Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Genug von Benjamin Netanjahu?

Hat Donald Trump endlich die Einsicht?

Philip Giraldi

Ich habe in der Vergangenheit spekuliert, dass Präsident Donald Trump, der mit seinem enormen Ego ausgestattet ist, irgendwann die Nase voll davon haben könnte, von der amerikanischen Israel-Lobby und insbesondere vom israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu manipuliert und kontrolliert zu werden. Ich dachte und hoffte, dass er so verärgert sein könnte, dass er die Kontrolle über die sogenannte „Schwanz-wedelt-mit-Hund“-Beziehung übernehmen könnte, die Israel so lange in den Fahrersitz gesetzt hat. Obwohl ich einige der jüngsten Entwicklungen nicht überinterpretieren möchte, deutet der erste Hinweis darauf, dass in Washingtons Verhältnis zu dem, was euphemistisch als „Amerikas bester Freund und engster Verbündeter“ bezeichnet wurde, auf erste Sicht hin nicht alles zum Besten steht.

Viele Beobachter äußern nun offen ihre Ansicht, dass Israel und seine allmächtige Lobby in den Vereinigten Staaten von Amerika viele Aspekte der Regierung korrumpiert haben und nun kontrollieren, angefangen an der Spitze in Washington bis hinunter auf die Ebene der Bundesstaaten und Kommunen. Wenn Sie einen greifbaren Beweis dafür suchen, dass eine Regierung keinerlei nationalen Interessen dient, sollten Sie sich die beinahe schon vergötternde Netanjahu-Aktion der unterwürfigen Kongressmitglieder bei seinen jüngsten Besuchen im US-Kongress ansehen. Oder sehen Sie sich die Antisemitismus- und Anti-Boykott-Gesetze an, die derzeit im Kongress behandelt werden und allen Amerikanern die freie Meinungsäußerung und Vereinigungsfreiheit nehmen sollen, sodass sie weiterhin gegen ihr eigenes Land oder andere Nationen demonstrieren oder diese sogar kritisieren können – mit der einzigen Ausnahme Israels. Wenn Sie nicht glauben, dass das passieren wird, sehen Sie sich die aktuelle Geschichte aus San Marcos in Texas an, die von dem glühend zionistischen Gouverneur Greg Abbott verbreitet wird.

Angesichts der Tatsache, dass Juden etwa 3 % der US-Bevölkerung ausmachen, ist die Etablierung einer solchen Kontrolle durch Bestechung und die Unterstützung willfähriger Medien wirklich eine bemerkenswerte Errungenschaft. Man könnte jedoch plausibel argumentieren, dass sie dem Land als Ganzes schrecklichen Schaden zugefügt und nichts zum Wohle des amerikanischen Volkes beigetragen hat. Israel begeht derzeit einen Völkermord an den Palästinensern, der von der Trump-Administration finanziert, bewaffnet und politisch gedeckt wird – ganz nach dem Vorbild des Genozid-Präsidenten Joe Biden. Ein Anruf aus dem Weißen Haus bei Netanjahu hätte diesen Völkermord stoppen können. Doch bisher hat niemand angerufen.

Ich muss gestehen, dass ich schockiert bin, nachdem ich einige der jüngsten Berichte – natürlich hauptsächlich aus israelischen und anderen ausländischen Medien – gelesen habe, die das Zerwürfnis zwischen Trump und Netanjahu beschreiben. Die Anzeichen dafür, dass sich Ärger zusammenbraut, könnten durchaus auf den 11. Januar zurückgehen, als der Sondergesandte des US-Präsidenten Steve Witkoff ein Treffen mit Netanjahu in Tel Aviv forderte. Netanjahu antwortete, es sei ein Samstag, der Sabbat, doch Witkoff, der auf Befehl Trumps handelte, bestand darauf, und das Treffen fand statt. Es entwickelte sich ein angespannter Schlagabtausch, der unter anderem die Umsetzung eines vom Weißen Haus ausgehandelten Waffenstillstands für Gaza forderte. Dies geschah auch, obwohl Netanjahu später davon zurücktrat und die Feindseligkeiten wieder aufnahm, bevor dieser am 1. März in Phase zwei ging. Es folgte eine Forderung Trumps, Netanjahu solle ihn Anfang April in Washington besuchen, und es gab Berichte über Meinungsverschiedenheiten über die Zollpläne der Regierung und über die Verhandlungen der USA mit der Hamas ohne Beteiligung Israels. Die Diskussionen drehten sich auch um die Gespräche der USA mit dem Iran über die Wiederaufnahme eines Programms (JCPOA), das Trump während seiner ersten Amtszeit aufgekündigt hatte. Ziel war die Überwachung des iranischen Atomprogramms, um dessen Bewaffnung zu verhindern. Netanjahu forderte eine „Libyen-Lösung“, die einen Krieg unter Beteiligung US-amerikanischer Streitkräfte bedeutet und die iranische Verteidigungsfähigkeit praktisch zerstört hätte. Selbst ein realitätsfernes Weißes Haus erkannte, dass dies in Teheran niemals akzeptiert werden würde. Netanjahu war Berichten zufolge auch verärgert über den Widerstand der Trump-Regierung gegen seine eigenen Pläne, die Palästinenser ethnisch zu säubern und gleichzeitig Krieg gegen die Iraner zu führen.

