Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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„Gestrandete Vermögenswerte“: Wer wird zuletzt lachen?

„Gestrandete Vermögenswerte“: Wer wird zuletzt lachen?

Francis Menton, MANHATTAN CONTRARIAN

Es ist seit vielen Jahren ein ständiger Paukenschlag: Fossile Brennstoffe sind veraltet, und die Anlagen, die sie produzieren, sowie alle weiteren Anlagen, die zu diesem Zweck gebaut werden könnten, werden in Kürze wertlos sein. Diese Anlagen werden „gestrandete Vermögenswerte“ sein. Und jedes Energieunternehmen, das dumm genug ist, weitere Investitionen in die Gewinnung oder Nutzung fossiler Brennstoffe zu tätigen, wird unweigerlich einen Totalverlust erleiden.

Glauben Sie an diese Prophezeiungen? Diejenigen, die sie machen, gehören zu den aggressiven Befürwortern einer Energiewende zu angeblich überlegenen Quellen wie Wind und Sonne. Die Vorhersage wird häufig benutzt, um Energieunternehmen dazu zu bringen, ihre Investitionen in Kohle, Öl und Gas zu reduzieren oder zu beenden. Aber wenn fossile Brennstoffe wirklich überflüssig und erneuerbare Energien besser und billiger wären, warum wäre dann ein solches Einprügeln nötig? Würden die Investitionen nicht von selbst zu den Wind- und Solaranlagen fließen?

Hier eine Auswahl derjenigen, die die Meinung vertreten, dass die Anlagen in fossile Brennstoffe in Kürze „gestrandet“ sein werden:

● Senator Sheldon Whitehouse (D-RI), Vorsitzender des Haushaltsausschusses des Senats, bei einer Anhörung am 29. März 2023: „Die Welt bewegt sich weg von Öl und Gas, aber skrupellose und politisch vernetzte Marktakteure halten an Investitionen in fossile Brennstoffe fest, die im Wert abstürzen, wenn ihre nicht nachhaltige Ökonomie die künstliche Politik, die sie unterstützt hat, überwältigt. Das Schlagwort der heutigen Anhörung: Gestrandete Vermögenswerte“.

● Aus einem Artikel von Semieniuk, et al. in Nature Climate Change, Mai 2022: „Die Verteilung des Eigentums am Übergangsrisiko, das mit gestrandeten fossilen Vermögenswerten verbunden ist, ist nach wie vor unzureichend bekannt. Wir haben errechnet, dass die globalen gestrandeten Vermögenswerte als Gegenwartswert zukünftiger entgangener Gewinne im vorgelagerten Öl- und Gassektor bei plausiblen Veränderungen der Erwartungen über die Auswirkungen der Klimapolitik mehr als 1 Billion US-Dollar betragen.“

● Aus MIT News, 19. August 2022: „Während sich die Welt von Treibhausgase emittierenden Aktivitäten abwendet, um die globale Erwärmung im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen deutlich unter 2°C (und idealerweise 1,5°C) zu halten, sehen sich die Unternehmen der fossilen Energiewirtschaft und ihre Investoren wachsenden finanziellen Risiken gegenüber (bekannt als Übergangsrisiken), einschließlich der Aussicht, mit massiven Stranded Assets zu enden.“

● Aus der New York Times, 21. März 2022, mit einem Zitat aus einer Rede des UN-Generalsekretärs Antonio Guterres: „In seiner Rede sagte Guterres, dass die wohlhabenden Länder die Kohleinfrastruktur abbauen sollten, um bis 2030 vollständig auszusteigen, während andere Länder dies bis 2040 tun sollten. . . . Ihre Unterstützung für Kohle könnte die Welt nicht nur ihre Klimaziele kosten“, sagte er. „Es ist eine Fehlinvestition, die zu Milliardenbeträgen an gestrandeten Vermögenswerten führt.“

In der Zwischenzeit sehen die Investitionen in fossile Brennstoffe hier draußen in der realen Welt ganz anders aus als „gestrandet“. Hier ist eine kurze Zusammenfassung von AP vom 2. Mai über die Gewinne der großen Ölgesellschaften im ersten Quartal 2023:

Exxon hat im ersten Quartal einen Rekordgewinn von 11,4 Milliarden Dollar erzielt, und Chevron hat 6,6 Milliarden Dollar eingenommen. Saudi Aramco gab im März bekannt, dass es im Jahr 2022 einen Gewinn von 161 Mrd. $ erwirtschaftet hat, den höchsten jemals von einem börsennotierten Unternehmen erzielten Jahresgewinn.

Und für das gesamte Jahr 2022 sind hier die Gewinne von Exxon und Chevron, wie von NPR berichtet:

ExxonMobil erwirtschaftete im Jahr 2022 einen Gewinn von fast 56 Milliarden Dollar und stellte damit nicht nur für sich selbst, sondern für jeden US-amerikanischen und europäischen Ölriesen einen Jahresrekord auf. Der Konkurrent Chevron konnte dank der hohen Ölpreise trotz eines enttäuschenden vierten Quartals ebenfalls einen Gewinn von 35 Milliarden Dollar verbuchen.

