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Mark Carney wird Kanada in die Klimadiktatur treiben

Justin Trudeau ging, Mark Carney kam. Und Kanada? Das gerät wohl vom Regen in die Traufe. Auf die Schwab-Marionette folgte ein weiterer Grün-Globalist ins Amt des Premierministers. Eine katastrophale Netto-Null-Agenda mit im Gepäck. Werden sich die Kanadier dieses Jahr noch tiefer in die Dystopie wählen?
Kanada steht vor einer Zeitenwende – und sie riecht nach teurem Bankenparfüm und grünem Globalismus. Mark Carney, frisch gekrönter Premierminister des Landes, hat Dank seiner Liberal Party die Macht übernommen. Ein Mann, der aus den elitären Hallen von Goldman Sachs, der Bank of England und den geheimen Zirkeln der internationalen Finanzwelt aufgestiegen ist, verspricht nun, Kanada in eine „Netto-Null“-Zukunft zu führen. Doch hinter der glatten Fassade des Harvard- und Oxford-Absolventen lauert ein Plan, der weniger den einfachen Kanadier als vielmehr die globale Elite bereichern dürfte. Dan Fournier (lesen Sie seinen sehr langen Essay über Carney hier), ein kritischer Beobachter, nennt es treffend: „Carney steht an der Spitze eines kultischen Kreuzzugs für die Netto-Null-Agenda.“ Was bedeutet das für ein Land, das ohnehin schon unter wirtschaftlichem Druck ächzt?
Vom Bankentisch zum Regierungssessel
Carneys Werdegang liest sich wie ein Drehbuch für einen Finanzthriller. Geboren in Edmonton, zog es den 18-Jährigen 1984 nach Harvard, wo er zunächst Literatur und Mathematik studieren wollte. Doch ein Vortrag des renommierten Ökonomen John Kenneth Galbraith – Berater von John F. Kennedy – weckte seine Leidenschaft für die Wirtschaft. „Er war ein heller, disziplinierter Student“, schreibt Julia Belluz in Reader’s Digest Canada. Mit einem Abschluss in Wirtschaftswissenschaften und hohen Ehren kehrte er zurück, um bei Goldman Sachs Fuß zu fassen.
Dort, zwischen London, Tokio und Toronto, verbrachte er 13 Jahre und stieg bis zum Managing Director auf. Besonders pikant: Seine Zeit bei Goldman Sachs fiel mit der russischen Finanzkrise 1998 zusammen, als Russland seine Schulden nicht bedienen konnte und die Bank dennoch Millionen an Gebühren einstrich. Carneys direkte Rolle bleibt unklar, doch die Verbindungen zu den Strippenziehern der Hochfinanz wurden geknüpft.
Später, als Gouverneur der Bank of Canada (2008–2013), zeigte er sein wahres Gesicht. Während die Weltwirtschaft nach der Finanzkrise taumelte, hielt er die Zinsen niedrig und pumpte die Wirtschaft mit Stimulus-Maßnahmen voll. Doch anstatt die kanadische Mittelschicht zu schützen, opponierte er gegen die Volcker-Regel, die spekulative Wetten von Banken hätte eindämmen können. Ein klares Signal: Carney steht auf der Seite der Wall Street und der City of London, nicht der kleinen Leute.
Der Klimakreuzritter mit elitären Freunden
Carneys wahre Mission begann jedoch, als er sich dem Klimawandel widmete – oder vielmehr dem, was Kritiker wohl auch zurecht als „Klimaschwindel“ bezeichnen. Als UN-Sondergesandter für Klimaschutz und -finanzierung sowie Mitvorsitzender der Glasgow Financial Alliance for Net Zero (GFANZ) hat er unermüdlich daran gearbeitet, die Weltwirtschaft auf „Netto Null“ umzubauen. „Er war von Anfang an ein starker Verfechter der Netto-Null-Erzählung“, schreibt Fournier. Doch was klingt wie ein edles Ziel, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als gigantisches Umverteilungsprojekt – von den Taschen der Bürger in die Tresore der Superreichen.
Seine Verbindungen zu den Rothschilds und Rockefellers sind kein Geheimnis. Als Mitglied der Group of Thirty, einem exklusiven Club von Finanzeliten, und Mitvorsitzender des Rothschild-gestützten Council for Inclusive Capitalism hat Carney Zugang zu den mächtigsten Dynastien der Welt. Lady Lynn Forester de Rothschild prahlte 2015 mit einem Netzwerk, das über 25 Billionen Dollar kontrolliert – heute sind es über 59 Billionen, die in die angebliche Bekämpfung des „Klimawandels“ fließen sollen. Carney selbst hielt 2015 die Eröffnungsrede bei deren Konferenz in London. „Inklusiver Kapitalismus“? Eher eine moderne Alchemie, die CO₂ in Gold verwandelt – für die wenigen Auserwählten.
Netto-Null: Ein Albtraum für die Mittelschicht
Was bedeutet das für Kanada? Carneys Klimapläne, die er bereits als Gouverneur der Bank of England (2013–2020) vorantrieb, zielen darauf ab, das Finanzsystem umzukrempeln. Unter seiner Ägide wurden Banken gezwungen, „klimabezogene Risiken“ offenzulegen – ein Schritt, der laut ihm bis 2029 bis zu 100 Billionen Dollar weltweit umschichten könnte. In Kanada müssen Großbanken bereits jetzt Klimaberichte nach den Vorgaben der Task Force for Climate-Related Financial Disclosures (TFCD) vorlegen, die Carney selbst mitgestaltet hat.
Doch die Konsequenzen sind bitter: Kleine und mittelständische Unternehmen werden bald kaum noch Kredite bekommen, weil sie die strengen „Netto-Null“-Kriterien nicht erfüllen. Privatleute? Wer ein Haus oder Auto kaufen will, könnte wegen „Klimarisiken“ wie Überschwemmungen oder Waldbränden als unvermittelbar gelten.
In Australien und Neuseeland sieht man das schon: Küstengebiete werden als „rote Zonen“ deklariert, Versicherungen verweigert. Fournier warnt: „Carneys Verbindungen und seine unterwürfige Dienstbarkeit gegenüber den globalen Bankeneliten, angeführt von der geheimnisvollen Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), lassen wenig Zweifel an der wirtschaftlichen Misere Kanadas.“ Die Mittelschicht zahlt die Zeche, während die Eliten kassieren.
Ein Hauch von Totalitarismus
Carneys Handschrift zeigt sich auch in seiner Haltung zu Dissens. Im Februar 2020 forderte er in einem Artikel in The Globe and Mail harte Maßnahmen gegen den „Freedom Convoy“, die Trucker-Proteste gegen Corona-Maßnahmen. „Diejenigen, die diese Besatzung verlängern, müssen identifiziert und mit aller Härte des Gesetzes bestraft werden“, schrieb er. Er nannte die Demonstranten „Anarchisten“ und ihre Unterstützer „Förderer von Aufruhr“. Ironisch, dass er die Regierung nicht kritisierte, als sie Bankkonten einfror und das Notstandsgesetz verhängte – Maßnahmen, die später als rechtswidrig eingestuft wurden. Wo bleibt sein Ruf nach „Follow the money“, wenn es um die Billionen geht, die in seine Klimaprojekte fließen?
