Kategorie: Nachrichten
Regierung will Füllmichs Rückkehr in die Öffentlichkeit um jeden Preis verhindern – ein Prozess, der weit über juristische Grenzen hinausreicht
Am 24. April 2025 wurde der bekannte deutsche Anwalt und Mitbegründer des Corona-Ausschusses, Reiner Füllmich, vom Landgericht Göttingen zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Ihm wird die Veruntreuung von zwei Summen in Höhe von insgesamt 700.000 Euro vorgeworfen. Doch was Beobachter weit mehr beunruhigt als die Anklage selbst, sind die Begleitumstände des Prozesses – und das, was nun folgt.
Urteilsverkündung unter fragwürdigen Umständen
Obwohl die Verteidigung noch Zeit für ein Schlussplädoyer sowie einen Befangenheitsantrag gegen das Gericht hatte, setzte der Vorsitzende Richter Carsten Schindler die Urteilsverkündung überraschend auf 17 Uhr an. Kurz zuvor wurde eine vorbereitete Pressemitteilung an große Medien verschickt – noch bevor Füllmich überhaupt sprechen konnte. Der Befangenheitsantrag wurde zeitgleich von einer anderen Kammer abgelehnt.
Die verhängte Haftstrafe entsprach exakt der Forderung der Staatsanwaltschaft. Zwar hatte Füllmich zum Zeitpunkt der Urteilsverkündung bereits 18 Monate Untersuchungshaft hinter sich, doch das Gericht rechnete fünf Monate davon nicht an. Begründung: Die Verteidigung habe den Prozess verzögert. Besonders brisant: Die monatelange Isolationshaft unter schwerer Bewachung, in der Füllmich teilweise an Händen und Füßen gefesselt wurde, fand keine Berücksichtigung.
Isolation wegen juristischer Beratung – ein Skandal?
Die angebliche „Aufstachelung“ anderer Gefangener, die zur Isolierung führte, bestand laut Beobachtern lediglich darin, dass Füllmich den mitgefangenen Rechtsberatung gab und Anwälte vermittelte. Die gesetzlichen Maximalfristen für Isolationshaft in Deutschland – 15 Tage – wurden massiv überschritten. Kritiker sprechen von psychologischer Folter. Der frühere UN-Sonderberichterstatter Nils Melzer bewertete die Haftbedingungen als schwer menschenrechtswidrig.
Was jetzt kommt: Drei zentrale Entwicklungen
1. Ein zweiter Prozess steht bevor, Füllmich muss sich in einem weiteren Verfahren verantworten – dieses Mal wegen 16 Anklagepunkten im Zusammenhang mit angeblich illegalen Zahlungen. Besonders brisant: Auch dieser Prozess soll von derselben Kammer geführt werden, die bereits das erste Urteil gefällt hat. Die Hoffnung auf ein faires und unvoreingenommenes Verfahren schwindet damit weiter.
2. Berufung oder Verfassungsbeschwerde denkbar. Die Verteidigung könnte Berufung gegen das Urteil einlegen. Sollte diese scheitern, steht auch der Weg zu einer Verfassungsbeschwerde offen. Im Raum stehen massive Grundrechtsverletzungen – insbesondere das Recht auf ein faires Verfahren sowie auf menschenwürdige Haftbedingungen.
3. Wachsende internationale Aufmerksamkeit. Mit jeder neuen Enthüllung wächst das internationale Interesse an diesem Fall. Menschenrechtsorganisationen und juristische Beobachter – auch aus dem Ausland – sehen im Verfahren gegen Füllmich ein Beispiel für politische Justiz in einem westlichen Rechtsstaat. Sollte Deutschland nicht überzeugend auf die Vorwürfe reagieren, droht auch auf diplomatischer Ebene Glaubwürdigkeitsverlust.
Symbol für den Zustand des Rechtsstaats?
Nach der Urteilsverkündung zeigte sich Füllmich gefasst und lächelnd, als er den stehenden Zuschauern zurief: „Einer für alle, alle für einen!“ Für viele ist dieses Bild ein Sinnbild für einen Justizapparat, der in einem politischen Fall nicht unabhängig, sondern repressiv handelt.
