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BGH-Urteil: Migranten dürfen bei Wohnungsvergabe nicht benachteiligt werden

In letzter Instanz hat der Bundesgerichtshof (BGH) in dieser Woche mit einem Grundsatzurteil (Az. I ZR 129/25) die Rechte von Ausländern und Migranten bei der Wohnungssuche gestärkt. Wenn ein Immobilienmakler Wohnungssuchende wegen ihrer Herkunft benachteiligt, haftet er dafür.
Konkret ging es um einen Fall aus dem Jahr 2022. Eine Wohnungssuchende hatte sich unter Nennung ihres pakistanischen Vor- und Nachnamens mehrfach per Internetformular bei einem Maklerbüro gemeldet und um Besichtigungstermine für Wohnungen gebeten. Doch auf jede Anfrage erhielt die Muslimin eine Absage. Daraufhin probierte sie es mit identischen Angaben zu Einkommen, Haushaltsgröße und Beruf über das Internetformular des Maklers – nur die Namensangaben änderte sie in typisch deutsche Namen wie „Schneider“ oder „Schmidt“. Prompt erhielt sie jeweils Zusagen für eine Wohnungsbesichtigung.
Das Maklerbüro muss der Wohnungssuchenden nach deren Klage jetzt 3.000 Euro Entschädigung zahlen.
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Jan Feser (AfD): Mehr als drei Millionen Arbeitslose sind direkte Folge völlig verfehlter Ideologie-Politik!

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Januar mit nunmehr 3.085.000 auf den höchsten Stand seit 12 Jahren gestiegen. Der hessische AfD-Bundestagsabgeordnete Jan Feser, stellvertretender Leiter des Bundesfachausschuss der AfD „Wirtschaft & Soziales“, sieht einen ziemlich klaren Zusammenhang: „Die desaströse Energie- und Wirtschaftspolitik der Bundesregierung verfehlt ihre Wirkung offenkundig nicht. Das Überschreiten der Arbeitslosenzahl von drei Millionen ist unmittelbare Folge dieser völlig verfehlten Politik.“
Aus Fesers Sicht schließt sich mit den neuen Arbeitslosenzahlen eine Kausalkette: „Infolge ideologisch motivierter Maßnahmen der sogenannten Klimapolitik explodieren die Energiepreise. Damit verlieren Firmen und Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit – und damit letztlich ihre Arbeitnehmer. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen sind somit der Fehlleistungsnachweis einer gegen die Interessen unseres Landes gerichteten Politik, verursacht durch CDU/CSU, SPD und Grüne.“
Die von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen sehen sich nach Fesers Worten zusätzlich zu ihrem Unglück einem desolaten Sozialstaat ausgesetzt, der auf ihre Unterstützung „bestenfalls teilweise vorbereitet ist“. Reserven für das Kurzarbeitergeld seien kaum noch vorhanden. „Und mit jeder Firmenpleite und jedem Arbeitslosen mehr steigen die ohnehin schon überbordenden Kosten in der Arbeitslosenversicherung und der Grundsicherung mehr und mehr. So wird der Sozialstaat sehenden Auges an die Wand gefahren“, erklärte der AfD-Politiker.
Feser weiter: „Die AfD-Fraktion fordert, endlich Ernst zu machen mit einer massiven Senkung der Energiepreise und mit einer grundlegenden Reform des Sozialstaates. Dass die Regierung Merz dies leisten kann und will, ist evident nicht der Fall.“
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Geld für „Dekarbonisierung“ ist genauso nutzlos wie Fitnessstudio-Mitgliedschaften und Garantie-Verlängerungen.

Fast jeder von uns ist schon einmal Opfer von Betrügereien, Schwindeleien oder sogar gut gemeinten Projekten geworden, die nicht die Ergebnisse gebracht haben, die für das ausgegebene Geld versprochen worden waren.
So hat das neue Jahr zweifellos den jährlichen Ansturm auf Fitnessstudio-Mitgliedschaften von Amerikanern mit sich gebracht, die überzeugt sind, dass sie ihre über die Feiertage zugenommenen Pfunde wieder loswerden und wieder in Form kommen werden. Oder da ist diese erweiterte Garantie, die uns für ein großes Küchengerät aufgeschwatzt wurde, das nur kaputtgehen würde, wenn man es vom Dach eines 10-stöckigen Gebäudes fallen lassen würde. Wie sieht es mit den hohen monatlichen Gebühren für einen Streaming-Dienst aus, damit wir die eine Serie genießen können, die wir wirklich sehen wollen?
Immer wieder ziehen die Amerikaner den kürzeren und zahlen viel zu viel für Dienstleistungen, die nie halten, was sie versprechen. Nirgendwo wird das deutlicher als bei dem jahrzehntelangen Klimaschwindel, der eine Revolution in der Energiebranche versprach, um uns alle vor dem Aussterben zu retten.
