Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Österreichs anbrechende Rückkehr zum Autoritarismus

Österreichs anbrechende Rückkehr zum Autoritarismus

Österreichs anbrechende Rückkehr zum Autoritarismus

Autoritäres, politisch korrekt verpacktes Regierungsprogramm, das in der “Zweiten Republik” seinesgleichen sucht. Das am Donnerstag präsentierte Regierungsprogramm der ÖVP-SPÖ-NEOS Koalition entspricht der politisch korrekten Variante der Protokolle, die am Ende der gescheiterten ÖVP-FPÖ Koalitionsverhandlungen als Leak an die Öffentlichkeit gelangt sind. Politisch korrekt deshalb, weil die geleakten Protokolle Formulierungen enthielten, die nicht für die Öffentlichkeit gedacht waren […]

Der Beitrag Österreichs anbrechende Rückkehr zum Autoritarismus erschien zuerst unter tkp.at.

Die Schweiz und die Ukraine: Pfisters Weglassen von Kiews Mitschuld

Gerhard Pfister vergleicht die Ukraine mit Polen im Zweiten Weltkrieg und kritisiert den Westen für seine Haltung. Doch dabei übersieht er, dass Kiew 2014 selbst einen Krieg gegen die russischsprachige Bevölkerung im Osten begann. Pfister ignoriert diese Verantwortung, während er weiterhin vehement Waffenlieferungen unterstützt.

Es ist wirklich kaum zu fassen, mit welchem maßlosen Selbstverständnis sich westliche Politiker wie Gerhard Pfister weiterhin in die Rolle des selbst ernannten Verteidigers der Ukraine werfen. Der jüngste Auftritt von Wladimir Selenskij im Weißen Haus, der für jede Menge Tumult sorgte, hat nun auch Pfister aus der Reserve gelockt.

Die Lüge der Tagesschau über die Meinungsfreiheit

Als Reaktion auf die Kritik des US-Vizepräsidenten JD Vance an der eingeschränkten Meinungsfreiheit in Deutschland schrieb „tagesschau.de“ 1: Während die US-Verfassung eine sehr weitreichende – aber nicht uneingeschränkte – Redefreiheit garantiere, setze halt das deutsche Recht im Bestreben, Extremismus und Hetze einzudämmen, engere Grenzen. – Das ist wieder eine Lüge. Das deutsche Recht setzt keine engeren Grenzen. Hier haben wir ein weiteres Beispiel, wie der De facto-Staatsfunk die Dinge verschleiert, um die verfassungswidrige Praxis des Staates zu decken und die Bürger einzuschüchtern.

Die Kritik von JD Vance

Nach seiner Aufsehen erregenden Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz am 14.2.2025 2  hat US-Vizepräsident JD Vance auf einer Konferenz konservativer US-Aktivisten und Politiker (CPAC) erneut Kritik an den Einschränkungen der Meinungsfreiheit in Deutschland geübt und dabei eine Verbindung zur US-Militärpräsenz gezogen, die vom amerikanischen Steuerzahler finanziert werde.
„Glauben Sie, dass der amerikanische Steuerzahler

Sondervermögen, ehemals „Kriegsanleihen“

Egon W. Kreutzer

Borgen ist seliger als Sparen

Die am regulären Haushalt vorbei eingerichteten Sondervermögen haben über die Jahre bereits eine Höhe von 869 Milliarden Euro erreicht.

Nun hat ein Abstimmungsprozess unter Unserendemokraten darüber begonnen, wie viel Sondervermögen der alte, abgewählte Bundestag noch beschließen sollte, auf dass die künftigen Bundesregierung frei von Geldsorgen munter drauflos regieren und einen Krieg gegen Russland führen könne. Von bis zu 900 Milliarden weiterer Staatsschulden ist die Rede, aufgeteilt auf 400 Milliarden für die Bundeswehr (und die Ukraine?) und weitere 400 bis 500 Milliarden für die Infrastruktur, wobei „die Infrastruktur“ höchstwahrscheinlich primär jene

Trumps Rededuell mit Selenskyj und die Medienpropaganda

Von Christian Hamann

Mein geschätzter Journalisten-Kollege Christian Hamann hat mir einen Artikel aus seinem Blog (https://www.frieden-freiheit-fairness.com/) zukommen lassen, der den „Eklat“ im Weißen Haus am 28. Februar im Gegensatz zur bellizistischen europäischen Mainstreampresse kritisch und realistisch betrachtet.

