Kategorie: NACHRICHTEN
Anschlag auf unser Bargeld: In Berlin findet der Testlauf statt

Berlin-Kolumne von Gerd Meyer-Schultze
Der Berliner Senat plant ein Gesetz, das Geschäfte und Gastronomen zur Annahme digitaler Zahlungsmittel verpflichtet. Die schwarz-rote Landesregierung will so den Gebrauch von Bargeld einschränken und behindern. Flächendeckend sollen alle Gewerbetreibenden in der Hauptstadt „digitales Geld“ annehmen müssen.
Berlin könnte damit zum Testlauf für den Bund werden. Denn die ebenfalls schwarz-rote Chaos-Koalition Friedrich Merz/Lars Klingbeil hat in ihrem Koalitionsvertrag festgeschrieben, dass „grundsätzlich Bargeld und mindestens eine digitale Zahlungsoption schrittweise angeboten werden“ müssen.
In Norwegen hingegen hat das Parlament (Storting) bereits im Mai 2024 das Recht der Verbraucher auf Barzahlung gestärkt. Denn in Norwegen gibt es immer noch 600.000 notorische Barzahler. In der Slowakei ist unlängst das Recht auf Bargeldzahlung in die Verfassung aufgenommen worden.
Berlins Finanzsenator Stefan Evers (CDU) schätzt, dass 80.300 Unternehmen sich bisher digitalen Zahlungssystemen verweigern. Darunter befindet sich die Billig-Kette Thoben Backwaren, bei der viele ärmere Menschen sich morgens ihren Kaffee gönnen. Mit über 30 Filialen in Berlin-Brandenburg ist Thoben Arbeitgeber von 225 Mitarbeitern. Bei Thoben gilt „Cash Only“.
Berlins Deutscher Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) nennt das Verbot von „Cash Only“ einen „staatlichen Zwang“ und warnt vor einem Eingriff in die unternehmerische Freiheit. Um seine Überwachungsphantasien durchzusetzen, will der Berliner Senat „notfalls“ per Bundesratsinitiative das Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) oder die Gewerbeordnung ändern.
Kartenverweigerern geht es um ihre persönliche Freiheit, ihre Unabhängigkeit und gegen die Überwachung ihrer Bewegungs- und Konsumverläufe. Das passt natürlich vor allem auch der EU nicht in den Kram, Brüssel will mit dem digitalen Euro die Bürger kontrollieren.
Am 20. September 2026 (Landtagswahl) können die Berliner an der Wahlurne die Parteien stärken, die sich wie die AfD vehement der Abschaffung von Bargeld widersetzen: Gläserner Bürger – nein, danke! Nur Bares ist Wahres…
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Vernetzungs- und Informationsplattform für Digitalfreiheit geht an den Start
Norbert Häring
Wer die Regierungsmaxime „Digital-only“ nicht als Verheißung sondern als Bedrohung für unser selbstbestimmtes Leben begreift, wer die von oben verordnete Digitalisierung des Bezahlens, der Gesundheitsversorgung und des Unterrichts nicht länger hinnehmen will, findet auf der Plattform „frei statt smart“ Gleichgesinnte, Tipps und Inspiration.
Die Lobby der Digitalisierer ist mächtig und gut organisiert. Eine Handvoll großer Digitalkonzerne vereint mehr Börsenwert und politische Macht auf sich als alle deutschen Aktiengesellschaften
Orbáns Erbe, Magyars Kurs
Die EU drängt in Ungarn nach dem Sieg von Péter Magyar auf schnelle Reformen. Magyar gibt sich kooperationsbereit, geht aber zu einigen Forderungen der EU und zu Interessen deutscher Konzerne auf Distanz. Diese beobachten die Lage genau.
