Kategorie: Nachrichten
Bürger soll gläsern für Pharmaindustrie werden – die vertuscht dafür die Hälfte ihrer Studiendaten
“In unserem Land wird zu viel über Datenschutz geredet und zu wenig über Datennutzung” – das sagte Friedrich Merz kurz vor der Bundestagswahl und stellte Sanktionen für die Verweigerung der elektronischen Patientenakte in Aussicht. Genau das steht nun auch im Koalitionsvertrag. Doch während die Bürger sich in Zukunft für Staat und Pharmaindustrie nackig machen sollen, müssen sie sich nach Strich und Faden täuschen und betrügen lassen: Dem gläsernen Patienten steht nämlich eine Industrie gegenüber, die konsequent die eigenen Daten vertuscht, sobald sie Profite gefährden. Ein Cochrane-Review zeigt jüngst: Die Daten von 47 Prozent klinischer Studien ließ man unter den Tisch fallen.
“Noch 2025 rollen wir die elektronische Patientenakte stufenweise aus, von einer bundesweiten Testphase zu einer verpflichtenden sanktionsbewehrten Nutzung.” So steht es im Koalitionsvertrag von Union und SPD: Die neue Bundesregierung legt damit nicht nur einen weiteren Stein fürs Fundament des Überwachungsstaats, der zukünftig kinderleicht erfassen möchte, wer wegen seines Impf- und Gesundheitsstatus diskriminiert und bestraft gehört. Die sensibelsten Daten der Bürger sollen auch an Big Pharma gehen. Im Vorfeld der Wahlen hatte Friedrich Merz den Datenschutz bereits für überbewertet erklärt – wir berichteten ausführlich: “Nach WEF-Ansage: Merz erklärt Datenschutz den Krieg! Strafe für Verweigerung der elektronischen Patientenakte“
Alles für die Pharmaindustrie, alles für den Profit, nichts für die Bürger: Das scheint die deutsche Devise. Einzementiert wird dieser Eindruck auch dadurch, dass die Profiteure ihrerseits keine Transparenz an den Tag legen. Ein Cochrane-Review deckte im Februar auf, dass rund die Hälfte aller Ergebnisse von klinischen Studien einfach nicht publiziert wird. Selbstverständlich sind es dabei vor allem negative Resultate, die man gepflegt unter den Tisch fallen lässt: Die gefährden schließlich die Entwicklung neuer Produkte, mit denen den Menschen – ob nun individuell oder über Krankenkassen – das Geld aus der Tasche gezogen werden soll. Im Zweifelsfall auch unter Vorspiegelung falscher Tatsachen und mit falschen Versprechungen, wie die Corona-Jahre belegten.
Laut Cochrane-Review werden negative Ergebnisse seltener und langsamer publiziert als positive Resultate: Die Ergebnisse von 47 Prozent von klinischen Studien wurden demnach nicht oder nicht vollständig veröffentlicht. Die Chancen für die transparente Publikation sinken, wenn Ergebnisse unvorteilhaft ausfallen, ganz besonders bei Studien, die von Pharmafirmen oder anderen gewinnorientierten Unternehmen finanziert werden. Im Schnitt dauert es deutlich über zwei Jahre, bis Daten publik werden (mancher könnte fragen, ob das die Zeit ist, die benötigt wird, um Ergebnisse “passend” zu machen).
Gefährdung von öffentlicher Gesundheit und Menschenleben
Die Organisation TranspariMED konstatiert dazu: “Werden die Ergebnisse klinischer Studien nicht veröffentlicht, entstehen Lücken in der medizinischen Evidenzbasis, die Patienten schaden, die öffentliche Gesundheit gefährden und die Kosten der Gesundheitsversorgung in die Höhe treiben können.” Man enthält brisante Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit von Arzneimitteln vor, mit der Konsequenz, dass weder medizinisches Personal noch Patienten die Risiken kennen, die mit diesen Präparaten verbunden sind – und die verabreicht werden, obwohl sie in Wahrheit vielleicht gar nicht wie versprochen wirken. Das verursacht Leid und Kosten und behindert die Entwicklung besserer Medikamente, doch das ist der Industrie herzlich egal.
