Kategorie: Nachrichten
EU-Kommission finanziert NGO-Kampagnen gegen deutsche Unternehmen
(David Berger) Den bislang vielleicht größten Skandal rund um die EU hat nun die „Welt am Sonntag“ aufgedeckt: Die EU bezahlt Klimaaktivisten, damit sie die Wirtschaft Deutschlands zerstören. Brüsseler Funktionäre und Aktivisten stimmten sich demnach bis ins Detail miteinander ab. „Klagen gegen Kohlekraftwerke und Kampagnen gegen Freihandel: Wie aus bislang geheimen Unterlagen hervorgeht, bezahlte die […]
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Tägliche Virenpanik nach dem WHO-Vertragsabschluss: Zwei neue Angst-Kandidaten
Kaum ist der umstrittene WHO-Pandemievertrag beschlossen, schürt die Medienmaschinerie neue Panik. Diesmal stehen zwei Viren aus China im Fokus: der neue Coronavirus-Stamm HKU5-CoV-2 und ein Ausbruch des bekannten Humanen Metapneumovirus (HMPV). Während “Experten” vor einer möglichen Katastrophe warnen, fragen Kritiker: Handelt es sich um die nächste orchestrierte Angstpolitik? Man scheint dazu entschlossen, die Bevölkerung in ständiger Alarmbereitschaft zu halten.
Das Coronavirus HKU5-CoV-2, entdeckt in Fledermäusen in China, sorgt für Schlagzeilen. Laut einer Studie in Nature Communications kann der Stamm, besonders die Linie 2, bereits menschliche Zellen in Labors infizieren, indem er an ACE2-Rezeptoren bindet – ähnlich wie es für SARS-CoV-2 behauptet wird. Experten warnen, dass eine einzige Mutation ausreichen könnte, um eine Übertragung auf Menschen zu ermöglichen. Besonders brisant: Der Fund stammt aus dem Wuhan-Institut, das bereits in der Corona-Kontroverse im Fokus stand. Doch bisher gibt es keine menschlichen Infektionen.
Die unregulierten Wildtiermärkte in China werden einmal mehr als Risiko für einen möglichen Spillover kritisiert. Tiere wie Minks oder Zibetkatzen könnten als Zwischenwirte dienen, die Mutationen begünstigen, so die “Experten”. Man fühlt sich an die Fledermaus-Theorie erinnert, die mittlerweile von so gut wie allen Seiten bezweifelt wird. Die ersten Wissenschaftler fordern aufgrund der neuen Viren eine globale Überwachung. Die WHO scheint mehr an Kontrolle als an Prävention interessiert. Handelt es sich um einen Vorwand für weitere Einschränkungen? Die Erinnerung an Corona-Lockdowns lässt Sorge aufkommen.
HMPV: Alte Bekannte, neue Panik
Das Humane Metapneumovirus (HMPV), seit 2001 bekannt, sorgt angeblich in Nordchina für überfüllte Krankenhäuser, vor allem bei Kindern. Die Symptome sollen von Erkältungen bis zu schweren Lungenentzündungen reichen, besonders bei Risikogruppen. In Großbritannien wurden kürzlich 7 % der Kinder und 7,3 % der älteren Patienten positiv auf HMPV getestet. “Experten” vermuten, dass Chinas strikte Corona-Lockdowns die Immunität der Bevölkerung geschwächt haben könnten. Dennoch betont die WHO, dass HMPV kein neuer Erreger ist und die Lage unter Kontrolle sei.
Die Medienberichte über HMPV schüren jedoch weltweit Ängste. Während die Fallzahlen in China zurückgehen, fordern westliche “Experten” mehr Transparenz von Peking. Die Parallelen zu den Anfängen der Corona-Pandemie sind unübersehbar: Unklare Daten, überlastete Kliniken und ein Misstrauen gegenüber chinesischen Behörden. Doch anders als bei HKU5-CoV-2 ist HMPV ein bekannter Erreger, was die Panik noch weniger begründet erscheinen lässt.
WHO-Vertrag: Kontrolle statt Wissenschaft?
Der kürzlich beschlossene WHO-Pandemievertrag wird von Kritikern als Machtinstrument angesehen, das Regierungen mehr Kontrolle über Bürger gibt – vor allem aber der WHO uneingeschränkte Durchgriffsrechte gibt. Die zeitgleiche Berichterstattung über HKU5-CoV-2 und HMPV wirkt wie ein Testlauf für neue Maßnahmen. Während die Wissenschaft betont, dass HKU5-CoV-2 noch keine Menschen infiziert, wird die Bedrohung hochgespielt. Die Medien, angeführt von britischen Blättern wie dem Daily Mail, scheinen die Angst zu schüren, um die Akzeptanz für globale Überwachungssysteme zu erhöhen.
Ein weiterer Aspekt ist die Rolle der Labore. Die Beteiligung des Wuhan-Instituts an der HKU5-Forschung weckt Misstrauen. Wenn Lösungen für nicht existierende Probleme in globalen Kontrollmechanismen gesucht werden, ist Feuer am Dach. Bürger fragen sich: Wem nützt die ständige Panikmache? Die Antwort liegt oft in den Interessen globaler Akteure, die von einer verängstigten Bevölkerung profitieren und sich bereits die Hände reiben, denn Milliardengewinne sind in Aussicht.
Und das ist erst der Anfang: Deutsche Industrie baut 100.000 Jobs innerhalb eines Jahres ab!

Die Industrievernichtung in Deutschland schreitet zügig voran: Innerhalb eines Jahres wurden laut Statistischem Bundesamt rund 100.000 Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe abgebaut, gut 45.000 davon in der Autoindustrie. Weitere 70.000 Jobs könnten einer Analyse zufolge bis Ende 2025 wegfallen.
Die anhaltende Wirtschaftskrise hat die deutsche Industrie binnen eines Jahres mehr als 100.000 Arbeitsplätze gekostet. Am härtesten traf es die Autobranche, wie aus einer Analyse der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY auf Basis offizieller statistischer Daten hervorgeht. Alleine hier wurden demnach netto rund 45.400 Jobs abgebaut.
Zum Ende des ersten Quartals beschäftigte die deutsche Industrie 5,46 Millionen Menschen – 1,8 Prozent oder 101.000 weniger als ein Jahr zuvor, heißt es in der Studie, die auf Daten des Statistischen Bundesamts basiert. Seit dem Vor-Corona-Jahr 2019 sank die Zahl der Beschäftigten demnach unter dem Strich um 217.000, ein Rückgang um 3,8 Prozent.
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Soros-Netzwerk treibt Cannabis-Legalisierung in der Ukraine voran – wer profitiert wirklich?
In der Ukraine wird die Legalisierung von Cannabis vorangetrieben. Das vom Krieg gebeutelte Land soll sogar zu einem wichtigen Produzenten avancieren. Ein lukratives Geschäft, an dem offenbar auch der Soros-Clan mitverdienen will.
Die ukrainische Drogenkontrollbehörde hat am 2. Juni 2025 die erste Importlizenz für medizinisches Cannabis erteilt. Eine Entwicklung, die im Schatten des Krieges kaum Beachtung findet, aber weitreichende Folgen haben könnte. Wer die Fäden im Hintergrund zieht und welche Interessen tatsächlich bedient werden, bleibt in den Mainstream-Medien unerwähnt.
