Kategorie: NACHRICHTEN
Iran-Krieg: Bricht der internationale Flugverkehr zusammen? Nun doch Kerosin-Krisengipfel!

Die Illusion, dass der Iran-Krieg für Deutschland keine Versorgungsengpässe mit sich bringen werde, scheint innerhalb der Bundesregierung einer realistischen Einschätzung zu weichen. Dies vor allem im Hinblick auf eine drohende Mangellage beim Flugbenzin Kerosin. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat nun doch zu einem Krisengipfel nach Berlin geladen.
Hintergrund: Anders als bei anderen Treibstoffsorten ist Europa beim Kerosin zu 50 Prozent von Lieferungen aus dem Persischen Golf abhängig – so auch Deutschland. Schon Mitte Mai könnte laut einer Warnung der Internationalen Energieagentur (IEA) das Flugbenzin in Europa knapp werden. Das könnte zu massiven Flugausfällen im dann beginnenden Sommerurlaubsverkehr führen.
In Branchenkreisen ist bereits von einer drohenden Kerosin-Rationierung die Rede. „Wir kommen möglicherweise in eine Situation, dass in Deutschland Kerosin zugeteilt werden muss, wie es in Italien bereits der Fall ist“, so Claus Wagner, Vorsitzender des Verbands der Air Cargo Abfertiger Deutschlands (VACAD). Das würde bedeuten: Luftfracht geht dann vor Reiseverkehr! Experten warnen vor einer „Kerosin-Triage“.
Die Kerosin-Vorräte in Deutschland reichen zwar für 40 Tage; allerdings soll eine Teilmenge davon bereits abgeflossen sein. Die letzten Kerosin-Tanker, die den Persischen Golf vor Beginn des Iran-Krieges verlassen haben, sind inzwischen eingetroffen. Von jetzt an leeren sich die Tanklager. Nach anfänglicher Gelassenheit betont inzwischen auch Wirtschaftsministerin Reiche, sie nehme die Sorgen unter anderm der Reiseveranstalter sehr ernst.
Die einzige auch in diesem Zusammenhang wirklich effektive Maßnahme wäre ein Ende endlich der aberwitzigen Russland-Sanktionen. Aber die Bundesregierung scheint andere Sorgen zu haben – nämlich wie man angesichts sich abzeichnender Engpässe noch genug Kerosin an die Ukraine liefern kann.
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Immer mehr deutsche Bundesländer wollen Informationsfreiheit einschränken
Anfang April hat der Berliner Senat ein Gesetz beschlossen, das das Berliner Informationsfreiheitsgesetz deutlich einschränkt: Das soll nach Anschlägen auf die Energieinfrastruktur eine Reaktion auf die „veränderte Sicherheitslage“ darstellen. Aber ist das der wahre Grund? Kritiker hinterfragen das deutlich, denn Transparenz und Rechenschaftspflicht sind für Demokratie und Rechtsstaat essenziell. Ungeachtet dessen wollen nun mehrere weitere Bundesländer ihrerseits die Informationsfreiheit begrenzen.
Der folgende Artikel ist eine Übernahme einer Multipolar-Meldung:
Berlin / Kiel / Schwerin / Erfurt. (multipolar) Nach Berlin planen nun auch die Landesregierungen von Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen Einschränkungen der Informationsfreiheit. Der Berliner Senat hatte Anfang April ein Gesetz beschlossen, das weitreichende Änderungen am Berliner Informationsfreiheitsgesetz (IFG) vorsieht. Das seit 1999 bestehende Berliner IFG sichert Landesbürgern das Recht zu, von der Verwaltung Auskunft oder Akteneinsicht zu erhalten. Es orientiert sich dabei am Informationsfreiheitsgesetz des Bundes, auf das sich Enthüllungen wie etwa die der CDU-Fördergeldaffäre, der Maskenaffäre oder auch die von Multipolar angestrengte Klage auf Veröffentlichung der RKI-Krisenstabsprotokolle stützen. Gemäß dem neuen Gesetz der Berliner Regierungskoalition aus CDU und SPD soll es für Informationen zur kritischen Infrastruktur künftig Ausnahmen von diesem Auskunftsanspruch geben.
Das „Gesetz zur Änderung des Berliner Datenschutzgesetzes und weiterer Rechtsvorschriften“ stellt laut Beschlussvorlage eine Reaktion der Regierung auf eine „veränderte Sicherheitslage“ dar, die „mehrere Anschläge auf die Elektrizitätsversorgung“ geschaffen hätten. Medienberichten zufolge soll insbesondere der Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz im Januar den Anlass zur Gesetzesänderung gegeben haben. Zur kritischen Infrastruktur zählt das Gesetz neben den Sektoren Verkehr, Wasser und Energie auch Medien und Kultur sowie Finanz- und Versicherungswesen.
38 Organisationen hatten zuvor in einem offenen Brief davor gewarnt, das IFG zu „schwächen“ – darunter der Deutsche Journalistenverband (DJV), Transparency Deutschland sowie Amnesty International. In der Beschlussvorlage finden sich auch kritische Anmerkungen der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, wonach es „nicht nachvollziehbar sei, dass die Informationsfreiheit in der öffentlichen Diskussion undifferenziert und pauschal als Sicherheitsrisiko dargestellt werde, ohne auch ihre Bedeutung für den Rechtsstaat und die Demokratie zu erwähnen.“ An anderer Stelle warnte die Beauftragte vor der Rückkehr zu einer „überholten Kultur eines pauschalen Amtsgeheimnisses“.
Bereits Anfang Februar hatte die Informationsfreiheitsbeauftragte in Deutschland angesichts des am 17. März in Kraft getretenen Gesetzes zum Schutz kritischer Infrastruktur (KRITIS-Dachgesetz) vor „politischen Kurzschlüssen“ gewarnt, die Angriffe auf die kritische Infrastruktur als „Vorwand“ nutzten, um „die Informationsfreiheit pauschal als Sicherheitsrisiko zu brandmarken und auszuhöhlen“. Das Auskunftsportal „FragDenStaat“ bezeichnete die beschlossenen und die geplanten Änderungen als „gefährlichen Trend“, der „das Machtgefüge zulasten der Öffentlichkeit und Zivilgesellschaft“ verschiebe.
Die Regierungskoalition aus CDU und Grünen in Schleswig-Holstein plant, das 2012 beschlossene „Informationszugangsgesetz“ (IZG) an mehreren Stellen einzuschränken. Dem Gesetzentwurf zur „Beschleunigung der Digitalisierung“ vom 3. März zufolge sollen Anfragen unter anderem an Sparkassen, öffentlich-rechtliche Kreditinstitute, Kammern, Berufsverbände und den Verfassungsschutz nicht mehr möglich sein. Außerdem sollen Behörden bei einer „missbräuchlichen Nutzung des Anfragerechts“ die Identität der Antragsteller verlangen dürfen. In Mecklenburg-Vorpommern sieht der von SPD und Linken geplante Entwurf des „Ersten Gesetzes zur Bürokratieentlastung“ vor, dass künftig nur noch Menschen mit Wohnsitz im Bundesland Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz stellen dürfen.
