Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

Jetzt kostenlosen Gesprächstermin buchen

Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Antisemitismus – das Totschlagargument

Antisemitismus – das Totschlagargument

Antisemitismus – das Totschlagargument

Als Antisemitismus wird im Jahr 2025 alles diffamiert, was irgendwie das siedlerkoloniale Projekt Israel, seine Apartheid oder den Völkermord in Gaza kritisiert. Wer genau sind die Semiten, gegen die sich Antisemitismus richten könnte? Ob Richter, Staatsanwälte oder einfach UN-Beobachter, alles Antisemiten, wenn sie es wagen, an Israel die gleichen Maßstäbe anzulegen wie an alle anderen […]

Der Beitrag Antisemitismus – das Totschlagargument erschien zuerst unter tkp.at.

Vom IS in den Elysée-Palast

Vom IS in den Elysée-Palast

Vom IS in den Elysée-Palast

„Al-Qaida im Anzug“ wie der aktuelle syrische Machthaber oft bezeichnet wird, besuchte am Mittwoch auf offizielle Einladung ein EU-Land, nämlich Macrons Frankreich. Er gilt für die USA noch immer als Terrorist. Syriens Machthaber Ahmad al-Sharaa (alias Abu Mohammad al-Jolani) hat erstmals offiziell ein europäisches Land besucht. Nach Einladung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron reiste er […]

Der Beitrag Vom IS in den Elysée-Palast erschien zuerst unter tkp.at.

USA diskutieren Ende der Geheimdienst-Kooperation mit Deutschland

USA diskutieren Ende der Geheimdienst-Kooperation mit Deutschland

USA diskutieren Ende der Geheimdienst-Kooperation mit Deutschland

Die diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Deutschland verhärten sich zunehmend. Nun wird im US-Senat erstmals gefordert, den Austausch mit dem deutschen Geheimdienst zu stoppen.  Ein beliebtes Argument gegen eine FPÖ-Regierungsbeteiligung in Österreich lautet: Die FPÖ ist ein Sicherheitsrisiko, weil „befreundete Dienste“ (gemeint sind vor allem US-amerikanische und deutsche Geheimdienste), dann die Zusammenarbeit mit Österreich […]

Der Beitrag USA diskutieren Ende der Geheimdienst-Kooperation mit Deutschland erschien zuerst unter tkp.at.

Von der Leyen fordert raschen EU-Beitritt der Ukraine – wer bezahlt dafür?

Von der Leyen fordert raschen EU-Beitritt der Ukraine – wer bezahlt dafür?

Von der Leyen fordert raschen EU-Beitritt der Ukraine – wer bezahlt dafür?

Obwohl es in den meisten EU-Ländern massive Vorbehalte gegen einen EU-Beitritt der Ukraine gibt, will EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen den Beitrittsprozess noch in diesem Jahr beginnen. Was soll schon schiefgehen, wenn man eines der korruptesten Länder der Welt mit einer völlig maroden Wirtschaft aufnimmt?

Bei einer Veranstaltung zum Europatag am Mittwoch drängte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen darauf, den Beitrittsprozess der Ukraine noch in diesem Jahr zu beginnen, um “der Ukraine zu helfen, stark zu bleiben” und “Putins Einschüchterungen zu trotzen”. Das osteuropäische Land, welches als eines der korruptesten Länder der Welt gilt, soll demnach bis zum Jahr 2030 “beitrittsreif” sein.

“Heute möchte ich darauf eingehen, wie wir das erreichen können, und auf drei Prioritäten für unser Handeln”, sagte die CDU-Politikerin, die selbst wegen Korruptionsvorwürfen in Sachen “Pfizergate” im Visier von Ermittlungen steht. “Erstens, die Unterstützung der ukrainischen Verteidigung. Zweitens, den vollständigen Ausstieg aus russischen fossilen Brennstoffen. Und drittens, die Beschleunigung des Beitrittsweges der Ukraine zu unserer Union.” Sie betonte anschließend, dass Brüssel “hart mit der Ukraine daran arbeitet, den ersten Cluster der Beitrittsgespräche zu eröffnen und alle Cluster im Jahr 2025 zu öffnen.”

Die Ukraine, die vor dem Maidan-Putsch ein “schwarzes Loch” für russische Finanzhilfen war, würde damit zu eben einem solchen für die Europäische Union avancieren. Laut einer Schätzung des Centre for European Policy Studies (CEPS) würde das osteuropäische Land zum größten Nettoempfänger des EU-Haushalts. Ganze 18 bis 19 Milliarden jährlich wären dies. Laut einer EU-Studie könnten innerhalb einer Haushaltsperiode von sieben Jahren sogar Zusatzkosten von bis zu 186 Milliarden Euro (davon 96,5 Milliarden Euro alleine für Agrarsubventionen) fällig sein.

Aktuelle Nettoempfänger wie Polen, Ungarn und Rumänien würden angesichts der Größe und der Armut der Ukraine sogar zu Nettoempfängern werden. Zumindest dann, wenn der EU-Haushalt nicht durch allgemeine Erhöhungen der Beiträge der einzelnen Staaten um mindestens ein Fünftel wächst. Wobei hier Wiederaufbaugelder in Höhe von 450 Milliarden Euro über zehn Jahre noch gar nicht inkludiert sind. Und das alles nur wegen einer Symbolpolitik gegen Putin.

Von der Leyens Forderungen dürften auf jeden Fall in vielen EU-Ländern auf massiven Widerstand stoßen. Immerhin würden hier Unsummen in ein Land fließen, das nicht einmal annähernd die Mindestanforderungen für eine Mitgliedschaft in dem Staatenblock erfüllt – und dies auch in den nächsten zehn Jahren nicht erreichen würde.

Juri Besmenow hatte recht – MAGA ist zum Paradebeispiel für all das geworden, wovor er gewarnt hat.

Der ehemalige sowjetische Überläufer und KGB-Whistleblower legte einen erschreckend einfachen Fahrplan zur ideologischen Unterwanderung dar – wie eine Nation nicht durch äußere Invasion, sondern durch Manipulation von innen destabilisiert werden kann.