NPR zitiert den CEO von Exxon, Darren Woods, zum Grund für den jüngsten Erfolg von Exxon: „Wir haben uns hineingestreckt, als andere sich herausgelehnt haben.“

Woods bezog sich damit auf die Entscheidung von Exxon, weiterhin in die Förderung von Öl und Gas zu investieren, während mehrere andere Ölkonzerne Kürzungen vornahmen und lächerliche Verpflichtungen zur Reduzierung ihrer „Emissionen“ eingingen, als hätten sie vergessen, in welchem Geschäft sie tätig sind. Führend in der Kategorie der Klimatugend waren die beiden europäischen Giganten BP und Shell. Wie hat sich das bewährt? Der britische Daily Telegraph (hinter der Bezahlschranke) berichtet am 15. Juni über das Neueste von diesen beiden:

Erst BP, jetzt Shell. Einer nach dem anderen kehren die Ölgiganten zu dem zurück, was sie am besten können – auf fossile Brennstoffe zu setzen und die Rendite der Aktionäre in den Vordergrund zu stellen – in Kehrtwendungen, die unweigerlich auf Kosten der Klimazusagen gehen müssen.

Es scheint, dass BP und Shell bei den Öl- und Gasgewinnen hinter der Konkurrenz zurückgeblieben sind, während sie in verschiedene politisch begünstigte grüne Energieprojekte investiert haben. Damit ist jetzt Schluss. Der Daily Telegraph beschreibt Shell nach seiner jüngsten Kehrtwende wie folgt:

Shell räumt insgeheim ein, dass Biokraftstoffe, Wasserstoff, das Aufladen von Elektrofahrzeugen und die Speicherung von Kohlendioxid – die vier Bereiche, die das Unternehmen für Investitionen vorgesehen hat – am spekulativeren und unerprobteren Ende des Spektrums der erneuerbaren Energien angesiedelt sind. Das Fehlen jeglicher Pläne für Investitionen in andere, weitaus etabliertere saubere Energiequellen wie Wind- und Solarenergie – die weltweit Rekordinvestitionen anziehen – ist eklatant.

Die neuesten Informationen zum Thema Kohle findet sich in der Substack-Kolumne von Robert Bryce vom 17. Juni. Hier ein paar Statistiken von Bryce aus Vietnam und China:

Vietnam bezieht inzwischen etwa 60 % seines Stroms aus Kohlekraftwerken. Seit 2009 hat sich die vietnamesische Kohleverstromung verzehnfacht, und ein weiteres Wachstum ist absehbar. Laut Global Energy Monitor hat Vietnam im vergangenen Jahr rund 1900 Megawatt an neuen Kohlekraftwerken in Betrieb genommen.

Ein Großteil des Kohlewachstums findet in China statt, auf das mehr als die Hälfte des weltweiten Kohleverbrauchs und etwas mehr als die Hälfte (52 %) der gesamten aus Kohle erzeugten Elektrizität entfällt. Gestern, am 16. Juni, berichtete Reuters, dass in den ersten fünf Monaten dieses Jahres die Kohleverstromung in China um 6,6 % gestiegen ist. Und dieser Trend wird sich fortsetzen. Im Februar berichtete Global Energy Monitor, dass China im Jahr 2022 täglich etwa zwei neue Kohlekraftwerke zulassen wird.

Hier ist ein Diagramm von Bryce, das den Gesamttrend der Stromerzeugung aus Kohle zeigt:

Was Öl-, Gas- und Kohleanlagen auf der einen Seite sowie Wind-, Solar- und Batterieanlagen auf der anderen Seite betrifft, so ist es meiner Meinung nach sehr einfach zu entscheiden, welche Anlagen „gestrandet“ sein werden. An dem Tag, an dem eine Regierung ihre Subventionen für eine Wind-, Solar- oder Batterieanlage zurückzieht, wird diese Anlage „stranden“.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/06/21/stranded-assets-who-will-have-the-last-laugh/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Russland an der Schwelle zum Bürgerkrieg?

In einer am Samstagmorgen auf „Telegram“ veröffentlichten Meldung sagte Jewgeni Prigoschin: Seine Wagner-Söldner-Truppe hätte  einen bewaffneten Aufstand begonnen und wäre „bereit zu sterben“. Der Söldner-Anführer schwor, die russische Militärführung zu stürzen.

Wir sind alle bereit zu sterben, alle 25.000 von uns, und dann noch einmal 25.000. Wir sterben für das russische Volk. Wir werden Russland retten.“

Unübersichtliche Lage

Die Regierungschefs der von Moskau zurückeroberten ukrainischen Gebiete stellten sich bisher an die Seite des russischen Präsidenten Wladimir Putin, während Moskau sich darauf vorbereitete, die Unruhen niederzuschlagen.

