Kategorie: Nachrichten
Putins wichtigster Berater glaubt, dass der Dritte Golfkrieg Afro-Eurasien jahrelang destabilisieren könnte
Andrew Korybko
Die „negativen Auswirkungen auf den agroindustriellen Komplex in Asien, Afrika und Europa“ können zu weit verbreitetem Hunger führen, während „die Stilllegung energieintensiver Industrien in Japan, der Republik Korea, Australien und der Europäischen Union“ zu massiver Arbeitslosigkeit führen kann, wobei beides Unruhen auslösen kann.
Nikolai Patruschew ist einer von Putins ältesten Freunden und hat bereits seit über einem Vierteljahrhundert als sein wichtigster Berater gedient. Obwohl er nicht mehr Sekretär des Sicherheitsrats ist, gehört er weiterhin zur Verwaltung und hat nach wie vor das Ohr des Präsidenten. Deshalb ist seine Einschätzung zu bedeutenden Themen wie dem Dritten Golfkrieg, die er kürzlich in einem Interview mit Kommersant geteilt hat, beachtenswert. Patruschew glaubt, dass die globalen systemischen Folgen des Konflikts Afro-Eurasien über Jahre destabilisieren werden.
In seinen Worten: „Operation ‚Epic Fury‘ ist faktisch zum Katalysator für die Umverteilung des globalen Energiemarktes und den Zusammenbruch der maritimen Logistik geworden“, was darauf zurückzuführen ist, dass der Golf nach den Schäden an seiner Infrastruktur nicht mehr als einer der Knotenpunkte der Weltwirtschaft funktioniert. Folglich „steigen Energiepreise, Frachtraten für große Containerschifffahrtslinien und Versicherungskosten. Die globalen Düngemittelexporte gehen zurück, was sich negativ auf den agroindustriellen Komplex in Asien, Afrika und Europa auswirkt.“
Er fügte hinzu, dass „Energieversorgungsbeschränkungen unweigerlich zur Stilllegung energieintensiver Industrien in Japan, der Republik Korea, Australien und der Europäischen Union führen werden“, was impliziert, dass die Weltwirtschaft in eine langanhaltende Rezession ohne absehbares Ende stürzen wird. Der Dritte Golfkrieg hat sich auch für die USA als Bumerang erwiesen, da er ihren Ruf als Garant für die Sicherheit ihrer Verbündeten beschädigt hat, insbesondere jener, die US-Stützpunkte beherbergen, während der Iran weiterhin die Golfmonarchien mit Vergeltungsschlägen überzieht.
Betrachtet man die von Patruschew geteilten Einschätzungen zu den Folgen des Konflikts, so sind die zuletzt genannten, die die reputativen und regionalen Interessen der USA betreffen, relativ besser handhabbar, da sich die USA im schlimmsten Fall eines vollständigen Chaos einfach aus der östlichen Hemisphäre zurückziehen könnten. Dies erklärt den Fokus der Nationalen Sicherheitsstrategie auf die Wiederherstellung der US-Hegemonie über die westliche Hemisphäre als Quelle von Ressourcen und Märkten, um in einem solchen Szenario zu überleben und sogar zu gedeihen.
Bedauerlicherweise können sich die Länder Afro-Eurasiens nicht wie die USA vor der vom Golf ausgehenden globalen systemischen Instabilität schützen, was wahrscheinlich für viele entwickelte und sich entwickelnde Länder gleichermaßen Jahre der Turbulenzen bedeuten wird. Schließlich birgt jeder weitere großflächige Schaden an der regionalen Energieinfrastruktur – deren Reparatur ohnehin viel Zeit in Anspruch nehmen wird – das Risiko, noch mehr Ressourcen vom Markt zu nehmen, wodurch viele Länder nicht mehr in der Lage wären, ihren entsprechenden Bedarf zu decken.
Die „negativen Auswirkungen auf den agroindustriellen Komplex in Asien, Afrika und Europa“ können zu weit verbreitetem Hunger führen, während „die Stilllegung energieintensiver Industrien in Japan, der Republik Korea, Australien und der Europäischen Union“ zu massiver Arbeitslosigkeit führen kann, wobei beides Unruhen auslösen kann. Russland wäre wahrscheinlich die einzige Oase der Sicherheit und Stabilität in der östlichen Hemisphäre, könnte jedoch seine Agrar-, Düngemittel- und Energieexporte priorisiert an seine chinesischen und indischen Partner liefern, um auch ihnen zu helfen.
Wie dem auch sei, Afro-Eurasien als Ganzes würde höchstwahrscheinlich dennoch über Jahre hinweg destabilisiert bleiben, während sich die USA gleichzeitig in die westliche Hemisphäre zurückziehen, sich von all dem abschotten und das Chaos zugleich für eine Politik des Teile-und-Herrsche instrumentalisieren – sodass es unmöglich ist vorherzusagen, wie das alles enden könnte. Zur Klarstellung: Dies ist lediglich das Worst-Case-Szenario und könnte teilweise noch abgewendet werden, doch die Tatsache, dass Putins wichtigster Berater Patruschew bereits in diese Richtung andeutet, legt nahe, dass Russland sich aktiv auf das Schlimmste vorbereitet.
Nahost-Krieg: Dreiviertel der Deutschen lehnen Aufnahme von Iran-Flüchtlingen ab

Der Iran-Krieg hat zu Befürchtungen über eine neue massive Flüchtlingswelle geführt. 73 Prozent der Deutschen stehen der Aufnahme weiterer iranischer Migranten eher ablehnend gegenüber. Das ergab eine Forsa-Umfrage für „Stern“ und „RTL“.
Demnach lehnen AfD-Anhänger sogar zu 98 Prozent die Aufnahme von iranischen Kriegsflüchtlingen ab. Allein Unterstützer der „Grünen“ sehen – wie nicht anders zu erwarten – in dieser Frage keine größeren Probleme auf Deutschland zukommen.
Nicht wenige Experten befürchten einen neuen Ansturm aus Nahost Richtung Europa. Das Einfallstor für eine Flucht von Iranern nach Europa ist die Grenze zur Türkei im Norden.
In Deutschland lebt mit etwa 319.000 Persern die größte iranische Exil-Gemeinschaft in Europa. 128.000 Migranten mit iranischen Wurzeln haben bereits einen deutschen Pass.