Trumps Rededuell mit Selenskyj und die Medienpropaganda

Die katastrophale weltweite Sicherheitslage war für alle diejenigen seit langem vorhersehbar, die begriffen haben, dass es mitten in der freiheitlichen Zivilisation bemerkenswert einflussreiche Kräfte gibt, die in der Manier mittelalterlicher Feudalherren die Menschen unter sich in Streit halten. Die Finanzierung Lenins1) und Hitlers2) durch diese Geldaristorkratie gehörte zu den auslösenden Faktoren für die Russische Oktoberrevolution, den anschließenden Bürgerkrieg, die Nazidiktaur und den Zweiten Weltkrieg.

Nur wer seine Wurzeln stärkt kann wahrlich wachsen

Hans-Jürgen Geese

Es gibt wohl keine Zeit in der jüngeren Geschichte, in der die folgende Weisheit aus der Bibel mehr Berechtigung findet als in der Gegenwart: „Die Wahrheit macht euch frei.“

Dass nun ausgerechnet der amerikanische Präsident Donald Trump großes Aufsehen erregte, als er vor ein paar Tagen gnadenlos Wahrheit verbreitete, hat viele Menschen, vor allem in Europa, überrascht. Die einen angenehm. Die anderen, die sich aus verschiedenen Gründen nicht auf Wahrheit einlassen wollen, unangenehm. Ein ganzes Lügengebäude stürzte krachend ein. Hier ein Auszug aus den Worten von Trump:

„Stellen Sie sich vor, ein mittelmäßig erfolgreicher

Wehrpflicht: Deutsche Jugend auf Einsatz an der Russlandfront bereit machen – auch Frauen

Wehrpflicht: Deutsche Jugend auf Einsatz an der Russlandfront bereit machen – auch Frauen

Wehrpflicht: Deutsche Jugend auf Einsatz an der Russlandfront bereit machen – auch Frauen

In Deutschland gibt es kein Halten mehr. In immer klareren Worten wird auf den dritten Weltkrieg hin mobilisiert. Jetzt, wo die USA ihre Bereitschaft zu Milliardenzahlungen oder gar toten Soldaten zurückgezogen hat, denkt man in Deutschland offenbar einmal mehr, die Welt retten zu müssen. Die Bild-Zeitung titelt schon riesig: “CSU: Wehrpflicht muss noch dieses Jahr kommen”. Und der ehemals linksextreme Steinewerfer Joschka Fischer lässt ausrichten: Wehrpflicht auch für Frauen.

Kommentar von Willi Huber

Bald können die Maul- und Tastaturhelden Deutschlands beweisen, dass sie nicht nur in Sozialen Medien, sondern auch in der realen Welt gegen Russland antreten wollen. Die künftige Regierung wird wohl die allgemeine Wehrpflicht wieder einführen. Die CSU fordert die sofortige Wiedereinführung. Zustimmung erhält die Partei von verschiedenen Vorfeldorganisationen wie der Jungen Union, aber auch durch die SPD. Man diskutiert laut deutschen Systemmedien “europaweit über die Wiedereinführung der Wehrpflicht“. Da ist klar, woher der Wind weht – dieser Befehl kam einmal mehr aus Brüssel.

Der glühende Globalist Joschka Fischer (Grüne), der als Außenminister in einer Bundesregierung tätig war, als Deutschland den ersten Angriffskrieg seit dem 2. Weltkrieg unternahm (Jugoslawien Krieg), wünscht sich die Beteiligung Deutschlands an einer “Friedenstruppe” in der Ukraine und Wehrpflicht für alle. Fischer hat eine extremistische Lebensgeschichte, in seiner Jugend verprügelte er Polizisten und warf Steine. Menschen wie er werfen die Frage auf, weshalb es keine psychologischen Eignungstests für Politiker gibt.

