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„Umerzieher der Nation“: Der lebenslange Kampf von Jürgen Habermas gegen nationale Identität und Traditionen

Ein kritischer Nachruf des Publizisten Prof. Dr. phil. Felix Dirsch
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Klimareise: Minister Beermann besucht erstes energieautarkes Dorf Deutschlands
Erschienen am 06.07.2022– Presseinformation
(Zusammenfassung)
Feldheim, ein Ortsteil der Stadt Treuenbrietzen in Brandenburg, gilt als das erste völlig energieautarke Dorf Deutschlands. Seit der Fertigstellung des Wärmenetzes im Jahr 2010 erzeugt der Ort seinen Strom- und Wärmebedarf zu 100 % aus erneuerbaren Energien.
Wichtige Fakten zu Feldheim:
- Energieautarkie: Feldheim versorgt sich vollständig selbst mit Strom und Wärme durch Windkraft, Biogas und Solar.
- Wärme- und Stromnetz: Das Dorf verfügt über ein eigenes, von den überregionalen Netzen unabhängiges Strom- und Wärmenetz.
- Erneuerbare Energien: Ein Windpark mit über 50 Anlagen, eine Biogasanlage (betrieben von einer lokalen Agrargenossenschaft) und eine Photovoltaik-Freiflächenanlage produzieren die Energie.
- Vorbildfunktion: Das Modellprojekt gilt als Leuchtturm der Energiewende und zieht internationale Aufmerksamkeit auf sich.
- Günstige Preise: Aufgrund der autarken Versorgung zahlen die Bewohner deutlich weniger für Strom und Wärme als der Durchschnitt in Deutschland.
- Speicherlösung: Seit 2015 ergänzt ein Batteriespeicher das System, um Schwankungen im Stromnetz auszugleichen.
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Anmerkung der Redaktion: Das ist ein ganz alter Hut! Niemand in Deutschland hat das nachgemacht weil es sich nicht rechnet.
Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg
…. Seit 2010 ist der Ortsteil Feldheim der Stadt Treuenbrietzen energieautark. Neben dem Stromnetz wurde schon 2009 ein eigenes Nahwärmenetz angelegt, an das alle Haushalte angeschlossen sind. Sie erhalten Strom und Wärme direkt von den nahegelegenen Erneuerbare-Energie-Anlagen. Die Energieversorgung wird von 55 Windkraftanlagen, einem Regelkraftwerk für Netzstabilität, einer Biogasanlage, einer Hackschnitzelheizung und einem Solarpark gewährleistet. Mit der technischen Energieautarkie hatte Feldheim auch rechtlich Neuland betreten. So mussten Genehmigungsverfahren eigens an das Vorhaben angepasst werden.
Ein entscheidendes Kriterium für das Gelingen des Projekts war die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger. Für den Anschluss der Haushalte an das Wärmenetz und an das Stromnetz haben sie jeweils 1500 Euro bezahlt. Diese Investition hat sich inzwischen amortisiert. Die laufenden Kosten sind ebenfalls deutlich günstiger als bei der herkömmlichen Strom- und Wärmeversorgung. Diese Kostenersparnis ist ein wichtiger Grund für die Kooperationsbereitschaft der Feldheimerinnen und Feldheimer. Sie sind neben verschiedenen Unternehmen sowie die Stadt Treuenbrietzen innerhalb der Feldheim Energie GmbH & Co. KG Miteigentümer des örtlichen Wärme-Netzes. Das separate Stromnetz wird von der Energiequelle GmbH und Co. WP Feldheim 2006 KG getragen.
Zum Gesamtprojekt gehört auch das „Neue Energien Forum Feldheim“. Es wurde als Forschungs- und Bildungszentrum gegründet mit dem Ziel, den Ausbau regenerativer Energiequellen im ländlichen Raum zu unterstützen und über wirtschaftliche Potenziale der Energiewende zu informieren.
Das Projekt wurde durch die Zusammenarbeit der Energiequelle GmbH, der Stadt Treuenbrietzen, der Agrargenossenschaft und dem Engagement der Einwohner realisiert.
