Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Veto von Polens Präsident Nawrocki gegen die Teilnahme am EU-Verteidigungskredit 

Veto von Polens Präsident Nawrocki gegen die Teilnahme am EU-Verteidigungskredit 

Veto von Polens Präsident Nawrocki gegen die Teilnahme am EU-Verteidigungskredit 

Der polnische Präsident Karol Nawrocki gab in einer Fernsehansprache an die Nation bekannt, dass er sein Veto gegen ein Gesetz eingelegt hat, das Polen den Zugang zu einem Kredit in Höhe von 44 Milliarden Euro aus dem Programm „Sicherheitsmaßnahmen für Europa“ (SAFE) der Europäischen Union ermöglichen würde. Das Gesetz, mit dem die Freigabe der Mittel […]

Der Beitrag Veto von Polens Präsident Nawrocki gegen die Teilnahme am EU-Verteidigungskredit  erschien zuerst unter tkp.at.

Krieg, Cyberangriffe, „Schläferzellen“ – was das bald für jeden einzelnen Bürger bedeuten könnte

Der Krieg im Nahen Osten hat eine neue Dimension erreicht. Neben Raketen, Drohnen und Tankerangriffen rückt nun ein Begriff immer stärker in den Mittelpunkt der öffentlichen Debatte: iranische Schläferzellen.

Trump sprach aktuell auch davon und das er informiert ist.

In den vergangenen Tagen warnten Politiker, Geheimdienstquellen und Medien zunehmend vor möglichen Netzwerken, die im Westen aktiviert werden könnten. Der Begriff, der lange nur in Sicherheitsanalysen auftauchte, ist plötzlich Teil der täglichen Nachrichten geworden. Hier, hier.

Passend: Der Krieg wurde gerade ausgeweitet

Solche Warnungen haben Konsequenzen. Sobald Sicherheitsbehörden öffentlich über mögliche Schläferzellen sprechen, steigt automatisch der Druck, präventive Maßnahmen zu verstärken. Mehr Überwachung, mehr Datenauswertung und mehr Kontrolle digitaler Kommunikation werden dann häufig als notwendige Schritte dargestellt, um potenzielle Angriffe zu verhindern.

Gleichzeitig zeigt die Geschichte moderner Sicherheitsstaaten ein wiederkehrendes Muster: Große Bedrohungsszenarien führen oft zu dauerhaft erweiterten Befugnissen für Behörden. Nach den Anschlägen vom 11. September wurden weltweit Anti-Terror-Gesetze verschärft, Überwachungsprogramme massiv ausgeweitet und Geheimdiensten neue Möglichkeiten zur Datensammlung eingeräumt. Kommt daher bald wieder eine False flag?

Heute könnte eine ähnliche Dynamik entstehen – allerdings unter ganz anderen technologischen Bedingungen. Während früher Telefonüberwachung und Datenspeicherung im Mittelpunkt standen, rücken nun digitale Identitätssysteme, zentrale Datenbanken und Echtzeit-Überwachung digitaler Netzwerke stärker in den Fokus.

Befürworter argumentieren, dass solche Instrumente notwendig sind, um moderne Bedrohungen zu bekämpfen. Wenn Staaten davon ausgehen, dass sich potenzielle Angreifer innerhalb ihrer Gesellschaft bewegen könnten, erscheint eine eindeutig identifizierbare digitale Infrastruktur aus Sicht vieler Sicherheitsstrategen als logische Lösung.

Kritiker sehen darin jedoch eine mögliche Verschiebung der gesellschaftlichen Balance. Sie warnen davor, dass Sicherheitskrisen den politischen Raum schaffen könnten, um Systeme einzuführen, die weit über ihre ursprüngliche Begründung hinausreichen. Digitale Identitätssysteme könnten zu zentralen Zugangsschlüsseln für Finanzsysteme, staatliche Dienstleistungen, Kommunikation oder Reisen werden.

In diesem Kontext wird auch die Frage gestellt, wie mit Menschen umgegangen wird, die sich solchen Systemen entziehen wollen. In Zeiten erhöhter Bedrohung könnten Bürger ohne digitale Identitätsstruktur schneller ins Visier von Sicherheitsbehörden geraten oder zumindest stärker überprüft werden.

Solche Dynamiken sind in Krisen nicht neu. Während der COVID-19-Pandemie entstand in vielen Ländern ein stark polarisiertes Klima, in dem Menschen ohne Impfung teilweise als Gefahr für andere dargestellt wurden. Für manche Beobachter zeigt diese Erfahrung, wie schnell gesellschaftlicher Druck entstehen kann, wenn Sicherheit oder Gesundheit zur zentralen politischen Begründung wird. Du hast keine digitale-ID du bist ein Terrorist?

Ein weiterer Aspekt, der in solchen Debatten immer wieder auftaucht, ist die Sorge vor politischer Instrumentalisierung von Krisen. Historische Beispiele verdeckter Operationen oder Täuschungsmanöver werden von Kritikern häufig genannt, wenn sie davor warnen, dass Bedrohungen auch genutzt werden könnten, um politische Maßnahmen schneller durchzusetzen. Belege für solche Szenarien in der aktuellen Situation gibt es jedoch nicht.

Fest steht dennoch: Wenn der Begriff „Schläferzellen“ in den politischen und medialen Diskurs einzieht, verändert sich die Sicherheitsdebatte automatisch. Denn er erzeugt das Bild einer unsichtbaren Bedrohung innerhalb der eigenen Gesellschaft.

Und genau solche Bedrohungsbilder haben in der Vergangenheit oft den politischen Raum geschaffen, in dem neue Sicherheitsstrukturen entstanden sind.

Matthias Helferich (AfD): „Wiedereröffnung des russischen Pavillons auf der Biennale ist Zeichen der Völkerverständigung!“

Matthias Helferich (AfD): „Wiedereröffnung des russischen Pavillons auf der Biennale ist Zeichen der Völkerverständigung!“

Matthias Helferich (AfD): „Wiedereröffnung des russischen Pavillons auf der Biennale ist Zeichen der Völkerverständigung!“

Die EU werde die Finanzierung der Kunstausstellung Biennale in Venedig einstellen, sollte Russland seinen Pavillon bei der diesjährigen Ausgabe wiedereröffnen. Das hat ein Sprecher der EU-Kommission bekräftigt. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Matthias Helferich, Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien, weist die Drohungen aus Brüssel scharf zurück.

