Kategorie: Nachrichten
Wie gefährlich und wie akut ist die aktuelle globale Energiekrise?
Krieg gegen Iran führt zu starkem Anstieg der Öl- und Gaspreise
X-Nutzer stellen fest, dass ihre echten Namen in Israel gegoogelt werden, nachdem sie die X-Verifizierungssoftware „Au10tix” verwendet haben
Von Alan Macleod
Eine Vielzahl anonymer X-Nutzer (Twitter) hat berichtet, dass ihre richtigen Namen plötzlich in Israel gegoogelt werden, kurz nachdem sie begonnen haben, das Land für seine Handlungen in Palästina zu kritisieren. Einige brachten dieses Phänomen mit Au10tix in Verbindung, einer Software, die X von seinen Nutzern (auch von anonymen) verlangt, um ihre wahre Identität zu überprüfen.
Au10tix ist ein israelisches Unternehmen, das von ehemaligen israelischen Spionen der Eliteeinheit 8200 des israelischen Militärgeheimdienstes gegründet wurde und mit diesen besetzt ist. MintPress News untersucht dieses beunruhigende Phänomen.
Israel will jetzt wissen, wer seine Feinde sind
Du kannst jetzt auf deren Liste stehen.
Ein Video sorgt derzeit für Aufsehen: Mehrere anonyme Nutzer:innen auf X berichten, dass ihre echten Namen plötzlich in Israel gegoogelt wurden, nachdem sie das Land wegen des Kriegs in… pic.twitter.com/erEHwyBCEZ
— Don (@Donuncutschweiz) March 9, 2026
„Die größte Honeypot-Operation der Welt”
„Ich scherze nicht, wenn ich sage, dass mein vollständiger Name, einschließlich meines zweiten Vornamens, in den letzten 24 Stunden elf Mal in Israel gesucht wurde”, schrieb TransFemPOTUS, ein anonymer X-Nutzer, der Israels Vorgehen scharf kritisiert hat.
Dies war kein Einzelfall. „Anscheinend wurde mein vollständiger Name neulich in Israel gesucht”, verriet TheAtlantean9, ein anonymer Nutzer der extremen Linken mit einer palästinensischen Flagge in seiner Biografie.
Unterdessen erklärte der Künstler Bionico Bandito: „Mein vollständiger Name wurde 100 Mal in Israel gesucht, als ich dies gepostet habe”, und bezog sich dabei auf eine Karikatur, die die Hinrichtung von Mitarbeitern von Jeffrey Epstein darstellt.
Weltweit berichten anonyme Nutzer, von konservativen japanischen Accounts bis hin zu amerikanischen Verschwörungstheoretikern, dass Daten von Google Trends zeigen, dass ihre echten Namen, die nirgendwo online veröffentlicht sind, in Israel massenhaft gesucht werden.
Wie kann das passieren? Einige gaben Au10tix die Schuld. „Nur Au10tix und X verfügen über meine Daten, die bei der Identitätsprüfung erhoben wurden“, schrieb ein Nutzer in einem viralen Beitrag und fügte hinzu: „Die Gerüchte sind absolut wahr.“
„Es ist nun zu 100 % bestätigt, dass Israel anonyme Nutzer auf X und deren Familienangehörige googelt, kurz nachdem sie sich gegen das Land ausgesprochen haben“, schrieb ein anderer und kam zu dem Schluss: „X ist nun die größte Honeypot-Operation auf dem Planeten.“
Im Mittelpunkt der Theorie steht das israelische Sicherheitsunternehmen Au10tix, das 2023 mit der Überprüfung der Identität von Nutzern beauftragt wurde – eine Voraussetzung für die Teilnahme am Premium-Service von X, der den Nutzern eine weitaus größere Reichweite ermöglicht.
Für diesen Vorgang müssen die Nutzer ein Foto ihres Reisepasses oder eines anderen Lichtbildausweises hochladen und Au10tix erlauben, ihr Gesicht über die Kamera ihres Geräts zu scannen. Au10tix behauptet, dass es die Daten der Nutzer innerhalb von 72 Stunden nach Erhalt löscht. Die Tatsache, dass das Unternehmen von Veteranen der berüchtigten israelischen Spionagegruppe Unit 8200 gegründet wurde und mit diesen besetzt ist – einer Gruppe, die hinter vielen der skandalösesten Hacking-, Infiltrations- und Cyberkriegsskandale des letzten Jahrzehnts steckt –, hat jedoch bei vielen zu großer Skepsis geführt.
Die Vorstellung, dass Au10tix selbst oder die israelische Regierung die von den Nutzern bereitgestellten Daten nutzen könnten, um Online-Kritik zu bekämpfen, ist keineswegs abwegig. Es ist bereits bekannt, dass das Heimatschutzministerium dasselbe tut und Hunderte von Vorladungen an Google, Facebook, Instagram, Reddit, Discord und andere große Social-Media-Apps verschickt, in denen es die Herausgabe der persönlichen Daten und Identitäten anonymer Nutzer fordert, die die Maßnahmen der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) kritisiert haben. Regierungsbeamte bestätigten gegenüber der New York Times, dass die Plattformen ihren Forderungen oft nachgekommen sind.
Au10tix: Authentisch israelisch

Au10tix wurde 2002 von Ron Atzmon gegründet, einem Veteranen der Einheit 8200, dessen Vater Schatzmeister der Likud-Partei von Benjamin Netanjahu war. Das Unternehmen begann mit der Bereitstellung von Hightech-Sicherheitssystemen an Flughäfen und anderen Orten, bevor es sich auf den Online-Bereich ausweitete.
Atzmon macht keinen Hehl aus seinen starken politischen Ansichten. Sein berufliches LinkedIn-Profil ist übersät mit Beiträgen, in denen er Israel unterstützt oder amerikanische Studenten verurteilt, die gegen Israels Angriff auf Gaza protestieren, indem er sie mit dem Ku-Klux-Klan vergleicht oder Videos des rechtsextremen Kommentators Douglas Murray repostet, in denen er die Demonstranten als antisemitische Unterstützer des Terrors darstellt.
Eine beträchtliche Anzahl der Mitarbeiter von Au10tix sind ebenfalls ehemalige israelische Geheimagenten. Bis 2016 war Eliran Levi Agent der Einheit 8200. Im Jahr 2022 stellte ihn das Unternehmen als Entwickler ein. Andere hingegen wechseln direkt vom Geheimdienst zu Au10tix. Lior Emuna beispielsweise gab ihre Stelle als Geheimdienstanalystin bei der Einheit 8200 auf, um zu Au10tix zu wechseln. Heute ist sie Analytics Managerin. Und 2019 gab Sara Benita ihre Position als Betreiberin von Mobilkommunikationssystemen bei der Einheit 8200 auf, um Ingenieurin für das Unternehmen zu werden. Der Direktor für Produktmanagement, Shay Rechter, war vor seinem Eintritt in die Organisation ein hochrangiger Kommandeur der israelischen Streitkräfte (IDF).
Die Einheit 8200 ist die elitärste Geheimdienstabteilung der IDF. Sie wird oft als „Israels Harvard“ bezeichnet und ist das Herzstück des Hightech-Spionage- und Militärapparats des Landes. Die Einheit widmet sich der Überwachung, Cyberkriegsführung und Online-Manipulation und war in den letzten Jahren für viele der schockierendsten Fälle von technologiebasierter Sabotage und Terror verantwortlich.
Dazu gehört auch der libanesische Pager-Anschlag von 2024, bei dem Agenten Tausende von mit Sprengfallen versehenen elektronischen Geräten ins Land schmuggelten, diese massenhaft zur Explosion brachten und dabei 42 Menschen töteten und Tausende weitere verletzten. Das Ereignis wurde weithin verurteilt, sogar vom ehemaligen Direktor der CIA, Leon Panetta, als Terrorakt.
Die Einheit 8200 entwickelte auch die berüchtigte Pegasus-Software, mit der weltweit mehr als 50.000 Journalisten, Politiker, Diplomaten, Wirtschaftsführer und Menschenrechtsaktivisten ausspioniert wurden. Zu den bestätigten Zielen gehörten der französische Präsident Emmanuel Macron, der pakistanische Premierminister Imran Khan und der irakische Präsident Barham Salih.
