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Urteil: SCHUFA-Score und Datenspeicherung rechtswidrig
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Urteil: SCHUFA-Score und Datenspeicherung rechtswidrig
Für Mieter und Kreditnehmer führte bisher kaum ein Weg an der SCHUFA vorbei. Doch jetzt gibt es Gegenwind für die Datenkrake aus Wiesbaden. Die Urteile aus Köln und Bamberg betreffen mehr als 6 Millionen Menschen in Deutschland.
von Kai Rebmann
Sinkende Bauzinsen könnten den Traum vom Eigenheim für Häuslebauer in den nächsten Wochen und Monaten wieder Wirklichkeit werden lassen. Nicht selten steht dem jedoch ein negatives Scoring bei der SCHUFA entgegen – in vielen Fällen zu Unrecht, wie jetzt mehrere Gerichte entschieden haben.
Die monopolartig herrschende Auskunftei mit Sitz in Wiesbaden erweist sich für Kreditnehmer und Mieter allzu oft als praktisch unüberwindbares Hindernis. Als Vertragspartner von Banken, Energielieferanten, Telekommunikationsanbietern und ähnlichen Unternehmen beliefert die SCHUFA diese regelmäßig mit einem ganzen Strauß an Daten über knapp 70 Millionen Bundesbürger. Von der Bewertung bei der SCHUFA hängt für Verbraucher im Alltag oft sehr vieles ab, etwa ob sie einen Kredit bei ihrer Hausbank bekommen oder einen Mietvertrag unterschreiben können.
Das könnte sich schon in naher Zukunft ganz grundlegend ändern. Gleich zwei Gerichte haben der Auskunftei jetzt einen Schuss vor den Bug geknallt und damit die Rechte von Millionen Verbrauchern maßgeblich gestärkt bzw. zumindest ein entsprechendes Signal ausgesendet. Bemängelt wurden einerseits die jahrelange Speicherung personenbezogener Daten, andererseits die vollautomatische Erstellung des individuellen SCHUFA-Scores auf bloßer Grundlage von für Dritte schwer bis gar nicht nachvollziehbaren Algorithmen und Kriterien.
Gerichte klopfen SCHUFA auf die Finger
Zunächst beschäftigte sich das Oberlandesgericht Köln mit den sogenannten Negativ-Einträgen, also noch nicht getilgte Kredite oder überzogene Konten. Diese Daten werden bei der SCHUFA bis zu drei Jahre nach der eigentlichen Erledigung, sprich der vollständigen Tilgung eines Kredits bzw. des Ausgleichs des Kontos gespeichert und führen zu einer schlechteren Bewertung.
Diese Praxis erklärten die Richter in Köln jetzt für rechtswidrig und forderten stattdessen eine sofortige Löschung der entsprechenden Daten. Allein dieser Punkt betrifft in Deutschland etwas mehr als 6 Millionen Verbraucher, die dadurch künftig auf eine bessere Bewertung hoffen dürfen. Neben der Löschung erledigter Negativ-Einträge steht Betroffenen nach einem Bericht der „Bild“ auch eine Entschädigung in Höhe von mindestens 500 Euro wegen Rufschädigung zu, falls zu Unrecht gespeicherte Daten bereits an Vertragspartner der SCHUFA weitergegeben wurden.
In einem weiteren Fall hatte ein vor dem Landgericht Bamberg geklagt. Der Kläger sah sich durch das automatisierte Scoring der SCHUFA in seinen Rechten verletzt. Das Gericht bestätigte diese Ansicht und erklärte das SCHUFA-Scoring in seiner bestehenden Form als mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) unvereinbar. Konkret wurde ein Verstoß gegen Artikel 22 DSGVO festgestellt, der sich aus der automatischen, ausschließlich auf Grundlage von Algorithmen ermittelten Bonität ergebe.
Damit hat erstmals ein deutsches Gericht ein solches Urteil gesprochen, das einem ganz ähnlich lautenden und bereits im Dezember 2023 am Europäischen Gerichtshof ergangenen Richterspruch folgt. Demnach ist das Erstellen und insbesondere die Weitergabe an Dritte von vollautomatisierten Scores ohne menschliches Zutun bzw. entsprechende Prüfung unzulässig. Im konkreten Fall wurde dem Kläger ein Schadenersatz in Höhe von 1.000 Euro zugesprochen.
Rechtsanwalt empfiehlt Eigeninitiative
Beobachter gehen davon aus, dass die SCHUFA zumindest gegen das Urteil aus Bamberg in Revision gehen wird, so dass dieses noch nicht rechtkräftig ist. Der Anwalt des Klägers misst der Entscheidung dennoch schon jetzt grundsätzliche Bedeutung bei, da diese künftig auch für andere Wirtschaftsauskunfteien gelten könne.
Auch der auf Zivil- und Wirtschaftsrecht spezialisierte Jurist Markus Klamert hat sich in einem Beitrag mit den Folgen des Urteils beschäftigt. Der Rechtsanwalt empfiehlt Betroffenen die Einholung einer SCHUFA-Selbstauskunft gemäß Artikel 15 DSGVO und gegebenenfalls etwa wenn eine noch gespeicherte Forderung bereits getilgt ist einen Antrag auf Löschung gemäß Artikel 17 DSGVO sowie die Prüfung eines Schadensersatzanspruchs gegen die Auskunftei. Klamert sieht die Rechte von Verbrauchern „in erheblichem Maße“ gestärkt und rät deshalb zur regelmäßigen Kontrolle der eigenen SCHUFA-Auskunft.
Die Bonität von Verbrauchern wird je nach erreichtem Score zwischen „hervorragend“ (ab 97,22 Prozent) und „ungenügend“ (29,99 Prozent und schlechter) bewertet. Als wichtigstes Merkmal gilt dabei die jeweilige Zahlungsmoral in der Vergangenheit.
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Serap Güler – Russenhass im Auswärtigen Amt
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Serap Güler – Russenhass im Auswärtigen Amt
Der Hass auf Russland und alles, was russisch ist, erreichte unter Außenministerin Annalena Baerbock ein nie gekanntes Niveau. Damit das auch in der Regierung von Friedrich Merz so bleibt, platziert die CDU neben Johann Wadephul als Minister auch die Türkin Serap Güler im Auswärtigen Amt. Die Fortsetzung einer russlandfeindlichen feministischen Außenpolitik aus Berlin ist damit mehr als gewährleistet.
von Bernhard Loyen
Im Verlauf des Aprils stellten mehrere etablierte Medien die Frage in den Raum, ob der Kanzlerkandidat der Union aus dem Jahr 2021, Armin Laschet, ein möglicher Nachfolger von Annalena Baerbock im Auswärtigen Amt in Berlin werden könnte (unter anderem hier, hier und hier). Am Ende wurde der “CDU-Sicherheitspolitiker” Johann Wadephul von Friedrich Merz nominiert. Ihm zur Seite gestellt, Serap Güler, als zukünftige Staatsministerin im Außenministerium. Jene Medien, die sich mit dieser Personalie beschäftigen, legen mehrheitlich den Fokus auf die fragliche Rolle der türkischstämmigen Bundestagsabgeordneten, bezogen auf ihre “brisanten Verbindungen zu türkischen Nationalisten und aserbaidschanischen Lobbyisten”. Thesenbezogen heißt es dazu in ihrem Wikipedia-Eintrag:
“Laut einem Bericht der deutschen Tageszeitungen Die Welt und der FAZ besuchte Güler zwei Veranstaltungen, bei denen Aktivisten der Grauen Wölfe für sich geworben hätten. Das ‘Deutsch-Türkische Journal’ wertete im Dezember 2012 diese Darstellungen dagegen als ‘peinliche Hetzkampagne von Welt und AABF gegen MdL Serap Güler.”
Keinerlei Aufmerksamkeit erfuhr die Politikerin bis dato hinsichtlich ihres aggressiven, argumentativen Agierens gegen Russland und explizit Wladimir Putin. Vorab zu ihrer Person erklärt Güler persönlich auf der Webseite des Bundestages zu ihrer politischen Biografie:
“Von 2017 bis 2021 durfte ich als Staatssekretärin für Integration in der Landesregierung von NRW unter Ministerpräsident Armin Laschet mitwirken. Seit 2021 vertrete ich Sie im Deutschen Bundestag, wo ich im Verteidigungsausschuss und im Innenausschuss tätig bin.”
Güler ist wie so viele Selbstdarsteller aus ihrer Politikergeneration sehr aktiv und mitteilsam auf X. Eine kleine Auswahl von X-Beiträgen belegen ihre russophobe Grundeinstellung, dies als mögliche Bewerbungsschreiben für das Auswärtige Amt:
- 29. Januar 2025: ‘Hitler wollte mich töten, weil ich Jude bin. Jetzt will mich Putin töten, weil ich Ukrainer bin. Ich flehe Sie an, bewaffnen Sie uns, damit sich die Ukraine selbst verteidigen kann’. Bewegende Worte von Roman Markovich Schwarzmann in der Gedenkstunde des Bundestags zum 27. Januar.
26. August 2022: Die Frage muss erlaubt sein: Was stimmt nicht mit euch? Wo habt ihr in den letzten Monaten gelebt, dass ihr immer noch denkt, dass man mit Putin über Frieden verhandeln könne? - 23. Januar 2023: Falsch. Der größte Gefallen, den wir Putin jetzt tun können ist, die Ukraine im Stich zu lassen und gleichzeitig unsere Verbündeten öffentlich zu düpieren.
