Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Austrittswelle setzt sich fort: Weitere Stadtwerke verlassen Gaslobbyverband Zukunft Gas

Austrittswelle setzt sich fort: Weitere Stadtwerke verlassen Gaslobbyverband Zukunft Gas

Austrittswelle setzt sich fort: Weitere Stadtwerke verlassen Gaslobbyverband Zukunft Gas

Hintergrund der Austritte sind unter anderem Proteste gegen die Mitgliedschaft kommunaler Stadtwerke bei Zukunft Gas, da dieser problematische Lobbyarbeit für die Fortsetzung fossiler Gasgeschäfte betreibe.

Nach Protesten sind weitere Stadtwerke aus dem Gaslobbyverband Zukunft Gas ausgetreten. Dazu zählt auch der große Gasnetzbetreiber Gelsenwasser Energienetze, der in 53 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen die Gasnetze betreut. Mittlerweile sind mehr als ein Viertel der ursprünglich rund 100 Stadtwerke, die bei Zukunft Gas Mitglied waren, ausgetreten. Hintergrund der Austritte sind unter anderem Proteste gegen die Mitgliedschaft kommunaler Stadtwerke bei Zukunft Gas, da dieser problematische Lobbyarbeit für die Fortsetzung fossiler Gasgeschäfte betreibe.

Christina Deckwirth, Sprecherin von LobbyControl: „Die Debatte um die Zukunft der Energie- und Wärmeversorgung in den Kommunen wird gerade sehr hitzig geführt. Es ist schädlich für die Demokratie, wenn diese zentrale Richtungsentscheidung durch irreführende Lobbybotschaften verzerrt wird. Doch genau das tut Zukunft Gas, wenn es teuren und überwiegend fossilen Wasserstoff zum Heizen bewirbt. Das nutzt vor allem den großen Gaskonzernen, die weiter Milliardengewinne mit Gas machen wollen. Den Schaden tragen die Verbraucherinnen und Verbraucher und die Kommunen, wenn dadurch die Abkehr vom absehbar teuren und klimaschädlichen Gas hinausgezögert wird. Es ist gut, dass nun immer mehr Stadtwerke dem Gaslobbyverband Zukunft Gas den Rücken kehren. Stadtwerke sollten sich nicht weiter vor den Lobby-Karren der Gaskonzerne spannen lassen. Der Gemeinwohlauftrag muss klar Vorrang vor einseitigen fossilen Lobbyinteressen haben.“

Kate Cahoon, Team Lead von 350.org Deutschland: „Die neuen Austritte beweisen, dass der Druck der Zivilgesellschaft wirkt. Nach Kontaktaufnahmen und lokalen Protesten haben einige Stadtwerke anscheinend verstanden, dass es nicht vertretbar ist, durch ihre Kund*innen finanzierte Mitgliedsbeiträge an einen Gaslobbyverband zu zahlen. Wir werden allerdings dranbleiben, um zu verhindern, dass Stadtwerke der fossilen Lobby das Märchen von “neuen Gasen” und sauberem Wasserstoff abkaufen. Gesetzgeber*innen und kommunale Energieversorger müssen jetzt den einzig richtigen Schritt in eine gerechte und saubere Zukunft gehen und auf echte erneuerbare Energielösungen setzen.“

Henning Peters, Referent für Energie und Klima beim Umweltinstitut München: „Auch aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist der Austritt bei Zukunft Gas wünschenswert: Stadtwerke, die sich von Zukunft Gas beraten lassen, werden erhebliche Fehlinvestitionen in Gas- und Wasserstoffinfrastruktur tätigen. Diese Investitionen werden zur Kostenfalle für Stadtwerke, wenn dann nicht ausreichend Wasserstoff für die gebaute Infrastruktur verfügbar ist. Die Wissenschaft ist sich einig, dass Wasserstoff nur in geringem Ausmaß und zu hohen Preisen zur Verfügung stehen wird. Auch die Mitgliedsbeiträge an Zukunft Gas können besser für die lokale Energiewende verwendet werden. Mitglied bei Zukunft Gas zu sein ist wie einen Vermögensberater dafür zu bezahlen, dass er einen schlecht berät!““

Sam Beiras vom WeiterSo! Kollektiv: „Dass kommunale Unternehmen, die per Gesetz dem Gemeinwohl verpflichtet sind, die klimaschädliche Arbeit der Gaslobby mitfinanzieren, ist ein Skandal. Stadtwerke sollten im Interesse ihrer Kund*innen handeln und nicht in dem der Gasindustrie. Daher begrüßen wir die bisherigen Austritte von Stadtwerken aus Zukunft Gas und begrüßen zukünftige.“

Hintergrund

Die Proteste und den Aufruf zum Austritt hat LobbyControl gemeinsam mit WeiterSo, 350.org und dem Umweltinstitut München organisiert. Der Gaslobbyverband Zukunft Gas steht schon seit vielen Monaten in der Kritik, u.a. durch Recherchen von LobbyControl und Correctiv. Im Mai 2023 hatte LobbyControl die Stadtwerke zunächst in einem offenen Brief zum Austritt aufgefordert. Wenig später folgte ein gemeinsamer Aufruf an die Stadtwerke, den über 70 Organisationen unterstützt hatten. Ende September hatten die vier Organisationen zu einem Aktionstag aufgerufen, zu dem es an zwölf Orten in Deutschland Proteste und Aktionen gab.

Seit Juli 2022 sind insgesamt 26 Stadtwerke von der Mitgliedsseite von Zukunft Gas verschwunden, 20 davon haben ihren Austritt bzw. ihre Kündigung bestätigt. Zu den jüngsten Austritten zählen die Stadtwerke Eutin, das Stadtwerk am See aus Friedrichshafen sowie die Gelsenwasser Energienetze (Liste aller ausgetretenen Stadtwerke).

Zukunft Gas ist ein Lobbyverband, bei dem neben den Stadtwerken vor allem große Gaskonzerne wie Wintershall, Shell und die frühere Gazprom-Tochter Wingas Mitglied sind. Der Verband zielt darauf, gegenüber Öffentlichkeit, Politik und Stadtwerken weiterhin das Geschäft mit Gas zu propagieren. Dabei setzt der Verband auch irreführende Lobbybotschaften ein – wie zum Beispiel, dass der teure und überwiegend fossile Wasserstoff zum Heizen eingesetzt werden sollte, obwohl dies laut breiter Fachmeinung nicht sinnvoll ist. Zudem suggeriert Zukunft Gas, dass Wasserstoff klimaneutral sei, obwohl dieser noch weiter überwiegend fossil ist. Über das Forum H2kommunal spannt Zukunft Gas Stadtwerke gezielt zu diesem Thema ein.

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Flugabwehrsystem: Israel setzt erstmals Laserwaffen ein (Foto)

Flugabwehrsystem: Israel setzt erstmals Laserwaffen ein (Foto)

Flugabwehrsystem: Israel setzt erstmals Laserwaffen ein

 

Seit Jahren arbeitet Israel am Flugabwehrsystem „Iron Beam“. Hochenergie-Laser sollen dabei anfliegende Kleinraketen und Drohnen zerstören. Im Krieg mit der Hamas ist nun der erste Einsatz geplant.

Foto: Israeli Ministry of Defense’s Spokesperson’s Office

In seinem Abwehrkampf gegen den Raketenhagel der Hamas steht Israel vor dem ersten Einsatz von Laserwaffen. Nach Berichten in israelischen Medien soll ein solches Waffensystem jetzt im Kontext der Reaktion Israels auf die Anschläge der Terrororganisation Hamas erstmals in der Praxis genutzt werden.

Weiterlesen auf welt.de

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Vater verprügelt Vergewaltiger seiner Tochter mit einer Holzstange – Anzeige!

Ein 47 Jahre alter Vater hat in München den mutmaßlichen Vergewaltiger seiner Tochter mit einer Holzstange verprügelt. Seine 19-jährige Tochter war offenbar bereits seit einigen Wochen mit einem 37-Jährigen locker befreundet, als beide in der Wohnung eines Freundes des Mannes übernachteten, schilderte ein Sprecher des Polizeipräsidiums am Sonntag. Dort soll der Mann die junge Frau missbraucht und geschlagen haben.

Weiterlesen auf krone.at

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„Jetzt erst recht!“ – Grüne bleiben unbeirrbar: Flüchtlingspolitik wird fortgesetzt

Während SPD und CDU bei der Zuwanderung umsteuern, bleibt die Ökopartei in Brandenburg unbeirrbar. […]

Doch kein Grüner will die Zuwanderung eindämmen – im Gegenteil. „Wir haben die verdammte Pflicht, Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen, aufzunehmen“, rief Töpfer unter Applaus. Kein Wort zu den Vielen, die ohne Asylgrund einreisen.  Sachleistungen statt Bargeld „ist doch Blödsinn, das ist Drangsalierung!“ und Grenzkontrollen „keine Lösung“.

