Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Doug Casey über Iran: Wie ein „begrenzter Schlag“ zu einem Systemschock eskalieren könnte

Doug Casey

International Man: Wir haben gesehen, dass Präsident Trump schärfere Warnungen gegenüber Iran ausgesprochen hat. Glauben Sie, dass die Spannungen zwischen den USA und Iran auf einen offenen Krieg zusteuern, oder ist es nur hartes Verhandeln?

Doug Casey: Trump hält sich für den besten Verhandler der Welt. Aber die Welt sieht ihn zunehmend als unberechenbaren Schizophrenen, der nicht von Vernunft geleitet ist. Niemand kann sagen, was er als Nächstes tun oder sagen wird. Aber wir wissen, dass er Luft- und Seearmadas um Iran herum konzentriert.

Da Iran für niemanden außer Israel ein Risiko darstellt, wäre jeder US-Angriff auf Iran unprovoziert. In der Vergangenheit wurden ihnen sogenannte terroristische Aktionen vorgeworfen. Aber was haben sie in den letzten Jahren gegen die USA getan? Die Antwort ist, glaube ich: nichts – außer Beschimpfungen; die USA seien „Der Große Satan“. Angesichts der Geschichte des Landes seit dem CIA-Putsch von 1953, der den gewählten Präsidenten stürzte, um den Schah einzusetzen, ist es verständlich, wenn gelegentlich eine Menge „Tod Amerika“ skandiert. Die US-Medien stellen Iraner natürlich als Geisteskranke dar, die Schaum vor dem Mund haben…

Ich wünschte, ich könnte dazu eine persönliche Versicherung geben. Aber obwohl ich etwa 160 Länder besucht habe, gehört Iran nicht dazu. Es ist eines meiner großen Bedauern, dass ich vor einigen Jahren, als ich eingeladen wurde, in drei iranischen Städten mit dem Team der neuseeländischen Botschafter Polo zu spielen, wegen einer Verletzung absagen musste. Alles, was ich sagen kann, ist: Jedes Land, das eine aktive Polo-Kultur pflegt und „Farangs“ einlädt, mitzumachen, gilt als zivilisiert und ist es wert, kennengelernt zu werden.

Die Iraner sehen die USA als Marionette Israels, alias „Der Kleine Satan“. Da Trump Netanjahus BFF ist und sein Kabinett und seine Berater allesamt rabiate Zionisten sind, ist es wahrscheinlich, dass die USA etwas Gewalttätiges tun werden. Schon allein, weil The Donald immer beweisen will, dass er „hart“ ist, und das TACO-Label (Trump Always Chickens Out) nicht mag.

Während Trump damit prahlt, der Friedenspräsident zu sein, haben die USA sieben Länder bombardiert – unprovoziert – prominent darunter der massive Angriff auf Iran im Juni auf Drängen unseres „Freundes“ Israel. In der Welt der Realpolitik gibt es keine Freundschaft zwischen Nationen.

Nebenbei: Ich habe nichts gegen Israel. Ich finde es nur dumm und unmoralisch, in ihre Kriege hineingezogen zu werden und sie wie einen 51. Bundesstaat zu behandeln.

International Man: Was wollen Washington und Teheran im Moment jeweils? Ist ein Deal möglich?

Doug Casey: Teheran will einfach nur in Ruhe gelassen werden – das ist nicht viel verlangt. Washington hingegen will, dass Teheran abrüstet, einschließlich nuklearer Waffen und Langstreckenraketen, im Wesentlichen. Das hat nichts mit der Sicherheit Amerikas zu tun; es geht ausschließlich um Israel.

Wir müssen uns fragen: Warum ist Iran der Feind des Monats, jetzt wo Venezuela auf Sparflamme läuft? Ist es nur, weil das derzeitige Regime von üblen Kriminellen geführt wird? Nun ja, natürlich. Na und? Der Großteil der Welt wird von üblen Kriminellen geführt.

Es scheint, als hätten die Mullahs vor ein paar Wochen eine beginnende Revolution niedergeschlagen und Zehntausende getötet. Wurden sie ermutigt, weil Trump ihnen sagte: „Hilfe ist unterwegs!“? Wahrscheinlich. Aber man muss sich fragen, warum Washington Empörung über eine lokale Regierung heuchelt, die in Iran Menschen ermordet, und nicht in einem halben Dutzend anderer Länder?

Vielleicht bin ich unfair. Schließlich hat Washington vor ein paar Monaten Nigeria bombardiert und Partei ergriffen im langjährigen Konflikt zwischen Christen und Muslimen. Warum nicht auch Partei ergreifen zwischen Juden und Muslimen? Ich muss die Liste prüfen, ob Nigeria eines der acht Länder ist, in denen Trump kürzlich (Stand 15. Oktober) behauptete, er habe Frieden verordnet.

International Man: Glauben Sie, dass ein „begrenzter“ Konflikt zu einem umfassenden regionalen Krieg eskalieren würde – und wenn ja, wie würde dieser Krieg aussehen, und kann die USA realistisch gewinnen?

Doug Casey: Nein, die USA können einen Krieg gegen Iran genauso wenig gewinnen wie sie vor 50 Jahren einen Krieg gegen Vietnam gewinnen konnten oder jüngst gegen Afghanistan. Wenn man gegen Guerillas auf der anderen Seite der Welt kämpft, ist man wahrscheinlich der Bösewicht, nicht der Gute. In Iran hoffen wir, dass alles, was passiert, darin besteht, dass die USA Bomben abwerfen und lokales Chaos erzeugen.

Allerdings wird es dieses Mal vermutlich nicht so einfach sein. Die zahlreichen US-Stützpunkte im Nahen Osten sind nicht sicher. Der riesige Marinestützpunkt in Bahrain und der Luftwaffenstützpunkt in Katar könnten mit Hunderten Raketen getroffen werden. Die 2000 Soldaten, die die USA noch in Syrien haben, könnten überrannt werden. Dieses Mal müssen die Iraner ernsthaft reagieren, wenn die USA einen großen Angriff starten – nicht nur einen Schlag gegen ein einzelnes Ziel, wie die Nuklearbasis im Juni.

Wenn die Iraner das ernst nehmen, könnten sie einen umfassenden Cyberangriff gegen die USA starten – da die Welt auf Computern läuft –, der das Potenzial hat, Handel, Industrie, Versorgungsbetriebe und das Finanzsystem in den USA lahmzulegen. Also können die USA nicht nur keinen Krieg gegen Iran gewinnen, sondern würden dabei auch schwer beschädigt.

Kann die US-Flottenkampfgruppe mit dem Flugzeugträger Abraham Lincoln einen massiven Raketenhagel überstehen? Unwahrscheinlich, besonders wenn er durch Hyperschallraketen ergänzt wird, die die Iraner mit ziemlicher Sicherheit von den Chinesen oder Russen gekauft haben.

Hoffentlich bekommt Trump kluge Ratschläge aus dem Pentagon – aber ich bezweifle es. Er ist ein Narzisst, der jeden übelnimmt, der ihm widerspricht. Das heißt, er ist vorhersehbar von Speichelleckern und Ja-Sagern umgeben.

International Man: Wie sehen Sie Israels Rolle dabei? Könnten sie einen Krieg beginnen, den weder Iran noch Washington wollen?

Doug Casey: Israel ist wie der bösartige kleine Junge, der einen Streit zwischen zwei größeren Jungs provoziert: „Warum kämpfst du nicht mit ihm?“

Kein Zweifel: Israel will einen Krieg, weil Iran Israels einziger ernsthafter Feind in der Region ist. Natürlich würden sie Iran gerne zerstört sehen oder einen großen Regimewechsel herbeiführen. Das ist verständlich. Das iranische Regime ist eine militante Theokratie, die Koran und Hadithe ernst nimmt. Das heißt, sie sehen Juden als Feind. Es spielt keine Rolle, dass die meisten Israelis säkular sind, denn Israel selbst ist technisch gesehen eine Theokratie.

Israel will allerdings auf jeden Fall vermeiden, Iran allein zu bekämpfen. Iran soll mehrere tausend Langstreckenraketen eingelagert haben und produziert jeden Monat Hunderte weitere. Die Israelis brauchen die Amerikaner, um die Hauptarbeit zu erledigen.

Ich sehe jedoch langfristig keinen Ausweg für Israel. Selbst wenn Iran durch die USA verwüstet wird, wird in zehn Jahren irgendeine neue Bedrohung auftauchen. Vielleicht Ägypter, ein wiedererstarkter Irak oder Pakistaner – oder irgendeiner von 50 anderen muslimisch geprägten Staaten. Israel hat ein unlösbares Problem.

International Man: Was wären die wirtschaftlichen, finanziellen und geopolitischen Folgen, wenn Iran und die USA in einen umfassenden regionalen Krieg geraten?

Doug Casey: Es wäre echtes Chaos. Ich denke, die größte Folge wäre der Zerfall Irans. Man darf nicht vergessen: Iran selbst ist zwar ein uraltes Land – ein altes Imperium –, aber ethnisch nur etwa zu 50% Perser. Der Rest sind Aserbaidschaner, Araber, Kurden, Afghanen und was auch immer.

Wenn das derzeitige Regime kollabiert, besteht eine gute Chance, dass Iran in mehrere kleinere Staaten zerfällt. Und das könnte sich in der ganzen Region ansteckend ausbreiten. Die Kurden in der Türkei, Syrien und Irak könnten sich mit den Kurden in Iran zusammenschließen und Kurdistan bilden. Fast keines der Länder der Region ist organisch; sie sind alle künstliche Konstrukte. Das bedeutet: Auch wenn der Zerfall Irans großartig für Israel wäre, würde er wahrscheinlich zu weit verbreiteter Gewalt führen.

Wenn die USA auf der anderen Seite der Welt in ein Wespennest stechen, kann das nur Tod, Zerstörung und Chaos erzeugen – und nichts, was die USA gewinnen könnten. Aber es scheint wahrscheinlich. Ich vermute, Trump hofft, dass die theokratischen Mullahs durch freundlichere und sanftere Versionen ihrer selbst ersetzt werden. Wer weiß? Man sagt, Hoffnung sei eine der Kardinaltugenden. Und Tugend zählt in einem Religionskrieg.

Eine Sache, die nicht passieren wird: dass der opportunistische Sohn des Schahs zum nächsten Herrscher wird, auch wenn der jüngere Pahlavi breite Presseberichterstattung bekommt, in der er als nächster Schah aufgebaut wird. Aber wer weiß? Wenn er ein paar bevorzugte Trump-Flüsterer in der Tasche hat, ist alles möglich.

Das Ende der US-russischen „Détente“?

Ich denke, man kann mit Recht sagen, dass die US-russische „Détente“, die ohnehin nie viel mehr als PR war, vorbei ist.

In einem kürzlichen Interview schlug Lawrow scharf gegen die Trump-Administration aus, weil sie gegenüber Russland faktisch exakt dieselbe Politik wie Biden fortführe – und tatsächlich die globale Dominanz der USA noch aggressiver verfolge als ihr Vorgänger.