Mit dem Schritt der USA, direkt mit der Hamas zu verhandeln und Israel außen vor zu lassen, begann die Rebellion Washingtons. Darauf folgten Verhandlungen mit dem Iran, wiederum ohne israelische Beteiligung. Hinzu kamen die US-Verhandlungen mit Saudi-Arabien, ebenfalls ohne Einbeziehung Israels, über die Absicht des Königreichs, ein eigenes ziviles Atomprogramm zu entwickeln. Schließlich gab es letzte Woche die Entscheidung, nach direkten Verhandlungen einen Waffenstillstand mit den Houthis zu schließen, den das Weiße Haus scherzhaft als „Kapitulation“ der Jemeniten bezeichnete. Einige Beobachter akzeptierten die Formulierung, stellten aber die Frage, wer in einem Krieg, der über eine Milliarde Dollar gekostet und nichts gebracht hatte, kapituliert hatte. Israel seinerseits war weder an den Gesprächen noch an der Vereinbarung beteiligt, was einen verärgerten Netanjahu zu dem Schwur veranlasste, „uns allein zu verteidigen“.

Doch diese Woche sandte Trump die deutlichste Botschaft von allen an Netanjahu. Er hatte geplant, sich nächste Woche mit den Staatschefs Saudi-Arabiens, der Vereinigten Arabischen Emirate und Katars im Nahen Osten zu treffen, wird sich jedoch nicht mit Netanjahu treffen. Gleichzeitig sagte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth laut zwei israelischen Beamten eine geplante Reise nach Israel ab und bekräftigte damit die Botschaft des Präsidenten. Der unmittelbare Grund für den Bruch war, dass Trump offenbar auf eine deutliche Deeskalation und sogar einen Waffenstillstand im Gazastreifen als Höhepunkt seiner Reise gehofft hatte, für den er sich die Lorbeeren anrechnen lassen wollte. Netanjahu jedoch berief stattdessen Armeereserven ein und ordnete eine deutliche Eskalation an. Die Times of Israel berichtete unter Berufung auf zwei „hochrangige Quellen aus dem Umfeld des Präsidenten“, dass „Trump von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu enttäuscht sei“. Und selbst der Meinungskolumnist Thomas Friedman in der sonst so vorsichtigen Berichterstattung der New York Times über Israel, deutet in einem Artikel mit dem Titel „Diese israelische Regierung ist nicht unser Verbündeter“ offen an, dass sich die Netanjahu-Regierung aufgrund der extremistischen Agenda ihres Regimes nicht länger wie ein Freund Amerikas verhalte.

In mehreren Berichten, die sich angeblich auf mehrere Quellen innerhalb der israelischen Regierung stützen, heißt es nun, Trump habe de facto die Beziehungen zu Netanjahu abgebrochen und werde keinen direkten Kontakt mehr mit dem israelischen Premierminister haben. Ron Dermer, Minister für strategische Angelegenheiten der israelischen Regierung und ehemaliger Botschafter in den USA, war am Donnerstag in Washington und wurde empfangen und traf sich mit Trump. Berichten zufolge wurde ihm rundheraus gesagt, dass die USA „bei regionalen Plänen vorankommen werden, ohne sich mit Netanjahu abzustimmen, und man beschuldigte ihn der Manipulation.“ In einem Bericht über die Entwicklung wurde weiter betont, dass Trump es am meisten hasst, wenn man auf ihn herabschaut und ihn manipuliert: „Es gibt nichts, was Trump mehr hasst, als als Narr oder als jemand, mit dem man spielt, dargestellt zu werden. Deshalb hat er beschlossen, den Kontakt zu Netanjahu abzubrechen“, fügte ein US-Beamter inoffiziell hinzu.

Was in den Medien nicht diskutiert, in Geheimdienstkreisen in Washington jedoch dennoch erwogen wird, ist der mögliche Zusammenhang zwischen Netanjahus Exkommunikation und verschiedenen Entlassungen und Versetzungen hochrangiger Posten in Washington, darunter auch der des Nationalen Sicherheitsberaters Mike Waltz, der zum UN-Botschafter degradiert wurde. Es gibt offenbar starke Hinweise darauf, dass Netanjahu Trump nicht unbedingt vertraute und ihn und seine Entscheidungen über eine Reihe von Beamten seines Kabinetts ausspionierte. Dies erklärt in gewissem Maße die merkwürdigen Signal-Telefonate, bei denen der Journalist Jeffrey Goldberg zufällig mithörte, sowie andere Vorfälle, die darauf hindeuten, dass der Mossad oder die israelische Botschaft in Washington Beziehungen aufgebaut haben, die den Präsidenten umgehen sollen und als Spionage bezeichnet werden könnten. Dies würde auch die widersprüchlichen Signale aus der Regierung erklären, die darauf hindeuten, dass einige „Rekruten“ darin geschult werden, welche Äußerungen sie zur Durchsetzung der Netanjahu-Agenda treffen sollen.

