Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Forscher behauptet, aus Satelliten 600 Meter tief in die Erde sehen zu können – geht das?

Forscher behauptet, aus Satelliten 600 Meter tief in die Erde sehen zu können – geht das?

Forscher behauptet, aus Satelliten 600 Meter tief in die Erde sehen zu können – geht das?

Der italienische Forscher Corrado Malanga (74) beschäftigt seit einigen Tagen die Weltpresse und Millionen von Menschen gleichermaßen. Auf Basis seiner Arbeit wird behauptet, unter den Pyramiden von Gizeh in Ägypten riesige Hohlräume, ja ganze Städte gefunden zu haben. Dabei will er mit “Synthetic Aperture Radar Doppler Tomography” von Satelliten aus gearbeitet haben. Wir haben uns angesehen, ob dies plausibel ist – oder der Mann das Wunschdenken der Menschen, ein großes Geheimnis zu entdecken, für seine Publicity ausnutzt.

Besonders intensiv berichtet das britische Boulevardmagazin Daily Mail über die angeblichen Erkenntnisse des italienischen Wissenschaftlers Corrado Malanga von der Universität Pisa und seinem Kollegen Filippo Biondi von der Universität Strathclyde sowie dem Ägyptologen Armando Mei. Eine ganze Kampagne mit diesbezüglichen Artikel finden Sie hier:

Viele Menschen in unserer Gegenwart sind davon überzeugt, dass wir nicht alles über die Entstehung des Menschen und die Geschichte der Menschheit wissen. Sie glauben, dass uns die Wahrheit absichtlich vorenthalten wird. Deshalb sehen Sie nun mit großem Interesse und Vorfreude auf die Erkenntnisse der genannten Wissenschaftler.

Zunächst erschien im Jahr 2022 unter dem Titel “Synthetic Aperture Radar Doppler Tomography Reveals Details of Undiscovered High-Resolution Internal Structure of the Great Pyramid of Giza” in einem Journal namens “Remote Sensing” eine Arbeit, welche sich mit der von den Wissenschaftlern verwendeten Technologien beschäftigt. Darin wird behauptet, aus den mittels “Synthetic Aperture Radar Doppler Tomography” gewonnenen Daten die Hohlräume in der Khnum-Khufu (Cheops) Pyramide korrekt gemessen zu haben – sie wurden in ein 3D-Modell des Innenlebens überführt. Dabei will man auch einige bislang unbekannte Kammern gefunden haben. Die Arbeit wurde in einem populärwissenschaftlichen Buch mit dem Titel “Chnum-Chupu. Cheops: Das Ende eines Mysteriums. Als die Götter nicht sterben wollten” erweitert.

Tatsächlich wurde im Jahr 2023 eine weitere, bislang unbekannte Kammer in der Cheopspyramide gefunden. Die Entdeckung hatte allerdings nichts mit den Messungen der Italiener zu tun, die entdeckte Kammer befand sich auch an einer gänzlich anderen Stelle, als von Malanga und Biondi vorhergesagt. Die im März 2023 entdeckte Kammer ist ein etwa neun Meter langer und über zwei Meter hoher Korridor, der sich oberhalb des ursprünglichen Eingangs an der Nordseite der Pyramide befindet. Diese Entdeckung wurde durch Myonentomografie und andere zerstörungsfreie Methoden bestätigt und später mit einer Endoskopkamera visuell verifiziert.

Das von Biondi und Malanga verwendete SAR-DT führte zu deren Behauptung, neue Strukturen zu zeigen, ohne jedoch genaue Positionen eindeutig zu spezifizieren oder mit archäologischen Funden zu korrelieren. Die Autoren sprechen allgemein von “internen Hohlräumen” und “Untergrundstrukturen”, ohne konkrete Koordinaten oder eine direkte Verbindung zu bekannten Bereichen wie dem Nord Eingang oder der 2023 entdeckten Kammer anzugeben. Ihre Ergebnisse blieben spekulativ und haben sich archäologisch vor Ort nicht bestätigen lassen. Die Spekulative Natur zeigt sich, wenn man die oben verlinkte Arbeit selbst studiert. Zwar versuchen die Autoren darzustellen, wie ihre diffusen Pixelbilder mit Hohlräumen in der Pyramide zusammenhängen sollen – besonders nachvollziehbar ist dies objektiv nicht.

Ein Beispiel. In der Pixelgrafik (rechts außen) wollen die Autoren den bekannten Hohlraum erkannt haben. Tatsächlich dürfte es sich eher um eine abenteuerliche Interpretation handeln, zwischen solidem Fels und Gängen (Dunkelblau) findet sich kein Unterschied.

Diese Vorgeschichte ist wesentlich, um die neuste Behauptung der Wissenschaftler auf den Prüfstand zu stellen. Denn es ist klar, dass aus den Daten von 2022 eben keine detaillierte und akkurate Abbildung des Innenlebens der Pyramide möglich war, die sich oberhalb des Kalksteinfelsens befindet. Um die Dimensionen zu verstehen, die sogenannte Königskammer liegt etwa 43 Meter über Bodenniveau, darüber befinden sich fünf Entlastungskammern. (siehe auch das oben gezeigte Beispielbild, die Zeichnung links mit der Bezeichnung (a)). Insgesamt liegen 100 Meter Steinblöcke über der Königskammer. Die 2023 entdeckte, neue Kammer liegt hingegen “nur” unter 10-15 Meter Steinblöcken. Um es zu wiederholen, diese Kammer wurde durch die Technik von Biondi und Malanga nicht erkannt.

Warum ist das wichtig? Die SAR Technologie ist unter idealen Bedingungen in der Lage, etwa 10 Meter in den Boden zu sehen, manche Quellen behaupten sogar 15 Meter. Kalksteinfelsen ist hingegen keine ideale Bedingung. Sowohl der Untergrund als auch der größte Teil der Pyramide bestehen aus Kalkstein. Hier wird unter idealen Bedingungen eine Eindringtiefe von 50 cm angenommen.

Die SAR-Doppler-Tomografie (Synthetic Aperture Radar Doppler Tomography) ist eine fortschrittliche Methode der Radarbildgebung, die auf dem Prinzip der synthetischen Apertur (SAR) und der Analyse von Doppler-Verschiebungen basiert. Sie wird genutzt, um hochauflösende, dreidimensionale Abbildungen von Objekten oder Strukturen zu erzeugen, indem sie die Bewegung des Radars und die Mikrobewegungen des Ziels ausnutzt. Erst durch die möglichen Mikrobewegungen eines Ziels ist es möglich, hier eventuell etwas tiefer in das Gestein zu sehen. Dazu muss aber die Datenbasis stimmen. Die Wissenschaftler haben nicht offengelegt, wie viele Bilder des Satelliten COSMO-SkyMed ihnen zur Verfügung standen und ob es plausibel ist, dass man aus mehreren Abbildungen des Bereichs der Pyramide ausreichend Daten mit “Mikrobewegungen” erhalten hat. Ebenso haben sie nicht genau beschrieben, wie die Daten interpretiert wurden (“ein spezieller Algorithmus”). Ohne Rohdaten, eine detaillierte Beschreibung der Methodik und vor allem ohne Bestätigung durch traditionelle Messtechniken wie Myonentomografie bleibt die Reproduzierbarkeit fraglich.

Am 15. März veröffentlichten dieselben Wissenschaftler eine Presseaussendung, welche den Hintergrund des aktuellen “Wirbels” bildet. Darin wird behauptet, dass man nun mit der SAR-DT Technik bis zu drei Kilometer unter die Oberfläche blicken könne. Wir haben die Presseaussendung gesucht – gefunden und stellen Sie unseren Lesern hier zur Verfügung.

Im Grunde genommen wird eine zweidimensionale Pixelgrafik präsentiert, welche beweisen soll, dass sich unter den Pyramiden 600 Meter lange, senkrechte Hohlschäfte befinden, die von einer Art Spiralrampe umgeben sind.

Auf dieser Basis konstruierte man folgende Annahme, wie diese Schäfte unter der Pyramide aussehen sollen.

Tatsächlich bewiesen ist hingegen nichts. Seriöse und etablierte Wissenschaftler, sowohl in der Ägyptologie als auch der Messtechnik, weisen darauf hin, dass die verwendete Technik die behaupteten Resultate nicht liefern könne und die Interpretationen der Bilder “abenteuerlich” wären. Manche weisen darauf hin, dass man gegebenenfalls eine Abbildung dessen sieht, was zu erwarten ist, wenn ein Bauwerk von 6 Millionen Tonnen Gewicht auf den Boden einwirkt. So gut wie alle befragten Wissenschaftler, außer jenen, die am Projekt beteiligt waren, sagen aus, dass die Behauptungen “völlig falsch” und “aus der Luft gegriffen” wären und jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehren würden.

Tatsächlich könnte man relativ rasch den Beweis führen, ob man mit SAR-DT entsprechende Strukturen bestimmen kann. Weltweit sind viele unterirdische Anlagen und Bunker gut bekannt und erforscht. Man müsste die Technik nur an einem bereits vermessenen Ort anwenden und feststellen, ob man durch dickes Gestein durch korrekte Ergebnisse erzielt. Wie oben dargestellt, konnte die Technik aber nicht einmal die Position einer Kammer der Cheops-Pyramide liefern, die sich verhältnismäßig nahe der Oberfläche befindet. Die Behauptungen der Forscher sind also außerordentlich fragwürdig.

Weiters dürfte sich das Militär brennend für so eine Technik interessieren, wenn sie existieren sollte und funktioniert. Beispielsweise wären die Terrortunnel der Hamas in Israel innerhalb weniger Stunden in Schutt und Asche gebombt – und tausende Menschenleben gerettet worden. Auch im Ukraine-Krieg gibt es sicher viele Anwendungen für eine Möglichkeit, kilometerweit in den Boden zu blicken, um Tunnel und Bunker zu entdecken.

Tatsächlich schließen auch etablierte Ägyptologen nicht aus, dass sich unter der Cheopspyramide oder anderen Pyramiden noch Gänge, Kammern und andere Hohlräume befinden. Die Bauplätze könnten für die Menschen der Region schon viel länger einen wichtigen, kultischen Charakter gehabt haben.

