Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

USA fordern Stockholm auf, Gleichstellungsprogramme (DEI) zu stoppen

USA fordern Stockholm auf, Gleichstellungsprogramme (DEI) zu stoppen

Die US-Regierung hat die schwedische Hauptstadt Stockholm aufgefordert, ihre Programme für Vielfalt, Integration und Gleichstellung (DEI) innerhalb von zehn Tagen zu beenden. Die Stadtverwaltung bezeichnete die Forderung als „bizarr“ und kündigte an, ihr nicht nachzukommen.

1/ The US government has ordered the Swedish city of Stockholm to end its diversity, inclusivity and equality (DEI) programmes within 10 days. The city authorities say the demand is “bizarre” and they won’t be complying. USA fordern Stockholm auf, Gleichstellungsprogramme (DEI) zu stoppen pic.twitter.com/nwejOrkQgT

— ChrisO_wiki (@ChrisO_wiki) May 7, 2025

Wie die schwedische Zeitung Dagens Nyheter berichtet, erhielt das Stockholmer Stadtplanungsamt einen Brief der US-Botschaft. Darin heißt es, dass jede Organisation, die mit der US-Regierung Geschäfte mache, eine Vereinbarung unterzeichnen müsse – inklusive Verpflichtung, DEI-Programme einzustellen.

Seit Februar 2025 verschicken US-Botschaften weltweit ähnliche Schreiben an lokale Auftragnehmer. Es ist jedoch das erste bekannte Mal, dass eine solche Aufforderung an eine ausländische Regierungsstelle ging.

Jan Valeskog, Stockholms Vizebürgermeister für Stadtplanung und Sport, reagierte deutlich:
„Der Brief ist völlig bizarr. Wir haben absolut nicht vor, dem nachzukommen – es ist das Gegenteil von allem, wofür wir stehen. Sie sollten diese seltsamen Forderungen zurückziehen.“

Er machte zudem klar, dass es eigentlich die US-Botschaft sei, die auf das Stadtplanungsamt angewiesen ist – nicht umgekehrt:
„Wenn die USA ihre Zusammenarbeit mit uns beenden, wird es für die Botschaft schwierig, beispielsweise eine Baugenehmigung zu bekommen. Das ist ihr Problem, nicht unseres.“

Auch die schwedische Regierung wies die Forderung zurück. Gleichstellungsministerin Nina Larsson erklärte, ein solches Vorgehen verstoße gegen schwedisches Recht.
„Schwedische Unternehmen sind laut Diskriminierungsgesetz verpflichtet, aktiv gegen Diskriminierung vorzugehen und Gleichstellung zu fördern – etwa in Bezug auf Geschlecht, Herkunft oder Behinderung. Andernfalls drohen Sanktionen.“

Larsson betonte, dass Unternehmen auf die Stabilität des schwedischen Rechts vertrauen können müssten – und dass dies auch ausländischen Partnern deutlich gemacht werden müsse.

Gleichzeitig gibt es Hinweise, dass manche schwedische Firmen auf US-Druck reagieren. Der Telekommunikationskonzern Ericsson, der Verträge mit der US-Regierung unterhält und an Trumps Einweihungsfonds gespendet hat, strich sämtliche Hinweise auf DEI aus seinem aktuellen Jahresbericht.

Verdeckter Umbau: Wie die Trump-Regierung ein nationales Studiennetzwerk stoppte – und den Weg für KI-Kontrolle in der Forschung ebnete

Verdeckter Umbau: Wie die Trump-Regierung ein nationales Studiennetzwerk stoppte – und den Weg für KI-Kontrolle in der Forschung ebnete

Ein kaum beachteter Verwaltungsakt der Trump-Administration gefährdet Tausende klinische Studien – doch hinter dem scheinbaren Sparkurs steckt womöglich ein viel tiefgreifenderer Umbau der medizinischen Forschung: die Verlagerung ethischer Aufsicht auf künstliche Intelligenz.

TrialSiteNews veröffentlicht einen beunruhigenden Bericht:
Die Trump-Regierung habe das SMART IRB-System gestoppt – eine von der Harvard University entwickelte, nationale Infrastruktur zur Koordination klinischer Studien. Dieses Netzwerk hatte sich zum Rückgrat unzähliger Forschungsvorhaben entwickelt, insbesondere solcher, die mehrere Kliniken oder Forschungsstandorte betreffen.

Offiziell lautet der Grund: Verwaltungsumbau, Priorisierung, Ressourcenfragen.
Doch die Folgen sind gravierend – und die Hintergründe womöglich brisanter, als es auf den ersten Blick scheint.

Was war SMART IRB – und warum ist es wichtig?

SMART IRB (Streamlined, Multisite, Accelerated Resources for Trials Institutional Review Board) war eine nationale Plattform zur Vereinfachung der Genehmigung klinischer Studien. Es verband über 1.000 US-Forschungseinrichtungen, Kliniken und Universitäten.

Ziel war es:

  • Bürokratie zu reduzieren,
  • Ethikverfahren zu standardisieren,
  • Studien über Standorte hinweg zu koordinieren,
  • und das Vertrauen in die Integrität klinischer Forschung zu stärken.

Der Stopp dieser Infrastruktur gefährdet laut TrialSiteNews Tausende Studienprojekte – darunter auch solche im Bereich Onkologie, Neurologie, Impfstoffforschung und seltene Krankheiten.

Wird hier Platz für KI-gesteuerte Ethiksysteme geschaffen?

Die offizielle Begründung lautet technokratisch – doch es stellt sich die Frage:
Warum wird eine bewährte, transparente und akademisch getragene Plattform ohne Ersatz abgeschaltet?

Die Vermutung liegt nahe:
Die ethische Aufsicht und Genehmigung klinischer Forschung sollen künftig schrittweise auf KI-basierte Systeme ausgelagert werden.

Was bislang von Ethikkommissionen unter öffentlicher Aufsicht entschieden wurde, könnte bald durch automatisierte Prüfalgorithmen ersetzt werden:

  • Studienprotokolle könnten per NLP (Natural Language Processing) auf Risiken gescannt werden.
  • Patientenstratifizierung und Risikoabschätzung könnten durch Machine Learning erfolgen.
  • Entscheidungsprozesse würden standardisiert – aber auch inhaltlich entkoppelt vom menschlichen Urteil.

Und die Kontrolle? Könnte in den Händen großer Technologiekonzerne liegen.

Privat statt öffentlich – die neue Ethiklogik

Die Abschaltung von SMART IRB reiht sich ein in eine Reihe von Maßnahmen, bei denen öffentlich-akademische Strukturen zurückgebaut und durch privatwirtschaftliche, KI-basierte Plattformlösungen ersetzt werden.

