Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: NACHRICHTEN

Kategorie: NACHRICHTEN

Indien hilft den USA bei der Beseitigung der „grünen“ Trümmer

Indien hilft den USA bei der Beseitigung der „grünen“ Trümmer

Indien hilft den USA bei der Beseitigung der „grünen“ Trümmer

Vijay Jayaraj

Zum ersten Mal seit einem halben Jahrhundert wird in den Vereinigten Staaten eine brandneue Ölraffinerie gebaut. Diese Anlage im Hafen von Brownsville verspricht, die heimischen Märkte anzukurbeln, die nationale Sicherheit zu gewährleisten und ein lokales Wirtschaftswachstum in Milliardenhöhe auszulösen.

Präsident Donald Trumps Raffinerie-Meisterstück mit Indiens Reliance Industries ist mehr als nur ein Handelsabkommen; es ist eine politische und moralische Zurechtweisung des Krieges des Klima-Industriekomplexes gegen bezahlbare Energie. Und es war möglich, weil asiatische Energieriesen sich weigerten, sich dem Klimaalarmismus zu beugen, als politische Eliten bei den Vereinten Nationen und anderswo versuchten, ihre Geschäfte zu unterbinden.

Warum eine Raffinerie jetzt?

Um zu verstehen, warum Amerika einen indischen Mischkonzern braucht, um seine erste Raffinerie seit 50 Jahren zu bauen, muss man sich den desolaten Zustand der Energie-Infrastruktur im Westen vor Augen führen.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

In den Vereinigten Staaten sind etwa 132 Raffinerien in Betrieb, die täglich 18 Millionen Barrel verarbeiten können. Das Problem liegt in ihrer Konstruktion. Ingenieure bauten diese Anlagen vor Jahrzehnten, um schweres, saures Rohöl zu verarbeiten, importiert aus Ländern wie Venezuela oder Kanada. Sie sind völlig ungeeignet für die riesigen Mengen an leichtem, süßem Rohöl, die derzeit aus amerikanischen Schieferformationen sprudeln.

Die Fracking-Revolution verschaffte den Vereinigten Staaten eine mächtige geopolitische Waffe: unerschöpfliche Vorkommen an leichtem Schieferöl. Doch Umweltklagen und Klima-Panikmache verhinderten den Bau der für dessen Verarbeitung erforderlichen Anlagen. Das Brownsville-Projekt beseitigt diesen Engpass.

Trey Griggs von America First Refining bezeichnet es als „eines der wichtigsten Energieinfrastrukturprojekte im heutigen Amerika“. Die Planer gehen davon aus, dass an diesem Standort 1,2 Milliarden Barrel Leichtöl aus Schiefergestein im Wert von 125 Milliarden Dollar verarbeitet werden. Mit einer Jahreskapazität von 60 Millionen Barrel wird die Anlage einen Tiefwasserhafen nutzen, um den weltweiten Exportvertrieb zu dominieren.

Warum gerade dieses Unternehmen?

Die Wahl von Reliance Industries für diese historische Aufgabe ist die klügste Entscheidung, welche die Regierung treffen konnte. Reliance hat sich den Forderungen der Vereinten Nationen nach einem Ausstieg aus fossilen Brennstoffen nicht gebeugt. Das Unternehmen hat die Panikmache ignoriert. Stattdessen hat es sich dafür entschieden, eine fortschrittliche Energieinfrastruktur aufzubauen.

Reliance betreibt den Raffineriekomplex Jamnagar in Gujarat an der Westküste Indiens. Jamnagar ist ein Super-Standort, der an einem einzigen Standort bis zu 1,4 Millionen Barrel Rohöl pro Tag verarbeitet, und damit das größte Raffineriezentrum der Welt an einem einzigen Standort.

Der Nelson-Komplexitätsindex von Jamnagar – ein Maß für die Fähigkeit, Rohöl minderer Qualität in hochwertige Produkte umzuwandeln – stuft die Raffinerie weit höher als die meisten hochmodernen Anlagen in Nordamerika und Europa ein.

In der Praxis bedeutet dies, dass Reliance über 200 verschiedene Rohölsorten beziehen kann, darunter auch minderwertige Sorten, die viele westliche Anlagen nicht verarbeiten können, und diese in schwefelarmes Benzin, Diesel, Düsentreibstoff und petrochemische Ausgangsstoffe umwandeln kann.

Wenn Trump also sagt, die Anlage in Brownsville werde die „sauberste Raffinerie der Welt“ sein und sowohl den weltweiten Export als auch den heimischen Markt versorgen, stützt er sich dabei auf eine jahrzehntelange Erfolgsbilanz der indischen Küstenraffinerien.

