven und Zeit, sondern auch horrende Summen an Steuergeldern gekostet. Geld und Personal, das in anderen Bereichen – etwa bei der Bekämpfung organisierter Kriminalität, des Drogenhandels oder beim Schutz von Synagogen – dringend gebraucht worden wäre. Es ist seit Jahren bekannt, dass die Polizei unterbesetzt und überfordert ist – dank der politischen Milde im Kampf gegen die „Letzte Generation“ muss sie ihre begrenzten Kapazitäten immer und immer wieder an Klimafanatiker mit Sekundenkleber verschwenden. 

Der Beitrag Letzte Generation kostet Berlin 36 Millionen Euro ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.

„Wir machen Politik für alle Leistungsträger!“ | Ein DK-Gespräch mit René Springer (AfD)

„Wir machen Politik für alle Leistungsträger!“ | Ein DK-Gespräch mit René Springer (AfD)

„Wir machen Politik für alle Leistungsträger!“ | Ein DK-Gespräch mit René Springer (AfD)

Das sogenannte Bürgergeld spaltet die Gesellschaft: Die Fleißigen werden nicht belohnt und viele arbeitsunwillige Deutsche sowie Ausländer bzw. Migranten werden auf Kosten der Steuerzahler durchgefüttert.  Der sozial- und arbeitspolitische Sprecher der AfD im Deutschen Bundestag, René Springer, berichtet von seinem Werdegang und seiner Arbeit für eine gerechte Politik gegenüber den Leistungsträgern in diesem Land.

 

Die DeutschlandKURIER??-Kolumnistin Katrin Nolte im Gespräch mit René Springer.

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Klimawahn: Deutschlandweite Lkw-Konvois wegen Preisexplosionen durch Maut-Erhöhung

Klimawahn: Deutschlandweite Lkw-Konvois wegen Preisexplosionen durch Maut-Erhöhung

Klimawahn: Deutschlandweite Lkw-Konvois wegen Preisexplosionen durch Maut-Erhöhung

Inmitten einer Wirtschaftskrise sorgt die Regierung für weitere Belastungen: Seit dem 1. Dezember 2023 hat sich die Lkw-Maut durch Einführung einer zusätzlichen CO2-Komponente annähernd verdoppelt, denn pro Tonne CO2 wird nun ein Aufschlag in Höhe von 200 € fällig. Viele Transportunternehmen befürchten Insolvenzen. Die Existenzangst treibt die Lkw-Fahrer auf die Straßen – in immer Städten finden Demonstrationen gegen die Maut-Erhöhung statt. Am 16. Dezember sollen landesweite Fahrzeugkonvois stattfinden.

Der angeblich menschengemachte Klimawandel eröffnet der Regierung ungeahnte Möglichkeiten zur Abzocke, denn die vorgeschobene Rettung des Klimas dient als Rechtfertigung für immer mehr Steuern und Abgaben. Die Erhöhung der Lkw-Maut trifft nicht nur die Spediteure, denn diese müssen die höheren Kosten an ihre Kunden weitergeben. Das bedeutet letztlich eine Preissteigerung auf breiter Front für fast alles.

Besonders kleine und mittlere Unternehmen fürchten um ihre Existenz und tragen ihren Unmut über die verfehlte Politik der Ampel-Regierung auf die Straße. Bereits seit Wochen finden Protestaktionen gegen die Maut-Erhöhung statt, wie beispielsweise in Wiesbaden, Heilbronn oder Köln. Und die “Versorger der Nation” rufen zu weiteren Demos auf. Bisher wurden ihre Aktionen von der Politik ignoriert, nun bekommen sie Unterstützung von der Oppositionspartei dieBasis NRW.

Nachfolgend lesen Sie die Pressemitteilung von dieBasis NRW:

LKW statt Lastenfahrrad! Basisdemokraten unterstützen Protest gegen die Erhöhung von Maut und CO2-Steuer

Am Samstag, den 16.12.2023, protestieren in vielen deutschen Städten Busunternehmen, Lastwagenfahrer, landwirtschaftliche Betriebe und Unternehmer gegen die geplanten Erhöhungen der Mautgebühren und Treibstoffsteuern. Nach einem eindrucksvollen lokalen Protesttag mit über 200 LKWs am 4. November in Heilbronn, rufen von der verfehlten Politik der Bundesregierung betroffene Unternehmen nun zu dezentralen bundesweiten Fahrzeugkorsos auf. Die mittelständische Wirtschaft protestiert mit den bundesweiten Fahrzeugkorsos gegen die verfehlte Klimapolitik der Ampelregierung, die den Transportsektor unseres hochentwickelten Wirtschaftsstandorts Deutschland in seiner Existenz bedroht. Die Unternehmen kritisieren die Wahnsinnspläne der Regierungsparteien, den Verkehr in Deutschland auf Elektroautos und Lastenfahrräder umstellen zu wollen. Der deutsche Mittelstand, insbesondere der Schwerlastverkehr, der Personentransport und die Landwirtschaft, sind auf konventionelle Antriebstechniken angewiesen.

