Kategorie: Nachrichten
Bundestagswahl 2025: Merz wird wohl Kanzlerkandidat der Union

Die Frage schwelt seit Langem: Wer wird Kanzlerkandidat der Union? Nun könnte diese Frage gelöst sein. CDU-Chef Merz und CSU-Chef Söder beraumen kurzfristig eine Pressekonferenz an. Ein Insider will auch schon wissen, wer der Kandidat wird.
Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz und CSU-Chef Markus Söder laden zu einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin ein. Diese soll am Dienstagmittag um 12 Uhr in der Bayerischen Vertretung stattfinden, wie die CSU-Landesgruppe mitteilte. Es wird erwartet, dass sie dort die Entscheidung über die Kanzlerkandidatur verkünden.
Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eine mit der Sache vertraute Person berichtet, läuft es dabei auf Merz zu. Bundeskanzler Olaf Scholz stellt sich offenbar bereits auf dessen Kanzlerkandidatur ein. „Ansonsten ist es so, dass ich ja schon seit langer Zeit gesagt habe, es ist mir recht, wenn Herr Merz der Kanzlerkandidat der Union ist“, so Scholz.
Die beiden Parteivorsitzenden hatten wiederholt angekündigt, im Spätsommer eine Entscheidung über die K-Frage der Union zu treffen. Es wird inzwischen allgemein erwartet, dass die Union mit Merz an der Spitze in die nächste Bundestagswahl zieht. Endgültig entscheiden müssen bei der Union aber die Parteigremien.
Die Pressekonferenz folgt auf die Erklärung des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst vom Montagabend, seinerseits auf eine Kanzlerkandidatur zu verzichten und Merz zu unterstützen. Der CDU-Politiker hatte auch gesagt, er würde sich sehr freuen, wenn auch die CSU „Merz als gemeinsamen starken Kandidaten unterstützt“.
Mit Material von dpa/rts
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Theorie des menschengemachten Klimawandels verlangt unveränderliche Wolken

Europa hat gerade erlebt, welchen Einfluss Wolken auf das Wetter haben, insbesondere auf Regen. Der Starkregen sei auf menschengemachten Klimawandel zurückzuführen, oder hätte ihn zumindest stärker gemacht. Diese Theorie verlangt aber, dass sich Wolken nie ändern. Ein offensichtlicher Widerspruch zu den Beobachtungen. Gerade in den vergangenen Tagen wurde das Wetter und insbesondere der Starkregen mit […]
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Wie Ihre Kleidung und ihre Materialien Ihre Gesundheit beeinflussen
Analyse eines Arztes aus dem Mittleren Westen
Die Geschichte auf einen Blick
- Viele gefährliche Chemikalien landen in Kleidung und Kosmetika, weil es für diese Produkte fast keine Vorschriften gibt. Wenn wir keine Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, können ihre Giftstoffe über die Haut in den Körper gelangen
- Enge und einschnürende Kleidung (z. B. Krawatten oder Hosen) kann sich besonders nachteilig auf die Gesundheit auswirken. Dies lässt sich am besten am Beispiel von Büstenhaltern zeigen, einer neueren kulturellen Erfindung, die eine Vielzahl von Problemen verursacht. Noch schlimmer ist, dass ihr Gebrauch in engem Zusammenhang mit Brustkrebs steht
- Sensible Patienten reagieren oft sehr empfindlich auf enge oder giftige Kleidung, was einen wichtigen Beitrag zum Verständnis dieses sonst übersehenen Gesundheitsaspekts leistet.
- In diesem Artikel werden auch Strategien für den Aufbau einer gesunden Garderobe vorgestellt
Vor Jahren saß ein Freund von mir im Flugzeug neben dem Geschäftsführer eines großen amerikanischen Chemieunternehmens, das dafür berüchtigt war, mit seinen Produkten die Umwelt zu verschmutzen und eine große Zahl von Amerikanern krank zu machen. Nachdem wir ein freundschaftliches Verhältnis aufgebaut hatten, fragte mein Freund den Manager, was er für den wichtigsten Ratschlag hielt, den er zu geben hatte. Die Führungskraft antwortete sofort:
„Wasche neue Kleidung immer, bevor du sie anziehst.“
Ich habe diese Geschichte nie vergessen, und im Laufe der Zeit haben mir meine Patienten gezeigt, wie viele gefährliche Chemikalien auf unserer Kleidung landen.

Die Verteilung von pharmazeutischen Schädigungen
Eines der grundlegenden Prinzipien der Statistik ist, dass variable Phänomene dazu neigen, sich auf einer Glockenkurve zu verteilen, wobei der Durchschnittswert (z. B. erwachsene amerikanische Männer sind 1,70 m groß – was etwas über dem weltweiten Durchschnitt liegt) bei weitem am häufigsten vorkommt, während Werte exponentiell seltener werden, je weiter sie sich von diesem Mittelwert entfernen (z. B. sind nur 15 % der erwachsenen amerikanischen Männer mindestens 1,80 m groß).

Die Empfindlichkeit gegenüber Arzneimitteln und Umweltgiften (z. B. synthetischen Chemikalien) folgt einem ähnlichen Muster, wobei es eine Minderheit der Bevölkerung gibt, die extrem empfindlich auf diese Dinge reagiert (und umgekehrt gibt es am Ende der Glockenkurve eine weitere Minderheit am entgegengesetzten Ende, die eine sehr hohe Toleranz gegenüber diesen Dingen aufweist).

Das Wichtige an diesem Prinzip ist, dass man häufig aus begrenzten Daten sehr viel ableiten kann. Zum Beispiel:
- – Kurz nach der Markteinführung der COVID-19-Impfstoffe wurde ich von mehreren Personen kontaktiert, die mir mitteilten, dass ein geliebter Mensch plötzlich gestorben war – etwas, das ich bei keinem anderen Impfstoff erlebt hatte.
- – In Anbetracht der Häufigkeit, mit der die Standardimpfstoffe erhebliche Schäden verursachen (z. B. zeigen die unabhängigen Studien, die insgesamt durchgeführt wurden, dass die Kinderimpfstoffe die Rate chronischer Erkrankungen um das 1,5- bis 40-fache erhöhen), schlussfolgerte ich sofort, dass etwa 10 % der Geimpften erhebliche Nebenwirkungen erfahren würden – was für etwas, das allen verabreicht wird, irrsinnig ist.
- – Später ergaben große Umfragen, dass 7 % der Geimpften glaubten, sie hätten eine „größere Auswirkung des Impfstoffs“, 13,4 % gaben an, sie hätten nach der COVID-Impfung ein „schweres Gesundheitsproblem“ entwickelt, und 34 % berichteten von „geringfügigen Auswirkungen“ des Impfstoffs.
- – Nachdem Ozempic auf den Markt gekommen war, stellte ich fest, dass eine große Zahl von Menschen leichte oder mittelschwere Probleme mit dem Impfstoff hatte. Daraus schloss ich zu Recht, dass ernste Nebenwirkungen auftreten würden, vor allem, wenn die höhere Dosis zur Gewichtsabnahme verwendet wurde.
Hinweis: Die skandalöse Geschichte von Ozempic und seine Gefahren werden hier näher erläutert.
