Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Kirchenschändungen erschüttern Deutschland

Kirchenschändungen erschüttern Deutschland

Von MEINRAD MÜLLER | 2025 in Mainz: Weihwasserbecken mit Fäkalien verunreinigt. Beichtstühle zerstört. Im Kraichgau beschmierte man Osterkerzen. In Öhringen zerschlugen Unbekannte den Hochaltar. In Groß-Gerau brannte eine Bibel. In Eslohe wurden Kreuze entweiht. In Neuss-Erfttal ermittelt die Polizei wegen Brandstiftung. In Salzgitter-Bad zerstörten Täter eine Marienstatue. Im Odenwald wurden mehrere Kirchen verwüstet.

Kirchen haben jeden Tag „Tag der offenen Tür“. Jeder kann eintreten in den Raum der Stille. Niemand kontrolliert. Diese christliche Tradition ist Ausdruck von Vertrauen. Dies nutzen auch jene, die das Christentum verachten. Schon vor 50 Jahren wurden Heiligenfiguren aus Kirchen gestohlen. Man fand sie später bei Antiquariaten. Doch heute geht es nicht mehr um Diebstahl. Es geht um Zerstörung und um gezielte Entweihung.

Kreuze werden zerschlagen, Figuren werden vom Sockel gestoßen, diese zerschellen auf dem Boden. Taufbecken werden beschädigt. Altäre geschändet. Die irregeleiteten Täter glauben, sie dienten ihrem Gott, wenn sie das christliche Haus Gottes in den Dreck ziehen. Der Dom zu Magdeburg war verschlossen, als der Autor ihn 2019 betreten wollte.

Ein Mitarbeiter der Gemeinde berichtete, jemand habe hinter dem Altar seine Notdurft verrichtet.

Ein schleichender Angriff auf unsere Kultur

Laut OIDAC-Bericht wurden 2023 europaweit über 2000 kirchenfeindliche Taten verzeichnet, von Vandalismus, Entweihung bis zu Drohungen. Allein in Bayern stieg die Zahl der Kirchenschändungen von 219 (2019) auf 294 (2022). In Baden-Württemberg wurden 2023 896 Straftaten gegen kirchliche Einrichtungen gemeldet. Das entspricht einem Plus von sechs Prozent. Die Zahl der Gewaltdelikte stieg um 56 Prozent. In Nordrhein-Westfalen: 354 Fälle im Jahr 2019, 440 im Jahr 2023. In Berlin summieren sich die Angriffe auf christliche Gotteshäuser seit 2006 auf über 1400.

Und das sind nur die offiziellen Zahlen. Die Polizeistatistik listet nur politisch motivierte Straftaten. Doch viele Schändungen gelten als „Vandalismus“ und verschwinden in der Rubrik Allgemeinkriminalität. Beobachter sprechen von Dunkelziffern. Auf X melden Nutzer allein im Frühjahr 2025 über 90 gezielte Angriffe. Doch das Innenministerium beschwichtigt.

In manchen Fällen rufen Täter „Allahu Akbar“. Die Parolen sind eindeutig. Islamistische Gruppen wie der sogenannte IS rufen seit Jahren zur Zerstörung christlicher Stätten auf. Junge Männer, ideologisch aufgeheizt, folgen diesem Ruf. Sie verachten das Kreuz der Christen und machen es zum Ziel. Es ist ein trauriges Land, in dem Kirchen offen stehen und ungeschützt bleiben.

Christliche Gemeinden fühlen sich im Stich gelassen

Die Gemeinden fordern nicht viel, nur, dass ihre Gotteshäuser sicher sind und dass Täter bestraft werden. Dass man genau hinschaut und schützt, was Generationen aufgebaut haben. Doch es fehlt an Kameras. Es fehlt an Polizeistreifen und es fehlt an Ehrlichkeit. Stattdessen: Verharmlosung. Totschweigen.

