Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Leak: Ukrainer schleusen Milliarden an Bargeld über Bukarest nach Istanbul

Leak: Ukrainer schleusen Milliarden an Bargeld über Bukarest nach Istanbul

Leak: Ukrainer schleusen Milliarden an Bargeld über Bukarest nach Istanbul

Ukrainische Geldtransporter fahren ungeniert durch Europa. Lkw-weise Bargeld, Goldbarren und zweifelhafte Millionen-Beträge passieren die Grenzen. Was in Ungarn mit der Festnahme eines ukrainischen Ex-Geheimdienstgenerals begann, erscheint inzwischen als gigantisches, staatlich geduldetes Geldwäsche-Netzwerk. Im Zentrum des illegalen Treibens stehen Rumäniens Hauptstadt Bukarest und ein organisierter Shuttle-Service für ukrainische Millionen direkt in die Türkei.

Die Enthüllungen der rumänischen Investigativ-Journalistin Iosefina Pascal haben es in sich. Geleakte Zolldokumente weisen auf ein minutiös geplantes Schattensystem hin, das fast ausschließlich über den Flughafen Bukarest nach Istanbul abgewickelt wird. Dutzende ukrainische Staatsbürger besteigen demnach ganz normale Linienflüge – prall gefüllte Geldkoffer inklusive. Die Summen pro Kopf sind dabei schwindelerregend. Allein in wenigen Februartagen des Jahres 2025 wurden auf Flügen von TAROM, Turkish Airlines und Pegasus unfassbare acht bis zehn Millionen Dollar außer Landes geschafft.

Die Passagierlisten, die Pascal auf der Plattform X veröffentlichte, weisen auf einen Geldkurier-Ring hin. So transportierte eine gewisse Holban Nadiia auf dem TAROM-Flug RO261 stolze 284.500 US-Dollar, während ein Dmytro Gavryliuk auf demselben Flug 255.000 US-Dollar bei sich trug. Auch das Ehepaar Natalia und Pavlo Shtokailo brachte rund 280.000 bis 284.000 US-Dollar außer Landes. Bei unzähligen weiteren Kurieren wurden zwischen 290.000 und über 570.000 US-Dollar pro Person dokumentiert.

Der absolute Gipfel dieses Behördenversagens ist die Tatsache, dass die rumänischen Zollbeamten diese irren Summen zwar feinsäuberlich registrierten, die Kuriere aber völlig unbehelligt in Richtung Bosporus passieren ließen. Als Herkunftsnachweis genügten den ukrainischen Geld-Touristen plumpe Angaben wie “Geschäfte” oder “Einnahmen”. Keinerlei Belege, keine handfesten Nachweise nötig. Man spazierte mit teils mehr als einer halben Million Dollar in bar in ein Flugzeug nach Istanbul.

Pascal beschreibt dabei eindrucksvoll eine hochprofessionelle Logistik, die streng kontrollierte ukrainische Flughäfen eiskalt umgeht und die westlichen Nachbarländer als Transitroute missbraucht. Zunächst bringen gepanzerte Konvois die Millionen auf dem Landweg aus der Ukraine nach Rumänien oder Ungarn. Im Großraum Bukarest wird der gigantische Bargeld-Berg dann im zweiten Schritt in handliche Päckchen portioniert, die das Reisegepäck nicht überstrapazieren. Schließlich steigen koordinierte Gruppen und ganze Familienverbände am Flughafen in Bukarest in kommerzielle Flieger, um das Geld völlig unbehelligt aus der EU in die Türkei zu schaffen.

Ein Zeugenvideo eines Mitarbeiters eines rumänischen Geldtransportunternehmens bringt das ganze Ausmaß dieser Operation ans Licht der Öffentlichkeit. Der Insider packt schonungslos aus und berichtet, dass die Ukrainer seit dem ersten Tag des Krieges pausenlos massive Ladungen von Euro und Dollar durch Rumänien bewegen würden. Er spricht von unablässigen Lieferungen, Lkw um Lkw, Jahr für Jahr. Es geht dabei wohl um Milliarden an physischem Bargeld. Es grenzt an einen handfesten Skandal, dass erst Ungarn mutigerweise diesem irren Treiben einen Riegel vorschob. Dort stoppte man erst kürzlich 40 Millionen Dollar (35 Millionen Euro und neun Kilogramm Gold). Laut Ungarns Nationaler Steuer- und Zollverwaltung wurden in diesem Jahr allein auf ungarischem Staatsgebiet hunderte Millionen an westlichen Währungen und Goldbarren in Bewegung gesetzt. Innerhalb von nur zwei Monaten sollen laut den Berichten 1,3 Milliarden Dollar in bar durch Ungarn gewandert sein.

Die Dunkelziffer für Rumänien dürfte dabei katastrophal viel höher liegen. Medien-Insider sprechen von über zwei Milliarden Dollar, die im Nachbarland allein innerhalb eines Jahres gewaschen worden sein sollen. Besonders brisant ist dabei der von Beobachtern festgestellte Umstand, dass die größten Bargeldbewegungen exakt in denselben Zeitraum wie die rumänischen Präsidentschaftswahlen fielen. Der mediale Druck hat in Bukarest immerhin für ein erstes politisches Beben gesorgt, sodass der Chef der nationalen Behörde zur Bekämpfung von Geldwäsche und sein Stellvertreter bereits von ihren Posten entfernt wurden.

Doch die entscheidenden Fragen, die uns alle beschäftigen müssen, bleiben im Raum: Woher stammen diese unfassbaren Bargeld-Milliarden? Wer wäscht hier sein schmutziges Geld in der Türkei? Was passiert mit dem Vermögen am Bosporus? Und vor allem: Wer profitiert von dieser gigantischen Kapitalflucht, während der europäische Steuerzahler gleichzeitig klaglos Milliardensummen in die Ukraine pumpen soll? Journalistin Iosefina Pascal warnt bereits davor, dass all dies nur die Spitze des Eisbergs sein könnte. Ein zweiter Teil der brisanten Zeugenaussagen soll bald folgen.

Stoppt die Kulturschänder! Rodungen für sieben Windrad-Monster am Hermannsdenkmal haben begonnen!

Stoppt die Kulturschänder! Rodungen für sieben Windrad-Monster am Hermannsdenkmal haben begonnen!

Stoppt die Kulturschänder! Rodungen für sieben Windrad-Monster am Hermannsdenkmal haben begonnen!

Was für ein unfassbarer Frevel! Trotz noch laufender Klagen haben im Teutoburger Wald unweit des Hermannsdenkmals die Rodungsarbeiten für sieben Windrad-Monster begonnen. Die AfD fordert einen sofortigen Stopp.

Das Hermannsdenkmal bei Detmold (NRW) ist eines der bekanntesten kulturgeschichtlichen Monumente Deutschlands und Europas sowie eines der beliebtesten Ausflugsziele bundesweit. Es wurde in den Jahren 1838 bis 1875 von dem deutschen Architekten und Patrioten Ernst von Bandel errichtet. Es erinnert an die Varusschlacht im Jahr 9 n. Chr., in der der Cheruskerfürst Arminius (Hermann) drei römische Legionen besiegte. Das Denkmal wurde 1875 eingeweiht, um den Sieg über Rom als Gründungsmoment der deutschen Nation zu feiern und diente vor allem im 19. Jahrhundert als Symbol für nationale Einheit und Freiheit.

Wenn das die alten Germanen wüssten…

… sie würden mit Speeren und Schwertern kommen: Nach dem Windrad-Frevel an „Grimm’s Märchenwald“ (Nordhessen) ist jetzt der heilige „Urwald“ des Germanentums an der Reihe. Windrad-Barone wollten ursprünglich insgesamt 33 bis zu 261 Meter hohe Monster-Anlagen auf dem Mittelgebirgs-Kamm des historischen Kulturwaldes an der Grenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen installieren. Übrig geblieben sind jetzt bis auf weiteres sieben.

Möglich macht den unfassbaren Frevel das sogenannte Erneuerbare-Energien-Gesetz. Es ermöglicht einen regelrechten Wildwuchs von Windrad-Monstern in Deutschland ohne Rücksicht auf Natur und Landschaftsbild.

AfD: Beim Kulturschutz darf es keine Brandmauer geben!

Der nächste Kulturfrevel ist trotz laufender Klagen, darunter sogar eine der umstrittenen Öko-NGO „BUND“, bereits im vollen Gange: An der Gauseköte, einem 345 Meter hohen Gebirgspass im südöstlichen Teutoburger Wald (Kreis Lippe, NRW), sollen sieben Windriesen errichtet werden. Die Stelle ist nur sechs Kilometer vom Hermannsdenkmal entfernt.

Die AfD fordert einen sofortigen Baustopp und ruft überparteilich zum Widerstand auf. Der kulturpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Götz Frömming: „Unsere Natur und Kultur haben unseren Schutz verdient. Da darf es keine Brandmauer in den Köpfen geben!“

Der nationalpatriotische AfD-Bundestagsabgeordnete Matthias Helferich, Mitglied im Kultur- und Medienausschuss, erinnert daran, dass Kulturstaatsminister Wolfram Weimer „vollmundig vor der Vereinnahmung des Hermannsdenkmals durch die AfD“ gewarnt habe. „Der Widerstand gegen den geplanten Windpark im Teutoburger Wald zeigt jedoch klar auf: Nur die AfD-Fraktion tritt konsequent für den Erhalt der Kulturlandschaft rund um das Hermannsdenkmal ein“, stellt Helferich fest.

