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„Ihre demokratische Mitte ist so demokratisch wie das mittlere ‚D‘ der DDR“
(David Berger) Mit ihrer heutigen Rede im Deutschen Bundestag zur Generaldebatte zum Bundeshaushalt 2025 hat Alice Weidel einen weiteren Glanzpunkt in der Reihe ihrer ebenso viel umjubelten wie bei den Altparteien für Grollen und bösartige Zwischenrufe sorgenden Bundestagsreden gesetzt.
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Der Sommer wird in Deutschland erst seit 1988 wärmer!
Keine Sommererwärmung durch Kohlendioxid
Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz
- Zunehmender Wärmeinseleffekt durch Bebauung und Flächenversieglungen, die Zunahme der Sonnenstunden, Trockenlegung der Landschaft und geänderte Großwetterlagen-Häufigkeiten bestimmen die Sommererwärmung seit 1988
- Die Sommererwärmung seit 1988 fand hauptsächlich tagsüber statt.
- Die Klimahysterie basierend auf CO₂ ist völlig unbegründet, ein frei erfundenes Medienereignis.
- Kohlendioxid ist ein lebensnotwendiges Gas, wir brauchen mehr und nicht weniger
Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) lag das Temperaturmittel im Sommer 2023 bei 18,5 Grad Celsius (°C). Und damit genauso warm wie letztes Jahr, nur im Verlauf umgekehrt. Der Juni war noch nass und unterkühlt, während die 2.te Augusthälfte zur Höchstform auflief. Allerdings gab es keine neuen Temperaturhöchstrekorde wie schon letztes Jahr nicht mehr, trotz überdurchschnittlicher Sonnenstunden. Fazit dieses Sommer: Sonnenstunden über dem Schnitt bei normalen Niederschlagsmengen.
Uns interessiert mehr: Wie ist dieser Sommer 2024 in einem längeren Zeitraum einzuordnen? Lassen wir deshalb die Grafiken der DWD- Zeitreihen sprechen
Zunächst die Sommer-Temperaturen seit 1892, also seit 132 Jahren
Die deutsche Sommertemperaturkurve zeigt 2 auffallende Temperaturzeitintervalle:
Wir unterteilen weiter und erkennen 4 Zeitintervalle bei der Jahreszeit Sommer in den DWD-Reihen.
- Nach unmerklicher Abkühlung von 1890 bis 1910 leichte Erwärmung bis etwa 1950, danach leichte Abkühlung bis 1987
- Insgesamt jedoch 95 Jahre lang nahezu gleich bleibende Sommertemperaturen
- Leichter Temperatursprung von 1987 auf 1988
- Starke Weitererwärmung seit 1988
Wo bleibt die CO₂– Erwärmungswirkung?
Anhand dieser Sommergrafik ist bereits bewiesen, dass CO₂ keinen oder kaum einen Einfluss auf die Temperaturentwicklung hat. Das jährlich steigende CO₂ kann nicht fast 100 Jahre lang unwirksam sein, dann mit dem Jahr 1988, aufgeschreckt durch die Gründung des Weltklimarates plötzlich aufwachen und seine erwärmende Wirkung verstärkt entfalten, als müsste es die verschlafenen 100 Jahre davor nachholen.
Und wie trickst der DWD und die Medien und alle Treibhausanhänger?
Man zeichnet eine durchgehende Trendlinie seit 1881 und kommt zu 2 Grad Sommer-Erwärmung, diese Zufallskorrelation soll bereits der automatische Beweis sein, dass CO₂ der alleinige Verursacher der Erwärmung wäre, wobei der DWD viele Werte der ersten fünf Jahrzehnte nachträglich kälter gemacht hat. Zwei Grafiken, CO₂ und Temperaturen, die zufällig ähnlich, aber auch wirklich nur ähnlich verlaufen dienen als Ursache-Wirkungsbeweis. (siehe unten). Und der steigende CO₂-Wert soll auch noch menschenverursacht sein, wird behauptet. Eine wahrlich laienhafte, geradezu kindliche Begründung und Vorgehensweise
Grafik 2: So tricksen die Treibhausgläubigen, um zwei ähnlich verlaufende Kurven zu erhalten, dabei ist überhaupt nicht sicher, ob die CO₂-Angaben von 1890 bis 1957 stimmen, sie sind nicht gemessen, sondern interpoliert.
Auch sieht der Kurvenverlauf nur auf den ersten Blick ähnlich aus. Die Trendlinie steigt beim CO₂ bereits zu Beginn.
Unzulässig ist auf alle Fälle diese Schlussfolgerung der Treibhauskirche: Aus einer Zufalls-Korrelation behauptet man eine Ursache-Wirkung, nämlich CO₂ bestimmt die Temperatur. Warum nicht umgekehrt? Oder…? Vieles ist denkbar.
Anmerkung zu den DWD Temperaturdaten: Diese DWD-Temperaturdaten aus Grafik 1 und 2 sind nicht wärmeinselbereinigt. Die Temperaturen 2024 sind mit ganz anderen Wetterstationen an wärmeren Plätzen und mit ganz anderen Messgeräten und Messmethoden ermittelt als die Daten im Kaiserreich. Nicht nur die Städte und Dörfer wurden wärmer gemacht, – das nennt man städtischen Wärmeinseleffekt- sondern die ganze Landfläche. Was alles zum WI-effekt gehört, hat Stefan Kämpfe hier beschrieben.
Als grober Anhaltspunkt: Wäre Deutschland so geblieben wie 1881 mit den damaligen Wetterstationen an den kälteren Standorten, dann würden die heurigen 18,5°C vor 140 Jahren mit etwa 17 Grad ermittelt worden sein. Wir nennen diese Spanne den Wärmeinseleffekt (WI) in den deutschen Sommer-Temperaturreihen. Es bleibt jedoch noch immer eine reale Erwärmung übrig.
Diese Wärmeinsel-Erwärmung ist eine reale Zusatzwärme, wir Menschen wohnen in den wachsenden Wärmeinseln, und da wurde es eben wärmer, aber ein Teil der 1,3 bis 1,5 Grad ist auch nur eine statistische Erhöhung des Schnittes durch kältere Stationen stilllegen und an wärmeren Standorten neu aufmachen. Diese statistischen Erwärmungstricks sind hier beschrieben und hier bewiesen.
Gibt es noch eine (fast) unberührte Wetterstation wie einst zum Vergleich?
Leider gibt es bei uns in Deutschland keine einzige Wetterstation mehr, die noch so steht wie vor 140 Jahren und in deren weiten Umgebung sich kaum was verändert hat. Aber in den USA ist das möglich. Die Dale Enterprise Wetterstation ist die drittälteste in Virginia, steht bei einer singulären Farm, nur ein inzwischen vierspuriger asphaltierter breiter Highway führt an der Farm vorbei und die nahegelegene Stadt Harrisonburg hat sich stark in Richtung Farm ausgeweitet. (Entfernung nur noch 1 km). Wir bezeichnen diese Wetterstation als WI-arm, ihre Temperaturgrafik für den Sommer sieht so aus:
Grafik 3: Diese WI-arme Wetterstation in den USA zeigt in 145 Jahren nur einen minimalen Sommertemperaturanstieg von etwa einem halben Grad Fahrenheit, der jedoch auch erst vor 40 Jahren einsetze. (1 Grad Fahrenheit= 0,56°C)
Der Klimawandel seit 1988 hat viele Ursachen, natürliche und anthropogene.
Der kleine Klimasprung von 1987 auf 1988 – siehe Grafik 1 – um ein halbes Grad hat auch natürliche Gründe: Die Änderung der Großwetterlagen, eine Umstellung von Nord/West auf mediterrane Einflüsse, NOA, AMO und andere natürliche wetterbestimmende Faktoren für Mitteleuropa. Die Wirkung der Luftreinhaltemaßnahmen. Der Temperatursprung wurde in Holland in dieser wissenschaftlichen Arbeit genauer verfolgt und beschrieben. Zitat aus der Introduction: „This warming has not taken place uniformly: there is a jump around 1988 of about one degree in the average temperature.“
Die starke Weitererwärmung des DWD-Sommers nach dem Temperatursprung 1988
Die fast 0,5 Grad/Jahrzehnt an Sommer-Weitererwärmung haben menschengemachte und natürliche Gründe. Der menschengemachte Anteil ist zunehmend. Gründe des anthropogenen Anteiles sind die voranschreitende Zerstörung der Natur durch Überbauung und Flächenversiegelung, siehe Versiegelungszähler, Stand bei Redaktionsschluss: 50 828 km².
Und die Austrocknung der Landschaft durch Überbauung, sowie großflächige Trockenlegungen. Selbst die freie Fläche in Wald und Flur, Wiesen und Feldern wurden seit Jahrzehnten großflächig trockengelegt, damit nach einem Starkregen anderntags sofort die industrielle Land- und Forstwirtschaft wieder betrieben werden kann. Die Folgen: Plötzliches Hochwasser. Exemplarisch hier beschrieben.
Aber auch: Nach mehreren heißen Tagen geht die kühlende Wirkung des Bodens und der Vegetation in Wald und Flur verloren, da die Sonnenstundenanzahl tagsüber stark gestiegen sind und die Niederschläge etwa gleich blieben, siehe nächste Grafik
Sonnenstunden und Niederschläge beim DWD-Sommer seit 1988
Sonnenstunden stark steigend, Niederschläge gleichbleibend. Das zeigen die nächsten beiden Grafiken.
Grafik 4: Die Sonnenstunden steigen seit 1988 stark an. Die Niederschläge blieben gleich. 2023 lagen beide Wetterfaktoren allerdings über dem Schnitt. Mit der Zunahme der Sonnenstunden hat selbstverständlich die Bewölkung abgenommen.
Merke: Der Mensch durch Trockenlegung und die Sonnenstundenzunahme trocknen Deutschland im Sommer aus und nicht Kohlendioxid. Auch nicht der fehlende Niederschlag, denn es fehlt ja nichts.
Hinweis: den gesamten anthropogenen Einfluss auf die Temperaturmessungen haben wir hier beschrieben.
Damit ist diese Literaturdefinition absolut falsch: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.
Wie allen bekannt ist, ist der Winter die Hauptzeit der Verbrennung. Dann müsste der Winter die stärkste Erwärmung zeigen.