Völlig ins Reich der Science Fiction, Mythen und Märchen gleitet man allerdings ab, wenn man aufgrund der nicht verifizierten Bilder davon beginnt, unter den Pyramiden ganze Städte zu sehen, welche ein altes, unbekanntes Volk hinterlassen hätten. Es ist zwar nachvollziehbar, dass viele Menschen auf dieser Welt auf einer Sinnsuche sind und dabei auch zu den Ursprüngen zurückkehren möchten – doch ohne jegliche Beweise solche Behauptungen aufzustellen nährt höchstens falsche Hoffnungen und tatsächliche “Fake News” ohne echten Erkenntnisgewinn für die Menschheit. In jedem Fall ist es wenig sinnstiftend, solche Gedanken zu publizieren, ohne dass auch nur für einen einzigen der behaupteten Gänge der Beweis seiner Existenz erbracht wurde.

Vielleicht gibt es etwas mehr Aufschluss über die Denk- und Herangehensweise des Forschers Corrado Malanga, wenn man sich seine sonstigen Bücher ansieht, beispielsweise:

  • Aliens oder Dämonen: Die bewusste Entscheidung, die Zeiten der Täuschung zu beenden
  • Cheope – Die Fabrik der Unsterblichkeit: Die wahre Geschichte darüber, wer wir waren
  • UFOs im Geist – Hypnosesitzungen des Entführten Valerio Lonzi

Hier dürfte durchaus sehr viel Wunschdenken der Vater der Gedanken sein – und auch wenn man mit offenem Geist durch die Welt gehen sollte, müssen solche Theorien immer mit handfesten, für jedermann überprüfbaren Beweisen belegt sein. Sonst riskiert man schnell, ins Reich der Wahnsinnigen und Spinner zugeordnet zu werden oder tatsächlich dorthin abzugleiten.

London fordert nun auch von im Ausland ansässigen Plattformen die Einhaltung britischer Online-Vorgaben

Großbritannien will weltweite Zensur durchsetzen – Streit mit Gab und Kiwi Farms eskaliert

Die Ofcom-Bescheide an Gab und Kiwi Farms sind der erste große Test für den extraterritorialen Zensuranspruch des Vereinigten Königreichs im Rahmen des Online Safety Act.

Von Cindy Harper

Die britische Regierung weitet ihr Zensurregime zunehmend aggressiv über nationale Grenzen hinaus aus. Unter Berufung auf die weitreichenden Befugnisse des Online Safety Act 2023 fordert sie nun auch von im Ausland ansässigen Plattformen die Einhaltung britischer Online-Vorgaben. Zwei der ersten Zielscheiben dieses globalen Vorstoßes: Gab und Kiwi Farms – Plattformen, die sich klar zur Meinungsfreiheit bekennen.

Gab, eine US-Plattform, die sich offen zum Ersten Verfassungszusatz bekennt, weigert sich, den Forderungen der britischen Regulierungsbehörde Ofcom nachzukommen. Die Behörde droht mit drastischen Sanktionen: bis zu 18 Millionen Pfund (23,3 Mio. USD) oder 10 % des weltweiten Umsatzes. Gab wiederum schlug zurück – meldete den Vorgang dem US-Handelsbeauftragten und dem Justizministerium und fordert nun Vergeltungsmaßnahmen und Handelszölle gegen Großbritannien.

CEO Andrew Torba reagierte deutlich: „Wir werden keinen Cent zahlen“, erklärte er. Gab werde sich nicht den „tyrannischen Forderungen“ einer ausländischen Regierung beugen. Der Versuch Großbritanniens, einem amerikanischen Unternehmen Sprachrichtlinien vorzuschreiben, stelle einen gefährlichen Präzedenzfall dar – einer, bei dem sich Staaten herausnehmen, ihre Gesetze global durchzusetzen, um freie Meinungsäußerung zu unterdrücken.

Ein von Torba veröffentlichter Tweet dokumentiert das Schreiben von Ofcom. Darin ist eine Fristsetzung vom 26. März 2025 mit einer Antwortfrist bis zum 16. März enthalten – ein offensichtlicher Fehler, den Gab öffentlich nutzte, um die „bürokratische Absurdität“ des britischen Vorgehens anzuprangern.

Gab ruft seine Nutzer dazu auf, sich zur Verteidigung der digitalen Meinungsfreiheit zu versammeln – durch öffentliche Unterstützung und finanzielle Beiträge zu den laufenden rechtlichen und technischen Gegenmaßnahmen.

Kiwi Farms, ein berüchtigtes Forum für unmoderierte Diskussionen, wählte einen anderen Weg: Besucher aus dem Vereinigten Königreich erhalten beim Aufruf der Seite eine klare Warnung:

„Sie greifen auf diese Website aus dem Vereinigten Königreich zu. Das ist keine gute Idee.“

Die Seite verlinkt direkt auf die Schreiben von Ofcom, in denen die Behörde auf einer Zuständigkeit für Plattformen mit einer „signifikanten Anzahl britischer Nutzer“ besteht – ein vager Maßstab, der potenziell auf fast jede größere Website zutrifft.

Was britische Nutzer nun sehen, wenn sie Kiwi Farms aufrufen: eine Anzeige der United States Internet Preservation Society, die erklärt, der Zugriff sei „aus rechtlichen Gründen nicht möglich“ – mit Verweis auf Ofcoms Forderung zur Durchsetzung des „Online Safety Act“, den sie als orwellianisch bezeichnet. Das Schreiben ist ebenfalls auf den 26. März 2025 datiert.

Kiwi Farms warnt Nutzer aus Großbritannien außerdem davor, dass ihre Online-Aktivitäten nicht mehr privat seien. Seit die Plattform Cloudflare nicht mehr nutzt, können britische Behörden theoretisch genau nachvollziehen, wann und wo sich Nutzer einloggen. Die Seite rät zur Nutzung von VPN oder Tor, um die eigene Privatsphäre zu schützen – und macht unmissverständlich klar: Sie wird sich nicht den Zensurvorgaben eines fremden Staates unterwerfen.

Verfechter der freien Meinungsäußerung sehen im Online Safety Act ein gefährliches Instrument zur Unterdrückung abweichender Stimmen – ein zentraler Baustein einer langfristigen Strategie, das Internet in ideologisch kontrollierte Räume umzuwandeln.

Gab warnt: Sollte sich dieser Präzedenzfall durchsetzen, drohe auch anderen US-Plattformen das gleiche Schicksal.

„Wenn sie zulassen, dass Großbritannien uns zensiert, ist jede andere amerikanische Tech-Firma die nächste.“

Die Situation erinnert an frühere Auseinandersetzungen: Bereits 2018 wurde Gab von Hosting-Diensten und Zahlungsanbietern blockiert, weil man sich weigerte, die subjektiven Standards für ‚Hassrede‘ zu übernehmen. Dennoch blieb die Plattform standhaft – mit dem klaren Grundsatz: Meinungsfreiheit ist nicht verhandelbar, selbst wenn man sich allein gegen staatliche Übermacht stellen muss.

Der neue Versuch des Vereinigten Königreichs, globale Internet-Governance nach eigenen Regeln durchzusetzen, stößt nun auf Widerstand von Plattformen, die sich nie seiner Gerichtsbarkeit unterstellt haben. Ob daraus weitreichende geopolitische Spannungen entstehen, bleibt abzuwarten – insbesondere, wenn die US-Regierung aktiv wird.

Eines jedoch ist klar: Der Kampf um die Kontrolle des globalen Informationsflusses tritt in eine neue, gefährliche Phase ein. Und für Plattformen wie Gab und Kiwi Farms kommt ein Rückzug nicht infrage.

Amerikanische Bemühungen, Russland von China zu trennen, sind zum Scheitern verurteilt

José Niño

Seit Donald Trump am 20. Januar 2025 ins Weiße Haus zurückgekehrt ist, gab es zunächst die Hoffnung, dass er den Konflikt in der Ukraine entschärfen würde. Die anhaltende Militärhilfe für die Ukraine und die langsamen Verhandlungsfortschritte lassen jedoch eine dauerhafte Friedenslösung in weite Ferne rücken.

Die Trump-Administration würde es vorziehen, den Stellvertreterkrieg der USA in der Ukraine zu beenden und ihren geopolitischen Blick nach Asien zu richten, um China einzudämmen. Als Sahnehäubchen würden die Vereinigten Staaten Russland dazu bringen, seine „grenzenlose Partnerschaft“ mit China aufzukündigen, um den ostasiatischen Riesen zu isolieren. In der Tat versucht Trump mit seinem außenpolitischen Ansatz eine „umgekehrte Nixon-Strategie“ zu verfolgen. Diese Strategie zielt darauf ab, die Beziehungen zu Russland zu verbessern, um ein Gegengewicht zu China zu schaffen, im Gegensatz zum ursprünglichen Ansatz des damaligen Präsidenten Richard Nixon, sich mit dem kommunistischen China zu verbünden, um der Sowjetunion entgegenzuwirken.

Die US-Außenpolitik ist ungeachtet der idealistischen Selbstdarstellung von zynischen geopolitischen Spielchen durchdrungen. Die Trump-Administration versucht, diese Taschenspielertricks gegen China einzusetzen, indem sie Russland gegen China ausspielt, bis hin zu dem Punkt, beide eurasischen Schwergewichte in langwierige Konflikte zu verwickeln. Ein solches Szenario wäre der Traum eines jeden DC-Strategen – eine eurasische Ebene, die in einen Konflikt verwickelt ist, während die Vereinigten Staaten von Amerika an der Seitenlinie sitzen und auf den Moment warten, als dominierende Macht im eurasischen Raum aufzutreten. Und das alles, ohne einen Schuss abzufeuern.

Zurück in die Realität: Außenpolitische Strategen der USA werden feststellen, dass es ein schwieriges Unterfangen sein wird, Russland von China loszulösen, geschweige denn, es in einen offenen Konflikt mit China zu locken. Die zahlreichen Faktoren, die 1972 zu Richard Nixons historischem Besuch in China führten, bei dem die chinesisch-amerikanischen Beziehungen normalisiert und als Gegengewicht zur Sowjetunion genutzt wurden, sind in der Gegenwart einfach nicht mehr vorhanden.

Zum einen waren die Beziehungen zwischen den Sowjets und den Chinesen bereits angespannt, bevor Nixon und sein treuer Kumpel Henry Kissinger die Chinesen durch geschickte Staatskunst für sich gewinnen konnten. Es kam zur chinesisch-sowjetischen Spaltung, in deren Verlauf sich die Beziehungen zwischen der Volksrepublik China (VRC) und der Sowjetunion (UdSSR) ab Ende der 1950er Jahre und noch mehr in den 1960er Jahren verschlechterten.