In einer kürzlich erschienenen Kolumne legt William Murray, ehemaliger Chef-Redenschreiber der Umweltschutzbehörde EPA und ehemaliger Herausgeber von RealClearEnergy offen, wie weit die Versprechen der linksradikalen Umweltschützer hinter ihren Zusicherungen zurückblieben. Murray weist darauf hin, dass (laut seiner Quelle) in den letzten Jahrzehnten 20 Billionen Dollar – 20 Billionen Dollar! – vor allem von den USA und Europa ausgegeben wurden, um die Weltwirtschaft zu „dekarbonisieren”. Murray merkt an, dass diese Ausgaben „fast dem gesamten aktuellen Wert des amerikanischen BIP entsprechen”.
Das Ergebnis? „Der Verbrauch von Kohlenwasserstoffen stieg trotzdem weiter. Das einzige, was erreicht wurde, war eine winzige Reduzierung des Anteils von Kohlenwasserstoffen an der gesamten Energieversorgung um nur 2 %. Einfach ausgedrückt: Da der Energie-Kuchen größer wurde und alle Formen der Energieversorgung zunahmen, hatten Kohlenwasserstoffe am Ende einen etwas geringeren Anteil an einem größeren Kuchen.“
Wenn eine derart erbärmliche Kapitalrendite in einem anderen Lebensbereich erzielt worden wäre, wären die Unternehmen, die dieses Vorhaben vorangetrieben haben, bankrott gegangen und ihr Ruf wäre ruiniert gewesen. Aber die „Klimakämpfer“ werden nur noch mutiger.
Haben erneuerbare Energien nicht große Fortschritte gemacht? Das lesen wir zumindest in den Mainstream-Medien, welche die Aussagen der Branche für erneuerbare Energien nachplappern. Aber lesen Sie sich einmal die vorsichtige Wortwahl der meisten Befürworter erneuerbarer Energien durch, wenn sie mit den Fortschritten prahlen.
Beispielsweise veröffentlichte das Renewable Energy Institute einen Artikel mit der Überschrift [übersetzt] „Erneuerbare Energien machen 2024 90 % der Stromerzeugung in den USA aus”. Wow! Die Details waren jedoch etwas weniger beeindruckend, denn es wurde klargestellt, dass „erneuerbare Energien laut einer Untersuchung der SUN DAY Campaign unter Verwendung von Daten der Federal Energy Regulatory Commission (FERC) fast 90 % der gesamten zusätzlichen Stromerzeugungskapazität der USA in den ersten drei Quartalen des Jahres 2024 ausmachten”.
Auf den ersten Blick könnten Leser, die den Text nicht sorgfältig lesen – oder sich nur auf die Überschrift verlassen –, denken, dass erneuerbare Energien in den ersten drei Quartalen 2024 90 Prozent der gesamten Stromerzeugung ausmachten. Das ist natürlich nicht der Fall. Der Artikel behauptete lediglich, dass 90 Prozent „der gesamten zusätzlichen Stromerzeugungskapazität der USA” aus erneuerbaren Energien stammten.
Tatsächlich berichtet die US-Energy Information Administration: „Im Jahr 2024 erzeugten die Vereinigten Staaten laut den Daten unseres Monthly Energy Review eine Rekordmenge an Energie. Die gesamte Energierzeugung der USA belief sich 2024 auf mehr als 103 Billiarden British Thermal Units, was einer Steigerung von 1 % gegenüber dem bisherigen Rekord aus dem Jahr 2023 entspricht.“ Mit anderen Worten: Die Branche der erneuerbaren Energien beansprucht 90 % des 1 %igen Zuwachses für sich (zumindest in den ersten drei Quartalen). Gut.
In Wirklichkeit waren die wichtigsten Energiequellen im Jahr 2024 weiterhin Erdgas und Flüssiggas (zusammen 47 %), Rohöl (27 %) und Kohle (10 %). Tatsächlich stiegen die Erdgasflüssigkeiten (9 % der gesamten Energieproduktion, wenn sie separat betrachtet werden) gegenüber 2023 um 7 %.
„ Die inländische NGPL-Produktion ist seit 2005 jedes Jahr gestiegen, weil die Erdgasproduktion und die Verarbeitungskapazitäten in den USA zugenommen haben“, heißt es in dem Bericht. Unterdessen machten alle „erneuerbaren Energien“ (Holz, Abfall, Wind, Sonne, Geothermie) zusammen die restlichen 16 % der gesamten in den USA erzeugten Energie aus. Wind trug etwas mehr als 1,5 % zur gesamten Energieerzeugung bei, Solarenergie etwas mehr als 1 %.
Hier ist der Clou: Selbst eine Kapazitätssteigerung von nur 1 % zwischen 2023 und 2024 bedeutete, dass die USA eine Rekordkapazität an Gesamtenergie erzeugten. Allerdings bietet die durch Wind- und Sonnenenergie erzeugte Stromkapazität „fast keine Zuverlässigkeit für das Stromnetz“.