Die Oppositionspartei dieBasis NRW unterstützt die Mobilisierung für den bundesweiten dezentralen Protesttag des deutschen Mittelstandes und fordert lokale Basisgruppen auf, sich aktiv an überparteilichen Protestaktionen vor Ort zu beteiligen. Michael Aggelidis, stellvertretender Landesvorsitzender dieBasis NRW, begrüßt den Unternehmerprotest als längst überfällig: „Die Ampelregierung sabotiert schon viel zulange das deutsche Handwerk, unsere Landwirte und unseren Mittelstand mit einer realitätsfernen, ideologiegeleiteten Politik ohne Maß und Ziel. Es ist schlicht nicht realistisch, dass Handwerker mit dem Lastenfahrrad von Kunde zu Kunde fahren. Genauso wenig ist zu erwarten, dass die Endkunden die ständigen Preiserhöhungen durch immer neue künstliche Verteuerungen der Produktion und des Warentransports einfach hinnehmen. Der politisch erzeugte Nachfrageeinbruch bringt Deutschland immer tiefer in die Rezession.“ Die Organisatoren des Protests sind Unternehmen und Privatmenschen.

Presseanfragen sowie Hinweise auf lokale Fahrzeugkorsos, die sich der bundesweiten Protestaktion anschließen, gerne an die E-Mail-Adresse lkwpkwkorso@gmail.com

Selbst in Zeiten des Völkermords bringt Big Tech die Palästinenser zum Schweigen

Marwa Fatafta

Soziale Medienplattformen haben systematisch pro-palästinensische Inhalte zensiert und gleichzeitig anti-palästinensische Hassreden zugelassen.

Die brennende Gewalt gegen die Menschen in Gaza ist beispiellos. Das gilt auch für die Auswirkungen im Internet. Palästinenser, die den völkermörderischen Krieg Israels gegen den Gazastreifen dokumentieren und sich dagegen aussprechen, sehen sich unerbittlicher Zensur und Unterdrückung ausgesetzt, begleitet von einer Explosion staatlich geförderter Desinformation, Hassreden und Gewaltaufrufen in den sozialen Medien.

Nach dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober begannen die großen Technologiekonzerne, Inhalte über den Krieg zu löschen, die ihrer Meinung nach gegen ihre Regeln verstießen. TikTok entfernte zwischen dem 7. und 31. Oktober mehr als 925.000 Videos aus dem Nahen Osten. Bis zum 14. November hatte X, früher bekannt als Twitter, mehr als 350.000 Beiträge gelöscht. Meta hat in den ersten drei Tagen des Angriffs mehr als 795.000 Beiträge gelöscht oder als störend markiert.

Diese Löschwut, die von schlecht ausgebildeten Algorithmen gesteuert und durch den Druck der EU und Israels weiter angeheizt wird, hat zu einer unverhältnismäßigen Zensur kritischer palästinensischer Stimmen geführt, darunter Autoren, Journalisten und Aktivisten, die aus Gaza berichten.

Während TikTok beschuldigt wird, pro-palästinensische Inhalte zu fördern, hat es in Wirklichkeit willkürlich und wiederholt Inhalte über Palästina zensiert. Am 9. Oktober berichtete unter anderem das in den USA ansässige Medienunternehmen Mondoweiss, dass sein TikTok-Konto dauerhaft gesperrt worden sei. Es wurde wieder aktiviert, nur um einige Tage später erneut gesperrt zu werden. Das Unternehmen gab keine Erklärung ab.

X wurde auch beschuldigt, pro-palästinensische Stimmen zu unterdrücken. So konnte der Account des US-Ablegers der Gruppe Palestine Action keine neuen Anhänger gewinnen; das Problem wurde erst nach öffentlichem Druck gelöst.

Den Löwenanteil an dieser digitalen Unterdrückungskampagne hat ausgerechnet die Firma Meta. Sie löschte willkürlich palästinensische Inhalte, unterbrach Live-Streams, schränkte Kommentare ein und sperrte Accounts.

Zu den Betroffenen gehört der palästinensische Fotojournalist Motaz Azaiza, der auf Instagram über 15 Millionen Abonnent hatte, weil er die israelischen Gräueltaten in Gaza dokumentierte; sein Account wurde später wieder freigeschaltet. Auch die Facebook-Seite des Quds News Network, eines der größten palästinensischen Nachrichtennetzwerke mit über 10 Millionen Abonnenten, wurde dauerhaft gesperrt.

