Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Milliarden vom tiefen Staat für Facebook, Google und Co.

Milliarden vom tiefen Staat für Facebook, Google und Co.

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Milliarden vom tiefen Staat für Facebook, Google und Co.

Milliarden vom tiefen Staat für Facebook, Google und Co.

Ein kürzlich erschienener Bericht hat die dubiosen Verstrickungen der Silicon-Valley-Riesen mit dem US-amerikanischen Staat offengelegt und die Milliarden von US-Dollar offenbart, die sie seit dem 11. September mit dem “Krieg gegen den Terror” verdient haben.

von Kit Klarenberg

Der “Krieg gegen den Terror” war ein rauschendes Festessen für die Rüstungsbranche, die damit in den vergangenen 20 Jahren Billionen an Einnahmen erzielte. Sie war jedoch nicht die einzige Branche, die davon profitierte. Wie ein neuer Bericht von drei amerikanischen Aktivistenorganisationen aufzeigt, “haben bekannte Namen der Technologiebranche wie Google, Amazon und Microsoft jeweils Milliarden durch den Verkauf von Technologie an die Kriegsmaschinerie eingenommen”.

Insgesamt sollen 86 Prozent aller bisher an Amazon und 77 Prozent der an Google vergebenen Regierungsaufträge mit dem “Krieg gegen den Terror” im Zusammenhang stehen. Dieses Einkommen spielte eine entscheidende Rolle bei der Umwandlung dieser Unternehmen von kleinen Start-ups, die buchstäblich aus Kellern operierten, hin zu globalen Giganten. Darüber hinaus hat sich der Fokus ihrer Geschäftstätigkeiten auch auf den zivilen Sektor gerichtet, angefangen bei Datenbanken bis hin zu Drohnen, die für den häuslichen Gebrauch umfunktioniert wurden.

Von den fünf Bundesbehörden, die in den letzten zwei Jahrzehnten am meisten für die Dienste großer Technologieunternehmen ausgegeben haben, waren vier zentral für den “Krieg gegen den Terror” oder wurden als Folge davon gegründet – das Verteidigungsministerium, das Ministerium für Heimatschutz, das Justiz- und das Außenministerium. Seit 2004 sind allein von diesem Quartett mindestens 44,5 Milliarden US-Dollar an Big Tech geflossen.

Im Bericht wurde berechnet, dass man für diese Summe der gesamten Bevölkerung Afghanistans eine 15-fache Nahrungsmittelhilfe hätte leisten und der gesamten Bevölkerung des Iraks einen 26-fachen Zugang zu Unterkünften, Gesundheitsversorgung, Nahrungsmittel und Wasser oder über 50.000.000 Tonnen Lebensmittel im Jemen verteilen können.

Stattdessen wurden mit der Summe Vorhaben finanziert wie das Maven-Programm von Google, das künstliche Intelligenz einsetzt, um Angriffe mit Drohnen effizienter zu machen. Die analysierten Daten im Bericht umfassen allerdings nur die öffentlich zugänglichen Informationen, sodass die aufgeführten Zahlen “sehr wahrscheinlich zu tief liegen”.

Der stetige Anstieg der Ausgaben Washingtons für Technologie in den vergangenen Jahren – 2019 erhielten Amazon und Microsoft das Fünf- bzw. Achtfache an Verträgen, die sie noch vier Jahre zuvor erhalten hatten – geht einher mit einem stetigen Rückgang der Anzahl an Verträgen, die üblicherweise an traditionelle Akteure wie Northrop Grumman und Raytheon gingen. Im gleichen Zeitraum pendelten auch Hunderte von Personen zwischen hochrangigen Jobs bei Technologiegiganten und den Ministerien, die deren Dienste in Anspruch nehmen.

Jared Cohen beispielsweise leitet derzeit Jigsaw, eine Businesseinheit bei Google, “die Bedrohungen für die offene Gesellschaften analysiert”. Er trat dem Unternehmen 2010 nach vier Jahren im Außenministerium bei, wo er an zahlreichen Bemühungen beteiligt war, Regierungen im Ausland zu destabilisieren. Im Juni 2009, während der Proteste im Iran, wandte sich Cohen beispielsweise an Twitter und bat das soziale Netzwerk darum, mit den geplanten Wartungsarbeiten, durch die die Plattform vorübergehend hätte runtergefahren werden müssen, abzuwarten, um sicherzustellen, dass die Demonstranten im Iran weiterhin twittern konnten.

