Kategorie: Nachrichten
Die globale Erwärmung und die Konfrontation des Westens mit dem Rest der Welt
von Thierry Meyssan
Die Theorie der anthropogenen Ursache der globalen Erwärmung wird bald im Zentrum der Konfrontation zwischen dem Westen und Russland stehen. Zwar bestreitet niemand, dass sich einige Teile der Welt erwärmen, aber es gibt derzeit keine alternative Erklärung für dieses Phänomen. Aber renommierte Wissenschaftler werden auf der COP-28 in Dubai eine andere vorstellen. Sie sind Mitglieder der Russischen Akademie der Wissenschaften.
Die Theorie, laut der die globale Erwärmung auf der ganzen Welt beobachtbar sei und durch menschliche Aktivitäten verursacht werde, wurde vom Weltklimarat (IPCC), eine Kommission der Vereinten Nationen, populär gemacht.
Ich bin kein Experte in Klimafragen und erlaube mir nicht, zu beurteilen, ob diese Theorie richtig oder falsch ist, aber ich bin ein Experte für internationale Politik und kann die Arbeit dieser UN-Kommission bewerten.
Vor etwa zehn Jahren schrieb ich bereits, dass der IPCC, wie der Name schon sagt, absolut keine wissenschaftliche Akademie ist, sondern eine zwischenstaatliche Gruppe [1]. Seine Schlussfolgerungen
Immer wieder Nachbarschafts-Zoff wegen Wärmepumpen: Afghane stach seinen Nachbarn nieder
Im österreichischen Deutsch-Wagram wurde im Februar ein 39-Jähriger am Gartenzaun von einem Afghanen niedergestochen. Der Grund: Angeblich sei die Wärmepumpe des Opfers zu laut gewesen. Der deutsche Spiegel erhebt die Heizung tatsächlich schon zum “Konfliktherd” – denn der Lärm der Außengeräte würde vielfach die Nachbarn stören. Das Umweltbundesamt berichtet von gehäuften Beschwerden. Was raten Experten? Im Zuge des Wärmepumpen-Zwangs möge man bitte auf die teueren Modelle setzen, die seien leiser – sonst müsse man mit teuren Lärmschutzmaßnahmen rechnen…
Der Fall des Afghanen in Deutsch-Wagram, der seinen Nachbarn angeblich wegen dessen lauter Wärmepumpe niederstach, wurde in Deutschland jüngst vom Medium “Pleiteticker” aufgegriffen und erlangt entsprechend Aufmerksamkeit. Der 37-jährige “Flüchtling” attackierte sein Opfer am 7. Februar und stach sechsmal auf ihn ein. Der Nachbar überlebte – der Afghane wurde im Mai zu 15 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt, fünf davon sind in Haft zu verbüßen. Einsichtig war der Täter freilich nicht, er beharrte auf seiner Unschuld und witterte eine Verschwörung gegen seine Person. So oder so: Er wird sich nach diesem milden Urteil in Freiheit wohl schon bald über die nächste brummende Wärmepumpe ärgern können.
Umweltamt: Anlage trotz Dämmung zu laut
Tatsächlich berichtet der “Spiegel” aktuell über den “Konfliktherd Heizung” und gibt (hinter der Bezahlschranke) Ratschläge zum Abstand der gepriesenen Wärmepumpen zum Nachbarn. Der WDR wiederum berichtete am 2. Juni von einem Nachbarschaftsstreit in Köln: Dort bringt die Wärmepumpe auf einem Gebäude die Nachbarn um den Schlaf. Infolge von Beschwerden rückten Mitarbeiter des Umweltamtes an, die feststellten, dass der nächtliche Richtwert von 45 Dezibel vom fraglichen Gerät weit überstiegen wird – daran ändert auch die Lärmdämmung, mit der die Anlage versehen ist, nichts. Immerhin wird dort mutmaßlich niemand auf die Idee kommen, zum Messer zu greifen.
Laut HNA gibt es auch in Kassel Konflikte: Dem Umweltbundesamt zufolge nehmen diese zahlenmäßig bereits zu. Aufhänger für den Artikel ist der Fall einer 76-Jährigen, die unter dem tieffrequenten, “vibrierenden” Brummen der Wärmepumpen in der Nachbarschaft leidet. Die Problematik sei aufgetreten, nachdem mehrere dieser Anlagen im nahen Umkreis installiert worden seien. Experten raten dazu, den Installationsort mit Bedacht zu wählen und die Immissionsangaben der Hersteller zu beachten. Laut Umweltbundesamt sei das aber kein ausreichendes Kriterium, denn tieffrequente Geräusche würden mit steigender Entfernung der Quelle weniger abgeschwächt als mittel- und hochfrequente und könnten zudem “auch Druckgefühle und Unwohlsein verursachen“. Höhere Abstände zum Nachbar dürften sich zudem nicht immer realisieren lassen.
Teurere Wärmepumpe oder teure Lärmschutzmaßnahmen
Beim Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) weist man darauf hin, dass es letztendlich preisgünstiger sein würde, eine teurere Wärmepumpe zu kaufen, die leiser sei – denn andernfalls drohen teure Lärmschutzmaßnahmen (die zumindest im erwähnten Fall in Köln wohl auch noch wirkungslos waren). Es würden nicht alle Installationsbetriebe korrekt auf die Lärmproblematik hinweisen und entsprechende Empfehlungen aussprechen: In Summe sei der Schutz vor Lärm zur Erreichung der politischen Ziele hinderlich und wirke diesen Interessen entgegen.
Man muss sich an dieser Stelle wohl fragen, mit welchen Folgekosten (und welchem Ärger) die Bürger noch rechnen müssen, wenn sie dem grünen Heiztotalitarismus Folge leisten und sich Geräte für Zehntausende von Euro zulegen, die ohnehin schon in vielen Fällen für Stromkostenexplosionen ohne spürbaren Nutzen im Sinne einer ausreichenden Heizleistung stehen. Geht es nach dem grünen Klimaminister Robert Habeck, so soll’s immerhin bald schon vor jedem deutschen Gebäude brummen. Ob das dann zum neuen Rechtfertigungsgrund für migrantische Messerangriffe mutiert, wird sich zeigen…
Sind die Russen die neuen Juden?
Schlupflöcher schliessen, Sanktionen verschärfen, Vermögen beschlagnahmen. Russe, reich, zwei ausreichende Gründe, den Rechtsstaat in die Tonne zu treten. Zumindest fordern das einige.
