Kategorie: Nachrichten
Russisch lernen – Lektion 69 von 100
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Russisch lernen – Lektion 69 von 100
Sprache ist der Schlüssel – vor allem zur Völkerverständigung. Sie gehören auch zu den Menschen, die gerne Russisch lernen möchten und nicht wissen, wo Sie anfangen sollen? Sie haben das Gefühl, die russische Sprache ist viel zu kompliziert? Macht Ihnen das kyrillische Alphabet Angst, und sind Sie unsicher, ob Sie die richtige Aussprache jemals meistern werden? Wünschen Sie sich, im Urlaub oder im Gespräch mit Muttersprachlern Russisch sprechen zu können, ohne dabei in endlose Theorie abzutauchen? Wenn der Gedanke ans Lernen bisher nur Stress und Unsicherheit bei Ihnen ausgelöst hat und Sie endlich einen einfachen und effektiven Weg suchen, Russisch zu lernen, dann bietet wir Ihnen ab sofort die perfekte Lösung! Wir haben weder Kosten noch Mühen gespart und in den vergangenen sechs Monaten einen insgesamt 100 Lektionen umfassenden Russisch-Kurs produziert. Und das Beste daran: Jedes einzelne dieser Lernvideos ist kostenlos für Sie auf unserer Internetseite abrufbar. Wissen sollte frei sein und dieser Kurs ist unser Dankeschön an unsere Leser für über 10 Jahre Treue und Unterstützung.
Der Beitrag Russisch lernen – Lektion 69 von 100 ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.
Deutsche Kriegsgefangene in Kanada
Von MEINRAD MÜLLER | Deutsche Soldaten gerieten im Zweiten Weltkrieg auch in alliierte Gefangenschaft. Dass einige von ihnen den Großteil dieser Jahre auf einem anderen Kontinent verbrachten, überrascht heute manchen. Kanada war nicht nur Rückzugsort der britischen Monarchie, sondern auch Internierungsland für tausende deutsche Kriegsgefangene.
Der Vater des Autors, Meinrad Müller, geboren 1924 in Bayern, war einer von ihnen. Von 1942 bis 1946 war er im Kriegsgefangenenlager Nr. 132 in Medicine Hat, Alberta, interniert. Ein altes Schwarzweißfoto zeigt ihn hoch zu Ross, ein junger Mann, kaum 20. Er sitzt auf einem Pferd vor weiter Landschaft. Kein Stacheldraht, keine Wachtürme im Bild. Doch im Hintergrund befand sich ein Lager für deutsche Gefangene, geführt nach den Regeln der Genfer Konvention.
Bei der Durchsicht alter Unterlagen fand sich neben dem Foto auch ein offizieller Bericht des Schweizer Schutzvertreters, der im Auftrag des Schweizer Staates und in Abstimmung mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) das Lager kontrollierte. Die Schweiz hatte im Krieg als neutrale Schutzmacht die Aufgabe übernommen, im Namen des Deutschen Reiches die Lage deutscher Kriegsgefangener in Kanada zu beobachten und darüber zu berichten. Der Ton des Berichts ist sachlich, doch der Inhalt spricht für sich.
Bericht des Schutzvertreters (Schweiz) über das Lager 133 in Kanada, das am 21.07.43 und vom 7. bis 11.12.43 besucht wurde:
„Das Lager ist in sechs gleichartige Abteilungen gegliedert, jede mit rund 322 Mann belegt. Die Beheizung erfolgt mit Naturgas, die Beleuchtung ist elektrisch. Die Gefangenen schlafen in Holz-Doppelbettstellen mit Stahlfedermatratzen, Decken und Handtüchern. Es gibt gemeinsame Speise- und Kücheneinrichtungen, Werkstätten, Vortragsräume sowie ein großes Sportgelände. Gekocht wird von deutschen Köchen, sogar Schwarzbrot wird gebacken. Die Verpflegung entspricht in Güte und Menge jener der kanadischen Truppen. Die Arbeit ist freiwillig, Theater wird gespielt, Kurse werden angeboten.“
Ein bemerkenswert sachlicher Ton, der dennoch erkennen lässt, dass das Leben in kanadischer Gefangenschaft zwar eingeschränkt, aber keineswegs unmenschlich war. Die Zeit der Internierung wurde auch durch sportliche Betätigung, Bildung und kulturelle Angebote strukturiert. So berichtet es auch der Vater selbst in spärlichen Erzählungen: vom Holzfällen in der kanadischen Wildnis, vom Lernen der englischen Sprache, vom freundlichen Umgang mit Wachsoldaten und vom Heimweh, das nie ganz wich.
