Kategorie: Nachrichten
Sprit-Abzocke: Bürger als Melkkuh von Staat, Ölkonzernen und Klimawahnsinn
Der Iran-Krieg diente als willkommener Vorwand für eine prompte Spritpreisexplosion: Während in anderen Ländern die Preise deutlich niedriger sind, bekommen die Deutschen die grenzenlose Gier des Staates und der Konzerne aktuell zu spüren wie kaum ein anderes Volk. Die Politik lacht den Bürgern dabei noch frech ins Gesicht.
Der folgende Artikel von Janine Beicht erschien zuerst bei Haintz.Media:
Die Zapfsäulen in Deutschland entwickeln sich zunehmend zu einer Art fiskalischem Sammelpunkt für Politik, Konzerne und geopolitische Krisen. Während Bürger täglich tiefer in die Tasche greifen müssen, präsentieren Regierung und Teile der politischen Klasse eine Mischung aus Beschwichtigung, Symbolpolitik und belehrender Moral. Der Autofahrer wird zum Zahler eines Systems, das steigende Preise zwar beklagt, gleichzeitig aber strukturell fördert. Die jüngsten Preissprünge sind drastisch. Diesel hat die Marke von zwei Euro pro Liter überschritten, Benzin liegt vielerorts ebenfalls darüber. Ein erheblicher Teil dieses Preises fließt direkt in die Staatskasse. Bei einem Preis von zwei Euro pro Liter kassiert der Staat nach Berechnungen des Vereins Mobil in Deutschland e.V. rund 1,13 Euro an Steuern. Je weiter der Preis steigt, desto stärker steigt auch die staatliche Einnahme.
»Die Abgaben setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen«, und zwar 50,1 Cent Mineralölsteuer, 15,4 Cent Ökosteuer, 15,7 Cent CO₂-Steuer sowie zusätzlich 19 Prozent Mehrwertsteuer auf den Gesamtpreis. Das bedeutet, dass der Staat bei einem Preis von 2,20 Euro bereits rund 1,16 Euro einnimmt und bei 2,60 Euro sogar etwa 1,22 Euro pro Liter. Michael Haberland, der Präsident von Mobil in Deutschland, beschreibt diese Situation »gegenüber BILD« deutlich:
„Bei 2 Euro pro Liter nimmt sich der Staat 1,13 Euro an Steuern. […] Das ist ein Selbstbedienungsladen, das Geld in Form von Steuern sprudelt von allein.“
Der Staat profitiert also unmittelbar von jedem Preissprung an der Zapfsäule. Gleichzeitig lehnte die »Bundesregierung eine direkte Entlastung« der Bürger bisher ab.
Krieg, Energiepreise und die Rechnung für den Bürger
Die steigenden Preise werden offiziell mit geopolitischen Spannungen begründet, insbesondere mit der Eskalation rund um den Iran und der strategisch wichtigen Straße von Hormus. Doch die ökonomische Realität zeigt ein komplexeres Bild. Rohöl muss erst transportiert, gelagert, verarbeitet und verteilt werden, bevor es als Benzin im Tank landet. Selbst unter normalen Bedingungen benötigt ein Öltanker für die Strecke der Straße von Hormus bis nach Hamburg rund zwanzig Tage. Aufgrund aktueller Sicherheitsrisiken wählen viele Reedereien inzwischen die längere Route um Afrika, wodurch sich die Transportzeit nahezu verdoppelt. Hinzu kommen Hafenabfertigung und Raffinerieprozesse. Die Folge daraus sei eine einfache Tatsache. Jetzt kommt das ABER:
Der Kraftstoff, der aktuell an deutschen Tankstellen verkauft wird, wurde noch zu deutlich niedrigeren Rohölpreisen eingekauft. Die steigenden Preise können daher logistisch gar nicht mit aktuellen Krisen erklärt werden. Dennoch steigen sie, und zwar schneller »als in vielen anderen europäischen Ländern«. In Polen pendelt der Literpreis weiterhin um etwa 1,35 Euro, in Frankreich liegt er stabil um etwa 1,80 Euro. Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion »Esra Limbacher formulierte seine Kritik« unmissverständlich:
„Der Preisanstieg ist sachlich nicht zu erklären. Der Blick in andere Länder bestätigt das. Was wir an den Tanksäulen in unserem Land erleben, ist schlicht und ergreifend Abzocke.“
Er stellte zudem fest, dass die Preisentwicklung nicht mit den realen Beschaffungskosten übereinstimmt. Dass diese Einschätzung ausgerechnet aus der Regierungspartei SPD selbst kommt, zeigt, wie offensichtlich das Problem inzwischen geworden ist.
Zwei Euro pro Liter, Minister empfiehlt E-Auto
Aus den gleichen Reihen der Regierung kommt in dieser Situation zusätzlich ein Ton, der vielen Bürgern wie blanker Hohn vorkommen muss. Während Autofahrer an der Zapfsäule mit Preisen jenseits der Zwei-Euro-Marke konfrontiert sind und selbst Regierungsvertreter von „Abzocke“ sprechen, liefert der zuständige Umweltminister Carsten Schneider eine Antwort, die die soziale Realität großer Teile der Bevölkerung vollständig ausblendet. In der Regierungsbefragung im Bundestag konfrontierte der AfD-Abgeordnete Karsten Hilse die Regierung mit der „horrenden Steigerung der Treibstoffpreise“ und wollte wissen, ob es angesichts dieser Entwicklung nicht sinnvoll wäre, den CO₂-Preis vorübergehend auszusetzen. Schneider wich dieser Frage aus und erklärte stattdessen:
„Grundsätzlich ist es am besten, Sie fahren ein batterieelektrisches Auto. Dann sind Sie nicht davon abhängig, wie der Benzinpreis ist.“
Auch wenn er selbst wegen seines Einkommens nicht förderberechtigt sei, empfehle er seinem Fragesteller dennoch den Umstieg auf ein Elektroauto, schließlich sei die Ladeinfrastruktur auch im ostsächsischen Bereich exzellent“. In derselben Sitzung verteidigte Schneider zugleich den bestehenden Emissionshandel ETS-1, der seit 2005 gilt.
Gewinnmitnahme statt Marktlogik
»Die Mineralölwirtschaft verteidigt ihr Vorgehen« mit einem kaufmännischen Prinzip. Tankstellen müssten frühzeitig höhere Preise verlangen, um später teurer eingekaufte Kraftstoffe finanzieren zu können. Doch diese Argumentation bricht an einem einfachen Vergleich zusammen. Wenn dieselben Marktmechanismen in Frankreich oder Polen gelten, weshalb steigen die Preise dort nicht im gleichen Tempo? »Der Sprecher des Tankstellen Interessenverbands« »Herbert Rabl beschreibt das Verhalten der Konzerne klar«. Aus seiner Sicht handelt es sich nicht um Marktlogik, sondern um eine kalkulierte Gewinnstrategie.
„Aus unserer Sicht ist das ein rein psychologischer Marketingpreis, eine sogenannte Gewinnmitnahme. Und diese Gewinnmitnahme ist so groß, dass es sich um Abzocke handelt.“
Rabl geht sogar noch weiter und sieht politische Ursachen. Das Lobbying der großen Ölkonzerne sei so stark, dass politische Entscheidungsträger zurückhaltend reagieren.
Während Verbraucher täglich höhere Preise zahlen, bleibt die Reaktion der Bundesregierung auffällig zurückhaltend. Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärte, ein Eingreifen sei derzeit nicht vorgesehen. Auch Wirtschaftsministerin Katherina Reiche stellte klar, dass eine Spritpreisbremse nicht geplant sei. Die Regierung setzt stattdessen auf Beobachtung des Marktes und eine mögliche kartellrechtliche Prüfung. »Im Podcast von Table.Briefings sagte sie«:
„Wir werden prüfen, dass nicht eine Situation ausgenutzt wird, die sich an den Märkten abbildet, aber nicht in dieser Höhe.“
»Finanzminister Lars Klingbeil kündigte ebenfalls an«, mögliche Abzocke verhindern zu wollen. Gleichzeitig laufen im Finanzministerium Krisenmechanismen, tägliche Lageanalysen und internationale Abstimmungen innerhalb der G7-Staaten, um die wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Konflikts zu bewerten. Die politische Realität bleibt jedoch eindeutig. Konkrete Entlastungen für Autofahrer sind nicht geplant.