Helferich betonte: „Die Kunstbiennale in Venedig sollte an der Wiedereröffnung des russischen Pavillons festhalten. Gerade in Kriegszeiten müssen Institutionen wie die Biennale Kanäle des künstlerischen Austausches aufrechterhalten. Auch die Kunst kann die Basis für Streit, Kritik und im besten Falle sogar Diplomatie und Frieden bilden.“

Die AfD-Fraktion fordere die Bundesregierung deshalb auf, sich auf diplomatischem Wege dafür einzusetzen, „dass die Drohgebärden aus Brüssel eingestellt werden und der russische Pavillon als Zeichen der Völkerverständigung wiedereröffnet werden kann.“

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Iran-Eskalation: Mullah-Regime droht mit Inferno und globalem Öl-Schock!

Iran-Eskalation: Mullah-Regime droht mit Inferno und globalem Öl-Schock!

Iran-Eskalation: Mullah-Regime droht mit Inferno und globalem Öl-Schock!

Die Lage im Nahen Osten droht völlig außer Kontrolle zu geraten. Das radikale Mullah-Regime im Iran spricht eine extreme Drohung gegen den Westen aus: Sollten iranische Öl-Anlagen angegriffen werden, werde man die gesamte Energie-Infrastruktur am Golf in ein flammendes Inferno verwandeln. Ein Horror-Szenario für die Weltwirtschaft!

Die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) – die Terror-Truppe der Mullahs – ließen am Donnerstag über das Staatsfernsehen eine unmissverständliche Warnung verlauten. Jeder Angriff auf iranische Energieanlagen oder Häfen werde eine “vernichtende und verheerende Antwort” nach sich ziehen. Die irre Drohung aus Teheran: Man werde sämtliche Öl- und Gasanlagen der USA und ihrer westlichen Verbündeten in der Region “in Brand setzen und zerstören”.

Hintergrund ist der immer weiter eskalierende Konflikt zwischen dem Iran, den USA und Israel. Schon jetzt terrorisieren iranische Truppen die internationale Schifffahrt in der Straße von Hormus mit Raketen und Drohnen. Sie blockieren damit eine der wichtigsten Lebensadern der globalen Energieversorgung.

Gleichzeitig wendet sich das Regime mit markigen Worten direkt an US-Präsident Donald Trump. Der iranische Top-Sicherheitsberater Ali Laridschani warf Trump eine “schwere Fehleinschätzung” vor, weil dieser den Konflikt initiiert habe. Auf der Plattform X tönte Laridschani: “Einen Krieg zu beginnen ist einfach, aber man kann ihn nicht mit ein paar Tweets gewinnen.” Die Mullahs, so die Drohung, würden erst ruhen, wenn Trump seine Entscheidungen bereut. Garniert wurde der Post mit dem Hashtag #TrumpMustPay (Trump muss zahlen).

Doch die USA lassen sich von den islamistischen Terror-Paten in Teheran offenbar nicht einschüchtern und schlagen mit beispielloser Härte zurück. Das US-Zentralkommando (CENTCOM) meldet beeindruckende Zahlen: Seit Beginn des Konflikts haben amerikanische Streitkräfte bereits mehr als 5.500 Ziele im Iran unter Feuer genommen und pulverisiert, darunter über 60 Schiffe.

Sollten die Mullahs ihre Drohungen wahrmachen, könnten die Ölpreise die Marke von 200 Dollar (also dem doppelten Preisniveau von heute) überschreiten. Die Zerstörung der Ölinfrastruktur auf der Arabischen Halbinsel durch iranische Drohnen und Raketen würde für langfristige Disruptionen auf den Energiemärkten führen. Andere wichtige Förderländer können nämlich die Produktionsausfälle der Golfaraber nicht ausreichend kompensieren, da die Ausweitung der eigenen Ölförderung Monate braucht.

Wie viel Batterieparks sind nötig, um Deutschland mit Strom zu versorgen?

Wie viel Batterieparks sind nötig, um Deutschland mit Strom zu versorgen?

Allein mit immer mehr Windkraft- und Solaranlagen ist eine durchgehende Stromversorgung nicht möglich. Die Lösung sollen Batterieparks sein. Mit gut 25 GWh ist ein Anfang gemacht. Das garantiert aber nur eine landesweite Versorgung von wenigen Minuten – wenn sie voll geladen sind. Was wäre also nötig, um Deutschland ausreichend zu versorgen?

Von Maurice Forgeng

Die deutsche Energiewende hat ein windiges Problem: Durch die starke Priorisierung von Windkraft- und Solaranlagen ist unsere Energieerzeugung zu einem nicht vernachlässigbaren Anteil wetterabhängig geworden.

Es gibt Zeiten, in denen die Wetterbedingungen gut sind, wo viel Wind weht und die Sonne scheint. Dann können diese erneuerbaren Energien viel Strom bereitstellen, teilweise mehr, als das Land gerade benötigt. In so einem Fall müssen die Netzbetreiber den überschüssigen Strom entweder günstig oder zu Minuspreisen an andere Länder abgeben.

Falls das nicht reicht, müssen sie Windräder oder Solaranlagen drosseln oder komplett abschalten. Diese Drosselungen haben im vergangenen Jahr einen neuen Rekordwert erreicht.

Im Gegensatz dazu gibt es Zeiten, in denen die Erneuerbaren zu wenig oder keinen Strom produzieren. Im Extremfall ist hier von einer sogenannten Dunkelflaute die Rede. Dann ist Deutschland auf Importstrom von Nachbarländern angewiesen.

Wie viel Batterieparks sind nötig, um Deutschland mit Strom zu versorgen?

Stromerzeugung nach Kraftwerksarten (bunt) und -verbrauch (schwarze Linie) in Deutschland vom 11. bis 17. August 2025.

Foto: energy-charts.info/Fraunhofer ISE, Bearbeitung: mf/Epoch Times

Hoffen auf mehr Großspeicher

Pumpspeicherkraftwerke können die Differenz zwischen Überschuss- und Mangelzeiten in gewissem Umfang ausgleichen. Bei Stromüberschuss befördern Pumpen Wasser in einen höhergelegenen Speichersee, was Strom verbraucht. Bei Strommangel fließt das Wasser wieder hinab, wobei die Anlagen Strom abgeben.

Deren Gesamtkapazität ist deutschlandweit auf knapp 10 Gigawatt (GW) an Leistung begrenzt. Diese ist nicht ständig komplett verfügbar. Wenn ein Speichersee voll oder leer ist, kann er nicht weiter befüllt beziehungsweise entleert werden.