Nach dem Erdrutschsieg von Péter Magyars Partei Tisza bei der Wahl in Ungarn zeichnen sich erste Differenzen zur Politik der EU und zu Interessen deutscher Konzerne ab. Magyar hat eine feste Verankerung des Landes in EU und NATO zugesagt und die Einführung des Euro in den Blick genommen; zudem setzt er in seinem designierten Kabinett auf Manager großer Konzerne mit transatlantischer Erfahrung. Damit zeichnet sich eine Abkehr von der Zusammenarbeit des scheidenden Ministerpräsidenten Viktor Orbán mit Russland ab. Zugleich kritisiert Magyar Subventionen für Großkonzerne und will die ungarische Wirtschaft diversifizieren; damit geht er auf Distanz zu deutschen Unternehmen, die jahrelang von der politischen und auch finanziellen Unterstützung der Regierung Orbán profitierten. Knapp 6.000 deutsche Unternehmen sind in Ungarn tätig und haben das Land in einen zentralen Teil des industriellen Hinterhofs der Bundesrepublik transformiert. Magyar lehnt zudem den EU-Migrationspakt ab. Brüssel macht Druck: Bis August muss
Ausmaß und Auswirkungen des Krankenhaussterbens
Das Krankenhaussterben verläuft mit sich beschleunigender Geschwindigkeit. Seit dem Jahr 2000 ist mit 520 Schließungen bereits etwa ein Viertel der Krankenhäuser verschwunden und damit ca. 80.000 Krankenhausbetten. Das vollzieht sich vor allem im ländlichen Raum. Viele kleinere Krankenhäuser können unter der Knute des staatlichen Krankenversicherungssystems nicht mehr kostendeckend arbeiten. Sie müssen schließen und das Personal entlassen. Aber vor allem: Die Wege zum nächstliegenden Krankenhaus werden für die Kranken oft wesentlich länger, mit oft gravierenden Folgen für die akuten Notfälle. Dr. Christoph Heinritz-Bechtel schildert in seinem 2. Vortrag Ausmaß und Auswirkungen der Schließungen. Nachfolgend mein Transkript mit Zwischenüberschriften. (hl)
Dr. med. Christoph Heinritz-Bechtel
Das sterbende Krankenhaus – Symptome einer Krise (Teil 2 der Vortragsreihe)
Liebe Kulturfreunde, herzlich willkommen zum zweiten Vortrag meiner neuen Reihe „Das sterbende Krankenhaus“, in dem wir uns heute den Symptomen zuwenden wollen. Dazu müssen wir uns leider mit etwas trockenen Statistiken herumschlagen, die allerdings für das Gesamtverständnis durchaus als wichtig erscheinen. Wir wollen mit den Gesamtzahlen beginnen.
Sanktionen: Russische LNG-Branche verzeichnet wieder Wachstum
Nach einem durch US-Sanktionen verursachten Rückgang 2025 verzeichnet Russlands LNG-Sektor wieder Zuwachs. Laut Prognosen erwartet man künftig relativ hohe Wachstumsraten bei Produktion und Export.
Alex Männer
Angesichts der gefährlichen Energiekrise in Europa trafen mehrere EU-Länder mit Blick auf ihre Energiesicherheit eine richtige politische Entscheidung und erhöhtenden Import von Flüssigerdgas (LNG) aus Russland.
Nach Angabendes europäischen Forschungsinstituts Bruegel erreichten die Lieferungen von russischem LNG in die EU im März, nach einem erheblichen Anstieg von 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr, einen historischen Höchststand von rund 1,9 Millionen Tonnen beziehungsweise 2,46 Milliarden Kubikmeter Gas. Demnach handelt es sich um das größte monatliche Importvolumen seit Beginn der russischen Flüssiggaslieferungen nach Europa.
Papst versus Trump: Hintergründe einer medialen Show
Im Schlagabtausch zwischen Leo XIV. und dem US-Präsidenten ergötzten sich die meisten Medien an Oberflächlichkeiten – und verdammten natürlich Donald Trump. Unberücksichtigt blieb in der Regel die Funktion der katholischen Kirchenführung für das globalistisch-woke Regime.
Kommentar von Eric Angerer
Für die Mainstream-Medien war die Angelegenheit natürlich ein gefundenes Fressen. All die linken System-Journalisten, die das Christentum verabscheuen (und den Islam hofieren), benutzten den Papst als Kronzeugen für ihr übliches Trump-Bashing.
Während Leo XIV. „Kritik übt“ und „den Streit beilegen will“, ist es Trump, der den friedliebenden Papst „attackiert“ und „im Netz wütet“. So das Wording der woken System-Medien. Und auch Giorgia Meloni, die italienische Regierungschefin, die eigentlich gute Beziehungen ins Weiße Haus hat, stellte sich auf die Seite des Papstes. Was war passiert? Was steht dahinter?
