Kategorie: Nachrichten
Nach Corona auch bei der Grippe: Ungeimpfte Kinder werden als Sündenböcke stigmatisiert
Keine Rückkehr zu Vernunft und Fakten: Um auch Kinder über deren Eltern in die Nadel zu treiben, greift man abermals auf leere Fremdschutz-Versprechen zurück – diesmal auch bei der Grippeimpfung. Nach Ansicht von LAbg. Dagmar Häusler, BSc, MFG-Österreich Bundesparteiobmann-Stv. und NR-Spitzenkandidatin, ist das nur durch die fehlende Corona-Aufarbeitung möglich. „Immer noch werden Impfmärchen von ,dauerhafter Immunität‘ und ,gegen null gehender Übertragungsgefahr bei Geimpften‘ aufgetischt und ausschließlich positive Wirkungen wie aus dem Wunderland verbreitet“, prangert Häusler an.
Presseaussendung der MFG:
MFG kritisiert: Und wieder sollen die Kinder die Hauptschuldigen sein?
Linz (OTS) – „Bei Influenza schützen die Kleinen die Großen“ – über derlei Aussagen eines führenden Funktionärs der Steirischen Ärztekammer in einer großen Tageszeitung kann man nur noch den Kopf schütteln: „Wie bereits bei Corona, werden Eltern und deren Kinder als Hauptverursacher von Pandemien ausgemacht und unter Druck gesetzt, sich die Nadel zu geben. Lasst endlich unsere Kinder in Ruhe!“, fordert LAbg. Dagmar Häusler, BSc, MFG-Österreich Bundesparteiobmann-Stv. und NR-Spitzenkandidatin.
Da gibt es tatsächlich immer noch Ärzte, die die medizinische Verantwortung für das Verbreiten von Infektionskrankheiten auf die Kinder abwälzen. Dabei ist die Schlussfolgerung, dass vor allem Kinder es in der Hand hätten, dass alle anderen gesund bleiben, wenn sie sich nur brav impfen lassen, eine absolute Irreführung – wie der Corona-Impfwahnsinn gezeigt hat. „Da wurde speziell in Sachen Schutz vor Übertragbarkeit des Virus absolut nichts bewirkt“, sagt Dagmar Häusler. „Eher das Gegenteil war der Fall: Kinder – oder besser gesagt deren Eltern – wurden durch völlig aus der Luft gegriffenen Versprechen in die Nadel getrieben – und das obwohl gerade Kinder am allerwenigsten zu befürchten hatten.“
Im betreffenden Artikel der Kronenzeitung vom 13. September dieses Jahres wird auch unverhohlen der Querpass zwischen der Grippeimpfung und der Corona-Injektion gespielt. Tenor: Beides gleich wichtig, beides gleich harmlos für die Kinder, behauptet der zuständige Impfreferent der Steirischen Ärztekammer. Einmal mehr unerwähnt bleibt, dass auch bei der Grippeimpfung die Wirksamkeit nur sehr begrenzt bis kaum vorhanden ist. Selbst die allerpositivsten Prognosen gehen von einer Wirksamkeit von maximal 60 Prozent aus, bei älteren Menschen gar nur mehr von 40 Prozent: „Das wird aber maximal als Nebensatz erwähnt. Und jeder kennt jemanden, den es mit einer Grippe ordentlich erwischt hat – trotz Impfung, manche sagen, sogar gerade wegen ihr“, so Dagmar Häusler.
Fehlinformationen am laufenden Band
Dagmar Häusler: „Genau das hat die unaufgearbeitete Corona-Pandemie mit unserer Gesellschaft gemacht: Immer noch werden Impfmärchen von ,dauerhafter Immunität‘ und ,gegen null gehender Übertragungsgefahr bei Geimpften‘ aufgetischt und ausschließlich positive Wirkungen wie aus dem Wunderland verbreitet.“
Dazu passt auch, dass die heimische Ständige Impfkommission die Corona-Injektion immer noch uneingeschränkt für alle ab 12 Jahren empfiehlt – trotz des Wissens um die Nichtwirksamkeit, aber auch der Gefahr von teils schwersten Impfnebenwirkungen.
Corona-Aufarbeitung von außen und ohne Politik
Für all jene, die ebenfalls endlich eine schonungslose, außerparlamentarische Aufarbeitung der Corona-Zeit wollen, gibt es am 29. September nur eine Wahl: MFG. Denn in diesem Punkt ist nicht einmal auf die FPÖ Verlass: „Die Kickl-Truppe will einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss einrichten, aber genau das ist der falsche Weg. Die Aufarbeitung muss von außen kommen – und nicht von Politikern, die selber knöcheltief im Corona-Morast stecken“, sagt Häusler.
Nächster Halt Steiermark
Auch die Steirischen Landtagswahlen stehen in Kürze an (24. November 2024), auch hier wird MFG an den Start gehen. Andrea Kamper, MFG-Steiermark Landessprecherin, ist Sozialpädagogin, arbeitet sehr viel mit Kindern und hat hautnah miterlebt, wie verheerend sich die völlig absurden Coronamaßnahmen der Politik auf die Psyche von Kindern ausgewirkt haben: „Die Instrumentalisierung von Kindern, dass sie für Todesfälle bei Erwachsenen oder Omi und Opi verantwortlich seien, muss ein Ende haben – darum am 29.09 und am 24.11. MFG wählen!“
INSA: AfD knackt bundesweit wieder die 20 Prozent – Höchster Wert seit „Correctiv“-Lügenkampagne!

Laut einer neuen INSA-Umfrage käme die AfD wieder auf 20 Prozent der Stimmen und wäre damit zweistärkste politische Kraft, wenn am kommenden Sonntag die Bundestagswahl stattfinden würde. Das ist der höchste Wert seit März.
Seinerzeit auf dem Höhepunkt der von den Altparteien und dem Lügenportal „Correctiv“ inszenierten Massenpsychose „gegen rechts“ (Stichwort „Potsdamer Geheimtreffen“) waren die bundesweiten Werte der AfD eingebrochen. Damit würde jetzt wieder jeder fünfte Wähler in Deutschland die einzig wahre Oppositionspartei hierzulande wählen.
Im Sonntagstrend, den das Erfurter Meinungsforschungsinstitut wöchentlich für „Bild am Sonntag“ erhebt, gewinnt die AfD einen Prozentpunkt und knackt wieder die 20 Prozent-Marke. Zuletzt erreichte die AfD am 30. März diesen Wert.
Die Union aus CDU und CSU bleibt stärkste Kraft mit 32 Prozent (-1 Prozentpunkt). Die SPD steht jetzt bei 15 Prozent (+ 1). „Grüne“ (10 Prozent) und FDP (vier Prozent) stagnieren.
Die Ampel-Parteien kommen zusammen auf nur noch 29 Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hält seine 10 Prozent aus der Vorwoche, die Linke verliert einen Prozentpunkt und rutscht auf zwei Prozent ab. Sieben Prozent der Befragten würden eine der sonstigen Parteien wählen.
Bei einer Direktwahl des Kanzlers durch das Volk würden Amtsinhaber Olaf Scholz (SPD) und Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU) INSA zufolge mit 30 Prozent gleichauf liegen. ABER: Scholz schießt binnen einer Woche um neun Prozentpunkte hoch. Das ist eine Ohrfeige für Merz, der trotz seiner angekündigten Kanzlerkandidatur nur fünf Punkte zulegt. 35 Prozent würden sich für keinen der beiden Kandidaten entscheiden. Markus Söder (CSU) dürfte damit mehr als „fein“ sein!