Berichten zufolge zog er sich dadurch den Zorn einiger Beamte im Weißen Hauses zu, da seine Aktion gegen die Richtlinie der Obama-Regierung verstoßen habe, sich nicht in die Angelegenheiten Teherans einzumischen – und es scheint, dass auch Google mit seinem aufständischen Verhalten manchmal ähnlich unglücklich war. Durchgesickerte interne E-Mails des privaten Geheimdienstes STRATFOR enthüllten, dass die Vorstandsvorsitzenden von Google versuchten, Cohen im Februar 2011 daran zu hindern, Gaza zu besuchen, da sie vermuteten, dass das “wandelnde Pulverfass” auf einer “spezifischen Mission für einen Regimewechsel” war. Vielleicht fürchteten sie, seine Tarnung sei aufgeflogen. In einer weiteren E-Mail hieß es, dass Cohen sich Tage nach Beginn der Proteste in Kairo mit Wael Ghonim getroffen hat, einem Google-Mitarbeiter, der die ägyptische Revolution 2011 mit in Gang setzte.

Eines der ersten Projekte von Jigsaw war die Entwicklung einer umstrittenen Anti-Terror-Anwendung für Social-Media-Plattformen, mit denen Muslime davon abgehalten werden sollten, sich Gruppen wie Daesh anzuschließen, indem man Anzeigen gezielt auf Einzelpersonen richtet, die Begriffe und Schlüsselwörter in die Suchmaschine eingeben, die Google als solche identifiziert, die von potenziellen Terroristen verwendet werden.

Es ist nicht bekannt, ob diese Anwendung eine Überwachungskomponente hat, obwohl das nicht überraschend käme. Nach offiziellen Angaben hat Google im Jahr 2020 bei 82 Prozent aller Anfragen Informationen an US-Behörden weitergegeben. Facebook kam bei 89 Prozent aller Anfragen aus Washington nach. Seine 2015 ins Leben gerufene Abteilung Threat Intelligence (Bedrohungsinformation) ist eine wahre Spionagehöhle, zu deren Mitarbeitern zahlreiche ehemalige CIA- und NSA-Agenten zählen.

Amazon meldete im vergangenen Jahr einen Anstieg um 800 Prozent bei staatlicher Anfragen nach Informationen, die von seinen Echo-, Fire- und Ring-Geräten sowie den Suchanfragen über seine Webseite und der App aufgezeichnet werden. Amazon stellte auch allein zwischen 2017 und 2020 mindestens 20 Veteranen des FBI ein, von denen einige ihre streng geheimen Sicherheitseinstufungen behalten konnten. Der Sicherheitschef bei Amazon, Steve Pandelides, Web Services, war zuvor bei der NSA, der CIA und dem FBI auf höchster Ebene tätig.

Dies könnte erklären, warum die Geheimdienstgemeinde dem Unternehmen Amazon so untypisch vertraut. Im Jahr 2013 investierte die CIA Hunderte von Millionen US-Dollar in ein von Amazon entwickeltes Cloud-Computing-System, um die Effizienz beim Informationsaustausch zu verbessern. Im August dieses Jahres vergab die NSA einen Auftrag im Wert von zehn Milliarden US-Dollar an Amazon Web Services, bei dem alle seine Daten aus der Funk- und Signalaufklärung und Überwachungsdaten ausländischer Dienste in einem einzigen, leicht durchsuchbaren Archiv gesammelt werden sollen. Die Auftragsvergabe wird von Microsoft angefochten, das für den Auftrag mitgeboten hatte.

Joseph D. Rozek, von dem im Bericht vermerkt wird, dass er eine wesentliche Rolle bei der Schaffung des Ministerium für Innere Sicherheit gespielt hat, ist jetzt Exekutivdirektor für Heimatschutz und Terrorismusbekämpfung bei Microsoft, wo er angeblich für die “Entwicklung und Umsetzung eines strategischen Geschäftsplans im Bereich Heimatschutz, Terrorismusbekämpfung und Informationsaustausch” zuständig ist.

Das Unternehmen geriet 2013 unter Beschuss, als die von Edward Snowden veröffentlichten Dokumente enthüllten, dass sich Rozeks Richtlinien zum “Informationsaustausch” auf die Zusammenarbeit mit Geheimdiensten erstreckten, um das Abfangen der Kommunikation von Usern zu ermöglichen – wobei Microsoft der NSA aktiv dabei half, seine eigene Verschlüsselung zu umgehen. In einem Dokument prahlte die NSA damit, dass sie nach dem Kauf von Skype durch Microsoft im Jahr 2011, dreimal so viele Videoanrufe, die über die Plattform gingen, gesammelt habe wie zuvor.

So schockierend die Details des Berichts auch sein mögen, eigentlich ist es nichts Neues. Das Internet selbst entstand aus ARPANET, einem Computernetzwerk, das von der Agentur für fortgeschrittene Forschungsprojekte des Pentagon finanziert wurde. Dies hat natürlich enorme Auswirkungen auf die heutige Nutzung. Nach den Worten des Tech-Journalisten Yasha Levine, wurde das Web “als Waffe entwickelt und es bleibt eine Waffe”, wobei Washingtons nationale Sicherheitsinteressen und Ziele fast alle Maschen des Netzwerks dominieren.