- 18. Januar 2024: Den Frieden in Europa hat Putin zerstört.
- 11. März 2024: Wenn Scholz in Finnland oder Schweden regieren würde, wären diese Länder nie der NATO beigetreten. Grund wäre gewesen: Man wolle Putin nicht provozieren & verhindere somit eine Eskalation. Fazit: Finnland & Schweden können sich glücklich schätzen, dass Scholz dort nicht regiert.
- 19. März 2024: ‘Ein Einfrieren des Krieges würde nur Putin helfen’, so Pistorius. Respekt für diese deutliche Distanzierung von Mützenich & Co.
In Farben getrennt, im Geiste vereint: die #AfD und #Putin trennt nicht viel. Das hat der Antrag heute auch wieder gezeigt. Unsere Brandmauer nach rechts steht. Die militärische Unterstützung für die Ukraine auch. @cducsubt pic.twitter.com/p13GjcsGz8
— Serap Güler (@SerapGueler) February 9, 2023
Zur planstabsmäßig vorbereiteten, beworbenen und eindeutig politisch missbrauchten “Antikriegsdemo in Berlin“, schrieb sie süffisant formulierend im Februar 2022:
Was Putin Angst macht?
👇🏽
D E M O K R A T I E. pic.twitter.com/usgxDIk5LG— Serap Güler (@SerapGueler) February 27, 2022
Im März 2023 gab sie dem Merkur zu Protokoll:
“Wir befinden uns schon im hybriden Krieg mit Russland. Es gibt tagtäglich Cyberattacken auf unsere Wirtschaft, auf unsere kritische Infrastruktur, ranghohe Bundeswehroffiziere wurden von russischen Spionen abgehört. Wenn der Kanzler sagt, Deutschland soll nicht Kriegspartei werden, dann frage ich mich ernsthaft, in welcher Welt er eigentlich lebt.”
Die engagierte Politikerin wird dann hinsichtlich eines Interviews in einem Artikel vom Juni des Vorjahres wie folgt beworben:
“‘Bewusstsein für Selbstverteidigung’ – CDU-NATO-Expertin Serap Güler warnt vor Putin-Angriff: ‘Ich wäre zur Bundeswehr gegangen.’ Serap Güler will eine Wehrpflicht für Frauen, der Bundeswehr-Personalmangel bereite ihr Sorgen. Ein mögliches Amt im neuen Kabinett schließt sie nicht aus.”
Gab es eigentlich zuvor Berührungspunkte, mögliche erste, dienliche Gespräche mit dem geschäftsführenden Totalausfall namens Annalena Baerbock? Zumindest eine gemeinsame Reise in die Mongolei im Juni 2023 im Rahmen eines Außenministerinnen-Treffens. Die Bildunterschrift lautet:
“Annalena Baerbock (l, Bündnis 90/Die Grünen), Außenministerin, unterhält sich nach den Gesprächen im mongolischen Parlament mit den mitgereisten Bundestagsabgeordneten (l-r), Serap Güler (CDU), Adis Ahmetovic (SPD), Schahina Gambir (Bündnis 90/Die Grünen) und Nicole Westig (FDP).”
Es finden sich zuhauf weitere Hinweise, warum Herr Merz sehr bewusst Frau Güler im Auswärtigen Amt platziert hat. Dazu, vollkommen nebensächlich, ihre Aussage für ein Fleißsternchen aus dem September 2024 gegenüber dem Deutschlandfunk:
“Für Serap Güler (CDU) ist Friedrich Merz der richtige Kanzlerkandidat. Er leiste gute Arbeit und habe die Partei zusammengeführt. Merz’ geringe Beliebtheit bei den Bürgern und die fehlende administrative Regierungserfahrung seien kein Problem.”
Im Dezember 2024 forderte sie im Interview zum Thema steuerfinanzierter Unterstützung des neuen Demokratie-Vorzeigestaates Syrien:
“Es ist wichtig, dass wir einerseits Hilfe anbieten, diese aber auch an klare Bedingungen knüpfen. Eine davon ist eben, dass diese Stützpunkte von den Russen nicht weiter betrieben werden dürfen. Beide sind strategisch wichtig für Putins Truppen in Afrika in puncto Logistik und Versorgung. Der Verlust würde Russland massiv schwächen und für die NATO bedeuten, dass für den Mittelmeerraum aus dem Süden eine geringere russische Bedrohung ausgeht.”
Mit dem schockierenden Desaster-Duo Johann Wadephul und Serap Güler hat die CDU daher eine mehr als eindeutige Nachricht Richtung Moskau gesendet: “Zieht euch warm an”, denn die außenpolitischen Zeiten russophoben Dauerbeschusses aus Berlin sind mit dem Abgang von Annalena Baerbock bei weitem keine abgeschlossene Geschichte.
Das jüngste Kapitel deutscher, feministischer und bewusster russophober Politik seitens des Auswärtigen Amtes erfährt mit Serap Güler lediglich eine neue – bitte rein politisch! – “hässliche Fratze”.
Mehr als bedauerlich, schändlich und schlicht grauenhaft als unmissverständlich politisches Zeichen aus dem Regierungsviertel im 80. Gedenkjahr der sowjetischen Befreiung vom Nationalsozialismus.
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Bericht: Prüfung von Corona-Impfstoffstudien von EU-Kommission „nicht erwünscht“
50 Jahre Ende des Vietnamkriegs – Die imperialistischen Interessen der Weltmacht USA
Corona-Hardlinerin als neue Gesundheitsministerin: Wahlbetrüger Merz stößt alle Impf-Opfer vor den Kopf!

Auch ein Jahr nach Bekanntwerden der sogenannten Corona-Files des Robert Koch-Instituts ist Deutschland von einer Aufarbeitung der Tragödie weit entfernt. Mit der Nominierung der CDU-Abgeordneten Nina Warken als neue Bundesgesundheitsministerin und Lauterbach-Nachfolgerin macht der designierte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auch noch den letzten Hoffnungsschimmer zunichte.
Zunächst einmal hat Warken als studierte Juristin von Gesundheitspolitik ebenso viel (wenig) Ahnung wie ihr Vor-Vorgänger Jens Spahn (CDU) als gelernter Bankkaufmann hatte. Hinzu kommt, dass Warken während der Corona-Hysterie als Hardlinerin auffiel: Mehrfach trat sie demonstrativ mit FFP2-Maske ans Rednerpult des Bundestages, um strengste Maßnahmen und eine gesetzliche Impfpflicht einzufordern.
Die einrichtungsbezogene Impfpflicht war der CDU-Politikerin bei weitem nicht genug. „Es wäre wichtig gewesen, diese Impfpflicht auszuweiten, und zwar auf das Personal in Kitas und Schulen“, verlangte sie etwa am 10. Dezember 2021. Selbst Lauterbach war ihr zu langsam: „Zögerliches Agieren, meine Damen und Herren, reicht aber nicht mehr aus. Herr Lauterbach, Sie haben recht: Die Zeit läuft uns davon!“
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Aus aktuellem Anlass: Sprechen wir mal über Schilda
von Uli Weber
Die fleißigen Bürger Schildas hatten einst aus Trümmern ein Wirtschaftswunder geschaffen und ihr Buntland war schließlich zum globalen Exportweltmeister aufgestiegen. Dafür standen nicht nur die vielen fleißigen Trümmerfrauen, Industriearbeiter und Unternehmer, sondern auch die Bergleute von Ruhr und Saar, die für eine zuverlässige Energieversorgung in jederzeit ausreichenden Mengen hart unter Tage geschuftet hatten.
Über die Schildbürger heißt es in der Sage:
„Die Bürger Schildas waren gemeinhin als äußerst klug bekannt, weswegen sie begehrte Ratgeber der Könige und Kaiser dieser Welt waren. Da der Ort auf diese Weise langsam aber sicher entvölkert wurde, verlegte man sich auf eine List: Die Schildbürger begannen, allmählich ihre Klugheit durch Narrheit zu ersetzen. Dies war so erfolgreich, dass sie mit der Zeit in ihrer Narrheit verblieben und dafür genauso bekannt wurden wie ehedem für ihre Klugheit“.
