Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Ehemaliger ukrainischer Höchstrichter Tupyzkyj in Wien vergiftet: Geheimdienst im Verdacht

Ehemaliger ukrainischer Höchstrichter Tupyzkyj in Wien vergiftet: Geheimdienst im Verdacht

Ehemaliger ukrainischer Höchstrichter Tupyzkyj in Wien vergiftet: Geheimdienst im Verdacht

Es war bereits im Jahr 2022 ein Skandal: weshalb versteckt Österreich den Gegner Wolodymyr Selenskyjs in Wien? Dorthin floh der frühere Höchstrichter Oleksandr Tupytskyi, gegen den wohl ein internationaler Haftbefehl erlassen wurde. Vor wenigen Tagen wurde der Jurist in Wien mit Quecksilber vergiftet. Ein Laborbefund aus dem Rudolfinerhaus liegt Report24 vor. Der Sachverhalt soll bei der Staatsanwaltschaft angezeigt worden sein.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Oleksandr Tupytskyi nach Wien geflohen ist, um dem Zorn des Klüngels um Wolodymyr Selenskyj zu entgehen. Im Jahr 2022 recherchierte vor allem das ÖVP-nahe Medium Exxpress den Sachverhalt, im Jahr 2023 tauchten weitere Fotos auf, welche den Ukrainer mit einem Luxus-Mercedes vor einem Nobelhotel zeigten, in dem er und andere Ukraine-Flüchtlinge leben sollen.

Dass er sich in Wien aufhält, ist ein offenes Geheimnis und zeigt auch, dass die österreichische Bundeshauptstadt immer noch ein Tummelplatz für Agenten aus aller Welt ist. In der Ukraine wird Tupytskyi Korruption und Bestechung vorgeworfen. Deswegen wurde ein nationaler und internationaler Haftbefehl erwirkt. Es ist nicht anzunehmen, dass der österreichische Geheimdienst davon nichts weiß. Dennoch genießt auch Tupytskyi in Wien offenbar einen gewissen Schutz, in jedem Fall aber Duldung.

Unseren Informationen nach leben Tupytskyi und andere Selenskyj-Gegner, die sich ins Ausland retten konnten, in ständiger Todesangst. Der Auslandsgeheimdienst der Ukraine soll ihnen nach dem Leben trachten. Nun dürfte sich diese Angst leider bewahrheitet haben. Tupytskyi soll an einer schweren Quecksilber-Vergiftung leiden.

Das Labor im Rudolfinerhaus soll am 20.9. befundet haben, dass sich im Körper Tupytskyis große Mengen an Quecksilber befinden. Unbestätigten Informationen zufolge, die via Telegram verbreitet werden, soll der Sachverhalt bei der Staatsanwaltschaft angezeigt worden sein. Das Umfeld Tupytskyis geht davon aus, dass er durch den ukrainischen Geheimdienst mitten in Wien vergiftet wurde.

Die englische Wikipedia erklärt:

Oleksandr Mykolayovych Tupytskyi (ukrainisch: Олександр Миколайович Тупицький;; geboren am 28. Januar 1963) ist ein ehemaliger ukrainischer Beamter, Anwalt und Richter, der von 2019 bis 2022 der 12. Vorsitzende des Verfassungsgerichts der Ukraine war .

Am 29. Dezember 2020 entließ der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Tupytskyi für einen Zeitraum von zwei Monaten aus dem Amt des Vorsitzenden des Verfassungsgerichts, doch das Verfassungsgericht erklärte die Entscheidung des Präsidenten für rechtswidrig und weigerte sich, dem Dekret nachzukommen. [

Die Suspendierung wurde durch das Dekret des ukrainischen Präsidenten um einen Monat verlängert. Gleichzeitig unterliegen er und seine Frau US-Visumsanktionen im Zusammenhang mit „erheblichen Korruptionshandlungen“ und „Annahme von Bestechungsgeldern während der Arbeit im ukrainischen Justizsystem“. 

Am 14. Mai 2013 wurde er von Präsident Wiktor Janukowitsch zum Richter am Verfassungsgericht der Ukraine ernannt . Von 2018 bis 2019 war er stellvertretender Vorsitzender des Verfassungsgerichts der Ukraine.

Steuerfinanziert: Trans-Verein veranstaltet  Hormon-Workshop

Steuerfinanziert: Trans-Verein veranstaltet Hormon-Workshop

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Steuerfinanziert: Trans-Verein veranstaltet  Hormon-Workshop

Steuerfinanziert: Trans-Verein veranstaltet Hormon-Workshop

Während in Kindergärten und Schulen warme Mahlzeiten fehlen und Senioren Pfandflaschen sammeln, um die Rente aufzubessern, verprasst die Bundesregierung Millionen an Steuergeldern dafür, dass sich sexuell abseitige Psychopathen mit Hormonen vollstopfen können.

von Marie Rahenbrock

„Überlegst Du Hormone zu nehmen, aber bist Dir unsicher?” So beginnt der Einladungstext zum Workshop „Trans* Körper und Hormone – Über Geschichten zu unseren Gegenwarten transpositiver Lebendigkeit”, der am 21. September in Leipzig stattfand. Veranstalter des Workshops waren die Vereine „Trans-inter-aktiv Mitteldeutschland” (TIAM) und die Smashed Candy Begegnungsstätte – finanziert wurde das ganze durch Steuergeld.

„Welche Erfahrungen hast Du mit Hormonen gemacht? Wie können wir uns gegenseitig unterstützen?”, heißt es im Einladungstext zum Workshop weiter, der auf Instagram und Facebook gepostet wurde. Er richtet sich an „trans*, inter, nicht-binäre, a-gender und genderquestioning Personen, die sich gerne mit dem Thema auseinandersetzen wollen, die schon Hormone nehmen, oder die überlegen, ob dies eine Möglichkeit für sie sein könnte.”

Leiterin des Workshops ist eine Person, die als „H. Jacqui“ vorgestellt wird. Sie sei eine weiße „transfemme“ – also ein biologischer Mann, der sich als weiblich identifiziert. Eine „transfemme“ kann sich als Frau identifizieren oder als nicht-binäre Person, die mehr zum Weiblichen als zum Männlichen tendiert. H. Jacqui nimmt selbst seit zweieinhalb Jahren Hormone – und das sei „die beste Entscheidung Lebens“ gewesen. Man merkt sofort, dass ein kritischer Blick wohl kaum Teil der Betrachtung des Workshops wird. Mit Sätzen wie diesem wird von Anfang an ein positiver Grundtenor gegenüber der Hormoneinnahme erzeugt.

Kein Wort zu den Risiken und irreversiblen Folgen

Im ganzen Einladungstext findet sich kein kritisches Wort, etwa zu möglichen Risiken und den Gefahren der Hormoneinnahme. Es wird mit keinem Wort erwähnt, dass Hormone irreversible Folgen haben – etwa die Veränderung der Stimme oder Gesichtsbehaarung. Auch nicht, dass es Risiken und Gefahren wie etwa Unfruchtbarkeit, eine verminderte Knochendichte oder Herzprobleme gibt. Es findet sich auch keine Angabe über eine mögliche Altersgrenze, sodass scheinbar auch Minderjährige an dem Workshop teilnehmen konnten.

Eine kritische Betrachtung der medizinischen Folgen von Hormoneinnahmen ist auch deshalb nicht sehr wahrscheinlich, weil H. Jacqui Kulturwissenschaftlerin ist. Seit zwei Jahren schreibt sie laut dem Einladungstext an einer Doktorarbeit zum Thema „trans* Körpern und Geschlecht”. Davon, dass bei der dreistündigen Veranstaltung auch Mediziner als Fachleute zu Wort kommen sollten, ist im Einladungstext nichts zu lesen. Mithin scheint nur die Kulturwissenschaftlerin als Referentin aufgetreten zu sein. 

Auf Instagram und Facebook werben die Veranstalter damit, dass der Workshop durch den Verein TIAM und das Gesundheitsamt Leipzig gefördert wurde – allerdings fördert die Stadt Leipzig den Workshop nicht direkt, wie ein Sprecher gegenüber Apollo News betonte. Das Gesundheitsamt Leipzig gab gegenüber Apollo News an, dass man den Verein TIAM mit Steuermitteln fördern würde. Für das Jahr 2024 habe er einen Festbetrag von 6.891 Euro aus städtischen Fördermitteln – also Steuergeld – erhalten.

Über eine Million Euro Steuergeld

Gemäß der „Förderrichtlinie des Gesundheitsamtes über die Förderung von Vereinen, Verbänden und Selbsthilfegruppen” wurde der Verein TIAM von der Stadt Leipzig als förderungswürdig anerkannt. Die Auswahl des Fachpersonals für Veranstaltungen obliegt dem Verein, schrieb das Gesundheitsamt Apollo News. In einem Verwendungsnachweis müsse der Verein 2025 darlegen, für welche Veranstaltungen er das Geld verwendet hat. 

TIAM erhält aber nicht nur Geld von der Stadt Leipzig: Auch die Bundesregierung, der Freistaat Sachsen, der Freistaat Thüringen und die GKV zahlen dem Trans-Verein beachtliche Summen an Fördergeldern. Allein das Bundesfamilienministerium zahlte dem Verein im Rahmen des Projekts „Demokratie leben“ von 2020 bis 2024 insgesamt 1.042.144,57 Euro. Insgesamt erhielt TIAM seit 2018 mindestens 1.395.364,80 Euro.

Das Geld nutzt der Verein unter anderem, um eine Reihe von Fortbildungen anzubieten. Zum Beispiel können Pflegekräfte und Mediziner den „diskriminierungssensible Umgang in der Gesundheitsversorgung“ lernen. Professoren und Hochschulmitarbeiter können lernen, ihre Lehre „trans*inklusiver gestalten”. Auch die Verbindung von Klimawandel und Genderthemen wurde in einem Seminar unter dem Titel “KlimaQUEERrechtigkeit“ im November 2023 behandelt. Außerdem empört man sich über „Rechtsextremismus in Ostdeutschland“ – darüber, dass den Ostdeutschen „Demokratiebildung“ fehle.

