Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Langzeitstudie: winterliche Eisdecke am Yellowstone See über 100 Jahre unverändert

Langzeitstudie: winterliche Eisdecke am Yellowstone See über 100 Jahre unverändert

Langzeitstudie: winterliche Eisdecke am Yellowstone See über 100 Jahre unverändert

Der Yellowstone See ist der höchstgelegene See in Nordamerika. Er liegt in einer Seehöhe von 2357 Metern und ist beachtliche 354 km² groß. Eine aktuelle wissenschaftliche Arbeit bestätigt, dass sich die Zeit, in welcher der See alljährlich zufriert, über die letzten 100 Jahre nicht geändert hat.

Der Yellowstone Nationalpark ist in seiner Schönheit und Vielfalt eines der vielen Wunder unserer Natur. Berühmt ist der riesige Yellowstone Lake, gelegen im US-Bundesstaat Wyoming.

Eine jüngst veröffentlichte Studie ergab, dass die alljährliche Eisdecke des Sees aller Klimapanik trotzt. Und dies über den beachtlichen Beobachtungszeitraum von 100 Jahren hinweg. Genauere Informationen findet man in dem frei verfügbaren wissenschaftlichen Dokument „Despite a century of warming, increased snowfall has buffered the ice phenology of North America’s largest high-elevation lake against climate change„. Wie tendenziös Wissenschaftler im Jahr 2024 vorgehen müssen, beweist bereits der Titel, der in Deutsch so viel bedeutet wie: Trotz eines Jahrhunderts der Erwärmung hat der zunehmende Schneefall die Eisphänologie von Nordamerikas größtem Hochgebirgssee gegen den Klimawandel gepuffert.

Tatsächlich geben sich die Wissenschaftler überrascht, dass der Yellowstone Lake beim Klimawandel nicht mitspielen will. Die winterliche Eisdecke kommt und geht – wie seit 100 Jahren. Ende Dezember oder früh im Jänner friert der (auf der Nordhalbkugel gelegene) See vollständig zu und taut im späten Mai oder frühen Juni wieder auf.

Ähnlich wie in der von uns behandelten Arbeit von Dr. Steiner, der sich aktuell mit Wetterchroniken aus alten Kirchenaufzeichnungen befasst (Dr. Steiner gelingt Sensationsfund! Aufzeichnungen über 220 Jahre Klima in Deutschland), griff man auf historische Beobachtungen der örtlichen Ranger-Station zurück. Das dort stationierte Personal führte seit 1927 Aufzeichnungen über den Zeitpunkt des Auftauens und seit 1931 Aufzeichnungen über den Zeitpunkt des Einfrierens.

Für den Zeitraum seit 1927 bis heute analysierten die Wissenschaftler die verfügbaren Daten für Lufttemperatur und Niederschlag. Außerdem wurde der See mit anderen Seen der Nordhalbkugel verglichen. Obwohl die Yellowston-Region von einer Klimaerwärmung betroffen sei, habe sich an der Vereisung des Sees nichts geändert. Dabei hätten sich die Durchschnittstemperaturen in dieser Gegend seit 1950 um 1,8 Grad Fahrenheit erhöht, in der Seehöhe des Yellowstone Lake sogar um 2,5 Grad Fahrenheit. Speziell in den letzten drei Jahrzehnten wäre es deutlich wärmer geworden.

Die Wissenschaftler glauben, dass die gesteigerten Schneefälle dafür verantwortlich sind, dass der See gegen die behauptete Klimaerwärmung äußerst resistent ist. Die Schneedecke würde das Abschmelzen hinauszögern. Der Schneefall über dem See habe sich über die betrachteten 100 Jahre nahezu verdoppelt.

Bei aller Skepsis gegenüber einem menschengemachtem Klimawandel und der CO2-Erzählung können gewisse Schwankungen der Temperatur auf der Erde nicht geleugnet werden. Der Umstand des gesteigerten Schneefalls könnte aber auch auf einen Punkt zurückzuführen sein, über den Report24 jüngst mehrfach berichtet hat, der aber von Wissenschaft und Medien überhaupt nicht beachtet wird: Die höhere Sättigung der Erdatmosphäre mit Wasserdampf, resultierend aus der Luftfahrt und dem verdampften Kühlwasser der Atomreaktoren.

Dass die an der Studie beteiligten Wissenschaftler dramatisch davor warnten, welche schlimmen Folgen ein weiterer Temperaturanstieg und ein früheres Abschmelzen der Eisdecke mit sich führen würden, versteht sich von selbst. Ohne solche Glaubensbekenntnisse zu beten bekommt man heutzutage sicherlich keine Fördergelder mehr.

Unerwünschte Nebenprodukte in mRNA-Impfungen: Nicht nur Plasmid-DNA problematisch

Unerwünschte Nebenprodukte in mRNA-Impfungen: Nicht nur Plasmid-DNA problematisch

Unerwünschte Nebenprodukte in mRNA-Impfungen: Nicht nur Plasmid-DNA problematisch

Je mehr über die mRNA-„Impfstoffe“ bekannt wird, desto mehr drängt sich die Frage auf, wie ein so stümperhaft produziertes und unreguliertes Produkt den Menschen unter Druck und Zwang in Massen verabreicht werden konnte. Prof. Dr. Klaus Steger hat in einer aktuellen Aussendung der MWGFD die Nebenprodukte in den experimentellen Gentherapeutika unter die Lupe genommen. Problematisch ist dabei nicht nur die Plasmid-DNA: Auch unerwünschte Protein-Bruchstücke und sogenannte doppelsträngige RNA können auf verheerende Weise in den Zellstoffwechsel eingreifen.

Mehr und mehr unerwünschte Nebenprodukte: Plasmid-DNA, modRNA Bruchstücke, doppelsträngige RNA

via MWGFD – Autor: Prof. Dr. rer.nat. Klaus Steger; veröffentlicht am 13.4.2024

Die Diskussion um unerwünschte Nebenprodukte nahm an Fahrt auf, nachdem das Labor von Kevin McKernan im April 2023 massive DNA-Verunreinigungen in den RNA-basierten Injektionen von Pfizer und Moderna nachgewiesen hatte [1]. Anschließend wurde von den Systemmedien der Eindruck vermittelt, dass die RNA-Technologie grundsätzlich sicher sei, sofern die Hersteller das Problem von DNA-Kontaminationen gelöst bekämen. Um die Menschen mit wissenschaftlichen und medizinischen Fakten – und nicht aus politisch geprägter Sicht [siehe geleakte RKI-Files, 2,3] – zu informieren, dass diese neue Technologie aufgrund einer ganzen Reihe von Risikofaktoren trotzdem nicht sicher ist, hat MWGFD bereits zwei Beiträge zur speziellen Problematik von DNA-Kontaminationen [4] sowie zur generellen Problematik der RNA-Technologie [5] veröffentlicht.

Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die bislang in den RNA-basierten Covid-19 Injektionen von BioNTech/Pfizer und Moderna nachgewiesenen unerwünschten Nebenprodukte und deren mögliche Gefahrenpotentiale. Es wird darauf hingewiesen, dass selbst bei einer vollständigen Beseitigung dieser unerwünschten Nebenprodukte – was bei der geplanten Massenproduktion kaum zu realisieren ist – die Kernprobleme der RNA-Technologie unverändert bestehen bleiben.

Die EMA wusste bei der Zulassung von den Problemen, sah aber keinerlei Handlungsbedarf

In Tabelle S 4-1 des geleakten Rapporteur’s Rolling Review Assessment Report EMEA/H/C/005735/RR [6] vom November 2020 sind folgende drei Probleme gelistet: (1) verbleibendes DNA-Template, (2) nur ³ 50% RNA-Integrität, (3) doppelsträngige RNA.

  1. Unter »Prozess-bedingte Unreinheiten« wird »verbleibendes DNA-Template« genannt. Hierbei hält die EMA Verunreinigungen von ≤ 330 ng DNA pro mg RNA, entsprechend 0,33%, für akzeptabel, erwähnt aber nicht, auf welcher wissenschaftlichen Grundlage diese Einschätzung beruht.

Der genannte Grenzwert scheint sich auf einen WHO Meeting Report aus dem Jahr 2007 zu beziehen [7]. RNA-basierte »Impfstoffe« sind in diesem Dokument jedoch gar nicht erwähnt. Und selbst wenn dem so wäre, dann wäre dieser Wert höchst fraglich, da es sich im Fall der Covid-19 »Impfstoffe« nicht um nackte, sondern um in Lipid Nanopartikel (LNPs) verpackte DNA handelt, die dadurch von unserem Immunsystem völlig unbemerkt in unsere Zellen eingeschleust werden kann.