Wenn wir jetzt anstelle von „Ratgeber“ mal „Geldgeber“ einsetzen, und Sie Sich anstatt „entvölkert“ selbst mal was ausdenken, dann passt dieser Vergleich schon ganz gut; denn wenn wir kein Geld mehr besitzen, dann will auch keiner mehr etwas von uns haben. Eine zielgerichtete Verarmung reduziert solche finanziellen Begehrlichkeiten also ganz erheblich, denn einem nackten Mann, einer nackten Frau oder einem nackten Irgendeingender kann man nun mal nicht in die Tasche greifen. Die Zukunftsplanung der bunten Republik besteht deshalb offenbar darin, die sichere und kostengünstige konventionelle Energieversorgung dieses Industrielandes zu zerstören und sich ersatzlos auf zukünftige „EEG-Wunderenergien“ zu stürzen, die vorgeblich keine Rechnung schreiben, aber alternierend entweder nicht immer liefern können oder aber viel zu viel liefern. Beides kostet unser gutes Geld, und zwar sehr viel Geld, denn die Stromproduzenten erhalten auf jeden Fall ihre EEG-Prämie, der überschüssige Strom muss mit einem Aufgeld ins Ausland verklappt werden, und wenn’s mal wieder nicht genügend eigenen Strom geben sollte, dann muss er zu Bestpreisen aus dem Ausland dazugekauft werden. Also ganz egal, wer am Ende unser Geld hat –Hauptsache die Schildbürger haben es nicht. Selbst 15 Jahre nach der Einführung des EEG (2000) konnte man vor einem Jahrzehnt manchmal noch erkennen, wie die zuverlässige Stromversorgung einer Industrienation in etwa funktionieren müsste: 
Abbildung: Erzeugung und Last in der Dunkelflaute vom 12.10. – 19.10.2015 in Deutschland
(Quelle: SMARD)
Man kann in dieser Abbildung noch ganz gut den Versuch erkennen, Erzeugung und Last jederzeit in Übereinstimmung zu bringen, natürlich nur in einer Dunkelflaute ohne viel volatilen Flatterstrom. Tagsüber funktionierte das bei Dunkelflaute dank der flexiblen Gaskaftwerke auch 15 Jahre nach Einführung des EEG noch ganz gut, die nächtliche Überproduktion wird aber den Bedarf der Pumpspeicherkraftwerke sicherlich bereits überstiegen haben. Dagegen sieht heute, auf dem Wege zu einer angebotsorientierten Stromversorgung, eine ganz normale Wahnsinnswoche zum Frühlingsanfang für die heftig schwitzenden EEG-Regulatoren schon sehr viel anstrengender aus:

Abbildung: Erzeugung und Last vom 17.03. – 27.03.2025 in Deutschland (Quelle: SMARD)
Erzeugung und Last können heutzutage nur noch durch Zukauf / Verklappung von Strom aus dem und ins Ausland in Übereinstimmung gebracht werden. Es ist nämlich schon heute keinerlei Gleichlauf von Erzeugungs- und Lastkurve mehr zu erkennen, was die jederzeit zuverlässige Stromversorgung einer Industrienation eigentlich ausmachen sollte. Und trotzdem verbreiten klimapanische Stimmen paternosterartig in den Medien, wir bräuchten immer noch viel mehr von der heilsbringenden Wind- und Solarenergie – und möglichst auch noch ganz viel „grünen Wasserstoff“. Zum Stand Ende 2024 sind das mit einer installierten EEG-Leistung:
Windenergie: 61.941 MW Onshore und 8.851 MW Offshore
Solarenergie: 90.343 MW
Batteriespeicher: 2.525 MW – aber man kann ja noch die E-Autos anzapfen
Fusionsenergie: Seit jeher in 10 additiven Jahren verfügbar
Geothermie: 50 MW, Tendenz ganz leicht steigend
Wasserstoff: Energiefresser: Man steckt 3 Teile ‘rein und bekommt 1 Teil ‘raus
Die installierte Leistung für die Erzeugung von Wind- und Solarstrom betrug zum Ende 2024 also bereits etwa 160 Gigawatt bei einem Verbrauch von 45 bis 70 Gigawatt, also mehr als das Doppelte einer eigentlich kontinuierlich erforderlichen Erzeugungsleistung. Das reicht nun aber bei Dunkelflaute immer noch nicht aus – und ist bei Sommerwind bereits heute schon viel zu viel:

Abbildung: EEG-Erzeugung und Stromverbrauch passen schon heute nicht mehr zusammen
Oben – Sommerwind-Erzeugung und Last vom 20.06. – 02.07.2024 (Quelle: SMARD)
Unten – Dunkelflaute und Last vom 04.11. – 16.11.2024 (Quelle: SMARD)
Die Berliner Zeitung zitiert am 26. April 2025 aus einem Artikel des Wall Street Journals:
„Das amerikanische Wall Street Journal übt scharfe Kritik an Deutschlands Energiepolitik: ‚Trotz Hunderter Milliarden Euro an Investitionen in Wind- und Solarenergie ist der Ökostrom-Anteil im ersten Quartal 2024 drastisch eingebrochen – von 56 auf 47 Prozent.‘ Das renommierte Blatt mit Sitz in New York warnt sogar die eigenen Leser vor der deutschen Energiewende: ‚Die USA sollten daraus lernen‘, heißt es in einem Meinungsbeitrag der Redaktionsleitung.“
Dabei sind dort noch nicht einmal die Kosten aus dem erforderlichen Stromzukauf aufgrund der beschriebenen Minderleistung problematisiert worden, und auch nicht das Aufgeld für die ins Ausland verklappten EEG-Spitzen, die selbstverständlich zusätzlich auch noch EEG-subventioniert sind. Wie wir erkennen können, gibt es in Buntland also einen dezidierten Zukunftsplan der EEG-Schildbürger „abwärts mit der Energieversorgung“. Denn mit der Energieversorgung dieses Industriestandortes geht es zwangsläufig abwärts, weil nichts davon aktuell funktioniert oder jemals funktionieren kann – das merkt jetzt nur noch keiner so richtig.
Also brauchen wir noch viel mehr davon, denn wie sagte schon Albert Einstein, „Die Definition von Wahnsinn ist: Immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten“ – bis hin zum finalen Blackout in einer Welt, in der ohne Strom gar nichts mehr läuft, nicht das Laufband an der Kasse von ALDI, nicht die Zapfsäule an der Tankstelle um die Ecke und schon gar nicht der elektrische Öffner für die Tür vorm Geldautomat…
Die TAGESSCHAU meldete gerade auf ihrer Internetpräsenz zum Stand 28.04.2025 um 15:08 Uhr, unter der Überschrift, „Massiver Stromausfall in Spanien und Portugal“, Zitat:
„In Spanien und Portugal gibt es einen massiven Stromausfall. Die Hauptstädte Madrid und Lissabon, weitere Städte und Millionen Menschen sind laut Medienberichten betroffen. Der spanische Stromnetzbetreiber Red Eléctrica geht davon aus, dass es sechs bis zehn Stunden dauern könnte, bis die Stromversorgung wiederhergestellt ist.“
Es ist auf der Iberischen Halbinsel also ein kompletter Schwarzstart erforderlich. Schwarzstartfähige Kraftwerke werden auf „The Power of Many“ folgendermaßen beschrieben:
„Thermische Kraftwerke, wie etwa Atom-, Braunkohle oder Blockheizkraftwerke, sind ohne eine externe Stromquelle nicht startbar: Die zahlreichen Pumpen, Turbinen und Brennstoffförderanlagen müssen extern mit Strom versorgt werden, bevor die eigentliche Stromproduktion des Kraftwerks starten kann. Im Falle eines Stromausfalls ist dies natürlich ungünstig: Da kein Strom im Netz ist, kann die thermische Anlage ohne „Überbrückung“ mit Startstrom nicht anfahren. Diesen Strom liefern schwarzstartfähige Stromerzeuger oder Stromspeicher: Mithilfe dieser sogenannten Impulsproduktion fahren die thermischen Kraftwerke hoch und nehmen ihre reguläre Stromproduktion wieder auf.
Merkmale von schwarzstartfähigen Kraftwerken
- Kurzfristigkeit (flexibles und schnelles Startverhalten)
- nur Eigenstrom (keine externen Stromquellen)
- Robustheit (sollte heftigen Anlaufstrom bewältigen können)
- Stagnationsverhalten (ausdauernder Eigenbetrieb)
Für einen Schwarzstart eignen sich traditionell Wasserkraftwerke wie Laufwasserkraftwerke oder auch Pumpspeicher, auch Gaskraftwerke sind geeignet, benötigen aber einen Batteriespeicher zum Anfahren. In kleineren Maßstäben werden auch Druckluftspeicherkraftwerke eingesetzt. Im Idealfall befinden sich solche Anlagen in unmittelbarer Nähe zu den thermischen Kraftwerken, viele Großkraftwerke halten daher auch schwarzstartfähige Gasturbinen auf dem eigenen Gelände vor.“
Und wenn wir uns dazu jetzt einmal die Entwicklung der installierten Leistung hier bei uns anschauen, dann kann einem angst und bange werden:

Abbildung: Entwicklung der installierten Leistung von 2011 bis 2024 (Quelle SMARD)
Die Entwicklung in Buntland geht deutlich zu nicht schwarzstartfähigen „erneuerbaren“ EEG-Energien, während die konventionelle Stromerzeugung durch Braun- und Steinkohle sowie Kernkraft in den vergangenen Jahrzehnten deutlich heruntergefahren worden ist. Nur die allerteuersten konventionellen Kraftwerke, die Gaskraftwerke, haben im vorstehend betrachteten Zeitraum leistungsmäßig noch weiter zugelegt.
Der Beitrag Aus aktuellem Anlass: Sprechen wir mal über Schilda erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Dank des Klimawandels: die Erde wird grüner!

H. Sterling Burnett
Neue Forschungsergebnisse, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Remote Sensing of the Environment, bestätigen einmal mehr, was regelmäßige Leser von Climate Change Weekly und den anderen Klimawandel-Beiträgen von Heartland schon seit langem wissen: Die Erde wird generell grüner, und ein erhöhter Kohlendioxidgehalt und bessere Feuchtigkeitsbedingungen sind dafür verantwortlich.
Die Studie, die von einem Team von 17 Forschern an verschiedenen Universitäten und Forschungseinrichtungen in den Vereinigten Staaten und China durchgeführt worden ist berichtet, dass die „Ergrünung“ der Erde – ihre Vegetationsbedeckung und -masse – im Jahr 2020 den höchsten Stand seit den frühen 2000er Jahren und wahrscheinlich noch länger erreicht hat.
