Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Rumänien: Mega-Explosion einer Tankstelle – Viele Verletzte (Video)

Insgesamt wurden mehr als zwanzig Feuerwehrleute verletzt, mindestens ein Mensch wurde getötet und fast fünfzig verletzt, als am Samstagabend in Crevedia, 25 Kilometer von Bukarest entfernt, Kraftstofftanks an einer Auto-Gastankstelle explodierten.

Sieben Menschen erlitten schwere und vier lebensbedrohliche Verbrennungen. Die Flammen griffen dann auf ein Wohnhaus über. Daraufhin wurden die Hauptstraße DN1A gesperrt und  die Bewohner evakuiert.

Nur zwei Stunden später ereignete sich eine weitere Explosion an der Tankstelle, als Feuerwehrleute versuchten, die Ausbreitung der Flammen einzudämmen. Nach Angaben des Staatsministers für Katastrophenmanagement, Raed Arafat, wurden bei der zweiten Explosion weitere 26 Feuerwehrleute verletzt.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums erlitten insgesamt 46 Menschen Verbrennungen und wurden in drei Notfallkrankenhäuser nach Bukarest verbracht, acht davon befinden sich in kritischem Zustand und mussten an Beatmungsgeräte angeschlossen werden.

BREAKING: Massive blast near a liquified natural gas site in Bucharest, Romania.pic.twitter.com/BcOqngwvuK

— The Spectator Index (@spectatorindex) August 26, 2023

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KATAKLYPSE NOW: 100 Jahre Untergang des Abendlandes (Spengler) Dekonstruktion der Political Correctness.

Das Buch ist direkt bei Elmar Forster postalisch (inkl. Widmung) zum Preis von 25,50 EUR (inkl. Porto u. persönlicher Widmung unter <ungarn_buch@yahoo.combestellbar. Es wird demnächst auch im Buchhandel und bei Amazon erhältlich sein.

517qVZDEfdL._SY264_BO1204203200_QL40_ML2Unser Ungarn-Korrespondent Elmar Forster, seit 1992 Auslandsösterreicher in Ungarn, hat auch ein Buch geschrieben, welches Ungarn gegen die westliche Verleumdungskampagne verteidigt. Der amazon-Bestseller  ist für UM-Leser zum Preis von 17,80.- (inklusive Postzustellung und persönlicher Widmung) beim Autor bestellbar unter <ungarn_buch@yahoo.com>


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Musk will Soros-NGOs klagen: Wollen Meinungs-Diktat in Irland erzwingen

Elon Musk kündigte an, mit seiner Plattform X, vormals Twitter, rechtliche Schritte gegen Organisationen einzuleiten, die vom US-Investor und Spekulanten George Soros finanziert werden. Auslöser dafür war ein Posting des Investigativ-Journalisten Michael Schellenberg, der solchen NGOs in Irland vorwarf, die Zahl von Hass-Postings fälschlicherweise zu überhöhen. Damit sollen Politiker in Irland und Schottland gezwungen werden, ein brutales Meinungskontroll-Gesetz zu erlassen. 

Die EU hat dazu mit dem neuen Zensurgesetz (DSA – Digital Services Act) den Rahmen geschaffen. Er verschafft den EU-Mitgliedstaaten einen Freibrief zur Regulierung der Wahrheit.

Aus für freie Rede

Schellenberg zitierte in seinem Posting auf X aus dem Substack-Bericht des irischen Gript-TV-Moderators, Ben Scallan. Politiker und Soros-finanzierte NGOs sagen, „Hassvorfälle“ nehmen zu, aber das stimme nicht. Die Daten zeigen das Gegenteil: Umfragen bescheinigen den Iren eine äußerst hohe Toleranz für Minderheiten. Mit Desinformation über Hassvorfälle solle die drakonische Einschränkung der freien Rede gerechtfertigt werden. Musk darauf: Genau! X werde rechtliche Schritte einleiten, um das zu verhindern. Er könne es kaum erwarten, bis die Aufdeckung beginne. https://twitter.com/elonmusk/status/1694439520517624064?s=61&t=sTA7RdVjtaDKIGZsPyhqOA

Falsche Zahlen

Scallan beschrieb in einem kürzlich auf Substack veröffentlichten Bericht, wie NGOs, die von Soros‘ Open Society Stiftungen dafür bezahlt werden, mit perfiden Methoden in Irland und Schottland die Zensur vorantreiben. Dies mit Massen angeblicher Hassmeldungen an die Polizei. Justizministerin Helen McEntee, zitierte diese Zahlen, wonach Hassvorfälle in Irland im Jahr 2022 verglichen mit dem Jahr davor um 29 Prozent gestiegen sind. Scallan merkt an, dass die Polizei dabei sehr ungenau vorgehe: Sie werfe nämlich tatsächlich gesetzeswidrige Hassvorfälle und solche, die als solche empfunden und gemeldet wurden, in einen Topf. Für letzteres sei die Schwelle niedrig, räumt selbst die Polizei ein

Hass-Stasi 

Man müsse gar nicht das Opfer einer solchen „Straftat“ sein. Meldet ein zufälliger Beobachter, er glaube, hier gebe es Vorurteile, reiht die Polizei es in diese Kategorie ein, schreibt Scallan. Es habe also lediglich das „Reporting“ angeblicher Hassvorfälle zugenommen. Und das werde künstlich in die Höhe getrieben. Er verweist auf offizielle Umfragedaten, wonach Irland ein äußerst tolerantes Land sei. Rund 80 Prozent befragter Iren sagten kürzlich, sie haben kein Problem neben Leuten aus anderen Ländern, mit anderen Glaubenskreisen oder anderer sexueller Orientierung zu leben. 76 Prozent der Befragten glauben, die Regierung solle Asylsuchenden helfen und 72 Prozent glauben, Einwanderer leisten einen Beitrag für Irland. 

Meinungs-Verbrecher

Scallan ist überzeugt, dass mit falschen Zahlen über Hassvorfälle Druck auf die Politik ausgeübt werden soll, um ein neues strenges Gesetz über „Hassrede“ zu erlassen. Der irische Entwurf dazu sieht vor, dass allein der Besitz von angeblichem Hassmaterial“ auch nur zu Hause – auf Papier oder digital – eine Straftat ist. Zur Klärung solcher Fälle sind Hausdurchsuchungen möglich, Telefone oder Computer dürfen beschlagnahmt werden. Händigt man den Behörden das Passwort nicht aus, drohen ein Jahr Gefängnis und 5000 Euro Strafe. 

Peinliche Medienministerin

Scullan verweist auf Aussagen von Politikern selbst, das Gesetz diene zur „Einschränkung der Freiheit“ und solle eine Verfolgung und Verurteilung vereinfachen. Das Gesetz kehre zudem die Beweislast um. Wer beschuldigt wird, angebliches „Hassmaterial“ verbreiten zu wollen, müsse seine Unschuld beweisen. Gut ins Bild passt eine Pressekonferenz der irischen Medienministerin Catherine Martin von den Grünen, zur Ankündigung des „Digital Services Act“ der EU. Von Scallan befragt, ob sie es für richtig halte, dass der Staat die Wahrheit reguliere, rang sie sichtlich nach einer Antwort. Auf mehrmalige Nachfrage des Journalisten verweigerte sie schließlich eine weitere Stellungnahme

Zum Autor: Kornelia Kirchweger war Journalistin bei „Austria Presse Agentur“, Bundespressedienst, „BBC“, „Asahi Shimbun“. Fokus: EU, Asien, USA, Afrika. Seit 2016 beim „Wochenblick“. Rockte die sozialen Medien mit ihrem offenen Brief an Greta Thunberg und machte gegen den UNO-Migrationspakt mobil.

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Klimadiktatur: Städtebündnis plant Fleisch- und Milchverzicht für Einwohner

Selbst Habecks Heizhammer wirkt dagegen knallhart realistisch: Ein irres Bündnis von 100 Stadtverwaltungen namens „C40“ plant bis 2030, den Bürgern fleisch- und milchfreie Kost und Autolosigkeit zu verordnen. Außerdem sollen die Einwohner nur noch drei Kleidungsstücke pro Jahr kaufen und alle drei Jahre ein Mal Kurzstrecke fliegen dürfen. 

Grotesker PR-Coup?

Die 100+ Städte sind nicht irgendwelche Örtchen, deren Bürgermeister einen grotesken PR-Coup landen wollen. Nein, es geht um Metropolen wie Amsterdam, Barcelona, Budapest, London, Florenz, Frankfurt, Genf, Helsinki, Krakau, Lissabon, Madrid, München, Oslo, Paris, Prag, Stockholm, Wien, Warschau, Zürich und – natürlich! – Berlin. Dass die ungarische und die polnische Hauptstadt teilnehmen, zeigt, dass es bei der C40 Cities Climate Leadership Group“ unter Führung von Milliardär Michael Bloomberg wohl irgend etwas zu holen gibt, denn ernst meinen die Osteuropäer den Unfug garantiert nicht.

Perfektes Programm zur Erzeugung von Revolutionen

Der Heizhammer von Habeck und die Graichen-Affäre haben schon die Zustimmungsraten zu den Grünen abstürzen und die Wahlprognose der AfD ordentlich ansteigen lassen. Wenn die C40-Städte, oder zumindest deren Teilnehmer in Österreich, der Schweiz und Deutschland das Programm für 2030 tatsächlich durchzögen, wären blaue Regierungen nicht mehr zu verhindern. Denn den Millionen Einwohnern schon in sieben Jahren Fleisch und Milchprodukte zu verbieten – wie realistisch ist das? Und das Verbot von privaten Autos und dem Kauf von mehr als drei Kleidungsstücken pro Jahr – wie will man das durchsetzen und kontrollieren? Gäbe es ein Kleidungs-Punktekonto in Flensburg? Zählten Socken einzeln oder doppelt?