Wie sich das Ganze entwickeln und wo es letztlich enden wird, bleibt ungewiss, da die mächtige Israel-Lobby mit ziemlicher Sicherheit ihre Bemühungen verstärken wird, die Dominanz Israels über die US-Außenpolitik im Nahen Osten wiederherzustellen – was Trump nun als „Manipulation“ bezeichnet. Zionistische Superfalken im Kongress warnen das Weiße Haus bereits, dass jedes Abkommen über die nukleare Entwicklung mit dem Iran vom Parlament abgelehnt werde, wenn es nicht einen „vollständigen Abbau“ aller nuklearen Anreicherungsanlagen durch Teheran beinhaltet. Dies dürfte inakzeptabel sein und bedeutet, dass keine Einigung möglich sein wird. Die Senatoren Lindsey Graham, Tom Cotton und Ted Cruz, die sich vollständig im Besitz Israels befinden, führen den Angriff an und behaupten, über genügend Stimmen zu verfügen, um einen solchen Vorschlag zu blockieren. Das bedeutet, dass es sich weder um ein „Gesetz“ noch um einen Vertrag handeln wird und jeder neue Präsident sich daraus „zurückziehen“ könnte, genau wie Trump es 2017 mit dem ursprünglichen JCPOA getan hat.

Es hat sich also etwas in den Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Staaten getan. Dass Washington in seiner Nahostpolitik wieder eine gewisse Handlungsfreiheit erlangt, kann nur gut sein, da das einseitige Verhältnis zu Israel nichts als Kummer und Leid gebracht hat. Man kann hoffen, dass es in diese positivere Richtung weitergeht, aber es wird starken Widerstand von Kongress und Medien geben, gelenkt von der mächtigen Israel-Lobby. Trump und seine Unterstützer werden von allen Seiten angegriffen werden, aber wir einfachen Bürger, die das Ganze von der Seitenlinie aus beobachten, müssen auf ein gutes Ergebnis hoffen und beten.

Verschwundene Krieger: Das Geheimnis von Nordkoreas versteckter Armee in Kursk

Verschwundene Krieger: Das Geheimnis von Nordkoreas versteckter Armee in Kursk

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Lange Zeit war ihre Anwesenheit unauffindbar – bis jetzt. Aber warum? Trotz Einwänden des russischen Militärs durften koreanische Truppen schließlich in Kursk kämpfen. Präsident Putin hatte zwingende Gründe für diese Entscheidung. Ich habe wiederholt geschrieben, dass sich in Kursk keine nordkoreanischen Truppen befanden, trotz gegenteiliger Behauptungen des Kiewer Regimes und der westlichen Medien. Zum Zeitpunkt meiner […]

Der Beitrag Verschwundene Krieger: Das Geheimnis von Nordkoreas versteckter Armee in Kursk erschien zuerst unter tkp.at.

NIEDERTRÄCHTIG: Priester SCHLÄGT Kleinkind!(Video) – Hintergrund zur Gewalt von Geistlichen gegen Kinder!

Mit eines der entsetzlichste Verbrechen ist die Gewalt von Priestern gegen Kinder. Gerade von jenen also, die anscheinend das „gute Evangelium“ verbreiten! Wie noch aufzuzeigen sein wird, gibt es diese Gewalt in verschiedenen Facetten. Ein Video, das in den sozialen Netzwerken verbreitet wird,  erregt zur Zeit die Gemüter der User. Es zeigt doch tatsächlich, wie […]

Warum die Bundesregierung die Waffenlieferungen an Kiew künftig geheim halten will

Drei Jahre lang hat die Ampel-Regierung transparent berichtet, welche Waffen sie in die Ukraine geschickt hat. Die Liste der Waffen und Munition, die Deutschland in den Krieg gegen Russland geschickt hat, ist beeindruckend und umfasst beispielsweise 103 Panzer Leopard 1 A5, 18 Panzer Leopard 2, 140 Schützenpanzer Marder, 54 gepanzerte Truppentransporter M113, 60 Flakpanzer Gepard, […]
Ansichten eines Clowns: Ein neuer Tiefpunkt für Böhmermann

Ansichten eines Clowns: Ein neuer Tiefpunkt für Böhmermann

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Ansichten eines Clowns: Ein neuer Tiefpunkt für Böhmermann

