Kategorie: Nachrichten
Wie in Russland über den Rohstoffdeal berichtet wird
Was Profit gefährdet, wird abgeknallt: Behörden in Victoria schossen 1000 Koalas aus der Luft ab
Im Budj-Bim-Nationalpark in Victoria kam es zu einem staatlich verordneten Massaker: Angeblich aus “Barmherzigkeit” wurden dort mehr als 1000 Koalas von Hubschraubern aus erschossen. Die Mär, die Tiere hätten wegen eines Waldbrandes keine Überlebenschance, wurde rasch widerlegt. Die Öffentlichkeit tobt: Offenbar geht es bei diesem Massenmord in erster Linie um wirtschaftliche Interessen.
Die Behörden behaupten, die Tiere seien nach “verheerenden Buschbränden” so schwer verletzt gewesen, dass ihnen nur der Tod weiteres Leid ersparen konnte. Scharfschützen rückten mit Hubschraubern aus und erschossen Massen von Koalas – dem geliebten Nationaltier der Australier, das auch in Victoria unter Schutz steht. Laut “Humane World for Animals Australia” endete das Massaker am 25. April. Mehr als 1.000 Koalas sollen erschossen worden sein – fast die Hälfte der rund 2.200 Koalas, die im Areal gesichtet wurden. Unklar ist, wie viele der toten Tiere Junge hatten: Koalas tragen ihren Nachwuchs bekanntlich in ihrem Beutel – ob Koalaweibchen sogenannte Joeys, also Babys, bei sich tragen, ist vom Helikopter aus nicht einschätzbar. Im Beutel toter Muttertiere sterben auch die Joeys qualvoll, sollten sie nicht ohnehin selbst von Kugeln zerfetzt worden sein.
Auch hierzulande berichtete der Mainstream, überwiegend in Form der immer gleichen Agenturmeldungen. Zwar wird die Empörung von Tierschützern angesprochen. So zitiert man die Animal Justice Party: “Verletzte und vertriebene Koalas wurden aus der Luft niedergeschossen – ohne Transparenz, ohne Rechenschaft, ohne Gnade. Das ist kein Tierschutz. Das ist kein Naturschutz. Das ist eine nationale Schande.”
Allerdings gibt man sich Mühe, die Aktion als gerechtfertigt darzustellen. Das Narrativ ist bekannt: Immerhin würden die Wälder ja allesamt wegen des Klimawandels abbrennen und die Tiere so Lebensraum und Nahrungsquellen verlieren, sodass sie quasi ohnehin elendig verenden würden. Das ist übrigens derselbe Mainstream, der hierzulande eine Panik-Kampagne fährt, weil Eichhörnchen angeblich tot von den Bäumen kippen würden – ebenfalls wegen der angeblichen globalen Verkochung. Man fragt sich: Wenn es in Australien so “barmherzig” ist, Tiere wegen “Klima” abzuschlachten, warum sollte der dumme Europäer sich dann noch um die heimischen Hörnchen kümmern? Vielleicht, weil die jeweilige Regierung nun vorschreiben darf, was leben darf und was nicht und Koalas in Victoria nun einmal den Kürzeren gezogen haben?
Tierschützer und Öffentlichkeit entsetzt – Massenmord wegen kleinem Brand?
Relevanter als staatsfreundliche Mainstream-Berichte sind gewöhnlich Berichte von Menschen vor Ort. Und hier zeigt man für die Behördenausreden auffallend wenig Verständnis. Die angeblich so barmherzigen Killer nahmen sich einen Monat lang Zeit, um die angeblich im Sterben liegenden Koalas zu “erlösen” – aus der Luft und aus entsprechender Distanz. Angeblich sei das Gelände kaum begehbar: Tierschützer berichten, man ließ sie einfach nicht in das Areal. Logischerweise fand aus der Luft keine ernstzunehmende Einschätzung des Gesundheitszustands der Tiere statt, denn das war aus dieser Distanz gar nicht möglich. Die “Kontrollen” fanden aus rund 30 Metern Entfernung mit Ferngläsern (oder eher den Zielfernrohren?) statt. Nicht nur Koala-Schützer reagieren entsetzt – auch Menschen, die sich für andere einzigartige Tiere in Australien einsetzen, zeigen sich fassungslos. So heißt es in einem Beitrag der “Wombat Rescue“:
Ich habe in der letzten Woche viele Fotos und Videos aus dem Nationalpark aufgenommen. Sehen Sie den dünnen braunen Streifen? Das ist der Ort, an dem das Feuer war. Es war ein kleines Feuer, lückenhaft und hat nicht den ganzen Park zerstört. Es gibt noch reichlich Baumkronen, also ist die Behauptung, dass sie getötet wurden, weil es keine Nahrung gibt, unwahr.
Die Behauptung, sie seien verletzt, ist interessant, denn es dauerte einen ganzen Monat, bis die Hubschrauber eintrafen. Kranke und verbrannte Koalas werden sich nicht in den Bäumen aufhalten und würden keinen Monat überleben.