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Teil 5: Hat der Westen, insbesondere die USA, den Krieg in der Ukraine begonnen?

Ich beschäftige mich in dieser 13-teiligen Artikelserie mit einer Seite, die die Vertretung der EU-Kommission in Deutschland online gestellt hat und die den Titel „13 Mythen über den Krieg Russlands in der Ukraine – und die Wahrheit“ trägt. Man sollte meinen, dass die EU-Kommission in der Lage ist, angebliche russische „Mythen“ mit überzeugenden Belegen für […]
Warum ist es so schlecht, in Unternehmen zu investieren, die „Erneuerbare“-Anlagen herstellen?

Warum ist es so schlecht, in Unternehmen zu investieren, die „Erneuerbare“-Anlagen herstellen?

Steve Goreham

Die Schlagzeilen werben für Unternehmen, die Ausrüstungen für erneuerbare Energien herstellen, um bis zum Jahr 2050 einen Netto-Null-Ausstoß an Kohlendioxid zu erreichen. Anbieter von Wind- und Solarsystemen, Hersteller von Elektrofahrzeugen, Produzenten von grünem Wasserstoff und andere grüne Ausrüstungsfirmen machen einen wachsenden Anteil der weltweiten Industrie aus. Doch die Marktrenditen von Unternehmen, die Anlagen für erneuerbare Energien herstellen, sind schlecht, so dass Anleger vorsichtig sein sollten.

Der Renewable Energy Industrial Index (RENIXX) ist ein globaler Aktienindex, der die 30 weltweit größten Industrieunternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien nach Börsenkapitalisierung umfasst. Zu den aktuellen RENIXX-Unternehmen gehören Enphase Energy, First Solar, Ørsted, Plug Power, Tesla und Vestas.

Der deutsche IWR hat den RENIXX am 1. Mai 2006 mit einem Anfangswert von 1000 Punkten eingeführt. In diesem Monat stand der RENIXX bei 1013 Punkten, was in den letzten 18 Jahren im Wesentlichen einem Wertzuwachs von Null entspricht. Im Vergleich dazu hat sich der S&P 500 Index im gleichen Zeitraum mehr als vervierfacht. Der RENIXX ist seit 2021 drei Jahre in Folge gesunken und hat etwa die Hälfte seines Wertes verloren.

Die Hersteller von Windkraftanlagen standen in den letzten drei Jahren trotz steigender Umsätze vor großen finanziellen Herausforderungen. Steigende Kosten, hohe Zinssätze und Projektverzögerungen beeinträchtigen weiterhin die Rentabilität von Windprojekten und Ausrüstungslieferanten. Die Aktien des dänischen Unternehmens Vestas Wind Systems, des weltweit größten Anbieters, stiegen in den letzten 16 Jahren nur um 7 %, und der Aktienkurs des Unternehmens ist seit seinem Höchststand im Jahr 2021 um 58 % gefallen. Vestas kämpfte in den Jahren 2022 und 2023 damit, einen Gewinn zu erwirtschaften, und setzte die Dividende für die Aktionäre aus.

Auch andere große Windkraftanbieter haben sich als schlechte Investition für die Aktionäre erwiesen. Die Aktie von Siemens Gamesa, der Nummer zwei unter den Turbinenherstellern, ist seit ihrem Höchststand im Jahr 2021 um 65 Prozent gefallen. Gamesa meldete im Jahr 2023 einen Verlust von 4,4 Milliarden Euro und erhielt im gleichen Jahr von der deutschen Regierung ein Rettungspaket in Höhe von 7,5 Milliarden Euro. Andere führende Windkraftanbieter mussten seit 2021 erhebliche Kursverluste hinnehmen, darunter Goldwind aus China (-77 %) und Nordex aus Deutschland (-36 %).

Achtzig Prozent der weltweit hergestellten Solarpaneele werden in China produziert, und die sechs größten Anbieter haben ihren Sitz in China. Die Solarmodulbranche leidet unter Überkapazitäten und hartem Wettbewerb. Die Aktienkurse der sieben größten Anbieter sind seit 2021 alle um mehr als 50 Prozent gesunken. Die Aktie des US-Unternehmens First Solar ist seit 2021 gestiegen, liegt aber immer noch unter ihrem 2008 erreichten Allzeithoch.

Tesla, das 2003 gegründet wurde, blieb bis 2018 die einzige reine, börsennotierte EV-Aktie. Bis Ende 2021 stieg der Wert von Tesla auf über 1 Billion Dollar und damit auf einen höheren Marktwert als Toyota, Volkswagen, Mercedes-Benz, General Motors, Ford, BMW und Honda zusammen. Aber Tesla ist die Ausnahme.

Aber in den meisten Fällen sind Engagements in Elektrofahrzeugunternehmen (EV) sehr schlechte Investitionen gewesen. Zwischen 2020 und 2024 gingen 31 EV-Unternehmen an die US-Börsen. Nur bei einem dieser 31 Unternehmen, dem chinesischen Unternehmen Li Auto, ist der Kurs seit dem Börsengang gestiegen. Bei dreißig EV-Firmen fielen die Aktienkurse, die meisten sogar drastisch.

Zu den EV-Firmen, deren Kurse seit dem Börsengang gesunken sind, gehören Fisker (-99 %), Nikola (-94 %), NIO (-50 %), Lucid Group (-75 %) und Rivian (-88 %). Sechs weitere der 31 Unternehmen gingen in Konkurs. Tesla und die chinesischen Firmen BYD und Li Auto sind die einzigen EV-Firmen, die heute profitabel sind.

ChargePoint ist mit über 25.000 Ladestationen in den USA und Kanada der weltweit größte Anbieter von Ladestationen für Elektrofahrzeuge (nach dem Elektrofahrzeughersteller Tesla). ChargePoint ging 2021 an die Börse, indem es mit der Switchback Energy Acquisition Corporation fusionierte, die mit 2,4 Milliarden Dollar bewertet wurde. Heute liegt der Wert des Unternehmens bei etwa 585 Millionen US-Dollar, ein Rückgang von 76 % seit 2021. Im Geschäftsjahr 2024 verlor ChargePoint 458 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 507 Millionen Dollar.

Es ist nicht klar, ob ein Ladeunternehmen Geld verdienen kann. Hochgeschwindigkeits-EV-Ladegeräte mit 50 Kilowatt Leistung kosten etwa fünfmal so viel wie herkömmliche Zapfsäulen. Achtzig Prozent der E-Fahrzeuge werden zu Hause aufgeladen, was den Bedarf an öffentlichen Ladestationen verringert. ChargePoint, EVgo, Wallbox, Allego und Blink Charging werden heute nur noch mit einem Bruchteil ihres ursprünglichen IPO-Preises bewertet. Keines der EV-Ladegeräte-Unternehmen ist profitabel, nicht einmal mit weiterhin hohen staatlichen Subventionen.

Plug Power ist ein führender Anbieter von Wasserstoff-Energiesystemen, einschließlich Batteriezellen für Wasserstoff-Fahrzeuge und Elektrolyseure zur Herstellung von grünem Wasserstoff. Das 1997 gegründete Unternehmen ging im Oktober 1999 zu einem Preis von etwa 160 Dollar pro Aktie an die Börse.

In seiner 27-jährigen Geschichte hat Plug Power jedoch nie einen Gewinn erzielt. Laut Finanzberichten hat das Unternehmen im Jahr 2024 einen Verlust von 1,45 Milliarden Dollar gemacht, gegenüber einem Verlust von 43,8 Millionen Dollar im Jahr 2018. Der aktuelle Aktienkurs liegt unter zwei Dollar pro Aktie.

Traditionelle etablierte Unternehmen stellen fest, dass erneuerbare Anlagen ein schlechtes Geschäft sein können. Ford hat im Jahr 2023 mit dem Verkauf von 116.000 Elektrofahrzeugen 4,7 Milliarden Dollar verloren, das sind über 40.000 Dollar pro Fahrzeug. Das Windturbinengeschäft von General Electric verlor im Jahr 2023 1,1 Milliarden Dollar.

Die US-Regierung hat zwischen 2010 und 2022 Subventionen in Höhe von 7 bis 16 Milliarden Dollar pro Jahr für Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien bereitgestellt. Das Cato-Institut schätzt jedoch, dass die Subventionen aufgrund der Verabschiedung des Inflation Reduction Act im Jahr 2022 auf etwa 80 Milliarden Dollar im Haushaltsjahr 2025 steigen werden.

Warum ist es so schlecht, in Unternehmen zu investieren, die „Erneuerbare“-Anlagen herstellen?

Ohne die Angst vor dem vom Menschen verursachten Klimawandel sowie ohne die zunehmenden staatlichen Subventionen und Auflagen würden viele dieser grünen Unternehmen nicht existieren. Es ist zweifelhaft, dass Kohlendioxid-Pipelines, schwere Elektro-Lkw, Offshore-Windkraftanlagen, grüne Wasserstoffkraftstoffanlagen und EV-Ladestationen auf nicht subventionierten Kapitalmärkten lebensfähig wären.

Im letzten Jahr haben führende Finanzunternehmen ihre Zusagen bzgl. des Klimawandels zurückgenommen. Bank of America, JP Morgan, State Street und Pimco zogen sich aus der Climate Action 100+ zurück, die Unternehmen und Investmentfonds dazu zwingen soll, sich mit Klimafragen zu befassen und Umwelt-, Sozial- und Governance-Richtlinien (ESG) einzuführen. Aber es ist schwierig, in Unternehmen für erneuerbare Energien zu investieren, wenn diese Geld verlieren.

Steve Goreham is a speaker on energy, the environment, and public policy and author of the bestselling book Green Breakdown: The Coming Renewable Energy Failure.

Originally published in RealClear Energy.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/09/16/why-are-renewable-equipment-companies-such-poor-investments/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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AfD-Chefs einigen sich: Weidel soll Kanzlerkandidatin werden!

