Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Der Einfluss von Staubstürmen auf das Klima

Der Einfluss von Staubstürmen auf das Klima

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Es gibt eine Reihe von Ereignissen auf der Erde, die das Klima für einige Zeit stark beeinflussen können. Bekannt dafür sind Vulkanausbrüche, die Staub, Schwefeldioxid oder – bei unterseeischen Vulkanen – große Mengen von Wasser in die Atmosphäre schleudern können. Schwefeldioxid schirmt die Sonnenstrahlung ab und kann Abkühlung verursachen, Wasser führt über über Rückstrahlung und […]

Der Beitrag Der Einfluss von Staubstürmen auf das Klima erschien zuerst unter tkp.at.

Die Impf-Gene-Akten: Haben die Regulierungsbehörden ein trojanisches Pferd zugelassen?

Von Julie Sladden

Die alarmierende Entdeckung des Wissenschaftlers Kevin McKernan von DNA-Verunreinigungen in Fläschchen mit Impfstoffen von Pfizer und Moderna Covid hat in der wissenschaftlichen Gemeinschaft große Besorgnis ausgelöst. Gleichzeitig hat der Fund die Kritik derjenigen auf sich gezogen, die jeden, der die Sicherheit, Wirksamkeit und Unantastbarkeit der „Impfstoffe“ infrage stellt, schnell „dämonisieren“. McKernans Gegner – und davon gibt es viele – haben alles Mögliche kritisiert, von der fehlenden Peer-Review-Veröffentlichung bis zu Spekulationen über die Lebensfähigkeit der anonym verschickten Fläschchen.

Verstehen Sie mich jetzt nicht falsch. Kritik und offene Debatten in der Wissenschaft sind eine gute Sache. Nach drei Jahren Zensur und unterdrückter Debatten in Wissenschaft und Medizin ist eines ganz klar: Meinungsfreiheit ist das A und O der Wahrheit.

Lassen Sie uns noch etwas anderes klarstellen. Das Peer-Review-System ist im Wesentlichen kaputt. Merkwürdigerweise haben dieselben Akteure, die Interessen in der Pharmaindustrie haben, denselben Einfluss auf die Forschungs- und Publikationsindustrie. Wie McKernan zu Recht feststellt, wird der Markt dieses Ergebnis bestätigen, lange bevor die traditionelle Peer-Review überhaupt in Gang kommt. Die unabhängige Reproduktion im Nasslabor übertrumpft 3 anonyme Leser jedes Mal“. Dies war der Grund für die Online-Veröffentlichung der Ergebnisse mit einem Aufruf an die Wissenschaftler vor Ort, die Ergebnisse unabhängig zu überprüfen.

Dieser Aufforderung sind sie nachgekommen. McKernans Ergebnisse – für das Pfizer-Produkt (BNT162b2) – wurden inzwischen von einer Reihe international anerkannter Labors unabhängig verifiziert, die sowohl das Vorhandensein als auch das Ausmaß der DNA-Kontamination in verschiedenen Fläschchen und Chargen bestätigten.

Auf die Frage „Ist das Ergebnis reproduzierbar?“ lautet die Antwort (zumindest für das Pfizer-Produkt BNT162b2) also „Ja“. Die Kontamination ist real. Diese Ergebnisse veranlassen uns nun, einige andere Fragen zu stellen, die schwer in der Luft hängen.

Fragen wie: „Wie schlimm ist die Kontamination?“, „Was unternehmen die Aufsichtsbehörden dagegen?“ und – die Frage, die sich jeder stellt – „Was bedeutet das für die Milliarden, die die Impfung genommen haben?

Diese Fragen verdienen eine Antwort.

Wie stark ist also die Kontamination? Hier gibt es zwei Dinge zu beachten. Erstens, wie hoch ist die Verunreinigung und zweitens, aus welchen Bestandteilen besteht die Verunreinigung. Wie bereits berichtet, lag die DNA-Kontamination des BNT162b2-Produkts von Pfizer um das 18- bis 70-fache über den von den Aufsichtsbehörden festgelegten Grenzwerten. Diese Verunreinigungswerte wurden auch von unabhängiger Seite bestätigt.

Um diese Zahlen in die richtige Perspektive zu rücken, erläutert McKernan die PCR-Tests für Covid.

„Sie wurden wahrscheinlich mit einem dieser Nasenabstriche abgetupft, um eine Covid-PCR zu erhalten. Bei einem CT (Cycle Threshold) unter 40 würde man Sie als positiv bezeichnen. Durch die Kontamination mit dem Impfstoff erhalten wir CTs unter 20. Das ist eine millionenfache Kontamination, als dass man bei einem Virus als positiv gelten würde. Das Virus, das sie abtupfen, befindet sich außerhalb der Schleimhaut in der Nase. Wir sprechen hier von einer Kontamination, die unter Umgehung Ihrer Schleimhautabwehr in millionenfach höherer Konzentration injiziert wird… Das ist ein enormer Unterschied in Bezug auf die Menge des Materials, das sich dort befindet.“

Das Herstellungsverfahren, das in einem kürzlich erschienenen BMJ-Artikel erörtert wurde, deutet darauf hin, wie es zu der DNA-Kontamination gekommen sein könnte. Die klinischen Versuche wurden mit dem „Verfahren 1“ durchgeführt, bei dem die synthetische DNA in vitro transkribiert wurde – im Grunde ein „sauberes“ Verfahren. Dieses Verfahren ist jedoch für die Massenproduktion nicht geeignet, so dass die Hersteller auf das „Verfahren 2“ umgestiegen sind, um den Prozess zu verbessern. Bei Verfahren 2 werden E. coli-Bakterien zur Replikation der Plasmide eingesetzt.

Die Plasmide aus den E. coli herauszubekommen, kann schwierig sein und zu Plasmidrückständen in den Impfstoffen führen. Aber es gibt noch ein weiteres Problem. Wenn eine Plasmidkontamination festgestellt wird, besteht die Möglichkeit, dass auch bakterielles Endotoxin vorhanden ist. Dieses Endotoxin kann bei einer Injektion schwere Nebenwirkungen wie Anaphylaxie und septischen Schock hervorrufen. Der australische Professor Geoff Pain ist nach wie vor sehr aktiv und liefert ausführliche Informationen über diese Endotoxine.

