Kategorie: Nachrichten
Niedrigrekord beim Energieverbrauch – oder rekordverdächtige Deindustrialisierung?
Die jüngste Meldung der EU-Kommission lässt aufhorchen: Europas Energieverbrauch ist laut aktuellen Zahlen auf ein „rekordverdächtig niedriges Niveau“ gesunken – ein Meilenstein, so suggeriert es die offizielle Lesart, auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. „Langjährige Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz zeigen Wirkung“, heißt es etwa in einem Artikel von Euronews vom 29. Mai 2025.
Gastkommentar von Lothar Renz
Doch wer genauer hinschaut, erkennt: Der Rückgang des Energieverbrauchs hat möglicherweise weniger mit technologischem Fortschritt zu tun – und viel mehr mit dem Abschalten ganzer Industrien. Was hier als ökologischer Fortschritt gefeiert wird, könnte in Wahrheit Ausdruck eines dramatischen wirtschaftlichen Rückzugs sein: einer schleichenden Abwanderung energieintensiver Industrie – und damit des industriellen Wohlstands.
Die Schattenseite des Effizienz-Narrativs
Zweifellos sind Investitionen in Effizienz sinnvoll. Doch es ist irreführend, den sinkenden Energieverbrauch isoliert als Erfolg zu präsentieren, ohne die Ursachen kritisch zu hinterfragen. Denn seit 2022 hat Europa – und besonders Deutschland – massive Einbrüche in der industriellen Produktion zu verzeichnen. Besonders betroffen: Chemie, Stahl, Aluminium, Glas und Zement – allesamt energieintensive Sektoren, die früher zu den Säulen der europäischen Wertschöpfung zählten.
Allein die deutsche Chemieindustrie meldete 2023 ein Produktionsminus von über 10 % – bei gleichzeitig sinkendem Energiebedarf. Das ist kein Wunder: Wenn BASF Werke schließt, Ammoniakanlagen stilllegt und Investitionen lieber in die USA oder nach China verlagert, braucht Europa schlicht weniger Energie – aber eben auch weniger Arbeitskräfte, weniger Zulieferer, weniger Innovation.
Gleiches gilt für die Stahlbranche: Die EU-Stahlproduktion sank 2023 auf den tiefsten Stand seit Jahrzehnten. Thyssenkrupp fährt Öfen zurück, ArcelorMittal friert Investitionen ein – aus Kostengründen, wegen teurer Energie und regulatorischer Hürden. Dass dabei Strom- und Gasverbrauch sinken, ist rein technisch korrekt – aber volkswirtschaftlich fatal.
Der „Effizienzrekord“, den keiner will
Im Klartext: Der niedrige Energieverbrauch ist nicht primär das Ergebnis besserer Technik, sondern das Resultat geringerer Aktivität. Weniger Produktion = weniger Verbrauch. Ökonomen nennen das destruktive Effizienz: Man spart nicht durch Innovation, sondern durch Schrumpfung.
Das verschweigt der aktuelle Diskurs. Denn was als „grüner Fortschritt“ verkauft wird, könnte sich als ökonomischer Rückschritt erweisen. Europa könnte auf dem besten Weg sein, seinen industriellen Kern zu verlieren – an Länder, die mit günstigeren Energien, geringerer Bürokratie und besserer Förderung locken. USA, China, die Golfstaaten: Sie alle profitieren derzeit von Europas Schwäche.
Energieverbrauch ≠ Energieverschwendung
Es braucht Differenzierung: Ein sinkender Energieverbrauch in Haushalten, bei Geräten oder in Gebäuden ist tatsächlich ein Gewinn an Effizienz. Aber ein Rückgang, weil Werke stillstehen, Hochöfen schweigen und Schmelzen eingestellt werden, ist kein Grund zur Freude, sondern zur Sorge.
Wenn die EU sich also auf die Schultern klopft und „rekordverdächtig niedrigen Energieverbrauch“ als Erfolg preist, muss gefragt werden: Zu welchem Preis?
Wenn Arbeitsplätze, Investitionen und Wertschöpfung ins Ausland verlagert werden, damit hier weniger Energie verbraucht wird – ist das wirklich der Weg, den Europa gehen will?
Der Rekord beim Energieverbrauch darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Europa womöglich gerade ein anderes Rekordniveau erreicht: Ein Rekordmaß an Standortflucht, Deindustrialisierung und Verlust an wirtschaftlicher Souveränität.
Die Kabarettistin Monika Gruber redet Klartext über die Corona-Krise
ohannes Clasen hat für die „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie“ (MWGFD) die bekannte bayerische Kabarettistin Monika Gruber über ihre Erfahrungen in der Corona-Zeit interviewt. Und sie redet Klartext. Offen, kritisch und mit dem Mut eines freien Geistes benennt sie die Beschneidungen der Freiheit, die systematischen Lügen, die Ausgrenzungen und eine moralisierende Rhetorik um das Thema Impfung. Das Ganze habe faschistoide Züge angenommen gehabt. Unverzeihliches sei mit Alten und Kindern geschehen. Sie fordert eine gründliche Aufarbeitung, die auch die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehe. Dann könne auch die notwendige gesellschaftliche Versöhnung gelingen. (hl)
Wetter als Waffe
Die Nutzbarmachung des Wetters zum Zwecke der Kriegsführung und Bevölkerungssteuerung ist bereits seit über einem Jahrhundert im Gange und wird weiter verfeinert. Teil 2.
Nachdem sich der erste Teil dieses Artikels mit der Historie von Wettermodifikation, militärischen Anwendungsbereichen und Grundlagen von Geoengineering befasste, geht der vorliegende Text der Frage nach, welches Ausmaß diese Umtriebe im Jahr 2025 angenommen haben und ob derartige Projekte für die „weißen Streifen“ am Himmel verantwortlich sind. Besprüht man uns mit Chemikalien, um die Erde vor Sonnenlicht zu „schützen“?