Das Ziel? Eine Bevölkerung zu schaffen, die so demoralisiert ist, dass sie nicht mehr zwischen Wahrheit und Lüge unterscheiden kann – und aktiv an ihrer eigenen Unterwerfung mitarbeitet.

Yuri Bezmenov Was Right.

MAGA has become the perfect case study in everything he warned about.

This former Soviet defector turned KGB whistleblower, laid out a terrifyingly simple blueprint for ideological subversion—how a nation could be destabilized from within, not by… pic.twitter.com/HzE402B6NZ

— FRΞΞ PRINCΞ (@tyrannideris) March 19, 2025

Phase Eins: Demoralisierung

Besmenow beschrieb die Demoralisierung als den systematischen Zusammenbruch der Fähigkeit einer Gesellschaft, Fakt und Fiktion zu unterscheiden. Eine demoralisierte Bevölkerung akzeptiert Lügen nicht nur – sie braucht sie, um überhaupt noch funktionieren zu können.

Wir leben in einer Zeit, in der Menschen nicht nur uneins sind – sie teilen nicht einmal mehr dieselbe Realität.

Es gibt keinen gemeinsamen Bezugsrahmen, kein gemeinsames Fundament an Fakten, auf dem ein Diskurs aufbauen könnte. Das politische System ist so gespalten und systematisch verzerrt worden, dass Wahrheit selbst irrelevant geworden ist.

MAGA ist dafür das perfekte Beispiel.

Die Widersprüche sind unübersehbar:

  • Trump gilt als Kämpfer gegen den „Deep State“ – und besetzte sein Kabinett mit Neokonservativen aus der Bush-Ära, Wall-Street-Eliten und Vertretern des militärisch-industriellen Komplexes.
  • Er bekämpft Globalisten – und überließ die Wirtschaft Goldman-Sachs-Managern und bereicherte multinationale Konzerne.
  • Er ist gegen den Überwachungsstaat – und verlängerte FISA, erneuerte den Patriot Act und erhöhte die Mittel für FBI, NSA und CIA.
  • Er ist angeblich gegen Kriege – und bewaffnete Saudi-Arabien, intensivierte Drohnenangriffe, ließ ausländische Führer ermorden und prahlte mit höheren Militärausgaben.
  • Er ist gegen Zensur – und forderte Verbote von Flaggenverbrennungen, verfolgte Whistleblower wie Julian Assange und weitete die Überwachung im Namen der „Bekämpfung inländischen Extremismus“ aus.
  • Er steht für freie Märkte – und führte Zölle, Unternehmensrettungen und staatliche Eingriffe ein, die seine Anhänger „Sozialismus“ genannt hätten, hätte sie ein Demokrat vorgeschlagen.

Und doch – nichts davon scheint eine Rolle zu spielen. Denn Demoralisierung bedeutet nicht nur, eine Bevölkerung zu belügen. Es bedeutet, sie abhängig von diesen Lügen zu machen.

Die Menschen wurden nicht einfach nur getäuscht – sie wurden konditioniert in einen Zustand ideologischer Blindheit. Eine bewusste Resistenz gegen Widerspruch. Ein Denken, das so tief in das eigene Narrativ verankert ist, dass es alles andere ausblendet, verändert oder erfindet, nur um die innere Logik aufrechtzuerhalten.

MAGA wurde darauf programmiert, jeden Verrat, jede Lüge, jedes Paradoxon durch blinden Glauben zu erklären:

  • Trump bricht seine Versprechen? Das ist 5D-Schach.
  • Er ernennt Establishment-Figuren? Er hatte keine Wahl.
  • Er erweitert die Regierungsmacht, die seine Bewegung angeblich bekämpft? Kein Problem – weil er sie kontrolliert.

Das ist keine Unwissenheit. Es ist schlimmer.

Ein Mensch kann in Echtzeit erleben, wie seine Weltanschauung zusammenbricht – und wird die Risse mit Fantasie übertünchen, anstatt sich der Wahrheit zu stellen. Es ist keine Unfähigkeit zur Erkenntnis – es ist ein aktives Verweigern.

Und es betrifft nicht nur extreme Randgruppen. Es ist systemisch.

Politik hat Wissen selbst zur parteipolitischen Waffe gemacht. Es geht nicht mehr darum, Wahrheit zu suchen, sondern darum, das eigene Lager um jeden Preis zu verteidigen.

Jeder muss eine Meinung haben. Jeder muss „informiert“ sein. Jeder muss die richtige Haltung einnehmen – obwohl es unmöglich ist, alles zu durchblicken. Also improvisieren sie. Sie übernehmen vorgefertigte Meinungen, geliefert von ihrer politischen Blase. Die Lücken füllen sie mit blinder Loyalität statt eigenständigem Denken.

Das Spiel ist manipuliert, und sie wissen es. Zwei Parteien, zwei Lager, zwei Seiten, in die alle hineingedrängt werden – und keine davon ist die Loyalität wert, die sie fordert.

Aber das zuzugeben hieße, Machtlosigkeit zuzugeben. Dass sie gefangen sind in einer Illusion von Wahlfreiheit. Also klammern sie sich an ihre Seite – und erklären sie nachträglich zur einzig richtigen.

Die Vorstellung, man habe Jahre damit verbracht, für etwas zu kämpfen, das eine Täuschung war – das ist unvorstellbar. Also verdoppelt man den Einsatz.

Das ist ein psychologischer Abwehrmechanismus, der zur kollektiven Psychose geworden ist. Und er eskaliert weiter.

Wenn Loyalität wichtiger wird als Vernunft, wenn Realität dem Tribalismus untergeordnet wird, wenn jedes Faktum dem Narrativ angepasst werden muss – dann ist das Ergebnis unvermeidlich: Krieg.

Wenn zwei Gruppen in verschiedenen Realitäten leben, können sie nicht koexistieren. Sie können nicht verhandeln. Sie können einander nicht einmal mehr als menschliche Gegenüber begreifen – nur als Bedrohung.