Ein Premier ohne Mandat
Nun sitzt Carney im Amt – ohne Wahl, ohne Sitz im Parlament. Nach einem undurchsichtigen Prozess wurde er im Januar zum Chef der Liberalen Partei gekürt und direkt als 24. Premierminister vereidigt. Ob er bei den diesjährigen Neuwahlen seine Liberale Partei an der Macht halten kann, ist ungewiss. Doch seine Drohung, „alle Befugnisse der Regierung, einschließlich Notstandsbefugnisse“, zu nutzen, um seine „großen Projekte“ durchzudrücken, lässt Schlimmes ahnen. Ein erneuter Griff zum Notstandsgesetz, wie unter Trudeau bei den Truckern, wäre keine Überraschung.
Kanadas Zukunft in Gefahr
Carneys Aufstieg ist ein Triumph der globalen Eliten über die nationale Souveränität. Seine Klimaschemes, gestützt von Rothschilds, Rockefellers und der BIZ, drohen Kanada in eine wirtschaftliche Zwangsjacke zu schnüren. Die Mittelschicht wird ausgepresst, während die Reichen reicher werden. Wie Fournier es ausdrückt: „Carneys Agenda dient den Bankeneliten, nicht den Kanadiern.“ Die Frage ist: Wie lange wird das Land diesen Schwindel ertragen, bevor es aufwacht? Die Uhr tickt – und sie schlägt im Takt der globalen Gier.
Mein neues Buch ist da: “Im Zensurwahn – Die Aushöhlung von Freiheit und Demokratie“.
»PUTIN WIRD BALD STERBEN!« – Attentatsversuch auf den Kreml-Chef? (VIDEOS)

Wird die Künstliche Intelligenz zur größten Gefahr für das Überleben der Menschheit?
In seinem packenden Wissenschaftsthriller entführt Raymond Unger seine Leser in die alptraumhafte Welt einer unkontrolliert waltenden Künstlichen Intelligenz. Die Folgen erinnern an Tolkiens Herr der Ringe: »Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.« In Berlin lässt der Professor für neue Medien Nils Larsen von der KI ein […]
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Kältereport Nr. 13 / 2025
Vorbemerkung: Im Mittelpunkt steht diesmal nach wie vor Südostasien, aber auch Südosteuropa. Aber auch aus anderen Teilen der Welt gibt es Meldungen.
Hierzu aber folgende Anmerkung: Kommentator Marvin Müller hat darauf hingewiesen, dass Autor Cap Allon seiner Ansicht nach manchmal etwas übertreibt. In einem Fall (siehe unten) wird das explizit belegt. Dennoch, die Kaltmeldungen als solche sind fast durchweg mit Links und Quellen belegt. In diesem Zusammenhang noch einmal der Hinweis, dass es sich hierbei ausschließlich um Wetter und nicht um Klima handelt!
Meldungen vom 24. März 2025:
Türkei: starke Schneefälle
Für die Jahreszeit ungewöhnlich starker Schneefall hat Zentralanatolien und die Osttürkei heimgesucht.
Mehr als 900 Reisende saßen in der Nacht zum Freitag auf den Autobahnen zwischen Kayseri und Malatya, Gürün und Göksun fest – Strecken, die normalerweise im Frühjahr frei sind. Rettungsmannschaften arbeiteten während des Sturms, um die Eingeschlossenen zu erreichen und in Sicherheit zu bringen.
In der Provinz Sivas erzwangen Schneestürme die Sperrung der Autobahn Sivas-Gürün. Trotz der Sperrung wurden die Rettungskräfte zu vier separaten Verkehrsunfällen gerufen. Auch eine vermisste Person konnte im Schnee aufgefunden werden.
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Albanien: Ernten durch Kälte gefährdet
Bittere Kälte und heftige Schneefälle haben Korça in Albanien heimgesucht und stellen eine ernste Bedrohung für die Obstkulturen dar, kurz vor Beginn der Vegetationsperiode. Die Temperaturen fielen bis auf -6 °C, was für Mandeln, Pfirsiche, Aprikosen und insbesondere früh blühende Kirschsorten ein Alarmsignal ist.
Arben Hysolli von der Landwirtschaftsdirektion in Korça sagt, die Schäden könnten groß sein, hängen aber von einer Reihe von Faktoren ab. Hilfreich. Eine offizielle Bewertung wird für Anfang der Woche erwartet.
„Dieser späte Schneefall und der starke Temperaturabfall kamen plötzlich“, erklärte Hysolli. „Die Auswirkungen sind je nach Kultur und Sorte unterschiedlich, aber die Frühblüher sind am anfälligsten.“
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Laut Hysolli werden extreme Kälteereignisse aufgrund der globalen Erwärmung immer häufiger – ja, das hat er gesagt: „Um die Wahrheit zu sagen, hat die Häufigkeit von extremen Wetterbedingungen wie diesen aufgrund der globalen Erwärmung zugenommen. Daher sind die Landwirte manchmal nicht auf diese Situationen vorbereitet.“
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Jordanien: Erster Frühjahrs-Schnee seit fast drei Jahrzehnten
In Jordanien gab es während des heiligen Monats Ramadan erhebliche Schneefälle – ein Phänomen, das seit fast 30 Jahren nicht mehr beobachtet worden war. Dieses seltene Ereignis fiel mit der Frühlings-Tagundnachtgleiche zusammen, die den Beginn des Frühlings ankündigt.
Auf den nördlichen Berggipfeln, vor allem in den Gouvernements Jerash und Ajloun, einschließlich der Region Ras Munif, sammelte sich Schnee an.
Als sich die Kälte intensivierte, dehnte sich der Schnee auf einige Gipfel des zentralen Hochlands aus und umfasste Gebiete in Balqa und bestimmte hoch gelegene Stadtteile im Westen Ammans, wie Khalda und Tlaa Al-Ali.
Schnee ist in Jordanien selten und beschränkt sich in den Wintermonaten normalerweise auf die Hochlandregionen. Diese Schneefälle Ende März sind fast beispiellos.
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Kanada: British Columbia im Schnee versunken
Der März hat den Bergen von British Columbia einen kräftigen Wintereinbruch beschert. Auf dem Mt. Seymour sind über Nacht mehr als 40 cm Neuschnee gefallen, und ähnliche Mengen wurden auf der Brohm Ridge bei Whistler und auf dem Mt. Washington gemeldet, wo 30 cm gefallen sind.
Damit erhöht sich die Gesamt-Schneedecke des Monats auf 343 cm, was bedeutet, dass der März 2025 der bisher schneereichste Monat des Winters und auch der schneereichste März seit dem rekordverdächtigen Monat 2017 war, in dem 683 cm fielen.
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Japan: Ungewöhnlich kühl in manchen Gebieten
Während einige Teile Japans in letzter Zeit ein wenig Frühlingswärme genossen haben, ist in Okinawa ungewöhnliche Kälte eingezogen.
Ein seltener Kälteeinbruch am Wochenende ließ die Temperaturen in vielen Regionen sinken, auch im sonst so milden Okinawa. Nach Angaben der Japanischen Meteorologischen Agentur (JMA) wurden an zwei Messstationen neue Rekordtiefstwerte für diesen Monat gemessen.
Dabei handelt es sich um Moriyama, wo ein Tiefstwert von 9,4 °C gemessen wurde, der den bisherigen März-Rekord von 12 °C vom 1. März 2016 übertraf, und um Kita-Daito, das mit 9,7 °C den bisherigen März-Rekord von 9,9 °C vom 5. März 2004 unterbot.
Anmerkung: Die erwähnten bisherigen Rekorde waren Anfang März aufgetreten, während diese neuen Rekorde zum Ende des Monats verzeichnet wurden.