Hoffnung geben soll der seit wenigen Jahren anhaltende Boom der Batteriespeicher. Laut dem Portal „Battery-Charts“ ist hierzulande eine Gesamtkapazität von knapp 26 Gigawattstunden (GWh) in Betrieb. Diese bestehen überwiegend aus Heimspeichern in Privathaushalten (20,2 GWh), Gewerbespeichern (1,3 GWh) und Großspeichern (4,3 GWh).

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Der Anstieg der Speicherkapazität in Deutschland von Januar 2020 bis Februar 2026.Foto: Battery Charts, CC BY 4.0

Relevant bei Batterien ist neben der Kapazität auch ihre Leistung. Aktuell bringen es alle hierzulande in Betrieb befindlichen Batteriesysteme auf rund 17,1 GW. Das entspricht rund einem Drittel des sommerlichen Strombedarfs von Deutschland in Höhe von rund 50 GW. Alle vorhandenen Batterien könnten also ein Drittel Deutschlands für rund 1,5 Stunden mit Strom versorgen können.

Allerdings sind derzeit nur die Großspeicher wirklich netzdienlich. Sie können – ebenfalls für rund 1,5 Stunden – rund 2,8 GW der Netzlast abdecken. Das entspricht einem Anteil von etwas über 5 Prozent des deutschen Sommerstrombedarfs. Gewerbe- und Heimspeicher sind nur bedingt netzdienlich, da sie vielmehr auf das individuelle Verbrauchsverhalten ihrer Betreiber ausgerichtet sind.

Die aktuellen Kapazitäten reichen somit keinesfalls, um die Stromüberschüsse mit den Mangelphasen im deutschen Netz in vollem Umfang zu harmonisieren. Welche Kapazität und Leistung wären nötig, um das zu schaffen und um mit den Erneuerbaren autark zu werden? Autark bedeutet hier, dass die Bundesrepublik nicht mehr auf Strom aus dem Ausland oder von fossilen Kraftwerken angewiesen wäre – und ebenso keinen Überschussstrom abstoßen müsste.

60 Millionen Tonnen Batterie für zehn Tage Strom

Um der Antwort auf diese Frage näherzukommen, hat Staffan Reveman, Autor, Redner und Berater in energieintensiven Branchen, eine Rechnung aufgestellt. Im Sommer liegt der durchschnittliche Strombedarf hierzulande bei rund 50 GW, im Winter bei rund 60 GW, wobei die Spitzenwerte rund 80 GW betragen. Die ebenfalls angestrebte Elektrifizierung wird diese Werte sommers wie winters steigen lassen.

Reveman rechnete dennoch nur mit dem Sommerschnitt von 50 GW. Um diese Leistung über 12 Stunden abgeben zu können, sei eine Batteriekapazität von 600 GWh erforderlich, also rund dem 24-fachen der heutigen gesamten Batteriekapazität. „Eine solche ‚Deutschland-Batterie‘ wiegt bei 5 Kilogramm pro Kilowattstunde (kWh) mindestens 3 Millionen Tonnen“, so der Fachmann. Das verdeutlicht den hohen Materialbedarf, primär an Lithium.

Im Winter gewinnt der Strom aus Batterien noch mehr an Bedeutung. Bei Dunkelflauten liefern Windkraft- und Solaranlagen nur einen Bruchteil ihrer installierten Leistung. Reveman rechnet daher mit einer Überbrückungszeit von bis zu zehn Tagen. Sollen 50 GW über 240 Stunden lang bereitstehen, bedeutet das eine Speicherkapazität von 12.000 GWh. Das wäre rund das 470-fache der heutigen Batteriekapazität und rund das 2.800-fache der heutigen Großbatterien. „Eine solche Batterie wiegt mindestens 60 Millionen Tonnen“, ergänzte Reveman.

Viel zu lange Bauzeit?

Zugleich wies Reveman mehrfach darauf hin, dass eine solche „Deutschland-Batterie“ vor jeder Entladung erst neu aufgeladen werden muss. Da die deutsche Bundesregierung fossile Kraftwerke im Optimalfall künftig nicht mehr im Strommix haben möchte – die Kohleverstromung ist gesetzlich auf 2038 begrenzt – müssten die erneuerbaren Energiequellen den Strombedarf Deutschlands abdecken und entsprechend hohe Stromüberschüsse für das gleichzeitige Laden der Batterien bereitstellen. Doch es gibt ein weiteres Problem.

In den vergangenen drei Jahren gingen 6,0 bis 6,5 GWh pro Jahr an zusätzlicher Batteriekapazität in Deutschland ans Netz. Laut Reveman könnte eine große Batteriezellenfertigung, wie der chinesische Hersteller CATL in Thüringen, bis zu 14 GWh pro Jahr produzieren. „Für die Produktion der 12-Stunden-Batterie benötige die Fabrik 43 Jahre, für die Großbatterie 857 Jahre“, so Reveman.

Er fügte allerdings hinzu: „Das Traurige daran ist, dass sie nach 25 bis 30 Jahren immer wieder von vorn anfangen müssen, da die Gebrauchsdauererwartung der Batterie begrenzt ist.“ Im Laufe der Jahre verringern sich Leistung und Kapazität einer Batterie. Die meisten kennen das vom Handyakku, der nach wenigen Jahren nachlässt und ausgetauscht werden sollte. Laut Branchenkreisen könnten Batterieparks 10 bis 15 Jahre ihren Dienst leisten.

Um das Wettrennen gegen die Zeit gewinnen zu können, bräuchte es eine Vielzahl solcher Großfabriken. Angenommen, die Batterien könnten 15 Jahre im Einsatz sein, bräuchte es 57 solche Fabriken, um die 12.000 GWh zu errichten – und dauerhaft aufrechtzuerhalten. Speicherzeiten über zehn Tage hinaus, um etwas Solarstrom aus dem Sommer in den Winter mitzunehmen, sind dabei wiederum nicht Teil der Rechnung.

Reveman fügte hinzu, dass es sich bei seiner Berechnung um „eine einfache Plausibilitätsprüfung der Möglichkeiten, Batterien zum Ausgleich der schwankenden Stromerzeugung durch Photovoltaik und Wind einzusetzen“, handelt.

Simulierte Stromerzeugung für 2030

Wie würde sich nun eine große Speicherkapazität auswirken, falls genügend Batterieparks in den kommenden Jahren entstehen sollten? Hierzu bietet „Energy-Charts“ vom Fraunhofer-Institut eine Simulation der künftigen erneuerbaren Stromerzeugung an. Hier kann man das Verbrauchs- und Wettermuster einer bereits vergangenen Woche mit künftigen installierten Leistungen der Erneuerbaren kombinieren.