Deutschland muss seine Kirchen schützen, bevor es zu spät ist. Ein Kreuz ist kein Stück Holz. Ein Altar kein Möbelstück. Eine Kirche kein öffentlicher Raum wie jeder andere. Sie ist Heiligtum, Zufluchtsort und Ort des Gebets. Wer sie angreift, greift uns alle an.

Ein Land, das seine Kirchen nicht mehr verteidigt, hat aufgehört, sich selbst zu lieben. Die Täter fühlen sich im Recht und zerstören weiter.


Kirchenschändungen erschüttern DeutschlandMeinrad Müller.

Meinrad Müller (71), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf PI-NEWS gibt es hier, seinen Ratgeber für Hobbyautoren hier.

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Gericht erlaubt Steuer auf Wasserverbrauch: Ein Tabubruch

Ein Urteil mit Sprengkraft: Das Verwaltungsgericht Wiesbaden hat entschieden, dass die Stadt eine Steuer auf den Wasserverbrauch erheben darf – 90 Cent pro 1.000 Liter, ab dem ersten Tropfen. Offiziell heißt das „Wassercent“. De facto bedeutet es: Wasser – ein Grundrecht – wird besteuert, um kommunale Haushaltslöcher zu stopfen, die der Staat selbst verursacht hat.

Das hessische Innenministerium hatte den Vorstoß der Stadt im vergangenen Jahr gestoppt – mit Verweis auf kommunalrechtliche Bedenken. Doch nun hat das Gericht geurteilt: rechtlich zulässig.

Begründung: Auch auf Trinkwasser falle bereits Umsatzsteuer an, eine zusätzliche Steuer sei daher „vertretbar“. Außerdem diene der Wassercent dem „Schutz der Ressource“ – ein klimabezogener Deckmantel für eine fiskalische Maßnahme.

Ein Dammbruch mit Signalwirkung

Das Urteil bedeutet mehr als nur einen kommunalpolitischen Erfolg für SPD, Grüne, Linke und Volt in Wiesbaden.
Es ist ein gefährlicher Präzedenzfall:
Wenn der Zugang zu Trinkwasser – einem universell anerkannten Menschenrecht – als Einnahmequelle für klamme Kommunen dient, ist kein Grundbedürfnis mehr sicher.

Was kommt als Nächstes? Eine Atemluftabgabe?

Politische Verantwortung: Fehlanzeige

Dass ausgerechnet die Schwächsten – Familien, Alleinerziehende, Geringverdiener – am härtesten betroffen sind, interessiert offenbar weder Verwaltung noch Gericht.
Die Belastung trifft vorwiegend jene, die knapp über der Schwelle staatlicher Hilfen liegen – ohne Chance auf Erstattung.

Währenddessen kassieren Städte Millionen – für eine „ökologische Steuer“, die in Wahrheit ein Umverteilungsinstrument von unten nach oben ist.

Fazit:
Wasser ist Leben.
Wenn der Staat beginnt, Grundversorgung zur Haushaltskonsolidierung zu missbrauchen, dann ist der gesellschaftliche Kompass endgültig verrutscht.

Ein Urteil gegen die soziale Gerechtigkeit. Und gegen den gesunden Menschenverstand.

AfD legt in der Wählergunst weiter zu

AfD legt in der Wählergunst weiter zu

AfD legt in der Wählergunst weiter zu

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat einen historischen Meilenstein erreicht und ist mit nunmehr 26 Prozent zu zweiten Mal die beliebteste Partei in Deutschland. Die Umfrage von Forsa sieht die Christlich-Demokratische Union (CDU) mit 25 Prozent auf dem zweiten Platz. Würden heute Wahlen stattfinden, hätten die beiden Parteien, die derzeit die Regierung stellen, die Sozialdemokraten […]

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Digitale ID und KI als Instrumente für Polizei und Justiz