WWF-Dystopie heute schon in Planung

Auch wenn die 100 Stadtverwaltungen den irren Plan, der auf Initiative des Davoser Weltwirtschaftsforums von Klaus Schwab zurückgeht, niemals in wenigen Jahren werden durchsetzen können, werden einzelne Punkte jetzt schon in Angriff genommen.

So will die Londoner Regierung unter Bürgermeister Sadiq Khan das Autofahren in London durch horrende Umweltbesteuerung für Normalbürger unbezahlbar machen. Wissenschaftler, die den Nutzen des Vorhabens in einer Studie als bedeutungslos entlarvten, wurden mundtot gemacht.

Auch in Berlin versuchte sich Landwirtschaftsminister Cem Özdemir schon in Öko-Totalitarismus, wenn auch auf spezifisch deutsch-grüne Art: In seinem Ministerium sollte die Kantine vegetarisch und biologisch werden. Es fand sich aber schlicht kein Speisenanbieter, der in der Lage war, ein solches Angebot zu vertretbaren Preisen zu verwirklichen. Typisch grün: Die Welt am Herd retten wollen, und dann auch noch ohne Kenntnis der Koch- und Rechenkunst. 

Weltrettung als Bonzen-Projekt

Wie jede totalitäre Politik mit moralischem Anstrich verfolgt das Programm der C40-Städte in Wirklichkeit die Interessen der Sowieso-schon-Reichen. Ausnahmen von der Regel gibt es natürlich immer – wenn man genügend Geld hat. Wen die Autogebühr in London finanziell nicht juckt, bezahlt und hat freie Fahrt – während sich der „Pöbel“ in die voller werdenden Busse und Bahnen quetschen muss. Und dass es im grünen C40-Berlin nach 2030 keine Möglichkeit für Angehörige des Reemtsma-Clans und anderer Elitärer mehr gäbe, häufig zu fliegen und mehr als drei Socken im Jahr zu kaufen, darf bezweifelt werden. Wie schon bei der Flugzeug-Konto-Initiative von Klimaprofessor Hans-Jörg Schellnhuber aus dem Jahr 2021 gäbe es fürs Volk wohl geringe Freibeträge, und wer mehr will, müsste halt Zusatzrechte kaufen, was ordentlich kostet.

Mediale Nicht-Berichterstattung

Obwohl die C40-Initiative so skandalös wie verrückt ist, wurde in den Systemmedien kaum darüber berichtet. Warum, ist klar: Wenn nur wenige Bürger von den totalitären „1984“-Plänen zur Massenverarmung wissen, kommt es auch nicht schnell zum Aufstand.

Konservative Kritiker, die die C40-Pläne öffentlich machten, wurden von medialen Faktencheckern „berichtigt“, da das Verbot von Fleisch und Milchprodukten etc. eigentlich “keine Politik-Empfehlungen” seien. Sondern? Krude Ideen grüner Hochschulgruppen, die aber von 100 Stadtverwaltungen und einer globalen Organisation unter Michael Bloomberg durchgesetzt werden sollen? Es ist glasklar: „1984“ soll Wirklichkeit werden!

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Baerbock wundert sich über die Wirkungslosigkeit der Russland-Sanktionen

Die Naivität und Realitätsferne der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock ist noch größer als bislang angenommen: Mit ihren Klagen über das völlige Ausbleiben von Effekten der westlichen Sanktionen gegen Russland bestätigt sie nicht nur die Kritiker dieses selbstschädigenden Kurses. Sie stellt auch ihre völlige Inkompetenz unter Beweis.

Dass die Sanktionen nur die wirtschaftliche Schwächung ihrer Urheber bewirken, vor allem Deutschlands, hat sich anscheinend mittlerweile bis zu Baerbock herumgesprochen – und auch, dass die russische Wirtschaft darunter keineswegs zusammenbricht, sondern im Gegenteil wächst und geradezu aufblüht.

Kindlich vorgebrachte Enttäuschung

In einem demnächst erscheinenden Buch ist ein Interview mit Baerbock abgedruckt, indem sie auf kindliche Weise ihre Enttäuschung darüber ausdrückt: „Eigentlich hätten wirtschaftliche Sanktionen wirtschaftliche Auswirkungen. Das ist aber nicht so“, klagt sie. Ihre Erklärung dafür ist ebenso einfältig wie verwaschen: „Weil eben die Logiken von Demokratien nicht in Autokratien greifen.“

Weiter stellte Baerbock fest: „Wir haben erlebt, dass mit rationalen Entscheidungen, rationalen Maßnahmen, die man zwischen zivilisierten Regierungen trifft, dieser Krieg nicht zu beenden ist.“ Damit offenbart sie abermals ihre völlige Ahnungslosigkeit und Nichteignung für ihr Amt.

Kein Schimmer von Gesetzen des Marktes

Denn zunächst kann man die in aller Eile verabschiedeten Sanktionspakete wohl kaum als rationale Entscheidungen betrachten – schon gar nicht aus deutscher Sicht, da Deutschland fast völlig von russischen Energielieferungen abhängig war.

Zudem weiß Baerbock offensichtlich nicht, dass wirtschaftliche Logik und Gesetze des Marktes immer und überall gelten – egal ob in Demokratien oder Autokratien. Wer kopflose Entscheidungen trifft, bezahlt unweigerlich den Preis dafür. Tragischerweise sind hier jedoch die Verantwortlichen für die Sanktionen so ziemlich die einzigen in Deutschland, für die dies nicht gilt.

Sinnfreie Einlassungen

Hinzu kommt, dass Baerbocks grüner Kollege Robert Habeck mit dem irrwitzigen Atomaussteig inmitten der durch die Russland-Sanktionen hervorgerufenen Energiekrise, erst recht zu der Katastrophe beigetragen hat, in der Deutschland sich heute befindet.

Baerbocks sinnfreie Einlassungen zeigen einmal mehr die Ursache dafür, warum Deutschland überhaupt erst in diese dramatische Lage kommen konnte: Nämlich durch absolut unqualifiziertes, kurzsichtiges Politpersonal, das durch die Negativauslese des Parteienstaates nach oben gespült wurde.

Reue und Selbstkritik? Fehlanzeige

Dies bestätigt auch Baerbocks Antwort auf die Frage, ob sie etwas aus ihrer Amtszeit bereue. Aus dem ellenlangen Katalog von Verfehlungen, Versprechern und peinlichen Äußerungen, den sie in etwas über anderthalb Jahren angehäuft hat, fiel ihr natürlich nichts ein. Als einziges Versäumnis nannte sie tatsächlich: „Vielleicht hätten wir frühzeitig mit mehreren Leuten in die Ukraine fahren sollen, als Teil dieser Regierung.“

Im Klartext: Sie bereut also lediglich, dass die selbstmörderische Nibelungentreue zur Ukraine nicht noch deutlicher nach außen demonstriert wurde. Ebenso wenig wie Selbstkritik ist eine auch nur minimale Rückkehr zur Vernunft zu erwarten – egal welchen Preis Deutschland noch für diese Regierungspolitik zahlen muss.

Zum Autor: Daniel Matissek ist Journalist mit pfälzischen Wurzeln, arbeitet neben für AUF1 auch für diverse deutschsprachige freie Medien (unter anderem „Journalistenwatch.com“). Gründungsherausgeber des Blogs „Ansage.org“. Schwerpunktthemen: Migrationspolitik, politischer Extremismus, Demokratie und Medienlandschaft. Freund differenzierter Zwischentöne, aber gerne auch leidenschaftlicher Polemiker. Devise: „Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos; es könnte aber auch umgekehrt sein.“

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Selbstbestimmungsgesetz: Eltern bestimmen jetzt über das Geschlecht Neugeborener

Kaum hat das Ampel-Kabinett diese Woche das „Selbstbestimmungsgesetz“ verabschiedet, kommen immer mehr verstörende Details ans Licht, die darin vorgesehen sind: So können Eltern künftig nach Gutdünken das Geschlecht ihres Kindes bestimmen, ohne noch länger an lästige biologische Tatsachen gebunden zu sein. Eine extremere ideologische Gesetzgebung hat es in der Geschichte der Bundesrepublik nie gegeben.

Tatsächlich erweist sich das „Selbstbestimmungsgesetz“ damit einmal mehr als genaues Gegenteil dessen, was es zu sein vorgibt. Dass sich jeder – einschließlich Kindern – einmal pro Jahr nach Belieben ein Geschlecht aussuchen darf, dass sich Männer per Sprechakt zur Frau erklären und in weibliche Schutzräume vordringen können, ist schon fragwürdig genug.

Die Möglichkeit für Familiengerichte, einem Elternteil das Sorgerecht entziehen zu können, das sich dem Wunsch seines Kindes verweigert, sein Geschlecht zu ändern, greifen jedoch schon tief in die Autonomie der Familien ein. In dem Gesetz heißt es, dass bei Minderjährigen, die geschäftsunfähig sind oder das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, nur der gesetzliche Vertreter die Erklärungen zur Änderung des Geschlechtseintrags und der Vornamen für die Person abgeben kann.

Auch hier sind Prüfungen durch Standesbeamte oder irgendwelche ärztlich-psychologischen Gutachten nicht nötig. Das Kind hätte erst mit 14 Jahren die Möglichkeit, die Entscheidung seiner Eltern korrigieren zu lassen.

