Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Berlin: Mann in Bahn niedergestochen, Täter auf der Flucht

Berlin: Mann in Bahn niedergestochen, Täter auf der Flucht

Berlin: Mann in Bahn niedergestochen, Täter auf der Flucht

In Berlin-Mitte ist ein Mann in der Nacht zu Donnerstag in einer Linie der Straßenbahn M2 niedergestochen und schwer verletzt worden. Laut Medienberichten ereignete sich der Messerangriff gegen 2.30 Uhr an der Haltestelle Karl-Liebknecht-Straße im Bereich des Alexanderplatzes.

Nach der Tat soll der Täter die Türen der Bahn geöffnet haben und in unbekannte Richtung geflüchtet sein. Das Opfer blieb stark blutend in der Bahn zurück. Aus Polizeikreisen hieß es, der Tat sei ein Streit der beiden Männer vorausgegangen, in dessen Verlauf einer der beiden das Messer gezückt und in den Arm seines Kontrahenten gestochen habe.

Der Verletzte wurde von einer Rettungswagenbesatzung und einem Notarzt schwer verletzt in ein Krankenhaus transportiert; er schwebt mittlerweile außer Lebensgefahr.

Die Fahndung nach dem Täter läuft derweil auf Hochtouren. „Nach Möglichkeit werten wir hierfür alles verfügbare Material aus“, sagte eine Polizeisprecherin. Das schließe auch Videomaterial aus der Bahn ein. Sowohl über die Herkunft des Täters als auch des Opfers liegen bislang noch keine Informationen vor.

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Selbstzensur verändert die Gedanken und schadet der Gesundheit

Selbstzensur verändert die Gedanken und schadet der Gesundheit

Selbstzensur verändert die Gedanken und schadet der Gesundheit

Eine aktuelle Studie beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Selbstzensur von Menschen mit (angeblichen) Minderheitenmeinungen auf die Gedanken und auf das Verhalten der Betroffenen. Die Ergebnisse überraschen nicht. Selbstzensur verändert das Wesen von Menschen – und kann sie auch depressiv machen.

Es gibt ein Sprichwort, das besagt, dass Gedanken zu Worten und Worte zu Taten werden würden. Dies mag in manchen Fällen durchaus zutreffend sein, wenngleich nicht jeder einzelne Gedanke auch zu entsprechenden Taten führt. Doch in der jüngsten Zeit nehmen Tendenzen zur Einschränkung der Meinungsfreiheit und -vielfalt zu, weil die Politik in ihrem Zensurwahn unangenehme Meinungen verbieten möchte. Ein höchst ungesundes gesellschaftliches Klima entsteht.

In einer kürzlich im Journal of Environmental Psychology veröffentlichte Studie mit dem Titel “Self-silencing predicts behavioral conformity in sustainability contexts” wurden etwa 250 Studenten zu ihrer Meinung über die Hochschulrichtlinie zur Erhöhung pflanzlicher (also vegetarischer bzw. veganer) Lebensmitteloptionen befragt. In Zweiergesprächen wurde dann überprüft, ob sie ihre tatsächliche Meinung äußern und ob sich diese von der öffentlich geäußerten Meinung unterscheidet.

Selbstzensur führt zu Handlungen gegen die eigene Überzeugung

Die Ergebnisse zeigten, dass Studenten, die mehr vegetarische/vegane Lebensmittel nicht unterstützten, dazu neigten, ihre wahren Meinungen nicht zu teilen, weil sie sich in der Minderheit wähnen. Sie erläuterten ihre Ansichten seltener, besonders im Gespräch mit Befürwortern der Mehrheitsmeinung. Selbst in Paarungen mit Gleichgesinnten neigten sie zur Selbstzensur, wenn auch in geringerem Maße. Dabei verwendeten sie insbesondere Vermeidungstaktiken, wie beispielsweise Gleichgültigkeit oder Themenwechsel.