Im folgenden Beispiel ist das Muster vom 11. bis 17. August 2025 mit den Ausbauzielen für 2030 kombiniert. Bei angenommenen 360 GW installierter Leistung bei Windkraft und Solar fallen besonders die hohen Solarspitzen auf, die viel Strom für die Batterien bereitstellen, sofern die Netze ausreichend dimensioniert sind. Die Last ist auf 550 Terawattstunden pro Jahr gesetzt, rund 20 Prozent mehr als aktuell.

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Simulierte Stromerzeugung mit dem Verbrauchs- und Wettermuster von Woche 33 aus 2025 in Kombination mit den Ausbauzielen von Windkraft und Photovoltaik für 2030.

Foto: Bildschirmfoto /energy-charts.info/Fraunhofer ISE

Bei aktiviertem „Verbrauch“ und „Erzeugung“ – besser: Stromaufnahme und -abgabe – der Batteriekapazität in der Simulation kann der solare Stromüberschuss den Strommangel der Nacht ausgleichen. Wenn allerdings die Windkraft mangels Wind kaum Strom liefert, ist dennoch eine Zusatzstromerzeugung von teils mehr als 19 GW nötig. Diese müsste durch flexibel regelbare Kraftwerke, beispielsweise Gaskraftwerke, und/oder Stromimporte erfolgen. Andererseits sind auch weiterhin Stromexporte erforderlich, um das Netz zu stabilisieren.

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Simulierte Stromerzeugung von Woche 33 aus 2025 in Kombination mit den Ausbauzielen von Windkraft und Photovoltaik für 2030 sowie dem Betrieb von Batterieparks.

Foto: Bildschirmfoto /energy-charts.info/Fraunhofer ISE

Flexible Kraftwerksreserve doch unverzichtbar?

In Zeiten mit ausreichend Wind und Sonneneinstrahlung ist rechnerisch keine Zusatzstromerzeugung notwendig. Im vergangenen Jahr war dies jedoch nur selten für eine komplette Woche wie Mitte September der Fall. Zwischendurch müssten immer wieder Reservekraftwerke einspringen, um entstehende Lücken zu füllen, die über Stromimporte allein nicht zu kompensieren sind.

Andererseits wäre in fünf Jahren im Falle einer Dunkelflaute wie in der ersten Dezemberwoche 2025 eine Zusatzstromerzeugung von rund 63,5 GW nötig. Das entspräche 45 großen Kernreaktoren oder 218 durchschnittlichen Gaskraftwerken. In der Simulation ist nicht angegeben, wie hoch die Batteriekapazität ist.

Der Bedarf einer teils massiven Zusatzstromerzeugung in der Simulation lässt die Vermutung aufkommen, dass eine vollständige Versorgung nur durch Erneuerbare auch dann nicht möglich ist, wenn große Batterieparks zur Verfügung stehen. Es muss offenbar stets eine flexible Kraftwerksreserve vorhanden sein, die bei zu großer Lücke einspringt. Eine solche Lücke kann besonders im Winter entstehen, wenn der Strombedarf hoch und die Solarenergie niedrig ist.

60 GWh allein in einem Landkreis?

Eine Rechnung hierzu hat auch der Energieexperte Stefan Spiegelsperger aufgestellt – nicht für ganz Deutschland, aber für den Landkreis Traunstein im Südosten Bayerns. Diese Region soll 700 GWh pro Jahr verbrauchen.

Seiner Rechnung zufolge wären in dieser Gegend Batterien mit insgesamt rund 60 GWh Kapazität nötig, um Traunstein weitestgehend mit der Energie von Windkraft und Solar zu versorgen. Zur Erinnerung: Ganz Deutschland mit seinen rund 400 Landkreisen hat aktuell 25,5 GWh.

Die Kosten für die Kombination Solar, Windkraft und Batterie lägen für Traunstein im Großhandel bei 217 Cent pro kWh anstatt bei 6 Cent pro kWh ohne Speicher.

So viel Platz benötigen die Batterieparks

Generell benötigt ein Batteriepark mit einer Kapazität von 200 MWh rund 1 Hektar (ha) an Fläche. Die im Juni 2025 in Betrieb genommene Anlage im schleswig-holsteinischen Bollingstedt hat 238 MWh auf 1,2 ha.

Die „Deutschland-Batterie“ für 12 Stunden mit 600 GWh käme demnach auf eine Gesamtfläche von rund 3.000 ha. Für die Version, die Deutschland vollgeladen für 240 Stunden versorgen könnte, wären 60.000 ha, oder 600 Quadratkilometer, nötig. Das entspricht etwa zwei Drittel der Fläche Berlins.

Das ist eine große, aber überschaubare Fläche. Zudem ist es sinnvoll, die Speicherblöcke nicht geballt in einer Region zu errichten, sondern verteilt im ganzen Land, nahe an Verbrauchern und Kraftwerken, für möglichst kurze Leitungswege.

Mangelnde Netzstabilität vergessen?

Bei einem Strommix, der zu mindestens 80 Prozent aus Windkraft, Photovoltaik und Batterien besteht, wird jedoch häufig ein entscheidender Punkt vergessen: die Netzstabilität. Nach heutigem Stand der Infrastruktur in Deutschland wäre unser Stromnetz noch gar nicht bereit für diese Form der Energieversorgung.

Aktuell tragen große und tonnenschwere Schwungmassen in Kraftwerksturbinen zur Momentanreserve und einer ausreichenden Blindleistungssteuerung bei. Diese mechanischen Schwungmassen können Spannungs- und Frequenzschwankungen im Netz ausgleichen. Für ein ausreichend stabiles Stromnetz sollte mindestens 40 Prozent der einspeisenden Kraftwerksleistung von Anlagen mit diesen Schwungmassen stammen.

Wenn dieser Wert deutlich unterschritten wird, droht ein flächendeckender Stromausfall, wie im vergangenen Jahr in Spanien und Portugal geschehen. Die Momentanreserve lag kurz davor bei nur noch 24 Prozent.

Windkraft- und Solaranlagen haben diese Schwungmassen nicht. Sie speisen den Strom elektronisch über Wechselrichter ins Netz ein. Diese elektronisch gebildeten Sinuswellen können ungleichmäßig werden und Störungen im Netz verursachen.

Eine Lösung können sogenannte E-STATCOM-Anlagen sein. Ihr Name bedeutet Elektr(on)ischer STATischer BlindleistungsKOMpensator. Es handelt sich um einen Blindleistungskompensator mit Superkondensatoren, der Netzspannung und -frequenz automatisiert und durchgehend stabil halten soll. Derzeit ist in Deutschland nur eine solche Anlage in Betrieb. Für ein stabiles Windkraft-Solar-Batterie-Netz bräuchte es jedoch mehrere Dutzend solcher Anlagen.