Wissenschaftler wissen seit Jahrzehnten, dass die vorhandene Evidenzbasis zu Arzneimitteln und Medizinprodukten verzerrt sein kann. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass die veröffentlichte Evidenz zu Arzneimitteln und Medizinprodukten den Nutzen systematisch überbewertet und den Schaden herunterspielt (Bekelman et al., 2003; Goldacre, 2012; Golder et al., 2016; Sani,
2014; Song et al., 2010).Quelle: TranspariMED, aus: “Clinical Trial Transparency – A guide for policy makers“
Eine Politik, die angeblich die Wissenschaft stärken möchte, verhökert niemals die sensibelsten Daten der eigenen Bürger: Sie nimmt stattdessen die Pharmaindustrie ins Visier, deren Geschäft viel zu stark auf Täuschung und Manipulation beruht. Das geschieht in Deutschland nicht. Friedrich Merz und die neue Regierung entlarven sich damit abermals selbst.
Höhenflug: AfD führt mit neuem Höchstwert erstmals auch die RTL/ntv-Umfrage an!

Der Höhenflug der AfD in den Umfragen seit der Bundestagswahl hält an. Im neuen RTL/ntv-Trendbarometer können Weidel & Co. noch einmal zulegen und ziehen auch hier an CDU und CSU vorbei. Erstmals führt die AfD damit die Erhebung des Kölner Senders als stärkste politische Kraft an.
Die AfD gewinnt in der neuen Umfrage im Vergleich zur Vorwoche gleich zwei Prozentpunkte hinzu. Damit liegt sie nun klar vor den Unionsparteien, die mit 25 Prozent weiter unter deutlich ihrem Bundestagswahlergebnis stagnieren.
Auch bei SPD und BSW gibt es keine Bewegung, während „Grüne“ und Linke je einen Punkt abgeben. Die FDP legt überraschend einen Prozentpunkt zu.
Wie in den Vorwochen und wie zuletzt auch bei INSA kommt die angestrebte schwarz-rote Regierungskoalition im RTL/ntv-Trendbarometer nicht mehr auf eine Mehrheit.
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Steuerbefreiung auf Kosten der Souveränität!
Manlio Dinucci
Giorgia Meloni zeigt sich als Verbündete von Donald Trump. Wenn sie auch vom Präsidenten der Vereinigten Staaten eine Zoll-Befreiung für italienische Produkte erhielt, so geschah dies auf Kosten der Vasallisierung ihres Landes.
Premierministerin Giorgia Meloni wurde von Präsident Donald Trump im Weißen Haus mit allen Ehren empfangen, nicht nur, um über Zölle zu sprechen. Sie selbst bestätigte dies, indem sie erklärte: „Wenn ich vom Westen spreche, spreche ich nicht von einem geografischen Raum, ich spreche von Zivilisation, und ich möchte bekräftigen, dass die Zivilisation stärker ist.“ Sie bekräftigt erneut damit ihre Sicht einer unipolaren Welt, die vom Westen dominiert wird, dem alleinigen Besitzer der „Zivilisation“, die – angeführt vom Leitstaat, den Vereinigten Staaten von Amerika – ihre militärische, politische und wirtschaftliche Stärke nutzt, um die Dominanz aufrechtzuerhalten, die sie jedoch heute in einer sich verändernden Welt verliert. Auf diese Vision gestützt, fühlt sich Italien noch mehr an die Vereinigten Staaten gebunden und akzeptiert alle ihre Bitten, die Rolle des engsten Verbündeten zu übernehmen, in Wirklichkeit der eifrigste Vasall im Gehorsam gegenüber Befehlen.
Mittelalterliches Moos in Antarktisgletscher entdeckt
Während der mittelalterlichen Warmzeit vor rund 1.000 Jahren war die Sommerschmelze in der Antarktis wohl deutlich größer als heute. Dies zeigen Funde von Moos aus dieser Zeit in einem Gletscher, der heute dauerhaft schneebedeckt ist. Und das ganz ohne größere CO2-Werte zur damaligen Zeit.