Kanarienvögel in der Kohlengrube
Vögel reagieren in der Regel viel empfindlicher auf Umweltgifte als Menschen (ich habe z. B. zahlreiche Geschichten von Vögeln gehört, die in der Nähe von jemandem starben, der mit einer Teflonpfanne kochte). Dasselbe Prinzip machten sich auch die Bergleute zunutze, die in den Minen stets der Gefahr einer tödlichen Ansammlung giftiger Gase (insbesondere von Kohlenmonoxid) ausgesetzt waren.
Da Kohlenmonoxid geruchlos ist, brachten sie Kanarienvögel mit, und wenn die Kanarienvögel plötzlich starben, verließen sie sofort die Grube, da sie wussten, dass sie selbst bald sterben würden.

Konstitutionell sensible Patienten sind das Äquivalent der Medizin zu diesen Kanarienvögeln, da sie am empfindlichen Ende der Glockenkurve stehen und sofort signifikante Reaktionen auf Toxine in der Umwelt zeigen, deren Gefährlichkeit sonst erst nach einer Weile erkannt werden würde. Traurigerweise werden die konstitutionell empfindlichen Patienten (die hier näher erläutert werden) nur selten erkannt (stattdessen werden ihre Reaktionen vom medizinischen System ständig heruntergespielt und in ein schlechtes Licht gerückt).
Im Gegensatz dazu ist ein großer Teil meines medizinischen Wissens aus dem Zuhören bei diesen Patienten hervorgegangen. Nach allem, was ich über die COVID-Impfstoffe wusste, dachte ich zum Beispiel, dass es mechanistisch gesehen unmöglich sei, dass irgendeine Art von Ausscheidung auftritt.
Als meine empfindlichsten Patienten jedoch anfingen, mich zu fragen, ob andere Menschen, die geimpft wurden, sie krank machen könnten, und ihre Symptome auffallend ähnlich waren, wusste ich, dass etwas vor sich ging, obwohl es unmöglich schien.
Seitdem haben wir Tausende von Berichten über das Auftreten von Shedding gesammelt, haben beobachtet, dass es auf konsistente und wiederholbare Weise auftritt, haben die Mechanismen aufgedeckt, die erklären, wie es möglich ist, und eine experimentelle Studie durchgeführt, die zeigt, dass es tatsächlich passiert (all das ist hier zusammengefasst).
Toxizität von Kleidung
Wie uns COVID-19 gezeigt hat, ist die Regulierung von Arzneimitteln äußerst mangelhaft. Finanzielle Anreize führen häufig zur Zulassung und sogar zur Beauftragung von eindeutig gefährlichen und unwirksamen Produkten. Doch so schlecht die Vorschriften für die Medizin auch sind, die Bekleidungs- und Kosmetikindustrie ist noch schlimmer: Es gibt nur eine geringe Aufsicht darüber, was in Kosmetika enthalten sein darf, und praktisch keine Vorschriften für Kleidung.
Ich hatte anfangs den Verdacht, dass es Probleme mit Kleidung geben könnte, da ich festgestellt habe, dass sich mein Körper in Polyesterkleidung nicht wohlfühlt (z. B. wenn es heiß ist und ich schwitze, fühlt es sich oft so an, als würden Plastikfasern in meine Haut gelangen).
Hinweis: Dies kann teilweise darauf zurückzuführen sein, dass synthetische Stoffe positive Ionen erzeugen. Ein Übermaß an positiven Ionen (oder ein Mangel an negativen Ionen) wurde mit einer Reihe von Gesundheitsstörungen in Verbindung gebracht, von denen viele meiner Meinung nach darauf zurückzuführen sind, dass sie das (negative) physiologische Zeta-Potenzial in ihrer unmittelbaren Umgebung schwächen – etwas, das für den Kreislauf des Körpers entscheidend ist).
Später haben wir in Gesprächen mit Kollegen und durch Rückmeldungen von hochsensiblen Patienten Folgendes herausgefunden:
- Um Reaktionen zu vermeiden, müssen empfindliche Patienten neue Kleidung mehrmals waschen und duftstofffreie Waschmittel verwenden.
- Reaktionen auf synthetische Stoffe sind häufig.
- Bio-Stoffe sind zwar eine Option, aber in der Regel nur bei längerer Exposition notwendig, z. B. bei Bettlaken.
- Viele können es nicht ertragen, wenn die Etiketten der Kleidung ihre Haut berühren.
- Kleidungsreaktionen ähneln oft Mastzellenstörungen, die bei empfindlichen Personen häufig auftreten und mit anderen chronischen Erkrankungen in Verbindung gebracht werden können.
Ich habe auch zahlreiche Menschen getroffen, die auf duftende Produkte reagieren, die andere tragen (z. B. Kölnisch Wasser, Körpersprays oder Parfüm). Wie bei der COVID-19-Impfung denken die Träger von Duftstoffen leider nur selten darüber nach, wie sich ihre Entscheidung auf die Menschen auswirkt, denen sie begegnen. Dieser Kommentar veranschaulicht zum Beispiel die Situation, in der sich viele Kanarienvögel befinden:

Passform der Kleidung
Die Stoffe, die Sie tragen, sind zwar wichtig, aber ich glaube, dass die Passform Ihrer Kleidung noch wichtiger ist. Eng anliegende Kleidung oder Accessoires wie Ringe können die Blutzirkulation einschränken, was besonders für Menschen mit chronischen Krankheiten problematisch ist.
Empfindliche Patienten wählen oft allmählich lockerere Kleidung, wahrscheinlich aufgrund einer beeinträchtigten Flüssigkeitszirkulation, ein häufiges Problem bei komplexen Krankheiten, das meiner Meinung nach mit einem beeinträchtigten Zeta-Potenzial und leicht komprimierbaren Gefäßen zusammenhängt. Ich werde mich nun auf vier spezifische Bereiche konzentrieren.
Korsetts
Die meisten Männer können nur schwer nachvollziehen (geschweige denn sich in sie hineinversetzen), wie sehr die Gesellschaft Frauen unter Druck setzt, sich an ein bestimmtes Erscheinungsbild anzupassen, das hauptsächlich zur Finanzierung der Modeindustrie dient. Nehmen Sie Korsetts als extremes Beispiel:

Wie Sie sich vielleicht vorstellen können, war das Tragen eines solchen Korsetts nicht gerade gesundheitsfördernd. In der Vergangenheit wurden Korsetts verwendet, um den Oberkörper zu formen, was oft zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen wie verminderter Lungenkapazität, Organverformungen und geschwächten Muskeln führte. Bemerkenswerterweise wurde in den 1830er Jahren ein „Mutterschaftskorsett“ entwickelt, das es schwangeren Frauen ermöglichte, in der Mode zu bleiben (was sowohl Mutter als auch Kind großen Schaden zufügte).
Trotz dieser Schäden hielt der gesellschaftliche Druck auf Frauen, sich bestimmten Körperformen anzupassen, das Korsett über Jahrhunderte hinweg in Mode. Obwohl es absurd erscheint, dass Menschen so etwas tun, gibt es auch heute noch Überbleibsel dieser Praxis, bei der Frauen oft dazu angehalten werden, ihre Taille einzuengen, was zu ungesunden Atemmustern führt.
Moderne Varianten wie „Taillentrainer“ sind nach wie vor beliebt und spiegeln den anhaltenden Einfluss dieser überholten Schönheitsnormen wider.