Das ist schlicht und einfach eine wirtschaftliche Entscheidung, und wir haben sie zugelassen. Wir waren nicht in der Lage, sie aufzuhalten. Sie sind fertig und haben gezeigt, dass sie 1000 Tiere, die vom Aussterben bedroht sind, töten können, wenn sie wollen.
Koalas sind ein Ärgernis für Plantagenbetreiber
Bei der “Wombat Rescue” spricht man direkt wirtschaftliche Interessen an. Zu Recht. Denn: Der Budj-Bim-Nationalpark ist von sogenannten Blue Gum Plantations (Eukalyptus-Plantagen) umgeben. Das wirft Fragen auf, mit denen sich nach Ansicht etlicher Bürger auch die Behörden auseinandersetzen sollen. Diese Plantagen werden vielfach staatlich gefördert und subventioniert: Sie machen mit dem Export von Holz und Papier fette Profite; Koalas, die sich von Eukalyptus ernähren, sind hier aber alles andere als gern gesehen. Werden die Tiere infolge eines Buschbrandes, wie sie in Australien leider eher die Regel statt die Ausnahme sind, vertrieben, zieht es sie natürlich auf der Suche nach Nahrung und einem neuen Habitat in ebendiese Plantagen: Die bieten ihnen ja auch viel mehr Nahrung als die natürlichen, gemischten Wälder und locken Koalas entsprechend an.
Für die Betreiber ist das kritisch, denn die Tiere siedeln sich damit in eben jenen Bäumen an, die eigentlich abgeholzt werden sollen. Betreiber der Plantagen müssen verschiedene Schutzmaßnahmen ergreifen, doch die Kontrolle ist mangelhaft und immer wieder kommen zahllose Tiere zu Tode. Teure und aufwändige Umsiedelungsaktionen leistet man sich aber nicht. Die Folge: miese Publicity und immer neue Forderungen nach einem Moratorium für die Ernte des Eukalyptusbaumes. Das wäre eine Katastrophe für den Profit, der für die Wirtschaft klar vor dem Artenschutz kommt. Und natürlich will auch der Staat seinen Export nicht gefährden. Warum also nicht unter einem Vorwand “die Herde ausdünnen”?
Eine Ökologin spricht Medien gegenüber von einer “Keulung aus Bequemlichkeit”. Australien ist zwar global für seine einzigartige Tierwelt bekannt (und beliebt), aber diese tatsächlich zu schützen, indem Umsiedelungsprogramme für Wildtiere entwickelt und durchgeführt werden, scheint zu teuer und unbequem. Image und Realität klaffen weit auseinander. Dabei wäre dieser kleine Brand im Budj-Bim-Nationalpark eine perfekte Gelegenheit zur Erprobung von Rettungs- und Umsiedelungsaktionen gewesen, wie Fachleute kritisieren.
Wie tierfreundlich Plantagenbetreiber vorgehen, zeigte in der Vergangenheit der Holzkonzern Gunns in Tasmanien, der vermeintliche “Schädlinge” – Wallabys, Wombats, Possums – systematisch vergiftete, um seine Plantagen zu schützen. Erst 2010 verkündete man, von dieser tödlichen Praktik Abstand zu nehmen. Leider dürften für so manchen Unternehmer auch Koalas nur “Schädlinge” sein – und für so manches Mainstream-Medium sind die Tierchen nur ein Mittel für Klima-Propaganda. Warum wir uns um Eichhörnchen sorgen, das tatsächliche massenhafte Abschlachten von Koalas aber hinnehmen sollen, bleibt das Geheimnis der Agenturen und Systemjournalisten.
Wings for Life: DMSO könnte Millionen Menschen bei Hirn- und Rückenmarks-Verletzungen retten

Der Wings for Life World Run fand gestern wieder statt. Er setzt sich zum Ziel Forschung zu unterstützen um Querschnittslähmung und Rückenmarksverletzung zu heilen. Das alte aber von der FDA geächtete Heilmittel DMSO tut genau das. Auf der Webseite des Wings for Life finden wir einer Erklärung der Ziele: „Wings for Life ist eine gemeinnützige […]
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„Geplante Entbehrungen“: Israel intensiviert Massentötungskampagne in Gaza mit Hunger und täglichen Angriffen
Das Ausmaß des Mordens im Gazastreifen ist kaum noch zu überblicken, da das israelische Militär ungestraft palästinensische Zivilisten bombardiert und aushungert.
GAZA-STADT – Drei Generationen der Familie al-Khour wurden ausgelöscht, als Israel am 26. April im Morgengrauen das Haus der Familie im Stadtteil al-Sabra im Zentrum von Gaza bombardierte. Der ältere Patriarch der Familie, Talal al-Khour, seine Ehefrauen, Töchter, Söhne und Enkelkinder wurden bei dem Angriff getötet. Insgesamt kamen zweiundzwanzig Menschen – darunter zwölf Kinder – ums Leben, ihre Körper wurden in Stücke gerissen und unter den Trümmern begraben.
