Kategorie: Nachrichten
Mecklenburg-Vorpommern: AFD so stark wie SPD, CDU und die Linken zusammen
Sieben Monate vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern zeichnet eine neue repräsentative Umfrage ein ungewohnt starkes Bild für die Alternative für Deutschland (AfD): Demnach liegt die Partei weit vor den etablierten Parteien und kommt auf 39 Prozent der Stimmen, wenn am kommenden 20. September 2026 gewählt würde. Hinter der AfD folgt mit großem Abstand die SPD, […]
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„Klimagefängnis“: Die Klimapolitik in Deutschland und in den USA

Axel Bojanowski von der WELT bezeichnete das aktuelle Klimpolitik-Urteil des Bundeswerwaltungsgerichts in Leipzig als „Klimagefängnis“ für Deutschland. Kontrafunk befragte EIKE dazu – und verglich die Situation in den USA.
„Deutschland und die USA gehen unterschiedliche Wege in der Klimapolitik. Welche Folgen das für die Wirtschaft und die Politik beider Länder hat, erläutert Dr. Axel Robert Göhring, Molekularbiologe und Mitarbeiter des Europäischen Instituts für Klima und Energie.“
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Wahleinmischung in Ungarn: X muss Daten offenlegen

X muss Daten zum ungarischen Wahlkampf an deutsche NGOs herausgeben. Damit dürften Vereine im Umfeld der EU-Kommission versuchen, die Wahl in Ungarn zu beeinflussen. Die in Berlin ansässige und von der Kommission finanzierte Gruppe Democracy Reporting International (DRI) hat eine Klage gegen X gewonnen. Sie fordert Zugang zu Plattformdaten gemäß dem Digital Services Act (DSA) […]
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Wie stehen die Chancen für einen großen Wirtschaftsdeal zwischen Moskau und Washington?
„Wir werden die Meinungsfreiheit vor der EU verteidigen!“ | René Aust (MdEP | AfD Thüringen)

Brüssel plant mit der Chatkontrolle den nächsten Schritt: Private Nachrichten könnten künftig massenhaft überwacht werden – Ein schwerer Eingriff in Privatsphäre und Meinungsfreiheit!
Der AfD-Europaabgeordnete René Aust im exklusiven DK
-Interview.
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Bundeskanzler Merz: Zweiter Weltkrieg dauerte weniger als vier Jahre
(David Berger) War der Zweite Weltkrieg nur ein „Fliegenschiss“ in der Kriegsgeschichte? Jedenfalls verglichen mit dem glorreichen Krieg in der Ukraine? Jüngste Aussagen des Kanzlers legen dies nahe. Dass sie es dabei mit der historischen Wahrheit nicht so ernst nehmen, ist vermutlich kein Problem. Anderslautende Aussagen will Merz schließlich in Zukunft hart zensieren lassen. Dass […]
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AfD-Knall auch in Meck-Pomm: 40 Prozent-Marke rückt greifbar nahe – Rot-Rot ohne Mehrheit

Nach Sachsen-Anhalt (aktuell 39 Prozent) ist die AfD auch in Mecklenburg-Vorpommern stramm Richtung 40 Prozent-Marke unterwegs! In beiden Bundesländern werden im September neue Landtage gewählt.
Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der „Ostsee-Zeitung“ würde die AfD mit 37 Prozent aktuell als stärkste Kraft im Nordosten abschneiden. Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig kommt nur noch auf magere 23 Prozent, die CDU (13 Prozent) und die Linke (11 Prozent) folgen weit abgeschlagen. Rot-Rot hätte im Schweriner Landtag keine Mehrheit mehr. „Grüne“ (vier Prozent) und FDP (zwei Prozent) würden aus dem Landesparlament fliegen, das BSW (fünf Prozent) muss bangen.
Das Umfragehoch der AfD hält seit einem Jahr ungebrochen an – die Partei legte von 29 Prozent im Februar 2025 auf jetzt 37 Prozent zu. „Es geht in Richtung Alleinregierung“, sagt AfD-Spitzenkandidat Leif-Erik Holm selbstbewusst.
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„Es droht uns eine neue Migrationswelle!“ | Gerald Hauser (MdEP | FPÖ)

Die angekündigte Wende in der EU-Migrationspolitik ist eine reine Fassade. Während offiziell von Begrenzung die Rede ist, plant Spanien die Einbürgerung Hunderttausender Migranten – mit Freizügigkeit in ganz Europa!
Der FPÖ-Europaabgeordnete Gerald Hauser im exklusiven DK
-Interview.
