Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Im Schatten der Nacht: WHO verabschiedet umstrittenen Pandemie-Vertrag – doch der Protest formiert sich

Im Schatten der Nacht: WHO verabschiedet umstrittenen Pandemie-Vertrag – doch der Protest formiert sich

Ein exklusiver Bericht globaler Aktivisten und der Plattform CitizenGO offenbart, was sich am späten Abend des 20. Mai 2025 hinter verschlossenen Türen der Weltgesundheitsorganisation abspielte: Die WHO hat den umstrittenen Pandemie-Vertrag still und heimlich durchgewunken – ohne öffentliche Ankündigung, ohne Debatte, ohne jede demokratische Legitimation. Eine Hinterzimmerentscheidung, die viele Beobachter als beispiellosen Akt globalistischer Machtpolitik werten.

EXCLUSIVE @WHO PANDEMIC TREATY UPDATE via @CitizenGO’s global campaigner @lukomski_sebito: The Treaty was adopted late last night — in secret. No warning. No public schedule. Just a backroom vote, rammed through after hours.
Classic globalist move.
Im Schatten der Nacht: WHO verabschiedet umstrittenen Pandemie-Vertrag – doch der Protest formiert sichHere’s what happened:
1/18 pic.twitter.com/ap2B7yOPLD

— George Christensen (@NationFirstAust) May 20, 2025

Laut den geleakten Informationen fiel das Abstimmungsergebnis der Weltgesundheitsversammlung wie folgt aus: 124 Delegationen stimmten für den Vertrag, keine einzige dagegen. Elf Staaten verweigerten jedoch ihre Zustimmung oder enthielten sich – darunter Italien, Israel, Polen, Russland, die Ukraine, die Slowakei und Iran. Bemerkenswert ist zudem, dass mehrere große Länder wie die USA und Argentinien weder teilnahmen noch stimmberechtigt waren.

Am Tag darauf wurde der Vertragsentwurf im Plenum der Weltgesundheitsversammlung ohne Diskussion bestätigt. Eine formelle Abstimmung fand nicht mehr statt – man sprach einfach von einem „Konsens“. Doch genau hier liegt der Kern der Kritik: Es gab keinen öffentlichen Zeitplan, keine transparente Vorbereitung, keine Möglichkeit für zivilgesellschaftliche Akteure oder Parlamente, sich einzubringen. Die Verabschiedung fand im Stil einer technokratischen Nacht-und-Nebel-Aktion statt – und das bei einem Vertrag, der potenziell tief in nationale Souveränitätsrechte eingreift.

Trotz der formalen Annahme gibt es einen entscheidenden Haken: Der Vertrag ist noch unvollständig. Ein zentraler Bestandteil, das sogenannte PABS-System (Pathogen Access and Benefit-Sharing), fehlt. Dieser Mechanismus soll regeln, wie Erregerproben und genetische Informationen künftig weltweit – auch an private Akteure – weitergegeben und kommerziell genutzt werden dürfen. Da dieser Passus noch bis 2026 verhandelt wird, kann der Vertrag bis dahin nicht in Kraft treten. Das Vertragswerk selbst sieht vor, dass es erst Gültigkeit erlangt, wenn sämtliche Artikel und Anhänge vereinbart wurden.

Hinzu kommt, dass mehrere besonders umstrittene Passagen aufgrund internationalen Widerstands bereits abgeschwächt werden mussten. So wurden Zensurmechanismen gelockert, Formulierungen zur Durchsetzung des Vertrags entschärft und konkrete Eingriffe in nationale Gesundheitskompetenzen vorerst vertagt. Der Protest – von Staaten, Aktivisten und Bürgern weltweit – hat also Wirkung gezeigt.

Was bleibt, ist ein bitterer Nachgeschmack: Ein globaler Gesundheitsvertrag wurde hinter verschlossenen Türen verabschiedet, obwohl zentrale Inhalte noch fehlen. Die WHO verkauft dies als Erfolg – doch in Wahrheit ist es ein Dokument der Intransparenz und ein Paradebeispiel für politische Manipulation auf internationaler Bühne.

Die breite Öffentlichkeit wurde übergangen – doch sie beginnt, sich zu wehren. Der Vertrag ist noch nicht gültig. Die Auseinandersetzung hat gerade erst begonnen. Und mit jeder Stunde wächst der internationale Druck, diese Entwicklung nicht kampflos hinzunehmen.

Tod nach COVID-Impfung offiziell anerkannt: Italien zahlt Entschädigung – ein Präzedenzfall mit Signalwirkung

Am 20. Mai 2025 wurde ein brisanter Fall im International Journal of Forensic Sciences veröffentlicht, der weitreichende juristische und politische Konsequenzen haben dürfte: Die italienischen Gesundheitsbehörden haben den Tod eines 72-jährigen Mannes nach Verabreichung des AstraZeneca-Impfstoffs als impfbedingt anerkannt. Die Familie des Verstorbenen erhielt 2024 eine staatliche Entschädigung in Höhe von rund 100.000 Euro. Es ist ein seltener, aber klar dokumentierter Präzedenzfall – und ein Dammbruch in der Frage nach Impfverantwortung.

Der Fall: Gesund geimpft, tot nach 43 Tagen

Der Mann, so das Gutachten, befand sich vor der Impfung laut ärztlicher Unterlagen in „hervorragendem körperlichem Zustand“. Zwei Wochen nach der ersten Dosis des Impfstoffs ChAdOx1 nCoV-19 (AstraZeneca) kam es zu massiven Beschwerden: Ausschläge, Fieber, Atemnot. Im Krankenhaus verschlechterte sich sein Zustand rapide. Nach 15 Tagen Klinikaufenthalt und insgesamt 43 Tagen nach der Impfung starb der Patient.

Die Obduktion brachte alarmierende Befunde ans Licht: massive Thrombosen, insbesondere in der arteriellen Mikrozirkulation, führten zu einem Multiorganversagen infolge einer verbrauchsbedingten Koagulopathie. Die behandelnde medizinische Kommission kam zum Schluss: Der Tod sei direkte Folge der Impfung.

Kein Einzelfall – aber systematisch unsichtbar gemacht?

Der Fall steht nicht isoliert. Ähnliche Komplikationen – insbesondere das inzwischen bekannte VITT-Syndrom (vaccine-induced immune thrombotic thrombocytopenia) – wurden bereits 2021 in mehreren Ländern registriert, darunter Deutschland, Großbritannien und Thailand. Doch selten wurde ein so klarer kausaler Zusammenhang offiziell bestätigt, geschweige denn entschädigt.

In diesem Fall jedoch war der Druck offensichtlich zu groß: Die italienische Regierung zahlte, die wissenschaftliche Dokumentation wurde öffentlich gemacht – obwohl man bei vergleichbaren Fällen sonst eher auf Schweigen und mediale Deeskalation setzte.

Entschädigung ja – Verantwortung nein?

Was bleibt, ist ein systemisches Fragezeichen: Wenn ein Staat nachweislich impfbedingten Tod anerkennt und entschädigt – wer trägt dann politisch und medizinisch Verantwortung? Wo bleibt die öffentliche Debatte über Risikoabwägung, Aufklärung, Kontrolle?

