Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Weltwoche Daily: Taurus, nein danke! Warum die Deutschen die Bombe nicht liefern dürfen

Weltwoche Daily: Taurus, nein danke! Warum die Deutschen die Bombe nicht liefern dürfen

Weltwoche Daily: Taurus, nein danke! Warum die Deutschen die Bombe nicht liefern dürfen

„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe: Taurus, nein danke: Warum die Deutschen die Bombe nicht liefern dürfen. Hubertus Heil, Deutschlands teuerster Politiker. Söder im Raketenfieber. Entscheidet Taylor Swift […]

Die Netto-Null-Agenda führt zur Zerstörung der Lebensmittelversorgung und der Landwirtschaft

Die Netto-Null-Agenda führt zur Zerstörung der Lebensmittelversorgung und der Landwirtschaft

Die Netto-Null-Agenda führt zur Zerstörung der Lebensmittelversorgung und der Landwirtschaft

Die Bauern haben in immer mehr Ländern erkannt, da die Politik globaler Institutionen wie UNO, WEF oder EU auf ihre Vernichtung und Enteignung hinausläuft. Ihre Produkte sollen weitgehend durch industriell gezüchtetes Fleisch, Insekten und Pflanzen in Nährlösungen ersetzt werden. Insgesamt ist die “Netto-Null”-Agenda des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Wirklichkeit ein Komplott zur Zerstörung der Nahrungsmittelversorgung und […]

Der Beitrag Die Netto-Null-Agenda führt zur Zerstörung der Lebensmittelversorgung und der Landwirtschaft erschien zuerst unter tkp.at.

TRUE SHOCKING CRIME! – »Killer-Satanskulte & Religiöse Mörder-Sekten« (1)

FOUR MOVEMENT-KULT[i] USA 1960er-Jahre: Der in Aleister Crowley’s thelemitischer Tradition stehende Four Movement-Kult führt rituelle Menschenopfer durch. »Die Opfer wurden auf einen Altar gebunden und (… ) mit einem sechsfachen Pendelmesser aufgeschlitzt, wobei das sechste und kleinste Messer das Opfer tötete.«   LUZIFIKANER[ii] Deutschland 1986: Der 16-jährige Anführer der Luzifikaner und zwei jugendliche Mädchen wollen […]

Kanada: Tod auf Verlangen nun auch für Babys Trudeau-Regierung erweitert Sterbehilfeprogramm (MAiD)

2021 wurde in Kanada ein liberalisiertes Euthanasiegesetz eingeführt. Seit dieser Gesetzesrevision hält Kanada den Rekord an Sterbehilfefällen. Der Tod auf Verlangen hat seither um 60 % zugenommen und nirgendwo sonst auf der Welt werden so viele Menschen „auf Wunsch“ medizinisch getötet wie in Kanada. Dem aber noch nicht genug, soll nun auch der Tod auf Verlangen für Babys und Kleinkinder möglich sein …

WHO meldet erste Hungertote aufgrund der israelischen Blockade von Gaza

Die WHO hat gemeldet, dass eines ihrer Teams im Gazastreifen die zehn verhungerte Kinder gemeldet hat. Das hat unter anderem der Spiegel unter der Überschrift „Besuch der Weltgesundheitsorganisation – WHO beklagt verhungernde Kinder im Gazastreifen“ gemeldet. In der Einleitung des Artikels heißt es: „Ein Team der WHO hat Nordgaza besucht und berichtet von »grausamen Entdeckungen«. […]

Victoria Nuland enthüllt versehentlich das wahre Ziel des Westens in der Ukraine

So laut wie der personifizierte Regime Change Victoria Nuland neulich den bisher verheimlichten Teil der Ukraine-Narrative des westlichen Establishments ausgeplaudert hat, ist es geradezu ein Wunder, dass sie noch niemand bezichtigt hat, eine Agentin Russlands zu sein.

Von Rachel Marsden

Victoria Nuland, auch bekannt als der personifizierte Regime Change, ist eine feste Größe im US-Außenministerium und ihres Zeichens Unterstaatssekretärin für politische Angelegenheiten. Offenbar wachte sie nun eines Morgens auf, zog die Sicherung aus ihrem geladenen Mundwerk und sprengte versehentlich das Ukraine-Märchen des Westens in die Luft.

Bisher wurde US-Bürgern vorgemacht, ihr gesamtes Steuergeld, das für die ukrainische Hilfe vorgesehen ist, solle dazu dienen, den Ukrainern zu helfen. Aber ist schon einmal jemandem aufgefallen, dass der US-amerikanische Beitrag in Höhe von 75 Milliarden US-Dollar auf dem Schlachtfeld nicht ausreichen wird? Jedenfalls sollte ein Sieg in einem militärischen Konflikt nicht wie eine Niederlage aussehen. Ein Sieg wird jedenfalls gewöhnlich nicht so definiert:

„Nun gut, auf einer genügend langen Zeitachse bis ins Unendliche wird unser Risiko für eine Niederlage gegen Null streben.“ 

Zudem scheinen auch die 178 Milliarden US-Dollar, die der Westen insgesamt zusammengekratzt hat, nicht wirklich etwas zu nützen. Bis auf den Beginn eines globalen Krieg, der den Ukraine-Konflikt über einen regionalen Krieg hinaus hätte ausdehnen können, ist man vor nichts zurückgeschreckt. Der Westen hat allerdings nun die Bank gesprengt, und zwar allein für einen vagen, zukünftigen ukrainischen „Sieg“, den sie offenbar nicht klar definieren wollen. Wir hören immer wieder, dass die Unterstützung „so lange dauern wird, wie es nötig ist“. Aber wofür genau? Indem sie es nicht klar definieren, können sie die Torpfosten nach Belieben verschieben.