Bis dahin dürfen weder in Kindergarten noch Schule irgendwelche Zweifel an der Geschlechtsentscheidung der Eltern geäußert geschweige denn aktive Maßnahmen zu deren Änderung vorgenommen werden.

Denn dies wäre ein Verstoß gegen das „Offenbarungsverbot“, wonach jedem, der die jeweilige geschlechtliche Selbstbeschreibung einer anderen Person (oder in diesem Fall der Eltern, die diese Selbstbeschreibung stellvertretend für ihr Kind vorgenommen haben) nicht akzeptiert, Geldstrafen von bis zu 10.000 Euro drohen.

Nicht nur Kinder, denen eingeredet wird, sie befänden sich im „falschen“ Körper, sondern auch vom Transwahn befallene Eltern können also auf zerstörerische Weise in das Leben ihrer Kinder eingreifen. Denn ob ein Kind, das von einem solchen Elternhaus geprägt ist, mit 14 Jahren oder später noch die psychische Gesundheit besitzt, die Entscheidung der Eltern als falsch zu erkennen und zu korrigieren, ist äußerst zweifelhaft.

Wahrscheinlicher ist, dass es versuchen wird, sein Leben lang dem zu entsprechen, was ihm seine Eltern und das gesellschaftliche Umfeld, in dem diese sich bewegen, eingepflanzt haben. Dies ist ein weiterer grauenhafter Aspekt dieses durch und durch verbrecherischen Gesetzes, der bislang noch zu wenig Aufmerksamkeit erhält.

Zum Autor: Daniel Matissek ist Journalist mit pfälzischen Wurzeln, arbeitet neben für AUF1 auch für diverse deutschsprachige freie Medien (unter anderem „Journalistenwatch.com“). Gründungsherausgeber des Blogs „Ansage.org“. Schwerpunktthemen: Migrationspolitik, politischer Extremismus, Demokratie und Medienlandschaft. Freund differenzierter Zwischentöne, aber gerne auch leidenschaftlicher Polemiker. Devise: „Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos; es könnte aber auch umgekehrt sein.“

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Für von der Leyen ist EU-Zensurgesetz eine Frage „europäischer Werte“

Seit gestern unterliegen große Internet-Anbieter mit mehr als 45 Millionen Nutzern dem sogenannten Digital Service Act (DSA) der EU. Für Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist dieser Rückfall in voraufklärerische Zeiten blanker Zensurwillkür allen Ernstes eine Durchsetzung „europäischer Werte“.

Auf Twitter triumphierte von der Leyen wörtlich: „Wir bringen unsere europäischen Werte in die digitale Welt. Mit strengen Regeln für Transparenz und Rechenschaftspflicht zielt unser Gesetz über digitale Dienste darauf ab, unsere Kinder, Gesellschaften und Demokratien zu schützen.”

Zynischer Hohn

Und sie ergänzte: „Ab heute müssen auch sehr große Online-Plattformen das neue Gesetz anwenden“. Diese Sätze sind ein einziger zynischer Hohn. Sie würden nur dann zutreffen, wenn von der Leyen damit unabsichtlich die Wahrheit sagen wollte, dass nämlich die heutigen europäischen Werte Zensur, Überwachung und Unterdrückung bedeuten.

Denn genau dies wird mit dem DSA nun offiziell eingeführt. 17 „sehr große Online-Plattformen“ und zwei „sehr große Suchmaschinen“, darunter Facebook, Youtube, Twitter, Instagram, TikTok, Amazon, und Google Maps, sind seit gestern verpflichtet, einmal im Jahr sogenannte „Risikobewertungen“ darüber vorzunehmen, ob ihre Dienste negative Auswirkungen auf die Ausübung von Grundrechten haben.

Totalitäre Strukturen

Sämtliche algorithmischen Systeme und die Moderation von Inhalten müssen untersucht und die Ergebnisse sowohl einer neugeschaffenen EU-Behörde als auch den jeweiligen Mitgliedstaaten vorgelegt werden, wo ebenfalls entsprechende Überwachungseinrichtungen geschaffen werden müssen. Das Ganze geschieht wieder einmal unter dem Vorwand der Bekämpfung von „Hassrede“ und „Desinformation“.

Was darunter zu verstehen ist, wird natürlich nach Belieben von der EU festgelegt. Unter diese Bezeichnungen fällt auf jeden Fall alles, was die offizielle Brüsseler Politik oder der ihr folgenden Regierungen kritisiert, sei es etwa die irrsinnige Abschaffung des Verbrennermotors, die selbstmörderische Nibelungentreue zur Ukraine, die Massenmigration und die damit zusammenhängenden Verbrechen und Ausschreitungen, der Genderwahn, die Corona-Beschränkungen, die katastrophalen Impfnebenwirkungen et cetera.

Dienste-Abschaltung wie in China und Nordkorea droht

Wenn die Konzerne bei diesem üblen Spiel nicht mitmachen, drohen ihnen Strafen von bis zu sechs Prozent des Jahresumsatzes. EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton stellte bereits klar, dass die Kommission den Zugang zu sozialen Netzwerken auf der Grundlage des DSA vollständig sperren lassen kann, wenn die Betreiber nicht gegen – nach Meinung der EU- „rechtswidrige” Inhalte bei sozialen Unruhen vorgingen.

„Wenn die Verantwortlichen nicht sofort handeln, könnten wir nicht nur eine Geldstrafe verhängen, sondern auch den Betrieb der Plattformen auf unserem Territorium verbieten. Wir hätten Teams, die sofort eingreifen könnten“, drohte er unmissverständlich. Dies ist also die Realität, die sich hinter von der Leyens Geschwätz von „europäischen Werten“ verbirgt. Der ganze Kontinent wird mit einem weltweit beispiellosen Zensurnetz überzogen, unter dem nur noch das zu sehen sein wird und ausgesprochen werden darf, was die Politik erlaubt.

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Gaddafi prophezeite: »Die NATO will Erweiterung nach Russland & Rohstoffe stehlen!« (VIDEO)

Schon zu seinen Lebezeiten prangerte der libysche Machthaber und Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi vor allem die imperialen Mächte an, insbesondere Frankreich und die USA sowie ihre kriegsführende NATO. Bei einer Rede erklärte er, „die NATO würde sich in Richtung Russland erweitern, um sich das russische Gas, Öl, Eisen, Kohle und Gold unter den Nagel zu reißen.“  […]
Björn Lomborg: „Politiker verstecken sich hinter dem Klimawandel, um sich der „Verantwortung“ für „Misserfolge“ zu entziehen“

Björn Lomborg: „Politiker verstecken sich hinter dem Klimawandel, um sich der „Verantwortung“ für „Misserfolge“ zu entziehen“

Harold Hutchison Reporter, 18. August  2023

Björn Lomborg sagte am Freitag, dass Politiker den Klimawandel für Katastrophen wie die Waldbrände auf Maui verantwortlich machen, um die „Verantwortung“ für „Versäumnisse“ bei der Bewältigung dieser Probleme zu vertuschen. [Björn Lomborg glaubt an den „Klimawandel“, kann aber als Realo bezeichnet werden. – Der Übersetzer]

Der demokratische Gouverneur von Hawaii, Josh Green, machte den Klimawandel für den tödlichen Waldbrand verantwortlich, der viele Gebäude in der Stadt Lahaina zerstörte und bis Montag mindestens 96 Menschen tötete. Die West Maui Land Company beschuldigte M. Kaleo Manuel, Stellvertretender Leiter des hawaiianischen Ministeriums für Land und natürliche Ressourcen [hier: Wasserwirtschaftsamt] (DLNR), die Antwort auf eine Anfrage verzögert zu haben, Wasser zum Auffüllen von Reservoirs zu verwenden, welche von der Feuerwehr von Maui zur Bekämpfung des Waldbrands genutzt werden. Hawaii News Now berichtete , dass die Feuerwehr war mit leeren Hydranten konfrontiert war.

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„Machst du Witze?“: Ehemaliger Chef der Katastrophenhilfe kritisiert den Fokus der Hawaii-Beamten auf „Gleichheit“

Am Donnerstag ist ein Video aufgetaucht, in dem Kaleo Manuel [Wasserwirtschaftsamt] darüber spricht, wie wichtig Gespräche über „Gerechtigkeit“ bei der Wassernutzung sind. […Entsalzungsanlage, Nutzung als Trinkwasser]

…„..Sie begrenzen die Wasserabgabe an Feuerwehrleute bei einem Waldbrand, und Sie sprechen von Gerechtigkeit?“

 ‘Are You Freaking Kidding Me?’: Former FEMA Head Blasts Hawaii Officials’ Focus On ‘Equity’ Prior To Fire

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„Vielleicht sollten Sie nicht viele trockenes Unkraut haben, was einfach viel brennt. „Sie sollten bessere Bauvorschriften einführen, nicht die, die Gouverneur Green haben wollte, weil er billigere Gebäude will. Und Sie sollten nicht nur eine Ausfahrtsstraße haben, sondern bessere Brandschneisen“, sagte Lomborg dem Co-Moderator von „America Reports“. John Roberts. „Und das Wichtigste ist vielleicht, dass man die Leute informieren sollte. Es sollte niemanden geben, der tatsächlich beschließt, den Alarm nicht auszulösen, weil er befürchtet, dass die Leute es missverstehen könnten. Die meisten Menschen wurden nicht informiert.“

„Und das ist der entscheidende Punkt, wenn man über den Klimawandel spricht: Wenn jeder [Politiker] dem Klima die Schuld gibt, was – wenn überhaupt, nur einen sehr, sehr kleinen Teil des Gesamtpuzzles ausmacht, vertuscht man die Verantwortung für all diese Fehlern …Und auf diese Fehler müssen Sie sich natürlich wirklich konzentrieren, wenn Sie den nächsten Brand vermeiden wollen.“

Herman Andaya, der Direktor der Maui Katastrophenhilfe, trat am Donnerstag zurück, nachdem die Behörde in die Kritik geraten war, weil sie keine Notsirenen aktiviert hatte, um die Menschen vor den Bränden zu warnen. [Wenn ich da an das Ahrtal denke – der Übersetzer]

Dem Wall Street Journal zufolge, hat der Bundesstaat ein Projekt zur Verbesserung der Infrastruktur, das sich mit dem Bewuchs von nicht einheimischem Gras befasst hätte, zum Scheitern gebracht.