Trotzdem steht in den von der EMA genehmigten Produktmerkmalen für den Covid-19 »Impfstoff« Comirnaty von BioNTech auf Seite 16 zu lesen [8]: »Es wurden weder Studien zur Genotoxizität, noch zur Karzinogenität durchgeführt.« Als Begründung wird angegeben: »Die Bestandteile des Impfstoffs (Lipide und mRNA) haben voraussichtlich kein genotoxisches Potenzial.« Da die EMA selbst einen Grenzwert für DNA-Kontaminationen angegeben hat, ist die Aussage, dass der Impfstoff lediglich Lipide und mRNA enthält, nachweislich falsch, denn es ist auch Fremd-DNA vorhanden. Gleichermaßen unfassbar ist die Tatsache, dass die EMA bei dieser völlig neuen Formulierung eines »Impfstoffs« die Einhaltung des von ihr gesetzten Grenzwertes nicht selbst nachprüft, sondern sich lediglich auf die Angaben der Hersteller verlässt. Dabei ist völlig offen, aufgrund welcher Erkenntnisse dieser Grenzwert gesetzt wurde. Die von Kevin McKernan und Kollegen gemessenen DNA-Konzentrationen wiesen starke Schwankungen zwischen verschiedenen Chargen auf und erreichten Höchstwerte von bis zu ca. 30% der enthaltenen Nukleinsäuren, d.h. 1/3 DNA und 2/3 RNA. Die Verwendung der Bezeichnung »DNA-Verunreinigung« ist in diesen Fällen nicht mehr zutreffend, da die DNA den zweithäufigsten Bestandteil darstellt.

  • Unter »Reinheit« ist zu lesen, dass die RNA Integrität lediglich ³ 50% betragen muss. Für die EMA ist es also vollkommen in Ordnung, wenn < 50% der in den Covid-19 Injektionen enthaltenen RNA nicht intakt ist.

Der EMA war also auch das Vorkommen nicht intakter RNA in den Comirnaty Injektionen von BioNTech bekannt [9]. Sie stellte jedoch lediglich fest, dass »das Unternehmen [BioNTech] nicht davon ausgeht, dass im Endprodukt formulierte verkürzte Transkripte ein Sicherheits- oder Wirksamkeitsproblem darstellen, da ihrer Ansicht nach von verkürzten Transkripten keine Proteinexpression erwartet wird.« Diese Annahme des Herstellers hat sich inzwischen jedoch als eindeutig falsch herausgestellt. So wurde im Dezember 2023 in einem Nature-Artikel [10] aufgezeigt, dass der Austausch von Uracil (in natürlicher mRNA) durch Methyl-Pseudouridin (in synthetischer modRNA) beim Lesen durch die Ribosomen das Auftreten so genannter Leserasterverschiebungen provoziert. Dadurch kommt es regelmäßig zum vorzeitigen Abbruch der Proteinproduktion, wodurch kürzere Protein-Bruchstücke (Nonsens-Proteine) entstehen, deren Auswirkungen auf den Zellstoffwechsel derzeit noch nicht vorhersehbar sind.

  • Unter »Produkt-bedingte Unreinheiten« ist »dsRNA« gelistet und wird mit einem tolerierbaren Grenzwert von ≤ 1000 pg dsRNA pro µg RNA angegeben, wobei auch hier unklar bleibt auf welcher wissenschaftlichen Grundlage dieser Grenzwert beruht.

Durch die Aufdeckung von massiven DNA-Verunreinigungen und die alarmierenden Erkenntnisse über das Ausmaß der Kenntnisse des RKI über die tatsächlichen medizinischen Wahrheiten aus den geleakten, wenn auch noch großenteils geschwärzten RKI-Files [2,3] wurde das zusätzliche Vorkommen doppelsträngiger RNA (dsRNA) bislang kaum beachtet. Im Gegensatz zu mRNA kodiert dsRNA nicht für ein bestimmtes Protein, sondern spielt eine wichtige Rolle bei epigenetischen Regulationsprozessen (siehe weiter unten). Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass die während des Herstellungsprozesses automatisch anfallenden dsRNAs von unseren Zellen als regulatorische dsRNAs fehlinterpretiert werden, welche bislang unberücksichtigte Signalwege blockieren oder aktivieren und somit in nicht vorhersehbarer Weise in den Ablauf des Zellstoffwechsels eingreifen.

Die ignorierte Rolle der Epigenetik

Da eine ausführliche Darstellung dieses noch vergleichsweise jungen Wissenschaftszweiges den Rahmen dieses Beitrags sprengen würde, soll an dieser Stelle lediglich auf den Teilaspekt der post-transkriptionellen Regulation der Genaktivität hingewiesen werden, welche zum Beispiel kontrolliert, ob eine bereits vorhandene mRNA tatsächlich abgelesen, also ein Protein produziert wird oder nicht. Hierbei spielen dsRNAs eine wichtige Rolle, da aus ihnen sog. miRNAs (microRNAs) und siRNAs (short-interfering RNAs) gebildet werden, die spezifisch an mRNAs binden und deren Ablesung unterdrücken können [11,12]. Für die Bildung von dsRNAs während der in-vitro Transkription von mRNA werden mehrere Mechanismen diskutiert, die an dieser Stelle nicht erläutert werden können. Interessierte Leser werden auf folgende Publikationen verwiesen [13,14,15].

Vor dem Hintergrund des Herstellungsprozesses der Covid-19 »Impfstoffe« – nämlich der Vermehrung mittels bakterieller Plasmid-DNA – ist von Interesse, dass die Bildung von dsRNAs auch von der Qualität der linearisierten Plasmid-Vorlage beeinflusst werden kann. Verunreinigungen mit Plasmid-DNA stellen somit nicht nur selbst eine Gefahr dar, sondern können zusätzlich auch die Produktion von unerwünschten dsRNAs fördern, da sie zusätzliche Vorlagen bereitstellen, welche in Sequenzen eingeschrieben werden können, die sich an die mRNA-Moleküle anlagern [16].

Darüber hinaus wurde berichtet [17], dass Spike-transfizierte Zellen Exosome – RNA und/oder Protein beladene Vesikel, die Zellen in ihre Umgebung abgeben und so mit Nachbarzellen kommunizieren – freisetzen, die spezifische microRNAs (miR-148a, miR-590) enthalten, welche die Produktion der proinflammatorisch wirkenden Signalmoleküle TNFα, NF-κB und IFN-β regulieren. Spikeprotein, welches auch nach einer Covid-19 Injektion von unseren Körperzellen produziert wird, könnte somit die Verteilung von zelleigenen microRNAs in unserem Körper beeinflussen.

Die kaum beherrschbaren Schwierigkeiten bei der Herstellung von mRNA

Die gängigste Methode zur Herstellung von mRNA durch in-vitro Transkription ist die Verwendung der RNA-Polymerase des Bakteriophagen T7. Hierbei ist bekannt, dass während des Produktionsprozesses verschiedene unerwünschte Nebenprodukte entstehen, unter anderem dsRNAs [18,19]. So ist in einer Veröffentlichung mit den Gewinnern des Medizin Nobelpreises 2023 [20] als Erst- (K. Kariko) und Letztautor (D. Weissman) zu lesen: »Die derzeit verwendeten Methoden zur Reinigung von in-vitro transkribierten mRNA-Impfstoffpräparaten […] erlauben bestenfalls die Entfernung von 90% der dsRNA. […] Berichten von Impfstoffentwicklern zufolge kann das Vorhandensein von kurzen dsRNA Segmenten in geringen Mengen zusammen mit gereinigter mRNA nicht völlig ausgeschlossen werden« [21]. In einer weiteren Publikation mit K. Kariko als Letztautorin erfährt der Leser, dass dsRNA Verunreinigungen in in-vitro transkribierter mRNA zu unerwünschter Immunogenität nach RNA-basierten Injektionen führt [22]. Eine vollständige Entfernung von dsRNAs ist jedoch entscheidend für die Sicherheit und die Wirksamkeit von Impfstoffen, da durch Verunreinigungen Autoimmunreaktionen ausgelöst werden können [23].

Die dsRNAs werden von Antigen-präsentierenden Zellen (z.B. Makrophagen, dendritische Zellen), aber auch von Endothelzellen (Innenauskleidung von Gefäßen) erkannt [24] und führen zur Aktivierung des Immunsystems [25] sowie zur Auslösung von Entzündungsreaktionen [26,27]. So sind dsRNAs in die Freisetzung von TNF-α und IFN-γ involviert, den beiden Hauptfaktoren des Zytokinsturms, der bei schweren Formen von Covid-19 auftritt [28].