Aber jetzt kommt Miss Regime Change Nuland und zündet auf CNN einige Wahrheits-Granaten über die Ukraine-Hilfen. Sie beginnt mit dem üblichen Slogan, „das zu tun, was wir immer getan haben, nämlich Demokratie und Freiheit auf der ganzen Welt zu verteidigen“. Praktischerweise immer dort, wo die Vereinigten Staaten ohnehin die Interessen in ihrem Sinne kontrollieren und weiter steuern wollen – oder da, wo sie ein Land aus dem Umfeld eines globalen Rivalen zerren wollen, um es zu ihren Vasallen zu drängen. „Im Übrigen müssen wir bedenken, dass der Großteil dieses Geldes direkt in die USA zurückfließt, um diese Waffen zu produzieren“, sagt Nuland stolz, während sie für das jüngste Hilfspaket an die Ukraine plädiert, das den Republikanern im US-Kongress ein Dorn im Auge ist.

Leute, da haben wir es: Die Ukrainer sind ein bequemer Vorwand, um die Steuergelder in Richtung des militärisch-industriellen Komplexes der USA strömen zu lassen. Dies eröffnet eine völlig neue Perspektive auf die These, dass „es so lange dauern wird, wie es nötig ist“. Es ist nur der übliche endlose Krieg um Profite, die als wohlwollende Hilfe verpackt werden. Aber das haben wir schon einmal erlebt. Es erklärt, weshalb der Krieg in Afghanistan kaum mehr als nur der Auftakt zum Krieg im Irak war, warum der globale Krieg gegen den Terrorismus nie enden will, sondern immer nur zu neuen Varianten mutiert. 

Das wohl Beste, was sie uns bisher vorenthalten haben, ist die Notwendigkeit einer totalen Überwachung auf militärischem Niveau. Damit der Staat permanent Geister beschwören kann, während die breite Öffentlichkeit mit undurchsichtigen Cyber-Konzepten verwirrt wird, die sie ohnehin nicht verstehen oder begreifen kann. Wenn ein Konflikt oder eine Bedrohung versandet, wird eben ein anderer zugespitzt, verstärkt durch Panik erzeugende Rhetorik eines weißen Ritters. Bei keinem dieser Konflikte gibt es ein Endspiel oder einen Ausweg aus dem Schlamassel. Und auch im Fall der Ukraine soll es offensichtlich keinen geben.

Dennoch gibt es dieses vage Gefühl, die Russland begünstigenden Realitäten in der Ukraine könnten bedeuten, dass der Konflikt sich seinem Ende nähert. Eingeständnisse dessen findet man mittlerweile auch in der westlichen Presse. Das wiederum bedeutet, dass Europa nicht mehr viel Zeit bleibt, um auf den Zug der Geldwäsche aufzuspringen und die Kassen seines eigenen militärisch-industriellen Komplexes zu füllen, wie Washington es von Anfang an getan hatte.

Das würde erklären, warum sich eine Reihe von Ländern nun beeilen, mit der Ukraine bilaterale „Sicherheitsvereinbarungen“ für viele Jahre abzuschließen und noch mehr Waffenlieferungen ankündigen. Frankreich, Deutschland, Kanada und Italien haben bereits solche Garantien verkündet. Auch Dänemark tönte, dass es seine gesamte Artillerie in die Ukraine schicken werde. Wenn Sicherheit für Europa das angebliche Ziel ist, dann klingt das irgendwie nach dem Gegenteil, vor allem, nachdem der ukrainische Außenminister Dmitri Kuleba der EU eröffnete, dass „Russland nach der jüngsten Niederlage in Awdejewka näher an die EU gerückt ist“. Er klang wie einer dieser Typen im Shopping-TV, die versuchen, schnellstmöglich eine Alarmanlage zu verhökern. Es scheint, dass Russland in den Köpfen des Westens heutzutage nur dafür dient, die Entsendung von Waffen in die Ukraine zu rechtfertigen und gleichzeitig die Steuerzahler davon zu überzeugen, die ganze Farce weiterhin zu finanzieren.

Unterdessen scheint der Weg des Westens in Richtung Frieden eine höchst malerische Route zu nehmen: „Während wir vorankommen, unterstützen wir die Ukraine weiterhin bei der Weiterentwicklung der Friedensformel des Präsidenten Selenskij“, sagten die Staats- und Regierungschefs der G7 nach einem Treffen mit Selenskij in Kiew. Schön zu sehen, dass er anscheinend seine ganze Zeit dieser magischen Friedensformel widmet, anstatt herumzureisen und seinen westlichen Kumpels Geld abzupressen, indem er ihnen mit Putin droht.

Es war bereits ein ziemlich deutlicher Hinweis darauf, was wirklich vor sich ging, als die EU beschloss, die aus Steuergeldern finanzierte Europäische Friedensfazilität (EFF) zu nutzen, um ihren Mitgliedsländern den Preis ihrer eingemotteten, gebrauchten Waffen zu erstatten. Schrott, der in die Ukraine geliefert wurde, wo Russland sie dann endgültig entsorgen wird, bevor jemand in Europa beschuldigt werden konnte, zu viel Geld für die alten Klunker verlangt zu haben. Da der Vorrat an militärischem Alteisen jetzt zur Neige geht, muss man eben neue Waffen herstellen. Ist vielleicht das Geld, das sie für sich selbst in Waffen stecken, der magische Schlüssel, der ihre Volkswirtschaften rettet, die sie zuvor „für die Ukraine“ an die Wand gefahren haben?

Dank des losen Mundwerks von Victoria Nuland, das die bisherigen Schwüre, die Hilfen für die Ukraine würden „nicht nach Washington gehen“, der Lächerlichkeit preisgab, ist jetzt klar, dass Ukrainer weiterhin sterben müssen, damit die „arme“ Rüstungsindustrie nicht am Ende an der Straßenecke um Kleingeld betteln muss. Nuland hat zudem jeden Zweifel über das eigentlich getarnte, ultimative Ziel der USA ausgeräumt, indem sie Putins Führung als „nicht das Russland, das wir uns vorstellten“ bezeichnete. Sie hörte sich an, wie jemand, der im Restaurant sein Essen immer wieder in die Küche zurückschickt, weil ihm immer wieder irgendetwas nicht passt. 

„Wir wollten einen Partner, der verwestlicht sein würde, der Europäer werden würde. Aber das ist nicht das, was Putin getan hat“, sagte Nuland gegenüber CNN.