Seit August 2024 ist in der Ukraine ein Gesetz in Kraft, das die Verwendung von Hanf-basierten Medikamenten für medizinische, wissenschaftliche und industrielle Zwecke erlaubt. Die offizielle Begründung klingt humanitär: Kriegstraumatisierte und Krebspatienten sollen Zugang zu wirksamen Therapien erhalten. Doch ein Blick hinter die Kulissen offenbart ein anderes Bild.
Das Soros-Netzwerk in Aktion
Folgt man der Spur des Geldes, stößt man unweigerlich auf George Soros und seine Stiftungen. Die Organisationen, die massiv für die Cannabis-Legalisierung in der Ukraine lobbyiert haben – “Patients of Ukraine”, “100% Life” und die Kampagne der Journalistin Yanina Sokolova – werden allesamt von der ukrainischen International Renaissance Foundation finanziert, Soros’ verlängertem Arm in der Ukraine.
Die stellvertretende Ministerpräsidentin Olha Stefanishyna, eine der Hauptbefürworterinnen des Gesetzes, war früher Leiterin der Stiftung “Patients of Ukraine” – mit einem Monatsgehalt von 70.000 Hrywnja (etwa 1.800 Euro). In einem Land, in dem viele Menschen am Existenzminimum leben, wird das geradezu obszön angesehen. Laut dem Bericht der Soros-Stiftung von 2019 flossen fast 80 Millionen Hrywnja (mehr als 2 Millionen Euro) in das Programm für öffentliche Gesundheit in der Ukraine. Geld, das offenbar gut investiert war, wenn man das Ergebnis betrachtet.
Globale Strategie mit lokalen Handlangern
Was in der Ukraine geschieht, ist Teil eines globalen Musters. Soros hat weltweit mindestens 80 Millionen Dollar in die Cannabis-Legalisierung investiert. In Uruguay spielte seine Organisation “Drug Policy Alliance” eine entscheidende Rolle bei der Legalisierung – gegen den ausdrücklichen Willen der Bevölkerung, von der bis zu zwei Drittel dagegen waren.
Besonders pikant: Als Soros weltweit NGOs unterstützte, die für die Legalisierung von Marihuana kämpften, wurde er gleichzeitig einer der wichtigsten Aktionäre von Monsanto (heute Bayer), einem Unternehmen, das aktiv an THC, dem Wirkstoff in Marihuana, forschte.
Die Ukraine als Rohstofflieferant
Die globale Cannabis-Industrie boomt. Analysten schätzen, dass der weltweite Umsatz bis 2026 auf über 50 Milliarden Dollar ansteigen könnte. Die Ukraine mit ihren fruchtbaren Schwarzerdeböden und billigen Arbeitskräften wäre ein idealer Produktionsstandort.
“Auf unseren Schwarzerden könnte viel Hanf angebaut werden, der leicht als Rohprodukt exportiert werden könnte. Und die Wertschöpfung würde durch die Verarbeitung in anderen Ländern erzielt werden”, schreibt das ukrainische Portal Klymenko Time. Mit anderen Worten: Die Ukraine soll zum Rohstofflieferanten degradiert werden, während die Profite anderswo gemacht werden. Der Geruch des typischen Soros-Neokolonialismus.
Soros’ zynische Geopolitik
Besonders erschütternd ist ein Aspekt, der in den Mainstream-Medien konsequent totgeschwiegen wird: Soros’ geopolitische Strategie für Osteuropa. Bereits 1993 schrieb er in seinem Artikel “Toward a New World Order: The Future of NATO“, wie Osteuropäer als “Arbeitskräfte” in kommenden Konflikten eingesetzt werden könnten, um die Zahl der Todesfälle in westlichen Ländern zu reduzieren.
“Die Kombination von Manpower aus Osteuropa mit den technischen Fähigkeiten der NATO würde das militärische Potenzial der Partnerschaft erheblich verbessern, weil es das Risiko von Leichensäcken für NATO-Länder reduzieren würde”, schrieb Soros damals mit erschreckend zynischer Offenheit. Billiges Kanonenfutter für globalistische Interessen eben.
Was wir heute in der Ukraine sehen, entspricht exakt diesem Szenario: Ukrainische Soldaten kämpfen mit westlichen Waffen gegen Russland, während die NATO-Länder keine eigenen Truppen entsenden. Die hohe Zahl ukrainischer Todesopfer wird dabei kaltblütig in Kauf genommen – ganz so, wie Soros es vor drei Jahrzehnten skizziert hat.
Drogenkonsum an der Front explodiert
Inmitten dieses Krieges breitet sich ein weiteres Problem aus: der Drogenkonsum an der Front. Viele Soldaten greifen zu Drogen, um mit dem ständigen Stress und der Todesangst umzugehen. Andere nutzen sie, um nach schlaflosen Nächten unter Artilleriebeschuss abzuschalten. Drogenmissbrauch ist auch bei Soldaten in anderen Kriegen keine Seltenheit, zumal der psychische Stress hoch ist.
Die Front ist zu einem lukrativen Markt für Drogenhändler geworden. Rekrutierer nehmen häufig aktive oder ehemalige Drogenkonsumenten ins Militär auf, die ohne ordnungsgemäße medizinische Untersuchung eingezogen werden. In vielen Fällen können sie ihre Sucht an der Front problemlos aufrechterhalten, zumal der Drogenhandel dort offenbar floriert. In diesem Kontext erscheint die Cannabis-Legalisierung in einem ganz anderen Licht. Während die einfachen Ukrainer leiden und sterben, bereiten globalistische Finanzinteressen bereits den Boden für neue Profitmöglichkeiten.
Die Ukraine verwandelt sich zusehends in einen offenen Drogenmarkt – zu Hause und an der Front. Wie so oft profitieren nur wenige von dieser Entwicklung, während die bettelarme Mehrheitsgesellschaft den Preis zu zahlen hat. Die Frage, die sich jeder kritische Beobachter stellen muss: Wem dient diese Legalisierung wirklich? Den leidenden Ukrainern oder den globalistischen Finanzinteressen im Hintergrund? Folgt man der Spur des Geldes, kommt man direkt zu George Soros und seinen Netzwerken, die seit Jahrzehnten ihre Agenda in Osteuropa vorantreiben – auf Kosten der einheimischen Bevölkerung.
Kritik an George Soros hat nichts mit Judenfeindlichkeit zu tun. Herr Soros ist auch in Israel massiv umstritten. Die Religion, mit der er geboren wurde, hat nichts mit seinem Handeln zu tun und darf nicht davon abhalten, sein Treiben als selbsternannter Weltenlenker ins Rampenlicht zu stellen.
„Grüne“ Jobwunder: Nach Baerbock geht auch Habeck in die USA

Den „grünen“ Ex-Vizekanzler Robert Habeck zieht es in das angenehm warme und sonnige Kalifornien. Der frühere Wirtschafts(zerstörungs)minister geht Medienberichten zufolge als Gastdozent an die Universität Berkeley, einer berüchtigten linken Kaderschmiede nahe San Francisco, der Geburtsstätte des woken Regenbogen-Irrsinns. Die Leitung der Universität hat den Ökosozialisten aus Deutschland intern bereits angekündigt. Habeck soll eine Vorlesungsreihe zum Thema „Krisen“ halten.
Bundestag verweigert Strafverfolgung
Gleichzeitig wird bekannt, dass gegen den Ex-Minister eine deutsche Staatsanwaltschaft ermittelt. Was genau Habeck vorgeworfen wird, liegt im Dunkeln. Spekuliert wird über mögliche Veruntreuung bezüglich der Fördergelder für den pleite gegangenen Batteriehersteller Northvolt bis hin zu Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit dem Atom-Ausstieg.