Zu den bekannten Käufern von Pegasus gehören die Central Intelligence Agency und die Regierung von Saudi-Arabien, die damit den Journalisten Jamal Khashoggi von der Washington Post ausspionierten, bevor er von saudischen Agenten in der Türkei ermordet wurde. Alle Verkäufe von Pegasus mussten von der israelischen Regierung genehmigt werden, die Berichten zufolge Zugriff auf die Daten hatte, die die ausländischen Kunden von Pegasus sammelten.
Die Einheit 8200 soll auch Malware entwickelt haben, die Microsoft Windows-Betriebssysteme angriff und dabei gefundene Sicherheitslücken nutzte, um Kontrollsysteme anzugreifen, Festplatten zu löschen und wichtige Systeme wie die Energieinfrastruktur des Iran lahmzulegen.
Ihr tödlichstes Unterfangen ist jedoch zweifellos das Projekt Lavender. Die Gruppe entwickelte die Software Lavender, die mithilfe von KI und Big Data ein Profil jeder Person in Gaza (einschließlich Kinder) erstellt und ihnen eine Punktzahl von 1 bis 100 zuweist, basierend auf den wahrgenommenen Verbindungen der Personen zur Hamas. Eine Vielzahl von Merkmalen, darunter ähnliche Arbeitszeiten oder die Zugehörigkeit zu einer WhatsApp-Gruppe mit einem bekannten Hamas-Mitglied, würden die Punktzahl erhöhen.
Erreichte die Punktzahl einer Person einen bestimmten Wert, wurde sie automatisch auf eine Liste gesetzt.
Diese KI-gesteuerten Todeslisten ermöglichten es der IDF, eine Möglichkeit zu finden, um das zu umgehen, was sie als „Zielengpässe” bezeichneten. Allein in den ersten Wochen des Angriffs identifizierte Lavender über 37.000 Palästinenser, die hingerichtet werden sollten. Diese Systeme wurden kaum oder gar nicht von Menschen überwacht.
Lavender ist bekannt dafür, dass es sehr unzuverlässig ist. Viele Berufsgruppen mit ähnlichen Kommunikationsmustern wie die Hamas, darunter Polizisten und Feuerwehrleute, oder sogar Menschen mit dem gleichen Namen wie ein Widerstandskämpfer, wurden zur Hinrichtung vorgemerkt. Quellen der IDF selbst gehen von einer Falsch-Positiv-Rate von 10 % aus.
Die Einheit 8200 konnte dies dank des massiven Überwachungsapparats tun, den sie im Laufe der Zeit aufgebaut hat. Jede öffentliche Bewegung der Palästinenser wird von Gesichtserkennungskameras überwacht. Ihre Anrufe, SMS und E-Mails werden überwacht. Zu jedem Palästinenser werden Dossiers angelegt, die ihre Krankengeschichte, ihr Sexualleben und ihre Suchhistorie enthalten, damit diese Informationen später für Erpressung oder Nötigung verwendet werden können. Wenn beispielsweise eine Person ihren Ehepartner betrügt, dringend eine medizinische Operation benötigt oder heimlich homosexuell ist, kann dies als Druckmittel eingesetzt werden, um Zivilisten zu Informanten und Spionen für Israel zu machen. Ein ehemaliger Mitarbeiter der Einheit 8200 berichtete, dass er im Rahmen seiner Ausbildung verschiedene arabische Wörter für „schwul” auswendig lernen musste, damit er sie in Gesprächen heraushören konnte.
Aus diesem Grund ist die Zusammenarbeit von X mit Au10tix, einer Organisation, die von Agenten einer ausländischen Macht gegründet wurde und betrieben wird und die Nutzer dazu zwingt, ihre intimsten persönlichen Daten preiszugeben, so umstritten. Die Einheit 8200 wurde gegründet, um weltweit Cyberkriegsführung und geheime Spionageoperationen durchzuführen, und es ist eine offene Frage, inwieweit sich jemand jemals wirklich aus dem Spionagegeschäft zurückzieht.
Obwohl ihr Ruf weltweit sehr umstritten ist, gilt die Einheit 8200 als die prestigeträchtigste Gruppe innerhalb des israelischen Militärs. In einem Land mit Wehrpflicht geben Eltern ein Vermögen für Mathematik- und Naturwissenschaftsunterricht für ihre Kinder aus, in der Hoffnung, dass diese das hart umkämpfte Auswahlverfahren bestehen, da sie wissen, dass dies ein schneller Weg zu einer lukrativen Karriere im boomenden Hightech-Sektor des Landes ist. Hunderte von ihnen arbeiten schließlich bei Google, Amazon, Facebook und anderen großen amerikanischen Technologieplattformen.
Au10tix hat betont, dass es keine persönlichen Daten der Nutzer speichert, einschließlich ihrer Identität. Aber wenn ein Unternehmen von Personen gegründet wird, geleitet wird und mit Mitarbeitern besetzt ist, die aus einer der berüchtigtsten Spionageorganisationen der Welt stammen – einer Organisation, deren Vorgehensweise darin besteht, sowohl ihre Verbündeten als auch ihre Gegner zu infiltrieren, zu überwachen und zu erpressen –, stellt sich die Frage: Warum sollten wir ihnen vertrauen?
Nein, der Krieg gegen den Iran geht nicht um China. Europa sollte sich viel mehr Sorgen machen
Arnaud Bertrand
Der große Talking Point im Westen, um den illegalen Angriffskrieg gegen den Iran zu rechtfertigen, lautet derzeit, dass es dabei in Wirklichkeit um China gehe – als Teil einer Strategie, China energetisch einzukreisen und ihm einen geopolitischen Partner zu entziehen.
Dieses Narrativ wird inzwischen bis zur Absurdität getrieben. Der ehemalige US-Botschafter in China, Nicholas Burns, verspottete China sogar öffentlich als einen „kraftlosen Freund“, weil es dem Iran im Kampf gegen die USA nicht hilft. Es sagt viel darüber aus, wie zynisch Teile der US-Eliten geworden sind, dass ein hochrangiger amerikanischer Politiker eine nuklear bewaffnete Großmacht dafür verspottet, keinen Krieg mit den Vereinigten Staaten zu beginnen. Man würde darüber lachen, wenn das Thema nicht so ernst wäre.
Dieses Narrativ kommt nicht nur aus Washington, sondern auch aus Europa – und sogar aus einigen überraschenden (und enttäuschenden) Richtungen. Ein Beispiel ist Jean-Luc Mélenchon, der Vorsitzende von La France Insoumise, der wichtigsten linken Oppositionspartei Frankreichs. Er wiederholt Washingtons Argumente und sagt, der Krieg gegen den Iran gehe tatsächlich um China, weil er „Chinas Möglichkeiten zur Ölversorgung einschränkt“.
Man würde nicht erwarten, dass Mélenchon fast wortgleich das wiederholt, was Lindsey Graham oder das Hudson Institute (ein rechtsgerichteter neokonservativer Thinktank in den USA) auf Fox News sagen – aber genau das passiert.
Grundsätzlich gilt: Wenn ein bestimmtes Kriegsnarrativ von den USA – insbesondere von amerikanischen Neokonservativen – verbreitet wird, sollte man es mit großer Skepsis betrachten. Sie sind nicht gerade dafür bekannt, dass sie die Wahrheit einem guten Narrativ vorziehen.
Natürlich würden sie sagen, ihre Strategie sei Teil eines großen Masterplans, der letztlich die globale Ordnung neu gestalten und ihren wichtigsten Rivalen in die Schranken weisen soll. Es ist genau die Art von Wohlfühl-Narrativ, die in Washington gut ankommt.
Vielleicht stimmt es sogar – vielleicht ist es wirklich ihr Plan. Wer weiß? Aber selbst wenn das so wäre, wäre er völlig realitätsfern. Und ohnehin gilt das alte Sprichwort: „Kein Plan überlebt den ersten Kontakt mit dem Feind.“ Oder, wie Mike Tyson es ausdrückte: „Jeder hat einen Plan, bis er einen Schlag ins Gesicht bekommt.“
Die USA hatten auch den Plan, mit dem Irakkrieg den Nahen Osten zu „demokratisieren“. Wir wissen alle, wie das ausgegangen ist.