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Ist ihre Boshaftigkeit in ihren Genen verankert? Die 130-jährige Bilanz der deutschen Eliten: zwei Weltkriege, sechs Völkermorde, darunter die heutige Mitschuld in Palästina
Felix Abt
Die lange Spur deutscher Staatsverbrechen – von Namibia und China über die Ukraine bis Palästina
Der Champion der Heuchelei: Deutschlands 130-jähriges Erbe an Völkermord und Krieg
In einem Gespräch zwischen dem Comedian und Podcaster Dave Smith und dem investigativen Journalisten Max Blumenthal – beide jüdische Amerikaner – argumentiert Blumenthal: „Deutschland unter Druck zu setzen, alle Waffenlieferungen an Israel zu stoppen, könnte den Völkermord tatsächlich beenden und Leben retten.“
Die Geschichte spricht eine andere Sprache. Deutsche Eliten haben in 130 Jahren zwei Weltkriege und sechs Völkermorde angezettelt; ihre Bilanz gehört zu den kriminellsten der Menschheitsgeschichte. Deutschlands Erbe und sein aktuelles Verhalten bleiben einzigartig – als wäre das Böse genetisch verankert.
Von deutschem Boden gingen zwei Weltkriege des 20. Jahrhunderts aus, die zig Millionen Tote forderten – darunter 15 Millionen ermordete russische Zivilisten –, neben dem Holocaust in Europa, dem Völkermord an Herero und Nama in Afrika, den Massakern von 1900 in China sowie dem Massenmord an Millionen weiteren Chinesen durch die Achsenmächte, die in Berlin mit dem Dreimächtepakt geschmiedet wurden.
Die Exportnation des Todes: Chemiewaffen, Proxy-Kriege und Deutschlands dunkle Seite
Darüber hinaus rüstete Deutschland Saddam Husseins Irak mit den Mitteln aus, um Iraner während seines westlich unterstützten Angriffskriegs gegen den Iran zu vergasen.
Deutschland unterstützte auch massiv ein Regime in der Ukraine, das 2014 durch einen Putsch gegen eine demokratisch legitimierte Regierung an die Macht gelangte. Es erhob den russophoben Nazi-Kollaborateur und Massenmörder Stepan Bandera zum Nationalhelden, machte seine Ideologie zur offiziellen Staatsdoktrin, benannte Straßen, Plätze und Stadien nach ihm – und verbot gleichzeitig russischsprachige Bücher, die Russisch-Orthodoxe Kirche, russischsprachige Parteien sowie die russische Sprache selbst, die Muttersprache von Millionen Ukrainern ist. Damit legten die heutigen deutschen Eliten offen, wie eng sie erneut mit der Ideologie der 1930er-Jahre verbunden sind.
Die große Umkehrung: Geschichte umschreiben und die Gegenwart auf den nächsten grossen Krieg vorbereiten
Heute leugnet Deutschland nicht nur den sichtbaren Völkermord in Palästina, sondern befeuert ihn aktiv als einer der wichtigsten Waffenlieferanten Israels.
Gleichzeitig mobilisieren deutsche Führer Militär, Wirtschaft und Bevölkerung wieder für einen Krieg gegen Russland. Sie beleben die Theorie wieder, der Einmarsch in die Sowjetunion 1941 sei ein „Präventivschlag“ gewesen – obwohl Hitlers Mein Kampf (1925, S. 137 und 750) seine Absicht zur Eroberung und Vernichtung explizit dokumentiert.
Eine geradezu perverse, systematische Schuldumkehr ist im Gange: Deutsche werden zu Opfern stilisiert, Russen und Sowjets zu Tätern gemacht. Die Fakten sprechen für sich selbst:
- Im Ostfeldzug wurden etwa 15 Millionen russische Zivilisten getötet – weit mehr als die 6 Millionen Holocaust-Opfer –, doch das findet kaum Beachtung.
- Befehle wie der Barbarossa-Erlass und der Kommissarbefehl befahlen der Wehrmacht systematische Zivilhinrichtungen, nicht nur der SS.
- Schlüsselfiguren wie Generalstabschef Franz Halder blieben nach dem Krieg straffrei; stattdessen heuerte sie die USA an, um die offizielle Geschichte des Ostfeldzugs zu schreiben.
- In den Nürnberger Prozessen wurden nur wenige „Quoten-Nazis“ hingerichtet. Viele Urteile aus dem Einsatzgruppen-Prozess wurden später umgewandelt.