Die Sequenzierung der Plasmide aus den Pfizer-Fläschchen führte zu einer weiteren „zufälligen“ Entdeckung. Es wurde etwas gefunden, das nicht in der von Pfizer an die EMA weitergegebenen Sequenzkarte enthalten war. Es handelt sich dabei um einen so genannten SV40-Promotor. Der SV40-Promotor ist eine Sequenz, die wie ein Schalter die Genexpression einleitet. Er ist auch ein starkes Signal für die Kernlokalisierung, d. h. er macht sich auf den Weg in den Zellkern. Die gesamte SV40-Gensequenz erlangte in den 1960er Jahren berüchtigte Berühmtheit, als man feststellte, dass sie den Salk-Polio-Impfstoff verunreinigt hatte, was in der Folge zu einem Anstieg der Krebserkrankungen führte. Wir werden gleich auf die Bedeutung der SV40-Promotorsequenz zurückkommen.

Spätere Experimente lassen vermuten, dass der größte Teil der DNA-Kontamination fragmentiert ist, was keineswegs harmlos ist. McKernan erklärt: „(Ein Großteil) der DNA ist tatsächlich linear, weil sie einen Schritt durchlaufen, um sie zu fragmentieren, und (lineare DNA) hat eine höhere Neigung zur Integration als zirkuläre Plasmid-DNA“ Es scheint, dass ein erheblicher Teil der DNA in dieser Form vorliegt und ein größeres Risiko für den Menschen darstellt, was die Gefahr der Integration in das Genom angeht, als die zirkuläre DNA.

Erschwerend kommt hinzu – als ob es noch schlimmer werden könnte -, dass ein Großteil der DNA in den Lipid-Nanopartikeln (LNP) verpackt ist. Wenn sich die DNA tatsächlich in den LNPs befindet, bestehen andere Risiken, da sie dann die Säugetierzellen transfizieren und zu einer genetischen Veränderung führen kann. Die Tatsache, dass man fremde DNA in die Zelle einschleust, ist an sich schon ein Risiko, denn sie könnte teilweise exprimiert werden oder mit anderen Transkriptions- und Translationsmaschinerien, die sich dort befinden, durcheinander kommen“, erklärt McKernan.

Fassen wir noch einmal zusammen. Wir haben eine DNA, die größtenteils in LNP verpackt ist, um im ganzen Körper zu reisen und in die Zellen einzudringen und ihre genetische Fracht wie ein trojanisches Pferd zu transportieren. Ein Teil dieser DNA kann die SV40-Promotorsequenz enthalten – die Sequenz, die dafür bekannt ist, dass sie sich auf direktem Weg in den Zellkern bewegt und die Genexpression anregt. McKernan äußert eine offensichtliche Besorgnis: „Wenn (der SV40-Promotor) in das Genom integriert wird, wird er die Genexpression überall dort anregen, wo er landet. Wenn es sich dabei um ein Onkogen (ein krebserregendes Gen) handelt, gibt es Probleme“.

Dies, liebe Leserin, lieber Leser, ist nur eine der vielen möglichen unerwünschten Wirkungen der Injektion synthetischer DNA in den Menschen.

In der wissenschaftlichen Literatur wird anerkannt, dass fremde/synthetische DNA allein onkogen (krebserregend), infektiös und prothrombotisch sein kann. Darüber hinaus kann die genomische Integration eines viralen Promotors wie SV40 zu Krebs beitragen, und es ist bekannt, dass sie in Gentherapieversuchen Leukämie verursacht.

Sie können verstehen, warum die Wissenschaftler alarmiert sind. Diese Bedenken wurden der FDA am 16. Juni 2023 vorgetragen. Was haben sie mit diesen Informationen gemacht, fragen Sie? Wahrscheinlich haben sie sie in einer Kiste irgendwo in einem tiefen, dunklen Lagerhaus zwischen den Wörtern „auffällig“ und „Verschwörung“ abgelegt, vermute ich.

Wenn wir die obigen Ausführungen betrachten, wird klar, warum es im Bereich der Genetik strenge rechtliche Vorschriften gibt, insbesondere wenn es um Menschen geht. Regeln, die die Menschen (eigentlich) vor den möglichen bekannten und unbekannten Folgen eines Eingriffs in die genetische Integrität menschlichen Lebens schützen sollen. Das bringt uns zu der nächsten Frage:

Was tun die Aufsichtsbehörden dagegen? Soweit wir das beurteilen können, nichts.

Allein die von unabhängiger Seite nachgewiesene Verunreinigung deutet auf ein ernsthaftes Problem der Qualitätskontrolle hin, das die sofortige Aufmerksamkeit der FDA, der TGA und der EMA verdient. In Verbindung mit den signifikanten Daten zu unerwünschten Ereignissen und den weltweit steigenden Sterblichkeitsraten hätten diese Impfungen schon vor über zwei Jahren zurückgezogen werden müssen. Wir würden sogar behaupten, dass sie niemals hätten zugelassen werden dürfen.

Diese Geschichte ist noch lange nicht zu Ende. Es wurden ernsthafte Fragen aufgeworfen, ob diese Produkte, die Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt injiziert wurden, illegal zugelassen wurden.

Die beunruhigende Enthüllung wurde in einer kürzlich erschienenen bahnbrechenden Veröffentlichung von einem der Autoren aufgegriffen. Offenbar erfüllten die so genannten „Impfstoffe“ auch ohne die DNA-Verunreinigung von Anfang an die gesetzlichen Definitionen, um als genetisch veränderte Organismen eingestuft zu werden. Sie benötigten daher eine GVO-Genehmigung. Es scheint, dass diese Lizenzen fehlen.

Der australische Bundesgerichtshof wird gebeten, diese Frage in einem Verfahren zu prüfen, das kürzlich gemäß dem Gentechnikgesetz gegen Pfizer und Moderna eingereicht wurde. Die australische Gesundheitsbehörde TGA und das Büro der Gentechnik-Regulierungsbehörde wurden von den zuständigen Anwälten eingehend über die Verunreinigung mit GVO und synthetischer DNA informiert, aber keine der beiden Behörden hat sich die Mühe gemacht, zu antworten oder Stellung zu nehmen.

In einer Erklärung an die Presse sagt die beauftragte Anwältin Katie Ashby-Koppens: „Wir haben diesen Fall übernommen, weil keine der zuständigen Aufsichtsbehörden etwas dagegen unternommen hat. Die Therapeutic Goods Administration und das Office of the Gene Technology Regulator wurden beide im Jahr 2022 darauf hingewiesen, dass diese Produkte GVO enthalten, und sie haben nichts unternommen. Es wurde den Bürgern überlassen, das zu tun, was die australische Regierung nicht tun will.“

„Jeder einzelne Mensch, dem diese Produkte injiziert wurden, hat einen GVO erhalten, der in diesem Land nicht den fachlichen Zulassungsprozess durchlaufen hat. Das menschliche Genom könnte dauerhaft verändert werden, und niemand wurde darüber informiert.“

Wenn all dies zutrifft, haben die Aufsichtsbehörden bestenfalls ihre Pflicht zum Schutz der Bevölkerung verletzt. Schlimmstenfalls haben sie sich mitschuldig gemacht an einem Verbrechen mit Folgen für die Weltbevölkerung und kommende Generationen.