Stattdessen heißt es weiter: „Ein tragischer Einzelfall“. Dass der Impfstoff AstraZeneca im Mai 2024 von der EMA endgültig vom Markt genommen wurde, erwähnt kaum ein Mainstream-Medium im selben Atemzug.

Autopsie als letzte Wahrheit

Der Fall beweist einmal mehr: Nur die Obduktion bringt die Wahrheit ans Licht. Dass ausgerechnet in der Pandemie in vielen Ländern auf diese letzte Form medizinischer Aufklärung verzichtet wurde, wirft ein dunkles Licht auf den Umgang mit impfbedingten Komplikationen – und auf die Glaubwürdigkeit öffentlicher Gesundheitsnarrative.

Fazit

Die Anerkennung dieses impfbedingten Todesfalls durch eine staatliche Behörde ist ein Wendepunkt – juristisch, medizinisch und gesellschaftlich. Sie zeigt: Auch in einer hochpolitisierten Impfkampagne können Wahrheiten nicht ewig unterdrückt werden. Es braucht mutige Pathologen, unabhängige Gutachter und vor allem: eine Öffentlichkeit, die hinschaut.

Denn wenn der Tod eines alten Mannes erst im Stillen anerkannt, aber im Großen ignoriert wird, bleibt die Frage: Wie viele Fälle wurden nie untersucht – oder bewusst nie anerkannt?

Nachricht eines Sanitäters an Biden geht viral: „Sie erleben nun selbst die Folgen Ihrer mRNA-Zwangspolitik“

Harry Fisher

Herr Präsident Biden,

ich schreibe Ihnen mit ruhiger Hand, aber schwerem Herzen. Als Notfallsanitäter mit über zwanzig Jahren an vorderster Front der Notfallmedizin habe ich etwas beobachtet, das über das Entsetzliche hinausgeht. Etwas, das nun auch Sie getroffen hat.

Ihre kürzlich diagnostizierte Prostatakrebserkrankung im Endstadium mit Knochenmetastasen passt tragisch genau zu dem Muster, das meine Kolleginnen, Kollegen und ich im ganzen Land beobachten: rasant fortschreitende Krebserkrankungen, die jegliche bekannten Zeitverläufe über den Haufen werfen. Wir nennen dieses Grauen inzwischen „Turbokrebs“, weil es schlicht keinen etablierten medizinischen Begriff für das gibt, was wir sehen.

May 18, 2025

President Biden,

I write this with steady hands but a heavy heart. As a paramedic who’s spent over two decades on the frontlines of emergency medicine, I’ve been witnessing something that is beyond horrific. Something that has now claimed you.
Your recent diagnosis… pic.twitter.com/UM2g0A9Wle

— Harry Fisher (@harryfisherEMTP) May 18, 2025

Für uns in den Notfalldiensten ist das Muster eindeutig: vormals gesunde Menschen entwickeln innerhalb weniger Wochen nach ersten Symptomen aggressive Krebserkrankungen im Endstadium. Die gemeinsame Konstante? Die mRNA-Impfung. Auch Ihr eigener Krankheitsverlauf passt exakt in dieses Bild.

Sie haben diese experimentellen Produkte Millionen von Amerikanern aufgezwungen. Sie standen am Rednerpult und erklärten den Ungeimpften, Ihre „Geduld sei am Ende“. Sie haben unser Land gespalten und den Menschen mit erpresserischen Maßnahmen das Recht auf körperliche Selbstbestimmung genommen. Sie haben Bundesbehörden auf Unternehmen losgelassen und sie mit dem wirtschaftlichen Aus bedroht, sollten sie Ihre Anordnungen nicht durchsetzen.

Und nun stehen Sie vor demselben Schicksal wie unzählige Amerikaner, die auf die Zusicherungen Ihrer Regierung vertraut haben.

Schicht um Schicht transportiere ich Eltern, Kinder, geliebte Menschen – alle mit der gleichen erschütternden Geschichte. Vor der Impfung gesund, jetzt von aggressiven Krebserkrankungen zerfressen, deren Verlauf selbst Onkologen hinter vorgehaltener Hand als „noch nie dagewesen“ beschreiben.

Diese Krebserkrankungen folgen keinen natürlichen Verläufen. Sie schießen in kürzester Zeit von Null auf Terminal – in Zeitfenstern, die alles, was wir über Krebs wissen, auf den Kopf stellen.

Die Pharmaunternehmen, die Sie durch rechtliche Immunität schützen, erzielen Rekordgewinne, während betroffene Familien mit der finanziellen und existenziellen Vernichtung durch eine tödliche Diagnose kämpfen. Die von Ihnen geleiteten Aufsichtsbehörden sind zu Drehtüren für Industrievertreter verkommen, die nach „gewissenhafter“ Untätigkeit wieder in ihre Konzernetagen zurückkehren.

In Notaufnahmen, Krankenwagen und Krebsstationen überall in Amerika sehen medizinische Fachkräfte das, was ich sehe. Sie ziehen dieselben Schlüsse. Viele schweigen aus Angst – aber dieses Schweigen beginnt zu brechen. Der Damm aus Lügen bricht – und Sie stehen jetzt am Fuß der Flutwelle, die Sie mit verursacht haben.

Ihre Diagnose ist ein Moment der Abrechnung. Werden Sie Ihre verbleibende Zeit nutzen, um die Möglichkeit anzuerkennen, dass die von Ihnen verordneten Produkte unermesslichen Schaden anrichten? Oder werden Sie weiter jene Institutionen und Konzerne schützen, die versagt haben – und nie sichergestellt haben, dass diese Mittel wirklich sicher sind?

Ich rechne nicht damit, dass Sie diesen Brief je lesen. Die institutionellen Kräfte um Sie herum haben jedes Interesse daran, das Narrativ zu stützen: dass diese Produkte „sicher und wirksam“ seien. Und doch schreibe ich ihn – weil die Wahrheit gesprochen werden muss, auch wenn kaum Hoffnung besteht, dass sie gehört wird.

Möge Ihre Diagnose die nötige Einsicht und den Mut in Ihnen wecken, endlich das zu untersuchen, was mit jenen Amerikanern geschieht, die dem medizinischen Rat ihrer Regierung vertraut haben.

In tiefer Sorge,
Harry Fisher
Notfallsanitäter

cc: Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr.

Gott segne Sie.

So schlimm ist es: 80 % der Französinnen wollen Armeeeinsatz in Problemvierteln

Sogar eine Mehrheit der Wähler der extremen Linken befürwortet Truppen in gefährlichen Vierteln französischer Städte.

Angesichts der eskalierenden Drogenhandelskrise in Frankreich spricht sich eine große Mehrheit der Bevölkerung für den Einsatz der Armee in benachteiligten Stadtvierteln aus – darunter 80 % der Frauen.

Laut einer CSA-Umfrage für CNews, Europe 1 und JDD unterstützen 76 % der Franzosen den Armeeeinsatz gegen den Drogenhandel in sogenannten „Problemvierteln“.

Bemerkenswert ist: Frauen befürworten diese Maßnahme häufiger als Männer. 80 % der Französinnen bejahten die Frage, ob die Armee zur Drogenbekämpfung eingesetzt werden sollte – im Vergleich zu 72 % der Männer.