Das sagen Mitch Rolling und Isaac Orr vom Substack „Energy Bad Boys“, die darauf hinweisen, dass „Wind- und Solarkapazität aufgrund ihrer Unbeständigkeit nicht mit regelbarer Kapazität gleichzusetzen ist. Unbeständige Generatoren sind aus mehreren Gründen regelbaren Ressourcen unterlegen, vor allem aber, weil die Betreiber nicht kontrollieren können, wann sie Strom erzeugen und wann nicht.“
Ein Beispiel: „Obwohl mehr Kapazitäten als je zuvor installiert sind, ist die zuverlässige Kapazität in PJM (der regionalen Übertragungsorganisation für Pennsylvania, New Jersey und Maryland) seit 2016 tatsächlich um 2 Gigawatt (GW) von 198 GW auf 196 GW zurückgegangen und liegt seit dem Höchststand der festen Kapazität im Jahr 2018 um 6,8 GW niedriger. Dies geschieht zu einer Zeit, in der die Spitzennachfrage laut Daten des EIA Hourly Electric Grid Monitor im Jahr 2025 mit über 160 GW neue Rekorde erreicht hat.“
Die 20 Billionen Dollar teuren Investitionen in die „Dekarbonisierung” in den USA und Europa sind kläglich gescheitert. Es wäre eine sinnvollere Verwendung von Steuergeldern, wenn die Regierungen jedem Bürger eine lebenslange Mitgliedschaft im Fitnessstudio subventionieren würden. Dann gäbe es zumindest eine geringe Chance auf eine gewisse Rendite.
[Hervorhebung vom Übersetzer]
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
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Aufrecht und mutig: Stefan Niehoff plötzlich verstorben
(David Berger) Stefan Niehoff ist tot. Er starb heute (31. Januar) an den Folgen eines Schlaganfalls. Niehoff war bundesweit bekannt geworden durch die sogenannte „Schwachkopf-Affäre“. In einer Zeit, in der Gratismut als Heldentum gefeiert wird und echter Mut und Freisinn vor Richterstühlen landen, wurde Niehoff wider Willen zu einem über Deutschland hinaus bekannten Helden der […]
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Bosch-Chef jammert über Verbrenner-Aus – und betet doch weiter am Klimaaltar
Bosch-Chef Stefan Hartung kritisiert das Pseudo-Verbrenner-Aus als zu wenig tiefgreifend. Doch an der Klimawahnpolitik hält er weiterhin fest. Ein weiteres Beispiel dafür, warum sich am Ende in Sachen Deindustrialisierung doch nichts ändern wird.
Stefan Hartung gibt sich plötzlich als Warner. Der Bosch-Chef malt düstere Bilder von Stellenabbau, Deindustrialisierung und einem ausgehöhlten Industriestandort Europa. Doch wer genauer hinhört, merkt schnell: Das ist kein Bruch mit der ideologischen Linie aus Brüssel, sondern lediglich ein leises Räuspern innerhalb derselben Glaubensgemeinschaft. Hartung zweifelt nicht am Dogma, sondern nur an dessen Geschwindigkeit. Die Klimareligion selbst stellt er nicht infrage – er fordert lediglich eine mildere Liturgie.
Bosch hat in Deutschland bereits 6.500 Stellen gestrichen, europaweit 11.000, weltweit könnten weitere 13.000 folgen. Das sind reale Existenzen, die im Namen der “Transformation” geopfert werden. Hartung weist zwar darauf hin, dass die Elektromobilität zwangsläufig weniger Arbeitsplätze schafft, weil E-Autos einfacher aufgebaut seien und weniger Teile benötigen. Doch anstatt den Systemfehler (unter anderem auch den nicht zu stemmenden Ressourcenbedarf dafür) zu benennen, bleibt er brav innerhalb des vorgegebenen Rahmens. Das Ziel wird nicht hinterfragt, nur der Weg dorthin soll etwas sozialverträglicher gepflastert werden.
Besonders entlarvend ist Hartungs Umgang mit dem Verbrenner-Aus. „Das Ende ist das nicht“, sagt er – und meint damit: Der Verbrennungsmotor darf weiterexistieren, solange er zuvor durch CO₂-Quoten, Biokraftstoffe und E-Fuels moralisch reingewaschen wird. Auch hier kein Abschied vom Klima-Glauben, sondern lediglich ein Ablasshandel. Der Verbrennungsmotor darf leben, wenn er quasi Buße tut.