Und nicht nur das – die Selbstzensur führte sogar dazu, dass die Betroffenen gegen ihre eigene Meinung handeln. In einer Folgeaktivität konnten Studienteilnehmer ihre Unterstützung nämlich für die verstärkte pflanzliche Ernährung durch schnelles Mausklicken zeigen. Überraschenderweise klickten diejenigen, die dies eigentlich ablehnten, etwa genauso häufig wie die Befürworter – und das entgegen ihren eigenen Überzeugungen. Diese Ergebnisse zeigen: Wenn Minderheitsmeinungen unausgesprochen bleiben, entsteht der Eindruck einer dominierenden Mehrheitsmeinung, was einen Kreislauf des Schweigens erzeugen kann.

Die Schweigespirale unterbrechen – für die eigene Gesundheit

Die Studienautoren kritisieren diese Schweigespirale, weil sie zu einem extremen Anpassungsdruck bei jenen Menschen führt, die sich in einer Minderheitenposition befinden – oder sich (wegen der schweigenden Mehrheit) darin wähnen. Sie fordern die Menschen dazu auf, zu ihrer Meinung zu stehen und darüber zu diskutieren, auch wenn es unangenehm ist. Aber auch die Gesellschaft müsse offener für einen zivilisierten Diskurs sein, da dies nur in beide Richtungen funktioniere.

Für die Betroffenen heißt Selbstzensur auch emotionaler Stress. Mehr noch, wenn man auch zusätzlich gegen die eigenen, persönlichen Überzeugungen handeln muss. Dies führt zu Depressionen und psychosomatischen Erkrankungen. Eine Gesellschaft, die sich stark für Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt engagiert, tut damit auch der eigenen seelischen Gesundheit einen Gefallen. Die Gesundheit der Bevölkerung spielt für die Politik allerdings eher keine Rolle – und wenn Meinungen nicht mehr geäußert werden, haben die Zensurwahnsinnigen ihr Ziel erreicht. Diesen Erfolg sollte man ihnen im Sinne der Demokratie nicht gönnen.

Armes Deutschland: “Koalitionsvertrag ist die Kapitulationsurkunde des Friedrich Merz”

Armes Deutschland: “Koalitionsvertrag ist die Kapitulationsurkunde des Friedrich Merz”

Armes Deutschland: “Koalitionsvertrag ist die Kapitulationsurkunde des Friedrich Merz”

Der Koalitionsvertrag liest sich stellenweise wie ein linkes Wahlprogramm für einen Überwachungsstaat – vom Zwang zur Digitalen ID und zur elektronischen Patientenakte über ein “Lügenverbot” bis hin zur automatisierten Datenweitergabe von Online-Plattformen an Strafverfolgungsbehörden ist alles vertreten, das die totale Kontrolle und Verfolgung des Bürgers ermöglicht. Kassiert wurden derweil sämtliche relevante Wahlversprechen der Union: Keine Migrationswende, keine Entlastungen, kein Ende der grünen Planwirtschaft, kein Stopp der Steuergeldumverteilung an Nichts- und Minderleister und NGOs. Die AfD wertet den Vertrag als Kapitulationsurkunde. In ersten Umfragen ist sie nun stärkste Kraft in Deutschland.

Nachfolgend lesen Sie das Statement der Vorsitzenden der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Alice Weidel und Tino Chrupalla:

„Dieser Koalitionsvertrag ist die Kapitulationsurkunde des Friedrich Merz. Das Papier trägt durchgehend die Handschrift des Wahlverlierers SPD, gespickt mit Verbeugungen vor den Grünen, die in diesem Kabinett immer mit am Tisch sitzen werden.

Es ist ein Dokument des ,Weiter so‘, das keine Lösungen für die großen Zukunftsfragen unseres Landes zu bieten hat. Es ist keine Abkehr von der E-Auto-Planwirtschaft in Sicht, die unsere Schlüsselindustrie ruiniert. Energie bleibt teuer, weil Kernenergie und günstiges Gas Tabuthemen bleiben.

