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Für Offshore-Windenergie gibt es keinerlei Rechtfertigung

Paul Driessen und ich haben gerade eine Studie über die Auswirkungen von Offshore-Windkraftanlagen auf die CO₂-Emissionen abgeschlossen, steht doch deren Emissionsreduzierung im Vordergrund. Es hat sich herausgestellt, dass die globalen Emissionen aus Bergbau, Verarbeitung, Herstellung und Transport jede Reduzierung durch die Stromerzeugung ausgleichen.
Die vollständige Studie wurde von CFACTs NetZero Reality Coalition veröffentlicht und trägt den Titel [übersetzt]: Wie Offshore-Wind die globalen Kohlenstoffemissionen in die Höhe treibt.
David Wojick, PhD, Paul Driessen, JD
Hier gibt es weitere wichtige Studien und Artikel.
Und hier die Zusammenfassung dieser Studie:
Offshore-Windkraftanlagen sind enorm teuer und zerstören die Umwelt. Die wichtigste angebliche Rechtfertigung für den Bau dieser Anlagen ist die Verringerung der „Kohlenstoff“-Emissionen (Kohlendioxid oder CO₂) und die Rettung des Planeten vor einem „katastrophalen Klimawandel“. Diese Rechtfertigung beruht jedoch nicht nur auf einer falschen Prämisse; die Aufnahme von Offshore-Windenergie in den Energiemix eines Staates wird höchstwahrscheinlich die globalen CO₂-Emissionen erhöhen. Das bedeutet, dass die Netto-Emissionsvorteile enorm negativ sind, ebenso wie andere ökologische und wirtschaftliche Netto-Effekte.
[Hervorhebung vom Übersetzer]
Diese Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Kohlendioxidreduzierung durch die lokale (staatliche und nationale, im Gegensatz zur globalen) Windenergieerzeugung stark überbewertet wird. Zunächst einmal wird die CO₂-Reduzierung bestenfalls gering sein, vor allem weil die Schwankungen der erforderlichen Windgeschwindigkeiten dazu führen, dass die Emissionen der gasbetriebenen Reservekraftwerke steigen, wenn der Wind nicht weht. (Ausreichend Reservestrom aus Batteriemodulen ist außerdem enorm teuer, stark von Rohstoffen abhängig, die knapp sind, und wahrscheinlich noch ein Jahrzehnt oder länger entfernt).
Das Endergebnis ist, dass die Hinzufügung von Offshore-Windkraftanlagen zu den bestehenden Kohle-, Gas- und Kern- und/oder Wasserkraftanlagen zwar auf den ersten Blick die Emissionen bescheiden senkt, aber wegen der Gas- (oder Kohle-) Reservekraftwerke, die nun zur Aufrechterhaltung eines stabilen Netzes benötigt werden, nur wenig zur Verringerung der lokalen Stromemissionen beiträgt.
Aber es kommt noch schlimmer.
Oft werden die anderen Faktoren im Zusammenhang mit der Windenergie übersehen, die die Emissionen tatsächlich in die Höhe treiben. So werden beispielsweise die Emissionen der Lieferkette beim Bau von Offshore-Windkraftanlagen als Ersatz bestehender Erzeugungsanlagen sehr hoch sein. Zu den Emissionen der Lieferkette gehören die bei allen Schritten entstehenden Emissionen, die für die Errichtung einer Offshore-Windkraftanlage erforderlich sind: Abbau und Verarbeitung der erforderlichen Metalle und Mineralien, Herstellung von Komponenten, Bau von Turbinen und Umspannwerken vor Ort sowie Betrieb, Wartung, Ersatz und schließlich Stilllegung und Deponierung von abgenutzten, beschädigten und veralteten Anlagen. Sie umfassen auch die unzähligen Transportschritte auf dem Weg per Schiff oder LKW.
Diese Emissionen der Lieferkette sind global und tragen zur globalen Atmosphäre bei. Das Nettoergebnis der Kombination kleiner lokaler CO₂-Reduktionen mit einem großen Anstieg der Emissionen in der Lieferkette ist also nicht eine Reduktion des globalen atmosphärischen CO₂, sondern ein Gesamtanstieg des atmosphärischen CO₂.
Kurz gesagt, die von den Befürwortern des Baus von Offshore-Windkraftanlagen angeführte Rechtfertigung der „Emissionsreduzierung“ ist vereinfachend und falsch.
Schließlich wird der Bau von Windparks auch damit begründet, dass sie zur Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort beitragen. Auch dies ist im Großen und Ganzen falsch. Ein Grund dafür ist, dass solche Arbeitsplätze von den lokalen Strompreiszahlern subventioniert werden, deren Strompreise wahrscheinlich in die Höhe schnellen werden, was zu Entlassungen in vielen Unternehmen und zur Schließung von Betrieben und ganzen Industrien führen wird – so dass der Nettonutzen minimal, null oder sogar negativ ist. Noch schlimmer ist, dass ein Großteil der Steuergelder für Offshore-Windkraftanlagen ins Ausland fließen wird, weil dort die Lieferkette existiert. Kurz gesagt, die durch die Windenergie geschaffenen Arbeitsplätze sollten als Kosten und nicht als Nutzen betrachtet werden.
Darüber hinaus werden nur wenige lokale Arbeitsplätze direkt durch Offshore-Windenergieanlagen geschaffen, da es sich bei deren Bau um ein einfaches Montageprojekt und nicht um ein Bauprojekt handelt. Das liegt daran, dass die zu montierenden Teile hauptsächlich im Ausland hergestellt und gefertigt werden. Dazu gehören die Türme, Turbinen, Flügel, Verbindungskabel, Umspannwerke und Transformatoren. Erschwerend kommt hinzu, dass die Montage von Offshore-Turbinen in der Regel von hochspezialisierten Schiffen durchgeführt wird, die in erster Linie von ausländischen Staaten bereitgestellt werden.
Vor Ort oder in den USA werden wahrscheinlich nur relativ wenige und sogar schlecht bezahlte Arbeitsplätze in den Bereichen Installation, Wartung, Reparatur, Stilllegung und Recycling/Deponierung entstehen. Die Arbeitsplätze in den Fabriken, die Offshore-Windturbinenkomponenten herstellen, werden wahrscheinlich verschwinden, weil die US-Fabriken in einer Wind-Solar-Batterie-Backup-Gasturbinen-Wirtschaft nicht mehr über eine zuverlässige, erschwingliche Energieversorgung verfügen werden; sie werden gezwungen sein, hoch bezahlte amerikanische Arbeitskräfte einzustellen, und werden daher nicht in der Lage sein, mit asiatischen und anderen ausländischen Wettbewerbern zu konkurrieren.
Auch auf lokaler Ebene ist es möglich, die Kosten pro Tonne Kohlendioxid-Reduktion zu berechnen, sobald der tatsächliche Anstieg der Emissionen in Übersee und die lokalen Reduktionen bekannt sind. Diese Zahl wird wahrscheinlich sehr hoch sein, sicherlich in den Tausenden von Dollar pro Tonne und möglicherweise viel mehr. Außerdem werden die Kosten für die Lieferkette mit ziemlicher Sicherheit steigen, da bei steigender Nachfrage kritische Rohstoffengpässe vorhergesagt werden.
Bei dieser Studie handelt es sich nur um eine erste Untersuchung der komplexen Fragen, die mit der angeblichen Rechtfertigung für die massive Entwicklung der Offshore-Windenergie zusammenhängen. Zur Veranschaulichung haben wir einige einfache Beispiele herangezogen, wie z. B. das 11.000-MW-Offshore-Windkraftziel von New Jersey und die Emissionen, die entlang der Lieferkette für die Installation von hauptsächlich Monopile-Turbinen entstehen.