Interessant ist jedenfalls, dass der Deutsche Bundestag mit der Mehrheit des Altparteien-Kartells Habecks Immunität, also den Schutz vor Strafverfolgung, nicht aufgehoben hat. Die Eliten schützen sich also wieder einmal selber.
In gewisser Weise kann man nun doch noch von einem „grünen Jobwunder“ sprechen: Die Totalversagerin Annalena Baerbock kommt auf Kosten der deutschen Steuerzahler bei den Vereinten Nationen in New York unter, der Deutschland-Zerstörer Habeck kann sein Klima-Steckenpferd jetzt vor Studenten an einer linken Universität halten, der US-Präsident Donald Trump gerade den Geldhahn zugedreht hat.
Calfornia dreamin‘ sozusagen!
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Umweltkatastrophe mitten im Pazifik droht: Riesenfrachter mit E-Autos brennt aus!

Ein Riesenfrachter mit rund 3.000 Fahrzeugen an Bord, darunter knapp 800 Hybrid- und Elektroautos, ist mitten im Pazifik aus noch unbekannter Ursache in Brand geraten. Die 22-köpfige Besatzung gab das Schiff unversehrt auf. Der Seetransporter war am 26. Mai vom ostchinesischen Hafen Yantai gestartet und befand sich auf dem Weg nach Mexiko.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf den britischen Betreiber Zodiac Maritime berichtet, hatte die unter liberianischer Flagge fahrende „Morning Midas“ knapp 500 Kilometer südlich der Küste des US-Bundesstaates Alaska Feuer gefangen. Der Brand soll auf einem der Decks ausgebrochen sein, auf dem sich Elektrofahrzeuge aus chinesischer Produktion befanden. Die genaue Ursache ist bislang unklar, ebenso die Marken der geladenen Autos.
Gefahr für die Weltmeere
Die US-Küstenwache spricht inzwischen von 70 vollelektrischen und 681 Hybrid-Fahrzeugen unter den insgesamt 3.048 Autos, die das Schiff geladen hatte. Auch 1.880 Tonnen Treibstoff seien noch an Bord und drohen schlimmstenfalls auszulaufen. Es droht eine Umweltkatastrophe von gigantischen Ausmaßen!
Die Kommandantin der US-Küstenwache erklärte, dass man nach dem Abschluss der Such- und Rettungsmaßnahmen nun gemeinsam mit der britischen Reederei versuche, den Havaristen zu bergen. Das knapp 20 Jahre alte Schiff wiegt rund 46.800 Tonnen und gehört zur wachsenden Flotte von Autofrachtern, die mit dem Transport von Stromern zunehmend die Weltmeere gefährden.
#UPDATE 2
– Vessel is approx. 340 mi SW of Adak.
– Wednesday overflight confirmed vessel still on fire, no visible indication it’s taking on water.
– Zodiac Maritime coordinating to send salvage team for assessments.
From Wednesday
Press Release: https://t.co/SBVLX7MlHs https://t.co/bZnkENfdS5 pic.twitter.com/kNzAzAYpw6
— USCGAlaska (@USCGAlaska) June 6, 2025
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Auch Stromrechnungen sind heutzutage Propaganda

Auch die Gestaltung der Stromrechnung ist hierzulande gesetzlich geregelt. Bei näherem Blick auf den Zahlensalat wird deutlich: Der ganze Quatsch der Energiewende schlägt sich auf unsere Rechnungen nieder.
Von Michael W. Alberts, Gastautor
Das Volk, der gemeine Verbraucher, ist – außerhalb der selbsterwählten (tatsächlich oder gefühlt) akademisch aufgeklärten Kreise – ungebildet und muss alles erklärt bekommen, pausenlos. Zugunsten der großen EU-weiten „Transformationsagenda“, vorneweg: die „Energiewende“. Dazu werden alle denkbaren Kanäle und Wege genutzt, bis hin zur jährlichen Stromrechnung. Was diverse Seiten Zahlensalat enthalten müssen, gibt die Politik pingelig vor: im „Energiewirtschaftsgesetz“. So beschreibt der Versorger gemäß §42 fein säuberlich (aber fiktiv), wo der Strom aus meiner Steckdose herkommt. Beziehe ich „Ökostrom“, bin ich für keinerlei CO2-Emission verantwortlich. Ich bin aber Klimaleugner und beziehe Normalstrom; daher verursache ich je kWh ein Drittel-Kilo CO2 – laut meiner Jahresrechnung von neulich.
Merkwürdig ist dabei: Der „Unternehmensmix“ wird mit einem guten halben Kilo CO2 je kWh ausgewiesen. Nicht etwa mit irgendeiner Zahl zwischen Null und einem Drittel, wie man vermutet hätte. Der „Deutschlandmix“ hingegen, mit weit weniger Kohle-Anteil, liegt wieder bei einem knappen Drittel Kilo CO2 je kWh – demnach ist mein „Normalstrom“ auch nicht „klimaschädlicher“ als der nationale Durchschnitt? Komisch: Mein Unternehmen ist weit CO2-lastiger als Deutschland, von diesem Unternehmen wünsche ich mir ausdrücklich keinen Ökostrom, und doch erreiche ich mühelos den gleichen Eckwert wie das ganze super-solar-und-wind-klimafreundliche Land.
Das macht schon rechnerisch keinen Sinn – aber auch generell nicht, denn es wird suggeriert, dass die Ökostrom-Vertragskunden kein CO2 verursachen. Sie könnten also ohne Weiteres noch ein paar Tiefkühltruhen zusätzlich aufstellen, den ganzen Tag Flutlicht brennen lassen und es sich per Heizlüfter auf der winterlichen Gartenterrasse gemütlich machen, richtig? Natürlich nicht. Der zusätzliche Stromverbrauch könnte nur selten mit dem vorhandenen Solar- und Windstrom abgedeckt werden, sondern würde fast immer zusätzliche Leistung aus Gas- und Kohlekraftwerken erfordern (oder Atomstrom aus dem Ausland, den wir eigentlich falsch und gefährlich finden sollen).
Die vermeintlich so transparenten und präzisen Zahlen und Grafiken in meiner Rechnung entsprechen dem üblichen Schema „wissenschaftlich exakter“ Aufklärung durch die Politik und offiziellen Institutionen: Genauigkeit bis in die Nachkommastelle, aber innerhalb eines methodischen Rahmens, der zur naturwissenschaftlich und ökonomisch fassbaren Realität kaum kompatibel ist, um es freundlich zu sagen.
Fake-Statistik jenseits der Realität
Die Irreführung beschränkt sich nicht auf die Herkunft des Stroms aus unterschiedlichen Energiequellen. Die Stromversorger sind auch gesetzlich verpflichtet(EnWG §40 Abs. (2) #8), die Endverbraucher zu mehr Sparsamkeit zu animieren, indem der individuelle Verbrauch mit der Allgemeinheit verglichen wird. Offenbar bin ich ein ziemlicher Generalversager: Mein Verbrauch im Ein-Personen-Haushalt liegt nämlich ziemlich exakt an der Obergrenze des empirisch feststellbaren – so suggeriert es zumindest die Säulengrafik.
Die „vergleichbare Haushaltsgruppe“ (eben mit einer Person) weist laut offizieller Aufklärungs-Grafik Verbräuche (ohne elektrische Warmwasserbereitung oder Heizung) von bis zu ungefähr 2.400 kWh pro Jahr auf. Die entsprechende Säule ist exakt in vier gleiche Viertel geteilt; das unterste ist dunkelgrün und würde einen Stromverbrauch bedeuten, der „Fantastisch“ ist; das zweite Viertel ist heller grün und immer noch „Gut“. Das dritte Viertel leuchtet schon unangenehm gelb, der Verbrauch ist „Hoch“. Mein Verbrauch, Sie ahnen es, ist knallrot und „viel zu hoch“.