Deutschland als Sonderfall der Energiepreise
Der »Vergleich mit anderen europäischen Ländern« zeigt eine auffällige Entwicklung. Frankreich reagiert mit angekündigten Kontrollen durch die Wettbewerbsbehörde, um sicherzustellen, dass Preissteigerungen tatsächlich dem Rohölmarkt entsprechen. Polen setzt traditionell auf niedrigere Steuern und einen staatlichen Energiekonzern, der häufig als Preisanker fungiert. Dadurch bleiben die Preise deutlich stabiler. In Deutschland hingegen wird der Markt vor allem beobachtet. Der Präsident des Bundeskartellamts empfiehlt Verbrauchern lediglich, vor dem Tanken Preise zu vergleichen. Die strukturellen Ursachen bleiben unangetastet. Hohe Steuern, CO₂-Abgaben und politische Klimaziele treiben den Preis dauerhaft nach oben.
Die Bundesregierung verteidigt selbstverständlich ihre CO₂-Bepreisung. In der Regierungsbefragung im Bundestag erklärte Umweltminister Carsten Schneider, dass an diesem Instrument »kein Weg vorbeiführe«:
„Wenn wir eine angemessene Bepreisung von Umweltverschmutzung durch CO₂ haben wollen, führt an einer Bepreisung nichts vorbei.“
Damit machte der Minister deutlich, dass an dieser Belastung für die Bürger politisch nicht gerüttelt werden soll, selbst wenn steigende Energiepreise und geopolitische Konflikte die Kosten für Bürger und Unternehmen weiter nach oben treiben. Die Aussage verdeutlicht den politischen Kurs. Anstatt bestehende Belastungen zu reduzieren, setzt die Regierung immer weiter auf einen ideologischen Wandel, der für viele Bürger finanziell nicht mehr erreichbar ist. Deutschland erlebt derzeit eine eigenartige Kombination aus geopolitischen Krisen, wirtschaftlichen Interessen und politischer Klimastrategie. Ölkonzerne erhöhen Preise frühzeitig. Der Staat profitiert überproportional von Steuereinnahmen. Die Regierung verweist auf Marktmechanismen oder langfristige Klimaziele.
Für den Autofahrer bleibt das Ergebnis konstant. Der Literpreis steigt, die Steuerlast wächst, aber politische Lösungen bleiben aus. Die Zapfsäule wird damit einmal mehr zu einem Symbol für eine Politik, die steigende Belastungen zwar kommentiert, sie jedoch gleichzeitig strukturell verstärkt. In dieser Konstellation verliert der Bürger immer. Gewinner existieren dennoch – wie in jedem Krieg und in jeder Krise – nur stehen sie selten an der Zapfsäule.
Der Kongress bringt Gesetzentwurf ein, um DNA zur Erzeugung von Pandemie-Erregern bundesstaatlich zu kontrollieren
Die Gesetzgebung ersetzt ein freiwilliges System durch eine verpflichtende bundesstaatliche Regulierung und gibt der Regierung Kontrolle über genetische Sequenzen, die zur Konstruktion von Pandemie-Erregern und zur Entwicklung von Gegenmaßnahmen erforderlich sind.
Jon Fleetwood
Der Kongress hat eine Gesetzgebung eingebracht, die das erste verpflichtende bundesstaatliche System zur Kontrolle und Regulierung der Synthese von DNA-Sequenzen schaffen würde, die angeblich in der Lage sind, Erreger mit Pandemiepotenzial zu erzeugen. Damit würde ein langjähriges freiwilliges System ersetzt und bundesstaatliche Autorität an der genetischen Konstruktionsstufe etabliert, an der Pandemie-Erreger ihren Ursprung haben.
Der Gesetzentwurf S.3741 mit dem Titel „Biosecurity Modernization and Innovation Act of 2026“ wurde am 29. Januar 2026 von Senator Tom Cotton (R-AR) eingebracht und an den Senatsausschuss für Handel, Wissenschaft und Verkehr verwiesen.
Die Gesetzgebung verpflichtet Unternehmen, die synthetische DNA herstellen, Kundenbestellungen zu überprüfen und Sequenzinformationen über ein bundesstaatlich vorgeschriebenes System einzureichen, das darauf ausgelegt ist, den Zugang zu genetischem Material zu identifizieren und zu regulieren, das in der Lage ist, Pandemie-Erreger zu erzeugen.
Da synthetische DNA der Ausgangspunkt ist, von dem aus Pandemie-Erreger aufgebaut werden, etabliert der Gesetzentwurf bundesstaatliche Kontrolle über die genetische Ursprungsstufe selbst – was bedeutet, dass im Falle einer Vogelgrippe-Pandemie die Bundesregierung regulatorische Autorität über genau jene genetischen Sequenzen hätte, die zur Konstruktion des Virus und zur Herstellung der Gegenmaßnahmen erforderlich sind, die zur Reaktion darauf eingesetzt werden.
Laut dem Gesetzentwurf:
„Der Minister soll … eine Anforderung festlegen, wonach betroffene Anbieter Screening-Protokolle für alle besorgniserregenden Sequenzen implementieren müssen.“
Gesetzgeber rechtfertigen die Gewährung dieser Befugnisse als „Minderungsmaßnahmen“ und erklären, dass die Protokolle:
„der Verhinderung des Missbrauchs von Sequenzen mit Pandemiepotenzial Priorität einräumen müssen.“
Die im Gesetzentwurf regulierte synthetische DNA ist das grundlegende Material, das in Laboren zur Konstruktion angeblicher viraler Genome und zur Entwicklung von Impfstoffen und Gegenmaßnahmen verwendet wird, die während Pandemie-Reaktionen eingesetzt werden.
Da Pandemie-Erreger physisch nicht konstruiert werden können, ohne zuvor ihre genetischen Sequenzen zu synthetisieren, verlagert die Regulierung der DNA-Synthese die bundesstaatliche Kontrolle an den Ausgangspunkt sowohl der Pandemiebedrohung als auch der staatlichen Gegenmaßnahmen-Pipeline.
Ersetzt freiwilliges System durch verpflichtende bundesstaatliche Regulierung mit zivilrechtlichen Sanktionen
Seit mehr als einem Jahrzehnt erfolgte das Screening der Gensynthese in den Vereinigten Staaten hauptsächlich auf Grundlage freiwilliger bundesstaatlicher Leitlinien.
S.3741 ersetzt dieses freiwillige System durch eine verpflichtende bundesstaatliche Regulierung, die durch finanzielle Strafen abgesichert ist.
Der Gesetzentwurf erklärt ausdrücklich:
„Die festgelegten Vorschriften … ersetzen sämtliche bundesstaatlichen Leitlinien oder Empfehlungen … die freiwillig sind.“
Verstöße werden mit Strafen von bis zu:
„500.000 US-Dollar“ für Einzelpersonen und „750.000 US-Dollar“ für Organisationen geahndet.
Damit wird ein zuvor branchenintern verwalteter Prozess in ein bundesstaatlich durchgesetztes Regulierungssystem umgewandelt, das den Zugang zu genetischem Material mit Pandemiepotenzial regelt.
Im Gegensatz zu Notfallbefugnissen, die während ausgerufener Pandemien aktiviert werden, operiert dieses System kontinuierlich und etabliert eine dauerhafte bundesstaatliche Kontrolle über pandemiefähiges genetisches Material – unabhängig davon, ob eine Pandemie erklärt wurde.
Bundesregierung erhält Befugnis, Liste kontrollierter Pandemie-Sequenzen zu definieren und zu erweitern
Die Gesetzgebung ermächtigt bundesstaatliche Stellen, eine staatlich kontrollierte Liste genetischer Sequenzen zu erstellen und zu erweitern, die der Regulierung unterliegen.