Von der großspurig verheißenen ,Migrationswende‘ ist in dem Papier bis auf Allgemeinplätze und Ankündigungen nichts zu finden. Die Union feiert sich für Scheinerfolge und Formelkompromisse, die sich größtenteils auf Nebenschauplätze beschränken. Ob irgendetwas davon den Dauerstreit im Koalitionsalltag überstehen wird, ist mehr als fraglich.

Die Koalitionäre loben sich dafür, die Steuern nicht zu erhöhen. Versprochen waren aber Steuersenkungen. Subventionen und ,Anreize‘ vor Steuersenkungen, vage Versprechungen für minimale Steuererleichterungen irgendwann in ein paar Jahren – das ist ein Schlag ins Gesicht aller Steuerzahler, der arbeitenden Bevölkerung und der Gewerbetreibenden.

Zur Steuerreform im Interesse der Bürger sind CDU/CSU und SPD außer Stande. Aber wenn es um Schulden zu Lasten unserer Kinder und Enkelkinder geht, berufen sie den abgewählten Bundestag ein und ändern das Grundgesetz. Vier Jahre Schwarz-Rot wären vier verlorene Jahre, die Deutschland sich nicht leisten kann.

Die Bürger werden das auch nicht mitmachen. Sie wollen den politischen Wechsel – und keine ,Weiter-so‘-Koalition aus Union und SPD. Die AfD-Fraktion wird sich mit einer konsequenten Oppositionspolitik diesem verantwortungslosen und für unser Land zerstörerischen Kurs entgegenstemmen.“

Katholisch.de kritisiert Koalitionsvertrag…

Katholisch.de kritisiert Koalitionsvertrag…

Katholisch.de kritisiert Koalitionsvertrag…(David Berger) … aber nicht dafür, dass katholische, demokratisch-rechtsstaatliche und vom Naturrecht vorgegebene Werte dort zu kurz kommen, sondern dass sich an der Refugee-welcome-Politik etwas ändern könnte und die positive Bedeutung des Islams in Deutschland nicht ausreichend gewürdigt wird. Katholisch.de gilt als das journalistische Sprachrohr der Deutschen Bischofskonferenz. Mit einem eigenen Beitrag würdigt das Online-Magazin […]

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Russisch lernen – Lektion 64 von 100

Russisch lernen – Lektion 64 von 100

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Russisch lernen – Lektion 64 von 100

Russisch lernen – Lektion 64 von 100

Sprache ist der Schlüssel – vor allem zur Völkerverständigung. Sie gehören auch zu den Menschen, die gerne Russisch lernen möchten und nicht wissen, wo Sie anfangen sollen? Sie haben das Gefühl, die russische Sprache ist viel zu kompliziert? Macht Ihnen das kyrillische Alphabet Angst, und sind Sie unsicher, ob Sie die richtige Aussprache jemals meistern werden? Wünschen Sie sich, im Urlaub oder im Gespräch mit Muttersprachlern Russisch sprechen zu können, ohne dabei in endlose Theorie abzutauchen? Wenn der Gedanke ans Lernen bisher nur Stress und Unsicherheit bei Ihnen ausgelöst hat und Sie endlich einen einfachen und effektiven Weg suchen, Russisch zu lernen, dann bietet wir Ihnen ab sofort die perfekte Lösung! Wir haben weder Kosten noch Mühen gespart und in den vergangenen sechs Monaten einen insgesamt 100 Lektionen umfassenden Russisch-Kurs produziert. Und das Beste daran: Jedes einzelne dieser Lernvideos ist kostenlos für Sie auf unserer Internetseite abrufbar. Wissen sollte frei sein und dieser Kurs ist unser Dankeschön an unsere Leser für über 10 Jahre Treue und Unterstützung.