„Wir lernen nicht, solange wir weiterhin die globale Erwärmung verantwortlich machen“, sagte Lomborg. „Sehen Sie, die globale Erwärmung ist ein echtes Problem, wir sollten sie beheben, wir sollten sie intelligent beheben, aber sie ist nicht der Hauptteil dieses Problems und wir gehen wirklich schlecht damit um und helfen den zukünftigen Menschen, die davon betroffen sein werden.“ Auch in der Zukunft wird es zu Bränden kommen, und zwar ganz schlimm, wenn wir uns nicht auf die klugen Dinge konzentrieren, die zu tun sind. Also noch einmal: Vielleicht sollten Sie kein Alarmsystem haben, das nur wie eine Tsunami-Warnung klingt, wenn Sie damit auch Menschen warnen möchten, wenn es brennt.“

https://dailycaller.com/2023/08/18/we-are-not-learning-bjorn-lomborg-says-politicians-hide-behind-climate-change-to-duck-responsibility-for-failures/

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Hawaiis grüne Agenda – und fragwürdige Entscheidungen – bereiteten den Staat auf einen der tödlichsten Waldbrände in der Geschichte vor

…Zusammen mit anderen Demokraten und einigen Medienvertretern wies der demokratische Gouverneur Josh Green nach der Katastrophe wiederholt darauf hin, dass der Klimawandel und seine Auswirkungen die Hauptursache seien , wobei Green selbst ausdrücklich erklärte , dass der Klimawandel „der ultimative Grund dafür“ sei, dass so viele Menschen ums Leben kamen.“ Allerdings scheint eine wachsende Liste von Aktionen und grünen politischen Entscheidungen, die von gewählten und nicht gewählten Beamten wichtiger hawaiianischer Institutionen, öffentlicher und privater Natur, in den Jahren vor den Bränden getroffen wurden, eine wichtige Rolle gespielt zu haben.

Schon Jahre vor den Bränden wussten Regierungsbehörden, dass West-Maui, das am stärksten betroffene Gebiet, aufgrund der hohen Konzentration nicht heimischer Unkräuter in der Gegend besonders anfällig für Waldbrände war, so die New York Times . In einem Bewertungsbericht aus dem Jahr 2020 wurde festgestellt, dass in der Region jedes Jahr ein durchschnittliches Waldbrandrisiko von 90 % besteht, ein Prozentsatz, der unter Berücksichtigung der weit verbreiteten nicht heimischen Trockengräser berechnet wurde.

https://dailycaller.com/2023/08/18/hawaii-emergency-green-wildfires/

 

Alle von der Daily Caller News Foundation, einem unabhängigen und unparteiischen Nachrichtendienst, erstellten Inhalte stehen jedem seriösen Nachrichtenverleger, der ein großes Publikum erreichen kann, kostenlos zur Verfügung. Alle erneut veröffentlichten Artikel müssen unser Logo, den Namen unseres Reporters und dessen DCNF-Zugehörigkeit enthalten.

 

Übersetzt durch Andreas Demmig

Geburten und Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland mit anhaltenden Anomalien

Geburten und Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland mit anhaltenden Anomalien

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Im Mai 2023 wurden in Deutschland erneut erheblich weniger Kinder als erwartet geboren. Auch die Zeitreihe der Schwangerschaftsabbrüche (SSA) zeigt anhaltende, gravierende Störungen seit dem 1. Quartal 2021 mit einer schwer zu erklärenden Trendumkehr in 2022. Geburten und SSA folgten in den vergangenen Jahren sehr regelmäßigen saisonalen Mustern. Seit Anfang 2022 unterschritten die Geburten die […]

Der Beitrag Geburten und Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland mit anhaltenden Anomalien erschien zuerst unter tkp.at.

DER KREUZZUG DER DEMOKRATEN?

#TEAMHEIMAT

Endlich ist so richtig demokratischer Wahlkampf in Bayern, ich hab das schon vermisst.

Gestern wurde von der SZ ein Skandal offengelegt und was für einer!

Hubert Aiwanger hat Erklärungsnotstand und die guten Demokraten, singen im Chor.

Verbot der Front-Berichterstattung durch Kiew

Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte soll Medienvertretern verboten haben, sich an der Kontaktlinie aufzuhalten. De Facto wird somit jegliche Front-Berichterstattung seitens Kiews untersagt.

 

Keine ukrainischen Erfolge an der Front

Ein Grund dafür könnten unter anderem die fehlenden Fortschritte der Armee an der Front sein. Dies berichtet unter anderem auch die Schweizer Zeitung Le Temps.

Laut einem Bericht von Le Temps verbietet also der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte den Medienschaffenden, sich an der Frontlinie aufzuhalten. Wie das Blatt schreibt, habe sich diese Meldung am  20. August wie ein Lauffeuer verbreitet und viele Journalisten in der Ukraine empört.

Demnach sei die Berichterstattung an der Front jetzt völlig verboten, sofern keine schriftliche Genehmigung des Oberkommandierenden der ukrainischen Streitkräfte, Waleri Saluschny, vorliege.

Le Temps erklärt dieses ohne Vorankündigung verabschiedete Dekret damit, dass es bei der Anfang Juni gestarteten ukrainischen Gegenoffensive zahlreiche Verluste gegeben habe und das ukrainische Militär es bislang nicht geschafft habe, die russischen Verteidigungslinien zu durchbrechen.

Die Regierung in Kiew verweise zwar auf „Geländegewinne“, so die Zeitung, aber diese seien „liliputanisch“ im Vergleich zu den Gebieten, die Kiew „befreien“ wolle.

Gleichzeitig verweist die Zeitung darauf, dass der ukrainische Generalstab zuletzt die gleiche Maßnahme Anfang September 2022 kurz vor der sogenannten Blitzoffensive der ukrainischen Armee im Gebiet Charkow schon einmal ergriffen habe.

Unter Berufung auf eine anonyme Quelle schreibt Le Temps, dass die militärische Spitze des Landes auch versuchen könnte, hierdurch Informationen über eine größere Offensive vor der breiten Öffentlichkeit zu verbergen.

Soll Offensiv-Vorbereitung verschleiert werden?

Wie es weiter heißt, setze die Militärführung der Ukraine auf jüngst rekrutierte Kräfte sowie Personal mit Kampferfahrung, um die Verluste ausgleichen, wie auch die Schlagkraft der Armee, stärken zu können. Zur Ausbildung seien die Einberufenen nach Polen, Deutschland und Großbritannien geschickt worden. Einer der Soldaten, die in Polen geschult wurden, soll gegenüber Le Temps erklärt haben, dass die kommenden Wochen „entscheidend und brutal“ sein würden.

Das Blatt zitiert den Armeeangehörigen dahingehend, „es ist sehr wahrscheinlich, dass wir dort stationiert werden, wo es den heftigsten Angriff geben wird. Ein Teil unserer Ausbildung in Polen bestand genau darin, uns darauf vorzubereiten. Wir treten in eine entscheidende Phase ein.“

Zugleich soll er die Befürchtung geäußert haben, dass die Regenfälle und dann der Winter kommen könnten, bevor es den ukrainischen Truppen gelingt, die russischen Verteidigungsanlagen zu durchbrechen und bedeutende Gebietsgewinne zu erzielen.

Eben genau dieses Schicksal würde die Ukraine dann mit anderen „historischen Heerführern“ teilen, sofern man eben auch hier offenbar aus der Geschichte nicht zu lernen bereit ist.


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Quellen:



 


Wladimir Solowjow: Der Weltkrieg II ist noch nicht zu Ende!

Wladimir Solowjow: Der Weltkrieg II ist noch nicht zu Ende!

Teil I

Scott Ritter: «Dieser Krieg ist erst dann zu Ende, wenn das Böse und wie es sich manifestiert, vernichtet ist!»

Scott Ritter (re) & Wladimir Solowjow (re) – Das Interview als Video in Englisch: Hier

Scott Ritter: Wir könnten keinen besseren Gast haben, als den wir heute begrüßen: Wladimir Solowjow. Er ist natürlich eine überaus bekannte russische Persönlichkeit der Medien. Seine Stimme ist die stärkste, die es in der russischen Medienlandschaft gibt. Und ich muss zugeben, dass es diese Sendung ohne Wladimir und die Arbeit der Leute von Solowjow-Live nicht geben würde.

Wladimir, Du und ich haben etwas gemeinsam: Wir sind beide [aus Sozialen-Internet-Plattformen] rausgeschmissen worden.

Wladimir Solowjow: Ganz genau. Wir haben also eine Menge Dinge gemeinsam. Wir ziehen es beide vor, die Wahrheit zu sagen, koste es, was es wolle. Es ist uns egal, ob es gefällt oder nicht. Wir müssen nur die Wahrheit zu den Menschen bringen.