Der britische Geheimdienst und das britische Verteidigungsministerium bezeichneten die jetzige Lage als die größte Herausforderung bezüglich der inneren Sicherheit Russlands in jüngster Zeit.

In den kommenden Stunden wird entscheidend sein, ob die russischen Sicherheitskräfte, insbesondere die Armee, sich loyal zu Putin verhalten oder nicht.

Das russische Verteidigungsministerium wiederum sprach davon: Prigoschin hätte seine Wagner-Soldaten getäuscht und sie zu einer unglückseligen Militäraktion getrieben – wie wie „The Telegraph“ berichtete. Auf „Telegram“ gab das russische Ministerium eine Erklärung an die Soldaten ab: Indem es diese dazu aufforderte, sich an Strafverfolgungsbeamte zu wenden, und versprach, ihre Sicherheit zu gewährleisten.

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KATAKLYPSE NOW: 100 Jahre Untergang des Abendlandes (Spengler) Dekonstruktion der Political Correctness.

Das Buch isi Gerhard-Hess-Verlag erschienen und direkt bei Elmar Forster postalisch (inkl. Widmung) zum Preis von 26,90 EUR (inkl. Porto und persönlicher Widmung) unter <ungarn_buch@yahoo.combestellbar. Es wird demnächst auch im Buchhandel und bei Amazon erhältlich sein.

517qVZDEfdL._SY264_BO1204203200_QL40_ML2Unser Ungarn-Korrespondent Elmar Forster, seit 1992 Auslandsösterreicher in Ungarn, hat auch ein Buch geschrieben, welches Ungarn gegen die westliche Verleumdungskampagne verteidigt. Der amazon-Bestseller  ist für UM-Leser zum Preis von 18,30.- (inklusive Postzustellung und persönlicher Widmung) beim Autor bestellbar unter <ungarn_buch@yahoo.com>

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Corona-Impf-Irrsinn: 28-mal mehr Verdachtstodesfälle als bei früheren Impfungen und alle schweigen

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) ist jene öffentliche Behörde der Bundesrepublik, die unter anderem die Impfstoffentwicklung überwacht und Impfstoffe, wenn sie unbedenklich sind, genehmigt. Das PEI sammelt auch alle Meldungen und Verdachtsmeldungen zu unerwünschten Nebenwirkungen von Impfstoffen oder Arzneimitteln und sollte die Öffentlichkeit und die politischen Entscheidungsträger informieren.

Keine Information der Öffentlichkeit

Doch es ist still beim PEI, konsequent still. Keine relevanten Informationen zur Corona-Impfung dringen in die Öffentlichkeit. Aber auch die Mainstream-Medien sind still. Niemand fragt nach.

Erst eine parlamentarische Anfrage des AfD-Politikers Thomas Dietz brachte die Daten des Gesundheitsministeriums zutage, wie dramatisch die Nebenwirkungen der Corona-Impfung waren.

Sieben Kinder starben binnen drei Tagen

Bis Ende 2022 starben einige Kinder und Jugendliche in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung plötzlich und unerwartet. Drei starben an zweiten Tag und vier am dritten Tag nach der Impfung. Bis Tag 28 nach der Impfung Spritze zählte das PEI insgesamt elf plötzlich verstorbene Minderjährige.

Mehr als 2.000 Verdachtsfälle

Binnen 42 Tage nach der Corona-Impfung starben laut PEI-Daten fast 2.100 Menschen aller Altersgruppen „plötzlich und unerwartet“, nachdem sie die Corona-Impfung erhalten hatten. Fast jeder vierte dieser Verstorbenen war jünger als 60 Jahre. Ärzte oder Angehörige hatten in allen Fällen den dringenden Verdacht, dass die Impfung und nur sie die Todesursache war.

Nicht berücksichtigt sind in den 2.100 Fällen jene Impftoten, die nach der Frist von 42 Tagen starben. Das betrifft vor allem die Todesursache Herzmuskelentzündung, die oft zum Tode führte, aber erst später und doch ursächlich infolge der Impfung.

Verdachtsfälle 28-mal höher als früher

Die Anzahl der gemeldeten Verdachtstodesfälle liegt 28-mal höher als bei allen anderen Impfstoffen der Vergangenheit ZUSAMMEN. Und doch wird die Corona-Impfung immer noch empfohlen und das PEI hat die Genehmigung nicht zurückgezogen.

Anders agierte das PEI vor gut zehn Jahren bei Kühen. Damals wurde in rund 3.000 Fällen Blutschwitzen bei den Kälbern von mit einem Impfstoff des Pharmariesen Pfizer geimpften Kühe gemeldet. Das PEI erwirkte, dass der Impfstoff vom Markt genommen und die Zulassung ruhend gestellt wurde.