Digitale ID und KI als Instrumente für Polizei und Justiz

Digitale ID und KI als Instrumente für Polizei und Justiz

Um die Digitalisierung des Sicherheitsapparats – von Polizei bis zur Justiz – voranzubringen, braucht es eine digitale ID für jeden. In Großbritannien wurde ein Bericht zur Reform von Justiz und Sicherheit veröffentlicht. Dieser gibt deutliche Einblicke wie sich der Sicherheitsapparat in den nächsten Jahren verändern soll. Nicht besonders überraschend, dreht sich alles um digitale Überwachung. […]

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Papstwahl: Diese Kardinäle stehen für einen hoffnungsvollen Neuanfang

Papstwahl: Diese Kardinäle stehen für einen hoffnungsvollen Neuanfang

Papstwahl: Diese Kardinäle stehen für einen hoffnungsvollen Neuanfang(David Berger) Frühestens 15 und spätestens 20 Tage nach dem Tod des Papstes sind die Kardinäle verpflichtet, im „Konklave“ einen neuen Papst zu wählen. Die Spekulationen und Beratungen hinter den Kulissen haben freilich schon Monate vor dem Tod von Franziskus begonnen. Unter den praktizierenden Katholiken und bei vielen „konservativen“ Geistlichen gelten derzeit drei Kardinäle als […]

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EU provoziert Umweltverschmutzung: Feste Deckel an Flaschen führten wohl zu mehr Vermüllung

EU provoziert Umweltverschmutzung: Feste Deckel an Flaschen führten wohl zu mehr Vermüllung

EU provoziert Umweltverschmutzung: Feste Deckel an Flaschen führten wohl zu mehr Vermüllung

Der EU-Zwang zu festen Deckeln an Plastikflaschen stößt nach wie vor auf wenig Verständnis: Viele reißen die Deckel ab – und schmeißen sie offenbar als Protest erst recht in die Natur. Das zeigt ein aktueller Bericht aus Schweden.

Seit Juli letzten Jahres sind die Verschlüsse von Plastikflaschen und Tetrapaks fest mit diesen verbunden: Das schreibt ein EU-Gesetz vor, mit dem Plastikmüll reduziert werden sollte.

Die Rechnung ging aber offenbar nicht auf, wie ein Bericht der Organisation “Keep Sweden Clean” (Håll Sverige Rent) aktuell aufzeigt. Demnach hat sich die Zahl der Plastikkappen an Stränden nicht etwa reduziert, sondern im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht: Fand man an den Stränden 2023 im Schnitt 46 dieser “Korken” pro 100 Meter Strand, waren es 2024 plötzlich 144. Dabei waren die Zahlen in den letzten Jahren rückläufig gewesen:

Die durchschnittliche Zahl von Korken pro 100 Meter Strand in den Jahren 2021 bis 2024 – für 2024 hatte man wegen der fixen Deckel eigentlich eher eine weitere Abnahme erwartet. Quelle: Müllbericht der Organisation Keep Sweden Clean

Bei “Keep Sweden Clean” zeigt man sich überrascht. Einerseits könne die Zunahme daher kommen, dass Müll aus anderen Ländern an der Nordseeküste landet. Man hält es andererseits aber auch für möglich, dass die festen Deckel die Menschen so verärgern, dass sie sie abreißen – und wohl demonstrativ in die Natur warfen. Die Daten könnten aber noch nicht im Detail ausgewertet werden, so betont man.

In Deutschland und Österreich hatten nach Einführung der festen Deckel einige User in den sozialen Netzen gescherzt, man solle die Verschlüsse abreißen, sammeln und vor grünen Parteizentralen abladen. In Zeiten, in denen der Bürger immer mehr gegängelt und bevormundet wird, kann eben schon eine solche Quatsch-Verordnung aus Brüssel für manchen das Fass zum Überlaufen bringen.

Mit Sicherheit kann man es zwar nicht sagen, aber es drängt sich der Eindruck auf, dass zuletzt deutlich weniger Plastikmüll an schwedischen Stränden gelandet wäre, hätte die EU ihre Bürger in dieser Angelegenheit ausnahmsweise einfach in Frieden gelassen.