AfD-Chefs einigen sich: Weidel soll Kanzlerkandidatin werden!

AfD-Chefs einigen sich: Weidel soll Kanzlerkandidatin werden!

Die beiden AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla und Alice Weidel haben sich darauf geeinigt, dass Weidel die Partei als Spitzenkandidatin in den Bundestagswahlkampf 2025 führen soll. Das haben Parteikreise laut dpa bestätigt. Die Entscheidung trafen Weidel und Chrupalla demnach in einem Gespräch unter vier Augen. 

Anfang Dezember sollen die Parteigremien (Bundesvorstand, Bund-Länder-Konferenz) über die Personalie abstimmen. Im Januar folgt dann der Parteikonvent, bevor im März auf dem Bundesparteitag der AfD die offizielle Wahl Weidels zur Kanzlerkandidatin durch die Delegierten stattfinden soll. Die beiden AfD-Chefs wollen den Bundestagswahlkampf 2025 gemeinsam bestreiten.

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Normale menschliche Zustände als Krankheiten verkauft: Praktiken zur Vermarktung von „Krankheiten“

Der Drogenpolitikforscher und Autor Alan Cassels beschreibt, wie die Pharmaindustrie einen “normalen menschlichen Zustand in eine Krankheit verwandelt” und verwendet das Antidepressivum Paxil (ein SSRI) als Beispiel.

Cassels, der Autor von vier Büchern, darunter “The ABCs of Disease Mongering: An Epidemic in 26 Letters”, erklärt Mark Bishofsky, wie der Pharmariese GlaxoSmithKline es schaffte, einen Milliardenmarkt für sein SSRI Paxil zu eröffnen, indem er die Menschen durch eine geniale Marketingkampagne davon überzeugte, dass ihre normalen Schüchternheitsgefühle plötzlich eine “Krankheit” seien.

„Die Hersteller von Paxil, GlaxoSmithKline, nahmen diesen Zustand [der Schüchternheit] und verwandelten ihn in eine Krankheit namens SAD, soziale Angststörung“, sagt Cassels. „Sie nutzten Werbeslogans wie ‚Was wäre, wenn Sie aufwachen und feststellen, dass Sie allergisch gegen Menschen sind?‘“

Cassels fügt hinzu: „Solche Anzeigen hatten enorme Auswirkungen.“

„Der Mann, der die Marketingkampagne leitete, war damals der Marketingdirektor von Glaxo“, sagt Cassels. „Er schuf eine derart bahnbrechende Kampagne, dass er Auszeichnungen von der Marketing- und PR-Branche in den USA erhielt, die seine Arbeit als brillant bezeichneten. Aber der Rest von uns stand fassungslos daneben und fragte sich: ‚Könnt ihr das glauben?‘“

Der Arzneimittelforscher und Autor Alan Cassels beschreibt am Beispiel des Antidepressivums Paxil (ein SSRI), wie die Pharmaindustrie einen “normalen menschlichen Zustand in eine Krankheit” verwandelt.

Cassels (@AKECassels), der Autor von vier Büchern, darunter The ABCs of Disease… pic.twitter.com/8AsPcZMmyG

— Sense Receptor (@SenseReceptor) September 17, 2024

Ein Auszug aus dem Gespräch:

„Es gibt so viele andere Beispiele, bei denen es gelingt, eine normale menschliche Verfassung in eine Krankheit zu verwandeln… Es gab also ein Medikament, das unter dem Markennamen Paxil, Paroxetin, ein Antidepressivum, das wahrscheinlich in den frühen 2000er Jahren oder vielleicht Ende der 90er Jahre auf den Markt kam. Der Markt für Antidepressiva war ziemlich überfüllt. Es gab Lilly mit Prozac und andere Unternehmen mit ihren eigenen Antidepressiva. Um also eine Nische für ihr neues Antidepressivum zu finden, testeten sie dieses Medikament an einer Gruppe von Menschen, die man als sozialphobisch bezeichnen könnte. Sie waren schüchtern, wollten nicht in der Öffentlichkeit sprechen und hatten Schwierigkeiten, Menschen zu treffen. Einige sagten, es sei belastend, wenn man in einer Gesellschaft wie der amerikanischen lebt, die aufgeschnittene, extrovertierte Menschen belohnt. Wenn man schüchtern und zurückgezogen ist, könnte man also andere Probleme haben.

„Die Hersteller von Paxil, GlaxoSmithKline, nahmen diesen Zustand und verwandelten ihn in eine Krankheit namens SAD, soziale Angststörung. Und sie schafften es, über Nacht einen Milliardenmarkt für soziale Angststörungen zu schaffen. Sie nutzten Anzeigen wie: ‚Was wäre, wenn Sie aufwachen und feststellen, dass Sie allergisch gegen Menschen sind?‘ Diese Art von Werbung hatte enorme Auswirkungen.

„Die Leute gingen zu ihren Ärzten, und zuerst wurde nicht einmal das Medikament beworben. Es wurde nur die Krankheit beworben. ‚Könnten Sie das haben?‘ und sie stellten Fragen wie: Haben Sie manchmal Schwierigkeiten, in der Öffentlichkeit zu sprechen? Werden Sie in sozialen Situationen schüchtern? Haben Sie Schwierigkeiten, Menschen kennenzulernen? Fragen, bei denen die meisten normalen Menschen bei einigen davon ja sagen würden. Und wenn Sie genug von dieser Checkliste abhaken konnten, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen, weil Sie vielleicht eine soziale Angststörung haben. Natürlich geht man dann zum Arzt, und was weiß der Arzt über diesen neuen Zustand? Nun, er weiß schon einiges, weil er von den Herstellern umfassend informiert wurde. Der Arzt hatte bereits viele kostenlose Proben zur Hand.

„Und so schufen wir – wenn ich sage ‚wir‘, dann meine ich den Mann, der die Marketingkampagne leitete, er war damals der Marketingdirektor für Glaxo, und seine Aufgabe war es, den Markt für soziale Angststörungen für Paxil zu schaffen. Er schuf eine so erfolgreiche Marketingkampagne, dass er Auszeichnungen von der Marketingbranche und den PR-Leuten in den USA erhielt, die seine Arbeit als brillant bezeichneten. Aber der Rest von uns stand fassungslos daneben und fragte sich: ‚Könnt ihr das glauben?‘ Sie schafften es, einen normalen Aspekt des menschlichen Lebens, nämlich schüchtern zu sein, in eine Krankheit zu verwandeln, die den Markt für dieses Medikament darstellte.

„Und das Brillante daran war, dass das Unternehmen – ihr Medikament war fast nicht von allen anderen SSRIs zu unterscheiden. Aber was sie bekamen, war, dass sie das erste Unternehmen waren, das die Zulassung erhielt. Sie überzeugten die FDA auf welche Weise auch immer, ihr Medikament zur Behandlung von sozialer Angststörung zuzulassen, und das schuf einen Milliardenmarkt.“

Alan Cassels – Arzneimittelbetrug – Verkauf von Krankheiten

Die globalen Bemühungen, die Zukunft zu kontrollieren, sind zum Scheitern verurteilt

Von Dr. David McGrogan

Der aktuelle politische Diskurs ist in eigentümlicher Weise von der Kontrolle der Zukunft geprägt. Einerseits scheinen wir zunehmend von Fristen bestimmt zu sein: 2030 für die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung; 2035 für das Verkaufsverbot neuer Benzin- und Dieselfahrzeuge; 2040 für die Förderung des Radfahrens und Gehens als „natürliche Wahl für kürzere Strecken“; 2050 für Netto-Null; und so weiter und so fort. Andererseits ist die Vorhersage, Prognose und Modellierung der Zukunft überall auf der Welt zu einer Obsession der Regierungen geworden, was in der Covid-Ära am deutlichsten wurde (als „wir müssen X tun, denn wenn wir von unserem jetzigen Standpunkt aus extrapolieren, wird Y die Folge sein, wenn wir nichts tun“ zur bestimmenden Struktur unseres gesamten Lebens wurde), aber auch sonst überall offensichtlich ist, wobei der Klimawandel das deutlichste Beispiel ist.

Es ist klar, dass jeder, der etwas plant oder überhaupt etwas unternimmt, davon ausgeht, dass sich die Ergebnisse in Ereignissen manifestieren werden, die noch bevorstehen. Aber ich möchte hier zeigen, dass in der Fixierung der heutigen Regierung auf die Zukunft etwas Tieferes am Werk ist, das nicht nur als eine Reihe von Dingen verstanden wird, die passieren werden, sondern als etwas, das selbst regiert werden muss – gemessen, analysiert und entsprechend gehandelt werden muss, um verbessert zu werden. Diese Besessenheit sagt etwas sehr Wichtiges über die Art der Regierungsgewalt in unserer Zeit aus. Und außerdem, wie ich gegen Ende dieses Beitrags zeigen werde, hilft sie uns, diese Autorität zu kritisieren und uns vorzustellen, dass sich andere Möglichkeiten ergeben könnten.

„Eine bessere, nachhaltigere und friedlichere Zukunft für unsere Bevölkerung und unseren Planeten“

Beginnen wir also mit einem Thema, das besonders passend ist.

Es wäre natürlich, sich auf Verschwörungstheorien mit Aluhut einzulassen, um zu behaupten, dass Vertreter der Regierungen der Welt jemals alle bei einem gigantischen Fest in New York zusammenkommen würden, um zu besprechen, wie sie die globale Regierungsführung verändern wollen. Aber wie es der Zufall will, kommen genau in diesem Moment, in dem ich diesen Beitrag schreibe, Vertreter der Regierungen der Welt zu einem gigantischen Fest in New York zusammen, um zu besprechen, wie sie die globale Regierungsführung verändern wollen.