Diese Werte sind signifikant für Okinawa, wo die Temperaturen zu dieser Jahreszeit normalerweise weitaus höher liegen.
Mit Blick auf die Zukunft hat die JMA gesagt, dass Japan eine hohe Wahrscheinlichkeit für unterdurchschnittliche Temperaturen in den Frühlingsmonaten hat.
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Meldungen vom 25. März 2025:
Andorra: Starker Frühjahrs-Schneefall
In Andorra hat es in diesem Frühjahr heftig geschneit, was ideale Bedingungen für das Skifahren in der Nachsaison bietet. Am Montagabend wurde El Tarter von starkem Schneefall heimgesucht.
Die Temperaturen schwanken dabei zwischen -2°C und 4°C, und es ist weiterer Schnee vorhergesagt.
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Japan: Kirschblüte in Tokio kommt spät
Die berühmte Kirschblütensaison in Tokio hat offiziell begonnen. Am 24. März gab die Japanische Meteorologische Agentur (JMA) bekannt, dass die Sakura-Bäume in der Stadt ihre Blütezeit erreicht haben.
Die diesjährige Blüte hat vier Tage später als im Durchschnitt der letzten Jahre, aber fünf Tage früher als im letzten Jahr eingesetzt.

Graphik: Temperaturanomalien in verschiedenen Regionen Japans in den ersten drei Monaten des Jahres 2025
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Meldungen vom 26. März 2025:
USA: Frühjarhs-Frost steht bevor
Der Schweregrad ist noch ungewiss, aber ein letzter Kälteeinbruch könnte sich anschicken, die Vereinigten Staaten zu erfassen.
Wie die aktuelle GFS-Temperaturanomaliekarte zeigt, steht ein Kälteeinbruch in weiten Teilen der mittleren und östlichen USA bevor. Die Temperaturen werden vom Mittleren Westen bis zum Südosten der USA deutlich unter die jahreszeitlichen Werte sinken.
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Meteorologen haben auf ein kürzlich aufgetretenes Sudden Stratospheric Warming (SSW) als mögliche Ursache hingewiesen. SSW-Ereignisse treten auf, wenn sich die polare Stratosphäre schnell erwärmt, wodurch der Polarwirbel oft unterbrochen wird und kalte arktische Luft nach Süden in die mittleren Breiten strömt.
Zwar führt nicht jede SSW zu extremer Kälte, aber der Zeitpunkt dieses jüngsten Temperaturabfalls stimmt gut mit den erwarteten Auswirkungen eines solchen Vorgangs überein.
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Alles andere in diesem Abschnitt ist Vorhersage – also abwarten. A. d. Übers.]
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Nordhemisphäre: Historische Schneemasse
Nach den neuesten Zahlen von GlobSnow SWE v1.3 hat die Schneemasse der nördlichen Hemisphäre mit 3450 Gigatonnen (Stand: 23. März) ein Rekordniveau erreicht. Das ist nicht nur überdurchschnittlich, sondern liegt auch 700 Gigatonnen über dem Durchschnitt der Jahre 1982-2012.
Die Ausdehnung mag in dieser Saison durchschnittlich sein, aber die Masse ist rekordverdächtig hoch:
Andere Quellen bestätigen:
– Die NOAA hat eine ungewöhnlich hohe Schneedecke in ganz Nordamerika bestätigt.
– Copernicus meldet große Schneeverwehungen in ganz Eurasien.
– Laut Rutgers Global Snow Lab gehört der März 2025 zu den fünf schneereichsten Monaten seit 1967.
Aber klar – erzählen Sie uns noch einmal, dass Kinder nicht wissen werden, was Schnee ist.
Die Realität sieht so aus: Das Klimasystem ist weitaus komplexer als die hübschen, unheilverkündenden Prognosen, mit denen uns das Klimatariat versorgt. Was wir erleben, ist kälter, schneereicher und von der Norm abweichend.
Einschub des Übersetzers hierzu: Es war in einem der vorherigen Kältereports schon einmal ein Thema, sei aber hier wiederholt – auch vor dem Hintergrund des berechtigten Hinweises von Kommentator Marvin Müller, dass Autor Cap Allon manchmal etwas durcheinander bringt: Die Schnee-MASSE mag ja rekordverdächtig sein [sofern obige Graphik korrekt ist], aber die AUSDEHNUNG der Schneedecke auf der NH ist es sicherlich nicht:
Interpretation: Dort, wo der Schnee noch liegt, hat es besonders stark/viel geschneit. Einen generellen Trend kann man daraus aber wohl nicht ableiten. – Ende Einschub.
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Meldungen vom 27. März 2025:
USA: Starke Frühjahrs-Schneefälle in Teilen der USA
Der Winter ist noch nicht vorbei. Eine Reihe von Stürmen sucht die Vereinigten Staaten von Küste zu Küste mit Kälte und Schnee heim.
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Hier werden diverse Regionen in den USA und auch Kanada namentlich aufgezählt, die allesamt enorme Frühjahrs-Schneemassen verzeichnen. Besondere Schwerpunkte sind im Westen die Sierra Nevada und nördlich davon die Rocky Mountains, im Osten sind es die Neuengland-Staaten und die Pocono Mountains, eine mitteleuropäisch anmutende Mittelgebirgsregion.
Die winterlichen Bedingungen herrschen aber ausschließlich nur in der Nordhälfte der USA und in Kanada. Im Süden der USA hat bereits sommerlich warm anmutende Witterung eingesetzt, doch ist gerade das Frühjahr die Jahreszeit in Nordamerika, in welcher die stärksten Temperaturgegensätze auftreten.
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Norwegen: Ebenfalls sehr viel Schnee
Norwegens Wasserkraftreservoirs sind aufgrund der beeindruckenden Schneefälle ungewöhnlich voll.
Der Statkraft-Hydrologe Gaute Lappegaard sagte, im Norden des Landes liege eine sehr hohe Schneedecke, während der Süden „Schnee mit hohem Wassergehalt“ erhalte – eine gute Nachricht für den Energiesektor, da dies eine gleichmäßige Auffüllung der Reservoirs gewährleistet.
Es wird erwartet, dass der Schnee im Süden allmählich schmilzt, was das Hochwasserrisiko senkt und Statkraft eine bessere Kontrolle über die Zuflüsse in die Reservoirs und die Stromerzeugung ermöglicht. Die Regulierungsbehörde NVE meldet überdurchschnittlich hohe Wasserstände in den Reservoirs, darunter Rekordwerte im Norden.
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Japan: Immer noch Rekord-Schneemassen
Der japanische Tengendai Kogen hat mit 7,9 m die höchste Schneedecke der Welt, während Hakuba und Niseko weiterhin außergewöhnliche Bedingungen in der Nachsaison bieten. Auch in Hokkaido ist Neuschnee im Anmarsch.
Während die Frühlingssonne für viele schon da ist, ist die Schneedecke in Japan nach wie vor immens.
Hakuba ist immer noch unter 5,8 m begraben, und seine oberen Hänge wurden kürzlich aus Sicherheitsgründen geschlossen. Trotz der steigenden Tagestemperaturen sind die meisten Skigebiete nach wie vor fast voll in Betrieb.