Grafik 5: Neunzig Jahre lang sind die Winter in Deutschland laut Deutschem Wetterdienst sogar kälter geworden. Dann der plötzliche hohe Temperatursprung – von 1987 auf 1988 – und seitdem eine Weitererwärmung der Winter, jedoch weniger stark wie im Sommer.
Ergebnis: Die Wintergrafik Deutschlands zeigt erst recht, das CO₂ entweder gar keinen oder nur einen völlig untergeordneten Anteil an der Erwärmung Deutschlands seit 130 Jahren hat. Damit ist die in der Literatur verwendete Definition von Klimawandel sogar grottenfalsch.
Selbst aufgrund der physikalischen Grundlagen an den CO₂-Erwärmungseffekt glaubende Physiker schätzen den CO₂-Anteil als sehr niedrig ein. Sie wissen genau, dass die von langer Hand geplante und uns ängstigen sollende Klimahysterie völlig unbegründet ist.
Doch es gibt noch viel mehr Anzeichen für eine nicht erkennbare Wirkung von CO₂ auf die Temperaturreihen:
Die unterschiedlichen Tag/Nachtemperaturen Deutschlands im Sommer
Leider bietet der DWD keinen Gesamtschnitt seiner über 2000 Wetterstationen seit 1988 an, wir können nur Einzelstationen,- bisher über 50 ausgewertet – hier zeigen. Im Grunde ist eine Gesamtauswertung für den DWD auch nur schwer möglich, denn der DWD hat in den letzten 30 Jahren über die Hälfte seiner Stationen ausgetauscht wie wir oben im ersten link gezeigt haben. Wir (M.Baritz) hat jedoch die noch verbliebenen Einzelstationen in unzähligen Arbeitsstunden zusammengefasst und ausgewertet.
In den Grafiken ist die obere graue Linie der Tagesverlauf, gemessen in T-max (Durchschnitt aller täglichen T-max von allen 543 Stationen, also 92 x 543 Werte ergeben einen Wert)
Die nächtlichen Tiefsttemperaturen während des Sommers sind in der Grafik in blau aufgeführt. Die 24-h Rundumtagesschnitte sind dazwischen in orange
Auswertungen, erster Zeitabschnitt bis 1987, 40 Jahre
Die Tageshöchsttemperaturen gehen zurück, die nächtlichen T-min bleiben gleich, die Tagesmittel liegen dazwischen und gehen leicht zurück. Insgesamt eine leichte Abkühlung.
Ab 1988, bis heute, 37 Sommer:
Die Tagestemperaturen steigen stark an, die nächtlichen T-Min Temperaturen nur unwesentlich, insgesamt eine starke Sommererwärmung seit 1988 bis heute. (orange Kennlinie)
Insgesamt: Die Schere zwischen Tag/Nacht geht von 1947 bis 1987 zu, ab 1988 geht die Temperaturschere zwischen Tmax und Tmin auseinander.
Diese Grafik der deutschen Sommertemperaturen findet man sonst nirgendwo in der Literatur. Sie beweist deutlichst, dass Kohlendioxid nichts mit den Temperaturverläufen zu tun haben kann.
Solche Gaseigenschaften gibt es nicht. Kohlendioxid kann tagsüber nicht anders wirken als nachts und bis 1987 nicht anders als nach 1987.
Falls es einen Einfluss der Temperaturen auf CO₂ geben sollte oder wie die Klimakirche behauptet, CO₂ bestimme die Temperaturen, – egal ob wärmend oder abkühlend- dann ist dieser im Temperaturverlauf der deutschen Sommertemperaturen nicht erkennbar.
Wenn nicht CO₂, was bestimmt dann hauptsächlich den Sommer-Temperaturverlauf?
Antwort: Hauptsächlich die Sonne, und die scheint und erwärmt nur tagsüber.
Leider führt der Deutsche Wetterdienst erst ab 1951 Sonnenstundenmessungen durchgehend für seine Wetterstationen durch. Aber der Zusammenhang zu den am Tage gemessenen T-Max Temperaturen und Sonnenstunden ist auffällig
Grafik 7: Bis 1987 Abnahme der Sonnenstunden bis 1987, nach der Änderung der Großwetterlagen ab 1988 bis heute eine Zunahme der sommerlichen Sonnenstunden.
Merke 1: Da die Sonne im Sommer am stärksten wirkt, ist auch der Einfluss auf die Tagestemperaturen am höchsten
Merke 2: Die starke Zunahme der sommerlichen Temperaturen tagsüber zieht auch den Jahresschnitt der Deutschlanderwärmung seit 1988 stark nach oben.
Andere Einflüsse
Nun gibt es noch andere Einflüsse in den einzelnen deutschen Regionen, denn diese anderen Effekte in einer Region lassen die 6 Grafikgesamtverläufe Deutschlands in Grafik 6 etwas unterschiedlich erscheinen, wobei Sonnenstunden und Niederschläge stark bestimmend sind.
Wir bieten hier nun einen kleinen Querschnitt von 5 Wetterstationen mit Verlauf der Tag/Nachtauswertungen.
Einige dieser Stationen wurden vom DWD im Betrachtungszeitraum versetzt. Das ändert natürlich die Steigungslinien, ist für unsere Zwecke jedoch nicht relevant, da die Versetzung für die drei Betrachtungslinien gleichzeitig waren. Wir achten viel mehr auf die Steigungsunterschiede bei den wie eine Schere auseinandergehenden Trendlinien zwischen Tag/Nacht.
Beginnen wir mit Konstanz, ganz im Süden
Grafik 8a: Bodenseenähe, die Zunahme der Sonnenstunden erwärmen auch den Bodensee, so dass die Nächte sich miterwärmen. Geringere Differenz zwischen T-max/T-min.
Der Gegensatz: Dachwig in Thüringen, absolut ländlich und trocken:
Grafik: 8c. Augsburg sogar leichte nächtliche Abkühlung im Sommer, tagsüber jedoch sehr starke Erwärmung
Grafik 8d: Hauptstadt von NRW, die sommerlichen Nachttemperaturen zeigen fast gar keine Erwärmung. Die Schere zwischen Tag/Nacht geht wie überall auseinander.
Einschub: Und was behauptet der gut bezahlte Treibhaus-Chefexperte (so nennt er sich selbst) namens Häckl, der bei RTL moderiert?
Das hier:Die Nächte würden sich aufgrund des CO₂-Treibhauseffektes stärker erwärmen. Und das versucht Häckl anhand der CO₂-Rückstrahlung zu erklären. Ein klassischer Schuss in den Ofen. Herr Häckl hätte sich als RTL-Experte wenigstens unsere Sommer-Grafik von Düsseldorf anschauen können.
Was würden Häckls Behauptung bedeuten? Das würde bedeuten, dass sich die Nachttemperaturen bei zunehmender CO₂-Konzentration immer mehr den Tagestemperaturen annähern würden bis es (in 100 Jahren?) schließlich gar keinen Unterschied zwischen Tag/Nacht mehr geben würde!!!
Nur wenn kein CO₂-Erwärmungseffekt wirkt müssen Sonnenstundenzunahme und zunehmende Landschaftstrockenlegung=Versteppung zu einem Öffnen der Trendlinienschere führen. Vergleiche Wüste, höchste Tag/Nachtunterschiede. Inselwetterstation Helgoland, umgeben von der Nordsee, siehe dazu auch diesen Artikel.
Grafik 8e: Der Temperaturverlauf wird viel stärker von der Nordsee bestimmt. Das sieht man u.a. an den Trendgeraden, die zwischen Tmax und Tmin nur knapp 4 Grad (1988) und gut 4 Grad (2024) auseinander liegen. Die Stationen im Landesinneren, Grafik 8a – 8d, haben eine Differenz von über 10 Grad zwischen Tmin und Tmax! Die Sonnenstunden haben auf Helgoland nicht zugenommen, auch deshalb ist der Steigungsverlauf zwischen Tag/Nacht nicht besonders gravierend, aber vorhanden.
Den nur etwas geringer zunehmenden Tagesanstieg, bei gleichbleibenden Sonnenstunden, führen wir auf den zunehmenden WI-effekt durch Bebauung und Sommertourismus zurück.
Reale Ergebnisse der Tag/Nachtvergleiche
Die starke Sommererwärmung seit 1988 fand in Deutschland tagsüber statt. Das beweist den Einfluss der zunehmenden Wärmeinselwirkung, aber auch der Sonnenstunden. Andere Faktoren sind teilweise Bestandteil der Wärmeinselwirkung und bedingen sich gegenseitig wie Niederschläge, Windrichtungen, Änderung der Großwetterlagen, Luftreinhaltemaßnahmen, kosmische Strahlung, Bebauung, Trockenlegungen, örtliche Klimabesonderheiten.
Die Sommererwärmung tagsüber und der Herbstmonate sind der Hauptgrund, weshalb die DWD-Jahresschnitte wärmer werden seit 1988 und nicht ein Klimakiller Kohlendioxid, denn sonst müssten die Nächte laut Häckl stärker wärmer werden.
Erkenntnis:
- Der völlig unterschiedliche Verlauf der Tag/Nachtemperaturen in Deutschland zeigt, dass CO₂ überhaupt keine oder fast keine Wirkung hat.
- Würde wie behauptet, Kohlendioxid der alleinige Temperaturtreiber sein, dann müssten bei allen DWD-Wetterstationen der Tages- und Nachttemperaturenverlauf dieselben Steigungsformeln aufweisen.
- Alle, das bedeutet streng genommen, dass alle hier gezeigten DWD Stationen ein- und dieselbe Steigungsformeln für Tag/Nacht und für den Schnitt (brauner Graph) haben müssten, nämlich Y= 0,0495 C/Jahr, wie in Grafik 1
Das ist überhaupt nicht der Fall. Jede DWD-Wetterstation hat je nach Standortverhältnissen und Umgebung ihren eigenen Verlauf mit einer eigenen Steigungsformel, dazu auch noch Tag/Nacht unterschiedlich. Dieser Grafikbeweis zeigt erneut, dass CO₂ allerhöchstens in homöopathischen Dosen wirken kann. Eventuell auch kühlend.