E-Mails zeigen: Melbournes erste COVID-Ausgangssperre wurde nicht auf Empfehlungen von Gesundheitsexperten angeordnet

Neue, durch das australische Informationsfreiheitsgesetz veröffentlichte Dokumente bringen die damalige Regierung von Victoria unter Daniel Andrews massiv unter Druck. Sie zeigen: Die nächtliche COVID-Ausgangssperre in Melbourne im August 2020 wurde nicht auf Empfehlung von Gesundheitsexperten, sondern auf rein politischer Ebene beschlossen – und das, bevor überhaupt eine medizinische Einschätzung vorlag.

Kabinett beschloss Maßnahme – Gesundheitsbehörde war außen vor

Ein interner E-Mail-Verkehr zwischen dem damaligen Chief Health Officer Brett Sutton und dem Public Health Commander Dr. Finn Romanes enthüllt: Die Gesundheitsbehörden unterstützten die Maßnahme zwar nachträglich, hatten sie aber weder vorgeschlagen noch empfohlen.

Wörtlich schrieb Dr. Romanes:

„Die Idee einer Ausgangssperre entstammt nicht in erster Linie einer gesundheitlichen Empfehlung. Es handelt sich um eine Kabinettsentscheidung.“

Sutton selbst räumte ein, es könne zwar sinnvoll sein, die Übertragung durch nächtliche Einschränkungen zu begrenzen – eine fundierte medizinische Begründung lag zu diesem Zeitpunkt aber nicht vor.

Entscheidung schon vor Vorlage wissenschaftlicher Daten

Oppositionsführer David Davis spricht von einem klaren Beleg politisch motivierter Maßnahmen:

„Daniel Andrews hatte die Ausgangssperre bereits öffentlich verkündet, bevor überhaupt ein Antrag auf deren Genehmigung durch das Gesundheitsgesetz gestellt wurde.“

Er wirft der damaligen Regierung vor, während der Pandemie wiederholt fälschlich behauptet zu haben, ihre Maßnahmen seien wissenschaftlich begründet gewesen.

„Die Ausgangssperre hatte massive Auswirkungen – auf Geschäfte, Familien, Kinder und Senioren. Doch sie basierte auf keiner medizinischen Grundlage.“

Davis forderte die heutige Premierministerin Jacinta Allan – Mitglied des damaligen Kabinetts – auf, endlich die wahren Hintergründe offenzulegen:

„Ganz Victoria wurde von einer Clique aus acht Personen gesteuert. Allan ist die Letzte, die noch im Amt ist – sie muss erklären, warum dieser Eingriff beschlossen wurde.“

Regierung verteidigt sich – doch Zweifel bleiben

Die Regierung rechtfertigt sich in einer Erklärung: Man habe im Angesicht einer beispiellosen Pandemie „alles Notwendige“ getan, um die Bevölkerung zu schützen – stets in Abstimmung mit Gesundheitsexperten.

Doch die nun offengelegte Korrespondenz widerspricht dieser Darstellung – und legt nahe, dass autoritäre Maßnahmen bewusst ohne medizinische Grundlage durchgedrückt wurden.

Fazit:
Die Ausgangssperre in Melbourne war ein einschneidender Eingriff – gerechtfertigt mit dem Verweis auf Wissenschaft. Jetzt zeigt sich: Diese Legitimation war konstruiert.
Ein Rückblick, der das Vertrauen in staatliches Krisenmanagement erschüttert – und Fragen nach demokratischer Verantwortlichkeit aufwirft.