In Thüringen plant die Koalition aus CDU, SPD und BSW mit dem „Ersten Thüringer Entlastungsgesetz“ die durch das „Thüringer Transparenzgesetz“ (ThürTG) seit 2020 bestehende Pflicht zur Übertragung von Informationen aus der Verwaltung in das „gering“ genutzte Transparenzportal in eine „Kann“-Regelung zu überführen. Grund sei, dass die bisherige Regelung „erhebliche Personalressourcen“ insbesondere durch die Übertragung von Altfällen binde. Zugleich könnte ein geänderter Verweis auf Paragraph 99 der Verwaltungsgerichtsordnung zu einer Einschränkung der Informationsfreiheit führen: Laut Gesetzentwurf (Seite 14) sollen Auskünfte nun verweigert werden können, wenn das Bekanntwerden des Inhalts „dem Wohl des Bundes oder eines Landes Nachteile bereiten würde oder wenn die Vorgänge nach einem Gesetz oder ihrem Wesen nach geheim gehalten werden müssen“.
Iran blockiert die Straße von Hormus: Professor Mohammad Marandi analysiert Eskalation mit den USA
In einem aktuellen Interview mit dem iranischen Professor Mohammad Marandi, Experte für internationale Beziehungen, werden die jüngsten Entwicklungen in der Straße von Hormus diskutiert. Iran hat Schiffe zurückgewiesen und damit auf die anhaltende US-Seeblockade reagiert. Marandi sieht darin eine klare Botschaft an Washington und warnt vor katastrophalen Folgen für die Weltwirtschaft.
Hintergrund und aktuelle Eskalation
In den letzten 24 bis 36 Stunden hat sich die Lage im Persischen Golf dramatisch zugespitzt. Iran hat durch gezielte Aktionen in der Straße von Hormus Schiffe umgedreht und öffentlich erklärt, dass die fortgesetzte US-Seeblockade einen Verstoß gegen den Waffenstillstand darstellt. Trotz eines vermeintlichen Ceasefires im Libanon bleibt die Meerenge unter strenger iranischer Kontrolle.
Schiffe, die als feindlich oder als Mittel zur Druckausübung auf die USA eingestuft werden, werden abgewiesen. US-Präsident Donald Trump reagierte mit erneuten Drohungen: Sollte Iran nicht einlenken und an den Verhandlungstisch zurückkehren, drohe er mit Luftangriffen auf iranische Infrastruktur, insbesondere Öl-Anlagen und Kraftwerke.
Damit scheint die Lage wieder am Ausgangspunkt angelangt zu sein – mit steigenden Energiepreisen und wachsender globaler Unsicherheit. Marandi betont, dass die Hoffnungen auf eine rasche Wiederöffnung der Straße von Hormus nach dem Libanon-Ceasefire zerplatzt seien.
Historischer Kontext aus iranischer Sicht
Marandi geht zurück zu den Wurzeln des Konflikts. Er beschreibt den Gazakonflikt als Völkermord, den nur Iran als Staat aktiv unterstütze. Die USA und der Westen würden das „expansionistische, genozidale und ethnisch-suprematistische Regime“ in Israel bedingungslos unterstützen, das sich als „auserwähltes Volk“ und „Herrenrasse“ sehe, während andere als „Untermenschen“ gelten.
Während des 12-Tage-Krieges hätten USA und Israel einen Aggressionskrieg gegen Iran geführt, den der kollektive Westen – inklusive Deutschland – unterstützt habe. Der deutsche Kanzler soll Israel als Vollstrecker „unserer Drecksarbeit“ bezeichnet haben.
Iran habe zurückgeschlagen, unter anderem eine US-Basis in Katar angegriffen, die symbolisch für das US-Zentralkommando (CENTCOM) stehe. Die arabischen Golfdiktaturen hätten seit Jahrzehnten gegen Iran konspiriert: Sie finanzierten Saddam Hussein im Iran-Irak-Krieg mit westlichen Chemiewaffen, halfen bei der Invasion des Iraks und unterstützten während des „Arabischen Frühlings“ mit CIA und Al-Qaida die Zerstörung Libyens und Syriens.
Der aktuelle Konflikt und iranische Reaktionen
Marandi schildert, wie der Krieg gegen Iran eskaliert sei: Die USA und Israel hätten Zivilziele wie Krankenhäuser und Schulen angegriffen, worauf Iran schrittweise auf kritische Infrastruktur in den Golfstaaten reagierte, die den Angreifern Luftbasen, Luftraum und Häfen zur Verfügung stellten.
Ohne diese arabischen Regime sei ein Krieg gegen Iran nicht möglich. Iran habe in 40 Tagen ununterbrochen israelische und US-Ziele angegriffen. Bei einer Eskalation auf iranische Zivilinfrastruktur würde Teheran hart zurückschlagen.
Marandi prognostiziert die Zerstörung der Energie- und Strominfrastruktur am Golf, was in der bevorstehenden heißen Jahreszeit zu Massenflucht aus den Emiraten, Kuwait, Katar, Bahrain und Teilen Saudi-Arabiens führen könnte. Die Region würde unbewohnbar, Öl-, Gas- und Petrochemie-Produktion für Jahre ausfallen – mit einer globalen Wirtschaftsdepression als Folge.
Verletzungen des Waffenstillstands und die Rolle der Straße von Hormus
Der Waffenstillstand sei mehrfach gebrochen worden. Zunächst durch israelische Bombardements im Libanon kurz nach dessen Verkündung, dann durch die Aufrechterhaltung der US-Blockade iranischer Häfen.
Iran habe als Vertrauensgeste zunächst mehr Tanker durch die Straße von Hormus gelassen, auch aus „unfreundlichen“ Ländern, diese Maßnahme jedoch bei anhaltender Blockade zurückgenommen. Schiffe aus China, Russland, Iran und dem Irak könnten passieren, nicht jedoch solche aus den kriegsbeteiligten Golfstaaten.
Trump drohe nun erneut mit „genozidalen“ Aussagen, Iran in die Steinzeit zurückzubomben. Westliche Medien wie die Washington Post hätten sogar die Ermordung iranischer Unterhändler gefordert.
Marandi kritisiert westliche Journalisten scharf als Komplizen von Kriegsverbrechen, die Begriffe wie „Hisbollah-Hochburgen“ verwenden, um Angriffe auf Zivilgebiete zu verschleiern.
Iranische Vorbereitungen und militärische Stärke
Iran produziere trotz des Krieges schneller als zuvor Raketen und Drohnen. Unterirdische Basen, Fabriken und Lager seien unzerstörbar.
Das Land habe sich seit dem US-Einmarsch in Irak und Afghanistan (und den Plänen von sieben Ländern in fünf Jahren, wie Wesley Clark berichtete) auf einen langen Krieg vorbereitet – mit Tausenden Attrappen, robusten Luftabwehrsystemen und Geländevorteilen.
Eine mögliche Landoffensive der USA würde scheitern; Propaganda über schnelle Siege würde sich bald als falsch erweisen.
Bei Angriffen auf iranische Infrastruktur werde Iran nicht nur Israel und US-Ziele, sondern auch die komplizenhaften Golfstaaten treffen. Marandi warnt: Die Schifffahrt im Golf sei extrem dicht; eine Eskalation würde zu massiven Verlusten führen.
Globale Konsequenzen und Multipolarität
Der Professor malt ein düsteres Bild: Steigende Energie- und Lebensmittelpreise seien nur die Spitze des Eisbergs. In wenigen Wochen drohe eine voll ausgeprägte globale Krise mit Fabrikschließungen, Massenarbeitslosigkeit, Hunger und Millionen Flüchtlingen.
Die USA und der Westen würden ihre Glaubwürdigkeit und militärische Überlegenheit verlieren. Iran habe bewiesen, dass es dem Druck standhält, was weltweit – auch in China – Respekt und Interesse wecke.
China und Russland würden nicht direkt eingreifen, seien aber nicht ängstlich vor den Folgen. Der Konflikt könne das Ende des US-Empires beschleunigen, da die Verantwortung für eine globale Depression klar bei Israel, den USA und dem Zionismus liege.
