Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Was über die Unruhen in Brasilien bekannt ist

Als die in der Nacht die ersten Meldungen über die Unruhen in Brasilien über die Ticker liefen, saß ich mit Freunden zusammen, die sofort von einer weiteren „Soros-Farbrevolution“ sprachen, was man auch in vielen Posts in sozialen Netzwerken lesen konnte. Dem habe ich sofort widersprochen und dafür hatte ich zwei Gründe: Erstens ist Bolsonaro keineswegs […]
Putschversuch in Brasilien: Was bisher bekannt ist

Putschversuch in Brasilien: Was bisher bekannt ist

Tausende Anhänger des der extremen Rechten zugeordneten ehemaligen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro haben am Sonntag in der Hauptstadt Brasília den Kongress, den Präsidentenpalast sowie den Obersten Gerichtshof des Landes gestürmt und zum Sturz des demokratisch gewählten Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva von der brasilianischen Arbeiterpartei (PT) aufgerufen. Zumindest Teile der Sicherheitskräfte in der Hauptstadt hielten zu den Putschisten. Das so ein koordinierter Sturm auf die zentralen Symbole der Exekutive, Legislative und Judikative ohne Wissen der Inlandsgeheimdienste geplant werden konnte gilt als ausgeschlossen. Von Florian Warweg

Nach aktuellen Schätzungen beteiligten sich rund 4.000 Personen an dem versuchten Staatsstreich eine Woche nach der Amtseinführung von Lula am 1. Januar. Über Messenger-Dienste hatten sie sich abgesprochen und waren mit knapp 100 Bussen bereits am Vortag in die Hauptstadt Brasiliens gereist. Bei dem Sturm auf den Präsidentenpalast sollen laut Medienberichten auch dort gelagerte Schusswaffen von den Bolsonaro-Anhängern erbeutet worden sein. Auf Videos aus dem Gebäude sieht man leere Waffenbehälter:

Weapons stolen from presidential palace https://t.co/SPMn5PyHv9

— Tom Phillips (@tomphillipsin) January 9, 2023

Erfolgte Putschplanung in den USA?

Brasílias oberster Sicherheitsbeamte und damit verantwortlich für den Schutz der Regierungsgebäude, Anderson Torres, war wenige Tage vorher nach Florida geflogen, um sich dort mit dem abgewählten Präsidenten zu treffen, unter dem er Justizminister gewesen war. Bolsonaro war am 30. Dezember in die USA ausgereist, um nicht, wie eigentlich üblich, an der Zeremonie zur Amtsübergabe an Lula teilzunehmen. Kurz vor seinem Abflug hatte er seine Anhänger noch zum Widerstand gegen die Lula-Regierung aufgerufen. Das Treffen von Bolsonaro mit Torres sorgt in Brasilien für bisher nicht bestätigte Vermutungen, dass der koordinierte Sturm auf alle drei Machtzentren (Parlament, Präsidentensitz sowie Oberster Gerichtshof) bei dieser Zusammenkunft auf US-Boden geplant worden sei.

Anhaltender Putschversuch von #bolsonaristas in #Brasilia #Brasilien. Es gab seit dem #CIA-orchestrierten Putsch gegen Árbenz in Guatemala 1954 (Operation SUCESS) keinen bekannten Putsch in Lateinamerika bei dem nicht früher oder später ne ??Beteiligung bekannt wurde. #JustSaying pic.twitter.com/s4Qk1yi53g

— Florian Warweg (@FWarweg) January 8, 2023

Bolsonaro hat bis zum heutigen Tag seine Wahlniederlage nicht anerkannt. Auch auf seinem Twitterprofil nennt er sich noch immer „Präsident der Föderativen Republik Brasilien“.

Oberster Richter geht von direkter Beteiligung der Geheimdienste am Putschversuch aus

Der oberste brasilianische Richter Alexandre de Moraes hat angeordnet, dass der Gouverneur von Brasília, Ibaneis Rocha, wegen der Ereignisse vom Sonntag für 90 Tage seines Amtes enthoben werden sollte, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf ein Dokument, welches auch den NachDenkSeiten vorliegt. Laut Einschätzung von Moraes haben „die Angriffe auf den Präsidentenpalast, das Parlament und das Oberste Gericht „nur (…) mit direkter Beteiligung der öffentlichen Sicherheits- und Geheimdienstbehörden“ stattfinden können.