Hier sind die wichtigsten Auszüge aus dem Interview:

„Die globale Arena befindet sich in einem Wandel, der vor einiger Zeit mit dem objektiven Übergang zu einer multipolaren Weltordnung begann. Dies ist weder die Bipolarität der sowjetisch-amerikanischen Ära mit dem Warschauer Pakt und der Nordatlantikvertrags-Organisation noch die Unipolarität, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion entstand. Vielmehr ist es die Multipolarität, die die Entwicklung der Welt prägt. Über viele Jahre fungierten die Vereinigten Staaten als Motor der Weltwirtschaft und als Regulator der internationalen Finanzordnung und nutzten die Rolle des Dollars, um ihre dominante Stellung zu festigen. Nun verlieren sie objektiv an wirtschaftlicher Bedeutung und Einfluss im globalen System. Gleichzeitig steigen Länder wie die Volksrepublik China, Indien und Brasilien auf. Bedeutende Entwicklungen finden auch in Afrika statt, wo Staaten zunehmend bestrebt sind, eine eigene Industrie aufzubauen, anstatt lediglich Rohstoffe zu exportieren – ein Bestreben, das einst von der Sowjetunion unterstützt wurde.

Mehrere Zentren schnellen wirtschaftlichen Wachstums, von Macht sowie finanziellen und politischen Einflusses sind somit entstanden. Die Welt wird durch Wettbewerb neu geformt. Der Westen ist nicht bereit, seine ehemals dominanten Positionen aufzugeben. Zudem ist mit dem Amtsantritt der Trump-Administration dieser Kampf zur Eindämmung von Konkurrenten besonders offensichtlich und explizit geworden. Tatsächlich erklärt die Trump-Administration offen ihren Anspruch, im Energiesektor zu dominieren und ihre Wettbewerber auszubremsen.

Gegen uns werden offen unfaire Methoden eingesetzt: Die Tätigkeit russischer Ölunternehmen wie Lukoil und Rosneft wird verboten, und es wird versucht, Russlands Handels-, Investitions- und militärtechnische Kooperation mit unseren wichtigsten strategischen Partnern, darunter Indien sowie andere BRICS-Staaten, zu diktieren und einzuschränken.

Ich möchte anmerken, dass trotz aller Erklärungen der Administration von Präsident Donald Trump, wonach der von Präsident Biden begonnene Krieg in der Ukraine beendet werden sollte, wir zu einer Einigung kommen und dieses Thema von der Tagesordnung nehmen sollten und dann angeblich helle und klare Perspektiven für gegenseitig vorteilhafte russisch-amerikanische Investitionen und andere Zusammenarbeit entstehen würden, die Administration keines der von Joe Biden verabschiedeten Gesetze infrage gestellt hat, um Russland nach Beginn der speziellen Militäroperation zu „bestrafen“.

Im April 2025 verlängerten sie die Executive Order 14024, das Notstandsregime, dessen Kern die „Bestrafung“ Russlands und Sanktionen gegen unser Land ist, einschließlich des Einfrierens der Gold- und Währungsreserven Russlands. In diesem Dokument ist von „schädlichen ausländischen Aktivitäten der Regierung der Russischen Föderation“ die Rede. Beispiele sind Versuche, Wahlen in den Vereinigten Staaten zu untergraben (etwas, das US-Präsident Donald Trump täglich bestreitet und kategorisch zurückweist) sowie Verstöße gegen internationales Recht und Menschenrechte. Man kann dort alles finden!

Das ist reiner „Bidenismus“, den Präsident Trump und sein Team ablehnen. Dennoch haben sie problemlos das Gesetz und die Sanktionen gegen Russland durchgesetzt, die weiterhin in Kraft sind. Sie haben Sanktionen gegen Lukoil und Rosneft verhängt. Und sie taten dies im Herbst, ein paar Wochen nach einem guten Treffen zwischen Präsident Putin und Präsident Trump in Anchorage.

Sie sagen uns, dass das Ukraine-Problem gelöst werden müsse. In Anchorage haben wir den US-Vorschlag akzeptiert. Wenn wir es „unter Männern“ betrachten, bedeutet das, dass sie ihn vorgeschlagen und wir zugestimmt haben – also muss das Problem gelöst werden. Präsident Putin hat wiederholt gesagt, dass es für Russland nicht wichtig ist, was die Ukraine und Europa sagen werden; wir sehen klar die primitive Russophobie der meisten Regime in der Europäischen Union, mit seltenen Ausnahmen. Die US-Position war für uns wichtig. Indem wir ihren Vorschlag akzeptierten, schienen wir die Aufgabe der Lösung der ukrainischen Frage abgeschlossen zu haben und zu einer umfassenden, breit angelegten und gegenseitig vorteilhaften Zusammenarbeit überzugehen.

Bisher ist die Realität genau das Gegenteil: Neue Sanktionen werden verhängt, ein „Krieg“ gegen Tanker auf hoher See wird unter Verletzung des UN-Seerechtsübereinkommens geführt. Man versucht, Indien und unseren anderen Partnern den Kauf günstiger russischer Energieressourcen zu verbieten (Europa ist schon lange ausgeschlossen) und zwingt sie, US-Flüssiggas zu überhöhten Preisen zu kaufen. Das bedeutet, dass sich die Amerikaner die Aufgabe gestellt haben, wirtschaftliche Dominanz zu erreichen.

Darüber hinaus – während sie scheinbar einen Vorschlag zur Ukraine machten und wir bereit waren, ihn zu akzeptieren (jetzt sind sie es nicht) – sehen wir auch im wirtschaftlichen Bereich keine strahlende Zukunft. Die Amerikaner wollen alle Routen zur Versorgung der führenden Länder der Welt und aller Kontinente mit Energieressourcen unter ihre Kontrolle bringen. Auf dem europäischen Kontinent haben sie es auf Nord Stream abgesehen, das vor drei Jahren gesprengt wurde, auf das ukrainische Gastransportsystem und auf TurkStream.

Das zeigt, dass das US-Ziel – die Dominanz der Weltwirtschaft – mit einer beträchtlichen Anzahl von Zwangsmaßnahmen umgesetzt wird, die mit fairem Wettbewerb unvereinbar sind. Zölle, Sanktionen, direkte Verbote, das Untersagen von Kooperationen – all das müssen wir berücksichtigen.

Während wir offen bleiben – wie Indien, China, Indonesien und Brasilien – für eine Zusammenarbeit mit allen Ländern, einschließlich einer Großmacht wie den Vereinigten Staaten, befinden wir uns in einer Situation, in der die Amerikaner selbst künstliche Hindernisse schaffen. Wir sind gezwungen, zusätzliche sichere Wege zu suchen, um unsere finanziellen, wirtschaftlichen, integrationsbezogenen, logistischen und anderen Projekte mit den BRICS-Ländern zu entwickeln.

Es läuft ein Kampf um die Bewahrung der alten Weltordnung, die auf der Dominanz des Dollars und den vom Westen formulierten und durchgesetzten Regeln über IWF, Weltbank und WTO beruht. Als die neuen Wachstumszentren, die unter diesen Regeln operieren, deutlich stärkere wirtschaftliche Ergebnisse und höhere Wachstumsraten zeigten – wie in den BRICS-Ländern ersichtlich –, begann der Westen, Wege zu suchen, diesen Übergang zu blockieren. Das kann nicht gelingen, denn es ist ein objektiver, irreversibler Prozess. Seit mehreren Jahren übertreffen die Wachstumsraten und das BIP der BRICS-Länder – gemessen an der Kaufkraftparität – das kombinierte BIP der G7 deutlich.

Diese globalen wirtschaftlichen Prozesse – sowohl das objektive Entstehen neuer Entwicklungszentren als auch die subjektiven Bemühungen etablierter Mächte, die ihren Einfluss verlieren, diese natürliche Entwicklung zu behindern – bilden die Grundlage unserer Arbeit, die nicht nur globale analytische Prognosen, sondern auch praktische bilaterale Zusammenarbeit mit jedem einzelnen Land umfasst. All diese geopolitischen Konfrontationen sowie die Versuche, den objektiven Lauf der Geschichte zu stoppen, wirken sich zwangsläufig auf bilaterale Beziehungen aus. Ich werde sie nicht alle aufzählen: Dazu gehören Sanktionen, die sogenannte vom Westen erfundene „Schattenflotte“, Versuche, Schiffe mit militärischer Gewalt auf hoher See festzusetzen – in eklatanter Verletzung des UN-Seerechtsübereinkommens – und vieles mehr. Zölle für den Kauf von Öl oder Gas bestimmter Lieferanten sind inzwischen alltäglich geworden.

Was ist also das Herzstück unserer Arbeit? Es gibt ein Lied, das eigentlich die Hymne des russischen Ministeriums für Zivilschutz, Katastrophenschutz und Notfälle ist, aber es passt ebenso zu unserem Ministerium – und im Grunde zu jeder staatlichen Institution unseres Landes: „Unsere Sorge ist einfach, unsere Sorge ist dies: dass unsere Heimat lebt, und es gibt keine anderen Sorgen.“

Unter den heutigen Bedingungen ist dieses Ziel – „dass unsere Heimat lebt“ – jedoch eine schwierige Aufgabe; es umfasst die verlässliche Sicherung unserer Sicherheit, insbesondere in einer Situation, in der bestimmte Figuren in Europa, die sich als Politiker ausgeben, drohen, „einen Krieg“ gegen Russland zu entfesseln. Die Sicherung der Sicherheit erfordert ebenso nachhaltige Maßnahmen, um sicherzustellen, dass der an unseren Grenzen in der Ukraine errichtete Nazi-Staat – vom Westen als Instrument einer erneuten Konfrontation unterstützt – in seiner derzeitigen Form nicht fortbestehen kann.

Die Nazi-Grundlagen müssen beseitigt werden. Wir werden – daran habe ich keinen Zweifel – unsere eigenen Sicherheitsinteressen gewährleisten, indem wir erstens die Stationierung jeglicher uns bedrohender Waffen auf ukrainischem Gebiet verhindern und zweitens einen verlässlichen und umfassenden Schutz der Rechte russischer und russischsprachiger Menschen garantieren, die seit Jahrhunderten in der Krim, im Donbass und in Noworossija leben und die vom nach einem Putsch an die Macht gekommenen Kiewer Regime als minderwertige „Spezies“ und „Terroristen“ bezeichnet wurden und gegen die ein Bürgerkrieg entfesselt wurde.

Dies ist eine äußerst wichtige Aufgabe, um zu gewährleisten, „dass unsere Heimat lebt“, ganz zu schweigen von Wirtschaft und Sozialfragen, die unter der ständigen Kontrolle des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin stehen und von der Regierung bearbeitet werden.

In unserem Fall ist eine der Hauptaufgaben des Ministeriums und unserer Außenpolitik, möglichst günstige äußere Bedingungen für die innere Entwicklung des Landes (wirtschaftlich, sozial und industriell) sowie für das Wachstum des Wohlstands der Bürger zu schaffen und zu sichern.