Quelle: pinchofsoot.nlAngesichts eines zweiten Verfahrens durch dieselbe Kammer, einer aufsehenerregenden Isolation und der Teilverweigerung von Anrechnung der Haftzeit stellt sich zunehmend die Frage: Geht es hier noch um Recht – oder längst um politische Abschreckung?
Der Fall Füllmich könnte sich zu einem Prüfstein für den Zustand des deutschen Rechtsstaats entwickeln – und weit über die Grenzen hinaus Aufmerksamkeit und Kritik provozieren.
Verschwundene Krieger: Das Geheimnis von Nordkoreas versteckter Armee in Kursk

Lange Zeit war ihre Anwesenheit unauffindbar – bis jetzt. Aber warum? Trotz Einwänden des russischen Militärs durften koreanische Truppen schließlich in Kursk kämpfen. Präsident Putin hatte zwingende Gründe für diese Entscheidung. Ich habe wiederholt geschrieben, dass sich in Kursk keine nordkoreanischen Truppen befanden, trotz gegenteiliger Behauptungen des Kiewer Regimes und der westlichen Medien. Zum Zeitpunkt meiner […]
Der Beitrag Verschwundene Krieger: Das Geheimnis von Nordkoreas versteckter Armee in Kursk erschien zuerst unter tkp.at.
NIEDERTRÄCHTIG: Priester SCHLÄGT Kleinkind!(Video) – Hintergrund zur Gewalt von Geistlichen gegen Kinder!
Warum die Bundesregierung die Waffenlieferungen an Kiew künftig geheim halten will
Ansichten eines Clowns: Ein neuer Tiefpunkt für Böhmermann
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Ansichten eines Clowns: Ein neuer Tiefpunkt für Böhmermann
Hetze gegen Patrioten wird in den ÖRR gerne als Satire verkauft – u.a. von überzeugten Mainstream-Helfershelfern wie Jan Böhmermann. Doch bei der letzten Sendung von ZDF Magazin Royale ging der Schuss nach hinten los. Statt Häme, erfuhren patriotische Influencer Solidarität und Unterstützung.
von Aischa Schluter
Jan Böhmermann als Hofnarren zu bezeichnen wäre eine Beleidigung für diesen einst ehrbaren Beruf. Denn auch wenn Böhmermann in erster Linie seichte konformistische “Unterhaltung” für das Establishment produziert, so haben Hofnarren doch auch immer den Mächtigen den Spiegel vorgehalten. Böhmermann hingegen betreibt die Propaganda der Mächtigen – und tritt nach unten. Da es ihm offensichtlich nicht gelingt, sich inhaltlich mit den Ansichten der „rechtsextremen“ (drunter geht es ja nicht) Youtuber auseinanderzusetzen, wechselt er nun die Strategie und geht zum persönlichen Angriff über. Wie auf der großen Bühne der Politik, wo aus „die AfD inhaltlich stellen“ nun mangels Argumenten das generelle Verbot der Partei gefordert wird, versuchte er, gemeinsam mit pseudojournalistischen Komplizen, die Existenz des Youtubers “Clownie” und die seines Kanals „Clownswelt“ zu zerstören. Die sonst gängige Cancel Culture verfängt leider bei Youtubern nicht, da sich diese eine eigene Präsenz aufbauen können und sich somit dem Zugriff des medialen Komplexes entziehen.
Natürlich haben Böhmermann und die ebenfalls an der „Recherche“ beteiligte Wochenzeitung “Die Zeit” versucht, den Youtube-Kanal mit einem Appell an Google und damit über die übliche Denunziation sperren zu lassen. Doch scheinbar hält selbst Youtube, das sich in der Vergangenheit schon oft genug als willfähriger Büttel bei der Durchsetzung der Interessen der Mächtigen erwiesen hat, noch mehr von der Meinungsfreiheit als die linken Verbotsaktivisten – oder der dahinterstehende Google-Konzern will nicht auf die Einnahmen verzichten, die ein monetarisierter Account mit über einer Viertelmillion Abonnenten einbringt.