Strompreis in Treuenbrietzen

Der Grundversorger für 14929 Treuenbrietzen ist E.ON. Der Basis Tarif E.ON Grundversorgung kostet 1.636,44 € im 1. Jahr bei einem Verbrauch von 3500 kWh/Jahr. Dieser Preis setzt sich zusammen aus dem Grundpreis in Höhe von 11,97 €/Monat und dem Arbeitspreis von 42,65 Ct/kWh.
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Schwarzsehen oder blau machen
Von RAINER K. KÄMPF | Die SPD-Landtagsabgeordnete in Niedersachsen und Ex-Frau von Gerhard Schröder, Doris Schröder-Köpf, fordert das Duo-Infernale der Sozialdemokraten, Lars Klingbeil und Bärbel Bas, auf, zurückzutreten. Auch die Jusos mit ihrem Frontmann Philipp Türmer sind nachvollziehbar unzufrieden und mucken auf.
Zur gleichen Zeit zieht Karl Lauterbach durch die Talkshows und spricht sich bei Caren Miosga dafür aus, die Renten der ehemaligen Gutverdiener zu deckeln, um denjenigen, die weniger Beiträge erwirtschaftet haben, eine höhere Rente zu zahlen.
Fast könnte man zu der Verschwörungstheorie neigen, Lauterbach wäre ein U-Boot, dessen Aufgabe darin besteht, die Sozialdemokraten mit Karacho vor die Mauer zu fahren. Der Gedanke ist dermaßen kreuzdämlich, daß bewußte Sabotage angenommen werden muß, weil jede andere Erklärung einer Diagnose gleichkäme.
Das ist also die SPD heute. Koalitionspartner der Unionsparteien und Spiritus rector der Chaos-Regierung der Bunten Republik.
Daß die Jusos sich fürchten, ist nachvollziehbar. Haben sie doch aufs falsche Pferd gesetzt, in der Hoffnung, über eine Parteikarriere an die Tröge zu kommen. Scheinbar wird es lediglich zu einem Leichenschmaus reichen.
Was aber die Unionisten in ihrer Lethargie verharren läßt, gibt schwer zu denken. Normalerweise müßte in sämtlichen Kreisverbänden ein Beben losbrechen, das die Führung aufrüttelt oder besser gleich wegfegt.
Derzeit kündigen die Sozialdemokraten einen Krisengipfel an. Sieht sich eine Regierungspartei selbst in der Krise, muß das ein Alarmsignal für das politische System sein!
Hier abzuwarten und nicht adäquat zu reagieren, ist schlichtweg Beihilfe zum politischen Staatsbankrott. Die Unionsparteien stehen am Scheideweg. In Nibelungentreue schmählich aus der Geschichte verschwinden oder nach einer Roßkur beim Volk um eine zweite Chance bitten.
Einen Lauf könnte man Euch noch gewähren, so ins Blaue hinein.
PI-NEWS-Autor Rainer K. Kämpf hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.
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Propaganda für Energie-Lockdown in Österreich

Es geht los. Die Medien bereiten den Diskurs für die Politik vor, um Bürgerrechte im Rahmen der angeblichen „Energiekrise“ einzuschränken. Zunächst stehen autofreie Tage und Tempolimits im Raum – als „Spritverbrauchsbremse“ wird das verkauft. Die Politik hat es weiterhin (absichtlich?) nicht geschafft, den Spritpreis zu senken. Und zugleich normalisieren Medien, was kommen wird: staatliche Eingriffe, […]
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Der von der Ukraine angegriffene Tanker hat sich Zeitbombe für das Mittelmeer entwickelt
ARD: „Die SPD ist der Sieger der Wahlen in Rheinland-Pfalz“
(David Berger) „Die SPD ist der Sieger dieser Wahl“ – so Jörg Schönenborn zur Wahl in Rheinland Pfalz gestern in den Tagesthemen, als längst feststand, dass die SPD eine grandiose Niederlage erlitten hat, während die AfD sich mehr als verdoppeln konnte: „Warum werden wir unter Androhung von Gefängnis gezwungen für diese freudschen Versprecher zu zahlen?“ […]
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Der Iran-Krieg läutet den Niedergang der Golfstaaten ein
Angriff auf US-Atombasis: Drohnen-Schwärme legen Amerikas mächtigste Bomber lahm
Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg wurde ein amerikanischer Luftwaffenstützpunkt im Kriegsfall außer Gefecht gesetzt. Und das nicht irgendwo im Nahen Osten, sondern mitten im Herzen der USA.