Scott Ritter: Das ist es: Das ist absolut wichtig. Ich erwähne gegenüber den Leuten, dass sie uns Propagandisten nennen und nehme es hin. Aber ich meine, dass ich kein Propagandist, aber ein Advokat bin. Ich glaube, dass auch Sie kein Propagandist sind. Ich glaube, Sie sind ein Advokat: Sie sind ein Fürsprecher für Russland. Ich bin ein Verfechter der Wahrheit. Doch, in diesem Fall schließt sich das gegenseitig nicht aus, denn wenn wir heute über schwierige Themen sprechen, die Russland betreffen, bin ich in den meisten Fällen der Meinung, dass Russland auf der richtigen Seite der Geschichte steht. Und Geschichte basiert auf Fakten und die Wahrheit leitet sich aus Fakten ab.

Wenn Sie und ich also über Themen sprechen und wir emotional werden, dann denke ich, dass Sie sich, genauso wie ich schuldig machen, manchmal das Herz auf der Zunge zu tragen und dabei emotional werden. Aber die Emotionen sollten nicht von der Tatsache ablenken, dass wir das sagen, was auf Tatsachen beruht.

Mit der Wahrheit ist es eine schwierige Sache und ich denke, wir beide sind uns einig, dass Menschen dieselben Ereignisse sehen, doch unterschiedlich bewerten können. Sie können Dinge unterschiedlich wahrnehmen. Die Wahrheit ist also manchmal ebenso sehr eine Frage der Wahrnehmung wie eine der Fakten.

Deshalb sind diese Art von Diskussionen so wichtig, damit wir Menschen, die Dinge unterschiedlich wahrnehmen, zusammenbringen und darüber sprechen lassen, damit die Fakten für sich selbst sprechen.

Ich möchte Ihnen also nochmals für Ihr Kommen danken. Ich möchte Ihnen für alles danken, was Sie tun. Und nun möchte ich das Wort an Sie weitergeben. Sie sind, wie ich bereits sagte, eine der einflussreichsten Medienfiguren im heutigen Russland. Man kann Sie lieben oder hassen, das ist die Realität. Und Ihre Stimme hier in Amerika ist existent. Doch, die Menschen kennen sie nicht. Die Sie kennen, wissen nur das, was Leute, die Sie ablehnen, möchten, dass man über sie weiß. Könnten Sie sich bitte dem amerikanischen und westlichen Publikum vorstellen?

Wladimir Solowjow: Nun, zunächst einmal bin ich seit 1990 Ehrenbürger des großen Staates Alabama. Das ist eine Tatsache. Ich habe eine Zeit lang in den Vereinigten Staaten von Amerika gelebt und als Gastprofessor an der Universität von Alabama in Huntsville gearbeitet. Das war vor längerer Zeit, als die Menschen Russland liebten und eine Person aus Russland – Sie wissen schon – so ähnlich empfunden wurde: „Oh, der ist aber nett. Oh, da haben wir ja unseren eigenen russischen Mann. Oh, komm, laden wir ihn zum Essen ein. Oh, diese Russen – die sind so sexy“. Das war in den späten 80ern und Anfang der 90er Jahre der Fall.

Danach machte ich meine eigenen Geschäfte. Zuvor sollte ich noch sagen, dass ich aus der Universität geflogen bin, weil man mich für viel zu klug hielt. Trotz solcher Schwierigkeiten ging ich nach Washington und sprach mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten. Die örtlichen Behörden waren wirklich überrascht, wie man es wagen konnte, nach Washington zu gehen. Das war die Zeit, in der man zu betätigen hatte in Huntsville wohnhaft zu sein und nicht in einer 30- Meilen-Zone herum, ohne eine Genehmigung des State Departments eingeholt zu haben. Das war also eine ganz andere Zeit. Freiheit war zu dieser Zeit in den Vereinigten Staaten nicht gerade das Wort, das man bevorzugte, wenn immer es um Russen ging.

Dann ging ich meinen eigenen Geschäften nach. Ich hatte meine Fabriken auf den Philippinen, Russland und damals haben viele Unternehmen Geld gemacht. Deshalb war es mir später, als es um die Medien ging, völlig egal, wie viel sie mir zu zahlen bereit waren, wie auch immer der Kanal heißen mochte. Das war kein Thema.

Die Frage war, Freude zu haben und ich wollte einfach immer das Gefühl haben, die Zeit zu erleben. Und ich liebe [die Vereinigten] Staaten. Ich kenne die Staaten ziemlich gut. Ich liebe die Staaten in der Tat, aber vermutlich sind meine Staaten vor ein paar Jahren gestorben – die Staaten, die ich geliebt hatte.

Es gab mal die 80er und 90er Jahre oder vielleicht um Anfang 2000 – Alabama ist ein großartiger Staat und wie wir in Alabama zu sagen pflegten, in dem Männer noch Autos fahren und Frauen Vehikel lenken. Sie wissen schon, wo das Gras grün und der Himmel hoch ist. Und es gab viele Männer und wir haben nie von dem ganzen Haufen verschiedener Geschlechter gehört, von wem auch immer. Und wir dachten, wenn man ein guter Christ ist, sei das ein gutes Zeichen, woran auch immer man glaubte. Heutzutage ist das alles anders. Ich hätte nie erwartet, den Moment zu erleben, an dem ich nicht mehr nach New York fahren mochte. Ich liebe New York – ich liebe den Broadway. Wissen Sie, es gibt viele Orte, die ich gut kenne.

Die Vereinigten Staaten sind der Ort, in dem meine Tochter im Jahr 1991 geboren wurde. Es gibt also eine Menge für mich in den Vereinigten Staaten. Aber jetzt bin ich in Russland. Und wie Sie schon sagten, werde ich vom westlichen Publikum, das keine Ahnung hat, wovon ich spreche, ziemlich gehasst. Aber das ist in Ordnung. Irgendwen müssen sie ja hassen. Also nehme ich es ganz locker. Und vor allem können sie nicht mit mir streiten. Sie können mich hassen, denn wie Sie schon sagten – es beruht alles auf Fakten.

Es ist absolut richtig, was Sie über Fakten und Emotionen sagten, indem unsere Emotionen aus unserer Vergangenheit herrühren. Und, wie Sie wissen, sind Russen ein Volk, mit dem es sich auf dem historischen Feld nicht spielen lässt, weil es Blut gibt, das sofort zu sprechen beginnt: Dieses Land ist einfach mit dem Blut unserer Großväter und Väter getränkt. Deshalb hatte ich, als es um die Ukraine und den jüngsten Konflikt ging, schon 2014 als Barack Obama Präsident der Vereinigten Staaten war, versucht zu erklären, dass dies so wäre, als ob in Washington eines Tages Ku-Klux-Klan-Typen aufmarschierten. Welche Gefühle würde das bei Ihnen auslösen?

Wenn ich Bandera-Fahnen sehe und höre, dass Bandera ein Held sei, dann [sehe ich auch] den Teil meiner Familie welcher, weil sie Juden waren, von den Bandera-Nazis während des Zweiten Weltkriegs lebendig begraben worden waren.

So – für mich gibt es nicht nur eine Geschichte aus Büchern:

Für mich ist das, was jetzt gerade passiert, immer noch der Zweite Weltkrieg und wie wir ihn nennen: Der Große Vaterländische Krieg.

Sie wissen: In den USA hatten die Leute aus den Südstaaten immer gesagt, dass der Krieg noch nicht vorbei wäre. Und sie meinten den Bürgerkrieg vor über hundert Jahren – jetzt ist das 160 Jahre her.

In unserem Fall, ist es einfach nichts. Es ist wie mit den Großeltern, was uns betrifft: Wir kämpfen also immer noch denselben Krieg. Wir kämpfen immer noch gegen die Nazis. Deshalb bin ich an der Front, und ich verbringe jedes Wochenende dort mit den Jungs. Ich gehe dorthin, weil ich sehen will, was dort wirklich passiert. Ich will die Jungs hören. Ich will fühlen, was sie fühlen. Und sie sagen, gegen wen sie kämpfen: «Wir kämpfen nicht gegen Ukrainer – nein, nein – wir kämpfen gegen Deutsche,» oder Nemetskiy, wie wir sie auf Russisch nennen. Und deshalb wird der Krieg erst vorüber sein, wenn wir ihn endlich zu Ende gebracht haben werden.

Es geht nicht um die Frage, ob wir aufhören: Das ist im Moment nicht die Frage. Es geht nur darum zu verstehen, dass wir das Böse der Welt bekämpfen. Und es spielt keine Rolle, was dazu benötig wird. Wir müssen den Krieg nur gewinnen.

Scott Ritter: Wissen Sie, ich möchte Ihnen zunächst einmal für das danken, was Sie gerade gesagt haben. Und ich kann mich dem nur anschließen. Sie haben familiäre Bindungen zu den Schrecken, die stattfanden. Auch ich habe familiäre Bindungen zum Zweiten Weltkrieg. Mein Onkel hat den Strand in der Normandie überquert – nicht am D‑Day. Ein paar Tage danach ging er hinüber. Er war kein Infanterist an der Front. Er war kein Held. Er fuhr Lastwagen. Er war ein Logistiker. Ich denke, Sie respektieren das. Ich denke, Sie können anerkennen, dass Logistik in der Kriegsführung ziemlich wichtig ist. Wenn die Jungs an der Front keine Munition und so weiter bekommen, können sie nicht kämpfen. Die LKW-Fahrer sind also ziemlich cool. Sie machen einen guten Job.