Die Wahrheit ist: Unabhängig davon, wie sich der Krieg gegen den Iran entwickelt – und wir stehen noch ganz am Anfang; Berichte deuten bereits darauf hin, dass das Pentagon einen Krieg bis September einplant – wird China wahrscheinlich deutlich weniger betroffen sein als andere. Und das gilt insbesondere für Europa.
Das bedeutet auch, dass Herr Mélenchon gut daran täte, sich mehr Sorgen über die Folgen für sein eigenes Land – Frankreich – zu machen, statt Washingtons Argumente über ein Land zu wiederholen, das den Iran kaum braucht. Frankreich und Europa hingegen sind viel stärker an genau die Energiemärkte gebunden, die dieser Krieg gerade massiv destabilisiert.
Schauen wir uns die Zahlen an und nehmen wir einmal ein perfektes Szenario aus amerikanischer Sicht an: Der Iran kapituliert, es kommt zu einem Regimewechsel und eine neue, Washington freundlich gesinnte Regierung übernimmt die Macht – etwa unter Führung von Pahlavi oder einer ähnlichen Figur.
Um es klar zu sagen: Das ist extrem unwahrscheinlich. Aber nehmen wir für einen Moment diesen neokonservativen Wunschtraum an.
Würde das den USA mehr Einfluss gegenüber China verschaffen? In gewissem Maß ja – aber dieser Einfluss wäre klein und kurzlebig.
Der Iran ist tatsächlich ein bedeutender Öllieferant für China – nach Saudi-Arabien der zweitgrößte. Doch insgesamt ist China energiepolitisch erstaunlich autark: Seine Energie-Selbstversorgungsrate lag im letzten Jahr bei 84,6 %.
Rechnet man aus, wie abhängig China insgesamt vom Iran ist, kommt man auf nur etwa 1,5 % seines gesamten Energiebedarfs. Für ein Land, dessen eigene Primärenergieproduktion jährlich um etwa 4,6 % wächst, ist das fast vernachlässigbar.
China könnte den Iran theoretisch innerhalb von vier Monaten vollständig ersetzen, indem es einfach seine eigene Produktion weiter steigert. Tatsächlich hat man sich bereits vorbereitet: Chinas Rohölimporte stiegen im Januar und Februar um 15,8 % gegenüber dem Vorjahr, weil Peking bewusst Vorräte aufbaute.
Nach Angaben des Analysten Chim Lee von der Economist Intelligence Unit verfügt China heute über etwa 120 Tage Importreserve. Das bedeutet, dass das Land theoretisch sogar einen vollständigen Stopp aller Ölimporte vier Monate lang überstehen könnte – geschweige denn nur den Ausfall des iranischen Öls.
Zudem ist China selbst ein bedeutender Ölproduzent: Es ist der fünftgrößte Ölproduzent der Welt, noch vor Iran oder Venezuela. Inländisch produziert China ungefähr so viel Öl wie Iran und Venezuela zusammen.
Hinzu kommt: China ist – anders als Europa – Nachbar Russlands, des zweitgrößten Ölproduzenten der Welt. Und im Gegensatz zu Europa unterhält es ausgezeichnete Beziehungen zu diesem Land.
China hat langfristige Energieverträge mit Russland abgeschlossen, die es weitgehend vor Preisschwankungen schützen.
Selbst die Annahme, dass die USA im Falle einer Kontrolle über iranisches Öl die Lieferungen an China stoppen würden, ist fraglich. Wahrscheinlicher wäre, dass sie genau das tun würden, was sie bereits in Venezuela getan haben: das Geld aus den Verkäufen kassieren, während das Öl weiterhin nach China verkauft wird – nur ohne den Rabatt, den China bisher bekam.
Das wahrscheinlichste Ergebnis eines von den USA kontrollierten Iran wäre also schlicht, dass China die gleichen 1,5 % Energie künftig aus einem von den USA kontrollierten Iran beziehen würde.
Für China wäre das verkraftbar.
Tatsächlich haben sich einige Folgen des Krieges bisher sogar positiv für China ausgewirkt.
So mussten die USA ihr THAAD-Raketenabwehrsystem aus Südkorea abziehen – die einzige permanente THAAD-Stationierung der USA im Ausland –, um Systeme zu ersetzen, die im Nahen Osten beschädigt wurden.
Dieses System hatte 2017 massive Spannungen mit China ausgelöst. China stoppte Tourismus nach Südkorea, die Lotte-Gruppe musste sich weitgehend aus dem chinesischen Markt zurückziehen, Hyundai und Kia schlossen Fabriken, und K-Pop verschwand aus chinesischen Medien.
Und jetzt bauen die USA das System einfach ab und schicken es in den Nahen Osten. Südkorea nahm also enorme wirtschaftliche Schäden in Kauf – nur damit Washington das System wieder abzieht, sobald es ihm passt.
Die Lehre daraus ist offensichtlich.
Neben der mangelnden Verlässlichkeit der USA als Sicherheitsgarant gibt es noch zwei weitere Lektionen.
Die erste betrifft die Grenzen amerikanischer Machtprojektion: Iran, ein mittelgroßer Staat unter jahrzehntelangen Sanktionen, konnte die amerikanische Luftverteidigung im gesamten Nahen Osten innerhalb einer Woche so stark belasten, dass Washington Systeme aus Asien abziehen musste.
Die zweite betrifft die Qualität amerikanischer Ausrüstung. THAAD gilt als eines der modernsten Raketenabwehrsysteme der USA, doch Iran konnte in den ersten Kriegstagen zwei Systeme beschädigen oder zerstören – mit genau den Raketen, die THAAD eigentlich abfangen soll.
Wenn das gegen Iran passiert – was sagt das über seine Leistungsfähigkeit gegen einen Gegner wie China?
Ein weiterer Effekt des Krieges könnte langfristig sogar Chinas erneuerbare Energien stärken.
Jeder Tag, an dem die Straße von Hormus unsicher ist, jeder Ölpreisschock, jede Panik auf den Energiemärkten zeigt der Welt, warum Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ein strategisches Risiko ist.
Während sich die USA als „Tankstelle der Welt“ positioniert haben, hat China massiv in erneuerbare Energien investiert. Dieser Krieg bestätigt Chinas Strategie.
China dominiert inzwischen große Teile der grünen Energie-Lieferketten – von Solarmodulen über Batterien bis zu Elektroautos – und die Nachfrage nach diesen Technologien steigt nun weltweit.
Kurz gesagt: Selbst im bestmöglichen Szenario für Washington verliert China lediglich einen günstigen Öllieferanten, den es kaum braucht – während gleichzeitig die Nachfrage nach Technologien wächst, in denen China weltweit führend ist.
Wenn eine „große Strategie“ darin besteht, den Gegner leicht zu stören und ihn dadurch langfristig sogar stärker zu machen, sollte man sie vielleicht überdenken.
Europa trifft es viel härter
Für Europa sind die Folgen dieses Krieges weitaus gefährlicher.
Die EU ist stark von Energieimporten abhängig. Laut Eurostat liegt die Importabhängigkeit bei 58,4 % – die Selbstversorgung also nur bei rund 41 %, etwa halb so viel wie in China.
Und von wem ist Europa abhängig? Vor allem von den USA.
Seit dem Ukrainekrieg hat sich Europas Energieabhängigkeit von den USA vervierfacht: von 4 % im Jahr 2018 auf etwa 22 % heute.
Der Iran ist zwar kein direkter Lieferant für Europa. Doch der Krieg hat bereits dramatische Auswirkungen auf die Energiemärkte.
Die faktische Blockade der Straße von Hormus nimmt rund 20 % der globalen Ölversorgung vom Markt. Gleichzeitig ist Katars LNG-Produktion – ebenfalls etwa 20 % des weltweiten LNG-Marktes – stark beeinträchtigt.
