Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Der Hooton-Plan – wie lasse ich ein Volk verschwinden?

Der Hooton-Plan – wie lasse ich ein Volk verschwinden?

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Der Hooton-Plan – wie lasse ich ein Volk verschwinden?

Der Hooton-Plan – wie lasse ich ein Volk verschwinden?

Als Hooton-Plan werden in den 1940er Jahren veröffentlichte Gedanken des Harvard-Anthropologen Earnest Hooton bezeichnet, die die rassischen Eigenschaften der Deutschen in den Mittelpunkt stellen und statt der psycho-sozialen Umerziehung eine biologische „Umzüchtung“ und Umvolkung durch Massenmigration als notwendige Maßnahme zu ihrer erfolgreichen und dauerhaften Unterwerfung propagieren.

von Mario Rönsch

Am 4. Januar 1943 veröffentlichte Hooton im Neu Yorker „Peabody Magazine“ einen Beitrag mit dem Titel: „Breed war strain out of Germans“, in dem er, historische Tatsachen ignorierend, den Deutschen eine besondere Tendenz zum Krieg unterstellte und ihre Umzüchtung forderte mit der allgemeinen Zielrichtung, den deutschen Nationalismus zu zerstören. Zu diesem Zweck empfahl Hooton, der unterschiedslos alle Deutschen für „moralische Schwachsinnige“ hielt, die Geburtenzahl der Deutschen zu reduzieren sowie die Einwanderung und Ansiedlung von Nicht-Deutschen, insbesondere von Männern, in Deutschland zu fördern:

Dabei handelte es sich um den jeweils sogenannten Nizer-, Kaufman-, Morgenthau- und Hooton-Plan, allesamt üble Machwerke, die von Haß auf Deutschland und von unerschütterlichem Rassismus gegenüber allen Deutschen nur so strotzten. Sie verschwanden nicht etwa vor langer Zeit tief in einer Schublade, sondern dienen gegenwärtig als Fahrplan zur systematischen Vernichtung Deutschlands. Selbstdenkenden wird plötzlich bewußt, was wirklich hinter der „europäischen Vereinigung“ und der Errichtung des Brüsseler EU-Superstaates steckt, warum die ehemals souveränen christlichen Nationalstaaten Europas von ihren „eigenen“ Politikern systematisch entmachtet und aufgelöst werden und welche Folgen das neue Zuwanderungsgesetz haben wird. Nicht unerwähnt bleiben dabei auch die weitreichenden Auswirkungen der bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht am Ende des Zweiten Weltkrieges, aber auch des europäischen Haftbefehls, der klar macht, daß die Deutschen jetzt keine unveräußerlichen Grundrechte mehr haben. Durchschauen Sie die diabolischen Machenschaften geheimer Mächte im Hintergrund des Weltgeschehens, bevor es zu spät ist! Noch ist es Zeit, das Allerschlimmste zu verhindern!

Hooton schrieb als Berater des US-Präsidenten: „Während dieser Zeit (der Überwachung und Besetzung) soll ebenfalls die Einwanderung und Ansiedlung nichtdeutscher Menschen, insbesondere nichtdeutscher Männer, in die deutschen Staaten gefördert werden.“ Um größeren Widerstand bei den Deutschen zu vermeiden, schlug Hooton vor, diese Umzüchtung langsam durchzuführen. Ebenso äußerte sich Hooton am 10. Oktober 1944 in der New York Times und an anderen Stellen. Außer vielfältigen Genmanipulationen, um den Deutschen die „kriegerischen Erbanlagen“ wegzuzüchten, empfahl er, den Großteil der Angehörigen der Deutschen Wehrmacht für 20 Jahre oder länger in alliierten Staaten als Arbeitssklaven einzusetzen.

Der Journalist William L. Shirer pries die Idee von der Kollektivschuld und schlußfolgerte in einem Aufsatz mit dem bezeichnenden Titel „They are all guilty – punish them“ (Sie sind alle schuldig – bestraft sie). Ein weiterer Weg der biologischen Ausschaltung wurde in Harvard ausgearbeitet. Die deutschen Männer sollten als Zwangsarbeiter auf die Nachbarvölker verteilt werden und in ihrer Freizeit diese Völker biologisch auffrischen und mit den angedichteten „martialischen Eigenschaften“ der Deutschen versehen.

Die Folgen dieser jahrzehntelangen Umerziehung und biologischen Umvolkung ist dann auch in der Veränderung der Gesellschaft mit Kriminalität und Gleichgültigkeit erkennbar. Dazu lesenswert ist das Buch „Das Ende der Sicherheit“ von Franz Solms-Laubach – oder „Warum die Polizei uns nicht mehr schützen kann“ – Ein dramatischer Bericht rüttelt die Gesellschaft auf. „Vor geraumer Zeit haben wir daheim zwei junge Einbrecher überrascht. Die per Notruf alarmierte Polizei brauchte wegen Personalknappheit 45 Minuten, bis meine Familie Hilfe bekam. Wie sicher fühlt man sich da, wenn man Steuern an den Staat entrichtet, damit dieser den Bürgern bei Gefahr im Verzug Sicherheit gewährleistet? Und dann kommt keiner. Unlängst wurde dann die Tochter einer Bekannten brutal vergewaltigt. Und die Polizei riet durch die Blume von einer Strafanzeige ab, fragte die Eltern, ob sie wirklich wollten, dass ihre Anschrift – einer stadtbekannten Großfamilie – bekannt werde. Mit allen möglichen Folgen. Sicherheit? Fehlanzeige!“

Daran musste ich sofort denken, als ich den Buchtitel „Das Ende der Sicherheit“ zum ersten Mal gesehen habe. Darauf aufmerksam gemacht hatte ein Schichtleiter eines großen Polizeireviers, welcher im Ruhrgebiet immer öfter Einsätze streichen muss, weil kein Geld für Benzin und die Wartung der Einsatzfahrzeuge mehr da ist. Die Bevölkerung soll das natürlich nicht erfahren. So war ich gespannt, ob da zur Abwechslung mal einer die Wahrheit über unsere Sicherheitslage – ohne Rücksichten auf politische Korrektheiten – aufgeschrieben hat. Autor Franz Solms-Laubach ist Reporter der Bild-Zeitung für Polizeithemen und Sicherheit. Er beschreibt auf 254 Seiten, was viele Bürger schon lange ahnen: Die Polizei kann uns nicht mehr vor der Flut der Kriminellen schützen. Diebstahl, Einbrüche, Überfälle, Gewalt gegen ältere Menschen, Organisiertes Verbrechen, Internetkriminalität, Waffenhandel und immer jüngere Gewalttäter – woher kommt diese Welle, die jeden Pfeiler unserer früheren Sicherheitsstruktur umgerissen hat? Solms-Laubach wagt es, eine unbequeme Wahrheit auszusprechen und nennt Zahlen zu nichtdeutschen Tatverdächtigen. Er macht die EU-Osterweiterung, Massen von Asylbewerbern und Armutsflüchtlingen als Ursachen aus. Seine Ratschläge: Die Polizei braucht mehr Geld, mehr Zusammenarbeit, mehr Technik und die Bürger müssen viel genauer hinschauen, um Verbrechen schon im Entstehen zu verhindern. Ich habe das Buch in einem Atemzug durchgelesen. Endlich schreibt einmal jemand ohne Schaum vor dem Mund die Fakten auf. Wird die Politik das Buch lesen und den Bürgern die Sorgen nehmen können? Wenn morgen wieder ein Einbrecher in meiner Wohnung steht, wird die Polizei dann schneller kommen oder künftig noch länger brauchen?