Auffällig: In genau diesen Bereichen investieren derzeit Konzerne wie:

  • Palantir (Datenanalyse, Clinical Trials Intelligence),
  • Oracle (Gesundheitsdatenbanken und Cloudlösungen),
  • Google Health (KI-gestützte Gesundheitsprognosen),
  • Microsoft & Amazon (digitale Trial-Infrastruktur und KI-basierte Patientensysteme).

Diese Unternehmen entwickeln bereits Systeme zur automatisierten Studienplanung, Ethikprüfung, Echtzeitüberwachung von Patientendaten und regulatorischen Compliance – vollständig algorithmisiert und proprietär gesteuert.

Was geht verloren?

Mit dem Wegfall von SMART IRB verlieren Forschende nicht nur eine Plattform – sondern auch:

  • Transparenz in der Ethikbewertung,
  • öffentliche Kontrolle über medizinische Forschung,
  • unabhängige Standards, die nicht profitorientiert sind.

Die Gefahr: Die ethische Dimension klinischer Forschung wird technokratisch reduziert – und das Urteil über „Zumutbarkeit“ und „Patientenschutz“ einem Blackbox-System überlassen.

Fazit: Verwaltungsakt mit systemischer Dimension

Was wie eine technische Verwaltungsentscheidung der Trump-Administration erscheint, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als systemischer Umbau des Forschungssystems.

Die Abschaltung von SMART IRB ist womöglich kein Unfall, sondern der Einstieg in eine neue Ära der Forschungskontrolle – gesteuert durch KI, orchestriert durch private Tech-Konzerne, legitimiert durch politische Deregulierungsrhetorik.

Die Fragen, die jetzt gestellt werden müssen, lauten:

  • Wer kontrolliert künftig klinische Studien – Menschen oder Maschinen?
  • Wer besitzt die Daten – die Wissenschaft oder die Cloud-Anbieter?
  • Und was bedeutet „ethisch“ noch, wenn Algorithmen über das Wohl von Patienten entscheiden?

Die Antwort entscheidet über die Zukunft medizinischer Freiheit – und darüber, ob Wissenschaft den Menschen dient oder sich selbst entmachtet.

Anstieg der schwangerschaftsbedingten Sterblichkeit in den USA zwischen 2018 und 2022

JAMA-Studie und Überprüfung einer Impfstoffhypothese

Dr. Yingxi Chen, M.D., Ph.D., vom National Cancer Institute (NCI) der National Institutes of Health (NIH), leitete ein Forschungsteam, das in einer Querschnittsstudie im JAMA Network Open schwangerschaftsbedingte Todesfälle in den USA von 2018 bis 2022 analysierte. Die zugrunde liegende Hypothese: Durch Standardisierung und Aufschlüsselung der Daten nach Alter, Ethnie und geografischer Lage lassen sich Ungleichheiten und vermeidbare Ursachen identifizieren – und damit mögliche Interventionsstrategien ableiten.

Studiendesign & Methodik

Chen und Kollegen nutzten Daten aus dem CDC WONDER-System für Geburts- und Sterbeurkunden, die 18,5 Millionen Lebendgeburten und 6.283 schwangerschaftsbedingte Todesfälle umfassen – darunter 1.891 Fälle später Müttersterblichkeit. Die Forscher berechneten altersstandardisierte Sterblichkeitsraten (ASR) und stratifizierten nach ethnischer Zugehörigkeit, Bundesstaat und Altersgruppe. Untersucht wurden zentrale Todesursachen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und substanzbedingte Sterblichkeit sowie beitragende Faktoren wie psychische Erkrankungen und Krebs.

Zentrale Ergebnisse

Die schwangerschaftsbedingte Sterblichkeitsrate stieg zwischen 2018 und 2022 um 27,7 % – von 25,3 auf 32,6 Todesfälle pro 100.000 Lebendgeburten. Dabei traten gravierende ethnische Unterschiede zutage:

  • Frauen indianischer Herkunft und Ureinwohnerinnen Alaskas verzeichneten mit 106,3 Todesfällen die höchste Rate.
  • Schwarze nicht-hispanische Frauen wiesen eine Sterblichkeit von 76,9 auf – fast viermal höher als bei weißen Frauen.

Auch geografisch zeigten sich Unterschiede:

  • Alabama (59,7) und Mississippi (58,2) meldeten die höchsten Werte,
  • Kalifornien mit 18,5 die niedrigste.

30 % aller Todesfälle entfielen auf späte Müttersterblichkeit (zwischen 42 Tagen und einem Jahr nach der Geburt), wobei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Drogenkonsum zu den häufigsten Ursachen zählten. Laut den Forschern hätten 2.679 Mütterleben gerettet werden können, wenn alle Bundesstaaten Kaliforniens niedrige Sterblichkeitsrate erreicht hätten.

Einschränkungen & Datenqualität

Die Autoren benennen offen methodische Begrenzungen:

  • Mögliche Fehler bei der Todesursachen-Kodierung (z. B. fehlerhafte Angabe des Schwangerschaftsstatus oder der Ethnie)
  • Standardisierte Müttersterblichkeitsberichterstattung wurde erst ab 2018 vollständig eingeführt
  • Wichtige Ursachen wie Mord, Suizid und Unfälle wurden nicht berücksichtigt
  • Keine kausalen Aussagen: Weder COVID-19 noch Impfstatus oder andere Störfaktoren wurden analysiert

Besorgniserregender Trend

Insbesondere der starke Anstieg im Jahr 2021 fällt auf. Chen et al. betonen jedoch ausdrücklich, dass COVID-19-Infektionen und Impfungen nicht Teil der Datenerhebung waren. Die Studie weist auf psychische Erkrankungen und substanzbedingte Todesursachen hin, die für über 20 % der späten Müttersterblichkeit verantwortlich sind – ein Indiz für gesellschaftlichen Stress, strukturelle Defizite im Gesundheitssystem und Versagen der öffentlichen Gesundheitsvorsorge, nicht unbedingt für medizinische Einzelmaßnahmen.

Kontrast: McCulloughs Interpretation

In einem Beitrag auf Focal Points: Couragierter Diskurs vom 7. Mai bringt Dr. Peter McCullough den Anstieg der Sterblichkeit im Jahr 2021 mit der Massenimpfung gegen COVID-19 in Verbindung. Ohne Primärdaten vorzulegen, verweist er auf Huang et al. (2022), die das Jahr 2021 als Höhepunkt der Impfkampagne zeigen, und stellt einen kausalen Zusammenhang zwischen mRNA-Impfstoffen und kardiovaskulären sowie krebsbedingten Todesfällen her. Er fordert eine Verknüpfung der CDC-Wonder-Daten mit Impfaufzeichnungen, um „der Welt zu sagen, was wirklich passiert ist“.