Der oberste brasilianische Richter Alexandre de Moraes ordnet nach gescheitertem Putschversuch sofortige Absetzung des Gouverneurs von #Brasilia an. Angriffe „hätten nur (…) mit direkter Beteiligung der öffentlichen Sicherheits- und Geheimdienstbehörden stattfinden können“. pic.twitter.com/xkg1qEBXyU

— Florian Warweg (@FWarweg) January 9, 2023

Generalstaatsanwaltschaft erklärte in diesem Zusammenhang, dass bereits ein Haftbefehl für den Chef der Sicherheitsbehörden von Brasília, Torres, ausgestellt worden sei. Dieser könne allerdings nicht vollstreckt werden, da dieser sich noch in den USA befände.

Bisher 400 Festnahmen

Erst gegen 18.30 Uhr Ortszeit gelang es den Sicherheitskräften, die drei besetzten Gebäude zurückzuerobern. Fernsehbilder zeigen, wie Dutzende von Randalierern in Handschellen abgeführt wurden. Der zu dem Zeitpunkt noch amtierende Gouverneur von Brasília, Ibaneis Rocha, erklärte, dass bis 21 Uhr Ortszeit 400 Personen im Zusammenhang mit dem Putschversuch, festgenommen worden seien. Man arbeite daran, „alle Personen zu identifizieren, die an diesen Terroranschlägen heute Nachmittag im Bundesdistrikt beteiligt waren.“

Lula will „Hintermänner der Angriffe“ zur Rechenschaft ziehen

Der linksgerichtete Präsident Luiz Inácio Lula da Silva, allgemein bekannt als Lula, befand sich zum Zeitpunkt der Erstürmung auf Dienstreise im Bundesstaat São Paulo. Er ordnete in Reaktion auf den Putschversuch per Dekret an, dass die Bundesregierung zunächst bis zum 31. Januar die Verantwortung für die öffentliche Sicherheit in der Hauptstadt übernimmt.
Zudem versprach er lückenlose Aufklärung und verkündete, die Hintermänner der Angriffe zur Rechenschaft zu ziehen.

In einer Pressekonferenz verwies Lula direkt auf Bolsonaro als Verantwortlichen, dieser hätte „von Miami aus” zu dem Putschversuch ermuntert. Der brasilianische Präsident übte auch scharfe Kritik an den Sicherheitskräften. Diese hätten zugelassen, dass “Faschisten” und “Fanatiker” ungehindert ihr Unwesen treiben konnten. Weiter erklärte er:

“Diese Vandalen, die wir als fanatische Faschisten bezeichnen könnten, haben etwas getan, was es in der Geschichte dieses Landes noch nie gegeben hat.“

Bolsonaro wies später die Anschuldigungen Lulas gegen ihn zurück und erklärte doppeldeutig, er hätte sich in seiner Amtszeit (die ja offiziell vorbei ist), immer an Recht und Ordnung gehalten:

Die US-Kongressabgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez und Joaquin Castro der Demokratischen Partei forderten als Konsequenz der Vorfälle die Ausweisung Bolsonaros. “Die USA müssen aufhören, Bolsonaro in Florida Zuflucht zu gewähren”, erklärte Ocasio-Cortez, während sie die Proteste mit der Erstürmung des US-Kapitols am 6. Januar verglich:

“Fast auf den Tag genau zwei Jahre, nachdem das US-Kapitol von Faschisten angegriffen wurde, sehen wir, wie faschistische Bewegungen im Ausland versuchen, dasselbe in Brasilien zu tun.”

Die Gewaltexzesse in Brasília erhöhen wohl auch die rechtlichen Risiken für Bolsonaro im Falle seiner Rückkehr nach Brasilien. Der Aufenthalt des ex-Präsidenten in Florida soll nach Angaben des Guardians den US-Behörden Kopfzerbrechen bereiten, da die Biden-Regiering sich jetzt gezwungen sieht, darüber zu entscheiden, wie sie mit Bolsonaros Präsens auf US-Boden weiter umgehen soll.

