Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Geschützte Räume nur für LGBTQ? “Queersensibles” Angebot der Polizei Bremen sorgt für Irritation

Geschützte Räume nur für LGBTQ? “Queersensibles” Angebot der Polizei Bremen sorgt für Irritation

Geschützte Räume nur für LGBTQ? “Queersensibles” Angebot der Polizei Bremen sorgt für Irritation

Manche sind gleicher: Die Bremer Polizei legt offensichtlich ein besonderes Augenmerk auf Anhänger der LGBT-Agenda. Nur für sie wurde nun nämlich eine “queersensible Anzeigeaufnahme in geschützten Räumen” eingerichtet – stilsicher unter der Regenbogenflagge. Für Frauen, die von ihren Ehemännern oder engsten Angehörigen verprügelt und missbraucht werden, gibt es ein solches Angebot seltsamerweise nicht.

Eine Ankündigung der Polizei Bremen hat auf X kritische Reaktionen ausgelöst: “Die #Polizei #Bremen bietet ab sofort freitags alle zwei Wochen eine queersensible Anzeigenaufnahme in geschützten Räumen im Präventionszentrum am Wall 195 an”, ist dort zu lesen – versehen mit dem #IDAHOBIT-Hashtag. Der steht nicht für “Herr der Ringe”-Freunde mit Rechtschreibschwäche, sondern für einen sogenannten “Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit”. Den begehen Freunde der Vielfalt am 17. Mai – dem Tag der Ankündigung der Polizei Bremen. So macht man das im Marketing.

Ein Link verweist auf die Website der Polizei Bremen, wo auch die “Ansprechperson” vorgestellt wird – abgebildet samt “Progress Pride”-Flagge. “Diskriminierung und queerfeindliche Gewalt bedeuten für Betroffene neben körperlichen Schäden auch eine hohe emotionale Belastung. Möglicherweise zögern sie, solche Straftaten anzuzeigen. Für Betroffene bieten wir zu den angegebenen Terminen eine queersensible Anzeigenaufnahme an”, heißt es da.

Die Begeisterungsstürme blieben freilich aus. Was denn eine “queersensible Anzeigenaufnahme im geschützten Raum” von einer normalen Anzeige im ungeschützten Raum unterscheide, wollten X-User wissen. Sind die Räume der Polizei etwa nicht generell geschützt? Und warum gibt es dieses Angebot nur für diese eine Klientel? Und woher kommt die Bedrohung? Frühsexualisierung und Trans-Euphorie zu kritisieren, ist kein Angriff auf LGBTQ-Personen. Gefahr droht diesen Menschen in erster Linie durch radikale Anhänger einer gewissen Glaubensrichtung, die in ihrer Heimat Nicht-Heterosexuelle auch offen verfolgen. Diese tatsächlich brisante Problematik spricht man jedoch nicht an – was auch als Signal an derartig bedrohte Personen gewertet werden könnte. Was darf denn angezeigt werden?

Gleichbehandlung?

Einige Fragen von Usern bemühte sich das Social Media-Team der Polizei zu beantworten. So sei eine Strafanzeige gar keine Voraussetzung für die Wahrnehmung des Angebots – man könne auch zur allgemeinen Beratung vorbeikommen. Das kam auch nicht gut an – “Drücken Sie den Queeren einen Flyer in die Hand, wie anderen Leuten auch und gut is! Sie sind keine Beratungsstelle für Queere, sondern sollen den Bürger schützen, ALLE Bürger, ohne spezielle Ausnahmen und ohne extra Kosten für eine kleine Gruppe!”, kommentierte das ein Nutzer.

Die doch nicht so gleiche Gleichbehandlung der Bürger prangerten mehrere Kommentatoren an. Die bilde zwar sehr wohl eine zentrale Grundlage des polizeilichen Handelns, wie die Polizei betonte, aber das “queersensible Angebot ergänzt die bestehenden Wege – es richtet sich an Menschen, die sich in diesem Rahmen wohler fühlen”. An anderer Stelle liest man: “Es geht hier eher darum, dass die Hemmschwelle genommen werden soll und Sie sich auch beraten oder an Hilfestellen vermitteln lassen können.”

Kein spezielles Angebot für missbrauchte Frauen

Doch welche wesentliche Opfergruppe hat denn wohl die größte Hemmschwelle, sich an die Polizei zu wenden? “Gibt es auch ein gesondertes Angebot für von Gewalt betroffene Frauen?”, fragt eine Nutzerin. Und tatsächlich: Sie werden nicht politisch hofiert – und werden im besten Deutschland doch immer wieder auch von engsten Angehörigen oder gar ihren eigenen Ehemännern bedroht, angegriffen und missbraucht. Vergewaltigungen sind inzwischen an der Tagesordnung, Gruppenvergewaltigungen auf dem Vormarsch. Die übliche Täterklientel ist bekannt. Und auch bei Attacken aus dem eigenen Umfeld ist der Schutz, den die Behörden leisten können, unzureichend, und die Gefahr einer Eskalation bei Einschalten der Polizei so groß, dass betroffene Frauen um Gesundheit und Leben fürchten.