Nun sind manche der medialen Inszenierungen Trumps tatsächlich schrill. Etwa die als jesusartiger Arzt. Oder andere narzisstische Selbstbeweihräucherungen. Aber das ist eben die Oberfläche. Im Kern geht es um andere und bedeutende Fragen.
Inhaltliche Kernfragen
Tatsächlich war es der Papst, der den Konflikt begonnen hat, indem er den Krieg der USA gegen das iranische Mullah-Regime wiederholt „attackierte“. Nun kann man sagen, dass es eben die Aufgabe eines christlichen Kirchenoberhauptes ist, Krieg und Gewalt zu kritisieren.
Leo XIV. tadelt aber nicht Krieg und Gewalt an sich, sondern diesen bestimmten Krieg – während er bezüglich der Massaker der Islamfaschisten an der eigenen Bevölkerung stillblieb. Damit betrieb er eine Agenda, nämlich die der Anbiederung an den Islam. Völlig naiv schwadronierte er wiederholt von der „Gemeinsamkeit von Christen und Muslimen“ (zuletzt bei seinem Besuch in Algerien) und stellte sich gegen „die Angst vor dem Islam in Europa“.
Insofern hat Trump inhaltlich im Kern recht, wenn er auf seiner Plattform Truth Social den Papst aufforderte, „aufzuhören, der radikalen Linken nach dem Mund zu reden“. „Ich will keinen Papst, der denkt, es sei in Ordnung, dass Iran eine Nuklearwaffe hat“, sagte Trump.
Und in einem anderen Post fügte er hinzu: „Kann bitte jemand Papst Leo sagen, dass Iran in den letzten zwei Monaten mindestens 42.000 unschuldige, völlig unbewaffnete Demonstranten getötet hat?“
Bei einer Veranstaltung an der University of Georgia sagte Vizepräsident JD Vance, selbst Katholik, der Papst sei irre, wenn er sage, dass die Anhänger Christi nie auf der Seite derer stünden, die „heute Bomben abwerfen“. Zum Vergleich zog er die Landung von US-Truppen im Zweiten Weltkrieg in Frankreich heran, mit deren Hilfe Nazi-Deutschland besiegt wurde. „War Gott auf der Seite der Amerikaner, die Frankreich von den Nazis befreit haben? Ich bin sicher, die Antwort ist Ja“, sagte Vance.
Konflikt in der Migrationsfrage
Trump hat sicherlich auch nicht unrecht, wenn er meint, es sei kein Zufall, dass dieser Papst installiert wurde. Ein woker US-Amerikaner als zusätzliches Instrument des Systems gegen den unliebsamen Trumpismus.
Leo heißt ja mit bürgerlichem Namen Robert Francis Prevost, wuchs als Sohn eines Marineoffiziers und einer Bibliothekarin in den Bundesstaaten Illinois und Michigan auf. „Er ist ein totaler Marxist, wie schon Papst Franziskus“, meinte die rechte US-Influencerin Laura Loomer schon unmittelbar nach der Papstwahl.
Wie gewünscht, nutzt Herr Prevost nun seine ideologische Macht, um immer wieder Trump und insbesondere seine Migrationspolitik anzugreifen – die er beispielsweise im September 2025 als „unmenschlich“ bezeichnete. Damit bringt er – und genau darum geht es – die Katholiken in Trumps MAGA-Bewegung in eine missliche Lage.
Trumps „Grenz-Zar“ Tom Homan, der sich selbst als lebenslangen Katholiken bezeichnet, argumentierte, der Vatikan verstehe die Realität der Grenzsicherung nicht. Er verwies auf Gräueltaten wie Kindesmissbrauch und Morde und betonte, sichere Grenzen würden Leben retten und Kartelle zerschlagen. Er äußerte seine Enttäuschung darüber, dass sich die Kirche in politische Angelegenheiten einmische, und schlug vor, sie solle sich auf interne Probleme konzentrieren.
Dabei sind die Äußerungen von Leo XIV. keine Zufälle, sondern Ausdruck einer langjährigen Ausrichtung der katholischen Kirchenführung, die sich wiederum auch auf handfeste materielle Interessen gründet. Allein in Deutschland hat die Caritas etwa 750.000 Mitarbeiter (und die evangelische Diakonie 690.000), von denen ein großer Teil in der „Flüchtlingsbetreuung“ arbeitet.
