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Mord an Benno Ohnesorg: Der vielleicht größte Erfolg der SED
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Mord an Benno Ohnesorg: Der vielleicht größte Erfolg der SED
Mit seinen Todesschüssen auf Benno Ohnesorg in Berlin radikalisierte der Polizist Karl-Heinz Kurras 1967 die Studentenbewegung. Neue Dokumente belegen, dass er Stasi-Mitarbeiter und sogar Mitglierd der Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) war.
Am Freitag vor 56 Jahren, am 2. Juni 1967, erschoss der West-Berliner Polizist Karl-Heinz Kurras in Berlin-Charlottenburg den Studenten Benno Ohnesorg, der gegen den Staatsbesuch des persischen Schahs demonstrierte. Kurras, West-Berliner Polizist, war als “Otto Bohl” im Auftrage des MfS der DDR unterwegs. Das wurde allerdings erst zwei Jahrzehnte nach dem Ende der SED-Diktatur, im Jahre 2009, bekannt. Der scheinbar paradetypische Fall von Polizeigewalt, den der Tod Ohnesorgs bedeutete, gab den politisch linken westdeutschen Studentenprotesten Auftrieb. Die auf breiter Front entstehende Bewegung des 2. Juni 1967 mündete letztendlich in der so genannten “68er-Revolution“, die die – bis dahin bürgerlich und christlich-abendländisch geprägte – Bundesrepublik Deutschland am Ende nachhaltig zerstörte.
Die Spätfolgen der 68er sind bis heute überall spürbar – und fatal. So grausam der Bau der Berliner Mauer war und so viel Leid diese unbeschreibliche Schandtat der SED, deren Nachfolgepartei von vielen Wählern auch noch drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung präferiert wird, auch erzeugt hat: Zwar wurde dieses Monstrum 1989 in die Knie gezwungen, doch mit seinem Husarenstück von 1967 – der durch Ohnesorgs Ermordung ausgelöste Epochenwechsel – konnte das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) Deutschland langfristig dWie auch immer, ob gewollt oder nicht: Der Schuss, der damals den politisch interessierten und engagierten, evangelischen, westdeutschen Studenten Ohnesorg getötet hatte, hat letztlich auch ein Stück Zivilisation getötet und tut das – als Folge der damals in Gang gesetzten gesellschaftlichen Prozesse – bis heute. Als die MfS-Tätigkeit Kurras’ vor 14 Jahren öffentlich wurde, wurden zwar strafrechtliche Ermittlungen aufgenommen; es passierte jedoch – wie so oft bei ehemaligen SED-Tätern – so gut wie nichts. Lediglich eine sechsmonatige Bewährungsstrafe gab es wegen illegalen Waffenbesitzes. Auch die Bundesanwaltschaft nahm damals Ermittlungen auf. Sie ermittelte sogar noch weiter, als das Land Berlin (damals von SPD und den SED-Nachfolgern der Linkspartei regiert) die Ermittlungen einstellte. Sie fand bis 2012 tatsächlich neue Indizien und eröffnete ein neues Verfahren. Zur Anklage kam es jedoch nicht mehr: Kurras starb im Dezember 2014 87-jährig in seiner Eigentumswohnung in Berlin-Spandau.en Todesstoß versetzen.
Gewollte Provokation
Kurras übrigens wurde damals freigesprochen und stieg – trotz Vorwürfen von Trunkenheit, Gewalt und sexueller Belästigung eines neunjährigen Mädchens – zum Kriminaloberkommissar auf. Ab 1987 bezog er seine Beamtenpension; erst 2009 wurde seine MfS-Tätigkeit öffentlich. Zwar wird in der öffentlichen Forschung grundsätzlich davon ausgegangen, dass die Ereignisse vom 2. Juni 1967 selbst das MfS überrascht hätten und Kurras nicht den Auftrag gehabt habe, Berlin (West) zu destabilisieren. An dieser Annahme bestehen jedoch erhebliche Zweifel und auch ich kann es mir persönlich kaum vorstellen, dass Kurras keinen Auftrag – oder mindestens wohlwollende Rückendeckung – des MfS bei dieser als gewollte Provokation begangenen Tat gehabt haben soll.
Wie auch immer, ob gewollt oder nicht: Der Schuss, der damals den politisch interessierten und engagierten, evangelischen, westdeutschen Studenten Ohnesorg getötet hatte, hat letztlich auch ein Stück Zivilisation getötet und tut das – als Folge der damals in Gang gesetzten gesellschaftlichen Prozesse – bis heute. Als die MfS-Tätigkeit Kurras’ vor 14 Jahren öffentlich wurde, wurden zwar strafrechtliche Ermittlungen aufgenommen; es passierte jedoch – wie so oft bei ehemaligen SED-Tätern – so gut wie nichts. Lediglich eine sechsmonatige Bewährungsstrafe gab es wegen illegalen Waffenbesitzes. Auch die Bundesanwaltschaft nahm damals Ermittlungen auf. Sie ermittelte sogar noch weiter, als das Land Berlin (damals von SPD und den SED-Nachfolgern der Linkspartei regiert) die Ermittlungen einstellte. Sie fand bis 2012 tatsächlich neue Indizien und eröffnete ein neues Verfahren. Zur Anklage kam es jedoch nicht mehr: Kurras starb im Dezember 2014 87-jährig in seiner Eigentumswohnung in Berlin-Spandau.
Der 2. Juni 1967 ist bis heute ein massiv unterschätztes Datum in der jüngeren deutschen Geschichte. Dabei hat wohl kaum ein anderes Ereignis dieses Land in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts derartig verändert.
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Halle: Anklage gegen Björn Höcke erhoben

Von MANFRED ROUHS | Die AfD ist im Aufschwung. In bundesweiten Umfragen hat sie mit der Kanzlerpartei SPD gleichgezogen. Im Osten ist sie vielerorts zur stärksten politischen Kraft geworden. Auf dem gesamten Staatsapparat lastet ein hoher Druck, diesen Höhenflug zu stoppen. Da meldet sich die Staatsanwaltschaft Halle a.d. Saale mit einer Presserklärung zu Wort. Sie […]
Bekennender Nazis greifen das russische Belgorod aus der Ukraine an
SPÖ-Vorsitz: Stimmen vertauscht – Andreas Babler siegt knapp vor Hans Peter Doskozil
Der Kampf um den SPÖ-Vorsitz treibt seltsame Blüten: So hatte es bis heute Nachmittag noch geheißen, der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil habe am vergangenen Wochenende in Linz mit lediglich 37 Stimmen Vorsprung gegen seinen Widersacher vom linken Flügel, den Traiskirchener Bürgermeister Andreas Babler, gesiegt. Und zwar mit 52 Prozent.
