Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

Jetzt kostenlosen Gesprächstermin buchen

Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Kissingers „Königsweg“ soll es Peking und Washington einmal mehr richten

Ein „kaiserliches“ Bankett für den Patriarchen in Peking

Von JURY TAVROVSKY | Der Aufenthalt Henry Kissingers im Reich der Mitte lieferte zuletzt die eindrucksvollsten Momente in den amerikanisch-chinesischen Beziehungen im 21. Jahrhundert. Die wichtigsten Persönlichkeiten der Pekinger Führung, darunter Xi Jinping, trafen mit Kissinger zusammen. Über den Inhalt der Gespräche lassen sich nur Vermutungen anstellen, obwohl in naher Zukunft von beiden Seiten gewisse Details gegebenenfalls durchsickern könnten.

Umso weniger waren die ganz bewusst angelegten besonderen Zeremonien, die den Besuch des hundertjährigen Diplomaten umrahmten, unübersehbar: Im Staatsgästehaus Diaoyutai wurde ein noch nie dagewesenes Bankett im kaiserlichen Stil gegeben, dass amerikanischen, sowjetischen oder russischen Staatsoberhäuptern in dieser Form noch nie zuteil geworden ist. Bronze aus dem Haushalt des Qianlong, dem berühmten vierten Kaiser (1711 – 1799) der Qing-Dynastie, besonders symbolhafte Dekorationen wie ein riesiger Pfirsich für Langlebigkeit, Tischkompositionen in Form von Kiefern, Kranichen und stilisierten Hieroglyphen ähnlicher Bedeutung, ganz zu schweigen von dem exquisiten Palastmenü, erhoben die riesige Tafel zu einer perfekten Demonstration auch gastronomischer Diplomatie. Nicht ohne Grund wurde vor dem Bankett ein beispielsloser Videodreh organisiert, der in chinesischen und ausländischen Netzwerken viral ging.

Xi Jinping wandte sich an Kissinger mit den Worten: „In 100 Jahren Ihres Lebens haben Sie China 100 Mal besucht!“ Damit hob er seinen Gesprächspartner aus der Hierarchie der zeitgenössischen politischen Persönlichkeiten heraus und beförderte ihn in die Reihe „Unsterblicher“, die im Reich der Mitte größte Verehrung genießen.

Bidens oder Trumps, Blinkens oder Yellens kommen und gehen. Man kann sie ignorieren, wie den aktuellen US-Präsidenten und seinen Verteidigungsminister. Sie können kurz zu Audienzen vorgelassen werden, wie Blinken und Yellen. Doch Peking hat schon erkannt, dass es mit den Figuren der derzeitigen US-Regierung nichts Ernsthaftes zu besprechen gibt: Sie sind kurzsichtig und mit einem Horizont behaftet, der nur auf die Amtszeit des Präsidenten ausgelegt ist.

Kissinger repräsentiert ein ganz anderes Kaliber. Er wurde immer mit ernsthaften Persönlichkeiten und Kräften in Verbindung gebracht, die in der Lage waren unerwartete Einsichten und weitreichende Handlungen zu setzen. Kissinger half Präsident Richard Nixon bei der Umsetzung der ursprünglich noch vagen Idee, die Beziehungen zur VR China zu normalisieren, um den Widerstand gegen die UdSSR zu verstärken.

Kissingers geheime Reise nach Peking im Jahr 1971 ermöglichte im darauffolgenden Jahr ein Treffen zwischen Richard Nixon und Mao Zedong, das letztlich den Lauf der Geschichte des 20. Jahrhunderts veränderte. Die Tumulte der Kulturrevolution, das Abdriften und der Tod von Mao Zedong vermochten die Formalisierung der chinesisch-amerikanischen „Vernunftehe“ nur zu verzögern. Sie wurde 1979 unter Präsident Jimmy Carter vollzogen, als Deng Xiaoping Washington besuchte. Sein Vorschlag, eine „weltweite Anti-Hegemonialfront“ zu bilden, sicherte die antisowjetische Partnerschaft zwischen der VR China und den USA über viele Jahrzehnte. Die Hinwendung Chinas zum Westen zwang Moskau, sich auf einen Zweifrontenkrieg einzustellen und war einer der Gründe für den Niedergang und den Zusammenbruch der Sowjetunion.

Der fulminante Erfolg des „Sozialismus mit chinesischen Merkmalen“ ermöglichte es China, die wirtschaftliche Kluft zum Westen zu schließen und warf zugleich die Frage nach einem Rollentausch besagter „Vernunftehe“ auf. Im Jahr 2009 schlug Präsident Barack Obama Peking vor, auf fast gleicher Augenhöhe mit Washington die Welt zu regieren und an einem G2-Konstrukt teilzunehmen. Doch genau dieses „fast“ war für Präsident Hu Jintao nicht hinnehmbar.

Sein Nachfolger Xi Jinping unterbreitete gleich zu Beginn seiner Amtszeit den Amerikanern ein Gegenangebot. Doch zuvor noch reiste Xi im März 2013 nach Moskau und stellte ein persönliches Verhältnis zu Wladimir Putin her. Mit diesem Trumpf in der Hand reiste Xi Jinping darauf zu seinem Treffen mit Barack Obama und schlug vor, „eine Art neuer Großmachtbeziehung“ einzuschlagen. Diese erste strategische Initiative des chinesischen Staatschefs sah eine völlige Gleichstellung zwischen Peking und Washington vor, doch schien den Amerikanern nicht akzeptabel. Seither nahm die US-Abschreckungspolitik gegen Chinas kontinuierlich zu und mündete unter Präsident Donald Trump schließlich in die Phase eines ausgewachsenen Kalten Krieges.

Der Handelskrieg, der im Jahr 2018 eröffnet wurde, fiel mit der CoV-Pandemie zusammen. Zu diesen „schwarzen Schwänen“ für Peking gesellten sich noch eine technologische Blockade, eine „Farbrevolution“ in Hongkong und Unruhen in Xinjiang.

Der lang bestehende friedliche und beidseitig vorteilhafte „Status quo“ in den Beziehungen Chinas zu seiner rebellischen Provinz Taiwan wurde von den USA unterlaufen, indem sie ihre Waffenlieferungen nach Taiwan ausweiteten und die separatistische Regierungspartei ermutigten, sich endgültig von China loszusagen. Der von Trump angezettelte und von Biden verschärfte Kalte Krieg hat sich nachteilig auf die Entwicklung Chinas ausgewirkt. Aber er hat das Reich der Mitte nicht vom Aufwärtstrend der „großen Renaissance der chinesischen Nation“, welche Xi Jinping initiiert hatte, abbringen lassen. Doch, der Kleinkrieg mit China hat auch Probleme in den USA selbst verursacht.

Die Notwendigkeit zur konstruktiverem Verhalten anlässlich der bevorstehenden Präsidentschaftswahlen zwingt die Regierung Biden dazu, nach einer Art Kompromiss mit China zu suchen. Daher der US-Wunsch Außenminister Blinken, Finanzministerin Yellen, den Sonderbeauftragten für Klimawandel Kerry oder Handelsminister Raimondo nach Peking zu entsenden. Diese Gäste wurden willkommen geheißen, aber ohne die vormalige Herzlichkeit, denn sie sollen die bilateralen Beziehungen lediglich auf den Stand der Gespräche vom vergangenen November zwischen Xi Jinping und Biden auf Bali zurückbringen.

Die Kontakte in solche Richtung wurden von Gegnern der Entspannung über den „Skandal“ mit den „großen weißen Ballon“ vereitelt. Die chinesische Verärgerung ging so weit, dass Xi Jinping sich weigerte, mit Biden in telefonischen Kontakt zu treten. Dank der Besuche hochrangiger Offizieller der US-Administration in Peking zeichnet sich nun die Aussicht auf ein neues Treffen ab. Sollten die nächsten „schwarzen Schwäne“ oder „Elefanten im Porzellanladen“ ausbleiben, würden die beiden Regierungschefs auf dem G20-Gipfel in Neu-Delhi oder auf dem APEC-Gipfel in San Francisco wieder aufeinandertreffen. Doch selbst mehr oder weniger annehmbare Ergebnisse eines dann realisierten Dialogs lassen keinen Durchbruch erwarten: Das Maximum wäre, Zusammenstöße in der Region Taiwan zu verhindern und das derzeitige Niveau der Konfrontation bis zum 5. November 2024 weiter unter Kontrolle zu halten.

Die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA bieten Washington und Peking die Gelegenheit, wenn nicht ein neues Kapitel, so doch zumindest eine neue Seite in ihren Beziehungen aufzuschlagen. Darum ging es höchstwahrscheinlich bei Kissingers Treffen im Gefolge des „kaiserlichen“ Banketts. Vielleicht legte er etwas Ähnliches, wie jene Initiative vor, die einen Ausweg aus der amerikanisch-chinesischen Sackgasse nach den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts ermöglicht hatte?

Zum Beispiel durch eine erneute „Übergabe“ Taiwans unter dem Vorwand eines Wahlsieges der Kuomintang-Partei bei den Präsidentschaftswahlen Anfang 2024, welche die chinesische Einheit favorisiert. Oder durch Aufhebung der Strafzölle auf Exporte aus China, die Trump 2018 eingeführt hatte. Oder durch ein anderes „Zugeständnis“, das die bilateralen Beziehungen tatsächlich auf den Stand von 2013 zurückbrächte. Die damals von Xi Jinping vorgeschlagene Idee einer „neuen Großmachtbeziehung“ unter neuen Bedingungen, könnte sowohl den USA wie auch China entgegenkommen: In einer neuen, starken Position könnte es sich Peking leisten, friedlich und zukunftsorientiert zu agieren, vorausgesetzt, dass die Grundsätze der Gleichberechtigung und des Respekts gegenseitiger Interessen gewahrt blieben.