Der Gesetzentwurf besagt:
„Eine Liste besorgniserregender Sequenzen … wird vom Minister in Abstimmung mit … bundesstaatlichen Behörden, Branchenexperten, Akademikern und Forschern festgelegt.“
Die Regierung kann die Liste schnell erweitern:
„enthält ein beschleunigtes Verfahren, um Sequenzen vorläufig rasch in die Liste aufzunehmen.“
Da Pandemie-Erreger angeblich aus diesen genetischen Sequenzen aufgebaut werden, ermöglicht diese Befugnis der Bundesregierung zu bestimmen, welches pandemiefähige genetische Material synthetisiert werden darf und unter welchen Bedingungen.
Diese Befugnis greift exakt an der Stufe, an der Pandemie-Erreger erstmals erzeugt werden können.
Bundessystem verlangt Identitätsprüfung für jeden, der pandemiefähige DNA anfordert
Die Gesetzgebung verpflichtet DNA-Syntheseunternehmen, die Identität von Personen und Institutionen zu überprüfen, die regulierte Sequenzen erwerben möchten.
Der Gesetzentwurf besagt:
„Eine Anforderung für betroffene Anbieter, Screening-Protokolle zur Überprüfung der Identität und Legitimität von Kunden umzusetzen.“
Damit entsteht ein bundesstaatliches System, das den Zugang zu pandemiefähigem genetischem Material an staatlich genehmigte Kunden bindet.
Private DNA-Syntheseindustrie wird in bundesstaatliche Pandemie-Kontrollstruktur eingebunden
Die Gesetzgebung gilt für sogenannte „betroffene Anbieter“, darunter Unternehmen, die synthetische DNA herstellen, sowie solche, die Geräte zur DNA-Synthese verkaufen.
Der Gesetzentwurf definiert:
„Der Begriff ‚betroffener Anbieter‘ bezeichnet eine Person, die –
(A) synthetische Nukleinsäuren synthetisiert und an Personen in den Vereinigten Staaten verkauft; oder
(B) Geräte zur Synthese von Nukleinsäuren, einschließlich Tischsynthesizern, an Personen in den Vereinigten Staaten herstellt, vertreibt oder verkauft.“
Diese Unternehmen produzieren das genetische Material, das zur Virus-Konstruktion und zur Entwicklung von Pandemie-Gegenmaßnahmen verwendet wird.
Durch verpflichtende bundesstaatliche Screening-, Identitätsprüfungs- und Compliance-Anforderungen wird die bundesstaatliche Regulierung direkt in privat betriebene Biotechnologieunternehmen hinein ausgedehnt, die an genetischer Produktion beteiligt sind.
Kunden- und DNA-Bestellinformationen vor öffentlicher Offenlegung geschützt
Die Gesetzgebung schützt bestimmte Informationen, die im Rahmen des bundesstaatlichen DNA-Kontrollsystems erhoben werden, vor öffentlichem Zugriff.
Der Gesetzentwurf besagt:
„Jegliche Informationen über einen Kunden, die in einer Einreichung enthalten sind … sind vom Akteneinsichtsrecht gemäß Abschnitt 552(b)(4) von Titel 5 ausgenommen.“
Dies schützt Kundenidentitäten und Informationen über bestellte genetische Sequenzen vor öffentlicher Offenlegung und wirft Fragen hinsichtlich Transparenz und Aufsicht auf.
Bundesregierung richtet Programm zur Entwicklung erweiterter Biotechnologie-Kontrollsysteme ein
Der Gesetzentwurf schafft zudem ein bundesstaatliches Programm zur Entwicklung und Erprobung zukünftiger Biotechnologie-Kontrollsysteme.
Er weist die Regierung an:
„eine Governance-Sandbox-Umgebung für Biotechnologie einzurichten.“
Dieses Programm soll genutzt werden, um:
„aufkommende Bedrohungen zu analysieren … und proaktiv im Biotechnologiebereich zu regulieren.“
Damit entsteht eine bundesstaatliche Infrastruktur, die darauf ausgelegt ist, staatliche Kontrolle über Biotechnologie im Zusammenhang mit Pandemie-Erregern auszuweiten.
Gesetzentwurf ordnet bundesstaatlichen Plan zur Ausweitung der Biosicherheitsbefugnisse und zur Schaffung neuer Regierungsstrukturen an
Die Gesetzgebung verpflichtet bundesstaatliche Stellen zu prüfen, ob zusätzliche Befugnisse und neue staatliche Strukturen erforderlich sind.
Der Gesetzentwurf verlangt eine Bewertung:
„welche, falls überhaupt, neuen Biosicherheits- und Biogefahrenbefugnisse erforderlich sind“
und ob dies erfordert:
„eine neue staatliche Einrichtung zu schaffen.“
Damit wird der Grundstein für eine Ausweitung bundesstaatlicher Macht über pandemiebezogene Biotechnologiesysteme gelegt.
Etablierung dauerhafter bundesstaatlicher Kontrolle am Ursprungsort von Pandemie-Erregern
Pandemien sollen von Erregern ausgehen, die aus genetischen Sequenzen konstruiert werden.
Indem freiwilliges Screening durch verpflichtende bundesstaatliche Regulierung ersetzt wird, kontrolliert wird, welche pandemiefähigen Sequenzen synthetisiert werden dürfen, Identitätsprüfungen vorgeschrieben werden und bundesstaatliche Autorität in private DNA-Syntheseunternehmen ausgeweitet wird, verlagert S.3741 bundesstaatliche Macht an den Ursprungsort, an dem Pandemie-Erreger entstehen können.
Damit wird bundesstaatliche Kontrolle über den Ausgangspunkt der Pandemie-Pipeline selbst etabliert – die genetische Konstruktionsphase – und staatliche Autorität stromaufwärts der Erregererzeugung, der Entwicklung von Gegenmaßnahmen und der anschließenden Pandemieresponsesysteme verankert.
Justizministerium macht FBI-Interviews mit Vorwürfen gegen Trump aus Epstein-Akten öffentlich
Das US-Justizministerium hat drei Dokumente veröffentlicht, die Zusammenfassungen von FBI-Interviews enthalten. Darin beschreibt eine Frau, dass sie als Teenager sexuell von Donald Trump angegriffen wurde. Die Aussagen sind Teil eines größeren Pakets von Unterlagen im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen den Finanzier Jeffrey Epstein und sein Netzwerk.
Die Dokumente fassen Gespräche zusammen, die das FBI zwischen August und Oktober 2019 mit der Frau führte. Laut ihrer Aussage war sie zwischen 13 und 15 Jahre alt, als Jeffrey Epstein sie in ein hohes Gebäude in New York oder New Jersey brachte. Dort soll Epstein sie Donald Trump vorgestellt haben.
In ihrer Aussage gibt die Frau an, dass Trump versuchte, sie zu einer sexuellen Handlung zu zwingen. Sie wehrte sich und biss ihm in den Penis, woraufhin er sie angeblich packte und gegen den Kopf schlug. Danach soll er gerufen haben, dass jemand sie aus dem Raum entfernen solle.
Während der FBI-Gespräche erzählte die Frau außerdem, dass sie mit Anwälten an einer Zivilklage arbeite. Zudem erklärte sie, dass sie oder Menschen in ihrem Umfeld bedrohliche Anrufe erhalten hätten. Sie vermutete einen Zusammenhang mit Epstein, deutete aber auch eine mögliche Beteiligung von Trump an.
Donald Trump hat alle Vorwürfe im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein bestritten. Das Weiße Haus reagierte auf die Veröffentlichung der Dokumente über Sprecherin Karoline Leavitt. Sie bezeichnete die Anschuldigungen als „völlig unbegründet“ und betonte, es gebe keinen glaubwürdigen Beweis dafür.
Die Veröffentlichung der Dokumente hat in Washington eine politische Debatte ausgelöst. Demokratische Abgeordnete im US-Repräsentantenhaus prüfen, ob das Justizministerium Unterlagen mit diesen Vorwürfen zurückgehalten hat.