Nun platzte am späten Nachmittag die Meldung herein, am SPÖ-Bundesparteitag seien beim Auszählen die Stimmen vertauscht worden. Dies vermeldete die Vorsitzende der Wahlkommission, Michaela Grubesa.
52,66 Prozent für Babler
Danach fielen 317 Stimmen – das entspricht 52,66 Prozent – auf den Traiskirchener Bürgermeister. Demgegenüber bekam der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil lediglich 280 Stimmen und damit nur 46,51 Prozent. Grund für die zwei Tage lang vermeldete falsche Nachricht sei ein technischer Fehler. Die Ursache für die Neuauszählung der Stimmen sei, so Grubesa, das Fehlen einer Stimme bei der Verkündung des offiziellen Ergebnisses am Samstag gewesen.
Fehler durch Zufall entdeckt
Daraufhin sei sie in die Wiener Löwelstraße, in das SPÖ-Hauptquartier, gefahren, um danach zu suchen. Grubesa: „Es gibt nun fünf statt der bisher vier ungültigen Stimmen.“ Nachdem sie das grundsätzliche Abstimmungsergebnis überprüft hatte, stellte sie einen „außerordentlichen Fehler“ fest. Dieser sei bei der Übertragung in die Excel-Tabelle entstanden. „Das Ergebnis wurde umgedreht“, resümierte schließlich die Vorsitzende der SPÖ-Wahlkommission. Sie entschuldigte sich bei Doskozil für den Fehler. Dieser sei passiert, weil am Parteitag nicht nachkontrolliert wurde. Grubesa nahm das Missgeschick auf ihre Kappe. Es habe eben niemand in der Kommission eine Nachkontrolle veranlasst.
Babler kein Zugpferd
Eine vor der Wahl vom Medium „Österreich“ in Auftrag gegebene Umfrage zeigt, dass weder Babler noch Doskozil die SPÖ auf die Siegerstraße bringen wird. Bei beiden Kandidaten blieben die Genossen auf Platz 3. Mit Babler liegen sie bei 19 Prozent und damit klar hinter der FPÖ, aber auch hinter der ÖVP. Der neue Vorsitzende steht demnach vor der schwierigen Aufgabe, die eigene Partei zu einen und dabei vor allem den Widersacher Doskozil mit dessen Gefolgschaft einzubinden. Das wird sich schon bald offenbaren.
Werden Doskozil-Leute eingebunden?
Denn am Mittwoch sollen die Personalentscheidungen bekanntgegeben werden. Sollten nicht wichtige Posten auch an Personen aus dem Doskozil-Lager fallen, wird der neue Vorsitzende es schwer haben, mit einer geeinten Partei in den Nationalratswahlkampf zu ziehen. Babler ist ein Vertreter des linken Lagers innerhalb der SPÖ und steht für ein Linksbündnis mit Grünen und NEOS.
Kein Sitz im Nationalrat
Ein solches hatte zwar Doskozil am Parteitag ebenfalls präferiert, mit Babler dürfte jedoch eine ÖVP auf keinen Fall zusammenarbeiten wollen. Wie Doskozil verfügt auch Babler über keinen Sitz im Parlament. Dies bedeutet, dass dieser damit auch kein Rederecht im Nationalrat haben wird. Zweifellos ein Manko, wenn es darum geht, medienwirksam den gegnerischen Parteien Paroli zu bieten.
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USA stehen hinter EU-Hass auf Ungarn – belegen Wikileaks-Dokumente
Der ungarische Journalist, Laszlo Szentesi Zöld, durchforstete WikiLeaks-Dokumente und sagt nun mit Bestimmtheit: Das US-Regime unter Präsident Joe Biden dirigiert die Brüsseler Hass-Orgien gegen Ungarn. Damit hänge auch der Vorstoß liberaler Abgeordneter im EU-Parlament zusammen, Ungarn den EU-Vorsitz 2024 zu entziehen. Zöld berief sich dabei auf Emails des US-Botschafters in Budapest. Darin werde beklagt, Ungarn trage die liberale US-Weltordnung nicht mit.
Die gelte für alle EU- und NATO-Staaten. Ihre Dogmen lauten: Richtige Beziehung zu Russland, LGBTQ-Propaganda und Akzeptanz von Migration. All dem widersetzt sich Ungarn, unter Premier Viktor Orban, beharrlich.
Werte-Kolonialismus
Zöld bezeichnet die westliche Einflussnahme als offensichtliche Manipulation, kolonialistische Agenda und als Aufruf zur freiwilligen Unterwerfung. Der Druck aus Washington habe inzwischen einen Punkt erreicht, an dem eine überzeugende Mehrheit in Brüssel den Ungarn die EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Hälfte 2024 entziehen wolle, schreibt Zöld in einem Kommentar in der Magyar Nemzet. De facto gebe es dafür aber keine rechtliche Grundlage. Seitens einiger liberale EU-Parlamentarier werde übelste Stimmungsmache gegen sein Land betrieben. Doch zwei Drittel der Ungarn unterstützen den eigenständigen Orban-Kurs.
Russland, LGTBQ, Migration
Der Kampf gegen Moskau, der Schutz der Rechte von Schwulen, Lesben, Transgender und Queeren (LGBTQ) und die Förderung der Einwanderung habe mittlerweile in Brüssel oberste Priorität, schreibt Zöld. Der EU und dem „liberalen“ Westen sei es egal, wie die Menschen in Ungarn leben, worüber sie sich Sorgen machen, welche realen Kriegserfahrungen es bereits gebe und wie das Schicksal der Kinder und Familien aussehe. Die Entscheidung von Brüssel sei daher an ihren eigenen Werten zu messen. Die Linke und die Rechte dort seien nun vereint, im Dienst der liberalen Weltdiktatur.