Eine Wehrpflicht kann sich übrigens auch Alice Weidel (AfD) vorstellen, sie forderte zunächst, möglicherweise nach israelischem Vorbild, einen zweijährigen Dienst für junge Deutsche. Später relativierte sie auf 10 Monate Grundwehrdienst und maximal ein Jahr in Reserve. Damit stellt sie sich in diesem Punkt klar auf die Linie der Einheitsparteien. Im Grunde genommen soll Deutschland an der Seite weiterer Länder der EU “kriegstauglich” gemacht werden, damit man die jungen Generationen in militärischen Konflikten gegen Russland verheizen kann.

Die Wehrpflicht in Deutschland ist sehr leicht wieder zu aktivieren – sie wurde nämlich nicht abgeschafft oder verboten, sondern nur in “Friedenszeiten” ausgesetzt. Die Aussetzung geschah durch die Formulierung “Die §§ 3 bis 53 WPflG gelten im Spannungs- oder Verteidigungsfall.” Es ist ohnehin verwunderlich, dass die aktuellen Spannungen mit Russland, die von vielen Militärs als aktiver hybrider Krieg definiert werden, nicht schon längst zur Aktivierung geführt haben. Die glücklose deutsche Außenministerin Baerbock erklärte ohnehin einmal ganz nebenbei völlig launisch Russland den Krieg.

Wir erinnern uns: Jahrzehntelang war es für linke Parteien und ihre Anhänger das Wichtigste, den Kriegsdienst zu verweigern – Verweigerer hatten hohes Ansehen in diesen Kreisen. Nun ist es genau umgekehrt, genau diese Linken fordern jetzt mehr Krieg, längeren Krieg und die Opferung der eigenen Jugend.

Die Agonie des politischen Westens, von Thierry Meyssan

Letzte Woche habe ich über die Ereignisse im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt berichtet und darauf hingewiesen, dass der französische Präsident Emmanuel Macron, so brillant er auch war, nicht in der Lage war, sich den Veränderungen der Welt anzupassen. Diese Woche wiederhole ich dieselben Elemente und viele andere mehr, die darauffolgten, um zu zeigen, dass die Spaltung der Europäer untereinander und die der EU von den Vereinigten Staaten Realität geworden ist. Die Zeit des Zögerns ist vorbei: Die alte Welt ist gerade zerstört worden. Wenn wir uns nicht sofort positionieren, werden wir von ihr mitgerissen. Im Moment wettstreiten jedoch Großbritannien und Frankreich, um den Platz der Vereinigten Staaten auf dem Kontinent einzunehmen, aber nicht um Reformen zu unternehmen.

Was hat der Londoner Gipfel vom 2. März gebracht?

Der Gipfel in London, der am 2. März stattfand, war aus mehreren Gründen bemerkenswert. Die dort versammelten EU-Staats- und Regierungschefs haben zusammen mit der EU und der NATO über die neue Rolle Europas im Ukraine-Konflikt beraten, nachdem der Streit zwischen US-Präsident Trump und dem ukrainischen Machthaber Selensky vor laufenden Kameras gezeigt hat, dass Europa bald […]
Ende der US-Militärhilfen – Trump kritisiert Selenskyj: „Dieser Mann will keinen Frieden“

Ende der US-Militärhilfen – Trump kritisiert Selenskyj: „Dieser Mann will keinen Frieden“

Ende der US-Militärhilfen – Trump kritisiert Selenskyj: „Dieser Mann will keinen Frieden“

Der diplomatische Eklat zwischen Washington und Kiew nimmt nach dem Oval-Office-Debakel neue Dimensionen an. Präsident Donald Trump hat am Montag mit scharfer Kritik auf Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj reagiert und dabei die militärische Schwäche Westeuropas in den Fokus gerückt.