Weiter nördlich hält sich Hokkaido mit klassischen Frost-Tau-Zyklen und nächtlichen Tiefstwerten weit unter dem Gefrierpunkt. Die Basis in Niseko liegt bei 370 cm und ist weiterhin zu 100 % geöffnet. In der Zwischenzeit hat der Tengendai Kogen in Yamagata seine Schneehöhe auf einen neuen Saisonhöchststand von 7,9 m erhöht und ist damit die höchste Schneebasis der Welt.
Die kalten Bedingungen werden in Hokkaido weiter anhalten, wobei täglich weitere 10 cm Neuschnee fallen werden. Nachtfrost wird die Pulverqualität erhalten.
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Meldungen vom 28. März 2025:
Kanada: Jetzt auch März-Schneesturm in Manitoba
Ein Wintersturm ist über Manitoba hinweggefegt und hat in Winnipeg und Umgebung heftige Schneefälle verursacht.
Der Sturm brachte in Teilen der Stadt bis zu 20 cm Neuschnee und läutete damit die Rückkehr des Winters ein.
Die Bewohner wurden von schneebedeckten Straßen, eingeschränkter Sicht und vereisten Fahrbahnen geweckt, woraufhin Environment Canada und die örtlichen Behörden Warnungen aussprachen. Während die städtischen Mitarbeiter mit der Räumung der Straßen beschäftigt sind, wird für das Wochenende weiterer Schnee erwartet.
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Antarktis: Temperatur nähert sich der –70°C-Marke
Die Antarktis hat einen neuen saisonalen Tiefstwert erreicht und nähert sich der Marke von -70°C. Am 27. März meldete Vostok -69,1°C, während Dome Fuji AWS mit -69,4°C diesem Wert noch etwas näher kam.
Diese Messwerte markieren die bisher niedrigsten Temperaturen der Saison, durchweg anomal tiefe Werte.
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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 14 / 2025
Redaktionsschluss für diesen Report: 28. März 2025
Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Kältereport Nr. 13 / 2025 erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Kontrafunk-Sonntagsrunde: Seid ihr wahnsinnig?
Raphael M. Bonelli (Psychiater und Psychoanalytiker, Wien), Florian Machl (Chefredakteur von report24.news, Linz), und Harald Martenstein (Schriftsteller und Kolumnist, Berlin) diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über einen Gerichtsprozess in Österreich gegen einen Mann, dem wegen einiger kritischer E-Mails die Schuld am Selbstmord einer impfpropagandistischen Ärztin während der Corona-Hysterie gegeben werden soll; über die galoppierende Willkür bei der Festlegung, was „Hass und Hetze“ seien, und den Versuch, auf diesem Wege Politiker von der Wählbarkeit auszuschließen; über die Idee der neuen deutschen Lügenregierung, das Lügen unter Strafe zu stellen, sowie über den neuen deutschen Lügenzwang bei der Anrede von Männern und Frauen.

Russisch lernen – Lektion 56 von 100
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert
Russisch lernen – Lektion 56 von 100
Sprache ist der Schlüssel – vor allem zur Völkerverständigung. Sie gehören auch zu den Menschen, die gerne Russisch lernen möchten und nicht wissen, wo Sie anfangen sollen? Sie haben das Gefühl, die russische Sprache ist viel zu kompliziert? Macht Ihnen das kyrillische Alphabet Angst, und sind Sie unsicher, ob Sie die richtige Aussprache jemals meistern werden? Wünschen Sie sich, im Urlaub oder im Gespräch mit Muttersprachlern Russisch sprechen zu können, ohne dabei in endlose Theorie abzutauchen? Wenn der Gedanke ans Lernen bisher nur Stress und Unsicherheit bei Ihnen ausgelöst hat und Sie endlich einen einfachen und effektiven Weg suchen, Russisch zu lernen, dann bietet wir Ihnen ab sofort die perfekte Lösung! Wir haben weder Kosten noch Mühen gespart und in den vergangenen sechs Monaten einen insgesamt 100 Lektionen umfassenden Russisch-Kurs produziert. Und das Beste daran: Jedes einzelne dieser Lernvideos ist kostenlos für Sie auf unserer Internetseite abrufbar. Wissen sollte frei sein und dieser Kurs ist unser Dankeschön an unsere Leser für über 10 Jahre Treue und Unterstützung.
Der Beitrag Russisch lernen – Lektion 56 von 100 ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht
Von MARTIN E. RENNER | Politisch interessierten Zeitgenossen wird nach dem Lesen der obigen Überschrift sofort die Person Friedrich Merz vor dem geistigen Auge erscheinen.
Seit der Schreckenstat von Aschaffenburg ist noch nicht genug Zeit vergangen, um sein breitbeiniges Auftreten und vor allem seine großspurigen Worte zu vergessen: „Das Maß ist endgültig voll“, tönte der intellektuell und auch charakterlich dünne Mann vor gut zwei Monaten – und mimte mit fünf Forderungen den starken Mann.
Heute wissen wir es besser. Besagte Auftritte waren nichts weiter als ein kühl kalkuliertes, opportunistisches und widerliches Schmierentheater. Unanständiger Wahlkampf und reine Gier nach Macht und Geltung.
Allein der Vergleich, was vor den Wahlen gefordert und versprochen wurde und was jetzt nach den Wahlen Stück für Stück in die Öffentlichkeit sickert, könnte mühelos ein ganzes Buch füllen. Der Hinweis auf die neuen Rekordschulden – dümmlich und irreführend als Sondervermögen tituliert – reicht an dieser Stelle bereits.
Das zweite Buch würde sich dann der Frage widmen: Beruht das „Verhandlungsgeschick“ des designierten Kanzlers eher auf Großmannssucht oder eher auf Inkompetenz.
Nimmt man weiter zur Kenntnis, dass Merz als „Bundeskanzler“ nur eine Figur in einer Reihe ähnlich gestrickter „Spitzenpolitiker“ ist, dann weiß man nicht mehr, ob man abends vor lauter Weinen noch in den Schlaf kommen kann. Was für eine Mannschaft wird dieser „Politikheld“ wohl in die Regierungsämter hieven?
Aber alles in einer unseligen Tradition: „Zuerst verKohlt, dann geSchrödert, dann verMerkelt, dann geScholzt und bald ausgeMerzt.“
Das bekannt gewordene Verhandlungspapier jagt mir den Schauer des Entsetzens über die Schulter
Unerträgliche Phrasendrescherei hier, Realitätsverweigerung dort, ein paar Märchen hüben und ein paar Ankündigungen und Absichtserklärungen drüben. Ja, gewiss doch, Herr Merz, das kennen wir leider schon – „das Maß ist voll“. Die Zeit wird uns zeigen, welche Zeilen – der bisher 162 Seiten – das Papier wert sind, auf dem sie geschrieben stehen.
Eines allerdings scheint man tatsächlich ernst in der Politiker-Kaste zu nehmen: Das Bild vom Bürger als bequemlichkeitsverblödetem und unmündigem Individuum, das man von Kindesbeinen an die Hand zu nehmen hat und durch das Leben geleiten muss. Dem schon als Kind der Nanny-Staat die „richtigen“ Kompetenzen vermittelt – und dieses Kindlein lebenslang vor falschen Informationen geschützt werden muss. Im analogen, wie im digitalen Leben. In jedem Lebensbereich, beruflich und privat. Von der Intimsphäre bis ins Öffentliche. Von der Wiege bis zur Bahre.
Auf den ersten und auch auf den zweiten Blick ist da nichts, rein gar nichts, was in irgendeiner Form nach Entlastung des Bürgers, was überhaupt irgendwie zum Vorteil des Bürgers zu interpretieren wäre. Dafür umso mehr und immer kleinteiligere Pflichten und Auflagen.