Das dürfte auch mit einem wachsenden Unsicherheitsgefühl zusammenhängen: Frankreich verzeichnete in den letzten zehn Jahren einen Anstieg sexueller Gewalt um 86 %. Die Masseneinwanderung gilt als ein verstärkender Faktor. In früheren Umfragen zeigten sich Französinnen auch migrationskritischer als Männer – im Gegensatz zu Trends in anderen westeuropäischen Ländern.

64 % der Franzosen befürworten eine stärkere Begrenzung der Einwanderung aus Nicht-EU-Ländern, wobei der Frauenanteil überwiegt.

Ein Armeeeinsatz auf den Straßen wäre zwar dramatisch, aber schon vor zwei Jahren unterstützten 66 % der Franzosen diese Idee, 33 % lehnten sie ab. Heute sind nur noch 23 % dagegen – die Zustimmung hat deutlich zugenommen.

Auch unter jungen Menschen ist der Rückhalt groß: 70 % der unter 35-Jährigen befürworten den Armeeeinsatz, darunter 73 % der 18–24-Jährigen und 68 % der 25–34-Jährigen. Damit widersetzt sich die französische Jugend dem linksliberalen Mainstream Westeuropas – und fordert Recht und Ordnung, notfalls mit militärischer Gewalt.

Interessant: Bei den letzten Wahlen wählten junge Franzosen überdurchschnittlich häufig Marine Le Pen. Die älteren Wähler sind jedoch noch entschlossener: In der Altersgruppe 35–64 unterstützen 80 % die Maßnahme. Bei den über 50-Jährigen sind es 78 %.

Die größte Zustimmung gibt es bei den Wählern der Rassemblement National (90 %). Aber auch 81 % der Macron-Partei Renaissance stimmen zu. Selbst bei den Linken gibt es eine Mehrheit: 67 % der Sozialisten und überraschende 52 % der radikallinken La France Insoumise (LFI) sprechen sich ebenfalls für den Armeeeinsatz aus.

In den betroffenen Vierteln leben fast ausschließlich Migranten aus Afrika und dem Nahen Osten.

Donald Trump hatte in der Vergangenheit Ähnliches gefordert: Militär gegen die Kriminalität in US-Großstädten. Linke Amerikaner lehnen das mehrheitlich ab – aber während der George-Floyd-Krawalle 2020 sprach sich eine knappe Mehrheit der US-Bevölkerung für Militärpräsenz in Städten aus.

Die CSA-Umfrage in Frankreich wurde nur wenige Tage nach einem viralen YouTube-Video aufgenommen: Ein deutscher Youtuber filmte eine „Ghetto-Tour“ in Nîmes – mitten in den Drogenumschlagplätzen. Dealer zeigten Waffen, boten Speisen und Getränke an, während keine Polizei zu sehen war.

Das Video dokumentierte den völligen Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung – und setzte die Regierung unter Druck. Innenminister Bruno Retailleau betont zwar, der Kampf gegen Drogen sei seine oberste Priorität. Doch die Franzosen wollen mehr: sichtbare, entschlossene Maßnahmen. Und notfalls Soldaten auf der Straße.

Nîmes (30) : les dealers du Mas de Mingue font découvrir leur quartier à un youtubeur allemand. pic.twitter.com/TaqebgwOeq

— Fdesouche.com est une revue de presse (@F_Desouche) May 12, 2025

Die jüngsten ungarisch-ukrainischen Spannungen sind beunruhigend

Andreas Korybko

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban enthüllte nach einem Treffen mit dem Verteidigungsrat, dass sich die Ukraine in das laufende ungarische Referendum über die Unterstützung der ukrainischen EU-Beitrittspläne einmischt.

Außerdem beschuldigte er die Opposition, in beispielloser Weise mit ihnen zusammenzuarbeiten.

Dies geschah zeitgleich mit dem Abschuss einer ukrainischen Drohne durch Ungarn, nachdem die Ukraine Ungarn beschuldigt hatte, das Land auszuspionieren, und Ungarn der Ukraine vorwarf, feindliche Propaganda zu verbreiten, und daraufhin diplomatische Ausweisungen vornahm.

Der größere Zusammenhang betrifft Ungarns prinzipielle Weigerung, Waffen an die Ukraine zu liefern oder zuzulassen, dass sein Territorium von anderen zu diesem Zweck genutzt wird, weil es eine friedensfreundliche Politik verfolgt. Wie man oben sehen kann, ist es auch gegen einen EU-Beitritt der Ukraine, weil die Ukraine die ungarische Minderheit in Zakarpattia/Transcarpathia diskriminiert. Obwohl Orban wiederholt erklärt hat, dass diese Politik mit den nationalen Interessen Ungarns übereinstimmt, werfen ihm Zelensky und viele im Westen vor, eine Marionette Putins zu sein.

Dies war der stillschweigende Vorwand, unter dem die Ukraine Anfang des Jahres einen Gasvertrag mit Russland auslaufen ließ, zum Nachteil der nachgelagerten Kunden wie Ungarn und der Slowakei, von denen letztere nach der Rückkehr von Premierminister Roberto Fico an die Macht Ende 2023 begann, in die geopolitischen Fußstapfen Budapests zu treten. Der Schritt der Ukraine war daher eindeutig als Bestrafung für ihre friedensfreundliche Politik gedacht, die nach Ansicht der Ukraine die europäische Einigkeit in Bezug auf den Konflikt untergräbt und eines Tages die EU-Finanzhilfe behindern könnte.

Die jüngsten Spannungen sind noch beunruhigender als die zuvor genannten, da sie Sicherheitsfragen betreffen. Das gegenseitige Misstrauen kochte, wie oben beschrieben, schon seit einiger Zeit hoch, aber jetzt nimmt es eine neue Dimension an. In Anbetracht der sich seit 2022 verschlechternden Beziehungen war zu erwarten, dass sie einander ausspionieren würden, aber nur wenige konnten die Andeutungen der Ukraine erwarten, dass Ungarn eine Invasion vorbereiten könnte, und die Andeutungen Ungarns, dass die Ukraine versuchen könnte, eine Farbige Revolution zu inszenieren. Diese Behauptungen verdienen es, geprüft zu werden.

Die Ukraine stützt sich auf Verleumdungen, wonach Ungarn ein Stellvertreter Russlands sei und deshalb irgendwann in der Zukunft unter dem Vorwand, seine Volksgenossen zu schützen, eine „zweite Front“ eröffnen müsse. Sie werden zwar tatsächlich diskriminiert, aber die Kosten einer ungarischen Militärintervention zu ihrer Unterstützung übersteigen bei weitem die Vorteile. Ungarn würde sich selbst vom Westen ächten, sich lähmenden Sanktionen und möglicherweise sogar einem Angriff der Alliierten aussetzen und müsste die ukrainische Bevölkerung Zakarpattiens integrieren oder zwangsweise vertreiben.

Die Behauptungen Ungarns sind glaubwürdiger, da sich die Ukraine bereits wie ein Stellvertreter des Westens verhält. Der ehemalige Verteidigungsminister Alexei Reznikov prahlte im Januar 2023: „Wir führen heute die Mission der NATO aus, ohne ihr Blut zu vergießen.“ Das Wall Street Journal berichtete dann im März 2024, dass die Ukraine im Sudan gegen Russland kämpfe, während im letzten Sommer ein GUR-Beamter die Lorbeeren für einen tödlichen Tuareg-Angriff auf Wagner in Mali beanspruchte. Es wäre daher nicht überraschend, wenn die Ukraine dem Westen hilft, den russlandfreundlichen Orban zu untergraben.