Es ist klar, dass angesichts des gegen uns entfesselten globalen Krieges und der fieberhaften Versuche des Westens, alle unsere Partner zu „bestrafen“, indem sie verlangen, den Handel mit uns und die militärtechnische Zusammenarbeit einzustellen, es erheblich schwieriger ist, unsere Arbeit zu leisten und möglichst günstige Bedingungen für die innere Entwicklung zu schaffen, als es vor 10 oder 15 Jahren der Fall war. Doch das macht die Aufgaben nicht weniger relevant.“

Dies bestätigt, was ich seit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus mehrfach gesagt habe. Vor sechs Monaten schrieb ich:

„Es ist unwahrscheinlich, dass Trump selbst bereit ist, Putins Forderung nach einer umfassenden Neugestaltung der globalen Sicherheitsordnung zu akzeptieren – eine, die die Rolle der NATO reduzieren, die US-Vormachtstellung beenden und eine multipolare Welt anerkennen würde, in der andere Mächte ohne westliche Einmischung aufsteigen können. Trotz seiner Rhetorik vom Ende der ‚ewigen Kriege‘ hält Trump an einer grundsätzlich suprematistischen Vorstellung von Amerikas Rolle in der Welt fest – wenn auch in einer pragmatischeren Form als das liberal-imperialistische Establishment. Seine Administration unterstützt weiterhin die NATO-Aufrüstung und sogar die erneute Stationierung von US-Atomwaffen an mehreren Fronten, vom Vereinigten Königreich bis in den Pazifik. Trumps Politik gegenüber China, Iran und dem weiteren Nahen Osten bestätigt, dass Washington sich weiterhin als Imperium versteht, dessen globale Dominanz um jeden Preis bewahrt werden muss – nicht nur durch wirtschaftlichen Druck, sondern auch durch militärische Konfrontation, wenn es für notwendig erachtet wird.

In diesem Rahmen bleibt Russland eine zentrale Herausforderung. Als Schlüsselverbündeter sowohl Chinas als auch Irans ist es in die Architektur der entstehenden multipolaren Ordnung eingebettet, die die US-Hegemonie bedroht. Für Washington ist Moskau nicht einfach ein regionaler Akteur, sondern ein entscheidender Knotenpunkt in einer breiteren strategischen Neuausrichtung.“

Heute ist das offensichtlicher denn je.

Pepe Escobar: Wie Chongqing China entlang der neuen Seidenstraßen antreibt

Pepe Escobar: Wie Chongqing China entlang der neuen Seidenstraßen antreibt

Von Pepe Escobar

Die südwestchinesische Metropole Sichuan ist eine Klasse für sich, wenn es um Megastädte geht.

An der Kreuzung zweier Flüsse – einer davon der mächtige Jangtse –, umgeben von Bergen und sogar auf ihnen thronend, beherbergt die Metropolregion mindestens 32 Millionen Menschen – Tendenz steigend. Sie ist ein industrielles, wissenschaftliches und verkehrstechnisches Zentrum, elektrisierend, dynamisch, gastronomisch heiß und zeigt stets Ernsthaftigkeit inmitten eines scheinbar unüberschaubaren Chaos. Chongqing explodiert in unzähligen übereinanderliegenden Ebenen, Sehenswürdigkeiten, Klängen und Aromen, die weit über seinen typischen Cyberpunk-Charakter hinausgehen.

Im realen kaleidoskopischen Leben ist Chongqing eigentlich Post-Cyberpunk. Ein lokaler Witz besagt, dass dies keine Megastadt in 4D oder 5D ist, sondern eigentlich 9D – wie all die sich überlagernden Aromen, die bei einem perfekten Sichuan-Abendessen aufeinanderprallen.

Chongqing liegt zwar in Sichuan, ist aber eine von nur vier Megastädten, die direkt von der Zentralregierung in Peking verwaltet werden – die anderen drei sind Peking selbst, Shanghai und Tianjin.

Alles, was Chongqing betrifft, tendiert dazu, überlebensgroß zu sein, als würde es etablierte Paradigmen durchbrechen. Wenn es um erstklassige Verkehrskorridore geht – eines der wiederkehrenden Themen der Geopolitik und Geoökonomie des 21. Jahrhunderts –, sticht Chongqing erneut in einer Weise hervor, die sich nur wenige Menschen außerhalb Chinas überhaupt vorstellen können.

Und das bringt uns zu einem ganz besonderen Ort am industriellen Stadtrand von Chongqing, der gewissermaßen den Ground Zero – oder Km Zero, wie er lokal definiert wird – der Neuen Seidenstraßen oder Belt and Road Initiative (BRI) markiert, dem übergreifenden Rahmen der chinesischen Außenpolitik im 21. Jahrhundert, der erstmals 2013 von Präsident Xi Jinping in Astana und dann in Jakarta vorgestellt wurde.

Mitten im weitläufigen Chongqing International Logistics Hub Park steht ein Denkmal, das den Kilometer Null feiert, komplett mit einer wunderschönen, in grauen Fels gehauenen Reliefkarte.

Die Karte veranschaulicht das Yuxinou-Konzept, das auf praktisch jedem blauen Container zu sehen ist, der im Park herumfährt. „Yu“ steht für Chongqing, „Xin“ für Xinjiang und „Ou“ für Europa. Das ist also die Abkürzung für die Eisenbahnstrecke Chongqing–Xinjiang–Europa. Oder die Lebensader der BRI auf der Straße.

Technisch gesehen bezeichnet Yuxinou die Güterbahnstrecke zwischen Südwestchina und ihrem Endziel Duisburg in Deutschland: über 11.000 km, zurückgelegt in nur 13 Tagen, auf der nicht nur alle in China hergestellten Laptops für den europäischen Verbrauchermarkt transportiert werden, sondern auch eine riesige Palette von Elektronikprodukten, Maschinen, Rohstoffen, Textilien, Fahrzeugen, Autoteilen, Lebensmitteln, internationalen Postpaketen, chemischen Produkten, medizinischen Instrumenten und allen Arten von Konsumgütern „Made in China“.

Aber das geht weit über Chongqing-Duisburg hinaus: Yuxinou bildet das de facto größte Logistiknetzwerk der Welt und verbindet Hunderte von Städten in ganz Eurasien. Das ist der Höhepunkt der BRI in Aktion.

Ein Ballett aus blauen Containern

Eine Fahrt durch den weitläufigen Logistikpark ist ein beeindruckendes Erlebnis. Überall sehen wir die blauen Container von Yuxinou in Bewegung. Aber nicht nur diese: auch solche von China Railways und dem New Land Sea Corridor zum Beispiel. Der Park verfügt über einen Rangierbahnhof, der für die Sortierung und Gruppierung aller Arten von Güterzügen zuständig ist. Kein Wunder, dass mehrere Container das Motto „Chongqing Freight to the World!“ tragen.

Der Yuxinou-Korridor beginnt in Chongqing, überquert nach einem Zwischenstopp in Alashankou in Xinjiang die chinesische Grenze zu Kasachstan und verläuft dann durch Kasachstan, Russland (mit Abzweigungen zu mehreren Knotenpunkten in Zentralasien), Weißrussland, Polen und von Deutschland aus auch nach Rotterdam und Antwerpen sowie zu Knotenpunkten in Italien und Ungarn.

Pepe Escobar: Wie Chongqing China entlang der neuen Seidenstraßen antreibt
Ein Arbeiter beobachtet, wie ein mit Containern beladener Zug den Containerbahnhof Chongqing im Südwesten der chinesischen Stadt Chongqing verlässt. © AP Photo / Andy Wong

Yuxinou ist äußerst praktisch: eine durchschnittliche Transportdauer von 13 Tagen von Asien nach Europa (im Vergleich zum Seetransport eine Zeitersparnis von über einem Monat); nur 20 % der durchschnittlichen Luftfrachtkosten; und eine bequeme Zollabfertigung, die von den Chinesen als „einmalige Zollanmeldung und -kontrolle für die gesamte Reise” bezeichnet wird.

Die Yuxinou (Chongqing) Logistics Co. Ltd ist ein Juwel der multipolaren Zusammenarbeit: ein weitläufiger Schienenverkehrsservice und eine operative Plattform, die gemeinsam von China Railways, der Stadtverwaltung von Chongqing und offiziellen Stellen in Russland, Kasachstan und Deutschland finanziert wird.

Seit neun Jahren hat Yuxinou auch einen Partner im Schienenverkehr: den International Land-Sea Transport Corridor (ILSTC), dessen operativer Knotenpunkt ebenfalls Chongqing ist, der jedoch nicht nach Europa, sondern nach Südostasien ausgerichtet ist.

Der riesige Hauptsitz – mit dem Akronym NLS, New Land Sea – ist eines der imposantesten Gebäude im Logistikpark von Chongqing. Der ILSTC koordiniert Güterzüge zwischen Europa und Südostasien über China sowie zwischen Westchina und Südostasien mit einem Terminal in Singapur.

NLS verkehrt auf 12 Hauptstrecken: Damit deckt es einen Großteil Indochinas ab und expandiert auch nach Zentral- und Südasien.

Allein innerhalb Chinas hat dieser Korridor nicht weniger als 111 Eisenbahnknotenpunkte erreicht, die mit 59 Städten und 29 Häfen in 16 Provinzen verbunden sind. Außerhalb Chinas sind es etwa 100 Städte in 19 Ländern, darunter ASEAN-Nachbarn wie Vietnam, Laos und Myanmar, die über die Provinz Yunnan erreicht werden.

Fast 40 % – Tendenz steigend – des gesamten Handels zwischen den chinesischen Provinzen und der ASEAN werden mittlerweile über NLS abgewickelt.

Und das hängt mit der Schlüsselrolle des Hafens von Guoyuan zusammen – einem weiteren bedeutenden Logistikzentrum, in diesem Fall im Landesinneren, und dem größten Hafen am Oberlauf des Jangtse. Der Hafen von Guoyuan ist ein weiteres Beispiel für die effizienten multimodalen Transportsysteme Chinas, die Schiene, Straße und Wasserwege miteinander verbinden. Die Stadt Guoyuan ist nichts weniger als das wichtigste Bindeglied zwischen der BRI und dem Wirtschaftsgürtel des Jangtse.

Die Frachthauptstadt der Welt

Chongqing kann sich seiner Rolle als de facto Frachthauptstadt der Welt nur erfreuen – denn sein internationales grenzüberschreitendes Schienennetz versorgt das industrielle Gefüge des Korridors. Als wichtiger Logistikstandort hat Chongqing eine riesige Lieferkette aufgebaut, die Lagerhaltung, internationale Distribution und Handelsdienstleistungen integriert.

Der erste Güterzug zwischen China und Europa startete vor fast zehn Jahren, im März 2016, in Khorgos in Kasachstan, nachdem er aus Xinjiang angereist war.

Im vergangenen Oktober war ein Güterzug zwischen China und Europa, der ebenfalls in Khorgos startete und nach Polen fuhr, der 50.000ste Zug zwischen China und Europa (und China und Zentralasien), der im Rahmen der BRI verkehrte.

Im November letzten Jahres startete ein intermodaler Zug vom Hafen Guoyuan aus, um im Hafen Qinzhou in der südchinesischen autonomen Region Guangxi Zhuang umgeladen zu werden, bevor er über den Pazifik zum Hafen Chancay in Peru weiterfuhr.

Das war eine Premiere – und läutete den offiziellen Start der Südpazifischen Seidenstraße ein.

Wieder einmal hat Chongqing eine Vorreiterrolle übernommen und sein nahtloses multimodales „One Bill“-System weiterentwickelt, das in China als erste direkte interkontinentale Verbindung nach Südamerika gefeiert wird und die Transitzeit um etwa 15 Tage sowie die Containerkosten um etwa 25 % senkt.