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Während wir wegsehen, verschwindet unser Zugang zum Leben

Von Milan Adams

Das System bricht nicht zusammen – es wandelt sich: Wie Ernährung, Krieg und Wirtschaftsmacht still und leise den weltweiten Zugang zu Lebensgrundlagen neu ordnen, während der Welt beigebracht wird, dies nicht zu bemerken

Zusammenfassung

Dieser Artikel untersucht den schrittweisen Wandel globaler Ernährungssysteme unter dem Druck wirtschaftlicher Instabilität, geopolitischer Konflikte und landwirtschaftlicher Belastungen. Anhand einer Mischung aus fiktionaler Erzählung und realen Daten beleuchtet er, wie moderne Gesellschaften keinen plötzlichen Zusammenbruch der Nahrungsmittelversorgung erleben, sondern vielmehr einen langsamen, adaptiven Wandel hin zur Knappheit. Der Beitrag konzentriert sich auf die Vereinigten Staaten als Fallstudie und bettet diese in einen breiteren globalen Kontext ein, der von Krieg, Inflation und systemischer Fragilität geprägt ist. Was sich abzeichnet, ist keine dramatische Krise, sondern eine stille Umstrukturierung des Alltags – eine, die bereits im Gange ist.

Die ersten Anzeichen, über die niemand spricht

Ethan geriet nicht in Panik, als er das leere Regal sah. Es war nicht diese Art von Moment. Um das Regal herum gab es noch Produkte – andere Marken, unbekannte Verpackungen, etwas höhere Preise. Die Struktur des Supermarkts blieb intakt, die Leuchtstoffröhren summten, Einkaufswagen rollten, die Schlangen an den Kassen bewegten sich im gewohnten Tempo. Und doch fühlte sich etwas seltsam an, als fehle in einem Satz ein Wort, das man nicht genau benennen konnte.

Zuerst waren es Eier. Nicht ganz verschwunden, nur unregelmäßig. In der einen Woche gab es reichlich, in der nächsten Woche nur Premium-Marken zum doppelten Preis. Dann folgte die Milch einem ähnlichen Muster, und danach begann sich das Angebot an abgepacktem Gemüse unvorhersehbar zu ändern. Nichts verschwand vollständig, aber nichts fühlte sich mehr verlässlich an.

So beginnt moderne Knappheit – nicht mit Abwesenheit, sondern mit Instabilität.

In hoch entwickelten Volkswirtschaften sind die Lebensmittelsysteme so ausgelegt, dass ein sichtbarer Zusammenbruch vermieden wird. Die Lieferketten sind diversifiziert, die Logistiknetzwerke optimiert, und die Einzelhändler sind darauf geschult, Produkte zu ersetzen, anstatt einen Mangel zuzugeben. Das Ergebnis ist eine Form der kontrollierten Knappheit, bei der Verbraucher selten leere Regale im herkömmlichen Sinne vorfinden, sondern stattdessen etwas Subtileres erleben: schrumpfende Auswahlmöglichkeiten, steigende Preise und ein schleichendes Gefühl der Unvorhersehbarkeit.

Mit der Zeit summieren sich diese kleinen Unstimmigkeiten. Die Verbraucher passen sich an. Die Erwartungen sinken. Und was einst als abnormal gegolten hätte, wird zur Routine.

Die Architektur eines fragilen Systems

Um zu verstehen, wie eine solch stille Transformation möglich ist, muss man sich die Struktur moderner Lebensmittelsysteme ansehen. Entgegen der landläufigen Meinung ist die weltweite Lebensmittelversorgung nicht deshalb fragil, weil es an Produktionskapazität mangelt. Tatsächlich produziert die Welt genug Kalorien, um die globale Bevölkerung zu ernähren. Die Anfälligkeit liegt woanders – in Konzentration, Effizienz und Abhängigkeit.

Moderne Landwirtschaft und Vertriebssysteme basieren auf Optimierung. Pflanzen werden dort angebaut, wo sie am effizientesten sind, dort verarbeitet, wo Arbeitskräfte am billigsten sind, und auf genau abgestimmten Routen transportiert, die darauf ausgelegt sind, Kosten zu minimieren und Geschwindigkeit zu maximieren. Dieses System funktioniert unter stabilen Bedingungen bemerkenswert gut, lässt jedoch wenig Raum für Störungen.

Ein erheblicher Teil der weltweiten Getreideexporte stammt beispielsweise aus einer kleinen Anzahl von Regionen. Wenn diese Regionen von Instabilität betroffen sind – sei es durch Krieg, Klimaereignisse oder politische Entscheidungen –, breiten sich die Auswirkungen schnell aus. Das System bricht nicht sofort zusammen, aber es gerät zunehmend unter Druck.

Dieser Druck äußert sich auf verschiedene Weise:

  • Die Preisvolatilität steigt, da die Märkte auf Unsicherheiten reagieren
  • Lieferketten werden weniger vorhersehbar, was zu Verzögerungen und Ersatzlieferungen führt
  • Regierungen greifen mit Exportbeschränkungen oder Subventionen ein und verzerren die Märkte weiter
  • Einzelhändler passen ihre Bestandsstrategien an und reduzieren oft das Sortiment, um die Kontinuität aufrechtzuerhalten

Das System funktioniert weiterhin, aber unter Druck, und dieser Druck wird auf Verbraucherebene zunehmend spürbar.

Krieg und die Geografie der Lebensmittel

Weit entfernt von Ethans Supermarkt, auf Feldern, die einst Millionen Tonnen Getreide produzierten, stehen Traktoren still. Der Krieg in der Ukraine, der 2022 begann, hat nicht nur einen regionalen Konflikt ausgelöst – er hat die Geografie der weltweiten Lebensmittelproduktion verändert.

Die Ukraine und Russland hatten zusammen einen erheblichen Anteil an den weltweiten Exporten wichtiger Rohstoffe wie Weizen, Gerste und Sonnenblumenöl. Als Häfen blockiert, Infrastrukturen beschädigt und Arbeitskräfte vertrieben wurden, reichten die Auswirkungen weit über Osteuropa hinaus.

Länder in Afrika und im Nahen Osten, die stark von diesen Importen abhängig sind, sahen sich mit unmittelbaren Engpässen und Preissteigerungen konfrontiert. Doch selbst in den Vereinigten Staaten, wo die heimische Produktion bedeutend ist, waren die Auswirkungen indirekt über die globalen Märkte zu spüren. Die Preise stiegen. Betriebsmittel wurden teurer. Die Kosten für Düngemittel schossen aufgrund von Energieengpässen und Sanktionen gegen große Produzenten in die Höhe.

Krieg verändert die Landwirtschaft auf Weisen, die nicht immer sichtbar sind. Felder werden zu Schlachtfeldern. Lieferketten werden zu strategischen Vermögenswerten. Lebensmittel werden zu Druckmitteln.

Die Folgen beschränken sich nicht auf die Dauer des Konflikts. Es dauert Jahre, bis sich landwirtschaftliche Systeme erholen. Der Boden kann geschädigt sein. Die Infrastruktur muss wieder aufgebaut werden. Landwirte kehren möglicherweise nicht zurück. In diesem Sinne führt Krieg zu langfristiger Instabilität in Systemen, die auf Kontinuität angewiesen sind.

Inflation auf dem Esstisch

Bis Ende 2024 und bis ins Jahr 2025 hinein war die Lebensmittelinflation in vielen Teilen der Welt zu einem prägenden Merkmal des Alltags geworden. In den Vereinigten Staaten waren die Lebensmittelpreise im Vergleich zum Niveau vor der Pandemie deutlich gestiegen, wobei bestimmte Produktgruppen – wie Eier, Milchprodukte und Fleisch – besonders starken Schwankungen unterlagen.

Für Verbraucher wie Ethan bedeutete dies eine allmähliche, aber beständige Verhaltensänderung. Das Einkaufen wurde strategisch. Die Entscheidungen basierten nicht mehr ausschließlich auf Vorlieben, sondern auf Preis, Verfügbarkeit und Haltbarkeit.

Er begann, Muster zu erkennen:

  • Frische Produkte wurden durch tiefgekühlte oder verarbeitete Alternativen ersetzt
  • Der Großeinkauf wurde immer üblicher, selbst unter denen, die dies zuvor noch nie getan hatten
  • Die Markentreue schwächte sich ab, da sich die Verbraucher für das entschieden, was gerade verfügbar war
  • Die Verschwendung ging zurück, nicht aus Umweltbewusstsein, sondern aus der Not heraus

Diese Veränderungen mögen einzeln betrachtet geringfügig erscheinen, doch in ihrer Gesamtheit stellen sie eine bedeutende Veränderung in der Beziehung der Menschen zu Lebensmitteln dar. Der Supermarkt ist nicht mehr nur ein Ort des Überflusses – er wird zu einem Ort der Verhandlung.

Landwirtschaft unter Druck

Während sich die Verbraucher auf Einzelhandelsebene anpassen, ist der Druck auf den vorangegangenen Stufen noch intensiver. Landwirte auf der ganzen Welt sehen sich mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert, die die Produktion zunehmend erschweren und unvorhersehbar machen.

Zu den wichtigsten Faktoren zählen:

  1. Steigende Produktionskosten
  2. Düngemittel, Kraftstoff und Maschinen sind teurer geworden, oft in Verbindung mit den globalen Energiemärkten und geopolitischen Spannungen.
  3. Klimaschwankungen
  4. Dürren, Überschwemmungen und extreme Wetterereignisse treten immer häufiger auf, was die Erträge mindert und die Unsicherheit erhöht.
  5. Arbeitskräftemangel
  6. Migrationsmuster, alternde Bevölkerungen und Konflikte haben in vielen Regionen die Verfügbarkeit von Arbeitskräften in der Landwirtschaft verringert.
  7. Finanzieller Druck
  8. Viele Landwirte arbeiten mit knappen Margen, was sie anfällig für Preisschwankungen macht und sie daran hindert, anhaltende Verluste aufzufangen.