Unsere Erkenntnisse sind jedoch allgemeiner Natur und anwendbar. Kurz gesagt, für alle Offshore-Windkraftanlagen gilt Folgendes:
A. Die Reduktion der lokalen Stromnetzemissionen wird gering sein.
B. Die Emissionen der Versorgungskette werden hoch sein.
C. Die globalen Emissionen werden daher zunehmen und nicht abnehmen.
Schlussfolgerung 1: Es gibt keine Vorteile bei der Reduktion von Kohlendioxid-Emissionen und somit auch keine Rechtfertigung für die Entwicklung von Offshore-Windkraftanlagen, um den angeblich vom Menschen verursachten Klimawandel zu mildern.
Unsere sekundären Ergebnisse erklären im Detail, warum dies so ist.
A. Alle neu geschaffenen Arbeitsplätze vor Ort werden exorbitant teuer sein, wenn man die US-Lohntarife, die Subventionen für „saubere Energie“ und die Erhöhungen für die Steuerzahler mit einbezieht, und werden daher wahrscheinlich relativ wenige und schlecht bezahlte sein.
B. Viele bestehende lokale Arbeitsplätze werden verschwinden, da die Stromkosten die Kosten für fossile Brennstoffe ersetzen und stetig steigen werden – was zu Entlassungen in vielen Wirtschaftszweigen und geringeren Ausgaben von Familien mit knappem Geldbeutel führt.
C. Die Kosten der Versorgungskette werden aufgrund der steigenden US-amerikanischen und weltweiten Nachfrage nach wichtigen Metallen und Mineralien und der sich abzeichnenden Verknappung zwangsläufig steigen.
Schlussfolgerung 2: Offshore-Windprojekte und -infrastrukturen sind enorm teuer, liefern teuren intermittierenden Strom und vernichten somit zahlreiche amerikanische Arbeitsplätze, während sie nur wenige langfristige Arbeitsplätze mit ähnlichen Löhnen unterstützen.
Schlussfolgerung 3: Offshore-Windprojekte und -infrastruktur verursachen zahlreiche weitere Kosten, die bisher in keiner Kosten-Nutzen-Analyse für die Branche berücksichtigt wurden.
Schlussfolgerung 4: Die Netto-„Kohlenstoff“-Reduktion (Kohlendioxid) durch die Entwicklung der Offshore-Windenergie ist daher äußerst negativ und kann weitere Investitionen in diese Industrie nicht rechtfertigen.
Link: https://www.cfact.org/2023/11/22/offshore-wind-cannot-be-justified/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Ukrainischer Politiker bestätigt: Putin bot Kiew unterschriftsreifen Friedensvertrag an!

Kreml-Chef Wladimir Putin hat dem Marionetten-Regime in Kiew bereits im Frühjahr 2022 ein umfassendes und unterschriftsreifes Friedensabkommen angeboten – unter zwei wichtigen Bedingungen: kein NATO-Beitritt und dauerhafte Neutralität der Ukraine! Das bestätigte Davyd Arakhamiia, Fraktionschef der Selenskyj-Staatspartei „Diener des Volkes“, im Interview mit der ukrainischen TV-Journalistin Nataliia Moseichuk.
Arakhamiia hatte die ukrainische Delegation bei ersten zaghaften, dann aber gescheiterten Friedens-Gesprächen mit Moskau in Weißrussland und in der Türkei Ende März 2022 geleitet. Nach seinen Angaben bot die russische Delegation Kiew in Istanbul an, sofort ein Friedensabkommen zu unterzeichnen – mit der Maßgabe, dass die Ukraine ein neutraler Staat wird und keinen NATO-Beitritt anstrebt.
Laut der TV-Moderatorin Moseichuk soll Russlands Staatspräsident Putin bei einem Treffen mit einer afrikanischen Delegation den fertigen Entwurf für ein Friedensabkommen mit der Ukraine sogar vorgezeigt haben. Demnach soll der Vertragsentwurf insgesamt 18 Artikel enthalten haben, in denen auch die künftige Ausrüstung und Truppenstärke der ukrainischen Armee festgelegt waren.
Brisant: Aus den Äußerungen Arakhamiias geht hervor, dass vor allem der frühere britische Premierminister und Selenskyj-Freund Boris Johnson das Zustandekommen eines solchen Friedensabkommens hintertrieben hat: „Als wir aus Istanbul zurückkamen, kam Boris Johnson nach Kiew und sagte, wir würden überhaupt nichts mit ihnen (den Russen) unterschreiben und lasst uns einfach kämpfen.“
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Die politische Wissenschaft vom CO2 – Mensch versus Natur

Eine neue Studie kommt zum Schluss, dass 65 % bis 96,5 % des Anstiegs der CO2-Konzentration seit 1958 auf natürliche Ursachen zurückzuführen ist. Es gibt einen CO2-Kreislauf der Entstehung und des Verbrauchs und Speicherung. Gut zu sehen an den jahreszeitlichen Schwankungen, die die Messungen zeigen. Nur mit einem Trick lässt sich ein bedeutender Beitrag von […]
Der Beitrag Die politische Wissenschaft vom CO2 – Mensch versus Natur erschien zuerst unter tkp.at.
Medienzensurorganisation NewsGuard hat Verbindungen zu Big Pharma
In einem neuen Bericht beschreibt die Washington Times die engen finanziellen Verbindungen von NewsGuard zu Big Pharma, da die Medienzensurorganisation versucht hat, Kritik an Impfstoffen und der Covid-Politik zu unterdrücken. Newsmax hat mehr.
„Ich glaube, dass dies eine wirklich finstere Organisation ist, die überall der Feind des guten Journalismus ist“, sagte der Chefredakteur des Daily Sceptic, Toby Young, der Washington Times.
Youngs Zeitung war von NewsGuard ins Visier genommen worden, als sie über die COVID-19-Pandemie berichtete und unter anderem Kritik an Abschottung, Vorschriften und experimentellen Impfstoffen veröffentlichte.
Aber jetzt beschwert sich Young über die 6 Millionen Dollar Startkapital für NewsGuard, die zum Teil von der Publicis Groupe bereitgestellt wurden, die führende Pharma- und Gesundheitsunternehmen wie Pfizer vertritt, so die Times.
NewsGuard wurde 2018 von Steven Brill gegründet, einem bekannten Aktivisten und Spender für die Demokraten.
Eine Analyse des Media Research Centre hat gezeigt, dass NewsGuard konservativen Medien durchweg niedrige Rankings zuweist, während liberale Medien hohe Rankings erhalten.
Die Rankings der Gruppe werden wiederum von großen Werbeagenturen genutzt, um konservative Medien von der Ausstrahlung von Werbung auszuschließen und ihnen Einnahmen zu verweigern.
Der Milliardär und X-Eigentümer Elon Musk unterstützte die Newsmax-Berichterstattung über die Voreingenommenheit von NewsGuard im Oktober und sagte, es sei „nicht cool“, dass Newsmax mit seinen Bewertungen eine „politische Agenda“ verfolge.
„Ja, das ist nicht cool. Eine politische Agenda im Namen des „Schutzes“ der Öffentlichkeit voranzutreiben“, schrieb Musk auf X, nachdem er NewsGuard als „Betrug“ bezeichnet und gesagt hatte, es solle „sofort aufgelöst werden“.
Als Publicis die Gründung von NewsGuard unterstützte, begrüßte der Vorstandsvorsitzende Maurice Levy die Idee.
„NewsGuard wird in der Lage sein, ‚weiße Listen‘ von Nachrichtenseiten zu veröffentlichen und zu lizenzieren, die unsere Kunden nutzen können, um seriöse Verlage zu unterstützen und gleichzeitig ihren Markenruf zu schützen“, sagte Levy damals.
Jetzt wird NewsGuard genutzt, um legitime Kritik an Gesundheitsvorschriften zu unterdrücken.