Der «Tages-Anzeiger»-Konzern hat vor der Parlamentsabstimmung über die mögliche Waffenlieferung an die Ukraine via Drittstaaten eine Kampagne gefahren, um den Befürwortern Schub zu geben. Vergeblich, die «Lex Ukraine» scheiterte im Nationalrat endgültig und ist vom Tisch.
Der Druck aus dem Ausland auf die Schweiz steigt, dass sie sich energischer an den Sanktionen gegen Russland beteiligen solle, jegliche Vermögenswerte russischer Firmen oder Personen im Zugriffsgebiet der Schweiz sollten am besten beschlagnahmt werden. So behauptet ein kleines US-Licht im «Tages-Anzeiger»: «Neutralität hilft nur noch Moskau». Die Schweiz solle alle russischen Vermögen suchen und «aktiv prüfen». Sie stünden «seit letztem Jahr unter einem Generalverdacht».
Es ist den USA – oder der EU – unbenommen, in ihren Herrschaftsgebieten ein paar rechtsstaatliche Grundsätze über Bord zu werfen. Damit beschädigen sie zwar die Fundamente des zivilisierten Zusammenlebens, aber da wollen wir uns nicht einmischen.
Russland: Nawalny Sprecherin zeigt sich für baldigen Umsturz optimistisch
Die Pressesprecherin des inhaftierten russischen Oppositionspolitikers Alexei Nawalny, Kira Jarmysch, betonte die vermeintliche Unzufriedenheit der Bevölkerung mit Präsident Putin.
Jarmysch, die sich anlässlich von Nawalnys 47. Geburtstag zu einer Kundgebung in Berlin einfand, betonte, dass die Opposition in Russland nicht verschwunden sei. Trotz des Kriegs blieben viele Menschen im Land, obwohl sie ihre Meinung nicht mehr öffentlich äußern könnten.
Nawalny selbst wandte sich mit einem offenen Brief aus seinem Gefängnis an die Öffentlichkeit und dankte allen politischen Gefangenen in Russland, Weißrussland und anderen Ländern. Unterstützer versammelten sich in über 120 Städten weltweit, um seinen Geburtstag symbolisch zu feiern.
Es bleibt die Frage, wie realistisch und zutreffend diese Aussagen sind. Dass Putin diesen Krieg verlieren könnte, ist eher unwahrscheinlich. So ist es eher wahrscheinlich, dass die Oppositionssprecherin für ihre Sache Hoffnung stiften möchte und von Dingen spricht, die man in Deutschland gerne hören möchte.
Doch angesichts der anhaltenden Propaganda beider Seiten, wird wohl noch einige Zeit vergehen, bis wir wieder zur Tagesordnung übergehen können.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei ZUR ZEIT, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.

Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte.
Für jede Spende (PayPal oder Banküberweisung) ab € 10.- erhalten Sie als Dankeschön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „CORONA-DIKTATUR? NEIN DANKE“ portofrei und gratis! Details hier.
Frühling 2023 in Deutschland – feuchter März, kühler April und ein neuer Wetterlagen-Rekord im Mai
Nur noch geringe Frühlingserwärmung in Deutschland, seit dem Jahr 2000 sogar geringe Lenz-Abkühlung, oft kalte Nächte
Stefan Kämpfe
Das Ende des meteorologischen Frühlings 2023, welcher die kompletten Monate März, April und Mai umfasst, liegt schon ein paar Tage zurück, trotzdem lohnt es sich, diesen für Mitteleuropa typisch wechselhaften Lenz mit vielen Schönwetterphasen im Mai noch einmal zu betrachten. Was macht eigentlich die so viel beschworene Klimaerwärmung im Frühling? Sie scheint unter Frühjahrsmüdigkeit zu leiden. Der Lenz 2023 blieb mit 8,8°C im Deutschland-Mittel sogar noch um 0,1 K (°C) unter dem Mittelwert der aktuellen Vergleichsperiode von 1991 bis 2020.
Nasser, wechselhafter, relativ milder März 2023
Anders als im Vorjahr, als uns der März einen neuen Sonnenscheinrekord bescherte, verlief der erste Frühlingsmonat diesmal zwar etwas zu mild, aber recht nass. Tiefdruckgebiete beherrschten das Geschehen, und manchmal fiel auch noch Schnee. Die Böden wurden endlich einmal stärker durchfeuchtet – ein gelungener Start ins Vegetationsjahr 2023.
Rauer April mit meist ausreichenden Niederschlägen
Nach dem kältesten April seit gut 40 Jahren (2021) waren die 2022 und 2023er Ausgaben nur schlechter Durchschnitt. Mit 7,5°C im Deutschlandmittel (DWD) fiel er, gemessen an der aktuellen CLINO-Periode (1991 bis 2020) um 1,5 Kelvin (°C) zu kühl aus und erinnerte stark an die rauen Knospenmonate der 1970er und 1980er Jahre. Anders, als 2021, bewahrten uns 2023 neben häufigeren Hochdruckwetterlagen auch kurze Warmluftvorstöße aus Süd vor Dauerkälte und viele tiefe Wolken vor sehr kalten Nächten; trotzdem wurden an der DWD-Station Erfurt/Weimar 6 Frostnächte im 2023er April registriert; zum Glück ohne wesentliche Vegetationsschäden zu verursachen. Dieser April brachte zur Freude der Landwirte und Gärtner relativ viele Niederschläge. Die niedrigen Temperaturen verzögerten den Vegetationsfortschritt. Gemessen an den letzten drei Jahrzehnten, trat der Vollfrühling (erste Apfelblüten) mittelspät ein.
Abbildung 1: Beginn der Apfelblüte (früheste Sorten) seit 1990 in der Stadt Weimar. Noch besteht ein leichter, nicht signifikanter Verfrühungstrend; ob er anhält, werden die kommenden Jahre zeigen.