Bereits 2021 wurde ein möglicher Zusammenhang zwischen dem Vorkommen von dsRNAs und Herzentzündungen vermutet

Zweifellos stellt das von unseren eigenen Zellen produzierte Spikeprotein ein Schlüsselmolekül für die inzwischen zahlreich nach Covid-19 Injektionen auftretenden Nebenwirkungen dar [29]. Auf eine besonders auffällige Nebenwirkung wurde bereits im September 2021 auf der Grundlage einer Untersuchung von 2.000.287 Probanden hingewiesen [30]: Myokarditis, die mit einer Häufigkeit von 1 pro 100.000 besonders bei jüngeren Menschen zeitnah nach der zweiten Dosis auftrat. Aufgrund dieser Erkenntnis hat sowohl die FDA [31], als auch die EMA [8] zusätzliche Informationen über das gehäufte Auftreten dieser Injektions-bedingten Herzentzündung in die Merkblätter der Covid-19 »Impfstoffe« aufgenommen, jedoch die Weiterverwendung der Präparate bei jungen Menschen nicht unterbunden.

Bereits im Dezember 2021 äußerten die Autoren einer weiteren Studie die Vermutung, dass die während des Herstellungsprozesses unvermeidbar anfallenden dsRNAs einen Beitrag zu ungeklärten Fällen von Myokarditis liefern könnten [32]. Ebenso wie bei den Verunreinigungen mit DNA, so besteht auch bei den dsRNAs das Problem, dass diese via Einschluss in Lipid-Nanopartikel im gesamten Körper verteilt werden und theoretisch in jede Zelle eindringen können.

Unerwünschte Nebenprodukte schaffen zusätzliche Probleme, dürfen jedoch nicht von den Kernproblemen der RNA-Technologie ablenken

  • RNA-basierte Injektionen stellen einen eklatanten Verstoß gegen das pharmakologische Grundprinzip “Dosis sola facit venenum” (Nur die Dosis macht das Gift) dar. Da nicht der Wirkstoff (Antigen) selbst verabreicht wird, sondern lediglich die Information (modRNA), wie dieser durch unseren Körper selbst herzustellen ist, kann keine verlässliche Dosis-Wirkungs-Beziehung ermittelt werden, da verschiedene Individuen – abhängig von Alter, Stoffwechsel, Begleiterkrankungen, usw. – unterschiedliche Mengen an Antigen produzieren.
  • Die injizierte synthetische modRNA wurde auf Langlebigkeit optimiert, was dem Grundprinzip natürlicher mRNA widerspricht. In der Zelle angelangt, zwingt sie diese dazu, ein körperfremdes Protein, das Spike, zu produzieren, wodurch diese vormals gesunde Zelle von unserem Immunsystem zerstört wird. Darüber hinaus existiert kein Stopp-Mechanismus für die Spike-Produktion, d.h. Dauer der Produktion, sowie Zahl und Ort der abgetöteten Zellen im Körper ist daher nicht vorhersehbar!
  • Nach erfolgter Injektion ist keine zielgerichtete Steuerung zu einem bestimmten Zelltyp möglich. Durch die Verpackung in Lipid-Nanopartikel kann sowohl die modRNA als auch die unerwünschten Nebenprodukte (Plasmid-DNA, doppelsträngige RNA) über alle biologischen Grenzen hinweg in jede Zelle unseres Körpers eindringen.

Literatur: [1] www.doi.org/10.31219/osf.io/b9t7m, [2] https://my.hidrive.com/share/2-hpbu3.3u#$/, [3] https://multipolar-magazin.de/artikel/rki-protokolle-1, [4] https://www.mwgfd.org/2024/01/modrna-die-wahre-gefahr/], [5] https://www.mwgfd.org/2024/02/die-mrna-basierte-impfstoff-technologie-game-over/], [6] https://www.coursehero.com/file/78503637/Rapporteur-Rolling-Review-Report-Overview-LoQ-COVID-19-mRNA-Vaccine-BioNTechdocx/, [7] https://cdn.who.int/media/docs/default-source/biologicals/cell-substrates/cells.final.mtgrep.ik.26_sep_07.pdf?sfvrsn=3db7d37a_3&download=true, [8] www.ema.europa.eu/documents/product-information/comirnaty-epar-product-information_en.pdf, [9] https://www.ema.europa.eu/en/documents/assessment-report/comirnaty-epar-public-assessment-report_en.pdf, [10] https://www.nature.com/articles/s41586-023-06800-3, [11] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19239886/, [12] https://doi.org/10.1146/annurev-immunol-042718-041356https://doi.org/10.1128/MMBR.67.4.657-685.2003, [13] https://www.genengnews.com/resources/understanding-and-overcoming-the-immune-response-from-synthetic-mrnas-2/, [14] https://doi.org/10.1093%2Fnar%2Fgky796, [15] https://doi.org/10.1093%2Fnar%2Fgky796], [16] https://doi.org/10.3389/fmolb.2023.1248511, [17] https://doi.org/10.3389/fimmu.2021.656700, [18] https://www.genengnews.com/resources/understanding-and-overcoming-the-immune-response-from-synthetic-mrnas-2/, [19] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29534222/, [20] https://www.mwgfd.org/2023/11/faktencheck-zur-medizin-nobelpreisverleihung-2023/, [21] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21890902/, [22] https://doi.org/10.1016/j.coi.2020.01.008, [23] https://pubs.rsc.org/en/content/articlelanding/2023/an/d3an00281k, [24] https://doi.org/10.1002/iid3.139, [25] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21890902/, [26] https://doi.org/10.2217/fvl-2021-0280, [27] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26831644/, [28] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33278357/, [29] https://doi.org/10.3390/biomedicines11082287, [30] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34347001/, [31] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34237049/, [32] https://doi.org/10.2217/fvl-2021-0280.  

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BACK TO EARTH: Stand des hemisphärischen S-B-Modells als Wegweiser durch meine EIKE-Artikel

BACK TO EARTH: Stand des hemisphärischen S-B-Modells als Wegweiser durch meine EIKE-Artikel

von Uli Weber

Noch in seinem geowissenschaftlich geprägten Buch „Klimahysterie…“ (Farbe / S-W) hatte der Autor den vorgeblich durch eine „atmosphärische Gegenstrahlung“ angetriebenen „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ als Stand der Klimawissen­schaft beschrieben. Und in seinem letzten EIKE-Artikel hatte er eine anthropogene Nutzung dieser „atmosphärischen Gegenstrahlung“ einmal über den 2. Hauptsatz der Thermodynamik hinweg zu Ende gedacht. Sein hemisphärisches Stefan-Boltzmann-Modell für die Temperaturgenese auf unserer Erde ist zwar ebenfalls längst zu Ende gedacht, aber auf mehr als 40 EIKE-Artikeln verteilt. Daher dürfte inzwischen selbst ein gutwilliger Kommentator den Überblick verloren haben, und es ist höchste Zeit, den aktuellen Stand dieses Hemisphärenmodells einmal zusammenfassend darzustellen.

Der hemisphärische Stefan-Boltzmann-Ansatz geht auf eine Veröffentlichung von 2016 in den „Roten Blättern“ der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft zurück und beschreibt die Temperaturgenese auf unserer realen Erde ohne einen „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“. Ein populärwissen­schaftlicher Artikel darüber erschien Anfang 2017 auf Tichys Einblick und wurde von EIKE übernommen. Seither konnte dieses Hemisphärenmodell in mehr als 40 EIKE-Artikeln an diversen Klimaphänomenen erprobt und kontinuierlich weiterentwickelt werden, wofür ich mich bei der EIKE-Redaktion, insbesondere bei Herrn Dipl.-Ing. Michael Limburg, ganz herzlich bedanke.

Die nachfolgende Zusammenfassung des hemisphärischen S-B-Modells wird diesmal nicht mit physikalischen Beweisen oder im Abgleich mit dem konkurrierenden THE-Paradigma erfolgen. Vielmehr wird mit Zahlen in eckigen Klammern jeweils auf den/die im Anhang verlinkten weiterführenden EIKE-Artikel mit der entsprechenden Beweisführung hingewiesen. Für den interessierten Laien wird hier zur Problemübersicht auf meine EIKE-Trilogie „Eine Analyse der Thesen/Antithesen für einen ‚natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt‘“ mit Teil 1 „Gegenüberstellung der Thesen/Antithesen“ [1], Teil 2 „Diskussion der Thesen/Antithesen“ [2] und Teil 3 „Erkenntnisse zu den Thesen/Antithesen und das Ergebnis dieser Analyse“ [3] hingewiesen. Auch das Stefan-Boltzmann-Gesetz wird hier nicht erneut beschrieben [4], genauso wenig wie der physikalisch entscheidende Unterschied zwischen Leistung und Energie [5]. Und auch der Abgleich des hemisphärischen Stefan-Boltzmann-Modells mit echten Temperatur­messungen vom Mond [6] und [7] als real existierendes Modell für eine Erde ohne Atmosphäre ist nicht Teil dieser Zusammenfassung. Nachfolgend sind alle entsprechenden EIKE-Artikel mit einer ausführlichen Beweisführung unter den jeweils in eckigen Klammern angegebenen Zahlen im Anhang verlinkt.