In den Jahren von etwa 950 bis 1250 herrschte die sogenannte mittelalterliche Warmzeit, auch als mittelalterliches Klimaoptimum bekannt. Eine Zeit, in der die Alpengletscher abschmolzen, die Wikinger Siedlungen auf Grönland gründeten, die Ernten umfangreicher ausfielen und damit auch das Bevölkerungswachstum sich verstärkte. Eine Zeit also, in der das Leben gedeihen konnte. Darauf folgte die “kleine Eiszeit” von etwa 1300 bis 1850, welche nicht nur von schlechteren Ernten und Pestwellen geprägt war, sondern auch die Auswanderung in die Kolonien begünstigte.
Doch nicht nur in der nördlichen Hemisphäre waren diese klimatischen Veränderungen spürbar, sondern weltweit. Denn offensichtlich sind nicht unerhebliche Schnee- und Eismassen in der Antarktis auf das deutlich kältere Klima während der “kleinen Eiszeit” zurückzuführen. Zuvor, während der rund dreihundert warmen Jahre im Klimaoptimum, gab es nämlich umfangreichere Gletscherschmelzen, die das Wachstum von Pflanzen wie z.B. blättrigen Moosen förderten.
Dies legt eine neu veröffentlichte Studie mit dem Titel “A warming pulse in the Antarctic continent changed the landscape during the Middle Ages” mit Daten des Boulder Clay Glacier in der Region Victoria-Land der Antarktis nahe. Denn dort wurden Moosproben mit intakten Blättern und Stängeln, die bis zu 12 Millimeter lang sind, gefunden. Heute schmilzt die Oberfläche dieses Gletschers – trotz des Klimaalarmismus – nicht und bleibt permanent schneebedeckt. Den Wissenschaftlern zufolge gab es während der Periode von etwa 830 bis 1140 in dieser Gegend auch eine geringere Meereis-Bedeckung. Auch andere Daten – wie umfangreiche Sedimentschichten – stützen die Feststellung, dass es zu dieser Zeit zu deutlich umfangreicheren Sommerschmelzen kam.
Mehr noch stieg der globale Meeresspiegel während dieser Warmzeit um lediglich fünf bis zehn Zentimeter an – und das trotz umfangreicher Eisschmelzen. Ein Umstand, der die Frage aufwirft, welchem Zweck die moderne Panikmache diesbezüglich dann dient. Immerhin basieren die meisten heutigen Klimamodelle auf Daten aus der letzten Kaltzeit als Referenzwerte, die weit von klimatisch optimalen Bedingungen entfernt sind.
Sondergerichtszone Bamberg: „Mit dem Vorschlaghammer gegen die Meinungsfreiheit!“

Die laut Medienberichten „autoritäre Sondergerichtszone Bamberg“ sorgt auch international für Schlagzeilen und Fassungslosigkeit. Der britische „Economist“, mit einer Auflage von 1,4 Millionen Exemplaren das wohl einflussreichste Wirtschaftsmagazin weltweit, rechnet in einem ausführlichen Artikel mit den Zuständen in Faeser-Deutschland ab: „Eines der freiesten Länder der Welt nimmt den Vorschlaghammer und zertrümmert seinen eigenen Ruf.“
Nach US-Vizepräsident JD Vance hat nun auch das in London erscheinende Nachrichtenmagazin „The Economist“ die Einschränkung der Freiheitsrechte in der Bundesrepublik scharf kritisiert. Unter der Überschrift „Die Bedrohung der Meinungsfreiheit in Deutschland“ sorgen sich die britischen Journalisten über die gesellschaftliche Entwicklung im laut Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier „besten Deutschland, das es jemals gegeben hat“. Das renommierte Magazin wird weltweit vor allem von Multiplikatoren gelesen und findet starke Beachtung bei politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern.
Der Untertitel des umfangreichen Artikels lautet: „Eines der freiesten Länder der Welt zerhämmert seinen eigenen Ruf“. Konkret vor dem Hintergrund des jüngsten Skandal-Urteils gegen David Bendels, den Herausgeber und Chefredakteur des Deutschland-Kurier, schlägt das Magazin Alarm: Der Umgang der Politik mit Kritik in einer liberalen Demokratie werfe Fragen auf!