Einleitung
Wer meinen vor gut zwei Jahren, am 26. Februar 2023, veröffentlichten Text „Wetter als Waffe“, der sich mit der Historie von Wettermodifikation und Geoegineering befasste, gelesen hat, ist sich bewusst, dass wir es diesbezüglich weder mit einem
Khamenei trotzt USA: „Urananreicherung bleibt – wir lassen uns nichts vorschreiben!“
Irans Führer: USA können in der Atomfrage nichts ausrichten
Das Oberhaupt der Islamischen Revolution, Ayatollah Seyyed Ali Khamenei, erklärte, die Urananreicherung sei der Schlüssel zur iranischen Nuklearfrage und wies die US-Vorschläge zurück, wonach Teheran die Anreicherung im eigenen Land endgültig einstellen solle.
„Das erste Wort der USA ist, dass der Iran keine Atomindustrie haben sollte und sich auf die Vereinigten Staaten verlassen sollte“, sagte der Führer am Mittwoch in einer im Fernsehen übertragenen Rede aus dem Mausoleum von Imam Khomeini im Süden Teherans.
„Unsere Antwort auf den Unsinn der USA ist klar: Sie können in dieser Angelegenheit nichts ausrichten“, sagte der Führer anlässlich des 36. Todestages des Gründers der Islamischen Republik.
Seine Äußerungen folgten auf eine Erklärung von Präsident Donald Trump, der die Position seiner Regierung zu den Atomverhandlungen mit dem Iran dargelegt und erklärt hatte, Teheran werde keine Urananreicherung gestattet werden.
US-Medien berichteten am Dienstag, die Trump-Administration schlage eine Vereinbarung vor, die eine „begrenzte Urananreicherung auf niedrigem Niveau auf iranischem Boden für einen noch zu bestimmenden Zeitraum“ erlauben würde.
„Der Vorschlag sieht vor, dass die Vereinigten Staaten den Bau von Atomreaktoren für den Iran erleichtern und über den Bau von Anreicherungsanlagen verhandeln, die von einem Konsortium regionaler Länder verwaltet werden“, schrieb die New York Times: „Sobald der Iran von diesen Zusagen profitiert, müsste er die Anreicherung im Land einstellen.“
Ayatollah Khamenei erklärte: „Die Urananreicherung ist der Schlüssel zur Atomfrage, und die Feinde haben auch ihre Finger auf die Anreicherung gelegt.“
Er erinnerte an die Erfahrungen der 1980er-Jahre, als sich die USA als unzuverlässiger Partner bei der Lieferung von Brennstoff erwiesen und gemeinsam mit den Europäern dem Iran 20 % angereichertes Uran verweigerten.
„Warum mischen Sie sich ein? Was kümmert es Sie, ob der Iran angereichert hat oder nicht? Wer sind Sie?“ sagte der Führer in Richtung USA.
Ayatollah Khamenei sagte, der Iran habe mit großen Anstrengungen einen vollständigen nuklearen Brennstoffkreislauf erreicht und fügte hinzu, dass die Atomindustrie nicht nur der Energiegewinnung diene.
„Die Atomindustrie ist eine Mutterindustrie. Zahlreiche wissenschaftliche Bereiche sind von der Atomindustrie betroffen.“
Er erklärte, dass der Iran mit einem wachsenden, stabilen und autoritären politischen System, das aus der großen Revolution unter der Führung von Imam Khomeini hervorgegangen sei, die westliche Welt überrascht habe.
„Der Führer unserer Revolution ist ein großer Mann, dessen Präsenz in der Welt auch noch über dreißig Jahre nach seinem Tod spürbar ist, und die Auswirkungen seiner Revolution sind für die Menschen in der ganzen Welt deutlich sichtbar“, sagte Ayatollah Khamenei.
„Der starke Rückgang der Stellung Amerikas in der Welt ist auf seine Anwesenheit zurückzuführen, und der Hass auf die Zionisten ist auf seine Revolution zurückzuführen“, fügte er hinzu.
Ayatollah Khamenei sprach von einer „Bewegung der Abneigung gegen westliche Werte“ in der Welt, die auf die von Imam Khomeini ins Leben gerufene Revolution zurückzuführen sei.
„Die Islamische Revolution im Iran hat die westliche Welt überrascht. Sie hätten nicht gedacht, dass ein einzelner Geistlicher ohne Ausrüstung und finanzielle Mittel eine Nation in den Kampf führen könnte“, sagte Ayatollah Khamenei.
„Sie haben nicht geglaubt, dass diese Revolution und dieser Imam in der Lage sein würden, die Amerikaner und die Zionisten, die jahrelang alles im Iran beherrscht haben, hinwegzufegen und sie aus dem Land zu vertreiben.“
Ayatollah Khamenei ging auf alle Arten von Verschwörungen gegen die Islamische Revolution ein, die – wie er sagte – in keiner der bekannten Revolutionen der Welt ihresgleichen hätten.
Er sagte, die Islamische Republik habe allen Verschwörungen, Plänen und Anfeindungen widerstanden.
„Wenn wir zählen, wurden vielleicht mehr als tausend Verschwörungen von der Islamischen Republik vereitelt, und einige wurden auch erwidert“, sagte er.
Er erklärte, Imam Khomeini habe die Islamische Revolution vor der zerstörerischen Geißel der Emotionen geschützt. Er verwies auf die Französische Revolution, bei der Emotionen die rationalen Ziele eines sozialen Aufstands überwältigt und beeinträchtigt hätten.
„Das Ergebnis ist, dass sich die Richtung der Bewegung, für die die Revolution geschaffen wurde, ändert, wenn die Emotionen nachlassen“, sagte Ayatollah Khamenei.
Die Rationalität von Imam Khomeini manifestiere sich in zwei Grundpfeilern: Velayat-e Faqih (Vormundschaft des Rechtsgelehrten) und nationale Unabhängigkeit, sagte er.
„Ohne die Vormundschaft des Rechtsgelehrten wäre diese Revolution vom Weg der Religion abgewichen“, sagte Ayatollah Khamenei.
Nationale Unabhängigkeit bedeute hingegen nicht Isolation oder fehlende Verbindung zur Welt, sondern dass die iranische Nation und das Land auf eigenen Füßen stehen.