Die Veranstaltung heißt „Summit of the Future“ und verspricht, „einen neuen internationalen Konsens darüber zu schmieden, wie wir eine bessere Gegenwart schaffen und die Zukunft sichern können“. Ein Ergebnis war unter anderem die Verabschiedung eines „Pact for the Future“, in dem dargelegt wird, wie „die Staats- und Regierungschefs, die die Völker der Welt vertreten“, „die Bedürfnisse und Interessen der heutigen und künftigen Generationen schützen“ werden, und zwar in „einer Zeit tiefgreifender globaler Veränderungen“. Und im Anhang dazu findet sich nichts Geringeres als eine Erklärung über künftige Generationen, in der man sich verpflichtet, dafür zu sorgen, dass besagte künftige Generationen „in Wohlstand gedeihen und eine nachhaltige Entwicklung erreichen“.

Dies alles geht auf einen 2021 vom derzeitigen UN-Generalsekretär Antonio Guterres ersonnenen Wurf namens „Unsere gemeinsame Agenda“ zurück – im Wesentlichen ein Plädoyer für die anhaltende Relevanz der Vereinten Nationen in der Mitte des 21. Jahrhunderts. Die Idee dahinter ist, dass es möglich sein wird, die Organisation neu zu beleben – und insbesondere die Art und Weise, wie ihre Organe finanziert werden, neu zu gestalten (dieses Thema taucht lustigerweise immer wieder auf) –, indem COVID-19 und die „Klimakrise“ als Wendepunkt oder „Wendepunkt“ in der Geschichte, ähnlich wie der Zweite Weltkrieg, dargestellt werden. Dies soll erreicht werden, indem die Menschheit vor die Wahl gestellt wird zwischen „einem weiteren Zusammenbruch und einer Zukunft der ewigen Krisen“ oder einem „Durchbruch zu einer besseren, krisenfreien Zukunft“. Finanzierung ihrer Organe (dieses Thema taucht lustigerweise immer wieder auf) zu erneuern, indem die Menschheit vor die Wahl gestellt wird zwischen „einem weiteren Zusammenbruch und einer Zukunft in ständigen Krisen“ oder einem „Durchbruch zu einer besseren, nachhaltigeren und friedlicheren Zukunft für unsere Menschen und unseren Planeten“. Die Botschaft ist also ziemlich durchsichtig: Da ohne die UNO eine „Zukunft in ständiger Krise“ droht, wäre es dann nicht eine gute Idee, wenn die UNO weiterbestünde und im Idealfall großzügiger finanziert würde?

Der Gipfel der Zukunft sollte immer der Schlussstein für unsere gemeinsame Agenda sein und im Idealfall ein „Ergebnis“ hervorbringen, auf das man verweisen kann, um den Erfolg zu belegen. Tatsächlich scheint es, als hätte sich eine Art Konsens herausgebildet, eines der Ergebnisse davon ist der bereits erwähnte Pakt für die Zukunft. Soweit man weiß, gab es ein paar Verweigerer (Belarus, Russland, Syrien, Iran, Nordkorea usw.), aber am Ende haben sich mehr oder weniger alle UN-Mitglieder nominell angeschlossen.

Wie man angesichts des Veranstaltungstitels erwarten würde, war das zentrale Thema des Gipfeltreffens der Zukunft und des Paktes – Sie haben es erraten – die Zukunft. Und hier muss ich Sie fairerweise warnen; Sie sollten sich besser an das Wort „Zukunft“ gewöhnen, denn Sie werden es jetzt oft lesen müssen. Allein auf den ersten beiden Seiten des endgültigen Textes des Paktes für die Zukunft habe ich das Wort „Zukunft“ 17 Mal gezählt; eine schnelle Suche mit STRG-F zeigt, dass es insgesamt 88 Mal im Dokument vorkommt (wobei es sich bei einigen davon nur um Überschriften und Unterüberschriften handelt). Mit anderen Worten: Die Zukunft wird sehr häufig erwähnt, und das Wort beginnt angesichts dieser wiederholten Verwendung jegliche Bedeutung zu verlieren.

So heißt es, dass die Staats- und Regierungschefs in New York zusammenkommen, „um die Bedürfnisse und Interessen heutiger und künftiger Generationen zu schützen“. Das multilaterale System und die UNO, so heißt es, „müssen für die Gegenwart und Zukunft gerüstet sein“. Der Pakt selbst, so erfahren wir, wird dazu beitragen, „den Menschen und dem Planeten eine bessere Zukunft zu bieten“. Der 75. Jahrestag der UNO wird uns als Gelegenheit zur Wiederbelebung, um „die Zukunft, die wir wollen“, basierend auf dem „Wohlergehen heutiger und zukünftiger Generationen“, zu sichern; die Verfasser verkünden ihre Zuversicht, dass sie bald auf dem Weg in eine „bessere und nachhaltigere Zukunft“ sein werden; wir werden gewarnt, dass wir, wenn wir uns nicht zusammenreißen und unser Gemüse essen, in die oben erwähnte „Zukunft anhaltender Krisen und Zusammenbrüche“ schlittern werden; und so weiter.

Und der Pakt ist unerbittlich zukunftsorientiert. Überall begegnen uns Dinge, die „transformiert“ und „erneuert“ werden; auf Schritt und Tritt wird uns gesagt, wir sollen die Aussicht auf „Fortschritt“ begrüßen; wir werden mit Reden über „Wege“ und „Schritte“ und „Roadmaps“, über „Bauen“ und „Streben“, über „Beschleunigung“ und „Schritt halten“ bombardiert; wir werden ständig daran erinnert, dass „niemand zurückgelassen wird“. Es wird das Bild eines kontinuierlichen und endlosen Fortschritts in Richtung einer idealisierten Reihe von Zielen gezeichnet: Nichts darf stillstehen, und die Vergangenheit ist irrelevant – das Einzige, was zählt, so scheint es, ist, wohin wir gehen und wie wir dorthin gelangen.

Wie ich bereits erwähnt habe, ist es eine Sache, Absichten zu verkünden, die unweigerlich die Zukunft betreffen; es ist eine ganz andere Sache, „die Zukunft“ selbst als einen Ort der Regierung zu behandeln, der manipuliert, diszipliniert, neu gestaltet oder umgeformt werden kann. Und es ist das Letztere, was der Pakt der Zukunft und seine Anhänge rhetorisch tatsächlich zu tun scheinen. Diese Dokumente legen nicht nur eine politische Agenda fest. Sie verkörpern „die Zukunft“ fast wie eine andere Realität oder Welt – eine Welt, in die wir bald eintreten werden und die wir mit dem richtigen Maß an Wissen, Voraussicht, Geschick und Vorhersagefähigkeit im Voraus gestalten können, als wären wir alle Architekten, die die Renovierung des Traumhauses planen, das wir in Kürze bewohnen werden.

Daher beschreibt die Agenda des Pakts so etwas wie einen himmlischen Endzustand, in dem Armut „ausgerottet“, Hunger „beseitigt“, die Gleichstellung der Geschlechter „erreicht“, ein „gerechter und dauerhafter Frieden“ aufgebaut, „Freiheit von Terrorismus“ verwirklicht wird und so weiter. Wo ein Problem nicht einfach beseitigt werden kann, wird stattdessen das Bild eines sorgfältigen und kontinuierlichen Managements vermittelt: eine „gewaltige und schützende Macht“ im Sinne Tocquevilles, die „Spannungen entschärft, die friedliche Beilegung von Streitigkeiten anstrebt und Konflikte löst“, ‚die Umwelt wiederherstellt, schützt, bewahrt und nachhaltig nutzt‘, ‚die Chancen neuer und aufkommender Technologien ergreift und die potenziellen Risiken ihres Missbrauchs angeht‘ und so weiter. So wird eine Zukunft konstruiert, in der alles im Voraus bekannt und berücksichtigt ist und jedes vorhersehbare Problem behoben wird, bevor es eintritt; es ist sozusagen nichts anderes als das Ende der Zufälligkeit als solche, für immer und ewig, Amen.

Der Gipfel der Zukunft und der Inhalt seines Abschlussdokuments fügen sich also gut in die Entwicklungen der modernen Regierungsführung im Allgemeinen ein – sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Wir sehen in ihnen tatsächlich so etwas wie eine Doktrin oder Theorie der Zukunft als etwas, das eine konkrete Existenz hat, die wir kennen und sorgfältig gestalten können, wenn wir nur über das ausreichende Wissen und die entsprechende Expertise verfügen. Dadurch wird die Zukunft von einem großen Unbekannten zu etwas, das eher einem Entwurf oder Schema ähnelt, das darauf wartet, entfaltet und anschließend verwirklicht zu werden.

Herrschaft begründen, bewahren und erweitern

Wie lässt sich dieser fast schon neurotische Fokus auf eine verdinglichte Zukunft erklären? Und warum ist das von Bedeutung? Die Antwort auf diese beiden Fragen ist kompliziert, aber wichtig, und ich bitte Sie, mir zu folgen, während ich sie skizziere.

In früheren Beiträgen habe ich beschrieben, dass die Moderne dank der wissenschaftlichen Revolution, der Renaissance und der Aufklärung das Verständnis mit sich gebracht hat, dass die Welt nicht nur eine Zwischenstation auf dem Weg zur Verzückung ist, sondern etwas, das eine eigene unabhängige Existenz besitzt und daher das Potenzial hat, auf sie einzuwirken. Dies bedeutete, dass man sich vorstellen konnte, dass die Menschheit die Welt (und ihr eigenes moralisches Bewusstsein) tatsächlich verbessern könnte. Gleichzeitig wurde jedoch aufgrund genau derselben Reihe intellektueller Entwicklungen die Position des Herrschers selbst problematisiert. Während die Menschen im Mittelalter vielleicht damit zufrieden waren, den Status des Herrschers als natürlich oder vorherbestimmt zu verstehen, war der Herrscher für den modernen Geist, um es mit Michel Foucaults Worten zu sagen, in einer Position, die „synthetisch“ war – nicht natürlich oder vorherbestimmt, sondern in der Tat unnatürlich und zufällig: etwas, das analysiert, hinterfragt, herausgefordert und sogar gestürzt werden musste.