Um die abschließende Frage zu beantworten, die jeder auf den Lippen hat: Was bedeutet das für die Milliarden von Menschen, die sich impfen ließen? Mit der Entwicklung von qPCR-Kits zur Unterscheidung zwischen Long Covid und Long Vax und zur Feststellung, ob Impfstoffsequenzen in menschlichen Gewebeproben vorhanden sind, werden wir diese Frage vielleicht bald genauer beantworten können.

Warum darf diese Polizistin nicht plötzlich verstorbene Babys untersuchen?

Die kanadische Polizistin Helen Grus leitete im vergangenen Jahr eine Untersuchung über einen möglichen Zusammenhang zwischen neun plötzlich verstorbenen Babys und dem Impfstatus ihrer Mütter ein.

Als ihre Vorgesetzten davon erfuhren, wurde sie kurzerhand suspendiert.

Der Gerichtsmediziner beschwerte sich bei der Polizei von Ottawa über Grus‘ Untersuchung der Todesfälle, da ihr die Fälle nicht zugewiesen worden waren.

Auffälliges Detail: Die Polizei von Ottawa hat die experimentelle Corona-Impfung für ihre Mitarbeiter zur Pflicht gemacht.

Grus sollte diese Woche vor dem Disziplinarausschuss erscheinen. Einige ihrer Unterstützer waren bei der Anhörung anwesend. Einer von ihnen bezeichnete die Anhörung als „Nebelkerze“. „Polizisten haben einen Eid geschworen, das Gesetz durchzusetzen, aber wenn sie es tun, werden sie wegen Gehorsamsverweigerung angeklagt“, sagte er. Seiner Meinung nach wollte die Polizei ein Zeichen setzen.

Der fleißige Detektiv erkannte ein Muster. Sie habe festgestellt, dass neun Babys plötzlich gestorben seien und sich gefragt, ob es einen Zusammenhang mit dem Impfstoff gebe, sagte der pensionierte Detective Donald Best. Er nahm persönlich an den Anhörungen teil.

Er wies darauf hin, dass aus den Akten hervorgehe, dass die kanadische Gesundheitsbehörde (PHAC) von Anfang an in den Fall verwickelt gewesen sei und die Polizei in Ottawa beeinflusst habe. Die PHAC war auch eng in die Einführung der Corona-Impfstoffe involviert.

Sobald Politiker anfangen, sich in polizeiliche Ermittlungen einzumischen, sei die Chance auf Gerechtigkeit dahin, betonte Best.

Grus berichtete, sie sei zurechtgewiesen worden: Man habe ihr nicht erlaubt, ihre Untersuchung der plötzlichen Todesfälle fortzusetzen.

Diese Woche in der neuen Normalität #70

1. Nehmen sie die bargeldlose Gesellschaft wieder zurück?

Wir berichten seit Jahren über die Entwicklung der geplanten „bargeldlosen Gesellschaft“, aber in letzter Zeit sieht es so aus, als könnte sich der Plan ändern.

Die Öffentlichkeit war in der Frage des bargeldlosen Zahlungsverkehrs schon immer geteilter Meinung. Erst vor wenigen Tagen wurde in Bristol gegen die bargeldlose Gesellschaft protestiert, und eine Petition mit dem Titel „Don’t Kill Cash“ erhielt innerhalb weniger Tage 300.000 Unterschriften – doch nun gibt es auch in dieser Frage Anzeichen für einen Rückzug des Mainstreams.

Letzte Woche zitierte der „Express“ Nigel Farage, der davon sprach, dass die Banken die Bargeldabhebungen einschränken wollten, um die Menschen zum bargeldlosen Zahlungsverkehr zu „zwingen“.

Am nächsten Tag titelte die „Mail“: „Backlash grows over banks‘ push to turn Australia into a cashless society“ [Wachsender Widerstand gegen den Vorstoß der Banken, Australien in eine bargeldlose Gesellschaft zu verwandeln, Anm. d. Übersetzers].

Die Gegenreaktion kommt sowohl von Publikationen der Linken als auch der Rechten.

Letzten Sonntag warnte der „Telegraph“: „Die Uhr tickt für ein bargeldloses Großbritannien„.

Am Montag veröffentlichte der „Guardian“ „Befürchtungen, dass Großbritanniens bargeldlose Gesellschaft mehr als nur die Schwachen zurücklassen wird„.

Heute gab der Abgeordnete Sir John Hayes der Lokalzeitung seines Wahlkreises ein Interview, in dem er alle Nachteile des bargeldlosen Zahlungsverkehrs aufzählte.

Natürlich sind wir nicht so reflexhaft kontraproduktiv, dass wir den bargeldlosen Zahlungsverkehr plötzlich für eine großartige Idee halten, aber es gibt hier sicherlich Fragen, die beantwortet werden müssen.

Vielleicht sehen sie die fortgesetzte Verwendung von Bargeld als angemessenen Preis (Wortspiel durchaus beabsichtigt) für die Aufrechterhaltung der Illusion, dass das System funktioniert.

2. Ehemaliger Covid-Chef übernimmt Job bei Moderna

In einem Paradebeispiel für Quid pro quo-Korruption hat Jonathan Van-Tam – Englands stellvertretender Chief Medical Officer während der „Pandemie“ – diese Woche einen neuen Job bekommen: Er ist leitender medizinischer Berater für den mRNA-Impfstoffhersteller Moderna.

Van-Tam war während des Höhepunkts der „Covid“-Krise regelmäßig im britischen Fernsehen zu sehen, wo er immer wieder mit sportlichen Metaphern an die Öffentlichkeit appellierte, und gehörte auch der britischen „Impfstoff-Taskforce“ an. Für seinen Einsatz wurde er in den Adelsstand erhoben.

Jetzt, nachdem er drei Jahre damit verbracht hat, die Covid-Angst und die Notwendigkeit von Impfungen zu propagieren, hat er einen Job bei einem Impfstoffunternehmen … und alle scheinen damit einverstanden zu sein.