“Es ist genau das, was ich gesagt habe: Dieser Mann will keinen Frieden, solange er Amerikas Unterstützung hat”, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social und bezeichnete Selenskyjs jüngste Einschätzung als “die schlimmste Aussage, die hätte gemacht werden können”.

Der Auslöser für Trumps Empörung war Selenskyjs Erklärung in London, dass ein Ende des dreijährigen Krieges “noch sehr, sehr weit entfernt” sei. Diese Äußerung fiel nur drei Tage nach einem Eklat im Weißen Haus, bei dem eine Pressekonferenz in einen live übertragenen Schlagabtausch zwischen Selenskyj, Trump und Vizepräsident J.D. Vance ausgeartet war, weil sich der ukrainische Noch-Staatschef aufspielte.

Nach diesem Vorfall reiste der ukrainische Staatschef nach London weiter, wo er trotz der Spannungen mit Washington betonte, die Ukraine habe “eine ausreichend starke Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten”, um weiterhin militärische Unterstützung zu erhalten. Trumps Reaktion lässt jedoch erhebliche Zweifel an dieser Einschätzung aufkommen. Laut einem Bericht von Bloomberg hat der US-Präsident inzwischen sämtliche Militärhilfen für die Ukraine gestoppt – einschließlich bereits auf dem Transportweg befindlicher Lieferungen.

In seinem Social-Media-Beitrag kritisierte Trump auch die europäischen Verbündeten: “Europa hat in ihrem Treffen mit Selenskyj unmissverständlich erklärt, dass sie die Aufgabe ohne die USA nicht bewältigen können – wahrscheinlich keine großartige Aussage in Bezug auf eine Demonstration der Stärke gegenüber Russland. Was denken sie sich dabei?”

Obwohl der von Trump verlinkte AP-Artikel keine direkten Zitate europäischer Führungspersönlichkeiten enthielt, die diese Abhängigkeit so deutlich formulieren, spiegelt sich diese Haltung in anderen Berichten wider. Der britische Premierminister Keir Starmer erklärte nach seinem Treffen mit Selenskyj, dass es “eine Reihe von Optionen auf dem Tisch” gebe, um die Kämpfe zu beenden, betonte jedoch: “Wir können keinen schwachen Deal akzeptieren, den Russland leicht brechen kann. Stattdessen muss jede Vereinbarung durch Stärke gestützt werden.”

Im europäischen Kontext bedeutet “Stärke” letztlich amerikanische Militärmacht – ein Umstand, der bereits während Trumps erster Amtszeit ein Streitpunkt war, als er NATO-Mitgliedsstaaten aufforderte, mehr für ihre eigene Verteidigung auszugeben. Diese Linie setzt sich in Trumps zweiter Amtszeit fort. Verteidigungsminister Pete Hegseth machte bei einer Europareise im Februar deutlich, dass die Trump-Administration die Verteidigung Europas – einschließlich der Ukraine – als europäische Verantwortung betrachtet.

“Während die Vereinigten Staaten ihre Aufmerksamkeit auf andere Bedrohungen wie Chinas Wachstum im Pazifik richten, müssen die europäischen Verbündeten von vorne führen”, sagte Hegseth in einer Rede in Belgien. “Wir fordern jedes Ihrer Länder auf, die eingegangenen Verpflichtungen zu erfüllen, und wir fordern Ihre Länder – und Ihre Bürger – heraus, sich nicht nur für die unmittelbaren Sicherheitsbedürfnisse der Ukraine, sondern auch für die langfristigen Verteidigungs- und Abschreckungsziele Europas doppelt zu engagieren.”

Auf der Plattform X reagierte der Milliardär und Trump-Berater Elon Musk auf Trumps Beitrag mit einer noch schärferen Kritik an Selenskyj: “Selenskyj will einen ewigen Krieg, einen niemals endenden Fleischwolf der Korruption. Das ist böse.”

