Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Karlsruhe: Großdemo gegen die Corona-Täter sprengte alle Erwartungen

Karlsruhe: Großdemo gegen die Corona-Täter sprengte alle Erwartungen

Über alle Erwartungen groß war das öffentliche Interesse und die Beteiligung an der Karlsruher Demonstration am zweiten Adventssonntag, bei der Kritiker der Corona-Diktatur und des Impfverbrechens ihre Stimme erhoben. Nach Angaben der Systemmedien fanden sich 5.000, nach Veranstalterangaben deutlich mehr Bürger am sinnfälligen Versammlungsort auf dem Platz der Menschenrechte ein.

Eindrucksvoll brachten sie zum Ausdruck, dass sie sich nicht damit abfinden wollen, wie acht- und straflos die Verantwortlichen der epochalen Einschränkungen von Grundrechten, Impfzwänge und andere so unnötige wie wirkungslose Schikanen hierzulande davonkommen sollen.

Strafanzeigen gegen fast 600 Politiker und Richter erstattet

Nach einer Kundgebung auf dem Versammlungsplatz, bei der unter anderem der Rechtsanwalt und Mitorganisator Ralf Ludwig eine bewegende Rede hielt, wurden bei der Bundesanwaltschaft Anzeigen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegen 599 Politiker und Richter eingereicht, die für die einrichtungsbezogene Impfpflicht in Deutschland gestimmt oder diese angeordnet haben, als bereits bekannt war, dass die Impfung zum Tode führen kann.

Karlsruhe: Großdemo gegen die Corona-Täter sprengte alle Erwartungen

Großdemo Karlsruhe, Screenshot Quelle: ZAAVV 

Unter den Angezeigten sind Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und auch Stephan Harbarth, der Präsident des Bundesverfassungsgerichtes, dessen Dienstsitz nur einen Steinwurf vom Demonstrationsort entfernt liegt.

Ziel: Anstoß einer breiten öffentlichen Diskussion

Wie es in der Erläuterung der Veranstalter hieß, geht es dabei „nicht nur um die Verfolgung und Durchsetzung juristischer Ansprüche im engeren Sinn“, sondern mindestens ebenso wichtig sei „das damit verbundene Anstoßen einer breiten Diskussion in Medien und Öffentlichkeit, um eine Wiederholung ähnlicher Verbrechen gegen die Rechte und Freiheiten der Menschen zu verhindern“.

Sowohl die Demonstration wie auch die Strafanzeigen waren von den Anwälten für Aufklärung (AfA), der International Association of Lawyers (IAL) und dem Zentrum zur Aufarbeitung, Aufklärung, juristischen Verfolgung und Verhinderung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit aufgrund der Corona-Maßnahmen (ZAAVV) initiiert worden.

Ausgesprochen disziplinierter und friedlicher Ablauf

In einer Pressekonferenz erläuterten bekannte Repräsentanten der Organisationen, darunter Juristen wie Ludwig und die bekannte Heidelberger Rechtsanwältin Beate Bahner, die Hintergründe der Aktion. Auch der österreichische Anwalt und Politiker Michael Brunner ergriff das Wort.

Der Zuspruch fiel weit größer aus als erwartet: Während die Veranstalter selbst nur mit rund 1.400 Teilnehmern gerechnet hatten, wurden es am Ende mindestens das Fünf- bis Siebenfache, Anwesende sprachen gar von über 10.000 Teilnehmern. Sogar die Systemmedien, allen voran die ARD mit ihrem Lokalsender Südwestrundfunk (SWR), kamen nicht umhin, sowohl die hohe Teilnehmerzahl als auch den ausgesprochen disziplinierten und friedlichen Ablauf der Demonstration einzuräumen.

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Großdemo Karlsruhe, Screenshot Quelle: ZAAVV 

Verunsicherte Systemmedien verzichten auf übliches Framing

Dass sich der Protest gegen die Vertuschung des Corona-Regimes und des Impfskandals nicht mehr auf so primitive Weise wegdiffamieren lässt, wie dies drei Jahre lang gängige Praxis war, zeigt die relativ ausgewogene Berichterstattung. Offenbar herrscht bei vielen der einstigen Propagandamedien inzwischen eine große Verunsicherung, dass die Kritiker am Ende doch mit allem Recht behalten werden, so dass es nun zu zögerlichen Absetzbewegungen kommt, um sich aus der eigenen Mitverantwortung zu stehlen.