Ungarn steht im Weg
Gleichzeitig sei das Ganze auch moralisch aufschlussreich, schreibt Zöld. Es beweise einmal mehr, dass Ungarn sich nur auf sich selbst und die Ungarn aufeinander verlassen können. Millionen Ungarn im In- und Ausland glauben, dass eine Brüssel-Unterwerfung Ungarns eine nationale Katastrophe wäre. Ungarn müsse sich auf seine eigenen Angelegenheiten konzentrieren und ignorieren, wie Brüssel und Washington die Ungarn verunglimpfen. Denn diese haben nur aus Profitgründen Menschen von der Weltkarte getilgt, und es sei an der Zeit zu begreifen, dass Ungarns Schicksal für sie völlig irrelevant ist.
Mit Dreck bewerfen
Fünf der Liberalen Fraktion zugehörigen Parteien im EU-Parlament haben eine Resolution entworfen, in der sie die Fähigkeit Ungarns zur Führung des EU-Vorsitzes hinterfragen bzw. sogar ablehnen.. Ungarn verstoße nämlich gegen die wichtigsten Werte der EU und sei kein loyaler Kooperationspartner, wird der Vorstoß begründet. Das EU-Parlament fordert nun vom Europäischen Rat (Gremium der Staats- und Regierungschefs) eine Lösung. Andernfalls werde das Parlament „Maßnahmen ergreifen“. Der EU-Vorsitz wechselt turnusmäßig unter den EU-Staaten. Ungarn übernimmt den Vorsitz Anfang Juli 2024 von Belgien und gibt ihn Ende Dezember 2024 an Polen weiter. Diese drei Länder bilden die „Troika“, die ihre Aktivitäten üblicherweise eng miteinander abstimmen.
Angst vor EU-Parlamentswahl
Die Hetzkampagne der Liberalen EU-Parlamentarier ist einmalig in der EU-Geschichte. Dahinter stehen beinharte Machtinteressen: Ungarns EU-Vorsitz startet zu einem sensiblen Zeitpunkt: Im Juni davor wählen die Bürger der EU ihre Abgeordneten in das EU-Parlament. Das sind dann jene Personen, die in vielen Dingen über die Zukunft ihrer Wähler entscheiden. Damit verbunden ist die Besetzung von Schlüsselpositionen in den EU-Institutionen. Ungarn wird dabei, wie jedes andere EU-Vorsitzland, auch seine Interessen vertreten. Die liberalen Werte-Diktatoren im EU-Parlament tüfteln nun an Strategien, wie sie Ungarns EU-Vorsitz ins Abseits manövrieren könnten. In ihrem Resolutions-Papier heißt es u.a., die Zusammenarbeit mit Orban sollte so reduziert wie möglich erfolgen. Rechtlich gibt es keine Möglichkeit, Ungarn den Vorsitz wegzunehmen. Das wissen auch die Autoren der Beschmutzungs-Resolution.
Justizministerin: Völliger Nonsens
Ungarns Justizministerin Judit Varga bezeichnete den Vorstoß des EU-Parlaments als „Nonsens“, es ignoriere die Demokratie. Das Parlament spiele in dieser Frage keine Rolle. Es gebe seit vielen Jahren einen einstimmigen Beschluss des Europäischen Rates über die Reihenfolge der Präsidentschaften. Und es gebe kein Rechtsmittel, das zu ändern. Ungarn stehe in täglichem Kontakt mit dem Generalsekretariat des Rates und bereite sich auf die Aufgabe vor, sagte Varga. Die EU-Ratspräsidentschaft sei eine hervorragende Gelegenheit, nicht nur Ungarn und seine Position in den EU-Mitgliedstaaten noch bekannter zu machen, sondern auch die Zukunft Europas zu gestalten. Der ungarische EU-Vorsitz werde drei Hauptprioritäten haben: Demografie, Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunft der Kohäsionspolitik.
Zum Autor: Kornelia Kirchweger war Journalistin bei „Austria Presse Agentur“, Bundespressedienst, „BBC“, „Asahi Shimbun“. Fokus: EU, Asien, USA, Afrika. Seit 2016 beim „Wochenblick“. Rockte die sozialen Medien mit ihrem offenen Brief an Greta Thunberg und machte gegen den UNO-Migrationspakt mobil.
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„Bevölkerungsbombe“ 2.0: Die Tagesschau geht zurück zu den Wurzeln des Ökologismus

von AR Göhring
Die Tagesschau rekurriert gerade auf die alte Erzählung von der „Bevölkerungsbombe“ aus dem Jahr 1968 – der Schmetterlings-Experte Paul Ehrlich begann damit die ökologistische Bewegung.
Das Narrativ wurde allerdings im Sinne der „Klimakrise“ aktualisiert:
Ein internationales Klima-Forscherteam hält ein sicheres und gerechtes Leben für alle Menschen auf der Erde für kaum mehr möglich. Fast alle Grenzen seien bereits überschritten.
Paul Ehrlich behauptete in seinem Buch, und dann rund zehn Jahre lang in Interviews und Artikeln, daß das Ende nah sei: In den 1980ern zum Beispiel befürchtete er Milliarden Hungertote – allein in den reichen USA über 50 Millionen. Seine Grundargumentation lautete dabei, daß die Erdkruste mit der Biosphäre darüber schnell durch Emissionen vergiftet sein würde, und daß die Böden nicht in der Lage seien immer mehr Menschen zu ernähren. Die Fantasie-Prognosen des aufmerksamkeitssüchtigen Apokalyptikers wurden in den 80ern derart peinlich, daß Sensations-Presse ihn ausschlich – heute ist der Name Paul Ralph Ehrlich weitgehend unbekannt, einschließlich seiner Theorien.
Halt, nicht ganz: Das Märchen „es gibt zu viele Menschen“ oder „der Mensch mit der Industrie ist eine ökologische Seuche“ hat sich tief in das Bewußtsein der westlichen Bürger eingebrannt. Ob AfD-Wähler oder Grünen-Politiker – kaum jemand Befragtes würde sich heute gegen diese misanthropische Überzeugung aussprechen.
Kein Wunder, daß die Sensationspresse und das Revolver-Fernsehen die olle Kamelle immer wieder einmal auspackt, natürlich, ohne den peinlichen Erfinder zu nennen.
So hört sich die Ehrlich-Theorie im neuen klimatischen Gewand an: Nach Johan Rockström PIK, dürften in acht fundamentalen Bereichen die Grenzen der Belastbarkeit des Planeten nicht überschritten werden.
