Kategorie: Nachrichten
Die Vereinigten Arabischen Emirate und der Sudan, von Mohamed Issa Abushahab
Trumps Ukraine-Vermittlung stößt an ihre logische Grenze
Wenn Donald Trump „eskaliert, um zu deeskalieren“, riskiert er einen offenen Krieg mit Russland – während ein Rückzug des Westens einer katastrophalen Niederlage gleichkäme.
Die US-Vermittlung im Ukraine-Konflikt hatte weltweit Hoffnung auf einen Durchbruch geweckt. Doch diese Erwartungen wurden durch die jüngste Verschärfung der amerikanischen Position gegenüber Russland erheblich gedämpft.
Aktuell verlangen sowohl die Ukraine als auch der Westen von Russland die sofortige und bedingungslose Einhaltung eines Waffenstillstands. Der russische Präsident Wladimir Putin wiederum reagierte darauf mit dem Angebot, die bilateralen Gespräche mit der Ukraine ebenfalls bedingungslos wieder aufzunehmen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte daraufhin an, am Donnerstag, dem 15. Mai, nach Istanbul zu reisen – der Ort und Termin, den Putin für die Wiederaufnahme direkter Gespräche vorgeschlagen hatte. Ob Putin selbst tatsächlich erscheinen wird, bleibt unklar.
Putin verwies in seiner Ansprache vom Sonntag, dem 11. Mai, auf den Friedensprozess vom Frühjahr 2022, der jedoch ausschließlich die Delegationen beider Länder betraf – direkte Gespräche zwischen den Präsidenten fanden nicht statt. Zudem betrachtet Putin Selenskyj mittlerweile als illegitim. Ein Treffen zwischen beiden erscheint daher nur dann denkbar, wenn Selenskyj im Vorfeld erhebliche Zugeständnisse macht.
Genau hier liegt das zentrale Problem: Selenskyj weigert sich weiterhin, Putins Forderungen nachzugeben – darunter die Wiederherstellung der ukrainischen Neutralität, eine Entmilitarisierung und „Entnazifizierung“ des Landes sowie die Abtretung umstrittener Gebiete. Trump ist ebenfalls nicht bereit, Selenskyj zu solchen Schritten zu zwingen.
Bislang ist das einzige greifbare Ergebnis der amerikanischen Vermittlungsversuche die Diskussion über eine strategische Partnerschaft mit Russland – wohl mit Blick auf eine Kooperation im Bereich Energie und seltener Erden. Aus russischer Sicht erweckt dies jedoch den Eindruck, als wollten die USA Russland gewissermaßen freikaufen, statt die zentralen Ursachen des Ukraine-Konflikts zu lösen.
Die USA sind vermutlich das einzige Land mit ausreichendem Einfluss auf beide Konfliktparteien, um sie im Rahmen eines umfassenden Abkommens zu einem Kompromiss zu bewegen – ein Einfluss, den andere Vermittler wie China oder die Türkei nicht besitzen. Dennoch bleibt der amerikanische Kurs inkonsistent.
Während die USA Russland mit neuen Sanktionen und womöglich zusätzlicher Militärhilfe für die Ukraine drohen, richtet sich die einzige Drohung an Kiew darauf, dass sich die USA aus dem Konflikt zurückziehen könnten. Allerdings wurde gerade erst ein neues Paket mit Langstreckenraketen für die Ukraine genehmigt – was darauf hindeuten könnte, dass auch diese Drohung nur ein Bluff ist.
Falls die USA nicht bald einen Kurs einschlagen, der beide Seiten gleichermaßen unter Druck setzt, dürfte die Vermittlungsrolle Washingtons an ihre Grenzen stoßen.
In diesem Fall wäre eine Eskalation kaum zu vermeiden – sei es, weil Russland seine Bodenoffensive auf neue Regionen ausweitet, oder weil die USA ihre militärische Unterstützung für die Ukraine verdoppeln, sobald Trump Putin für das Scheitern der Gespräche verantwortlich macht.
Putin hat bislang kein Interesse signalisiert, den Krieg einzufrieren – was bedeuten würde, dass er auch von seinen übrigen Forderungen abrückt. Das wiederum gäbe den Europäern möglicherweise Spielraum, eigene Truppen in die Ukraine zu entsenden – im Rahmen eines bedingungslosen Waffenstillstands. Bleibt die Lage jedoch unverändert, wird Putin in Trumps Augen weiter an Ansehen verlieren.