„Nationale Unabhängigkeit bedeutet, dass das Land nicht auf grünes oder rotes Licht von den Vereinigten Staaten und ihresgleichen warten sollte; ein Schlüsselelement der nationalen Unabhängigkeit ist das Prinzip des ‚Wir können‘“, sagte Ayatollah Khamenei.
„In der Nuklearfrage ist der Plan der USA zu 100 % gegen das ‚Wir können‘“, fügte er hinzu.
An anderer Stelle seiner Rede sprach Ayatollah Khamenei über „die Verbrechen des zionistischen Regimes in Gaza“ und bezeichnete sie als „erstaunlich“.
„Sie töten Menschen mit Bomben und Kugeln. Wie abscheulich, verachtenswert und böse können Menschen sein! Amerika ist mitschuldig an diesem Verbrechen und muss aus der Region vertrieben werden“, sagte er.
„Wenn irgendein islamischer Staat das zionistische Regime in irgendeiner Weise unterstützt, wird ewige Schande auf seiner Stirn bleiben.“
„Die Regierungen sollten wissen, dass das Vertrauen in das zionistische Regime keine Sicherheit für irgendeine Regierung schaffen wird. Es bricht auf göttlichen Befehl hin zusammen und wird, so Gott will, nicht mehr lange bestehen“, fügte er hinzu.
Rätselraten um „Dienstvertrag“: Was kostet Baerbocks New York-Spaß die deutschen Steuerzahler wirklich?

Auf Medienanfrage hat sich das Auswärtige Amt erstmals zur Vergütung von Ex-Außenministerin Annalena Baerbock („Grüne“) als Präsidentin der UN-Vollversammlung geäußert. Vieles bleibt der wirklichen Höhe nach unklar.
In der Mitteilung des Auswärtigen Amtes heißt es: „Das Gehalt der Präsidentin oder des Präsidenten der Generalversammlung wird nicht aus dem UN-Haushalt bezahlt. Deshalb ist es übliche Praxis, dass das Herkunftsland für die Vergütung aufkommt. Das Auswärtige Amt hat mit Billigung des Kabinetts dafür einen Dienstvertrag mit Frau Bundesministerin a D. Baerbock geschlossen. Danach gelten für alle Aspekte der Entsendung, wie etwa Gehalt und Wohnung, die Vorschriften für ins Ausland entsandte Beschäftigte des Auswärtigen Amts analog. Frau Baerbocks Vergütung entspricht der Besoldungsgruppe B9 und damit der einer Leiterin oder eines Leiters einer großen Auslandsvertretung.“
Knapp 160.000 Euro OHNE Zuschläge
Ohne Auslandszuschläge entspricht die Besoldungsgruppe B9 einem zu versteuernden Grundgehalt von 13.300 Euro im Monat. Die Grundbezüge für ihre Tätigkeit in New York City (NYC) dürften also für ein Jahr zwischen 150.000 und 160.000 Euro liegen.
Unklar ist allerdings, ob die Ökosozialistin weiterhin eine Visagistin auf Steuerzahlerkosten gestellt bekommt, um nicht „wie ein Totengräber“ auszusehen, wie Baerbock die Extrakosten während ihrer Ministerzeit begründet hatte.
Vor allem: Die vom Auswärtigen Amt nicht näher bezifferten Auslandszuschläge unter anderm für Lebenshaltungskosten dürften ganz erheblich sein und in der Summe womöglich sogar noch Baerbocks Grundvergütung übertreffen. Denn: New York ist eines der teuersten Pflaster der Welt. Mieten und Lebenshaltungskosten sind schwindelerregend hoch.
Privatschule für die Töchter?
Hinzu kommt: Baerbock will, wenn sie ihr Amt im September antritt, ihre beiden Töchter mit in die Vereinigten Staaten nehmen. Die Kinder sind 2011 und 2015 geboren, also noch schulpflichtig. Staatliche Schulen sind in den USA zwar kostenlos, aber Privatschulen, vor allem in New York, verlangen sehr hohe Gebühren. Diese betragen zwischen 50.000 und 70.000 US-Dollar pro Jahr. Wurde diesbezüglich vielleicht auch eine „Zulage“ vereinbart?
Zusätzlich steht Baerbock als Präsidentin der UN-Vollversammlung ein Budget zur Verfügung, das die Kosten und Spesen ihres Büros deckt. Dieses Budget wird laut diplomatischen Kreisen zumindest teilweise von den Vereinten Nationen bereitgestellt. Den größten Brocken dürften allerdings die deutschen Steuerzahler tragen, heißt es.
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Der 97%-Konsens-Mythos

Cap Allon
Die Behauptung, dass „97 % der Klimawissenschaftler sich einig sind“, dass der Mensch die Hauptursache für die globale Erwärmung ist, gehört zu den am häufigsten wiederholten – und irreführenden – Argumenten in der Klimapolitik. Während sie in den Medien, in Klassenzimmern und in Regierungsberichten endlos wiederholt wird, sprechen die Daten hinter dieser Zahl eine ganz andere Sprache.
Die Originalquelle ist eine Studie von John Cook et al. aus dem Jahr 2013, in der 11.944 klimarelevante wissenschaftliche Abstracts aus den Jahren 1991 bis 2011 untersucht wurden. Von diesen fanden sich in 66,4 % keine Stellungnahme zu den Ursachen der globalen Erwärmung. Diese Arbeiten wurden ausgeschlossen.
Von den verbleibenden 4014 Zusammenfassungen befürworteten 3896 den Gedanken, dass der Mensch zur Erwärmung beiträgt. Das sind 97 % – allerdings erst, nachdem zwei Drittel des Datensatzes aussortiert worden waren. Die endgültige Zahl entspricht 32,6 % der gesamten Literatur und nicht einem wissenschaftlichen Konsens.
Eine spätere Studie von Lynas et al. (2021) folgte dem gleichen Schema. Sie analysierten 2718 Arbeiten und verwarfen 68,8 %, die keine eindeutige Position vertraten. Von den verbleibenden 849 unterstützten 845 die vom Menschen verursachte Erwärmung. Nochmals: Das sind nicht 99 % aller Wissenschaftler. Es sind 99 % der Minderheit der Arbeiten, die eine eindeutige Aussage machten.
