Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

Jetzt kostenlosen Gesprächstermin buchen

Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

“Ich bin rechts – und das ist gut so!”

“Ich bin rechts – und das ist gut so!”

“Ich bin rechts – und das ist gut so!”

Links sind die Guten, rechts die Bösen: Das ist der Eindruck, den das Establishment mit aller Macht aufrechtzuerhalten versucht. Rechts wird dabei kurzerhand zum Synonym für “rechtsextrem” – ein wirksames Mittel, um jeden nicht-linken Standpunkt direkt zu delegitimieren. Unser Gastautor hat genug davon. Er hält fest: “Ich bin rechts – und das ist gut so!”

Ein Gastkommentar von Lothar Renz:

Ich bin rechts. Nicht extrem, nicht radikal – einfach rechts. Und das sollte in einer pluralistischen Gesellschaft weder ein Problem sein noch eine Provokation.

Denn ohne rechts kein links. Ohne oben kein unten. Ohne gut kein böse.

Es sind Gegensätze, die einander bedingen – politische Richtungen eingeschlossen. Und gerade in Zeiten, in denen Begriffe verwässert, umgedeutet oder moralisch aufgeladen werden, ist es notwendig, Klartext zu sprechen.

Ich stehe für Werte wie Ordnung, Freiheit, Eigenverantwortung, kulturelle Identität und eine Politik mit Augenmaß. Das ist keine Gefahr – das ist eine tragende Säule jeder stabilen Gesellschaft. Doch wer sich heute offen als „rechts“ bezeichnet, wird vorschnell abgestempelt. Dabei ist rechts zu sein nicht schlimmer – es ist in vielen Fällen sogar notwendig.

Denn in zentralen Fragen wie Wirtschaft, Migration oder innerer Sicherheit bietet eine konservative Haltung oft nicht nur Orientierung, sondern auch praktikable Lösungen.

Ein gesunder, leistungsfähiger Staat braucht klare Regeln, Verlässlichkeit und ein Maß an Disziplin. Unsere Wirtschaft braucht Wettbewerb, Unternehmertum und das Vertrauen in die Kraft der Eigenverantwortung – nicht immer neue Regulierungen oder ideologische Bevormundung.

Auch in der Migrationspolitik ist eine rechte Perspektive nicht automatisch menschenfeindlich. Im Gegenteil: Sie fragt, was möglich und was tragbar ist – für alle Beteiligten. Sie unterscheidet zwischen Hilfe und Überforderung, zwischen legaler Einwanderung und Kontrollverlust. Sie will Ordnung, nicht Ausgrenzung. Integration verlangt Bedingungen – und Grenzen. Nur so entsteht echter Zusammenhalt.

Ich bin kein Feind der Linken. Ich wünsche mir die Debatte, den Streit der Ideen, das Ringen um die beste Lösung. Aber ich akzeptiere nicht, dass man pauschal delegitimiert wird, nur weil man von rechts argumentiert. Extremismus lehne ich ab – auf beiden Seiten. Denn es sind nicht die demokratischen Rechten oder Linken, die die Gesellschaft spalten, sondern jene, die andere zum Schweigen bringen wollen.

Ich bin ein rechtschaffener Bürger. Ich arbeite, zahle Steuern, diskutiere, denke nach und widerspreche, wenn es nötig ist. Ich lasse mir nicht einreden, dass meine Überzeugungen „von gestern“ seien – denn sie haben Substanz.

Ich bin gerne rechts. Weil ich an Ordnung glaube. An klare Prinzipien. An das Machbare statt das Wünschbare. Und daran, dass es besser ist, mit Maß zu handeln, als im Namen vermeintlicher Moral die Realität zu ignorieren.

Denn wer nur eine Richtung duldet, verliert die Balance. Und ohne Balance fällt jedes System – früher oder später.

Mikroplastik verseucht die gesamte Nahrungskette

Mikroplastik verseucht die gesamte Nahrungskette

Mikroplastik verseucht die gesamte Nahrungskette

Mikroplastik ist mittlerweile überall. Selbst in Insekten, die wiederum als Teil der Nahrungskette diese Kunststoffpartikel an Fressfeinde weitergeben. Untersuchungen in Großbritannien zeigen, wie groß das Problem mittlerweile ist. Denn am Ende trifft es auch uns Menschen.

Eine neue Studie aus Großbritannien schlägt Alarm: Mikroplastik hat sich in die gesamte Nahrungskette eingeschlichen, von Insekten bis zu Vögeln und Säugetieren. Forscher der Universitäten Sussex und Exeter haben nachgewiesen, dass Käfer, Schnecken und Regenwürmer in erschreckendem Maße Kunststoffpartikel in ihren Mägen tragen. Was als Umweltproblem begann, bedroht nun die Grundlagen unserer Ernährung und zeigt, wie leichtfertig die Politik mit der Natur umgeht.

Die Wissenschaftler untersuchten demnach über 580 Proben von 51 Standorten in Sussex und fanden in knapp 12 Prozent der Insekten und Wirbellosen Mikroplastik. Regenwürmer sind mit 30 Prozent am stärksten betroffen, gefolgt von Schnecken mit 24 Prozent. Besonders perfide: Der Großteil des Plastiks besteht aus Polyester, vermutlich aus Kleidung, die über Waschmaschinen in die Umwelt gelangt. Ein Gartenkäfer trug sogar ein 4,5 Millimeter langes Nylonstück in sich – ein Viertel seiner Körperlänge!

Eine Quelle des Ganzen? Getrockneter Klärschlamm, der als Dünger in der Landwirtschaft verwendet wird. Dieser enthält Fasern aus Haushalten und Industrie, die über die Kanalisation in die Kläranlagen und von da aus dann in die Böden gelangen.

Die Nahrungskette in Gefahr

Das Mikroplastik in Insekten ist nicht nur ein Problem für die Tiere selbst – es wandert weiter. Vögel, Igel und andere Arten, die sich von diesen Insekten ernähren, nehmen die schädlichen Chemikalien auf, die im Plastik lauern. Eine Studie aus dem Jahr 2020 im Journal Global Change Biology zeigte, dass Wasseramseln täglich rund 200 Plastikpartikel über ihre Beute aufnehmen. Diese Partikel, oft kleiner als 0,5 Millimeter, reichern sich im Körper an und schädigen die Gesundheit der Tiere.

Die Folgen sind dramatisch: Mikroplastik kann nämlich zu Wachstumsstörungen, Unfruchtbarkeit und Schäden an Leber, Nieren und Magen führen. Auch das Schlaganfallrisiko steigt. Selbst räuberische Insekten wie Marienkäfer sind betroffen, was zeigt, wie tief das Problem in die Ökosysteme eingedrungen ist. Wenn die Grundlage der Nahrungskette verseucht ist, bleibt die Frage: Wie lange, bis der Mensch die Konsequenzen spürt?

Nicht nur Plastikmüll dafür verantwortlich

Die Quellen des Mikroplastiks sind vielfältig – von Kleidung über Farben und Gummiabriebe von Fahrzeugen, bis hin zu landwirtschaftlichen Praktiken. Die Forscher fordern dringend mehr Untersuchungen, um die langfristigen Schäden für die Biodiversität zu verstehen. Denn diese kleinen Kunststoffpartikel lagern sich auch im menschlichen Gehirn ab.

Die Reduktion von Plastikmüll alleine wird allerdings nicht ausreichen, um diesem Problem zu begegnen. Unsere komplette moderne Wirtschaftsstruktur sorgt dafür, dass immer mehr dieser Partikel die Umwelt belasten. Und das für sehr lange Zeit. Denn zur völligen Zersetzung dieser winzigen Kunststoffteilchen braucht es Tausende von Jahren.

Greta Thunberg: Vom Klima-Hype zur Pali-Influencerin

Greta Thunberg: Vom Klima-Hype zur Pali-Influencerin

Greta Thunberg: Vom Klima-Hype zur Pali-Influencerin

Vom Klimawahn zum Israel-Hass – so könnte man Greta Thunbergs Wandlung auf den Punkt bringen. Die einzige Konstante scheint jedoch in der thematischen Inkompetenz der jungen Schwedin zu liegen – und darin, sich mit Terrorfreunden zu verbünden. Und das auch noch mit Unterstützung der Mainstreammedien.

Greta Thunberg, einst das medial gehypte Gesicht der Klimareligion, hat sich nun dem Gaza-Konflikt zugewandt und sticht mit der „Freedom Flotilla Coalition“ auf dem Schiff „Madleen“ in See, um gegen Israels Blockade zu protestieren. Die 22-jährige Schwedin, die in privilegierten Verhältnissen aufwuchs, scheint erneut nach medialer Aufmerksamkeit zu greifen, obwohl ihr Wissen über den Nahostkonflikt ebenso begrenzt wirkt wie ihre Expertise in der Klimawissenschaft.

Abschied vom Klima, Willkommen bei den Israel-Hassern

Greta Thunbergs Karriere begann mit Schulstreiks und apokalyptischen Klimawarnungen, die ihr – vom medialen Mainstream hofiert – weltweite Schlagzeilen einbrachten. Doch nach peinlichen Fehlprognosen, wie einem Tweet von 2018, der eine Klimakatastrophe für 2023 prophezeite, und nachlassendem Medieninteresse an ihren inszenierten Verhaftungen, scheint der Klimawandel für sie an Reiz verloren zu haben. Die Bühne, die sie einst groß machte, wirkt leer – also springt Thunberg auf den nächsten Zug auf: den Gaza-Konflikt, der derzeit die globale Linke in Wallung versetzt. Mit palästinensischer Keffiyeh und dramatischen Worten über „Völkermord“ sucht sie erneut das Rampenlicht.