„Wilkommen (sic!) im Mainstream“
Am 9. Mai 2025 erschien die Folge „Wilkommen (sic!) im Mainstream“ des ZDF-“Neo”-Magazins, welches sich mit vermeintlich „rechtsextremen“ Youtubern befasst. Natürlich hält sich Böhmermann nicht damit auf den Begriff „rechtsextrem“ zu definieren, den er auch munter mit „faschistisch“ und anderen Schmähworten aus dem Setzkasten der politischen Agitation synonym verwendet. Die “inhaltliche” Auseinandersetzung mit allen vorgestellten Youtubern erschöpft sich in ein oder zwei aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten. Man verlässt sich darauf, dass der treue Konsument der Sendung sich mit der Nennung von Buzzwords zufrieden gibt. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Benennung der Klarnamen; doch dazu später mehr.
Auch die “Zeit” geht in ihrem ebenfalls am 9. Mai erschienenen Artikel „Der rechte Clown“ kaum auf Inhalte ein. Er habe Scholz einen Kriegstreiber genannt, sich über Ricarda Langs Körper lustig gemacht und Thunberg als zurückgeblieben bezeichnet, wird da über “Clownie” berichtet Man fragt sich allerdings, warum man nicht juristisch gegen “Clownie” vorgeht, wenn er doch vermeintlich justiziable Beleidigungen tätigt!? Dass diese Vorwürfe aus einer Ecke kommen, die immer wieder munter betont, dass man Alice Weidel gerichtsfest als “Nazi-Schlampe“ bezeichnen darf – geschenkt.
Die “Zeit” und der Clown
Im letzten Abschnitt des unsäglichen “Zeit”-Artikels erfahren wir dann auch nicht etwa, welche Aussagen in den Videos getätigt werden – sondern wie sich „Bekannte“ an Diskussionen mit ihm erinnern. So muss man sich auch nicht für die Aussagen rechtfertigen oder gar Quellen in seinen Videos benennen, sondern kann fröhlich einen Strohmann nach dem anderen ins Feld führen. Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, dass ein ausführlicher Vortag über die aus der Kriminalstatistik abgeleiteten Überrepräsentation bestimmter Zuwanderergruppen zu gerne auf „Schwarze Menschen sind krimineller als Weiße“ (“Zeit”) umgedeutet wird, um der aufziehenden kognitiven Dissonanz zu begegnen.
Aber die “Zeit” gräbt noch tiefer in “Clownies” Umfeld. Sie besucht seine Eltern, informiert seine Band – und die trennt sich prompt von ihm, eine niederträchtige und charakterlose Reflexhandlung, die ganz typisch ist für das deutsche Mitläufertum unter allen Fahnen. Und schließlich posaunt dann auch noch Böhmermann im ÖRR genug persönliche Details in die Welt, damit sogar ein Fünfjähriger mit Internetanschluss die Person ausfindig machen kann. Da hat sich der gute Böhmi gewiss mit seiner Rechtsabteilung abgesprochen, ab wann die Grenze zum mittlerweile nach Paragraph 216 Strafgesetzbuch unter Strafe stehenden Doxxing überschritten ist. Schon im Eigeninteresse: Weil angeblich böse Rechte und Corona-Leugner ihrerseits nämlich nun auch seine Privatadresse öffentlich gemacht und ins Netz gestellt haben, heult er rum und lässt sogar den Staatsschutz ermitteln.
Doxxing als Waffe im Kulturkampf
Doch hier geht es nicht um Böhmermann, der die eigene Medizin zu schmecken bekommt, sondern um das, was er und die “Zeit“ hier angerichtet haben, übrigens unter Bruch aller ethischen und journalistischen Standards. Wohl sehr wohl hinterlistig und zum Zweck der Feindmarkierung werden die Daten von “Clownie” nun überall im Netz verstreut – denn nicht zuletzt ist es auch ein indirekter Aufruf an die militante Antifa, die Sturmabteilung des linken Milieus. “Clownie” habe, so befindet Böhmermann in arroganter Anmaßung, sein Recht auf Anonymität verwirkt. Mit welchem Recht sich der Hofnarr zum Richter aufschwingt, bleibt sein Geheimnis, doch es muss sich wohl um eine Mischung aus gefühlter moralischer Überlegenheit und Verzweiflung handeln.