BREAKING: Left-wing NewsGuard is targeting conservative media for censorship. See: https://t.co/PeEkbsagSq@ElonMusk @Timcast @mtaibbi @RichardGrenell pic.twitter.com/4PBmVMZhAw
— NEWSMAX (@NEWSMAX) October 20, 2023
Escobar: Der Räumungsbescheid wird derzeit verfasst und wird in vier Sprachen vorliegen
Pepe Escobar
Das orthodoxe Christentum, der gemäßigte Islam und verschiedene Strömungen des Taoismus/Konfuzianismus könnten die drei großen Zivilisationen einer gereinigten Menschheit werden.
Der Reinigungsbefehl ist in Arbeit. Und er wird in vier Sprachen erscheinen. Russisch. Farsi. Mandarin. Und nicht zuletzt auf Englisch.
Eine der größten Freuden im professionellen Schreiben ist die Bereicherung, die man immer wieder durch informierte Leser erfährt. Die Einsicht über „Vertreibung“, die mehr Wert hat als tausend geopolitische Abhandlungen, wurde von einem meiner engagiertesten Leser in einem Kommentar zu einer meiner Kolumnen eindrucksvoll zum Ausdruck gebracht.
Kurz gesagt, was hier geschrieben steht, drückt einen tief empfundenen Konsens aus, nicht nur in Westasien, sondern auch in den meisten Breitengraden des Globalen Südens/der Globalen Mehrheit.
Das Undenkbare in Form eines Völkermordes, der im dritten Jahrzehnt des Jahrtausends – das ich in einem früheren Buch als die „wilden Zwanziger“ bezeichnet habe – live und in Echtzeit auf jedem Smartphone stattfand, wirkte wie ein Teilchenbeschleuniger und konzentrierte die Herzen und Köpfe.
Diejenigen, die sich entschieden haben, Westasien in Brand zu setzen, sehen sich bereits mit bösen Rückschlägen konfrontiert. Und das geht weit über die Diplomatie der Führer des globalen Südens hinaus.
Mit Präsident Xi Jinping hat sich China zum ersten Mal seit Langem nicht nur geopolitisch geäußert (ein wahrer Souverän kann sich nicht zurückhalten, wenn es um Völkermord geht). Chinas unmissverständliche Position zu Palästina geht weit über die geoökonomische Routine der Förderung der BRI-Handels- und Transportkorridore hinaus.
Und all dies, während Präsident Putin die Entsendung humanitärer Hilfe nach Gaza als „heilige Pflicht“ bezeichnete, was im russischen Kodex vorwiegend das militärische Spektrum einschließt.
Trotz aller Manöver und gelegentlicher Posen weiß praktisch jeder, dass die derzeitige UNO nicht mehr zu reparieren und völlig unfähig ist, sinnvolle Friedensverhandlungen, Sanktionen oder die Aufklärung von Massenkriegsverbrechen durchzusetzen.
Die neue UNO, die sich herausbildet, ist BRICS 11 – eigentlich BRICS 10, denn das neue trojanische Pferd Argentinien könnte in der Praxis nur eine marginale Rolle spielen, wenn es am 1. Januar 2024 beitritt.
Die BRICS 10, angeführt von Russland und China, die beide von einem starken moralischen Kompass geleitet werden, haben ein offenes Ohr für die arabische Welt und die Länder des Islam. Vor allem für deren Bevölkerung, weit mehr als für deren Eliten. Das wird 2024 während der russischen BRICS-Präsidentschaft ein wichtiges Element sein.
Auch wenn man nicht gehen kann, muss man gehen
Auf der Tagesordnung des New Great Game steht derzeit die Vertreibung des Hegemons aus Westasien – eine technische und zivilisatorische Herausforderung.
Es scheint, dass das Kontinuum Washington-Tel Aviv bereits ein Gefangener seines eigenen Apparats ist. Es ist kein Hotel Kalifornien; man kann nicht auschecken, wann man will, sondern man wird gezwungen sein zu gehen.
Das kann auf relativ sanfte Weise geschehen – man stelle sich Kabul als Saigon-Remix vor – oder, wenn es hart auf hart kommt, als Apocalypse Now auf See, mit teuren eisernen Badewannen, die sich in unterseeische Korallenriffe verwandeln, und dem Untergang des CENTCOM und seines AFRICOM-Projekts.
Der entscheidende Vektor ist die Art und Weise, wie der Iran – und Russland – Jahr für Jahr mit unendlicher Geduld die von General Soleimani erdachte Meisterstrategie gespielt haben, dessen Ermordung die „wilden Zwanziger“ auslöste.
Ein waffenloser Hegemon kann die „neue Achse des Bösen“ Russland-Iran-China nicht nur in Westasien, sondern in ganz Eurasien, im asiatisch-pazifischen Raum und in ganz Afrika nicht besiegen. Die direkte Verwicklung/Normalisierung des Völkermordes hat nur dazu beigetragen, den fortschreitenden, unvermeidlichen Ausschluss des Hegemons aus den meisten Ländern des globalen Südens zu beschleunigen.
Und all das, während Russland akribisch an der Integration des Schwarzen Meeres, des Kaspischen Meeres, der Ostsee (ungeachtet der finnischen Hysterie), der Arktis und des Nordwestpazifiks arbeitet und China die Integration des Südchinesischen Meeres vorantreibt.
Xi und Putin sind begnadete Schach- und Go-Spieler – und profitieren von hervorragenden Beratern vom Kaliber eines Patruschew und Wang Yi. Wenn China geopolitisches Go spielt, ist das eine Übung in Nichtkonfrontation: Man muss nur die Zugmöglichkeiten des Gegners blockieren.
Schach und Go, das diplomatische Tandem, ist ein Spiel, bei dem man den Gegner nicht unterbricht, wenn er sich wiederholt selbst ins Knie schießt. Außerdem wird der Gegner zum Feind von über 90 % der Weltbevölkerung.
All das führt dazu, dass die Wirtschaft des Hegemons einmal zusammenbricht. Und dann kann er besiegt werden.
Westliche Werte“ unter Trümmern begraben
Während Russland, vorwiegend durch die Bemühungen Lawrows, dem globalen Süden/der globalen Mehrheit ein zivilisatorisches Projekt anbietet, das sich auf eine gegenseitig respektierende Multipolarität konzentriert, bietet China durch Xi Jinping das Konzept einer „Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft“ und eine Reihe von Initiativen an, die im Oktober auf dem Forum der Belt & Road Initiative (BRI) in Peking, bei dem Russland nicht zufällig Ehrengast war, ausführlich diskutiert wurden.
Eine Gruppe chinesischer Wissenschaftler fasste den Ansatz kurz als „Schaffung/Förderung globaler Knotenpunkte für Beziehungen/Kommunikation und Plattformen für konkrete Zusammenarbeit/praktischen Austausch“ zusammen. Die Teilnehmer behalten ihre Souveränität, leisten einen Beitrag zum gemeinsamen Projekt (oder auch nur zu bestimmten Projekten) und erhalten Vorteile, die sie zum Weitermachen bewegen“.
Es ist, als ob Peking als eine Art leuchtender Stern und Leitstern fungiert.
Im deutlichen Gegensatz hierzu findet sich das, was von der westlichen Zivilisation noch übrig ist – weit entfernt von den Idealen Montaignes, Pico della Mirandolas oder Schopenhauers. Es driftet zunehmend in ein selbst geschaffenes Herz der Finsternis ab, das allerdings ohne die literarische Brillanz Conrads auskommt. Hierbei wird es mit dem wahren, unauslöschlichen Schrecken eines konformistischen, unterwürfigen Individualismus konfrontiert.
Willkommen im neuen Mittelalter, das durch die „Killer-Apps“ des westlichen Rassismus ausgelöst wurde, wie der Wissenschaftler Shuchen Xiang, Professor für Philosophie an der Xidan-Universität, in seinem brillanten Buch „Chinese Cosmopolitanism“ darlegt.