Es ist nicht genau bekannt, wie viel man ihm in seiner neuen Rolle bezahlt, aber ich tippe auf „viel“. Da etwa drei Jahre „Nachzahlung“ inbegriffen sind, ist das wohl fair …

Einige von Ihnen werden sich vielleicht Gedanken über künftige Interessenkonflikte machen. Ich meine, was wäre, wenn JVT seine Regierungskontakte nutzen würde, um im Namen von Moderna Lobbyarbeit zu betreiben? Oder wenn er privilegierte Informationen zum Nutzen seines neuen Arbeitgebers verwendet?

Laut der „Financial Times“ gibt es jedoch keinen Grund zur Sorge:

Die Regierung hat festgelegt, dass Van-Tam im Rahmen seiner Funktion bei Moderna keine Lobbyarbeit für das Ministerium für Gesundheit und Soziales oder dessen Exekutivorgane leisten darf und bis März 2024 nicht an Ausschreibungen im Zusammenhang mit dem Gesundheitsministerium oder dessen Exekutivorganen beteiligt sein darf, noch darf er privilegierte Regierungsinformationen zur Förderung von Geschäftsinteressen nutzen.

Sehen Sie, er „darf nicht“ und „soll nicht“. Es ist also alles in Ordnung.

Ist das nicht eine Erleichterung?

3. Filmmanipulationen an den Kinokassen

In Südkorea hat die Anti-Korruptions-Polizei Anklage wegen Betrugs gegen große Kinoketten erhoben und behauptet, dass allein in den letzten fünf Jahren mehr als 300 Filme an der Kinokasse manipuliert wurden.

Als „Box Office Manipulation“ wird die Praxis bezeichnet, mehr Karten zu verkaufen, als tatsächlich verkauft wurden – oder Studios und Kinos kaufen selbst massenhaft Karten auf -, um fälschlicherweise einen Kassenerfolg zu behaupten.

Wie „Variety“ erklärt:

Das Übertreiben von Einspielergebnissen kann eine Taktik sein, um einen Film erfolgreicher erscheinen zu lassen, als er tatsächlich ist. Kurzfristig kann der Anschein, dass ein Film gut läuft, das Publikumsinteresse an einem Titel steigern und die Kinobetreiber dazu veranlassen, den Film in mehr Kinos zu zeigen – so wird aus dem falschen Erfolg ein echter Erfolg.

Das ist für mich besonders interessant, denn obwohl es sich hier um Südkorea handelt, habe ich schon lange vermutet, dass diese Praxis auch bei großen Hollywood-Filmen angewandt wird, und zwar aus mehreren Gründen.

Erstens geht es ums Geld. Die Erklärung von „Variety“ ist im Großen und Ganzen richtig, aber wenn man nur vom Geld spricht, geht der interessante Aspekt verloren.

Wenn man darüber nachdenkt, handelt es sich um eine Taktik, die eher Propagandazwecken dient als der Werbung. Ein Instrument zur Förderung von Filmen, die sich aus verschiedenen Gründen einen Misserfolg nicht leisten können.

Ein aktuelles Beispiel sind die hartnäckigen Gerüchte, dass Disney Tickets für „Captain Marvel“ aufgekauft hat, als der Film 2019 in die Kinos kam – und zwar aus dem doppelten Grund, dass die ultra-feministische Botschaft keinen Gesichtsverlust erleiden durfte und dass sich das Marvel-Franchise nur wenige Monate vor dem Erscheinen von „Avengers Endgame“ keinen Flop leisten konnte.

Man bedenke, dass die Rolle der Hauptfigur von „Captain Marvel“ in „Endgame“ trotz eines Einspielergebnisses von angeblich 1,2 Milliarden Dollar in der Endfassung des Films stark gekürzt wurde und die geplante Fortsetzung (die jetzt den Titel „The Marvels“ trägt) ein halbes Dutzend Mal verschoben wurde. Sehr merkwürdig, wenn man bedenkt, dass sie Iron Man als Gesicht des MCU ablösen sollte.

Das ist nur ein Beispiel.

Aus allen möglichen erzählerischen, politischen oder kommunikativen Gründen wird es Filme geben, bei denen es wichtiger ist, dass sie als erfolgreich wahrgenommen werden, als dass sie tatsächlich erfolgreich sind.

Dies alles führt zu der unausweichlichen Vorstellung, dass die Unterhaltungsindustrie eigentlich kein gewinnorientiertes Unternehmen mehr ist, sondern ein Marketingzweig der globalen Eliten, der zu Propagandazwecken mit ständigen Verlusten arbeitet.

… aber das ist ein längerer Artikel für ein anderes Mal.

BONUS: Ups-Moment der Woche

Für die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, gab es diese Woche einen peinlichen Moment, als sie einen Tweet, der eigentlich von Joe Biden stammen sollte, über ihren eigenen Account verschickte …

Oder die Praktikantin, die mit der Verwaltung aller Konten in den sozialen Medien beauftragt war, hat das falsche Konto benutzt.

So oder so glaubt niemand, dass Joe Biden seinen eigenen Twitter-Account verwaltet. Natürlich ist der Mann kaum noch am Leben, aber es ist immer noch lustig, wenn ihm solche Fehler unterlaufen.

Es ist nicht alles schlecht

Gute Nachrichten kommen diese Woche aus London, wo die neu ausgerufene „Ultra-Low Emission Zone“ (ULEZ) mit Protesten und Vandalismus begrüßt wurde.

In den vier Monaten seit Beginn der Regelung wurden über 300 der neu installierten Überwachungskameras entweder zerstört oder gestohlen.

Werdet unregierbar …

Auch dieser Artikel aus der „Babylon Bee“ ist zu lustig, um ihn nicht zu teilen …

Durch Hurrikan Hilary verursachte Todesfälle werden als Selbstmorde eingestuft

Deaths Caused By Hurricane Hilary To Be Labeled Suicides https://t.co/C6IJIc64NS pic.twitter.com/HEB41f3ARU

— The Babylon Bee (@TheBabylonBee) August 18, 2023

Alles in allem eine ziemlich hektische Woche für die neue Normalität, und wir haben bisher nicht einmal erwähnt, dass die Universität Barcelona die Erforschung des Klimawandels zur Pflicht gemacht hat oder Unternehmen, die Fleisch im Labor züchten, Lobbyarbeit betreiben, um Mittel aus dem Agrargesetz 2023 zu erhalten.

Pakistanischer Bürgermeister von London: Weiße Paare sind keine echten Londoner

Auf der offiziellen Website der Stadt behauptete der Bürgermeister von London: Weiße Familien wären keine echten Londoner – wie „Telegraph“ berichtet. Sadiq Khan sah sich bald gezwungen, sich zu entschuldigen.