Dass sich inzwischen auch BMW und Mercedes für eine Kurskorrektur aussprechen, zeigt vor allem eines: Der wirtschaftliche Druck ist nicht mehr wegzudiskutieren. Der Verlust von Know-how, industrieller Substanz und qualifizierten Arbeitsplätzen ist längst Realität. Doch selbst die Absenkung der ohnehin unsinnigen CO2-Ziele von 100 auf 90 Prozent, wie sie die EU-Kommission vorschlägt, bleibt reine Symbolpolitik. Diese 10 Prozent ändern nämlich gar nichts.
Fast schon grotesk wirkt Hartungs Warnung vor einer überzogenen Industriepolitik. Handelskonflikte, Abschottung, geopolitische Spannungen – all das schade der Wettbewerbsfähigkeit, mahnt der Bosch-Chef. Doch genau diese Entwicklung ist die direkte Folge jener grünen Planwirtschaft, der sich auch Hartung bislang loyal untergeordnet hat. Wer die chinesische Konkurrenz fürchtet, sollte vielleicht darüber nachdenken, warum Europa seine eigene Industrie freiwillig stranguliert, während andere Länder die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbessern.
Bosch selbst ist das beste Beispiel für diesen Widerspruch. Die Gewinne brechen ein, Werke schließen, betriebsbedingte Kündigungen werden salonfähig. Gleichzeitig spricht Hartung von Wachstumschancen in Klimatechnik, E-LKW und automatisiertem Fahren – den üblichen Heilsversprechen der Transformationsindustrie. Deutschland habe Potenzial, sagt er, wenn Politik und Industrie an einem Strang zögen. Übersetzt heißt das: Wenn alle weiter an dasselbe Dogma glauben, nur mit etwas weniger Tempo.
Solange selbst Industrielenker dieses Formats nicht bereit sind, die Klimareligion grundsätzlich infrage zu stellen, wird Europas industrielle Basis weiter schrumpfen. Denn ein Zug, der auf den Abgrund zurast, wird trotzdem abstürzen, auch wenn man die Geschwindigkeit reduziert, nicht jedoch den Kurs ändert.
Linksterrorismus – Die lange Spur politischer Gewalt in Deutschland! | Felix Dirsch

Linksextremisten zünden Häuser an, legen Kraftwerke lahm und terrorisieren Andersdenkende – und die Altparteien? Schweigen oder solidarisieren sich sogar! Während Medien verharmlosen, wächst die Bedrohung täglich weiter – bis tief in die Mitte der Gesellschaft. Die Antifa agiert im Windschatten des „Kampfs gegen rechts“ – mit Rückendeckung aus Ministerien und Steuermillionen für NGOs.
Eine Analyse des Publizisten Prof. Dr. phil. Felix Dirsch.
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Die Regierung fliegt Mörder ein – und keinen interessiert es
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Die Regierung fliegt Mörder ein – und keinen interessiert es
Der Hamburger U-Bahn-Mord durch einen nach Deutschland eingeflogenen Südsudanesen lässt die politisch Verantwortlichen komplett kalt. Das ist brutal ehrlich, weil sie wissen, dass sie damit durchkommen.
Peter Tschentscher (SPD) schweigt. Kein einziges Wort ist dem Hamburger Bürgermeister bisher zur Ermordung einer 18jährigen in einem U-Bahnhof der Hansestadt durch einen Südsudanesen (JF berichtete) über die Lippen gekommen. Täter und Opfer kannten sich nicht. Die junge Frau war zur falschen Zeit am falschen Ort, wie es dann nach solchen Taten gerne heißt. Aber hätte es sie nicht getroffen, dann wohl jemand anders.
Es ist schon bemerkenswert, mit welcher Gleichgültigkeit über die Horror-Tat von Wandsbek hinweggegangen wird. Wann ist es eigentlich normal geworden, daß eingeflogene Migranten hier Menschen vor Züge zerren? Wann ist es den Politikern egal geworden? Bisher gab es wenigstens ein paar, natürlich nicht ernst gemeinte, Kondolenzschreiben der politisch Mitverantwortlichen. Oft garniert mit nicht eingehaltenen Versprechen, jetzt doch etwas zu ändern.
Auch in Berlin interessiert es keinen
Auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) schweigt. Er könnte der Öffentlichkeit ja mal mitteilen, warum es die Bundesrepublik Deutschland für nötig befunden hat, den südsudanesischen Killer nach Deutschland einzufliegen. Was hat ihn dafür qualifiziert? Wer gab grünes Licht für die Aufnahme? Und was hat man eigentlich geglaubt, was der Mann dann hier so treibt?
Daß der Kanzler sich zu so einer Tat äußert, hatte wohl niemand ernsthaft erwartet. Wäre die Tat im Ausland passiert und der Täter ein Rechtsextremist, ok, dann vielleicht. Aber eine aus dem Leben gerissene 18jährige im Herzen Deutschlands läßt offenbar bei keinem Regierungsmitglied noch die Suppe kalt werden.
Warum fliegt die Regierung Mörder ein?