Sie leben also von der Asylindustrie, die von den produktiven Steuerzahlern finanziert wird. Im Vergleich dazu hat VW in Deutschland noch knapp 300.000 Mitarbeiter, Siemens etwa 90.000. Das ist in vielen Ländern so – und deshalb liefert der Vatikan die passende proislamische Multikulti-Begleitmusik.
Die Rolle der Kirchen im System
Zusätzlich zum klassischen Staatsapparat – heute Polizei, Armee, Justiz, Gefängnisse, Finanzamt, Jugendamt, Gesundheitsamt, „Irrenhäuser“ et cetera – spielen auch die „ideologischen Staatsapparate“ eine wichtige und tragende Rolle in einem politischen System.
Über sehr lange Zeit betraf das vor allem religiöse Institutionen, die eng mit den staatlichen verbunden waren. In den despotischen Hochkulturen des Alten Ägyptens oder der Inka waren staatliche und religiöse Herrschaft identisch. Selbiges gilt für die islamischen Raubstaaten, wo diese Identität schon im Koran verankert ist.
Auch im europäischen Mittelalter war die Kirche oft selbst Feudalherr, zumindest aber zentrale ideologische Stütze der „gottgegebenen“ feudalen Ausbeutung. Sie hat die oftmals brutale Christianisierung von „heidnischen“ Germanen und Slawen im Norden und Osten Europas vorangetrieben.
Und bis in die europäische Neuzeit hinein waren die Kirchen mit ihren weitverzweigten Strukturen wesentliche ideologische Apparate der Herrschaftsabsicherung. Sie waren für die Hexenverfolgungen verantwortlich und haben die katholischen und evangelischen Gläubigen im Deutschen Reich gegeneinander in den 30-jährigen Krieg gehetzt, bei dem 40 Prozent der Deutschen ums Leben kamen.
Die Kirchen haben die absolute Herrschaft von Monarchen, von der sie selbst profitiert haben, als „gottgewollt“ verkauft („Gottesgnadentum“). Sie haben den Kolonialismus unterstützt und (auf sämtlichen Seiten) die europäischen Völker in die mörderische Barbarei des Ersten Weltkriegs getrieben und den Waffengang gesegnet.
Woke Anpassung der Kirchen
In ihrer Geschichte haben die christlichen Kirchen fast immer als ideologische Institutionen der Herrschenden agiert. Mit der fortschreitenden Entwicklung des Kapitalismus und der Säkularisierung der Gesellschaft wurde die Bedeutung der Kirchen bei der Erfüllung dieser Aufgabe im Westen zunehmend zurückgedrängt und durch andere Strukturen zuerst ergänzt und dann weitgehend ersetzt.
Im Wesentlichen sind das die kapitalistischen Medien und die Bildungsapparate, die jeweils – in ihrem Mainstream – die aktuelle Agenda der dominanten Kapitalfraktionen ideologisch begleiten. In den vergangenen Jahrzehnten war das die Säkularreligion der globalistisch-multikulturalistischen One-World-Ideologie. Ihre Hohepriester sind Universitätsprofessoren, einflussreiche Journalisten und sogenannte Experten von globalistischen Netzwerken. Ihre Dorfpfarrer sind die Lehrer, die ihren Schülern das einimpfen, was politisch gewünscht ist.
Die Kirchen aber haben sich in ihrer Mehrheit (vor allem der Führungen) dieser Entwicklung angepasst. Sie sind Teil der globalistisch-woken Ideologie geworden. Das betrifft die Fragen von Migration und Islam ebenso wie die kirchliche Unterstützung des Corona-Regimes und der Klimareligion. In Deutschland hat sich die evangelische Kirchenspitze besonders in dieser Richtung hervorgetan. Papst Leo XIV. liegt ebenso auf dieser Linie.
Damit spielen die katholische und die evangelische Kirche weiterhin eine wichtige ideologische Rolle für das System. Ein Grund dafür, dass im Gebiet der ehemaligen DDR die Opposition gegenüber diversen globalistischen Projekten größer ist als in anderen Teilen Deutschlands, könnte sein, dass es dort viel weniger Mitglieder der beiden Kirchen gibt und ihr Einfluss und ihre Strukturen dort viel schwächer sind.