Mithilfe von Fernerkundungsgeräten und Indikatoren, die durch maschinelles Lernen ergänzt worden waren, stellten die Forscher fest, dass die Begrünung „größtenteils mit dem kontinuierlichen Wachstum der borealen und gemäßigten Vegetation“ zusammenhängt und „durch einen vorübergehenden Anstieg der tropischen Vegetation aufgrund erhöhter Niederschläge ergänzt wird“.
Obwohl die Studie von den Mainstream-Medien weitgehend ignoriert wurde (Überraschung, Überraschung – NICHT!), berichtete der Daily Sceptic über die Studie:
Die Arbeit trägt dazu bei, andere aktuelle wissenschaftliche Arbeiten zu bestätigen, die auf ein massives globales Pflanzenwachstum hinweisen, das direkt mit dem jüngsten Anstieg des natürlichen und vom Menschen verursachten Kohlendioxids zusammenhängt. Die Pflanzen haben sich so entwickelt, dass sie in einer Atmosphäre mit einem viel höheren CO₂-Gehalt als den derzeitigen, fast nicht mehr vorhandenen Werten wachsen können, und das jüngste Wachstum und seine unzähligen Vorteile für die Menschheit sollten nicht überraschen. …
Dies ist nicht das erste Mal, dass eine Beschleunigung der globalen Ergrünung in den letzten zwei Jahrzehnten beobachtet wurde. Letztes Jahr stellte eine Gruppe chinesischer Wissenschaftler fest, dass etwa 55 % der globalen Landmasse eine „beschleunigte Wachstumsrate“ der Vegetation aufwiesen. Das chinesische Team, dem auch der Öko-Klimatologe Professor Tiexi Chen angehörte erklärte, dass „die globale Ergrünung eine unbestreitbare Tatsache ist“.
Neben der Begrünung der bestehenden Wälder und Vegetation in den gemäßigten Breiten und den Tropen ist auch eine deutliche Verringerung der Wüstenbildung festzustellen, da die Wüstenränder schrumpfen, von der Vegetation zurückerobert werden und sich die Oasen ausdehnen.
Verschiedene Studien zeigen, dass der CO₂-Düngeeffekt den Bestäubern hilft und für einen starken Rückgang des weltweiten Hungers in den letzten Jahrzehnten verantwortlich ist, da das höhere CO₂ einen großen Teil zur Steigerung der Ernteerträge beiträgt.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass ihre Ergebnisse auf eine „robuste Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit der globalen Vegetation angesichts sich ändernder Umweltbedingungen“ hindeuten.
Wie ich bereits erwähnt habe, ist die vorteilhafte CO₂-induzierte Begrünung der Erde mit längeren Vegetationsperioden und verbesserten Niederschlägen sowie einer höheren Pflanzeneffizienz für meine Leser keine Neuigkeit. Climate Realism hat fast 60 Artikel veröffentlicht, in denen verschiedene Forschungsarbeiten und Studien zitiert werden, welche die CO₂-induzierte Begrünung dokumentieren, und Hunderte weitere, in denen untersucht wird, wie die Begrünung die Ernteerträge und die Produktion verbessert sowie Hunger und Unterernährung reduziert hat.
Außerdem hat Heartland in der 78. Folge der Climate Realism Show mit dem preisgekrönten Physiker Will Happer über die globale Ökologisierung diskutiert, und wir haben die globale Ökologisierung und ihren anhaltenden Schub für die Landwirtschaft in einer Reihe von Diskussionsrunden auf den 15 internationalen Konferenzen von Heartland zum Klimawandel erörtert.
Verschiedene Analysen der so genannten „Social Cost of Carbon“-Berechnungen zeigen, dass die globale Ökologisierung und ihre Auswirkungen auf die Landwirtschaft allein dazu führen könnten, dass die Metrik besser als „Social Net Benefit of Carbon“ bezeichnet werden sollte.
Die globale Ökologisierung ist eine anerkannte Tatsache, und diese Studie ist nur ein weiterer Beweis dafür.
Quellen: Remote Sensing of Environment; Daily Sceptic; Climate Realism; The Heartland Institute; Climate Change Weekly
Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-541-earth-is-greening-thank-climate-change/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
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Ukraine: Selenskij schickt Frauen und Kinder an die Front
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Ukraine: Selenskij schickt Frauen und Kinder an die Front
Angesichts zunehmender Verluste auf dem Schlachtfeld und ins Ausland fliehender Männer steht die Ukraine vor der düsteren Option, weitere Teile ihrer Bevölkerung zum Militärdienst zwingen zu müssen. Immer lauter werden die Forderungen nach Herabsetzung des Wehrpflichtalters auf 18 Jahre – und die Ausweitung der Wehrpflicht auf Frauen.
von Christina Sizowa
Vor dem Hintergrund der sich verschärfenden Personalkrise greift Kiew zu immer verzweifelteren Maßnahmen, um die dünner werdenden Reihen der Armee aufzufüllen. Da die Einberufungsbemühungen scheitern und die Zahl der Freiwilligen schwindet, bereiten sich die Behörden nun darauf vor, immer breitere Bevölkerungsschichten – einschließlich Frauen und kaum erwachsene Männer – an die Front zu zwingen.
Trotz brutaler Mobilisierungsbemühungen sind die ukrainischen Streitkräfte nach wie vor stark unterbesetzt. Selbst aggressive Rekrutierungskampagnen und die Verschärfung der Wehrpflicht haben nicht zu dem erforderlichen Anstieg der Einberufungen geführt. Jetzt will die Regierung das Mindestalter für die Wehrpflicht von 25 auf 18 Jahre herabsetzen – und damit Jugendliche direkt in den blutigen Konflikt schicken. Gleichzeitig wird ernsthaft darüber diskutiert, Frauen in Massen zu mobilisieren – ein Schritt, der eine historische Eskalation in Kiews Bemühen, den Krieg zu verlängern, darstellen würde.
Ukrainer nicht mehr zum Dienen bereit
Das Interesse am Militärdienst ist stark rückläufig, insbesondere bei der Jugend. Mitte April teilte Pawel Palisa, stellvertretender Leiter des Büros von Präsident Wladimir Selenskij, mit, dass sich weniger als 500 Freiwillige im Alter zwischen 18 und 24 Jahren im Rahmen der “Cheeseburger”-Kampagne gemeldet hätten – derzeit unterliegen die unter 25-Jährigen nicht der Mobilisierungspflicht.
Zwei Monate zuvor hatte die Ukraine die Kampagne ins Leben gerufen, die 18- bis 24-Jährigen die Möglichkeit eines Vertragsdienstes bietet. Dieses am 11. Februar eingeführte Programm bot den Rekruten eine Vertragsprämie von einer Million Griwna (etwa 21.000 Euro), Monatsgehälter von bis zu 120.000 Griwna und andere Vergünstigungen, um die Zahl der Soldaten zu erhöhen.
Seitdem haben auch andere militärische Bereiche – darunter die Marine, die Luftlandetruppen, die Nationalgarde und die Grenztruppen – ihre Reihen für junge Vertragssoldaten geöffnet. Doch trotz finanzieller Anreize verläuft die Rekrutierung weiterhin schleppend.
Palisa räumte ein, dass das derzeitige Wehrpflichtsystem veraltet sei und die Mobilisierungsbemühungen behindere. Er betonte, dass die Ukraine über “ein riesiges Mobilisierungspotenzial” verfüge, das aber aufgrund des bestehenden Systems nicht effektiv genutzt werden könne: “Meiner Meinung nach haben wir mehr Leute zur Verfügung, als wir für bestimmte Aufgaben an der Front benötigen. Der Mechanismus ist einfach ineffizient”, sagte er und forderte weitreichende Reformen bei der Rekrutierung und Organisation.
Wie Wladimir Scharikin, stellvertretender Direktor des Instituts für GUS-Länder, in einem Gespräch mit RT betonte, sind solche optimistischen Schätzungen jedoch kaum mehr als Wunschdenken. In Wirklichkeit ist die wichtigste Mobilisierungsbasis der Ukraine schon lange aus dem Land geflohen. Offiziellen Angaben zufolge sind über sechs Millionen ukrainische Flüchtlinge in der Europäischen Union und mehr als zwei Millionen in Russland registriert. Doch laut Scharikin sind die wahren Zahlen wahrscheinlich noch höher. “Ungefähr acht Millionen sind nach Europa gegangen, etwa drei Millionen nach Russland – das ist fast ein Viertel der ukrainischen Vorkriegsbevölkerung”, erklärte er.
“Mit anderen Worten: Kiew wählt nicht aus den über 50 Millionen Menschen, die zur Zeit des Zusammenbruchs der Sowjetunion in der Ukraine lebten. Es wählt aus den etwa 20 Millionen aus, die heute noch dort leben. Deshalb gibt es ernsthafte Diskussionen über die Mobilisierung der Schüler von gestern, der Frauen und aller anderen, die sie finden können.”
Zur geringen Beteiligung der 18- bis 25-Jährigen sagte Palisa, dass zwar viele ihr Interesse bekundeten, aber nur sehr wenige schließlich einen Vertrag unterzeichneten.
“Die Leute waren im Prinzip einverstanden, aber als es dann zur Unterschrift kam, machten sie einen Rückzieher. Manchmal war es der Einfluss ihrer Eltern, manchmal glaubten sie, der Frieden stünde vor der Tür. Es gibt viele Gründe.”