Gesamt: Das Klima wandelt sich immer, der stets verschiedene Sommer-steigungsverlauf der einzelnen DWD-Wetterstationen zeigt: CO₂ hat daran keinen erkennbaren Anteil
Zusammenfassung:
1.) Die Sommertemperaturen variieren an allen Betrachtungsorten Deutschlands von Jahr zu Jahr. Die Gründe sind die unzähligen natürlichen und sich ständig ändernden Einflüsse auf das Wetter und das Klima.
2.) Daneben übt der Mensch einen konstanten zusätzlichen Einfluss durch die Schaffung immer neuer zusätzlicher Wärmeinseleffekte aus. Bei manchen Stationen mehr, bei anderen weniger. Deshalb auch die unterschiedlichen Formeln der Regressionslinien.
3.) Weniger Nord-, dafür mehr Süd- und Hochdruckwetterlagen tragen ganz wesentlich zum Durchschnittstemperatur eines Monates bei. Es handelt sich um natürliche Einflussfaktoren auf das Wetter und Klima. Und die haben sich 1988 geändert.
4.) Wie die Grafiken zeigen, bewirken die jährlich weltweiten CO₂-Zunahmen entweder gar nichts oder nichts Erkennbares, denn sonst könnten die Nachttemperaturen nicht fallen. CO₂ kann am Tage auch im Sommer nicht erwärmend und nachts abkühlend wirken.
Damit ist die Definition des IPPC von Klimawandel falsch: Die behauptet nämlich, dass die CO₂-Zunahme der alleinige Temperaturtreiber wäre. Noch verwerflicher ist die derzeitige Klimapolitik der Bundesregierung, die ein klimaunwirksames Gas bekämpfen will und dabei unsere Demokratie, unsere Wirtschaft und unseren Wohlstand ruiniert. Das Geschäftsmodell CO₂-Treibhausgas will nur unser Geld, hier näher beschrieben.
Fazit: Es wird Zeit, dass endlich Umwelt- und Naturschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden, saubere Luft, genügend Trinkwasser zu verträgliche Preisen und gesunde Nahrungsmittel sind menschliche Grundrechte. Eine CO₂-Klimaabgabe taugt zu gar nichts, auf alle Fälle nicht dem Klima. Es handelt sich um ein Geschäftsmodell, das dem Sündenablasshandelsmodell der Kirche im Mittelalter nachempfunden ist. Neben den oben beschriebenen Gründen, abgeleitet aus den Grafiken, weshalb CO₂ nicht an der gemessenen Sommer-Erwärmung seit 1988 schuld sein kann, sollen noch fünf weitere Gründe genannt werden:
- Es gibt keinen Versuch, der die Klimasensitivität von CO₂ auch nur annähernd bestimmen kann. Behauptet werden 2° bis 4,5°C Erwärmung. Jeder Versuch liefert Null oder das Ergebnis verschwindet im Rauschen der Messfehler.
- Es gibt auch keinerlei technisches Anwendungsbeispiel, bei welchem wir Menschen uns den behaupteten CO₂-Treibhauseffekt positiv zunutze machen könnten.
- Bei der Sprengung der Nordstream-Pipeline entwichen 300 000 Tonnen des 25x stärkeren Treibhausgases Methan. Erhöhte Konzentrationen konnten gemessen werden, die dazugehörige Treibhauserwärmung gab es nicht.
- Schon bei der Elite der deutschen Physiker wie Einstein, Heisenberg, Hahn, Planck spielte der CO₂-Treibhauseffekt keine Rolle. Er existierte für sie schlichtweg nicht, obwohl die Hypothese dazu schon Jahrzehnte zuvor entwickelte wurde.
- Wir sind weit entfernt von einer bevorstehenden Klimakatastrophe oder gar Klimaverbrennung der Erde. Alles Angstgeschrei vom Untergang der Erde ist frei erfunden, unglaublich, dass unsere Medien nicht nur mitmachen, sondern meist noch zusätzlich übertreiben. Folgende Grafik sollte auf alle Leser beruhigend wirken:
Grafik 9: Einordnung der gegenwärtigen Temperaturen, Vergleich mit anderen Zeitepochen. Von einer Klimakatastrophe oder Erdverbrennung sind wir weit entfernt.
Der minimale Anstieg der globalen Temperaturen lässt sich leicht mit einer Albedoverringerung der Erdoberfläche in den letzten Jahrzehnten erklären, gemessen von Satelliten. Eben eine stete weltweite Beseitigung grüner Vegetationsflächen, eine stete Zunahme der weltweiten Flächenversiegelungen.
Fazit: Es wurde wärmer, in Deutschland seit 1988. Aber nicht durch Kohlendioxid.
Grundforderung von uns Natur- und Umweltschützern: Die bewusst geplante und regierungsgewollte CO₂-Klimaangstmacherei in Deutschland muss eingestellt werden.
Was gegen heiße Sommertage hilft haben wir hier beschrieben.
Leider werden diese Vorschläge, die wirklich helfen würden nicht umgesetzt, die Regierungsresonanz auf unsere Vorschläge war Null, obwohl wir viele Politiker angeschrieben haben. Daraus kann man nur den Schluss ziehen, die Regierung mitsamt ihren bezahlten Treibhausforschern und Angstmachern wollen gar keine Eindämmung der heißen Tage, dies würde die CO₂-Steuer und all die anderen dämlichen und teuren Klimarettungsmaßnahmen gefährden.
Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre!
Eine positive Eigenschaft hat die CO₂-Zunahme in der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO₂ führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Diesen lebensnotwendigen Wachstumsstoff holen sich die Pflanzen aus der Luft. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO₂-gehalt der Atmosphäre liegt bei 800 bis 1000ppm. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO₂ in der Luft. Wer CO₂ vermindern will, der handelt letztlich gegen die Schöpfung dieses Planeten.
Wer an CO₂ als anthropogenen Erwärmungstreiber glaubt, der muss auch von seiner Mitschuld an der Erwärmung seit 1988 überzeugt sein und ein schlechtes Gewissen haben. Abhilfe, solche Gläubige können sich hier ihr Gewissen durch eine monatliche Kollekte an die Kirchen beruhigen und von der Klimasünde freikaufen: https://klima-kollekte.de/co2-rechner
Josef Kowatsch, Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher
Matthias Baritz, Naturschützer und neutraler Naturwissenschaftler.
#Carolabrücke: Dresdnerin rechnet vor eingestürzter Brücke mit Regierung ab!

Die in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden eingestürzte Carolabrücke lockte heute zahlreiche Schaulustige an, die das Ausmaß des Unglücks aus nächster Nähe betrachten wollten.
Der DeutschlandKURIER
war ebenfalls vor Ort, um die Situation zu dokumentieren. Wir sprachen mit einer betroffenen Dresdnerin über die weitreichenden Auswirkungen auf das alltägliche Leben in der Stadt sowie die politischen Versäumnisse, die zu dieser Katastrophe geführt haben könnten.
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Gruppenvergewaltigung schockiert Herford

Von WOLF M. SCHNEIDER | Eine 18-jährige Frau ist am 24. August in Herford (NRW) von einer Gruppe Männer auf einem Parkplatz in der Nähe einer Disco vergewaltigt worden. Die Mediengruppe Der Westen nennt zwar die Ethnie eines Opfers einer früheren Vergewaltigung, die in der Nähe der jetzigen kriminellen Tat stattgefunden hat, verschweigt aber alle Ethnien […]
Neue und wichtige Videos am Mittwoch
Tauchen Sie heute in eine breite Palette neuer und fesselnder Videos ein, die nicht nur informativ sind, sondern auch Ihren Horizont erweitern. Entdecken Sie faszinierende Dokumentationen, die tiefgehende Einblicke in eine Vielzahl von Themen bieten, und bleiben Sie mit aktuellen Nachrichten-Clips stets auf dem Laufenden. Darüber hinaus erwarten Sie Beiträge, die verschiedenste Interessen abdecken und für jeden Geschmack etwas bereithalten. Egal ob Sie nach Wissen, Inspiration oder einfach nur nach den neuesten Nachrichten suchen – hier finden Sie alles, was Sie brauchen.
Der UN-Generalsekretär möchte jederzeit den globalen Notstand ausrufen können | Von Norbert Häring
Der geplante Absturz von VW?! (Wolff und Kettner Podcast #3)
Angela Merkel – die Kanzlerin die aus der Kälte kam!
Propaganda – Den Krieg verkaufen
Informationen über Nebenwirkungen der Impfungen werden versteckt und in vielen Fällen gelöscht
“Das hat mich im Innersten erschüttert und entwurzelt” (Horst Lüning)
Tucker Carlson Live Tour in Colorado Springs: Tulsi Gabbard
100% Realtalk 190 | PAUL BRANDENBURG | Wahlen | AFD | Gaza | Deutsche Angst & Destabilisierung
Gerichte schützen Big Pharma und das Gesundheitssystem vor den Rechten 6-Jähriger
Diese Scheine könnten bald illegal sein! (Philip Hopf warnt)
PIU – akut: Schulfälle gut gelöst!
Neues Protein gefunden: verlängert Lebzeit um 25 %, erhöht Muskelmasse, steigert Fettverbrennung!
In Pandemie auferlegte Gesundheitspolitik: rücksichtslos, von Unfähigen und Inkompetenten verwaltet
Wagenknecht entlarvt: Noch schlimmer als erwartet
Markus Krall: So sieht Deutschlands Zukunft aus! | Wir sind auf dem letzten Platz der…
Apolut im Gespräch: Patrik Baab (“Propaganda-Presse: Wie uns Medien in Kriege treiben”)
LAWROW: USA ZERSTÖREN SOUVERÄNE STAATEN – VON LIBYEN BIS UKRAINE
Italien drängt die EU, das Verbot von Benzinautos auszusetzen oder es riskiert den Zusammenbruch der Industrie
Rom fordert Überprüfung des “absurden” EU-Ziels angesichts des Rückgangs beim Verkauf von Elektroautos
Italien hat eine Überprüfung des von der Europäischen Union für 2035 geplanten Verbots von Benzinautos gefordert, da es befürchtet, dass dies den “Zusammenbruch” der Industrie auslösen könnte.
Die Minister der Regierung von Giorgia Meloni behaupteten, die “absurde” Politik sei ideologisch motiviert und müsse geändert werden, um den Realitäten des Marktes Rechnung zu tragen.