Wenn Trump unter diesen Bedingungen auf Eskalation setzt, um eine Deeskalation zu erzwingen, riskiert er einen offenen militärischen Konflikt mit Russland. Ein Rückzug hingegen könnte ihm die Verantwortung für eine der schwersten geopolitischen Niederlagen des Westens zuschreiben – insbesondere, wenn Russland daraufhin die Ukraine vollständig überrollt.
Trump steht vor einem strategischen Dilemma: Er ist weder willens noch in der Lage, die Ukraine zu den von Russland verlangten Konzessionen zu bewegen.
Vermutlich wäre es für ihn klüger, den Konflikt möglichst schnell zu beenden, statt das Engagement der USA weiter zu eskalieren. Doch das jüngst mit Kiew vereinbarte Waffengeschäft legt nahe, dass sich Trump eher für einen geordneten Rückzug entscheiden wird.
Damit würde er jedoch sein angestrebtes Vermächtnis als Friedensstifter gefährden – und gleichzeitig seinen geplanten geopolitischen „Pivot back to Asia“, also die strategische Konzentration auf die Eindämmung Chinas, erheblich schwächen.
Kein Ende der Einmischung durch EU-Politiker in rumänische Wahlen

Die EU war wesentlich am Staatsstreich in Rumänien gegen die Wahl des stimmenstärksten Kandidaten Georgescu beteiligt. Auch gegen den Stimmenstärksten bei der Wahlwiederholung, George Simion, wird aus Brüssel agitiert und Stimmung gemacht. Die aus Frankreich kommende Präsidentin von Renew Europe, Valérie Hayer, ist wegen ihrer offenen Unterstützung des pro-europäischen Kandidaten Nicușor Dan bei den Präsidentschaftswahlen […]
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Spannung vor Ukraine-Treffen in Istanbul steigt: Kommt Putin oder kommt er nicht?

Der brasilianische Präsident Lula da Silva will seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin überreden, am Donnerstag (15.Mai) nach Istanbul zu reisen und an den Gesprächen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts teilzunehmen. Der Politiker wird von der französischen Regionalzeitung „Ouest-France“ mit den Worten zitiert: „Ich werde versuchen, mit Putin zu sprechen. Es kostet mich nichts, ihm zu sagen: ‚Hey, Genosse Putin, fahr nach Istanbul, um Himmels willen‘.“
Kremlsprecher Dmitri Peskow zufolge bewertet Moskau allerdings „nur Aussagen von Präsident Putin, der vorgeschlagen hat, am Donnerstag in Istanbul Gespräche zwischen den Delegationen zu führen“. Vorerst werde der Kreml die Zusammensetzung der russischen Delegation bei den möglichen Gesprächen in Istanbul nicht offenlegen, so Peskow. Er hält es allerdings für eher wahrscheinlich, dass Außenminister Sergei Lawrow die russische Abordnung anführt.
Unterdessen hat der deutsche Riesenstaatsmann, Bundesaußenminister Johann Wadephul, Russland erneut mit „Konseqenzen“ gedroht. Putin „müsse“ in Istanbul erscheinen, meinte der äußerlich wie politisch in den 80er Jahren stehen gebliebene CDU-Politiker. Falls Putin auf das Gesprächsangebot des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nicht eingehen sollte, drohte Wadephul mit weiteren Schritten – welcher Art, ließ er offen.
Auch Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) warnte Russland vor „Konsequenzen“. Wadephul und Pistorius hatten sich in dieser Woche am Rande einer internationalen Konferenz in Berlin zur Zukunft der UN-Blauhelm-Missionen geäußert, an der Vertreter aus 130 Ländern teilnahmen.
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte zuletzt immer wieder betont, dass Gespräche „ohne Vorbedingungen“ stattfinden und an die Verhandlungen in Istanbul im Frühjahr 2022 anknüpfen müssten.
Russland wolle mit der Ukraine bei den Gesprächen in Istanbul „Fragen der nachhaltigen Regelung und der Realitäten vor Ort, einschließlich der Frage der Territorien“ erörtern, ergänzte der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow.
FAZIT: Es ist bis zuletzt offen, ob Putin an den Gesprächen in Istanbul doch noch teilnehmen wird. Kremlsprecher Peskow jedenfalls macht es weiter spannend: „Sobald der Präsident dies für notwendig befindet, werden wir es bekannt geben.“ Sehr wahrscheinlich sei jedoch, dass die russische Delegation von Außenminister Lawrow angeführt werde.