Aufgrund des Zusammenflusses dieser Entwicklungen entstand der moderne Staat als Antwort auf die Frage, warum es eine Regierung geben sollte und warum sie über die Zeit hinweg Bestand haben sollte – es handelte sich um eine Reihe von Regierungspraktiken, die die Welt genau so regierten, dass sie ihren eigenen Status rechtfertigten. Da die weltliche Macht „fragil und moralisch fragwürdig“ war, war sie gezwungen, auf der Grundlage zu regieren, dass dies notwendig war, um weiter bestehen zu können. So entstand das Konzept der raison d’État: Regierung als Rationalisierung dessen, was Giovanni Botero (1544-1617) als „Gründung, Erhaltung und Erweiterung der Herrschaft“ bezeichnete.

Und wie ich bereits an anderer Stelle erklärt habe, ist es in unserer heutigen Zeit sinnvoll, die aufkommende Sphäre der globalen Regierungsführung in etwa mit denselben Begriffen zu beschreiben. Da die Institutionen der globalen Regierung aus denselben Gründen wie die staatlichen Institutionen in der Moderne selbst „fragil und moralisch fragwürdig“ sind und die „Gründung, Erhaltung und Erweiterung der Herrschaft“ daher parallel dazu ihre Obsession sein wird, wird es leicht Foucaults Beschreibung des Staates als bloßer „Episode“ der Regierung zuzustimmen – und die wahrscheinliche Hauptbeschäftigung der globalen Regierung mit der des modernen Staates gleichzusetzen, nämlich die Rationalisierung ihrer eigenen Existenz. Dies – in Anlehnung an Phillip Cerny – nenne ich tendenziell raison du monde, das globalisierte Äquivalent der raison d’État, verstanden als jene Form der Vernunft, die die Praxis der globalen Regierungsführung rechtfertigt.

Aus all dem ergibt sich eine Beschreibung der modernen Regierung selbst – ob auf nationaler oder internationaler Ebene –, die unter Bedingungen der Kontingenz und ohne feste Grundlage ausgeübt wird. Und so gewinnen wir ein Verständnis davon, dass Regieren im modernen Sinne von den Erfordernissen der Kontingenz bestimmt wird: Regierung, in welcher Form auch immer, wird im Interesse der Herrschaft als solcher ausgeübt, denn moderne Herrschaft ist immer sozusagen „synthetisch“ und entbehrt einer natürlichen oder theologischen Rechtfertigung, und ist daher darauf ausgerichtet, einfach zu regieren, um zu überleben.

Die Autorität des „Intelligenten“ über den „Unvernünftigen“

Das ist alles schön und gut, aber aufmerksame Leser werden vielleicht bemerkt haben, dass es hier eigentlich darum geht, das Problem der Autorität in den Vordergrund zu stellen. Der mittelalterliche Souverän besaß Autorität, weil seine Position festgeschrieben war und die Position Gottes im Universum und des Vaters in der Familie widerspiegelte. Sie war vorherbestimmt (was natürlich nicht bedeutet, dass sie nicht mit Pflichten und Verpflichtungen verbunden war). Der moderne Staat, der „synthetisch“ ist, besitzt und kann keine Autorität in diesem Sinne besitzen. Und im weiteren Sinne kann dies natürlich auch keine globale Regierung. Daher müssen wir das Problem der Autorität als das Herzstück der modernen Ängste in Bezug auf die raison d’État und in der Tat die raison du monde betrachten.

Der russische Philosoph und Emigrant Alexandre Kojève, der sich 1942 in Vichy-Marseille versteckt hielt, schrieb eine seltsame, aber aufschlussreiche Abhandlung zu diesem Thema, die heute in englischer Sprache unter dem Titel The Notion of Authority als Buch erhältlich ist. Zu seinen Lebzeiten wurde es nie veröffentlicht und er hatte sicherlich nicht die Absicht, dass es öffentlich wird; es wurde anscheinend stillschweigend an Persönlichkeiten der damaligen französischen Regierung weitergegeben. Es handelt sich daher um einen sehr diskursiven und schematischen Text, und es ist manchmal schwierig herauszufinden, auf welche Quellen sich der Autor bezieht. Aber darin finden wir einen außergewöhnlich wichtigen Abschnitt, der insbesondere die Zukunft als einen Aspekt der politischen Vernunft, wie ich sie hier beschrieben habe, beleuchtet.

Kojève, der sich die Aufgabe gestellt hat, „zu wissen, was Autorität als solche ist“, beginnt damit, historische Autoritätstheorien in vier Typen einzuteilen. Der erste Typus sieht Gott als die höchste Autorität an, von der alle anderen Formen der Autorität abgeleitet sind; dies ist die Position der mittelalterlichen Scholastiker, auf die ich bereits angespielt habe. Der zweite Typus stützt die Autorität auf das, was gerecht oder richtig ist; dies bringt Kojève mit Platon in Verbindung. Die vierte Theorie verortet Autorität in der Beziehung zwischen Herr und Sklave – derjenige, der Autorität besitzt, ist derjenige, der bereit ist, sein Leben zu riskieren, um anerkannt zu werden, während derjenige, der ein Sklave ist, derjenige ist, der die Unterwerfung dem Tod vorgezogen hat; diese Theorie der Autorität ist die von Hegel.

Es ist jedoch die dritte Theorie der Autorität, die für unsere Zwecke von besonderer Bedeutung ist, und das, so Kojève, ist die Theorie des Aristoteles. Hier basiert die Rechtfertigung von Autorität auf „Weisheit, Wissen und der Möglichkeit, die unmittelbare Gegenwart zu antizipieren, sie zu transzendieren“ – also darauf, die Zukunft zu erfassen, im Gegensatz zum bloßen Jetzt. Und dies führt schnell zu einer raschen „phänomenologischen“ Darstellung der aristotelischen Autorität, in der Kojève uns Folgendes mitteilt (die exzentrischen Großbuchstaben stammen von ihm):

Der Meister hat das Recht, eine Autorität über den Sklaven auszuüben, weil er voraussehen kann, während der Sklave nur unmittelbare Bedürfnisse wahrnimmt und sich ausschließlich von diesen leiten lässt. Es handelt sich also, wenn man so will, um die Autorität des „Intelligenten“ über den „Unvernünftigen“, des „Zivilisierten“ über den „Barbaren“, der „Ameise“ über den „Grashüpfer“ [dies ist vermutlich eine Anspielung auf Aesop], des „Klarsichtigen“ über den „Blinden“.

Dies, fährt er fort – man bedenke, dass dies 1942 geschrieben wurde – um zu sagen, dass es diese Form der Autorität ist, die für den „Dux, den Duce, den Führer, den ‚politischen Führer‘ und so weiter“ verantwortlich ist.

Dies bedarf einer näheren Erläuterung. Kojève meint, dass diese Form der Autorität auf der Fähigkeit beruht, weiter zu sehen als andere; sie ist eine Rechtfertigung für die Übernahme der Führung, die darauf beruht, dass man der Einzige ist, der ein klares Projekt vor Augen hat, und daher der Einzige, der in der Lage ist, Befehle zu erteilen. In einer solchen Situation fügen sich diejenigen, die kein Projekt haben oder nicht in der Lage sind, Befehle zu erteilen, und sind bereit, die Autorität abzugeben, wenn sie akzeptieren, dass sie „weniger gut und weniger weit sehen“. Und Kojève verwendet dafür ein sehr einfaches Beispiel:

Eine Gruppe von Kindern versammelt sich zum Spielen. Eines dieser Kinder schlägt vor, Äpfel aus dem Obstgarten nebenan zu stehlen. Dadurch schlüpft es sofort in die Rolle des Anführers der Gruppe. Er wurde zum Anführer, weil er weiter als die anderen sah, weil er allein ein Projekt ausdachte, während die anderen nicht über die Ebene der unmittelbaren Fakten hinauskamen.

Es wird sofort ersichtlich, dass die moderne Regierung – zumindest in dieser Hinsicht (Kojève war bemüht, klarzustellen, dass dies in der Tat nur ein Element des sehr komplexen Aufbaus des modernen Staates ist) – mit ihrem besonderen Interesse an der Zukunft eine stark „aristotelische“ Ader in den Begriffen offenbart, in denen Kojève sie hier darstellt. Wie wir gesehen haben, leitet die moderne Regierung ihre Autorität aus der Tatsache ab, dass sie weiter als das Volk sieht – sie kennt die Zukunft oder kann sie vorhersagen – und ein Projekt im Sinn hat, um darauf zu reagieren. Ich weiß, sagt die Regierung, dass, wenn (sagen wir) ein bestimmtes Virus sich unkontrolliert ausbreiten darf, X Millionen Menschen sterben werden, und ich weiß, wie ich handeln muss, um dieses Ergebnis zu verhindern. Ich habe, um es zu wiederholen, ein Projekt, und Sie – die Bevölkerung – werden mir auf dieser Grundlage die Autorität übertragen. Es ist eigentlich nur eine verherrlichte Variante von Kindern, die Äpfel stehlen, aber mit einer sehr großen Gruppe von Kindern und etwas, das viel größer ist als das Backen eines Kuchens. Phänomenologisch ist also klar, dass Kojève auf der richtigen Spur war.

Aber es ist seine – sehr kurze – Beschreibung der Bedingungen, unter denen diese Form der Autorität entsteht, die von besonderem Interesse ist. Hier scheint er zu betonen, dass diese Art der Autoritätsbildung ein Merkmal insbesondere der frühesten und primitivsten Herrschaftsformen ist und in der Tat als die elementarste Grundlage für die politische Organisation des Menschen im gröbsten Sinne verstanden werden kann:

Alles deutet darauf hin, dass die ersten „echten“ Anführer auf die gleiche Weise entstanden sind: Eine Gruppe von „Meistern“, „aristokratischen Räubern“, schart sich um einen Anführer, der einen Plan für einen Raubzug vorschlägt; und er wird mit absoluter Autorität ausgestattet, solange die Ausführung seines Projekts andauert: Er ist ein „Diktator“ oder sogar ein „König“.

