Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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US-Außenminister Rubio: Sicherheitsbedingte Aufenthaltswiderrufe – ein Beispiel für Deutschland

US-Außenminister Rubio: Sicherheitsbedingte Aufenthaltswiderrufe – ein Beispiel für Deutschland

US-Außenminister Rubio: Sicherheitsbedingte Aufenthaltswiderrufe – ein Beispiel für DeutschlandDer Außenminister der Vereinigten Staaten, Marco Rubio, betont, dass niemand ein Recht auf ein US-Studentenvisum hat. Es handelt sich weder um ein verfassungsmäßiges Recht noch um einen gesetzlichen Anspruch. Gastbeitrag von David Cohnen. Täglich lehnen Konsularbeamte weltweit Visa ab – aus unterschiedlichsten Gründen, etwa weil sie vermuten, jemand könnte im Land bleiben oder familiäre Verbindungen […]

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Tausende Afghanen in den USA wegen Sicherheitsbedenken im Visier der Behörden

Tausende Afghanen in den USA wegen Sicherheitsbedenken im Visier der Behörden

Tausende Afghanen in den USA wegen Sicherheitsbedenken im Visier der Behörden

Als die Vereinigten Staaten sich überstürzt aus Afghanistan zurückzogen, eröffnete die Biden-Administration den Helfern vor Ort und deren Angehörigen die Möglichkeit, in die USA zu kommen. Doch tausende von ihnen stellen eine potenzielle Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar. Importiert sich auch Deutschland so Terroristen?

Wenn ein Land von einer fremden Nation besetzt wird, gibt es üblicherweise zwei Arten von Helfern: Jene, die dies aus Überzeugung tun und jene, die einfach nur opportunistisch sind und sich etwas davon versprechen. Die letztere Gruppe ist jedoch nicht loyal und – wie aktuelle Daten aus den Vereinigten Staaten zeigen – zudem eine potenzielle Sicherheitsgefahr. Dennoch hat die Biden-Administration nach dem überstürzten Abzug der US-Truppen aus Afghanistan die Tore für sämtliche lokalen Hilfskräfte und deren Angehörigen geöffnet.

Das Resultat, so ein Bericht der “New York Post“, ist erschreckend. Insgesamt stießen die Bundesbehörden auf „potenziell belastende Informationen“ bei insgesamt 6.868 Personen, die im Rahmen von Präsident Bidens “Operation Allies Welcome” im Jahr 2021 aus Afghanistan eingereist waren, so die Zeitung. Den Daten zufolge bestanden bei 5.005 dieser Personen Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit, bei 956 Personen Bedenken hinsichtlich der “öffentlichen Sicherheit” und 876 wurden wegen Betrugsverdachts gemeldet.

Bei etwa mehr als 70.000 Personen, die über dieses Programm in die Vereinigten Staaten kommen durften, stellt dies einen nicht unerheblichen Prozentsatz dar. Insbesondere wenn man bedenkt, dass rund ein Drittel dieser Leute Kinder und Jugendliche sind – plus Ehefrauen und teilweise die Eltern der eigentlichen Helfer und Zuträger.

Dass man die “Evakuierten” nicht umfassend überprüft habe, liege laut dem Generalinspekteur des Heimatschutzministeriums an einem “fragmentierten Prozess” für den Umgang mit potenziellen Sicherheitsrisiken im Programm. 55 Personen seien an einen US-Einreisehafen gelangt, obwohl sie auf einer Terrorüberwachungsliste standen. Doch da “die Notwendigkeit, Afghanen unverzüglich zu evakuieren, Vorrang vor den normalen Verfahren” gehabt habe, sei das Risiko der Einreise von “böswilligen Akteuren”, welche die “beschleunigte Evakuierung” ausnutzten, gestiegen. Doch die Risiken tragen nun die Menschen in den Vereinigten Staaten.

Diese alarmierenden Daten kommen nur wenige Tage nachdem der Tatverdächtige Rahmanullah Lakanwal mutmaßlich die 20-jährige Nationalgardistin Sarah Beckstrom getötet und den 24-jährigen Nationalgardisten Andrew Wolfe lebensgefährlich verletzt hat, ans Licht. Angesichts dessen, dass auch Deutschland immer mehr Afghanen einfliegt, stellt sich hier die Frage, ob bei den betreffenden Personen überhaupt umfangreiche Sicherheitsüberprüfungen durchgeführt wurden, oder ob man sich so auch potenzielle Terroristen selbst ins Land schafft.