„Der Luftangriff erfolgte im Morgengrauen, während wir schliefen. Plötzlich wachten wir durch eine Explosion auf, die sich wie ein Erdbeben anfühlte. Wir stürmten auf die Straße und sahen, dass das fünfstöckige Haus der Familie al-Khour zu einem Trümmerhaufen geworden war“, sagte Mohammad Al-Ajla, ein 37-jähriger Nachbar, der bei der Bergung der Leichen half, gegenüber Drop Site News. „Sobald sich der Staub gelegt hatte, begannen die Nachbarn mit der Rettung der Familienmitglieder. Die Bergungsarbeiten dauerten acht Stunden am Stück. Wir sahen überall Leichen. Es gab Kinder ohne Köpfe.“
Mit Hilfe von Anwohnern gelang es den Teams des Zivilschutzes, fünfzehn der Leichen zu bergen, die später in einem Massengrab verscharrt wurden. Die übrigen Leichen sind nach wie vor unter den Trümmern verschüttet. Nach Angaben des Sprechers des Zivilschutzes, Mahmoud Bassal, waren die Rettungskräfte gezwungen, sich mit bloßen Händen durch die Trümmer zu graben, da Israel die Einreise von Ausrüstungsgegenständen in den Gazastreifen verweigert und die wenigen verfügbaren Maschinen gezielt eingesetzt hat.
„Wir konnten die Schreie der Verwundeten hören, die unter den Trümmern eingeklemmt waren, aber wir waren hilflos, sie zu erreichen. Mit der Zeit wurden die Schreie immer leiser, und wir wussten nicht mehr, ob sie noch lebten oder bereits getötet worden waren“, so Bassal gegenüber Drop Site. „Viele Leben hätten gerettet werden können, aber die anhaltende Blockade und die Verweigerung von lebenswichtigen Hilfsmitteln haben jede Chance auf Rettung zunichte gemacht.“
Seit Israel am 18. März seine Bombardierung mit verbrannter Erde wieder aufgenommen hat, hat sich der Gazastreifen in eine Wüste des Todes verwandelt, in der Trümmer und Ruinen die Kulisse für eine unaufhörliche Kampagne des Massentötens bilden. Das israelische Militär hat täglich zahlreiche Luftangriffe und Granatenangriffe auf die Enklave geflogen und Häuser, Vertriebenenlager, Cafés, Krankenhäuser, Wohltätigkeitsküchen, sogenannte „humanitäre Zonen“ und andere zivile Einrichtungen unter Beschuss genommen.
Das Ausmaß der Angriffe ist nahezu unüberschaubar. Allein am Mittwoch wurden drei Wohngebäude im Flüchtlingslager Nuseirat bombardiert; bei einem der Angriffe wurden sechs Mitglieder einer Familie getötet, darunter drei Geschwister, alles Kinder. In einem nahegelegenen Gebäude wurden acht Menschen in einer einzigen Wohnung getötet. In Jabaliya wurden mindestens drei Personen aus derselben Familie, darunter zwei junge Mädchen, durch israelischen Artilleriebeschuss getötet. An der Küste, westlich von Gaza-Stadt, wurde ein Fischer getötet, als er sein Boot an Land zog. Im westlichen Khan Younis wurden bei einem nächtlichen Drohnenangriff auf ein Zelt sechs Menschen, darunter Kinder, getötet. Diese Liste ist nicht vollständig und deckt nicht einmal einen Zeitraum von 24 Stunden ab.
In der vergangenen Woche hat das israelische Militär an zwei Tagen über 30 Bulldozer und andere schwere Maschinen beschossen und bombardiert. Einige von ihnen waren nach Angaben des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) während des „Waffenstillstands“ gespendet worden, um Trümmer zu beseitigen, kritische Infrastruktur zu reparieren und Menschen nach Luftangriffen zu retten.
Die Szenen, die sich in ganz Gaza, von Rafah im Süden bis Beit Hanoun im Norden, abspielen, sind erschütternd in ihrem Schrecken. Kinder, die über Dächer oder auf ihren Fahrrädern in die Luft gesprengt werden; Leichen, die über ein Café verstreut sind, einige noch sitzend, in ihren Stühlen zusammengesunken; in weiße Leichensäcke eingewickelte Leichen, die nebeneinander aufgereiht sind; Selbstmorddrohnen, die in Zelte einschlagen, in denen schlafende Familien untergebracht sind; schreiende Eltern und verwundete Kinder, die auf den Straßen verstreut sind.
„Die Massaker hören nicht auf. Wir werden von Ader zu Ader abgeschlachtet“, sagte Al-Dschasira-Korrespondent Anas al-Sharif in einem Social-Media-Post.
Allein in den letzten sechs Wochen wurden mindestens 2.300 Palästinenser getötet – das entspricht mehr als fünfzig Menschen pro Tag. Über 740 der Toten sind Kinder, sagte der Direktor der Informationsabteilung des Gesundheitsministeriums in Gaza, Zaher Al-Wahidi, gegenüber Drop Site. Seit Beginn des Krieges wurden mehr als 2.180 Familien vollständig ausgelöscht – alle Mitglieder wurden getötet – während mehr als 5.070 Familien alle Mitglieder bis auf eine überlebende Person verloren haben, so das Government Media Office.