Und es wird sofort ersichtlich, dass wir hier ein sehr klares Verständnis der Merkmale menschlicher Autorität sozusagen im Naturzustand erhalten – wo jemand, der zufällig den Anspruch hat, weiter sehen zu können, und der daher ein Projekt im Sinn hat, seinen Anspruch auf die Führung geltend macht. Und es wird sich ebenfalls zeigen, dass dies eine plausible Darstellung dessen ist, wie menschliche Autorität phänomenologisch aussieht, und des grundlegenden Musters oder der Struktur, auf der sie beruht, wenn jede andere Rechtfertigung wegfällt. Wenn es keine theologische Grundlage für Autorität oder Legitimation durch die Gerechtigkeit gibt, gibt es nur wirklich das Recht des Stärkeren (was weniger Autorität als vielmehr Zwang ist) oder den „aristotelischen“ Appell, den Kojeve formuliert: Ich sollte derjenige sein, der regiert, weil ich die Zukunft sehen kann und einen Plan habe, um darauf zu reagieren, und ihr nicht.

Daraus ergibt sich eine wichtige Erkenntnis. Der moderne Staat und das globale Regierungssystem sind trotz all ihrer angeblichen Raffinesse in vielerlei Hinsicht darauf angewiesen, ihre Autorität aus der am wenigsten raffinierten Grundlage überhaupt abzuleiten: Weitblick und die Behauptung, dass die Fähigkeit, sich selbst und seine Anhänger in die Zukunft zu projizieren, ein legitimer Grund ist, alle anderen herumzukommandieren. Und das erklärt in hohem Maße, warum die Zukunft für unsere Staats- und Regierungschefs eine solche Obsession ist – deren Regierungsrahmen, daran sei erinnert, „fragil und zwanghaft“ ist (wie es wiederum Michel Foucault ausdrückte) und der jegliche Rechtfertigung für seine Autorität fehlt, abgesehen von dem höchst kontingenten Anspruch, effektiv zu regieren. Letztendlich läuft dies alles auf die Logik der Kinder und der Äpfel hinaus, auch wenn es natürlich in viel hochtrabenderen Worten ausgedrückt wird: „einen neuen internationalen Konsens darüber [schaffen], wie wir eine bessere Gegenwart schaffen und die Zukunft sichern“, wie es der Gipfel der Zukunft vielleicht ausdrücken würde.

So schematisch sie auch sein mögen, Kojèves Kommentare zur Phänomenologie seiner „aristotelischen“ Autoritätstheorie sind für unseren gegenwärtigen Regierungszeitpunkt äußerst zutreffend und zeigen uns, warum es so wichtig geworden ist, die Zukunft zu sehen und zu behaupten, sie im Griff zu haben , so wichtig geworden ist und warum insbesondere die Regierung in der Moderne so leicht in diese Modalität abrutscht – aufgrund ihres Mangels an Legitimität, ihrer fehlenden Grundlage und ihrer fehlenden moralischen oder prinzipiellen Rechtfertigung für ihren Status. Allein schon deshalb lohnt es sich, diesen Kommentaren Aufmerksamkeit zu schenken.

Aber wie versprochen, öffnet die Offenlegung der Logik der Autorität der modernen Regierung auf diese Weise auch potenzielle Wege der Kritik. Und dies führt uns zu zwei weiteren, meiner Meinung nach wertvollen Überlegungen zum Abschluss.

Erstens erhalten wir hiermit ein klares Verständnis dafür, warum die regierenden Klassen der Welt sowohl auf staatlicher als auch auf globaler Ebene so besorgt über die Verbreitung von „Fehlinformationen“, „Desinformationen“ und gegenteiligen Narrativen im Allgemeinen sind. Wenn man seinen Anspruch auf Autorität aus der „Tatsache“ ableitet, dass man die Zukunft kennt, dann folgt daraus offensichtlich, dass man dieses Privileg eifersüchtig hüten wird, indem man jedem anderen die Fähigkeit abspricht, darauf hinzuweisen, dass die Zukunft vielleicht etwas anders aussehen könnte oder tatsächlich ungewiss ist. Und dies deutet darauf hin, dass wirklich alternative Regierungsmodelle eher durch alternative Appelle an die Autorität – auf der Grundlage spiritueller oder theologischer Ableitungen oder auf der Grundlage einer richtig ausgearbeiteten Gerechtigkeitstheorie – als durch bloße konkurrierende „Projekte“ entstehen werden. Konservative aufgepasst: Es reicht nicht aus, nur eine andere Idee zu haben, wie man Äpfel aus dem Obstgarten stiehlt, oder einige Ideen für verschiedene Spiele, die man an einem sonnigen Nachmittag spielen kann. Was wir brauchen, ist eine konkurrierende Autoritätsbasis, die sich von der, auf der die moderne Regierung derzeit beruht, völlig unterscheidet.

Zweitens gewinnen wir auch ein Verständnis dafür, wie unser gegenwärtiges Regierungsmodell zu Ende gehen wird. Wenn die Autorität einer Person darauf beruht, weiter zu sehen als alle anderen – die Zukunft zu kennen und ein Projekt zu haben, das es zu verwirklichen gilt –, dann braucht es nur eine andere Zukunft, damit die Autoritätsposition dieser Person wie ein Kartenhaus zusammenfällt. Und ich denke, wir alle können sehen, wie sich dies in Echtzeit um uns herum abspielt. Diejenigen, die uns regieren, sagen uns ständig, a) wie die Zukunft aussehen wird und b) wie sie sie zu regieren gedenken. Wenn sich herausstellt, dass die Zukunft ganz anders aussieht als das Bild, das sie gezeichnet haben, und wenn ihre Projekte zur Regulierung der Zukunft scheitern oder sich in Unordnung auflösen, dann werden unweigerlich neue und bessere Regierungsmuster entstehen – es kann nicht anders sein, auch wenn es länger dauern mag, als sich irgendjemand von uns wünschen würde.

Der Gipfel der Zukunft ist also sehr wichtig, weil er uns viel darüber erzählt, was die Zukunft bereithält: Unsicherheit, Rätsel, Kampf, Hoffnung. Ironischerweise ist nichts davon im Pakt für die Zukunft selbst enthalten. Aber sie liegen dennoch auf der Lauer, wenn man bedenkt, was der Text darstellt: die am wenigsten ausgefeilte und kindlichste Form von Autorität von allen und daher am ehesten dazu geeignet, letztendlich abgelöst zu werden.

„Wir vergiften unsere Kinder buchstäblich“, sagt Kennedy bei Senatsrunde

Von Michael Nevradakis, Ph.D.

Das US-Gesundheitssystem ist „eine existenzielle Bedrohung für unser Land“, sagte Robert F. Kennedy Jr. am Montag vor Mitgliedern eines Runden Tisches des Kongresses zum Thema Ernährung und die Prävalenz chronischer Krankheiten.

Das US-amerikanische Gesundheitssystem ist „eine existenzielle Bedrohung für unser Land“, sagte Robert F. Kennedy Jr. am Montag vor Mitgliedern eines Runden Tisches des Kongresses zum Thema Ernährung und die Prävalenz chronischer Krankheiten.

„Jede wichtige Säule des US-amerikanischen Gesundheitssystems verdient Geld, wenn Amerikaner krank werden“, sagte Kennedy. „Das wertvollste Gut in diesem Land ist heute ein krankes Kind.“

Kennedy, Gründer und Vorsitzender von Children’s Health Defense (CHD), schloss sich einer Reihe prominenter Ärzte und medizinischer Fachkräfte, Wissenschaftler, Ernährungswissenschaftler und akademischer Forscher an, die an dem Rundtischgespräch teilnahmen, das von Senator Ron Johnson (R-Wis.) geleitet wurde.

Mary Holland, CEO von CHD, die an dem Rundtischgespräch teilnahm, sagte gegenüber The Defender:

„Der runde Tisch von Senator Johnson zum Thema Gesundheit und Ernährung war sowohl niederschmetternd als auch inspirierend. Niederschmetternd, weil unser Ernährungssystem so korrupt und gesundheitsschädlich ist, und inspirierend, weil die Redner und die Versammelten so leidenschaftlich dafür waren, die Dinge schnell zu ändern.

„Alle waren der Meinung, dass diese Probleme von Menschen verursacht wurden und korrigiert werden können – von Einzelpersonen in Bezug auf die Ernährung, vom Kongress in Bezug auf Gesetze und von Gesundheitsbehörden, die darauf bedacht sind, Menschen zu schützen, anstatt Profite zu machen.“

„Warum lassen wir zu, dass unseren Kindern so etwas widerfährt?„

Laut Kennedy sind die Ausgaben der US-Regierung für das Gesundheitswesen hoch – bei schlechten Ergebnissen.

“Während die Lebenserwartung der Amerikaner sinkt, geben wir pro Kopf viermal mehr für das Gesundheitswesen aus als die Italiener, aber die Italiener leben im Durchschnitt 7,5 Jahre länger als wir. Während der COVID-Epidemie hatten [die USA] die höchste Zahl an Todesfällen aller Länder der Welt. Wir hatten 17 % der COVID-Todesfälle [bei] 4,2 % der Weltbevölkerung. Wir hatten buchstäblich die schlechteste Bilanz aller Länder der Welt„, sagte Kennedy.

“All dies hätte ein lauter Weckruf für unser geschwächtes amerikanisches Immunsystem sein sollen“, sagte Kennedy.

Er zitierte Zahlen der Centers for Disease Control and Prevention (CDC), aus denen hervorgeht, dass der durchschnittliche Amerikaner, der an COVID-19 starb, im Durchschnitt 3,8 chronische Krankheiten hatte. „In keinem anderen Land gibt es so etwas“, sagte Kennedy.

Laut Kennedy leiden zwei Drittel der Erwachsenen und Kinder in den USA an chronischen Gesundheitsproblemen, verglichen mit 1 % vor 50 Jahren.