[Hervorhebung vom Übersetzer]
Diese Studien messen, was in den Veröffentlichungen steht, und nicht, was die Wissenschaftler tatsächlich glauben. Und das Verfahren verzerrt die Ergebnisse, indem sie die Mehrheit der Arbeiten ignoriert, die neutral, explorativ oder unverbindlich in Bezug auf die Kausalität sind.
Selbst wenn diese Studien ein genaues Abbild der Literatur wären, würden sie immer noch keinen wissenschaftlichen Konsens begründen. Dazu wäre eine breite, systematische Einigung unter qualifizierten Experten erforderlich, nicht eine selektive Interpretation veröffentlichter Zusammenfassungen.
Wenn man die Wissenschaftler direkt befragt, ändert sich das Bild.
In einer Umfrage der George Mason University aus dem Jahr 2016 wurden alle 7682 professionellen Mitglieder der American Meteorological Society (AMS) befragt. Über 4000 haben geantwortet:
– 96 % sagten, dass der Klimawandel stattfindet (unabhängig von der Ursache).
– Nur 29 % glauben, dass er weitgehend oder vollständig vom Menschen verursacht wird.
– 47 % glauben, dass die künftigen lokalen Auswirkungen in erster Linie schädlich sein werden.
– Aber 40 % sagten, dass die Auswirkungen bisher gemischt oder positiv waren.
[Hervorhebungen im Original]
Organisationen wie die NASA oder die AMS geben oft pauschale Klimaerklärungen ab, ohne ihre Mitglieder zu konsultieren. Diese öffentlichkeitswirksamen Erklärungen werden von den Medien aufgegriffen, reflektieren aber nicht die interne wissenschaftliche Vielfalt. Sie sind politische Schachzüge, keine wissenschaftlichen Fakten.
Viele Forscher nehmen inzwischen Standardformulierungen zum Thema Klimawandel in ihre Veröffentlichungen auf – nicht, weil dies ihre Kernaussage ist, sondern um in einem ideologisch aufgeladenen Umfeld die Begutachtung zu bestehen.
Der „97%-Konsens“ ist lediglich ein PR-Slogan, keine wissenschaftliche Wahrheit. Er beruht auf selektiven Daten, voreingenommenen Verfahren und institutionellem Druck – und nicht auf soliden, ergebnisoffenen Untersuchungen. Diejenigen, die das immer noch behaupten, zeigen damit nur ihre Unwissenheit.
Link: https://electroverse.substack.com/p/nh-snow-remains-high-despite-revisions?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Der 97%-Konsens-Mythos erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Notwendige Selbstreflexion: Weshalb interessieren wir uns so intensiv für Gaza?
Überall auf der Welt gibt es blutige Konflikte. Neben der Ukraine wird in Syrien, im Libanon, im Jemen, in acht afrikanischen Ländern, in Myanmar, in Mexiko, Kolumbien, Ecuador, Haiti sowie Indien und Pakistan gekämpft. Aktuell gibt es 59 Konfliktherde, dazu zählen auch Drogenkriege, die hunderttausende Opfer fordern. Es sterben verfolgte Christen oder Mohammedaner, die sich gegenseitig niedermetzeln. Nirgendwo gibt es Wortmeldungen dazu, nirgendwo Engagement – nur Gaza scheint besonders wichtig zu sein. Warum?
Das Titelbild für diesen Beitrag ist KI-generiert. Es ist in der Reihe der Bilder gehalten, mit denen NGOs momentan zum Thema “Mitleid mit Gaza” Millionen scheffeln – oder Mainstream-Medien und öffentlich-rechtliche Medien ihre Desinformation illustrieren. Die Menschen sind auf diese Bilder eingeschworen, es ist visuelle Propaganda im Dauerfeuer. Bilder wie dieses stehen stellvertretend für den Gaza-Konflikt: Die Mohammedaner Gazas sind arm, geplagt, leben im Dreck, in Ruinen. Sie erwecken maximales Mitleid und Hilfsbereitschaft. Was nicht gezeigt wird, aber Ziel dieser Propaganda ist: den einzigen Schuldigen zu bezeichnen.
Was man im Gaza-Konflikt nicht in der Dauerschleife sieht, sind islamistische Mörder und Kombattanten, zauselbärtige Mohammedaner mit Sturmgewehren und blutigen Messern, abgehackten Köpfen in der Hand und die Sohle des Kampfstiefels auf Kinderleichen. Man sieht nicht die Opfer des 7. Oktober, wie junge Frauen verschleppt, öffentlich bestialisch gefoltert, vergewaltigt und totgeschlagen wurden. Würde man diese Bilder rund um die Uhr in allen Kanälen zeigen, wäre der Schuldige auch klar.
Erinnern wir uns an die Berichterstattung über die Gräueltaten des IS. Hier wurden wir aus allen Medien mit den Morden der Terrorgruppe bespielt, mit öffentlichen Verbrennungen und Enthauptungen in ikonischen Uniformen, die wehenden Fahnen, die Kombattanten in der Wüste, die Leichen der Opfer. Der letzte Irakkrieg forderte direkt und indirekt über 1 Million Menschenleben, 4 Millionen Menschen wurden vertrieben. Allein auf der “Straße des Todes” töteten westliche Soldaten aus der Luft hunderte fliehende Iraker, Zivilisten wie Soldaten.
Niemand interessierte sich damals für die Opfer. Weil die Massenmedien die Situation anders erklärten. Die Opferzahlen waren weitaus größer als sie in Gaza je sein könnten, die Zahl der verhungernden Kinder gingen in die Hunderttausenden. Es gab kein Wehklagen, niemanden der dies als ungerecht empfand und helfen wollte. So verhält es sich auch bei nahezu allen anderen Kriegen auf der Welt. Nur in Gaza, da wäre alles anders.
In “gerechtem Zorn” und “Einstehen für Schwächere” glaubt jeder genau zu wissen, wie dramatisch die Situation dort wäre. Woher wissen wir das? Niemand will zugeben, dass er durch Bilder und Nachrichten aus dem Mainstream programmiert wurde. Doch das ist die Wahrheit. Denn so gut wie niemand weiß irgendetwas aus erster Hand. Und 99,9 Prozent jener, die einen heiligen Krieg gegen die Juden führen, die angeblich an allem Bösen der Welt die Schuld tragen, haben noch nie einen jüdischen Mitbürger gesehen, mit ihm gesprochen – und schon gar nicht Israel bereist.