Xi Jinping verfügt heute, wie seinerzeit Mao Zedong, über genügend Macht und Autorität, um das Steuerrad der Politik drastisch herumzureißen. Kissingers Initiativen könnten sowohl Washington als auch Peking helfen, einen „Königsweg“ zu finden, um die gesammelten Widersprüche zu überwinden.

Zugleich stellt sich die Frage nach dem Platz Moskaus im Kalkül von Insidern aus Washington. Eine Lösung der bilateralen Probleme auf Russlands Kosten scheint äußerst unwahrscheinlich. Chinas derzeitige starke Position in der Welt und seinen Beziehungen zu den USA ist weitgehend auf die neuen chinesisch-russischen Beziehungen zurückzuführen. Dies ist die Verwirklichung der Strategie der „neuen Großmachtbeziehungen“. Trotz der Tatsache, dass Chinas Wirtschaft zehnmal größer ist als die Russlands, sind die Beziehungen zwischen Peking und Moskau in der Tat gleichberechtigt und zum gegenseitigen Nutzen, ohne jegliche Anzeichen einer Einmischung in die Angelegenheiten des jeweils anderen. Selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass Washington die Gleichberechtigung mit Peking anerkennen wollte, würden die russisch-chinesischen Beziehungen notwendig bleiben, um das Gleichgewicht aufrecht zu erhalten. China und Russland werden den Kurs ihrer strategischen Partnerschaft und der militärischen Annäherung weiterverfolgen. Dieser Kurs liegt im nationalen Interesse der beiden benachbarten Mächte und stärkt ihre Position in der Welt gleichermaßen.

Übersetzung aus dem Russischen – UNSER-MITTELEUROPA

***

Lesen Sie dazu auch unseren Artikel v. 20.07.2023:

Die China-USA Beziehungen am Scheideweg: die diplomatische Weisheit von Kissingers China-Besuch


Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte.

Für jede Spende (PayPal oder Banküberweisung) ab € 10.- erhalten Sie als Dankeschön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „CORONA-DIKTATUR? NEIN DANKE“ portofrei und gratis! Details hier.


 


 

Feuerchaos auf Rhodos kein Zufall – Behörden und Geheimdienst ermitteln

Die verheerenden Brände auf der griechischen Insel Rhodos sind nach Einschätzung der zuständigen Behörden durch „Menschenhand“ entstanden. 

Diesbezügliche Untersuchungen laufen. Es soll dazu auch Hinweise aus der lokalen Bevölkerung gegeben haben. Ein verstärktes Team der Brand-Kriminalitätsabteilung der Feuerwehr untersucht den Rhodos-Brand. Auch ein Team des Nationalen Geheimdienstes ist dort im Einsatz. Der Bürgermeister von Korfu spricht von Brandstiftung. Das Feuer sei gleichzeitig an drei verschiedenen Orten an den Hängen des Berges Pantokratoras ausgebrochen. Er selbst habe alle umstrittenen Gebiete besucht.

Befragungen laufen

Der Pressesprecher der Feuerwehr auf Rhodos, Yiannis Artophios, sagte am Sonntag gegenüber Medien: Das Feuer sei durch Menschenhand verursacht worden. Einige Personen seien bereits zur Aussage vorgeladen worden. Es gelte aber das Prinzip der Geheimhaltung. Auch Vassilis Vathrakogiannis, ein Vertreter der Feuerwehr von Rhodos, bestätigte: „Die Brände wurden von Menschenhand gelegt.“ Ob fahrlässig oder gezielt, werde sich zeigen. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Premier Kyriakos Mitsotakis sagte in einem Parlamentsplenum: Nach Ende der Löscharbeiten werde man Antworten auf die Frage geben, wie das katastrophale Feuer auf Rhodos ausbrechen konnte. „Mal sehen, ob es sich um fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung handelte.“

Hinweise aus der Bevölkerung

Griechische Medien berichteten gestern von Hinweisen aus der Bevölkerung, man habe eine „ausländische Person“ verfolgt, die im Schilf, in der Nähe von Häusern, Feuer gelegt habe. Bewohner berichten auch von Explosionen, die sie hörten. Unmittelbar danach seien Brände ausgebrochen. Auch fahrlässige Brandstiftung sei mit Spiel, hieß es. Es gebe Menschen, die trotz der Gefahr trocken Äste und Gras verbrennen, berichten die Behörden. In den letzten zehn Tagen wurden mindestens neun Personen wegen fahrlässiger Brandstiftung festgenommen. Sie wurden in Böotien, Messenien, auf Kreta, in Gortynien, Arkadien und Attika in Handschellen abgeführt.

Türkei hilft bei Löschungen

Das Feuer auf Rhodos brach vor sechs Tagen aus. Vom Wind begünstigt, breitete es sich rasch aus. Rhodos sei zudem von der Topologie wie ein Kamin, sagte ein Experte in Griechenland. Zehn Löschflugzeuge, darunter zwei aus Frankreich, zwei aus der Türkei und eines aus Kroatien, sowie acht Hubschrauber sind vor Ort im Einsatz. Bisher wurden keine Todesfälle gemeldet. 30.000 Menschen werden aus Rhodos evakuiert. Bisher 16.000 auf dem Landweg, 3.000 auf dem Seeweg aus 12 Dörfern und mehreren Hotels auf der Insel. Viele Briten sind dort auf Urlaub und besitzen auch Häuser und Wohnungen. Die englischen Reisegesellschaften Jet2 und TUI stornierten alle Flüge bis Ende Juli. 

Heißes Klima lockt Touristen

Medien sprechen von extremer Hitze in Griechenland bei Temperaturen um 44 Grad Celsius. Auf der Klimatabelle für Griechenland findet man folgende unaufgeregten Hinweise: mediterranes Klima, bei Hitzeperioden klettert das Thermometer oftmals auf über 40 Grad Celsius im Schatten. Auf den Inseln kühlt ein angenehmer Wind vom Meer. Gerade wegen des warmen Klimas in Griechenland sind dort gerne Touristen aus eher „unterkühlten“ Ländern unterwegs: Viele Briten und Skandinavier. Bei den Österreichern war Griechenland bisher übrigens das beliebteste Reiseziel. Meer, Sonne und Strand sind die Hauptgründe dafür. 35 bis 40 Grad Celsius beim Sommerurlaub waren auch früher keine Seltenheit. Griechenland hat im Vorjahr übrigens eine Pensionisten-Offensive für Österreichs Senioren gestartet: Wegen der hohen Energie- und Lebenskosten seien sie herzlich willkommen, den Winter im sonnigen Griechenland zu verbringen, ließ Tourismusminister Vasilis Kikilias wissen. Der Winter sei mild, die Preise moderat – und die Inseln seien gut gerüstet.

Zum Autor: Kornelia Kirchweger war Journalistin bei „Austria Presse Agentur“, Bundespressedienst, „BBC“, „Asahi Shimbun“. Fokus: EU, Asien, USA, Afrika. Seit 2016 beim „Wochenblick“. Rockte die sozialen Medien mit ihrem offenen Brief an Greta Thunberg und machte gegen den UNO-Migrationspakt mobil.

Wir sind unabhängig, weil Sie uns unterstützen!

AUF1 ist durch seine Zuseher finanziert. Wenn Ihnen unser Angebot gefällt, dann bitten wir Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten zu helfen. Nur mit dieser Hilfe können wir ein tägliches Programm aufrechterhalten und weiter ausbauen.

EIKE diskutiert: Brennen Wälder wegen „Dürre“ und „Hitze“ schneller?

EIKE diskutiert: Brennen Wälder wegen „Dürre“ und „Hitze“ schneller?

765005_web_R_by_Hermann-Schoenhofer_pixe

von AR Göhring

Seit Jahren behaupten PIK(etc.)-Forscher und ihre Medien, daß bei Dürre und hohen Temperaturen Wald- und Buschbände häufiger würden. Stimmt das – kann es überhaupt so stimmen? Diese Frage muß man stellen, weil die Vorhersagen eben nicht wie „die Faust aufs Auge“ passen, wie Mojib Latif bei Lanz vor einigen Wochen behauptete.

Kritiker, wie einige EIKE-Leser, argumentieren,

Waldbrände entstehen durch Brandstiftung; beabsichtigt oder unbeabsichtigt, da die Selbstentzündung erst bei 259/300 Grad geschieht. + Blitze und Gewitter…

Wir spielen hier mal den Advocatus diaboli und behaupten: Durch Hitze wird es trockener – vor allem totes Unterholz verliert alles Wasser und brennt wie Zunder durch Blitze, Feuerzeug, Schischa (wie bei DD, Elbsandsteingebirge 2022). Jeder Gartenbesitzer weiß, daß lebendes oder frisches Holz kaum entzündbar ist – und dann qualmt wie eine alte Lokomotive. Erst nach rund zwei Jahren Trockung brennt es flott und rauchschwach.