Dieser Bruch in den chinesisch-sowjetischen Beziehungen wurde durch eine Kombination von Faktoren herbeigeführt. Nach dem Tod des sowjetischen Machthabers Joseph Stalin leitete der sowjetische Staatschef Nikita Chruschtschow eine Entstalinisierung ein und strebte eine friedliche Koexistenz mit dem kapitalistischen Westen an, was der chinesische Staatschef Mao Tsetung als ideologischen Verrat und „Revisionismus“ empfand. Maos Politik des Großen Sprungs nach vorn und der Kulturrevolution kollidierte mit Chruschtschows gemäßigterem Ansatz zum Kommunismus.

Die Spaltung im 20. Jahrhundert zwischen den beiden eurasiatischen Giganten war nicht ausschließlich ideologisch, sondern hatte auch eine geopolitische Komponente. Chinas wachsendes Selbstbewusstsein unter Mao führte zu Spannungen über die Führung in der kommunistischen Welt. Die Entscheidung der UdSSR, die Hilfe für das maoistische China 1960 einzustellen, sowie die sowjetische Unterstützung für Indien während des chinesisch-indischen Krieges von 1962 belasteten die chinesisch-sowjetischen Beziehungen weiter. Grenzkonflikte zwischen den Sowjets und den Chinesen im Jahr 1969 unterstrichen die Rivalität zwischen den beiden Ländern, und die US-Außenpolitiker schauten mit großem Interesse aus der Ferne zu.

Auch im Inneren litt China unter den katastrophalen Auswirkungen des Großen Sprungs nach vorn – wirtschaftlicher Zusammenbruch und Hungersnot – sowie unter den wachsenden politischen Intrigen, die durch die zahlreichen Säuberungen der chinesischen politischen Struktur im Zuge der Kulturrevolution ausgelöst wurden. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Spannungen im In- und Ausland drängten prominente Politiker wie Verteidigungsminister Lin Biao darauf, dass China sowohl gegenüber den Sowjets als auch gegenüber den Vereinigten Staaten eine kämpferische Haltung einnahm. Lin sah sowohl die Vereinigten Staaten als auch die Sowjetunion als imperiale Mächte an, die die chinesischen Interessen bedrohten, was im Gegensatz zu den Bemühungen von Mao und Premier Zhou Enlai stand, diplomatische Beziehungen zu den Vereinigten Staaten aufzubauen, um ein Gegengewicht zur sowjetischen Feindseligkeit zu schaffen.

Lins Tod bei einem verdächtigen Flugzeugabsturz im Jahr 1971 machte jedoch den Weg für die chinesische Führungsschicht frei, eine Annäherung an die Vereinigten Staaten von Amerika zu verfolgen. Kurz darauf gipfelten Chinas positive Annäherungsversuche an die Vereinigten Staaten in dem historischen Besuch von Präsident Richard Nixon im Jahr 1972. Im Gegenzug wurde das Projekt „Chimerica“ mit China als Werkstatt der Welt in der liberalen Wirtschaftsordnung geschmiedet.

Dieses Arrangement in der internationalen Ordnung begann jedoch zu zerfallen, nachdem die Vereinigten Staaten unpopuläre „Nation-Building“-Vorhaben im Nahen Osten verfolgten und im Mittelpunkt der globalen Finanzkrise von 2007-2008 standen. Diese Reihe von Ereignissen brachte die von den USA geführte liberale Ordnung bei vielen der wiedererstarkenden Akteure auf der Weltbühne wie China und Russland in Misskredit. Die Neigung der Vereinigten Staaten, sich in Fragen der NATO-Erweiterung und des Iran-Atomabkommens als „vertragsunfähig“ zu erweisen, untermauerte den Eindruck, dass Washington ein unberechenbarer diplomatischer Akteur ist, dem man nicht zutraut, sich an internationale Normen zu halten.

Als die Kräfte des Nationalismus und des Wettbewerbs der Großmächte zurückkehrten, erschien die Vorstellung, dass sich die herausragenden Mächte der eurasischen Ebene den Launen der US-Regierung unterwerfen würden, bestenfalls fantastisch. Die bereits erwähnten Verwicklungen der Geopolitik des Kalten Krieges und die stümperhafte Wirtschafts- und Außenpolitik der Vereinigten Staaten in den letzten drei Jahrzehnten machen die Verwirklichung einer „umgekehrten Nixon-Strategie“ bestenfalls zu einem Wunschtraum. Ein Abbau der Spannungen mit Russland ist in Ordnung, aber er sollte ohne Hintergedanken erfolgen.

Vielleicht sollten die Vereinigten Staaten von Amerika beginnen, Länder wie Russland als normale politische Einheiten zu behandeln und nicht als geopolitische Spielzeuge, die amerikanische Strategen nach Herzenslust ausnutzen können.

„Bequemlichkeit“ als Vorwand: WEF nutzt Kanada als Testlabor für digitale Kontrolle

Digitale Kontrolle statt Komfort? Transport Canada ringt mit WEF-Verstrickungen beim Biometrie-Programm

Warum hat das WEF so viel Einfluss? Eine einfache Frage – mit tiefgreifenden Folgen. Interne Regierungsdokumente zeigen, wie tief die kanadische Regierung bereits in Projekte verstrickt ist, die vom Weltwirtschaftsforum vorangetrieben werden – etwa bei der Einführung digitaler Identitäten. Und wie unangenehm es wird, wenn Journalisten genauer hinschauen.

Der Journalist David Akin stellte unbequeme Fragen zum „Known Traveller Digital Identity“-Projekt (KTDI), einem vom WEF unterstützten Vorhaben zur biometrischen Erfassung von Flugreisenden. Die Reaktion bei Transport Canada? Nervosität, Ablenkung, Schadensbegrenzung. Interne Mails bezeichnen Akins Fragen als „problematisch“ – nicht etwa, weil die Antworten fehlen, sondern weil sie zu viel aufdecken könnten.

KTDI, verkauft als praktische und sichere Zukunftstechnologie, erstellt ein umfassendes digitales Profil jedes Reisenden. Doch wer das System wirklich kontrolliert, bleibt undurchsichtig. Hinter der Fassade von Komfort und Effizienz steckt eine tiefgreifende Verflechtung zwischen kanadischen Behörden und dem WEF, einer nicht gewählten, globalen Machtzentrale, die maßgeblich an der Gestaltung nationaler Agenden mitwirkt – ohne demokratische Rechenschaft.

Dokumente belegen: Das Ministerbüro unter Omar Alghabra koordinierte gezielt die Teilnahme an WEF-Events. Jennifer Sully, Direktorin für internationale Beziehungen, sah darin eine „großartige Gelegenheit“, das KTDI-Projekt international zu promoten. Sie schlug sogar vor, den WEF-Sitz des ehemaligen Ministers Marc Garneau an Alghabra zu übertragen – als Symbol kontinuierlicher Regierungstreue gegenüber WEF-Zielen.

Besonders brisant: Der Zeitpunkt. Interne Nachrichten von Exekutivdirektor John Velho legen nahe, dass die COVID-19-Krise bewusst als Katalysator genutzt wurde, um digitale ID-Systeme unter dem Deckmantel von Sicherheit und wirtschaftlicher Erholung schneller einzuführen.

Drei Jahre lang wurden Anfragen von Rebel News blockiert – nun liegen die Dokumente endlich vor, wenn auch massiv geschwärzt. Der Inhalt? Kaum noch lesbar. Aber gerade die Schwärzungen sprechen Bände: Was will die Regierung verbergen?

KTDI wurde diskret in die Kommunikationsstrategie zur wirtschaftlichen Erholung eingebettet. Doch wer genau hinschaut, erkennt: Es geht längst nicht nur ums Reisen. Es geht um die Infrastruktur für ein umfassendes Überwachungssystem, eingebettet in einen globalen Rahmen, gelenkt von einer privaten Organisation mit überstaatlichem Einfluss.

Das WEF – unter dem Banner „Globale Kooperation“ – schreibt an der nächsten Version der digitalen Gesellschaft mit. Demokratische Kontrolle? Fehlanzeige. Öffentliche Debatte? Unerwünscht.

Was hier entsteht, ist kein harmloser Service für Vielreisende, sondern die schrittweise Einführung einer permanenten digitalen Kontrolle der Bürger – ohne Mandat, ohne Transparenz, aber mit internationalem Rückhalt.

Kriegsvorbereitungen sind eine amerikanische Institution

Paul Craig Roberts

„In den Regierungsausschüssen müssen wir uns davor hüten, dass der militärisch-industrielle Komplex ungerechtfertigten Einfluss erlangt, sei dieser nun gewollt oder ungewollt. Das Potenzial für den verhängnisvollen Aufstieg einer fehlgeleiteten Macht besteht und wird fortbestehen. – Präsident Dwight D. Eisenhower

In den 1960er und 1970er Jahren, als die USA tatsächlich einen Feind hatten, wenn auch möglicherweise einen von uns selbst geschaffenen, gab es eine Friedensbewegung. Sie könnte durchaus von linken Professoren an den Universitäten ausgegangen sein, die das rassistische Amerika nicht für verteidigungswürdig hielten.

Im ersten Viertel des 21. Jahrhunderts, einer Zeit vieler amerikanischer Kriege eigener Wahl, gibt es keine Friedensbewegung. In ihrem Buch ‚The Trillion Dollar Silencer‘ (‚Der Billionen-Dollar-Schalldämpfer‘) fragt Joan Roelofs:

„Warum gibt es so viel Akzeptanz und so wenig Protest gegen die illegalen und unmoralischen Kriege und anderen Militäroperationen unserer Regierung? Warum wird über den Tod und die Zerstörung, die Kriege und sogar die Kriegsvorbereitungen den Menschen, einschließlich der Truppen, und der Umwelt zufügen, meist geschwiegen? Warum gibt es so wenig Besorgnis über das Potenzial der Auslöschung menschlichen und anderen Lebens durch einen Atomkrieg, der heute von den USA und anderen Militärs als ‚Option‘ angesehen wird?“

Die Antwort findet sich in ihrem Titel ‚The Trillion Dollar Silencer‘ (‚Der Billionen-Dollar-Schalldämpfer‘). Man könnte meinen, dass das Geld für Waffen ausgegeben wird, aber ein Großteil davon wird für den Kauf von Universitäten und Fakultäten, Think Tanks, gemeinnützigen Organisationen, staatlichen und lokalen Regierungen, Medien, Auftragnehmern und ausländischen Regierungen verwendet.