Impfung ausgesetzt

Die Zulassung sollte so lange ruhen, bis Pfizer, der auch die meisten Corona-Impfstoffe produzierte, wissenschaftliche Nachweise dafür lieferte, dass es keinen Zusammenhang zwischen seinem Kuh-Impfstoff und dem oft tödlichen Blutschwitzen der Kälber gebe. Letztlich verzichtete Pfizer auf die Zulassung, weil „es noch nicht gelungen ist, die von der Europäischen Kommission geforderten wissenschaftlichen Nachweise zu führen.“

3.000 Verdachtsfälle führten zum Aus der Impfung

Das PEI handelte bei den Kühen nach nur 3.000 Verdachtsmeldungen über Schäden bei Kälbern, ohne dass die Kausalität nachgewiesen war. Der reine Verdacht, dass es einen möglichen Zusammenhang zwischen Impfung und den Nebenwirkungen bei Kälbern gab, genügte, um die Impfung auf Eis zu legen.

Beim Corona-Impfstoff agiert das PEI ganz anders. Nicht einmal der Tod von Kindern und Jugendlichen führte bislang dazu, die Zulassung des Corona-Impfstoffs ruhend zu stellen, bis der Hersteller bewiesen hat, dass er unbedenklich ist.

Dieser Artikel erschien zuerst auf unzensuriert.de


 


Putins Rede an die Nation: „Das ist Verrat“

Die Wagner-Gruppe hat einen Putschversuch in Russland gestartet. Mit tausenden Soldaten, Panzern und Fahrzeugen hat die Gruppe die Kontrolle über Rostow übernommen und eine Kolonne ist auf dem Weg Richtung Moskau. Am Morgen hat Präsident Putin eine Rede an die Nation gehalten, die ich zur Information übersetzt habe. Beginn der Übersetzung: Ich appelliere an die […]

Genmanipulierte Insekten – sind die Risiken beabsichtigt?

Insekten werden uns gerade medial schmackhaft gemacht. Aus gutem Grund! Gewisse Kreise haben ein großes Interesse daran, dass wir uns an deren Verzehr gewöhnen. Denn bei Insekten sind Genmanipulationen leicht möglich, was Lebensmittel- und Pharmakonzernen viele Möglichkeiten verschafft und für jeden von uns große Risiken birgt. Dass die Gentechnik wenig Licht aber viel Schattenseiten hat, verdeutlicht diese Sendung.
Wagner-Revolte gegen Putin

Wagner-Revolte gegen Putin

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In Russland ist der Aufstand der Wagner-Truppen offen ausgebrochen. Die Kommandozentrale für den Krieg in der Ukraine wurde eingenommen, Putins Anordnungen werden ignoriert.  TKP hat bereits in der Nacht auf Samstag berichtet: Die Söldner-Truppe Wagner hat zur Rebellion gegen das russische Verteidigungsministerium gerufen. Gegen 2 Uhr morgens erreichte man die russische Stadt Rostow am Don. […]

Der Beitrag Wagner-Revolte gegen Putin erschien zuerst unter tkp.at.

Das hässliche Gesicht der Alltagszensur am Beispiel von Prof. Norman Fenton

Das hässliche Gesicht der Alltagszensur am Beispiel von Prof. Norman Fenton

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EU, WHO und UNO verschärfen derzeit die Zensur nicht nur in sozialen Medien, sondern generell in allen Medien inklusive der wissenschaftlichen Literatur. Den Geschäftsinteressen von Pharma und den Finanzeliten schädliche Daten, Fakten und wissenschaftliche Erkenntnisse werden zensiert, die, die sie verfassen, werden bei ihren Arbeitgebern gemeldet und zum Teil gekündigt oder bei Vorträgen ausgeladen. Das […]

Der Beitrag Das hässliche Gesicht der Alltagszensur am Beispiel von Prof. Norman Fenton erschien zuerst unter tkp.at.

EIL: »AM RANDE EINES BÜRGERKRIEGS« – Verzweiflungs-Rede von Wladimir Putin!

Söldnerchef Jewgeni Prigoschin, der „Koch Putins“, galt als bisher enger Vertrauter des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Doch das hat sich nun vollkommen geändert, darf man der westlichen aber auch der russischen Berichterstattung glauben. Schon seit Monaten tobt ein innerer Machtkampf zwischen Prigoschin und dem russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu. Anscheinend ließ dieser Teile der Wagner-Truppe bombardieren, […]
Woher kommt der Strom? Massiver Stromimport!

Woher kommt der Strom? Massiver Stromimport!