Auch Googles eigene Ursprünge gehen auf ein US-Geheimdienstprogramm in den 1990er Jahren zurück, bei dem Wissenschaftler finanziert wurden, um ein System zu schaffen, mit dem riesige Datenmengen von Privatpersonen überwacht, gesammelt und gespeichert sowie einzelne Benutzer identifiziert und verfolgt werden können. Während der gesamten Entwicklung der Suchmaschine traf sich Firmenmitbegründer Sergey Brin regelmäßig mit Vertretern aus Forschung und Entwicklung von Rüstungsunternehmen und der CIA – man erinnert sich dort sehr gut daran, wie er “auf Rollerblades hereinstürmte, seine Präsentation hielt und wieder davoneilte”.

Man darf auch nie vergessen, dass die CIA im Silicon Valley ziemlich der Trendsetter ist – für jeden einzelnen US-Dollar, der von ihrer Risikokapitalfirma In-Q-Tel in ein aufstrebendes Technologieunternehmen investiert wird, investiert der Privatsektor 18 US-Dollar. Es ist vielleicht angebracht, dies im Hinterkopf zu behalten, wenn man das nächste Mal in den Mainstream-Medien über den neuesten Start-up-Guru liest, der die Welt im Sturm erobern will. Als Hipster oder Nerds mögen sie aufrichtig sein, aber ihre Produkte werden fast unweigerlich militärische und/oder nachrichtendienstliche Anwendungen in ihren Quellcodes beinhalten.

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SPD will Migrantenquote für Gerichte und Behörden

SPD will Migrantenquote für Gerichte und Behörden

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SPD will Migrantenquote für Gerichte und Behörden

SPD will Migrantenquote für Gerichte und Behörden

Das letzte große gesellschaftspolitische Vorhaben der Ampel steht vor dem Abschluss: Die SPD finalisiert ein Gesetz für eine Quote von Ausländern und sonstigen angeblich diskriminierten Personengruppen in Behörden und an Gerichten.

von Manfred Ulex

Die Planungsgruppe der SPD-Fraktion hat einen Entwurf für das geplante Partizipationsgesetz erarbeitet. Darin wird eine verpflichtende Quote für „Personen mit Migrationsgeschichte oder Diskriminierungserfahrung bei Bundesgerichten und Behörden“ festgeschrieben.

„Mit diesem Gesetz soll die Partizipation der Einwanderungsgesellschaft gestärkt werden“, zitiert die Bild-Zeitung aus dem geplanten Gesetz, das noch vor Weihnachten den Bundestag passieren soll. Wie hoch allerdings der Anteil von Ausländern und sonstigen Diskriminierten sein muß, wollten die Sozialdemokraten noch nicht bekanntgeben.

Eine solche Quote liefe auf eine Benachteiligung einheimischer Bewerber hinaus, weil zunächst so lange vorwiegend Migranten eingestellt werden müßten, bis der Prozentsatz erfüllt ist.

Auch Faeser plante Migrantenquote

Auf das Partizipationsgesetz hatte sich die Ampel bereits in ihrem Koalitionsvertrag geeinigt. Nach Cannabis-Freigabe und unbürokratisch möglichem jährlichen Geschlechterwechsel ist die Ausländerquote im öffentlichen Dienst und in Bundesgerichten nun das dritte wichtige gesellschaftliche Anliegen von SPD, FDP und Grünen.

Um die Einhaltung zu beachten, soll auch ein sogenannter „Partizipationsrat“ gegründet und damit mehr Bürokratie und weitere Planstellen geschaffen werden. Man wolle „in der Bundesverwaltung und in den Unternehmen mit Bundesbeteiligung eine ganzheitliche Diversity-Strategie mit konkreten Fördermaßnahmen, Zielvorgaben und Maßnahmen für einen Kulturwandel“ einführen.

An einem Entwurf für ein Gesetz zur Migrantenquote arbeitet seit Frühsommer auch das von Nancy Faeser (SPD) geführte Bundesinnenministerium. 

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Iranischer Raketenangriff: Was wir gestern Abend gelernt haben

Iranischer Raketenangriff: Was wir gestern Abend gelernt haben

Iranischer Raketenangriff: Was wir gestern Abend gelernt haben

Der hirnlose Marsch in den 3. Weltkrieg könnte gestern auf eine Mauer gekracht sein. In der Nacht zum 2. Oktober 2024 hat der Iran seine Operation „True Promise 2“ gestartet und zwischen 200 und 400 ballistische Raketen auf Israel abgefeuert. Wie die aus Israel stammenden Videoaufnahmen zeigen, erreichten viele dieser Raketen ihr Ziel und richteten […]

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Aktionismus im Innenministerium: Islamkonferenz 3.0