Die Chinesen passen sich extrem schnell an geopolitische Turbulenzen an. Krise im Roten Meer? Zahlreiche maritime Exporteure wechselten zum Güterzugverkehr zwischen China und Europa: schneller, stabiler und ohne Probleme für komplexe Lieferketten – wie das chinesische Außenministerium wiederholt betonte.

Globale Akteure wie HP, Acer und Asus stimmten dem zu. Darüber hinaus entschieden sich Porsche und Audi aufgrund der logistischen Vorteile und der guten Anbindung, sich in Chongqing anzusiedeln, das schließlich ein Produktionszentrum mit einer soliden Grundlage in den Bereichen Automobil, Motorrad und Elektronik ist und der wichtigste Hafen in Westchina ist.

Die Umgebung von Chongqing Freight to the World hat zu einem Boom von Partnerstädten geführt – von Chengdu-Duisburg-Wien-Mailand über Chongqing-Düsseldorf-Hamburg-Budapest bis hin zu Wuhan-Lyon-Bordeaux, ganz zu schweigen von der Verbindung zwischen Xinjiang und vier Regionen in Kasachstan, die an China grenzen.

Trotz der Bemühungen des Westens, Russland als eurasischen Verkehrsknotenpunkt zu schließen, wird der Verkehr entlang der Transsibirischen Eisenbahn fortgesetzt, darunter Güterzüge, die von Xian bis nach Hamburg fahren und in Xian hergestellte LCD-Bildschirme mit Titanplatten für den europäischen Markt transportieren. Eisenbahnverkehrsunternehmen und Spediteure mit Sitz in China nutzen alternative Netzwerke, die sich über Kasachstan, das Kaspische Meer, Aserbaidschan, Georgien und die Türkei erstrecken: Diese sind als mittlerer oder südlicher Korridor bekannt.

Darüber hinaus überqueren Güterzüge aus Chongqing und auch aus Xian das Schwarze Meer in Richtung EU im Rahmen des intermodalen Verkehrs über den rumänischen Hafen Constanta.

Ungeachtet geopolitischer Herausforderungen und einer Vertiefung der geoökonomischen Vernetzung bleibt die grundlegende Tatsache bestehen: Chongqing ist möglicherweise der strategisch wichtigste Knotenpunkt der sich ständig weiterentwickelnden, vielschichtigen Neuen Seidenstraßen.

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Die Vereinten Nationen haben es wieder mal geschafft: Gerade erst gratulierte Generalsekretär António Guterres dem Iran zum Jahrestag der Islamischen Revolution und nun sitzt ein Vertreter des Teheraner Regimes als Vize-Vorsitzender in einer Kommission, die Demokratie (!), Toleranz (!) und „Gender Equality“ (!!!) fördern soll. Ein zynischer Witz auf Kosten der Opfer der islamischen Terrorherrschaft.

In diesen Tagen feiert das iranische Regime den 47. Jahrestag des „Siegs der Islamischen Revolution“. António Guterres schickte Präsident Masoud Pezeshkian eine offizielle Botschaft mit „herzlichen Glückwünschen“ zum Nationalfeiertag. Damit hofiert Guterres ein Regime, das seit Jahrzehnten massiv gegen das eigene Volk vorgeht.

Gleichzeitig wählte die UN-Kommission für Soziale Entwicklung den iranischen Diplomaten Abbas Tajik zum Vize-Vorsitzenden. Diese Kommission soll sich mit der Förderung von Demokratie, sozialer Inklusion, Toleranz und – besonders zynisch – Geschlechtergleichheit beschäftigen. Genau die Werte, die im Iran mit Füßen getreten, vergewaltigt, gefoltert und ermordet werden.

Seit dem Tod von Mahsa Amini im September 2022 explodierte der Widerstand gegen die islamische Herrschaft. Seit dem 28. Dezember 2025 gehen die Menschen landesweit gegen die Mullahs auf die Straße. Die Proteste unter dem Motto „Frau, Leben, Freiheit“ werden brutal niedergeschlagen. Laut oppositionellen Quellen wurden bis jetzt bis zu 90.000 Menschen durch die Sicherheitskräfte des Regimes und aus dem Ausland angemietete islamische Terroristen ermordet. Zehntausende wurden verletzt oder verhaftet. Berichte über systematische Vergewaltigungen in Gefängnissen und die Hinrichtung Minderjähriger häufen sich. Kinder und Jugendliche wurden gezielt getötet, weil sie für ihre Freiheit auf die Straße gingen. Das islamische Regime zeigt keine Gnade und die UN belohnt es mit Einfluss und Glückwünschen.

Das ist nicht neu und betrifft nicht nur die islamische Diktatur des Iran. Die Vereinten Nationen sind seit Jahren von autoritären Regimen durchsetzt, die in Gremien sitzen, die eigentlich Menschenrechte und Demokratie schützen sollen. Mehr als die Hälfte der Mitglieder des UN-Menschenrechtsrates sind keine Demokratien. Der Iran saß bereits mehrfach in der Kommission für die Rechte der Frau (Commission on the Status of Women), zuletzt 2023, trotz Steinigungen und Zwangshijab. Die UN haben jede Glaubwürdigkeit verloren. Wenn ein Regime, das Frauen entrechtet und Demonstranten erschießt, über „Gender Equality“ und „soziale Entwicklung“ mitentscheidet, ist die Organisation nicht mehr Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. Sie ist irrelevant geworden, ein teurer Apparat, der Diktatoren Legitimation verschafft.

Die USA haben das erkannt und gehen vermehrt auf Distanz. Unter Präsident Trump traten sie mehrfach aus UN-Gremien aus, 2018 aus dem Menschenrechtsrat, später aus der UNESCO und erneut aus dem Menschenrechtsrat und mehreren anderen UN-Organisationen. Sie kürzten ihre Beiträge und setzten damit ein klares Zeichen, dass die UN nicht mehr als Autorität anerkannt wird. Europa hingegen zahlt brav weiter, schweigt und macht jeden Irrsinn mit.

Es wird Zeit, dass wir dem US-Beispiel folgen und auf Distanz zu den Regimes gehen, die uns in der UN über Menschenrechte belehren wollen. Die Opfer der islamischen Terrorherrschaft im Iran verdienen eine internationale Gemeinschaft, die auf ihrer Seite steht, nicht auf der Seite ihrer Folterer, Vergewaltiger und Mörder. Die UN mag ihre Bedeutung als Ort, an dem man auch mit seinen Feinden reden kann, behalten. Als moralische Autorität, als ungewählte, internationale Pseudoregierung, die ihre eigene Agenda setzt und betreibt (siehe UN-Agenda 2030, UN-Migrationspakt usw.), ist sie unhaltbar geworden.

NDR im Genderwahn: “Eisbrechende” statt Eisbrecher

NDR im Genderwahn: “Eisbrechende” statt Eisbrecher

NDR im Genderwahn: “Eisbrechende” statt Eisbrecher

Beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) scheint man in der Online-Redaktion Angestellte zu haben, die ganz und gar dem Genderwahn verfallen sind. Aus dem Eisbrecher “Neuwerk” machte man jedenfalls eine “Eisbrechende”. Wie viel Sprachverhunzung darf es denn sein?

Der Hass der Genderfanatiker gegen das generische Maskulinum im Plural ist mittlerweile weithin bekannt: Aus Lehrern werden Lehrende, aus Studenten Studierende und aus Forschern Forschende. Doch dann gibt es Menschen, denen das offensichtlich nicht genug ist. Ob es sich dabei einfach um einen Fauxpas handelte, oder aber um eine gezielte Provokation, ist unklar.

Denn wenn die Artikelüberschrift beim NDR Defekt: Eisbrechende “Neuwerk” muss Einsatz in der Ostsee unterbrechen lautet, stellt sich unweigerlich die Frage: Warum macht man so etwas? Mehr noch, da der Autor bzw. die Autorin des Artikels diesen Schwachsinnsgenderismus dann im Text nicht ebenso durchzieht. Der Verein Deutsche Sprache (VDS) nahm den Sender deshalb aufs Korn:

Natürlich gibt es auch Leute, die behaupten, man hätte da ja eigentlich “Die eisbrechende Neuwerk…” schreiben wollen – doch auch wenn dies grammatikalisch durchaus korrekt wäre, ist dies kein Satz, wie man ihn im allgemeinen Sprachgebrauch verwenden würde. “Der Eisbrecher Neuwerk” – oder eben die Kurzform ohne den Artikel vor dem Objekt, wie es für Headlines üblich ist – wären passend.

Oder einfach ausgedrückt: Man könnte statt “Kreislaufkollaps: Lehrer Müller muss Unterricht in Oberstufenklasse unterbrechen” auch “Kreislaufkollaps: Der Lehrer Müller muss den Unterricht in der Oberstufenklasse unterbrechen” schreiben. Ein “Kreislaufkollaps: (Der) Lehrende Müller muss (den) Unterricht in (der) Oberstufenklasse unterbrechen” wäre zwar grammatikalisch möglich, aber einfach nicht Teil des normalen Sprachgebrauchs.

Niemand weiß, was die dafür Verantwortlichen beim NRD damit bezwecken wollten – doch eines haben sie auf jeden Fall geschafft: Sie erhalten enorme Aufmerksamkeit in den sozialen Medien. Mehr noch sorgt dies vor allem für Kopfschütteln darüber, wie sehr die deutsche Sprache im Namen des Genderwahns weiter verhunzt wird.

Viktor Orbán: „Die wahre Bedrohung ist nicht Russland, sondern die EU!“

Viktor Orbán: „Die wahre Bedrohung ist nicht Russland, sondern die EU!“

Viktor Orbán: „Die wahre Bedrohung ist nicht Russland, sondern die EU!“

Klartext von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán am Wochenende bei einer Wahlkampfveranstaltung: „Die wahre Bedrohung für Ungarn ist nicht Russland, sondern die Europäische Union!“

Die Ansicht vieler europäischer Staats- und Regierungschefs, dass der russische Präsident Wladimir Putin eine Bedrohung für die Sicherheit des Kontinents darstelle, wies Orbán scharf zurück. „Wir müssen uns an den Gedanken gewöhnen, dass diejenigen, die die Freiheit lieben, sich nicht vor dem Osten fürchten sollten, sondern vor Brüssel“, warnte er.

Am 12. April wird in Ungarn ein neues Parlament gewählt. Für Orbán, der am Montag (16.Februar) in Budapest mit US-Außenminister Marco Rubio zusammentreffen wollte, könnte es knapp werden. Die Oppositionspartei Tisza unter Führung von Peter Magyar führt in Umfragen vor der Regierungspartei Fidesz. Der Ton im ungarischen Wahlkampf wird rauher. Tisza wurde laut Orbán von deutschen Politikern und der EU erschaffen – wörtlich: „Tisza ist eine Schöpfung Brüssels. Die Deutschen wissen, dass sie eine ungarische Partei brauchen.“ Die Deutschen, der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei (EVP), Manfred Weber, und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hätten die Partei gegründet.