Genau das hat Putin aber tatsächlich getan. Es ist der Westen, der sich von sich selbst entfernt hat und für seine eigenen Bürger immer unkenntlicher wird. Es ist ziemlich sicher, dass es gerade weit über den bloßen Wunsch hinausgeht, dass ein Land „europäisch“ werden solle, denn Deutschland zum Beispiel ist europäisch und sogar ein Verbündeter der USA. Aber Nuland konnte auch den Mund nicht halten darüber, wie sehr sie die Nord Stream Pipelines hasste – bis diese auf mysteriöse Weise in die Luft flogen.

Da der personifizierte Regime Change den verheimlichten Teil der Erzählung des westlichen Establishments dermaßen laut ausgeplaudert hat, ist es geradezu ein Wunder, dass noch niemand Nuland mit ihrem explosiven Mundwerk eine Agentin Russlands genannt hat.

*

Rachel Marsden ist eine Kolumnistin, politische Strategin und Moderatorin eines unabhängig produzierten französischsprachigen Programms, das auf Sputnik France ausgestrahlt wird. Ihre Website findet man unter rachelmarsden.com

Der Gazastreifen ist von Lebensmittellieferungen umgeben, aber die Aufsicht lässt sie nicht hinein

An das hungernde Mädchen in Gaza: Ich schäme mich im Namen aller guten Menschen dieser Welt.

Mit durchdringendem Blick, einem entschuldigenden Lächeln und Tränen in den schönen schwarzen Augen flüstert das neun- oder zehnjährige Mädchen aus Gaza: „Ich habe Hunger“. In dem Video sieht es so aus, als schäme sie sich für dieses erschütternde Geständnis.

Im Hebräischen ist das Wort für Hunger mit dem Wort für Scham verbunden: herpat ra’av. Ich habe recherchiert, aber in anderen Sprachen kein ähnliches Wort gefunden. Laut dem hebräischen Wörterbuch Even-Shoshan bedeutet das Wort „Hungersnot, die einen Menschen zwingt, sich für ein Stück Brot zu schämen“.

Warum schämt sich jemand, der um ein Stück Brot bittet? Es ist doch das Bedürfnis, am Leben zu bleiben. Man kann diesen Begriff auf der subjektiven Ebene des hungernden Menschen verstehen. Aber auf einer breiteren, objektiven Ebene kann man sagen, dass es das Grundrecht des Einzelnen ist, sein Stück Brot zu bekommen, auf welche Weise auch immer, und die wahre Schande die ist, die den Hunger verursacht. Es scheint, dass die hebräische Sprache sehr sensibel für menschliches Leid ist, aber einige ihrer Sprecher weniger.

Nach dem, was ich gelesen habe, äußern sich die ersten Stadien des Hungers auf psychologischer und Verhaltensebene: Nervosität und Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und zwanghafte Gedanken an das Essen. In der zweiten Phase treten körperliche Anzeichen auf: Schwäche, schneller Puls, schlaffe, langsame Atmung, Verstopfung und eventuell Durchfall.

In manchen Fällen sinken die Augen nach innen und wirken glasig, die Muskeln beginnen zu schrumpfen, die Haut wird blass und der Betroffene fühlt sich müde und schwindlig. Ein weiteres auffälliges Symptom ist ein aufgeblähter Bauch bei Kindern. Wer sagt, dass die Kugel aus der Pistole nicht gnädig ist? Die oben beschriebene Via Dolorosa hätte man sich mit einem einzigen Schuss ersparen können, Peng, und alles war vorbei.

In der Antike war Hunger meist ein Akt der Natur – eine Dürre oder eine andere Naturkatastrophe, vor allem, wenn die guten Menschen nicht in der Lage waren, die Hungernden zu versorgen. Es gibt aber auch eine andere Art von Hunger, die durch das Böse verursacht wird. Diese Art von Hunger heißt „Verhungern“, und Verhungern ist ein vorsätzlicher und böswilliger Akt, der ganz und gar böse ist. Diese Art von Hunger, die von Menschen verursacht wird, kann als „die Schande derer, die den Hunger verursachen“ bezeichnet werden. Der Gazastreifen ist von Nahrungsmitteln umgeben, aber die Wächter lassen sie nicht hinein. Und diejenigen, die die Nahrungsmittel zurückdrängen, öffnen die Tore des Todes für die Menschen in Gaza. Nur ein grausamer Mensch ist zu einer solchen Tat fähig.

Die Welt ist erschüttert über das „Massaker an den Hungernden“ im nördlichen Gazastreifen. Sima Kadmon schrieb in der Tageszeitung Yedioth Ahronoth über die Drohnenaufnahmen: „Hunderte von winzigen Gestalten, wie kleine Ameisen, rannten von einer Seite zur anderen. In einem Moment sah es so aus, als würden sie um ihr Leben rennen, und im nächsten Moment stürzten sie sich auf etwas wie Vögel auf einen Brotkrümel“. Diese Szene ist nicht nur eine Schande für diejenigen, die die Hungersnot verursacht haben, sondern für die gesamte Menschheit.

Aber Israel ist, wie Israel ist, und konzentriert sich auf die kleinen und kleinsten Details, um die Gesamtsituation zu verschleiern – die Tatsache, dass diese Realität absichtlich von den Führern des Landes geschaffen wurde. „Ich habe eine totale Belagerung des Gazastreifens angeordnet. Es wird keinen Strom geben, keine Lebensmittel, keinen Treibstoff, alles ist abgeriegelt. Wir kämpfen gegen menschliche Bestien und handeln dementsprechend“, sagte der israelische Verteidigungsminister Yoav Gallant.

Der Befehl zum Aushungern kam von der Seite, auf der meine Freunde und ich leben; wir, Juden und Araber, Friedenssucher – können wir sagen, dass „unsere Hände dieses Blut nicht vergossen haben“? Haben wir es nicht verurteilt und unsere Stimme erhoben? Das reicht nicht. Wir müssen mehr tun. Es wird noch einige Jahre oder Jahrzehnte dauern, bis das „Kainsmal“ der oben genannten Ordnung verblasst, wenn es überhaupt jemals verblasst.