Deutschlandfahnen, Nationalhymne: „Jetzt trinken wir Bier“ – AfD-Jugendkonvent beendet

Deutschlandfahnen, Nationalhymne: „Jetzt trinken wir Bier“ – AfD-Jugendkonvent beendet

Deutschlandfahnen, Nationalhymne: „Jetzt trinken wir Bier“ – AfD-Jugendkonvent beendet

Angesichts der linken Gewaltorgie war es im wahrsten Sinne des Wortes eine „Feuertaufe“: In einem Fahnenmeer von Schwarz-Rot-Gold sangen die rund 1.000 Teilnehmer am Gründungskonvent der neuen AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ am Samstagabend (29.November) die Nationalhymne. Der frisch gewählte Vorsitzende, Jean-Pascal Hohm aus Brandenburg, beendete den Kongress in den Gießener Hessenhallen und lud die Delegierten zum Ausklang zu einer Feier ein: „Da drüben trinken wir sehr viel Bier“. Man könne stolz darauf sein, die Gründung „erfolgreich gemeistert“ zu haben.

Ursprünglich war ein zweitägiges Treffen bis Sonntag (30.November) geplant. Trotz des späten Beginns am Samstag wegen der massiven linksextremistischen Ausschreitungen war ein zweiter Tag nicht mehr nötig.

Polizei zieht Bilanz

Stand Samstagabend hatte die Polizei Kenntnis von zehn verletzten Beamten. Das Uniklinikum Gießen-Marburg zählte bis zum Samstagnachmittag etwa 15 Demonstranten, die sich dort behandeln ließen. Offen war zunächst, wie viele Personen vorläufig festgenommen wurden oder einen Platzverweis erhielten. Eine Bilanz wollte die Polizei am Sonntag auf einer Pressekonferenz ziehen. Die Nacht in der mittelhessischen Stadt blieb ruhig, offenbar hatte sich der linksextremistische Mob hinreichend ausgetobt.

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Die Erwärmung galt einst als „klimatische Optimierung”

Die Erwärmung galt einst als „klimatische Optimierung”

Cap Allon

Die Panikindustrie behauptet, dass ein Anstieg um 1,5 °C über einen Zeitraum von einem Jahrhundert eine existenzielle Bedrohung darstellt. Wenn man jedoch die wissenschaftliche Literatur aus der Zeit vor der Klimapolitik heranzieht, findet man etwas ganz anderes.

1948 veröffentlichte der Glaziologe Hans W. Son Ahlmann „The Present Climatic Fluctuation“ (Die gegenwärtigen Klimaschwankungen), eine umfassende Studie über das Klima und das Verhalten der Gletscher der nördlichen Hemisphäre vom späten 19. Jahrhundert bis in die 1940er Jahre.

In dieser Zeit dokumentierte Ahlmann einen weitreichenden Gletscherrückgang, eine dramatische Erwärmung und große ökologische Veränderungen. Und nichts davon wurde auf fossile Brennstoffe, CO2 oder die Notwendigkeit einer Umstrukturierung der Gesellschaft zurückgeführt. Vielmehr wurde dies als „klimatische Optimierung“ bezeichnet.

Ahlmann zeigte, dass die Gletscher in Europa, Grönland, der Arktis und Nordamerika seit Mitte des 19. Jahrhunderts rapide geschrumpft waren. Fotos aus Norwegen und Spitzbergen belegen einen massiven Eisverlust zwischen 1869 und 1946, der über den heutigen Werten liegt:

Die Erwärmung galt einst als „klimatische Optimierung”

Allein in Finnland stieg die Durchschnittstemperatur zwischen 1899 und 1938 um 1,8 °C, wobei die Erwärmung im Winter 2,7 °C betrug. Das finnische Meteorologische Institut betrachtete dies als vorteilhaft: längere Vegetationsperioden, bessere Ernten und höhere Forsterträge. Die Vegetationsperiode verlängerte sich im größten Teil des Landes um 13 bis 16 Tage und an der Südwestküste um mehr als 21 Tage.