Ein kanadischer Historiker hat dieses Kapitel nun genauer aufgearbeitet. Auf der Website „POWs in Canada“ finden sich beeindruckende Details über Camp 132, eines der größten Lager Kanadas mit bis zu 12.500 Gefangenen. Errichtet 1942, geschlossen 1946, verfügte es über alles, was eine kleine Stadt brauchte: eigene Krankenstationen, Bäckereien, Theaterbühnen, sogar eine Zeitung wurde von den Gefangenen herausgegeben.
Nach seiner Rückkehr aus kanadischer Gefangenschaft arbeitete mein Vater wieder auf dem Hof seiner Mutter, wie schon vor seiner Einberufung 1942 im Alter von 18 Jahren. Sein eigener Vater war früh gestorben, als er erst vier Jahre alt war.
Eigentlich hätte der älteste Sohn den Hof übernehmen sollen. Aber Johann, geboren 1922, blieb in Russland vermisst. Also übernahm mein Vater den Bauernhof. Der Hof war sieben Hektar groß, gerade mal etwa zehn Fußballfelder. Statt eines Pferdes zogen Kühe den Pflug und den Wagen. Ohne Traktor und Erntemaschinen war dies harte Arbeit, aber man kannte es nicht anders. Doch dieser Kleinbetrieb ernährte mit Mehlspeisen acht Personen. Die Eltern, drei Buben, die Großmutter, eine Tante und eine einquartierte Frau aus dem Sudetenland.
Meinrad Müller.
Meinrad Müller (71), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf PI-NEWS gibt es hier, seinen Ratgeber für Hobbyautoren hier.
Tacheles #159 ist online

Tacheles mit Röper und Stein ist immer hart und ehrlich, aber dieses Mal passte der Titel besonders gut, weil ich dieses Mal bei einigen Themen besonders hart und emotional reagiert habe und weil Robert Stein ich bei einem Thema ehrlich und kontrovers diskutiert haben. Sollte YouTube die Sendung löschen, finden Sie sie auch hier bei […]
Dr. Matthes Haug: So müsste die Trump-Administration handeln, um Deutschland zur Souveränität zu verhelfen
Causa David Bendels: Nancy Faeser (SPD) in Erklärungsnot – Hat die Ministerin „wissentlich falsche Angaben“ gemacht?

Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Brandner, hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) vorgeworfen, „wissentlich falsche Angaben“ unterschrieben und damit implizit auch gemacht zu haben.
Der „JUNGEN FREIHEIT“ (JF) sagte Brandner, der von Hause aus Jurist ist: „Als Innen- und damit als Verfassungsministerin eine falsche Adresse anzugeben, ist ein besonders starkes Stück und sollte uns alle nachdenklich stimmen. Dass Faeser – immerhin Juristin – wissentlich falsche Angaben unterschreibt, während sie gleichzeitig für kleinste Fehler anderer und für Satire und Kunst offensichtlich kein Verständnis aufbringt, entlarvt ihr wahres Ich.“
Der AfD-Politiker bezog sich damit auf heikle JF-Recherchen zur Causa David Bendels. Der Herausgeber und Chefredakteur des Deutschland-Kurier wurde kürzlich vom Amtsgericht Bamberg im Zusammenhang mit einem kritisch-satirischen Faeser-Meme („Ich hasse die Meinungsfreiheit!“) zu einer siebenmonatigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, da Bendels und seine Verteidiger Rechtsmittel angekündigt haben. Den dem Urteil zugrunde liegenden Strafantrag hatte Faeser persönlich gestellt.
Wie kam es dieses Mal zu Faesers Unterschrift?