In Iran herrsche hohe Moral; Millionen meldeten sich freiwillig.
Ausblick und Appell
Marandi sieht die Gefahr eines unmittelbaren US-Angriffs. Er ruft zur globalen Resistenz auf: Boykotte, Proteste und Druck auf Regierungen, um sich vom „bösen Empire“ und Zionismus zu distanzieren.
Trotz der Dunkelheit gelte es, optimistisch zu bleiben und Verantwortung zu übernehmen. Niemand solle sich für die Taten seiner Regierung schuldig fühlen, solange er selbst das Richtige tue.
Das Interview unterstreicht die tiefen Gräben im Nahost-Konflikt und die enormen Risiken für die Weltwirtschaft. Die Entwicklungen in der Straße von Hormus könnten rasch zu einer Kettenreaktion führen, deren Folgen weit über die Region hinausreichen.
Warum die USA den Krieg gegen den Iran fortsetzen werden

Wie vor einem Monat vorhergesagt, verhängte die in den Nahen Osten entsandte US-Marine-Expeditions-Einheit (MEU) nun eine Blockade des iranischen Öls nach China. Diejenigen, die auf “Israel” fixiert sind, lenken von dem ab, was letztlich ein Kriegsakt gegen China ist. Werden China und Russland ein Konvoisystem für ihre Schiffe einrichten? Die Vermutung, es sei “unvorstellbar”, die […]
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CO2-Messungen im 19. Jahrhundert: Was Chemiker fanden und warum es die Klimaforschung ignoriert

Das moderne Klimanarrativ ruht auf einem wackeligen Fundament: der Annahme, dass die atmosphärische CO2-Konzentration vor der Industrialisierung stabil bei etwa 280 ppm lag und erst durch den Menschen in die Höhe getrieben wurde. Doch wer in die wissenschaftliche Literatur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts blickt, stößt auf eine Realität, die so gar nicht in […]
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Macrons Frankreich als Vorreiter der Zensur: Die EU-Kommission als Dirigentin der Meinungskontrolle

Pavel Durov, Gründer von Telegram, hat am 20. April 2026 auf X (ehemals Twitter) einen Post veröffentlicht, der wie eine schallende Ohrfeige für Emmanuel Macron und die französische Justiz wirkt. Durov entlarvt seine eigene politische Verfolgung und die von Elon Musk und X. Er schreibt er wörtlich: „Macrons Frankreich verliert an Legitimität, da es Strafverfahren […]
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65.000 Euro mehr Gehalt für Friedrich Merz! Nach massiver Kritik wird zurückgerudert
„Was für eine Dreistigkeit!“, polterte man bei der „Bild„-Zeitung, als publik wurde, dass die deutsche Bundesregierung mit einem neuen Gesetzesentwurf die Ministergehälter um 52.000 Euro und das des Bundeskanzlers gar um 65.000 Euro erhöhen wollte. Das Echo war gepfeffert – woraufhin man im Bundesinnenministerium eilig zurückruderte und das Vorhaben stoppte. Jetzt will’s plötzlich keiner gewesen sein…
Der folgende Kommentar erschien zuerst im Deutschlandkurier:
Mit der Erhöhung der Bundesbeamtenbesoldung gemäß einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts wollte sich die schwarz-rote Regierung heimlich, still und leise auch selber etwas Gutes tun – man gönnt sich ja sonst nichts! Die Gehälter für Staatssekretäre, Minister und Kanzler sollten gleich um mehrere Tausend Euro im Monat steigen. Für Friedrich Merz (CDU) hätte sich das auf ein Plus von mehr als 65.000 im Jahr summiert, während Autofahrer, Kranke, Rentner und Familien nicht mehr wissen, wie sie die horrenden Energiekosten und demnächst den Besuch beim Arzt oder den Aufenthalt im Krankenhaus noch bezahlen sollen.
Erwischt! Nur wenige Tage, nachdem die diesbezüglichen Pläne der Regierung in Form eines bereits fertigen Gesetzentwurfs durchgesickert waren, machte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) jetzt einen Rückzieher. Offenbar aufgeschreckt durch Medienrecherchen.
Die entscheidende Frage bleibt: Wie konnte es überhaupt zu dieser bodenlosen Frechheit kommen? Kaum vorstellbar ist, dass über den dreisten Coup nicht beim letzten Koalitionsgipfel vor einer Woche gesprochen wurde.
Was war geplant?
Nach den jetzt aufgeflogenen Plänen der Regierung hätte ein Staatssekretär 3.265 Euro mehr im Monat kassiert, ein Minister 4.353 Euro und Kanzler Friedrich Merz (CDU) satte 5.441 Euro monatlich – also genau 65.292 Euro aufs Jahr gerechnet. Ein Gehaltsplus, das über dem liegt, was die Deutschen durchschnittlich brutto in einem Jahr (!) verdienen.
Jetzt gilt das Motto „Haltet den Dieb!“. Keiner will’s gewesen sein. Die Ressorts schieben sich die Verantwortung für den dreisten Selbstbedienungscoup gegenseitig zu. Die „Bild“-Zeitung hat den Ablauf der Geschehnisse dankenswerterweise rekonstruiert.
Chronik der Ereignisse
Fakt ist: Am Dienstag stellte das Innenministerium den brisanten Gesetzentwurf auf seine Internetseite und schickte ihn zur Abstimmung an die anderen Ministerien. „Heißt: Bevor so ein Entwurf rausgeht, muss er intern auf höchster Ebene abgesegnet worden sein“, schreibt „Bild“.
Hinzu kommt: Bevor die regierungsinterne Abstimmung mit allen Ministerien eingeleitet werden darf, muss der Gesetzentwurf die sogenannte Frühkoordinierung überstehen. Dabei prüfen das CDU-geführte Kanzleramt und das SPD-Finanzministerium den Entwurf vorab. „Damit hatte erst Innenminister Alexander Dobrindt die Mega-Gehaltserhöhung abgesegnet, dann hatten Finanzminister Lars Klingbeil und Kanzler Friedrich Merz sie durchgewinkt“, stellt „Bild“ fest.
Erst aufgrund von Medienanfragen ruderte das Bundesinnenministerium am Donnerstag zurück. Plötzlich hieß es, die dreiste Selbstbedienung entspreche „nicht den vorgesehenen Neuregelungen“. Das Gesetz müsse noch einmal „überarbeitet“ werden. Eine Antwort auf die Frage, warum die Vorlage überhaupt veröffentlicht wurde, wenn sie angeblich nicht den Plänen entsprach, blieb das Dobrindt-Ministerium schuldig.
Schweigen aus dem Kanzleramt
Im Kanzleramt und im Finanzministerium reicht man den „Schwarzen Peter“ weiter. Eine Kanzler-Sprecherin erklärte, in der Frühkoordinierung würden lediglich „Angelegenheiten von grundsätzlicher politischer Bedeutung geprüft“. Für sei das Innenministerium zuständig.
Auch Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) macht sich einen schlanken Fuß. Eine Sprecherin des Finanzministeriums sagte: „Der Gesetzentwurf liegt allein in der Verantwortung des Bundesministeriums des Innern.“
Erst Schuss vor den Bug, dann Schuss in den Maschinenraum
Von MEINRAD MÜLLER | Die iranische Besatzung des Frachters „Touska“ hatte den Funkspruch der „USS Spruance“ im Golf von Oman ignoriert. Daraufhin schoss der Zerstörer der US-Marine mehrere Male in den Maschinenraum und legte das Schiff lahm.
