Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Paris brennt: Gewaltorgien nach PSG-Sieg fordern Tote

Paris brennt: Gewaltorgien nach PSG-Sieg fordern Tote

Paris brennt: Gewaltorgien nach PSG-Sieg fordern Tote

Die Nacht zum 1. Juni 2025 wird Frankreich nicht als Triumph, sondern als Tragödie in Erinnerung bleiben. Nach dem Champions-League-Sieg von Paris Saint-Germain (PSG) versank die Hauptstadt in einem Chaos aus brennenden Autos, Tränengas und Straßenschlachten. Zwei Menschen starben, knapp 200 wurden verletzt, und über 550 Personen landeten in Haft.

Was als Freudentaumel begann, endete in einem Albtraum. Auf den Champs-Élysées, dem Herzstück von Paris, lieferten sich Hunderte Randalierer erbitterte Kämpfe mit der Polizei. Feuerwerkskörper flogen, Autos gingen in Flammen auf, und Wasserwerfer wurden eingesetzt, um die tobende Menge zu bändigen. Das Innenministerium meldete 559 Festnahmen, davon 491 in Paris, sowie 692 Brände, darunter 264 Fahrzeuge. Die Sicherheitskräfte, obwohl mit 5.400 Mann im Einsatz, wirkten überfordert, als die Situation bereits zur Halbzeit des Spiels außer Kontrolle geriet.

Die Gewaltexzesse breiteten sich über die Stadt aus. In der Nähe des Parc des Princes, wo Tausende das Spiel auf Großbildschirmen verfolgten, brachen ebenfalls Tumulte aus. Polizisten berichteten von gezielten Angriffen mit pyrotechnischen Geschossen, die 22 Einsatzkräfte und sieben Feuerwehrleute verletzten. Besonders erschütternd: Ein Beamter in Coutances musste nach schweren Augenverletzungen durch Feuerwerk in ein künstliches Koma versetzt werden. Die Behörden sprechen von „Unruhestiftern“, doch solche Ausschreitungen sind in Frankreich keine Seltenheit mehr. Insbesondere auch deshalb, weil die Randalierer – offensichtlich vor allem Araber und Afrikaner – mehrere Synagogen und eine Holocaust-Gedenkstätte schändeten. Ein Angriff auf das jüdische Leben in Paris.

https://twitter.com/TimKoffiziell/status/1929100173126357464

Todesfälle und Verletzte: Die menschliche Tragödie

Die Gewalt forderte ein hohes Opfer. In Dax, im Südwesten Frankreichs, wurde ein 17-jähriger Junge während einer Feier erstochen. Der Täter ist flüchtig, und die Ermittlungen laufen. In Paris starb eine junge Frau auf einem Roller, als sie von einem Auto angefahren wurde, das offenbar von feiernden Fans gelenkt wurde. Der Vorfall ereignete sich im 15. Arrondissement, nur wenige Kilometer von den Champs-Élysées entfernt.

In Grenoble raste ein Mann mit seinem Auto in eine Menschenmenge, verletzte vier Mitglieder einer Familie schwer und ließ zwei von ihnen in kritischem Zustand zurück. Der Fahrer, der sich später stellte, bestritt Vorsatz, doch die Tat zeigt, wie gefährlich die unkontrollierte Stimmung wurde. Diese Tragödien sind kein Kollateralschaden, sondern ein Zeichen für eine Gesellschaft, die die Kontrolle über ihre Emotionen verloren hat.

https://twitter.com/MGGA2021h/status/1929062490417017081

Gesellschaft am Abgrund

Die Ausschreitungen sind ein Symptom tiefer liegender Probleme. Frankreich, ein Land, das immer wieder mit Gewalt bei Massenveranstaltungen kämpft, scheint unfähig, aus der Vergangenheit zu lernen. Schon vor dem Anpfiff kam es in München zu Auseinandersetzungen zwischen Fans, die sich auf dem Weg zur Allianz Arena prügelten. In Paris selbst riefen die Behörden zur Besonnenheit auf, doch die Worte von PSG-Spieler Ousmane Dembélé, Paris nicht zu zerstören, verhallten ungehört. Die geplante Siegesparade am 1. Juni auf den Champs-Élysées steht nun unter einem düsteren Stern, mit Zehntausenden erwarteten Fans und einer Polizei, die bereits an ihre Grenzen stößt.

Die politische Führung, allen voran Präsident Macron, scheint die Krise zu verharmlosen, indem sie den Fokus auf den sportlichen Erfolg legt. Doch die Realität ist ernüchternd: Eine Gesellschaft, die bei einem Sportereignis in Chaos und Gewalt versinkt, hat ein Problem, das weit über den Fußball hinausgeht. Die mangelnde Prävention, die überforderte Polizei und die fehlende Verantwortung der Veranstalter zeichnen ein Bild von staatlichem Versagen. Die Nacht des PSG-Sieges wird nicht als Moment des Stolzes, sondern als Mahnung in die Geschichte eingehen. Zwei Tote, Hunderte Verletzte und ein Land, das in Flammen steht – das ist die wahre Bilanz dieser Feierlichkeiten.

https://twitter.com/DrLuetke/status/1929106556794143077

Energie-Abzocke: Haushalte zahlen nach Umzügen 550 Millionen Euro zu viel für Strom

Energie-Abzocke: Haushalte zahlen nach Umzügen 550 Millionen Euro zu viel für Strom

Energie-Abzocke: Haushalte zahlen nach Umzügen 550 Millionen Euro zu viel für Strom

Wer in Deutschland umzieht, zahlt für seine neue Bleibe häufig zu viel für Strom. Das geht aus einer Berechnung des Vergleichsportals Verivox hervor.

Demnach ziehen rund vier Millionen Haushalte jährlich innerhalb der Bundesrepublik um, doch nur die wenigsten nutzen den Wohnungswechsel auch für einen Wechsel des Stromanbieters. Dadurch verschwenden sie der Verivox-Berechnung zufolge rund 550 Millionen Euro pro Jahr durch zu teure Tarife. Die höheren Kosten entstehen, weil viele Haushalte nach einem Umzug in einem höheren Grundversorgungstarif landen – und sich dann nicht um einen Tarifwechsel bemühen.

Verivox beruft sich bei den Berechnungen auf den jüngsten Monitoringbericht der Bundesnetzagentur (BNetzA).

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„Wie Deutschland tickt“ von Hermann Binkert

„Wie Deutschland tickt“ von Hermann Binkert

„Wie Deutschland tickt“ von Hermann Binkert

Was Deutschland wirklich denkt!

  • Ein spannender Blick hinter die Kulissen moderner Meinungsforschung
  • Die wichtigsten Erkenntnisse und Analysen über die Deutschen
  • Vom Erfinder der »Sonntagsfrage«, der »die Deutschen besser kennt als sie sich selbst« (NZZ)

Die politische Situation in unserem Land ist angespannt. Die Diskrepanz zwischen dem Willen der Regierenden und der Mehrheit in der Bevölkerung ist groß und für alle spürbar. Das weiß kaum einer so gut wie Hermann Binkert, Chef von INSA, einem der wichtigsten Meinungsforschungsinstitute Deutschlands.

In Wie Deutschland tickt gibt er exklusive Einblicke in seine spannende Arbeit. Der Leser erfährt nicht nur, wie Meinungsforschung betrieben wird, um insbesondere die gefühlte Wirklichkeit in Deutschland zu offenbaren. Binkert teilt auch die wichtigsten Erkenntnisse, die er gewonnen hat, und dokumentiert sachkundig die aktuelle Stimmung der Deutschen. Zudem macht er deutlich, wie wichtig die Meinungsbildung ist, um sich im Dschungel der aktuellen Anschauungen orientieren zu können.

Seine Überzeugung: Freie Gesellschaften müssen vom Nachlaufen zum Nachdenken kommen! Dafür ist es unablässig, dass unterschiedliche Meinungen zugelassen werden und die Menschen wieder in den Dialog treten.

 

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Brisante Einblicke: Was Russlands Militärjahrbuch verrät

Brisante Einblicke: Was Russlands Militärjahrbuch verrät

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Brisante Einblicke: Was Russlands Militärjahrbuch verrät

Brisante Einblicke: Was Russlands Militärjahrbuch verrät

Das “Russische Militärjahrbuch 2025” gewährt seltene Einblicke in die strategische Denkweise Moskaus. Vom Modernisierungskonzept des neuen Verteidigungsministers bis zu globalen Bedrohungsszenarien – ein Dokument, das sonst nur für Insider bestimmt ist, wird öffentlich analysiert.

von Dmitri Plotnikow

In den unzugänglichen Kreisen des russischen Verteidigungsestablishments erhält jedes Jahr eine ausgewählte Gruppe von Generälen, Geheimdienstmitarbeitern und Führungskräften der Verteidigungsindustrie eine Publikation, die nicht für Außenstehende bestimmt ist. Das “Russische Militärjahrbuch 2025” ist kein Hochglanzmagazin oder öffentliches Weißbuch zur Verteidigungspolitik, sondern ein strategischer interner Bericht für diejenigen, die die Militärpläne Russlands entwickeln und umsetzen. Er wird unter dem obersten Kommando, den Geheimdiensten und den Führungskräften der Verteidigungsindustrie zirkuliert und bietet eine seltene Gelegenheit, einen Einblick in die Denkweise und die Prioritäten eines Landes zu werfen, das sich im Kriegszustand befindet.

Wir bieten einen detaillierten Überblick über die neueste Ausgabe dieses Jahrbuchs – eines Dokuments, das eigentlich zum Zweck der Informierung russischer Entscheidungsträger gedacht ist, aber nun auch Gegenstand analytischer Betrachtungen eines internationalen Publikums wird. Unabhängig davon, ob Sie als Analyst im Verteidigungsbereich tätig sind, als Politikstratege arbeiten oder die Entwicklung der russischen Militärdoktrin aufmerksam verfolgen, bietet Ihnen dieser Überblick die seltene Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der militärischen Logik des russischen Staates zu werfen.