Der kulturelle Hintergrund spielt in vielfacher Hinsicht eine Rolle. Frauen aus demselben Kulturkreis wie ausländische Täter haben ohnehin kein gesteigertes Vertrauen in deutsche Behörden und sind oft von gewalttätigen Partnern und Familien abhängig. Sie sehen keinen Ausweg. Frauen ohne Migrationshintergrund wollen oft keine “rechten” Narrative bedienen (bevor man als Opfer plötzlich selbst am Pranger steht) – und wer einige Prozesse mit milden Urteilen gegen kriminelle Ausländer verfolgt hat, dürfte in solchen Fällen auch kaum mehr von einem wirksamen Eingreifen von Staat und Behörden ausgehen. Sie fühlen sich (zu Recht) hilflos und ungeschützt.

Spezielle Termine zur Anzeigenaufnahme und Beratung mit speziell geschultem und sensiblem Personal, ohne Zeitdruck und mit klarem Fokus auf die Probleme, Sorgen und Traumata, mit denen Opfer kämpfen, könnten sicherlich so mancher betroffenen Frau helfen. Für sie gibt es ein so spezifisches Angebot wie für LGBTQ-Personen aber nicht. Auf der Website der Polizei Bremen finden sich unter dem Service-Menüpunkt “Anzeigenaufnahme” nur die Kontaktdaten des Polizeipräsidiums sowie der Reviere, Angaben zur telefonischen Anzeigenaufnahme und Onlinewache, und abschließend der Hinweis auf die “queersensible Anzeigenaufnahme” im Fettdruck. Warum nur für diese Gruppe? Die Website informiert allgemein zu den Themen “Häusliche Gewalt” und “Sexuelle Übergriffe”, weist aber auch hier nicht auf vergleichbare Angebote hin.

Durchsucht man den X-Kanal der Polizei Bremen, stolpert man lediglich über eine “Wanderausstellung” mit dem Titel “was ich anhatte”: Im Rahmen derer durften Frauen, die Opfer von sexuellen Übergriffen wurden, ihre Kleidung zeigen, die sie währenddessen trugen. Manche(r) dürfte sich hier deutlich mehr erhoffen.

Polen am Scheideweg: Entscheidung im Präsidentschaftsrennen

Polen am Scheideweg: Entscheidung im Präsidentschaftsrennen

Polen am Scheideweg: Entscheidung im Präsidentschaftsrennen

Bei der Präsidentschaftswahl am Sonntag in Polen konnte keiner der Kandidaten eine absolute Mehrheit erreichen. Nun gibt es ein politisches Duell zwischen dem liberalen EU-Freund Trzaskowski und dem konservativen Patrioten Nawrocki. Letzterer hat dabei trotz seines zweiten Platzes in der ersten Runde die besseren Karten in der Hand.

Polen steht vor einer großen Entscheidung: Nach einem knappen Ergebnis in der ersten Runde der Präsidentschaftswahl am Sonntag wird am 1. Juni ein zweiter Wahlgang über das künftige Staatsoberhaupt entscheiden. Karol Nawrocki, der von der regierenden Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) unterstützte Historiker, holte mit 29,1 Prozent einen starken zweiten Platz und liegt nur knapp hinter Rafał Trzaskowski, dem Bürgermeister von Warschau und Kandidaten der Bürgerplattform (PO), der 30,8 Prozent erreichte. Da keiner die absolute Mehrheit errang, erwartet das Land einen intensiven Wahlkampf. Nawrocki, ein Mann mit klarem Bekenntnis zu nationalen Werten, könnte die Dynamik nutzen, um Polen auf einen souveränen Kurs zu führen, während Trzaskowski die Interessen einer liberalen, EU-hörigen Elite vertritt.

Die erste Runde zeigte, wie tief die Spaltung in Polen ist – zwischen denen, die ihre nationale Identität schützen wollen, und jenen, die sich der EU unterwerfen. Karol Nawrocki hat mit seinem Ergebnis bewiesen, dass ein großer Teil der Polen seine Botschaft von Stolz und Selbstbestimmung teilt. In seiner mitreißenden Rede am Wahlabend rief er zu einem „großen Marsch für Polen“ am 25. Mai in Warschau auf, um alle zu vereinen, „denen Polen am Herzen liegt“. Seine klare Ansage gegen die Machtambitionen von Donald Tusk und der Bürgerplattform – „Wir müssen Tusks Marsch zur Alleinherrschaft stoppen!“ – fand großen Anklang bei Wählern, die genug von Brüssels Einmischung haben.

Trzaskowski hingegen, ein glatter Politiker mit poliertem Auftreten, spricht vor allem die urbanen Eliten an, die Polen in eine immer engere Umarmung mit der EU drängen wollen. Sein knapper Vorsprung zeigt, dass die Opposition mobilisiert hat, doch seine Botschaft wirkt auf viele Polen wie ein Echo der Brüsseler Bürokratie. In seiner Rede betonte er zwar Entschlossenheit – „Wir müssen stark sein, um zu siegen“ –, doch es fehlt ihm an der Leidenschaft, die Nawrocki ausstrahlt. Für viele konservative Wähler steht Trzaskowski für eine Politik, die Polens Werte und Traditionen zugunsten globalistischer Ideale opfert.