Skandalöse Entgleisung in der Corona-Enquetekommission
Während der Befragung der Sachverständigen bei der gestrigen Sitzung der Corona-Enquetekommission kam es zu einem skandalösen Zwischenfall, als das Kommissionsmitglied Axel Müller (CDU) versuchte, die Glaubwürdigkeit des Sachverständigen Stephan Kohn zu untergraben, indem er die persönliche Missbrauchsgeschichte Kohns in Zusammenhang mit der Motivation seiner Ausführungen in der Corona-Krise brachte. Kohn hatte auf Einladung der AfD-Fraktion […]
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INSA-Umfrage: Nur noch 5 % der Deutschen wollen Merz als Bundeskanzler
Merz gilt inzwischen nicht nur weltweit als unbeliebtester Staatsmann, auch in Deutschland spricht sich eine klare Mehrheit der Befragten gegen einen Verbleib des CDU-Politikers im Kanzleramt aus. Genau diese Mehrheit wünscht sich mehrheitlich, dass der nächste Bundeskanzler von der AfD gestellt wird. So zwei Umfrageergebnisse auf Fragen aus dem aktuellen INSA-Rundbrief. Hier die zwei spannenden […]
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Der anhaltende Niedergang in der weltweiten Medienlandschaft im Bereich Agitprop lässt nichts Gutes für die künftige Unterstützung der Netto-Null-Ziele erwarten
Chris Morrison, THE DAILY SCEPTIC
Jahrzehntelange sorgfältige Indoktrinierung von unkritischen Journalisten, die darauf abzielte, einen nicht existierenden Klimanotstand zu schüren, hat den dramatischen, anhaltenden Rückgang der Berichte in den Mainstream-Medien, welche die Net-Zero-Fantasie stützen, nicht aufhalten können. Im vergangenen Jahr war weltweit ein Rückgang der klimabezogenen Berichte um 14 % im Vergleich zu 2024 zu verzeichnen, einem Jahr, in dem diese bereits um 38 % unter dem Höhepunkt der Greta-Hysterie im Jahr 2021 lagen. Vielleicht sind einst vertrauensvolle Konsumenten nur noch eine gewisse Zeit bereit, identischen, narrativ getriebenen Unsinn zu lesen, geschweige denn dafür zu bezahlen – Unsinn, der oft so einseitig ist, dass er eine Beleidigung der Intelligenz darstellt. Beweisstück Nr. 1: der Klassiker der BBC vom Oktober 2023 – Der Klimawandel könnte den Geschmack von Bier verschlechtern.
Die stärksten Rückgänge im Jahr 2025 waren in Afrika, im Nahen Osten und in Nordamerika zu verzeichnen. Interessanterweise folgte auf das gescheiterte COP30-Treffen in Brasilien im November 2025 im darauffolgenden Monat ein drastischer Einbruch der Berichterstattung in Lateinamerika (-61 %), Ozeanien (-52 %) und der Europäischen Union (-41 %). Eine Phase privater Trauer scheint der leidgeprüften Öffentlichkeit eine gnädige Pause von der unerbittlichen Kakophonie der Klimakatastrophen-Prophezeiungen verschafft zu haben.
Der jüngste Jahresbericht des „Media and Climate Change Observatory“ (MeCCO) an der University of Colorado Boulder enthält Informationen über den anhaltenden Rückgang der Berichterstattung zu Klimawandel und globaler Erwärmung. Um zu diesen neuesten Erkenntnissen zu gelangen, hat MeCCO das Volumen der Klimaberichterstattung in Zeitungen, Nachrichtenagenturen, Radio und Fernsehen in 59 Ländern und sieben Regionen erfasst. Die Arbeit soll seit 2004 auf einer einheitlichen Methodik basieren. Die nachstehende Grafik zeigt deutlich die Spitzenwerte der Greta-Hysterie zu Beginn des aktuellen Jahrzehnts sowie den früheren Gore-Schwindel, der auf die Veröffentlichung seines Films „Eine unbequeme Wahrheit“ folgte.