Ansichten eines Clowns: Ein neuer Tiefpunkt für Böhmermann

Hetze gegen Patrioten wird in den ÖRR gerne als Satire verkauft – u.a. von überzeugten Mainstream-Helfershelfern wie Jan Böhmermann. Doch bei der letzten Sendung von ZDF Magazin Royale ging der Schuss nach hinten los. Statt Häme, erfuhren patriotische Influencer Solidarität und Unterstützung.

von Aischa Schluter

Jan Böhmermann als Hofnarren zu bezeichnen wäre eine Beleidigung für diesen einst ehrbaren Beruf. Denn auch wenn Böhmermann in erster Linie seichte konformistische “Unterhaltung” für das Establishment produziert, so haben Hofnarren doch auch immer den Mächtigen den Spiegel vorgehalten. Böhmermann hingegen betreibt die Propaganda der Mächtigen – und tritt nach unten. Da es ihm offensichtlich nicht gelingt, sich inhaltlich mit den Ansichten der „rechtsextremen“ (drunter geht es ja nicht) Youtuber auseinanderzusetzen, wechselt er nun die Strategie und geht zum persönlichen Angriff über. Wie auf der großen Bühne der Politik, wo aus „die AfD inhaltlich stellen“ nun mangels Argumenten das generelle Verbot der Partei gefordert wird, versuchte er, gemeinsam mit pseudojournalistischen Komplizen, die Existenz des Youtubers “Clownie” und die seines Kanals „Clownswelt“ zu zerstören. Die sonst gängige Cancel Culture verfängt leider bei Youtubern nicht, da sich diese eine eigene Präsenz aufbauen können und sich somit dem Zugriff des medialen Komplexes entziehen.

Natürlich haben Böhmermann und die ebenfalls an der „Recherche“ beteiligte Wochenzeitung “Die Zeit” versucht, den Youtube-Kanal mit einem Appell an Google und damit über die übliche Denunziation sperren zu lassen. Doch scheinbar hält selbst Youtube, das sich in der Vergangenheit schon oft genug als willfähriger Büttel bei der Durchsetzung der Interessen der Mächtigen erwiesen hat, noch mehr von der Meinungsfreiheit als die linken Verbotsaktivisten – oder der dahinterstehende Google-Konzern will nicht auf die Einnahmen verzichten, die ein monetarisierter Account mit über einer Viertelmillion Abonnenten einbringt.

„Wilkommen (sic!) im Mainstream“

Am 9. Mai 2025 erschien die Folge „Wilkommen (sic!) im Mainstream“ des ZDF-“Neo”-Magazins, welches sich mit vermeintlich „rechtsextremen“ Youtubern befasst. Natürlich hält sich Böhmermann nicht damit auf den Begriff „rechtsextrem“ zu definieren, den er auch munter mit „faschistisch“ und anderen Schmähworten aus dem Setzkasten der politischen Agitation synonym verwendet. Die “inhaltliche” Auseinandersetzung mit allen vorgestellten Youtubern erschöpft sich in ein oder zwei aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten. Man verlässt sich darauf, dass der treue Konsument der Sendung sich mit der Nennung von Buzzwords zufrieden gibt. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Benennung der Klarnamen; doch dazu später mehr.

Auch die “Zeit” geht in ihrem ebenfalls am 9. Mai erschienenen Artikel „Der rechte Clown“ kaum auf Inhalte ein. Er habe Scholz einen Kriegstreiber genannt, sich über Ricarda Langs Körper lustig gemacht und Thunberg als zurückgeblieben bezeichnet, wird da über “Clownie” berichtet Man fragt sich allerdings, warum man nicht juristisch gegen “Clownie” vorgeht, wenn er doch vermeintlich justiziable Beleidigungen tätigt!? Dass diese Vorwürfe aus einer Ecke kommen, die immer wieder munter betont, dass man Alice Weidel gerichtsfest als “Nazi-Schlampe“ bezeichnen darf – geschenkt.

Die “Zeit” und der Clown

Im letzten Abschnitt des unsäglichen “Zeit”-Artikels erfahren wir dann auch nicht etwa, welche Aussagen in den Videos getätigt werden – sondern wie sich „Bekannte“ an Diskussionen mit ihm erinnern. So muss man sich auch nicht für die Aussagen rechtfertigen oder gar Quellen in seinen Videos benennen, sondern kann fröhlich einen Strohmann nach dem anderen ins Feld führen. Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, dass ein ausführlicher Vortag über die aus der Kriminalstatistik abgeleiteten Überrepräsentation bestimmter Zuwanderergruppen zu gerne auf „Schwarze Menschen sind krimineller als Weiße“ (“Zeit”) umgedeutet wird, um der aufziehenden kognitiven Dissonanz zu begegnen.