Nawrocki als Hoffnungsträger der Konservativen

Nawrocki hat eine einmalige Chance, die konservative Basis zu einen. Mit seiner Botschaft – „Erst Polen, erst die Polen!“ – spricht er die Herzen derer an, die sich nach einem starken, unabhängigen Polen sehnen. Seine Aufgabe wird es sein, die Stimmen der rechtsnationalen Wähler von Sławomir Mentzen (15,4 Prozent) und Grzegorz Braun (6,2 Prozent) zu gewinnen, die in der ersten Runde für eine noch kompromisslosere Linie standen. Der geplante Marsch in Warschau könnte ein Wendepunkt sein, um diese Wähler zu mobilisieren und die Dynamik der konservativen Bewegung, die Polen seit Jahren prägt, zu entfesseln.

Trzaskowski steht vor einem schwierigeren Weg. Er muss die Wähler von Linkspolitiker Adrian Zandberg (5,2 Prozent) oder dem zentristischen Szymon Hołownia (4,8 Prozent) überzeugen, doch viele von ihnen misstrauen der Bürgerplattform. Seine pro-europäische Rhetorik mag in Warschau oder Krakau Beifall finden, doch in den ländlichen Regionen Polens, wo der Glaube an nationale Werte tief verwurzelt ist, stößt sie oft auf Ablehnung. Trzaskowski wird versuchen, mit Versprechen von Fortschritt und Modernisierung zu punkten, doch für viele klingt das wie ein Verrat an Polens Seele.

Unterwerfung oder Souveränität?

Die Wahl hat eine klare europäische Dimension, und hier zeigt sich Nawrockis Stärke. Polen hat unter Präsident Andrzej Duda, einem PiS-Verbündeten, immer wieder bewiesen, dass es seine Interessen gegen Brüssels Übergriffe verteidigen kann. Nawrocki steht für die Fortsetzung dieses Kurses: ein Polen, das stolz seine Souveränität bewahrt und sich nicht von EU-Bürokraten bevormunden lässt. Seine Botschaft ist klar: Polen braucht keine Belehrungen aus Brüssel, sondern eine Politik, die die Interessen der Bürger des Landes in den Mittelpunkt stellt.

Trzaskowski hingegen wird von vielen als Sprachrohr der EU gesehen, die Polen mit ihren Regeln und Sanktionen in die Knie zwingen will. Ein Sieg Trzaskowskis könnte die Konflikte mit Brüssel zwar kurzfristig entschärfen, doch zu welchem Preis? Viele Polen befürchten, dass seine Politik die nationale Identität und die Errungenschaften der PiS-Regierung – wie den Schutz traditioneller Werte und die Stärkung der Familie – untergräbt. In den Dörfern und Kleinstädten Polens, wo der Glaube an Gott und Vaterland noch lebendig ist, wird Nawrockis Botschaft weit stärker resonieren als Trzaskowskis Appelle an eine vermeintliche europäische Solidarität.

Ein Kampf um Polens Seele

Diese Wahl ist mehr als eine politische Entscheidung – sie ist ein Ringen um die Zukunft Polens. Nawrocki verkörpert die Hoffnung auf ein Land, das seine Wurzeln ehrt, seine Traditionen schützt und sich nicht von globalistischen Strömungen vereinnahmen lässt. Seine leidenschaftliche Rhetorik und sein Aufruf zur Einheit könnten die konservative Basis beflügeln und Polen auf einen Weg der Stärke führen. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob er die Wähler mobilisieren kann, die in der ersten Runde noch andere Kandidaten unterstützt haben.

Trzaskowski setzt auf eine andere Vision: ein Polen, das sich der EU öffnet und sich als moderner, weltoffener Staat präsentiert. Doch für viele Polen klingt das wie ein Abschied von ihrer Identität, ein Verlust dessen, was das Land ausmacht. Der Präsident hat in Polen weit mehr als eine repräsentative Rolle – mit seinem Vetorecht kann er die Politik maßgeblich beeinflussen. Ein Sieg Nawrockis könnte die Errungenschaften der PiS-Regierung sichern, während Trzaskowski die Gefahr birgt, Polen in eine Ära der Unsicherheit und Abhängigkeit zu führen. Am 1. Juni wird sich entscheiden, ob Polen seinen eigenen Weg geht oder sich den Vorgaben aus Brüssel beugt.

Kennedy wirkt – und die Folgen reichen bis nach Europa

Als neuer US-Gesundheitsminister reformiert Robert F. Kennedy Jr. das Impfsystem – mit globaler Signalwirkung

Als neuer US-Gesundheitsminister reformiert Robert F. Kennedy Jr. das Impfsystem – mit globaler Signalwirkung

Robert F. Kennedy Jr., langjähriger Impfkritiker und seit Februar 2025 US-Gesundheitsminister unter Präsident Donald Trump, sorgt für eine tektonische Verschiebung in der amerikanischen Gesundheitspolitik. Was zunächst nach einem innenpolitischen Kurswechsel aussieht, entfaltet zunehmend internationale Wirkung – bis nach Europa.

FDA kündigt tiefgreifende Impfstoffreformen an

Im Mai 2025 kündigte die US-Arzneimittelbehörde FDA einen „radikalen Rahmen“ zur Überarbeitung des Impfstoff-Zulassungsverfahrens an. Ziel sei es, insbesondere mRNA-Impfstoffe künftig strengeren Prüfmechanismen zu unterziehen und bei Variantenanpassungen nicht mehr auf Notfallzulassungen oder beschleunigte Verfahren zurückzugreifen. Künftig könnten zusätzliche klinische Studien notwendig werden – ein Bruch mit der bisherigen Praxis.