Die „Killerapplikationen“ des westlichen Rassismus, schreibt Professor Xiang, sind die Angst vor Veränderung, die Ontologie des zweiwertigen Dualismus, die Erfindung des „Barbaren“ als rassisch Anderen, die Metaphysik des Kolonialismus und die unersättliche Natur dieser rassistischen Psychologie. All diese „Anwendungen“ explodieren jetzt in Westasien in Echtzeit. Die wichtigste Konsequenz ist, dass das westliche „Werte“-Konstrukt bereits unter den Trümmern von Gaza begraben liegt.
Nun zu einem Hoffnungsschimmer: Man könnte argumentieren – und wir werden darauf zurückkommen -, dass das orthodoxe Christentum, der gemäßigte Islam und verschiedene Strömungen des Taoismus/Konfuzianismus die drei wichtigsten Zivilisationen einer geläuterten Menschheit sein könnten.
Die NATO will ein militärisches Schengen in Europa
Während der ursprüngliche Schengen-Raum verschwindet und die Freizügigkeit der Zivilbevölkerung zunehmend eingeschränkt wird, will die NATO stattdessen ein Schengen, in dem sich Soldaten und Waffen ungehindert bewegen können.
Die Freizügigkeit der Zivilbevölkerung wird immer mehr behindert. Der Schengen-Raum selbst ist auf dem Weg in die Vergangenheit.
Es scheint die Zeit der Stiefel zu sein, die sich frei bewegen können, wohin sie wollen. Und Panzer, die ohne Sondergenehmigung jede Grenze niedertrampeln, die ihnen in die Quere kommt.
Generalleutnant Alexander Sollfrank, Chef der NATO-Logistik in Europa, sagte der Nachrichtenagentur Reuters, die Lage sei ernst. Offensichtlich wegen der Bedrohung durch Russland.
Deshalb muss dringend gehandelt werden.
Wie wir seit dem 11. September 2000 und insbesondere seit Covid wissen, führt jede Krise zum Abbau der Bürgerrechte und zu ihrer Ersetzung durch eine neue Gesellschaftsordnung, in der die Zivilbevölkerung kein Recht hat, sich an der Frontlinie zu bewegen.
Wir müssen nicht auf einen Krieg mit Russland warten, um zu handeln“, sagt Sollfrank.
„Die Zeit drängt. Was wir im Frieden nicht tun, können wir im Krieg nicht tun.
Was muss dringend getan werden? Ein „militärisches Schengen“, sagt der NATO-General.
Merkwürdigerweise, sagt er, habe die Ausdehnung der NATO um mehr als 1000 Kilometer nach Osten viele Probleme geschaffen. Nicht für Russland, aber für das Bündnis selbst.
Sollfrank erklärt:
„Die räumliche Ausdehnung, die Tatsache, dass nicht alle Truppen im Vorfeld stationiert sind – all das bedeutet, dass das Bündnis seine Truppen schnell von ihren Stützpunkten an die richtigen Stellen an der Ostflanke verlegen muss.“
Leider ist die NATO derzeit gezwungen, eine Reihe von nationalen Vorschriften der Mitgliedstaaten zu befolgen, von der Vorankündigung von Munitionstransporten bis zu Sondergenehmigungen für Militärkonvois.
Das ist unhaltbar, sagt der NATO-General. Das muss aufhören, weil es sehr gefährlich ist.
Was wir benötigen, ist ein „militärisches Schengen“, eine Freizügigkeitszone, in der sich Soldaten, Waffen und Munition unkontrolliert durch Europa bewegen können.
Ohne Rücksicht auf Länder und Grenzen.
Wenn diese Idee erst einmal in der Öffentlichkeit steht, wird hoffentlich niemand daran zweifeln, dass sie bald Wirklichkeit wird.
Dank des neuen „militärischen Schengen-Abkommens“ kann er seinen Stuhl auf die Straße stellen und die Parade britischer Panzer, deutscher Soldaten, französischer Haubitzen und amerikanischer Raketen bewundern.
Wenn der Rumäne nicht in den Westen geht, kommt der Westen zu ihm. Mit allen Waffen, die er hat.
Natürlich könnte man sagen, das riecht nach militärischer Besatzung.
Aber das ist doch alles nur gegen den eklige Putin.
Pazifische Verschiebung: Die USA wollen eine „Raketenmauer“ gegen China errichten
US-General bestätigt provokativen Plan zur Stationierung von Lang- und Mittelstreckenraketen im Pazifik im Jahr 2024
Die USA stehen kurz davor, landgestützte Langstreckenraketen zu stationieren, um eine mögliche chinesische Invasion Taiwans abzuschrecken – eine Provokation, die ein destabilisierendes Wettrüsten mit konventionellen Raketen im Pazifik auslösen könnte.
General Charles Flynn, Kommandeur der US-Streitkräfte im Pazifik, erklärte auf dem Halifax International Security Forum in Nova Scotia, dass die USA bis 2024 neue Mittelstreckenraketen, darunter Tomahawks und SM-6, im Pazifik stationieren werden, wie Defense One berichtete.
Die Stationierung wird durch den Rückzug der USA aus dem INF-Vertrag (Intermediate-Range Nuclear Forces) im Jahr 2019 ermöglicht, da Russland diesen angeblich nicht einhält. Dem Bericht von Defense One zufolge könnte auch die Precision Strike Missile (PrSM) der US-Armee, die Ziele in mehr als 500 Kilometern Entfernung treffen kann, in der Region stationiert werden.
Flynn wies in seiner Rede auf die rasante Entwicklung der militärischen Fähigkeiten Chinas hin, die seiner Meinung nach die regionale und globale Stabilität gefährde. Der General vermied zwar Spekulationen über eine chinesische Invasion Taiwans, erläuterte aber eine Reihe von Faktoren, von denen angenommen wird, dass sie die strategischen Entscheidungen des chinesischen Staatschefs Xi Jinping beeinflussen.
Dazu gehören die Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen, die Bemühungen, die US-Allianzen in der Region zu schwächen, die Einschätzung der Bereitschaft des chinesischen Militärs für eine mögliche Invasion und die Wirksamkeit der chinesischen Informations- und Einflussoperationen.
Defense One stellt fest, dass die Stationierung neuer Raketen durch die US-Armee eine strategische Verschiebung im pazifischen Raum darstellt, die die wachsende Besorgnis über Chinas militärische Expansion und sein selbstbewusstes Auftreten in der Region widerspiegelt. Sie deutet auch auf eine umfassendere geopolitische Strategie zur Aufrechterhaltung der Stabilität und zur Abschreckung potenzieller Konflikte im indopazifischen Raum hin.
Die US-Pläne für Langstreckenraketen im Pazifik sind Teil einer Strategie zur Errichtung einer „Raketenmauer“ in der ersten Inselkette, die Japan, Taiwan und die Philippinen umfasst, um China abzuschrecken.
Im Juli 2023 berichtete die Asia Times, dass das US Marine Corps (USMC) seinen Long-Range Fires Launcher vorgestellt hat, ein unbemanntes 4×4-Startfahrzeug, das auf der Remotely Operated Ground Unit for Expeditionary-Fires (ROGUE-Fires) für den landgestützten Marschflugkörper Tomahawk basiert.
Der Long-Range Fires Launcher könnte die Mobilitätslücke schließen, die durch den Transport von OpFires und Typhon auf Lastwagen entsteht, die nicht in ein C-130-Frachtflugzeug passen.
Im Dezember 2022 berichtete die Asia Times über die Beschaffung des ersten landgestützten Typhon-Raketenwerfers durch die US-Armee, der die Lücke zwischen der PrSM der US-Armee und der Long-Range Hypersonic Weapon (LRHW) schließen soll, indem er Standard-SM-6- oder Tomahawk-Raketen über eine Entfernung von 500 bis 1.800 Kilometern abfeuert.