Wechselhafter, zu trockener Mai mit einigen Schönwetterperioden und empfindlich kühlen Nächten sowie einem neuen Wetterlagen-Häufigkeitsrekord
Wer nach dem kühlen April auf Entschädigung hoffte, wurde im Mai 2023 nur zeitweise verwöhnt – mitunter war es schon sommerlich warm; doch meist überwogen empfindlich kühle Tage. Einem kühlen Monatsbeginn folgten verspätete Eisheilige, und im letzten Monatsdrittel machten sich die „Kleinen Eisheiligen“ trotz viel Sonnenscheins mit kalten Nächten bemerkbar. Leider stellte sich besonders in Nordostdeutschland auch die gefürchtete Frühjahrs- und Frühsommertrockenheit wieder ein, was die Ernteaussichten schmälert; wenn auch deutlich weniger schlimm, als 2022. Der 2023er Mai stellte also sicher niemanden völlig zufrieden, aber Sonnenanbeter kamen besonders im letzten Monatsdrittel auf ihre Kosten, und alles blühte überreich. Man konnte sich in diesem Mai fast gleichzeitig einen Sonnenbrand und eine schwere Erkältung einfangen; die HNO-Praxen waren oft überfüllt. Im Mai 2023 traten an sechzehn Tagen Unbestimmte Wetterlagen, so genannte XX-Wetterlagen ohne eindeutige Anströmrichtung, auf. Sie gaben sich meist durch windstille, klare Nächte zu erkennen. Das ist ein neuer Rekord seit deren Erfassungsbeginn 1980. Häufige Flauten und damit sehr geringe Windstromerträge waren die Folge. Windiges Wetter herrschte nur phasenweise. Möglicherweise killt sich die Windenergie selbst und ist auch für die häufigeren Dürren mitverantwortlich; Näheres dazu unter anderem hier und hier.
Abbildung 2: Trotz des neuen Häufigkeitsrekords nahm die Anzahl der Unbestimmten (XX)-Lagen im Mai nur leicht (nicht signifikant) zu. Deren Anzahl schwankt ohnehin stark.
Der Frühling – neuerdings ein Erwärmungsverweigerer?
Wie alle Jahreszeiten in Deutschland, hatte sich auch der Frühling seit 1881 merklich erwärmt. Besorgniserregend ist diese moderate Erwärmung aber nicht, und die DWD-Daten sind ja auch noch wärmeinselbelastet. Es lohnt sich jedoch, die Temperaturentwicklung seit den späten 1980er Jahren genauer zu betrachten; sie fiel bei deutlich steigender Besonnung, welche heizend wirkt, kaum noch wärmer aus.
Abbildung 3: Seit 1988 nur noch leichte, nicht signifikante Frühjahrs-Erwärmung in Deutschland bei merklich zunehmender Besonnung. Immerhin ein reichliches Drittel der Gesamtvariabilität der Lenz-Temperaturen wird von der Sonnenscheindauer bestimmt (Bestimmtheitsmaß B=38,6%).
Betrachtet man nur den kürzeren Zeitraum ab dem Jahr 2000, so zeigt sich gar eine geringe Abkühlung.
Abbildung 4: Seit dem Jahr 2000 sogar geringe Frühlingsabkühlung in Deutschland trotz zunehmender Sonnenscheindauer.
Betrachten wir die Einzelmonate. Während der April seit 1988 immerhin noch einen leichten Erwärmungstrend zeigt, verhält sich der März erwärmungsträge, und der Mai kühlte sich etwas ab.
Abbildung 5: Keiner der Frühjahrsmonate in Deutschland zeigt seit 1988 einen signifikanten Temperaturtrend trotz stark steigender CO₂-Konzentrationen: Der März blieb fast unverändert, der April erwärmte sich leicht, der Mai kühlte sich unwesentlich ab.
Der Hauptgrund für diese verhaltene Lenz-Temperaturentwicklung ist die Häufigkeitsentwicklung der Großwetterlagen – solche mit nördlicher Anströmrichtung scheinen sich neuerdings wieder leicht zu häufen. Stellvertretend sei hier die Entwicklung für den Mai gezeigt.
Abbildung 6: Obwohl keiner der Trends wirklich signifikant ist, nahmen die im Mai stark kühlenden Großwetterlagen mit nördlichem Strömungsanteil (blau) seit 1988 wieder leicht zu. Daten für 2023 liegen noch nicht vor.
Diese leichte Häufung kühler Nordlagen hat offenbar die Erwärmungswirkung der zunehmenden Sonnenscheindauer überkompensiert.
Stefan Kämpfe, Diplomagraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher
Wie die Medien RFK Jr. zum Schweigen bringen wollen. Dore zerstört das Interview von Krystal Ball mit RFK Jr.
Robert F. Kennedy Jr. kündigte am 19. April 2023 offiziell seine Präsidentschaftskampagne 2024 an, hatte aber bisher kaum Gelegenheit, seine Ansichten mitzuteilen.
GESCHICHTE AUF EINEN BLICK
- Am 19. April 2023 kündigte Robert F. Kennedy Jr. offiziell seine demokratische Präsidentschaftskampagne 2024 an. Erste Umfragen zeigen, dass er fast 20 % der Stimmen der Demokraten erhalten hat
- Die Funktionäre der Demokratischen Partei tun alles, um öffentliche Debatten zu vermeiden, und auch ihre Verbündeten in den Medien geben Kennedy nicht die Möglichkeit, seine Ansichten darzulegen
- Am 17. Mai 2023 interviewte Krystal Ball, Co-Moderatorin der Online-Show „Breaking Point“, Kennedy. Laut Ball ist Kennedys „Impfstoffskepsis“ und „Anti-Impf-Befürwortung“ eine „rote Linie“, die ihn für das höchste Amt disqualifiziert
- Sie unterbrach Kennedy immer wieder mit den Argumenten von Big Pharma – und stellte damit ihre eigene Unwissenheit öffentlich zur Schau – und erlaubte ihm nicht, ihre Fragen zu beantworten. Kennedy forderte sie mehrmals auf, ihm zu zeigen, wo er etwas falsch verstanden hat, und sie wich mit Allgemeinplätzen aus
- Mehrere Journalisten und politische Kommentatoren, darunter Jimmy Dore, Viva Frei, Kim Iversen und Glenn Greenwald, haben Balls Verleumdungsversuch kritisiert. Am Ende war der Einzige, der schlecht aussah, Ball selbst
Am 19. April 2023 kündigte Robert F. Kennedy Jr. offiziell seine demokratische Präsidentschaftskampagne 2024 an. Erste Umfragen zeigen, dass er fast 20 % der Stimmen der Demokraten erhalten wird. Leider tun die Parteifunktionäre der Demokraten alles, um öffentliche Debatten zu vermeiden, und ihre Verbündeten in den Medien scheinen wild entschlossen zu sein, auch Kennedy keine Gelegenheit zu geben, seine Ansichten darzulegen.
Am 17. Mai 2023 interviewte Krystal Ball, Co-Moderatorin der Online-Sendung „Breaking Point“, Kennedy oder vielleicht besser gesagt, diskutierte mit ihm selbst. Ball sagte Kennedy, dass sie mit seinen Ansichten über Impfstoffe nicht einverstanden sei, und behauptete, dass die demokratischen Wähler im Großen und Ganzen ihre Ablehnung teilen. Laut Ball ist Kennedys „Impfstoffskepsis“ und „Anti-Impf-Befürwortung“ eine „rote Linie“, die ihn für das höchste Amt disqualifiziert.