In einigen Fällen reagieren Landwirte darauf mit Produktionskürzungen, dem Wechsel zu anderen Kulturen oder dem vollständigen Ausstieg aus der Branche. Diese Entscheidungen sind zwar auf individueller Ebene rational, tragen jedoch zu einer umfassenderen systemischen Instabilität bei.

Ein Moment visueller Realität

Was einst undenkbar war, wird vorstellbar. Was einst selten war, wird vertraut. Die Bildsprache der Knappheit – leere Regale, Warnschilder, lahmgelegte Häfen – dringt allmählich in das Alltagsbewusstsein ein, nicht als Notfall, sondern als Möglichkeit.

Die Psychologie des allmählichen Wandels

Einer der auffälligsten Aspekte dieser sich entwickelnden Situation ist, wie wenig Widerstand sie hervorruft. Menschen sind bemerkenswert anpassungsfähig, besonders wenn Veränderungen allmählich eintreten. Diese Anpassungsfähigkeit ist zwar oft eine Stärke, kann aber auch die Wahrnehmung eines systemischen Niedergangs verschleiern.

Wenn Preise langsam steigen, passen sich Verbraucher ohne Protest an. Wenn die Auswahlmöglichkeiten schrittweise abnehmen, verschieben sich die Erwartungen. Wenn Störungen zur Routine werden, werden sie nicht mehr als Störungen wahrgenommen.

Dieser Prozess lässt sich als Normalisierung verstehen. Er vollzieht sich durch Wiederholung und Vertrautheit und verwandelt das, was einst außergewöhnlich war, in etwas Alltägliches.

Im Kontext der Ernährungssysteme hat die Normalisierung mehrere Konsequenzen:

  • Geringerer öffentlicher Druck auf politische Entscheidungsträger, die zugrunde liegenden Probleme anzugehen
  • Erhöhte Toleranz gegenüber geringerer Qualität und höheren Preisen
  • Eine Verschiebung der kulturellen Normen in Bezug auf Konsum und Ernährung

Die Gefahr liegt nicht in den Veränderungen selbst, sondern in dem fehlenden Bewusstsein, dass sie eine Abkehr von früheren Standards darstellen.

Wirtschaftssysteme und verborgene Fragilität

Auf Makroebene ist das Ernährungssystem eng mit globalen Wirtschaftsstrukturen verflochten. Rohstoffmärkte, Währungsschwankungen und Finanzspekulationen spielen alle eine Rolle bei der Bestimmung von Preisen und Verfügbarkeit.

Lebensmittel sind nicht nur eine Notwendigkeit – sie sind auch ein Vermögenswert.

Große Finanzinstitute investieren in Agrarrohstoffe und beeinflussen durch ihre Handelsaktivitäten die Preise. Während dies unter bestimmten Bedingungen für Liquidität und Stabilität sorgen kann, kann es in Zeiten der Unsicherheit auch die Volatilität verstärken.

Zudem führt die Machtkonzentration innerhalb der Lebensmittelindustrie – bei großen Agrarkonzernen, Großhändlern und Einzelhändlern – zu Engpässen. Wenn es an diesen konzentrierten Knotenpunkten zu Störungen kommt, können die Auswirkungen unverhältnismäßig groß sein.

Zum Beispiel:

  • Eine Störung in einer großen Verarbeitungsanlage kann die Versorgung ganzer Regionen beeinträchtigen
  • Logistikverzögerungen in wichtigen Häfen können sich über mehrere Lieferketten hinweg ausbreiten
  • Politische Entscheidungen einer kleinen Anzahl von Exportländern können die globalen Märkte neu gestalten

Diese Dynamiken schaffen ein System, das zwar effizient, aber nicht unbedingt widerstandsfähig ist.

Der stille Wandel hin zur Anpassung

Zurück in seiner Nachbarschaft fiel Ethan noch etwas anderes auf. Immer mehr Menschen bauten Lebensmittel an. Nicht in großem Maßstab, sondern auf kleine, bewusste Weise – in Hochbeeten, auf Gemeinschaftsgärten, sogar in improvisierten Innenanlagen.

Zunächst schien es ein Trend zu sein, vielleicht beeinflusst durch soziale Medien oder Umweltbewusstsein. Doch mit der Zeit bekam es eine andere Bedeutung.

Es ging nicht nur um Nachhaltigkeit. Es ging um Kontrolle.

Wenn Systeme unvorhersehbar werden, suchen Menschen Stabilität, wo immer sie sie finden können. Für manche bedeutet das, ihre eigenen Lebensmittel anzubauen. Für andere bedeutet es, Vorräte anzulegen, sorgfältiger zu haushalten oder ihre Ernährung umzustellen.

Diese Verhaltensweisen sind nicht von Panik getrieben, sondern von Anpassung. Sie stellen eine dezentrale Reaktion auf zentralisierte Fragilität dar.

Die Natur eines stillen Zusammenbruchs

Das Wort „Zusammenbruch“ ruft oft Bilder eines plötzlichen Zusammenbruchs hervor – leere Regale, lange Schlangen, eine sichtbare Krise. Doch die Realität, die sich heute entfaltet, sieht anders aus.

Sie ist langsam. Schrittweise. Fast unsichtbar.

Ein stiller Zusammenbruch kündigt sich nicht an. Er stört das tägliche Leben nicht auf dramatische Weise. Stattdessen formt er dieses Leben allmählich um und verändert Erwartungen, Verhaltensweisen und Systeme im Laufe der Zeit.

In einem solchen Szenario:

  • bleibt die Infrastruktur bestehen, ist aber überlastet
  • funktionieren die Märkte weiter, allerdings mit erhöhter Volatilität
  • kaufen die Verbraucher weiter ein, allerdings mit geringerer Auswahl und höheren Kosten

versagt das System nicht – es verschlechtert sich.

Fazit: Auf das hören, was nicht gesagt wird

Ethan verlässt den Laden mit weniger Artikeln, als er eigentlich kaufen wollte. Die Gesamtkosten sind höher als erwartet. Die Tüten fühlen sich leichter an, aber die Quittung fühlt sich schwerer an.

Nichts an dieser Erfahrung ist dramatisch. Es gibt keine Schlagzeilen, keine Eilmeldungen, keine offiziellen Krisenmeldungen.

Und doch hat sich etwas verändert.

Die Stille in den Regalen ist keine Leere – sie ist ein Signal. Sie spiegelt ein System wider, das unter Druck steht und sich in Echtzeit an Kräfte anpasst, die für diejenigen, die am meisten davon abhängig sind, oft unsichtbar sind.

Krieg verändert die Produktion. Die Wirtschaft verändert den Zugang. Die Landwirtschaft kämpft darum, mit einer sich wandelnden Umwelt Schritt zu halten. Und die Verbraucher gestalten ihr Leben als Reaktion darauf neu, fast ohne es zu merken.

Dies ist keine Geschichte über die Zukunft.

Es ist eine Geschichte über die Gegenwart – eine, die sich bereits still und leise zwischen den Regalen abspielt.

Wissenschaftler empört: Patienten wollen keine Blutspenden von Impflingen

Wissenschaftler empört: Patienten wollen keine Blutspenden von Impflingen

Wissenschaftler empört: Patienten wollen keine Blutspenden von Impflingen

Die britische “Mail” schlägt aktuell Alarm: Immer mehr Amerikaner würden lebensrettende Bluttransfusionen verweigern, weil sie von geimpften Spendern stammen. Tatsächlich monieren Wissenschaftler in einer aktuellen Studie zu einer Fallserie, dass Patienten direkte Spenden von ausgewählten Personen forderten. Ihre “Lösung”: Das sollte verboten werden!

Blutspenden gelten ohnehin als rar – und die Corona-Jahre haben das Vertrauen der Menschen in medizinische Behörden nachhaltig erschüttert. Da Erzählungen zur angeblichen “Nebenwirkungsfreiheit” und Sicherheit der Covid-Gentherapeutika inzwischen vielfach widerlegt wurden und mehrfach Nachweise eines Überdauerns der Impf-mRNA (und somit der Spike-Protein-Produktion) im menschlichen Körper erbracht wurden, sehen einige Menschen Bluttransfusionen von geimpften Spendern kritisch.

Der Impfstatus von Blutspendern wird nicht vermerkt, was dazu führt, dass normale Blutspenden allgemein als potenziell “kontaminiert” wahrgenommen werden können. Wer sich um gesundheitliche Konsequenzen durch eine solche Transfusion sorgt, kann gegensteuern, indem er eine ungeimpfte, gesunde Person als Spender auswählt. Damit weicht man von den üblichen Abläufen in medizinischen Einrichtungen ab und verursacht unliebsamen Aufwand.

Ein Forscherteam hat im Rahmen einer im März in “Transfusion” publizierten Studie die Alarmglocken geschrillt: Gezielte Spenden für ungeimpftes Blut wären eine “Abkehr von der evidenzbasierten Medizin, die mit klinischen Schäden, Ressourcenverschwendung und Aufsichtslücken” einhergingen. Zugrunde liegen Daten aus dem Vanderbilt University Medical Center, gesammelt zwischen Januar 2024 und Dezember 2025. 15 Patienten (oder deren Familien) forderten in dieser Zeit gezielte Spenden spezifischer Personen. Das Medianalter der Patienten lag bei 17 Jahren, neun Patienten waren unter 18 Jahre alt.