Britische Medien berichten über „die Bedrohung der Meinungsfreiheit in Deutschland“

Britische Medien berichten über „die Bedrohung der Meinungsfreiheit in Deutschland“

Britische Medien berichten über „die Bedrohung der Meinungsfreiheit in Deutschland“

In Deutschland wurde Kritik an Politikern inzwischen de facto verboten, weil jeder Politiker Strafanzeige erstatten kann, wenn er sich durch satirische Kritik beleidigt fühlt. Diese Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland wird auch in anderen Ländern des Westens bemerkt und in deren Medien thematisiert und kritisiert. Als ein Beispiel dafür übersetze ich einen aktuellen […]

Weltwoche Daily: Kommt den Deutschen Deutschland abhanden?

„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe:

  • Merz wollte AfD halbieren, verdoppelte sie.
  • Kommt den Deutschen Deutschland abhanden?
  • Friedensofferte von Putin? Selenskyj will Krim behalten.
  • China: Eine 5000-jährige Zivilisation

„Weltwoche Daily Schweiz“:

  • Papst Franziskus: Würdigung eines Außergewöhnlichen.
  • EU bunkert sich auch gegen China ein.
  • Peter von Matt, Erinnerung an den großen Germanisten.

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NiUS-LIVE: Umfrage-Klatsche für Merz – AfD stärkste Partei

NiUS-LIVE: Umfrage-Klatsche für Merz – AfD stärkste Partei

NiUS-LIVE: Umfrage-Klatsche für Merz – AfD stärkste Partei

Jeden Morgen von 7 bis 9 Uhr beleuchtet NiUS-LIVE-Moderator Alex Purrucker die Themen, die Millionen Menschen bewegen und über die Deutschland spricht. Am Mittwoch begrüßt er Kontrafunk-Moderator Achim Winter und NIUS-Reporter Julius Böhm im Studio.

Die Themen heute:

  • Wann geht der CDU die Luft aus? Die AfD ist laut Forsa-Umfrage mittlerweile die stärkste politische Kraft im Land. Die aktuelle INSA-Umfrage der BILD sieht die AfD mit der Union gleichauf.
  • Nächster Dämpfer für Friedrich Merz. Mehr als die Hälfte der Deutschen sehen den CDU-Chef als schlechteren Kanzler als Olaf Scholz. Mehr noch: Nur jeder Fünfte sieht Merz als vertrauenswürdig an.
  • WELT-Herausgeber Ulf Poschardt geht mit der Corona-Politik der Bundesregierung hart ins Gericht. In einem Podcast meinte er, Wissenschaftler und Ethikratsvorsitzende hätten ein „Terror-Regime“ etabliert.

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Wasser für Profite, Menschenrechte zweitrangig: Ein Konzerntechnokrat übernimmt das WEF

Wasser für Profite, Menschenrechte zweitrangig: Ein Konzerntechnokrat übernimmt das WEF

Von Redaktion

Das Weltwirtschaftsforum (WEF) geht in eine neue Ära – oder vielmehr: es vertieft seine alte. Mit der Ernennung von Peter Brabeck-Letmathe, dem langjährigen Nestlé-Chef, zum Interims-Vorsitzenden des Forums wird deutlich: Wer auf Wandel hoffte, bekommt stattdessen eine technokratische Machtsicherung im Stil Klaus Schwabs. Nur ohne dessen PR-Fassade von „Stakeholder-Utopie“.

Statt Gemeinwohldenken: Konzerninteresse pur. Statt Nachhaltigkeit: Ressourcenverwertung als Geschäftsmodell. Brabeck ist nicht nur ein Mann der Industrie – er ist ihr ideologischer Vollstrecker.

„Wasser ist kein Menschenrecht“ – Die zynische Weltsicht des neuen WEF-Chefs

Es war ein Interview, das weltweite Empörung auslöste: 2005 sagte Peter Brabeck sinngemäß, die Idee, Wasser sei ein universelles Menschenrecht, sei „extrem“. Wasser, so seine Logik, müsse einen Marktwert haben – nur so könne man es effizient steuern.

