Kategorie: Nachrichten
Offener Brief an Nehammer zu Sky Shield: Lösung ist nicht die NATO

Die Kritik an Österreichs Betritt zum NATO-Programm Sky Shield geht weiter. In einem offenen Brief meldet sich Professor i. R. Erwin Bader zu Wort und übt scharfe Kritik an Kanzler Karl Nehammer. Erwin Bader, Professor für Philosophie i. R., kritisiert die Politik Österreichs und ihren Kurs Richtung NATO scharf. Geehrter Herr Bundeskanzler Nehammer, wenn Sie […]
Der Beitrag Offener Brief an Nehammer zu Sky Shield: Lösung ist nicht die NATO erschien zuerst unter tkp.at.
Das Märchen von der Zunahme der Wetterkatastrophen
von AR Göhring
EIKE-Videogucker kennen das Argument von Marcel Crok und CLINTEL: Die Extremwetterlagen, mit denen Versicherungskonzerne, reiche Aktivist*innen, schlechte Politiker und noch schlechtere Wissenschaftler gerne hausieren gehen, werden nicht zahlreicher.
https://twitter.com/Luisamneubauer/status/1680525689177481216
Mit dieser politisch unerwünschten Tatsache beschäftigt sich heuer die Welt: Axel Bojanowski berichtet von einer Grafik des Unternehmens Statista, nach der Klimaextreme immer mehr würden:
https://de.statista.com/infografik/30203/kumulierte-anzahl-naturkatastrophen-extremwetterereignisse-in-europa/
Aber stimmt das? Erstaunlich einfache Antwort: Schon deswegen nicht, weil Aufzeichnungen mit der Zeit immer zahlreicher und akribischer werden. Beispiel Temperatur: Meßstationen gab es um 1900 schon recht viele in Europa und seinen Pflanzstaaten in Amerika und Ozeanien – und ansonsten noch ein paar in europäischen Kolonien. Ansonsten, vor allem die Südhalbkugel betreffend, wissen wir wenig über die Temperaturen vor 100 Jahren – es braucht schon die Proxys, also Stellvertreter-Klimadaten wie Baumringe.
Die Temperatur-Meßdaten der Welt werden mit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts also immer mehr und genauer.
Bei Extremwetter wie Dürre, Buschfeuer, Taifunen, Hurrikanen, Hagel, Hochwasser, Überschwemmung und Eisstürmen sieht es ählich aus: Nach 1900 werden es scheinbar immer mehr, weil europäisch-westliche Wissenschaftler zu Hause und in den Kolonien immer mehr und besser messen.
Oder, wie Bojanowski betont:
Grafik und Text sind hochgradig irreführend, und es ist erschreckend, daß eine Instanz wie “Statista” solch einen Unsinn verbreitet.
Die Daten erhielt Statista von EM-DAT, einer in Belgien sitzenden Forschungsorganisation für Naturkatastrophen. Ein Mitarbeiter, Nima Yaghmaei, meint klar:
Die EM-DAT befaßt sich mit den Auswirkungen des menschlichen Handelns. Daher kann man mit EM-DAT keine Trends bei Überschwemmungen angeben. Es kann jedoch Trends bei den aufgezeichneten Auswirkungen von Überschwemmungen in der jüngeren Geschichte aufzeigen.
„Aufgezeichnet“ ist hier das zentrale Stichwort!
Weiteres Problem bei der Interpretation der Häufigkeit: Nicht nur die Datenerhebung hat zugenommen, auch die Zahl der Menschen selbst – und damit die Größe der Siedlungen. Folge: Extremwetter wie Hochwasser oder Stürme können heute viel mehr zerstören als früher. Bojanowski deswegen:
Das Risiko für Naturkatastrophen entspricht dem Produkt aus Naturgefahr x Anfälligkeit x Verwundbarkeit (Ausdehnung).
Was gern verschwiegen wird: Obwohl die Schäden wegen der großen Siedlungen mehr und teurer werden, werden Personenschäden und Todeszahlen deutlich geringer – verbesserter Vorwarnung und Technik sei Dank.
Experte Roger Pielke jrs. Grafik dazu: Weltweite Wetterverluste als Prozent des globalen Bruttoinlandproduktes:
Wie man sieht, zeigt sich über 30 Jahre ein Abwärtstrend mit einzelnen Ausreißern.
Delikat: Seit 20 Jahren nehmen die gemeldeten Naturkatastrophen nicht zu. Das liege an der zunehmenden Vertrauenswürdigkeit der Beobachtungen wie Fotos und Kommunikationsmittel, die auch weit draußen zunhmend zur Verfügung stehen. Wurde früher öfter gepfuscht und übertrieben? Das kennt der geneigte EIKE-Leser von gewissen Massenmedien und Aktivisten. O-Ton Welt:
Dabei geht unter, daß Trittbrettfahrer des Klimaproblems Wetterkatastrophen nutzen, um Aufmerksamkeit zu heischen und eigene Interessen durchzusetzen.
Ein Klimajournalist sagte/twitterte das vor zwei Jahren sogar ganz offen:
Ereignisse sprechen nicht für sich selbst. Menschen interpretieren Ereignisse durch die Kategorien und Narrative ihrer Kultur. Wenn Du willst, daß Extremwetter als „Klimawandel“ interpretiert wird, mußt Du es aktiv „möglich machen“. Die Natur arbeitet nicht für Dich.
Wenn Sie im Video sehen wollen, wie die Tricks der „Möglichmacher“ funktionieren, schauen Sie sich die Erklärung von Marcel Crok und Roger Pielke jr an:
Der technokratische Staat
Derrick Broze, Patrick M. Wood
Bis zu diesem Punkt haben wir unsere Aufmerksamkeit auf die verschiedenen Personen und Institutionen gerichtet, die die Pyramide der Macht bilden. Wenn wir uns der Spitze der Pyramide nähern und uns der aufkommenden Frage nähern, wer an der Spitze der Pyramide steht, müssen wir zunächst die Philosophie untersuchen, die die Handlungen des inneren Kreises zu leiten scheint.
Im Laufe der Jahre haben sich die Forscher der herrschenden Klasse typischerweise in eine von drei Kategorien eingeteilt: Diejenigen, die glauben, dass die leitende Philosophie der Kommunismus sei; diejenigen, die glauben, dass es eine faschistische Ideologie sei, die die Psychopathen an der Spitze antreibt, und schließlich diejenigen, die die größte Gefahr von den nationalistischen Autoritären ausgehen sehen.
Nun ist es nicht schwer zu verstehen, warum manche glauben, die Bedrohung sei der Kommunismus, der Faschismus oder sogar der Nationalismus. Die Geschichte zeigt uns die Gewalt, den Verrat, die Tyrannei, den Mord und den Hunger, die die russische bolschewistische Revolution und andere von den Bolschewiken inspirierte kommunistische Revolutionen angerichtet haben. Wir haben auch die Gewalt und den Tod durch Hitlers Nazis und Mussolinis Faschisten gesehen. Und die Geschichte hat uns auch gezeigt, dass Tyrannen den Deckmantel des Traditionalismus und der nationalen Identität nutzen, um ihre polizeistaatlichen Maßnahmen durchzusetzen – wie bei der Franco-Diktatur in Spanien.
Diese historischen Ereignisse sind es wert, genauer untersucht zu werden, und wir werden dies in einem der nächsten Kapitel tun, aber für den Moment ist es wichtig zu verstehen, dass – während einige Forscher in diese Dichotomie von Kommunismus und Faschismus fallen – es auch diejenigen gibt, die glauben, dass dieser enge Fokus das Ziel verfehlt, wenn es um die eigentliche Leitphilosophie der Pyramide der Macht geht.
Wenn es nicht der rechte Nationalismus oder der linke Kommunismus ist, den wir fürchten sollten, was ist dann die eigentliche Philosophie, die den Handlungen der herrschenden Klasse zugrunde liegt?
Die historische Technokratie verstehen
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich eine Bewegung rund um eine politische Theorie, die als Technokratie bekannt ist – ein System, in dem die Verwaltung von Regierungen von technischen Experten übernommen wird, die häufig technologieorientierte Lösungen einsetzen. Frühe Befürworter der Technokratie behaupteten, dass dieses Konzept zu einer besseren Bewirtschaftung der Ressourcen und zum Schutz des Planeten führen würde. Dieses System der Regierungsführung durch Technologie-Experten und ihre Technologie würde jedoch auch einen Verlust der Privatsphäre sowie eine Zentralisierung der Macht und die Steuerung des gesamten menschlichen Verhaltens mit sich bringen. Obwohl der Begriff weitgehend in Vergessenheit geraten zu sein scheint, sind die Philosophie und der Einfluss der Technokraten in unserer modernen digitalen Welt überall zu erkennen.
In den frühen 1930er Jahren, als die Bevölkerung der Vereinigten Staaten mit der Großen Depression zu kämpfen hatte, begannen viele Forscher und Philosophen, nach alternativen Möglichkeiten zu suchen, die Gesellschaft zu betrachten. Die Technokratie war eine dieser Alternativen. Das Buch „Technokratie und der amerikanische Traum“ beschreibt die Anfänge dieser Bewegung wie folgt:
Eine der ersten plausiblen Alternativen wurde von einer Gruppe von Technikern und Sozialingenieuren angeboten, die das Committee on Technocracy an der Columbia University organisiert hatten. Im Mittelpunkt ihrer Analyse stand das Paradoxon einer Gesellschaft, die dem Überfluss zum Opfer fällt. Wissenschaft, Technik und Technologie besaßen das Potenzial zur Verwirklichung einer materiellen Utopie. Doch nach Ansicht der Technokraten hatte die Ineffizienz Amerikas bei der Anpassung an die Erfordernisse der modernen Technologie die Depression verursacht. Die Technologie, so argumentierten sie, erfordere eine vollständige Neuausrichtung von Produktion und Vertrieb nach wissenschaftlichen und technischen Gesichtspunkten.
Der Forscher Patrick Wood ist einer der ersten, der die Bedeutung der historischen Technokratie-Bewegung zur Kenntnis genommen hat. Wood hatte sich mit Antony C. Sutton, dem berühmten britisch-amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler, Professor und Schriftsteller, zusammengetan. Sutton selbst hat zahlreiche Bücher verfasst, in denen er die Verflechtungen zwischen mächtigen Menschen und Geheimgesellschaften untersucht. In den späten 1970er Jahren verfassten Woods und Sutton gemeinsam zwei Bände von „Trilaterals Over Washington“, die sich auf die damals neue Organisation – die Trilaterale Kommission – konzentrierten. Es waren seine Studien über die Trilaterale Kommission, die zu seinem Verständnis der historischen Technokratie führten.
(Patrick Wood Interview: 18:30 – 19:29 – „Dieses System wurde 1930 an der Columbia University, dem damaligen Sitz des Progressivismus in Amerika, in der Hitze der großen Depression geschaffen, und eine Gruppe von Ingenieuren und Wissenschaftlern an der Columbia dachte, sie könnten es besser machen, und sie würden ein Wirtschaftssystem schaffen, das den Kapitalismus ersetzen würde. Sie nannten es Technokratie. Es sollte ein RBE-System sein, kein preisbasiertes System, in dem alle Vermögenswerte und Ressourcen der Welt von ihnen, den Technokraten, kontrolliert werden. Es war eine interessante Bewegung, denn sie hatten keine Verwendung für Politik oder politische Strukturen. Damals wollten sie, dass Präsident FDR das politische System abschafft, sich selbst zum Diktator erklärt und im Grunde einfach Technokraten ernennt, die das ganze Land leiten. Sie wollten, dass er den gesamten Kongress entlässt“)
Der einflussreichste Befürworter der ursprünglichen Technokratie-Bewegung war ein Mann namens Howard Scott – ein Schriftsteller, der 1919 in New York City die „Technical Alliance“ gründete. Scott vertrat die Ansicht, dass Unternehmer nicht über die notwendigen Fähigkeiten und Daten verfügten, um ihre Industrie zu reformieren, und dass die Kontrolle daher an Ingenieure übergeben werden sollte. Im Jahr 1932 gründete Scott zusammen mit dem Technokraten Walter Rautenstrauch an der Columbia University das „Committee on Technocracy“. Die Gruppe spaltete sich schließlich auf, wobei Scott die „Technocracy Incorporated“ leitete und sein Technokratenkollege Harold Loeb das „Continental Committee on Technocracy“.
Sowohl Rautenstrauch als auch Loeb trennten sich von Scott, zum Teil, weil er seine technokratischen Überzeugungen militant vertrat, während die beiden anderen Männer als gemäßigte Technokraten angesehen werden konnten.
Nach diesen Spaltungen begann Scott, sich auf die Ausarbeitung eines Entwurfs zu konzentrieren, wie eine solche technokratische Vision verwirklicht werden könnte. Zwischen 1933 und 1936 tauchten die ersten Umrisse der technokratischen Gesellschaft in den Schriften von Scott und im offiziellen Technokratie-Studienkurs auf, der von einem anderen Technokraten namens King Hubbert herausgegeben und größtenteils verfasst wurde.
Hubbert und Scott gingen davon aus, dass der bevorzugte gesellschaftliche Rahmen eine hierarchische Organisation ist. Anstelle von Geschäftsleuten, Kapitalisten oder Politikern glaubten sie jedoch, dass es die Ingenieure und Technologen sein würden, die ein „permanentes Produktions- und Verteilungssystem betreiben, das die Energieressourcen des Landes zum gegenseitigen Nutzen der gesamten Bevölkerung nutzbar macht“.
Diese „sich selbst erhaltende Unternehmensstruktur“ bzw. dieses „Technat“, wie Scott seine Organisation nannte, sollte in „funktionale Abteilungen“ unterteilt werden, die von einem Abteilungsdirektor geleitet würden. Alle diese Direktoren würden den „Kontinentalen Kontrollrat“ bilden, der „alle Entscheidungen treffen würde, die den gesamten sozialen Mechanismus betreffen und getroffen werden müssen“. Der Kontrollrat würde eines seiner Mitglieder zum kontinentalen Direktor wählen. Dieser Technokönig wäre für das reibungslose Funktionieren der gesamten Operation verantwortlich.
1938 veröffentlichte „Technocracy Incorporated“ eine Publikation, in der sie ihre Vision einer Technokratie näher beschrieb:
Technokratie ist die Wissenschaft der Sozialtechnik, der wissenschaftliche Betrieb des gesamten sozialen Mechanismus zur Produktion und Verteilung von Waren und Dienstleistungen an die gesamte Bevölkerung dieses Kontinents. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit wird dies als ein wissenschaftliches, technisches, ingenieurtechnisches Problem gelöst werden. Es wird keinen Platz für Politik oder Politiker, Finanzen oder Finanziers, Schläger oder Gauner geben. Die Technokratie besagt, dass Preis und Überfluss unvereinbar sind; je größer der Überfluss, desto geringer der Preis. In einem echten Überfluss kann es überhaupt keinen Preis geben. Nur durch die Abschaffung der störenden Preiskontrolle und den Ersatz durch eine wissenschaftliche Produktions- und Verteilungsmethode kann ein Überfluss erreicht werden. Die Technokratie wird mit Hilfe eines Verteilungszertifikats verteilen, das jedem Bürger von der Geburt bis zum Tod zur Verfügung steht. Das Technat wird den gesamten amerikanischen Kontinent von Panama bis zum Nordpol umfassen, weil die natürlichen Ressourcen und die natürliche Begrenzung dieses Gebietes es zu einer unabhängigen, sich selbst erhaltenden geographischen Einheit machen.
Die Technokraten propagierten ihre Vision einer zentral geplanten Welt in Büchern, Reden, Clubs und politischen Parteien. Dies führte zu einer kurzen Phase der Popularität in den USA und Kanada in den Jahren nach der Großen Depression. Während Politiker und Ökonomen nach einer Lösung für die Finanzkatastrophe suchten, stellten sich die Technokraten eine Welt vor, in der Politiker und Unternehmer durch Wissenschaftler, Ingenieure und andere technische Experten ersetzt würden, die die Wirtschaft verwalten sollten.