Am 1. Juni 2025 startete die „Madleen“ vom sizilianischen Hafen Catania, begleitet von Aktivisten wie dem Schauspieler Liam Cunningham und der umstrittenen EU-Parlamentarierin Rima Hassan. Ziel der Mission ist es, „humanitäre Hilfe“ nach Gaza zu bringen und Israels Blockade zu „brechen“, wie die Freedom Flotilla Coalition bei einer Pressekonferenz erklärte. Doch die symbolische Ladung des Schiffes – ein paar Fässer mit Hilfsgütern – und die Begleitung durch kontroverse Figuren deuten darauf hin, dass es weniger um Hilfe als um Provokation geht. Israel, das die Blockade zur Eindämmung der Hamas-Terroristen rechtfertigt, wird als Aggressor dargestellt, obwohl die Hamas den Krieg mit ihrem brutalen Angriff am 7. Oktober 2023 auslöste.

Widersprüchliche Allianzen und zweifelhafte Absichten

Die Freedom Flotilla Coalition ist kein unbeschriebenes Blatt. Schon 2010 endete ein ähnlicher Versuch mit der „Mavi Marmara“ in einer gewaltsamen Konfrontation, bei der zehn türkische Aktivisten starben, nachdem sie israelische Soldaten angegriffen hatten. Die aktuelle Mission folgt auf einen Vorfall im Mai 2025, als das Schiff „Conscience“ in internationalen Gewässern vor Malta von Drohnen attackiert wurde – ein Angriff, den die Aktivisten ohne Beweise vorzulegen Israel zuschreiben. Thunberg, die ursprünglich die „Conscience“ besteigen wollte, nutzt diesen Kontext, um ihre Mission zu dramatisieren. Doch was qualifiziert eine junge Frau, die in Schweden in Wohlstand aufwuchs, dazu, sich in einen Konflikt einzumischen, dessen Wurzeln sie kaum versteht?

Noch frappierender ist die ideologische Kluft zwischen Thunbergs linksgrüner Weltanschauung und der Realität in Gaza. Die Hamas, die das Gebiet kontrolliert, vertritt fundamentalistische Werte, die Frauenrechte, sexuelle Vielfalt und andere linke Ideale mit Füßen treten. Dennoch schließt sich Thunberg einer Bewegung an, die die Hamas indirekt unterstützt, indem sie Israel als alleinigen Schuldigen darstellt. Diese Allianz wirkt wie ein opportunistischer Schachzug, um in der globalen Linken relevant zu bleiben – ein Muster, das sich auch in anderen Protestbewegungen wie Black Lives Matter zeigte, wo dramatische Narrative genutzt wurden, um politische Agenden voranzutreiben.

Israels Notwehr gegen Hamas-Terror

Israel hat im März 2025 die Blockade teilweise gelockert, um unter UN-Aufsicht humanitäre Hilfe zuzulassen – ein Schritt, der den Druck der internationalen Gemeinschaft abmildern sollte. Die Blockade selbst ist eine Reaktion auf die Hamas, die seit 2007 Gaza regiert und immer wieder Raketen auf israelisches Gebiet abfeuert. Der Angriff vom 7. Oktober 2023, bei dem 1.200 Menschen, überwiegend Zivilisten, getötet und 251 entführt wurden, war der Auslöser für die aktuelle Eskalation. Laut Berichten wird die humanitäre Lage in Gaza durch Plünderungen und die Kontrolle der Hamas über Hilfslieferungen erschwert, was die Krise verschärft.

Die „Madleen“-Mission riskiert, diese prekäre Lage zu verschärfen. Die Aktivisten erwarten eine siebentägige Reise, doch die israelische Marine hat klargemacht, dass Schiffe, die die Blockade durchbrechen wollen, abgefangen werden. Die israelische Regierung betont, dass die Maßnahmen notwendig sind, um die Hamas daran zu hindern, Waffen oder Ressourcen zu akquirieren, die für weitere Terrorakte genutzt werden könnten. Thunbergs Teilnahme, flankiert von Figuren wie Rima Hassan, die wegen ihrer anti-israelischen Rhetorik aus Israel ausgeschlossen wurde, wirkt wie eine bewusste Provokation, die wenig mit humanitärer Hilfe zu tun hat.

Klimawandel ade – der Anfang vom Ende?

Thunbergs Rückzug von der Klimareligion könnte mehr als nur ein persönlicher Wandel sein. Ihre Bewegung war ein Symbol für die globale Klimapanik, die oft auf übertriebenen Szenarien und fragwürdigen wissenschaftlichen Prognosen basierte. Wenn selbst die Ikone dieser Bewegung das Thema fallen lässt, könnte dies ein Zeichen dafür sein, dass die Hysterie um den Klimawandel bröckelt. Berichte, wie etwa von The Guardian, zeigen, dass die öffentliche Aufmerksamkeit für Klimafragen nachlässt, während geopolitische Konflikte wie Gaza an Bedeutung gewinnen.

Doch Thunbergs Sprung auf den Gaza-Zug zeigt auch, wie schnell Aktivisten neue Themen annehmen, ohne deren Tiefe zu verstehen. Ihre Mission mit der „Madleen“ ist weniger ein Akt der Solidarität als ein Versuch, sich in einer neuen Arena zu profilieren. Die symbolische Ladung des Schiffes und die medienwirksame Inszenierung deuten darauf hin, dass es Thunberg primär um Aufmerksamkeit geht. Die Hamas verschärft die Lage in Gaza, indem sie Hilfsgüter für ihre Zwecke missbraucht – ein Aspekt, den Thunberg und ihre Mitstreiter geflissentlich ignorieren.

Greta Thunbergs Wandel vom Klima- zum Gaza-Aktivismus ist ein Musterbeispiel für die Oberflächlichkeit des modernen Protestwesens. Ihre Teilnahme an der „Madleen“-Mission mag als humanitärer Akt verkauft werden, doch die Begleitumstände – von der symbolischen Ladung bis zur Begleitung durch umstrittene Figuren – lassen daran zweifeln. Israel kämpft gegen die Hamas, eine Terrororganisation, die den Krieg mit ihrem Angriff 2023 entfesselte, und verteidigt seine Blockade als notwendige Sicherheitsmaßnahme. Thunbergs Engagement wirkt wie ein verzweifelter Versuch, relevant zu bleiben, während ihre Klimabewegung an Zugkraft verliert.

Greta Thunberg: Vom Klima-Hype zur Pali-Influencerin

Greta Thunberg: Vom Klima-Hype zur Pali-Influencerin

Greta Thunberg: Vom Klima-Hype zur Pali-Influencerin

Vom Klimawahn zum Israel-Hass – so könnte man Greta Thunbergs Wandlung auf den Punkt bringen. Die einzige Konstante scheint jedoch in der thematischen Inkompetenz der jungen Schwedin zu liegen – und darin, sich mit Terrorfreunden zu verbünden. Und das auch noch mit Unterstützung der Mainstreammedien.

Greta Thunberg, einst das medial gehypte Gesicht der Klimareligion, hat sich nun dem Gaza-Konflikt zugewandt und sticht mit der „Freedom Flotilla Coalition“ auf dem Schiff „Madleen“ in See, um gegen Israels Blockade zu protestieren. Die 22-jährige Schwedin, die in privilegierten Verhältnissen aufwuchs, scheint erneut nach medialer Aufmerksamkeit zu greifen, obwohl ihr Wissen über den Nahostkonflikt ebenso begrenzt wirkt wie ihre Expertise in der Klimawissenschaft.

Abschied vom Klima, Willkommen bei den Israel-Hassern

Greta Thunbergs Karriere begann mit Schulstreiks und apokalyptischen Klimawarnungen, die ihr – vom medialen Mainstream hofiert – weltweite Schlagzeilen einbrachten. Doch nach peinlichen Fehlprognosen, wie einem Tweet von 2018, der eine Klimakatastrophe für 2023 prophezeite, und nachlassendem Medieninteresse an ihren inszenierten Verhaftungen, scheint der Klimawandel für sie an Reiz verloren zu haben. Die Bühne, die sie einst groß machte, wirkt leer – also springt Thunberg auf den nächsten Zug auf: den Gaza-Konflikt, der derzeit die globale Linke in Wallung versetzt. Mit palästinensischer Keffiyeh und dramatischen Worten über „Völkermord“ sucht sie erneut das Rampenlicht.

Am 1. Juni 2025 startete die „Madleen“ vom sizilianischen Hafen Catania, begleitet von Aktivisten wie dem Schauspieler Liam Cunningham und der umstrittenen EU-Parlamentarierin Rima Hassan. Ziel der Mission ist es, „humanitäre Hilfe“ nach Gaza zu bringen und Israels Blockade zu „brechen“, wie die Freedom Flotilla Coalition bei einer Pressekonferenz erklärte. Doch die symbolische Ladung des Schiffes – ein paar Fässer mit Hilfsgütern – und die Begleitung durch kontroverse Figuren deuten darauf hin, dass es weniger um Hilfe als um Provokation geht. Israel, das die Blockade zur Eindämmung der Hamas-Terroristen rechtfertigt, wird als Aggressor dargestellt, obwohl die Hamas den Krieg mit ihrem brutalen Angriff am 7. Oktober 2023 auslöste.