Zwar wurde in einigen Schlagzeilen noch immer das übliche Klischee von der „Querdenker-Demo“ bemüht, jedoch fielen die Schilderungen des Geschehens vergleichsweise neutral aus: Die Anliegen der Veranstaltung wurden korrekt wiedergegeben; selbst im SWR-Beitrag wurden Teilnehmer ohne die sonst üblichen Wertungen und „Einordnungen“ zitiert. Auch auf den sonst obligatorischen Versuch, die Demonstration mit der Brechstange als „rechtsextrem” oder Ähnliches zu framen, was sonst bei keiner regierungskritischen Demonstration fehlen darf, wurde ebenfalls verzichtet.

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Großdemo Karlsruhe, Screenshot Quelle: ZAAVV 

Märchen von rechtsradikalen „Corona-Leugnern“ verfangen nicht mehr

Damit hätte man sich angesichts der hochkarätigen Veranstalter- und Rednerliste und der großen Zahl angesehener Bürger und gebildeter Persönlichkeiten unter den Teilnehmern dann auch völlig unglaubwürdig und lächerlich gemacht – denn das Netz ist voll von Videos und Redemitschnitten, die das übliche Framing eklatant Lügen gestraft hätten.

Offenbar hat man auch bei ARD und Co. registriert, dass die Impfschäden und der gesellschaftliche Schaden, der seit 2020 angerichtet wurde, zu tief sitzen, als dass man mit dem primitiven Märchen von den rechtsradikalen „Corona-Leugnern“ noch punkten kann. Auf ein Ende des Schweige- und Vertuschungskartells aus Politik, Pharmakonzernen und Medien darf man zwar nicht hoffen, es scheinen sich aber zumindest erste feine Risse anzudeuten. Die Karlsruher Demonstration hat diesbezüglich weitere Pionierarbeit geleistet.

Zum Autor: Daniel Matissek ist Journalist mit pfälzischen Wurzeln, arbeitet neben für AUF1 auch für diverse deutschsprachige freie Medien (unter anderem „Journalistenwatch.com“). Gründungsherausgeber des Blogs „Ansage.org“. Schwerpunktthemen: Migrationspolitik, politischer Extremismus, Demokratie und Medienlandschaft. Freund differenzierter Zwischentöne, aber gerne auch leidenschaftlicher Polemiker. Devise: „Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos; es könnte aber auch umgekehrt sein.“

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Können Daten heilen? Gefahren der elektronischen Patientenakte

Die elektronische Patientenakte (ePA) verspricht schnellere und effizientere Patientenversorgung und Entlastung des Gesundheitssystems. Jetzt aber werden Ärzte und Patienten zu Datenlieferanten für die Industrie gemacht. Analoger Beziehungsaufbau wird ersetzt durch künstliche Intelligenz. Sicherheit wird vorgetäuscht und politische und wirtschaftliche Interessen, die sich vor dem Wohle des Patienten drängeln, verschwiegen. Was bezweckt Lauterbach mit der verpflichtenden Einführung der ePA?
Generationentalk bei „AUF1“: Warum deutsche Frauen immer weniger Kinder bekommen – und was das System damit zu tun hat

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Generationentalk bei „AUF1“: Warum deutsche Frauen immer weniger Kinder bekommen – und was das System damit zu tun hat

Nicht nur uns Deutschen wird die Zuwanderung als vermeintlich einzige Lösung verkauft, um dem Fachkräftemangel sowie der schrumpfenden und alternden Bevölkerung entgegenzuwirken. „AUF1“-Frontfrau Elsa Mittmannsgruber packt ein von den Mainstream-Medien weitgehend tabuisiertes Thema an:  Wie wäre es, wenn die Europäer, vor allem wir Deutsche, wieder mehr Kinder bekommen würden? Warum spricht niemand darüber, wie die Geburtenraten in den eigenen Ländern wieder gesteigert werden können? Ist diese Debatte vielleicht gar nicht erwünscht – Stichwort Transhumanismus?