Man hatte sich also gerade auf amerikanischer und britischer Seite intensiv Gedanken gemacht, die deutsche Nation biologisch auszumerzen bzw. wirtschaftlich zu neutralisieren und es ist anzunehmen, daß solche oder ähnliche Überlegungen der seit Jahrzehnten stattfindenden massiven, systematisch gelenkten Überfremdung und Umvolkung Deutschlands zugrunde liegen. Dabei geht es natürlich nicht um die Reduzierung der Tendenz zum Krieg — diese ist nämlich bei anderen Völkern in weitaus größerem Maße vorhanden —, sondern um die Vernichtung anderer Eigenschaften der Deutschen, die es bisher unmöglich machten, sie dauerhaft zu unterdrücken, und die u. a. zu zwei Weltkriegen gegen sie führten. Diese äußerst effektive „biologische Waffe“ wird mittlerweile in ganz Europa und den USA eingesetzt, um die „widerspenstigen“ Weißen zu zähmen und eine leicht zu beherrschende Bevölkerungsmasse zu erhalten. In letzter Konsequenz wird, ganz den Vorstellungen Coudenhove-Kalergis (Gründer der PAN-Europa-Union) entsprechend, eine „negrid-eurasische Mischrasse“ gezüchtet, bei der angesichts der momentanen Entwicklung der Weltbevölkerung der negride Anteil am größten und der europide Anteil am geringsten sein wird.

Eine weitere Strategie ist die Verschwulung der Gesellschaft und aktive Förderung der Homosexualität, um nach Möglichkeit deutschen Nachwuchs und intakte Familien zu verhindern. Natürliche und gesunde Abwehrreaktionen der Völker werden dabei mittels Kampfwörtern wie Rassismus, Xenophobie usw. bekämpft. Der Hooton-Plan, im Vergleich zu Kaufman oder Morgenthau, hat wohl gesiegt. Und zufällig sind alle drei nebenbei jüdischer Abstammung gewesen. Und noch etwas, was überall verschwiegen wird: Es kommen bei der gegenwärtigen Invasion von vermeintlichen „Fachkräften“ und „Kulturbereicherern“ ja fast nur junge Männer, und die bringen folgendes Problem mit, laut Hooton-Plan auch erwünscht.

Selbstverständlich tauchen auch gewisse Probleme mit der neuen Menschlichkeit auf. Das muß man ganz klar sagen. Allein in den ersten 7 Monaten dieses Jahres sind 600 000 „Schutzbedürftige“ in Deutschland gelandet. Die Regierung spricht zwar von 400 000, aber die sagt ja auch immer die Wahrheit. Bis Ende des Jahres werden es eine Million sein – laut Bild-Zeitung sogar 1,5 Millionen, davon ¾ geschlechtsverkehrsbereite junge Männer, nächstes Jahr 2 Millionen. Darunter viele Schwarze, welchen ein Drittel bis doppelt so hohes Testosteron im Blut zirkuliert, als bei weißen Männern ( Aussage der WissenschaftlerRoss, R., Bernstein, L., Judd, H., Hanisch, R., Pike, M. and Henderson, B.E. 1986 Serum testosterone levels is healthy young black and white men. Journal National Cancer Institute).

Das große logistische Problem für das Deutsche Rote Kreuz und Pro Asyl ist deshalb weniger der Zeltstadtaufbau am laufenden Band für die neuen „Facharbeiter“, als vielmehr die Beschaffung von ausreichendem „Frischfleisch“. Die Jungs im hippsten Hosenanzügen stehen schließlich in vollem Saft und die Bilder der Frauen in den neuen Smart-Phones haben Hunger gemacht…

Und die Deutschenhasser der ANTIFA (selbsternannte „Antifaschisten“ – besser „ANtideutsche FAschisten“) fordern zur Vergewaltigung deutscher Frauen auf getreu dem Sowjethetzer Ilja Ehrenburg von 1944: „Tötet, tötet! Es gibt nichts, was an den Deutschen unschuldig ist, die Lebenden nicht und die Ungeborenen nicht! Folgt der Weisung des Genossen Stalin und zerstampft für immer das faschistische Tier in seiner Höhle. Brecht mit Gewalt den Rassehochmut der germanischen Frauen. Nehmt sie als rechtmäßige Beute. Tötet, ihr tapferen, vorwärtsstürmenden Rotarmisten!“

Ja, es wird kalt in Deutschland – nicht nur in den als Auffanglagern der umgenutzten ehemaligen Praktiker-Märkten, sondern auch in puncto Verantwortung der BRD-Politiker für unsere Frauen und Töchter. Und wir Männer sollen wehrlos gemacht zusehen…


Reich werden mit Armut. Das ist das Motto einer Branche, die sich nach außen sozial gibt und im Hintergrund oft skrupellos abkassiert. Die deutsche Flüchtlingsindustrie macht jetzt Geschäfte, von denen viele Konzerne nur träumen können. Die ganz großen Geschäfte machen die Sozialverbände, Pharmakonzerne, Politiker und sogar einige Journalisten. Für sie ist die Flüchtlingsindustrie ein profitables Milliardengeschäft mit Zukunft.

Unsere Buchempfehlung zum Thema: Die Asylindustrie von Udo Ulfkotte. Das Buch ist ausschließlich über den Verlag beziehbar. Jetzt versandkostenfrei bestellen!

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EIL: Merz ruft „nationale Notlage“ aus

EIL: Merz ruft „nationale Notlage“ aus

EIL: Merz ruft „nationale Notlage“ ausDie neue Bundesregierung will Artikel 72 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union aktivieren. Darüber werden zur Stunde die Botschafter der Nachbarstaaten im Innenministerium unterrichtet! Das bedeutet: Wesentlich mehr Grenzkontrollen und Zurückweisungen von Asylbewerbern an allen Grenzen. Merz ruft tatsächlich die „nationale Notlage“ aus. Die neue Bundesregierung will Artikel 72 des Vertrags über die […]

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Krefeld: Afghanischer Verkäufer ersticht seine Chefin und türmt mit der Kasse

Krefeld: Afghanischer Verkäufer ersticht seine Chefin und türmt mit der Kasse

Krefeld: Afghanischer Verkäufer ersticht seine Chefin und türmt mit der Kasse

Schockierende Bluttat im nordrhein-westfälischen Krefeld: Am Mittwoch (7. Mai 2025) soll ein afghanischer Mitarbeiter der Modekette „New Yorker“ seine Chefin erstochen haben und anschließend mit den Tageseinnahmen geflohen sein.

Nach Angaben der Polizei kam es am Mittwochabend gegen 19:20 Uhr in einem Modegeschäft in der Krefelder Innenstadt zu einem tödlichen Messerangriff: Ein 25-jähriger Mitarbeiter soll seine 41-jährige Kollegin, mutmaßlich die Filialleiterin einer „New Yorker“-Filiale, im Aufenthaltsraum des Ladens erstochen haben. Das Opfer starb noch am Tatort.

Nach einem Bericht der BILD zählten die beiden Angestellten gerade die Tageseinnahmen, als der Mann plötzlich ein Messer zückte und zustach. Der Tatverdächtige, demnach ein afghanischer Staatsbürger, flüchtete nach der Tat mit dem Geld, wurde jedoch kurz darauf in der Nähe des Tatorts von der Polizei festgenommen.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat laufen – die Krefelder Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet. Der 25-Jährige soll am Donnerstag dem Haftrichter wegen des Verdachts des Totschlags vorgeführt werden, damit Untersuchungshaft angeordnet werden kann. Online fragen sich einige User, warum nur von Totschlag und nicht von Mord die Rede ist.