Widersprüchliche Allianzen und zweifelhafte Absichten

Die Freedom Flotilla Coalition ist kein unbeschriebenes Blatt. Schon 2010 endete ein ähnlicher Versuch mit der „Mavi Marmara“ in einer gewaltsamen Konfrontation, bei der zehn türkische Aktivisten starben, nachdem sie israelische Soldaten angegriffen hatten. Die aktuelle Mission folgt auf einen Vorfall im Mai 2025, als das Schiff „Conscience“ in internationalen Gewässern vor Malta von Drohnen attackiert wurde – ein Angriff, den die Aktivisten ohne Beweise vorzulegen Israel zuschreiben. Thunberg, die ursprünglich die „Conscience“ besteigen wollte, nutzt diesen Kontext, um ihre Mission zu dramatisieren. Doch was qualifiziert eine junge Frau, die in Schweden in Wohlstand aufwuchs, dazu, sich in einen Konflikt einzumischen, dessen Wurzeln sie kaum versteht?

Noch frappierender ist die ideologische Kluft zwischen Thunbergs linksgrüner Weltanschauung und der Realität in Gaza. Die Hamas, die das Gebiet kontrolliert, vertritt fundamentalistische Werte, die Frauenrechte, sexuelle Vielfalt und andere linke Ideale mit Füßen treten. Dennoch schließt sich Thunberg einer Bewegung an, die die Hamas indirekt unterstützt, indem sie Israel als alleinigen Schuldigen darstellt. Diese Allianz wirkt wie ein opportunistischer Schachzug, um in der globalen Linken relevant zu bleiben – ein Muster, das sich auch in anderen Protestbewegungen wie Black Lives Matter zeigte, wo dramatische Narrative genutzt wurden, um politische Agenden voranzutreiben.

Israels Notwehr gegen Hamas-Terror

Israel hat im März 2025 die Blockade teilweise gelockert, um unter UN-Aufsicht humanitäre Hilfe zuzulassen – ein Schritt, der den Druck der internationalen Gemeinschaft abmildern sollte. Die Blockade selbst ist eine Reaktion auf die Hamas, die seit 2007 Gaza regiert und immer wieder Raketen auf israelisches Gebiet abfeuert. Der Angriff vom 7. Oktober 2023, bei dem 1.200 Menschen, überwiegend Zivilisten, getötet und 251 entführt wurden, war der Auslöser für die aktuelle Eskalation. Laut Berichten wird die humanitäre Lage in Gaza durch Plünderungen und die Kontrolle der Hamas über Hilfslieferungen erschwert, was die Krise verschärft.

Die „Madleen“-Mission riskiert, diese prekäre Lage zu verschärfen. Die Aktivisten erwarten eine siebentägige Reise, doch die israelische Marine hat klargemacht, dass Schiffe, die die Blockade durchbrechen wollen, abgefangen werden. Die israelische Regierung betont, dass die Maßnahmen notwendig sind, um die Hamas daran zu hindern, Waffen oder Ressourcen zu akquirieren, die für weitere Terrorakte genutzt werden könnten. Thunbergs Teilnahme, flankiert von Figuren wie Rima Hassan, die wegen ihrer anti-israelischen Rhetorik aus Israel ausgeschlossen wurde, wirkt wie eine bewusste Provokation, die wenig mit humanitärer Hilfe zu tun hat.

Klimawandel ade – der Anfang vom Ende?

Thunbergs Rückzug von der Klimareligion könnte mehr als nur ein persönlicher Wandel sein. Ihre Bewegung war ein Symbol für die globale Klimapanik, die oft auf übertriebenen Szenarien und fragwürdigen wissenschaftlichen Prognosen basierte. Wenn selbst die Ikone dieser Bewegung das Thema fallen lässt, könnte dies ein Zeichen dafür sein, dass die Hysterie um den Klimawandel bröckelt. Berichte, wie etwa von The Guardian, zeigen, dass die öffentliche Aufmerksamkeit für Klimafragen nachlässt, während geopolitische Konflikte wie Gaza an Bedeutung gewinnen.

Doch Thunbergs Sprung auf den Gaza-Zug zeigt auch, wie schnell Aktivisten neue Themen annehmen, ohne deren Tiefe zu verstehen. Ihre Mission mit der „Madleen“ ist weniger ein Akt der Solidarität als ein Versuch, sich in einer neuen Arena zu profilieren. Die symbolische Ladung des Schiffes und die medienwirksame Inszenierung deuten darauf hin, dass es Thunberg primär um Aufmerksamkeit geht. Die Hamas verschärft die Lage in Gaza, indem sie Hilfsgüter für ihre Zwecke missbraucht – ein Aspekt, den Thunberg und ihre Mitstreiter geflissentlich ignorieren.

Greta Thunbergs Wandel vom Klima- zum Gaza-Aktivismus ist ein Musterbeispiel für die Oberflächlichkeit des modernen Protestwesens. Ihre Teilnahme an der „Madleen“-Mission mag als humanitärer Akt verkauft werden, doch die Begleitumstände – von der symbolischen Ladung bis zur Begleitung durch umstrittene Figuren – lassen daran zweifeln. Israel kämpft gegen die Hamas, eine Terrororganisation, die den Krieg mit ihrem Angriff 2023 entfesselte, und verteidigt seine Blockade als notwendige Sicherheitsmaßnahme. Thunbergs Engagement wirkt wie ein verzweifelter Versuch, relevant zu bleiben, während ihre Klimabewegung an Zugkraft verliert.

Dokumente enthüllen israelischen Einfluss auf die Verfolgung von Anti-Völkermord-Protesten in Großbritannien

Dokumente enthüllen israelischen Einfluss auf die Verfolgung von Anti-Völkermord-Protesten in Großbritannien

Kit Klarenberg

Dokumente, die The Grayzone eingesehen hat, offenbaren einen schockierenden Skandal ausländischer Einmischung: Britische Staatsanwälte arbeiten mit israelischen Behörden zusammen, um Anti-Völkermord-Protestierende als Terroristen einzustufen und sie aus politischen Gründen einzusperren.

Von der britischen Regierung freigegebene Dokumente zeigen, dass London mit israelischen Beamten kooperiert, um Aktivisten der Gruppe Palestine Action zu verfolgen, die die Aktivitäten von Elbit Systems stören – einem Unternehmen, das tödliche Waffen herstellt, die im Völkermord in Gaza eingesetzt werden. Die Dokumente belegen eine jahrelange israelische Einflusskampagne und legen nahe, dass Tel Avivs Einmischung London dazu veranlasst hat, etablierte rechtliche Standards aufzugeben, um Anti-Völkermord-Aktivisten unter politisch motivierten Anti-Terror-Vorschriften anzuklagen.

Ein besonders aufschlussreiches Dokument zeigt, wie das britische Generalstaatsanwaltschaftsamt (Attorney General’s Office, AGO) seinen israelischen Amtskollegen Ratschläge gab, wie sie Haftbefehle wegen Kriegsverbrechen vermeiden können, und versicherte, dass der Crown Prosecution Service (CPS) „in den letzten Jahren die Verfahren zur Ausstellung privater Haftbefehle verschärft hat“.

Die Israelis sind seit 2009 nervös, als die ehemalige Außenministerin Tzipi Livni eine Reise nach London absagen musste, nachdem ein britischer Richter einen Haftbefehl wegen ihrer Beteiligung an dem blutigen Angriff auf Gaza in jenem Jahr erlassen hatte. Durchgesickerte Akten des israelischen Justizministeriums enthüllten, wie Tel Aviv daraufhin eine intensive – und letztlich erfolgreiche – Lobbykampagne startete, um „Sondermission“-Zertifikate zu sichern, die es israelischen Beamten erlaubten, London ohne Angst vor Verhaftung zu besuchen. Wie Declassified UK berichtete, hat die britische Regierung Israel während des Völkermords in Gaza drei solcher Sondermission-Zertifikate ausgestellt.

Ein weiteres erstaunliches Dokument, das von der britischen Regierung freigegeben wurde, zeigt, dass Nicola Smith, Leiterin der Abteilung für internationales Recht im britischen Generalstaatsanwaltschaftsamt, die „Kontaktdaten“ britischer Staatsanwälte und Ermittler der Anti-Terror-Einheit mit Israel teilte.

Die E-Mail wurde an Israels stellvertretende Botschafterin, Daniela Grudsky Ekstein, mit dem Betreff „Nicola Smith an Israelis bzgl. CPS/SO15 Kontaktdaten“ gesendet, was darauf hindeutet, dass die britische Regierung Tel Aviv direkt an den CPS (Crown Prosecution Service) und SO15, Londons Anti-Terror-Einheit, verwiesen hat, um die Verfolgung von Aktivisten der Gruppe Palestine Action voranzutreiben. Die E-Mail von Smith, datiert auf den 9. September 2024, wurde weniger als zwei Wochen nach einem persönlichen Treffen zwischen Ekstein und Smith am 29. August 2024 in Israels berüchtigter, von Spionageverdacht geplagter Botschaft in London verschickt. Die Nachricht ist freundschaftlich von „Nicky“ an „Daniela“ adressiert, was auf eine enge Beziehung zwischen den beiden hinweist.