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Gegen jeden Widerspruch: Brüssel peitscht umstrittenes Mercosur-Abkommen durch
Die EU-Kommission ignoriert den Aufschrei der Bauern, pfeift auf demokratische Bedenken und wischt sogar eine laufende Klage vor dem Europäischen Gerichtshof einfach beiseite. Ab dem 1. Mai wird das umstrittene Mercosur-Abkommen eiskalt in Kraft gesetzt. Das Zauberwort der Eurokraten für diesen Skandal lautet: “vorläufige Anwendung”.
Wenn die Eurokraten in Brüssel ihren Willen nicht auf regulärem Weg bekommen, wird eben getrickst. Zur Erinnerung: Erst am 21. Januar hatte das Europäische Parlament nach einer krachenden Abstimmung die Ratifizierung des Deals auf Eis gelegt. Die Abgeordneten riefen den Europäischen Gerichtshof (EuGH) an, um die Rechtmäßigkeit des Abkommens prüfen zu lassen. Ein normaler, demokratischer Vorgang.
Doch die EU-Exekutive schert das herzlich wenig. Am Montag leitete die Kommission die letzten Schritte ein, um den Pakt mit den südamerikanischen Staaten (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) einfach durch die Hintertür zu aktivieren. Ein spezielles Verfahren macht es möglich, die Zollsenkungen für Waren schon ab dem 1. Mai greifen zu lassen – völlig unbeeindruckt von der juristischen Überprüfung.
EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič verkauft diesen beispiellosen Vorgang auch noch als großen Wurf: “Die Priorität liegt nun darin, dieses Abkommen zwischen der EU und Mercosur in konkrete Ergebnisse umzusetzen”, tönte er. Man wolle den EU-Exporteuren die Plattform bieten, die sie bräuchten, um “neue Chancen für Handel, Wachstum und Beschäftigung zu nutzen”. Anders ausgedrückt: Die rechtlichen Zweifel des eigenen Parlaments sind Brüssel völlig egal, wenn es um die Interessen der Großindustrie geht. Es soll eine gigantische Freihandelszone mit mehr als 700 Millionen Menschen entstehen.
Die wahren Verlierer dieses Deals stehen längst fest: unsere heimischen Landwirte. Seit Monaten gehen sie gegen den drohenden unlauteren Wettbewerb auf die Barrikaden. Sie müssen unter den strengsten (und teuersten) EU-Klima- und Umweltauflagen der Welt produzieren, während nun bald massenhaft Billig-Rindfleisch und Agrarprodukte aus Südamerika unsere Märkte fluten – produziert unter Standards, die hierzulande längst verboten sind. Doch der verzweifelte Protest der Bauern prallt an der Brüsseler Käseglocke völlig ab.
Ausgerechnet die deutsche Bundesregierung (zusammen mit der sozialistischen Regierung Spaniens) hat massiv Druck gemacht, um diesen Deal gegen alle Widerstände durchzudrücken. Die angebliche Rechtfertigung: Man brauche angesichts globaler Spannungen einen schnelleren Zugang zu neuen Märkten und “stabile Zugänge zu kritischen Rohstoffen”. Für den Traum vom schnellen Export-Euro wird die eigene Landwirtschaft ans Messer geliefert.
Die südamerikanischen Staaten haben geliefert: Argentinien, Brasilien und Uruguay haben bereits ratifiziert. Paraguay zog letzte Woche nach. Am Montag schickte die EU-Kommission nun eine sogenannte “Verbalnote” an Paraguay, den Verwahrer der Mercosur-Verträge. Es war der letzte formale Akt dieses bürokratischen Handstreichs. Leidtragende werden nun die europäischen Bauern und (infolge niedrigerer Produktionsstandards) die Konsumenten in der Europäischen Union sein.
Neuer Anschlag auf die Kunst- und Meinungsfreiheit: Justizministerin will KI im Netz kriminalisieren!

Man hätte die Uhr danach stellen können: Den für Schlagzeilen sorgenden Fall der Schauspielerin Collien Fernandes und ihres Ex-Manns, des Schauspielers Christian Ulmen, nimmt Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) zum willkommenen Vorwand, um die Einführung neuer weitreichender Straftatbestände im Netz zu begründen. Kritiker befürchten eine generelle Zensur von KI-generierten Beiträgen und digital erstellten Satire-Memes.
Das Erstellen und Verbreiten KI-generierter Nacktbilder und Pornografie, sogenannter Deepfakes, soll nach dem Willen von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) künftig strafbar sein. Das sei eine Lücke im Strafrecht gegen „digitale Gewalt“, die geschlossen werden müsse. Ein Sprecher des Justizministeriums bestätigte, dass der Gesetzentwurf praktisch fertig sei.
Zwar zielt die Vorlage des Bundesjustizministeriums vordergründig darauf ab, vor allem digitale Gewalt und pornografische Inhalte zu bestrafen. Tatsächlich aber drohe zugleich eine weitere Einschränkung der Kunst- und damit auch der Meinungsfreiheit durch staatliche Überregulierung, befürchten Kritiker.
Was ist genau geplant?
Herstellen und Verbreiten pornografischer Deepfakes (z.B. manipulierte Bilder durch eine täuschend echt wirkende Montage von Köpfen anderer Personen) sollen unter Strafe gestellt werden. Accounts, die solche Beiträge verbreiten, können gesperrt werden. Doch das ist nicht alles!
Jetzt kommt heraus, dass Hubig auch eine Verschärfung des Paragrafen 201 StGB plant. Dieser stellt bisher nur die Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes unter Strafe (z.B. unerlaubte Tonmitschnitte). Ein neuer Zusatz-Paragraf 201b soll auch die „Verletzung von Persönlichkeitsrechten durch täuschende Inhalte“ sanktionieren.
Gummi-Paragraf: Was ist „erheblich“?
In dem Entwurf heißt es laut Medienberichten: „Wer einer dritten Person einen mittels eines Computerprogramms erstellten oder veränderten Inhalt, der den Anschein erweckt, ein tatsächliches Geschehen in Bezug auf eine andere Person wiederzugeben, und der geeignet ist, dem Ansehen dieser Person erheblich zu schaden, unbefugt zugänglich macht, wird mit Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“
Kritiker halten das für einen neuen dehnbaren Gummiparagrafen, der die Willkür-Norm des Paragrafen 188 StGB (Politiker-Beleidigung) ergänzen soll. „Der Vorstoß ist nichts anderes als eine komplette Kriminalisierung von digital verfremdeten Medieninhalten“, stellt das Portal „NiUS“ zutreffend fest. Denn was letztlich „erheblich“ und „nicht mehr hinnehmbar“ ist, entscheiden dann Staatsanwälte und Richter.