Wissenschaftsfeindliches *Shilling für Big Pharma
*shilling = etwas anpreisen
In der obigen Videowiedergabeliste seziert der Komiker Jimmy Dore von der „Jimmy Dore Show“ Balls Interview und weist auf Balls „schlechten Journalismus, Unhöflichkeit und unverantwortliches, unwissenschaftliches Eintreten für Unternehmensinteressen“ hin.
Sie unterbrach Kennedy wiederholt mit Big-Pharma-Sprüchen – und stellte damit ihre eigene Unwissenheit öffentlich zur Schau – und ließ ihn nicht auf ihre Fragen antworten. Kennedy forderte sie mehrmals auf, ihm zu zeigen, wo er sich irrte, und sie lenkte mit groben Allgemeinplätzen ab.
Als Kennedy darauf hinwies, dass die Länder mit den niedrigsten COVID-Impfquoten weitaus weniger COVID-Fälle und -Mortalität aufwiesen, beharrte Ball darauf, dass „viele andere Faktoren“ eine Rolle spielten, wie die hohe Fettleibigkeitsrate in Amerika und die Tatsache, dass wir nicht so viel Zeit in der Sonne verbringen wie die Menschen in Afrika.
Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass Empfehlungen zu Fettleibigkeit und Sonnenexposition nie Teil der COVID-Antwort waren. Die US-Gesundheitsbehörden gaben nicht nur keine Empfehlungen zur Verringerung der Fettleibigkeit, sondern schlossen auch Parks und Strände und rieten allen, so wenig Zeit wie möglich im Freien zu verbringen.
Die einzige Lösung, die sie anboten, war der „Impfstoff“. Wenn er funktionieren würde, müssten wir weitaus bessere Ergebnisse erzielen als Länder wie Afrika, die sich nicht an unsere COVID-Richtlinien hielten, wie z. B. drinnen zu bleiben und sich mehrfach impfen zu lassen. Aber das haben wir nicht getan.
Im Grunde gibt Ball zu – scheinbar ohne es zu merken -, dass Faktoren wie Fettleibigkeit und Sonneneinstrahlung wichtiger waren als die Impfung, denn Länder mit geringerer Fettleibigkeit und höherer Sonneneinstrahlung schnitten auch bei niedrigen Impfraten besser ab.
Schockierend: Ball hat Schlüsseldaten „nicht gesehen“
Am schockierendsten ist vielleicht die Tatsache, dass Kennedy darauf hinweist, dass wir inzwischen über Daten die zeigen, dass die Wirksamkeit der COVID-Impfung schnell nachlässt und nach sechs oder sieben Monaten negativ wird, so dass es dann wahrscheinlicher ist, dass man COVID bekommt, sagt sie, dass sie „das nicht gesehen hat!“
Wie konnte sie das nur übersehen? Das allein zeigt schon, dass sie nichts anderes weiß als das, was die PR-Abteilungen der großen Pharmaunternehmen ihr erzählt haben.
Ein Trost ist, dass das ursprüngliche „Breaking Points“-Video auf YouTube zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels nur 288.768 Aufrufe hat, während Dores Kritik an ihrer Verleumdung, die am nächsten Tag veröffentlicht wurde, über 524.000 YouTube-Aufrufe hat. „Breaking Points“ verlor in den Tagen nach diesem verpfuschten Interview ebenfalls etwa 4.000 Abonnenten.
Interessanterweise äußerten sich auch viele der Abonnenten von „Breaking Points“ sehr kritisch über ihren Auftritt. Tatsächlich hatten einen Tag nach der Ausstrahlung des Videos 79 % der Zuschauer den Daumen nach unten gedrückt. Vielleicht ist ihre Pro-Impfstoff- und Pro-Pharma-Haltung also doch nicht so populär, wie sie denkt.
Interessenkonflikt im Spiel?
Dore weist auch darauf hin, dass Ball einen interessanten Interessenkonflikt hat, der diesen Verleumdungsversuch noch schlimmer erscheinen lässt. Es stellt sich heraus, dass sie einer anderen demokratischen Präsidentschaftskandidatin, Marianne Williamson, sehr nahe steht. Williamson war sogar Trauzeugin bei Balls Hochzeit.
Hat sich Ball auf die Impfstofffrage konzentriert, anstatt Kennedy zu erlauben, eine breitere Sichtweise seines Programms zu präsentieren, in der Hoffnung, dass die Wähler stattdessen von Williamson angezogen werden? Würde Ball Williamson auf dieselbe Weise herausfordern – und abweisen -, obwohl Williamson ganz ähnliche Bedenken gegenüber Big Pharma und Impfstoffen hat wie Kennedy?
Wie Kim Iversen im Video unten anmerkt, unterstützte Ball während der Pandemie Abriegelungsmaßnahmen und informierte ihre Zuschauer nie darüber, dass sie mit Fernunterricht Geld verdiente.
Ball zitiert von Bill Gates finanzierte Vax-Propaganda
Zu ihrer Ehrenrettung sei gesagt, dass Ball unter ihrem Interview mit Kennedy zwei Impfstoffstudien zur Verteidigung ihrer Position aufführte, sowie eine Studie, die von Kennedys Team zur Verfügung gestellt wurde, und sagte, die Leute könnten sie lesen und sich ihre eigene Meinung bilden. Nun, Kim Iversen, eine ehemalige Moderatorin von „Rising“, die jetzt ihre eigene Online-Show hat, hat genau das getan.
In dem obigen Video geht Iversen die von beiden Parteien vorgelegten Beweise durch. Das erste Beweisstück, das Ball Ihnen vorstellen möchte, ist eine mathematische Modellierungsstudie über die globalen Auswirkungen des ersten Jahres der COVID-19-Impfung. Diesem mathematischen Modell zufolge würde die Massenimpfkampagne zwischen Dezember 2020 und Dezember 2021 in 185 Ländern 14,4 Millionen Todesfälle verhindern.
Drei der Finanzierungsquellen für diese Studie stammten direkt von Bill Gates über seine Stiftungen, die Bill & Melinda Gates Foundation, GAVI und die Weltgesundheitsorganisation, für die er auch der Hauptgeldgeber ist. Darüber hinaus hat Gates auch erheblichen Einfluss auf die National Institutes of Health die ein weiterer Geldgeber für dieses Papier sind.