Anfang August 2024 wurden zehn Aktivisten von Palestine Action inhaftiert, nachdem sie eine Elbit-Fabrik in Filton, Südwestengland, gestürmt und israelische Quadrokopter zerstört hatten, die dort hergestellt wurden.

Die Rolle von Elbit Systems

Elbit Systems ist Israels größter Waffenhersteller und ein zentraler Akteur im militärisch-industriellen Komplex des Landes. Das Unternehmen produziert Drohnen, Raketen und andere Waffensysteme, die im Gaza-Konflikt eingesetzt werden. Laut einem Bericht von War on Want, hat Elbit enge Verbindungen zur israelischen Regierung und beliefert das israelische Militär direkt mit Technologie, die bei Angriffen auf palästinensische Zivilisten eingesetzt wird.

Palestine Action hat wiederholt Elbits britische Niederlassungen angegriffen, um auf die Komplizenschaft des Unternehmens beim Völkermord in Gaza aufmerksam zu machen. Diese Aktionen, darunter das Besprühen von Gebäuden mit roter Farbe und das Zerstören von Ausrüstung, haben Elbit erhebliche finanzielle Verluste zugefügt. Laut einem Bericht in The Guardian, schätzt Elbit die durch Palestine Action verursachten Schäden auf mehrere Millionen Pfund.

Die britische Regierung betrachtet diese Proteste jedoch zunehmend als terroristische Handlungen, eine Einstufung, die laut den freigegebenen Dokumenten von israelischen Beamten gefördert wurde.

Israels Einfluss auf britische Justiz

Die Dokumente zeigen, wie Israel systematisch Druck auf britische Behörden ausgeübt hat, um Palestine Action zu kriminalisieren. Ein internes Memo des israelischen Außenministeriums, das The Grayzone vorliegt, beschreibt eine „strategische Zusammenarbeit“ mit dem CPS, um „rechtliche Maßnahmen gegen Anti-Israel-Aktivisten“ zu koordinieren. Das Memo hebt hervor, dass israelische Beamte britische Staatsanwälte angewiesen haben, Anti-Terror-Gesetze anzuwenden, die normalerweise für schwere kriminelle Handlungen reserviert sind.

Ein weiteres Dokument zeigt, dass israelische Beamte regelmäßig an Besprechungen mit hochrangigen CPS-Mitgliedern teilnahmen, um „Fälle von besonderem Interesse“ zu diskutieren. Diese Zusammenarbeit hat dazu geführt, dass Aktivisten von Palestine Action unter dem Terrorism Act 2000 angeklagt wurden, obwohl ihre Aktionen gewaltfrei waren und sich gegen Eigentum richteten. Laut einem Bericht von Amnesty International, stellt die Anwendung solcher Gesetze gegen Protestierende eine „unverhältnismäßige Einschränkung der Meinungsfreiheit“ dar.

Der Fall Tzipi Livni und die Angst vor Kriegsverbrecher-Haftbefehlen

Die Sorge Israels vor Haftbefehlen wegen Kriegsverbrechen geht auf den Fall Tzipi Livni zurück, die 2009 nur knapp einer Verhaftung in London entging. Laut einem Bericht von Haaretz, löste der Vorfall eine diplomatische Krise aus und veranlasste Israel, intensive Lobbyarbeit zu betreiben, um britische Gesetze zu ändern. Die freigegebenen Dokumente bestätigen, dass Israel erfolgreich „Sondermission“-Zertifikate erhielt, die seinen Beamten Immunität vor Verhaftung gewähren.

Ein AGO-Dokument enthüllt, dass Nicola Smith israelischen Beamten detaillierte Anleitungen gab, wie sie solche Zertifikate beantragen können, und versicherte, dass die CPS die Ausstellung privater Haftbefehle erschwert habe. Dies deutet darauf hin, dass Großbritannien aktiv daran arbeitet, israelische Beamte vor rechtlicher Verfolgung zu schützen, während es gleichzeitig Aktivisten verfolgt, die gegen Israels Politik protestieren.

Die persönliche Verbindung: Nicola Smith und Daniela Grudsky Ekstein

Die freundschaftliche Natur der E-Mail von Nicola Smith an Daniela Grudsky Ekstein wirft Fragen über die Unabhängigkeit britischer Behörden auf. Smiths Verwendung des Spitznamens „Nicky“ und die Tatsache, dass die E-Mail kurz nach einem Treffen in der israelischen Botschaft verschickt wurde, legen nahe, dass die Beziehung über rein professionelle Interaktionen hinausgeht. Laut einem Bericht von Middle East Eye, ist die israelische Botschaft in London für ihre Verbindungen zu britischen Sicherheitsdiensten bekannt, was die Koordination in diesem Fall erleichtert haben könnte.

Das Treffen am 29. August 2024 fand in einer Botschaft statt, die wiederholt mit Spionagevorwürfen in Verbindung gebracht wurde. Ein Bericht von The Times aus dem Jahr 2023 beschrieb die Botschaft als „Zentrum für nachrichtendienstliche Aktivitäten“. Die Tatsache, dass hochrangige britische Beamte wie Smith dort persönliche Treffen abhalten, verstärkt die Bedenken über ausländische Einflussnahme.

Die Inhaftierung von Palestine Action-Aktivisten

Die Inhaftierung der zehn Palestine Action-Aktivisten im August 2024 ist ein direkter Ausfluss dieser Kooperation. Die Aktivisten wurden beschuldigt, „kriminelle Schäden mit terroristischer Absicht“ verursacht zu haben, eine Anklage, die laut Liberty „die Grenzen der Anti-Terror-Gesetzgebung ausdehnt“. Die Aktivisten hatten Quadrokopter zerstört, die für militärische Zwecke in Gaza eingesetzt werden, und ihre Aktionen als Protest gegen den Völkermord bezeichnet.

Ein Sprecher von Palestine Action erklärte: „Unsere Aktionen zielen darauf ab, die Komplizenschaft Großbritanniens bei Israels Verbrechen aufzudecken. Dass die britische Regierung mit Israel zusammenarbeitet, um uns als Terroristen zu verfolgen, zeigt, wie tief diese Komplizenschaft geht.“

Auswirkungen auf die Meinungsfreiheit

Die Zusammenarbeit zwischen Großbritannien und Israel wirft ernsthafte Fragen über die Meinungsfreiheit und das Recht auf Protest auf. Laut einem Bericht von Human Rights Watch, untergräbt die Verwendung von Anti-Terror-Gesetzen gegen Aktivisten „die Grundprinzipien einer demokratischen Gesellschaft“. Die Dokumente deuten darauf hin, dass Israel nicht nur die britische Justiz beeinflusst, sondern auch versucht, den öffentlichen Diskurs über Palästina zu kontrollieren.

Die Einmischung Tel Avivs in britische Rechtsangelegenheiten ist Teil einer umfassenderen Strategie, wie ein Bericht von Al Jazeera über israelische Lobbyarbeit in Großbritannien zeigt. Diese Strategie umfasst die Zusammenarbeit mit Think Tanks, Medien und politischen Akteuren, um pro-israelische Narrative zu fördern.

Fazit

Die von The Grayzone eingesehenen Dokumente offenbaren ein alarmierendes Ausmaß israelischer Einflussnahme auf die britische Justiz. Durch die Zusammenarbeit mit israelischen Behörden hat Großbritannien seine rechtlichen Standards zugunsten politisch motivierter Verfolgungen aufgegeben. Die Inhaftierung von Palestine Action-Aktivisten unter Anti-Terror-Gesetzen ist ein klarer Beweis für diese Komplizenschaft.

Während Israel seine Beamten vor Kriegsverbrecher-Haftbefehlen schützt, werden Aktivisten, die gegen den Völkermord in Gaza protestieren, kriminalisiert. Diese Doppelmoral unterstreicht die Dringlichkeit, die Beziehungen zwischen westlichen Regierungen und Israel zu hinterfragen. Die Öffentlichkeit muss diese Enthüllungen nutzen, um Rechenschaft und Transparenz zu fordern – bevor die Meinungsfreiheit weiter erodiert.

Dokumente enthüllen israelischen Einfluss auf die Verfolgung von Anti-Völkermord-Protesten in Großbritannien

Dokumente enthüllen israelischen Einfluss auf die Verfolgung von Anti-Völkermord-Protesten in Großbritannien

Kit Klarenberg

Dokumente, die The Grayzone eingesehen hat, offenbaren einen schockierenden Skandal ausländischer Einmischung: Britische Staatsanwälte arbeiten mit israelischen Behörden zusammen, um Anti-Völkermord-Protestierende als Terroristen einzustufen und sie aus politischen Gründen einzusperren.