Dass sich die “Zeit”, die schon über die gefährlichen Folgen von Doxxing („Eine Waffe namens Doxxing“) geschrieben hat, wenn dieser perfiden Methode Gleichgesinnte zum Opfer fielen, wie auch der öffentlich-rechtliche Staatsfunk („Was ist ‚Doxing‘, wer wird häufig gedoxt und warum ist es gut, dass es seit 2021 strafbar ist?“) als Schirmherr an dieser Aktion beteiligen, ist jedoch der eigentliche Skandal und zeigt die Gefahr: Es genügt inzwischen offensichtlich eine beliebige Privatdefinition von „rechtsextrem“, um einem missliebigen Künstler, der aus naheliegenden Gründen die Anonymität einer Kunstfigur wählte, alle Schutzrechte abzusprechen. Das ist kein Journalismus, das ist Selbstjustiz an der Schwelle zu Lynchjustiz. Die Wahrung journalistischer Standards erfolgt nur oberflächlich, doch eigentlich ist es dies: Bedrohung, Einschüchterung, Eingriff in die Meinungsfreiheit. Methoden, die an dunkle Zeiten in der deutschen Geschichte erinnern.
Macht der Verzweiflung
Das konservative oder rechte Spektrum ist seit Jahren die Gängelungen durch den Mainstream gewohnt: Ausschluss von jeder Monetarisierung, Einschränkung von Reichweiten und Shadowbanning, Verbannung unliebsamer Meinungen aus den Kommentarspalten, Sperrungen oder Boykottaufrufe. Doxxing ist auf beiden Seiten des politischen Spektrums nichts Neues. Aber dass dieses Doxxing nun von staatlichen Stellen in Zusammenarbeit mit Qualitätsmedien betrieben wird, hat eine ganz neue Qualität. Das letzte, was man jetzt allerdings tun sollte wäre, sich auf deren Niveau herabzubegeben und ebenfalls Doxxing beim politischen Gegner oder bei Journalisten zu betreiben. Die oben erwähnte Veröffentlichung von Böhmermanns Privatanschrift fühlt sich wie ausgleichende Gerechtigkeit an, doch letztlich begibt man sich damit auf das primitive Niveau dieses Hetzers und seiner antidemokratischen Mitstreiter
Es muss wohl die Macht der Verzweiflung sein. Viele der Positionen, die “Clownie” und andere „rechtsextreme” Youtuber beispielsweise bezüglich Migration vertreten, werden – infolge des jahrelangen Aufbäumens der Gegenöffentlichkeit und deren erfolgreichen Info-Feldzugs im Netz gegen die massenmediale Propaganda des Goliaths namens “Qualitätsmedien” beziehungsweise des milliardenschweren ÖRR – vom Großteil der Bevölkerung geteilt.
Partielles Happy-end
Die Deutungshoheit dieser einstigen Leitmedien ist ebenso dahin wie ihre Glaubwürdigkeit und das von der Bevölkerungsmehrheit in sie gesetzte Vetrauen. In deren Redaktionsstuben redet man sich nun ein, dies läge an der Manipulation an Falschdarstellungen, die kritiklos geschluckt würden. Doch das ist Projektion: Zu lange haben die Meinungsmacher die tatsächlichen Ausmaße der Migration und anderer Themen beschönigt, relativiert, verschwiegen. Die Gegenbewegung arbeitet hingegen mit Argumenten, mit Fakten, mit Statistiken. Deshalb verfangen die Argumente.
Und so scheint, zumindest dies ein partielles Happy-end, auch diese Aktion für “Böhmi” ein gewaltiger Schuss in den Ofen gewesen zu sein: Die Abonenntenzahl von „Clownswelt“ stieg von den noch in der Sendung erwähnten 227.000 auf mittlerweile über 350.000, Tendenz ungebrochen steigend. Clownies Video zu Böhmermanns Sendung hat nach nur einem Tag 643.000 Aufrufe; ein weiteres schönes Beispiel für den Streisand-Effekt. Wie sang schon Bob Marley: “You can fool some people some times, but you cant fool all the people all of the time.”
Der Beitrag Ansichten eines Clowns: Ein neuer Tiefpunkt für Böhmermann ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.