Von CONNY AXEL MEIER | Immer wenn die Bundesregierung nicht mehr weiter weiß, bildet sie einen Arbeitskreis. So auch nach Solingen und Mannheim. Die Bundesinnenministeriin Nancy Faeser hat sogar einen Aktionplan, also ein „Sicherheitspaket“, angekündigt. Diesmal aber wirklich! Damit sowas wie Solingen nicht mehr vorkommt. Messerverbotszonen sollen ausgeweitet werden und Messer mit einer Klingenlänge von […]
Mobbing und Gewalt nehmen an Deutschlands Schulen zu

Mobbing und Gewalt nehmen an Deutschlands Schulen zu

Mobbing und Gewalt nehmen an Deutschlands Schulen zu

Von HANS-PETER HÖRNER | Mobbing und Gewalt nehmen an unseren Schulen zu – das ist das zentrale Ergebnis des „DGUV Barometer Bildungswelt 2024 – Gewalt unter Schülerinnen und Schülern“, das von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung vor ein paar Tagen in Köln präsentiert wurde. So haben sich vier von zehn Lehrkräften im vergangenen Schuljahr mindestens einmal […]

Erfurter Schmierentheater – Was das Ausland von Deutschland lernt

Erfurter Schmierentheater – Was das Ausland von Deutschland lernt

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Erfurter Schmierentheater – Was das Ausland von Deutschland lernt

Erfurter Schmierentheater – Was das Ausland von Deutschland lernt

Die Erfurter Ränkespiele um die Wahl des Parlamentsvorsitzenden führen dem Ausland den Zustand der Demokratie in Deutschland vor Augen. Der moralisch erhobene Zeigefinger verbietet sich künftig. In Erfurt wurde vorgeführt, dass der Begriff “Demokratie” aus deutschem Mund sinnentleert ist.

von Gert Ewen Ungar

Das, was Deutschland in diesen Tagen in aller Öffentlichkeit aufführt, ist einer Demokratie absolut unwürdig. Auch im Ausland beobachtet man die Vorgänge in Thüringen und ist erstaunt. Dass sich ein Land, das sich selbst für die Vorzeigedemokratie schlechthin hält und wie kein zweites mit moralischen Ansprüchen gegenüber anderen Ländern auftritt, traut, ein derartig unwürdiges und den Wähler verhöhnendes Theater wie in Thüringen aufführt – das hat Chuzpe.

Man wird Deutschland künftig auf das Erfurter Polit-Theater hinweisen, wenn sich deutsche Politiker anmaßen, andere Länder belehren zu dürfen. Die Ausrede, man schütze in Deutschland die Demokratie vor den Antidemokraten, zählt im Ausland nicht, denn dass die AfD der neue Faschismus sei, ist ein Narrativ, das nur in Deutschland Gültigkeit besitzt. Im Ausland ist die Sicht klarer und weniger durch Ideologie verzerrt. Die AfD ist eine rechtskonservative Partei. 

Man muss sich schlicht vorstellen, das Erfurter Dramolett würde woanders aufgeführt. Wenn das, was in Thüringen gerade unter dem Titel “Wir schützen unsere Demokratie” stattgefunden hat, in Russland, China, Venezuela stattfinden würde, die geifernden, hysterischen Schreie des Entsetzens deutscher Politiker und deutscher Medien wären noch bis Peking zu hören.

Im Ausland zur Aufführung gebracht, würde man die Thüringer Parlaments-Farce für ein klares Zeichen der Autokratie halten – aber eben nur, wenn es in einem anderen Land passieren würde. Doch es passiert eben nicht anderswo, es passiert in Deutschland und da ist es okay. Für seine doppelten Standards genießt Deutschland Weltruf.

Das Aushebeln bisher nicht infrage gestellter Regeln und Gepflogenheiten zur Wahl des Parlamentsvorsitzenden wird umgedichtet zu einem Sieg der Demokratie über das reine Böse – die AfD. Es diene dem Schutz der Demokratie, wird die über Parteigrenzen zur Schau gestellte Verachtung des Wählerwillens schöngeredet. 

Nein, das Thüringer Spektakel ist kein Stück über die Erhabenheit der gefestigten deutschen Demokratie gegenüber den Gefahren, die von Demokratieverächtern ausgeht. Es ist ein Stück über Demokratieverachtung durch vermeintliche Demokraten. Von der Aufführung eines solchen Stücks sehen sogar Diktatoren ab, weil sie wissen, dass man etablierte Regeln nicht einfach so brechen darf, ohne sich den Zorn des Volkes zuzuziehen.

In Deutschland bleibt es trotz dieses Skandals ruhig. Das hat auch damit zu tun, dass die großen deutschen Medien die Massen täuschen und das Thüringer Stück der Demokratieverachtung durch CDU, die Linke und BSW zu einem Heldenepos über die Verteidigung der Demokratie und ihrer Werte umdeuten, in dem es nur einen einzigen echten Schurken gibt – die AfD.