Die US-Regierung importiert keine abstrakte „Kapazität“ aus Indien, sondern jahrzehntelanges Know-how, das in einer politischen Kultur entstanden ist, in der Kohlenwasserstoffe nicht verteufelt wurden.

Für ein Kohlenwasserstoff-Ökosystem

Während ein Großteil Westeuropas fossile Brennstoffe als ein Übel der Übergangsphase betrachtet, das so schnell wie möglich eingeschränkt werden muss, geht die Partnerschaft zwischen den USA und Indien in die entgegengesetzte Richtung. Sowohl Indien als auch die derzeitige US-Regierung haben sich für eine Politik entschieden, die als energie- und bevölkerungsfreundlich bezeichnet werden kann, anstatt Interessengruppen nachzugeben, die Kohlenwasserstoffe als moralischen Makel betrachten.

Präsident Trump hat seine Agenda als „America First“-Energiedominanz formuliert und verbindet Steuer- und Genehmigungsreformen mit ausdrücklicher politischer Unterstützung für Öl, Gas und Kohle – von der Bohrung über Pipelines bis hin zu Raffinerien.

Die indische Regierung hat ihrerseits verbindliche Zeitpläne für die Netto-Null-Emissionsziele abgelehnt und räumt zuverlässigen Energiequellen, industriellem Wachstum und der Schaffung von Arbeitsplätzen weiterhin Vorrang vor symbolischen Emissionszielen ein. Premierminister Narendra Modi feierte kürzlich einen bedeutenden nationalen Meilenstein und bezeichnete die Förderung von 1 Milliarde Tonnen Kohle als einen Moment, auf den das Land zutiefst stolz sein könne. Analysten gehen davon aus, dass Indiens jährliche Kohleförderung um 6 bis 7 % steigen wird.

Dieses offene Ökosystem – in dem Öl- und Gasprojekte vorangetrieben werden können und Kohle weiterhin Teil des Energiemix‘ bleibt – hat es regionalen Marktführern wie Reliance ermöglicht, ihre Kompetenzen in den Bereichen komplexe Raffinerietechnik, Logistik und die Umsetzung groß angelegter Projekte zu verfeinern.

Da Asien sich weigert, der Klimapanikmache nachzugeben, können westliche Länder nun Partnerschaften mit asiatischen Unternehmen eingehen, um ihre Energie- und Produktionskraft wieder aufzubauen, die durch eine Politik untergraben wurde, die den tatsächlichen Gegebenheiten nicht gerecht wird.

This commentary was first published at PJ Media on 31 March 2026.

Vijay Jayaraj

Vijay Jayaraj is a Science and Research Associate at the CO2 Coalition, Fairfax, Virginia. He holds an M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia and a postgraduate degree in energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a bachelor’s in engineering from Anna University, India. He served as a research associate with the Changing Oceans Research Unit at University of British Columbia, Canada.

Link: https://clintel.org/india-helps-us-repair-green-wreckage/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Indien hilft den USA bei der Beseitigung der „grünen“ Trümmer erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Deutschland 2026: Freie Meinung oder kontrollierter Konsens?

Deutschland 2026: Freie Meinung oder kontrollierter Konsens?

Deutschland 2026: Freie Meinung oder kontrollierter Konsens?

Ein Gastbeitrag von Holger W. Sitter

Nicht nur ehemalige Verfassungsrichter fragen sich: Ist Artikel 5 des Grundgesetzes überhaupt noch Realität? Immer öfter vernehmen wir Unmut und die entscheidende Frage taucht im Diskurs auf: Haben wir noch Meinungsfreiheit oder sind wir schon auf der Überholspur unterwegs auf dem Weg in eine neuerliche linke Diktatur?

Die Meinungsfreiheit, verankert in Artikel 5 des Grundgesetzes, galt bisher immer als Eckpfeiler unserer Demokratie. Doch immer mehr Bürger zweifeln: Laut einer Umfrage von 2023 des Instituts für Demoskopie Allensbach empfanden schon 60% der Befragten, dass man in Deutschland nicht mehr alles öffentlich sagen darf – vor allem durch die scharfen Formulierungen in §§ 186 und 187 StGB gegen „Beleidigung“ und „üble Nachrede“, die von Politikern als „Hasskriminalität“ immer häufiger zur Anklage gebracht werden. Ist das nur Empfindung, oder wird die freie Meinungsäußerung systematisch eingeengt? Ein Blick auf aktuelle Entwicklungen zeigt alarmierende Tendenzen.