Das Justizministerium bestreitet, Dokumente zurückgehalten zu haben. Alle relevanten Unterlagen seien letztendlich erneut online gestellt worden, mit Ausnahme von Duplikaten, vertraulichen Stücken oder Dokumenten aus laufenden Ermittlungen.
Ein Kongressausschuss hat beschlossen, Justizministerin Pam Bondi vorladen zu lassen, um Erklärungen zur Behandlung dieser Dokumente abzugeben. Verschiedene Kongressabgeordnete fordern nun auch die Vorladung von Trump.
Eine Geschichte in 4 Psy-Ops: War Iran IMMER Mitglied im Club?
Kit Knightly
Als der Krieg mit Iran am Samstag offiziell begann, habe ich einige Leute verärgert, indem ich James Delingpole auf Twitter mit diesem Kommentar antwortete:
Ich stehe dazu. Tatsächlich kann ich es sogar verstärken.
Es gibt reichlich Beweise dafür, dass wir bereits im post-nationalen Zeitalter leben, und das wurde durch die Covid-„Pandemie“ explizit klar. Irans entscheidende, frühe Rolle bei der Covid-Operation ist eines der Fakten, die uns am dringendsten dazu auffordern, vorsichtig mit der aktuellen Kriegsnarrative umzugehen, aber es handelt sich um eine Entwicklung, die wahrscheinlich vor dieser epochenmachenden Psy-Op stattfand.
Tatsächlich würde ich argumentieren, dass eine Untersuchung der jüngeren Geschichte Irans zeigt, dass sie konsequent an Psy-Ops und Mediennarrativen teilgenommen hat und dass dies eine Kollusion mit westlichen Regierungen und tatsächlich den globalistischen Fraktionen darin demonstriert.
Beginnend mit der Geburt des aktuellen Regimes selbst…
- Installation des Ayatollahs
Jeder kennt (oder sollte kennen) Operation Ajax, den 1953 gemeinsamen MI6-CIA-Putsch in Iran, der die demokratisch gewählte Regierung von Mohammad Mosaddegh stürzte, angeblich um die Verstaatlichung der iranischen Ölvorkommen zu verhindern. Die resultierende Regierung war eine absolute Monarchie unter Schah Reza Pahlavi.
Weniger diskutiert wird die klare und offensichtliche Beteiligung der CIA an der Iranischen Revolution von 1979.
Zum Beispiel wurde Khomeini nach seiner Exilierung aus Iran durch den Schah im Jahr 1978 sicheren Hafen in Frankreich gewährt. Die Gründe dafür sind nicht klar, aber es ist bekannt, dass die Carter-Administration während seiner Zeit als Gast der französischen Regierung viel mit Khomeini kommunizierte. Wiederum werden die Gründe für diese Kommunikation nirgendwo klar angegeben.
Wir wissen, dass der ehemalige Schah selbst in seinen Memoiren behauptete, die USA und Großbritannien hätten sich seit seiner Verstaatlichung des iranischen Öls im Jahr 1973 und der anschließenden Preiserhöhung gegen seine Regierung gestellt (lassen Sie uns erinnern, dass die vorherige Regierung angeblich entfernt worden war, um einen ähnlichen Verstaatlichungsversuch zu verhindern).
Ob wir dem Schah vollständig glauben oder nicht, wir wissen auch, dass der US-Botschafter in Iran Ende 1978 an Washington kabelte, der Schah sei „dem Tode geweiht“, und dass Anfang Januar 1979 US-Generäle nach Iran flogen, um einen potenziellen Putsch mit dem iranischen Militär zu besprechen und sie mit Khomeinis zweitem Mann in Kontakt zu bringen.
Die Regierung des Schahs endete innerhalb von Wochen.
Das ist alles dokumentiert.
Die potenziellen Motive dafür könnten ausführlich diskutiert werden, aber es ist nicht zu leugnen, dass es zumindest eine gewisse westliche Beteiligung an der Installation des aktuellen Regimes gab.
- Geiselnahme-Krise
Kaum war die neue iranische Regierung mitgeholfen worden, an die Macht zu kommen, nahm sie an einer internationalen „Krise“ teil. Im November 1979 stürmte eine bewaffnete Gruppe die US-Botschaft in Iran und nahm über 50 Geiseln.
Ein angeblicher Grund dafür war die US-Gegnerschaft zur neuen Revolutionsregierung in Iran und die Unterstützung des Schahs, aber wir wissen, dass das nicht stimmt. Die USA halfen, den Schah zu ersetzen, und niemand hätte das besser gewusst als Khomeini und seine Top-Leute.
Was die „Krise“ tatsächlich tat, war, das iranische Volk davon zu überzeugen, dass ihre neue Regierung sich gegen Amerika stellen würde, während sie Carters Präsidentschaft in den USA so sehr untergrub, dass er die Wahl 1980 mit einer Lawine verlor.
Die „October Surprise“-Theorie argumentiert, dass US-Regierungsinsider die Freilassung der Geiseln tatsächlich absichtlich verzögerten, um die Wahl per Stellvertretung zu manipulieren. Der ehemalige Gouverneur von Texas, John Connelly, war zu der Zeit bekannt dafür, im Nahen Osten unterwegs zu sein und diese Botschaft zu verbreiten.
Die Geiseln wurden letztendlich nur Minuten nach der Amtseinführung von Ronald Reagan freigelassen.
Ich bin sicher, einige werden sagen, das sei alles Zufall gewesen.
- Iran-Contra-Affäre
Bis 1979 bezog Iran all seine Waffen aus den Vereinigten Staaten. Nach der Geiselnahme-Krise verhängte Präsident Carter ein Waffenembargo gegen Iran wegen „Unterstützung von Terrorismus“, das von seinem Nachfolger Ronald Reagan aufrechterhalten wurde.
Allerdings waren Washington-Insider nie Fans davon, niemandem Waffen zu verkaufen. Sie argumentierten, ein Embargo würde Iran nur näher an die UdSSR treiben, und suchten sofort nach Wegen, den Verkauf von Waffen an Iran heimlich fortzusetzen, indem sie das Embargo umgingen.
Interessant, nicht wahr, wie dünn der Firnis ideologischer Opposition wird, sobald er einer Prüfung unterzogen wird. Manche könnten sich fragen, ob all die zeitgenössische „böse Terroristen“- und „Großer Satan“-Rhetorik viel mehr als geopolitisches Theater von besonders greller Art war.
Bis 1985 hatte die Reagan-Administration vier Jahre lang illegal Waffen an Iran geliefert, sowohl direkt als auch durch „Wäsche“ der Verkäufe über Israel (und nebenbei Waffen an BEIDE Seiten des Iran-Irak-Kriegs verkauft).
Zur gleichen Zeit unterstützte die USA die anti-Sandinisten-Rebellen in Nicaragua heimlich in ihrem Guerillakrieg gegen die sozialistische FSLN-Regierung. Diese Unterstützung war nach US-Recht durch die Boland-Zusatzgesetze illegal.
Die Iran-Contra-Affäre war eine Weiterentwicklung der iranischen Waffendeals, eine verdeckte Operation unter der Leitung von Oberst Oliver North, bei der Waffen illegal an Iran verkauft wurden und die Gewinne aus diesen Verkäufen wiederum genutzt wurden, um Rebellen in Nicaragua zu finanzieren. Das war total illegal und technisch Hochverrat.
Der Skandal platzte 1987 auf, was zu jahrelangen Kongressanhörungen führte und – letztendlich – zu Dutzenden Strafverfahren. Von den 11 Männern, die in der Iran-Contra-Affäre verurteilt wurden, verbrachte nur einer Zeit im Gefängnis, und fast alle Urteile wurden auf Berufung gekippt oder erhielten 1991 Präsidentenbegnadigungen von George Bush Sr.
Oliver North kandidierte später für ein politisches Amt und hatte eine erfolgreiche Medienkarriere, arbeitete als TV-Moderator und veröffentlichte über ein Dutzend Bücher. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass er angeblich ein Verräter war, der Hochverrat beging.