Mitten in der heißen Phase der “Operation Epic Fury” gegen den Iran wurde die Barksdale Air Force Base in Louisiana – das Nervenzentrum der amerikanischen Nuklear-Bomber-Flotte und Kommandozentrale des Global Strike Command – tagelang von hochmodernen Drohnenschwärmen belagert. Die mächtigen B-52-Bomber mussten ihre Starts abbrechen, das Militärpersonal flüchtete in die Bunker.
Das Erschreckende an diesem Vorfall: Die Supermacht stand den Angreifern völlig hilflos gegenüber. Barksdale hat keine eigene Luftabwehr. Es gibt dort keine Kampfjets, die die Eindringlinge vom Himmel holen könnten. Und die elektronischen Störsender, die GPS und Datenverbindungen kappen sollten? Ein kompletter Totalausfall. Die Drohnen machten sich regelrecht über die US-Abwehr lustig: In Wellen von 12 bis 15 Geräten kreisten sie jeden Tag bis zu vier Stunden über der Basis – und das mit eingeschalteter Beleuchtung! Sie wollten gesehen werden. Sie trotzten sämtlichen Störversuchen, agierten autonom und wichen Abwehrmaßnahmen intelligent aus.
Sicherheitsexperten sind alarmiert: Diese Fluggeräte sind weitaus fortschrittlicher als alles, was wir aus dem Ukraine-Krieg kennen, und übersteigen die Fähigkeiten des Iran bei Weitem. Alles deutet auf China hin. Die Technologie übertrifft fast alles, was die USA selbst in ihrem Arsenal haben. Ist das Pekings Rache für den abgeschossenen Spionage-Ballon von 2023? Die Vermutung liegt nahe: China versorgt den Iran nicht nur mit Waffen, sondern liefert den Mullahs jetzt auch noch in Echtzeit die intimsten Geheimnisse der US-Kriegsführung.
Die Konsequenzen dieses Angriffs sind erheblich. Die B-52-Bomber aus Barksdale sollten eigentlich gewaltige “Bunker Buster”-Bomben (GBU-57) auf iranische Atomanlagen wie Taleghan-2 abwerfen, wo das Mullah-Regime an nuklearen Zündern bastelt. Durch die erzwungenen Startverzögerungen in den USA bekam der Iran wertvolle Zeit geschenkt, um kritische Ressourcen in Sicherheit zu bringen. Schlimmer noch: Es ist völlig unklar, ob die Drohnen nicht sogar geheime Kriegspläne und Kommunikationsdaten der Amerikaner abgefangen haben.
Doch Barksdale ist nur die Spitze des Eisbergs. Eine beispiellose Serie von Drohnen-Invasionen erschüttert derzeit die sensibelsten Einrichtungen der USA:
- Flucht der F-22-Jets: Über der Langley Air Force Base in Virginia tauchten wochenlang Drohnen-Schwärme auf. Einige der Geräte waren über sechs Meter lang und rasten mit 160 km/h über die Basis. Die Bedrohung war so massiv, dass die USA ihre teuersten F-22-Tarnkappenjets evakuieren mussten!
- Spionage bei den “Skunk Works”: Über der legendären Waffenschmiede in Palmdale (Kalifornien), wo Lockheed Martin und Boeing an streng geheimen Projekten arbeiten, kreisten ebenfalls unidentifizierte Drohnen.
- Zielscheibe US-Regierung: Der absolute Gipfel der Dreistigkeit ereignete sich im März 2026 in Washington, D.C. Drohnen überflogen Fort McNair – genau den Stützpunkt, auf dem Außenminister Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth leben. Eine unmissverständliche Drohung der Feinde Amerikas direkt an die Adresse der US-Führung!