Der ehemalige ukrainische Abgeordnete Wladimir Oleinik erklärte gegenüber RT, dass aggressive Rekrutierungskampagnen ein zu rosiges Bild zeichnen und fälschlicherweise suggerieren, dass die Rekruten schnell zu Millionären werden. Die Realität sieht jedoch anders aus. Die Rekruten erhalten 200.000 Griwna im Voraus, weitere 300.000 nach Abschluss der Ausbildung und die restlichen 500.000 erst nach Ablauf ihres Vertrags. “Die Eltern nehmen ihre Söhne oft mit auf Friedhöfe und zeigen ihnen die Fahnen auf den Soldatengräbern”, so Oleinik. “Im Rahmen dieser Verträge müssen die Rekruten mindestens sechs Monate an der Front dienen – und jeder weiß, wie hoch die Überlebensrate ist.”
Wladimir Scharikin schloss sich dieser Meinung an und bezeichnete die Rekrutierungsbemühungen der Regierung als Verzweiflungstat und nicht als kalkulierte Strategie. Er fügte hinzu, dass sich die militärische Ausbildungsinfrastruktur der Ukraine so weit verschlechtert hat, dass neue Rekruten bei null anfangen müssen, um auch nur die Grundlagen im Umgang mit Waffen zu erlernen.
Bis an die Grenzen gehen
Die allgemeine Mobilisierung und das Kriegsrecht sind in der Ukraine seit Februar 2022 in Kraft und wurden wiederholt verlängert. Angesichts des anhaltenden Personalmangels wurden die Mobilisierungsvorschriften durch ein im Mai vergangenen Jahres verabschiedetes Gesetz verschärft und die Ausnahmeregelungen deutlich reduziert. Außerdem wurde das Mindestalter für die Wehrpflicht von 27 auf 25 Jahre herabgesetzt.
Zudem schaffte das Militär die Kategorie der “begrenzten Tauglichkeit” ab. Nun können Personen, die zuvor aufgrund medizinischer Probleme – wie HIV, chronische Hepatitis, Bluthochdruck im Stadium 1, Schwerhörigkeit oder sogar leichte psychiatrische Erkrankungen – disqualifiziert wurden, zum Dienst eingezogen werden.
Männer im Alter von 18 bis 60 Jahren müssen ihre Militärregistrierungsdokumente mit sich führen – ein System aus der Sowjetzeit, das als “Militärausweis” bekannt ist und in dem der Einberufungsstatus und die Eignung für den Dienst festgehalten werden – oder sie riskieren, den Zugang zu grundlegenden staatlichen Dienstleistungen zu verlieren, einschließlich der Möglichkeit, im Ausland Pässe zu erhalten. Die ukrainische Regierung hat sogar den konsularischen Beistand für im Ausland lebende Männer ausgesetzt. Wie der ehemalige Außenminister Dmitri Kuleba es unverblümt ausdrückte: Wer nicht bereit ist, den Staat zu verteidigen, sollte nicht mit seiner Unterstützung rechnen.
Die Herabsetzung des Wehrpflichtalters ist nur einer von mehreren Vorschlägen, die derzeit geprüft werden. Palisa hat sich dafür ausgesprochen, dass der Militärdienst für alle ukrainischen Bürger obligatorisch sein sollte. “Vielleicht sollten wir uns das Beispiel Israels ansehen”, sagte er. “Wenn man einen Job bei der Regierung oder staatliche Leistungen haben will, sollte man dienen müssen, auch wenn es nur kurz ist.”
Nach Angaben des Magazins New Voice Ukraine dienen derzeit mehr als 45.000 Frauen in der ukrainischen Armee, von denen über 13.000 als Kampfveteraninnen anerkannt sind. Etwa 4.000 Soldatinnen sind aktiv in Kampfgebieten im Einsatz.
Die Idee, Frauen einzuberufen, wurde schon früher geäußert. Vergangenes Jahr schlug Oksana Grigoriewa, Gender-Beraterin des Kommandeurs der ukrainischen Bodentruppen, vor, dem israelischen Modell zu folgen, da die ukrainische Verfassung vorschreibt, dass alle Bürger – Männer und Frauen gleichermaßen – die Nation verteidigen. Ihrer Ansicht nach ist die Vorbereitung beider Geschlechter auf den Kampf nicht mehr optional, sondern eine Notwendigkeit.
Grigoriewa warnte, dass die Ukraine angesichts des sich verschärfenden Personalmangels in den kommenden Jahren auf die Mobilisierung von Frauen vorbereitet sein müsse.
Wachsender Widerstand in der Bevölkerung
Während Kiews Mobilisierungsbemühungen immer härter werden, wächst der öffentliche Widerstand in der gesamten Ukraine stetig. Nach drei Jahren blutigen Konflikts betrachten viele die Einberufung nicht mehr als einen Akt des Patriotismus, sondern als ein erzwungenes Opfer, das von einer Regierung verlangt wird, die sich zunehmend von der Realität ihrer eigenen Bevölkerung entfernt. “Im Moment versuchen die Menschen nur, sich vor dem Krieg zu verstecken”, sagte Oleinik gegenüber RT.
“Das zeigt, dass Selenskij und all die Abgeordneten und Beamten, die ihre eigenen Kinder nicht in den Krieg geschickt haben, entschlossen sind, den Krieg um jeden Preis fortzuführen. Aber gegenüber denjenigen, die nicht kämpfen wollen, wenden sie Gewalt an. Zwingt eure eigenen Kinder zuerst an die Front. Geben Sie ein Beispiel. Keines von ihnen ist an der Front – nicht ein einziges Kind eines Abgeordneten.”
Da Millionen von Menschen ins Ausland geflohen sind und die Zahl der potenziellen Rekruten im Inland rapide schrumpft, besteht die Gefahr, dass die Bemühungen Kiews, seine Streitkräfte durch Zwang aufzustocken, weitere soziale Unruhen auslösen. Anstatt die Position der Ukraine zu stärken, säen diese Maßnahmen weitverbreitetes Misstrauen und spalten die durch den jahrelangen Krieg bereits erschöpfte Gesellschaft weiter. Da sich die Mobilisierung hinzieht, könnte die zunehmende Abhängigkeit der Regierung von Druck und Angst letztlich genau die Grundlage untergraben, die sie zu verteidigen versucht.
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Deutschland wird NATO-Drehscheibe
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Deutschland wird NATO-Drehscheibe
Weil Deutschland an sieben NATO-Staaten grenzt und alle Transportrouten an die Ostfront über deutschen Boden führen, steht bei den Kriegsvorbereitungen gegen Russland nun vermehrt die Infrastruktur des Flug- und Landverkehrs im Fokus. Dabei sollen die Deutsche Bahn und die Lufthansa in die Pläne der Bundeswehr eingebunden werden. Ein klarer Bruch des Grundgesetzes.
von Manfred Ulex
Die Tageszeitung „Handelsblatt“ berichtet über Verhandlungen zwischen der Bundeswehr und zivilen Logistikunternehmen, um im Nato-Bündnisfall die eingegangenen Verpflichtungen zu erfüllen. (22. April) Hintergrund ist, dass Deutschland zwar die „logistische Drehscheibe“ der Nato in Westeuropa darstelle, die Bundeswehr über die nötigen Fähigkeiten und Kapazitäten aber nicht verfüge und auf „zivilgewerbliche Leistungserbringer“ angewiesen sei, wie das Operative Führungskommando Bundeswehr zitiert wird. Laut Jannik Hartmann von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) müsse Deutschland „ab 2025 in der Lage sein, innerhalb der ersten 30 Tage eines Bündnisfalls 30.000 Soldatinnen und Soldaten sowie 85 Schiffe und Kampfflugzeuge zu entsenden.“
Im Hinblick auf die militärische Nutzung des Schienennetzes liege laut Aussage eines anonym bleibenden Bundeswehroffiziers, den das „Handelsblatt“ zitiert, die „Planung und Durchführung der Transporte zu 100 Prozent bei der Bahntochter DB Cargo“. Die Nato-Strategie „New Force Model“ fordere den gleichzeitigen Transport mehrerer Brigaden. DB Cargo könne heute nur ein Viertel der benötigten Waggons bereitstellen. Darüber hinaus fehlten Dieselloks, die unabhängig vom gefährdeten Stromnetz funktionieren. Während die Bundeswehr mit der Deutschen Bahn einen Vorhaltevertrag abgeschlossen habe, der ihr den Zugriff auf eine bestimmte Kapazität zusichere, fehle ein solcher mit der Lufthansa.
Daher sei es fraglich, ob im Bündnisfall ausreichend Flugpersonal gestellt werden könne. Brancheninformationen zufolge würden bereits Gespräche geführt, ob die Flugschule von Lufthansa die Grundausbildung der Kampfjet-Piloten übernehmen könnte. Deutschlands größter Airline-Konzern trainiere laut „Handelsblatt“ bereits auf dem Flugplatz Rostock-Laage Drohnenpiloten der Bundeswehr. Auch über die Instandhaltung von Kampfjets oder Hubschraubern wird mit der Konzerntochter „Lufthansa Technik“ verhandelt.
Das „Handelsblatt“ weist auch auf mögliche Schwierigkeiten derartiger Verhandlungen hin: Für börsennotierte Konzerne wie Lufthansa gälten strenge Transparenzauflagen bei wichtigen Geschäftsentscheidungen. Die Bundeswehr hingegen sei an Geheimhaltung interessiert. Doch „angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine und der Sorge, dass US-Präsident Donald Trump die Schutzzusagen der Nato im Angriffsfall zurückzieht“, zweifle auch bei den Unternehmen niemand mehr daran, „dass den Streitkräften geholfen werden muss“. Das Magazin Multipolar hatte im März über die Bereitschaft von Unternehmen berichtet, „sich Richtung Verteidigungswirtschaft zu transformieren“.