Als Stein des Anstoßes bringen die Wissenschaftler insbesondere vor, dass zwei der Verweigerer sich klinisch verschlechterten, nachdem sie die Standardspende abgelehnt hatten, und bei zwei weiteren Patienten kam es durch die Ablehnung zu Verzögerungen von Eingriffen. Nach Ansicht der Studienautoren könnten direkte Spenden Risiken sogar erhöhen: Marker für Infektionskrankheiten könnten höher sein; bei biologischen Verwandten bestehe zudem ein Risiko gewisser Komplikationen und immunologischer Konsequenzen. Obendrein stelle sich die Frage, was mit direkten Blutspenden passiere, die dann doch nicht verwendet werden: Sie wegzuwerfen, wäre Verschwendung, doch sie wie normale Blutspenden zu in den Bestand aufzunehmen, könnte Richtlinien und Standards unterlaufen.

In der Studie werden daher auch Maßnahmen vorgeschlagen, wie diese Problematik verhindert werden kann. Vorgeschlagen werden obligatorische Beratungen, der Einsatz von Experten (wohl, um den Patienten ihren Wunsch auszureden), spezielle Prozesse, die in dringenden Fällen greifen – und:

explizite institutionelle Richtlinien, die gezielte Spenden allein aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Impfung des Spenders oder anderer für die Transfusionssicherheit irrelevanter Spendermerkmale (z. B. Rasse, ethnische Zugehörigkeit) verbieten

Im Zweifelsfall verhängt man ein Verbot. Das wird das verlorene Vertrauen sicherlich prompt wiederherstellen!

Die Wissenschaftler machen in der Studie deutlich, dass sie die Bedenken der Patienten vollumfänglich ablehnen. So liest man dort:

In Informationsmaterialien sollte ausdrücklich auf die falsche Annahme eingegangen werden, dass gezielte Spenden sicherer seien als Standardspenden. Dabei sollte betont werden, dass der COVID-19-Impfstatus kein medizinisch relevantes Sicherheitsmerkmal von Blutprodukten darstellt und dass gezielte Spenden, die auf solchen Merkmalen basieren, keine wissenschaftliche Grundlage haben, aber unnötige Risiken bergen.

Geht es nach “der Wissenschaft” aus den früheren Corona-Jahren, so sind die Impfungen sicher und wirksam. Manch ein Gesundheitsminister ließ sich entsprechend zu der Aussage hinreißen, sie wären quasi “nebenwirkungsfrei”. Sichtet man wissenschaftliche Arbeiten der letzten Monate und Jahre, so stößt man aber plötzlich doch auf einige Erkenntnisse zu schwerwiegenden Nebenwirkungen und langfristigen Schädigungen. Mehr noch: Behauptete man anfangs konsequent, Impf-mRNA und Spike-Proteine wären binnen kürzester Zeit abgebaut, so weiß man heute, dass teilweise noch Monate und Jahre nach der letzten Impfung Nachweise für die Persistenz von beidem im menschlichen Körper erbracht werden können. Damit sind Behauptungen von fehlender “wissenschaftlicher Grundlage” und Beteuerungen zur angeblichen Sicherheit der Blutspenden von Impflingen schlicht wertlos. Wo sind die unabhängigen Studien, die die Sorgen von Impfkritikern ausräumen könnten?

Das ändert nichts an potenziellen Risiken durch direkte Spenden von ausgewählten Personen oder an gesundheitlichen Negativfolgen durch Verzögerungen. Doch am Ende muss man auch in diesem Kontext abwägen, welches Risiko man eher bereit ist, einzugehen – die meisten Menschen dürften dabei wohl eine möglicherweise “geimpfte” Spende durchaus einem drohenden Tod durch massiven Blutverlust vorziehen. Den pikierten Ärzten und Wissenschaftlern kann man nur sagen: Ihr seid selbst schuld! Den massiven Vertrauensverlust habt ihr durch eure wackere Tätigkeit als “Impfluencer” selbst zu verantworten.

Ungarn vor Entscheidung um die Macht

Ungarn vor Entscheidung um die Macht

Ungarn vor Entscheidung um die Macht

Die ungarische Regierung warnt drei Tage vor der Wahl erneut vor ausländischer Wahlmanipulation und Straßenunruhen. Am Sonntag kommt es zur wichtigsten Wahl in der EU in diesem Jahr. Am Sonntag, den 12. April, entscheidet sich das weitere politische Schicksal Ungarns – und ob Viktor Orbán, der wichtigste EU-Oppositionelle und Kopf der EU-Souveränisten, im Spiel bleibt. […]

Der Beitrag Ungarn vor Entscheidung um die Macht erschien zuerst unter tkp.at.

Mega-Blamage für die rote Supermacht: Hacker erbeutet Chinas geheimste Militär-Pläne

Mega-Blamage für die rote Supermacht: Hacker erbeutet Chinas geheimste Militär-Pläne

Mega-Blamage für die rote Supermacht: Hacker erbeutet Chinas geheimste Militär-Pläne

Die kommunistische Führung in China hat ein Problem. Ausgerechnet das technologische Herzstück des Landes wurde gehackt. Ein Unbekannter soll einfach so in das National Supercomputing Center eingedrungen sein und verkauft jetzt geheime Militärdokumente und Raketenentwürfe im Darknet.

Offensichtlich sind die militärischen Rechenzentren Chinas nicht so gut geschützt, wie sie es sein sollten. Denn ein Hacker konnte dort anscheinend über Monate hinweg einfach so streng geheime Daten absaugen. Für Peking ist das ein Desaster, zumal es sich dabei offensichtlich auch um militärtechnologische Informationen handelt, die der Öffentlichkeit (und mehr noch den geopolitischen Gegnern) nicht einfach so zugänglich sein sollten.

Zehn Petabyte an Daten, das ist eine unvorstellbare Datenflut, die ein mysteriöser Cyberkrimineller, der sich selbst “FlamingChina” nennt, völlig unbemerkt aus dem National Supercomputing Center (NSCC) in Tianjin gesaugt haben will. Ein halbes Jahr lang spazierte er Berichten zufolge virtuell durch die sensibelsten Server des Landes. Seine Beute besteht demnach aus streng geheimen Verteidigungsdokumenten, Bauplänen für Raketen, technischen Simulationen und hochsensiblen Forschungsergebnissen.

Das NSCC in Tianjin ist nicht irgendein Rechenzentrum, sondern der absolute Stolz von Peking und das Aushängeschild der chinesischen Hightech-Ambitionen. Über 6.000 strategisch enorm wichtige Organisationen sind hier vernetzt – darunter die ganz großen Fische der chinesischen Rüstungs- und Luftfahrtindustrie. Doch genau hier klafft offenbar ein gigantisches Sicherheitsloch. Der Hacker macht sich derweil im Netz über die Supermacht lustig: Auf Telegram veröffentlichte er bereits Datenproben. Sie tragen den dicken Stempel “Geheim” und zeigen unter anderem detaillierte Visualisierungen von neuesten Bomben und Raketen. Laut Cybersecurity-Experten sind die gestohlenen Informationen authentisch und von unschätzbarem strategischen Wert.

Der Hacker brauchte dafür jedoch nicht einmal ein außergewöhnliches technisches Genie zu sein. Er verschaffte sich einfach über einen kompromittierten VPN-Zugang Zutritt ins Netzwerk. Mit einem automatisierten Botnetz pumpte er das System anschließend sechs Monate lang in aller Seelenruhe ab, ohne dass irgend ein Alarm anging. Nun landen Chinas wertvollste militärische Geheimnisse auf dem digitalen Schwarzmarkt. Die Preise sind gepfeffert: Wer nur einen Blick in die Vorschau werfen will, zahlt einige Tausend Dollar. Das gesamte 10-Petabyte-Paket soll mehrere Hunderttausend Dollar kosten. Bezahlt werden kann das mittels anonymer Kryptowährungstransaktionen.

Insbesondere für die westlichen Geheimdienste dürfte dieser Leak ein gefundenes Fressen sein. Und ein Schnäppchen noch dazu. Immerhin dürften diese Daten einen ungeahnten Einblick in die militärtechnischen Entwicklungen der Volksrepublik bieten – und unter Umständen auch für die westliche Rüstungsindustrie interessant sein.

Die bittere Ironie dabei ist, dass China den Westen jahrelang mit ständigen Cyberangriffen drangsaliert und sich als unangreifbare Hightech-Supermacht dargestellt hat. Nun werden sie selbst Opfer des vielleicht größten Daten-Raubs ihrer Geschichte. Und das nur wegen einer absolut vermeidbaren Sicherheitslücke.

Die russische Regierung legt dem Internet und den Kühen einen Judo-Griff an

Die russische Regierung legt dem Internet und den Kühen einen Judo-Griff an

Von Riley Waggaman (alias „Edward Slavsquat“)

Die Russen wollen wissen, warum. Es gibt verschiedene Theorien

In den vergangenen Wochen hat die russische Regierung eine Reihe von Entscheidungen getroffen, die so völlig unverständlich sind, dass manche Russen mittlerweile glauben, sie würden Zeuge eines bewussten und gezielten Versuchs, ihr Land von innen heraus zu sprengen. (Wahrscheinlich verhält sich Ihre eigene Regierung ähnlich. Sehen Sie? Wir sind doch gar nicht so verschieden. Warum können wir nicht einfach alle miteinander auskommen?)

Heute möchte ich Ihnen eine Auswahl russischsprachiger Kommentare zu diesem Thema vorstellen.

Aber zuerst: ein kurzer Hintergrund.