Die USA haben derzeit keine funktionierende heimische Drohnenabwehr. Zwar wird an neuen Mikrowellen-Waffen gebastelt, doch diese riesigen Systeme müssen erst noch in die Luftraumverteidigung integriert werden. Bis Amerika seinen eigenen Luftraum wieder wirklich schützen kann, werden noch Jahre vergehen. Da stellt sich jedoch auch die Frage, wie lange es wohl dauern mag, bis iranische Schläferzellen diese Schwäche für massive Anschläge auf US-amerikanische Militärstützpunkte direkt auf US-Boden ausnutzen werden.
Wie viel Wasser im Golf stammt aus Entsalzungsanlagen?
Mohamed A. Hussein
Der US-israelische Krieg gegen den Iran hat die Verwundbarkeit kritischer Wasserinfrastruktur in einer Region offengelegt, die zu den wasserärmsten der Welt gehört.
In der vergangenen Woche beschuldigte Irans Außenminister die USA, eine Entsalzungsanlage auf der Insel Qeschm vor der Küste Irans in der Straße von Hormus angegriffen zu haben.
Der Angriff soll die Wasserversorgung von 30 Dörfern unterbrochen haben. Nur 24 Stunden später erklärte Bahrain, eine iranische Drohne habe materielle Schäden an einer seiner Entsalzungsanlagen nahe Muharraq verursacht.
Die sechs Golfstaaten – Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate – gehören zu den wasserärmsten Ländern der Welt und sind stark auf Entsalzung angewiesen, um den Bedarf ihrer zusammen mehr als 62 Millionen Einwohner zu decken.
In dieser visuellen Analyse zeigt Al Jazeera, wie abhängig die Region von Entsalzung ist, wie viel Wasser jährlich produziert wird und wie verschiedene Entsalzungsverfahren funktionieren.
Der Golf hat keine dauerhaften Flüsse
Die Golfstaaten sind Wüsten ohne dauerhafte Flüsse. Zwar fehlen ihnen Flüsse, doch es gibt saisonale Wasserläufe, sogenannte Wadis, die bei seltenen Regenfällen Wasser führen.
Diese Länder sind hauptsächlich auf Grundwasser und Entsalzung angewiesen, um ihre schnell wachsenden Städte, Industriegebiete und landwirtschaftlichen Flächen mit Wasser zu versorgen.
Die untenstehende Karte zeigt die wichtigsten Flüsse und Wasserwege in den Gebieten rund um den Golf.

7,2 Billionen Liter aus Entsalzung
Die Golfstaaten produzieren etwa 40 Prozent des weltweit entsalzten Wassers und betreiben mehr als 400 Entsalzungsanlagen entlang ihrer Küsten.
Die von den Vereinten Nationen festgelegte Schwelle für absolute Wasserknappheit liegt bei 500 Kubikmetern pro Kopf und Jahr.
Mit einem durchschnittlichen Anteil an natürlichem Süßwasser von nur 120 Kubikmetern pro Kopf und Jahr sind die Golfstaaten daher stark auf Entsalzung angewiesen, um die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage zu schließen.
Laut einem Bericht des GCC Statistical Center aus dem Jahr 2023 produzierten die sechs Golfstaaten 7,2 Milliarden Kubikmeter beziehungsweise rund 7 200 Milliarden Liter Süßwasser durch Entsalzung. Dieses Volumen entspricht etwa 122 Kubikmetern pro Kopf und Jahr oder rund 334 Litern pro Tag. Ihre gesamte installierte Kapazität ist jedoch deutlich höher und wird auf 26,4 Milliarden Kubikmeter jährlich geschätzt.
Eine Milliarde Kubikmeter entspricht 1 000 Milliarden Litern.
Das größte und bevölkerungsreichste Land ist Saudi-Arabien mit 37 Millionen Einwohnern. Es produzierte im Jahr 2023 drei Milliarden Kubikmeter entsalztes Wasser, gefolgt von den Vereinigten Arabischen Emiraten mit 1,9 Milliarden Kubikmetern, Kuwait mit 0,8 Milliarden Kubikmetern, Katar mit 0,7 Milliarden Kubikmetern, Oman mit 0,5 Milliarden Kubikmetern und Bahrain mit 0,3 Milliarden Kubikmetern.