Präsident Donald J. Trump teilte auf Truth Social mit, dass die amerikanische Marine mit der Besatzung Kontakt aufgenommen habe. Das Schiff versuchte, die amerikanische Seeblockade zu durchbrechen. Aus Sicht der USA handelte es sich um einen „illegalen Grenzübertritt“. Dieser Vorfall zeigt, dass die USA die Seeblockade ernsthaft durchsetzen. Das Containerschiff hat eine Geschichte illegaler Aktivitäten.
Der Vorfall ereignete sich am Sonntag im nördlichen Arabischen Meer nahe der Straße von Hormus. Diese strategisch wichtige Wasserstraße liegt etwa 350 Kilometer Luftlinie von Dubai entfernt. Die „Touska“ war zuvor in Malaysia abgefertigt worden und fuhr mit 17 Knoten Geschwindigkeit auf dem Weg nach Iran.
Die Besatzung ignorierte die Warnungen über sechs Stunden hinweg. Der amerikanische Zerstörer USS Spruance forderte die Crew auf, den Maschinenraum zu räumen. Danach feuerte das Schiff mehrere Schüsse aus seiner 5-Zoll-MK-45-Kanone in den Maschinenraum. Das Schiff verlor sofort seinen Antrieb. Wenig später enterten Marinesoldaten den Frachter. Sie nahmen die iranische Besatzung fest und brachten das gesamte Schiff unter ihre Kontrolle. Präsident Trump schrieb: „Wir haben das Schiff vollständig in unserer Hand und sehen uns an, was an Bord ist.“
Der Iran warf den USA nach dem Vorfall „Piraterie“ vor und kündigte eine schnelle Vergeltung an. Die zweiwöchige Waffenruhe zwischen beiden Seiten läuft in Kürze aus.

PI-NEWS-Autor Meinrad Müller (72), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf PI-NEWS gibt es hier, seinen privaten Blog finden Sie hier.
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Der Kaiser ist nackt: Wie der IPCC ein 38-jähriges Klimaimperium auf einem Lügengebäude errichtete
https://x.com/cohler/status/2045615260443279694
Zusammenfassung meines Vortrags auf der ICCC16 am 8. April 2026.
John Cohler bei seinem Vortrag Heartland Climate Conference April 2026
Die dieser Analyse zugrunde liegenden Dokumente sind unter
http://papers.jcohler.com verfügbar.
Seit fast vier Jahrzehnten wird der Welt eine Geschichte erzählt: Die Erde erwärmt sich in alarmierendem Tempo, der Mensch ist dafür verantwortlich, indem er fossile Brennstoffe verbrennt, und wenn wir nicht Billionen von Dollar investieren, um dies zu verhindern, droht eine Katastrophe. Regierungen haben ihre Wirtschaften auf diese Geschichte ausgerichtet. Kinder wachsen mit Angst davor auf. Wissenschaftler, die sie hinterfragen, werden ausgegrenzt.
Es gibt da nur ein Problem. Die wissenschaftliche Grundlage dieser Argumentation – jede einzelne Zahl, die der IPCC verwendet – ist physikalisch bedeutungslos. Nicht unsicher. Nicht diskutabel. Physikalisch bedeutungslos, genauso wie der Durchschnitt aller Telefonnummern in Washington, D.C., bedeutungslos ist. Man kann ihn berechnen. Die Rechnung stimmt. Aber das Ergebnis sagt absolut nichts über die Realität aus.
Das ist keine abwegige Behauptung. Es handelt sich um einen mathematischen und physikalischen Beweis, der auf wissenschaftlichen Artikeln und den Grundprinzipien der Thermodynamik basiert. Und wenn man es einmal erkannt hat, kann man es nicht mehr ignorieren.
Die erste Lüge: Eine Temperatur, die nicht existiert
Alles beginnt mit der globalen mittleren Oberflächentemperatur (GMST). Diese eine Zahl – üblicherweise als Abweichung vom vorindustriellen Niveau angegeben – bildet die Grundlage der gesamten IPCC-Studie. Wenn Sie hören, dass sich die Erde seit der industriellen Revolution um 1,2 Grad erwärmt hat, sprechen Sie von der GMST. Wenn Klimamodelle eine Erwärmung von 2, 3 oder 4 Grad bis zum Jahr 2100 prognostizieren, beziehen sie sich auf Veränderungen der GMST. Wenn das Pariser Abkommen eine Obergrenze von 1,5 Grad festlegt, ist dies eine Obergrenze für die GMST.
Was genau ist GMST? Hier beginnt die Geschichte sich zu entwirren.
Temperatur ist in der Physik eine sogenannte intensive Größe. Das bedeutet, sie beschreibt den Zustand eines spezifischen physikalischen Systems – eines Systems mit Grenzen, das sich im oder nahe am thermischen Gleichgewicht befindet und dessen Zustandsgleichung eindeutig definiert ist. Man kann sinnvoll über die Temperatur einer Tasse Kaffee, eines Zimmers oder des Ozeans in einer bestimmten Tiefe sprechen, da es sich dabei jeweils um ein definiertes physikalisches System handelt. Was man jedoch nicht tun kann, ohne die Gesetze der Thermodynamik zu verletzen, ist, Temperaturen von Systemen zu addieren, die nicht in thermischem Kontakt miteinander stehen, und das Ergebnis als „Temperatur“ zu bezeichnen.
Die Erdoberfläche ist kein thermodynamisches System. Sie ist ein Flickenteppich aus Tausenden von lokalen Systemen – Wüsten und Regenwäldern, polaren Eisschilden und tropischen Ozeanen, Berggipfeln und Talsohlen –, von denen keines mit den anderen im thermischen Gleichgewicht steht. Die Mittelung ihrer Temperaturen ergibt zwar einen Wert. Dieser Wert ist aber keine Temperatur im physikalisch sinnvollen Sinne. Er unterliegt keiner Zustandsgleichung. Es gibt kein physikalisches Gesetz, das ihn mit irgendetwas verknüpft. Wie der Physiker Christopher Essex und seine Kollegen in einer Veröffentlichung aus dem Jahr 2007 überzeugend darlegten, ist er schlichtweg keine Temperatur.
The Emperor Has No Clothes: How the IPCC Built a 38-Year Climate Empire on a Circle of Lies
Summary of my talk at ICCC16 on April 8, 2026.
The papers underlying this analysis are available at https://t.co/ym4Iv7EjWR.For nearly four decades, the world has been told a story. The… https://t.co/EwuAzclQxL
— Jonathan Cohler (@cohler) April 18, 2026
Das ist keine bloße Formalität. Es handelt sich um einen Kategorienfehler, der in jedem anderen Wissenschaftsbereich ein Forschungsprogramm sofort beenden würde. Intensive Eigenschaften über Nichtgleichgewichtssysteme hinweg zu mitteln, ist so, als würde man die Postleitzahlen aller Einwohner New Yorks mitteln und das Ergebnis dann als Wegbeschreibung verwenden. Die Rechnung liefert eine Zahl. Diese Zahl ist bedeutungslos.
Die Internationale Organisation für Normung (ISO) erkannte dies bereits vor Jahrzehnten implizit an. 2002 wurde die ISO beauftragt, alle wichtigen Begriffe im Zusammenhang mit dem Klimawandel zu definieren – und bis heute fehlt der Begriff „globale Durchschnittstemperatur“ in den finalen Definitionen. Diese Auslassung ist kein Versehen. Der Auftrag der ISO erfordert messtechnische Genauigkeit, und der Begriff „globale Durchschnittstemperatur“ kann diesen Anforderungen nicht gerecht werden.