Am 9. Mai muss Bendels abermals in Bamberg vor Gericht erscheinen. Auch, weil Faeser laut JF wiederum Strafantrag stellte. Dieses Mal geht es um eine am 15. August 2023 veröffentlichte DK-Bildmontage, welche Faeser, Ex-Verfassungsschutz-Chef Thomas Haldenwang (CDU) und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeigt. Faeser lacht, während Haldenwang und Steinmeier zwei Baseballschläger in der Hand halten. Dazu das blutunterlaufene Gesicht des mutmaßlich von Migranten verprügelten Augsburger AfD-Chefs Andreas Jurca und die Zeile: „Steinmeier, Faeser und Haldenwang haben in Augsburg mitgeprügelt!“
Es war dies eine Anspielung auf die Aussage etwa des SPD-Politikers Ralf Stegner, der nach einem Messerangriff auf Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Jahr 2015 behauptete, Pegida habe „mitgestochen“. Im Fall des ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke verstieg sich die CSU-Politikerin Dorothee Bär sogar vor dem Plenum des Deutschen Bundestages zu der Aussage, für sie habe die AfD „mitgeschossen“.
Auch im vorliegenden Fall stellte Faeser persönlich Strafantrag wegen Verleumdung nach Paragraf 188 StGB, während Steinmeier und Haldenwang auf die Fotomontage – Stichwort „mitgeprügelt“ – nicht reagierten. Doch auf dem Strafantrag Faesers, der auf den 6. November 2023 datiert, stimmt nach JF-Recherchen etwas nicht.
Auf dem Schriftstück an die Kriminalpolizei Bamberg, das der „JUNGEN FREIHEIT“ vorliegt, lautet Faesers Anschrift „11011 Berlin, Platz der Republik“. Dies ist die Adresse des Deutschen Bundestages, der sogar eine eigene Postleitzahl zugeordnet bekommen hat. Dort sitzen ausschließlich die Parlamentsverwaltung, die Fraktionen und die Abgeordneten des Bundestages. Nur sie sind dort über diese Adresse erreichbar.
Allerdings war die Bundesinnenministerin 2023 noch nicht Mitglied des Deutschen Bundestages. Erst bei der Wahl im Februar dieses Jahres wurde Faeser über die hessische Landesliste der SPD in das Parlament gewählt.
Hat die Ministerin den Strafantrag gar nicht gelesen?
„Wie konnte die Bundesministerin und Juristin Faeser also wissentlich einen Strafantrag unterschreiben, auf dem gar eine falsche ladungsfähige Adresse angegeben wird?“, fragt die JF.
Der Antrag selbst war zwar von der Kriminalpolizei bereits vorausgefüllt, aber der Juristin Faeser hätte die falsche Anschrift eigentlich auffallen müssen. Hat sie den Strafantrag „vielleicht gar nicht richtig gelesen?“, fragt die JF weiter.
Auch wenn das Schreiben der Kripo Bamberg falsch adressiert war, ist dies nach juristischer Einschätzung insoweit unerheblich, als es auf die (echte) Unterschrift ankommt.
ABER: Das Bundesinnenministerium hat in öffentlichen Erklärungen den Eindruck erweckt, das Ministerium habe mit dem Strafantrag bezüglich der Fotocollage zum Überfall auf den bayerischen AfD-Politiker Jurca nichts zu tun, dies sei quasi Faesers Privatangelegenheit.
Dazu schreibt die „JUNGE FREIHEIT“: „…dass sie (die Ministerin) den Antrag eben nicht in einem eigenen Büro im Bundestag unterschrieben haben kann, muss ihr ja im Moment der Unterschrift selbst klargeworden sein. Die Alternative wäre, dass sie es wissentlich gemacht hat. Es wäre ein Skandal erster Klasse, dass ausgerechnet eine Verfassungsministerin Falschangaben in Polizeidokumenten macht. Sie selbst ist höchste Vorgesetzte der Bundespolizei.“
Bundestag: Kein Raum für Minister ohne Mandat
Auf JF-Anfrage bestätigte der Deutsche Bundestag ausdrücklich, dass Ministern ohne Parlamentsmandat keine Räumlichkeiten im Bundestag zustehen. Es liegt also nahe, dass das Schreiben der Kripo Bamberg seinerzeit an das Bundesinnenministerium weitergeleitet wurde.