Das Europa, so wie wir es kennen, stirbt aus. Die Geburtenzahlen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sinken massiv. Die Politik reagiert mit stetig mehr Förderung von Migration.

Die System-Propaganda behauptet, dass es europäischen, vor allem deutschen Frauen einfach kein Bedürfnis mehr sei, Kinder zu bekommen und diese großzuziehen. Warum das eine glatte Lüge ist und weshalb es vielmehr die politischen Rahmenbedingungen sind, die jungen einheimischen Familien die Lust auf Nachwuchs nehmen – darüber spricht Elsa Mittmannsgruber mit Fürstin Elisabeth von Waldburg-Wolfegg und Waldsee (75), Sabine Mänken (59) und Hannah (19) im Vier-Generationen-Talk bei „Elsa AUF1“.

Hier geht es direkt zur Sendung:

https://auf1.tv/elsa-auf1/auslaufmodell-mutterschaft-will-denn-heutzutage-niemand-mehr-kinder-bekommen

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US-Regierung täuscht Kontakt zu Außerirdischen vor

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Von MANFRED ROUHS | Wenn einer US-Regierung zum Zweck ihres Machterhalts nichts Gescheites mehr einfällt, bricht sie normalerweise einen Krieg vom Zaun. Oder sie kramt in der UFO-Kiste herum und verspricht, uns vor einer außerirdischen Invasion zu retten – wozu selbstverständlich ihr Präsident wiedergewählt werden muss. So gesehen haben wir in diesen Tagen offenbar Glück: […]

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Elite-Treffen zu künstlicher Intelligenz in Kriegsführung

Jetzt kommt das nächste Pack! | Von Anselm Lenz

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Nein – „Israel“ besitzt KEIN Existenzrecht!

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Schild, Schutz und Völkerrecht, TTV 8.12.2023

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Chemotherapie: Krebsforscher deckt brutale Wahrheit auf

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SCOTT RITTER: USA BEREIT FÜR KRIEG GEGEN VENEZUELA – RUSSLAND KANN KUBA IN STELLUNG BRINGEN

Nur Wahrheit und klare Sicht können uns zu Frieden und Harmonie führen

Caitlin Johnstone

Trotz aller Versuche, die Gräueltaten Israels und seiner Verbündeten im Gazastreifen zu verdrehen, zu rechtfertigen und von ihnen abzulenken, öffnen immer mehr Menschen ihre Augen und lassen sich nicht mehr von der Propaganda täuschen.

The Independent veröffentlichte einen Artikel mit dem Titel „Inside a southern Gaza hospital“: „Schreiende Waisenkinder, amputierte Kleinkinder und der Gestank von verrottendem Fleisch“, der wie folgt beginnt:

Ein schwer verbranntes Kleinkind schreit nach seiner Mutter, von der es nicht weiß, dass sie tot ist – und es schreit, weil die Ärzte nicht genug Schmerzmittel haben, um sein Leiden zu lindern. Ein achtjähriger Junge, dessen Gehirn freiliegt, weil Bomben Teile seines Schädels beschädigt haben. Ein Mädchen im Teenageralter, dessen Auge operativ entfernt werden musste, weil alle Knochen in ihrem Gesicht zertrümmert waren. Ein dreijähriger Doppelamputierter, dessen abgetrennte Gliedmaßen in einer rosafarbenen Kiste neben ihm liegen.

Und im Hintergrund der Gestank von verfaulendem Fleisch, während Maden aus unbehandelten Wunden kriechen.

All diese Schrecken werden durch einen völkermörderischen Angriff verursacht, der bis zum Äußersten von der US-Regierung unterstützt wird, die gerade im Alleingang eine UN-Resolution blockiert hat, die einen Waffenstillstand fordert, um diesen Albtraum zu beenden. Anstatt sich auf die unfassbare Verkommenheit all dessen zu konzentrieren, werden die Amerikaner dazu angehalten, sich über eine völlig fiktive Epidemie von Universitätsdemonstranten Sorgen zu machen, die zum Völkermord an den Juden aufrufen.

Es gibt allem Anschein nach Millionen von Menschen, die jetzt glauben, dass es eine Epidemie von herummarschierenden Studenten gibt, die „die Juden vergasen“ und „tötet alle Juden“ rufen. Ich habe in der letzten Woche etwa 100 Leute nach Beispielen gefragt. Niemand kann einen geben, geschweige denn eine Epidemie zeigen.

