Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Endet der Krieg NATO-Russland erst Mitte 2028 und mit der Auflösung der Ukraine?

Endet der Krieg NATO-Russland erst Mitte 2028 und mit der Auflösung der Ukraine?

Endet der Krieg NATO-Russland erst Mitte 2028 und mit der Auflösung der Ukraine?

Immer mehr Analysen prognostizieren eine längere Dauer des Kriegs zwischen dem politischen Westen und Russland in der Ukraine. Trump wollte den Krieg rasch beenden, aber die Neocons und andere Kräfte in den USA, die die Präsidenten kontrollieren, haben anderes vor. Wer auf ein rasches Ende der Kriege in der Ukraine und in Westasien gerechnet hat, […]

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Drosten im Corona-U-Ausschuss

Drosten im Corona-U-Ausschuss

Drosten im Corona-U-Ausschuss

Deutschlands berühmtester und umstrittenster Virologe, Christian Drosten, musste Mitte Mai vor dem sächsischen Corona-Untersuchungsausschuss vorsprechen. Weiterhin gesteht er kaum Fehler ein. Lockdowns und Co: Fast alles richtig gemacht.  Erste von Drosten vor einem Untersuchungsausschuss zu Corona. Der mediale Star-Virologe tritt so auf, wie man ihn kennt. Die deutsche Journalisten Aya Velázquez hat den Auftritt verfolgt […]

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WHO warnt vor neuer Covid-Mutation

WHO warnt vor neuer Covid-Mutation

WHO warnt vor neuer Covid-Mutation

Die WHO warnt vor einer neuen Variante der Covid-Grippe und ruft die Mitgliedstaaten auf, das „nachhaltige Covid-Bedrohungsmanagement“ beizubehalten. Die Fälle würden steigen.  Die USA haben ihre Impfempfehlungen zu Covid kürzlich eingeschränkt. Nahezu zeitgleich schlägt die WHO erneut Alarm wegen einer neuen Corona-Variante. Manche vermuten, dass dieses Timing kein Zufall ist – dies bleibt jedoch Spekulation. […]

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„Unter allen Umständen verhindern, dass Deutschland Atomwaffen bekommt, notfalls durch seine Vernichtung“

Auch wenn westliche Medien Russland als ein Land darstellen, in dem der „Diktator“ Putin alles alleine entscheidet, ist das ganz und gar nicht so. Ja, Putin hat als Präsident das letzte Wort, so regelt es die Verfassung in präsidialen Staaten, aber der Weg der Entscheidungsfindung ist in Russland komplex, denn Putin lässt kompetente Berater Strategien […]

Vorwürfe sexueller Übergriffe sollten weitere Haftbefehle gegen israelische Politiker verhindern

Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) ist keine Organisation des Völkerrechts, sondern eine Organisation der Mitgliedsstaaten des Römer Statuts, weshalb dieser „Gerichtshof“ immer wieder als politisches Instrument der im Römer Statut dominierenden Staaten des Westens eingesetzt wurde und ausschließlich Gegner des Westens angeklagt hat, nie jedoch westliche Politiker oder Verantwortliche für Kriegsverbrechen, die britische oder amerikanische Streitkräfte […]

Findet sich Kiew mit den Gebietsverlusten ab?

Bei den Verhandlungen um die Ukraine sind die zentralen Fragen die nun zu Russland gehördenden Gebiete, der NATO-Beitritt und die Frage der Rechte der Minderheiten in der Ukraine. In der Frage der NATO-Mitgliedschaft ist inzwischen wohl alles klar, nachdem die Trump-Regierung erklärt hat, das Thema sei vom Tisch. Und Meldungen zufolge wird Selensky zum ersten […]
Wirtschaftsexperte warnt: DEUTSCHLAND VERLIERT SEIN INDUSTRIERÜCKGRAT!

Wirtschaftsexperte warnt: DEUTSCHLAND VERLIERT SEIN INDUSTRIERÜCKGRAT!

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Deutschland verliert seine industrielle Basis: Seit 2019 gingen 360.000 Industriearbeitsplätze verloren, fast 200.000 Unternehmen sind 2024 verschwunden, und immer mehr Konzerne verlagern ihre Produktion ins Ausland.

Hohe Energiepreise, steigende Steuern und erdrückende Bürokratie treiben Firmen aus dem Land, Milliarden an Investitionen gehen verloren.

Eine Analyse des bayerischen AfD-Wirtschaftsexperten Jurij Christopher Kofner.

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Doug Casey über die Neocons und ihren Vorstoß in den nächsten großen Krieg

International Man: Wer genau sind die Neokonservativen – woher stammt diese Bewegung, woran glauben sie grundsätzlich, und warum scheint ihre Ideologie so unerbittlich auf die Förderung von Krieg und globaler Intervention ausgerichtet zu sein?

Doug Casey: Die meisten Neocons haben einen Hintergrund als Sozialisten oder Hardcore-Linke. Aber die Neocons sind schlauer als der durchschnittliche Statist, denn sie konnten erkennen, dass der Sozialismus gescheitert ist – er hat nirgendwo funktioniert. Also haben sie eine konservativ anmutende Wirtschaftspolitik eingeführt, während sie alle anderen Merkmale des Sozialismus beibehielten.