Europa ist dadurch besonders verwundbar, weil es so stark auf Energieimporte angewiesen ist.
Und wer profitiert?
Die USA sind gleichzeitig das Land, das den Krieg begonnen hat und der größte Öl- und Gasproduzent der Welt.
Europa zahlt damit de facto eine Kriegsprämie für Energie an die USA – eine Prämie, die durch einen Krieg entsteht, den die USA selbst führen.
Der Krieg könnte zudem ein ähnliches Ergebnis haben wie der Ukrainekrieg: Damals ersetzte Europa russisches Pipelinegas durch amerikanisches LNG.
Wenn jetzt der gesamte Golf destabilisiert wird, bleiben noch weniger Alternativen – und Europa wird noch stärker auf amerikanische Energie angewiesen sein.
Es gäbe zwar eine Alternative: Europa könnte seine Energiewende beschleunigen und stärker auf chinesische Solar-, Batterie- und Elektrotechnologie setzen.
Doch hier entsteht ein Teufelskreis: Je stärker Europa von amerikanischer Energie abhängig wird, desto größer wird der politische Druck aus Washington, chinesische Alternativen zu blockieren.
Genau das passiert bereits: Europa erhebt Zölle auf chinesische Elektroautos und untersucht chinesische Solarfirmen – häufig auf Druck aus Washington.
So wird Europas Energieabhängigkeit weiter zementiert.
Eine Welt, in der Macht zählt
Der Krieg gegen den Iran schafft zudem einen gefährlichen Präzedenzfall: Eine Supermacht greift einen souveränen Staat an, tötet dessen Führung und versucht einen Regimewechsel – ohne ernsthaften Kriegsgrund.
Das schafft eine Welt, in der „Macht Recht schafft“.
Und in einer solchen Welt zählt vor allem eines: Macht.
China hat sie. Europa nicht.
China verfügt über die größte Marine der Welt, eine enorme industrielle Basis und technologische Dominanz in vielen Schlüsselindustrien.
Europa hingegen ist militärisch zersplittert, energiepolitisch abhängig und politisch gespalten.
Europa ist eine Macht, die nur in einer Welt mit Regeln wirklich bestehen kann. Doch ausgerechnet diese Regeln werden gerade untergraben.
Deshalb ist es aus europäischer Sicht eigentlich irrational, sich über China Sorgen zu machen.
China wird mit diesem Krieg vermutlich gut zurechtkommen.
Europa hingegen könnte in eine strategische Abhängigkeit geraten, aus der es kaum noch herauskommt.
Und genau deshalb sollte Europa sich fragen:
Wer verteidigt eigentlich Europas Interessen?
Gewinner – Verlierer der Woche

Gewinner der Woche
BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht (56) hat ein Ende der sogenannten Brandmauer gegen die AfD gefordert und für eine Zusammenarbeit mit der Alternative für Deutschland geworben. In einem Gastbeitrag für die neu gegründete Zeitung „Ostdeutsche Allgemeine“ betonte Wagenknecht Gemeinsamkeiten von BSW-Wählern und AfD-Anhängern: „Wer AfD wählt, wünscht sich keinen neuen Faschismus, sondern erschwingliche Preise, bessere Bildung für seine Kinder, weniger Kriminalität und Migration, kurz: Ein Deutschland, das wieder funktioniert, in dem sich gut und sicher leben lässt und das international geachtet und nicht ausgelacht wird.“ BSW-Wähler würden dies ganz ähnlich sehen.
Koalitionen des BSW mit Parteien, die eine Zusammenarbeit mit der AfD ausschließen, nannte die BSW-Gründerin einen „schweren Anfängerfehler“. Die sogenannte Brandmauer sei „ein demokratischer Irrweg“.
Hehre Worte, aber Skepsis bleibt angebracht. Wie heißt es doch noch gleich in Goethes Faust (Osterspaziergang): „Die Botschaft hör‘ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“ Nun wollen wir nicht so weit gehen und Wagenknecht wieder eine „politische Trickbetrügerin“ nennen. Wahr ist aber leider, bis zum Beweis des Gegenteils: Wer BSW gewählt hat, hat noch immer Altpartei bekommen. Siehe Thüringen, siehe Brandenburg.
Der Deutschland-Kurier meint: Jeder verdient eine zweite Chance!
Verlierer der Woche
„Welt“-Herausgeber Ulf Poschardt (58) ist ein nicht-binärer medialer Transgender, also von allem etwas! Beste Voraussetzungen, um es im döpfnerisierten und woken Zeitgeist-Verlag Axel Springer ganz nach oben zu bringen – mit sechsstelligem Jahresgehalt. Vielleicht lässt sich der Sportwagen-Enthusiast (Porsche, Ferrari) in aller Kürze so beschreiben: FDP-Fanboy („rationalste Partei der Gegenwart“) mit scheinkonservativer Geschlechtsangleichung. Wobei ein anti-grüner bzw. anti-linker Fundamentalismus („Shitbürgertum“) fraglos die angenehmste Seite der „Marke Poschardt“ ist, wie die linke „taz“ den Springer-Zeitgeistler nannte. Dass die „Welt“, einst das konservative Flaggschiff des Verlagsgründers, heute weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit erscheint, hat nicht nur, aber auch mit Poschardt zu tun.
Nun meinte sich dieser Salon-Liberale über die Grafik-Kampagne des Deutschland-Kuriers mit dem Dreiklang „Kameradschaft. Solidarität. Loyalität“ ereifern zu müssen. „Ich bin so toll mit meinem Porsche“-Poschardt schrieb auf Facebook: „Deutsche Rechte und die österreichischen Vorturner (er meinte Martin Sellner, die Red.) ästhetisch beim KI Ramsch angekommen: weder Heidegger noch Faschismus noch Ezra Pound verstanden, Einfach reaktionäre Komplettspiesser“. Nun, uns wundert nicht, dass liberal-vulgäre Typen wie Poschardt (Motto: Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht) mit Tugenden wie Kameradschaft, Solidarität und Loyalität nichts anzufangen wissen.
Der Deutschland-Kurier meint: Der Zeitgeist weht heute hierhin und morgen dorthin. Wer sich nach ihm richtet, wird vom Winde verweht – s. „Welt“-Auflage, s. FDP!
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Das Gold der Ukraine: Die Mauer.
Im Falle der Milliardenflüsse an Goldbarren, Dollarbündeln und Euronoten in die Ukraine machen alle Beteiligten die Mauer. Währenddessen veröffentlicht die rumänische Journalistin Iosefina Pascal weitere Details.
Von Chris Veber
Um etwas Licht ins Dunkel der aus der EU, anscheinend speziell auch Wien, in die Ukraine fließenden Milliarden zu bringen, habe ich sowohl der Raiffeisen Bank International als auch der Österreichischen Nationalbank mehrere Fragen übermittelt. Von der OENB erhielt ich bis jetzt keine Antwort, die Korrespondenz mit der RBI verlief wie folgt.
12.03.2026, 11:50
Sehr geehrter Herr Danz, (Konzernsprecher RBI, Anm.)
ich ersuche Sie um Ihre Einschätzung, wie es sein kann, dass die Oschadbank bei der Raiffeisen in der öffentlich bekannten Dimension Valuten und Gold bestellt.
Zum Vergleich: Die OENB hält Valuten im Wert von unter 5 Millionen Euro. Die Höhe der gesamten ukrainischen Bargeldmenge in Landeswährung beträgt 18 Milliarden Euro. Laut ungarischer Regierung sind allein über Ungarn nur seit Jänner 26 1.5 Milliarden Euro an Valuten und Gold in die Ukraine verbracht worden.
Wie erklärt sich die RBI den hohen Valuten und Devisenbedarf der Ukraine? Der Oschadbank? Welche Vorkehrungen wurden getroffen, um Geldwäsche zu verhindern?