Die am meisten unterschlagenen Verbrechen: Deutschlands „erste“ Völkermorde
Betrachten wir die am stärksten verdrängten deutschen Völkermorde, die Eliten lieber ignorieren:
Von Zyklon B bis Sarin: Deutschlands industrielle Rolle bei zwei Jahrhunderten des Vergasens – von den Nazis über den Iran-Irak-Krieg bis zu Merz’ „Drecksarbeit“-Verteidigung
Während des Iran-Irak-Kriegs 1980–1988 setzte Saddam Husseins Regime Chemiewaffen wahllos gegen iranische Soldaten und Zivilisten ein. Mehr als 80 deutsche Unternehmen lieferten die entscheidenden Vorprodukte, Ausrüstung und technisches Know-how, das Irak ermöglichte, Senfgas und Nervengase wie Sarin herzustellen. Diese Angriffe kosteten Zehntausende Iraner das Leben und verursachten bei Zehntausenden weiteren bleibende Schäden an Atmung, Nervensystem und Sehvermögen.
Zivilisten in Grenzregionen litten entsetzlich, als Giftgaswolken in Dörfer, Felder und Städte zogen und ganze Familien, Bauern und ungeschützte medizinische Teams trafen. Innerhalb des Iraks dienten Chemiewaffen der Terrorisierung und Entvölkerung kurdischer Gebiete – am berüchtigtsten beim Massaker von Halabja im März 1988, wo etwa 5.000 Zivilisten, vorwiegend Frauen, Kinder und Alte, an einem einzigen Tag starben und Tausende weitere zu lebenslangem Leid verdammt wurden.
Das gewaltige Ausmaß dieser Verbrechen unterstreicht die tiefe menschliche Katastrophe durch Deutschlands industrielle Mittäterschaft an einer der schlimmsten Chemiewaffen-Kampagnen des späten 20. Jahrhunderts. Einmal mehr stand Deutschland an vorderster Front industriell organisierter Massenmorde.
Das letzte Mal, dass Deutschland direkt am Vergasen von Menschen beteiligt war, liegt kaum acht Jahrzehnte zurück: Unter dem NS-Regime vergasten Deutsche Juden, Roma (oft „Zigeuner“ genannt), Homosexuelle, politische Gegner wie Kommunisten, Sozialisten und Gewerkschafter sowie andere als „Untermenschen“ eingestufte Gruppen wie Zeugen Jehovas, Schwarze, Slawen, sowjetische Kriegsgefangene und Obdachlose.
Bundeskanzler Friedrich Merz setzt diese düstere Tradition der Gewalt fort. Er verteidigte vehement Israels 12-tägigen Krieg gegen den Iran im Juni 2025 – einen unprovozierten Angriff, der Hunderte iranische Militärangehörige tötete, Atomwissenschaftler mitsamt ihren Familien ermordete und gezielt zivile Gebiete sowie friedliche Atomanlagen traf.
Solche Brutalität als notwendig oder gerechtfertigt darzustellen, ist schlicht obszön. Merz’ Charakterisierung von Israels illegalem Angriffskrieg als „Drecksarbeit im Auftrag der Welt“ erinnert unheimlich an den gefährlichen Militarismus, der Deutschlands dunkelstes Kapitel prägte.
Das vergessene Massaker: Deutschlands erster Völkermord in China
1900 brach im Norden Chinas der Boxeraufstand aus – eine verzweifelte Rebellion gegen fremde Ausbeutung. Deutschland schloss sich der Acht-Nationen-Allianz spät an, schlug aber am brutalsten zu. Kaiser Wilhelm II.s berüchtigte „Hunnenrede“ forderte die Truppen auf, keine Gefangenen zu machen und den deutschen Namen gefürchtet zu machen.
Unter Feldmarschall von Waldersee verwüsteten deutsche Expeditionen die Provinz Zhili, brannten Dörfer nieder und richteten erwachsene Männer massenhaft hin (besonders beim Massaker von Liangxiang). Zeitgenössische Berichte beschreiben deutsche Truppen als außergewöhnlich grausam.
Historiker erkennen diese Operationen – Massenhinrichtungen, Dorfauslöschungen und Terror gegen Zivilisten – heute als Deutschlands ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts an, der die Blaupause für den Völkermord an Herero und Nama sowie den Holocaust lieferte.
Der zweite Völkermord: Die Ausrottung von Herero und Nama
Zwischen 1904 und 1908 rotteten deutsche Truppen unter General von Trotha in dem heutigen Namibia die Völker der Herero und Nama systematisch aus. Nach der Schlacht am Waterberg trieb man Überlebende in die wasserlose Omaheke-Wüste, Quellen wurden versiegelt.