Frage: Werden die zwei Jahre durch heiße dürre Sommer verkürzt? Diskutieren Sie mit!

Da EIKE-Leser Gartenbesitzer, Ingenieure Techniker und Pragmatiker sind, ist die beste gemeinschaftliche Antwort zu erwarten.

Schockierend: Die Ursprünge des Transgenderismus werden enthüllt

Heutzutage wird man mit Nachrichten über Transgender bombardiert. Überall werden Regenbogen- und Pride-Flaggen gehisst. Was steckt dahinter?

Obwohl sich nur 0,3 Prozent der Bevölkerung als Transgender identifizieren, begehen 40 Prozent der Transgender-Menschen Selbstmord.

Woher kommt dieser Wahnsinn rund um die Geschlechterfluktuation, die Theorie, dass es so etwas wie biologischen Sex nicht gibt?

Das nachfolgende Video in Englisch wurde knapp nach 2 Wochen gelöscht.

Der Psychologe John Money, ein Befürworter der Pädophilie, argumentierte, dass Heterosexualität ein oberflächliches Konzept sei. Er ist verantwortlich für zeitgenössische Geschlechterstudien und geschlechterbejahende Maßnahmen.

Money überzeugte David Reimers Eltern, sich nach einer gescheiterten Beschneidung einer Geschlechtsumwandlung unterziehen zu lassen.

Das damals erst 22 Monate alte Kind wurde kastriert, erhielt Hormonbehandlungen und wuchs als Mädchen namens Brenda auf.

Money führte ein Experiment durch, bei dem er David und seinen Zwillingsbruder dazu zwang, so zu tun, als hätten sie Sex miteinander. Der Psychologe zwang die Jungen außerdem, ihre Kleidung auszuziehen und sich gegenseitig die Genitalien zu inspizieren, während er Fotos von ihnen machte.

Der Psychologe behauptete, dies sei wichtig für „die Entwicklung einer gesunden Geschlechtsidentität als Erwachsener“.

Er veröffentlichte mehrere Artikel, in denen er behauptete, das Experiment sei erfolgreich gewesen. Er schrieb zum Beispiel, dass sich das Kind wie ein kleines Mädchen benahm.

David Reimer selbst sagte, die Erlebnisse seien sehr traumatisch gewesen. Im Alter von 15 Jahren entschloss er sich, erneut ein Junge zu werden.

Zwillingsbruder Brian entwickelte Schizophrenie. Beide Brüder kämpften jahrelang mit schweren Depressionen. Brian starb 2002 an einer Überdosis. David schoss sich 2004 in den Kopf.

Das ist Kindesmissbrauch.

Die tragische Geschichte von David Reimer wurde bekannt, als er als Junge nach einer fehlgeschlagenen Beschneidung versehentlich als Mädchen erzogen wurde. Später unterzog er sich einer Geschlechtsumwandlung. Es wird jedoch betont, dass die Entscheidung für die Geschlechtsumwandlung von verschiedenen Faktoren abhängig war, und es ist unangemessen, jemanden direkt für die Entscheidung der Eltern verantwortlich zu machen. Die Geschichte von David Reimer hat dazu beigetragen, das Bewusstsein für die Komplexität und Sensibilität von Geschlechtsidentitätsthemen zu schärfen.

Das Rätsel um ertrunkene Köche, die für den Präsidenten gearbeitet haben, verschärft sich

Tafari Campbell, 43, ertrank am Sonntag vor der Küste von Martha’s Vineyard. Er war der Privatkoch von Barack und Michelle Obama. Zuvor arbeitete Campbell als Koch im Weißen Haus.

Taucher fanden die Leiche gegen 10 Uhr Ortszeit im Edgartown Great Pond, wo sich Obamas Villa befindet. Die Rettungsdienste waren massenhaft im Einsatz.

Der Koch schrieb in der Vergangenheit auf Instagram, dass er „immer noch nicht schwimmen könne“. Bilder, die in den sozialen Medien kursierten, zeigen jedoch, dass er ein begnadeter Schwimmer war.

Update:

The Obama chef who reportedly drowned later became a proficient swimmer.

More from his IG feed.

This is very weird…https://t.co/PeXuDDDkJB pic.twitter.com/cT3LCSdorP

— Jordan Schachtel @ dossier.today (@JordanSchachtel) July 24, 2023

Merkwürdigerweise ist es nicht das erste Mal geschehen, dass ein ehemaliger Koch, der im Weißen Haus gearbeitet hat, ertrunken ist. Ein Beispiel hierfür ist Walter Scheib, der während eines Rundgangs durch New Mexico im Jahr 2015 verschwand. Walter Scheib diente als Koch unter den Präsidentschaften von Bill Clinton und George W. Bush.

Nach tagelanger Suche wurde Scheibs Leiche von einem Rettungsteam gefunden. Der Gerichtsmediziner sagte, er sei wahrscheinlich ertrunken.

Nachdem Obamas Chefkoch heute tot aufgefunden wurde, versucht Jesse Waters mit aller Kraft, ein ernstes Gesicht zu bewahren, als er seinem Publikum erzählt, dass auch der Clintons Chefkoch gestorben ist. In der Tat ein tragisch seltsamer Zufall.

After Obama’s chef was found dead today, Jesse Waters tries with all his might to keep a straight face as he tells his audience that the Clinton’s chef also died.

A tragically strange coincidence, indeed. pic.twitter.com/tpnXIzQxj5

— TheStormHasArrived (@TheStormRedux) July 25, 2023

Scheib wurde 1994 von der damaligen First Lady Hillary Clinton eingestellt.

Bizarrer Zufall?

Der politische Kommentator Benny Johnson antwortet : „Hier gibt es nichts zu sehen. Keine Sorge, nur ein paar Köche des Weißen Hauses sind ertrunken. Wie viele Erwachsene ertrinken jedes Jahr in Amerika und wie viel Prozent von ihnen arbeiteten als Köche im Weißen Haus? Stellen Sie nicht zu viele Fragen.“

Entscheidungen von KI im Gesundheitswesen kann den Patienten schaden, doch Big-Tech will die Regulierung von KI bekämpfen

Googles Entdeckung und Ausnutzung des Überwachungskapitalismus verblasst im Vergleich zur Verbreitung von KI im Gesundheitswesen. Es ist ein wilder Westen der ständigen Gesetzlosigkeit ohne Rechenschaftspflicht oder Transparenz. Was auch immer in den nächsten zwei oder drei Jahren an Gewinnen erzielt werden kann, wird darüber entscheiden, wer den Großteil der Marktanteile und damit die ewigen Gewinne hat. ⁃ TN-Redakteur

Wie STAT berichtet, wehren sich große Technologieunternehmen gegen die vorgeschlagenen Bundesvorschriften, die eine stärkere Überwachung der in der Patientenversorgung eingesetzten Tools für künstliche Intelligenz (KI) vorsehen.

Die Unternehmen, darunter Google, Amazon und Epic, werden durch den Verkauf einer Vielzahl von Tools an Versicherer und Anbieter, die von der Automatisierung klinischer Dokumentationsverfahren über die Bewertung von Versicherungsansprüchen bis hin zur virtuellen Pflege reichen, von der Ausweitung der KI im Gesundheitswesen profitieren.

Die Technologiebranche hat sich gemeinsam mit großen Gesundheitsdienstleistern, großen privaten Versicherern und Anbietern medizinischer Software gegen den Vorschlag des Office of the National Coordinator for Health Information Technology (ONC) ausgesprochen, die Transparenz von KI- und ML-Technologien, die die Entscheidungsfindung im Gesundheitswesen unterstützen, einzuschränken und auszuweiten – was das ONC als „Predictive Decision Support Interventions“ (DSI) bezeichnet.

Das ONC, das im US-Gesundheitsministerium angesiedelt ist und die elektronischen Gesundheitsdaten überwacht, hat im April Regeln für Gesundheitsdaten, Technologie und Interoperabilität“ vorgeschlagen.

Die Regeln können bis zum 20. Juli öffentlich kommentiert werden.

Die vorgeschlagenen Regeln, die den 21st Century Cures Act aktualisieren, sollen das Mandat der Biden-Administration unterstützen, das öffentliche Vertrauen in KI zu erhöhen, indem Kliniker in ihren elektronischen Gesundheitsdatensystemen mehr Informationen über die KI-Algorithmen erhalten, damit sie die Anwendbarkeit der Technologie für eine bestimmte Patientenpopulation oder einen bestimmten Umstand besser beurteilen können, so das ONC gegenüber Reportern.

Eine Studie, die letztes Jahr im Journal of Medical Internet Research veröffentlicht wurde, stellte fest, dass es trotz der Vielzahl von Behauptungen über die Vorteile von KI bei der Verbesserung klinischer Ergebnisse nur wenige belastbare Beweise gibt“.

Dieser Mangel an Beweisen hat jedoch weder Tech-Giganten davon abgehalten, KI-Tools zu entwickeln, noch private Gesundheitsunternehmen davon abgehalten, sie zunehmend zu nutzen, um „lebensverändernde Entscheidungen mit wenig unabhängiger Aufsicht zu treffen“, stellte STAT fest, nachdem es geheime Unternehmensdokumente und Hunderte von Seiten von Bundesunterlagen und Gerichtsakten geprüft hatte.

Befürworter preisen die Ausweitung der künstlichen Intelligenz im Gesundheitswesen als einfache Möglichkeit, Kosten zu senken und die Versorgung zu verbessern, indem unter anderem die Zeit, die die Patienten mit den Ärzten verbringen, reduziert wird, insbesondere in der Primärversorgung.