Das erste große Ereignis, das in der russischen Gesellschaft für extreme Unruhe sorgt, ist die Kampagne der Regierung, Telegram zu blockieren und den Internetzugang einzuschränken, während gleichzeitig alle gezwungen werden, Russlands neuen FSB-Messenger MAX zu nutzen. Im Rahmen dieser Kampagne führt der Föderale Dienst für die Aufsicht über Kommunikation, Informationstechnologie und Massenmedien (Roskomnadzor) zudem einen regelrechten Krieg gegen VPNs, die in Russland mittlerweile praktisch unverzichtbar sind, wenn man das Internet nutzen will.

Unterdessen kommt es im ganzen Land regelmäßig zu Ausfällen des mobilen Internets. In einigen Gebieten funktioniert das mobile Internet bereits seit Monaten überhaupt nicht mehr. Die Regierung hat eine „Whitelist“ mit „zugelassenen“ Websites und Apps erstellt, auf die während dieser Ausfälle zugegriffen werden kann. (Berichten zufolge hat man sogar damit begonnen, diese „Whitelist“ in privaten WLAN-Netzwerken rund um Rostow am Don zu testen). Die offizielle Begründung für diese Einschränkungen lautet, dass sie zur Bekämpfung von Drohnenangriffen notwendig seien. In den letzten Wochen kam es zu einigen der größten und zerstörerischsten Drohnenangriffe gegen Russland seit Beginn der SMO, sodass die offizielle Erklärung, wie so oft, vielleicht nicht die überzeugendste ist.

Roskomnadzor ist noch weit davon entfernt, Telegram vollständig zu blockieren (es funktioniert in der Regel mit einem VPN), und der Angriff auf „nicht genehmigten“ Web-Traffic hat bereits zu einigen katastrophalen Vorfällen von „Friendly Fire“ geführt. So soll die Regierungsbehörde beispielsweise IP-Adressen gesperrt haben, die zur Abwicklung von Bankkartenzahlungen genutzt werden, was zu einem stundenlangen Ausfall digitaler Zahlungsdienste in Moskau führte.

Dann ist da noch die Schlachtung der sibirischen Kühe.

Um eine lange (und andauernde) Geschichte kurz zu machen: Die Behörden töten in mehreren Regionen Sibiriens das Vieh kleiner Bauernhöfe, angeblich um die Ausbreitung von Krankheiten zu stoppen (ohne sich die Mühe zu machen, die Tiere vor der Tötung zu testen). Die Landwirte wurden mit lächerlichen Summen entschädigt, die nur einen Bruchteil des tatsächlichen Marktwerts ihrer Tiere ausmachen. Viele können sich keine neuen Tiere leisten und sind nun finanziell ruiniert.

Als Landwirte begannen, Videos zu teilen, in denen ihre Kühe ohne Grund geschlachtet wurden, griffen die Behörden auf traditionelle Terror- und Einschüchterungstaktiken zurück.

Quelle: https://www.yaplakal.com/forum28/topic3056814.html

Als das nicht funktionierte, behauptete die Landesregierung, die Videos, die die wahnsinnige Kuhschlachtung dokumentierten, seien KI-generierte Fälschungen.

Quelle: https://www.yaplakal.com/forum1/topic3057771.html

Unterdessen blieb der Viehbestand großer und politisch gut vernetzter landwirtschaftlicher Großbetriebe in der Region unberührt.

All dies wirft die Frage auf: Warum unternimmt die russische Regierung all diese äußerst zerstörerischen und törichten Dinge?

Russischsprachige Nachrichtenmedien und Telegram-Kanäle verbreiten verschiedene Theorien, die zur Beantwortung dieser Frage beitragen könnten.

Beginnen wir mit einem Kommentar, der Ende März von Channel Stalingrad veröffentlicht wurde, einem hervorragenden unabhängigen Medium, das von „Gleichgesinnten herausgegeben wird, die den liberalen Kapitalismus ablehnen, der Russland nach dem Zusammenbruch der UdSSR aufgezwungen wurde“:

Telegram ist de facto gesperrt, Putins Behörden machen keinen Hehl aus ihren Plänen, den Internetzugang durch ein System von „Whitelist-Seiten“ einzuschränken, und das mobile Internet wird unter dem Vorwand der Drohnenbekämpfung zunehmend abgeschaltet. Darüber hinaus wurde in der Staatsduma ein Gesetzentwurf eingebracht, der Kritik und Anschuldigungen gegen Personen in den Medien bis zum rechtskräftigen Schuldspruch praktisch verbieten würde. Dies hat selbst diejenigen empört, die dem Kreml vollkommen loyal gegenüberstehen.

Dies ist ein Schlag für alle, insbesondere für diejenigen, die online und in den sozialen Medien Geld verdienen, indem sie für ihre Waren und Dienstleistungen werben. Außerdem verursacht es ganz einfach alltägliche Unannehmlichkeiten für absolut alle russischen Bürger. Doch der Kreml scheint den Verstand verloren zu haben. Der Grund dafür ist höchstwahrscheinlich ihre Überzeugung von der Unerschütterlichkeit ihrer Macht und dem Schweigen des Volkes.

Doch es ist unmöglich, die Tatsache zu ignorieren, dass die Gesetzlosigkeit des „Zaren“ kosmische Ausmaße angenommen hat. Was plant Wladimir Wladimirowitsch? Worauf bereitet er seine „Vertikale“ vor? Mobilmachung? Krieg mit der NATO? Logischerweise (sofern das Konzept der Logik auf die „Vertikale“ zutrifft) benötigt die Ozero-Kooperative [die Gruppe der Oligarchen, die Putin unterstützen] einen vollständig kontrollierten Informationsraum, um jegliche „Überraschungen“ im Keim zu ersticken. In Verbindung mit der Kriegsmüdigkeit schafft all dies zumindest eine Grundlage für Proteste. Und das ist nicht nur Informationsrauschen. […]

Doch was den Thron des Zaren derzeit am meisten erschüttert, ist die Gesetzlosigkeit in Nowosibirsk, die [„Anti-Epidemie“-Maßnahmen], die einer riesigen Zahl von Menschen ohne jegliche Rechtfertigung – nicht einmal rechtlicher Art – ihre Einkommensquellen genommen haben. Die befragten Landwirte glauben nicht an die Diagnosen von Pasteurellose und Tollwut: Wer schon lange Vieh züchtet, würde die Symptome leicht erkennen. […]

Neben der Region Nowosibirsk wurde der Vieh-Genozid auch in den Gebieten Altai und Transbaikalien, in Burjatien und in der Republik Altai verübt. […]

Der Gouverneur der Region Nowosibirsk, Andrej Travnikow, bezeichnete die Massenschlachtung von Vieh als „eine strenge, aber notwendige veterinärmedizinische Maßnahme“. Das ist für Russlands „Führer“ nichts Ungewöhnliches. Putins Beamte sind es nicht gewohnt, Verantwortung zu übernehmen. Wir werden von ihnen niemals die Wahrheit erfahren. Denn die Märchen über die Schlachtung von Rindern wegen Pasteurellose halten einer genauen Prüfung nicht stand.

Die Schizophrenie ist jenseits aller Grenzen. Sie erinnern sich nicht einmal an ihre eigenen Entscheidungen. Am 31. Oktober 2022 genehmigte das Landwirtschaftsministerium mit seiner Verordnung Nr. 770 veterinärmedizinische Vorschriften zur Umsetzung von präventiven, diagnostischen, therapeutischen, restriktiven und anderen Maßnahmen sowie zur Verhängung und Aufhebung von Quarantänen und anderen Beschränkungen, die darauf abzielen, die Ausbreitung verschiedener Arten von Pasteurellose zu verhindern und Ausbrüche zu beseitigen. Diese Verordnung steht in völligem Widerspruch zu der Gesetzlosigkeit, die sich derzeit in der Region Nowosibirsk und anderen Regionen abspielt.

Der Aufruhr auf Telegram, das bald gesperrt wird oder bereits gesperrt wurde, hat teilweise dazu beigetragen, die Aufmerksamkeit auf die Situation zu lenken. Dennoch ist das Einzige, was diese Öffentlichkeitsarbeit erreicht hat, die Kontrolle über das Verfahren selbst und zumindest einige Regelungen für Entschädigungszahlungen. Aber das ist noch lange nicht sicher.

Was hier geschieht, ist völlige Gesetzlosigkeit und rechtliches Chaos. Eine logische Frage: Zu welchem Zweck? Vielleicht nutzen einige Mitglieder der Kreml-Elite diese Informationskanäle, um ihre Konkurrenten zu bekämpfen. Dabei handeln sie zudem ohne Rücksicht auf die Folgen. So wie es beispielsweise 2023 geschah, als der Wunsch, Schoigu durch pauschale Kritik am Armeekommando und die Förderung von Wagner aus dem russischen Verteidigungsministerium zu entfernen, Prigoschins Rebellion auslöste. Übrigens wird die Kritik an der Schließung von Telegram oft als Kampf zwischen den „Kreml-Türmen“ interpretiert. Einer von ihnen setzt sich für eine „Ent-Telegramisierung“ ein, während andere versuchen, eine Rebellion dagegen anzuzetteln. Folglich könnten die Landwirte in der Region Nowosibirsk sehr wohl Opfer der Machenschaften von Putins „Vertikale“ geworden sein, die extrem weit entfernt ist von der Region, von der Viehzucht und von den Bestrebungen der einfachen Menschen unter ihrer Kontrolle.

Wenn dies tatsächlich der Fall ist, hat Putin die Kontrolle über den Staat verloren. Und dies könnte sehr wohl in einer Katastrophe enden. Ziemlich bald.