Das „Handelsblatt“ macht auf ein weiteres Problemfeld aufmerksam: Die Versorgung der Nato-Militärjets mit Kerosin sei bis heute ungeklärt. Wegen der Vorgaben des Zwei-plus-vier-Vertrags seien die Kerosinpipelines nur auf westdeutschem Gebiet verlegt. Laut einem „n-tv“-Bericht (22. Februar) plant die Nato den Bau eines Pipelinesystems von Deutschland nach Polen und Tschechien. Etwa 20 bis 25 Jahre soll das Bauvorhaben dauern, jedoch soll die Pipeline selbst „größtenteils“ schon 2035 fertig sein. Die Trasse verlaufe unter mehreren Flüssen und führe durch Wasser- und Naturschutzgebiete.
Die Funktion Deutschlands als Nato-Drehscheibe betrifft auch die Transporte und Versorgung von Verwundeten. Die Bundeswehrkrankenhäuser seien nach Meinung von Bundeswehrärzten dafür nicht ausreichend. Der stellvertretende Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, Norbert Weller, sagte im Interview mit der „Zeit“ (25. März): „Wir müssen im Ernstfall, im Verteidigungsfall, mit einer sehr großen Zahl von Verletzten pro Tag rechnen. Daher kommen wir nicht darum herum, die zivilen und militärischen Strukturen besser zu vernetzen – um auf diesen möglichen Fall vorbereitet zu sein.“ Der „Frankfurter Allgemeinen“ sagte Generalstabsarzt Johannes Backus, die Unterstützung der Bundeswehr durch zivile Krankenhäuser müsse „organisatorisch, technisch, digital“ erfolgen. (18. März)
Die Informationsstelle Militarisierung (IMI) aus Tübingen kritisiert die wachsende Vermischung von zivilen und militärischen Strukturen, wie sie auch aus dem Koalitionsvertrag hervorgeht. Dieser sehe eine Strategie vor, „die die Fragen der zivilen und militärischen Luftfahrtindustrie sowie die Stärkung des Luftverkehrsstandortes zusammendenkt“. Zudem sei geplant, die militärischen Belange „als überragendes öffentliches Interesse festzuschreiben und in der Umsetzung gegenüber anderen staatlichen Aufgaben zu priorisieren.“ Vertreterinnen des „Vereins demokratischer Ärzt*innen“ kritisieren in der Monatszeitung „analyse & kritik“ die „weitreichende Einbindung des zivilen Gesundheitssystems unter Führung der Bundeswehr“. Sie betonen: „Die Interessen von Zivilbevölkerung und Militär sind nicht deckungsgleich.“ Die „Nachdenkseiten“ geben zu bedenken, die zivil-militärische Zusammenarbeit im Vorfeld eines Bündnisfalles sei vom Grundgesetz nicht gedeckt und stelle einen „Verfassungsbruch“ dar.
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Schwefeldioxid für Geoengineering ist absolut keine gute Idee
Mittels umgerüsteter Boeing 777 soll Schwefeldioxid in der unteren Stratosphäre ausgebracht werden, um so die Sonneneinstrahlung zu reduzieren. Doch dies würde laut einer Studie zu großflächigem sauren Regen führen. Auch die Ozonschicht würde darunter leiden. Ein gefährliches Experiment mit ungeahnten Folgen.
Immer wieder kommen klimafanatische Wissenschaftler auf Ideen, den Himmel mittels Ausbringung von Chemikalien zu verdunkeln. Diese Art von Geoengineering ist jedoch höchst umstritten, da sie mit ungeahnten Konsequenzen einhergehen kann. So auch der Plan, Schwefeldioxid mittels speziell ausgerüsteter Boeing 777 in der unteren Stratosphäre auszusprühen.
In einer eben erst veröffentlichten Studie mit dem Titel “Low-Altitude High-Latitude Stratospheric Aerosol Injection Is Feasible With Existing Aircraft” geben die Autoren zu, dass diese sogenannte stratosphärische Aerosol-Injektion (SAI) zu weitflächig verbreitetem sauren Regen führen würde. Denn diese Methode bräuchte dreimal so viele Chemikalien, die ausgebracht werden müssten, als in deutlich höheren Schichten.
Ursprünglich wurde daran gedacht, das Schwefeldioxid in rund 20 Kilometern Höhe auszubringen, was jedoch speziell dafür entwickelte Flugzeuge benötigen würde. Die nun von Forschern vom University College London und der Yale-Universität vorgeschlagene Höhe von rund 13 Kilometern könnte jedoch auch von Verkehrsflugzeugen wie der Boeing 777 erreicht werden. “Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine Umsetzung von SAI in niedriger Höhe und hohen Breiten die Zunahme der globalen Durchschnittstemperatur unter den aktuellen Erwärmungsraten stoppen könnte, indem ein kleiner Bruchteil der Produktion bestehender großer Jets (~2 neue Jets pro Jahr) umgeleitet wird”, schrieben die Forscher.
Ziel der Klimafanatiker ist es demnach, jährlich ganze 12 Millionen Tonnen Schwefeldioxid während der Frühlings- und Sommermonate in den Polarregionen auszubringen, um so einen Kühleffekt von etwa 0,6 Grad Celsius zu erreichen. Allerdings könnte dies auch die Ozonschicht schädigen und damit auch die UV-Einstrahlung verstärken. Ein weiterer negativer Nebeneffekt solcher Geoengineering-Maßnahmen.
Mehr noch droht eine noch größere Katastrophe, wenn man erst einmal damit angefangen hat – und dann plötzlich damit aufhört. Damit könnten die Geoingenieure einen sogenannten “Termininierungsschock” auslösen. Das heißt, auf die Beendigung eines solchen Programms könnte eine abrupte und sogar katastrophale Erwärmung folgen. Berechnungen zufolge könnte dieser bis zu vier Grad Celsius innerhalb weniger Jahre betragen.
Ein anderes Problem in solchen Geoengineering-Maßnahmen liegt in der Veränderung von Wettermustern. Mit der künstlich verursachten Reflexion der Sonneneinstrahlung verändert sich auch das Wetter – darunter auch das Niederschlagsmuster. Eine ganz logische physikalische Reaktion, wie man es nach großen Vulkanausbrüchen kennt. Und all das für minimale Temperaturveränderungen.
P.S.: In den guten alten James-Bond-Filmen kam immer ein Agent des Guten, um den Superschurken das Handwerk zu legen. Doch das Leben ist leider kein Film. Noch dazu kam der Agent der freien Westlichen Welt damals aus Großbritannien. Heute hingegen …
Windkraft in Österreich: Ein teurer Irrweg auf Kosten der Steuerzahler
Der forcierte Ausbau der Windkraft in Österreich wird von Politik und Energielobby als alternativlos dargestellt. Doch bei genauer Betrachtung wird deutlich: Abseits weniger geeigneter Regionen handelt es sich zunehmend um ein hochsubventioniertes, ineffizientes und folgenschweres Unterfangen – sowohl ökonomisch als auch ökologisch.
Ein Gastbeitrag von Lothar Renz
Windkraft in Österreich: Schwache Winde, starke Subventionen
Österreich ist – abgesehen von kleinen Ausnahmen wie dem Nordburgenland – überwiegend ein Schwachwindland. In weiten Teilen des Landes, insbesondere in Oberösterreich, der Steiermark und Salzburg, liegen die durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten in 100 Metern Höhe bei gerade einmal 4–6 m/s. Zum Vergleich: In den Offshore-Gebieten der Nordsee wehen die Winde konstant mit 8–10 m/s.
Warum ist das wichtig? Die Leistung einer Windkraftanlage steigt mit der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit. Das bedeutet: Schon ein kleiner Unterschied in der Windstärke führt zu drastischen Einbußen bei der Stromerzeugung. In Schwachwindgebieten erreichen Windkraftanlagen oft nur 20–25 % Kapazitätsfaktor – gegenüber 40–50 % in Hochwindgebieten wie der Nordsee.
Die Folge: Der wirtschaftliche Betrieb von Windrädern in großen Teilen Österreichs ist nur dank massiver staatlicher Subventionen möglich. Investitionszuschüsse, fixe Einspeisetarife und Marktprämien pumpen Steuergelder und Zwangsumlagen in Projekte, die sich aus eigener Kraft nicht rechnen würden. Jeder Österreicher zahlt über seine Stromrechnung oder das Staatsbudget mit – selbst dann, wenn die Anlagen ineffizient Strom liefern.
Subventionsfreie Realität: Teurer Windstrom ohne Förderung
Ohne jegliche Subventionen würden Windkraftwerke – insbesondere in Schwachwindgebieten – einen erheblich höheren Strompreis benötigen, um wirtschaftlich bestehen zu können.
Die Stromgestehungskosten (Levelized Cost of Electricity, LCOE) zeigen das deutlich:
| Windkraft (Schwachwindgebiet) | 90–120 €/MWh |
| Windkraft (Hochwindgebiet) | 45–70 €/MWh |
| Wasserkraft (Laufkraftwerk) | 30–60 €/MWh |
| Gaskraftwerk (GuD-Anlage) | 50–80 €/MWh |
| Kohlekraftwerk (ohne CO₂-Abgabe) | 40–70 €/MWh |
| Kernkraftwerk (neu) | 70–110 €/MWh |
(Quelle: Fraunhofer ISE 2023)
→ Windstrom aus österreichischen Schwachwindgebieten ist somit eine der teuersten Energieformen überhaupt – deutlich teurer als z.B. Wasserkraft, moderne Gaskraftwerke oder sogar Kohle (wenn man CO₂-Abgaben außer Acht lässt).