 

Maurice Forgeng

Das Fachgebiet von Maurice Forgeng beinhaltet Themen rund um die Energiewende. Er hat sich im Bereich der erneuerbaren Energien und Klima spezialisiert und verfügt über einen Hintergrund im Bereich der Energie- und Gebäudetechnik.

Der Beitrag erschien zuerst bei EPOCHTIMES hier

Der Beitrag Wie viel Batterieparks sind nötig, um Deutschland mit Strom zu versorgen? erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Autokrise: Bosch streicht 22.000 Jobs – Einigung auf Stellenabbau in Zuliefersparte

Autokrise: Bosch streicht 22.000 Jobs – Einigung auf Stellenabbau in Zuliefersparte

Autokrise: Bosch streicht 22.000 Jobs – Einigung auf Stellenabbau in Zuliefersparte

Betriebsrat und Geschäftsführung des baden-württembergischen Technologiekonzerns Bosch haben sich auf einen umfassenden Job-Kahlschlag geeinigt. Insgesamt sollen 22.000 Jobs in der Zuliefersparte für den Automobilbau gestrichen werden. Das sind fast doppelt so viele wie noch vor einem halben Jahr zunächst geplant war!

An allen betroffenen Standorten seien Vereinbarungen getroffen worden, sagte Betriebsratschef Frank Sell. Der Konzern setze dabei auch auf freiwillige Programme wie Vorruhestand, Altersteilzeit und Abfindungen, um den Abbau möglichst sozialverträglich umzusetzen.

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Neuseeland macht den Anfang und erwägt radikale Fahrgesetze angesichts drohender Treibstoffkrise

Beamte haben angekündigt, dass sie erwägen, Notfallbefugnisse in Kraft zu setzen, die Beschränkungen für Millionen von Menschen bedeuten könnten.

Australiens Treibstoffmangel „verursacht Schmerzen“ für kleine Unternehmen
Die Schattenministerin für kleine Unternehmen, Jacinta Nampijinpa Price, sagt, der Treibstoffmangel in Australien „verursacht Schmerzen“ für kleine Unternehmen.

Beamte in Neuseeland haben angekündigt, dass sie erwägen, Notfallbefugnisse aus den späten 1970er-Jahren zu aktivieren, die einschränken könnten, wie oft Autofahrer fahren dürfen, falls sich die globalen Treibstofflieferungen weiter verschärfen.

Der Krieg im Nahen Osten hat sofort Schockwellen durch die globalen Märkte geschickt – selbst in einigen der abgelegensten Länder der Welt. Australien hat bereits seine strengen Standards gelockert, um drohende Engpässe abzufedern. Das bedeutet, dass für mindestens zwei Monate Kraftstoff mit höherem Schwefelgehalt verwendet wird.

Nun erwägt der nahe Nachbar Neuseeland etwas noch Kontroverseres.

Am Donnerstag erklärte Finanzministerin Nicola Willis, Regierungsbeamte hätten ein Gesetz überprüft, das erstmals nach der iranischen Revolution von 1979 eingeführt wurde, als die globalen Ölmärkte massiv gestört wurden.

Nach diesen Gesetzen mussten Autobesitzer einen Tag pro Woche festlegen, an dem sie ihr Fahrzeug nicht benutzen durften. Wer an diesem Tag dennoch fuhr, musste mit hohen Geldstrafen rechnen.

Die Regeln erlaubten der Regierung außerdem, Coupons zu verkaufen, um den Treibstoffverbrauch zu begrenzen und die Menge zu beschränken, die verkauft werden durfte. Die Politik wurde damals als „autofreie Tage“ bezeichnet und galt von Juli 1979 bis Mai 1980.

Diese Beschränkungen wurden während des zweiten globalen Ölpreisschocks eingeführt, als der Sturz des Schahs im Iran und die daraus resultierenden Unruhen die Ölproduktion stark reduzierten und die Preise weltweit steigen ließen.

Autofahrer mussten Aufkleber an ihrer Windschutzscheibe anbringen, die ihren festgelegten „autofreien Tag“ anzeigten. Wer an diesem Tag beim Fahren erwischt wurde, musste mit erheblichen Strafen rechnen. Für bestimmte Berufsgruppen und Notfälle gab es Ausnahmen.

Iranische Angriffe auf Schiffe haben die Straße von Hormus praktisch geschlossen – als Reaktion auf US-israelische Angriffe, bei denen der Oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei getötet wurde.

In Neuseeland, das stark von Treibstoffimporten abhängig ist, ist der durchschnittliche Benzinpreis seit Beginn des Krieges laut dem Preisüberwachungsdienst Gaspy um fast 10 Prozent gestiegen. Diesel verteuerte sich sogar um mehr als 20 Prozent.

Willis sagte, solche Fahrbeschränkungen würden nur eingeführt, „wenn wir echte Störungen bei der Treibstoffversorgung sehen“.

Energieminister Shane Jones erklärte, das Land verfüge derzeit über etwa 50 Tage Treibstoffvorräte – entweder im Land selbst oder auf dem Weg dorthin.

Wie reagieren andere Länder auf Treibstoffschocks?

Neuseelands frühere Maßnahmen waren Teil eines größeren Musters in den Industrieländern während der Ölkrisen der 1970er-Jahre, als Regierungen Notmaßnahmen einführten, um den Energieverbrauch zu senken.

Während der Ölkrise von 1973, ausgelöst durch ein Exportembargo arabischer Ölförderländer gegen Staaten, die Israel im Jom-Kippur-Krieg unterstützten, kam es in den Vereinigten Staaten zu massiven Benzinengpässen.

Die Behörden führten verschiedene Notmaßnahmen ein. Einige Bundesstaaten nutzten ein „ungerade-gerade“-System, bei dem Autofahrer nur an bestimmten Tagen tanken durften – abhängig davon, ob ihr Kennzeichen mit einer geraden oder ungeraden Zahl endete. Außerdem setzte die Bundesregierung ein landesweites Tempolimit von 55 Meilen pro Stunde fest, um Treibstoff zu sparen.

Auch in Europa wurden ähnliche Maßnahmen eingeführt, um den Verbrauch zu reduzieren. Die Niederlande und Westdeutschland führten „autofreie Sonntage“ ein, bei denen private Fahrzeuge – außer für wichtige Dienste – vorübergehend von den Straßen verbannt wurden. In der Schweiz gab es ähnliche Beschränkungen, sodass Autobahnen ungewöhnlich leer waren und Menschen auf Straßen spazierten oder Fahrrad fuhren, die normalerweise voller Verkehr waren.