Der unerbittliche Angriff erfolgt, nachdem Israel den zwei Millionen Einwohnern des Gazastreifens eine Politik des erzwungenen Hungerns auferlegt hat, indem es den Gazastreifen vollständig abriegelt und seit dem 2. März die Einfuhr von Lebensmitteln, Treibstoff, Medikamenten und anderen humanitären Gütern verweigert – die bei weitem längste Blockade seit Beginn des Krieges. Mehr als 65.000 Kinder im Gazastreifen wurden mit schwerer Unterernährung ins Krankenhaus eingeliefert, wie das Medienbüro der Regierung diese Woche mitteilte.
Israel hat deutlich gemacht, dass der verstärkte Militärangriff und die anhaltende Blockade ausdrücklich darauf abzielen, die Hamas in die Knie zu zwingen. Die Verhandlungen über einen Waffenstillstand scheinen festgefahren zu sein, da Israel entscheidende Elemente des ursprünglichen Drei-Phasen-Abkommens, das von der Hamas und Israel im Januar unterzeichnet wurde, aufgegeben hat und nun darauf drängt, dass die Hamas sich formell ergibt, entwaffnet und ihre Führung ins Exil schickt, um den Völkermord zu beenden.
Israels Verteidigungsminister bekräftigte, dass die Verweigerung von Nahrung, Medikamenten und anderer Hilfe eingesetzt werde, um die Palästinenser kollektiv zu bestrafen. „Es wird keine humanitäre Hilfe nach Gaza kommen“, sagte Israel Katz und erklärte, dass „die Verhinderung humanitärer Hilfe einer der wichtigsten Druckhebel ist.“
Der Einsatz von Hunger als Waffe des Krieges hat verheerende Folgen. In der vergangenen Woche warnte die UNO, dass Gaza „wahrscheinlich mit der schlimmsten humanitären Krise seit Beginn der Feindseligkeiten im Oktober 2023 konfrontiert ist.“
Das Welternährungsprogramm erklärte kürzlich, dass es keine Nahrungsmittel mehr habe. „Die Situation steht kurz vor dem Zusammenbruch“, hieß es in einer Erklärung. Die Lebensmittelpreise sind um 1.400 Prozent gestiegen. Da es keinen Vorrat mehr an Mehl oder Treibstoff gibt, haben die Bäckereien in Gaza den Betrieb eingestellt und die restlichen Nahrungsmittelvorräte werden rasch aufgebraucht. Das vorhandene Mehl ist oft von Insekten befallen. Familien greifen zunehmend dazu, zerdrückte Makkaroni mit Mehl zu mischen, um Brot herzustellen, und teilen sich ein Stück Brot pro Person und Tag.
Wegen des Mangels an Kochgas und Feuerholz sind Familien gezwungen, Plastik und anderen Müll zu verbrennen, um die wenigen vorhandenen Lebensmittel zuzubereiten. Menschen sammeln Wildpflanzen und essen angeschwemmte Meeresschildkröten, um zu überleben. Die UNO meldete vergangene Woche 3.700 Kinder mit akuter Unterernährung im März – ein Anstieg um 80 Prozent gegenüber dem Vormonat. Insgesamt sind seit Beginn des Krieges 53 Kinder an Mangelernährung gestorben.
Die Leiter von zwölf großen Hilfsorganisationen gaben vergangene Woche eine gemeinsame Erklärung ab, in der sie warnten, dass eine Hungersnot in nahezu allen Teilen des Gazastreifens nicht nur drohe, sondern sich wahrscheinlich rasch ausbreite, und bezeichneten die Situation als eines der schlimmsten humanitären Versäumnisse unserer Generation.
In den vergangenen Wochen hat das israelische Militär das al-Ahli-Krankenhaus und das Al-Durrah-Kinderkrankenhaus in Gaza-Stadt, das Nasser-Krankenhaus in Khan Younis und das kuwaitische Feldkrankenhaus in Mawasi bombardiert sowie 15 Sanittäter und Ersthelfer massakriert. Die noch bestehenden Krankenhäuser funktionieren kaum noch, da es an Medikamenten, Ausrüstung und Ärzten fehlt.
Unterdessen drängt das israelische Militär die Palästinenser weiterhin auf immer kleinere Gebiete innerhalb Gazas. Rund 70 Prozent des Gazastreifens wurden zu Sperrzonen erklärt oder unter Vertreibungsbefehle gestellt. In den vergangenen sechs Wochen wurden etwa 420.000 Palästinenser erneut vertrieben, ohne einen sicheren Zufluchtsort zu haben.