Es ist berechtigt zu fragen – klingt das so, als ob Iran wirklich ein tödlicher Gegner der US-Regierung war?
Warum würde die US-Regierung Waffen an ein Regime verkaufen, das sie wirklich als Bedrohung für ihre Existenz ansah?
Und warum würde ein Mann, der Verrat beging, indem er einen Feind bewaffnete, eine so milde Strafe erhalten und danach florieren dürfen?
Es ist fast so, als ob niemand das für besonders wichtig hielt, oder?
Zumindest sehen wir wieder den dünnen Firnis und die unbestreitbare Tatsache, dass andere meist unausgesprochene Interessen diese angeblichen Feindstaaten über Rhetorik und Propaganda hinaus verbanden.
- Covid
Die Covid-„Pandemie“ ist der Großvater aller Psy-Ops, der die meisten seiner Vorgänger in Komplexität der Ausführung und Umfang der Ziele übertrifft.
Und die iranische Regierung steckte mittendrin.
Iran war eines der ersten Länder neben Italien, das außerhalb Chinas die volle Wucht von Covid zu spüren bekam. Tatsächlich wurde ihr Endorsement der Pandemie-Narrative von manchen in der Alt-Media als Beweis dafür verwendet, dass die Pandemie real sein muss, weil Iran nie mit einer globalistischen Psy-Op kooperieren würde.
Aber kooperieren taten sie. Voll aus. Sie arbeiteten eng mit der Weltgesundheitsorganisation zusammen, laut WHOs offiziellem Bericht:
Die WHO und ihre Partner leisteten Iran entscheidende Unterstützung bei der Bewältigung dieser Herausforderungen und der Ausweitung der Maßnahmen zur Bekämpfung von COVID-19. So konnten mehr als 130 Millionen Impfdosen mobilisiert und die Kapazitäten für die genomische Sequenzierungsanalyse von 7700 Virusproben geschaffen werden.
Iran verhängte Lockdowns, machte Masken obligatorisch und erließ Impfmandate genau wie alle anderen. Sie beantragten auch ein 5-Milliarden-Dollar-Covid-Darlehen vom IWF.
Während echte globale Außenseiter für die Interessen ihrer Nation eintraten und „plötzlich starben“, spielte Iran fröhlich mit. Es machte das Leben gewöhnlicher Iraner kürzer und trauriger und brachte ihren Eliten viel Geld ein.
Schlussfolgerung
Die Beweise zeigen eindeutig, dass das aktuelle iranische Regime eine Geschichte der Kooperation mit westlichen, pro-globalistischen Mächten hat, zum Nachteil seines eigenen Volkes und zum gegenseitigen Interesse der politischen Klassen auf beiden Seiten – und das ZWINGT uns, alles, was sie tun, in Frage zu stellen.
Einschließlich dieses Kriegs.
Wir leben in einem Zeitalter falscher Binäritäten und „kleinerer Übel“, warum sollte dieses System des Gedanken kontrollierens nicht auf Kriegsführung angewendet werden?
Wir werden aufgefordert, in einfachen Etiketten zu denken – Muslime vs. Christen. Menschenrechte vs. Scharia-Recht. Demokratie vs. Theokratie. Regimewechsler vs. nationale Souveränität. Anti-Establishment-Rebellen vs. imperiale Öljäger.
Aber wir wissen aus Erfahrung, dass diese Simplizitäten manchmal tiefe, verschlungene und sehr unterschiedliche Realitäten konvergierender Interessen und Gehorsams gegenüber Narrativen verbergen.
Und wir wissen, dass dieser Krieg bereits bei einigen Grundlagen der „Great Reset“-Agenda geholfen hat, die wahrscheinlich die größte aktuelle Bedrohung für die Menschheit ist.
Geht es bei diesem Krieg nur darum? Nein, wahrscheinlich nicht. Es gibt wahrscheinlich viele verfolgte Narrative und viele Interessengruppen, die profitieren wollen, und sogar zynisch geführte Kriege können Chaos und unvorhergesehene Ergebnisse produzieren. Wir können annehmen, dass ermordete iranische Führer nicht beabsichtigten, tot zu enden, obwohl es naiv wäre zu glauben, dass die Machtstruktur nicht manchmal bereitwillig sogar einige ihrer eigenen opfert.
Orwell verstand die gegenseitigen Interessen der herrschenden Eliten daran, Krieg zu fördern und sein Ergebnis zu kontrollieren. Er verstand, dass die Art, wie er den „Proles“ verkauft wird, nicht die Art ist, wie ihn diejenigen sehen, die ihn organisieren und davon profitieren.
Sogar während dieser Krieg kriegt, fördert Iran immer noch die Covid-Lügen, ist immer noch bei den globalistischen Programmen an Bord, arbeitet immer noch an seiner eigenen Zentralbank-Digitalwährung, baut immer noch seine digitale Identitätsinfrastruktur aus.
Wir müssen uns das merken und müssen eine ausgeklügeltere Art entwickeln, die neuen post-Covid-Kriegsnarrative zu verstehen – und zu bekämpfen.
Wir leben nicht mehr im Jahr 2003. Wir kennen das globalistische Endspiel, und es ist weder amerikanische Hegemonie noch ein islamisches Kalifat. Stattdessen ist es ein Programm der digitalen Kontrolle von Geld, Essen und Reisen, das die menschliche Freiheit einschränkt.
Ein Programm, das beide Seiten dieses Kriegs unterstützen.
Nach dem Niedergang der USA entsteht „Pax Judaica“ – Professor sieht Israel als neues Machtzentrum mit KI-Staat
Professor Jiang Xueqin beschreibt in dem Interview ein äußerst düsteres geopolitisches Szenario. Seine Analyse beginnt mit einem historischen Vergleich: Nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg entstand die von Großbritannien und später den Vereinigten Staaten dominierte Weltordnung – oft als „Pax Britannica“ beziehungsweise „Pax Americana“ beschrieben. Kapital, Macht und Sicherheit konzentrierten sich zunächst im britischen Empire und wanderten anschließend weiter in die Vereinigten Staaten, die im 20. Jahrhundert zum Zentrum der globalen Finanz- und Machtstruktur wurden.
Doch Jiang stellt die provokante Frage, was geschieht, wenn dieses Zentrum selbst instabil wird. Wenn die Vereinigten Staaten in politische und wirtschaftliche Krisen geraten, müsse das globale Kapital einen neuen sicheren Ort suchen. In seiner Darstellung lautet die Antwort: Israel. Jiang argumentiert, Israel verfüge über zwei entscheidende Voraussetzungen für eine solche Rolle. Erstens besitze das Land nukleare Abschreckung und damit eine militärische Sicherheitsgarantie. Zweitens sei die geopolitische Umgebung systematisch geschwächt worden.
Direkt zum Video mit deutschen Untertiteln:
Er verweist auf die zerstörerischen Kriege und Interventionen der letzten Jahrzehnte im Nahen Osten. Staaten wie Irak, Libyen und Syrien seien in ihren staatlichen Strukturen weitgehend zerschlagen worden. In diesem Kontext bezeichnet Jiang den Iran als den letzten verbliebenen großen regionalen Gegner. Sollte auch der Iran militärisch oder politisch zerstört werden, so seine These, gäbe es im gesamten Nahen Osten keinen ernsthaften Rivalen mehr für Israel.
In einem solchen Szenario würde Israel nach Jiang zur dominierenden Macht der Region aufsteigen. Erst dann könne der Nahen Osten nach einem völlig neuen Modell wiederaufgebaut werden. Dieses Modell beschreibt er als eine radikal technologische Ordnung, geprägt von künstlicher Intelligenz, digitaler Währung und digitalen Identitätssystemen.
Jiang argumentiert, dass solche Technologien in den Vereinigten Staaten auf erheblichen Widerstand stoßen würden, weil viele Amerikaner ihre individuellen Freiheitsrechte verteidigten. In einer durch Krieg zerstörten Region dagegen ließen sich solche Strukturen leichter etablieren, da politische und gesellschaftliche Gegenkräfte geschwächt seien.