Ferner berichtete die Asia Times im Juli 2022, dass das USMC landgestützte Tomahawk-Raketen im Rahmen seines Long-Range Fires-Programms beschaffe, das integrierte bodengestützte Anti-Schiffs- und Landangriffswaffensysteme bereitstellen soll. Die Beschaffung ist Teil der USMC-Doktrin für verteilte Operationen, bei der kleine, verstreute Land- und Seestreitkräfte eingesetzt werden, um die Konzentration feindlicher Streitkräfte zu bedrohen.
Die Asia Times hat jedoch bereits darauf hingewiesen, dass US-Verbündete wie Thailand, die Philippinen, Südkorea, Australien und Japan zögern könnten, sich an Amerikas „Raketenmauer“-Strategie zu beteiligen.
Thailands politische Eliten suchen engere Beziehungen zu China und sind bekannt dafür, Peking strategisch nicht zu verärgern. Die Philippinen sind anfällig für eine chinesische Seeblockade, die den Nachschub und die Verstärkung der USA aus Guam verhindert, und verfügen nur über minimale Luft- und Raketenabwehrkapazitäten.
Südkorea ist anfällig für chinesischen Druck, da es Chinas Märkte und Einfluss am Verhandlungstisch mit Nordkorea benötigt. Australiens Distanz zu China und seine Abneigung, in einen amerikanisch-chinesischen Konflikt um Taiwan hineingezogen zu werden, könnte es als Basis für landgestützte US-Raketen ausschließen.
Japan ist daher der wahrscheinlichste Partner für die Stationierung landgestützter US-Raketen, da es nicht die Verwundbarkeiten und Schwächen anderer US-Partner aufweist, abgesehen von seiner langjährigen Abneigung gegen offensive Waffensysteme als Teil seiner pazifistischen Politik nach dem Zweiten Weltkrieg.
Diese Politik ändert sich jedoch, da Japan langsam ein Arsenal von Langstreckenraketen aufbaut, um China und Nordkorea mit Gegenschlägen abschrecken zu können.
Trotz beschleunigter Bemühungen, diese Fähigkeiten zu entwickeln, steht Japan vor erheblichen Herausforderungen, wie z.B. begrenzten Zielfähigkeiten für Langstreckenraketen, hohen Produktionskosten, veralteter Technologie und einer schlechten Bilanz bei der Lagerung von Munition. Japan könnte daher versuchen, diese Fähigkeitslücken mit landgestützten Raketen aus den USA zu schließen, während es sein eigenes Arsenal modernisiert.
Gleichzeitig baut China sein konventionelles Raketenarsenal aus, um der vermeintlichen Eindämmung durch die USA zu begegnen. China Power stellt fest, dass die Volksbefreiungsarmee (PLA) ihre Raketenstreitkräfte seit dem Jahr 2000 von bescheidenen Kurzstreckenraketen auf das weltweit größte und vielfältigste Arsenal bodengestützter ballistischer Raketen und Marschflugkörper umgestellt hat.
Laut China Power umfasst dieses Arsenal ballistische Mittelstreckenraketen (IRBMs) wie die Dong Feng-26 (DF-26) mit einer Reichweite von bis zu 4.000 Kilometern, die wichtige US-Militärstützpunkte in Guam und Schiffe auf See treffen können, sowie ballistische Mittelstreckenraketen (MRBMs) wie die DF-21D, bekannt als „Carrier Killer“, mit einer Reichweite von 1.550 Kilometern.
Der China Power Report stellt fest, dass sich Chinas Strategie auf den Einsatz dieser Raketen zur Abschreckung und Kriegsführung verlagert hat, wobei der Schwerpunkt auf Präzisionsschlägen und Anti-Access-/Area-Denial-Fähigkeiten (A2/AD) entlang seiner maritimen Peripherie liegt.
Dazu gehören auch Anti-Schiffsraketen, um militärische Interventionen der USA zu verhindern, und konventionelle Raketen, um wichtige gegnerische Einrichtungen anzugreifen.
Estland teilt der WHO seine Ablehnung des Pandemievertrags und der Änderungen der internationalen Gesundheitsvorschriften mit
Am 22. November haben 11 Abgeordnete des estnischen Parlaments einen Brief an die Weltgesundheitsorganisation (WHO“) geschrieben, in dem sie das vorgeschlagene internationale Abkommen zur Pandemievorsorge und -bekämpfung – auch bekannt als Pandemievertrag“ oder Pandemievereinbarung“ – ablehnen. In dem Brief werden auch die Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) („IHR“) abgelehnt.
Vergangenen Monat haben wir einen Artikel veröffentlicht, in dem wir erklärten, dass die Weltgesundheitsversammlung („WHA“) im Mai 2022 stillschweigend zugestimmt hat, den Zeitraum zu verkürzen, in dem Länder von zukünftigen Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften zurücktreten können. Um die längere Frist von 18 Monaten, die ihnen bisher für ein Opt-out zugestanden wurde, beibehalten zu können, müssen die Länder vor dem 1. Dezember 2023 ein kurzes Schreiben an die WHO richten, in dem sie ihre Absicht mitteilen, von den von der WHA im Jahr 2022 beschlossenen Änderungen zurückzutreten.
Das Schreiben der estnischen Abgeordneten ist auf den 22. November 2023 datiert, 8 Tage vor dem 1. Dezember. Die Abgeordneten haben sich nicht nur von den von der WHA im Jahr 2022 beschlossenen Änderungen zurückgezogen, sondern sind noch viel weiter gegangen und haben sowohl den vorgeschlagenen Pandemievertrag als auch die IHR-Änderungen insgesamt sowie die zusätzliche Finanzierung der WHO abgelehnt.
Kalle Grünthal, einer der Abgeordneten, die den Brief unterzeichnet haben, teilte die Nachricht auf Facebook. Der Brief beginnt:
Hiermit erklärt die Republik Estland auf der Grundlage von Artikel 22 der Satzung der Weltgesundheitsorganisation, dass sie das Internationale Übereinkommen über die Verhütung, Vorbereitung und Reaktion auf eine Pandemie, die ergänzenden Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) und die Verbesserung der Nachhaltigkeit der WHO-Finanzierung ablehnt und ihnen nicht zustimmt. Quelle
Der vollständige Brief kann in der Abbildung am Ende dieses Artikels nachgelesen werden.
Wie die alternative estnische Medienseite Telegram.ee feststellte, steht dies im Widerspruch zu einer Entscheidung, die Anfang letzten Jahres getroffen wurde. Am 4. März 2022 hielt der estnische Ausschuss für Angelegenheiten der Europäischen Union (EUAC) eine Sitzung ab, um darüber abzustimmen, ob die Europäische Kommission befugt ist, die beiden WTO-Instrumente im Namen Estlands zu verhandeln.
Der EUAC ist ein ständiger Ausschuss des estnischen Parlaments (Riigikogu) und hat eine Entscheidungs- und Koordinierungsfunktion in Angelegenheiten, die die Europäische Union betreffen. Die estnische Regierung ist an die Beschlüsse des EUAC gebunden und nutzt diese in ihren Diskussionen in Europa. Wenn die Regierung den Beschlüssen des EUAC nicht folgt, muss sie dem EUAC die Gründe dafür mitteilen.
Bei der Sitzung im März 2022 stimmten drei EUAC-Mitglieder dagegen und neun dafür, die Europäische Kommission zu ermächtigen, im Namen der Republik Estland Verhandlungen über einen Pandemievertrag, Änderungen der IHR und die Verbesserung der Nachhaltigkeit der WHO-Finanzierung aufzunehmen.
Das estnische Parlament hat nun Stellung genommen. Nachstehend finden Sie eine Kopie des Schreibens der Parlamentarier an die WHO, in dem sie den Pandemievertrag und die Änderungen der IHR ablehnen.