Kennedy hatte seit Jahren genau das gefordert: strengere Sicherheitsnachweise, volle Transparenz der Rohdaten und das Ende politischer Einflussnahme auf medizinische Entscheidungen. Nun setzt er diese Punkte als oberster Gesundheitsbeamter der USA systematisch um.

Ende der COVID-19-Impfempfehlung für Kinder

Zusätzlich zur FDA-Reform kursieren Berichte, wonach das US-Gesundheitsministerium (HHS) unter Kennedy plant, die routinemäßige COVID-19-Impfempfehlung für Kinder, Jugendliche und Schwangere auszusetzen. Sollte dies umgesetzt werden, wäre es ein deutlicher Bruch mit den bisherigen Richtlinien der CDC – und ein symbolträchtiger Richtungswechsel.

Die Maßnahme sorgt bereits jetzt für internationale Debatten: Wenn selbst die USA als treibende Kraft hinter der globalen Impfkampagne von 2021 zurückrudern, stellt sich die Frage, wie lange andere Regierungen – auch in Europa – an ihrer bisherigen Linie festhalten können.

Europa unter Zugzwang?

Zwar betrifft die neue FDA-Leitlinie formell nur den US-Markt, doch ihre Wirkung reicht weiter. Die FDA gilt weltweit als regulatorischer Taktgeber. Änderungen dort setzen Hersteller unter Zugzwang, ihre globalen Zulassungsstrategien anzupassen – auch gegenüber der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA).

Zudem geraten die europäischen Behörden zunehmend unter Beobachtung: Die Debatte über beschleunigte Zulassungen, fehlende Placebo-Kontrollen und intransparente Datenaufbereitung flammt erneut auf. Der Druck wächst – politisch, juristisch und gesellschaftlich.

Ein Mann, der Institutionen ins Wanken bringt

Noch vor zwei Jahren galt Kennedy in Washington als Außenseiter. Heute steht er an der Spitze eines Ministeriums, das nun strukturelle Reformen mit internationalem Gewicht lostritt. Seine Kritiker werfen ihm Populismus vor, seine Unterstützer feiern ihn als Aufklärer – doch unbestritten ist: Kennedy wirkt.

Er hat erreicht, was viele für unmöglich hielten: eine Verschiebung des Diskurses. Was zuvor als alternativlos galt, steht nun wieder zur Debatte. Und mit jeder regulatorischen Neuausrichtung der USA wächst der Druck auf europäische Regierungen, ihre eigene Pandemiepolitik auf den Prüfstand zu stellen.

Fazit:
Kennedy ist nicht länger ein Mahner von außen – er ist ein politischer Akteur mit direktem Einfluss. Und seine Entscheidungen beginnen, das globale Gleichgewicht der Impfpolitik neu zu ordnen.

Quellen:

Mikrowelle auf vier Rädern: Warum Ostdeutsche E-Autos meiden

Mikrowelle auf vier Rädern: Warum Ostdeutsche E-Autos meiden

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Mikrowelle auf vier Rädern: Warum Ostdeutsche E-Autos meiden

Mikrowelle auf vier Rädern: Warum Ostdeutsche E-Autos meiden

Elektroautos rollen zu Hunderttausenden aus ostdeutschen Fabriken – doch auf den Straßen der Region bleiben sie Mangelware. Woran liegt das? Ein Blick auf Einkommen, Infrastruktur und Misstrauen.

von Ernst Fleischmann

In Zwickau montieren Arbeiter der Volkswagen AG Tag für Tag vollelektrische Fahrzeuge. In Dresden laufen in der Gläsernen Manufaktur E-Golf-Modelle vom Band. Und in Leipzig setzt BMW längst auf E-Produktion. Ostdeutschland ist längst eine Schlüsselregion für die Elektromobilität – zumindest auf dem Papier. Auf den Straßen zwischen Elbe und Oder ist davon wenig zu sehen.

Gerade einmal 2,3 bis 2,6 Prozent der privaten Pkw in Sachsen, Thüringen oder Sachsen-Anhalt sind rein elektrisch unterwegs. In Mecklenburg-Vorpommern liegt der Anteil sogar noch niedriger. Das zeigen aktuelle Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes. Bundesweit liegt die Quote im Privatsegment bei rund drei Prozent – auch das ist mager. Doch das Gefälle zwischen Ost und West ist auffällig. In Baden-Württemberg, Bayern oder Niedersachsen sind die E-Anteile deutlich höher.

Ein wesentlicher Grund ist wirtschaftlicher Natur: In den neuen Bundesländern liegt das durchschnittliche Nettoeinkommen weiterhin deutlich unter dem westdeutschen Niveau. Laut Prognosen des Marktforschungsinstituts GfK betrug die Kaufkraft in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen im Jahr 2023 rund 23.000 Euro pro Kopf – etwa 5.000 Euro weniger als in Hamburg, Bayern oder Baden-Württemberg.