Die Tentakel des Verteidigungsministeriums reichen überall hin. Da so viele von den Zuwendungen des Verteidigungsministeriums abhängig sind, gibt es niemanden mehr, der protestieren könnte.

Roelofs‘ Recherchen sind erschöpfend. Sie packt eine erstaunliche Menge an Details, einschließlich Namen und Geldbeträgen, auf 200 Seiten. Roelofs erklärt zum Beispiel, wie die CIA mit Geld um sich wirft. Die CIA gründet Scheinstiftungen und vergibt Zuschüsse an sie. Die Scheinstiftungen gewähren dann Zuschüsse an legitime Stiftungen, und die Stiftungen leiten das Geld an die von der CIA benannten Gruppen weiter.

Präsident Eisenhower warnte vor der wachsenden Macht des Militär-/Sicherheitskomplexes. Dagegen wurde nichts unternommen. Die Macht ist so groß geworden, dass das Verteidigungsministerium einer Prüfung nicht standhalten kann und mehrere Billionen Dollar unauffindbar sind. Vielleicht erinnern Sie sich daran, dass das, was auch immer am 9/11 ins Pentagon einschlug, es schaffte, die Büros zu treffen und zu zerstören, in denen die Dokumente und Experten untergebracht waren, die nach dem Verbleib des Geldes suchten, und damit die Ermittlungen zu beenden.

Im letzten Kapitel stellt Roelofs die Frage „Was kann getan werden?“. Ihren Vorschlägen mangelt es an Wirksamkeit. Ihr Buch wurde geschrieben, bevor die Abteilung für Regierungseffizienz (DOGE) eingerichtet wurde. Ich schlage vor, dass jemand, der kann, das Buch in die Hände von DOGE gibt. ‚The Trillion Dollar Silencer‘ zeichnet die Geldströme durch so viele Hände und Stellen nach, dass es den DOGE-Mitarbeitern viel Arbeit ersparen und sie über die vielen nicht verteidigungsbezogenen Verwendungen von Verteidigungsgeldern erstaunt sein werden.

Es erfordert Charakter und Entschlossenheit, eine schlechte Situation zu korrigieren. Amerikas Dilemma ist, dass die Korruption so allgegenwärtig ist, dass ihre Bekämpfung zur Zerstörung der Karriere führt. Die Menschen haben Hypotheken, Autos zu bezahlen, Kinder in der Schule. Gegen Korruption zu protestieren ist ein Weg in die Armut. Vielleicht können Trump und Musk etwas tun, oder vielleicht werden demokratische Richter den institutionalisierten Betrügereien den Garaus machen.

Turbokrebs nach mRNA-Impfung: Schockierender Brief sorgt für Aufsehen auf X

Ein vielbeachteter Post auf der Plattform X (ehemals Twitter) sorgt derzeit für Diskussionen: Dr. William Makis, ein kanadischer Arzt, veröffentlichte den Auszug eines Briefes, der ihm von einem Kollegen zugeschickt wurde. Der Brief enthält persönliche Schilderungen eines Familienvaters aus Alberta, dessen Angehörige nach der COVID-19-mRNA-Impfung reihenweise an aggressiven Krebserkrankungen erkrankt sein sollen. Besonders brisant: Nur ein Familienmitglied, das sich gegen die Impfung entschied, sei gesund geblieben.

BREAKING NEWS: I’ve received a shocking letter from a Canadian doctor, who had four family members develop Turbo Cancer after taking COVID-19 mRNA Vaccines!

For a few months now, doctors have been coming to me for help with cancer, either for themselves or their family members.… pic.twitter.com/QUHFS3tou3

— William Makis MD (@MakisMD) March 23, 2025

![Briefauszug mit geschwärzten Namen und Kontaktdaten]

Demnach habe die Familie seit 2022 eine dramatische Entwicklung durchgemacht. Die Ehefrau des Schreibers sei nach einer COVID-Infektion verstorben, mehrere Familienmitglieder – darunter Sohn und Tochter – seien nach der Impfung an Prostata- bzw. Brustkrebs erkrankt. Der Verfasser vermutet einen direkten Zusammenhang mit der Impfung.

Dr. Makis kommentierte den Brief in seinem Post auf X mit den Worten:

„Ich habe einen schockierenden Brief von einem kanadischen Arzt erhalten, der berichtet, dass vier Familienmitglieder nach der Einnahme von COVID-19-mRNA-Impfstoffen an Turbokrebs erkrankt sind!“

Er berichtet weiter, dass sich inzwischen regelmäßig Ärzte an ihn wenden – nicht nur wegen eigener Krebserkrankungen, sondern auch im Zusammenhang mit erkrankten Familienmitgliedern. Besonders erwähnenswert sei, dass sich viele dieser Mediziner inzwischen Hilfe in seiner „Ivermectin-Krebsklinik“ suchten – einer Einrichtung, in der laut Makis alternative Ansätze zur Krebsbehandlung verfolgt werden.

In einem Interview mit dem Shaun Newman Podcast (@SNewmanPodcast) zeigte sich der Moderator überrascht, als Makis berichtete, dass sich zunehmend Kollegen aus dem medizinischen Bereich bei ihm meldeten – ein Trend, der laut Makis stetig zunimmt.

Fazit:
Der Fall wirft viele Fragen auf – medizinisch, gesellschaftlich und politisch. Auch wenn der Zusammenhang zwischen mRNA-Impfung und sogenannten „Turbokrebs“-Fällen wissenschaftlich bislang nicht belegt ist, häufen sich Berichte über ungewöhnlich aggressive Krankheitsverläufe nach der Impfung.

Deshalb drückt der Bund bei der E-ID aufs Tempo

Gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz hat der Politbeobachter die Dokumente der Ämterkonsultation zum Technologieentscheid der E-ID angefordert. Dabei zeigt sich, weshalb der Bundesrat bei der E-ID aufs Tempo drückt und dem Datenschutz eine untergeordnete Priorität zuweist. Eine Verschiebung der Einführung der E-ID hätten Verzögerungen bei mehreren Projekten mit sich gebracht, unter anderem die Alterskontrolle für Video-Plattformen.

Rückblende: Im vergangenen Dezember hat der Bundesrat den Technologieentscheid zur E-ID gefällt. Dabei stand eine Schweizer Lösung, welche hohe Anforderungen an den Datenschutz stellt und einer EU-kompatiblen Lösung zur Auswahl. Der Bundesrat hat sich für eine Kompatibilität mit Europa entschieden, welche jedoch Lücken beim Datenschutzes aufweist. Selbst dem Bundesrat war dies ein Dorn im Auge, weshalb

Islamismus-Opfer egal: Berliner Regierung will Gedenktag gegen Islamfeindlichkeit

Islamismus-Opfer egal: Berliner Regierung will Gedenktag gegen Islamfeindlichkeit

Islamismus-Opfer egal: Berliner Regierung will Gedenktag gegen Islamfeindlichkeit

Kein Aprilscherz: Die Berliner Regierung plant die Einführung eines Aktions- und Gedenktags gegen Islamfeindlichkeit – zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Sollte nicht eher ein Gedenktag für die Opfer islamistischer Gewalt eingeführt werden?

In Berlin plant die schwarz-rote Koalition, bestehend aus CDU und SPD, die Einführung eines jährlichen Aktions- und Gedenktags gegen Islamfeindlichkeit. Dieser Tag soll künftig am 15. März begangen werden. Die Ankündigung wurde von den Fraktionschefs Raed Saleh (SPD) und Dirk Stettner (CDU) am 31. März 2025 anlässlich des muslimischen Zuckerfestes gemacht. In den kommenden Wochen soll ein entsprechender Antrag ins Berliner Abgeordnetenhaus eingebracht werden.

„Berlin steht für Vielfalt und Zusammenhalt aller Religionen. Wir treten gemeinsam jeder Form von Diskriminierung entgegen“, betonte Stettner. „Mit der Einführung des 15. März als festem Gedenk- und Aktionstag gegen Islamfeindlichkeit stärken wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Der Hintergrund für die Wahl des 15. März liegt in einem Beschluss der Vereinten Nationen von 2022, diesen Tag zum Internationalen Tag zur Bekämpfung der Islamfeindlichkeit zu erklären. Dies geschah in Reaktion auf den Anschlag auf zwei Moscheen am 15. März 2019 in Christchurch, Neuseeland.

Ziel des Gedenktags ist es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und Diskriminierung entgegenzutreten. Saleh betonte, dass Muslime ein fester und nicht mehr wegzudenkender Bestandteil Berlins seien.

„Unser Ziel muss es sein, dass alle Berlinerinnen und Berliner sich mit unserer Stadt identifizieren und frei leben können.“ Denn Berlin sei die Stadt der Freiheit und der persönlichen Entfaltung. Ein guter Witz, so scheint es. Deswegen wurde wohl auch gerade wegen Terrorgefahr das Bölschefest in Friedrichshagen abgesagt und deswegen droht auch dem Osterfeuer in Frohnau die Absage – weil man sich im besten Deutschland so schön frei und sicher entfalten kann.

Stettner hob hervor, dass Berlin für Vielfalt und Zusammenhalt stehe. Geplant sind unter anderem Gespräche mit Moscheegemeinden und ein Tag der offenen Moscheen, um das Thema sichtbar zu machen.

Viele Bürger sind zunehmend besorgt über islamistisch motivierte Gewalt – in den letzten Jahren gab es in Deutschland, auch in Berlin, immer wieder Attentate und Straftaten mit islamistischem Hintergrund, wie etwa den Anschlag auf dem Breitscheidplatz 2016, bei dem 13 Menschen starben. Berlin ist zudem ein Schwerpunkt für Messergewalt und Gruppenvergewaltigungen. Trotzdem setzt die Berliner Regierung den Fokus einseitig auf Islamfeindlichkeit. Da stellt sich die Frage, warum nicht ein Gedenktag für die Opfer islamistischer Gewalt eingeführt wird. Es darf bezweifelt werden, dass mit einem Gedenktag gegen Islamfeindlichkeit der gesellschaftliche Zusammenhalt gefördert wird – das exakte Gegenteil könnte der Fall sein.