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Wahlkampf und die demokratische Simulation

Manch eine und manch einer mag sich freuen, bald endet die Zeit vermehrter politischer Omnipräsenz in Medien und Journalien und die österreichische Bevölkerung wird nicht mehr durch die ästhetische Verschmutzung von geistloser Parteiwerbung gequält. Was die österreichische Bevölkerung hinter sich hat, ist ein Wahlkampf mit den etablierten Systemparteien wo man kaum noch eine Differenz in […]
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Hetze von Medien und Impfärzten gegen Schutz von Kindern

Die Südtiroler Landtagsabgeordnete und Rechtsanwältin Dr. Renate Holzeisen hat die fehlenden Nachweise und Studien für Wirksamkeit und Toxikologie bei den Kinderimpfungen aufgedeckt. Der fehlende Nachweis gilt übrigens nicht nur für Südtirol, sondern für alle Länder der EU und weltweit. Als nächsten Schritt hat sie die italienischee Regierung aufgefordert, die ungetesteten Impfstoffe zurückzuziehen. Das ruft wieder […]
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Brandenburg-Wahl: Der wahre Sieger ist die AfD – Sperrminorität wie in Thüringen!

Auch wenn es ganz knapp nicht gereicht hat für Platz 1: Der wahre Wahlsieger der Landtagswahl in Brandenburg ist mit einem weiteren Rekordergebnis in Ostdeutschland die AfD! Wie zuvor schon in Thüringen erreicht die Partei auch im Potsdamer Landtag eine Sperrminorität. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) braucht zum Weiterregieren das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Die SPD konnte sich ersten Analysen zufolge nur mit Leihstimmen des Altparteien-Kartells, hier vor allem aus der CDU; als vordergründig stärkste politische Kraft behaupten.
Nach dem vorläufigen Endergebnis erreichten:
► SPD: 30,9 Prozent
► AfD: 29,2 Prozent
► BSW: 13,5 Prozent
► CDU: 12,1 Prozent
► Grüne: 4,1 Prozent
► Linke: 3,0 Prozent
► BVB/Freie Wähler: 2,6 Prozent
► FDP: 0,8 Prozent.
Damit besteht der neue Landtag aus vier Parteien. „Grüne“, Linke sowie BVB/Freie Wähler sind nicht mehr vertreten. Für die Linke ist es eine Zäsur: Erstmals fliegen sie aus einem ostdeutschen Landesparlament!
AfD schafft Sperrminorität
Nach dem vorläufigen amtlichen Ergebnis erringt die AfD mehr als ein Drittel der Landtagssitze, damit hat sie eine sogenannte Sperrminorität. Damit kann sie im Landesparlament Entscheidungen und Wahlen blockieren, die eine Zweidrittelmehrheit erfordern, zum Beispiel die Wahl von Verfassungsrichtern. Auch Verfassungsänderungen sind nur mit einer solchen qualifizierten Mehrheit möglich. Vor drei Wochen hatte die AfD bereits bei der Landtagswahl in Thüringen eine Sperrminorität errungen.
Im Potsdamer Landtag (88 Sitze) ergibt sich folgende Sitzverteilung: SPD 32, AfD 30, BSW 14 und CDU 12.
Die absolute Mehrheit liegt bei 45 Sitzen. Bedeutet: Ministerpräsident Woidtke muss sich zum „Wagenknecht“ machen, wenn er weiterregieren will. Als erstes kündigte er Gespräche mit der CDU an.
FDP in Panik: Gerüchte über baldiges Ampel-Aus
Die Ampel-Partei FDP (0,8 Prozent) wurde in Brandenburg regelrecht pulverisiert. In der Hauptstadt kursieren Spekulationen über einen Bruch der Chaos-Ampel möglicherweise noch vor Weihnachten. FDP-Vize Wolfgang Kubicki sagte den Funke-Zeitungen: „Entweder die Ampel zeigt, dass sie die nötigen Schlüsse aus diesen Wahlen ziehen kann, oder sie hört auf zu existieren. Das ist eine Angelegenheit von wenigen Wochen. Bis Weihnachten warten wir nicht mehr. Das können wir dem Land nicht zumuten.“
AfD siegt bei jungen Wählern
Auch wenn es nach Zweitstimmen für das erklärte Wahlziel von AfD-Spitzenkandidat Hans-Christoph Berndt, die SPD-Vorherrschaft zu brechen, ganz knapp nicht gereicht hat – die AfD hat in Brandenburg ein grandioses Ergebnis geholt. Sie ist der wahre Wahlsieger – und das aus mehreren Gründen:
- Ausweislich erster Analysen der Wählerwanderungen konnte sich die SPD ganz offensichtlich nur mit Hilfe von CDU-Leihstimmen wieder als die – vordergründig – stärkste politische Kraft in Brandenburg behaupten. Viele CDU-Wähler sind der peinlichen und in Bezug auf seine eigene Partei parteischädigenden Empfehlung des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) gefolgt, für Woidtke zu stimmen. Die gerupfte Brandenburger CDU rügte dies als „unkollegiales Verhalten“.
Die CDU gab laut ARD (Infratest dimap) rund 14.000 Stimmen an die SPD ab. Gleichzeitig wanderten aber 22.000 Stimmen von der CDU zur AfD. Woidtkes „Wahlsieg“ ist also vor allem ein Scheinsieg der SPD/CDU-Einheitsparteien!
- Die Zukunft Deutschlands heißt AfD: Nach Sachsen und Thüringen ist die Partei auch in Brandenburg haushoher Favorit bei jüngeren Wählern. Laut Analyse der Forschungsgruppe Wahlen (ZDF) kommt die AfD bei den unter 30-Jährigen auf 30 Prozent und ist auch in den Altersgruppen 30 bis 44 und 45 bis 59 Jahre mit 33 bzw. 34 jeweils stärkste Partei.
- Ohne das Altparteien-Vehikel BSW wäre die AfD auch nach Zweitstimmen klarer Sieger bei der Brandenburg-Wahl geworden. An die Wagenknecht-Partei musste die AfD ersten Analysen zufolge rund 14.000 Stimmen abgegeben.
Hans-Christoph Berndt (AfD): „Nationale Front steht!“
AfD-Spitzenkandidat Hans-Christoph Berndt sagte in einer ersten Reaktion: „Die nationale Front steht fest!“ AfD-Bundessprecherin Alice Weidel bescheinigte der Landes-AfD „großartige Arbeit“ und einen „Superwahlkampf“. AfD-Co-Chef Tino Chrupalla konstatierte: „Es gibt keine Alternative mehr zur AfD!“
SPD-Ministerpräsident Woidtke, der alles auf eine Karte gegen einen AfD-Sieg gesetzt hatte („dann bin ich weg“), seufzte erleichtert über sein wesentlich mit CDU-Leihstimmen zustande gekommenes Ergebnis: „Es war ein hartes Stück Arbeit.“
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SCOTT RITTER: 72 Minuten
Letztes Wochenende war die Welt einem Atomkrieg sehr nahe.
Scott Ritter
Die meisten Amerikaner haben sich im Vorfeld des letzten Wochenendes Gedanken darüber gemacht, wie sie das lang ersehnte Ende der Arbeitswoche mit ihren Freunden und ihrer Familie verbringen würden.
Nur wenige wissen, wie nah sie an der Verwirklichung des Szenarios waren, das in Annie Jacobsens alarmierendem Buch Nuclear War: A Scenarioso erschreckend beschrieben wird.
72 Minuten.
Das ist alles, was es braucht, um die Welt, wie wir sie kennen, zu beenden.
Das ist weniger Zeit als die meisten Filme, die im örtlichen Kino laufen.