Zahlreiche Staatschefs erklärten sich umgehend solidarisch mit der Regierung Lula da Silvas und der brasilianischen Bevölkerung. So sprach beispielsweise der chilenische Präsident Gabriel Boric von einem „feigen und abscheulichen Angriffs auf die Demokratie“ und erklärte der Lula-Regierung die „volle Unterstützung“. Er soll laut Medienberichten sogar umgehend die Entsendung von chilenischen Spezialeinheiten angeboten haben.

Alberto Fernández, der Präsident Argentiniens, kommentierte:

“Ich möchte meine Ablehnung dessen zum Ausdruck bringen, was in Brasília passiert. Ich und die argentinische Bevölkerung unterstützen Lula angesichts dieses Putschversuchs”.

Auch der französische Staatschef Emmanuel Macron erklärte Lula seine „bedingungslose Unterstützung“.

Auffallend war, dass sich diesmal selbst die Bundesregierung, welche beispielsweise zum Putschversuch in Venezuela geschwiegen und den Putsch gegen Evo Morales 2019 sogar als „wichtigen Schritt“ bezeichnet hatte, den Vorfall eindeutig verurteilte:

Unsere ganze Solidarität gilt dem brasilianischen Volk, seinen demokratischen Institutionen und @LulaOficial. Was in #Brasilia passierte, war ein feiger und gewalttätiger Angriff auf die Demokratie.

— Außenministerin Annalena Baerbock (@ABaerbock) January 9, 2023

Die Vorkommnisse am Sonntag verdeutlichen erneut den Grad an Radikalisierung in einem Teil der brasilianischen Gesellschaft. Dieser Trend wird sich nach Einschätzung zahlreicher Beobachter noch verstärken. Die angesichts der Ereignisse teilweise offen zur Schau gestellte Passivität der Sicherheitskräfte von Polizei bis Geheimdiensten bezeugt, dass Lula auch bei seiner dritten Amtszeit nicht wirklich auf deren Loyalität vertrauen kann.
Die nach dem Putschversuch einsetzende Welle an Strafverfolgungen, die rechtsstaatlich auch völlig gerechtfertigt ist, wird zudem zusätzlich Wasser auf die Propaganda-Mühlen der Bolsonaristen sein. Denn in deren Augen werden damit ihre Behauptungen, mit Lula würde ein „kommunistischer Kontrollstaat“ etabliert und „politische Verfolgung“ an der Tagesordnung sein, Bestätigung finden. Lula und seiner Regierung drohen direkt mit Amtsantritt schwere Zeiten.

Titelbild: Twitter @MonederoJC

AsiaTimes: Der Niedergang des Dollars wird Asien 2023 in den Ruin treiben

Negatives Wachstum, hohe Inflation, unhaltbare Verschuldung und eine vergiftete Politik in den USA werden die Anleger dazu bringen, den Dollar abzustoßen.

TOKIO – Wenn Sie wissen wollen, wie besorgt asiatische Beamte über einen abrutschenden US-Dollar in diesem Jahr sind, dann schauen Sie sich nur die hektischen Szenen am Hauptsitz der Bank of Japan (BOJ) an.

Seit mindestens fünf Tagen führt das Team von BOJ-Gouverneur Haruhiko Kuroda massive außerplanmäßige Anleihekäufe durch. Der Grund: Der Anstieg des Yen in den zwei Wochen seit Kurodas Ankündigung, die Spanne, in der sich die 10-jährige Rendite bewegen kann, von 0,25 % auf etwa 0,5 % auszuweiten.

Für die BOJ war dies das geldpolitische Äquivalent zum Öffnen eines Wespennestes. Mit der Änderung vom 20. Dezember sollten die Spannungen verringert werden, da die Zinssätze in den USA und Japan in unterschiedliche Richtungen zogen.

Aber Kuroda lehnte sich an einen bereits fallenden Dollar inmitten von Rezessionsängsten in den USA an. Jetzt kämpft die BOJ darum, dass der Yen nicht zu stark und zu schnell ansteigt und Japans Exporteure in Mitleidenschaft zieht.

Dies ist ein Vorgeschmack auf das kommende Jahr in Asien. „Der Tisch ist gedeckt für eine anhaltende Dollarschwäche“, sagt Michael Purves, Chief Executive Officer bei Tallbacken Capital Advisors.