Die Neocons sind durchweg Staatsanbeter. Sie glauben nicht an Prinzipien aus Prinzip. Man könnte sagen, dass ein grundlegender Denker für die Neocons Niccolò Machiavelli ist, der in seinem Buch Der Fürst die Idee vertrat, dass alles getan werden sollte, was funktioniert und das Ziel des Herrschers erreicht – dass es kontraproduktiv ist, in Begriffen von richtig, falsch oder Moral zu denken.

Viele Neocons bezeichnen sich selbst als Wilsonianer. Woodrow Wilson war einer der schlimmsten Präsidenten, der unter anderem für die Einkommenssteuer, die Federal Reserve, die Teilnahme der USA am Ersten Weltkrieg und den Versuch, „die Welt für die Demokratie sicher zu machen“, verantwortlich war.

International Man: Die neokonservative Agenda scheint intellektuell in Figuren wie Leo Strauss und sogar Trotzki verwurzelt zu sein. Wie erklären Sie sich den Aufstieg dieser ideologischen Mischung innerhalb dessen, was viele immer noch als „konservative“ Bewegung bezeichnen?

Doug Casey: Sie sehen nur konservativ aus, weil sie es für nützlich halten, eine Wirtschaftspolitik zu verfolgen, die dem freien Markt ähnelt. Dies geht zurück auf die seit Langem bestehende Verwechslung zwischen Kapitalisten und Faschisten.

Sozialisten glauben an staatliches Eigentum an den Produktionsmitteln – Fabriken, Bauernhöfe, Bergwerke und dergleichen. Kapitalisten hingegen glauben an das Privateigentum an den Produktionsmitteln und an die private Kontrolle über sie. Faschisten – ein Wort, das übrigens von Mussolini geprägt wurde – glauben ebenfalls an das Privateigentum an den Produktionsmitteln oder tolerieren es zumindest. Deshalb werden sie auch leicht mit Kapitalisten verwechselt. Aber Faschisten glauben an die vollständige staatliche Kontrolle über die Produktionsmittel, während das Eigentum in privaten Händen bleibt.

Das ist der Grund, warum in der Öffentlichkeit so viel Verwirrung zwischen Kapitalismus und Faschismus herrscht. Der Hauptunterschied ist die Kontrolle und eine starke Partnerschaft zwischen dem privaten und dem öffentlichen Sektor. Dadurch werden die Möglichkeiten der Unternehmenseigentümer, sich auf Kosten des Durchschnittsarbeiters zu bereichern, erheblich verbessert.

Tatsächlich sind die Neocons alle Faschisten – in jeder Hinsicht. Sie beten den Staat an, genau wie im faschistischen Deutschland und Italien, wo die Industrien in Privatbesitz waren, aber vollständig an die Interessen des Staates gebunden. Fast alle Volkswirtschaften der Welt sind faschistisch; es gibt keine rein kapitalistischen oder sozialistischen Länder. Wir sollten die Neocons wirklich als Faschisten bezeichnen.

Sie vertreten außerdem eine aggressive Außenpolitik, für die Faschisten bekannt sind. Sie sind in jeder Hinsicht Faschisten, einschließlich ihrer Unterstützung für umfassende Sozialprogramme für die Bevölkerung.

International Man: Trotz einer Bilanz voller kostspieliger Fehlschläge – von endlosen Kriegen bis hin zu einer ausufernden Staatsmacht – warum haben Neokonservative immer noch so viel Einfluss? Warum nimmt man sie in Washington oder den Medien überhaupt noch ernst?

Doug Casey: Ich würde sagen, es liegt an ihrem offen vertretenen Glauben, dass der Staat der zentrale Einflussfaktor in der Gesellschaft sein sollte. Dass die Regierung die dominierende Kraft im Land sein sollte, nicht die Familie, Religion, Wirtschaft oder andere zivilgesellschaftliche Institutionen. Die Menschen akzeptieren das mittlerweile. Es ist nachvollziehbar – jeder will einen großen Bruder, der alle Probleme wegküsst und alles wieder gut macht. Der Durchschnittsbürger, der etwas für nichts will, ein „Free Lunch“, ist moralisch schwach. Und er ist durch die staatsfreundliche Propaganda intellektuell verwirrt.

Wenn man einen mächtigen Staat schafft, der verspricht, sich nicht nur um dich zu kümmern, sondern auch andere Staaten zu „besiegen“, werden viele Menschen anspringen. Viele behandeln den Staat wie Fußballfans ihr Lieblingsteam: „Wir“ gewinnen gegen „die“. Es ist leicht, die Masse zum Johlen und Keuchen zu bringen wie Schimpansen gegen einen erfundenen Feind.

Intellektuelle haben Argumente geprägt, die diese Massenpsychologie bedienen – und die Menschen springen darauf an. Sie mögen das Gefühl, geschützt zu sein und Teil eines mächtigen, erfolgreichen Teams zu sein.

Ich habe eine ganze Reihe bekannter Neocons persönlich getroffen. Darunter Charles Krauthammer, Bill Bennett und Paul Wolfowitz. Sie sind intellektuell und an der Oberfläche recht zivilisiert. Aber alle von ihnen vertreten vollständig böse und zerstörerische Ideen. Das faschistische System, das wir haben, hat ihnen sehr gutgetan. Sie sind viel wohlhabender geworden, als sie es unter Sozialismus oder Kapitalismus je hätten werden können.