Auf Instagram wurden Personen, die über Palästina gepostet hatten, mit Shadowbann belegt – einer heimlichen Form der Zensur, bei der eine Person auf der Plattform unsichtbar gemacht wird, ohne dass sie darüber informiert wird. Meta hat außerdem die Schwelle, ab der automatische Filter feindselige Kommentare ausblenden, für Inhalte aus Palästina von 80 Prozent auf 25 Prozent gesenkt. Wir haben Fälle dokumentiert, in denen Instagram Kommentare mit dem Emoji der palästinensischen Flagge als „potenziell beleidigend“ ausblendete.

Die Moderation der Inhalte durch Meta war nie nachsichtig gegenüber palästinensischen Äußerungen, insbesondere in Krisenzeiten. Die Regeln des Unternehmens, die nach dem von den USA geführten „Krieg gegen den Terror“ entwickelt wurden, haben politische Äußerungen in arabischer Sprache unverhältnismäßig benachteiligt und zum Schweigen gebracht. So stammt unter anderem die überwältigende Mehrheit der Personen und Organisationen auf der geheimen schwarzen Liste der „Terroristen“ aus dem Nahen Osten und Südasien – ein Spiegelbild der amerikanischen Außenpolitik.

Ihre Politik in Bezug auf gefährliche Organisationen und Personen (Dangerous Organisations and Individuals, DOI), die es verbietet, diese Personen und Gruppen zu loben, zu unterstützen und zu repräsentieren, ist der Katalysator für die schwere Zensur und Diskriminierung der Palästinenser.

Im Jahr 2021 war diese Politik dafür verantwortlich, dass pro-palästinensische Menschen zum Schweigen gebracht wurden, als sie auf die Straße und in die sozialen Medien gingen, um gegen den Versuch Israels zu protestieren, palästinensische Familien gewaltsam aus ihren Häusern im besetzten Ost-Jerusalemer Stadtteil Sheikh Jarrah zu vertreiben.

Im Zusammenhang mit dem anhaltenden israelischen Krieg gegen den Gazastreifen erklärte Meta, dass sie ihre Politik überall auf der Welt in gleicher Weise anwende, und wies Behauptungen zurück, sie würde „absichtlich Stimmen unterdrücken“. Die Beweise deuten jedoch auf das Gegenteil hin.

Zwei Wochen nach Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine lockerte Meta seine Regeln, um Ukrainern die Möglichkeit zu geben, sich frei zu äußern. So wurden Aufrufe zur Gewalt gegen die russischen Invasoren zugelassen. Sogar die neonazistische Gruppe Asow Bataillon, die von der DOI-Politik ausgeschlossen wurde, wurde von der Liste gestrichen, um ihr Lob zu ermöglichen.

Zur Rechtfertigung dieser Ausnahmen schrieb Nick Clegg, President of Global Affairs des Unternehmens: „Wenn wir unsere Standard-Inhaltsrichtlinien ohne Anpassungen anwenden würden, würden wir jetzt Inhalte von gewöhnlichen Ukrainern entfernen, die ihren Widerstand und ihre Wut gegen die einmarschierenden Streitkräfte zum Ausdruck bringen, was zu Recht als inakzeptabel angesehen würde.

Wurden Anpassungen für gewöhnliche Palästinenser vorgenommen, die „ihren Widerstand und ihre Wut gegen die einmarschierenden Streitkräfte zum Ausdruck bringen“? Ganz im Gegenteil. In einem Blogeintrag, der zuletzt am 5. Dezember aktualisiert wurde, erklärte Meta, dass es Hashtags deaktiviert, Live-Streams eingeschränkt und siebenmal mehr Inhalte als in den zwei Monaten vor Oktober entfernt habe, weil sie gegen seine DOI-Politik verstoßen hätten.

Auch an der humanitären Front wird mit zweierlei Maß gemessen. Meta hat große Anstrengungen unternommen, um die humanitäre Hilfe für die Ukrainer zu koordinieren, einschließlich der Aktivierung einer Funktion, die ihnen hilft, auf dem Laufenden zu bleiben, ihre Familien und Verwandten zu finden und Zugang zu Notfalldiensten, psychosozialer Unterstützung, Wohnraum und Flüchtlingshilfe zu erhalten.

Die Palästinenser im Gazastreifen, die mit dem Zusammenbruch der Kommunikation und einer humanitären Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes konfrontiert sind, haben keine solche Unterstützung erhalten.