Aber die “Zeit” gräbt noch tiefer in “Clownies” Umfeld. Sie besucht seine Eltern, informiert seine Band – und die trennt sich prompt von ihm, eine niederträchtige und charakterlose Reflexhandlung, die ganz typisch ist für das deutsche Mitläufertum unter allen Fahnen. Und schließlich posaunt dann auch noch Böhmermann im ÖRR genug persönliche Details in die Welt, damit sogar ein Fünfjähriger mit Internetanschluss die Person ausfindig machen kann. Da hat sich der gute Böhmi gewiss mit seiner Rechtsabteilung abgesprochen, ab wann die Grenze zum mittlerweile nach Paragraph 216 Strafgesetzbuch unter Strafe stehenden Doxxing überschritten ist. Schon im Eigeninteresse: Weil angeblich böse Rechte und Corona-Leugner ihrerseits nämlich nun auch seine Privatadresse öffentlich gemacht und ins Netz gestellt haben, heult er rum und lässt sogar den Staatsschutz ermitteln.

Doxxing als Waffe im Kulturkampf

Doch hier geht es nicht um Böhmermann, der die eigene Medizin zu schmecken bekommt, sondern um das, was er und die “Zeit“ hier angerichtet haben, übrigens unter Bruch aller ethischen und journalistischen Standards. Wohl sehr wohl hinterlistig und zum Zweck der Feindmarkierung werden die Daten von “Clownie” nun überall im Netz verstreut – denn nicht zuletzt ist es auch ein indirekter Aufruf an die militante Antifa, die Sturmabteilung des linken Milieus. “Clownie” habe, so befindet Böhmermann in arroganter Anmaßung, sein Recht auf Anonymität verwirkt. Mit welchem Recht sich der Hofnarr zum Richter aufschwingt, bleibt sein Geheimnis, doch es muss sich wohl um eine Mischung aus gefühlter moralischer Überlegenheit und Verzweiflung handeln.

Dass sich die “Zeit”, die schon über die gefährlichen Folgen von Doxxing („Eine Waffe namens Doxxing“) geschrieben hat, wenn dieser perfiden Methode Gleichgesinnte zum Opfer fielen,  wie auch der öffentlich-rechtliche Staatsfunk  („Was ist ‚Doxing‘, wer wird häufig gedoxt und warum ist es gut, dass es seit 2021 strafbar ist?“) als Schirmherr an dieser Aktion beteiligen, ist jedoch der eigentliche Skandal und zeigt die Gefahr: Es genügt inzwischen offensichtlich eine beliebige Privatdefinition von „rechtsextrem“, um einem missliebigen Künstler, der aus naheliegenden Gründen die Anonymität einer Kunstfigur wählte, alle Schutzrechte abzusprechen. Das ist kein Journalismus, das ist Selbstjustiz an der Schwelle zu Lynchjustiz. Die Wahrung journalistischer Standards erfolgt nur oberflächlich, doch eigentlich ist es dies: Bedrohung, Einschüchterung, Eingriff in die Meinungsfreiheit. Methoden, die an dunkle Zeiten in der deutschen Geschichte erinnern.

Macht der Verzweiflung

Das konservative oder rechte Spektrum ist seit Jahren die Gängelungen durch den Mainstream gewohnt: Ausschluss von jeder Monetarisierung, Einschränkung von Reichweiten und Shadowbanning, Verbannung unliebsamer Meinungen aus den Kommentarspalten, Sperrungen oder Boykottaufrufe. Doxxing ist auf beiden Seiten des politischen Spektrums nichts Neues. Aber dass dieses Doxxing nun von staatlichen Stellen in Zusammenarbeit mit Qualitätsmedien betrieben wird, hat eine ganz neue Qualität. Das letzte, was man jetzt allerdings tun sollte wäre, sich auf deren Niveau herabzubegeben und ebenfalls Doxxing beim politischen Gegner oder bei Journalisten zu betreiben. Die oben erwähnte Veröffentlichung von Böhmermanns Privatanschrift fühlt sich wie ausgleichende Gerechtigkeit an, doch letztlich begibt man sich damit auf das primitive Niveau dieses Hetzers und seiner antidemokratischen Mitstreiter

Es muss wohl die Macht der Verzweiflung sein. Viele der Positionen, die “Clownie” und andere „rechtsextreme” Youtuber beispielsweise bezüglich Migration vertreten, werden – infolge des jahrelangen Aufbäumens der Gegenöffentlichkeit und deren erfolgreichen Info-Feldzugs im Netz gegen die massenmediale Propaganda des Goliaths namens “Qualitätsmedien” beziehungsweise des milliardenschweren ÖRR – vom Großteil der Bevölkerung geteilt.

Partielles Happy-end

Die Deutungshoheit dieser einstigen Leitmedien ist ebenso dahin wie ihre Glaubwürdigkeit und das von der Bevölkerungsmehrheit in sie gesetzte Vetrauen. In deren Redaktionsstuben redet man sich nun ein, dies läge an der Manipulation an Falschdarstellungen, die kritiklos geschluckt würden. Doch das ist Projektion: Zu lange haben die Meinungsmacher die tatsächlichen Ausmaße der Migration und anderer Themen beschönigt, relativiert, verschwiegen. Die Gegenbewegung arbeitet hingegen mit Argumenten, mit Fakten, mit Statistiken. Deshalb verfangen die Argumente.