Pfizer verklagt Polen wegen des Verzichts auf den Covid-Impfstoff aufgrund eines fragwürdigen EU-Megadeals
Im April 2021 erfuhr die Welt, dass die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, mit dem CEO von Pfizer, Albert Bourla, per SMS über den größten jemals abgeschlossenen Vertrag über 1,1 Milliarden Dosen des Impfstoffs COVID-19 verhandelt hatte.
Und während diese Texte „irgendwie“ verloren gegangen sind, verklagt Pfizer nun Polen – das im Rahmen des zwischen von der Leyen und Bourla ausgehandelten EU-Vertrages die polnische Regierung verpflichtet hatte, 60 Millionen Dosen mehr abzunehmen, als es tatsächlich getan hat.
„Pfizer und BioNTech versuchen, Polen dazu zu bringen, seine Verpflichtungen für die COVID-19-Impfstoffbestellungen zu erfüllen, die die polnische Regierung als Teil ihres im Mai 2021 unterzeichneten Liefervertrags mit der Europäischen Union eingegangen ist“, sagte ein Pfizer-Sprecher gegenüber Politico und fügte hinzu, dass BioNTech sich der Klage anschließe.
Laut der polnischen Zeitung Gazeta Prawa hat Pfizer den Zivilprozess vor einem Brüsseler Gericht angestrengt, weil die Impfdosen im Rahmen von EU-Verträgen zur gemeinsamen Beschaffung gekauft wurden, die nach belgischem Recht abgeschlossen wurden. –Politico
Unter der Führung des damaligen Gesundheitsministers Adam Niedzielski und der populistischen PiS-Partei unternahm Polen im April 2022 einen mutigen Schritt und stoppte die Impfstofflieferungen unter Berufung auf höhere Gewalt. Diese Entscheidung, die sowohl von finanziellen als auch von epidemiologischen Faktoren beeinflusst wurde, fand in ganz Ost- und Mitteleuropa Widerhall und löste eine Welle von Protesten gegen die Vereinbarung zwischen der Kommission und Pfizer aus.
Die Bemühungen um eine Neuverhandlung des Abkommens, die durch einen kollektiven Aufschrei mehrerer EU-Länder ausgelöst wurden, konnten die Unzufriedenheit nur teilweise besänftigen. Die Forderungen nach Transparenz und einem gerechteren Abkommen wurden lauter und veranlassten die Kommission, das Abkommen zu überarbeiten. Die Weigerung Polens, das überarbeitete Abkommen zu unterzeichnen, verdeutlichte jedoch die wachsende Kluft zwischen den EU-Mitgliedstaaten und der Verhandlungstaktik der Kommission.
Nach den Wahlen in Polen im Oktober gewann die Opposition genügend Sitze, um Donald Tusk, einen Vertreter der Mitte, an die Macht zu bringen. Die Klage von Pfizer, die sich auf 1,2 Milliarden Euro belaufen könnte, stellt eine große Herausforderung für Tusks Regierung dar. Es geht Pfizer nicht nur darum, Verluste auszugleichen, sondern auch darum, eine klare Botschaft an andere Länder zu senden, die Vertragsverletzungen in Erwägung ziehen.
Die Kommission konnte Pfizer zwar dazu bewegen, einige Lieferungen zu verschieben, aber das reichte nicht aus, um die Hauptstädte zu beruhigen.
Als die Impfraten stagnierten, schlossen sich auch Länder außerhalb der mittel- und osteuropäischen Gruppe der Forderung nach Neuverhandlungen an. Einmal forderten die Hauptstädte sogar mehr Transparenz über die ursprünglichen Verhandlungen zwischen Pfizer und der Kommission. „Was wurde versprochen? Das würden wir wirklich gerne wissen“, sagte der belgische Botschafter Pierre Cartuyvels im Dezember 2022.
Im Mai dieses Jahres kündigte die Kommission in aller Stille eine umfassende Neuverhandlung der umstrittenen Vereinbarung an. Sie reduzierte die Zahl der ausstehenden Dosen um einen nicht genannten Betrag und streckte die Lieferungen bis 2026. Polen weigerte sich jedoch, das überarbeitete Abkommen zu unterzeichnen. -Politico
Die polnische Gesundheitsministerin Katarzyna Sójka sagte gegenüber Rynek Zdrowia, dass es sich um eine schwierige Angelegenheit handele, aber es bestehe die Möglichkeit, dass sie „positiv“ enden werde.
WHO fordert China auf, zur Bekämpfung des Mystery-Ausbruchs die Absperrungen wieder einzuführen
Die WHO drängt die Kommunistische Partei Chinas (KPCh), das Tragen von Mundschutz und die soziale Distanzierung wieder einzuführen und die Bevölkerung anzuweisen, zu Hause zu bleiben.
Das Timing des Ausbruchs erinnert auf beunruhigende Weise an den Ausbruch von Covid in China im Jahr 2019, weniger als ein Jahr vor den Wahlen im Jahr 2020.
Da dieser jüngste Ausbruch weniger als ein Jahr vor den Wahlen 2024 auftrat, befürchten viele, dass die Pandemie auch die nächsten Präsidentschaftswahlen beeinflussen könnte.
Krankenhäuser in Peking und in der Provinz Liaoning, 500 Meilen (ca. 805 km) nordöstlich der Hauptstadt, haben Fälle von nicht diagnostizierter Lungenentzündung“ festgestellt.
Lokale Nachrichten berichten außerdem, dass die Krankenhäuser mit erkrankten Kindern „überfüllt“ sind.
Die Infizierten zeigen Anzeichen einer Lungenentzündung und hohes Fieber, aber keinen Husten oder andere Symptome, die auf eine Grippe oder RSV hindeuten.
Aus Daily Mail:
Die WHO erklärte, sie habe China nun aufgefordert, Daten über diese Patienten, die jüngsten Trends bei der Verbreitung des Virus und die Belastung der Krankenhäuser zur Verfügung zu stellen.
Die UN-Gesundheitsorganisation stehe auch in Kontakt mit Ärzten und Wissenschaftlern, um die Situation zu verstehen.
In der Zwischenzeit rief sie die Menschen in China dazu auf, Maßnahmen zu ergreifen, um das Risiko von Atemwegserkrankungen zu verringern.
Dazu gehören die empfohlenen Impfungen, Abstand zu kranken Menschen zu halten, bei Krankheit zu Hause zu bleiben, sich gegebenenfalls untersuchen und behandeln zu lassen, gegebenenfalls Masken zu tragen, für gute Belüftung zu sorgen und sich regelmäßig die Hände zu waschen“, so die WHO.
Nach einer Warnung des Programms zur Überwachung neu auftretender Krankheiten (ProMED) bleibt die Häufung der Erkrankungen bei Kindern ein Rätsel.
„Eltern fragen sich, ob die Behörden die Epidemie vertuschen wollen“, so ProMED.
„Dieser Bericht deutet auf einen weitverbreiteten Ausbruch einer nicht diagnostizierten Atemwegserkrankung hin“, heißt es in einem Kommentar der Alarmredaktion.
„Es ist völlig unklar, wann dieser Ausbruch begonnen hat, da es ungewöhnlich wäre, dass so viele Kinder so schnell betroffen sind“.
„Aus dem Bericht geht nicht hervor, dass Erwachsene betroffen waren, was auf eine gewisse Exposition in Schulen schließen lässt.
Die chinesische Regierung antwortete am Donnerstag auf die klinischen Untersuchungen der WHO und von ProMed, dass keine ungewöhnlichen oder neuen Erreger gefunden worden seien.
China macht die Aufhebung der Beschränkungen für COVID-19 für den sprunghaften Anstieg der Erkrankungen bei Kindern verantwortlich.
Die KPCh behauptet auch, dass Krankheitserreger wie Mycoplasma pneumoniae, eine häufige bakterielle Infektion, die typischerweise jüngere Kinder befällt, im Umlauf sind.
Angesichts der wichtigen Wahlen im Jahr 2024, die weniger als ein Jahr entfernt sind, fragen sich viele, ob sich die Covidien-Pandemie mit diesem neuen mysteriösen Ausbruch in China wiederholen wird.