Auf dem gesamten Kontinent wächst die Besorgnis über einen Rückgang der Nachfrage nach Elektrofahrzeugen (EVs).
Es gibt auch Befürchtungen, dass die europäische Automobilindustrie zunehmend hinter die Hersteller in China und den USA zurückfällt, die von einer Flut staatlicher Subventionen profitiert haben.
Vergangene Woche warnte der Autogigant Volkswagen, dass er aufgrund von Problemen wie den hohen Energiepreisen erstmals Fabriken in Deutschland schließen könnte. Dies hat in einigen Kreisen den Ruf nach einem Überdenken der strengen EU-Klimaziele laut werden lassen, die auf ein Verbot von Autos mit Verbrennungsmotoren bis 2035 hinauslaufen.
Gilberto Pichetto Fratin, der italienische Energieminister, erklärte gegenüber Bloomberg: “Das Verbot muss geändert werden.”
Adolfo Urso, der Industrieminister, fügte hinzu: “In einer unsicheren Landschaft, die die deutsche Automobilindustrie betrifft, ist Klarheit erforderlich, um die europäische Industrie nicht zusammenbrechen zu lassen.
“Europa benötigt eine pragmatische Vision, die ideologische Vision ist gescheitert. Das müssen wir anerkennen.”

Er forderte eine frühzeitige Überprüfung der Ziele durch die Europäische Kommission, die für die Ausarbeitung der Gesetze zuständig ist. Italien ist nicht gegen Elektroautos, hat aber argumentiert, dass der Übergang zu sauberer Energie auch andere Technologien einschließen sollte.
Volkswagen – Deutschlands größter industrieller Arbeitgeber und Europas umsatzstärkster Automobilhersteller – hat unterdessen mit steigenden Strompreisen zu kämpfen, nachdem das billige russische Gas im Zuge der Invasion in der Ukraine weggefallen ist. Das Unternehmen hat auch mit seinem Vorstoß in die Elektromobilität zu kämpfen.
Der Verkauf von Elektroautos kam in der ersten Jahreshälfte ins Stocken, und das Unternehmen verschob die Markteinführung seiner neuesten elektrischen Limousinen in den USA auf unbestimmte Zeit.
In diesem Jahr gab das Unternehmen Pläne bekannt, bis zu 5 Milliarden Dollar (3,82 Milliarden Pfund) in den Tesla-Konkurrenten Rivian zu investieren, um zu seinen Konkurrenten aufzuschließen.
Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Aussichten für die deutsche Wirtschaft verschlechtern, die sich abmüht, den Einbruch in ihrem wichtigen Produktionssektor umzukehren.
Die Revolution ist jetzt
Caitlin Johnstone
Eine effektive Lösung, die wir alle hier und jetzt umsetzen können, besteht darin, einen revolutionären Zeitgeist zu fördern, indem wir das Bewusstsein für die Verderbtheit und Täuschung des Imperiums verbreiten. Die Menschen fragen mich immer wieder, was wir tun können, um die Tyrannei und Verderbtheit des Imperiums zu bekämpfen und eine gesunde Welt zu schaffen.
„Aber was können wir tun?“, fragen sie. „Du sprichst immer über die Probleme, aber wir benötigen Lösungen! Wie lösen wir die Probleme, auf die du immer wieder hinweist?“
Das ist besonders während der US-Wahlzeit üblich, weil ich oft die betrügerische Natur der westlichen Wahlpolitik betone und sage, dass Amerikaner niemals durch Wahlen ihre Probleme lösen können.
Das ist natürlich berechtigt. Wenn ich sage: „Nicht dieser Weg, das ist eine Sackgasse“, ist es nur fair, dass ich gefragt werde, welcher Weg tatsächlich zum Ausweg führt.
Das Problem ist, dass ich hier ständig über Lösungen spreche und immer das praktiziere, was ich predige, und mit gutem Beispiel vorangehe; aber einige Menschen scheinen nicht zu hören, was ich sage. Es geht zum einen Ohr hinein und zum anderen wieder hinaus, weil ich keine Lösungen habe, die so einfach und unmittelbar sind wie „Stimmen Sie für Donald Trump, er wird den tiefen Staat bekämpfen“ oder „Stimmen Sie für Kamala Harris, sie wird den Faschismus stoppen.“
Die Wahrheit ist, dass es im Hier und Jetzt keine einfachen und sofortigen Lösungen für die Probleme gibt, denen wir in unserer Welt gegenüberstehen. Das System ist viel zu tief verwurzelt, und die Menschen sind viel zu stark mit Propaganda indoktriniert, um jetzt zum Kampf gegen das System bewegt zu werden.
Und ich betone die Worte „im Hier und Jetzt“. Meine Lösungen mögen nicht einfach oder unmittelbar sein, aber im Gegensatz zur Stimmabgabe für Trump oder Harris im November werden sie tatsächlich funktionieren, wenn sie in ausreichender Anzahl umgesetzt werden.
Eine effektive Lösung, die wir alle hier und jetzt umsetzen können, besteht darin, einen revolutionären Zeitgeist zu fördern, indem wir das Bewusstsein für die Verderbtheit und Täuschung des Imperiums verbreiten. Das Hauptproblem für wirklichen Wandel ist die Tatsache, dass mehr als genug Menschen durch Propaganda so stark gehirngewaschen sind, dass sie sich nicht gegen unsere Herrscher erheben. Unsere erste Aufgabe besteht also darin, daran zu arbeiten, die Menschen aus diesem propagandainduzierten Koma zu wecken, damit sie sehen können, wie dringend wirklicher Wandel benötigt wird.
Die Tyrannen werden ihre Tyrannei nicht beenden, bis sie dazu gezwungen werden, und sie können nicht dazu gezwungen werden, solange genug Menschen durch Propaganda glauben, dass alles in Ordnung ist. Deshalb wird so viel Energie in Maßnahmen zur Kontrolle der Narrative wie Massenmedienpropaganda, Zensur, staatliche Geheimhaltung, den Krieg gegen den Journalismus und die Manipulation von Algorithmen im Silicon Valley investiert. Sie würden nicht so viel Energie in den Schutz dieses Teils der imperialen Maschine stecken, wenn er nicht sehr anfällig für Angriffe wäre.
Also greifen wir ihn an. Wir entwickeln eine Gewohnheit aus kleinen Akten des Widerstands und versuchen, jeden Tag etwas zu tun, um die Missbräuche des Imperiums in den Augen der Öffentlichkeit zu entnormatisieren. Unsere historisch beispiellose Fähigkeit, Ideen und Informationen in Echtzeit weltweit zu teilen, macht es viel einfacher als früher, nicht autorisiertes Material zu verbreiten, und viel demokratischer. Das ist etwas, dem wir uns alle widmen können.
Die Maschine ist viel zu groß und mächtig, als dass wir sie alleine zu Fall bringen könnten, aber wenn genug Köpfe aus der Narrativmatrix herausgelöst werden können, können wir sie definitiv gemeinsam zu Fall bringen. Sobald genug Köpfe auf dieses Projekt gerichtet sind, werden konkretere Lösungen entstehen und in unserem kollektiven Bewusstsein an Fahrt gewinnen.
Es ist jetzt noch zu früh für einen Aufstand. Schon mal Les Misérables gesehen? Die Szene mit der Barrikade? So würde es aussehen, wenn wir jetzt versuchen würden, die Maschine direkt anzugreifen. Die Menschen würden nicht kommen. Es wäre ungewinnbar. Die Geschichte ist voll von solchen gescheiterten Revolutionen. Also widmen wir uns im Hier und Jetzt dem Projekt, sicherzustellen, dass viele andere sich uns an der Barrikade anschließen werden, in welcher Form auch immer dieser direkte konkrete Widerstand schließlich Gestalt annehmen wird.
Die gute Nachricht ist, dass dies die Revolution ins Hier und Jetzt bringt, denn jetzt sieht die Revolution nach etwas aus, das wir alle heute beginnen können. Jeder von uns.
Keiner von uns kann alles tun, aber wir können alle etwas tun. Alles, was Sie machen können, um das nächste Paar Augen für die Schrecken zu öffnen, die das Imperium unserer Welt auferlegt, für die Ungerechtigkeiten, die unsere Herrscher unserer Gesellschaft auferlegen, und für die Lügen, die uns erzählt werden, um all das zu rechtfertigen.
Sie können dies mit allen Mitteln tun, die Ihnen zur Verfügung stehen. Sprechen Sie mit Menschen. Verteilen Sie Literatur. Erstellen Sie Videos. Erstellen Sie TikTok-Sketche. Erstellen Sie Tweets. Machen Sie Kunst. Machen Sie Memes. Schreiben Sie an Wände. Schreiben Sie Blogs. Drucken Sie Zines. Schreiben Sie Leserbriefe an Ihre lokale Zeitung. Alles, was Sie machen können, um nicht autorisierte Ideen in Augen und Ohren zu bringen, die ihnen sonst vielleicht nicht begegnet wären, unter Verwendung Ihrer eigenen einzigartigen Fähigkeiten und persönlichen Konditionierung.
Je mehr Augen für das geöffnet werden, was vor sich geht, desto mehr Hände werden wir haben, die daran arbeiten, die anderen zu wecken. Dies ermöglicht die Möglichkeit eines nicht linearen Wachstums, was bedeutet, dass sich die Dinge rasant von „unmöglich“ zu „unvermeidlich“ entwickeln könnten.
Alle positiven Veränderungen im menschlichen Verhalten werden immer von einer Bewusstseinserweiterung begleitet, egal ob es sich um Veränderungen im Verhalten eines Individuums oder um Veränderungen im Verhalten unserer gesamten Spezies handelt. Also lasst uns daran arbeiten, das Bewusstsein zu erweitern.
Es ist mein aufrichtigster Wunsch, dass eines Tages, und zwar nicht allzu fern, das, was ich hier tue, als nichts Besonderes angesehen wird, weil so viele andere das tun, was ich tue, dass ich in keiner Weise mehr aus der Menge heraussteche. Und idealerweise wird dieses Projekt hier dann in völlige Obsoleszenz verfallen, wenn wir zusammen eine gesunde Welt schaffen, die es vollkommen überflüssig macht.