Journalismus-Studiengänge an Universitäten bieten zwar oft Lehrveranstaltungen zum Thema Klima an, doch die Aussichten für angehende Studierende, welche die Welt für „Netto-Null“-Fanatiker sicher machen wollen, sehen nicht gut aus. „The Guardian“ kann nur begrenzt etwas bewirken, doch in Großbritannien ging die Berichterstattung in den zwölf Monaten bis November 2025 um 34 % zurück. In den USA haben die Entlassungen mit voller Wucht begonnen. Im vergangenen Jahr haben neue Führungskräfte bei CBS News den Großteil des Teams für die Klimakrise entlassen. Jüngsten Berichten zufolge wurden inzwischen alle Mitarbeiter des Klimaredaktionsteams entlassen. Im Februar 2026 hat die Washington Post 14 Stellen für Klimajournalisten gestrichen, so dass nur noch fünf Journalisten übrig blieben.
Das vergangene Jahr war eine schwere Zeit für die Klima-Propagandisten, die größtenteils von Milliardären des „Green Blob“ finanziert werden, welche gesellschaftliche Umwälzungen anstreben, indem sie modernen (und sich entwickelnden) Industrieländern lebenswichtige Kohlenwasserstoffe vorenthalten. Geformte Journalisten, die in den narrativgesteuerten Mainstream-Medien arbeiten, gelten als Schlüssel dazu, die Angst vor der erfundenen Klimakrise zu schüren. Eine der ersten Lektionen, die nützlichen Idioten und Panikmachern beigebracht wird ist, dass die Meinung „gesichert“ sei – oft fälschlicherweise als Theorie bezeichnet – wonach der Mensch für den größten Teil, wenn nicht sogar für den gesamten jüngsten Klimawandel verantwortlich ist,. Die Uninteressierten werden nicht dazu ermutigt zu fragen, ob dies die erste wissenschaftliche Meinung ist, die als gesichert erklärt worden ist, oder zumindest die erste seit die römischen Päpste der Antike ex cathedra über diese Angelegenheiten entschieden haben.
In UK ist der National Council for the Training of Journalists (NCTJ) eine angesehene, branchennahe gemeinnützige Organisation, die seit den 1950er Jahren tätig ist. Doch ihre Schulungen zum Klimawandel sind lächerlich. In welchen anderen Bereichen der investigativen Berichterstattung werden Journalisten dazu angehalten, sich auf einen angeblichen „Konsens“ zu verlassen, und dazu ermuntert, alternative Standpunkte nicht zu veröffentlichen? Man könnte sich fragen: Gibt es einen schnelleren Weg, den Autor durch ein KI-Tool zu ersetzen? Finanziert von der Google News Initiative (GNI) bietet der NCTJ einen kostenlosen E-Learning-Kurs zur Berichterstattung über den Klimawandel an. Wie bei allen Indoktrinationsveranstaltungen zur Klimawissenschaft gibt es eine Warnung davor, „falsche Ausgewogenheit“ zu vermeiden. In der Praxis bedeutet dies, skeptischen Wissenschaftlern, die Meinungen nach dem altbewährten Verfahren der wissenschaftlichen Falsifikation untersuchen, die Öffentlichkeit zu verweigern.
GNI ist ein wichtiger Geldgeber für die Bemühungen, abweichende Meinungen zum Klimawandel zum Schweigen zu bringen. Eine der wichtigsten eingesetzten Waffen sind sogenannte „Faktenprüfer“, die nach den Erfahrungen des Daily Sceptic kaum mehr tun, als unbequeme wissenschaftliche Erkenntnisse mit voreingenommenen Behauptungen über „Fehlinformationen“ anzugreifen. Die Diskussion der zugrunde liegenden Wissenschaft scheint keine Priorität zu haben; vielmehr sind die negativen Urteile hilfreich, um Werbeanzeigen zu stornieren und die Wirkung in den sozialen Medien zu verringern.