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von Rüdiger Stobbe

23. Analysewoche 2023

Dreieinhalb Tage sehr schwache Windstromerzeugung führen zu massivem Stromimport. Dieser wird erst am 8.6.2023 um 9:00 Uhr unterbrochen. Ab diesem Zeitpunkt reicht die bundesdeutsche Stromerzeugung aus. Aber nur für wenige Stunden. Ab 15:00 Uhr wird weiter Strom aus dem benachbarten Ausland importiert. Nur über die jeweilige Mittagsspitze von Donnerstag bis Sonntag kommt Deutschland ohne Stromimporte aus. Mit unterschiedlichen, zum Teil erheblichen Folgen. Am Donnerstag und Freitag bewegt sich der Exportstrompreise, den Deutschland einnimmt um die gut 60€/MWh. Am Samstag rutscht der Exportpreis bereits in den negativen Bereich. Um 13:00 und 14:00 Uhr müssen zum verschenkten Strom noch 20€/MWh dem Abnehmer mitgegeben werden.

Am Sonntag ist der Bedarf noch geringer. Dafür zieht die Windstromerzeugung so stark an, dass für wenige Stunden (11:00 bis 14:00 Uhr) der bundesdeutsche Strombedarf komplett mit regenerativ erzeugtem Strom gedeckt werden kann und sogar ein Überschuß entsteht. Die Freude unserer Energiewendefreunde wird allerdings durch die Tatsache getrübt, dass zwecks Sicherung der Netzstabilität noch ein großer Teil zusätzlicher Strom fossil-konventionell (wird als Systemdienstleistung vergütet) erzeugt werden muss.

Das ist insofern wichtig, weil in der Zeit von 11:00 bis 15:00 Uhr der Strompreis wieder in den negativen Bereich gleitet. Mit der Konsequenz, dass die Wind- und Solarmüller keine Vergütung (4-Stundenregelung) erhalten. Sie brauchen gleichwohl die Boni an die europäischen Abnehmer des überschüssigen Stroms nicht zu bezahlen. Die begleicht der Stromkunde in Deutschland.  Genauso wie er die Importkosten in Höhe von 126 Mio. €für die 23. KW bezahlen muss. Einnahme aus dem bundesdeutschen Stromexport betragen 25 Mio. €, so dass die Rechnung unter dem Strich bei  101 Mio € liegt. Für den Stromkunden in Deutschland. Der, wenn er um den Sachverhalt wüsste, bestimmt die Stirn runzeln und sich fragen würde, warum Deutschland solch eine Menge Strom importiert. Wäre es nicht günstiger einen großen Anteil des importierten Stroms selbst in Deutschland zu produzieren. Zwei Aspekte sprechen dagegen. Der CO2-Ausstoß würde ansteigen und die Preise würden sinken. Wieso spricht das denn dagegen. Sinkende Preise bei mehr Ressourcenverbrauch wollen die konventionellen Stromproduzenten vermeiden. Steigender CO2-Ausstoß will die Ampel vermeiden. Denn dieser bleibt in dem Land, das den Strom zwecks Export nach Deutschland produziert hat, wird dem bundesdeutschen CO2-Ausstoß nicht angerechnet. Was kein „Betrug“ ist, wie man meinen könnte. All die Jahre, in den Deutschland Stromexporteur war, blieb der CO2-Ausstoß der Export-Stromerzeugung in Deutschland. Erst mit dem Abschalten der letzten Kernkraftwerke zum 16.4.2023 wurde Deutschland Stromimporteur. Der Stromkunde schluckt und meint, sinkende Strompreise seien doch super. Ja, vielleicht für den Endverbraucher. Aber doch nicht für die Stromproduzenten. Egal, ob konventionell oder regenerativ: Die Stromproduzenten wollen Geld verdienen.

Wochenanalyse KW 23/2023

Montag, 5.6.2023 bis Sonntag, 11.6.2023Anteil Wind- und PV-Strom 45,3 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 61,2 Prozent, davon Windstrom 17,5 Prozent, PV-Strom 27,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 15,9 Prozent.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 23. Analysewoche ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur 23. KW 2023: Factsheet KW 23/2023 – ChartProduktionHandelswocheImport/Export/Preise, CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040.

  • Der Heizungstipp: Gas-, Ölheizung oder Wärmepumpe? Heinz Fischer, Heizungsinstallateur aus Österreich hier bei Kontrafunk vom 12.5.2023
  • Weitere Informationen zur Wärmepumpe im Artikel 9. Analysewoche.
  • Prof. Ganteförs überraschende Ergebnisse zu Wärmepumpe/Gasheizung (Quelle des Ausschnitts)
  • Neu: Interview mit Rüdiger Stobbe zum Thema Wasserstoff plus Zusatzinformationen
  • Viele weitere Zusatzinformationen
  • Achtung: Es gibt aktuell praktisch keinen überschüssigen PV-Strom (Photovoltaik). Ebenso gibt es praktisch keinen überschüssigen Windstrom. Auch in der Summe der Stromerzeugung mittels beider Energieträger plus Biomassestrom plus Laufwasserstrom gibt es keine Überschüsse. Der Beleg 2022, der Beleg 2023. Überschüsse werden immer konventionell erzeugt!