Selenskyj hingegen behauptet, dass er Sicherheitsgarantien vom Westen, einschließlich der Vereinigten Staaten, anstrebt, um Russland auch nach Beendigung der aktuellen Invasion in Schach zu halten. “Was wir brauchen, ist Frieden, nicht endloser Krieg”, sagte er am Montag nach seiner Rückkehr in die Ukraine. “Und deshalb sagen wir, dass Sicherheitsgarantien der Schlüssel dazu sind.”

Die jüngste Eskalation zwischen Washington und Kiew wirft ernsthafte Fragen zur Zukunft der amerikanisch-ukrainischen Beziehungen auf und könnte weitreichende Folgen für den Verlauf des Konflikts und die geopolitische Landschaft Europas haben.

Pepe Escobar: Vom Donbass bis zum Südlibanon und in allen BRICS-Staaten geht es um Widerstand

Von Pepe Escobar

Für diejenigen, die die Schlingen und Pfeile, die ununterbrochen das geopolitische Schachbrett durchkreuzen, im Auge behalten, ist es eine äußerst beeindruckende – und demütigende – Erfahrung, eines Tages das zerstörte Awdejewka im Herzen des Krieges im Donbass zu betrachten und eine Woche später zu versuchen, die Verwüstung zu begreifen, die Dörfer im Südlibanon heimgesucht hat.

Es geht um die alles überwindende Kraft des Widerstands – die das orthodoxe Christentum im schwarzen Boden von Noworossija mit dem politischen Schiismus im östlichen Mittelmeerraum vereint.

Es ist diese Nahaufnahme, im Mikrokosmos, der gewundenen, blutigen, erbarmungslosen Wege des Engels der Geschichte – um an Walter Benjamins schneidende Metapher zu erinnern –, die das sich ständig verändernde Gesamtbild wirklich erhellt und uns hilft, komplexe historische Prozesse in Bewegung besser zu erfassen.

Wir befinden uns jetzt geopolitisch gesehen unter dem Vulkan. Und eine der wichtigsten Fragen, die uns möglicherweise einen besseren Ausweg weisen können, ist, wie die führenden BRICS-Staaten auf das scheinbar unverrückbare Ethos der „Ewigkriege“ reagieren werden.

Wir sollten also auf dem Boden der Tatsachen bleiben. Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat gerade eine interessante Astana-Prozessschleife durchlaufen. Zunächst war er in der Türkei – dem neuen Hegemon in Syrien, zumindest in der Theorie. Er traf Außenminister Hakan Fidan – den ehemaligen Chef des türkischen Geheimdienstes – und Präsident Erdogan.

Auch wenn die Türkei es kaum wagen wird, BRICS-Partner zu werden – nachdem sie letztes Jahr offiziell zum Gipfel in Kasan eingeladen wurde – kann es sich Ankara einfach nicht leisten, Russland zu verärgern, vor allem aus geoökonomischen Gründen.

Dann reiste Lawrow in den Iran, um den am 17. Januar in Moskau unterzeichneten Vertrag über umfassende strategische Zusammenarbeit weiterzuverfolgen.

Lawrow und Außenminister Abbas Araghchi besprachen nicht nur die sprichwörtliche Agenda für Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit zum beiderseitigen Vorteil – insbesondere in den Bereichen Energie und Transport –, sondern auch das geopolitische Schachbrett im weiteren Sinne, einschließlich hochsensibler Knotenpunkte wie Syrien, Jemen, Persischer Golf, Kaspisches Meer, Südkaukasus und Afghanistan, sowie die möglichen nächsten Schritte für das JCPOA, das iranische Atomabkommen.

Das absolut wichtigste Gebot bleibt jedoch das Kapitel der „Ewigen Kriege“ in der Ukraine, dessen Lösung (oder Nichtlösung) die Geopolitik für den Rest des Jahrhunderts tiefgreifend beeinflussen wird.

Vor drei Jahren, zu Beginn der SMO, hat Präsident Putin eine Reihe von Zielen formuliert. Die NATO reagierte darauf mit dem Versuch, den Einsatz zu erhöhen.