Die meisten Menschen konnten nicht zum örtlichen Baumarkt fahren, um die Materialien für die kleinen Reparaturen rund um das Haus zu kaufen, die normalerweise auf das Wochenende warten.
Mit den Hunden spazieren gehen?
Mit den Kindern spielen?
Vergessen Sie es.
72 Minuten.
Und alles, wovon du dachtest, dass du dein Leben lebst, wäre tot.
Und wenn Sie überlebt haben?
Um Nikita Chruschtschow zu zitieren: “Die Überlebenden würden die Toten beneiden”.
Die Ukraine hat zusammen mit vielen ihrer NATO-Verbündeten die Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich und Frankreich um die Erlaubnis gebeten, von diesen Ländern bereitgestellte präzisionsgelenkte Langstreckenwaffensysteme gegen Ziele tief in Russland einzusetzen.
Am 6. September appellierte der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenski bei einem Treffen der Ramstein-Kontaktgruppe, einem Forum, in dem die militärische Unterstützung der USA und der NATO für die Ukraine koordiniert wird, persönlich an die Gruppe, mehr Waffenunterstützung von den westlichen Verbündeten zu erhalten, und forderte die Verbündeten auf, der Ukraine zu gestatten, die von ihnen bereitgestellten Waffen zu nutzen, um tiefer in Russland einzugreifen.
“Wir brauchen diese Fähigkeit auf lange Sicht”, sagte Zelensky vor den Anwesenden, zu denen auch US-Verteidigungsminister Lloyd Austin gehörte,
“nicht nur auf dem geteilten Territorium der Ukraine, sondern auch auf russischem Territorium, damit Russland motiviert wird, den Frieden zu suchen. Wir müssen russische Städte und sogar russische Soldaten dazu bringen, darüber nachzudenken, was sie benötigen: Frieden oder Putin”.
Außenminister Austin sagte anschließend, er glaube nicht, dass der Einsatz von Langstreckenraketen für Angriffe innerhalb Russlands zur Beendigung des Krieges beitragen würde, und fügte hinzu, er erwarte, dass der Konflikt durch Verhandlungen gelöst werde. Außerdem, so Austin, verfüge die Ukraine über eigene Waffen, die in der Lage seien, Ziele anzugreifen, die weit über die Reichweite des britischen Marschflugkörpers Storm Shadow hinausgingen.
Trotz des Widerstands von Austin schien Präsident Joe Biden auf dem besten Weg zu sein, Zelensky grünes Licht für den Einsatz der von Großbritannien gelieferten Storm Shadow-Marschflugkörper und der von den USA gelieferten ATACMS-Langstreckenraketen (Army Tactical Missile System) für Angriffe auf russischem Boden zu geben.
Am 11. September besuchte US-Außenminister Antony Blinken in Begleitung des britischen Außenministers David Lammy die Ukraine, wo sie mit Zelensky und seinem neu ernannten Außenminister Andrii Sybiha zusammentrafen.
Blinken & Lammy in der Ukraine
Blinken und Lammy machten jedoch nicht die Ankündigung, auf die die Ukrainer mit angehaltenem Atem gewartet hatten. Stattdessen bekräftigten Blinken und Lammy die volle Unterstützung ihrer jeweiligen Nationen für den Sieg der Ukraine und fügten hinzu, dass sie ihre Unterstützung an die Bedürfnisse der Ukraine anpassen würden. “Die Quintessenz ist folgende: Wir wollen, dass die Ukraine gewinnt”, sagte Blinken nach seinem Treffen mit Zelensky.
Keir Starmer, der Premierminister des Vereinigten Königreichs, flog am vergangenen Freitag nach Washington, D.C., wo er mit Biden zusammentraf und gemeinsam vereinbarte, der Ukraine die Erlaubnis zu erteilen, Storm Shadow und ATACMS gegen Ziele in Russland einzusetzen.
Starmer reist nach Washington
Russland hat seit Langem deutlich gemacht, dass es jede Nation, die den Einsatz ihrer Waffen gegen Russland genehmigt, als direkte Konfliktpartei betrachten würde.
In seinen Äußerungen gegenüber den Medien in Russland am vergangenen Donnerstag – einen Tag vor dem Treffen zwischen Biden und Starmer im Weißen Haus – machte der russische Präsident Wladimir Putin deutlich, dass jede Aufhebung der Beschränkungen für den ukrainischen Einsatz der von den USA und Großbritannien bereitgestellten Langstreckenwaffen “das Wesen des Konflikts” verändern würde:
“Das wird bedeuten, dass die NATO-Länder, die Vereinigten Staaten und die europäischen Länder gegen Russland kämpfen. Und wenn das der Fall ist, dann … werden wir angemessene Entscheidungen treffen, um auf die Bedrohungen zu reagieren, die sich uns stellen werden.”
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte nach Putins Ankündigung, die Worte des russischen Präsidenten seien “sehr deutlich” gewesen und hätten ihr Zielpublikum – US-Präsident Biden – erreicht.
Biden schien nicht glücklich über diese Botschaft zu sein. Auf eine Frage von Reportern vor seinem Treffen mit Premierminister Starmer im Weißen Haus, was er von Putins Warnung halte, antwortete Biden verärgert: “Ich halte nicht viel von Wladimir Putin.”
Die Beweise sprechen dagegen.
Auf einer Pressekonferenz des Weißen Hauses am selben Tag fragte Robbie Gramer, der Korrespondent des Weißen Hauses für Politico, John Kirby, den Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates: “Nehmen Sie Putin beim Wort, dass Schläge auf russisches Territorium durch Raketen aus amerikanischer, britischer oder französischer Produktion den Krieg tatsächlich ausweiten würden?”
Die Antwort von Kirby war in vielerlei Hinsicht aufschlussreich. “Es ist schwer, alles, was Putin sagt, beim Wort zu nehmen, aber das ist keine Rhetorik, die wir nicht schon einmal von ihm gehört haben, also gibt es wirklich nicht viel Neues.
Gramer hakte nach: “Mit anderen Worten, Sie wissen, dass bei den Überlegungen zu diesem Langstreckenschlag Drohungen von Putin für Sie keine große Rolle spielen?”
“Nun”, antwortete Kirby,
“Ich habe nie gesagt, noch habe ich jemals gesagt, dass wir die Drohungen von Herrn Putin nicht ernst nehmen. Wenn er zum Beispiel mit dem Atomschwert herumfuchtelt, dann nehmen wir das ernst, und wir beobachten diese Art von Aktivitäten ständig. Er hat offensichtlich bewiesen, dass er zu Aggressionen fähig ist.
Er hat offensichtlich in den vergangenen drei Jahren bewiesen, dass er zur Eskalation fähig ist. Also, ja, wir nehmen diese Kommentare ernst, aber es ist nichts, was wir nicht schon einmal gehört haben. Also, wir nehmen es zur Kenntnis. Verstanden. Wir haben unser eigenes Kalkül, was wir der Ukraine zur Verfügung stellen wollen und was nicht. Und ich denke, ich würde es dabei belassen.”
Der russische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Vassily Nebenzia, erklärte am vergangenen Freitag vor dem Sicherheitsrat, dass die NATO “direkt an Feindseligkeiten gegen eine Atommacht beteiligt wäre”, wenn sie der Ukraine gestatten würde, Waffen mit größerer Reichweite gegen Russland einzusetzen. “Man sollte das nicht vergessen und über die Konsequenzen nachdenken”, erklärte er.