International Man: Trump und sein Sondergesandter Steve Witkoff haben die Neocons kürzlich namentlich kritisiert.
Figuren wie Douglas Murray haben behauptet, der Begriff „Neocon“ sei das neue N-Wort. Mark Levin ging sogar so weit, dessen Verwendung als antisemitisch zu bezeichnen.

Warum nutzen manche Neocons Rassismusvorwürfe, um legitime und wichtige Diskussionen zu unterdrücken?

Doug Casey: Eine der effektivsten Methoden, um heutzutage jede Diskussion zu beenden, besteht darin, seinen Gegner als Rassisten zu bezeichnen. Und das hat bei den Neocons einen gewissen Hintergrund, denn ein großer Teil von ihnen – wie auch ein Großteil der Intellektuellen im Allgemeinen – sind Juden. Neocons sind auch reflexhaft pro-israelisch. Ich habe kürzlich Mark Levin in seiner Sendung über dieses Thema gehört – er war vor Wut geradezu außer sich.

Es ist seltsam, dass es als rassistisch gilt, irgendeine Gruppe zu stereotypisieren und das als etwas Schlechtes zu brandmarken. Ist es nicht. Stereotypen entstehen, weil sie die Realität widerspiegeln. Mitglieder stereotypisierter Gruppen tun oft so, als wären wir alle gleich und ihre Gruppe wäre wie jede andere. Aber es ist eine Tatsache, dass sich Gleichgesinnte zusammenfinden.

Es ist bedauerlich, dass fast alle führenden neokonservativen Intellektuellen Juden sind.

International Man: Die Neocons fordern seit Langem einen Krieg der USA gegen den Iran.
Was wären die geopolitischen Folgen, wenn sie Erfolg hätten – und wie könnte ein solcher Krieg globale Märkte, Energiepreise und wirtschaftliche Stabilität beeinflussen?

Doug Casey: Es wäre ein riesiger Fehler der USA, den Iran anzugreifen, was sie offenbar vorhaben. Sie verlegen B-52- und B-2-Bomber nach Diego Garcia, das in Schlagdistanz zum Iran liegt, während Trump sich auf die Brust klopft und mit Krieg droht. Es wäre ein Fehler, weil der Iran eine relativ fortschrittliche Gesellschaft mit etwa 92 Millionen Einwohnern ist – also ein großes Kaliber und kein Winzling wie die Länder, gegen die die USA in den letzten 75 Jahren verloren haben. Aber auch deshalb, weil ein äußerer Angriff immer eine Bevölkerung im Inneren vereint. Es würde die Iraner gegen die USA zusammenschweißen und die derzeit herrschenden mohammedanischen Ideologen stärken.

Es wäre auch deshalb ein Fehler, weil es unmoralisch wäre – nicht, dass das jemanden interessieren würde. Die Iraner haben die USA nie angegriffen. Ich denke, die Welt hat genug davon, dass die USA nach Belieben Länder bombardieren. Tatsächlich stammt fast der gesamte islamistische Terrorismus der letzten 30 bis 40 Jahre von sunnitischen Muslimen. Die Iraner sind Schiiten. Sie verstehen sich nicht gut mit den Sunniten – ähnlich wie sich irische Katholiken nie mit irischen Protestanten verstanden haben, oder Protestanten und Katholiken in Europa im Allgemeinen, als Religion noch eine Rolle spielte.

Es ist auffällig, dass Trump nun so eng mit den Golfstaaten und Saudi-Arabien – allesamt sunnitisch – verbandelt ist. Es liegt nahe, dass sie die USA als Handlanger einsetzen wollen, um Irans Öl zu rauben. Genauso wie Israel die USA als Mittel zum Zweck nutzen will, um seinen Feind auszuschalten. Es sieht so aus, als würden die USA und Trump dazu benutzt, die Interessen der Araber und der Israelis zu bedienen – obwohl die USA in keiner Weise vom Iran bedroht sind.

Falls es zu einem Krieg käme: Der Iran könnte problemlos die Straße von Hormus schließen, durch die etwa 40 % der globalen Ölexporte verlaufen – rund 21 Millionen Barrel pro Tag. Davon geht übrigens kein einziger Tropfen in die USA. Es ist schlicht nicht unser Problem.

Das Klügste, was die USA tun könnten, wäre einfach, den Iran in Ruhe zu lassen. Wenn sie Probleme mit ihren Nachbarn haben – Saudi-Arabien und insbesondere Israel – sollen sie das selbst klären.

Da Iran eine Theokratie ist, in der viele wirtschaftliche Entscheidungen auf Religion statt auf Ökonomie beruhen, wird das Regime ohnehin irgendwann zusammenbrechen, und das Land wird sich neu ausrichten. Das Letzte, was wir brauchen, ist, für jemand anderen die Kastanien aus dem Feuer zu holen und einen potenziell katastrophalen Krieg zu beginnen, von dem die USA absolut nichts zu gewinnen, aber viel zu verlieren haben.

Die unbesiegbare Macht – Huthis zwingen USA zum Rückzug

Die unbesiegbare Macht – Huthis zwingen USA zum Rückzug

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Die unbesiegbare Macht – Huthis zwingen USA zum Rückzug

Die unbesiegbare Macht – Huthis zwingen USA zum Rückzug

Die Huthis nutzen ihre strategische Lage am Horn von Afrika für Nadelstiche gegen Israel und westliche Schiffe. Jetzt musste sogar Präsident Trump mit ihnen einen Waffenstillstand schließen.

von Michael Brück

Die Huthis hätten kapituliert, behauptete US-Präsident Donald Trump Anfang Mai 2025 und verkündete nach wochenlangen amerikanischen Luftangriffen einen Waffenstillstand, der zwischen den USA und der Schiiten-Miliz durch Mittelsmänner im benachbarten Oman ausgehandelt worden war.

Der Deal der Huthis mit Trump ist schlitzohrig.

Letzteres stimmt – doch von Kapitulation kann keine Rede sein: Tatsächlich sind die jemenitischen Machthaber in ihrer Macht gefestigt wie nie zuvor. Im schwer zugänglichen Gebirgsmassiv verbarrikadiert und in einer kaum zu greifenden Kleingruppentaktik agierend, sind die Milizionäre ebenso wie ihre zahlreichen Abschussstellungen kaum zu greifen. Lediglich zentrale Infrastruktur, etwa der Flughafen der Hauptstadt Sanaa, konnte zerstört werden.

Der Deal

Die Feuerpause, so Raz Zimmt vom israelischen Forschungsinstitut INSS, wurde ermöglicht durch den Druck der iranischen Schutzmacht auf den Jemen, um die Atomkraft-Verhandlungen mit den USA nicht zu gefährden. Aber das Entgegenkommen der Huthis ist schlitzohrig: Zwar erklärten sie, zukünftig keine Angriffe auf US-Schiffe mehr durchzuführen, um dem Konflikt mit der Trump-Administration aus dem Weg zu gehen. Angriffe auf israelische Schiffe oder Israel direkt wurden von dieser Vereinbarung aber nicht umfasst.

Und wie zum Beweis dieser Tatsache führten die Huthis parallel zur Verkündung des Waffenstillstandsabkommens eine Reihe neuer Raketenschläge auf den jüdischen Staat durch, attackierten unter anderem erstmals den internationalen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv, landeten sogar einen empfindlichen Treffer. Der Iron Dome konnte die Geschosse, obwohl sie tausende Kilometer geflogen waren, nicht abfangen. Hazam al-Asad, ein hochrangiger Huthi-Funktionär, zeigte sich hinterher selbstbewusst: «In den letzten zehn Jahren haben wir hunderte Angriffe von den USA und ihren Verbündeten erlebt – auch israelische Angriffe. Doch diese Angriffe, ganz gleich, was sie kosten, werden den jemenitischen Widerstand nicht brechen.» Bisher sieht es so aus, als hätte al-Asad recht.

Mittlerweile haben sie rund 350.000 Kämpfer unter Waffen.

Für die Amerikaner kommt der faktische Rückzug von der Jemen-Front gerade noch rechtzeitig: Alleine der Einsatz ihrer Air Force im März 2025 kostete über eine Milliarde US-Dollar, zuletzt musste sogar der Verlust mehrerer Kampfflugzeuge verdaut werden. Die Kritik in der Öffentlichkeit wuchs stetig. Viele Amerikaner fragten sich, was ihre Army in diesem fernen und vor allem endlosen Konflikt zu suchen hat.

Gefahr im Roten Meer

Schon seit 2004 tobt in dem Wüstenstaat ein blutiger Bürgerkrieg, dessen Entstehung bereits auf die Wiedervereinigung von Süd- und Nordjemen im Jahr 1990 zurückgeht. Seinerzeit fusionierte die sozialistische Demokratische Volksrepublik Jemen mit der Hauptstadt Aden und die feudalistische Jemenitische Arabische Republik mit der Hauptstadt Sanaa zu einem gemeinsamen Staat. Doch erst seit Herbst 2023 geriet das Land wieder stärker in den Fokus der internationalen Öffentlichkeit: Als Reaktion auf die israelische Aggression gegen Gaza erklärten die Huthi-Rebellen, die sich selbst als Ansar Allah («Helfer Gottes») bezeichnen, dem Netanjahu-Regime den Krieg.

Die ersten Raketenangriffe auf Tel Aviv, die aus über 2.000 Kilometern Entfernung durchgeführt wurden, belächelte der Westen zwar noch, doch eine andere Taktik sorgte für Panik: Angriffe im Roten Meer auf Handelsschiffe, welche die Straße von Bab al-Mandab, ein nur 27 Kilometer schmaler Flaschenhals zwischen Jemen auf der Südseite der arabischen Halbinsel und dem afrikanischen Dschibuti, zur Durchfahrt über den Suezkanal ins Mittelmeer nutzten. Innerhalb kürzester Zeit wurden nicht nur israelische Transporte attackiert, sondern auch Tanker aus Ländern, die mit Israel Handel treiben.

Für die Weltwirtschaft wurden diese Scharmützel zum Problem, viele Reedereien verweigerten die gefährliche Passage und nahmen die deutlich längere und kostenintensivere Alternativroute um das Kap der guten Hoffnung in Südafrika. Zwischenzeitlich explodierten die Fracht- und Containerpreise auf den Weltmärkten um 170 Prozent.

Schon damals dachten die USA, die Schiiten-Miliz mit einer Welle von Bombenangriffen einschüchtern zu können: Anfang Januar 2024 starteten die Amerikaner, unterstützt durch Großbritannien, Australien, Kanada, die Niederlande und Bahrain, massive Luftangriffe. Das Ziel: Die Fähigkeit der Huthis, weiterhin Ziele im Roten Meer anzugreifen, zu beeinträchtigen. Der damalige US-Präsident Joe Biden übernahm persönlich die Verantwortung für den Militärschlag, während der UN-Weltsicherheitsrat die westliche Aggression verurteilte. Offenbar ganz gegensätzlich zu den Erwartungen zeigten sich die Angegriffenen jedoch überhaupt nicht beeindruckt, sondern setzten ihre Attacken unbeirrt fort. Die Amerikaner und ihre Verbündeten scheiterten, das Ziel der Offensive wurde verfehlt.

Trump gegen Netanjahu

«Entfernen sich die USA und Israel weiter voneinander? In den vergangenen Tagen häuften sich die Nachrichten, dass US-Präsident Donald Trump Entscheidungen bei seiner Nahost-Politik trifft, ohne israelische Interessen in Erwägung zu ziehen oder sich mit der Regierung in Jerusalem zu beraten. (…) Der US-Präsident sei entschlossen, eine strategische Vereinbarung voranzutreiben. ”Das Waffenstillstandsabkommen mit den Huthi ist nur der Anfang. Wenn Jerusalem nicht aufwacht, wird auch der Deal des Jahrtausends {mit Saudi-Arabien} ohne Israel abgeschlossen”, sagte der {US-}Beamte und fügte hinzu: ”Wir hoffen, dass Israel auf diesen historischen Zug aufspringt, der bereits abgefahren ist.”» (Jüdische Allgemeine, 10.5.2025)

Dabei hätte der Westen wissen können, dass es derzeit kaum einen hartnäckigeren Gegner als die Huthis gibt: Schiitische Krieger, die seit 2015 von rund einem Dutzend Staaten bekämpft wurden, trotzdem die Hauptstadt Sanaa eroberten und zuletzt ihre Macht durch das Überlaufen zahlreicher zuvor gegnerischer Milizen weiter ausbauen konnten. Mittlerweile haben sie rund 350.000 Kämpfer in ihren Reihen. Während ihnen, Zaiditen einer schiitischen Glaubensrichtung, lediglich die Schutzmacht Iran beisteht, haben sich in der von Saudi-Arabien aufgebauten Anti-Huthi-Koalition, welche die Gegenregierung von Abed Rabbo Mansur Hadi unterstützt, zahlreiche Staaten der Region zusammengefunden. Bahrain, Kuwait, Ägypten, Jordanien, Sudan und der Senegal versuchen, die erfolgreichen Emporkömmlinge militärisch zu besiegen.

Die Vereinigten Arabischen Emirate, Marokko und Qatar waren zeitweilig ebenfalls Teil der Allianz, haben sich jedoch zwischen 2017 und 2019 aus dem Konflikt zurückgezogen. Als wäre das Kräfteverhältnis nicht einseitig genug, werden die Huthi-Gegner noch durch die genannten westlichen Großmächte logistisch unterstützt – und eben auch militärisch, wie bei den Angriffswellen 2024 und 2025. Trotzdem gelingt es ihnen nicht, Erfolge zu erzielen, im Gegenteil. Selbst eine Großoffensive auf die wichtige Hafenstadt Hodeidah, zu der 80.000 Soldaten unter Führung der vom Westen und Saudi-Arabien unterstützen Gegenregierung angetreten sind, konnte bisher keinerlei Fortschritte erzielen.

Angesichts dieser Zähigkeit verwundert es kaum, dass Israel, trotz nunmehr seit anderthalb Jahren andauernden Raketenbeschusses aus dem Jemen, vor einer Bodenoffensive zurückschreckt und lediglich gelegentliche Luftangriffe als Racheaktion fliegt, um damit bereits an seine Grenzen zu stoßen. Während seine Kampfflugzeuge im Konflikt mit der libanesischen Hisbollah-Miliz nur ein paar Minuten zu ihren jeweiligen Zielen brauchten, sind sie in Richtung Jemen über Stunden unterwegs, weshalb die Planung von Einsätzen «ausgesprochen anspruchsvoll» ist, so der israelische Sicherheitsexperte Ari Heistein vom Counter Extremism Project. Ein Einmarsch in den Wüstenstaat – und dann noch ein Bodenkrieg in 2.000 Kilometer Entfernung – wäre ein weitaus größeres Risiko als die Invasion im Südlibanon oder in Gaza.

Siegesfeiern in Sanaa

Längst besitzen die sogenannten Helfer Gottes eine überregionale Strahlkraft und sind, nicht erst seit dem islamistischen Putsch gegen Baschar al-Assad in Syrien im Dezember 2024, der aufsteigende Stern der sogenannten Achse des Widerstands, die einst von Teheran als Gegengewicht zu Israel, aber auch zu den IS-Terrorbanden gegründet wurde. Als die Huthis im März 2025 zu einer großen Solidaritätskonferenz mit dem palästinensischen Volk luden, zeigten sich namhafte Gäste aus der gesamten arabischen Welt, aber auch der bekannte US-Journalist Jackson Hinkle, der vor zehntausenden Menschen auf den Straßen von Sanaa sprach und wie ein Popstar gefeiert wurde.

Bilder, die um die Welt gingen und den westlichen Aggressoren verdeutlichten: Jede Intervention im Jemen wird verlustreich. Jüngst warnte auch Constantin Grund, Leiter des zuständigen Büros der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung, vor einer Bodeninvasion, die einem «Himmelfahrtskommando» gleichen würde. Das Risiko tausender getöteter Soldaten in einem Land, das ein Großteil der Menschen außerhalb des arabischen Raums nicht einmal kennt, wird in absehbarer Zukunft wohl kein westlicher Staatschef eingehen wollen.

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Merz wirft Deutschland vor den fahrenden Zug

Merz wirft Deutschland vor den fahrenden Zug

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Merz wirft Deutschland vor den fahrenden Zug

Merz wirft Deutschland vor den fahrenden Zug

Friedrich Merz spielt ein gefährliches Spiel. Egal, wie er mit Geheimhaltung und “kreativen” Gestaltungen auch versuchen mag, Deutschland aus dem Verdacht einer direkten Kriegsbeteiligung zu halten und dennoch deutsche Waffen an Kiew zu liefern, wird die erste Taurus-Explosion auf russischem Territorium die Bundesrepublik in die Katastrophe stürzen.

von Dawid Narmanija

Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz verstrickt sich zunehmend in Widersprüche. Am Montag hatte er in einer pathetischen Erklärung mitgeteilt, dass die ukrainischen Streitkräfte die vom Westen erhaltenen Waffen nun nach Belieben einsetzen dürfen, weshalb sich nun das Glück an der Front wieder wenden werde.

Da Merz seit Langem zu den glühendsten Befürwortern der Lieferung von deutschen Taurus-Marschflugkörpern an Kiew gehört, gab es in Russland und im Ausland keinen Zweifel, was er damit meint. Auch wenn man später in Berlin zu relativieren versuchte, frei nach dem Motto “Wir sind falsch verstanden worden.”

Aber es lief von Anfang an nicht im Gleichschritt. Koalitionsgenossen und Regierungsmitglieder beeilten sich, die Worte des Kanzlers zu widerlegen und betonten, dass alle Vereinbarungen des Kabinetts Scholz, auch jene über  Beschränkungen für die ukrainischen Streitkräfte, in Kraft bleiben.

Merz selbst versuchte, seiner pompösen Aussage die Brisanz zu nehmen, indem er ein paar Tage später hinzufügte: “Es wurde nichts Neues gesagt, diese Beschränkungen sind schon seit mehreren Monaten nicht mehr in Kraft.”

Die Landsleute des neuen Kanzlers lehnen diesen Ansatz jedoch grundsätzlich ab. Eine Meinungsumfrage zu diesem Thema ergab im März dieses Jahres Folgendes: 58 Prozent der Deutschen wollen nicht, dass die “Taurus” an die ukrainischen Streitkräfte weitergegeben werden, 31 Prozent von ihnen sind gegen jegliche militärische Hilfe für die Ukrainer. Nur 28 Prozent der Befragten befürworteten die Lieferungen. In der Dynamik sah es für Merz noch schlechter aus: Einen Monat zuvor waren “nur” 49 Prozent der Deutschen Gegner der Lieferungen.

Doch der deutsche Regierungschef scheint sich davon nicht beirren zu lassen. Vor ein paar Wochen sagte er, Berlin wolle die Waffenlieferungen an die Ukraine geheim halten, und jetzt hat er auch angefangen, über Langstreckenwaffen zu sprechen, wenn auch auf eine sehr abgespeckte Art und Weise.

Im Grunde genommen versucht Merz, das Spiel der “strategischen Ungewissheit” zu spielen. Das Problem ist nur, dass der erste Einsatz deutscher Langstreckenwaffen durch die Ukraine die ganze Geheimnistuerei zum Einstürzen bringen wird. Ein solcher Schlag würde die direkte Beteiligung Berlins bei der Identifizierung und Abstimmung der Ziele erfordern. Und die erste Taurus-Explosion auf russischem Territorium wird Deutschland die Friedensmaske herunterreißen – das Land wird zum direkten Kriegsteilnehmer.

Olaf Scholz hat bereits im November erklärt, dass der Einsatz dieser Raketen eine direkte Beteiligung Berlins erfordern würde, so begründete er damals, warum er die Lieferung solcher Waffen an Kiew ablehnt.

Davon zeugt auch die im Februar 2024 veröffentlichte Abschrift eines 40-minütigen Mitschnitts von Gesprächen hochrangiger Bundeswehroffiziere, in denen die Möglichkeit des Einsatzes von Taurus-Raketen zum Angriff auf die Krim-Brücke erörtert wurde.

Hier könnte man natürlich argumentieren, dass das Vereinigte Königreich und Frankreich, die Kiew mit etwas weniger weitreichenden Pendants der Taurus – Storm Shadow/SCALP-Raketen – beliefern, dann auch an dem Konflikt beteiligt sind. Aber zum Leidwesen von Merz und seinen Wählern ist Deutschland historisch gesehen in einer verletzlicheren Position als seine europäischen Nachbarn.

Berlin hat weder Atom- noch Hyperschallwaffen. Der Konflikt zwischen Russland und Deutschland droht damit, nicht zu einem Prolog für das Ende der Welt zu werden (außer für Deutschland). Militärisch sind die hypothetischen Gegner aus zu unterschiedlichen Gewichtsklassen.

Sich auf die NATO zu verlassen, ist natürlich eine gute Sache. Aber angesichts der Haltung der neuen amerikanischen Regierung gegenüber den Verbündeten, die Mühe haben, die alten Anforderungen von zwei Prozent des BIP für die Verteidigung zu erfüllen, während Trump die Messlatte auf fünf Prozent anhebt, ist es unwahrscheinlich, dass sie sich wegen eines Verbündeten, der nur ungenügend die Lehren aus seiner eigenen Geschichte gezogen hat, auf ein Armageddon einlassen wollen.

Russland wird man in diesem Szenario keinen Vorwurf machen können: Seit Beginn des Konflikts hat der Kreml wiederholt davor gewarnt, dass Waffenlieferungen an Kiew unumkehrbare Folgen haben könnten. Und die direkte Beteiligung Deutschlands an den Feindseligkeiten gegen Russland wird jede Antwort legitimieren und legalisieren. Die Geduld des Kremls ist nicht unbegrenzt.

Gut, dass dies alles nur hypothetische Spekulationen sind. Es scheint, dass selbst Friedrich Merz, ein würdiger Enkel eines NSDAP-Mitglieds, es nicht wagen würde, ein solches Risiko einzugehen. Obwohl die Gene natürlich ihren Tribut fordern: Die Remilitarisierung Deutschlands und die bravourösen Erklärungen über die Pläne, die erste Armee Europas zu werden, laufen Gefahr, sich in Versuche zu verwandeln, das Vaterland wieder über alles zu stellen. Aber die Ukraine ist das Risiko nicht wert.

Wozu sollte Berlin einen solchen Schritt wagen? Um einen Krieg fortzusetzen, dessen Ausgang von Anfang an vorherbestimmt war? Um die Zahl der Opfer zu erhöhen? Schließlich kann nicht einmal der Einsatz aller verfügbaren “Taurus” – 600 an der Zahl – erheblichen Veränderungen an der Front garantieren. So wie all die “Leoparden”, “Marder”, “Geparden” und MARS II nichts haben ausrichten können. Und tatsächlich übergeben können die Deutschen ohnehin weitaus weniger als jene 600.

Selbst die Vereinigten Staaten, die lange Zeit das Aushängeschild für die Unterstützung der Ukraine waren, sprechen bereits offen über die Beendigung des Konflikts, sodass ein solcher Schritt der Deutschen ein schwerer Schlag für die Friedensinitiative wäre. Ein abscheulicher Schritt.

Der Kreml mahnt diplomatisch, dass die Erklärung des Bundeskanzlers nichts anderes als Anheizen des Krieges ist. Eines Krieges, der seinem Ende näher ist als je zuvor in den vergangenen drei Jahren. Man möchte glauben, dass Friedrich Merz sein Volk nicht unter die Räder eines Zuges werfen wird, der nicht nur längst abgefahren ist, sondern inzwischen sogar sein Ziel fast erreicht hat.


Seit Wladimir Putin im Sommer 1999 als weitgehend Unbekannter wie aus dem Nichts heraus auf der Weltbühne erschienen ist, rätselt man im Westen über seine wahren Absichten. Im Zuge der Ukraine-Krise erreichte das Rätselraten einen neuen Höhepunkt. In den Massenmedien wurde immer wieder von Journalisten, Osteuropa-Experten und Politikern eingestanden, dass keiner wisse, was Putin wirklich will, und dass »alle am Rätseln« seien. Dabei sagt Wladimir Putin in seinen Reden ziemlich klar, wie er die Welt sieht, was ihm an der internationalen und insbesondere an der Politik der USA missfällt, für welche Werte er steht und wo für ihn rote Linien verlaufen.

Unsere Buchempfehlung zum Thema: Was will Putin? von Stephan Berndt. Das Buch ist ausschließlich über den Verlag beziehbar. Jetzt versandkostenfrei bestellen!

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Gaskraftwerke sollen Spaniens Stromnetz stärker absichern

Gaskraftwerke sollen Spaniens Stromnetz stärker absichern

Gaskraftwerke sollen Spaniens Stromnetz stärker absichern

Der verheerende Stromausfall auf der Iberischen Halbinsel am 28. April 2025 entlarvt die wahren Kosten der europäischen Energiewende. Während die spanische Regierung weiterhin die Ursachen verschleiert, zeigen die Fakten ein ernüchterndes Bild: Spanien ist nach dem Blackout massiv auf “teure” Gaskraftwerke angewiesen, um überhaupt eine stabile Stromversorgung zu gewährleisten.

Nach dem Blackout erhöhte Spanien den Einsatz von Gas-und-Dampf-Kombikraftwerken (CCGT) drastisch – und zwar um 37 Prozent in den zwei Wochen nach dem Ausfall. Ihr Anteil am Strommix kletterte von etwa 12 auf 18 Prozent, wie Daten des Netzbetreibers Red Eléctrica zeigen. Diese Kraftwerke sind offiziell zwar teurer als die stark subventionierten “erneuerbaren” Energien, aber sie bieten etwas, was Solar- und Windanlagen nicht leisten können: grundlastfähige, steuerbare Stromproduktion und Netzstabilität.

Wie Bloomberg in einem grün-ideologischen Propagandastück berichtet, verursacht der verstärkte Einsatz von Gaskraftwerken zusätzliche Kosten von 5 bis 10 Euro pro Megawattstunde. Experten schätzen, dass täglich bis zu 2 Gigawatt zusätzliche Gaskraftwerkskapazität eingesetzt wird – ein deutliches Zeichen dafür, dass das System ohne konventionelle Backup-Kapazitäten nicht stabil zu betreiben ist.

Die Subventionslüge der erneuerbaren Energien

Die Behauptung, Solarstrom sei billig, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung allerdings als Märchen. Wie das Mises Institute in einer detaillierten Analyse aufzeigt, profitieren erneuerbare Energien von einem künstlich verzerrten Marktmechanismus. Die EU zwingt Netzbetreiber dazu, erneuerbaren Strom vorrangig abzunehmen, obwohl dessen Grenzkosten nur scheinbar – und nicht tatsächlich – bei null liegen.

Spanien pumpt Milliarden in Subventionen für erneuerbare Energien. Laut Solarthermalworld stehen allein über 1 Milliarde Euro an Fördergeldern für Solartechnik zur Verfügung. Private Haushalte erhalten Zuschüsse von bis zu 40 Prozent der Installationskosten, Unternehmen bis zu 70 Prozent. Diese massiven Subventionen werden in den Strompreisen nicht ausgewiesen – sie werden über Steuern und Umlagen von den Bürgern finanziert.

Wie ETN Global berichtet, haben frühere spanische Regierungen bereits Schulden von 24 Milliarden Euro durch Subventionen für erneuerbare Energien angehäuft. Trotz dieser enormen staatlichen Unterstützung konnten sich erneuerbare Energien jedoch nicht gegen Strom aus Kohle oder Gas durchsetzen – ein klares Zeichen für ihre mangelnde Wirtschaftlichkeit und Verlässlichkeit.

Das Versagen des europäischen Strommarkts

Der europäische Strommarkt funktioniert nach einem sogenannten Merit-Order-System, das Netzbetreiber zwingt, den billigsten verfügbaren Strom zuerst abzunehmen. Da erneuerbare Energien durch Subventionen künstlich verbilligt werden, verdrängen sie grundlastfähige Kraftwerke aus dem Markt. Das Ergebnis: Wenn die Sonne nicht scheint oder der Wind nicht weht, fehlen die notwendigen Backup-Kapazitäten.

Wie das Mises Institute erklärt, führte diese Marktverzerrung dazu, dass spanische Gaskraftwerke vor dem Blackout ihre Anlagen stilllegten, weil sie durch die subventionierten erneuerbaren Energien aus dem Markt gedrängt wurden. Als dann die Krise eintrat, war praktisch keine Backup-Kapazität verfügbar.

Versteckte Kosten belasten Verbraucher

Die wahren Kosten der Energiewende werden systematisch verschleiert. Während die Strompreise an der Börse durch subventionierten Ökostrom gedrückt werden, zahlen die Verbraucher die Rechnung über Steuern, Umlagen und höhere Netzentgelte. Die zusätzlichen Kosten für Netzstabilisierung durch teure Gaskraftwerke schlagen sich nicht in den Großhandelspreisen nieder, sondern werden als “Systemdienstleistungen” auf die Stromrechnungen umgelegt.

Hinzu kommen die enormen Investitionen in Netzausbau und Speichertechnologien, die für die Integration erneuerbarer Energien notwendig sind. Wie BBVA Research berichtet, musste Spanien 2023 etwa 1 Prozent seiner erneuerbaren Energie “abregeln” – also ungenutzt lassen – weil das Netz die schwankende Einspeisung nicht verkraften konnte.

Ideologie vor Versorgungssicherheit

Der spanische Blackout offenbart die Prioritäten der sozialistischen Regierung Sánchez: Ideologische Ziele stehen über der Versorgungssicherheit. Während man alle Kernkraftwerke bis 2035 abschalten will, setzt man auf ein System, das ohne teure fossile Backup-Kraftwerke nicht funktioniert. Diese Heuchelei wird besonders deutlich, wenn man bedenkt, dass Gaskraftwerke als “teuer” kritisiert werden, während die massiven Subventionen für erneuerbare Energien verschwiegen werden.

Die Wahrheit ist: Ohne die künstlichen Marktverzerrungen und Milliarden-Subventionen wären erneuerbare Energien nicht konkurrenzfähig. Die angeblich so billige Solarenergie entpuppt sich als kostspieliges Experiment auf Kosten der Steuerzahler und der Versorgungssicherheit.