Dabei geht es um die Erderwärmung, den Zustand und die Funktionalität der Ökosysteme, die Verfügbarkeit von Oberflächen- und Grundwasser, sowie die Belastung von Luft und Umwelt mit Schadstoffen, Stickstoff und Phosphor.
Oder:
- Gerechtigkeit zwischen den Tierarten und Stabilität des Erdsystems
- Gerechtigkeit zwischen den Generationen
- Intragenerationelle Gerechtigkeit zwischen Ländern, Gemeinschaften und Individuen
Was ein Geschwurbel! Wer es sich auf Englisch in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Nature antun möchte, hier.
Das Problem dabei, so Rockström und sein Team: Sieben der acht Grenzen seien bereits überschritten. Der Verlust der Biodiversität oder auch die Erderwärmung ließen sich aber nicht mehr rückgängig machen, was übersetzt bedeutet: Ein sicheres und gerechtes Leben sei, so die Forscher für viele Menschen auf der Erde heute und in Zukunft nicht mehr möglich.
Das Ende ist also schon da? Ungewöhnlich – Rockström riskiert, das Schicksal des peinlichen Ehrlich zu teilen.
Einige anderen Alarmisten ahnen wohl, daß Rockström et alii, ähnlich wie Habeck & Graichen, den Bogen überspannen und damit zahlreiche Fragen in der breiten Steuerzahler-Bevölkerung provozieren. Daher meint Henrique Pereira
.., Leiter der Forschungsgruppe Biodiversität und Naturschutz am Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung in Halle-Jena-Leipzig: „Mein Hauptkritikpunkt an dem Konzept ist, daß diese Grenzen nicht wirklich von der Wissenschaft definiert werden, sondern stattdessen von der Wissenschaft beeinflußt sind. Das heißt, alle Grenzen beruhen auf der Einschätzung von Expertinnen und Experten, was ein zulässiges Risiko und zulässige Folgen sind, aber eine andere Gruppe von Expertinnen und Experten könnte zu anderen Zahlenwerten für die Grenzen kommen.“
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Planetare Grenzen
Sommer hat gerade erst begonnen: Schon jetzt häufen sich Sex-Attacken durch Migranten in Freibädern
Die Freibad-Saison hat gerade erst begonnen und schon werden Mädchen und Frauen reihenweise sexuell belästigt. In einem Stuttgarter Freibad gab es am Pfingstwochenende gleich mehrere derartige Übergriffe. Nun soll das Sicherheitspersonal aufgestockt werden – an den Wochenenden sollen anstatt zwei nun sechs Security-Mitarbeiter patrouillieren. Im Raum Kaiserslautern wurde eine junge Mutter aufgrund eines Vorfalls im Freibad von Jugendlichen attackiert. Sind Mädchen und Frauen im besten Deutschland aller Zeiten nur noch Freiwild?
Am Pfingstwochenende war das Inselbad Untertürkheim gut besucht. Am Pfingstsonntag verzeichnete das Freibad 1700 Badegäste und am Pfingstmontag waren es sogar 2150. Doch für mehrere Mädchen und junge Frauen wurde der Badespaß nachdrücklich getrübt, denn sie wurden begrabscht: Insgesamt gab es sieben Opfer von sexueller Belästigung im Alter zwischen 12 und 18 Jahren.
So wurden am Sonntag zwei 18-jährige Frauen im Familienbecken des Bades am Gesäß betatscht. Die Polizei nahm einen 13-Jährigen fest und übergab ihn später seiner Mutter. Der zweite Täter ist bisher unbekannt. Kurze Zeit später näherten sich zwei Männer im Alter von 22 und 23 Jahren einer 12-Jährigen, einer der beiden soll sie im Intimbereich berührt haben. Beide konnten festgenommen werden, der 23-jährige Syrer kam auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft. Am Montag wurden ebenfalls im Familienbecken vier Mädchen zwischen 12 und 15 Jahren von vier Männern im Alter von 20 bis 30 Jahren unsittlich berührt. Die Polizei konnte bislang nur einen der Männer ausfindig machen.
Für die Sicherheit der Besucher sorgen an Wochentagen zusätzlich zu den acht Bademeistern seit Saisonbeginn auch zwei externe Security-Mitarbeiter, an den Wochenenden wird das Sicherheitsaufgebot nun verstärkt – künftig kommen sechs Securitys zum Einsatz. Die Stadt will laut einer Mitteilung mit voller Entschiedenheit gegen diese Übergriffe vorgehen. “Unsere Freibäder sollen sichere Orte sein, an denen sich alle Besucherinnen und Besucher wohlfühlen können“, erklärte Oberbürgermeister Frank Nopper (62, CDU).
Angriff auf Frau, die Jugendliche zurechtwies
Zu einen unglaublichen Vorfall kam es am Pfingstsonntag auch in Rheinland-Pfalz. Im Freibad Enkenbach-Alsenborn im Kreis Kaiserslautern wurden zunächst Badegäste von einer Gruppe Jugendlicher belästigt. Eine junge Mutter wies die Jugendlichen daraufhin zurecht. Nach dem Schwimmbad-Besuch wurde die Frau von der Gruppe verfolgt, ein Jugendlicher schlug ihr sogar ins Gesicht. Die Ermittler erklärten: “Als die Frau in Begleitung ihrer kleinen Kinder das Schwimmbad verließ, folgten ihr die Jugendlichen. Ein bislang unbekannter Täter aus der Gruppe schlug ihr mit der Faust ins Gesicht. Ihr Ehemann, der die Hilferufe seiner Frau hörte und hinzueilte, konnte die Jugendlichen zurückdrängen.“
Es ist davon auszugehen, dass es sich hier nur um die Spitze des Eisbergs handelt, also um die Vorfälle, die es in die Medien geschafft haben. In den letzten Jahren mehren sich derartige Vorfälle auffällig, im vergangenen Jahr kam es gar zu Massenschlägereien in Freibädern. Eigentlich waren Freibäder Orte der Entspannung, besonders für Familien. Heutzutage stehen sie zunehmend für sexuelle Belästigung und Randale. Insbesondere Migranten können oft mit den westlichen Gepflogenheiten nichts anfangen und wollen sich auch nicht anpassen. Sie halten sich nicht an die Grundregeln unserer Gesellschaft und respektieren diese auch nicht. Für sie scheint die Freibad-Saison eher eine Freiwild-Saison darzustellen. Ob es sich dabei wirklich nur um Einzelfälle handelt, kann jeder für sich entscheiden.