Spiel nicht mit dem Feuer
Den letzten Schliff, um die Ernsthaftigkeit von Putins Warnung zu verdeutlichen, hat der russische Botschafter in den Vereinigten Staaten, Anatoli Antonow, erhalten. In einer Rede vor den russischen Medien sagte Antonow am vergangenen Freitag, er sei überrascht, dass viele amerikanische Beamte glaubten, dass
“Wenn es einen Konflikt gibt, wird er nicht auf das Gebiet der Vereinigten Staaten von Amerika übergreifen. Ich versuche ständig, ihnen die These zu vermitteln, dass die Amerikaner nicht in der Lage sein werden, den Konflikt hinter den Wassern dieses Ozeans auszusitzen. Dieser Krieg wird alle betreffen, deshalb sagen wir immer wieder: Spielt nicht mit dieser Rhetorik.”
Putins Äußerungen hatten die Aufmerksamkeit mehrerer ehemaliger US-Regierungsbeamter erregt, die Antonov um eine Klarstellung gebeten hatten.
“Die gestrigen Erklärungen von Wladimir Putin wurden hier sehr sorgfältig abgewogen. Mehrere Ex-Beamte riefen mich an und baten mich zu erklären, was eigentlich hinter diesen Äußerungen steht. Ich habe einfach geantwortet: ‘Spielen Sie nicht mit dem Feuer’”.
Antonovs Äußerungen wurden wahrscheinlich über die bestehenden Rückkanäle des Verteidigungsministeriums und der CIA weitergegeben.
Am Ende kam die Botschaft an – Biden zog sich zurück, der Ukraine die gewünschten Genehmigungen zu erteilen.
Die meisten Amerikaner sind sich nicht bewusst, wie nahe sie daran waren, am Samstagmorgen aufzuwachen, nur um festzustellen, dass es ihr letzter Tag war.
Ukraine war bereit zum Start
Hätte Biden dem Druck von Starmer nachgegeben (die Briten glaubten zusammen mit der Ukraine und mehreren NATO-Staaten, dass Putin blufft) und die Erlaubnis unterschrieben, wäre die Ukraine bereit gewesen, noch in der Nacht einen Angriff auf Russland zu starten.
(Britische Soldaten, die in der Ukraine stationiert sind, würden benötigt, um die Storm Shadows zu bedienen, und sie sind bereits vor Ort, so der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz, der es abgelehnt hat, ähnliche Waffen in die Ukraine zu schicken).
Russland hätte wahrscheinlich mit konventionellen Angriffen auf Kiew geantwortet und dabei neue Waffen wie den Hyperschallsprengkopf Avangard eingesetzt, die jeweils eine Sprengkraft von 26-28 Tonnen hätten.
Russland hätte höchstwahrscheinlich auch NATO-Ziele in Polen und Rumänien angegriffen, wo ukrainische Kampfflugzeuge stationiert sind. Und schließlich hätte Russland britische Militärziele getroffen, möglicherweise auch solche auf den britischen Inseln.
Dies würde einen Vergeltungsschlag der NATO nach Artikel 5 auslösen, bei dem eine große Zahl von NATO-Langstreckenwaffen eingesetzt würde, die auf russische Kommando- und Kontrollzentren, Flugplätze und Munitionslager abzielen.
Die russische Antwort würde höchstwahrscheinlich den Abschuss weiterer konventioneller Avangard-Sprengköpfe gegen NATO-Ziele beinhalten, einschließlich des Luftwaffenstützpunkts Ramstein und des NATO-Hauptquartiers sowie der Luftwaffenstützpunkte, von denen aus die Angriffe gegen Russland gestartet wurden.
Zu diesem Zeitpunkt würden die Vereinigten Staaten den Einsatz eines oder mehrerer nuklearer Sprengköpfe mit geringer Sprengkraft gegen russische Ziele auf russischem Boden genehmigen, indem sie nukleare Einsatzpläne verwenden, die von einer nuklearen Haltung abgeleitet sind, die den präventiven Einsatz von Nuklearwaffen mit geringer Sprengkraft betont, um “von der Eskalation zur Deeskalation” zu gelangen, d.h. um Russland durch eine Demonstration seiner Fähigkeiten zum Rückzug zu zwingen.
Die russische Doktrin ist jedoch nicht in der Lage, einen begrenzten Atomkrieg zu führen. Stattdessen würde Russland mit einem allgemeinen nuklearen Vergeltungsschlag reagieren, der sich gegen ganz Europa und die Vereinigten Staaten richtet.
Die strategischen Streitkräfte der USA, die diesen Angriff überleben, würden auf Russland abgefeuert werden.
Und dann sterben wir alle.
72 Minuten.
Und die Welt geht unter.
Wir waren am Freitag, den 13. September 2024, nur einen Federstrich von diesem Ergebnis entfernt.
Das ist keine Übung.
Dies ist keine akademische Übung.
Das ist die reale Welt.
Es geht um Leben und Tod.
Dies ist Ihre Zukunft, die von einem Verrückten in Kiew als Geisel gehalten wird, der von Verrückten in Europa unterstützt wird.
Die Frage ist: Was werden wir dagegen tun?
Am 5. November findet eine Wahl statt, bei der der nächste Oberbefehlshaber der Vereinigten Staaten von “uns, dem Volk” gewählt wird.
Diese Person wird in jedem zukünftigen Szenario, in dem Entscheidungen über Leben und Tod getroffen werden, die zu einem allgemeinen Atomkrieg führen könnten, den Stift in der Hand halten.
Es liegt an uns, dem Volk, dafür zu sorgen, dass die Amerikaner von den Kandidaten für dieses Amt verlangen, dass sie ihre politische Vision in Bezug auf den Krieg in der Ukraine, die Aussichten auf Frieden mit Russland und die Maßnahmen, die sie ergreifen werden, um den Ausbruch eines Atomkriegs zu verhindern, darlegen.
Aber das werden sie nicht tun, wenn wir, die Menschen, zu diesem Thema schweigen.
Stehen Sie auf.
Sprechen Sie sich aus.
Verlangen Sie, gehört zu werden.
72 Minuten genügen, um das Leben, wie wir es kennen, zu beenden.
Am Wochenende vom 14. und 15. September 2024 wären wir fast alle gestorben.
Was werden wir tun, um sicherzustellen, dass so etwas nicht wieder passiert?
*
Scott Ritter ist ein ehemaliger Geheimdienstoffizier des U.S. Marine Corps, der in der ehemaligen Sowjetunion bei der Umsetzung von Rüstungskontrollverträgen, im Persischen Golf während der Operation Desert Storm und im Irak bei der Überwachung der Abrüstung von Massenvernichtungswaffen eingesetzt war. Sein jüngstes Buch ist Disarmament in the Time of Perestroika (Abrüstung in der Zeit der Perestroika), erschienen bei Clarity Press.
Brandenburgwahl: Statistik zeigt Manipulation

Von JONNY CHILL | Am 12. September ereignete sich in Deutschland etwas Einzigartiges: Michael Kretschmer, der amtierende Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, forderte die CDU-Wähler in Brandenburg auf, ihren sozialistischen Kontrahenten, die SPD, zu wählen. Sein Ziel war es, die einzige patriotische Partei, die AfD, zu verhindern. Wie die Statistiken klar belegen, folgten nicht nur die […]
Landtagswahl Brandenburg: Ein SPD-Sieg durch Erpressungstaktik und ein Kampf der Generationen
Ein breiter Anti-AfD-Wahlkampf aller etablierten Parteien, Woidkes Rücktrittsdrohungen und die Senioren haben der SPD in Brandenburg einen knappen Sieg verschafft. Allerdings holt sich die AfD die jüngeren Generationen. So könnte man das Ergebnis der Landtagswahl knapp zusammenfassen.