BACK TO EARTH: Stand des hemisphärischen S-B-Modells als Wegweiser durch meine EIKE-Artikel Das hemisphärische Stefan-Boltzmann-Modell betrachtet das System Erde vom makroskopischen Standpunkt der Klimadefinition als Durchschnitt von 30 Jahren Wetter. Daraus versucht der Autor dann die primären Wirkmechanismen der terrestrischen Temperaturgenese auf unserer realen Erde qualitativ abzuleiten. Im Prinzip handelt es sich dabei also um ein hybrides Modell, das auf Berechnungen (Tagseite) und terrestrischen Wärmespeichern (Nachtseite) aufbaut. Die Berechnun­gen für die Tagseite beruhen auf dem S-B-Temperatur­äquivalent aus einer Inversion der hemisphä­risch eingestrahlten spezifischen Strahlungsleistung der Sonne. Der Beitrag der terrestri­schen Wärme­speicher Atmosphäre und Ozeane, die mit ihrem Energieinhalt auf die individuellen Ortslagen der Nachthälfte einwirken, lassen sich über die Umgebungsgleichung des Stefan-Boltzmann-Gesetzes herleiten. Die Ausgangssituation für die terrestrische Temperaturgenese ist geometrisch eigentlich ganz einfach und zwingend, aber offenbar steckt schon hier der Teufel im Detail:

Abbildung 1: Die geometrischen Flächenverhältnisse bei der terrestrischen Temperaturgenese

Einstrahlung: Hochfrequente (HF) Sonneneinstrahlung, die auf einer Kreisfläche mit dem Erdradius (@PiR²) auf die Erde fällt, erwärmt die Materie von deren Tagseite (@2PiR).

Abstrahlung: Die erwärmte Materie strahlt Infrarot(IR)-Strahlung über die gesamte Erdoberfläche (@4PiR²) ab.

Wir betrachten jetzt einmal die häufig als Indikator für globale Klimaveränderungen verwendete sogenannte „Near Surface Temperature“ (NST) in Form der gemessenen und global gemittelten Durchschnittstemperatur. Diese NST bleibt trotz Tag und Nacht, Jahreszeiten und deren gegensätz­lichen Verläufen auf Nord- und Südhalbkugel über aufeinander folgende Jahresmittel relativ stabil. Daraus ist wiederum abzuleiten, dass sich das Klimasystem unserer Erde in einem gesättigt eingeschwungenen Zustand befindet, in dem die eingestrahlten und abgestrahlten Energiemengen sich im langjährigen Mittel ausgleichen. Um diese quasi-stabile Gleichgewichts­situation zu verstehen, nähern wir uns unserer Erde jetzt einmal aus dem Blickwinkel eines 1:1-Eisballmodells [8]:

word-image-113097-3.png Wir verbringen also zu einem Zeitpunkt “0” ein Duplikat unserer Erde aus einem Dunkelkammer-Weltraumlabor an den aktuellen Standort unserer Erde. Dieses Duplikat soll eine voll funktionsfähige Erde in einem „tiefgefrorenen“ Zustand mit einer Eigentemperatur von minus 240 Grad Celsius aus einem eigenen terrestrischen Wärmefluss von 60 Milliwatt darstellen. Vom Zeitpunkt “0” an ist unsere neue Schneeball-Erde nun der Sonnenstrahlung mit der Solarkonstanten So=1.367 W/m² ausgesetzt. Die Sonneneinstrahlung trifft grundsätzlich nur die Tagseite der Erde. Die Polkappen sind etwas schwerer zu beschreiben, weil Polartag und Polarnacht jeweils ein halbes Jahr dauern [9]. Wir beschränken uns daher bei der folgenden Betrachtung auf die Äquinoktien, also die Tag und Nacht Gleiche am Frühlings- und Herbstpunkt, wenn die Sonne direkt über dem Äquator steht [10]:

Abbildung 2: Eine Summierung der vom mittäglichen Zenitwinkel abhängigen maximalen solaren Einstrahlung über 1°-Kugelsegmente und deren S-B-Temperaturäquivalent im Äquinoktium

Es muss an dieser Stelle ausdrücklich hervorgehoben werden, dass hier die Berechnung des S-B-Temperaturäquivalentes mit einer Anfangstemperatur von 0 Kelvin erfolgt ist, die auf unserer realen Erde überhaupt nicht vorkommt. Vielmehr dient diese Berechnung dem Nachweis, welche Durchschnittstemperatur die Sonne auf der Tageshemisphäre unserer Erde nach dem S-B-Gesetz maximal zu erzielen in der Lage ist. Der hemisphärische Mittelwert der solaren Einstrahlung über eine Summation von 1°-Kugelsegmente ergibt eine Durchschnittstemperatur von 14°Celsius, die hemisphärisch korrigierte Integrallösung [10] von Gerlich und Tscheuschner (2009) kumuliert bei einer Temperatur von 15°C, die der gemessenen global gemittelten NST entspricht und in der weiteren Betrachtung verwendet wird. Jetzt dreht sich also das tiefgefrorene Abbild unserer Erde wie ein Grillhähnchen unter der hemisphärischen Sonneneinstrahlung [11] und wärmt sich langsam auf. Während dieser Erwärmung steigt dann auch die terrestrische IR-Abstrahlung von 60 Milliwatt ganz langsam auf den Betrag der solaren Einstrahlung an. Während dieses Temperaturanstieges taut der Permafrost in niederen und mittleren Breiten auf, bilden sich die atmosphärischen Zirkulationszellen und ihre Windfelder und natürlich auch die thermohaline Zirkulation in den Ozeanen, die etwa zu 2/3 die Oberfläche unseres Wasserplaneten bilden.

Mit welchen Zeiträumen und Energiemengen müssen wir bei diesem Prozess rechnen?

Ein konservativer Vergleich des Wärmeinhalts der Ozeane mit der täglichen und jährlich global eingestrahlten Sonnenenergie zeigt, dass deren Einfluss auf die 24h-tägliche globale Temperaturgenese nicht vernachlässigt werden darf [12]. Allein die aktuell in den Ozeanen gespeicherte Energie (=Arbeit=Leistung*Zeit) [5] entspricht ohne Berücksichtigung der Albedo in grober Abschätzung einer solaren Einstrahlung von etwa 120 Jahren:

Solare Einstrahlung auf der Erde an einem 24h-Tag: 1,05*10^22 Joule

Solare Einstrahlung auf der Erde über ein Jahr: 3,85*10^24 Joule

Gespeicherte Wärmemenge in den Ozeanen: 4,59*10^26 Joule

Nachdem wir eine Vorstellung von den terrestrisch gespeicherten Wärmemengen ermittelt haben, müssen wir uns jetzt Gedanken um die Zeiträume machen, die ein solches Auftauen erfordern würde. Nehmen wir dazu einmal den längsten aktiven Klimaprozess auf unserer Erde als Maßstab, die thermohaline Zirkulation mit etwa 1.000 Jahren für einen kompletten Umlauf. Sicherlich würde ein einziger thermohaliner Umlauf nicht ausreichen, um die gefrorene Tiefsee und möglicherweise auch den Permafrost aufzutauen. Wenn wir jetzt einmal den Faktor 10 zusetzen, kommen wir mit 10.000 Jahren in etwa ans Ende der letzten Kaltzeit. Da seither die Permafrostböden der verglet­scherten mittleren Breiten bis auf alpine Reste verschwunden sind, können wir diese 10.000 Jahre zumindest grob für die aufzuheizenden Landflächen ansetzen. Die tiefgefrorenen Ozeane mit ihrem Permafrostboden dürften eher noch einen weiteren Faktor 10 vertragen. Aber das soll uns hier jetzt nicht weiter interessieren, denn eine Abkühlung würde vergleichbare Zeiträume dauern und es geht bei all diesen Überlegungen lediglich um das Verhalten der Nachttemperaturen auf unserer Erde.