Von der britischen Regierung freigegebene Dokumente zeigen, dass London mit israelischen Beamten kooperiert, um Aktivisten der Gruppe Palestine Action zu verfolgen, die die Aktivitäten von Elbit Systems stören – einem Unternehmen, das tödliche Waffen herstellt, die im Völkermord in Gaza eingesetzt werden. Die Dokumente belegen eine jahrelange israelische Einflusskampagne und legen nahe, dass Tel Avivs Einmischung London dazu veranlasst hat, etablierte rechtliche Standards aufzugeben, um Anti-Völkermord-Aktivisten unter politisch motivierten Anti-Terror-Vorschriften anzuklagen.

Ein besonders aufschlussreiches Dokument zeigt, wie das britische Generalstaatsanwaltschaftsamt (Attorney General’s Office, AGO) seinen israelischen Amtskollegen Ratschläge gab, wie sie Haftbefehle wegen Kriegsverbrechen vermeiden können, und versicherte, dass der Crown Prosecution Service (CPS) „in den letzten Jahren die Verfahren zur Ausstellung privater Haftbefehle verschärft hat“.

Die Israelis sind seit 2009 nervös, als die ehemalige Außenministerin Tzipi Livni eine Reise nach London absagen musste, nachdem ein britischer Richter einen Haftbefehl wegen ihrer Beteiligung an dem blutigen Angriff auf Gaza in jenem Jahr erlassen hatte. Durchgesickerte Akten des israelischen Justizministeriums enthüllten, wie Tel Aviv daraufhin eine intensive – und letztlich erfolgreiche – Lobbykampagne startete, um „Sondermission“-Zertifikate zu sichern, die es israelischen Beamten erlaubten, London ohne Angst vor Verhaftung zu besuchen. Wie Declassified UK berichtete, hat die britische Regierung Israel während des Völkermords in Gaza drei solcher Sondermission-Zertifikate ausgestellt.

Ein weiteres erstaunliches Dokument, das von der britischen Regierung freigegeben wurde, zeigt, dass Nicola Smith, Leiterin der Abteilung für internationales Recht im britischen Generalstaatsanwaltschaftsamt, die „Kontaktdaten“ britischer Staatsanwälte und Ermittler der Anti-Terror-Einheit mit Israel teilte.

Die E-Mail wurde an Israels stellvertretende Botschafterin, Daniela Grudsky Ekstein, mit dem Betreff „Nicola Smith an Israelis bzgl. CPS/SO15 Kontaktdaten“ gesendet, was darauf hindeutet, dass die britische Regierung Tel Aviv direkt an den CPS (Crown Prosecution Service) und SO15, Londons Anti-Terror-Einheit, verwiesen hat, um die Verfolgung von Aktivisten der Gruppe Palestine Action voranzutreiben. Die E-Mail von Smith, datiert auf den 9. September 2024, wurde weniger als zwei Wochen nach einem persönlichen Treffen zwischen Ekstein und Smith am 29. August 2024 in Israels berüchtigter, von Spionageverdacht geplagter Botschaft in London verschickt. Die Nachricht ist freundschaftlich von „Nicky“ an „Daniela“ adressiert, was auf eine enge Beziehung zwischen den beiden hinweist.

Anfang August 2024 wurden zehn Aktivisten von Palestine Action inhaftiert, nachdem sie eine Elbit-Fabrik in Filton, Südwestengland, gestürmt und israelische Quadrokopter zerstört hatten, die dort hergestellt wurden.

Die Rolle von Elbit Systems

Elbit Systems ist Israels größter Waffenhersteller und ein zentraler Akteur im militärisch-industriellen Komplex des Landes. Das Unternehmen produziert Drohnen, Raketen und andere Waffensysteme, die im Gaza-Konflikt eingesetzt werden. Laut einem Bericht von War on Want, hat Elbit enge Verbindungen zur israelischen Regierung und beliefert das israelische Militär direkt mit Technologie, die bei Angriffen auf palästinensische Zivilisten eingesetzt wird.

Palestine Action hat wiederholt Elbits britische Niederlassungen angegriffen, um auf die Komplizenschaft des Unternehmens beim Völkermord in Gaza aufmerksam zu machen. Diese Aktionen, darunter das Besprühen von Gebäuden mit roter Farbe und das Zerstören von Ausrüstung, haben Elbit erhebliche finanzielle Verluste zugefügt. Laut einem Bericht in The Guardian, schätzt Elbit die durch Palestine Action verursachten Schäden auf mehrere Millionen Pfund.

Die britische Regierung betrachtet diese Proteste jedoch zunehmend als terroristische Handlungen, eine Einstufung, die laut den freigegebenen Dokumenten von israelischen Beamten gefördert wurde.

Israels Einfluss auf britische Justiz

Die Dokumente zeigen, wie Israel systematisch Druck auf britische Behörden ausgeübt hat, um Palestine Action zu kriminalisieren. Ein internes Memo des israelischen Außenministeriums, das The Grayzone vorliegt, beschreibt eine „strategische Zusammenarbeit“ mit dem CPS, um „rechtliche Maßnahmen gegen Anti-Israel-Aktivisten“ zu koordinieren. Das Memo hebt hervor, dass israelische Beamte britische Staatsanwälte angewiesen haben, Anti-Terror-Gesetze anzuwenden, die normalerweise für schwere kriminelle Handlungen reserviert sind.

Ein weiteres Dokument zeigt, dass israelische Beamte regelmäßig an Besprechungen mit hochrangigen CPS-Mitgliedern teilnahmen, um „Fälle von besonderem Interesse“ zu diskutieren. Diese Zusammenarbeit hat dazu geführt, dass Aktivisten von Palestine Action unter dem Terrorism Act 2000 angeklagt wurden, obwohl ihre Aktionen gewaltfrei waren und sich gegen Eigentum richteten. Laut einem Bericht von Amnesty International, stellt die Anwendung solcher Gesetze gegen Protestierende eine „unverhältnismäßige Einschränkung der Meinungsfreiheit“ dar.

Der Fall Tzipi Livni und die Angst vor Kriegsverbrecher-Haftbefehlen

Die Sorge Israels vor Haftbefehlen wegen Kriegsverbrechen geht auf den Fall Tzipi Livni zurück, die 2009 nur knapp einer Verhaftung in London entging. Laut einem Bericht von Haaretz, löste der Vorfall eine diplomatische Krise aus und veranlasste Israel, intensive Lobbyarbeit zu betreiben, um britische Gesetze zu ändern. Die freigegebenen Dokumente bestätigen, dass Israel erfolgreich „Sondermission“-Zertifikate erhielt, die seinen Beamten Immunität vor Verhaftung gewähren.

Ein AGO-Dokument enthüllt, dass Nicola Smith israelischen Beamten detaillierte Anleitungen gab, wie sie solche Zertifikate beantragen können, und versicherte, dass die CPS die Ausstellung privater Haftbefehle erschwert habe. Dies deutet darauf hin, dass Großbritannien aktiv daran arbeitet, israelische Beamte vor rechtlicher Verfolgung zu schützen, während es gleichzeitig Aktivisten verfolgt, die gegen Israels Politik protestieren.

Die persönliche Verbindung: Nicola Smith und Daniela Grudsky Ekstein

Die freundschaftliche Natur der E-Mail von Nicola Smith an Daniela Grudsky Ekstein wirft Fragen über die Unabhängigkeit britischer Behörden auf. Smiths Verwendung des Spitznamens „Nicky“ und die Tatsache, dass die E-Mail kurz nach einem Treffen in der israelischen Botschaft verschickt wurde, legen nahe, dass die Beziehung über rein professionelle Interaktionen hinausgeht. Laut einem Bericht von Middle East Eye, ist die israelische Botschaft in London für ihre Verbindungen zu britischen Sicherheitsdiensten bekannt, was die Koordination in diesem Fall erleichtert haben könnte.

Das Treffen am 29. August 2024 fand in einer Botschaft statt, die wiederholt mit Spionagevorwürfen in Verbindung gebracht wurde. Ein Bericht von The Times aus dem Jahr 2023 beschrieb die Botschaft als „Zentrum für nachrichtendienstliche Aktivitäten“. Die Tatsache, dass hochrangige britische Beamte wie Smith dort persönliche Treffen abhalten, verstärkt die Bedenken über ausländische Einflussnahme.

Die Inhaftierung von Palestine Action-Aktivisten

Die Inhaftierung der zehn Palestine Action-Aktivisten im August 2024 ist ein direkter Ausfluss dieser Kooperation. Die Aktivisten wurden beschuldigt, „kriminelle Schäden mit terroristischer Absicht“ verursacht zu haben, eine Anklage, die laut Liberty „die Grenzen der Anti-Terror-Gesetzgebung ausdehnt“. Die Aktivisten hatten Quadrokopter zerstört, die für militärische Zwecke in Gaza eingesetzt werden, und ihre Aktionen als Protest gegen den Völkermord bezeichnet.

Ein Sprecher von Palestine Action erklärte: „Unsere Aktionen zielen darauf ab, die Komplizenschaft Großbritanniens bei Israels Verbrechen aufzudecken. Dass die britische Regierung mit Israel zusammenarbeitet, um uns als Terroristen zu verfolgen, zeigt, wie tief diese Komplizenschaft geht.“

Auswirkungen auf die Meinungsfreiheit

Die Zusammenarbeit zwischen Großbritannien und Israel wirft ernsthafte Fragen über die Meinungsfreiheit und das Recht auf Protest auf. Laut einem Bericht von Human Rights Watch, untergräbt die Verwendung von Anti-Terror-Gesetzen gegen Aktivisten „die Grundprinzipien einer demokratischen Gesellschaft“. Die Dokumente deuten darauf hin, dass Israel nicht nur die britische Justiz beeinflusst, sondern auch versucht, den öffentlichen Diskurs über Palästina zu kontrollieren.