„In Japan liegt die Adipositasrate bei Kindern bei 3 %. Die Hälfte der Amerikaner hat Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes. Als ich 10 Jahre alt war und mein Onkel Präsident war, sah ein typischer Kinderarzt während seiner 40- oder 50-jährigen Karriere einen Fall von Typ-2-Jugenddiabetes. Heute ist jedes dritte Kind … Diabetiker oder Prädiabetiker“, sagte er.

Er wies auch auf die steigenden Raten von Autismus bei Kindern und psychischen Problemen bei Jugendlichen hin.

„Warum lassen wir zu, dass unseren Kindern so etwas widerfährt?“, fragte er. „Sie sind das wertvollste Gut, das wir in diesem Land haben. … Wie können wir uns eine moralische Nation nennen, die vorbildliche Demokratie der Welt, wenn wir unsere Kinder so behandeln?“

„Wir vergiften unsere Kinder buchstäblich systematisch für Profit„

Es gibt ‚zwei Schuldige‘, die in erster Linie für die Epidemie chronischer Krankheiten in den USA verantwortlich sind, so Kennedy: hochverarbeitete Lebensmittel und giftige Chemikalien in Lebensmitteln, Medikamenten und der Umwelt.

“Siebzig Prozent der Ernährung amerikanischer Kinder sind heute hochverarbeitet, d. h. industriell in einer Fabrik hergestellt. Diese Lebensmittel bestehen hauptsächlich aus verarbeitetem Zucker, hochverarbeitetem Getreide und Samenölen.“

Laborwissenschaftler, „von denen viele früher für die Zigarettenindustrie gearbeitet haben“, entwickelten neue Chemikalien und Techniken, „um unsere Lebensmittel süchtigmachender zu machen“, einschließlich der Entwicklung von Inhalts- und Zusatzstoffen, die „vor hundert Jahren noch nicht existierten“.

„Hunderte dieser Chemikalien sind heute in Europa verboten, aber in verarbeiteten Lebensmitteln in Amerika sind sie allgegenwärtig. Wir vergiften unsere Kinder buchstäblich systematisch für Profit“, sagte Kennedy. ‚Pestizide, Lebensmittelzusatzstoffe, Arzneimittel und Giftmüll durchdringen jede Zelle unseres Körpers.‘

Kennedy wies darauf hin, dass das Durchschnittsalter für die Pubertät in den USA heute das niedrigste der Welt ist – und sechs Jahre jünger als im Jahr 1900.

Er sagte:

„Viele dieser Chemikalien erhöhen den Östrogengehalt, weil Kleinkinder so viele dieser hormonellen Disruptoren zu sich nehmen. Die Fruchtbarkeitsrate in Amerika ist inzwischen gesunken. Die Spermienzahl bei Teenagern beträgt nur noch etwa 50 % dessen, was sie vor ein paar Generationen war, und die Testosteronwerte sind gesunken.“

Dr. Chris Palmer, Experte für psychische und metabolische Gesundheit, sagte dem Gremium: „Diese chronischen Krankheiten … sind in der Tat Stoffwechselstörungen. Die Ursache ist … eine toxische Umwelt, wie schlechte Ernährung und die Exposition gegenüber schädlichen Chemikalien.“

Palmer bezeichnete es als „schockierend“, dass die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) Lebensmittelherstellern erlaubt, neue Chemikalien ohne angemessene Tests in die Lebensmittelversorgung einzuführen. „Die Hersteller dürfen selbst bestimmen, ob diese Substanz für Sie und Ihre Familie unbedenklich ist“, sagte Palmer.

Laut Jason H. Karp, Gründer und CEO von HumanCo, „verfolgt unsere FDA bei neuen Chemikalien oder Inhaltsstoffen einen Ansatz, der auf Unschuldsvermutung basiert und als GRAS oder ‚allgemein als sicher anerkannt‘ bekannt ist. Dadurch werden neue Chemikalien rücksichtslos in unser Nahrungsmittelsystem aufgenommen, bis sie sich als schädlich erweisen.“

Die Diskussionsteilnehmer sagten, dass der Verzehr von ultra-verarbeiteten Lebensmitteln zwar gefördert wird, Lebensmittel, die traditionell Teil der menschlichen Ernährung waren, jedoch unter Beschuss stehen.

„Die Gefahren von ultra-verarbeiteten Lebensmitteln werden weiterhin verschwiegen, während die Angst vor nährstoffreichen Vollwertnahrungsmitteln wie rotem Fleisch und Eiern geschürt wird“, sagte der Journalist Max Lugavere. Er machte ‚eine koordinierte Anstrengung zwischen der Lebensmittelindustrie und den oberen Rängen der akademischen Welt und der Ernährungswissenschaft‘ dafür verantwortlich.

Die 18-jährige Aktivistin und Filmemacherin Grace Price berichtete dem Gremium, dass junge Menschen für ihre Gesundheitsprobleme verteufelt werden, obwohl diese Probleme das Ergebnis einer kontaminierten Lebensmittelversorgung und der Korruption in der Lebensmittelüberwachung sind.

„Erwachsene fragen sich, warum wir Antidepressiva, ADHS-Medikamente [Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung] und Medikamente gegen Fettleibigkeit einnehmen, aber die Antwort liegt doch auf der Hand“, sagte Price. “Schauen Sie sich nur die neueste Lebensmittelpyramide an, die veröffentlicht wurde. Lucky-Charms-Müsli steht höher auf der Liste als Rinderhackfleisch.“

Price wies auch darauf hin, dass bei 95 % der Mitglieder des Beratungsausschusses für Ernährungsrichtlinien des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) im Jahr 2020 Interessenkonflikte mit Big Food und Big Pharma festgestellt wurden.

Die Teilnehmer sprachen auch über den Einsatz giftiger Pestizide wie Glyphosat und die Verbreitung – und die Gefahren – gentechnisch veränderter Pflanzen.

Die Ernährungswissenschaftlerin Courtney Swan berichtete dem Gremium, dass die USA 1974 damit begannen, Nutzpflanzen mit Glyphosat zu besprühen, „und Anfang der 1990er Jahre begannen gentechnisch veränderte Lebensmittel in unsere Lebensmittelversorgung zu gelangen. Man kann davon ausgehen, dass alles, was nicht biologisch ist, wahrscheinlich mit Glyphosat kontaminiert ist.“

Regulierungsbehörden verwandelten sich „in Raubtiere gegen das amerikanische Volk“

Für Kennedy bringt die Vereinnahmung der Regulierungsbehörden junge Menschen und zukünftige Generationen in Gefahr.

„Wir zerstören unsere Kinder und wir tun es, weil wir von allen Regierungsinstitutionen dazu manipuliert werden“, sagte Kennedy und wies darauf hin, dass 75 % der FDA-Finanzierung nicht von Steuerzahlern, sondern von Big Pharma stammt.

„Die FDA, das USDA und die CDC werden alle von riesigen gewinnorientierten Unternehmen kontrolliert. Ihre Aufgabe besteht nicht mehr darin, die Gesundheit der Amerikaner zu verbessern und zu schützen. Ihre Aufgabe besteht darin, die merkantilen und kommerziellen Interessen der Pharmaindustrie zu fördern“, sagte Kennedy.

Dr. Marty Makary sagte, dass die Vereinnahmung durch Regulierungsbehörden und Lobbyarbeit ein Gesundheitssystem geschaffen haben, das sich auf bürokratische Verfahren konzentriert, anstatt die Gesundheit zu schützen.

„Wir sind in unserem Gesundheitssystem so sehr mit der Abrechnung und Kodierung beschäftigt und bezahlen uns gegenseitig … Jeder Interessenvertreter hat seine riesige Lobby in Washington, D.C., und alle verdienen viel Geld, außer … dem amerikanischen Bürger“, sagte Makary.

Brigham Buhler, Gründer der Regenerationsklinik Ways2Well, sagte, die Kosten der Epidemie chronischer Krankheiten für die Gesellschaft gingen über „Dollar und Cent“ hinaus. Er sagte, die Kosten für die Gesundheitsversorgung seien „der Hauptgrund für Insolvenzen“ in den USA und dass diese Kosten letztlich „mit Menschenleben bezahlt“ würden.

Laut Kennedy „wird der Hauptgrund für das Scheitern Amerikas darin liegen, dass wir zulassen, dass unser Land immer kränker, depressiver, fetter und unfruchtbarer wird, während wir gleichzeitig unsere nationale Sicherheit lähmen.“

Er fügte hinzu:

„Die gute Nachricht ist, dass wir all dies ändern können, und zwar sehr, sehr, sehr schnell. Es beginnt damit, dass wir mit aller Härte gegen Korruption und die Konflikte in unserer Aufsichtsbehörde und in diesem Gebäude vorgehen. Diese Konflikte haben unsere Aufsichtsbehörden in Raubtiere gegen das amerikanische Volk verwandelt – und insbesondere gegen unsere Kinder.“

Johnson sagte, dass diejenigen, die vor der Epidemie chronischer Krankheiten gewarnt haben, verteufelt wurden, insbesondere während der COVID-19-Pandemie:

„Diejenigen, die die aktuelle Lehrmeinung ernsthaft in Frage stellen oder alternative Behandlungsmethoden und Ansätze anbieten, werden in der Regel verspottet, verunglimpft und kaltgestellt, wobei konzertierte Anstrengungen unternommen werden, um ihren Ruf und ihre Karriere zu zerstören.

„Wir alle haben dies während der Pandemie miterlebt, als hochqualifizierte und angesehene Ärzte, die den Mut und das Mitgefühl hatten, COVID-Patienten mit billigen Generika zu behandeln, gefeuert, verklagt und entweder ihre medizinischen Zulassungen und Zertifizierungen verloren oder ernsthaft bedroht wurden.“

Makary sagte, dass die von ihm als „Falschinformationspolizei“ bezeichnete Gruppe zwar Ärzte, Wissenschaftler und andere Personen ins Visier genommen habe, die offizielle Richtlinien in Frage stellten, „der größte Verursacher von Falschinformationen jedoch die Regierung der Vereinigten Staaten war“.

Kennedy bezeichnete dies als „spirituellen Kampf“ und sagte, dass die amerikanische Gesellschaft über eine „inhärente Widerstandsfähigkeit“ verfüge, die ihr helfen könne, die aktuelle Gesundheitskrise zu überwinden.