Gesetz gegen Meinungsfreiheit
„The Economist“ schreibt: Der Prozess gegen Bendels habe nicht nur internationale Aufmerksamkeit erregt. Das Urteil habe auch viele Beobachter „in einem Land schockiert, dessen Verfassung die freie Meinungsäußerung und Verbreitung von Ansichten garantiert – ausdrücklich auch in Bildform“, heißt es unter Verweis auf das Faeser-Meme, dessentwegen der DK-Chefredakteur zu einer Freiheitsstrafe von sieben Monaten auf Bewährung verurteilt worden war, zusätzlich mit der demütigenden Auflage, einen „Entschuldigungsbrief“ an die scheidende Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) zu schreiben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Das britische Magazin kritisiert, dass deutsche Gerichte laut dem sogenannten „Majestätsbeleidigungs“-Paragraphen 188 des Strafgesetzbuches (StGB) „besonders streng bestrafen“ dürfen, wenn das öffentliche Wirken von Politikern „erheblich“ beeinträchtigt werde. Das Gesetz hatte noch die schwarz-rote Regierung von Angela Merkel (CDU) in den letzten Wochen ihrer Amtszeit 2021 durchgesetzt.
Unter der Ampel-Koalition erstatteten dann vor allem die „Grünen“-Minister Robert Habeck und Annalena Baerbock sowie die FDP-Kriegstreiberin Marie-Agnes Strack-Zimmermann tausendfach Anzeigen, um auf diese Weise Kritik zum Verstummen zu bringen. Im Zuge dessen kam zu es zu zahlreichen Hausdurchsuchungen.
Für Schlagzeilen sorgte vor der Causa Bendels ebenfalls in der „Sondergerichtszone Bamberg“ der Fall von Rentner Stefan Niehoff („Schwachkopf“-Meme). CDU-Chef Friedrich Merz hetzte einem Mann aus Stuttgart die Polizei auf den Hals, weil der ihn im Zusammenhang mit der Cannabis-Legalisierung als „Suffkopf“ bezeichnet hatte.
Bundesregierung will Hoheit über die Wahrheit
Der „Economist“ warnt mit Blick auf den schwarz-roten Koalitionsvertrag, es könnte „noch schlimmer kommen“. In dem Bericht heißt es: „Die Regierungsvereinbarung der neuen Koalition in Deutschland sieht vor, eine Regulierungsbehörde zu stärken, die gezielte ‚Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen‘ bekämpfen soll.“
Wie die Meinungsfreiheit in Deutschland von den Regierenden bekämpft werde, ist aus Sicht der britischen Journalisten bedenklich. Der Artikel zitiert das Ergebnis einer Allensbach-Umfrage von 2024, der zufolge sich nur noch 40 Prozent der Deutschen trauen, ihre Meinung frei äußern zu können – ein historischer Tiefstand. „Die Zahl hat sich seit 1990 halbiert“, schreibt „The Economist“.
Promi-Anwalt nennt Bendels-Urteil „exzessiv“
Auch in Deutschland reißt die Kritik an dem Bamberger Urteil nicht ab. Immer mehr prominente Juristen schlagen Alarm. Selbst der Berliner Medienanwalt Christian Schertz, der sonst eher auf der Seite klagefreudiger Politiker zu finden ist, nennt das Urteil gegen DK-Chef David Bendels „exzessiv“.