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Pfizer-Gate: EuGH verpasst Von der Leyen schallende Ohrfeige
Ursula von der Leyen, Präsidentin der EU-Kommission, hat für die Weigerung, angeforderte Informationen zum umstrittenen Pfizer-Deal herauszugeben, vor Gericht eine Klatsche kassiert. Laut Europäischem Gerichtshof (EuGH) war das Zurückhalten der SMS-Nachrichten mit Pfizer-CEO Albert Bourla, in denen 2021 die Bestellung von 1,8 Milliarden Impfdosen ausgehandelt wurde, rechtswidrig.
Die EU-Kommission hatte lange geleugnet, dass es die Nachrichten überhaupt gab. Investigative Recherchen – insbesondere durch die New York Times-Journalistin Matina Stevis, die auf Herausgabe der Nachrichten klagte – deckten jedoch auf, dass es sehr wohl eine solche Kommunikation gab. Die offizielle Version der Kommission war damit widerlegt.
Doch die Kommission fand Ausreden – die Nachrichten wären keine offiziellen Dokumente, sie enthielten ohnehin keine wichtigen Informationen und finden könne man sie sowieso nicht. Der EuGH urteilte heute deutlich: Die Kommission könne nicht einfach behaupten, nicht im Besitz der Dokumente zu sein, sondern müsse plausible Erklärungen abgeben, warum die Dokumente nicht auffindbar sein sollen. In der aktuellen Pressemitteilung heißt es:
Die Kommission hat weder im Detail erklärt, welche Art von Nachforschungen sie betrieben hat, um diese Dokumente zu finden, noch, wo sie nach ihnen gesucht hat. Somit hat sie keine plausible Erklärung gegeben, um den Nichtbesitz der angeforderten Dokumente zu rechtfertigen. Darüber hinaus hat die Kommission nicht hinreichend klargestellt, ob die angeforderten Textnachrichten gelöscht wurden und ob in diesem Fall die Löschung freiwillig oder automatisch erfolgt ist oder ob das Mobiltelefon der Präsidentin inzwischen ausgetauscht wurde.
Schließlich hat die Kommission auch nicht plausibel dargelegt, warum sie der Ansicht war, dass die im Zusammenhang mit dem Kauf von Covid-19-Impfstoffen ausgetauschten Textnachrichten keine wichtigen Informationen oder solche Informationen enthielten, die Folgemaßnahmen nach sich gezogen hätten und deren Aufbewahrung sichergestellt werden müsse.
Die Folgen der Corona-Politik und der forcierten Massenimpfungen mit experimentellen Impfstoffen werden weltweit noch lange zu spüren sein. Der EuGH zeigt nun immerhin auf, dass Transparenz und Rechenschaftspflicht von den Eurokraten nicht einfach begraben werden dürfen. Es geht hier nicht um eine Bagatelle, sondern um ein Milliardengeschäft mit der Angst, das von Pharmaunternehmen und kooperierenden Regierungen über Jahre betrieben wurde. Während die eigenen Bürger in dystopisch anmutendem Ausmaß überwacht und kontrolliert wurden, wollen politisch Verantwortliche sich bis heute jeder Kontrolle entziehen.
Ob die Öffentlichkeit über “Pfizer-Gate” wirklich noch vollumfänglich ins Bild gesetzt werden wird, bleibt jedoch offen: Die Nachrichten können immerhin nur offengelegt werden, sollten sie nicht bereits vernichtet worden sein. Das Urteil ist auch noch nicht rechtskräftig. In einem Statement verkündet die EU-Kommission, sie werde “die Entscheidung des Gerichts nun eingehend prüfen und über die nächsten Schritte entscheiden”. Sie behauptet, Transparenz wäre für die Kommissionspräsidentin von höchster Wichtigkeit. Diesen Eindruck haben viele EU-Bürger leider nicht.
Iraner klagte gegen Arbeitspflicht – und scheiterte krachend
Die erste Arbeitspflichtklage in Deutschland ist gescheitert: Ein 49-jähriger Iraner, der einen Asylantrag gestellt hat und Sozialleistungen erhält, verweigerte einen Pflichtjob in einem Krankenhaus, da ihm unter anderem die Atmosphäre dort nicht passte. Als ihm daraufhin die Sozialleistungen vom Landratsamt um die Hälfte gekürzt wurden, zog er vor Gericht. Nun wurde seine Klage zum zweiten Mal abgewiesen.
Der alleinstehende 49-jährige Iraner stellte im Sommer 2024 einen Asylantrag in Deutschland. Er lebt seitdem in einer Gemeinschaftsunterkunft in Greiz (Thüringen) und erhält Leistungen für Asylbewerber. Monatlich kassiert er 245 Euro für Verpflegung, Bekleidung und Gesundheitspflege sowie 196 Euro für persönliche Bedürfnisse.