Big Tech’s neueste “Lösung” für KI-Panik ist die Förderung einer digitalen ID-Agenda
Ein Forschungspapier, das von Microsoft, OpenAI und einer Reihe einflussreicher Universitäten verfasst wurde, schlägt die Entwicklung von “Personhood Credentials” (PHCs) vor.
Es ist bemerkenswert, dass dieselben Unternehmen, die potenziell “betrügerische” KI-Modelle entwickeln und verkaufen, jetzt mit einer ziemlich drastischen “Lösung” aufwarten, nämlich einer Form der digitalen ID.
Das Ziel besteht darin, Täuschungen zu vermeiden, indem man sicherstellt, dass die Urheber von Online-Inhalten als “echt” identifiziert werden, im Gegensatz zu KI-generierten Inhalten. In dem Dokument wird offen eingeräumt, dass dabei die Privatsphäre nicht berücksichtigt wird.
Stattdessen ist von “kryptografischer Authentifizierung” die Rede, die auch als “pseudonym” bezeichnet wird, da die PHCs eine Person nicht öffentlich identifizieren sollen – es sei denn, die Forderung kommt von den Strafverfolgungsbehörden.
“Obwohl die PHCs die Verknüpfung der Anmeldeinformationen mit anderen Diensten verhindern, sollten sich die Nutzer darüber im Klaren sein, dass ihre anderen Online-Aktivitäten immer noch verfolgt und durch bestehende Methoden möglicherweise anonymisiert werden können”, so die Autoren der Studie.
Hier kommen wir zum Kern der Sache: die Entwicklung einer praktikablen digitalen ID, die der Regierung zur Verfügung steht und oberflächlich die Anonymität wahrt. Gleichzeitig wird sie als Lösung für das vermeintliche Unrecht präsentiert, das durch die profitablen “KI”-Produkte von Unternehmen wie Microsoft verursacht wird.
In dem Papier wird die Online-Anonymität als die wichtigste “Waffe” betrachtet, die von schlechten Akteuren bei betrügerischem Verhalten eingesetzt wird. Shrey Jain, Produktmanager bei Microsoft, erklärte in einem Interview, dass dies in der Vergangenheit aus Gründen des Datenschutzes und des Zugangs zu Informationen akzeptabel war – doch die Zeiten haben sich geändert.
Der Grund dafür ist die KI – oder besser gesagt, die KI-Panik, die heutzutage gedeiht, lange bevor die Welt jemals echte KI (AGI) erleben und damit umgehen wird. Aber es ist gut genug für Microsoft, OpenAI und über 30 andere (einschließlich Harvard, Oxford, MIT…), um PHCs vorzuschlagen.
In diesem Szenario werden Menschen nicht wirklich anders behandelt als Websites, wobei die PHC mit Zertifizierungsstellen verglichen werden. Es bleibt jedoch unklar (obwohl Regierungen als mögliche “Vertrauenswurzeln” erwähnt werden), welche Behörde Menschen “authentifizieren” und ihnen Identifikatoren zuweisen soll, als Beweis dafür, dass sie Menschen sind.
Da das Papier nicht wirklich einen konkreten Plan für die Entwicklung und Umsetzung von PHCs darstellt, könnte es auch als eine Möglichkeit für die Industrie gesehen werden, weiterhin Einnahmen aus der “KI” zu erzielen und gleichzeitig unruhige Regierungen zu beruhigen und ihnen zu versichern, dass “etwas unternommen wird”.
Wer will für das amerikanische Imperium töten und sterben?
Nicolas J. S. Davies
„Es ist mutig, seine Ängste zuzugeben“ ist auf einem ukrainischen Rekrutierungsplakat zu lesen.
Associated Press berichtet, dass vielen der Rekruten, die nach dem neuen Wehrpflichtgesetz der Ukraine eingezogen werden, die erforderliche Motivation und militärische Indoktrination fehlt, um ihre Waffen tatsächlich auf russische Soldaten zu richten und zu schießen.
„Manche Leute wollen nicht schießen. Sie sehen den Feind in Schützengräben in Schussposition, eröffnen aber nicht das Feuer … Deshalb sterben unsere Männer“, sagte ein frustrierter Bataillonskommandeur der 47. Brigade der Ukraine. „Wenn sie die Waffe nicht benutzen, sind sie wirkungslos.“
Das ist jedem vertraut, der die Arbeit von US-Brigadegeneral Samuel „Slam“ Marshall studiert hat, einem Veteranen des Ersten Weltkriegs und dem wichtigsten Kampfhistoriker der US-Armee im Zweiten Weltkrieg.
Marshall führte Hunderte Kleingruppensitzungen nach Kampfeinsätzen mit US-Truppen im Pazifik und in Europa durch und dokumentierte seine Ergebnisse in seinem Buch „Men Against Fire: the Problem of Battle Command“ (Männer gegen das Feuern: das Problem der Gefechtsführung).
Eine der verblüffendsten und umstrittensten Erkenntnisse von Slam Marshall war, dass nur etwa 15 % der US-Truppen im Kampf tatsächlich ihre Waffen auf den Feind abfeuerten. In keinem Fall lag dieser Wert über 25 %, selbst wenn das Versäumnis, zu schießen, das eigene Leben der Soldaten in größere Gefahr brachte.
Marshall kam zu dem Schluss, dass die meisten Menschen eine natürliche Abneigung gegen das Töten anderer Menschen haben, die oft durch unsere Erziehung und unsere religiösen Überzeugungen verstärkt wird, und dass die Ausbildung von Zivilisten in effektive Kampfsoldaten daher eine Ausbildung und Indoktrination erfordert, die ausdrücklich darauf ausgelegt ist, unseren natürlichen Respekt vor dem Leben unserer Mitmenschen außer Kraft zu setzen. Diese Dichotomie zwischen der menschlichen Natur und dem Töten im Krieg gilt heute als die Ursache für einen Großteil der posttraumatischen Belastungsstörungen, an denen Kriegsveteranen leiden.
Marshalls Schlussfolgerungen wurden in die militärische Ausbildung der USA integriert, indem bei Schießübungen Ziele eingeführt wurden, die wie feindliche Soldaten aussahen, und gezielte Indoktrination betrieben wurde, um den Feind in den Köpfen der Soldaten zu entmenschlichen. Als er im Koreakrieg ähnliche Untersuchungen durchführte, stellte Marshall fest, dass Änderungen in der Infanterieausbildung auf Grundlage seiner Arbeit im Zweiten Weltkrieg bereits zu höheren Feuerraten geführt hatten.
Dieser Trend setzte sich in Vietnam und jüngeren US-Kriegen fort. Ein Teil der schockierenden Brutalität der feindlichen US-Militärbesatzung des Iraks resultierte direkt aus der entmenschlichenden Indoktrination der US-Besatzungstruppen, zu der auch die falsche Verbindung des Irak mit den Terrorverbrechen des 11. September in den USA und die Bezeichnung von Irakern, die sich der US-Invasion und -Besatzung ihres Landes widersetzten, als „Terroristen“ gehörten.
Eine Umfrage von Zogby unter den US-Truppen im Irak im Februar 2006 ergab, dass 85 % der US-Soldaten glaubten, ihre Mission sei „Vergeltung für Saddams Rolle bei den Anschlägen vom 11. September“, und 77 % glaubten, der Hauptgrund für den Krieg sei, „Saddam davon abzuhalten, Al-Qaida im Irak zu schützen“. Dies war alles reine Fiktion, frei erfunden von Propagandisten in Washington, und dennoch führte das Pentagon drei Jahre nach Beginn der US-Besatzung die US-Truppen immer noch in die Irre, indem es den Irak fälschlicherweise mit den Anschlägen vom 11. September in Verbindung brachte.
Die Auswirkungen dieser Entmenschlichung wurden auch durch Zeugenaussagen vor Kriegsgerichten in den seltenen Fällen bestätigt, in denen US-Soldaten wegen der Tötung irakischer Zivilisten angeklagt wurden. Bei einem Kriegsgerichtsverfahren im kalifornischen Camp Pendleton im Juli 2007 sagte ein Korporal, der als Zeuge der Verteidigung aussagte, dem Gericht, er betrachte die kaltblütige Tötung eines unschuldigen Zivilisten nicht als standrechtliche Hinrichtung. „Ich sehe es als Tötung des Feindes“, sagte er vor Gericht und fügte hinzu: „Die Marines betrachten alle irakischen Männer als Teil des Aufstands.“
Die US-amerikanischen Kampftoten im Irak und in Afghanistan (6.257 Tote) waren nur ein Bruchteil der US-amerikanischen Kampftoten in Vietnam (47.434) oder Korea (33.686) und ein noch kleinerer Bruchteil der fast 300.000 US-Amerikaner, die im Zweiten Weltkrieg getötet wurden. In jedem Fall hatten andere Länder viel höhere Todeszahlen zu beklagen.
Und doch lösten die US-amerikanischen Opfer im Irak und in Afghanistan in den USA Wellen politischer Gegenreaktionen aus, die zu Problemen bei der Rekrutierung von Soldaten führten, die bis heute andauern. Die US-Regierung reagierte darauf, indem sie sich von Kriegen mit großen Einsätzen amerikanischer Bodentruppen abwandte und sich stärker auf Stellvertreterkriege und Luftangriffe verließ.
Nach dem Ende des Kalten Krieges glaubten der militärisch-industrielle Komplex und die politische Klasse der USA, sie hätten das „Vietnam-Syndrom überwunden“ und könnten nun, befreit von der Gefahr, einen dritten Weltkrieg mit der Sowjetunion zu provozieren, ohne Hemmungen militärische Gewalt einsetzen, um die globale Macht der USA zu festigen und auszubauen. Diese Ambitionen überschritten die Parteigrenzen – von den republikanischen „Neokonservativen“ bis zu den demokratischen Falken wie Madeleine Albright, Hillary Clinton und Joe Biden.
In einer Rede vor dem Council on Foreign Relations (CFR) im Oktober 2000, einen Monat bevor sie einen Sitz im US-Senat gewann, wiederholte Hillary Clinton die berüchtigte Ablehnung der „Powell-Doktrin“ des begrenzten Krieges durch ihre Mentorin Madeleine Albright.