Die Einmischung Tel Avivs in britische Rechtsangelegenheiten ist Teil einer umfassenderen Strategie, wie ein Bericht von Al Jazeera über israelische Lobbyarbeit in Großbritannien zeigt. Diese Strategie umfasst die Zusammenarbeit mit Think Tanks, Medien und politischen Akteuren, um pro-israelische Narrative zu fördern.

Fazit

Die von The Grayzone eingesehenen Dokumente offenbaren ein alarmierendes Ausmaß israelischer Einflussnahme auf die britische Justiz. Durch die Zusammenarbeit mit israelischen Behörden hat Großbritannien seine rechtlichen Standards zugunsten politisch motivierter Verfolgungen aufgegeben. Die Inhaftierung von Palestine Action-Aktivisten unter Anti-Terror-Gesetzen ist ein klarer Beweis für diese Komplizenschaft.

Während Israel seine Beamten vor Kriegsverbrecher-Haftbefehlen schützt, werden Aktivisten, die gegen den Völkermord in Gaza protestieren, kriminalisiert. Diese Doppelmoral unterstreicht die Dringlichkeit, die Beziehungen zwischen westlichen Regierungen und Israel zu hinterfragen. Die Öffentlichkeit muss diese Enthüllungen nutzen, um Rechenschaft und Transparenz zu fordern – bevor die Meinungsfreiheit weiter erodiert.

Abhängigkeit von „erneuerbaren Energien“ macht flächendeckenden Blackout-Albtraum wahrscheinlicher

Abhängigkeit von „erneuerbaren Energien“ macht flächendeckenden Blackout-Albtraum wahrscheinlicher

Abhängigkeit von „erneuerbaren Energien“ macht flächendeckenden Blackout-Albtraum wahrscheinlicher

Gary Abernathy

Stellen Sie sich vor, Sie fahren mit der U-Bahn zur Arbeit und der Zug hält plötzlich auf halbem Weg zwischen den geplanten Haltestellen. Sie zücken Ihr Smartphone, um online zu gehen und nachzusehen, was das Problem ist, aber Sie haben keinen Empfang – kein Handysignal, kein Internet.

Stunden später treffen Rettungskräfte ein, die Sie und Ihre Mitreisenden aus dem steckengebliebenen Zug befreien. Sie machen sich auf den Weg zur Straße, in der Hoffnung, ein Taxi oder einen Uber zu nehmen. Aber ohne Handy-Apps und ohne Kreditkartenautomaten sind Sie gezwungen, nach einem Geldautomaten zu suchen – nur um festzustellen, dass auch diese nicht funktionieren.

Bald stellen Sie fest, dass alle anderen in der gleichen Lage sind. Krankenhäuser arbeiten mit Notstromsystemen. Menschen sind in Aufzügen gefangen. Der Verkehr staut sich wegen nicht funktionierender Ampeln. Nicht funktionierende Zapfsäulen an Tankstellen. Geschlossene Flughafenterminals. Menschen in verdunkelten Häusern, die verzweifelt nach Kerzen und batteriebetriebenen Radios suchen, um zu erfahren, was passiert ist.

Am 28. April mussten sich die Bewohner von Spanien, Portugal und Teilen Frankreichs dieses Alptraumszenario nicht ausmalen. Sie waren stundenlang Gefangene davon, als ein beispielloser Stromausfall mindestens 55 Millionen Menschen betraf, nachdem das Stromnetz auf der Iberischen Halbinsel ausgefallen war.

Der Stromausfall, bezeichnet als einer der schlimmsten in Europa, legte laut dem Nachrichtensender France 24 „Unternehmen, Krankenhäuser, Verkehrssysteme, Mobilfunknetze und andere wichtige Infrastrukturen lahm“.

Viele Nachrichtenagenturen, insbesondere in den USA, beharrten tagelang darauf, dass es noch zu früh sei, um die Ursache des massiven Stromausfalls zu benennen. Andere hingegen erkannten das Offensichtliche an. Die Nachrichtenagentur Reuters meldete schon früh: „Redeia, der Eigentümer von Red Electrica, warnte im Februar in seinem Jahresbericht vor dem Risiko von ‚Stromabschaltungen aufgrund des hohen Anteils erneuerbarer Energien ohne die notwendigen technischen Kapazitäten für eine angemessene Reaktion auf Störungen‘“.

Während viele Beobachter ihr Bestes taten, um mit dem Finger auf andere Ursachen zu zeigen, waren andere bei der Identifizierung des Schuldigen etwas direkter.

Raúl Bajo Buenestado ist ein nicht ortsansässiger Energiewissenschaftler am Baker Institute for Public Policy der Rice University in Houston. Er erhielt ein Fulbright-Stipendium als Doktorand und ein Stipendium für junge Forscher des spanischen Bildungsministeriums und promovierte in Wirtschaftswissenschaften an jener Universität. „Derzeit beschäftigt er sich vor allem mit den Investitionsanreizen für die Stromerzeugung und den Kapazitätsmärkten im Elektrizitätssektor. Außerdem forscht er über Benzineinzelhandelsmärkte“, heißt es in seiner Online-Biografie.

Nachdem er die Daten des Stromausfalls vom 28. April untersucht hatte, kam Buenestado in einem Kommentar zu dem Schluss, dass nur wenige Minuten vor dem Zusammenbruch des Netzes „78 % der Stromerzeugung im Netz der Iberischen Halbinsel auf erneuerbare Energien entfielen, wobei allein die Solarenergie fast 60 % beitrug. Im Gegensatz dazu machten konventionelle Technologien wie Gas- und Kernkraftwerke nur etwa 15 % des gesamten Erzeugungsmixes aus. Diese Konstellation ist in Spanien oder Portugal nicht ungewöhnlich, wo ein hoher Anteil an erneuerbarer Erzeugung üblich ist, insbesondere an sonnigen und windigen Tagen.“

Buenestado fügte hinzu: „Das Besondere am 28. April ist jedoch, dass nach Angaben des nationalen spanischen Stromnetzbetreibers (Red Eléctrica de España) im Südwesten Spaniens zwei aufeinanderfolgende Stromausfälle auftraten, an denen wahrscheinlich große Solaranlagen beteiligt waren.“

Buenestado stellte fest, dass „das Risiko großflächiger Stromausfälle in Stromsystemen mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien allgemein bekannt ist. Der Stromausfall auf der iberischen Halbinsel am 28. April rückt diese seit langem bekannten Schwachstellen jedoch in den Vordergrund“. Er erläuterte, dass Solar- und Windkraftanlagen im Gegensatz zu konventionellen Kraftwerken „auf ein stabiles Netz angewiesen sind, um ordnungsgemäß zu funktionieren, und die Netzstabilität bei Störungen nicht eigenständig unterstützen können.“

Bevor Präsident Trump den Krieg der vorherigen Regierung gegen fossile Brennstoffe rückgängig machte, hatte Präsident Biden die USA verpflichtet, bis 2035 „100 % sauberen Strom“ zu erzeugen – ein Ziel, das unsere eigene Infrastruktur ernsthaft gefährdete. Bidens entsprechende Angriffe auf erschwingliche und zuverlässige Energiequellen wie Erdgas waren unrealistisch und bei vielen Verbrauchern unpopulär, die Gasgeräte und -heizungen denjenigen vorzogen, die im Rahmen von Bundesvorgaben zulässig wären.

Auch Spanien „strebt derzeit den Ausstieg aus der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen und Kernenergie zugunsten erneuerbarer Energien an“, mit dem Ziel, dass erneuerbare Energien bis 2030 74 % der Gesamtleistung ausmachen sollen, so der Plan.

Das Beharren darauf, erschwingliche, zuverlässige Energie durch teurere und unzuverlässige Alternativen zu ersetzen, ist sowohl unlogisch als auch unpraktisch. Erdgas ist nach wie vor der kostengünstigste, zuverlässigste und zunehmend saubere Brennstoff der Welt.

Es ist bezeichnend, dass trotz der Anti-Fossilbrennstoff-Rhetorik der spanischen Regierung die USA vor kurzem zum Hauptlieferanten von Flüssigerdgas nach Spanien geworden sind. Ein Großteil Europas – das die extremistische Rhetorik zum Klimawandel nachahmt – prangert öffentlich Amerikas fortgesetzte Produktion und Nutzung traditioneller Energie an, während es sie gleichzeitig konsumiert.

Wird die Katastrophe vom 28. April die europäischen Staats- und Regierungschefs dazu veranlassen, zweimal darüber nachzudenken, ob sie unsere zuverlässigsten Energiequellen aufgeben wollen? Wohl kaum. Nach dem verheerenden Stromausfall erklärte der spanische Premierminister Pedro Sanchez, seine Regierung werde „keinen Millimeter“ von ihren Plänen für den Übergang zu so genannten erneuerbaren Energien abweichen.