Jahresüberblick 2023 bis zum 11. Juni 2023

Daten, Charts, Tabellen & Prognose zum bisherigen Jahr 2023Chart 1Chart 2ProduktionStromhandelImport/Export/Preise/CO2Agora 2030Stromdateninfo Jahresvergleich ab 2016

Kurz-Exkurs Biomasse

Eine Leserin fragte vergangene Woche nach der Stromerzeugung mittels Biomasse. Details kann ich hier nicht beantworten. Der größte Teil der gesamten in Deutschland verwendeten Biomasse wird nicht zur Stromerzeugung sondern zur Gas(Wärme)- und Treibstofferzeugung genutzt.  „2021 lag der Beitrag der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch bei 16 Prozent. Biomasse leistet mit einem Anteil von 52 Prozent nach wie vor den größten Beitrag zur Energiegewinnung aus Erneuerbaren, vor Windkraft (knapp 28 Prozent) und Sonnenenergie (Photovoltaik und Solarthermie) (12 Prozent) sowie Wasserkraft (4 Prozent) und Geothermie (4 Prozent).“ Quelle  Bemerkenswert ist, dass Biomasse zwar zu den regenerativen Energieträgern gerecht wird, dieser Sachverhalt aber durchaus nicht unumstritten ist. Aus guten Gründen. Deshalb ist ein weiterer Ausbau der Energieversorgung per Biomasse nur sehr eingeschränkt wahrscheinlich. Aus geologischen Gründen gilt dies auch für die Stromerzeugung mittels Laufwasser.

Tagesanalysen

Was man wissen muss: Die Wind- und PV-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem bisherigen Jahresverlauf 2023 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.

Montag, 5. Juni 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 41,6 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 57,9 Prozent, davon Windstrom 11,1 Prozent, PV-Strom 30,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 16,4 Prozent.

Die sehr schwache Windstromerzeugung plus auch zur Mittagsspitze nicht ausreichende PV-Stromerzeugung begründen den ganztägigen Stromimport, welcher wiederum ein höheres Preisniveau begründet. Würde der fehlende Strom komplett fossil in Deutschland erzeugt wären die Strompreise geringer. Der Biomasse-Anteil an der Stromerzeugung lag heute bei 10,7 Prozent.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 5. Juni ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 5.6.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Dienstag, 6. Juni 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 35,8 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 52,5 Prozent, davon Windstrom 11,0 Prozent, PV-Strom 35,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 16,7 Prozent.

Der Chart ähnelt dem gestrigen. Wenig Windstrom, nicht ausreichender PV-Strom, ganztägiger Stromimport. Das Preisniveau ist entsprechend.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 6. Juni ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 6.6.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Mittwoch, 7. Juni 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 34,1 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 50,3 Prozent, davon Windstrom 8,7 Prozent, PV-Strom 25,5 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 16,2 Prozent.

Der dritte Tag mit der gleichen Schönwetterlage. Das Preisniveau.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 7. Juni ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 7.6 2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Donnerstag, 8. Juni 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 41,4 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 58,6 Prozent, davon Windstrom 13,7 Prozent, PV-Strom 27,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 17,1 Prozent.

Heute reicht die bundesdeutsche Stromerzeugung über Mittag aus, um den Bedarf zu decken. Das Preisniveau fällt geringfügig.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 8. Juni ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 8.6.2023: ChartProduktion, HandelstagImport/Export/Preise/CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Freitag, 9.Juni 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 49,2 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 64,5 Prozent, davon Windstrom 20,2 Prozent, PV-Strom 29,0 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 15,3 Prozent.

Ab Mittag zieht die Windstromerzeugung an. Am Nachmittag ist der Importstrombedarf bereits geringer. Die Preisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 9. Juni ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 9.6.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2, Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Samstag, 10. Juni 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 55,5 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 70,5 Prozent, davon Windstrom 27,9 Prozent, PV-Strom 27,6 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 15,1 Prozent.

Wochenende. Weniger Strombedarf.  Es ist kaum noch Importstrom nötig. Das Preisniveau sinkt. Über die Mittagsspitze kommt es zu Negativpreisen.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 10. Juni ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 10.6.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Sonntag, 11. Juni 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 57,6 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 72,4 Prozent, davon Windstrom 27,9 Prozent, PV-Strom 29,6 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,8 Prozent.

Ein „Festtag“ für die Freunde der Energiewende: Der Strombedarf sinkt nochmals, und die regenerative Stromerzeugung reicht für einige Stunden über die Mittagsspitze aus, um diesen Bedarf zu decken. Der Preis geht für diesen Zeitraum in den negativen Bereich, weil die konventionellen Stromerzeuger mit ihren gewaltigen Generatoren netzstabilisierenden, zuverlässigen 50 Hz-Strom erzeugen müssen. Die Preisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 11. Juni ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 11.6.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier.

Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Rüdiger Stobbe betreibt den Politikblog Mediagnose.

Vermögensschutz – was tun, wenn der Staat nach dem Privatvermögen greift?