BHs
Gegenwärtig geben die Amerikaner etwa 20 Milliarden Dollar pro Jahr für BHs aus, was bemerkenswert ist, wenn man bedenkt, dass vor einem Jahrhundert (genauer gesagt in den 1910er Jahren) fast niemand BHs trug (während es heute 80 bis 90 % der Frauen tun).
Fast alle Frauen gehen davon aus, dass BHs etwas sind, das Frauen schon immer getragen haben, und sind sich der massiven Marketingkampagne der Modeindustrie nicht bewusst, mit der diese Praxis normalisiert werden sollte (was im Wesentlichen deshalb geschah, weil sie keine Korsetts mehr an Frauen verkaufen konnten).
Da Frauen während des größten Teils der Menschheitsgeschichte nie BHs getragen haben, stellt sich eine einfache Frage. Könnte es irgendwelche Nachteile dieser Praxis geben?
- –Schmerzen – BHs können chronische Rücken-, Rippen-, Nacken-, Schulter- und Brustschmerzen verursachen, die oft mit einer eingeschränkten Atmung einhergehen. Viele Frauen verspüren Erleichterung, wenn sie ihre BHs ausziehen, tragen sie aber aufgrund gesellschaftlicher Erwartungen in der Öffentlichkeit weiter. Das Bemerkenswerte daran ist, dass die meisten Frauen dies erkennen (z. B. ergab eine Umfrage unter 3000 Frauen, dass 46 % von ihnen es genießen, ihren BH am Ende des Tages ausziehen zu können, während eine andere Umfrage unter 3000 Frauen ergab, dass 52 % ihn innerhalb von 30 Minuten nach der Rückkehr nach Hause ausziehen). Während der Pandemie gaben viele Frauen an, dass sie keinen BH mehr trugen, als die Schließungen es ihnen ermöglichten, von zu Hause aus zu arbeiten, und dass sie daher keinen BH „brauchten“.
- –Brustform – Es gibt eine anhaltende Debatte darüber, ob BHs die Brustform im Laufe der Zeit verschlechtern und möglicherweise die Erschlaffung verstärken. Zwar gibt es nur wenige Belege dafür, aber einige, wie dieser Gynäkologe, sind der Meinung, dass der Verzicht auf einen BH kosmetisch vorteilhaft sein könnte, was die Marketingbehauptung widerlegt, dass BHs das jugendliche Aussehen der Brüste erhalten.
- –Metallallergien – Schätzungsweise 17 % der Frauen sind allergisch gegen Nickel, das üblicherweise in BH-Bügeln verwendet wird. Dies kann zu Hautreaktionen führen, doch die Industrie hat aus Gründen der Kosteneinsparung nur zögerlich nickelfreie Optionen angeboten. Hinweis: Nickel kommt in verschiedenen Produkten wie Knöpfen, Brillen und Gürteln vor. Wenn also ungewöhnliche Hautsymptome auftreten, vor allem an einer bestimmten Stelle, sollte eine Nickelallergie in Betracht gezogen werden.
- –Beeinträchtigte Durchblutung – BHs drücken die Brüste zusammen, was die Durchblutung und den Lymphabfluss beeinträchtigen kann (da der Lymphfluss sehr empfindlich auf Druck von außen reagiert). Dies könnte eine Erklärung für Probleme wie Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen und ein noch höheres Brustkrebsrisiko aufgrund von Lymphstauungen sein.
- –Brustkrebs – Das umstrittenste Thema ist der mögliche Zusammenhang zwischen BHs und Brustkrebs. Während die großen Krebsorganisationen diesen Zusammenhang leugnen, argumentieren einige ganzheitliche und sogar Mainstream-Quellen, dass die Lymphstauung, die durch BHs verschlimmert wird, zur Krebsentwicklung beitragen könnte. Auch wenn diese Möglichkeit nicht allgemein akzeptiert wird, gibt sie doch Anlass zur Sorge.
Im Gegenzug gibt es einige Beweise für die Behauptung, dass BHs mit Brustkrebs in Verbindung stehen. Im Einzelnen:
- Eine Harvard-Studie aus dem Jahr 1991 mit 9333 Personen ergab, dass „prämenopausale Frauen, die keinen BH tragen, ein halb so hohes Brustkrebsrisiko haben wie Frauen, die einen BH tragen“.
- Eine Studie von 1991 bis 1993 mit 5000 Frauen, die ergab:
◦ Frauen, die 24 Stunden am Tag einen BH trugen, hatten ein Risiko von 3 von 4, an Brustkrebs zu erkranken.
Frauen, die ihren BH mehr als 12 Stunden, aber nicht bis zum Schlafengehen trugen, hatten ein Risiko von 1 zu 7, an Brustkrebs zu erkranken.
◦ Das Tragen eines BHs weniger als 12 Stunden pro Tag senkte das Brustkrebsrisiko auf 1 zu 152.
Frauen, die nie oder selten einen BH trugen, hatten ein Brustkrebsrisiko von 1 zu 168.
Zum Vergleich: Dieser Zusammenhang ist 4 bis 8 Mal stärker als der zwischen Rauchen und Lungenkrebs und wird in dem Buch „Dressed To Kill“ näher erläutert: The Link Between Breast Cancer and Bras“. Außerdem:
- Eine chinesische Studie aus dem Jahr 2009 ergab, dass der Verzicht auf das Schlafen in einem BH das Brustkrebsrisiko um 60 % senkt.
- Eine brasilianische Studie aus dem Jahr 2016 mit 304 Frauen ergab, dass Frauen, die häufig einen BH trugen, ein 2,27-fach höheres Risiko hatten, an Brustkrebs zu erkranken.
- Eine ausführliche Meta-Analyse aus dem Jahr 2016, die 12 Studien umfasst, ergab, dass das Tragen eines BHs beim Schlafen das Brustkrebsrisiko verdoppelt.
Hier ist meine Meinung zu BHs:
- Versuchen Sie, ohne BH zu leben, und sehen Sie, wie es sich anfühlt. Wenn es besser ist, überlegen Sie, warum Sie Geld ausgeben und sich zwingen, einen zu tragen.
- Sie wollen ohne BH gehen? Sie können es kaschieren, indem Sie dickere oder lockerere Stoffe tragen.
- Unterstützungsbedarf – Manche Frauen, z. B. solche mit großen Brüsten, brauchen vielleicht BHs zur Unterstützung, aber ich glaube nicht, dass dies auf die meisten Frauen zutrifft.
- Wenn Sie einen BH tragen, achten Sie darauf, dass er gut sitzt und keine Bügel hat, und beschränken Sie die Zeit, in der Sie ihn tragen – niemals beim Schlafen.
- Ermuntern Sie Ihre Töchter, auf Trainings-BHs zu verzichten, die von der Modeindustrie als Initiationsritus vermarktet werden.