Die Pressesprecherin des Bundesinnenministeriums erklärt sich den Sachverhalt so: „Es ist wohl so, dass die Landespolizeien und die anzeigenden Stellen und teilweise auch Privatpersonen bei Bundespolitikern oftmals die Adresse des Bundestages bei der Anzeige und häufig auch der Onlineanzeige eintragen. Das geschieht oft in der Annahme, dass die Ministerin beziehungsweise der Minister dann auch ein Bundestagsmandat innehat. In Anzeigen, die wir selbst – das dann über das LKA Berlin – verfassen, steht selbstverständlich die korrekte Adresse des Bundesinnenministeriums.“
Heißt laut JF: „Mit dem Bendels-Fall will man nichts zu tun haben. Das sei eine Sache Faesers.“
NUR: Dadurch, dass das Schreiben der Kripo Bamberg dann offensichtlich doch Faeser über deren Amtsadresse erreichte, dürfte es sich wohl kaum noch um eine Privatangelegenheit gehandelt haben.
„Vorgelegt wird schließlich der Ministerin, nicht der Privatperson Faeser“, schreibt die JUNGE FREIHEIT. Wäre das gebräuchliche Praxis, müsste das Innenministerium auch Auskunft darüber geben, wie oft Faeser eigentlich insgesamt schon Strafanzeige gegen Bürger und Journalisten gestellt hat.
The post Causa David Bendels: Nancy Faeser (SPD) in Erklärungsnot – Hat die Ministerin „wissentlich falsche Angaben“ gemacht? appeared first on Deutschland-Kurier.
Kaskade von Petitionen israelischer Militärs und hochrangiger Offiziere gegen den Krieg in Gaza
Voltaire, internationale Nachrichten, #129
Ramelow sucht Ostereier

Von RAINER K. KÄMPF | Der frühere thüringische Ministerpräsident und heutige Bundestagsvize der Linkspartei, Bodo Ramelow, scheint auf der Suche nach seiner künftigen Bestimmung fündig geworden zu sein. Als Fürsprecher des „Ostens“ will er punkten und analysiert den Koalitionsvertrag der Kamikaze-Koalition hinsichtlich dessen „Ossi“freundlichkeit. Ramelow jammert, dass den Mitteldeutschen zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet wurde.
Der gemeine Ossi hingegen reibt sich verwundert die Augen. Erstens haben die Bewohner zwischen Oder und Elbe in der Mehrheit nichts Wesentliches erwartet und zweitens brauchen sie genau nicht, dass ein Politikhasardeur aus den verbrauchten Ländern des mit heißer Nadel genähten Bundes aus Ost und West sich zu ihrem Fürsprecher stilisiert. Gegen Fürsprecher von Oben haben sie an sich eine Aversion und ihre politischen Vertreter fischen sie sich aus dem Blauen heraus.
Dass Ramelow allerdings Neufünfland als Kraftquell für die Transformation erkennt, muss damit zusammenhängen, dass blinde Hähne auch mal einen Nordhäuser Korn finden. Es sei ihm gegönnt als echtes heimatliches Osterwasser.
Hier in der Wiege der Auferstehung verschollenen deutschen Widerstandsgeistes setzen die Menschen mehrheitlich nicht auf betreuendes geheucheltes Mitleid, sondern auf Wunder. Und zwar auf selbst zu schaffende blaue. Der Ausgangspunkt von 35 Prozent plus wird nur der Anfang sein von einer Transformation, die nicht nur Ramelow erschüttern wird, sondern das gesamte morsche Gebälk eines zum Scheitern verurteilten politischen Systems.
Das „ostdeutsche Megathema“ ist nicht die gnädige Gewährung irgendeiner Manufaktur. Das Megathema ist die Totalsanierung unseres Gemeinwesens. Mit dem radikalen Rückbau auch der maroden Grundmauern gehen dann berechtigt Leute wie Ramelow den allgemeinen Weg kollateraler Rieselverluste.