Aber er hatte am Anfang keinen harten Krieg. Er war in Pattons dritter Armee. Und als sie durch Frankreich fuhren, war die größte Herausforderung für ihn, einfach nur Lastwagen zu lenken. Aber irgendwann im November erreichten sie Belgien und kamen in die Nähe der Ardennen, nachdem die Deutschen entschieden hatten, Widerstand zu leisten und zu kämpfen. Und es gab einen Tag, an dem sein Konvoi und die Jungs, die seine Kameraden waren und mit denen er ausgebildet wurde und mit denen er seit über einem Jahr zusammen war, von einem deutschen Acht-Achter Geschütz schwer getroffen wurden und 250 der Kameraden blitzschnell ausgelöscht waren.

Sie wissen, Russen waren genauso wie Amerikaner – vor allem die Kriegsveteranen aus dieser Zeit. Sie sind nicht nach Hause gekommen und haben darüber gesprochen. Sie nahmen es hin, wie es passiert ist. Und sie machten mit ihrem Leben weiter. Ich habe in Deutschland gelebt. Mein Vater war dort in den 1970er und 80er Jahren stationiert, und mein Onkel kam zu Besuch. Er hatte nur eine Bitte und sagte: „Könntet Ihr mir helfen, von der Normandie aus nach Deutschland zu Eurem Haus zu kommen? Ich möchte nur eine Tour machen, um die Orte zu sehen.“

Der erste Teil der Tour war ziemlich cool, weil mein Onkel glücklich war. Er erzählte von diesem Dorf, in dem ihn ein französisches Mädchen geküsst und ihn in Verlegenheit gebracht hatte, weil er damals noch ein junger Mann in seinen 20ern war. Und ein französisches Mädchen küsste ihn – mein Gott! Er erzählte von dem Spaß, den sie in Paris hatten. Aber als wir in Belgien ankamen und an der Abzweigung standen, die immer noch da ist, stieg er aus dem Auto und brach in Tränen aus. Das war sehr schwierig für mich: Ich war damals noch ein Teenager, und es war sehr schwer, einen erwachsenen Mann, der einfach völlig zusammenbricht, so weinen zu sehen.

Und er hat uns die Geschichte erzählt, was passiert war. Und dann haben wir ihn auf den Friedhof gebracht. Es gibt einen großen Friedhof in Luxemburg-Stadt, wo seine Freunde begraben liegen. Wir besuchten die Gräber, und plötzlich sahen wir diese Kreuze: Ich war schon einmal da gewesen, aber jetzt wurde es persönlich: Sie nahmen die Gestalt von Männern an, von Männern mit Familien oder von Männern, die nie eine Familie gründen sollten. Der Friedhof ist voll von ihnen. Amerikaner, die im Kampf gegen Nazideutschland gestorben sind. Ein Kampf, den Ihr Land nur zu gut kennt: 27 Millionen [Russen] starben.

Doch Leute fragen mich manchmal: «Warum nimmst du das so persönlich, Scott? Ich meine, es ist Russland. Du bist kein Russe.» Bin ich auch nicht. «Das ist die Ukraine. Was hat die Ukraine Dir je angetan?» In Wirklichkeit gar nichts, bis sie die abscheuliche Ideologie Nazideutschlands zurückbrachten, die sich in der Person von Stepan Bandera und seinen Banderas manifestierte. Und sie haben das, wogegen mein Onkel gekämpft hat, zum Mainstream gemacht. Zweihundertfünfzig seiner Freunde starben. Hunderttausende von Amerikanern starben. Millionen von Russen starben. Wir haben hier eine gemeinsame Sache, denn diese Ideologie sollte eigentlich besiegt worden sein – sie sollte unter die Erde gebracht worden sein, aber das wurde sie nicht. Und nun steht sie heute in Europa wieder auf.

Und das ist eine große Bedrohung, nicht nur für Russland, nicht nur für die Ukrainer, nicht nur für Europa, sondern für die ganze Welt. Und hier denke ich, dass das, was Sie gesagt haben, richtig ist.

Dieser Krieg ist erst dann zu Ende, wenn das Böse und wie es sich manifestiert, vernichtet ist! Wir wissen, dass es sich heute in der ukrainischen Regierung manifestiert. Aber in Wirklichkeit manifestiert es sich überall dort, wo es Stimmen gibt, die die Bandera-Ideologie unterstützen.

Leider gibt es diese Stimmen auch hier in Amerika, nicht nur in der Regierung. Sechzig Meilen von meinem Wohnort entfernt, in der Stadt Ellenville, gibt es einen Park. Sie nennen ihn Heroes Park. Er wird von ukrainischen Amerikanern betrieben. Sie haben dort die Statue von Stepan Bandera und von anderen ukrainischen sogenannten Nationalisten, Anhängern von Adolf Hitler, errichtet. Und jeden Sommer paradieren ukrainische Amerikaner dort in den Uniformen der Banderas, die den Nazi-Uniformen sehr ähnlich sind, halten sein Bildnis hoch und preisen seinen Namen. Das Böse wohnt in Amerika. Dies ist ein Krieg, der über das hinausgeht, was heute in der Ukraine geschieht. Und deshalb sage ich, dass alle freiheitsliebenden Menschen Russland in diesem Konflikt unterstützen sollten, denn Russland steht auf der richtigen Seite der Geschichte und wir standen früher auf der richtigen Seite.

Wladimir Solowjow: Ich weiß es nicht. Das ist eine sehr schwierige Frage, denn wissen Sie: Auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen, bedeutet nicht automatisch von der Menschheit geliebt zu werden.

Schauen Sie, was mit Noah passiert ist. Er baute diese hässliche, riesige Arche und alle seine Nachbarn sagten: «Komm schon, Mann, Du musst verrückt sein». Zu dieser Zeit gab es noch kein Meer. Es war kein Meer in der Nähe: «Was zum Teufel machst Du 120 Jahre lang? Du baust ein riesiges, hässliches Ding. Sie nehmen alles Holz, das sie kriegen können. Und als Zimmermann bist du im Grunde genommen einfach nur Shit, denn es sieht wirklich shitty aus.»

Und am Ende des Tages war er der Einzige. Er war der Einzige, der zufällig Recht behielt. Bei den Russen gibt es eine Sache, die Amerika, wie ich glaube, nicht bereit ist zu realisieren oder anzunehmen: Dass, der Krieg nicht am 24. Februar 2022 begonnen hat. Nun, und ich spreche nicht davon, dass wir eine Woche zuvor schweren Beschuss auf die Region Donezk hatten, schwerer als heute und dass die Ukrainer zum Angriff bereitstanden. Und falls sie angegriffen hätten, hätte es nach ein paar Stunden kein Donezk mehr geben und die Zahl der Opfer würde in die Hunderttausende gegangen sein.

Aber natürlich können wir mit 2014 beginnen: Mit dem Putsch. Sie wissen, wenn Sie jetzt nach Afrika schauen und plötzlich Blinken und die anderen lustigen Typen sagen hören: «Ach, kommen Sie, das können Sie nicht machen: Holt den Präsidenten von Niger zurück. Holt ihn sofort zurück!».

Wenn Janukowitsch das hörte, würde er meinen: «Wau, Mamma Mia, was ist denn da passiert? Kommt schon, Leute: Zehn Jahre – acht Jahren zuvor habt Ihr gesagt: Nein, nein, nein – komm nicht zurück!» Was war passiert? Sie wissen es schon: Heuchelei ist in amerikanischen politischen Kreisen nichts Neues.

Aber da gibt es noch eine Sache, die ich extrem ärgerlich finde, wenn es um die amerikanische Art geht, diesen Krieg darzustellen: Wenn sie über Völkermord an den Ukrainern sprechen: Dass die Russen versucht hätten, ukrainische Kinder zu entführen – dass die Russen dabei wären die ukrainische Geschichte und ukrainische Kultur auszulöschen.

Doch, sehen wir uns die Zahlen an: 3,5 Millionen Ukrainer sind aus der Ukraine nach Russland geflüchtet. Das sind mehr Ukrainer, als nach Polen, Deutschland oder in das Vereinigte Königreich oder die Vereinigten Staaten geflohen sind. 3,5 Millionen Ukrainer haben also zumindest nicht das Gefühl, dass sie unter schrecklichen Bedingungen zu leben und keine Rechte hätten, dass sie ihre Sprache nicht sprechen dürften. Nichts dergleichen: 3,5 Millionen Ukrainer leben in Russland und erfreuen sich an jedem einzelnen Tag. Denn es gibt keinerlei negative Strömungen: Es gibt nicht einmal einen Schatten einer Reserviertheit gegenüber den Ukrainern, ob sie die falsche Sprache oder die falsche Kultur hätten. Aber was? Die dritthöchste Person in der russischen Staatsstruktur, Walentina Matwijenko ist Ukrainerin. Eine ganze Reihe von Sekretären sind Ukrainer – die Hälfte unseres Militärs sind Ukrainer: Wenn sie gerne ukrainisch sprechen, ukrainische Lieder singen – fein: Es gibt keine negative Einstellungen gegenüber Ukrainern. Fast zehn Millionen Ukrainer leben in den neuen russischen Gebieten und sind nicht bereit, die Gegend zu verlassen. Und sie sprechen die Sprache, welche sie mögen.

Auf der Krim gibt es drei Regierungssprachen: Eine davon ist Ukrainisch, die andere ist Russisch und die dritte ist Krimtatarisch. Wir haben also nie daran gedacht, die ukrainische Kultur zu zerstören – oder gar an eine Form von Völkermord.

Wenn wir jetzt über Butscha sprechen: Ich habe mir jede Einzelheit angesehen. Es gibt eine Menge toter Menschen. Nennen Sie mir Namen, Orte, welche Art von Waffen verwendet wurden und wann der Tod eingetreten ist. Vermitteln Sie mir ein richtiges Bild des Tathergangs.