Das Ringen um die russisch-ukrainischen Verhandlungen in der Türkei
Der Spiegel titelt „Deutschland erhöht Druck auf Putin“
Eurovision Song Contest – die zwangsfinanzierte Zerstörung der ethischen Werte
Weltwoche Daily: Zweifel an Merz’ Fähigkeiten in der britischen Presse
„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe:
- Putin hat recht: Über Kriegsursachen reden!
- Zweifel an Merz’ Fähigkeiten in der britischen Presse.
- Trump bringt die Diplomatie zurück.
- Bis zu 22.000 Euro Rente für Baerbock und Co.
- Putin bietet Frieden an und will über Kriegsursachen reden.
- ESC: Schande für die Schweiz.
- Zarte Neutralitätsknospen in Genf.
- Missbrauch der Anti-Rassismus-Strafnorm.
Volk ohne Zukunft?
Von WOLFGANG HÜBNER | Erstmals in der Geschichte gibt es in Deutschland mehr alte als junge Menschen. 2024 waren rund 25 Prozent der Deutschen 60 Jahre und älter, hingegen nur knapp 20 Prozent zwischen Null und 24 Jahren. Da der Anteil der 40 bis 59 Jahre alten Menschen mit über 22 Prozent der höchste ist, wird sich die Überalterung der deutschen Bevölkerung in der Zukunft noch deutlich zuspitzen. Wesentlich ändern daran ließe sich auch mit einem plötzlichen Babysegen nichts mehr. Eine Gesellschaft, die vorwiegend im Hier und Jetzt zu leben pflegt, verdrängt die dramatischen sozialen und psychologischen Folgen dieser Entwicklung.
Kommen wir zuerst zu den sozialen Folgen: Einer neuen Studie zufolge müssen 2020 geborene Kinder, es waren 773.000, in ihrem kommenden Erwerbsleben fast 56 Prozent des Bruttolohnes für Sozialversicherungen aufwenden. Das sind mehr als 16 Prozent höhere Beiträge derjenigen, die 1960 geboren wurden und bald in Rente gehen. Doch auch deren künftige Rentenzahlungen können nicht mehr ohne Rentenkürzungen, Erhöhung des Rentenalters oder noch mehr Finanzierungsanteilen aus dem Bundeshaushalt geleistet werden. Genau um diese Frage gibt es nun den ersten ernsten Streit in der neuen Koalition von Union und SPD.
Doch das ist die Koalition, die mit ihrem massiven Verschuldungskurs, unterstützt von den grünen Freunden der „Nachhaltigkeit“, nach der Devise handelt: Es gibt nur Heute, kein Morgen. Und deshalb lebt die heutige Generation auf Kosten ihrer (wenigen) Kinder und (noch weniger) Enkelkinder. Die ohnehin schon astronomisch hohen Staatsschulden von bald drei Billionen Euro erhöhen sich durch die jüngste Grundgesetzänderung der Schuldenbremse noch einmal drastisch. Die daraus resultierenden Zahlungen für Zins und Zinseszins zwingen die nach uns Kommenden entweder in eine unerträgliche Schuldknechtschaft, Staatsbankrott oder Revolution.
Parteien und Politiker, die nur in kurzen Wahlperioden kalkulieren und handeln, kümmert das nicht, den Großteil der Bevölkerung allerdings auch nicht. So wenig Deutschland um mehr wirksame Maßnahmen für mehr Geburtenfreudigkeit bemüht ist, so wenig denkt und spricht man hierzulande über die Frage, ob das deutsche Volk noch eine Zukunft haben wird oder kann. Talkshows mit diesem Schicksalsthema wären wahrscheinlich immer noch „Nazi“, also finden sie erst gar nicht statt.
Massenpsychologisch sind die Folgen der auf den Kopf gestellten Altersstruktur kaum weniger dramatisch. Wurden die Alten früher als dahinschwindende Minderheit geachtet und als Menschen mit größerer Erfahrung auch besonders beachtet, so kann das bei einer Mehrheit der Alten nicht mehr erwartet werden. Denn diese Mehrheit, die schon jetzt jede Wahl entscheidet, muss von der Minderheit der Jungen nicht als Segen, sondern als Blockade und Verursacher ihrer sozialen Schwierigkeiten empfunden werden. In den dreißiger und vierziger Jahren des laufenden 21. Jahrhunderts dürfte sich dieser Konflikt erst richtig zuspitzen.