Das Konzept des neuen Verteidigungsministers zur Modernisierung der Streitkräfte

Das “Russische Militärjahrbuch 2025” beginnt mit den Kernaussagen aus der Grundsatzrede von Verteidigungsminister Andrei Beloussow, die er am 14. Dezember 2024 auf der erweiterten Sitzung des Kollegiums des Verteidigungsministeriums hielt. Beloussow war zu diesem Zeitpunkt bereits seit sechs Monaten im Amt. Seine Ernennung erfolgte überraschend im Mai 2024, nachdem der langjährige Verteidigungsminister Sergei Schoigu nach zwölfjähriger Amtszeit zurückgetreten war.

Als Zivilist mit Erfahrung in der Wirtschaftsplanung und als Regierungsberater verfügt er zwar über keine militärische Ausbildung, aber über ein klares Mandat zur Durchführung der Modernisierung. In seiner Rede beschrieb Beloussow die Anfangsphase seiner Amtszeit als Reaktion auf die wachsenden Herausforderungen der Kriegszeit und skizzierte einen Managementansatz, der auf Effizienzsteigerung, Innovation und Reform der Personalpolitik ausgerichtet ist.

Wie von einigen Analysten prognostiziert, erwies sich Beloussow als technokratischer Reformer, der sich auf die Einführung moderner Managementsysteme und Technologien aus dem privaten Sektor in den Streitkräften konzentrierte. Im Mittelpunkt seiner Botschaft stand die dringende Notwendigkeit, die bestehenden militärischen Prozesse zu optimieren und eine Innovationskultur zu schaffen, insbesondere in Zusammenarbeit mit der zivilen Wissenschaftsgemeinschaft.

“In diesem Zusammenhang müssen die russischen Streitkräfte agiler und offener für Innovationen werden, einschließlich Innovationen aus dem zivilen Bereich.” (Andrei Beloussow, Verteidigungsminister Russlands)

Beloussows Ambitionen gehen jedoch über Technologie und Arbeitsabläufe hinaus. Er strebt auch eine Reform des Systems zur Anwerbung, Ausbildung und Bindung talentierter Kräfte für die Armee an. Auf seiner Agenda stehen neue Bildungsinitiativen, die die Erfahrungen aus den Kämpfen in der Ukraine berücksichtigen sollen, sowie Maßnahmen zur Verbesserung des sozialen Ansehens des Militärdienstes durch bessere Sozialleistungen und berufliche Aufstiegsmöglichkeiten für Militärangehörige.

Die Strategie der USA gegenüber Russland

Einen zweiten wichtigen Beitrag zum Jahrbuch leistete Dr. Alexei Podberjoskin, Historiker und Direktor des Zentrums für militärpolitische Studien am Moskauer Staatlichen Institut für Internationale Beziehungen (MGIMO). In seinem Artikel analysiert er die langjährigen strategischen Ansätze der USA gegenüber Russland und kommt zu dem Schluss, dass Washington einer direkten militärischen Konfrontation stets die interne Destabilisierung vorgezogen habe.

Podberjoskin vertritt die Ansicht, dass diese Taktik – die erstmals während des Kalten Krieges erprobt wurde – von aufeinanderfolgenden Generationen amerikanischer Politiker übernommen wurde. Aus ihrer Sicht habe sich die Unterminierung Russlands von innen heraus als zuverlässiger, weniger riskant und weitaus kostengünstiger erwiesen als der Versuch, das Land in einem konventionellen militärischen Konflikt frontal zu bekämpfen.

“Das aktuelle internationale Umfeld ist geprägt von einer starken Eskalation der Spannungen zwischen fast allen Beteiligten. Praktisch jede Nation hat im Konflikt zwischen dem ‘Kollektiven Westen’ und den neu entstehenden Machtzentren Stellung bezogen.” (Alexei Podberjoskin, MGIMO)

Er verknüpft diese strategische Tendenz mit den letzten Jahrzehnten der Sowjetunion, als Informationskrieg, wirtschaftlicher Druck und Finanzinstrumente immer häufiger als Mittel der Konfrontation eingesetzt wurden. Podberjoskin ist der Ansicht, dass diese Methoden nicht nur den inneren Zusammenbruch der UdSSR beschleunigten, sondern auch eine umfassendere Erosion globaler Institutionen auslösten. Was der Westen einst als neutrale Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit präsentierte, verwandelte sich seiner Meinung nach schrittweise in Mechanismen zur Förderung der US-Dominanz, während die Normen und Strukturen, die die Macht der USA einschränkten, systematisch zerstört wurden.

Zukunftsgewandt erkennt Podberjoskin eine wachsende ideologische Kluft innerhalb der USA selbst – zwischen Befürwortern der Globalisierung und Verfechtern der nationalen Souveränität. Als zentrale Figur des letzteren Lagers identifiziert er US-Präsident Donald Trump. Doch selbst eine stärker nach innen gerichtete, interessenorientierte US-Außenpolitik würde seiner Meinung nach wahrscheinlich dasselbe übergeordnete Ziel verfolgen: die Schwächung von Rivalen wie Russland und China durch die Verschärfung ihrer innenpolitischen Spaltungen.

Erweiterung des Sicherheitsinstrumentariums der OVKS

Imangali Tasmagambetow, Generalsekretär der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS), fasst in seinem Artikel die Aktivitäten der Organisation im Jahr 2024 vor dem Hintergrund der wachsenden Instabilität im Sicherheitsumfeld in Eurasien zusammen. Er betont die Notwendigkeit institutioneller Anpassungsfähigkeit und einer engeren Koordinierung mit regionalen Partnern, insbesondere mit der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) und der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ), die in der Resolution der Internationalen Konferenz zur Sicherheit in Eurasien, die 2024 in Minsk stattfand, als Priorität festgelegt wurde.

“Die Organisation verbessert weiterhin ihre wirksamen Reaktionsinstrumente und setzt sich erfolgreich für die Bewältigung von Problemen und Bedrohungen der kollektiven Sicherheit ein.” (Imangali Tasmagambetow, OVKS)

Die OVKS führte 2024 sieben gemeinsame Militärübungen durch, darunter auch Übungen mit Truppen aus der Zentralafrikanischen Republik, und beschleunigte gleichzeitig die Modernisierung ihrer kollektiven Schnellreaktionskräfte.

Neben der Militärbereitschaft erweiterte die OVKS ihre Rolle bei der Bekämpfung transnationaler Bedrohungen. Die Mitgliedsstaaten einigten sich darauf, ihre Maßnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus, Extremismus, Drogenhandel, illegaler Migration und Cyberkriminalität zu koordinieren. Zu den wichtigsten Initiativen gehören:

  • Operation “Mercenary”, die auf die Ressourcenzentren terroristischer Netzwerke abzielt (bislang wurden sechs Operationen durchgeführt);
  • Operation “Channel”, eine von den Vereinten Nationen anerkannte Maßnahme zur Bekämpfung des illegalen Drogenhandels, die eine Ausweitung der interinstitutionellen und internationalen Zusammenarbeit vorsieht;
  • Operation “Illegal”, die sich mit illegaler Migration befasst;
  • Operation “PROXY”, die sich auf Cyberkriminalität konzentriert.

Diese Operationen zeigen deutlich, dass sich das Sicherheitsmandat der OVKS in Richtung einer umfassenderen Sicherheitspolitik verschiebt, die sowohl den Einsatz von “Hard Power” als auch die Bewältigung innerer Bedrohungen umfasst.

Atomwaffen: Weißrussland überarbeitet seine Sicherheitsdoktrin

In seinem Artikel beschreibt Alexander Spakowski, Mitglied des weißrussischen Repräsentantenhauses, radikale Veränderungen in der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik Weißrusslands. Im Mittelpunkt dieser Veränderung steht die Reaktion der Regierung auf den von westlichen Mächten unterstützten Versuch, Präsident Alexander Lukaschenko während der Massenproteste im Jahr 2020 zu stürzen.

“Die systematische Ausweitung der NATO-Offensivinfrastruktur nach Osten, die Zerstörung der postsowjetischen Einheitsstruktur durch farbige Revolutionen, die Verankerung antirussischer Narrative im öffentlichen Bewusstsein und die Auslösung bewaffneter Konflikte – das ist die Realität, mit der wir seit 32 Jahren konfrontiert sind.” (Alexander Spakowski, Nationalversammlung von Weißrussland)

Spakowski sieht Polen als Hauptgrund zur Sorge. Er weist darauf hin, dass Warschau bei den Militärausgaben an die NATO-Spitze aufgerückt ist, seine Streitkräfte rasch ausbaut und moderne Waffensysteme aus den USA und Südkorea erwirbt. Berichten zufolge wurde das polnische Verteidigungsbudget seit 2015 vervierfacht, und es ist geplant, die Armee auf 300.000 Soldaten aufzustocken – zusätzlich zu den 10.000 US-Soldaten, die bereits auf polnischem Territorium stationiert sind.

“Spekulationen über eine angebliche Bedrohung Polens durch Weißrussland sind absurd. Im Gegenteil, es ist Warschau, das sich in den letzten Jahrzehnten unverhohlen in die Politik Weißrusslands eingemischt hat.” (Alexander Spakowski)

Aus der Sicht von Minsk signalisiert dies ein wachsendes Risiko einer militärischen Intervention – was eine Neubewertung der nationalen Verteidigungsprioritäten erforderlich macht. Weißrussland modernisiert seine Streitkräfte unter Berücksichtigung der Erfahrungen aus dem Ukraine-Krieg. Angesichts der asymmetrischen Kräfteverhältnisse zwischen Weißrussland und der NATO betrachtet Spakowski die Stationierung russischer Atomwaffen auf weißrussischem Territorium jedoch als eine Form der präventiven Abschreckung.

Er argumentiert, dass der kombinierte Druck der westlichen Sanktionen und der zunehmenden NATO-Militärpräsenz einen “erzwungenen Übergangsprozess” in der Selbstwahrnehmung Weißrusslands ausgelöst habe: von einem nominell neutralen Akteur zu einem Frontstaat, der in die strategische Architektur Moskaus integriert sei. Während Weißrussland offiziell weiterhin eine friedliche Außenpolitik verfolgt, positioniert es sich nun als bereit, den Bedrohungen, die es an seinen Grenzen sieht, entgegenzutreten.