Mit dieser Erkenntnis im Hinterkopf ist die Ukraine eine viel glaubwürdigere Bedrohung für Ungarn als umgekehrt.

In der Tat könnte die Ukraine die jüngsten Spannungen als Vorwand nutzen, um den Druck auf Ungarn zu erhöhen, was wiederum weitere europäische Länder dazu veranlassen könnte, dasselbe zu tun.

Jedes gerichtliche Vorgehen gegen die ungarische Opposition wegen ihrer Zusammenarbeit mit den ukrainischen Sonderdiensten könnte auch zu ernsthaften EU-Sanktionen führen. Ungarn muss sich daher vor den Parlamentswahlen im nächsten Jahr auf größere Einmischungen einstellen.

»ICH BIN EIN SCHLÄGER UND SUCHE EINE FRAU!« – Undercover bei Partnervermittlungen

 „Häusliche Gewalt ist nicht privat. Sie ist ein Verbrechen.“ Patricia Ireland (Ehemalige Präsidentin der National Organization for Women)   Auf meinen zahlreichen (überwiegend) Drehreisen nach Osteuropa – ob nach Lettland, Litauen, Tschechien, Ungarn, Mazedonien, in die Ukraine, nach Polen oder Rumänien – begegneten mir immer wieder Männer, die über Partnervermittlungen nach einer Frau suchten. Sicher, daran […]

Was will der Staatschef von Burkina Faso erreichen?

Vor einiger Zeit waren Mail, Burkina Faso und Niger im Blickpunkt der Medien, nachdem dort anti-westliche Regierungen an die Macht gekommen waren, die die ehemalige Kolonialmacht Frankreich aus den Länder geworfen haben. Inzwischen ist es in den Medien um diesen Teil der Welt still geworden. Zu den Feierlichkeiten zum 9. Mai ist der Staatschef von […]
Röper und Lipp: Juristische Auslöschung ohne Urteil

Röper und Lipp: Juristische Auslöschung ohne Urteil

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Röper und Lipp: Juristische Auslöschung ohne Urteil

Röper und Lipp: Juristische Auslöschung ohne Urteil

Ohne Gerichtsurteil und fern jedweder Rechtsstaatlichkeit hat die Europäische Union durch das Verhängen von Sanktionen die Existenzen von Thomas Röper und Alina Lipp vernichtet. Was hier geschieht, hat eine neue Qualität. Es ist eine juristische Auslöschung, eine moralische Hinrichtung durch Formblatt und ein brandgefährlicher Präzedenzfall, der uns alle betrifft.

von Sabiene Jahn

Am 20. Mai 2025 will die Europäische Union das 17. Sanktionspaket verabschieden. Es ist ein Vorgang von historischer Tragweite – nicht wegen seiner Größe, sondern wegen seines Charakters. Denn diesmal betrifft es keine Staaten, keine Konzerne, keine Waffenlieferanten. Es betrifft eigene Bürger, Journalisten und Blogger. Menschen, die schreiben, was nicht gesagt werden soll – oder nicht mehr gesagt werden darf. Die Namen, die in einem geleakten Entwurf von Correktiv genannt wurden, lauten Thomas Röper und Alina Lipp. Beide berichten aus Russland. Beide haben sich Reichweiten erarbeitet, die aus dem Stand – außerhalb der Systempresse – kaum jemand zu erreichen vermag: Alinas Kanal „Neues aus Russland“ zählt rund 200.000 Abonnenten Thomas Röpers Plattform Anti-Spiegel wird täglich tausendfach aufgerufen, weil sie das tut, was deutsche Medien nicht mehr leisten: Originalquellen lesen, übersetzen, kontextualisieren. Und genau das scheint das Problem zu sein. Denn wer heute eine starke Stimme hat – auf Telegram, YouTube, Webseiten – und das sagt, was im offiziellen Diskurs nicht vorgesehen ist, der wird nicht mehr widerlegt. Er wird aussortiert. Isoliert. Sanktioniert. Es geht nicht um Inhalte. Es geht um Kontrolle.

Was diese Journalisten tun, ist unbequem – aber legitim. Sie publizieren Reden der russischen Führung, Kommentare russischer Wirtschaftsexperten, Philosophien, Feldberichte. Nicht, um zu gefallen, sondern um zu ergänzen. Um ein Bild zu zeigen, das mehr ist als ein westlicher Ausschnitt. Doch in einer EU, die längst den Operationsplan Deutschland entworfen hat – zur zivil-militärischen Vorbereitung eines möglichen Krieges gegen Russland –, passt diese Vielstimmigkeit nicht mehr ins Konzept. Man will niemanden mehr, der Frieden denkt. Stattdessen erleben wir ein Klima, in dem Künstler mit Auftrittsverboten belegt werden, Unternehmen Formulare unterschreiben müssen, dass sie nicht mit russischen Firmen zusammenarbeiten – und nun auch Journalisten ins Visier geraten, die der Zensur nicht durch Selbstzensur zuvorkommen. Wenn diese Logik durchgeht, ist nicht nur das Sanktionsrecht entgleist.

Treue zu dem, was stimmig ist

Wenn Entscheidungen fallen, dann geschieht das oft nicht öffentlich, nicht laut, nicht aus Pose. Es sind leise, verdichtete Momente, in denen etwas in einem selbst unüberhörbar wird. Man kann das Intuition nennen oder schlicht: innere Notwendigkeit. Ich habe solche Momente erlebt. Und ich erkenne sie bei anderen wieder – etwa bei meiner Kollegin und Freundin Alina Lipp. Unsere Geschichten verlaufen nicht parallel, aber sie berühren sich in einem entscheidenden Punkt: Wir haben uns nie mit dem abgefunden, was sich als alternativlos ausgab. Und wir wussten, dass man für eine solche Haltung manchmal den Preis zahlt – nicht später, sondern sofort. Ich war 18 Jahre alt, als ich mich entschied, ein Volontariat in einem der angesehensten DDR-Medienhäuser zu beenden. Nicht, weil ich scheiterte. Sondern, weil man von mir verlangte, mich zu entscheiden: für den Journalismus oder für die Musik. Ich sollte meine künstlerische Tätigkeit – die Bandauftritte, das Zusammenspiel mit Musikern der Dessauer Philharmonie – aufgeben, um „voll bei der Sache“ zu sein. Die Entscheidung kam nicht aus mir, sie wurde mir abverlangt. Von einer Funktionärin mit grauvioletter Haarpracht, die meinte, über meine Leistungsfähigkeit besser Bescheid zu wissen als ich selbst. Doch ich wusste: Wenn ich mich hier beuge, beuge ich mich nicht nur vor einer Anweisung – ich verliere etwas, das mich selbst ausmacht. Also sprach ich. Vor versammelter Chefredaktion. Ich sagte nicht trotzig, sondern mit ruhiger Klarheit: Ich gehe. Ich wollte nicht, dass sie über mich reden, ich wollte, dass sie mich hören.

Es war eine Entscheidung gegen das Funktionieren und für das Eigene – für Ganzheit, die mich ausmachte. Und ich bereue sie nicht. Denn ich blieb auf meinem Weg. Ich schrieb. Ich musizierte. Ich baute mir ein Leben, das beide Welten miteinander verband – nicht ohne Brüche, aber in Treue zu dem, was in mir stimmig war.