Ich ersuche um eine umgehende Antwort und verbleibe,
mit freundlichen Grüßen,
Chris Veber, freier Journalist
12.03.2026, 14:33
Sehr geehrter Herr Veber,
die von Ihnen genannten Zahlen kann ich nicht nachvollziehen. Zum Devisenbedarf in der Ukraine darf ich auf das Statement der FMA verweisen. https://www.krone.at/4072914
Bezüglich des Banknotenhandels der RBI darf ich Ihnen folgende Stellungnahme geben: Die RBI ist in Europa seit vielen Jahren als Händler für Banknoten tätig und arbeitet dabei eng mit verschiedenen Notenbanken, Sicherheitsbehörden und Distributoren zusammen. Weiters stehen wir im laufenden Austausch mit Regulierungsbehörden, die von der RBI umfangreiche Informationen bezüglich der gehandelten Volumina, Währungen und der belieferten Regionen/Länder erhalten.
Die RBI hält sich an alle anwendbaren Vorschriften, die Geldwäsche und Sanktionen betreffen und geht in ihren internen Compliance-Vorschriften in vielerlei Hinsicht über diese hinaus.
Freundliche Grüße
Christof Danz
13.03.2026, 08:40
Sehr geehrter Herr Danz,
die Auskunft über die 1.5 Milliarden seit Jänner 2026 stammt von der ungarischen Regierung selbst : https://nav.gov.hu/sajtoszoba/hirek/A_Nemzeti_Ado-_es_Vamhivatal_penzmosas_buncselekmeny_gyanujaval_folytat_buntetoeljarast
Die Bargeldmenge der Ukraine stammt von der ukrainischen Nationalbank: https://en.interfax.com.ua/news/economic/1146170.html
Wenn Sie es gern etwas wilder haben, hier die rumänische Journalistin Pascal, die einen Zeugen hat, der sagt, seit 2022 gehen monatlich Milliarden in Valuten und Gold in die Ukraine https://x.com/iosefinapascal/status/2030671424168337572
Im zweiten Video verbindet sie Zahlungen mit Wien und Raiffeisen https://x.com/iosefinapascal/status/2031081915722141860
Ich bin mir sicher, dass die RBI alle anwendbaren Vorschriften einhält, ich möchte nur wissen, wie die RBI sich erklärt, dass die Volumina nachvollziehbar, glaubwürdig und legal sind. Wenn ich plötzlich jeden Monat 100 Mio. bei Ihnen umtauschen lasse, würden Sie ja auch anfangen, Fragen zu stellen. Und die 1.5 Milliarden allein seit Jänner 2026 über Ungarn entsprechen fast 10% des gesamten Bardgeldbestandes in der Landeswährung. Womit erklärt sich die RBI diesen exorbitanten Bedarf und mit welcher Begründung genehmigt sie dann das Geschäft?
mit freundlichen Grüßen,
Chris Veber
13.02.26, 08:57
Sehr geehrter Herr Veber,
ich bitte um Ihr Verständnis, dass ich aufgrund des österreichischen Bankgeheimnisses keine Auskünfte über Kundenbeziehungen geben darf. Mehr als das Statement von gestern kann ich Ihnen daher nicht schicken.
Freundliche Grüße
Christof Danz
So weit, so freundlich von Herrn Danz. Aber eben auch sehr unbefriedigend. Auf die zentrale Frage, wie es sein kann, dass die Ukraine legal diese Unmengen an Cash in Euro und Dollar sowie Gold benötigt, scheint niemand eine Antwort geben zu wollen.
Währenddessen legt die rumänische Investigativjournalistin Iosefina Pascal nach und veröffentlicht ein weiteres Video zu den Details der Geldtransporte über Rumänien in die Ukraine (https://x.com/iosefinapascal/status/2031081915722141860).
Die Geschichte wird immer irrwitziger. Ein rumänischer Mitarbeiter eines Cash-in-Transit-Unternehmens gibt folgende Zeugenaussage:
Die ukrainische Teams kamen regelmäßig in gepanzerten Vans, gekleidet und bewaffnet wie Spezialeinheiten („Special Ops“). Auf rumänischer Seite wartete die Polizei als Eskorte. Die Geldübergabe fand direkt zwischen den Zollposten statt, im Niemandsland an der Grenze. Bei jeder Lieferung landete ein Helikopter aus Bukarest mit einem „Big Boss“, der die Aktion überwachte.
In jedem Rechtsstaat müsste die Staatsanwaltschaft nach den Veröffentlichungen aus Rumänien und Ungarn tätig werden. Milliarden in bar. Berge an Gold. Klandestine Übergabe unter Schwerbewaffneten im Niemandsland. Noch mehr nach illegalen Geschäften kann eine Geschichte nicht riechen. Sollen die Beteiligten sich Schilder umhängen, auf denen steht „Achtung, Mafia! Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!“?
Aber in UnsererDemokratie
scheinen alle Beteiligten – bis auf die Ungarn- eisern gewillt zu sein, einfach nichts zu tun. Währenddessen laufen die Milliarden aus europäischen Steuergeldern weiter in die Ukraine. In Cash. Jeden Monat.
Windräder: Der gefährliche Abrieb der Rotorblätter
Während die Windenergie als tragende Säule der Energiewende gefeiert wird, formiert sich zunehmend Widerstand gegen eine oft übersehene Schattenseite: den Materialabrieb der Rotorblätter. Kritiker und Bürgerinitiativen, insbesondere in sensiblen Naturräumen wie dem österreichischen Waldviertel, warnen vor einer potenziellen Gefahr für Boden und Grundwasser durch chemische Schadstoffe wie Bisphenol A (BPA) und PFAS.
Gastbeitrag von Angelika Starkl
Im Zentrum der Kritik steht die Zusammensetzung der massiven Bauteile. Die Rotorblätter bestehen aus Verbundwerkstoffen, bei denen Epoxidharze als Kleber dienen. Diese Harze basieren zu einem erheblichen Anteil auf Bisphenol A – einer Chemikalie, die als endokriner Disruptor gilt und bereits in geringsten Mengen in den Hormonhaushalt von Mensch und Tier eingreifen kann. Eine häufig zitierte Untersuchung des norwegischen Forschungsinstituts NINA (“Leading edge erosion and pollution from wind turbine blades”) liefert den Kritikern Munition: Die Studie berechnete, dass durch Erosion – verursacht durch Regen, Hagel und Staub – pro Turbine jährlich mehrere Kilogramm Material abgetragen werden können. In Extremfällen gehen Schätzungen sogar von bis zu 62 Kilogramm pro Jahr aus.
Ein weiterer Brennpunkt sind die sogenannten „Ewigkeitschemikalien“ (PFAS). Diese hochresistenten Stoffe werden in den Schutzbeschichtungen der Vorderkanten eingesetzt, um die aerodynamische Effizienz der Anlagen zu erhalten. Kritiker mahnen an, dass diese Partikel direkt in die umliegenden Ackerflächen und Forste geweht werden. Da PFAS biologisch kaum abbaubar sind, droht laut Experten eine langfristige Anreicherung in der Nahrungskette.
Zusätzlich zur chemischen Belastung rückt die mechanische Gefahr in den Fokus. Bei Erosion oder Havarien werden Glas- und Kohlefasern freigesetzt. Die Bundesanstalt für Materialforschung (BAM) konnte in Brandversuchen nachweisen, dass dabei kritische Faserstäube entstehen können. Kritiker ziehen hier Parallelen zur Asbest-Problematik, da feine Fasern beim Einatmen gesundheitsschädlich wirken können.
Die Hauptforderung der Windkraft-Skeptiker lautet daher: Vorsorgeprinzip vor Ausbaugeschwindigkeit. Sie bemängeln eine mangelnde Transparenz der Hersteller, die die genaue chemische Rezeptur ihrer Harze oft als Geschäftsgeheimnis deklarieren. Solange keine unabhängigen Langzeitstudien zur Akkumulation dieser Stoffe in den heimischen Böden vorliegen, bleibe das Risiko für das Trinkwasser und die Landwirtschaft unkalkulierbar.