Krawatten
Schon als Kind fand ich Krawatten seltsam und assoziierte sie mit Mr. Snuffleupagus aus der Sesamstraße – so als ob man einen Elefantenrüssel umhängen hätte. Als ich anfing zu praktizieren, stellte ich fest, dass einige Patienten Symptome entwickelten, weil die Krawatten zu eng gebunden waren und den Blutfluss behinderten. Wenn ich sie nach dem Grund fragte, sagten sie oft, dass es schwierig ist, eine Krawatte schön aussehen zu lassen, ohne dass sie etwas zu eng ist. Es gibt auch einige Daten, die meine Beobachtungen bestätigen. Zum Beispiel:
- Eine Studie aus dem Jahr 2003 ergab, dass das Tragen einer Krawatte den Augeninnendruck erhöht, was die Autoren zu der Vermutung veranlasste, dass Krawatten auch mit Glaukom in Verbindung stehen könnten.
- Eine Studie aus dem Jahr 2011 ergab, dass Krawatten die zerebrovaskuläre Reaktivität (die Fähigkeit der Hirngefäße, sich als Reaktion auf Herausforderungen oder Manöver zu erweitern oder zu verengen) vermindern, was darauf hindeutet, dass sie auch den Blutfluss im Gehirn beeinträchtigen.
Hinweis: Ich empfehle derzeit, stattdessen eine Fliege zu tragen, da diese nicht so eng anliegen muss.
Hosen
Ein weiterer unglücklicher Modetrend ist das Tragen von engen Hosen, die oft eine Reihe von Gesundheitsproblemen verursachen. Einige häufige Probleme sind:
- –Beeinträchtigte Durchblutung – Enge Hosen können den Blut- und Lymphfluss zu und von den Beinen einschränken, was zu Taubheit, Kribbeln, Kälte oder Schwäche führt, insbesondere bei chronisch kranken Patienten.
- –Vulvodynie und Reizungen – Enge Hosen können das Risiko schwerer Vulvaschmerzen verdoppeln und zu einem mikrobiellen Ungleichgewicht in der Vagina beitragen.
- –Hodenprobleme – Enge Hosen können die Hoden zusammendrücken, was die Spermienzahl verringern oder sogar das Risiko von Hodenkrebs erhöhen kann. Eine Studie ergab, dass Männer in engen Hosen ein 2,5-mal höheres Risiko haben, eine schlechtere Samenqualität zu haben. Eine 2012 durchgeführte Umfrage unter 2000 Männern, die Skinny Jeans trugen, ergab, dass 50 % unter Leistenbeschwerden litten, mehr als 25 % Probleme mit der Blase hatten und 1 von 5 Männern einen verdrehten Hoden hatte.
- –Nervenkompression – Enge Hosen können den seitlichen Oberschenkelkutannerv zusammendrücken, was zu erheblichen Taubheitsgefühlen, Kribbeln und Schmerzen im äußeren Oberschenkel führt.
Vertrauen Sie Ihrem Körper
Eines der größten Probleme, mit denen wir im Leben konfrontiert sind, ist die Frage, wie wir angesichts unsicherer Informationen Entscheidungen treffen sollen, zumal die Mittel, auf die wir uns bei der Gewinnung wissenschaftlicher Erkenntnisse stützen, in der Regel auf Schlussfolgerungen ausgerichtet sind, mit denen sich Geld verdienen lässt, und nicht auf solche, die die Gesundheit fördern. Wie ich in diesem Artikel hervorgehoben habe, gibt es viele einfache Dinge, von denen man annehmen könnte, dass sie gründlich erforscht wurden, die aber in Wirklichkeit nie untersucht wurden.
Aus diesem Grund müssen wir uns oft auf alternative Erkenntnisse verlassen. Eine der zuverlässigsten (aber häufig vernachlässigten) ist das Hören auf unseren Körper, was mich zum Beispiel dazu gebracht hat, meine Garderobe zu ändern, und was auch viele der oben erwähnten chronisch kranken Patienten dazu gebracht hat, das Gleiche zu tun. Mit diesem Artikel möchte ich Sie dazu ermutigen, Ihre Kleidung danach auszuwählen, wie sie sich anfühlt, und nicht danach, wie sie aussieht.
Hinweis: Dies gilt auch für viele andere Bereiche, wie z. B. die Bestimmung der gesündesten Ernährung für den Körper (mehr dazu hier). Ich habe zum Beispiel angefangen, Samenöle zu meiden, als ich merkte, dass ich mich nicht wohl fühlte, wenn ich sie aß, und erst viel später erfuhr ich von ihren tatsächlichen Gefahren.
Leider hat uns die Propaganda tatsächlich davon überzeugt, nicht auf unsere Intuition zu hören, damit wir weiterhin willfährige Kunden sind.
Ich habe zum Beispiel nicht mehr gezählt, wie viele herzzerreißende Geschichten über pharmazeutische Verletzungen ich gehört habe, in denen die Patienten erklärten, dass sie Angst vor der Einnahme des Medikaments oder des Impfstoffs hatten, schließlich zustimmten, es einzunehmen, weil der Arzt sie dazu drängte, und dann damit weitermachten, als sie schwerwiegende Nebenwirkungen erlebten (von denen ihr Arzt ihnen sagte, dass sie nichts ausmachten), und dass sie, nachdem sie dauerhaft behindert wurden, am meisten bedauerten, nicht auf ihren Körper und ihre Intuition gehört zu haben.
Schlussfolgerung
Es ist wichtig, in unserer unmittelbaren Umgebung präsent zu sein, denn sie beeinflusst, wie wir uns fühlen und leben. Die Luft, die wir atmen, die Kleidung, die wir tragen, und die Produkte, die wir verwenden, wirken sich direkt auf unsere Gesundheit aus. Ich hoffe, dieser Artikel hat Ihnen einige nützliche Einsichten vermittelt, die Sie in Ihrem Leben anwenden können, und ich danke jedem von Ihnen, dass Sie die vergessene Seite der Kleidung mit mir erforscht haben.
Anmerkung des Autors: Dies ist eine gekürzte Fassung eines ausführlichen Artikels, in dem zusätzliche Möglichkeiten für gesunde Kleidung, Kosmetika und Reinigungsmittel erörtert werden. Bitte klicken Sie hier, um den gesamten Artikel zu lesen, mit viel mehr spezifischen Details und Quellen.
Eine Anmerkung von Dr. Mercola Über den Autor
A Midwestern Doctor (AMD) ist ein zertifizierter Arzt im Mittleren Westen und ein langjähriger Leser von Mercola.com. Ich schätze ihre außergewöhnlichen Einblicke in ein breites Spektrum von Themen und bin dankbar, dass ich sie teilen kann. Ich respektiere auch AMDs Wunsch, anonym zu bleiben, da AMD immer noch an vorderster Front steht und Patienten behandelt. Um mehr von AMDs Arbeit zu erfahren, sollten Sie sich The Forgotten Side of Medicine auf Substack ansehen.