In Brandenburgs hat die SPD unter Ministerpräsident Dietmar Woidke bei der Landtagswahl 2024 einen knappen Sieg errungen. Mit einem hauchdünnen Vorsprung vor der AfD konnte die SPD ihre Position als stärkste Kraft im Land behaupten, doch die Umstände dieses Sieges werfen ein Schlaglicht auf die tiefgreifenden Veränderungen und Herausforderungen in der ostdeutschen Politiklandschaft.
Der Wahlausgang war bis zuletzt ungewiss. Erst das Endergebnis brachte Gewissheit: Die SPD erreichte laut vorläufigem Ergebnis 30,9 Prozent der Stimmen, dicht gefolgt von der AfD mit 29,2 Prozent. Dieser knappe Vorsprung von nur 1,7 Prozentpunkten verdeutlicht die angespannte politische Situation in Brandenburg. Die CDU rutscht mit 12,1 Prozent nicht nur hinter das BSW (13,5 Prozent) ab, sondern verzeichnete zudem das schlechteste Ergebnis im Osten. Zudem erhält die AfD auch in Brandenburg eine Sperrminorität.
Ein entscheidender Faktor für den SPD-Sieg war die ungewöhnliche Taktik von Ministerpräsident Woidke. In einem dramatischen Appell (den manche Menschen auch als Erpressung betrachteten) drohte er mit seinem Rücktritt, sollte seine Partei nicht als stärkste Kraft aus der Wahl hervorgehen. Diese Strategie erwies sich als erfolgreich bei der Mobilisierung wechselwilliger Wähler anderer Parteien, insbesondere jener, die einen Sieg der AfD verhindern wollten.
Die Analyse der Wählerdemographie offenbart ein faszinierendes Bild der brandenburgischen Gesellschaft. Während die AfD in allen Altersgruppen unter 60 Jahren die stärkste Kraft wurde, verdankt die SPD ihren Sieg vor allem den Senioren. In der Gruppe der über 60-Jährigen konnte die SPD einen deutlichen Vorsprung vor der AfD behaupten, was letztendlich den Ausschlag gab.
Besonders bemerkenswert ist die Verschiebung bei den Jungwählern. Die Grünen, traditionell stark bei jüngeren Wählern, erlebten einen dramatischen Einbruch in dieser Gruppe. Sie verloren bei den 18- bis 24-Jährigen etwa 20 Prozentpunkte im Vergleich zur vorherigen Wahl. Viele dieser jungen Wähler wanderten zur AfD ab, die in dieser Altersgruppe nun die stärkste Kraft darstellt. Dieser Trend zeigt eine wachsende Unzufriedenheit junger Menschen mit den etablierten Parteien und ihre Hinwendung zu populistischen Alternativen.
Der Wahlausgang wird von vielen Beobachtern als eine taktische Wahl interpretiert. Viele Wähler, so scheint es, haben nicht primär aus Überzeugung für die SPD gestimmt, sondern um eine AfD-geführte Regierung zu verhindern. Diese Entwicklung wirft Fragen über die Zukunft der politischen Debattenkultur auf, wenn inhaltliche Diskussionen zugunsten taktischer Überlegungen in den Hintergrund treten.
Die Wahl hat auch die schwindende Bedeutung einiger Parteien im Osten Deutschlands offengelegt. Grüne und FDP, die auf Bundesebene noch Teil der Regierungskoalition sind, spielen in Brandenburg und den anderen östlichen Bundesländern kaum noch eine Rolle. Beide Parteien scheiterten an der Fünf-Prozent-Hürde und werden somit nicht im Landtag vertreten sein. Diese Entwicklung könnte weitreichende Folgen für die politische Landschaft in ganz Ostdeutschland haben.
Die Auswirkungen der Brandenburger Wahl reichen weit über die Landesgrenzen hinaus. FDP-Vize Wolfgang Kubicki spekulierte bereits über ein mögliches vorzeitiges Ende der Ampel-Koalition auf Bundesebene. Er äußerte Zweifel daran, dass die Regierung in Berlin noch bis Weihnachten im Amt bleiben würde. Diese Aussagen unterstreichen die Nervosität in den Reihen der Regierungsparteien angesichts der Wahlergebnisse in Brandenburg.
Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt der Wahl war der Verlust des Direktmandats von Ministerpräsident Woidke. Mit nur sieben Stimmen Unterschied unterlag er dem AfD-Kandidaten in seinem Wahlkreis. Dieses Ergebnis symbolisiert die Zerbrechlichkeit der politischen Verhältnisse und die wachsende Stärke der AfD auch auf lokaler Ebene.
Die AfD ihrerseits sieht in dem Wahlergebnis eine Bestätigung ihrer Position. Parteifunktionäre erklärten, dass die oft zitierte „Brandmauer“ gegen die AfD nun Geschichte sei, da man aufgrund des starken Abschneidens nicht mehr ignoriert werden könne. Diese Haltung stellt die anderen Parteien vor die Herausforderung, wie sie künftig mit der erstarkten AfD umgehen wollen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Landtagswahl in Brandenburg 2024 mehr als nur ein regionaler Urnengang war. Sie offenbart tiefgreifende gesellschaftliche Spaltungen, generationenübergreifende politische Verschiebungen und stellt die etablierten Parteien vor enorme Herausforderungen. Der knappe Sieg der SPD mag kurzfristig Stabilität versprechen, doch die zugrundeliegenden Trends – insbesondere die Stärke der AfD bei jüngeren Wählern und die Schwäche der Mittelparteien – deuten auf turbulente Zeiten in der ostdeutschen und möglicherweise auch gesamtdeutschen Politik hin.
Wie das russische Fernsehen über den Libanon und Israel berichtet
Und wieder: massive Ungereimtheiten bei Briefwahlstimmen in Brandenburg
Wie schon bei mehreren Wahlen in Östererich durch Report24 statistisch analysiert werden konnte, verändern auch die Briefwahl-Stimmen in Brandenburg das Endergebnis massiv. Nur dadurch konnte die SPD den Sieg erringen – der angesichts des Europawahl-Ergebnis ohnehin außerordentlich fraglich ist. Der Geruch von Wahlbetrug liegt in der Luft – die Beweisführung ist dennoch schwierig. Fakt ist und bleibt: die Briefwahl muss ersatzlos abgeschafft werden.
Aus der Perspektive der Mathematik, genauer der Statistik, sind viele Briefwahl-Ergebnisse extrem auffällig. So auch diesmal in Brandenburg. Ausgangspunkt ist hier die genaue Darstellung, die dort dankenswerterweise vom Amt für Statistik zur Verfügung gestellt wurde.
Vorweg: Wahlergebnisse sind keinem Zufall unterworfen. Es gibt eine Grundgesamtheit von Menschen eines Landes, welche eine Wahlentscheidung getroffen haben – und entweder persönlich oder per Briefwahl wählen. Diese Grundgesamtheit mag nicht vollständig einer homogenen Masse entsprechen – das ist das Argument jener, die behaupten, mit der Briefwahl würde alles stimmen. Denn Briefwähler wären „ganz andere Menschen“, „hochgebildet“ und tendenziell damit natürlich „Links“.
Dieses Scheinargument ging sich so lange aus, so lange der Briefwähler-Anteil sehr gering war und in etwa dem Stimmenanteil der Grünen entsprach. Inzwischen werden aber unfassbare Mengen an Briefwahl-Kuverts ausgegeben. In Brandenburg wählten (angeblich) ein Drittel der Menschen per Wahlkuvert und nicht persönlich.