In Großbritannien ist GNI ein Geldgeber des Reuters Institute for the Study of Journalism. Bis vor kurzem führte diese Einrichtung im Rahmen ihres Oxford Climate Journalism Network (OCJN) einen sechsmonatigen Ausbildungskurs für Klimajournalisten durch. Der Kurs wurde zudem in erheblichem Maße vom ehemaligen Finanzchef von Extinction Rebellion Sir Christopher Hohn finanziell unterstützt und hat über einen Zeitraum von vier Jahren rund 800 Journalisten aus 80 Ländern aufgenommen. Leider hat diese Indoktrinationsstation Ende letzten Jahres ihre Pforten geschlossen. Der „Flaggschiff-Onlinekurs“ wird den Teilnehmern keine Aufgaben mehr stellen, in denen sie einen Nachrichtenartikel verfassen sollen, der erklärt, warum Mangos dieses Jahr aufgrund des Klimawandels weniger schmackhaft sind. Wir können nur hoffen, dass ähnliche Einschränkungen nun auch für andere klimabedrohte Lebensmittel gelten.
Es scheint, als hätte die Welt genug von Clickbait und zentral verordnetem Klimageschwätz, das viel zu lange als unwissenschaftliche Grundlage für die „Netto-Null“-Fantasie gedient hat. Durch pseudowissenschaftliche Manipulationen konnten manipulierte Computermodelle schlagzeilenträchtige „Kipp-Punkte“ des Weltuntergangs vorhersagen und dazu beitragen, dass sich die unhinterfragte Lüge in der breiten Öffentlichkeit verbreitete, wonach extreme Wetterereignisse immer schlimmer werden würden. Positive Nachrichten wie die umfassende „Begrünung“ der Erde werden ignoriert, während die entscheidende Rolle des Lebensgases Kohlendioxid hierbei heruntergespielt wird. Das gilt nicht zuletzt für SciLine, eine vom Green Blob finanzierte Initiative, die mit der Association for the Advancement of Science verbunden ist, dem Herausgeber von Science. „In vielen Fällen begünstigt CO₂ Unkraut gegenüber Nutzpflanzen überproportional und verursacht damit mehr Probleme für die Landwirtschaft“, heißt es hilfreich in ihrem Leitfaden für Journalisten.
Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor. Follow him on X.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Der anhaltende Niedergang in der weltweiten Medienlandschaft im Bereich Agitprop lässt nichts Gutes für die künftige Unterstützung der Netto-Null-Ziele erwarten erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Gardasil vor Gericht: Die ungeschönte Wahrheit über ein „Wundermittel“

Es gibt kaum ein Thema, bei dem die Gräben zwischen offizieller Verlautbarung und klinischer Realität tiefer sind als beim Thema Impfungen. Über die HPV Impfung gibt es massive Kontroversen seit den ersten Todesfällen nach der Einführung im Jahr 2006. Besonders das HPV-Vakzin Gardasil nimmt hier eine Sonderrolle ein: Als „Krebs-Prävention“ vermarktet, wurde es weltweit in […]
Der Beitrag Gardasil vor Gericht: Die ungeschönte Wahrheit über ein „Wundermittel“ erschien zuerst unter tkp.at.
EU-Abkommen mit Bangladesch: „Talent Partnerschaft“ öffnet legale Migrationswege

Der renommierte Ökonom und Banken-Kritiker Prof. Richard A. Werner kommentiert in einem scharfen Beitrag das gerade unterzeichnete Partnerschaftsabkommen der EU mit Bangladesch und entlarvt die wahre Agenda der Brüsseler Bürokraten. Der Beitrag bezieht sich auf eine Meldung, die das neue Abkommen der EU mit Bangladesch als „legale Migrationswege für Migranten und Arbeiter“ feiert. Hunderte Bangladeschis […]
Der Beitrag EU-Abkommen mit Bangladesch: „Talent Partnerschaft“ öffnet legale Migrationswege erschien zuerst unter tkp.at.
Gericht widerlegt „Freiwilligkeit“ – Griechenland zahlt nach Impftod

Die griechische Regierung muss der Familie einer Frau, die nach ihrer AstraZeneca-Corona-Impfung gestorben ist, Entschädigung zahlen. Das Gericht wies die Argumentation des Staates zurück, die Impfung sei „freiwillig“ gewesen. .Für Griechenland ist dies ein wegweisendes Urteil – viele Jahre nach der Corona-Impfkampagne. Viele Kommentatoren sehen darin Gerechtigkeit, nachdem Bürger massiv in die Impfung und damit […]
Der Beitrag Gericht widerlegt „Freiwilligkeit“ – Griechenland zahlt nach Impftod erschien zuerst unter tkp.at.