Das größte und bevölkerungsreichste Land ist Saudi-Arabien mit 37 Millionen Einwohnern. Es produzierte im Jahr 2023 drei Milliarden Kubikmeter entsalztes Wasser, gefolgt von den Vereinigten Arabischen Emiraten mit 1,9 Milliarden Kubikmetern, Kuwait mit 0,8 Milliarden Kubikmetern, Katar mit 0,7 Milliarden Kubikmetern, Oman mit 0,5 Milliarden Kubikmetern und Bahrain mit 0,3 Milliarden Kubikmetern.

Abhängigkeit der Golfstaaten von Entsalzung
Geringe Niederschläge, das Fehlen dauerhafter Flüsse und die Erschöpfung der Grundwasserreserven haben dazu geführt, dass natürliche Süßwasserressourcen für die schnell wachsenden Bevölkerungen der Golfstaaten nicht ausreichen.
Ohne Entsalzung wäre die Versorgung mit Trinkwasser sowie Wasser für Industrie und Landwirtschaft nicht aufrechtzuerhalten. Laut Daten des GCC Statistical Centre zur Wasserproduktion und -nutzung ergibt sich folgende Abhängigkeit von Entsalzung für die Gesamtwasserversorgung in den einzelnen Ländern:

Katar
Mit 61 Prozent ist Katar das am stärksten von Entsalzung abhängige Land der Golfstaaten. Etwa 22 Prozent seiner gesamten jährlichen Wasserversorgung von 1,1 Milliarden Kubikmetern stammen aus Grundwasser und 18 Prozent aus Regenwasser. Beim Trinkwasser ist Katar jedoch nahezu vollständig auf Entsalzung angewiesen, die mehr als 99 Prozent der Versorgung für seine 3,2 Millionen Einwohner ausmacht.
Bahrain
Bahrain ist mit 59 Prozent das zweitabhängigste Land von entsalztem Wasser. Von seiner gesamten jährlichen Wasserversorgung von 0,5 Milliarden Kubikmetern stammen 59 Prozent aus Entsalzung. Beim Trinkwasser steigt dieser Anteil auf mehr als 90 Prozent. Zusätzlich stammen 32 Prozent aus Grundwasser und 11 Prozent aus Regenwasser für die 1,6 Millionen EinwohnerKuwait
Kuwait folgt mit 47 Prozent seiner jährlich genutzten 1,7 Milliarden Kubikmeter Wasser aus Entsalzung, während 51 Prozent aus Grundwasser stammen und der Rest aus Regenwasser.
Die Vereinigten Arabischen Emirate
Die VAE haben eine relativ ausgewogene Mischung: 41 Prozent ihres Wassers stammen aus Entsalzung und 46 Prozent aus Grundwasser, während der Rest aus Regenwasser und aufbereitetem Abwasser kommt. Insgesamt ergibt dies 4,8 Milliarden Kubikmeter jährlich für 11,5 Millionen Einwohner.
Oman
Oman produziert 23 Prozent seiner gesamten jährlichen Wassermenge von 2,2 Milliarden Kubikmetern durch Entsalzung für seine 4,7 Millionen Einwohner. 69 Prozent stammen aus Grundwasser, der Rest aus Regenwasser und aufbereitetem Abwasser.
Saudi-Arabien
Saudi-Arabien produziert mehr entsalztes Wasser als jedes andere Land, ist jedoch mit 18 Prozent seines Gesamtverbrauchs am wenigsten von Entsalzung abhängig. Stattdessen deckt es 79 Prozent seines Wasserbedarfs durch Grundwasser, während der Rest der insgesamt 17,3 Milliarden Kubikmeter jährlich aus Regenwasser stammt.
