Horst D. Deckert

Steinmeier bittet Zigeuner im Namen Deutschlands um „Vergebung“

Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des „Zentralrat Deutscher Sinti und Roma“ hat sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für „Diskriminierung, Stigmatisierung und Kriminalisierung“ entschuldigt, berichtet tagesschau.de.

Neben seiner Bitte um Vergebung für den Umgang der Nationalsozialisten mit Zigeunern muss natürlich (und ohne Anlassfall) der Nachkriegsdeutsche offensichtlich bis heute als bösartig und rassistisch dargestellt werden. Und mehr noch: Rassistisch motivierte Ressentiments seien nicht einfach verschwunden. Der Nestbeschmutzer wörtlich:

„Auch für dieses zweite Leid, das den Sinti und Roma in der Nachkriegszeit angetan wurde, will ich heute im Namen unseres Landes um Vergebung bitten“.

Als Begründung führt der Schuldneurotiker an, dass auch in der Bundesrepublik Zigeuner Ausgrenzung und Herabwürdigung erleben müssen. Sie seien nämlich von Behörden, Polizei und Justiz diskriminiert, stigmatisiert und kriminalisiert worden.

In diesem Zusammenhang erhebt sich höchstens die Frage, warum sich die halbe Welt, inclusive Zigeunern aus Rumänien oder Bulgarien, ausgerechnet von den vielen Rassisten, Schweinefressern und/oder „Nazis“ angezogen fühlt?

In einer Zeit wo der „Tätervolk“-Pokal gerade von den Deutschen an die Russen weitergereicht wird und wo russischstämmige Bürger (vom Schüler bis zu weltbekannten Künstlern) massiven Repressalien und Diskriminierungen ausgesetzt sind, wäre es wohl eher angebracht, sich vor die aktuellen Opfern die aktuellen Nazi-Methoden-Imitatoren hinzustellen. Denn wenn es in Deutschland, wie auch in anderen europäischen Ländern miese Figuren gibt, die jetzt auf russischstämmige Mitbürger losgehen, dann sind das diese umgedrehten Nazis in Form widerlicher Gutmenschen, oder Arme im Geiste, die der aktuellen medial vorgebrachten Kriegspropaganda auf den Leim gehen.

In eigener Sache:

Warum wir Zigeuner als „Zigeuner“ bezeichnen und nicht als „Roma“


Wir beziehen uns dabei auf den ausdrücklichen Wunsch anständiger Zigeuner, nicht als „Roma“ bezeichnet zu werden. Dazu ein entsprechender Artikel auf presse.at:

„Im rumänischen Dörfchen Rosia wurde vor einiger Zeit eine Waldorfschule zur Förderung von Roma-Kindern errichtet, Eltern meldeten ihre Kinder an – und wieder ab. Sie hatten Zeitungsberichte darüber gelesen und meinten empört: „Wir sind keine Roma. Wir sind Tzigani.“ Roma, das seien kriminelle Clans, mit denen wollten sie nichts zu tun haben. […] Ähnlich erging es dem Autor Franz Remmel, den das Oberhaupt der rumänischen Zigeunerfamilien ermahnte: ‚Sagst du zu mir Rom, dann beleidigst du mich. Nennst du mich Zigeuner, dann sprichst du mir zu Herzen.‘[…]


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