Weiterlesen auf bz-Berlin

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Todesfälle nach Herzinfarkt im Jahr 2021 deutlich häufiger wie Studie zeigt

Todesfälle nach Herzinfarkt im Jahr 2021 deutlich häufiger wie Studie zeigt

Todesfälle nach Herzinfarkt im Jahr 2021 deutlich häufiger wie Studie zeigt

Wissenschaftler und Ärzte warnen schon seit Herbst 2020 immer wieder vor den Schäden, die durch die mit einem Nobelpreis bedachte Gen-Therapie zu erwarten sind. Immer weitere Studien beweisen, dass die Warnung richtig waren und sind. Vor allem die Schädigungen am Herzen sind enorm, wie wieder eine begutachtete Studie zeigt. US-Krankenhausdaten zeigen für das Jahr 2021 […]

Der Beitrag Todesfälle nach Herzinfarkt im Jahr 2021 deutlich häufiger wie Studie zeigt erschien zuerst unter tkp.at.

Der Ursprung von COVID-19: Die größte Vertuschungsaktion der Medizingeschichte

Von Peter C. Gøtzsche

Als sich die COVID-19-Pandemie Anfang 2020 weltweit ausbreitete, vertuschte die chinesische Regierung ihren Ursprung. Die chinesische Vertuschung erstreckte sich schnell auf US-Wissenschaftler mit Interessenkonflikten, angesehene medizinische Fachzeitschriften, die Medien und den wichtigsten Berater des US-Präsidenten, Anthony Fauci.

Es handelte sich um einen orchestrierten Versuch, das Offensichtliche zu verbergen, was zu schmerzhaft war, um es zuzugeben, nämlich dass die Pandemie höchstwahrscheinlich durch ein Laborleck in Wuhan verursacht wurde und dass das Virus, SARS-CoV-2, höchstwahrscheinlich im Wuhan Institute of Virology hergestellt wurde. In diesem Labor machen Forscher aus einem harmlosen Virus durch genetische Veränderung in so genannten gain-of-function-Experimenten ein tödliches Virus.

Die Vertuschung war äußerst effektiv. Sie prägte die öffentliche Meinung, das Virus sei natürlichen Ursprungs und habe sich vom Tier auf den Menschen übertragen, obwohl kein einziger Beweis für diese These erbracht wurde. Die chinesische Zensur und die Drohungen gegen diejenigen, die es besser wissen, haben die erste Runde gewonnen, aber das Spiel ist jetzt verloren.

Nach Angaben mehrerer US-Regierungsbeamter, die im Rahmen einer langwierigen Untersuchung im Jahr 2023 befragt wurden, sind die ersten drei Personen, die sich mit dem Virus infiziert haben und alle in ein Krankenhaus eingeliefert wurden, inzwischen namentlich bekannt.

Sie alle arbeiteten in dem Labor, in dem sie Experimente zur Funktionssteigerung durchführten, darunter auch Ben Hu, der diese Forschung leitete. Ein US-Forscher sagte: „Wir waren felsenfest davon überzeugt, dass es sich wahrscheinlich um COVID-19 handelt … Es sind ausgebildete Biologen in ihren Dreißigern und Vierzigern. Fünfunddreißigjährige Wissenschaftler erkranken nicht sehr häufig an Grippe.“ Eines der Familienmitglieder der Forscher starb später.

Außerdem besuchte der Sicherheitsdirektor der Chinesischen Akademie der Wissenschaften am 19. November 2019 das Institut, wie auf der Website des Instituts zu lesen ist. Er sprach bei einer Sitzung der Institutsleitung mit wichtigen „mündlichen und schriftlichen“ Anweisungen von Chinas Präsident Xi Jinping bezüglich einer „komplexen und ernsten Situation“.

Als das Wuhan-Institut sein erstes Papier über das Pandemievirus veröffentlichte, wies es nicht auf die neuartige Furin-Spaltstelle hin, obwohl es Pläne hatte, diese einzufügen, und sie auch in SARS-ähnliche Viren in seinem Labor einfügte. Ein Molekularbiologe aus Harvard sagte: „Das ist so, als ob diese Wissenschaftler vorschlagen würden, Pferden Hörner zu verpassen, aber wenn ein Jahr später ein Einhorn in ihrer Stadt auftaucht, schreiben sie einen Artikel, in dem sie jeden Teil des Pferdes beschreiben, außer seinem Horn.“

Die Rolle der USA bei der Vertuschung

China war nicht der Einzige, der die ganze Welt in die Irre führte. Neu veröffentlichte E-Mails und Nachrichten zeigen, dass führende US-Wissenschaftler den Kongress bei einer Anhörung im Juli 2023 belogen haben und auch über die Bedenken, die sie Anfang 2020 hatten, dass die Pandemie sehr wohl auf ein Laborleck eines mit finanzieller Unterstützung der US National Institutes of Health (NIH) hergestellten Virus zurückzuführen sein könnte, ausgiebig gelogen haben.

Ohne jeglichen Beweis erklärte Robert Garry dem Kongress, dass das Virus in der Natur und nicht in einem Labor entstanden sei. Kristian Andersen prangerte die Republikaner an, weil sie eine „Verschwörungstheorie“ verbreiteten, wonach er und Garry Anfang 2020 mit dem Präsidentenberater Anthony Fauci zusammengearbeitet hätten, um in ihrem Nature Medicine-Artikel vom 17. März 2020, „The proximal origin of SARS-CoV-2“, Desinformationen über den Ursprung von COVID zu produzieren.

Die Autoren schrieben: „Unsere Analysen zeigen eindeutig, dass SARS-CoV-2 kein Laborkonstrukt oder ein absichtlich manipuliertes Virus ist.“ Ihre Analysen haben nichts bewiesen; es war nur Rhetorik, und eine Gruppe von 14 besorgten Wissenschaftlern dokumentierte, dass die Argumente von Andersen et al. logisch fehlerhaft waren. Meiner Meinung nach ist der Artikel in Nature Medicine betrügerisch und sollte zurückgezogen werden, denn eine der Definitionen von wissenschaftlichem Fehlverhalten beinhaltet die absichtliche Verfälschung von Ergebnissen.

Der Artikel hatte einen enormen Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung und wurde fast 6 Millionen Mal aufgerufen. Als ich untersuchte, was die so genannten Faktenchecker in den sozialen Medien über den Ursprung des Virus sagten, fand ich schnell einen Faktencheck, der die Behauptung, das Virus sei manipuliert worden, als falsch bezeichnete und erklärte, dass „Experten die Behauptung widerlegt haben, dass das Virus nicht natürlich vorkommt“. Die Quelle für diese Widerlegung war der Unsinn in Nature Medicine.

Andere Faktenchecker waren ebenso leichtgläubig. Als einer meiner Kollegen auf Facebook eine Nachricht über einen der besten Artikel, der je über den Ursprung der Pandemie geschrieben wurde, vom Mai 2021 postete, wurde sein Beitrag zunächst als „fehlender Kontext“ bezeichnet und dann entfernt. Wieder wurde auf Andersen und Kollegen verwiesen und Superlative verwendet, um ihre Argumente zu untermauern, z. B. wurden die 27 Personen, die einen höchst irreführenden Lancet-Brief (siehe unten) unterzeichnet hatten, als herausragende Wissenschaftler bezeichnet.

Es war keine „Verschwörungstheorie“, dass Andersen mit Fauci und anderen „Höhergestellten“ zusammengearbeitet hatte, als er beschloss, Fehlinformationen zu verbreiten. Es ist eine Tatsache. Der Druck von „höherer Stelle“ veranlasste Andersen und Garry dazu, die Theorie des Laborlecks als unplausibel aufzugeben. Darüber hinaus geht aus den neu veröffentlichten Dokumenten hervor, dass Andersen noch einen Monat nach der Veröffentlichung ihres Artikels in Nature Medicine und zwei Monate nach der Veröffentlichung eines Vorabdrucks immer noch ein Leck in einem Labor für ein hergestelltes Virus hielt.

Ihre Kehrtwende machte einige „Höhergestellte“ glücklich. Am 16. April 2020 schrieb NIH-Direktor Francis Collins per E-Mail an Fauci, er hoffe, dass der Nature Medicine-Artikel „diese Angelegenheit klären würde … Ich frage mich, ob es etwas gibt, was die NIH tun können, um diese sehr destruktive Verschwörung zu stoppen.“

Andersen erklärte dem Kongress, dass sein plötzlicher Sinneswandel Anfang Februar 2020 auf „vielen Faktoren beruhte, darunter zusätzliche Daten, Analysen, mehr Wissen über Coronaviren und Diskussionen mit Kollegen und Mitarbeitern“.