Die zweite Arbeit, die Ball für entscheidend hielt, war eine Stanford-Studie die im Juni 2022 veröffentlicht wurde und in der festgestellt wurde, dass die COVID-Impfung nach einer Infektion einen zusätzlichen Schutz bietet. Hier hat einer der Forscher Zuschüsse von Bristol Myers Squibb, Regeneron und Serimmune erhalten, und fünf sind Mitarbeiter einer Einrichtung, die den Impfstoff COVID-19 herstellt.
Kennedy stellte ein Papier der Cleveland Clinic die am 19. April 2023 veröffentlicht wurde und in der festgestellt wird, dass die Wirksamkeit des Impfstoffs je nach der vorherrschenden Variante zwischen 4 % und 29 % schwankt und dass das Risiko, sich mit COVID zu infizieren, mit der Zeit seit der letzten Impfung und mit der Anzahl der erhaltenen Dosen steigt. Die Finanzierung dieser Forschung? Keine. Daher auch keine Interessenkonflikte. Die Cleveland Clinic hat lediglich ihre eigenen Mitarbeiterdaten zusammengestellt und ausgewertet.
„Breaking Point“ ist Establishment-Medien
Während „Breaking Points“ als Anti-Establishment-Nachrichten beworben wird, ist Balls Interview mit Kennedy nur eines der jüngsten Beispiele dafür, warum das nicht stimmt. Wie im obigen Video von Viva Frei (der kanadische Anwalt David Freiheit postet YouTube-Interviews unter dem Pseudonym Viva Frei) erwähnt, steht „Breaking Points“ jedes Mal, wenn es hart auf hart kommt, auf der Seite des korporativen Establishments und plappert das offizielle Narrativ nach.
Die „Anti-Establishment“-Fassade ist also genau das. Eine Fassade. Und in ihrem Interview mit Kennedy wurde das sehr deutlich. Doch nicht jeder wird Viva Frei in diesem Punkt zustimmen.
Der unabhängige Enthüllungsjournalist Glenn Greenwald (siehe Video unten) ist zwar nicht einverstanden mit Balls Umgang mit dem Interview, betont aber, dass er ihren Journalismus respektiert. Greenwald argumentiert jedoch auch, dass Balls Argument der „roten Linie“ nur von Vertretern des Establishments gegen diejenigen verwendet wird, die gegen das Establishment sind.
Er vertritt also im Grunde einen ähnlichen Standpunkt wie Viva Frei. Er räumt Ball einfach den Vorteil des Zweifels ein und nimmt an, dass sie unwissentlich und irgendwie unbewusst von der Propaganda des Establishments beeinflusst wurde, anstatt Teil davon zu sein.
Welche Ansichten gelten als disqualifizierend?
In seiner System-Update-Folge vom 18. Mai 2023 (siehe oben) kommentierte Greenwald:
„Ich interessiere mich schon seit langem für die Idee, dass ein Politiker, sobald er eine Ansicht vertritt, die so unangenehm ist, dass sie ihn von der Unterstützung ausschließt, fast in das Lager der Verrückten oder Verschwörungstheoretiker gesteckt wird, oder in das Lager der Leute, die einfach zu gestört sind, um sie zu unterstützen, egal wie sehr man mit ihnen übereinstimmt.
Ich habe diese Dynamik zum ersten Mal bei der Wahl 2012 beobachtet … Warum war Ron Pauls Pro-Life-Position eine „rote Linie“, aber Obamas Unterstützung für den Drogenkrieg oder seine Ansicht, er habe das Recht, amerikanische Bürger mit Drohnen zu ermorden – alles ohne ordentliches Verfahren … die Verkörperung von Extremismus und Radikalismus – warum war das keine „rote Linie“? Wie wurde das bestimmt? …
In Anbetracht der Tatsache, dass dasselbe Argument im Zusammenhang mit der Herausforderung von RFK Jr. an Biden aufgetaucht ist, nämlich dass RFK tabu ist, aber Joe Biden, der Hauptbefürworter des Irak-Krieges, der Hauptarchitekt des US-Gefängnisstaates, ein glühender Befürworter des Drogenkrieges, dass er, Joe Biden, … keine roten Linien überschritten hat, halte ich es wirklich für erforschenswert.
Wie werden bestimmte Politiker für disqualifiziert erklärt, und wessen Interessen dienen diese Rahmenbedingungen, und insbesondere, wer wird in unserem politischen Diskurs als verrückt bezeichnet und warum? [Sie als verrückt zu bezeichnen oder sie für zu seltsam, zu schräg und zu bizarr zu erklären, wird … nur vom Establishment gegen Kritiker des Establishments angewandt.
Mit anderen Worten: Das Establishment hat alle Möglichkeiten der Welt, um die verrücktesten, die schrägsten, die verrücktesten Politiken zu unterstützen, aber solange man mit der Orthodoxie des Establishments übereinstimmt, wird man nie für verrückt erklärt werden, egal wie verrückt diese Ideen sind.
Diese Taktik ist nur denjenigen vorbehalten, die die herrschende Orthodoxie des Establishments in Frage stellen … Es ist eine sehr wirksame und durchdringende Form der Propaganda, die unsere ständige Wachsamkeit erfordert.
Wenn wir unsere Wachsamkeit vernachlässigen, sind wir alle anfällig dafür, von ihr beeinflusst zu werden … Ich denke, es ist von größter Wichtigkeit zu analysieren, wie diese Taktik angewandt wird und wie sie sich hier manifestiert hat.“
Laien sollten das Debattieren den Experten überlassen
Wie auch Dore lässt Greenwald mehrere Ausschnitte aus Balls Interview mit Kennedy Revue passieren, gefolgt von seiner eigenen Meinung zu den Gesprächen. Hier sind ausgewählte Teile von Greenwalds Kommentar, in denen er meiner Meinung nach einige wertvolle Punkte anführt:
„Zunächst einmal kann man sehen, dass Krystal ausdrücklich anerkennt, dass sie nicht den gleichen Informations- und Wissensstand hat, dass sie nicht annähernd so viel Zeit in diese Frage investiert hat wie RFK, Jr. und aus diesem Grund sagt sie ausdrücklich: „Ich möchte mich nicht mit Ihnen über die Vorzüge auseinandersetzen.
Sie versucht immer wieder, die Frage in eine politische Frage umzuwandeln, in der es darum geht, ob ich Recht habe oder nicht, denn es gibt eine Menge demokratischer Wähler, die meine Ansichten teilen und die glauben, dass Sie bei den Impfstoffen falsch liegen. Wie wollen Sie sie überzeugen?