Das ist unversöhnlich. Eine Gesellschaft kann nicht bestehen, wenn ihre Mitglieder keine Individuen mehr sind, sondern ideologische Hüllen, die Schlachten führen für Herren, die ihre Namen nicht einmal kennen.

Du bist nicht deine Partei. Nicht dein Lager. Nicht ein Rädchen im kollektiven Geist.

In dem Moment, in dem du dein Denken auslagerst, in dem du glaubst, dass deine Seite richtig sein muss, weil die Alternative zu schmerzhaft wäre – in diesem Moment hast du aufgehört, ein Individuum zu sein. Du bist ein austauschbarer Bauer geworden in einem Spiel, das keinen eigenen Gedanken braucht – nur Gehorsam.

Phase Zwei: Destabilisierung

Der nächste Schritt in Besmenows Plan ist die Destabilisierung – eine Nation in einen dauerhaften Krisenzustand zu versetzen, damit die Bevölkerung keine Energie mehr für echte, strukturelle Probleme hat.

MAGA, einst eine Bewegung des Misstrauens gegenüber der Macht, ist in einer Dauerkrise gefangen – ihre Energie wird ständig auf künstlich erzeugte Empörung gelenkt, nie auf tatsächliche Reform.

Jede Woche wird ein neuer Feind präsentiert, gezielt ausgewählt, um die Basis in reaktiver Panik zu halten:

  • Migranten
  • Trans-Personen
  • Globalisten
  • „Kommunisten“ – ein Begriff, der mittlerweile auch Libertäre, Dissidenten und sogar rechte Kritiker von Trump umfasst
  • Der Deep State – der aber seltsamerweise nie Trumps eigene Vertraute wie Jared Kushner, Bill Barr oder John Bolton einschließt

Die tatsächlichen Machtinstrumente – Konzernmonopole, Massenüberwachung, staatliche Übergriffe – bleiben unberührt. Sie wachsen leise weiter, während sich die Bevölkerung mit kulturellen Schreckgespenstern abkämpft.

Eine besonders perfide Form der Destabilisierung sind falsche Hoffnungsnarrative – Erzählungen, die die Menschen passiv halten, in dem Glauben, jemand anderes kämpfe im Hintergrund für sie.

Das bekannteste Beispiel? „Vertraue dem Plan.“

MAGA wurde jahrelang versprochen:

  • „Der Deep State wird bald entlarvt.“
  • „Trump spielt 5D-Schach.“
  • „Massenverhaftungen stehen bevor.“
  • „Der Sturm kommt.“

Ziel dieser Narrative: Menschen zum Warten bringen, statt zum Handeln.

Als sich echte Chancen boten, sich gegen autoritäre Maßnahmen zu wehren – etwa während der COVID-Maßnahmen, der Ausweitung des Überwachungsstaates oder Trumps Einschränkungen von Grundrechten – tat die Bewegung: nichts.

Sie glaubte, jemand anderes würde die Gerechtigkeit bringen. Ohne ihr Zutun.

Das ist die Kunst der Beruhigung.

MAGA, bei all ihrer Wut, Empörung und scheinbaren Rebellion, war jahrelang im künstlichen Koma – kontrolliert durch sorgfältig gesteuerte Erzählungen, die sicherstellen, dass ihr „Kampf“ niemals den Bereich der Rhetorik verlässt.

Und wer glaubt, das sei ein rein rechtes Phänomen, irrt:

  • 2011 stellte Occupy Wall Street eine echte Bedrohung für die Finanzelite dar – eine parteiübergreifende Bewegung gegen Konzernkorruption. Sie wurde infiltriert, in einen progressiven Kulturkampf umgelenkt und letztlich neutralisiert.
  • 2016 und 2020 griff Bernie Sanders eine breite Unzufriedenheit mit Konzernmacht, Imperialismus und Ungleichheit auf. Am Ende unterwarf er sich dem Establishment, seine Anhänger wurden wieder in die Demokratische Partei eingegliedert – und alles wurde ins Leere gelenkt.
  • Black Lives Matter war ursprünglich ein Protest gegen Polizeigewalt – wurde aber von Konzerninteressen absorbiert, zu einer Spendensammelmaschine der Demokraten gemacht und schließlich benutzt, um Konformität zu erzwingen.

Das Muster ist immer dasselbe: Populäre Bewegungen werden von Systemkritik auf Kulturkampf umgeleitet.

MAGA ist kein Einzelfall. Es ist nur die aktuellste Fallstudie für die systematische Entmachtung oppositioneller Bewegungen.

Eine destabilisierte Bevölkerung organisiert sich nicht.
Sie fordert keinen Wandel.
Sie baut nichts auf.

Sie reagiert.
Sie rudert im Kreis.
Sie erschöpft sich beim Kampf gegen Schatten – während die echten Unterdrücker ihre Macht zementieren.

MAGA bleibt im ständigen Reaktionsmodus. Immer in Verteidigung. Nie im Aufbau.

Das ist Destabilisierung in Reinform.

Phase Drei: Krise

Die Krisenphase beginnt, wenn eine ausgebrannte Gesellschaft nach Ordnung ruft – und das System bietet einen „Retter“ an.

Aber der Trick ist: Der Retter zerschlägt das korrupte System nicht. Er stabilisiert es.

Für MAGA war dieser Retter Trump.

Von Anfang an war Trump ein Ventil – eine Figur, die rechte Protestenergie aufsaugte und zurück in das System leitete, das sie eigentlich zerstören wollte.

MAGA glaubte, einen Anführer zu unterstützen, der:

  • Den Deep State zerschlägt
  • Den Sumpf trockenlegt
  • Die ewigen Kriege beendet
  • Die Konzernkorruption bekämpft
  • Die durch Überwachung verlorenen Freiheiten wiederherstellt

Aber nichts davon geschah.

Unter Trump gab es keine Rücknahme der Staatsmacht. Keine Zerschlagung elitärer Netzwerke. Die Struktur blieb unverändert.