Quellen:
- 1 The Forgotten Side of Medicine, April 7, 2024
- 2, 3 NCHS, January 2021, Series 3, Number 46
- 4 Nationwide, Teflon Poisoning in Birds
- 5, 6 Amazon, The Ion Effect
- 7 The Forgotten Side of Medicine, March 31, 2024
- 8 The Forgotten Side of Medicine, January 14, 2024
- 9 The Charleston Museum, Killer Fashion: The Consequences of Corsetry
- 10 Maryland Center for History and Culture, Victorian Image of Pregnancy through Corsetry
- 11 Amazon, Waist Trainer
- 12 University of Utah Health, October 13, 2015
- 13, 14 Wikipedia, History of Bras
- 15 Elite Daily, October 23, 2018
- 16 PR Newswire, October 11, 2018
- 17 Wikipedia, Bralessness
- 18 Well + Good, February 26, 2024
- 19 Chem Res Toxicol. 2010 Feb 15;23(2):309-18. doi: 10.1021/tx9002726
- 20 Daily Mail, June 19, 2013
- 21 Forbes, March 11, 2023
- 22 Ann Surg. 2004 Feb; 239(2): 232–237
- 23 Eur J Cancer. 1991;27(2):131-5. doi: 10.1016/0277-5379(91)90469-t
- 24, 25 Amazon, Dressed to Kill, Second Edition: The Link Between Breast Cancer and Bras
- 26 Nan Fang Yi Ke Da Xue Xue Bao. 2009 Jul;29(7):1451-3
- 27 Adv Oncol Res Treat 2016. 1:1, Vol 1(1)
- 28 World J Meta-Anal. Aug 26, 2015; 3(4): 193-205
- 29 Kiddle, Mr. Snuffleupagus facts for kids
- 30 Br J Ophthalmol. 2003 Aug; 87(8): 946–948
- 31 Stroke Res Treat. 2011; 2011: 692595
- 32 J Low Genit Tract Dis. 2019 Jul;23(3):220-225. doi: 10.1097/LGT.0000000000000477
- 33 Self, April 1, 2016
- 34 BBC, August 9, 2018
- 35 Reprod Biol Endocrinol. 2018; 16: 115
- 36 Medical News Today, July 14, 2012
- 37 Mayo Clinic, Meralgia paresthetica
John Clauser schaut sich die Daten von Weltklimarat & Co. genauer an
16. Internationale EIKE-Klima- und Energiekonferenz, IKEK-16, 14.-15. Juni 2024, Wien.
John Francis Clauser erhielt 2022 den Physik-Nobelpreis. Im folgenden Jahr hielt er in Korea eine Rede zum Thema Klimaalarmismus. Er ist Experimentalphysiker und war lange Professor an der Universität von Kalifornien in Berkeley.
Im Video analysiert er die Tricks von Weltklimarat und US-Behörden bei der Konstruktion eines „Energie-Ungleichgewichtes“ auf der Erde, weswegen es angeblich eine atmosphärische Erwärmung geben solle. Dazu werde die Rückstrahlkraft der Erde, die Albedo, falsch berechnet.
Der Beitrag John Clauser schaut sich die Daten von Weltklimarat & Co. genauer an erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
„Verwöhnte Gören“: Greenpeace-Mitbegründer unterstützt die Kampagne eines Pipeline-Unternehmers zur Bestrafung seiner alten Gruppe

Eines der Gründungsmitglieder von Greenpeace sagte der Daily Caller News Foundation, er hoffe, dass Greenpeace USA einen Prozess verliert, der die Existenz der Gruppe bedroht.
Patrick Moore, der noch 2007 auf der Greenpeace-Website als einer der ursprünglichen Gründer gelistet war, bevor die Organisation versuchte, sich von ihm zu distanzieren, würde es begrüßen, wenn Greenpeace USA die massive Klage eines Unternehmens namens Energy Transfer gegen die Gruppe verlieren würde, sagte er dem DCNF. Das Unternehmen fordert 300 Millionen Dollar Schadenersatz von Greenpeace USA in einer Klage in North Dakota, in der behauptet wird, dass die Gruppe oder ihre Organisationen große Proteste gegen die Dakota Access Pipeline von Energy Transfer angestiftet, verschiedene Angriffe finanziert haben, die dem Projekt schaden sollten, und eine Verleumdungskampagne gegen das Unternehmen und seine Entwicklung inszeniert haben.
„Sie müssen sich mit der wahren Wissenschaft auseinandersetzen…. Sie ignorieren massiv wichtige Fakten und erfinden dann Lügen, um sie zu ersetzen. Ja, ich hoffe, dass sie daraus eine Lehre ziehen werden“, sagte Moore dem DCNF in Bezug auf seine alte Gruppe und die Klage, die ihr bevorsteht. „In der Wissenschaft geht es um die Wahrheit, und dann entscheidet man über die Politik. Diese Leute entscheiden persönlich über die Politik, und dann lügen sie über die zugrunde liegenden wissenschaftlichen Aspekte. Sie haben die Wissenschaft in weiten Teilen der Welt, vor allem in der westlichen Welt, völlig verfälscht … sie sind so etwas wie verwöhnte Gören geworden, würde ich sagen, und sie haben keine gute Wissenschaft.“ (Damit im Zusammenhang: Öko-Aktivist, der Stonehenge verwüstet hat erzählt, dass er von amerikanischen Brüdern, die „Öl“ rufen, schikaniert worden ist)
Greenpeace USA „würde es sicherlich verdienen“, die Klage zu verlieren, sagte Moore dem DCNF. „Sie versuchen im Grunde, die Transportmittel und so viele andere Dinge zu zerstören. Es besteht kein Zweifel daran, dass Pipelines der sicherste Weg sind, um Flüssigkeiten zu transportieren, insbesondere brennbare Flüssigkeiten. Das steht einfach außer Frage.“
Moore spielte nach Angaben von Greenpeace eine „bedeutende Rolle“ im kanadischen Zweig von Greenpeace, verließ die Organisation aber 1986, weil er sie für zu radikal hielt. Obwohl er noch 2007 als Gründer genannt wurde, hat Greenpeace jetzt eine ganze Website eingerichtet, um zu erklären, dass Moore die Organisation nicht repräsentiert und kein Gründungsmitglied ist.
Der milliardenschwere Vorstandsvorsitzende von Energy Transfer, Kelcy Warren, steht hinter der Klage des Unternehmens, berichtete das Wall Street Journal am Sonntag. Warren, der einmal sagte, dass grüne Aktivisten „aus dem Genpool entfernt werden“ sollten, sieht in den Klimaaktivisten eine erhebliche Bedrohung für die Energieindustrie und hat erklärt, dass er sich nicht scheut, sie ob der Probleme zu verfolgen, die sie dem Unternehmen und der Dakota Access Pipeline bereitet haben,.
In der Zwischenzeit haben sich einige führende Vertreter von Greenpeace USA intern darüber gestritten, welche Art von Vergleich mit dem Unternehmen akzeptabel wäre, so das WSJ. Doch selbst wenn Energy Transfer die Klage gewinnt, dürfte es schwierig sein, Strafen gegen die zentrale Koordinierungsstelle von Greenpeace in den Niederlanden durchzusetzen, da diese Einrichtung keine Vermögenswerte in den USA besitzt.
Vertreter von Greenpeace USA reagierten nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag „Verwöhnte Gören“: Greenpeace-Mitbegründer unterstützt die Kampagne eines Pipeline-Unternehmers zur Bestrafung seiner alten Gruppe erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Kanzlerkandidatur: Kommt es jetzt doch zum Showdown zwischen Merz und Söder? CSU sieht nach Wüst-Verzicht „nichts entschieden“

Nach dem Verzicht des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU) auf die Kanzlerkandidatur der Union und dessen Vorfestlegung auf CDU-Chef Friedrich Merz als Kandidaten reagiert die CSU gereizt. Sie hält die Frage des Unions- Kanzlerkandidaten weiterhin für offen.