Bluttat in Bordeaux: Afghane schlachtet Landsmann vor McDonald’s ab

Bluttat in Bordeaux: Afghane schlachtet Landsmann vor McDonald’s ab

Bluttat in Bordeaux: Afghane schlachtet Landsmann vor McDonald’s ab

Ein Afghane hat einen Landsmann wegen eines jahrealten Streits auf einem öffentlichen Platz in Bordeaux einfach niedergestochen und ihm dann die Kehle aufgeschlitzt. Eiskalt und ohne Reue. Eine weitere tickende Zeitbombe, die explodiert ist.

Am vergangenen Freitag, den 28. März 2025, gegen 18:30 Uhr, verwandelte sich die belebte Place de la Victoire in einen Schauplatz des Grauens: Ein 27-jähriger Afghane stach auf einen 28-jährigen Landsmann mit einem Messer ein – elfmal, darunter ein tödlicher Stich ins Herz. Die Tat, gefilmt von Passanten, zeigt einen Täter, der nach dem Blutbad seelenruhig auf einer Bank Platz nimmt, das blutige Messer in der Hand.

Laut dem französischen Blatt Le Parisien lockte der Täter sein Opfer gezielt an den Tatort. „Er hatte ihm ein Treffen vorgeschlagen – mit der klaren Absicht, ihn zu töten“, berichtet das Blatt unter Berufung auf die Ermittlungen. Der Grund? Ein jahrealter Groll, der in Afghanistan seinen Ursprung haben soll. Der Verdächtige erklärte in der Vernehmung jedoch „eher wirr“, wie der Bordeauxer Staatsanwalt Renaud Gaudeul festhielt: „Er begründete die Tat mit dem schlechten Verhalten des Opfers gegenüber seiner Familie, damals in Afghanistan.“ Nach einem kurzen Wortwechsel soll er sich auf den 28-Jährigen gestürzt und mit brutaler Entschlossenheit zugestochen haben.

Vor einem McDonald’s, inmitten der abendlichen Betriebsamkeit, brach das Chaos aus. Zeugen schrien panisch: „Ruft die Polizei!“ Doch für das Opfer kam jede Hilfe zu spät. Als die Einsatzkräfte eintrafen, lag der Mann bereits reglos auf einer Bank, „blutüberströmt und ohne Bewusstsein“. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen – elf Stichwunden wies das Opfer auf, eine davon mitten ins Herz.

Was die Szene noch verstörender macht: Der Täter floh nicht. Stattdessen setzte er sich neben sein sterbendes Opfer, die Waffe – von der Polizei als „großes Messer“ beschrieben – noch in der Hand. Als die Beamten ihn festnahmen, gestand er sofort: „Ich bin der Täter.“ Kein Widerstand, keine Reue. Die Polizei nahm ihn in Gewahrsam, das Tatwerkzeug wurde sichergestellt. Nun sitzt er in Untersuchungshaft, angeklagt wegen Mordes.

Die Ermittlungen, übernommen von der Territorialen Kriminaldivision der DIPN Bordeaux, sollen die genauen Hintergründe klären. Doch schon jetzt deutet alles auf eine persönliche Vendetta hin, die ihre Wurzeln fernab Europas hat. Beide Männer, Täter wie Opfer, waren in Frankreich legal ansässig – und bis zu diesem Tag den Behörden nicht als straffällig aufgefallen. Ein Umstand, der Fragen aufwirft: Wie konnte eine solche Gewaltbereitschaft unbemerkt über Jahre schwelen?

Die Tat wirft ein grelles Licht auf die Schattenseiten der Migration. Konflikte, die in Krisenregionen entstehen, enden nicht automatisch an den Grenzen Europas. Sie reisen mit, schmoren im Stillen und brechen manchmal mit tödlicher Wucht hervor. Bordeaux, ein Ort, der für Wein, Kultur und Lebensfreude steht, wurde zum Schauplatz eines Dramas, das seine Ursprünge in den Unruhen Afghanistans hat. Wie viele solche Zeitbomben ticken noch in Europa?

Mein neues Buch ist da: “Im Zensurwahn – Die Aushöhlung von Freiheit und Demokratie“.

Technokratie auf dem Vormarsch – Teil 4: Die Männer des Präsidenten

Von Jesse Smith

Hier können Sie Teil 1, Teil 2 und Teil 3 nachlesen.

In „Technokratie auf dem Vormarsch – Teil 3“ wurden die Punkte miteinander verbunden, die Technokratie, die UN-Agenda 2030 und die Umweltbewegung miteinander verknüpfen. In dieser Folge wird untersucht, wie die Technokratie unter Donald Trump in die amerikanische Regierung eindringt.

„Amerika hat eine Ideologie, die sowohl dem Kommunismus als auch dem Faschismus überlegen ist; es ist die militante Ideologie eines technologischen Imperativs – Technokratie.“

Howard Scott, Technocracy Inc., The Technocrat, Juni 1951

Vor der Gründung von Howard Scotts Technocracy Inc. im Jahr 1933 versuchte ihr Vorläufer, die Technical Alliance, mit ihrer Energy Survey of North America (Energieerhebung in Nordamerika) die Verschwendung des kapitalistischen Systems zu dokumentieren.

Obwohl Scott herausfand, dass der Kontinent reich an natürlichen Ressourcen war und eine Fülle an Energie produzieren konnte, hatte er keine praktische Möglichkeit, sein wissenschaftlich fundiertes Technate zu erreichen. Stattdessen wartete er auf den Zusammenbruch der Gesellschaft aufgrund eines versagenden Wirtschaftssystems, der natürlich nie in dem von ihm vorhergesehenen Ausmaß eintrat.

Was die heutigen Technokraten von ihren Vorgängern unterscheidet, ist ihre Bereitschaft, den politischen Prozess zu nutzen, um ähnliche Ziele zu erreichen. Scott war so unpolitisch, dass er sich weigerte, mit der Regierung zusammenzuarbeiten, um seine Technate zu schaffen, was Technocracy Inc. und andere Ableger zum historischen Vergessen verdammte. Ihr offizielles Ende kam am 1. Juli 1947 während des Mediendebakels der Operation Columbia, als ihre Mitglieder in ihren typischen grauen Autos auf den Straßen unterwegs waren und eine Autokolonne von Kalifornien nach Vancouver bildeten.

Die Leiche der Technokratie wurde später von globalistischen Visionären wie David Rockefeller und Zbigniew Brzezinski wiederbelebt (wie in den Teilen zwei und drei beschrieben). Im Laufe des letzten halben Jahrhunderts hat sie in vielen Ländern zeitweise Fuß gefasst, insbesondere in Krisenzeiten. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sie in den USA langsam an Fahrt aufgenommen. Jetzt beschleunigt sie sich rasant auf einen Höhepunkt, da sich in Washington eine technokratische Clique mit einer sehr spezifischen Agenda zusammengeschlossen hat.

Technokratie: Eine antiquierte Fantasie oder eine neue Ordnung für die Ewigkeit?

Das große Siegel der Vereinigten Staaten hat zwei Seiten, die beide rechtsgültig sind; die Seite, die wir am meisten von öffentlichen Dokumenten gewohnt sind, trägt den Raubadler als Prägung. Es ist an der Zeit, das große Siegel der Vereinigten Staaten umzudrehen, auf dessen Rückseite steht: „Annuit coeptis Novus Ordo Seclorum“ – „Die Zeit macht Platz für eine neue Ordnung der Zeitalter“.

Howard Scott, Technocracy Inc., The Technocrat, Juni 1951

Während seines Wahlkampfs signalisierten Trump und Vertreter der Republikanischen Partei, dass er Amerika in ein neues goldenes Zeitalter führen würde. Trump verkündete dies in seiner Dankesrede und wiederholte es in seiner Ansprache vor dem Kongress Anfang März.

Während des Parteitags der Republikaner im vergangenen Juli war auf der Bühne hinter Senator Tim Scott die Rückseite des großen Siegels der USA zu sehen, auf der der Satz „Novus Ordo Seclorum“ zu lesen war. Nach der Wahl von Trump postete sein leitender Berater Elon Musk ein Foto auf seinem X-Account, auf dem er den Sieg in Mar-a-Lago feierte und in der Bildunterschrift genau denselben Satz verwendete.

Waren diese Ereignisse nur Zufall oder könnten sie mit Howard Scotts Aufruf zur Verkündung einer „Neuen Ordnung der Zeitalter“ in Verbindung stehen? Obwohl es viele Mutmaßungen zu ihrer Interpretation gibt, lohnt es sich, die mögliche Verbindung zwischen der Trump-Regierung und Scotts Technokratiebewegung zu untersuchen.

Die „Broligarchie“ kommt an den Potomac

Trumps zweite Amtszeit begann mit einem Paukenschlag, der viele seiner Anhänger erfreute und seine zahlreichen Kritiker verärgerte. An seinem ersten Tag im Amt erließ er erstaunliche 26 Executive Orders (EO). Innerhalb seiner ersten 30 Tage als Präsident erließ Trump 73 Executive Orders. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels liegt die Zahl bei insgesamt 92 EOs. Die Strategie des Schocks und der Einschüchterung, um Chaos, Verwirrung und massiven Schaden zu verursachen, hat sich von den Schlachtfeldern im Nahen Osten ins Weiße Haus verlagert.

Zusätzlich zu der exorbitanten Anzahl von EOs wurde das Trump-Regime von Technokraten übernommen, ähnlich wie die Carter-Präsidentschaft von den Trilateralen übernommen wurde. Während der Amtseinführungszeremonie wurde Trump von einem Who’s who der Silicon-Valley-Eliten flankiert, darunter Jeff Bezos, Mark Zuckerberg, Elon Musk, Sundar Pichai, Sam Altman, Sergey Brin und Tim Cook.

Vor seinem Amtsantritt traf er sich mit mehreren dieser CEOs, den CEOs von Microsoft und Nvidia und sogar mit Bill Gates auf seinem Anwesen in Florida. Musk, Cook, Zuckerberg und Bezos sind vier der fünf reichsten Menschen der Welt mit einem geschätzten Gesamtvermögen von 1,35 Billionen US-Dollar.

Auch Risikokapitalgeber wie Marc Andreeson, David Sacks, Doug Leone und Joe Lonsdale von Palantir spendeten fleißig Wahlkampfgelder. Während seiner Wiederwahlkampagne erhielt Trump die Unterstützung von Dutzenden von Schlüsselfiguren aus der Technologie- und Finanzbranche, darunter Palmer Lucky, Mitbegründer von Anduril und Oculus, WhatsApp-Mitbegründer Jan Koum, Hedgefonds-Manager Bill Ackman sowie Cameron und Tyler Winklevoss, Mitbegründer der Krypto-Börse Gemini und mutmaßliche Mitbegründer von Facebook.