Und so scheint, zumindest dies ein partielles Happy-end,  auch diese Aktion für “Böhmi” ein gewaltiger Schuss in den Ofen gewesen zu sein: Die Abonenntenzahl von „Clownswelt“ stieg von den noch in der Sendung erwähnten 227.000 auf mittlerweile über 350.000, Tendenz ungebrochen steigend. Clownies Video zu Böhmermanns Sendung hat nach nur einem Tag 643.000 Aufrufe; ein weiteres schönes Beispiel für den Streisand-Effekt. Wie sang schon Bob Marley: “You can fool some people some times, but you cant fool all the people all of the time.”

Der Beitrag Ansichten eines Clowns: Ein neuer Tiefpunkt für Böhmermann ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.

Der Spiegel titelt „Deutschland erhöht Druck auf Putin“

Ich beginne diesen Artikel mit ein wenig Russischunterricht: Das russische Wort für Plastiktüte lautet „Paket“. Und in jeder russischen Küche gibt es das in Russland sogenannte „Paket für Pakete“, also eine Tüte, in die man neue Tüten stopft, um sie später als Müllbeutel zu verwenden. Über die europäischen Sanktions-Pakete lachen die Russen schon lange mit […]

Eurovision Song Contest – die zwangsfinanzierte Zerstörung der ethischen Werte

„Waterloo“ und „Ein bisschen Frieden“ – solche unschuldigen Lieder über Liebesgeschichten und Friedenssehnsucht, die einst auf Platz 1 des europäischen Musikwettbewerbs ESC landeten, hätten heute keine Chance, überhaupt teilzunehmen. Vielmehr muss es woke und queer sein, hypersexualisiert oder gar satanisch, als ob man uns jede Ethik und Moral ab-erziehen und alle Tabus restlos beseitigen will. Okkultismus ist willkommen, Glaubensinhalte werden lächerlich gemacht. Doch was kann der Einzelne tun, außer abschalten? Diese Sendung bringt zwei Ideen dazu – z. B. einen alternativen Sängerwettbewerb mit Mut machenden, aufbauenden Liedern.

Weltwoche Daily: Zweifel an Merz’ Fähigkeiten in der britischen Presse

„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe:

  • Putin hat recht: Über Kriegsursachen reden!
  • Zweifel an Merz’ Fähigkeiten in der britischen Presse.
  • Trump bringt die Diplomatie zurück.
  • Bis zu 22.000 Euro Rente für Baerbock und Co.

„Weltwoche Daily Schweiz“:

  • Putin bietet Frieden an und will über Kriegsursachen reden.
  • ESC: Schande für die Schweiz.
  • Zarte Neutralitätsknospen in Genf.
  • Missbrauch der Anti-Rassismus-Strafnorm.
Volk ohne Zukunft?

Volk ohne Zukunft?

Von WOLFGANG HÜBNER | Erstmals in der Geschichte gibt es in Deutschland mehr alte als junge Menschen. 2024 waren rund 25 Prozent der Deutschen 60 Jahre und älter, hingegen nur knapp 20 Prozent zwischen Null und 24 Jahren. Da der Anteil der 40 bis 59 Jahre alten Menschen mit über 22 Prozent der höchste ist, wird sich die Überalterung der deutschen Bevölkerung in der Zukunft noch deutlich zuspitzen. Wesentlich ändern daran ließe sich auch mit einem plötzlichen Babysegen nichts mehr. Eine Gesellschaft, die vorwiegend im Hier und Jetzt zu leben pflegt, verdrängt die dramatischen sozialen und psychologischen Folgen dieser Entwicklung.

Kommen wir zuerst zu den sozialen Folgen: Einer neuen Studie zufolge müssen 2020 geborene Kinder, es waren 773.000, in ihrem kommenden Erwerbsleben fast 56 Prozent des Bruttolohnes für Sozialversicherungen aufwenden. Das sind mehr als 16 Prozent höhere Beiträge derjenigen, die 1960 geboren wurden und bald in Rente gehen. Doch auch deren künftige Rentenzahlungen können nicht mehr ohne Rentenkürzungen, Erhöhung des Rentenalters oder noch mehr Finanzierungsanteilen aus dem Bundeshaushalt geleistet werden. Genau um diese Frage gibt es nun den ersten ernsten Streit in der neuen Koalition von Union und SPD.

Doch das ist die Koalition, die mit ihrem massiven Verschuldungskurs, unterstützt von den grünen Freunden der „Nachhaltigkeit“, nach der Devise handelt: Es gibt nur Heute, kein Morgen. Und deshalb lebt die heutige Generation auf Kosten ihrer (wenigen) Kinder und (noch weniger) Enkelkinder. Die ohnehin schon astronomisch hohen Staatsschulden von bald drei Billionen Euro erhöhen sich durch die jüngste Grundgesetzänderung der Schuldenbremse noch einmal drastisch. Die daraus resultierenden Zahlungen für Zins und Zinseszins zwingen die nach uns Kommenden entweder in eine unerträgliche Schuldknechtschaft, Staatsbankrott oder Revolution.