Kehren wir zu dem Mädchen aus Gaza zurück, das flüsterte, dass es hungrig sei, und dessen Gesicht vor Scham über die Situation, die es zu diesem schwierigen Geständnis zwang, strahlte. Ich möchte ihr und allen Jungen und Mädchen in Gaza sagen, dass ich mich nicht nur in meinem eigenen Namen, sondern auch im Namen aller guten Menschen in der Welt zutiefst schäme. Wie konnten wir eine Blume wie dich verwelken lassen, ohne ihr zu helfen?

Die Nazi-Videos des Herrn Nawalny – er verkörperte alles, was Linke bekämpfen

Die Nazi-Videos des Herrn Nawalny – er verkörperte alles, was Linke bekämpfen

Die Nazi-Videos des Herrn Nawalny – er verkörperte alles, was Linke bekämpfen

In der Propagandaschlacht gegen Russland gilt der während seiner Haft an einer Thrombose verstorbene Alexej Nawalny als Heiliger des offiziellen „Westens“. Vor allem unter „Linken“ hat sich eine Mitläuferkultur etabliert, wo man ohne zu hinterfragen im Gleichschritt marschiert, egal wie absurd das von oben vorgegebene Thema auch sein mag. Tatsächlich war Nawalny Rassist, Schwulenfeind und Nazi – mit Gewalttendenzen. Diese Videos zeigt ihnen der Mainstream nicht.

Nawalny war, so die Recherchen einiger wissenshungriger Kollegen, eine Marionette westlicher Geheimdienste. Er hatte den Auftrag, Russland für eine Farbenrevolution vorzubereiten. Dazu ist auch ein Gesprächsmitschnitt aufgetaucht, wo sein engster Vertrauter die Bezahlung dieser Operation mit einem MI6-Agenten aushandelt. Dies bestätigte auch der ehemalige UN Waffeninspektor Scott Ritter mit sehr deutlichen Worten (siehe den nachfolgenden Mitschnitt via X).

Was den Menschen im Westen nicht nähergebracht wird, weil es nicht zur offiziellen Kriegspropaganda passt, ist der Umstand, dass Nawalny ein fremdenfeindlicher, homophober Neonazi war und als solcher auch vielfach öffentlich aufgetreten ist. Er forderte Deportation, er forderte Menschen „wie faulige Zähne zu ziehen“ und er forderte sie wie Kakerlaken zu erschießen und zu erschlagen. All das ist dokumentiert, zu all dem gibt es Videos – und sogar alte Artikel in Mainstream-Medien.

Wir haben das Recht, in Russland Russen zu sein. Und wir werden dieses Recht schützen.

Alexej Nawalny in seinem Werbefilm für die Partei NAROD.

Aus der rechten Partei wurde er übrigens 2007 ausgeschlossen, weil er ihr zu rechtsextrem wurde:

Auch Nawalny war acht Jahre lang Mitglied der Partei, saß sogar im Vorstand, doch 2007 wurde er ausgeschlossen. Wischnewky erklärt in seinem Blog den Schritt mit den nationalistischen Äußerungen Nawalnys: Er verglich Migranten mit Kakerlaken, trat beim „Russischen Marsch“ von Ultra-Nationalisten als Redner auf. Nach seinem Rauswurf verabschiedete er sich mit dem nationalistischen Gruß „Ehre sei Russland“ von der Partei, schreibt Wischnewsky.

Sueddeutsche, 2013

Wenn man bei Nawalnys Aussage das Land Deutschland oder Österreich einsetzen würde, könnte dies hierzulande schon zu einer Anklage wegen Verhetzung führen. Nationalismus, Faschismus, Fremdenfeindlichkeit und dergleichen mehr sind im Westen unerwünscht. Zumindest erklären dies anze Legionen so genannter „Linker“, welche maßgeblich für eine globalistische Umerziehung der Gesellschaft und Strafgesetze für Andersdenkende gesorgt haben.

Abgerückt ist Nawalny von seinen Behauptungen freilich nicht. Seine Videos hat er nicht gelöscht, in Interviews mit internationalen Medien erklärte er, noch hinter seinen Aussagen zu stehen – wenn sich der Putin-Rivale heute auch anders ausdrückt: Er erklärt, Russland brauche Einwanderung, allerdings geregelte, weshalb er auch für eine Visapflicht für Zentralasiaten einträte.

Wiener Zeitung, 2021

Wie geht dies nun zusammen, dass Nawalny unantastbarer Heiliger der Linken geworden ist, für dessen Tod man Putin persönlich verantwortlich macht und weshalb beispielsweise die oberste Führung Österreichs massive diplomatische Verstimmungen mit Russland in Kauf nahm? Wenn man beispielsweise die gesammelten Äußerungen von Alexej Nawalny mit jenen eines vom Mainstream gefürchteten und gehassten Martin Sellner gegenüberstellt, wird man feststellen: Ersterer ist all das, was die Medien fälschlicherweise dem zweiten vorwerfen, mit dem sie jeglichen Dialog ablehnen.

Im nachfolgenden Film, einer Werbeproduktion für eine politische Partei, spielt Nawalny einen Zahnarzt. Menschen, welche der Ansicht sind, dass Nationalismus etwas falsches wäre, vergleicht er mit fauligen Zähnen, die man aus Russlands Körper ziehen müsse. Völlig wirr erscheinen in diesem Kontext die gezeigten Aufnahmen von lebenden und toten Nationalsozialisten. Seine Konklusio: Alles, was uns stört, muss sorgfältig aber bestimmt entfernt werden – durch Deportation. Nationalismus müsse sich nicht durch Gewalt ausdrücken, ist eine der Kernaussagen dieser Produktion. Bei den Menschen, die ihn stören, handelte es sich übrigens um Gastarbeiter.

Wenn man daran denkt, welcher kollektiven Tanz gerade in Deutschland aufgeführt wurde, weil bei einer AfD Konferenz angeblich das Wort Deportation benutzt wurde (auch wenn diese Behauptung sich später als Lüge entpuppte) – muss man schon die Frage stellen, weshalb solche Aussagen bei Nawalny in Ordnung gehen.