Doch Kritiker wie der Anwalt und Gesundheitsaktivist Ady Barkan sagen, dass es immer mehr Beweise dafür gibt, dass KI-Entscheidungen im Gesundheitswesen den Patienten schaden. „Roboter sollten keine Entscheidungen über Leben und Tod treffen“, sagte er.

In ihrem Vorschlag für die neuen Regeln führte die ONC auch Bedenken darüber an, dass es immer mehr Beweise dafür gibt, dass prädiktive Modelle das Potenzial für viele verschiedene Risiken einführen und erhöhen, die negative Auswirkungen auf Patienten und Gemeinschaften haben.

Als Reaktion darauf schlägt das ONC ein neues Kriterium für „entscheidungsunterstützende Interventionen“ vor, das neue Transparenz- und Risikomanagementerwartungen für KI- und ML-Technologien zur Unterstützung der Entscheidungsfindung im Gesundheitswesen schaffen würde.

Die neuen Vorschriften würden auch für Modelle der Informationstechnologie im Gesundheitswesen gelten, die eine Schnittstelle zu KI haben.

Die wichtigsten vom ONC vorgeschlagenen Änderungen sehen vor, dass alle diese Systeme den Nutzern Informationen über die Funktionsweise der Algorithmen zur Verfügung stellen müssen – und zwar in einfacher Sprache, ähnlich wie bei einer „Nährwertkennzeichnung“.

Die Regeln verlangen auch, dass für alle Systeme neue Verfahren für das Risikomanagement entwickelt werden. Und die Informationen über das Risikomanagement müssten öffentlich zugänglich sein.

Die Entwickler wären auch verpflichtet, einen Mechanismus für öffentliches Feedback bereitzustellen.

„Wenn der Vorschlag für die DSI-Vorschriften verabschiedet wird“, so die National Law Review, „wird er die Entwicklung, den Einsatz und die Verwendung von KI/ML-Tools im Gesundheitswesen erheblich beeinflussen.“

Tech-Giganten sagen, Transparenzregeln würden sie zur Offenlegung von „Geschäftsgeheimnissen“ zwingen

Mehr als 200 öffentliche Kommentare, die bei ONC zu dem Vorschlag eingereicht wurden – hauptsächlich von Technologie- und Gesundheitsunternehmen, die den Vorschriften unterliegen werden – „machen deutlich, welche Schlacht bevorsteht, wenn Unternehmen um den Einsatz immer leistungsfähigerer KI-Tools in sicherheitskritischen Sektoren wie dem Gesundheitswesen wetteifern, wo die potenziellen Gewinnmargen viel größer sind als die Fehlermarge“, so STAT.

Viele von Googles eigenen Wissenschaftlern sowie führende Tech-Milliardäre und KI-Entwickler haben öffentlich Bedenken geäußert, dass KI eine existenzielle Bedrohung für die Menschheit und unmittelbare Risiken für die menschliche Gesundheit und das Wohlbefinden darstellt.

In ihren Schreiben an das ONC äußerten Technologieunternehmen, Versicherer und Anbieterverbände jedoch „Bedenken“ zu den vorgeschlagenen Regelungen. Sie sagten, die vorgeschlagenen Regeln seien „übermäßig weit gefasst“ und die geforderte Transparenz würde sie dazu zwingen, „geistiges Eigentum“ und „Geschäftsgeheimnisse“ offenzulegen.

In seiner Stellungnahme wandte sich Google gegen eine zu weit gefasste oder unnötige Offenlegungspflicht“, die die Kosten für Entwickler und damit für die Verbraucher erhöhen würde.

Google sagte auch, dass die Einbeziehung von generativer KI oder großen Sprachmodellen wie BARD, zusammen mit den so genannten „risikoarmen“ KI-Tools, eine unangemessene Belastung für die Unternehmen darstellen würde.

Aber selbst die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat erklärt, dass die unzureichende Regulierung von durch künstliche Intelligenz generierten großen Sprachmodellen das menschliche Wohlergehen gefährdet, wobei sie Programme wie BARD und ChatGPT besonders hervorhebt.

Amazon schrieb auch, dass das ONC mit der Anwendung seiner Regeln auf eine breite Klasse von Technologien, die auf prädiktiver KI/ML beruhen, weit über das hinausgeht, was zur Regulierung der Branche und zur Risikominderung angemessen wäre.

Epic Systems, der landesweit größte Anbieter von elektronischen Gesundheitsakten, argumentierte in seiner Stellungnahme ebenfalls, dass die von der ONC vorgeschlagenen Vorschriften zu weit gefasst seien, und erklärte, dass die ONC die Offenlegung der Funktionsweise von KI nicht zu einer Voraussetzung für die Zertifizierung von Gesundheits-IT-Systemen machen sollte.

„Wenn zertifizierte Entwickler von Gesundheits-IT-Systemen ihr geistiges Eigentum offenlegen müssen, während nicht zertifizierte Entwickler von Vorhersagemodellen nicht zur gleichen Offenlegung verpflichtet sind, würde ein erhebliches Ungleichgewicht in der Markttransparenz – und letztlich auch im Innovationsanreiz – entstehen“, schrieb das Unternehmen.

Fehlende Aufsicht ermöglicht es Unternehmen, Algorithmen zu manipulieren, um ihre Gewinne zu steigern

Kritiker der wachsenden unkontrollierten und unregulierten Rolle von KI/ML im Gesundheitswesen, darunter Forscher, die KI entwickeln, und Gesundheitsdienstleister, argumentierten, dass die vorgeschlagenen Regeln nicht weit genug gehen, um die Öffentlichkeit zu informieren und zu schützen.

In einem Schreiben, das eine interdisziplinäre Gruppe von 34 Wissenschaftlern der University of Michigan – mit Mitunterzeichnern aus mehr als 30 anderen Gesundheitsforschungseinrichtungen in den USA und Europa – beim ONC eingereicht hat, wird das ONC aufgefordert, strengere Vorschriften anzuwenden.

Sie argumentierten, dass die Öffentlichkeit auch darüber informiert werden sollte, welche Daten in diese Modelle einfließen – dazu gehört auch die Forderung nach Transparenz darüber, welche Variablen die Modelle für ihre Vorhersagen verwenden und woher die Daten stammen, die zum Trainieren und Bewerten der KI/ML-Systeme verwendet werden.

Das Versäumnis, die Öffentlichkeit über diese Informationen zu informieren, hat in jüngster Zeit zu „Rückschlägen und Schäden durch den Einsatz von Vorhersagemodellen im Gesundheitswesen“ geführt, schreiben sie.

Neue Erkenntnisse zeigen aber auch, wie der Mangel an Transparenz und Regulierung es Unternehmen ermöglicht, Algorithmen zu manipulieren, um ihren Gewinn zu steigern – mit schwerwiegenden Folgen für die menschliche Gesundheit.

Eine STAT-Untersuchung vom März ergab, dass KI die Zahl der Ablehnungen von medizinischen Anträgen bei Medicare Advantage in die Höhe schnellen lässt. Die Untersuchung ergab, dass Versicherer unregulierte prädiktive Algorithmen verwenden, die von naviHealth entwickelt wurden, um den Punkt zu bestimmen, an dem sie plausibel die Zahlung für die Behandlung älterer Patienten einstellen können.

Vergangene Woche berichtete STAT, dass sich das Problem nach der Übernahme von naviHealth durch United Healthcare im Jahr 2020 noch verschlimmert hat und selbst Kliniker die vom Algorithmus getroffenen Behandlungsentscheidungen nicht ohne ernsthaften Druck der Geschäftsleitung außer Kraft setzen können.

In seiner Stellungnahme an das ONC sprach sich United Healthcare auch vehement gegen mehrere Aspekte der vorgeschlagenen OTC-Regeln aus, die genau diese Art von Algorithmen stärker regulieren würden.

Das Unternehmen erklärte, die ONC-Definition von DSI sei vage und zu weit gefasst“ und würde die Bedeutung von DSI über den klinischen Verwendungszweck hinaus verschieben und belastende Anforderungen an Tools mit geringem Risiko stellen.

Sie wandte sich auch gegen die vorgeschlagenen ONC-Anforderungen zur Offenlegung von Informationen über die Funktionsweise der Algorithmen und begründete dies mit den „Risiken für den Entwickler“, wenn von ihm verlangt wird, sensible oder geschützte Informationen mit den Benutzern zu teilen.

Einige Aktivisten haben die Kampagne Stop #DeathByAI ins Leben gerufen, um den Missbrauch durch KI bei Medicare Advantage zu stoppen, wie Common Dreams berichtet.

Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs in diesem explodierenden Markt, der laut Markets and Markets bis 2028 einen Wert von über 102 Milliarden Dollar haben wird – ein Anstieg gegenüber dem derzeitigen Wert von 14,6 Milliarden Dollar.

AfD bricht REKORD! BAERBOCK STINKSAUER!