Parallelen zum Skandal-Urteil gegen David Bendels
Der Fall von David Bendels, des Herausgebers und Chefredakteurs des Deutschland-Kuriers, ist ein Musterbeispiel dafür, wie solche Gummi-Paragrafen von durchgeknallten Staatsanwälten und Richtern bis an die Grenzen der Rechtsbeugung (und womöglich darüber hinaus?) missbraucht werden können. Bendels war im April 2025 zu sieben Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden, weil der Deutschland-Kurier eine Fotomontage (Meme) von Ex-Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) mit dem Text „Ich hasse die Meinungsfreiheit“ in den Sozialen Medien verbreitet hatte. Der Bamberger Amtsrichter Martin Waschner meinte allen Ernstes, die Montage könne der durchschnittliche Betrachter für echt halten. In der Berufungsverhandlung vor dem Landgericht Bamberg erhielt David Bendels Anfang des Jahres dann einen Freispruch Erster Klasse.
FAZIT: Im Kielwasser von Gesetzesverschärfungen gegen Gewalt und Pornografie im Netz soll stiekum die Kunst- und Meinungsfreiheit weiter ausgehöhlt werden.
Linke Aktivistin fordert Folter und Kastration
Der Fall Ulmen-Fernandes scheint der linken Zensur-Szene wie gerufen zu kommen, um gegen die Freiheit im Netz Stimmung zu machen. „NiUS“-Chef Julian Reichelt zieht Zwischenbilanz: „Seit der ‚Spiegel‘ Collien Fernandes’ Version der Geschichte auf dem Titel gebracht hat, hat die Entscheidungsschlacht um die Meinungs- und Informationsfreiheit im digitalen Zeitalter begonnen, seit nunmehr 72 Stunden tobt die größte und gefährlichste links-populistische Kampagne in der Geschichte unseres Landes.“
Reichelt nimmt Bezug auf die linke Influencerin Leonie Plaar, auch bekannt als „Leonie Löwenherz“. Diese wird von den öffentlich-rechtlichen Erziehungsmedien gerne als Anti-AfD-Aktivistin präsentiert. Obwohl hierzulande noch immer die Unschuldsvermutung gilt, steigert sich diese Internet-Jakobinerin regelrecht in Ekstase: „Ich will, dass Christian Ulmen und alle anderen Täter an ihren großen Zehen auf den Marktplätzen dieser Nation aufgehangen und öffentlich kastriert werden.“ Wer es noch wage, das Wort „Unschuldsvermutung“ zu verwenden, solle tätowiert werden.
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Ist Grönland der Schlüssel zur Lösung des Mangels an kritischen Mineralien in Washington?
Aufmacherbild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Narsaq vue aérienne.jpg
Real Clear Energy, Von Wes Martin, 18. März 2026
Es gibt nicht viele Politikbereiche, in denen man eine Kontinuität von der vorherigen zur aktuellen Regierung feststellen kann, aber der vorrangige Fokus auf die Vertiefung des Zugangs zu kritischen Mineralien ist einer davon.
Anfang Februar kündigte Präsident Donald Trump das Projekt Vault an – eine beispiellose öffentlich-private strategische Reserve für kritische Mineralien, finanziert durch einen Kredit der US-Export-Import-Bank in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar und fast 2 Milliarden US-Dollar an privatem Kapital. Angelehnt an die Logik der strategischen Erdölreserve soll Projekt Vault amerikanische Hersteller vor Versorgungsengpässen schützen, wie sie Peking im vergangenen Jahr mit den Exportbeschränkungen für Seltene Erden demonstriert hat.
Dieser Instinkt ist richtig. Die Frage ist, ob die dahinterstehende Infrastruktur den ambitionierten Zielen gerecht wird.
Aus nationaler Sicherheitsperspektive verdient das Projekt Vault umfassende Unterstützung. Man denke nur an die vier Seltenerdelemente, von denen die meisten Menschen noch nie gehört haben. Neodym und Praseodym werden kombiniert, um die extrem starken Permanentmagnete zu bilden, die die Elektromotoren in jedem F-35-Kampfjet, jedem Drohnenschwarm und jedem derzeit in Entwicklung befindlichen Hyperschall-Leitsystem antreiben. Terbium und Dysprosium werden diesen Magneten beigemischt, um ihre Funktionsfähigkeit bei extremen Temperaturen – wie sie in einem Triebwerk oder einem Raketensuchkopf entstehen – zu gewährleisten.
Ohne eine zuverlässige Versorgung mit diesen vier Elementen verzögert sich die Entwicklung der nächsten Generation amerikanischer Militärtechnik nicht nur, sie ist unmöglich. Seltene Erden sind nicht länger nur ein industrieller Rohstoff, sondern eine strategische Notwendigkeit. Jede ernsthafte nationale Sicherheitsanalyse in den Vereinigten Staaten und den Hauptstädten der Verbündeten erkennt mittlerweile dieselbe unbequeme Realität an: Die westlichen Volkswirtschaften sind weiterhin auf Lieferanten kritischer Mineralien aus nicht-verbündeten Staaten angewiesen.
Seit Jahren versprechen westliche Regierungen, diese Abhängigkeit zu verringern. Washington spricht von „Reshoring“, Brüssel von „strategischer Autonomie“ und die NATO von resilienten Lieferketten. Die Botschaft ist dieselbe: Kritische Mineralien haben höchste Sicherheitspriorität. Um diese Mineralien zu sichern, braucht es mehr als bloße politische Erklärungen. Es bedarf realisierbarer Projekte in stabilen, verbündeten Jurisdiktionen. Betrachtet man eine Karte der Gebiete mit bedeutenden, unerschlossenen Seltenerdvorkommen in westlich geprägten Regionen, sticht ein Ort immer wieder hervor: Grönland.
Grönland liegt an einem strategisch wichtigen Punkt und verfügt über bedeutende Seltene-Erden-Vorkommen, die zur Diversifizierung westlicher Lieferketten beitragen könnten. Unter den identifizierten Lagerstätten gilt das Kvanefjeld-Projekt als das vielversprechendste – eine der am weitesten fortgeschrittenen, noch unerschlossenen Seltene-Erden-Lagerstätten außerhalb der etablierten Lieferketten.

Grafik auf https://etransmin.com/kvanefjeld-project/
Projekte wie Kvanefjeld sind wichtig, weil Alternativen begrenzt sind. Die Produktion seltener Erden in stabilen, westlich orientierten Ländern ist weder schnell noch einfach. Sie erfordert jahrelange Genehmigungsverfahren, umfassende Umweltprüfungen und erhebliche Vorabinvestitionen. Es handelt sich um langfristige Projekte, die auf regulatorische Vorhersehbarkeit angewiesen sind, weshalb strategische Disziplin unerlässlich ist.