Es gebe „überhaupt noch keine Entscheidung“, sagte der Vorsitzende der bayerischen CSU-Landtagsfraktion Klaus Holetschek laut „Bild“ und betonte: „So lange nichts beschlossen ist, ist auch nichts entschieden!“ Die Entscheidung werde „nach der Wahl in Brandenburg“ fallen. CSU-Chef Markus Söder hatte zuletzt wieder deutlich selber Interesse an der Kanzlerkandidatur erkennen lassen.
Dagegen wurde nach dem Wüst-Verzicht von CDU-Seite der Eindruck genährt, das Rennen sei für Merz gelaufen. Der Sauerländer wolle seinen Zugriff auf die Kandidatur bereits am kommenden Montag im CDU-Bundesvorstand verkünden, hieß es aus CDU-Kreisen in Berlin.
„Nehmen zur Kenntnis“
Fest steht bisher nur: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, dem ebenfalls Ambitionen nachgesagt wurden, steht für eine Kanzlerkandidatur der Union bei der Bundestagswahl 2025 (oder im Falle vorzeitiger Neuwahlen) nicht zur Verfügung. Das erklärte Wüst bei einem Vorstandstreffen der NRW-CDU in Düsseldorf. Zugleich sprach er sich offen für den CDU-Bundesvorsitzenden Friedrich Merz als Kanzlerkandidaten aus – ein Affront gegen die CSU!
Mit dieser Überrumpelungstaktik hatte die CSU offenbar nicht gerechnet. In München hieß es verärgert, man sei „überrascht“. Das Vorgehen der CDU entspreche nicht dem abgesprochenen Verfahren zwischen Merz und Söder.
Heute (17. September) versammeln sich die CSU-Abgeordneten aus dem Bayerischen Landtag in Kloster Banz (Franken) zu einer dreitägigen Klausur. Kommt es wieder zum offenen Streit in der Union wie vor der Bundestagswahl 2021 zwischen Söder und dem damaligen CDU-Chef Armin Laschet?
Der bayerische CSU-Fraktionschef Klaus Holetschek sagte zum Vorpreschen der größeren Unionsschwester in Kloster Banz schmallippig: „Das kann man erst mal nur zur Kenntnis nehmen.“
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Psychologin: „Die Menschen überschätzen die Kriminalität stark“

Von RAINER K. KÄMPF | Der hier verlinkte Artikel in der WELT am Montag widmet sich einem Thema, das im jetzigen Deutschland leider brandaktuell ist: dem Kriminalitätsaufkommen. Beim flüchtigen Querlesen hängengeblieben dachte ich, die interviewte Psychologin Deliah Wagner ginge sachlich und fundiert auf die Problematik ein. Am Zentrum für kriminologische Forschung Sachsen analysiert sie, wie […]
Das ist der radikale Demokrat, der Donald Trump erschießen wollte
Donald Trump entging am vergangenen Sonntag nur knapp einem Mordanschlag auf seinem Golfplatz in Florida. Der mutmaßliche Täter, der 36-jährige Ryan Wesley Routh aus Kernersville, North Carolina, wurde nach einem Schusswechsel mit Sicherheitskräften festgenommen. Doch wer ist dieser Mann, der den republikanischen Präsidentschaftskandidaten erschießen wollte?
Der Vorfall ereignete sich am Sonntagnachmittag gegen 14 Uhr Ortszeit auf dem Trump International Golf Club in West Palm Beach. Report24 berichtete darüber. Laut Berichten des US Secret Service versuchte Routh, bewaffnet mit einem AK-47-Sturmgewehr, auf das Golfplatzgelände vorzudringen. Als er entdeckt wurde und versuchte, seine Waffe durch einen Zaun zu stecken, eröffneten Sicherheitsbeamte das Feuer. Trump selbst befand sich zu diesem Zeitpunkt etwa 300 bis 500 Meter vom Tatort entfernt.
Routh konnte zunächst in einem SUV fliehen, wurde aber später in einem benachbarten Bezirk von lokalen Strafverfolgungsbehörden gestellt. Am Tatort fanden Ermittler neben dem Sturmgewehr auch einen Rucksack und eine GoPro-Kamera, was darauf hindeutet, dass der Täter möglicherweise plante, seine Tat zu filmen. Besonders beunruhigend ist die Tatsache, dass Trumps Golfspiel an diesem Tag nicht öffentlich angekündigt worden war. Dies wirft Fragen darüber auf, wie Routh von Trumps Anwesenheit wusste und ob es möglicherweise ein Informationsleck gab.
Eine Untersuchung von Rouths Social-Media-Profilen offenbart ein besorgniserregendes Bild eines politisch radikalisierten Individuums. Routh, ein selbsterklärter Demokrat und Trump-Gegner, zeigte in seinen Online-Aktivitäten eine starke Unterstützung für linksliberale Anliegen und die Ukraine. Für letztere scheint er auch Freiwillige gesucht zu haben, die dort gegen Russland kämpfen. Er spendete regelmäßig an demokratische Kampagnen über die Plattform ActBlue und folgte zahlreichen linksgerichteten Politikern und Aktivisten auf sozialen Medien.
Besonders auffällig war Rouths Obsession mit dem Thema Trump. In den Wochen vor dem Attentatsversuch postete er täglich mehrfach über den ehemaligen Präsidenten, oft mit aggressivem und feindlichem Unterton. Er teilte Beiträge, die Trump als „Bedrohung für die Demokratie“ bezeichnete und forderte wiederholt dessen Inhaftierung. Routh zeigte auch eine starke Affinität zu Mainstream-Medien, insbesondere zu NBC-Moderator Lester Holt. In einem Post lobte er Holt dafür, dass dieser Trump für einen früheren Attentatsversuch verantwortlich machte – eine Ironie, die angesichts der jüngsten Ereignisse nicht zu übersehen ist.
Darüber hinaus hatte Routh Verbindungen zum republikanischen Abgeordneten Adam Kinzinger, einem bekannten Trump-Kritiker, durch ihre gemeinsame Unterstützung für die Ukraine. Diese Verbindung unterstreicht die komplexe politische Landschaft, in der sich der mutmaßliche Attentäter bewegte.
Der Attentäter in spe scheint auf jeden Fall eine „interessante Persönlichkeit“ zu sein, wenn man sich etwas mit seinem Background beschäftigt. Wie viele solcher gestörter Persönlichkeiten mögen noch versuchen, einen Anschlag auf Donald Trump zu verüben?
Vom 11. September bis 7. Oktober: Der falsche „Krieg gegen den Terror“ bricht zusammen.
Jahrelang haben die USA das regionale Destabilisierungsprogramm Israels mit Phantomterroristen als Rechtfertigung für den „Krieg gegen den Terror“ durchgeführt. Doch der 7. Oktober 2023 hat Washingtons nie endendes Kriegsprojekt zunichte gemacht – mit einem Knopfdruck haben die US-Gegner nun den „Langen Krieg“ gegen Israel gewendet.
Kolonisierung … ist die beste Geschäftsangelegenheit, die sich die Hauptstadt eines alten und reichen Landes leisten kann … die gleichen Regeln der internationalen Moral gelten nicht … zwischen zivilisierten Nationen und Barbaren.