Das Buch „Technocracy and The American Dream“ bietet einige fantastische Einblicke in die Gedankenwelt von Scott und die von ihm vorgeschlagene technokratische Vision. Klar ist, dass die Technokraten im Grunde ihres Herzens Materialisten waren und für Philosophie und Tugendhaftigkeit wenig übrig hatten. Scott und seine Verbündeten sahen die Menschen als mechanistische Rädchen in einer größeren Maschine, die im Interesse eines angeblichen kollektiven Wohls einfach dem Willen der Maschine unterworfen werden mussten.
Der Autor William Akin stellte fest, dass in der „technologischen Utopie der Technokraten die Maschinen dem Menschen nur dann dienen, wenn der Mensch ihnen dient“. Akin behauptete auch, dass die Technokraten „keine Einschränkungen des Mandats der Techniker akzeptieren würden“ und es stattdessen vorzögen, dass „die Rationalität der Wissenschaft und die Harmonie der Maschine, nicht utopische Tugenden, die Organisationsformen diktieren würden“. Scott glaubte, dass der Mensch schließlich „eine Realität akzeptieren würde, die in Form von maschinenähnlichen Funktionen verstanden wird“.
Die Realität der von Scott beschriebenen technokratischen Vision ist, dass sie einen Verlust an individueller Wahl und Freiheit mit sich bringen würde. In der Tat schreibt Akin, dass „in einer Technokratie eine beträchtliche Anzahl von Dingen, die als gut erachtet werden, aufgegeben werden würde. Für diejenigen, die eine neue Gesellschaft anstrebten, minimierte die Sorge um das Gemeinwohl die überholten Konzepte der individuellen Selbstverwirklichung, der Verantwortung für sich selbst, des individuellen Gewissens, der freien Wahl und des Selbstausdrucks – der gesamte liberale Glaube an die Würde und den Wert des Einzelnen. Es gäbe keinen „Unsinn über individuelle Freiheit“.
Er stellt weiter fest, dass „bestimmte individuelle Freiheiten der Effizienz geopfert würden“ und dass der Arbeitsplatz des Einzelnen nicht seine eigene Wahl wäre, sondern „durch seine Fähigkeiten und die Bedürfnisse der Organisation bestimmt würde“. Das Technat würde entscheiden, wie Waren produziert werden, wo Arbeitskräfte und Ressourcen eingesetzt werden, wie Technologien entwickelt und angewandt werden und vor allem, wie die Effizienz sichergestellt wird.
Natürlich könnten die Verbraucher auf dem Markt der Technokraten weniger Möglichkeiten haben, weil Scott sich vorstellte, dass das Technat viele Arten von Gütern, die mit Verschwendung und Ineffizienz verbunden sind, einschränken würde. Akin schreibt:
Da es zum Beispiel ineffizient wäre, mehrere Automodelle oder speziell entworfene Wohnungen zu produzieren, müssten diese Gegenstände eher funktionalen Spezifikationen als dem Geschmack der Verbraucher entsprechen.
Die Technokraten behaupteten, sie seien nicht daran interessiert, polizeistaatliche Maßnahmen zu ergreifen, aber Akin stellt fest, dass Scott ein Organigramm hatte, das „die Einrichtung einer Abteilung für soziale Kontrolle mit potenziell weitreichender Macht“ vorsah. Diese Organisation sollte dafür sorgen, „dass alles, was die individuellen Beziehungen betrifft, reibungslos funktioniert“. Wie genau eine solche Aufgabe erfüllt werden sollte, wurde nicht beschrieben, aber es ist klar, dass die Technokraten sich eine Welt vorstellten, in der jede menschliche Beziehung von Bürokratie durchdrungen ist.
Akin schrieb auch, dass die Technokraten versuchten, ihren Glauben an die positivistische Wissenschaft mit einem mechanistischen Menschenbild und der Dominanz der Technik zu einem funktionalen Ideal zu verbinden, das Aldous Huxleys schöner neuer Welt ähnelte.
Trotz der Arbeit von Scott und „Technocracy Inc.“ schien in den 1940er Jahren das Interesse des Mainstreams an der Technokratie-Bewegung zu erlahmen. Einige Forscher führen dies auf das Fehlen einer kohärenten politischen Theorie zurück, um Veränderungen zu erreichen, während andere sagen, dass Präsident Roosevelt und der New Deal eine alternative Lösung für die finanzielle Not boten.
Was auch immer der Grund sein mag, die Technokratie war kein Thema mehr im politischen Mainstream-Diskurs. Dies war jedoch nicht das Ende der technokratischen Bewegung.
Die technetronische Ära
Die Ideen, die der technokratischen Vision zugrunde liegen, erhielten in den 1970er Jahren mit der Gründung der Trilateralen Kommission und der Veröffentlichung des Buches „Between Two Ages: America’s Role in the Technetronic Era“ [Zwischen zwei Zeitaltern: Amerikas Rolle in der technetronischen Ära, Anm. d. Übersetzers] eine bemerkenswerte Unterstützung. Das Buch wurde von dem Politikwissenschaftler Zbigniew Brzezinski geschrieben. Brzezinski war übrigens auch an der Gründung der Trilateralen Kommission beteiligt. Dies war der Beginn eines Wiederauflebens des technokratischen Denkens.
(Patrick Wood Interview: 19:38-20:51 – „Aber in den frühen 1970er Jahren erwachte sie wieder zum Leben, und zwar mit voller Wucht. Dann wurde sie von Leuten mit viel Geld wie David Rockefeller und politischen Ideologen wie Professor Zbigniew Brzezinski aufgegriffen. Sie gründeten eine Gruppe mit dem Namen Trilaterale Kommission und brachten Mitglieder aus Japan, Nordamerika und Europa zusammen, um das zu fördern, was sie eine „neue internationale Wirtschaftsordnung“ nannten. Nun, die Zeit verging, und ich verstand es lange Zeit nicht. Aber Anfang 2006 oder 07 entdeckte ich zum ersten Mal die historische Technokratie, und ich verstand sofort, dass dies die neue Ordnung war, von der die Trilaterale Kommission in den 1970er Jahren gesprochen hatte.“)
Wie Patrick Wood feststellt, war Brzezinski bis zu seinem Tod im Jahr 2018 ein Diplomat, der in denselben Kreisen verkehrte wie David Rockefeller sowie der ehemalige Außenminister und mutmaßliche Kriegsverbrecher Henry Kissinger. Brzezinski diente als Berater mehrerer Präsidenten – von Jimmy Carter bis Barack Obama. Brzezinski war Mitbegründer der Trilateralen Kommission und außerdem Mitglied des „Atlantic Council“, des „National Endowment for Democracy“ und des „Council on Foreign Relations“.
Obwohl Brzezinski in „Between Two Ages“ den Begriff „Technokratie“ durch „Technetronik“ ersetzt hat, ist die Darstellung der Zukunft dieselbe: eine Welt, in der die wissenschaftliche und technologische Elite das Leben der gesamten Menschheit zentral plant.
Im Wesentlichen handelt es sich bei Brzezinskis Vision um einen technologisch fortgeschrittenen autoritären Kollektivismus, in dem die individuellen Freiheiten den scheinbaren Bedürfnissen des Kollektivs untergeordnet werden. Brzezinski erklärt den Begriff „Technetronik“ wie folgt:
„Die postindustrielle Gesellschaft entwickelt sich zu einer „technetronischen“ Gesellschaft: eine Gesellschaft, die kulturell, psychologisch, sozial und wirtschaftlich durch den Einfluss von Technologie und Elektronik – insbesondere im Bereich der Computer und Kommunikation – geprägt ist.
In der technetronischen Gesellschaft wird wissenschaftliches und technisches Wissen nicht nur zur Verbesserung der Produktionskapazitäten eingesetzt, sondern wirkt sich auch schnell auf fast alle Aspekte des Lebens aus. Dementsprechend vergrößern sowohl die wachsende Fähigkeit zur sofortigen Berechnung der komplexesten Wechselwirkungen als auch die zunehmende Verfügbarkeit biochemischer Mittel der menschlichen Kontrolle den potenziellen Umfang der bewusst gewählten Richtung und damit auch den Druck, zu lenken, zu wählen und zu verändern.
Brzezinski glaubt, dass „die anhaltende soziale Krise, das Auftauchen einer charismatischen Persönlichkeit und die Ausnutzung der Massenmedien, um das Vertrauen der Öffentlichkeit zu gewinnen, die Schritte zur sukzessiven Umwandlung der Vereinigten Staaten“ in eine hochgradig kontrollierte, technisierte Gesellschaft sein werden.
In einem Moment der Ehrlichkeit räumt Brzezinski ein, dass „die Fiktion der Souveränität eindeutig nicht mehr mit der Realität vereinbar ist“, weil das „aufkommende globale Bewusstsein“ dazu führt, dass „die Sorge um die nationale Vorherrschaft“ zugunsten der „globalen Interdependenz“ aufgegeben wird.
Brzezinskis Zukunftsvision war keine bloße Spekulation oder Vermutung. Er war ein Mitglied der herrschenden Klasse, der sein Leben damit verbracht hat, Nationalstaaten – und die Menschen in ihnen – als Schachfiguren in einem Schachspiel zu benutzen, in dem die meisten Spieler die Realität, die sich um sie herum entfaltet, in gefährlicher Weise nicht wahrnehmen. Ich glaube, dass Brzezinskis Buch die Welt beschreibt, die sich in den 2020er Jahren entfaltet.
Nach der Unterstützung und Förderung durch Brzezinski fanden die Ideale der Technokraten ihren Weg zu anderen internationalen Organisationen, wie den Vereinten Nationen und dem Weltwirtschaftsforum.
(Patrick Wood Interview: 21:20- 23 – „Dies wurde also aufgegriffen und vor allem unter der Schirmherrschaft der UNO weitergeführt. Es wurde zur Doktrin der nachhaltigen Entwicklung, die jetzt überall auf der Welt verbreitet ist. In jüngerer Zeit sind daraus Begriffe wie Build Back Better, The Great Reset oder Green New Deal in Amerika geworden. Wir sehen alle möglichen politischen Maßnahmen, die sich darum ranken, den Tod der fossilen Brennstoffe, von Öl, Kohle und Gas; Beschränkungen, wo wir bauen können, wo wir hingehen können, solche Dinge. Das ist die Technokratie von heute, die Übernahme der Macht. Es ist kein Sozialismus, kein Kommunismus und auch kein Faschismus per se. Es gibt sehr deutliche Unterschiede zur Technokratie. China ist übrigens eine Technokratie. Sie können sich China ansehen und eine gute Vorstellung davon bekommen. Sie haben ein totales Mikromanagement der Bevölkerung durch Technologie. Es gibt ein soziales Punktesystem, das den Menschen sagt, was sie tun können und was nicht, und sie werden bestraft, wenn sie etwas Falsches tun oder mit der falschen Person sprechen. Diese Dinge waren vor 30 Jahren noch undenkbar. Heute sind sie gang und gäbe und lösen in den Köpfen der Menschen eine Menge Angst aus. Das ist also das Umfeld, in dem wir uns befinden, mit dieser entstehenden wissenschaftlichen Diktatur, die den ganzen Planeten im Griff hat. Es ist nicht nur Amerika, es sind nicht nur die D’s und R’s, es ist heute globaler Natur.“)
Die modernen Technokraten und der technokratische Staat
Nachdem wir nun ein wenig von der Geschichte der Technokratie und einigen ihrer Ideen verstanden haben, müssen wir die Welt von heute untersuchen und nach Anzeichen für den technokratischen (oder technetronischen) Einfluss suchen.
Beginnen wir mit einem Blick auf die reichsten Unternehmen und einflussreichsten CEOs. Diese Personen leiten Unternehmen, die große Mengen an finanziellem Reichtum angehäuft haben, aber auch unvorstellbare Mengen an digitalen Daten über alle ihre Kunden. Jeff Bezos bei Amazon, Bill Gates bei Microsoft, Mark Zuckerberg bei Facebook, Elon Musk bei Tesla und weniger bekannte Namen bei Google, Apple und anderen.
Mit seinem Glauben an technologische Lösungen als Antwort auf alle Probleme der Menschheit scheint Elon Musk einen ähnlichen Weg einzuschlagen wie sein Großvater Joshua Haldeman, der Forschungsdirektor bei „Technocracy Incorporated of Canada“ und nationaler Vorsitzender der „Social Credit Party“ war.
Diese Männer und ihre Kollegen in verschiedenen Technologiebranchen üben durch ihre Unternehmen, ihren Reichtum und ihren kulturellen Einfluss immense Macht aus. Sie verfügen über genügend Geld, Ressourcen und Verbindungen, um Wahlen zu beeinflussen, das Klima per Geoengineering zu manipulieren, Informationen zu zensieren, internationale Ernährungstrends zu beeinflussen und Kurseinbrüche an der Börse zu verursachen, um nur einige Beispiele zu nennen. Sie sind die Technokratenklasse von heute.
Aber die technokratische Welt ist mit der bloßen Anwesenheit von Technokraten nicht komplett. Nein, um die Vision von Scott zu verwirklichen, muss es Mechanismen geben, um alle Bedürfnisse der Gesellschaft zu verstehen und rationale Entscheidungen darüber zu treffen, wie diese Bedürfnisse erfüllt werden können. Gibt es in unserer heutigen Zeit Versuche, diese Vision zu verwirklichen?
Wie wir in unserem Kapitel über die Grundlagen dargelegt haben, gibt es in der Tat Organisationen wie das Weltwirtschaftsforum und die Vereinten Nationen, die mit Technokraten zusammenarbeiten, um technokratische Lösungen für die verschiedenen Krisen der Menschheit zu fördern.
Man sagt uns zum Beispiel, die Menschheit stehe vor einer Klimakrise, die eine völlige Neugestaltung unserer Welt erfordere. Die Vereinten Nationen nutzen ihren Einfluss auf die Regierungen der Welt, um sie zu drängen, sich den Zielen für nachhaltige Entwicklung anzuschließen – einer Reihe von 17 Zielen, die angeblich auf die Bekämpfung des Klimawandels, der Armut usw. ausgerichtet sind. Gleichzeitig sagen Organisationen wie das WEF, dass COVID-19 die perfekte Gelegenheit für einen „Reset“ des Kapitalismus und aller Systeme der Welt im Rahmen ihrer „Great Reset“-Agenda darstelle.
Eine der Antworten, die vorgeschlagen werden, um diese offensichtlichen Krisen, insbesondere den Klimawandel, zu stoppen, ist das Geo-Engineering des Wetters – indem verschiedene Partikel aus dem Heck von Flugzeugen versprüht werden, um das Sonnenlicht zu reflektieren und die Durchschnittstemperatur auf der Erde zu senken. Technokraten wie Bill Gates setzen ihren immensen Reichtum ein, um Projekte wie diese zu finanzieren, wobei sie die Regierungen völlig umgehen und der Bevölkerung keinerlei Mitspracherecht einräumen.
Nachdem ein Präzedenzfall dafür geschaffen wurde, dass Nationen ihre Bevölkerung im Namen der Pandemiebekämpfung unter Lockdown stellen, gibt es nun auch Vorschläge für „Klimalockdowns“. Bereits im September 2020 wurde der Begriff „Climate Lockdown“ von Mariana Mazzucato, der Vorsitzenden des „Council on the Economics of Health for All“ der Weltgesundheitsorganisation, verwendet. Mazzucato schrieb:
Bei einer „Klimasperre“ würden die Regierungen die Nutzung von Privatfahrzeugen einschränken, den Verzehr von rotem Fleisch verbieten und extreme Energiesparmaßnahmen ergreifen, während die Unternehmen, die fossile Brennstoffe fördern, ihre Bohrungen einstellen müssten. Um ein solches Szenario zu vermeiden, müssen wir unsere Wirtschaftsstrukturen überarbeiten und den Kapitalismus anders gestalten.