„Das ist Entbehrung durch Design“, sagte Jonathan Whittall, kommissarischer Leiter des OCHA-Büros, in einer Erklärung. „Land wird vom Norden, Osten und Süden des Streifens annektiert, während die Streitkräfte vorrücken… Gaza wird ausgehungert, bombardiert, erwürgt. Das sieht nach einer gezielten Zerstörung palästinensischen Lebens aus.“
„Jetzt erst recht“: Verfassungsschutz-Theater löst neuen Mitgliederzulauf bei AfD aus
(David Berger) Wie bereits bei den schnell aufgedeckten Fakenews zum angeblichen Geheimtreffen in Potsdam hat nun die von Noch-Innenministerin Nacy Faeser bekannt gegebene Einschätzung der AfD durch eine ihr untergeordnete Behörde bereits über das Wochenende einen neuen Mitgliederansturm bei der „Alternative für Deutschland“ ausgelöst. Davon berichten u.a. die Rheinpfalznachrichten: „Die Einschätzung des Verfassungsschutzes, wonach die […]
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Anti-AfD-Minister von CDU: Politikerin mit Migrationshintergrund unerwünscht
Die jüngste Einstufung der AfD als „gesichert rechtsextrem“ soll u.a. damit begründet worden sein, dass die AfD Bürger mit Migrationshintergrund diskriminiere. Mit Verweis auf diese Einstufung wurde die Politikerin Anna Nguyen mit Migrationshintergrund jetzt von einer Delegationsreise ausgeschlossen. Nguyen schreibt in unserem Tweet des Tages: Ich wurde gerade von Minister Pentz (CDU) darüber informiert, dass […]
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Gesichert gleichgeschaltet: Wie die ARD willfährig dem „Verfassungsschutz“ zu Diensten ist

Kaum, dass der dem Bundesinnenministerium unterstehende Verfassungsschutz seine neue AfD-Einstufung bekannt gemacht hatte, veröffentlichte die zwangsgebührenfinanzierte ARD-Tagesschau auf ihrer Homepage prompt einen sogenannten „Kommentar“ mit der Forderung nach einem AfD-Verbotsverfahren. Staatsfunker Max Bauer aus der sogenannten ARD-„Rechtsredaktion“ ließ sich nicht zwei Mal bitten: „Ein AfD-Verbot ist das Gebot der Stunde!“
In die gleiche Kerbe schlug der linksgrüne ARD-Chefagitator Georg Restle vom Westdeutschen Rundfunk (WDR). Auf X schrieb dieser Propaganda-Assistent der Altparteien: „AfD jetzt ‚gesichert rechtsextremistisch‘. Eine Entscheidung, die Folgen haben muss, auch für den ÖRR. Eine ‚Gleichbehandlung‘ von Rechtsextremisten verstößt gegen den Programmauftrag. Verfassungsfeinden darf keine Bühne gegeben werden. Nicht in Talks, nicht in der Tagesschau.“
Die beiden von den Zwangsgebührenzahlern fürstlich entlohnten Staatsfunker trugen sozusagen Eulen nach Kiel. Dort forderte der linksgrüne Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, den sie in der CDU den „Genossen Günther“ nennen, ebenfalls ein AfD-Verbot. Wohlgemerkt jener Mann, der vor noch gar nicht so langer Zeit Ungeimpfte „isolieren“ wollte.
Das muss man sich alles einmal auf der Zunge zergehen lassen. Es ist noch nicht einmal in letzter Instanz entschieden, ob die AfD, wie vom Verfassungsschutz anfangs behauptet, überhaupt ein rechtsextremistischer „Verdachtsfall“ ist, da übernehmen die Systemsender hierzulande völlig kritiklos und ungeprüft die neue Sprachregelung des politisch weisungsgebundenen Inlandsgeheimdienstes, der zufolge die AfD jetzt sogar „gesichert rechtsextremistisch“ sein soll! Dies alles auf Basis eines – ACHTUNG! – geheim gehaltenen 1.100 Seiten starken sogenannten „Gutachtens“, dessen Inhalt die Öffentlichkeit nicht kennt.
Der frühere „Bild“-Chefredakteur Julian Reichelt merkte dazu auf dem Portal X sehr zutreffend an:
„Man erzählt uns in diesen Tagen, der Verfassungsschutz müsse sein AfD-Dossier geheim halten, um seine Quellen zu schützen. Das ist pure Propaganda. ‚Quellenschutz‘ bedeutet beim Verfassungsschutz, dass der Geheimdienst die unbequeme Wahrheit schützen muss, gar keine Quellen zu haben. Sie werten Facebook und X und öffentliche Reden aus. Dieser ‚Geheimdienst‘ ist eine abgewirtschaftete, ultra-bürokratische Schlapphut-Behörde, die ohne Amerikaner, Briten und Israelis vollkommen taub, blind und unfähig wäre, unser Land vor der wahren Bedrohung des Islamismus zu schützen. Würden sie das AfD-Gutachten offenlegen, würden sie nichts beweisen als ihre eigene sagenhafte Inkompetenz, ihre Steuergeldverschwendung und ihre Stasi-artige Sammelwut von medial öffentlichen Äußerungen.“
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Trump-Regierung zieht endlich die Reißleine bzgl. der Klimaangst-Fabrik

Die längst überfällige Auseinandersetzung mit Amerikas aufgeblasenem, selbstgefälligem Arm des Klima-Alarmismus‘ fand diese Woche endlich statt – und was wa das für ein Spektakel. In einem Schritt, der schon vor Jahren hätte erfolgen sollen, entließ die Trump- Regierung entschlossen die Hunderte von sogenannten „Experten“, welche die nächste Nationale Klimabilanz (NCA) vorbereiteten – ein Dokument, das oft als Waffe eingesetzt wird, um kostspielige und drakonische klimapolitische Maßnahmen zu rechtfertigen, um die die amerikanische Bevölkerung weder gebeten hat noch davon profitiert.