Die NATO nach dem Ukraine-Konflikt

In seiner Analyse der strategischen Ausrichtung der NATO untersucht Anatoli Letjago, Professor und Mitglied der Russischen Akademie der Militärwissenschaften, die mögliche Entwicklung des Bündnisses im Kontext potenzieller Friedensverhandlungen zum Ukraine-Konflikt. Anstelle einer Entmilitarisierung prognostiziert Letjago den Eintritt der NATO in eine neue Aktivitätsphase, die durch Expansion, Umstrukturierung und intensive militärisch-technische Entwicklung gekennzeichnet sein wird.

Laut Letjago dürften die Prioritäten der NATO in den kommenden Jahren nicht nur die formelle Erweiterung umfassen, sondern auch das, was er als Hybridisierung bezeichnet – die Stärkung informeller Beziehungen zu Ländern in Südostasien. Seiner Meinung nach entspricht dieser Ansatz der strategischen Ausrichtung der derzeitigen US-Regierung, die eine Ausweitung des funktionalen Einflussbereichs der NATO auf den indopazifischen Raum anstrebe.

Eine entscheidende Triebkraft für die interne Entwicklung der NATO ist die Integration der Erfahrungen aus dem Ukraine-Krieg. Diese Erfahrungen beschleunigen den Übergang zu multidisziplinären Militäroperationen, also der Synchronisierung von Ressourcen an Land, auf See, in der Luft und im Cyberspace. Letjago hebt insbesondere die Schaffung einer sogenannten “militärischen Schengen-Zone” hervor, die einen schnellen grenzüberschreitenden Truppentransport in ganz Europa, insbesondere an der NATO-Ostflanke, ermöglichen sollte. Als eine der wichtigsten Initiativen wird auch die Stärkung der gemeinsamen Luft- und Raketenabwehr genannt.

In dem Artikel wird auch die Vermutung geäußert, dass die künftige NATO-Expansion nicht immer im Einklang mit den formellen Protokollen über den Beitritt zu diesem Bündnis erfolgen würde. Stattdessen könnte das Bündnis individuelle Sicherheitsabkommen mit Nichtmitgliedsstaaten anstreben, ähnlich den jüngsten Partnerschaften mit Australien, Österreich, Irland, Neuseeland und der Schweiz, um sein strategisches Netzwerk ohne formelle Erweiterung effektiv auszubauen.

Letjago betont, dass die Neuausrichtung der NATO nicht nur rhetorischer Natur sei. Die Manöver “Steadfast Defender 2024”, an denen 90.000 Soldaten aus 31 Ländern teilnahmen, waren die größten NATO-Militärübungen seit dem Ende des Kalten Krieges. Nach Ansicht des Autors lässt eine solche Machtdemonstration keinen Zweifel daran, dass sich die NATO auf eine hochintensive Konfrontation mit Russland vorbereitet und entschlossen zu einer Politik des Kalten Krieges zurückschlägt.

Die Arktis-Front

Das erste Kapitel des “Russischen Militärjahrbuchs 2025”, das einen Überblick über die globale militärpolitische Lage gibt, schließt mit einem Artikel von Dr. Alexei Fenenko, Professor für Weltpolitik an der Moskauer Staatlichen Universität. Er konzentriert sich auf die Arktis – eine Region, die er als wachsenden Spannungsherd im strategischen Wettbewerb zwischen den USA und Russland beschreibt.

Fenenko merkt an, dass Washingtons Interesse an der Arktis Ende des 19. Jahrhunderts begann, als die Regierung von US-Präsident William McKinley die “Große Arktis-Strategie” entwickelte. Seitdem, so argumentiert er, betrachten die USA die Region konsequent als wichtiges militärisches Operationsgebiet für mögliche Einsätze gegen Russland.

Der Artikel beschreibt aktuelle Konfliktpunkte, darunter die Weigerung der USA, Russlands Anspruch auf die ausschließliche Kontrolle über die Nordostpassage anzuerkennen, sowie ungelöste Territorialstreitigkeiten in der Nähe der Beringstraße. Fenenko warnt davor, dass diese Konflikte eskalieren könnten, da die USA möglicherweise Provokationen unterstützen würden, um die russische Souveränität entlang wichtiger arktischer Seewege infrage zu stellen.

“Washington hat die Möglichkeit einer Neufestlegung der Grenzen in diesem Gebiet nie aus den Augen verloren. Es ist von entscheidender Bedeutung, jegliche nachteiligen Maßnahmen der Vereinigten Staaten gegenüber Russland wachsam zu beobachten und gegebenenfalls entschlossen und angemessen zu reagieren.” (Alexei Fenenko, Moskauer Staatliche Universität)

Fenenko kommt zu dem Schluss, dass die Arktis, die einst als fernes Grenzgebiet galt, nun fest in der Rivalität der Großmächte verankert ist. Für Moskau handelt es sich bei dieser Region nicht nur um natürliche Ressourcen und Transitrouten, sondern auch um eine Verteidigungslinie – und jede Veränderung des Status quo könnte strategische Konsequenzen haben.

Die russische Verteidigungsindustrie: Skalierung, Anpassung und Integration

Das Kapitel des Jahrbuchs, das der russischen Verteidigungsindustrie gewidmet ist, beginnt mit einer Analyse von Nikita Kirillow, einem Experten des Zentrums für die Analyse des Weltwaffenhandels. Kirillow würdigt die schnelle Transformation des Sektors angesichts des doppelten Drucks durch den Ukraine-Krieg und die anhaltenden westlichen Sanktionen. Trotz dieser Einschränkungen habe die Verteidigungsindustrie seiner Meinung nach eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit bewiesen.

Die Produktionsmengen sind in allen Schlüsselkategorien gestiegen: Die Produktion von Panzern stieg um das 5,6-Fache, die von Schützenpanzern um das 3,6-Fache, die von Artilleriegeschossen um das 17,5-Fache und die von unbemannten Luftfahrzeugen (UAV) sogar um das 16,8-Fache. Kirillow weist darauf hin, dass ein solches Wachstum für den militärisch-industriellen Komplex Russlands in den letzten dreieinhalb Jahrzehnten unvorstellbar gewesen wäre.

Neben dem Anstieg der Produktionsmengen stellte die Branche auch ihre Fähigkeit zur schnellen Modernisierung unter Beweis. Es wird berichtet, dass neue Waffensysteme innerhalb von vier bis sieben Monaten die Genehmigung für die Serienproduktion erhalten – ein Zeitrahmen, der durch das direkte Feedback vom Schlachtfeld diktiert wird. Neben der Modernisierung veralteter Systeme wie Panzer, gepanzerte Mannschaftstransporter und Artillerie werden neue Systeme wie UAVs und Marine-Drohnen in Dienst gestellt.

Ebenso wichtig ist, dass die Rüstungsunternehmen auch auf die zivile Produktion umstellen. In den Fabriken werden zunehmend Technologien mit doppeltem Verwendungszweck hergestellt, darunter Maschinen für den industriellen Einsatz und 3D-Drucker. Damit soll der Rüstungssektor tiefer in das allgemeine Wirtschaftssystem Russlands eingebunden werden.

“Nicht westliche Sanktionen, sondern innenpolitische Entscheidungen bestimmen die Produktionsdynamik der russischen Rüstungsindustrie. Diese bewältigt heute nicht nur die gestiegene Belastung mit zuversichtlicher Gelassenheit, sondern unterstützt auch andere Wirtschaftssektoren. Und sie wird auch in Zukunft die ihr vom Staat übertragenen Aufgaben erfüllen.” (Nikita Kirillow, Zentrum für Analyse des Weltwaffenhandels)

In einem Folgeartikel wendet sich Kirillow der russischen Schiffbauindustrie zu – einem weiteren Pfeiler der Modernisierung des Verteidigungssektors. Er weist darauf hin, dass allein im letzten Jahr die russische Flotte um 100 neue Schiffe erweitert wurde, darunter Spezialplattformen wie das Eisbrecher-Patrouillenschiff “Iwan Papanin”. Auch der zivile Schiffbau expandiert, wobei der Schwerpunkt auf Passagierschiffen, Eisbrechern, LNG-Speicherschiffen und Hilfsschiffen für den Einsatz in der Arktis liegt.

Eine der zentralen Herausforderungen bleibt die Importsubstitution, insbesondere der Ersatz von Komponenten, die zuvor aus ukrainischen Werften aus der Sowjetzeit geliefert wurden. Für die Modernisierung der Werften wurden staatliche Subventionen in beträchtlicher Höhe bereitgestellt, und einige Ergebnisse sind bereits sichtbar. Kirillow weist darauf hin, dass beim neuen Eisbrecher des Projekts 21900M2 die Importsubstitution bereits 100 Prozent erreichte.

Die Verteidigungsindustrie zum Motor des Wirtschaftswachstums machen

Andrei Karawajew, Experte am Kaspischen Institut für Strategische Studien, beschreibt die Herausforderungen, die vor dem neuen Verteidigungsminister Andrei Beloussow liegen, und legt dabei besonderen Wert auf die Integration militärischer Innovationen in die allgemeine Wirtschaftsstrategie Russlands.

Karawajew betont, dass der Verteidigungssektor Russlands mit fast 500.000 Ingenieuren und Fachkräften zum wichtigsten Motor der industriellen Entwicklung geworden sei. Trotz westlicher Sanktionen erfülle er weiterhin den innerstaatlichen Verteidigungsbedarf und halte die Waffenexporte aufrecht.

“Der Verteidigungssektor wird zu einem Wachstumsmotor der russischen Industrie.” (Andrei Karawajew, Kaspisches Institut für Strategische Studien)

Beloussows frühere Erfahrungen im Innovationsmanagement in der Zivilwirtschaft ermöglichen es ihm, im Verteidigungsministerium ein technologisches Kommandozentrum aufzubauen, dessen Ziel es ist, die Entwicklung von Waffen der neuen Generation zu beschleunigen und die auf dem Schlachtfeld gewonnenen Erfahrungen zu integrieren.

Die Verteidigungsausgaben erreichen derzeit 6,7 Prozent des russischen BIP, und Militäraufträge erstrecken sich über die gesamte Wirtschaft – von staatlichen Unternehmen bis hin zu kleinen Betrieben. Karawajew glaubt, dass diese Impulse Russland bis 2030 auf den vierten Platz der weltweit größten Volkswirtschaften (gemessen am BIP-Kaufkraftparitätsindex) bringen könnten, angetrieben durch Produktivitätssteigerungen und den Innovationsaustausch zwischen dem militärischen und dem zivilen Sektor.