Nestlé, unter seiner Führung, stand mehrfach in der Kritik, Wasserressourcen in Regionen mit Wasserknappheit zu nutzen, um Flaschenwasser zu produzieren. Beispielsweise wurde das Unternehmen beschuldigt, in Kalifornien während einer Dürreperiode Millionen Liter Wasser entnommen zu haben, ohne angemessene Kompensation oder Rücksicht auf die lokalen Gemeinden. Quelle

Diese Haltung wurde später „korrigiert“, doch die Richtung bleibt: Wasser ist für ihn Ware, nicht Lebensrecht. Nestlé wurde in seiner Amtszeit vielfach kritisiert, weil das Unternehmen in Dürregebieten wie Kalifornien und Pakistan Grundwasser abpumpte – um es teuer als Flaschenwasser zu verkaufen. Die lokalen Gemeinschaften blieben zurück – ausgetrocknet und rechtlos. (Quelle: The Guardian, Wikipedia)

Babynahrung, Kolonialvermarktung und Boykotte

Brabeck-Letmathes Nestlé war auch Teil des berüchtigten „Nestlé-Boykotts“ ab 1977. Der Vorwurf: Die aggressive Vermarktung von Babymilchpulver in Entwicklungsländern habe dazu geführt, dass Mütter das Stillen aufgaben – oft mit tödlichen Folgen für Kleinkinder in Regionen ohne sauberes Trinkwasser. Nestlé versprach Besserung, doch die Praxis änderte sich kaum. (Wikipedia: Nestlé Boycott)

Ein Technokrat in Reinkultur

Peter Brabeck-Letmathe vertritt ein Weltbild, das sich perfekt in die Architektur des Weltwirtschaftsforums einfügt: Märkte als Steuerungsinstrumente, Konzerne als Weltgestalter, Demokratien als störende Kulisse.

  • Er sitzt in Thinktanks, Wirtschaftsgremien und war Teil der UN Global Compact-Initiative – immer mit Fokus auf „Effizienz“.
  • Seine Skepsis gegenüber dem menschengemachten Klimawandel fiel ebenso auf wie seine Haltung zu Umwelt- und Sozialstandards: Anpassung statt Transformation.
    (Quelle: The Guardian)

Mit seiner Ernennung wird deutlich: Das WEF verfolgt keinen Kurswechsel. Es verdoppelt seinen technokratischen Zugriff auf globale Steuerung, getragen von Konzerninteressen, beraten von Industrielobbyisten, abgesichert durch eine Öffentlichkeit, die kaum noch hinschaut.

Schon 2019 sagte er in einem Interview wörtlich: „Der erste Schritt zu einer neuen Menschheit ist getan.“ Brabeck-Letmathe steht wie kaum ein anderer für das technokratische Denken des WEF – Kontrolle über Nahrung, Wasser, Genetik. Mit ihm an der Spitze bekommt der „Great Reset“ eine neue Dimension: Die Transformation des Menschen selbst.

Wasser für Profite, Menschenrechte zweitrangig: Ein Konzerntechnokrat übernimmt das WEF Machtwechsel beim WEF: “Der erste Schritt zu einer neuen Menschheit ist getan”

Klaus Schwab ist zurückgetreten – sein Nachfolger als WEF-Vorsitzender: Peter Brabeck-Letmathe, Ex-Nestlé-Chef und Befürworter von Gentechnologie und biotechnologischer Transformation.

Schon… pic.twitter.com/rhI8Vi5VEr

— Don (@Donuncutschweiz) April 22, 2025

Fazit: Brabeck steht nicht für Weltverbesserung, sondern für Weltverwaltung im Konzerninteresse

Wer glaubte, dass auf Schwab ein Mann mit Visionen folgen würde, irrt. Mit Brabeck übernimmt ein Konzernstratege, der Wasser privatisieren will, Klimaschutz relativiert und Menschenrechte ökonomisiert.

Das Weltwirtschaftsforum ist damit, mehr denn je, eine Bühne der Besitzenden – gegen die Bedürfnisse der Vielen.