Kategorie: Nachrichten
Impfstoff durch die Lunge? Inhalierbare mRNA ist der neueste Fluchtversuch der Impfagenda
Während das Vertrauen in COVID-19-mRNA-Impfstoffe auf einem historischen Tiefpunkt angelangt ist, sucht die Pharma- und Forschungslobby nach neuen Wegen, um die Bevölkerung doch noch zu erreichen – notfalls über die Atemwege.
Die kanadische Regierung finanziert aktuell eine klinische Phase-2-Studie zu einem inhalierbaren mRNA-COVID-Impfstoff namens AeroVax, entwickelt an der McMaster University. Mit 8 Millionen Dollar unterstützt das kanadische Gesundheitsministerium ein Projekt, das als „Durchbruch in der Impfstofftechnologie“ verkauft wird. Doch hinter dem wissenschaftlichen Hochglanz steht eine unbequeme Realität: Die klassische mRNA-Injektion ist gesellschaftlich tot.
Niemand will mehr geimpft werden
Seit Monaten sind die mRNA-Impfzentren leer. In Kanada, Deutschland, Frankreich, den USA – fast überall ist die Impfbereitschaft auf einstellige Prozentsätze gefallen. Selbst Boosterkampagnen in Pflegeheimen scheitern an der Ablehnung der Angehörigen. Selbst überzeugte Impfbefürworter von einst zögern mittlerweile oder lehnen die vierte oder fünfte Dosis kategorisch ab. Zu viel wurde verschwiegen, zu viele Schäden wurden ignoriert.
Warum also jetzt ein Impfstoff zum Einatmen?
Die Antwort ist so simpel wie entlarvend: Man sucht nach einem neuen Zugang zum Körper – weil der alte psychologisch und gesellschaftlich blockiert ist. Die Injektion ruft bei vielen Menschen Unbehagen, Misstrauen oder gar Panik hervor. Die Lösung? Kein Rückzug, keine Entschuldigung, keine kritische Aufarbeitung – sondern ein neuer Applikationsweg: über die Lunge.
Die AeroVax-Studie zielt darauf, Immunantworten direkt in den Atemwegen zu erzeugen. Technologisch durchaus nachvollziehbar – aber gesellschaftlich höchst brisant. Denn mit der Vernebelung des Wirkstoffs verschwimmen auch die Grenzen zur Zustimmung, zur Kontrolle und zur bewussten Teilnahme. Es ist der Stoff, aus dem Verschwörungstheorien gemacht sind – und diesmal liefert die Realität die Vorlage.
Eine Impfindustrie ohne Exitstrategie
Anstatt innezuhalten, Kritik ernst zu nehmen und die Sicherheit ihrer Produkte transparent zu belegen, verlegt sich die mRNA-Industrie auf immer neue Produktvarianten. Nasensprays, Hautpflaster, nun Aerosole – Hauptsache, die Technologie bleibt im Spiel. Doch die zentrale Frage bleibt unbeantwortet:
Warum überhaupt neue Wege suchen – wenn das Vertrauen fehlt?
Denn wenn eine Technologie nur noch durch Trickreichtum, psychologische Neudefinition und alternative Verabreichungsformen überleben kann, hat sie gesellschaftlich längst verloren.
Fazit
Was wir derzeit erleben, ist kein medizinischer Fortschritt – sondern ein Fluchtversuch vor der Realität. Die mRNA-Inhalation ist nicht die Zukunft der Impfmedizin, sondern das Symptom eines Glaubwürdigkeitsverlusts. Und solange dieser nicht aufgearbeitet wird, hilft auch kein Sprühstoß aus dem Labor, um die Akzeptanz der Bevölkerung zurückzugewinnen.
Wie Putin EU-Truppen in der Ukraine akzeptieren könnte

Ein Bericht von Radio Liberty deckte die aktuellen militär-strategischen Pläne der EU auf. Die Westukraine soll durch EU-Truppen gesichert werden. Kann Putin das irgendwie akzeptieren? Russland hat lange davor gewarnt. Ein Waffenstillstand in der Ukraine, wie der von Zelensky vorgeschlagene 30-Tage-Waffenstillstand, könnte eine Möglichkeit für die NATO schaffen, ihren militärischen Einfluss in dem Land auszudehnen. […]
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Dramatische Befreiung in Spanien: Deutsche sperrten Kinder jahrelang ein – aus Corona-Panik?
Vor wenigen Jahren nannten sie es noch “Schutz” und griffen jeden an, der das bezweifelte: Jetzt gibt der Mainstream sich entsetzt über den Fall dreier Kinder, die über fast vier Jahre in einem Haus in Spanien zwangsisoliert wurden. Die Eltern waren offenbar Propaganda-Opfer der medial befeuerten Corona-Angst und weigerten sich, ihren persönlichen Lockdown zu beenden.
“Es mehren sich Hinweise, dass Angst vor Corona der Grund gewesen sein könnte, dass der 53-jährige deutsche Vater und die 48-jährige deutsch-amerikanische Mutter ihren Kindern das angetan haben”, schreibt die “Bild” in ihrem Artikel vom 1. Mai. Drei Jungen (Zwillinge im Alter von 8 Jahren und ihr 10-jähriger Bruder) wurden über fast vier Jahre in einer Villa in Oviedo (Nordspanien) eingesperrt. Eine Nachbarin war es, die schließlich Alarm schlug und das Jugendamt informierte.
Die Kinder durften das Haus seit Dezember 2021 nicht verlassen, auch nicht für die Schule – nicht einmal im Garten waren sie zu sehen. Auch von den Eltern sah man kaum etwas. Essen und Einkäufe wurden angeliefert. Im Haus türmten sich den Berichten zufolge Müll, Dreck, Exkremente, Massen an Medikamenten und Masken. Die Eltern ließen ihre Kinder jeweils drei Masken übereinander aufsetzen, als die Polizei am Montag ins Gebäude eindrang und die Jungen endlich befreite. Auch die Beamten sollten unbedingt Masken tragen.
Die Kinder waren verwahrlost, dreckig, trugen Windeln. Sie mussten in Gitterbitten für Kleinkinder schlafen und hausten im Dunkeln im Dreck – die Jalousien waren wohl stetig heruntergelassen. Die psychischen Folgen und das volle Ausmaß der Entwicklungsdefizite wird sich erst noch zeigen. Die Eltern wurden festgenommen, sitzen nun in U-Haft.
Ebenfalls gefunden wurde im Haus neben anderen Tieren eine schwerkranke Katze, die “vor sich hin siechte” – weil man offenkundig zu panisch war, das arme leidende Tier zum Tierarzt zu bringen.
Die Kinder reagierten auf ihre Befreiung überwältigt, “nahezu verängstigt”, so ein Polizeisprecher. Es habe den Anschein gehabt, als hätten sie schon seit Langem keine frische Luft mehr gehabt: Sie haben erst einmal tief durchgeatmet – eines von ihnen soll ganz erstaunt den Rasen im Garten berührt haben, als hätte es noch nie Gras unter den Fingern gespürt.
Früher war es “Schutz”, heute “Horror”
Während Skeptikern in den Corona-Jahren Kindeswohlgefährdung vorgeworfen wurde, weil sie sich wünschten, dass ihr Kind frei atmen und sich frei bewegen darf und es nicht mit nutzlosen, dafür jedoch mit riskanten Nebenwirkungen assoziierten Injektionen behandelt wird, wurden panische Eltern als verantwortungsbewusst geframed: Wie artig und kritikfrei sie sich und ihren Nachwuchs doch staatlichen Maßnahmen unterwarfen, schädliche Effekte von Masken ebenso ignorierten wie die vernachlässigbare Gefahr von Covid-19 für Kinder und wie vorbildlich sie sich ganz der neuen Corona-Religion unterwarfen! Ob diese “Helden” inzwischen die RKI-Protokolle gelesen haben? Ob sie immer noch stolz auf sich sind?
An dem Paar in Nordspanien prallte scheinbar jede Information ab, die Notwendigkeit und Nutzen der staatlichen Maßnahmen in Zweifel zog – selbst dann, als die Politik selbst den überfälligen Rückzug antrat und Maßnahmen abschaffte. Die Mutter gab gegenüber der Polizei zu, dass die Familie seit Dezember 2021 in dem Haus wohne und das Paar beschlossen habe, die Kinder zu ihrem “Schutz” nicht herauszulassen. Mehr will das Paar bislang nicht aussagen. “Es könnte sein, dass die Eltern die Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen in Spanien seit März 2022 nicht hinnehmen wollten”, spekuliert die “Bild”.
Feiern möchte man das heute nicht mehr: Von einem “Horror-Haus” schreibt das Medium – ein Zitat des offensichtlich entsetzten Polizeisprechers. Sicherlich muss man bestimmte Dispositionen mitbringen, um derartig auf politische und mediale Panikmache hereinzufallen und ein gammelndes Messi-Haus für den eigenen Nachwuchs als “schützend” wahrzunehmen. Doch die geifernden Inzidenz- und Warnkarten-Verbreiter der Mainstream-Journaille dürfen sich an dieser Stelle gern die Frage stellen, ob sie nicht ihrerseits kräftig mitgewirkt haben, um solche Geisteskrankheiten zu fördern.
Die Kinder wurden in die Obhut des Jugendamtes gegeben – hoffentlich kann ihnen geholfen werden. Ihre Kindheit wurde jedenfalls nachhaltig zerstört.
„Faschistenschwein!“: Karl Lauterbach auf der Flucht
(David Berger) Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach wurde in der vergangenen Nacht von einer linksextremen 1. Mai-Kampfjugend-Demo als „Faschistenschwein“ beschimpft und musste fluchtartig die Demo verlassen, an der er offensichtlich teilnehmen wollte. Selten dürfte es ein Video geben, das von verschiedensten Gruppen mit einer gewissen Genugtuung angesehen wird: Die Rede ist von einem Kurzfilm, in dem man […]
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EIKE im Interview: Holger Thuß bei „Infrarot“ – Alles erwärmt sich schneller als….
Der alternative Youtube-Kanal „InfraRot – Sicht ins Dunkel“ wundert sich über die Publikations-Insustrie, die seit rund 25 Jahren behauptet, jede Region auf dem Planeten erhitze sich schneller als der Rest der Welt.
Moderator Jens Zimmer fragt Historiker Dr. Thuß zur Geschichte der „Klimarettung“….
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Das Spinnennetz: Die US-Stützpunkte auf der Welt
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Das Spinnennetz: Die US-Stützpunkte auf der Welt
Die USA haben die ganze Welt mit ihren Militärbasen überzogen: Zwei Drittel aller Länder müssen US-Soldaten ertragen und verköstigen. In Deutschland sind die meisten stationiert – kräftig subventioniert mit unseren Steuergeldern.
von Norman Hanert
«Russland und China rüsten auf» – Schlagzeilen wie diese erschienen fast wortgleich Mitte April letzten Jahres in Focus, Zeit, Spiegel und bei n-tv. Im Zuge der Ukraine-Krise wurde auf diese Weise die Forderung untermalt, der Westen müsse mehr für seine Verteidigung ausgeben. Schaut man auf die Details, wird schnell klar, dass hier eine regelrechte Irreführung und Panikmache betrieben wird. Zwar geben Russland und China tatsächlich inzwischen mehr für ihre Verteidigung aus, nur reichen die Anstrengungen nicht im Entferntesten aus, um der waffenstarrenden Supermacht USA Paroli bieten zu können.
Wie aus den jüngsten Daten des Friedensforschungsinstituts SIPRI (Stockholm International Peace Research Institute) hervorgeht, wurden im Jahr 2013 weltweit 1.744 Milliarden für Rüstung ausgegeben. Auf die USA entfielen dabei allein 640 Milliarden Dollar oder 37 Prozent. Das Pentagon gab nicht nur sechsmal so viel für Waffen aus wie Russland (88 Milliarden Dollar) oder mehr als dreimal so viel wie China (188 Milliarden Dollar). Die Rüstungskosten der USA waren sogar so hoch wie der Rest der Top Ten (siehe Seite 44). Ein Augenöffner ist ebenso der Vergleich der Ausgaben pro Kopf. Weltweit lag der Durchschnitt bei rund 300 Dollar, die USA gaben pro Kopf über 1.800 Dollar aus. Noch offensichtlicher wird die haushohe Überlegenheit, wenn man die Rüstungsanstrengungen den unterschiedlichen Machtblöcken zuordnet.
So gaben alle NATO-Staaten im Jahr 2013 über 900 Milliarden US-Dollar für Verteidigungszwecke aus. Auch außerhalb der NATO rüsten wichtige Verbündete der USA auf: Südkorea ist inzwischen in die Liga der Top Ten der Länder mit dem größten Verteidigungshaushalt aufgerückt. Im Nahen Osten haben Washingtons Alliierte Saudi-Arabien und Oman ihre Militärbudgets in den letzten drei Jahren um mehr als 30 Prozent erhöht.
Obama trickst mit Statistik
Inzwischen haben die Mainstream-Medien neues Futter zur Panikmache erhalten: Russland will sein jährliches Rüstungsbudget bis 2016 um satte 44 Prozent auf 196 Milliarden Dollar steigern, auch China wendet zunehmend mehr für seine Verteidigung auf. Laut Beschluss des US-Senats soll der nächste amerikanische Wehretat dagegen auf nominell «nur noch» 577 Milliarden Dollar absinken. Mit Blick darauf, dass der gesamte US-Haushalt nur 1,1 Billionen Dollar betragen soll, wird allerdings deutlich, welche Belastung die hochgerüstete Kriegsmaschinerie mittlerweile für die US-Gesellschaft darstellt.
Wie Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz in seinem Buch The Three Trillion Dollar War. The True Cost of the War in Iraq vorgerechnet hat, tauchen Kriegskosten nämlich auch im Haushaltsposten der öffentlichen Rentenversicherung, des Arbeitsministeriums und im Etat des Ministeriums für Wohnungsbau und Städteplanung auf. Skepsis ist bei den offiziellen Zahlen noch aus einem anderen Grund angebracht: Kosten für das US-Militär sind ebenso im Etat für die National Nuclear Security Administration des Energieministeriums versteckt, das für den Bau der Nuklearwaffen zuständig ist. Nimmt man die hohen Milliardenbeträge für die 17 US-Geheimdienste, für das Department of Homeland Security, Hilfen für lokale Polizeibehörden oder die Forschung an Bio-Waffen über das Gesundheitsbudget hinzu, wird man unwillkürlich an die Schlussphase der Sowjetunion erinnert, als die Verteidigungskosten auch einen untragbar hohen Anteil an den Staatsausgaben erreichten.
Deutschland zahlt
Um die eigenen Rüstungskosten zu drücken, bitten die USA die Bündnispartner zur Kasse. Dies dürfte ein entscheidender Grund für die Eile beim Transatlantischen Freihandels- und Investitionsschutzabkommen (TTIP) sein, aber auch der eigentliche Antrieb dafür, dass Politiker wie Bundespräsident Joachim Gauck inzwischen immer öfter von einer gestiegenen außenpolitischen Verantwortung Deutschlands reden. Schon jetzt werden die Bundesbürger zum Erhalt des Imperiums USA weit stärker in die Zahlungspflicht genommen, als dies hierzulande vielen bewusst ist.
Von den 716 größeren US-Liegenschaften jenseits der US-Grenzen befinden sich 87 in Südkorea und 123 in Japan – doch 235 in Deutschland. Von den etwa 136.063 dauerhaft in Übersee stationierten US-Soldaten findet sich das größte Kontingent mit 54.120 in der Bundesrepublik. Beliefen sich die deutschen Stationierungskosten für die US-Truppen im Kalten Krieg auf jährlich umgerechnet etwa 1,5 Milliarden Euro, so sanken sie im Jahr 2000 auf umgerechnet 900 Millionen und 2003 – so jedenfalls die Angabe damals auf der Website der deutschen Botschaft in Washington – auf 750 Millionen Euro. Im Jahr 2005 gab das Bundesfinanzministerium die «Verteidigungslasten im Zusammenhang mit dem Aufenthalt ausländischer Streitkräfte» plötzlich nur noch mit rund 123,3 Millionen Euro an. Diese wundersame Reduzierung könnte damit zusammenhängen, dass der Betrag nur die Kosten des Bundes (und nicht die der Länder und Kommunen) umfasst – und dass zivile Folgekosten ausgeklammert wurden.
So übernehmen die deutschen Steuerzahler die Rechnung, wenn die US-Armee in Deutschland neue Anlagen baut, alte Stützpunkte schließt, Schäden verursacht oder zivile deutsche Angestellte entlässt. Wie die Süddeutsche Zeitung bereits im Jahr 2013 berichtet hat, wird das US-Militär unter anderem über einen kaum beachteten Etatposten des Bundesbauministeriums subventioniert. Unter dem Punkt «Erstattung der den Ländern bei der Erledigung von Bauaufgaben des Bundes entstehenden Kosten» soll die Bundesregierung allein zwischen 2003 und 2013 insgesamt 598 Millionen Euro Subventionen an die Amerikaner abgerechnet haben. Zu den finanzierten Einrichtungen gehört unter anderem die US-Basis in Ramstein, der eine Schlüsselrolle im weltweiten Antiterror-Krieg der USA zukommt.
Tatsächlich sind die Stützpunkte in Deutschland aber nur ein kleiner Teil eines Spinnennetzes an Militärbasen, mit dem die USA mittlerweile die ganze Welt überzogen haben. Summa summarum können die US-Streitkräfte noch auf weitaus mehr Stützpunkte als die offiziell angegebenen 716 zurückgreifen. Zum einen sind nachweislich Militärbasen, etwa in Afghanistan und im Irak, nicht in der offiziellen Zählung aufgetaucht. Zum anderen wurden Nutzungsrechte für eine erhebliche Zahl von Niederlassungen vereinbart, auf denen momentan keine US-Soldaten stationiert sind. Auch zahlreiche Basen von US-Spezialeinheiten und Geheimdiensteinrichtungen fehlen im Base Structure Report, der amtlichen Auflistung des Pentagon. Experten schätzten deshalb die Gesamtzahl der Stützpunkte, auf die die USA jederzeit weltweit zurückgreifen können, auf ungefähr 1000. Fast noch aussagekräftiger ist die Zahl der Länder, in denen die USA Militärbasen unterhalten: Offiziell zählen zu den Vereinten Nationen (UNO) derzeit 193 Staaten – in 130 von ihnen sind US-Militäreinrichtungen. Wichtige Knotenpunkte dieses Spinnennetzes können regelrecht als Kriegsbeute bezeichnet werden. Der Zweite Weltkrieg brachte den USA Stützpunkte in Deutschland, Italien und Japan ein, die bis heute beansprucht werden. Kriegsbeteiligungen unter US-Kommando führten ebenso zu mehr als 15 neuen Militärbasen in Afghanistan, Irak, Kosovo und Qatar.
Noch drastischer wird der Anspruch auf Weltherrschaft an einen Detail deutlich: Ganz selbstverständlich nehmen die USA für sich in Anspruch, auf fremdem Boden militärische Geheimoperationen durchführen zu dürfen. Wie durch Recherchen des Journalisten Nick Turse bekannt wurde, waren im Jahr 2013 Special Operations Forces in beinahe 70 Prozent der Länder der Welt im Einsatz (The Special Ops Surge. America’s Secret War in 134 Countries. In: TomDispatch.com). Bezeichnenderweise wurden in den letzten Tagen der Bush-Präsidentschaft «nur» in ungefähr 60 Ländern der Welt Spezialkräfte eingesetzt. Unter dem Friedensnobelpreisträger Barack Obama schwoll dagegen nach Recherchen der Washington Post die Zahl der betroffenen Länder im Jahr 2010 auf 75 an.
Widerstand in Okinawa
In Japan sind rund 50.000 US-Soldaten stationiert – 26.000 davon auf Okinawa. Mitte November wurde mit Takeshi Onaga ein neuer Gouverneur für Okinawa gewählt, der versprochen hat, die Yankee-Basis auf der Insel zu schließen. Mit ihrer enormen Truppenpräsenz werden die Amerikaner auf Okinawa schon seit Langem mehr als Besatzer denn als Sicherheitsfaktor und Partner betrachtet. Als im Jahr 1996 drei auf Okinawa stationierte US-Soldaten ein zwölfjähriges japanisches Mädchen entführten und vergewaltigten, schlug die schon lange schwelende Ablehnung in offenen Hass um. Kriminalität rund um die US-Basen, Umweltverschmutzung und Lärmbelästigung durch den Flugverkehr haben dazu geführt, dass der Widerstand gegen die Stationierung der US-Truppen auf Okinawa den Charakter einer Massenbewegung bekommen hat.
Im Fiskaljahr 2013 waren die Special Forces nach Angaben des Sprechers des Special Operations Command (Socom), Oberst Tim Nye, bereits in 134 Ländern im Einsatz. Arroganz der Macht bezeugt ebenso der weltweite Drohnenkrieg. Auf Basis einer «Kill-List», die der CIA jeden Dienstag US-Präsident Obama zur erneuten Bestätigung vorlegt, nehmen die USA für sich in Anspruch, jeden «Feind der USA» per Drohnenangriff zu töten – weltweit, ohne Prozess, ohne Urteil.
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Bilder vom Blackout

Wie haben die Menschen in Spanien den Stromausfall erlebt? Ein Augenzeuge berichtet über eine riesige Welle der gegenseitigen Hilfe und Fürsorge untereinander. Ein Stromausfall verändert das Leben auf überraschende Weise. Und es gibt, was für unsere hypermediale Welt sehr besonders ist, nicht allzu viele Bilder. Dabei war das Leben auf den Kopf gestellt. Hier ein […]
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Ukraine-Ausverkauf: Das steht im Deal mit den USA

Trump hat sein Investitionsabkommen mit der Ukraine. Was steht, abseits von Propaganda, wirklich drin? Kurz: Die Nachkriegsukraine gehört den USA. Eine Sicherheitsgarantie gibt es nicht. Die Ukraine ist endgültig verkauft – und zwar direkt an die Vereinigten Staaten. Gut, nicht ganz direkt, sondern über den „US-Ukraine-Investitionsfonds“. Über diesen Fonds haben die USA künftig weitreichende ökonomische […]
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Eskalation droht – Wir stehen einem großen Krieg mit dem Iran deutlich näher – Sanktionsdrohung trifft auch China – Weltwirtschaft in Gefahr
Michael Snyder
Wir stehen einem großen Krieg mit dem Iran deutlich näher, und Trump warnt: Jeder, der iranisches Öl kauft, „wird in keiner Weise mehr Geschäfte mit den Vereinigten Staaten von Amerika machen dürfen“.
Das Jahr 2025 wird maßgeblich davon bestimmt sein, ob es zu einem großen Krieg mit dem Iran kommt oder nicht. Sollte ein überprüfbares Abkommen mit dem Iran erzielt werden können, das Land an der Herstellung von Atomwaffen hindert, würde ich der Trump-Regierung dafür applaudieren – es wäre der diplomatische Coup des Jahrhunderts. Doch wenn die Verhandlungen scheitern, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Bombardierung des Iran beginnt – und das würde den Boden bereiten für alle möglichen apokalyptischen Szenarien. Leider sieht es momentan danach aus, als stünden die Gespräche mit dem Iran kurz vor dem Scheitern. Die nächste Verhandlungsrunde, die für dieses Wochenende geplant war, wurde von iranischer Seite abrupt „verschoben“…
Eine vierte Gesprächsrunde zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, die am Samstag in Rom stattfinden sollte, wurde verschoben. Ein neuer Termin werde „abhängig vom Vorgehen der USA“ festgelegt, erklärte ein hochrangiger iranischer Beamter am Donnerstag gegenüber Reuters.
„Die US-Sanktionen gegen den Iran während der Atomgespräche sind für keine Seite hilfreich, wenn das Ziel darin besteht, den Atomkonflikt diplomatisch zu lösen“, sagte der Beamte.
Es ist kein Geheimnis, warum der Iran die Gespräche „verschoben“ hat.
Am Tag vor dieser Ankündigung durch Teheran verhängte die Trump-Regierung neue ölbezogene Sanktionen und drohte dem Iran mit „Konsequenzen“ für seine anhaltende Unterstützung der Houthi-Rebellen im Jemen…
Am Mittwoch verhängte Washington Sanktionen gegen Einrichtungen, die verdächtigt werden, am illegalen Handel mit iranischem Öl und petrochemischen Produkten beteiligt zu sein.
Gleichzeitig warnte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth den Iran vor Konsequenzen, sollte das Land weiterhin die Houthi-Rebellen unterstützen, die den Norden Jemens kontrollieren und Schiffe im Roten Meer angegriffen haben – Angriffe, die sie als Akt der Solidarität mit den Palästinensern bezeichnen.
Wenn man einem Verhandlungspartner neue Sanktionen auferlegt, braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Gespräche ins Stocken geraten.
Vielleicht ist die Trump-Regierung zu dem Schluss gekommen, dass der Iran die Verhandlungen nur genutzt hat, um Zeit zu gewinnen.
Letztlich wird der Iran die Urananreicherung niemals freiwillig einstellen.
Aber zumindest wurde der Versuch unternommen, Teheran zu einem Kurswechsel zu bewegen. Und ich bin überzeugt, dass es richtig war, diesen Versuch zu machen.
Bedauerlicherweise hat diese Krise nun ein neues, unheilvolles Kapitel erreicht. Auf seinem Truth-Social-Account veröffentlichte Präsident Trump soeben folgende Warnung: Jeder, der iranisches Öl kauft, wird selbst mit Sanktionen belegt werden…
ALARM: Alle Käufe von iranischem Öl oder petrochemischen Produkten MÜSSEN SOFORT eingestellt werden! Jedes Land oder jede Person, die IRANISCHES ÖL oder PETROCHEMISCHE PRODUKTE in IRAN kauft, wird umgehend mit sekundären Sanktionen belegt. Sie dürfen in KEINER FORM mehr mit den Vereinigten Staaten von Amerika Geschäfte machen. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
– PRÄSIDENT DONALD J. TRUMP
Das ist soeben geschehen – und es hat gewaltige Tragweite.
China ist einer der wichtigsten Abnehmer iranischen Öls. Was wird Trump tun, wenn China weiterhin Öl aus dem Iran importiert?
Wird Trump China tatsächlich den Handel mit den USA vollständig untersagen?
Wenn Trump es ernst meint, dann stehen uns dramatische Veränderungen bevor.
Man stelle sich nur vor, was es für die Weltwirtschaft bedeuten würde, wenn die USA plötzlich jeglichen Handel mit China und allen anderen Ländern einstellen würden, die iranisches Öl beziehen.
Ich glaube nicht, dass Trump blufft – und das bedeutet, dass es bald richtig „interessant“ wird.
Was den Iran betrifft, so lassen seine Handlungen erkennen, dass man dort nie wirklich an den Erfolg der Gespräche geglaubt hat. Es wird berichtet, dass Teheran fieberhaft seine unterirdischen Nuklearanlagen verstärkt hat…
Das gemeinnützige Institute for Science and International Security (ISIS) berichtet, dass der Iran seine unterirdischen Nuklearkomplexe im Vorfeld der dritten Verhandlungsrunde mit der Trump-Regierung an diesem Wochenende verstärkt hat.
Teheran beharrt darauf, dass es der Forderung nach Aussetzung der Urananreicherung nicht nachkommen wird.
Wenn der Iran ernsthaft an ein Abkommen mit Trump geglaubt hätte, gäbe es keinen Grund, diese Anlagen auszubauen.
Stattdessen wurde eilig ein neuer „massiver Sicherheitszaun“ errichtet…
Laut ISIS zeigen Satellitenbilder, dass um den Berg Kolang Gaz La – unter dem sich zwei große unterirdische Tunnelanlagen befinden, die mit der nahe gelegenen Nuklearanlage in Natanz verbunden sind – eine neue Sicherheitszone eingerichtet wurde. Diese massive Absperrung, zu der Straßenplanierungen und Betonmauern gehören, isoliert einen Großteil des Gebiets, um den Zugang zu den Tunneleingängen zu beschränken. Die Nordseite der Umzäunung verbindet sich mit den bestehenden Sicherheitsanlagen rund um Natanz.
ISIS weist darauf hin, dass die Errichtung dieser Mauer angesichts des bergigen Geländes technisch anspruchsvoll war. Die Absperrung scheint durch ein Netz von Gräben stabilisiert zu sein, die vermutlich Kommunikationskabel, Überwachungskameras und Lichtmasten enthalten.
Sobald die Bombardierung des Iran beginnt, gibt es kein Zurück mehr.
Ein Angriff auf den Iran wäre um ein Vielfaches intensiver als die bereits massiven Luftschläge gegen die Houthis – und die waren schon extrem.
Den meisten Amerikanern ist gar nicht bewusst, dass die USA seit Mitte März über 1.000 Ziele im Jemen bombardiert haben…
Washington hat die Houthi-Rebellen seit Mitte März massiv bombardiert und dabei mehr als 1.000 Ziele angegriffen.
Teheran erklärt, die Houthis handelten unabhängig.
Wir bomben die Houthis buchstäblich in Grund und Boden.
Ein Angriff auf den Iran wäre eine ganz andere Dimension.
Lassen Sie mich diesen Artikel mit einem Hoffnungsschimmer beenden:
Da Mike Waltz gegenüber dem Iran sehr konfrontativ aufgetreten ist, sehen manche seinen Rücktritt als mögliches Signal für eine diplomatische Öffnung…
Der nationale Sicherheitsberater Mike Waltz und sein Stellvertreter Alex Wong werden ihre Positionen im Weißen Haus verlassen, wie mehrere informierte Quellen berichten.
Präsident Trump erklärte am Donnerstag, er werde Waltz zum US-Botschafter bei den Vereinten Nationen ernennen. Bis dahin werde Außenminister Marco Rubio das Amt des nationalen Sicherheitsberaters übernehmen. Waltz muss für den neuen Posten noch vom Senat bestätigt werden.
Ob Waltz‘ Abgang tatsächlich etwas mit dem Iran zu tun hat, ist unklar.
Berichten zufolge war die Stabschefin des Weißen Hauses, Susie Wiles, so frustriert von Waltz, dass sie kaum noch mit ihm sprach.
Wenn der eigene Stabschef einen nicht ausstehen kann, ist das meist das Ende im Weißen Haus.
In diesem Fall wird Waltz schlicht zur UNO abgeschoben.
Er schien nie gut ins Team zu passen – und es heißt, Trump hielt ihn für zu kriegslüstern…
Eine mit den internen Abläufen vertraute Person sagte, Waltz sei Trump zu „falkenhaft“ gewesen – der Präsident neige nicht zu militärischem Aktionismus – und Waltz habe es nicht geschafft, die außenpolitische Koordination zwischen den beteiligten Behörden effizient zu gestalten – eigentlich die Kernaufgabe eines Sicherheitsberaters.
„Das System funktioniert nicht richtig unter Waltz“, sagte die Quelle unter der Bedingung der Anonymität.
Hoffentlich wird Trumps nächster Sicherheitsberater mehr Besonnenheit mitbringen.
Denn genau das wird jetzt dringend gebraucht.
Ich warne schon seit langem: Ein großer Krieg mit dem Iran rückt näher.
Und wenn er 2025 tatsächlich beginnt, wird es eines der bedeutendsten Ereignisse der modernen Geschichte sein.
Spanien kriminalisiert Bargeld: Abhebungen über 3.000 € nur noch mit staatlicher Voranmeldung
Von einem Recht auf freie Verfügung über das eigene Geld bleibt in Spanien bald nicht mehr viel übrig. Die spanische Regierung hat still und leise neue Vorschriften eingeführt, die weit über bloße Steuerkontrolle hinausgehen: Wer künftig mehr als 3.000 Euro in bar von seinem Konto abheben will, steht unter behördlicher Beobachtung – und riskiert bei Regelverstößen Geldstrafen von bis zu 150.000 Euro.
Der gläserne Bürger: Abheben nur mit Anmeldung
Ab sofort verlangt der spanische Staat von seinen Bürgern, größere Barabhebungen vorher digital anzumelden. Wer beispielsweise 100.000 Euro abheben will – etwa für den Kauf eines Autos oder einer Wohnung –, muss drei Tage im Voraus eine elektronische Mitteilung an die Steuerbehörde (Agencia Tributaria) senden, inklusive Zweck, persönlicher Daten und gegebenenfalls der Daten des Empfängers.
Die Bank zahlt den Betrag nur aus, wenn der Kunde einen offiziellen Nachweis dieser Meldung vorlegt. Ohne diesen verweigert sie die Auszahlung. Damit wird Bargeld nicht nur kontrolliert, sondern effektiv unter staatlichen Genehmigungsvorbehalt gestellt.
Strafandrohung bei Regelverstoß: Totalitäre Züge?
Wer sich nicht an diese bürokratische Pflicht hält, riskiert empfindliche Geldstrafen zwischen 600 Euro und 150.000 Euro, selbst bei privaten Verfügungen über eigenes Geld. Die Strafhöhe richtet sich nach dem Betrag und der „Schwere“ des Verstoßes.
Das System ist dabei besonders perfide: Nicht nur große Summen werden erfasst. Auch mehrfache kleinere Abhebungen, z. B. 800 oder 900 Euro, können verdächtig wirken und eine automatische Meldung an die Steuerbehörde auslösen – ganz ohne dass ein konkreter Verdacht vorliegt.
Argument: Steuerbetrug und Terrorismusbekämpfung
Offiziell rechtfertigt die Regierung das Gesetz mit dem Kampf gegen Steuerbetrug, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Doch Kritiker fragen sich: Seit wann wird jeder Bürger wie ein potenzieller Krimineller behandelt?
Dass Bargeld dabei zunehmend als „gefährlich“ gilt, offenbart eine politische Agenda, die auf die vollständige Überwachung und Kontrolle aller Finanzströme abzielt – mit dem Fernziel: Abschaffung des Bargelds.
Die stille Einführung digitaler Kontrolle
Besonders bedenklich: Die Maßnahme wurde ohne breite öffentliche Debatte eingeführt. Wer nicht genau hinsieht, erfährt erst am Bankschalter davon – wenn die Auszahlung verweigert wird. Auch ältere Menschen oder Personen ohne digitale Mittel geraten so unweigerlich ins Fadenkreuz.
Was in Spanien beginnt, dürfte bald in weiteren EU-Ländern Schule machen – unter dem Deckmantel von „Sicherheit“ und „Transparenz“. Faktisch handelt es sich um den nächsten Schritt in Richtung eines digitalen Finanzsystems mit totaler Kontrolle über Bürgerbewegungen.
Fazit: Geld gehört nicht mehr Ihnen allein
Der Staat beansprucht mit diesen Maßnahmen das Recht, nicht nur über Ihre Einkommen, sondern auch über die Art und Weise Ihrer Ausgaben zu entscheiden. Das Recht auf Bargeld – einst ein Symbol wirtschaftlicher Freiheit – wird Schritt für Schritt demontiert.
Was bleibt, ist ein gläserner Bürger – entmündigt, kontrolliert und sanktioniert für den Versuch, über das eigene Vermögen zu verfügen.
Koloniestatus offiziell gemacht: Washington gab Kiew 100 Mrd. Dollar, nimmt aber Graffit, Lithium, Titan und Mangan
Trump ließ sich von Zelensky doch noch die Bodenschätze der Ukraine geben
Als es in Moskau schon spät in der Nacht war, wurde in Washington das skandalöse amerikanisch-ukrainische Bodenschatzabkommen unterzeichnet. Und im letzten Moment wäre das Abkommen beinahe gescheitert, schreibt Al Jazeera. Und wieder war es ukrainisches Verschulden: Wolodymyr Zelenskij wollte plötzlich Änderungen an dem Text vornehmen, der von Juristen und Politikern voll akzeptiert worden war.
Die Ukraine und die Vereinigten Staaten wollten das Abkommen vor einigen Wochen unterzeichnen, aber die Unterzeichnung wurde unterbrochen, als Zelensky begann, sich mit Donald Trump im Oval Office des Weißen Hauses zu streiten. Danach dachten viele Beobachter laut Reuters, dass das Abkommen doch nicht zustande kommen würde. Aber offenbar sind die Amerikaner zu sehr daran interessiert, ungehinderten Zugang zum ukrainischen Untergrund zu erhalten.
Darüber hinaus könnte Wladimir Putins harte Haltung in Bezug auf die Waffenstillstandsverhandlungen dazu beigetragen haben, dass die Verhandlungsposition der USA aufgeweicht wurde, so der Business Standard. Mit anderen Worten: Die Amerikaner wollen Russland durch eine Einigung mit der Ukraine dazu drängen, die Verhandlungen zu beschleunigen.
France 24 schreibt, dass es immer noch keine genaue Schätzung der Mineral- und Seltenerdmetallreserven in der Ukraine gibt. Es gibt sowjetische Schätzungen. Außerdem hat die Erschließung vieler Vorkommen noch nicht begonnen, und viele von ihnen befinden sich auf dem Gebiet des Donbass, das das Kiewer Regime als sein Eigentum betrachtet.
Bemerkenswert ist, dass die Ukraine nach Angaben des französischen Büros für geologische und Bergbauforschung über etwa 20 % der weltweiten Graphitreserven verfügt, dem wichtigsten Material für elektrische Batterien (France 24 berichtete). Die Ukraine ist auch ein wichtiger Produzent von Mangan und Titan und verfügt nach eigenen Angaben über die größten Lithiumvorkommen in Europa.
Man kann sich vorstellen, welche Profite dies alles den Amerikanern verspricht. Sie stimmten während der Diskussion sogar den ukrainischen Bedingungen zu. So haben sie beispielsweise die Forderungen der USA nach Rückgabe von Militärhilfe im Wert von über 100 Milliarden Dollar, die das Kiewer Regime seit Beginn der SWO erhalten hat, aus dem Abkommen gestrichen. Al Jazeera und Bloomberg zitierten jedoch den ukrainischen Ministerpräsidenten Denys Shmygal mit der Aussage, dass die USA nicht die bereits geleistete, sondern die künftige Militärhilfe für die Ukraine berücksichtigen werden.
Dieser Betrag wird bei der Berechnung des US-Beitrags zum gemeinsamen Investitionsfonds berücksichtigt, den die beiden Länder im Verhältnis 50/50 bilden sollen. Eine hochrangige Quelle in der ukrainischen Präsidialverwaltung, die von der Nachrichtenagentur France Presse zitiert wurde, sagte, der Fonds werde den Wiederaufbau der Ukraine finanzieren.
Das Abkommen räumt den USA ein vorrangiges Recht auf die Gewinne ein, die in den Investitionsfonds fließen. Allerdings wird in dem Abkommen nicht genau festgelegt, wie der gemeinsame Fonds verwendet werden soll und wer die Ausgabenentscheidungen trifft.
Das Abkommen legt jedoch im Einzelnen fest, was die Amerikaner erhalten werden. Die USA oder andere von ihnen benannte Unternehmen werden bevorzugten (aber nicht ausschließlichen) Zugang zu allen neuen Genehmigungen, Lizenzen und Investitionsmöglichkeiten im Bereich der natürlichen Ressourcen der Ukraine haben. Bereits geschlossene Abkommen über die Erschließung des Untergrunds werden nicht geändert.
In früheren Fassungen des Abkommens hieß es, dass die ukrainische Gasinfrastruktur, die zu den wertvollsten Vermögenswerten der Ukraine gehört, einbezogen würde. Laut Reuters enthielt die endgültige Version des Abkommens diese Klausel jedoch nicht.
Die britische Zeitung Independent weist darauf hin, dass der amerikanische Teil des Fonds völlig steuerfrei ist. Auch auf Exporte ukrainischer Mineralien in die USA wird es keine Zölle geben.
Gleichzeitig sind alle westlichen Publikationen, die Zugang zum Text des Abkommens haben (er wurde nicht offiziell veröffentlicht), von einer Sache überrascht: Das Dokument enthält kein einziges Wort über die Sicherheitsgarantien der Ukraine, obwohl dies die strikte Forderung von Zelensky war. Mit anderen Worten: Die USA sind in mancher Hinsicht den Forderungen Kiews nachgekommen, in mancher Hinsicht aber auch nicht.
– Die Schlüsselfrage der ukrainischen Sicherheit wurde durch den Verweis auf das Budapester Memorandum gelöst, ein 1994 von China, Russland, der Ukraine, den USA und dem Vereinigten Königreich unterzeichnetes Dokument, das die Sicherheit der Ukraine garantierte, nachdem sie ihr riesiges Atomwaffenarsenal aufgegeben hatte“, schreibt der Independent.
Die britische Publikation stellt fest, dass das Abkommen nun dem ukrainischen Parlament zur Ratifizierung vorgelegt werden soll. Der Text des Abkommens könnte jedoch unangenehme Fragen seitens der Opposition aufwerfen, insbesondere seitens der Europäischen Solidarität von Petro Poroschenko. Die Opposition wird jedoch nicht in der Lage sein, das Dokument zu torpedieren. Zelenskis Partei der Diener des Volkes verfügt über eine Mehrheit in der Werchowna Rada, die es ihr ermöglicht, das Kolonialabkommen mit den Vereinigten Staaten zu akzeptieren.
WEF fordert globale Cyber-Behörde, um unkooperative Staaten kollektiv zu bestrafen.
Der WEF-Blog fordert eine „Internationale Koordinierungsbehörde für Cyberkriminalität“, um unkooperativen Nationen kollektive Strafen aufzuerlegen
Von The Sociable
Wie lange dauert es noch, bis Falschinformationen und Desinformation im Internet als Cyberkriminalität gelten? Perspektive
Das Weltwirtschaftsforum (WEF) veröffentlicht einen Blogbeitrag, in dem die Schaffung einer globalen Behörde für Cyberkriminalität gefordert wird, die über Auslieferungs- und Vollstreckungsbefugnisse gegenüber unkooperativen Staaten verfügen soll.
Letzte Woche veröffentlichte das WEF einen Blogbeitrag mit dem Titel „4 Schritte zur Schaffung einer internationalen Behörde zur Bekämpfung der Cyberkriminalität“, in dem die Autoren die Schaffung einer „Internationalen Koordinierungsbehörde für Cyberkriminalität (ICCA)“ fordern, die als Stelle für den Informationsaustausch zwischen gleichgesinnten Nationen fungieren und auch die Befugnis haben soll, „Auslieferungsgesetze für Cyberkriminalität zu standardisieren“ und „kollektive Strafen gegen Nationen zu verhängen“, die sich weigern, zu kooperieren.
„Es ist an der Zeit, diese Bemühungen durch die Schaffung einer Internationalen Koordinierungsbehörde für Cyberkriminalität (ICCA) zu formalisieren, einer ständigen Allianz von Nationen, die sich zu koordinierter Strafverfolgung, Informationsaustausch, Rechtsharmonisierung und gemeinsamer Zerschlagung der Infrastruktur von Cyberkriminellen verpflichtet haben.“
WEF, „4 Schritte zur Schaffung einer internationalen Behörde zur Bekämpfung der Cyberkriminalität“, April 2025
Der Artikel wurde von Anna Sarnek von Amazon Web Services und Ross Haleliuk von Venture in Security verfasst und ist Teil des WEF-Zentrums für Cybersicherheit. Darin argumentieren die Autoren, dass die Einrichtung einer ICCA weit über die Fähigkeiten von Gruppen wie den Five Eyes, der UNO und der NATO zum Austausch von Informationen hinausgehen und in den Bereich der kollektiven Bestrafung und Auslieferungsbefugnisse über Nationen hineinreichen würde.
„Während Netzwerke zum Austausch von Informationen wie Five Eyes und globale Institutionen wie die Vereinten Nationen (UN) in der Vergangenheit eine Rolle in internationalen Kriegen gespielt haben, reichen sie nicht aus, um das Ausmaß, die Komplexität und die Geschwindigkeit moderner digitaler Bedrohungen zu bewältigen“, schreiben sie.
Für die nicht gewählten Globalisten ist jedes Problem ein globales Problem, und jedes Problem erfordert eine globale Lösung, die in Bürokratie getaucht ist.
„Die ICCA würde sich für eine Vereinheitlichung der Auslieferungsgesetze im Bereich der Cyberkriminalität, eine Vereinfachung der Verfahren zum Austausch digitaler Beweismittel und die Verhängung kollektiver Sanktionen (finanzieller oder diplomatischer Art) gegen Staaten einsetzen, die sich weigern, zu kooperieren oder Straftäter aktiv beherbergen.“
WEF, „4 Schritte zur Schaffung einer internationalen Behörde zur Bekämpfung der Cyberkriminalität“, April 2025
Mit Russland als abschreckendem Beispiel für die Bereitstellung eines sicheren Hafens für Cyberkriminelle wollen die Autoren des WEF, dass die ICCA nach ihrer Gründung „kollektive Strafen“ gegen das Land verhängt, weil es unkooperativ ist und Straftäter aktiv beherbergt.
„Um sichere Zufluchtsorte wie Russland zu verhindern, müssen wir die Auslieferungsgesetze für Cyberkriminelle vereinheitlichen und die von Interpol geleitete Bekämpfung der Cyberkriminalität verstärken“, schreiben sie.
Bevor jedoch eine internationale Einrichtung geschaffen wird, die wie eine Mischung aus internationalem Strafgerichtshof für Cyberkriminalität, globaler Polizeitruppe und Five Eyes fungiert, muss zunächst definiert werden, was Cyberkriminalität eigentlich ist.
„Aufbauend auf der Arbeit der Partnerschaft gegen Cyberkriminalität (PAC) könnte eine weltweit anerkannte rechtliche Definition von Cyberkriminalität Angriffe auf Krankenhäuser, Rettungsdienste, Flughäfen und öffentliche Versorgungsbetriebe, Ransomware, digitale Erpressung, Finanzbetrug, Phishing und Identitätsdiebstahl in großem Umfang sowie den Betrieb krimineller Infrastrukturen wie Botnets und Dark-Web-Marktplätze umfassen“, schreiben die Autoren.
Was die Autoren jedoch auslassen, ist, dass die Arbeitsgruppe „Partnership against Cybercrime“ und das WEF im Allgemeinen auch „Desinformation“ im Internet als Bedrohung für demokratische Regierungen betrachten, wie in einem Insight Report vom November 2020 ausführlich dargelegt wird.
„Neben Finanzkriminalität nutzen Kriminelle internetbasierte Infrastrukturen, um Terrorismus und Drogenhandel zu unterstützen und Desinformationen zu verbreiten, um Regierungen und Demokratien zu destabilisieren.“
WEF, Partnership Against Cybercrime Insight Report, November 2020
Zu diesem Punkt äußert sich der investigative Journalist, Autor und Redakteur bei Unlimited Hangout, der im Juli 2021 für The Last American Vagabond den Artikel „Ending Anonymity: Why the WEF’s Partnership Against Cybercrime Threatens the Future of Privacy“ (Ende der Anonymität: Warum die Partnerschaft des WEF gegen Cyberkriminalität die Zukunft der Privatsphäre bedroht) verfasst hat:
„Bemerkenswert ist, dass die WEF-Partnerschaft gegen Cyberkriminalität eine sehr weit gefasste Definition des Begriffs „Cyberkrimineller“ verwendet, da sie diesen Begriff ohne Weiteres auf Personen anwendet, die Inhalte veröffentlichen oder hosten, die als „Desinformation“ angesehen werden und eine Bedrohung für „demokratische“ Regierungen darstellen. Das Interesse des WEF an der Kriminalisierung und Zensur von Online-Inhalten wurde durch die kürzlich erfolgte Gründung einer neuen Global Coalition for Digital Safety deutlich, die eine verstärkte Regulierung der Online-Meinungsäußerung sowohl durch den öffentlichen als auch durch den privaten Sektor erleichtern soll.“
„Die Stärkung des Vertrauens wird in den nächsten zehn Jahren ein zentrales Ziel der Cybersicherheitsbemühungen sein. Die Verbreitung von Falsch- und Desinformationen im Internet ist mittlerweile ein zentrales Problem der Cybersicherheit.“
„Bei der Cybersicherheit wird es weniger um den Schutz der Vertraulichkeit und Verfügbarkeit von Informationen gehen, sondern vielmehr um den Schutz ihrer Integrität und Herkunft.“
WEF, Cybersecurity Futures 2030: New Foundations, Dezember 2023
Als ob das noch nicht genug wäre, erklärte das WEF in einem Bericht mit dem Titel „Cybersecurity Futures 2030: New Foundations“ (Zukunft der Cybersicherheit 2030: Neue Grundlagen), der am 5. Dezember 2023 veröffentlicht wurde, dass Online-Fehlinformationen und Desinformation „zentrale Cybersicherheitsprobleme“ seien.
Dem Bericht zufolge „können stabile Regierungen, die langfristige Technologie- und Cybersicherheitsstrategien verfolgen, zu vertrauenswürdigen ‚Marken‘ werden und sich Vorteile bei der Gewinnung von Talenten, der Ergreifung von Führungsrollen in multilateralen Normungsprozessen und der Bekämpfung von Desinformationskampagnen verschaffen“.
Ein paar Jahre später hat sich der Wunsch, alle Narrative auszumerzen, die nicht mit den nicht gewählten Globalisten bei der UNO und dem WEF übereinstimmen, nur noch verstärkt.
Zum zweiten Mal in Folge hat das WEF erklärt, dass Fehlinformationen und Desinformation das größte globale Risiko darstellen.
Laut dem Bericht „WEF Global Risks 2025“
Polarisierung “schürt weiterhin Fehlinformationen und Desinformation, die zum zweiten Mal in Folge das größte kurz- bis mittelfristige Problem in allen Risikokategorien darstellen.
„Die Bemühungen zur Bekämpfung dieses Risikos stehen einem gewaltigen Gegner gegenüber: generative KI-erstellte falsche oder irreführende Inhalte, die in großem Umfang produziert und verbreitet werden können“, so die gleiche Einschätzung wie im Bericht von 2024.
„Die Globale Initiative für Informationsintegrität im Bereich Klimawandel ist eine Reaktion auf die Verpflichtung aus dem Global Digital Compact, der von den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen auf dem Zukunftsgipfel im September 2024 verabschiedet wurde und in dem die UN-Einrichtungen aufgefordert werden, in Zusammenarbeit mit Regierungen und relevanten Interessengruppen die Auswirkungen von Falsch- und Desinformationen auf die Verwirklichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung zu bewerten.“
G20-Gipfeltreffen, November 2024
Im vergangenen Jahr hat die G20 die „Globale Initiative für Informationsintegrität zum Klimawandel“ ins Leben gerufen, um „gegen Desinformationskampagnen vorzugehen, die Klimaschutzmaßnahmen verzögern und behindern“.
Im Namen der „Informationsintegrität“ soll jede Darstellung, die die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) behindern könnte, unterbunden werden.
Laut dem G20-Gipfel 2024 „reagiert die Initiative auf die Verpflichtung aus dem Global Digital Compact, der von den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen auf dem Zukunftsgipfel im September 2024 verabschiedet wurde und die UN-Einrichtungen in Zusammenarbeit mit Regierungen und relevanten Interessengruppen dazu auffordert, die Auswirkungen von Fehlinformationen und Desinformation auf die Verwirklichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung zu bewerten“.
Damals erklärte UN-Generalsekretär Antonio Guterres, dass die Mitgliedstaaten zusammenarbeiten müssen, um Falschinformationen zum Klimawandel zu bekämpfen.
„Wir müssen die koordinierten Desinformationskampagnen bekämpfen, die den weltweiten Fortschritt im Kampf gegen den Klimawandel behindern und von völliger Leugnung über Greenwashing bis hin zur Schikanierung von Klimaforschern reichen. Im Rahmen dieser Initiative werden wir mit Forschern und Partnern zusammenarbeiten, um Maßnahmen gegen Klimadesinformation zu verstärken.“
Antonio Guterres, G20-Gipfel, November 2024
“We must fight the coordinated disinformation campaigns impeding global progress on climate change, ranging from outright denial to greenwashing to harassment of climate scientists” Antonio Guterres, G20 Leaders Summit pic.twitter.com/2fkR0hAP2a
— Tim Hinchliffe (@TimHinchliffe) November 20, 2024
Übersetzung von „X“: „Wir müssen die koordinierten Desinformationskampagnen bekämpfen, die den weltweiten Fortschritt im Kampf gegen den Klimawandel behindern und von völliger Leugnung über Greenwashing bis hin zur Schikanierung von Klimaforschern reichen.“ Antonio Guterres, G20-Gipfel
Im Jahr 2023 hat die UNO einen „freiwilligen UN-Verhaltenskodex für Informationsintegrität auf digitalen Plattformen“ verabschiedet, der zahlreiche Richtlinien enthält, die darauf abzielen, abweichende Meinungen auf digitalen Plattformen unter dem Deckmantel der Bekämpfung von „Fehlinformationen und Desinformation“ zu unterdrücken, die praktischerweise mit Hassreden in einen Topf geworfen werden.
Um Ihnen eine Vorstellung von dem schieren Ausmaß und der Reichweite zu geben, mit denen die UN alles ausmerzen will, was sie als „Fehlinformationen und Desinformation“ betrachtet, hier einige politische Empfehlungen aus dem Abschnitt „Towards a United Nations Code of Conduct“ des Policy Brief, der nicht nur die Mitgliedstaaten, sondern auch private Gruppen wie Interessengruppen (d. h. NGOs, Unternehmen, Wissenschaft usw.), digitale Plattformen, Werbetreibende und Nachrichtenmedien, den Anweisungen der UNO zu folgen:
- Alle Interessengruppen sollten davon absehen, Desinformation und Hassrede für irgendeinen Zweck zu nutzen, zu unterstützen oder zu verstärken.
- Alle Interessengruppen sollten Ressourcen bereitstellen, um die Ursachen, die Verbreitung und die Auswirkungen von Falsch- und Desinformation sowie Hassrede zu untersuchen und darüber zu berichten, wobei die Menschenrechtsnormen und -standards zu achten sind, und sie sollten weiter in die Fähigkeiten zur Überprüfung von Fakten in allen Ländern und Kontexten investieren.
- Alle Interessengruppen sollten Schulungen und Kapazitätsaufbau fördern, um das Verständnis dafür zu entwickeln, wie Falschinformationen, Desinformation und Hassreden entstehen, und um Präventions- und Eindämmungsstrategien zu stärken.
- Alle Interessengruppen sollten dringend und unverzüglich Maßnahmen ergreifen, um eine sichere, verantwortungsvolle, ethische und menschenrechtskonforme Nutzung künstlicher Intelligenz zu gewährleisten und die Auswirkungen der jüngsten Fortschritte in diesem Bereich auf die Verbreitung von Falschinformationen, Desinformation und Hassreden anzugehen.
- Die Mitgliedstaaten sollten den Zugang der Öffentlichkeit zu genauen, transparenten und aus glaubwürdigen Quellen stammenden Informationen der Regierung gewährleisten, insbesondere zu Informationen, die im öffentlichen Interesse liegen, einschließlich aller Aspekte der Ziele für nachhaltige Entwicklung.
- Die Mitgliedstaaten sollten in unabhängige Forschung über die Verbreitung und Auswirkungen von Falsch- und Desinformation und Hassreden in verschiedenen Ländern und Sprachen investieren und diese unterstützen, insbesondere in unterversorgten Kontexten und in anderen Sprachen als Englisch, damit die Zivilgesellschaft und die Wissenschaft frei und sicher arbeiten können.
- Digitale Plattformen und Werbetreibende sollten sicherstellen, dass Werbung nicht neben Online-Falschinformationen, Desinformationen oder Hassreden platziert wird und dass Werbung, die Desinformationen enthält, nicht beworben wird.
- Digitale Plattformen sollten für sinnvolle Transparenz in Bezug auf Algorithmen, Daten, Inhaltsmoderation und Werbung sorgen.
- Digitale Plattformen sollten leicht zugängliche Richtlinien zu Falschinformationen, Desinformationen und Hassreden veröffentlichen und bekannt machen und über die Verbreitung koordinierter Desinformationen auf ihren Diensten sowie über die Wirksamkeit von Maßnahmen zur Bekämpfung solcher Aktivitäten berichten.
- Digitale Plattformen sollten die uneingeschränkte Beteiligung der Zivilgesellschaft an den Bemühungen zur Bekämpfung von Falschinformationen, Desinformation und Hassreden gewährleisten.
- Nachrichtenmedien sollten sicherstellen, dass alle bezahlten Werbeanzeigen und Advertorials eindeutig als solche gekennzeichnet sind und keine Falschinformationen, Desinformation und Hassreden enthalten.
Nach eigenen Angaben ist die UNO in erster Linie besorgt über das, was sie als „Fehlinformationen“ betrachtet, weil das nicht gewählte globalistische Gremium sich Sorgen über Informationen macht, die „die Erfüllung des UN-Mandats und wesentliche Prioritäten“ beeinträchtigen könnten, insbesondere wenn es um Kritik an ihren Zielen für nachhaltige Entwicklung geht.
Um es auf den Punkt zu bringen: Das WEF fördert die Schaffung einer Internationalen Koordinierungsbehörde für Cyberkriminalität, aber wie lange wird es dauern, bis Fehlinformationen und Desinformation im Internet als Cyberkriminalität gelten?
Sie stimmen den Narrativen zum Klimawandel nicht zu? Dann sind Sie ein Mörder, der den Planeten zerstört. Sie begehen Ökozid.
Sie sind gegen illegale Migration? Dann sind Sie ein Fanatiker und Ihre Äußerungen sind Hassrede.
Ihnen gefällt nicht, was Ihre Vertreter tun, und Sie möchten Ihre Meinung sagen? Dann untergraben Sie die Autorität demokratischer Regierungen.
Sie wollen nicht Teil der Agenda 2030 der UNO oder des Great Reset des WEF sein? Sie untergraben das Vertrauen in Institutionen.
Sie wollen keinen Krieg? Sie unterstützen Diktatoren, Schläger und Terroristen.
Da sogenannte Hassreden ständig mit Falsch- und Desinformationen im Zusammenhang mit „digitaler Sicherheit“ in einen Topf geworfen werden, wie lange wird es dauern, bis beide nicht mehr zu unterscheiden sind?