There are, by all appearances, millions of people who now believe that there’s an epidemic of students marching around chanting “gas the Jews” and “kill all Jews.”

I’ve asked around 100 people in the last week for examples. Nobody can give one, let alone show an epidemic.

— Glenn Greenwald (@ggreenwald) December 8, 2023

Doch trotz aller Versuche, die Gräueltaten Israels und seiner Verbündeten im Gazastreifen zu verdrehen, zu rechtfertigen und von ihnen abzulenken, öffnen immer mehr Menschen ihre Augen und lassen sich nicht mehr von der Propaganda täuschen.

Das liegt vorwiegend daran, dass in den vergangenen zwei Monaten die schrecklichen Bilder, die The Independent im Text beschreibt, in Form von erschreckend aussagekräftigen Fotos und Videos in den sozialen Medien auf uns einprasseln. Diejenigen, die Israels Aktionen in Gaza nur am Rande mitbekommen haben, mögen diese Beschreibungen erstaunlich finden, aber für jeden, der das Massaker in Gaza verfolgt hat, ist es nur eine verbale Beschreibung dessen, was wir seit Oktober gesehen haben.

Es ist viel, viel schwieriger, die Öffentlichkeit dazu zu bringen, militärische Gräueltaten zu akzeptieren, wenn sie eine gute Vorstellung davon hat, wie sich diese Gräueltaten tatsächlich manifestieren, wenn sie sich an menschlichem Fleisch vergreifen. In einem Zeitalter, in dem Fotos und Videos von Ereignissen innerhalb von Minuten viral gehen können und in dem es immer noch möglich ist, Filmmaterial in die sozialen Medien hochzuladen, ist es viel schwieriger, die Menschen davon zu überzeugen, dass es etwas anderes ist als das, was es ist.

Wenn alle Menschen auf der Welt wirklich sehen könnten, was in Gaza passiert, und wirklich mit ihrem Herzen verstehen und würdigen könnten, was sie sehen, dann würde das Töten morgen aufhören. Es würde morgen aufhören, weil die ganze Welt es mit allen Mitteln erzwingen würde. Diese Gräueltaten würden vom kollektiven Bewusstsein der Menschheit nicht mehr toleriert werden, wenn sie einmal gesehen worden sind.

Und so sind eigentlich alle Probleme der Menschheit. Wenn jeder wirklich sehen und tief verstehen könnte, wie schrecklich Krieg ist, würden Krieg und Militarismus sofort aufhören. Wenn jeder wirklich sehen und tief verstehen könnte, wie wahnsinnig und selbstzerstörerisch der Ökozid ist, würde der Ökozid sofort aufhören. Wenn jeder die Schrecken der Armut, des missbräuchlichen Gefängnissystems, der Polizeibrutalität und der institutionellen Ungerechtigkeit wirklich sehen und begreifen könnte, würde es diese Dinge in unserer Gesellschaft nicht mehr geben dürfen.

Sehen ist alles, was die Menschheit benötigt, um von der Dysfunktionalität zur Gesundheit zu gelangen. Das gilt für alle Ebenen der Menschheit, von den größten Problemen der globalen Zivilisation bis zu den subtilsten Dysfunktionen in den inneren Prozessen des Individuums. Wenn man einmal genug gesehen hat, kann die Dysfunktionalität nicht mehr fortbestehen.

Korruption und Missbrauch hören nicht auf, bis sie öffentlich gemacht werden. Missbrauch hört erst auf, wenn er klar als solcher erkannt und beendet wird. Sucht und andere selbstzerstörerische Verhaltensmuster hören erst auf, wenn die innere Dynamik, die sie antreibt, bewusst und klar gesehen wird. Selbstverwirklichung findet nur statt, wenn die Natur des Bewusstseins und der Wahrnehmung klar erkannt wird.