Wie Entsalzung funktioniert
Entsalzung ist der Prozess, bei dem Salz und Mineralien aus Meerwasser entfernt werden, um es für den menschlichen Gebrauch und die Bewässerung geeignet zu machen. Dies geschieht hauptsächlich durch thermische Destillation oder Umkehrosmose.

Historisch bestand die einzige Möglichkeit zur Entsalzung darin, Wasser zu kochen und den Dampf zu kondensieren, um Süßwasser zu gewinnen – genau so funktioniert die thermische Destillation.
Meerwasser wird in Entsalzungsanlagen gepumpt. Dort entfernen Filter zunächst Sand, Algen und Partikel, bevor das Wasser erhitzt wird, bis es zu Dampf wird, wobei Salz und Mineralien zurückbleiben. Der Dampf wird anschließend abgekühlt und kondensiert zu reinem destilliertem Wasser. Danach werden Mineralien hinzugefügt und das Wasser desinfiziert, um es trinkbar zu machen. Schließlich wird es in kommunale Leitungen gepumpt oder für Haushalte, Unternehmen und Industrie abgefüllt.
Die Umkehrosmose hingegen nutzt Hochdruckpumpen, um Meerwasser durch eine halbdurchlässige Membran zu pressen, die Salz und Mineralien zurückhält, während Wassermoleküle hindurchgelangen.
Diese Methode hat sich als die populärere Form der Entsalzung etabliert, da sie deutlich kostengünstiger ist, weniger Energie verbraucht und keine thermische Verschmutzung durch das Einleiten von heißem Wasser ins Meer verursacht.
Der US-amerikanische Energierealismus zahlt sich in der Iran-Krise aus
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WUWT, Gastautor Vijay Jayaraj
Der Iran-Krieg hat die Fragilität eines Großteils des globalen Energiesystems offengelegt. Jahrelanges politisches Theater, getarnt als Klimapolitik – die Verteufelung fossiler Brennstoffe und die Verherrlichung unzuverlässiger Wind- und Solarenergie – hat eine verlässliche Energieinfrastruktur zerstört.
Europa ist ein warnendes Beispiel für die Illusion des „Grünen“. EU-Politiker ignorierten die physikalische Realität, dass ein Stahlwerk an einem bewölkten, windstillen Tag nicht laufen kann, und veröffentlichten stattdessen eine Pressemitteilung zum Thema „Netto-Null“. Sie unterschätzten das Risiko, Volkswirtschaften von wenigen externen Lieferanten abhängig zu machen, und verschärften es noch, indem sie ihre eigenen Kohlebergwerke, Gasfelder und Atomkraftwerke stilllegten.
Deutschland schaltete zuverlässige Kernkraftwerke ab und beschleunigte die Stilllegung von Kohlekraftwerken. Außerdem ließ es die straflose Zerstörung der wichtigen Erdgaspipeline aus Russland zu, kaufte dafür LNG Gas aus USA zum vier- bis sechsfachen Preis – und verstärkte es seine Abhängigkeit von der schwankenden Wind- und Solarenergie.
Auch Großbritannien legte Kohlekraftwerke still und reduzierte die bedarfsgerechte Gaskapazität, indem es auf importiertes Flüssigerdgas (LNG) und Windkraftanlagen setzte, die zwar wetterabhängig, aber nicht bedarfsorientiert sind.
Die europäischen Gasspeicher lagen Anfang 2026 deutlich unter dem 10-Jahres-Durchschnitt. Die EU-Lagerbestände lagen im Januar bei unter 50 % ihrer Kapazität und sanken mit dem Ende des Winters auf etwa 21 %. Dies bietet kaum Spielraum für einen anhaltenden LNG-Ausfall. Die europäischen Erdgaspreise haben sich im Vergleich zu Ende Februar nahezu verdoppelt. Die Folge: Auch die Strompreise steigen sprunghaft an, die Industrie drosselt ihre Produktion, und die Haushalte müssen höhere Heiz- und Stromkosten tragen – was alle Produkte des täglichen Bedarfs ebenfalls verteuert – und das in Volkswirtschaften, die bereits unter der Inflation leiden.