Die Kontrolle wird an die NGOs ausgelagert
Selbstverständlich im Gleichschritt mit immer mehr Kontrolle und Observation durch den Staat. Und was der Staat wegen der ach so „ärgerlichen“ Bürgerrechte offenkundig nicht darf, wird an eine von den hunderten oder gar tausenden NGOs ausgelagert. Die man sich durch fürstliche Zuwendungen, nein, durch redlich verdiente Förderungen im „Kampf gegen rechts“ gewogen hält.
Da ist es wirklich praktisch, dass der „Scholz-Ersatz“, namens Merz, sich im Vergessen übt – und von der eigenen kritischen Nachfrage in Sachen „staatlich geförderter NGOs“ nichts mehr wissen will.
In unserem Land ist ein Stadium an Verantwortungslosigkeit und Skrupellosigkeit der politischen Kaste erreicht, das jeder Beschreibung spottet. Wer die laufenden Koalitionsverhandlungen beobachtet, der kann für sich selbst beantworten, ob und wo der Wählerwille überhaupt noch Berücksichtigung findet.
Zwar abgewählt, aber dennoch weiter an der Macht
Tatsache ist: Der Links-grüne Ökosozialismus und nationalstaats-averse Globalismus und die damit einhergehende „woke“ Dauerbevormundung und Erziehung des Bürgers ist krachend gescheitert und wurde deutlich abgewählt. Und trotzdem muss sich das Merzelchen, der gänzlich nackig und waffenlos in die Verhandlungen ging, am Nasenring durch die ideologisch verschmutzte Manege zerren lassen.
Hier die Klimaneutralität ins Grundgesetz: Die GRÜNEN feiern enthusiastisch, dass ihr religiöses Bekenntnis Eingang in unsere Verfassung (Grundgesetz) gefunden hat. In unzähligen NGOs werden sicherlich schon die juristischen Messer gewetzt. Und dann obendrein noch ein 100-Milliarden-Geschenk für just den „scheinbaren und angeblichen Klimaschutz“, den der Wähler explizit gerade zum Teufel in die Hölle geschickt hat.
Und dort Forderungen über Forderungen des historischen Wahlverlierers SPD. Gerade eben vom erbosten Wähler in die Wüste geschickt und von der Mer-(k)-(z)-elschen CDU sogleich brüderlich und mit offenen Armen in der „Sozialismus-Oase“ empfangen und reichlich bewirtet.
Jetzt wird ganz Deutschland die Zeche für alle jene Wähler zu zahlen haben, die sich von den Links-Rechts-Schaukämpfen der längst zu einem Filz verflochtenen Feudalisten der „Neuen Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (NSED)“ hinter die Fichte haben führen lassen.
Wir werden jetzt mit einer „neuen Regierung“ auf dem alten Gleisbett in die gleiche Richtung „Absturz“ fahren. Da kann der Wähler wählen, wen, was und wie er will. Die Bürger werden erneut Recht und Gesetz und die Normen von Menschen zu befolgen haben, die ohne jedes Gewissen heute das Gegenteil von dem bewirken, was sie gestern versprochen haben.
„Wir“ haben das Recht zu bestimmen, was eine Lüge ist
Die gleichen Politiker, die jetzt in ihren Koalitionsverhandlungen schriftlich fixieren, dass „die bewusste Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen […] durch die Meinungsfreiheit nicht gedeckt“ ist.
Und falsche Tatsachenbehauptungen sind Lügen, wie wir „politisch Erleuchteten“ einvernehmlich konstatieren. Und, wer mehrmals lügt, dem soll und muss das passive Wahlrecht aberkannt werden.
Die nächste Grundgesetzänderung wird dann eventuell Artikel 3, GG betreffen: „Alle Menschen (außer denen in der Regierung) sind vor dem Gesetz gleich.“
Dieser Irrsinn muss beendet werden, sonst wird es übel enden.
Und vielleicht kommt irgendwann eine andere Weisheit in den Vordergrund:
„Es wird jedem nur geboten, was er sich bieten lässt.“
(Martin E. Renner ist Bundestagsabgeordneter der Alternative für Deutschland und war Anfang 2013 einer der 16 Gründer der AfD in Oberursel. Seine Kolumne erscheint alle zwei Wochen am Samstagabend auf PI-NEWS)

Interview Meinl-Reisingers aus 2023 aufgetaucht: Ende der Neutralität, Aufgabe der Souveränität

Es ist unklar, ob den Wählern wirklich bewusst ist, wofür die von einem linken Oligarchen finanzierte Kleinpartei NEOS wirklich steht. Offiziell gibt man sich als “liberal” – doch ein Interview im Harvard International Review macht klar, wie Meinl-Reisinger ganz offen im Ausland spricht: Die Neutralität wäre überholt, man solle der NATO beitreten und zudem die Vereinigten Staaten von Europa anstreben.
Österreichs immerwährende Neutralität ist ein zentraler Bestandteil der nationalen Identität und im Bundesverfassungsgesetz vom 26. Oktober 1955 verankert. Dieses Gesetz verpflichtet Österreich, keinem militärischen Bündnis beizutreten und keine militärischen Stützpunkte fremder Staaten auf seinem Territorium zuzulassen.
Verfassungsrechtliche Grundlagen der Neutralität
Das Neutralitätsgesetz von 1955 bildet das Fundament für Österreichs außenpolitische Ausrichtung. Es besagt, dass Österreich seine Neutralität mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln aufrechterhalten und verteidigen wird. Diese Verpflichtung wurde freiwillig eingegangen, um die Unabhängigkeit und territoriale Unversehrtheit des Landes dauerhaft zu sichern.
Beate Meinl-Reisingers Position zur Neutralität
Beate Meinl-Reisinger, Vorsitzende der NEOS, hat wiederholt die “Notwendigkeit einer Neubewertung der österreichischen Neutralität” betont. Sie argumentierte beispielsweise in einem umfangreichen Interview mit dem Harvard International Review, dass die sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen sich seit 1955 erheblich verändert haben und Österreich innerhalb Europas ein verlässlicher Partner sein sollte. In diesem Zusammenhang spricht sie sich für eine stärkere Integration in europäische Sicherheitsstrukturen aus und stellt die traditionelle Neutralität infrage.
Ich würde mir hier Ehrlichkeit wünschen und sagen: Liebe Leute, das hat sich geändert, und wir können nicht mehr von Neutralität innerhalb Europas gegenüber anderen EU-Mitgliedstaaten sprechen. Ich halte das für völlig falsch. Stattdessen wünsche ich mir eine politische Bereitschaft zur Unterstützung. Wenn Tschechien und damit die EU angegriffen werden, dann ist das unsere Sache.
Beate Meinl-Reisinger
Öffentliche Meinung zur Neutralität und einem möglichen NATO-Beitritt
Die österreichische Bevölkerung steht der Aufweichung der Neutralität und einem möglichen NATO-Beitritt überwiegend skeptisch gegenüber. Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2024 sprechen sich 74 % der Befragten für die Beibehaltung der Neutralität aus, während lediglich 14 % einen NATO-Beitritt befürworten.
Und ja, ich denke, man könnte in Österreich auch offen darüber sprechen, ob Österreich der NATO beitreten sollte, denn sie ist auch ein Verteidigungsbündnis.