Mein Verbrauch im Vorjahr war sogar noch etwas mehr als „viel zu hoch“, vermutlich „astronomisch hoch“. Wie kann das sein, frage ich mich zwar nicht klimabesorgt, aber doch erstaunt – dass mein Stromkonsum praktisch jenseits des im Volk sonst beobachtbaren Verbrauchsverhaltens liegt? Ich enthülle freimütig: Es gibt im Haushalt nicht mal einen Wäschetrockner (starker Stromverbraucher!), keinen Geschirrspüler (ich habe ja gesunde Hände), die Benutzung des Heißluftherds ist lächerlich sporadisch, die Beleuchtung ist überwiegend LED und der Rest energiespartechnisch. Der Flachfernseher ist nicht fußballfeldgroß und läuft nicht übermäßig, aber vielleicht versündige ich mich durch ausdauernde Nutzung eines modernen Computermonitors?
Der ADAC klärt stationär auf
Darauf sehe ich mich im Internet um und finde überrascht Informationen zum privaten Stromverbrauch im Haushalt beim ADAC, der früher mal die Interessen der Autofahrer vertreten hat. Offenbar sieht er im privaten Autofahren keine große Zukunft mehr und diversifiziert sich um zum stationären Energieverbrauch. Vielleicht sollte Volkswagen auch auf Waschmaschinen und Staubsauger umsatteln? Nur mal als Idee. Keine Ursache.
Laut ADAC-Informationen, beruhend auf einem „Stromspiegel“, der eine Drittel-Million diverser Privathaushalte analysiert hat, liegt der durchschnittliche Stromverbrauch für Ein-Personen-Haushalte „derzeit bei 1400 beziehungsweise 2400 kWh pro Jahr – je nachdem, ob die Person in einer Wohnung oder allein in einem Haus lebt.“ Da ich frech individuell in einem Haus lebe, anstatt mich mit fremden Menschen in Betonwaben aufstapeln zu lassen, bin ich plötzlich mit meinem Stromverbrauch praktisch exakt beim deutschen Durchschnitt, der laut Info-Grafik des Stromversorgers aussah wie das obere Extrem des überhaupt Denkbaren und als „viel zu hoch“ gegeißelt wurde.
Die Spanne für die „mittleren“ Verbräuche von Haus-Einzelbewohnern wird mit 1.800 bis 3.400 kWh pro Jahr angegeben; erst jenseits von 3.400 kommen als „hoch“ etikettierte Verbräuche. Das ist übrigens fast die gleiche Markierung wie für Zwei-Personen-Haushalte im Haus (3.500 kWh). Der durchschnittliche Verbrauch wird für diese Gruppe mit 3.000 kWh angegeben, also nur ein Viertel höher als die 2.400 kWh der Einzelperson. Kein Wunder: Man braucht ja nicht doppelt so viel Beleuchtung oder zwei Kühlschränke statt einem.
Wenn mein individueller Stromverbrauch nicht höher ist als der Durchschnitt der fairen Vergleichsgruppe, wie kann er dann am oberen Ende der Skala liegen und mindestens „viel zu hoch“ sein? Wie soll ich von dort aus mindestens die Hälfte einsparen, damit ich offiziell auf „gerade noch okay“ komme – und wie, um Himmels Willen, drei Viertel einsparen, damit mein Verbrauchsverhalten „fantastisch“ wird? Das wären dann noch 600 kWh pro Jahr, während ein laut „Stromspiegel“ wirklich „hoher“ Verbrauch leicht sechsmal so hoch wäre!
Analog müsste man mir mit einem Mittelklasse-Diesel-PKW-Verbrauch von sechs Litern sagen, damit läge ich an der Oberkante der Vergleichsgruppe und „viel zu hoch“, ein „fantastischer“ Verbrauch wären höchstens 1,5 Liter und selbst 3,5 Liter schon alarmierend „hoch“ – während in Wahrheit auch Verbräuche von zehn und mehr Litern noch ziemlich normal sind.
Schön cool bleiben mit immer weniger Strom?
Einer der größeren Stromverbraucher ist der Kühlschrank – weil er quasi rund um die Uhr läuft. Irgendwann habe ich dessen Verbrauch mal mit einem Mess-Adapter aus dem Baumarkt geprüft, da lag er bei 250 kWh pro Jahr. Heute verspricht man mir, ich könne per Neugerät für einen runden Tausender auf einen Verbrauch von nur noch gut 100 kWh pro Jahr kommen. Wenn ich 150 kWh pro Jahr spare und knapp 30 Cent je kWh zahle, würde sich das Neugerät mit 40 Euro pro Jahr amortisieren – die tausend Euro für die Anschaffung sind also nach 25 Jahren wieder raus. Hält die Welt überhaupt so lange durch?
Aber im Ernst: Welcher Energieaufwand ist nötig, um den nagelneuen Luxus-Sparkühlschrank zu produzieren und bis in mein Haus zu schaffen (und außerdem das Altgerät kunstgerecht zu entsorgen)? Der tatsächliche CO2-Vorteil, den man mir aufschwatzen möchte, wird vermutlich zu wesentlichen Teilen kompensiert, wie bei einem batterie-elektrischen PKW, wo der CO2-Aufwand für die Batterie (aus China) so massiv ist, dass man schon dafür viele zigtausend Kilometer per Diesel fahren kann.
Das Problem liegt auch darin, dass mein Kühlschrank eben nicht uralt und absurd ineffizient ist, sondern schon ziemlich anständig. So ähnlich sieht es bei der Beleuchtung aus: Von traditionellen Glühbirnen aus ließ sich schon mit „Energiesparlampen“, also quasi Miniatur-Leuchtstoffröhren, ein ziemlicher Anteil einsparen. Von da aus weiter nach LED ist zwar prozentual noch mal erstaunlich viel zusätzliche Effizienz erzielbar – aber das macht den Kohl nicht mehr besonders fett, weil die Ausgangsbasis schon so niedrig liegt.
Wenn man schon ziemlich gut ist, werden weitere Fortschritte immer schwieriger, die Grenzkosten dafür gleichzeitig immer höher. Die EU-Technokraten tun hingegen so, als hätten wir mit dem Energie-Einsparen gerade erst angefangen. Die „Energielabel“, die größeren Elektrogeräten offiziell angetackert werden müssen, bekommen immer neue Skalierungen verpasst. Ein Gerät, das vor wenigen Jahren noch vorbildlich war, muss heute als kaum noch akzeptabel ausgezeichnet werden: aus „A“ wird „D“.
Sind astronomische Strompreise nicht Anreiz genug?
Die Vorstellung der Politik, sie könne und müsse mich als dummen Verbraucher durch pädagogische Propaganda zur Sparsamkeit erziehen, verkennt die technische und ökonomische Realität auch insoweit, als die hohen Strompreise schon Anreiz genug sein sollten. Anstatt monatlich ungefähr 60 Euro für Strom zu zahlen, wären mir zum Beispiel 40 Euro schon ganz recht – aber sitze ich dafür fast im Dunkeln und esse nur noch kalt?