Dies war nicht wahr. Andersen schrieb am 1. Februar 2020: „Ich denke, das Wichtigste, was mir immer noch im Kopf herumschwirrt, ist, dass die Version der Laborflüchtlinge so verdammt wahrscheinlich ist, weil sie diese Art von Arbeit bereits gemacht haben und die molekularen Daten mit diesem Szenario völlig übereinstimmen.“ Die neu veröffentlichten Nachrichten zeigen fast 60 klare Aussagen von Andersen und seinen Kollegen zwischen dem 31. Januar und dem 28. Februar 2020, in denen sie ihre Überzeugung zum Ausdruck brachten, dass ein Laborleck und das Bio-Engineering von Viren der Ursprung von COVID-19 sind.

Anfang Februar stimmten Andersen und seine Mitautoren darin überein, dass die Merkmale, die sie bei SARS-CoV-2 beobachteten, genau die Schritte darstellten, die sie unternommen hätten, wenn sie selbst beschlossen hätten, ein infektiöses SARS-ähnliches Coronavirus zu entwickeln. Ein wichtiges Indiz dafür, dass das Virus höchstwahrscheinlich künstlich hergestellt wurde, ist die Furin-Spaltstelle auf dem Spike-Protein, die es SARS-CoV-2 ermöglicht, an menschliche Rezeptoren zu binden, wodurch das Virus hoch infektiös wird. Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass dies durch Zufall, d. h. durch Mutationen, geschehen ist.

Andersen und seine Kollegen folgten also nicht einfach den zusätzlichen Daten oder Analysen, wie er 2023 behauptete, sondern versuchten 2020 aktiv, das Laborleck zu diskreditieren, Informationen zu verbergen, Journalisten zu täuschen und die Öffentlichkeit in die Irre zu führen.

Am 17. April 2020 beschrieb Fauci Andersens Artikel bei einem Pressebriefing im Weißen Haus, ohne seine enge Beteiligung an der Erstellung des Artikels offenzulegen. Er behauptete sogar, dass er die Namen der Autoren nicht kannte, was nicht der Wahrheit entsprach. So hatten Andersen und seine Mitautoren am 1. Februar eine Telefonkonferenz mit Fauci und Collins, die die Gelegenheit nutzten, um sie zum Verfassen des Nature Medicine-Artikels zu „bewegen“.

Die Vertuschung war so vorsätzlich, dass wichtige Personen, darunter Andersen, versuchten, sich der öffentlichen Kontrolle zu entziehen, indem sie keine E-Mails benutzten. Ein Top-Berater von Fauci prahlte damit, dass er Anfragen nach dem Freedom of Information Act umging, indem er Gmail benutzte und Faucis Rolle verbarg: „Tony will nicht, dass seine Fingerabdrücke auf Ursprungsgeschichten zu sehen sind … Keine Sorge … ich werde alles löschen, was ich nicht in der New York Times sehen will.“

Aber sie wurden ertappt. Am 6. Februar 2020 änderte Andersen den Namen des Slack-Kanals von „project-wuhan engineering“ in „project-wuhan pangolin“. Ihre Versuche, Schuppentiere für die Pandemie verantwortlich zu machen, scheiterten jedoch völlig. Am 12. Februar, vier Tage bevor die Autoren ihren Preprint veröffentlichten, gestand Andersen auf Slack: „Nach allem, was ich weiß, könnte der Mensch das Schuppentier infiziert haben, nicht umgekehrt.“

Vor dem Kongress im Jahr 2023 behauptete Andersen, er habe seine Meinung aufgrund der wissenschaftlichen Beweise geändert, dass ein tierischer Zwischenwirt, wie ein Schuppentier, möglich sei, aber die internen Mitteilungen zeigen, dass er gelogen hat.

Andersen und seine Kollegen schrieben in ihrem Artikel in Nature Medicine, dass „das Vorhandensein einer RBD [Rezeptorbindungsdomäne] in Schuppentieren, die der von SARS-CoV-2 sehr ähnlich ist, bedeutet, dass wir darauf schließen können, dass diese wahrscheinlich auch in dem Virus enthalten war, das auf den Menschen übergesprungen ist“. Aber zwei Tage nach der Veröffentlichung des Vorabdrucks räumte Andersen erneut ein, dass „eindeutig keine dieser Schuppentiersequenzen die Quelle war“. Und am 20. Februar betonte Andersen: „Leider tragen die Schuppentiere nicht zur Klärung der Geschichte bei.“

Am 16. April äußerte Andersen erneut Bedenken, dass das Virus im Labor in Wuhan produziert worden sein könnte. Doch nur eine Woche später äußerte sich Edward Holmes, einer von Andersens Mitautoren, auf Twitter abfällig über „Laborflucht-Verschwörungstheorien“.

Es gab weitere Enthüllungen über die extreme Unehrlichkeit der Autoren. Anfang Februar stellte ein Reporter der New York Times, Don McNeil, harte Fragen darüber, ob COVID-19 möglicherweise aus einem Labor stammte. Andersen und seine Mitautoren planten bewusst, McNeil falsch zu informieren, und einer von ihnen sagte: „Ich denke daran, einfach zu antworten und zu sagen: ‚Ich sehe nichts in dem Genom, was mich zu der Annahme veranlassen würde, dass es in einem Labor genetisch manipuliert wurde.’“

Anthony Faucis Rolle war ebenfalls beklagenswert. Er besuchte das CIA-Hauptquartier, um dessen Überprüfung der Herkunft von COVID-19 zu „beeinflussen“, so der Bericht des House Oversight Committee. Sieben CIA-Analysten mit beträchtlicher wissenschaftlicher Expertise in Bezug auf COVID-19 erhielten Leistungsprämien, nachdem sie einen Bericht so verändert hatten, dass die Bedenken hinsichtlich eines möglichen Laborursprungs des Virus heruntergespielt wurden. Die CIA versah Fauci absichtlich nicht mit einem „Ausweis“, um zu verbergen, dass er in dem Gebäude war.

Ein CIA-Whistleblower enthüllte, dass Fauci nicht nur die CIA besuchte, sondern auch bei Treffen im Außenministerium und im Weißen Haus auf die Veröffentlichung von „Nature Medicine“ drängte, um die Regierungsbeamten davon abzubringen, die Möglichkeit zu prüfen, dass COVID-19 aus einem Labor entwichen war.

Fauci hatte Gründe, Wissenschaftler und Geheimdienstanalysten zu der Annahme zu drängen, dass das Virus einen zoonotischen Ursprung hat, da seine Behörde einen Zuschuss zur Finanzierung der gefährlichen Forschung in Wuhan gewährt hatte.

Die Beteiligung des chinesischen Militärs

Eine ausführliche Untersuchung, die im Juni 2023 von der Times veröffentlicht wurde, zeigt die Beteiligung des chinesischen Militärs an der von ihm finanzierten Gain-of-Function-Forschung. Ein Teil dieser Forschung war verdeckt, da die US-Kollaborateure, z.B. Peter Daszak, nie davon erfuhren. In einem 2015 von der Militärakademie veröffentlichten Buch wird erörtert, dass die SARS-Viren eine „neue Ära genetischer Waffen“ darstellen, die „künstlich in ein auftretendes menschliches Krankheitsvirus umgewandelt und dann als Waffe eingesetzt und entfesselt werden können. Wenn ein Land in der Lage wäre, seine Bevölkerung gegen sein eigenes geheimes und tödliches Virus zu impfen, hätte es eine Waffe, mit der es das Gleichgewicht der Weltmacht verschieben könnte.

Die Volksbefreiungsarmee, wie sie euphemistisch genannt wird, obwohl sie beim Tiananmen-Massaker 1989 ihre eigenen Leute umbrachte, hatte ihren eigenen Impfstoffspezialisten, Zhou Yusen, einen hochdekorierten Militärwissenschaftler an der Academy of Military Medical Sciences, der mit den Wissenschaftlern aus Wuhan zusammengearbeitet hatte. Nach der Pandemie geriet er in Verdacht, weil er im Februar 2020 in bemerkenswert kurzer Zeit ein Patent für einen COVID-19-Impfstoff vorlegte.

Im Mai 2020 scheint Zhou im Alter von nur 54 Jahren gestorben zu sein, was in einem chinesischen Medienbericht und in einer wissenschaftlichen Arbeit, in der das Wort „verstorben“ in Klammern hinter seinem Namen steht, nur am Rande erwähnt wird. Zeugen sollen der US-Untersuchung berichtet haben, dass Zhou vom Dach des Wuhan-Instituts gestürzt sei, was jedoch nicht verifiziert werden konnte.

In einem der Tierversuche hatten die Wissenschaftler ein hochinfektiöses Superkoronavirus mit einer erschreckenden Tötungsrate geschaffen, das in der Natur höchstwahrscheinlich nie aufgetreten wäre. In nur zwei Wochen tötete das mutierte Virus sechs von acht Mäusen, und kurz nach der Infektion wurde in den menschenähnlichen Lungen der Mäuse eine bis zu 10.000-mal höhere Viruslast als beim ursprünglichen Virus festgestellt.