Statistisch ist es so – speziell wichtig für Hochrechnungen – dass je größer ein betrachteter Anteil einer Gesamtmenge ist, desto sicherer man auf dessen Verhalten in Relation schließen kann. Dafür existiert ein bewährtes Formelwerk. Man kann auch Werte wie eine angenommene Inhomogenität einfließen lassen und eingestehen, dass sich Briefwähler beispielsweise „etwas anders“ als die große Masse verhalten. Auch das lässt sich in Zahlen gießen.
Völlig undenkbar ist aber, wenn Briefwähler, deren Anteil ein Drittel vom großen Ganzen ausmachen, sich hochsignifikant anders verhalten. Das ist logisch nicht erklärbar – und statistisch schon gar nicht. Laut Konfidenzintervall dürfte eine Abweichung eher im Bereich von einem Prozent liegen, auf keinem Fall aber über die Einstelligkeit hinausgehen. Das Wahlverhalten der Brandenburger Briefwähler soll aber vom Wahlverhalten der Brandenburger Präsenzwähler aber dermaßen abweichen, dass sich speziell AfD Wähler um mehr als 100 Prozent anders verhalten als es zu erwarten wäre. Wir reichen hierzu noch eine genauere Berechnung nach.
Gemessen am Ergebnis der EU-Wahl in Brandenburg, die erst vor wenigen Monaten stattfand, ergeben sich weitere Fragen. Woher soll die SPD plötzlich mehr als doppelt so viele Stimmen bekommen haben? Selbst bei einer strategischen Wahl „gegen die AfD“ bleibt hier ein äußerst unangenehmer Geschmack zurück.
In einer viel beachteten Sendung mit RTV erläuterte Report24 Chefredakteur Florian Machl anschaulich, was bei der Briefwahl nicht stimmt, unseren Artikel dazu finden Sie hier: EU-Wahl: Mathematisch-statistisch sind Abweichungen bei Briefwahl nicht erklärbar
Brandenburg: Massiver Wahlbetrug bei Briefwahlstimmen?
“Jeder Mathematiker/Statistiker kann nur zweifelsfrei festhalten, dass eine andere Möglichkeit als massiver Wahlbetrug bei den Briefwahlstimmen völlig undenkbar ist. Eine derartige Abweichung ist bei einem so großem Anteil an der Grundgesamtheit (1/3) mathematisch schlichtweg nicht möglich.”
Der Beitrag Brandenburg: Massiver Wahlbetrug bei Briefwahlstimmen? erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Kältereport Nr. 36 / 2024
Christian Freuer
Vorbemerkung: Sowohl von der Nordhemisphäre (wo sich vor allem in Sibirien allmählich der Winter heranschleicht) als auch von der Südhemisphäre (wo mancherorts der Winter einfach nicht weichen will) gibt es Meldungen. Erwähnt werden soll aber auch das ausgeprägte Hochdruckgebiet über Nordosteuropa, das in dieser Woche vor allem im Nordural und den westlich angrenzenden Gebieten für außerordentlich warmes Spätsommerwetter sorgen dürfte.
Meldungen vom 16. September 2024:
Der kälteste Frühlingsmorgen jemals in Canberra
Canberra erlebte am frühen Montagmorgen einen historischen Kälteeinbruch: Die Temperaturen fielen auf -6,9 °C – die niedrigste Temperatur, die jemals in einem Frühlingsmonat seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1923 gemessen wurde, und übertraf sogar noch den bisherigen Tiefstwert von -6,8 °C aus dem September 2012.
Dieser für die Jahreszeit untypische Frost war das Ergebnis einer intensiven antarktischen Luftmasse, die über den Südosten Australiens hinwegzog. Die Kaltfront brachte Schauer nach Canberra und späten Schnee in den alpinen Gebieten von New South Wales, Tasmanien und Victoria.
Sogar in einigen Städten am Rande der Berge gab es Schneefälle.
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Am Sonntag geriet die Luftmasse unter Hochdruckeinfluss und hinterließ einen klaren Himmel und klirrende Kälte. Und es war nicht nur die Hauptstadt Canberra, die fröstelte – um nur eine Handvoll weiterer Städte zu nennen:
Am Cooma Airport in NWS wurde mit -8,2 °C die niedrigste Nachttemperatur Australiens gemessen – ein Tiefstwert, der auch in der Nacht zuvor an der Thredbo Top Station registriert worden war.
In Wagga Wagga wurde das niedrigste September-Minimum seit 58 Jahren gemessen, mit -3,4°C – das normale September-Minimum liegt hier bei 5,1°C (41,2°F).
In Südaustralien erlebte die Stadt Keith den kältesten Septembermorgen seit über 62 Jahren, wurde es doch -4,5 °C kalt.
In der Mallee-Region in Victoria fiel die Temperatur in Walpeup auf -1,2 °C, die kälteste Nacht seit 29 Jahren. Sogar am Hopetoun Airport wurden -2,4°C gemessen. Solche weit verbreiteten Tiefstwerte unter dem Gefrierpunkt im Frühjahr sind in dieser Gegend höchst ungewöhnlich. Hoch oben in Mount Hotham wurden -6,1°C registriert.
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Der historische September-Schneefall in Europa fordert Todesopfer
Eine markante Kaltfront ist über West- und Mitteleuropa hinweggezogen und hat in den Alpen rekordverdächtigen Sommerschnee abgeladen.
Die Schneefälle begannen, als eine arktische Front – mit Temperaturen 20 Grad unter dem Durchschnitt – über dem nördlichen Mittelmeer beim Auftreffen auf warme subtropische Luft für die Bildung eines kräftigen Tiefdruckwirbels sorgte. Österreich, die Schweiz, Deutschland und andere Alpenregionen sind nun unter bis zu 2 Metern Schnee begraben, und die Prognosen sagen für die nächsten 24 bis 48 Stunden noch mehr Schnee voraus.
Es wurden Schneefälle bis auf 600 Meter über dem Meeresspiegel hinab gemeldet, was für den September ein äußerst seltenes Ereignis ist.
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Trotz der Beeinträchtigungen hat der unerwartete Schneefall auch zu einer seltenen vorzeitigen Öffnung des österreichischen Skigebiets Hochkönig in der Nähe von Salzburg geführt. Nach zwei Tagen mit starkem Schneefall öffnete der Arthurhaus-Lift am Sonntag und ermöglichte den Skifahrern eine improvisierte Sommer-Session.
Das Skigebiet, das normalerweise im Dezember öffnet, wurde zuletzt im Oktober 2009 so früh wie noch nie geöffnet.
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Der Schneesturm hatte auch verheerende Auswirkungen auf die Tierwelt: Zugvögel, die auf ihrer Reise überrascht wurden, starben in großer Zahl in den höheren Lagen Europas. Da sie weder Schutz noch Nahrung finden konnten, sind Tausende von Vögeln verhungert und erschöpft, da ihre natürlichen Flugwege durch den frühen Wintereinbruch unterbrochen worden sind.
Die Temperaturen auf dem italienischen Monte Rosa sind in den letzten Tagen auf -21,8 °C gefallen und haben damit einen neuen Rekord für die erste Septemberhälfte aufgestellt, der den bisherigen Tiefstwert von -19,2 °C vom 15. September 2008 übertrifft. Auf dem Mont Blanc war es sogar noch kälter – mit fast -25°C.
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Cap Allon schreibt noch mehr dazu, aber darüber – immerhin – wird auch in hiesigen Medien berichtet.