Parteien und Politiker, die nur in kurzen Wahlperioden kalkulieren und handeln, kümmert das nicht, den Großteil der Bevölkerung allerdings auch nicht. So wenig Deutschland um mehr wirksame Maßnahmen für mehr Geburtenfreudigkeit bemüht ist, so wenig denkt und spricht man hierzulande über die Frage, ob das deutsche Volk noch eine Zukunft haben wird oder kann. Talkshows mit diesem Schicksalsthema wären wahrscheinlich immer noch „Nazi“, also finden sie erst gar nicht statt.

Massenpsychologisch sind die Folgen der auf den Kopf gestellten Altersstruktur kaum weniger dramatisch. Wurden die Alten früher als dahinschwindende Minderheit geachtet und als Menschen mit größerer Erfahrung auch besonders beachtet, so kann das bei einer Mehrheit der Alten nicht mehr erwartet werden. Denn diese Mehrheit, die schon jetzt jede Wahl entscheidet, muss von der Minderheit der Jungen nicht als Segen, sondern als Blockade und Verursacher ihrer sozialen Schwierigkeiten empfunden werden. In den dreißiger und vierziger Jahren des laufenden 21. Jahrhunderts dürfte sich dieser Konflikt erst richtig zuspitzen.

Viele aus der „Boomer“-Generation der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts werden das noch miterleben und vielleicht auch miterleiden. Schon jetzt gibt es große Unterschiede im Lebensgefühl zwischen denjenigen, die noch in nichtdigitalen Zeiten aufgewachsen sind und den anderen, für die das Leben mit Smartphone oder Tiktok völlig selbstverständlich ist. Millionen Singles zwischen 40 und 60 Jahren sollten nicht erwarten, von den bereits bei Geburt hochverschuldeten jungen Deutschen im Alter selbstlos versorgt und betreut zu werden. Das Zeitgeistmotto, wonach wir einfach besser nicht über solche Probleme reden und nachdenken sollten, wird sich in der Realität als Illusion erweisen.


Volk ohne Zukunft?Wolfgang Hübner.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar.

Die Mainstream-Medien machen aus komplexer Wissenschaft eine drohende Katastrophe

Die Mainstream-Medien machen aus komplexer Wissenschaft eine drohende Katastrophe

Die Mainstream-Medien machen aus komplexer Wissenschaft eine drohende Katastrophe

Vijay Jayaraj

Die Weigerung der Mainstream-Medien, eine neutrale Haltung zum Klimawandel einzunehmen, hat eine komplexe wissenschaftliche Debatte in ein monolithisches Narrativ einer drohenden Katastrophe verwandelt.

Weit davon entfernt, unparteiische Schiedsrichter zu sein, sind die Medien begeisterte Propagandisten mit bis zum Erbrechen wiederholten Weltuntergangsprognosen, die immer wieder nicht eintreffen, während sie eine Fülle wissenschaftlicher Untersuchungen ignorieren, die das Narrativ der katastrophalen Erwärmung in Frage stellen.

Das ist kein Journalismus, sondern Aktivismus, der sich als Wahrheitsfindung tarnt. Das Ergebnis? Eine in die Irre geführte Weltbevölkerung, politische Entscheidungsträger, die sich von Fiktionen leiten lassen, und Entwicklungsländer, die durch eine Energiepolitik gefesselt sind, die der „grünen“ Ideologie Vorrang vor dem menschlichen Wohlergehen einräumt.

Lügen, noch mehr Lügen – und Panik

Praktisch alle großen Verlage und Fernsehsender – von The Atlantic über die Los Angeles Times bis hin zu The Guardian und der BBC – veröffentlichen regelmäßig Prognosen über die Klima-Apokalypse. Diese Medien arbeiten nach einem „Post-Truth“-Drehbuch: Verstärken der extremsten Vorhersage, verwerfen derselben, wenn sie widerlegt ist, und die nächste Schreckensmeldung bringen.

1971 erklärte die Washington Post, dass die Emissionen fossiler Brennstoffe eine Eiszeit einleiten würden. Ja, Sie haben richtig gelesen: eine Eiszeit! Im Jahr 2006 verkündete der Guardian, dass es in Zukunft in Teilen Großbritanniens keinen Schnee mehr geben würde. 2009 berichtete CBS, dass das Eis in der Arktis im Sommer bald verschwinden würde. Das Problem: All diese verzweifelten, angstmachenden Prophezeiungen sind nicht eingetreten, nicht einmal ansatzweise.