Als Daszak bei den NIH einen Antrag auf Verlängerung der Förderung einreichte, erwähnte er die Todesfälle nicht, sondern behauptete, die Mäuse hätten „leichte SARS-ähnliche klinische Symptome“ gezeigt, als sie mit dem mutierten Virus infiziert wurden. Nach der COVID-19-Pandemie lieferte er den US-Behörden in einem Bericht schließlich Einzelheiten zu den tödlichen Ergebnissen des Experiments und behauptete nun, dass seine Aussage von 2018 über die „milde“ Krankheit auf vorläufigen Ergebnissen beruhte – obwohl das Experiment bereits mehrere Monate vor seiner Falschaussage stattgefunden hatte.

Die US-Ermittler sprachen mit zwei Forschern eines US-Labors, die zum Zeitpunkt des Ausbruchs mit dem Wuhan-Institut zusammenarbeiteten. Sie sagten, die Wuhan-Wissenschaftler hätten 2019 Furin-Spaltstellen in Viren eingefügt, und zwar genau so, wie in Daszaks gescheitertem Finanzierungsantrag vorgeschlagen. Sie sahen auch Beweise dafür, dass das Institut „Serial Passaging“-Experimente durchführte, bei denen der schädlichste Virusstamm für wiederholte Experimente ausgewählt wird, um einen tödlichen Stamm viel schneller zu erzeugen, als dies aufgrund der natürlichen Evolution möglich wäre.

Die Rolle von The Lancet bei der Vertuschung

Am 19. Februar 2020 veröffentlichte eine Gruppe von Virologen und anderen einen LancetBrief, der die Debatte über den Ursprung von COVID-19 entgleisen ließ. Dies war der schwärzeste Moment in der Wissenschaft in meinem Leben.

Peter Daszak organisierte und verfasste den Lancet-Brief heimlich. Der schlimmste Teil des Briefes war dieser: „Die rasche, offene und transparente Weitergabe von Daten über diesen Ausbruch wird nun durch Gerüchte und Fehlinformationen über die Ursprünge des Virus bedroht. Wir stehen zusammen, um Verschwörungstheorien, die besagen, dass COVID-19 keinen natürlichen Ursprung hat, aufs Schärfste zu verurteilen … Verschwörungstheorien schaffen nichts anderes als Angst, Gerüchte und Vorurteile, die unsere globale Zusammenarbeit im Kampf gegen dieses Virus gefährden.“

Es gab keinen Austausch von Daten. China verheimlichte alles, was es als Verantwortlicher für die Pandemie belasten könnte, indem es rücksichtslos mit Coronaviren experimentierte und auch die Sicherheitsvorschriften im Labor missachtete.

Es ist empörend zu behaupten, dass es sich bei einem Leck im Labor um eine Verschwörung handeln muss. Laborlecks mit gefährlichen Viren kommen praktisch jedes Jahr vor. Das SARS-Virus, das für das Schwere Akute Respiratorische Syndrom verantwortlich ist, das 2003 bei chinesischen Fledermäusen auftrat, entwich aus zwei Labors in China, und auch das H1N1-Grippevirus von 1977, das etwa 700.000 Todesfälle verursachte, war ein Laborausbruch aus China.

Sollte das SARS-CoV-2-Virus aus einem von Daszak finanzierten Forschungsprojekt entwichen sein, wäre er natürlich potenziell schuldig. Er drängte seine Kollegen, die an der Funktionserweiterungsforschung beteiligt waren, den Brief nicht zu unterschreiben, um den Zusammenhang zu verschleiern, und sagte zu einem von ihnen: „Wir werden den Brief dann so veröffentlichen, dass er nicht mit unserer Zusammenarbeit in Verbindung gebracht wird, damit wir eine möglichst unabhängige Stimme haben.“

Nach 1,5 Jahren mit Daszaks Schikanen, Lügen und Arroganz hatten die Leute schließlich genug. Im September 2021 forderte eine Gruppe von Wissenschaftlern, die Pariser Gruppe, in einem Brief an die NIH und das Gesundheitsministerium seine Absetzung, weil er „kritische Informationen zurückgehalten und die Öffentlichkeit durch die Äußerung von Unwahrheiten irregeführt“ habe. Sie zitierten einen Tweet, in dem Daszak behauptete, die chinesischen Labors, mit denen er zusammenarbeitete, hätten nie lebende Fledermäuse gehalten, obwohl die Wissenschaftler aus Wuhan nach eigenen Angaben mindestens seit 2009 lebende Fledermäuse in der Einrichtung hatten.

Schlussfolgerungen

COVID-19 ist die Pandemie, die niemals hätte auftreten dürfen. Es ist zutiefst beunruhigend, dass die WHO und unsere Regierungen noch kein Verbot dieses hochgefährlichen Spieles mit dem Feuer gefordert haben, das zu nichts Nützlichem geführt hat, sondern zum Tod von über 7 Millionen Menschen.

In der Wissenschaft geht es um Wahrscheinlichkeiten. Wenn ich die Wahrscheinlichkeiten für die verschiedenen möglichen Erklärungen betrachte, habe ich keinen Zweifel daran, dass die Pandemie durch ein Laborleck in Wuhan verursacht wurde und dass das Virus dort hergestellt wurde. Die Vertuschung des Ursprungs von SARS-CoV-2 ist die schlimmste in der Geschichte der Medizin. Sie wird in den kommenden Jahrhunderten als Schandfleck dastehen.

Wahlen in Polen: Sieg ohne Mehrheit

Wahlen in Polen: Sieg ohne Mehrheit

Der „Ipsos“-Exit-Poll um 21 Uhr kam zu folgendem Ergebnis:

200 Sitze für die regierende „PiS“, 163 für die von Donald Tusk geführte „KO“, 55 für den konservativ-liberalen „Dritten Weg“, 30 für die „Neue Linke“ und 12 für die „Konföderation“. „Ipsos“ gilt in Polen als Autorität: Bei den Wahlen 2019 war das Endergebnis fast genau richtig.

Sitzverteilung und Mandate (PIS – KO – Dritter Weg – Neue Linke – Konföderation)

Die „All-Polish Research Group“ (OGB) veröffentlicht ein etwas anderes Ergebnis:

178 Sitze für die „PiS“, 155 für „KO“, 63 für den „Dritten Weg“, 38 für die „Neue Linke“ und 25 für die „Konföderation“.

Auf Basis beider Exit-Polls hat zwar die „PiS“ die Wahlen klar gewonnen hat, verfügt aber  über keine für eine Regierungsbildung erforderliche Mehrheit von 231 Sitzen.

Optionen der Regierung

Die „PiS“ hat keinen natürlichen Koalitionspartner:

Denn die kleineren Parteien, die in dieser Legislaturperiode mit ihr regierten, traten im Geiste der rechten Einheit und um eine Zersplitterung der Stimmen zu vermeiden, auf einer gemeinsamen Liste an. In den letzten Wochen zeichnete sich die Möglichkeit ab, dass die rechts der „Pis“ stehende „Konföderation“ – die in den meisten kulturpolitischen Fragen mit der „PiS“ übereinstimmt – als Koalitionspartner in Betracht gezogen werden könnte, obwohl die Partei mit niemandem eine Koalition eingehen möchte – wie sie im Wahlkampf mehrere Male deponierte. Die „PiS“ müsste also m Falle einer Koalition ihre soziale Wirtschaftspolitik etwas liberaler gestalten, und das scheint keine unmögliche Aufgabe zu sein.

Laut Exit Polls könnte die „PiS“ aber auch mit der „Konföderation“ keine Regierung bilden: Nach „Ipsos“-Daten hätten beide 212 Sitze, nach OGB-Daten 203, was nicht ausreicht.

Somit bliebe der „PIS“ nur ein schwieriger und unangenehmer Weg:

Sie müsste die Opposition entweder davon überzeugen, für eine „PIS“-geführte Minderheitsregierung zu stimme, oder aber: Die „PIS“ müsste versuchen mehr als ein Dutzend Abgeordnete zu ködern, sie sich vor wenigen Wochen noch als Subversive des Rechtsstaates und Verräter Europas bezeichnet hatten. Hätte keiner dieser Möglichkeiten Erfolg, könnte es Widerstand geben.

Optionen für die Tusk-Opposition

Doch auch für die oppositionelle „KO“ ist die Situation nicht viel einfacher: Trotz ihres natürlichen Verbündeten, dem „Dritten Weg“ ist, elcher ebenfalls einen kompletten Epochenwechsel verspricht, reichen deren beide 231 Mandate nicht aus. Laut „Ipsos“ und „OGB“ kämen beide nur auch 218 Sitze. Allerdings verfügt die Opposition noch über eine Art „Reserve“ in Form der „Neuen Linken“, und laut „Ipsos“ und „OGB“ bekäme eine solche Regierung mit 248 bzw. 256 Mandaten bequem eine Mehrheit. Allerdings: Die Positionen der „Neuen Linken“ und des „Dritten Wegs“ in allen kulturpolitischen Fragen, einschließlich der Abtreibung, in Einklang zu bringen, ist sehr schwierig:

Denn die eine „Hälfte“ des Dritten Weges, „Polen 2050“, unter der Führung von Szymon Hołownia, ist eine kulturkonservative, abtreibungsfeindliche Kraft, während die Neue Linke die liberalste Abtreibungsgesetzgebung einführen will, die es gibt.