Zum Beispiel die „Bundesweiten Aktionstage“ des BKA (2024/2025): Im Juni 2025 führten Behörden 180 Maßnahmen durch, darunter Durchsuchungen in über 140 Verfahren gegen Hasspostings – explizit inklusive Beleidigung (§ 185), übler Nachrede (§ 186) und Verleumdung (§ 187) gegen Politiker. Ähnliche Aktionen 2024 betrafen vor allem PMK-rechts, aber auch andere Bereiche. Diese Fälle zeigen, wie niedrigschwellig einschüchternde Anklagen inzwischen möglich sind – unabhängig vom Ausgang. Aber es gibt umfangreiche weitreichende Maßnahmen…

Der vorliegende Entwurf zum „Baugesetzbuch-Upgrade“: Enteignung für „unerwünschte Meinungen“?

Ein aktueller Gesetzesentwurf des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) erregt berechtigte Aufmerksamkeit. Auf Seite 102 des Dokuments (abrufbar unter bmwsb.bund.de) wird Kommunen ein Vorkaufsrecht und sogar nachträgliche Enteignungen bei Immobilienkäufen eingeräumt – nicht etwa für Straftaten, sondern wenn der Verfassungsschutz „unerwünschte politische Bestrebungen“ attestiert. Es reicht, wenn diese „geeignet sein könnten, über kurz oder lang politische Wirkungen zu entfalten“.

Das ist ein gefährlicher Präzedenzfall: Kein Gerichtsurteil ist mehr nötig, erst recht keine konkrete Straftat – nur die Einschätzung einer weisungsgebundenen Behörde. Kritiker wie AfD-Politiker Björn Höcke warnen vor einer „Enteignung für die falsche Meinung“. Ähnlich systematisch wurden in den letzten Jahren Oppositionelle überwacht, wie im Kontext des „Resilienzstärkungsgesetzes“ oder Entzügen passiven Wahlrechts (z.B. OB-Wahl in Ludwigshafen, wo wegen fadenscheiniger „Zweifel an seiner Verfassungstreue“ der AfD-Politiker Joachim Paul nicht zur OB-Wahl antreten durfte und seine anschließende Klage vom Verfassungsgericht in Karlsruhe schlichtweg nicht angenommen wurde).

Willkommen im neuen Deutschland

Ein Land, in dem die Meinungsfreiheit zumindest „offiziell“ unantastbar – und gleichzeitig aber für viele Menschen im Alltag brüchig geworden ist. Immer wieder hören wir gebetsmühlenartig: Artikel 5 des Grundgesetzes gilt. Natürlich gilt er. Auf dem Papier! Doch die Realität hat sich klar verschoben. Nicht durch ein einziges, großes Gesetz, sondern durch viele kleine Eingriffe, deutliche Signale und bewusst herbei geführten Grenzverschiebungen.

Von der DSGVO bis zum Demokratiefördergesetz: Stufen der Einschränkung

Die Einengung begann schleichend:

  • Datenschutzgrundverordnung (DSGVO, 2018): Plattformen wie YouTube oder X (ehemals Twitter) löschen Inhalte präventiv, nur um Bußgelder zu vermeiden – oft ohne klare Rechtsgrundlage. Konsequenz: der bekannte Hamburger Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel gewinnt sämtliche Prozesse gegen Meta („Um die Meinungsfreiheit dürfte sich in Deutschland kaum ein Jurist so verdient gemacht haben wie Steinhöfel“ – schrieb die ‚WELT‘ schon am 02.08.2022).
  • Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG, 2017): Zwang zu überhastet schneller Löschung „offensichtlich rechtswidriger“ Inhalte, was bis heute zu unverständlichen Überreaktionen führt.
  • Demokratiefördergesetz (2023): Millionen für „Demokratieprojekte“ – kritisiert als Finanzierung „regierungstreuer Zivilgesellschaft“, die abweichende Stimmen als „rechts“ oder „gefährlich“ brandmarkt.
  • Verfassungsschutz als Waffe: Der Verfassungsschutzbericht 2024 listet die größte Oppositionspartei AfD als „gesichert rechtsextrem“ – eine Institution des Staates(!) bekämpft so flächendeckend politische Konkurrenz mit gefährlich zurechtgebogenen Pseudowahrheiten.

Die Presse, einst die „vierte Gewalt“, berichtet zunehmend einseitig und regierungskonform: Studien wie die der Uni Mainz (2024) zeigen, dass 70% der Berichterstattung zur AfD ausschließlich negativ ist, während Regierungspositionen nur selten kritisch beleuchtet werden. Konsequenzen: Geballte Einschüchterung statt offener Debatte! Aufklärende Berichte, die sich mit diesem redaktionellen Vakuum auseinandersetzen, findet man ausschließlich nur noch in mutigen Freien Medien.