Diese Diskriminierung erstreckt sich auch auf die Art und Weise, wie Meta seine Ressourcen einsetzt und seine Politik durchsetzt. Arabische Inhalte werden stark übermoderiert, während hebräische Inhalte weiterhin untermoderiert werden. Bis September 2023 verfügte Meta über keine Klassifizierer, um Hassreden in hebräischer Sprache automatisch zu erkennen und zu entfernen, obwohl seine Plattformen von Israelis genutzt wurden, um explizit zu Gewalt aufzurufen und Pogrome gegen Palästinenser zu organisieren. Ein kürzlich veröffentlichtes internes Memo enthüllte, dass das Unternehmen aufgrund unzureichender Trainingsdaten nicht in der Lage war, den neu entwickelten Hebräisch-Klassifikator für Instagram-Kommentare einzusetzen.

Dies ist äußerst besorgniserregend angesichts der Tatsache, dass Meta sich bei der Moderation von Inhalten stark auf automatisierte Tools verlässt. Rund 98 Prozent der Moderationsentscheidungen auf Instagram sind automatisiert, auf Facebook sind es fast 94 Prozent. Es hat sich wiederholt gezeigt, dass diese Tools schlecht auf Arabisch und seine verschiedenen Dialekte trainiert sind.

Laut einem internen Memo, das in den Facebook-Unterlagen von 2021 veröffentlicht wurde, löschten die automatisierten Meta-Tools zur Erkennung terroristischer Inhalte in 77 Prozent der Fälle fälschlicherweise nicht-gewalttätige arabische Inhalte.

Dies erklärt zum Teil die enormen Auswirkungen auf die Fähigkeit der Menschen, ihre Rechte wahrzunehmen und Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen zu dokumentieren. Es erklärt auch einige ungerechtfertigte Systemfehler, darunter die Einstufung der Al-Aqsa-Moschee, der drittheiligste Moschee im Islam, als terroristische Organisation im Jahr 2021, die Übersetzung der Biografien von Instagram-Nutzern mit palästinensischer Flagge in „Gott sei Dank, palästinensische Terroristen kämpfen für ihre Freiheit“ und die Löschung von Bildern von Leichen nach dem Bombenanschlag auf das al-Ahli-Krankenhaus mit der Begründung, sie verstießen gegen die Richtlinien zu Nacktheit und sexuellen Aktivitäten Erwachsener.

In der Zwischenzeit erlaubt Meta verifizierten Regierungskonten, die der israelischen Regierung gehören – einschließlich Politikern, der israelischen Armee und ihren Sprechern – Kriegspropaganda und Desinformation zu verbreiten, die Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit rechtfertigen, einschließlich Angriffen auf Krankenhäuser und Krankenwagen, gefilmten Geständnissen von palästinensischen Gefangenen und fast täglichen „Evakuierungs“befehlen für palästinensische Zivilisten.

Anstatt die Palästinenser in Gaza vor einem Völkermord zu schützen, vor dem 36 UN-Menschenrechtsexperten und andere Genozidforscher gewarnt haben, hat Meta bezahlte Anzeigen zugelassen, in denen explizit zu einem „Holocaust an den Palästinensern“ und zur Vernichtung von „Frauen, Kindern und älteren Menschen in Gaza“ aufgerufen wird.

Solche beunruhigenden Aufrufe zur Gewalt sind auch auf anderen Plattformen zu finden. Tatsächlich scheint X bei der Menge an Hassreden und Aufrufen zur Gewalt gegen Palästinenser führend zu sein. Nach Angaben der palästinensischen Organisation für digitale Rechte 7amleh wurden seit dem 7. Oktober mehr als zwei Millionen solcher Beiträge auf der Plattform veröffentlicht.

Telegram beherbergt auch eine Reihe israelischer Kanäle, die offen zum Völkermord aufrufen und die kollektive Bestrafung des palästinensischen Volkes feiern. In einer Gruppe mit dem Namen „Nazi Hunters 2023“ posten die Moderatoren Bilder von palästinensischen Persönlichkeiten mit Fadenkreuzen im Gesicht sowie deren Wohnadressen und rufen dazu auf, sie zu eliminieren.

Bislang scheinen die Social-Media-Unternehmen den Ernst der Lage nicht erkannt zu haben. Insbesondere Meta scheint wenig aus seiner Rolle beim Völkermord an den Rohingya in Myanmar im Jahr 2017 gelernt zu haben.

Die Palästinenser zum Schweigen zu bringen und gleichzeitig Desinformation und Gewalt gegen sie zu fördern, könnte der Modus Operandi für Social-Media-Plattformen gewesen sein, da es keine vernünftige Rechenschaftspflicht gibt. Aber diese Runde ist anders. Meta läuft Gefahr, erneut in einen Völkermord verwickelt zu werden und muss seinen Kurs korrigieren, bevor es zu spät ist. Die Verantwortung für den Schutz der Nutzer und die Wahrung der Meinungsfreiheit gilt auch für andere Social-Media-Plattformen.

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