Für viele Haushalte ist der Kauf eines Neuwagens jenseits der 40.000-Euro-Marke schlicht nicht realistisch. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) bringt es treffend auf den Punkt: Das Klientel, das er politisch vertrete, habe sich bisher Gebrauchtwagen leisten können – nun solle es sich plötzlich ein Elektroauto für 40.000 Euro anschaffen. Das sei schlicht absurd. Auch Dorothee Obst, Bürgermeisterin von Kirchberg im Landkreis Zwickau, beschreibt die Paradoxität der Lage: Die Menschen vor Ort produzierten zwar E-Autos, könnten sie sich aber selbst nicht leisten.

Zwar wächst das Angebot an gebrauchten Stromern langsam, und laut einer Auswertung der HUK Coburg greift inzwischen die Mehrheit der Umsteiger zu einem gebrauchten Modell. Doch diese Entwicklung scheint bei vielen nicht anzukommen. Einer YouGov-Umfrage zufolge haben 60 Prozent der Deutschen grundsätzliche Bedenken beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos.

Hinzu kommt eine weitere Hürde: tief verwurzelte Skepsis. In vielen ostdeutschen Regionen überwiegt das Gefühl, sich auf eine unsichere Technologie einlassen zu müssen. Für viele bedeutet Elektromobilität nicht Fortschritt, sondern Verlust. Rico Hofmann von der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur beschreibt die Stimmung so: Oft dominierten Emotionen – etwa die Angst, auch noch den vertrauten Verbrenner zu verlieren. Gegen solche Bauchgefühle helfe nicht einmal die beste Förderpolitik.

Ein zweites Problem ist die nach wie vor unzureichende Ladeinfrastruktur. Zwar verweist der Verband der Automobilindustrie darauf, dass es im Osten mittlerweile eine solide Quote an öffentlichen Ladepunkten gebe – in Sachsen kommen rechnerisch nur 13,9 Fahrzeuge auf einen Ladepunkt, in Zwickau sogar nur 12,1. Doch dieser statistische Wert täuscht über die Realität hinweg. In vielen ländlichen Gemeinden fehlt es weiterhin an zuverlässigen Lademöglichkeiten, besonders für Mieterinnen und Mieter ohne eigenen Stellplatz.

Ein Elektroauto werde erst dann zur echten Option, sagt Dirk Vogel vom Netzwerk Automobilzulieferer Sachsen (AMZ), wenn klar sei, dass es sich bequem im Alltag laden lasse. Doch gerade in den ländlichen Regionen, in denen ein Großteil der ostdeutschen Bevölkerung lebt, kommt der Ausbau nur schleppend voran.

Die Landesregierungen versuchen gegenzusteuern. Thüringen etwa investiert rund 1,9 Millionen Euro in neue Ladepunkte und bietet gezielte Beratungen für Kommunen und Unternehmen an. Auch Sachsen unterstützt entsprechende Vorhaben, unter anderem über die landeseigene Energieagentur SAENA. In Sachsen-Anhalt verweist das Infrastrukturministerium auf spezielle Förderprogramme für strukturschwache Regionen wie das Jerichower Land oder den Kreis Wittenberg.

Doch all diese Bemühungen reichen bislang nicht aus, um das Misstrauen gegenüber der neuen Technologie spürbar zu verringern. Rico Hofmann rät Unternehmen, ihre Belegschaften frühzeitig einzubinden. Ohne Akzeptanz vor Ort, so seine Einschätzung, werde der Wandel kaum gelingen.

Ob sich die Lage ändert, hängt auch vom Preis ab. Seit dem Wegfall des staatlichen Umweltbonus Ende 2023 ist der Neukauf noch schwieriger geworden. Doch Branchenkenner wie Vogel sind optimistisch: Die Batteriepreise sinken, chinesische Hersteller drängen mit günstigen Modellen auf den Markt, und auch deutsche Autobauer geraten zunehmend unter Preisdruck.

Langfristig könnte der CO₂-Preis den Ausschlag geben: Wer weiter mit dem Verbrenner fährt, zahlt drauf. Und da die EU die Flottengrenzwerte verschärft hat, wächst der Zwang für Hersteller, mehr erschwingliche E-Autos auf den Markt zu bringen.

In Deutschland kostet ein Neuwagen im Schnitt rund 44.600 Euro. Elektroautos sind mit einem Anschaffungspreis von etwa 52.000 Euro sogar noch teurer als normale Autos mit Verbrennungsmotor. In China dagegen sind E-Autos deutlich günstiger – da liegt der Durchschnittspreis bei rund 18.000 Euro, also nicht mal halb so viel.

Das liegt vor allem daran, dass die Produktionskosten in China viel niedriger sind: Die Löhne sind geringer, Rohstoffeinkäufe werden unterstützt und die Zulieferer arbeiten enger zusammen. Außerdem setzen chinesische Hersteller auf günstigere Batterien, etwa Lithium-Eisenphosphat. Während die chinesischen Firmen vor allem günstige Modelle für die breite Masse anbieten, konzentrieren sich die deutschen Hersteller eher auf teurere Premiumautos. Dazu kommen staatliche Zuschüsse in China, die die Preise weiter drücken. Deshalb sind viele in Deutschland skeptisch, wenn chinesische E-Autos ohne große Hürden auf den Markt kommen sollen – aus Sorge, dass die heimische Autoindustrie nicht mithalten kann.