Die JAMA-Studie von Chen et al. enthält jedoch weder Impfstatus noch Hinweise darauf, dass COVID-19-Impfstoffe mit der Müttersterblichkeit in Verbindung stehen. Tatsächlich war die Impfquote in Hochrisikostaaten wie Alabama und Mississippi niedriger. McCulloughs Hypothese basiert auf Assoziationen, nicht auf nachgewiesener Kausalität. Obwohl Herz- und Krebsrisiken in der Fachliteratur diskutiert werden, finden sich in den Daten von Chen et al. keine Belege für einen ursächlichen Zusammenhang. McCullough verwendet eine deskriptive Studie als indirekten Beleg für eine biomedizinische Hypothese – ohne zeitliche oder statistische Absicherung.

Fazit: Beleg vs. Behauptung

Die JAMA-Studie unter Leitung der NIH bietet eine präzise, datenbasierte Übersicht über strukturelle Missstände und demografische Ungleichheiten bei der Müttergesundheit – insbesondere bei indigenen und afroamerikanischen Frauen. Sie verzichtet jedoch bewusst auf kausale Deutungen im Zusammenhang mit COVID-19 oder Impfungen.

Dr. McCullough nutzt dieselbe Datenbasis für eine impfstoffkritische These, ohne jedoch die dafür nötigen direkten Belege zu liefern. Die Forderung, Impf- und Sterbedaten zu verknüpfen, mag berechtigt sein – doch eine Kausalbehauptung ohne solche Verknüpfungen untergräbt die wissenschaftliche Glaubwürdigkeit.

Verantwortliche Autoren

  • Dr. Yingxi Chen, MD, PhD – Abteilung für Krebsepidemiologie und -genetik, National Cancer Institute, NIH
  • Dr. Christian C. Abnet, PhD, MPH – ebenfalls NCI, NIH

Weitere Autoren sind in der Originalquelle aufgeführt.

Quelle: JAMA Network Open

Die USA sind vom Jemen überrumpelt

Larry C. Johnson

Ich weiß fast nicht, was ich zu Pete Hegseths Social-Media-Post (Beschimpfungen und Drohungen gegen den Iran) sagen soll. Er ist pubertär, kontraproduktiv und gefährlich. Während meiner Zeit in Mittelamerika habe ich eine sehr wichtige Weisheit gelernt… nämlich: Der Fisch stirbt durch sein Maul. Wir brauchen einen vergleichbaren Ausdruck für Social-Media-Posts wie diesen. Hegseth regt sich wie ein wütender Teenager darüber auf, dass Trumps Version der Operation Prosperity Guardian ein Reinfall ist.

Die Operation Prosperity Guardian (OPG), die im Dezember 2023 unter der Biden-Administration eingeleitet wurde, läuft weiterhin unter ihrem ursprünglichen Namen, wurde aber mit einem erhöhten Operationstempo durchgeführt, gemessen an den Bombeneinsätzen und Raketenangriffen im Jemen. Im Februar 2025 ging die operative Führung von der Combined Task Force 153 auf das Zerstörergeschwader 50, eine Überwasserkriegseinheit der US-Marine, über. Das Trump-Team ging von der falschen Annahme aus, dass die Biden-Leute keine ernsthaften Anstrengungen unternommen hätten, um das Raketen- und Drohnenarsenal der Houthis zu zerstören. Die Trumpianer glaubten, sie könnten die Houthis mit Bomben in die Knie zwingen. Stattdessen demonstrieren die USA allen Ländern in der Region die Grenzen ihrer See- und Luftmacht.

Die Wahrheit ist, dass der alte Uncle Sam ein Ohnmachtsproblem hat. Das Aufspüren und Zerstören mobiler Raketenplattformen ist eine gewaltige Aufgabe, vor allem im zerklüfteten Terrain des Jemen. Nach sieben Wochen der Bombardierung der Houthis ist es Onkel Sams Trägerkampfgruppe nicht gelungen, die Houthis zu unterjochen. Nicht, dass die USA von Anfang an einen guten Ruf gehabt hätten, aber die Bombardierung ziviler Ziele im Jemen, die zu zahlreichen toten Frauen und Kindern geführt hat, schürt nur noch mehr Hass auf die Vereinigten Staaten von Amerika.

Trotz mehr als 600 Bombenangriffen feuern die Houthis weiterhin Raketen und Drohnen auf US-Schiffe im Roten Meer und Ziele in Israel. Wenn die Berichte der Houthis stimmen, haben sie seit Beginn des Krieges jede Woche eine MQ-9 Reaper-Drohne abgeschossen – also sieben. Bei durchschnittlichen Kosten von 35 Millionen Dollar pro Drohne bedeutet das, dass sich die Kosten bisher auf 245 Millionen Dollar belaufen.

Jetzt, nach dem Verlust einer F/A-18 Hornet – diese fiel vom Flugzeugträger und versank im Roten Meer – macht Hegseth seiner Frustration über den Iran Luft. Es ist nicht die Schuld des Iran, dass die Besatzung des US-Flugzeugträgers den Jet und die Zugmaschine, die bei einem Notausweichmanöver vom Träger fiel, nicht ordnungsgemäß gesichert hat. Das war ein 70 Millionen Dollar teures Versehen. Seit Trumps Befehl vom 15. März, die Angriffe auf den Jemen zu verstärken, haben die USA fast 500 Millionen Dollar für Flugzeuge und Drohnen verloren und es versäumt, israelischen Schiffen, die sich ins Rote Meer wagen, eine sichere Durchfahrt zu garantieren. Gute Arbeit, Herr Hegseth.

Globale Gesundheitsmacht ohne demokratische Kontrolle – was steht eigentlich im WHO-Pandemie abkommen

Eine Zusammenfassung des Vertragsentwurfs und der Kritikpunkte – laut The Daily Sceptic

Wann soll das Abkommen beschlossen werden?

  • Geplant ist die Verabschiedung auf der 78. Weltgesundheitsversammlung (WHA) im Mai 2025.
  • Der Entwurf umfasst derzeit 37 Artikel.
  • Parallel laufen Änderungen an den Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR) von 2005.