Für den Menschen stehen vor allem zwei Pfade im Fokus: das Trinkwasser und die Nahrungskette. In Österreich, wo die Reinheit des Wassers ein hohes Gut ist, konzentriert sich die Sorge auf Anlagen in Quellschutzgebieten. Die Befürchtung ist, dass chemische „Ewigkeitsstoffe“ (PFAS) oder hormonell wirksame Substanzen aus den Harzen über das Sickerwasser in die Reservoirs gelangen könnten. Wissenschaftliche Behörden halten dem entgegen, dass die Verdünnungseffekte so massiv sind, dass keine gesundheitsrelevanten Konzentrationen entstehen. Dennoch bleibt die psychologische und präventive Komponente: Da Stoffe wie BPA bereits in winzigen Mengen das endokrine System beeinflussen können, fordern Umweltschützer eine Null-Toleranz-Strategie bei der Standortwahl.
Der Weg der Schadstoffe in Flora und Nahrungskette
Die ökologischen Auswirkungen des Abriebs enden nicht auf der Bodenoberfläche, sondern setzen sich in der Flora fort. Botanische Studien zeigen, dass Mikroplastikpartikel – je nach Größe – die Bodenstruktur verändern können, was die Wasseraufnahmefähigkeit von Pflanzenwurzeln beeinflusst. Das kritischere Szenario betrifft jedoch die chemische Belastung: Pflanzen können über ihre Wurzeln gelöste chemische Additive wie Bisphenol A (BPA) oder spezifische PFAS-Verbindungen aus dem Bodenwasser aufnehmen. Kritiker warnen, dass insbesondere Nutzpflanzen auf Äckern in unmittelbarer Nähe von Windparks diese Stoffe in ihr Gewebe einlagern könnten. Dies würde eine direkte Kontamination der Primärproduktion bedeuten.
Innerhalb der Nahrungskette droht durch diese Prozesse ein sogenannter Bioakkumulations-Effekt. Wenn Insekten, Regenwürmer oder Weidevieh Mikropartikel und die daran anhaftenden Schadstoffe aufnehmen, gelangen diese Substanzen in höhere trophische Ebenen. Besonders die „Ewigkeitschemikalien“ (PFAS) aus den Oberflächenbeschichtungen sind dafür bekannt, dass sie sich in Fettgewebe und Organen anreichern, anstatt abgebaut zu werden.
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Trump lockert Sanktionen gegen russisches Öl

Panik in Brüssel und Kiew? US-Präsident Donald Trump will Sanktionen gegen russische Öltransporte lockern. Das würde das EU-Sanktionsregime unmittelbar erschüttern, Brüssel massiv isolieren und wirtschaftlich noch weiter zusetzen. In Washington lockert man die Sanktionen gegen russische Öltransporte, um die weltweiten Energiepreise zu stabilisieren. Trump kündigte an, „bestimmte ölbezogene Sanktionen“ aufzuheben, „bis sich die Lage geklärt […]
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Studie zeigt enorme Umweltschäden durch Onshore-Windkraftanlagen

Neue Erkenntnisse über die ökologischen Verwüstungen, die Onshore-Windkraftanlagen weltweit verursachen, enthält eine schockierender Studie von einer Gruppe von Ökologen. Sie zeigt welch erheblich Schäden Windparks für die Biodiversität haben. Die Studie, die in Nature veröffentlicht wurde, zeigt dass die Auswirkungen der Windenergieerzeugung im industriellen Maßstab „weitreichend sein können und manchmal große und unerwartete Folgen für […]
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Wintererwärmung ja, aber nicht durch Kohlendioxid
Grund der Erwärmung seit 1988: stark erwärmend wirkende Süd-Westlagen mit feuchter Atmosphäre
Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz,
- Die Wintererwärmung Deutschlands begann 1987 auf 1988 mit einem Temperatursprung.
- Davor gab es über 100 Jahre gar keine Erwärmung, sondern sogar eine Abkühlung.
- Keine CO₂-Treibhauserwärmung erkennbar in den Grafiken
- Die Erwärmung in Europa seit 1988 hat natürliche und anthropogene Gründe
Zum Winter 2026 gehören die drei Monate Dezember 25, sowie Januar und Februar 2026. Laut dem europäischen Klimadienst Copernicus waren alle drei Monate die fünftwärmsten seit Beginn der Temperaturmessungen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gibt den Winter 2026 mit knapp 1,7°C an, ermittelt mithilfe seiner über 2000 Wetterstationen. Und trotz des milden Februars am Schluss doch etwas kälter als letztes Jahr. Die Aufzeichnungen des DWD begannen für die Jahreszeit Winter 1882. Damals mit ganz anderen Messstationen und nach ganz anderen Messverfahren in der englischen Wetterhütte an ganz anderen, nämlich kälteren Örtlichkeiten ermittelt. Wollen wir mal hoffen, dass die damals ermittelten Temperaturen mit heute vergleichbar sind und der DWD „sauber“ umgerechnet, d.h. wärmer gemacht hat. Wie gesagt: Hoffen. Insgesamt lag der Niederschlag unter dem Schnitt und die Sonnenstunden deutlich darüber.
Behauptet wird vom IPCC und vom PIK, dass allein das in der Atmosphäre zunehmende CO₂ zur Erwärmung geführt haben soll, siehe Definition: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe
Wir fragen uns: Wo ordnet sich dieser 1,7 Grad Winterschnitt für 2025/26 ein in der langen DWD-Messreihe und wie ist die Erwärmung seit 1988 zu erklären?
In der folgenden Grafik handelt es sich um Original-DWD-Temperaturen, man sieht gleich bei der ersten Grafik, dass Copernicus falsch liegt, was Deutschland anbelangt.
Grafik 2: Seit Messbeginn im Kaiserreich war die Jahreszeit Winter über 100 Jahre ausgeglichen, mal wärmere, mal kältere Jahrzehnte – siehe blaue Trendlinie – dann erfolgte 1987/88 ein Temperatur-sprung von gut einem Grad, mit anschließender Weitererwärmung der drei Monate bis heute.
Bei näherer Betrachtung sieht man, dass das DWD-Startjahr in einem Kältetief lag, (etwa von 1840 bis 1900). Beginnt man die Reihe erst um 1900, dann ergibt sich folgende Grafik
Grafik 3a: Der Winter laut den Daten des DWD 90 Jahre erst einmal kälter. Erst nach dem Temperatursprung, also erst seit 1988 beginnt die Erwärmung.
Grafik 3b: Und schließlich noch der Zeitraum während der Mouna-Loa-CO₂-Messungen in Grafik 1. Und zu Copernicus: Nicht einmal in den letzten 40 Jahren war es der fünftwärmste Winter.
Anhand dieser drei Grafiken ist bereits bewiesen, dass die stetige CO₂-Zunahme der Atmosphäre nichts mit den DWD-Temperaturreihen zu tun hat. Es besteht keine Korrelation, denn CO₂ kann nicht 90 Jahre lang und insbesondere seit 1957 abkühlend wirken, dann 87/88 einen großen Temperatursprung verursachen, und anschließend eine Weitererwärmung hinlegen.
Nach den DWD-Temperaturreihen zu folgern hätte CO₂ bis 1987 abkühlend gewirkt, und dann ab 1988 plötzlich stark erwärmend. Solche Gaseigenschaften, die erst seit 1988 plötzlich erwärmend wirken, (davor noch abkühlend) gibt es nicht.
Interessant ist nun die Aufschlüsselung der Wintertemperaturen in Tag- und Nachtvergleiche, die wir als Tmin und Tmax darstellen werden.
Leider bietet der Deutsche Wetterdienst für seine ca. 2000 Wetterstationen keine Tages- und Nachttemperaturen im Schnitt seit 1900 an. Er bietet überhaupt keinen Schnitt an. Aber es gibt etwa 550 Wetterstationen die ab Kriegsende alle drei Temperaturen aufzeichnen. Wir mussten diese aus der DWD-Stationendatei raussuchen und selbst zu einem Schnitt aufsummieren. Zunächst mal erst seit 1948, denn nach dem Kriege hat der DWD bedingt durch die neuen Außengrenzen Deutschlands neue Wetterstationen hinzugefügt und andere entfernt. Und nach der Einheit 1990 musste auch wieder umsortiert werden.