Und während andere Kraftwerke rund um die Uhr planbar produzieren können, ist Windstrom fluktuierend und auf teure Backup-Systeme angewiesen (Speicher, Netzausbau, flexible Kraftwerke).
Ohne die staatlich abgesicherten Einspeisetarife oder Marktprämien könnten viele Windräder in Österreich keinen wirtschaftlich tragfähigen Strom liefern. Der Preis pro Kilowattstunde wäre so hoch, dass kein Marktteilnehmer ihn freiwillig zahlen würde – ein klarer Hinweis auf die fundamentale Ineffizienz dieser Technologie unter hiesigen Bedingungen.
Ressourcen- und CO₂-Bilanz: Der lange Schatten der Windkraft
Die oft bemühte Vorstellung, Windkraft sei „klimaneutral“, hält einer genaueren Betrachtung nicht stand. Die Errichtung eines Windrades verschlingt enorme Mengen an Stahl, Beton, Kunststoffen und seltenen Metallen:
- 1 Windrad (3 MW) benötigt rund 1.200 Tonnen Beton, 300 Tonnen Stahl, 40 Tonnen Glasfaser und Kunststoffe sowie seltene Erden für Generatoren und Steuerung.
- Die Produktion dieser Materialien – insbesondere Stahl und Beton – ist extrem energieintensiv und verursacht hohe Mengen an CO₂-Emissionen.
Eine Studie der Fraunhofer-Gesellschaft schätzt, dass ein typisches Windrad erst nach 1,5 bis 3 Jahren Betrieb seine eigene CO₂-Bilanz amortisiert – unter optimalen Windbedingungen.
In Schwachwindgebieten, wo die Stromausbeute weit geringer ist, kann sich diese Amortisationszeit jedoch auf 4–6 Jahre oder mehr verlängern. Das bedeutet: Ein erheblicher Teil der Lebensdauer eines Windrads wird zunächst benötigt, um lediglich den ökologischen Fußabdruck seiner Errichtung zu kompensieren.
Hinzu kommen:
- Regelmäßige Wartungen (meist mit Schwerlasttransporten)
- Rückstände wie Fundamente, die im Boden verbleiben
- Problematische Entsorgung der Rotorblätter, die bisher kaum recycelt werden können
Ein nachhaltiges, “grünes” Energiesystem sieht anders aus.
Mikroklimatische Veränderungen: Unterschätzte Risiken für Landwirte und Umwelt
Wenig beachtet, aber zunehmend belegt: Große Windparks beeinflussen das Mikroklima in ihrer Umgebung.
Bekannte Effekte:
- Reduktion der Windgeschwindigkeit im Lee der Anlagen („Wake-Effekt“) über mehrere Kilometer
- Erhöhung der bodennahen Temperaturen um 0,5–1,5 °C, insbesondere nachts
- Veränderung der Luftfeuchtigkeit und Verdunstung
- Beeinflussung von Niederschlagsmustern
Konkrete Auswirkungen für Landwirte und Betriebe:
- In Norddeutschland klagen Landwirte über veränderte Bodenfeuchtigkeit und beschleunigte Austrocknung ihrer Felder im Windschatten großer Parks.
- In Texas (USA) dokumentierten Studien messbare Verschiebungen von Temperatur- und Niederschlagsmustern um Windparks, was sich negativ auf Ernten und Viehzucht auswirkte.
- Schleswig-Holstein: Bauern berichten über schlechtere Bodenfeuchte und geringere Ernteerträge im Einflussbereich großer Windparks.
Für ein landwirtschaftlich geprägtes Land wie Österreich sind diese Effekte hochrelevant:
Ein trockenerer Boden, Temperaturveränderungen und veränderte Feuchtigkeitsbedingungen können Ernteausfälle, größere Dürreanfälligkeit und Bodenqualitätseinbußen verursachen – eine Bedrohung für Bauern, die ohnehin unter Klimawandel und Preisdruck leiden.
Fazit: Windkraft in Österreich – Ein teures, riskantes Experiment
Die nüchterne Bilanz:
- In vielen Regionen Österreichs ist Windkraft physikalisch ineffizient und wirtschaftlich nicht tragfähig ohne hohe Subventionen.
- Der Ressourcenverbrauch und die CO₂-Emissionen relativieren das Image der Windkraft als “klimaneutrale” Energiequelle erheblich.
- Mikroklimatische Veränderungen durch Windparks können Landwirtschaft und Ökosysteme negativ beeinflussen.
- Die Kosten dieses ineffizienten Ausbaus tragen letztlich die Steuerzahler und Stromkunden – bei fragwürdigem Nutzen für Klima und Versorgungssicherheit.
Eine echte Energiewende sollte auf Effizienz, Technologieoffenheit und regionaler Eignung beruhen – nicht auf Symbolpolitik und milliardenschweren Subventionen für eine Technologie, die an vielen Orten fehl am Platz ist.
Quellen:
- Miller, L. M., & Keith, D. W. (2018). Climatic Impacts of Wind Power. Joule, 2(12), 2618–2632. [DOI:10.1016/j.joule.2018.09.009]
- Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages: Lokale mikroklimatische Effekte durch Windkrafträder (2020) – bundestag.de
- Fraunhofer IWES (2012): Ökobilanzierung von Windenergieanlagen
- Science Media Center: Folgen von Windschatten durch Windparks erstmals berechnet – sciencemediacenter.de
- Blackout-News: Studien über Klimaerwärmung durch Windräder – blackout-news.de
- E-Control Austria, OeMAG-Daten: Förderkosten und Mechanismen für Windkraftanlagen in Österreich
- Fraunhofer ISE: Stromgestehungskosten Erneuerbare Energien (2023) – ise.fraunhofer.de
Washington wird von Illusionen regiert – Russland hält Territorium, das niemand zurückholen wird.
In diesem brisanten Interview spricht Richter Andrew Napolitano mit Oberst Douglas Macgregor über den wachsenden Druck auf die USA, sich tiefer in Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten zu verstricken. Macgregor analysiert offen die Rolle von Selenskyj, die Gefahr eines direkten Krieges mit Russland, die Einflussnahme der Israel-Lobby auf die US-Politik – und warum Donald Trump zunehmend in eine geopolitische Falle tappt, die nicht mehr „Bidens Krieg“ ist, sondern sein eigener geworden ist.
Ein schonungsloser Blick hinter die Kulissen der Macht – mit klaren Worten zu einem möglichen Flächenbrand im Nahen Osten und dem Versagen der politischen Klasse in Washington.
Judge Andrew Napolitano:
Hallo zusammen, hier ist Richter Andrew Napolitano für Judging Freedom. Heute ist Dienstag, der 29. April 2025. Oberst Douglas Macgregor wird gleich bei uns sein – zum Thema: Wie nah sind die Vereinigten Staaten an einem regionalen Krieg im Nahen Osten?
Aber zunächst dies: Während die Märkte Achterbahn fahren – haben Sie den Goldpreis gesehen? Er explodiert. In den vergangenen 12 Monaten ist Gold auf über 3.000 Dollar pro Unze gestiegen. Ich bin so froh, dass ich mein Gold gekauft habe – für Sie ist es noch nicht zu spät. Dieselben Experten, die Gold bei 3.200 Dollar sahen, prognostizieren jetzt 4.500 oder mehr im nächsten Jahr. Warum steigt der Preis? Papierwährungen weltweit verlieren an Wert. Großes Geld gerät in Panik, da schrumpfende Währungen den Wert ihres Papiervermögens mindern. Deshalb kaufen Großbanken und Milliardäre Gold in Rekordmengen. Solange das Papiergeld fällt, kaufen sie weiter – und der Goldpreis steigt.
Judge Napolitano:
Oberst Macgregor, willkommen, mein lieber Freund. Es ist wie immer eine Freude.
Col. Douglas Macgregor:
Ebenso, Judge. Danke für die Einladung.
Napolitano:
In der vergangenen Woche haben Vizepräsident Vance und Außenminister Rubio angedeutet, dass die USA die Ukraine fallen lassen könnten. General Kellogg schlug eine absurde Strategie vor, von der er wusste, dass sie aus Sicht des Kremls sofort tot wäre. Und Präsident Trump traf sich mit Präsident Selenskyj – ausgerechnet im Vatikan, in der Petersbasilika. Danach klang er pro-Selenskyj wie nie zuvor. Wie beurteilen Sie die Lage – sowohl hinsichtlich Verhandlungen als auch militärisch?
Macgregor:
Ich glaube nicht, dass es viel Raum für Verhandlungen gibt. Selenskyj und sein enger Kreis haben sich offenbar entschlossen, bis zum letzten Ukrainer zu kämpfen. Was das bedeutet, werden wir bald erfahren – ich denke, wenn Russland seine bevorstehende Offensive startet, könnte das den Krieg beenden. Aber im Moment ist Selenskyj zu keinerlei Kompromiss bereit. Deshalb sagte Putin auch von Anfang an, als Trump eine Waffenruhe vorschlug: „Das bringt nur Zeitgewinn für Kiew, um sich neu zu bewaffnen.“
Dass Verhandlungen nicht vorankommen, überrascht mich daher nicht – und ich glaube auch nicht, dass sie vorankommen werden. Ist Selenskyj überhaupt frei zu verhandeln? Aus russischer Sicht ist er nicht einmal legal im Amt – warum sollten sie ihm also trauen? Und innenpolitisch? Wenn er etwa zustimmen würde, die Krim abzutreten, käme er wohl nicht lebend aus dem Gebäude.