Das ist bedauerlich. In der Zwischenzeit ist es erwähnenswert, dass eine der Hauptenergiequellen, die zur Wiederherstellung der Stromversorgung der zehn Millionen Menschen in Spanien, Portugal und Teilen Frankreichs eingesetzt wurde, die ohne Strom waren, eine ist, die die dortigen Behörden angeblich verabscheuen – Erdgas.

Gary Abernathy is a longtime newspaper editor, reporter and columnist. He was a contributing columnist for the Washington Post from 2017-2023 and a frequent guest analyst across numerous media platforms. He is a contributing columnist for The Empowerment Alliance, which advocates for realistic approaches to energy consumption and environmental conservation. 

This article was originally published by RealClearEnergy and made available via RealClearWire.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/05/28/reliance-on-renewables-makes-widespread-blackout-nightmare-more-likely/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Abhängigkeit von „erneuerbaren Energien“ macht flächendeckenden Blackout-Albtraum wahrscheinlicher erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Abhängigkeit von „erneuerbaren Energien“ macht flächendeckenden Blackout-Albtraum wahrscheinlicher

Abhängigkeit von „erneuerbaren Energien“ macht flächendeckenden Blackout-Albtraum wahrscheinlicher

Abhängigkeit von „erneuerbaren Energien“ macht flächendeckenden Blackout-Albtraum wahrscheinlicher

Gary Abernathy

Stellen Sie sich vor, Sie fahren mit der U-Bahn zur Arbeit und der Zug hält plötzlich auf halbem Weg zwischen den geplanten Haltestellen. Sie zücken Ihr Smartphone, um online zu gehen und nachzusehen, was das Problem ist, aber Sie haben keinen Empfang – kein Handysignal, kein Internet.

Stunden später treffen Rettungskräfte ein, die Sie und Ihre Mitreisenden aus dem steckengebliebenen Zug befreien. Sie machen sich auf den Weg zur Straße, in der Hoffnung, ein Taxi oder einen Uber zu nehmen. Aber ohne Handy-Apps und ohne Kreditkartenautomaten sind Sie gezwungen, nach einem Geldautomaten zu suchen – nur um festzustellen, dass auch diese nicht funktionieren.

Bald stellen Sie fest, dass alle anderen in der gleichen Lage sind. Krankenhäuser arbeiten mit Notstromsystemen. Menschen sind in Aufzügen gefangen. Der Verkehr staut sich wegen nicht funktionierender Ampeln. Nicht funktionierende Zapfsäulen an Tankstellen. Geschlossene Flughafenterminals. Menschen in verdunkelten Häusern, die verzweifelt nach Kerzen und batteriebetriebenen Radios suchen, um zu erfahren, was passiert ist.

Am 28. April mussten sich die Bewohner von Spanien, Portugal und Teilen Frankreichs dieses Alptraumszenario nicht ausmalen. Sie waren stundenlang Gefangene davon, als ein beispielloser Stromausfall mindestens 55 Millionen Menschen betraf, nachdem das Stromnetz auf der Iberischen Halbinsel ausgefallen war.

Der Stromausfall, bezeichnet als einer der schlimmsten in Europa, legte laut dem Nachrichtensender France 24 „Unternehmen, Krankenhäuser, Verkehrssysteme, Mobilfunknetze und andere wichtige Infrastrukturen lahm“.

Viele Nachrichtenagenturen, insbesondere in den USA, beharrten tagelang darauf, dass es noch zu früh sei, um die Ursache des massiven Stromausfalls zu benennen. Andere hingegen erkannten das Offensichtliche an. Die Nachrichtenagentur Reuters meldete schon früh: „Redeia, der Eigentümer von Red Electrica, warnte im Februar in seinem Jahresbericht vor dem Risiko von ‚Stromabschaltungen aufgrund des hohen Anteils erneuerbarer Energien ohne die notwendigen technischen Kapazitäten für eine angemessene Reaktion auf Störungen‘“.

Während viele Beobachter ihr Bestes taten, um mit dem Finger auf andere Ursachen zu zeigen, waren andere bei der Identifizierung des Schuldigen etwas direkter.

Raúl Bajo Buenestado ist ein nicht ortsansässiger Energiewissenschaftler am Baker Institute for Public Policy der Rice University in Houston. Er erhielt ein Fulbright-Stipendium als Doktorand und ein Stipendium für junge Forscher des spanischen Bildungsministeriums und promovierte in Wirtschaftswissenschaften an jener Universität. „Derzeit beschäftigt er sich vor allem mit den Investitionsanreizen für die Stromerzeugung und den Kapazitätsmärkten im Elektrizitätssektor. Außerdem forscht er über Benzineinzelhandelsmärkte“, heißt es in seiner Online-Biografie.

Nachdem er die Daten des Stromausfalls vom 28. April untersucht hatte, kam Buenestado in einem Kommentar zu dem Schluss, dass nur wenige Minuten vor dem Zusammenbruch des Netzes „78 % der Stromerzeugung im Netz der Iberischen Halbinsel auf erneuerbare Energien entfielen, wobei allein die Solarenergie fast 60 % beitrug. Im Gegensatz dazu machten konventionelle Technologien wie Gas- und Kernkraftwerke nur etwa 15 % des gesamten Erzeugungsmixes aus. Diese Konstellation ist in Spanien oder Portugal nicht ungewöhnlich, wo ein hoher Anteil an erneuerbarer Erzeugung üblich ist, insbesondere an sonnigen und windigen Tagen.“

Buenestado fügte hinzu: „Das Besondere am 28. April ist jedoch, dass nach Angaben des nationalen spanischen Stromnetzbetreibers (Red Eléctrica de España) im Südwesten Spaniens zwei aufeinanderfolgende Stromausfälle auftraten, an denen wahrscheinlich große Solaranlagen beteiligt waren.“

Buenestado stellte fest, dass „das Risiko großflächiger Stromausfälle in Stromsystemen mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien allgemein bekannt ist. Der Stromausfall auf der iberischen Halbinsel am 28. April rückt diese seit langem bekannten Schwachstellen jedoch in den Vordergrund“. Er erläuterte, dass Solar- und Windkraftanlagen im Gegensatz zu konventionellen Kraftwerken „auf ein stabiles Netz angewiesen sind, um ordnungsgemäß zu funktionieren, und die Netzstabilität bei Störungen nicht eigenständig unterstützen können.“

Bevor Präsident Trump den Krieg der vorherigen Regierung gegen fossile Brennstoffe rückgängig machte, hatte Präsident Biden die USA verpflichtet, bis 2035 „100 % sauberen Strom“ zu erzeugen – ein Ziel, das unsere eigene Infrastruktur ernsthaft gefährdete. Bidens entsprechende Angriffe auf erschwingliche und zuverlässige Energiequellen wie Erdgas waren unrealistisch und bei vielen Verbrauchern unpopulär, die Gasgeräte und -heizungen denjenigen vorzogen, die im Rahmen von Bundesvorgaben zulässig wären.

Auch Spanien „strebt derzeit den Ausstieg aus der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen und Kernenergie zugunsten erneuerbarer Energien an“, mit dem Ziel, dass erneuerbare Energien bis 2030 74 % der Gesamtleistung ausmachen sollen, so der Plan.

Das Beharren darauf, erschwingliche, zuverlässige Energie durch teurere und unzuverlässige Alternativen zu ersetzen, ist sowohl unlogisch als auch unpraktisch. Erdgas ist nach wie vor der kostengünstigste, zuverlässigste und zunehmend saubere Brennstoff der Welt.

Es ist bezeichnend, dass trotz der Anti-Fossilbrennstoff-Rhetorik der spanischen Regierung die USA vor kurzem zum Hauptlieferanten von Flüssigerdgas nach Spanien geworden sind. Ein Großteil Europas – das die extremistische Rhetorik zum Klimawandel nachahmt – prangert öffentlich Amerikas fortgesetzte Produktion und Nutzung traditioneller Energie an, während es sie gleichzeitig konsumiert.

Wird die Katastrophe vom 28. April die europäischen Staats- und Regierungschefs dazu veranlassen, zweimal darüber nachzudenken, ob sie unsere zuverlässigsten Energiequellen aufgeben wollen? Wohl kaum. Nach dem verheerenden Stromausfall erklärte der spanische Premierminister Pedro Sanchez, seine Regierung werde „keinen Millimeter“ von ihren Plänen für den Übergang zu so genannten erneuerbaren Energien abweichen.

Das ist bedauerlich. In der Zwischenzeit ist es erwähnenswert, dass eine der Hauptenergiequellen, die zur Wiederherstellung der Stromversorgung der zehn Millionen Menschen in Spanien, Portugal und Teilen Frankreichs eingesetzt wurde, die ohne Strom waren, eine ist, die die dortigen Behörden angeblich verabscheuen – Erdgas.

Gary Abernathy is a longtime newspaper editor, reporter and columnist. He was a contributing columnist for the Washington Post from 2017-2023 and a frequent guest analyst across numerous media platforms. He is a contributing columnist for The Empowerment Alliance, which advocates for realistic approaches to energy consumption and environmental conservation. 