Diese Maßnahmen wirken: Viele scheuen öffentliche Kritik, aus Angst vor Plattform-Sperren, Verfahren oder nun gar Enteignung. Der Staat definiert, welche „sozialen und kulturellen Bedürfnisse“ schützenswert sind – ein Rückschritt zur Zensur. Artikel 5 GG verspricht: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten.“ Doch wenn Behördenwillkür reicht, um Eigentum zu bedrohen, ist das keine Realität mehr.

Ein eklatantes wie Aufsehen erregendes Beispiel für selektive Justiz und die einseitige Verengung des Meinungskorridors ist die Verurteilung des thüringischen AfD-Fraktionschefs Björn Höcke zu einer Geldstrafe von 13.000 Euro im Mai 2024 – allein für den Satz „Alles für Deutschland“, den das Landgericht Halle als „verfassungsfeindliche Parole“ einstufte. Derselbe Spruch fiel zuvor straffrei von CDU-Politikern wie Mike Mohring („Alles für Thüringen – alles für Deutschland!“) und SPD-Mitgliedern in Wahlkampfreden, ohne vergleichbare Konsequenzen. Welch widerliche Doppelmoral. Kritiker sehen hier eine „juristische Farce“, denn nur weil Höcke AfD-Mitglied ist, wird politische Rhetorik kriminalisiert – ein klarer Affront gegen Art. 5 GG und die Gleichbehandlung.

Aufruf zum Nachdenken

Es ist allerhöchste Zeit, diese Entwicklungen öffentlich aufzuarbeiten. Fordern wir Transparenz ein bei der Willkür des Verfassungsschutzes. Auch brauchen wir unabhängige Gerichte mit in der Entscheidung freien Richtern und ganz sicher keine „politisch motivierten“ Enteignungen. Und kehren wir zurück zu echter Pressefreiheit und Mut zum Benennen des Übels. Die Demokratie lebt von freiem Streit – nicht von Diktat. Bleiben wir Aufrecht!

Lesen Sie bitte die Quellen selbst und teilen Sie uns gern Ihre Meinung mit!

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Das wahre Gesicht der UNESCO – ein finsteres Erbe

Während die UNESCO weltweit für Frieden, Kultur-, Umwelt- und Klimaschutz sowie Bildung wirbt, werden in ihrem Namen Missbrauch, Raub, Umwelt- und Kulturzerstörung begangen. Wer steckt wirklich hinter der UNESCO? Wer finanziert sie und wer beeinflusst dieses mächtige Organ der Vereinten Nationen? Eine investigative Recherche anlässlich des „Internationalen Denkmaltages“ am 18. April.
Florida: E-Busse für 96 Millionen Dollar verrotten auf der Mülldeponie

Florida: E-Busse für 96 Millionen Dollar verrotten auf der Mülldeponie

Florida: E-Busse für 96 Millionen Dollar verrotten auf der Mülldeponie

Sonne, Strand und ein gigantisches grünes Desaster: In Südflorida verrotten derzeit reihenweise Elektrobusse, die sagenhafte 96 Millionen Dollar gekostet haben. Die angebliche „Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs“ wurde auf einer Mülldeponie und einer Militärbasis abgestellt.

In den Bezirken Miami-Dade und Broward in Florida scheint es mit der Elektromobilität in Sachen öffentlicher Nahverkehr nicht so gut zu laufen. Seit über einem Jahr wurden Dutzende der sündhaft teuren E-Busse von den Straßen genommen. Der Grund: Sie sind entweder einfach kaputt oder fielen andauernd aus und sind mittlerweile völlig nutzlos, wie ein lokaler Bericht aufzeigt. Finanziert wird dieser Elektrifizierungswahn übrigens über einen Aufschlag von einem Prozentpunkt auf die Umsatzsteuer.

In Broward County hat man die Realität bereits akzeptiert. Die örtlichen Verkehrsbetriebe arbeiten laut eigenen Angaben mit der US-Bundesregierung daran, die Flotte einfach zu entsorgen. 31 dieser Elektro-Batteriemonster rosten derzeit auf einem abgelegenen Teil einer Mülldeponie am U.S. Highway 27 vor sich hin. Kostenpunkt: Schlappe 1,1 Millionen Dollar, pro Stück. Coree Cuff Lonergan, eine Verantwortliche der Verkehrsbetriebe, musste zugeben: Die Busse haben „kontinuierlich versagt“. Und es liegt offenbar nicht nur an einem Hersteller. Lonergan erklärte, dass man auch von einer anderen Firma Busse kaufte: „Sie funktionieren auch nicht.“

Der Großteil der Busse stammt von der Firma Proterra, die von Politikern jahrelang als leuchtender Stern am E-Mobilitäts-Himmel gefeiert wurde. Noch im Jahr 2023 ließ sich die Bürgermeisterin von Miami-Dade, Daniella Levine Cava, vor der neuen Flotte fotografieren und pries die Fahrzeuge als „Zukunft“ und finanzielle Erlösung. Kurz danach begannen die Massen-Pannen. Ersatzteile waren nicht zu bekommen. Dann meldete das angebliche grüne Vorzeige-Unternehmen Proterra einfach Insolvenz an.