Was steht im Vertrag? (laut Artikel von Dr. David Bell & Dr. Van Dinh)

Hier die wichtigsten Punkte des Entwurfs:

  1. WHO bekommt mehr Macht bei Pandemien
    • Die WHO soll zentrale Koordinierungs- und Entscheidungsbefugnisse in globalen Gesundheitsnotlagen erhalten.
    • Das betrifft Frühwarnsysteme, Maßnahmenkoordination und Ressourcenverteilung.
  2. Verpflichtung der Länder zur Zusammenarbeit
    • Alle Vertragsparteien müssen sich verpflichten, Informationen, Ressourcen und Maßnahmen zu teilen – teils unter WHO-Führung.
  3. One Health-Ansatz
    • Integration von Tier-, Umwelt- und Humanmedizin („One Health“) als strategischer Rahmen für Prävention und Reaktion.
  4. Ständiges Überwachungssystem
    • Der Vertrag fordert eine multisektorale Überwachung (z. B. durch Gesundheitsdaten, Umweltbeobachtung, Tierseuchen), die von Ländern verpflichtend aufgebaut werden soll.
  5. Finanzierung & Ressourcenverteilung durch WHO
    • Die WHO soll nicht nur koordinieren, sondern auch über die Verteilung von Impfstoffen, Diagnostika und Therapeutika entscheiden dürfen.
    • Ein globaler Versorgungsmechanismus ist vorgesehen.
  6. Verpflichtende Berichterstattung
    • Alle Staaten müssen regelmäßig an die „Konferenz der Vertragsparteien“ berichten, wie sie den Vertrag umsetzen.
    • Die WHO stellt das Sekretariat für dieses Kontrollgremium.
  7. Unklare Definitionen
    • Begriffe wie „Pandemie“, „gesundheitliche Notlage“ oder „Koordination“ sind nicht präzise definiert – laut Kritik ein Risiko für willkürliche Maßnahmen.

Was kritisieren die Autoren?

  • Machtkonzentration: WHO könnte sich über nationale Parlamente hinwegsetzen.
  • Demokratiedefizit: Keine direkte Rechenschaftspflicht gegenüber der Bevölkerung.
  • Erfahrung mit COVID-19 ignoriert: Keine Konsequenzen aus früheren Fehlentscheidungen.
  • Keine Evidenzpflicht: Maßnahmen könnten verhängt werden, ohne klaren wissenschaftlichen Nutzen.
  • Unverhältnismäßigkeit: Gefahr von überzogenen Maßnahmen wie Lockdowns, Schulschließungen oder Massentestungen – auch bei geringer Gefährdungslage.
  • Finanzielle Interessenkonflikte: WHO kontrolliert Ausrufung + Reaktion + Mittelverteilung – ohne externe Kontrolle.

Was passiert, wenn der Vertrag nicht beschlossen wird?

  • Laut Artikel wäre das ein „Rückschlag für globale Eliten“, die auf eine technokratische Lösung der nächsten Gesundheitskrise setzen.
  • Der WHO bliebe dann weiterhin nur ein koordinierender, nicht bindender Status.

Fazit laut The Daily Sceptic

  • Der Vertrag bedeutet einen Paradigmenwechsel hin zu globaler Gesundheitssteuerung durch die WHO.
  • Er könnte nationale Souveränität beschneiden, ohne echte demokratische Legitimation.
  • Die Autoren fordern breitere öffentliche Debatte, genauere Definitionen und mehr Rechenschaftspflicht für die WHO.
Trumps Zölle beschleunigen die Entdollarisierung

Trumps Zölle beschleunigen die Entdollarisierung

Trumps Zölle beschleunigen die Entdollarisierung

Donald Trump will die globale Dominanz des US-Dollars retten, aber seine Zölle und sein Handelskrieg beschleunigen die Entdollarisierung. Länder und Investoren verkaufen US-Aktien und -Anleihen. Die Welt verkauft US-Dollar-Vermögenswerte und sucht nach Alternativen. Donald Trump hat deutlich gemacht, dass eines seiner obersten Ziele darin besteht, die Dominanz des US-Dollars als globale Reservewährung aufrechtzuerhalten. Als er 2024 […]

Der Beitrag Trumps Zölle beschleunigen die Entdollarisierung erschien zuerst unter tkp.at.

GASTKOMMENTAR ANDRÉ SCHMITT: »DIGITALER STAATSFEIND!« – Kritische Bürger unter Beschuss des »Neuen Sozialismus«

Gastkommentar von ANDRÉ SCHMITT (Ex-KSK, Profiler & Mediator/Homepage: https://black-ops-coffee.com/) Die gefährlichste Frage in einer sich wandelnden Gesellschaft ist nicht „Was geschieht?“, sondern: „Wer darf das überhaupt noch sagen?“ Denn während sich unter dem Deckmantel der Fürsorge ein neuer sozialistischer Machtapparat formt, sind es nicht Panzer oder Parolen, die ihn schützen – sondern Schweigen. Schweigen, das durch Angst erzeugt […]
Russisch lernen – Lektion 80 von 100

Russisch lernen – Lektion 80 von 100

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Russisch lernen – Lektion 80 von 100

Russisch lernen – Lektion 80 von 100

Sprache ist der Schlüssel – vor allem zur Völkerverständigung. Sie gehören auch zu den Menschen, die gerne Russisch lernen möchten und nicht wissen, wo Sie anfangen sollen? Sie haben das Gefühl, die russische Sprache ist viel zu kompliziert? Macht Ihnen das kyrillische Alphabet Angst, und sind Sie unsicher, ob Sie die richtige Aussprache jemals meistern werden? Wünschen Sie sich, im Urlaub oder im Gespräch mit Muttersprachlern Russisch sprechen zu können, ohne dabei in endlose Theorie abzutauchen? Wenn der Gedanke ans Lernen bisher nur Stress und Unsicherheit bei Ihnen ausgelöst hat und Sie endlich einen einfachen und effektiven Weg suchen, Russisch zu lernen, dann bietet wir Ihnen ab sofort die perfekte Lösung! Wir haben weder Kosten noch Mühen gespart und in den vergangenen sechs Monaten einen insgesamt 100 Lektionen umfassenden Russisch-Kurs produziert. Und das Beste daran: Jedes einzelne dieser Lernvideos ist kostenlos für Sie auf unserer Internetseite abrufbar. Wissen sollte frei sein und dieser Kurs ist unser Dankeschön an unsere Leser für über 10 Jahre Treue und Unterstützung.

Der Beitrag Russisch lernen – Lektion 80 von 100 ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.