Wenn Regierungen Investitionen und Rohstofferschließung zunächst fördern, später aber rückwirkend politische Kursänderungen oder regulatorische Kehrtwendungen vornehmen, schaden sie nicht nur einzelnen Unternehmen. Sie verunsichern eine ohnehin schon fragile Lieferkettenstrategie, was dazu führt, dass Investoren Risiken neu bewerten, Kapital vorsichtiger eingesetzt wird, Zeitpläne sich verlängern und Projekte ins Stocken geraten. Aus nationaler Sicherheitsperspektive hat dies Konsequenzen.
Wenn der Westen es ernst meint mit der Verringerung seiner Abhängigkeit von Lieferketten aus konfrontativen Staaten, muss er sicherstellen, dass tragfähige Projekte in verbündeten Jurisdiktionen einheitlich und transparent behandelt werden. Andernfalls vergrößert sich die Kluft zwischen Rhetorik und Realität.
Es gibt noch eine weitere unbequeme Wahrheit. Wenn westlich orientierte Projekte mit anhaltender Unsicherheit konfrontiert sind, verschwindet das globale Kapital nicht einfach, sondern sucht sich andere Wege. In strategischen Sektoren wie den Seltenen Erden bedeutet „anderswo“ oft Jurisdiktionen oder Partner, die weniger mit den Sicherheitsinteressen der USA und ihrer Verbündeten übereinstimmen. Das ist keine Spekulation; so funktionieren die Märkte.
Die Vereinigten Staaten haben deutlich gemacht, dass kritische Mineralien für die Verteidigungsfähigkeit und die wirtschaftliche Sicherheit unerlässlich sind. Der Kongress, das Pentagon und die Regierungen der Verbündeten haben gehandelt. Doch eine Strategie erfordert grenzüberschreitende Kooperation. Sie erfordert, dass westliche Nationen nicht nur gegen äußere Gegner ankämpfen, sondern auch gegen Selbstzufriedenheit und Inkonsistenzen innerhalb ihrer eigenen Systeme.
Grönland hat die Chance, eine bedeutende Rolle bei der Stärkung westlicher Lieferketten zu spielen, ebenso wie andere verbündete Staaten mit strategischen Bodenschätzen. Glaubwürdigkeit ist jedoch entscheidend. Langfristige Kapital- und Sicherheitsplanung hängen von regulatorischer Klarheit und der Einhaltung etablierter Verfahren ab.
Bei strategischem Wettbewerb geht es nicht nur um äußere Rivalen, sondern auch darum, ob westliche Demokratien in der Lage sind, wirtschaftliche Steuerung mit Sicherheitsprioritäten in Einklang zu bringen und gleichzeitig die nationale Souveränität zu respektieren und die in der NATO-Charta festgelegten Verpflichtungen einzuhalten.
Wenn wir sichere Lieferketten für Seltene Erden und andere kritische Mineralien gewährleisten wollen, müssen wir bei Investitionsrahmen dieselbe Disziplin anwenden wie bei der Verteidigungsplanung. Vorhersagbarkeit, Transparenz und Beständigkeit sind keine Gefälligkeiten, sondern strategische Vorteile.
Der Wettlauf um kritische Rohstoffe ist nicht theoretisch. Er hat bereits begonnen, und der Westen kann es sich nicht leisten, seine eigene Position zu schwächen.
Oberst a.D. Wes Martin besitzt Masterabschlüsse in Betriebswirtschaft und internationaler Politik.
Ergänzung
Das Kvanefjeld-Projekt von Greenland Minerals and Energy auf Grönland könnte dereinst 20 bis 30% des globalen Bedarfs an kritischen Seltene-Erde-Elementen decken.
… Im Oktober 2013 stimmte das grönländische Parlament …. dafür, ein Jahrzehnte altes Verbot der Gewinnung von Uran aufzuheben. Durch die Nutzung dieses … Rohstoffs und anderer Bodenschätze will Grönland künftig Einnahmen erzielen, die die finanzielle Unabhängigkeit von Dänemark erhöhen.
… Greenland Minerals and Energy. Das australische Unternehmen treibt … im Südwesten Grönlands das Multielementeprojekt Kvanefjeld voran. Explorationsbohrungen auf dem 80 Quadratkilometer großen Projektgebiet in den Jahren 2007 bis 2011 ergaben eine Ressource von 956 Mio. Tonnen Erz, die 575 Mio. Pfund Uranoxid, 10,33 Mio. Tonnen Seltene-Erden-Oxide und 2,25 Mio. Tonnen Zink enthalten.
… Von besonderer Bedeutung im Kvanefjeld-Projekt sind die Vorkommen von seltenen Erden. Sie gelten als die größten außerhalb Chinas, das heute deren Produktion zu über 90% kontrolliert. Seltene Erden – von denen es siebzehn verschiedene Elemente gibt – sind unerlässliche Rohstoffe für Hochtechnologieprodukte ….
https://institut-seltene-erden.de/seltene-erden/
Institut für Seltene Erden und Metalle AG
Furrengasse 21, 6004 Luzern, Schweiz
Der Beitrag Ist Grönland der Schlüssel zur Lösung des Mangels an kritischen Mineralien in Washington? erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Bauern widersetzen sich Rinder-Impfpflicht

Rund 30 Bauern aus dem französischen Baskenland widersetzen sich der Anordnung, ihr gesundes Vieh zu impfen. Sie gehen in die Offensive und verklagen zwei Ministerien – auch wegen der Nebenwirkungen und wegen „vorsätzlicher Tötung“ von (angeblich) infizierten Rindern. Im französischen Südwesten, insbesondere im Baskenland und im Béarn (Département Pyrénées-Atlantiques), leisten rund 30 Rinderzüchter erbitterten Widerstand […]
Der Beitrag Bauern widersetzen sich Rinder-Impfpflicht erschien zuerst unter tkp.at.
Es sieht so aus, als ob Donald Trump es ernst meint mit dem Einsatz von US-Bodentruppen im Iran
Larry C. Johnson
In meinem kürzlich erschienenen Artikel – „ Bodentruppen im Iran … Täuschungsmanöver oder Selbstmordmission? “ – war ich schockiert über die mangelnde operative Sicherheit (OPSEC) beim Einsatz der 31. und 11. Marineexpeditionseinheit (MEU). Dann kam die Nachricht, dass die 82. Luftlandedivision ein geplantes Manöver abgesagt hatte und ebenfalls in den Persischen Golf verlegt werden sollte.