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Gletscher-Aufzeichnungen des Holozäns

Gletscher-Aufzeichnungen des Holozäns

Andy May

Die Länge von Gletschern verändert sich im Laufe der Zeit: Sie wachsen, wenn das lokale Klima kälter ist, und schrumpfen, wenn es wärmer ist (Bray, 1968). Über Jahrhunderte und längere Zeiträume hinweg gilt die Länge von Gletschern laut Olga Solomina, Johannes Oerlemans und dem IPCC (Solomina et al., 2008), (Oerlemans, 2005) & (IPCC, 2001, S. 127-130) als äußerst zuverlässiger Indikator für regionale und weltweite Erwärmungstrends. Zwar kann die Untersuchung der Gletscherlänge Aufschluss über langfristige Erwärmungs- oder Abkühlungstrends in vergletscherten Gebieten geben, doch ist die Vorstellung eher spekulativ, dass sie hemisphärenweite oder globale Klimatrends aufzeigen können.

Vortreibende und zurückweichende Gletscher hinterlassen Spuren ihrer Längenveränderungen in Gletschermoränen. Diese sind leicht zu identifizieren und unterscheiden sich von anderen Sedimenten und Sedimentgesteinen, weil sie kantige Felsbrocken enthalten sowie unsortiert und ungeschichtet sind. Olga Solomina und Kollegen stellen in einem Übersichtsartikel aus dem Jahr 2015 fest:

„Untersuchungen der geomorphologischen und sedimentologischen Aufzeichnungen aus dem Holozän bieten die direkteste Möglichkeit, das Ausmaß und den Zeitpunkt von Gletscherschwankungen zu bestimmen. Bis vor kurzem war es aufgrund fehlender geeigneter Datierungs-Verfahren schwierig, das Alter von Moränen in vielen Regionen zu bestimmen. Am häufigsten wurde die Radiokarbonmethode verwendet, in einigen Fällen auch die optisch stimulierte Lumineszenz (OSL), aber in den meisten Fällen können diese Verfahren nur dazu verwendet werden, das maximale und/oder minimale Alter von Moränen zu bestimmen, indem organikreiche Ablagerungen datiert werden, die unter Moränen/Geschiebelehm, jenseits der Gletschergrenze (maximales Alter), auf Moränen oder innerhalb der Gletschergrenze (minimales Alter) begraben sind. Die Entwicklung der terrestrischen kosmogenen Nuklid-Datierung (TCN) hat jedoch eine direkte Methode zur Datierung von Moränen hervorgebracht und zu einer Vielzahl von Studien geführt, die neues Licht auf die Natur der Gletscherschwankungen im Holozän werfen.“

(Solomina et al., 2015)

Datierung von Gletscher-Vorstößen

Das TCN-Datierungsverfahren (terrestrische kosmogene Nuklide) (Larsen et al., 2021) eignet sich in einzigartiger Weise zur Datierung des maximalen Ausmaßes des Gletschervorstoßes vor einem Rückzug. Es handelt sich um ein geochronologisches Verfahren zur Bestimmung des Expositionsalters von Materialien auf der Erdoberfläche, wie z. B. Gesteinen, Sedimenten oder Landformen. Dabei wird die Konzentration seltener Isotope gemessen (oder genauer gesagt Nuklide, darunter Isotope von Beryllium, Chlor und Kohlenstoff), die durch Wechselwirkungen mit kosmischer Strahlung entstehen. Die Nuklide reichern sich im Laufe der Zeit an und dienen als „Uhr”, die angibt, wie lange das Material der kosmischen Strahlung ausgesetzt war. Diese Technik ist besonders wertvoll für die Datierung von Ereignissen im Quartär, die je nach Nuklid und Standortbedingungen zwischen einigen hundert Jahren und mehreren Millionen Jahren zurückliegen.

Zielmaterialien für die TCN-Datierung sind große, quarzreiche Felsblöcke, die vom Gletscher aus dem Grundgestein herausgerissen wurden und nun auf einem Moränenkamm liegen. Dabei handelt es sich um sehr kantige Felsblöcke, die zuvor nicht freigelegt waren, bis sie in oder auf dem Gletschermoränenmaterial abgelagert worden sind. Das aus der TCN abgeleitete Alter gibt an, wann der Felsblock abgelagert wurde und sich auf dem Moränenmaterial stabilisiert hat. Faktoren, die eine genaue Datierung beeinträchtigen können, sind starke Erosion oder langfristige Bedeckung durch Eis und Schnee. Moränen sind nach ihrer Ablagerung keine stabilen geologischen Formationen, insbesondere wenn sie mit Eis durchzogen sind. Felsbrocken können sich mit der Zeit verschieben und Nuklide aus einer früheren Exposition enthalten. Durch sorgfältige Probenahme und ordnungsgemäße Analyse mehrerer Felsbrocken pro Standort können diese Probleme in der Regel erkannt und manchmal behoben werden (Larsen et al., 2021).

Vorrücken und Rückzug von Gletschern sind sehr langfristige Klimaindikatoren. Sie reagieren sehr empfindlich auf kleine lokale Veränderungen der Durchschnittstemperatur und lassen sich genau datieren. Sie sind besonders nützlich, um festzustellen, wann ein Gletscher von einem langfristigen Vorrücken zu einem langfristigen Zurückziehen übergeht und eine „Endmoräne” hinterlässt. Ein maximaler Rückzug ist schwieriger zu erkennen, da nachfolgende Vorstöße oft die Endmoräne eines Rückzugs zerstören und Felsbrocken Nuklide enthalten können, die sich während früherer Expositionen angesammelt haben (Larsen et al., 2021).

Ein anthropogener Erwärmungs-Indikator?

Solomina et al. sind der Ansicht, dass die derzeitige Geschwindigkeit des Gletscherrückgangs ungewöhnlich ist und ein Indikator für die anthropogene Erwärmung darstellt. Dies ist aufgrund des sehr kurzen Zeitraums der möglichen anthropogenen Erwärmung, der laut IPCC (IPCC, 2021, S. 117) etwa die letzten 70 Jahre umfasst, recht spekulativ. Da sich die Welt von 1950 bis ~1975 abgekühlt hat, ist der Zeitraum der Erwärmung tatsächlich kürzer, eher 50 Jahre, und in der Mitte dieses Zeitraums, von 1998 bis etwa 2013, gab es eine weitere Abkühlungsphase (oder zumindest eine „Pause” in der Erwärmung), was weitere Zweifel an der Hypothese aufkommen lässt, dass der Mensch mit seinen Treibhausgasemissionen das Klima erheblich beeinflusst hat. Eine Zusammenfassung der Diskussion einiger prominenter Klimaforscher über die sogenannte „Pause in der Erwärmung” findet man hier.

Solomina et al. und der IPCC (IPCC, 2007b, S. 436) sind der Ansicht, dass die jüngste Erwärmung und der damit verbundene fast weltweite Gletscherrückgang nicht auf die gleichen orbitalen Ursachen zurückgeführt werden können wie diejenigen, die während des Holozänen Klimaoptimums (oder „HCO“, siehe hier, Abbildung 4) auftraten, sodass sie auf menschliche Treibhausgasemissionen zurückzuführen sein müssen. Es stimmt zwar, dass sich die Umlaufbahnbedingungen der Erde von denen während des HCO unterscheiden, aber die Auswahl der Ursachen ist nicht binär. Im 20. Jahrhundert fand das moderne Sonnenmaximum statt, das laut Usoskin et al. (Usoskin et al., 2007, Tabellen 2 und 3) das längste große Sonnenmaximum seit 2.000 (SN-S-Reihe) bis 8.800 Jahren (SN-L-Reihe) war. Nur weil sich die Umlaufbahnposition seit der HCO verändert hat, bedeutet das nicht, dass die moderne Erwärmung auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist.

Was ist Klima?

Das Klima wird im Allgemeinen als das durchschnittliche oder vorherrschende Wetter eines Gebiets über einen langen Zeitraum definiert, wobei die Mindestdauer zur Definition des Klimas normalerweise mit 30 Jahren angenommen wird. Der Begriff „Gebiet” ist dabei nicht näher definiert. Um eine Klimaveränderung zu messen, muss man also zwei sich nicht überschneidende Zeiträume von jeweils mehr als 30 Jahren zum Vergleich heranziehen. Selbst 30 Jahre können zu kurz sein, da der sehr einflussreiche AMO-Meereszyklus 60 bis 70 Jahre dauert. Weitere bedeutende langfristige Wetterschwankungen werden hier diskutiert. Aufzeichnungen über die Länge von Gletschern sind gute langfristige Klimaindikatoren, wenn die Längenänderungen nur einen kleinen Bruchteil der gesamten durchschnittlichen Gletscherlänge ausmachen. Veränderungen der Gletscherlänge sind auf Zeitskalen von einem Jahrhundert bis zu mehreren Jahrhunderten nützlich (Oerlemans, 2012). Es gibt einige seltene Gletscheraufzeichnungen, die auf Jahrzehntskalen genau sind, aber diese sind in der Regel kurze Aufzeichnungen, die nur die letzten ein oder zwei Jahrtausende umfassen und sich auf die Alpen und Skandinavien konzentrieren. In anderen Fällen werden Behauptungen über eine Auflösung im Jahrzehntmaßstab durch benachbarte inkonsistente Gletscheraufzeichnungen im Jahrzehntmaßstab widerlegt (Oerlemans, 2012). Eine weitere Komplikation besteht darin, dass Gletscher selten im Gleichgewicht mit ihrer Umgebung sind und die Reaktionszeit auf Veränderungen des lokalen Klimas bei größeren Gletschern an sanften Hängen Hunderte von Jahren betragen kann (IPCC, 2021, S. 1278) & (Oerlemans, 2005).

Wie groß muss ein Gebiet sein, um ein „Klima“ zu definieren? Das ist eine schwierige Frage. Abbildung 1 deutet darauf hin, dass Klimaveränderungen nicht auf dem gesamten Planeten einheitlich sind. Die mittleren Breiten der Nordhalbkugel (NH) entwickeln sich im Vergleich zum Rest der Welt nach ihren eigenen Gesetzen, und Gleiches gilt für die Antarktis und die mittleren Breiten der Südhalbkugel (SH). Ich habe oft Diagramme der Temperaturrekonstruktionen von Rosenthal für die Straße von Makassar und Vinther für Grönland im Holozän gezeigt und glaube, dass sie die Klimaveränderungen in ihren unmittelbaren Gebieten repräsentieren. Ich bezweifle jedoch, dass Diagramme mit gerasterten oder durchschnittlichen hemisphärenweiten oder globalen Temperaturproxies sehr aussagekräftig sind, da der Begriff „Klima“ über so große Gebiete hinweg einfach nicht klar definiert ist.

Gletscher-Aufzeichnungen des Holozäns

Abbildung 1: Durchschnittliche Temperaturproxies nach Breitengradscheiben; Antarktis (90S-60S), SH (60S-30S), Tropen (30S-30N), NH (30N-60N) und Arktis (60N-90N). Einzelheiten finden Sie hier.