Über die Angst vor der „globalen Abkühlung“ in den 1970er Jahren, die Hurrikane in den 2000er Jahren und die Panik vor der „Versauerung der Ozeane“ in den 2010er Jahren wurde jeweils atemlos berichtet und dann stillschweigend aufgegeben. Das Ziel ist nicht die Genauigkeit, sondern die Aufrechterhaltung der Angst.

Die Medien erheben Nicht-Experten in den Status von Propheten, während sie den strengen wissenschaftlichen Diskurs beiseite schieben. Wenn Al Gore der Prophet des Klimawandels war, wurde Greta Thunberg zu dessen Schutzheiliger. Thunberg, ein Teenager ohne wissenschaftliche Referenzen, wurde durch rücksichtslose Berichterstattung und die zynische Ausbeutung eines Kindes zu Weltruhm katapultiert. Ihre 2019 gehaltene Rede „Wie kannst du es wagen?“, eine Meisterleistung in emotionaler Rhetorik, wurde als ein Hilferuf einer verratenen Generation verstanden.

In der Gesellschaft führt der Alarmismus der Medien zu Verzweiflung und Spaltung. Junge Menschen, die mit Bildern eines sterbenden Planeten bombardiert werden, berichten von einer zunehmenden „Klimaangst“, ein Phänomen, das in einer Lancet-Studie aus dem Jahr 2021 dokumentiert worden ist. In der Zwischenzeit erstickt die Verunglimpfung von Skeptikern die Debatte und schafft eine Echokammer, in der nur eine Perspektive toleriert wird. Dies ist nicht das Markenzeichen einer freien Presse, sondern einer Propagandamaschine.

Berufung auf Autorität im globalen Süden

Die vielleicht tragischste Folge dieses Medienmissbrauchs zeigt sich in den Entwicklungsländern. Nachrichtenagenturen in Asien, Afrika und Lateinamerika übernehmen oft alarmistische Inhalte westlicher Medien, ohne sie unabhängig zu überprüfen.

Da die Nachrichtenmedien in diesen Regionen nur über begrenztes lokales Fachwissen verfügen oder keinen Zugang zu ausgewogener Forschung haben, verfallen sie in den Trugschluss, sich auf eine Autorität zu berufen und jede von der BBC oder dem Guardian veröffentlichte Behauptung als unanfechtbare wissenschaftliche Grundlage zu akzeptieren. Dies führt zu einer Rückkopplungsschleife, in der lokale Journalisten und politische Entscheidungsträger Unwahrheiten verbreiten in der Annahme, dass westliche Medien den wissenschaftlichen Konsens widerspiegeln.

Das Ergebnis ist eine gefährliche Verzerrung der Prioritäten. Länder, die mit Armut, Arbeitslosigkeit und Energieunsicherheit zu kämpfen haben, werden unter Druck gesetzt, auf der Grundlage falscher Klimaängste eine wirtschaftlich ruinöse Politik zu betreiben. Dies führt zu einer politischen Landschaft, in der Entwicklungsländer kostspielige, ineffektive und völlig nutzlose Energie- und Umweltpolitik auf Kosten des wirtschaftlichen Fortschritts durchführen.

Kanzel der Scheinheiligkeit

Unser Planet ist grüner als je zuvor, die Ernteerträge brechen Rekorde, und die Menschheit mildert die Auswirkungen von Naturkatastrophen durch Innovationen. Die Medien weigern sich jedoch, über Optimismus zu berichten, der nicht die Billionen-Dollar-„grünen“ Schnapsideen rechtfertigt. Der Klima-industrielle Komplex – eine Kabale aus subventionshungrigen Akademikern, gewinnsüchtigen Unternehmen und Aktivisten-Journalisten – hat die Nachrichtenredaktion in eine karikaturhafte Kanzel der leeren Scheinheiligkeit verwandelt.

Was wir dringend brauchen, ist eine Rückkehr zu den Grundsätzen der journalistischen Neutralität. Wagen wir es, Integrität zu fordern? Das bedeutet, dass sowohl die Beweise für als auch gegen katastrophale Erwärmungsszenarien präsentiert werden müssen, wie es die Wissenschaft traditionell getan hat.

Es bedeutet auch, die legitimen wirtschaftlichen und humanitären Kosten der Klimapolitik anzuerkennen, insbesondere in den Entwicklungsländern. Energiearmut, industrieller Niedergang und soziale Verwerfungen sind keine abstrakten Probleme, sondern unmittelbare Realitäten für Milliarden von Menschen. Ein positiver Weg in die Zukunft erfordert eine radikale Abrechnung und Erneuerung. Wir brauchen dringend Medien, die es wagen, Fragen zu stellen, die Beweise über Emotionen stellen und die die Komplexität der Klimawissenschaft respektieren, anstatt sie auf absurde Schlagworte zu reduzieren.

This commentary was first published at RealClear Markets April 30, 2025.

Link: https://cornwallalliance.org/traditional-media-turn-complex-science-into-impending-catastrophe/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Die Mainstream-Medien machen aus komplexer Wissenschaft eine drohende Katastrophe erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.