Aber er möchte, zu Recht, nachdem er beschuldigt wurde, falsch zu liegen … hören, was die Grundlage für ihre Ansicht ist, dass er falsch liegt, Er möchte die inhaltliche Debatte führen – das ist ein Teil der Gründe, warum er kandidiert.
Und er fährt fort zu sagen, nachdem er ihr zugehört hat, wie sie versucht hat, ihre Argumente vorzubringen, dass sie dem Establishment nachplappert, dass sie das nachplappert, was das Gesundheitsestablishment und die Gesundheitspolitiker immer und immer wieder wiederholt haben, bis zu dem Punkt, dass ich denke, dass sogar wohlmeinende Leute wie Krystal anfangen, es als wahr zu akzeptieren. Und genau das halte ich für einen so wichtigen Punkt.
Um eine öffentliche Plattform zu haben, auf der man sich zu wichtigen Themen äußert, z.B. ob der Nutzen von Impfstoffen überbewertet wurde, ob ihre Schäden und Risiken heruntergespielt und verschwiegen wurden, denke ich, dass man wirklich die Pflicht hat, diese Meinung mit sehr fundiertem Wissen zu untermauern …
Wenn Sie also zu Robert F. Kennedy Jr. kommen und ihm ins Gesicht sagen, dass er nicht nur falsch liegt, wenn es um Impfskepsis geht, sondern so falsch, dass er diese rote Linie überschritten hat, dann denke ich, dass Sie die Verpflichtung haben, sich auf den Inhalt einzulassen und ein Argument zu konstruieren …
Er hat jahrelang an dieser Sache gearbeitet. Denken Sie daran, dass RFK, Jr. etwa 20 Jahre lang ein sehr angesehener Umweltaktivist war, der sich mit der Problematik schädlicher Abfälle durch Unternehmen und der Ablagerung von Giftstoffen beschäftigte. Er ist eine sehr ernsthafte Person. Er ist kein Extremist oder eine Randfigur, die einfach aus heiterem Himmel auftaucht und anfängt, über Impfstoffe zu reden.
Das ist eine sehr weit entwickelte Ansicht, was nicht bedeutet, dass ich ihr zustimme. Ich habe nicht das Wissen, um ihr zuzustimmen oder nicht. Was ich aber weiß, ist Folgendes: Die Gesundheitsbeamten in den Vereinigten Staaten und im Westen haben sich während der COVID-Pandemie nicht nur als falsch, sondern auch als unehrlich erwiesen …
Wir wissen auch, dass alle Arten von Behauptungen über den Pfizer-Impfstoff und andere Impfstoffe falsch waren, bis hin zur reinen Täuschung. Es gibt berühmte Clips von Leuten, die sie schicken, um die Öffentlichkeit zu propagieren, Rachel Maddow und andere, sogar Dr. Fauci selbst, der sagt, dass der Impfstoff die Übertragung verhindert … etwas, das sich als komplette Lüge herausstellte …
Ob ich nun von dem, was RFK Jr. über Impfstoffe zu sagen hat, überzeugt bin oder nicht … ich weiß mit Sicherheit, dass wir davon profitieren, wenn diese Fragen diskutiert werden. Das ist der Grund, warum das DNC so tun will, als gäbe es RFK, Jr. nicht.
Sie haben Angst vor ihm, weil er die Amerikaner nicht nur daran erinnert, wie sehr wir bei fast allen Aspekten der COVID-Pandemie, einschließlich der Impfstoffe, getäuscht wurden, sondern auch daran, wie viel Schaden durch all die Maßnahmen angerichtet wurde, die wir auf der Grundlage dieser falschen Behauptungen erlassen haben …
Ich denke also, wenn man eine öffentliche Plattform hat, hat man zumindest die Verantwortung, die Debatte über diese kritischen Fragen zu fördern und … zu unterstützen, vor allem, wenn sie von hochinformierten Leuten kommt, die die Orthodoxie des Establishments herausfordern und ihr widersprechen, vor allem bei Debatten, bei denen immer wieder bewiesen wurde, dass sie lügen und sich als falsch erwiesen haben.
Krystal Ball hat also jedes Recht, darauf zu bestehen, dass sie RFKs Skepsis in Bezug auf Impfstoffe nicht teilt, aber … es ist ein großer Sprung zu sagen, dass ich das Privileg und die Verantwortung, die ich mit meiner öffentlichen Plattform habe, nutzen werde, um mich zu Themen zu äußern, zu denen ich wirklich nicht die nötige Arbeit geleistet habe, um eine zuverlässige Meinung zu haben.
Ich denke, die einzige Standardposition, die man einnehmen sollte – wenn man sich ohne ausreichende Kenntnisse zu diesen Themen äußert – ist, Skepsis zu fördern. Zu sagen: Ich möchte diese Debatten hören. Wir brauchen mehr Transparenz und [das] Recht, diese Fragen zu stellen, anstatt jemandem zu sagen, dass er nicht nur falsch liegt, sondern so falsch, dass er eine „rote Linie“ überschritten hat.
Das entspricht genau dem, was das DNC zu tun versucht – zu sagen, dass sowohl Marianne Williamson als auch RFK Jr. es nicht verdienen, angehört zu werden, sie verdienen es nicht einmal, als primäre Gegner von Joe Biden angesehen zu werden.
Wenn Sie einen DNC-Funktionär fragen, werden sie sagen, dass es bereits geschehen ist. Biden hat keinen Herausforderer in den Vorwahlen; er ist unser Kandidat, ohne dass auch nur eine einzige Stimme abgegeben wurde, ohne dass eine Debatte stattgefunden hat, eben weil ihre Strategie darin besteht, die Menschen zu ermutigen, zu glauben, dass RFK, Jr. … so falsch ist, dass, egal wie sehr man ihn in anderen Fragen mag … er niemand sein sollte, dem man sich nähern möchte; er hat eine rote Linie überschritten.
Das ist die Taktik des Establishments, die meiner Meinung nach Krystal Ball in diesem Fall … [hat] propagiert … [Unsere Arbeit an einer so komplexen Frage reicht bei weitem nicht aus, um sich so nachdrücklich zu äußern und jemandem zu sagen, dass er tabu ist, dass er eine rote Linie überschritten hat. Also … Ich denke, es ist … illustrativ, wie diese Propagandataktik funktioniert, oft implizit.“
Quellen:
- 1 C-Span April 19, 2024
- 2, 7 YouTube Breaking Points May 17, 2023
- 3 Real Clear Politics May 19, 2023
- 4 Pandata.org
- 5, 12 Open Forum Infectious Diseases April 19, 2023; ofad209
- 6, 13 Medrxiv December 19, 2022 DOI: 10.1101/2022.12.17.22283625, Full Text
- 8 YouTube May 18, 2023
- 9 Lancet Infectious Diseases September 2022; 22(9): 1293-1302
- 10 Embo Reports May 2008; 9(5): 409–412
- 11 Lancet Infectious Diseases June 2022; 22(6):791-801
Selbst die BBC fragt: Wohin mit den Millionen Tonnen Müll durch alte Solarmodule?