Was jetzt ansteht, ist nicht die Kritik an einem System, das den genetischen Code der Selbstvernichtung in sich trägt. Was wir brauchen, nicht nur im Osten, ist die klare Sicht auf die Zukunft, die den Menschen viel mehr abverlangen wird, als nur Trümmer zu beseitigen.
PI-NEWS-Autor Rainer K. Kämpf hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.
Das Klima ändert sich, nicht jedoch das Gerede um die „Krise“

Ich weiß, dass der Klimawandel stattfindet. Aber er ist nicht die existenzielle Krise, die Medien, Aktivisten und einige Wissenschaftler behaupten.
Der grundlegende Irrtum in der gängigen Klimadarstellung ist der Glaube, dass das Klima der Erde stabil und unveränderlich sein sollte – eine Art permanenter „genau richtiger“ Goldlöckchen-Zustand. Aber das Klima ist, wie das Wetter, von Natur aus veränderlich. Im Laufe ihrer Geschichte hat die Erde Eiszeiten, Wärmeperioden, ausgedehnte Dürreperioden und Überschwemmungen erlebt – lange vor der modernen industriellen Aktivität.
Man denke nur an die mittelalterliche Warmzeit (950-1250 n. Chr.), als in Gebieten Getreide gedieh, die heute als zu kalt gelten. Oder die Kleine Eiszeit (1300-1850 n. Chr.), die niedrigere Temperaturen, Krankheiten und Hungersnöte mit sich brachte. Diese Klimaveränderungen fanden statt, ohne dass es Kohlekraftwerke oder SUVs gab, und wurden auf natürliche Weise durch Sonnenzyklen, Meeresströmungen und vulkanische Aktivitäten angetrieben.
Selbst in der jüngeren geologischen Geschichte waren die Veränderungen dramatisch und völlig natürlich. Im kalifornischen Central Valley befand sich einst der Lake Corcoran, ein riesiger Binnensee, der aufgrund natürlicher geologischer Verschiebungen austrocknete und das fruchtbare Sacramento Valley hinterließ. Dies war eine natürliche Veränderung, keine „Klimakrise“ – es war einfach die Natur in Bewegung. Heute würde ein ähnliches Ereignis von den Medien als vom Menschen verursachte Klimakatastrophe dargestellt werden.
Der globale Temperaturanstieg von etwa 1-1,5°C seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird oft als drohende Katastrophe dargestellt. Die natürliche Variabilität spielt jedoch eine große Rolle bei den Klima-Veränderungen in dieser Zeit.
Das Ende der Kleinen Eiszeit hat zum Anstieg der Temperaturen beigetragen. Darüber hinaus werden die gemessenen Temperaturen heute durch den städtischen Wärmeinseleffekt stark verzerrt – die Tendenz von Städten mit wärmespeichernder Infrastruktur, künstlich höhere Temperaturen anzuzeigen. Viele für die Analyse langfristiger Klimatrends verwendete Langzeit-Wetterstationen sind heute von Asphalt und Beton umgeben, da die Menschheit immer mehr gebaut hat, und befinden sich oft an Flughäfen, was die Messwerte noch weiter nach oben verzerrt.
In den Medien werden häufig einzelne Wetterereignisse für den Klimawandel verantwortlich gemacht. Doch Wirbelstürme, Tornados, Überschwemmungen und Dürren hat es schon immer gegeben. Was sich geändert hat, ist unsere Fähigkeit, sie aufzuzeichnen und zu übertragen. Satelliten, Smartphones, Nachrichtenkanäle, die rund um die Uhr senden, und soziale Medien machen jetzt jeden Sturm in Echtzeit und weltweit sichtbar. Das Ergebnis ist die Illusion, dass die Katastrophen zunehmen. Aber die Daten sagen etwas ganz anderes.
Die Häufigkeit und Intensität von Hurrikanen im Atlantik hat in den letzten hundert Jahren nicht zugenommen. Häufigkeit und Schweregrad von Tornados in den USA sind stabil geblieben oder zurückgegangen. Überschwemmungen und Dürre in den USA haben sich den Daten zufolge nicht verschlimmert. Dennoch wird jeder größere Sturm oder jede Bedrohung für die Landwirtschaft zu einem politischen Instrument, um Klimapanik zu schüren.