Beispiele. Beginnen wir mit einem Sicherheitsvertrag, der Russland einen entmilitarisierten Raum an seinen Westgrenzen auferlegt, und der Rückkehr der NATO zu ihren Grenzen um 1997. Die NATO reagierte mit einer Expansion in Skandinavien – und jetzt träumen die baltischen Zwerge, unterstützt von Finnland, davon, die Ostsee in einen NATO-See zu verwandeln.

Während die Lugansk National Republic zu 100 % befreit wurde, liegt Donezk bestenfalls bei 75 %. Cherson wurde im Sommer 2022 zu 100 % befreit, aber dann gab es einen Rückzug; jetzt liegt die Befreiung bei 75 %. Dasselbe gilt für Saporischschja.

Die Ukraine ist noch nicht vollständig entmilitarisiert – obwohl die Aussichten etwas ermutigend sind – oder entnazifiziert (das wird mindestens ein jahrzehntelanger Prozess sein).

Die Ukraine als nicht der NATO angehörende neutrale Nation bleibt für Moskau vor den bevorstehenden Verhandlungen mit Trump 2.0 eine echte rote Linie. Gleiches gilt für die Anerkennung der Krim und der vier Regionen durch Kiew als russisch und die Aufhebung aller Sanktionen gegen Russland: Washington könnte einige davon aufheben, aber die Vasallen-EU wird sie alle beibehalten.

Ganz zu schweigen davon, dass es für Moskau – gelinde gesagt – noch ein langer und steiniger Weg ist, Transnistrien zu entklaven, was die Einrichtung eines Transportkorridors durch die Achse Charkiw-Transnistrien sowie durch Odessa – eine russische Stadt – und die Sicherung des gesamten Schwarzmeerküstengebiets erfordern würde. Die Kontrolle über das Schwarze Meer war schon vor dem Maidan im Jahr 2014 die größte Obsession der NATO.

„Walk on the Wild“ – Kafkaeske Seite

Wenn wir das Geld im Zusammenhang mit den bevorstehenden Verhandlungen zwischen den USA und Russland über die Ukraine betrachten, wird deutlich, dass es für Trump 2.0 darauf ankommt, die Position amerikanischer Unternehmen in Russland wiederherzustellen, bis hin zum Kauf russischer Rohstoffe – wie von Putin selbst vorgeschlagen.

Die Geokonomie regiert also – und bringt uns alle zurück ins Jahr 2013 und zum verhängnisvollen Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kiew.

Trump 2.0 baut die Erzählung auf, dass europäische Truppen – die nicht direkt mit der NATO verbunden sind – nach Kriegsende in Kiew stationiert werden. Das würde zu einer Soft-Power-Operation passen, die darauf abzielt, die öffentliche Meinung von der Annexion der Rest-Ukraine durch die NATO zu überzeugen.

Trump 2.0 überträgt derweil aktiv die Rolle des hundertprozentigen globalistischen Unterstützers Kiews auf die zusammenbrechende EU. „Follow the money“: Das bedeutet, dass die EU zahlen muss. Für alles – während die USA die verbliebenen Ressourcen der Ukraine genüsslich ausbeuten.

Parallel dazu häuft Brüssel in diesem kafkaesken Universum immer mehr Sanktionen gegen Russland an, während es die Sanktionen gegen Syrien in den Bereichen Energie und Transport aufhebt, weil Damaskus nun von Dschihadisten regiert wird: „unseren“ Dschihadisten.

Um den Zirkus noch zu verschlimmern, geben ahnungslose EU-Trottel wie der nächste deutsche Bundeskanzler von BlackRock nun offen und bedauernd zu, dass Maidan von Anfang an in Wirklichkeit gegen Brüssel gerichtet war. Das Ziel der Amerikaner bestand – lange vor der giftigen Verteilung von Nulands Keksen – darin, die EU von Russland zu trennen und sie als technologischen Konkurrenten zu zerstören. Mission erfüllt.

Natürlich reicht in einem so kafkaesken Bereich nichts von dem oben Genannten aus, um die EU-Erzählung zu ändern. Brüssel will Kiew weitere 20 bis 40 Milliarden Euro (die es nicht hat) und eine „unvorstellbare“ Menge an (amerikanischen) Waffen zur Verfügung stellen, wie der ungarische Außenminister Peter Szijjarto erklärte.