Somit sind auch die möglichen Wege der Opposition nicht einfach. Entweder werden sie eine politisch schwierige und instabile Koalition mit der „KO“, dem „Dritten Weg“ und der „Neuen Linken“ bilden, oder sie werden eine der beiden kleineren Formationen überspringen und sie als externen Unterstützer für eine Minderheitsregierung nehmen. Sonst bleibt nur erneut die Opposition.

Dieser Artikel erschien in Erstveröffentlichung bei MANDINER, unserem ungarischen Partner der Europäischen Medienkooperation

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Das Buch ist im Gerhard-Hess-Verlag erschienen und direkt bei Elmar Forster postalisch (inkl. Widmung) zum Preis von 25,50 EUR (inkl. Porto und persönlicher Widmung) unter <ungarn_buch@yahoo.combestellbar. Es wird demnächst auch im Buchhandel und bei Amazon erhältlich sein.

517qVZDEfdL._SY264_BO1204203200_QL40_ML2Unser Ungarn-Korrespondent Elmar Forster, seit 1992 Auslandsösterreicher in Ungarn, hat auch ein Buch geschrieben, welches Ungarn gegen die westliche Verleumdungskampagne verteidigt. Der amazon-Bestseller  ist für UM-Leser zum Preis von 17,80.- (inklusive Postzustellung und persönlicher Widmung) beim Autor bestellbar unter <ungarn_buch@yahoo.com>


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Der Klima-Krieg ist vorbei: China hat ihn gewonnen

Der Klima-Krieg ist vorbei: China hat ihn gewonnen

Der Klima-Krieg ist vorbei: China hat ihn gewonnen

Duggan Flanakin

Michael Mann, der Schöpfer des entlarvten Hockeyschlägers, veröffentlichte 2021 ein Buch mit dem Titel The New Climate War: The Fight to Take Back Our Planet. Seine These lautete, dass die das Klima verändernden Unternehmen für fossile Brennstoffe, rechtsgerichtete Plutokraten und Petrostaten die Feinde der Menschheit sind und dass (durch Auslassung) die Natur keine bedeutende Rolle beim Klimawandel spielt.

Manns These scheint zu sein, dass eine Armee von die industrielle Revolution verurteilenden Aktivisten die Wünsche der chinesischen, russischen, indischen und panafrikanischen Menschen, welche die Vorteile der Nutzung fossiler Brennstoffe nutzen wollen, besiegen und eine utopische Welt schaffen kann, die ausschließlich durch erneuerbare Energien angetrieben wird.

Diese These ist nicht haltbar.

Beginnen wir jedoch mit der ersten Prämisse – dass der Wunsch von Milliarden von Menschen nach billiger Energie bis 2050 ausschließlich mit Wind, Sonne und Erdwärme (aber nicht mit Atom- oder Wasserkraft) erfüllt werden kann. Dies setzt voraus, dass alle Nationen bereit, willens und in der Lage sind, mit dem Gerangel um Macht und Einfluss aufzuhören und sich um den Maibaum zu versammeln, um Kum-Ba-Yah zu singen.

Mann will uns wohl weismachen, dass die Mehrheit der Menschen auf der Erde so besorgt um die langfristige Zukunft des Planeten ist, dass sie bereitwillig auf billige Energie, erschwinglichen Wohnraum und die Freiheit zu reisen verzichten und sogar eine – nach grünen Maßstäben – übervölkerte Welt entvölkern würden.

Jahrzehntelang haben europäische und amerikanische (und abhängige) Regierungen Lippenbekenntnisse abgegeben und sogar wirtschaftsschädigende Gesetze und Verordnungen erlassen, um die Michael Manns dieser Welt zu besänftigen. Die Reichen können es sich anscheinend immer leisten, sich in Modeerscheinungen zu ergehen oder anderen Vorschriften zu machen, die ihr Leben überhaupt nicht betreffen. Davon haben wir während der COVID-Pandemie genug gesehen.

Aber die weltweite Revolte gegen diese Torheit wird sehr wahrscheinlich nur noch größer werden, wenn die Menschen erkennen, dass echte Kriege weitergehen, mit verheerenden Folgen. Die Menschen werden vielleicht erkennen, dass nicht jeder Wirbelsturm, Regensturm oder Blitzeinschlag ihre Schuld ist. Sie werden vielleicht glauben, dass Nahrung, Kleidung und Unterkunft viel wichtiger sind, als sich den Launen von Neinsagern – und den Chinesen – zu beugen.

Die europäische Revolte könnte in Italien mit der Wahl von Giorgia Meloni zur Ministerpräsidentin begonnen haben. Ihre Partei erklärt sich immer noch bereit, „die Bedrohung durch den Klimawandel zu bekämpfen“, fügt aber die ketzerische Bemerkung hinzu: „Wir werden diese Ziele nicht erreichen, indem wir der Wirtschaft schaden oder einen ausschließlich staatlich geführten Ansatz verfolgen. Wir müssen uns das Fachwissen und die Kreativität von Unternehmen und Unternehmern zunutze machen“, also genau die Leute, denen Mann die Schuld gibt.

Zum ersten Mal in der jüngeren Vergangenheit gibt es in Deutschland, dem Vereinigten Königreich und sogar in Frankreich politische Debatten, und die Politiker drosseln ihr frenetisches Streben nach Energiearmut und politischer Bedeutungslosigkeit.

Während Bundeskanzler Olaf Scholz im Mai ankündigte, Deutschland werde 2 Milliarden Euro an Steuergeldern in den Grünen Klimafonds einzahlen, hieß es im Juli, er würde „die Umweltschützer aus seiner Regierung auspressen“.

In der Zwischenzeit hat das von Friedrich Merz geführte Bündnis aus Christlich-Sozialer Union und Christlich-Demokratischer Union den „Kampf gegen die Umweltagenda“ zu seiner obersten Priorität gemacht. Bei den jüngsten Wahlen in Hessen und Bayern haben populistische Parteien Scholz‘ Sozialdemokraten und seinen Koalitionspartnern von Grünen und Freien Demokraten Sitze weggenommen. Die einfachen Deutschen stimmen gegen den Klimakrieg.

In UK hat Premierminister Rishi Sunak gerade die Tory-Strategie zur Erreichung der von der UN und der EU vorgegebenen Klimaziele über den Haufen geworfen, indem er mehrere pro-grüne Maßnahmen zurückgenommen hat, darunter Verbote für Benzin- und Dieselfahrzeuge und neue Gasheizungen. Viele glauben, dass Rishi gegen die Labour-Partei vorgehen wollte, die sich nach wie vor dem grünen Radikalismus verschrieben hat, und Stimmen von wirtschaftsorientierten Briten gewinnen wollte.

Sunak, dessen Schritt von seinen Tory-Kollegen kritisiert wurde, sagt, sein Land stecke in der Klimafrage „zwischen zwei Extremen“ fest. „Wenn wir diesen Weg weitergehen“, sagte er, „riskieren wir, die Zustimmung der britischen Bevölkerung zu verlieren“.

Der französische Präsident Emmanuel Macron forderte Anfang des Jahres ein Moratorium für neue Umweltvorschriften und argumentierte erst letzten Monat, dass der „grüne Übergang“ sich darauf konzentrieren sollte, Anreize zu schaffen, anstatt direkte Verpflichtungen aufzuerlegen. „Wir wollen eine Ökologie, die zugänglich und fair ist, eine Ökologie, die niemanden ohne Lösung lässt“ und nicht bestraft, fügte er hinzu.

Dennoch gibt Frankreich, wie die meisten anderen europäischen Länder, Milliarden von Euro für verschiedene Klimainitiativen aus und übt weiterhin Druck auf Unternehmen und Privatpersonen aus, unerwünschte Wärmepumpen zu kaufen, um Öl- und Gasheizungen zu ersetzen.

In den USA hat Präsident Joe Biden schon früh den Klimawandel zur größten Bedrohung der Nation erklärt, und selbst nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine erklärte Biden, die globale Erwärmung sei „die größte existenzielle Bedrohung für die Menschheit, der wir je gegenüberstanden, einschließlich Atomwaffen“. Dass seine Politik immer noch diese merkwürdige Position widerspiegelt, zeigt sich daran, dass er im September die Öl- und Gaspacht in Alaska und vor der Küste abgesagt hat.

Während seine europäischen Amtskollegen vom Dogma abweichen, bleibt Biden – wie ein Moses, der von John Kerry und Al Gore auf jeder Seite hochgehalten wird – standhaft. Doch trotz der Posen sollte selbst ein geschwächter Biden wissen, dass der Klimakrieg vorbei ist.