Es gibt auch erste Vorschläge für Apps zur Verfolgung des Kohlenstoffverbrauchs, die einem sagen, wie viel Energie man verbraucht. Diese könnten schließlich verpflichtend werden und Bürger, die „zu viel“ Kohlenstoff verbraucht haben, davon abhalten, mit dem Auto zu fahren, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen und andere alltägliche Praktiken anzuwenden. In einem Artikel, der im August 2021 in der Zeitschrift „Nature Sustainability“ veröffentlicht wurde, plädieren die Forscher für „Personal Carbon Allowances“ (PCAs). Sie schreiben:
Insbesondere während der COVID-19-Pandemie wurden Einschränkungen für den Einzelnen im Interesse der öffentlichen Gesundheit und Formen der individuellen Rechenschaftspflicht und Verantwortung, die nur ein Jahr zuvor undenkbar waren, von Millionen von Menschen angenommen. Die Menschen sind möglicherweise eher bereit, die Verfolgung und die Einschränkungen im Zusammenhang mit PCAs zu akzeptieren, um ein sichereres Klima und die vielen anderen Vorteile zu erreichen, die mit der Bewältigung der Klimakrise verbunden sind.
Die Autoren behaupten auch, dass die Akzeptanz von Apps zur Kontaktverfolgung in der Öffentlichkeit zu „Erkenntnissen über mögliche Strategien zur Nutzung von Apps zur Verfolgung von PCAs“ führen könnte. Diese Art von Lösung und die gesamte Reaktion auf COVID-19 veranschaulichen das Niveau des technokratischen Denkens, das heute die meisten Regierungen und Weltorganisationen wie die Weltgesundheitsorganisation durchdringt.
Sowohl die SDGs [Sustainable Development Goals, Ziele für nachhaltige Entwicklung, Anm. d. Übersetzers] der Vereinten Nationen als auch der „Great Reset“ des WEF behaupten, dass die Antwort auf unsere Probleme in einer vollständigen digitalen Transformation unserer Welt zu finden sein wird, die ihrer Meinung nach besser für die Umwelt sein wird, die Effizienz verbessere und für alle Menschen gerechter seo. Klaus Schwab, Gründer und Direktor des WEF, nannte diesen Wandel die „Vierte industrielle Revolution“. Die 4IR ist Schwabs Lieblingsprojekt und der Name seines 2016 erschienenen Buches, in dem er eine Welt mit allgegenwärtiger digitaler Überwachung, fahrerlosen Fahrzeugen, intelligenten Städten, Sozialkrediten, dem Metaverse und der erweiterten Realität fordert.
Das WEF beschreibt das 4IR wie folgt:
Die erste industrielle Revolution nutzte Wasser- und Dampfkraft zur Mechanisierung der Produktion. Die zweite nutzte die elektrische Energie, um die Massenproduktion zu ermöglichen. Die dritte nutzte Elektronik und Informationstechnologie, um die Produktion zu automatisieren. Jetzt baut eine vierte industrielle Revolution auf der dritten auf, die digitale Revolution, die sich seit Mitte des letzten Jahrhunderts vollzieht. Sie ist gekennzeichnet durch eine Verschmelzung von Technologien, die die Grenzen zwischen der physischen, digitalen und biologischen Sphäre verwischt.
Vereinfacht ausgedrückt ist das 4IR das digitale Panoptikum der Zukunft, in dem Überwachung allgegenwärtig ist und die Menschheit Technologien nutzt, um unser Leben zu verändern. Diese Welt, die oft mit Begriffen wie „Internet der Dinge“, „Internet der Körper“, „Internet der Menschen“ und „Internet der Sinne“ in Verbindung gebracht wird, wird durch 5G– und 6G-Technologie angetrieben. Für Schwab und andere Globalisten eignet sich das 4IR natürlich auch für mehr zentrale Planung und Kontrolle von oben nach unten – genau wie die technokratische Vision von Howard Scott. Das Ziel ist eine „Track and Trace“-Gesellschaft, in der alle Transaktionen protokolliert werden, jeder Mensch eine digitale ID hat, die nachverfolgt werden kann, und soziale Unzufriedene über Sozialkredite aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden.
Ähnlich wie bei Klaus Schwabs „Vierter Industrieller Revolution“ behaupteten die ursprünglichen Technokraten, dass „elektronische Geräte sofort Daten über die Höhe der Ausgaben und die Art des Konsums erfassen“ würden, „wobei diese Informationen kontinuierlich an die zentrale Zentrale weitergeleitet werden“. Sowohl Scott als auch Schwab stellten sich vor, mit Hilfe der Technologie alles über jeden in der Gesellschaft zu wissen, um ein System aufzubauen, das allen Menschen Wohlstand verspricht.
Mit dem Techniker-König und dem Kontrollrat an der Spitze des Technats würden sie laut Scott „jederzeit genaue Informationen über den Stand des Verbrauchs jeder Art von Ware oder Dienstleistung in allen Teilen des Landes“ kontrollieren, und es wäre der „technischen Elite möglich, jederzeit genau zu wissen, was die richtigen Entscheidungen sind, um das Funktionieren des sozialen Mechanismus mit der höchstmöglichen Auslastung und Effizienz aufrechtzuerhalten“.
Diese technokratische Vision ist abhängig vom Einsatz von Überwachungsinstrumenten wie Gesichtserkennung, Stimmerkennung, rund um die Uhr laufender Fernsehkameras, künstlicher Intelligenz, algorithmischer Manipulation, Handyüberwachung, Überwachung sozialer Medien, Standortbestimmung, digitalem Abhören über intelligente Geräte und dem allgemeinen Vorstoß in Richtung eines „Smart Grid“. Natürlich werden diese Technologien nicht als Überwachungsinstrumente angepriesen, sondern eher als Werkzeuge für Sicherheit, Komfort, Bildung und Profit. Das Ergebnis ist jedoch dasselbe: Einzelpersonen und Unternehmen werben für technologische Lösungen für die Übel der Welt, was zu einem Verlust individueller Freiheiten und zu mehr zentralisierter Kontrolle führt.
Ob gewollt oder zufällig, die modernen Technokraten – unterstützt von ihren Freunden in den Risikokapitalfirmen, den gehorsamen Schreiberlingen in den Medien und ihren Partnern in der Regierung – werden zu dem, was Howard Scott das „Technat“ und ich den „Technokratischen Staat“ nenne.
Gibt es irgendeine Möglichkeit, das Wachstum dieser tyrannischen Vision zu stoppen oder zu verhindern?
Lösungen: Der Ausstieg aus dem technokratischen Staat
Es ist viel einfacher, die Gefahren zu erkennen, die vor uns liegen, als praktische Lösungen anzubieten, die für ein breites Spektrum von Menschen funktionieren. Es ist unvermeidlich, dass die Rezepte für alternative Wege nicht für alle Menschen in allen Situationen gelten. Dennoch gibt es in der Tat Möglichkeiten, den Aufstieg der Technokratie möglicherweise zu verhindern.
Wie wir in den vorangegangenen Kapiteln festgestellt haben, besteht einer der wichtigsten Schritte, die wir als Einzelne unternehmen können, darin, diejenigen, die uns am nächsten stehen, über die Geschichte der Technokratie und die Gefahren, die sie für unsere Zukunft darstellt, aufzuklären. Dazu könnte es gehören, diesen Dokumentarfilm weiterzugeben, Flugblätter mit relevanten Informationen auszudrucken und sie bei lokalen Veranstaltungen zu verteilen und/oder gegen die Unternehmen zu protestieren, die in technokratische Methoden und Technologien investieren. Es ist absolut notwendig, den Schleier der Unwissenheit zu durchbrechen, um die Massen zu erreichen, wenn wir die Bedrohung überwinden wollen.
(Patrick Wood Interview: 23:00- 23:33 – „Wer sind diese globalen Akteure, die versuchen, den ganzen Planeten zu erobern? Wenn wir das herausgefunden haben, und ich denke, das haben wir, dann müssen wir herausfinden, was wir dagegen tun können. Nicht nur bedeutet Schweigen Zustimmung, sondern sie werden gewinnen, mit ihrer neuen internationalen Wirtschaftsordnung, ihrer nachhaltigen Entwicklung. Great Reset, Green New Deal, Nachhaltige Entwicklung, wie auch immer Sie es nennen wollen, sie werden gewinnen und wir werden verlieren.“)
Auch Patrick Wood glaubt, dass die Antwort im kritischen Denken liegt.
(Patrick Wood Interview: 25:15 – 27:10 – „Nummer 1: Wir müssen lernen, Propaganda zu deuten. Die Welt wird von Propaganda überschwemmt, sie wird von Propaganda kontrolliert und manipuliert. Propaganda ist eine ganz bestimmte Art des Missbrauchs von Sprache. Sie zielt darauf ab, den Zuschauer, den Zuhörer zu täuschen. Propaganda ist sehr tödlich, was den Verstand betrifft, denn sie verleitet dazu, Dinge zu glauben, die einfach nicht wahr sind. Wir sehen Propanganda zu allen möglichen Themen. Die Propaganda der heutigen Welt umfasst so ziemlich jedes denkbare Thema, das man sich vorstellen kann. Wir müssen lernen, sie zu durchschauen, sie zu erkennen, wenn sie uns präsentiert wird. Aber die Kennzeichen der Propaganda sind sehr klar und nicht schwer zu verstehen. Der erste Teil der Lösung besteht darin, zu erkennen, wann man belogen wird, und alles abzulehnen, was einem aufgetischt werden soll. Ich sage den Leuten immer wieder, dass sie sich nicht fügen sollen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass man Ihnen eine Rolle auferlegt, die unnatürlich ist, dann spielen Sie diese Rolle einfach nicht. Seien Sie ein Ausreißer. Kooperieren Sie nicht. Machen Sie nicht mit. Wenn man dazu gezwungen wird, ist das ein anderes Thema, aber man kann sich einfach nicht unterordnen und die Rolle spielen, die man in der Gesellschaft spielen soll.“)
Letztlich entscheiden wir, ob wir diese digitale Dystopie annehmen wollen. Wir müssen nicht jedes neue Upgrade oder Gerät akzeptieren. Es liegt an uns, unsere Prinzipien über die Bequemlichkeit zu stellen.
(Patrick Wood Interview: 27:11- 28:09 – „Nun, es gibt eine Menge Dinge, die man tun kann. Wir wissen, dass Google ein Problem ist. Okay, benutzen Sie nicht Google! Es gibt andere alternative Suchmaschinen, die Sie verwenden können. Benutzen Sie etwas anderes. Halten Sie sich nicht an Google. Sie werden jedes bisschen Daten aus Ihnen heraussaugen, das sie können, sie werden Sie nicht dafür bezahlen, und sie werden sich umdrehen und es gegen Sie verwenden. Machen Sie nicht mit, wenn Sie sehen, dass sie Ihnen eine Rolle zugedacht haben. Es gibt noch viele andere Dinge; wir könnten über Handys und Smartphones sprechen. Das wird irgendwann zu einem Problem werden. Alle Smartphone-Anbieter sammeln Daten, sie nutzen sie als Kontrollinstrumente. Irgendwann werden wir uns mit diesem Thema befassen müssen. Werden wir mit Smartphones weitermachen oder werden wir andere Wege finden, um diese Giganten zu umgehen? Es sind alternative Lösungen im Kommen.“)
Wood hat Recht, wenn er die Annahme in Frage stellt, dass die Menschheit die Integration der digitalen Technologie in jeden Aspekt unseres Lebens braucht. Ich befürworte und unterstütze den Einsatz digitaler Technologien von ganzem Herzen, aber wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass die Entwicklung hin zu einer digitalen Welt nur gelingen kann, wenn wir uns daran beteiligen. Stille Opposition und Jammern im Internet reichen nicht aus.
Wir müssen damit beginnen, die Grundlagen für alternative, parallele Systeme zu schaffen – für den Fall, dass wir den Aufstieg des technokratischen Staates nicht verhindern können. Wenn Sie mit Sicherheit wissen, dass Sie sich nicht an den Initiativen für den digitalen Personalausweis, die digitale Geldbörse und die digitalen Währungen der Zentralbanken beteiligen wollen, was ist dann Ihr Alternativplan? Werden Sie sich fügen, wenn Ihr Arbeitsplatz alle digitalen Zahlungsmittel einführt? Oder wenn Ihre Bank Ihnen erlaubt, nur noch mit Ihrem digitalen Ausweis Geld abzuheben? Haben Sie eine Möglichkeit, in diesen Situationen weiterhin Geld für sich und Ihre Familie zu verdienen?
Wir müssen ehrlich zu uns selbst sein und darüber nachdenken, wo unsere roten Linien, unsere Grenzen liegen. Wann ist es genug? Die Antwort auf diese Frage hängt von den eigenen Bedürfnissen, Ressourcen und der Gemeinschaft ab. Wir müssen so schnell wie möglich Beziehungen zu Gleichgesinnten in unserer Umgebung aufbauen. Je eher wir diese Beziehungen aufbauen und damit beginnen, unsere eigenen Lebensmittel anzubauen, alternative physische und Kryptowährungen zu erforschen, Kooperativen für Haushalte zu gründen und von Big-Tech-Tools wegzukommen, desto eher werden wir die Schaffung eines Netzwerks von Gemeinschaften erleben, die in einer völlig alternativen, parallelen Wirtschaft mit parallelen Institutionen arbeiten, die mit den technokratischen konkurrieren.
Kurz gesagt, wir müssen damit beginnen, aus diesen Sklavensystemen auszusteigen und die Grundlage für die Welt zu schaffen, von der wir wissen, dass sie möglich ist.
Schweiz verzeichnet eklatantesten Geburtenrückgang seit 100 Jahren
Im Nachbarland Schweiz ist nun eingetreten, was es dort seit über 100 Jahren nicht gab, wie auch das Schweizer Portal uncutnews zu berichten weiß.
Nur noch Spike-Protein in Hoden erkennbar
Die Frage die sich angesichts derart dramatischer Zahlen an Geburtenrückgängen erhebt ist europaweit eine „hinter vorgehaltener Hand“ gestellte. Das Narrativ verbietet ja bekanntlich jegliche Äußerung in einem möglichen Zusammenhang mit der Covid-Impfung.
Nun haben jedoch Untersuchungen zu Tage gefördert, was nicht ausgesprochen werden darf. Bei einigen Männern, die eine Covid-Injektion erhalten hatten, ist in deren Hoden nur Spike-Protein zu erkennen.
In der Schweiz versuchte man diesen Sachverhalt nun zu analysieren.
Schaut man sich unter anderem die Geburtenzahlen in der Schweiz an, erkennt man, dass diese seit 100 Jahren dem gleichen Rhythmus gefolgt waren.
Auf diesen Rhythmus hatte COVID-19 also keinen Einfluss. Das Profil bleibe daher völlig gleich, stellt der emeritierte niederländische Professor Pierre Capel dazu fest.
Neun Monate nach Beginn der Impfkampagne brachen die Geburtenzahlen in der Schweiz plötzlich ein. „Das ist seit 100 Jahren nicht mehr passiert.“
Geburtenrückgang exakt 9 Monate nach „Impfstart“
Jedoch genau neun Monate nach der ersten „Impfrunde“ ist in der Statistik eine Untergeburten-Rate zu beobachten. „Das hat es noch nie gegeben“, betont Capel.
„Es entspricht genau dem Zeitpunkt der Impfung“, fügt er hinzu.
In Finnland, Dänemark und Deutschland zeigen die Zahlen genau das gleiche Bild. Neun Monate nach der ersten Injektion sinken die Geburtenzahlen. „Auch etwas, das noch nie passiert ist, es ist schrecklich.“
Warum werden dann immer noch Kinder geboren?
Der Grund dafür wäre laut Capel, dass ein Teil der „Geimpften“ sozusagen ein Placebo erhalten hatte.