Der einzige realistisch zumutbare Weg bliebe also, mäßig effiziente Altgeräte zu ersetzen. Und nun kommt die dicke Überraschung, denn als ich im Internet versuche, herauszufinden, welcher Energie-Aufwand denn in der Produktion etwa eines neuen Kühlschranks steckt, stoße ich auf die Ergebnisse einer noch fast neuen „Studie“ (normalerweise heißt das so viel wie: Achtung, mehr Propaganda) des Umweltbundesamts.
Die sagt quasi das Gegenteil dessen, was mir der Stromversorger nahelegt, nämlich:
„In der modernen Konsumgesellschaft werden Haushaltsgeräte häufig schnell entsorgt und gegen neuere und vermeintlich bessere Produkte ausgetauscht. Ein Argument dabei ist die größere Energieeffizienz des Neugeräts. Eine neue Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) zu Spülmaschinen, Wäschetrocknern, Staubsaugern sowie Kühl- und Gefriergeräten zeigt nun ein deutlich differenziertes Bild. Meist ist es für den eigenen Geldbeutel und das Klima sinnvoll, ältere Haushaltsgeräte weiter zu nutzen und zu reparieren.“ Und woran liegt das? Siehe da, beim UBA hat es sich auch herumgesprochen: „Die technischen Möglichkeiten, immer effizientere Geräte herzustellen, sind begrenzt.“ Und: „Durch längere Nutzungsdauern werden Ressourcen gespart, da weniger Geräte produziert werden müssen.“
Das heißt mit anderen Worten, in meinem Haushalt ist alles in bester Ordnung, wenn ich einfach so weitermache wie bisher. Die Frage ist nun: Wie sieht das mit dem Rest des deutschen Energieverbrauchs aus, in Fabriken, Krankenhäusern, Behörden? Ist die Entwicklung nur – wie durch Zauberhand – in privaten Haushalten an einem Punkt angekommen, von wo aus weitere Effizienzsteigerungen kaum sinnvoll zu erzielen sind? Unwahrscheinlich. Maschinen und Anlagen werden im professionellen Bereich massiv und sozusagen rund um die Uhr genutzt. Die Pfennigfuchser im „Controlling“ der Unternehmen würden Einsparpotenziale schnell erkennen, da verschenkt keiner was.
Ökostrom als Allheilmittel – untauglich
Aber wo sollen weitere Fortschritte beim „Klimaschutz“ dann überhaupt herkommen? Laut Umweltbundesamt offenbar durch mehr Ökostrom in allen Lebens- und Funktionsbereichen; überall soll es so schön werden wie beim deutschen Haushalts-Strom: „Da der deutsche Strommix immer klimafreundlicher wird, macht der Stromverbrauch der Geräte im Haushalt einen immer kleineren Teil der Treibhausgasemissionen aus, und die Herstellung fällt stärker ins Gewicht als früher.“
Klingt logisch, ist es aber nicht unbedingt. Denn entscheidend ist eigentlich: Wie viel Strom kann man noch einsparen, aber welchen zusätzlichen Produktionsaufwand bräuchte man dafür? Oder liegt das Problem darin, dass der neue Kühlschrank nicht in Deutschland produziert wird, sondern woanders auf der Welt, wo der „Strommix“ noch nicht so „öko“ ist (und auch nie werden wird)? Aber wenn der Rest der Welt beim Klimawahn nicht dem deutschen Beispiel folgt, was soll der ganze Quatsch dann überhaupt?
Generell ist das Umweltbundesamt hier einmal mehr Opfer seiner eigenen Propaganda und üblichen Verfahrensweise, mit dem „Strommix“ zu rechnen. Denn jede eingesparte Kilowattstunde vermeidet eben nicht nur proportional zum Status quo „bösen“ fossilen Strom, sondern weit überwiegend. Wir erinnern uns: Der „gute“ Strom wird immer als erstes in die Netze eingespeist, selbst wenn sie es technisch kaum noch verarbeiten können und ein Blackout droht, der nur vermieden werden kann, weil der Ökostrom dem Ausland mit reichlich Bonuszahlungen aufgezwungen wird.
Selbst wo das Umweltbundesamt etwas im Prinzip Richtiges sagt, nämlich dass der fanatische Kauf neuester Haushaltsgeräte, um auf einen „fantastisch“ niedrigen Verbrauch zu kommen, sogar kontraproduktiv ist – selbst da wird dem Publikum noch selbst-belobhudelnder Energiewende-Agitprop untergejubelt, der analytisch grober Unfug ist. Diese Art öko-sozialistischer Plansoll-Übererfüllung nimmt es locker mit der Regimepropaganda der DDR auf, wo das Zentralkomitee der SED in seiner Weisheit die Werktätigen fast an utopische Zustände heranzuführen vermochte.
Die wichtigen Fakten werden verschwiegen
Ich finde, die Politik sollte ins Gesetz schreiben, dass die Versorger ihre Kunden darüber aufklären müssen, wie sich die deutschen Strompreise für Privathaushalte darstellen, im Vergleich zum europäischen Ausland, wo sie ein Viertel, Drittel oder gar die Hälfte niedriger sind. Hinzu käme ein Hinweis, dass die Strompreise in Deutschland noch höher ausfallen würden, übernähme die Politik nicht auf Kosten des allgemeinen Steuerzahlers einen großen Teil der Subventionen, die für die „Energiewende“ zu Solar und Wind notwendig sind, nämlich die frühere „EEG-Umlage“ (zugunsten der garantierten Einspeisevergütung).
Dafür kommen in diesem Jahr 17 Milliarden Euro direkt aus dem Bundeshaushalt (Quelle). Angenommen, knapp 30 Millionen privater Haushalte tragen überhaupt nennenswert (netto) zu den staatlichen Finanzen bei, dann entfallen statistisch 600 Euro jährlich auf jeden dieser Haushalte, oder rund 50 Euro pro Monat! Für Normalarbeitnehmer mit Familie viel Geld.
Je deutschlandweit verbrauchter Kilowattstunde Strom fallen damit beinahe 4 Cent zusätzlicher Subventionen an. Der Strompreis für Privatleute in Deutschland ist also in Wahrheit nicht „nur“ etwa 10 Cent höher als in Frankreich, sondern 13 bis 14 Cent. (Der wirtschaftliche Schaden, der Deutschland dadurch entsteht, dass industrielle Produktion durch teuren und unzuverlässigen Strom ins Ausland gedrängt wird, kommt natürlich noch hinzu. Dabei handelt es sich, im „wissenschaftlichen“ Sprachgebrauch, um „Opportunitätskosten“, die man politisch in Kauf nimmt oder gar anstrebt, denn für Industrie haben die Weltverbesserer wenig Sympathien.)
Mehr als fünf Prozent Strom aus dem Ausland, netto!
Darüber offen zu informieren, wäre wirklich „Aufklärung“ der Verbraucher, Bürger, Wähler. Das kann sich die Politik gar nicht leisten, denn sie würde sich selbst delegitimieren, weil klar erkennbar würde, dass die „Energiewende“ ruinös ist. Stattdessen schreibt man den Versorgern gesetzlich vor, mir mit verfälschten, irreführenden Pseudo-Informationen ein schlechtes Gewissen zu machen, als würde ich ohne Sinn und Verstand Energie verschwenden, obwohl ich mit meinem durchaus effizienz-bewussten Verbrauchsverhalten sauber im Durchschnitt tatsächlicher Vergleichshaushalte liege; das UBA gibt Entwarnung und rät zum Aussitzen, aber mit dümmlichen Argumenten, die verraten, dass man die eigene Energiewirtschaft und ihre Funktionsweise nicht versteht.