Mit einem Land sprechen

Jahrzehnte später lernte ich Alina kennen – auf einem Wochenende des Vereins Druschba, der die deutsch-russische Freundschaft pflegt. Für mich als ehemalige DDR-Bürgerin war das keine exotische Idee. Die Beziehung zur Sowjetunion war Teil unseres früheren Alltags. Wir führten Brieffreundschaften mit russischen Schülern, lernten ihre Sprache, sangen ihre Lieder. Gewiss, manches war ritualisiert – FDJ-Hemden, staatlich inszenierte Festivals. Aber der Grundgedanke war echt: Nie wieder Krieg. Nie wieder Faschismus. Nie wieder Hass auf die, mit denen uns Befreiung verband. Alina war bei diesem Treffen unauffällig, aufmerksam. Kein lautes Statement, kein Bedürfnis nach Wirkung. Offen, fragend, zugewandt. Einige Zeit später schrieb sie mir: ob ich mir vorstellen könne, mit ihr einen YouTube-Kanal (DruschbaFM) aufzubauen. Über Russland. Über Alltägliches. Über das, was Deutsche nicht mehr sehen oder verstehen. Ich sagte ja – nicht, weil ich einen Plan hatte, sondern weil ich ihren Impuls spürte: das Bedürfnis, nicht über, sondern mit einem Land zu sprechen.

Dann ging sie auf die Krim, besuchte ihren Vater – und blieb. Nicht aus Kalkül, sondern weil sie in dieser Umgebung begann, neu zu denken, zu beobachten, zu sprechen. Nach einem Studium, einer Beziehung, die sie zurückließ und einer inneren Unruhe, die sie ernst nahm, ging sie den Schritt zu sich selbst. Sie war offen. Wir hielten Kontakt. Alina wollte keine Reporterin sein. Der Anfang war unauffällig. Kein Donnerschlag, keine große Ankündigung. Sie startete ihren Telegram-Kanal am 5. November 2021 – mit einem Beitrag, der eher nach einem Reiseblog klang. Der Titel ihrer begleitenden Internetseite lautete: „Glücklich auf der Krim“. Dort lebte ihr Vater seit einigen Jahren, hatte sich von Deutschland verabschiedet. Alina sprach über Sprachschulen, das Leben auf der Halbinsel, sie filmte Alltagsszenen, Marktbesuche, Spaziergänge, erzählte zugewandt und neugierig.

Aus der Idee eines Kulturkanals wurde mehr. Viel mehr. Denn Alina fuhr weiter – in den Donbass. Sie war keine ausgebildete Kriegsreporterin. Sie hatte kein Team im Rücken. Aber sie hatte ihren eigenen Maßstab. Sie wollte hören, was Menschen erlebten, die sonst niemand befragte. Alina blieb – tagelang ohne Strom, ohne Heizung. Sah schwer verwundete oder verstümmelte Menschen, Tote. Und mit der Kamera in der Hand, die nicht als Waffe diente, sondern als Fenster.

Im Krieg angekommen

Sie wollte nicht „Beruf: Russland-Expertin“. Sie wollte etwas Echtes. Und sie suchte es nicht im System, sondern bei den Menschen. Sie war nicht naiv – im Gegenteil. Ihre Sprache war nüchtern, aber ihr Blick war offen, ohne Zynismus. Sie suchte, wie so viele in ihrer Generation, nach etwas Sinnvollem. Nicht auf dem Papier. Sondern im gelebten Alltag. Dass sie in den Donbass reisen würde, hatte ich schon geahnt. Und ich verstand es. Wenn man einmal gespürt hat, was Wahrheit sein kann – konkret, leibhaftig, ungefiltert –, dann gibt man sich nicht mehr mit Floskeln zufrieden. 

Es begann schleichend. Zuerst mit Aufnahmen von einem zerstörten Kindergarten, keine Soundkulisse, kein Logo, kein Schnitt. Nur Stimme, nur Bild, Nähe. Alina war angekommen. Nicht im Beruf, sondern im Geschehen. Sie filmte, was da war. Und sie kommentierte nicht viel. Ihre Sprache war knapp, fast sachlich, manchmal trocken – wie eine Notiz aus einem Tagebuch, das sich selbst nicht erklären will. Für mich war das mehr als eine Reportage. Es war ein Moment, in dem man spürt, dass jemand nicht für Klicks oder Schlagzeilen arbeitet, sondern aus einem inneren Auftrag heraus. Nicht politisch, nicht ideologisch, sondern menschlich.

Wir schrieben uns in dieser Zeit nicht regelmäßig. Ich wusste, dass Alina keine tägliche Begleitung wollte. Aber wir hielten Kontakt. Ich fragte vorsichtig: „Wie hältst du das aus?“ Und sie schrieb einmal zurück: „Man lernt, nicht alles emotional zu verarbeiten. Man sortiert. Aber man vergisst es nicht. Erst in den Pausen, wenn ich für einige Tage nach Hause zurückkehre, spüre ich die Belastung, psychische Anspannung, die Unwirklichkeit im Kopf, die real, ernst und blutig ist. Und wenn man sieht, dass niemand da ist außer einem selbst – dann macht man weiter. “ Ich habe oft über diese Worte nachgedacht. Sie klingen nicht kämpferisch. Aber sie tragen etwas, das viele in sich spüren, aber nicht aussprechen: Verantwortung, die nicht abgefragt wurde. Die man nicht wollte – und doch übernimmt, weil sonst niemand da ist.

Information allein reicht nicht

Die Abonnentenzahl war zunächst überschaubar: etwa 2.000 Menschen folgten ihr. Doch schon hier war spürbar, was sie trug: eine Mischung aus persönlicher Nähe, entideologisiertem Blick und journalistischer Disziplin im besten Sinne – keine fertige Haltung, aber ein offenes Sensorium.  Ende Oktober 2021 reiste sie erstmals nach Donezk. Auch das war kein Ereignis mit Pressefoto. Sie war einfach da. Filmte Straßenzüge, sprach mit Menschen, dokumentierte, wie Corona den Alltag prägte, zeigte Restaurants. Als Zuschauerin. Als Fragende. In einem kurzen Clip sagte sie: „Ich werde laufend gefragt, ob man in Donezk Schüsse von der Front hört. Manchmal hört man was im Zentrum, aber nicht jeden Tag. Das erste Mal für mich war am 27., als die ukrainische Armee mit einer Drohne mit Sprengsatz versucht hat, das Donezker Öllager zu sprengen. Glücklicherweise ist der Sprengsatz erst beim Entschärfen detoniert – ein Großteil der Stadt wäre ausgelöscht worden!“

Die Detonation war deutlich zu hören. Kein symbolisches Geräusch, kein überzeichneter Bericht. Es war einfach da. Spürbar. Greifbar. Und damit auch: erschütternd. Alina verlinkte zu diesem Ereignis einen Artikel von Thomas Röper, erschienen am 1. November 2021 auf Anti-Spiegel, in dem der Angriff minutiös geschildert wurde. Die Beschreibung des Drohneneinsatzes, der durch ukrainische Militärs gegen zivile Infrastruktur geführt wurde, war in westlichen Medien kaum ein Thema. Alina wusste das – und sie wusste, dass ihre Leser und Zuschauer auf genau solche Quellen angewiesen waren. Es war nicht ihr Ziel, zu missionieren. Aber sie verstand, dass die Information allein nicht reicht – sie muss auch zugänglich sein.