Es sollte angemerkt werden, dass viele der Tech-Titanen, die sich jetzt mit Trump verbündet haben, ihn während seiner ersten Amtszeit stark ablehnten. Twitter, YouTube und Facebook haben ihn sogar von ihren sozialen Plattformen verbannt. Dieses Mal scheinen sich viele mit Trumps Politik und Vision für Amerika zu verbünden, da mit neuen Regierungsverträgen viel Geld verdient werden kann.

Google hat sich kürzlich Trumps Wünschen gebeugt, indem es eine Richtlinie aufhob, die es dem Unternehmen untersagte, seine KI-Technologie für Waffen einzusetzen, den Golf von Mexiko in Golf von Amerika umbenannte und Teile seiner DEI-Programme strich. Ebenso hat Meta seine DEI-Programme eingeschränkt, seine Faktenprüfer entlassen und Dana White, eine Verbündete von Trump und UFC-CEO, als Vorstandsmitglied eingesetzt. Der Eigentümer der Washington Post, Jeff Bezos, weigerte sich, der linksgerichteten Zeitung zu erlauben, Kamala Harris für die Präsidentschaft zu unterstützen.

Die Absprache zwischen Big Tech und der Trump-Administration soll eine bestimmte Agenda durchsetzen, die lästige Vorschriften beseitigt und den Weg für lukrative Verträge zur Entwicklung riesiger KI-Rechenzentren und Computerchips ebnet, Kosten im Zusammenhang mit Zöllen vermeidet und vieles mehr.

Trumps Mitarbeiterstab ist voll von Peter Thiels „Gegenelite“-Technokraten

Zusätzlich zu den externen Tech-Kräften wurden etwa 13 Milliardäre (deren Nettovermögen sich auf mindestens 460 Milliarden US-Dollar beläuft) von Trump ernannt, wobei allein sein Kabinett 7 Milliarden US-Dollar wert ist. Finanzminister Scott Bessent, Handelsminister Howard Lutnick und Bildungsministerin Linda McMahon sind alle Berichten zufolge Milliardäre. Viele andere Mitarbeiter der Trump-Administration sind zumindest Multimillionäre.

J.D. Vance ist zwar alles andere als steinreich, verdankte seinen Sitz im US-Senat jedoch dem Milliardär Peter Thiel, der seine Kampagne im Jahr 2022 mit 15 Millionen US-Dollar finanzierte. Man kann durchaus sagen, dass Vance ohne Thiels Appelle an Trump in seinem Namen nicht Vizepräsident geworden wäre.

Die Beziehung zwischen Theil und Vance ist gut dokumentiert und reicht bis ins Jahr 2011 zurück, als Vance den Technologieunternehmer nach einem Vortrag von Thiel an der Yale Law School kennenlernte. Vance wurde später Partner bei Thiels Mithril Capital im Jahr 2015 und gründete 2019 Narya Capital, seine eigene VC-Firma, mit finanzieller Unterstützung von Theil, Marc Andreeson und dem ehemaligen Google-CEO Eric Schmidt.

Thiel war Teil von Trumps Übergangsteam 2016 und spendete 1,25 Millionen US-Dollar für seine Kampagne. Er stellte außerdem 2018 zusätzliche Mittel in Höhe von 250.000 US-Dollar für Trumps gemeinsames Fundraising-Komitee bereit. Darüber hinaus spendete Thiel über 35 Millionen US-Dollar an 16 republikanische Kandidaten auf Bundesebene, darunter 2022 an den langjährigen Gefolgsmann Blake Masters. Er hielt sich 2020 aus Trumps Wiederwahlkampagne heraus, unterstützte ihn aber 2024, wenn auch nur halbherzig.

Neben Vance hat Thiel mehrere Partner, die jetzt Teil von Trumps Regierung sind. David Sacks, der mit Thiel bei PayPal zusammengearbeitet hat, ist jetzt der „KI- und Krypto-Zar“ des Weißen Hauses. Jim O’Neill war Geschäftsführer von Thiels Mithril Capital und ist jetzt stellvertretender Sekretär des Ministeriums für Gesundheit und Soziales. Michael Kratsios, derzeitiger Direktor des White House Office of Science and Technology Policy, war Thiels CFO bei Clarium Capital Management und Principal bei Thiel Capital. PayPal-Alumnus Ken Howery ist jetzt Trumps Botschafter in Dänemark.

„Ich glaube, dass Peter Thiel insgeheim die wichtigste Person im Silicon Valley ist. Er ist dieser Akteur hinter den Kulissen, der hinter so vielen der wirklich wichtigen Dinge steht, die in den letzten zwei Jahrzehnten passiert sind.“

Max Chafkin, TIME

Thiels Vermögen wird auf fast 16 Milliarden US-Dollar geschätzt. Viele der oben genannten Tech-Brüder haben auch enge Verbindungen zu Thiel. Er ist zusammen mit Elon Musk, Max Levchin und Luke Nosek Mitbegründer von PayPal. Thiel war auch Mitbegründer von Palantir, dem riesigen Data-Mining-Unternehmen, das von In-Q-Tel, der Risikokapitalgesellschaft der CIA, finanziert wurde und dessen erster Kunde die CIA war. Seit seiner Gründung im Jahr 2003 hat Palantir Verträge von über einem Dutzend US-Regierungsbehörden erhalten, darunter das FBI, das DHS, die NSA, die CDC und weitere.

Alex Karp, CEO von Palantir, erklärte kürzlich, wie die Software eingesetzt wird, um Feinde zu töten (möglicherweise bezieht er sich auf den Einsatz durch Israel im Gaza-Krieg) und um denjenigen, die sich den Versuchen des Unternehmens, die US-Regierung umzugestalten, widersetzen, „die Köpfe abzuschlagen“.

Thiel und seine Mitstreiter finanzierten und halfen auch bei der Gründung von Unternehmen wie Facebook, SpaceX, LinkedIn, Yelp, YouTube und Stripe über seine Risikokapitalgesellschaft Founders Fund. Die Thiel Foundation und das Thiel Fellowship vergeben Stipendien an junge Menschen, die seine Vision von „Technologie als Erlösung“ unterstützen.

Er ist der Meinung, dass die Regierung durch Technologie ersetzt werden sollte, der US-Dollar durch eine digitale Währung ersetzt werden muss und dass Unternehmensmonopole wünschenswert und gut sind. Darüber hinaus ist er zusammen mit Alex Karp, dem Geldgeber von Unternehmen wie Clearview AI (Gesichtserkennung) und Anduril (autonome Waffen) und Nutznießer von millionenschweren Verträgen in den Bereichen Geheimdienste, Gesundheit und Militär für Palantir, Mitglied des Lenkungsausschusses der Bilderberg-Gruppe. Er hat einmal gesagt [Hervorhebung hinzugefügt]:

„Wir konnten nie eine Wahl gewinnen, weil wir in einer so kleinen Minderheit waren, aber vielleicht könnte man die Welt einseitig verändern, ohne ständig Menschen überzeugen, anbetteln und anflehen zu müssen, die einem nie zustimmen werden, und zwar mit technologischen Mitteln, und hier ist meiner Meinung nach die Technologie diese unglaubliche Alternative zur Politik.

Peter Thiel

Thiel, der früher ein Libertärer war, gab diese Ideologie später auf und erklärte 2009 in einem Essay, dass er nicht mehr daran glaube, dass „Freiheit und Demokratie miteinander vereinbar sind“. Als anerkanntes Oberhaupt der „PayPal-Mafia“ entwickelten sich seine Ansichten im Laufe der Zeit von den Rändern des Konservatismus hin zu dem, was als Dunkle Aufklärung bekannt ist.

Eine Einführung in die Dunkle Aufklärung

Im Jahr 2014 reichte Justine Tunney, Aktivistin der Occupy Wall Street und Software-Ingenieurin bei Google, beim Weißen Haus eine Petition ein, in der sie forderte, alle Regierungsangestellten in den Ruhestand zu versetzen, der Technologiebranche alle Verwaltungsbefugnisse zu übertragen und den damaligen Google-CEO Eric Schmidt zum CEO von Amerika zu ernennen.

In der an Präsident Obama gerichteten Petition hieß es weiter: „Es ist an der Zeit, dass sich das US-Regime höflich aus der Geschichte zurückzieht und das tut, was für Amerika am besten ist. Die Technologiebranche kann uns eine gute Regierungsführung bieten und einen weiteren Niedergang Amerikas verhindern.“

Die Ideen und Vorschläge, für die Tunney sich einsetzte, waren von ihrer Lektüre von Curtis Yarvin geprägt, einem einflussreichen Blogger, der unter dem Pseudonym Mencius Moldbug schreibt.

Curtis Yarvin wurde 1973 geboren und besuchte von 1988 bis 1992 die Brown University. In den 90er Jahren besuchte er die U.C. Berkeley, brach das Studium jedoch ab, um sich einem Technologieunternehmen anzuschließen und Softwareentwickler zu werden. Yarvin wurde stark von der libertären Kultur des Silicon Valley und Wirtschaftstheoretikern der österreichischen Schule wie Ludwig von Mises und Murray Rothbard beeinflusst. Später entwickelte er seine eigenen Ideen und begann, als Mencius Moldbug im Blog Unqualified Reservations zu schreiben, wo er als Gründer der Neoreaction (NRx)-Bewegung gilt, die sich auf die Neubewertung der Demokratie und die Sicherung einer effektiven Regierung konzentriert. Yarvin wird als „philosophischer Meister“ der Alt-Right-Bewegung angesehen.

Moldbug ist voller kontroverser Ideen. In seiner Welt ist Feudalismus gut, während Demokratie verunglimpft wird. Menschenrechte sind eigentlich keine Rechte, sondern Dienstleistungen. Unternehmen sind Spiegelbilder von Königreichen mit hochintelligenten (vielleicht sogar cyborgartigen) CEOs, die als souveräne Akteure fungieren. Die Macht der Unternehmen ist die organisierende Kraft der Gesellschaft und nicht die Macht des Volkes. Die bestehenden Eliten werden abgelehnt und müssen ersetzt werden.