Beate Meinl-Reisinger
Souveränität und Neutralität gibt es für Frau Meinl-Reisinger schon – aber nur im Kontext der Vereinigten Staaten von Europa, welche sie als wichtige Vision skizzierte.
Das heißt, unser Fokus würde darauf liegen zu sagen: Lasst uns Neutralität neu definieren, lasst uns sie europäisch definieren. Und lasst uns einen aktiven, proaktiven Beitrag zur Stärkung der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik leisten, hin zu mehr Souveränität und Autonomie, hin zu einer europäischen Armee, die realistischerweise keine zusätzliche Armee, sondern allenfalls eine Säule der NATO sein wird.
Beate Meinl-Reisinger
Die Neutralität Österreichs ist tief in der Verfassung verankert und genießt breite Unterstützung in der Bevölkerung. Positionen, die eine Abkehr von dieser Neutralität fordern, stehen nicht nur im Widerspruch zu den verfassungsrechtlichen Grundlagen, sondern auch zu den Wünschen der Mehrheit der Österreicher.
Eine derartige Neuausrichtung der Sicherheitspolitik sollte daher nicht ohne umfassende öffentliche Debatte und demokratische Legitimation erfolgen. Doch die neue Bundesregierung macht das, was man in Österreich spätestens seit der widerrechtlichen Massenmigration zu erdulden hat – sie “fährt drüber” und tut, was sie will – allen voran Frau Meinl-Reisinger, geduldet von den Altparteien ÖVP und SPÖ. Deutschland und Frankreich wollen Krieg “spielen” – und Österreich mit Außenministerin Meinl-Reisinger macht den bereitwillig wedelnden Schwanz des großen Hundes.

Zehn Jahre Merkels „Wir schaffen das!“: Ein Jahrzehnt voller Lügen, Chaos und Kriminalität! | Gerald Grosz
Vor genau zehn Jahren begann das große Experiment: offene Grenzen, offene Arme – und geschlossene Augen vor den Folgen. Angela Merkels „Wir schaffen das“ wurde zum Startschuss eines beispiellosen Kontrollverlustes. Heute sprechen die Friedhöfe, die Justizvollzugsanstalten und die Kriminalstatistiken eine bittere Sprache.
Ein Kommentar des österreichischen DeutschlandKURIER-Kolumnisten Gerald Grosz.
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Aufstand gegen die westliche Dominanz
Von RAINER K. KÄMPF | Peter Mertens analysiert eine Revolte des Südens gegen die Dominanz des Westens. Es ist gut, dass es diese Revolte gibt, dass sie fortschreitend Land gewinnt und die westliche Hegemonie dahin befördern wird, wo sie hingehört. In die Ablage der jüngeren Geschichte. Wir sehen am Horizont etwas Neues entstehen. Etwas, was die bisherige Ordnung durchwirbeln und die kopfstehende westlich beherrschte Welt wieder auf die Füße stellen wird.
„Alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht“ – lässt Goethe seinen Mephisto sagen und damit das Wesen jeder Entwicklung auf den Punkt bringen.
Über Jahrhunderte haben die Nationen des Westens alle Weiterentwicklung vorangetrieben. Sie haben Kunst, Kultur, Wissenschaft und Technik beherrscht, die westliche Hemisphäre geprägt und den Fortschritt mit seiner tatsächlichen Anziehungskraft exportiert oder zur Kopie freigegeben.
Es war ein Erfolgsrezept. Bekanntlich macht die Zeit nur vor dem Teufel halt, der jedoch nicht vor der Zeit und aus der Vorbildwirkung wurde Dominanz. In zunehmend maßloser Arroganz maßen sich die Westler an, heute stärker als je zuvor, andere Völker nicht nur zu bevormunden, sondern zu beherrschen. Gern auch mit Gewalt. Die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln wird mehr und mehr zum Status quo und der Krieg erobert sich einen festen Platz im Wertesystem der selbsternannten Eliten. „Willst du nicht mein Zögling sein, schlag‘ ich dir den Schädel ein.“
Wer dabei Bauchschmerzen hat und anfängt, laut nachzudenken, wird zum Nazi erklärt und auf der Seite des undankbaren Feindes verortet. Daß der Westen keine Chance hat, liegt nicht nur in der philosophischen Tatsache des Wertes des Untergangs begründet, sondern vielmehr darin, daß der Westen seine Triebkraft und Vorbildfunktion nicht nur aus historischer Sicht abgegeben hat. Fett, träge, faul, überheblich und fern jeder Selbstreflexion erkennt er nicht, daß seine Zeit abgelaufen ist. Seine Zeit als Hegemon der Welt.
Die sich formierende multipolare Weltordnung wird auch die Zeit der Befreiung des Westens sein. Von sich selbst. Weg vom Größenwahn und hin zur Demut vor einer schöpferischen Ordnung, die das Recht eines jeden gewährt. Eine gleichberechtigte Konkurrenz der Nationen und Völker, der Kulturen und Ökonomien muß und wird uns wieder dahin bringen, nach den Werten zu leben, die unsere Vorfahren groß machten.
Nicht gegen andere, sondern mit ihnen.
PI-NEWS-Autor Rainer K. Kämpf hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.

Quantifizierung der medialen Gehirnwäsche von Wetter = Klima
Von der University of Michigan und der Abteilung für verdrehte Klimawissenschaften, denn seinen Arzt nach Unwettern zu fragen, ist das Dümmste, was man überhaupt tun kann. Und zum x-ten Mal: WETTER IST KEIN KLIMA!
Wetterkatastrophen beeinflussen die Ansichten älterer Erwachsener über Klima und Gesundheit
Menschen über 50, die kürzlich ein extremes Wetterereignis erlebt haben, äußern sich weitaus häufiger besorgt über die Auswirkungen des Klimawandels auf ihre Gesundheit.
Fast 3 von 4 älteren Amerikanern haben in den letzten zwei Jahren mindestens ein extremes Wetterereignis erlebt, so eine neue Umfrage der University of Michigan. Und das Erleben eines solchen Ereignisses scheint einen großen Einfluss darauf zu haben, wie sie die möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf ihre Gesundheit sehen.
Die neuen Ergebnisse einer nationalen Umfrage bzgl. gesundem Altern zeigen, dass 59 % der über 50-Jährigen sich Sorgen darüber machen, wie sich der Klimawandel auf ihre Gesundheit auswirken könnte.
Der Prozentsatz derer, die sich besorgt äußerten, war sogar noch höher bei denjenigen, die kürzlich eine Wetterkatastrophe wie einen Flächenbrand, extreme Hitze, einen schweren Sturm oder einen Stromausfall von mehr als einem Tag erlebt hatten. Insgesamt äußerten sich 70 % derjenigen, die in den letzten zwei Jahren mindestens ein solches Ereignis erlebt hatten, besorgt über den Klimawandel und ihre Gesundheit, verglichen mit 26 % derjenigen, die ein solches Ereignis nicht erlebt hatten.
Andere Gruppen älterer Erwachsener gaben ebenfalls häufiger an, dass sie über die Auswirkungen des Klimawandels auf ihre Gesundheit besorgt sind, darunter Frauen, Personen, die über eine mittelmäßige oder schlechte psychische Gesundheit berichten, und Personen, die in städtischen Gebieten leben.
Allerdings hatten nur 6 % der über 50-Jährigen mit einem Gesundheitsdienstleister darüber gesprochen, wie sich extreme Wetterereignisse auf ihre Gesundheit auswirken könnten und wie sie sich darauf vorbereiten oder schützen können.