„Wir sehen, dass es einen deutlichen Effekt auf die Fruchtbarkeit gibt und dass eine Charge des „Impfstoffes“ etwas ganz anderes bewirkt als eine andere.“
„Das sind harte Zeiten“, mit diesen Worten schließt der niederländische Professor seine ernüchternden Ausführungen.

Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte.
Für jede Spende (PayPal oder Banküberweisung) ab € 10.- erhalten Sie als Dankeschön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „CORONA-DIKTATUR? NEIN DANKE“ portofrei und gratis! Details hier.
Südafrika hat die Optik seines BRICS-Kompromisses mit Russland vermasselt
Andrew Korybko
Pretoria hätte es ruhig angehen lassen sollen, sich dem Medienrummel um den bevorstehenden Gipfel verweigern und alles offen und hinter verschlossenen Türen mit dem Block besprechen sollen. Das hätte den Schein für alle Beteiligten gewahrt und die Möglichkeit eröffnet, die Veranstaltung ohne Erklärungsbedarf vollständig in ein Online-Format zu verlagern. Stattdessen hat Südafrika seine eigene Integrität und die der BRICS in Misskredit gebracht, nachdem sein undiplomatisches Verhalten die reibungslose Umsetzung dieses Ausweichplans unmöglich gemacht und damit zu einem politischen Sieg des Westens geführt hat.
Südafrika gab am Mittwoch bekannt, dass Präsident Putin am BRICS-Gipfel im nächsten Monat virtuell und nicht wie ursprünglich geplant persönlich teilnehmen wird. Der Sprecher von Präsident Cyril Ramaphosa bestätigte später, dass dies aufgrund der „rechtlichen Verpflichtungen Pretorias gegenüber dem Römischen Statut“ vereinbart wurde, nachdem der IStGH einen Haftbefehl gegen den russischen Staatschef erlassen hatte. Es gibt also keine Grundlage für Spekulationen, dass es einen anderen Grund gab, wie viele in der Alt-Media-Community (AMC) seitdem in den sozialen Medien behauptet haben.
Wenn es glaubwürdige Drohungen gegen das Leben von Präsident Putin auf dem Weg in dieses Land oder während seines Aufenthalts dort gegeben hätte, dann hätte der Kreml die internationale Gemeinschaft darüber informiert, um auf das spekulative Attentatskomplott des Westens aufmerksam zu machen und so diesen de facto neuen Block des Kalten Krieges zu diskreditieren. Russland hat bereits früher enthüllt, dass es eine Terrorzelle zerschlagen hat, die die RT-Chefin Margarita Simonyan ermorden wollte, sodass es keinen Sinn ergeben würde, ein angeblich viel größeres Komplott gegen Präsident Putin zu vertuschen.
Die andere von der AMC verbreitete Erklärung, der russische Staatschef sei zu sehr mit der Leitung der Sonderoperation beschäftigt, um ins Ausland zu reisen, wird durch die Tatsache widerlegt, dass er letztes Jahr nach Zentralasien und in den Iran gereist ist, obwohl die Lage auf dem Schlachtfeld damals viel ernster war. Es ist wichtig, diese Verschwörungstheorien zu entlarven, damit die Leute nicht durch sie dazu verleitet werden, den Mainstream-Medien (MSM) zuzustimmen, dass es gut ist, dass er nächsten Monat nicht nach Südafrika kommt.
„Alt-Media Needs To Stop Overdosing On Copium & Finally Recognize Reality“ (Alt-Medien müssen aufhören, eine Überdosis Kopium zu nehmen und endlich die Realität anerkennen) ist ein Ratschlag, der in diesem Zusammenhang angewendet werden kann, indem man einfach anerkennt, dass die jüngste Ankündigung ein Rückschlag ist, ohne jedoch in die Falle der MSM zu tappen, die nach dieser Enttäuschung „Untergangs- und Schwarzmalerei“-Narrative verbreiten. Die BRICS werden den Prozess der finanziellen Multipolarität weiterhin schrittweise beschleunigen, während ihre Mitglieder und Partnerstaaten in ihrem erweiterten Netzwerk im bilateralen Handel verstärkt auf nationale Währungen zurückgreifen.
Dennoch lassen sich aus dem Soft-Power-Fiasko Südafrikas, das den BRICS-Kompromiss mit Russland optisch vermasselt hat, noch einige Lehren ziehen. Nach Bekanntwerden des ICC-Haftbefehls gegen Präsident Putin im Frühjahr dieses Jahres wurde sofort internationaler Druck auf das Gastgeberland ausgeübt, ihn auszuladen. Pretoria hätte sich zurückhalten sollen, sich dem Medienrummel um den bevorstehenden Gipfel verweigern und alles offen und hinter verschlossenen Türen mit dem Block besprechen sollen.
Das hätte den Schein für alle Beteiligten gewahrt und die Möglichkeit eröffnet, die Veranstaltung vollständig in ein Online-Format zu verlegen, ohne dass es einer Erklärung bedurft hätte. In den Medien wäre immer noch spekuliert worden, dass dies mit dem Haftbefehl des IStGH zusammenhängt, aber in diesem Szenario wäre nie etwas bestätigt worden, sodass die Integrität des Gastgeberlandes und der BRICS als Ganzes gewahrt geblieben wäre. Stattdessen wurden beide diskreditiert, nachdem der Medienzirkus eine reibungslose Umsetzung dieses Backup-Plans unmöglich gemacht hatte.
„Südafrikas stellvertretender Präsident hat letzte Woche über das BRICS-ICC-Dilemma seines Landes geplaudert“, was im Nachhinein aufgrund seiner Enthüllungen sehr undiplomatisch war. In dem verzweifelten Bemühen, Sympathie für die Notlage seines Landes zu wecken, brachte Paul Mashatile eigennützig einige der internen Spaltungen des Blocks ans Licht. Insbesondere erklärte er, dass Brasilien und Indien gegen eine Verlegung des Gipfels nach China seien, während er gleichzeitig behauptete, dass nur Indien für die Idee eines reinen Online-Formats in diesem Jahr aufgeschlossen sei.
So „politisch unbequem“ es für einige in der AMC auch sein mag, dies zuzugeben, könnte beides tatsächlich zutreffen. Brasilien und Indien versuchen, ein Gleichgewicht zwischen dem Westen und dem Globalen Süden herzustellen, was ihnen im Hinblick auf die Erstgenannten schwerer gefallen wäre, wenn sie der Verlegung des Gipfels nach China zugestimmt hätten, nachdem sich Südafrika dem Medienrummel um den Gipfel hingegeben hatte. Hätte Südafrika jedoch sein politisches Kalkül nicht offenbart, hätten sich die beiden vielleicht wohler dabei gefühlt.
Was die zweite Behauptung Mashatile’s betrifft, so gilt die gleiche Feststellung hinsichtlich des undiplomatischen Verhaltens seines Landes, das diese Möglichkeit ausschließt. Anfang dieses Monats war Indien Gastgeber des diesjährigen SOZ-Jahresgipfels, nachdem es seine Entscheidung dazu Ende Mai ohne Erklärung bekannt gegeben hatte, was aber wahrscheinlich darauf zurückzuführen war, dass es ihm unangenehm war, den chinesischen Präsidenten Xi inmitten der sich zuspitzenden Spannungen zwischen China und Indien zu empfangen. Indem es sich weigerte, Spekulationen über sein Kalkül nachzugeben, half Indien allen Parteien, den Schein zu wahren.
Die Veranstaltung war erfolgreich, nachdem sich alle auf die Konturen der entstehenden Weltordnung geeinigt hatten, aber das wäre wahrscheinlich nicht passiert, wenn Indien sich im Vorfeld undiplomatisch verhalten hätte. Auch wenn Südafrika bereits viele Soft-Power-Fehler gemacht hat, bevor Indien seine Entscheidung, den SCO-Gipfel auszurichten, praktisch ohne Erklärung bekannt gab, hätte es vom Beispiel seines BRICS-Partners lernen können, nicht mehr über sein politisches Kalkül zu sprechen, um die Integrität der Gruppe zu retten.
Wäre das geschehen, dann hätte es vielleicht noch politischen Spielraum gegeben, um den diesjährigen BRICS-Gipfel auch online abzuhalten, ohne dass sich die anderen Mitglieder unwohl gefühlt hätten, aber angeblich waren alle außer Indien dagegen, eben weil Südafrika schon zu weit gegangen war und den Medienzirkus mitgemacht hatte. Sie hätten den Anschein nicht aufrechterhalten können, dass dieser Ersatzplan aus anderen Gründen als dem Druck des Westens erfolgte, weshalb sie ihren multipolaren Ruf nicht mit einer Mitschuld beschmutzen wollten.
Indien hatte den SOZ-Gipfel bereits ins Internet verlegt, sodass es keine Schande gewesen wäre, Südafrika dabei zu unterstützen, dasselbe zu tun, aber Russland und China hätten sicherlich den Anschein erweckt, als würden sie Südafrika bei einer Kapitulation vor dem westlichen Druck decken, wenn sie zugestimmt hätten, weshalb sie dies angeblich nicht getan haben. Diese Erkenntnis führt direkt zu der skandalösen Ankündigung vom Mittwoch, die hätte vermieden werden können, wenn Südafrika sich diplomatisch verhalten und sich nicht dem Medienzirkus um dieses Ereignis hingegeben hätte.
Hätte Pretoria in der Öffentlichkeit einen kühlen Kopf bewahrt und alles offen mit dem Block hinter verschlossenen Türen besprochen, dann wäre es möglich gewesen, den BRICS-Gipfel in diesem Jahr entweder nach China zu verlegen oder ihn komplett online abzuhalten, wie es Indien gerade mit dem SCO-Gipfel erfolgreich getan hat. Was den ersten Ausweichplan betrifft, so wäre das geopolitische Gleichgewicht zwischen Brasilien und Indien nicht gestört worden, da Südafrika immer noch einen plausiblen Vorwand hätte finden können, obwohl die Spannungen zwischen China und Indien für Delhi immer noch ein Problem darstellen könnten.
Im zweiten Fall hätte man sich auf einen ähnlichen Vorwand verlassen können, um nicht den Eindruck zu erwecken, dass Russland und China dazu beitragen, die Kapitulation eines BRICS-Mitglieds vor dem Westen zu decken, anstatt dem westlichen Druck standzuhalten, wie es ihre Anhänger von ihnen erwarten. Bedauerlicherweise konnte keiner der beiden Pläne umgesetzt werden, weil Südafrika die Optik seines BRICS-Kompromisses mit Russland vermasselt hat, woran es niemanden außer sich selbst schuld hat, egal was die AMC behauptet.
Exklusiv: Dokumente der klinischen Studie zeigen, dass Moderna bei Autopsien gegeizt und schwere Verletzungen ignoriert hat – Wusste die FDA davon?
childrenshealthdefense.org: Die Dokumente, die Moderna im Rahmen des Zulassungsverfahrens für den Moderna-Impfstoff Spikevax COVID-19 bei der US-Arzneimittelbehörde FDA eingereicht hatte, enthielten Einzelheiten zu ungeklärten Todesfällen und fötalen Anomalien in Tierstudien.
Eine am Dienstag veröffentlichte 13.685-seitige Tranche von Dokumenten zu den klinischen Versuchen mit dem Impfstoff COVID-19 von Moderna enthält Einzelheiten über den Tod von 16 Studienteilnehmern, die Häufigkeit schwerer unerwünschter Ereignisse (SAEs) und andere Anomalien.
Die Dokumente, die Moderna im Rahmen des Zulassungsverfahrens für den Impfstoff Spikevax COVID-19 bei der US-Arzneimittelbehörde (FDA) eingereicht hatte, enthüllten laut Defending the Republic (DTR), einer in Dallas ansässigen Non-Profit-Organisation, die die Dokumente über eine noch anhängige Klage gegen Moderna aufgrund des Freedom of Information Act erhalten hat, auch einen „völligen Mangel an Gründlichkeit“ bei der Durchführung der Studien.
Die Dokumente, die The Defender vor ihrer Veröffentlichung zur Verfügung gestellt wurden, sind die erste Reihe von „Moderna-Dokumenten“, die im Rahmen der Klage freigegeben werden – etwa 8.000 weitere Seiten sollen im Laufe dieses Jahres folgen.
Travis Miller, ein in Fort Worth ansässiger Anwalt, der DTR vertritt, sagte gegenüber The Defender: „Diese Dokumente umfassen über 13.500 Seiten, die sich auf schwerwiegende unerwünschte Ereignisse beziehen, die Verletzungen dokumentieren – wie Gürtelrose und Bell-Lähmung und andere schwerwiegendere Erkrankungen – von denen wir glauben, dass sie mit dem Moderna COVID-19-Impfstoff in Verbindung stehen könnten.“
DTR erhielt auch Dokumente, die Experimente mit mRNA-Injektionen an Ratten in den Jahren 2017-2018 beschreiben, bevor COVID-19 auf den Markt kam. Miller sagte gegenüber The Defender, dass diese Studien fötale Anomalien bei trächtigen Ratten zeigten.
Dr. Meryl Nass, Internistin, Epidemiologin für biologische Kriegsführung und Mitglied des wissenschaftlichen Beratungsausschusses von Children’s Health Defense, sagte, dass die Daten der klinischen Moderna-Studie Ähnlichkeiten mit den Ergebnissen der COVID-19-Impfstoffstudien von Pfizer aufweisen und mehrere Fragen zur Sicherheit und Haftung aufwerfen.
sagte Nass gegenüber The Defender:
„Sowohl in den präklinischen (Tier-)Studien von Moderna als auch von Pfizer wurden bei den Nachkommen von geimpften Mäusen und Ratten überdurchschnittlich häufig Skelettanomalien festgestellt, und es zeigte sich, dass Impfstoffbestandteile durch den gesamten Körper in alle Organe gelangten.
„Sowohl die Daten der Pfizer- als auch der Moderna-Studie am Menschen zeigen besorgniserregende Todesfälle und Nebenwirkungen, die auf andere Ursachen zurückgeführt wurden, aber wahrscheinlich Nebenwirkungen des Impfstoffs waren.“
Nass sagte, dass die FDA die klinischen Studien für jeden Impfstoff offenbar nicht mit der gebotenen Sorgfalt durchgeführt habe.
„Hat die FDA ihre vorgeschriebene Regulierungsfunktion wahrgenommen, um die Durchführung der Studien zu überwachen?“ fragte Nass. „Oder hat die Operation Warp Speed die Impfstoffe durchgewunken, ohne dass die FDA die Daten ordnungsgemäß geprüft hat?“
Nass fragte: „Wer ist verantwortlich“, wenn die FDA es versäumt hat, „ihre regulatorischen Aufgaben zu erfüllen?“
Sie sagte, dass die Daten aus den klinischen Studien auch Fragen über den Haftungsschutz der Impfstoffhersteller aufwerfen:
„Wenn Moderna (und Pfizer) von mehr Problemen mit den Impfstoffen wussten, als sie zugaben, können sie dann nach dem PREP-Gesetz haftbar gemacht werden?
„Schließlich unterschieden sich die Pilotchargen des Impfstoffs (die für die klinischen Tests des Pfizer-Impfstoffs und wahrscheinlich auch des Moderna-Impfstoffs verwendet wurden) erheblich von den später hergestellten Chargen, die mit anderen Methoden hergestellt wurden. Dies wurde von der Europäischen Arzneimittelagentur festgestellt.
„Gelten die Ergebnisse der klinischen Studie also auch für alle anderen, die den Impfstoff später erhalten haben?“
Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse werden routinemäßig als „nicht im Zusammenhang mit dem Impfstoff stehend“ eingestuft
Vier der sechs Dateien, die in den am Dienstag veröffentlichten Dokumenten enthalten sind, enthalten Daten aus den klinischen Studien für den Impfstoff Moderna COVID-19 am Menschen. Die Dokumente stammen aus der Zeit zwischen November 2020 und Juni 2021.