Und China hat ihn gewonnen!

Doch Chinas massiver Sieg, der durch sein Engagement für die Kohle für die eigene Wirtschaft und die Kontrolle des Marktes für fast alle Komponenten für den Einsatz erneuerbarer Energien unterstrichen wird, könnte sich als Pyrrhussieg erweisen, da seine Wirtschaft am Rande des Zusammenbruchs steht.

The Diplomat berichtet, dass die Exporte aus China im Juli 2023 im Vergleich zum Vorjahr um beispiellose 14,5 Prozent gesunken sind, während die Importe ebenfalls um 12,4 Prozent zurückgingen – die schlechteste Leistung seit dem Ausbruch der COVID-Pandemie im Februar 2020.

Die chinesische Industrieproduktion stieg im Juli nur um 3,7 Prozent (ab Juli 2022), und das Wachstum des chinesischen Einzelhandels betrug nur 2,5 Prozent. Die Jugendarbeitslosigkeit in China wurde auf 21,3 Prozent geschätzt, und der Aktienmarktindex in Hongkong war seit Januar um 20 Prozent gefallen. Selbst der chinesische Wohnungsmarkt stagnierte.

Chinas wirtschaftliche Probleme haben jedoch die massive Aufrüstung des Militärs nicht gebremst, so dass der Verteidigungshaushalt im Jahr 2022 offiziell 230 Milliarden Dollar beträgt, inoffiziell jedoch um 60 Milliarden Dollar höher liegt. Chinas Militäretat wuchs von 2000 bis 2016 um etwa 10 Prozent pro Jahr und ist seitdem bei einem jährlichen Wachstum von etwa 7 Prozent geblieben.

Die Chinesen beanspruchen seit langem die Vorherrschaft über das gesamte Südchinesische Meer und die an das Meer angrenzenden Gebiete, eine Position, die von fast allen Nachbarn bestritten wird. Künstliche Inseln und Militäranlagen im Südchinesischen Meer bedrohen Handelsrouten, die von Taiwan, den Philippinen, Brunei, Malaysia, Vietnam, Indien und Australien genutzt werden.

Die Behandlung Chinas als Verbündeter (und Retter) im Klimakrieg hat die US-Politiker blind für jede chinesische Bedrohung gemacht, und Experten zufolge sind die USA und ihre Verbündeten zunehmend machtlos, wenn es darum geht, künftige chinesische Aggressionen in Ostasien abzuwehren und zu unterbinden.

In einem kürzlich in der Zeitschrift Foreign Policy erschienenen Artikel heißt es: „Technologiediffusion, wachsende globale Herausforderungen und ein veraltetes Streitkräftedesign haben den militärischen Vorsprung der Vereinigten Staaten gegenüber China ausgehöhlt.“ China verfügt heute über die größte Marine, Armee, Raketentruppe, zivile Flotte und industrielle Basis der Welt, die mehr als doppelt so schnell wie die USA neue Schiffe und Raketen baut.

Währenddessen stecken die USA in der Ukraine fest, und die vom Iran unterstützte Hamas hat gerade einen Krieg mit Israel begonnen. Da die USA sich auf das Klima und nicht auf die Verteidigung oder Eindämmung konzentrieren, kann China frei schalten und walten.

Nur die Törichten würden das Dringende ignorieren, um sich auf die Fata Morgana der Wichtigkeit zu konzentrieren, die jetzt darin besteht, sowohl den Westen als auch 600 Millionen Afrikaner ohne Strom zu bestrafen, indem sie nach Manns Pfeife tanzen.

A version of this article originally appeared at Town Hall

Autor: Duggan Flanakin is a Senior Policy Analyst with the Committee For A Constructive Tomorrow. A former Senior Fellow with the Texas Public Policy Foundation, Mr. Flanakin authored definitive works on the creation of the Texas Commission on Environmental Quality and on environmental education in Texas. A brief history of his multifaceted career appears in his book, „Infinite Galaxies: Poems from the Dugout.“

Link: https://www.cfact.org/2023/10/10/the-climate-war-is-over-china-won/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Prozesse wegen Impftodesfällen, absurde Medizin-Nobelpreise unterschiedliche Chargen – im Gespräch bei MEGA Radio

Prozesse wegen Impftodesfällen, absurde Medizin-Nobelpreise unterschiedliche Chargen – im Gespräch bei MEGA Radio

Prozesse wegen Impftodesfällen, absurde Medizin-Nobelpreise unterschiedliche Chargen – im Gespräch bei MEGA Radio

Impfschäden und Impftodesfälle führen immer häufiger auch zu juristischer Aufarbeitung, wie zum Beispiel in Spanien, wo Eltern von an der Impfung verstorbenen Kindern auch Strafanzeigen gegen die Zulassungsbehörden erstattet haben. Immer mehr Fakten zeigen, dass die Impfkampagne eine hohe Zahl von Todesfällen verursacht hat, neueste Auswertungen realer Daten kommen auf etwa 17 Millionen weltweit. Dennoch […]

Der Beitrag Prozesse wegen Impftodesfällen, absurde Medizin-Nobelpreise unterschiedliche Chargen – im Gespräch bei MEGA Radio erschien zuerst unter tkp.at.

Das russische Fernsehen über „das Echo des Krieges in Amerika“

Ich übersetze den Korrespondentenbericht aus den USA, den das russische Fernsehen Sonntags in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick zeigt, fast jede Woche, weil darin über Dinge berichtet wird, die man in deutschen Medien in der Regel nicht erfährt. Daher habe ich den Bericht auch heute wieder übersetzt. Beginn der Übersetzung: Chaos, Terror und Tod: Das Echo des […]
Faeser fordert „plötzlich“ Ausweisung „nicht deutscher“ Hamas Sympathisanten

Faeser fordert „plötzlich“ Ausweisung „nicht deutscher“ Hamas Sympathisanten

Innenministerin Nancy Faeser, hinlänglich bekannt für ihre „mangelnde Abschiebebereitschaft“, wie auch der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil fordern nun  ausländische Hamas-Unterstützer schneller aus der Bundesrepublik ausweisen.

 

Keine Einbürgerung für „Antisemiten und Terror-Unterstützer“

Des Weiteren soll Personen die Einbürgerung verweigert werden, die „Antisemitismus und Terror unterstützen würden“.

SPD-Vorsitzender Lars Klingbeil hat den Unterstützern der Terrororganisation Hamas ebenfalls mit der Ausweisung aus Deutschland gedroht.

Gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe erklärte er, „wenn jemand, der auf deutschen Straßen die Hamas feiert, nicht die deutsche Staatsbürgerschaft hat, dann sollte er aus Deutschland ausgewiesen werden.“

Im Hinblick auf eine mögliche Einbürgerung ergänzte er,  „wer unsere Werte nicht teilt, wer Antisemitismus und Terror unterstützt, dem wird der deutsche Pass verwehrt.“

Auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) erklärte dazu, „wir werden alle rechtlichen Möglichkeiten zur Ausweisung von Hamas-Unterstützern nutzen.“

Es müsse ein „demokratischer Konsens in unserer Gesellschaft sein, dass wir den barbarischen Terror der Hamas verurteilen“. Dies erwarte Klingbeil in gleichem Maße von allen muslimischen Verbänden in Deutschland.

Völlig anderer Blickwinkel geht es um Israel

Mit Blick auf eine mögliche deutsche Staatsbürgerschaft sagte Klingbeil, „die Einbürgerung ist das stärkste Bekenntnis zu unserem Land. Wer unsere Werte nicht teilt, wer Antisemitismus und Terror unterstützt, dem wird der deutsche Pass verwehrt. Das müssen alle wissen.“

Gegen Diejenigen, die Antisemitismus verbreiten oder die radikalislamische Hamas unterstützen, „werden wir konsequent vorgehen“, kündigte der SPD-Chef an. Deutschland werde hierbei „alle Maßnahmen ausschöpfen, die der Rechtsstaat uns bietet“.

Hier dürfte wohl regierungsseitig eine recht diffizile Unterscheidung im Hinblick auf „islamisch motivierten Terror“ vorliegen, denn seit Jahren eskalierende Ausschreitungen im Zuge von islamischen Kundgebungen in Deutschland waren bis dato kaum eine öffentliche Erwähnung wert.

Erst vor wenigen Wochen überraschte die damalige SPD-Spitzenkandidatin Faeser im Kontext des Hessen-Wahlkampfs damit, Asylbewerbern das Wahlrecht bereits nach sechs Monaten zu geben. Sowohl in Hessen wie auch in Bayern wurde das vom Wähler allerdings keineswegs goutiert.



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Auf dem Weg zur Endlösung

Pepe Escobar

Der Krieg gegen Russland in der Ukraine und der israelische „Krieg gegen den Terror“ in Gaza sind nur parallele Fronten eines einzigen, erschreckend sich entwickelnden globalen Kriegs.