Weder der IPCC noch irgendeine andere Klimabehörde hat jemals eine präzise physikalische Definition der globalen mittleren Oberflächentemperatur (GMST) vorgelegt. Sie verwenden den Begriff ständig – er taucht in praktisch jedem Kapitel des Sechsten Sachstandsberichts des IPCC auf –, aber sie haben nie definiert, welche physikalische Größe er repräsentiert, weil eine solche Definition nicht möglich ist.
Die zweite Lüge: Modelle, die auf nichts basieren
Wenn GMST physikalisch bedeutungslos ist, was leisten dann die Klimamodelle des IPCC eigentlich?
Die Antwort ist unbequem. Jedes der vom IPCC verwendeten wichtigen Klimamodelle – das Ensemble CMIP (Coupled Model Intercomparison Project) – ist darauf ausgelegt, historische Trends der mittleren globalen Oberflächentemperatur (GMST) zu reproduzieren. Diese Modelle verfügen über Hunderte von anpassbaren Parametern, die so eingestellt werden, dass die Modellausgabe mit den beobachteten GMST-Daten übereinstimmt. Diesen Vorgang nennt man Validierung: Man passt das Modell so lange an, bis es zu den Daten passt, und erklärt es dann anhand der Beobachtungen für validiert.
Wenn die globale mittlere Oberflächentemperatur (GMST) jedoch keine physikalisch sinnvolle Größe darstellt, ist die Anpassung eines Modells an ihre Reproduktion keine Validierung. Es handelt sich vielmehr um eine Kurvenanpassung an eine Zahl ohne physikalischen Gehalt. Das Modell lernt, ein mathematisches Artefakt abzubilden, nicht die physikalische Realität. Und da es sich um gekoppelte globale Zirkulationsmodelle handelt – in denen die Temperatur mit Niederschlag, Wind, Meeresströmungen, Meereis und Dutzenden weiterer Variablen interagiert –, breitet sich diese Verfälschung überall aus. Jede vom Modell erzeugte Projektion erbt für jede Variable die ursprüngliche Bedeutungslosigkeit.
Die Auswirkungen sind erschreckend. Jede Temperaturprognose. Jede Meeresspiegelprognose. Jede Prognose extremer Wetterereignisse. Jede CO₂-Bilanz. Jede Berechnung der verbleibenden Emissionen. All das basiert auf Modellen, die anhand einer physikalisch nicht existierenden Größe validiert wurden.
Die dritte Lüge: Ein Ozean, der nie vermessen wurde
Da die Aufzeichnungen der Oberflächentemperatur umstritten und unzuverlässig waren, entwickelte der IPCC eine zweite Beweiskette: den Wärmeinhalt der Ozeane (OHC). Die Argumentation war einfach: Wenn die Erde durch den Treibhauseffekt Energie speichert, muss diese Energie irgendwohin fließen, und der größte Teil davon sollte in die Ozeane gelangen. Misst man den Wärmeinhalt der Ozeane über einen längeren Zeitraum, erhält man ein direktes Maß für das Energieungleichgewicht der Erde.
Dieses Argument klingt überzeugend. Es basiert auf dem Programm Argo – einem Netzwerk von rund 4.400 Roboterbojen, die in den Weltmeeren verteilt sind. Jede Boje taucht bis zu 2.000 Meter tief und steigt alle zehn Tage wieder an die Oberfläche, wobei sie Temperatur- und Salzgehaltsprofile übermittelt. Argo ist eine echte wissenschaftliche Leistung, ein technisches Meisterwerk, das eine enorme Menge wertvoller ozeanografischer Daten geliefert hat.
Laut den Gründungsdokumenten von 1998 war Argo ursprünglich für Folgendes konzipiert: die Beobachtung des sich verändernden physikalischen Zustands der oberen Ozeanschichten, die Erfassung regionaler Wärme- und Salzgehaltsmuster, die Unterstützung der Wettervorhersage und die Ergänzung von Satellitenaltimetern. Der globale Wärmegehalt der Ozeane und das Energieungleichgewicht der Erde werden nirgends erwähnt. Das Programm war nicht für diesen Zweck gedacht und ist dafür grundlegend ungeeignet.
Das Problem beginnt mit grundlegenden physikalischen Prinzipien. Wenn eine Argo-Boje innerhalb von sechs bis zehn Stunden von 2.000 Metern Tiefe zur Oberfläche aufsteigt, sammelt sie dabei etwa 1.000 Temperaturmessungen. Die Boje driftet jedoch die ganze Zeit. Bis sie auftaucht und per Satellit Daten sendet, kann sie sich bis zu 50 Kilometer von der Stelle entfernt befinden, an der die tiefsten Messungen durchgeführt wurden. Diese Messungen werden alle der GPS-Position an der Oberfläche zugeordnet – dem einzigen tatsächlich bekannten Standort. Die tatsächliche Unterwasserbahn ist völlig unbekannt. Jeder einzelne Datenpunkt unter Wasser wird dem falschen Standort zugeordnet.
Dann beginnt die Interpolation. Die 12.000 monatlichen Messwerte – die bereits räumlich falsch zugeordnet sind – werden verwendet, um 45.000 dreidimensionale Gitterzellen zu füllen, die den globalen Ozean abdecken. Der größte Teil des Ozeans wird gar nicht gemessen, sondern berechnet. Polargebiete, Küstenzonen und Randmeere werden weitgehend ausgeschlossen. Etwa die Hälfte des gesamten Ozeanvolumens, einschließlich aller Wassermassen unterhalb von 2.000 Metern, wird schlichtweg ignoriert. Die Berechnungen verwenden Korrelationsfunktionen, die Messwerte von Wassermassen vermischen, die Hunderte oder sogar Tausende von Kilometern voneinander entfernt liegen, und so jegliche lokale Information zerstören, die die Messbojen tatsächlich erfasst haben.
Die aus diesem Prozess berechneten Anomalien – die Abweichungen von einem historischen Referenzwert – stoßen dann auf dasselbe grundlegende physikalische Problem wie GMST. Temperatur ist eine intensive Größe. Man kann Temperaturanomalien nicht sinnvoll über Nichtgleichgewichtsvolumina des Ozeans mitteln, genauso wenig wie über die Erdoberfläche. Der resultierende Wert hat zwar eine Einheit und die Berechnung ist korrekt, aber er repräsentiert keine physikalische Realität.
Wenn alle relevanten Unsicherheitsquellen – nicht erfasste Trajektorien, Interpolationsfehler, unzureichende Kenntnisse über die Tiefsee, Lücken in den Polargebieten und uneinheitliche Messrahmen – korrekt quantifiziert werden, beträgt die tatsächliche Unsicherheit des abgeleiteten Wertes für das Energieungleichgewicht der Erde mehr als ± 1 Watt pro Quadratmeter bei einer Wahrscheinlichkeit von 95 %. Der sechste Sachstandsbericht des IPCC gibt sie mit 0,7 ± 0,2 Watt pro Quadratmeter an. Die tatsächliche Unsicherheit ist etwa fünfmal größer als das gemessene Signal. Das Ergebnis ist statistisch nicht von null zu unterscheiden.
Die vierte Lüge: Satelliten wurden an die Fiktion angepasst
Der IPCC präsentiert seine Daten zum Wärmegehalt der Ozeane und seine satellitengestützten Daten zum Energieungleichgewicht als zwei unabhängige, übereinstimmende Beweisketten. Diese Übereinstimmung wird als starke Bestätigung dafür angeführt, dass die Erde Energie in dem behaupteten Ausmaß speichert.