Miller kritisierte die mangelnde wissenschaftliche Sorgfalt von Moderna bei der Ermittlung der Ursachen für die Todesfälle und unerwünschten Ereignisse und sagte, dass in mehreren Fällen „Personen, die nach der Verabreichung des Moderna-Impfstoffs starben, nicht obduziert wurden.“
Laut DTR „gaben die Autoren der Studie an, dass von diesen 16 Todesfällen nur zwei Autopsien durchgeführt wurden, fünf der Toten wurden nicht obduziert, und der Autopsiestatus von neun der Toten war ‚unbekannt‘.“
In einem Fall trat bei einer 56-jährigen Frau 182 Tage nach der Verabreichung ihrer zweiten Dosis des Moderna-Impfstoffs ein „plötzlicher Tod“ ein. Die Todesursache wurde als „unbekannt“ angegeben, und es wurde keine Autopsie durchgeführt.
„Es scheint, dass sie absichtlich beschlossen haben, verdächtige Todesfälle nicht zu untersuchen, für den Fall, dass der Moderna-Impfstoff die Ursache sein könnte“, so DTR in seiner Zusammenfassung.
Dennoch hielten die Todesfälle „die Leiter dieser ‚Studien‘ nicht davon ab, trotz fehlender Beweise zu dem Schluss zu kommen, dass der Moderna-Impfstoff nicht mit diesen Todesfällen in Verbindung steht“, so DTR weiter.
Mehrere Studienteilnehmer entwickelten auch neurologische Störungen, so DTR. „Eine 44-jährige Frau hatte nur acht Tage nach der zweiten Dosis eine „linksseitige Gesichtslähmung“, und bei zahlreichen geimpften Teilnehmern trat weniger als zehn Tage nach der Impfung eine Gürtelrose auf.
Dies war nicht das gesamte Ausmaß der von den Studienteilnehmern erlittenen SAEs. Laut DTR:
„Einige Teilnehmer erlitten einen Myokardinfarkt (Herzinfarkt), eine Lungenembolie, eine Fehlgeburt, eine transitorische ischämische Attacke (TIA) und ein Lymphom.
„Nachfolgende Analysen von Berichten aus der VAERS-Datenbank (Vaccine Adverse Events Reporting System) der FDA, der DMED-Datenbank (Defense Medical Epidemiological Database) des Verteidigungsministeriums und von europäischen Aufsichtsbehörden zeigten erhöhte Raten dieser Erkrankungen nach Verabreichung des Moderna-Impfstoffs.“
In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass VAERS nur 1 % der tatsächlichen unerwünschten Ereignisse bei Impfstoffen meldet.
Ähnlich wie die im letzten Jahr veröffentlichten Pfizer-Dokumente weisen die Moderna-Dokumente darauf hin, dass Nebenwirkungen routinemäßig als „nicht im Zusammenhang mit dem Impfstoff stehend“ eingestuft wurden. Nach Angaben von DTR:
„… ähnlich wie bei der Behandlung von Todesfällen nach der Impfung schienen die Studien zu dem Schluss zu kommen, dass diese schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse – von denen viele lebensbedrohlich waren – nicht mit dem Moderna-Impfstoff zusammenhingen. Dabei spielte es keine Rolle, ob das unerwünschte Ereignis innerhalb weniger Tage nach der Impfung auftrat.
„All dies weckt ernsthafte Zweifel an der Sicherheit des Moderna-Impfstoffs und an den Standards, nach denen er von der FDA zugelassen wurde“
sagte Miller.
Dem DTR zufolge enthielten die Dokumente auch „beunruhigende“ Beweise aus Tierversuchen.
Unter Bezugnahme auf die Ergebnisse einer Studie erklärte DTR: „Die Ergebnisse dieser Studie sind beunruhigend: Der mRNA-Impfstoff veränderte die Skelettveränderungen der Rattenföten und der ‚weibliche Schwangerschaftsindex‘ der geimpften Ratten war deutlich niedriger als der der Kontrollgruppe.“
Weitere Anomalien, die in dieser Studie festgestellt wurden, waren eine überdurchschnittlich hohe Rate „allgemeiner Skelettveränderungen, bestehend aus gewellten Rippen und vermehrten Knötchen“, eine „statistisch signifikant höhere“ mittlere Anzahl von Fortpflanzungszyklen und eine geringere Häufigkeit von Paarungen und Schwangerschaften bei den Ratten der mRNA-1273-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe.
Moderna hat eine ältere Studie, die 2017 und 2018 vor der COVID-19-Pandemie durchgeführt wurde, in seinen Antrag auf FDA-Zulassung aufgenommen. Die Studie zeigte ähnliche Ergebnisse, wobei mRNA in mehreren Organen gefunden wurde.
Laut DTR „ergaben die Tests, dass mRNA-1647 in allen analysierten Geweben mit Ausnahme der Nieren nachgewiesen wurde“, wobei erhöhte Mengen von mRNA-1647 in der Milz und im Auge gefunden wurden. Vor allem aber wurde mRNA-1647 im Gehirn und im Herzen nachgewiesen.
FDA lehnte zweimal FOIA-Anträge auf Freigabe der Moderna-Dokumente ab
Miller erklärte gegenüber The Defender, dass DTR Moderna verklagte, nachdem die FDA „zu Unrecht unseren Antrag auf die beschleunigte Herausgabe der von Moderna zur Unterstützung ihres Biologics License Application (BLA) für ihren COVID-19-Impfstoff ‚Spikevax‘ eingereichten Unterlagen abgelehnt hatte“.
Die Klage wurde am 7. Juni 2022 beim U.S. District Court for the Northern District of Texas – Dallas Division – eingereicht, demselben Bundesgericht, das zuvor die Freigabe der FDA-Dokumente im Zusammenhang mit der Zulassung des Impfstoffs COVID-19 von Pfizer angeordnet hatte. Das Gericht lehnte den von der FDA vorgeschlagenen Zeitplan für die Veröffentlichung dieser Dokumente über einen Zeitraum von 75 Jahren ab.
DTR erklärte, dass es Anfang des Jahres mit der FDA eine Vereinbarung über die Herausgabe von etwa 24.000 Seiten einiger der wichtigsten Unterlagen getroffen hat, die Moderna zur Unterstützung seines Antrags auf Zulassung von Biologika eingereicht hat.“
Die am 31. März bekannt gegebene Vereinbarung sieht vor, dass die FDA die ersten 13.685 Seiten umfassenden Dokumente bis zum 17. Juli und den Rest bis Ende 2023 veröffentlicht.
Die FDA erteilte die volle Zulassung für Spikevax von Moderna am 31. Januar 2022. Am 3. Februar 2022 reichte DTR bei der FDA einen FOIA-Antrag ein, in dem es um die beschleunigte Vorlage von Unterlagen im Zusammenhang mit der FDA-Zulassung des Impfstoffs COVID-19 von Moderna ging.
Die FDA lehnte den Antrag von DTR jedoch zweimal ab – das erste Mal am 9. Februar 2022 und ein weiteres Mal am 6. Juni 2022 – mit der Begründung, DTR habe keine „zwingende Notwendigkeit für eine beschleunigte Bearbeitung“ der Dokumente nachgewiesen. DTR verklagte die FDA am folgenden Tag.
Die Klage ist zwar noch nicht abgeschlossen, aber Miller sagte gegenüber The Defender, dass sie „im Einvernehmen mit den Parteien“ abgewiesen werden wird, sobald die FDA die restlichen Dokumente vorlegt.
Laut Miller umfassen diese Dokumente:
- Der Originalantrag von Moderna vom 28. Mai 2021.
- Berichte über Herpes zoster nach dem Inverkehrbringen.
- Daten zu unaufgeforderten unerwünschten Ereignissen.
- Daten zur Analyse und Wirksamkeit gegen schwere COVID.
- Informationen über die Quantifizierung von Antikörpern.
- Informationen über die Wirksamkeit des Impfstoffs nach dem Inverkehrbringen.
Es wird erwartet, dass die Dokumente bis Ende des Jahres veröffentlicht werden.
Miller sagte gegenüber The Defender, er hoffe, dass die Erkenntnisse aus den Moderna-Dokumenten „zumindest zu einer weiteren Aufsicht des Kongresses über den Genehmigungsprozess der FDA und zu einer Rechenschaftspflicht innerhalb dieser Behörde führen werden.“
Hohe Zahl von Kinderimpfungen fördert Krankheiten

Immer mehr Belege zeigen, dass die ständig steigenden Zahlen der bei Kindern vorgeschriebenen oder zumindest empfohlenen Impfungen zu schweren Schäden führen. Autismus ist eine davon, die einen lebenslangen Schaden verursacht. Die ungeimpfte Kontrollgruppe der Kinder der Amischen ohne Autismus zeigt den Zusammenhang. Mittlerweile kommen immer mehr schockierende Daten ans Tageslicht. Brian Hooker, Ph.D., fährt fort, […]
Der Beitrag Hohe Zahl von Kinderimpfungen fördert Krankheiten erschien zuerst unter tkp.at.
Die Besorgnis wächst weltweit: Die Demokratie ist wie nie zuvor bedroht, und zwar von unseren eigenen Institutionen
Die Demokratie ist wie nie zuvor bedroht, und zwar von unseren eigenen Institutionen „Das eigentliche Konzept der Demokratie, das wir unser ganzes Leben lang für selbstverständlich gehalten haben, ist wie nie zuvor bedroht“, beklagte Andrew Bridgen.
Bei der Bürgerinitiative gegen den Pandemievertrag der WHO. „Und das gilt nicht nur für mein Land; es ist auch nicht nur in ganz Europa. Es ist auf der ganzen Welt verbreitet. Diesmal liegt es nicht daran, dass sich ausländische Armeen an unseren Grenzen auftürmen, sondern an der Korruption und dem Verfall unserer eigenen Institutionen, die dies zulassen.
Er sagt weiter. „Die öffentliche Gesundheit und die damit verbundenen Entscheidungen sind heute ein Monopol der WHO, angeführt von Bürokraten in Genf, deren Führung in einen Skandal nach dem anderen verwickelt ist. Und der Großteil des Einflusses auf die WHO kommt mittlerweile von externen Stellen. Und tatsächlich hat, wie bereits erwähnt, einer der weltweit vermögendsten Männer [Bill Gates] einen massiven Einfluss auf die WHO … Es handelt sich also im Grunde um ein Pay-to-Play-Spiel.“
„Jedes Parlament, das beschließt, seine Verantwortung seinen Wählern gegenüber aufzugeben, verdient nicht den Namen eines Parlaments und keinen Sitz in einer gewählten Versammlung. Wir haben kein Recht, unsere Souveränität [an die WHO], die Souveränität unserer Nationen, aufzugeben, denn es steht nicht mir zu, sie abzugeben, es steht keinem von uns zu, sie abzugeben. Die Souveränität gehört immer dem Volk, und jede Wahl sollte an das Volk zurückgegeben werden, wo es erneut entscheiden wird, wem es erlaubt, es zu vertreten.“
?????? ???????: Democracy Is Under Threat Like Never Before, and It’s Coming from Our Own Institutions
“The very concept of the democracy that we’ve taken for granted all of our lives is under threat as it never has been before,” lamented @ABridgen at the Citizen’s… pic.twitter.com/HUI73fluGc
— The Vigilant Fox
(@VigilantFox) July 18, 2023
Australischer Söldner: „Meine Kameraden sind in der Ukraine gestorben und sterben weiter! Es ist ein Fleischwolf!“
Moskau erinnerte daran, dass alle Ausländer, die auf der Seite der Ukraine in der Sondereinsatzzone kämpfen, legitime Ziele des russischen Militärs sind, „das sie erfolgreich auslöscht“.
Ausländischen Söldnern in der Ukraine drohen Konsequenzen, wenn sie Informationen über einige „inkompetente“ ukrainische Kommandeure verbreiten, die sie in Gefahr bringen, so ein ehemaliger australischer Soldat, der derzeit bei der ukrainischen Internationalen Legion dient, gegenüber einem australischen Radiosender.
Der ehemalige australische Soldat, der nur mit dem Rufnamen „Bush“ angesprochen wurde, wies auf die Inkompetenz einiger ukrainischer Befehlshaber hin und fügte hinzu, dass einigen Söldnern mit Gefängnis gedroht wurde, weil sie versuchten, die Ukraine zu verlassen.
„Die einfache Tatsache ist, dass es da draußen ein Fleischwolf ist. Meine Kameraden sind gestorben und sterben weiter. Hier geht es um Leben und Tod, und es muss eine Lösung gefunden werden, und zwar schnell“, betonte er.
Der australische Söldner gab zu, dass er „hier draußen Dinge gesehen hat, die aus militärischer Sicht mehr als inakzeptabel sind und der Ukraine leider schaden“. Er wies auch darauf hin, dass einige Söldner für ihren Dienst in der Ukraine überhaupt nicht bezahlt worden seien.
Auf die Frage, ob er um seine Sicherheit fürchte, wenn er sich äußere, antwortete der Mann: „Absolut, 100 Prozent“.
Der australische Radiosender bezog sich auch auf ein kürzlich aufgezeichnetes Gespräch, in dem „The Bush“ einem ukrainischen Kommandeur von einem kaputten System erzählte, das es unmöglich mache, „so einfache Aufgaben wie die Verlegung von Männern von einer Einheit in eine andere zu erledigen.“
In der Aufnahme beklagt „The Bush“ auch die Tatsache, dass die Bedenken seiner Kameraden über bestimmte Kommandeure innerhalb der ukrainischen Internationalen Legion ignoriert werden. „Wir werden nicht weiter in einem Militär dienen, das uns schlecht behandelt“, sagte er dem Kommandeur, der daraufhin zugab, dass die Legionsmitglieder wütend und frustriert seien, so der australische Radiosender.
Unabhängig davon zitierte der Sender „The Bush“ mit der Aussage, dass einige australische Mitglieder der Internationalen Legion der Ukraine zwar über mehr Erfahrung im Umgang mit den kürzlich nach Kiew gelieferten gepanzerten Mannschaftstransportwagen der australischen Marke Bushmaster verfügen, aber daran gehindert werden, diese Fahrzeuge zu benutzen.
„Wir haben den ausdrücklichen Befehl erhalten, dass wir diese Ausrüstung nicht benutzen dürfen – nur die Ukrainer dürfen sie benutzen“, sagte der ehemalige australische Soldat.
„The Bush“ wurde vom ehemaligen australischen Armeeoffizier Glenn Kolomeitz zitiert, der dem australischen Radiosender sagte, dass ausländischen Söldnern in der Ukraine „mit Gefängnis und allem möglichen Unsinn gedroht wird“, wenn sie um ihre Ausreise bitten.
Kolomeitz bezeichnete einige der Drohungen, die Mitglieder der ukrainischen Internationalen Legion erhalten haben, als „entsetzlich“ und „schockierend“.
Er beschuldigte die ukrainischen Befehlshaber, „die Planung zu missachten und einfach Truppen, Ukrainer und Westler, in diese Gefechte zu schicken, ohne dass diese Einsatzpläne vorliegen“. Kolomeitz sagte: „Das führt dazu, dass viele Menschen getötet werden, ohne dass dies auf dem Schlachtfeld etwas bewirkt.“
Der australische Radiosender zitierte sowohl Bush als auch Kolomeitz mit den Worten, dass „ein Mangel an Vertrauen in die Führung einiger Kommandeure der Legion ein allgegenwärtiges Problem ist, mit verheerenden Auswirkungen.“
Beide Interviews kamen zustande, nachdem die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, Anfang des Monats gegenüber Reportern erklärt hatte, Moskau beobachte die maximale Aktivität ausländischer privater Militärfirmen (PMCs) in der russischen Sonderoperationszone, die „in Verbrechen verwickelt sind, die von ukrainischen Neonazis begangen werden“.