Ihr habt die Obstgärten meiner Vorfahren gestohlen
Und das Land, das ich bewirtschaftet habe
Und ihr habt uns nichts gelassen
Außer diesen Steinen…
Wenn ich hungrig werde
Wird das Fleisch des Usurpators meine Nahrung sein.

– Der palästinensische Nationaldichter Mahmoud Darwish

Es ist mittlerweile bestätigt, dass der ägyptische Geheimdienst ihre israelischen Kollegen nur 3 Tage vor der Al-Aqsa-Flut gewarnt hat, dass etwas „Großes“ von der Hamas kommen würde. Tel Aviv, seine mehrere Milliarden Dollar teure Sicherheitsapparatur und die IDF, „die weltweit stärkste Armee“, wählten jedoch, es zu ignorieren.

Das bildet zwei entscheidende Richtungen.

1) Tel Aviv bekommt seinen Vorwand für ein „Pearl Harbor“-Szenario, um einen remixten „Krieg gegen den Terror“ sowie eine Art Endlösung für das „Gaza-Problem“ umzusetzen (bereits in Kraft).

2) Der Hegemon ändert abrupt die Erzählung weg von der kommenden, unvermeidlichen, kosmischen gemeinsamen Demütigung des Weißen Hauses und der NATO in den Steppen von Novorossiya – einer strategischen Niederlage, die die vorherige Demütigung in Afghanistan wie einen Maskenball im Disneyland erscheinen lässt.

Die vollständige Blockade der „menschlichen Tiere“ (Copyright des israelischen Verteidigungsministeriums) in Gaza, in Wirklichkeit eine zivile Bevölkerung von 2,3 Millionen, wurde erst am vergangenen Montag verhängt. Kein Essen, kein Wasser, kein Treibstoff, keine lebensnotwendigen Güter.

Das ist ein Kriegsverbrechen und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das die vier Grundprinzipien des Kriegsvölkerrechts (LOAC) zunichtemacht – alles, was von der NATOstan und seinen verschiedenartigen oligarchisch kontrollierten Mainstream-Medien bejubelt oder bestenfalls völlig ignoriert wird.

Christen, Muslime, Juden und andere ethnische Gruppen lebten jahrhundertelang friedlich in Palästina, bis das rassistische Zionistische Projekt aufgezwungen wurde – komplett mit allen Merkmalen der Siedlerkolonialismus-Strategie „Teile und Herrsche“.

Die Nakba ist eine alte Erinnerung von vor 75 Jahren. Wir sind jetzt weit über die Apartheid hinausgegangen – und betreten die totale Ausgrenzung und Vertreibung der Palästinenser aus ihrer Heimat.

Im Januar 2023 betonte der israelische Premierminister Netanyahu selbst: „Das jüdische Volk hat ein exklusives und unbestreitbares Recht auf alle Gebiete des Landes Israel.“

Jetzt hat die IDF nichts weniger als eine Anordnung an die UN geschickt, um alle Bewohner des nördlichen Gazastreifens – 1,1 Millionen Menschen – in den südlichen Gazastreifen nahe Rafah, dem einzigen Grenzübergang zu Ägypten, zu evakuieren.

Diese erzwungene Massendeportation von Zivilisten wäre die Vorstufe zur völligen Zerstörung des gesamten nördlichen Gazastreifens, verbunden mit Vertreibung und Konfiszierung von angestammtem palästinensischem Land – und nähert sich damit einer zionistischen Endlösung.

Willkommen bei den Soziopathen United

Netanyahu, ein Soziopath mit nachgewiesener Erfolgsbilanz, kann nur deshalb ungestraft Kriegsverbrechen begehen, weil er die uneingeschränkte Unterstützung des Weißen Hauses, des „Biden“-Gespanns und des Außenministeriums hat – ganz zu schweigen von bedeutungslosen EU-Vasallen.

Wir haben gerade einen US-Außenminister – einen Funktionär mit niedrigem IQ, der in jeder einzelnen Angelegenheit überfordert ist – gesehen, der nach Israel ging, um kollektive Bestrafung „als Jude ebenfalls“ zu unterstützen.

Er sagte, sein Großvater sei vor den Pogromen in Russland geflohen (das war 1904). Dann kam die direkte – nazistische – Verbindung zu „meinem Stiefvater hat Auschwitz, Dachau und Majdanek überlebt“. Beeindruckend, das sind drei Konzentrationslager hintereinander. Der Außenminister ist offensichtlich nicht bewusst, dass die UdSSR alle drei befreit hat.

Dann kam die Verbindung Russland-Nazis-Hamas. Zumindest ist alles klar.

Intern kann Netanyahu nur als Premierminister im Amt bleiben, weil er insbesondere zwei rabiate ultra-zionistische, rassistische, supremacistische Koalitionspartner hat. Er ernannte Itamar Ben-Gvir zum Minister für nationale Sicherheit und Bezalel Smotrich zum Finanzminister – beide de facto für die Ausweitung der Siedlungen im Westjordanland im industriellen Maßstab verantwortlich.

Smotrich hat öffentlich gesagt, dass es „keine Palästinenser gibt, weil es kein palästinensisches Volk gibt“.

Ben-Gvir und Smotrich arbeiten aktiv daran, die Siedlerbevölkerung in den Regionen des Westjordanlands von 500.000 auf eine Million zu erhöhen, während die palästinensischen Bewohner, die de facto keine Bürgerrechte besitzen, 3,7 Millionen zählen. Gleichzeitig entstehen illegale Siedlungen, die von Tel Aviv nicht offiziell genehmigt wurden, in verschiedenen Teilen der Region.

Im Gazastreifen, wo die Armut bei 60% liegt und die Jugendarbeitslosigkeit massiv ist, warnen UN-Agenturen verzweifelt vor einer bevorstehenden humanitären Katastrophe.

Über 1 Million Menschen im Gazastreifen, hauptsächlich Frauen und Kinder, sind auf UN-Lebensmittelhilfe angewiesen. Zehntausende von Kindern besuchen Schulen der UNRWA (UNRWA ist die Agentur für palästinensische Flüchtlinge).

Tel Aviv tötet sie jetzt – leise. Mindestens 11 UNRWA-Mitarbeiter wurden in der vergangenen Woche getötet (einschließlich Lehrer, eines Arztes und eines Ingenieurs), mindestens 30 Kinder sowie fünf Mitglieder des Internationalen Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds.

Dazu kommt noch der Pipelineistan-Aspekt – nämlich das Stehlen von Gas aus Gaza.

Mindestens 60% der im Jahr 2000 vor der Gaza-Israel-Küste entdeckten riesigen Gasreserven gehören völkerrechtlich Palästina.

Eine wichtige Konsequenz der angewandten Endlösung für Gaza besteht darin, dass die Souveränität über die Gasfelder auf Israel übergeht – in einer weiteren massiven Verletzung des Völkerrechts.

Die globale Mehrheit ist Palästina

Angesichts der erschreckenden Aussicht, dass Israel den gesamten nördlichen Teil des Gazastreifens depopuliert, live im Fernsehen und angefeuert von Horden von NATOstan-Zombies, ist es nicht undenkbar, dass sich die Türkei, Ägypten, Syrien, Irak, Iran, Libanon, Jemen und die Golfmonarchien auf verschiedenen Ebenen zusammentun, um einen überwältigenden Druck gegen die Umsetzung der zionistischen Endlösung auszuüben.

Praktisch die gesamte Globale Südliche/Globale Mehrheit steht auf der Seite Palästinas.

Die Türkei ist problematisch, weil es keine arabische Nation ist und in der jüngsten Vergangenheit zu ideologisch der Hamas zu nahe stand. Wenn die derzeitige Netanyahu-Bande jedoch diplomatisch tätig würde, wäre das möglicherweise beste Vermittlungsteam Saudi-Arabien, Katar und die ägyptische Diplomatie.

Indien hat sich gerade selbst als Führer der Globalen Mehrheit ins Knie geschossen: Ihre Führung scheint einen Nervenkitzel zu verspüren, wenn sie Israel gegenübersteht.

Dann gibt es noch die großen Souveräne: die strategische Partnerschaft zwischen Russland und China.

Russland und der Iran sind selbst durch eine strategische Partnerschaft verbunden – einschließlich auf allen militärischen Ebenen auf dem neuesten Stand der Technik. Die von China vermittelte Annäherung zwischen Iran und Saudi-Arabien hat in dieser Woche dazu geführt, dass Mohammad bin Salman und Ebrahim Raisi erstmals in der Geschichte miteinander telefoniert haben und ihre uneingeschränkte Unterstützung für die legitimen Rechte des palästinensischen Volkes koordinieren. Syriens Bashar al-Assad hat gerade China besucht und wurde mit vollen Ehren empfangen.