Doch Obacht: Kritische Kommentare zu Messerattacken durch Migranten sind “gesichert rechtsextrem”, wie kurze Auszüge aus dem umstrittenen AfD-Gutachten des Verfassungsschutzes implizieren. So störte man sich bei der Behörde etwa an folgendem Zitat aus einem Posting des AfD-Bundesvorstands aus dem Vorjahr: „Der ‚Höllensommer‘, den wir derzeit in Deutschland erleben, hat nichts mit dem Klima zu tun. Freibäder sind zu Angsträumen geworden, Messerattacken an der Tagesordnung, während die etablierten Parteien wegschauen.“ Auch “rechtsextrem”: Ein Bild mit der Aufschrift „Messerangriffe nehmen zu: Sicherheit statt Messermigration“. Demnach sollte der Deutsche wohl sparsam mit Kritik an diesen Zuständen sein.

Der Feind meines Feindes

Der Feind meines Feindes

Von CJ Hopkins

Eines der wirksamsten Klischees, das das Denken blockiert, lautet: „Der Feind meines Feindes ist mein Freund.“ Es ist besonders wirksam, weil es sowohl bei Menschen wirkt, die, sagen wir mal, nicht besonders intelligent sind, als auch bei intelligenteren Menschen, von denen man nicht erwarten würde, dass sie auf solch simple Tricks hereinfallen.

Besonders wirksam ist es in hyperpolarisierten soziokulturellen Umgebungen, wie wir sie derzeit erleben, in denen Menschen das Gefühl haben, sich auf eine Seite stellen zu müssen.

Wenn Sie mit gedankenterminierenden Klischees nicht vertraut sind: Der Begriff wurde von Robert Jay Lifton in seinem bahnbrechenden Buch über „Gedankenreform“, also Gehirnwäsche, populär gemacht.

„Die Sprache einer totalitären Umgebung ist geprägt von klischeehaften Formulierungen, die das Denken blockieren. Die weitreichendsten und komplexesten Probleme der Menschheit werden in kurze, stark vereinfachende, definitiv klingende Phrasen zusammengefasst, die leicht zu merken und leicht auszudrücken sind. Diese werden zum Anfang und Ende jeder ideologischen Analyse.“ – Thought Reform and the Psychology of Totalism: a Study of Brainwashing in China (Gedankenreform und die Psychologie des Totalitarismus: Eine Studie über Gehirnwäsche in China)

Zu den Ihnen vielleicht bekannten gedankenbeendenden Klischees gehören unter anderem „Entweder bist du für uns oder für die Terroristen“, „Vertraue der Wissenschaft“, „Vertraue dem Plan“, „Es ist nicht perfekt, aber besser als die Alternative“, „Das ist doch gesunder Menschenverstand“, „Freiheit ist nicht umsonst“ „So ist es nun mal“ und so weiter.

Gedankenunterbrechende Klischees sollen genau das tun, wonach sie klingen: Gedanken unterbrechen, insbesondere kritische Gedanken. Sie werden in der Regel gegen Sie eingesetzt, wenn Sie etwas in Frage stellen, das mit offizieller Propaganda, Dogmen oder verwerflichen Handlungen in Verbindung steht oder von einer ‚Partei‘, ‚Seite‘, „Team“ oder ‚Sekte‘ in Verbindung gebracht werden oder über die Sie Ihre Meinung sagen wollen.

Lassen Sie mich ein konkretes Beispiel nennen.

Ich nehme an, Sie haben die neuesten Nachrichten aus Deutschland gehört, wo der Geheimdienst die Partei ‚Alternative für Deutschland‘ als ‚bestätigte rechtsextreme Vereinigung‘ eingestuft hat. Diese Einstufung ermöglicht es den deutschen Behörden, die AfD, die derzeit beliebteste Partei in Deutschland, zu verbieten.

Ja, es sind dieselben deutschen Behörden, die mich wegen eines sogenannten „Hassverbrechens“ strafrechtlich verfolgt haben, weil ich das Cover eines meiner Bücher getwittert habe, die dieses Buch verboten haben, die mich zensiert haben, die mein Einkommen und meinen Ruf als Autor ruiniert haben und die zahlreiche andere „Covid-Dissidenten“ und Regierungskritiker auf ähnliche Weise verfolgen.

Offensichtlich bin ich kein großer Fan dieser Behörden.

Also wird von mir erwartet, dass ich ein Fan der AfD bin, der einzigen politischen Partei in Deutschland, die sich gegen die sogenannten „Covid-Maßnahmen“ gestellt hat, weil „der Feind meines Feindes mein Freund ist“.

Der Feind meines Feindes ist nicht mein Freund.

Der Feind meines Feindes ist genau das, was mein Feind (d. h. die deutschen Behörden) in diesem Guardian-Artikel behauptet.

„Nach Angaben des BfV [d. h. des deutschen Inlandsgeheimdienstes] sind die fremdenfeindlichen Positionen der AfD, die auf einem „ethnisch-stammbaumorientierten Verständnis“ der deutschen Identität beruhen, „mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung“ gemäß der deutschen Verfassung „unvereinbar“.

Der Geheimdienst fügte hinzu, dass die AfD „bestimmte Bevölkerungsgruppen von der gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft ausschließen, sie einer verfassungswidrigen Ungleichbehandlung unterwerfen und ihnen damit einen rechtlich abgewerteten Status zuweisen will“.

Weiter hieß es: „Dieses ausgrenzende Verständnis des Volkes ist Ausgangspunkt und ideologische Grundlage für die fortgesetzte Agitation gegen bestimmte Personen oder Personengruppen, durch die diese pauschal diffamiert und verachtet werden und irrationale Ängste und Ablehnung geschürt werden.“

Die Ironie dabei ist, dass die deutschen Behörden mit ihrer Beschreibung der Ziele der AfD genau das totalitäre Verhalten beschreiben, das sie selbst in den Jahren 2020 bis 2023 an den Tag gelegt haben. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die „Einzelpersonen oder Personengruppen“, die „von der gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft ausgeschlossen“, „verfassungswidrig behandelt“ und „wahllos diffamiert und verachtet“ wurden, „die Ungeimpften“, die „Maskenverweigerer“, die „Covid-Leugner“ und andere „Covid-Dissidenten“ waren.

Ich habe zwei ganze Bücher mit Essays geschrieben, in denen ich die grob verfassungswidrigen und totalitären Maßnahmen der deutschen Behörden dokumentiere, daher werde ich hier nicht weiter darauf eingehen. Der Punkt ist, dass die Beschreibung der AfD durch das Bundesamt für Verfassungsschutz und dessen Unkenntnis darüber, wie es sich selbst beschreibt, komisch wäre, wenn es nicht so psychotisch wäre.

Und der andere Punkt ist: Nur weil das BfV und die anderen deutschen Behörden ein Haufen Lügner und Faschisten sind, heißt das nicht, dass alles, was sie sagen, eine Lüge ist, und es macht mich auch nicht zu einem Fan der AfD.

Aber vielleicht kennen Sie die AfD nicht. Vielleicht haben Sie nur Elon Musk oder J.D. Vance oder ein anderes prominentes Mitglied des MAGA/Musk-Kults gehört, die die AfD als „die einzige Hoffnung für Deutschland“ oder als normale „zentristische“ Partei bezeichnet haben.

Hier ist die „zentristische“ AfD …

Und hier eine Osterbotschaft von der „gemäßigten AfD“ …

Ich werde nicht die unzähligen Artikel zitieren, die über den wahren Charakter der AfD berichten. Sie können genauso gut wie ich eine Suchmaschine benutzen, und ich werde ohnehin niemanden überzeugen können. Ich habe vor, noch viel ausführlicher über den Machtrausch der „populistischen Rechten“ zu schreiben, aber damit werde ich warten, bis sich die Lage beruhigt hat. Niemand will diese Analyse derzeit hören, und ich bin es leid, gegen Windmühlen zu kämpfen. Genau wie 2020, als der „Covid-Kult“ gerade erst begann, nun ja, wie ich es damals formulierte …

„Fakten spielen für Totalitaristen und Sektenmitglieder keine Rolle. Was zählt, ist die Loyalität gegenüber der Sekte oder der Partei.“

The Covidian Cult, 13. Oktober 2020

Diese Phase im Leben des MAGA/Musk-Kults wird irgendwann vorübergehen. Das ist immer so. Bei dem Covid-Kult hat es ein paar Jahre gedauert, aber ich habe das Gefühl, dass es diesmal nicht so lange dauern wird. Der MAGA/Musk-Kult und seine ausländischen Ableger verwandeln sich genau in das faschistische neonationalistische Monster, das das global-kapitalistische Imperium braucht, und sie tun dies mit rasender Geschwindigkeit.

Ein Beispiel dafür ist diese völlig durchgeknallte, Goebbels’sche Tirade von Stephen Miller, dem MAGA-Berater für innere Sicherheit, in der er behauptet, die Biden-Regierung habe sich mit Venezuelas Maduro verschworen, um „terroristische Tren-de-Aragua-Attentäter“ in die Vereinigten Staaten von Amerika zu „importieren“, um dort eine Invasion durchzuführen …

Einige meiner Freunde und Kollegen unterstützen diesen Wahnsinn oder halten den Mund und schauen weg. Ich weiß nicht, wie sie nachts schlafen können.

Vermutlich sagen sie sich: „Der Feind meines Feindes ist mein Freund.“

Mein Herz ist bei ihnen, diesen Freunden und Kollegen, die sich dem MAGA/Musk-Kult angeschlossen haben, denn der Feind ihres Feindes ist nicht ihr Freund, und es sieht so aus, als müssten sie das auf die harte Tour lernen.

Nun ja, wie ich meinen Freunden, die sich 2020 dem Covid-Kult angeschlossen haben und von denen einige noch immer einen Kater haben, gesagt habe: Ich werde noch da sein, wenn der Rausch vorbei ist.

Antisemitismus – das Totschlagargument

Antisemitismus – das Totschlagargument

Antisemitismus – das Totschlagargument

Als Antisemitismus wird im Jahr 2025 alles diffamiert, was irgendwie das siedlerkoloniale Projekt Israel, seine Apartheid oder den Völkermord in Gaza kritisiert. Wer genau sind die Semiten, gegen die sich Antisemitismus richten könnte? Ob Richter, Staatsanwälte oder einfach UN-Beobachter, alles Antisemiten, wenn sie es wagen, an Israel die gleichen Maßstäbe anzulegen wie an alle anderen […]

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Vom IS in den Elysée-Palast

Vom IS in den Elysée-Palast

Vom IS in den Elysée-Palast

„Al-Qaida im Anzug“ wie der aktuelle syrische Machthaber oft bezeichnet wird, besuchte am Mittwoch auf offizielle Einladung ein EU-Land, nämlich Macrons Frankreich. Er gilt für die USA noch immer als Terrorist. Syriens Machthaber Ahmad al-Sharaa (alias Abu Mohammad al-Jolani) hat erstmals offiziell ein europäisches Land besucht. Nach Einladung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron reiste er […]

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USA diskutieren Ende der Geheimdienst-Kooperation mit Deutschland

USA diskutieren Ende der Geheimdienst-Kooperation mit Deutschland

USA diskutieren Ende der Geheimdienst-Kooperation mit Deutschland

Die diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Deutschland verhärten sich zunehmend. Nun wird im US-Senat erstmals gefordert, den Austausch mit dem deutschen Geheimdienst zu stoppen.  Ein beliebtes Argument gegen eine FPÖ-Regierungsbeteiligung in Österreich lautet: Die FPÖ ist ein Sicherheitsrisiko, weil „befreundete Dienste“ (gemeint sind vor allem US-amerikanische und deutsche Geheimdienste), dann die Zusammenarbeit mit Österreich […]

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Von der Leyen fordert raschen EU-Beitritt der Ukraine – wer bezahlt dafür?

Von der Leyen fordert raschen EU-Beitritt der Ukraine – wer bezahlt dafür?

Von der Leyen fordert raschen EU-Beitritt der Ukraine – wer bezahlt dafür?

Obwohl es in den meisten EU-Ländern massive Vorbehalte gegen einen EU-Beitritt der Ukraine gibt, will EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen den Beitrittsprozess noch in diesem Jahr beginnen. Was soll schon schiefgehen, wenn man eines der korruptesten Länder der Welt mit einer völlig maroden Wirtschaft aufnimmt?

Bei einer Veranstaltung zum Europatag am Mittwoch drängte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen darauf, den Beitrittsprozess der Ukraine noch in diesem Jahr zu beginnen, um “der Ukraine zu helfen, stark zu bleiben” und “Putins Einschüchterungen zu trotzen”. Das osteuropäische Land, welches als eines der korruptesten Länder der Welt gilt, soll demnach bis zum Jahr 2030 “beitrittsreif” sein.

“Heute möchte ich darauf eingehen, wie wir das erreichen können, und auf drei Prioritäten für unser Handeln”, sagte die CDU-Politikerin, die selbst wegen Korruptionsvorwürfen in Sachen “Pfizergate” im Visier von Ermittlungen steht. “Erstens, die Unterstützung der ukrainischen Verteidigung. Zweitens, den vollständigen Ausstieg aus russischen fossilen Brennstoffen. Und drittens, die Beschleunigung des Beitrittsweges der Ukraine zu unserer Union.” Sie betonte anschließend, dass Brüssel “hart mit der Ukraine daran arbeitet, den ersten Cluster der Beitrittsgespräche zu eröffnen und alle Cluster im Jahr 2025 zu öffnen.”

Die Ukraine, die vor dem Maidan-Putsch ein “schwarzes Loch” für russische Finanzhilfen war, würde damit zu eben einem solchen für die Europäische Union avancieren. Laut einer Schätzung des Centre for European Policy Studies (CEPS) würde das osteuropäische Land zum größten Nettoempfänger des EU-Haushalts. Ganze 18 bis 19 Milliarden jährlich wären dies. Laut einer EU-Studie könnten innerhalb einer Haushaltsperiode von sieben Jahren sogar Zusatzkosten von bis zu 186 Milliarden Euro (davon 96,5 Milliarden Euro alleine für Agrarsubventionen) fällig sein.

Aktuelle Nettoempfänger wie Polen, Ungarn und Rumänien würden angesichts der Größe und der Armut der Ukraine sogar zu Nettoempfängern werden. Zumindest dann, wenn der EU-Haushalt nicht durch allgemeine Erhöhungen der Beiträge der einzelnen Staaten um mindestens ein Fünftel wächst. Wobei hier Wiederaufbaugelder in Höhe von 450 Milliarden Euro über zehn Jahre noch gar nicht inkludiert sind. Und das alles nur wegen einer Symbolpolitik gegen Putin.

Von der Leyens Forderungen dürften auf jeden Fall in vielen EU-Ländern auf massiven Widerstand stoßen. Immerhin würden hier Unsummen in ein Land fließen, das nicht einmal annähernd die Mindestanforderungen für eine Mitgliedschaft in dem Staatenblock erfüllt – und dies auch in den nächsten zehn Jahren nicht erreichen würde.

Juri Besmenow hatte recht – MAGA ist zum Paradebeispiel für all das geworden, wovor er gewarnt hat.

Der ehemalige sowjetische Überläufer und KGB-Whistleblower legte einen erschreckend einfachen Fahrplan zur ideologischen Unterwanderung dar – wie eine Nation nicht durch äußere Invasion, sondern durch Manipulation von innen destabilisiert werden kann.

Das Ziel? Eine Bevölkerung zu schaffen, die so demoralisiert ist, dass sie nicht mehr zwischen Wahrheit und Lüge unterscheiden kann – und aktiv an ihrer eigenen Unterwerfung mitarbeitet.

Yuri Bezmenov Was Right.

MAGA has become the perfect case study in everything he warned about.

This former Soviet defector turned KGB whistleblower, laid out a terrifyingly simple blueprint for ideological subversion—how a nation could be destabilized from within, not by… pic.twitter.com/HzE402B6NZ

— FRΞΞ PRINCΞ (@tyrannideris) March 19, 2025

Phase Eins: Demoralisierung

Besmenow beschrieb die Demoralisierung als den systematischen Zusammenbruch der Fähigkeit einer Gesellschaft, Fakt und Fiktion zu unterscheiden. Eine demoralisierte Bevölkerung akzeptiert Lügen nicht nur – sie braucht sie, um überhaupt noch funktionieren zu können.

Wir leben in einer Zeit, in der Menschen nicht nur uneins sind – sie teilen nicht einmal mehr dieselbe Realität.

Es gibt keinen gemeinsamen Bezugsrahmen, kein gemeinsames Fundament an Fakten, auf dem ein Diskurs aufbauen könnte. Das politische System ist so gespalten und systematisch verzerrt worden, dass Wahrheit selbst irrelevant geworden ist.

MAGA ist dafür das perfekte Beispiel.

Die Widersprüche sind unübersehbar:

  • Trump gilt als Kämpfer gegen den „Deep State“ – und besetzte sein Kabinett mit Neokonservativen aus der Bush-Ära, Wall-Street-Eliten und Vertretern des militärisch-industriellen Komplexes.
  • Er bekämpft Globalisten – und überließ die Wirtschaft Goldman-Sachs-Managern und bereicherte multinationale Konzerne.
  • Er ist gegen den Überwachungsstaat – und verlängerte FISA, erneuerte den Patriot Act und erhöhte die Mittel für FBI, NSA und CIA.
  • Er ist angeblich gegen Kriege – und bewaffnete Saudi-Arabien, intensivierte Drohnenangriffe, ließ ausländische Führer ermorden und prahlte mit höheren Militärausgaben.
  • Er ist gegen Zensur – und forderte Verbote von Flaggenverbrennungen, verfolgte Whistleblower wie Julian Assange und weitete die Überwachung im Namen der „Bekämpfung inländischen Extremismus“ aus.
  • Er steht für freie Märkte – und führte Zölle, Unternehmensrettungen und staatliche Eingriffe ein, die seine Anhänger „Sozialismus“ genannt hätten, hätte sie ein Demokrat vorgeschlagen.

Und doch – nichts davon scheint eine Rolle zu spielen. Denn Demoralisierung bedeutet nicht nur, eine Bevölkerung zu belügen. Es bedeutet, sie abhängig von diesen Lügen zu machen.

Die Menschen wurden nicht einfach nur getäuscht – sie wurden konditioniert in einen Zustand ideologischer Blindheit. Eine bewusste Resistenz gegen Widerspruch. Ein Denken, das so tief in das eigene Narrativ verankert ist, dass es alles andere ausblendet, verändert oder erfindet, nur um die innere Logik aufrechtzuerhalten.

MAGA wurde darauf programmiert, jeden Verrat, jede Lüge, jedes Paradoxon durch blinden Glauben zu erklären:

  • Trump bricht seine Versprechen? Das ist 5D-Schach.
  • Er ernennt Establishment-Figuren? Er hatte keine Wahl.
  • Er erweitert die Regierungsmacht, die seine Bewegung angeblich bekämpft? Kein Problem – weil er sie kontrolliert.

Das ist keine Unwissenheit. Es ist schlimmer.

Ein Mensch kann in Echtzeit erleben, wie seine Weltanschauung zusammenbricht – und wird die Risse mit Fantasie übertünchen, anstatt sich der Wahrheit zu stellen. Es ist keine Unfähigkeit zur Erkenntnis – es ist ein aktives Verweigern.

Und es betrifft nicht nur extreme Randgruppen. Es ist systemisch.

Politik hat Wissen selbst zur parteipolitischen Waffe gemacht. Es geht nicht mehr darum, Wahrheit zu suchen, sondern darum, das eigene Lager um jeden Preis zu verteidigen.

Jeder muss eine Meinung haben. Jeder muss „informiert“ sein. Jeder muss die richtige Haltung einnehmen – obwohl es unmöglich ist, alles zu durchblicken. Also improvisieren sie. Sie übernehmen vorgefertigte Meinungen, geliefert von ihrer politischen Blase. Die Lücken füllen sie mit blinder Loyalität statt eigenständigem Denken.

Das Spiel ist manipuliert, und sie wissen es. Zwei Parteien, zwei Lager, zwei Seiten, in die alle hineingedrängt werden – und keine davon ist die Loyalität wert, die sie fordert.

Aber das zuzugeben hieße, Machtlosigkeit zuzugeben. Dass sie gefangen sind in einer Illusion von Wahlfreiheit. Also klammern sie sich an ihre Seite – und erklären sie nachträglich zur einzig richtigen.

Die Vorstellung, man habe Jahre damit verbracht, für etwas zu kämpfen, das eine Täuschung war – das ist unvorstellbar. Also verdoppelt man den Einsatz.

Das ist ein psychologischer Abwehrmechanismus, der zur kollektiven Psychose geworden ist. Und er eskaliert weiter.

Wenn Loyalität wichtiger wird als Vernunft, wenn Realität dem Tribalismus untergeordnet wird, wenn jedes Faktum dem Narrativ angepasst werden muss – dann ist das Ergebnis unvermeidlich: Krieg.

Wenn zwei Gruppen in verschiedenen Realitäten leben, können sie nicht koexistieren. Sie können nicht verhandeln. Sie können einander nicht einmal mehr als menschliche Gegenüber begreifen – nur als Bedrohung.

Das ist unversöhnlich. Eine Gesellschaft kann nicht bestehen, wenn ihre Mitglieder keine Individuen mehr sind, sondern ideologische Hüllen, die Schlachten führen für Herren, die ihre Namen nicht einmal kennen.

Du bist nicht deine Partei. Nicht dein Lager. Nicht ein Rädchen im kollektiven Geist.

In dem Moment, in dem du dein Denken auslagerst, in dem du glaubst, dass deine Seite richtig sein muss, weil die Alternative zu schmerzhaft wäre – in diesem Moment hast du aufgehört, ein Individuum zu sein. Du bist ein austauschbarer Bauer geworden in einem Spiel, das keinen eigenen Gedanken braucht – nur Gehorsam.

Phase Zwei: Destabilisierung

Der nächste Schritt in Besmenows Plan ist die Destabilisierung – eine Nation in einen dauerhaften Krisenzustand zu versetzen, damit die Bevölkerung keine Energie mehr für echte, strukturelle Probleme hat.

MAGA, einst eine Bewegung des Misstrauens gegenüber der Macht, ist in einer Dauerkrise gefangen – ihre Energie wird ständig auf künstlich erzeugte Empörung gelenkt, nie auf tatsächliche Reform.

Jede Woche wird ein neuer Feind präsentiert, gezielt ausgewählt, um die Basis in reaktiver Panik zu halten:

  • Migranten
  • Trans-Personen
  • Globalisten
  • „Kommunisten“ – ein Begriff, der mittlerweile auch Libertäre, Dissidenten und sogar rechte Kritiker von Trump umfasst
  • Der Deep State – der aber seltsamerweise nie Trumps eigene Vertraute wie Jared Kushner, Bill Barr oder John Bolton einschließt

Die tatsächlichen Machtinstrumente – Konzernmonopole, Massenüberwachung, staatliche Übergriffe – bleiben unberührt. Sie wachsen leise weiter, während sich die Bevölkerung mit kulturellen Schreckgespenstern abkämpft.

Eine besonders perfide Form der Destabilisierung sind falsche Hoffnungsnarrative – Erzählungen, die die Menschen passiv halten, in dem Glauben, jemand anderes kämpfe im Hintergrund für sie.

Das bekannteste Beispiel? „Vertraue dem Plan.“

MAGA wurde jahrelang versprochen:

  • „Der Deep State wird bald entlarvt.“
  • „Trump spielt 5D-Schach.“
  • „Massenverhaftungen stehen bevor.“
  • „Der Sturm kommt.“

Ziel dieser Narrative: Menschen zum Warten bringen, statt zum Handeln.

Als sich echte Chancen boten, sich gegen autoritäre Maßnahmen zu wehren – etwa während der COVID-Maßnahmen, der Ausweitung des Überwachungsstaates oder Trumps Einschränkungen von Grundrechten – tat die Bewegung: nichts.

Sie glaubte, jemand anderes würde die Gerechtigkeit bringen. Ohne ihr Zutun.

Das ist die Kunst der Beruhigung.

MAGA, bei all ihrer Wut, Empörung und scheinbaren Rebellion, war jahrelang im künstlichen Koma – kontrolliert durch sorgfältig gesteuerte Erzählungen, die sicherstellen, dass ihr „Kampf“ niemals den Bereich der Rhetorik verlässt.

Und wer glaubt, das sei ein rein rechtes Phänomen, irrt:

  • 2011 stellte Occupy Wall Street eine echte Bedrohung für die Finanzelite dar – eine parteiübergreifende Bewegung gegen Konzernkorruption. Sie wurde infiltriert, in einen progressiven Kulturkampf umgelenkt und letztlich neutralisiert.
  • 2016 und 2020 griff Bernie Sanders eine breite Unzufriedenheit mit Konzernmacht, Imperialismus und Ungleichheit auf. Am Ende unterwarf er sich dem Establishment, seine Anhänger wurden wieder in die Demokratische Partei eingegliedert – und alles wurde ins Leere gelenkt.
  • Black Lives Matter war ursprünglich ein Protest gegen Polizeigewalt – wurde aber von Konzerninteressen absorbiert, zu einer Spendensammelmaschine der Demokraten gemacht und schließlich benutzt, um Konformität zu erzwingen.

Das Muster ist immer dasselbe: Populäre Bewegungen werden von Systemkritik auf Kulturkampf umgeleitet.

MAGA ist kein Einzelfall. Es ist nur die aktuellste Fallstudie für die systematische Entmachtung oppositioneller Bewegungen.

Eine destabilisierte Bevölkerung organisiert sich nicht.
Sie fordert keinen Wandel.
Sie baut nichts auf.

Sie reagiert.
Sie rudert im Kreis.
Sie erschöpft sich beim Kampf gegen Schatten – während die echten Unterdrücker ihre Macht zementieren.

MAGA bleibt im ständigen Reaktionsmodus. Immer in Verteidigung. Nie im Aufbau.

Das ist Destabilisierung in Reinform.

Phase Drei: Krise

Die Krisenphase beginnt, wenn eine ausgebrannte Gesellschaft nach Ordnung ruft – und das System bietet einen „Retter“ an.

Aber der Trick ist: Der Retter zerschlägt das korrupte System nicht. Er stabilisiert es.

Für MAGA war dieser Retter Trump.

Von Anfang an war Trump ein Ventil – eine Figur, die rechte Protestenergie aufsaugte und zurück in das System leitete, das sie eigentlich zerstören wollte.

MAGA glaubte, einen Anführer zu unterstützen, der:

  • Den Deep State zerschlägt
  • Den Sumpf trockenlegt
  • Die ewigen Kriege beendet
  • Die Konzernkorruption bekämpft
  • Die durch Überwachung verlorenen Freiheiten wiederherstellt

Aber nichts davon geschah.

Unter Trump gab es keine Rücknahme der Staatsmacht. Keine Zerschlagung elitärer Netzwerke. Die Struktur blieb unverändert.

In mancher Hinsicht wurde sie sogar ausgebaut:

  • Der Deep State blieb unberührt – Trumps Justizministerium und FBI verfolgten Whistleblower wie Assange und Snowden, schützten aber jene Institutionen, die er angeblich bekämpfte.
  • Der Kriegsmotor lief weiter – Trump erhöhte das Militärbudget und intensivierte Drohnenangriffe.
  • Der Sumpf blieb – sein Kabinett war voll mit Neokonservativen, Wall-Street-Veteranen und Pharmalobbyisten.
  • Die Überwachungsbefugnisse wurden nicht eingeschränkt – FISA, Patriot Act, Inlandsüberwachung blieben bestehen.
  • Das Haushaltsdefizit explodierte – Trump druckte mehr Geld als jeder andere Präsident.
  • Die COVID-Politik übergab die Macht an ungewählte Bürokraten – „Operation Warp Speed“ war ein Geschenk an Big Pharma.

MAGA glaubte, das System zu bekämpfen – doch in Wahrheit wurden sie tiefer hineingezogen.

Die Wut wurde umgeleitet.
Die Energie gebündelt.
Das System blieb intakt.

Und nach vier Jahren: keine Ergebnisse.

Diese Strategie ist alt.

Eliten haben stets charismatische Figuren eingesetzt, um Aufstände zu dämpfen – Energie absorbieren, Machtverhältnisse erhalten.

Trump folgt diesem Muster.

Ein System am Rande des Zusammenbruchs braucht jemanden wie ihn – der die Massen aufrüttelt, kanalisiert und schließlich befriedet.

Der gefährlichste Wandel:
MAGA will das System nicht mehr stürzen. Sie wollen es kontrollieren.

Sie akzeptieren Massenüberwachung – solange sie gegen die „richtigen“ gerichtet ist.

Sie akzeptieren autoritäre Maßnahmen – solange sie selbst die Macht innehaben.

Sie kümmern sich nicht mehr um Bürgerrechte – solange nur ihre Gegner zum Schweigen gebracht werden.

Was einst für Freiheit stand, steht nun für Autoritarismus – mit nationalen Farben bemalt.

Das ist der Triumph der Krise.

Die Opposition wurde kooptiert.

Phase Vier: Normalisierung

Die letzte Phase ist die Normalisierung – wenn eine erschöpfte Gesellschaft die neue Ordnung als unausweichlich akzeptiert.

Das ist das Endspiel ideologischer Unterwanderung. Es braucht keine vollständige Zerschlagung – nur eine Transformation.

MAGA war einst rebellisch. Heute ist es eine Institution. Sie stellt die Macht nicht mehr in Frage – sie will sie einfach selbst nutzen.

Die Menschen, die einst Freiheit forderten, fordern jetzt:

  • Zensur – gegen ihre Feinde.
  • Überwachung – gegen ihre Gegner.
  • Staatsmacht – zur Stärkung ihrer Seite.
  • Repression – durch ihre Leute.
  • Krieg – geführt von ihrem Anführer.
  • Verschwendung – mit dem Versprechen, sie später zu beenden.

Das System gewinnt – egal, wer an der Spitze steht. Die Kriege gehen weiter. Die Überwachung wächst. Die Korruption vertieft sich.

Und das Volk – abgelenkt, erschöpft, beruhigt – jubelt seiner eigenen Unterdrückung zu.

MAGA ging nie darum, Amerika zurückzuerobern. Es ging darum, eine frustrierte Bevölkerung zu beschäftigen, zu empören und letztlich ruhigzustellen.

Jeder Verrat, jede Lüge, jeder Widerspruch – alles egal. Denn der demoralisierte Geist sucht nicht Wahrheit. Er sucht Trost.

Und nichts ist tröstlicher als die Illusion, man würde kämpfen – während man geradewegs in die Arme jener marschiert, die man einst bekämpfen wollte.

Juri Besmenow hatte recht. Das sowjetische Drehbuch hat funktioniert – so gut, dass ausgerechnet jene, die am lautesten vor dem Kommunismus warnen, heute sein bester Beweis sind.

Die Regierung ist größer als je zuvor.
Der Überwachungsstaat mächtiger.
Die Konzernelite reicher.
Der Kriegsapparat profitabler.

MAGA, die angebliche Opposition, wurde vollständig absorbiert.

Keine Forderungen.
Keine Prinzipien.
Keine Vision – außer: „Unsere Leute an die Macht.“

Das ist der endgültige Sieg ideologischer Unterwanderung.

Eine Bevölkerung, so erschöpft, so demoralisiert, so verstrickt in Stammeskriege, dass sie nicht mehr für echten Wandel kämpft.

Sie fragt nur noch: „Wann sind wir endlich an der Macht?“

Das ist kein Widerstand.

Das ist Unterwerfung.

Und die Maschine rollt weiter.

Wenn du wirklich gegen das Establishment bist, musst du auch jene Bewegungen hinterfragen, die vorgeben, es zu bekämpfen.

Wenn du wirklich gegen Tyrannei bist, musst du sie bekämpfen – egal, wer sie ausübt.

Wenn du wirklich frei bist, wirst du dich nicht benutzen lassen.

Denn der letzte Trick ideologischer Unterwanderung ist dieser:

Wenn du erkennst, dass du getäuscht wurdest – bist du bereits zu tief drin, um es dir einzugestehen.

Denk selbst.

Weitere Gründe für die Verbesserung von Wirtschaft und Umwelt durch Kohle

Weitere Gründe für die Verbesserung von Wirtschaft und Umwelt durch Kohle

Weitere Gründe für die Verbesserung von Wirtschaft und Umwelt durch Kohle

H. Sterling Burnett

Seit menschenfeindliche Umweltschützer und ihre die westliche Welt hassenden Erfüllungsgehilfen in Wissenschaft und Politik den Klimaalarm als modisches und effektives Mittel entdeckt haben, um das Wirtschaftswachstum zu behindern und den Konsum einzuschränken, ist die Kohle – lange Zeit die Grundlage der industriellen Entwicklung und des modernen Stromnetzes – zum hässlichsten aller Stiefkinder in der energiepolitischen Diskussion geworden.

Es ist klar, dass die Verbrennung von Kohle zur Stromerzeugung direkt mehr Kohlendioxid (CO₂) und herkömmliche Luftschadstoffe erzeugt als andere Stromerzeugungsquellen. Allerdings stellen die Schadstoffemissionen moderner Kraftwerke bei den derzeitigen Werten keine Gesundheitsprobleme dar, so dass uns nur das CO₂ bleibt.

CO₂ ist das Molekül des Lebens, die Grundlage des Lebens auf der Erde, notwendig für die Photosynthese der Pflanzen und damit für alles irdische Leben. Der CO₂-Gehalt in der Atmosphäre ist seit Milliarden von Jahren rückläufig, und während der letzten Eiszeit sank er auf wenige Dutzend Teile pro Million über den für die Photosynthese erforderlichen Wert. Nachdem sich die Erde von der letzten Eiszeit erholt hatte, stieg der CO₂-Gehalt wieder, und seit der industriellen Revolution hat der Mensch der Atmosphäre CO₂ hinzugefügt. Der CO₂-Anstieg kam Pflanzen, Tieren und Menschen gleichermaßen zugute und liegt um ein Tausendfaches unter dem Schwellenwert für eine direkte Bedrohung der menschlichen Gesundheit.

Auf der Grundlage spekulativer Prognosen über die sekundären oder indirekten Auswirkungen des CO₂-Beitrags zu einer leichten Erwärmung der Welt in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts nutzten radikale Umweltschützer und andere, die in irgendeiner Weise von der Umstellung der amerikanischen Wirtschaft auf ein alternatives, wenn auch weniger effektives, effizientes und produktives Energiesystem profitieren könnten, die Furcht vor dem Klimawandel, um die CO₂-Emissionen drastisch und schnell zu begrenzen. Da Kohlekraftwerke, die damals fast die Hälfte der Stromerzeugung ausmachten, die größte identifizierbare Quelle solcher Emissionen in den Vereinigten Staaten waren, wurde die Kohlenutzung zum ersten Ziel des Deindustrialisierungskreuzzuges.

Der Klimaalarm-Kreuzzug hat dazu beigetragen, dass die Kohlenutzung in den Vereinigten Staaten zurückgegangen ist. Landesweit sank der Anteil der Kohle an der Stromerzeugung von mehr als 42 Prozent im Jahr 201l auf nur noch 16 Prozent im Jahr 2023. Abgesehen von der Tatsache, dass der Ersatz von Kohle durch Wind- und Solarenergie sowie Batteriespeicher die Zuverlässigkeit des Stromnetzes beeinträchtigt und zu einem dramatischen Anstieg der Stromkosten geführt hat, wirkt sich der Rückgang der Kohlenutzung auf andere Bereiche der Wirtschaft aus, was in den Medien oft nicht thematisiert wird, aber inzwischen kaum noch zu ignorieren ist.

In Großbritannien zum Beispiel hat die umweltbewusste Regierung die Kohleindustrie schon vor Jahrzehnten stillgelegt und ist nun gezwungen, eine der letzten „unberührten“ Stahlproduktionsstätten des Landes zu übernehmen und Kohle zu importieren, um die Hochöfen in Betrieb zu halten.

British Steel wurde 2020 von dem chinesischen Stahlhersteller Jingye Group aufgekauft. Jingye stoppte die Bestellung von Kokskohle für die Stahlproduktion in Erwartung der Schließung des Werks in Scunthorpe, in dem mehr als 2.700 Menschen beschäftigt sind. Wie in The Independent beschrieben, hat die britische Regierung gehandelt, um das Werk offen zu halten und damit die weitere Nutzung der Kohle sicherzustellen.

„Die Stahlproduktion in Scunthorpe wird fortgesetzt, nachdem die Regierung am Sonntag die Ankunft einer neuen Rohstofflieferung bestätigt hat, die entscheidend dazu beiträgt, dass die Hochöfen von British Steel in den kommenden Monaten weiterlaufen“, berichtet The Independent. „Die Lieferung von 55.000 Tonnen Hochofenkoks ist in UK eingetroffen, um das Werk in Scunthorpe in North Lincolnshire zu versorgen, und mehr als 66.000 Tonnen Eisenerzpellets und 27.000 Tonnen Eisenerzfeinkorn werden bald folgen.

Dies geschah, nachdem die Minister mit Hilfe von Notstandsbefugnissen die Kontrolle über British Steel übernommen und die Produktion am Standort fortgesetzt hatten, nachdem ein Sabotageakt des chinesischen Eigentümers Jingye gegen das Werk in Scunthorpe vermutet worden war“, schrieb The Independent.

Der Krieg gegen die Kohle wirkt sich auch auf die Stahlerzeugung in den USA aus, wo Regierungen und Klimaprofiteure den Übergang zu anderen Technologien für die Stahlproduktion vorantreiben. Dies ist ein Faktor, der die heimische Stahlproduktion gefährdet und zur Schließung oder Übernahme von Stahlwerken durch internationale Konzerne führt, die sich die Emissionsreduzierung in ihrem Heimatland zum Teil dadurch anrechnen lassen wollen, dass sie die Emissionen in den Vereinigten Staaten senken.

Mit Elektrolichtbogenöfen kann man zwar Stahl recyceln, aber man kann mit dieser Technologie keinen neuen Stahl aus Eisen herstellen. Lichtbogenöfen erzeugen weniger Emissionen als herkömmliche Hochöfen am Standort der Anlage, verbrauchen aber viel mehr Strom, was je nach Stromquelle einen Teil der Emissionsvorteile wieder aufheben kann. Außerdem wird der recycelte Stahl, der mit der Lichtbogentechnologie erzeugt wird, gemeinhin als von geringerer Qualität angesehen als der in Hochöfen erzeugte neue Stahl.

Unabhängig davon, wie man zu den Vorzügen der verschiedenen Stahlarten und Stahlerzeugungstechnologien steht, wird der Wert der Kohle für die heimische Stahlerzeugung in den Debatten über den Klimawandel weitgehend ignoriert.

Zwei weitere Probleme, die sich aus dem Krieg gegen die Kohle ergeben, wurden erst kürzlich erkannt. Eines davon wurde kürzlich in Discover Wild Science diskutiert:

In einer Zeit, in der die Infrastruktur das Rückgrat der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung bildet, zeichnet sich eine stille Krise am Horizont ab: der Mangel an Flugasche. Dieses graue, pulverförmige Nebenprodukt der Kohleverbrennung ist zu einem unbesungenen Helden im Bauwesen geworden, der im Stillen die Betonstrukturen verstärkt, die die moderne Zivilisation ausmachen. Doch während sich die Welt auf sauberere Energiequellen umstellt, schwindet die Verfügbarkeit von Flugasche in alarmierendem Tempo. Könnte dieses unscheinbare Material das Potenzial haben, die Grundlagen unserer zukünftigen Entwicklungen zu erschüttern?

Flugasche ist seit langem ein fester Bestandteil der Bauindustrie, insbesondere bei der Herstellung von Beton. Ihre einzigartigen Eigenschaften wie hohe Festigkeit und Haltbarkeit machen sie zu einem idealen Ersatz für Portlandzement. Durch die Verwendung von Flugasche können Bauherren Bauwerke schaffen, die nicht nur stabiler, sondern auch umweltfreundlicher sind. Durch die Verwendung von Flugasche wird der Kohlenstoff-Fußabdruck der Betonproduktion verringert, was den globalen Nachhaltigkeitszielen entgegenkommt. Da die Städte immer größer werden und die Anforderungen an die Infrastruktur steigen, ist die Verwendung von Flugasche noch wichtiger geworden.

Es stellt sich heraus, dass ein „Abfallprodukt“ der Kohle die Flugasche ist. Flugasche ist aber gar kein Abfall, sondern ein wichtiger Bestandteil von Zement, was bedeutet, dass die Betonproduktion durch das Schwinden der Aschehaufen teurer und gefährdeter wird.

[Ich bin nicht sicher, ob die Übersetzung von „fly ash“ mit „Flugasche“ richtig ist. Welcher wichtige Baustoff könnte damit gemeint sein? A. d. Übers.]

Ein anderer konkurrierender Verwendungszweck für die schwindende Flugasche hat kürzlich ebenfalls für Schlagzeilen gesorgt. Die Vereinigten Staaten und die Welt im Allgemeinen sind in gefährlicher Weise von China abhängig, wenn es um Seltene Erden oder Mineralien geht, die für Dutzende, wenn nicht Hunderte von modernen Technologien entscheidend sind – darunter auch Technologien, die von Umweltschützern gefördert werden, wie Elektrofahrzeuge, Solarpaneele und Windturbinen. Der Handelskrieg oder Zollstreit zwischen der Trump-Regierung und dem kommunistischen Regime Chinas hat die Aufmerksamkeit erneut auf diese Gefahr gelenkt. Nachdem Trump erhebliche Zölle auf chinesische Importe angekündigt hatte, reagierte China mit der Einschränkung der Ausfuhr wichtiger Seltenerdelemente unter seiner Kontrolle, womit einige wichtige industrielle Fertigungs- und Montageprozesse in den Vereinigten Staaten bedroht sind.

In den Vereinigten Staaten gibt es reichlich Seltene Erden, aber Umweltauflagen machen es praktisch unmöglich, diese Materialien im eigenen Land abzubauen oder zu raffinieren. Flugasche enthält jedoch Seltene Erden, die leichter und billiger als beim herkömmlichen Abbau gewonnen werden können, wie Yahoo.tech.com berichtet:

Forscher haben vor kurzem einen Schatz an Seltenen Erden – wichtige Materialien für alles von Smartphones bis zu Windturbinen – in Abfällen aus der Kohleverbrennung entdeckt.

In einer Studie aus dem Jahr 2024, geleitet von Wissenschaftlern der University of Texas in Austin, wird der Wert der Seltenen Erden in der US-amerikanischen Kohleasche auf 8,4 Milliarden Dollar geschätzt. Diese Entdeckung könnte die Abhängigkeit von ausländischen Quellen für diese wertvollen Materialien verringern, wie Interesting Engineering im März berichtete.

Die Gewinnung von zusätzlichem Wert aus Abfällen kann zur Lösung eines weiteren Problems beitragen: Der herkömmliche Abbau der kritischen Materialien ist mit hohen finanziellen, sozialen und ökologischen Kosten verbunden. Im Vergleich dazu wurden die Seltenen Erden in der Kohleasche bereits im Vorfeld durch Kohleverbrennung von dem Erz getrennt, das sie normalerweise enthält. Das bedeutet, dass für die Aufbereitung der Materialien weniger Energie benötigt wird, so Interesting Engineering (IE).

Die Forscher schätzen, dass etwa 11 Millionen Tonnen Seltene Erden in amerikanischer Kohleasche enthalten sind. Im Gegensatz dazu schätzt die US-Regierung, dass die Vereinigten Staaten über 1,4 Millionen Tonnen Seltene Erden in konventionellen Ressourcen verfügen. Das bedeutet, dass die Menge an Seltenen Erden in der Kohleasche potenziell achtmal größer ist als die der bekannten US-Reserven – was die Flugasche noch wertvoller macht. Auch hier gilt, dass mit dem Rückgang der Kohleverstromung die Menge an Flugasche abnehmen wird, die für die Gewinnung von Seltenen Erden zur Verfügung steht. Würde die Kohleverstromung jedoch zunehmen, gäbe es mehr als genug Kohleasche, um sie für die Zementherstellung und die Gewinnung seltener Erden zu verwenden.

Die Moral von der Geschicht: Kohle könnte immer noch als wichtige Ressource für die Stromerzeugung dienen und gleichzeitig dazu beitragen, dass die US-Stahlindustrie überlebensfähig bleibt, dass wichtige Infrastrukturen weiter ausgebaut werden und dass die Abhängigkeit der USA von China und anderen Ländern bei Mineralien verringert wird, die für die Landesverteidigung, die Elektronik, die Automobilindustrie und alternative Energietechnologien wichtig sind. Das kann aber nur geschehen, wenn die Regierung es zulässt.

Glauben Sie, dass Kohle keinen Wert hat? Falsch gedacht.

Quellen: Yahoo Tech; Newsbreak; Chemanalyst; The Independent

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-542-more-ways-coal-improves-the-economy-and-the-environment/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Weitere Gründe für die Verbesserung von Wirtschaft und Umwelt durch Kohle erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.