Folge dem Geld – und dem Schattenspiel

An der Ukraine-Front hat Putin tatsächlich vorgeschlagen, dass Zaluzhny den derzeitigen angeschlagenen Akteur im verschwitzten Sweatshirt ersetzen könnte. Der MI6 bereitet Zaluzhny in London zweifellos genau auf eine solche Rolle vor.

Was die Kürzungen des Militärhaushalts betrifft, so akzeptiert Putin auch Trumps Idee, sie zu halbieren (China ist höflich anderer Meinung). Sollte dies geschehen, würde der russische Haushalt in etwa wieder auf dem Stand vor der SMO sein, während die Amerikaner 400 Milliarden Dollar einsparen müssten. Elon Musks DOGE wird begeistert sein; der Schattenstaat wird bis zum Tod dagegen ankämpfen.

Bei all dem verwobenen Schattenspiel, das sich an allen Fronten abspielt und für die öffentliche Meinung unsichtbar ist, gibt es in Moskau eine unterschwellige Strömung skeptischer Ablehnung, der zufolge Moskau nach drei Jahren, in denen immer wieder betont wurde, der Ukraine-Krieg sei ein Krieg der USA gegen Russland (sicherlich von der globalistischen demokratischen Achse), sowie den ukrainischen Biolabors, dem Tsunami von Sanktionen und den Nord-Stream-Bombenangriffen nun bereit ist, die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Washington von Grund auf neu zu beginnen.

Natürlich ist das nicht so einfach. Aber es gibt tatsächlich Befürchtungen, dass ein mögliches „Friedensabkommen“ sich als ein weiterer amerikanischer „Follow the Money“-Sieg herausstellen könnte.

Was auch immer als Nächstes passiert – und niemand weiß, was das sein wird – es bleibt die Tatsache, dass Putin jetzt für dieses neue Kapitel der Kunst des Deals verantwortlich ist, in dem er verschleierten Drohungen und pausenlosem Mobbing geschickt ausweicht und sie im Stil von Sun Tzu umkehrt.

Putin kann europäische „Friedensstifter“ in der Ukraine unmöglich akzeptieren, weil die russische Öffentlichkeit dies niemals akzeptieren würde.

Ohne einen einzigen Schritt zu machen, hat Putin, indem er einfach Sun Tzu spielte, Trump bereits dazu gebracht, den Akteur aus Kiew vor den Augen der ganzen Welt zu demütigen und die EU de facto auf den Müllhaufen der Geschichte zu verbannen.

Und dennoch hält sich in gut informierten Kreisen in Moskau einmal mehr das nagende Gefühl, dass im Hintergrund bereits einige Geschäfte in Bezug auf die Ukraine nach dem Ende des Krieges abgeschlossen wurden. Das erklärt, warum bestimmte russische und amerikanische Ausbrüche zu gut synchronisiert zu sein scheinen.

Wieder einmal ein Spiel mit Schatten und Licht. Und folge dem Geld. Wenn Putin über mögliche gemeinsame US-russische Investitionen in die Aluminiumproduktion in Sibirien spricht, denkt er an die Aufhebung der Sanktionen gegen die russische Aluminiumindustrie.

Das Gleiche gilt für amerikanische Investitionen in Donbass: Das bedeutet, dass die Regionen russisch sind. Aus all dem wird eine Kaskade von unterdrückten Sanktionen gegen die Sektoren des russischen Bankensystems resultieren, die am Außenhandel beteiligt sind. Das ist Hardcore-Geopolitik in Aktion.

Die Front zwischen China und Russland – die eine äußerst komplexe umfassende strategische Partnerschaft umfasst – ist weitaus komplexer. Viel mehr als die BRICS hat Peking die BRI, die Belt and Road Initiative oder Neue Seidenstraßen, den übergreifenden geoökonomischen Rahmen der chinesischen Außenpolitik, im Blick: die Erschließung neuer Märkte für chinesische Produkte weltweit.