WAHNSINN: Die DeutschlandKURIER App ist da!
Schon vor dem Release der neuen DK-App haben wir uns ein kleines Feedback eingeholt. Wie gewohnt schonungslos kommentieren einige unserer Kolumnisten die neue App. Was sie sagen? Sehen Sie selbst!
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Bundesregierung erklärt gekaufte Journalisten zum Staatsgeheimnis
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Bundesregierung erklärt gekaufte Journalisten zum Staatsgeheimnis
Die Bundesregierung erkaufte sich das Wohlwollen von hunderten deutschen Journalisten mit mehreren Millionen Euro. Weit über die Hälfte der Profiteure arbeitet bei den öffentlich-rechtlichen Medien, andere unter anderem bei Spiegel und Pro Sieben. Brisante und Dokumente und Listen zum staatlich-medialen Klüngel wurden kurzerhand zum Staatsgeheimnis erklärt.
von Günther Strauß
Die Bundesregierung hat neue Listen mit den Namen von Journalisten herausgegeben, die sich in den vergangenen Jahren von der Regierung haben bezahlen lassen. Anfang März erschien die erste Liste der Bundesregierung, damals – allerdings anonymisert. Das Portal Pleiteticker deckte daraufhin die Namen viele der anonymisierten Journalisten auf, darunter prominente Moderatoren von ARD und ZDF wie Linda Zervakis und Judith Rakers.
Die neuen Listen hat die Bundesregierung nach wiederholter Verzögerung auf Anfrage der AfD-Fraktion veröffentlicht. Die Listen sind jedoch unvollständig. Der Grund: Die Bundesregierung macht sie allen Ernstes zum Staatsgeheimnis
Skandal wird Staatsgeheimnis
Auf die Anfrage der AfD-Fraktion antwortete die Bundesregierung mit insgesamt neun Anlagen – jeweils Listen mit Namen von Journalisten und den angenommenen Zahlungen. Allerdings wurden nur vier dieser Listen öffentlich gemacht, sie liegen der Redaktion vor. Fünf weitere Listen, also der Großteil, sind vertraulich, vier davon liegen gar in der Geheimschutzstelle des Deutschen Bundestages.
über die Pleiteticker bereits berichtete.
In dieser Geheimschutzstelle lagern Dokumente, die als „GEHEIM“ oder „STRENG GEHEIM“ eingestuft werden. Eigentlich Kategorien, die für Geheimdienst-Angelegenheiten bestimmt sind – Informationen etwa, die „die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland oder eines ihrer Länder gefährden“ fallen darunter.
Selbst Abgeordnete erhalten nicht einfach Zutritt zu diesen Akten, sondern müssen entweder in dafür speziellen Ausschüssen sitzen oder eine Genehmigung der Bundestagspräsidentin erhalten. Notizen, Fotos und selbst Aktentaschen sind verboten, jeder Zugriff auf ein vertrauliches Papier wird genau vermerkt. Die Kopien sind nummeriert und mit rotem Stempel gekennzeichnet. Die Weitergabe solcher Dokumente stellt eine Straftat dar, selbst Telefongespräche über den Inhalt der Dokumente sind gesetzlich reguliert.
Die Regierung macht Honorarzahlungen an Journalisten für teils öffentliche Veranstaltungen damit zu einem Staatsgeheimnis. Sie stellt Honorare an ÖRR-Journalisten auf eine Stufe mit Identitäten von Nachrichtendienst-Agenten, V-Männern und staatsgefährdenden Militärgeheimnissen. Offenbar ist man bereit alles zu tun, um die dubiosen Zahlungen von der Regierung an ihr gewogene ÖRR-Journalisten vor der Öffentlichkeit zu verbergen.
Dabei ist es wohl im Gegenteil das Recht der Öffentlichkeit zu erfahren, welche öffentlich-rechtliche Journalisten von der Regierung Geld annehmen – schließlich ist die Öffentlichkeit dazu verpflichtet hier gleich doppelt zu bezahlen.
Die absurde Begründung: Lediglich Journalisten, die einer Veröffentlichung zustimmen, werden in der Liste aufgeführt. Damit fehlen in der Aufstellung zahlreiche Journalisten komplett und bei vielen weiteren die Summen ihrer Honorare. Die AfD will nun gegen die Geheimhaltung klagen.
21.000 Euro für Linda Zervakis
Einige Informationen aus der unvollständigen neuen Liste der Bundesregierung sind aber dennoch brisant. Denn bisher konnte das Honorar von Ex-ARD-Moderatorin Linda Zervakis nur geschätzt werden. Für die ehemalige „Tagesschau“-Moderation wurden damals anhand des Durchschnitts ein Honorar von etwa 12.000 Euro errechnet – es ist jedoch weitaus höher. Laut den neuen Listen erhielt Zervakis für Moderationstätigkeiten beim Bundeskanzleramt insgesamt 21.125,53 Euro – beinahe das Doppelte der anfänglichen Schätzung.
Etwa 9.000 erhielt Linda Zervakis für drei Aufträge vom Bundeskanzleramt.
Damit führt Zervakis die nun veröffentlichte Listen allerdings nicht an. Der Tagesspiegel-Kolumnist Jan-Martin Wiarda erhielt für fünf Auftritte insgesamt 23.550,01 Euro vom Bundeswirtschaftsministerium. Dicht gefolgt mit 18.000 Euro kommt Sumi Somaskanda von der öffentlich-rechtlichen Deutschen Welle. Somaskanda moderierte 2022 eine viertägige Konferenz in Berlin für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Außerdem wurde bekannt, dass die Ehefrau von Cem Özdemir ebenfalls Geld für Moderationen erhalten hat. Mehr lesen Sie hier.
über die Pleiteticker bereits berichtete.
Der durchschnittliche monatliche Nettolohn liegt in Deutschland bei 2.245 Euro. Von diesem Lohn müssen alle Deutschen außerdem den öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit 18,36 Euro im Monat finanzieren. Zu vielen weiteren Journalisten schweigt die Bundesregierung weiterhin, darunter auch viele Journalisten von ARD und ZDF.