Nun ermittelt in Hamburg eine Mordkommission. Ermittelt werden die genauen Tatumstände. Nicht ermittelt werden wird natürlich, wieso es wirklich so weit kommen konnte. Gab es schon vor der Einreise Anzeichen, dass es vielleicht gar keine gute Idee ist, diesen Südsudanesen aus einem afrikanischen – wie es heute so schön heißt – „Shithole“ in ein noch halbwegs zivilisiertes Land wie Deutschland einzufliegen? Warum lief der überhaupt noch auf freiem Fuß herum, nachdem er einen Polizisten attackiert hatte? Das wird natürlich nicht ermittelt.
Das Schweigen ist auf eine gewisse Art und Weise brutal. Weil es die ganze Kaltherzigkeit einer politischen Klasse offenbart, die gar nicht mehr so tut, als würde sie die Folgen ihrer Politik interessieren. Und es ist brutal ehrlich. Weil sie wissen, daß sie damit durchkommen.
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Raketen-Tunnel: Macht Teheran die Straße von Hormus dicht?
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Raketen-Tunnel: Macht Teheran die Straße von Hormus dicht?
Teheran hat erklärt, die Straße von Hormus werde im Falle eines Angriffs durch die USA nicht mehr sicher bleiben. Der US-Flugzeugträger USS Abraham Lincoln ist bereits mit mehreren Begleitschiffen in der Region eingetroffen. Washington hat zudem zusätzliche Kampfjet-Staffeln in die Region verlegt.
von Manfred Ulex
Iran hat ein umfangreiches Netzwerk von Unterwasser-Raketentunneln vorgestellt, in denen sich Hunderte Marschflugkörper befinden sollen. Teheran erklärte, die Straße von Hormus werde im Falle eines Angriffs durch die USA nicht mehr sicher bleiben. Die Präsentation erfolgte vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen zwischen Teheran und Washington.
This is reportedly an📷 Iranian underwater bunker, located deep beneath seabed in Persian Gulf where thousands of anti-ship missiles are reportedly being deployed. pic.twitter.com/kO8sydsApD
— Peoples Chronicles (@PChroniclesNG) January 27, 2026
In einer im iranischen Staatsfernsehen gezeigten Aufnahme führte der Kommandeur der Marine der Revolutionsgarde (IRGC), Alireza Tangsiri, durch die weitläufigen unterseeischen Raketenanlagen und zeigte eine Reihe von einsatzbereiten Flugkörpern. Tangsiri erläuterte, die Tunnel seien entwickelt worden, um US-Kriegsschiffe im Persischen Golf und im Seegebiet des Golfs von Oman zu konfrontieren.
Die Vorstellung der Tunnel erfolgte gleichzeitig mit offenen Warnungen der iranischen Marine, die Schifffahrt durch die Straße von Hormus stören zu können – einer strategisch extrem wichtigen Wasserstraße, durch die ein erheblicher Teil des weltweiten Ölhandels verläuft.
Mohammad Akbarzadeh, politischer Stellvertreter der IRGC-Marinekräfte, erklärte, Iran übe “vollständige Dominanz” über die Straße von Hormus aus der Luft, am Boden und unter Wasser aus. Er sagte, Teheran könne Schiffe in Echtzeit überwachen. Ihre Sicherheit hänge von Entscheidungen ab, die in Teheran getroffen würden.
Weiter warnte Akbarzadeh, dass Nachbarstaaten im Fall eines Angriffs auf Iran als feindlich betrachtet würden, sollte ihr Luftraum, Land oder Hoheitsgewässer für einen solchen Einsatz genutzt werden. Iran sah während des zwölftägigen Krieges der USA und Israels gegen die Islamische Republik im Juni von einer Blockade der Meerenge ab, hat jedoch wiederholt gewarnt, dass dies bei einem künftigen Angriff auf das Land eine mögliche Option sein könnte.
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi wird am Freitag zu Gesprächen in der Türkei erwartet. Das Ziel der Treffen ist es, einen US-Angriff und eine anschließende regionale Eskalation zu verhindern.
Teheran hat die Golfstaaten und Ankara gewarnt, dass es zwar keinen Krieg anstrebe, im Falle eines Angriffs jedoch US-Militärstützpunkte in der gesamten Region ins Visier nehmen werde.
Der US-Flugzeugträger USS Abraham Lincoln ist inzwischen mit mehreren Begleitschiffen in der Region eingetroffen. Washington hat zudem zusätzliche Kampfjet-Staffeln in die Region verlegt.
US-Präsident Donald Trump erklärte Anfang dieser Woche, eine “wunderschöne Armada” sei auf dem Weg in Richtung Iran. Zugleich forderte er die Islamische Republik auf, den US-Forderungen nachzugeben und an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Washington verlangte bisher von Teheran die Lieferung seines angereicherten Urans, eine Begrenzung des Raketenprogramms sowie die Einstellung der Unterstützung von Widerstandsgruppen in der Region.