Während das Steuergeld auf dem Schrottplatz vor sich hin rostet, wächst im Rathaus von Miami-Dade die Wut. Kommissionäre wie Roberto Gonzalez und Natalie Milian Orbis forderten im Januar per Resolution einen detaillierten Bericht über das ganze Desaster. „Wenn diese Busse nicht funktionieren, nicht die Umwelt retten und den Bürgern nicht dienen, dann müssen wir dieses Geld zurückholen“, so Gonzalez.

Bürgermeisterin Levine Cava hatte genau 30 Tage Zeit für die Antworten. Doch die Deadline ist längst verstrichen, ein Report wurde nie veröffentlicht. Gegenüber Reportern gab Levine Cava das Scheitern lediglich zähneknirschend zu: „Es ist sehr traurig. Natürlich wurde die falsche Wahl getroffen.“ Doch die Verantwortlichen haben aus dem 96-Millionen-Dollar-Fehler offensichtlich keine Lehren gezogen. Der Kommissar Gonzalez warnte bereits, dass E-Busse im Betrieb ohnehin „viel mehr Geld kosten als Diesel-Busse“.

Die Reaktion der Bürgermeisterin ist eine völlige Ignoranz gegenüber der Realität. Trotz der verrottenden Millionen-Flotte auf der Mülldeponie und der katastrophalen Bilanz, hält Daniella Levine Cava eiskalt an der Klima-Agenda fest: Sie erklärte, Miami-Dade werde den Weg der Elektrifizierung unerbittlich weitergehen. Elektrische Fahrzeuge seien trotz der „Rückschläge“ die Zukunft. Auch wenn die Steuerzahler dafür bluten müssen.

Analyse zur EU-Wahleinmischung in Ungarn

Analyse zur EU-Wahleinmischung in Ungarn

Analyse zur EU-Wahleinmischung in Ungarn

Die Wahlen in Ungarn wurden ordnungsgemäß und ohne direkten Betrug durchgeführt. Dennoch kam es zu einer massiven Wahleinmischung von außen. Jedoch nicht von Moskau oder Washington, sondern von Brüssel. Viktor Orbán bekam im Wahlkampf Unterstützung von Donald Trump und JD Vance. Ob ihm das geholfen hat, sei dahingestellt. Für manche war dies bereits „Wahleinmischung“. Deutet […]

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Tausend Jahre Kreuzzüge

Tausend Jahre Kreuzzüge

Tausend Jahre Kreuzzüge

Geschichte reimt sich. Manchmal wiederholt sie sich sogar. Die aktuelle gewaltsame Expansion der inzwischen angloamerikanischen Raubritter ist ein weiteres Kapitel europäischer Eroberungen, die mit den Kreuzzügen im 11. Jahrhundert begannen. Schon damals war die Levante im Visier. Ein kirchlicher Schreiber im Kloster Montecassino fand für die feindliche Übernahme Süditialiens durch die Normannen vor einem Jahrtausend […]

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Trump verbreitet Fantasien über Iran, Hormus und angereichertes Uran

Trump verbreitet Fantasien über Iran, Hormus und angereichertes Uran

Larry C. Johnson

Am Freitag, dem 17. April 2026, veröffentlichte Präsident Donald Trump eine Reihe optimistischer Nachrichten auf Truth Social (und verwies in Interviews darauf), in denen er den US-Iran-Krieg als weitgehend beendet oder kurz vor einer raschen Lösung darstellte.

Seine Behauptungen drehten sich um die Wiedereröffnung der Straße von Hormus, Fortschritte in Richtung eines umfassenderen Friedensabkommens und den Einfluss der USA. Der Großteil dessen, was Trump am Freitag schrieb, wurde von Iran entschieden dementiert. Hier eine Zusammenfassung seiner verschiedenen Aussagen:

  • Die „Lage an der Straße von Hormus ist vorbei“, und Iran habe zugestimmt, die Straße von Hormus niemals wieder zu schließen. Er beschrieb sie als „vollständig offen und bereit für den Handel und die freie Durchfahrt.“
  • Iran entferne (mit US-Hilfe) die im vergangenen Monat in der Meerenge gelegten Minen.
  • Iran habe nahezu allen (oder „praktisch allen“) seiner Forderungen zugestimmt, einschließlich der dauerhaften Beendigung seines Atomprogramms.
  • Der Krieg sei „kurz vor dem Ende“, und ein endgültiges Abkommen solle „sehr schnell“ abgeschlossen werden (möglicherweise noch an diesem Wochenende). Die meisten Punkte seien bereits ausgehandelt.
  • Er habe einem zweiwöchigen beidseitigen Waffenstillstand (Aussetzung von Bombardierungen und Angriffen) auf Bitten pakistanischer Führungspersönlichkeiten zugestimmt – unter der Bedingung, dass Iran die Meerenge vollständig öffne. Trotz Irans Ankündigung, die Straße sei offen, werde die US-Marine-Blockade iranischer Häfen in voller Stärke aufrechterhalten, bis das Gesamtabkommen mit Iran „zu 100 % abgeschlossen“ sei.
  • Chinas Präsident Xi Jinping sei „sehr glücklich“ über die Öffnung bzw. rasch fortschreitende Öffnung der Meerenge. Trump behauptete, er tue dies „auch für sie – und für die Welt“, und diese Situation werde „nie wieder eintreten.“
  • China habe zugestimmt, keine Waffen an Iran zu liefern. Trump prophezeite, sein bevorstehender China-Besuch werde „besonders“ und „potenziell historisch“ sein, und Präsident Xi werde ihm eine „große, herzliche Umarmung“ geben.
  • Die NATO bezeichnete er als einen „Papiertiger“, der „im Ernstfall nutzlos“ gewesen sei. Nach der Wiedereröffnung der Meerenge habe die NATO Hilfe angeboten, doch Trump habe ihr gesagt, sie solle sich fernhalten – es sei denn, sie wolle „ihre Schiffe mit Öl beladen.“
  • Er betonte, die USA hätten ihre militärischen Ziele bereits erreicht und übertroffen. Er behauptete, Iran habe nun ein „neues Regime“, das „weit weniger radikalisiert und weit intelligenter“ als zuvor sei, was ein langfristiges Friedensabkommen ermögliche. Er bekräftigte, die USA würden mit Iran „in aller Ruhe“ an der Finalisierung des Abkommens arbeiten.

Trumps Nachrichtenserie war in erster Linie darauf ausgerichtet, die Aktien- und Ölmärkte zu manipulieren. Dies gelang ihm: Die US-Aktienmärkte schossen in die Höhe, während der Terminpreis für Öl deutlich fiel. Anleger glaubten törichterweise, Trump sage die Wahrheit. Dem war nicht so – er log.

Trumps Behauptung, die „Lage“ an der Straße von Hormus sei vorbei, ist falsch. Iran behält die feste Kontrolle. Iran gab bekannt, die Straße von Hormus sei für Handelsschiffe geöffnet, die nicht mit den USA oder Israel verbunden sind. Diese Schiffe müssen nach wie vor eine Genehmigung der IRGC zur Durchfahrt einholen. Iran legte außerdem fest, dass keine Kriegsschiffe in den Persischen Golf einfahren dürfen.

Trump bestand auch darauf, dass ein Abkommen mit Iran über sein angereichertes Uran so gut wie beschlossene Sache sei. Er behauptete, die USA könnten Irans angereichertes Uran zurückgewinnen, indem man „mit viel Baggern“ einrücke, und Washington werde „gemeinsam mit Iran“ vorgehen und es einfach in die Vereinigten Staaten zurückholen. Iran wies diese Behauptung umgehend zurück: Außenamtssprecher Esmail Baghaei erklärte, Iran werde sein angereichertes Uran unter keinen Umständen übergeben.

Trump tut eines von zwei Dingen: 1) Er dreht der amerikanischen Öffentlichkeit eine Geschichte, um einen Deal zum Beenden des Krieges abschließen, den Sieg ausrufen und heimfliegen zu können – oder 2) er baut einen Popanz auf, indem er ein Abkommen als greifbar darstellt, um dann, wenn die USA Irans Forderungen gemäß seinem Zehn-Punkte-Plan ablehnen, Iran die Schuld für das Scheitern der Verhandlungen zu geben und noch vor dem 26. April neue Angriffe auf Iran zu befehlen. Ich glaube – angesichts des anhaltenden Zustroms von US-Militärflugzeugen in die Region –, dass Trump noch vor Ende April neue Angriffe auf Iran anordnen wird. Die Iraner weichen keinen Deut von ihrem Zehn-Punkte-Plan ab. Die USA müssen zwei Dinge tun: die Sanktionen gegen Iran aufheben und iranische Vermögenswerte freigeben.