– John Stuart Mill, zitiert von Eileen Sullivan in „Liberalism and Imperialism: JS Mill’s Defense of the British Empire“, Zeitschrift für Ideengeschichte, Bd. 44, 1983.
Die Ereignisse vom 11. September 2001 sollten dem jungen 21. Jahrhundert ein neues Paradigma des Exzeptionalismus aufzwingen und verankern. Die Geschichte hat jedoch anders entschieden.
Der 11. September 2001, der als Angriff auf das US-Heimatland gedacht war, löste sofort den Globalen Krieg gegen den Terror (GWOT) aus, der am selben Tag um 23 Uhr begann. Ursprünglich vom Pentagon „Der Lange Krieg“ getauft, wurde der Begriff später von der Regierung von Barack Obama als „Overseas Contingency Operations (OCO)“ bereinigt.
Der von den USA ins Leben gerufene Krieg gegen den Terror gab bekanntermaßen unauffindbare acht Billionen Dollar aus, um einen Phantomfeind zu besiegen und über eine halbe Million Menschen zu töten – überwiegend Muslime – und verzweigte sich in illegale Kriege gegen sieben Staaten mit muslimischer Mehrheit. All dies wurde schonungslos mit „humanitären Gründen“ gerechtfertigt und angeblich von der „internationalen Gemeinschaft“ unterstützt – bevor auch dieser Begriff in „regelbasierte internationale Ordnung“ umbenannt wurde.
Cui Bono? (Wer gewinnt) bleibt die wichtigste Frage im Zusammenhang mit allen Angelegenheiten im Zusammenhang mit dem 11. September 2001. Ein dichtes Netzwerk von leidenschaftlichen Neokonservativen, die Israel in den Mittelpunkt stellen Der von Vizepräsident Dick Cheney – der in der Regierung von George W. Bushs Vater als Verteidigungsminister gedient hatte – strategisch in allen Verteidigungs- und nationalen Sicherheitseinrichtungen positionierte, trat in Aktion, um die lange geplante Agenda des Projekts für das neue amerikanische Jahrhundert (PNAC) durchzusetzen. Diese weitreichende Agenda hatte in den Startlöchern auf den richtigen Auslöser – ein „neues Pearl Harbor“ – gewartet, um eine Reihe von Regimewechseloperationen und Kriegen in weiten Teilen Westasiens und anderen muslimischen Staaten zu rechtfertigen und die globale Geopolitik zugunsten von Israel umzugestalten.
US-General Wesley Clarks berüchtigte Enthüllung einer geheimen Verschwörung des Cheney-Regimes, sieben große islamische Länder innerhalb von fünf Jahren zu zerstören, vom Irak über Syrien und Libyen bis zum Iran, zeigten uns, dass die Planung bereits im Voraus getroffen worden war. Diese angegriffenen Nationen hatten eines gemeinsam: Sie waren entschiedene Feinde des Besatzungsstaates und entschiedene Befürworter der palästinensischen Rechte.
Der süße Deal bestand aus Tel Avivs Sicht darin, dass der Krieg gegen den Terror dazu führen würde, dass die USA und ihre westlichen Verbündeten all diese seriellen, von Israel profitierenden Kriege im Namen der „Zivilisation“ und gegen die „Barbaren“ führen würden. Die Israelis hätten nicht glücklicher oder selbstgefälliger über die Richtung sein können, in die sich die Sache entwickeln würde.
Kein Wunder, dass der 7. Oktober 2023 ein Spiegelbild des 11. September 2001 ist. Der Besatzungsstaat selbst bewarb dies als Israels eigenen „11. September“. Parallelen gibt es in mehr als einer Hinsicht, aber sicherlich nicht in der Art und Weise, wie es die Israel-Vorreiter und die Kabale der Extremisten an der Spitze Tel Avivs erwartet hatten.
Syrien: der Wendepunkt
Der westliche Hegemon zeichnet sich durch die Konstruktion von Erzählungen aus und suhlt sich derzeit in den Sümpfen der Russophobie, Iranophobie und Sinophobie, die er selbst geschaffen hat. Die Diskreditierung offizieller, unveränderlicher Narrative wie der vom 11. September bleibt das ultimative Tabu.
Aber ein falsches Erzählkonstrukt kann nicht ewig Bestand haben. Vor drei Jahren, anlässlich des 20. Jahrestags des Einsturzes der Twin Towers und des Beginns des Krieges gegen den Terror erlebten wir eine große Auflösung an der Schnittstelle zwischen Zentral- und Südasien: Die Taliban waren wieder an der Macht und feierten ihren Sieg über den Hegemon in einem unübersichtlichen „Ewigen Krieg“.
Zu diesem Zeitpunkt war die Obsession „Sieben Länder in fünf Jahren“, die darauf abzielte, einen „Neuen Nahen Osten“ zu schaffen, im gesamten Spektrum entgleist. Syrien war der Wendepunkt, obwohl einige argumentieren würden, dass der Auftakt bereits gefallen sei, als der libanesische Widerstand Israel im Jahr 2000 und dann noch einmal im Jahr 2006 besiegte.
Aber die Zerschlagung des unabhängigen Syrien hätte den Weg für den Hegemon – und den Heiligen Gral Israels – geebnet: einen Regimewechsel im Iran.
US-Besatzungstruppen marschierten Ende 2014 unter dem Vorwand der „Terrorbekämpfung“ in Syrien ein. Das war Obamas OCO in Aktion. In Wirklichkeit nutzte Washington jedoch zwei wichtige Terrorgruppen – Daesh, auch bekannt als ISIL, auch bekannt als ISIS, und Al-Qaida, auch bekannt als Jabhat al-Nusra, auch bekannt als Hayat Tahrir al-Sham –, um zu versuchen, Damaskus zu zerstören.
Das wurde schlüssig durch ein freigegebenes Dokument der US Defense Intelligence Agency (DIA) aus dem Jahr 2012 bewiesen, das später von General Michael Flynn, dem Chef der DIA, als die Einschätzung verfasst wurde, bestätigt wurde: „Ich denke, es war eine vorsätzliche Entscheidung [der Obama-Regierung]“, als sie verfasst wurde. Es geht um Hilfe, nicht um Kampf, Terror.
ISIS wurde konzipiert, um sowohl die irakische als auch die syrische Armee zu bekämpfen. Die Terrorgruppe war ein Ableger von Al-Qaida im Irak (AQI), wurde dann in Islamischer Staat im Irak (ISI) umbenannt, dann in ISIL umbenannt und schließlich in ISIS, nachdem sie 2012 die syrische Grenze überquerte.
Der entscheidende Punkt ist, dass sowohl ISIS als auch die Nusra-Front (später Hayat Tahrir al-Sham) Hardcore-Al-Qaida-Ableger der salafistischen Dschihadisten waren.
Dass Russland im September 2015 auf Einladung von Damaskus den syrischen Kriegsschauplatz betrat, war der eigentliche Wendepunkt. Der russische Präsident Wladimir Putin beschloss, tatsächlich einen echten Krieg gegen den Terror auf syrischem Territorium zu führen, bevor dieser Terror die Grenzen der Russischen Föderation erreichte. Dies wurde durch die damalige Standardformulierung in Moskau erfasst: Die Entfernung von Aleppo nach Grosny beträgt nur 900 Kilometer.