Warum sollte man öffentlich bekanntgeben, dass man eine amphibische Streitmacht und eine Luftlandeeinheit in den Persischen Golf entsendet, angeblich um die iranische Blockade der Straße von Hormus zu durchbrechen? Ich vermutete, dass die Veröffentlichung dieser Truppenbewegungen ein Täuschungsmanöver sein könnte, um die Iraner auf die Marines und die 82. zu lenken und die anderen Truppenbewegungen zu ignorieren, die tatsächlich am Boden eingesetzt werden. Nach den heutigen Äußerungen von Donald Trump und neuen Informationen von OSINT Defender und The Intel Frog scheint Trump eine Bodenoperation im Iran angeordnet zu haben, die bereits am Freitag beginnen könnte.
Am frühen Montagmorgen, dem 23. März 2026 , verkündete Präsident Donald Trump über einen Beitrag auf Truth Social (in Großbuchstaben), dass die Vereinigten Staaten und der Iran in den vorangegangenen zwei Tagen „ sehr gute und produktive Gespräche “ über „eine vollständige und umfassende Beilegung unserer Feindseligkeiten im Nahen Osten“ geführt hätten.
Er erklärte, dass er aufgrund des „tiefgründigen, detaillierten und konstruktiven“ Charakters dieser Gespräche (die seiner Aussage nach die ganze Woche über andauern würden) das Verteidigungsministerium („Kriegsministerium“) angewiesen habe, alle Militärschläge gegen iranische Kraftwerke und Energieinfrastruktur für einen Zeitraum von fünf Tagen zu verschieben , vorbehaltlich des Erfolgs der laufenden Gespräche.
Infolge dieser Ankündigung schoss der Dow Jones in den ersten Börsenminuten um 1.000 Dollar in die Höhe, während die Ölpreise fielen. Alles bestens… Nur ein kleines Problem: Es ist eine Lüge. Trumps Behauptung ließ den Dow Jones zwar steigen und die Ölpreise sinken, wurde aber vom Iran entschieden dementiert.
Die iranische Regierung wies Trumps Behauptung umgehend zurück. Der Iran hat keinerlei Interesse an einer Verhandlungslösung des Krieges zu den von Trump geforderten Bedingungen. Es gibt starke Indizien dafür, dass Trump – einmal mehr – versucht, die Iraner in falscher Sicherheit zu wiegen, bevor er einen neuen Angriff startet… Dieser wird ein Bodenangriff sein.
Der erste Hinweis kam mit Trumps Ankündigung eines fünftägigen Waffenstillstands an iranischen Kraftwerken und der Energieinfrastruktur . Warum fünf Tage? Die 31. Marineexpeditionseinheit (MEU) wird im Arabischen Meer stationiert und einsatzbereit sein. Ich möchte Sie daran erinnern, dass die MEU ihren Einsatzbefehl am 13. März erhalten hat… Merken Sie sich dieses Datum. Am späten Montagabend erfuhr ich dann, dass Trump seinen Auftritt bei der CPAC am Wochenende abgesagt hat und auch nicht an der Spendenveranstaltung für die „Palm Beach Ray of Hope Foundation“ in Mar-a-Lago am Freitagabend teilnehmen wird, wo „Dancing with the Palm Beach Stars“ stattfindet . Es sieht so aus, als ob er ab Freitag anderweitig beschäftigt sein wird.
Dann sah ich diesen Crosspost von IntelFrog :
Seit dem 12. März findet eine bedeutende Verlegung von US-Army-, Navy- und Air-Force-Basen in den Nahen Osten statt, die aus mindestens 35 C-17-Flügen besteht ; 11 weitere Flüge sind unterwegs.
Ursprünge:
12-Hunter Army Air Field/Fort Stewart, Georgia
8-Unbekannt
7-JB Lewis-McChord, WA
6-Pope Army Air Field/Fort Bragg, NC
4-Campbell Army Airfield/Fort Campbell, Kentucky
4-Gray Army Airfield/JB Lewis-McChord, WA
4-Marinefliegerstützpunkt Oceana, Virginia
1-MacDill AFB, FL
1-JB McGuire-Dix-Lakehurst, NJ
Reiseziele:
Luftwaffenstützpunkt 17-Ovda, Israel
13-King Faisal Air Base, Jordan
4-King Hussein International Airport, Jordanien
Wenn man die auf diesen Flugplätzen in den USA stationierten Militäreinheiten googelt, zeichnet sich ein Muster ab (die folgenden Informationen stammen aus einer KI-Suche von Google):
Der Militärflugplatz Hunter Army Airfield (IATA: SVN, ICAO: KSVN) liegt in Savannah, Georgia, und ist ein dem Fort Stewart in Hinesville, Georgia, unterstellter Stützpunkt – etwa 72 Kilometer südwestlich. Was könnte die C-17 transportieren? Fracht, Hubschrauber oder Personal? Wichtig zu wissen: In Hunter sind einige der Elite-Luftstreitkräfte der US-Streitkräfte stationiert.
1. Bataillon, 75. Ranger-Regiment – selbst keine Fliegereinheit, aber die Rangers sind in Hunter stationiert und arbeiten eng mit dem 160. SOAR zusammen.
3. Bataillon, 160. Special Operations Aviation Regiment (Airborne) – die legendären „Night Stalkers“, die mit stark modifizierten MH-60 Black Hawks und MH-47 Chinooks weltweit geheime Spezialoperationen durchführen.
15. Luftunterstützungsgeschwader (USAF) – Einheit der Luftwaffe, die in die Bodentruppen des Heeres eingebettet ist, um die Luftnahunterstützung zu koordinieren
2. Bataillon, 75. Ranger-Regiment – keine Fliegereinheit, aber die Ranger in JBLM sind eng mit dem 160. SOAR in Schnellangriffs- und Direktaktionsmissionen integriert. 1. Special Forces Group – die primäre Spezialeinheit der US-Armee für den Pazifikraum, ebenfalls in JBLM, die auf die Luftunterstützung des 160. SOAR angewiesen ist. 22. Special Tactics Squadron (USAF) – Spezialkräfte der US-Luftwaffe, darunter Gefechtsfeldbeobachter und Rettungssanitäter, sind auf dem McChord Field stationiert und unterstützen die gesamte gemeinsame Spezialoperationsoperation.