Die drei Zahlenbereiche in der Garphik zwischen -1,5 und -2 °C entsprechen von oben nach unten den Gletschervorstößen in der nördlichen Hemisphäre, den Tropen und der südlichen Hemisphäre im angegebenen Jahrtausend gemäß Solomina et al. (2015). Wenn die Gletschervorstöße in der nördlichen Hemisphäre 10 überschreiten, ist die Zahl fett gedruckt und blau schattiert. Meine Interpretation des Beginns und Endes des Holozän-Klimaoptimums, des Übergangs zur mittleren Holozän-Periode und der Neoglazial-Perioden ist am unteren Rand des Diagramms dargestellt. Eine Erörterung des Übergangs der Sahara zur Wüste finden Sie hier.

Gletscher-Vorstöße im Holozän

Die meisten Gletscher ziehen sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts in der nördlichen Hemisphäre und in einigen Teilen der südlichen Hemisphäre zurück, sind aber heute immer noch größer als zu Beginn und in der Mitte des Holozäns. Die meisten Gletscher erreichten ihre minimale Ausdehnung im Holozän vor 8.000 bis 6.000 Jahren. Anschließend dehnten sich die Gletscher aus und erreichten zwischen etwa 1500 und 1850 n. Chr. ihre maximale Ausdehnung im Holozän (IPCC, 2021, S. 345) & (Solomina et al., 2015). Wichtig ist, dass die meisten Gletscher weltweit ihre maximale Ausdehnung im Holozän während der Kleinen Eiszeit erreichten, darunter alle Gletscher der nördlichen und südlichen Hemisphäre sowie in den Tropen. In Abbildung 1 ist der maximale Gletschervorstoß zwischen 1000 und 2000 n. Chr. für alle Regionen dargestellt. In Alaska, Grönland, Island, Skandinavien, Mitteleuropa, Russland, den Tropen und der Antarktis waren die Gletscher während der Römischen Warmzeit, etwa 250 v. Chr. bis 400 n. Chr., kleiner als heute (Solomina et al., 2015, Abb. 2).

Kurzfristige und jüngste Gletscherrückgänge liefern oft schlechte Ergebnisse mit großer Altersstreuung, sodass eine genaue Messung der Rückgangsraten seit den großen Gletschervorstößen der Kleinen Eiszeit (LIA) problematisch ist und sich auf die instrumentelle Ära beschränkt (Oerlemans, 2005) & (Oerlemans, 2012). Gletscherschwund verläuft selten sauber; er ist durch häufige erneute Vorstöße gekennzeichnet, die junge, frische Felsblöcke mit Felsblöcken aus früheren Rückgängen oder Vorstößen vermischen, was zu einer großen Streuung der Datierungen führt. Daher werden wir wahrscheinlich mehrere hundert Jahre lang nicht wissen, wie die aktuelle Geschwindigkeit des Gletscherschwunds im Vergleich zu früheren Rückgängen ist, wenn überhaupt.

Vergleich des Vorrückens und Zurückziehens von Gletschern mit anderen Temperaturaufzeichnungen

Die meisten Wissenschaftler sind sich über die Elemente der Temperaturveränderungen global und auf der Nordhalbkugel während des Holozäns einig. Nach der Kaltzeit der Jüngeren Dryas um 9.700 v. Chr. kam es zu Beginn des Holozäns zu einem sehr raschen Temperaturanstieg (Walker et al., 2009), der seinen Höhepunkt während des Holozänen Klimoptimum (HCO) irgendwann vor 3.500 v. Chr. in den Tropen und den mittleren Breiten der nördlichen und südlichen Hemisphäre erreichte (siehe hier). In der Arktis und Antarktis endete sie früher, möglicherweise aufgrund von Änderungen der Neigung der Erdachse, die zu einer Verringerung der Sonneneinstrahlung an den Polen und einer Zunahme in den Tropen führten (siehe hier für eine Diskussion).

Nach dem Ende der HCO in den Breitengraden außerhalb der Polarregionen um 4000 v. Chr. begann die mittlere Holozän-Übergangsphase (MHT). Zu dieser Zeit begann sich die Sahara in eine Wüste zu verwandeln und die Temperaturen sanken (außer in der Antarktis) in einer Periode, die als Neoglazial bis zur Kleinen Eiszeit (LIA) bezeichnet wird, der kältesten Periode des Holozäns. Erst zwischen 1700 und 1850 n. Chr. kehrte sich der Temperaturtrend um und es kam zu einer Erwärmung. Die Warmphase nach 1700 n. Chr. wird üblicherweise als moderne Warmzeit bezeichnet. Die Elemente des Holozäns sind in Abbildung 1 dargestellt. Der Beginn und das Ende jeder Periode sind ungefähre Angaben, da die Übergänge allmählich verliefen und nicht weltweit synchron stattfanden.

Abbildung 1 zeigt Temperatur-Rekonstruktionen nach Breitengraden unter Verwendung ausgewählter Proxies aus dem Holozän aus Marcotts (Marcott et al., 2013) globaler Sammlung. Die Details zur Erstellung der einzelnen Rekonstruktionen werden in einer Reihe von Beiträgen hier erläutert. Ich bin kein Fan solcher Rekonstruktionen, weil sie irreführend sein können. Die Kurven in Abbildung 1 sind wahrscheinlich richtungsmäßig korrekt, aber sie haben eine sehr geringe Auflösung und sind nicht sehr genau, sodass die Temperaturabweichungen nicht wörtlich genommen werden dürfen. Sie zeigen keine klimatischen Ereignisse, die kürzer als etwa 150 Jahre sind, und die Temperaturgenauigkeit ist nicht besser als ±0,5 °C. Die Temperaturschwankungen sind höher als dargestellt, sodass diese Proxies nicht mit modernen instrumentell gemessenen Temperaturen verglichen werden können, obwohl dies oft geschieht. Weitere Details finden Sie hier.

Wie in meinem letzten Beitrag [in deutscher Übersetzung hier] und hier bereits erwähnt, ist es besser, das Klima in einem lokalen Kontext zu betrachten als regional (wie in Abbildung 1) oder global. Im letzten Beitrag habe ich Vinthers Rekonstruktion für Grönland und Rosenthals Rekonstruktion für die Straße von Makassar dargestellt, die jeweils ein relativ kleines Gebiet abdecken, relativ genau sind und eine zeitliche Auflösung zwischen 20 und 50 Jahren aufweisen, was deutlich besser ist als die durchschnittliche Auflösung von Temperaturproxies für das Holozän von 164 Jahren (Kaufman et al., 2020b). Der beste Weg, die Gegenwart mit der Vergangenheit zu vergleichen, ist innerhalb lokaler Klimaregime. Um jedoch globale Klimaveränderungen zu untersuchen, muss man großflächige Rekonstruktionen wie die in Abbildung 1 dargestellten erstellen und dabei berücksichtigen, dass deren zeitliche Auflösung und Genauigkeit gering sind.

Wie Abbildung 1 deutlich macht, unterscheiden sich die Klimaveränderungen, zumindest gemessen an der Durchschnittstemperatur, je nach Breitengrad erheblich. Die mittleren nördlichen Breitengrade („NH“, 30N bis 60N, schwarze dicke Linie in Abbildung 1) fallen besonders auf. NH, die Antarktis, die Arktis und die Tropen erwärmen sich im frühen Holozän schneller, während sich die südliche Hemisphäre (SH) später erwärmt. Der Höhepunkt der Erwärmung tritt spät in der NH und SH und früh in der Arktis und Antarktis ein. Die Temperaturen fallen früh in der Antarktis und erholen sich in der Mitte des Holozän-Übergangs. Während der Neoglazialperiode vor der Kleinen Eiszeit schwankt die Temperatur in den meisten Teilen der Welt um einen relativ konstanten Wert oder sinkt leicht, während die Temperatur in der NH rapide fällt. Nach 1000 n. Chr. sinken die Temperaturen in der Arktis, der SH und den Tropen, steigen jedoch in der Antarktis. Die Tropen und die Arktis weisen zwei Temperaturspitzen auf, eine zu Beginn des Holozäns und eine während der Mitte des Holozäns.

Gletschervorstöße erzählen die gleiche Geschichte. In Abbildung 1 sind die drei Zahlenreihen zwischen -1,5 und -2 Grad von oben nach unten die Gletschervorstöße der nördlichen Hemisphäre, der Tropen und der südlichen Hemisphäre, wie sie in Solomina et al. (2015) in ihrer Tabelle 2 aufgeführt sind. Ich habe die Vorstöße für jedes Jahrtausend addiert. In Tabelle 2 von Solomina et al. sind nur die ersten Werte summiert, mögliche Duplikate nach den Pluszeichen habe ich ignoriert.

Wenn wir uns die Gesamtzahlen der Gletschervorstöße ansehen, stellen wir fest, dass sie vor 7.000 v. Chr. zahlreicher sind. Zwischen 7.000 v. Chr. und 2.000 v. Chr. gibt es weniger Vorstöße. Nach 2.000 v. Chr., als die Bronzezeit in die griechische Dunkle Zeit übergeht, nimmt die Zahl der Vorstöße zu, bis sie nach 1.000 n. Chr. ihren Höhepunkt erreicht. Die Kleine Eiszeit (LIA) verzeichnet mit Abstand die meisten Gletschervorstöße im Holozän.

Diskussion und Schlussfolgerungen

Die in Abbildung 1 dargestellten Temperaturrekonstruktionen für Breitengrade mit geringer Auflösung und Ungenauigkeit (aber richtungsgemäßer Korrektheit) werden qualitativ durch die Zusammenfassung von Solomina et al. zum Gletschervorstoß gestützt. Die Verschiebung der ITCZ im Holozän, die den Beginn der Wüstenbildung in der Sahara markiert, fällt mit dem zweiten Höhepunkt der Aufzeichnungen für die Antarktis, die Tropen und die Arktis sowie mit dem Temperaturhöhepunkt des Holozäns in der südlichen Hemisphäre zusammen. Die Antarktis weist keine Anomalie der Kleinen Eiszeit auf, alle anderen Scheiben jedoch schon, wenn auch nicht synchron. Die Anomalie der Kleinen Eiszeit in der nördlichen Hemisphäre stellt die in den anderen Scheiben beobachteten Anomalien in den Schatten. Wir lesen viel über die „Arktische Verstärkung”, aber es sind die Temperaturaufzeichnungen der mittleren Breiten der nördlichen Hemisphäre, die in diesem Maßstab hervorstechen.

Die Gletschervorstöße der Kleinen Eiszeit zwischen 1000 und 2000 n. Chr. sind die stärksten, die in allen drei Regionen (NH, T und SH) während des gesamten Holozäns beobachtet worden waren. Angesichts des Zeitrahmens für den Gletschervorstoß und -rückzug sowie die Erhaltung und Erkennung von Moränen können Gletschervorstöße mindestens für weitere hundert Jahre und wahrscheinlich noch länger nicht zur Untermauerung oder Widerlegung der anthropogenen Erwärmung herangezogen werden. Abbildung 1 legt auch nahe, dass die Vorstellung einer „globalen Erwärmung”, d. h. eines gleichmäßigen Temperaturanstiegs aufgrund synchroner Veränderungen der Treibhausgase auf der gesamten Erde, für das gesamte Holozän nicht zutrifft. Abbildung 2 zeigt, dass „globale Erwärmung” nicht einmal eine gute Beschreibung dessen ist, was heute geschieht:

Abbildung 2. Veränderungen der gerasterten instrumentellen Temperatur über zwei Zeiträume, 1900–1980 und 1981–2020, aus dem IPCC-Bericht AR6 WG1, Abbildung 2.11B, Seite 316.