Diese Graphik in deutscher Übersetzung (Google translate):

Aus heutiger Sicht wären dies „katastrophale“ Zahlen. Doch 1948 wurden sie als willkommene Erwärmung begrüßt und lediglich als natürliche Schwankungen innerhalb eines sich erholenden Klimas nach der Kleinen Eiszeit angesehen.

Ahlmann selbst schrieb, dass diese Erwärmung zu Beginn des 20. Jahrhunderts in wissenschaftlichen Kreisen bereits seit den 1920er Jahren bekannt war. Sie wurde nicht als Notfall angesehen. Die Regierungen forderten keine Zensur. Sie war keineswegs ein politisches Instrument. Es war einfach das Klima, das tat, was es schon immer getan hat – sich verändern.

Im Jahr 1948 wurde eine Erwärmung um 2 °C in 50 Jahren als „Schwankung” und „Verbesserung” angesehen. Im Jahr 2025 ist eine Erwärmung um 1 °C in 50 Jahren – teils natürlich, teils durch den städtischen Wärmeinseleffekt verursacht – Rechtfertigung für gesamtwirtschaftliche Kontrollen, Beschränkungen der Redefreiheit und eine Billionen-Dollar-Klimaindustrie.

Ahlmanns Arbeit widerlegt die moderne Erzählung.

Link: https://electroverse.substack.com/p/uks-coldest-november-low-in-15-years?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Ich verweise nochmals auf meinen Beitrag mit den „zwei Fragen“ und darin auf die zweite Frage. Ich kann die nicht beantworten – und abgesehen von irgendwelchen Pseudo-Antworten wohl auch niemand sonst.

Der Beitrag Die Erwärmung galt einst als „klimatische Optimierung” erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Kontrafunk „Winters Woche“: Bürgerkrieg in Gießen!

Eine offizielle Partei möchte gerne gesetzeskonform ihre Jugendorganisation etablieren. Die antifaschistische Bewegung zettelt deshalb einen Bürgerkrieg an, allerdings unter den wohlwollenden Blicken der Bundesregierung. Solange es der AfD schadet!

In die gleiche Richtung geht der Aufruhr um die Einladung eines einzelnen AfD-Abgeordneten, Leif-Erik Holm, zu einem politischen Gespräch mit den Familienunternehmern. Deutschland ist jetzt perfekt polarisiert, wie die Kunden von Rossmann und DM.

Auch auf den Straßen Frankfurts. Kontrafunk-Reporter Achim Winter lässt, anders als andere, auch Verfemte sprechen: ein junges AfD-Mitglied und die hessische Landtagsabgeordnete Anna Nguyen.

Die Sonntagsrunde mit Burkhard Müller-Ullrich: Überall Systemonkels drin

Die Unternehmerin Gloria von Thurn und Taxis, der Essayist und Kontrafunk-Redakteur Markus Vahlefeld sowie der Rechtswissenschaftler und Rechtsanwalt Dr. Ulrich Vosgerau diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über die Feigheit der Unternehmer, die am Staatstropf hängen, und den späten Mut der Verzweifelten; über die Psychologie der Selbstzerstörung bei den Deutschen und das Erstaunen, dass die Amerikaner so etwas nicht kennen; über den Aufmarsch linksextremer Sturmtruppen in Gießen, um Mitglieder der größten deutschen Volkspartei zu bedrohen und zu verletzten, sowie über radikalisierte Eliten, die jene rotlackierten Faschisten dulden, ermuntern und mitfinanzieren.

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Die Revolution der Zulassung und Regulation von Impfstoffen – ein Beitrag aus den USA

Die Revolution der Zulassung und Regulation von Impfstoffen – ein Beitrag aus den USA

Die Revolution der Zulassung und Regulation von Impfstoffen – ein Beitrag aus den USA

Dr. Robert Malone veröffentlichte am 29. November 2025 in seinem Substack unter dem Titel „A Revolution in Vaccine Regulation and Approval“ ein Schreiben von Dr. Prasad an die Mitarbeiter seiner Behörde Kurzlebenslauf von Vinay Prasad, MD, MPH: Vinay Prasad ist ein US-amerikanischer Arzt (Innere Medizin, Hämatologie/Onkologie), Gesundheitswissenschaftler und Professor für Epidemiologie und evidenzbasierte Medizin. Er studierte […]

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Die Bibel und die Klima-Religion