„Da gibt es einen Refrain…“, erklärte Clinton, „dass wir nur dann mit Gewalt eingreifen sollten, wenn wir vor großartigen kleinen Kriegen stehen, die wir sicher gewinnen können, vorzugsweise mit überwältigender Gewalt in relativ kurzer Zeit. Denjenigen, die glauben, wir sollten uns nur einmischen, wenn es einfach ist, müssen wir meiner Meinung nach sagen, dass Amerika sich nie vor der schwierigen Aufgabe gedrückt hat und auch nie davor zurückschrecken sollte, wenn es die richtige ist.“
Während der Frage-und-Antwort-Runde widersprach ein Bankmanager im Publikum Clintons Aussage. „Ich frage mich, ob Sie glauben, dass jedes fremde Land – die Mehrheit der Länder – diese neue Durchsetzungskraft tatsächlich begrüßen würde, einschließlich der eine Milliarde Muslime, die es dort gibt“, fragte er, „und ob dies nicht ein ernstes Risiko für die Vereinigten Staaten darstellt – ich würde sagen, keinen neuen Internationalismus, sondern einen neuen Imperialismus?“
Als die aggressive Kriegspolitik der Neokonservativen und demokratischen Falken im Irak und in Afghanistan scheiterte, hätte dies ein ernsthaftes Umdenken ihrer falschen Annahmen über die Auswirkungen des aggressiven und illegalen Einsatzes amerikanischer Militärgewalt veranlassen müssen.
Stattdessen bestand die Reaktion der amerikanischen politischen Klasse auf die Rückschläge ihrer katastrophalen Kriege im Irak und in Afghanistan einfach darin, große Einsätze amerikanischer Bodentruppen oder „Stiefel auf dem Boden“ zu vermeiden. Stattdessen griffen sie auf verheerende Bomben- und Artillerieangriffe in Afghanistan, Mosul im Irak und Raqqa in Syrien zurück und führten mit voller, „eiserner“ Unterstützung der USA Stellvertreterkriege in Libyen, Syrien, Irak, Jemen und jetzt in der Ukraine und Palästina.
Da es in diesen Kriegen keine großen amerikanischen Opfer gab, schafften sie es nicht auf die Titelseiten in der Heimat und verhinderten politische Rückschläge wie die Kriege in Vietnam und Irak. Da es weder Medienberichterstattung noch öffentliche Debatten gab, wussten die meisten Amerikaner sehr wenig über diese jüngeren Kriege, bis die schockierende Grausamkeit des Völkermords in Gaza endlich begann, die Mauer des Schweigens und der Gleichgültigkeit zu durchbrechen.
Die Folgen dieser Stellvertreterkriege der USA sind, wie vorherzusehen war, nicht weniger katastrophal als die Kriege im Irak und in Afghanistan. Die innenpolitischen Auswirkungen auf die USA wurden zwar abgemildert, doch die realen Auswirkungen in den betroffenen Ländern und Regionen sind so tödlich, zerstörerisch und destabilisierend wie eh und je und untergraben in den Augen eines Großteils der Welt die „weiche Macht“ der USA und ihren Anspruch auf globale Führung.
Tatsächlich haben diese Maßnahmen die gähnende Kluft zwischen der Weltanschauung schlecht informierter Amerikaner, die an der Vorstellung festhalten, ihr Land sei ein Land des Friedens und eine Kraft des Guten in der Welt, und den Menschen in anderen Ländern, insbesondere im globalen Süden, vergrößert, die immer empörter sind über die Gewalt, das Chaos und die Armut, die durch die aggressive Demonstration militärischer und wirtschaftlicher Macht der USA verursacht werden, sei es durch US-Kriege, Stellvertreterkriege, Bombenangriffe, Putsche oder Wirtschaftssanktionen.
Jetzt provozieren die von den USA unterstützten Kriege in Palästina und der Ukraine wachsenden öffentlichen Widerstand unter Amerikas Partnern in diesen Kriegen. Israels Bergung von sechs weiteren toten Geiseln in Rafah veranlasste israelische Gewerkschaften, zu groß angelegten Streiks aufzurufen. Sie bestanden darauf, dass die Netanjahu-Regierung das Leben der israelischen Geiseln über ihren Wunsch stellen müsse, weiterhin Palästinenser zu töten und Gaza zu zerstören.
In der Ukraine konnte eine erweiterte Wehrpflicht die Realität nicht überwinden, dass die meisten jungen Ukrainer in einem endlosen, nicht zu gewinnenden Krieg nicht töten und sterben wollen. Abgehärtete Veteranen sehen neue Rekruten ähnlich wie Siegfried Sassoon die britischen Wehrpflichtigen beschrieb, die er im November 1916 in Memoiren eines Infanterieoffiziers ausbildete: „Das auszubildende Rohmaterial wurde immer schlechter. Die meisten, die jetzt eintraten, waren unfreiwillig der Armee beigetreten, und es gab keinen Grund, warum sie den Militärdienst erträglich finden sollten.“
Einige Monate später schrieb Sassoon mit Hilfe von Bertrand Russell „Finished With War: A Soldier’s Declaration“, einen offenen Brief, in dem er die politischen Führer, die die Macht hatten, den Krieg zu beenden, beschuldigte, ihn absichtlich zu verlängern. Der Brief wurde in Zeitungen veröffentlicht und im Parlament vorgelesen. Er endete mit den Worten: „Im Namen derer, die jetzt leiden, protestiere ich gegen die Täuschung, die an ihnen verübt wird. Außerdem glaube ich, dass dies dazu beitragen kann, die gefühllose Selbstgefälligkeit zu zerstören, mit der die Mehrheit der Menschen zu Hause dem Fortbestehen von Qualen gegenübersteht, die sie nicht teilen und für deren Begreifen sie nicht genug Vorstellungskraft haben.“
Während die israelischen und ukrainischen Politiker ihren politischen Rückhalt schwinden sehen, gehen Netanjahu und Selenskyj immer verzweifeltere Risiken ein und bestehen gleichzeitig darauf, dass die USA ihnen zu Hilfe kommen müssen. Indem sie „von hinten führen“, haben unsere Politiker die Initiative an diese ausländischen Politiker abgegeben, die die Vereinigten Staaten weiterhin dazu drängen werden, ihre Versprechen bedingungsloser Unterstützung einzuhalten, was früher oder später auch bedeuten wird, junge amerikanische Soldaten zu schicken, die neben ihren eigenen Leuten töten und sterben.
Der Stellvertreterkrieg hat das Problem, das er lösen sollte, nicht gelöst. Anstatt als Alternative zu Bodenkriegen mit US-Streitkräften zu dienen, haben die US-Stellvertreterkriege immer eskalierende Krisen hervorgebracht, die nun US-Kriege mit dem Iran und Russland immer wahrscheinlicher machen.
Weder die Änderungen in der US-Militärausbildung seit dem Zweiten Weltkrieg noch die aktuelle US-Strategie des Stellvertreterkriegs haben den uralten Widerspruch gelöst, den Slam Marshall in Men Against Fire beschrieben hat, nämlich zwischen dem Töten im Krieg und unserem natürlichen Respekt vor dem menschlichen Leben. Wir haben den Kreis geschlossen und sind an diesen historischen Scheideweg zurückgekehrt, an dem wir erneut die schicksalhafte, eindeutige Entscheidung zwischen dem Weg des Krieges und dem des Friedens treffen müssen.
Wenn wir uns für den Krieg entscheiden oder unseren Führern und ihren ausländischen Freunden erlauben, ihn für uns zu wählen, müssen wir, wie uns Militärexperten sagen, bereit sein, erneut Zehntausende junger Amerikaner in den Tod zu schicken und gleichzeitig eine Eskalation zu einem Atomkrieg zu riskieren, der uns alle töten würde.
Wenn wir uns wirklich für den Frieden entscheiden, müssen wir uns aktiv gegen die Pläne unserer politischen Führer wehren, uns immer wieder in den Krieg zu manipulieren. Wir müssen uns weigern, unsere Körper und die unserer Kinder und Enkel als Kanonenfutter anzubieten oder ihnen zu erlauben, dieses Schicksal auf unsere Nachbarn, Freunde und „Verbündeten“ in anderen Ländern abzuwälzen.
Wir müssen darauf bestehen, dass unsere falschen Führer sich stattdessen wieder der Diplomatie, Verhandlung und anderen friedlichen Mitteln zur Beilegung von Streitigkeiten mit anderen Ländern verschreiben, wie es die UN-Charta, die wahre „regelbasierte Ordnung“, tatsächlich verlangt.
Establishment empört über Trump-Sager: Will man wirklich Tierquälerei durch Migranten leugnen?
In den sozialen Netzen sind Katzenbilder mit Donald Trump gerade allgegenwärtig. Der soll nämlich, so entrüstet sich der Mainstream, erlogen haben, dass Migranten (Haus-)Tiere entführen und fressen würden. Ein heftiger Vorwurf, der auf Äußerungen von Bürgern in Springfield, Ohio, basiert, die Widerstand gegen die Masse von Haitianern leisten, die in den letzten Jahren in ihr Städtchen gezogen ist. Der Aufschrei, weil Trump es wagte, diese Berichte zu erwähnen, ist durchaus interessant: Man könnte bei Lektüre der Systempresse glatt meinen, dass in den USA und auch hierzulande niemals Tiere durch Migranten aus anderen Kulturkreisen zu Schaden kämen. Dass ganz nebenbei auch täglich Menschen von Einmännern niedergemessert werden, hat man wohl vergessen …
Ein Kommentar von Vanessa Renner
Rund 20.000 Migranten aus Haiti sollen in den letzten Jahren in die 60.000-Einwohner-Stadt Springfield eingewandert sein. Dass das nicht ohne Konsequenzen bleibt, wissen Menschen, die die illegale Massenmigration im eigenen Ort erleben, nur zu gut. Aussagen von Einwohnern, die angesichts der kritischen Lage ihre Verzweiflung äußerten, gingen zuletzt in den sozialen Netzen viral: Da wurde beschrieben, wie unsicher die Nachbarschaft geworden sei, dass man mit den Einwanderern, die demnach immer wieder öffentliches und privates Eigentum beschädigen, nicht kommunizieren könne, dass das Sozialamt sich nur mehr um die Migranten, nicht aber um die autochthone Bevölkerung kümmere – und tatsächlich äußerte ein Anwohner, dass Enten im Park von den Migranten eingefangen, getötet und gegessen würden.