Wir sollten die enormen Fortschritte anerkennen, welche die Menschheit in dieser sich allmählich erwärmenden Welt gemacht hat. Die Lebenserwartung hat sich verdoppelt. Viele Krankheiten sind ausgerottet worden. Die Ernteerträge sind so hoch wie nie zuvor, so dass eine wachsende Weltbevölkerung versorgt werden kann. Und erschwingliche, auf fossilen Brennstoffen basierende Energie hat Milliarden von Menschen aus der Armut befreit und ihnen Zugang zu Strom, sauberem Wasser und Bildung verschafft. Ihr Leben, wie Sie es kennen, würde es ohne Öl und Kohle nicht geben.
Wären solche Fortschritte unter den heutigen radikalen Klimaprogrammen möglich gewesen? Das ist zweifelhaft. Der Drang zur „Dekarbonisierung“ um jeden Preis droht die Systeme zu demontieren, die den menschlichen Fortschritt ermöglicht haben. In den ärmeren Ländern leiden bereits Millionen Menschen unter Energiearmut. Eine Einschränkung der fossilen Brennstoffe wird ihre Situation noch verschlimmern. Selbst in der westlichen Welt verursacht die Netto-Null-Politik astronomische Kosten – mit nur marginalen Auswirkungen auf die globalen Temperaturen.
Aus diesem Grund habe ich Präsident Trumps Rückzug aus den vom Klima-Alarmismus geprägten politischen Rahmenbedingungen unterstützt. Die Kosten für radikale Maßnahmen überwiegen die nachweislichen Vorteile bei weitem.
Echte Umweltprobleme bleiben bestehen. Saubere Luft und sauberes Wasser sind erstrebenswerte Ziele, die jedoch mit Pragmatismus und nicht mit Panik verfolgt werden müssen. Anstatt unsere Energieinfrastruktur zu demontieren und sinnlose Steuern wie den kalifornischen „The Polluters Pay Climate Superfund Act of 2025“ zu erzwingen, sollten wir uns auf Innovation, verbesserte Effizienz und eine echte Reduzierung der Umweltverschmutzung konzentrieren.
Das Klima hat sich verändert, tut es und wird sich immer verändern. Unsere Aufgabe ist es nicht, diesen Wandel aufzuhalten, sondern uns anzupassen – so wie es die Menschen schon immer getan haben. Anstatt Angst zu haben, brauchen wir intelligente, ausgewogene Lösungen, die sowohl unsere Umwelt als auch unseren Wohlstand schützen.
Anthony Watts is a longtime local radio and TV meteorologist. Data and sources are available at his Watts Up With That and Climate at a Glance websites.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Das Klima ändert sich, nicht jedoch das Gerede um die „Krise“ erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
CT-Scans erhöhen das Krebsrisiko
So wichtig Computertomographien (CTs) manchmal auch sind, kommen sie doch auch mit gesundheitlichen Gefahren daher. Laut einer neu veröffentlichten Studie erhöhen CT-Scans aufgrund der Strahlungsintensität das Krebsrisiko. Eine Schattenseite der oftmals lebensrettenden Technologie.
Kaum eine Technologie hat die medizinischen Behandlungsmöglichkeiten so revolutioniert wie die Computertomographie. Sie liefert schnelle und detaillierte Bilder des Körperinneren und spielt eine lebensrettende Rolle bei Traumata, Schlaganfällen und Krebstagging. Doch die ionisierte Strahlung dieser Geräte kann zu DNA-Schäden und damit auch zur Bildung von Krebserkrankungen führen.