Das deutsche Stück lehrt die Autokraten der Welt daher, dass man, um wirklich ungestört durchregieren zu können, sich die Herrschaft über die Medien sichern muss. Sie müssen Vielfalt vortäuschen und im Gleichklang klingen. Die deutsche Medienlandschaft und der deutsche Journalismus liefern hier ein herausragendes Vorbild. Zensur und ein System der Gleichschaltung über Anpassungsdruck, Seilschaften und Pöstchenvergabe machen es möglich. Journalismus unter Kontrolle der herrschenden Verhältnisse. 

Wie die großen deutschen Medien auf den antidemokratischen Coup in Erfurt reagiert haben, zeigt jedenfalls, welche Form von Journalismus in eine Gesellschaft eingepflanzt werden muss, um autokratische Herrschaft nachhaltig zu errichten. 

Dieser Erfurter Versuch, die Demokratie vor der AfD zu schützen, hat der Demokratie einen nachhaltigen Schlag versetzt. Das machen auch die Reaktionen in den sozialen Netzwerken deutlich. Eine wachsende Zahl von Bürgern hält Deutschland für im Kern undemokratisch. Auch im Ausland hat das Thüringer Polit-Theater Eindruck gemacht. Es sorgt für einen weiteren Ansehensverlust Deutschlands.

Die Zahl derer im Ausland, die meinen, in Deutschland sei alles vorbildhaft geregelt und die Demokratie gut und tief in der Gesellschaft verankert, wird immer kleiner. Man kann den ausländischen Beobachtern zu ihrer Erkenntnis nur gratulieren.

Ja, in Deutschland läuft gerade alles aus dem Ruder: ökonomisch, gesellschaftlich und politisch. Dabei ist ein Ende des Abrutschens ganz offensichtlich noch längst nicht in Sicht. Es gibt an den deutschen Zuständen im öffentlichen Diskurs bisher noch nicht einmal eine deutlich hörbare Kritik. In Deutschland hält man sich weiterhin für die Weltspitze. Auch hinsichtlich des Zustands der Demokratie. Diese Selbsttäuschung ist die eigentliche Tragödie. 

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Mitgefühl im Krieg: Slowakischer Bürgermeister sammelt für Kriegsflüchtlinge aus der Kursk-Region

Mitgefühl im Krieg: Slowakischer Bürgermeister sammelt für Kriegsflüchtlinge aus der Kursk-Region

Mitgefühl im Krieg: Slowakischer Bürgermeister sammelt für Kriegsflüchtlinge aus der Kursk-Region

Auch Krieg kennt menschliche Gesichter. Vladimír Baran ist eines davon. Der Bürgermeister der ost-slowakischen Gemeinde Smilno (670 Einwohner) an der Grenze zu Polen sammelte bisher 44.000 Euro an Spenden für russische Kriegsflüchtlinge aus der Kursk-Region. Menschen, die nach dem Einmarsch der Ukraine zu Zehntausenden geflohen sind. Menschen, über die wir in den westlichen Medien kaum etwas erfahren.

Wegen der ukrainischen Offensive in der russischen Kursk-Region haben nach offiziellen Angaben mehr als 130.000 Menschen ihre Häuser verlassen, Zehntausende sind auf der Flucht. Ihr Schicksal zerreißt Vladimír Baran das Herz.

„Helfen wir den russischen Kursk-Flüchtlingen!“ Mit diesem Aufruf startete der Bürgermeister von Smilno nach dem Vorstoß der ukrainischen Armee in die Region um Kursk eine Hilfsaktion für russische Flüchtlinge, die ihre Heimat aus Angst um ihr Leben verlassen haben.

Über die Spendenaktion, die Baran und sein kleines Dorf in Ost-Slowenien auf die Beine gestellt haben, erfahren wir in westlichen Medien so gut wie nichts. Weil hier Russen geholfen wird?

Die Geschichte, die hier erzählt werden soll, ist die Geschichte des Bürgermeisters Vladimír Baran. Er ist ein Kriegsheld ganz anderer Art, ein Held der Menschlichkeit!

Vor zwei Jahren half der ehemalige UN-Soldat ukrainischen Flüchtlingen. Jetzt, nach dem Einmarsch der Ukraine auf russisches Staatsgebiet, hilft er Flüchtlingen aus der Kursk-Region.

44.000 Euro sammelte Baran bisher für Russen, die von heute auf morgen vor dem Nichts standen, nachdem das Marionetten-Regime in Kiew getreu so mancher Empfehlung auch aus Deutschland im August „den Krieg nach Russland“ getragen hatte.