Trump teilte in seinen jüngsten Äußerungen mit, dass er den Iranern zwei Forderungen gestellt habe: “Erstens, keine Atomwaffen. Und zweitens, hört auf, Demonstranten zu töten.” Offenbar sind die Verhandlungen über Themen wie das Raketenarsenal von Iran und deren Stellvertretern in der Region zunächst vom Tisch.
Trump tells me he has had conversations with Iranian officials in the last few days and he plans more. “We have a lot of very big, very powerful ships sailing to Iran right now. And it would be great if we didn’t have to use them. I told them two things; Number one no nuclear.… pic.twitter.com/jxTJFqcI8R
— Jennifer Jacobs (@JenniferJJacobs) January 30, 2026
Zugleich betonte Trump erneut die Stärke der USA. “Wir sind stark, wir sind finanziell mächtig und wir sind militärisch mächtig”, so der US-Präsident. “Wir haben gerade viele sehr große, sehr mächtige Schiffe, die in Richtung Iran fahren, und es wäre großartig, wenn wir sie nicht einsetzen müssten”, fügte der US-Präsident hinzu.
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Projekt Eiswurm: Amerikas geheime Stadt unter Grönlands Eispanzer
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Projekt Eiswurm: Amerikas geheime Stadt unter Grönlands Eispanzer
Offiziell galt das US-amerikanische Camp Century in Grönland als Forschungsstation. In Wirklichkeit aber war es ein streng geheimes militärisches Großprojekt.
Der Film ist bis heute auf Youtube zu sehen: “City under the ice” (“Stadt unter dem Eis”): 1961 gedreht, eine Reportage des amerikanischen Fernsehsenders CBS. Dessen Reporter Walter Cronkite war zu jener Zeit ein populäres Gesicht des US-amerikanischen TV-Journalismus.
Cronkite wagte sich für die Reportage selbst ins grönländische Eis und berichtete über spektakuläre Pläne der US-Armee. “Stadt unter dem Eis” handelt von dem Projekt “Camp Century”. Der Plot: bis zu 70 Grad unter null, Eisstürme mit Tempo 160 und ein Dutzende Meter mächtiger Eispanzer – widriger könnten die Umstände nicht sein, und doch können sie den amerikanischen Pioniergeist nicht stoppen.
Captain Thomas C. Evans leitete das Camp Century. Öffentlich sprach er von “Research” und “Development,”, von Forschung und Entwicklung.
Die Kameras zeigen schwere Pistenraupen und Motorschlitten, die vom US-Küstenstützpunkt Thule in Richtung Inselmitte ausrücken. Flaggen weisen den 240 Kilometer langen Weg durch das weiße endlos scheinende Nichts.
Die offizielle Version: Alles dient der Wissenschaft
Am Standort des Camps interviewt Cronkite den Kommandanten Captain Thomas C. Evans. Der spricht von “R” und “D”, “Research” und “Development,” von Forschung und Entwicklung also. Beidem diene das Projekt in der Arktis. Die Botschaft an den Zuschauer in den Vereinigten Staaten lautet: Wir sind zwar Soldaten, aber Camp Century hat keine militärische Bedeutung. “Wir sind hier im Dienst der Wissenschaft.”
Das war das offizielle Bild. So wurde es auch den Dänen, zu deren Königreich Grönland auch zu jener Zeit schon gehörte, erläutert. Und – zum Teil – stimmte das auch. Camp Century sollte mittels Eiskernanalyse die Klimageschichte der Erde erforschen. Es sollte die Glaziologie, die Wissenschaft von den Formen und Eigenschaften von Eis und Schnee, voranbringen sowie ergründen, ob und wie sich Gletscher bewegen.
Noch ein Ziel nennt Kommandant Evans während des Drehs: mehr über die Nutzung der noch jungen Kernenergie herauszufinden. Dazu solle im Camp ein kleiner Atomreaktor in Betrieb gehen, welcher den bis zu 200 Bewohnern als Wärme- und Stromlieferant das Leben im ewigen Eis erträglicher machen werde. Im Film sieht man die beiden Männer gemütlich auf dem Sofa liegen, beim Steakessen und Schallplattenhören.
Schneefräsen graben kilometerlange Korridore
Als der Film entstand, gab es die seit Mai 1959 erbaute Anlage in Form von Zelten und Containern oberirdisch bereits. Vermutlich hätte CBS für ein Containerdorf kein TV-Team nach Grönland entsandt. Aber das war eben noch nicht alles.
Nicht auf dem Eis sollte das Camp entstehen, sondern gemäß dem Filmtitel darunter. Schneefräsen Schweizer Herkunft – was der Film eigens erwähnt – sägten 21 teils hallengroße Korridore von drei Kilometer Länge acht Meter tief aus dem Eis. Darauf wurden Stahlbleche und zudem eine meterhohe Schneeschicht gepackt, sodass die Anlage komplett im Untergrund verschwand.