Von Trothas „Vernichtungsbefehl“ zielte auf Männer, Frauen und Kinder gleichermaßen. Überlebende litten in brutalen Konzentrationslagern wie Shark Island unter Zwangsarbeit, Verhungern, Hinrichtungen und sexueller Gewalt. Bis 1908 waren 70–80 % der Herero und 50 % der Nama tot. Dieser Feldzug erfand Konzentrationslager und rassistisch begründeten Massenmord, die später im Holocaust zentral wurden.
Selektive Abbitte und die Renaissance des selbstgerechten moralischen Zeigefingers
Deutschland unterdrückte und verschleierte die Geschichte des Völkermords an den Herero und Nama über mehr als ein Jahrhundert hinweg und gewährte erst 2021 eine formelle Anerkennung – während es direkte Reparationen verweigerte und stattdessen lediglich „Entwicklungshilfe“ für die Nachkommen anbot.
Diese selektive Buße entlarvt anhaltende Heuchelei: Deutschland sühnt nur, wenn es passt, während es moderne Regime unterstützt, die genau die Verbrechen begehen, die es einst erfand.
Dennoch tingeln deutsche Politiker weltweit herum, wedeln mit dem moralischen Zeigefinger wie niemand sonst und dozieren über „höhere Werte“ – während sie den nächsten Krieg gegen Russland vorbereiten, in unverantwortlicher Weise einen Dritten Weltkrieg riskieren und sich erneut als Komplizen bei einem Völkermord im Nahen Osten erweisen.
Die heutigen deutschen Eliten samt ihren parteilichen Medien, die Objektivität und Fairness längst gegen Einseitigkeit eingetauscht haben, sind die unangefochtenen Weltmeister der Heuchelei – ebenso verlogen und gefährlich wie ihre Vorgänger im 20. Jahrhundert. Seid gewarnt!

Felix Abt ist ein in Asien ansässiger Unternehmer, Autor (felixabt.substack.com) und Reiseblogger (youtube.com/@lixplore).
Gesundheitsamt-Leiter lässt kein gutes Haar an den Corona-Maßnahmen
Ein Video von Prof. Stefan Homburg dokumentiert und kommentiert den Ausschnitt eines Vortrages des früheren Leiters des Gesundheitsamts der Stadt Frankfurt, Prof. Dr. René Gottschalk, den dieser auf Einladung der Landesärztekammer Hessen am 4. November 2025 gehalten hat. Darin kritisiert er scharf die Corona-Maßnahmen, an deren Durchsetzung er damals selbst beteiligt war. Ich bringe nachfolgend mein Transkript des Videos Prof. Homburgs. „Das Originalvideo (des dokumentierten Vortrages) ist leider nicht mehr erreichbar, aus welchen Gründen auch immer …“, bemerkt Prof. Homburg. Daraus resultieren gewisse Ton- und Bildschwächen. (hl)
Prof. Dr. Stefan Homburg:
Vortrag Prof. Dr. René Gottschalk
Heute zeige ich Ihnen Auszüge eines atemberaubenden Vortrags, der nicht in Vergessenheit geraten darf. Das Besondere: der Referent lässt kein gutes Haar an den Corona-Maßnahmen, obwohl er selbst verantwortlich daran mitgewirkt hat. Während es früher einen scheinbaren Gegensatz gab zwischen jenen, die Lockdowns, Ausgangssperren und Quarantänen verhängten und jenen, die darunter litten, zeigt dieser Vortrag, dass auch Lockdown-Manager, die von Demonstranten natürlich als Gegner wahrgenommen wurden, die Dinge nicht unbedingt so sahen, wie sie von den meisten Medien dargestellt wurden.
„Ich könnte heulen“: Gewalt zu Karneval schockiert Bürger!

Am Rosenmontag haben mutige Bürger in Dresden u.a. gegen Masseneinwanderung und für Frieden demonstriert. Es wurden auch Karnevals-Schwänke verlesen. Unbeschwert ist die Karnevalszeit für viele Deutsche jedoch längst nicht mehr, erfuhr der Deutschland-Kurier
im Gespräch mit Teilnehmern vor Ort!