Japan, das stark von Ölimporten abhängig ist, reagierte in den 1970er-Jahren mit massiven Effizienzsteigerungen in Industrie und Transport. Das Land investierte stark in kraftstoffsparende Fahrzeugtechnologien und passte Teile seiner Industrie an, um weniger Energie zu verbrauchen.

Diese oft strengen Maßnahmen waren meist nur vorübergehend, erinnerten aber daran, wie schnell sich Situationen ändern können, wenn ein Krieg einen der wichtigsten Ölproduzenten der Welt betrifft.

Das EU-Parlament hat gerade Christenfeindlichkeit anerkannt

Christen sind die am stärksten verfolgte Religionsgruppe der Welt

Peter Imanuelsen

Es gibt einige bedeutende Nachrichten aus der Europäischen Union.

Das EU-Parlament hat offiziell Christenfeindlichkeit („Christianophobia“) anerkannt und festgestellt, dass Christen weltweit schwerer Verfolgung ausgesetzt sind.

Trotz dessen, was man in den Mainstream-Medien lesen mag, sind Christen tatsächlich die am stärksten verfolgte Religionsgruppe der Welt.

Mehr als 380 Millionen Christen sind weltweit wegen ihres Glaubens schwerer Verfolgung ausgesetzt.

Im Januar verabschiedete das EU-Parlament eine Resolution, in der ausdrücklich der Begriff „Christianophobia“ verwendet wurde.

Dies geschah im Rahmen der jährlichen Resolution über Menschenrechte und Demokratie in der Welt.

„Während das Christentum weiterhin die am stärksten verfolgte Religion der Welt ist, mit mehr als 380 Millionen betroffenen Menschen, gibt es keinen europäischen Koordinator zur Bekämpfung von Christenfeindlichkeit, obwohl ein Koordinator zur Bekämpfung von Islamfeindlichkeit ernannt wurde“, heißt es in der EU-Resolution.

Dies zeigt, dass es in der EU keinen Koordinator zur Bekämpfung von Christenfeindlichkeit gibt, obwohl Christen weltweit am stärksten verfolgt werden.

Global gesehen wird einer von sieben Christen verfolgt. Das ist eine extrem hohe Zahl.

Der jüngste Bericht der Organisation Open Doors, die die Christenverfolgung weltweit dokumentiert, zeigt, dass 3.632 Kirchen und christliche Einrichtungen angegriffen wurden.

Allein in Nigeria wurden im vergangenen Jahr Tausende Christen getötet.

Unter den zehn Ländern mit der schlimmsten Christenverfolgung befinden sich sowohl kommunistische Staaten der extremen Linken als auch Länder, in denen Verfolgung durch islamischen Extremismus stattfindet.

Insgesamt 224.129 Christen mussten ihre Häuser verlassen, untertauchen oder aus ihrem Land fliehen, weil sie gewaltsamer Verfolgung ausgesetzt waren.

Laut Open Doors lebt eine Rekordzahl von Christen unter schwerer Verfolgung. Die Situation verschlechtert sich weiter.

„Denkt an das Wort, das ich zu euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie auch das eure halten. Doch all das werden sie euch antun um meines Namens willen, weil sie den nicht kennen, der mich gesandt hat.“ – Johannes 15,21–22.

Hormuz-Krise und der „Great Reset“: Könnten diese Finanzgiganten indirekt Einfluss auf den Versicherungsstopp genommen haben?

Wie wenige Finanzriesen indirekt Einfluss auf die globale Infrastruktur haben

Als mehrere große Schiffsversicherer ihre Kriegsrisikodeckung für den Persischen Golf stoppten, kam eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt plötzlich ins Stocken. Ohne Versicherung fährt kein Tanker. Innerhalb weniger Tage lagen hunderte Schiffe vor Anker. Sie hier.

Die Versicherer gehören zur International Group of P&I Clubs, einem Netzwerk maritimer Versicherungsvereine, das etwa 90 % der weltweiten Handelsschifffahrt absichert.

Doch hinter diesem System steht ein weit größeres Finanznetzwerk.

Die „Big Three“ der Finanzwelt

In den Eigentümerlisten großer Konzerne tauchen immer wieder dieselben Namen auf:

  • BlackRock
  • Vanguard Group
  • State Street Global Advisors

Diese drei Vermögensverwalter kontrollieren zusammen über 20 Billionen Dollar Anlegergelder.

Sie investieren dieses Kapital weltweit – in Banken, Versicherungen, Energieunternehmen, Technologie- und Logistikfirmen.

Typische Beteiligungen bei großen Konzernen liegen bei:

  • Vanguard: etwa 7–12 %
  • BlackRock: etwa 5–8 %
  • State Street: etwa 3–6 %

Zusammen können sie bei vielen Unternehmen 15–25 % der Aktien halten.

Das bedeutet selten direkte Kontrolle – aber oft erheblichen Einfluss.

Einfluss über das Finanzsystem

Diese Fonds stimmen bei Hauptversammlungen ab, führen Gespräche mit Vorständen und setzen Governance-Richtlinien.

Gleichzeitig halten sie Beteiligungen an:

  • großen Banken
  • Versicherungs- und Rückversicherungskonzernen
  • Energieunternehmen
  • globalen Logistikfirmen

Damit entsteht ein Netzwerk:

Investmentfonds

Banken und Versicherungen

Rückversicherer

Schiffsversicherungen

Welthandel und Energieversorgung

Wenn sich Entscheidungen in einem Teil dieses Systems verändern, kann das Auswirkungen auf die gesamte globale Infrastruktur haben.

Die Rolle des Weltwirtschaftsforums

Besonders interessant wird dieses Netzwerk im Zusammenhang mit dem World Economic Forum in Davos.

Das Forum bringt jedes Jahr Politiker, Zentralbanker und CEOs der größten Konzerne zusammen.

Der Chef von BlackRock, Larry Fink, gehört zu den regelmäßig eingeladenen Wirtschaftsführern.

Noch wichtiger: BlackRock ist ein „Strategic Partner“ des WEF.

Strategische Partner sind große Unternehmen, die:

  • Programme des Forums unterstützen
  • an politischen und wirtschaftlichen Arbeitsgruppen teilnehmen
  • Zugang zu globalen Netzwerken aus Regierungen und Konzernen erhalten

Allein der Begriff „Strategic Partner“ zeigt, wie eng wirtschaftliche Macht und globale Politik in solchen Netzwerken miteinander verbunden sind.