Die Bibel und die Klima-Religion

Die Bibel und die Klima-ReligionUnser Problem: Die fortgeschrittene Entchristlichung des „Westens“. Gastbeitrag von Edgar L. Gärtner. Die zeitgeistigen „woken“ Bewegungen, darunter an hervorragender Stelle die Klima-Szene und die Bewegung für die Negierung nationaler Grenzen, haben selbst dafür gesorgt, dass religiöse Fragen in der Energie- und Sozialpolitik nicht als nebensächlich behandelt werden können. Denn anders als religiös kann die Fokussierung […]

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VERSCHWIEGEN: Die »fatale« Corona-Maßnahmenpolitik gegen Kinder und Jugendliche (4)

„Psychosoziale Trümmerfelder“ – die Bilanz der Corona-Politik für Kinder ist verheerend. Studien zeigen: Massive psychische Probleme, verlorene Bildungsjahre, gebrochene Kindheiten. Maskenpflicht, Schulschließungen und Impfkampagnen trafen ausgerechnet jene, die nie Hauptüberträger waren – und hinterließen eine Generation mit seelischen Narben, die lange bleiben werden. Psychosoziale Trümmerfelder“ – So macht(e) die Corona-Politik unsere Kinder krank Die Folgen […]
Minsk 3.0?

Minsk 3.0?

Minsk 3.0?

Während ich gestern die Meinung vertrat, die USA wollten ein Ende des Krieges in der Ukraine, gibt es auch ganz andere Meinungen dazu, die der “ewigen Kriege” der USA. Zusammenfassung für Eilige: Berletic ist der Meinung, dass die USA ein falsches Spiel spielen und die Idee der Zerschlagung Russlands nie aufgegeben haben und niemals aufgeben […]

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Die hohen Kosten der Energiewende führen zu einer fortgesetzten Nutzung von Kohlenwasserstoffen.

Die hohen Kosten der Energiewende führen zu einer fortgesetzten Nutzung von Kohlenwasserstoffen.

Die hohen Kosten der Energiewende führen zu einer fortgesetzten Nutzung von Kohlenwasserstoffen.

H. Sterling Burnett

Ein neuer Bericht von McKinsey & Company mit dem Titel „Global Energy Perspective 2025” prognostiziert, dass Kohle, Öl und Erdgas auch weit über das Jahr 2050 hinaus die dominierenden Energiequellen weltweit bleiben werden, unabhängig von den Absichten und Maßnahmen derjenigen, die Klimavereinbarungen aushandeln und Verpflichtungen eingehen.

Was für einen Unterschied ein Jahr und eine Präsidentschaftsverwaltung doch machen können, wie es scheint.

Derzeit machen Kohlenwasserstoffe mehr als 60 Prozent der weltweiten Stromversorgung und 80 Prozent des Primärenergieverbrauchs aus (da Öl und Gas die wichtigsten Kraftstoffe im Verkehrssektor sind). Der Bericht von McKinsey für 2025 korrigiert frühere Prognosen deutlich. Der Energieausblick von McKinsey für 2024 prognostizierte einen starken Rückgang des Kohleverbrauchs bis 2035 und des Gesamtverbrauchs fossiler Brennstoffe bis 2050, wobei Emissionsreduktionen eine höhere Priorität als Zuverlässigkeit und Erschwinglichkeit einnehmen sollten. Der diesjährige Bericht besagt, dass sich die Prioritäten umgekehrt haben:

Aus dem diesjährigen Ausblick lassen sich zwei übergeordnete Themen ableiten. Erstens bleiben Wettbewerbsfähigkeit und eine wirtschaftlich pragmatische Energiewende von größter Bedeutung. Die Erschwinglichkeit von Energie, die Versorgungssicherheit (einschließlich der Energiesicherheit auf nationaler oder regionaler Ebene) und die Emissionsreduzierung bilden weiterhin ein Dreigespann von Prioritäten, welche die Entscheidungsfindung im Energiebereich bestimmen. Ohne Erschwinglichkeit – und ohne Bonität – wird es jedoch keine breite Einführung neuer kohlenstoffarmer Technologien geben.

Zweitens gibt es kein Patentrezept für die Dekarbonisierung.