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Meldungen vom 17. September 2024:
Die niedrigste September-Temperatur in Adelaide seit über 100 Jahren
Australien erlebte am Dienstag einen der kältesten Septembermorgen aller Zeiten, mit Rekordtiefstwerten in Queensland und Südaustralien.
In Adelaide war es der kälteste Septembermorgen seit mehr als einem Jahrhundert, wobei die Temperaturen in den nördlichen Vororten auf -0,2 °C und in der Stadt selbst auf 1,3 °C sanken. In Noarlunga, in den südlichen Vororten, wurde ein seltener Tiefstwert von 3,5°C gemessen.
Simon Timcke, leitender Meteorologe des BOM, stellte fest, dass dies die niedrigste September-Minimumtemperatur war, die jemals am Standort West Terrace gemessen wurde, wo die Aufzeichnungen über ein Jahrhundert zurückreichen.
Auch in Queensland gab es die kältesten Septembermorgen seit Jahren. In Kingaroy beispielsweise wurde eine Temperatur von 0,7 °C gemessen, in Roma waren es 1,4 °C – etwa acht Grad unter der durchschnittlichen Frühlingstemperatur. In Oakey war es mit -2,5 °C sogar noch kälter. Die frostigen Bedingungen erstreckten sich über weite Teile des Murray River.
Auch in anderen südaustralischen Orten herrschte für die Jahreszeit untypische Septemberkälte.
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Weinbauern in einigen der bekanntesten australischen Regionen, darunter das Barossa Valley, das Clare Valley und das Riverland, haben aufgrund des für die Jahreszeit untypischen Frosts erhebliche Ernteverluste gemeldet. Die Temperaturen sind im Barossa Valley bis zu -4°C und im Riverland bis zu 1,5°C gefallen und haben die Ernten trotz der Bemühungen um Frostschutz vernichtet.
Die Schäden wurden als umfangreich beschrieben, und viele Kulturen sind nicht mehr zu retten.
Es wird erwartet, dass die Fröste in diesen Regionen anhalten und weitere Kulturen wie Mandeln, Steinobst und Weintrauben gefährden werden.
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Bleiben wir in der Region:
Neuseeland im Schnee versunken
Auch in Neuseeland herrscht erhebliche antarktische Kälte, und dazu kommen noch starke Schneefälle. Ein Skigebiet wurde aufgrund der extremen Bedingungen sogar vorübergehend geschlossen.
Laut dem neuseeländischen Bergsicherheitsrat ist die Lawinengefahr in der Region Aoraki/Mt Cook auf der Südinsel „hoch“. Der Rat warnt auch vor Lawinenabgängen in niedrigeren Lagen und in allen Gebieten, in denen sich dieser Frühjahrsschnee ausbreitet.
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Zu Beginn des Wochenendes saßen Hunderte von Skifahrern und Snowboardern im Skigebiet The Remarkables fest, da die Zufahrtsstraßen aufgrund der Lawinengefahr gesperrt waren. Die Straße wurde inzwischen jedoch wieder geöffnet.
Das Skigebiet meldete in den letzten Tagen 50 cm Neuschnee, wodurch der Winter in der Region weiter anhält.
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Historische Schneefälle in den Alpen
In den europäischen Alpen kam es zu weiteren außergewöhnlichen Schneefällen zu Beginn der Saison, wobei die Schneemengen vielerorts Rekorde brechen.
Während Schnee in den Höhenlagen im September nicht besonders selten ist, ist die schiere Menge dort oben wirklich historisch. Angetrieben von arktischer Luft, die auf feuchtwarme Mittelmeerluft traf, haben sich nur langsam verlagernde Wettersysteme in einigen Gebieten mehr als 2 Meter Schnee abgeladen.
Österreich scheint die Hauptlast zu tragen, denn die Bedingungen ähneln jetzt eher dem Hochwinter als denen von Mitte September.
Der Schnee ist sogar bis hinab auf 600 m Seehöhe gefallen – auch das ist für diese Jahreszeit ein Novum. „So starken Schneefall haben wir so früh seit vielen Jahren nicht mehr erlebt“, sagte Fraser Wilkin von weathertoski.co.uk.
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Meldungen vom 18. September 2024:
USA: Früher Schneefall in den Bergen von Kalifornien und Utah
In Kalifornien und Utah hat es bereits zu Beginn der Saison geschneit, und bis zum Wochenende werden weitere Schneefälle erwartet.
Der NWS hatte für die Sierra Nevada die früheste Schneewarnung seit 20 Jahren herausgegeben und Flocken in Höhenlagen über 2500 m vorhergesagt.
Tatsächlich brachte die Kaltfront am Montag in Gebieten wie Tuolumne Meadows, Yosemite und höher gelegenen Gebieten in den Nationalparks Kings Canyon und Sequoia über 10 cm Schnee, und Reisende sollten sich auf schwierige Straßenverhältnisse einstellen.
Die Temperaturen sanken in diesen Gebieten auf 10 Grad unter dem Normalwert, insbesondere in Zentralkalifornien. Die Schneefallgrenze verharrte bei etwa 2500 m.
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Frühe Schneefälle deuten nicht unbedingt auf einen schneereichen Winter hin – aber die sich abzeichnende La Niña könnte es. Der letzte La-Niña-Winter in Utah bescherte dem Bundesstaat rekordverdächtige Schneemengen. Ich sehe das Potenzial für eine Wiederholung; allerdings prophezeien die offiziellen Prognosen für diesen Winter (wie immer) eine unterdurchschnittliche Schneemenge.
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Südafrika sollte sich „auf den Big Freeze vorbereiten“
Südafrika bereitet sich auf einen intensiven Kaltlufteinbruch vor, welcher die Temperaturen erheblich sinken lassen und zu starken Schneefällen führen wird.
Es wird erwartet, dass die Kaltfront am Donnerstag, den 17. September, richtig eintrifft und bis zum Wochenende anhält. Dabei werden Regionen wie KwaZulu-Natal und Lesotho betroffen sein, und die Kälte wird sich auch nördlich der Grenze bis nach Simbabwe ausbreiten.
In Südafrika werden nach Angaben des Severe Weather and Information Centre SA von Donnerstag bis Samstag in sieben Provinzen verbreitet Schneefälle erwartet. Ein starkes, vor allem in höheren Luftschichten ausgeprägtes Tiefdruckgebiet wird im Zusammenspiel mit einem sich aufbauenden Hochdruckgebiet kalte Luft aus dem Süden heranziehen und so ideale Bedingungen für späten Schneefall schaffen.
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Wie üblich erst mal abwarten, ob es so kommt.
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Meldungen vom 19. September 2024:
Schnee in Montana
Montana erlebte in der Nacht zum Dienstag einen dramatischen Temperatursturz, bei dem die Temperaturen innerhalb von nur 24 Stunden um 15 Grad sanken. In der Stadt Baker sank die Tageshöchsttemperatur von 35°C am Dienstag auf ungewöhnlich niedrige 14°C am Mittwoch.
Diese plötzliche Kaltfront brachte dem Bundesstaat einen frühen Vorgeschmack auf den Winter, der in den höheren Lagen zu nennenswerten Schneefällen führte. In den Absaroka/Beartooth Mountains westlich von Baker fielen 20 cm, in den tiefer gelegenen Gebieten noch 2 bis 5 cm.
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Einschub des Übersetzers: In den USA gibt es jedoch noch ganz andere Temperaturstürze. Am 27 September 1975 wurde in der Stadt Amarillo in Texas (1000 m ü. NN) mittags (Ortszeit) eine Temperatur von 33°C bei einem Taupunkt von 5°C gemessen – extrem trocken-heiße Wüstenluft. Nur 12 Stunden später, am Abend jenes Tages, meldete die Station bei einer Temperatur von +1°C und starkem Nordwind Schneeregen!