In seiner Darstellung geht das Szenario noch weiter. Nach massiven Konflikten und Umbrüchen könnten demografische Veränderungen stattfinden. Jiang spricht davon, dass Arbeitskräfte aus anderen Teilen der Welt – etwa aus Asien – in großer Zahl in die Region einwandern könnten, während neue technologische Kontrollsysteme eingeführt würden. Dazu zählt er auch implantierbare Technologien, die eine vollständige digitale Überwachung ermöglichen könnten.
Besonders drastisch ist seine Beschreibung eines zukünftigen Überwachungsstaates. In dieser Vision würden nicht nur Bewegungen, Transaktionen und Kommunikationsdaten überwacht, sondern auch psychologische Zustände und Emotionen kontinuierlich analysiert und reguliert. Technologie würde damit nicht nur Verhalten erfassen, sondern potenziell auch die emotionale Verfassung der Menschen beeinflussen.
Jiang bezeichnet dieses mögliche System als eine Form moderner technokratischer Kontrolle – eine Gesellschaft, die vollständig durch digitale Infrastruktur gesteuert wird. In diesem Kontext führt er auch den Begriff des Transhumanismus ein. Er beschreibt eine Zukunft, in der technologische und medizinische Innovationen – etwa fortgeschrittene Organtransplantationen oder lebensverlängernde Technologien – den wohlhabenden Eliten der Welt zugänglich sein könnten.
Nach seiner Darstellung könnte Jerusalem in diesem Szenario zu einem Zentrum solcher Technologien werden, zu einem Ort, an dem globale Eliten Zugang zu radikalen biotechnologischen Fortschritten erhalten. Jiang verbindet diese Vorstellung mit dem Konzept einer neuen geopolitischen Ordnung, die er provokativ als „Pax Judaica“ bezeichnet – eine Welt, in der Kapital, Technologie und Macht in einer neuen Struktur zusammenlaufen.
Seine Analyse ist bewusst zugespitzt und spekulativ, aber sie berührt zentrale Fragen der gegenwärtigen geopolitischen Debatten: den Zerfall alter Machtordnungen, den Wettlauf um technologische Kontrolle und die mögliche Entstehung neuer Zentren globaler Macht in einer zunehmend fragmentierten Welt.
Oberst a.D. Douglas Macgregor warnt: Wir steuern auf den Dritten Weltkrieg zu
Inmitten des eskalierenden Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran hat der pensionierte US-Oberst Douglas Macgregor, ehemaliger Berater des Verteidigungsministers unter Präsident Trump, in einem ausführlichen Interview eine düstere Prognose abgegeben. Er sieht den aktuellen Konflikt als Vorspiel zu einem potenziellen Dritten Weltkrieg und kritisiert scharf die Strategie Washingtons und Tel Avivs. Macgregor argumentiert, dass der Krieg nicht nur militärisch scheitern, sondern langfristig die globale Position der USA massiv schwächen werde – mit verheerenden Folgen für den Nahen Osten, die Weltwirtschaft und die internationale Ordnung.
Irans Widerstandskraft
Macgregor beginnt mit einer klaren Einschätzung des Konflikts: Der Krieg werde für die USA und Israel schlecht enden, während der Iran als große Zivilisationsmacht überleben werde. Iran sei kein Staat, der einfach verschwinden könne.
Selbst wenn das derzeitige theokratische Regime falle – was er für möglich hält, da Veränderungen seit mindestens einem Jahrzehnt im Gange seien –, werde ein nationalistisches Nachfolgeregime entstehen. Die Bevölkerung bleibe loyal zu ihrem Land und selbstbewusst in Bezug auf dessen Zukunft.
Die Vorstellung, durch Bombenanschläge und die Tötung von Mullahs alles zum Besseren zu wenden, sei absurd und halluzinogen. Im Gegenteil: Die massiven Zerstörungen und zivilen Opfer würden Millionen Iraner traumatisieren. Niemand werde den USA oder Israel dankbar sein – im Gegenteil: Das nächste Regime werde wahrscheinlich alles daransetzen, schnell Atomwaffen zu entwickeln.
Die nukleare Ironie
Genau darin liege die bittere Ironie der US-Politik: Unter dem Vorwand, die nukleare Proliferation zu verhindern, habe man durch maximale Druckausübung und nun durch offenen Krieg Iran erst recht in diese Richtung gedrängt.
Die Fatwa des Ayatollahs gegen Atomwaffen aus religiösen Gründen sei mit dessen Tod hinfällig. Ein säkulares oder nationalistisches Regime könne diese Hemmung fallen lassen und zu dem Schluss kommen: Nur Atomwaffen schützen vor Bedrohungen durch USA und Israel.
Kritik an der US-Politik
Macgregor geht hart mit der US-Glaubwürdigkeit ins Gericht. Er zitiert Aussagen aus Verhandlungen – unter anderem von Jared Kushner – in denen Iran auf sein Recht zur Urananreicherung nach dem Atomwaffensperrvertrag (NPT) pochte, ein Recht, das der Vertrag ausdrücklich garantiert.
Die US-Seite habe darauf schlicht geantwortet: „Wir haben das Recht, euch zu stoppen.“ Das sei eine offene Missachtung internationaler Verträge.
Ähnlich verhalte es sich mit Israels Vorgehen gegen Palästinenser. Massenvertreibung und Tötungen würden als „unveräußerliches Recht“ dargestellt – nur weil die USA dies mit Waffen und politischem Schutz ermöglichen. Diese Doppelmoral zerstöre jede Glaubwürdigkeit.
Narrative und Realität
Der Oberst widerspricht verbreiteten Narrativen. Es gebe keine Beweise dafür, dass Iran die Region erobern wolle, Atomwaffen gegen die USA einsetzen oder den Westen bedrohe. Jahrzehntelange Propaganda habe ein verzerrtes Bild geschaffen.
Stattdessen seien es die USA und Israel, die in den vergangenen 14 Monaten die meisten Länder angegriffen hätten – nicht Iran.
Der aktuelle Kriegsverlauf
Der Krieg zeige bereits reale Konsequenzen. Iranische Raketen treffen Ziele in Tel Aviv und Jerusalem, US-Basen in Bahrain und anderen Ländern werden angegriffen, amerikanische Soldaten sterben.
Nach vier Tagen Krieg zeige Iran weder militärische noch politische Erschöpfung.
Netanyahu habe sogar behauptet, Trump habe den Krieg bereits vor seiner zweiten Amtszeit gefordert, um Irans Atomprogramm zu stoppen. Macgregor stellt die Gegenfrage: Wer definiere sich hier eigentlich durch Zerstörung und Fanatismus?
Strategischer Rückzug der USA
Langfristig erwartet Macgregor einen strategischen Rückzug der USA aus der Region.
Verbündete wie Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar oder Bahrain hätten erlebt, dass eine enge Bindung an Washington sie nicht schützt – im Gegenteil. US-Luftabwehrsysteme hätten sich als unzureichend erwiesen, und amerikanische Militärbasen würden angegriffen.
Nach dem Krieg könnten diese Staaten die USA höflich bitten, ihre Truppen abzuziehen.
Ähnliche Entwicklungen sieht Macgregor auch in Asien. In Südkorea und Japan werde bereits diskutiert, warum US-Truppen weiterhin stationiert sind, wenn sie im Ernstfall keinen Schutz garantieren können.
Wirtschaftliche Folgen
Wirtschaftlich drohe eine schwere Krise. Die Straße von Hormus sei bereits „weich blockiert“. Die Ölpreise seien um elf Prozent gestiegen, während der Dow Jones falle.
Länder wie Japan, das rund 72 Prozent seines Öls aus dem Golf bezieht, Südkorea mit etwa 65 Prozent, Indien mit rund 50 Prozent und China ebenfalls mit etwa 50 Prozent wären massiv betroffen – genau jene Staaten, die zu den wichtigsten Säulen der Weltwirtschaft gehören.