Der Beitrag erschien in einem Leitfaden der offiziellen Website der „Greater London Authority“ (GLA), auf der zwar beteuert wird, London wäre eine Stadt für alle Londoner, und wo der Bürgermeister versprochen hat, Menschen jeden Alters, Geschlechts, jeder sexuellen Orientierung und Familienzusammensetzung zu respektieren.

Nun aber postete der Londoner Bürgermeister ein weißes heterosexuelles Paar, das mit zwei Kindern am Ufer der Themse spazieren ging – mit dem Zusatz:

Repräsentiert keine echten Londoner“.

The image of the family walking by the Thames

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Satanismus im Amt – Kriegstreiber Olaf Scholz

Olaf Scholz ist Kanzler. Und Christ ist er auch: „Ob man die Grundlage unseres friedlichen Zusammenlebens lieber Solidarität nennt oder christliche Nächstenliebe, macht für mich keinen Unterschied“. Nächstenliebe kann es aber nicht gewesen sein, als Scholz auf dem Münchner Marienplatz Kriegsgegner mit verbaler Brutalität attackierte: „Wer als Friedenstaube umherläuft, ist ein gefallener Engel, der aus der Hölle kommt“. Scholz, der ein Freund der Waffenindustrie und der Waffenlieferungen in die Ukraine ist, hat offenkundig ein enges Verhältnis zum Satan; wie sonst könnte er die „gefallenen Engel“ erkennen, jene Figuren, die nach der Bibel dem Teufel verfallen sind.

Bündnis gegen China

Es war der US-Präsident George W. Bush, der mit dem Begriff der „Achse des Bösen“ seinen Gegnern biblisch kam und sie zur Hölle wünschte. Scholz, der bisher hinter seiner biederen, bürokratischen Maske offenkundig den Satanisten verbarg, ist ein bekennender Freund der

Dmitri Medwedews Ausblick hinsichtlich der russisch-europäischen Beziehungen

VonAlexander Männer

Der russische ehemalige Präsident, Ex-Premierminister und amtierende Vizechef des Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, gilt aufgrund seiner Blogger-Aktivität zurzeit wahrscheinlich als einer der beliebtesten und wohl meistzitierten russischen Politiker. Zumindest im Netz bekommt er dank seines Telegram-Kanals, wo er sich immer wieder sehr wortgewandt, direkt und teils sehr scharf zu den aktuellen (geo-)politischen Entwicklungen in der Welt äußert, viel Zustimmung von den russischen sowie zahlreichen anderen Usern.

Man kann ihn im Grunde auch als ein inoffizielles Sprachrohr des Kremls auffassen, wenn es für die Russen etwa darum geht, knallharte Ansichten zu bestimmten Themen publik zu machen, ohne die russische Führung dabei in eine unangenehme Lage zu bringen. Diese Rolle traut man Medwedew durchaus zu, denn schließlich

Medienmanipulation im Blick – Gestern Corona-Leugner, heute Putin-Versteher

Das Schmierblatt Blick scheint sich in der arroganten Kunst der Selbstbeweihräucherung zu suhlen, indem es den Schriftsteller und Kolumnisten Thomas Meyer als scheinbaren »Lebensberater«, »Hobbypsychologen« und »Scheinexperten« auf einem Terrain präsentiert, auf dem er höchstens oberflächliche Ahnungslosigkeit vorweist. Diese erstaunliche artistische Verrenkung dient offenkundig dem Zweck, gezielte Propaganda zu begünstigen. Die volksverhetzenden und diffamierenden Tiraden in diesem Meinungsblatt werden dem Leser jedoch ohne jegliche Skrupel als unerschütterliche Fakten untergejubelt.

Die Technik der dritten Person arbeitet nach dem Prinzip, dass Menschen eher bereit sind, ein Argument zu akzeptieren, wenn es von einer vermeintlich unabhängigen Quelle stammt, anstatt von jemandem, der persönlich am Ergebnis interessiert ist. Diese Strategie wird oft im

Die Mondlandungsdebatte

Haben die Vereinigten Staaten Männer zum Mond geschickt? Sehen Sie sich den besten skeptischen Dokumentarfilm zur Mondlandungsfrage an und lesen Sie die besten Gegenargumente zu diesem Dokumentarfilm.

Skeptiker argumentieren, dass die Schwerkraft des Mondes mithilfe einer Monofilament-Drahtaufhängung und variablen Bildraten (z. B. dynamischer Zeitlupe) simuliert wurde, einige Szenen jedoch die Schwerkraft der Erde offenbaren. Darüber hinaus argumentieren Skeptiker, dass einige Szenen trotz fehlender Mondatmosphäre eine Tonübertragung erkennen ließen.

WHO holt sich Klima-Hoheit – Minister Rauch träumt von mehr Radikalität

Im Namen der globalen Gesundheit „One Health“ will die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auch die Klima-Kompetenz an sich reißen. Denn das Klima beeinflusse die Gesundheit von Menschen, Tieren und des Planeten. Gesundheit bedeute nicht nur die Abwesenheit von Krankheit. Der Mensch muss biologisch und psychisch gesund sein und sich auch „wohlfühlen“. 

Was das genau ist, bestimmen die Globalisten-Clubs WHO und UNO. Österreichs grüner Gesundheitsminister Johannes Rauch stellte indes mehr Radikalität bei der Bewältigung der angeblichen Klimakrise in den Raum:

Klima-Weltherrschaft

Die Pläne der WHO sind schon weit fortgeschritten und mit den nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG) der UNO eng verzahnt. Der Testlauf, der über die Corona-Pandemie global gespielt wurde, hat wichtige Erkenntnisse zu Schwachstellen gebracht. Die sollen nun nach und nach beseitigt werden. Am 20. September plant die UNO bei einer Vollversammlung die Annahme einer „Politischen Erklärung zur Pandemie-Vermeidung, -Vorbereitung und -Reaktion“. Auch dabei spielt das Klima eine zentrale Rolle. Mitte Januar 2024 ist die Deadline für Inputs zu den 300+ Änderungsvorschlägen, die gerade – im Geheimen – von der WHO verhandelt werden. Diese Vorschläge konnten alle WHO-Mitglieder aber auch NGOs einbringen. Welche das waren und von wem sie stammen, erfährt die Öffentlichkeit nicht.