Zakharova fügte hinzu, dass „Ausländer, die auf der Seite des Kiewer Regimes kämpfen, sowie die nationalen Regierungen, die sie decken“, wissen sollten, dass westliche Söldner, die in der Sonderoperationszone kämpfen, legitime Ziele unseres Militärs bleiben, das sie regelmäßig und erfolgreich vernichtet“.
Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium in einer Erklärung mitgeteilt, dass seit Beginn der russischen Militäroperation mindestens 11.675 ausländische Söldner aus 84 Ländern in die Ukraine gekommen seien, um gegen die russischen Streitkräfte zu kämpfen. Derzeit befinden sich nur noch 2.029 Söldner in den Reihen der ukrainischen Armee, heißt es in der Erklärung.
Das Verteidigungsministerium stellte fest, dass Kiew verstärkt Söldner in den USA und Kanada rekrutiert, die von der CIA und von ihr kontrollierten privaten Militärfirmen unterstützt werden.
Aufgrund des nachlassenden Interesses in Polen, Großbritannien und anderen europäischen Ländern, „für das Kiewer Regime“ zu sterben, haben sich die Rekrutierungsaktivitäten in den USA und Kanada intensiviert“, so das Ministerium und fügte hinzu, dass das Regime ausländische Söldner als „Kanonenfutter“ einsetzt.
„Die russischen Streitkräfte werden weiterhin ausländische Söldner im Rahmen der speziellen Militäroperation vernichten, unabhängig davon, wo sie sich auf dem Territorium der Ukraine aufhalten“, betonte das Verteidigungsministerium.
Als die Virologen gelogen hatten, starb die Wissenschaft
Eine neue E-Mail beweist, dass Dr. Anthony Fauci Anfang 2020 wusste, dass in China riskante Coronavirus-Forschung betrieben wurde und ein Leck im Labor wahrscheinlich die Epidemie verursacht hatte.
Alex Berenson
„Es ist bekannt, dass Wissenschaftler der Universität Wuhan an Experimenten zur Funktionserweiterung gearbeitet haben“.
Diese Worte – vom 1. Februar 2020, als Covid weltweit explodierte – stammen aus einer Notiz, die von keinem Geringeren als Dr. Anthony Fauci, Amerikas Doktor persönlich, verfasst wurde. Sie stammen aus einer Zeit, in der Fauci und führende Virologen gerade damit begannen, die mögliche Herkunft von Sars-Cov-2 aus einem chinesischen Labor zu vertuschen und davon abzulenken.
Und nach der ersten Vertuschung kam die zweite. Die National Institutes of Health (NIH) versteckten Faucis Worte, indem sie die von ihm geschriebene E-Mail vor Anfragen nach dem Freedom of Information Act vollständig unkenntlich machten. Die NIH gaben die Notiz erst auf eine Vorladung des Repräsentantenhauses hin heraus – Jahre nachdem Fauci sie geschrieben hatte, also viel zu spät.
Faucis E-Mail ist in einem verheerenden neuen Bundesbericht enthalten, aus dem hervorgeht, dass politische Faktoren die Suche nach den Ursprüngen des Coronavirus beeinflussten, noch bevor diese Suche wirklich begann.
Das House Select Subcommittee on the Coronavirus Pandemic hat den Bericht letzte Woche veröffentlicht. Wie vorauszusehen war, haben sich die Medien weitgehend geweigert, darüber zu berichten. Das Schweigen ist schade, denn der Bericht ist vorsichtig geschrieben. Er stellt keine unbegründeten oder überzogenen Behauptungen auf. Das hat er auch nicht nötig.
Stattdessen stützt er sich auf Aussagen und Aufzeichnungen der Virologen, die im Mittelpunkt der Debatte standen, und legt mit ihren eigenen Worten überzeugend dar, dass sie befürchteten, China zu stigmatisieren – und möglicherweise ihre eigenen Chancen auf künftige Forschungsgelder zu beeinträchtigen -, wenn sie ihre privaten Ängste zugeben würden.

Der Bericht macht auch deutlich, dass drei der mächtigsten und politisch am stärksten vernetzten Wissenschaftler der Welt maßgeblich an der frühen Studie „Proximal Origins“ beteiligt waren. Dieses Papier hat die Debatte über die Ursprünge von Covid mehr geprägt als alles andere, nachdem es am 17. März 2020 in der Zeitschrift Nature Medicine veröffentlicht worden war.
Fauci, Dr. Francis Collins, der als Leiter des NIH Faucis nomineller Chef war, und Jeremy Farrar, ein britischer Infektionsforscher, der jetzt Chefwissenschaftler der Weltgesundheitsorganisation ist, sahen Entwürfe des Papiers – obwohl ihre Namen nicht darin auftauchten.
Andererseits benötigten die Wissenschaftler, die das Papier verfassten, kaum Fauci, Collins und Farrar, um sie daran zu erinnern, wie wichtig der Kampf um den Ursprung von SARS-Cov-2 ist.
Wie Andrew Rambaut, einer der Wissenschaftler, die Proximal Origins verfasst haben, am 2. Februar 2020 an drei andere schrieb, mussten sie bedenken, „was für eine Scheißshow ablaufen würde, wenn jemand ernsthaft die Chinesen auch nur der versehentlichen Freisetzung beschuldigen würde“.
Kristian Andersen, ein weiterer Autor, antwortete daraufhin, dass Rambauts Bedenken „sehr vernünftig“ seien. Er fügte hinzu: „Ich hasse es, wenn Politik in die Wissenschaft hineingetragen wird – aber es ist unmöglich, es nicht zu tun, besonders unter diesen Umständen.“
(Der Verdacht hat sich erhärtet… Im Zweifelsfall sollte man das Passiv verwenden.)
Der Bericht enthält auch zwei verlockende Hinweise darauf, dass Geheimdienste von Anfang an an der Suche nach dem Ursprung des Coronavirus beteiligt waren.
Am 31. Januar 2020 teilte Andersen Fauci mit, er sei besorgt darüber, dass das Coronavirus aufgrund seiner Furin-Spaltstelle, einem sehr ungewöhnlichen Merkmal bei einem Fledermaus-Coronavirus, seltsam gut an die Infektion von Menschen angepasst zu sein scheine, woraufhin Fauci eine E-Mail an Farrar schrieb, er plane, „meine Kollegen von der US. Regierungskollegen über mein Gespräch mit Ihnen und Kristian zu informieren und herauszufinden, welche weiteren Untersuchungen sie empfehlen“.
Fauci, der stets darauf achtet, was er schriftlich formuliert, hat nicht angegeben, wen er mit „offiziellen Kollegen“ meinte. Offenbar meinte er aber nicht die zivilen Strafverfolgungsbehörden des Federal Bureau of Investigation, denn er erwähnt sie in der Notiz gesondert.
Zehn Tage später rekrutierten die vier ursprünglichen Autoren des Proximal Origins-Papiers Ian Lipkin, einen prominenten Virologen an der Columbia University, der wahrscheinlich am besten durch seine Beratung bei dem Film Contagion bekannt ist, als fünften Autor.
Im Gespräch mit Lipkin schrieb Edward Holmes, einer der Erstautoren, eine E-Mail an Andersen: „Ian Lipkin hat gerade angerufen – er ist sehr besorgt über das Furin Spaltenseite und sagt, dass auch hohe Beamte, einschließlich des Geheimdienstes, dies tun.“ [Hervorhebung hinzugefügt].
Doch als sie die Arbeit am 16. Februar online stellten – und sie einen Monat später in Nature Medicine veröffentlichten – schlugen die Autoren einen ganz anderen Weg ein. Sie schlossen kategorisch aus, dass SARS-CoV-2 „ein Laborkonstrukt oder ein absichtlich manipuliertes Virus“ sein könnte.
In der Veröffentlichung selbst schlossen die Autoren nicht völlig aus, dass das Virus aus einem Labor ausgetreten sein könnte. Stattdessen gaben sie sich selbst einen kleinen Riegel vor, indem sie schrieben, dass „es unwahrscheinlich [Hervorhebung hinzugefügt] ist, dass SARS-CoV-2 durch Labormanipulation entstanden ist“, während sie zwei „plausiblere“ Szenarien eines natürlichen Ursprungs anboten.
Doch wie der Bericht des Repräsentantenhauses feststellt, haben die Wissenschaftler in den anschließenden Gesprächen über das Papier im Wesentlichen jede Unterscheidung zwischen der Theorie, dass chinesische Forscher das Virus absichtlich geschaffen haben, und der Theorie, dass es versehentlich durchgesickert ist, verworfen.
Scripps Research – wo Andersen arbeitete – gab unter anderem eine Pressemitteilung über das Papier mit der Überschrift heraus:
Die Coronavirus-Epidemie COVID-19 hat nach Ansicht von Wissenschaftlern einen natürlichen Ursprung
„Wir können eindeutig feststellen, dass SARS-CoV-2 durch natürliche Prozesse entstanden ist“, wird Andersen in der Mitteilung zitiert.
Im besten Fall ist „natürliche Prozesse“ eine absichtlich irreführende Formulierung, die sich auf die Möglichkeit bezieht, dass chinesische Forscher in Wuhan einen Vorläufer von SARS-CoV-2 durch Zellkulturen schickten, bis er eine Furin-Spaltstelle und andere Merkmale aufwies, die ihn gefährlicher machten.
Virologen haben einen Namen für diese Art von Arbeit. Sie nennen sie gain-of-function research.
Und wie jeder, der mit der Proximal Origins-Studie zu tun hatte, einschließlich Anthony Fauci, nur allzu gut wusste, hatten die Forscher in Wuhan diese Arbeit schon seit Jahren durchgeführt.
Schade, dass sie es nicht für nötig hielten, uns zu sagen, was sie wirklich dachten. Sie haben sich selbst in ein Netz der Täuschung verstrickt, das in den vergangenen drei Jahren nur noch klebriger geworden ist.
Was in der Schweiz und anderswo berichtet wurde – 21.06.2023
Im Internet mitgelesen und mitgeschrieben von Wilhelm Tell
Belarus – Weniger als einen Monat nach Beginn einer kurzlebigen Meuterei in Russland trainieren Mitglieder des privaten Militärunternehmens Wagner belarussische Truppen und teilen ihre Erfahrungen auf dem Schlachtfeld, die sie im Ukraine-Konflikt gesammelt haben, nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Minsk. RB.by
Belgien – In Brüssel finden zwischen den Staatsoberhäuptern Armeniens und Aserbaidschans Friedensgespräche statt. Währenddessen schwellt der Konflikt um die Region Bergkarabach vor Ort weiter. SRF.ch
Deutschland – Mehr als jeder fünfte Deutsche kann es sich offenbar nicht leisten, eine Woche in den Urlaub zu fahren. ● Die Zahl der Asylbewerber in Berlin ist in den ersten sechs Monaten des Jahres um mehr als die Hälfte gestiegen. Bis Ende Juni wurden fast 7’500 Asylsuchende registriert. Vor einem Jahr waren es knapp 4’900. Das geht aus Zahlen des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten hervor. Hauptherkunftsländer sind die Türkei, Syrien und Afghanistan. Dazu kommen noch 8’500 Flüchtlinge aus der Ukraine. ● Laut Medienberichten ist der DDR-Schlagerstar Michael Hansen gestorben. Demnach starb er im Alter von 82 Jahren im Rehabilitationszentrum Bernau. Zu seinen grössten Erfolgen gehört der Titel „Solang die Liebe bleibt“ aus dem Jahr 1977. RBB.de
Frankreich – Ikone der 60er-Jahre, Jane Birkin ist tot. Die legendäre Schauspielerin und Sängerin Jane Birkin wurde am 14. Dezember 1946 in London geboren. Nun ist die britisch-französische Ikone der 60er-Jahre im Alter von 76 Jahren in Paris gestorben. Jane Birkin war die Tochter von Ex-Agent David Birkin und der Schauspielerin Judy Campbell. Ihr Bruder ist der britische Regisseur und Drehbuchschreiber Andrew Birkin. Birkin war die Ehefrau des Komponisten John Barry, von 1969 bis 1980 Lebensgefährtin des Sängers, Komponisten, Autors und Regisseurs Serge Gainsbourg und später mit dem Regisseur Jacques Doillon liiert. Ihre Töchter Kate Barry (1967–2013), Charlotte Gainsbourg (*1971) und Lou Doillon (*1982) entstammen diesen Beziehungen. Ihre älteste Tochter Kate brachte sich im Alter von 46 Jahren um. Kates Selbstmord stand seitdem über allem.