Die AfD bricht einen Rekord und löst damit einen lauten Knall in der Parteienlandschaft aus. Frau Baerbock und andere Grüne sind stinksauer, die CDU um Friedrich Merz zerlegt sich im Streit um die Brandmauer selbst. Die Wahlen am 8. Oktober in Hessen und Bayern werden spannend. Teilt das Video überall! #AfD #Baerbock #Hessen

Ohne euch gäbe es meine Arbeit nicht länger! Ich danke von Herzen jedem, der meine journalistische Arbeit freiwillig finanziell unterstützt: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=MLC396RJK2PDS

Bankverbindung: IBAN: DE21610500000049098011 BIC: GOPSDE6GXXX Kontoinhaber: Niklas Lotz

Die Gefährlichkeit von COVID-19 wurde übertrieben – mit fatalen Folgen

Die Gefährlichkeit von COVID-19 wurde übertrieben – mit fatalen Folgen

Eines gleich vorweg: eine Infektion mit dem SARS-Cov-2-Virus kann Krankheitssymptome verursachen und tödlich sein, nach wie vor. Der frühere österreichische Bundeskanzler Kurz behauptete im März 2020 bekanntermaßen, dass „bald jeder von uns jemanden kennen wird, der an Corona gestorben ist“. Stellungnahmen von Wissenschaftlern, in denen COVID-19 bereits früh mit der Grippe verglichen wurden, wurden als „Verharmlosung“ bezeichnet. COVID-19 wurde von Politik und Medien als „viel gefährlicher als die Grippe“ eingestuft.  Die Infektionssterblichkeit bei COVID-19 wurde von Politik und Medien lange Zeit übertrieben. Jahrelang wurde von Politik und Mainstream-Medien schlichtweg Panik verbreitet, wurde den Leuten gezielt Angst gemacht.

John Ioannidis, eine Ikone der Qualitätsforschung in der Medizin und einer der meistzitierten und angesehensten Wissenschaftler und Epidemiologen weltweit, setzt sich seit Jahren maßgeblich und vehement für exzellente und evidenzbasierte – auf Fakten beruhende – Wissenschaft ein. Schon 2020 berechnete er die Sterblichkeit nach einer Infektion mit COVID-19 sehr genau. Dabei ergab sich, dass die Infektionssterblichkeit je nach Land variiert, aber in den meisten Ländern mit angemessenen Sicherheitsmaßnahmen bei durchschnittlich 0,27 bis 0,1 Prozent lag. Diese Publikation erschien sogar im Bulletin der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Und als in Dänemark Blutspender auf Coronavirus-Antikörper getestet wurden, wurde die Todesrate für COVID-19 mit nur 0,16% berechnet.

COVID-19 nicht gefährlicher als normale Grippe

Es gibt große Unterschiede bei den gemeldeten Todesfällen der Grippe – wie bei allen Viruserkrankungen. Die mittlere Letalität (Sterblichkeit) liegt bei rund 0,1%, bei schwereren Epidemien kann sie aber auch weit höher liegen. Die Daten widersprachen also bereits 2020 der Behauptung, dass die Sterblichkeitsrate bei COVID-19 angeblich viel höher ist als bei Influenza sein soll, sie war bereits damals ungefähr gleich. 

Die Sterblichkeit ist bei der Omikron-Variante, je nach Studie, noch einmal um bis zu 91% geringer. Mit anderen Worten: das Risiko, an der Grippe zu sterben, ist höher als bei einer Infektion mit SARS-COV-2.

Mitte März 2022 zeigten Zahlen der Nationalen Statistikbehörde in Großbritannien, dass das Coronavirus für die Mehrheit der Bevölkerung weniger tödlich ist als die Grippe. Nach einer Auswertung der Financial Times war in England der Anteil tödlicher Krankheitsverläufe bei Coronavirus-Infizierten kleiner als bei der saisonalen Grippe. Diese verlief bei etwa 0,04 Prozent der Erkrankten tödlich. Bei Covid-19 waren es 0,035 Prozent.

COVID-19-Infektion zu 99,9% nicht tödlich

Das ist eine gute Nachricht. SARS-Cov-2 war nie das Killervirus, als das es lange Zeit hingestellt wurde. Für mehr als 99,9% der Bevölkerung verläuft eine COVID-19-Infektion nicht tödlich. Bei den Altersgruppen bis 45 Jahre ist das Sterberisiko praktisch 0, bei Männern zwischen 45 und 54 Jahren 0,1%. Drei Viertel der COVID-19-Toten sind älter als 75 Jahre, das Durchschnittsalter der verstorbenen liegt bei 81 Jahren und damit deutlich über der Lebenserwartung für Männer. COVID-19 ist – überspitzt formuliert – eine Krankheit, an der ganz überwiegend alte, kranke Männer sterben.

df904d945d197ed555ccd4be4f3b2ff7.jpg

Quelle: AGES-Covid-19 Dashboard

Diese niedrige Infektionssterblichkeit war und ist ein großer Vorteil für das Virus. Wenn alle oder fast alle Menschen an der Infektion sterben würden, wäre bald niemand mehr da, der sich anstecken und das Virus weiterverbreiten könnte. Das Virus will primär überleben und sich vermehren. Das gelingt umso besser, je weniger Menschen an der Infektion sterben.

COVID-Infektionen blieben oft unbemerkt

Die Royal Society berechnete, dass etwa 6,2-mal so viele Menschen infiziert waren wie in den offiziellen Zahlen der Regierungen und der WHO festgestellt. Das bedeutet, dass ein Großteil der Menschen die Infektion durchgemacht hat, ohne es überhaupt bemerkt zu haben. Die offiziell veröffentlichten Infektionszahlen der AGES, des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der WHO sind also unvollständig und viel zu niedrig.

Jedes Jahr endet laut Robert-Koch-Institut eine Grippeinfektion für bis zu 25.000 Menschen in Deutschland tödlich. Das Gesundheitssystem war schon lange vor COVID-19 Winter für Winter überlastet. Das interessierte bis 2020 aber niemanden besonders, und Jahr für Jahr wurde weiter gespart, wurden Intensivbetten und Personal reduziert, Krankenhäuser geschlossen. 

Gesundheitswesen wegen Sparmaßnahmen am Limit

Diese Einsparungen sind seit Jahren ein Problem für unsere Gesundheitswesen, denn Österreich und Deutschland haben keine Reserven im Gesundheitswesen. Krankenhaus- und Intensivbetten sind sehr schnell aus- und überlastet, und der Ärztemangel und Pflegenotstand geben dem Gesundheitssystem gerade den Rest. Es braucht nur einige hundert bzw. tausend intensivpflichtige COVID-19-Patienten in Österreich bzw. Deutschland, und unsere Gesundheitssysteme kollabieren. Der Chef des Departments Innere Medizin der Universitätsklinik Innsbruck brachte es kurz und prägnant auf den Punkt: „Wir sind in der Bredouille, aber nicht wegen Covid.“

Man möchte sich gar nicht vorstellen, was los wäre, wenn SARS-CoV-2 tatsächlich ein Virus mit einer höheren Sterblichkeit wäre.

COVID-19-Todeszahlen stimmen nicht

Ergänzen muss man noch, dass die offiziellen Zahlen der offiziell an COVID-19-Verstorbenen nicht stimmen. Denn viele COVID-19-Tote sind nicht wegen, sondern mit COVID-19 gestorben. Prof. Dr. Bertram Häussler, der Leiter des IGES-Instituts in Berlin, erklärte bereits 2021 in einem Interview in der Zeitung „Die Welt“, dass die Sterbestatistik zunehmend verzerrt ist und Corona bei 80 Prozent der COVID-Toten nicht die Todesursache ist. 

Der Evaluationsbericht des Sachverständigenausschusses der deutschen Regierung stellte am 30. Juni 2022 dezidiert fest, dass es massive Unzulänglichkeiten bei der Datenerhebung gab. So standen bzw. stehen wichtige aktuelle Versorgungsdaten für wissenschaftliche Auswertungen nicht maschinenlesbar bzw. nur bedingt oder mit erheblichem Zeitverzug zur Verfügung. Unterschiedliche Maße und uneinheitliche Definitionen in Deutschland, aber auch in Europa haben die systematische Auswertung zusätzlich erschwert. Dies betrifft auch so wichtige Daten wie Infektionsraten, Todesfälle, Dunkelziffern, Immunitätsstatus, Vorerkrankungen, Hospitalisierungsraten und den Anteil genesener bzw. geimpfter Personen. Alle diese Daten standen und stehen also nicht zur Verfügung.

Es gibt keine sicheren COVID-19-Todeszahlen

Im April 2022 wurden plötzlich vom österreichischen Gesundheitsministerium über 3400 COVID-19-Tote „nachgemeldet“ – ein mehr als peinliches Datenchaos. Unbestreitbares Faktum ist, dass bis dato niemand sagen kann, wie viele Menschen in Österreich oder Deutschland tatsächlich an oder mit COVID-19 gestorben sind, bei wie vielen der offiziellen COVID-19-Toten also die Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus die Todesursache war oder einfach eine Nebendiagnose, denn eine genaue Unterscheidung ist schwierig bis unmöglich.

Alle Maßnahmen der Regierungen in Europa (Lockdowns, Masken, Impfpflichten etc.) wurden aber mit der besonderen Gefährlichkeit von COVID-19 begründet. Die Sterblichkeitsrate bei Infektionen war aber von allem Anfang an ungefähr die gleiche oder sogar geringer als bei der Grippe. Die verantwortliche Regierungspolitik hatte aber so drastische Maßnahmen bei den Grippe-Pandemien zuvor nie eingeführt. Das lässt einen einfachen Schluss zu: entweder wurde die Grippe über 100 Jahre bagatellisiert und verharmlost – oder COVID-19 maßlos übertrieben. Es bleibt jedem überlassen zu entscheiden, welche der beiden Varianten er für zutreffend hält. 