Die EU sollte das oberste Endziel des BRI-Netzwerks sein. Nun besteht jedoch eine ernsthafte Diskrepanz.

Peking wurde durch die faktische russische Unterbrechung des EU-Geldflusses über die SMO ernsthaft aus dem Gleichgewicht gebracht: Dadurch verringerte sich der tatsächliche Wert des EU-Marktes für die BRI.

Doch parallel dazu hat Russlands blitzschnelles Wiederaufleben als große Militärmacht, die den gesamten kollektiven Westen strategisch besiegt hat, Peking vor seiner epischen Konfrontation mit Trump 2.0 einige neue Tricks offenbart – der China als die größte Bedrohung für das Imperium des Chaos ansieht.

Letztendlich geht es um Widerstand. Von Donbass bis zum östlichen Mittelmeer, vom BRICS-Staat Iran bis zum BRICS-Staat Russland. China beobachtet derweil den – geopolitischen – Fluss und lernt alles, was es zu lernen gibt.

Berlin: 14-Jährige von neunköpfiger “Personengruppe” gequält und verprügelt

Berlin: 14-Jährige von neunköpfiger “Personengruppe” gequält und verprügelt

Berlin: 14-Jährige von neunköpfiger “Personengruppe” gequält und verprügelt

Grausamer Vorfall im bunten Berlin-Treptow: Am späten Samstagabend wurde eine 14-jährige Jugendliche von mehreren “Personen” brutal angegriffen. Sie musste einer der Täterinnen Hände und Schuhe küssen und wurde währenddessen getreten und geschlagen.

Am Samstagabend wurde eine 14-Jährige in Berlin-Niederschöneweide Opfer eines brutalen Angriffs durch eine neunköpfige Tätergruppe. Gegen 22:30 Uhr soll sich das Mädchen auf einem Parkplatz an der Schnellerstraße mit den Personen getroffen haben, um einen vorherigen Streit beizulegen. Nach Angaben der Polizei musste sie sich stattdessen hinknien und einer der Täterinnen die Hände und Schuhe küssen.

Währenddessen trat die Unbekannte dem Mädchen offenbar ins Gesicht. Anschließend sollen weitere Mitglieder der Gruppe die am Boden liegende wehrlose Jugendliche getreten und geschlagen haben. Einer der Täter filmte das grausame Geschehen mit seinem Handy. Anschließend wurde der Jugendlichen das Handy weggenommen und in die nahe Spree geworfen.

Bei dem brutalen Angriff erlitt das Mädchen zahlreiche Verletzungen im Gesicht und klagte anschließend zudem über starke Schmerzen an einem Handgelenk und den Beinen. Rettungskräfte brachten die sichtlich traumatisierte 14-Jährige zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus. Ihr Vater wurde informiert und holte seine Tochter dort ab. Die Identität der Tatverdächtigen ist der Polizei zufolge noch nicht bekannt.

In Deutschland ufert die Gewalt unter Jugendlichen immer weiter aus. Erschreckend ist die Brutalisierung der Taten. Früher waren Schlägereien unter Jugendlichen meistens mit ein paar blauen Flecken erledigt – heute gibt es oft brutale Tritte gegen den Kopf oder sogar den Einsatz von Messern. Statistiken zeigen, dass die Zahl der Tatverdächtigen unter 21 Jahren in den letzten Jahren gestiegen ist, insbesondere bei Gewaltdelikten wie Raub, Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung. Auch das sogenannte „Gruppe gegen Einzelne“-Phänomen, bei dem mehrere Täter gemeinsam ein Opfer attackieren, scheint zuzunehmen. Laut Polizeistatistiken sind junge Männer mit Migrationshintergrund, insbesondere aus bestimmten Herkunftsländern, überproportional unter den Tatverdächtigen vertreten, doch auch von gewalttätigen migrantischen Mädchen und Frauen hört man immer wieder. Vor allem deutsche Jugendliche sind beliebte Opfer – an vielen Schulen sind sie ohnehin längst in der Minderheit.