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Unternehmen Patentenraub 1945

Unternehmen Patentenraub 1945

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Unternehmen Patentenraub 1945

Unternehmen Patentenraub 1945

Der militärische Sieg der Alliierten über Deutschland 1945 und die Besetzung des Reichsgebietes hatten auch die Folge, dass vor allem die USA anschließend Hunderttausende deutscher Patente, Erfindungen und Gebrauchsmuster beschlagnahmten und entschädigungslos enteigneten. Dieser Raubzug war schon einige Jahre vorher von Washington generalstabsmäßig geplant worden. Denn man hatte erkannt, dass die Deutschen den Westmächten in der Grundlagenforschung und in der Entwicklung neuer Ideen auf fast allen Gebieten der modernen Wissenschaften und Technikbereiche um Jahre voraus waren. Nur durch den Raub deutschen Wissens und jahrelange Zwangsarbeit deutscher Wissenschaftler und Techniker in den USA war es möglich, dass die Vereinigten Staaten ihre Wirtschaft und Rüstung auf neue Grundlagen stellen und an die Spitze der Entwicklung kommen konnten. Dieses Buch beschreibt ausführlich Vorbereitung, Durchführung und Folgen des größten ›Patentenklaus‹ der Geschichte. Im einzelnen werden für die verschiedenen Sachgebiete an vielen Beispielen mit Nennung der Verantwortlichen die Vorgänge des alliierten Diebstahls deutschen geistigen Eigentums und der Zwangsverpflichtung deutscher Forscher und Techniker geschildert. Es zeigt sich, dass die modernen Neuerungen wie Farbfernsehen und Transistortechnik, Raumfahrt und Raketen, Überschallflug und Computer auf deutsche Erfindungen zurückgehen, mit denen die US-amerikanische Wirtschaft anschließend Milliardengewinne machte.

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RFK Jr unter Druck wegen Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer und was uns die Biochemie sagt

RFK Jr unter Druck wegen Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer und was uns die Biochemie sagt

RFK Jr unter Druck wegen Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer und was uns die Biochemie sagt

Bei einem Meeting der Kommission für „Make America Healthy Again“ standen Psychopharmaka und SSRI zur Diskussion. Kennedys kritische Haltung hatte eine scharfe Angriffe der Pharmalobby unter den Abgeordneten ausgelöst. Die Biochemie und Hausverstand raten dringend von ihrer Anwendung ab. Die per Exekutivverordnung eingerichtete Kommission „Make America Healthy Again (MAHA)“ hat im vergangenen Monat ihre erste […]

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Was das Krisenbarometer Gold über Trumps Zoll- und Geldpolitik sagt

Die Finanzmärkte gehen gerade durch eine Krise, für die die Mainstream-Medien Trumps Zölle verantwortlich machen. So einfach ist es jedoch nicht, denn anscheinend ist die finanzielle Lage der USA weitaus ernster als viele meinen, denn derzeit einige der als Naturgesetze bekannten Regeln der Finanzmärkte außer Kraft gesetzt. Der Spiegel hat darüber beispielsweise unter der Überschrift […]
Zwei Klassen-Justiz: „Schwachkopf“ wird bestraft, „Nazinutte“ nicht

Zwei Klassen-Justiz: „Schwachkopf“ wird bestraft, „Nazinutte“ nicht

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Zwei Klassen-Justiz: „Schwachkopf“ wird bestraft, „Nazinutte“ nicht

Zwei Klassen-Justiz: „Schwachkopf“ wird bestraft, „Nazinutte“ nicht

Die ehemalige AfD-Bundestagsabgeordnete Joana Cotar prangert die unterschiedliche Behandlung von Beleidigungen gegen politische Amtsträger an und kritisiert die Doppelmoral der Behörden bei der Strafverfolgung.

von Günther Strauß

Die frühere Bundestagsabgeordnete (ehemals AfD, später fraktionslos) Joana Cotar, prangert auf X die Doppelmoral im Umgang mit Beleidigungen gegen Politiker an. Cotar, die selbst einen „besonders netten Kommentar“ unter einem ihrer Beiträge gefunden hatte, macht deutlich, wie unterschiedlich die Reaktionen der Behörden auf Beleidigungen von Politikern ausfallen, je nachdem, welchem politischen Spektrum sie angehören.