Deshalb geht die Energieversorgung ja auch flott den Bach runter, und Deutschland kann sich immer weniger tatsächlich selbst versorgen: Laut amtlicher Statistik wurden 2023 und 2024 praktisch identische Gesamtmengen Strom (458 Milliarden kWh) verbraucht (was inmitten der vielen „Erfolgszahlen“ nur versteckt ausgewiesen wird). Aber 2024 wurde dazu schon ein Importüberschuss von über 26 Milliarden kWh benötigt – mithin jenseits von fünf Prozent des Bedarfs, und nicht mal 7 Milliarden hiervon sind durch den endgültigen Wegfall der Kernenergie „gerechtfertigt“. (Über 80 Milliarden kWh wurden insgesamt importiert, das sind sogar 18 Prozent des Gesamtverbrauchs.)
Vielleicht ist es an der Zeit, dass die Bürger der Politik die Rechnung für diese Art von komplett verkorkster, gemeingefährlicher „Energiewende“ präsentieren.
Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier
Der Beitrag Auch Stromrechnungen sind heutzutage Propaganda erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Chinas Autoindustrie im Zwielicht: Der Skandal der “Null-Kilometer-Gebrauchtwagen”
China entpuppt sich immer öfter als ein Land der manipulierten Wirtschaftsdaten. Auch die Automobilindustrie ist davon betroffen. Den offiziellen Verkaufsdaten kann man nicht mehr vertrauen. Offensichtlich sind die chinesischen Stromer doch nicht so beliebt, wie es den veröffentlichten Zahlen nach zu sein scheint.
Hinter den schillernden Verkaufszahlen von Elektrofahrzeugen, die das Land als Vorreiter der “grünen Revolution” präsentieren, braut sich ein Skandal zusammen, der die Glaubwürdigkeit der Branche untergräbt. Es geht um „Null-Kilometer-Gebrauchtwagen“ – fabrikneue Fahrzeuge, die als verkauft deklariert werden, ohne je einen echten Käufer gefunden zu haben. Diese Praxis verzerrt nicht nur die Marktdynamik in China, sondern wirft ihre Wellen bis in die Autohäuser Europas.
Verkaufszahlen als Trugbild
Die Kulissen der chinesischen Autoindustrie sind beeindruckend: Gigantische Fabriken, milliardenschwere Subventionen und Verkaufszahlen, die westliche Konkurrenten in Ehrfurcht erstarren lassen. Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich ein System, das weniger von Nachfrage als von Manipulation getrieben ist. Berichten zufolge registrieren Hersteller wie BYD oder Dongfeng neue Fahrzeuge, versehen sie mit Kennzeichen und melden sie als verkauft – obwohl sie ungenutzt in Lagern oder auf Händlerplätzen stehen.
Wei Jianjun, Vorstandsvorsitzender von Great Wall Motor, brachte es auf den Punkt: „Gebrauchtwagen mit null Kilometern“ seien das Ergebnis eines brutalen Preiskriegs, der die Branche seit Jahren prägt. Tausende solcher Fahrzeuge überschwemmen Plattformen wie Guazi, getarnt als Schnäppchen, während sie in Wahrheit Überproduktion und verzweifelte Bilanzkosmetik verraten.
Im April 2025 lagerten rund 3,5 Millionen Fahrzeuge in den Beständen chinesischer Hersteller, viele davon bei weniger als 50 Prozent Auslastung der Produktionskapazitäten. Um diesen Druck zu lindern, werden Autos „verkauft“, ohne je die Hände eines Endkunden zu erreichen. Staatliche Subventionen, die China zur Supermacht der Elektromobilität machen sollen, verschärfen das Problem. Milliarden fließen in Forschung, Produktion und Kaufanreize – ein System, das Hersteller dazu verleitet, Verkäufe zu melden, die nur auf dem Papier existieren.
Verbraucher in der Falle, Märkte in der Krise
Für Käufer wirken diese „fast neuen“ Fahrzeuge verlockend. Rabatte von bis zu 30 Prozent unter dem Listenpreis sind keine Seltenheit. Doch der Schein trügt. Wer ein solches Schnäppchen ergattert, riskiert böse Überraschungen: Garantien, die bereits mit der Registrierung ablaufen, unklare Eigentumsverhältnisse oder gar unbezahlte Kredite, die am Fahrzeug haften. Der BYD Qin L, ein Flaggschiff der Elektromobilität, wird auf Gebrauchtwagenmärkten teilweise 40 Prozent unter Listenpreis gehandelt – ein Zeichen für die verzweifelte Lage der Branche.
Die Folgen reichen weit über enttäuschte Käufer hinaus. Künstlich aufgeblähte Verkaufszahlen täuschen Investoren, verschleiern die wahre Nachfrage und verzerren den Wettbewerb. Ein Dominoeffekt entsteht: Preise für Gebrauchtwagen stürzen ab, Neuwagenmärkte geraten unter Druck, und europäische Hersteller spüren den Sog der chinesischen Kampfpreise.
Behörden greifen ein – oder greifen sie daneben?
Ende Mai 2025 rief das chinesische Handelsministerium die Branchengrößen zu einem Krisentreffen. BYD, Dongfeng und Plattformen wie Guazi standen Rede und Antwort. Die Behörden wollen die Aufsicht verschärfen und betrügerische Verkaufsmeldungen eindämmen. Man spricht von Regelwerken, die an die Bekämpfung von „Channel Stuffing“ in den USA erinnern – jener Praxis, bei der Unternehmen Überschussware in Vertriebskanäle drücken, um Umsätze zu schönen. Kann man den schönen Worten trauen? Solange Subventionen die Industrie fluten und der Druck auf Hersteller wächst, bleibt fraglich, ob kosmetische Maßnahmen die Wurzeln des Problems erreichen.
Auswirkungen auf Europa
Die Auswirkungen dieses Skandals reichen bis nach Europa. Viele der „Null-Kilometer-Gebrauchtwagen“ landen als Exportware auf dem Kontinent, wo sie trotz Zöllen durch Niedrigpreise locken. Europäische Käufer freuen sich kurzfristig über günstige Elektroautos, doch der Preis ist hoch: Die künstlich gestützten Verkaufszahlen verzerren den Markt, drücken die Margen heimischer Hersteller und verzögern eine ehrliche Bestandsaufnahme. Der Hang Seng Automobile Index in Hongkong verlor nach Bekanntwerden der Vorwürfe über zwei Prozent, BYD-Aktien sackten um 3,1 Prozent ab – ein Vorgeschmack auf die Erschütterungen, die noch kommen könnten.
Stehen wir vor dem Platzen einer Blase?
Die Wahrheit hinter Chinas Autowunder ist ernüchternd. Überproduktion, staatliche Subventionen und ein verzweifelter Preiskampf haben ein System geschaffen, in dem Zahlen mehr zählen als Realitäten. Kleinere Hersteller werden in diesem Spiel kaum überleben, während die Großen ihre Bilanzen mit Tricks aufpolieren. Doch die Zeit der Täuschung neigt sich dem Ende zu.
Ohne klare Regeln und Transparenz droht der Branche eine schmerzhafte Marktbereinigung. Und auch europäische Hersteller, gefangen in einem Markt voller Preisdruck und einem ideologisch getriebenen politischen Korsett, stehen vor einer ungewissen Zukunft.