„Solange wir diese Widerstandsfähigkeit haben, werden wir immer wieder auf die Beine kommen. Als Amerikaner werden wir das nicht tun, wenn unsere Kinder alle chronisch krank sind.“

The Defender veröffentlicht gelegentlich Inhalte im Zusammenhang mit der gemeinnützigen Mission von Children’s Health Defense, die die Ansichten von Herrn Kennedy zu den Themen enthalten, die CHD und The Defender regelmäßig behandeln. Herr Kennedy, ein unabhängiger Kandidat für das Amt des Präsidenten der USA, ist von CHD beurlaubt. In Übereinstimmung mit den Regeln der Federal Election Commission stellen diese Inhalte keine Unterstützung der Kandidatur von Herrn Kennedy oder seiner Unterstützung für die Kampagne von Präsident Donald Trump dar.

Sehen Sie sich hier die Diskussionsrunde an.

Es gibt Drachen

Todd Hayen

Ich habe die meiste Zeit meines langen Lebens schlafend verbracht. Ich war 8 Jahre alt, als auf JFK ein Attentat verübt wurde. Erst als ich in meinen 30ern war, habe ich überhaupt darüber nachgedacht (nun ja, vielleicht ein „erster Gedanke“ ein Jahrzehnt vor jeder ernsthaften Überlegung). Ich war 9 Tage vor meinem 14. Geburtstag, als der Mensch angeblich einen Riesensprung auf dem Mond machte – ich dachte nicht weiter darüber nach – es war natürlich echt.

Ich wurde fast eingezogen, um im „gerechten“ Krieg in Vietnam zu kämpfen, und erlebte unzählige Weltereignisse, von denen ich nicht einmal etwas mitbekam.

Ereignisse, bei denen es um falsche Flaggen, CIA-Manipulationen und Gott weiß was noch alles ging. Ich habe all das miterlebt, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken – es war alles, was man mir erzählt hatte, nichts weiter. Es war das übliche Geschäft. Das meiste, wenn nicht alles, hatte keine direkten Auswirkungen auf mich oder meine Fähigkeit, zu essen, zu arbeiten, zu spielen und mein Leben in relativem Komfort zu leben.

Als Covid auftauchte, bekam ich endlich den großen Tritt in den Hintern, und als ich langsam vollends erwachte, wurde mir klar, dass alles, was in meinem Leben an mir vorbeiging und was ich für normal gehalten hatte, alles andere als normal war. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich glaube, ich war schon immer ein klitzekleines bisschen wach. Ich habe mich oft am Kopf gekratzt und war immer an einer alternativen Sicht der Dinge interessiert.

Aber diese Erkenntnisse waren für mich immer nebensächlich.

Im Großen und Ganzen war das Leben gut, den Menschen konnte man vertrauen, die Regierung mag manchmal verrückt sein, aber im Allgemeinen war sie wohlwollend und gab sich große Mühe, anständig zu sein. Die abscheulich hässlichen, seltsamen oder betrügerischen Dinge waren die Anomalien, nicht die Norm.

Ich glaube, der 11. September hat mir wirklich den Boden unter den Füßen weggezogen, aber ich hatte immer noch nicht den Glauben an das Fundament des „Richtigen“ in der Welt verloren. Aber die ganze Sache fiel in sich zusammen, als Covid seinen Amoklauf mit falscher Rhetorik und betrügerischen Lügen begann. Jetzt hat sich der Kreis geschlossen, und ich traue überhaupt nichts mehr, es ist so ziemlich alles schlecht, hässlich und böse. Es ist schwer, mich davon zu überzeugen, dass es auch nur einen anständigen Menschen an der Macht gibt.

Was bedeutet das für mich (uns)? Das ist eine schwer zu beantwortende Frage. Ich weiß, dass es uns im üppigen Westen, dem „freien und tapferen“ Nordamerika, ziemlich gut geht. Das ist schon seit geraumer Zeit so, und wenn man nicht zu genau hinschaut, kann man ein ziemlich sorgloses Leben führen, auch wenn die Maden direkt unter der Oberfläche nagen.

Sicher, man wird mit dem üblichen Mist konfrontiert, das ist klar – verlorene Jobs, Krankheiten, widerspenstige Kinder – aber wenn man seine Karten richtig ausspielt und sich an die Regeln hält, geht es einem meistens gut. Es sei denn, man ist gesellschaftlich ausgegrenzt. Aber selbst dann sind die Dinge viel besser als früher – und sicherlich besser als in den meisten anderen Teilen der Welt.

Der Schlüssel ist also, die dunklen Seiten zu ignorieren (siehe meinen Artikel „Es geht nur um die Erzählung“ > LINK), alles zu tun, was der „Mann“ von Ihnen verlangt, und Sie werden sicher sein. Wenn Sie den Sturm überstanden haben (wann immer er aufzieht), können Sie zu Ihrem angenehmen Leben zurückkehren. Spaß, Spiele, Essen, Autos, Zeug – eine Menge Zeug. Glücklich sein. Bis du natürlich merkst, dass du nicht wirklich glücklich bist. Sie wissen, dass Sie glücklich sein sollten, aber Sie sind es nicht.

Unnötig zu sagen, dass das glückliche Leben flüchtig ist. Viele von uns wissen das nicht, noch nicht, aber es wird nicht mehr lange „gut“ bleiben. Es gibt Drachen da draußen an den Rändern, und wir bewegen uns langsam auf den Rand zu. Natürlich sind die Drachen, von denen man uns sagt, dass es sie gibt (wie Klimawandel, Überbevölkerung, Treibstoffmangel, weitere Pandemien, zu viele Kühe usw.), nicht die wahren Drachen.

Das sind die Drachen, die uns die Agenda präsentiert, und sie präsentieren diese speziellen Drachen, weil sie sie geschaffen haben, und deshalb haben sie eine Lösung, um mit ihnen umzugehen. Im Grunde genommen laufen alle ihre Lösungen darauf hinaus, eine Welt mit „weniger von uns“ zu schaffen.

Sobald wir alle in Scharen zu sterben beginnen (seit 2020 sind bereits Millionen von Menschen gestorben, und das nicht wegen der Krankheit, die sie Covid nennen), werden sie uns sagen, dass es einen Silberstreif am Horizont gibt – weniger Menschen bedeuten weniger Drachen. Man hat uns bereits davon überzeugt, dass wir ein Krebsgeschwür für den Planeten sind. Und dass wir wirklich ausgerottet werden sollten. Nur die Würdigen sollten leben. Diejenigen, die wohlhabend genug sind, um die Implantate, die künstlichen Organe und das verlängerte Leben zu bekommen – die Wohlhabenden sind die Elite, die herrschende Klasse. Der Rest von uns ist nutzlos – nutzlose Esser. Ein paar von uns werden sie noch eine Weile behalten, weil es für sie wahrscheinlich besser ist, wenn sie das tun. Aber diejenigen von uns, die sie behalten, werden bestenfalls Leibeigene, schlimmstenfalls regelrechte Sklaven sein. Aber für diese Menschen wird gesorgt sein – und sie werden glücklich sein.

Nur werden sie darüber nicht glücklich sein. Die elitären Kräfte, die hinter all dem stehen, haben ihre eigene Pille geschluckt. Sie glauben, dass alles, was einen Menschen glücklich macht, materieller Reichtum, Essen, Sex, Unterhaltung, Dinge, Gesundheit und das Fehlen von Leid ist. Sie denken nicht an die Seele und daran, was die Seele braucht, um zufrieden und erfüllt zu sein. Das kommt ihnen nicht in den Sinn. Ihrer Meinung nach sind wir Maschinen, und wir sind Maschinen, die das Leben nur durch die Sinne erfahren. Die Vorstellung einer Seele ist ein Mythos (siehe das Werk von Noah Harari). Wenn wir die Sinne glücklich und erfüllt halten, ist alles andere unwichtig. Lesen Sie Huxleys A Brave New World, um mehr darüber zu erfahren … eine brillante Erkenntnis von vor fast 100 Jahren.

Sie werden uns also in Smart Cities unterbringen, unsere Reisemöglichkeiten einschränken, unsere Freiheiten begrenzen, unsere Ressourcen begrenzen, den Besitz von so ziemlich allem verbieten und uns mit „Zeug“ überschwemmen, das wir von ihnen mieten. Spiele, Holodecks, Drogen, Sex (Porno – nicht Sex mit echten Menschen, wohlgemerkt, wir könnten Sex mit Liebe verwechseln, und das können wir natürlich nicht haben) – all das wird es im Überfluss geben. „Lebe dein Leben in vollen Zügen“, werden sie sagen. „Seid glücklich!“, werden sie sagen. Aber sie werden unseren Kontakt mit anderen Menschen, die wir lieben, einschränken, sie werden unsere Quellen für die Anbetung einschränken, sie werden unsere Gemeinschaft einschränken oder zerstören, sie werden versuchen, die Natur zu zerstören. Aber sie werden nicht glauben, dass irgendetwas davon von Bedeutung ist.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr Plan scheitern wird. Was meinen Sie dazu? Wir (oder ich sollte sagen, viele von uns, wenn nicht sogar die meisten – abgesehen von den meisten von Ihnen, die dies hier lesen) werden noch sehr lange Zeit mitspielen. So wie wir es offensichtlich gerade jetzt tun. Die Verlockung der Sinne funktioniert immer eine Weile lang.

Drogensüchtige sind anfangs glücklich, aber dann verschrumpeln sie und sterben. Es ist unvermeidlich, dass die Befriedigung der materiellen Sinne irgendwann nach hinten losgehen wird. Aber leider werden viele Menschen leiden, bevor ihnen dämmert, dass sie reingelegt worden sind. Dann werden sie es herausfinden. Und wenn sie das tun, wird Gottes großes Experiment fortgesetzt, diesmal mit einem klareren Verständnis dessen, was dem Leben einen Sinn gibt.

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