Österreich schläft

Bis zum 1. Dezember haben die WHO-Mitglieder noch die Möglichkeit, die bedenklichen Änderungen zu den Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR – jetzt schon verbindlich) abzulehnen. Minister Rauch hält sich dazu bedeckt. Auf eine parlamentarische Anfrage, die nicht den Kern der Sache trifft, weil sie sich nur auf den Pandemie-Vertrag bezieht, hält sich Rauch bedeckt: „Die endgültige Rechtsnatur des Instruments steht noch nicht fest.“  Entscheidender sind aber die Internationalen Gesundheitsregeln – die jetzt schon völkerrechtlich bindend sind. Die Anfrage nimmt darauf keinen Bezug. Im Mai 2024 sollen diese Vorschläge und die WHO-Rahmenkonvention CA+ angenommen werden. „CA+“ steht für den „Pandemie-Vertrag“. 

Hitzeschäden und Greta-Panik

Mit tatkräftiger Unterstützung des globalen Medienkartells wird jetzt die Klimakrise gehypt. Wie bei Corona findet man fast gleichlautende Textpassagen. Es werden dieselben Studien zitiert und immer neue absurde Behauptungen in den Raum gestellt. So warnte die Deutsche Gesellschaft für Urologie kürzlich, die Hitze könne die Fruchtbarkeit der Männer beeinträchtigen. Denn durch die globale Erwärmung werden die Hoden der Männer einer höheren Umgebungstemperatur ausgesetzt. Komisch nur, dass gerade in den heißesten Ländern der Erde die Geburtenraten am höchsten sind. Auch Klimaretterin Greta Thunberg begab sich in den Panikraum der sozialen Medien und forderte einen „radikalen Klimaschutz“, um zu retten, was noch zu retten sei. Denn, man nähere sich den planetarischen Kipppunkten schneller als bisher erwartet, ist die 20-jährige Schwedin überzeugt. Man dürfe nicht zulassen, dass die Leute an der Macht Menschen und den Planeten für Profit und Gier opfern.

Rauch: Dinge außer Kraft setzen

Gut ins Bild passt da die Aussage des grünen Gesundheitsministers. Anlässlich einer Diskussion über die „17 nachhaltigen Entwicklungsziele der UNO“ schwelgte er kürzlich in Pandemie-Erinnerungen. Er sprach begeistert von der Radikalität, mit der man damals Maßnahmen durchgesetzt habe. Man habe dafür „Dinge außer Kraft gesetzt“, schwärmte er. Jetzt stelle sich eben die Frage: „Wie viel Radikalität trauen wir uns in der Bekämpfung der Klimakrise zu?“ Das Video (siehe oben; ab Minute 3:18 interessant) dazu ging im Sommerloch fast unter. Corinna Milborn moderierte den Talk, der als „Club 2“ lief. Neben Rauch diskutierten EU- und Verfassungsministerin Karoline Edtstadler, Klima- und Energieministerin Leonore Gewessler, UNIDO-Generalsekretär Gerald Müller und Generalsekretär im Außenministerium, Peter Launsky-Tieffenthal. 

Gewessler: Wir machen die Gesetze

Die erlauchte Runde, in der jeder die 17-färbige Globalisten-Anstecknadel der UNO trug, ließ keine Zweifel offen, wie die Umgestaltung der Gesellschaften im Namen der Klimakrise erfolgen soll. Gewessler stellte eiskalt klar: Das mache die Politik eben über Gesetze. Die Wünsche und Bedürfnisse der Bürger waren kein Thema. Die werden künftig ohnehin digital per QR-Code und neue Steuern geregelt. Die Veranstaltung fand im „Ban Ki-moon Zentrum für globale Bürger“ mit Sitz in Wien, statt. Mitbegründer und Ko-Vorsitzender des Zentrums ist der frühere Sozialisten-Präsident Heinz Fischer.

Zum Autor: Kornelia Kirchweger war Journalistin bei „Austria Presse Agentur“, Bundespressedienst, „BBC“, „Asahi Shimbun“. Fokus: EU, Asien, USA, Afrika. Seit 2016 beim „Wochenblick“. Rockte die sozialen Medien mit ihrem offenen Brief an Greta Thunberg und machte gegen den UNO-Migrationspakt mobil.

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Anti-China-Gehirnwäsche ist der schnelle Weg zum Krieg

Von Mike Whitney

Die Vereinigten Staaten müssen einen Feind haben. In den letzten sieben Jahren war der Feind Russland. Jetzt hat sich der Fokus auf China verlagert. Werfen Sie einen Blick auf diese Schlagzeilen bei Google News und Sie werden sehen, was ich meine:

Verstehen Sie das Bild? China ist eine große Bedrohung für die Vereinigten Staaten. Vergessen Sie, dass die USA regelmäßig ihre Kriegsschiffe ins Südchinesische Meer und in die Straße von Taiwan schicken. Vergessen Sie, dass die USA China mit Militärbasen und Raketensystemen eingekreist haben. Vergessen Sie, dass die USA mehrere Delegationen nach Taipeh geschickt haben, die gegen die Ein-China-Politik verstoßen. Vergessen Sie, dass die USA die taiwanesische Armee bewaffnen und ausbilden. Vergessen Sie, dass die USA einseitige Zölle auf chinesische Waren erheben und chinesische Geschäftsleute sanktionieren. Vergessen Sie, dass die USA die drakonischste Blockade gegen moderne Halbleiter in der Geschichte verhängt haben. Vergessen Sie, dass die USA in der gesamten Region Antichina-Koalitionen aufbauen. Vergessen Sie all diese Dinge, denn laut den Genies in den Mainstream-Medien ist China das Problem, China ist die Bedrohung, und China ist das Land, das die Welt in Richtung Krieg treibt.

Glaubt irgendjemand diesen Unsinn? Der Kolumnist Bradley Blankenship hat es in einem Artikel bei RT auf den Punkt gebracht:

Der US-amerikanische Staat für nationale Sicherheit hat sich tiefgreifende ideologische Vorurteile in den Medien zunutze gemacht und finanziert zahllose Denkfabriken, Nichtregierungsorganisationen und akademische Programme, um eine ständige Anti-China-Propaganda zu verbreiten.

Selbstverstärkende Propaganda, RT

Mit anderen Worten: Die US-Regierung arbeitet mit ihren Verbündeten in den Medien zusammen, um den Äther mit chinafeindlichem Geschwätz zu sättigen, um die Amerikaner davon zu überzeugen, dass China die Ursache des Problems ist. Auf diese Weise prägt die Regierung die öffentliche Wahrnehmung und legt den Grundstein für einen Krieg. Sehen Sie sich diesen Auszug aus einem Artikel in The Diplomat an:

Ein Hauptmerkmal der westlichen Mainstream-Medien ist heute das unerbittliche China-Bashing. Es ist nicht mehr nachvollziehbar und ermüdend. Oft handelt es sich um wiedergekäute Belanglosigkeiten oder erfundene Geschichten, die keine Beweise für abfällige Äußerungen über das Land enthalten und von einem tiefen Mangel an Verständnis zeugen. Aber solche Geschichten werden weiterhin produziert und ein Ende ist nicht in Sicht.