Fatale Folgen der COVID-19-Panikmache

Die Folgen dieser Panikmache waren und sind jedenfalls massiv. Inflation, überbordende Staatsschulden, Firmenpleiten, Bildungsausfälle, desolate Gesundheitssysteme, übermassive psychische Probleme, eine gespaltene und zutiefst verunsicherte Gesellschaft – das alles sind Folgen dieser verfehlten Corona-Politik. Die Weltbank schätzt, dass die Corona-Pandemie zu einem Anstieg von etwa 100 Millionen Menschen geführt hat, die in extremer Armut leben. Das liegt nicht an COVID-19. Das liegt an den drakonischen und letztendlich unbegründeten Maßnahmen, die die Politik mit aller Macht und Gewalt durchgesetzt hat.

Zum Autor: Universitätsdozent Dr. Hannes Strasser MSc ist Facharzt für Urologie und Notarzt. Er ist Co-Autor der Bestseller „Raus aus dem Corona-Chaos“ sowie „Und die Schwurbler hatten doch recht“. Darüber hinaus ist Dr. Strasser Experte im Gesundheitsausschuss des Österreichischen Parlaments und seit Februar 2022 Kammerrat für die „Interessensgemeinschaft Freie Ärzte Tirol“ in der Tiroler Ärztekammer.

Ist Climate Engineering real? Weißes Haus bekräftigt, das Sonnenlicht zu blockieren, keine Verschwörung mehr ist.

Die Geschichte auf einen Blick

  • Der US-Präsidentschaftskandidat Robert F. Kennedy Jr. interviewte kürzlich Dane Wigington, den Gründer von GeoengineeringWatch.org, über Climate Engineering und seine versteckte Rolle beim Klimawandel
  • Das Weiße Haus erwägt einen Plan, mit dem das Sonnenlicht daran gehindert werden soll, auf die Erdoberfläche zu treffen, um die globale Erwärmung aufzuhalten – ein Prozess, der als Solar Radiation Modification (SRM) bekannt ist
  • Ein Supercomputer namens Derecho analysiert die Auswirkungen des solaren Geoengineerings, um Klimawissenschaftlern bei der Entscheidung zu helfen, ob SRM eine gute Idee ist
  • Laut Dane Wigington, dem Gründer von GeoengineeringWatch.org, haben verschiedene Arten von Geoengineering-Projekten bereits schwerwiegende Auswirkungen auf Wettermuster, unsere Fähigkeit, Nahrungsmittel anzubauen, die biologische Vielfalt und die menschliche Gesundheit
  • Gezieltes Geoengineering – einschließlich der Verdunkelung der Sonne – findet seit mehr als 70 Jahren statt

Im obigen Video spricht der US-Präsidentschaftskandidat Robert F. Kennedy Jr. mit Dane Wigington, dem Gründer von GeoengineeringWatch.org, über Climate Engineering und seine versteckte Rolle beim Klimawandel. Wigington hat auch den Dokumentarfilm „The Dimming“ produziert.

Während Wigington in den letzten zwei Jahrzehnten versucht hat, das Bewusstsein für die Realität des Climate Engineering zu schärfen, gewinnt seine Arbeit nun an Zugkraft, nachdem das Weiße Haus angekündigt hat, einen Plan zu unterstützen, der das Sonnenlicht im Rahmen eines Climate Engineering-Projekts blockieren soll.

Weißes Haus erwägt Maßnahme zur Blockierung von Sonnenlicht

Wie in der Daily Mail vom 1. Juli 2023 berichtet:

„Das Weiße Haus hat die Tür für einen kühnen Plan geöffnet, mit dem das Sonnenlicht daran gehindert werden soll, auf die Erdoberfläche zu treffen, um die globale Erwärmung aufzuhalten.

Obwohl einige Wissenschaftler davor gewarnt haben, dass dieser Versuch unsägliche Nebenwirkungen haben könnte, weil er die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre verändert, hat die Regierung von Präsident Joe Biden zugegeben, dass sie offen für diese Idee ist, die noch nie zuvor ausprobiert wurde.

In einem Bericht, der am Freitag vom Weißen Haus veröffentlicht wurde, schlagen Beamte vor, die Sonneneinstrahlung zu begrenzen, um den Planeten schnell abzukühlen, ein Prozess, der als Solar Radiation Modification (SRM) bekannt ist …

In dem Bericht werden mehrere Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Behörden SRM erreichen könnten, die alle mit potenziell verheerenden Folgen verbunden sind, wenn sie nach hinten losgehen … Die Durchführung dieser Mammutaufgabe könnte schwerwiegende Auswirkungen auf das Wettergeschehen und die Nahrungsmittelversorgung haben, was sich wiederum auf die biologische Vielfalt, die Geopolitik und die Gesundheit auswirken würde.“

Politische Entscheidungsträger in der Europäischen Union forderten kürzlich eine internationale Bewertung der Geoengineering-Risiken und stellten fest, dass:

„These technologies introduce new risks to people and ecosystems, while they could also increase power imbalances between nations, spark conflicts and raises a myriad of ethical, legal, governance and political issues.”

Supercomputer zur Ermittlung der Auswirkungen

Laut Scientific American wird ein Supercomputer namens Derecho Klimawissenschaftlern bei der Entscheidung helfen, ob die Sonne blockiert werden soll:

„Ein neuer Supercomputer für die Klimaforschung wird Wissenschaftlern dabei helfen, die Auswirkungen des solaren Geoengineering zu untersuchen, einer umstrittenen Idee zur Kühlung des Planeten durch Umlenkung der Sonnenstrahlen.

Die Maschine mit dem Namen Derecho wurde diesen Monat im Nationalen Zentrum für Atmosphärenforschung in Betrieb genommen und wird es den Wissenschaftlern ermöglichen, detailliertere Wettermodelle für die Erforschung des solaren Geoengineering zu erstellen, sagte Kristen Rasmussen, eine Klimawissenschaftlerin an der Colorado State University, die untersucht, wie vom Menschen verursachte Aerosole, die zur Ablenkung des Sonnenlichts verwendet werden können, die Niederschlagsmuster beeinflussen könnten.

Da Derecho dreieinhalb Mal so schnell ist wie der bisherige NCAR-Supercomputer, kann ihr Team detailliertere Modelle ausführen, um zu zeigen, wie regionale Veränderungen der Niederschläge durch die Freisetzung von Aerosolen verursacht werden können, und so das Verständnis der Wissenschaftler für die Risiken des solaren Geoengineerings verbessern. Die Maschine wird auch für die Untersuchung anderer Fragen im Zusammenhang mit dem Klimawandel eingesetzt werden.“

Geoengineering trägt am meisten zum Klimawandel bei

Laut Wigington gibt es zahlreiche Belege dafür, dass Geo-Engineering-Projekte verschiedener Art bereits schwerwiegende Auswirkungen auf das Wettergeschehen, unsere Fähigkeit zum Anbau von Nahrungsmitteln, die biologische Vielfalt und die menschliche Gesundheit haben.

„Die Zahl der Geoengineering-Projekte ist von etwa 300 im Jahr 2012 auf mehr als 1.700 im Jahr 2023 gestiegen.“

Gezieltes Geoengineering – einschließlich Solar Dimming – wird seit mehr als 70 Jahren betrieben und hat sich in den letzten Jahren exponentiell ausgeweitet. Eine von der ETC-Gruppe und der Heinrich-Böll-Stiftung erstellte Geo-Engineering-Karte zeigt, wie sich die Zahl der Geo-Engineering-Projekte von etwa 300 im Jahr 2012 auf mehr als 1.700 im Jahr 2023 erhöht hat.

Dazu gehören die Abscheidung/Entfernung von Kohlenstoff, die Verringerung der Sonneneinstrahlung und eine Vielzahl von Wetterveränderungsprojekten weltweit. Es überrascht nicht, dass Bill Gates das Geo-Engineering schon seit langem finanziert. Im Großen und Ganzen wurden Geo-Engineering-Programme erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg durchgeführt, zunächst in den Polarregionen.

Jahrelang wurde jeder, der behauptete, dass Geoengineering und Wetterveränderungen eingesetzt wurden, als Verschwörungstheoretiker mit Alufolienhut abgestempelt. Wie sich herausstellt, war es die ganze Zeit wahr, und mit dem gerade veröffentlichten Bericht des Weißen Hauses geben es plötzlich auch die Mainstream-Neinsager zu.

Was sie jedoch nicht ohne weiteres zugeben, ist, dass a) Geoengineering genauso gefährlich ist wie der Klimawandel selbst und b) dass Geoengineering für die katastrophalsten Veränderungen in unserem Klima verantwortlich ist.

Wie Wigington feststellte, waren die globalistischen Machtstrukturen, die jetzt behaupten, wir müssten Geoengineering einsetzen, um den Klimawandel zu lösen, diejenigen, die diesen Klimawandel mit ihrem Geoengineering überhaupt erst verursacht haben. Laut Wigington ist der Zustand unseres Weltklimas „noch schlimmer, als uns gesagt wird“, und das Climate Engineering „heizt diesen Prozess an“.