Trotzdem bleibt der Befund ernüchternd: Die ostdeutschen Länder bauen E-Autos für die Welt – fahren sie aber kaum selbst. Elektromobilität bleibt ein Westprodukt. Zumindest vorerst.

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Portugal vor neuer Regierung: Chega triumphiert

Portugal vor neuer Regierung: Chega triumphiert

Portugal vor neuer Regierung: Chega triumphiert

Zwar wurde die konservative Demokratische Allianz wieder zur stärksten Partei in Portugal, doch die rechte Chega legt stark zu und darf als wahrer Gewinner betrachtet werden. Für die Sozialisten ist das Wahlergebnis eine Katastrophe.

Die Parlamentswahl in Portugal am gestrigen Sonntag hat gezeigt, dass die Wähler nach Veränderung verlangen. Die Mitte-rechts-Demokratische Allianz (AD) unter Ministerpräsident Luís Montenegro holte zwar den Sieg, doch ohne absolute Mehrheit bleibt sie auf wackeligen Beinen. Mit 89 Sitzen im 230-Sitze-Parlament muss die AD nun um Unterstützung kämpfen, während die Rechtspartei Chega einen beeindruckenden Aufstieg feiert. Diese Partei, die den Bürgern eine klare Stimme gegen Korruption und Masseneinwanderung gibt, hat das politische Spielfeld aufgemischt.

Ein Land sehnt sich nach Stabilität

Die Wahl wurde durch den erneuten Zusammenbruch der AD-Minderheitsregierung ausgelöst, die im März 2025 ein Misstrauensvotum verlor. Der sogenannte Spinumviva-Skandal, bei dem Montenegros Familie in dubiose Geschäfte verwickelt schien, wurde von den linken Parteien aufgebauscht, um die Regierung zu Fall zu bringen. Doch die Wähler haben diese Taktik durchschaut: Die niedrige Wahlbeteiligung zeigt, dass viele Portugiesen die ständigen politischen Spielchen leid sind. Die AD verbesserte ihr Ergebnis auf 89 Sitze, doch die Abhängigkeit von wankelmütigen Oppositionsparteien wie der Sozialistischen Partei (PS), die sich in einer selbstverschuldeten Krise windet, macht die Regierungsbildung zum Drahtseilakt.

Die Portugiesen wünschen sich ein Ende der Instabilität, die durch die Unfähigkeit der etablierten Parteien verstärkt wurde. Die AD steht vor der Chance, mit pragmatischen Lösungen Vertrauen zurückzugewinnen, doch der wahre Gewinner ist Chega. Unter der charismatischen Führung von André Ventura hat die Partei bewiesen, dass sie die Sorgen der Bürger ernst nimmt – von der grassierenden Korruption bis hin zu einer Einwanderungspolitik, die viele Menschen zurecht als unkontrolliert empfinden. Chega ist kein Randphänomen mehr, sondern eine Kraft, die die portugiesische Politik nachhaltig prägen wird.

Chegas Aufstieg: Stimme der Vernunft

Mit mehr als 22 Prozent der Stimmen und 58 Sitzen hat Chega die Sozialisten eingeholt und das jahrzehntelange Zweiparteiensystem aus PS und AD endgültig zerstört. André Ventura, ein Mann, der mit Klartext und Mut die Herzen vieler Portugiesen erobert hat, nannte das Ergebnis „historisch“ – und das zu Recht. Besonders in Regionen wie dem Algarve, wo die Bürger die Folgen von Massentourismus und Einwanderung täglich spüren, fand Chega überwältigenden Zuspruch. Die Partei spricht Themen an, die von den Eliten in Lissabon lange ignoriert wurden: Korruption, die das Vertrauen in die Politik zerfrisst, und eine Einwanderungspolitik, die die kulturelle Identität Portugals bedroht.

Ventura hat klargemacht, dass Chega bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, doch Montenegro lehnt eine Zusammenarbeit mit der Partei bisher ab – ein Fehler, der die AD in die Arme der unzuverlässigen PS treiben könnte. Die Liberalen Initiativen (IL) mit ihren acht Sitzen sind zu schwach, um eine stabile Basis zu bieten. Chega hingegen bietet eine Chance, konservative Werte wie Ordnung, Sicherheit und nationale Souveränität in den Vordergrund zu rücken. Die Portugiesen haben mit ihrer Stimme gezeigt, dass sie genau diese Werte zurückfordern.

Sozialisten am Abgrund

Die Sozialistische Partei (PS) hat sich mit ihrer destruktiven Politik selbst ins Aus geschossen. Mit nur 58 Sitzen erlitt sie die schlimmste Niederlage seit 1987. Parteichef Pedro Nuno Santos trat daraufhin zurück. Seine Hetzkampagne gegen Montenegro, den er als ungeeignet diffamierte, kam bei den Wählern nicht an – die Portugiesen durchschauen die linke Taktik, Skandale aufzubauschen, um von eigenen Versäumnissen abzulenken.