Eine in der Schweiz hergestellte Schneeräummaschine hebt den Hauptgraben für die unterirdische Stadt aus. Später wurden die Gräben mit Wellblechbögen ausgekleidet.
Ein gigantischer Aufwand für eine Forschungsstation. War es wirklich erforderlich, sich für wissenschaftliche Zwecke metertief und unsichtbar einzugraben? Tatsächlich war das wohl nur ein Teilaspekt, womöglich gar ein Täuschungsmanöver.
Denn hinter der Fassade von Camp Century als Wissenschafts- und Forschungszentrum existierte ein zweites Projekt. Sein Name: “Iceworm” (“Eiswurm”). So deckte es vor 30 Jahren das Dänische Institut für Internationale Studien auf.
Die Insel soll zum “Flugzeugträger” der USA werden
Nach einer Sperrfrist frei gegebene Geheimdokumente belegten, dass Camp Century in Wirklichkeit militärischen Zwecken diente. Das Ziel der USA: ein Tunnelsystem von insgesamt 4000 Kilometer Länge auf einer Fläche so groß wie Griechenland, mit Raum für 600 Atomraketen.
Sogar eine Bahnlinie war vorgesehen, um die Raketen unterirdisch und verborgen vor dem Radar des Gegners hin und her zu bewegen, damit ihr Standort stets unklar blieb. Der Feind hätte sie nie allesamt in einem nuklearen Erstschlag vernichten können. Und der Feind der USA war 1961 die Sowjetunion.
Durch eine Notluke steigen US-Oberst Walter H. Parsons (Mitte), Leiter der Forschungseinrichtung für Schnee, Eis und Permafrost, und einige Besucher in das unterirdische Tunnelsystem ein.
Die Insel Grönland sollte gewissermaßen zum “Flugzeugträger” der Amerikaner werden. Zwischen den beiden Atommächten gelegen, konnten von dort aus abgefeuerte Raketen auch mit geringeren Reichweiten Ziele in Russland treffen.
Den Beteiligten war klar: Das Projekt musste vor den Dänen streng geheim bleiben. Sie hatten den US-Amerikanern im Zweiten Weltkrieg zwar erlaubt, im Kampf gegen Nazideutschland auf Grönland Basen einzurichten. Doch 1951 verankerten sie die Zusammenarbeit in einem Vertrag, der es ausdrücklich verbot, Atomwaffen auf der Insel zu stationieren.
Die Eisdrift verformt die Anlagen
Doch dazu kam es auch gar nicht mehr. “Iceworm” erledigte sich bald von selbst. Bereits 1960 nahmen die USA mit der “USS George Washington” das erste nukleargetriebene U-Boot mit ballistischen Bordraketen in Dienst. Nun kamen aus der Tiefe des Ozeans sämtliche sowjetischen Ziele in Reichweite. Der militärische Zweck von Camp Century hatte sich damit überholt.
Aber in Grönland erwies sich auch die Eisdrift als ein zu großes Problem. Das Eis, das die Gänge umgab, bewegte sich, verformte die Anlagen und ließ Wasser eindringen. Zudem war die vom Reaktor ausgehende Strahlung zu hoch. Wie lange das Camp tatsächlich existierte, ist bis heute unklar. Der inzwischen 80-jährige US-Amerikaner Austin Kovacs, der sich als Armeetechniker mehrmals in Camp Century aufgehalten hat, gab in einem Bericht an, es sei 1966 aufgegeben worden.
Der Eispanzer über dem Camp wurde im Laufe der Jahrzehnte immer mächtiger. Eher zufällig wurden die verfallenen Anlagen nach vielen Jahren beim Blick aus einem Jet wiederentdeckt. Das geschah im April 2024 bei einem Testflug der NASA über Grönland, bei dem ein neues Radarverfahren zur Untersuchung von Eis erprobt wurde.
Es zeigte sich, dass die US-Amerikaner den Reaktor mitgenommen, aber tonnenweise radioaktiven, biologischen und chemischen Müll zurückgelassen hatten. Das Militär war wohl davon ausgegangen, dass das Eis die Bauten mitsamt dem Müll ewig einschließen werde. Ein Trugschluss, wie man heute weiß.
Schon 2016 veröffentlichte William Colgan, Glaziologe an der York-Universität in Toronto, eine Studie, die nahelegt, dass aufgrund des Klimawandels Camp Century gegen Ende dieses Jahrhunderts vom Eis befreit sein könnte – mitsamt seiner Abfälle.
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Immer weniger weiße Mütter in den USA – Latinas übernehmen
Der Anteil weißer Mütter an den Geburten in den Vereinigten Staaten ist bereits unter die 50-Prozent-Marke gesunken. Dafür steigen vor allem jene der Latinas. Eine anhaltende demografische Verschiebung findet statt.