JBLM ist ein Zusammenschluss von Fort Lewis und der McChord Air Force Base, der am 1. Februar 2010 infolge der Empfehlungen der Base Realignment and Closure Commission von 2005 erfolgte. JBLM ist der einzige Stützpunkt der US-Armee zur Machtprojektion westlich der Rocky Mountains auf dem amerikanischen Festland. Zu den wichtigsten Einheiten auf diesem Stützpunkt gehören:
Das 4. Bataillon des 160. SOAR ist als größere Einheit auf der Joint Base Lewis-McChord (JBLM) gelistet. Wie das 3. Bataillon auf dem Hunter Army Airfield gehört auch das 4. Bataillon zu den legendären Night Stalkers – dem Elite-Luftwaffenregiment der US-Armee für Spezialoperationen, das weltweit Luftunterstützung für Spezialeinsatzkräfte leistet. Die Night Stalkers fliegen hochmodifizierte MH-60- und MH-47-Varianten mit fortschrittlichen Navigations- und Überlebenssystemen und operieren unter dem Motto „Night Stalkers Don’t Quit“. Sie unterstützen das gesamte Spektrum geheimer Spezialoperationen. Das 4. Bataillon der JBLM trägt zur Erfüllung der Anforderungen der Spezialoperationen im Pazifikraum bei.
2. Bataillon, 75. Ranger-Regiment – keine Fliegereinheit, aber die Rangers in JBLM sind eng mit dem 160. SOAR in Schnellangriffs- und Direktaktionsmissionen integriert.
1st Special Forces Group – die primäre Spezialeinsatzgruppe der US-Armee für den Pazifikraum, ebenfalls in JBLM, die auf die Luftunterstützung des 160th SOAR angewiesen ist.
22. Special Tactics Squadron (USAF) – Spezialeinsatzkräfte der Luftwaffe, darunter Gefechtsfeldbeobachter und Rettungssanitäter, sind auf dem McChord Field stationiert und unterstützen die gesamte gemeinsame Spezialoperation.
Campbell Army Airfield/Fort Campbell, Kentucky : Fort Campbell und der Campbell Army Airfield stellen wohl den Standort mit der höchsten Luftwaffendichte der gesamten US-Armee dar – die Wiege der Hubschrauberfliegerei der Armee und das weltweite Zentrum der Spezialeinsatzfliegerei. Fort Campbell ist der Regimentsstandort des 160. SOAR, der Eliteeinheit der Hubschrauberfliegerei weltweit. Zu den wichtigsten Einheiten gehören:
1. Bataillon, 160. SOAR (Luftlande): Das 1. Bataillon ist in Fort Campbell, Kentucky, stationiert und mit leichten Angriffshubschraubern vom Typ MH-6 und AH-6 Little Bird sowie Angriffshubschraubern vom Typ MH-60 Black Hawk ausgerüstet. Es ist das primäre Unterstützungsbataillon des Joint Special Operations Command (JSOC) und unterstützt somit direkt die geheimsten und sensibelsten Spezialeinsatzkräfte der US-Armee, darunter die Delta Force und das SEAL Team Six (DEVGRU).
2. Bataillon, 160. SOAR (Luftlande): Das 2. Bataillon ist in Fort Campbell, Kentucky, stationiert und mit schweren Kampfhubschraubern vom Typ MH-47 Chinook, Kampfhubschraubern vom Typ MH-60 Black Hawk und unbemannten Flugsystemen vom Typ MQ-1C Gray Eagle ausgerüstet. Der MH- 47G Chinook ist das Arbeitspferd des Regiments für die Infiltration und Exfiltration großer Spezialeinsatzkräfte über große Entfernungen. Er verfügt über die Fähigkeit zur Luftbetankung, Geländefolgeradar, fortschrittliche Navigationssysteme und Modifikationen für extreme Umweltbedingungen in Arktis, Wüste und auf See. Dank der Fähigkeit zur Luftbetankung kann das 2. Bataillon Missionen mit nahezu unbegrenzter Reichweite durchführen.
Fort Bragg/Pope Field unterscheidet sich von allen vorherigen Stützpunkten – es ist nicht primär ein Hubschrauberstützpunkt, sondern vielmehr das Herzstück der gesamten US-amerikanischen Luft- und Spezialoperationsstreitkräfte, mit Luftstreitkräften verschiedener Teilstreitkräfte und Kommandos. Zu den bemerkenswerten Bodeneinheiten mit starker Abhängigkeit von der Luftfahrt auf diesem Stützpunkt gehören:
- 82. Luftlandedivision – das gesamte Schnellverlegungskonzept der Division hängt von der strategischen Lufttransportkapazität der Luftwaffe (C-17 und C-130) ab, die über Pope Field abgewickelt wird, sowie von der Hubschrauberfliegerei der Armee in Simmons ab.
- Das 1. Kommando der Spezialkräfte (Luftlande) – zuständig für alle aktiven Spezialkräftegruppen der US-Armee – stützt sich bei deren Luftunterstützung sowohl auf das 160. SOAR als auch auf das AFSOC.
- 75. Ranger-Regiment (Hauptquartier) – Das Hauptquartier des Regiments befindet sich in Fort Bragg, die Bataillone in Fort Benning/Moore, Georgia; Fort Lewis, Washington; und auf dem Hunter Army Airfield, Georgia.
- 3. Special Forces Group (Airborne) – Eine auf Afrika fokussierte Spezialeinsatzgruppe mit Sitz in Fort Bragg, die auf die Unterstützung des AFSOC und des 160. SOAR angewiesen ist.
- Delta Force (1st SFOD-D) – die Tier-1-Direktaktionseinheit der Armee, stationiert auf dem geheimen Gelände von Fort Bragg („The Farm“), ist für operative Unterstützung vollständig auf die Night Stalkers und die JSOC-Luftstreitkräfte angewiesen.
- USASOAC (US Army Special Operations Aviation Command) – das Hauptquartier, das die gesamte Luftfahrt der Spezialeinsatzkräfte der US-Armee, einschließlich des 160. SOAR, überwacht, befindet sich in Fort Bragg.
Die Marinefliegerstation Oceana in Virginia (NAS Oceana ) trägt offiziell den Namen Apollo Soucek Field und ist nach Leutnant (später Admiral) Apollo Soucek benannt, einem Testpiloten der Marine, der 1930 mit einem Curtiss-Doppeldecker den Höhenweltrekord aufstellte und 13.156 Meter erreichte. Mit vier aktiven Start- und Landebahnen kann die Station das enorme Flugaufkommen ihrer über 17 Staffeln gleichzeitig bewältigen. Zur NAS Oceana gehört auch die Dam Neck Annex – eine separate, hochgesicherte Anlage wenige Kilometer entfernt, in der die Naval Special Warfare Development Group (DEVGRU/SEAL Team Six), verschiedene Ausbildungsstätten und nicht-fliegende Einheiten untergebracht sind.