Die PS hat den Kontakt zur Realität verloren. Während die Portugiesen unter steigenden Mieten, stagnierenden Löhnen und einem maroden Gesundheitssystem leiden, klammerte sich die Partei an ihre verstaubte Ideologie. Chega hat diese Lücke geschickt gefüllt, indem es den Bürgern zuhört und Lösungen anbietet, die auf den Alltag abzielen – kein Wunder also, dass sie mit der PS faktisch gleichzog. Unter Umständen könnten die Stimmen der Auslandsportugiesen (die in den aktuellen Ergebnissen noch fehlen) sogar noch dazu führen, dass Chega die PS überholt, zumal nur rund 50.000 Stimmen die beiden Parteien trennen. Die Sozialisten stehen nun vor einem politischen Scherbenhaufen.

Ein Land mit Zukunft

Portugal steht an einem Wendepunkt, und die Wahl hat gezeigt, dass die Bürger Veränderung wollen. Die AD hat die Chance, mit einer klaren konservativen Agenda – niedrigere Steuern, mehr Investitionen, stärkere Sicherheitsgesetze – das Land voranzubringen, doch ohne Chega wird dies schwer. Montenegro muss erkennen, dass die Wähler Chega nicht ohne Grund so stark gemacht haben: Die Partei steht für eine Rückbesinnung auf Werte, die Portugal stark gemacht haben. Eine Regierung, die diese Dynamik ignoriert, riskiert, das Vertrauen der Bürger endgültig zu verspielen.

Chega hat die Tür für eine neue Ära aufgestoßen, in der die Stimme des Volkes wieder zählt. Wird die AD dieses Angebot annehmen? Oder werden sich die Konservativen wie auch in Deutschland und Österreich lieber mit den Sozialisten verbünden, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung sich für eine Politik rechts der Mitte entschieden hat?

Neue EU-Schikane: ADAC warnt vor TÜV-Preisexplosion!

Neue EU-Schikane: ADAC warnt vor TÜV-Preisexplosion!

Neue EU-Schikane: ADAC warnt vor TÜV-Preisexplosion!

Laut ADAC könnte die Hauptuntersuchung (HU) beim TÜV künftig doppelt so viel kosten wie bisher. Betroffen wären etwa zwei Millionen Autofahrer.

Hintergrund: Die EU-Kommission will eine jährliche Hauptuntersuchung (HU) für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge einführen, die älter als zehn Jahre sind. Aktuell werden die im Schnitt etwa 150 Euro teuren Untersuchungen alle zwei Jahre fällig. Bei einer Verkürzung der Prüfungsintervalle um ein Jahr würden sich die Kosten im Ergebnis verdoppeln. Eine unverhältnismäßige Maßnahme, wie der ADAC kritisierte.

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Turbokrebs bei Joe Biden?

Turbokrebs bei Joe Biden?

Turbokrebs bei Joe Biden?

Der ehemalige US-Präsident hat Krebs. Bei ihm wurde am Freitag Prostatakrebs im Endstadium, im sogenannten Stadium 4, diagnostiziert. Das ist merkwürdig.  Vor etwas mehr als einem halben Jahr galt Joe Biden noch als bei guter Gesundheit: Er wollte weitere vier Jahre die USA regieren. Regelmäßig bescheinigten ihm ärztliche Gutachten einen gesunden Zustand. Doch am Sonntag […]

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Messer-Wahnsinn in Bielefeld: Polizei fahndet nach 35 Jahre alten Syrer!

Messer-Wahnsinn in Bielefeld: Polizei fahndet nach 35 Jahre alten Syrer!

Messer-Wahnsinn in Bielefeld: Polizei fahndet nach 35 Jahre alten Syrer!

Nach der brutalen Messer-Attacke am frühen Sonntagmorgen in der Bielefelder Innenstadt fahndet die Polizei nach dem Syrer Mahmoud M. (35). Der Angriff hatte sich in der Nacht zum Sonntag gegen 04:20 Uhr vor einer Studentenkneipe ereignet. Der Syrer war mit einem als Stock getarnten Messer auf mehrere Menschen im Alter zwischen 23 und 27 Jahren losgegangen. Vier von ihnen wurden schwer verletzt, bei einer Person bestand am Sonntagabend noch immer Lebensgefahr. Anschließend flüchtete der Täter zu Fuß.

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Auf freiem Fuß – Mörderisches Berlin

Egon W. Kreutzer

Die Geschichte könnte von Münchhausen stammen, auch von Karl May, oder gleich eine Erzählung über die Schildbürger sein. Aber so etwas steht als Nachricht in der Zeitung, und auch die Tagesschau berichtet ordnungs- und wahrheitsgemäß, so dass es wohl so gewesen sein muss.

Die Geschichte spricht allem Hohn, was uns vor allem mittels billig erworbener US-Krimis jahrzehntelang im Kino und vor allem im Fernsehen eingetrichtert wurde, dass man nämlich gut und gerne jemanden ermorden und dabei immer noch Hoffnung auf ein faires Verfahren haben kann, aber nie und nimmer einen Polizisten angreifen sollte, weil der Rechtsstaat, und hier vor allem die Kollegen des Geschädigten, schon zur Abschreckung und zum eigenen künftigen Selbstschutz, in solchen Fällen die Samthandschuhe ausziehen.