Unser nächster Kommentar stammt von der Blogging-Plattform von Yandex, die so etwas wie das russische Substack ist:

Der Tagesordnung zufolge steht unser Land kurz vor einem gewaltigen Sprung nach vorn. Zwar wirft die Art dieses Sprungs Fragen bei jenen auf, die es gewohnt sind, Fortschritt an gebauten Fabriken, gestarteten Raketen oder eingeführten Technologien zu messen. Doch dies ist offenbar ein überholter Ansatz. Das moderne russische Management hat einen einfacheren und effektiveren Weg entdeckt – die Entwicklung durch Subtraktion.

Stellen Sie sich einen Gärtner vor, der einen Riesenkürbis züchten will. Ein normaler Gärtner düngt den Boden, gießt die Beete und schützt die Setzlinge vor Frost. Unser strategischer Gärtner ist jedoch anderer Meinung: Der Kürbis wird zu enormen Ausmaßen heranwachsen, wenn man verhindert, dass Unkraut wächst, wenn man verhindert, dass Wolken am Kürbis vorbeiziehen, ohne ihn mit Regen zu durchnässen, wenn man verhindert, dass Frost vorzeitig auftritt…

Kurz gesagt, ein neues Wort in der Agrartechnologie – man muss nur sorgfältig darüber nachdenken, was man verbieten soll, eine umfangreiche und umfassende Liste von Verboten zusammenstellen und sie dem Kürbis auferlegen: Wachse, du Mistkerl!

Im digitalen Bereich leben wir in einer strengen Askese. Das Internet wird mal abgeschaltet, mal belassen, aber unter Auflagen. VPNs werden mal verboten, mal erlaubt, aber nur im Abonnement, wie ein Premium-Zugang zur Freiheit, und gegen Gebühr. YouTube, soziale Medien, Roblox – alles, was an eine globale Welt erinnert, wird von der Dampfwalze der digitalen Souveränität zermalmt. Die Logik ist einfach: Wenn man alles Unverständliche und Fremde entfernt, wird zwangsläufig etwas Einheimisches gedeihen. Zwar floriert bislang nur der Markt für Workarounds, aber das sind Details. […]

Es ist, als hätte die Regierung beschlossen, dass es bei der nationalen Entwicklung nicht darum geht, etwas Neues zu schaffen, sondern das Alte vollständig auszulöschen. Wenn man alles Schlechte verbietet, wird es automatisch gut. Wenn man den Menschen den Internetzugang nimmt, fangen sie an, Skabeeva und Solowjow im Fernsehen [Regierungspropaganda] zu schauen. Wenn man das Dampfen verbietet, hören alle mit dem Rauchen auf. Wenn man die Bußgelder erhöht, werden alle gesetzestreu.

Doch die Geschichte lehrt uns etwas anderes: Verbote schaffen keine Zukunft. Sie bewahren lediglich die Gegenwart. Man kann englische Wörter verbieten, aber ohne moderne Technologie wird die Sprache dennoch verfallen. Man kann Reisen verbieten, aber ohne Wissensaustausch wird die Wissenschaft verkümmern. Man kann Menschen zwingen, Kinder zu bekommen, aber ohne Zukunftssicherheit werden Familien nicht glücklich sein.

Das Ergebnis ist ein Paradoxon. Die Liste dessen, was „nicht erlaubt“ ist, passt nicht mehr auf eine Seite. Und die Liste dessen, was „erlaubt“ ist, bleibt erschreckend kurz.

Die Regierung bietet uns einen Festungsstaat an, sicher, ruhig und verboten. Aber eine Festung ist ein Ort der Verteidigung, nicht zum Leben. Das Leben braucht Straßen, keine Barrieren. Wir brauchen Fabriken, keine Bußgelder. Wir brauchen Ideen, keine Verbote.

Derzeit ist der einzige Sektor, der sich im Land wirklich entwickelt und stetiges Wachstum verzeichnet, die Industrie der Beschränkungen. Und wenn es so weitergeht, laufen wir Gefahr, das am weitesten entwickelte Land der Welt zu werden, was die Anzahl der Beschränkungen angeht. Aber das Leben in dieser „entwickelten“ Welt wird absolut unmöglich werden.

Abschließend möchte ich zwei Texte vorstellen, auf die ich beim Stöbern auf Yaplakal, einem beliebten russischen Nachrichten- und Diskussionsforum, gestoßen bin.

Beide Texte sind im Grunde Verschwörungstheorien, doch sie verdeutlichen die weit verbreitete Enttäuschung und das Misstrauen gegenüber der Regierung, die von den „sehr wichtigen und seriösen Russland-Experten mit direkten und indirekten Verbindungen zur russischen Regierung“ völlig ignoriert werden.

Der erste Text:

Ich habe heute meinen Vater besucht und bei einer Tasse Tee angefangen zu jammern.

Mein Vater ist schon in einem Alter, in dem er dieses Internet nicht mehr braucht. Aber nachdem er mir eine Weile zugehört hatte, sagte er unvermittelt: „Hör auf. Du erzählst mir von der Prohibition und dem Zusammenbruch der [Sowjet-]Union. Schau dir an, wie es dazu kam.“

Er liebt Verschwörungstheorien.

„Um die Union zu zerstören, haben sie einen unpopulären Krieg begonnen. Er dauerte lange. In dieser Zeit wurde das Budget aufgebraucht und die Menschen wurden desillusioniert gegenüber der Armee.“

„Dann fingen sie an, seltsame Gesetze zu erlassen. Sie zogen die Schrauben bei Parasitismus, jeder Form von Dissens usw. an. Das sollte Enttäuschung über die Regierung hervorrufen. Und schließlich setzten sie dem Ganzen mit der Prohibition die Krone auf. Sie ruinierten eine ganze Branche, in der Menschen arbeiteten, und – was am wichtigsten ist – nahmen den Menschen die Möglichkeit, sich normal zu entspannen. Die Leute tranken danach nicht weniger, aber sie fingen an, alles zu trinken, was sie kriegen konnten, und zwar heimlich. Sie begannen, Haftstrafen für den Verkauf von Alkohol zu verhängen. Die Leute erblindeten durch gefälschten Alkohol. Nun, es ist genau wie bei deinem VPN, wo die Leute bereit sind, irgendjemandem zu vertrauen, nur um die Beschränkungen zu umgehen.“

„Und dann, als das Misstrauen gegenüber der Regierung ihren Höhepunkt erreichte, als weder das Volk noch die Armee eine solche Regierung mehr wollten und jeder außer ihnen sie lieber hätte, kam es zu einem Staatsstreich. Und wohlgemerkt, er verlief fast unblutig. Wie sehr müssen sie alle verärgern, damit niemand mehr für das Land eintritt?“

„Und vor allem geschah all dies stets mit der Botschaft, dass alles für das Volk und das Land getan werde. Wohlgemerkt, es ist immer noch dasselbe. Alles, um die Menschen vor dem verderblichen Einfluss westlicher Wodka zu schützen. Du wirst sehen, sie haben es schon einmal getan, jetzt wiederholen sie es nur.“

Natürlich habe ich gelacht. Nun ja, es gibt viele Zufälle. Der langjährige Betrug, der leere Haushalt, die idiotischen Gesetze und Beschränkungen, die Desillusionierung der Menschen. Es gibt natürlich viele Zufälle, aber es ist eben nur Zufall.

Oder etwa nicht? ((

Der zweite Text:

Verschwörungstheorie:

Angesichts der Hartnäckigkeit, mit der Roskomnadzor Telegram blockiert und die Kontrolle über Messaging-Apps verschärft, komme ich zu dem Schluss, dass wir die Geschehnisse falsch interpretieren. Der Durchschnittsbürger sieht darin einen Kampf gegen die Opposition oder Spione. Die Opposition interpretiert es als Razzia im Vorfeld der Wahlen.

Was aber, wenn dies Teil eines größeren Plans ist? Ein globales Rebranding der Macht, initiiert von jenen, die bald die politische Bühne verlassen werden.

Betrachten wir den Mechanismus einer niedrigen Eintrittsbarriere für die zukünftige Regierung. Das Schema ist zwar zynisch, aber durchaus effektiv.

Phase: Probleme schaffen. Die derzeitige Elite verabschiedet äußerst unpopuläre Gesetze.

Wir sehen das gerade – Gesetze zur Sperrung, zur obligatorischen Biometrie, zum VPN-Verbot, zur dreijährigen Vorratsdatenspeicherung.

Das alte Regime agiert als autoritärer Kontrolleur und beraubt die Bürger ihrer gewohnten Werkzeuge.

Das Ergebnis ist massive Unzufriedenheit. Menschen, die zuvor unpolitisch waren, beginnen, den Staat als Quelle von Problemen wahrzunehmen. Eine Großmutter, der der Kontakt zu ihrem Enkel verwehrt wird, empfindet dies als negativ. Unternehmen, die aufgrund von Einschränkungen Kunden verlieren, sind bereit, jegliche Veränderungen zu unterstützen.

Das alte Regime erzeugt, bewusst oder unbewusst, Hunderttausende von „stillen Demonstranten“.

Entstehung einer kritischen Masse an Unmut: Wenn Instant-Messaging-Apps schließlich gesperrt werden, wird sich die Gesellschaft aufteilen in: 15 % technikaffine Nutzer, die in der Lage sind, die Sperren zu umgehen (für sie ist die Situation nicht kritisch); 85 % der Bevölkerung, die sich von ihren gewohnten Kommunikationskanälen abgeschnitten sehen.

Für diese 85 % wird jede zukünftige Regierung, die erklärt: „Wir machen Schluss mit diesem Unsinn. Hier ist der ‚Telegram aktivieren‘-Button“, automatisch zum Retter. Eine niedrige Eintrittsbarriere wird nicht durch den Aufbau von etwas Neuem erreicht, sondern durch die Beseitigung der negativen Folgen früherer Politik.