Nicht nur die Windräder sorgen für Unmengen an Sondermüll, auch bei den Solaranlagen gibt es große Probleme in Bezug auf die Wiederverwertung von alten Modulen. Selbst bei der Klimaspinner-freundlichen BBC spricht man dies mittlerweile an.
Technologie, die als “klimafreundlich” verkauft wird, entpuppt sich gerne als nicht gerade umweltfreundlich. Wir wissen, dass beispielsweise all die unzähligen Windräder zur Stromerzeugung Unmengen an Stahlbeton für die Fundamente benötigen und der Rest der Konstruktion nicht einfach so recyclebar ist. Die ganzen riesigen Akkus für die Elektrofahrzeuge benötigen Unmengen an Ressourcen wie Lithium und Kobalt, wofür ganze Landstriche verwüstet und Kinder zu Arbeitssklaven gemacht werden.
Doch nun gibt es auch wegen der Solarpanele Bedenken. Weltweit werden immer größere Flächen damit zugepflastert. Eine boomende Industrie, zu der in Europa auch die horrenden Stromkosten mit beitragen. Aber Solarpanele sind nicht für die Ewigkeit gemacht und verlieren mit den Jahren an Leistungsfähigkeit. Schon nach zehn bis fünfzehn Jahren lohnt sich oftmals ein Austausch mit neuen, effektiveren Panelen. Dies führt laut der BBC dazu, dass man bis zum Jahr 2030 mit jährlich vier Millionen Tonnen Solarpanel-Müll rechnet, was jedoch bis zum Jahr 2050 auf mehr als 200 Millionen Tonnen weltweit ansteigen dürfte. Zum Vergleich über die gesprochene Menge führt die BBC die Menge an 400 Millionen Tonnen Plastik an, die derzeit jährlich weltweit produziert werden.
Zwar könne man durchaus große Teile des verwendeten Materials recyceln, allerdings mangle es schon jetzt an Kapazitäten dafür. Und das ist noch nicht alles. Insbesondere die Extrahierung von Kupfer, Silber und Silikaten aus den Hightech-Teilen sei schwierig. Etwa 60 Prozent des Materialwerts von Solarpanelen würden in drei Prozent des Gewichts stecken, so der Bericht. Doch gerade das dort drin steckende Silber sei extrem wichtig. Denn die globale Förderung von Silber würde nicht mit dem Bedarf für die Solarpanele mithalten.
Ein anderes Problem sind die Silikate (Glas) der Solarpanele. Zwar könne man diese wiederverwenden, doch angesichts der relativ schlechten Qualität reicht es nicht für neue Panele aus. Stattdessen könne man sie lediglich mit anderen Materialen mischen um beispielsweise Asphalt daraus zu machen oder Fliesen zu produzieren. Es zeigt sich also, dass der ganze Boom der “grünen” Energie zu massiven Problemen führt. Umweltprobleme inklusive.
Welt-Impfpass kommt, Jeffrey Epstein & Co., „Einzelfall“-Saison in Freibädern beginnt
Die wichtigsten Meldungen vom 6.6.2023, die aktuellen „Nachrichten AUF1“, präsentiert von Bernhard Riegler. Gesundheitsdiktatur und Ende der Reisefreiheit: WHO und EU starten digitalen Welt-Impfpass + Jeffrey Epstein & Co.: Die Verstrickungen von Geheimdiensten in pädokriminelle Netzwerke + Und: Deutschland: Prügeln und grapschen – „Einzelfall-Saison“ in Freibädern ist wieder eröffnet
+ RA Ralf Ludwig über die Covid-Maßnahmen: „Ein systematischer Angriff auf die Zivilbevölkerung“
Der Verteidiger von Michael Ballweg und Kritiker der staatlichen Corona-Maßnahmen, Rechtsanwalt Ralf Ludwig, setzt sich mit Experten und Betroffenen für eine konsequente Aufarbeitung der Corona-Verbrechen ein. Dabei solle auch den alternativen Medien eine entscheidende Rolle zukommen. (Hier das Interview ansehen)
+ Jeffrey Epstein & Co.: Die Verstrickungen von Geheimdiensten in pädokriminelle Netzwerke
Die Ermittlungen zum Fall Jeffrey Epstein, der mit seiner Gehilfin Ghislaine Maxwell reiche Männer mit minderjährigen Mädchen versorgt und danach erpresst haben soll, sind noch lange nicht abgeschlossen. Immer neue Informationen dringen an die Öffentlichkeit und immer weitere Verstrickungen elitärer Kreise kommen dabei ans Licht. Auch Geheimdienste sind involviert. (Hier geht’s zum Videobeitrag)
+ Dr. Heinrich Habig: Über ein Jahr in U-Haft wegen Impf-Bescheinigungen
Auch diesen Monat fand wieder eine Kundgebung vor der JVA Bochum statt. Seit über einem Jahr sitzt Dr. Heinrich Habig in Untersuchungshaft, weil er tausenden Patienten Impf-Unfähigkeits-Bescheinigungen ausgestellt hatte. Dabei habe er seine Patienten vor einem Angriff auf ihre körperliche Unversehrtheit bewahrt und sie aus ihrer Zwangslage befreit, sagt Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Martin Schwab. (Hier die Reportage ansehen)
Weitere Themen der Sendung:
+ Gesundheitsdiktatur und Ende der Reisefreiheit: WHO und EU starten digitalen Welt-Impfpass
+ Deutschland soll trotz Rekordzahlungen noch mehr für globalen Klimaschutz aufbringen
+ Widerstand gegen Transgender-Agenda zeigt Früchte: Unterstützer ziehen zurück
+ Deutschland: Prügeln und grapschen – „Einzelfall-Saison“ in Freibädern ist wieder eröffnet
+ Die gute Nachricht: Die Klima-Katastrophe ist wieder einmal abgesagt
Kurzmeldungen:
+ Lebensmittel in Österreich teurer als in Deutschland
+ Schweizer Gastronomie-Kette nimmt kein Bargeld mehr an
+ Erster Impfausleitungs-Kongress findet statt
+ Berliner Straßenfest – Kinder in Burka
+ LGBT-Gewalt: Transfrau ersticht Vater
Wir sind unabhängig, weil Sie uns unterstützen!