„Die Staatsgewalt geht von Bamberg aus“
Hausdurchsuchungen ohne den Hauch eines Verdachts auf ein schweres Verbrechen, demonstrative Aushöhlung der Redefreiheit, absurd scharfe Strafbefehle für Nichtigkeiten: „Ein bayerischer Justizbezirk führt schwarz-grün geförderte Bürgereinschüchterung vor“, schreibt das liberal-konservative Meinungs-Magazin („Tichys Einblick“) unter der Überschrift: „Die Staatsgewalt geht von Bamberg aus.“
Erinnert wird daran, dass im spätmittelalterlichen Oberfranken die Hexenverfolgung erbarmungslos wütete. In der Bischofsstadt Bamberg des 17. Jahrhunderts konnte es jeden treffen: „Es brauchte nur einen missgünstigen Nachbarn, einen enttäuschten Verehrer. Dann begann eine Spirale aus Verhören und Folter. Am Ende stand fast immer der Scheiterhaufen“, schreibt „Tichys Einblick“ unter Anspielung darauf, dass die Bamberger Justiz wohl in einer gewissen unrühmlichen Tradition stehe. Denn gerade in Bamberg könne man sich des Eindrucks nicht erwehren, „dass das dunkle Spätmittelalter und unsere angeblich so aufgeklärte und moderne Gegenwart in mancherlei Hinsicht gar nicht so weit auseinanderliegen“. Allerdings seien „gewisse Zweifel daran angebracht, dass die Staatsjuristen in Bamberg unliebsame Meinungsäußerungen aus dem linken Spektrum so beflissen zu unterbinden versuchen wie solche aus dem konservativen Lager. Denn einige der handelnden Personen sind nicht nur in juristischen, sondern auch noch in anderen Interessengeflechten verwoben“, betont der Autor und verweist auf CSU-Seilschaften und einen „schwarz-grünen Machthintergrund“ in der fränkischen Justiz, über die zuvor die „JUNGE FREIHEIT“ berichtet hatte.
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Donald Trumps Projekte (2/2), von Thierry Meyssan
Papst Franziskus: Impfdogma statt Nächstenliebe – Für wen sprach er wirklich?
Mit seinem Tod endet das Pontifikat von Papst Franziskus – einem Kirchenoberhaupt, das wie kein anderes den Schulterschluss mit globalen Machtzentren suchte. Sein Umgang mit der Corona-Impfung wirft unbequeme Fragen auf: Diente Franziskus dem katholischen Glauben – oder einer neuen, technokratischen Weltordnung?
Ein „Akt der Liebe“?
Franziskus nannte die Corona-Impfung einen „Akt der Liebe“. Doch was wie eine pastorale Botschaft klang, entpuppte sich als ideologisch aufgeladene Kampagne:
→ Wer sich nicht impfen ließ, bekam im Vatikan schlichtweg kein Gehalt mehr.
→ Ungeimpfte Bedienstete wurden unter Druck gesetzt, mit Sanktionen bedroht.
→ Drei Mitglieder der Schweizergarde quittierten den Dienst – sie verweigerten die Spritze.

Moralischer Zwang statt freier Gewissensentscheidung
Die vatikanische Linie war klar:
→ Eine „moralische Pflicht zur Impfung“ wurde von Theologen verbreitet.
→ Die Kirche erhob den Anspruch, das Gewissen der Gläubigen zu lenken – und damit zu übergehen.
Symbolpolitik mit Münzprägung
2022 ließ der Vatikan eine Gedenkmünze zu Ehren der Impfung prägen – ein symbolisches Bekenntnis, das weltweit für Kopfschütteln sorgte. War das noch Seelsorge – oder PR im Dienst der Pharma-Lobby?
Münzamt des Vatikans / CFN.VA QuelleEin Pontifikat im Schatten der Macht
Franziskus predigte Nächstenliebe, doch er praktizierte autoritären Konformitätsdruck. Der Vatikan, einst spirituelles Zentrum der Weltkirche, wurde unter seiner Leitung zu einem Bollwerk medizinischer Gehorsamkeit. Kein Widerspruch war erlaubt, kein Zweifel geduldet.
War das der Glaube, den er vertreten wollte? Oder war er zum Werkzeug einer Agenda geworden, die wenig mit dem Evangelium und viel mit globalistischer Machtausübung zu tun hat?
Drinnen und draußen

Von RAINER K. KÄMPF | Die Welt ist im Wandel. Vom globalen Hegemonialsystem hin zur multipolaren Ordnung verschiedener nationaler Ausrichtungen. Zurzeit zeichnen sich drei wesentliche Machtzentren ab. Ob sich die USA, Russland und China die Welt untereinander aufteilen werden, mag zu bezweifeln sein. Ihre Einflusssphären jedoch werden sie akribisch abstecken. China sicher in Asien, Russland im Osten wesentlich die Folgestaaten der ehemaligen Sowjetunion und die USA den amerikanischen Kontinent. Bleibt das alte abgehängte Europa. Selbst nicht in der Lage auch nur ansatzweise in den Dunstkreis einer Weltmacht aufzusteigen, beweist es aktuell seine Unfähigkeit, politisch, ökonomisch oder militärisch geschlossen aufzutreten und sich als ernstzunehmende Konkurrenz gegenüber der global agierenden Großmächte zu positionieren.