Sehen ist entscheidend, um Dysfunktionalität auf allen Ebenen des menschlichen Lebens zu beenden. Deshalb dachte Julian Assange, dass der beste Weg, der Welt zu helfen, darin besteht, einen Weg zu finden, der es der Öffentlichkeit ermöglicht, zu sehen, was hinter den Schleiern der Geheimhaltung vor sich geht, mit denen sich die Mächtigen umhüllen, und deshalb sitzt Assange jetzt im Gefängnis. Diejenigen, die mehr Gesundheit und Harmonie wollen, versuchen immer, Wege zu finden, um die Dinge sichtbarer zu machen, während diejenigen, die den Status quo von Herrschaft und Dysfunktionalität aufrechterhalten wollen, immer versuchen, die Dinge verborgen zu halten.

In diesem Sinne haben wir es mit einem Kampf zwischen Licht und Dunkelheit zu tun, denn es gibt einen ständigen Kampf zwischen den Impulsen innerhalb unserer Spezies, die Dinge sichtbar zu machen, und den Impulsen, die Dinge unsichtbar zu machen. Einerseits stehen wahrer Journalismus, wahre Bildung, authentischer Aktivismus und engagierte innere Arbeit, die versuchen, das Unsichtbare ins Licht des Bewusstseins zu bringen, und andererseits stehen staatliche Geheimhaltung, Zensur, Propaganda, die Manipulation von Algorithmen im Silicon Valley und der Krieg gegen den Journalismus, die versuchen, die Wahrheit vor der Öffentlichkeit zu verbergen und zu verdunkeln. Wer Frieden, Gesundheit und Harmonie will, wird sich immer auf der ersten Seite wiederfinden, wer Herrschaft, Zerstörung und Ausbeutung will, immer auf der zweiten.

Das ist der Grund, warum Israel systematisch Journalisten, Künstler und Akademiker in Gaza vernichtet und versucht, den Internetzugang und die Kommunikation so weit wie möglich einzuschränken. Das ist der Grund, warum das US-Imperium Julian Assange inhaftiert hat und ständig daran arbeitet, zu kontrollieren, welche Informationen die Öffentlichkeit online zu sehen bekommt, während es einen Großteil seiner Aktivitäten hinter staatlichen Geheimhaltungsstufen verbirgt. Deshalb arbeitet der misshandelnde Ehemann daran, seine Frau von ihren Freunden und ihrer Familie zu isolieren, und sagt jedem, der etwas über seine Misshandlung sagt, dass es ihn nichts angeht. Deshalb gibt es, wenn wir in Meditation sitzen, Kräfte in uns, die sich winden und zappeln, anstatt Stille und innere Klarheit zuzulassen. Die Menschheit befindet sich in einem ständigen Kampf mit sich selbst – zwischen der Entscheidung, sich zu verstecken und eine wirklich bewusste Spezies zu werden.

Aber wir können uns nicht ewig vor uns selbst verstecken. Schon jetzt zeigen sich immer mehr Risse in den Mauern, durch die das Licht dringt. Die Aspekte unserer Spezies, die verborgen bleiben wollen, hinterlassen Fingerabdrücke auf dem Boden, während die Aspekte von uns, die gesehen werden wollen, sie mit aller Kraft ins Licht des Bewusstseins ziehen.

In diesem Kampf kann es nur einen Sieger geben. Entweder werden wir zu einer bewussten Spezies, die sich von Wahrheit und klarem Verstehen leiten lässt, oder wir werden uns in unserem verzweifelten Bemühen, verborgen zu bleiben, selbst durch einen Atomkrieg oder eine Klimakatastrophe umbringen. Ohnehin wird der Turm der Lügen und Geheimnisse einstürzen.

Fakt oder Fiktion: Macht Israel wirklich Jagd auf „Hamas-Kämpfer“?

Oder erniedrigt es nur palästinensische Männer und Jungen aus der Zivilbevölkerung und sendet sie in die Welt, um sie zu entmenschlichen?

In den vergangenen Tagen kursierten in den sozialen Medien Fotos und Videos von palästinensischen Männern und Jungen, die von der israelischen Armee entkleidet, aufgereiht und in Lastwagen abtransportiert wurden.

Israel behauptet, es handele sich um mutmaßliche Hamas-Kämpfer, die es im nördlichen Gazastreifen festgenommen habe. Es veröffentlichte sogar Fotos und ein Video eines Palästinensers in Unterwäsche, der an einer Gruppe entkleideter Männer und Jungen vorbeigeht, ihre Ausweise in der Hand hält und ein Gewehr am Straßenrand ablegt, als „Beweis“ dafür, dass es sich tatsächlich um „Kämpfer“ handelt.