Ich möchte dafür werben, innezuhalten und zu überlegen, weshalb man sich so sehr im Thema Gaza involviert, dass man bereit ist, mit seinen Mitmenschen zu streiten, Freundschaften zu kündigen und sich auf eine völlig fremde, islamistische Seite zu schlagen, als wäre es die eigene. Wäre nicht die Vernunft-Position, klarzustellen, dass ein tausende Kilometer entfernter Konflikt einen nichts angeht? Wäre es nicht eine kluge Position, die Mainstream-Medien zu ermahnen, dass Berichterstattung fair, ausgewogen und vollständig sein muss und beide Seiten berücksichtigt werden müssen?
Warum sind so viele von uns nicht in der Lage, zu verstehen, dass wir nur mit den Nachrichten einer Seite bespielt werden? Zitate israelische Zeitungen beschränken sich auf das linksextreme Mini-Blättchen “Haaretz” ansonsten werden Nachrichten vom Gesundheitsministerium der Terrororganisation Hamas unreflektiert übernommen, auch UN-Organisationen sind nicht neutral in diesem Konflikt, weil tausende Arbeitsplätze davon abhängen, dass der Krieg möglichst lange weitergeht. Zu glauben, dass es die Intention von UNRWA und UN wäre, dort für Frieden zu sorgen, ist ein naiver Glaube – denn keine solche Organisation rationalisiert sich selbst weg.
Hinzu kommt das Problem, dass die Fatah, die stärkste Fraktion in der PLO, gegründet vom ägyptischen Terroristen Arafat, seit 1974 Vollmitglied in der sozialistischen Internationale ist. Diese internationale Organisation der Linken hat nahezu alle Medienhäuser der Welt von innen durchdrungen, sozialistische Journalisten steuern die Meinung der Welt. Wer glaubt, von Nachrichtenagenturen wie Reuters, AP und Co. neutral informiert zu werden, möge sich die Namen der Redakteure und Fotografen durchlesen – die durchgehend arabisch sind. Hier sind die Hintergründe nicht nur sozialistisch, sonderrn auch klar islamistisch.
Und man sollte sich daran erinnern, wie man von ebendiesen Nachrichtenagenturen, gefolgt von Mainstream-Medien, zu Themen wie Corona, Klima und Ukraine informiert wird.
Zu guter Letzt sollte man darüber nachdenken, wo in der Welt der Islamismus friedlich und unschuldig ist. Ist es nicht vollständig absurd, sich in den eigenen Städten vor den Messern der eingewanderten Islamisten zu fürchten, aber zu behaupten, im Gazastreifen wäre diese Ideologie ganz anders? Direkt nach einem Massenmord an 1.200 größtenteils unschuldiger Menschen?
Meine Bitte: Gehen Sie in sich. Überlegen Sie gut, weshalb Sie denken, man müsse sich in Gaza involvieren – aber im Rest der Welt nicht. Beispielsweise bei der großen Christenverfolgung mit tausenden Morden jedes Jahr. Warum interessiert sie das nicht, wie christliche Babys vergewaltigt, zerstückelt und verbrannt werden – was macht Gaza so besonders wichtig, dass man alles andere wegwischen kann?
Es gibt einen bestimmten Menschenschlag, bei denen man diese Frage nicht mit “Propagandaopfer der Medien” beantworten kann. Das sind die tatsächlichen Neonazis, beseelt vom Hass auf Juden. Auch sie sind irgendwo Propagandaopfer, weil sie oft seit Kinderjahren diesen Hass vermittelt bekamen. Damit sind sie in bester Gesellschaft palästinensischer Kinder, die diesen Hass in den UN-Schulen der UNRWA vermittelt bekommen. Aber will man in dieser Gesellschaft sein? Ich will das nicht – und das haben wir mit dem Projekt Report24 immer wieder klargemacht – und auch “Shitstorms” überstanden, weil manche Mitbürger gefordert haben, dass wir erklärten Neonazis Raum geben.
Solche schädlichen, totalitären Ideologien wollen wir hier nicht – ganz egal, was sich die Massenmedien in ihrem Neid auf unser erfolgreiches Projekt über uns zusammenlügen. Fakt ist, dass ebendiese Massenmedien sich in bester Gesellschaft solcher Ideologien befinden, auch mit ihren ständigen Forderungen nach Zensur, Ausgrenzung und Unterdrückung. Uns hier interessiert nur die Wahrheit – auch wenn sie schmerzt und auch wenn man ganz alleine aufstehen muss, um zu sagen: Was ihr zu Gaza denkt, das stimmt so nicht!
Ordentlicher Journalismus untersucht Sachverhalte ergebnisoffen und beachtet alle Seiten, er wertet nicht sondern berichtet. Man muss fair sein: Dies vollständig zu leisten, sind alternative Medien aus Geld- und Personalmangel momentan noch nicht in der Lage. Aber – wir sollten in der Lage sein, zumindest den Rest der Geschichte zu erzählen und zu ergänzen, welcher vom Mainstream verschwiegen wird. Im Fall von Gaza sind es die Vorgeschichte und die Perspektive der Menschen Israels – und der ständige Hinweis darauf, dass es sich um mörderischen Islamismus handelt. Wer das nicht hören und lesen will, der sucht auch nicht nach ordentlichem Journalismus. Wer, egal bei welchem Thema, ein grundsätzliches Problem mit anderen Perspektiven hat, will nur seine eigenen Vorurteile bestätigt wissen. Das aber ist nicht unsere Aufgabe – das wird bereits vom gekauften System-Hurnalismus erledigt, den es überall sonst gibt.