Und dann gibt es noch einen weiteren Film, in dem Nawalny den Kammerjäger mimt, der Kakerlaken erschlägt – oder wenn das Problem zu groß wird – einfach erschießt. Die Grenze zwischen Migranten im Generellen und gewalttätigen Islamisten ist in dieser Produktion fließend.

Zudem war Nawalny Organisator und Teilnehmer an rechtsextremen Aufmärschen, auf denen auch der Hitlergruß und NS-Fahnen gezeigt wurden.

Dass gerade ein Mann vom offiziellen Westen gefeiert wird, der eigentlich all jenes verkörpert, das man im eigenen Land unter Strafe gestellt hat und erbittert verfolgt, ist ein Skandal. Speziell in Deutschland und Österreich muss man mit Haft rechnen, wenn man Migranten als Kakerlaken darstellt und ihre Ermordung fordert – zu Recht. Denn eine demokratische Gesellschaft muss den Meinungsaustauch friedlich bewerkstelligen können – auch zu schwierigen, kontroversiellen Themen wie der kulturfremden Massenzuwanderung.

Wer allerdings immer nur blind den Anweisungen aus dem Fernsehgerät folgt, welches solche Details verschweigt, kann sich immer noch als „Kämpfer gegen Rechts“ fühlen und gleichzeitig Nawalny heiligsprechen. Ohne tieferes Wissen, aber auch ohne das Bedürfnis, sich diese Hintergrundinformationen selbständig abzuholen und zu erarbeiten, bleibt einem eben nur das blinde Mitläufertum übrig. Schlimm genug, dass so genannte Linke stets den so genannten Rechten vorwerfen, solche blinden Mitläufer zu sein.

Klimamodellverzerrung 2: Treibhausgase modellieren

Klimamodellverzerrung 2: Treibhausgase modellieren

Andy May

Seit dem späten 19. Jahrhundert, mit der Arbeit von Svante Arrhenius, werden Klimamodelle verwendet, um das Ausmaß der globalen Erwärmung aufgrund menschlicher Treibhausgasemissionen abzuschätzen. [1] Aufgrund der Komplexität von Wetter und Klima auf der Erde kann der Zusammenhang zwischen Klimawandel/ globaler Erwärmung und Treibhausgasen nicht beobachtet oder gemessen, sondern nur mit einem Modell geschätzt werden. Arrhenius konstruierte das erste derartige Modell und spekulierte, dass sich die Temperatur linear mit dem Logarithmus der CO₂-Konzentration verändert. Konkret schätzte er, dass bei einer Verdoppelung des CO₂-Gehalts in der Atmosphäre die Oberflächentemperatur um 4 °C steigen sollte. [2]

In Teil 1 dieser Serie [in deutscher Übersetzung hier] habe ich eine Definition eines wissenschaftlichen Modells vorgeschlagen und die Arten von Modellen beschrieben, die vom IPCC in seinen verschiedenen Berichten verwendet werden. Wir haben gesehen, dass, wie George Box bekanntlich sagte, „alle Modelle falsch sind“ [3] und dass alle Modelle einen Punkt erreichen, an dem sie nicht mehr verbessert werden können, einen Punkt, an dem (in Umschreibung) Versuche, sie zu verfeinern oder genauer zu machen, einer Selbstgeißelung gleichkommen. Wir haben auch gesehen, dass es viele Beispiele dafür gibt, dass die CMIP-Modelle der sechsten Generation das Klima nicht genau vorhersagen. Wenn man es nach sechs Versuchen nicht hinbekommt, könnte man in den Bereich der Selbstgeißelung vorstoßen. Schließlich werden in Teil 1 die häufigsten Arten von Verzerrungen in den CMIP-Klimamodellen und in den IPCC-Berichten aufgeführt.

Arrhenius‘ Schätzung der Klimasensitivität bei einer CO₂-Verdoppelung von 4°C fällt in den vom IPCC AR6 geschätzten wahrscheinlichen Bereich dieses Wertes, der als „ECS“ oder Gleichgewichts-Klimasensitivität abgekürzt wird. Die AR6-Schätzung liegt zwischen 2,5 und 4°C/2xCO₂. [4] Dem IPCC zufolge ist Arrhenius‘ Schätzung von vor über 100 Jahren also möglicherweise immer noch gültig. Arrhenius kommt zu dem Schluss, dass die Veränderungen durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe eine gute Sache sind, und schreibt:

„Durch den Einfluss des zunehmenden Prozentsatzes von Kohlensäure [CO₂] in der Atmosphäre können wir hoffen, Zeitalter mit gleichmäßigerem und besserem Klima zu erleben, besonders in den kälteren Regionen der Erde, Zeitalter, in denen die Erde viel reichhaltigere Ernten als jetzt hervorbringen wird, zum Nutzen der sich schnell fortpflanzenden Menschheit“ [5] – Arrhenius 1908, Seite 63.

Arrhenius‘ Modell beruhte auf Labormessungen der „Wärmedurchlässigkeit“ [6] von CO₂ und Wasserdampf. Als Quellen für zusätzliches CO₂ nennt er Vulkane oder den Verbrauch fossiler Brennstoffe durch den Menschen, während die wichtigsten CO₂-Senken der Ozean, die Verwitterung von Gestein durch Kohlendioxid und wachsende Pflanzen sind [7]. Pflanzen sind zahlreicher und robuster, wenn die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre hoch ist, und weniger, wenn sie niedriger ist. Er stellt fest, dass alle CO₂-Senken mit zunehmender CO₂-Konzentration an Stärke gewinnen.