This article was originally published by RealClearEnergy and made available via RealClearWire.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/05/28/reliance-on-renewables-makes-widespread-blackout-nightmare-more-likely/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Abhängigkeit von „erneuerbaren Energien“ macht flächendeckenden Blackout-Albtraum wahrscheinlicher erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Über 184 Millionen Passwörter gestohlen – das sollten Sie jetzt tun

Über 184 Millionen Passwörter gestohlen – das sollten Sie jetzt tun

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Über 184 Millionen Passwörter gestohlen – das sollten Sie jetzt tun

Über 184 Millionen Passwörter gestohlen – das sollten Sie jetzt tun

Ein Datenklau umfasst 184 Millionen Zugangsdaten. Plattformen von Facebook, Instagram, Apple, Google, Microsoft, aber auch PayPal sind betroffen. Private Nutzer sollten umgehend handeln.

von Maurice Forgeng

Es ist wie ein seit Langem bestehender Albtraum im Bereich des Datenschutzes: Vertrauliche Daten wie Benutzernamen und Passwörter werden auf ungesicherten Datenbanken offengelegt. Genau das ist erst vor Kurzem passiert.

Über 47 Gigabyte an Daten entdeckt

Die Datenlücke hat der Cybersecurity-Experte Jeremiah Fowler bereits Anfang Mai entdeckt, wie „Wired“ berichtete. Auf einer offen zugänglichen Datenbank fand er mehr als 184 Millionen Datensätze mit Benutzernamen und Passwörtern von Konten auf mehreren gängigen großen Onlinediensten verschiedener Big-Tech-Unternehmen. Ebenso waren dort E-Mail- und Website-Adressen aufgelistet.

Die Daten sind so umfangreich, dass sie einen Speicherplatz von mehr als 47 Gigabyte einnehmen. Das entspricht in etwa dem Speicherplatz für etwa zehn bis 15 Spielfilme in HD-Qualität. Fowler informierte nach seiner Entdeckung umgehend den Hosting-Anbieter der Datenbank, woraufhin dieser den Zugang sperrte.

Welche Dienste sind betroffen?

Im Einzelnen waren die Konten der folgenden Dienste betroffen:

  • Apple
  • Amazon
  • Discord
  • Facebook
  • Google
  • Instagram
  • Microsoft
  • Netflix
  • Nintendo
  • PayPal
  • Roblox
  • Snapchat
  • Spotify
  • 𝕏 (Twitter)
  • WordPress
  • Yahoo

Die geleakten Anmeldedaten gehörten laut „Wired“ überwiegend zu Konten von Privatleuten, aber auch von solchen, die mit Regierungen aus mindestens 29 Ländern in Verbindung stehen. Ebenso sind dort Zugangsdaten für Banken und Finanzdienstleistungsunternehmen aus verschiedenen Ländern aufgelistet.

Was sollten Nutzer jetzt tun?

Zwar wurde die Datenbank mittlerweile gesperrt, dennoch könnten Hacker, die schon Zugriff hatten, die Daten für kriminelle Zwecke nutzen. Um dies möglichst zu unterbinden, kann jeder Nutzer verschiedene Maßnahmen anwenden, um sich vor Datenmissbrauch zu schützen. Darunter fallen:

  • Passwörter regelmäßig ändern,
  • kompliziertere Passwörter wählen, die schwierig zu knacken sind, und
  • zusätzlich eine sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) verwenden. Dabei ist zum Einloggen in das Konto neben dem Passwort noch eine weitere Identifizierung nötig. Das kann eine zugesendete SMS-Kennzahl oder eine Kennzahl aus einer Authentifizierungs-App sein.

Zudem können Kontonutzer bei Have I Been Pwned oder dem HPI Identity Leak Checker des Hasso-Plattner-Instituts überprüfen, ob ihre Zugangsdaten durch ein bekanntes Datenleck entwichen sind. Falls dies der Fall sein sollte, empfiehlt es sich, umgehend ein neues Passwort anzulegen.

Wie sind die Daten entwichen?

Bislang ist noch unklar, wer hinter dem Datenleck steckt und welches Ziel der Urheber damit verfolgt hat. Im Verdacht steht jedoch ein krimineller Cyberangriff. Denn es gibt Anzeichen für den Einsatz einer sogenannten Infostealer-Malware. Dabei handelt es sich um ein Programm, das in Computersysteme eindringt und vertrauliche Informationen wie Zugangsdaten sowie andere persönliche Informationen stiehlt und missbraucht.

Kein Einzelfall

Diese vom Cybersecurity-Experten entdeckte Datenlücke war jedoch kein Einzelfall. Solche Angriffe auf vertrauliche Daten kommen immer wieder vor. Laut dem Hasso-Plattner-Institut werden weltweit täglich die Nutzerdaten von mehr als 1,5 Millionen Konten geleakt.

Erst vor einigen Tagen wurde bekannt, dass ein Hacker 1,2 Milliarden Facebook-Nutzerdaten erbeutet haben soll. Ein Faktencheck kam allerdings auf eine etwas geringere Zahl von rund 1 Milliarde.

Aufgrund solcher Ereignisse sollten Internetnutzer die Gefahr ernst nehmen. In dieser inzwischen stark vernetzten Welt finden viele kriminelle Aktivitäten längst auch auf digitaler Ebene statt.

Der Beitrag Über 184 Millionen Passwörter gestohlen – das sollten Sie jetzt tun ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.

Brüsseler Zensuroffensive: EU will Milliarden für Meinungskontrolle ausgeben und USAID ersetzen

Brüsseler Zensuroffensive: EU will Milliarden für Meinungskontrolle ausgeben und USAID ersetzen

Brüsseler Zensuroffensive: EU will Milliarden für Meinungskontrolle ausgeben und USAID ersetzen

Von der Leyens “Demokratieprojekt” wird zur Propagandamaschine – USAID-Ausfall soll als Vorwand für neue Zensur-Infrastruktur dienen. Bezahlen darf wie immer der Steuerzahler, den man als zu bewirtschaftende Melkkuh ausnutzt.

Brüssel plant einen massiven Ausbau seiner Einflussnahme auf die öffentliche Meinung – getarnt als „Schutz der Demokratie“. Bei einer Sitzung des EU-Sonderausschusses „European Democracy Shield“ wurde ein milliardenschweres Investitionsprogramm vorgestellt, das angeblich der Presse- und Meinungsfreiheit dienen soll. In Wahrheit droht eine zentral gesteuerte Propagandastruktur, finanziert mit dem Geld europäischer Steuerzahler – während diese selbst unter Rekordinflation, sozialen Verwerfungen und immer höheren Abgaben ächzen.

Ausgerechnet der Wegfall der berüchtigten US-Behörde USAID werden von Brüssel nun als Anlass genommen, diese „Lücke“ zu schließen. Doch was genau war USAID eigentlich? Offiziell eine Entwicklungshilfeagentur, wurde sie in Wirklichkeit seit Jahrzehnten als geopolitisches Instrument Washingtons eingesetzt. Weltweit finanzierte USAID sogenannte „zivilgesellschaftliche Projekte“, die in zahlreichen Fällen nichts anderes als Regimewechsel-Operationen waren – ob in Osteuropa, Südamerika oder dem Nahen Osten. Auch linksextreme NGOs, globale Propagandanetzwerke und handverlesene Journalisten gehörten zu den Profiteuren. Die vermeintliche „Pressefreiheit“ diente dabei stets der Durchsetzung globalistischer US-Interessen.

Jetzt, da sich die USA aus dieser Praxis zurückziehen, springt die EU willfährig ein – unter dem Vorwand, europäische Demokratie zu schützen. Der Abgeordnete Petr Bystron (ESN-Fraktion) warnt vor den Folgen: „Es geht um Milliarden, die Brüssel offenbar ohne jede echte demokratische Kontrolle in eine neue Zensur- und Propagandainfrastruktur stecken will.“

Tatsächlich sollen mit dem neuen „European Democracy Shield“ regierungstreue Medien, sogenannte Fact-Checker und NGOs mit gigantischen Summen gefördert werden – während kritische Stimmen weiter ausgegrenzt, demonetarisiert oder zensiert werden. Die EU maßt sich damit an, endgültig festzulegen, was „gute“ und „schlechte“ Informationen seien. Das erinnert weniger an eine Demokratie als an eine gelenkte Informationsordnung nach dem Vorbild autoritärer Systeme.

Für viele Bürger, die ohnehin unter steigenden Preisen, einem aufgeblähten Staatsapparat und einer immer drückenderen Steuerlast leiden, ist diese Maßnahme ein weiterer Schlag ins Gesicht. Während Rentner um ihre Altersvorsorge bangen und junge Familien sich kaum noch Wohneigentum leisten können, werden Milliarden für ideologische Meinungslenkung bereitgestellt.

Bystron bringt es auf den Punkt: „Wenn es der Europäischen Union ernst wäre mit Presse- und Meinungsfreiheit, müsste sie gerade auch unbequeme oder ausländische Sender tolerieren, statt Milliarden in eine Gesinnungspolizei zu stecken.“

Die angestrebte Meinungslenkung – die man geradeaus auch als Propaganda bezeichnen kann – unter dem Banner der „Faktenprüfung“ bleibt weiterhin brandgefährlich: Die EU folgt nicht mehr dem Ideal des freien Diskurses, sondern installiert eine neue Orthodoxie – mit sich selbst als oberste Wahrheitsinstanz. Für den mündigen Bürger ist das ein alarmierendes Signal.