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UK: Der kühle Sommer reduziert die Zahl der Schmetterlinge
Die Zahl der Schmetterlinge in UK ist auf ein Rekordtief gesunken, so dass Naturschützer einen „Schmetterlings-Notstand“ ausgerufen haben.
Bei der großen Schmetterlingszählung 2024 wurden im Durchschnitt nur sieben Schmetterlinge pro 15-minütiger Erhebung gezählt. Das ist „der niedrigste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen“, berichtet etwa der Guardian – obwohl es erwähnenswert ist, dass die jährliche Zählung erst 2010 begann.
Umweltschützer argumentieren, dass Pestizide, insbesondere Neonicotinoide, die Hauptursache für den Rückgang sind. Ich stimme zwar zu, dass diese verboten werden sollten, aber der wahre Grund für den diesjährigen Rückgang waren nicht die Pestizide – ihr Einsatz hat nicht zugenommen – sondern der ungewöhnlich kalte und nasse Sommer, der kälteste in Großbritannien seit 2015.
Die Kälte wurde in diesen Schmetterlingsdiskussionen weitgehend ignoriert, passt sie doch nicht in das Narrativ.
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Antarktis nähert sich der -80°C-Marke
Die Station Wostok in der Antarktis erlebt einen intensiven Kälteeinbruch, während sich der Winter dem Ende zuneigt.
Die vom 14. bis 17. September 2024 aufgezeichneten Minimumtemperaturen zeigen einen dramatischen Einbruch: Am 14. September wurden -78,7°C erreicht, gefolgt von -77,6°C am 15. und -77,8°C am 16. September.
Selbst die Höchsttemperaturen in diesem Zeitraum blieben mit einem Maximum von -72,8°C weit unter der Norm.
Die rauen Bedingungen werden durch den niedrigen Luftdruck noch verschärft, der auf Meereshöhe reduziert bei etwa 1017 hPa liegt. Winde aus Südwest mit einer Geschwindigkeit bis 10,8 km/h erreichen, tragen zur extremen Kälte bei.
Die Vorhersage für das untere Ende der Welt sieht ähnlich aus. Gleichzeitig erholt sich das Meereis weiter:
NASA [Link: electroverse.space/climate]
Anmerkung: Seit sieben Tagen gibt es keine NSIDC-Meereisdaten mehr, und es gibt immer noch keine Erklärung dafür. Es gibt Probleme beim DMI, und seit dem 25. August gibt es keine Daten zur arktischen Meereisausdehnung mehr. Was ist da los? Sind die Satelliten ausgefallen? Es herrscht Schweigen.
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Meldungen vom 20. September 2024:
Starker Frost und früher Schnee in der Mongolei
Weite Teile der Mongolei leiden unter einem starken Temperaturrückgang, begleitet von ungewöhnlich frühem Schneefall.
Am Donnerstagmorgen meldeten die nördlichen Provinzen Khuvsgul, Selenge, Bulgan, Orkhon und Darkhan-Uul sowie die westlichen Provinzen Zavkhan und Khovd und die zentralen Provinzen Tuv, Arkhangai und Uvurkhangai nach Angaben der Nationalen Agentur für Meteorologie und Umweltüberwachung eine beträchtliche Menge an Schnee für September.
Die arktischen Tiefstwerte haben die Temperatur in weiten Teilen des Landes unter den Gefrierpunkt sinken lassen.
Der plötzliche Frost hat Besorgnis über mögliche Auswirkungen auf die Landwirtschaft ausgelöst, insbesondere die nomadische Viehzucht – eine der wichtigsten Wirtschaftstätigkeiten des Landes. Diese Bedingungen bedeuten ein abruptes Ende des Sommers und einen Sprung vom Herbst direkt in den Winter.
Wie gut dokumentiert, werden die Winter in der Mongolei tendenziell kälter und schneereicher.
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Anfang Februar warnten die Vereinten Nationen, dass der anhaltende „Dzud“ (ein extremes Kälteereignis im Winter) ein „kritisches Ausmaß“ erreicht habe, von dem über 90 % der Mongolei betroffen seien.
Aus Regierungsdaten geht hervor, dass diese „dzudz“ zunehmen; in den letzten 10 Wintern traten 6 davon auf. Jüngste Untersuchungen haben ergeben, dass zwischen 1940 und 2015 zweimal pro Jahrzehnt offiziell ein „Dzud“ ausgerufen wurde. In den letzten Jahren haben diese Kälteepisoden jedoch sowohl an Häufigkeit als auch an Intensität zugenommen und treten nun jährlich auf.
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Und weiter in Asien:
Mount Everest
Im Jahr 2025 wird ein Team von Akademikern, das großzügig vom Natural Environment Research Council finanziert wird – in erster Linie also vom Steuerzahler – zum Mount Everest pilgern, um zu beweisen, dass Schnee und Eis dort „schneller schmelzen als bisher angenommen“.
Unter der Leitung von Professor Duncan Quincey von der Universität Leeds sollen Bohrungen in den Khumbu-Gletscher vorgenommen, Wetterstationen installiert und Daten gesammelt werden, um die Darstellung der Klimakrise zu untermauern. Sie investieren viel Geld und setzen ihren Ruf darauf, dramatische Anzeichen für eine Gletscherschmelze zu entdecken, aber ich wette, dass sich das Eis als weitaus widerstandsfähiger erweist, als sie vorhersagen.
Und wenn das passiert? Erwarten Sie nicht, dass die BBC oder andere Mainstream-Medien darüber berichten werden. Die Ergebnisse werden still und leise aus dem Rampenlicht verschwinden und es unabhängigen Stimmen überlassen, die Torheit aufzudecken und dieselbe diesen so genannten Akademikern um die Ohren zu schlagen.
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Historische 250 cm Schnee in den Alpen bestätigt
In den europäischen Alpen hat es im September so viel Schnee gegeben wie seit Menschengedenken nicht mehr. In höheren Lagen fielen bis zu 250 cm, während selbst unterhalb von 700 Metern messbarer Schnee fiel.
Es wurde bestätigt, dass an einigen Stellen mindestens 240 cm Schnee gefallen ist, obwohl der Wind genaue Messungen erschwert hat, was bedeutet, dass die Gesamtmenge noch höher sein könnte.
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Dank des historischen Septemberschnees wird das österreichische Stubai am Freitag als erstes großes Wintersportgebiet seine Pisten öffnen. Mehrere Gletscherskigebiete haben es geschafft, diesen Sommer teilweise zu öffnen, aber Stubai ist das erste auf den Winter ausgerichtete Gebiet, das von den bemerkenswert frühen Schneefällen profitiert.
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Chile: Skigebiet Valle Nevado verlängert die Skisaison angesichts von Rekord-Schneefällen
Valle Nevado, Südamerikas Top-Skigebiet, verlängert seine Saison 2024 aufgrund der außergewöhnlichen Schneefälle um zwei Wochen. Das Skigebiet wird bis zum 20. Oktober geöffnet bleiben und damit eine der längsten und erfolgreichsten Saisons in seiner Geschichte feiern.
In dieser Saison hat Valle Nevado nach rekordverdächtigen Schneefällen zu Beginn der Saison seit Mai bis zu 670 cm Schnee erhalten. Das Skigebiet wurde am 31. Mai eröffnet, zwei Wochen früher als geplant, und ist seit dem 7. Juni täglich in Betrieb.
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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 37 / 2024
Redaktionsschluss für diesen Report: 13. September 2024
Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Kältereport Nr. 36 / 2024 erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