Sein vielleicht prägnantester Gedanke in Bezug auf die gegenwärtigen Umstände kam während seiner Präsentation zum Neustart der US-Regierung im Jahr 2012, als er herausplatzte: „Wenn die Amerikaner ihre Regierung ändern wollen, müssen sie ihre Diktatorphobie überwinden.“

Der Begriff „Dunkle Aufklärung“ wurde von Nick Land in einem Online-Manifest aus dem Jahr 2012 geprägt, in dem er Mencius Moldbug zitiert.

Land ist ein britischer Akademiker, der 1998 seinen Job als Philosophieprofessor an der Warwick University aufgab, um im Rahmen der „Cybernetic Culture Research Unit“ Pionierarbeit im Bereich der experimentellen Cyberkultur zu leisten. Nachdem er später als rechtsgerichtete politische Persönlichkeit in Erscheinung trat, begann er, über antidemokratische Themen zu schreiben. Während er seine Gedanken über die Ablösung der Demokratie vertrat, schrieb Land:

„Erstens ist es unerlässlich, den demokratischen Mythos zu zerschlagen, dass ein Staat den Bürgern „gehört“… Solange das Eigentum am Staat nicht formell in die Hände seiner tatsächlichen Herrscher übergeht… wird die demokratische Farce weitergehen… Sobald das Universum der demokratischen Korruption in eine (frei übertragbare) Beteiligung an einem Staatskonzern umgewandelt wird, können die Eigentümer des Staates eine rationale Unternehmensführung einführen, beginnend mit der Ernennung eines CEO… Der Staatskonzern würde sich darauf konzentrieren, ein effizientes, attraktives, vitales, sauberes und sicheres Land zu führen…“

Land ist auch dafür bekannt, das Konzept des Akzelerationismus populär gemacht zu haben, das der Journalist Andy Beckett wie folgt beschreibt:

„… argumentieren, dass Technologie, insbesondere Computertechnologie, und Kapitalismus, insbesondere die aggressivste, globale Variante, massiv beschleunigt und intensiviert werden sollten – entweder weil dies der beste Weg für die Menschheit ist oder weil es keine Alternative gibt. Beschleunigungsbefürworter bevorzugen die Automatisierung.“

Land und Yarvin haben die für ihre Zeit radikalen technokratischen Ideen von Howard Scott in völlig neue Richtungen gelenkt. Yarvins Konzept von Patchworks besagt, dass die Bundesregierung oder „die Kathedrale“ in kleinere Einheiten aufgeteilt und von Technologieunternehmen kontrolliert werden sollte. Die Unternehmen würden von souveränen Aktiengesellschaften geführt werden, die einen Freibrief für die Ausübung der vollständigen Autorität erhalten würden.

Seine Philosophie des Neokameralismus besagt, dass Staaten in Wirklichkeit Unternehmen sind, die Länder besitzen und steuerlich verantwortlich und effizient sein und Verschwendung minimieren sollten. Yarvins Ideen zur Abschaffung der Demokratie sind rücksichtslos und manchmal machiavellistisch. Seine mangelnde Achtung vor philosophischen Gegnern hat wiederholt zu Forderungen geführt, sie aus der Regierung und aus Führungspositionen zu entfernen.

Yarvins Einfluss auf Peter Thiel ist unbestreitbar, wie aus den folgenden Aussagen hervorgeht.

„Die besten Unternehmer wissen das: Jedes großartige Unternehmen basiert auf einem Geheimnis, das nach außen hin verborgen bleibt. Ein großartiges Unternehmen ist eine Verschwörung zur Veränderung der Welt; wenn man sein Geheimnis teilt, wird der Empfänger zum Mitverschwörer.“

Peter Thiel

„Ein Start-up ist im Grunde wie eine Monarchie aufgebaut … Wir nennen es natürlich nicht so. Das würde seltsam veraltet wirken, und alles, was keine Demokratie ist, ist den Menschen unangenehm.“

Peter Thiel

Thiel glaubt, dass sich große Unternehmen zusammenschließen können, um die Welt zu verändern, und dass sie als Monarchien strukturiert sein sollten. Er ist ein Verfechter der vollständigen Unternehmenskontrolle. Während seine Unternehmen weiterhin Pionierarbeit in der Datenerfassung und allgegenwärtigen Überwachung leisten, legt seine vertragliche Zusammenarbeit mit Militär und Geheimdiensten den Grundstein für einen techno-feudalen Staat. Als ob der Marsch in die Dystopie nicht noch seltsamer werden könnte, unterstützte Thiel sogar Yarvins Start-up-Unternehmen Urbit, das die Reporterin Jessica Klein als ein „[Blockchain-basiertes] Peer-to-Peer-Netzwerk aus persönlichen Servern, das darauf abzielt, dass Benutzer ihre eigenen digitalen Identitäten wirklich besitzen können“ identifizierte.

Die Demokratie auf den Kopf stellen und einen CEO-Diktator einsetzen

Viele von Trumps politischen Maßnahmen und seiner Gesamtvision für „Making America Great Again (MAGA)“ stimmen mit den Grundsätzen der „Dunklen Aufklärung“ überein und wurden im Projekt 2025 der Heritage Foundation veröffentlicht. Trumps Macht beruht nicht auf MAGA-Anhängern in den Flyover-Staaten, sondern auf Milliardären aus dem Silicon Valley und der Wall Street, die darauf aus sind, die derzeitige Bürokratie zugunsten einer von CEOs geführten Unternehmensregierung abzubauen. Yarvin bezeichnet diese Rolle als „Delegierter“ des souveränen Unternehmens, der „die ungeteilte souveräne Autorität ausübt, wie in einer Monarchie mit Gottesgnadentum“.

In The Butterfly Revolution aus dem Jahr 2022, dem Buch, in dem Yarvin über Trumps Rolle im Falle einer Wiederwahl schrieb, sagte er Folgendes voraus:

„Trump selbst wird nicht das Gehirn dieses Schmetterlings sein. Er wird nicht der CEO sein. Er wird der Vorstandsvorsitzende sein – er wird den CEO (eine erfahrene Führungskraft) auswählen. Dieser Prozess, der natürlich im Fernsehen übertragen werden muss, wird bis zu seiner Amtseinführung abgeschlossen sein – und damit beginnt sofort der Übergang zur nächsten Regierung.

Für Trump wird das Präsidentenamt genau so sein wie bisher – mit allen Fototerminen und mehr – ohne irgendwelche Papiere zu unterzeichnen, „Entscheidungen“ zu „treffen“ usw. Der CEO, den er auswählt, wird die Exekutive ohne jegliche Einmischung des Kongresses oder der Gerichte leiten und wahrscheinlich auch die Regierungen der Bundesstaaten und Kommunen übernehmen. Die meisten bestehenden wichtigen Institutionen, öffentliche und private, werden geschlossen und durch neue und effiziente Systeme ersetzt.“

In diesem Szenario scheint es, als würde Elon Musk die Rolle des CEO spielen, die Yarvin diskutiert. Vielleicht hat er deshalb seinen offiziellen Tesla-Titel in „Technoking“ geändert, was Howard Scotts Träume von einem kontinentalen Direktor für sein nordamerikanisches Technate widerspiegelt. Musks Verbindung zur Technokratie geht auf seinen Großvater Joshua Haldeman zurück, der in den 1930er Jahren in Kanada eine führende Position bei Technocracy Inc. einnahm. Als Kanada die Organisation 1940 verbot, wurde Haldeman wegen seiner Beteiligung verhaftet. Offenbar war er dafür bekannt, undemokratische, rassistische und sogar antisemitische Ansichten zu äußern, und zog 1950 mit seiner Familie nach Südafrika, wo er das Apartheidregime verteidigte.

Als Trumps leitender Berater und Leiter der Abteilung für Regierungseffizienz (DOGE) entlässt Musk Bundesangestellte nach Belieben, versucht, ganze Behörden zu schließen, und installiert Yarvins „neue und effiziente Systeme“ in Form von KI und möglicherweise Blockchain-Technologie, um die meisten Regierungsfunktionen zu übernehmen. Es ist wirklich schwer, den Unterschied zwischen Musks „Dark Maga“ und Lands „Dark Enlightenment“ zu erkennen.

Musks Schritte stammen direkt aus dem Yarvin-Spielbuch mit dem Titel „RAGE“: „Retire All Government Employees“ (Alle Regierungsangestellten in den Ruhestand schicken). In einem Podcast-Interview mit Jack Murphy im Jahr 2022 warb J.D. Vance ebenfalls für den RAGE-Plan und erklärte:

„Ich denke, wenn ich Trump einen Rat geben dürfte, dann würde ich sagen: Entlassen Sie jeden einzelnen Bürokraten auf mittlerer Ebene, jeden Beamten im Verwaltungsstaat, und ersetzen Sie sie durch unsere Leute … Und wenn die Gerichte Sie aufhalten … treten Sie vor das Land … und sagen Sie, dass der Oberste Richter sein Urteil gefällt hat. Jetzt soll er es durchsetzen.“

Später in der „Butterfly Revolution“ erwähnt Yarvin, dass Trump (der als amerikanischer Cäsar auftritt) ein alternatives Regime aufbauen muss, um das derzeitige zu ersetzen, das „alle Bevölkerungsgruppen im Land ansprechen muss“. Er führt weiter aus, dass Trump Frieden stiften und alle Bürgerkriege, Rassenkriege, Geschlechterkriege und Kulturkriege beenden sollte.