Nicht Kommentatorin, sondern Mittlerin

In dieser frühen Phase ist vieles an ihr noch tastend, fast dokumentarisch vorsichtig. Sie fragt. Sie beobachtet. Sie wundert sich. In einem Clip beschreibt sie, wie Bewohner aus frontnahen Grauzonen Kritik an russischer Einflussnahme äußern – ein Detail, das westlichen Medien oft fehlt, weil es nicht ins Freund-Feind-Muster passt. Alina zeigt die Grautöne – selbst, wenn sie ihrer eigenen Beobachtung widersprechen. Ihre Mutter, so erzählte sie mir, rät ihr eindringlich davon ab, weiter in den Donbass zu reisen. Doch Alina folgt einem inneren Impuls. Vielleicht ist es jugendliche Unerschrockenheit, vielleicht auch das, was man nicht mehr loswird, wenn man einmal begonnen hat, hinter die Kulissen zu schauen. Es hat nichts mit Abenteuerlust zu tun. Es ist eher ein tiefer, ernster Zug: der Wunsch, zu verstehen. Und der Wille, sichtbar zu machen, was sonst verschwiegen wird.

Sie ist keine ausgebildete Journalistin. Aber sie ist durch ihr abgeschlossenes Studium geübt im Umgang mit Quellen, bezieht Informationen aus Telegram-Kanälen lokaler Reporter, prüft Straßennamen in Videos, analysiert die geografischen Lagen. Oft werden ihre Beiträge ergänzt durch Fundstücke anderer – und genau darin liegt ihre Stärke: Sie aggregiert, filtert, übersetzt, wo andere abschalten. Sie versteht sich nicht als Kommentatorin, sondern als Mittlerin. Und: als Beobachterin einer Realität, die für viele in Europa unsichtbar bleibt. Denn als Europäer ist man in diesem Konflikt auf Dritte angewiesen – auf diejenigen, die vor Ort filmen, die mit Menschen sprechen, die nicht gefiltert sind durch PR-Agenturen oder Ministerien. Ohne Alinas Übersetzungen, ohne ihre Bereitschaft, diese Materialflut aufzubereiten, wäre der Blick auf den Donbass noch einseitiger. Sie selbst schreibt, dass sie nicht jede dieser Stimmen vollständig beurteilen kann. Aber sie benennt sie. Und macht transparent, worauf sie sich stützt.

In einer Zeit, in der westliche Medien fast ausschließlich aus Kiew oder Lwiw berichten, ist dieser Perspektivwechsel mehr als ein journalistischer Dienst: Er ist ein Akt der demokratischen Notwehr. Dass ihr dafür der Vorwurf der Propaganda gemacht wird, ist zynisch – denn ihre Leser und Zuschauer wissen längst, was sie an ihr haben: kein Dogma, sondern Zugang. Und das war erst ihr erstes Jahr.

Der Pressefreiheit verpflichtet

Sie trägt damals noch keinen Helm mit „Presse“-Aufschrift, sie bewegt sich nicht im Schutz westlicher Journalistenpools, sie tritt auch noch nicht im Fernsehen auf. Aber was sie tut, füllt eine Lücke, die im Europa des Jahres 2025 schmerzhaft groß geworden ist: Sie dokumentiert, was sonst niemand zeigt. Ihr Kanal „Neues aus Russland“ ist in vielerlei Hinsicht mehr als ein persönliches Videotagebuch. Er ist ein digitaler Sammelpunkt für Informationen, Augenzeugenberichte, Frontmeldungen, Übersetzungen und Analysen – nicht nur aus ihrer eigenen Kamera, sondern aus einem Netzwerk unabhängiger Reporter, vor allem aus dem russischsprachigen Raum. Was auf westlicher Seite oft als „nicht verifizierbar“ ausgeblendet wird, beginnt bei ihr mit dem Gegenteil: Verifizierung durch Sorgfalt.

Sie scannt Telegram-Kanäle, achtet auf Sprache, Akzente, Zeitstempel. Es ist ein mühsames, stilles Geschäft – und es bleibt in der öffentlichen Bewertung oft unsichtbar, weil man lieber von „Putins Propaganda“ spricht als sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen. Dabei ist genau das ihre Leistung: Sie hat aus einem scheinbar unüberschaubaren Strom an Kriegsberichten eine zugängliche, journalistisch strukturierte Gegenöffentlichkeit geschaffen. In deutscher Sprache. Für ein Publikum, das wissen will, was außerhalb der ZDF-Brennpunkte und ARD-Ticker passiert. Ihr Vorgehen folgt dabei keinem redaktionellen Masterplan, sondern einer inneren Verpflichtung. Sie selbst nennt es „logisches Ergänzen“. Sie will zeigen, was nicht berichtet wird – ohne zu behaupten, dass es die ganze Wahrheit sei. Aber: es ist eine Wahrheit. Und sie verdient es, gesehen zu werden.

Alina arbeitet mehrsprachig, schnell, mit sicherem Gespür für Relevanz. Sie stellt keine Behauptungen auf, sondern stellt Inhalte bereit. Viele ihrer Beiträge enthalten Hinweise auf andere Kanäle, die sie empfiehlt – mit dem Satz: „Sucht euch selbst eure Perspektiven.“ Das ist kein Rückzug aus Verantwortung. Es ist die Einladung zum mündigen Umgang mit Information. Die Rolle, die sie damit einnimmt, ist neu – und deshalb für viele in Politik und Medien irritierend: Sie ist weder klassische Journalistin noch Aktivistin, weder Korrespondentin noch Kommentatorin. Sie ist eine unabhängige Beobachterin, die ihre eigenen Erfahrungen mit strukturierten Informationen verknüpft – und damit für viele Menschen im deutschsprachigen Raum zur wichtigsten Quelle geworden ist, wenn es um den Donbass geht.

Diese Position ist gefährlich – nicht wegen der Inhalte. Sondern, weil sie wirkt. Was wirkt, wird bekämpft. Was Reichweite erzielt, soll diskreditiert werden. Und wer eine alternative Perspektive eröffnet, wird zum Störfaktor in einem zunehmend zentralisierten Informationssystem. Die EU, die sich der Pressefreiheit verpflichtet fühlt, spricht von „russischer Einflussnahme“. Doch was Alina tut, ist genau das Gegenteil: Sie ermöglicht einen Blick auf das, was Russland und was ein bislang zu ungenau unerwähnter Teil der Ukraine ist, jenseits von Feindbild und Filter. Sie zwingt niemanden zur Zustimmung. Aber sie verweigert sich der Einseitigkeit. Und allein das ist schon Grund genug, sanktioniert zu werden – wenn man in der falschen Zeit lebt. Ihr Kanal wächst – trotz der Repressionen. Oder gerade deshalb. Denn viele Menschen merken: Sie will nichts verkaufen. Sie will zeigen. Und das, in einer Welt der politischen Lügen, ist viel.