In der New York Times heißt es dazu: „Die Trump- Regierung hat Hunderte von Wissenschaftlern und Experten entlassen, die den wichtigsten Bericht der US-Regierung über die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf das Land verfasst haben“. Übersetzung: Der Zug der Klimakatastrophen-Vermarktung ist auf eine Mauer gestoßen.
Die Nationale Klimabilanz ist seit langem ein Kernstück des großen Theaters der Klimaangst, das mit einem lächerlichen Maß an Pseudosicherheit düstere Zukunftsaussichten projiziert. Trotz der Bemühungen der Autoren, die Amerikaner mit apokalyptischen Visionen in Angst und Schrecken zu versetzen, haben die meisten ihrer „Projektionen“ den einfachen Test der Realität nicht bestanden. Wie Brad Plumer und Rebecca Dzombak düster feststellten, ist damit „die Zukunft des vom Kongress geforderten Berichts ernsthaft gefährdet“. Das ist kein Makel – es ist ein Vorteil.
Die Absurdität der Situation wird noch deutlicher, wenn man liest, wie die entlassenen Forscher reagiert haben. Jesse Keenan, ein Professor für Klimaanpassung, weinte praktisch in seinen recycelten Kaffeebecher und erklärte: „Das kommt einem Abbruch der Bewertung schon sehr nahe. Wenn man alle Beteiligten los wird, kommt nichts mehr voran“. Ganz genau, Professor Keenan. Das war genau der Punkt. Vielleicht ist es an der Zeit, mit seriöser, fundierter Forschung voranzukommen, statt mit ideologisch motivierten Klima-Predigten.
Nehmen wir uns auch einen Moment Zeit, um den bürokratischen Zusammenbruch zu würdigen. Die NASA, die Verträge mit Firmen wie ICF International für „technische Unterstützung“ – sprich: glorifizierte Büroarbeit – wie Bonbons verteilte, hat diese Verträge gekündigt. Keine millionenschweren, vom Steuerzahler finanzierten Schnickschnack mehr, um ein Narrativ zu stützen, das von Jahr zu Jahr dünner wird.
Natürlich schluchzen die üblichen Verdächtigen bereits, dass ohne ihr bevorzugtes Team von Unkenrufern jeder künftige Bericht die angeblichen Gefahren der Erwärmung „herunterspielen“ wird. Doch man muss sich fragen: Wenn Ihre „Wissenschaft“ den Verlust eines handverlesenen Teams von Aktivisten nicht überleben kann, war sie vielleicht von Anfang an keine Wissenschaft. Vielleicht war sie schon immer eher ein politisches Manifest in einem Laborkittel.
Die Times befürchtet, dass „staatliche und lokale Entscheidungsträger sowie private Unternehmen sich auf die Bewertung verlassen“. Was sie nicht zugibt ist, dass diese Bewertungen oft eher dazu dienen, die öffentliche Hysterie und Klagen gegen die US-Regierung zu schüren, als fundierte Ratschläge zu geben. Russell Vought, Trumps Direktor des Office of Management and Budget, hat den Nagel auf den Kopf getroffen, als er die Berichte als „Quelle des Klima-Alarmismus“ bezeichnete. Es ist erfrischend, endlich eine Führung zu sehen, die bereit ist, den Klima-industriellen Komplex als das zu bezeichnen, was er wirklich ist.
Wie vorauszusehen war, schmieden die Angstmacher bereits neue Strategien, um ihre Ideologie wieder durch die Ritzen zu schmuggeln. Meade Krosby von der University of Washington beklagte: „Die Frage ist, ob sie [die nächste Bewertung] glaubwürdige Wissenschaft widerspiegeln wird“. In Anbetracht ihrer Erfolgsbilanz bedeutet „glaubwürdig“ in diesem Zusammenhang offenbar „von einer ausgewählten Gruppe gleichgesinnter Panikmacher mit einer Geschichte gescheiterter Vorhersagen erstellt“.
Die amerikanische Öffentlichkeit hat etwas Besseres verdient als eine weitere selbstreferenzielle Untergangs-Phantasterei, die als objektive Tatsache dargestellt wird. Die Entfernung der Klimakleriker aus dem National Climate Assessment ist ein lang erwarteter Akt der intellektuellen Säuberung. Die Öffentlichkeit sollte feiern, dass wir ausnahmsweise einmal eine Regierung haben, die bereit ist, sich gegen die ausufernde Technokratie der Klima-Angstmacherei zu stellen und echte Rechenschaft zu fordern.