In ihrer Studie mit dem Titel “Projected Lifetime Cancer Risks From Current Computed Tomography Imaging” haben US-Forscher anhand vorhandener Daten von 121.000 solcher CT-Scans aus 143 Krankenhäusern in 20 Bundesstaaten eine beunruhigende Feststellung gemacht. Mit der RadRAT-Modellierungssoftware des National Cancer Institute schätzten die Forscher organspezifische Strahlendosen und prognostizierten lebenslange Krebsrisiken für verschiedene Alters-, Geschlechts- und Scan-Typ-Gruppen. Sie kamen zum Schluss, dass alleine die 93 Millionen CT-Untersuchungen bei etwas mehr als 61 Millionen Patienten in den kommenden Jahren zu mehr als 100.000 zusätzlichen strahleninduzierten Krebsfällen führen könnten.
Wenn man bedenkt, dass in Deutschland etwa 13,5 Millionen und in Österreich rund 1,5 Millionen solcher CT-Scans durchgeführt werden, wird auch deutlich, dass hier ebenfalls eine nicht unerhebliche Zahl an potenziell vermeidbaren Krebsfällen produziert wird. Allerdings liegt die Zahl der CT-Untersuchungen pro 1.000 Einwohner mit 278 in den Vereinigten Staaten deutlich über den Werten von Deutschland und Österreich (etwa 160). Dies würde bedeuten, dass die alleine in einem Jahr durchgeführten CT-Scans in Deutschland zu rund 15.000 zusätzlichen Krebsfällen führen würden, sowie zu etwa 1.600 in Österreich. Zumindest dann, wenn man annimmt, dass die Strahlendosis vergleichbar ist.
Laut den US-Forschern sollen CT-Scans von Bauch, Becken und Brustkorb zu fast 60 Prozent aller zusätzlichen Krebsfälle führen. Wobei Lungenkrebs, Leukämie, Schilddrüsenkrebs und Brustkrebs die häufigsten Krebsarten darstellen, die durch solche Untersuchungen entstehen können. Kinder seien zudem besonders vulnerabel und insbesondere wiederholte CT-Untersuchungen würden kumulativ wirken und damit das Risiko von Krebserkrankungen deutlich erhöhen.
Am Ende bleibt die medizinische Erkenntnis, dass solche radiologischen Untersuchungen zwar durchaus viele Leben retten können, sie dennoch nur dann eingesetzt werden sollten, wenn es unbedingt notwendig ist. Ein einzelner CT-Scan mag harmlos erscheinen – vergleichbar mit mehreren Jahren natürlicher Hintergrundstrahlung –, doch wiederholte Scans erhöhen die Exposition. Viele Patienten, insbesondere solche mit chronischen Erkrankungen oder in der Krebsüberwachung, können Strahlungsdosen ansammeln, die weit über sichere Grenzen hinausgehen und ihr Krebsrisiko erheblich steigern.
Schlussendlich mahnt diese Studie dazu, etwas sparsamer mit dieser Technologie umzugehen. Insbesondere auch deshalb, weil in den Vereinigten Staaten fast ein Drittel solcher strahlungsintensiver Untersuchungen eigentlich unnötig seien. Doch leider verdient der medizinische Sektor samt Big Pharma daran viel Geld – sowohl an den Scans selbst als auch an den Krebsbehandlungen.
Menschenrechtssprecherin Elisabeth Heiß: Was soll Angeklagter im Fall Kellermayr verbrochen haben?
Der Fall der verstorbenen Dr. Lisa-Maria Kellermayr wird nach wie vor heiß diskutiert. Linke Medien wüten um die Deutungshoheit – sie vermengen böswillig die Taten eines noch Unbekannten mit völlig legitimen Schreiben eines Mannes, den man stellvertretend für alle Impf- und Maßnahmengegner vor den Richter gezerrt hat. NABg. Elisabeth Heiß ist die neue Menschenrechtssprecherin der FPÖ – als langjährig erfahrene Polizistin stellt sie die Frage, wo eigentlich der Tatbestand sein soll.