Was der IPCC nicht prominent in den Vordergrund rückt, ist, wie diese Einigung zustande kam.
Die CERES-Instrumente der NASA – Satelliten zur Messung der Strahlungsbilanz am oberen Rand der Atmosphäre – liefern Rohmesswerte mit einer absoluten Unsicherheit von etwa drei bis fünf Watt pro Quadratmeter. Das vom IPCC angegebene Messsignal beträgt 0,7 Watt pro Quadratmeter. Die Satelliten allein können diese Größe nicht bestimmen.
Was wurde also getan? Die CERES-Daten wurden – mittels einer Methode der kleinsten Quadrate – angepasst, um eine Übereinstimmung mit der aus Argo-Daten abgeleiteten Schätzung des Wärmegehalts der Ozeane zu erzielen. Die Dokumentation des IPCC-Berichts AR6 bestätigt dies ausdrücklich: Die CERES-Flüsse „wurden innerhalb der geschätzten Unsicherheiten angepasst, um sicherzustellen, dass der Nettofluss an der Obergrenze der Atmosphäre mit der auf Basis von Messungen des Wärmegehalts der Ozeane geschätzten Energiebilanz der Erde übereinstimmt.“
Anders ausgedrückt: Sie haben die Satelliten so ausgerichtet, dass sie mit den Driftbojen übereinstimmten, und diese Übereinstimmung dann als unabhängige Bestätigung angeführt. Das ist keine Wissenschaft. Das ist ein Zirkelschluss mit unnötigen Umwegen.
Dieses Verhalten ist im IPCC-Ökosystem nicht beispiellos. Kevin Trenberth, einer der Architekten des Modells zur Berechnung des Wärmegehalts der Ozeane, schrieb in einer mittlerweile berüchtigten E-Mail aus dem Jahr 2009, die durch die ClimateGate-Enthüllungen ans Licht kam: „Tatsache ist, dass wir die derzeit ausbleibende Erwärmung nicht erklären können, und es ist eine Farce, dass wir es nicht können. Die im August veröffentlichten CERES-Daten zeigen, dass es eigentlich noch stärkere Erwärmung geben müsste: aber die Daten sind mit Sicherheit falsch.“ Wenn die Satellitendaten nicht mit den Modellen übereinstimmen, gelten die Satelliten als falsch. Wenn die Satellitendaten so angepasst werden, dass sie übereinstimmen, wird diese Übereinstimmung als Bestätigung angeführt. Das System ist von vornherein manipuliert.
Die fünfte Lüge: Der CO-Fingerabdruck ₂ , der nie existierte
Die letzte Säule der IPCC-Argumentation ist die Zuordnung des Kohlendioxids. Zwar ist der CO₂-Gehalt ₂ in der Atmosphäre gestiegen, und menschliche Industrieaktivitäten emittieren CO₂ ₂ . Doch der IPCC geht noch weiter und behauptet, der Anstieg des atmosphärischen CO₂ ₂ sei fast ausschließlich anthropogen bedingt – natürliche Prozesse könnten ihn nicht erklären, und die Isotopenzusammensetzung des atmosphärischen CO₂ ₂ liefere einen eindeutigen menschlichen Fingerabdruck.
Diese Behauptung stützt sich auf das Berner Modell, ein mathematisches Modell, das die CO₂-Verteilung ₂ zwischen Atmosphäre und natürlichen Speichern beschreibt. Das Berner Modell weist eine besonders alarmierende Eigenschaft auf: Es prognostiziert, dass ein erheblicher Anteil des heute emittierten CO₂ ₂ Jahrhunderte oder Jahrtausende in der Atmosphäre verbleiben wird. Der fünfte Sachstandsbericht des IPCC (AR5) besagt, dass 15 bis 40 Prozent des emittierten CO₂ ₂ über tausend Jahre in der Atmosphäre verbleiben werden. Dies ist die Grundlage für CO₂-Budgets und Klimaneutralitätsziele.
Das Berner Modell wurde durch Beweise widerlegt, die seit sechzig Jahren offenkundig waren.
Als die atmosphärischen Atomtests Anfang der 1960er Jahre ihren Höhepunkt erreichten, wurde ein massiver Impuls radioaktiven Kohlenstoffs – Atom-14-Kohlenstoff (CO₂) – in die Atmosphäre freigesetzt. Dieser Impuls wird seither kontinuierlich verfolgt. Wäre das Berner Modell korrekt, müsste dieser Impuls langsam abklingen, wobei ein substanzieller permanenter Anteil zurückbliebe. Stattdessen klingt er exponentiell mit einer e-Faltungszeit von etwa siebzehn Jahren ab. Der Atom-14-Kohlenstoff ist verschwunden. Er durchlief das System und wurde innerhalb von etwa einem halben Jahrhundert vollständig absorbiert. Das multi-exponentielle Berner Modell mit seinem permanenten Anteil in der Atmosphäre ist schlichtweg falsch. CO₂ ₂ verbleibt nicht über Jahrtausende in der Atmosphäre. Es durchläuft das System innerhalb von Jahren bis Jahrzehnten.
Die Isotopenanalyse bestätigt dies. Das Kohlenstoffisotopenverhältnis im atmosphärischen CO₂ ₂ – die sogenannte Delta-13C-Größe – nimmt ab, da sich das isotopisch leichtere CO₂ aus fossilen Brennstoffen ₂ mit der Atmosphäre vermischt. Der IPCC wertet diesen Rückgang als eindeutigen Beweis für die menschliche Verursachung.
Eine 2024 von Fachkollegen begutachtete Studie von Prof. Demetris Koutsoyiannis untersuchte die tatsächlichen Isotopendaten eingehend und fand etwas, das mit der gängigen Lehrmeinung nicht vereinbar ist: Die Netto-Isotopensignatur des atmosphärischen Eintrags ist seit der Kleinen Eiszeit im Wesentlichen unverändert geblieben. Der Wert ist stabil geblieben – weltweit, an allen wichtigen Messstationen und während der gesamten Industrialisierungsphase. Ein sich verändernder menschlicher Einfluss müsste sich in einer veränderten Nettosignatur widerspiegeln. Das ist jedoch nicht der Fall. Die Isotopenzusammensetzung ist mit der Dominanz der natürlichen Biosphäre und einem nicht nachweisbaren menschlichen Beitrag vereinbar.
Der Grund dafür ist nicht mysteriös. Die Biosphäre – Pflanzen, Böden, Ozeane – zirkuliert jährlich etwa 25-mal mehr Kohlenstoff als die menschlichen Industrieemissionen. Natürliche Prozesse sind dabei mit Abstand dominant. Menschliche Emissionen stellen lediglich ein Rauschen dar, das einem gewaltigen natürlichen Signal überlagert ist. Und die Temperatur, nicht menschliche Aktivitäten, ist für den größten Teil dieses Signals verantwortlich: Die Erwärmung führt dazu, dass die Biosphäre mehr CO₂ ausstößt ₂ , was die atmosphärischen Konzentrationen erhöht. Die Kausalität verläuft von der Temperatur zum CO₂ ₂ , nicht umgekehrt.
5 x 0 = 0
Treten Sie einen Schritt zurück und betrachten Sie das Gesamtbild.
Die Argumentation des IPCC für eine vom Menschen verursachte Klimakatastrophe stützt sich auf fünf miteinander verknüpfte Indikatoren: die globale mittlere Oberflächentemperatur (GMST), die darauf abgestimmten Klimamodelle, den Wärmeinhalt der Ozeane, das aus der Wärme der Ozeane resultierende Energieungleichgewicht der Erde und die CO₂-Zuordnung ₂ . Jeder dieser Indikatoren wird als unabhängiger Beweis präsentiert. Zusammen bilden sie laut IPCC einen überwältigenden Beweis.