Die Ironie besteht darin, dass die Europäische Kommission nun selbst zugibt, was Kritiker seit Jahren behaupten. In Paris bezeichnete Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die Entscheidung, die Kernenergie zu marginalisieren, als „strategischen Fehler“.
Asien steht vor ähnlichen Dilemmata, wo Klimaneutralitätsziele mit rasant steigender Nachfrage kollidiert. Indien und China, bevölkerungsreiche und ambitionierte Länder, haben Unsummen für Solaranlagen und Windkraftanlagen verschwendet, die ohne Sonne und Wind ungenutzt bleiben. Man stelle sich vor, diese Gelder wären in den Aufbau von Reserven an fossilen Brennstoffen oder den Ausbau der Kernkraftwerke investiert worden.
Thailand, die Philippinen und Vietnam haben sich dem Ziel der Klimaneutralität verschrieben. Ihre Regierungen ignorierten dabei die eklatanten Energielücken, die durch die anhaltende Krise offengelegt wurden. Viele südostasiatische Länder haben inzwischen Maßnahmen zur Eindämmung des Öl- und Gasverbrauchs ergriffen, darunter ein Exportstopp für Erdölprodukte und die Anordnung von Homeoffice für ihre Bürger.
Berichten zufolge bemüht sich Thailands staatlicher Öl- und Gaskonzern fieberhaft um die Sicherung von Lieferungen, während Bangladesch gezwungen ist, Notlieferungen zu Preisen zu kaufen, die mehr als doppelt so hoch sind wie die im Januar gezahlten. Indische und vietnamesische Abnehmer haben Ausschreibungen für schnelle Lieferungen veröffentlicht, die jedoch unberücksichtigt blieben.
In ganz Indien kommt es zu Engpässen bei Flüssiggasflaschen. Hotels und Restaurants kämpfen ums Überleben, da der Flaschenmangel den Gastgewerbesektor lahmlegt. Kaum beachtet wird dabei, dass Energieknappheit in Asien, Afrika und Lateinamerika seit Langem katastrophale Folgen für Milliarden von Menschen hat.
Wenn Flüssiggasflaschen knapp und teuer werden, greifen arme Haushalte wieder auf Holz und Dung zum Heizen und Kochen zurück, was zu verrauchter Raumluft führt. Wenn Fabriken keine zuverlässige Stromversorgung gewährleisten können, gehen Arbeitsplätze verloren und die Armut verschärft sich.
Ausnahme in den USA: Standhaftigkeit inmitten des Chaos
Die einzige große Volkswirtschaft, die mit einem Puffer in diese Krise geht, sind die Vereinigten Staaten. Die USA verfügen über eine massive inländische Öl- und Gasproduktion, ein direktes Erbe eines zehnjährigen Rekordwachstums der heimischen Förderung, das sich während der ersten Amtszeit Trumps dramatisch beschleunigte.
Die US-Energieinformationsbehörde (EIA) prognostiziert in ihrem jüngsten Kurzfrist-Energieausblick für 2026 eine durchschnittliche US-Rohölproduktion von rund 13,5 Millionen Barrel pro Tag. Dies läge nur geringfügig unter dem Niveau von 2025, nach mehreren Jahren des Wachstums und Rekordproduktion. Für Erdgas erwartet die EIA einen Anstieg der Produktion von etwa 107–108 Milliarden Kubikfuß pro Tag (bcfd) im Jahr 2025 auf 109–110 bcfd im Jahr 2026, was einen neuen Rekord bedeuten würde .
Durch die Befürwortung von Fracking, Horizontalbohrungen und vernünftigen Regulierungsmaßnahmen erschlossen die USA das Potenzial des Perm-Beckens und anderer Schiefergasvorkommen. Sie stellten eine vernünftige Energiewirtschaft über apokalyptische Klimawarnungen.
Dieser eklatante Gegensatz zwischen der amerikanischen Widerstandsfähigkeit und dem europäischen Zusammenbruch ist eine wichtige Lehre für die Entwicklungsländer. Die nationale Sicherheit darf nicht von Launen des Wetters oder der Zustimmung von Klimaaktivisten in europäischen Hauptstädten abhängen.