Pulkautal: Toscana des Weinviertels in Gefahr durch Windräder
Genau dort, wo der Kaiseradler brütet, sollen fünf Windenergiemaschinen errichtet werden: Am Buchberg im Pulkautal, in einer der schönsten Landschaften des Weinviertels mit sanften Hügeln, herrlicher Flora und Fauna und malerischen Kellergassen. Und damit wird wieder einmal durch die Politik eine einzigartige Kulturlandschaft zerstört und zur Fratze gemacht. Bürger machen dagegen mobil, auch mit rechtlichen Schritten. Wie schwierig es ist, sich gegen die desaströse Windkraftpolitik von Pernkopf und Co. zu wehren, ist eine lange Geschichte und man fragt sich: Was soll NÖ mit 200 weiteren Windrädern, wenn der Strombedarf schon 140 Prozent gedeckt ist?
Gastkommentar von Angelika Starkl
Ein Kaiseradlerweibchen brütet derzeit in einem Horst am idyllischen Buchberg. Aber nicht nur die Kaiseradler sind akut durch den Bau der Windräder bedroht, sondern auch die Seeadler, die Schwarz- und Rotmilane und weitere seltene Vogelarten wie die Rohrweihe. Im Lebensraum des Buchbergs gibt es über 18 Fledermausarten, die geschützt werden müssen, die ganze Region ist ein Ort einzigartiger biologischer Vielfalt. Genau dorthin sollen Großindustrieanlagen errichtet werden. 5 Windmaschinen mit 245 Metern Höhe. Gutachter vom Land NÖ bestellt, behaupten Ungeheuerliches: Es heißt da etwa: „Durch das Einbringen von fünf zusätzlichen, hohen Windkraftanlagen in vormals unbelastete Sichträume kommt es zu einer technogenen Überprägung der Landschaft. Der Landschaftscharakter bzw. das Erscheinungsbild des Landschaftsteilraumes werden jedoch nicht wesentlich verändert…‘‘
So steht das wörtlich in dem vom Land NÖ in Auftrag gegebenen Teilgutachten „Raumordnung, Landschaft und Ortsbild“ von Thomas Knoll. Dass das Erscheinungsbild einer Landschaft durch Windräder nicht wesentlich verändert wird, liest sich wie ein schlechter Witz. Aber es geht noch weiter: „Die Kellergassen werden aufgrund ihrer lokalen Bedeutung mit mäßig sensibel eingestuft“, heißt es bei Gutachter Knoll. Eine wunderschöne Region, die vom Wein, den Heurigen und vom Tourismus lebt, findet vor den Übergriffen der Windrad-wütigen Politik keine Gnade.
Tourismus-Professor Peter Zellmann weist in seinem Gutachten zur Umweltverträglichkeitsprüfung zum Windpark Wullersdorf darauf hin, dass es im Umweltbericht zum NÖ Raumordnungsprogramm dezidiert heißt, „besonders bedeutende, das Landschaftsbild prägende Weinbaukomplex-Landschaften sollen weiterhin von Windkraftanlagen freigehalten werden.“ Zellmann: „Es steht außer Zweifel, dass es sich bei den Weinbaufluren südlich und nördlich des Buchbergs um genau solche Fluren handelt.“
Bild: Angelika Starkl
Auch die Tschechen wehren sich gegen das Projekt
Bei einer Bürgerversammlung zu Beginn des Jahres 2025 in Untermarkersdorf war der Vizebürgermeister von Znaim als Redner zu Besuch und er berichtete von 20 Bürgermeistern in Tschechien, die gegen das Windkraftprojekt Wullersdorf auftreten. Von der Burg Znaim aus, überblickt man die ganze Region um Pulkau. Es wurde sogar von tschechischer Seite eine Petition an Pernkopf geschickt, leider ohne jeden Erfolg. Bemühung der Bürger stößt auf taube Ohren in der Landesregierung! Für die fünf geplanten Windräder auf der Südseite des Buchbergs läuft die Umweltverträglichkeitsprüfung. Im Endausbau könnten es 17 Windräder werden.
Die Keiler sind schon fleißig unterwegs: Vertreter von mindestens fünf Windparkbetreibern (EVN, Im Wind, Bruck, WEB, Bloch3) streifen durch das Pulkautal und bieten Grundbesitzern und Gemeinden Verträge und Geld für die künftige Grundnutzung für die Errichtung von Windparks an. Aktuell planen die Windkraftbetreiber von Haugsdorf bis Seefeld-Kadolz auf dem nördlichen Höhenzug des Pulkautals entlang der tschechischen Grenze mindestens 40 Windkraftwerke der neuesten Generation mit 245 Meter Höhe. Die zuständigen Bürgermeister der Gemeinden sind ihrer Informationspflicht gegenüber den Bürgern kaum nachgekommen. Für sie winkt scheinbar nur das große Geld.
Besondere Funde und Archäologie-Weg werden nicht berücksichtigt
Die Errichtung eines Windparks auf der markanten Höhenlinie des Buchberges stellt eine beispiellose Degradierung des kulturhistorisch bedeutsamen Ensembles aus Landschaft und deren archäologischen Stätten dar. Nur 1900 Meter entfernt von einem historischen Ausgrabungsort soll ein Windrad gebaut werden – (Aurignacien, Periode um 20. 000 v. Chr.) und direkt am Weinviertel Wanderweg liegen. Schöne Aussicht! Das bedeutet, dass der hässliche Windpark auf dem dem Buchberg-Rücken den Archäologie-Weg so brutal niederschlägt, dass sich das Vergnügen eines Spaziergangs im kulturhistorischen Gebiet von selbst erledigt. Damit wird dem schönen Pulkautal nicht nur das Gesicht zerstört, sondern auch sein Herzstück vergewaltigt.
Ein weiteres Kulturgut, die in Europa einzigartigen Kellergassen, sind bedroht. Wer will schon im Pulkautal Wein trinken, die Schmankerl genießen und dabei Windräder vor der Nase haben? Da vergeht schnell der Gusto. Auch die Ästhetik verabschiedet sich im Nu. Die Zerstörungen, die ein Windpark in dieser Lage und mit diesen Höhen-Ausmaßen für diese Region mit sich bringen würde, ist immens.