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Das Leid ist unvorstellbar groß
Die Dinge haben sich zum Schlechteren gewendet. In den vergangenen Monaten ist die Wirtschaftstätigkeit im ganzen Land zurückgegangen, und dieser Rückgang scheint sich zu beschleunigen. Wir haben gerade erfahren, dass das Bruttoinlandseinkommen nun schon zwei Quartale in Folge gesunken ist, und der Index der führenden Wirtschaftsindikatoren des Conference Board ist nun bereits 13 Monate in Folge gesunken. Wenn sich die wirtschaftlichen Bedingungen verschlechtern, sind es leider die Menschen am unteren Ende der wirtschaftlichen Pyramide, die am stärksten betroffen sind.
Dank der rasant steigenden Lebenshaltungskosten steigt die Zahl der „Arbeitsobdachlosen“, die täglich in ihren Fahrzeugen leben, obwohl sie eine Beschäftigung haben, dramatisch an.
Vor allem die Wohnmobil-„Gemeinschaften“, die von Küste zu Küste aus dem Boden schießen, erregen allmählich große Aufmerksamkeit…
Der Besitzer eines Partybusunternehmens, Gefängniswärter auf Rikers Island und ein Amazon-Mitarbeiter sind nur einige der eklektischen Menschen, die eine Gemeinschaft von „arbeitenden Obdachlosen“ gebildet haben, die in einem Wohnmobil im Stadtteil Astoria in Queens, New York, leben.
Ähnliche Gemeinschaften haben sich überall in den USA von Neuengland bis Kalifornien gebildet, wo die Menschen angesichts der nationalen Lebenskostenkrise einen nomadischen Lebensstil gewählt haben.
Die meisten dieser Menschen stehen morgens auf und gehen zur Arbeit.
Die „Daily Mail“ sprach sogar mit einem Mann, der „für ein Krankenhaus in New York City arbeitet“.
Der Anwohner Paul Reevers bezeichnete sich selbst als „arbeitslosen Obdachlosen“. Er sagte, er habe einen Job, aber die Miete sei zu hoch geworden und er könne sich keine Wohnung mehr leisten.
Reevers, der in einem Krankenhaus in New York City arbeitet, sagte, er habe einen Kredit aufgenommen und sein Wohnmobil gekauft.
Wenn man in einem Krankenhaus arbeitet, sollte man sich eine Wohnung leisten können.
Aber so ist unser Land nun einmal.
Wir sind dabei, die Mittelschicht völlig zu zerstören, und infolgedessen haben wir jetzt eine massive Obdachlosenkrise.
Die Finanzwebsite Insider Monkey hat eine Liste der 30 Städte mit der höchsten Obdachlosenrate weltweit veröffentlicht. Bemerkenswert ist, dass eine Handvoll der US-Städte auf der Liste von einer progressiven Führung regiert wird, was die Leser nicht überraschen dürfte. Während es offensichtlich ist, dass einige unglückliche Menschen von Obdachlosigkeit bedroht sind – ein Trend, der durch den jüngsten Inflationsdruck und die Drogensuchtkrise noch verschärft wurde -, haben einige liberale Politiker es anderen ermöglicht, ihren nomadischen Lebensstil mit Steuergeldern aufrechtzuerhalten.
Insider Monkey fand heraus, dass New York City mit etwa 69.000 Obdachlosen auf Platz 5 der Liste steht. Es folgt Chicago auf Platz 7 mit 65.611. Washington, DC, ist die Nummer 8 mit 57.416, Los Angeles die Nummer 13 mit 41.980 und San Fransisco die Nummer 14 mit 38.000.
Egal, was Sie oder ich im Moment erleben, zumindest schlafen wir nicht auf der Straße.
Wir sollten uns also glücklich schätzen.
Auch der Hunger nimmt in ganz Amerika rapide zu. Gegenwärtig bitten so viele Menschen wie noch nie um Hilfe bei einer Lebensmittelbank in der Gegend von Seattle.
Seit März wurden in der Lebensmittelbank dreimal hintereinander neue Rekorde für die höchste Anzahl von Menschen gebrochen, die an einem einzigen Tag bedient wurden. Dies ist seit 2019 der Fall, als die Organisation begann, drei Besuche pro Monat zu ermöglichen. Christian bemerkt, dass immer mehr Menschen wie Jones auftauchen, die seit Jahren nicht mehr die Dienste der Lebensmittelbank in Anspruch genommen haben.
„Das ist hart für sie. Sie dachten, sie hätten die Armutsgrenze überwunden und ein wenig Stabilität erlangt, aber jetzt haben wir das Jahr 2023 und ich stehe wieder in der Lebensmittelschlange und bitte Fremde um Hilfe“, sagte Christian.
Und in Boston erstreckte sich die Schlange für das Essen an einem Wochenendmorgen „über die Länge von zwei Fußballfeldern“.
Die Schlange vor der Bostoner Lebensmittelausgabe des Amerikanischen Roten Kreuzes erstreckte sich an einem Samstagmorgen über die Länge von zwei Fußballfeldern.
Die Zahl der Menschen, die an manchen Tagen in das aus rotem Backstein errichtete Lagerhaus im Industriegebiet strömen, übersteigt inzwischen die schlimmsten Zeiten der pandemischen Wirtschaftskrise. Im April verzeichnete die Einrichtung den zweithöchsten monatlichen Andrang seit ihrer Eröffnung im Jahr 1982, so David Andre, der Leiter.
Wir erleben im Moment so viel Leid im ganzen Land.
Und es gibt noch viel mehr Menschen, die am Rande einer Katastrophe leben.
Einer kürzlich durchgeführten Umfrage zufolge hatten etwa 38,5 Prozent der Erwachsenen in den USA zwischen dem 26. April und dem 8. Mai Schwierigkeiten, ihre Ausgaben zu bestreiten.
Ein großer Teil der amerikanischen Verbraucher befindet sich in finanzieller Not, da sie mit erhöhten Lebenshaltungskosten, einer rekordverdächtigen Kreditkartennutzung und einem seit zwei Jahren negativen Reallohnwachstum zu kämpfen haben. Dieser perfekte Sturm könnte finanziell schwache Haushalte im nächsten Abschwung dezimieren.