Bevor der gescheiterte aufgepfropfte Versuch einer politischen Einheit gänzlich in seiner Peinlichkeit krepiert, soll eine neue, besonnene Politikergeneration die Reißleine ziehen und die entmündigten ehemaligen Nationalstaaten wieder ihrer angestammten Bestimmung zuführen: Eine national determinierte Heimstatt ihrer Völker zu sein und nur solche Eisen anfassen, deren Hitze man auch verträgt. Zurück zu einer ausgewogenen Wirtschaftsgemeinschaft, deren autarke Nationalstaaten ihren Völkern Sicherheit und wirtschaftlichen Wohlstand garantieren im Zentrum der Großmächte.
Das erfordert starke Gesellschaften, die sich auf die Wurzeln ihrer Geschichte und Kultur besinnen. Nach innen geschlossen und solidarisch zum Wohle des eigenen Volkes. Nach außen ernstzunehmend politisch agierend, im Interesse der eigenen Sicherheit und der, der nationalen Vaterländer der umgebenden Nachbarschaft. Gerade den Deutschen sei dies ins Stammbuch geschrieben. Wir taugen nicht zum Global Player. Weder militärisch, wie unsere Geschichte deutlich bewies, noch politisch oder hocherhobenen Fingers mit Hinweis auf eine Pseudomoral die abgewrackte Akademiker, mangels sinnvoller Verwendung, in Kreuzberger Druckerstuben erschwurbelten.
Die politische Umkehr gerade in Deutschland dürfte eine nationale Mammutaufgabe werden. Während also außerhalb der deutschen Blase die Welt durch lebenserfahrene weise Männer vom Kopf auf die Füße gestellt wird, laborieren die Deutschen am Höllenexperiment, aus einer Melange aus versagenden Politikern und ihren Groupies vom Typ verlebtes infantiles Schulmädchen eine Art angewandtes Kabarett für GEZ-verweigernde Theaterliebhaber zu machen.
Vielleicht haben wir Glück und erleben das Blaue Wunder in Form eines neuen blühenden Nationalstaates deutscher Provenienz. Künftige Generationen müssen aus dem Dilemma der vergangenen Jahrzehnte gelernt haben.
Sollen die Welt und das Land sicher und friedlich sein, setzt dies den Willen und Mut zur unabdingbaren Macht des Faktischen voraus. Diese gilt es auf Dauer zu sichern und gegen jeden zu verteidigen, der daran rütteln will. Nur wer mächtig, stark und kämpferisch ist, kann sich den Luxus der Toleranz leisten. In einem ausgewogenen Maß, sich immer der Gefahr bewusst, dass die trojanische Toleranz den aufgesetzten Schuss ins eigene Knie bedeuten kann. Nicht „deren Demokratie“ und die sträfliche Duldung allen Zerstörerischen von außen sichert die Zukunft unseres Landes, sondern die Unabdingbarkeit, die kulturelle Heimat zu verteidigen.
PI-NEWS-Autor Rainer K. Kämpf hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.
Europäische Energie- und Chemieunternehmen fordern Rückkehr zu russischen Gaslieferungen
China installiert weltweit immer mehr Kraftwerke
Obwohl sie als potenzielle Sicherheitsgefahr gelten, setzen immer mehr Länder weltweit auf chinesische Technik beim Bau von Kraftwerken. Im vergangenen Jahr gab es sogar einen neuen Rekord bei solchen Installationen. Gleichzeitig wird deutlich, dass Wind und Sonne für die globale Energiesicherheit nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Chinesische Unternehmen verdienen sich am weltweit klimapolitisch verordneten Wasser-, Wind- und Solarboom, sowie am generellen Energiehunger, eine goldene Nase. Ein aktueller Bericht zeigt, dass diese Firmen im vergangenen Jahr in mehr als 150 Ländern der Belt-and-Road-Initiative (Neue Seidenstraße) Stromerzeugungskapazitäten von 24 Gigawatt (GW) installiert haben. Im Jahr 2023 waren es noch 10 GW, im Jahr 2022 noch 22 GW. Damit gab es einen neuen Rekord. Etwas mehr als die Hälfte davon waren Wasser- und Solarkraftwerke. Der Rest läuft mit Kohle, Gas und Öl.