Entscheidung für Wahrhaftigkeit

Ich kann nicht sagen, dass ich es geplant hatte. Genauso wenig wie Alina. Es war kein Rechercheauftrag, keine publizistische Mission. Es war ein Impuls – tief, deutlich, schwer zu begründen. Im Frühjahr 2018  reiste ich in den Donbass. Ich wollte sehen, hören, begreifen, ob das, was mir Freunde aus Moskau schilderten, der Realität entsprach. Ich konnte es mir schlichtweg nicht vorstellen. Und ich wollte mich nicht länger darauf verlassen müssen, dass andere für mich die Bilder aussuchen. Die Entscheidung war nicht leicht. Und sie ließ sich auch nicht vollständig erklären. Aber sie war notwendig. Ich erinnere mich an die ersten Stunden: an die Stille zwischen den Einschlägen, an die Geschichten der Menschen, an ein Gefühl in den Kleidern, das bleibt. Es ist nicht das Grauen an sich, das einen verändert. Es ist der Moment, in dem man merkt, dass die eigene Wahrnehmung nicht mehr durch einen Bildschirm vermittelt wird. Sondern durch den eigenen Körper.

Ich habe nicht vor Ort gedreht. Ich habe zugehört, Informationen gesammelt. Ich habe geschrieben – später. Und ich habe begriffen, was Alina so selten ausspricht: Dass man in einer solchen Umgebung nicht automatisch mutig ist. Aber dass man bleibt, weil man nicht gehen kann. Noch nicht. Wer einmal dort war, wo die sogenannte internationale Gemeinschaft nur indirekt präsent ist – in Form von Waffenlieferungen, Unterstützungsprogrammen, Trainingsmissionen –, der spürt die Leere hinter den großen Worten. Und man begreift, dass Wahrheit nicht aus Gleichgewicht entsteht, sondern aus Nähe.

Ich weiß, dass Alina diese Nähe gespürt hat. Vielleicht war sie anfangs leichtfüßiger unterwegs als ich, vielleicht unbedarfter. Vielleicht auch weniger vorsichtig. Aber sie blieb. Und sie verstand. Nicht auf einmal. Sondern mit jedem weiteren Tag. Wenn ich ihre Videos sehe, erkenne ich etwas, das nicht erklärbar ist, aber echt: eine Disziplin im Aushalten, eine Sachlichkeit im Schmerz, eine Art, nicht zu zerbrechen – obwohl man längst überlastet ist. Was ich aus meiner Reise mitnahm, war nicht nur Wissen. Es war ein anderes Verhältnis zur Sprache. Ich begann zu verstehen, dass Wörter wie „Konflikt“, „Region“, „Eskalation“ für das, was ich sah, zu sauber waren. Dass sich Wahrheit oft im Dreck abspielt. Und dass sie dort einen Wert hat, den kein Newsdesk in Hamburg oder Brüssel bestimmen kann. Deshalb verstehe ich Alina. Und deshalb begreife ich auch, warum sie blieb. Es war keine Entscheidung gegen Europa. Es war eine Entscheidung für Wahrhaftigkeit.

Wenn man das einmal gespürt hat, dann schreibt man anders. Man lebt anders. Und man lässt sich nicht mehr so leicht davon überzeugen, dass das Unerzählbare nicht existiert, nur weil es in den Nachrichten nicht vorkommt.

In Kriegsregionen gängige Praxis

Wenn man wissen will, wie Medien in einem politischen Klima funktionieren, das keine echten Gegenstimmen mehr duldet, dann lohnt sich der Blick auf das öffentlich-rechtliche Magazin Monitor. Nicht, weil es besonders lügt – sondern weil es beispielhaft zeigt, wie journalistische Grundwerte in vorauseilender Loyalität zum System untergehen. Am 21. April 2022 veröffentlichte Monitor einen Beitrag, in dem Alina Lipp als „Putins Sprachrohr“ bezeichnet wurde. Diese Formulierung war nicht nur unredlich. Sie war entmenschlichend. Es war der Versuch, ihre Stimme zu diskreditieren, indem man sie nicht widerlegt, sondern etikettiert. Damit begann eine Spirale, in der es nicht mehr um ihre Arbeit ging – sondern nur noch darum, sie zum Sicherheitsrisiko zu erklären. Was dabei unterging: Alina hatte nie verschwiegen, dass sie mit Informationen auch russischer Blogger arbeitet. Dass sie sich Informationen aus Frontgebieten beschafft, die westliche Medien nicht mehr betreten. Dass sie ihre Kanäle offenlegt, ihre Quellen benennt, ihre Perspektiven markiert. Was sie nicht tat: Propaganda betreiben. Sie stellte sich selbst nicht über andere. Sie erklärte sich. Und sie lud ein, weiterzudenken. Aber gerade das ist heute verdächtig.

Was Monitor verschwieg: Dass Alina nicht mit Geheimdiensten arbeitete, sondern mit Kameraleuten, Übersetzern, lokalen Helfern, die längst bekannt waren. Dass sie – anders als viele westliche Journalisten – vor Ort war, Interviews führte, Bilder zeigte, die sich verifizieren lassen. Dass sie ihre Kanäle nie hinter einer Paywall versteckte, sondern allen frei zugänglich machte. Dass sie als Einzelperson agierte, und sich ein informelles Netzwerk von unabhängigen Reportern zunutze machte – aus Russland, Chile, USA, Deutschland, Frankreich, Spanien.

Ihr Zugang zu Frontregionen erfolgte unter klaren Bedingungen: nur mit Genehmigung, unter Begleitung, ohne Eingriff. Russische Soldaten begleiten Journalisten nicht zum Schutz ihrer Ideologie, sondern zur Sicherung physischer Integrität. Das ist in Kriegsregionen gängige Praxis – auch bei westlichen Truppen. Aber im Falle Alina wurde genau dieser Umstand als Beleg für ihre angebliche Nähe zum Kreml umgedeutet. Der Vergleich zum chilenischen Journalisten Gonzalo Lira, der vom ukrainischen Geheimdienst entführt wurde, wochenlang verschwand und später getötet wurde, zeigt das Maß der Heuchelei. Während westliche Medien über Alinas „Nähe zu Russland“ diskutierten, schwieg man weitgehend zu den Risiken für ausländische Reporter auf ukrainischem Gebiet – oder erklärte sie zu „Einzelfällen“.

Die Redaktion von Monitor hätte recherchieren können. Sie hätte sehen können, dass Alina regelmäßig Videomaterial auswertete, das aus erster Hand stammt – und nicht aus russischen Staatsmedien. Dass sie Interviews dokumentierte, in denen Zivilisten über ihr Leben berichteten. Über Verstümmelungen, Evakuierungen, fehlende Medikamente, zerstörte Schulen, willkürliche Erschießungen. Dass sie zuhörte, wenn ukrainische Soldaten – in Gefangenschaft oder freiwilliger Aufgabe – von Befehlen sprachen, die Exekutionen vorsahen bei Fahnenflucht. Dass sie über Krankenwagen berichtete, die von Asow-Kämpfern beschlagnahmt wurden, während Zivilisten auf der Straße verbluteten. Dass sie die Stimmen alter Frauen einfing, die weinten, weil sie ihre toten Männer nicht begraben konnten. All das ist dokumentiert, all das ist öffentlich, all das wurde ignoriert. Man wollte nicht wissen, was sie sah. Man wollte nur sicherstellen, dass es nicht geglaubt wird. Und das ist der Punkt, an dem Journalismus stirbt.