Auch auf Facebook wird über die negativen Auswirkungen der Massenmigration in Springfield debattiert. Dort berichtete ein User, eine Nachbarin habe ihre vermisste Katze im Garten ihres haitianischen Nachbarn gefunden – aufgehängt, um sie zu schlachten und zu verspeisen. Diese entsetzliche Geschichte verbreitete sich rasch in den sozialen Netzen.
JD Vance (republikanischer Vizepräsidentschaftskandidat und außerdem Senator in Ohio) bekräftigte am 10. September auf X, ihn würden ähnliche Berichte aus Springfield erreichen: Haus- und Wildtiere würden demnach von Migranten aus Haiti entführt werden. Er schrieb:
Es ist natürlich möglich, dass sich alle diese Gerüchte als falsch herausstellen. Wissen Sie, was bestätigt ist? Dass ein Kind von einem haitianischen Migranten ermordet wurde, der kein Recht hatte, hier zu sein. Dass die örtlichen Gesundheitsdienste überfordert waren. Dass übertragbare Krankheiten wie Tuberkulose und HIV auf dem Vormarsch sind. Dass die örtlichen Schulen Schwierigkeiten hatten, mit Neuankömmlingen, die kein Englisch sprechen, Schritt zu halten. Dass die Mieten so schnell gestiegen sind, dass sich viele Familien in Springfield kein Dach über dem Kopf leisten können.
Derweil würde Kamala Harris damit angeben, dass sie tausende Haitianer ins Land ließ. An Journalisten und Aktivisten gerichtet, „die bis gestern einen Scheiß auf die leidenden Amerikaner gegeben haben“, schrieb er: „Sparen Sie sich Ihre Empörung für Ihre Mitbürger, die unter der Politik von Kamala Harris leiden. Seien Sie empört darüber, dass Sie das zugelassen haben.“
Empörung über Trump-Äußerungen
Donald Trump griff die Klagen der Menschen aus Springfield auf und gab sie in der jüngsten TV-Debatte mit Kamala Harris wieder: Er sagte, in Springfield würde die Personen, die ins Land gekommen wären, die Hunde und Katzen der Einheimischen essen – „sie essen die Haustiere der Menschen, die dort leben“. Das mag freilich generalisierend sein, doch viel bezeichnender ist die Reaktion des Mainstreams, der das als absurde Lüge darstellt – und Trump somit wie gewohnt als wahnhafte Fake-News-Schleuder. Nicht einmal gescheit recherchieren möchte man dabei. Das sogenannte Qualitätsmedium „Welt“ etwa schrieb über die Geschichte der entführten Tiere in den sozialen Netzen:
Als dann noch ein – unbestätigter und wenig glaubhafter – Bericht in den sozialen Medien kursierte, dass eine Frau eine Katze gegessen haben soll, gab es kein Halten mehr.
Frau schlug Katze den Schädel ein und fraß an ihr herum
Tatsächlich dürfte man sich dabei auf einen sehr wohl bestätigten Vorfall aus Canton, Ohio beziehen, wo eine dunkelhäutige Frau am 16. August auf den Kopf einer Katze eintrat und ihr den Schädel zertrümmerte. Als die Polizei sie stellte, hatte sie Katzenblut und Fell an den Lippen – sie soll an der Katze vor den Augen entsetzter Nachbarn herumgefressen haben.
Wieso sollte man auch recherchieren, wenn man doch nur artig gegen Trump wettern soll? Für jene Mainstream-Medien, die korrekt über den Fall berichten, ist das Geschehene interessanterweise ganz in Ordnung und kein Grund zur Besorgnis, denn die Täterin namens Allexis T. Ferrell soll keine Haitianerin sein und Canton ist immerhin nicht Springfield. Ganz sicher handele es sich um einen „psychisch kranken Einzelfall“. Na dann – frohes Katzenfressen! Den Vogel schießt man mit der Bezugnahme auf einen Polizeisprecher ab: „Ferrell wurde erstmals 2011 in Canton verhaftet. Wir haben keinen Grund zu der Annahme, dass sie keine US-Bürgerin ist“, liest man da. Aber genau weiß man es nicht?
Die Behörden in Springfield indes geben an, es gäbe „keine glaubwürdigen Berichte oder konkreten Behauptungen, dass Haustiere von Migranten geschädigt, verletzt oder missbraucht wurden“. Das betonte auch der Moderator in der TV-Debatte der beiden Präsidentschaftskandidaten. Wie definiert man hier „glaubwürdig“? Und: Ist das Thema damit vom Tisch? Sicher nicht.
Hunde fliegen aus Fenstern, Katzen werden verspeist
Dass Menschen aus anderen Kulturkreisen mitunter ein völlig anderes Verhältnis zu Tieren haben als Menschen aus dem Wertewesten, die in Katze, Hund, Kaninchen und Co. vielfach Familienmitglieder sehen, die von Herzen geliebt werden, ist Fakt. Es spricht von einem schockierenden Grad an Realitätsferne, zu meinen, die Masseneinwanderung von völlig kulturfremden Menschen würde nicht zur Kollision unterschiedlicher Wert- und Moralvorstellungen führen. Im Islam etwa gelten Hunde als „unrein“ – da kann ein Syrer schon einmal eine französische Bulldogge aus dem dritten Stock werfen, weil ihre Anwesenheit in der Wohnung ihn „erzürnt“ (Bonnys Fall sorgte seinerzeit für großes Aufsehen, auch, weil der Migrationshintergrund des Täters zunächst verheimlicht worden war).
Auch gibt es erwiesenermaßen Regionen auf der Welt, wo das Verspeisen von Katzen und anderen Tieren, die uns hierzulande lieb und teuer sind, alles andere als unüblich ist – dazu gibt es sogar Untersuchungen. 2015 nahmen Forscher beispielsweise das Verspeisen von Katzen in Madagascar unter die Lupe:
Obwohl Katzenfleisch für die meisten Menschen in den von uns untersuchten Städten in Madagaskar keine bevorzugte Fleischquelle ist, haben 34 % der Befragten mindestens einmal in ihrem Leben Katzenfleisch gegessen, wobei der größte Teil davon im letzten Jahrzehnt konsumiert wurde. Personen mit geringerer Ernährungssicherheit (d. h. Befragte, die in den drei Tagen vor dem Interview Fleisch gekauft hatten) verzehrten Katzenfleisch nicht häufiger oder seltener, obwohl mindestens eine Person es als Ersatz für anderes Fleisch aß. Katzenfleisch wurde im Allgemeinen nicht auf Märkten gekauft, sondern in der Regel, wenn der Besitzer seine eigene Hauskatze tötete, als Geschenk oder durch den Fang von Katzen.
Was passiert wohl, wenn Menschen, für die das völlig normal ist, in einem fremden Land eine Katze erwischen? Laut Studie ist es dabei sogar vielfach egal, ob Alternativen zur Verfügung stehen – die Tiere landen trotzdem auf dem Speiseplan. Betätigt das Establishment sich etwa als „Wissenschaftleugner“? Wie will es dann die abartigen Videos erklären, wo dunkelhäutige Männer ganz selbstverständlich Katzen den Hals umdrehen oder gar eine Katze auf offener Straße in Italien grillen? Letzterer Fall trug sich 2020 in Livorno zu – italienische Medien berichteten. Das sind verheerende Symptome einer tiefgreifenden Inkompatibilität verschiedener Kulturen, die sich noch in weit mehr gravierenden Konflikten äußert als der Ermordung von Haustieren.
Wer seine Unterstützung für Kamala Harris damit argumentiert, dass Trump ja gar nicht beweisen könne, wie viele Haustiere nun in einer spezifischen Stadt Ohio durch Migranten zu Tode kamen, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Es mutet schon amüsant an, wie deutsche Medien sich in perfekter Gleichschaltung überschlagen, um negative Konsequenzen der Massenmigration zu leugnen und als Fake darzustellen – und das, während im eigenen Land täglich Menschen durch Migranten niedergemessert werden. Fressen alle Migranten Katzen? Natürlich nicht. Es attackieren ja auch nicht alle Migranten ihre Gastgeber mit Messern. Ist deswegen etwa alles in bester Ordnung?
Nach TV-Duell „Trump vs. Harris“: Zerreißprobe vor US-Wahl! | Unblogd

Ein Kommentar des #DeutschlandKURIER
-Kolumnisten Miro Wolsfeld.
The post Nach TV-Duell „Trump vs. Harris“: Zerreißprobe vor US-Wahl! | Unblogd appeared first on Deutschland-Kurier.
Der Ukraine-Krieg ist eine Abzocke, genauso wie die NATO-Erweiterung
Von Stephen Bryen
Nur wenige profitieren von den Zerstörungen des Krieges, während der sinnlose Kreuzzug zur Ausweitung der NATO-Grenzen die USA im Pazifik gegenüber China verwundbar macht
1935 veröffentlichte der pensionierte Marinegeneral und zweifache Träger der Ehrenmedaille Smedley Butler ein 55-seitiges Pamphlet, das für Aufsehen sorgte. Das Pamphlet mit dem Titel „War is a Racket“ wurde im Reader’s Digest nachgedruckt, was damals eine große Verbreitung sicherte. Butler fasste sein Argument folgendermaßen zusammen:
Krieg ist ein Schläger. Das war er schon immer. Er ist möglicherweise der älteste, mit Abstand der profitabelste und sicherlich der bösartigste. Er ist der einzige von internationalem Ausmaß. Er ist der einzige, bei dem die Gewinne in Dollar und die Verluste in Menschenleben gemessen werden. Eine Gaunerei lässt sich meiner Meinung nach am besten als etwas beschreiben, das nicht das ist, was es für die Mehrheit der Menschen zu sein scheint. Nur eine kleine „Insider“-Gruppe weiß, worum es sich handelt. Er wird zum Vorteil einiger weniger auf Kosten vieler geführt. Mit dem Krieg machen einige wenige Menschen ein riesiges Vermögen.