Es ist wichtig, den Unterschied zwischen DEVGRU in Dam Neck und den SEAL-Teams in Little Creek zu verstehen. Die regulären SEAL-Teams (Teams 2, 4, 8, 10) sind Spezialeinsatzkräfte der zweiten Stufe – in jeder Hinsicht äußerst leistungsfähig, operieren aber unter der Führung von regionalen Spezialeinsatzkommandos im Rahmen zugewiesener Missionen. Sie werden in vorhersehbaren Zyklen eingesetzt und unterstützen die Kommandeure der Streitkräfte bei direkten Aktionen, Spezialaufklärung, Unterstützung ausländischer Streitkräfte und Terrorismusbekämpfung.
DEVGRU ist eine Spezialeinheit der höchsten Priorität – sie untersteht direkt dem JSOC, erhält Aufträge direkt vom Präsidenten und der Nationalen Befehlsgewalt über das JSOC und wird bei den sensibelsten nationalen Prioritätszielen eingesetzt. Ihre Einsatzkräfte werden ausschließlich aus den Reihen der SEALs nach einem anspruchsvollen Auswahlverfahren namens „Green Team“ rekrutiert, bei dem etwa 50 % der Teilnehmer ausscheiden.
Ich weiß nicht, was geplant ist, aber die rege Aktivität von mindestens 35 C-17-Missionen an diesen Stützpunkten deutet auf eine größere Spezialoperation hin. Die Aktivitäten begannen am 12. März – einen Tag vor dem Einsatz der 31. MEU. Zufall? Wohl kaum. Wenn ich das allein anhand öffentlich zugänglicher Daten herausfinden kann, bin ich überzeugt, dass auch die Iraner, Russen und Chinesen diese Aktivitäten beobachten. Sie verfügen zudem über exzellente Geheimdienstanalysten und haben, anders als ich, Zugang zu geheimen Informationen aus eigenen Quellen.
Sollten diese Streitkräfte auf iranischem Territorium eingesetzt werden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Iran sie mit Drohnen und Raketen angreift. Nach 25 Kriegstagen haben die USA angesichts der Anzahl der abgefeuerten Raketen und Drohnen nur wenige Verluste erlitten. Solche Operationen bergen enorme Risiken für die Bodentruppen. Ich befürchte, dass die US-Planer die Entschlossenheit der Iraner, ihr Land zu verteidigen, massiv unterschätzt haben.
SPÖ-Propaganda auf Steuerzahlerkosten: Doku-Film erhebt Andreas Babler zum Helden
Während viele Österreicher mit steigenden Lebenskosten und dem von der Regierung verantworteten wirtschaftlichen Niedergang ringen, gibt’s für SPÖ-Chef Andreas Babler etwas ganz Besonderes. Seine erste filmische Heiligsprechung, finanziert vom Steuerzahler.
Ein Kommentar von Chris Veber
Der Dokumentarfilm „Wahlkampf“ von Regisseur Harald Friedl wurde im März 2026 an der Diagonale in Graz der unvorbereiteten Öffentlichkeit präsentiert und kommt ab 24. April in die österreichischen Kinos. Er begleitet „das junge Wahlkampfteam der SPÖ rund um Spitzenkandidat Andreas Babler durch das Superwahljahr 2024“. Der Film verspricht Einblicke in die „inneren Mechanismen österreichischer Politik“ in Zeiten des Kampfes gegen den „globalen Rechtsruck“.
Darauf hat das österreichische Volk gewartet! Die Zuseher werden in die Kinosäle strömen! Leider und rein zufällig fehlt jegliche kritische Auseinandersetzung. Bablers umstrittene Ausbildungsbiografie, seine fehlende Matura, die früheren Mehrfachbezüge als Bürgermeister oder andere Problemstellen werden mit keinem Wort thematisiert. Stattdessen gibt’s eine fast schon ehrfürchtige Beobachtung eines „ambitionierten Teams“, das gegen „widrige Umstände“ kämpft.
Das Ergebnis ist eine klassische Hagiographie, eine Heiligenvita in Filmform. Produziert hat den Streifen die Navigator Film Produktion KG aus Wien, dieselbe Firma, die bereits den Film „Für die Vielen – Die Arbeiterkammer Wien“ verantwortete. Auch dies ein Werk mit leicht linker Schlagseite.
Die Finanzierung läuft fast ausschließlich über öffentliche Förderungen. Das Österreichische Filminstitut (ÖFI) bewilligte unter dem grün-linken Kulturminister Werner Kogler mehrere hunderttausend Euro Steuergeld. Allein aus verschiedenen ÖFI-Töpfen flossen über 350.000 Euro: 78.275 Euro aus der selektiven Förderung, rund 112.000 Euro Referenzmittel, 136.000 Euro aus der ÖFI+-Produktionsförderung und 22.000 Euro Green Bonus (Anm.: wofür um Himmels willen ein Green Bonus?). Dazu kommen noch Gelder vom Filmfonds Wien und dem Land Niederösterreich.
Aufschlussreich für die Finanzierung aus Steuermitteln ist auch die Haltung der ÖFI-Spitze. Die stellvertretende Direktorin Iris Zappe-Heller zum Beispiel treibt seit Jahren eine dezidiert „progressive“ Agenda voran. Sie etablierte die Abteilung für Gender*Diversity*Inclusion, setzte Gender-Budgeting, Gender-Incentives und regelmäßige Gender-Reports durch. Das ÖFI unter ihrer Mitverantwortung steht fest im linkslinken Kulturkampf, genau in jenem Milieu, dem auch Babler und große Teile der SPÖ angehören. Wer in diesen Kosmos eintauchen möchte, darf hier mehr über den Gender/Queer/Diversity Call aus Steuergeldern erfahren:
- https://www.mdw.ac.at/magazin/2025/09/26/gender-screening-film/
- https://www.mdw.ac.at/magazin/2025/09/26/der-gender-queer-diversity-call-der-filmakademie-wien/
Linke Filmemacher drehen einen Film über einen linken Politiker, abgesegnet und bezahlt von linken Kulturverwaltern mit dem Geld der überwiegend rechten Steuerzahler. Ohne ein kritisches Wort über den linken Politiker zu verlieren.