UN100-Gesellschaftsvertrag: Das Ende unserer Freiheit
Dresdener Staatsoperette brennt aus: Brandstiftung durch “Jugendliche” vermutet
Welche Art “Jugendliche” mögen es wohl sein, die das altehrwürdige Haus in Brand steckten? Der Leiter einer Initiative, welche das Haus in Kürze wieder bespielen wollte, spricht über “Vandalismus, der ihn wütend mache”. Vielleicht sollte man auch über eine Politik sprechen, die einerseits Menschen ins Land bringt, welche keinerlei Respekt vor den Kulturgütern haben – andererseits der Drogensucht und -kriminalität oft untätig zusieht oder sie sogar legitimiert.
Ein verheerender Großbrand hat in der Nacht zum Samstag die ehemalige Spielstätte der Staatsoperette Dresden im Stadtteil Leuben in Schutt und Asche gelegt. Das Gebäude an der Pirnaer Landstraße, einst eine wichtige Kulturstätte der Stadt, wird nun wohl abgerissen werden müssen. Die Flammen, die am Freitagabend gegen 19:37 Uhr ausbrachen, verschlangen den Dachstuhl und den hinteren Bereich mit dem ehemaligen Zuschauerraum. Das Haupthaus bleibt aufgrund von Einsturzgefahr unzugänglich.
Ein Inferno in Leuben
Über 150 Feuerwehrkräfte kämpften in einem dramatischen Einsatz gegen die Flammen, unterstützt durch Drohnen mit Wärmebildkameras. Die extreme Hitze und der dichte Rauch machten einen so genannten Innenangriff unmöglich, sodass die Löscharbeiten von außen geführt werden mussten. Der Dachstuhl wurde kontrolliert abbrennen gelassen, um versteckte Glutnester zu erreichen. Das Technische Hilfswerk (THW) unterstützt die Nachlöscharbeiten, die am Samstagmorgen gegen 5:30 Uhr mit dem Signal „Feuer aus“ vorläufig abgeschlossen wurden.
Doch das Gebäude, ein ehemaliger Gasthof aus den 1920er Jahren, ist vollständig ausgebrannt. Zwei benachbarte Wohngebäude wurden evakuiert, und Anwohner im Umkreis von 1.000 Metern wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten, da Rauch in Richtung Heidenau und Großzschachwitz zog. Die Warnung wurde am Samstagmorgen aufgehoben, doch die Pirnaer Landstraße war zeitweise gesperrt, was Verkehrschaos und Umleitungen im Nahverkehr verursachte. Ein Feuerwehrmann erlitt Kreislaufprobleme, weitere Verletzte gab es nicht. Besonders ärgerlich: Schaulustige behinderten den Einsatz, was die Feuerwehr scharf kritisierte. Ebenso beschwerte man sich über zwei zivile Drohnen, wobei nicht ganz nachvollziehbar ist, was hier das Problem sein solle.
Ursache offiziell unklar – Spekulationen über Vandalismus
Die Ursache des Brandes bleibt ungeklärt, und die Polizei hält sich mit Informationen bedeckt. Ermittlungen laufen, doch konkrete Hinweise fehlen. Dr. Rainer Kempe, Leiter der Bürgerinitiative „Alte Operette Leuben beleben“, äußerte die Vermutung, dass Jugendliche durch Vandalismus das Feuer gelegt haben könnten. Diese Spekulation, wenngleich von offiziellen Stellen nicht bestätigt, spiegelt die Sorge wider, dass der Verfall des leerstehenden Gebäudes solches Verhalten begünstigt haben könnte. Es ist durchaus anzunehmen, dass es für diese Vermutung gute Gründe gab – und diese Initiative das Objekt und seine ungebetenen Besucher gut kannte.
Ein Bauwerk mit Geschichte
Das zerstörte Gebäude war ursprünglich ein Gasthof mit Ballsaal, bekannt als „Feenpalast“, erbaut in den 1920er Jahren. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es ab 1947 zum Apollo-Theater umgebaut und diente von Oktober 1947 bis Dezember 2016 als Spielstätte der Staatsoperette Dresden. Am 2. Oktober 1947 wurde hier mit Franz Lehárs „Die lustige Witwe“ die Staatsoperette gegründet – ein Meilenstein in der über 240-jährigen Tradition des Hauses, das auf Einrichtungen wie das Residenz-Theater (1872–1935), das Central-Theater (1898–1945) und das Albert-Theater (1913–1945) zurückblickt.
Das Leubener Provisorium, ursprünglich als Übergangslösung gedacht, wurde trotz seiner Baufälligkeit über Jahrzehnte genutzt. In den 1950er Jahren unterblieben größere Investitionen, da ein Neubau in der Innenstadt geplant war – ein Vorhaben, das nie verwirklicht wurde. Ab 1966 fanden Sanierungen in Eigenleistung statt, und 1990 wurde ein Foyer mit Kassenraum angebaut. Doch die Arbeitsbedingungen blieben eingeschränkt, verschärft durch das Hochwasser 2002. Im selben Jahr drohte die Schließung, die durch Proteste abgewendet wurde.
Die Staatsoperette heute
Seit Dezember 2016 residiert die Staatsoperette im Kraftwerk Mitte, einem umgebauten Heizkraftwerksareal von 1920, das zu einem modernen Theaterquartier wurde. Unter der Leitung von Intendantin Kathrin Kondaurow bleibt die Staatsoperette, das einzige selbstständige Operettentheater Deutschlands, ein kulturelles Aushängeschild Dresdens. Doch die alte Spielstätte in Leuben, die seit 2016 leer stand, galt als Symbol für die Widerstandskraft der Stadt nach 1945. Die Bürgerinitiative „Alte Operette Leuben beleben“ hatte konkrete Pläne, das Haus wiederzubeleben. Diese Hoffnungen sind nun, buchstäblich, in Rauch aufgegangen.
Ein Weckruf für den Denkmalschutz
Dass ein solches Kulturgut, das Jahrzehnte der Dresdner Theatergeschichte prägte, seit Jahren dem Verfall preisgegeben war, ist ein Versagen der verantwortlichen Politik. Die Vermutung von Vandalismus erklärt völlig nachvollziehbar, dass Leerstand zwielichtige Aktivitäten anzieht. Solange Deutschland fest im Würgegriff linker, selbstzerstörerischer Politik ist, wird sich aber nichts ändern. Es liegt an den Bürgern, den Schutz von Kulturgütern einzufordern und um den Erhalt der kulturellen Identität zu kämpfen.
Skandalöse Geheim-Verträge: EU bezahlt NGOs für Klima-Lobbyismus!

Radikale Aktionen, verdecktes politisches Lobbying, Mobbing von Entscheidungsträgern: Wie aus bislang geheim gehaltenen Dokumenten hervorgeht, bezahlt die EU-Kommission sogenannte Umweltorganisationen für subversiven Klima-Aktionismus. Es geht um Millionenbeträge zu Lasten auch der deutschen Steuerzahler!
Brüssel hat unter der Hand Klagen und Kampagnen von Umweltverbänden gegen deutsche Unternehmen finanziert. Das berichtet „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf von der Redaktion vollständig eingesehene geheime Unterlagen. Eurokraten und Aktivisten stimmten sich demnach bis ins Detail miteinander ab. Ziel war es, die europäische Öffentlichkeit vom Klima-Irrsinn der EU zu überzeugen. Dafür flossen Steuergelder in Millionenhöhe.
Die sogenannte Nichtregierungsorganisation ClientEarth etwa erhielt zum Beispiel 350.000 Euro und sollte als Gegenleistung deutsche Kohlekraftwerke in Gerichtsprozesse verstricken, um das „finanzielle und rechtliche Risiko“ der Betreiber zu erhöhen.