Report24 Chef hat die neue Menschenrechtssprecherin der Freiheitlichen Partei zum Interview gebeten. Anlass war die Gerichtsverhandlung gegen Roman M. im Suizidfall Dr. Kellermayr. Das Gespräch beleuchtet vor allem die Frage, was dieser eigentlich getan haben soll. Streicht man all die Unterstellungen der Massenmedien weg, die ihm böswillig die Taten anderer in die Schuhe schieben, bleibt nicht viel übrig. Denn es ist legitim, jemandem mit der Polizei oder dem Gericht zu drohen, wenn man sich dementsprechend geschädigt sieht. Sehen Sie hier auf YouTube das etwa halbstündige Gespräch:
Am Ende bleibt auch noch Zeit für die Erinnerung an den Wahnsinn der Covid-Maßnahmen. Anständige Menschen im Polizeidienst können sich hier auch nicht jeder Anweisung entziehen – im Gegenteil. Steht man in der Einsatzeinheit den Demonstranten gegenüber, heißt es mitmachen, egal wie widersinnig oder gar widerrechtlich ein Befehl anmutet. Das gilt auch für Hausdurchsuchungen – es steht dem “kleinen Polizisten” nicht zu, die Entscheidungen der Staatsanwaltschaften infrage zu stellen. Diese benutzen Hausdurchsuchungen inzwischen gerne als Mittel der Einschüchterung unfolgsamer Bürger.
So erging es auch Roman M., dem Angeklagten im Fall Kellermayr. Wohl aufgrund des großen Drucks aus der österreichischen Politik und Medienszene wurde ihm von der Polizei die Tür eingetreten, seine Kommunikationsmittel geraubt. Völlig überzogen und widerrechtlich, wie ein Senat aus drei deutschen Richtern später feststellte. Sie verorteten in seinem Mail an die Ärztin, dass er Sie aufgrund ihrer Handlungen vor ein Gericht bringen möchte, keinen Anfangsverdacht.
Anders in Österreich, wo die linke Hetzgesellschaft, einmal mehr angeführt durch die mehr als tendenziöse Berichterstattung des ORF, seinen Kopf fordert. Roman M. hat nie mit Gewalt gedroht – die tatsächlichen, bösartigen und verurteilenswerten Drohungen stammen von einem “Claas”, der bis heute nicht ermittelt werden konnte. Das Gerichtsverfahren hat die tiefen Verwicklungen der heimischen Medienlandschaft in den Fall gezeigt. Linkstendenziöse Journalisten haben die Ärztin vor die Kameras gezerrt und für ihre Zwecke benutzt, obwohl sie klare Kenntnis von ihrer labilen Verfassung hatten. Warum stehen sie nicht vor Gericht?
Zentral im Raum steht nach wie vor die Frage, was Dr. Kellermayr in den Stunden vor ihrem Tod in einem etwa 90-minütigen Telefonat mit einem Standard-Redakteur besprochen hat. Doch er war nicht der einzige Mitwisser ihrer Pläne, sie hatte Dutzende in ihre konkreten Selbstmordabsichten eingeweiht. Weshalb erhielt sie also nicht die nötige, stationäre ärztliche Hilfe, die jeder Laie als dringend notwendig angesehen hätte?
Ebenso kam die Kundgebung in Wien vom vergangenen Oktober zur Sprache. Hier ist die FPÖ um Aufklärung bemüht. Polizisten hatten eine große Gruppe von Menschen eingekesselt und sie am Verlassen des Platzes gehindert. Bis heute werden diesen Menschen Strafbescheide zugeschickt, weil sie sich nicht von diesem Ort entfernt hätten. Wie das gehen soll, wenn man polizeilich eingekesselt ist, weiß niemand. Diese Strafbefehle sind eine Schande für jeden Rechtsstaat – doch man weiß ja, wem das Innenministerium untersteht.
Lesen/sehen Sie auch:
Kann Meloni die EU vor den Zöllen retten?

Die EU bleibt in der Neuordnung der Weltwirtschaft ohnmächtig. Auch Giorgia Meloni kann das bei ihrem Besuch in Washington nicht ändern. Hohe Erwartungen setzten viele in das Treffen zwischen Trump und der italienischen Premierministerin Giorgia Meloni waren hoch. Brüssel sah dem Treffen wohl zudem sehr skeptisch entgegen -TKP hat berichtet. Der erste Besuch eines europäischen […]
Der Beitrag Kann Meloni die EU vor den Zöllen retten? erschien zuerst unter tkp.at.