Arrhenius‘ Schlussfolgerungen wurden größtenteils akzeptiert, als sich die Welt von 1908 bis 1945 erwärmte, aber als sich die Welt von 1945 bis 1976 abkühlte trotz fortgesetzten Anstiegs von CO₂ geriet die Hypothese in Verruf. Das Muster der oft als primäre Messgröße für den „Klimawandel“ verwendeten Veränderung der globalen durchschnittlichen Temperatur ist in Abbildung 1 anhand des HadCRUT4-Datensatzes für die globale Temperaturanomalie dargestellt. [8] Seine Ansichten gewannen nach 1976 wieder an Bedeutung, als die Welt sich wieder zu erwärmen begann. Die instrumentelle Temperaturaufzeichnung zeigt, dass die CO₂-Konzentration zwar einen gewissen Einfluss auf das Klima haben kann, wie die Klimamodelle von Arrhenius und IPCC zu zeigen versuchen, dass es aber nicht die ganze Geschichte sein kann. Es ist aufschlussreich, dass sowohl Arrhenius als auch der IPCC in ihren Modellen davon ausgehen, dass die Sonnenvariabilität bei der jüngsten Erwärmung und Abkühlung keine Rolle spielt. Beide gehen davon aus, dass Vulkane eine Rolle spielen. Arrhenius glaubte, dass Vulkane mehr CO₂ in die Luft blasen und eine Erwärmung verursachen [9], und das IPCC geht davon aus, dass vulkanische Aerosolemissionen mehr Sonnenlicht reflektieren und einen kühlenden Einfluss haben [10].

Im AR6 fließen aktuelle Beobachtungen von CO₂ und Temperatur, paläoklimatische CO₂- und Temperaturproxies aus der geologischen Aufzeichnung sowie modellierte Einschränkungen der Klimasensitivität in ein subjektives statistisches Modell ein, um eine wahrscheinliche ECS-Spanne von 2,5 bis 4°C/2xCO₂ zu berechnen [11]. Dies ist eine Änderung gegenüber früheren Berichten, in denen allgemeine Zirkulationsklimamodelle zur Berechnung der ECS verwendet wurden. Sie schreiben im AR6:

„… trotz jahrzehntelanger Modellentwicklung, höherer Modellauflösung und Fortschritten bei der Parametrisierung gab es keine systematische Konvergenz bei den Modellschätzungen der ECS. Tatsächlich ist die Gesamtstreuung zwischen den Modellen bei ECS für CMIP6 größer als für CMIP5; …“ [12] – AR6, WGI, Seite 1008.

Bei der Lektüre dieses Zitats aus AR6 müssen wir uns an die Warnungen von Box vor „Über-Ausarbeitung und Über-Parametrisierung“ erinnern. Besorgniserregend ist auch, dass selbst nach über 30 Jahren Verfeinerung der IPCC/CMIP-Modelle die Streuung der Modellergebnisse nicht konvergiert, sondern zunimmt. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Modellprämissen [13] und/oder das Design fehlerhaft sind. Es ist auch ein Hinweis darauf, dass das konzeptionelle IPCC-Modell, wonach der Klimawandel durch menschliche Aktivitäten gesteuert wird, [14] das Ende seiner Lebensdauer erreicht hat.

Klimamodellverzerrung 2: Treibhausgase modellieren

Abbildung 1. Die durchschnittliche globale Temperaturanomalie nach HadCRUT4 von 1850 bis 2020. Quelle: (Morice, Kennedy, Rayner, & Jones, 2012) und die HadCRUT4-Website.

Die wahrscheinliche Untergrenze von 2,5°C/2xCO₂ wurde gegenüber der Untergrenze des AR5 von 1,5°C/2xCO₂ angehoben. [15] Ihr subjektives statistisches Modell ist jedoch fehlerhaft und in Bezug auf die Konfidenzintervalle der einzelnen Eingangsvariablen inkonsistent. Als Nic Lewis die Arbeit des IPCC unter Verwendung eines objektiven statistischen Modells und mit verbesserten und neueren Daten überarbeitete, kam er zu einem ECS-Bereich von 1,75-2,7°C/2xCO₂ (5-95%) [16]. Wie der IPCC geht auch Lewis davon aus, dass der Anstieg des CO₂ fast die gesamte Erwärmung seit dem 19. Jahrhundert verursacht hat. Wenn diese Annahme falsch ist und es eine natürliche Erwärmung aufgrund des modernen Sonnenmaximums gab [17], dann sind selbst die von Lewis berechneten ECS-Werte zu hoch und Maximalwerte [in deutscher Übersetzung hier], keine wahrscheinlichen Werte [18]. Es gibt zahlreiche Belege [in deutscher Übersetzung hier] für einen ECS von weniger als 2°C/2xCO₂ [19], was Lewis‘ Ansicht unterstützt, dass der subjektiv modellierte ECS des AR6 zu hoch angesetzt ist.

AR6 erwähnt zwar, dass es auf Beobachtungen basierende Studien gibt, die zu Schätzungen von ECS unter 2°C/2xCO₂ führen, weist diese aber zurück, weil sie glauben, dass die Rückkopplung zu steigendem CO₂ und Erwärmung mit der Erwärmung zunimmt [20]. Dieses Konzept der Klima-Rückkopplung, die sich mit der Erwärmung der Welt ändert, um die Erwärmungsrate zu erhöhen, ist ein perfektes Beispiel für Box‘ „Über-Ausarbeitung“. Da die auf Beobachtungen basierenden Schätzungen davon ausgehen, dass die Netto-Rückkopplung über den untersuchten Zeitraum (in der Regel 1870 bis 2020) konstant bleibt, seien die Schätzungen falsch, schreiben sie. Alle Autoren der Clintel AR6-Bewertung bestreiten, dass sich die CO₂-Rückkopplung zwischen 1870 und 2020 signifikant verändert hat [21].

Wenn ein favorisiertes Modell wie das IPCC-Modell, wonach CO₂ der „Steuerknüppel[22] für das Klima ist, an sein Ende gelangt, greift man üblicherweise nach jeder erdenklichen Möglichkeit, um es vor dem Aussterben zu bewahren (Über-Ausarbeitung). Die Vorstellung, dass sich die CO₂-verursachte Erwärmung in geologisch kurzen Zeiträumen von 150 Jahren radikal ändert, ist jedoch ein sehr verzweifelter Versuch.