Ein weiteres Ziel besteht darin, die Zusammenarbeit mit verbündeten Ländern durch die Einrichtung von Produktionszentren im Ausland auszubauen – zunächst im Bereich ziviler Güter und später auch im Bereich der Dual-Use-Technologien –, als Teil der umfassenderen Bemühungen Russlands um eine “alternative Globalisierung”.

Technologische Souveränität durch militärische Innovation

Berichte des Zentrums für die Analyse des Weltwaffenhandels heben die wachsende Rolle des russischen Verteidigungssektors für die Sicherung der technologischen Souveränität des Landes hervor. Durch die Erhaltung und Modernisierung wichtiger Technologien aus der Sowjetzeit sowie die Reinvestition von Einnahmen aus Waffenexporten in Forschung und Entwicklung wurde die Verteidigungsindustrie zu einer wichtigen Triebkraft für Innovationen.

Derzeit realisiert Russland zehn große Industrieprojekte mit einem Investitionsvolumen von über 100 Milliarden Rubel, die auf Importsubstitution und technologische Unabhängigkeit abzielen. Diese Maßnahmen umfassen sowohl den Verteidigungs- als auch den Zivilsektor und zielen darauf ab, unterbrochene Lieferketten wiederherzustellen und die Exporte von Nichtrohstoffen langfristig um bis zu 1,5-mal zu steigern.

“Heute sichern Verteidigungsunternehmen nicht nur die Souveränität des Landes im Bereich der Rüstungsproduktion, sondern entwickeln auch aktiv wichtige und bereichsübergreifende Technologien.” (Zentrum für die Analyse des Weltwaffenhandels)

Die russischen Rüstungsbetriebe waren die ersten, die von westlichen Sanktionen betroffen waren, und begannen daher als erste mit der Lokalisierung ihrer Produktion. Ihr Erfolg diente als Vorbild für zivile Industriezweige, darunter den Maschinenbau, den Schiffbau und insbesondere die Luftfahrt. Russland lokalisierte die Produktion von Hubschraubern und tut dasselbe nun in raschem Tempo im Bereich der zivilen Luftfahrt. Bis 2030 soll der Anteil einheimischer Modelle, die mit lokal hergestellten Triebwerken und Avionik ausgestattet sind, 50 Prozent aller russischen Flugzeuge und 90 Prozent aller Hubschrauber betragen.

Stärkung der Verteidigungsfähigkeiten und Förderung des technologischen Potenzials

Das dritte Kapitel bietet einen detaillierten Überblick über mehrere russische Waffensysteme der nächsten Generation, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf Innovationen im Bereich der Luftabwehr – sowohl an Land als auch auf See – und einer vergleichenden Analyse internationaler Plattformen liegt.

Raketenabwehrsystem “Tor-M2”

Das Luftabwehrraketensystem “Tor-M2”, das ursprünglich für den kombinierten Einsatz an Land und auf See entwickelt wurde, wird derzeit in einer speziellen Marinekonfiguration eingeführt. Die Entwicklung begann 2015 in den Werken in Ischewsk mit dem Ziel, niedrig fliegenden Bedrohungen wie Raketen, die über die Meeresoberfläche fliegen, und unbemannten Seeflugzeugen entgegenzuwirken. Das System wird auf Schiffen der Schwarzmeerflotte eingesetzt und stellt eine bedeutende Verbesserung der Luftabwehr im Nahbereich dar.

“Panzir-ME”: Schließung der Lücke im Schiffsluftabwehrsystem

Ebenfalls vorgestellt wird das “Panzir-ME”-System – eine maritime Adaption der modernsten Kurzstrecken-Luftabwehrplattform Russlands. Durch die Integration von Raketen und Schnellfeuerartillerie in einem einzigen System behebt “Panzir-ME” die Schwächen von Systemen, die nur mit Raketen ausgerüstet sind und die “toten Zonen” nicht abdecken können. Dieses Hybridsystem wurde unter realen Kampfbedingungen auf russischen Schiffen getestet, die an aktuellen Militäroperationen beteiligt sind.

“Viking” gegen den Westen

Abschließend enthält das Kapitel eine vergleichende Studie des Analytischen Zentrums für Luft- und Raumfahrtverteidigung, in der das russische “Buk-M3”-System (Exportbezeichnung: “Viking”) mit mehreren NATO-Systemen verglichen wird: dem deutschen IRIS-T SLM, dem gemeinsam von Norwegen und den USA entwickelten NASAMS-System und dem französischen SAMP/T.

Die Autoren weisen auf einen grundlegenden Unterschied in der Methodik hin: Die russischen Spezifikationen basieren auf garantierten Betriebsleistungen, während westliche Angaben häufig maximale Testergebnisse angeben, die die tatsächlichen Leistungsfähigkeiten überschreiten können. Darüber hinaus bestehen westliche Raketenabwehrsysteme häufig aus heterogenen, miteinander kombinierbaren Komponenten. Im Gegensatz dazu wird das “Viking”-System als integriertes und intern synchronisiertes System präsentiert, das speziell für hochintensive Kampfeinsätze mit einem vollständigen Aufgabenspektrum entwickelt wurde.

Im Rahmen des Berichts wird argumentiert, dass westliche Systeme besser für Operationen begrenzten Umfangs geeignet sind, während “Viking” speziell für moderne Kampfhandlungen unter Einsatz verschiedener Waffengattungen und zur Erzielung entscheidender Ergebnisse auf dem Schlachtfeld entwickelt wurde.

Militärtechnische Zusammenarbeit

Das letzte Kapitel des “Russischen Militärjahrbuchs 2025” beginnt mit einer Analyse von Nikita Kirillow vom Zentrum für die Analyse des Weltwaffenhandels, die sich auf die Rolle von “Rosoboronexport” – Russlands staatlichem Vermittler für den Export von Militär-, Spezial- und Dual-Use-Produkten – konzentriert. Laut Kirillow liefert das Unternehmen nicht nur Ausrüstung, sondern auch integrierte Verteidigungslösungen, die ausländischen Partnern bei der Entwicklung ihrer nationalen Verteidigungsinfrastrukturen helfen.

Über den Rüstungshandel hinaus engagiert sich “Rosoboronexport” aktiv im Technologietransfer und in gemeinsamen Produktionsprojekten. So verfügt Indien beispielsweise über eine Lizenz zur Herstellung von Su-30MKI-Kampfflugzeugen auf seinem Territorium, und beide Länder produzieren gemeinsam Artilleriegeschosse und AK-203-Gewehre. Diese Maßnahmen sind neben gemeinsamen Initiativen im Bereich Forschung und Entwicklung wichtige Instrumente zur Stärkung des geopolitischen Einflusses Russlands in verschiedenen Regionen.

Kirillow teilt auch seine Eindrücke vom Forum “Armee-2024”, das traditionell als Demonstrationsplattform für die russische Verteidigungsindustrie dient. Diese zehnte Jubiläumsausstellung, die inmitten der laufenden speziellen Militäroperation in der Ukraine stattfand, war in ihrem Umfang eingeschränkt – nur Branchenexperten hatten Zutritt –, zog jedoch Vertreter aus über 80 Ländern an. Der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow traf sich zu bilateralen Gesprächen mit seinen Amtskollegen aus acht Ländern, wobei Weißrussland, China, Indien, Iran und andere Länder nationale Expositionen präsentierten.

Es wurden mehr als 20.000 Militär- und Dual-Use-Produkte ausgestellt, darunter mehr als 250 Exponate, die Kirillow als “Volksverteidigungsindustrie” Russlands bezeichnete – ein Begriff, der militärische Innovationen beschreibt, die an der Front infolge des Ukraine-Konflikts entstanden sind. Einige dieser Systeme, darunter hochmoderne Drohnen, wurden bereits im Kampfeinsatz getestet. Das Gesamtvolumen der auf dem Forum unterzeichneten Verträge belief sich auf über 500 Milliarden Rubel (5 Milliarden US-Dollar).

“Die in Kampfeinsätzen unter Beweis gestellte Wirksamkeit von Waffen ist ein viel gewichtigeres Argument als ihre technischen Spezifikationen oder auf einem Testgelände gedrehte Werbespots.” (Nikita Kirillow, Zentrum für die Analyse des Weltwaffenhandels)

In den folgenden beiden Artikeln wird die militärisch-technische Zusammenarbeit Russlands mit Indien ausführlich beleuchtet, insbesondere so bedeutende Projekte wie das Exportkampfflugzeug Su-57E und die Fregatte vom Typ “Tushil”.

Die Su-57 ist Russlands Mehrzweckkampfflugzeug der fünften Generation. Seine Exportvariante (Su-57E) wurde Ende 2024 auf einer Verteidigungsmesse in China vorgestellt. Das in ukrainischen Kampfgebieten getestete Flugzeug wird als einzige Maschine der fünften Generation positioniert, die sich gegen moderne westliche Luftabwehrsysteme als wirksam erwies. Kirillow betont, dass Russland im Gegensatz zu den USA bereit ist, Schlüsseltechnologien zur Verfügung zu stellen, was im Einklang mit Indiens “Made in India”-Initiative steht und das strategische Vertrauen vertieft.

“Angesichts der neuen geopolitischen Realitäten und des Bestrebens Indiens, seinen militärpolitischen Status zu stärken, kann nun das Projekt zur Entwicklung eines indischen Kampfflugzeugs der fünften Generation auf Basis des russischen Modells Su-57 wieder aufgenommen werden.” (Bericht des Zentrums für die Analyse des Weltwaffenhandels)

Die Fregatte vom Typ “Tushil” wurde unterdessen für die indische Marine in der russischen Werft “Jantar Baltischer Schiffbau” gebaut – sie ist die siebte ihrer Art, die in Russland für Indien gebaut wurde. Das in Sankt Petersburg entworfene Schiff wurde in den indischen Medien als “technologisches Wunderwerk” gepriesen. Das Schiff stellte seine hohen Kampfeigenschaften unter realen Kampfbedingungen während des Ukraine-Konflikts unter Beweis. Es ist geplant, diese Fregatten in Indien unter Lizenz zu produzieren, was einen weiteren Schritt in Richtung lokalisierter Fertigungskapazitäten und gemeinsamer Streitkräfteprojektion darstellt.