Abbildung 2 stammt aus AR6 (IPCC, 2021, S. 316) und zeigt die globale Erwärmung von 1900 bis 1980 (obere Karte) und von 1981 bis 2020 (untere Karte). Rötliche Farben zeigen Erwärmung an, blaue Farben Abkühlung. Die X-Zeichen kennzeichnen Gitterzellen mit einem unbedeutenden Trend. Weiße Bereiche sind Gebiete mit unzureichenden Daten. Unter dem Strich ist die Luftbildabdeckung insbesondere in der südlichen Hemisphäre schlecht, und viele Gebiete haben sich im letzten Jahrhundert abgekühlt und nicht erwärmt. Es kann nicht gesagt werden, dass die Schwankungen der Gletscher die These einer anthropogenen Erwärmung in jüngster Zeit stützen, und auch an den instrumentellen Daten bestehen erhebliche Zweifel.

Referenzen

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IPCC. (2007b). WG1: Climate Change 2007: The Physical Science Basis (AR4). Cambridge University Press. Retrieved from https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2018/05/ar4_wg1_full_report-1.pdf

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Marcott, S. A., Shakun, J. D., Clark, P. U., & Mix, A. C. (2013, March 8). A Reconstruction of Regional and Global Temperature for the Past 11,300 Years. Science, 1198-1201. Retrieved from https://science.sciencemag.org/CONTENT/339/6124/1198.abstract

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Solomina, O. N., Bradley, R. S., Hodgson, D. A., Ivy-Ochs, S., Jomelli, V., Mackintosh, A. N., . . . Young, N. E. (2015). Holocene glacier fluctuations. Quaternary Science Reviews, 111. https://doi.org/10.1016/j.quascirev.2014.11.018

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Link: https://andymaypetrophysicist.com/2026/02/13/holocene-glacier-records/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Gletscher-Aufzeichnungen des Holozäns erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Oklahomas Medical Freedom Act als globales Vorbild

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Der Oklahoma Medical Freedom Act könnte – falls verabschiedet – zu den umfassendsten Schutzgesetzen für medizinische Selbstbestimmung weltweit werden – ein Vorbild auch für europäische Staaten. In Oklahoma wurde kürzlich der Senate Bill 1560, der sogenannte Oklahoma Medical Freedom Act, eingebracht. Er verbietet weitgehend, medizinische Interventionen (Impfungen, Medikamente, Behandlungen, Geräte oder sonstige Maßnahmen zur Diagnose, […]

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US-Beamte rühmen sich damit, dass ihre illegalen Sanktionen die iranische Wirtschaft „zum Zusammenbruch gebracht“ und zu hoher Inflation und Protesten geführt hätten

US-Beamte rühmen sich damit, dass ihre illegalen Sanktionen die iranische Wirtschaft „zum Zusammenbruch gebracht“ und zu hoher Inflation und Protesten geführt hätten

US-Finanzminister Scott Bessent rühmte sich damit, dass Trumps illegale Sanktionen des „maximalen Drucks“ darauf abzielten, die iranische Wirtschaft durch die Unterbrechung der Ölexporte und die Anheizung der Inflation „zum Zusammenbruch zu bringen“: „Iran wieder pleite machen“.

Donald Trump hat offen einen „Regimewechsel“ im Iran gefordert . Er hat das Land mit einer, wie er es nennt, „ massiven Armada “ umzingelt und angedeutet, dass er den iranischen Obersten Führer, Ayatollah Ali Khamenei, töten will.

Während Trump droht , den Iran nach dem Angriff im Jahr 2025 erneut zu bombardieren , hat die US-Regierung verheerende Wirtschaftsbomben auf das Land abgeworfen.

Hochrangige US-Regierungsbeamte rühmen sich damit, dass sie versuchen, die iranische Wirtschaft „zum Zusammenbruch zu bringen“.

Die Trump-Regierung führt eine sogenannte „Kampagne des maximalen Drucks“ gegen Teheran, die laut Weißem Haus darauf abzielt, „die iranischen Ölexporte auf Null zu reduzieren“.

Washingtons Strategie besteht darin, Iran durch Sabotage seiner Ölindustrie die Exporterlöse zu entziehen. Indem die USA Teheran den Zugang zu Devisen verweigern, wollen sie eine hohe Inflation verursachen und den Wert der iranischen Währung, des Rial, zerstören.

Dieser US-Wirtschaftskrieg schadet nicht nur der iranischen Regierung, sondern allen 93 Millionen Iranern im Land. Die Zivilbevölkerung trägt die Hauptlast der Folgen.

US-Finanzminister Scott Bessent über die „erneute Pleite des Iran“

Washingtons Strategie des wirtschaftlichen Krieges der verbrannten Erde wurde von Finanzminister Scott Bessent, einem milliardenschweren Hedgefonds-Manager von der Wall Street, klar dargelegt.

In einem Interview mit Fox News im Januar fragte Moderatorin Maria Bartiromo Bessent nach den Auswirkungen der Sanktionen, die die US-Regierung gegen den Iran verhängt hat.

Bessent prahlte damit, dass diese einseitigen Zwangsmaßnahmen, die eklatant gegen das Völkerrecht verstoßen , dazu geführt hätten, dass dem Iran die Dollar ausgegangen seien, was bedeute, dass der Iran weder Importe bezahlen noch seine Währung stabilisieren könne, was zu einer erheblichen Inflation führe.

„Ihre Wirtschaft ist zusammengebrochen“, höhnte Bessent. Der hochrangige US-Beamte rühmte sich anschließend der gewaltsamen Proteste und Unruhen im Iran .

Dies waren Bessents vollständige Ausführungen (alle Hervorhebungen hinzugefügt):

MARIA BARTIROMO : Was möchten Sie zu den Sanktionen sagen? Das ist ja auch ein Thema, mit dem Sie sich beschäftigen. Was planen Sie in Bezug auf den Iran und welche Auswirkungen werden die Sanktionen haben? Wirken Sanktionen überhaupt?

Und die gleiche Frage stellt sich hinsichtlich 500%iger Sekundärsanktionen oder Zölle auf Länder, die Energieprodukte aus Russland beziehen.

SCOTT BESSENT : Okay, also zwei Dinge. Da sind die Sanktionen des Finanzministeriums. Und wenn Sie sich eine Rede ansehen, die ich letzten März [2025] im Economic Club of New York gehalten habe, sagte ich, dass ich glaube, die iranische Währung stehe kurz vor dem Zusammenbruch , und dass ich, wenn ich iranischer Staatsbürger wäre, mein Geld abziehen würde.

Präsident Trump beauftragte das Finanzministerium und die OFAC-Abteilung (Office of Foreign Assets Control), „maximalen Druck“ auf den Iran auszuüben.

Und es hat funktioniert. Denn im Dezember brach ihre Wirtschaft zusammen.

Wir haben den Zusammenbruch einer Großbank miterlebt. Die Zentralbank hat begonnen, Geld zu drucken. Es herrscht Dollarmangel. Importe sind nicht möglich.

Und deshalb gingen die Menschen auf die Straße.

Das ist also Wirtschaftspolitik. Keine Schüsse gefallen.

In dem Interview mit Fox News zitierte Bessent eine Rede, die er im März 2025 im Economic Club of New York gehalten hatte .

In dieser Rede räumte der US-Finanzminister ein, dass die Kampagne der Trump-Regierung des „maximalen Drucks“ auf den Iran darauf abzielte, „die ohnehin schon angeschlagene Wirtschaft des Landes zum Zusammenbruch zu bringen“.

Das sagte Besent:

Im vergangenen Monat kündigte das Weiße Haus seine Kampagne des „maximalen Drucks“ auf den Iran an, die darauf abzielt, dessen ohnehin schon angeschlagene Wirtschaft zum Zusammenbruch zu bringen .

Die iranische Wirtschaft befindet sich in einer desolaten Lage: 35 % offizielle Inflation – eine Währung, die in den letzten 12 Monaten um 60 % abgewertet wurde, und eine anhaltende Energiekrise.

Ich kenne mich mit Währungsabwertungen ein wenig aus. Und wenn ich Iraner wäre, würde ich jetzt mein gesamtes Geld aus den Rial abziehen.

In derselben Rede vor dem Economic Club of New York versprach Bessent: „Wir werden Iran den Zugang zum internationalen Finanzsystem verwehren, indem wir regionale Akteure ins Visier nehmen, die den Transfer seiner Einnahmen ermöglichen.“

„Unsere Kampagne des maximalen Drucks zielt darauf ab, die iranischen Ölexporte zum Erliegen zu bringen“, sagte er.

„Wir werden den iranischen Ölsektor stilllegen“, erklärte er.

Bessent witzelte daraufhin: „Wenn wir den Iran erneut in den Ruin treiben, markiert das den Beginn unserer aktualisierten Sanktionspolitik.“

„Wenn wirtschaftliche Sicherheit nationale Sicherheit bedeutet, wird das Regime in Teheran beides nicht haben“, fügte er hinzu.

Als Bessent diese Rede im Economic Club of New York hielt, war er von Wall-Street-Managern umringt. Sie applaudierten begeistert, als er schwor, die iranische Wirtschaft zum Zusammenbruch zu bringen.

Direkt hinter Bessent auf der Bühne saß der Milliardär und Oligarch Stephen Schwarzman, CEO von Blackstone, dem größten alternativen Vermögensverwalter der Welt, der für seine massive Private-Equity-Sparte bekannt ist.

Blackstone ist der größte Vermieter in den Vereinigten Staaten. Das Wall-Street-Unternehmen besitzt mehr als 300.000 Mietwohnungen in den USA.

Schwarzman war zufällig auch einer der Hauptfinanziers von Trumps Präsidentschaftskampagne.

Nach Trumps Wahlsieg 2024 stellte Bloomberg fest, dass sich die Wette des Milliardärs und Oligarchens „auszahlt“ und dass der Wall-Street-Manager „gut positioniert sei, um Einfluss auf die Wirtschafts- und Steuerpolitik zu nehmen“.

Der Milliardär und Oligarch Stephen Schwarzman, CEO von Blackstone, sitzt hinter US-Finanzminister Scott Bessent während dessen Rede über den „Zusammenbruch“ der iranischen Wirtschaft.

Enge Korrelation zwischen US-Sanktionen und Inflation

Das Eingeständnis des US-Finanzministers, dass Washington absichtlich versucht, in Iran eine Hyperinflation herbeizuführen, ist äußerst aufschlussreich.

Westliche Medien und Experten machen oft Korruption und Misswirtschaft für die hohen Inflationsraten in sanktionierten Ländern wie dem Iran verantwortlich.

Es ist jedoch kein Zufall, dass viele der Länder mit den höchsten Inflationsraten der Welt von den Vereinigten Staaten und dem Westen im Allgemeinen mit Sanktionen belegt wurden, darunter Venezuela, Simbabwe, Sudan und Iran.

Die US-Regierung hat einen brutalen Wirtschaftskrieg gegen diese Länder geführt, mit dem Ziel, ihnen den Zugang zum dollarbasierten internationalen Finanzsystem zu verwehren und ihre Landeswährungen zum Zusammenbruch zu bringen.