Dr. Bodo Schiffmann im Visier der Medien – „sie handeln nach Drehbuch“

Erfahren Sie in diesem spannenden Whistleblower-Interview aus erster Hand, wie die Massenmedien mit weltbekannten Fachleuten umgehen, wenn diese nicht ihrer Propaganda folgen. Dr. Bodo Schiffmann gewährt spannende Einblicke in diese Zeit und berichtet, wie es ihm persönlich dabei ging, als die Medien ihn plötzlich heftig attackierten. Auf beeindruckende Weise führt er aus, warum die Medien nach Drehbuch handeln und welche Globalstrategen sie in seinen Augen wirklich steuern.
Das Mädchen und der Agent: Zschäpes Kontakte zum Geheimdienst

Das Mädchen und der Agent: Zschäpes Kontakte zum Geheimdienst

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Das Mädchen und der Agent: Zschäpes Kontakte zum Geheimdienst

Das Mädchen und der Agent: Zschäpes Kontakte zum Geheimdienst

Beate Zschäpe lieferte schon in den neunziger Jahren Informationen an den deutschen Inlandsgeheimdienst. Damals war sie die Geliebte der späteren Top-Quelle VP 562, wie geheime Dokumente des Verfassungsschutzes belegen.

von Jürgen Elsässer

Beate Zschäpe tanzt. Im Sommer 2011 ist sie im Urlaub auf Fehmarn und beteiligt sich mit zwei Dutzend anderer Touristen am öffentlichen Fitnesskurs in Sichtweite der Ostsee. Eine Kamera des NDR hielt die Szenen fest, Anfang April 2013 gingen die Aufnahmen über den Sender. Halb Deutschland schaute zu, und viele fragten sich: Ist das wirklich die gefährlichste Frau der Republik, die Staatsfeindin Nummer 1? Die damals 36-Jährige habe das Fernsehteam gut sehen können, erläuterte der NDR den Hintergrund der Aufzeichnung. «Wir standen schon lange vor Beginn der Kursstunde mit unserer Kamera am Strand», erinnerte sich der Autor des Inselporträts. «Es wäre leicht gewesen, einfach wieder zu gehen.» Doch Zschäpe, die zu diesem Zeitpunkt seit 13 Jahren im Untergrund lebte, blieb und ließ sich fi lmen. Von Befangenheit, von Angst, von Konspiration keine Spur. Warum zeigte sie sich so sorglos vor einer TV-Kamera? Was machte sie so sicher, dass das nicht zu ihrer Verhaftung führen würde? Wusste sie, dass ihr nichts passieren konnte, weil sie von der Staatssicherheit gedeckt wurde? War sie selbst eine V-Frau, eine Agentin?

Das Mädchen und der Agent: Zschäpes Kontakte zum GeheimdienstAkten zu einer möglichen Beschäftigung von Beate Zschape als V-Frau gesucht und geschreddert.

Der Schäfer-Bericht

Der Verdacht wurde erstmals öffentlich geäußert im Gutachten, das neben anderen Dr. Gerhard Schäfer, ein ehemaliger Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof, über das «Verhalten der Thüringer Behörden und Staatsanwaltschaften bei der Verfolgung des ”Zwickauer Trios”» im Auftrag der Landesregierung verfasst und am 14. Mai 2012 vorgelegt hat. In der 273-seitigen Expertise taucht der Hinweis an vier Stellen auf. So wird auf Seite 121 von einem Gespräch mit den Eltern von Uwe Mundlos am 18. März 1998 berichtet: «Im Verlauf des Gesprächs äußerte der Vater, er habe einen handgeschriebenen anonymen Brief erhalten. Danach sei die Beate Zschäpe vermutlich eine Informantin des Verfassungsschutzes und werde dafür bezahlt.»

«Als mein Sohn Beate kennenlernte, war sie eher links.»

Das Mädchen und der Agent: Zschäpes Kontakte zum GeheimdienstDer frühere Bundesrichter Gerhard Schäfer legte im Auftrag des Thüringer Landtages im Mai 2012 sein Gutachten «Verhalten der Thüringer Behörden und Staatsanwaltschaften bei der Verfolgung des ”Zwickauer Trios”» vor.

Auf Seite 247 ff. wird der Bericht des späteren Leiters der Zielfahndung nach dem Trio behandelt, abgefasst am 14. Februar 2001. Darin steht: «Die Befragung von Kontaktpersonen und Familienangehörigen führte zu dem Schluss, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit eine der gesuchten Personen als ”Quelle” durch den Verfassungsschutz geführt wurde.» Zwei weitere Hinweise folgen.

Gutachter Schäfer referierte diese Erkenntnisse, hielt sie aber letztlich für unzutreffend. Der ehemalige Bundesrichter begründete dies mit der Prüfung der Klarnamen aller V-Leute des thüringischen Verfassungsschutzes, die ihm die Behörde erstmals ermöglicht hatte. Doch bereits drei Wochen später erwies sich seine Entwarnung als voreilig: Es stellte sich heraus, dass auch andere Landesverfassungsschutzämter, die Bundesbehörde und der Militärische Abschirmdienst Informanten im Netz des NSU platziert hatten. Ob darunter Zschäpe oder ihre beiden Kompagnons Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos waren, wird sich anhand der Akten des Inlandsgeheimdienstes kaum mehr klären lassen: Die Unterlagen der «Operation Rennsteig» waren bereits im November 2011 in einer großangelegten Schredder-Aktion vernichtet worden.

Siegfried Mundlos, der Vater des angeblich durch Freitod aus dem Leben geschiedenen Rechtsextremisten, ist bis heute überzeugt, dass Zschäpe «schon in den neunziger Jahren» für die Dienste arbeitete. «Ich bin gespannt, ob sie sauer auf mich ist – und ob sie im NSU-Prozess zu meinen Beobachtungen Stellung nehmen wird», sagte er Anfang April 2013 im Gespräch mit COMPACT.

«Als mein Sohn Beate kennenlernte, war sie eher links», erinnert sich der emeritierte Professor. Im letzten Jahr der DDR schließt sich die 14-Jährige einer Gang an, die sich den programmatischen Namen «Die Zecken» gegeben hat – so nennen die Rechten bis heute alle, die nach Punk, Links und Antifa aussehen. Die Teenager kommen aus der Jenaer Plattenbausiedlung Winzerla, einige haben die Haare schrill gefärbt – die letzten Monate des Arbeiter- und Bauernstaates lassen dissidente Biotope sprießen. «Die Zecken» haben geplant, einen «Glatzentreff» zu überfallen, auch Zschäpe will dabei sein, um ein paar Rechte «zu klatschen».

Das Mädchen und der Agent: Zschäpes Kontakte zum GeheimdienstBeate in Jugendjahren, noch mit Kuscheltieren. Ihre Politisierung erfolgte erst nach der Wiedervereinigung. Nach Auskunft von Vater Mundlos gegenüber COMPACT tendierte sie anfangs eher nach links.