Sie sind jedoch nicht unabhängig. Sie bilden einen Kreis. Die globale mittlere Oberflächentemperatur (GMST) ist physikalisch bedeutungslos. Die Modelle sind auf die GMST abgestimmt und erben deren Bedeutungslosigkeit. Der Wärmegehalt der Ozeane wird durch ein Verfahren berechnet, das gegen die Gesetze der Messphysik verstößt und statistisch nicht von null zu unterscheiden ist. Die Energiebilanz der Erde wird aus dem Wärmegehalt der Ozeane abgeleitet und durch Satelliten bestätigt, die entsprechend justiert wurden. Die Zuordnung von CO ₂ basiert auf einem Modell, das durch Daten aus Atombombenversuchen widerlegt wurde, und einem Isotopen-Fingerabdruck, der in den Beobachtungen nicht existiert.
Jedes Glied der Kette ist von den anderen abhängig. Keines steht für sich allein. Der IPCC nennt dies „mehrere Beweisketten“. Doch fünf mal null ist immer noch null.
Was das bedeutet
Nichts davon beweist, dass sich das Klima nicht verändert oder das menschliche Aktivitäten keinen Einfluss auf die Atmosphäre haben. Das Klima verändert sich kontinuierlich, und das seit Milliarden von Jahren. Es zeigt lediglich, dass die spezifischen Kennzahlen, mit denen der IPCC die Krise quantifiziert – jede Zahl, die die Politik bestimmt, jede Zahl, die die Ausgaben rechtfertigt, jede Prognose, die die Öffentlichkeit verängstigt – auf einem Fundament beruhen, das den Gesetzen der Physik nicht standhält.
Die Internationale Organisation für Normung konnte keine globale Durchschnittstemperatur definieren, da diese den metrologischen Anforderungen nicht genügt. Vier verschiedene KI-Systeme, denen die mathematischen Argumente vorgelegt wurden, kamen unabhängig voneinander zum selben Ergebnis. Der Kaiser ist nackt – und selbst die Werkzeuge, die sein Hof zu seinem Schutz geschaffen hat, erkennen es.
Seit 38 Jahren wurde auf diesen Kennzahlen eine gewaltige wissenschaftliche und politische Infrastruktur aufgebaut. Billionen von Dollar an Ausgaben wurden damit gerechtfertigt. Karrieren, Institutionen und internationale Abkommen hängen von ihnen ab. Sie in Frage zu stellen, wurde als Ketzerei behandelt.
Doch die Physik verhandelt nicht. Eine Zahl ohne physikalische Bedeutung erhält diese nicht, nur weil einflussreiche Personen sie für nützlich halten. Eine Messung, die sich nicht von Null unterscheidet, wird nicht zum Beweis einer Krise, nur weil ein Satellit entsprechend justiert wurde. Ein Modell, das durch sechzig Jahre Atombomben-Kohlenstoffdaten widerlegt wurde, wird nicht gültig, nur weil es zehntausendmal zitiert wurde.
Die Arbeit ist getan. Die Artikel sind veröffentlicht. Die mathematischen Grundlagen stehen jedem zur Verfügung, der sie untersuchen möchte. Die Frage ist nun nicht wissenschaftlicher Natur. Es geht vielmehr darum, ob die Institutionen, die ihre Macht auf diesen Zahlen aufgebaut haben, endlich anerkennen werden, was die Physik ihnen seit jeher zu sagen versucht.
Der Kaiser ist nackt. Das war schon immer so. Und es ist längst überfällig, das auszusprechen.
Der Vortrag „Des Kaisers neue Kleider“ wurde auf der 16. Internationalen Klimakonferenz in Washington DC am 8. und 9. April 2026 gehalten
Der Beitrag Der Kaiser ist nackt: Wie der IPCC ein 38-jähriges Klimaimperium auf einem Lügengebäude errichtete erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Glyphosat und Chemo: Kritiker werfen Bayer profitablen „Kreislauf“ vor
Ein Ausschnitt aus dem Podcast der Ernährungsexpertin Courtney Swan (Realfoodology) sorgt derzeit für Diskussionen über die Rolle des Chemie- und Pharmakonzerns Bayer in der anhaltenden Debatte um Glyphosat.
In einem Gespräch mit ihrem Ehemann Hector zeichnen die beiden ein kritisches Bild des Geschäftsmodells des multinationalen Unternehmens, das sowohl im Bereich landwirtschaftlicher Chemikalien als auch im Gesundheitssektor tätig ist.
Ausgangspunkt der Diskussion sind die zahlreichen Gerichtsverfahren in den Vereinigten Staaten rund um das Unkrautvernichtungsmittel Roundup, das Glyphosat enthält. Der Hersteller Monsanto wurde über Jahre hinweg von Anwendern verklagt, die behaupten, das Produkt habe bei ihnen Krebs verursacht. Bayer übernahm Monsanto im Jahr 2018 und damit sowohl das Produktportfolio als auch die laufenden juristischen Auseinandersetzungen.
Im Podcast wird hervorgehoben, dass Bayer vor der Übernahme vor allem als Pharmaunternehmen bekannt war, unter anderem durch Produkte wie Aspirin. Mit der Akquisition von Monsanto weitete der Konzern seine Aktivitäten auf den agrochemischen Bereich aus und ist seitdem sowohl im landwirtschaftlichen Sektor als auch im Bereich der Arzneimittel tätig.
Swan und Hector beschreiben ein Szenario, in dem Menschen durch den Einsatz von Glyphosat erkranken und anschließend medizinisch behandelt werden müssen, etwa durch Chemotherapie. Da Bayer auch im Pharmabereich aktiv ist, argumentieren sie, dass das Unternehmen in beiden Bereichen der gleichen Kette tätig sei – sowohl bei der möglichen Entstehung als auch bei der Behandlung von Krankheiten.
Die beiden bezeichnen dies als eine Art „Kreislauf“, in dem ein Problem entsteht und anschließend eine Lösung angeboten wird. Dieses Modell wird im Gespräch als potenziell profitabel dargestellt und zugleich kritisch hinterfragt.
Bayer verdient nicht nur Milliarden damit, Menschen durch Glyphosat Krebs zu verursachen, sie verdienen auch Milliarden damit, dieselben Patienten mit Chemotherapie zu behandeln. »Sie haben Monsanto 2018 aufgekauft.« »Jetzt ist Bayer also im Medikamenten- und im Agrochemiegeschäft.« »Wenn ein Landwirt Krebs bekommt, weil er ihre Produkte wie Glyphosat benutzt, dann kriegt er Krebs, und dann wird er zur Chemo geschickt.« »Wer stellt wohl auch die Chemotherapeutika her?« »Bayer.«
Bayer is not only making billions off giving people cancer through glyphosate, they are also making billions treating those same patients with chemotherapy.
“They bought out Monsanto in 2018.”
“So now Bayer is in the medicine and the agrochemical business.”
“When a farmer… pic.twitter.com/hsdVkaPBA2
— Children’s Health Defense (@ChildrensHD) April 7, 2026
Elon Musks Vater beharrt darauf, dass Epstein am Leben ist und es „absurd ist, zu glauben, er sei tot“
Was, wenn Jeffrey Epstein nie tot war? Neue Aussagen von Errol Musk werfen alte Fragen neu auf
Ein aktueller Bericht der Daily Mail sorgt erneut für Aufsehen: Errol Musk, der Vater von Elon Musk, erklärte, es sei „absurd“, zu glauben, dass Jeffrey Epstein wirklich tot sei. Beweise liefert er keine. Doch die eigentliche Sprengkraft liegt woanders: Was wäre, wenn ein Fall wie Epstein nie wirklich abgeschlossen wurde?