Chinas diplomatische Raffinesse – weit über die Al-Aqsa-Flut hinaus – besteht darin, legitime palästinensische Rechte zu unterstützen. Die gesamte arabische Welt und die Länder des Islams spüren das deutlich – während Israel und NATOstan gegenüber Nuancen unempfindlich sind.

Mit Russland erreichen wir Heavy-Metal-Territorium. Anfang dieser Woche wurde der israelische Botschafter in Russland, Alexander Ben Zvi, endlich nach mehreren Versuchen vom stellvertretenden Außenminister Mikhail Bogdanov empfangen. Es war Israel, das praktisch um ein Treffen gebeten hat.

Bogdanov kam gleich zur Sache und sagte unverblümt, Ben Zvi sei gewarnt worden, dass der IDF-Plan, den Gazastreifen buchstäblich zu zerstören, die indigene Bevölkerung zu vertreiben und die ethnische Säuberung dieser „menschlichen Tiere“ zu praktizieren, „mit den verheerendsten Folgen für die humanitäre Lage in der Region“ verbunden sei.

Das lässt ein mögliches Szenario voranschreiten – dessen Folgen ebenso verheerend sein können: Moskau – in Zusammenarbeit mit Ankara – startet eine von der Globalen Südlichen unterstützte Blockadebrecheroperation gegen Israel.

Es ist kein Geheimnis – abgesehen von der Vorgehensweise – dass Putin und Erdogan über die Möglichkeit eines türkischen humanitären Seehilfekonvois nach Gaza gesprochen haben, der vor einem israelischen Angriff durch die russische Marine aus ihrer Basis in Tartus, Syrien, und der russischen Luftwaffe aus Hmeimim geschützt werden würde. Das würde die Einsätze auf unvorhersehbare Ebenen heben.

Was bereits klar ist, ist, dass der Hegemon-Proxykrieg gegen Russland in der Ukraine und der israelische „Krieg gegen den Terror“ in Gaza nur parallele Fronten eines einzigen, erschreckend sich entwickelnden globalen Kriegs sind.

Die Entscheidung von Biden, Kriegsschiffe an die Küste des Gazastreifens zu entsenden, ist noch gefährlicher, als wir dachten.

Die Versuchung für Benjamin Netanyahu, einen inszenierten Angriff auf die Amerikaner zu arrangieren, ist zu groß, wenn er sieht, dass der Konflikt nicht seinen Wünschen entspricht.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu setzt alles auf eine Karte: dass die USA rundum auf seine wahnwitzige Idee eines regionalen Krieges zwischen Israel und Irans Stellvertretern in der Region eingehen werden.

Für Netanyahu war dies von Anfang an immer der Plan. Aber es erfordert eine Reihe von Schritten, um dieses Ziel zu erreichen. Zunächst einmal muss er die Biden-Regierung davon überzeugen, sich der IDF in ihrem Krieg im Gazastreifen anzuschließen. Und selbst das wird nicht einfach sein.

Am liebsten würde er Washington direkt in den Konflikt mit der Hamas einbeziehen, weil er hofft, den Krieg auf den Libanon und den Iran auszudehnen, wie kürzlich Michael Maloof, ein ehemaliger hochrangiger Sicherheitspolitikanalyst im US-Verteidigungsministerium, Russia Today sagte. Maloof hat sicherlich recht, aber die Entscheidung von Biden, eine Flotte von Kriegsschiffen an die östliche Mittelmeerküste zu schicken, ist auf so vielen Ebenen gefährlich. Es ist leicht zu erkennen, dass Biden Israel unterstützen und auch physisch in der Region präsent sein will, um die Hisbollah dazu zu bringen, zweimal darüber nachzudenken, die Gelegenheit zu nutzen, während die IDF im Gazastreifen beschäftigt ist, einen Überraschungsangriff zu starten. Das Problem bei dieser Denkweise ist, dass die Hisbollah nicht so leicht von solchen Schritten bedroht wird und höchstwahrscheinlich gezwungen sein wird, in größerem und gewagterem Maße darüber nachzudenken, einen solchen Angriff durchzuführen, während die US-Schiffe bereit sind, den Südlibanon zu bombardieren, als wenn sie nicht da wären. Dies ist definitiv ein Eigentor.

Zweitens ist die Versuchung für Netanyahu, einen inszenierten Angriff auf die Amerikaner zu arrangieren, zu groß, wenn er sieht, dass der Konflikt nicht seinen Wünschen entspricht.

Die andere Sorge, die berücksichtigt werden muss, ist, dass die Amerikaner selbst taktische Fehler machen könnten. Eine Fehlkalkulation in dieser Situation ist extrem gefährlich, und die Amerikaner haben in der Region bereits eine Geschichte von solchen Fehlern. Ein solcher Fehler würde die gesamte Region in den Krieg mit dem Iran stürzen, von dem Netanyahu sein ganzes Leben lang geträumt hat. Und es gäbe keinen einfachen „Ausweg“ für die Amerikaner.

Am Montag, dem 9. Oktober, ordnete die USA den Flugzeugträger USS Gerald R. Ford und fünf Lenkwaffenzerstörer in das östliche Mittelmeer. Laut Maloof „erfüllt das Netanyahus wildeste Träume“.

„Er wollte die USA in diesen Konflikt verwickeln“, sagte der ehemalige Pentagon-Beamte gegenüber RT.

Netanyahu „möchte den Krieg mit dem Libanon eröffnen, indem er die Hisbollah angreift“, um sein ultimatives Ziel zu erreichen, „die nuklearen Anlagen des Irans zu bombardieren“, fügte Maloof hinzu. Dafür muss er einen „Golf von Tonkin-Moment“ haben, sofern man so sagen kann.

Einige werden sich daran erinnern, wie der US-Präsident Lyndon Johnson den Vietnamkrieg 1964 mit einer kleinen gefälschten Nachricht begann, indem er Schiffe in den Golf von Tonkin schickte. Ein angeblicher Angriff nordvietnamesischer Streitkräfte auf zwei US-Zerstörer wurde dann als Vorwand für eine direkte Beteiligung verwendet. In diesen Tagen musste die LBJ-Regierung lediglich ankündigen, dass diese Schiffe von nordvietnamesischen Streitkräften angegriffen worden waren. Das reichte aus, um den Vietnamkrieg zu rechtfertigen, einen Krieg, den nicht nur Amerikaner verloren, sondern der auch die US-Außenpolitik für Jahrzehnte neu definierte.

Die USA haben auch zugesagt, Israel mit Waffen und Munition zu unterstützen, wobei das Pentagon behauptet, genug davon zu haben und gleichzeitig die Ukraine zu versorgen. Maloof ist jedoch skeptisch gegenüber dieser Behauptung.

Und so sind alle Zutaten vorhanden, damit der Kessel überkocht. Wenn Netanyahu zufrieden ist, dass der Angriff auf den Gazastreifen nach Plan verläuft – eine militärische Strategie, die darauf basiert, den Feind zuerst auszuhungern, bevor zweitklassige IDF-Infanterie (das schlechteste Geheimnis im Nahen Osten ist, wie schlecht die israelische Infanterie auf dem Schlachtfeld ist) eingesetzt wird -, dann entscheidet er vielleicht, sich nicht an die Amerikaner für den großen Plan zu wenden. Aber wenn es schwieriger wird, wird er vielleicht direkte Gespräche mit Biden und seinen Beratern über das Ausmaß der Unterstützung führen, die er in einem größeren, breiteren Krieg erhoffen kann. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass Biden ihn unterstützt, denn das Letzte, was er vor einer Wiederwahl benötigt, ist ein Weltkrieg im Nahen Osten und amerikanische Leichensäcke. Und so wird die natürliche Entwicklung sein, dass Netanyahus Leute zu dem Schluss kommen, dass der einzige Weg, Amerika einzubeziehen, darin besteht, wenn es keine Wahl hat. Die einzige wirkliche Möglichkeit, dies zu garantieren, besteht darin, dass diese US-Kriegsschiffe angeblich von Hisbollah-Raketen im Südlibanon angegriffen werden.

Es könnte schwieriger sein, die schiitische Gruppe im Libanon dazu zu bringen, dies zu tun, als Netanyahu glaubt. Die Hisbollah versteht die List nur allzu gut und lässt sich nicht in eine Provokation verwickeln. Und es besteht immer die Möglichkeit, dass die Hamas selbst eine Rakete auf eines von ihnen abschießt und dies bequemerweise als Angriff aus dem Libanon gesehen wird. Es wird tatsächlich nicht darauf ankommen, von wo es kommt. Die Amerikaner werden später alle forensischen Audio-Visuellen fälschen und sie an Journalisten weitergeben, die gerne eine gute Geschichte veröffentlichen, genauso wie sie US-Journalisten belügen, wenn es darum geht, genug Munition für einen solchen Krieg bereitzustellen, obwohl die ganze Welt und ihr Hund wissen, dass die Bestände sehr niedrig sind.

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