An ihrer Einstellung ändert sich auch nach der Wende zunächst nichts. 1991 wird Beate Zschäpe oft in der Disco Kassablanca gesehen. Dort tanzt sie zu Reggae, Punk und Ska, zusammen mit vielen anderen meist links eingestellten Heranwachsenden. In dieser Zeit lernt sie den zwei Jahre älteren Uwe Mundlos kennen, die beiden werden ein Liebespaar und verloben sich sogar. Doch die unterschiedliche politische Einstellung führt oft zu Streit. «Zieh Dir bitte andere Klamotten an», fordert die selbstbewußte junge Frau ihren Freund auf, wenn sie abends ins Kassablanca ziehen. Mit Springerstiefeln und Bomberjacke will sie ihn nicht mitnehmen.

Doch im Laufe der nächsten zwei Jahre driftet auch Beate Zschäpe nach rechts. Das mag mit der intellektuellen Dominanz zu tun haben, die der kluge Mundlos ausstrahlt, aber auch mit dem allgemeinen politischen Klima im wiedervereinigten Deutschland – Anfang der neunziger Jahre brennen zahlreiche Flüchtlingsheime, vor allem im Osten. Zschäpe schließt sich zusammen mit Mundlos der rechtsradikalen Jugendszene, der sogenannten Kameradschaft Jena, an. Bemerkenswert ist dennoch, dass sie ihr Erscheinungsbild nicht ändert: Wilde Mähne, Jeans, T-Shirt, Lederjacke – damit sticht sie in unter den Skinheads und ihren Nazi-Bräuten heraus. Nach Auskunft von Bekannten hielt sie sich politisch zurück.

Das Mädchen und der Agent: Zschäpes Kontakte zum GeheimdienstBrennendes Kreuz bei einer Ku-Klux-Klan-Feier. Auf ein solches Foto schrieb Zschäpe 1996 die Namen der abgebildeten Personen – ihre erste aktenkundliche Zusammenarbeit mit den Behörden.

«Die wollte vor allem Spaß haben, auf Konzerte gehen und den Staat ein bisschen provozieren, wie die meisten unserer Leute damals. Ideologisch waren nur wenige drauf», erinnert sich einer der Gründerväter des Thüringer Heimatschutzes (THS) gegenüber COMPACT. Katharina König, Abgeordnete der Linken im Thüringer Landtag, kommt ebenfalls aus Jena und hat Zschäpe anders erlebt. Sie habe 1995 als Teil einer rechten Prügelgruppe auf dem örtlichen Weihnachtsmarkt Jagd auf Antifas gemacht, dabei sei einem Mädchen der Arm gebrochen worden. Die brutale Angreiferin sei Beate Zschäpe gewesen, so ihre Darstellung.

Ein flotter Dreier

In der zweiten Hälfte des Jahres 1992 stellt Mundlos seine Freundin seinem besten Kumpel Uwe Böhnhardt vor. Ein schwerer Fehler, wie sich erweisen sollte. Der damals erst 14-Jährige ist, ganz anders als der besonnene Mundlos, ein brutaler Haudrauf und begeht Einbruchsdiebstähle in Serie. Vor allem aber: Als Mundlos 1994 zur Bundeswehr eingezogen wird, spannt der Jüngere ihm die Verlobte aus. Oder ist es umgekehrt, geht der Partnerwechsel von Zschäpe aus? Dafür spricht, dass sie auch ansonsten nichts von sexueller Treue hält. Lebenshungrig wie sie ist, hat sie bereits 1991 eine weitere Bekanntschaft gemacht, die höchstwahrscheinlich ausschlaggebend nicht nur für ihre weitere Radikalisierung, sondern auch für ihre Kooperation mit dem Geheimdienst werden sollte: Thomas Starke.

Das Mädchen und der Agent: Zschäpes Kontakte zum GeheimdienstOriginaldokument

1996/97 geht Zschäpe mit ihm einige Monate ins Bett, ohne dass eine «richtige» Beziehung daraus wird. Aber Starke bleibt mit ihr befreundet, und auch mit den beiden Uwes. Das Trio hat Starke im Knast «betreut», als er ab 1993 für zweieinhalb Jahre wegen schwerer Brandstiftung, Landfriedensbruch und gefährlicher Volksverhetzung einsaß. Starke revanchiert sich nun und besorgt den Dreien 1,1 Kilogramm TNT – damit legt er die materielle Grundlage für ihren Terrorismus. Nach ihrem Untertauchen Anfang 1998 organisiert er einen ersten Unterschlupf in Chemnitz und hält auch im Weiteren mit ihnen Kontakt. Als ein Funktionär der rechtsradikalen Blood & Honour-Bewegung ihm Anfang der 2000er Jahre eine Geldspende für die Gesuchten anbietet, entgegnet er, dass die Drei kein Geld mehr bräuchten, da sie nun «jobben« würden. (Das Parlament, 25.3.2013) Ist das eine Umschreibung für ihre Banküberfälle, für ihre Morde? Ist der Begriff «jobben» flappsig gewählt – oder im Wortsinn, also als Übernahme von Kill-Aufträgen gegen Geld? Hat Starke das selbst eingefädelt?

Mit angeblich einer rechten Prügelgruppe macht sie Jagd auf Antifas und bricht einem Mädchen den Arm.

Dazu muss man wissen: Starke war ein Mann des Geheimdienstes. Spätestens seit dem Jahr 2000 wurde er bis 2011 vom Berliner Verfassungsschutz als V-Mann geführt, Codename VP 562. Wichtige Unterlagen über seine Aufträge, unter anderem Treffen mit seinem V-Mann-Führer, sind spurlos verschwunden, was bei Bekanntwerden Ende 2012 zu Turbulenzen im Berliner Senat führte. Und nun die eigentliche Sensation: «Dem Vernehmen nach soll das Berliner Landeskriminalamt die Nichtweitergabe von VP-Informationen an andere Behörden damit begründet haben, dass ein ausländischer Geheimdienst mit der Beendigung der Zusammenarbeit gedroht habe. Diese Anweisung habe generell gegolten, nicht speziell für VP 562», schrieb der Tagesspiegel am 18. März 2013.

Das Mädchen und der Agent: Zschäpes Kontakte zum GeheimdienstDer Weiße Wolf

Welcher «ausländische Geheimdienst» hielt seine schützende Hand über Thomas Starke und andere V-Leute im Umfeld des NSU-Trios? Zu klären bleibt, ob Starke schon vor dem Jahr 2000 für die Dienste arbeitete – also zu der Zeit, als er Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt den Sprengstoff lieferte. Immerhin hatte bereits das Ministerium für Staatssicherheit der DDR auf ihn als Informanten zurückgegriffen…

Die KKK-Party

Die Zusammenarbeit Zschäpes mit den Behörden beginnt zweifelsfrei 1996. Als die Polizei in ihrer Wohnung Fotos von einer Kreuzverbrennung des Ku-Klux-Klans findet, an der sie teilgenommen hat, muss sie zur Vernehmung auf die Wache. Sie selbst beteuert ihre Unschuld, es sei bei dem Spektakel nichts Verbotenes gemacht worden. Aber sie verpfeift 18 ihrer rechten Kameraden, indem sie ihre Namen mit Kugelschreiber an den Rand des Fotos schreibt.