“Es besteht kein Zweifel, dass die Lieferung der neuesten Fregatte an die indische Marine die maritime Verteidigung Indiens erheblich stärken und die privilegierte strategische Partnerschaft zwischen Moskau und Delhi ein weiteres Mal unter Beweis stellen wird.” (Bericht des Zentrums für Analyse des Weltwaffenhandels)

Trotz der Breite der behandelten Themen – von Waffensystemen und Kampftechnologien bis hin zu strategischer Doktrin und Außenbeziehungen – ist das “Russische Militärjahrbuch 2025” um eine zentrale Idee herum aufgebaut: Russland ist überzeugt, seine Rolle in der Welt klarer definiert zu haben.

Die letzten drei Jahre, geprägt von Krieg, Sanktionen und einer eskalierenden Konfrontation mit dem Westen, veranlassten Moskau dazu, sein Verständnis globaler Bedrohungen – und seinen Platz in einer sich rasch wandelnden Weltordnung – zu überdenken. Der Jahresbericht spiegelt diesen Zustand wider, in dem Russland sich nicht länger als ein Land betrachtet, das sich fremden Regeln anpasst, sondern seine eigenen durchsetzt.

Wo andere Instabilität sehen, sehen russische Strategen Chancen. Der Ton des Dokuments lässt keine Angst vor globalen Umbrüchen erkennen, sondern Zuversicht, diese zu meistern – verwurzelt in der Überzeugung, dass Russland über die strategische Klarheit, die institutionellen Instrumente und die industrielle Basis verfügt, um in einer multipolaren Welt entschlossen zu handeln.

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Die Klima-Alarmisten sollten sich Sorgen machen … die Menschen wachen auf und erkennen die Wahrheit!

Die Klima-Alarmisten sollten sich Sorgen machen … die Menschen wachen auf und erkennen die Wahrheit!

Die Klima-Alarmisten sollten sich Sorgen machen … die Menschen wachen auf und erkennen die Wahrheit!

Cliff Reece / Chris Talgo

Die Klima-Alarmisten haben das Narrativ kontrolliert, indem sie methodisch und erfolgreich ihre unerbittliche Panikmache und gefälschte Wissenschaft in der gesamten akademischen Welt, in den Mainstream-Medien und in fast allen wichtigen kulturellen Einrichtungen verbreitet haben.

Dies hat sich in den letzten Jahren sehr ausgezahlt, hat aber auch eine Gegenreaktion ausgelöst, die wir nun endlich an die Oberfläche kommen sehen.

Fangen wir damit an, kurz zu rekapitulieren, wie es den Klima-Alarmisten gelungen ist, so viele Menschen in den Glauben zu versetzen, dass der Klimawandel eine existenzielle Krise ist – was er natürlich nicht ist – und zwar von Anfang an.

Am Ende des 20. und zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurden immer mehr Forderungen nach internationalen Gremien laut, die sich mit dem befassen sollten, was ursprünglich als „globale Erwärmung“ bezeichnet worden war.

1992 wurde das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) ins Leben gerufen, mit dem „gefährliche menschliche Eingriffe in das Klimasystem“ bekämpft werden sollten.

Seitdem haben die Vereinten Nationen und mehrere andere einflussreiche internationale Organisationen die Botschaft vom Klimawandel verbreitet und ein Spinnennetz von Vereinbarungen, Verträgen und Protokollen zur Abschwächung der so genannten „Klimakrise“ gewebt.

Während diese mächtigen globalen Institutionen die Alarmglocke läuteten, dass die Zukunft des Planeten aufgrund der Nutzung fossiler Brennstoffe durch die Menschheit in unmittelbarer Gefahr sei, entstand ein Netzwerk von Betrügern, die mehr als bereit waren, aus dem alarmierenden Narrativ Kapital zu schlagen.

Vom ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore bis hin zu zahlreichen Wissenschaftlern wurde deutlich, dass man Geld verdienen und staatliche Zuschüsse erhalten konnte, wenn man in diesen frühen Tagen auf den Zug der Klimaalarmisten aufsprang.

Wenig später wurden wir Zeuge, wie hochrangige politische Funktionäre jedweder Couleur dem Klimaalarm-Narrativ erlagen.

So warb beispielsweise der damalige Präsident George W. Bush im Jahr 2001 für die Klimawandel-Agenda seiner Regierung.

Dann kam die kulturelle Flut, als K-12-Pädagogen, Professoren, Schauspieler und Schauspielerinnen*, Fernseh- und Radiopersönlichkeiten, Social-Media-Influencer und sogar eine ungebildete Kinderaktivistin aus Schweden hartnäckig mit dem Klimaalarm-Narrativ hausieren gingen.

[*Diese Genderei findet sich auch im Original. A. d. Übers.]

Doch was nach oben geht, muss auch wieder nach unten gehen.

Nach mehr als zwei Jahrzehnten des unnachgiebigen Klima-Alarmismus‘ setzt sich langsam der Klima-Realismus durch.

Woher wissen wir das? Weil gewöhnliche, hart arbeitende Menschen dem Klima-Alarmismus nicht länger Glauben schenken.

Zahlreichen Umfragen zufolge ist der Klimawandel für die große Mehrheit der Menschen nicht mehr die Hauptsorge.

[Hervorhebung im Original]

Wir fangen endlich an, die Wahrheit über den Klimawandel zu verstehen, und werden uns gleichzeitig bewusst, dass die Klima-Alarmisten Hintergedanken haben, von denen viele in direktem Gegensatz zu den grundlegenden Interessen der normalen Bürger stehen.

Wir sind mehr denn je in der Lage, genaue Informationen zu erhalten, welche die gängigen Mythen und Lügen der Klima-Alarmisten widerlegen.

Wie jeder auf ClimateRealism.com nachlesen kann, steigt der Meeresspiegel nicht, und Wetterereignisse wie Hurrikane, Hitzewellen, Dürren usw. werden weder häufiger noch tödlicher. In vielen Fällen ist sogar genau das Gegenteil der Fall.

Ein weiterer wichtiger Faktor, der den Menschen geholfen hat, die Fragwürdigkeit der Klima-Alarmisten zu erkennen, ist die Tatsache, dass ihre Lösungen keinen Sinn ergeben, die so genannten Probleme nicht angehen und allzu oft mit weniger Freiheit und mehr Staat enden.

Wir beginnen zu verstehen, dass es bei der Klimagerechtigkeit vor allem um die Umverteilung von Reichtum geht und wenig mit einer sauberen Umwelt zu tun hat.

[Hervorhebung im Original]

Vor ein paar Wochen gingen die Amerikaner zur Wahl und erteilten dem Unsinn der Klima-Alarmisten, der der Nation in den letzten vier Jahren aufgedrückt worden war, eine klare Absage.

Ohne Zweifel waren die Regierungen Biden-Harris und Albanese-Bowen die eifrigsten, wenn es um die globale Erwärmung ging. Von der Einführung von Elektroautos bis hin zur Entscheidung über die Art der Geräte, die wir kaufen können, haben beide Regierungen mit Feuereifer den Klima-Alarmismus gefördert.

Aber das ist nicht das, was Amerikaner oder Australier wollen. Fast alle von uns wollen die Umwelt schützen und saubere Luft und sauberes Wasser haben – aber wir wollen nicht, dass unser Leben auf den Kopf gestellt und unsere Bankkonten unter dem Deckmantel der „Rettung des Planeten“ geleert werden.

Wir wollen zuverlässige und erschwingliche Elektrizität. Wir wollen billige Brennstoffe. Und wir wollen, dass unsere Regierungen die reichlich vorhandenen Energiereserven direkt unter unseren Füßen voll ausschöpfen.

Das ist zumindest teilweise der Grund, warum der designierte Präsident Donald Trump das Weiße Haus gewonnen und die Republikaner die Kontrolle über den US-Senat und das Repräsentantenhaus übernommen haben.

Mit Trump zurück im Oval Office können wir erwarten, dass die Dominanz der USA im Energiebereich und nicht der Klima-Alarmismus die Oberhand gewinnen wird.

Das ist eine willkommene Nachricht für hart arbeitende Amerikaner, wenn auch ein absoluter Alptraum für Klima-Alarmisten und die von ihnen geschaffene Alarm-Industrie.

Es bleibt zu hoffen, dass auch hier in Australien Vernunft in Sachen Klima einkehrt – aber mit einer Albanese-Bowen-Regierung wird das wohl nicht so schnell passieren.

Vielen Dank an Chris Talgo (ctalgo@heartland.org), Redaktionsleiter beim Heartland Institute, für die Bereitstellung der Struktur und eines Großteils des Inhalts dieses Artikels. Dank auch an Redbubble (https://www.redbubble.com)

Link: https://saltbushclub.com/2025/05/24/climate-alarmists-should-be-worried/#more-2960

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Das ist eine sehr optimistische Sichtweise. Ob dieser Optimismus auch hierzulande berechtigt ist? Ich fürchte nicht. Was meinen die Kommentatoren?

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INSA: Union verliert, AfD stabil, Linke jetzt vor „Grüne“

INSA: Union verliert, AfD stabil, Linke jetzt vor „Grüne“

INSA: Union verliert, AfD stabil, Linke jetzt vor „Grüne“

Der Höhenflug der Linkspartei in der Wählergunst setzt sich fort. Im wöchentlichen INSA-Sonntagstrend für „Bild am Sonntag“ steigt die Linke auf elf Prozent (plus ein Punkt zur Vorwoche) und überholt damit zum ersten Mal seit sieben Jahren die „Grünen“. Diese verlieren einen Punkt und erreichen nur noch zehn Prozent.

Weiter an der Spitze im Sonntagstrend liegen CDU und CSU mit zusammen 26 Prozent (minus 1) knapp vor der AfD mit unverändert 24 Prozent. Rechnet man den CSU-Anteil am bundesweiten Ergebnis der Union heraus, dann liegt die AfD bereits satte vier Prozentpunkte vor der CDU!