Brüssel will ein Vermögensregister, um seine Bürger bestmöglich überwachen zu können. Auch Enteignungen fänden bereits längst statt.

Aus aktuellem Anlass widmen wir uns der Frage, wie man sein Vermögen vor dem immer zudringlicher werdenden Staat bzw. der EU schützen kann. 

Brüssel senkt nicht nur regelmäßig die Obergrenze für Bargeld-Zahlungen, sondern hat auch bereits die Einführung eines Vermögensregisters angekündigt, um seine Untertanen bestmöglich schröpfen zu können. Dieses soll neben Sparanlagen, Aktien, Immobilien auch Kunst- und andere Wertgegenstände eines jeden Bürgers beinhalten. 

„Enteignung findet längst statt“

Bernhard Riegler hat Thomas Bachheimer, Chefökonom der Goldvorsorge, gefragt, wie man der geplanten Enteignung entkommen kann. Die findet laut Bachheimer in Form von Inflation und Heizungsgesetz auf weit hinterhältigere Weise allerdings bereits längst statt. Die Ankündigung eines Vermögensregister soll seiner Meinung nach eher der Disziplinierung dienen. Zumindest derzeit noch. 

Hier das ganze Sendung „Wirtschaft AUF1: Vermögensschutz – was tun, wenn der Staat nach dem Privatvermögen greift?“ ansehen:

„Vermögensschutz – was tun, wenn der Staat nach dem Privatvermögen greift?“ – Bernhard Riegler im Gespräch mit Thomas Bachheimer

Wie schütze ich mein Geld vor dem Staat?

Unter den Möglichkeiten, Geld anonym anzulegen, stechen nach wie vor die Edelmetalle hervor. Bei exotischeren Anlageformen wie Edelsteinen, Oldtimers, Whiskey oder Kunstwerken sollte man sich einerseits gut auskennen und andererseits bedenken, dass diese keinen standardisierten Wert, keinen Weltmarktpreis besitzen und es schwierig sein könnte, im Ernstfall einen Käufer für diese zu finden. Da der Staat allerdings Geld und keinen Oldtimer oder Whiskey benötige, wäre man bezüglich Enteignung hiermit wohl auf der sicheren Seite. 

Edelmetalle können sinnvoll sein

Edelmetalldepots z.B. in Singapur oder Dubai könnten bei größeren Werten durchaus Sinn machen. Hier gelte im Moment die Faustregel: je weiter weg von Brüssel, desto sicherer. Empfehlenswert sei eine Streuung der Lagerstätten. 

Enteignung von Gold derzeit nicht in Sicht

Über eine Enteignung bei Gold müsse man sich zumindest derzeit keine Sorgen machen. So habe in 20 Jahren noch niemals eine Behörde bei seinem Unternehmen Informationen über einen Käufer eingeholt. 

Vermögensübertragungen wie Erbschaft oder Schenkung hält Bachheimer für unsicher. Denn warum sollte der Staat davor zurückschrecken, sich einfach beim Erben bzw. Beschenkten zu bedienen? 

Ist Auswandern eine Lösung?

Auswandern wiederum stelle keine Kleinigkeit dar, so der der auslandserfahrene Ökonom. Keinesfalls dürfe man dabei die psychologische Komponente unterschätzen. Die meisten würden im fremden Land zerbrechen. 

Wenn man sich fürs Auswandern entscheide, solle man sich ein Land aussuchen, an dem man auch wirtschaftliches Interesse habe und beispielsweise erst mit Ungarn anfangen, bevor man sich an Kambodscha heranwage. 

Steuerpflicht entkommen

Um der heimischen Steuerpflicht zu entkommen, muss man übrigens mindestens 183 Tage pro Kalenderjahr im Ausland verbringen.

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KI erkennt auf Foto politische Einstellung: Rechte attraktiver als Linke

Auf Gesichtserkenntnis trainierte Künstliche Intelligenz kann per Foto-Analyse die politische Einstellung von Personen identifizieren. Demnach sind Konservative generell freundlicher und attraktiver.

Laut einer dänischen Studie, können Algorithmen der Künstlichen Intelligenz die politische Einstellung einer Person anhand von Gesichtsmerkmalen mit einer Genauigkeit von 61 Prozent vorhersagen. Die KI analysierte Politiker-Fotos aus den dänischen Kommunalwahlen von 2017. Demnach hatten rechte Politiker einen fröhlicheren Gesichtsausdruck. Eher als links identifiziert wurden Menschen mit neutralem Gesichtsausdruck. 