Starke besorgte 1,1 Kilogramm – die Grundausrüstung für Terrorismus.

Was hat sie dazu getrieben? «Sie hatte Geldsorgen», vermutet der Vater von Uwe Mundlos. Als einzige des Trios hat sie nicht nur keinen Job, sondern auch keine Unterstützung aus dem Elternhaus. Während die Akademikerfamilien Böhnhardt und Mundlos ihren Söhnen etwas zuschießen können, hat Zschäpe von ihrer alleinstehenden und verarmten Mutter nichts zu erwarten. Für eine Spitzeltätigkeit aber hat Helmut Roewer, der Chef des Landesamtes für Verfassungsschutz, damals hohe Summen ausgelobt. Tino Brandt, der von Roewer beauftragte Kopf des Thüringer Heimatschutzes, soll 200.000 Mark bekommen haben. Vor der amtlichen Enthüllung des NSU im November 2011 taucht der Begriff schon drei Mal auf rätselhafte Weise auf:

  • August 1999: Im Innenministerium Brandenburg geht eine Droh-Mail ein, in der als Absender ein «Nationalsozialistischer Untergrundkämpfer Deutschlands» firmiert.
  • Januar 2002: Im Neonazi-Fanzine Der Weiße Wolf erscheint eine anonyme Grußbotschaft: «Vielen Dank an den NSU, es hat Früchte getragen.»
  • Dezember 2007: Kriminalhauptkommissar Konrad Pitz hört den Begriff in einer Besprechung der Besonderen Aufbauorganisation (BAO) Bosporus in Nürnberg.

Neben der materiellen Notsituation lockt Zschäpe vielleicht auch ein Deal: Beweggrund für ihre Kooperation mit den Behörden soll «eine mögliche Strafmilderung für einen Verwandten gewesen sein», hieß es in einem anonymen Brief (Süddeutsche Zeitung, 6.12.2011). Last, not least fallen ihre Aussagen bei der Polizei mit dem Beginn ihrer Sex-Affäre mit Thomas Starke zusammen, dem – späteren? – Spitzel des Berliner Verfassungsschutzes mit ausländischer Geheimdienstprotektion.

Das Mädchen und der Agent: Zschäpes Kontakte zum GeheimdienstOriginaldokument
Das Mädchen und der Agent: Zschäpes Kontakte zum GeheimdienstOriginaldokument

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Warum West- und Mitteleuropa buchstäblich in das Dunkle Zeitalter zurückfallen

Warum West- und Mitteleuropa buchstäblich in das Dunkle Zeitalter zurückfallen

Warum West- und Mitteleuropa buchstäblich in das Dunkle Zeitalter zurückfallen

Chris Talgo

Zwischen dem Untergang des Römischen Reiches und der Geburt der italienischen Renaissance stagnierte Westeuropa wirtschaftlich und erlebte einen kulturellen Niedergang, der gemeinhin als das Dunkle Zeitalter bezeichnet wird.

Diese mehrere Jahrhunderte lange Periode ist vor allem deshalb als Dunkles Zeitalter bekannt geworden, weil die gesellschaftlichen und menschlichen Fortschritte im Allgemeinen zum Erliegen kamen, weil fundierte Wissenschaft, Fakten und die Wahrheit von Eliten, die nach Macht und Kontrolle strebten, missachtet wurden.

Traurigerweise ist Westeuropa dabei, genau diesen Weg wieder einzuschlagen.

Vor einigen Tagen fielen Spanien, Portugal und Teile Frankreichs und Belgiens buchstäblich für Stunden aus, nachdem eine massive Stromunterbrechung zu einem systemweiten Netzzusammenbruch geführt hatte.

Mehr als 50 Millionen Menschen waren ohne Strom. Die Verkehrssignale funktionierten nicht und verursachten ein Chaos auf den Straßen. Die U-Bahnen funktionierten nicht und die Menschen saßen fest, wo immer sie waren. Läden und Geschäfte blieben geschlossen, da nur noch mit Bargeld bezahlt werden konnte. Der Mobiltelefondienst war lückenhaft, so dass Smartphones fast unbrauchbar waren und eine schnelle Kommunikation unmöglich war. Selbst einige Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen, die in der Regel über Notstromgeneratoren verfügen, waren ohne Strom.

Mit anderen Worten, das moderne Leben kam für Dutzende Millionen Menschen in einigen der fortschrittlichsten Nationen und Städte der Welt fast völlig zum Erliegen.

Der Grund für dieses schreckliche Ereignis ist, dass die westeuropäischen Eliten solide Wissenschaft, gesunden Menschenverstand und die Wahrheit zugunsten des Klima-Alarmismus‘ abgelehnt haben.

Es ist keine große Überraschung, dass Westeuropa der unangefochtene Weltmeister ist, wenn es darum geht, die sogenannte grüne Agenda voranzutreiben. Von den Pariser Abkommen bis hin zu der schwerfälligen Rolle der UNO bei der Unterstützung des Klima-Alarmismus‘ in den letzten Jahren ist Westeuropa das Maß aller Dinge, wenn es um den Eifer bzgl. Klimawandel geht.

Daher sollte es auch nicht überraschen, dass die Ursache für den größten Stromausfall in der modernen Geschichte Europas in Spanien lag, also einem Liebling der grünen Bewegung, weil es mehr als die Hälfte seines Stroms aus Wind- und Sonnenenergie erzeugt.

Konkret kam es in zwei Solarkraftwerken im Südwesten Spaniens zu einem plötzlichen und starken Rückgang der Stromerzeugung, der fast augenblicklich einen systemischen Zusammenbruch der Netzinfrastruktur auslöste.

Es ist einfach absurd anzunehmen, dass eine moderne Nation wie Spanien sich hauptsächlich mit erneuerbaren Energien versorgen kann.

Wie jeder weiß, scheint die Sonne nicht immer, und der Wind weht nicht immer. Diese offensichtliche Tatsache bedeutet, dass erneuerbare Energiequellen eine Achillesferse haben, nämlich von Natur aus ihre Intermittenz.