Infolge dieser Verlagerung des Schwerpunktes prognostizierte McKinsey im Jahr 2024 einen Rückgang des Kohleverbrauchs um 40 Prozent bis 2035, während der Bericht von 2025 nun davon ausgeht, dass die Nachfrage nach Kohle im gleichen Zeitraum um mindestens 1 Prozent steigen wird, was auf die starke Nachfrage nach Elektrifizierung in Entwicklungsländern und den weltweit höheren Energiebedarf durch KI zurückzuführen ist.

„Die dramatische Kehrtwende ist auf die Rekord-Inbetriebnahme von Kohlekraftwerken in China, den unerwarteten Anstieg des weltweiten Stromverbrauchs und den Mangel an tragfähigen Alternativen für Branchen wie Stahl, Chemie und Schwerindustrie zurückzuführen“, fasste Vijay Jayaraj von der CO2 Coalition im Daily Caller zusammen. „Der Bericht von McKinsey bestätigt, was erfahrene Energieanalysten und pragmatische Politiker seit langem behaupten: Die Energiewende wird nicht schnell, einfach oder allein von Klimazielen bestimmt sein.“

McKinsey weist entscheidend darauf hin, dass Entwicklungsländer jetzt Energie benötigen und nicht erst dann, wenn in Zukunft perfekte Lösungen entwickelt worden sind. Selbst wenn Länder weiterhin Anlagen für intermittierende erneuerbare Energien hinzufügen, wird der Verbrauch von Kohlenwasserstoffen ebenfalls steigen, auch wenn sein Anteil an der gesamten globalen Energieversorgung sinken sollte, da auch die Nachfrage wächst und fossile Brennstoffe für bestimmte Verwendungszwecke zuverlässig und unverzichtbar sind.

„In Ländern wie Indien, Südostasien und Subsahara-Afrika sind die wichtigsten Energieprioritäten Zugang, Bezahlbarkeit und Zuverlässigkeit, die zusammen die nationale Sicherheit ausmachen“, schreibt Jayaraj. Darüber hinaus schreibt er: „In Ländern wie Indien, Indonesien und Nigeria ist das Ausmaß der Elektrifizierung und industriellen Expansion enorm.

Diese Länder können es sich nicht leisten, Jahrzehnte auf perfekte Lösungen zu warten“, fährt Jayaraj fort und beschreibt die Schlussfolgerungen von McKinsey. „Sie brauchen ‚zuverlässige und vorerst ausreichende Lösungen‘. Das bedeutet, dass konventionelle Brennstoffe beibehalten werden.“

Der Energieausblick 2024 von McKinsey ging davon aus, dass der Anteil der Kohlenwasserstoffe an der weltweit genutzten Primärenergie bis 2050 auf 40 bis 60 Prozent sinken würde. In seinem Bericht für 2025 geht McKinsey nun davon aus, dass Kohle, Öl und Erdgas im Jahr 2050 bis zu 55 Prozent der weltweiten Energie liefern werden, was aufgrund veränderter Prioritäten am oberen Ende der Vorhersage des letzten Jahres liegt. Ein geringerer Verbrauch scheint ausgeschlossen zu sein. Auch wenn dies weit von der Netto-Null entfernt ist, ist die Schätzung von McKinsey höchstwahrscheinlich zu optimistisch, aber dennoch alarmierend für alle, die sich um die Eindämmung der Kohlendioxidemissionen sorgen, basierend auf Schätzungen aus anderen Quellen.

Ein aktueller Report von Exxon schätzt, dass Kohlenwasserstoffe im Jahr 2050 immer noch 68 Prozent des weltweiten Energiebedarfs ausmachen werden.

Selbst die Internationale Energieagentur (IEA) hat ihre Haltung zum raschen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen geändert. In den letzten Jahren hatte sich die IEA unter Verstoß gegen ihre Satzung zu einer Verfechterin bestimmter Energiearten, vor allem erneuerbarer Energien, im Kampf gegen den Klimawandel entwickelt. Die IEA sollte eigentlich ein neutraler Anbieter von Energieanalysen sein und keine Partei ergreifen, wenn es um Energiequellen oder die Energie- und Emissionsziele von Nationen oder der Industrie geht. Nun wird trotz der optimistischen Prognosen der letzten Jahre zum Emissionsrückgang sogar die IEA von der Realität eingeholt. Die Energiewende vollzieht sich nicht so schnell, wie es die hochfliegenden Worte und Vereinbarungen der Politiker erfordern würden. Tatsächlich bleiben die von ihnen umgesetzten Maßnahmen weit hinter dem zurück, was laut IEA-Bericht notwendig wäre, um die Netto-Null zu erreichen. Dementsprechend prognostiziert die IEA nun, dass die Nachfrage nach Kohlenwasserstoffen bis 2050 weiter steigen wird.