Und da können wir bezüglich der Nachtabsenkung der Temperaturen auf unserer realen Erde feststellen, dass es auf Grundlage der in diesem eingeschwungenen System vorhandenen Energiemengen völlig ausgeschlossen ist, dass irgendwo auf der Nachtseite unserer Erde auch nur ansatzweise der absolute Nullpunkt erreicht wird.

https://eike-klima-energie.eu/wp-content/uploads/2023/08/word-image-106414-6.jpeg Umgekehrt heißt das wiederum, dass die hemisphärisch einfallende Sonneneinstrahlung auf der Tagseite unserer Erde lediglich die über den 24h-Tag abgestrahlte Energiemenge ersetzen muss:

Abbildung 3: Die Beziehung zwischen Temperatur und spezifischer Strahlungsleistung im Stefan-Boltzmann-Gesetz am Beispiel des Leistungsbedarfs einer mittleren Oberflächentemperatur von 15°C mit einer Tag-Nacht-Schwankungsbreite von +/-10°C

Sowohl die Temperatur auf der Tagseite der Erde als auch die Temperatur auf deren Nachseite setzen auf der Temperatur der globalen Wärmespeicher auf, die im Wesentlichen von der Durchschnittstemperatur der Ozeane (ca. 20°C) bestimmt wird. Wasser ist der hauptsächliche Träger dieser Energie, sei es in flüssiger Form in den Ozeanen oder gasförmig in der Atmosphäre. Die örtliche Nachttemperatur der kontinentalen Landflächen wird also letztendlich über die Umgebungstemperatur ziehender Tiefdruckgebiete oder lokaler Land- Seewind Systeme bestimmt und gehorcht damit der Umgebungsgleichung des Stefan-Boltzmann-Gesetzes [13]. Je weiter also eine Örtlichkeit vom Meer entfernt ist und umso weniger Wasserdampf die örtliche Atmosphäre enthält, umso größer sind dort die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Die kontinentalen Wüstengebiete unserer Erde sind dafür ein ganz hervorragendes Beispiel. Seit jeher haben die Ozeane mit einem Zeitverzug von Jahrhunderten jede Klimaänderung „mitgemacht“ und gleichzeitig die jeweiligen individuellen Ortstemperaturen oder meinetwegen auch eine sogenannte „globale Durchschnittstemperatur“ auf der Nachthemisphäre nach unten abgesichert:

Die Erwärmung von 0 Kelvin auf die jeweilige Ortstemperatur muss also nicht erst durch die aktuelle solare Einstrahlung erzeugt werden, denn diese Ortstemperatur mit ihren Schwankungen zwischen Tag und Nacht ist in diesem „eingeschwungenen“ System Erde ja bereits vorhanden.

https://eike-klima-energie.eu/wp-content/uploads/2020/02/weber_2-640x346.png Die Abbildung 2 stellt eine Momentaufnahme der maximalen spezifischen solaren Strahlungsleistung und das entsprechende S-B-Temperaturäquivalent aus einer Stefan-Boltzmann-Inversion [14] für die terrestrische Temperaturgenese dar. Die Zeit ist von einer solchen Betrachtung mit dem Stefan-Boltzmann-Gesetz ausgeschlossen. Für eine 24-Stunden-Betrachtung müssen wir also das örtliche Maximum der solaren Strahlungsleistung bzw. dessen S-B-Temperaturäquivalent aus den konzentrischen 1°-Kugelsegmenten einmal über den 24h-Tag für die gesamte Erdoberfläche fortschreiben [15], wie die nachfolgende Abbildung auf Grundlage einer Mollweide Projektion zeigt:

Abbildung 4: Die maximale breitenabhängige temperaturwirksame solare Strahlungsleistung (Skala links) und das resultierende S-B-Temperaturäquivalent (Skala rechts) über einen 24-Stunden-Tag im Äquinoktium mit farblich unterlegter Mollweide-Projektion (© L. Rohwedder – Lizenz CC BY-SA 3.0)

Linke Skala: MAX (Si) @24h-Tag mit (Si = 1.367W/m²* (1-ALBEDO) * cos PHIi)

und (PHIi = örtlicher Zenitwinkel)

Rechte Skala: Maximales örtliches S-B-Temperazuräquivalent( SBTi) von MAX (Si)

Aus dieser Abbildung wird sofort deutlich, dass die maximale temperaturwirksame spezifische Strahlungsleistung der Sonne im Tagesverlauf des Äquinoktiums bei gleicher geographischer Breite immer denselben Maximalwert und damit auch immer dasselbe maximale örtliche S-B-Temperauräquivalent ergibt. Im Tagesverlauf wird also zwischen 75 Grad N und S (mit jeweils 243 W/m²) und dem Äquator (mit 940 W/m²) die global gemittelte temperaturwirksame spezifische Strahlungsleistung von 235 W/m² (≅ -18°C) nach dem THE-Paradigma weit übertroffen.

Anmerkung: Der Autor hat in seinem hemisphärischen S-B-Modell ganz bewusst die maximale solare Einstrahlung betrachtet, denn nur so lässt sich der Tag-und-Nacht-Wechsel physikalisch sinnvoll darstellen. Jede Rückrechnung aus irgendeiner Energiemenge über die Zeit auf eine Durchschnitts­leistung [5] entfernt sich dagegen physikalisch unwiderruflich vom Stefan-Boltzmann-Gesetz.

https://www.eike-klima-energie.eu/wp-content/uploads/2021/05/up_05.jpg Weiterhin verfügt unsere Erde auf zwei Dritteln ihrer Oberfläche über eine Warmwasser-Fußbodenheizung mit einer Vorlauftemperatur zwischen 0°C und 30°C bis etwa 70° nördlicher und südlicher geographischer Breite und fällt erst jenseits davon auf bis zu -5°C ab; ein globaler Durchschnitt wird mit 20°C angegeben und dürfte etwas über der NST von 15°C kumulieren. Damit ist bewiesen, dass die täglich durch Sonneneinstrahlung überall auf der Erde zwischen 75°N und 75°S erzeugten Temperaturen keinerlei zusätzlichen „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ benötigen, um die gemessenen Ortstemperatur zu erklären. Die Ozean-Temperaturen repräsentieren wiederum zwei Drittel der „gemessenen“ globalen Ortstemperaturen. Wie wir bereits erfahren haben, wird das maximale rechnerische S-B-Temperaturäquivalent des hemisphärischen S-B-Modells aufgrund von örtlicher Konvektion und Verdunstung in der Realität aber nirgendwo auf unserer Erde erreicht [16]. Andererseits sinkt die Temperatur in mittleren und höheren Breiten der Winterhemisphäre, insbesondere in der Polarnacht, niemals auf das rechnerische S-B-Temperaturäquivalent der geringen/fehlenden solaren Einstrahlung ab. Die nachfolgende Abbildung zum globalen breitenabhängigen Wärmetransport [17] gibt Aufschluss über die Gründe dafür:

Abbildung 5: Jahresmittel des Energiehaushaltes der Atmosphäre und seiner Komponenten in Abhängigkeit von der geographischen Breite. QUELLE: HÄCKEL, Meteorologie, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 1990 – Hinweis: In dieser Grafik ist die horizontale Achse der Breitenkreise vom Äquator ausgehend polwärts gestaucht dargestellt

Aus dieser Abbildung 5 „Jahresmittel des Energiehaushaltes der Atmosphäre und seiner Komponenten“ ergibt sich für die

Strahlungsbilanz: In den Tropen ist die Strahlungsbilanz positiv und geht dann knapp jenseits von 40°N und 40°S in den negativen Bereich. Wenn Sie’s mal mit dem 0°C-Durchgang des S-B-Temperatur­äquivalents aus der maximalen solaren Einstrahlung bei etwa 70° geografischer Breite im Äquinoktium in der Abbildung 2 vergleichen, dann ist im Jahresdurchschnitt ein energetischer Nulldurchgang bei 40° Breite durchaus plausibel.

Latente Energie: Die latente Energie ist um den Äquator positiv, geht dann um ca. 10°N&S ins Negative, steigt nach ca. 40°N&S noch einmal an und geht dann zu den Polen auf null.

Advektion durch Luft: Um den Äquator werden erhebliche Wärmemengen abgezogen. Der weitere Verlauf auf den beiden Hemisphären ist, offenbar aufgrund der Land-Meer-Verteilung, recht unterschiedlich, aber jenseits von ca. 50°N&S wird zu den Polregionen ein erheblicher Zustrom vom Wärme dokumentiert.

Advektion durch Ozean: In den Tropen wird Wärme abgezogen, etwa von den beiden Wendekreisen an ergibt sich dann ein Zufluss von Wärme zu höheren geographischen Breiten, der sich zum jeweiligen Pol hin auf null reduziert.

Anmerkung: Der Zeitversatz zwischen den Jahreszeiten auf der Nord- und Südhalbkugel ist der Mittelung für den durchschnittlichen Jahresverlauf zum Opfer gefallen.