Dem in den internationalen Medien etwas entgegenzusetzen, indem man einem globalen Publikum ausgewogenere Ansichten bietet, ist nahezu unmöglich, da die Zensur weit verbreitet ist. Es scheint fast so, als gäbe es einen globalen Pakt zur Kontrolle der Berichterstattung, einen Propagandakrieg, der von der heutigen digitalen Technologie angetrieben wird….

In der Regel folgen die negativen Geschichten drei Kernideen, die die unausgesprochenen Richtlinien in diesen Presseräumen für die Berichterstattung über China bestimmen.

Erstens die Überzeugung, dass China eine Bedrohung für die Welt darstellt und dass diese Überzeugung bei jeder sich bietenden Gelegenheit unerbittlich bekräftigt werden muss. Wie und warum China eine Bedrohung darstellt, wird nie erforscht; so tief ist diese Überzeugung verwurzelt und fast schon religiös. Fundierte Argumente spielen keine Rolle. Die Grundprinzipien des guten Journalismus werden bei einer China-Story ignoriert. Es besteht keine Notwendigkeit zu erklären oder zu belegen, warum China eine globale Bedrohung darstellt.

Die Anti-China-Rhetorik in den westlichen Medien sprengt alle Dimensionen, The Diplomat

China stellt keine Bedrohung für den Westen dar. Tatsächlich hat China in seiner 70-jährigen Geschichte noch nie ein anderes Land überfallen. Vergleichen Sie das mit Washingtons ununterbrochener Bilanz der Gewalt in der Welt. Hier ein kurzer Rückblick

Die Vereinigten Staaten haben zwischen 1991 und 2022 mindestens 251 militärische Interventionen durchgeführt. Dies geht aus einem Bericht des Congressional Research Service hervor, einer Einrichtung der US-Regierung, die im Auftrag des Kongresses Informationen zusammenstellt. Der Bericht dokumentiert weitere 218 US-Militärinterventionen zwischen 1798 und 1990.

Das macht insgesamt 469 US-Militärinterventionen seit 1798, die vom Kongress anerkannt wurden. …. Die Liste der Länder, auf die das US-Militär abzielt, umfasst die überwiegende Mehrheit der Nationen der Erde, darunter fast jedes einzelne Land in Lateinamerika und der Karibik sowie den größten Teil des afrikanischen Kontinents.

Das Military Intervention Project des Zentrums für Strategische Studien der Tufts University hat sogar noch mehr ausländische Einmischungen dokumentiert.

Die USA haben seit 1776 über 500 internationale Militärinterventionen durchgeführt, davon fast 60 % zwischen 1950 und 2017„, schreibt das Projekt. „Mehr noch, mehr als ein Drittel dieser Einsätze fand nach 1999 statt.“

Das Military Intervention Project fügte hinzu: „Mit dem Ende der Ära des Kalten Krieges würden wir erwarten, dass die USA ihre militärischen Interventionen im Ausland reduzieren, da sie von geringeren Bedrohungen und Interessen ausgehen. Diese Muster zeigen jedoch das Gegenteil – die USA haben ihr militärisches Engagement im Ausland erhöht.“

Die USA haben seit 1991 251 militärische Interventionen durchgeführt und 469 seit 1798, Geopolitical Economy

Und welches Land ist die „größte Bedrohung für den Weltfrieden“? China?

Nicht einmal annähernd. Schauen Sie selbst:

Die USA sind die größte Bedrohung für den Weltfrieden, gefolgt von Pakistan und China. Dies ergab eine globale Umfrage zum Jahresende, die von WIN/Gallup International in 65 Ländern der Welt durchgeführt wurde.

Von mehr als 66.000 weltweit befragten Personen waren 24 % der Befragten der Meinung, dass die USA die größte Bedrohung für den Weltfrieden darstellen. Pakistan und China erhielten acht bzw. sechs Prozent der Stimmen, während der Iran, Israel, Nordkorea und Afghanistan mit vier Prozent der Stimmen auf dem vierten Platz lagen.

Die USA sind die größte Bedrohung für den Weltfrieden, Buzzfeed

Vielleicht ist China also doch nicht die größte Bedrohung? Ist es das, was wir sagen?

China ist in der Tat keine Bedrohung für die Vereinigten Staaten, denn Chinas höchstes Ideal ist die „friedliche Entwicklung“. Denken Sie einen Moment darüber nach: Entwicklung ohne Krieg. Ist das überhaupt möglich?

Es ist möglich, und die USA und China sollten zusammenarbeiten, um dies zu erreichen. Es gibt keinen Grund, warum die beiden größten Volkswirtschaften der Welt nicht an den gemeinsamen Zielen der wirtschaftlichen Integration, einer modernen Infrastruktur und der Armutsbekämpfung arbeiten können. Wir brauchen Führungspersönlichkeiten, die sich für Zusammenarbeit und Kooperation einsetzen und nicht für die Verschärfung von Spaltung und Konfrontation. Wir müssen die Beziehungen zu China stärken und dürfen nicht nach Wegen suchen, China zu verunglimpfen, zu zwingen oder zu schikanieren.

Leider wird – wie wir alle wissen – die westliche „regelbasierte Ordnung“ von milliardenschweren Oligarchen kontrolliert, die sich nationalistischen Führern, die ihre eigene souveräne Unabhängigkeit schätzen und im Interesse ihrer eigenen Bevölkerung handeln, erbittert widersetzen. Das wollen sie nicht zulassen. Die westlichen Eliten glauben, dass aller materielle Reichtum und alle Macht in privaten (und nicht in öffentlichen) Händen liegen sollten, weshalb sie entschlossen sind, einen Krieg mit China zu provozieren, damit die Angelegenheit militärisch gelöst werden kann. Kurz gesagt, der Konflikt mit China entwickelt sich zu einem nuklearen Käfigkampf zwischen „den Globalisten und den Nationalisten“.

Der größte Trumpf des Westens in diesem Kampf sind die Medien, deren Propaganda dazu beiträgt, die öffentliche Unterstützung zu gewinnen, die die Eliten brauchen, um das Land in den Krieg zu treiben. Bedauerlicherweise scheint der Plan zu funktionieren. So sahen 2018 nur 4 von 10 Amerikanern den Aufstieg Chinas als Bedrohung für die vitalen Interessen der USA. (The Chicago Council on Global Affairs) Vergleichen Sie diese Ergebnisse mit der jüngsten Gallup-Umfrage, die ergab, dass „66 % der erwachsenen US-Bürger (China) als kritische Bedrohung für die lebenswichtigen Interessen der USA betrachten„.