Eine Analogie zu den 1990er Jahren: Gorbatschows „Trockengesetz“ schürte Hass. Jelzin gewann die Liebe des Volkes, indem er Alkohol bildlich gesprochen legalisierte. Es spielt keine Rolle, dass dies seine Schattenseiten hatte. Das Erlauben des Verbotenen wurde zum Schlüssel für hohe Zustimmungswerte.

Die „Retter“-Phase: Die Ankunft einer neuen Regierung mit einer einfachen Lösung. Stellen Sie sich vor: Wir schreiben das Jahr 2026. Telegram ist ausgefallen, WhatsApp ist nicht verfügbar. Die Kommunikation ist auf das Niveau von 2005 zurückgefallen. Die Unzufriedenheit steigt sprunghaft an. Und dann taucht ein „Technokrat“ auf (seine Herkunft ist irrelevant). Sein Programm besteht aus zwei Punkten:

  • Aufhebung aller Gesetze, die Instant-Messaging-Apps blockieren, innerhalb von 24 Stunden.
  • Zahlung von Prämien an Telekommunikationsbetreiber für die Wiederherstellung des Datenverkehrs.

Was ist los? Das ganze Land, das bis vor kurzem das „Regime“ hasste, begrüßt ihn mit Applaus. Die Schwelle für den Machtantritt ist minimal. Er muss keine komplexen Themen verstehen. Er hat einfach das Verbot aufgehoben.

Genau das ist die Technik des Machtwechsels mit einer niedrigen Schwelle für die Legitimierung. Das alte Regime hat die Menschen mit sinnlosen Einschränkungen so sehr erschöpft, dass jeder, der diese aufhebt, als Wohltäter wahrgenommen wird.

Was sind die Motive des alten Regimes? Warum spielen sie die Rolle des „Bösewichts“? Die drängendste Frage. Verstehen sie nicht, dass sie für den Nachfolger arbeiten? Doch, das tun sie. Aber sie haben nur begrenzte Möglichkeiten:

  • Entweder sie verschärfen die Kontrolle, verlieren an Beliebtheit, gewinnen aber Zeit.
  • Oder sie verschärfen sie nicht und werden in naher Zukunft hinweggefegt, da Instant-Messenger zur Koordination von Protesten genutzt werden.

Sie wählen das kleinere Übel. Und gleichzeitig schaffen sie das perfekte „Sicherheitspolster“ für ihren Nachfolger. Der Nachfolger ist wahrscheinlich bereits ausgewählt. Er wartet. Er hat bereits einen Erlass zur „Abschaffung der digitalen Unterdrückung“ parat.

Wir sind empört über die von Roskomnadzor und den Parlamentariern verhängten Verbote. Aber vielleicht erfüllen sie einfach nur ihre Rolle und legen den Grundstein für den nächsten politischen Zyklus.

Die neue Regierung in Russland wird einen leichten Start haben, nicht aufgrund ihrer eigenen Verdienste, sondern aufgrund der Handlungen der vorherigen. Es reicht ein Versprechen, „alles wieder so herzustellen, wie es war“, und die Menschen werden ihr ihre volle Unterstützung geben.

Diese Meinung hat sich also durchgesetzt – sollte ich in die Klapsmühle gehen, oder ist da etwas Wahres dran?

Vielleicht?

Kanada: LGBTQ heißt jetzt MMIWG2SLGBTQQIA+

Kanada: LGBTQ heißt jetzt MMIWG2SLGBTQQIA+

Kanada: LGBTQ heißt jetzt MMIWG2SLGBTQQIA+(David Berger) Nein, das ist keine Satire, sondern wird sicher bald auch die woke EU erreichen: Kanada hat die offizielle Bezeichnung im Zusammenhang mit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt erweitert. Das bislang gebräuchliche LGBTQ-Akronym wurde in bestimmten Kontexten durch die längere Form „MMIWG2SLGBTQQIA+“ ergänzt. Müssen die Regenbogenflaggen schon wieder ausgetauscht werden? Die Abkürzung steht für „Missing […]

Der Beitrag Kanada: LGBTQ heißt jetzt MMIWG2SLGBTQQIA+ erschien zuerst auf Philosophia Perennis.

Der Skandal um die schottische Wetterstation, die auch sechs Jahrzehnte nach ihrer Schließung noch Temperaturdaten liefert

Der Skandal um die schottische Wetterstation, die auch sechs Jahrzehnte nach ihrer Schließung noch Temperaturdaten liefert

Chris Morrison, THE DAILY SCEPTIC

Ein weiteres schockierendes Beispiel für jahrzehntelang erfundene Temperaturwerte an nicht existierenden Messstationen des britischen Wetterdienstes (UK Met Office) ist ans Licht gekommen. Die „Station“ Lephinmore befand sich am Oberlauf des Firth of Clyde und kann laut der Met-Office-Datenbank „Standortspezifische Langzeitdurchschnitte“ monatliche Temperaturwerte sowie Niederschlagsmengen bis zurück ins Jahr 1960 liefern. Diese Datenlieferung kann als modernes wissenschaftliches Wunder angesehen werden, da die eigentliche Station fünf Monate vor dem Weltmeistertitel Englands im Jahr 1966 geschlossen worden war.

Wenn das Met Office gebeten wird, weitere und genauere Angaben zu seinen Erfindungstechniken zu machen, lautet die übliche Erklärung, dass Zahlenreihen von „gut korrelierten benachbarten Stationen“ per Computer modelliert werden. Im Fall der ortsspezifischen Station Lephinmore gibt es jedoch gar keine benachbarten Stationen, weder gut korrelierte noch sonstige.

Die drei nächstgelegenen Stationen mit Langzeitaufzeichnungen sind die CIMO-Klasse-4-„Junk“-Station Dunstaffnage in 43 km Entfernung, die Klasse-4-Station Glasgow Bishopton in 47 km Entfernung und der Klasse-4-Flughafenstandort Prestwick Gannet in 72 km Entfernung. Eine Station namens „Bute: Rothesay“ soll 29 km entfernt sein, wurde jedoch vor einiger Zeit geschlossen. Eine neue Station „Bute: Rothesay No 2“ wurde 2012 eröffnet und gehört ebenfalls zum „Junk“-Portfolio der Klasse 4. Die beträchtlichen Entfernungen und der „Junk“-Charakter aller Standorte mit international anerkannten Unsicherheiten bis zu 2 °C scheinen eine gute Korrelation sowohl für eine einzelne „Station“ als auch für eine gefälschte „standortspezifische“ Behauptung auszuschließen.

Um es ganz offen zu sagen: Die Vorstellung, dass ein Flughafenstandort wissenschaftliche Informationen über die voraussichtlichen Temperatur- und Niederschlagsbedingungen an einem 72 km entfernten ländlichen Ort liefern kann, ist geradezu lächerlich. Ein Standort der Klasse 4 ist nicht in der Lage, die tatsächliche Umgebungstemperatur in seiner unmittelbaren Umgebung zu ermitteln, geschweige denn in einer Entfernung von mehreren Dutzend Kilometern.

Genau das wird in der öffentlich zugänglichen Datenbank des Met Office mit den „standortspezifischen Langzeitdurchschnittswerten“ für Lephinmore behauptet. Es stehen zwei Optionen zur Verfügung, um die 30-jährigen monatlichen Durchschnittswerte von 1961–1990 und 1991–2020 zu verfolgen. Wie bereits erwähnt, ist es wahrlich ein Wunder der modernen Meteorologie, dass man aus so großer Entfernung Durchschnittswerte für Höchst- und Tiefsttemperaturen auf ein Hundertstel Grad Celsius genau berechnen kann. Und lokale Niederschlagsmengen auf zwei Dezimalstellen genau. Was für eine Präzision!

Der Skandal um die schottische Wetterstation, die auch sechs Jahrzehnte nach ihrer Schließung noch Temperaturdaten liefert

Der Bürgerdetektiv Ray Sanders hat im Rahmen seiner forensischen Untersuchung der Unterlagen und Behauptungen des Met Office diesen Fall sowie viele andere „eindeutige Beweise“ aufgedeckt. Außerdem legte er einen Nachweis über die Schließung von Lephinmore am 15. Februar 1966 vor.

Nachdem er sich über ein Jahr lang intensiv mit dem Zustand des Temperaturmessnetzes des Met Office auseinandergesetzt hatte, den von diesem erstellten Statistiken und den Modellen, die Unmengen erfundener Daten liefern, ist Sanders nicht geneigt, Nachsicht zu üben. „Eine alternative Sichtweise auf dieses System der Klimamittelwertbildung ist, dass es sich um reine Fiktion handelt … es ist eine Beleidigung der Intelligenz der Öffentlichkeit und zeugt von einer völligen Missachtung selbst des kleinsten Anflugs wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit“, meint er. Es versteht sich von selbst, dass das Met Office einen anderen Standpunkt vertritt und den Untersuchungsbemühungen einer kleinen Gruppe von Menschen vorwirft, sie seien „ein Versuch, jahrzehntelange solide wissenschaftliche Erkenntnisse über den Klimawandel weltweit zu untergraben“. Leider scheint das Met Office in der von „Net Zero“ inspirierten Welt der „gesicherten“ Klimawissenschaft zu leben. Es scheint sich in seliger Unkenntnis darüber zu befinden, dass Wissenschaft in der realen Welt nur dann „solide“ ist, wenn sie einer unerbittlichen und forensischen Prüfung unbeschadet standhält.