● Auf Einladung von Berset. Frankreichs Präsident Macron beehrt im November die Schweiz. Vor acht Jahren besuchte letztmals mit François Hollande ein französischer Präsident die Schweiz. SRF.ch
Guatemala – Chaos statt Wahlkampf: Sandra Torres, die eine Kandidatin für die Stichwahl im August, hat ihre Kampagne vorderhand eingestellt. Sie mache dies aus Solidarität mit ihrem Gegner Bernardo Arévalo, weil dessen Partei von der Wahl ausgeschlossen wurde. Bereits im Vorfeld hatten Kritiker der Regierung vorgeworfen, widerrechtlich gegen oppositionelle Kandidatinnen und Kandidaten vorzugehen, nachdem drei Anwärter vorab ausgeschlossen worden waren. Die Vorgänge im mittelamerikanischen Land mögen für Aussenstehende undurchsichtig sein. Mit Blick auf die tiefen gesellschaftlichen und politischen Gräben werden sie aber verständlicher. Die Mehrheit der rund 17 Millionen Menschen im Land lebt in bitterer Armut. «Es handelt sich dabei vor allem um indigene Völker, die auch ihre indigenen Sprachen haben», erklärt SRF-Auslandredaktor Franco Battel. Seit jeher sind sie von der Macht ausgeschlossen: Über die Geschicke im Land entscheidet die reiche, meist spanischstämmige Oberschicht, die in der Hauptstadt (Guatemala-Stadt) lebt. Diese Elite würde in der Regel auch bestimmen, wer Präsident oder Präsidentin wird, führt Battel aus. Diesmal folgte das Präsidentschaftsrennen allerdings nicht ihrem Drehbuch. Prompt entschied ein Richter, dass Bernardo Arévalo suspendiert wird. Begründung: Es habe «Unregelmässigkeiten» bei der Registrierung von Mitgliedern seiner Partei gegeben. Für Battel ist das Urteil eine Farce. «Arévalo ist ein Kandidat, der nicht von der kleinen herrschenden Elite aufgestellt wurde. Sie versucht nun, ihn mit allen Mitteln von der Wahl auszuschliessen.» Damit soll sichergestellt werden, dass seine Herausforderin Sandra Torres gewinnt. «Ihr eilt der zweifelhafte Ruf voraus, eher zu tun, was die Elite will.» Konkret: Die illegalen Geschäfte der allmächtigen Oberschicht in Guatemala sollen weiterhin von der Staatsführung gedeckt und die Justiz zurückgebunden werden. Für Beobachter ist die Demokratie im Land in Gefahr. Das sieht auch Battel so. «Wenn Arévalo von der Wahl ausgeschlossen wird, gäbe es dafür keine gesetzliche Grundlage. Das würde einer Art Staatsstreich gleichkommen.» Die neueste Wendung im unwürdigen Schauspiel: Das Höchste Gericht hat in der Nacht verfügt, der Ausschluss von Arévalo sei nicht rechtens. Wie es nun weitergeht, bleibt abzuwarten. Klar ist für Battel: «Die kleine, regierende Schicht tut alles, um Arévalo zu verhindern.» Ebenso klar sei aber, dass es im Land Widerstand gegen diesen Coup gebe. Angesichts der politischen Krise hat sich auch die EU besorgt geäussert. Mit Blick auf die anstehende Stichwahl am 20. August forderte die EU in Brüssel die Institutionen des mittelamerikanischen Landes auf, das Ergebnis des ersten Durchgangs zu respektieren. «Die EU ist tief besorgt über die anhaltenden Versuche, die Integrität der Wahlergebnisse zu untergraben», hiess es in einer Erklärung. Auch die USA beobachten die Vorgänge mit Argusaugen. Denn über Guatemala wird ein Teil der Drogen geschleust, die nach Nordamerika gelangen. Zudem liegt das Land auf der Flüchtlingsroute Richtung USA. «Darum wollen die USA ein möglichst stabiles Guatemala. Sie haben kein Interesse daran, dass die dortige Elite das Land mit einem Staatsstreich ins Chaos treibt», schliesst Battel. SRF.ch
Indien – Indien unternimmt mit «Chandrayaan‑3» einen weiteren Versuch, auf dem Mond zu landen. SRF.ch
● Am Sonntag leitete Dr. Subrahmanyam Jaishankar (68) gemeinsam ein separates Treffen mit den Aussenministern der Mekong Ganga Cooperation (MGC), zu der Indien, Kambodscha, die DVR Laos, Myanmar, Thailand und Vietnam gehören. Er plädierte dafür, dem Bau der fast 1’400 Kilometer langen Autobahn Vorrang einzuräumen, da dies einen grossen Aufschwung für Handel, Investitionen und Tourismus bedeuten werde. Jaishankar hat auch bilaterale Gespräche mit dem Aussenminister Myanmars, U Than Swe, geführt, der von 1992 bis 2011 Premierminister des Landes war. „Unsere Diskussionen konzentrierten sich auf Konnektivitätsinitiativen, die eine grössere regionale Bedeutung haben. AIR.in
Iran – Iranerinnen zeigen sich unbeeindruckt von der Sittenpolizei. Die Sittenwächter sollen wieder auf die Strasse. Viele Frauen wollen sich den Kleidervorschriften nicht mehr beugen. SRF.ch
Jemen – Das Bergungsunternehmen Boskalis ist dabei, das FSO Safer vor der Küste Jemens zu entleeren. Seit den 1980er Jahren dient der Tanker als Offshore-Öllager in der Nähe des Hafens von Hodeida. Seit Ausbruch des Bürgerkriegs im Land im Jahr 2014 wurden keine Wartungsarbeiten an dem Schiff durchgeführt. Internationale Organisationen befürchten, dass das Schiff eine Umweltkatastrophe verursachen könnte. Die UN haben deshalb eine Bergungsaktion eingeleitet. Mehrere Länder, darunter die Niederlande, haben Hilfe zugesagt. Unser Land hat 15 Millionen für das Projekt bereitgestellt. Die UN kauften Anfang des Jahres einen weiteren Tanker, um das Öl zu transportieren. Dieses Schiff, die Nautica, ist jetzt im Jemen angekommen. Der Transfer wird noch in dieser Woche beginnen. NOS.nl
Kanada – Heuer ist bereits 2,5 Mal die Fläche der Niederlanden abgebrannt. NOS.nl
● 21 Jahre jung war Kate Beaton, als sie 2005 ihr Studium mit einem Diplom und 40’000 Dollar Schulden an Studienkrediten beendet, die sie möglichst rasch abzahlen will. Sie hört von gut bezahlten Jobs in der kanadischen Öl-Industrie und macht sich aus der wirtschaftlich abgehängten Provinz Nova Scotia im Osten Kanadas in die abgelegenen Ölfelder im Norden auf. Der erste Eindruck ist apokalyptisch: Türme, Schlote, Flammen, Schuttberge, morastige Tümpel, titanische Maschinen. Dazwischen ein Dorf aus Lagerräumen, Werkstätten und billigen Fertighäusern für die Angestellten. Eine seelenlose Umgebung. Hier geht es nur um Arbeit und Ausbeutung. Ausbeutung der natürlichen, aber auch der menschlichen Ressourcen. Die kanadische Comicautorin Kate Beaton machte sich einen Namen mit satirischen Webcomics, die auf Deutsch in Büchern wie «Obacht! Lumpenpack» veröffentlicht wurden. Darin zieht sie mit respektlosem Humor über grosse Namen aus Literatur und Geschichte her. Ganz anders «Ducks. Zwei Jahre in den Ölsanden»: In dieser autobiografischen Graphic Novel setzt sich Beaton auf 450 Seiten mit ihren Erfahrungen in der kanadischen Ölindustrie auseinander. Damit landete sie einen Bestseller. ISBN 978–3‑95640–383‑5, 39 Fr., 448 Seiten, zweifarbig, 17 × 23 cm, Hardcover. SRF.ch
Kanaren – Auf der Kanareninsel La Palma wurden wegen heftiger Waldbrände rund 4’000 Menschen evakuiert. Laut Fernando Clavijo, dem Präsidenten der Kanarischen Inseln, wurden durch das gestern ausgebrochene Feuer etwa 13 Häuser zerstört. Einige Bewohner wollen ihre Häuser nicht verlassen, „aber ich appelliere an die Menschen, sich verantwortungsbewusst zu verhalten“, sagte Clavijo gegenüber lokalen Reportern. Mittlerweile sind mehr als 46 Quadratkilometer von den Bränden betroffen. Der Brand wird mit zwei Flugzeugen und neun Hubschraubern sowie 300 Feuerwehrleuten am Boden bekämpft. NOS.nl
Krim – Ein neuer Anschlag auf die Brücke von Kertsch. Das ist der zweite Anschlag dieser Art, wieder wurden Zivilisten getötet und wieder wird kein westliches Land den Terroranschlag verurteilen. Die Briten haben die Ukraine mit Unterwasserdrohnen ausgerüstet und das Personal dafür ausgebildet. Mehrere Angriffe auf die Krim, auf Häfen der Krim, erfolgten bereits mit britischem Material und womöglich unter britischer Kontrolle. VESTI.ru
Libyen – Rund zehn Jahre lang waren die diplomatischen Beziehungen zwischen der Türkei und Ägypten angespannt. Vor kurzem nun haben Ankara und Kairo ihre diplomatischen Beziehungen vollständig normalisiert und Botschafter in die jeweils andere Hauptstadt entsandt. Diese Entwicklung dürfte auch der politischen Elite in Libyen nicht entgangen sein, denn das Ende der diplomatischen Eiszeit zwischen Ägypten und der Türkei könnte auch weitreichende Auswirkungen auf ihr Land haben. Das nordafrikanische Libyen ist mehr als ein Jahrzehnt nach der Revolution und dem Sturz von Langzeitdiktator Muammar al-Gaddafi ein instabiles, gespaltenes Land, mit zwei rivalisierenden Regierungen im Osten und im Westen des Landes, mit mächtigen Milizen und ausländischen Staaten, die in Libyens Politik mitmischen. Die Türkei und Ägypten standen bislang auf der jeweils entgegengesetzten Seite im innerlibyschen Machtkampf, unterstützten diese jeweils militärisch oder auch logistisch, insbesondere während des Bürgerkriegs von 2019/20. Ägypten stand bislang auf der Seite des starken Mannes in Libyens Osten, General Khalifa Haftar. Die Türkei war der wichtigste Unterstützer von Premierminister Abdul Hamid Dbaiba im Westen, in Tripolis, der auch von der UNO anerkannt wird. Beide, die Türkei und Ägypten, haben also grossen Einfluss in Libyen, aber eben nur in den jeweiligen Landesteilen. Wenn die Türkei und Ägypten es schaffen, in Libyen künftig am gleichen Strick zu ziehen und auf ihre jeweiligen «Schützlinge» einzuwirken, könnte es sein, dass es mittelfristig doch zu Wahlen für eine Regierung der nationalen Einheit kommt. Diese hätten eigentlich schon 2021 stattfinden sollen, stehen aber immer noch aus. Aber auch eine erneute militärische Konfrontation ist nicht ausgeschlossen, dann nämlich, wenn zum Beispiel Premierminister Dbaiba mithilfe loyaler Milizen Widerstand gegen eine allfällige Absetzung leisten würde. SRF.ch
Mittelmeer – Jedes Jahr werden im Mittelmeer hunderte Wale von Schiffen gerammt und getötet. Jetzt sollen die Schiffe langsamer fahren. Doch das Abbremsen ist nur eine Empfehlung. SRF.ch
Niederlande – Ein rasanter Anstieg von Sprengstoffanschlägen im Drogenmilieu macht der Polizei in den Niederlanden Sorge. Bis Jahresmitte seien bereits 303 gegen Wohnungen und Firmengebäude gerichtete Anschläge registriert worden, im gesamten Vorjahr waren es 325, wie die Polizei heute mitteilte. Ein Schwerpunkt ist die Hafenstadt Rotterdam. Es würden zunehmend schwerere Brandbomben und Sprengstoffe verwendet. NOS.nl
Österreich – Heute feiert das Krapfenwaldlbad in Wien-Döbling sein 100-jähriges Bestehen – bekannt ist es unter anderem für seine Aussicht und als erstes Oben-ohne-Bad Wiens. Auf dem Programm des Fests stehen etwa verschiedene Musik- und Tanzperformances. ORF.at
Ostsee – Eine Fährenfahrt quer über die Ostsee eröffnet in diesen Tagen ungewohnte Aussichten. Wo gewöhnlich zu dieser Jahreszeit vor allem Segel- und Kreuzfahrtschiffe das seichte Binnenmeer befahren, tauchen am Horizont ständig neue, riesige Tankschiffe auf. Viele von ihnen seien in einem sehr schlechten Zustand, sagt Daniel Romehed, Chef der schwedischen Küstenwache. «Sie erfüllen unsere Sicherheitsbestimmungen nicht», betont Romehed, dessen Behörde grosse Teile der Ostsee mit Flugzeugen überwachen kann. Doch die vielen neuen Öltanker befinden sich in internationalem Gewässer. Nach Einführung eines Preisdeckels im Dezember letzten Jahres durch die Europäische Union exportiert Russland sein Öl nun zu höheren Preisen in Länder wie Indien und China. Dabei setze es auf günstige und in die Jahre gekommene Tankschiffe aus Drittstaaten wie Liberia, sagt Veli-Pekka Tynkkynen, der an der Universität Helsinki Geopolitik lehrt. Die Ostsee ist ein seichtes Binnenmeer mit einem hohen Anteil an Süsswasser. Wegen der vielen Abwasser, die Anrainerstaaten in die Ostsee leiten, weist sie einen tiefen Sauerstoffgehalt auf. Die Artenvielfalt ist gering und das Ökosystem sehr sensibel. Ein Tankerunglück hätte katastrophale Folgen für das Meer und die Küstengebiete, sagt der Sicherheitsdirektor der südschwedischen Provinz Blekinge, Peter Ryman. «Wir versuchen unser Bestes, uns auf eine solche Situation einzustellen.» Seine Provinzbehörde hat bereits damit begonnen, den eigenen Katastrophenschutz zu verstärken. Auch wenn nun also bald fast sämtliche Anrainerstaaten der Ostsee nicht nur der Europäischen Union, sondern auch der Nato angehören, wird das Leben in und an diesem europäischen Binnenmeer vorderhand nicht sicherer, zumindest nicht für die Umwelt. SRF.ch
Russland – Italienische Weine hätten dank der Expertise russischer Händler eine starke Position auf dem russischen Markt behauptet, sagte der Präsident der italienisch-russischen Handelskammer. In einem Interview mit RIA Novosti erklärte Ferdinando Pelazzo, dass die Gesamtexporte aus Italien nach Russland seit Einführung der westlichen Sanktionen um etwa 75 % zurückgegangen seien, da die Hälfte aller zuvor gehandelten Waren unter die Beschränkungen fielen. Wein mit einem Preis von unter 300 Euro pro Flasche war jedoch ausgenommen und gehört weiterhin zu den Spitzenreitern.
● Das russische Gesetz erkenne die Existenz privater Militärunternehmen, darunter Wagner, nicht an, sagte Präsident Wladimir Putin am Donnerstag der Zeitung „Kommersant“, als er nach seinem jüngsten Treffen mit Kommandeuren der Meuterergruppe gefragt wurde. Während des Besuchs einer Technologiemesse in Moskau wurde Putin gefragt, ob Wagner weiterhin als Kampfformation operieren werde. „Nun, PMC Wagner existiert nicht“, sagte Putin dem Kommersant-Korrespondenten. „Wir haben kein Gesetz über private Militärunternehmen. Es existiert also einfach nicht.“ „Die Gruppe existiert, aber rechtlich gesehen nicht“, stellte der Präsident klar. „Es ist ein separates Thema im Zusammenhang mit der Legalisierung, das von der Staatsduma und der Regierung aufgegriffen werden muss. Eine komplizierte Frage.“
● Putin zu Streubomben für Kiew: „Wir behalten uns das Recht auf spiegelgleiche Massnahmen vor“. IZ.ru
Schottland – Dutzende Grindwale sind in Schottland gestrandet, die meisten davon tot. NOS.nl
Schwarzes Meer – Das russische Verteidigungsministerium hat eine Warnung herausgegeben, nachdem in der Nähe von Schifffahrtswegen im nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres eine ukrainische Mine entdeckt wurde. In einer am Freitag veröffentlichten Erklärung forderte Moskau alle Schiffe auf, sich der potenziellen Gefahr durch Seeminen bewusst zu sein, und verwies dabei auf eine Warnung der russischen Schwarzmeerflotte. Die Streumine sei von ukrainischen Streitkräften Anfang letzten Jahres während „chaotischer Bergbauaktivitäten im Küstengebiet des Schwarzen Meeres“ gelegt worden, teilte das Verteidigungsministerium mit und fügte hinzu, dass Kiews Truppen „der Sicherheit der Seeschifffahrt keine Beachtung geschenkt“ hätten. IZ.ru
Schweden – Schweden will kein Einwanderungsland mehr sein.