In nur 4 Jahren haben die Medien eine Mehrheit der Amerikaner davon überzeugt, dass China eine eindeutige Bedrohung für die Vereinigten Staaten darstellt. Wie kann man diese Ergebnisse anders erklären als mit dem Hinweis auf die schädlichen Auswirkungen staatlicher Propaganda, die dazu dient, die Gemüter der Amerikaner gegen Washingtons größten wirtschaftlichen Rivalen zu vergiften?

Hier ist mehr von Gallup:

Die Amerikaner haben nicht nur eine weitgehend ablehnende Meinung über China, sondern bezeichnen China auch mit großem Abstand als den größten Feind der Vereinigten Staaten. Diese Ansicht steht in engem Zusammenhang mit zwei anderen Ergebnissen der Umfrage, die zeigen, dass die Amerikaner im Großen und Ganzen der Meinung sind, dass Chinas militärische und wirtschaftliche Macht eine „kritische Bedrohung“ für die vitalen Interessen der Vereinigten Staaten im nächsten Jahrzehnt darstellt.

Rekordtiefe 15% der Amerikaner sehen China positiv, Gallup

„Chinas Militär ist eine kritische Bedrohung“ für die USA? Ist das wirklich die Meinung der Amerikaner?

Und wo genau ist Chinas Militär in den letzten 30 Jahren eingesetzt worden: Afghanistan, Syrien, Libyen, Irak?

Nein, in den letzten 7 Jahrzehnten ist Chinas Militär in China geblieben. China hat niemanden überfallen und hat sicherlich nicht die Absicht, dies in Zukunft zu tun. Die Amerikaner haben keinen Grund, China zu fürchten. Was sie fürchten müssen, sind die geistesgestörten Neocons, die US-Kriegsschiffe in die Straße von Taiwan und das Südchinesische Meer schicken, 8.000 Meilen von den Vereinigten Staaten entfernt. Davor sollten sie sich fürchten, denn das ist eine bewusste Provokation, die darauf abzielt, einen Krieg auszulösen.

Eine kürzlich vom Pew Research Center durchgeführte Umfrage schien zu zeigen, dass die öffentliche Meinung über China in 24 Ländern dramatisch gesunken ist. Ein genauerer Blick auf die Umfrage zeigt jedoch genau das Gegenteil, denn Pew trägt dazu bei, den Punkt zu beweisen, den wir hier zu machen versucht haben, nämlich dass die Länder, die am meisten von den westlichen Medien beherrscht werden, eher eine „ungünstige“ Meinung über China haben. Das ist kein Zufall. Blankenship fasst es folgendermaßen zusammen:

Die Agentur befragte Erwachsene in 24 Ländern; es gibt 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen, was darauf hindeutet, dass sie allein aufgrund ihrer Methodik keinen ernsthaften globalen Trend erkennen lässt. Es gibt auch eine starke Auswahl für Länder mit hohem Einkommen und amerikanische Verbündete. Es wurden jedoch auch einige Länder mit mittlerem Einkommen und ärmere Länder befragt, und die Daten zeigen, was viele bereits wissen: Der globale Süden hat eine weitgehend positive Einstellung zu China.

So ergab die Pew-Umfrage, dass Länder wie Kenia (72 %), Nigeria (80 %) und Mexiko (57 %) eine positive Einstellung zu China haben… Da ärmere Länder die Nutznießer der bilateralen Zusammenarbeit mit China sind, auch im Rahmen der von Peking geleiteten Gürtel- und Straßeninitiative (BRI), ist es nur natürlich, dass sie eine höhere Meinung von Peking haben. Pew hat jedoch zumeist keine Länder mit einer hochrangigen strategischen Zusammenarbeit mit Peking ausgewählt….

ist ein stetiger Abwärtstrend zu verzeichnen, der ganz im Einklang mit der amerikanischen Außenpolitik steht, z. B. nach 2012 mit dem „Pivot to Asia“ des ehemaligen Präsidenten Barack Obama, dem Handelskrieg unter Trump und den Aktivitäten der derzeitigen Regierung unter Präsident Joe Biden. Der US-amerikanische Staat für nationale Sicherheit hat sich tiefgreifende ideologische Vorurteile in den Medien zunutze gemacht und finanziert zahllose Denkfabriken, Nichtregierungsorganisationen und akademische Programme, um ständig chinafeindliche Propaganda zu verbreiten….

Der Kampf um die Herzen und Köpfe zwischen China und den USA ist definitiv im Gange, und die so genannten „China-Experten“ sind die Fußsoldaten der Amerikaner, ob sie es merken oder nicht. Und es wird in Zukunft noch mehr Anreize für China-Falken geben, wenn man bedenkt, dass Mitglieder des US-Kongresses immer wieder Gesetze einbringen, wie z. B. den „Countering Chinese Propaganda Act“ (Gesetz zur Bekämpfung chinesischer Propaganda) des Senats oder den „Countering the PRC Malign Influence Fund Authorization Act“ (Gesetz zur Bekämpfung des bösartigen Einflusses der VR China) des Repräsentantenhauses, mit denen Hunderte von Millionen für die negative Berichterstattung über China ausgegeben werden sollen. Beide Gesetzesentwürfe sind in die Fassungen des America COMPETES Act des Repräsentantenhauses und des Senats eingeflossen, die in beiden Kammern verabschiedet wurden, aber noch geringfügig geändert werden müssen, bevor sie in Kraft treten können.

Selbstverstärkende Propaganda: Eine neue Umfrage zeigt, dass die Menschen China nicht mögen, aber es gibt einen Haken, Bradley Blankenship, RT

Obwohl die Mehrheit der Amerikaner bereits glaubt, dass China ihr Feind ist, will der Kongress „Hunderte von Millionen mehr“ ausgeben, um die Indoktrinationskampagne der Medien zu intensivieren und sicherzustellen, dass jeder kritisch denkende Mensch, der glaubt, die USA sollten eine Politik des friedlichen Engagements mit China verfolgen, als Feigling, Verräter und Marionette von Xi Jinping denunziert wird.

Das ist das Szenario, das uns bevorsteht, wenn wir keinen Kandidaten finden, der mit dem kriegstreiberischen Konsens bricht und eine Politik entwickelt, die sich auf eine langfristige Annäherung an China konzentriert und eine katastrophale Konfrontation vermeidet. Die Vermeidung des 3. Weltkriegs sollte unsere oberste Priorität sein.