Israel bleibt der unberechenbare Faktor. Es scheint, als hätten Trump und seine Regierung Israel erfolgreich dazu gebracht, seine Waffen einzustecken und zurückzurudern. Wenn der Waffenstillstand mit der Hisbollah hält und der US/Israel-Waffenstillstand mit Iran verlängert wird, dann glaube ich, dass Trump es ernst meint mit der Suche nach einem Ausweg. Fortsetzung folgt.

Ungarn: Abgeordnete werden Amtseid auf die Heilige Krone Ungarns ablegen

Ungarn: Abgeordnete werden Amtseid auf die Heilige Krone Ungarns ablegen

Ungarn: Abgeordnete werden Amtseid auf die Heilige Krone Ungarns ablegen(David Berger) In Ungarn formiert sich nach den jüngsten Parlamentswahlen erstmals ein parteiübergreifender Schulterschluss konservativer und rechter Kräfte – gegen die Erwartungen von der Leyens und ohne Beteiligung linker Parteien. Begleitet wird diese Annäherung von einer symbolträchtigen Debatte um nationale Identität: Der geplante Eid auf die Heilige Krone, eng verbunden mit Stephan I. von Ungarn, […]

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Messias müssen wir selbst sein!

Messias müssen wir selbst sein!

Messias müssen wir selbst sein!Von RAINER K. KÄMPF | In Zeiten der Krise, des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Abstiegs, kommen tatsächlich Leute auf die Idee, die unsinnige Diskussion nach der imaginären politischen Mitte wieder aufzuwärmen. Man setzt noch einen drauf, und sehnt sich nach einem Messias. Das ist von vornherein unsinnig, weil der Messias vor 2000 Jahren alles andere als mittig war. Der hat polarisiert bis zur letzten Konsequenz.

Das Schwafeln von einer „Mitte“ machte sich breit, nachdem Willy Brandt 1972 auf dem Dortmunder Wahlparteitag der SPD, woher soll der Unsinn auch kommen, die schwammige Zielsetzung formulierte und in Umlauf brachte. Seitdem geht dieser Begriff in Deutschland nicht nur um, sondern zieht es, wie alle feststellen können, permanent nach unten.

Selbst die Bundeszentrale für Politische Bildung meint zu diesem Thema:

„Eine politische Mitte zu definieren, erscheint aus ähnlichen Gründen problematisch, zumal sie sich im Rahmen des gesellschaftlichen und politischen Wandels inhaltlich kaum festmachen lässt.“

Inhaltlich kaum festzumachen. Genau dieser Umstand macht die Idee einer politischen Mitte so beliebig wie billig. Dahinter kann alles und nichts versteckt werden. Die Protagonisten legen sich nicht fest, alles ist willkürlich zu interpretieren, und geht dann was schief, wie meistens, ist der Verursacher kaum dingfest zu machen. Weil eben die Mitte keine Konturen hat. Die herbeiphantasierte Komfortzone für Weicheier, Feiglinge und Hasardeure auf Kosten der Gesellschaft.

Ob Deutschland einen Messias braucht oder nicht, sei dahingestellt. Was es dringend braucht, sind Politiker und Macher, die sich nicht unpositioniert durchlavieren wollen, sondern Männer und Frauen, die einer Konfrontation nicht aus dem Weg gehen und sich klipp und klar bekennen.

Die neue Marschrichtungszahl muß uns konsequent und unbeirrt gegen den Strom führen. Alles andere landet über kurz oder lang ganz weit links. Also da, wo das gesamte systemkonforme Establishment zu verorten ist.

Es braucht Politiker mit Ecken und Kanten, Sturköpfe, die nicht „Everybodys Darling“ sein wollen, sondern aus der Konfrontation mit dem politischen Gegner die Kraft und Zuversicht schöpfen, Deutschland aus dem Tal der Tränen herauszuführen.

Denen man zweifellos abkauft, daß sie sich für eine Erneuerung einsetzen, den rechten Weg beschreiten und das Land zurückführen zu den Werten einer konservativ geprägten Gesellschaft, die einst die sichere und geliebte Heimat aller Deutschen garantierte.

Den messianischen Glauben, die Hoffnung und die erforderliche Tatkraft auf dem Weg dahin, sollten wir uns allerdings bewahren!


PI-NEWS-Autor Rainer K. Kämpf hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.

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Wegen Währungs-Crash: Indien verbietet seinen Öl-Giganten den Dollar-Kauf!

Wegen Währungs-Crash: Indien verbietet seinen Öl-Giganten den Dollar-Kauf!

Wegen Währungs-Crash: Indien verbietet seinen Öl-Giganten den Dollar-Kauf!

Die umfangreichen Ölkäufe der indischen Raffinerien sorgen dafür, dass die Rupie massiv unter Druck gerät. Nun greift die Regierung ein, um so die Währung wieder stabilisieren zu können. Doch wie lange wird diese Maßnahme noch funktionieren?