Einfluss ohne direkten Beweis

Es gibt keine Beweise, dass große Investmentfonds konkrete Entscheidungen einzelner Versicherungsclubs steuern – etwa den Versicherungsstopp in einer Krisenregion.

Doch die Struktur der globalen Wirtschaft wirft Fragen auf.

Ein kleiner Kreis von Finanzgiganten hält gleichzeitig Beteiligungen an:

  • Banken
  • Versicherungen
  • Energieunternehmen
  • Logistikfirmen
  • Technologieunternehmen

Diese Konzentration von Kapital bedeutet, dass wirtschaftliche Entscheidungen in vielen Bereichen durch dieselben Investoren beeinflusst werden können.

Die eigentliche Debatte

Es geht nicht darum, ob ein einzelner Konzern die Welt kontrolliert.

Die entscheidende Frage lautet:

Wie viel Einfluss sollten wenige gigantische Vermögensverwalter auf zentrale Infrastruktur der Weltwirtschaft haben?

Denn wenn Kapital in dieser Größenordnung konzentriert ist, können Entscheidungen – selbst indirekt – globale Auswirkungen haben.

Und genau deshalb wächst weltweit die Diskussion über die Macht der großen Finanzakteure.

Von Trump unterzeichnetes NDAA enthält Formulierung, die es erleichtert, amerikanische Jugendliche für Kriege im Ausland einzuziehen

Formulierung in den National Defense Authorization Act eingeschleust

Leo Hohmann

Der Kongress hat in sein massives Gesetz zum National Defense Authorization Act (NDAA) 2026 eine Formulierung eingefügt, die jeden jungen Mann an seinem 18. Geburtstag automatisch und unfreiwillig für die Wehrpflicht registriert.

Damit wurde das Gesetz geändert, mit Wirkung ab Januar dieses Jahres, um es der Regierung zu erleichtern, junge Männer über eine Wehrpflicht für den Krieg zu mobilisieren.

Dass dieses neue Gesetz genau zu dem Zeitpunkt in Kraft trat, als Trump auf einen Krieg mit dem Iran zusteuerte und nun über mögliche Eskalationen mit Bodentruppen gesprochen wird, ist meiner Meinung nach kein Zufall. Militärexperten wussten schon immer, dass Bodentruppen nötig wären, um einen Regimewechsel im Iran durchzusetzen. Man kann ein Regime nicht einfach durch Bombardierungen auslöschen.

Unnötige Auslandskriege zu führen, die anderen Ländern nützen, hat in keiner Weise etwas mit nationaler Verteidigung oder nationaler Sicherheit zu tun, und die US-Verfassung sieht dafür keinerlei Grundlage vor. Aber das hat die neokonservative Clique, die unsere Regierung führt, nie aufgehalten – Vietnam ist das jüngste Beispiel.

Ron Paul sprach am Mittwoch in ihrem wöchentlichen Podcast The Liberty Report mit Daniel McAdams vom Ron Paul Institute über dieses wichtige Thema. Paul, der frühere Kongressabgeordnete, Präsidentschaftskandidat und Vater des heutigen US-Senators Rand Paul, stellt das Thema als eine Frage von Freiheit gegen Sklaverei dar.

Die Wehrpflicht sei vielleicht die ungeheuerlichste Form der Sklaverei, sagt er, sogar noch über den Anspruch des Staates auf dein Haus hinaus (durch die Grundsteuer) und seinen Anspruch auf dein Einkommen (Einkommensteuer). Mit der Wehrpflicht erhebt der Staat einen Anspruch auf deinen Körper – nicht nur zur Verteidigung amerikanischen Bodens oder gegen einen Angriff auf die amerikanischen Grenzen, sondern um deinen Körper als Kanonenfutter für ausländische Interessen in fernen Regionen wie dem Nahen Osten zu vermieten.

„Wenn sie dich einziehen können, dann gehören sie dir“, sagt Paul und fügt hinzu: „Tyrannen brauchen Sklaven.“

Wem gehörst du? Wem gehört dein Kind oder Enkelkind?

Senator Richard Blumenthal (Demokrat aus Connecticut) sagte am Dienstag, die USA „scheinen sich auf einem Weg“ zu befinden, Bodentruppen in den Iran zu entsenden. Diese Bemerkung machte er nach einer geheimen Unterrichtung für Mitglieder des Streitkräfteausschusses des Senats.

„Es scheint, als befänden wir uns auf einem Weg hin zur Entsendung amerikanischer Bodentruppen in den Iran, um eines der möglichen Ziele zu erreichen“, sagte der Senator vor Reportern.

Es bildet sich eine Koalition gegen die automatisierte militärische Zwangsregistrierung. Die 30 Minuten, die Sie in das folgende Video investieren, sind Ihre Zeit definitiv wert.

In einem Artikel vom 10. März auf Antiwar.com berichtet Edward Hasbrouck:

„Eine vielfältige Koalition mobilisiert den Widerstand gegen ein kürzlich verabschiedetes Bundesgesetz, das die Vorbereitungen und Einsatzbereitschaft zur Aktivierung einer Wehrpflicht verstärken soll. Das neue Gesetz ermächtigt das föderale Selective Service System (SSS), mit der automatisierten unfreiwilligen Registrierung zu beginnen, um die Zahl der Personen in der Datenbank der Behörde mit potenziell Einzuberufenden zu erhöhen.

„Eine heute von der Koalition veröffentlichte Erklärung argumentiert, dass der Kongress, anstatt die Wehrpflichtregistrierung zu automatisieren, den gesamten Military Selective Service Act, der die Registrierung sowie weitere Planung und Vorbereitung für eine Wehrpflicht genehmigt, abschaffen sollte.“

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Hasbrouck weist darauf hin, dass seit 1980 fast alle männlichen US-Bürger oder Einwohner, die das 18. Lebensjahr erreichen, gesetzlich verpflichtet sind, sich selbst beim SSS zu registrieren.