Bitte beachten: Für jeden Jahrespunkt musste M. Baritz aus 545 Stationen erst den Schnitt errechnen, und zwar für alle drei Graphen. Welch zeitraubende Aufgabe für einen unbezahlten Klimawissenschaftler, wo dies doch die Aufgabe der DWD-Angestellten wäre. Die nächste Grafik findet man deshalb bei der bezahlten Treibhauswissenschaftsgilde nirgendwo. Warum wohl?
Grafik 4: Dargestellt sind die Wintertemperaturen vor und nach dem Temperatursprung, die obere graue Linie ist Tmax, die untere Tmin. Der braune Graph ist der Tagesschnitt. Bitte die Steigung ab 1988 selbst vergleichen mit dem DWD-Schnitt der vorigen Grafiken. Es besteht fast kein Unterschied.
Ergebnisse:
- Von 1948 bis 1987, also 40 Jahre kühlen die Winter tagsüber etwas stärker ab als die Nächte
- Gleich großer Temperatursprung bei allen drei Graphen von 1987 auf 1988
- Die Winter erwärmen sich ab 1988 tagsüber etwas stärker als T-min nächtens.
Erkenntnis: Dieses unterschiedliche Verhalten von Tages- und Nachttemperaturen ist auch mit keinerlei CO₂-Treibhauserwärmungstheorie erklärbar. Und nur deshalb findet man diese Grafik nirgendwo, denn sie widerlegt die Behauptung, CO₂ wäre der maßgebliche Temperaturregelknopf für die Erdatmosphäre.
Aufforderung: Die CO₂- Treibhauserwärmungsüberzeugten sollten die vollkommen unterschiedliche Tag-Nachterwärmung endlich mit Ihrer Theorie erklären. Und das hat einer versucht im Oktober 2020. Der selbst ernannte und gut bezahlte CO₂-RTL-Klimaexperte Christian Häckl behauptet sogar, die Nächte würden sich stärker erwärmen wie die Tage, rein von seiner alimentierten Theorieüberzeugung so dahergeschwätzt, ohne seine Vorhersagen an DWD-Temperaturreihen zu überprüfen. Siehe RTL-Häckl im Oktober 2020.
Anmerkung zur IR-Absorption: Richtig sind die physikalischen Grundlagen, die wir auch nicht bezweifeln: Die IR-Rot Absorption einiger Gase, die in Deutschland irrtümlich Treibhausgase genannt werden, gibt es. Hier anschaulich erklärt.
Diese IR-Absorption/Emission ist physikalisch leicht in Versuchen nachweisbar. Aber: die behauptete Erwärmung diese behauptete Thermalisierung der Luft ist nicht nachweisbar. Unsere Graphiken beweisen zusätzlich, dass eine Treibhauswirkung allerhöchstens minimalst und versteckt wirken könnte.
Sieben weitere Gründe für ein Nichtwirken von CO₂:
1) es gibt keine Versuchsbeweise zum erwärmenden CO₂-Treibhauseffekt, aber auch
2) keine natürlichen Erwärmungshotspots in freier Natur, wo naturbedingt ständig oder plötzlich große Mengen an Treibhausgasen freigesetzt werden wie im September 2022 beim ungewollten Großversuch mit dem ausströmenden Methan über der Ostsee. Und es gibt auch
3) keine technische Anwendung, die auf dem Treibhaus-Erwärmungseffekt beruht. Und
4) Das wussten bereits die deutschen Physiker-Größen wie Einstein, Planck, Schrödinger, Heisenberg und Otto Hahn. Siehe “Albert Einstein said 1917 no to CO₂ radiative warming of the atmosphere” (hier)
5) alle DWD Temperatur-Grafiken können nur für kurze Zeiträume Korrelationen mit dem steigenden CO₂-Gehalt in der Atmosphäre finden. Das sind Zufallskorrelationen.
6) Insbesondere begann die Klimaerwärmung in Mitteleuropa nicht nach der Kleinen Eiszeit, wie die bezahlte Treibhausreligion behauptet, sondern erst durch einen Temperatursprung 1987/88 und danach die steile Weitererwärmung.
7) Dabei sind vor allem im Sommer bis in die Herbst hinein die Tagestemperaturen gestiegen, die Nachttemperaturen kaum, gar nicht oder bei manchen Wetterstationen sogar leicht gesunken.
Fazit: All diese Gründe und noch viele mehr mitsamt unserer Wintergrafiken sind der Beweis, dass der Treibhauseffekt keinerlei erkennbare wärmende Wirkung hat, eine homöopathische Dosenwirkung ist möglich. Die seit 1988 stattfindende Erwärmung hat andere Gründe. Wir nennen einige weiter unten.
Wir verlangen von der Politik: Ein Absenken der jährlich gemessenen CO₂-ppm-Zuwachsraten ist somit vollkommen unnütz, weil wirkungslos, zudem sehr teuer und sollte unterlassen werden. CO₂-Bodenverpressungen sind absolut sinnlos. Eine Gefahr für die Bodenorganismen und für die Umwelt.
Die letzte Generation, viele Jugendliche, sowie viele Bürger Deutschlands sind ein Opfer der CO₂- Klimaangstpropaganda, ein Teil des Geschäftsmodells „Treibhausgase“, oftmals zugleich aber auch Mitverdiener an der von uns bezahlten CO₂-Ablaßhandelssteuer. Tatsache ist: Wir sind weit entfernt von irgendwelchen irdischen Erwärmungs-Katastrophen aufgrund der CO₂-Zunahme. Die Atmosphäre braucht mehr CO₂ und nicht weniger.
Diese Klimapropaganda ist ein Geschäftsmodell ähnlich dem Ablasshandelsmodell der Kirche im Mittelalter. Die kirchlichen mainstream-Wissenschaftler vor 700 Jahren haben die Begriffe „Erbsünde“, „Fegefeuer“ und „Todsünde“ eigens erfunden, um den Leuten Angst einzujagen. Von dieser Lebensangst konnte man sich durch eine Ablassteuer freikaufen. Heute heißen die Begriffe Treibhausgas, Klimakipppunkte und ständige weitere Erderhitzung mit vorhergesagten angeblichen von CO₂ verursachten Klimakatastrophen.
Wir müssen diesen politisch gewollten und durchgeplanten Blödsinn der CO₂-Angstmache endlich stoppen. Letztlich ist unsere Demokratie in Gefahr. Was bedeutet, jeder auf seinem Weg, dynamisch und selbstbewusst auftretend. Die Vertreter der Treibhauskirche lächerlich machen ist auch ein Weg, der bisher noch kaum gewählt wurde. Endlose physikalische Diskussionen sind sinnlos.
Und was meldet der klimapanikverbreitende EU-Klimadienst mit seinen gekauften Klimaangestellten über diesen Winter: „weltweit der …..wärmste“:
Unsere Anmerkung:. Es gibt überhaupt keine zuverlässigen weltweiten Messungen von früher, mit denen man diesen Winter vergleichen könnte. Bezahlte Wissenschaftler melden, was von Ihnen verlangt wird, weil ihr Gehalt davon abhängt.
Was hat nun tatsächlich zu den winterlichen Erwärmungen in Mitteleuropa seit 1987/88 geführt?
- Die ständige Ausbreitung der Wärmeinseln, die innerhalb Deutschlands schon längst keine Inseln mehr sind: 15% der Deutschlandfläche sind inzwischen bebaut und versiegelt, täglich kommen 45 bis 50 ha dazu: Siehe hier, Stand aktuell 51 000 km²
Allerdings ist die Wärmeinselwirkung im Winter nicht so stark ausgeprägt wie im Sommerhalbjahr, weil die Sonne nur kurz scheint und tief am Horizont steht. Die Aufheizung kommt hauptsächlich aus den Heizungen, den Autos und der Industrie. Im Gegensatz zu früher mündet der Rhein heute bereits als warmer „Golfstrom“ in den Bodensee, aufgeheizt durch uns.
- Natürliche Klimaveränderungen
- Temperatursprung 1987/88, er fand in ganz Mittel- Nord- und Westeuropa statt.