Der Kampf gegen die Windmühlen ist mühsam und langwierig
Die Bürgerinitiative „Lebenswertes Pulkautal und Wullersdorfer Land“ kämpft schon seit seit 18 Jahren für den Erhalt dieser einzigartigen Landschaft und deren Artenschutz. Um den Bau der Windkraftanlagen zu stoppen, ist sie auf finanzielle Hilfe angewiesen. Die Kosten für Anwälte und Gutachten, um vor dem Verwaltungsgerichtshof gegen die Genehmigung (ein positiver UVP-Bescheid ging im Februar 2025 ein) des ersten Windparks am Buchberg vorzugehen, können sie schwer allein stemmen. Eine Spende hilft: Bürgerinitiative Zukunft Pulkautal www.zukunft-pulkautal.at
Crowdfunding: https://wemakeit.com/projects/schuetzt-das-pulkautal-juwel?locale=de
Was einige Gegner der Windindustrie aus dem Herzen des Weinviertels zu sagen haben, hören Sie hier:
Elisabeth von Samsonow, emeritierte Professorin für Kunst und Philosophie an der Akademie der Bildenden Künste in Wien:
https://www.youtube.com/watch?v=QKFf_sPe9nM
Johannes Schmoll, Elektrotechniker, seit 18 Jahren Mitglied der Bürgerinitiative Zukunft Pulkautal. Er erklärt, weshalb die Erweiterung der Windkraftindustrie nicht sinnvoll ist.
https://www.youtube.com/watch?v=sVZ0kXYvQBQ
Christina Ettenauer, im Frühjahr 2025 hat die BI Zukunft Pulkautal beim Bundesverwaltungsgerichtshof (letzte gerichtliche Instanz) Beschwerde eingereicht. Das Verfahren ist noch anhängig.
Covid-19: Immer mehr Beweise für Laborursprung
Je tiefer man gräbt, desto deutlicher zeichnet sich ab, dass SARS-CoV-2 in einem Biolabor entwickelt wurde und sich von dort aus verbreitete. Bestätigt wird dies durch ein neues wissenschaftliches Papier. Wie viele Indizien und Beweise braucht es noch, um diesen Umstand endlich öffentlich anzuerkennen?
Die Frage nach der Herkunft von Covid-19 bleibt ein heißes Eisen, das die Wissenschaftsgemeinde spaltet und das Vertrauen der Menschen in Institutionen erschüttert. Während die Welt die Pandemie hinter sich lässt, verdichten sich die Hinweise, dass das Virus aus einem Labor in Wuhan stammt. Ein neues wissenschaftliches Papier mit rund hundert Referenzquellen von Matt Ridley und Anton van der Merwe legt Beweise vor, die auf einen Laborunfall am Wuhan Institute of Virology (WIV) hindeuten. Dieser Artikel beleuchtet die Faktenlage ohne Schnörkel und zeigt, warum die Wissenschaft endlich Farbe bekennen muss.
Indizien sprechen für Laborleck
Die Hypothese eines Laborlecks wurde lange als Verschwörungstheorie abgetan, doch die Beweise häufen sich. Das WIV führte mit der EcoHealth Alliance riskante Experimente mit Fledermausviren durch, die aus entlegenen Regionen nach Wuhan gebracht wurden. Diese Versuche, teilweise unter laxen Sicherheitsbedingungen auf Biosicherheitsniveau 2, umfassten genetische Modifikationen, um die Infektiosität von Viren zu steigern. Besonders brisant: Der Vorschlag im DEFUSE-Projekt von 2018, Furin-Spaltstellen in Sarbecoviren einzufügen – ein Merkmal, das SARS-CoV-2 einzigartig macht und seine Ansteckungsfähigkeit erhöht.
Die Geheimhaltung des WIV spricht Bände. Kurz vor dem Ausbruch, im September 2019, wurde die Datenbank mit unveröffentlichten Virussequenzen offline genommen, und chinesische Wissenschaftler verweigerten Transparenz. Die Tatsache, dass das Virus in Wuhan auftauchte, wo solche Experimente intensiv durchgeführt wurden, ist kein Zufall. Die Indizienkette ist stark, auch wenn ein endgültiger Beweis fehlt.
Wissenschaft blockiert die Wahrheitssuche
Die Haltung der etablierten Wissenschaft ist ein Skandal für sich. Journale wie Nature und Science mieden das Thema oder wiesen die Laborhypothese herablassend zurück, ohne die Beweise zu prüfen. Institutionen wie die Royal Society oder die Academy of Medical Sciences weigerten sich, das Thema zu debattieren – zu kontrovers, hieß es. Doch die Öffentlichkeit, Regierungen und Geheimdienste halten ein Laborleck für wahrscheinlich. Diese Ignoranz gegenüber einer Katastrophe mit unzähligen Toten (wenn man die ganzen Opfer der experimentellen Corona-Impfstoffe mit einbezieht) ist unverantwortlich.
Ein wissenschaftliches Papier von Ridley und van der Merwe, gestützt auf fast 100 Quellen, wurde von einem renommierten Journal ohne Prüfung abgelehnt. Der Grund? Man wollte die Ruhe der Wissenschaftsgemeinde nicht stören. Diese Feigheit zeigt, wie sehr das Establishment die Wahrheit scheut, wenn sie unbequeme Fragen aufwirft. Die Öffentlichkeit verdient Antworten, nicht Ausflüchte.
Markt-Theorie bröckelt
Die Annahme, der Huanan-Markt sei der Ursprung, hält einer Prüfung nicht stand. Tests von über 80.000 Tieren in China ergaben keine infizierten Tiere oder Antikörper in der Lieferkette. Umweltproben wiesen Virus-RNA nach, aber eher in Verbindung mit menschlicher DNA als mit Wildtieren. Der Chef des chinesischen CDC erklärte 2020, der Markt sei ein Opfer, kein Ursprungsort.
Die Theorie eines doppelten Spillovers, die zwei Virusstämme am Markt erklären soll, wurde durch statistische Fehler entkräftet. Phylogenetische Analysen zeigen zudem, dass die ersten Infektionen bereits im Herbst 2019 stattfanden, lange bevor der Markt ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückte. Die Markt-Hypothese ist ein Trugschluss, der von den Fakten nicht gestützt wird.