Napolitano:
Zustimmung.
Macgregor:
Wir haben über das österreichische Modell gesprochen – das wurde von einem gewählten Kanzler, Bruno Kreisky, mit breiter Rückendeckung verhandelt. Das ist bei Selenskyj nicht der Fall. Natürlich gibt es Ukrainer, die Russen hassen und weiterkämpfen würden. Aber die Mehrheit hat genug und will Frieden. Doch selbst wenn er das will – ist er frei dazu? Wahrscheinlich nicht. Aber er ist der Anführer, er trägt Verantwortung. Wenn er nicht bereit ist, sein Leben für sein Land zu riskieren, wie sollen es dann andere tun?
Er müsste sagen: „Wenn ihr mich erschießen wollt, tut es – aber ich beende diesen Krieg, weil es das Beste für mein Land ist.“ Das hat er nie getan.
Napolitano:
Was sagte Außenminister Lawrow zur Waffenruhe?
Macgregor:
Ich traf ihn vor einem Monat. Als ich ihn privat auf eine Waffenruhe ansprach, hielt er zwei Finger fast zusammen und sagte: „Warum sollten wir zustimmen? Wir sind so nah dran.“
Und öffentlich sagte er:
„Wenn eine Waffenruhe nur dazu dient, Waffenlieferungen fortzusetzen – was ist der Zweck? NATO und EU sagen offen, sie wollen eine Lösung, die die Ukraine als Sieger dastehen lässt. Das ist nicht das Ziel von Präsident Trump, sondern von Selenskyj und Europa. Das ist die Realität.“
Napolitano:
Ist Selenskyj bloß eine Marionette der Ultranationalisten?
Macgregor:
Nein, schlimmer. Er ist selbst Teil des Problems. Er nimmt seine Rolle als Schauspieler ernster, als man je gedacht hätte. Er wurde gewählt mit dem Versprechen, mit Russland zu verhandeln – das Gegenteil trat ein. Er nimmt sich heute extrem ernst. Und ja, Lawrow hat recht. Trump hätte sich gar nicht erst einmischen sollen. Ich sagte ihm von Anfang an: „Nicht mein Krieg, ich habe ihn nicht begonnen – ich werde keine weitere Unterstützung leisten. Sie müssen verhandeln, ich ziehe alle Amerikaner ab.“ Aber man riet ihm: „Wenn Sie das tun, wird man Ihnen vorwerfen, die Ukraine verloren zu haben.“ Wie in den 1950er-Jahren bei China.
Doch: Die Ukraine war nie „unsere“. Wir haben sie missbraucht – für Biolabore, genetische Experimente, Waffenprogramme gegen Russland. Es ist beschämend. Trump hätte sich distanzieren müssen. Stattdessen tappte er in die Falle. Und Selenskyj lässt ihn jetzt dumm aussehen – nicht die Russen. Die waren stets klar in ihren Forderungen. Selenskyj war es, der Trump in die Irre geführt und ihn öffentlich missachtet hat.
Napolitano:
Trump sagte noch vor zwei Wochen: „Es ist nicht mein Krieg – es ist Bidens Krieg.“
Macgregor:
Mit allem Respekt: Es ist jetzt sein Krieg. Seit 100 Tagen gab es keinen Rückzug, keine Einstellung der Lieferungen. Ein republikanischer Kongressabgeordneter war vor Ort, unterschrieb ein Artilleriegeschoss mit „Putin“ drauf und ließ es abschießen.
Hat Trump das erlaubt? Vielleicht wusste er es gar nicht. Oder es wurde im Weißen Haus aktiv hinter seinem Rücken gefördert – wie so oft. Wenn Sie illoyale Leute ins Team holen, passiert sowas.
Das ist eine Katastrophe. Trump sollte sofort raus aus diesem Krieg – und nicht länger auf jene hören, die ihn da reingezogen haben. Die Ukraine war nie ein vitales US-Interesse – schon gar nicht der Osten des Landes. Es ist erschütternd, dass er so vorgeführt wurde.
Napolitano:
War es nicht ein Fehler, dass er allein mit Selenskyj sprach?
Macgregor:
Absolut. Man sollte bei solchen Treffen immer einen loyalen Vertrauten dabeihaben – als Zeugen und zur Nachbereitung. Niemals allein.
Napolitano:
Wie klug ist es, Steve Witkoff als Chefunterhändler einzusetzen – statt den Außenminister?
Macgregor:
Die Frage ist: Wie sehen die Russen das? Ich habe Hinweise: Sie sind nicht beeindruckt. Es geht nicht um Klugheit – sondern: Wer ist dieser Mann? Ein Golfkumpel, ein Immobilienmilliardär. Was weiß er über Russland? Über den Nahen Osten? Welche Werte, welche Loyalitäten? Für Moskau ist das suspekt.
Rubio hingegen ist Außenminister – ob man ihn mag oder nicht. Warum hat er nicht regelmäßig mit Lawrow gesprochen? Wo ist der US-Gesandte, der permanent Kontakt hält?
Es wirkt wie reine Amateurstunde.
Napolitano:
Rubio wurde in einer Talkshow mit einem alten Putin-Zitat konfrontiert:
„Putin ist der wahre Aggressor, die USA dürfen seine Gebietsansprüche nicht anerkennen – sonst ermutigen wir andere autoritäre Regime wie China.“
Macgregor:
Jetzt spricht er anders: Man müsse „realistisch“ sein. Ein Kriegsende heißt: Beide Seiten geben etwas auf. Und ja – Russland bekommt nicht alles, aber auch die Ukraine nicht. Was Russland hält, wird niemand zurückholen. Das ist die Realität.
Nach dem Zweiten Weltkrieg stand Polen plötzlich unter sowjetischer Kontrolle – niemand sagte was. Warum? Weil es nicht zu ändern war. Die Sowjets waren da. Punkt.
Heute halten die Russen Territorium – was wollen wir tun? Das Einzige, was bleibt, ist Druck auf Selenskyj, zu kapitulieren – aus moralischen Gründen. Sonst werden die Menschen westlich des Dnipro weiter abgeschlachtet.
Ich sagte das Trump bereits im April 2022. Doch in Mar-a-Lago sagte man mir: „Die Ukrainer gewinnen!“ Ich sagte: Nein. Die Russen werden sie zerschmettern. Genau das ist jetzt passiert.
Napolitano:
Werden wir von Russland als Kriegspartei gesehen?
Macgregor:
Ja. Aber Putin will keinen Krieg mit uns. Viele in seinem Umfeld sind wütend, wissen genau, was wir tun – aber er hält sich zurück. Er hörte Trump zu. Ich glaube, Trump hat einige Dinge verstanden – aber nicht das volle Bild. Auch Washington versteht es nicht. Das ist nicht mehr 1991. Unser Militär ist nicht mehr überlegen. Wir sind nicht in der Lage, konventionell Krieg zu führen – und das ist in den Köpfen dort oben nicht angekommen.
Senator Kennedy sagte gerade, wir sollten Russland zu „Fischfutter“ machen.
Das ist wahnsinnig.
Napolitano:
Colonel – sagte er das wirklich?
Macgregor:
Ja. Wir haben den Clip.
„Er hat unseren Präsidenten missachtet. Wir sollten Putin und sein Land in Fischfutter verwandeln.“
Solche Leute haben Einfluss. Das ist brandgefährlich.
Napolitano:
Wechseln wir das Thema: Kann Trump Netanjahu davon abhalten, den Iran anzugreifen?
Macgregor:
Gute Frage. Einige sagen, Trump mag Netanjahu persönlich nicht. Aber persönliche Sympathien zählen in der Außenpolitik nicht – Interessen zählen.
Wir haben kein Interesse daran, Israels Krieg gegen Gaza, den Libanon, Syrien oder Iran zu finanzieren. Aber das Problem heißt: Israel-Lobby. Sie ist mächtig, milliardenschwer, politisch vernetzt. Kann Trump sich dagegenstellen? Ich weiß es nicht.
Wahrscheinlich wird er Netanjahu nicht ermutigen – aber Israel könnte den Krieg beginnen, und die USA wären gezwungen mitzumachen.
Napolitano:
Sind wir also nahe an einem regionalen Krieg?
Macgregor:
Ja, sehr nah. Niemand weiß, was ihn auslöst. Kürzlich verlor ein F-18-Jet das Gleichgewicht auf dem Flugzeugträger Truman – wegen eines Ausweichmanövers vor einer Huthi-Rakete.
Wenn uns schon die Houthis in Bedrängnis bringen – wie sähe es dann mit dem Iran aus?
Napolitano:
Verteidigungsminister sagt, wir hätten die Houthis „neutralisiert“.
Macgregor:
Politisches Geschwätz. Das hörten wir in Vietnam auch – „Sieg über den Vietkong“, „Aufstandsbekämpfung abgeschlossen“… und doch verloren wir.
Früher war man in Washington vorsichtiger. Heute hat man vergessen, was Krieg wirklich bedeutet.
Napolitano:
Colonel, vielen Dank. Es ist immer eine Freude – und das Publikum weiß es zu schätzen.
Macgregor:
Danke, Judge. Ich freue mich aufs nächste Mal. Alles Gute.
Napolitano:
Ebenso. Bis bald!