Mit anderen Worten, die globalistische Kabale versucht uns davon zu überzeugen, dass die Ursache des Problems die Lösung ist, während sie die Schuld für den Klimawandel ganz normalen Menschen in die Schuhe schiebt, die mit dem Auto zur Arbeit fahren und Fleisch essen.

Sind Chemtrails* real?

*Chemtrails, gelegentlich auch Giftwolken, ist ein Begriff für eine angeblich spezielle Art von Kondensstreifen.

Eine weltweit eingesetzte Geo-Engineering-Technik besteht in der Ausbringung von Chemikalien und Metallen in die Atmosphäre, was umgangssprachlich als Chemtrailing bezeichnet wird.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen normalen Kondensstreifen von Flugzeugen und Partikelspuren (Chemtrails) besteht darin, dass Kondensstreifen relativ schnell verdunsten. Sie blockieren nicht 80 bis 90 % der Sonneneinstrahlung und verursachen keine globale Verdunkelung wie Chemtrails.

Die hartnäckigen Linien, die Sie am Himmel sehen und die sich sehr langsam auflösen und einen schlammigen, dunstigen „Film“ über den gesamten Himmel ziehen, sind KEINE Kondensstreifen. Es handelt sich um Partikelspuren oder „Chemtrails“. Die in der Luftsäule verstreuten Partikel werden durch Hochfrequenzübertragungen weiter manipuliert.

Die als HAARP bekannte Anlage in Alaska ist nur eine der beteiligten Einrichtungen. Es gibt Dutzende anderer großer, bodengestützter Anlagen wie diese rund um den Globus. Kleinere Netze und NEXRAD-Radarstationen in städtischen Gebieten auf der ganzen Welt werden ebenfalls eingesetzt. All diese Netze werden genutzt, um die über „Chemtrails“ in der Atmosphäre verstreuten Partikel zu manipulieren.

Was wird in die Atmosphäre gesprüht?

Einer der Hauptbestandteile dieser Feinstaubspuren ist Aluminium in Nanogröße, das für Tiere und Menschen neurotoxisch ist. Aluminium tötet auch die Wurzelsysteme von Pflanzen und Bäumen sowie das Mikrobiom des Bodens ab. Außerdem verändert es den pH-Wert des Bodens, was das Wachstum einiger Pflanzen erschwert. Aluminium wird unter anderem deshalb verwendet, weil es ein hohes Reflexionsvermögen hat, so dass das Sonnenlicht an ihm abprallt.

Laut Wigington haben Klimaingenieure erklärt, dass sie im Rahmen der laufenden Programme zur Steuerung der Sonneneinstrahlung jährlich zig Millionen Tonnen Aluminium-Nanopartikel in die Atmosphäre einbringen – „ohne jegliche Rücksicht auf die Folgen“.

Von GeoengineeringWatch durchgeführte Labortests zeigen auch das Vorhandensein von Barium, Strontium, Titan, Mangan, Polymerfasern, oberflächenaktiven Chemikalien und Graphen in diesen Partikelspuren sowie im Regen.

Während all diese Bestandteile auf ihre Wirksamkeit beim Geoengineering untersucht werden, wird nicht erforscht, welche gesundheitlichen Auswirkungen sie auf die Bevölkerung, die Vegetation und die darunter lebenden Tiere haben könnten.

Wigington warnt auch davor, dass diese Aerosolsprays zur Ausbringung von Biowaffen verwendet werden können und möglicherweise bereits zu diesem Zweck eingesetzt wurden. Er zitiert einen Artikel der Washington Post, wonach die US-Armee allein zwischen 1949 und 1969 239 Freiluftversuche zur biologischen Kriegsführung an der US-Bevölkerung durchgeführt hat.

Wo sind die Whistleblower?

Laut Wigington gibt es Beweise dafür, dass kommerzielle Fluggesellschaften seit 2002, als Beschränkungen für Passagiergepäck eingeführt wurden, für die Freisetzung von Feinstaub genutzt werden. Das heißt nicht, dass die Piloten oder Angestellten der Fluggesellschaften wissen, was vor sich geht, aber einige Flugzeuge sind mit Düsen und Tanks für diesen Zweck ausgestattet.

Kennedy weist darauf hin, dass Tausende von Menschen in Programme dieser Größenordnung eingeweiht gewesen sein müssen, wie kommt es also, dass es so wenige Informanten gibt? Laut Wigington stehen alle Eingeweihten unter einer Nachrichtensperre. Das gilt auch für Wetterfrösche. Die Geheimhaltung wird auch durch massive Abschottung aufrechterhalten.

Dennoch wissen wir, dass Wetterveränderung und Geoengineering real sind. Wir können sie nicht nur am Himmel sehen und die giftigen Partikel im Aerosol und auf dem Boden messen, sondern wir haben auch Patente, die diese Prozesse beschreiben.

Laut Wigington besitzt die US-Regierung viele der wichtigsten Patente. Andere befinden sich im Besitz von Rüstungsunternehmen wie Raytheon und Lockheed Martin, die auch die gesamte Wettermodellierung für den nationalen Wetterdienst der USA durchführen.

Er vermutet, dass der Grund, warum Wetterfrösche sieben Tage im Voraus vorhersagen können, dass in einem Gebiet die Sonne nur teilweise scheint, darin liegt, dass wir kein natürliches Wetter mehr haben. Wir haben programmiertes Wetter. Und der Grund, warum Raytheon und Lockheed die Wettermodellierung beaufsichtigen, ist, dass sie ebenfalls bis zum Hals in der Wettermodifikation stecken und die Kontrolle über das Narrativ behalten müssen.

Wir stehen vor einem abrupten Klimakollaps

Laut Wigington ist das, was uns bevorsteht, weitaus schlimmer als der Klimawandel. Aufgrund des bereits durchgeführten Geo-Engineerings steht uns ein abrupter Klimakollaps bevor, da viele Rückkopplungsmechanismen ausgelöst werden. Die Partikel, die bei diesen Geoengineering-Ereignissen verteilt werden, „schreddern“ die Ozonschicht. Infolgedessen treffen nun UV-C-Strahlen auf die Oberfläche des Planeten.

Weitere Folgen des Geoengineering, die derzeit beobachtet werden können, sind die globale Verdunkelung (Chemtrails verringern die Sonneneinstrahlung um 80 bis 90 %), die globale Windstille (verringerte Windströmung), eine Verringerung der Niederschläge und lang anhaltende Dürren, ein Rückgang des Planktons um 90 % und das Auffinden giftiger Geoengineering-Elemente auf dem Boden und im Regenwasser.

Darüber hinaus ist die globale Abkühlung zwar das erklärte Ziel der meisten dieser Geo-Engineering-Programme, doch wenn sich der Planet erwärmt, braucht man nach den Gesetzen der Physik mehr Niederschläge, um ihn abzukühlen, nicht weniger, da die Atmosphäre bei steigender Temperatur mehr Feuchtigkeit transportiert.

Um den Planeten zu kühlen, muss man mehr Regen erzeugen, aber diese Programme haben zu weniger Regen geführt, und der Grund für die Verringerung der Niederschläge ist auf die Partikel in der Atmosphäre zurückzuführen. Diese Partikel leiten nicht nur Wärme von außen ab, sondern halten auch Wärme in der Tiefe zurück, wodurch sich die Erwärmung des Planeten insgesamt massiv verstärkt.

Ist die Bekämpfung der globalen Erwärmung wirklich das Endspiel, oder ist das nur ein bequemer Vorwand für ein weitaus rücksichtsloseres Ziel? Und wenn ja, was könnte dieses Ziel sein?

Eine Möglichkeit wäre, dass sie versuchen, das Ausmaß der Schäden zu verbergen, die ihr Geoengineering bereits angerichtet hat. Ein anderes könnte sein, dass sie Bevölkerungen und Regierungen kontrollieren und das Wetter als Waffe einsetzen wollen. Es könnte auch der Verbesserung der Kommunikation dienen, da die Atmosphäre durch diese Partikel elektrisch leitfähiger gemacht wird.

Anzeichen und Symptome von Geoengineering

Am Ende des Interviews fragt Kennedy Wigington, auf welche Dinge im täglichen Leben die Menschen achten sollten, wenn sie nach Beweisen für Geoengineering suchen. Ein wichtiger Punkt ist die Zerstörung der Wälder, da die Wurzelsysteme aufgrund der Aluminiumbelastung absterben.

Wer zu Hause gärtnert, vor allem, wenn er das schon seit zehn Jahren oder länger tut, wird feststellen, dass Obst und Gemüse nicht mehr so gut gedeihen wie früher. Nicht nur das Mikrobiom des Bodens wird dezimiert und der pH-Wert des Bodens verändert, auch die Luft wird verändert.

Die Partikel in der Atmosphäre erzeugen ein Dampfdruckdefizit (Vapor Pressure Defense, VPD), sie senken den rH-Wert der Luft, der dem pH-Wert des Bodens entspricht. Wenn die Luftfeuchtigkeit nicht ausreicht, schalten Bäume und Pflanzen ihr Atmungssystem (Spaltöffnungen) ab.

Spaltöffnungen sind am Austausch von Kohlendioxid und Wasser zwischen Pflanzen und der Atmosphäre beteiligt. Wenn es also zu VPD kommt, nehmen die Pflanzen und Bäume kein Kohlendioxid mehr auf und geben keinen Sauerstoff mehr ab.