Beispielhafte Fälle von Beleidigungen

Cotar bezieht sich in ihrer Kritik unter anderem auf die Hausdurchsuchung im Rahmen der „Schwachkopf“-Affäre bei einem Rentner. Als sie jedoch selbst unter einem ihrer Beiträge den Kommentar „Heul leise Nazinutte“ fand und diese Beleidigung als „’ne Spur beleidigender“ empfand als das „Schwachkopf“-Meme gegen Habeck, entschloss sie sich, den Vorfall anzuzeigen. Sie wollte wissen, was passieren würde, wenn sie einen Nutzer aus dem linken Spektrum anzeige, „und zwar genau wegen des Paragraphen, den alle anderen Politiker nutzen“.

Ein “Schwachkopf” – Meme bringt eine Hausdurchsuchung, ein Trampolin-Witz einen Strafbefehl und 800 EUR Strafe.

“Nazinutte” bringt dagegen die Einstellung des Verfahrens. Was ist passiert?

Wie Politik und Behörden mit Usern umgehen, die Habeck, Baerbock und Co beleidigen,… pic.twitter.com/9Ro2RSlvkA

— Joana Cotar (@JoanaCotar) April 2, 2025

Die Antwort der Staatsanwaltschaft war laut Cotar wenig überraschend: Sie stellte das Verfahren gegen den Nutzer, der sie als „Nazinutte“ beschimpft hatte, ein. Die Begründung: Es könne nicht nachgewiesen werden, dass der betreffende Nutzer den Kommentar tatsächlich abgesetzt habe. Dass der Beschuldigte der Inhaber des Profils und die Nummer beim Profil hinterlegt sei, spiele für die Staatsanwaltschaft offenbar keine Rolle, so Cotars Kritik. Für ein Augenzwinkern sorgte auch, dass Cotar von der Staatsanwaltschaft der AfD zugeordnet wurde, obwohl sie seit November 2022 nicht mehr der Partei angehört.

Doppelmoral im Umgang mit Beleidigungen

Der Vorfall wirft laut Cotar ein Schlaglicht auf den Umgang mit politischen Beleidigungen und die unterschiedliche Behandlung je nach politischer Ausrichtung. „Es spielt eben eine Rolle, wer beleidigt wird“, erklärt sie und verweist darauf, dass die Staatsanwaltschaft bei Beleidigungen gegen Politiker der selbsternannten „demokratischen Mitte“ oft schnell und konsequent handele. Treffe es sie, brauche es weder Hausdurchsuchungen noch Strafe, „denn da hat es ja die ‘Richtige’ getroffen“, so die Politikerin.


Allzu lange hofften allzu viele, die AfD wäre nur eine vorübergehende Störung deutscher Normalität. Ab- und Ausgrenzen schien auszureichen, um mit der neuen Partei fertigzuwerden. Das erwies sich als Irrtum. Der Umgang des politischen und medialen Establishments mit den verhassten “Rechtspopulisten” bewirkte das genaue Gegenteil.

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Antifanten-Lars: Wahlverlierer Klingbeil als Kanzlermacher

Antifanten-Lars: Wahlverlierer Klingbeil als Kanzlermacher

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Antifanten-Lars: Wahlverlierer Klingbeil als Kanzlermacher

Antifanten-Lars: Wahlverlierer Klingbeil als Kanzlermacher

Ausgerechnet Lars Klingbeil, das Lustobjekt der Woken, soll der SPD jetzt Elan verleihen und Symbolfigur der neuen Bundesregierung sein? Aber immerhin: Schwule Fantasien zieht er auf sich.