Die SPD erreicht mit 17 Prozent (plus 1) den höchsten Wert seit vier Monaten und übertrifft sogar leicht ihr historisch schlechtes Bundestagswahlergebnis (16,4 Prozent). Unverändert nicht im Bundestag vertreten wären die FDP, das BSW und sonstige Parteien mit jeweils vier Prozent.

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Stinken fürs „Klima“: EU will Wasserverbrauch drastisch einschränken

Stinken fürs „Klima“: EU will Wasserverbrauch drastisch einschränken

Stinken fürs „Klima“: EU will Wasserverbrauch drastisch einschränken

Duschverzicht im Sinne der Klima-Ideologie kannten wir bisher nur von den „Grünen“ – jetzt will auch die EU den Wasserverbrauch drastisch regulieren.

Angesichts einer angeblich zunehmenden Trockenheit in ganz Europa will die EU-Kommission einen geringeren Wasserverbrauch der 27 Mitgliedsstaaten erreichen.

Die aus Schweden stammende EU-Umweltkommissarin Jessika Roswall kündigte dazu eine Wasserstrategie an, die noch im Juni offiziell vorgestellt werden soll. Roswall sagte in Brüssel, Industrie, Landwirten und Verbrauchern in Europa müsse bewusst sein, dass es sich bei Wasser um ein endliches Gut handele.

Deswegen soll der Wasserverbrauch in der EU bis zum Jahr 2030 um mindestens ein Zehntel gesenkt werden, berichtet die britische „Financial Times“. Noch vor der Sommerpause soll der offizielle, detaillierte Plan dazu veröffentlicht werden und den nationalen Parlamenten vorgelegt werden.

Außer private Haushalte (Stichworte Körperhygiene, Rasensprengen) dürfte das neue Brüsseler Wasser-Regime vor allem Bewässerungsanlagen in der Landwirtschaft und den industriellen Wasserverbrauch betreffen.

Dabei sind die Niederschlagsmengen in der EU extrem unterschiedlich verteilt. Während nördliche und teilweise auch weiter südlich gelegene Regionen wie Norditalien über das Jahr ausreichende Regenfälle verzeichnen, haben Länder wie Griechenland, Spanien und Zypern in der Tat zunehmend mit einem dramatischen Wassermangel zu kämpfen.

Wobei vielerorts  nicht nur Hitzewellen, sondern auch eine über Jahrzehnte vernachlässigte Infrastruktur bei der Wasserspeicherung und Versorgung eine Rolle spielen dürften. Diesen Ländern hilft es also wenig, wenn etwa die Deutschen dem „Klima“ zuliebe künftig häufiger auf das Duschen verzichten.

FAZIT: Wieder einmal ein hinten und vorne nicht durchdachter Regulierungs-Irrsinn der Brüsseler Eurokraten!

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„Es ist grotesk. Es ist autoritär“ – AfD-Chefin Alice Weidel warnt beim CPAC Hungary vor dem schleichenden Demokratieabbau in Deutschland

Alice Weidel, Vorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD), nutzte ihre Rede auf der CPAC-Konferenz in Ungarn, um scharfe Kritik an der politischen Entwicklung in Deutschland zu üben. Ihrer Ansicht nach befinde sich das Land in einer autoritären Abwärtsspirale. Sie warnte vor einem zunehmenden Angriff auf Meinungsfreiheit, parlamentarische Opposition und demokratische Grundrechte.

„Die Politik des Establishments hat Deutschland in eine Gefahrenzone verwandelt“, so Weidel. „Die Menschen leiden unter Massenmigration, explodierender Kriminalität, hohen Steuern, Energiepreisen, Inflation und der Zerstörung von Wohlstand.“

Weidel beklagte, dass führende Politiker in Deutschland offen über ein Verbot ihrer Partei nachdächten – der derzeit zweitstärksten politischen Kraft im Bundestag und stärksten Opposition im Land. Auch der Inlandsgeheimdienst, der sogenannte Verfassungsschutz, werde instrumentalisiert, um die AfD auszuspionieren und zu delegitimieren.

„Um es klar zu sagen: Wir wollen, dass die Welt weiß, was in Deutschland vor sich geht“, sagte Weidel. „Einflussreiche Politiker wollen die stärkste Oppositionspartei verbieten – eine Partei, die in Ostdeutschland bald in mehreren Regionen regieren wird, und die in bundesweiten Umfragen die Partei des Bundeskanzlers überholt hat. Das ist grotesk. Es ist autoritär.“

Laut Weidel sei der Verfassungsschutz nicht mehr dem Schutz der Demokratie verpflichtet, sondern ein politisches Instrument zur Machterhaltung. Statt sich mit Terrorismusbekämpfung zu befassen, werde er eingesetzt, um die AfD als „verfassungsfeindlich“ zu brandmarken.

„Der sogenannte Verfassungsschutz ist in Wahrheit ein Dienst zum Schutz der schwindenden Macht des Establishments“, so Weidel weiter. „Legitime Meinungen werden unter dem Vorwand, gegen Hassrede oder Desinformation zu kämpfen, kriminalisiert.“

Komplette Rede mit deutschen Untertiteln

“Wir kämpfen für das Recht, freie Bürger und freie Nationen zu sein!” #CPACHungary2025 pic.twitter.com/m1wKGyKx27

— Alice Weidel (@Alice_Weidel) May 30, 2025

Bemerkenswert war, dass Weidel erstmals bei der CPAC in Ungarn sprach. In der Vergangenheit hatte sich Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán aus Rücksicht auf Berlin zurückgehalten. Doch im Vorfeld der letzten Bundestagswahl bekannte sich Orbán öffentlich zur AfD.

Weidel betonte, dass die wachsende Zustimmung zur AfD – etwa 25 % laut aktuellen Umfragen – auf reale Sorgen der Menschen zurückzuführen sei. Dennoch werde ihre Partei systematisch ausgegrenzt. Die sogenannte „Brandmauer“ gegen die AfD sei nichts anderes als eine demokratiefeindliche Blockade.

„Unsere alten Medien und etablierten Politiker fürchten uns wie keine andere Partei – und das aus gutem Grund“, so Weidel. „Immer mehr Wähler haben es satt, belogen zu werden und zuzusehen, wie sich ihre Lebensqualität Jahr für Jahr verschlechtert.“

Kanzler Olaf Scholz warf sie vor, sich lieber auf internationalem Parkett zu profilieren, während das Land innenpolitisch verfalle. Illegale Migration werde nicht verhindert, sondern stillschweigend geduldet. Die Alltagsrealität vieler Bürger sei geprägt von Gewalt und Unsicherheit, doch die Regierung schweige.

Auch CDU-Chef Friedrich Merz bekam scharfe Worte ab. Weidel warf ihm vor, Wahlversprechen aus dem AfD-Programm übernommen, aber nach dem Wahlsieg sofort gebrochen zu haben – besonders beim Thema Schuldenbremse. Merz habe seine Prinzipien für ein Kanzleramt geopfert, das er nur durch Koalitionen mit linken Parteien erreichen könne.

„Getrieben von Panik biegen sie Gesetze, manipulieren die Verfassung und beseitigen Grundrechte der parlamentarischen Opposition, um einen demokratischen Machtwechsel zu verhindern“, sagte Weidel.

Abschließend dankte sie Viktor Orbán für dessen Einladung und beschwor eine patriotische Wende in Europa:

„Der Wind des Wandels weht stark in Europa. Die Zukunft gehört den freien, patriotischen Bürgern und souveränen Nationen. Ministerpräsident Orbán – Sie sind ein Leuchtturm der Freiheit.“

Künstliches Leben: Wenn Chemie biologische Zellen nachahmt

Künstliches Leben: Wenn Chemie biologische Zellen nachahmt

Künstliches Leben: Wenn Chemie biologische Zellen nachahmt

Stellen Sie sich vor, Sie beobachten durch ein Mikroskop winzige Kügelchen, die sich teilen, wachsen und vermehren – ganz wie lebende Zellen. Doch diese Strukturen bestehen aus keinem einzigen biologischen Molekül. Kein DNA-Strang, kein Protein, keine der komplexen Bausteine des Lebens. Nur pure Chemie, die dennoch eines der fundamentalsten Geheimnisse des Lebens nachahmt: die Selbstvermehrung.

Forschern der Harvard University ist ein bemerkenswerter Durchbruch gelungen, der unser Verständnis von Leben und seinen Ursprüngen revolutionieren könnte. Zum ersten Mal haben sie gezeigt, dass sich zellähnliche Strukturen vollständig ohne biologische Moleküle selbst bilden und vermehren können. Die Studie, veröffentlicht unter dem Titel “Self-reproduction as an autonomous process of growth and reorganization in fully abiotic, artificial and synthetic cells” in den renommierten Proceedings of the National Academy of Sciences, beschreibt ein System, das durch pure synthetische Chemie zur Selbstreproduktion fähig ist.

Das Experiment basierte auf einer eleganten chemischen Reaktion namens Polymerisation-induzierte Selbstanordnung (PISA). Die Forscher verwendeten ausschließlich nicht-biologische Substanzen: ein wasserlösliches Polymer, ein hydrophobes Kettenübertragungsmolekül, ein Monomer und einen lichtaktivierbaren Katalysator. Diese scheinbar einfachen Zutaten wurden in einem geschlossenen Behälter unter Stickstoffatmosphäre 90 Minuten lang bei 33 °C mit grünem LED-Licht bestrahlt.

Wenn Licht Leben erschafft

Was dann geschah, grenzte an Magie der Chemie. Ausgelöst durch das grüne Licht verbanden sich die molekularen Bausteine zu langen Ketten – ein kontrollierter Prozess, der als RAFT-Photopolymerisation bekannt ist. Die entstehenden Moleküle besaßen zwei völlig unterschiedliche Eigenschaften: ein Ende liebte Wasser, das andere stieß es ab. Diese amphiphilen Strukturen, wie Chemiker sie nennen, verhielten sich wie winzige Magnete mit zwei Polen.