● Die Stockholmer Polizei hat einem Mann und zwei Unterstützern erlaubt, öffentlich eine Bibel und eine Tora-Rolle zu verbrennen. Das wird bei der Botschaft Israels geschehen. Der Mann tut dies aus Protest gegen die Koranverbrennung letzten Monat in einer Moschee durch einen christlichen Migranten aus dem Irak. Die Thora enthält die wichtigsten heiligen Bücher des jüdischen Glaubens. Diese Bücher stehen auch in der Bibel. Israel hat die schwedische Regierung zum Eingreifen aufgefordert. „Als Präsident Israels habe ich die Verbrennung des Korans verurteilt, der für Muslime überall heilig ist“, sagte Präsident Herzog. „Es bricht mir das Herz, dass die jüdische Bibel, das ewige Buch des jüdischen Volkes, nun das gleiche Schicksal erleidet.“ Der israelische Oberrabbiner Yitzhak Yosef fordert den schwedischen König Carl Gustaf zum Eingreifen auf. „Wenn Sie dies verhindern, senden Sie ein klares Signal an die Welt, dass Schweden strikt gegen religiöse Intoleranz ist und dass es in der zivilisierten Welt keinen Platz für solche Aktionen gibt.“ Das Demonstrationsrecht ist in der schwedischen Verfassung fest verankert. Die Blasphemiegesetze wurden in den 1970er Jahren abgeschafft. NOS.nl
Schweiz – Karl Bürkli brannte für die direkte Demokratie und war Feuer und Flamme für die Frauenrechte. Verbeugung vor einem Verkannten, der ein frivoles Leben führte. Das Leben des Karl Bürkli klingt wie der Plot eines schrägen Hollywood-Films. Der Sohn einer reichen Familie aus Zürich wird in Paris zum Sozialisten. Er arbeitet als Gerber, engagiert sich als Politiker und wandert in die USA aus, um eine Kommune zu gründen. Zurück in der Schweiz, arbeitet er als Wirt in einer Kneipe. Selbst den Bürkli-Biografen Urs Hafner (55) haben einige Wendungen in diesem Leben überrascht. Er hätte sich nicht träumen lassen, dass ein Patriziersohn in jungen Jahren nach Paris zieht und sich dort dann in die Theorien über die freie Liebe vertieft. Bürkli entdeckt in Paris die Schriften des Frühsozialisten Charles Fourier. Der propagiert zum Beispiel, dass Frauen auch Frauen und Männer auch Männer lieben können. Fourier träumt von einer sozialpolitischen Utopie, will Spass und Luxus für alle, für Arme und Reiche gleichermassen. Der Sozialist Bürkli dagegen träumt nicht nur, er macht. 1851 gründet er in Zürich den Konsumverein, eine Art Genossenschaft. «Die Idee war, dass die Leute sich zusammenfinden und direkt an die Produkte kommen, die sie benötigen. Eben ohne den Zwischenhandel, der da Profit abschöpft», sagt Hafner. Die Idee ist so erfolgreich, dass mehr und mehr Konsumvereine gegründet werden. Heute bestehen sie in Form des Grossverteilers Coop weiter. Bürkli gründet ausserdem die Zürcher Kantonalbank mit, die damals Geld für die kleinen Leute bereitstellt. Und er prägt auch die politische Schweiz. «Ohne ihn gäbe es in der Schweiz keine direkte Demokratie», ist Biograf Hafner überzeugt. «Karl Bürkli ist der Erste, der Referendum und Initiative zusammengebracht hat. Dank ihm kam sie in die Zürcher Verfassung von 1868.» Natürlich habe es diese Bestrebungen auch in anderen Kantonen gegeben, aber ohne Bürkli wäre es nicht so weit gekommen», sagt Hafner. Bürkli begründet gleich zwei Schweizer Institutionen: das Genossenschaftswesen und die direkte Demokratie. «Beides gehört bis heute zur Schweiz. Aber in der herrschenden Erzählung der Schweiz über sich selbst spielt beides nur eine Nebenrolle.» Die Hauptrolle dagegen spielt laut Hafner das Bild einer Schweiz, die vor allem von liberalen Eliten geprägt wurde. Vom Eisenbahnbaron Alfred Escher zum Beispiel. Tatsächlich sei das nur die halbe Wahrheit, sagt Hafner. «Das herrschende Bild, das wir von der Geschichte der Schweiz im 19. Jahrhundert haben, ist immer ein liberales Narrativ.» Deswegen sei der Sozialist Karl Bürkli trotz seiner Verdienste so unbekannt. Gerade deshalb sei es so spannend, sich mit ihm zu beschäftigen. Bürkli eröffne einem ein ganz anderes Bild der Schweiz im 19. Jahrhundert. Bürkli stehe für eine sozialdemokratische und eine etwas verrückte Schweiz. Man dürfe nicht vergessen, dass das Land Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts ein europäischer Hort für Sozialisten und Anarchisten gewesen sei, sagt Hafner, «für Leute, die verrückte Utopien im Kopf hatten». Einer wie Bürkli war vielleicht auch deshalb so erfolgreich, weil er die verrücktesten seiner Utopien nicht öffentlich machte. So war er zwar überzeugt davon, dass Frauen gleiche Rechte hätten. Praktisch setzte er sich allerdings nie dafür ein. Und auch die Idee von der freien Liebe behielt er bis ins hohe Alter lieber für sich. Urs Hafner: «Karl Bürkli – Der Sozialist vom Paradeplatz». Echtzeit, 2023, 978–3‑906807–34‑8, Erscheinungsdatum13.07.2023, 44 Fr.
● Seit über zehn Jahren bereiten sich Radiobranche und Bakom darauf vor, dass UKW in der Schweiz endgültig abgeschaltet wird und alle Radioprogramme ausschliesslich über DAB+ ausgestrahlt werden. Die Mehrheit der Radioveranstalter will die UKW-Abschaltung. Aber eine kleine Minderheit, zu der auch Radio-1-Chef Roger Schawinski gehört, wehrt sich dagegen.
● Ferienverkehr. 15 Kilometer Stau am Gotthard – 2 Stunden 30 Wartezeit. Vor dem Gotthard nach Süden braucht es im Moment viel Geduld. ● Die Spitze der SVP Schweiz hat 100 Tage vor den Wahlen das getan, was sie früher immer vermieden hat: Sie liess sich in die Wahlkampfkasse blicken – wegen der neuen Transparenzregeln. Die anderen Parteien haben auf Nachfrage nachgezogen. Die Umfrage zeigt, die SVP hat mit 4.5 Millionen Franken das grösste Budget für den Wahlkampf.
● Nach der Warnung der WHO. Finger weg von Produkten mit Aspartam? Die WHO stuft den künstlichen Süssstoff als «möglicherweise krebserregend» ein. Doch die Beweislage wirft Fragen auf.
● «Die DNA ist kein Computercode». Mit der Genom-Editierung kann das Erbgut von Organismen verändert werden. Ein Werkzeug dafür ist die Genschere CRISPR/Cas, die DNA durchtrennen und einzelne DNA-Bausteine modifizieren kann. Von dieser Gentechnologie versprechen sich Befürworter viel, unter anderem die Lösung für den Welthunger. Die EU will sie nun erleichtern. Doch die Genom-Editierung birgt aus Sicht der Gegnerinnen viele Risiken – so auch in den Augen von Agrarökologin Angelika Hilbeck. Es ist eine ganze Liste von Punkten, die ich kritisch sehe. Angefangen damit, dass man keine Sicherheitsabklärung mehr machen muss, dass die vorgenommenen Veränderungen im Genom auch tatsächlich diese entsprechende Eigenschaft haben, die hinterher beworben wird. Es geht um Produktwahrheit und Offenheit bei den Eingriffen. Man kann nicht vorhersehen, was bei einer Genom-Editierung passiert, weil man nicht weiss, in welchen Gesamtkontext man eingreift. Wir wissen, dass Genome, also die Gesamtheit der Erbanlagen von Organismen, in einem fein abgestimmten Netzwerk zusammenarbeiten. Gentechniker greifen nun in einen Teil davon ein, den sie kennen, aber sie kennen nicht den gesamten Kontext. Wenn man in genomische Kontexte eingreift, kann alles bis nichts schiefgehen. Es können Allergene entstehen, bestimmte metabolische Prozesse können unterbrochen werden und sich verändern. Diese Verfahren haben ein wirtschaftliches Potenzial in den vorgeschalteten Prozessen, das heisst in der Patentierung. Seit Beginn der Gentechnik wird uns versprochen, dass wir Wunderpflanzen und Wunderlösungen zu erwarten haben, die uns den Welthunger und die Biodiversitätskrise lösen, den Klimawandel bekämpfen und so weiter. Es hat nun seit 50 Jahren nichts dergleichen stattgefunden. Das heisst, es wird unglaublich viel versprochen, aber nur sehr wenige Produkte schaffen es überhaupt jemals auf den Markt. Die Patentierung ist der Schlüsselfaktor, warum die neuen Technologien lukrativ sind. Denn die Instrumente und Protokolle sind alle patentiert. Das heisst, mit den Methoden und Werkzeugen wird unglaublich viel Geld verdient. Nach 25 Jahren Forschungskarriere auf dem Gebiet sehe ich inzwischen keine Chancen mehr – schon gar nicht, wenn es um Anpassungsleistungen an die Umwelt geht. Das sind so komplexe Prozesse, die von Hunderten von Genen gesteuert oder beeinflusst werden. Da ist die Gentechnik einfach limitiert. Sie kann nur sehr einfache Gene beeinflussen und Eigenschaften, die über einzelne Gene ausgeprägt werden. Das ist nicht ausreichend, um ein solches Netzwerk in seiner Leistungsfähigkeit anzupassen, damit es sich an Klimawandel und dergleichen anpassen kann. Das funktioniert nicht mit kleinen Eingriffen. ● Techno-Party am Lac Léman. 20’000 Technofans feiern an Genfer Lake Parade. Nach sechs Jahren Unterbruch hat die Lake Parade die technobegeisterten Massen und zahlreiche Zaungäste angelockt.
● Mit den Resten der Kehrichtverbrennung lässt sich Geld verdienen. In Full-Reuenthal (AG) ist seit diesem Frühling die modernste Anlage der Schweiz in Betrieb. Diese geht noch weiter als die bisherigen Recyclingsysteme, in dem sie die Schlacke mit einem Verfahren auftrennt. Mit Elektroimpulsen, einer Art von Blitzen, wird die Schlacke in feinste Einzelteilchen separiert. So soll es gelingen, so viel Metallüberreste aus der Schlacke zu holen, wie sonst nirgends● Postauto verbannt das Bargeld und verweist auf Automaten im Bus. Diese funktionieren nur bargeldlos. ● Fahrende in der Schweiz. Weniger Fördergelder für Jenische. Eigentlich wären mehr Halte- und Standplätze in der Schweiz nötig. Doch der Bund will die Fördergelder kürzen. SRF.ch
Südkorea – Südkorea stockt Ukraine-Hilfe auf 150 Mio. Dollar auf. ORF.at
● Südkorea. 37 Tote nach Überschwemmungen. Die sintflutartigen Niederschläge halten seit Ende letzter Woche an. SRF.ch
Uganda – Das Land erlebt zurzeit eine beispiellose Nachfrage nach Vaterschaftstests. Tausende Männer lassen untersuchen, ob sie die biologischen Väter ihrer Kinder sind. Das bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Gesellschaft. Auslöser ist der Fall eines Mannes, von dessen sechs Kindern sich keines als eigenes herausgestellt hatte. ORF.at
Ukraine – Die New York Times berichtete am Samstag, dass das ukrainische Militär in den ersten zwei Wochen seiner Gegenoffensive 20 % der Ausrüstung verloren habe, die es auf das Schlachtfeld geschickt hatte. Berichten zufolge war diese hohe Fluktuationsrate ein Schlüsselfaktor für die Entscheidung Kiews, die Operation zu unterbrechen. Ab Anfang Juni starteten ukrainische Streitkräfte eine Reihe von Angriffen entlang der Frontlinie von Cherson bis Donezk. Beim Vormarsch durch Minenfelder und ohne Luftunterstützung verlor das ukrainische Militär nach neuesten Zahlen des russischen Verteidigungsministeriums 26’000 Mann und mehr als 3’000 militärische Geräte. Die Verluste der Ukraine seien in den ersten zwei Wochen der Offensive am höchsten gewesen, behauptete die New York Times unter Berufung auf ungenannte amerikanische und europäische Beamte. Diese Beamten sagten, dass in diesem Zeitraum bis zu 20 % der Panzer und gepanzerten Fahrzeuge der Ukraine zerstört wurden, darunter viele vom Westen bereitgestellte Fahrzeuge. Bei einigen Einheiten sei die Verlustrate westlicher Ausrüstung sogar noch höher gewesen, fuhr die Times unter Berufung auf Zahlen einer pro-ukrainischen Organisation fort. Die 47. mechanisierte Brigade der Ukraine – eine von der NATO ausgebildete Einheit – verlor offenbar 30 % ihrer 99 Bradley-Infanterie-Kampffahrzeuge in zwei Wochen, während die 33. mechanisierte Brigade in einer einzigen Woche fast ein Drittel ihrer 32 in Deutschland hergestellten Leopard-Panzer verlor. KFAR.us
Ungarn – Der grösste Befürworter des Menschenhandels sei Brüssel selbst, da das Geschäftsmodell der Kriminellen gerade auf der einwanderungsfreundlichen Politik der Europäischen Union basiere und vor diesem Hintergrund das Vertragsverletzungsverfahren gegen Ungarn wegen der Ausweisung ausländischer Menschenhändler besonders diskreditiert sei, so Aussenminister Péter Szijjártó am Freitag in Budapest. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem bosnischen Amtskollegen zum Vertragsverletzungsverfahren der EU gegen die Ausweisung ausländischer Menschenschmuggler betonte der Minister: „Das Modell des Menschenhandels funktioniert, weil Brüssel eine einwanderungsfreundliche Politik umsetzt.“ Er sagte, es würde das Geschäftsmodell der Kriminellen schnell zerstören, wenn sie es ändern würden, und machte deutlich, dass der einzige Weg nach Europa auf legalem Weg darin bestehe, alle anderen zurückzuschicken. „Aber das ist nicht das, was Brüssel tut, es sendet ein Einladungsschreiben an alle Migranten, hierher zu kommen, indem es Quoten einführt und so das Geschäftsmodell der Menschenschmuggler stärkt“, sagte er. KR.hu
● Die grosse ungarische Buchhandlung Líra wurde letzte Woche mit einer Geldstrafe von rund 32’000 Franken belegt, weil sie ein deutlich erkennbares Buch mit einem Homo-Thema in ihrem Regal hatte. Ein ungarisches Gesetz verbietet es Kindern, solche Themen zu sehen, daher hätte die ungarische Übersetzung der beliebten Serie „Heartstopper“ in Folie verpackt werden sollen. NOS.nl
USA – Ein 59-jähriger Verdächtiger ist im Fall der New Yorker «Gilgo-Beach-Morde» festgenommen worden. Er soll für mindestens drei der Morde verantwortlich sein. Seit 2010 wurden die sterblichen Überreste von 11 Personen an einem abgelegenen Strandabschnitt auf Long Island gefunden.
● In Hollywood wird gestreikt: Die Schauspieler wollen bessere Vergütungen und die Regelung des Einsatzes von künstlicher Intelligenz in der Branche. Ob auch die Mimen in der Schweiz über einen solchen Streik nachdenken, weiss Ursula Häberlin vom Schweizer Syndikat Film und Video. Die Verhältnisse sind nicht mit Hollywood vergleichbar: Es gibt in der Schweiz viel weniger Schauspieler, die Industrie ist viel kleiner. Deshalb wird es hier kaum zu einem Streik kommen. Auch in der Schweiz gibt es die Forderung nach besseren Löhnen. SRF.ch
● Mit der Anordnung der Entsendung weiterer 3’000 Reservisten nach Europa bereitet sich US-Präsident Joe Biden auf den Kampf gegen die russischen Streitkräfte vor Ort in der Ukraine vor, sagte der demokratische Präsidentschaftskandidat Robert F. Kennedy Jr. (69). KFAR.us

Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte.
Für jede Spende (PayPal oder Banküberweisung) ab € 10.- erhalten Sie als Dankeschön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „CORONA-DIKTATUR? NEIN DANKE“ portofrei und gratis! Details hier.
Offener Brief an Bundesrat Alain Berset
Wann fangen Sie an Fragen zu stellen und Verantwortung für Ihr Handeln zu übernehmen?
Offener Brief vom 3. Juli 2023
Von: Oliver Christen, Praktischer Arzt FMH – Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie FMH – Fachpsychotherapeut Psychotraumatologie SIPT/DIPT
Sehr geehrter Herr Bundesrat Berset
Wieso vermeiden Sie die von mir und zigtausend anderen Ärzten und Wissenschaftlern gestellten Fragen (siehe Briefe von März und Juni)? Haben Sie Angst vor den Antworten?
Sie tragen Verantwortung für den Schutz der Bevölkerung!
Ihre Diskursverweigerung gefährdet mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Menschenleben und spaltet die Gesellschaft. Seit mehr als zwei Jahren erhält die Staatsanwaltschaft seriöse Hinweise und Anzeigen für mögliche Offizialdelikte (Misshandlung, schwere Körperverletzung, Totschlag etc.) im Zusammenhang mit den Pharmakologischen (PI) und Nicht-Pharmakologischen (NPI) „Corona-Massnahmen“ (A 8+9ff).
Wie begründen Sie Ihr Nicht-Handeln und das Ignorieren von Leid?
Durch Ihr Schweigen reduziert sich Ihre Argumentation auf ein einziges Argument: “Ich glaube den offiziellen Experten“, die eine seriösen Quellenkritik verweigern.
Für mich als wissenschaftlich geschulter Arzt und damit als Experte und Verantwortungsträger ist das zu wenig:
Verantwortungvoll und evidenzbasiert arbeitende Ärzte und Ärztinnen müssten wenigstens die folgenden Studien kennen und sich der Kritik stellen können:










(@VigilantFox) 