Viele aus der „Boomer“-Generation der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts werden das noch miterleben und vielleicht auch miterleiden. Schon jetzt gibt es große Unterschiede im Lebensgefühl zwischen denjenigen, die noch in nichtdigitalen Zeiten aufgewachsen sind und den anderen, für die das Leben mit Smartphone oder Tiktok völlig selbstverständlich ist. Millionen Singles zwischen 40 und 60 Jahren sollten nicht erwarten, von den bereits bei Geburt hochverschuldeten jungen Deutschen im Alter selbstlos versorgt und betreut zu werden. Das Zeitgeistmotto, wonach wir einfach besser nicht über solche Probleme reden und nachdenken sollten, wird sich in der Realität als Illusion erweisen.
Wolfgang Hübner.
PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar.
Die Mainstream-Medien machen aus komplexer Wissenschaft eine drohende Katastrophe

Die Weigerung der Mainstream-Medien, eine neutrale Haltung zum Klimawandel einzunehmen, hat eine komplexe wissenschaftliche Debatte in ein monolithisches Narrativ einer drohenden Katastrophe verwandelt.
Weit davon entfernt, unparteiische Schiedsrichter zu sein, sind die Medien begeisterte Propagandisten mit bis zum Erbrechen wiederholten Weltuntergangsprognosen, die immer wieder nicht eintreffen, während sie eine Fülle wissenschaftlicher Untersuchungen ignorieren, die das Narrativ der katastrophalen Erwärmung in Frage stellen.
Das ist kein Journalismus, sondern Aktivismus, der sich als Wahrheitsfindung tarnt. Das Ergebnis? Eine in die Irre geführte Weltbevölkerung, politische Entscheidungsträger, die sich von Fiktionen leiten lassen, und Entwicklungsländer, die durch eine Energiepolitik gefesselt sind, die der „grünen“ Ideologie Vorrang vor dem menschlichen Wohlergehen einräumt.
Lügen, noch mehr Lügen – und Panik
Praktisch alle großen Verlage und Fernsehsender – von The Atlantic über die Los Angeles Times bis hin zu The Guardian und der BBC – veröffentlichen regelmäßig Prognosen über die Klima-Apokalypse. Diese Medien arbeiten nach einem „Post-Truth“-Drehbuch: Verstärken der extremsten Vorhersage, verwerfen derselben, wenn sie widerlegt ist, und die nächste Schreckensmeldung bringen.
1971 erklärte die Washington Post, dass die Emissionen fossiler Brennstoffe eine Eiszeit einleiten würden. Ja, Sie haben richtig gelesen: eine Eiszeit! Im Jahr 2006 verkündete der Guardian, dass es in Zukunft in Teilen Großbritanniens keinen Schnee mehr geben würde. 2009 berichtete CBS, dass das Eis in der Arktis im Sommer bald verschwinden würde. Das Problem: All diese verzweifelten, angstmachenden Prophezeiungen sind nicht eingetreten, nicht einmal ansatzweise.
Über die Angst vor der „globalen Abkühlung“ in den 1970er Jahren, die Hurrikane in den 2000er Jahren und die Panik vor der „Versauerung der Ozeane“ in den 2010er Jahren wurde jeweils atemlos berichtet und dann stillschweigend aufgegeben. Das Ziel ist nicht die Genauigkeit, sondern die Aufrechterhaltung der Angst.
Die Medien erheben Nicht-Experten in den Status von Propheten, während sie den strengen wissenschaftlichen Diskurs beiseite schieben. Wenn Al Gore der Prophet des Klimawandels war, wurde Greta Thunberg zu dessen Schutzheiliger. Thunberg, ein Teenager ohne wissenschaftliche Referenzen, wurde durch rücksichtslose Berichterstattung und die zynische Ausbeutung eines Kindes zu Weltruhm katapultiert. Ihre 2019 gehaltene Rede „Wie kannst du es wagen?“, eine Meisterleistung in emotionaler Rhetorik, wurde als ein Hilferuf einer verratenen Generation verstanden.