Doch diese Entwicklung hat Schattenseiten. Dank der theoretischen Kontrolle über die Steuerungselemente der chinesischen Energietechnologie könnte Peking diese Anlagen im Ernstfall einfach aus der Ferne abschalten und so ganze Länder ins Chaos stürzen. Dies ist ein ähnliches Sicherheitsproblem wie bei den chinesischen Elektroautos, die langsam aber sicher die ausländischen Märkte fluten.
Realität vs. Wunschdenken
Allerdings zeigt die Realität auch, dass weder China selbst noch andere Länder auf längere Sicht auf Gas und Kohle zur Sicherung der Stromversorgung verzichten werden. Zwar werden auch in der Volksrepublik die Wind- und Solarkapazitäten ausgebaut, doch gleichzeitig verzeichnete man im letzten Jahr einen neuen Rekord bei der Kohleverstromung. Warum? Weil gerade die chinesische Industrie eben auf eine günstige und verlässliche Stromversorgung angewiesen ist.
Auch im Reich der Mitte weiß man, dass Wind- und Solarenergie aufgrund der wetterbedingten Schwankungen keine grundlastfähige Stromerzeugung bieten können. Und selbst in jenem Land, welches große Batteriespeicher günstiger produzieren könnte als jedes westliche Industrieland, spielt diese Option aufgrund der hohen Kosten und der völligen Unrentabilität keine Rolle. Das kommunistische Regime setzt auf Planungssicherheit anstatt auf klimapolitisches Wunschdenken, wenngleich Staatschef Xi Jinping eigentlich die Kohleverstromung reduzieren wollte, weil die Luftqualität in vielen chinesischen Regionen stark darunter leidet.
Der Westen verliert
Während Russland den globalen Uran- und Atommarkt dominiert, schleicht sich China dank der Klimareligion und der günstigeren Produktionspreise sukzessive in den “Ökostrom”-Sektor hinein. Und der Westen? Der sieht zu, wie die eigenen (konventionellen) Technologien aus ideologischen Gründen ins Hintertreffen geraten. Anstatt weiterhin auf bewährte Stromversorgungssysteme zu setzen und nebenbei an Alternativen zu forschen, setzt man direkt auf eigentlich noch unausgereifte Technologien und sorgt damit für enorm hohe Strompreise bei einer gleichzeitig sinkenden Energiesicherheit.
China baut nicht nur moderne und sichere Atomreaktoren (z.B. mit deutscher Technologie entwickelte Kugelhaufenreaktoren und mit US-Technologie entwickelte Thoriumreaktoren), sondern forscht auch aktiv an weiteren neuen Energietechnologien, während man konventionelle Kohle- und Gaskraftwerke weiterhin als Rückgrat der eigenen Stromproduktion laufen lässt.
Donald Trump scheint dieses Dilemma erkannt zu haben und versucht, dem entgegenzusteuern. Und die Deutschen? Die bauen weiterhin immer mehr Wind- und Solarkraftwerke, die jedoch in Zeiten von Dunkelflauten in etwa so viel Strom produzieren wie ein Wasserkraftwerk in der Wüste Sahara.
Der Karneval ist vorbei
Ein kritischer Nachruf auf Bergoglio, alias Papst Franziskus. Als Jorge Mario Bergoglio am 13. März 2013 als Nachfolger des zurückgetretenen Papstes Benedikt XVI. gewählt wurde, begab er sich, bevor er die Bendiktionsloggia des Petersdoms betrat, nach altem Brauch in die sog. Kammer der Tränen (Camera lacrimatoria) neben der Sixtinischen Kapelle, wo er sich mit den […]
Der Beitrag Der Karneval ist vorbei erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
„Papst der Linken“ ist tot – Franziskus stirbt an Ostern und hinterlässt eine gespaltene Kirche

Ein Kommentar des DeutschlandKURIER-Kolumnisten Matthias Matussek.
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