Es gab Polizisten aus Frankreich und Experten aus dem Vereinigten Königreich, die planten die Wahrheit ans Licht zu bringen. Wo sind sie geblieben? Sie haben null ermittelt. Denn, leider ist die Wahrheit furchtbar: Die Menschen, die getötet wurden, waren Unterstützer Russlands aus zivilen Kreisen. Deshalb trugen sie auch weiße Armbinden. Denn das russische Militär hatte weiße Binden. Und sie trugen weiße Binden, um zu zeigen, dass sie aus diesem Dorf kommen und Russland unterstützen.

Nun, Russland verließ das Gebiet zwei Tage später. Der Bürgermeister dieses kleinen Ortes, Butscha fand keine Opfer. Doch, einen Tag später: Die örtliche Bande und die Schläger kamen herein. Es gibt dieses Video mit der Frage: «Wen sollen wir töten? – Tötet jeden, der nicht diese gelben Streifen trägt.» Am nächsten Tag gab es einen ganze Menge an Leichen. Welche Art von Waffe wurde benutzt? Antwort: Null. Aus welchen Familien [stammen die Opfer]? Antwort: Null.

Nun, wir leben in einer Welt der Smartphones, jeder Einzelne, sogar kleine Katzen und Hunde, haben schon ihre eigenen Smartphones. Wenn immer etwas passiert, gibt es sofort einen ganzen Haufen an Videos. Doch hier, wieder einmal nur: Null.

Null Familienmitglieder sagten aus, dass nahe Verwandte von hässlichen russischen Soldaten getötet worden wären: Nichts! Nur inszenierte Fotos von armen Menschen, die getötet wurden, jedoch von ukrainischen Nazis . Und die Welt sagt einfach: „Oh, nein, nein, nein, die Russen haben sie getötet“.

Ich habe mit Italienern über eine direkte Fernsehleitung dazu gesprochen. Und als ich anfing, diese Dinge zu erläutern, hatten sie nichts zu sagen: Sie hatten nichts zu sagen. Ich verfüge über keine Kristallkugel, aber zumindest können wir unseren Verstand benutzen, um zu analysieren, was passiert war. Doch, sie wollen ihren Verstand nicht benutzen. Nur wenn es um Russen geht, werden wir zu extrem analytische Leuten.

Aber auch wir sind sehr emotional: Wir werden den Deutschen niemals, niemals, niemals verzeihen. Sie existieren nicht, als Menschen, denen wir jemals verzeihen können. Diese Leute, die sich an 27 Millionen russischen Menschen und russischen -, ukrainischen – und weißrussischen Juden schuldig machten.

Und an der Spitze mit einem Typ, wie Herrn Scholtz, der es im Kreml geschafft hat, seinen fu***ing [Invektive] Mund aufzumachen – nein, das war irgendwo anders, nicht im Kreml, doch er hat gesagt – na ja – Völkermord an Russen im Donbass, das sei lächerlich.

[Anmerkung der Redaktion: Das Word „Völkermord“ wäre in Bezug auf die Ereignisse im Donbass „falsch“, sagte der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz am 15. Februar 2022, in einer Aussendung des Fernsehsenders Die Welt. Dazu wörtlich: „Das ist ein heftiges Wort, allerdings eines, das ja, wenn man die russische Presse verfolgt, jetzt nicht neu ist im Hinblick auf die Diskussion dort. Es ist aber falsch. Das glaube ich, sollte man ganz klar sagen…“.

Scholz bezeichnet auf der MSC 2022 den Völkermord im Donbass als «lächerlich»
Quelle: Screenshot YouTube

Doch Scholz vermeinte auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) atlantischer Führer am 19.2.2022 noch nachlegen zu müssen und machte die Aussage, auf die Solowjow an dieser Stelle Bezug nimmt. Scholz erklärte seiner Zuhörerschaft und der ganzen Welt: «… Sein [Putins] Argument ist dann, dass im Donbass ein Völkermord stattfände, was lächerlich ist, um das ganz deutlich zu sagen…»]

Von wegen lächerlich, Motherfu***r [Invektive] – entschuldigen Sie, mein Freund. Wie kann man in einem Satz lächerlich mit Völkermord und Russen zusammenfassen. Und das wird von einem Deutschen ausgesprochen. Niemand, niemand wird ihnen jemals verzeihen. Und jetzt, wo wir Nazi-Panzer mit den gleichen [Balken]-Kreuzen sehen.

Männer – eines meiner Lieblingsbilder ist mein Großvater: Solomon Lvovich Shapiro als Jude, wie man es im Mai 1945 nur sein kann – vor dem Brandenburger Tor in Berlin.

Ich möchte das gleiche Bild machen. Ich möchte eine andere Aufnahme von diesem Bild machen: Ich möchte dort sein!

Ich will nicht, dass sie tot sind. Nein, nein, nein: Ich will nicht, dass die deutsche Nation verschwindet. Wir erinnern uns alle an diesen großartigen Satz von Stalin, dass die Hitlers vergehen werden, aber die deutsche Nation nicht. Aber ich möchte, dass sie begreifen, dass wir ihnen niemals verzeihen und ihnen niemals vertrauen werden.

Und was soll ich jetzt tun? Mercedes, Audi, Volkswagen – all diese großartigen deutschen Hersteller großartiger Autos sagen: „Oh, nein, wir werden keine russischen Kunden mehr bedienen. Nein, nein, kein Update für die Software. Ihr könnt keine separaten Schlüssel herstellen. Das könnt ihr nicht machen“.

Na toll: Wenn es also darum geht, unser Geld zu nehmen, ist das in Ordnung. Wenn es aber darum geht, Verpflichtungen zu erfüllen: „Nein, nein, nein: Null Verpflichtungen“.

Aber sie sind so glücklich, uns kleine mobile Öfen senden zu lassen: Wie nennt man diese? Krematorien für die Ukraine? Um die Leichen der ukrainischen Soldaten zu verbrennen.

Deutsche bleiben immer Deutsche. Sie lernen nie etwas. Sie lernen nie historische Lektionen. Man hat ihnen 2000 Mal gesagt, sie sollen nie gegen Russen kämpfen. Und jetzt denken sie, dass sie nicht gegen uns kämpften: „Nein, nein, nein, nein – warum nicht? Wir nehmen nicht an diesem Krieg teil? Nein, nein, nein – keine Art von Teilnahme“. F*** [Invektive], Mann, Du nimmst teil.

Es ist nicht wichtig, was Ihr [die Deutschen] denkt. Es kommt darauf an, was wir denken. Und wir sind der Meinung, dass Euer deutscher Staat an diesem Krieg beteiligt ist. Und das bedeutet, dass dieser dafür zu zahlen hat. Ihr werdet dafür zu zahlen haben. Das Gleiche gilt für das Vereinigte Königreich und andere. Entschuldige, dass ich so emotional werde.

Scott Ritter: Es gilt auch für die Vereinigten Staaten. Das heißt, wir sind ein Teilnehmer an diesem Konflikt. Wir können nicht so tun, als ob wir Opfer wären.

Wladimir Solowjow: Sie haben Biden. Wissen Sie, was noch? Wissen Sie, was noch Schlimmeres mit einem großen Land passieren könnte? Sie haben Biden. Er weiß nicht einmal, wo er ist, in welchem Land er ist. Er ist immer auf Urlaub. Eine Katastrophe folgt der anderen. Und er macht Urlaub. Die Frage ist also, wer führt die Vereinigten Staaten im Moment? Wer trifft die Entscheidungen? Blinken, Sullivan? Nein.

Scott Ritter: Ich glaube, wir haben ein Establishment.

Wladimir Solowjow: Ganz genau: Den «Tiefen Staat»!

Scott Ritter:  Wenn es um Russland geht, hat sich das amerikanische Volk mit Russophobie infiziert. Es ist eines der frustrierendsten Dinge, die ich erfahre. Wie Sie wissen, habe ich kürzlich 26 Tage in Russland verbracht, 26 wunderbare Tage, um das Land zu bereisen, über mein Buch und Abrüstung zu sprechen, aber was noch wichtiger war, um russische Menschen zu treffen, mit russischen Menschen zu sprechen, Russland zu sehen und zu versuchen, ein besseres Verständnis für die Realität Russlands zu bekommen. Ich denke, man kann davon ausgehen, dass 26 Tage nicht ausreichen, aber es war ein Anfang. Wissen Sie, Russland ist ein sehr komplexes Land mit einer langen Geschichte. Es gibt so viele verschiedene Völker. Es wäre eine Beleidigung für Russland, wenn ich sagen wollte, dass ich das russische Problem in meinem Kopf in 26 Tagen lösen könnte. Ich glaube nicht, dass ich es in 26 Jahren lösen könnte.

Wladimir Solowjow: Ja, richtig. Aber Sie sollten ehrlich zu sich sein: Sie sprechen Russisch, und Sie haben viele, viele Jahre russische Militärgeschichte studiert. Jahrzehntelang und Sie sind ein großer Experte auf diesem Gebiet. Also kommen Sie, seien Sie nicht so bescheiden!

Scott Ritter: Ich weiß, das zu schätzen.

Aber Tatsache ist, dass es hier in den Vereinigten Staaten sehr schwierig ist, die Menschen über die Realität in Russland aufzuklären. Und der Hauptgrund dafür ist: Erstens der Grad an Unwissenheit – sie kennen Russland einfach nicht. Sie verstehen Russland nicht. Sie wissen nicht, wie sie Russland definieren sollen. Also müssen andere es für sie tun. Und in Amerika definieren wir Russland über nur einen Mann: Wladimir Putin. Aber wir wissen nichts über Putin. Aber Putin liefert Antworten auf alles. Warum ist das so? Antwort: Putin. Warum geschieht das? Antwort: Putin. Wer ist daran schuld? Antwort: Putin. Wer ist wer? Antwort: Putin, Putin, Putin…

Sie haben ihn kennengelernt. Kennen Sie den Mann?