In der Gesellschaft führt der Alarmismus der Medien zu Verzweiflung und Spaltung. Junge Menschen, die mit Bildern eines sterbenden Planeten bombardiert werden, berichten von einer zunehmenden „Klimaangst“, ein Phänomen, das in einer Lancet-Studie aus dem Jahr 2021 dokumentiert worden ist. In der Zwischenzeit erstickt die Verunglimpfung von Skeptikern die Debatte und schafft eine Echokammer, in der nur eine Perspektive toleriert wird. Dies ist nicht das Markenzeichen einer freien Presse, sondern einer Propagandamaschine.
Berufung auf Autorität im globalen Süden
Die vielleicht tragischste Folge dieses Medienmissbrauchs zeigt sich in den Entwicklungsländern. Nachrichtenagenturen in Asien, Afrika und Lateinamerika übernehmen oft alarmistische Inhalte westlicher Medien, ohne sie unabhängig zu überprüfen.
Da die Nachrichtenmedien in diesen Regionen nur über begrenztes lokales Fachwissen verfügen oder keinen Zugang zu ausgewogener Forschung haben, verfallen sie in den Trugschluss, sich auf eine Autorität zu berufen und jede von der BBC oder dem Guardian veröffentlichte Behauptung als unanfechtbare wissenschaftliche Grundlage zu akzeptieren. Dies führt zu einer Rückkopplungsschleife, in der lokale Journalisten und politische Entscheidungsträger Unwahrheiten verbreiten in der Annahme, dass westliche Medien den wissenschaftlichen Konsens widerspiegeln.
Das Ergebnis ist eine gefährliche Verzerrung der Prioritäten. Länder, die mit Armut, Arbeitslosigkeit und Energieunsicherheit zu kämpfen haben, werden unter Druck gesetzt, auf der Grundlage falscher Klimaängste eine wirtschaftlich ruinöse Politik zu betreiben. Dies führt zu einer politischen Landschaft, in der Entwicklungsländer kostspielige, ineffektive und völlig nutzlose Energie- und Umweltpolitik auf Kosten des wirtschaftlichen Fortschritts durchführen.
Kanzel der Scheinheiligkeit
Unser Planet ist grüner als je zuvor, die Ernteerträge brechen Rekorde, und die Menschheit mildert die Auswirkungen von Naturkatastrophen durch Innovationen. Die Medien weigern sich jedoch, über Optimismus zu berichten, der nicht die Billionen-Dollar-„grünen“ Schnapsideen rechtfertigt. Der Klima-industrielle Komplex – eine Kabale aus subventionshungrigen Akademikern, gewinnsüchtigen Unternehmen und Aktivisten-Journalisten – hat die Nachrichtenredaktion in eine karikaturhafte Kanzel der leeren Scheinheiligkeit verwandelt.
Was wir dringend brauchen, ist eine Rückkehr zu den Grundsätzen der journalistischen Neutralität. Wagen wir es, Integrität zu fordern? Das bedeutet, dass sowohl die Beweise für als auch gegen katastrophale Erwärmungsszenarien präsentiert werden müssen, wie es die Wissenschaft traditionell getan hat.
Es bedeutet auch, die legitimen wirtschaftlichen und humanitären Kosten der Klimapolitik anzuerkennen, insbesondere in den Entwicklungsländern. Energiearmut, industrieller Niedergang und soziale Verwerfungen sind keine abstrakten Probleme, sondern unmittelbare Realitäten für Milliarden von Menschen. Ein positiver Weg in die Zukunft erfordert eine radikale Abrechnung und Erneuerung. Wir brauchen dringend Medien, die es wagen, Fragen zu stellen, die Beweise über Emotionen stellen und die die Komplexität der Klimawissenschaft respektieren, anstatt sie auf absurde Schlagworte zu reduzieren.
This commentary was first published at RealClear Markets April 30, 2025.
Link: https://cornwallalliance.org/traditional-media-turn-complex-science-into-impending-catastrophe/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Die Mainstream-Medien machen aus komplexer Wissenschaft eine drohende Katastrophe erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