Ein genauerer Blick auf dieses Video zeigt jedoch, dass es inszeniert ist. Es ergibt keinen Sinn, dass die israelischen Soldaten, nachdem sie einen bewaffneten Kämpfer entdeckt haben, warten, bis sich alle entkleidet und aufgereiht haben, sich für die Videoaufnahme vorbereiten und dann die Person über Lautsprecher mit den Worten „Habibi“ (arabisch für „mein Lieber“) auffordern, die Waffe fallen zu lassen.

Aus Medienberichten ging später hervor, dass die israelische Armee die palästinensischen Männer und Jungen gewaltsam entführt hatte, nachdem sie sie von ihren Familien in von den Vereinten Nationen betriebenen Schulen, die als Unterkünfte für Vertriebene im nördlichen Gazastreifen dienen, getrennt hatte. Einige der Männer wurden als UN-Mitarbeiter, Mitarbeiter von Hilfsorganisationen und mindestens ein Journalist identifiziert. Der Mann, der die Waffe hielt, war vermutlich ein Ladenbesitzer.

Während der Video-Stunt mit der Waffe ein weiterer verzweifelter Versuch der israelischen Armee sein könnte, ihre Verbrechen vor der westlichen Öffentlichkeit zu vertuschen, dient die Veröffentlichung der Bilder und des Filmmaterials, das die Erniedrigung palästinensischer Männer und Jungen zeigt, einem anderen Zweck.

Sie soll die Palästinenser demoralisieren und gleichzeitig die Moral der israelischen Öffentlichkeit stärken. Dies ist ein klarer Ausdruck der Ideologie der Besatzung, die die Palästinenser als ein Volk betrachtet, das unterworfen und beherrscht, wenn nicht gar gnadenlos getötet werden muss.

Misshandlung von Palästinensern zur „Stärkung der israelischen Moral

Die Veröffentlichung dieser Bilder und Aufnahmen erfolgt vor dem Hintergrund einer wachsenden Zahl von Berichten, wonach die israelische Armee in den von ihr kontrollierten Gebieten des Gazastreifens palästinensische Jungen und Männer systematisch von ihren Familien trennt und an unbekannte Orte verschleppt.

Diejenigen, die freigelassen wurden, berichteten von Folter und Schlägen durch israelische Soldaten. Das Schicksal vieler ist noch unbekannt, aber angesichts des Todes von mindestens sechs palästinensischen Gefangenen und Berichten über weitverbreitete Folter und andere Misshandlungen ist es sehr wahrscheinlich, dass auch sie misshandelt werden.

Die in den sozialen Medien kursierenden Videos und Bilder haben Journalisten und Aktivisten geholfen, einige der Gefangenen zu identifizieren und die israelischen Behauptungen zu widerlegen, es handele sich um Hamas-Kämpfer.

Hani Almadhoun, ein Mitarbeiter einer in den USA ansässigen Wohltätigkeitsorganisation, die Spenden für das UNRWA sammelt, sagte, er habe seinen Bruder Mahmoud, einen Ladenbesitzer, sowie seinen 27-jährigen Neffen Abood unter den Verhafteten gesehen. Er sagte dem Guardian, sein Vater und sein 13-jähriger Neffe Omar seien ebenfalls festgenommen worden.

Diaa al-Kahlout, ein Korrespondent von Al-Araby Al-Jadeed (The New Arab), der ebenfalls mit seinen Brüdern abgeführt wurde, wurde von Kollegen auf einem der Videos erkannt. Die Zeitung berichtete, dass israelische Soldaten sie in ihren Häusern festhielten und ihre Frauen und Kinder vertrieben, bevor sie die Häuser in Brand steckten.

Die Veröffentlichung dieser entwürdigenden Bilder stellt einen Verstoß gegen die Genfer Konvention dar, die „grausame Behandlung und Folter“ sowie „Verletzungen der persönlichen Würde, insbesondere erniedrigende und entwürdigende Behandlung“ verbietet.