Es stimmt auch, dass es nicht annähernd genügend Batteriespeicher-Kapazität gibt, um zusätzliche Energie bereitzuhalten, wenn diese Quellen keine zuverlässige Energie liefern.

Trotz dieser eindeutigen Unzulänglichkeiten haben die europäischen Eliten darauf bestanden, dass erneuerbare Energien so schnell wie möglich eingeführt werden müssen. Von Netto-Null-Wahnsinn bis hin zu ESG- Bewertungen war Europa Vorreiter bei der Abschaffung erschwinglicher und zuverlässiger Energie zugunsten unerschwinglicher und unzuverlässiger sogenannter grüner Energie.

Was diese ganze Klima-Alarmismus-Geschichte noch unsinniger macht ist die Tatsache, dass die so genannte grüne Energie nicht umweltfreundlich ist. Zahlreiche Berichte und Studien zeigen, dass riesige Solarzellenfelder und gigantische Windturbinen eine Vielzahl von Umweltproblemen verursachen, wie z. B. die Zerstörung von Lebensräumen, den Verlust von Wildtieren usw. Nachdem diese massiven Bauwerke ihre Lebensdauer erreicht haben, die in der Regel nur etwa ein Jahrzehnt beträgt, sind sie außerdem nicht recycelbar.

Ich bin mehr als zuversichtlich, dass die Eliten, welche die grüne Bewegung in den letzten Jahren vorangetrieben haben, sich dieser Tatsachen vollkommen bewusst sind. Dennoch haben sie beschlossen, unbeirrt von diesen lästigen Tatsachen weiterzumachen.

Das führt mich zu der Überzeugung, dass sie weder die Absicht noch den Wunsch haben, „den Planeten zu retten“. Es macht mich auch viel sicherer, dass sie nicht daran interessiert sind, das Leben der hart arbeitenden Europäer der Mittelklasse zu verbessern. Wäre das der Fall, hätten sie den Unsinn mit der grünen Energie schon längst aufgegeben.

Abgesehen davon kann ich nicht umhin mich zu fragen, ob es ihnen tatsächlich darum geht, ihre Macht und Kontrolle zu vergrößern.

Im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten hat Europa eine sehr lange Geschichte wohlhabender Eliten, die in einem System, das gegen die Massen gerichtet ist, übergroße Macht und Kontrolle ausüben. In vielen Fällen haben sich diese Eliten verschworen, um Nullsummensysteme zu schaffen, in denen sie gewinnen und der Rest verliert.

Man sollte sich nicht täuschen: die westeuropäischen Eliten sind fest entschlossen, den Massen ihre Klimaalarm-Agenda aufzuzwingen, ob sie es wollen oder nicht.

Deshalb müssen wir die schiere Dummheit ihres lächerlichen, aber unheilvollen Plans unterstreichen, zuverlässige, erschwingliche und reichlich vorhandene Energie durch unzuverlässige, unerschwingliche und umweltzerstörerische Energiequellen zu ersetzen, die gänzlich von sonnigen und windigen Bedingungen abhängig sind.

Chris Talgo is senior editor at The Heartland Institute.

Link: https://www.westernjournal.com/western-europe-literally-returning-dark-ages/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Warum West- und Mitteleuropa buchstäblich in das Dunkle Zeitalter zurückfallen erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Condor Cluster: Damals, als das Militär PS3 zockte – für die Wissenschaft

Condor Cluster: Damals, als das Militär PS3 zockte – für die Wissenschaft

Condor Cluster: Damals, als das Militär PS3 zockte – für die Wissenschaft

Wo man Shooter erwartet, rechnete man Satellitendaten: Die PS3-Konsolen der US Air Force standen nicht in einem Gaming-Zimmer, sondern in einem Hochsicherheitsrechenzentrum.

von Lothar Renz

Klingt absurd? Willkommen im Jahr 2010, als die US Air Force ernsthaft 1.760 PlayStation 3-Konsolen zusammenschaltete, um einen Supercomputer zu bauen. Kein Scherz – ausgerechnet die Konsole, auf der einst Millionen Menschen „Call of Duty“ spielten, wurde zum Herzstück militärischer Rechenpower.

Von Zockerkiste zum Superrechner

Der sogenannte Condor Cluster entstand am Air Force Research Laboratory (AFRL) in Rome, New York. Ziel war es, einen kosteneffizienten Supercomputer zu bauen – und Sony lieferte mit der PS3 unbeabsichtigt das perfekte Werkzeug. Der integrierte Cell-Prozessor war ursprünglich als Hochleistungs-Chip konzipiert und wurde nun für Aufgaben eingesetzt, bei denen es nicht um virtuelle Abschüsse ging, sondern um nationale Sicherheit.

Warum ausgerechnet die PlayStation 3?

Die Air Force hatte gute Gründe für ihre eher ungewöhnliche Wahl:

Preis-Leistung: Für rund 400 US-Dollar pro Konsole bekam man enorme Rechenleistung – günstiger als vergleichbare Hochleistungsrechner.

Linux-Unterstützung: Die PS3 ließ sich bis 2010 offiziell mit Linux betreiben, was die Integration in komplexe Cluster-Systeme erleichterte.

Cell-Prozessor: Der leistungsstarke Chip war für paralleles Rechnen prädestiniert – perfekt für Bildverarbeitung und Simulationen.

Kein Spielplatz – sondern Hochtechnologie

Der Condor Cluster kam bei Aufgaben wie Satellitenbildanalyse, Radarverbesserung und der Entwicklung künstlicher Intelligenz zum Einsatz. Mit einer Spitzenleistung von 500 TeraFLOPS rangierte er zeitweise unter den Top-40-Supercomputern weltweit. Man könnte sagen: Die Air Force spielte zwar nicht, aber sie nahm die PS3 sehr ernst.

Das Ende durch ein Firmware-Update

Das Projekt hätte noch weiter ausgebaut werden können – doch Sony hatte andere Pläne. Im März 2010 wurde mit einem Firmware-Update die “Other OS”-Funktion gestrichen, wodurch Linux auf neuen Konsolen nicht mehr nutzbar war. Für die Air Force bedeutete das: Ersatzteile und Erweiterungen wurden schwierig, Wartung kompliziert.

Fazit: Eine Geschichte zwischen Nerdtum und Militärstrategie

Der PS3-Cluster der US Air Force bleibt ein kurioses Kapitel der Technikgeschichte. Er zeigt eindrucksvoll, wie kreative Umnutzung von Alltagsgeräten Großes bewirken kann – auch wenn’s nach einer überdimensionalen LAN-Party klingt. Und wer weiß: Vielleicht zockt in 20 Jahren jemand auf einem Toaster, der auch Raketen berechnen kann.