Die IEA gibt in ihrem World Energy Outlook 2025 keine konkrete Prognose für den Gesamt-Energieverbrauch ab, sondern eine Reihe von Prognosen, die von der Politik der Regierungen und den technologischen Entwicklungen abhängen. Unter dem praktisch unmöglichen Szenario, dass die Regierungen einen radikalen Kurswechsel vollziehen und die strengen Emissionsreduktionen durchsetzen, die zur Erreichung des im Pariser Klimaabkommen festgelegten Temperaturziels von 1,5 °C erforderlich sind, könnte der Anteil der Kohlenwasserstoffe am Gesamtenergiebedarf bis 2050 auf 20 Prozent sinken – zwar noch weit entfernt von Netto-Null, aber dennoch ein starker Rückgang.

Nach dem sogenannten „Stated Policies Scenario“ (STEPS) der IEA sinkt der Anteil fossiler Brennstoffe am weltweiten Energieverbrauch bis 2050 auf knapp über 50 Prozent – etwas höher als die aktuelle Prognose von McKinsey, aber im Einklang damit. Das STEPS-Szenario geht davon aus, dass die bestehenden Energie- und Klimaschutzzusagen verschiedener Regierungen bis zu den von ihnen selbst gesetzten Fristen vollständig umgesetzt werden, was zu einem Höchststand der Ölnachfrage um das Jahr 2030 führen würde. Wie Climate Change Weekly jedoch in den Beiträgen der letzten Wochen ausführlich dargelegt hat, kommen die Regierungen ihren Verpflichtungen nicht nach, fügen neue Kohlenwasserstoffprojekte hinzu und machen einstmals strenge Ziele flexibel und änderungsfähig, um wirtschaftlichen und politischen Bedenken Rechnung zu tragen. Daher erscheint auch das STEPS-Szenario derzeit als zu optimistisch.

Damit bleibt uns das von der IEA als „Current Policies Scenario“ (CPS) bezeichnete Szenario, bei dem der Anteil der Kohlenwasserstoffe am weltweiten Energieverbrauch bis 2050 auf etwa 70 Prozent der gesamten Primärenergieversorgung der Welt sinkt. Dieses CPS ist eine Art „Business as usual“-Szenario, das davon ausgeht, dass die Regierungen die bereits Ende 2025 bestehenden Strategien und Maßnahmen strikt befolgen und dass diese ohne Nachlässigkeiten oder Rückschläge umgesetzt oder durchgesetzt werden. In diesem Szenario bleibt der Verbrauch fossiler Brennstoffe hoch und die Emissionsziele werden verfehlt.

Der Verbrauch von Kohlenwasserstoffen könnte selbst im CPS-Szenario unter 70 Prozent fallen, wenn es zu unerwarteten technologischen Durchbrüchen kommt. Der Anteil der Kohlenwasserstoffe an der globalen Energieversorgung könnte jedoch auch höher ausfallen, wenn der Strombedarf schneller als erwartet wächst oder der „Übergang“ zu erneuerbaren Energien und Elektrofahrzeugen aufgrund technologischer, logistischer, politischer und geopolitischer Schwierigkeiten oder sogar sich verschärfender Konflikte ins Stocken gerät, die den Abbau, die Raffination und die Lieferung der für erneuerbare Energietechnologien oder die Herstellung und Lieferung von Fertigprodukten wichtigen Mineralien behindern.