Die Sonneneinstrahlung in den Tropen und den mittleren Breiten der Sommerhemisphäre erwärmt die globalen Energiespeicher und treibt damit den Klimamotor auf unserer Erde an [13] [18]. Alle Energie­ströme summieren sich bei Häckel im mehrjährigen Mittel über alle Ortslagen einer festen geographischen Breite gerade auf null, wobei sich deren durchschnittliche individuelle Beiträge und Ortstemperaturen in der Realität je nach meridionaler Land-Meer-Verteilung durchaus unterscheiden können. Wir können hier also erkennen, dass sich die Überschüsse und Defizite gegenüber dem örtlich berechneten hemisphärischen S-B-Temperaturäquivalent durch den lateralen Transport von Energie gerade global ausgleichen und damit das hemisphärische S-B-Modell voll bestätigen. Dieser Punkt ist offenbar der am wenigsten verstandene im hemisphärischen S-B-Modell. Dabei wurden die globalen Wärmespeicher unserer Erde und deren Temperaturwirkung über die Umgebungsgleichung des Stefan-Boltzmann-Gesetzes bereits in diversen Artikeln thematisiert und mehrfach mit der Grafik von Häckel (Abbildung 5) veranschaulicht. Der terrestrische Wärmetransport bedarf daher offenbar erneut einer ausführlicheren Erklärung:

Primär = Sonneneinstrahlung auf der Tageshemisphäre: Die HF-Einstrahlung der Sonne bewirkt die terrestrische Temperaturgenese. Die Temperatur einer individuellen Ortslage ist abhängig von dem örtlichen solaren Zenitwinkel , der terrestrischen Albedo und dem von der Tageszeit abhängigen Azimut. Die örtlich maximal mögliche Temperatur aus der solaren Einstrahlung ergibt sich dann aus [So x (1-Albedo) x COS(Zenitwinkel)] durch eine Inversion des Stefan-Boltzmann-Gesetzes [19]. Dieser theoretische Wert wird aber nirgendwo auf der Erde erreicht, weil während der gesamten Sonnenscheindauer Energie in die globalen Energiespeicher von Atmosphäre und Ozeanen abfließt.

Sekundär = Abstrahlung der Erde: Die sekundäre IR-Abstrahlung der Erde aus erwärmter Materie erreicht aufgrund des örtlichen Abflusses von Energie durch Konvektion und Verdunstung nicht den Gesamtbetrag der solaren Einstrahlung.

Tertiär = Speicherung von Energie durch Konvektion und Verdunstung: Beim primären terrestrischen Erwärmungsprozess wird Energie in Form von Verdunstung und Konvektion aus diesem Prozess herausgelöst, in Atmosphäre und Ozeanen gespeichert und durch die globalen Strömungssysteme aus der jeweiligen Ortslage abgeführt.

Quartär = Abgabe von Energie durch Advektion und Kondensation: Da es sich beim Energieinhalt der Wärmespeicher unserer Erde um ein eingeschwungenes Klimasystem handelt, wird im langjährigen Mittel gleichzeitig genauso viel Energie von den globalen Strömungssystemen abgegeben, wie dort zeitgleich aus der primären HF-Sonneneinstrahlung „eingelagert“ wird. Die Zeiträume solcher individuellen Speicherzyklen betragen Stunden, Tage, Wochen, Monate, Jahre, Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte.

Im langjährigen Klimamittel über 30 Jahre gilt demnach auf unserer Erde für das energetische Gleichgewicht (IN=OUT=1,15*10^26 Joule in 30 Jahren) oder:

HF-Primär [J] = IR-Sekundär [J] + IR-Quartär [J] ≅ 3,85*10^24 Joule im Jahresdurchschnitt

mit ((Tertiär = HF IN @Energiespeicher [J]) ≈ (Quartär = IR OUT @Energiespeicher [J]))

https://eike-klima-energie.eu/wp-content/uploads/2023/03/word-image-101726-6.jpeg Und die Summe der örtlichen Abweichungen zu diesem Jahresmittel nennt man dann „Wetter“. Dabei ist noch zu beachten, dass üblicherweise Energie aus den niederen Breiten und mittleren Breiten der Sommerhemisphäre abgeführt und den mittleren und hohen Breiten der Winterhemisphäre zugeführt wird. Das hemisphärische Stefan-Boltzmann-Modell ist also in der Lage, die Temperaturgenese auf unserer Erde qualitativ zu beschreiben, ohne dazu irgendwelche physikalischen Hilfskonstruktionen wie einen „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ zu benötigen. Darüber hinaus schließt dieses Modell weitere Faktoren der terrestrischen Klimagenese ein, beispielsweise die Umkehr der vektoriellen Richtung zwischen Einstrahlung und Abstrahlung [20]. Weiterhin bildet dieses Modell die Breitenabhängigkeit der solaren Einstrahlung ab [21], erklärt die Jahreszeiten [22] und widerlegt den äquatorialen Hotspot in der Atmosphäre [23] sowie die „atmosphärische Gegenstrahlung“ [24]. Und schließlich ist in einem Faktencheck [25] mein hemisphärisches Modell das einzige von drei Modellen für die Temperaturgenese auf unserer Erde, das den Verlauf der terrestrischen Beleuchtungs­klimazonen nachzuzeichnen vermag:

Abbildung 6: Vergleich hemisphärisches S-B-Modell mit den Beleuchtungsklimazonen der Erde

Links: Das hemisphärische S-B-Modell aus einem Modellvergleich von Dr. G. Kramm (persönliche Mitteilung 2021 mit freundlicher Genehmigung) – Originale Bildunterschrift:

Maxima nach Weber, beginnend mit dem 1. Januar 2000, 12:00 Uhr (JD = 2451545)

Rechts: Beleuchtungsklimazonen der Erde (N-S gestreckt)

Quelle: Wikipedia, Autor: Fährtenleser, Lizenz: GNU Free Documentation License)

Wie es die wissenschaftliche Beweisführung der Physik befiehlt, ergibt sich am Ende dieser Betrachtung also eine widerspruchsfreie semi-quantitative Übereinstimmung in Raum und Zeit zwischen Theorie und praktischem Versuchsaufbau, nämlich zwischen meinem hemisphärischen Stefan-Boltzmann-Modell und der Temperaturgenese und -verteilung auf unserer realen Erde im langjährigen Durchschnitt. Die Erklärung dieser, für viele Betrachter eher unerwarteten Übereinstimmung ist ziemlich einfach, denn wärmer als das Mittel aus den örtlichen S-B-Temperatur­äquivalenten der maximalen örtlichen HF-Solareinstrahlung [= So x (1-Albedo) x COS(max. Zenitwinkel)] kann es auf unserer Erde nun einmal nicht werden [10].

ANHANG: Wegweiser durch meine EIKE-Artikel mit den im Text bezeichneten Verweisen

[1] Eine Analyse der Thesen/Antithesen für einen „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ – Teil 1: Gegenüberstellung der Thesen/Antithesen

[2] Eine Analyse der Thesen/Antithesen für einen „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ – Teil 2: Diskussion der Thesen/Antithesen

[3] Eine Analyse der Thesen/Antithesen für einen „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ – Teil 3: Erkenntnisse zu den Thesen/Antithesen und das Ergebnis dieser Analyse

[4] Fangen wir mit dem Stefan-Boltzmann-Gesetz noch einmal ganz von vorne an

[5] Der physikalische Unterschied zwischen Energie und Leistung in der politischen Klimawissenschaft

[6] Beweist die Temperatur des Mondes den hemisphärischen Stefan-Boltzmann Ansatz?

[7] Neues von Willis Eschenbach

[8] Machen wir mal ein Gedankenexperiment: Es gibt gar keine Erde!

[9] Verbesserungswürdig: Über fehlerhafte Ansätze für eine breitenabhängige Globaltemperatur

[10] Anmerkungen zur hemisphärischen Mittelwertbildung mit dem Stefan-Boltzmann-Gesetz

[11] Das Hähnchengrill-Paradoxon

[12] Der hemisphärische Stefan-Boltzmann-Ansatz ist kein reines Strahlungsmodell – Teil 2

[13] Safety First: Zum besseren Verständnis meiner hemisphärischen Energiebilanz

[14] Handreichung zum besseren Verständnis der Stefan-Boltzmann-Inversion

[15] Anmerkungen zur Bestimmung der hemisphärischen solaren Einstrahlung auf „Mittelerde“

[16] Die dunkle Seite unserer Erde und der meridionale Energietransport

[17] Die sogenannte „gemessene globale Durchschnittstemperatur“ wird von den Ozeanen bestimmt

[18] Die dunkle Seite unserer Erde und der meridionale Energietransport

[19] Handreichung zum besseren Verständnis der Stefan-Boltzmann-Inversion

[20] Zeigt der Poynting-Vektor auf „Mittelerde“ oder auf die sogenannte „Abstrahlungshöhe“?

[21] Verbesserungswürdig: Über fehlerhafte Ansätze für eine breitenabhängige Globaltemperatur

[22] Niemand hat die Absicht, eine Ökodiktatur zu errichten

[23] Der Wechsel von Tag und Nacht erklärt das Fehlen eines äquatorialen Hotspots in der Atmosphäre

[24] Anmerkungen zum Gegenstrahlungs-Paradoxon aus einem hemisphärischen Blickwinkel

[25] Faktencheck: Drei Modelle für die Temperaturgenese auf unserer Erde

 

Olympiasiegerin mit „plötzlichem“ Blutgerinnsel „wie Regenwürmer“

Olympiasiegerin mit „plötzlichem“ Blutgerinnsel „wie Regenwürmer“

Olympiasiegerin mit „plötzlichem“ Blutgerinnsel „wie Regenwürmer“

Die Impfbotschafterin und Olympiasiegerin Kristina Vogel musste notoperiert werden. In ihrer Lunge hatten sich regenwurmgroße Blutgerinnsel gebildet.  Die 33-jährige Doppel-Olympiasiegerin Kristina Vogel hätte fast ihr Leben verloren. Sie wurde vor wenigen Tagen aufgrund einer Lungenembolie notoperiert werden. Entfernt wurden Blutgerinnsel, die „wie fette Regenwürmer“ ausgehen hätten, heißt es in den Berichten. Kritische Menschen denken schnell […]

Der Beitrag Olympiasiegerin mit „plötzlichem“ Blutgerinnsel „wie Regenwürmer“ erschien zuerst unter tkp.at.