Die aktuelle Krise beweist etwas Einfaches: Energiesicherheit beruht auf der Fähigkeit, physische Rohstoffe – Öl, Gas, Kohle und Uran – in Zeiten geopolitischer Krisen zu sichern. Europa und weite Teile Asiens haben ihre Zukunft stattdessen auf Parolen gestützt.
Ursprünglich veröffentlicht in The Daily Signal am 15. März 2026 .
Vijay Jayaraj ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der CO2 Coalition in Fairfax, Virginia. Er besitzt einen Master-Abschluss in Umweltwissenschaften von der University of East Anglia und einen Postgraduierten-Abschluss in Energiemanagement von der Robert Gordon University, beide in Großbritannien, sowie einen Bachelor-Abschluss in Ingenieurwesen von der Anna University in Indien. Zuvor war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Changing Oceans Research Unit der University of British Columbia in Kanada tätig.
https://wattsupwiththat.com/2026/03/17/us-energy-realism-pays-off-in-iran-crisis/
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München leuchtet: Jung, Grün, Schwul!
Von WOLFGANG HÜBNER | Bei der Oberbürgermeisterwahl im München am Sonntag wurde das nüchterne Urteil des von mir geschätzten Hans-Jürgen Geese (anderweltonline.de) nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg eindrucksvoll bestätigt, wonach wieder einmal bewiesen wurde, „dass das deutsche Volk momentan nicht überlebensfähig“ sei. Wie anders soll man ein Geschehen bewerten, in dem mitten in Deutschlands Abstieg und unter dunkelsten weltpolitischen Wolken in der drittgrößten deutschen Stadt ein 35-jähriger Grüner, der sich als bekennender Schwuler auch gern „Bürgaymeister“ nennen lässt, die Wahl mit deutlichem Abstand vorm ausgelaugten SPD-Amtsinhaber gewinnt?
Um letzteren ist es übrigens keineswegs schade. Denn in der Zeit von Dieter Reiter war München, einst die Hauptstadt der NS-Bewegung, noch vor Berlin und Hamburg zur Zentrale des ‚antifaschistischen‘ Luxuswiderstands geworden. Hundertausende wohlstandsverwahrloste Einwohner ließen sich immer wieder zu Märschen und Kundgebungen mobilisieren, wenn Reiter, die Grünen und Linken ihre großstädtische Voralpenidylle in Gefahr vor hysterisch eingebildeten rechten Tendenzen in Deutschland wähnten.
Bei solchen Gelegenheiten war übrigens der CSU-Großsprecher Markus Söder regelmäßig untergetaucht oder ließ seine notorisch erfolglose örtliche Parteifiliale sogar fröhlich mitmarschieren. Mit solchen Weicheiern, die bürgerlich zu nennen der Anstand verbietet, war selbstverständlich kein Kandidat aufzutreiben, der dem „Bürgaymeister“ Paroli hätte bieten wollen oder können. Es ist die Feigheit, Dummheit und Kläglichkeit derer, die sich bürgerlich oder gar konservativ nennen, die solche Karrieren wie der des mit einem jungen Mann verlobten Grünen möglich macht.
„München leuchtet“ hat einst Thomas Mann ironisch seine Beziehung zu der Stadt, in der er lange lebte, in einer Novelle beschrieben. Als nur noch das Hakenkreuz leuchtete, musste er flüchten. Mit dem neuen „Bürgaymeister“ soll die Millionenstadt nun grellgrün mitten im schwarzen CSU-Meer mit immer mehr blauen AfD-Flecken leuchten. Die Mehrheit der Wähler, die ihre Stimme abgaben, findet das bestimmt unheimlich geil. Und wie innig doch der Gewählte am Wahlabend auf offener Bühne seinen Verlobten küsst: Das zeigt der ganzen Welt, wie seltsam toll dieses Deutschland ist!

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ legte 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Hübner ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar. Seine politische Biographie „Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“ ist im Engelsdorfer-Verlag, 226 Seiten, ISBN 978-3-69095-029-9, 24,80 Euro, erschienen.
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