von Sven Eggers

Tokio-Hotel-Frontmann Bill Kaulitz ist seit Kurzem Single. Nach der Trennung von Model und Ballermann-Sänger Marc Eggers sehnt er sich nach einem neuen Partner («Ich bin leider ganz unbefriedigt. Und das nervt mich»), und dabei fallen seine Blicke auf den SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil. In einer kürzlichen Folge seines Podcasts Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood machte der Emo-Star aus seinem Herzen keine Mördergrube: «Ich find’ ihn süß. Der hat so süße Knopfaugen.» Und weiter: «Er hat was vom jungen Til Schweiger in Manta, Manta-Zeiten. Und er weiß gar nicht, wie sexy er ist. Das finde ich auch hot.» «Wir werden uns bestimmt mal wieder auf ein Weinchen im Borchi sehen», hofft er, eine Anspielung auf das Edel-Restaurant Borchardt im Berliner Regierungsviertel. Offensichtlich haben sich die beiden also zumindest schon mal getroffen.

«Bin in der Antifa mit aktiv gewesen.» Lars Klingbeil

Der angeblich so «süße» Klingbeil kann sich aber auch von einer ganz anderen Seite zeigen. Im Juni vergangenen Jahres kam es im Nachgang zur EU-Wahl zu einer bezeichnenden Szene im Rahmen der Runde der Parteivorsitzenden bei NTV. Die AfD war auf 15,9 Prozent der Stimmen geklettert, und Lars Klingbeil gab sich empört: «Ich glaube auch, dass das Ergebnis der Europawahl viele Menschen noch mal wachrüttelt, dass die Nazis bei dieser Wahl stärker geworden sind, und ich glaube, da wachen viele auf und kämpfen für die Demokratie.» Alice Weidel grätschte dazwischen: «Wen meinen Sie denn damit?» Der SPD-Chef: «Das wissen Sie, dass ich die AfD und Sie meine!» Und auf Weidels Rückfrage: «Sie haben mich und die Partei gerade als Nazis bezeichnet?», bekräftigte er seine Schmähung nochmals mit «Ja!»

Der ungeliebte Genosse

Die fanatische Prägung des Genossen K. reicht lange zurück. Schon 2017, gleich nach seiner Wahl zum Generalsekretär der Sozis, warnte er in einer Talkshow vor der AfD und ließ dann eine Aussage fallen, die bis heute die Runde macht: «Ich hab angefangen mit der Politik, weil ich mich gegen Rechts eingesetzt hab und in der Antifa mit aktiv gewesen bin.» Von einschlägigen Kreisen wurde Klingbeil anschließend für seinen Spruch gefeiert, auf Twitter trendete damals über einen längeren Zeitraum der Hashtag #Antifa.

Bei den Linksextremisten war er also aktiv. Soso. Hat er Rechte mit dem Hammer bearbeitet? Hat er Steine geschmissen? Hat er Polizisten von hinten in den Rücken getreten? Man traut es ihm eigentlich nicht zu. Eigentlich wirkt er manchmal wie im falschen Körper, kommt gelegentlich rüber wie ein hilfloses Mobbing-Opfer. Dabei hat der 47-Jährige bereits die Spitze der SPD erklommen und sich somit als intrigenfest erwiesen. Man glaubt, er sei vielleicht fingerfertig im Häkeln oder Querflötespielen, er ist aber Fan des FC Bayern München und war 14 Jahre lang Gitarrist einer Rockband. Jetzt will er uns einreden, eine Loser-Partei, die eben noch das historisch schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte eingefahren hat, könne am allerbesten durch ihren Vorsitzenden erneuert werden, also durch ihn selbst.

In die SPD ist er als 18-Jähriger eingetreten. Nach und nach arbeitete sich der Niedersachse zum Vize-Chef der Jusos hoch. Im Januar 2005 rückte er für den vorzeitig ausgeschiedenen Abgeordneten Jann-Peter Janssen in den Bundestag nach. 2009 schaffte er es erneut in das Hohe Haus, wenn auch nur über die Landesliste. Ende 2017 wurde er auf Vorschlag vom kurz vorher grandios gescheiterten Kanzlerkandidaten Martin Schulz SPD-Generalsekretär – obwohl ohne Gegenkandidaten erhielt er jedoch lediglich 70,6 Prozent der Stimmen.