Labormessungen zeigen, dass infrarot-aktive Gase wie CO₂, Wasserdampf und einige Kohlenwasserstoffgase selektiv einen Teil der von der Erdoberfläche ausgesandten Infrarotstrahlung absorbieren [23]. Wenn sie dies tun, werden die Gasmoleküle angeregt und schwingen für Zeiträume von einigen Millisekunden bis zu einigen Zehntelsekunden schneller, und in diesem angeregten Zustand stoßen sie häufiger mit den Gasmolekülen in ihrer Umgebung zusammen, wodurch diese erwärmt werden [24]. Anschließend geben sie den Rest der absorbierten Strahlung ab. In der dichteren und feuchteren Atmosphäre nahe der Erdoberfläche hat dies eine erwärmende Wirkung, da fast die gesamte emittierte Oberflächenstrahlung in den Wärmeenergiepool der Umgebung einfließt [25]. Je höher in der Atmosphäre die Oberflächenstrahlung absorbiert wird, desto weniger Energie wird in der unmittelbaren Umgebung zurückgehalten, und desto mehr Energie wird von den Treibhausgasen als Strahlung abgegeben, von der ein Teil in den Weltraum gelangt und dem Klimasystem der Erde entgeht. Die Höhe, in der mehr Strahlung in den Weltraum als in die umgebende Luft oder zurück an die Oberfläche gelangt, wird traditionell als „oberster Punkt der Atmosphäre“ oder TOA bezeichnet.

Zusammenfassung

In diesem Teil haben wir das „konzeptionelle Modell“ oder die Hypothese des IPCC untersucht, wonach die heutige Erwärmung auf den Einfluss des Menschen durch unsere Landnutzung und die Emission von Treibhausgasen zurückzuführen ist [26] sowie die mehr als 100-jährige Geschichte dieses Konzepts. Während die Zugabe von Treibhausgasen in die Atmosphäre wahrscheinlich eine gewisse Erwärmung verursacht, gibt es zahlreiche Studien, die darauf hindeuten, dass ein Teil der Erwärmung natürlich ist und nichts mit menschlichen Aktivitäten zu tun hat. Der Anteil der auf menschliche Aktivitäten zurückzuführenden Erwärmung ist nicht bekannt, aber wie wir in diesem Beitrag gesehen haben, ist es sehr unwahrscheinlich, dass er entweder null oder 100 % beträgt, er liegt irgendwo in der Mitte und könnte gering sein.

Die modernen allgemeinen Klimamodelle (im AR6 als „Erdsystemmodelle“ oder „ESM“ bezeichnet) basieren alle auf der Vorstellung, dass die Erwärmung der letzten 150-170 Jahre größtenteils oder vollständig auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist und nur minimale Auswirkungen von Vulkanismus oder Veränderungen der Sonnenaktivität zu verzeichnen sind. Die Modelle stimmen jedoch in zahlreichen kritischen Bereichen nicht mit den Beobachtungen überein [27], und in einigen Fällen sind die CMIP6-Modelle schlechter als die CMIP5-Modelle der vorherigen Generation. Da diese Unstimmigkeiten über sechs Iterationen der Modelle hinweg fortbestehen, ist es vernünftig anzunehmen, dass der Fehler in den Annahmen, also in der Hypothese selbst liegt. Mit anderen Worten, es ist wahrscheinlich, dass das konzeptionelle Modell verworfen und ein neues Modell mit anderen Annahmen erstellt werden sollte.

Im nächsten Teil werden wir die IPCC/CMIP-Annahme untersuchen, dass die Veränderungen der Sonnenaktivität in den letzten 170 Jahren zu gering waren, um das Klima der Erde zu beeinflussen. In Teil 4 werden wir die Annahme untersuchen, dass Veränderungen in der atmosphärischen und ozeanischen Zirkulation im Laufe der Zeit keinen Nettounterschied im Klima bewirken, da all diese Veränderungen angeblich die gesamte im Klimasystem gespeicherte thermische Energie (Wärme) nicht verändern, sondern sie nur verschieben.

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Im Original folgt noch eine lange Liste von Fußnoten, die hier nicht mit übernommen worden ist. Der in den Nummern der Fußnoten hinterlegte Link führt direkt hin.

Link: https://andymaypetrophysicist.com/2024/03/01/climate-model-bias-2-modeling-greenhouse-gases/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Die Ukraine ist am Ende – wie geht es weiter?

Die Ukraine ist am Ende – wie geht es weiter?

Die Ukraine ist am Ende – wie geht es weiter?

Von CONNY AXEL MEIER | Die Ukraine ist am Ende, wirtschaftlich, finanziell, gesellschaftlich und militärisch. Das weiß jeder, der ohne Scheuklappen durchs Leben geht. Ohne finanzielle Unterstützung aus den USA und aus Europa, vornehmlich aus Deutschland, können weder Löhne noch Renten, geschweige denn Waffen bezahlt werden. Der Munitionsnachschub stottert, nicht weil niemand Nachschub liefern will, […]

Frankreich will in der Ukraine gegen Russland kämpfen

Der kleine französische Schelm lehnt sich ein wenig aus dem Fenster:

Die Entsendung westlicher Truppen in die Ukraine „kann nicht ausgeschlossen werden“, sagte der französische Präsident Emmanuel Macron am Montag nach einer Konferenz in Paris, bei der europäische Staats- und Regierungschefs diese Möglichkeit diskutierten.

Es habe „heute Abend keine Einigung über die offizielle Entsendung von Truppen gegeben, aber wir können nichts ausschließen“, sagte er vor Journalisten.

„Wir werden alles tun, um Russland daran zu hindern, diesen Krieg zu gewinnen“, sagte Macron. „Und ich sage das mit Entschlossenheit, aber auch mit der kollektiven Demut, die wir angesichts der letzten zwei Jahre haben müssen.“

Nach zwei Jahren des Scheiterns der US-Strategie gegen Russland hätte man etwas mehr Demut erwartet.

Keiner von Macrons Kollegen stimmte ihm zu:

Deutschland, Großbritannien und andere europäische Länder erklärten am Dienstag, sie hätten keine Pläne, Bodentruppen in die Ukraine zu schicken, nachdem Frankreich diese Möglichkeit angedeutet hatte und der Kreml warnte, ein solcher Schritt würde unweigerlich zu einem Konflikt zwischen Russland und der NATO führen.