Infolgedessen sind die Wälder keine Kohlenstoffsenken mehr, sondern werden zu Kohlenstoffquellen. Ohne Atmung sterben die Pflanzen und Bäume schließlich ab. Erhöhte UV-Strahlung schädigt auch die Pflanzen und führt zu Blattverbrennungen.

Geoengineering wird die Klimakrise nicht lösen

Ende März 2023 wurde eine neue Studie veröffentlicht, die die Idee widerlegt, dass die kurzfristige Verdunkelung der Sonne ein gangbarer Weg für die Regierungen der Welt sein könnte, ihre Klimaziele zu erreichen. Scientific American berichtete über die Studie und stellte fest:

„Eine umstrittene Idee zur künstlichen Abkühlung des Erdklimas würde wahrscheinlich ein viel längeres globales Engagement erfordern, als Politiker und die Öffentlichkeit verstehen, so eine aktuelle Studie, die neue Fragen zum Potenzial des solaren Geoengineering aufwirft.

Wenn die Staats- und Regierungschefs beschließen, solares Geoengineering einzusetzen, um die internationalen Klimaziele zu erreichen, könnten sie für ein Jahrhundert oder länger daran gebunden sein…

Geoengineering wird „oft als vorübergehende Maßnahme kommuniziert, als Überbrückungsmaßnahme – es bedeutet also, dass es relativ kurz ist, und zwar kurz im Sinne von ein paar Jahrzehnten“, sagte die Hauptautorin der Studie, Susanne Baur, eine Doktorandin am Europäischen Zentrum für Forschung und Fortbildung im wissenschaftlichen Rechnen in Frankreich.

Als wir uns diese Pfade ansahen und sie ein wenig länger extrapolierten, stellten wir fest, dass sie in vielen Fällen gar nicht so kurz sind.

Die Öffentlichkeit ist sich der Tragweite eines Engagements im Bereich des solaren Geo-Engineerings vielleicht nicht bewusst – und auch nicht der Risiken, die damit verbunden sind, einschließlich der Notwendigkeit einer langfristigen internationalen Zusammenarbeit. Wenn wir ein solches System so lange aufrechterhalten müssen, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass etwas Schlimmes passiert“, sagte Baur.

Kurz gesagt, argumentiert die Studie, dass man, wenn man einmal mit dem solaren Geoengineering begonnen hat, nicht mehr aufhören kann, bis genügend Kohlenstoff aus der Atmosphäre entfernt wurde, um die Temperatur der Erde unter einen bestimmten Schwellenwert zu senken.

Wenn zu viel Kohlenstoff übrig bleibt, könnte ein plötzlicher Stopp des Geo-Engineerings zu einem „Terminierungsschock“ führen, ein Konzept, das einen plötzlichen, drastischen Anstieg der globalen Temperaturen beschreibt, an den sich das Leben auf der Erde nicht anpassen kann. Mit anderen Worten: Es könnte zu einem globalen Aussterbeereignis kommen.

Ressourcen

Wenn Sie mehr über Wetterveränderung und Geoengineering erfahren möchten, besuchen Sie GeoengineeringWatch.org. Dort finden Sie eine Fülle von Informationen, gemeinsam nutzbaren Ressourcen, Patenten und Dokumenten zu Geoengineering-Programmen. Sehen Sie sich auch Wigingtons Dokumentarfilm „The Dimming“ in voller Länge an, den Sie oben eingebettet finden.

Artikel als PDF

Quellen:

Shell wusste es? Nein (Ausreißer-Klimavorhersage übertrieben)

Shell wusste es? Nein (Ausreißer-Klimavorhersage übertrieben)

ex_teaser.jpg

Robert Bradley Jr., MasterResource

„Shell, ExxonMobil und andere Unternehmen sollten sich gegen diese leichtfertigen Klagen gegen fossile Brennstoffe wehren, die eher eine Klage gegen die hochenergetische Zivilisation als gegen die Beklagten darstellen. Die Kläger sollten dazu verurteilt werden, alle Gerichtskosten sowie die Opportunitätskosten für das Unternehmen zu tragen, das den Prozess führen muss, anstatt Energie für die Massen zu finden.“

Ein DeSmog-Artikel von Matthew Green, „Lost Decade: How Shell Downplayed Early Warnings Over Climate Change„, berichtet über eine rauchende Waffe, die eher einer zerbrochenen, weggeworfenen Wasserpistole gleicht.

„Neu entdeckte Dokumente aus den 1970er und frühen 80er Jahren zeigen, dass Shell mehr über den ‚Treibhauseffekt‘ wusste, als es in der Öffentlichkeit preisgab“, lautet der Untertitel. Weiter liest man in dem Artikel:

In einer vertraulichen Shell-Veröffentlichung vom Oktober 1989 mit dem Titel „SCENARIOS 1989 – 2010“ wird ein Szenario des „globalen Merkantilismus“ mit hohen Emissionen skizziert, bei dem die globalen Durchschnittstemperaturen um „deutlich mehr“ als 1,5 Grad Celsius steigen. Der Bericht warnte, dass „viele Baum-, Pflanzen-, Tier- und Insektenarten nicht in der Lage wären, sich weiter zu entwickeln und anzupassen.“

Vorhersage: 1989 – 2020

Das war für das Jahr 2050; die kurzfristige Vorhersage (gemäß dem Titel der Studie) bezog sich auf 30 Jahre und endete im Jahr 2020. Und die Ergebnisse liegen vor, die DeSmogs Darstellung entkräften und den Standpunkt der „Skeptiker“ in Bezug auf globale laue Erwärmung gegenüber „zu heißen“ Klimamodellen bekräftigen.

Der Umweltbericht von Shell begann mit der Feststellung, dass die „neue“ Theorie „die Möglichkeit aufzeigt, dass die globalen Temperaturen aufgrund zunehmender Konzentrationen von Treibhausgasen in der Atmosphäre, insbesondere von CO₂, ansteigen könnten“. Alarmierend? Nein. Vollständig? Wohl kaum. In der Studie wurden die CO₂-Düngung und die Vorteile der Erwärmung, ob anthropogen oder nicht, nicht berücksichtigt. Das war CO₂-Alarmismus, bevor die Welt so etwas kannte.

„Die konventionelle und wahrscheinlich konservative Weisheit“, so Shells ein halbes Jahrhundert alte Studie, „besagt, dass die globale Temperatur in den nächsten 30 Jahren aufgrund der bereits eingetretenen CO₂-Konzentrationserhöhungen zwischen 0,5 und 1,5 °C steigen wird. Somit würde jeder atmosphärische Anstieg im Prognosezeitraum (der sich als 17 Prozent herausstellte) die Temperaturspanne vergrößern.

Geht man von der Mitte aus, so lag der Temperaturanstieg im Jahr 2010 (unter der Annahme, dass er vollständig anthropogen und nicht natürlich ist) am unteren Ende der Spanne, nämlich bei 0,5 °C, also bei weniger als der Hälfte des prognostizierten Mittelwerts von 1,0 °C. {Anmerkung: Der globale Temperaturanstieg seit 1880 wird auf 1°C geschätzt.}

Shells Temperaturvorhersage war deutlich zu hoch angesetzt, nicht anders als die Temperaturvorhersage im Zusammenhang mit James Hansens historischer Klimaaussage Mitte 1988.

————————————–

Vorhersage 1980 – 2050

Das war für das Jahr 2020, den Halbzeitpunkt der zweiten Vorhersage. Für das Jahr 2050 haben die Autoren der Shell-Studie (nicht das Unternehmen!) einen drastischen Schnitt gemacht. Wie von DeSmog zusammengefasst:

Am deutlichsten wurde die Studie jedoch bei den Auswirkungen auf die Menschen. Die Veränderungen würden sich jedoch am stärksten auf den Menschen auswirken [sic]. In früheren Zeiten konnte der Mensch mit seinen Füßen reagieren. Heute gibt es keinen Platz mehr, wo man hingehen kann, weil die Menschen bereits dort stehen. Vielleicht könnten die Menschen in den Industrieländern einen Anstieg des Meeresspiegels verkraften (das niederländische Beispiel), aber für arme Länder sind solche Schutzmaßnahmen nicht möglich. Das potenzielle Flüchtlingsproblem im GLOBALEN MERKANTILISMUS könnte ein noch nie dagewesenes Ausmaß annehmen. Afrikaner würden nach Europa drängen, Chinesen in die Sowjetunion, Lateiner in die Vereinigten Staaten, Indonesier nach Australien. Grenzen würden wenig zählen – sie würden von der Masse überwältigt. Konflikte würden sich häufen.

Die Zivilisation könnte sich als eine zerbrechliche Sache erweisen.

Schlussfolgerung

Unvoreingenommene Beobachter werden DeSmogs Versuch, mit Shell eine „ExxonKnew“-Geschichte abzuziehen, sofort durchschauen. (Die Exxon-Geschichte lässt sich aus mehreren Gründen leicht widerlegen.) Shell, ExxonMobil und andere Unternehmen sollten sich gegen diese leichtfertigen Klagen gegen fossile Brennstoffe wehren, die sich eher gegen die hochenergetische Zivilisation als gegen die Beklagten richten. Die Kläger sollten dazu verurteilt werden, alle Gerichtskosten sowie die Opportunitätskosten zu tragen, die dem Unternehmen dadurch entstehen, dass es prozessiert, anstatt Energie für die Massen zu finden.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/07/20/shell-knew-no-outlier-climate-prediction-exaggerated/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE