Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Die Scheinwissenschaft der Ächtung fossiler Brennstoffe

Die Scheinwissenschaft der Ächtung fossiler Brennstoffe

Die Scheinwissenschaft der Ächtung fossiler Brennstoffe

Bruce Everett und Gordon Tomb

Der kürzlich erschienene Nature-Artikel „Carbon Majors and the Scientific Case for Climate Liability“ [etwa: Carbon Majors und der wissenschaftliche Fall der Klima-Haftung] versucht, den Traum der Alarmisten zu verwirklichen, den weltweit größten Erzeugern fossiler Brennstoffe die Schuld an angeblichen Schäden durch „extremes“ Wetter zu geben.

Christopher W. Callahan und Justin S. Mankin, die zum Zeitpunkt der Erstellung ihres Artikels beide am Dartmouth College tätig waren, akzeptieren – ohne Belege – die Position der Klimaaktivisten, dass die industriellen Kohlendioxid-Emissionen eine katastrophale Erwärmung verursachen, und führen die Dämonisierung der Öl- und Gasunternehmen als globale Schurken fort. Anstatt das Klimaproblem zu beleuchten, versuchen die Autoren, eine Blaupause für eine „kommende Welle von Klimaklagen“ zu liefern, auf welche die Gerichte bedauerlicherweise nicht vorbereitet sind.

„Seit 2017 werden jährlich mehr als 100 klimabezogene Klagen eingereicht“, berichten die Autoren. „Und da sich die Extremereignisse verschärfen und sich die Schäden häufen … wenden sich immer mehr Menschen an das Rechtssystem, um Abhilfe zu schaffen.“

Die Autoren versäumen es jedoch, eine solide Grundlage für solche Klagen zu liefern. Ihre Behauptung, die Chevron Corp. sei für fast 2 Billionen Dollar an „Klimaschäden“ haftbar, entbehrt jeglicher wissenschaftlicher Grundlage, Fakten oder gesundem Menschenverstand. Darüber hinaus verstoßen sie mit ihrer Behauptung gegen wichtige Grundsätze der wissenschaftlichen Forschung.

In dem Nature-Artikel werden die Worte „Wissenschaft“ und „wissenschaftlich“ 44 Mal verwendet, aber die Autoren missachten die wissenschaftliche Methode, ein jahrhundertealtes Untersuchungssystem, das sich auf die Prüfung durch empirische Beobachtung stützt. Wiederholt werden Irrtümer der gängigen Klimaforschung wie das Vertrauen in Computermodelle, die sich nicht durch reale Daten bestätigen lassen.

Die Forschung wird mit der vermeintlichen Glaubwürdigkeit der „Peer Review“ versehen – ein Begriff, der einst eine sachliche Beurteilung durch Dritte bezeichnete, aber schon vor langer Zeit zu einem Gütesiegel für ideologische Reinheit korrumpiert worden ist. Bestenfalls versuchen die Autoren, ihre Schlussfolgerungen mit einer Patina der Autorität zu überziehen, indem sie einen modischen Jargon und Meinungen verwenden, die eher politisch als wissenschaftlich sind.

Die Autoren behaupten, die Haftung von Öl- und Gasunternehmen für Klimaschäden durch einen vierstufigen Prozess zu begründen:

Zunächst stellen sie unter Berufung auf diskreditierte Analysemodelle fest, dass die Kohlendioxid-Emissionen von Chevron für eine Erwärmung von 0,025 Grad Celsius seit 1920 verantwortlich sind, was weniger als 0,01 % der Durchschnittstemperatur der Erde entspricht. Es ist einfach unsinnig, ein solches Maß an Präzision einer groben Computeranalyse zuzuschreiben.

Dr. Richard Lindzen, emeritierter Physikprofessor am Massachusetts Institute of Technology, hat eine solche Analyse zur Grundlage „einer quasi-religiösen Bewegung erklärt, die auf einer absurden ‚wissenschaftlichen‘ Erzählung beruht“. Es genügt zu sagen, dass die vielen das Klima beeinflussenden Parameter zu wenig bekannt sind, um ein nützliches Vorhersagemodell zu erstellen. Zu diesen Faktoren gehören Veränderungen der Erdumlaufbahn, Schwankungen der Sonnenenergie, vulkanische Emissionen, Veränderungen der Meeresströmungen und der Wolkenbildung.

Zweitens behaupten die Autoren zu zeigen, dass Hitzewellen, die durch die Zunahme des atmosphärischen Kohlendioxids ausgelöst werden, schwerer und häufiger werden, ohne einen Zusammenhang zwischen heißem Wetter und CO₂ nachzuweisen und ohne eine Basislinie zu haben, um einen Trend zu größerer Schwere und Häufigkeit festzustellen.

Wie könnten sie das? Die Erde befindet sich seit fast 12.000 Jahren in einer wohltuenden Wärmeperiode, aber die Satellitendaten zur Erfassung von Hitzewellen decken nur das letzte halbe Jahrhundert ab und die verstreuten Thermometer-Messwerte lediglich 150 Jahre. Der Trend bei den Hitzewellen in den USA ist seit mindestens 1890 gleichbleibend, mit Ausnahme der Dust Bowl-Periode in den 1930er Jahren.

Im dritten und vierten Schritt werden – mit wenig oder gar keiner empirischen Absicherung – Zusammenhänge zwischen Veränderungen der globalen Temperaturen und extremer Hitze auf regionaler Ebene sowie zwischen ungewöhnlich heißen Tagen und dem Pro-Kopf-Einkommen angenommen.

Die am wenigsten rigorose Analyse der Forscher ist die des Einflusses des Wetters auf das Einkommen. Seit Jahrhunderten versuchen Ökonomen zu verstehen, warum das Pro-Kopf-Einkommen von Land zu Land, von Region zu Region, von Jahr zu Jahr und von Monat zu Monat schwankt.

Das individuelle Einkommen wird durch Kultur, Geografie, Demografie, normale Wetterschwankungen, Regierungspolitik, Krieg, Bürgerkrieg, Kriminalität, Naturkatastrophen aller Art, Handel, Einflüsse von befreundeten oder feindlichen Nachbarn, Weltmarktpreise für Rohstoffe, Wechselkurse, Zinssätze und Verbraucherstimmung beeinflusst – um nur einige Variablen zu nennen. Die Behauptung, dass die Auswirkungen einiger heißer Tage auf das Einkommen von allen möglichen Einflüssen – natürlichen oder anderen – abgeschirmt werden können, geht weit über jede vernünftige Interpretation der Daten hinaus.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Autoren ungeprüfte Computermodelle, Meinungen und Annahmen sowie fadenscheinige wirtschaftliche Zusammenhänge verwenden, um bis auf zwei Dezimalstellen genau eine Klimahaftung für Chevron in Höhe von 1,98 Billionen Dollar zu berechnen – mehr als das Achtfache der Marktkapitalisierung des Unternehmens.

Die Autoren ignorieren die direkten Vorteile des CO₂-Anstiegs – vor allem die allgemeine Begrünung der Erde und die Rekord-Ernteerträge aufgrund der Düngewirkung des Gases. Sie stellen zwar fest, dass fossile Brennstoffe „immensen Wohlstand geschaffen haben“, aber selbst das ist eine Untertreibung. Schließlich sind Kohle, Erdöl und Erdgas weitgehend dafür verantwortlich, dass 8 Milliarden Menschen leben – das Zehnfache der Bevölkerung vor der industriellen Revolution. Solche Fakten würden hoffentlich berücksichtigt werden, wenn die Scheinwissenschaft der Herren Callahan und Mankin jemals einem Richter und einer Jury vorgelegt würde.

The authors are with the CO2 Coalition, Fairfax, Virginia – Bruce Everett as a member of the board of directors and Gordon Tomb as a senior advisor. Dr. Everett has published a paper on the research of Callahan and Mankin.

This article first appeared in The Daily Signal June 2, 2025, and is reprinted here by permission.

Link: https://cornwallalliance.org/the-faux-science-of-outlawing-fossil-fuels/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Die Scheinwissenschaft der Ächtung fossiler Brennstoffe erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

AfD siegt vor Gericht: Berliner Senat muss Vornamen von deutschen Messer-Tätern nennen!

AfD siegt vor Gericht: Berliner Senat muss Vornamen von deutschen Messer-Tätern nennen!

AfD siegt vor Gericht: Berliner Senat muss Vornamen von deutschen Messer-Tätern nennen!

Der Berliner Senat muss weiterhin die 20 häufigsten Vornamen tatverdächtiger Deutscher bei Messerdelikten nennen. Das Berliner Verfassungsgericht gab der Klage des AfD-Abgeordneten Marc Vallendar im Streit mit dem Berliner Senat Recht.

Die AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus (Landesparlament) hat sich mit einer Klage vor dem Landesverfassungsgericht erfolgreich gegen den Berliner Senat durchgesetzt. Die schwarz-rote Landesregierung hatte zuvor eine Anfrage der AfD zur Nennung der häufigsten Vornamen von deutschen Messer-Straftätern abgelehnt. Das Berliner Verfassungsgericht entschied nun im Sinne der AfD.

Der AfD-Abgeordnete Marc Vallendar hatte 2024 in einer Anfrage an den Senat die 20 häufigsten Vornamen von Messer-Straftätern mit deutscher Staatsangehörigkeit wissen wollen. Der Senat hatte das abgelehnt, weil einzelne Menschen so identifiziert und Tatverdächtige mit Migrationshintergrund diskriminiert werden könnten.

Das Gericht erklärte, die Begründung des Senats sei nicht nachvollziehbar und die Weigerung verletze das parlamentarische Fragerecht. Ein relevantes Identifizierungsrisiko für Einzelpersonen erscheine als nicht plausibel. Die 20 häufigsten Vornamen seien nur ein kleiner Ausschnitt aus der großen Anzahl von fast 1.200 Verdächtigen.

Die AfD stellte die Frage zu den Vornamen, weil bei den Verdächtigen in der Statistik der Polizei zwar zwischen deutscher und ausländischer Nationalität unterschieden, aber nicht auf einen möglichen Migrationshintergrund eingegangen wird. Den wollte die AfD über die Vornamen klären.

AfD will neue Anfrage stellen

Der Berliner AfD-Abgeordnete Vallendar begrüßte die Gerichtsentscheidung und nannte sie eine „Ohrfeige für den regierenden Bürgermeister Wegner“. Er erinnerte daran, dass die CDU im Wahlkampf selbst noch Vornamen-Transparenz gefordert hatte, diese jetzt aber als Regierungspartei verweigere.

Zu den häufigsten Vornamen bei Messerdelikten mit Beteiligung deutscher Staatsangehöriger  zählten übrigens zuletzt nach Angaben der rot-„grünen“ Vorgängerregierung in Berlin u.a. „Ali“ und „Mohamed“ in allen Schreibweisen.

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Kontinuität: Eine Philosophie für die Menschheit im Angesicht des technokratischen Ansturms

Von Niall McCrae

Wie können wir verhindern, dass dystopische Science-Fiction-Filme Wirklichkeit werden? Sind wir dazu verdammt, von Robotern beherrscht zu werden und unseren freien Willen und unsere Kreativität an künstliche Intelligenz abzugeben? Solche Fragen werden immer dringlicher, da eine globale Elite die Technologie nicht zum Wohle der Menschheit, sondern in Richtung einer technokratischen Tyrannei lenkt.

Es bedarf eines gemeinsamen Widerstands, und die Leitlinien, nach denen sich die Menschen richten, sollten eine Begründung für die Erhaltung der Menschheit, wie wir sie kennen, sein.

Um die Öffentlichkeit auf die totalitäre Zukunft aufmerksam zu machen, bin ich Teil eines lokalen Teams von Freiwilligen, die regelmäßig die Zeitung „The Light“ verteilen und Slogans auf gelben Tafeln anbringen. Manche Leute fragen uns, wogegen wir protestieren, wenn sie die verschiedenen Botschaften zu Bargeld, Netto-Null, Landwirtschaft, Zensur, Militarismus, Geoengineering und digitaler Überwachung sehen.

Einige wenige Zwischenrufer bezeichnen uns als Verschwörungstheoretiker, libertäre Verrückte oder Schlimmeres. Es ist erstaunlich, wie sie „Bargeld behalten“, „keine Bauern, keine Lebensmittel“ und „Sozialhilfe statt Krieg“ als rechte Parolen wahrnehmen. Jedem, der danach fragt, erklären wir, dass unser Anliegen „Freiheit“ ist. Wer könnte dagegen sein? (Tatsächlich, wie die Covid-19-Katastrophe gezeigt hat, viele Menschen!)

Nachdem ich das Paradigma „links gegen rechts“ als theatralisches Mittel zur Spaltung und Herrschaft durchschaut habe, ist mir klar geworden, dass Freiheit ein nebulöser Begriff ist. Für Konservative ist sie zu einem Schlachtruf gegen die zunehmende Einschränkung der Meinungsfreiheit geworden, insbesondere wenn es um traditionelle oder patriotische Ansichten geht.

Für Progressive bedeutet sie offene Grenzen und Befreiung von „Hass“.

Auf der anderen Seite neigten Konservative dazu, ein hierarchisches Establishment zu unterstützen (bis zum „langen Marsch durch die Institutionen“ der Kulturmarxisten), während Progressive zunehmend puritanisch gegenüber allen geworden sind, die ihnen im Weg stehen.

Angesichts des doppelten Angriffs der Grünen und der Woke-Bewegung auf die Menschheit bin ich jedoch überzeugt, dass Konservatismus ein lohnenswertes und notwendiges Ziel ist, während es leichtsinnig ist, Veränderungen blind zu akzeptieren. Für diejenigen, die sich als progressiv bezeichnen, muss die Frage lauten: Was ist das Ziel? Kratzt man an der Oberfläche der typischen Mittelschicht-Tugendwächter, findet man eine bedingungslose Begrüßung jeder Usurpation von Traditionen, verbunden mit (wie George Orwell beobachtete) einer snobistischen Abneigung gegen die unteren Schichten.

Wie die kultische Anhängerschaft der konstruierten Klima- und Coronavirus-Krisen zeigt, sind Progressive in Wirklichkeit Konformisten – genauso wie es die Konservativen in der Vergangenheit waren. Sie akzeptieren soziale, wirtschaftliche und technologische Veränderungen unkritisch als grundsätzlich gute und unvermeidliche Entwicklungen und verfügen nicht über das kritische Denken, das notwendig ist, um die treibenden Kräfte zu verstehen. Progressive sind gegen kapitalistische Enteignung und verwenden oft das Diktum „Follow the money“. Ja, die gierigen Hände greifen nach allem, was sie kriegen können, um es mit Depeche Mode zu sagen. Aber wie Konservative, die das Schleichen des Kommunismus fürchten, können sie eine neue Weltordnung nicht erkennen, die weder ideologisch noch materialistisch motiviert ist.

Das Ziel ist eine transhumanistische Technokratie von oben, und der Antrieb ist die kaum bekannte Philosophie des Akzelerationismus.

Mit der rasanten Entwicklung der Computer wurden die Träume der ursprünglichen Technokratie-Bewegung der 1930er Jahre zu einer realistischen Perspektive. Die technologische Transformation der Gesellschaft würde jedoch grundlegenden menschlichen Neigungen entgegenstehen. 1970 beschrieb der Columbia-Wissenschaftler Zbigniew Brzezinski in seinem Buch Between Two Ages: America’s Role in the Technetronic Era eine Gesellschaft, „die kulturell, psychologisch, sozial und wirtschaftlich durch den Einfluss von Technologie und Elektronik geprägt ist“. Er erklärte: –

Eine solche Gesellschaft würde von einer Elite dominiert, deren Anspruch auf politische Macht auf angeblich überlegenem wissenschaftlichem Know-how beruhen würde. Ungehindert durch die Zwänge traditioneller liberaler Werte würde diese Elite nicht zögern, ihre politischen Ziele mit Hilfe modernster Techniken zur Beeinflussung des öffentlichen Verhaltens und zur strengen Überwachung und Kontrolle der Gesellschaft zu erreichen. Unter solchen Umständen würde sich der wissenschaftliche und technologische Aufschwung des Landes nicht umkehren, sondern vielmehr aus der Situation, die er ausnutzt, weiter nähren.

In einem Artikel aus dem Jahr 1974 in der Zeitschrift Foreign Affairs des Council on Foreign Relations beschrieb Richard Gardner einen „schwierigen Weg zur Weltordnung“, einen Prozess der stillen Heimlichkeit mit Episoden akuter Unordnung, wobei letztere genutzt werden sollten, um eine „boomende, brummende Verwirrung“ auszunutzen (man denke an den 11. September oder Covid-19).

Brzezinski war sich der Prophezeiung von Alvin Toffler, Autor von Future Shock (1970), bewusst. Obwohl Toffler den Begriff nicht verwendete, waren seine Schriften wegweisend für den Akzelerationismus, eine Strategie, die später von Nick Land von der Warwick University und anderen vertreten wurde.

Wie Andy Beckett in einem Essay im Guardian aus dem Jahr 2017 beschreibt, geht man davon aus, dass Technologie nicht schrittweise eingeführt, sondern beschleunigt werden muss, um eine unaufhaltsame Dynamik zu erreichen. Anstatt die sozialen Folgen des raschen und unaufhaltsamen Wandels abzumildern, gilt: Je mehr Umbrüche, desto besser.

Beschleunigungstheoretiker sind ganz zufrieden damit, dass die Öffentlichkeit, Politiker und Experten die Welt durch eine linke oder rechte Brille sehen, weil sie so in einer sinnlosen Debatte darüber stecken bleiben, ob der lauernde Ungeheuer Kommunismus oder Faschismus ist. Politik ist laut Land „die letzte große sentimentale Schwäche der Menschheit“.

Für diese Ketzerei wurde Land von marxistischen Kollegen in der Wissenschaft verachtet. Er sagte nicht nur den Zusammenbruch der westlichen Zivilisation voraus, sondern auch den „Zerfall der menschlichen Spezies“. Die Verschmelzung von Mensch und Digitalem (heute bekannt als „Internet der Körper“) würde letztendlich dazu führen, dass Ersteres zu einem Spurenelement verwässert würde.

Globalistische Technokraten nutzen den Akzelerationismus, um Stabilität zu zerstören, indem sie alles niederbrennen, um die Schaffung einer vollständig konstruierten Zweiklassengesellschaft zu ermöglichen. Der offensichtlichste Befürworter der letzten Jahre ist das Weltwirtschaftsforum, dessen Leiter Klaus Schwab die Mission als „Great Reset“ bezeichnete. Schwab zeigte seinen Akzelerationismus während des Pandemie-Lockdowns 2020 und in seinem schnell veröffentlichten Buch Covid-19: The Great Reset, in dem er eine „enge Gelegenheit“ zur Durchsetzung einer „neuen Normalität“ betonte.

Schwab leitete nicht nur eine „wirtschaftliche Erholung“ von den Verwüstungen durch Covid-19, wie sogenannte „Faktenprüfer“ behaupten. Sein wissenschaftlicher Berater Yuval Noah Hariri prahlt damit, dass das menschliche Gehirn gehackt werden kann und dass der Begriff der Seele tot ist. Die Beziehung zwischen Mensch und Technologie wird neu definiert.

Becketts langer Artikel erwähnt weder Technocracy Inc. noch das vor fast hundert Jahren klar formulierte Ziel einer von Experten beratenen Elite, die die totale Kontrolle über Bevölkerung und Ressourcen ausübt. Er (oder vielleicht sein Herausgeber) kritisiert den Akzelerationismus nur aus liberaler Sicht und vermeidet die größeren Fragen nach dem Wer, Was und Warum. Vielleicht lehnen Leute wie die Guardian solche Verschwörungstheorien als irgendwie antisemitisch ab, aber diese Zurückhaltung hat seit Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus nachgelassen.

Die Beschleunigung kommt jetzt von der amerikanischen Rechten, und Trumps vielen Kritikern in den Mainstream-Medien gefällt das nicht. Die progressive Linke spottet über „Verschwörungstheorien“ über Klaus Schwab und den „Great Reset“, ist aber sehr besorgt über Elon Musk. Unterdessen vertrauen die Anhänger von MAGA dem Plan, übernehmen von ihrem Helden ihre Spruchbänder gegen den „Woke“- und grünen Radikalismus und ignorieren sein Streben nach einem digitalen Regime, genauso wie sie ihm seine Selbsternennung zum „Vater des Impfstoffs“ verzeihen.

Musk, dessen Großvater eine führende Figur der Technocacy Inc. war, hat mit seinem Streben nach Mikrochips und dem Aufbau einer Satellitenmatrix (Starlink) den Staffelstab übernommen. Die Regierung Trump wird von Vertrauten von Peter Thiel aus der technokratischen Bilderberg-Gruppe und Gründer des Überwachungsunternehmens Palantir dominiert, das enge Verbindungen zur CIA hat.

Die Amtseinführungszeremonie des Präsidenten war ein „Who is Who“ der großen Tech-Magnaten, darunter Jeff Bezos, Mark Zuckerberg und Elon Musk. Thiel finanzierte den Aufstieg des Biotech-Risikokapitalgebers JD Vance zum Vizepräsidenten. Trumps Wahl für den Handelsminister, Howard Lutnick, treibt die KI mit Nachdruck voran.

Trumps Technokraten wie Larry Ellison, Kurtis Yarvin und Jacob Helberg haben einen kompromisslosen Zionismus gemeinsam. Dies mag eine echte parteipolitische Haltung zum Konflikt im Nahen Osten sein, ist aber auch ein bequemes Instrument zur Unterdrückung abweichender Meinungen. Antisemitismus ist ein Vorwurf, den Trump bereits unter Missachtung der verfassungsmäßigen Rechte auf freie Meinungsäußerung verwendet hat.

Bei einer Demonstration gegen das Covid-19-Regime sah ich jemanden mit einem T-Shirt mit der Aufschrift „Make Nineteen Eighty-Four Fiction Again“ (Macht 1984 wieder zur Fiktion). Trumps digitale „Warp-Geschwindigkeit“ lässt Aldous Huxleys „Brave New World“ Wirklichkeit werden.

Wenn Akzelerationismus die philosophische Grundlage der Transhumanisten ist, brauchen wir eine Philosophie für die Menschheit. Und ich freue mich, berichten zu können, dass der Covid-19-Skeptiker David Fleming in einem kürzlich erschienenen Substack-Artikel eine Lösung gefunden hat. Er nennt sie „Continuism“ (Kontinuität), und meiner Meinung nach zeichnet sie sich durch intellektuelle Stringenz und praktischen Nutzen aus.

Kontinuismus ist ein Glaubenssystem, dessen Hauptanliegen weder Wahrheit noch Freiheit ist, sondern die Bewahrung alles Menschlichen. Es ist nicht konservativ im politischen Sinne.

Potenziell würde es sicherlich nicht nur Traditionalisten ansprechen, sondern auch Sozialisten, Anarchisten und Kapitalisten des freien Marktes: alle, die an menschliche Antworten auf menschliche Probleme glauben. Es ist nicht unreligiös, sondern eine Bekräftigung des freien Willens (unabhängig davon, ob man glaubt, dass dieser von Gott gegeben ist oder nicht). Kontinuismus dient nicht dazu, ein goldenes Zeitalter in Aspik zu konservieren, sondern umfasst die menschliche Dynamik von Beständigkeit und Veränderung.

Fleming vermittelt die Prinzipien dieser Philosophie in einer Charta für menschliche Kontinuität. Dabei handelt es sich um eine moralische Erklärung mit zehn Prinzipien, die im Folgenden wörtlich zitiert werden: –

  1. Die Menschheit ist kein Fehler, den es zu beheben gilt
  2. Wir beanspruchen das Recht, zu bestehen und zu erinnern
  3. Technologie muss die Menschheit stärken, nicht auslöschen
  4. Wir kümmern uns um die Erde, ohne uns ihrer Kontrolle zu unterwerfen
  5. Der Körper ist die Wurzel des Menschseins
  6. Lokale Gemeinschaften sind das Herzstück des Lebens
  7. Wir suchen die Wahrheit durch Aufmerksamkeit und Hinterfragen
  8. Wir bauen Zusammenarbeit inmitten von Vielfalt auf
  9. Wir schützen, was es verdient, zu bestehen
  10. Wir sind weder wirtschaftlichen noch technokratischen Systemen verpflichtet

Zum letzten Punkt sagt Fleming: –

Wir lehnen die Vorstellung ab, dass nicht gewählte Eliten, Algorithmen oder globale Planer den Lauf des menschlichen Lebens bestimmen können. Diese Systeme stärken uns nicht – sie reduzieren uns auf Daten, automatisieren unsere Entscheidungen und machen uns arm, während sie vorgeben, uns zu helfen, erfolgreich zu sein.

Fleming sucht keine Unterzeichner, da dies zu unerwünschten Ablenkungen durch konkurrierende Egos führen kann. Er möchte, dass Regierungen, lokale Behörden und kommerzielle Organisationen sowie Einzelpersonen sich daran halten. Realistisch gesehen ist es jedoch unwahrscheinlich, dass Politiker ihre unterwürfige Loyalität gegenüber Net Zero, DEI und anderen Doktrinen aufgeben, die Gesundheit und Sicherheit manipulieren, um die Bevölkerung zu kontrollieren.

Bürger können lokale Politiker und Ratsmitglieder fragen, ob sie der Charta zustimmen würden. Wie Fleming sagt: „Wenn sie Ja sagen, hat die Menschheit einen Verbündeten gewonnen“, und wenn sie ablehnen, würde dies einen Verrat an ihrer Rolle und ihrer Vertretungsfunktion bedeuten. Fleming stellt damit einen „Leerstuhl-Test“ auf.

Kontinuität wird als geschützte Überzeugung im Rahmen des Gleichstellungsgesetzes praktischen Wert haben, insbesondere in Arbeitsrechtsfällen. Viele Arbeitnehmer wurden wegen bewusster Ablehnung der Covid-19-Maßnahmen disziplinarisch belangt, und die „Cancel Culture“ hat auch zu Strafen für die Äußerung politisch inkorrekter Ideen geführt. Solche Beschäftigungspraktiken sind rechtlich zweifelhaft und wären umso eher nachweisbar rechtswidrig, wenn nachgewiesen werden könnte, dass der Arbeitnehmer eine legitime philosophische Überzeugung zum Ausdruck gebracht hat.

Wir müssen aufhören, naiv zu glauben, dass sich unsere existenziellen Probleme von selbst lösen werden. Wie Fleming bemerkt, „verfügt die technokratische Klasse nun über alle Instrumente, die sie für eine totale Verhaltenskontrolle benötigt: das Internet als Infrastruktur, 5G und WLAN für die Abdeckung, Smartphones für die Verfolgung und KI für die Simulation und Durchsetzung“. Das Kontrollnetz ist bereits vorhanden, und Idealismus über den menschlichen Geist wird uns nicht retten.

Dementsprechend behauptet Fleming: –

Wir müssen jetzt einen Schritt nach vorne machen. Kontinuität markiert den Bruch. Den Neustart der menschlichen Strategie. Von Reaktion zu Kontinuität. Von blindem Vertrauen zu intelligentem Widerstand. Von Politik zu Prinzipien. Von Bewegungen zu einem Auftrag – einem Auftrag, der besagt: Die Menschheit wird weiterbestehen.

Kontinuität ist eine Genfer Konvention für unser Überleben.

Die neue “Sau” heißt: Corona-Omikron LP.8.1 – EMA bettelt um neue Impfstoffe

Die neue “Sau” heißt: Corona-Omikron LP.8.1 – EMA bettelt um neue Impfstoffe

Die neue “Sau” heißt: Corona-Omikron LP.8.1 – EMA bettelt um neue Impfstoffe

Spätestens nach Unterzeichnung des ersten der beiden WHO-Verträge geht es wieder Schlag auf Schlag, jede Woche werden neue Drama-Botschaften zu einer angeblichen Virengefahr verbreitet. Die inhaltliche Absurdität dieser Nachrichten lässt sich schwer beschreiben – aber zumindest verlinken. Die WHO hat bereits verkündet, dass die Variante besorgniserregend und unter Beobachtung wäre, während die EMA die Impfstoffhersteller um angepasste Spritzmittel bekniet.

Es ist immer noch unklar, ob man ein weiteres Mal versuchen wird, den Virenpanik- und Impfzirkus vor der Weltöffentlichkeit zu inszenieren. Vorstöße gibt es immer wieder – seit Unterzeichnung WHO Pandemic Agreement. Am 20. Mai 2025 wurde dieses von 124 WHO-Mitgliedsstaaten auf der 78. Weltgesundheitsversammlung angenommen, mit 11 Enthaltungen (darunter Polen, Israel, Italien, Russland, Slowakei, Iran). Vorne mit dabei, wie immer, die Erfüllungsgehilfen aus Österreich und Deutschland.

Es ist auffällig, dass seither die Viren-Berichterstattung in den Mainstream-Medien wieder zugenommen hat. Am 3. Juni verbreitete unter anderem das vorarlbergische Blatt “Vol.at” einen völlig wirr anmutenden Text zur neuesten Virengefahr. Dieser wimmelt nur so von Buchstaben und Zahlenkombinationen, ein Nachweis der Corona-Omikron-Variante-LP.8.1 wird durch Abwassermonitoring behauptet. Dabei werden angeblich irgendwelche Fragmente durch PCR-Tests identifiziert – mathematisch plausibel ist dies nicht, wird aber von keinem Medium weiter hinterfragt. (Lesen Sie hierzu bitte unseren Bericht aus 2021: Corona-Viren im Kläranlagen-Wasser gefunden? Wenn alles nach Betrug riecht).

Ein Absatz des Berichtes riecht nach Pharma-Werbung, natürlich würden wir dem etablierten Medienhaus niemals Schleichwerbung unterstellen.

Die EMA hat in einem aktuellen Papier empfohlen, die Zusammensetzung der COVID-19-Impfstoffe für die Saison 2025/2026 an LP.8.1 anzupassen. Ziel sei es, die Wirksamkeit der Impfstoffe gegenüber aktuellen und künftig dominierenden Varianten zu verbessern. Bereits getestete Impfstoffkandidaten auf Basis von LP.8.1, KP.2 und JN.1 zeigen laut EMA vergleichbare Schutzwirkung, insbesondere gegen schwere Krankheitsverläufe.

Vol.at

Internationale Studien, über die Report24 regelmäßig berichtet, konnten keine Schutzwirkung von Covid-19-“Impfungen” feststellen. Im Gegenteil, je häufiger die Menschen geimpft werden, desto schwächer und schlechter funktioniert ihr Immunsystem. Die Daten lassen darauf schließen, dass sie öfter und schwerer erkranken. Die ursprünglichen Werbeaussagen von unbegrenzter Immunität erwiesen sich als falsch, weder Selbst- noch Fremdschutz ließ sich durch die mRNA-Präparate erzielen.

Das Narrativ zu LP.8.1

Die Subvariante LP.8.1 wurde erstmals im Juli 2024 identifiziert und soll sich seitdem weltweit verbreitet haben, insbesondere in Europa, den USA, Großbritannien, Australien und Teilen Asiens (z. B. Singapur, Hongkong, Thailand). In den USA soll LP.8.1 etwa 42–55 % der COVID-19-Fälle ausmachen, im Vereinigten Königreich etwa 60 % (Stand Mai 2025). In Europa ist sie die dominante Variante, hat die vorherige Variante XEC verdrängt und ist in Österreich seit April 2025 die häufigste Viruslinie im Abwassermonitoring. LP.8.1 gehört zur Omikron-Familie (BA.2.86) und ist eng mit KP.1.1.3 verwandt, einer Nachfolgerin der „FLiRT“- und „FLuQE“-Familien. “Die Variante zeigt eine ausgeprägte humorale Immunflucht, was bedeutet, dass Antikörper aus früheren Infektionen oder Impfungen weniger effektiv sind. Dies macht LP.8.1 besonders ansteckend, auch für Geimpfte oder zuvor Infizierte.”

Dass es sich um die neue Form der saisonalen Grippe handelt, darf man öffentlich nicht sagen. Die Symptome würden aber gut darauf hinweisen: “Häufig berichtet werden Fieber, Schnupfen, Husten, Halsschmerzen sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Gesunde Menschen erleben in der Regel einen milden Verlauf.”

Die WHO und EMA betonen die Notwendigkeit, Impfkampagnen für vulnerable Gruppen fortzusetzen, insbesondere vor der Wintersaison. Möglicherweise ist die Notwendigkeit aber auch für den Umsatz der Hersteller wichtig, der nach dem offiziellen Ende der vorgeblichen Corona-Pandemie stark eingebrochen ist. Und es darf nicht vergessen werden, dass EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen via SMS mit Pfizer vereinbart hat, dass sehr große Mengen von “Impfstoffen” auch in Zukunft durch die Nationen der EU in einem Automatismus angekauft werden.

Es gibt noch mehr Buchstaben-Zahlenspiele zu “neuen Varianten”:

  • NB.1.8.1: Diese Variante, ebenfalls ein JN.1-Abkömmling, wird seit Mai 2025 zunehmend beobachtet und ist in 22 Ländern präsent (10,7 % der globalen Sequenzen, Stand April 2025). Die WHO hat NB.1.8.1 ebenfalls als „Variant Under Monitoring“ eingestuft. Erste Analysen zeigen erhöhte Infektiosität und Immunflucht, aber keine schwereren Verläufe.
  • XDV*: Diese Variantengruppe, angeführt von NB.1.8.1, gewinnt an Bedeutung und macht etwa 18 % der globalen Sequenzen aus (Stand Mai 2025). Sie fordert LP.8.1 in einigen Regionen heraus, ist aber noch nicht dominant.
  • LF.7.2.1: Eine weitere neue Subvariante, die in der Diskussion ist, aber weniger verbreitet als LP.8.1 oder NB.1.8.1. Sie wird ebenfalls überwacht, könnte aber mittelfristig relevanter werden.

Für 2025 ist Deutschland verpflichtet, etwa 15 Millionen Impfdosen von Pfizer/BioNTech abzunehmen, während EU-weite Mengen flexibel sind und bedarfsabhängig im zweistelligen Millionenbereich liegen könnten. Moderna hat keine festen Abnahmeverpflichtungen, aber ein Rahmenvertrag sichert bis zu 146 Millionen Dosen, die bedarfsweise abgerufen werden können. Die Nachfrage nach Impfstoffen ist gesunken, und die EU passt Lieferungen an die epidemiologische Lage an, insbesondere für variantenangepasste Impfstoffe.

Verpflichtungen nach 2025: Die Lieferverträge mit Pfizer/BioNTech laufen bis etwa 2027 (die exakten Daten sind nicht öffentlich), mit flexiblen, reduzierten Abnahmemengen, die nicht öffentlich spezifiziert sind. Für Deutschland und die EU hängen die Lieferungen von der Pandemieentwicklung ab. Moderna-Verträge sind ebenfalls flexibel, ohne feste Verpflichtungen nach 2025, wobei der Rahmenvertrag Abrufmöglichkeiten bietet.

Die EU hat mit Pfizer/BioNTech (bis zu 2,4 Milliarden Dosen) und Moderna (bis zu 460 Millionen Dosen) umfassende Verträge geschlossen, die 2022/2023 angepasst wurden. Länder wie Spanien vernichteten überschüssige Dosen, und die EU setzt auf Flexibilität. Preise (Pfizer: ca. 19,50 €, Moderna: 21–25 € pro Dosis) bleiben vertraulich, die EMA empfiehlt variantenangepasste Impfstoffe für Risikogruppen.

Wieder ein Feuer: E-Autos machen Schiffstransporte zu Zeitbomben

Wieder ein Feuer: E-Autos machen Schiffstransporte zu Zeitbomben

Wieder ein Feuer: E-Autos machen Schiffstransporte zu Zeitbomben

Wieder einmal brennt ein Transportschiff, vollgepackt mit Elektroautos. Dieses Mal im Pazifik in der Nähe Alaskas. Die Besatzung wurde evakuiert. Bislang konnten die Flammen nicht gelöscht werden. Die Stromer, Made in China, verursachen einen Millionenschaden.

Die vermeintlich saubere Revolution auf Rädern offenbart einmal mehr ihre dunklen Seiten – diesmal nicht auf Autobahnen oder in Tiefgaragen, sondern mitten auf hoher See. Am vergangenen Dienstag ereignete sich der Vorfall: Die Morning Midas, ein 46.800 Tonnen schwerer Autotransporter, geriet rund 500 Kilometer südlich der Adak-Inseln vor Alaska in Brand. Die 22-köpfige Besatzung musste das Schiff verlassen, als sich das Feuer unkontrolliert ausbreitete. An Bord: rund 3.000 Fahrzeuge, davon etwa 800 Elektroautos – rollende Batteriebänke, geladen mit hochreaktivem Lithium.

Zwar konnte die US-Küstenwache alle Crewmitglieder auf ein vorbeifahrendes Handelsschiff in Sicherheit bringen, doch der Frachter selbst brannte weiter, unaufhaltsam – ein gespenstisches Symbol für die Risiken einer Mobilität, die allzu oft nur mit ihrem pseudo-klimafreundlichen Image wirbt, nicht aber mit ihrer realen Gefährlichkeit.

Für die internationale Schifffahrt ist dieser Vorfall kein Einzelfall mehr, sondern ein weiteres Glied in einer beunruhigenden Kette. Lithium-Ionen-Akkus, gefeiert als Herzstück der Energiewende, haben sich in der Praxis als schwer kontrollierbare Brandquellen entpuppt – insbesondere in der Enge eines stahlummantelten Schiffsbauchs, wo Hitze, Gase und Funken eine fatale Mischung ergeben.

Die Morning Midas war am 26. Mai im chinesischen Hafen Yantai ausgelaufen, nach Zwischenstationen in Shanghai und Nansha – allesamt Knotenpunkte des globalen Elektroautoexports. Gebaut wurde sie 2006 von der Xiamen Shipbuilding Industry Co., im Auftrag der britisch-israelischen Reederei Zodiac Maritime, einem Akteur mit Verbindungen bis in die höchsten Ebenen der transnationalen Logistiknetzwerke. Der Brand begann laut ersten Erkenntnissen ausgerechnet auf dem Deck, auf dem die Elektrofahrzeuge geparkt waren – und damit an einem Punkt, der längst im Fokus kritischer Sicherheitsanalysen steht. Doch trotz wachsender Warnungen scheinen viele Verantwortliche auf tauben Ohren zu sitzen – getrieben vom politischen Kurs, den Elektroantrieb als alternativlos zu verklären.

Thermisches Durchgehen macht Löscharbeiten zur Tortur

Was wie ein technisches Detail anmutet, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als massives sicherheitstechnisches Risiko: Brände von Elektroautos stellen Feuerwehren weltweit vor ein neuartiges, oft kaum beherrschbares Szenario. Auf eng beladenen Autotransportern potenziert sich dieses Risiko ins Katastrophale. Während ein herkömmlicher Fahrzeugbrand meist mit einem überschaubaren Wassereinsatz binnen kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden kann, entwickeln brennende E-Autos ein gefährliches Eigenleben. Die Ursache: Das sogenannte Thermal Runaway – eine unkontrollierte Kettenreaktion in den Batteriezellen, bei der sich Hitze, Gas und Flammen von Modul zu Modul fressen. Ein einziges E-Auto kann bis zu 30.000 Liter Wasser benötigen, nur um die Lithium-Ionen-Akkus notdürftig zu kühlen. Auf einem Transportschiff, wo Platz und Löschmittel begrenzt sind, ist das eine logistische Unmöglichkeit.

Die Realität an Bord solcher Schiffe ist gnadenlos: Stahlverkleidete Decks, schlechte Belüftung, enge Fahrzeugkorridore. Genau hier entzündete sich das Inferno auf der Morning Midas. Die Crew reagierte professionell, setzte CO2-Löschsysteme ein – doch die Flammen loderten immer wieder auf, als würde das Schiff selbst brennen wollen. Am Ende blieb der Besatzung nur noch die Flucht. Die Ausweglosigkeit solcher Situationen ist symptomatisch für einen Wandel, der von oben verordnet, aber von unten kaum getragen wird: eine Industriewende ohne Rücksicht auf ihre physikalischen Realitäten.

Vom Fortschrittsversprechen zum finanziellen Flächenbrand

Der Zwischenfall ist kein Einzelfall. Im Februar 2022 sank die Felicity Ace im Atlantik – mit an Bord: über 4.000 Fahrzeuge aus dem Volkswagen-Konzern, darunter zahlreiche E-Autos. Der wirtschaftliche Schaden: mehrere hundert Millionen Dollar. Nur ein Jahr später das nächste Fanal – ein brennender Autotransporter vor der niederländischen Küste, erneut mit tausenden Fahrzeugen. Die Muster ähneln sich, und die Branche beginnt zu begreifen: Das, was als technologischer Fortschritt verkauft wird, könnte sich als systemisches Sicherheitsrisiko entpuppen.

Auch die Versicherungsbranche hat reagiert. Die Allianz veröffentlichte alarmierende Zahlen: Brände sind mittlerweile die zweithäufigste Ursache für Totalverluste in der Schifffahrt – mit über 200 gemeldeten Zwischenfällen allein im letzten Jahr, ein Zehnjahreshoch. Und der Trend zeigt nach oben. Die gestiegenen Fahrzeugwerte und die komplexe Batterietechnologie machen Transporte nicht nur riskanter, sondern auch teurer. Einige Reedereien arbeiten fieberhaft an neuen Sicherheitsprotokollen – doch viele Lösungen bleiben halbherzig oder technisch schwer umsetzbar. Denn was hilft ein Brandschutzkonzept, wenn die eigentliche Ursache – die brennfreudige Fracht selbst – kaum entschärfbar ist?

Ein politisch befeuertes Dilemma

Der Fall der Morning Midas steht exemplarisch für eine Entwicklung, die sich beschleunigt – nicht aus Notwendigkeit, sondern aus ideologischer Verblendung. Die Elektromobilität wird von politischen Programmen mit Milliarden gefördert, als Allheilmittel gegen den ach so bösen Klimawandel inszeniert – doch die realen Konsequenzen dieser Entscheidung reichen weit über irgendwelche unsinnigen CO2-Bilanzen hinaus. Jedes neue E-Auto bedeutet auch ein potenziell explosives Transportgut. Und je größer die Batterien werden, desto instabiler wird die globale Logistik.

Die Ironie: Noch im Januar 2025 hatte die US-Küstenwache bei einer Inspektion der Morning Midas keine Mängel festgestellt. Der Brand war kein Wartungsversagen – sondern eine direkte Folge der geladenen Ware. Das Problem ist nicht technischer, sondern systemischer Natur. Solange die Nachfrage nach E-Autos durch politische Subventionen künstlich in die Höhe getrieben wird, werden weiterhin Abertausende Lithium-Batterien quer über die Weltmeere transportiert. Und mit ihnen reist ein stilles Risiko, das jederzeit zum Flächenbrand werden kann.

Ukraine bekommt EU-Eilbeitritt

Ukraine bekommt EU-Eilbeitritt

Ukraine bekommt EU-Eilbeitritt

Die EU-Elite will die Ukraine und Moldau mit 2029 als EU-Vollmitglied haben. Dafür sollen das Veto-Recht abgeschafft und das Beitrittsverfahren verkürzt werden. Die EU und die Ukraine sind schon längst verschmolzen. Die Identität des osteuropäischen Staates ist die Identität der EU – und umgekehrt. Und so sind auch die Schicksale verknüpft. Wer noch immer glaubt, […]

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Der Frauenschläger, die Olympiasiegerin

Der Frauenschläger, die Olympiasiegerin

Der Frauenschläger, die Olympiasiegerin

Die Frauenbox-Olympiasiegerin Khelif ist ein Mann. Das wusste die ganze Welt, doch die Medien verteidigten den Frauenschläger, leugneten die Realität und unterstützten so eine brutale Ungerechtigkeit. Seien wir ehrlich: Die Kulturindustrie hat bereits fast alle Olympiasiegerinnen und -sieger von 2024 in Paris vergessen. Nicht aber Imane Khelif. Der Mann aus Algerien wurde Olympiasieger im Boxen […]

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Donald Trump koppelt die Vereinigten Staaten von der Europäischen Union ab

Thierry Meyssan

Im Gegensatz zu dem, was wir 1991 dachten, wird der Untergang des „amerikanischen Imperiums“ nicht dem der UdSSR ähneln. Washingtons westeuropäische Verbündete beabsichtigen es jedoch weiterzubetreiben? ob mit oder ohne seinem „Kaiser“. Infolgedessen wird Präsident Donald Trump seine Verbündeten mitten auf dem Schlachtfeld im Stich lassen.
Nachdem Präsident Trump die Vereinigten Staaten von den in Israel an der Macht befindlichen „revisionistischen Zionisten“ abgekoppelt hat, koppelt er nun auch die USA von der NATO und der Europäischen Union ab: Er will nicht mehr, dass sein Land irgendetwas mit dem „Amerikanischen Imperium“ und seinen gedungenen Mördern, den ukrainischen „integralen Nationalisten“, zu tun hat.

Nach der Abkopplung der Vereinigten Staaten von Israel [1] hat Donald Trump begonnen, sie auch von der Europäischen Union abzukoppeln. Wie mit Israel erweckte er zunächst den Eindruck, den EU-Mitgliedern und dem Vereinigten Königreich freie Hand zu lassen, begann dann jedoch sie auch abzukoppeln.

Zur Erinnerung: Präsident Trump hat den westlichen Staats- und Regierungschefs erlaubt, sich davon zu überzeugen, dass sie Russland in der Ukraine allein bekämpfen könnten. Bei zahlreichen Treffen in Paris, London und Kiew haben die Staatsmänner der EU und des Vereinigten Königreichs angekündigt, dass sie

US-Vizepräsident JD Vance kündigt neue Strategie des unverhohlenen Imperialismus gegenüber China an

Von Ben Norton

Der US-Vizepräsident JD Vance enthüllte den „Generationswechsel in der [Außen-]Politik“ der Trump-Regierung und betonte „harte Macht“, „überwältigende Stärke“, „Großmachtkonkurrenz“ und den Konflikt mit China.

Der US-Vizepräsident JD Vance hat eine von ihm so bezeichnete „neue Ära“ in der Militärstrategie angekündigt.

„Was wir unter Präsident Trump erleben, ist ein Generationswechsel in der [Außen-]Politik“, behauptete er.

Die Regierung von Donald Trump gebe die bisherige Ausrichtung der US-Regierung auf Soft Power auf und konzentriere sich stattdessen auf „Hard Power“ und „überwältigende Stärke“, was eine Rückkehr zum unverhohlenen Imperialismus des 19. Jahrhunderts bedeute.

Laut Vance sei Washingtons oberste Priorität nun der „Wettstreit der Großmächte“ und die Vorbereitung auf einen möglichen Krieg mit China.

Der Vizepräsident legte dies in einer Rede anlässlich der Abschlussfeier der US-Marineakademie am 23. Mai dar.

Die „Ära der unangefochtenen Vorherrschaft der USA ist vorbei“

JD Vance beklagte die Tatsache, dass das US-Imperium seine unipolare Vorherrschaft verloren hat, da die Welt multipolarer geworden ist.

„Nach dem Ende des Kalten Krieges genoss Amerika eine weitgehend unangefochtene Kontrolle über die Gemeingüter, den Luftraum, die Meere, den Weltraum und den Cyberspace“, erinnerte Vance.

„Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion gingen unsere Politiker davon aus, dass die Vorherrschaft Amerikas auf der Weltbühne garantiert sei. Für kurze Zeit waren wir eine Supermacht ohne Gleichen, und wir glaubten nicht, dass irgendeine andere Nation jemals in der Lage sein würde, mit den Vereinigten Staaten von Amerika zu konkurrieren“, fügte er hinzu.

„Aber die Ära der unangefochtenen Vorherrschaft der USA ist vorbei“, warnte Vance. „Heute sehen wir uns ernsthaften Bedrohungen durch China, Russland und andere Nationen gegenüber, die entschlossen sind, uns in jedem einzelnen Bereich zu schlagen.“

Vorbereitung auf den Krieg gegen China

Der US-Vizepräsident beklagte, dass „unsere Führer in der Vergangenheit harte Macht gegen weiche Macht eingetauscht haben“. Er argumentierte, dass dies ein Fehler gewesen sei und dass das US-Imperium sich darauf hätte konzentrieren sollen, China in Schach zu halten.

„Anstatt unsere Energien darauf zu verwenden, auf den Aufstieg von fast gleichwertigen Konkurrenten wie China zu reagieren, haben unsere Politiker das verfolgt, was sie für leichte Aufgaben für die weltweit führende Supermacht hielten“, sagte Vance.

„Unsere Regierung hat den Blick vom Wettstreit der Großmächte und von der Vorbereitung auf einen gleichwertigen Gegner abgewendet und sich stattdessen weitläufigen, amorphen Aufgaben gewidmet, wie der Suche nach neuen Terroristen, die es zu eliminieren gilt, während wir weit entfernte Regime aufbauen“, fügte er hinzu.

Der Vizepräsident argumentierte, es sei ein Fehler zu glauben, dass die USA durch eine Vertiefung der wirtschaftlichen Integration und des Handels mit China Druck auf Peking ausüben könnten, sein sozialistisches System zu ändern.

„Zu viele von uns glaubten, dass wirtschaftliche Integration automatisch zu Frieden führen würde, indem sie Länder wie die Volksrepublik China den Vereinigten Staaten ähnlicher machen würde“, beklagte er.

Mit anderen Worten: Vance räumte ein, dass viele Beamte in Washington wollten, dass China ein gehorsamer Stellvertreter wie Japan wird. Sie dachten, sie könnten Peking dazu drängen, sich den USA unterzuordnen, aber letztendlich scheiterten sie.

Nun richtet die Trump-Regierung die US-Außenpolitik neu aus, um sich auf einen möglichen Krieg gegen China vorzubereiten.

Rückkehr zu einer offeneren Form des Imperialismus

Einige Trump-Anhänger haben Vances Äußerungen aus dem Zusammenhang gerissen, um zu behaupten, die Trump-Regierung würde sich angeblich von einer hyperinterventionistischen Außenpolitik zu einer zurückhaltenderen, isolationistischen Politik bewegen. Das ist jedoch nicht der Fall.

Vances Rede machte deutlich, dass die Trump-Regierung zu einer offeneren, traditionelleren Form des Imperialismus zurückkehren will.

Was sich ändert, ist, dass die Trump-Regierung die zynische Propagandarhetorik fallen lässt, wonach die US-Außenpolitik angeblich von „Demokratieförderung“ oder ‚Menschenrechten‘ motiviert sei.

Vance deutete an, dass das US-Imperium weiterhin Kriege führen und versuchen wird, diese Kriege durch den Einsatz „überwältigender Gewalt“ zu gewinnen. Dies wird jedoch nicht mehr im Namen der „Demokratie“ oder der ‚Menschenrechte‘ geschehen.

Vance warnte die Absolventen der US-Marineakademie, dass sie sich in einer „sehr gefährlichen Zeit“ befänden und eine neue „Mission“ hätten.

Der Vizepräsident erklärte offen, dass US-Truppen in weitere Kriege geschickt werden würden und dass es nicht darum gehe, ob, sondern wann.

„Wir kehren zu einer Strategie zurück, die auf Realismus und dem Schutz unserer nationalen Kerninteressen basiert“, sagte Vance. „Das bedeutet nicht, dass wir Bedrohungen ignorieren, sondern dass wir ihnen mit Disziplin begegnen und dass wir, wenn wir Sie in den Krieg schicken, dies mit ganz konkreten Zielen vor Augen tun.“

Die Militärstrategie der Trump-Regierung: „Überwältigende Gewalt“ und ein Budget von 1 Billion Dollar

Als Beispiel für die neue Trump-Doktrin verwies Vance stolz auf die Bombardierungskampagne des Pentagon im Jemen, dem ärmsten Land Westasiens.

Vance prahlte damit, dass die Trump-Regierung „überwältigende Gewalt gegen militärische Ziele der Houthis“ eingesetzt habe. Damit bezog er sich auf die sogenannten „Houthis“, eine bewaffnete Gruppe, die offiziell als Ansarallah bekannt ist und den Norden des Jemen regiert.

Trumps Krieg gegen den Jemen sei „ein Beispiel dafür, wie militärische Macht eingesetzt werden sollte: entschlossen und mit einem klaren Ziel“, sagte Vance.

„Wir sollten vorsichtig sein, bevor wir zuschlagen, aber wenn wir zuschlagen, dann schlagen wir hart zu, und wir tun es entschlossen, und genau das werden wir vielleicht auch von Ihnen verlangen“, sagte er den Absolventen der Marineakademie.

Vance fügte hinzu: „Mit der Trump-Regierung wissen unsere Gegner jetzt, dass die Vereinigten Staaten rote Linien ziehen, die auch durchgesetzt werden, und dass wir, wenn wir eingreifen, dies mit Entschlossenheit, mit überlegener Stärke, mit überlegenen Waffen und mit den besten Leuten der Welt tun.“

Tatsächlich fördert die Trump-Regierung nicht Isolationismus und lehnt Interventionismus ab, sondern erhöht das US-Militärbudget auf über 1 Billion Dollar pro Jahr.

„Ich werde eine Rekordinvestition von 1 Billion Dollar in unsere nationale Verteidigung unterstützen“, sagte Trump im April in einer Rede auf einem US-Militärstützpunkt. „Wir werden 1 Billion Dollar investieren, die größte Summe weltweit und die größte, die unser Land je gesehen hat.“

„Kein anderes Land hat so viel investiert“, prahlte Trump. „Wir haben in diesem Jahr ein Militärbudget von 1 Billion Dollar und wir haben großartige Pläne.“

Ideologische Kreuzzüge der USA

In einem der heuchlerischsten Teile seiner Rede bei der Abschlussfeier der US-Marineakademie behauptete JD Vance, die Trump-Regierung vollziehe einen „Umdenken, weg von ideologischen Kreuzzügen hin zu einer prinzipienorientierten Außenpolitik“.

Das war zutiefst ironisch, denn Trumps extrem hawkischer Verteidigungsminister Pete Hegseth ist ein selbsternannter „Kreuzritter“.

In seinem 2020 erschienenen Buch „American Crusade“ schrieb Hegseth, ein ehemaliger Moderator von Fox News, mit Stolz, dass die US-Rechte einen „heiligen Krieg“ gegen China, die internationale Linke und den Islam führe.

Hegseth, ein glühender Falken, hat versucht, US-Soldaten als „Krieger“ umzubenennen, und verwendet diesen Begriff ständig in seinen öffentlichen Äußerungen.

In seiner Rede an der Marineakademie tat Vance dasselbe und lobte US-Soldaten wiederholt als „Krieger“.

Marco Rubio: China ist das Hauptziel der US-Regierung

Hochrangige Beamte der Trump-Regierung haben deutlich gemacht, dass das Hauptziel des US-Imperiums China ist.

JD Vance brachte dies in seiner Rede an der US-Marineakademie zum Ausdruck.

Dies wurde auch wiederholt von Marco Rubio betont, einem lebenslangen neokonservativen Kriegstreiber, der gleichzeitig als Trumps Außenminister und nationaler Sicherheitsberater fungiert (und damit nach Henry Kissinger erst der zweite Mensch in der Geschichte der USA ist, der beide Ämter gleichzeitig innehat).

In seiner Anhörung vor dem Senat im Januar betonte Rubio, dass dieses gesamte Jahrhundert auf Washingtons neuem Kalten Krieg gegen China aufgebaut sein werde.

Rubio sagte (Hervorhebung hinzugefügt):

Die Kommunistische Partei Chinas, die die Volksrepublik China führt, ist der mächtigste und gefährlichste Gegner, mit dem diese Nation jemals konfrontiert war. Sie verfügt über Elemente, die die Sowjetunion nie hatte. Sie ist ein technologischer Gegner und Konkurrent, ein industrieller Konkurrent, ein wirtschaftlicher Konkurrent, ein geopolitischer Konkurrent, ein wissenschaftlicher Konkurrent – in jedem Bereich.

Das ist eine außergewöhnliche Herausforderung. Eine Herausforderung, die meiner Meinung nach das 21. Jahrhundert prägen wird. Wenn man ein Buch über das 21. Jahrhundert schreibt, wird es einige Kapitel über Putin geben, es wird einige Kapitel über einige dieser anderen Orte geben, aber der Großteil dieses Buches über das 21. Jahrhundert wird nicht nur über China handeln, sondern über die Beziehungen zwischen China und den Vereinigten Staaten und die Richtung, in die sie sich entwickelt haben.

US-Vizepräsident JD Vance kündigt neue Strategie des unverhohlenen Imperialismus gegenüber China an

Von Ben Norton

Der US-Vizepräsident JD Vance enthüllte den „Generationswechsel in der [Außen-]Politik“ der Trump-Regierung und betonte „harte Macht“, „überwältigende Stärke“, „Großmachtkonkurrenz“ und den Konflikt mit China.

Der US-Vizepräsident JD Vance hat eine von ihm so bezeichnete „neue Ära“ in der Militärstrategie angekündigt.

„Was wir unter Präsident Trump erleben, ist ein Generationswechsel in der [Außen-]Politik“, behauptete er.

Die Regierung von Donald Trump gebe die bisherige Ausrichtung der US-Regierung auf Soft Power auf und konzentriere sich stattdessen auf „Hard Power“ und „überwältigende Stärke“, was eine Rückkehr zum unverhohlenen Imperialismus des 19. Jahrhunderts bedeute.

Laut Vance sei Washingtons oberste Priorität nun der „Wettstreit der Großmächte“ und die Vorbereitung auf einen möglichen Krieg mit China.

Der Vizepräsident legte dies in einer Rede anlässlich der Abschlussfeier der US-Marineakademie am 23. Mai dar.

Die „Ära der unangefochtenen Vorherrschaft der USA ist vorbei“

JD Vance beklagte die Tatsache, dass das US-Imperium seine unipolare Vorherrschaft verloren hat, da die Welt multipolarer geworden ist.

„Nach dem Ende des Kalten Krieges genoss Amerika eine weitgehend unangefochtene Kontrolle über die Gemeingüter, den Luftraum, die Meere, den Weltraum und den Cyberspace“, erinnerte Vance.

„Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion gingen unsere Politiker davon aus, dass die Vorherrschaft Amerikas auf der Weltbühne garantiert sei. Für kurze Zeit waren wir eine Supermacht ohne Gleichen, und wir glaubten nicht, dass irgendeine andere Nation jemals in der Lage sein würde, mit den Vereinigten Staaten von Amerika zu konkurrieren“, fügte er hinzu.

„Aber die Ära der unangefochtenen Vorherrschaft der USA ist vorbei“, warnte Vance. „Heute sehen wir uns ernsthaften Bedrohungen durch China, Russland und andere Nationen gegenüber, die entschlossen sind, uns in jedem einzelnen Bereich zu schlagen.“

Vorbereitung auf den Krieg gegen China

Der US-Vizepräsident beklagte, dass „unsere Führer in der Vergangenheit harte Macht gegen weiche Macht eingetauscht haben“. Er argumentierte, dass dies ein Fehler gewesen sei und dass das US-Imperium sich darauf hätte konzentrieren sollen, China in Schach zu halten.

„Anstatt unsere Energien darauf zu verwenden, auf den Aufstieg von fast gleichwertigen Konkurrenten wie China zu reagieren, haben unsere Politiker das verfolgt, was sie für leichte Aufgaben für die weltweit führende Supermacht hielten“, sagte Vance.

„Unsere Regierung hat den Blick vom Wettstreit der Großmächte und von der Vorbereitung auf einen gleichwertigen Gegner abgewendet und sich stattdessen weitläufigen, amorphen Aufgaben gewidmet, wie der Suche nach neuen Terroristen, die es zu eliminieren gilt, während wir weit entfernte Regime aufbauen“, fügte er hinzu.

Der Vizepräsident argumentierte, es sei ein Fehler zu glauben, dass die USA durch eine Vertiefung der wirtschaftlichen Integration und des Handels mit China Druck auf Peking ausüben könnten, sein sozialistisches System zu ändern.

„Zu viele von uns glaubten, dass wirtschaftliche Integration automatisch zu Frieden führen würde, indem sie Länder wie die Volksrepublik China den Vereinigten Staaten ähnlicher machen würde“, beklagte er.

Mit anderen Worten: Vance räumte ein, dass viele Beamte in Washington wollten, dass China ein gehorsamer Stellvertreter wie Japan wird. Sie dachten, sie könnten Peking dazu drängen, sich den USA unterzuordnen, aber letztendlich scheiterten sie.

Nun richtet die Trump-Regierung die US-Außenpolitik neu aus, um sich auf einen möglichen Krieg gegen China vorzubereiten.

Rückkehr zu einer offeneren Form des Imperialismus

Einige Trump-Anhänger haben Vances Äußerungen aus dem Zusammenhang gerissen, um zu behaupten, die Trump-Regierung würde sich angeblich von einer hyperinterventionistischen Außenpolitik zu einer zurückhaltenderen, isolationistischen Politik bewegen. Das ist jedoch nicht der Fall.

Vances Rede machte deutlich, dass die Trump-Regierung zu einer offeneren, traditionelleren Form des Imperialismus zurückkehren will.

Was sich ändert, ist, dass die Trump-Regierung die zynische Propagandarhetorik fallen lässt, wonach die US-Außenpolitik angeblich von „Demokratieförderung“ oder ‚Menschenrechten‘ motiviert sei.

Vance deutete an, dass das US-Imperium weiterhin Kriege führen und versuchen wird, diese Kriege durch den Einsatz „überwältigender Gewalt“ zu gewinnen. Dies wird jedoch nicht mehr im Namen der „Demokratie“ oder der ‚Menschenrechte‘ geschehen.

Vance warnte die Absolventen der US-Marineakademie, dass sie sich in einer „sehr gefährlichen Zeit“ befänden und eine neue „Mission“ hätten.

Der Vizepräsident erklärte offen, dass US-Truppen in weitere Kriege geschickt werden würden und dass es nicht darum gehe, ob, sondern wann.

„Wir kehren zu einer Strategie zurück, die auf Realismus und dem Schutz unserer nationalen Kerninteressen basiert“, sagte Vance. „Das bedeutet nicht, dass wir Bedrohungen ignorieren, sondern dass wir ihnen mit Disziplin begegnen und dass wir, wenn wir Sie in den Krieg schicken, dies mit ganz konkreten Zielen vor Augen tun.“

Die Militärstrategie der Trump-Regierung: „Überwältigende Gewalt“ und ein Budget von 1 Billion Dollar

Als Beispiel für die neue Trump-Doktrin verwies Vance stolz auf die Bombardierungskampagne des Pentagon im Jemen, dem ärmsten Land Westasiens.

Vance prahlte damit, dass die Trump-Regierung „überwältigende Gewalt gegen militärische Ziele der Houthis“ eingesetzt habe. Damit bezog er sich auf die sogenannten „Houthis“, eine bewaffnete Gruppe, die offiziell als Ansarallah bekannt ist und den Norden des Jemen regiert.

Trumps Krieg gegen den Jemen sei „ein Beispiel dafür, wie militärische Macht eingesetzt werden sollte: entschlossen und mit einem klaren Ziel“, sagte Vance.

„Wir sollten vorsichtig sein, bevor wir zuschlagen, aber wenn wir zuschlagen, dann schlagen wir hart zu, und wir tun es entschlossen, und genau das werden wir vielleicht auch von Ihnen verlangen“, sagte er den Absolventen der Marineakademie.

Vance fügte hinzu: „Mit der Trump-Regierung wissen unsere Gegner jetzt, dass die Vereinigten Staaten rote Linien ziehen, die auch durchgesetzt werden, und dass wir, wenn wir eingreifen, dies mit Entschlossenheit, mit überlegener Stärke, mit überlegenen Waffen und mit den besten Leuten der Welt tun.“

Tatsächlich fördert die Trump-Regierung nicht Isolationismus und lehnt Interventionismus ab, sondern erhöht das US-Militärbudget auf über 1 Billion Dollar pro Jahr.

„Ich werde eine Rekordinvestition von 1 Billion Dollar in unsere nationale Verteidigung unterstützen“, sagte Trump im April in einer Rede auf einem US-Militärstützpunkt. „Wir werden 1 Billion Dollar investieren, die größte Summe weltweit und die größte, die unser Land je gesehen hat.“

„Kein anderes Land hat so viel investiert“, prahlte Trump. „Wir haben in diesem Jahr ein Militärbudget von 1 Billion Dollar und wir haben großartige Pläne.“

Ideologische Kreuzzüge der USA

In einem der heuchlerischsten Teile seiner Rede bei der Abschlussfeier der US-Marineakademie behauptete JD Vance, die Trump-Regierung vollziehe einen „Umdenken, weg von ideologischen Kreuzzügen hin zu einer prinzipienorientierten Außenpolitik“.

Das war zutiefst ironisch, denn Trumps extrem hawkischer Verteidigungsminister Pete Hegseth ist ein selbsternannter „Kreuzritter“.

In seinem 2020 erschienenen Buch „American Crusade“ schrieb Hegseth, ein ehemaliger Moderator von Fox News, mit Stolz, dass die US-Rechte einen „heiligen Krieg“ gegen China, die internationale Linke und den Islam führe.

Hegseth, ein glühender Falken, hat versucht, US-Soldaten als „Krieger“ umzubenennen, und verwendet diesen Begriff ständig in seinen öffentlichen Äußerungen.

In seiner Rede an der Marineakademie tat Vance dasselbe und lobte US-Soldaten wiederholt als „Krieger“.

Marco Rubio: China ist das Hauptziel der US-Regierung

Hochrangige Beamte der Trump-Regierung haben deutlich gemacht, dass das Hauptziel des US-Imperiums China ist.

JD Vance brachte dies in seiner Rede an der US-Marineakademie zum Ausdruck.

Dies wurde auch wiederholt von Marco Rubio betont, einem lebenslangen neokonservativen Kriegstreiber, der gleichzeitig als Trumps Außenminister und nationaler Sicherheitsberater fungiert (und damit nach Henry Kissinger erst der zweite Mensch in der Geschichte der USA ist, der beide Ämter gleichzeitig innehat).

In seiner Anhörung vor dem Senat im Januar betonte Rubio, dass dieses gesamte Jahrhundert auf Washingtons neuem Kalten Krieg gegen China aufgebaut sein werde.

Rubio sagte (Hervorhebung hinzugefügt):

Die Kommunistische Partei Chinas, die die Volksrepublik China führt, ist der mächtigste und gefährlichste Gegner, mit dem diese Nation jemals konfrontiert war. Sie verfügt über Elemente, die die Sowjetunion nie hatte. Sie ist ein technologischer Gegner und Konkurrent, ein industrieller Konkurrent, ein wirtschaftlicher Konkurrent, ein geopolitischer Konkurrent, ein wissenschaftlicher Konkurrent – in jedem Bereich.

Das ist eine außergewöhnliche Herausforderung. Eine Herausforderung, die meiner Meinung nach das 21. Jahrhundert prägen wird. Wenn man ein Buch über das 21. Jahrhundert schreibt, wird es einige Kapitel über Putin geben, es wird einige Kapitel über einige dieser anderen Orte geben, aber der Großteil dieses Buches über das 21. Jahrhundert wird nicht nur über China handeln, sondern über die Beziehungen zwischen China und den Vereinigten Staaten und die Richtung, in die sie sich entwickelt haben.

Chinesische Wissenschaftler schmuggeln Biowaffe in die USA

Chinesische Wissenschaftler schmuggeln Biowaffe in die USA

Chinesische Wissenschaftler schmuggeln Biowaffe in die USA

Unterstützt Peking bioterroristische Maßnahmen gegen die westliche Nahrungsmittelversorgung? Das kommunistische Regime Chinas scheint nicht davor zurückzuschrecken, die Getreideernten in den Vereinigten Staaten (und auch in Europa?) ins Visier zu nehmen. Hungersnöte wären die Folge.

Am 3. Juni 2025 platzte in Washington eine Nachricht ins mediale Trommelfeuer: Das US-Justizministerium erhob Anklage gegen zwei chinesische Staatsbürger – Yunqing Jian, 33, und Zunyong Liu, 34. Der Vorwurf: illegaler Import eines gefährlichen Pflanzenpathogens in die Vereinigten Staaten. Doch es handelt sich nicht um irgendeinen Schimmelpilz, sondern um Fusarium graminearum – ein Erreger, der ganze Getreideernten vernichten kann und in Fachkreisen längst als potenzielles Mittel biologischer Kriegsführung gegen landwirtschaftliche Infrastrukturen diskutiert wird.

Was oberflächlich betrachtet wie ein wissenschaftlicher Nebenschauplatz erscheint, offenbart bei genauerem Hinsehen die fragilen Nähte eines globalen Versorgungssystems – und das perfide Spiel geopolitischer Kräfte, das sich immer häufiger hinter dem Deckmantel akademischer Zusammenarbeit verbirgt. Die dokumentierten Verbindungen der beiden Angeklagten zur Kommunistischen Partei Chinas werfen einen Schatten, der weit über Detroit hinausreicht – hinein in die Schaltzentralen der westlichen Sicherheitspolitik, die sich seit Monaten ohnehin in einem Zustand nervöser Alarmbereitschaft befinden.

Tütchen mit Pflanzenmaterial im Koffer

Die eigentliche Geschichte begann Monate zuvor, an einem Tag im Juli 2024. Zunyong Liu, höflich, unauffällig, mit Touristenvisum in der Tasche, betrat amerikanischen Boden am Flughafen Detroit. Laut Einreiseformular kam er, um seine Freundin zu besuchen – eine gängige Geschichte, wie sie täglich hundertfach erzählt wird. Doch was Liu in seinem Gepäck mitführte, ließ die erfahrenen Beamten des US-Zolls misstrauisch werden. Zwischen scheinbar belanglosen Alltagsgegenständen entdeckten sie vier Plastiktüten mit rötlichem Pflanzenmaterial, in Taschentücher gewickelt.

Eine Analyse offenbarte die brisante Wahrheit: Es handelte sich um Fusarium graminearum, eine biologische Bedrohung, deren Verbreitung in den USA katastrophale Folgen für die Landwirtschaft haben könnte. Liu beteuerte zunächst seine Unschuld, sprach von einer „Verwechslung“, gar von „Schmuggel durch Dritte“. Doch unter dem Druck der Ermittler fiel seine Fassade. Am Ende gab er zu: Die Proben seien für das Labor seiner Freundin bestimmt – Yunqing Jian, Forschungsstipendiatin an der University of Michigan. Was als private Reise begann, entpuppte sich als möglicher Teil einer internationalen Operation – ein Puzzle aus Wissenschaft, Spionage und der wachsenden Erosion von Vertrauen zwischen Ost und West.

Die FBI-Ermittlungen förderten zutage: Schon 2022 tauschten sich Jian und Liu über Wege aus, biologische Materialien an den CBP-Kontrollen vorbeizuschmuggeln – Jian prahlte sogar damit, Proben in ihren Schuhen versteckt zu haben. Anfang 2024 organisierte sie den Versand eines Buches aus China, in dem ein Plastikbeutel mit verdächtigem Material verborgen war. Die University of Michigan, wo Jian als Postdoktorandin arbeitete, hatte keine Genehmigung für den Umgang mit diesem Erreger. Dieser Mangel an Aufsicht zeigt, wie leicht ausländische Akteure Zugang zu sensiblen Forschungseinrichtungen erlangen können.

Der Pilz, der die globale Ernährungssicherheit bedroht

Fusarium graminearum ist kein gewöhnlicher Pilz, kein simpler Parasit der Felder – er ist ein lautloser Zerstörer. Er befällt die tragenden Säulen der weltweiten Ernährungskette: Weizen, Mais, Gerste, Reis – jene Kulturen, von denen Milliarden Menschen täglich abhängig sind, in Asien wie in Afrika, in Lateinamerika wie in Europa. Die Krankheit, die er auslöst – die Ährenfusariose – frisst sich unsichtbar durch ganze Ernten, vergiftet das Korn, untergräbt die Lebensgrundlage ganzer Volkswirtschaften. Besonders perfide: Der Pilz produziert sogenannte Mykotoxine, darunter Deoxynivalenol, ein Gift, das Menschen und Tiere gleichermaßen angreift. Es verursacht nicht nur Übelkeit und Organschäden, sondern stört die Fortpflanzung – eine Wirkung, die in agrarischen Gesellschaften einem schleichenden Genozid gleichkommen kann.

Das US-Landwirtschaftsministerium beziffert die wirtschaftlichen Schäden, die Fusarium graminearum jährlich anrichtet, auf Milliardenbeträge. Dass der Erreger längst auf internationalen Listen potenzieller Biowaffen geführt wird, ist kein Zufall, sondern ein alarmierender Hinweis darauf, wie leicht aus einem scheinbar wissenschaftlichen Objekt ein strategisches Instrument der Destabilisierung werden kann. In einer Welt, in der Nahrung zur neuen Währung geopolitischer Kontrolle wird, ist dieser Pilz weit mehr als nur ein biologischer Zwischenfall: Er ist ein Spielstein in einem stillen Krieg um die Zukunft der Welternährung.

Die Wissenschaft warnt seit Jahren vor diesem Pilz. Gary Bergstrom von der Cornell University betont, dass seine verschiedenen Stämme weltweit unterschiedlich aggressiv sind und gegen Fungizide resistent werden. Ein gezielter Einsatz könnte ganze Agrarregionen lahmlegen, Lebensmittelpreise in die Höhe treiben und Hungersnöte auslösen. Dass Jian und Liu seit 2014 gemeinsam an diesem Erreger forschen, lässt Zweifel an der Harmlosigkeit ihrer Absichten aufkommen. Die Vorstellung, dass ein Laborunfall oder ein absichtlicher Akt die amerikanische Getreideproduktion zerstören könnte, ist kein Science-Fiction-Szenario, sondern eine reale Gefahr.

Die unsichtbare Hand Pekings

Was diesen Fall aus der Masse gewöhnlicher Sicherheitsvorfälle heraushebt und ihn zu einem geopolitischen Pulverfass macht, sind die dokumentierten Verbindungen der beiden Angeklagten zur Kommunistischen Partei Chinas – und das in einer Zeit, in der Biotechnologie längst zu einem strategischen Schlachtfeld geworden ist. Die Ermittler des FBI fanden auf dem Mobiltelefon von Yunqing Jian nicht nur ein handschriftlich unterzeichnetes Dokument, das ihre ideologische Loyalität zur KPCh belegt, sondern auch Zahlungsnachweise: Forschungsförderung durch eine staatlich gelenkte chinesische Stiftung – zweckgebunden für Arbeiten an Fusarium graminearum.

Parallel dazu enthielt Zunyong Lius Telefon einen wissenschaftlichen Artikel, verfasst an der regierungsnahen Zhejiang-Universität, der den Pilz ausdrücklich als Bedrohung für globale Ernten klassifizierte. Solche Funde sind kein Zufall. Sie sind Mosaiksteine eines Bildes, das sich immer deutlicher abzeichnet: Die gezielte Nutzung biologischer Forschung im Kontext eines vielschichtigen, strategischen Wettbewerbs – bei dem wissenschaftliche Neugier längst zur Fassade geworden ist.

Für Jerome Gorgon, den zuständigen US-Staatsanwalt, ist der Fall klar: eine „ernsthafte Bedrohung der nationalen Sicherheit“. Und auch FBI-Direktor Kash Patel spricht unverblümt von einem gezielten chinesischen Versuch, westliche Forschungs- und Sicherheitsinstitutionen zu infiltrieren. In der Tat ist die biotechnologische Offensive der KPCh kein Geheimnis mehr – sie gilt in Peking als zentrales Element der nationalen Strategie zur Ressourcensicherung und geopolitischen Einflussnahme.

In diesem Licht erscheint der Detroit-Vorfall nicht mehr als isolierter Zwischenfall, sondern als potenzielles Puzzlestück eines systematisch aufgebauten Plans zur Schwächung der westlichen Lebensmittelversorgung. Besonders brisant: Nach seiner Entdeckung wurde Liu nach China abgeschoben – ein Rechtsakt, der nicht nur wegen des fehlenden Auslieferungsabkommens zwischen Washington und Peking brisant ist. Er wirft auch eine unbequeme Frage auf: Wer schützt wen – und warum? Die Strafverfolgung endet an der Landesgrenze, doch die politische Dimension des Falls reicht weit darüber hinaus. Denn wer Kontrolle über die Nahrungsmittelketten erlangt, kontrolliert weit mehr als nur Märkte – er kontrolliert Völker, Gesellschaften, und letztlich: die Zukunft.

Geopolitische Schachzüge und globale Risiken

Dieser Vorfall ereignet sich in einer Zeit, in der die Spannungen zwischen den USA und China neue Höhen erreichen. Außenminister Marco Rubio kündigte kürzlich an, Visa für chinesische Studenten mit KPCh-Verbindungen oder in sensiblen Forschungsfeldern rigoros zu überprüfen. Dieser Fall liefert Munition für diese Politik und zeigt, wie leicht wissenschaftliche Kooperationen missbraucht werden können. Doch die Bedrohung beschränkt sich nicht auf die USA. Europa, das ähnlich wie Amerika auf Getreideimporte angewiesen ist, steht vor denselben Risiken.

Die europäische Landwirtschaft, insbesondere in Ländern wie Deutschland und Frankreich, ist ebenso verwundbar für biologische Bedrohungen wie Fusarium graminearum. Die EU hat zwar strenge Biosicherheitsvorschriften, doch die Kontrolle ausländischer Forscher an europäischen Universitäten ist oft lückenhaft. In Deutschland, wo die Agrarwirtschaft die nationale Versorgungssicherheit sicherstellt, könnte ein gezielter Angriff auf Getreidefelder die Lebensmittelpreise in die Höhe treiben und soziale Unruhen auslösen. Die Abhängigkeit von globalen Lieferketten macht Europa zu einem ebenso weichen Ziel wie die USA.

Konsequenzen und offene Fragen

Die University of Michigan distanzierte sich von Jian und Liu und betonte, keine Gelder aus China für diese Forschung erhalten zu haben. Doch der Skandal legt die Schwächen in der Überwachung ausländischer Wissenschaftler offen – ein Problem, das auch europäische Universitäten betrifft. Jian sitzt in Detroit in Untersuchungshaft, während Liu in China untergetaucht ist. Die Anklage umfasst schwere Vorwürfe wie Schmuggel und Visabetrug, die Haftstrafen von bis zu 20 Jahren nach sich ziehen könnten. CBP-Direktor Marty Raybon betonte die Rolle seiner Behörde beim Schutz der Landwirtschaft, doch die Frage bleibt: Wie viele weitere solcher Vorfälle bleiben unentdeckt?

Die Reaktionen in den USA sind eindeutig: Dieser Fall wird die Sicherheitsmaßnahmen verschärfen und die Debatte über Forschungskooperationen mit China anheizen. In Europa hingegen bleibt die Reaktion verhalten, obwohl die Bedrohung ebenso real ist. Deutsche Universitäten wie die in Göttingen oder München, die intensiv in der Agrarforschung tätig sind, müssen ihre Sicherheitsprotokolle überprüfen, um ähnliche Vorfälle zu verhindern. Die EU sollte die Gelegenheit nutzen, ihre Biosicherheitsstrategien zu überarbeiten und die Zusammenarbeit mit Ländern wie China kritisch zu hinterfragen.

Ein globaler Weckruf

Dieser Vorfall ist ein Weckruf für den Westen. Die Verwundbarkeit der globalen Lebensmittelversorgungskette – ob in den Getreidegürteln des amerikanischen Mittleren Westens oder den Feldern Europas – ist eine Achillesferse, die ausgenutzt werden könnte. Die Verbindungen von Jian und Liu zur KPCh und ihre langjährige Arbeit an Fusarium graminearum lassen wenig Raum für die Annahme, dass es sich um einen harmlosen Zufall handelt.

Während die USA mit strengeren Visabeschränkungen und FBI-Ermittlungen reagieren, steht Europa vor der Herausforderung, aus diesem Vorfall zu lernen. Die deutsche Agrarwirtschaft, die jährlich Milliarden Euro erwirtschaftet, könnte durch einen ähnlichen Vorfall in die Knie gezwungen werden. Es ist an der Zeit, dass Berlin und Brüssel die Sicherheitslücken schließen und die Zusammenarbeit mit Staaten, die strategische Interessen verfolgen, kritisch überdenken. Dieser Fall ist kein Einzelfall, sondern ein Warnschuss – und die nächste Bedrohung könnte bereits im Verborgenen lauern.