Indiens Währung stürzt ab und der Staat greift nun zur Notbremse. Die indische Zentralbank (RBI) hat den staatlichen Öl-Raffinerien faktisch verboten, weiterhin auf dem freien Markt US-Dollar zu kaufen! Dieser Schritt birgt jedoch auch eine gewisse Brisanz. Öl wird weltweit in Dollar abgerechnet. Wenn Indiens mächtige Raffinerien – die zu den größten Dollar-Käufern des Landes gehören – den Markt betreten, um ihre gigantischen Rohöl-Importe zu bezahlen, drückt das die heimische Währung gnadenlos in den Keller. Und dieser Druck ist in den letzten Wochen explodiert.

Der Absturz der indischen Rupie nimmt mittlerweile nämlich historische Ausmaße an: Mehr als 3 Prozent Kursverlust allein in diesem Jahr – und das sind gerade einmal vier Monate. In den letzten 20 Jahren hat sich der Wert der indischen Währung gegenüber dem US-Dollar geradezu halbiert. Getrieben von hohen Ölpreisen und Investoren, die mit ihrem Kapital in Scharen aus dem Land flüchten, verschlechtert sich die Lage zusehends.

Die Staatskonzerne – darunter Giganten wie Indian Oil, Hindustan Petroleum und Bharat Petroleum, die zusammen für die Hälfte der täglich 5,2 Millionen Barrel fassenden Raffineriekapazität des Landes stehen – sollen ihre Dollar nicht mehr auf dem freien Markt („Spot-Markt“) einkaufen. Stattdessen werden sie an die kurze Leine gelegt: Sie müssen nun eine spezielle, staatlich gestützte Kreditlinie über die State Bank of India (SBI) nutzen oder Dollar zu einem von der Zentralbank diktierten Referenzkurs kaufen.

Der Zweck dieses Taschenspielertricks ist offensichtlich: Die echte, gigantische Nachfrage nach dem US-Dollar soll auf dem freien Markt unsichtbar gemacht werden, um Panik zu verhindern. Dieser staatliche Zwangseingriff dürfte die Kosten für Indiens Öl-Raffinerien allerdings massiv in die Höhe treiben. Doch das scheint der Regierung egal zu sein, solange die Währung „gerettet“ wird. Für Indien sind die aktuellen Entwicklungen ein Teufelskreis. Der steigende Ölpreis sorgt für eine stärkere Nachfrage nach US-Dollar, dadurch sinkt der Kurs der indischen Rupie, wodurch der Inlandspreis für das Erdöl zusätzlich nach oben gedrückt wird. Dann müssen die Raffinerien noch mehr Rupien auf den Markt werfen, was den Kurs jedoch noch stärker unter Druck setzt.

Doch dies ist nicht der erste Eingriff mit der Brechstange. Schon im Februar hatte die indische Regierung den Unternehmen quasi diktiert, die Finger von russischem Öl zu lassen und stattdessen deutlich teureres Rohöl aus den USA und Venezuela zu importieren. Doch dafür brauchen die Raffinerien US-Dollar, während der Handel mit Russland außerhalb des Dollar-Systems abläuft. Dies sorgte dafür, dass dieses faktische Verbot wieder aufgehoben wurde, um sich so etwas mehr Spielraum zu verschaffen. Die geopolitischen und wirtschaftlichen Verrenkungen, zu denen Neu-Delhi gezwungen ist, sorgen damit nur für noch mehr Probleme.

Seit gut zwei Wochen ist die Notbremse in Kraft, die Aktivität der Öl-Käufer auf dem freien Dollar-Markt ist praktisch zum Erliegen gekommen. Parallel dazu verfeuert die Zentralbank ihre eigenen Dollar-Reserven, um den Kurs zu stützen. Bislang zumindest einigermaßen mit Erfolg. Doch ewig kann sich das auch das bevölkerungsreichste Land der Welt nicht leisten. Wenn diese Dollar-Illusion platzt, droht in Indien ein wirtschaftliches Erdbeben.

Sky Shield – Das Schweigen der Lämmer

Sky Shield – Das Schweigen der Lämmer

Sky Shield – Das Schweigen der Lämmer

Ein Gutachten liegt vor. Instrumente wären da. Und trotzdem: Schweigen. Dieser Artikel fragt nicht mehr, was Sky Shield ist — das ist dokumentiert. Er fragt: Wer hätte handeln müssen — und warum wurde nicht gehandelt? Ein Gutachten liegt vor. Seit zwei Jahren. Die FPÖ hat es selbst in Auftrag gegeben — 99 Seiten, Parlamentsdokument 16048/J, verfasst […]

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