Wladimir Solowjow: Ja, ja, viele Male – ja.

Scott Ritter: Könnten Sie – wissen Sie, ich will Sie hier nicht bedrängen, aber…

Wladimir Solowjow: … nein, das ist schon in Ordnung. Sicher ist das okay. Mir wird nachgesagt. Putin rufe mich während jeder einzelnen Sendung an, um mir mitzuteilen, was ich zu tun hätte und was nicht. Das ist nicht wahr. Aber es ist in Ordnung. Ich habe mich daran gewöhnt.

Scott Ritter: Aber Sie haben ihn getroffen. Kennen Sie ihn gut?

Wladimir Solowjow: Ja, ich habe ein paar Interviews mit dem Präsidenten gemacht: Ja

Scott Ritter: Okay, aber Sie verfügen über Einblicke: Ist er ein brutaler Diktator? Ist er ein Demokrat wie Jefferson? Wer ist Wladimir Putin?

Wladimir Solowjow: Nun, zunächst einmal: Putin ist extrem russisch. Er ist sehr russisch. Er ist also Teil der russischen Kultur, er ist Teil des russischen Volkes und deshalb lieben ihn die Leute.

Er hört den Menschen zu. Wenn man mit Putin spricht, ist er sehr interessiert an dem, was man zu sagen hat. Er belehrt Sie also nicht? Er ist sehr ehrlich zu Ihnen. Er ist sehr offen, und er hört Ihnen zu. Und er will wirklich verstehen, was sie zu sagen haben. Er will tief in Ihr Problem eindringen, sofern ein Problem exisitiert.

Er ist sehr professionell im Umgang mit Informationen. Er trifft seine Entscheidungen nie überstürzt. Er ist immer berechnend und weiß um die Verantwortung, die auf seinen Schultern lastet. Er ist definitiv nicht einmal in der Nähe der Definition, wie «grausam». Als, ob es nicht um ihn ginge. Er entspricht definitiv nicht einmal annähernd der Definition für einen Diktator. Es geht überhaupt nicht um ihn. Eigentlich ist es genau andersherum. Ich würde sagen, er ist einer der, Sie wissen schon… [überlegt]…

Es ist eine sehr gute Frage, wie man Putin beschreiben kann. Ich würde sagen, dass er viel demokratischer ist als Medwedew, Jelzin oder Gorbatschow. Er lässt andere Standpunkte zu und hört ihnen zu. Und wenn man sich mit Putin unterhält, ist es nicht so, wie: «Nun, hier ist meine Meinung und das war’s». Nein, nein, nein, nein, nein: Er möchte, dass Sie verstehen, wie er zu dieser Auffassung gekommen ist und warum er gezwungen war, diesen oder jenen Schritt zu setzen. Er denkt immer daran, was und wie es sich auf das Land und die Menschen [Russlands] auswirken würde.

Er ist nicht auf der Suche nach Liebe von seinen Feinden. Er sucht also nicht nach weltweiter Anerkennung: „Oh, was für ein toller Kerl aus dem Vereinigten Königreich oder aus den Vereinigten Staaten…“

Nein, nein, nein: Er ist nicht wie Gorby oder Jelzin, die leicht davon beeinflusst werden konnten. Heute ist es nur eine Sache, die ihn wirklich interessiert: Es geht nicht um seine persönliche Macht, seinen Reichtum oder was auch immer. Das spielt überhaupt keine Rolle. Nur Russland [zählt]! Und was mit Russland passieren wird, denn es stellt eine enorme Verantwortung dar. Und Putin nimmt sie an und trägt sie.

Deshalb studiert er auch eine Menge Geschichtsbücher. Er ist wirklich ein Fan von Geschichte. Er liest sehr viel. Und das ist keine Science-Fiction. Es ist ein ernsthaftes, sehr ernsthaftes Studium der Geschichte. Und er hat seine eigene Meinung. Er hat seine eigene Meinung, aber er respektiert auch die Meinung anderer Leute. Es macht wirklich Freude, mit ihm zu sprechen. Und ich glaube, dass jeder Einzelne, angefangen mit Fiona Hill [US Sicherheitsspezialistin] und anderen, dasselbe sagen. Er ist immer präsent. Er ist stets ganz bei der Sache.

Und aus diesem Grund, musste er am 24. Februar anfangen. Es bedeutete, dass er über keine anderen Option verfügt hatte und dazu gezwungen worden war.

Jahrelang hat er versucht, die Amerikaner zur Vernunft zu bringen. Schauen Sie: In den 90er Jahren haben wir die Vereinigten Staaten geliebt. Die Vereinigten Staaten von Amerika waren das meistgeliebte Land Russlands. Wir verehrten sie. Wissen Sie, wir dachten, dass die Amerikaner fast Göttern gleichkämen: Dass sie über das magische Geheimnis zum Leuchtturm der Freiheit verfügten. So liebten wir sie. Dann kam die Privatisierung: Ein ganzer Haufen von Gaunern kam aus den [Vereinigten] Staaten, und plötzlich sahen wir russische Oligarchen, die von den Amerikanern geliebt wurden, aber nicht vom russischen Volk.

Und wir sahen, wie Sie wissen, den Niedergang des russischen Imperiums, welches versuchte, ein Teil des Westens zu werden. Doch sie sagten: «Nein, nein, nein, nein, nein – wir werden die Tschetschenen unterstützen!» Doch dies waren nicht wirklich Tschetschenen, sondern internationale islamische Terroristen. «Wir werden sie unterstützen, nicht Russland» – ok.

Und dann kam 9/11: Wir waren die ersten, die gerufen wurden. Wir haben enorme Unterstützung in Afghanistan geleistet. Es gab kein anderes Land aus dem NATO-Block, das den Kampf in Afghanistan auch nur annähernd so unterstützt hätte, wie wir es taten. Die Reaktion war wirklich schmutzig. Jedes Mal, wenn die amerikanischen Behörden eine Chance erblickten, versuchten sie, etwas Schmutziges zu tun. Etwas wirklich Widerliches gemäß dem Motto: «Oh, diese Russen. Oh, das geht okay!»

Sie benahmen sich wie Gauner – wie kleine Straßengauner. Jedes Mal, wenn sie etwas versprochen hatten, haben sie es nicht gehalten. Sie haben nie auch nur ein einziges Versprechen eingelöst. Und was passierte? Dank dieser kleinen Kerle haben sie Russland verloren? Amerika hat das mächtigste Bündnis verloren, das es je hätte eingehen können. Denn Russland und die Vereinigten Staaten zusammen, das könnte eine ganz andere Welt sein: Wohlhabend und sicher!

Wir waren – wir waren bereit. Wir waren sogar bereit, Teil der NATO zu werden: «Nein, nein, nein, nein – nicht Ihr. Nicht ihr: Nein, nein, nein, nein: Ihr seid Indianer. Nur mit anderer Hautfarbe. Wisst Ihr, Ihr seid weiße Indianer, also ist es in Ordnung. Was möchtet ihr bekommen? Wir können Euch geben, was Ihr wollt. Whiskey? Fein! Decken? Toller Job! Sonst noch was? Nun, mal sehen. Wir haben Glasschmuck: 14 Eimer: Sehen Sie sich das an! Ist das nicht toll? Nimm es.»

Das funktioniert nicht mit uns! Das funktioniert nicht mit uns!

Zur Person von Scott Ritter: Er ist ehemaliger US-Offizier, der in seiner Rolle als Inspektor der Vereinten Nationen für die UNSCOM-Mission im Irak bekannt wurde. Scott Ritter trat 1984 in das US Marine Corps ein, wo er zwölf Jahre als Offizier in der Aufklärung diente. Während des Golfkriegs von 1991 war er als Berater für ballistische Raketen unter General Norman Schwarzkopf tätig.

Von 1991 bis 1998 war Scott Ritter als Inspektor für die UNSCOM-Mission im Irak tätig. Er wurde vor allem in der Ära unter US-Präsident George W. Bush einer breiten Öffentlichkeit durch seine scharfe Kritik an der Politik der Vereinigten Staaten bekannt. In der Frage, ob der Irak eine Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen darstelle, widersprach er schon weit vor Ausbruch des Irak-Krieges II den Positionen der US-Regierung, welche auf CIA-Berichten beruhten. Zusätzlich unternahm Scott Ritter persönlich sehr mutige Initiativen, um den Irak Krieg noch zu verhindern.

Die sogenannte „Iraq Survey Group“ bestätigte 2004 Ritters Einschätzung, dass der Irak niemals über die von den USA als Kriegsgrund angegebenen Massenvernichtungswaffen verfügt hatte.

Seit Ende 2021 veröffentlicht Scott Ritter Gegenstandpunkte zur Medienberichterstattung des westlichen Mainstreams im inzwischen wieder neu aufgeflammten West-Ost Konflikt. Aufgrund seiner aussergewöhnlichen Expertise auf militärischem Gebiet wie auch dem von Nachrichtendiensten zählt Scott Ritter heute zu den gefragtesten Analysten in Bezug auf die Konfrontation zwischen NATO und den Ländern der restlichen 85% der Weltbevölkerung.

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Erstellung des Transkripts und der englischen Übersetzung: UNSER MITTELEUROPA

 Teil II folgt am 27.8.2023


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