Der Bruch mit Europa

Die Nachricht kam nicht aus Brüssel. Sie kam nicht aus einer offiziellen Mitteilung der EU-Kommission, nicht über eine Agenturmeldung, nicht über diplomatische Kanäle. Sie kam aus einem Artikel des Faktenchecker-Kollektivs Correctiv. Am 16. Mai 2025 wurde dort gemeldet, dass im Entwurf zum 17. EU-Sanktionspaket erstmals auch zwei in Russland lebende Journalisten namentlich genannt seien: Thomas Röper und Alina Lipp. Keine offiziellen Vorwürfe. Keine Anklage. Keine Anhörung. Nur: das Etikett, „propagandistisch russische Narrative“ zu unterstützen. Und damit – offenbar – Grund genug, sie wirtschaftlich zu isolieren.

Ich las es – und spürte etwas, das ich nur schwer beschreiben kann. Es war keine Überraschung. Es war Entsetzen. Nicht weil ich nicht wusste, dass solche Entwicklungen möglich sind. Sondern, weil sie jetzt geschehen könnten, ganz offen. Ohne rechtliches Verfahren. Und unter dem Vorwand, den Rechtsstaat zu schützen. Ich erinnerte mich an die Stimme Alinas, wie sie neben einem zerbombten Kindergarten sagte:

„Das hier ist kein Narrativ. Das ist ein Ort.“ Und ich fragte mich – als Journalistin, als Bürgerin, als Freundin: Was genau wird hier eigentlich sanktioniert? Die Anwesenheit? Die Kamera? Der Blick?

Die EU sanktioniert nun offenbar nicht mehr nur Staaten oder Unternehmen, sondern erstmals eigene Bürger – ohne dass diese je rechtskräftig verurteilt wurden. Ich fragte mich: Was bedeutet das für das Verständnis von Recht, von Öffentlichkeit, von Verantwortung? Ich fragte mich: Wann wurde es akzeptabel, Vermögen einzufrieren, weil jemand etwas berichtet hat? Wieso reichen politische Zuschreibungen heute aus, um jemandem die wirtschaftliche Existenzgrundlage zu entziehen? Was unterscheidet die EU dann noch von jenen Systemen, die sie offiziell kritisiert? Und wo sind eigentlich die Redaktionen, die sich fragen müssten: Wer kommt als Nächster?

Ich habe über Jahre hinweg erlebt, wie Meinungsvielfalt sich verengt. Ich habe gesehen, wie Menschen mit differenzierter Haltung in Schubladen gesteckt wurden – erst als „Russlandversteher“, dann als „Putin-Propagandisten“, bald vielleicht als „Gefährder der öffentlichen Ordnung“. Aber was hier geschieht, ist eine neue Qualität. Es ist eine juristische Auslöschung ohne Urteil. Eine moralische Hinrichtung durch Formblatt. Ich glaube nicht, dass Alina überrascht war. Ich glaube, sie spürte es schon lange – wie viele, die nicht mehr mitlaufen, sondern hinschauen. Aber ich weiß, dass diese Entscheidung kein Einzelfall bleiben wird, wenn sie unwidersprochen bleibt. Es ist ein Präzedenzfall. Und einer, der uns alle betrifft. Denn wenn Journalismus dann endet, wenn er nicht mehr in das offizielle Bild passt, dann ist nicht Alina die Radikale. Dann ist das System radikal geworden. 

Die stille Kraft, nicht mitzugehen

Wenn ich heute zurückblicke, auf meine Entscheidung damals, mein Volontariat zu beenden, weil ich mich nicht zerteilen lassen wollte –, dann erkenne ich darin etwas, das mich bis heute begleitet: eine leise Form von Gewissheit. Ein inneres Wissen, das sich meldet, bevor man es vollständig in Worte fassen kann. Ich nenne es Intuition, aber nicht im Sinne von Spontaneität oder Laune. Sondern als Ausdruck einer tiefen Verbindung zwischen Erleben, Erkennen und Handeln. Dieses Wissen speist sich aus Erfahrung – und es ist oft schneller, klarer und sicherer als jede äußere Empfehlung. Es war immer da. Heute weiß ich: Diese Art von Orientierung ist nichts, das man sich „aneignet“. Sie wächst in einem. Sie entsteht dort, wo Lebensweg und Selbstverantwortung aufeinandertreffen. Und sie verlangt nicht, immer alles zu wissen. Sie verlangt nur, ehrlich genug zu sein, dem nachzugehen, was sich nicht ignorieren lässt. Auch Alina hat auf diese Weise gehandelt. Ich bin davon überzeugt, dass sie nicht aus Kalkül in den Donbass ging. Sondern, weil sie spürte: Hier fehlt etwas. Und ich kann nicht so tun, als sähe ich es nicht. Diese Form von Entscheidung lässt sich nicht herbeireden. Sie wächst. Sie bleibt. Sie trägt.

Als Journalistin heute halte ich mich nicht für „objektiv“ im alten Sinne. Aber ich bin aufrichtig. Ich lege offen, wie ich denke, wie ich zu Schlüssen komme. Und ich höre hin, wenn andere anders sehen. Doch was ich nicht akzeptieren kann, ist der Versuch, Wahrheit zu normieren – ob durch Macht, Moral oder Dekret. In einer Zeit, in der der Begriff „Pressefreiheit“ zur politischen Variable wird, ist es nicht Pathos, wenn ich sage: Ich bleibe bei meiner Haltung. Es ist schlicht das, was ich kann – und will. Nicht, weil ich immer recht habe. Sondern, weil ich gelernt habe, mir selbst zu trauen, wenn das Außen nicht mehr trägt.

Für die, die nicht schweigen konnten

Alina,dieser Text ist nicht nur über Dich geschrieben – er ist wegen Dir entstanden. Und für viele andere, die nie gefragt wurden, ob sie still bleiben wollen, auch schon zu Corona-Zeiten. Ich habe in meinem Leben erlebt, wie Systeme versuchen, Menschen zu vereinnahmen – über Lob, über Angst, über funktionale Belohnung. Und ich habe erlebt, wie man sich diesen Systemen entziehen kann. Nicht durch Wut. Nicht durch Widerstand als Inszenierung. Sondern durch Klarheit. Du hast nie viel Aufhebens gemacht um das, was Du tust. Und gerade deshalb verdient es, dass man es benennt: Du warst dort, wo es gefährlich war. Du hast gefragt, wo andere flüchteten. Du hast gesehen – ohne zu verzerren. Und Du hast nicht aufgehört, obwohl es einfacher gewesen wäre. Das ist kein Heldentum. Es ist Integrität.

Vielleicht wirst Du heute auf eine Liste gesetzt. Vielleicht auch nicht. Vielleicht wird die Entscheidung noch verschoben. Vielleicht bleibt nur das Damoklesschwert, das alles lähmt. Aber was auch geschieht – es ändert nichts an der Tatsache, dass Du als Mensch und Journalistin gewirkt hast, lange bevor man über Dich zu urteilen begann. Was EU daraus macht, liegt nicht in unserer Hand. Was wir daraus machen – schon. Denn auch wenn dieser Text gelöscht, gesperrt oder überlesen wird: Er ist geschrieben. Und er bleibt.

Der Beitrag Röper und Lipp: Juristische Auslöschung ohne Urteil ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.

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