Die Wissenschaftler und Bürokraten, die die NCA wie ihr persönliches Projekt zur Erstellung eines Manifests behandelt haben, sind heute schockiert. Das sollten sie auch sein. Sie verwechselten die Toleranz des amerikanischen Volkes mit blinder Zustimmung. Jetzt werden sie vor die Tür gesetzt, ihre schrillen Warnungen werden zum Hintergrundgeräusch in einer Nation, die es leid ist, über ihre angeblichen Sünden gegenüber der Erde belehrt zu werden.
Gut, dass wir sie los sind. Möge dies der erste von vielen Schritten sein, um die Arroganz der zentralen Planer zu zügeln, die glauben, das Recht – und die Kompetenz – zu haben, die Gesellschaft auf der Grundlage spekulativer, unbeweisbarer Theorien neu zu gestalten.
Die Klimaschreckensmaschine ist ausgestöpselt worden. Und die Lichter haben ironischerweise nie heller ausgesehen.
Dank an Steve Milloy für den Hinweis
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
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UNO in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten

Globalistische Organisationen wie WHO, UNO oder EU haben stark an Macht und Einfluss zugelegt. Eine Gegenbewegung scheint nun eingesetzt zu haben. Nach der WHO hat auch die UN zu wenig Geld. Eine umfassende Umstrukturierung und Verkleinerung hat bereits begonnen. Das gleiche finanzielle Problem, das die WHO plagt, plagt auch die UNO. Es gibt nicht genug […]
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Selensky hat Angriff auf die Moskauer Siegesparade angedroht
HEINZ G. JAKUBA: »AfD-GATE und TYRANNEI« – Wie in Deutschland die Opposition ausgeschaltet wird!
Wollt Ihr den totalen Blackout?
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Wollt Ihr den totalen Blackout?
Die Energiewende soll das Klima retten – doch bisher hat sie eher die Stromversorgung gefährdet. Seit dem überhasteten Atomausstieg gibt es immer wieder Netzzusammenbrüche – erst im Januar 2017 schrammte das Land haarscharf an einem Totalausfall vorbei. Ein solcher könnte schlimme Folgen haben.
Es gibt schon seltsame Zufälle, so wie Anfang Dezember 2012: Nur einen Tag, nachdem der damalige Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) davor warnte, dass es wegen der Stilllegung zahlreicher Kraftwerke zu Engpässen bei der Elektrizitätsversorgung kommen könnte, wurde es in Bayerns Landeshauptstadt München zappenduster.
In Schwabing, Pasing, Giesing, Sendling, Riem und anderen Teilen der Millionenmetropole blieben für mehr als zwei Stunden Straßen- und U-Bahnen stehen, Ampeln fielen aus, Fahrstühle streikten, elektronische Türen bewegten sich nicht mehr, und in den Krankenhäusern sprangen die Notaggregate an. Ursache des Strom-Blackouts war eine Störung im Umspannwerk – es stand nicht genügend Grundlast zur Verfügung. Die meisten Münchner hätten sich dieses Chaos niemals vorstellen können, doch großflächige Ausfälle könnten auch anderswo schon bald keine Seltenheit mehr sein. Dass Wind- und Sonnenstrom nicht grundlastfähig sind, haben die Konstrukteure der Energiewende offenbar vergessen.
Gefährliche «Dunkelflauten»
Warnungen gab es genug. Bereits 2011 stellte die Wirtschaftsberatungsgesellschaft A.T. Kearney fest, dass die Versorgungssicherheit im zweiten Jahr der Energiewende stark gesunken war. Die Zahl der Netzausfälle steigt seit 2009 kontinuierlich an, und weil die Grundlast nach Abschaltung mehrerer Atommeiler vor allem durch fossile Kraftwerke erzeugt wird, nahm der Primärenergieverbrauch an Kohle, Öl und Gas nicht ab, sondern stark zu. Dass dies im Sinne des Umweltschutzes und der selbstgesteckten Klimaziele ist, darf bezweifelt werden.
Probleme gibt es meist in den Wintermonaten. Erst im Januar dieses Jahres wäre es sogar fast zu einem Ausfall des gesamten Netzes gekommen. Der Deutsche Wetterdienst meldete Durchschnittstemperaturen von minus 2,3 Grad, die damit unter den für den Jahresanfang üblichen Werten lagen. Die Sonne brach nur selten durch, oft war es windstill. Solche «Dunkelflauten», so der Fachterminus der Energiewirtschaft, sind für das deutsche Elektrizitätsnetz, das zunehmend auf nicht speicherbaren Strom aus Windkraft- und Solaranlagen setzt, überaus gefährlich.