Butlers Argument ist bis heute nicht verstummt. Angesichts der Tragödie in der Ukraine ist es schwer zu verstehen, warum so viele Milliarden Dollar und Zehntausende moderner Waffen für einen Kreuzzug der NATO zur Ausweitung ihrer Grenzen vergeudet wurden.
Der Krieg in der Ukraine hat die Vereinigten Staaten geschwächt, weil er ihre Staatskasse und ihre Waffenarsenale geleert hat. Er hat die Interessen der USA anderswo untergraben, insbesondere im Pazifik, wo ein unruhiges China nun Taiwan, die Philippinen und Japan herausfordert.
Aber es geht um noch mehr, und dazu gehört auch die NATO selbst. Die NATO ist das wichtigste Verteidigungsbündnis, das 1949 gegründet wurde, um die Ausbreitung des Kommunismus in Ost- und Westeuropa zu verhindern.
Der Kommunismus in Europa verschwand 1991 mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Sogar die einigermaßen populäre Kommunistische Partei Italiens löste sich auf und wurde durch eine Reihe linkssozialistischer Parteien ersetzt, die nie Fuß gefasst haben.
Trotz des Zusammenbruchs, oder besser gesagt, ungeachtet des Zusammenbruchs, löste sich die NATO nicht auf (wie der Warschauer Pakt), sondern verfolgte eine Expansionspolitik. Sie beteiligte sich an Kriegen außerhalb des Rahmens eines Verteidigungsbündnisses, darunter Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Libyen und Afghanistan.
Die NATO in Afghanistan. Das Bündnis hat sich seit dem Fall des Kommunismus zu weit aus dem Fenster gelehnt.Und die NATO dehnte sich nach Osten aus und versucht immer noch, sich zu erweitern. (Sie hätte den Irak einbeziehen können, aber die Türken waren strikt dagegen, so dass die USA eine „Koalition der Willigen“ organisierten.)
Ohne die Ukraine und Georgien, die beide eine künftige NATO-Mitgliedschaft in Aussicht gestellt haben, und möglicherweise auch die Republik Moldau (ein weiteres NATO-Ziel) ist die NATO heute ein riesiges multinationales Bündnis von 32 Staaten, das weitaus größer ist und ein weitaus größeres Gebiet abdeckt als die ursprünglichen 12 Staaten, die das Bündnis gegründet haben.
In nackten Zahlen ausgedrückt, verfügt die NATO über eine potenzielle Streitmacht von 3,5 Millionen Soldaten und erstreckt sich über ein Gebiet von 25,07 Millionen Quadratkilometern (15,58 Millionen Quadratmeilen). Zusammengenommen leben in den NATO-Mitgliedsstaaten 966,88 Millionen Menschen, und bis zum Ende des Jahrhunderts könnten es mehr als 1 Milliarde sein.
Eine wichtige Daseinsberechtigung der NATO besteht darin, Russland herauszufordern, ein Land, das im Vergleich zum Umfang der ehemaligen Sowjetunion stark geschrumpft ist. Russland hat eine Bevölkerung von 147 Millionen Menschen und ein BIP von 2 Billionen US-Dollar. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen eines Russen beträgt 14.391 US-Dollar. Im Jahr 2023 betrug der russische Verteidigungshaushalt 84 Milliarden Dollar.
Europa, ohne die Vereinigten Staaten, hat eine Bevölkerung von 742 Millionen, ein BIP von 35,56 Billionen Dollar und ein Pro-Kopf-Einkommen von 34.230 Dollar. Die europäischen Verteidigungsausgaben belaufen sich auf 295 Milliarden Dollar und liegen damit weit über denen Russlands.
Dennoch bleibt der Beitrag Europas zu seiner eigenen Verteidigung weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Die Europäer sind in Bezug auf militärische Unterstützung, einschließlich Atomwaffen, völlig auf die Vereinigten Staaten angewiesen (obwohl die Briten und Franzosen Atommächte sind). Warum ist das so?
Die militärische Macht Europas ist zersplittert und in vielerlei Hinsicht schwach, weil es an Ausrüstung und Personal mangelt. Das Vereinigte Königreich zum Beispiel ist ein Land mit 66,97 Millionen Einwohnern. Es verfügt über ein kombiniertes Militär (alle Dienste) von 138.120 Mann (ohne zivile Mitarbeiter).
Dennoch ist die britische Bodenarmee klein und wird immer kleiner. Bei der letzten Zählung zählte die Armee 76.320 Angehörige, von denen jedoch nur ein Bruchteil tatsächlich an der Front eingesetzt wird.
Die britischen Bodentruppen sind so stark geschrumpft, dass die britische Armee kleiner ist als die Armee von König Georg III. zur Zeit der amerikanischen Revolution. Frankreich steht etwas besser da als das Vereinigte Königreich, auch wenn seine Bevölkerung nur geringfügig größer ist (67,97 Millionen).
Einige dieser Truppen sind jedoch Fremdenlegionäre (und einige von ihnen durften sich der ukrainischen Armee anschließen). Die französische Armee besteht aus 270.000 Soldaten, aber Frankreich hat ein großes Territorium zu schützen, was bedeutet, dass die Kräfte für den Einsatz außerhalb des Landes recht begrenzt sind.
Polen mit seinen 36,82 Millionen Einwohnern verfügt über eine Armee von 216.000 Mann und gehört damit zu den besser ausgestatteten Streitkräften des Kontinents. Deutschland hat mit 83,8 Millionen Einwohnern eine größere Bevölkerung, verfügt aber nur über 180.215 Soldaten. Diese Zahl ist jedoch trügerisch: Die deutschen Bodentruppen sind mit nur 64.000 Mann kleiner als die des Vereinigten Königreichs.
Bis auf wenige Ausnahmen verfügen alle europäischen Streitkräfte nicht über ausreichende Panzerung und Artillerie, und einen Großteil davon haben sie an die Ukraine verschenkt. Die Ausrüstung ist oft veraltet und schlecht gewartet.
Es ist schwer zu verstehen, wie Europa jährlich 295 Milliarden Dollar für die Verteidigung ausgeben kann und nicht in der Lage ist, gut ausgerüstete Kampftruppen aufzustellen. Eine Erklärung dafür könnte sein, dass die Europäer nicht vorhaben, viel mehr als Alibi-Truppen aufzustellen. Es bleibt den Vereinigten Staaten überlassen, für die Sicherheit und Verteidigung Europas zu sorgen.
Die USA haben rund 100.000 Soldaten in Europa stationiert. Dazu gehören die US Air Force, die Army, die Marines, die Navy und die Special Forces. Unter den 100.000 befinden sich etwa 20.000, die 2022 zur Verstärkung Osteuropas entsandt wurden (einige nach Estland, Litauen, Lettland, Polen und Rumänien). Die Europäer setzen eindeutig darauf, dass eine amerikanische Expeditionstruppe sie schützen wird.
Soldaten der U.S. Army, Task Force Knighthawk, 3rd Combat Aviation Brigade, und Soldaten des 1st Battalion, 506th Infantry Regiment „Red Currahee“, 1st Brigade Combat Team, 101st Airborne Division (Air Assault), die beide die 4th Infantry Division unterstützen, sowie Personal des North Estonia Medical Centre. Foto: US-ArmeeDie Geschichte der britischen Expeditionsstreitkräfte (BEF) in Europa ist jedoch keine glückliche Geschichte. Im Zweiten Weltkrieg musste die BEF (bestehend aus 13 Divisionen und 390.000 Mann) aus Dünkirchen (Operation Dynamo), Le Havre (Operation Cycle) und aus französischen Atlantik- und Mittelmeerhäfen (Operation Aerial) evakuiert werden.
Heute gibt es in Europa und Russland keine Armeen, die in Größe und Truppenstruktur mit denen des Ersten oder Zweiten Weltkriegs vergleichbar wären. Wenn Großbritannien 1940 bei der Vorbereitung seiner Verteidigung weit im Rückstand war, so ist Europa heute noch weiter im Rückstand.
Viele europäische Länder haben ihre Arsenale geleert, um die Ukraine zu unterstützen, und Panzer, gepanzerte Fahrzeuge, Raketen, Luftabwehrsysteme, Artillerie, Munition und viele andere schwer zu ersetzende Waffen geschickt.
Was bedeutet das alles? Es bedeutet, dass Europa im Vergleich zu Russland zwar viel für die Verteidigung ausgibt (295 Milliarden Dollar), aber weder bei der Ausrüstung noch bei den Kampftruppen viel für sein Geld bekommt. Es stellt sich also die Frage: Wohin fließt das ganze Geld? Vielleicht kann Smedley Butler eine Antwort geben.
Die USA haben Europa aufgefordert, mehr für die Verteidigung auszugeben, und es gibt Anzeichen dafür, dass sich diese Forderungen in Form höherer Verteidigungshaushalte auszahlen. Aber das hat sich noch nicht in größeren oder fähigeren Streitkräften niedergeschlagen (mit der möglichen Ausnahme von Polen).
Die Rezession in Europa, insbesondere in Deutschland und im Vereinigten Königreich, wird wahrscheinlich zu Kürzungen der Verteidigungsausgaben und zu noch weniger einsatzfähigen Truppen führen.
All dies führt zu der merkwürdigen Schlussfolgerung, dass die europäischen NATO-Mitglieder ohne die Vereinigten Staaten ihr eigenes Territorium nicht verteidigen können. Dies bedeutet für die USA auch einen ernsthaften geopolitischen Nachteil.
Leere Waffenarsenale und Auslandseinsätze an Europas Grenzen schmälern die Fähigkeit der USA, ihre Interessen anderswo zu verteidigen, insbesondere im asiatisch-pazifischen Raum.
Ein von Russland angefachter Krieg im Nahen Osten unter iranischer Führung und ein chinesischer Vorstoß in Ostasien sowie der Ausbruch eines Konflikts in Korea könnten die USA in eine echte Katastrophe stürzen.
Die Erweiterung der NATO ist ein großes Risiko für die Vereinigten Staaten, die die NATO-Erweiterung und ihre aggressive Haltung gegenüber Russland unmissverständlich unterstützt haben. Selbst wenn man Smedley Butlers Argument „Krieg ist ein Geschäft“ außer Acht lässt, ist es an der Zeit, Amerikas Unterstützung für die NATO-Erweiterung neu zu bewerten.