In mancher Hinsicht wurde sie sogar ausgebaut:

  • Der Deep State blieb unberührt – Trumps Justizministerium und FBI verfolgten Whistleblower wie Assange und Snowden, schützten aber jene Institutionen, die er angeblich bekämpfte.
  • Der Kriegsmotor lief weiter – Trump erhöhte das Militärbudget und intensivierte Drohnenangriffe.
  • Der Sumpf blieb – sein Kabinett war voll mit Neokonservativen, Wall-Street-Veteranen und Pharmalobbyisten.
  • Die Überwachungsbefugnisse wurden nicht eingeschränkt – FISA, Patriot Act, Inlandsüberwachung blieben bestehen.
  • Das Haushaltsdefizit explodierte – Trump druckte mehr Geld als jeder andere Präsident.
  • Die COVID-Politik übergab die Macht an ungewählte Bürokraten – „Operation Warp Speed“ war ein Geschenk an Big Pharma.

MAGA glaubte, das System zu bekämpfen – doch in Wahrheit wurden sie tiefer hineingezogen.

Die Wut wurde umgeleitet.
Die Energie gebündelt.
Das System blieb intakt.

Und nach vier Jahren: keine Ergebnisse.

Diese Strategie ist alt.

Eliten haben stets charismatische Figuren eingesetzt, um Aufstände zu dämpfen – Energie absorbieren, Machtverhältnisse erhalten.

Trump folgt diesem Muster.

Ein System am Rande des Zusammenbruchs braucht jemanden wie ihn – der die Massen aufrüttelt, kanalisiert und schließlich befriedet.

Der gefährlichste Wandel:
MAGA will das System nicht mehr stürzen. Sie wollen es kontrollieren.

Sie akzeptieren Massenüberwachung – solange sie gegen die „richtigen“ gerichtet ist.

Sie akzeptieren autoritäre Maßnahmen – solange sie selbst die Macht innehaben.

Sie kümmern sich nicht mehr um Bürgerrechte – solange nur ihre Gegner zum Schweigen gebracht werden.

Was einst für Freiheit stand, steht nun für Autoritarismus – mit nationalen Farben bemalt.

Das ist der Triumph der Krise.

Die Opposition wurde kooptiert.

Phase Vier: Normalisierung

Die letzte Phase ist die Normalisierung – wenn eine erschöpfte Gesellschaft die neue Ordnung als unausweichlich akzeptiert.

Das ist das Endspiel ideologischer Unterwanderung. Es braucht keine vollständige Zerschlagung – nur eine Transformation.

MAGA war einst rebellisch. Heute ist es eine Institution. Sie stellt die Macht nicht mehr in Frage – sie will sie einfach selbst nutzen.

Die Menschen, die einst Freiheit forderten, fordern jetzt:

  • Zensur – gegen ihre Feinde.
  • Überwachung – gegen ihre Gegner.
  • Staatsmacht – zur Stärkung ihrer Seite.
  • Repression – durch ihre Leute.
  • Krieg – geführt von ihrem Anführer.
  • Verschwendung – mit dem Versprechen, sie später zu beenden.

Das System gewinnt – egal, wer an der Spitze steht. Die Kriege gehen weiter. Die Überwachung wächst. Die Korruption vertieft sich.

Und das Volk – abgelenkt, erschöpft, beruhigt – jubelt seiner eigenen Unterdrückung zu.

MAGA ging nie darum, Amerika zurückzuerobern. Es ging darum, eine frustrierte Bevölkerung zu beschäftigen, zu empören und letztlich ruhigzustellen.

Jeder Verrat, jede Lüge, jeder Widerspruch – alles egal. Denn der demoralisierte Geist sucht nicht Wahrheit. Er sucht Trost.

Und nichts ist tröstlicher als die Illusion, man würde kämpfen – während man geradewegs in die Arme jener marschiert, die man einst bekämpfen wollte.

Juri Besmenow hatte recht. Das sowjetische Drehbuch hat funktioniert – so gut, dass ausgerechnet jene, die am lautesten vor dem Kommunismus warnen, heute sein bester Beweis sind.

Die Regierung ist größer als je zuvor.
Der Überwachungsstaat mächtiger.
Die Konzernelite reicher.
Der Kriegsapparat profitabler.

MAGA, die angebliche Opposition, wurde vollständig absorbiert.

Keine Forderungen.
Keine Prinzipien.
Keine Vision – außer: „Unsere Leute an die Macht.“

Das ist der endgültige Sieg ideologischer Unterwanderung.

Eine Bevölkerung, so erschöpft, so demoralisiert, so verstrickt in Stammeskriege, dass sie nicht mehr für echten Wandel kämpft.

Sie fragt nur noch: „Wann sind wir endlich an der Macht?“

Das ist kein Widerstand.

Das ist Unterwerfung.

Und die Maschine rollt weiter.

Wenn du wirklich gegen das Establishment bist, musst du auch jene Bewegungen hinterfragen, die vorgeben, es zu bekämpfen.

Wenn du wirklich gegen Tyrannei bist, musst du sie bekämpfen – egal, wer sie ausübt.

Wenn du wirklich frei bist, wirst du dich nicht benutzen lassen.

Denn der letzte Trick ideologischer Unterwanderung ist dieser:

Wenn du erkennst, dass du getäuscht wurdest – bist du bereits zu tief drin, um es dir einzugestehen.

Denk selbst.

Weitere Gründe für die Verbesserung von Wirtschaft und Umwelt durch Kohle

Weitere Gründe für die Verbesserung von Wirtschaft und Umwelt durch Kohle

Weitere Gründe für die Verbesserung von Wirtschaft und Umwelt durch Kohle

H. Sterling Burnett

Seit menschenfeindliche Umweltschützer und ihre die westliche Welt hassenden Erfüllungsgehilfen in Wissenschaft und Politik den Klimaalarm als modisches und effektives Mittel entdeckt haben, um das Wirtschaftswachstum zu behindern und den Konsum einzuschränken, ist die Kohle – lange Zeit die Grundlage der industriellen Entwicklung und des modernen Stromnetzes – zum hässlichsten aller Stiefkinder in der energiepolitischen Diskussion geworden.