Die Bilder und Videos lösten weltweit Empörung aus und führten zu Vergleichen des israelischen Vorgehens mit dem US-amerikanischen „Rendition“-Programm und den Folterungen in den „Black Sites“, dem irakischen Gefängnis Abu Ghraib und dem Gefangenenlager Guantanamo sowie den genozidalen Praktiken der serbischen Milizen im Bosnienkrieg.

Selbst israelische Insider sind vor diesem Verhalten zurückgeschreckt. Der pensionierte israelische Brigadegeneral Shlomo Brom erklärte gegenüber NPR, die Bilder hätten nicht veröffentlicht werden dürfen, weil sie erniedrigend seien.

Wenn diese Bilder und Aufnahmen also ein weiteres Verbrechen der israelischen Armee im Gazastreifen zeigen, warum wurden sie dann veröffentlicht?

Brom zufolge sollte die Moral in Israel gestärkt und ein „psychologischer Krieg gegen die Hamas“ geführt werden.

Systematische Demütigung

Diese systematische Demütigung ist im Kontext des israelisch-palästinensischen Konflikts nichts Neues. Wie der palästinensische Wissenschaftler Ramzy Baroud argumentierte, ist die Demütigung der Palästinenser die eigentliche israelische Politik“. Die Haaretz-Korrespondentin Amira Hass bezeichnete die Demütigung palästinensischer Gefangener in israelischen Gefängnissen als „Routinetaktik“.

Während die tägliche Erniedrigung der Palästinenser vom Rest der Welt unbemerkt geblieben sein mag, wurde die erniedrigende Behandlung von palästinensischen Männern und Jungen, die zusammengetrieben wurden, weltweit beobachtet. Die digitale Technologie hat dazu beigetragen, dass diese Demütigungen viral gingen.

Andere Videos, die seit dem 7. Oktober im Internet aufgetaucht sind, zeigen israelische Soldaten, die in palästinensische Häuser, in die sie eingedrungen sind, defäkieren, Spielzeug in einem palästinensischen Geschäft zerschlagen und darüber lachen und palästinensische Gefangene misshandeln.

Durch die Veröffentlichung der Misshandlungen palästinensischer Männer und Jungen wird deren Erniedrigung noch verstärkt. Der Akt der Verhaftung ist etwas anderes als die Veröffentlichung von Bildern, die eine erniedrigende Behandlung zeigen. Durch die Verbreitung dieser Bilder bleibt die Erniedrigung nicht auf den Moment oder die unmittelbar Beteiligten beschränkt. Vielmehr wird sie zu einer öffentlichen Zurschaustellung, die potenziell von Millionen von Menschen gesehen wird.

Die Erkenntnisse der amerikanischen Wissenschaftlerin Susan Sontag über die Rolle der Fotografie bei der Objektivierung menschlichen Leidens sind hier besonders relevant. Sie schreibt: „Fotografien objektivieren: Sie machen ein Ereignis oder eine Person zu etwas, das man besitzen kann“.

Im Zusammenhang mit diesen Ereignissen dienen Fotografien dazu, die Opfer zu objektivieren, sie auf bloße Bilder zu reduzieren, die geteilt und losgelöst von ihrer Menschlichkeit betrachtet werden können. Diese Objektivierung beraubt die Opfer ihrer Individualität und Würde und macht sie zu Symbolen der Erniedrigung.

Sie dient auch als Versuch, die Palästinenser vor der israelischen Öffentlichkeit und dem Rest der Welt weiter zu entmenschlichen und „anders“ zu machen. Es ist Teil der weltweiten israelischen Kampagne, das palästinensische Volk als „untermenschlich“ darzustellen und seine Massentötungen zu rechtfertigen.

Die Veröffentlichung dieser Fotos und Videos dokumentiert nicht nur einen Akt der Demütigung, sondern ist selbst ein Akt der Demütigung. Sie verstärkt die Auswirkungen der ursprünglichen Misshandlung und verwandelt einen Moment des Leidens in ein öffentliches Spektakel der Erniedrigung, das die psychologischen und emotionalen Wunden der Opfer und ihrer Gemeinschaften vertieft.

Letzten Endes geht es nicht darum, die Hamas zu demütigen, sondern alle Palästinenser zu demütigen und vor einem möglichst großen Publikum zu entmenschlichen.

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