Diese Erkenntnis legt nahe, dass ältere Erwachsene ihre Ärzte und andere Gesundheitsdienstleister verstärkt zu Fragen wie dem Schutz ihrer Lungen vor dem Rauch von Waldbränden, der Vorbereitung auf längere Unterbrechungen der Medikamentenversorgung oder der Stromversorgung ihrer medizinischen Geräte oder der Suche nach Kühlzentren, Wärmestationen und Notunterkünften in ihrer Gemeinde befragen sollten.
„Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass wir mehr älteren Menschen helfen müssen, die Auswirkungen von Waldbränden, Wirbelstürmen, Tornados, extremen Hitzewellen, Winterstürmen und anderen Katastrophen zu verstehen und sich darauf vorzubereiten, vor allem, wenn es um Medikamente, medizinische Versorgung, Strom und den Zugang zur Pflege geht, die durch solche Notfälle beeinträchtigt werden können“, sagt Sue Anne Bell, Ph.D., FNP-BC, Krankenschwester und Professorin an der U-M School of Nursing, die mit dem Umfrageteam zusammengearbeitet hat. Bell ist auf die Untersuchung der Auswirkungen von Katastrophen und Notfällen im Bereich der öffentlichen Gesundheit bei älteren Erwachsenen spezialisiert.
Die Umfrage ist am U-M Institute for Healthcare Policy and Innovation angesiedelt und wird von Michigan Medicine, dem akademischen medizinischen Zentrum der U-M, unterstützt.
Zusätzlich zum nationalen Umfragebericht hat das Team Daten für Erwachsene im Alter von 50 Jahren und älter in Michigan im Vergleich zu denen in anderen Bundesstaaten zusammengestellt; eine interaktive Datenvisualisierung ist hier verfügbar. Ein Artikel, der die Ergebnisse aus Michigan zusammenfasst, ist hier verfügbar.
Die Umfrage wurde im August 2024 durchgeführt, also vor einigen der extremsten klimabedingten Katastrophen des vergangenen Jahres, wie dem Hurrikan Helene im September – dem tödlichsten Hurrikan, der die USA seit Hurrikan Katrina im Jahr 2005 heimsuchte – und den Waldbränden in der Region Los Angeles im Januar 2025.
Insgesamt lagen die Jahre 2023 und 2024 bei der Zahl der Wetter- und Klimakatastrophen mit Kosten von mehr als einer Milliarde Dollar fast gleichauf, und die Zahl der Katastrophen dieses Ausmaßes hat im Laufe der Lebenszeit der heutigen älteren Erwachsenen zugenommen.
Neben der Sorge um ihre eigene Gesundheit geben 74 % der Menschen über 50 an, dass sie sich Sorgen über die möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit künftiger Generationen machen. Darunter sind 43 %, die sagen, dass sie sehr besorgt sind, und 31 %, die etwas besorgt sind.
Diejenigen älteren Erwachsenen, die in den letzten zwei Jahren eine Wetterkatastrophe erlebt haben, äußerten sich eher besorgt über künftige Generationen: 83 % von ihnen gaben an, dass sie besorgt sind, verglichen mit 45 % derjenigen, die keine Wetterkatastrophe erlebt hatten.
Extreme Hitze war das häufigste extreme Wetterereignis, das die Befragten erlebten: 63 % gaben an, in den letzten zwei Jahren mindestens eine größere Hitzewelle erlebt zu haben. Schlechte Luftqualität aufgrund von Waldbrandrauch war mit 35 % die zweithäufigste Ursache, und 31 % der Befragten waren von einem schweren Sturm betroffen. Länger andauernde Stromausfälle (länger als einen Tag) waren mit 13 % am häufigsten; Stromausfälle können auch durch andere Faktoren als extreme Wetterbedingungen verursacht werden.
In der Umfrage wurden ältere Erwachsene auch gefragt, welche möglichen künftigen Auswirkungen des Klimawandels sie am meisten beunruhigen. Die am häufigsten genannte potenzielle Auswirkung war die Zunahme extremer Hitzeperioden (70 %), dicht gefolgt von Luftverschmutzung und schlechter Luftqualität (69 %), dem Verlust grundlegender Infrastrukturen wie Strom und Wasser (68 %), häufigeren schweren Stürmen (68 %) und Veränderungen bei Infektionskrankheiten (66 %).
„Diese Art von Ereignissen kann sich direkt auf die Gesundheit älterer Erwachsener auswirken – zum Beispiel können Menschen mit Asthma und anderen Lungenkrankheiten durch den Rauch von Waldbränden Atemprobleme bekommen, medizinische Geräte zu Hause können durch Stromausfälle beeinträchtigt werden, und ältere Erwachsene sind anfälliger für extreme Hitze und Kälte“, sagt Umfragedirektor Jeffrey Kullgren, M.D., M.P.H., M.S., ein Hausarzt am VA Ann Arbor Healthcare System und außerordentlicher Professor für Innere Medizin an der U-M.
„Aber es gibt auch indirekte Auswirkungen, wie z. B. psychischer Stress, fehlender Zugang zu Medikamenten und medizinischer Versorgung und in extremen Fällen die Unfähigkeit, sicher zu evakuieren oder eine Unterkunft zu finden“, fügt er hinzu.
Bell merkt an: „Die Planung und Vorbereitung auf Notfälle ist besonders wichtig für Menschen mit komplexen Gesundheitsproblemen und Behinderungen, die ihren regulären Gesundheitsdienstleister um Rat fragen und sich bei ihren lokalen und staatlichen Notfallvorsorgebehörden informieren sollten.“
Umfrageteilnehmer, die von einem Gesundheitsproblem oder einer Behinderung berichten, die ihre täglichen Aktivitäten einschränkt, gaben etwas häufiger als andere ältere Erwachsene an, dass sie mit einem Gesundheitsdienstleister darüber gesprochen haben, wie sie sich auf einen klimabedingten Notfall vorbereiten können (8 % gegenüber 5 %). Von allen älteren Erwachsenen, die solche Gespräche geführt hatten, hatten 64 % mindestens eine Maßnahme zur Vorbereitung ergriffen.
Die Website Ready.gov der US-Regierung bietet Informationen darüber, wie man sich auf extreme Wetterereignisse und andere Notfälle vorbereiten und mit ihnen umgehen kann.
Bell hat bereits mit dem Umfrageteam zusammengearbeitet, um zu untersuchen, was ältere Erwachsene getan haben, um sich auf Notfälle vorzubereiten; lesen Sie den Bericht hier.
Die Umfrageergebnisse stammen aus einer landesweit repräsentativen Umfrage, die von NORC an der University of Chicago für das IHPI durchgeführt und im August 2024 online und per Telefon unter 3 486 Erwachsenen im Alter von 50 bis 94 Jahren in den USA durchgeführt wurde. Lesen Sie frühere Berichte der National Poll on Healthy Aging und über die Methodik der Umfrage.