Quellens: McKinsey & Company; The Daily Caller

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-563-cop-30-week-two-paris-agreement-failure-redux/, zweiter Beitrag

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Die hohen Kosten der Energiewende führen zu einer fortgesetzten Nutzung von Kohlenwasserstoffen. erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Jean-Pascal Hohm zum Chef der „Generation Deutschland“ gewählt – Trügerische Ruhe in Gießen nach schweren Links-Krawallen

Jean-Pascal Hohm zum Chef der „Generation Deutschland“ gewählt – Trügerische Ruhe in Gießen nach schweren Links-Krawallen

Jean-Pascal Hohm zum Chef der „Generation Deutschland“ gewählt – Trügerische Ruhe in Gießen nach schweren Links-Krawallen

Begleitet von einer schweren linksextremistischen Gewaltorgie hat die AfD im hessischen Gießen ihre neue Jugendorganisation „Generation Deutschland“ gegründet. Sie trägt jetzt offiziell den Namen „Generation Deutschland“ (GD). Der brandenburgische AfD-Landtagsabgeordnete Jean-Pascal Hohm (28) wurde mit 90,4 Prozent der Stimmen zum Vorsitzenden des AfD-Nachwuchses gewählt.

Erster GD-Vize wurde Jan Richard Behr aus Rheinland-Pfalz. Er bekam 89 Prozent der Stimmen. Zu weiteren Stellvertretern wurden Adrian Maxhuni aus Niedersachsen und Patrick Heinz aus Nordrhein-Westfalen gewählt. Heinz kommt aus dem Lager des rechtskonservativen Bundestagsabgeordneten Matthias Helferich.

Der Gründungskonvent feierte Hohm nach seiner Wahl mit stehenden Ovationen. In seiner Bewerbungsrede rief Hohm dazu auf, „die deutsche Heimat vor dem Niedergang zu bewahren“. Der 28-Jährige aus Cottbus versicherte, er werde in der Partei „mit allen Flügeln zusammenarbeiten“. Mit seiner politischen Arbeit wolle er dafür sorgen, „dass unser Volk trotz aller berechtigten Sorge nicht verloren ist“.

Donnernder Applaus, als Hohm ausrief: „Wir werden entschlossen streiten für eine echte Migrationswende, die dafür sorgt, dass Deutschland die Heimat der Deutschen bleibt!“

Trügerische Ruhe?

Der Gründungskonvent der neuen AfD-Nachwuchsorganisation war seit dem Samstagmorgen von schweren linksextremistischen Ausschreitungen überschattet worden. Am frühen Abend herrschte in Gießen erst einmal Ruhe – womöglich eine trügerische Ruhe. Nach der Abschlussdemonstration machten sich die meisten Demonstranten auf den Heimweg. In Sicherheitskreisen hieß es: Die Polizei halte für möglich, dass es in der Nacht zu weiteren Ausschreitungen durch den vermummten „Antifa“-Mob kommen könnte.

Nach Angaben des hessischen Innenministeriums waren 25.000 bis 30.000 Demonstranten nach Gießen gekommen, um gegen die Neugründung der AfD-Jugendorganisation auf die Straße zu gehen. Die Zahl blieb deutlich unter den zuletzt erwarteten 50.000 Protestlern. Die größte Einzel-Demo mit etwa 20.000 Teilnehmern hatte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) organisiert.

Polizei überfordert

Trotz Wasserwerfer-Einsatz, Schlagstock-Gebrauch und Pfefferspray stand die Polizei der linken Gewaltorgie nach dem Eindruck von Beobachtern vor Ort teilweise hilflos gegenüber. Teilnehmer des AfD-Kongresses erreichten die Messehalle nur unter massivem Schutz in Polizeifahrzeugen. Der hessische AfD-Bundestagsabgeordnete Julian Schmidt wurde von einem linken Mob geschlagen und getreten – er soll einen Nasenbruch erlitten haben. Reporter des liberal-konservativen Portals „Tichys Einblick“ wurden von der linken Meute am Rande der DGB-Kundgebung gejagt.

Alice Weidel gibt Mainstream-Hetze Mitschuld

Kanzler Friedrich Merz (CDU) versuchte, die bürgerkriegsähnlichen Ausschreitungen als Randerscheinung zwischen „ganz links und ganz rechts“ herunterzuspielen. Dabei gab es nicht an einer Stelle irgendeinen Hinweis darauf, dass „Rechte“ an den Krawallen beteiligt waren. AfD-Bundessprecherin Alice Weidel machte in ihrer Rede auf dem Gründungskonvent der neuen AfD-Nachwuchsorganisation die Mainstream-Medien mitverantwortlich für die Gewaltexzesse: „Hören Sie endlich auf, die AfD zu diffamieren!“, rief sie den akkreditierten System-Journalisten im Saal zu.

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