Ein Tod, der nie Ruhe brachte
Offiziell starb Epstein 2019 in einem Gefängnis in New York City. Doch seitdem reißen Zweifel nicht ab. Kameraausfälle, Fehler im Haftsystem, widersprüchliche Abläufe und die enorme politische Brisanz des Falls schufen ein Klima, in dem Misstrauen bis heute gedeiht.
Für Millionen Menschen blieb nie die Frage: „Ist er tot?“ Sondern: „Wurde jemals die ganze Wahrheit gesagt?“
Was wäre, wenn mächtige Netzwerke geschützt wurden?
Epstein war kein gewöhnlicher Straftäter. Er bewegte sich in Kreisen aus Politik, Wirtschaft, Geheimdienstnähe und Hochfinanz. Treffen mit Präsidenten, Milliardären, Wissenschaftlern und Royals machten ihn zu einem Knotenpunkt der Elite.
Wenn jemand mit solchen Verbindungen fällt, stellt sich zwangsläufig die Frage:
- Wer wusste was?
- Wer profitierte?
- Wer musste geschützt werden?
- Welche Namen durften nie vollständig ans Licht?
Die eigentliche Gefahr: Vertrauen stirbt zuerst
Selbst wenn die offizielle Version korrekt wäre, zeigt der Fall etwas Größeres: Große Teile der Öffentlichkeit glauben Institutionen nicht mehr.
Wenn Menschen eher an fingierte Tode, geheime Fluchten oder Vertuschungen glauben als an staatliche Untersuchungen, ist das ein Alarmzeichen für jede Demokratie.
Denn Vertrauen ist die Währung eines Staates. Ist sie zerstört, genügt ein einziger Zweifel, um Jahre später neue Wellen auszulösen.
Warum solche Aussagen jetzt wiederkommen
2026 tauchen erneut Namen, Kontakte und alte Dokumente rund um Epstein auf. Der Fall bleibt offen im kollektiven Gedächtnis, weil nie das Gefühl entstand, dass wirklich aufgeräumt wurde.
Deshalb reicht heute schon ein Satz wie der von Errol Musk, um weltweit Schlagzeilen auszulösen.
Nicht wegen des Satzes selbst.
Sondern weil Millionen Menschen innerlich längst glauben, dass bei Epstein vieles anders war, als offiziell erzählt wurde.
Was wäre, wenn das System wichtiger war als die Wahrheit?
Dann wäre Epstein nicht nur ein Kriminalfall.
Dann wäre er ein Symbol für eine Welt, in der Regeln für normale Bürger gelten – aber nicht für Machtzirkel, Vermögenseliten und politische Netzwerke.
Und genau deshalb lässt dieser Fall die Öffentlichkeit bis heute nicht los.
Fazit
Ob Epstein lebt oder nicht, ist derzeit unbelegt. Doch die viel größere Frage lautet:
Was muss in einer Gesellschaft geschehen sein, damit so viele Menschen bereit sind, das Unvorstellbare für plausibler zu halten als die offizielle Wahrheit?
Vielleicht ist das die eigentliche Geschichte hinter Epstein.
„Explosion der Lebensmittelpreise unvermeidlich“
Mark van den Oever schlägt Alarm
Bert Weteringe
Die Preise für Lebensmittel werden durch den Krieg im Nahen Osten explodieren, prognostiziert Mark van den Oever. Laut dem Vorsitzenden von Farmers Defence Force ist das die unvermeidliche Folge der hohen Treibstoff- und Düngemittelpreise. Er ist der Meinung, dass die niederländische Bevölkerung und die Bauern – wie in Ireland – von der Regierung verlangen müssten, die Verbrauchssteuern zu senken, hat jedoch wenig Hoffnung, dass dies geschehen wird. „Die Basis ist bis auf die Knochen gespalten.“
Durch den Krieg im Nahen Osten und die Blockade der Straße von Hormus, die nun bereits sechs Wochen andauert, sind nicht nur die Treibstoffpreise stark gestiegen, auch Gas und Düngemittel sind deutlich teurer geworden. Der Preis des Düngemittels Harnstoff stieg sogar um 50 Prozent. Laut Mark van den Oever von der Bauerninteressenvertretung Farmers Defence Force werden all diese Preissteigerungen im nächsten Jahr einen starken Anstieg der Lebensmittelpreise verursachen. In einem aktuellen Vlog auf dem YouTube-Kanal von Farmers Defence Force spricht er von „explosiven Preissteigerungen“.
Seine Prognose wird im neuesten Bericht über Verbraucherlebensmittel von Rabobank Research, dem Wissenszentrum der Rabobank, bestätigt. In dem Bericht, der am 3. April erschien, heißt es, dass die höheren Preise für Treibstoff, Energie und Düngemittel „in einer Lebensmittelinflation von 5 bis 10 Prozent im Jahr 2027 münden werden“. Laut Van den Oever ist dies zu optimistisch. „Lebensmittel werden eher um 20 Prozent teurer werden, aber es könnten genauso gut 30 Prozent sein, weil die Preissteigerungen in allen Gliedern der Lebensmittelkette durchwirken.“
Ergänzend erhält die Warnung vor explodierenden Lebensmittelpreisen nun auch Rückendeckung aus dem etablierten Finanzsektor. Die Forschungsabteilung der Rabobank, einer der wichtigsten Agrarbanken Europas, erwartet in ihrer aktuellen Analyse, dass die Energiekrise infolge des Nahostkriegs spätestens Ende 2026 voll auf Supermärkte und Gastronomie durchschlagen wird. Für 2027 rechnet RaboResearch mit einer Lebensmittelpreisinflation von rund 7 Prozent – in schärferen Szenarien sogar mit deutlich höheren Belastungen. (Rabobank)
Besonders alarmierend ist die Begründung: Durch die anhaltenden Störungen rund um die Straße von Hormus seien Öl, Gas und Diesel massiv verteuert worden. Laut Rabobank liegt Brent-Öl inzwischen rund 60 Prozent über dem Niveau vor dem Konflikt, Gaspreise sogar etwa 70 Prozent höher. Diese Kosten treffen zuerst Transport, Kühlung, Düngemittelproduktion, Gewächshäuser und Verarbeitung – und landen mit zeitlicher Verzögerung direkt auf dem Kassenzettel der Verbraucher.
Damit bestätigt sich die Warnung von Mark van den Oever, der bereits vor „explosiven Preissteigerungen“ warnte. Während Rabobank noch von durchschnittlich 5 bis 10 Prozent ausgeht, hält der Bauernvertreter Preisaufschläge von 20 bis 30 Prozent für realistisch, weil sich die Verteuerung durch sämtliche Stufen der Nahrungskette frisst – vom Feld über Lagerung und Logistik bis ins Regal.
Besonders brisant: Laut Rabobank sind viele Haushalte bereits am Limit. Nach Jahren hoher Inflation seien Lebensmittel in den Niederlanden bereits rund 33 Prozent teurer als Anfang 2021. Weitere Preisschübe könnten dazu führen, dass Verbraucher nicht mehr auf günstigere Alternativen ausweichen können, sondern schlicht weniger kaufen.
Was derzeit im Nahen Osten geschieht, könnte damit schon bald in Europas Einkaufswagen ankommen. Der Krieg um Energie und Seewege droht sich in einen Krieg gegen die Kaufkraft zu verwandeln.