Angela Merkels und François Hollandes Verbrechen gegen den Frieden

Thierry Meyssan

Über meine Analysen zur persönlichen Verantwortung der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel und des ehemaligen Präsidenten François Hollande im aktuellen Krieg in der Ukraine ist eine Kontroverse entbrannt. Meine Kollegen beharren darauf, dass ich mir das alles ausgedacht habe und dass diese beiden Persönlichkeiten unschuldig seien. Ich würde nur mit russischer Desinformation hausieren gehen.
Diese Kontroverse ist nicht ohne Bedeutung: Meine Opponenten versuchen unsere politischen Führer reinzuwaschen, indem sie dem westlichen Narrativ des Krieges in der Ukraine dienen und es rechtfertigen.
Hier sind also die Fakten und Dokumente, auf die ich mich stütze. Sie können sich selbst ein Urteil bilden.

Einige Kollegen aus den Mainstream-Medien haben eine Kontroverse über einen Auszug aus einem Vortrag ausgelöst, den ich letzten Monat in Colmar gehalten habe [1]. Sie bestreiten, was ich über die persönliche Verantwortung der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel und des ehemaligen Präsidenten François Hollande im aktuellen Krieg in der Ukraine dargelegt habe.

Hier sind also im Einzelheiten die Tatsachen, die ich berichtet habe und die sie leugnen.

Verbrechen gegen den Frieden

Präsident Hollande gab Théo Prouvost vom Kyiv Independent am 28. Dezember 2022 in Paris ein Interview [2] , das meine Opponenten mit dem von ihm inspirierten Sketch der russischen Komiker Vovan und Lexus verwechseln [3]. In diesem Interview behauptet Hollande, sich in den Äußerungen wiederzuerkennen, die die ehemalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel wenige Tage zuvor gegenüber der Zeit gemacht hatte [4]. Darin erklärte sie, dass sie die Minsker Vereinbarungen nicht unterzeichnet habe, um die Bevölkerung des Donbass zu schützen und den Krieg, den die Kiewer Behörden führen, zu beenden, sondern

Die Folgen fataler Verschuldung? Rechnen Sie mit mehr Lügen!

Wer verstehen möchte, wohin es mit Schulden, Zinsen, USD, Inflation, Risikoanlagen, Gold und dem “US-Endgame” geht, der sollte besser nicht auf die Experten hören. Hier ist Johnny Cash in der Tat die bessere Quelle…

Five Feet High & Rising

In einem Johnny-Cash-Klassiker von 1959 fragt der Sänger: “How high’s the water mama?” Die Antwort kommt in Form eines Riffs, wo es heißt: “She said it’s two feet high and risin.” Mit jedem Folgerefrain steigt der Wasserstand – von zwei Fuß auf drei, auf vier, dann auf fünf Fuß. Und es hört nicht auf zu steigen.

Kurz: Ganz klar eine Flut.

Mit Blick auf die Schuldenstände im Land der Weltreservewährung hätte Johnny Cash dem Zentralbankchef Jerome Powell und allen anderen Washingtoner Kindern, die die USA (und ihren schuldengetränkten Dollar) absaufen lassen, durchaus etwas beizubringen.

Langweilig?

Ich habe oft gesagt, guter Journalismus und ehrliche Wirtschaftswissenschaft seien langweilig.

Man muss “harte” Indikatoren verstehen, wie Anleiherenditen (die sich invers zu den Anleihepreisen bewegen) und auch Schulstoffgrundlagen wie Angebots- und Nachfragekräfte. Doch auch Folgendes habe ich unzählige Male gesagt und werden es

Die Vereinigte Front gegen China

Berlin entsendet mehr als 30 Militärflugzeuge und zwei Kriegsschiffe zu Manövern in die Asien-Pazifik-Region, verstärkt parallel zum Aufmarsch gegen Russland seine Beteiligung am Aufmarsch gegen China.

Die Bundeswehr weitet ihr „Indo-Pacific Deployment“ aus und entsendet dieses Jahr fast drei Dutzend Militärflugzeuge sowie zwei Kriegsschiffe zu Kriegsübungen in die Asien-Pazifik-Region. Demnach sind unter anderem Beteiligungen an einem Großmanöver der USA nahe Hawaii, an einem Luftwaffenmanöver in Australien, an weiteren Militärtrainings etwa in Japan sowie an der US-geführten Überwachung von Embargomaßnahmen gegen Nordkorea geplant. Bislang hatte Berlin nur Einheiten jeweils einer Teilstreitkraft in die Asien-Pazifik-Region geschickt – die Fregatte Bayern 2021/22, ein Geschwader der Luftwaffe 2022 und Truppen des Heeres 2023. Wie der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, bestätigt, soll die Ausweitung des „Indo-Pacific Deployment“ bestätigen, dass Berlin sich parallel zum militärischen Aufmarsch gegen Russland auch an den Militäraktivitäten gegen China beteiligen will. Zugleich sind die USA dabei, ihre Militärbündnisse in Ostasien zu festigen und vor allem die erste Inselkette unter Kontrolle zu nehmen, der Strategen spezielle Bedeutung im Kampf gegen die Volksrepublik beimessen. US-Medien sprechen von einer „vereinigten Front gegen China“.

Polnischer Regierungschef: “EU muss stärkste Macht der Welt werden”

Die EU als neuer Hegemon mit Polen an der Spitze? Laut seinem Ministerpräsidenten soll das bald Realität werden. Ob es sich um Satire, naive Wirklichkeitsferne oder intellektuelle Beeinträchtigung handelt, ist zurzeit schwer zu fassen. Den Rest kann man analysieren.

Von Elem Chintsky

Am 12. April 2024 veröffentlichte unter anderem die Partei des polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk einen kurzen Zusammenschnitt seiner letztwöchigen Rede über die Rolle der EU in der Welt und darüber, dass sie das “stärkste politische Subjekt der Welt werden müsste”. “Wir sind mit unseren wirtschaftlichen, finanziellen, technologischen und demografischen Voraussetzungen größer und stärker als die USA und Russland zusammengenommen”, legt der ehemalige EU-Ratspräsident dann noch offen.

“Es gibt keinen Grund, Minderwertigkeitskomplexe zu hegen. Es gibt überhaupt keinen Grund, dass Europa auf die Hilfe von irgendwem warten müsste. Europa wurde erschaffen, sodass es sich selber schützt und so auch andere – gründlich und auf eigene Rechnung.”

Den Satz “Es gibt überhaupt keinen Grund, dass Europa auf die Hilfe von irgendwem warten müsste” hatte Tusks liberale Bürgerplattform in ihrem YouTube-Short nämlich auf eigenes Ermessen hin herausgeschnitten. Der staatliche Nachrichtensender TVP Info sowie Tusks Kanzlei haben ihn hingegen beibehalten, da dort die volle Rede gezeigt wurde.

Diese Worte fand Tusk beim Besuch seines Amtsnachfolgers, des EU-Ratspräsidenten Charles Michel, in Warschau am vergangenen Donnerstag. Das Treffen beider soll der Herausarbeitung einer neuen, langfristigen “strategischen EU-Agenda” gewidmet worden sein. Tusk meinte auch, dass es “kein Zufall ist, dass ein solches Treffen ausgerechnet in Warschau stattfindet”.

Es kursiert die These, dass die EU einst als ein camoufliertes Viertes Reich unter der Führung der Bundesrepublik Deutschland hätte entwickelt werden können (vor allem ausgelöst durch Gerhard Schröders wirtschaftsfördernde Realpolitik mit Moskau, dann angetrieben durch die Merkel-Ära der pragmatischen, russisch-deutschen – und mit heutigem Wissen – vorgegaukelten Energie-Freundschaft). Die polnische Republik scheint unter Tusk signalisieren zu wollen, dass sie bereit wäre, ein solches Projekt weiterzuverfolgen, sofern Warschau in diesem Schema Berlin als Dreh- und Angelpunkt ablösen würde.  

Gleichzeitig will Warschau aus “moralischen Gründen” mit Moskau und seinen billigen Energieträgern nichts zu tun haben – ganz besonders, falls der jetzige Krieg in Osteuropa zu Ungunsten Kiews entschieden wird. Letzteres erscheint jedoch bereits sicher.