Die Studie “Trends in US Live Births by Race and Ethnicity, 2016-2024“, veröffentlicht im Journal JAMA Network Open, zeigt deutliche Trends bei der ethnischen Verteilung der Lebendgeburten in den Vereinigten Staaten auf. Was besonders auffällt: In den neun Jahren von 2016 bis 2024 sank die Zahl und der Anteil der Geburten weißer Mütter deutlich ab – und zwar auf mittlerweile unter fünfzig Prozent.
Grünebaum & Chervenak 2026, Obstetrics and Gynecology
Insgesamt kamen in diesem Zeitraum rund 33 Millionen Kinder zur Welt. Waren es im Jahr 2016 noch knapp über 3,9 Millionen, sank die Zahl im Jahr 2024 auf fast 3,6 Millionen ab. Dabei, so die Daten, war die Gruppe der hispanischen Frauen neben den Hawaiianern und den Pazifik-Inselvölkern die einzige, die sowohl in Sachen Anteil aller Geburten als auch in Bezug auf die absoluten Zahlen ein Plus verzeichnen konnte.
In absoluten Zahlen gesprochen: Bei den Hispanics stieg die Zahl der Geburten von 918.426 (23,5 Prozent) im Jahr 2016 auf 981.244 (27,4 Prozent) im Jahr 2024 an. Bei den Weißen sanken diese von 2.056.332 (52,6 Prozent) auf 1.778.191 (49,6 Prozent) ab. Aber auch bei den schwarzen Müttern gab es einen Rückgang – und zwar von 558.622 (14,3 Prozent) auf 471.928 (13,2 Prozent).
Grünebaum & Chervenak 2026, Obstetrics and Gynecology
Verbindet man diese Veränderungen mit der Migration in die Vereinigten Staaten, wird deutlich, dass sich die ethnische Zusammensetzung des Landes in den kommenden Jahrzehnten noch deutlich weiter in Richtung Hispanisierung verschieben dürfte. Denn aktuell liegt die Zahl der Hispanics/Latinos bei etwa 20 Prozent, deren Anteil an den Geburten jedoch bei über 27 Prozent – und die Zuwanderung aus Lateinamerika ist weiterhin hoch.
Die Chronologie der Eskalation rund um die Ostsee
Nord Stream-Sabotage: Moskau zweifelt weiter an Version von Alleintäterschaft der Ukraine

Russland pocht auf einer umfassenden internationalen Untersuchung der Sabotageakte auf die Nord Stream-Gaspipelines in der Ostsee im Herbst 2022. Dies vor allem im Hinblick auf eine mögliche zumindest Mittäterschaft der USA, wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa erklärte. Moskau werde das westliche Narrativ, dass Kiew allein hinter der Sprengung der Nord Stream-Pipelines stehe, nicht akzeptieren.
„Wir werden Versuche, uns und die ganze Welt davon zu überzeugen, dass allein und ausschließlich die Ukrainer hinter der Sprengung der Nord Stream-Pipelines stecken, nicht für bare Münze nehmen“, betonte Sacharowa. Die Forderung nach einer unparteiischen und umfassenden Untersuchung stehe weiterhin auf der Tagesordnung. „Die Version, dass westliche Geheimdienste an der Sprengung beteiligt waren, muss ordnungsgemäß überprüft werden“, sagte die russische Diplomatin auf einer Pressekonferenz in Moskau.
Russland hat mehrfach Daten zu den Explosionen angefordert, diese nach eigenen Angaben jedoch nie erhalten. Der amerikanische Enthüllungsjournalist Seymour Hersh sorgte 2023 weltweit für Aufsehen mit der These einer US-Täterschaft. Von einer nicht näher benannten Top-Quelle in Washington wollte der Pulitzer-Preisträger erfahren haben, dass die Terroranschläge auf die Nord Stream-Pipelines während einer NATO-Übung von amerikanischen Tauchern unter den Gasleitungen angebracht und drei Monate später von Norwegern gezündet worden seien. Der damalige US-Präsident Joe Biden habe, so Hersh, nach mehr als neun Monaten geheimer Beratungen mit seinem Nationalen Sicherheitsteam den Befehl zur Durchführung der Sabotageaktion gegeben.
Zur Erinnerung: Zwei Wochen vor Ausbruch des Ukraine-Krieges im Februar 2022 hatte Biden bei einem Besuch von Ex-Kanzler Olaf Scholz (SPD) in Washington gedroht: „Wenn Russland einmarschiert, wird es kein Nord Stream 2 mehr geben.“ Auf die Frage, wie er das bei einem deutsch-russischen Projekt bewerkstelligen wolle, sagte Biden: „Ich verspreche Ihnen, dass wir es schaffen werden.“
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