Es ist klar, dass die Verbrennung von Kohle zur Stromerzeugung direkt mehr Kohlendioxid (CO₂) und herkömmliche Luftschadstoffe erzeugt als andere Stromerzeugungsquellen. Allerdings stellen die Schadstoffemissionen moderner Kraftwerke bei den derzeitigen Werten keine Gesundheitsprobleme dar, so dass uns nur das CO₂ bleibt.

CO₂ ist das Molekül des Lebens, die Grundlage des Lebens auf der Erde, notwendig für die Photosynthese der Pflanzen und damit für alles irdische Leben. Der CO₂-Gehalt in der Atmosphäre ist seit Milliarden von Jahren rückläufig, und während der letzten Eiszeit sank er auf wenige Dutzend Teile pro Million über den für die Photosynthese erforderlichen Wert. Nachdem sich die Erde von der letzten Eiszeit erholt hatte, stieg der CO₂-Gehalt wieder, und seit der industriellen Revolution hat der Mensch der Atmosphäre CO₂ hinzugefügt. Der CO₂-Anstieg kam Pflanzen, Tieren und Menschen gleichermaßen zugute und liegt um ein Tausendfaches unter dem Schwellenwert für eine direkte Bedrohung der menschlichen Gesundheit.

Auf der Grundlage spekulativer Prognosen über die sekundären oder indirekten Auswirkungen des CO₂-Beitrags zu einer leichten Erwärmung der Welt in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts nutzten radikale Umweltschützer und andere, die in irgendeiner Weise von der Umstellung der amerikanischen Wirtschaft auf ein alternatives, wenn auch weniger effektives, effizientes und produktives Energiesystem profitieren könnten, die Furcht vor dem Klimawandel, um die CO₂-Emissionen drastisch und schnell zu begrenzen. Da Kohlekraftwerke, die damals fast die Hälfte der Stromerzeugung ausmachten, die größte identifizierbare Quelle solcher Emissionen in den Vereinigten Staaten waren, wurde die Kohlenutzung zum ersten Ziel des Deindustrialisierungskreuzzuges.

Der Klimaalarm-Kreuzzug hat dazu beigetragen, dass die Kohlenutzung in den Vereinigten Staaten zurückgegangen ist. Landesweit sank der Anteil der Kohle an der Stromerzeugung von mehr als 42 Prozent im Jahr 201l auf nur noch 16 Prozent im Jahr 2023. Abgesehen von der Tatsache, dass der Ersatz von Kohle durch Wind- und Solarenergie sowie Batteriespeicher die Zuverlässigkeit des Stromnetzes beeinträchtigt und zu einem dramatischen Anstieg der Stromkosten geführt hat, wirkt sich der Rückgang der Kohlenutzung auf andere Bereiche der Wirtschaft aus, was in den Medien oft nicht thematisiert wird, aber inzwischen kaum noch zu ignorieren ist.

In Großbritannien zum Beispiel hat die umweltbewusste Regierung die Kohleindustrie schon vor Jahrzehnten stillgelegt und ist nun gezwungen, eine der letzten „unberührten“ Stahlproduktionsstätten des Landes zu übernehmen und Kohle zu importieren, um die Hochöfen in Betrieb zu halten.

British Steel wurde 2020 von dem chinesischen Stahlhersteller Jingye Group aufgekauft. Jingye stoppte die Bestellung von Kokskohle für die Stahlproduktion in Erwartung der Schließung des Werks in Scunthorpe, in dem mehr als 2.700 Menschen beschäftigt sind. Wie in The Independent beschrieben, hat die britische Regierung gehandelt, um das Werk offen zu halten und damit die weitere Nutzung der Kohle sicherzustellen.

„Die Stahlproduktion in Scunthorpe wird fortgesetzt, nachdem die Regierung am Sonntag die Ankunft einer neuen Rohstofflieferung bestätigt hat, die entscheidend dazu beiträgt, dass die Hochöfen von British Steel in den kommenden Monaten weiterlaufen“, berichtet The Independent. „Die Lieferung von 55.000 Tonnen Hochofenkoks ist in UK eingetroffen, um das Werk in Scunthorpe in North Lincolnshire zu versorgen, und mehr als 66.000 Tonnen Eisenerzpellets und 27.000 Tonnen Eisenerzfeinkorn werden bald folgen.

Dies geschah, nachdem die Minister mit Hilfe von Notstandsbefugnissen die Kontrolle über British Steel übernommen und die Produktion am Standort fortgesetzt hatten, nachdem ein Sabotageakt des chinesischen Eigentümers Jingye gegen das Werk in Scunthorpe vermutet worden war“, schrieb The Independent.

Der Krieg gegen die Kohle wirkt sich auch auf die Stahlerzeugung in den USA aus, wo Regierungen und Klimaprofiteure den Übergang zu anderen Technologien für die Stahlproduktion vorantreiben. Dies ist ein Faktor, der die heimische Stahlproduktion gefährdet und zur Schließung oder Übernahme von Stahlwerken durch internationale Konzerne führt, die sich die Emissionsreduzierung in ihrem Heimatland zum Teil dadurch anrechnen lassen wollen, dass sie die Emissionen in den Vereinigten Staaten senken.

Mit Elektrolichtbogenöfen kann man zwar Stahl recyceln, aber man kann mit dieser Technologie keinen neuen Stahl aus Eisen herstellen. Lichtbogenöfen erzeugen weniger Emissionen als herkömmliche Hochöfen am Standort der Anlage, verbrauchen aber viel mehr Strom, was je nach Stromquelle einen Teil der Emissionsvorteile wieder aufheben kann. Außerdem wird der recycelte Stahl, der mit der Lichtbogentechnologie erzeugt wird, gemeinhin als von geringerer Qualität angesehen als der in Hochöfen erzeugte neue Stahl.

Unabhängig davon, wie man zu den Vorzügen der verschiedenen Stahlarten und Stahlerzeugungstechnologien steht, wird der Wert der Kohle für die heimische Stahlerzeugung in den Debatten über den Klimawandel weitgehend ignoriert.

Zwei weitere Probleme, die sich aus dem Krieg gegen die Kohle ergeben, wurden erst kürzlich erkannt. Eines davon wurde kürzlich in Discover Wild Science diskutiert:

In einer Zeit, in der die Infrastruktur das Rückgrat der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung bildet, zeichnet sich eine stille Krise am Horizont ab: der Mangel an Flugasche. Dieses graue, pulverförmige Nebenprodukt der Kohleverbrennung ist zu einem unbesungenen Helden im Bauwesen geworden, der im Stillen die Betonstrukturen verstärkt, die die moderne Zivilisation ausmachen. Doch während sich die Welt auf sauberere Energiequellen umstellt, schwindet die Verfügbarkeit von Flugasche in alarmierendem Tempo. Könnte dieses unscheinbare Material das Potenzial haben, die Grundlagen unserer zukünftigen Entwicklungen zu erschüttern?

Flugasche ist seit langem ein fester Bestandteil der Bauindustrie, insbesondere bei der Herstellung von Beton. Ihre einzigartigen Eigenschaften wie hohe Festigkeit und Haltbarkeit machen sie zu einem idealen Ersatz für Portlandzement. Durch die Verwendung von Flugasche können Bauherren Bauwerke schaffen, die nicht nur stabiler, sondern auch umweltfreundlicher sind. Durch die Verwendung von Flugasche wird der Kohlenstoff-Fußabdruck der Betonproduktion verringert, was den globalen Nachhaltigkeitszielen entgegenkommt. Da die Städte immer größer werden und die Anforderungen an die Infrastruktur steigen, ist die Verwendung von Flugasche noch wichtiger geworden.

Es stellt sich heraus, dass ein „Abfallprodukt“ der Kohle die Flugasche ist. Flugasche ist aber gar kein Abfall, sondern ein wichtiger Bestandteil von Zement, was bedeutet, dass die Betonproduktion durch das Schwinden der Aschehaufen teurer und gefährdeter wird.

[Ich bin nicht sicher, ob die Übersetzung von „fly ash“ mit „Flugasche“ richtig ist. Welcher wichtige Baustoff könnte damit gemeint sein? A. d. Übers.]

Ein anderer konkurrierender Verwendungszweck für die schwindende Flugasche hat kürzlich ebenfalls für Schlagzeilen gesorgt. Die Vereinigten Staaten und die Welt im Allgemeinen sind in gefährlicher Weise von China abhängig, wenn es um Seltene Erden oder Mineralien geht, die für Dutzende, wenn nicht Hunderte von modernen Technologien entscheidend sind – darunter auch Technologien, die von Umweltschützern gefördert werden, wie Elektrofahrzeuge, Solarpaneele und Windturbinen. Der Handelskrieg oder Zollstreit zwischen der Trump-Regierung und dem kommunistischen Regime Chinas hat die Aufmerksamkeit erneut auf diese Gefahr gelenkt. Nachdem Trump erhebliche Zölle auf chinesische Importe angekündigt hatte, reagierte China mit der Einschränkung der Ausfuhr wichtiger Seltenerdelemente unter seiner Kontrolle, womit einige wichtige industrielle Fertigungs- und Montageprozesse in den Vereinigten Staaten bedroht sind.

In den Vereinigten Staaten gibt es reichlich Seltene Erden, aber Umweltauflagen machen es praktisch unmöglich, diese Materialien im eigenen Land abzubauen oder zu raffinieren. Flugasche enthält jedoch Seltene Erden, die leichter und billiger als beim herkömmlichen Abbau gewonnen werden können, wie Yahoo.tech.com berichtet:

Forscher haben vor kurzem einen Schatz an Seltenen Erden – wichtige Materialien für alles von Smartphones bis zu Windturbinen – in Abfällen aus der Kohleverbrennung entdeckt.

In einer Studie aus dem Jahr 2024, geleitet von Wissenschaftlern der University of Texas in Austin, wird der Wert der Seltenen Erden in der US-amerikanischen Kohleasche auf 8,4 Milliarden Dollar geschätzt. Diese Entdeckung könnte die Abhängigkeit von ausländischen Quellen für diese wertvollen Materialien verringern, wie Interesting Engineering im März berichtete.

Die Gewinnung von zusätzlichem Wert aus Abfällen kann zur Lösung eines weiteren Problems beitragen: Der herkömmliche Abbau der kritischen Materialien ist mit hohen finanziellen, sozialen und ökologischen Kosten verbunden. Im Vergleich dazu wurden die Seltenen Erden in der Kohleasche bereits im Vorfeld durch Kohleverbrennung von dem Erz getrennt, das sie normalerweise enthält. Das bedeutet, dass für die Aufbereitung der Materialien weniger Energie benötigt wird, so Interesting Engineering (IE).

Die Forscher schätzen, dass etwa 11 Millionen Tonnen Seltene Erden in amerikanischer Kohleasche enthalten sind. Im Gegensatz dazu schätzt die US-Regierung, dass die Vereinigten Staaten über 1,4 Millionen Tonnen Seltene Erden in konventionellen Ressourcen verfügen. Das bedeutet, dass die Menge an Seltenen Erden in der Kohleasche potenziell achtmal größer ist als die der bekannten US-Reserven – was die Flugasche noch wertvoller macht. Auch hier gilt, dass mit dem Rückgang der Kohleverstromung die Menge an Flugasche abnehmen wird, die für die Gewinnung von Seltenen Erden zur Verfügung steht. Würde die Kohleverstromung jedoch zunehmen, gäbe es mehr als genug Kohleasche, um sie für die Zementherstellung und die Gewinnung seltener Erden zu verwenden.

Die Moral von der Geschicht: Kohle könnte immer noch als wichtige Ressource für die Stromerzeugung dienen und gleichzeitig dazu beitragen, dass die US-Stahlindustrie überlebensfähig bleibt, dass wichtige Infrastrukturen weiter ausgebaut werden und dass die Abhängigkeit der USA von China und anderen Ländern bei Mineralien verringert wird, die für die Landesverteidigung, die Elektronik, die Automobilindustrie und alternative Energietechnologien wichtig sind. Das kann aber nur geschehen, wenn die Regierung es zulässt.

Glauben Sie, dass Kohle keinen Wert hat? Falsch gedacht.

Quellen: Yahoo Tech; Newsbreak; Chemanalyst; The Independent

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-542-more-ways-coal-improves-the-economy-and-the-environment/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Weitere Gründe für die Verbesserung von Wirtschaft und Umwelt durch Kohle erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Eil: Verfassungsschutz nimmt Einstufung der AfD als „gesichert rechtsextrem“ zurück

Eil: Verfassungsschutz nimmt Einstufung der AfD als „gesichert rechtsextrem“ zurück

Eil: Verfassungsschutz nimmt Einstufung der AfD als „gesichert rechtsextrem“ zurückDas dem Innenministerium unterstehende Bundesamt für Verfassungsschutz hat soeben gegenüber dem Verwaltungsgericht in Köln mittels der angeforderten Stillhaltezusage erklärt, dass es die AfD vorerst nicht mehr als gesichert extremistische Bestrebung einstuft: ++EIL++ #Verfassungsschutz nimmt Hochstufung zurück: Das @BfV_Bund hat soeben gegenüber dem Verwaltungsgericht in #Köln mittels der angeforderten Stillhaltezusage erklärt, dass es die @AfD vorerst […]

Der Beitrag Eil: Verfassungsschutz nimmt Einstufung der AfD als „gesichert rechtsextrem“ zurück erschien zuerst auf Philosophia Perennis.

Corona-Aufarbeitung – Die FPÖ treibt die Regierung vor sich her

Corona-Aufarbeitung – Die FPÖ treibt die Regierung vor sich her

Corona-Aufarbeitung – Die FPÖ treibt die Regierung vor sich her

Während in Deutschland kein großes Interesse an der Aufarbeitung der Corona-Zeit samt Angriff auf die Grund- und Freiheitsrechte der Bürger besteht, sieht es in Österreich anders aus. Die FPÖ setzte jetzt den Startschuss. Ist dies auch ein Grund dafür, weshalb die ÖVP die Koalitionsverhandlungen platzen ließ?

Während der Corona-Jahre haben die Regierungen weltweit umfangreiche grund- und freiheitsrechtliche Einschränkungen durchgesetzt. So auch in Österreich und Deutschland. Doch während man in der Bundesrepublik eher nach dem Motto “Schwamm drüber” agiert und selbst das Bündnis Sarah Wagenknecht (BSW) in den östlichen Bundesländern weitestgehend eingeknickt ist, wächst in Österreich der Druck.

Die Freiheitliche Partei Österreichs setzte am Dienstag mit insgesamt 827 parlamentarischen Anfragen der 57 Nationalratsabgeordneten an alle Ressorts den Startschuss. “Uns Freiheitlichen geht es dabei um die Aufarbeitung des größten Angriffs auf die Grund- und Freiheitsrechte, den es in dieser Republik je gegeben hat, des Milliardengrabs, das die damalige Bundesregierung unter dem Deckmantel der Pandemiebekämpfung angerichtet hat, und des Versuchs der Überführung unserer Heimat vom demokratischen Normalzustand in einen totalitären Ausnahmezustand”, erklärte FPÖ-Chef Herbert Kickl.

Dieser kritisierte auch die Haltung der ÖVP während der Koalitionsverhandlungen, weil die Konservativen kein Interesse für die Aufarbeitung der eigenen Corona-Politik zeigten. Auch deshalb habe man den Freiheitlichen das Innenministerium nicht überlassen wollen. Angesichts dessen, dass die anderen Parteien die überzogenen Maßnahmen der türkis-grünen Bundesregierung brav mittrugen, scheint man sich seitens der Volkspartei diesbezüglich auf der sicheren Seite zu wähnen.

Kickl will nicht nur eine umfangreiche Transparenz von der Bundesregierung, sondern auch eine Aufklärung über die negativen Folgen in gesundheitlicher (gerade auch in Sachen experimenteller Impfstoffe), ökonomischer und bildungstechnischer Hinsicht. Der FPÖ-Chef fordert deshalb auch eine Stärkung der direkten Demokratie, damit sich so etwas nicht mehr ohne die direkte Zustimmung der Bevölkerung wiederholen kann.

In Deutschland hat zwar die AfD bereits im Jahr 2022 eine Aufarbeitung über einen Untersuchungsausschuss eingefordert, der jedoch von den anderen Fraktionen niedergeschmettert wurde. Warum? Weil die AfD damit nur “Desinformation” betreiben habe wollen. Aufklärung über die Tatsachen, Transparenz zu Entscheidungen und dergleichen passen nicht in das Demokratieverständnis der etablierten Parteien.

Alleine schon die “allergischen Reaktionen” der für die unsägliche Coronapolitik verantwortlichen Parteien verdeutlicht, wie wichtig eine umfassende Aufarbeitung dieser Zeit ist. Was haben die Systemparteien vor ihren Bürgern zu verbergen?

Der Aufstieg der chinesischen Biotechnologie: Wie Trumps Zollpolitik eine globale Machtverschiebung in der Pharmaindustrie beschleunigt

Von Bart, Berater bei Tenthpin

Im Jahr 2024 erreichte das chinesische Unternehmen BeiGene einen historischen Meilenstein: Es erhielt von der US-amerikanischen FDA die Zulassung für ein selbst entwickeltes Krebsmedikament – schneller als viele US-Konkurrenten. Dieser Durchbruch markiert den Höhepunkt eines jahrzehntelangen Wandels: vom Generika-Hersteller zum globalen Biotech-Innovator.