Korruption und Misswirtschaft sind nicht irrelevant (und existieren in jedem Land), aber sie lenken vom wichtigsten Faktor ab: Sanktionen.

Im Falle des Irans zeigt ein Blick auf die Daten der Weltbank , dass ein sehr enger Zusammenhang zwischen den US-Sanktionen und der Inflation besteht.

Es sollte betont werden, dass der US-Wirtschaftskrieg gegen den Iran parteiübergreifend geführt wird und nicht erst unter Donald Trump begonnen hat.

Als die Regierungen von George W. Bush und Barack Obama illegale einseitige Zwangsmaßnahmen gegen den Iran verhängten, trugen sie auch zu einer hohen Inflation bei.

In den 2000er Jahren, bevor die USA ihre Sanktionen gegen den Iran massiv verschärften, war die Inflationsrate des Landes relativ niedrig und erreichte 2006 einen Tiefststand von 10 %.

Im Oktober desselben Jahres verhängte die Bush-Regierung harte Sanktionen gegen den Iran und drohte, auch nicht-amerikanische Öl- und Gasunternehmen zu sanktionieren, die in dem Land investierten.

Dies schreckte ausländische Investoren und Handelspartner ab und führte gleichzeitig zu erheblichen Transaktions- und Versicherungskosten für iranische Unternehmen. Die Inflation schnellte daraufhin 2007 auf 17,3 % und 2008 auf 25,4 % in die Höhe.

Dem Iran gelang es bis 2010, die Inflation unter Kontrolle zu bringen; sie sank auf 10,1 %.

Im Juli desselben Jahres belegte die Obama-Regierung den Iran jedoch mit harten Sanktionen und drohte gleichzeitig ausländischen Finanzinstitutionen und Unternehmen, die mit dem Land zusammenarbeiteten, mit Sanktionen.

Wenig überraschend schnellte die Inflation in den folgenden drei Jahren in die Höhe und erreichte 2011 26,3 % und 2012 27,3 %, bevor sie 2013 mit 36,6 % ihren Höhepunkt erreichte.

Im Jahr 2012 veröffentlichte das Weiße Haus unter Obama eine sadistische Pressemitteilung, in der es damit prahlte, wie seine illegalen Sanktionen die iranische Wirtschaft „zum Erliegen bringen“ und sie „lähmen“.

Obama erklärte:

Dank unserer Bemühungen steht der Iran unter größerem Druck als je zuvor. Kaum jemand hatte geglaubt, dass Sanktionen das iranische Regime so schnell treffen würden . Doch sie haben es getan: Das iranische Atomprogramm wurde verlangsamt und die iranische Wirtschaft 2011 nahezu zum Erliegen gebracht. Viele fragten sich, ob wir unsere Koalition zusammenhalten könnten, während wir gegen die iranische Zentralbank und die Ölexporte vorgingen. Aber unsere Freunde in Europa, Asien und anderswo schließen sich uns an. Und 2012 drohen der iranischen Regierung noch einschneidendere Sanktionen .

Im Jahr 2014 ging die Inflation im Iran jedoch deutlich zurück. Dies dürfte größtenteils auf das Interimsabkommen zurückzuführen sein, das der Iran im November 2013 im Rahmen der Verhandlungen zum Atomabkommen mit westlichen Ländern unterzeichnet hatte.

Im Jahr 2015 unterzeichneten dann der Iran und die P5+1-Staaten (die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats plus Deutschland und die Europäische Union) die endgültige Fassung des Atomabkommens, den sogenannten Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplan (JCPOA).

Der JCPOA wurde mit der Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrates in internationales Recht umgesetzt.

Mit diesem Abkommen wurden die Sanktionen gegen den Iran aufgehoben – und unmittelbar danach sank die Inflation und erreichte 2016 mit nur noch 7,2 % den niedrigsten Stand seit Jahrzehnten.

Trump trat jedoch 2017 sein erstes Amt als US-Präsident an und kündigte im Mai 2018 einseitig den JCPOA , sabotierte damit das Abkommen und verhängte erneut Sanktionen gegen den Iran, was einen klaren Verstoß gegen das Völkerrecht darstellte.

Die Inflation im Iran schnellte dann im Jahr 2019 auf 39,9 % hoch.

Seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie im Jahr 2020 kämpft der Iran mit einer hohen Inflationsrate (rund 40 %), da die US-Sanktionen die Wirtschaft schwer getroffen haben.

Der Zusammenhang ist eindeutig. Und US-Beamte haben nicht einmal versucht zu verbergen, dass ihre rechtswidrigen Sanktionen in Iran zu Inflation geführt haben. Finanzminister Bessent ist stolz darauf.

Der US-Unterstaatssekretär Jacob S. Helberg, ein Hardliner unter den neokonservativen Falken, prahlte auf Twitter damit, dass „Präsident Trumps Strategie des MAXIMALEN DRUCKS das Regime in die Knie gezwungen hat“.

Helberg erwähnte nicht die zig Millionen iranischen Zivilisten, die unter diesem brutalen US-Wirtschaftskrieg leiden, der ihre Währung absichtlich ruiniert und damit ihre Kaufkraft beseitigt hat, während er gleichzeitig zu Engpässen bei lebenswichtigen Gütern geführt hat.

UN-Experten: US-Sanktionen sind illegal und verletzen die Menschenrechte

Unabhängige Experten für Völkerrecht sagen seit vielen Jahren, dass die US-Sanktionen gegen den Iran illegal sind und die Menschenrechte verletzen.

Das Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR) hat zahlreiche Berichte veröffentlicht, in denen die US-Sanktionen verurteilt werden.

In einer Pressemitteilung aus dem Jahr 2019 hieß es, dass die „Verhängung einseitiger Zwangsmaßnahmen gegen Kuba, Venezuela und Iran durch die Vereinigten Staaten“ und „der Einsatz von Wirtschaftssanktionen zu politischen Zwecken gegen die Menschenrechte und die Normen des internationalen Verhaltens verstoßen “.

„Solche Aktionen könnten von Menschen verursachte humanitäre Katastrophen von beispiellosem Ausmaß auslösen“, warnte das OHCHR.

Prominente amerikanische Ökonomen haben vorsichtig geschätzt, dass die illegalen US-Sanktionen gegen Venezuela in den Jahren 2017 und 2018 mindestens 40.000 Todesopfer gefordert haben .

Der oberste UN-Experte für einseitige Zwangsmaßnahmen, Sonderberichterstatter Idriss Jazairy, betonte: „Regimewechsel durch wirtschaftliche Maßnahmen, die wahrscheinlich zur Verweigerung grundlegender Menschenrechte und möglicherweise sogar zum Hungertod führen, war noch nie eine akzeptierte Praxis der internationalen Beziehungen.“

In einer weiteren Veröffentlichung aus dem Jahr 2022 erklärte eine Gruppe von UN-Experten, dass die US-Sanktionen die Menschenrechte aller Iraner verletzen .

„Es ist an der Zeit, die Sanktionen, die Irans Fähigkeit behindern, die Umwelt zu verbessern und die negativen Auswirkungen auf Gesundheit und Leben zu verringern, zu lockern oder vollständig aufzuheben, damit die Iraner ihr Recht auf eine saubere Umwelt, ihr Recht auf Gesundheit und Leben sowie andere Rechte wahrnehmen können “, schrieben die UN-Experten.

Westliche Politiker wie Andrew Yang bestehen darauf, dass „ die USA dem iranischen Volk helfen sollten “.

Wenn sie dem iranischen Volk wirklich helfen wollten, wäre das Wirksamste – und Einfachste –, was sie tun könnten, die illegalen Sanktionen aufzuheben, die sie gegen den Iran verhängt haben und die die Wirtschaft absichtlich zerstört und Millionen von Zivilisten extremes Leid zugefügt haben.

Polens Präsident will Atomwaffen für sein Land

Polens Präsident will Atomwaffen für sein Land

Polens Präsident will Atomwaffen für sein Land

Der polnische Präsident Karol Nawrocki hat erklärt, dass Polen über eigene Atomwaffen verfügen muss, um sich angemessen vor potenziellen Angreifern schützen zu können. In einem Interview mit dem kommerziellen Fernsehsender Polsat News sagte Nawrocki, der mit den oppositionellen Konservativen (PiS) sympathisiert, gestern, dass er den Aufbau der polnischen Sicherheit auf der Grundlage von Atomwaffen befürworte. […]

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IS-Morddrohung gegen Tommy Robinson: Britischer Patriot musste Land verlassen

IS-Morddrohung gegen Tommy Robinson: Britischer Patriot musste Land verlassen

IS-Morddrohung gegen Tommy Robinson: Britischer Patriot musste Land verlassen

Der britische Patriot Tommy Robinson wird vom “Islamischen Staat” bedroht. Er habe nach eigener Aussage bereits das Land verlassen und werde wohl auch seine Familie umsiedeln müssen. Ist das das Gesicht der vom westlichen Establishment so gefeierten “Religion des Friedens”?

Tommy Robinson ist ein bekannter britischer Patriot. Doch die Prominenz hat auch Nachteile. Besonders friedfertige Elemente der “Religion des Friedens” haben ihn laut der Polizei von Bedfordshire ins Visier genommen. Ein Polizeibeamter sagte Robinson, “wir haben Erkenntnisse gesehen, dass eine IS-Publikation … andere dazu ermutigt hat, Gewalt gegen Sie auszuüben.” Er erklärte weiter, diese Publikation heiße Yalgaar, und die Informationen, die er Robinson gebe, “stammen von unseren Antiterror-Leuten”.

Als Robinson dann danach fragte, ob er eine Kopie dieser Publikation bekommen könne, sagte der Beamte: “Leider nicht.” Robinson fragte dann, wenn er online gehe und sich eine Kopie herunterlade, ob dies dann “eine terroristische Straftat” sei. Der Polizist antwortete: “Ich denke, das wäre es.”

Der Beamte sagte anschließend, er wolle Robinson “daran erinnern”, dass “diese Information Sie nicht dazu berechtigt, Waffen zu tragen oder so etwas, oder irgendwelche präventiven Maßnahmen gegen andere zu ergreifen.” Robinson fragte: “Also ich werde in einem IS-Handbuch als Ziel benannt, das von IS-Terroristen ins Visier genommen werden soll, aber ich darf nichts haben, um mich zu schützen.” Der Beamte machte klar, dass dies tatsächlich der Fall sei.

In einem Tweet gab Robinson daraufhin bekannt: “Ich habe das Land inzwischen verlassen. Ich brauche Zeit, um die Dinge im Hinblick auf meine Sicherheit und die Sicherheit meiner Familie zu klären. Ich werde sie wahrscheinlich umsiedeln müssen. Ich werde euch informieren, sobald ich kann.”

Robinson, der vom britischen Staat wie ein Staatsfeind behandelt wird, weil er sich gegen die Umvolkung seiner Heimat stellt, erhält anders als andere Feindbilder des IS wie Salman Rushdie, Geert Wilders oder Ayaan Hirsi Ali, keinen besonderen Schutz gestellt. Und selbst das Recht, eine Waffe zum eigenen Schutz zu tragen, wird dem patriotischen Aktivisten verwehrt.