Die Datenbank mit den „standortspezifischen Langzeitdurchschnitten“ hieß bis vor kurzem noch „UK Climate Averages“. Sie lud die Öffentlichkeit dazu ein, eine einzelne Wetterstation auszuwählen, um einen 30-Jahres-Durchschnitt für diesen Standort zu erhalten. Sanders deckte jedoch auf, dass mehr als ein Drittel – 103 von 302 – der beworbenen Stationen, komplett mit ihren angeblichen Koordinaten und Höhenangaben, gar nicht existierten. Daraufhin folgte eine hastige Überarbeitung durch das Met Office, in der erklärt wurde, dass die erfundenen Daten von „Standorten“ stammten, die möglicherweise einen Bezug zu Stationen hatten, die einst existierten oder heute tatsächlich existieren – oder auch nicht. Trotzdem erscheinen die Daten, wie das obige Bild für Lephinmore zeigt, weiterhin für eine namentlich genannte „Station“.

Ein anschließender „Faktencheck“ von Science Feedback, der offenbar größtenteils vom Met Office verfasst worden war besagte, dass die Durchschnittsdaten für die stillgelegten Stationen nicht „erfunden“ worden seien, sondern anhand von „gut korrelierten benachbarten Stationen“ geschätzt worden seien. Das ist zwar eine Erklärung für die Erfindungen, doch wie wir am Beispiel von Lephinmore sehen können, wirft das Fehlen von Stationen in der Nähe – ob gut korreliert oder nicht – noch mehr Fragen auf.

Anschließend sorgten „kritische“ Fragen der wenigen Anwesenden im Fall von Lowestoft für Aufruhr. Diese Messstation war eine von nur 37, die Daten für eine separate „historische“ Datenbank lieferten, wurde jedoch 2010 geschlossen. Lowestoft hat keine gut korrelierten Stationen in der Nähe – die nächsten sind über 56 km entfernt –, eine Tatsache, die durch eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz (FOI) von Daily Sceptic bestätigt worden ist. Für Lowestoft behauptete das Met Office daraufhin, dass es keine „gut korrelierten benachbarten Stationen“ verwendet habe, und lieferte eine andere Erklärung: „Wir haben den Rasterwert des nächstgelegenen Rasterpunkts aus unserem britischen Klimadatensatz HADUK-Grid verwendet.“ Doch diese Erklärung scheint den neugierigen – wenn nicht gar zynischen – Ermittler nicht sonderlich weit zu bringen, da das HADUK-Grid Daten von „gut korrelierten benachbarten Stationen“ nutzt, die aus dem Integrated Data Archive System (MIDAS) des Met Office stammen, um Lückendaten für geschlossene Stationen zu modellieren.

Was auch immer vor sich geht, das Met Office hat die erfundenen Daten von Lowestoft aus dem Jahr 2010 entfernt. Gott bewahre, dass jemand glauben könnte, diese Station – als „gut korrelierte Nachbarstation“ zur Datenergänzung oder eben nicht – würde gefälschte Zahlen über Datenbanken mit modellierten Temperaturangaben verbreiten und dabei die „Aufzeichnungen“ verfälschen. Passenderweise wurde damals der öffentlichen Erklärung zur historischen Datenbank eine kurze Anmerkung hinzugefügt, die lautete: „Der Zweck dieser Webseite ist es, eine Auswahl historischer Stationsdaten aus ganz Großbritannien für allgemeines Interesse bereitzustellen. Sie wird nicht für die formelle Klimaüberwachung verwendet.“

Unterdessen kommen Zweifel an einigen der Niederschlagsangaben des Met Office auf, die ausnahmslos dazu dienen, die „Netto-Null“-Fantasie zu propagieren. Die jüngste Behauptung, Worcestershire habe den regenreichsten Februar seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1835 verzeichnet, wurde vom bekannten, langjährigen Klimaskeptiker Paul Homewood nach Informationsfreiheitsanfragen wirksam widerlegt. Er fand in historischen Aufzeichnungen überzeugende Belege dafür, dass in diesem Gebiet im Februar 1923 mehr Regen fiel. „Wird das britische Wetter wirklich feuchter, wie sie behaupten? Oder ist das nur ein Hirngespinst ihrer Computer?“, fragt er.

Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor. Follow him on X.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/03/the-scandal-of-the-scottish-met-office-station-still-providing-temperature-figures-six-decades-after-it-closed/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Der Skandal um die schottische Wetterstation, die auch sechs Jahrzehnte nach ihrer Schließung noch Temperaturdaten liefert erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Indien will offene Grenzen mit Krokodilen und Giftschlangen sichern

Indien will offene Grenzen mit Krokodilen und Giftschlangen sichern

Indien will offene Grenzen mit Krokodilen und Giftschlangen sichern

Indien zieht im Kampf gegen die anhaltende illegale Zuwanderung von Moslems aus Bangladesch jetzt andere Saiten auf – und greift zu einer drastischen Maßnahme. Krokodile und Giftschlangen sollen in den Grenzgewässern zum Nachbarland ausgesetzt werden.

Die indische Regierung will den Einsatz der tödlichen Reptilien an den unbewachten Flussabschnitten der Grenze zu Bangladesch nutzen, um den Strom illegaler Migranten aus Bangladesch endlich zu stoppen. Gegenüber der Nachrichtenagentur AFP bestätigte der ranghohe Grenzschutz-Offizier Manoj Barwal das unglaubliche Vorhaben: Die Tiere sollen als “biologische Barriere” genau dort eingesetzt werden, wo physische Zäune nicht errichtet werden können. Barwal nennt es eine “innovative Idee”.

Ein internes Memo der indischen Grenzschutztruppe (BSF) vom 26. März beweist: Einheiten vor Ort wurden bereits angewiesen, die praktische Machbarkeit der tierischen Abwehr aus einer “operativen Perspektive” zu prüfen. Die Order kommt von ganz oben und trägt die Handschrift von Innenminister Amit Shah, dem starken Mann für innere Sicherheit und engsten Vertrauten von Premierminister Narendra Modi.

Die Grenze zwischen Indien und Bangladesch ist ein Albtraum für jeden Grenzschützer: Über 4000 Kilometer lang, durchzogen von 54 Flüssen, gefährlichen Sümpfen und Mangrovenwäldern. Etwa 850 Kilometer sind völlig ungesichert. Herkömmliche Grenzanlagen und feste Zäune können in dem weichen Schlamm und Überschwemmungsgebiet nicht errichtet werden. Genau hier, wo selbst Hightech-Drohnen, Nachtsichtgeräte und Spürhunde an ihre Grenzen stoßen, sollen nun die Krokodile und Giftschlangen als lebende Grenzwächter im Wasser lauern.

Für die Regierung unter Premier Modi ist der Kampf gegen die illegale Massenzuwanderung längst zur Chefsache erklärt worden. Migranten, die ohne Erlaubnis ins Land strömen, werden von Politikern der Regierungspartei BJP unmissverständlich als “Eindringlinge” bezeichnet, die die Sicherheit und die Identität Indiens bedrohen. Eine harte Linie, die nach blutigen Attacken durch Moslem-Terroristen massiven Rückhalt in der Bevölkerung hat. Erst im April letzten Jahres wurden 26 Menschen bei einem grausamen Angriff auf hinduistische Touristen in Kaschmir massakriert – Modi kündigte danach ein unerbittliches Durchgreifen an.

Während die Regierung die Grenzen dichtmachen will, toben die sogenannten Menschenrechtsorganisationen wieder einmal. Sie werfen Indien vor, Moslems systematisch zu diskriminieren und illegale Migranten ohne ordentliches Verfahren einfach blind im Dschungel auszusetzen. Doch Neu Delhi will den Moslems in Bangladesch mit aller Deutlichkeit klar machen, dass es für sie als illegale Zuwanderer keine Zukunft im Land gibt. Denn mit den Moslems die schon in Indien leben, gibt es bereits genügend Probleme.

Schwarz-Rot wirkt: Firmenpleiten auf höchstem Stand seit mehr als zwei Jahrzehnten!

Schwarz-Rot wirkt: Firmenpleiten auf höchstem Stand seit mehr als zwei Jahrzehnten!

Schwarz-Rot wirkt: Firmenpleiten auf höchstem Stand seit mehr als zwei Jahrzehnten!

Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland ist im März deutlicher gestiegen als ohnehin befürchtet worden war. Im ersten Quartal 2026 gab es so viele Firmenpleiten wie seit mehr als 20 Jahren nicht mehr, geht aus einer jetzt veröffentlichten Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hervor.

Die Zahl der Pleiten lag demnach im März bei 1.716. Das waren 71 Prozent mehr als in einem durchschnittlichen März der Jahre 2016 bis 2019. Zuletzt lag die monatliche Zahl der insolventen Personen- und Kapitalgesellschaften nur im Juni 2005 höher.

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Wann werden wir endlich wütend?

Während der mittlerweile offensichtlich physisch und psychisch morbid kranke US-Präsident diverse seiner Stiefellecker und Generäle feuert, weil sie ihm nicht genug die Stiefel lecken bzw. sich weigern die Massenvernichtungsphantasien mit der „Mutter aller Bomben“, die er angeblich auf Teheran abwerfen lassen will, mitzutragen, sich mit Massenprotesten herumschlagen muss und die lauten Israelkritiker wie Owens und Carlson immer mehr Zulauf verzeichnen, beeindruckt uns der Iran nicht nur mit seiner Resilienz, seinem Durchhaltewillen und seiner Determination diesen ungleichen Krieg zu führen, nicht nur damit, dass sie, nach allem, was man durch den Nebel des Krieges so mitbekommt, auch dabei sind – unter schlimmsten Verlusten – zu gewinnen, weil USrael die teuren Waffensysteme ausgehen, sondern auch mit seiner Propaganda.

Ihr habt vielleicht in der Schule gelernt, dass Propaganda immer ganz böse ist und das, was unsere Regierungen machen, keine Propaganda sei, aber