Doch was trieb diesen Aufstieg an? Ein perfekter Sturm aus gezielter Regierungspolitik, massiven Investitionen – und paradoxerweise den Zollkriegen unter Donald Trump. Während Trumps zweite Amtszeit nun noch härtere Zölle bringt, steht Chinas Biotech-Industrie zwar kurzfristig unter Druck, nutzt die Situation aber, um sich als autarke Kraft neu aufzustellen.

Vom Nachahmer zum globalen Innovator

Chinas Biotechnologie-Sektor hat sich radikal gewandelt. Regierungsinitiativen wie Made in China 2025 und Healthy China 2030 fokussieren gezielt auf Biopharma als strategisches Zukunftsfeld. Jährliche Investitionen von etwa 100 Milliarden US-Dollar, großzügige Subventionen und massives Risikokapital haben das Fundament gelegt.

Heute zählt China über 1.500 Biotech-Unternehmen. Branchenführer wie BeiGene und WuXi Biologics treten ernsthaft gegen westliche Pharmariesen an. Über 10.000 westlich ausgebildete chinesische Wissenschaftler – liebevoll „Meeresschildkröten“ genannt – haben ihr Wissen in Schlüsseltechnologien wie mRNA, CRISPR und CAR-T heimgebracht.

Auch die Risikokapitallandschaft boomt: 2024 flossen 15 Milliarden US-Dollar in chinesische Biotech-Startups, was inzwischen 22 % der weltweiten Biotech-Venture-Finanzierung entspricht – mehr als Europa. Reformen der chinesischen Zulassungsbehörde NMPA haben die Bearbeitungszeiten drastisch reduziert: Neue Medikamente werden nun in 1–2 Jahren zugelassen statt früher in 6–8 Jahren.

Trumps erste Amtszeit: Der unbeabsichtigte Katalysator

Trumps Zölle auf medizinische Geräte – 25 % auf Laborinstrumente – beschleunigten Chinas Lokalisierung der Produktion. Unternehmen wie BGI ersetzten US-Technologie durch eigene Produkte. Die COVID-19-Pandemie legte zudem die Schwächen westlicher Lieferketten offen und gab chinesischen Impfstoffen wie Sinovac weltweiten Auftrieb.

US-Sanktionen gegen Tech-Konzerne wie Huawei veranlassten China, massiv in eigene Innovationskapazitäten zu investieren. WuXi Biologics etwa steigerte seine Unabhängigkeit von US-Zulieferern und baute eine weltweite Kundenbasis auf.

Bis 2021 verfügte China über zehn von der FDA zugelassene Medikamente – ein gewaltiger Sprung gegenüber null im Jahr 2015.

Trumps zweite Amtszeit: Zölle als zweischneidiges Schwert

Die neue Zollrunde bringt kurzfristig Störungen: Geräte wie Illumina-Sequenzer sind in China nun 60 % teurer, und wichtige Forschungsmaterialien sind schwerer verfügbar. Gleichzeitig stärkt dies Chinas Entschlossenheit zur Unabhängigkeit.

Firmen wie BGI und MGI Tech bauen die inländische Produktion aus, WuXi will bis 2027 90 % der Bioreaktoren selbst herstellen. Chinesische Biosimilars unterbieten westliche Originale um bis zu 50 %. Strategische Allianzen etwa in Afrika und ASEAN-Staaten helfen, Handelsbarrieren zu umgehen.

Mit seinem 200-Milliarden-Dollar-„Biotech Moonshot“-Programm will China bis 2030 führend bei mRNA, KI-gestützter Medikamentenentwicklung und synthetischer Biologie werden.

Die neue globale pharmazeutische Ordnung

Chinas Aufstieg verändert die weltweite Pharmabranche grundlegend:

  • Biosimilars aus China könnten laut McKinsey die globalen Medikamentenpreise um 20–30 % drücken.
  • China dominiert künftig die Impfstoffproduktion: bis 2025 mit über 3 Milliarden exportierten Dosen.
  • In der Genforschung zieht China durch freizügigere Regulierungen davon: Über 100 CRISPR-Studien laufen, doppelt so viele wie in den USA.
  • KI-getriebene Medikamentenentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten bereits heute um 40 %.

Ein neuer „kalter Krieg“ der Biotechnologie zeichnet sich ab: Die USA verschärfen Exportkontrollen, während China – als weltgrößter Hersteller pharmazeutischer Wirkstoffe – neue Hebel gewinnt.

Zudem könnte Chinas Pharma-Offensive geopolitisch wirken: Afrika und Lateinamerika rücken zunehmend in Pekings Einflusszone.

Der Westen steht am Scheideweg

Trumps Zölle treiben China zur Unabhängigkeit – und die westliche Pharmaindustrie unter Handlungsdruck. Die USA und die EU könnten reagieren, indem sie:

  • Investitionen in KI-getriebene F&E massiv erhöhen
  • Zulassungsverfahren beschleunigen
  • strategische Lieferketten diversifizieren

Die Zukunft der Biotechnologie wird zweisprachig sein – auf Englisch und auf Mandarin. Der Westen muss jetzt entscheiden: Entkopplung oder Innovation?


Quellen: CB Insights (2024), McKinsey (2023), Nature Biotechnology (2024), Bloomberg (2025)

Deutschland: Juristischer Erfolg gegen Masernimpflicht

Deutschland: Juristischer Erfolg gegen Masernimpflicht

Deutschland: Juristischer Erfolg gegen Masernimpflicht

Erfolg für einen kritischen Bürger vor Gericht: Ein Verfahren wegen Verstoß gegen die Masernimpfpflicht wurde eingestellt, die Kosten übernimmt der Staat. In Deutschland gilt insbesondere für Kinder und Jugendliche seit 2020 ein Masernimpfpflicht. Aber so eindeutig dürfte die Sache nicht sein. Ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstoßes gegen diese Impfpflicht wurde nun eingestellt. Ein Mitglied der Partei […]

Der Beitrag Deutschland: Juristischer Erfolg gegen Masernimpflicht erschien zuerst unter tkp.at.