Russland profitiere von dieser Situation und liefere Ersatzöl.
Die USA schadeten damit nicht nur Iran, sondern auch ihren eigenen Verbündeten. Versicherungen verweigerten Tankern Schutz. Chinesische Schiffe würden teilweise noch passieren – doch sollte Washington versuchen, auch diese zu stoppen, drohe eine direkte Eskalation.
Ein „niedrig intensiver“ Weltkrieg
Macgregor bezeichnet die Situation als einen „low-intensity Third World War“ – einen Vorlauf zum Dritten Weltkrieg.
Weitere Eskalationsschritte, etwa die Enterung chinesischer Tanker, könnten eine globale Explosion auslösen.
Atomwaffen seien in erster Linie politische Waffen ohne militärischen Nutzen. Schon Stalin habe erkannt, dass sie vor allem der Abschreckung dienen. Staaten ohne eigene nukleare Fähigkeiten würden dadurch verwundbar.
Genau das demonstriere der Westen derzeit: Zwei Atommächte – die USA und Israel – bedrohen einen Staat ohne Atomwaffen.
Warnung vor strategischem Niedergang
Zum Abschluss mahnt Macgregor, die Vereinigten Staaten bräuchten dringend eine ausgewogenere Führung, die Propaganda durchdringen und die Welt jenseits der eigenen Grenzen verstehen könne.
Der aktuelle Kurs führe in einen strategischen Verlust – und in Washington scheine kaum jemand die Konsequenzen wirklich zu begreifen.
Der Konflikt sei längst mehr als ein regionaler Krieg. Er könnte das Ende der amerikanischen Dominanz im Persischen Golf markieren und eine grundlegende Neuordnung der globalen Machtverhältnisse einleiten.
Peer-Review-Artikel kommt zu dem Schluss, dass mRNA-„Impfstoffe“ eine genverändernde Technologie sind
Von The Vigilant Fox
Ablage unter: äußerst besorgniserregend.
Dieser Artikel erschien ursprünglich auf Focal Points und wurde mit Genehmigung erneut veröffentlicht.
Gastbeitrag von Nicolas Hulscher, MPH
Multi-omische Beweise zeigen, dass mRNA-Gentransfer-Impfstoffe die menschliche Genexpression in mehreren biologischen Systemen grundlegend umprogrammieren – was eine sofortige Aussetzung der gesamten mRNA-Plattform rechtfertigt.
Unser kürzlich im Journal of American Physicians and Surgeons veröffentlichter, von Fachkollegen begutachteter Artikel mit dem Titel „Gene Expression Alterations Induced by mRNA Vaccines” (Durch mRNA-Impfstoffe induzierte Veränderungen der Genexpression) liefert überzeugende Beweise dafür, dass mRNA-Impfstoffe über einen genverändernden Wirkmechanismus (MOA) funktionieren, der die Genexpression des Menschen auf mehreren biologischen Ebenen grundlegend umprogrammiert.
Das Manuskript der McCullough Foundation-Neo7Bioscience, verfasst von Nicolas Hulscher (mir selbst), Dr. Peter A. McCullough und Dr. John Catanzaro, fasst die neuesten multi-omischen menschlichen Beweise zusammen, die koordinierte transkriptomische, proteomische und genomische Veränderungen nach einer mRNA-Impfung belegen.

Die mRNA-Technologie verändert die Genexpression über mehrere biologische Ebenen hinweg
Die Beweise erstrecken sich mittlerweile über drei wichtige biologische Systeme:
• Transkriptomik (Genexpression)
• Proteomik (Proteinproduktion)
• Genomik (DNA-Interaktionen)
Die mRNA-Technologie interagiert mit der gesamten molekularen Architektur der menschlichen Biologie. Sie verändert aktiv die Genexpressionsnetzwerke des Wirts und beeinflusst den Stoffwechsel, die Immunregulation und die zellulären Stresswege.
Transkriptomische Beweise zeigen eine systemweite Gen-Reprogrammierung
Die RNA-Sequenzierung von Personen, bei denen nach einer mRNA-Impfung neue unerwünschte Ereignisse auftraten, ergab großflächige Verschiebungen in den Genexpressionsnetzwerken.
Zu den wichtigsten Veränderungen gehörten Signalwege, die Folgendes steuern:
• mitochondriale Dysfunktion
• ribosomale Beeinträchtigung
• proteasomaler Stress
• Dysregulation der Translationskontrolle
• Störung des Stoffwechselwegs
Diese Systeme stellen zentrale zelluläre Mechanismen dar und nicht nur Immunsignale. Klassische Entzündungswege machten nur einen kleinen Teil der gestörten Gennetzwerke aus. Stattdessen war das dominierende Signal eine koordinierte Umstrukturierung der zellulären Genregulationsprogramme.
Proteomische Beweise bestätigen anhaltende molekulare Veränderungen
Eine Längsschnittanalyse von gesunden mRNA-Impfstoffempfängern verfolgte 342 Plasmaproteine über 24 Wochen. Die Ergebnisse zeigten:
214 von 342 Proteinen unterlagen statistisch signifikanten zeitabhängigen Veränderungen.
Zu den betroffenen biologischen Systemen gehörten:
• Komplementaktivierungswege
• Stoffwechselregulation
• endokrine Signalübertragung
• Vitamin- und Cofaktorwege
Die größten molekularen Verschiebungen traten 16 bis 24 Wochen nach der Impfung auf, was zeigt, dass es sich bei diesen Effekten nicht um vorübergehende Immunreaktionen handelt.
Hinweise auf direkte molekulare Interaktion mit dem Genom
Eine integrierte Multi-Omik-Analyse eines Patienten, der nach einer mRNA-Impfung an aggressivem Blasenkrebs im Stadium IV erkrankte, ergab tiefgreifende molekulare Störungen, darunter:
• Dysregulation onkogener Treibergene (einschließlich KRAS, PIK3CA und ATM)
• Beeinträchtigung der DNA-Reparaturwege und genomische Instabilität
• weit verbreitete transkriptionelle Reprogrammierung über zelluläre Netzwerke hinweg
• Nachweis einer Wirts-Vektor-Chimärensequenz, die mit dem offenen Leserahmen des Impfstoff-Spikes in Tumor-DNA-Fragmenten übereinstimmt – was auf eine mögliche Integration von Impfstoff-Genmaterial in das menschliche Genom hindeutet
Dieser Fall liefert einen direkten Beweis für die molekulare Interaktion zwischen Impfstoff-Gensequenzen und menschlicher DNA.
mRNA-Plattformen funktionieren als genverändernde Technologien
Zusammengenommen zeigen die Beweise, dass mRNA-Injektionen nicht als einfache Impfstoffe funktionieren. Sie wirken als Gentechnologien, die in der Lage sind, die Genexpressionssysteme des Wirts zu verändern.
Die Auswirkungen gehen weit über COVID-19-mRNA-Injektionen hinaus. Die gleiche genverändernde Plattform wird derzeit erweitert auf:
• mRNA-Krebsinjektionen
• mRNA-Influenza-Injektionen
• mRNA-RSV-Injektionen
• personalisierte mRNA-Therapeutika
• selbstverstärkende RNA-Technologien
Dennoch wurden diese Technologien weltweit eingesetzt, ohne dass eine obligatorische molekulare Überwachung zur Beobachtung von Veränderungen der Genexpression, eine genomische Überwachung auf Integrationsereignisse und technische biologische Schutzvorrichtungen, die abnormale Expressionskaskaden abschalten können, vorhanden waren.
Mit anderen Worten: Eine leistungsstarke Plattform zum Gentransfer wurde für Milliarden von Menschen eingeführt, ohne dass die für Gentechnologien normalerweise erforderlichen grundlegenden molekularen Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden.
Wie wir in der Veröffentlichung festgestellt haben,
Ohne obligatorische molekulare Überwachung, durchsetzbare Sicherheitsvorkehrungen und integrierte biologische Schutzmechanismen zur Unterbindung abnormaler Genexpression bleiben Plattformen wie mRNA-Impfstoffe für den Menschen von Natur aus gefährlich. Daher ist eine sofortige und umfassende Aussetzung der Anwendung am Menschen erforderlich.