Wie Bloomberg unter Berufung auf neue Daten der Household Pulse Survey berichtet, hatten zwischen dem 26. April und dem 8. Mai 89,1 Millionen amerikanische Erwachsene (oder etwa 38,5 %) Schwierigkeiten, ihre Ausgaben zu decken. Dies ist ein Anstieg gegenüber 34,4 % im Jahr 2022 und 26,7 % im gleichen Zeitraum des Jahres 2021.
Natürlich ist dies erst der Anfang.
Wie ich meine Leser immer wieder warne, werden die Dinge letztendlich noch viel schlimmer werden.
In dieser Woche wird sich zeigen, ob das Abkommen über die Schuldenobergrenze den Kongress passieren kann oder nicht.
Kevin McCarthy ist zuversichtlich, dass er die Stimmen hat, die er benötigt, um das Abkommen durch das Repräsentantenhaus zu bringen, aber einige konservative Republikaner versprechen, alles zu tun, um es zu verhindern.
Der texanische Abgeordnete Chip Roy bezeichnete das Abkommen als „Scheißsandwich“ und sagte, er habe mit einer Reihe seiner Kollegen gesprochen, die nicht über das Abkommen abstimmen wollten.
Der Abgeordnete Ralph Norman, Mitglied des konservativen House Freedom Caucus aus South Carolina, bezeichnete das Abkommen als „Wahnsinn“ und sagte, er werde „nicht für den Bankrott unseres Landes stimmen“.
Wenn die Einigung über die Schuldenobergrenze nicht zustande kommt, werde ich ziemlich beeindruckt sein.
Aber es würde auch unsere Wirtschaft kurzfristig in ein gewaltiges Chaos stürzen.
Es wird sehr interessant sein, zu beobachten, was passiert.
Auf jeden Fall wird das, was in Washington geschieht, unseren langfristigen Kurs nicht grundlegend ändern, und das bedeutet, dass in den kommenden Tagen noch viel mehr Leid auf uns zukommen wird.
UBS gibt eine Prognose zu der Zukunft der Künstlichen Intelligenz ab
Generative KI (d. h. KI, die Texte, Videos usw. erstellen kann) hat das Potenzial, Innovationen in einer Vielzahl von Branchen voranzutreiben.
In den nächsten Jahren wird generative KI enorme Auswirkungen auf die „Pharma-, Fertigungs-, Medien-, Architektur-, Innenarchitektur-, Maschinenbau-, Automobil-, Luft- und Raumfahrt-, Verteidigungs-, Medizin-, Elektronik- und Energiebranche“ haben, so UBS-Analyst Michael Briest, der sich auf einen Bericht von Gartner beruft.
Briest sagte, dass der Gartner-Bericht feststellte: „Generative KI wird sich auf Marketing, Design, Unternehmenskommunikation, Schulung und Softwareentwicklung auswirken, indem sie diese unterstützenden Prozesse, die sich über viele Organisationen erstrecken, erweitert“.
Er sagte auch, dass Gartner fünf kühne Vorhersagen darüber gemacht hat, wie KI die Innovation in Unternehmen von heute bis 2027 beschleunigen wird. Zu diesen Vorhersagen gehören die folgenden:
- Bis 2025 werden mehr als 30 % der neuen Medikamente und Materialien systematisch mit generativen KI-Techniken entdeckt werden;
- Bis 2025 wird die Verwendung synthetischer Daten das Volumen der für das maschinelle Lernen benötigten realen Daten um 70 % reduzieren;
- Bis 2025 werden 30 % der ausgehenden Marketingnachrichten großer Unternehmen synthetisch generiert werden, gegenüber weniger als 2 % im Jahr 2022. Wir stellen fest, dass Salesforce vor kurzem die Freigabe seines Einstein PT angekündigt hat, um personalisierte E-Mails an Kunden im Auftrag von Vertriebsmitarbeitern, spezifische Antworten auf Anfragen im Auftrag von Kundendienstmitarbeitern und gezielte Inhalte für Vermarkter zu erstellen;
- Bis 2027 werden fast 15 % der neuen Anwendungen automatisch von KI generiert werden, ohne dass ein Mensch daran beteiligt ist – heute sind es 0 %.
- Bis 2026 werden mehr als 100 Millionen Menschen Robo-Kollegen (synthetische virtuelle Mitarbeiter) engagieren, um zur Unternehmensarbeit beizutragen.
Briest sagte nach Ansicht von UBS: „Die Breite der Auswirkungen, die Gartner erwartet, verleiht der generativen KI fast den Status einer General Purpose Technology (GPT), ähnlich wie beim Druck, der Elektrizität oder der Eisenbahn. Wie bei diesen früheren Innovationen wird die generative KI wahrscheinlich einen erheblichen Einfluss auf den Arbeitsmarkt haben.“
Bei all diesen Innovationen, die in diesem Jahrzehnt erwartet werden, werden weniger Arbeitskräfte benötigt. Goldman teilte seinen Kunden im vergangenen Monat mit, dass in den USA und in Europa Hunderte Millionen von Arbeitsplätzen durch KI verdrängt werden dürften. Ein anderes Beratungsunternehmen schrieb in einer separaten Notiz: „Wir glauben, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die KI die gesamte Menschheit bis zur Mitte des Jahrhunderts ausgelöscht wird, mehr als 50/50 beträgt.“
Könnte das der Grund sein?: KI-gesteuerte Drohne wird abtrünnig und „tötet“ den menschlichen Bediener in einem simulierten Test der US-Luftwaffe. Hier zu finden.
Briest hat einen Blick in eine von der KI angetriebene Zukunft geworfen. Diese beschleunigte Innovation könnte jedoch zu einem erheblichen Verlust von Arbeitsplätzen und einer zunehmenden Dominanz von Maschinen führen.
Weitere Einzelheiten in der vollständigen UBS-Notiz sind für Pro-Abonnenten an der üblichen Stelle verfügbar.
Die Ukraine wird zum Kamikaze
Die vergeblichen Versuche der Ukraine, eine Offensive zu starten, die angeblich Russland aus den „eroberten“ Gebieten im Donbass verdrängen soll, erinnern mich an die japanischen Kamikaze-Bomber, die den unvermeidlichen Sieg der USA im Pazifik verhindern wollten. Es sind unnötige Tote, die im Namen der nationalen Ehre geopfert werden, aber wenn es vorbei ist, ist es völlig sinnlos.