Schaubild künstliches Leben aus dem Labor. Bild (C) Report24/Heinz Steiner

Die Natur solcher Moleküle führt zu einem faszinierenden Phänomen der Selbstorganisation. Wie Öltropfen in Wasser suchten die wasserabweisenden Teile einander und bildeten spontan kleine, hohle Kügelchen – chemische Bläschen, die funktional biologischen Zellhüllen ähneln. Doch das war nur der Anfang einer noch erstaunlicheren Geschichte.

Sporen ohne Biologie

Die künstlich erzeugten Bläschen entwickelten eine Fähigkeit, die bisher als Privileg des Lebens galt: Sie begannen sich zu reproduzieren. Wie biologische Zellen warfen sie kleine polymerartige Sporen ab, die sich wiederum zu neuen Bläschen entwickelten. Die Vermehrung folgte dabei nicht einem linearen Muster, sondern beschleunigte sich von Generation zu Generation – ein exponentielles Wachstum, das an die Zellteilung von Bakterien oder anderen Mikroorganismen erinnert.

“Dieser Prozess ahmt zentrale Eigenschaften lebender Systeme nach und eröffnet neue Möglichkeiten für die Entwicklung einer ganzen Klasse lebensähnlicher, aber nicht biologischer Systeme”, erklärt Sai Krishna Katla vom Harvard-Forschungsteam. Die Beobachtung war revolutionär: Hier vermehrte sich ein vollständig synthetisches System autonom, ohne jede biologische Hilfe.

Rätsel des Lebensursprungs

Die Bedeutung dieser Entdeckung reicht weit über das Labor hinaus. Frühere Versuche, selbstorganisierende Systeme zu erschaffen, stützten sich meist auf biochemische Komponenten oder zeigten keine echte Selbstvermehrung. Diese Studie beschreibt erstmals ein autonomes, biochemiefreies System mit reproduktiven Eigenschaften.

Die Nachbildung fundamentaler Lebensfunktionen durch einfache Chemie könnte entscheidende Hinweise auf die Entstehung des Lebens liefern. Möglicherweise begannen die ersten Lebensformen nicht mit komplexen Molekülen wie DNA oder Proteinen, sondern mit viel einfacheren chemischen Systemen, die sich selbst organisieren und vermehren konnten. Diese Hypothese würde das berühmte Henne-Ei-Problem der Biologie lösen: Was war zuerst da – die Information oder die Struktur?

Ausblick in eine synthetische Zukunft

Die Erkenntnisse eröffnen faszinierende Perspektiven für die Materialwissenschaft und Biotechnologie. Synthetische Materialien, die sich selbst organisieren, reparieren und weiterentwickeln können, könnten revolutionäre Anwendungen finden – von selbstheilenden Werkstoffen bis hin zu adaptiven Systemen, die auf Umweltveränderungen reagieren.

Vielleicht stehen wir am Beginn einer neuen Ära, in der die Grenze zwischen lebend und nicht-lebend verschwimmt. Die Harvard-Forscher haben gezeigt, dass Leben nicht zwingend Biologie voraussetzt – manchmal reicht pure Chemie, ein wenig Licht und die richtigen Bedingungen, um die Geheimnisse des Lebens zu entschlüsseln.

Zittern in Berlin vor Merz-Reise zu Donald Trump: Kommt es zum Eklat im Oval Office?

Zittern in Berlin vor Merz-Reise zu Donald Trump: Kommt es zum Eklat im Oval Office?

Zittern in Berlin vor Merz-Reise zu Donald Trump: Kommt es zum Eklat im Oval Office?

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reist in dieser Woche nach Washington zu einem Antrittsbesuch bei Donald Trump. In den Gesprächen am Donnerstag (5. Juni) soll es nach Angaben eines Regierungssprechers um den Ukraine-Krieg, die Lage im Nahen Osten und den Zollstreit mit der EU gehen. Da der US-Präsident immer für eine Überraschung gut ist, zittert man im Kanzleramt, dass es im Oval Office vor den laufenden Kameras der Weltpresse zu einem ähnlichen Eklat kommen könnte wie zuletzt beim Besuch des südafrikanischen Präsidenten – nur, dass es nicht um ermordete weiße Farmer geht, sondern im Beisein von Vizepräsident JD Vance um das Sterben der Meinungsfreiheit in Deutschland!

Friedrich Merz wird in dieser Woche in die USA reisen, um sich mit US-Präsident Donald Trump zu treffen. Es ist das erste Treffen der beiden seit Amtsantritt des Kanzlers am 6. Mai. Davor waren sich beide vor Jahren einmal flüchtig in New York begegnet.

Nach dem Treffen im Oval Office sind ein Mittagessen und eine Pressekonferenz vorgesehen. Kommt es, wenn nicht schon zuvor im Oval Office, spätestens bei der Pressekonferenz zum Eklat?

„Is this Germany today?“

Politische Beobachter in Berlin und Washington halten es eigentlich für undenkbar, dass Trump nicht von sich aus Themen anspricht, die Merz alles andere als passen dürften: den schleichenden Tod der Presse- und Meinungsfreiheit in Deutschland, den zuletzt Trump-Vize Vance auf der Münchner Sicherheitskonferenz beklagt hatte (Trump: „brilliant speech!“); die Online-Zensur der EU, die Schwarz-Rot sogar noch verschärfen will und aufgrund derer die USA Einreiseverbote für Zensoren und ihre Familien angekündigt haben; die undemokratische CDU-Bandmauer gegenüber der AfD, die JD Vance in seiner Münchner Rede ebenfalls scharf kritisiert hatte; die leeren Wahlversprechen von Merz zur Migrationspolitik, die lächerlich wenigen Abschiebungen von Scheinasylanten sowie die Untätigkeit der Brüsseler EU-Kommission mit Blick auf eine wirksame Sicherung der europäischen Außengrenzen.

Im Kanzleramt wird nicht ausgeschlossen, dass es sogar zum „worst case“ kommen könnte: Trump lässt im Oval Office das Licht dimmen und die Szene aus der CBS-Doku abspielen, in der deutsche Staatsanwälte vor Lachen prusten, als sie erzählen, wie kritische und nicht systemkonforme Bürger mit Hausdurchsuchungen gezielt eingeschüchtert werden. Oder der US-Präsident hält Schlagzeilen zum Skandal-Urteil gegen DK-Chef David Bendels („wie aus einer Diktatur“) in die Kamera und fragt Merz: „Is this Germany today?“   

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mRNA-“Impfstoffe” und die unheimliche Welle der Übersterblichkeit

mRNA-“Impfstoffe” und die unheimliche Welle der Übersterblichkeit

mRNA-“Impfstoffe” und die unheimliche Welle der Übersterblichkeit

Welchen Anteil haben die experimentellen mRNA-“Impfstoffe” an der weiterhin grassierenden Übersterblichkeit in den westlichen Gesellschaften? Immer mehr Studien weisen auf Warnsignale hin, die man nicht ignorieren sollte.

Fünf Jahre nach dem Ausbruch der Corona-Plandemie gibt es immer noch offene Fragen, die auf Antworten warten. In Ländern, die flächendeckend mRNA-Genspritzen einsetzten, sterben mehr Menschen, als die Statistiken erwarten ließen – und das Jahr um Jahr. Osteuropa, wo diese neuartigen Impfstoffe kaum Verwendung fanden, zeigt hingegen stabile oder sogar rückläufige Todeszahlen. Der britische Mediziner John Campbell, der diese Zahlen unermüdlich analysiert, spricht von einem Skandal, der unter den Teppich gekehrt wird. Warum schweigen Politik und Medien zu einem Thema, das uns alle angeht?

Ein rätselhafter Graben zwischen Ost und West

Die Daten sind erschütternd. In Ländern wie den USA, Deutschland, Australien oder Großbritannien, wo Millionen Menschen mRNA-Impfstoffe von Pfizer oder Moderna erhielten, liegt die Übersterblichkeit seit 2020 hartnäckig über dem Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019. In den USA kletterte sie zeitweise auf 46 Prozent, besonders zwischen Mitte 2021 und Anfang 2022, wie Our World in Data zeigt. Campbell, der diese Zahlen in seinem YouTube-Programm seziert, nennt es ein „beispielloses“ Phänomen, das uns alle aufhorchen lassen sollte. Doch während im Westen die Todeszahlen hoch bleiben, zeigt Osteuropa – Länder wie Russland, Armenien oder Georgien, die auf andere Impfstoffe setzten oder weniger zwangsweise impften – seit Ende 2021 oft eine Untersterblichkeit.

Was trennt diese Welten? Campbell deutet an, dass die mRNA-Impfstoffe ein Schlüssel sein könnten. Nach dem Schock von 2020, als viele ältere und kranke Menschen starben, sollte die Übersterblichkeit eigentlich sinken – die Schwächsten waren ja (wie bei den Grippewellen früher) bereits gegangen. Doch im Westen bleibt sie hoch, während sie in Osteuropa schrumpft. Dieses Muster ist kein Zufall, sondern ein Warnsignal, das nach einer schonungslosen Untersuchung schreit – eine Untersuchung, die bis heute ausbleibt, als ob Menschenleben zweitrangig wären.

Studien enthüllen dunkle Schatten

Die Hinweise verdichten sich: mRNA-Impfstoffe und die rigiden Plandemiemaßnahmen könnten mehr Schaden angerichtet haben, als uns die Pharmariesen und ihre politischen Verbündeten einreden wollen. Eine Studie in BMJ Public Health von Juni 2024 zählte in 47 westlichen Ländern fast 3,1 Millionen zusätzliche Todesfälle zwischen 2020 und 2022 – Zahlen, die Campbell als „horrend“ bezeichnet. Die Forscher nennen mögliche Ursachen: das Virus selbst, die verheerenden Folgen von Lockdowns, aber auch die Impfkampagnen. In Japan zeigte eine Analyse in Discover Medicine einen unheimlichen Anstieg der Todeszahlen nach Einführung der mRNA-Impfstoffe.

In Australien fand eine Studie in Medical Research Archives (Juli 2024) einen klaren Zusammenhang zwischen Booster-Impfungen und steigender Übersterblichkeit. Italienische Forscher berichteten in Microorganisms von einem Anstieg der Gesamtmortalität, zeitlich passend zur Impfkampagne. In Zypern stiegen die Todeszahlen 2021 und 2022 „substantiell“ an, nachdem die mRNA-Impfstoffe flächendeckend eingeführt wurden. Diese Studien, veröffentlicht in angesehenen Fachzeitschriften, werden von den großen Medien ignoriert, während die Impfstoffhersteller weiterhin ihre Produkte als Wunderwaffe feiern. Doch die Zahlen flüstern eine andere, unbequeme Geschichte.