Der französische Präsident Emmanuel Macron sagte am Montag, dass die westlichen Verbündeten keine Option ausschließen sollten, um einen russischen Sieg in der Ukraine zu verhindern, obwohl er betonte, dass es zu diesem Zeitpunkt keinen Konsens gebe.

„Nichts sollte ausgeschlossen werden. Wir werden alles tun, was wir machen müssen, um zu verhindern, dass Russland gewinnt“, sagte Macron zu Reportern bei einem eilig einberufenen Treffen europäischer Staats- und Regierungschefs in Paris, die darüber nachdachten, wie sie die Ukraine gegen die russische Invasion unterstützen könnten.

Deutschland, Großbritannien, Spanien, Polen und Tschechien distanzierten sich am Dienstag jedoch von jeder Andeutung, sie könnten Bodentruppen in den Ukraine-Krieg schicken, der nun ins dritte Jahr geht.

„… Es wird keine Bodentruppen, keine Soldaten auf ukrainischem Boden geben, die von europäischen Ländern oder NATO-Staaten dorthin geschickt werden“, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz am Rande einer Veranstaltung.

Die russische Regierung erklärte, jede Stationierung westlicher Truppen in der Ukraine würde unweigerlich zu einem größeren Krieg führen:

Ein direkter militärischer Konflikt zwischen der NATO und Russland sei unvermeidlich, wenn westliche Truppen in die Ukraine entsandt würden, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow vor Journalisten.

„In diesem Fall geht es nicht um die Wahrscheinlichkeit, sondern um die Unvermeidbarkeit – das ist unsere Einschätzung“, sagte er auf die Frage, wie der Kreml die Wahrscheinlichkeit eines direkten Konflikts zwischen der NATO und Russland einschätze, sollten westliche Truppen in die Ukraine entsandt werden.

Peskow fügte hinzu, dass die NATO-Staaten „auch die Konsequenzen eines solchen Schrittes abschätzen“ und sich darüber im Klaren sein sollten. Sie sollten sich fragen, ob dies ihren Interessen und vor allem den Interessen der Bürger ihrer Länder entspricht“, so Peskow.

Die USA werden eine Eskalation der NATO gegen Russland nicht zulassen. Sie distanzieren sich bereits vom Krieg in der Ukraine.

Die Europäer haben wie immer zu spät gemerkt, dass sie das Kind mit dem Bade ausschütten.

Macron ist vielleicht nur ein wenig verärgert. Vor einem Monat tötete ein russischer Luftangriff mehrere ausländische „Söldner“ in der Ukraine:

Russland erklärte am Mittwoch, seine Streitkräfte hätten einen Tag zuvor einen Präzisionsangriff auf ein Gebäude geflogen, in dem „ausländische Kämpfer“ in der zweitgrößten ukrainischen Stadt Charkiw untergebracht waren.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums handelte es sich bei den Kämpfern überwiegend um französische Söldner, das Gebäude sei zerstört und mehr als 60 Menschen getötet worden. Das Ministerium legte keine Beweise vor und Reuters konnte die Behauptungen nicht verifizieren.

Frankreich hat bestritten, Söldner in die Ukraine geschickt zu haben:

Frankreich hat die Behauptung Russlands zurückgewiesen, dass französische Söldner in der Ukraine seien, nachdem das russische Verteidigungsministerium Anfang der Woche erklärt hatte, seine Truppen hätten „ausländische Kämpfer“ getötet.

„Frankreich hat keine Söldner, weder in der Ukraine noch anderswo, im Gegensatz zu einigen anderen“, heißt es weiter.

Vor sieben Monaten hat Frankreich allerdings zugegeben, dass mindestens 320 französische Kämpfer in die Ukraine gegangen sind.

Es gibt auch das merkwürdige Phänomen, dass Hightech-Waffenspezialisten ihren Dienst quittieren, um kurz darauf als humanitäre Helfer für diese oder jene „zivile“ Organisation in der Ukraine aufzutauchen:

Nach Ansicht Frankreichs muss Russland für den Tod von zwei französischen Staatsbürgern aufkommen, die bei einem Drohnenangriff in der ukrainischen Region Cherson getötet wurden, als sie humanitäre Hilfe leisteten.

Der Gouverneur der Region Cherson, Oleksandr Prokudin, schrieb in einem Telegramm, die beiden französischen Staatsbürger seien bei dem Angriff am 1. Februar in Beryslaw, einer Stadt außerhalb der südlichen Stadt Cherson, getötet und drei weitere Ausländer verletzt worden.

Prokudin machte keine Angaben darüber, für welche humanitäre Gruppe die Opfer gearbeitet hatten.

„Die russische Barbarei hat Zivilisten in der Ukraine ins Visier genommen“, sagte der französische Außenminister Stéphane Sejourne in einem Beitrag auf X, ehemals Twitter.

„Russland wird für seine Verbrechen zur Rechenschaft gezogen“, fügte er hinzu.

Nur wenige Tage später sagte Stéphane Sejourne:

Der französische Außenminister versuchte am Dienstag, die Äußerungen von Präsident Emmanuel Macron klarzustellen, dass Paris Truppen in die Ukraine schicken könnte, um bestimmte Bedürfnisse zu erfüllen, aber nicht, um in einem Krieg gegen Russland zu kämpfen.

„Wir müssen neue Maßnahmen zur Unterstützung der Ukraine ins Auge fassen. Ich denke insbesondere an Minenräumung, Cyberabwehr, Waffenproduktion vor Ort auf ukrainischem Territorium“, sagte Stéphane Sejourne vor den Gesetzgebern.

„Einige ihrer Aktionen könnten eine Präsenz auf ukrainischem Territorium erfordern, ohne die Schwelle zum Kampf zu überschreiten. Nichts darf ausgeschlossen werden. Das war und ist die Position des Präsidenten der Republik“.

Jede Präsenz französischer Truppen in der Ukraine, aus welchem Grund auch immer, ist natürlich eine direkte Beteiligung Frankreichs am Krieg gegen Russland. Darauf wird man selbstverständlich mit den entsprechenden Mitteln reagieren.