Vladimír Baran erzählt: „Vor zwei Jahren oder vielleicht auch länger sammelte ich im Büro Geld für ukrainische Flüchtlinge.“ Jetzt, so sagt er, „hatte ich das Gefühl, dass es ein guter Zeitpunkt war, auch den Russen zu helfen.“

Ausdrücklich betont der Slowake, dass er keine Waffenlieferungen unterstütze. Weil sie den Krieg und das Leid der Menschen verlängern –  „ich unterstütze nur Menschen, die vom Krieg betroffen sind.“

Für Kriegstreiber in Brüssel, Berlin und anderswo empfindet Vladimír Baran nur Verachtung. Er nennt sie die „Schwarzer Anzug, weißes Hemd-Brigaden“.

Der Slowake weiß, wovon er spricht. Er hat Leid und Schrecken von Krieg hautnah erlebt, als er bei der slowakischen Armee diente u.a. bei UN-Missionen in Jugoslawien und Afrika.

Die Menschen, die im slowakischen Grenzdorf  Smilno bei Vladimír Baran auf dem Bürgermeisterbüro erscheinen, um zu spenden, haben selber nicht viel Geld. Trotzdem geben sie gerne für russische Flüchtlinge. 10 Euro, 20 Euro und oft auch mehr. Auch die Älteren spenden. Manche wollen ihren Namen nicht genannt wissen – aus Angst vor Repressionen in den Medien.

Bürgermeister Baran möchte sich von keiner Seite instrumentalisieren lassen. Aber er macht kein Hehl daraus, dass er insbesondere von der Tschechischen Republik enttäuscht ist. Prag unterstütze den „kleinen grünen Sektenpräsidenten“, wie Baran den ukrainischen Marionetten-Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nennt.

Der Bürgermeister aus Ost-Slowenien, der eigentlich andere Sorgen hat als die große Weltpolitik, sieht es so: Russland sei für eine angeblich unprovozierte Invasion an den Weltpranger gestellt worden – aber Baran glaubt, dass die militärische Eskalation des Ukraine-Konflikts von westlicher Seite „gut provoziert“ wurde, beginnend mit dem sogenannten Maidan-Aufstand 2014.

Wie es jetzt weitergeht im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine? Auch Vladimír Baran ist davon überzeugt, dass Gespräche, Verhandlungen das Gebot der Stunde sind –„aber das hängt von den amerikanischen Wahlen ab.“

Die Geschichte des Bürgermeisters eines kleinen slowenischen Grenzdorfes, der etwas ganz Großes zeigt: Menschlichkeit ist keine Einbahnstraße – sie gilt auch für russische Flüchtlinge!

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Julia Pimmelfricke: Toxische Männlichkeit, Männer-Schwangerschaften & Queer-Aktivismus

Julia Pimmelfricke: Toxische Männlichkeit, Männer-Schwangerschaften & Queer-Aktivismus

Julia Pimmelfricke: Toxische Männlichkeit, Männer-Schwangerschaften & Queer-AktivismusIn diesem exklusiven Herbstinterview mit Julia Pimmelfricke wird es wild! Die radikale Aktivistin spricht über alles, was uns alle betrifft – von toxischer Männlichkeit, diskriminierenden Songtexten bis hin zu kontroversen Themen wie Schwangerschaft bei Männern und Boardinggruppen für Transmenschen.

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Entdeckung eines systematischen Fehlers bei Wetterstationen: Neue Analyse stellt bisherige Klimadaten in Frage

Entdeckung eines systematischen Fehlers bei Wetterstationen: Neue Analyse stellt bisherige Klimadaten in Frage

Moritz Büsing

Im Zuge meiner langjährigen Beobachtungen der Klimaforschung und der Analyse von Berichten des IPCC und anderer Institutionen ist mir ein potenzieller Fehler bei der Auswertung von Wetterstationsdaten aufgefallen. Dieser Fehler, der auf die Homogenisierung von Messwerten zurückzuführen ist, könnte etwa die Hälfte der bisher dokumentierten Klimaerwärmung erklären.

Widersprüche in den Klimadaten

Seit Jahrzehnten verfolge ich die Entwicklungen in der Klimaforschung und habe zahlreiche Berichte des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) und anderer wissenschaftlicher Institutionen studiert. Dabei fiel mir ein bedeutender Trend auf: Die Abkühlungsphase zwischen den 1940er und 1960er Jahren, die in älteren Berichten klar erkennbar war, wurde in neueren Darstellungen immer flacher. Zudem verwandelte sich das Temperaturplateau von 1998 bis 2015 in einen ansteigenden Trend.

Diese Beobachtungen veranlassten mich, auch die absoluten globalen Mitteltemperaturen (nicht die Anomalie), wie sie in den Berichten des IPCC festgehalten wurden, genauer zu untersuchen. Als ich die Anomalie-Kurven entsprechend den damalig jeweils aktuellen absoluten Temperaturwerten verschob, stellte ich fest, dass die Vergangenheit in den neueren Kurven kälter dargestellt wurde als in älteren Versionen. Dies deutet darauf hin, dass ein Teil der festgestellten Erwärmung nicht auf reale Temperaturanstiege, sondern auf eine nachträgliche Abkühlung der Vergangenheit zurückzuführen ist.