Den Verband Friends of the Earth etwa beauftragten Beamte der Kommission mit dem Kampf gegen das Freihandelsabkommen Mercosur zwischen Europa und Südamerika – dies, obwohl das 2019 vereinbarte Freihandelsabkommen Teil der offiziellen EU-Politik war. Andere Gruppen bekamen Geld für die Beeinflussung von EU-Abgeordneten vor Abstimmungen zu Pflanzenschutzmitteln und Chemikalien.
Dem Bericht zufolge stammen die bislang vertuschten Verträge aus dem Jahr 2022. Die Gelder flossen im Jahr 2023. Einzelne NGOs sollen bis zu 700.000 Euro erhalten haben. Insgesamt fördert die EU-Kommission NGOs im Rahmen eines Programms namens „LIFE“. Zuletzt stellte die Brüsseler Behörde jährlich 15 Millionen Euro an „Betriebskostenzuschüssen“ zur Verfügung.
„Subversive Pläne“
Die politische Verantwortung für den Skandal tragen die ehemaligen EU-Kommissare für Umwelt bzw. Klima Virginijus Sinkevičius (Litauen) und Frans Timmermans (Niederlande). Die CSU-Europaabgeordnete Monika Hohlmeier bestätigte laut „WamS“ den Sachverhalt: „Es ist bedauerlich, dass unter den ehemaligen Kommissionsmitgliedern Sinkevičius und Timmermans pauschale Zuschüsse für Organisationen gegeben wurden, die radikale Aktionen, verdecktes politisches Lobbying und die Druckausübung auf Entscheidungsträger als Ziele in ihre Arbeitsprogramme verankerten.“ Hohlmeier sprach von „subversiven Plänen“.
„Besonders erschreckt“ hat die CSU-Politikerin, dass nicht nur Betreiber von Kohlekraftwerken sondern auch bäuerliche Betriebe durch Klagen und eine massive Verschärfung von Nachweispflichten zur Aufgabe ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit gezwungen werden sollten.
Die Verträge zwischen der Kommission und den NGOs sind sogar sehr konkret. Die EU-Beamten formulieren genau, was sie von den Aktivisten als Gegenleistung für die Fördergelder erwarten – etwa eine bestimmte Anzahl an Lobby-Briefen, Nachrichten in den sozialen Medien und Treffen mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments.
Derzeit laufen die Verhandlungen über den Haushalt für das kommende Jahr. Die EU-Kommission kündigte vage „Maßnahmen zur Einführung geeigneter Schutzmaßnahmen“ an und legt über den Skandal ansonsten den Mantel des Schweigens. In Brüssel heißt es, dass 2026 sogar noch mehr Geld an sogenannte Klima-Aktivisten fließen könnte.
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Gescheiterte Vorhersage: ECMWF wurde geschlagen durch ein „mach nichts!“-Modell
Cap Allon
Einführung des Übersetzers: Den folgenden kleinen Beitrag habe ich auch bei Cap Allon gefunden. Er bringt auf den Punkt, was Klima-„Vorhersagen“ wirklich taugen. Siehe hierzu auch meine Anmerkungen am Ende. – Ende Einführung
Am 26. Mai prognostizierte das ECMWF-Modell für den 5. Juni in München 28°C:
Aktuell wird für den 5. Juni wird eine Höchsttemperatur von nur 17 °C vorhergesagt – ein Minus von 11 °C:
Diese Kurzfrist-Vorhersage ist eingetroffen:
A. d. Übers.]
Der X-Account @orwell2022 nutzte diesen Fall, um ein breiteres Problem mit der Langfristprognose aufzuzeigen.
Er verglich die Leistung des ECMWF mit dem so genannten „Lazy Model“ – einer grundlegenden Referenzmethode, die keinen Versuch unternimmt, die Zukunft vorherzusagen. Es geht einfach davon aus, dass das heutige Wetter für die nächsten 15 Tage genau gleich bleibt. Wenn es heute 21 Grad warm ist, wird angenommen, dass es auch morgen 21 Grad warm sein wird, und so weiter.
Dieser einfache Ansatz erweist sich als überraschend konkurrenzfähig mit dem ECMWF. Das folgende Diagramm zeigt, wie der Vorhersagefehler des ECMWF mit der Zeit zunimmt:
Die nächste Grafik vergleicht das ECMWF-Modell mit dem Lazy-Modell. Die gelbe Linie zeigt die Genauigkeit des ECMWF. Die rote Linie ist das Lazy Model. Bei etwa 240 Stunden (10 Tagen) wird ECMWF nicht besser. Nach 300 Stunden wird es noch schlechter:
Das EZMW wird jährlich mit über 125 Millionen Euro finanziert, ein Großteil davon aus EU-Verträgen und öffentlichen Beiträgen aus 25 Mitgliedsländern. Doch nach 12 Tagen ist eine Null-Kosten-Methode, die einfach davon ausgeht, dass sich das Wetter nicht ändert, besser als diese.
Dies ist nicht nur ein Münchner Problem. Orwell führte den gleichen Test in Deutschland, Luxemburg und Monaco durch. Das Ergebnis: jedes Mal das gleiche Muster. Die Vorhersagen des ECMWF verschlechtern sich stetig, während das Lazy Model nach 10 Tagen gleich bleibt oder besser abschneidet.
Am frustrierendsten ist jedoch, dass diese Langfristprognosen des ECMWF in den Medien verwendet werden, und zwar häufig zur Untermauerung von Schlagzeilen wie „Hitzewelle des Untergangs“.
Langfristige Simulationen sind jedoch Schrott und laufen oft viel zu heiß. Auf 10+ Tage hinaus zeigen die Daten, dass eine blinde Vermutung besser funktioniert.
Link: https://electroverse.substack.com/p/summer-in-alaska-starts-with-record?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Anmerkungen des Übersetzers hierzu: Bislang war mir nur die Persistenz-Prognose von einem Tag zum nächsten bekannt; da gibt es mehrere Untersuchungen. Für eine Woche im Voraus ist der obige Ansatz eine Art Perle, weshalb der Beitrag hier übersetzt wird. Ein ganz wesentliches Element fehlt aber in dieser Darstellung: Startet man an einem Tag mit extrem hoher/niedriger Temperatur wird die Persistenz-Prognose nach einer Woche sicher eine andere Trefferquote aufweisen als hier dargestellt. Je näher die Temperatur am Ausgangstag beim klimatologischen Mittelwert liegt, umso eher dürfte eine Persistenz erfolgreich sein. M. E. Ist der Abstand der Temperatur des Ausgangstages also direkt proportional zur Trefferquote einer Persistenz-Prognose für eine Woche im Voraus.
Es gibt aber noch einen ganz anderen Grund, warum ich das hier poste: Dass die Prognose-Unsicherheit umso größer wird, je weiter man in die Zukunft rechnet, ist eine Binsenweisheit. Aber wie groß wird die Unsicherheit bzw. wie schnell nimmt sie zu? Dazu betrachte man Graphik 3 oben im Beitrag: Der letzte Datenpunkt (ganz rechts) markiert den 360. Tag nach Tₒ – also nach genau zwei Wochen beträgt der Vorhersagefehler ±4,3°C. Nach zwei Wochen! Wie groß dürfte diese Unsicherheit wohl nach 75 JAHREN sein?! Im letzten, von mir hervor gehobenen Satz bringt Cap Allon das wunderbar auf den Punkt.
Der Beitrag Gescheiterte Vorhersage: ECMWF wurde geschlagen durch ein „mach nichts!“-Modell erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.


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