Link: https://wattsupwiththat.com/2025/03/24/groan-quantifying-the-media-brainwashing-of-weatherclimate/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Quantifizierung der medialen Gehirnwäsche von Wetter = Klima erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

„Wir lassen das nicht zu“: Selenskyj schmettert US-Rohstoffdeal ab

Für Präsident Selenskyj ist es nicht verhandelbar, dass die bisherigen US-Hilfen für die Ukraine quasi ein Geschenk waren. Präsident Trumps Vorhaben, sich die ganzen Waffen, Materialien und Finanzhilfen mit ukrainischen Rohstoffen abgelten zu lassen, wolle er nicht zulassen. Zudem beinhalte der aktuelle Vertragsentwurf keinerlei Sicherheitsgarantien für die Ukraine.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am Freitag mit einer Ansage für Schlagzeilen gesorgt, die Washington nicht kaltlassen dürfte: Er lehnt einen neuen Entwurf eines Rohstoffabkommens mit den USA ab, der die bisherige amerikanische Militärhilfe rückwirkend als Kredit anerkennen würde. „Wir sind dankbar für die Unterstützung, aber das ist kein Darlehen – und das werden wir nicht zulassen“, donnerte Selenskyj auf einer Pressekonferenz. Seine Worte waren ein klarer Seitenhieb gegen die Biden-Administration, die offenbar versucht, die Ukraine enger an die finanzielle Leine zu legen. Doch Selenskyj legt noch einen drauf: Er prophezeit gar das baldige Ende von Wladimir Putin – ein Schachzug, der zwischen Verzweiflung und Provokation changiert.
Ein Abkommen, das Kiew erzürnt
Die Hintergründe sind brisant. Laut Selenskyj hat die Ukraine einen neuen Vertragsentwurf aus Washington erhalten, der sich deutlich vom bisherigen Rahmenabkommen unterscheidet. „Das ist ein völlig anderes Dokument“, erklärte er und ließ keinen Zweifel daran, dass er die darin enthaltenen Bedingungen als unannehmbar empfindet. Besonders sticht hervor: Die USA sollen sich darin den Zugang zu sämtlichen aktuellen und künftigen Mineralvorkommen in der Ukraine sichern – inklusive Öl- und Gasreserven. Ein ukrainischer Parlamentarier sprach gar von einem „Horror“-Szenario.
Jarosslaw Schelesnjak, Abgeordneter der Partei Holos, ließ auf Telegram kein gutes Haar an dem Entwurf vom 23. März. „Das ist kein unverbindliches Memorandum mehr, wie es vor dem skandalträchtigen Oval-Office-Treffen diskutiert wurde“, schrieb er. „Das ist ein ausgearbeitetes, glasklares Abkommen – und es ist nicht zu unseren Gunsten.“ Schelesnjak kritisiert vor allem das Fehlen jeglicher Sicherheitsgarantien seitens der USA. „Nicht einmal ein Hauch davon ist enthalten“, so der Abgeordnete, der hofft, dass Kiew massive Änderungen durchsetzt. Ohne diese, warnt er, sei eine Ratifizierung im ukrainischen Parlament kaum vorstellbar.
Selenskyj selbst bleibt unnachgiebig. „Wir werden die US-Militärhilfe nicht als Schulden anerkennen“, betonte er. Die Botschaft ist klar: Die Ukraine will sich nicht noch weiter in eine finanzielle Abhängigkeit (viele der jüngsten “Finanzhilfen” sind in Wirklichkeit ohnehin teure Kredite) manövrieren lassen, schon gar nicht von einem Verbündeten. Denn während Europa seine Unterstützung für Kiew verstärkt, scheint Washington auf Distanz zu gehen – und sogar bilaterale Gespräche mit Moskau anzustreben.
Putin „wird bald sterben“ – Sensationsgerede oder Kalkül?
Doch Selenskyj hatte noch mehr im Ärmel. In einem Interview am Mittwoch in Paris an der Seite des französischen Präsidenten Emmanuel Macron behauptete er: „Putin wird bald sterben, und das ist eine Tatsache.“ Die Aussage kam wie aus dem Nichts, angefeuert von den jüngsten Gerüchten im Westen über den angeblich desolaten Gesundheitszustand des russischen Präsidenten. Britische Boulevardblätter hatten erst letzte Woche berichtet, Putin habe bei einer Konferenz unkontrolliert gezittert und sogar einen „Mini-Schlaganfall“ erlitten. Beweise? Fehlanzeige. Selbst Fox News nannte Selenskyjs Worte „sensationell“.
„Tod ist das, wovor er sich fürchtet“, fuhr Selenskyj fort und malte ein Bild von Putin als Machtmenschen, der bis zu seinem letzten Atemzug regieren wolle – und dabei eine direkte Konfrontation mit dem Westen suche. Der Kreml wies die Spekulationen erwartungsgemäß zurück, und auch US-Geheimdienste sehen keine Hinweise auf eine akute Gesundheitskrise in Moskau. Doch warum dieser Ausfall? Selenskyj lieferte die Antwort selbst: „Es ist sehr wichtig, dass Amerika Putin jetzt nicht aus seiner globalen Isolation hilft.“ Ein Appell an Washington, die harte Linie gegen Russland beizubehalten – und ein Versuch, die Narrative im Westen weiter zu formen.
Verhandlungen? Nur mit wem?
Apropos Russland: Selenskyj schloss einmal mehr Gespräche mit Putin oder einem seiner Vertreter aus. Stattdessen schlug er einen ungewöhnlichen Weg ein: „Ich denke, es gibt Unternehmen in Russland, viele verschiedene Regionen, darunter ernsthafte Geschäftsbereiche. Ich denke, wir würden mit ihnen kommunizieren, wenn sie eine Vision haben, wie der Krieg enden könnte.“ Ein Ansatz, der überrascht – will er etwa die russische Wirtschaft gegen den Kreml aufwiegeln? Es bleibt vage, doch zeigt es: Kiew sucht verzweifelt nach Alternativen, während die Frontlinien immer öfter kollabieren und die Unterstützung aus dem Westen bröckelt.
Unterdessen wird in Europa die Kriegsrhetorik lauter. Macron drängt auf eine Koalition der Willigen, die bereit ist, westliche Truppen in die Ukraine zu schicken – ein Schritt, der einen offenen Konflikt mit dem atomar gerüsteten Russland riskieren würde. Ein waghalsiges Spiel, das die Spannungen in eine neue Dimension katapultieren könnte.
Ein Land am Scheideweg
Die Ablehnung des US-Mineraldeals ist mehr als ein diplomatischer Affront – sie ist ein Signal. Selenskyj versucht zeigen, dass die Ukraine nicht noch stärker zum Spielball fremder Interessen werden soll, weder von Washington noch von Moskau. Doch die Realität ist harsch: Ohne massive Unterstützung bleibt Kiew verwundbar. Die neue Mineralienvereinbarung mag ein „Horror“ sein, wie Schelesnjak sagt, doch die Abhängigkeit von ausländischer Hilfe ist ebenso real. Und während Selenskyj mit reißerischen Aussagen über Putins Tod die Schlagzeilen dominiert, bleibt die Frage: Wie lange kann die Ukraine diesen Balanceakt zwischen Stolz und Pragmatismus noch durchhalten?
Der Krieg dauert nun über drei Jahre, und die Erschöpfung ist spürbar – an der Front wie in der Politik. Selenskyjs „Wir lassen das nicht zu“ ist ein Aufbäumen gegen die Spiele der Großmächte. Doch ob es reicht, um die Ukraine aus der Zwickmühle zu führen, steht in den Sternen. Eines ist sicher: Die nächsten Wochen werden zeigen, ob Kiews Widerspenstigkeit Früchte trägt – oder ob sie das Land noch tiefer ins Chaos stürzt.
Mein neues Buch ist da: “Im Zensurwahn – Die Aushöhlung von Freiheit und Demokratie“.