Riskante Experimente im Fokus
Am WIV wurden sogenannte Gain-of-Function-Experimente durchgeführt, die Viren ansteckender machen sollten. Berichte zeigen, dass diese Versuche teils unter mangelhaften Sicherheitsvorkehrungen stattfanden. Der DEFUSE-Vorschlag, Furin-Spaltstellen einzufügen, passt exakt zu den Merkmalen von SARS-CoV-2. Dass das WIV Viren wie RaTG13 besaß, die dem Pandemievirus ähneln, und diese teilweise verschwieg, erhöht den Verdacht.
Die undurchsichtige Handhabung von Daten und der Zeitpunkt des Ausbruchs deuten auf einen Laborunfall hin. Die Wissenschaft muss endlich aufhören, dieses Szenario zu tabuisieren, und die Verantwortung übernehmen, die Ursachen aufzuklären. Nur so können künftige Katastrophen verhindert werden. Die Beweise für einen Laborursprung sind erdrückend, während die Markt-Theorie an Glaubwürdigkeit verliert.
Niederlage für Wagenknecht: BSW scheitert mit Verfassungsklagen gegen Wahlbetrug

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ist mit zwei Klagen gegen den Deutschen Bundestag beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gescheitert. Die Partei hatte in beiden Fällen eine Verletzung ihres Rechts auf Chancengleichheit geltend gemacht. Das Gericht wies die Klagen wegen angeblichen Wahlbetrugs als unbegründet zurück.
In den Verfahren ging es im ersten Fall um die Ausgestaltung des Bundeswahlrechts. Das BSW beklagte demnach das Fehlen einer rechtlich abgesicherten Einspruchsmöglichkeit bei einem knappen Unterschreiten der Fünf-Prozent-Hürde. Für geltend gemachte Zweifel an der Richtigkeit des Ergebnisses sollte demnach ein Rechtsbehelf eingeführt werden.
Zum anderen ging es um die Regeln zur Reihenfolge der Parteien auf Stimmzetteln. Das BSW sah sich dadurch im Nachteil gegenüber anderen Parteien.
Hintergrund der Klagen: Die Wagenknecht-Partei hatte bei der Bundestagswahl im Februar 4,981 Prozent der Zweitstimmen erreicht. Damit blieb das BSW denkbar knapp unter der Fünf-Prozent-Hürde und zog nicht wieder in den Bundestag ein. Mit ihren Klagen wollte die Wagenknecht-Partei vor allem eine Neuauszählung der Stimmen erzwingen.
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Zwei Infektionen mit Borna-Virus: Labor-Leck in Bayern?

Das Borna-Virus befällt extrem selten Menschen, eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich. Trotzdem sind nun an einem Ort in Bayern zwei Personen infiziert, eine davon tödlich. Nicht weit entfernt wird in einem Biolabor daran geforscht. Am Dienstag meldet der österreichische Boulevard: „Mann stirbt an seltenem Virus – Übertragungsweg unklar.“ Eine Nachricht, die […]
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Kongolese biss Polizistin Stück vom Ohr ab: Haftstrafe
Im November 2024 hatte er in Köln grundlos Passanten angegriffen. Bei der Kontrolle durch die Polizei leistete er Widerstand – einer Polizistin biss er dabei ein Stück vom Ohr ab. Am 30. Mai 2025 verurteilte das Landgericht Köln den vorbestraften Kongolesen Mbanbe M. (40) nun zu vier Jahren Haft.
Der Vorfall ereignete sich am 15. November des vergangenen Jahres im Kölner Stadtteil Ehrenfeld. Der Kongolese hatte zunächst mehrere Passanten mit einem Schlüssel attackiert und im Gesicht verletzt. Als die Polizei eintraf, versuchte er der Kontrolle zu entgehen und griff auch die Beamtinnen an. Er schubste eine Polizistin zu Boden und schleifte sie an den Haaren über die Straße. Erst mit der angeforderten Verstärkung konnte er überwältigt werden. Während des Handgemenges schlug der Mann um sich und biss einer Polizistin ein Stück der Ohrmuschel ab.
Das abgebissene Stück vom Ohr war der 26-jährigen Beamtin zunächst wieder angenäht worden, wurde aber vom Körper abgestoßen. Die Polizistin ist seitdem dienstunfähig und schwer traumatisiert.
Während des Prozesses gab der mehrfach vorbestrafte Mann an, sich aufgrund von Drogenkonsum nicht an die Tat erinnern zu können, räumte jedoch die Vorwürfe ein. Er wurde wegen gefährlicher Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte zu vier Jahren Haft verurteilt. Zusätzlich muss er der Polizistin 30.000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Die Ausländerbehörde hatte parallel seine Abschiebung beantragt.
Was er an Leid verursacht habe, sei „kaum zu überbieten“, sagte der Vorsitzende Richter Necmettin Gül. Er bezeichnete die Tat in der Urteilsbegründung als „extrem schwerwiegende Straftat“. Die Polizistin werde ihren Beruf aufgrund ihrer schweren Traumatisierung vielleicht nie mehr ausüben können. „Man muss sagen, dass Polizeibeamte kein Freiwild sind für Leute, die ihr Aggressionspotenzial nicht unter Kontrolle haben“, betonte der Richter.
Die Haftstrafe für den Ohrabbeißer ist grundsätzlich zu begrüßen, auch wenn sich das Trauma der verletzten Beamtin damit nicht lindern lässt. Mit den Folgeschäden wird die junge Frau wohl deutlich länger zu kämpfen haben. Manch einer fragt sich angesichts der Gewalt auf deutschen Straßen zudem, wie das Urteil ausgefallen wäre, hätte es sich bei dem Opfer um eine Privatperson gehandelt. Angriffe auf Polizeibeamte werden nach § 114 StGB zusätzlich zum Tatbestand der gefährlichen Körperverletzung als „Angriff auf die Staatsgewalt“ gewertet und fallen deshalb häufig härter aus. Hätte der Täter einer Privatperson das Ohr abgebissen, bliebe nur die gefährliche Körperverletzung (§ 224 StGB) ohne den Strafschärfungsfaktor „Vollstreckungsbeamter“, sodass das Strafmaß vermutlich noch niedriger gewesen wäre. Nicht nur die Polizei verkommt zu Freiwild – alle Menschen sind betroffen.