Medien schweigen zum großen Corona-Impfstoff-Skandal: „Die haben die Leute wirklich hereingelegt“.
Diese Woche hat der Europaabgeordnete Marcel de Graaff (FVD) schockierende Fakten über die Corona-Impfstoffe vorgelegt.
Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) habe in einem Brief an De Graaff ausdrücklich erklärt, dass sie die Impfstoffe nur zur individuellen Immunisierung auf den Markt gebracht habe und keinesfalls zur Kontrolle von Infektionen und schon gar nicht zur Vorbeugung oder Reduzierung von Infektionen, sagte der Europaabgeordnete auf einer Pressekonferenz im Europäischen Parlament.
Dies sei unter anderem von Rutte und De Jonge (nicht vergessen, es haben alle Politiker mitgespielt) kommuniziert worden. „Sie nennen das Off-Label-Use, also nicht zugelassene Anwendung, bei der sie Menschen einem Risiko aussetzen. Das finde ich wirklich schockierend“, sagte De Graaff vor der PowNed-Kamera.
Die Regierung habe sich seit Jahrzehnten nicht um unser Wohl gekümmert. „Sie wollen nur das Beste für sich selbst. Das sehen wir unter anderem an dem Deal, den Ursula von der Leyen, die heutige Präsidentin der Europäischen Kommission, mit Pfizer abgeschlossen hat. Das ist ein Milliardendeal, bei dem sie Milliarden von Impfstoffen auf einmal bestellt hat. Zehn pro EU-Bürger. Das sind viele Milliarden. Und wir dürfen die Details nicht erfahren (genau wie in der Schweiz, Deutschland und Österreich).“
Sie hätten die Menschen wirklich getäuscht, betonte De Graaff.
Der Volkskrant-Journalist und allwissende Orakel Maarten Keulemans und wie auch viele andere, der den Impfstoff mehr als einmal gelobt hatte, sprach auf X von einem „dummen Spiel“ des Europaabgeordneten. Er äußerte sich auf dem Podium besonders herablassend und feindselig. So benutzte er Begriffe wie „Forum-Tokkies“ und „Apekool“.
De Graaff sagte zu PowNed: „Eine saure Zeitung, nicht wahr? Und ein saurer Mensch. Er sollte wieder auf die Journalistenschule gehen und lernen, was unabhängiger Journalismus ist. Das würde sehr viel Sinn ergeben.
Es sollte jetzt eine große Nachricht sein, aber die Medien machen es nicht öffentlich. Wie ist das möglich? „Die Regierung hat die Medien in der Tasche“, antwortet De Graaff. „Es gibt einen Zuschuss von einer Milliarde Euro für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Jedes Jahr. Sobald sie uns nicht sagen, was Rutte hören will, wird der Subventionshahn weiter zugedreht.“
Das betrifft fast alle Länder.
Wir möchten an dieser Stelle noch mal daran erinnern, wie einer der größten Medienkonzerne in der Schweiz, der weltweit operiert, bestätigt hat, dass die Regierung nicht kritisiert werden solle, egal, was sie macht.
106,4 Millionen Erwachsene in den USA haben derzeit keinen Job
19 Monate in Folge! Der Index der führenden Wirtschaftsindikatoren des Conference Board ist nun 19 Monate in Folge gesunken. Wenn 19 Monate hintereinander etwas passiert, ist das definitiv ein Trend. Die Wirtschaft steckt offensichtlich in großen Schwierigkeiten und die Bedingungen werden von Tag zu Tag schlechter. Aber die Mainstream-Medien bestehen weiterhin darauf, dass es der Wirtschaft einfach großartig geht.
Sie sagen uns, dass die Inflation niedrig ist, aber wenn sie immer noch so gemessen würde wie im Jahr 1980, läge die offizielle Inflationsrate deutlich im zweistelligen Bereich. Und sie sagen uns, dass die Arbeitslosenquote niedrig ist, aber wenn ehrliche Zahlen verwendet würden, läge die offizielle Arbeitslosenquote derzeit bei etwa 25 Prozent. Es gibt hoch qualifizierte Leute, die nicht einmal zu einem Vorstellungsgespräch kommen, obwohl sie Hunderte und Aberhunderte von Lebensläufen verschicken. Was machen sie falsch?
Die Wahrheit ist natürlich, dass sie nichts falsch machen. Der Arbeitsmarkt ist weitaus angespannter, als man uns glauben machen will, und das wird sich so schnell auch nicht ändern.
Wenn ein Amerikaner im erwerbsfähigen Alter nicht arbeitet, ordnet die Regierung diese Person einer von zwei Kategorien zu.
Derzeit gelten in den USA nur 6,5 Millionen Erwachsene offiziell als „arbeitslos“.
Aber weitere 99,9 Millionen US-Erwachsene gelten als „nicht erwerbstätig“. Sie gelten also nicht als „arbeitslos“.
Wenn man diese beiden Zahlen addiert, kommt man auf eine Gesamtsumme von 106,4 Millionen Erwachsenen in den USA, die derzeit keinen Job haben.
Zu keinem Zeitpunkt während der Wirtschaftskrise von 2008 und 2009 erreichte diese Zahl auch nur die 90-Millionen-Marke.
Lassen Sie sich also von niemandem einreden, dass die Arbeitslosigkeit niedrig sei.
Die Elite versucht ihr Bestes, um uns davon zu überzeugen, dass alles in Ordnung ist, doch inzwischen ist der Index der führenden Wirtschaftsindikatoren des Conference Board bereits 19 Monate in Folge gesunken …
Ein wichtiger Indikator für die Richtung der US-Wirtschaft ist im 19. Monat in Folge gesunken und deutet erneut darauf hin, dass eine Rezession bevorsteht.
Der führende Wirtschaftsindex sei im Oktober um 0,8 Prozent gefallen, teilte das Conference Board am Montag mit. Der LEI basiert auf 10 Indikatoren, die tendenziell die Richtung der Wirtschaft vorhersagen.
Ökonomen hatten mit einem milderen Rückgang von 0,8 Prozent gerechnet.
Das letzte Mal, dass der Index 19 Monate in Folge sank, war während der Großen Rezession, als er von Ende 2007 bis 2009 fiel.
Der letzte Streik dieser Größenordnung begann im Jahr 2007.
Aber wir hatten 2007 keine Rezession.
Und auch Anfang 2008 schien es noch relativ gut zu gehen.
Natürlich waren wir Ende 2008 und alles brach zusammen.
Deshalb werden sie als „vorlaufende“ Wirtschaftsindikatoren bezeichnet.
Sie sagen uns, was kommt.
Und was in unserer Zeit kommt, wird keinen Spaß machen.
Es versteht sich von selbst, dass der Großteil der Bevölkerung überhaupt nicht auf einen größeren wirtschaftlichen Sturm vorbereitet ist.
Eine Umfrage nach der anderen hat gezeigt, dass der Großteil der US-Bevölkerung derzeit von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck lebt …
Wie ein Bericht zeigt, lebt die Mehrheit der Erwachsenen in den USA zu Beginn der Weihnachtszeit von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck.
Der neueste Bericht von LendingClub zeigt, dass im Oktober 60 Prozent der Erwachsenen angaben, von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck zu leben. Rund 40 Prozent der Verbraucher gehen davon aus, dass es ihnen heute schlechter geht als im Jahr 2022.
Selbst Besserverdiener haben Schwierigkeiten, über die Runden zu kommen: 42 Prozent derjenigen, die sechsstellige Beträge verdienen, leben auch unter Präsident Joe Biden von Scheck zu Scheck.
Laut einer separaten CNBC-Umfrage ist die Zahl der Erwachsenen, die zwischen den Schecks Schwierigkeiten beim Sparen haben, von 58 Prozent im März gestiegen.