Bevor ich auf die Vergeblichkeit der ukrainischen Bemühungen eingehe, muss ich Ihnen einen Verrückten in Großbritannien vorstellen, der sich als ehemaliger Offizier ausgibt. Dieser Mann ist durchgeknallt. Gott sei Dank ist Oberstleutnant Stuart Crawford ein „ehemaliger“ Offizier der britischen Armee. Sein Meinungsartikel trägt den Titel: „Wie der Blitzkrieg in der Ukraine Putins Streitkräfte in Stücke reißen wird“ (How Ukraine blitzkrieg will tear Putin’s forces to ribbons). Diese Manifestation des Wahnsinns würde normalerweise erfordern, dass die Person, die einen solchen Unsinn vertritt, in eine Zwangsjacke eingewickelt, in eine Gummizelle gesteckt und mit Wackelpudding gefüttert wird. Vorzugsweise lindgrün.
Crawford schreibt:
Langstreckenangriffe auf rückwärtige Gebiete der russischen Streitkräfte, zum Teil mit dem vom Vereinigten Königreich gelieferten luftgestützten Marschflugkörper Storm Shadow, könnten darauf hindeuten, dass eine „Umgestaltung des Schlachtfelds“ im Gange ist.
Diese Angriffe zielen auf russische Waffen- und Treibstofflager sowie Kommunikationslinien ab und sollen wahrscheinlich sowohl die feindlichen Kräfte an der Frontlinie isolieren als auch verhindern, dass Verstärkung und Nachschub nach vorn gebracht werden.
Die jüngsten Drohnenangriffe auf russische Marineschiffe im Schwarzen Meer zielen möglicherweise darauf ab, die gegnerische Marine in ihre geschützten Häfen zu zwingen und sie daran zu hindern, ihre Raketen auf ukrainische Ziele abzufeuern. Mit anderen Worten: Sie wollen die russische Marine so weit wie möglich aus der Sache heraushalten und ruhig halten. . . .
Das bringt mich zu der Option des Joker. Ich nehme an, dass die Leser den jüngsten Überfall auf russisches Gebiet in der Nähe von Belgorod zur Kenntnis genommen haben, wo pro-ukrainische, unzufriedene russische Staatsbürger einen Überfall unternahmen, der vorübergehend einige russische Siedlungen einnahm und den Kreml in Verlegenheit brachte, bis sie sich zurückzogen.
Dies geschah außerhalb der 900 km langen befestigten Frontlinie zwischen der Ukraine und den besetzten Gebieten und an einem Teil der russisch-ukrainischen Grenze, an dem es bisher kaum militärische Aktivitäten gegeben hat. Es zeigte jedoch, wie wenig bewacht dieser Teil der russischen Grenze ist und wie schlecht die Russen auf seine Verteidigung vorbereitet sind.
Was wäre, wenn die Ukrainer diese Schwäche ausnutzen und einen weiten linken Haken schlagen würden, der in der Region Belgorod auf russisches Gebiet stößt und dann nach Süden abbiegt? Damit würden sie die russische „Maginot-Linie“ entlang der umstrittenen Demarkationszone flankieren und sie in der Flanke erwischen – so wie es die Deutschen 1940 im Zweiten Weltkrieg mit den Alliierten in den Ardennen taten.
Ich vermute, dass Oberstleutnant a.D. Crawford ein paar Zauberpilze nascht, anstatt Tee zu trinken und Gebäck zu mampfen. Die Ukraine verfügt nicht über die logistische Unterstützung, um eine solche Operation durchzuhalten, ganz zu schweigen von dem Mangel an Truppen und Panzern. Das ist nicht meine Meinung. Das ist eine objektive Tatsache.
Hier ist nur ein Bericht von der Front im Donbass, der den „Erfolg“ dieser Art von ukrainischem linken Haken detailliert beschreibt:
Am Morgen des 4. Juni startete der Feind eine großangelegte Offensive in fünf Sektoren der Front in Richtung Süd-Donezk, indem er die 23. und 31. mechanisierte Brigade aus der strategischen Reserve der Streitkräfte der Ukraine mit Unterstützung anderer militärischer Einheiten und Untereinheiten in den Kampf führte.
- Insgesamt waren sechs mechanisierte Bataillone und zwei Panzerbataillone des Feindes beteiligt.
- Das Ziel des Feindes war es, unsere Verteidigung in dem seiner Meinung nach verwundbarsten Abschnitt der Front zu durchbrechen.
- Der Feind hat seine Aufgabe nicht erfüllt, er hatte keinen Erfolg.
- Als Ergebnis der geschickten und kompetenten Aktionen der Gruppe der östlichen Streitkräfte beliefen sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte auf mehr als 250 Personen, 16 Panzer, drei Schützenpanzer und 21 gepanzerte Kampffahrzeuge.
Neben dem Verlust von 250 Soldaten fehlen der Ukraine nun auch 16 Panzer und 21 gepanzerte Kampffahrzeuge. Die Ukraine verfügt nicht über eine intakte Rüstungsindustrie, die neue Panzer und gepanzerte Fahrzeuge herstellt. Zelensky läuft in Europa herum wie ein Obdachloser, der um Kleingeld bettelt. Doch anstatt Schekel in seiner rostigen Tasse zu bekommen, bittet er um Panzer und Fahrzeuge, die nicht mehr in großem Umfang verfügbar sind. Dass die Ukraine ein paar Kilometer innerhalb des russischen Territoriums erobert hat, ist nur ein vorübergehender Erfolg, der sich nicht zu einer dauerhaften Offensive ausbauen lässt. Die Ukraine folgt keinem von Clausewitz’schen Plan, sie macht es wie George Armstrong Custer am Little Bighorn.
Keine Armee in der Geschichte des Krieges kann derartige Verluste hinnehmen und trotzdem siegen. Die Ukraine folgt nicht der Militärdoktrin. Sie wird vom Westen gezwungen, verzweifelte Selbstmordmissionen zu starten, die das strategische Bild vor Ort nicht verändern werden. Stattdessen geht es nur darum, noch mehr Fleisch zu mahlen, was die Russen gerne tun. Schade, dass Oberstleutnant Crawford nicht den Mut hat, mit den Ukrainern voranzugehen und seinen eigenen Kopf aufs Spiel zu setzen. Dies ist ein unnötiges Gemetzel.