Da war ja gerade während einer Demonstration wegen irgendwas in Nahost

Geheimes Atomprojekt: Versteckte Raketensilos unter Grönlands Eis entdeckt

von Tyler Durden

Camp Century, Teil eines geheimen Pentagon-Plans mit dem Codenamen Project Iceworm, wurde in den späten 1950er-Jahren als verstecktes Netz von Abschussrampen für Atomraketen unter dem Eis Grönlands konzipiert. Die 1959 errichtete und 1967 wegen des instabilen Eises aufgegebene Anlage sollte 600 ballistische Mittelstreckenraketen lagern.

Heute liegt sie unter einer mehr als 30 Meter dicken Eisschicht begraben, wie das Wall Street Journal in einem ausführlichen Bericht über die Anlage diese Woche meldete.

Obwohl sie offiziell als Forschungsstation deklariert wurde, blieb ihr tatsächlicher militärischer Zweck bis 1996 geheim.

Nina Jerofejewa sagte:

„Die ersten [Lizenzen] für die Errichtung von Öllagern wurden im Gebiet Krasnojarsk erteilt. Auch dies war ein ungewöhnlicher Fall. Russland hatte zuvor nie Öllager – das Öl wurde immer durch Pipelines gepumpt. Angesichts der jüngsten Ereignisse und der fehlenden Infrastruktur in der arktischen Zone werden in mehreren Regionen Öllager benötigt. Dementsprechend wird das Öl dort eingelagert, um es nicht während der Pilotentwicklung zu verbrennen.“

Der Stützpunkt, bestehend aus 21 Tunneln, die sich fast zwei Meilen (über 3 km) unter dem Eis erstreckten, beherbergte rund 200 Mitarbeiter und wurde mit Atomstrom betrieben.

Robert Weiss, ein in den frühen 1960er-Jahren dort stationierter Arzt, erinnert sich:

„Wir wussten, wie wichtig es war – die Russen hätten über den Pol angreifen können.“

Das Leben im Camp Century war hart, aber erträglich:

„Als ich ankam, herrschten Schneetreiben und minus 50 Grad“, sagte Weiss. Wochenlang lebte er vollständig unterirdisch. „So gesehen war das Leben gar nicht so schwer“, fügte er mit einem Scherz hinzu. Über die Isolation sagte er: „Wir pflegten zu sagen, dass hinter jedem Baum ein hübsches Mädchen steckte. Natürlich gab es ein Problem: Es gab keine Bäume.“

Laut Wall Street Journal wurde das volle Ausmaß des Stützpunktes erst im April letzten Jahres enthüllt, als NASA-Kryosphärenforscher Greene mithilfe eines modernen, in das Eis eindringenden Radarsystems erstmals vollständige Bilder aufnahm:

„Man sieht, wie die Gebäude und Tunnel miteinander verbunden waren, wie sich die Menschen im Alltag bewegen mussten – man kann sich vorstellen, was für eine irre Erfahrung es gewesen sein muss, dort stationiert zu sein“, sagte Greene.

US-Militärpräsenz in Grönland – Ein langes Kapitel voller Spannungen

Die Präsenz der USA in Grönland ist seit Jahrzehnten umstritten. Während des Kalten Krieges unterhielten die Vereinigten Staaten dort 17 Stützpunkte mit insgesamt etwa 10.000 Soldaten. Heute sind es weniger als 200 – stationiert auf dem Weltraumstützpunkt Pituffik.

Die Spannungen flammten erneut auf, als Präsident Trump Dänemark öffentlich dafür kritisierte, Grönland nicht ausreichend zu sichern – und sogar vorschlug, die Insel notfalls militärisch zu übernehmen. Dänemark verwies auf das Abkommen von 1951, das US-Stützpunkte erlaubt, lehnte eine Übernahme jedoch kategorisch ab.

Dänemarks unangenehmer Kompromiss mit den USA reicht zurück bis in den Zweiten Weltkrieg:
1941 übertrug ein dänischer Gesandter in Washington ohne Zustimmung der Regierung in Kopenhagen die Kontrolle über Grönlands Verteidigung an die USA. Nach Kriegsende bot Washington an, Grönland für 100 Millionen Dollar zu kaufen – Dänemark lehnte ab.

„In den 1940er Jahren hat Dänemark gelernt, dass die USA auch dann handeln, wenn sie ein Nein bekommen“, sagte Ulrik Pram Gad vom Dänischen Institut für Internationale Studien.
„Dänemark konnte seine Souveränität über Grönland bewahren, indem es einen Teil davon – die Sicherheit – an die USA abtrat.“

Die geheime Lagerung von US-Atomwaffen in Grönland sowie der Absturz einer atomar bewaffneten B-52 nahe der Luftwaffenbasis Thule im Jahr 1968 belasteten das Verhältnis nachhaltig.

In jüngster Zeit sorgten Berichte über verstärkte US-Spionageaktivitäten und Trumps Interesse am Kauf Grönlands dafür, dass sich Grönland wieder stärker Dänemark zuwendet.

Eine erfolgreiche Woche für Trump

In der hektischen letzten Woche sind die Entwicklungen von der russisch-ukrainischen Verhandlungen überschattet worden, weshalb unterging, dass die Woche für US-Präsident Trump sehr erfolgreich war. Das zeigt der Bericht des USA-Korrespondenten, den das russische Fernsehen am Sonntag in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick gezeigt hat und den ich übersetzt habe. Beginn der Übersetzung: Trump holt Selensky weiter […]