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106,4 Millionen Erwachsene in den USA haben derzeit keinen Job
Veröffentlicht von LZ⋅ 23. November 2023⋅ Ein Kommentar
von Michael Snyder – http://theeconomiccollapseblog.com – https://kolozeg.org
19 Monate in Folge! Der Index der führenden Wirtschaftsindikatoren des Conference Board ist nun 19 Monate in Folge gesunken. Wenn 19 Monate hintereinander etwas passiert, ist das definitiv ein Trend. Die Wirtschaft steckt offensichtlich in großen Schwierigkeiten und die Bedingungen werden von Tag zu Tag schlechter. Aber die Mainstream-Medien bestehen weiterhin darauf, dass es der Wirtschaft einfach großartig geht.
Sie sagen uns, dass die Inflation niedrig ist, aber wenn sie immer noch so gemessen würde wie im Jahr 1980, läge die offizielle Inflationsrate deutlich im zweistelligen Bereich . Und sie sagen uns, dass die Arbeitslosenquote niedrig ist, aber wenn ehrliche Zahlen verwendet würden, läge die offizielle Arbeitslosenquote derzeit bei etwa 25 Prozent . Es gibt hochqualifizierte Leute, die nicht einmal zu einem Vorstellungsgespräch kommen, obwohl sie Hunderte und Aberhunderte von Lebensläufen verschicken. Was machen sie falsch?
Die Wahrheit ist natürlich, dass sie nichts falsch machen. Der Arbeitsmarkt ist weitaus angespannter, als man uns glauben machen will, und das wird sich so schnell auch nicht ändern.
Wenn ein Amerikaner im erwerbsfähigen Alter nicht arbeitet, ordnet die Regierung diese Person einer von zwei Kategorien zu.
Derzeit gelten in den USA nur 6,5 Millionen Erwachsene offiziell als „arbeitslos“.
Aber weitere 99,9 Millionen US-Erwachsene gelten als „nicht erwerbstätig“. Sie gelten also nicht als „arbeitslos“.
Wenn man diese beiden Zahlen addiert, kommt man auf eine Gesamtsumme von 106,4 Millionen Erwachsenen in den USA, die derzeit keinen Job haben.
Zu keinem Zeitpunkt während der Wirtschaftskrise von 2008 und 2009 erreichte diese Zahl auch nur die 90-Millionen-Marke.
Lassen Sie sich also von niemandem einreden, dass die Arbeitslosigkeit niedrig sei.
Die Elite versucht ihr Bestes, um uns davon zu überzeugen, dass alles in Ordnung ist, doch inzwischen ist der Index der führenden Wirtschaftsindikatoren des Conference Board bereits 19 Monate in Folge gesunken …
Ein wichtiger Indikator für die Richtung der US-Wirtschaft ist im 19. Monat in Folge gesunken und deutet erneut darauf hin, dass eine Rezession bevorsteht.
Der führende Wirtschaftsindex sei im Oktober um 0,8 Prozent gefallen, teilte das Conference Board am Montag mit. Der LEI basiert auf 10 Indikatoren, die tendenziell die Richtung der Wirtschaft vorhersagen.
Ökonomen hatten mit einem milderen Rückgang von 0,8 Prozent gerechnet.
Das letzte Mal, dass der Index 19 Monate in Folge sank, war während der Großen Rezession, als er von Ende 2007 bis 2009 fiel.
Der letzte Streik dieser Größenordnung begann im Jahr 2007.
Aber wir hatten 2007 keine Rezession.
Und auch Anfang 2008 schien es noch relativ gut zu gehen.
Natürlich waren wir Ende 2008 und alles brach zusammen.
Deshalb werden sie als „vorlaufende“ Wirtschaftsindikatoren bezeichnet.
Sie sagen uns, was kommt.
Und was in unserer Zeit kommt, wird keinen Spaß machen.
Es versteht sich von selbst, dass der Großteil der Bevölkerung überhaupt nicht auf einen größeren wirtschaftlichen Sturm vorbereitet ist.
Eine Umfrage nach der anderen hat gezeigt, dass der Großteil der US-Bevölkerung derzeit von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck lebt …
Wie ein Bericht zeigt, lebt die Mehrheit der Erwachsenen in den USA zu Beginn der Weihnachtszeit von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck.
Der neueste Bericht von LendingClub zeigt, dass im Oktober 60 Prozent der Erwachsenen angaben, von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck zu leben. Rund 40 Prozent der Verbraucher gehen davon aus, dass es ihnen heute schlechter geht als im Jahr 2022.
Selbst Besserverdiener haben Schwierigkeiten, über die Runden zu kommen: 42 Prozent derjenigen, die sechsstellige Beträge verdienen, leben auch unter Präsident Joe Biden von Scheck zu Scheck.
Laut einer separaten CNBC-Umfrage ist die Zahl der Erwachsenen, die zwischen den Schecks Schwierigkeiten beim Sparen haben, von 58 Prozent im März gestiegen.
Solange diese Gehaltsschecks weiterhin eingehen, können sie von Monat zu Monat knapp werden.
Aber jetzt nehmen die Entlassungen im ganzen Land wieder zu.
Junge Amerikaner sind in einer besonders schlimmen Lage.
Millionen und Abermillionen junger Amerikaner haben schlecht bezahlte Jobs und kämpfen stark mit Studienkreditschulden, und das ist einer der Gründe, warum das Durchschnittsalter eines US-Hauskäufers immer höher steigt …
Der durchschnittliche amerikanische Hauskäufer ist heute 49 Jahre alt – 18 Jahre älter als 1981 –, da Inflation, Studiengebühren und Immobilienpreise es jungen Menschen erschweren, einen Fuß auf die Karriereleiter zu setzen.
Untersuchungen der National Association of Realtors haben ergeben, dass das Durchschnittsalter aller Hauskäufer in den vergangenen vierzig Jahren stetig gestiegen ist.
Der schockierendste Kontrast besteht bei Erstkäufern, wo das Durchschnittsalter jetzt 35 Jahre beträgt, gegenüber 31 Jahren im Jahr 2013 und 29 Jahren im Jahr 1981.
Der amerikanische Traum ist mittlerweile für den Großteil der Nation unerreichbar, und das gilt insbesondere für die unter 40-Jährigen.
Aber die Mainstream-Medien weigern sich absolut, die Wahrheit anzuerkennen.
Sie sagen uns immer wieder, dass die Dinge für die US-Wirtschaft im Jahr 2024 und darüber hinaus gut aussehen. Das Folgende stammt aus einem Yahoo Finance-Artikel mit dem Titel „Die Wirtschaft im Wahljahr sieht für Biden gut aus“ …
Die viel beschworene Rezession ist immer noch nicht angekommen. Wird es im Jahr 2024 zum schlimmsten Zeitpunkt für Präsident Joe Biden kommen, da er versucht, die Wähler davon zu überzeugen, ihm eine zweite Amtszeit zu geben?
So sieht es nicht aus. Während Ökonomen ihre Prognosen für 2024 veröffentlichen, ist das vorherrschende Thema Mäßigung: ein sich verlangsamendes, aber immer noch positives Wirtschaftswachstum, eine sinkende Inflationsrate und eine anhaltend niedrige Arbeitslosigkeit.
Ernsthaft?
Komm schon Mann.
Erwarten sie tatsächlich, dass wir dieses Pablum konsumieren?
Wir befinden uns bereits jetzt in einer Wirtschaftskrise und in den kommenden Jahren wird es noch viel schlimmer werden .
Wenn Sie wollen, können Sie den Kopf in den Sand stecken und so tun, als wäre alles in Ordnung.
Aber nichts wird die Tatsache ändern, dass das „Endspiel“ gekommen ist.
Jahrzehntelang sehr dumme Entscheidungen haben uns an dieses Stadium gebracht, und jetzt werden wir wirklich ernten, was wir gesät haben.