„Das SSS verzeichnete jedoch anhaltende Defizite bei der Einhaltung, und es ist zunehmend offensichtlich geworden, dass seine Datenbank sowohl unvollständig als auch ungenau ist. Infolgedessen verabschiedete der Kongress eine vom SSS vorgeschlagene Bestimmung, die im National Defense Authorization Act 2026 versteckt wurde und die es erlaubt, Informationen aus anderen Bundesdatenbanken zusammenzutragen, um Männer automatisch und unfreiwillig beim SSS zu registrieren. Dieses Gesetz gibt dem SSS eine beispiellose Befugnis, Daten aus jeder anderen Bundesbehörde zusammenzuführen, die dabei helfen könnten, potenzielle Wehrpflichtige zu identifizieren oder zu lokalisieren.“

Jetzt will die EU auch noch an das Ersparte der Bürger

Die Europäische Union spricht von einer „Spar- und Investitionsunion“. Der Name klingt harmlos, fast technokratisch. Doch hinter der Brüsseler Wortschöpfung verbirgt sich ein Projekt, das für viele Bürger eine zentrale Frage aufwirft: Warum sollte man einer politischen Elite das eigene Ersparte anvertrauen, deren Entscheidungen seit Jahren von Skandalen, Intransparenz und Lobbyeinfluss begleitet werden?

Seit Beginn des Ukrainekriegs hat die EU Hunderte Milliarden Euro mobilisiert – für Waffen, Kredite und Wiederaufbauprogramme. Gleichzeitig wächst die Sorge, dass sich der Konflikt immer weiter ausdehnt, während vor allem die Rüstungsindustrie davon profitiert. Kritiker warnen seit Langem, dass geopolitische Strategien und militärische Aufrüstung zunehmend wirtschaftliche Interessen bedienen.

Parallel dazu haben mehrere politische Affären das Vertrauen in Brüssel erschüttert. Der Skandal um die Impfstoffverträge während der Pandemie, bekannt als „Pfizergate“, bei dem Nachrichten zwischen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und dem Chef des Pharmakonzerns Pfizer nie vollständig offengelegt wurden, ist nur eines der Beispiele, das viele Bürger an der Transparenz europäischer Entscheidungsprozesse zweifeln lässt.

Hinzu kommen immer wieder Diskussionen über den Einfluss von Lobbygruppen, NGOs und großen Konzernen auf EU-Politik. Brüssel ist eines der größten Lobbyzentren der Welt. Tausende Interessenvertreter versuchen dort täglich, Gesetzgebung zu beeinflussen – oft mit direktem Zugang zu den Institutionen.

Vor diesem Hintergrund wirkt der neue Plan der EU besonders sensibel. Mit der sogenannten Spar- und Investitionsunion sollen private Ersparnisse stärker in Kapitalmärkte und Investitionsprojekte gelenkt werden. Offiziell geht es darum, Europas Wirtschaft zu stärken und Wachstum zu finanzieren. Doch Kritiker sehen darin den Versuch, an das gewaltige Vermögen europäischer Bürger heranzukommen, um politische Großprojekte und Industrien zu finanzieren.

Denn während Millionen Menschen in Europa mit Inflation, steigenden Energiepreisen und stagnierenden Einkommen kämpfen, diskutiert Brüssel über Wege, privates Spargeld stärker in die Finanzmärkte zu lenken. Für viele wirkt das wie ein weiteres Kapitel in einer Entwicklung, bei der Entscheidungen immer weiter von den Interessen der Bevölkerung entfernt getroffen werden.

Die zentrale Frage bleibt deshalb: Wie viel Vertrauen haben Europas Bürger noch in die Institutionen, die nun ihr Geld mobilisieren wollen?

Solange Transparenzdefizite, Lobbyeinflüsse und politische Skandale nicht glaubwürdig aufgearbeitet werden, dürfte jede Debatte über das Ersparte der Bürger auf erheblichen Widerstand stoßen.

Studie warnt: Häufige Nutzung von ChatGPT könnte kreative Fähigkeiten langfristig verändern

Studie warnt: Häufige Nutzung von ChatGPT könnte kreative Fähigkeiten langfristig verändern

Wer in den vergangenen Monaten regelmäßig ChatGPT zum Schreiben, Brainstorming oder für kreative Aufgaben genutzt hat, könnte seine eigene Kreativität stärker beeinflusst haben als bislang angenommen. Darauf deutet eine neue experimentelle Untersuchung hin, die die Auswirkungen von KI-Unterstützung auf kreative Prozesse über mehrere Wochen hinweg analysierte.

In der Studie wurden 61 Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe nutzte ChatGPT gezielt für kreative Aufgaben, während die andere ohne KI arbeitete. Insgesamt wurden 3.302 Ideen über einen Zeitraum von 30 Tagen ausgewertet. In den ersten Tagen zeigte sich ein klarer Effekt: Die KI-Gruppe lieferte mehr Ideen, erzielte höhere Bewertungen und produzierte insgesamt bessere Ergebnisse. Kurzfristig schien der Einsatz von KI also die Kreativität zu steigern.

Doch als die Forscher ChatGPT nach einigen Tagen wieder entfernten, änderte sich das Bild abrupt. Die zuvor gemessenen Leistungssteigerungen verschwanden praktisch über Nacht. Die Ergebnisse der KI-Gruppe fielen wieder auf das Ausgangsniveau zurück. Ein nachhaltiger Trainingseffekt ließ sich nicht feststellen.

Noch bemerkenswerter war jedoch ein zweiter Befund: Die Ideen der ChatGPT-Nutzer wurden im Verlauf des Experiments zunehmend ähnlicher. Inhalte, Struktur und Formulierungen begannen sich zu wiederholen. Die Forscher beschrieben diesen Effekt als „Homogenisierung“ – unterschiedliche Personen produzierten zunehmend ähnliche Konzepte, nur leicht variiert.

Selbst nachdem ChatGPT nicht mehr genutzt wurde, blieb dieser Effekt bestehen. Auch 30 Tage später zeigte sich, dass die kreative Bandbreite der Teilnehmer eingeschränkt blieb.

Ein weiterer Test mit 120 Studierenden bestätigte den Trend. In einer unangekündigten Prüfung nach 45 Tagen erzielten Teilnehmer, die regelmäßig mit ChatGPT gearbeitet hatten, durchschnittlich 57,5 Prozent der möglichen Punkte. Studenten, die ohne KI gelernt hatten, kamen hingegen auf 68,5 Prozent.

Die Forscher führen das unter anderem auf einen geringeren kognitiven Aufwand zurück. Wenn KI einen Teil der Denkarbeit übernimmt, investieren Nutzer selbst weniger geistige Energie. Dadurch werden Informationen schwächer verarbeitet und weniger tief im Gedächtnis verankert – was langfristig auch die kreative Grundlage beeinträchtigen kann.

Die zentrale These der Untersuchung lautet daher: KI-Tools liefern kurzfristige Produktivitätsgewinne, könnten jedoch langfristig die Originalität und Vielfalt menschlicher Ideen beeinflussen.