Besonders dramatisch war die Lage am 24. Januar 2017: Nach Angaben des Vorsitzenden der IG Bergbau Chemie Energie, Michael Vassiliadis, konnten die Netzbetreiber die Stromversorgung an diesem Tag nur mit größter Mühe aufrechterhalten. Die deutschen Verbraucher riefen mehr als 80 Gigawatt ab, von denen die Erneuerbaren nicht einmal fünf Prozent beisteuern konnten. An einen Import von Nachbarstaaten wie Frankreich war nicht zu denken, denn die hatten wegen der Kältewelle selbst arge Schwierigkeiten, ihren Bedarf zu decken. Dass die Lichter in Deutschland nicht komplett ausgingen, lag laut Vassiliadis nur daran, dass die Energieversorger «auch noch das letzte Reservekraftwerk» ans Netz nahmen. «Kohle, Gas und Kernkraft hielten das Land quasi im Alleingang unter Strom», so der Gewerkschaftschef.
Vor größeren Blackouts warnte im Mai dieses Jahres auch Klaus Schäfer. «Unsere Energieversorgung ist unsicherer geworden. Das lässt sich auch daran ablesen, wie häufig die Netzbetreiber eingreifen müssen, um Schlimmeres zu verhindern», so der Chef des Energiekonzerns Uniper. Das Thema sollte deshalb bei der Bundesregierung «ganz oben auf der Liste der Aufgaben» stehen. Leider ist das nicht der Fall – und das kann schwerwiegende Folgen haben.
Anarchische Zustände
Was nach einem großflächigen Stromausfall passieren kann, beschreibt der Schriftsteller Marc Elsberg in seinem 2012 erschienenen Technik-Thriller Blackout, für den er mehrere Jahre über die europäischen Energienetze recherchiert hat (siehe Infobox): Versorgung und Infrastruktur brechen zusammen, Plünderungen und Anarchie breiten sich aus, die Städte versinken in Chaos und Gewalt. Die Zeitschrift Bild der Wissenschaft bezeichnete sein Szenario als «realitätsnah». «Strom ist wie das Blut im Körper. Beides muss fließen, sonst bricht das ganze System zusammen», so Elsberg. Allein der Energiekreislauf Deutschlands ist insgesamt rund zwei Millionen Kilometer lang, die Leitungen würden etwa 45 Mal rund um die Erde reichen – und die Grundlast muss immer vorhanden sein. «Das Stromnetz ist das System der Systeme: Jeder Einzelne von uns hängt 24 Stunden am Tag von ihm ab», so Elsberg. «Ohne Strom stürzt eine Gesellschaft zurück ins Mittelalter.»
Dass ein Blackout eine westliche Gesellschaft tatsächlich an den Rand eines Bürgerkriegs führen kann, konnte man 2005 nach dem Hurrikan Katrina in den Südstaaten der USA beobachten: Zehntausende Menschen wurden obdachlos, den Notstromaggregaten in den Krankenhäusern ging der Treibstoff aus, Unruhen griffen um sich, bewaffnete Banden raubten im Schutz der Dunkelheit Supermärkte und Privatwohnungen aus. Nach drei Tagen erhielten Polizisten das Recht, Plünderer zu erschießen. «Während Katrina waren wir nicht in der wahren Welt, wir lebten in einem Holocaust», wurde David Benelli, damals Polizeileutnant in New Orleans, von den Medien zitiert.
«Hochgradig verletzbar»
Würde der Strom in ganz Deutschland ausfallen, sähe es nicht besser aus. «Nach 24 Stunden gäbe es kein Geld, keine Nahrung und keinen Verkehr mehr. Auch die Wasserversorgung und sämtliche Kommunikationsmittel würden innerhalb kürzester Zeit zusammenbrechen», so Christoph Revermann, stellvertretender Leiter des Büros für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag.
Seine Forschungsstelle hat 2011 erstmals die Folgen eines Netzausfalls in mehreren Bundesländern untersucht und war zu dem Schluss gekommen: «Die Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen Gütern erfolgt über ein eng verflochtenes Netzwerk an kritischen Infrastrukturen, die hochgradig verletzbar sind. Die Folgen eines Blackouts sind nicht beherrschbar, selbst unter Mobilisierung aller internen und externen Kräfte und Ressourcen.» Rund 430 Millionen Euro pro Stunde würde Deutschland ein solcher Stromkollaps kosten. Und dazu bräuchte es noch nicht mal eine Naturkatastrophe – die Energiewende reicht.
Stellen Sie sich vor, nach einem Bankencrash kommen Sie tage-, vielleicht sogar wochenlang nicht an Ihr Geld. Oder infolge der sogenannten Energiewende kommt es in großen Ballungszentren plötzlich zu einem Blackout. Kein Kühlschrank, kein Fernseher, kein Computer, kein Logistikzentrum funktioniert mehr. Und schon nach wenigen Tagen kommt es zu Versorgungsengpässen. Nach Jahren des Wohlstands haben viele von uns verlernt, ganz gezielt für den Notfall vorzusorgen. In diesem Buch erfahren Sie, was Sie tun können, damit eine Krise nicht zur Existenzbedrohung wird.
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