Ursachen für die verzerrten Temperaturdaten

Nach eingehender Analyse wurde klar, dass der Hauptgrund für diese Diskrepanz in der Art und Weise liegt, wie Temperaturdaten von Wetterstationen bearbeitet und homogenisiert werden. Die amerikanische Behörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) und das Goddard Institute for Space Studies (GISS) der NASA stellen umfangreiche Daten und Quellcodes zur Verfügung, was eine detaillierte Überprüfung ermöglichte.

Ein zentraler Prozess in der Datenauswertung ist die Homogenisierung, bei der Wetterstationsdaten so angepasst werden, dass klimafremde Einflüsse herausgefiltert werden. Dazu gehören vor allem Temperatursprünge durch Standortwechsel der Messstationen, Änderungen der Messinstrumente oder der Messmethoden. In den 80er und 90er Jahren wurde die Homogenisierungen von Experten manuell durchgeführt. Als Grundlage dienten vor allem die Protokolle der Messstationen. Die Homogenisierungen werden heutzutage größtenteils automatisiert basierend auf statischen Analysen benachbarter Wetterstationen durchgeführt, was die Verarbeitung von mehr Datenquellen ermöglicht, für welche keine Protokolle vorliegen. Insgesamt führte dies aber auch zu immer mehr Homogenisierungsanpassungen, sowohl insgesamt als auch pro Wetterstation. Die Sprünge wurden bei allen diesen Methoden auf die gleiche Weise „korrigiert“: Alle Messdaten vor einem Sprung wurden so verschoben, dass der Sprung geglättet wird.

Hier entdeckte ich den entscheidenden Fehler: Die Annahme, dass Temperatursprünge immer dauerhaft sind, obwohl sie in vielen Fällen nur temporär auftreten. Ein Beispiel hierfür ist die Alterung der weißen Farbe an den Wetterstationen. Neu gestrichene Stationen absorbieren weniger Sonnenstrahlung und Wärmestrahlung als ältere, verschmutzte Stationen, was zu einem schleichenden Anstieg der gemessenen Temperaturen führt. Dieser Effekt ist klein, wird aber durch die wiederholte Anwendung der Homogenisierung über die Jahre hinweg mehrfach aufaddiert und führt zu einer Überschätzung der Erwärmung.

Entdeckung eines systematischen Fehlers bei Wetterstationen: Neue Analyse stellt bisherige Klimadaten in Frage

Quantifizierung der Alterungseffekte

In der Literatur konnte ich leider wenig zu den Alterungseffekten finden. Die wenigen Daten die vorlagen erlaubten es nicht umfangreiche statistische Bewertungen zu machen und globale Korrekturen durchzuführen.

Daher extrahierte ich die Alterungseffekte aus den Datensätzen der Wetterstationen welche NOAA bereitstellte. Dies war möglich, weil die Alterung nicht mit konstanter Geschwindigkeit erfolgt. In den ersten ein bis zwei Jahren passiert wenig (Ausbleicheffekte, chemische Pufferung), dann verläuft die Alterung für ein paar Jahre schneller bis sie ein Plateau erreicht. Hier sind die Alterungseffekte zunächst gesättigt. Erst nach vielen Jahren setzt sich die Alterung wieder fort, wenn schwerere Schäden auftreten. Z.B. wenn die Farbe anfängt abzuplatzen. Das Plateau kann daher als Referenz verwendet werden, um die erhöhte Erwärmung in den anderen Zeitbereichen zu bestimmen. Auf Grund der hohen Streuung der Messwerte und auch der Trends der Messwerte ist diese Auswertung nicht bei einzelnen Wetterstationen möglich, sondern es müssen die Daten von tausenden Wetterstationen ausgewertet werden, um statistisch signifikante Ergebnisse zu erzielen.

Auswirkungen auf die globale Erwärmung

Mit den so bestimmten Alterungskurven konnte ich die Temperaturdaten korrigieren. Die Temperaturdaten habe ich dann mit dem GISTEMP Programm ausgewertet, um globale Temperaturkurven zu erhalten, welche mit den offiziellen Kurven von GISS vergleichbar sind. Das Ergebnis: Die tatsächliche Erwärmung zwischen den Jahrzehnten 1880-1890 und 2010-2020 beträgt etwa 0,83°C (mit einem 95%-Konfidenzintervall von 0,46°C bis 1,19°C), anstelle der bisher angenommenen 1,43°C. Eine weniger konservative Schätzung deutet sogar auf eine Erwärmung von nur 0,41°C hin.