Dass der 1,96-Meter-Hüne manchem Genossen bis heute nicht ganz geheuer ist, könnte damit zusammenhängen, dass er ein Wendehals ist, der je nach Opportunität sein Fähnchen in den Wind hängt. Zunächst radikaler Juso und Antifant, schloss er sich 2015 dem Seeheimer Kreis an, also dem sogenannten rechten Parteiflügel.

Ähnlich sein Lavieren in der Ostpolitik. Lange galt er als russlandfreundlich, was vermutlich seiner früheren Nähe zu Putin-Freund Gerhard Schröder geschuldet ist. Schon als Student hat er für den damaligen Kanzler gearbeitet. Der wiederum unterstützte seinen treuen Adlatus später massiv, besonders im Wahlkampf 2017.
Parteiintern bis heute kritisch beäugt wird darüber hinaus seine Verbindung zum einstigen Bundestagsabgeordneten Heino Wiese, einem klassischen Strippenzieher, der über Jahre als Putin-Versteher galt und auch wiederholt mit dem russischen Präsidenten zusammengetroffen ist. Klingbeil hatte zwischen 2001 und 2003 im Wahlkreisbüro dieses SPD-Haudegens gearbeitet und zählte später selbst zum Verein Deutschland-Russland – Die neue Generation, ein Netzwerk für junge Führungskräfte aus beiden Ländern, das bis etwa 2017 aktiv war.

Was die Parteilinken früher nervte: Obwohl Kriegsdienstverweigerer, hat Klingbeil immer wieder Sympathien für die Bundeswehr aufblitzen lassen – vielleicht aufgrund der Prägung durch seinen Vater, der Berufssoldat war (siehe Infobox). So setzte er sich mehrfach für die Anhebung des Wehretats ein und gehörte zeitweise den Präsidien der Lobbyvereine Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik und Förderkreis Deutsches Heer an. Nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine im Februar 2022 vergaß Klingbeil ganz schnell seine entspannungspolitische Seite, übrig blieb der Aufrüstungsfanatiker – wie bei fast allen Sozis. Seinem wichtigsten früheren Förderer gab er öffentlichkeitswirksam den Laufpass: «Das, was in den letzten Wochen passiert ist, ist natürlich auch ein politischer Bruch zwischen Schröder und mir.»

Intrigenfest nach oben

Trotz zunächst magerer Beliebtheitswerte ging es für den umtriebigen Lars immer weiter nach oben auf der politischen Karriereleiter. Im Dezember 2021 wurde er als Nachfolger von Walter-Borjans an der Seite von Saskia Eskens Parteivorsitzender. Bei der Kür zum Fraktionschef im Bundestag Ende Februar 2025 schwächelte er erneut: Er erhielt zwar 85,6 Prozent – aber das war deutlich schlechter als bei seinem Vorgänger Rolf Mützenich in den Vorjahren.

Nicht allein Juso-Boss Phillipp Türmer wundert sich über den Umstand, dass «einer der Architekten des Misserfolges» nun derart durchstartet. Zudem kursiert in Parteikreisen derzeit ein Papier der Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt in der SPD. Dort heißt es: «Die aktuelle Parteiführung {also Esken und Klingbeil} ist für das desolate Ergebnis verantwortlich. Das Wahlergebnis war kein Naturereignis, sondern Resultat einer Kette von politischen Fehlentscheidungen.» Das Manko wollte der Gescholtene in den Koalitionsverhandlungen mit der Union durch Härte wettmachen. «Ich kann Ihnen sehr klar sagen: Die SPD wird keine faktischen Grenzschließungen mitmachen», äußerte er. Damit zwang er Friedrich Merz, sein zentrales Wahlversprechen aufzugeben.