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Dresscode-Streit in Salzburger Restaurant: Musliminnen fühlen sich diskriminiert
Der strenge Dresscode im Sky-Restaurant des Hotels Cool Mama sorgt derzeit für hitzige Diskussionen in Salzburg und darüber hinaus. Mehrere muslimische Frauen empören sich darüber, dass ihnen der Zutritt verweigert wurde – wegen ihres Kopftuchs. Kopfbedeckungen sind im Restaurant nämlich generell untersagt. Die Betroffenen fühlen sich diskriminiert, das Hotel verweist hingegen auf einheitliche Regeln für alle Gäste.
Laut einem Bericht der “Salzburger Nachrichten” wollte eine Frau mit Familie und Freunden in dem Restaurant ihren Geburtstag feiern. Bei der telefonischen Reservierung erwähnte der Ehemann, dass sie einen Hijab trägt, woraufhin die Reservierung abgelehnt wurde. Das Lokal verwies auf den geltenden Dresscode: “Jegliche Art von Kopfbedeckungen” ist untersagt.
Die Muslima zeigte sich prompt empört. “Das kann es doch nicht sein”, sagte sie gegenüber dem Medium. “Ich fühle mich diskriminiert.” Nach eigenen Angaben bewertete sie das Restaurant in der Folge negativ auf Google, woraufhin ihr mit einer Klage gedroht worden sei. Sie habe sich nun an die Gleichbehandlungsanwaltschaft gewandt.
In den vergangenen Monaten soll es mehrere ähnliche Vorfälle gegeben haben, bei denen Frauen mit Kopftuch keinen Zutritt zu dem Restaurant erhalten haben.
Auf der Website des Restaurants schreiben die Betreiber, dass der Dresscode “einen wesentlichen Teil zum gewünschten Ambiente und der kollektiven Stimmung” beitrage. Dort sind noch weitere Kleidervorschriften aufgelistet. Verboten sind demnach nicht nur Kopfbedeckungen, sondern auch:
- Sportbekleidung, insbesondere Trainingsanzüge, Jogginghosen und Muskelshirts
- Kurze Freizeithosen, Badebekleidung, Arbeitskleidung (bspw. Bau-Bekleidung, Latzhosen…)
- Hotelslipper, Flip-Flop und dergleichen
- Vernachlässigte bzw. ungepflegte bzw. ausgewaschene Kleidung/Schuhe
- Brauchtumsmäßig ausgeführte Junggesellenabschiede/Poltern
- Das Mitbringen jeglicher Art von Speisen und Getränken, Luftballons und Sprühkerzen
- Fotografieren und Videografieren für kommerzielle Zwecke ohne vorherige, schriftliche Zustimmung des Hotelmanagements (ausnahmslos)
- Haustiere
Die Verbote werden mit durchgestrichenen Symbolen verdeutlicht und es wird zudem auf das Verbot der Gesichtsverhüllung, das seit 1. Oktober 2017 in Österreich gilt, hingewiesen. Dieses besagt, dass das Verhüllen oder Verbergen der Gesichtszüge an öffentlichen Orten oder in öffentlichen Gebäuden verboten ist.
Restaurant hält fest: Gleiche Regeln für alle
Auf Anfrage erklärte die Geschäftsführung: „Auf Wunsch unserer Gäste haben wir im Laufe der Jahre hausinterne Regeln entwickelt, zu denen auch ein Dresscode für die Gäste des Sky-Restaurants zählt.“ Und weiter: „Die Regelungen gelten ausnahmslos für alle Gäste, unabhängig von ihrer Herkunft, religiösen Zugehörigkeit oder Ethnie. Die Ausnahmslosigkeit der Regelung sichert die Umsetzung unseres gastronomischen Konzeptes.“ Bisher sei es nur in Einzelfällen zu Diskussionen gekommen. Dann habe man den Gästen die Bestimmungen erläutert – diese hätten die Regeln anschließend akzeptiert.
Der aktuelle Streit um das Kopfbedeckungsverbot im Restaurant wirft ein Schlaglicht auf einen tieferen gesellschaftlichen Wandel. Früher galten derartige Kleidervorschriften in gehobenen Restaurants, Hotels oder bei gesellschaftlichen Anlässen als selbstverständlich, ebenso wie Höflichkeit und Anstand. Heute werden solche Regeln vernachlässigt oder stoßen gar auf Empörung und Widerstand – vor allem, wenn sie mit individuellen oder religiösen Ansprüchen kollidieren. Und fällt nicht immer wieder dieselbe Klientel damit auf, Sonderbehandlungen zu fordern und ‚Diskriminierung!‘ zu schreien, statt sich – wie alle anderen auch – an geltende Regeln anzupassen?