Angenommen, unter einer FPÖ-geführten Regierung würde das ÖFI einen vergleichbaren „Dokumentarfilm“ über Herbert Kickl und sein Team finanzieren. Einen 97-minütigen Film, der Kickl monatelang aus nächster Nähe als charismatischen Volkstribun zeigt (was übrigens der Wahrheit näher kommen würde als der Babler Film). Der Aufschrei in den linkswoken Staats und Systemmedien wäre gewaltig. Schlagzeilen wie „Steuergeld für rechtspopulistische Propaganda“ oder „ÖFI unter FPÖ-Einfluss – Skandal!“ wären garantiert. Dieselben linken Kreise, die heute von „künstlerischer Freiheit“ und „normaler Filmförderung“ sprechen, würden dann von Gefahr für UnsereDemokratie
und systematischer Indoktrination reden.
In der österreichischen Film- und Kulturszene dominiert ein weitgehend homogen grünwokes, linkes Milieu. Alle finanziert vom Steuerzahler. Die Förderungen fließen besonders bereitwillig, wenn das Narrativ vom Kampf gegen rechts und für den gesellschaftlichem „Fortschritt“ bedient wird (Asyl! LGBTQ+! Klima!). Filme, die andere politische Lager wohlwollend beleuchten, hätten wohl deutlich schlechtere Karten. Ich bezweifle, dass das ÖFI unter Andreas Babler einen der FPÖ wohlgesonnenen Film finanzieren würde.
Andreas Babler hat also seine große Leinwand-Hagiographie erhalten. Angesichts seiner realen Leistungen in der Regierung kann man das nur als Verhöhnung des Volkes bezeichnen. Aber es zeigt einmal mehr, wie sehr die Kulturförderung zu einem Instrument ideologischer Propaganda geworden ist. Die „progressive“ Blase im Kulturbetrieb feiert sich selbst, natürlich immer auf Kosten der Steuerzahler. Wir sollten das ÖFI abschaffen, den ORF definanzieren und alle Medienförderungen und staatlichen Werbeeinschaltungen streichen. Dann kann die Navigator Film versuchen, am freien Markt Geld für ihre Machwerke aufzutreiben. Eventuell spendet ja der Herr Babler was aus seinen großzügigen Gehältern, die er vom Steuerzahler erhält.
Impfstoff-Shedding – ein Erfahrungsbericht
Jahrzehntelang war ich immer gesund. Dann kam plötzlich „Corona“, und auch mich hat es zweimal erwischt. Eine Zeit lang litt ich unter Symptomen wie bei einer heftigen Grippe, aber dann war es auch wieder vorbei. Als das mRNA-Spritzen massenweise begann, wurde ich plötzlich andauernd krank, obwohl ich mich nicht hatte impfen lassen. Immer wenn ich unterwegs vielen Menschen begegnete, bekam ich plötzliche Kopfschmerzen, ein Brennen in der Nase, Halsschmerzen, Herzstechen. Sobald ich ein paar Tage lang zu Hause blieb, ging all das wieder weg.
Eine Recherche im Internet konfrontierte mich mit schockierenden Informationen: Meine Symptome wurden offenbar durch etwas verursacht, das Menschen, die erst vor Kurzem die Impfung erhalten
Unsichtbare Waffen
Hans-Jürgen Geese
„The Lancet“ gilt als die renommierteste medizinische Fachzeitschrift auf der Welt. Seit 1823. Wenn ein Artikel in „The Lancet“ erscheint, dann können Sie davon ausgehen, dass die Fakten stimmen.
Im Jahre 2025 brachte „The Lancet“ die Resultate einer Studie heraus, die sich mit den Konsequenzen von Sanktionen der Amerikaner in dem Zeitraum von 1971 bis 2021 weltweit befasste. Das Ergebnis: 38 Millionen Menschen fielen diesen Sanktionen der Amerikaner zum Opfer. 38 Millionen Tote.
Der amerikanische Historiker Professor John Mearsheimer erwähnte in einem Interview kürzlich diese Zahl und sagte zum Schluss: „In Anbetracht dieses Mordes an 38 Millionen Menschen fällt es mir schwer, im Zusammenhang mit den Vereinigten Staaten von Amerika von einem noblen Land zu reden.“
Sie mögen sich an das berühmt-berüchtigte
Die Geschichte der Entführung Dr. Reiner Fuellmichs
Rechtsanwalt Dr. Reiner Fuellmich, Mitbegründer und wesentlicher Gestalter des damals ungeheuer aufklärend wirkenden „Corona-Ausschusses“, sitzt jetzt zweieinhalb Jahre in U-Haft. Nachdem er durch die deutsche Justiz aus Mexiko offensichtlich unrechtmäßig entführt und diese Entführung wahlweise als Abschiebung oder als Auslieferung getarnt worden war, wurde er am 13. Oktober 2023 am Frankfurter Flughafen festgenommen. Seit April 2025 wartet er auf den Beginn des Revisionsverfahrens vor dem BGH gegen das Skandalurteil des LGs Göttingen. Was er seelisch in der Isolation der Celle alles durchmacht, kann sich jeder ausmalen. Er hat sich noch einmal genau die Umstände der für den politischen Prozess gegen ihn entscheidend wichtigen Entführung aus Mexiko von der Seele geschrieben. (hl)
Von Reiner Fuellmich
Hier habe ich noch einmal die Geschichte meiner Entführung aus Mexiko in dem aus meiner Sicht relevanten Zusammenhang zusammengestellt, damit jeder, der bereits ein wenig über den Fall gehört hat – „Unterschlagung, er hat alle über den Tisch gezogen, aber irgendwie ist da etwas wirklich faul“ – sofort erkennen kann, dass es sich hier sicherlich nicht um einen strafrechtlich verfolgten Fall handelt, sondern um einen konstruierten politischen Fall.
Ich habe die Entführung in vier Teile gegliedert.
1. Hintergrund
Ende 2022 war ich noch in den Vereinigten Staaten, Inka (Dr. Fuellmichs Ehefrau, hl) war in Deutschland, wo sie mit einer Reihe von Kollegen –
LTW Rheinland-Pfalz: „Die AfD ist im Westen Deutschlands final angekommen!“ | Jan Bollinger (Landeschef der AfD-RLP)

Jan Bollinger, Landeschef der AfD Rheinland-Pfalz, spricht im exklusiven Interview mit der DeutschlandKURIER
-Reporterin Katrin Nolte über das starke Abschneiden bei der vergangenen Landtagswahl. Mit rund 20 Prozent der Stimmen und einer Vervierfachung der Mandate zieht die AfD gestärkt in den Landtag ein. Bollinger kündigt an, den politischen Einfluss auszubauen und zentrale Themen nun noch konsequenter voranzutreiben!
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