Trumps Reden bei Wahlkampfveranstaltungen, dem RNC, Ansprachen an die Nation und Durchführungsverordnungen spiegeln Teile dieser Strategie wider, obwohl er noch keinen Frieden vermitteln und die Kulturkriege beenden konnte und sie in einigen Fällen sogar noch verschärft hat. Yarvin erklärte weiter, dass „die Energie des alternativen Regimes unbegrenzt sein muss. An der Macht muss es bereit sein, das gesamte öffentliche Leben neu zu organisieren – Amerika so sehr zu verändern, wie Atatürk die Türkei verändert hat.“

Yarvin argumentiert, dass die US-Verfassung präsidiale Diktatoren zulässt, und fordert Trump auf, den Wählern gegenüber ehrlich zu sein, was die Absichten einer autoritären Herrschaft in Politics of the Deep Right (Politik der extremen Rechten) betrifft, und schreibt:

„Stellen Sie sich vor, der Präsident hätte die Macht, jede beliebige Abteilung in Washington D.C. einzustellen oder zu entlassen, zu finanzieren oder die Finanzierung zu streichen, zu organisieren oder neu zu organisieren. Stellen Sie sich vor, Donald Trump wäre der wörtliche CEO der Exekutive …

Die einzige Form, die einen Regimewechsel herbeiführen kann, ist die Demokratie. Aber die einzige Form, die das nächste Regime betreiben kann, ist die Monarchie … Politisch ist die Demokratie erforderlich, weil nur die Demokratie die politische Macht hat, eine Monarchie zu errichten. Das heißt: eine Wahl gewinnen und mit einem Mandat wirklich regieren können. Das Tolle daran ist, dass dies tatsächlich völlig legal ist. Selbst wenn es nicht so wäre, könnten wir es jederzeit tun …

In der Terminologie des 20. Jahrhunderts wäre eine gesunde US-Monarchie daher „isolationistisch“. Sie würde ihr derzeitiges Imperium aufgeben – nicht unähnlich Gorbatschows Aufgabe des Sowjetimperiums – und liebevoll ihren eigenen Garten pflegen.“

Wie erwartet isoliert Trump Amerika, indem er europäische Verbündete verprellt, Nachbarländer wie Kanada und Mexiko schikaniert, mit militärischer Gewalt die Rückeroberung des Panamakanals anstrebt, versucht, Grönland zu annektieren, sich Mineralien aus der Ukraine zu sichern und mit der Übernahme des Gazastreifens droht. Sein Handeln erinnert an den CEO eines großen Unternehmens, der die Konkurrenz verschlingt, bis es keine Konkurrenz mehr gibt!

Wenn man die Ideen hinter „Dark Enlightenment“ versteht, kann man vielleicht erklären, warum Trump die Christen anfleht, für ihn zu stimmen, und verkündet, dass nach dieser Zeit „Sie es nicht mehr tun müssen … Sie müssen rausgehen und wählen. In vier Jahren müssen Sie nicht mehr wählen. Wir werden es so gut geregelt haben, dass Sie nicht mehr wählen müssen.“

Dies könnte auch erklären, warum Musk einen Beitrag über Trumps „klares Mandat des Volkes“ retweetete. In Trumps Augen verleiht ihm dieses „klare Mandat“ uneingeschränkte Autorität, alles zu tun, was erforderlich ist, um Amerikas konstitutionelle Republik in eine moderne Monarchie umzuwandeln.

Trump ist kaum zwei Monate in seiner zweiten Amtszeit und eine republikanische Denkfabrik namens Third Term Project sucht nach Wegen, ihn über seine derzeitige Amtszeit hinaus, die 2028 ausläuft, im Amt zu halten. Sie arbeiten daran, die Verfassung zu ändern, um diese Möglichkeit zu schaffen. Ihre Werbeartikel stellen Trump als römischen Cäsar dar.

Zufälligerweise hat Musk im vergangenen November geschrieben, dass „Amerika das neue Rom ist“. Sieht Musk die Trump-Regierung als Äquivalent zu Augustus‘ Pax Romana (Römischer Frieden), die auf Sklavenarbeit basierte und eine aggressive territoriale Expansion beinhaltete?

Oder befürwortet er eine Gesellschaft, in der Cäsar mit eiserner Faust regierte und abweichende Meinungen mit Verbannung und/oder Hinrichtung bestraft wurden? Oder ist es eine Mischung aus beidem? Trumps Vorstöße zur Einschränkung der Redefreiheit für Israelkritiker und die Einstufung von Tesla-Vandalen als inländische Terroristen geben Hinweise darauf, wohin die Reise geht.

Techno-Feudalismus und Überwachung

Kämpft Trump wirklich gegen den Schattenstaat und trocknet den Sumpf aus? Oder ersetzt er nur eine Gruppe von Sumpfbewohnern durch eine andere?

Wie ein Elefant im Porzellanladen haben Technokraten damit begonnen, viele Elemente der Regierungsstruktur der USA auseinanderzunehmen, während sie gleichzeitig die Mechanismen zur Schaffung eines techno-feudalen Staates installieren. Das beste Beispiel dafür ist das 500 Milliarden Dollar teure Stargate-Projekt, das Trump im Januar angekündigt hat.

Ziel von Stargate ist es, riesige Rechenzentren für die KI-Infrastruktur zu bauen und neue Formen der personalisierten mRNA-Impfstofftechnologie zur Behandlung von Krebs und allem anderen, wovon sie träumen, zu entwickeln. Die Partnerschaft mit Larry Ellisons Oracle, Sam Altmans OpenAI und Masayoshi Sons Softbank wird ihre ersten Mega-Rechenzentren in Abilene, Texas, errichten, weitere sollen in anderen Bundesstaaten folgen. Zu den weiteren Partnern gehören die multinationalen Unternehmen Microsoft, NVIDIA und Arm.

Trumps Ankündigung von Stargate fiel mit der Konferenz des Weltwirtschaftsforums (WEF) 2025 in Davos zusammen, deren Thema „Zusammenarbeit für das intelligente Zeitalter“ lautete.

Während seiner Rede vor der Menge in Davos behauptete Trump, dass die USA die „Welthauptstadt der künstlichen Intelligenz und Kryptowährungen“ sein werden.

Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass die verstärkte KI-Entwicklung als Schlüssel zur Erreichung des Ziels der Vereinten Nationen angesehen wird, eine globale KI-Governance zu schaffen. Die AI Governance Alliance des WEF verfolgt dasselbe Ziel für Wirtschaft und Industrie.

Trumps Deregulierungsmaßnahmen und die Aufhebung von Bidens Exekutivverordnung zur KI könnten dazu führen, dass Big Tech und andere Branchen unkontrolliert bleiben, was potenziell gefährliche Folgen für die Freiheit, Gesundheit und den Wohlstand der Menschen haben könnte.

Trump will „bohren, Baby bohren“, um die notwendige Energie zu gewinnen, um den Übergang zu KI-gesteuerten Geräten voranzutreiben und das Schürfen von Kryptowährungen zu erhöhen. Stargate und andere große Bemühungen zum Bau von KI-Rechenzentren sind Teil des Vorhabens, ein vollständiges Kontrollnetz zu schaffen, in dem digitale Währungen und digitale Identität im Mittelpunkt stehen.

Stargate-Partner Larry Ellison möchte nicht nur alle Gesundheitsdaten der Welt auf einer einzigen, einheitlichen Plattform zusammenführen, sondern sprach sich in einer Chat-Sitzung des Unternehmens auch für einen fortgeschrittenen Überwachungsstaat aus, indem er Folgendes erwähnte:

„Die Polizei wird sich von ihrer besten Seite zeigen, weil wir alles, was vor sich geht, ständig beobachten und aufzeichnen … Jeder Polizeibeamte wird ständig überwacht werden … Die Bürger werden sich von ihrer besten Seite zeigen, weil wir alles, was vor sich geht, ständig aufzeichnen und melden.“

Es mag nicht überraschen, dass Yarvin auch bei diesem Überwachungsalbtraum voll und ganz an Bord ist. In „Patchworks“ beschreibt er, wie es in der Gegend von San Francisco (auch bekannt als „Friscorp“) funktionieren könnte, und schreibt:

„Alle Einwohner, auch vorübergehende Besucher, tragen einen Ausweis mit RFID-Antwort bei sich. Alle sind genotypisiert und haben einen Iris-Scan. Öffentliche Plätze und Verkehrssysteme verfolgen jeden. Überwachungskameras sind allgegenwärtig. Jedes Auto weiß, wo es sich befindet und wer darin sitzt, und teilt beides den Behörden mit. Die Einwohner können diese Daten nicht nutzen, um in das Leben der anderen zu schnüffeln, aber Friscorp kann sie nutzen, um die Gesellschaft auf einer fast beliebig detaillierten Ebene zu überwachen.“

Er schließt sich auch den Ansichten von Mark Zuckerberg, Klaus Schwab und Yuval Noah Harari über das Leben in der digitalen Welt oder Metaverse an und behauptet:

„Die beste humane Alternative zum Völkermord, die mir einfällt, ist nicht, die Schutzbefohlenen zu liquidieren – weder im übertragenen noch im wörtlichen Sinne –, sondern sie zu virtualisieren. Ein virtualisierter Mensch befindet sich in permanenter Einzelhaft … Dies würde ihn in den Wahnsinn treiben, wenn die Zelle nicht eine immersive Virtual-Reality-Schnittstelle enthielte, die es ihm ermöglicht, ein reiches, erfülltes Leben in einer vollständig imaginären Welt zu führen.“

Ein Aufruf zur Wachsamkeit

Die neue Ordnung der Technokraten spielt sowohl auf lange als auch auf kurze Sicht, um alle Ressourcen zu besitzen, die Regierung in eine KI-Techno-Monarchie zu verwandeln, die neue digitale Währung zu kontrollieren und alle Bürger unter ständige Überwachung zu stellen.

Wenn Sie an MAGA glauben, haben Sie dafür gestimmt? Finden Sie Trumps Umgestaltung der Regierung in ein von einem CEO geführtes Technologieunternehmen gut?

Trump ist wie ein Zauberer, der mit Taschenspielertricks falsche Hoffnungen weckt. Mit einer Hand zeigt er seinen Anhängern, wie erfolgreich er ist, indem er seine aufgeweckten linken Gegner ausschaltet. Mit der anderen Hand ist er damit beschäftigt, die amerikanische Republik zu demontieren, die Verfassung zu verhöhnen und seinen Kumpels, den Techno-Oligarchen, dabei zu helfen, sich mit dem Ausverkauf der US-Wirtschaft zu bereichern.

Obwohl Trump einige der vielen Versprechen, die seine Wähler sich wünschten, gehalten haben mag, muss er für Verstöße gegen die Verfassung und andere Verstöße zur Rechenschaft gezogen werden, damit wir nicht weiter auf Yarvins Vision einer US-amerikanischen Unternehmensmonarchie zusteuern. Es ist an der Zeit, sich nicht länger dem politischen Theater von links gegen rechts hinzugeben und einen langen, genauen Blick auf das zu werfen, was wirklich passiert. Blinde Loyalität gegenüber einem Mann, einer Bewegung, einer politischen Partei oder einer Ideologie bedeutet den Todesstoß für die Gesellschaft. Lasst das nicht zu!

In Teil 5 werden die Themen Technokratie für das Gemeinwohl und das versprochene Zeitalter des Überflusses untersucht.