Konservative sind hübscher

Die Untersuchung ergab zudem, dass attraktivere Politikerinnen eher konservativ waren. Laut Studie zeigen zudem Frauen seltener Verachtung im Gesicht – wenn doch, waren sie eher links orientiert. Attraktivität und Männlichkeit bei Männern waren hingegen nicht an die politische Ideologie gebunden. Auch die Gesichter von Männern und Frauen, die glücklicher wirkten, gehörten eher dem rechten Lager an. Diese Ergebnisse seien glaubwürdig und kein Zufallsprodukt, sagen die Forscher – insbesondere auch im Hinblick auf frühere Untersuchungen mit menschlichen Bewertern, die ebenfalls einen Zusammenhang zwischen Attraktivität und Konservatismus aufgezeigt haben.

Forscher warnen

Und sie warnen: Die Ergebnisse bestätigten die Bedrohung der Privatsphäre durch Deep-Learning-Ansätze. Denn mit Unterstützung eines vorab entwickelten und leicht verfügbaren Netzwerks, das nur anhand öffentlich verfügbarer Daten trainiert und validiert wurde, sei es möglich gewesen, die Ideologie der abgebildeten Person in zwei Stichproben in zwei Drittel der Fälle vorherzusagen. Die zugehörige Studie nennt sich: „Verwendung von Deep Learning (maschinelles Lernen) zur Vorhersage politischer Einstellungen aus Gesichtsfotos: Gesichtsausdruck, Schönheit und zusätzliche Gesichts-Informationen“. Sie wurde in „Scientific Reports“ veröffentlicht. „Deep Learning“ ist ein Teilbereich des „Maschinen-Lernens“ und nutzt neuronale Netze. Zur Herstellung Künstlicher Intelligenz werden Trainingsmethoden genutzt, die große Datenmengen heranziehen und analysieren.

Vorbild Gehirn

Die Funktionsweise ist in vielen Bereichen von Lernprozessen im menschlichen Gehirn inspiriert. So können Menschen im Gesicht anderer Personen „lesen“ und kommen damit rasch zu einem Urteil über Persönlichkeit, Intelligenz und sogar die politische Einstellung.

Der Studienautor, Stig Hebbelstrup Rye Rasmussen, von der Universität Arhus und seine Kollegen untersuchten, ob computergestützte neuronale Netze – Algorithmen, die die Struktur und Funktion menschlicher Gehirne nachahmen – die politische Ideologie einer Person allein anhand eines einzigen Fotos vorhersagen können. Die Wissenschaftler versuchten genau zu bestimmen, welche Informationen zum Vorhersage-Erfolg dieser Techniken beitragen.

KI agiert rein logisch

Sie trainierten das neuronale Netzwerk mit tausenden Fotos von Politikern der Kommunalwahlen des Landes im Jahr 2017. Die Wahlen seien weder stark polarisiert noch wettbewerbsintensiv gewesen, hieß es. Sie nutzten bei der Foto-Analyse die Gesichtsausdruck-Erkennungstechnologie von „Microsoft“, um den sichtbaren emotionalen Zustand zu messen. Ebenso andere Algorithmen, um die Attraktivität und sogar Männlichkeit der Kandidaten zu bestimmen. Um die Genauigkeit des Algorithmus zu testen, verwendeten sie außerdem einige Fotos dänischer Parlamentarier. Sie entfernten alle Fotos von Kandidaten, die nicht explizit links oder rechts waren, keine europäische ethnische Herkunft hatten oder mit Bart fotografiert wurden. Die Fotos zeigten nur die Gesichtszüge der Kandidaten, keine Fotos mit Hintergründen, die die Vorhersagen verändern könnten. Den Forschern blieben dann 4.647 Fotos von politischen Kandidaten übrig. Davon waren 1.442 weiblich.

UNO will globale KI-Kontrolle

Bei der UNO läuten indes die Alarmglocken. Die enormen Potenziale der KI seien nämlich auch ein Risiko, das man – mit Leitplanken und Benchmarks, also gleichgeschaltet – bewältigen müsse. Die Mitgliedstaaten seien dafür zur Zeit nicht gerüstet. Als konkrete Gefahren werden u.a. Fehlinformation, Desinformation und die Bedrohung der Demokratien genannt. Dahinter steht aber eine andere Sorge: Künstliche Intelligenz reagiert und analysiert rein logisch. Nicht emotional oder durch eine politische Brille. KI-Analysen könnten deshalb völlig konträr zu gängigen, politisch gefärbten Narrativen ausfallen. Die UNO will daher eine „KI-Beobachtungsagentur“ samt Filialen in jedem Mitgliedstaat einrichten. KI sei aber auch ein wertvolles Daten-Werkzeug, räumt die UNO ein. Etwa beim Klimawandel, einer widerstandsfähigen Landwirtschaft oder bei der Bewältigung der nächsten Pandemie. 

Zum Autor: Kornelia Kirchweger war Journalistin bei „Austria Presse Agentur“, Bundespressedienst, „BBC“, „Asahi Shimbun“. Fokus: EU, Asien, USA, Afrika. Seit 2016 beim „Wochenblick“. Rockte die sozialen Medien mit ihrem offenen Brief an Greta Thunberg und machte gegen den UNO-Migrationspakt mobil.

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