Sorge ums eigene Netzwerk

Gekungel ist das Geschäft des derzeitigen Vorzeige-Sozis. Seit August 2019 ist er mit Lena-Sophie Müller verheiratet, einer Expertin für Digitalisierung. Seit 2014 fungiert sie als Geschäftsführerin der Initiative D21, eine dieser NGOs, also angeblichen Nichtregierungsorganisationen, die üppig mit unseren Steuergeldern bezuschusst werden. Möglicherweise gab sich Klingbeil deswegen so hysterisch, als die CDU unlängst die Bundesregierung per Kleiner Anfrage um Aufklärung zur Finanzierung linker Lobbygruppen gebeten hatte. Mit hochrotem Kopf verbat es sich der SPD-Chef, «Organisationen, die unsere Demokratie schützen, an den Pranger zu stellen».

Gekungel ist das Geschäft des derzeitigen Vorzeige-Sozis.

Oder hat er sich in Wahrheit vor allem um die Staatsknete für seine Frau gesorgt? Ihre Initiative sieht sich selbst als «Deutschlands größtes gemeinnütziges Netzwerk für die Digitale Gesellschaft»; einen Unvereinbarkeitsbeschluss zur AfD hat D21 seit 2018. Die Klingbeil-Gattin rief gemäß Recherchen des Nachrichtportals Nius zudem im Januar zu Demos «gegen Rechts» auf. Eine Nachfrage dazu ließ sie unbeantwortet. Die Brandmauertreue stößt auf Gegenliebe: Von 2020 bis 2025 erhielt der Lobbyverband aus verschiedenen Bundesministerien Steuergelder in Höhe von weit mehr als 500.000 Euro.

Lars Klingbeil selbst berät den Verein Liquid Democracy, der vorgibt, demokratische Prozesse auch im digitalen Bereich fördern zu wollen. Das reicht offenbar aus, um Zugriff auf staatliche Fördertöpfe zu erhalten. In diesem Fall sind mehrere Zahlungen dokumentiert. Von Januar 2020 bis Januar 2025 flossen 654.980,08 Euro Steuergelder aus dem Innenministerium, zusätzlich gab es rund 650.000 Euro via Familienministerium. Dieser Geldregen erinnert an die Sterntaler-Geschichte der Brüder Grimm. Kleiner Haken: Die so reich mit Gold Beschenkte hatte zuvor Gutes getan…


Im Jahr 2001 öffnete die rot-grüne Bundesregierung unter Gerhard Schröder und Joschka Fischer der linksextremen Szene die Steuertöpfe. Seitdem hat die Antifa einen beispiellosen Aufschwung erlebt. Linksextreme Gruppierungen, die Brand- und Sprengstoffanschläge gegen Polizei, Bundeswehr und Deutsche Bahn verüben, wurden damals bereits eingeplant und vorsorglich dem effektiven Zugriff durch den Verfassungsschutz entzogen.Die radikale Linke nistete sich in allen Bereichen der Gesellschaft ein und hat den Staat gekapert. Erste Erfolge zeichnen sich bereits deutlich ab: ausgehebelte Asylgesetze, unterwanderte Verfassungsgerichte, Gesinnungsjournalismus, verharmloste linksextremistische Gewalt.

Unsere Buchempfehlung zum Thema: Staats-Antifa von Christian Jung. Das Buch ist ausschließlich über den Verlag beziehbar. Jetzt versandkostenfrei bestellen!

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USA gegen Iran – schon wieder

USA gegen Iran – schon wieder

USA gegen Iran – schon wieder

Egal welche Regierung an der Macht ist, die „freie amerikanische Welt“ wird immer bereit sein, einen Konflikt mit dem „tyrannischen und unterdrückerischen Iran“ vom Zaun zu brechen. Und schon geht es wieder los. Es war nur eine Frage der Zeit: Die Vereinigten Staaten von Amerika haben ihre aggressive Rhetorik gegen den Iran wieder aufgenommen und die […]

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