Schließlich waren die Russen bereits in den 1990er Jahren in Tschetschenien derselben Art und Vorgehensweise des Terrors ausgesetzt gewesen. Danach flohen viele tschetschenische Dschihadisten und schlossen sich schließlich zwielichtigen, von den Saudis finanzierten Gruppierungen in Syrien an.
Der verstorbene, große libanesische Analyst Anis Naqqash bestätigte später, dass es der legendäre Kommandeur der iranischen Quds-Truppe, Qassem Soleimani, war, der Putin persönlich davon überzeugte, in den syrischen Kriegsschauplatz einzudringen und bei der Bekämpfung des Terrorismus zu helfen. Es stellt sich heraus, dass dieser strategische Masterplan die USA in Westasien verheerend schwächen sollte.
Natürlich würde das US-Sicherheitsestablishment Putin und insbesondere Soleimani niemals verzeihen, dass sie ihre geschickten dschihadistischen Fußsoldaten besiegt haben. Auf Befehl von Präsident Donald Trump wurde der iranische Anti-ISIS-General im Januar 2020 in Bagdad ermordet, zusammen mit Abu Mahdi al-Mohandes, dem stellvertretenden Anführer der irakischen Volksmobilisierungseinheiten (PMUs), einem breiten Spektrum irakischer Kämpfer, die sich zur Besiegung von ISIS im Irak vereinigt hatten.
Das Erbe des 11. September begraben
Soleimanis strategische Meisterleistung, die Achse des Widerstands gegen Israel und die USA aufzubauen und zu koordinieren, dauerte Jahre. Im Irak zum Beispiel wurden die PMUs an die Spitze des Widerstands gedrängt, weil das irakische Militär – von den USA ausgebildet und kontrolliert – einfach nicht gegen ISIS kämpfen konnte.
Die PMUs wurden nach einer Fatwa von Großayatollah Sistani im Juni 2014 – als ISIS seinen Amoklauf im Irak begann – gegründet, indem er „alle irakischen Bürger“ aufforderte, „das Land, seine Menschen, die Ehre seiner Bürger und seine heiligen Stätten zu verteidigen“.
Mehrere PMUs wurden von Soleimanis Quds-Truppe unterstützt – die ironischerweise für den Rest des Jahrzehnts von Washington ausnahmslos als meisterhafter „Terrorist“ gebrandmarkt wurde. Parallel dazu richtete die irakische Regierung in Bagdad ein von Russland geführtes Anti-ISIS-Geheimdienstzentrum ein.
Der Verdienst für den Sieg über ISIS im Irak gebührt vor allem den PMUs, ergänzt durch ihre Hilfe für Damaskus durch die Integration von PMU-Einheiten in die syrisch-arabische Armee. Darum ging es in einem echten Krieg gegen den Terror, nicht um das fehlgeleitete amerikanische Konstrukt „Krieg gegen den Terror“.
Und das Beste: Die indigene westasiatische Reaktion auf den Terror war und ist nicht sektiererisch. Teheran unterstützt das säkulare, pluralistische Syrien und das sunnitische Palästina; Im Libanon gibt es ein Bündnis zwischen Hisbollah und Christen. In den irakischen PMUs gibt es ein sunnitisch-schiitisch-christliches Bündnis. „Teile und herrsche“ funktioniert in einer selbst entwickelten Anti-Terror-Strategie einfach nicht.
Was dann am 7. Oktober 2023 geschah, katapultierte den Ethos der regionalen Widerstandskräfte auf eine ganz neue Ebene.
Mit einem einzigen schnellen Schritt zerstörte es den Mythos der militärischen Unbesiegbarkeit Israels und seiner viel gepriesenen Vormachtstellung in den Bereichen Überwachung und Geheimdienst. Auch wenn der schreckliche Völkermord im gesamten Gazastreifen unvermindert weitergeht (mit möglicherweise bis zu 200.000 Todesopfern unter der Zivilbevölkerung, laut …). Die Lanzette), befindet sich die israelische Wirtschaft ausgeweidet.
Jemens strategische Blockade des Bab al-Mandeb und des Roten Meeres gegen jedes mit Israel verbundene oder für Israel bestimmte Schiff ist eine Meisterleistung an Effizienz und Einfachheit. Es hat nicht nur Israels strategischen Hafen Eilat bereits bankrott gemacht, sondern als Bonus auch eine spektakuläre Demütigung des thalassokratischen Hegemons mit sich gebracht, indem die Jemeniten de facto die US-Marine besiegten.
In weniger als einem Jahr haben die konzertierten Strategien der Achse des Widerstands den vorgetäuschten Krieg gegen den Terror und seinen Multi-Billionen-Dollar-Zug praktisch zwei Meter unter der Erde begraben.
So sehr Israel von den Ereignissen nach dem 11. September profitierte, so sehr beschleunigten die Aktionen Tel Avivs nach dem 7. Oktober dessen Auflösung. Heute, inmitten der massiven Verurteilung des israelischen Gaza-Völkermords durch die globale Mehrheit, steht der Besatzungsstaat als Paria da – er verunglimpft seine Verbündeten und entlarvt mit jedem Tag die Heuchelei des Hegemons.
Für den Hegemon wird es noch alarmierender. Erinnern Sie sich an die Warnung von Dr. Zbigniew „Das große Schachbrett“ Brzezinski aus dem Jahr 1997: „Es ist zwingend erforderlich, dass kein eurasischer Herausforderer auftaucht, der in der Lage ist, Eurasien zu dominieren und damit auch Amerika herauszufordern.“
Am Ende metastasierten all die Geräusche und die ganze Wut des 11. Septembers, des Krieges gegen den Terror, des langen Krieges und der Operation This-And-That über zwei Jahrzehnte hinweg genau das, was „Zbig“ befürchtete. Es ist nicht nur ein bloßer „Herausforderer“ entstanden, sondern eine umfassende strategische Partnerschaft zwischen Russland und China, die einen neuen Ton für Eurasien vorgibt.
Plötzlich hat Washington den Terrorismus völlig vergessen. Dies ist der wahre „Feind“ – er gilt heute als die beiden größten „strategischen Bedrohungen“ der USA. Nicht Al-Qaida und ihre vielen Inkarnationen, eine schwache Erfindung der Fantasie der CIA, die im letzten Jahrzehnt als diese mythischen „gemäßigten Rebellen“ in Syrien rehabilitiert und desinfiziert wurden.
Noch unheimlicher ist, dass sich der konzeptionell unsinnige Krieg gegen den Terror, den die Neokonservativen unmittelbar nach dem 11. September geschmiedet haben, nun in einen Krieg verwandelt von Terror (Kursivschrift von mir), der den verzweifelten „Ave Maria“-Pass der CIA und des MI6 verkörpert, um „der russischen Aggression“ in der Ukraine entgegenzutreten.
Und das wird sich zwangsläufig im Sumpf der Sinophobie niederschlagen, denn dieselben westlichen Geheimdienste betrachten den Aufstieg Chinas als „die größte geopolitische und nachrichtendienstliche Herausforderung“ des 21. Jahrhunderts.
Der Krieg gegen den Terror wurde entlarvt; er ist jetzt tot. Aber machen Sie sich auf Serienkriege gefasst von Terror durch einen Hegemon, der es nicht gewohnt ist, die Erzählung, die Meere und den Boden nicht zu besitzen.
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