Behörden und Medien: Komplizen des Schweigens

Die Reaktion der Behörden ist ein Skandal, der an Arroganz grenzt. Campbell kritisiert, dass weder in Großbritannien noch in anderen westlichen Ländern ernsthafte Untersuchungen zu den Ursachen dieser Todeswelle angestoßen wurden. Gerichtsmediziner, Gesundheitsbehörden und Politiker schauen weg, als ginge es um eine Bagatelle. Die BMJ Public Health-Studie zeigt, dass Todesursachen oft schlampig erfasst werden, Obduktionen selten sind und Daten aus Impfstudien unter Verschluss bleiben – ein gefundenes Fressen für Misstrauen.

Die Mainstreammedien, die sich gerne als Wächter der Wahrheit inszenieren, machen sich mitschuldig. Statt die Bürger über diese alarmierenden Zahlen aufzuklären, hüllen sie sich in Schweigen. Campbell spricht von einem „Medien-Blackout“, der die Öffentlichkeit im Dunkeln lässt. Auf Plattformen wie X brodelt die Debatte – Menschen teilen ihre Sorgen, verweisen auf die hohen Todeszahlen und fragen nach den Impfstoffen als potentielle Übeltäter. Doch diese Stimmen verhallen, während die großen Sender lieber die nächste Impfkampagne bejubeln. Dieses Schweigen ist kein Versehen, sondern ein Muster, das den Einfluss mächtiger Interessengruppen verrät.

Korrelation oder Kausalität: Ein gefährliches Spiel

Natürlich, Korrelation ist nicht Kausalität – ein Totschlagargument, das Kritiker wie das CIDRAP-Zentrum nutzen, um Studien wie die in BMJ Public Health zu diskreditieren. Doch Campbell beharrt: Wenn Länder mit hohen mRNA-Impfquoten durchweg mehr Todesfälle verzeichnen als Länder ohne, dann ist es unverantwortlich, dies als Zufall abzutun. Our World in Data zeigt ein klares Muster: Wo mRNA-Impfstoffe dominieren, steigen die Todeszahlen; wo sie fehlen, sinken sie. Das ist kein Beweis, aber ein Warnruf, der nicht überhört werden darf.

Die Pharmaindustrie, gestützt von politischen Eliten, hat Milliarden in die höchst umstrittene mRNA-Technologie gepumpt und sie als Heilmittel für die Menschheit verkauft. Nun, da Zweifel an ihrer Sicherheit aufkommen, wird jede Kritik im Keim erstickt. Doch die Wahrheit lässt sich nicht ewig unterdrücken. Die Bürger haben ein Recht zu erfahren, ob die Impfstoffe, die ihnen als Rettung verkauft wurden, womöglich ein Trojanisches Pferd waren. Dieses Schweigen schürt Misstrauen und spaltet Gesellschaften – ein Preis, den wir alle zahlen.

Ein Ruf nach Wahrheit

Die Welle der Übersterblichkeit ist ein Drama, das nach Aufklärung schreit. Die Daten liegen auf dem Tisch, die Studien stapeln sich, und doch drehen sich Politik und Medien weg, als ginge es um eine Lappalie. Campbell fordert, dass Regierungen endlich Verantwortung übernehmen und die Ursachen dieser Todeszahlen untersuchen – gründlich, unabhängig, ohne Rücksicht auf mächtige Interessen. Es geht um Menschen, um Familien, um Leben, die vielleicht nicht hätten enden müssen. Wenn wir weiterhin schweigen, verraten wir nicht nur die Toten, sondern auch die Lebenden, die Antworten verdienen.

Abkommen zwischen Indien und den USA signalisiert Energie-Souveränität und den Niedergang des Klima-Kults

Abkommen zwischen Indien und den USA signalisiert Energie-Souveränität und den Niedergang des Klima-Kults

Abkommen zwischen Indien und den USA signalisiert Energie-Souveränität und den Niedergang des Klima-Kults

Vijay Jayaraj

In einem bahnbrechenden Schritt, der die Zukunft der Handelsbeziehungen zwischen den USA und Indien sowie die globale Energiegeopolitik neu definieren könnte, kündigte US-Vizepräsident J.D. Vance die Aufnahme eines neuen Handelsabkommens mit Indien an. Am Tag nach seinem Treffen mit dem indischen Premierminister Modi am 21. April erklärte Vance, dass die beiden Länder „offiziell die Bedingungen für die Handelsverhandlungen festgelegt“ hätten.

Das Abkommen, vor dem Hintergrund von Trumps Zolldrohungen auf den Weg gebracht, könnte sich als eine Meisterleistung der Wirtschaftsdiplomatie erweisen. Trumps Ankündigung einer 90-tägigen Pause bei den gegenseitigen Zöllen, die zu einer Erhöhung der Zölle auf indische Exporte hätte führen können, verschaffte Indien ein Zeitfenster für Verhandlungen.

Die energiewirtschaftlichen Aspekte dieses Abkommens und sein Potenzial, den globalen Markt für fossile Brennstoffe neu zu gestalten, sind besonders interessant. In seiner Ankündigung erklärte Vance: „Wir wollen mehr Energie an Indien verkaufen und das Land auch bei der Erschließung seiner eigenen Ressourcen unterstützen, einschließlich der Offshore-Erdgasreserven und wichtiger Mineralien.“

Die Vereinbarung könnte Indien zu seinem langjährigen Ziel eines Energieüberschusses verhelfen – ein Unterfangen, das angesichts des prognostizierten massiven Nachfrageanstiegs des Landes, das in den nächsten zwei Jahrzehnten das am schnellsten wachsende unter den großen Volkswirtschaften sein wird, beängstigend – vielleicht sogar unmöglich – erschien.

Um es klar zu sagen: Indien hat noch einen langen Weg vor sich, bevor es überhaupt daran denkt, den Verbrauch von Kohlenwasserstoffen zu bremsen. Selbst ein Inder der Mittelklasse wie ich, der in einer Großstadt wohnt, hat regelmäßig mit Stromausfällen zu kämpfen – genau deshalb hat das Land seine Netto-Null-Ambitionen auf das ferne Jahr 2070 verschoben. Sogar in den Dokumenten für die Teilnahme des Landes an dem verrückten Pariser Abkommen der Vereinten Nationen wird der inländischen Energiesicherheit eindeutig Vorrang vor der internationalen Klima-Diplomatie eingeräumt.

Eine strategische Schwachstelle ist die Abhängigkeit Indiens von Energieimporten, die über 85 % des Rohöls und etwa 50 % des Erdgases umfassen. Die Regierung will den Anteil von Erdgas am Energiemix bis 2030 auf 15 % mehr als verdoppeln. Die US-Lieferanten von Flüssigerdgas (LNG) haben die Vereinigten Arabischen Emirate überholt und sind zum zweitgrößten LNG-Lieferanten Indiens aufgestiegen, nach Katar.

Ein wichtiger Akteur in dieser sich entwickelnden Geschichte ist GAIL Limited, Indiens staatliches Erdgasunternehmen. Am 11. April veröffentlichte GAIL eine Ausschreibung für die Beschaffung von 1 Million Tonnen LNG pro Jahr aus einem bestehenden oder neuen LNG-Verflüssigungsprojekt in den USA, das bis 2030 in Betrieb gehen soll. Die Vereinbarung, die möglicherweise um 5 bis 10 Jahre verlängert werden kann, signalisiert Indiens Engagement für US-Lieferungen.

GAIL musste 2023 ein ähnliches Verfahren zum Erwerb eines Anteils an einer US-amerikanischen LNG-Anlage aufschieben, nachdem der damalige Präsident Joe Biden Exportgenehmigungen für LNG-Projekte verboten hatte. Erst mit der Rückkehr der Trump-Regierung ins Weiße Haus im Jahr 2024 wurde das Verbot aufgehoben.

Bemerkenswert ist der Zeitpunkt des bevorstehenden Abkommens, das Indiens Position als Gegengewicht zu China stärkt. Die QUAD-Allianz – bestehend aus den USA, Indien, Japan und Australien – gewinnt an Gewicht, da Indien seine Energiesicherheit und sein wirtschaftliches Gewicht stärkt.

Die Bereitschaft der USA, Technologie und Fachwissen zu teilen, könnte, wie Vance betonte, die indische Autonomie stärken und die Abhängigkeit von gegnerischen Lieferanten verringern. Diese Annäherung ist besonders wichtig, da China seine Handelsbeziehungen in Südostasien intensiviert und versucht, die Auswirkungen der US-Zölle abzuschwächen.

Die westlichen Medien werden die Ausweitung des Handels mit fossilen Brennstoffen als Klimakatastrophe anprangern, als ob das bei einem ernsthaften Menschen auf Resonanz stoßen würde. Das Abkommen zwischen den USA und Indien verzichtet klugerweise auf Klimamoral und macht sich eine symbiotische Wahrheit zu eigen: Amerikas Schiefergas-Boom und Indiens Energiehunger passen perfekt zusammen.

Dieses Abkommen ist eine Bekräftigung der Energiesouveränität. Und vielleicht markiert es den Beginn einer globalen Neukalibrierung, bei der die Nationen wieder den Mut finden, ihr Recht auf Energieüberfluss und wirtschaftliche Selbstbestimmung geltend zu machen, ohne sich bei dem korrupten und maroden Klimakartell von Brüssel, Davos und den Korridoren der Vereinten Nationen zu entschuldigen. Möge die neue Weltordnung dadurch gekennzeichnet sein, dass die Entwicklungsländer für ihre Zukunft einstehen und die falsche Kampagne zur Rettung des Planeten ablehnen.

This commentary was first published at The Washington Times.

Link: https://cornwallalliance.org/india-us-deal-signals-energy-sovereignty-and-climate-cults-demise/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Abkommen zwischen Indien und den USA signalisiert Energie-Souveränität und den Niedergang des Klima-Kults erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.