Nicolas Hulscher, MPH – Epidemiologe und Stiftungsverwalter, McCullough Foundation
NBC-Interview mit Irans Außenminister Abbas Araghchi
Inmitten des eskalierenden Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran hat der iranische Außenminister Abbas Araghchi in einem exklusiven Interview mit Meet the Press Stellung zu zentralen Fragen bezogen. Das Gespräch fand vor dem Hintergrund des laufenden Krieges statt, der durch US- und israelische Angriffe ausgelöst wurde, einschließlich der Tötung des früheren Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei und der laufenden Nachfolgedebatte.
Direkt zum Video m it deutschen Untertiteln:
Die Nachfolge im Iran
Araghchi betonte zunächst die aktuelle Führungsstruktur im Iran: Ein Interims-Führungsrat übernimmt derzeit die Aufgaben, während die Versammlung der Experten bald einen neuen Obersten Führer wählen werde. Gerüchte über Mojtaba Khamenei, den Sohn des Verstorbenen, als möglichen Nachfolger kommentierte er zurückhaltend – niemand wisse es genau, entscheidend sei allein die Abstimmung der Versammlung, deren Mitglieder direkt vom Volk gewählt würden.
Auf die provokative Aussage von US-Präsident Donald Trump, er wolle den nächsten iranischen Führer selbst bestimmen, reagierte Araghchi scharf: Iran lasse niemanden in innere Angelegenheiten eingreifen. Die Wahl des Obersten Führers sei ausschließlich Sache des iranischen Volkes.
Ablehnung einer Kapitulation
Trump hatte zudem betont, es gebe keinen Deal mit dem Iran außer einer bedingungslosen Kapitulation („unconditional surrender“). Araghchi wies dies entschieden zurück. Er erinnerte an eine frühere ähnliche Forderung Trumps im vergangenen Jahr, die gescheitert sei – damals hätten die Iraner Widerstand geleistet, bis Israel nach zwölf Tagen einen bedingungslosen Waffenstillstand gefordert habe.
Iran werde niemals kapitulieren, seine Würde stehe nicht zum Verkauf. Der Minister unterstrich, dass der aktuelle Konflikt anders sei als frühere: Aggressionen gegen Zivilisten, Schulen, Krankenhäuser und Infrastruktur (wie Wasserentsalzungsanlagen und Raffinerien) machten einen bloßen Waffenstillstand unzureichend. Gefordert sei ein permanentes Ende des Krieges.
Angriffe auf US-Stützpunkte
Zu Vorwürfen, Iran habe Hunderte Raketen auf 13 Nachbarstaaten abgefeuert, stellte Araghchi klar: Die Angriffe richteten sich gegen US-Basen und -Installationen auf fremdem Boden, nicht gegen die Nachbarländer selbst.
Die Entschuldigung des iranischen Präsidenten an die Region habe den durch US-Aggression verursachten Unannehmlichkeiten gegolten – Trump sei derjenige, der sich entschuldigen müsse. In der iranischen Kultur sei eine Entschuldigung ein Zeichen von Stärke und Würde.
Russland und militärische Kooperation
Auf die Frage nach russischer Unterstützung bestätigte Araghchi eine strategische Partnerschaft mit Russland, die militärische Kooperation einschließe und fortgesetzt werde – Details zu nachrichtendienstlicher Hilfe bei der Ortung US-amerikanischer Kräfte ließ er offen.
Der Angriff auf die Schule in Minab
Bezüglich des Angriffs auf eine Grundschule im Südiran, bei dem über 170 Menschen, darunter viele Kinder, getötet wurden, wies Araghchi Trumps Behauptung zurück, Iran sei verantwortlich. Es handle sich um einen Angriff durch ein US-Kampfflugzeug, mitten in Verhandlungen.
Iran habe Beweise, dass die USA dafür verantwortlich seien – wer sonst käme infrage?
Iranische Verteidigungsbereitschaft
Araghchi zeigte sich zuversichtlich gegenüber einer möglichen US-Bodeninvasion: Iran sei bereit und warte auf Eindringlinge. Die Streitkräfte seien tapfer, das Land habe seit Tausenden von Jahren seine Souveränität verteidigt.
Vorwürfe, Iran plane Raketen mit Reichweite bis in die USA oder Europa, nannte er Desinformation – Teheran habe sich bewusst auf eine Reichweite unter 2.000 Kilometern beschränkt, um niemanden zu bedrohen.
Schlussfolgerung
Das Interview unterstreicht die harte Linie Teherans: keine Einmischung von außen, keine Kapitulation und der Wille, den Konflikt so lange zu führen, bis ein dauerhafter Frieden – nicht nur ein vorübergehender Waffenstillstand – erreicht ist.
Der Konflikt bleibt hochbrisant, mit weitreichenden regionalen und globalen Folgen.
BlackRock stoppt Abhebungen: Milliarden-Fonds begrenzt Auszahlungen – wann trifft es den Kleinanleger?
Wenn dein Geld plötzlich nicht mehr verfügbar ist: BlackRock begrenzt Abhebungen
Der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock hat Abhebungen aus einem seiner großen Kreditfonds begrenzt. Betroffen ist der HPS Corporate Lending Fund (HLEND) mit einem Volumen von rund 26 Milliarden Dollar. Investoren wollten im letzten Quartal etwa 1,2 Milliarden Dollar abziehen – rund 9,3 Prozent des Fondsvermögens.
Doch laut Fondsregeln dürfen pro Quartal nur fünf Prozent ausgezahlt werden. Dadurch konnten lediglich etwa 620 Millionen Dollar ausgezahlt werden, während der Rest vorerst im Fonds gebunden bleibt. Es ist das erste Mal, dass diese Grenze erreicht wurde.
Der Vorgang zeigt ein strukturelles Problem moderner Finanzmärkte. Viele Fonds investieren langfristig in Kredite oder andere schwer handelbare Vermögenswerte, während Anleger jederzeit Zugriff auf ihr Kapital erwarten. Wenn viele Investoren gleichzeitig aussteigen wollen, wird diese Illusion von Liquidität plötzlich sichtbar.
Um Notverkäufe zu verhindern, begrenzen Fonds dann die Auszahlungen – sogenannte „Gates“. Für das Risikomanagement ist das sinnvoll, für Anleger bedeutet es jedoch, dass sie vorübergehend nicht an ihr Geld kommen.
Der Fall wirft jedoch auch eine grundsätzliche Frage auf, die über Fonds hinausgeht. Auch normale Bankkunden gehen davon aus, dass ihr Geld jederzeit verfügbar ist. Doch Banken halten nur einen Teil der Einlagen tatsächlich als liquide Mittel, während der Rest als Kredite vergeben wird.
In schweren Finanzkrisen kann deshalb auch der Zugriff auf Bankeinlagen eingeschränkt werden. Beispiele dafür gab es bereits: In Zypern wurden 2013 Einlagen teilweise eingefroren, in Griechenland galten 2015 tägliche Abhebungslimits.
Der BlackRock-Fall erinnert daran, wie stark das moderne Finanzsystem auf Vertrauen basiert. Solange Märkte stabil bleiben, funktioniert es reibungslos. Doch wenn viele Anleger gleichzeitig ihr Geld zurück wollen, zeigt sich schnell, wie begrenzt Liquidität tatsächlich sein kann.
Die gefährlichen Atomwaffenpläne von Macron und Merz
Läuft nicht gut für die USA…

Natürlich war das erste und wohl wichtigste Thema in dieser Folge des Anti-Spiegel-Podcast Trumps Iran-Krieg, der offensichtlich nicht nach Plan verläuft. Aber natürlich haben wir auch noch über andere Themen gesprochen, wie beispielsweise den in Deutschland kaum erwähnten Skandal über offensichtliche Geldwäsche durch Kiew oder die peinliche USA-Reise von Merz. Den Anti-Spiegel-Podcast können Sie hier […]