Vergleich mit Satellitendaten

Ich verglich diese Temperaturkurven mit den Satellitendaten der University of Alabama in Huntsville (UAH). Dabei stellte sich heraus, dass die korrigierten Daten viel besser mit den Satellitenmessungen übereinstimmen als die ursprünglichen Werte. Die maximalen Korrekturen, die ich vorgenommen habe, korrelieren am besten mit den Satellitendaten, während die mittleren Schätzungen immer noch eine zu hohe Erwärmung zeigen.

Reduzierte Rolle von CO₂

Ein weiterer wichtiger Befund betrifft die Korrelation zwischen der CO₂-Konzentration (genauer: LOG₂ (CO₂) ) und den rekonstruierten globalen Temperaturen. Die ursprünglichen GISTEMP-Daten zeigten einen hohen Determinationskoeffizienten von 92% zwischen der CO₂-Konzentration und den globalen Temperaturen. Nach meiner Korrektur sank der Determinationskoeffizient jedoch auf 73% und bei der weniger konservativen Schätzung sogar auf 36%. Der Determinationskoeffizient ist ein statistischer Wert, welcher quantifiziert, wie viel von der Veränderung einer Datenreihe mit einer anderen Datenreihe vorhersagbar ist.

Dies bedeutet, dass der Einfluss von CO₂ auf die globale Erwärmung möglicherweise deutlich geringer ist als in vielen wissenschaftlichen Berichten und den Medien dargestellt wird. Während CO₂ nach wie vor eine Rolle spielt, deuten meine Ergebnisse darauf hin, dass es nicht der alleinige oder dominierende Faktor ist.

Widerstände bei der Veröffentlichung

Meine Ergebnisse habe ich in einem wissenschaftlichen Artikel zusammengefasst, der im Journal Science of Climate Change veröffentlicht wurde (kostenloser Download, ohne Bezahlschranke, ohne Anmeldung):

https://scienceofclimatechange.org/moritz-busing-systematic-error-in-global-temperatures-due-to-weather-station-ageing/

Es war jedoch schwierig, dieses Paper zu veröffentlichen. Sechs wissenschaftliche Zeitschriften lehnten es ab, mein Manuskript auch nur zu begutachten. Auch Anfragen bei Wissenschaftlern von NOAA, GISS und mehreren deutschen Universitäten blieben unbeantwortet. Diese Reaktionen deuten darauf hin, dass es Widerstand gegenüber wissenschaftlichen Ergebnissen gibt, die dem gängigen politischen Narrativ widersprechen.

Fazit

Meine Analyse zeigt, dass ein erheblicher Teil der bisher gemessenen globalen Erwärmung durch die Art und Weise, wie Wetterstationsdaten verarbeitet werden, beeinflusst ist. Diese Entdeckung könnte zu einer Neubewertung der tatsächlichen Klimaveränderungen führen und wichtige Konsequenzen für die zukünftige Klimapolitik haben. Eine kritische und präzise Auswertung der vorhandenen Daten ist unerlässlich, um die tatsächlichen klimatischen Entwicklungen besser zu verstehen.

PS:

Dies ist eine verkürzte Darstellung meiner Analyse. Manche der Verkürzungen sind ungenau. Im verlinkten wissenschaftlichen Artikel wird die Analyse ausführlicher beschrieben. Ich bitte vor voreiliger Kritik, diesen Text zu lesen, welchen ich bewusst in möglichst normaler Sprache gehalten habe.

Ich habe auch den Python-Quellcode meiner Analysesoftware veröffentlicht.

Es wurde hier nur ein Aspekt im Detail analysiert und korrigiert, und alles andere bei der offiziellen Methodik belassen. Das heißt nicht, dass ich die Methodik nach der die Temperaturen gemittelt werden und die vielen anderen Datenmanipulationen gut heiße. Ich schließe mich auch nicht der Obsession mit Temperaturanomalien an, sondern halte Niederschläge, Windgeschwindigkeiten (Konvektion) und absolute Temperaturen für viel wichtiger. Denn diese bestimmen die Aktivität von Flora und Fauna, sowie die klimarelevanten Naturkatastrophen.

Ich freue mich darauf Ihre Kommentare und konstruktive Kritik zu lesen!

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Autor: Moritz Büsing studierte an der TU München Luft- und Raumfahrt. Danach Arbeit bei Airbus Helicopters in Donauwörth an der Rotor-Analyse und -Entwicklung. Danach Wechsel in die Hubschrauber-Vorentwicklung und Wettbewerbsanalyse. Nach Ende der Arbeit dort Wechsel zum chinesischen Startup Autoflight am Standort Augsburg und Arbeit als Ingenieur an der Entwicklung eines Batterie-elektrischen Senkrechtstarters mit dem Ziel, dieses als Lufttaxi einzusetzen. Derzeit Arbeit an einem ähnlichen Projekt für LODD in Abu Dhabi.

 

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