AUF1 ist durch seine Zuseher finanziert. Wenn Ihnen unser Angebot gefällt, dann bitten wir Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten zu helfen. Nur mit dieser Hilfe können wir ein tägliches Programm aufrechterhalten und weiter ausbauen.
Der Zensur zum Trotz:
Folgen Sie uns auf Telegram (@auf1info) und tragen Sie sich jetzt in den zensurfreien Newsletter von AUF1 ein, um rechtzeitig vorzubauen: http://auf1.tv/newsletter
Westliche Mainstream-Journalisten bitten ukrainische Soldaten, Nazi-Abzeichen für Berichte zu verdecken
Der Neonazismus unter den ukrainischen Streitkräften wird seit Jahren von der westlichen Welt gekonnt ignoriert. Doch was ist, kann offenbar nicht länger geleugnet werden.
Nazi-Symbole in ukrainischer Armee – darf das denn sein?
Die New York Times sah sich nun gezwungen, sich mit großer Verspätung mit etwas zu befassen, das vielen unabhängigen Analysten und Medienvertretern seit langem bekannt war, aber aus offensichtlichen Gründen sorgfältig vor der breiten Masse im Westen verborgen wurde.
Die überraschende Schlagzeile der Monday Times lautete: „Nazi-Symbole an der ukrainischen Frontlinie werfen ein Schlaglicht auf heikle Fragen der Geschichte“. Diese Bestätigung kommt buchstäblich nach Jahren, in denen vor allem unabhängige Journalisten und geopolitische Kommentatoren darauf hingewiesen haben, dass in der Tat… die militärischen und paramilitärischen Gruppen der Ukraine, insbesondere die, die seit mindestens 2014 im Osten operieren, ein ernsthaftes Problem mit der Nazi-Ideologie haben.
Für westliche PR bitte verdecken
Dies wurde bereits vor Jahren ausführlich dokumentiert. Aber der Bericht, der lediglich versucht, es als „heikles Problem“ der „einzigartigen“ „Geschichte“ der Ukraine herunterzuspielen, deutet darauf hin, dass das eigentliche Problem für die westliche PR im Grunde darin besteht, dass es so offen zur Schau gestellt wird. Die ukrainischen Truppen werden aufgefordert, diese Nazi-Symbole bitte zu verdecken – wie Matt Taibbi in einem Kommentar zu dem Bericht sarkastisch bemerkte.
Die Autoren des NYT-Berichts bringen zunächst ihre Frustration über die Optik der Nazi-Symbole zum Ausdruck, die so stolz auf den Uniformen vieler ukrainischer Soldaten zu sehen sind. Der NYT-Bericht suggeriert, dass viele journalistische Fotos, die in einigen Fällen in Zeitungen und Medien weltweit veröffentlicht wurden (in der Regel in Verbindung mit allgemein positiven Artikeln über das ukrainische Militär), lediglich „unglücklich“ oder irreführend sind: „Auf jedem Foto trugen Ukrainer in Uniform Aufnäher mit Symbolen, die von Nazi-Deutschland berüchtigt gemacht wurden und seitdem Teil der Ikonographie rechtsextremer Hassgruppen geworden sind.“
Der Bericht räumt ein, dass dies zu einer Kontroverse geführt hat, bei der Nachrichtenredaktionen einige Fotos von ukrainischen Soldaten und Kämpfern tatsächlich löschen mussten. „Die Fotos und ihre Löschung verdeutlichen die komplizierte Beziehung des ukrainischen Militärs zur Nazi-Symbolik, die sowohl unter der sowjetischen als auch unter der deutschen Besatzung während des Zweiten Weltkriegs entstanden ist“, heißt es in dem Bericht weiter.
Die NATO selbst sah sich in jüngster Vergangenheit gezwungen, Bilder auf ihren offiziellen Konten in den sozialen Medien zu löschen, weil bei Fotoshootings unter ukrainischen Truppen Nazi-Symbole zu sehen waren.
Thank you @NATO for deleting this tweet, which featured a soldier wearing a black sun neo-Nazi symbol.
Tomorrow’s Podcast Against Antisemitism discusses neo-Nazi troops, the “Nazification” rhetoric and the reaction of the far-right to the war.
Tune in at t.co/DaUOzbJHzX pic.twitter.com/7Rpcu6r0VB
— Campaign Against Antisemitism (@antisemitism) March 9, 2022

Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte.
Für jede Spende (PayPal oder Banküberweisung) ab € 10.- erhalten Sie als Dankeschön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „CORONA-DIKTATUR? NEIN DANKE“ portofrei und gratis! Details hier.
COMPACT TV: Staudamm – Putin schon wieder Sündenbock

In der Südukraine stehen viele Städte aufgrund eines zerstörten Staudammes unter Wasser. Die Mainstream-Medien haben zwar keine Beweise, wohl aber einen Schuldigen gefunden: Putin. COMPACT liegen jedoch Hinweise vor, die gegen diese Theorie sprechen. Welche das sind und ob die ukrainische Großoffensive jetzt startet, erfahren Sie von COMPACT-Chefredakteur Jürgen Elsässer und TV-Chef Paul Klemm. Like
Zum EU-WHO-Abkommen über „Globale digitale Gesundheitssicherheit“ – Epimetheus
Es war völlig vorhersehbar. Viele haben es damals gesagt, und jetzt läuft die Propagandamaschine auf…
The post Zum EU-WHO-Abkommen über „Globale digitale Gesundheitssicherheit“ – Epimetheus first appeared on Axel B.C. Krauss.
Schwerin: Wird Leif-Erik Holm der erste Oberbürgermeister der AfD? | Im Gespräch mit Oliver Flesch
Leif-Erik Holm (AfD) hat im ersten Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl in Schwerin (Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern) starke 27,4 Prozent erzielt.
Er ließ den gemeinsamen Kandidaten von CDU, FDP und der Unabhängigen Bürger sowie die Kandidaten der Linken und „Grünen“ weit hinter sich.
Nun geht Holm mit Amtsinhaber Rico Badenschier (SPD) in die Stichwahl.
Im Gespräch mit mir erklärt Holm: „Ich will hier in Schwerin keine Neuköllner Verhältnisse!“
The post Schwerin: Wird Leif-Erik Holm der erste Oberbürgermeister der AfD? | Im Gespräch mit Oliver Flesch appeared first on Deutschland-Kurier.