Da die Arbeitspflicht ebenso wie die finanzielle Unterstützung im Asylbewerberleistungsgesetz geregelt ist, sollte der Mann im November 2024 einen Pflichtjob mit 80 Cent Stundenlohn im Kreiskrankenhaus Greiz annehmen. Maximal 25 Stunden pro Woche sollte er „Hilfs- und Unterstützungsarbeiten in verschiedenen Bereichen des Krankenhauses“ übernehmen. Zum Arbeiten hatte der Asylbewerber offenbar wenig Lust. Er legte Widerspruch gegen den Bescheid ein.
Auch ein individuell angepasster Job war nicht gut genug
In der Folge erhielt er einen neuen Bescheid, mit dem man ihm sehr entgegenkam: Er sollte maximal 17 Wochenstunden im Bereich IT/EDV des Kreiskrankenhauses arbeiten. Damit berücksichtigte die neue Zuweisung die beruflichen Vorkenntnisse und Qualifikationen des Asylbewerbers, der in seinem Heimatland angeblich als Programmierer gearbeitet hat und gut Englisch sprechen können soll. Die Arbeitszeiten wurden für ihn so gestaltet, dass eine Teilnahme an einem Integrationskurs möglich war und auch genügend Zeit für Pausen und den Arbeitsweg bleiben würde.
Aus Sicht des Landratsamts sollte der Asylbewerber schnell einen Pflichtjob übernehmen, da die Maßnahme im öffentlichen Interesse sei und zur Förderung der Integration beitrage.
Doch auch der neue Bescheid entsprach nicht den Vorstellungen des Iraners. Wieder verweigerte er die Arbeit. Daraufhin wurden seine Sozialleistungen um die Hälfte gekürzt, was laut Asylbewerberleistungsgesetz (§ 5) rechtens ist. Dagegen klagte der Mann – er gab unter anderem an, dass ihm „die Atmosphäre im Krankenhaus Greiz nicht passe“ und er deshalb dort nicht arbeiten wolle.
Arbeitspflicht ist rechtmäßig
Nachdem bereits das Sozialgericht Altenburg die Klage abgewiesen hatte – laut Urteil hatte das Gericht „keine Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Zuweisungsbescheids“ – ging der Iraner in Berufung. Nun hat auch das Thüringer Sozialgericht dem Landkreis recht gegeben und befunden, dass die zugewiesene Tätigkeit zumutbar sei und die Maßnahme rechtmäßig erfolgte. Auch müssen Asylbewerber diese Arbeit nach Anordnung der Behörde unverzüglich antreten.
Für den Iraner hat das Urteil wohl keine Auswirkungen mehr, da er angeblich inzwischen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in einem großen Logistikunternehmen angetreten hat.
Dieses Urteil könnte jedoch Signalwirkung für ähnliche Fälle in Deutschland haben, da es die Rechtmäßigkeit der Arbeitspflicht für Asylbewerber bestätigt. Im Sinne der Integration sollte diese nach Ansicht vieler endlich flächendeckend durchgesetzt werden.
Es wäre allerdings an der Zeit, die Klagemöglichkeiten, die Asylbewerbern zugestanden werden, zu überprüfen. Wie kann es sein, dass Menschen nach Deutschland kommen und direkt (gewöhnlich auf Kosten anderer) gegen ihr Gastgeberland klagen können – und das auch noch durch mehrere Instanzen?
Überraschende Statistik: Alle Internetgiganten verlieren Zugriffe – nur ChatGPT steigt enorm
Im April zählte ChatGPT von OpenAI zu den fünf meistbesuchten Websites weltweit. Trotz neuer Konkurrenz aus China behauptete sich der KI-Chatbot gegen starke Mitbewerber. Neue Daten zeigen, dass ChatGPT nicht nur im Bereich generativer KI führend bleibt, sondern auch global zu den Internetgiganten zählt. Alle anderen Internetriesen wie Google, YouTube und Co. büßen Zugriffe ein. Was bedeutet diese Entwicklung für unsere Gesellschaft?
Laut aktuellen Zahlen von Similarweb, die von der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu veröffentlicht wurden, belegte ChatGPT im April weltweit den fünften Platz unter den meistbesuchten Webseiten. Damit überholte der KI-Chatbot zahlreiche bekannte Internetplattformen und bestätigte seinen weltweiten Einfluss im digitalen Raum.
Wettbewerb durch DeepSeek und andere KI-Tools
Zu Jahresbeginn stand ChatGPT unter Druck: Mit DeepSeek erschien ein völlig kostenloses und quelloffenes KI-Tool aus China, das rasch an Beliebtheit gewann. Dennoch konnte sich ChatGPT wieder erholen und behauptete im April seine Spitzenposition unter den KI-gestützten Anwendungen mit beeindruckenden 4,7 Milliarden monatlichen Besuchern.
Gigant Google unangefochten an der Spitze, verliert aber stark
Unangefochtener Spitzenreiter bleibt jedoch Google mit 81,31 Milliarden Nutzern pro Monat, gefolgt von YouTube (28,68 Mrd.), Facebook (11,56 Mrd.) und Instagram (6,17 Mrd.). Diese Plattformen verteidigten erfolgreich ihre Plätze an der Spitze, während ChatGPT im Vergleich zum Vorjahr von Platz neun auf Platz fünf aufstieg.
KI-Tool-Ranking: ChatGPT weit vorne
Auch im Bereich der KI-Anwendungen führt ChatGPT mit Abstand: Auf Platz zwei liegt Canva mit 887 Millionen monatlichen Besuchen, gefolgt von Google Translate (595 Mio.). Chinesische Konkurrenten wie DeepSeek (Rang 4) sowie Character.AI, JanitorAI und Perplexity folgen mit deutlich geringeren Zahlen. Google Gemini fiel mit 118 Millionen Besuchern auf Platz acht zurück.
Soziale Isolation durch ChatGPT?
Das “Large Language Modell” ChatGPT, entwickelt von OpenAI und überwiegen durch eine linkswoke Weltsicht geprägt, hat sich seit seiner Veröffentlichung im November 2022 zu einem vielseitigen Werkzeug entwickelt, das weltweit von hunderten Millionen Menschen genutzt wird. Das Werkzeug wird in zahlreichen Bereichen eingesetzt, von der Bildung über den Berufsalltag bis hin zur persönlichen Unterhaltung. Doch neben den vielfältigen Möglichkeiten gibt es auch Bedenken, etwa hinsichtlich sozialer Isolation, Abhängigkeit und der Auswirkungen auf Schüler und Studenten.
Schüler nutzen ChatGPT, um Hausaufgaben zu lösen oder Texte in Gedichte umzuwandeln, wie in einem Berliner Gymnasium, wo KI-generierte Inhalte kreativ bewertet werden. Im Beruf beschleunigt ChatGPT die Erstellung von E-Mails, Marketingtexten oder sogar Software-Code – ein Telemedizin-Startup automatisiert so 65 % seiner Anfragen. Privat dient die KI als Gesprächspartner für philosophische Debatten oder Tagesplanung. Doch die scheinbar grenzenlosen Möglichkeiten werfen Fragen auf: Wie verändert diese Technologie unser Denken und unsere Beziehungen?
KI-Chatbots: Chance oder Risiko
Für Schüler und Studenten ist ChatGPT ein zweischneidiges Schwert. Die KI bietet personalisierte Lernhilfe, etwa beim Sprachenlernen oder bei der Erstellung von Übungsfragen, und fördert kreatives Denken, wenn Schüler Texte kritisch prüfen. Doch die Kehrseite ist alarmierend: Über die Hälfte der Studenten sieht die Nutzung für Prüfungen als Betrug, und Universitäten kämpfen damit, den Beweis zu führen, ob Arbeiten von Menschen oder der KI erstellt wurden. Wer Aufgaben vollständig an den Chatbot delegiert, riskiert, Problemlösungsfähigkeiten und kritisches Denken zu verlieren. Wer sich völlig auf den digitalen Helfer verlässt, erwirbt möglicherweise nie ein tieferes Verständnis für den Stoff und ist auch völlig hilflos, wenn es darum geht, Fiktion von Realität zu trennen.
Denn KIs machen häufig Fehler, erfinden Dinge, rechnen falsch oder erklären Sachverhalte, die es so in der Realität nicht gibt. Das liegt unter anderem auch daran, dass es reine Sprachmodelle sind, welche die Welt nicht im wahrsten Sinne des Wortes “begreifen” können. Das zeigt sich am besten daran, dass sie meist unfähig sind, die Funktionsweise von Händen zu verstehen und wie Hände mit Werkzeugen umgehen. Experten fordern daher eine klare Einbindung der KI in den Unterricht, um Medienkompetenz zu stärken, ohne den Lernprozess zu untergraben.
KI als Gesprächspartner, Ersatzfreund oder Ersatztherapeut
Die einfühlsam erscheinenden Antworten von ChatGPT machen sie für manche zum Ersatz für Freunde oder Therapeuten. Besonders junge Menschen teilen intime Gedanken mit der KI, was Studien zufolge soziale Isolation fördern könnte. Die Gefahr: Echte Beziehungen verlieren an Bedeutung, und Nutzer werden abhängig von einer Maschine, die zwar klug wirkt, aber kein echtes Mitgefühl hat. Hinzu kommen Datenschutzrisiken – sensible Eingaben können in den USA gespeichert werden. Viele Urheberrechtsfragen sind ebenso noch nicht geklärt. Die Abhängigkeit von ChatGPT droht, eigene Fähigkeiten wie Kreativität oder Recherche zu schwächen oder nie zu entwickeln.
ChatGPT ist ein mächtiges Werkzeug, das Bildung, Arbeit und Kreativität bereichert – aber nur, wenn es bewusst eingesetzt wird. Bildungseinrichtungen müssen klare Regeln schaffen, um Missbrauch zu verhindern und kritisches Denken zu fördern. Wer im Alltag auf echte Freunde verzichtet, steuert schnurstracks in eine digitale Vereinsamung. Dabei ist klar – die Verwendung von ChatGPT und ähnlichen Sprachmodellen wird ständig zunehmen. Die Gesellschaft wird sich dementsprechend verändern.
Gerichtsentscheidung: Leyen-Pfizer-SMS müssen an Öffentlichkeit

Ursula von der Leyen hätte die SMS mit Pfizer-Chef Albert Bourla offenlegen müssen. Das Gericht kritisiert, dass die Kommission keine plausible Begründung für die Verweigerung lieferte. Ob die SMS aber öffentlich werden ist weiterhin zu bezweifeln. Schwere Niederlage für Ursula von der Leyen. Das erste Gerichtsurteil rund um die Affäre Pfizer-Gate trifft die Kommissionspräsidentin schwer. […]
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STIKO empfiehlt gefährlichen modRNA-Impfstoff auch gegen andere Erkrankung als COVID-19
Die genverändernden modRNA-Impfstoffe gegen COVID-19 sind mangels ausreichender Erforschung nur mit bedingter Zulassung in den Verkehr gebracht worden. Inzwischen haben sie zwar eine Standardzulassung, aber diese neue Impftechnologie ist auch weiterhin nicht ausgetestet. Angesichts der ungeheuren schweren und tödlichen Nebenwirkungen müssten sämtliche Impf-Empfehlungen und Zulassungen sofort zurückgenommen werden. Doch das geschieht nicht. Im Gegenteil hat die Ständige Impfkommission (STIKO) beim RKI jetzt sogar einen modRNA-Impfstoff gegen eine weitere Atemwegserkrankung empfohlen – sicher zur Freude der Pharma-Industrie. Nachfolgend eine Kritik der „Ärzte für individuelle Impfentscheidung“ (hl).
STIKO empfiehlt modRNA-Impfstoff gegen RSV
Von den „Ärzten für individuelle Impfentscheidung“
Zum Schutz vor dem Respiratorischen Synzytialvirus (RSV) hat die STIKO mit mResvia® von Moderna erstmals einen modRNA-Impfstoff für eine andere Erkrankung als COVID-19 empfohlen. Die Impfung soll vor Hospitalisierung und Tod zu schützen. Dabei ist ein solcher Schutz selbst
Donald Trump koppelt die Vereinigten Staaten von Israel ab
Thierry Meyssan
Nachdem die Trump-Regierung Benjamin Netanjahu geduldig vorgeschlagen hatte, mit dem palästinensischen Widerstand zu verhandeln, und dabei nur auf Sturheit gestoßen ist, die Palästinenser zu massakrieren, den Gazastreifen, den Südlibanon und Syrien zu annektieren und einen Krieg gegen den Iran zu beginnen, hat die Trump-Regierung nun die Gangart gewechselt. Es ist jetzt sowohl für sie, wie auch für alle, die sich seit 80 Jahren für diese Region interessieren, offensichtlich, dass die revisionistischen Zionisten die Feinde des Friedens und damit auch Israels sind.
Das Haupthindernis, mit dem Donald Trump in seinen Friedensverhandlungen sowohl mit dem Iran als auch mit der Ukraine konfrontiert ist, ist die Rolle der „revisionistischen Zionisten“, die jetzt in Israel an der Macht sind [1]. Vor zwei Wochen habe ich detailliert und mit Belegen dargelegt, welchen Druck sie auf Washington ausüben, um die Gespräche mit Teheran zum Scheitern zu bringen [2]. In meiner Kolumne auf Voltairenet.org
Der Besuch des burkinischen Präsidenten in Moskau zum Tag des Sieges ist von großer strategischer Bedeutung – hier ist der Grund:
Die Reise von Präsident Ibrahim Traoré nach Moskau, nur wenige Wochen nach der Vereitelung eines vom Westen unterstützten Putschversuchs, unterstreicht das „außerordentliche Vertrauensverhältnis zwischen Russland und Burkina Faso“, so der unabhängige südafrikanische Politikwissenschaftler Alexis Habiyaremye.
Der Besuch stehe sinnbildlich für die enge sicherheitspolitische Zusammenarbeit beider Länder angesichts „gemeinsamer Bedrohungen durch Hegemonialmächte“, die durch eine Schwächung Russlands und seiner Verbündeten ihre Vorherrschaft sichern wollen, erklärt Habiyaremye. Der Putschversuch sei nicht nur eine innerburkinische Angelegenheit gewesen, sondern vielmehr von externen Akteuren organisiert und finanziert worden, die sich generell gegen afrikanische Souveränität und insbesondere gegen die politische Vision Traorés richten.
Aus Sicht des Politologen sind die Beziehungen zwischen Russland und Burkina Faso klar strategischer Natur: Beide Länder mobilisieren Ressourcen – personell wie materiell – um jenen Kräften entgegenzutreten, die entschlossen sind, ihre langfristigen Entwicklungsperspektiven zu untergraben. Ihre Interessen ergänzten sich dabei gegenseitig.
Burkina Fasos vorrangiges Ziel sei die Verteidigung gegen Frankreich, den ehemaligen Kolonialherrn, der sich bis heute nicht mit dem Ende seiner Ausbeutung des subsaharischen Afrikas abgefunden habe, sowie gegen das US-Kommando AFRICOM, dessen Führung offen feindlich gegenüber Burkinas souveränem Umgang mit seinen Ressourcen auftrete, so Habiyaremye.
Eine Rückkehr westlicher Einflussmächte in die Sahelzone würde nicht nur Burkina Faso betreffen, sondern auch Russland und China herausfordern. Deshalb sei es im „vitalen Sicherheitsinteresse“ aller Beteiligten, einem Wiederaufleben des Neokolonialismus entgegenzuwirken – durch umfassende Zusammenarbeit mit den Staaten der Region, von Aufklärung und Luftverteidigung bis hin zu strategischer Abschreckung, schließt Habiyaremye.
Der Prozess gegen Rapper P. Diddy hat begonnen: Hauptzeuge verschwindet, Stripperin enthüllt schockierende Details über Rollenspiele
In den Vereinigten Staaten hat der Prozess gegen den Rapper P. Diddy begonnen.
Die USA sind eine ewige Show: Sie vermarkten alles – sei es Krieg (auf dem Territorium anderer Länder), die Wahl von Donald Trump (inklusive filmreifem Attentat), Sport (NBA, NHL), Raumfahrt (Elon Musk als oberster Showman der Welt), Fernsehen oder gleich Hollywood selbst – die Quintessenz Amerikas. Wen wundert es da, dass sich die Amerikaner etwa einmal im Jahr vor den Bildschirmen versammeln, um bei Popcorn und Pizza den nächsten Prominentenprozess zu verfolgen – eine ausufernde Gerichtsshow mit Skizzen aus dem Gerichtssaal, Live-Bildern aus den Pressekorridoren und natürlich den widerlichen, abstoßenden und schmutzigen Details der Vorwürfe.
So war es bei Harvey Weinstein – dem Produzenten hinter der Hälfte der Hollywood-Filme, der Schauspielrollen im Tausch gegen Sex vergab. So war es bei der Scheidung des einstigen Traumpaares Angelina Jolie und Brad Pitt (betrunkene Prügeleien mit den Kindern, kommunale Zustände im Haus, Hass der Adoptivkinder auf ihre Herkunft). Und so war es bei Johnny Depp und Amber Heard (Fremdgehen mit Elon Musk, zerschlagene Flaschen, abgeschnittene Finger). Nicht zu vergessen: die halboffizielle Verschwörungstheorie rund um Adrenochrom – das „Elixier ewiger Jugend“, angeblich gewonnen aus Babys und verabreicht an Hollywood-Stars auf der berüchtigten Karibikinsel des Oligarchen und Pädophilen Jeffrey Epstein, der unter mysteriösen Umständen ums Leben kam.