Billige Energie aus Russland war der Hauptgrund für Deutschlands Rolle als motivierter und pflichtbewusster Nettoeinzahler in die EU-Haushaltskasse. Eine Kasse, aus der besonders Warschau seit 2004 in ein kosmetisches Wirtschaftswachstum hineingesteuert werden konnte. Da Staatsverschuldungen weder in Polen noch sonst wo im Westen groß debattiert und nur von der peripheren, chancenlosen Opposition erwähnt werden, kann das Bild eines polnischen Atlas, der das Himmelsgewölbe eines “EU-Wirtschaftswunders” auf seinen Schultern trägt, gezeichnet werden.

Da aber die deutsche (und somit die EU-)Deindustrialisierung als eine US-amerikanische Methode offengelegt wurde, diesen emanzipierenden Machtaufstieg der EU unter französisch-deutschem Vektor und einer gesunden strategischen Zusammenarbeit mit Moskau zu neutralisieren und zu unterbinden, bleibt der neutrale Beobachter erneut mit der offenen Frage zurück: Da die polnische Nachfolge in dieser Hinsicht einer “EU-Supermacht” vollkommen konstruiert und unglaubwürdig erscheint, ist diese machtpolitische Selbstpeinigung des jetzigen, neoliberalen Staatenbundes auf die intellektuelle Unfähigkeit der EU-Eliten und ihrer Subjekte zurückzuführen, oder ist eine vorsätzliche Ignoranz im Spiel, die darauf anspielt, dass die gewählten und nicht gewählten EU-Volksvertreter eigentlich ganz anderen Interessen von Übersee verpflichtet sind?

Dass nun der polnische Regierungschef diese alte, vollkommen verwehte Schnapsidee von einem “eigenständigen, souveränen, hegemonialen” alten Kontinent Europa heraufzubeschwören versucht, ist ferner aus einem anderen Grund als These schwer haltbar. War es doch stets Warschau, das in den USA für sich den wichtigsten, existenziellen Sicherheitsgaranten seit spätestens 1989 gesehen hat. Tusks Aussagen vom letzten Donnerstag könnten auch als eine Antizipation eines bald von Donald Trump geführten Amerikas verstanden werden, weshalb man “sowieso nicht auf die USA angewiesen” sein wollen würde.

Hier zeigt sich die Schizophrenie der Europäer klar: Tusk, Macron, Scholz und die anderen gelten als die am meisten verpflichteten Moralapostel, wenn es um die Notwendigkeit eines Sieges Kiews über Moskau geht. Macron bangt zusätzlich um die neokolonialistische, französische Präsenz im afrikanischen “Coup-Gürtel”, der aus vielen Sahelstaaten besteht, die bereits im großen Maßstab Frankreichs (nicht nur militärischen, auch geldpolitischen) Einfluss – ausgerechnet dank russischer Hilfe – verdrängt haben. Dies ist auch der Hauptgrund, weshalb Macron von allen EU-Führern derzeit Moskau gegenüber die aggressivste Kommunikation pflegt.

In jedem Fall ist der eigentliche EU-Pfad jetzt ein unnachgiebig ratternder Motor, der durch einen, für Europäer vollkommen verschleierten, US-amerikanischen Schlüssel am Laufen gehalten und beschleunigt wird – hin zum sicheren Untergang der Größe Europas, wie man sich an sie noch heute nominell zu klammern versucht. In einem solchen Licht klingt Tusks Rhetorik dilettantisch bis unehrlich.

Zu guter Letzt ist es derselbe Ukraine-Krieg – im Übrigen auf dem Pfad der Eskalation, wo Moskau in absehbarer Zeit den Kiewer Zugang zum Schwarzen Meer ganz abschneiden wird –, der sich in allen relevanten Domänen ebenfalls verheerend auf die EU auswirkt. Jede neue Waffen- und Kreditlieferung zur Unterstützung des Kiewer Regimes wird genau dieses geopolitische Machtprojekt der EU vollkommen im Keime erdrücken. Ob diese Ambitionen nach 1989 jemals ernst gemeint waren, oder seit Jahren pure, für die europäischen Normalverbraucher selbst kaum wahrnehmbare Koketterie darstellen – das ist zurzeit unbekannt, aber vor allem irrelevant.

Falls es Tusk aber “ernst meinen” sollte, ist die offensichtlichste Ironie, dass der polnische Regierungschef die lange und vermögende Tradition – in der aufmüpfige Länder die USA um die primäre Machtstellung auf der Welt (oder auf dem eigenen, heimischen Kontinent) herausgefordert hatten, entweder mit einer “Revolution” beglückt, in einen Krieg verwickelt oder von einer anderen, signifikanten Pechsträhne heimgesucht wurden – nicht vor Augen hat. Eine tragische Wissenslücke. Sicherlich liegen nämlich alle drei Optionen startbereit auf dem reich gedeckten Tisch im White House Situation Room (SITROOM). Das Meme-Zitat Victoria Nulands – “Fuck the EU” – bleibt hierbei nach wie vor Programm.

Dieter Hallervorden: GAZA GAZA

Dieter Hallervorden: GAZA GAZA

Dieter Hallervorden: GAZA GAZADer wohl berühmteste Darsteller und Theatermann Deutschlands, Dieter Hallervorden , hat sich unerwartet deutlich, wenn auch in feinsinniger Lyrik, auf die Seite der im Gazastreifen bombardierten Menschen gestellt. Das Video zeigt harte Bilder mit einem sensiblen Lied, nicht nur für die palästinensischen Menschen, sondern auch für eine friedliche Zukunft Israels.

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Lauterbach versteht sich als „Arbeiterkind“ – jetzt verkauft er burgähnliches Elternhaus für 850.000 Euro

Lauterbach versteht sich als „Arbeiterkind“ – jetzt verkauft er burgähnliches Elternhaus für 850.000 Euro

Lauterbach versteht sich als „Arbeiterkind“ – jetzt verkauft er burgähnliches Elternhaus für 850.000 Euro

Er sei ein Arbeiterkind, beteuert Karl Lauterbach immer wieder – und behauptet sogar, er sei deswegen in der Schule diskriminiert worden. Nach dem Tod seiner Mutter verkauft der Bundesgesundheitsminister nun sein Elternhaus samt großem Grundstück: In Summe werden dafür über 850.000 Euro verlangt. Das historische Gebäude hat sogar einen Turm, auf den Rapunzel neidisch wäre.

Als junger Bub war er durch seine Herkunft schwer benachteiligt, doch wacker hat er sich nach oben gearbeitet, der deutsche Bundesgesundheitsminister. Das erzählt er zumindest gern:

Fragt man Karl Lauterbach nach seinen Wurzeln, erhält man meistens als Antwort: „Ich bin ein Arbeiterkind.“ Karl Lauterbach wuchs in Oberzier in einem strengen römisch-katholischen Elternhaus als Sohn des Molkereiarbeiters Wilhelm und seiner Mutter Gertrud in unmittelbarer Nähe der Kernforschungsanlage Jülich auf. In der Grundschule tat er sich leicht, zeigte immer wieder mit guten Leistungen auf – trotzdem erhielt er nur eine Hauptschulempfehlung, was er später als eine Diskriminierung aufgrund seiner familiären Herkunft begriff. 

Quelle: tz

Nun verkauft Karl Lauterbach nach dem Tod seiner Mutter sein Elternhaus im nordrhein-westfälischen Düren. Auf einem mehr als 2.700 Quadratmeter großen Grundstück steht der historische Jägerturm, so entnimmt man der Anzeige auf Immobilienscout. Um 1850 herum soll das beachtliche Turmgebäude als Jägerhof errichtet worden sein, um später erweitert, umgebaut und teilmodernisiert zu werden. Teile des Objekts stehen unter Denkmalschutz.

Für das Grundstück sollen 520.000 Euro hingelegt werden, wer zusätzlich mehrere Flurstücke mit in Summe 1.348 Quadratmetern erwerben möchte, zahlt weitere 332.000 Euro.

Zwar soll das Hauptgebäude sich „im Wesentlichen in einem baujahrstypischen Zustand“ befinden, womit auf den Käufer, der dort leben möchte, viel Arbeit und hohe zusätzliche Kosten zukommen dürften. Doch welches sogenannte „Arbeiterkind“ hätte nicht gern in seinem eigenen Turm gelebt? Erkennt hier etwa ein stolzer Linker seine „Privilegien“ nicht?

Abschließend muss man sich natürlich fragen, warum dieses schöne Objekt nicht der Stadt überlassen wird, um dort sogenannte Klimaflüchtlinge unterzubringen. Immerhin gibt der sozialistische Politiker sich sonst so sozial. Eine Sanierung, soweit bei dem denkmalgeschützten Türmchen möglich, könnte Karl Lauterbach sich sicherlich leisten. Immerhin geht es um unsere Neubürger!