In Holland wurden die Gründe des Temperatursprunges genauer in dieser Arbeit untersucht. Zitat aus der Introduction: „This warming has not takenplace uniformly: there is a jump around 1988 of about one degree in the average temperature.“
Die Änderung der Großwetterlagen: plötzlich mehr Süd-und SW-Anteil, mitbedingt durch natürliche Atlantikzyklen. Das sind natürliche Ursachen der ständigen Klimaänderungen, die weder CO₂ noch sonst menschenverursacht sein kann.
Abb. 5: Noch nie seit Aufzeichnungsbeginn (1881) gab es über einen so langen Zeitraum derart viele Großwetterlagen mit westlichem und südwestlichem Strömungsanteil (rotviolett), wie seit dem Klimasprung im Winter 1987/88. Diese transportierten teils extrem milde atlantische Luftmassen (mPs, mSp, mS) nach Deutschland, so dass die Winter seitdem teils extrem mild verliefen. Großwetterlagen-Klassifikation nach HESS/BREZOWSKY und zwecks besserer Veranschaulichung Umrechnung aller Größen in Index-Werte. Daten für Winter 2023/24 noch nicht vollständig ausgewertet, aber auch da im Dezember und Februar sehr viele West- und SW-Lagen.
Die Änderung der Wetterlagen von Nord auf mehr Südanteil und der Windrichtungen ab 1987/88 führt auch zu einer Änderung der Sonnenstunden und der Niederschläge.
Abb. 6a/b: Die Abnahme der Sonnenstunden bis 1987 könnte auch die Abnahme der deutschen Tagestemperaturen bis 1987, siehe Grafik 4, erklären. Seit 1988 verzeichnen die Sonnenstunden einen leichten Anstieg. Niederschläge: steigend bis 1987, dann leichter Abfall.
Besonders eindrucksvoll zeigt sich die Häufung der stark erwärmend wirkenden Lagen mit westlichem Strömungsanteil in feuchter Atmosphäre nach der Objektiven Wetterlagen-Klassifikation des DWD (seit dem Winter 1979/80 vorliegend). Deren Häufigkeit stieg mit dem Klimasprung 1987/88 stark an und erreichte im abgelaufenen, sehr milden und nassen Winter einen neuen Häufigkeitsrekord.
Abb. 7: Häufigkeitsentwicklung der westlichen Lagen mit feuchter Atmosphäre seit dem Aufzeichnungsbeginn 1979/80. Unsere aktuelle, 1988 begonnene moderne Warmzeit zeichnet sich durch besonders viele feuchte Westlagen aus; diese behindern die nächtliche Abkühlung (Wolken und Wasserdampf).
Fazit: Kohlendioxid soll laut Treibhausglaubenskirche das temperaturtreibende Erwärmungsgas sein, angeblich ein Giftgas und Klimakiller. Kipppunkte sollen laut dem Treibhausangstgeschrei der bezahlten und unseriösen Klimawissenschaft unmittelbar bevorstehen, so deren Orakel. Unsere Wintergrafiken zeigen, dass meistens überhaupt keine Korrelation zur Grafik 1, dem steilen CO₂-Anstieg in der Atmosphäre besteht.
Zusammenfassungen:
CO₂ ist ein lebensnotwendiges Gas für die Photosynthese und das Pflanzenwachstum auf dieser Erde. Die Schöpfung der Erde ist auf Kohlenstoff und Kohlendioxid aufgebaut. Ein weiterer CO₂-Anstieg hätte positive Wirkungen für das Leben und wäre wünschenswert.
Ebenso wünschenswert wäre, wenn der Winter in Mitteleuropa weiterhin so mild bleiben würde wie seit 1988, nach dem Temperatursprung. Von einer Klimakatastrophe oder gar von Klima-Kipppunkten sind wir weit entfernt. Das sind Kindermärchen-Erfindungen und Teil des Geschäftsmodelles Klimahysterie
Der fast überall auf der Welt steigende WI-Effekt der Landmassen ist der tatsächlich anthropogene Anteil an der Erwärmung und nicht der wirkungslose nicht nachweisbare CO₂-Effekt. Es handelt sich um eine gewollt wissenschaftliche Verwechslung. Will man den WI-Effekt zurückfahren, dann muss die flächenversiegelnde Naturzerstörung, nicht nur in Deutschland reduziert werden.
Leider nimmt die Naturzerstörung täglich weiter zu und die DWD Wetterstationen sind mehrheitlich dort, wo der Mensch wohnt, arbeitet und die Landschaft besonders erwärmt, dort wo geheizt wird. (ca. 15% der Deutschlandfläche)
Anstatt sich sinnlose CO₂-Einsparungen zu überlegen, sollten die Umweltministerien der Länder sofort einen Ideenwettbewerb starten wie man den Niederschlag wieder in der freien Landschaft, in den Städten und Gemeinden halten und versickern lassen kann.
Die Klimaerwärmung brachte Deutschland bisher nur Vorteile. Deshalb sind gerade die jungen Leute aufgefordert, sich am regen Ideenwettbewerb gegen die Versteppung und Austrocknung Deutschlands im Sommer zu beteiligen. Das Wasser muss wieder dort gehalten werden, wo es niedergeht. Wir haben hier vorläufig 15 Vorschläge erarbeitet.
Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre, CO₂ ist das Lebensgas
Eine positive Eigenschaft hat die CO₂-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO₂ führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO₂-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1000ppm, das sind 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, wahrscheinlich auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Tatsächlich mussten die Pflanzen einige Tricks entwickeln, um mit diesem geringen Lebensangebot CO₂ überhaupt zurecht zu kommen. So haben die C3-Pflanzen ein Enzym mit dem Namen Rubisco entwickelt, das die Fotosynthese unterstützt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO₂ in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) Und vor allem dieser Versuchsbeweis.
Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Eben ein Geschäftsmodell. Und die linksgrüne Klimalüge will letztendlich unsere Demokratie, unser Deutschland mit der gewachsenen 1000-jährigen Kultur zerstören.
Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ und gegen die „Klimakleber“ und andere grünlinken Gruppierungen muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppen keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Sie sind aufgehetzt, um das lebensnotwendige CO₂ zu verteufeln, um die CO₂-Steuer weiter von uns einzufordern. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert. Ausführlich hier beschrieben
Die Wintertemperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes beweisen: Es gibt keinen von Kohlendioxid verursachten Klimanotstand. Deshalb muss auch keiner bekämpft werden.
Matthias Baritz, Naturschützer und Naturwissenschaftler
Josef Kowatsch, aktiver Naturschützer, ausgezeichnet mit Dutzenden Natur-und Umweltpreisen, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.
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Verwaltungsgericht: Merkels Stasi-Akte wird weiter geheimgehalten
„Sie haben eine Jungkommunistin, eine überzeugte Jungkommunistin zur Kanzlerin gewählt. Ist Ihnen das überhaupt klar? Denn Frau Merkel war FDJ-Funktionärin für Propaganda und Agitation.“ (Oskar Lafontaine, 2008) (David Berger) Im Streit um mögliche Stasi-Unterlagen zur früheren Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das Verwaltungsgericht Berlin die Klage des Bürgerrechtlers und Gewerkschaftsvorsitzenden Marcel Luthe abgewiesen. Luthe hatte Einsicht […]
Der Beitrag Verwaltungsgericht: Merkels Stasi-Akte wird weiter geheimgehalten erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Konjunkturforscher: Inflation könnte auf sechs Prozent steigen

Kommt die Horror-Inflation zurück, wird alles noch viel teurer als ohnehin schon? Der Konjunktur-Chef des RWI-Leibniz-Institutes, Torsten Schmidt, warnt: Sollte der Iran-Krieg länger als vier Wochen dauern, könnte die Inflation in diesem Jahr wieder auf sechs Prozent steigen. „Deutschland würde in das vierte Jahr der Rezession rutschen“, sagte Schmidt der „Rheinischen Post“ (Düsseldorf).
Zu befürchten sei außerdem, dass es zu echten Engpässen auf dem Weltmarkt kommen könne. Einen Ölpreis von 150 Dollar pro Barrel schließt der Ökonom bei längerer Kriegsdauer nicht aus.
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Israel will jetzt wissen, wer seine Feinde sind