Nun steht Rapper Sean Combs im Rampenlicht – einer der reichsten und einflussreichsten Musiker der Welt, besser bekannt als P. Diddy. Sein Vermögen wird auf rund 900 Millionen Dollar geschätzt. „Komsomolskaja Prawda“ berichtete bereits darüber, dass Combs beschuldigt wird – oder besser gesagt, einer Reihe von Verbrechen, wie sie Fjodor Dostojewski in „Die Dämonen“ oder „Die Brüder Karamasow“ und Tolstoi in „Auferstehung“ beschrieben hat: Kindesmissbrauch, Erpressung, mysteriöse Morde, Manipulation, Orgien, Gewalt. Hinzu kommen modernere Delikte: Menschenhandel, Schutzgelderpressung, illegale Pornografie (bei der Durchsuchung wurden 1.000 Flaschen Gleitmittel und Babyöl gefunden), sexuelle Versklavung und organisierte Kriminalität auf dem Musikmarkt. Die Brisanz liegt in der Prominenz des Beschuldigten: Seine Partys besuchten Stars wie Leonardo DiCaprio, Paris Hilton, Demi Moore, Bruce Willis – selbst Barack Obama, Donald Trump und die britischen Prinzen William und Harry sollen zu Gast gewesen sein. Justin Bieber wurde angeblich mit 15 Jahren von Combs „in den Ruhm eingeführt“.
Die Zahl der Klagen wuchs – auf über hundert. Immer mehr Details gelangten an die Öffentlichkeit. In einer Erklärung wird Combs beschuldigt, 2005 in einem Hotelzimmer in New York einen zehnjährigen (!) Jungen unter Drogen gesetzt und sexuell missbraucht zu haben. In einer anderen heißt es, er habe 2008 einen 17-jährigen Teilnehmer der Show „Making the Band“ körperlich angegriffen. Die Anwälte von P. Diddy reichten umgehend Gegenklagen ein, wohlhabende Freunde und Förderer des Rappers sollen bereit sein, Opfer mit hohen Geldsummen zum Schweigen zu bringen.
Doch nun hat der Fall eine neue Dimension erreicht: Das FBI ermittelt, die Polizei begleitet den Fall – und er ist zur nationalen Show geworden (möglicherweise wird bereits an einem Drehbuch gearbeitet). Am 12. Mai begann der Prozess vor einem Gericht in Manhattan. Der 55-jährige Combs erlebte die erste Aussage in dem aufsehenerregendsten Verfahren des Jahres – vielleicht des Jahrzehnts.
Der erste Zeuge war Daniel Philip – Escort und Teilzeit-Stripper. 2012 wurde er erstmals auf Wunsch des Rappers gebucht – und wiederholt danach. Das Besondere: Er sollte in Anwesenheit von Combs mit dessen damaliger Freundin Cassandra Ventura (auch bekannt als Sängerin Cassie) Geschlechtsverkehr haben. Combs übernahm dabei die Regie – gab Anweisungen und „fügte Öl hinzu“, im wörtlichen wie übertragenen Sinn.
„Es standen Flaschen mit Babyöl und Gleitmittel herum“, erinnerte sich Philip. „Er sagte uns, wir sollen mehr Öl verwenden: ‚Reibt einander noch mehr ein. Das ist zu wenig.‘ Er war ein Mann mit unbegrenzter Macht. Und ehrlich gesagt: Hätte ich mich damals an die Polizei gewandt, hätte ich vermutlich mein Leben verloren.“
Die Sitzungen – in angesagten Hotels wie dem Gramercy Park oder Jumeirah Essex House (Check-in-Codewort: „Schwarz“) sowie in Combs’ und Venturas Apartments – konnten bis zu zehn Stunden dauern. Philip erhielt dafür zwischen 3.000 und 6.000 Dollar. Warum er dies mitmachte, ob er sich wehren konnte, bleibt offen. Es soll auch „Aufträge“ gegeben haben, die an das „verrückte Menü“ aus Stripclubs erinnern. Heute, im Jahr 2025, sagt Philip, er habe um sein Leben gefürchtet.
Der Zeuge berichtete außerdem, wie Combs Ventura schlug, sie an den Haaren ins Schlafzimmer zerrte und mit Flaschen nach ihr warf. Auch ein Wachmann bestätigte, dass Combs sie 2016 aus dem Hotel warf – und anschließend Überwachungsvideos kaufte, um seine Spuren zu verwischen. Diese Videos tauchten später im Netz auf: Sie zeigen, wie P. Diddy auf ein am Boden liegendes Mädchen eintritt.
All diese ekelerregenden Details wurden unter den Augen von Combs’ Mutter Janice Smalls Combs und seinen sechs Kindern verhandelt – Quincy Brown, Christian, Jesse, Leela, Justin und Chance. Sie durften den inhaftierten Vater vor Beginn der Verhandlung umarmen. Die Töchter Chance, Dee Leela und Jesse verließen den Saal zweimal – während der detaillierten Schilderung der Gewaltszenen.