Von Peking bis Jakarta sieht das Jahr 2023 wie die Kehrseite des Jahres 2022 aus. In den vergangenen 12 Monaten hatte die Region mit den Folgen des handelsgewichteten Anstiegs des Dollars um 8 % zu kämpfen, der eine Flut von Kapital aus allen Märkten abzog. Angetrieben von der aggressivsten Straffung der US-Notenbank seit 27 Jahren führte diese Dynamik zu extremer Volatilität bei Währungen und Vermögenswerten.

Jetzt ist es an der Zeit, dass sich Asien auf einen fallenden Dollar einstellt, eine möglicherweise chaotische Abwärtsbewegung, die die Anleger weltweit zu einer noch aggressiveren „Risk-off“-Haltung veranlasst.

Die große Sorge ist, dass die Anleger mindestens vier gute Gründe haben, den Dollar abzustoßen. Erstens steigt die Wahrscheinlichkeit eines negativen US-Wachstums in diesem Jahr rapide an. Zweitens, die schlimmste Inflation seit 40 Jahren, die sich wahrscheinlich als hartnäckiger erweisen wird, als die Märkte glauben. Drittens, eine unhaltbare Staatsverschuldung, die auf 32 Billionen US-Dollar ansteigt. Viertens eine giftige Parteilichkeit auf dem Capitol Hill, wie es sie seit einem Dutzend Jahren nicht mehr gegeben hat.

Diese vierfache Kombination interner Risiken kollidiert mit einem düsteren externen Umfeld. Chinas Covid-Wiedereröffnung ist nach wie vor höchst ungewiss, und Pekings Covid-Toleranz schwankt in rasantem Tempo von null auf 100.

Demonstranten, die in der Hauptstadt Peking gegen die strengen Covid-Maßnahmen protestieren, bevor die Regierung zur Wiedereröffnung übergeht. Bild: Screengrab / RNZ

Doch Schnelligkeit ist nicht gleichbedeutend mit Erfolg. Die steigenden Infektionsraten werden Xi Jinping, den Führer der Kommunistischen Partei, auf eine harte Probe stellen wie selten zuvor. Selbst wenn Xi dem Druck widerstehen kann, in den „Lockdown“-Modus zurückzukehren, wird die kommende Volatilität des chinesischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) die asiatischen Märkte im Jahr 2023 dominieren.

Und es ist nicht nur das Risiko eines großen politischen Hin und Her in Peking, das Anlass zur Sorge gibt. Einerseits könnte das Chaos, das durch die großen Covid-Ausbrüche entsteht, zu neuer Unsicherheit in den chinesischen Fabriken und damit zu neuen Problemen in den globalen Lieferketten führen. Andererseits könnte die boomende chinesische Nachfrage den weltweiten Inflationsdruck noch verstärken.

Chris Turner, Ökonom bei der ING Bank, ist überzeugt, dass „die Anleger China auch im Jahr 2023 als potenziellen Wachstumsmotor im Auge behalten werden, aber bis jetzt haben wir noch keine nennenswerte Outperformance des chinesischen Renminbi oder der lokalen Aktienmärkte gesehen.“

Turner fügt hinzu: „Das deutet darauf hin, dass das Risiko eines ungeordneten Ausstiegs aus der Nullzins-Politik vorerst die Wiedereröffnung und vielleicht Pekings Neuausrichtung auf eine Wachstumspolitik übertrumpft. Damit konzentriert sich der Markt auf die weltweit umgesetzte straffere Geldpolitik“.

In der Zwischenzeit werden die Inflationsprobleme in Europa akut bleiben, und es wird erwartet, dass die Energiemarktdynamik genauso herausfordernd sein wird wie im Jahr 2022, da Russland seine Invasion in der Ukraine verdoppelt und den Kontinent weniger wettbewerbsfähig macht.

„Wir gehen davon aus, dass der Euroraum bis zum Jahresende in eine leichte Rezession gerät und das BIP im Jahr 2023 um 0,5 % schrumpft“, sagt der Stratege Eoin O’Callaghan von Wellington Management.

Das Problem sei, dass „ein starker Druck auf die Realeinkommen der Haushalte und die Gewinnspannen der Unternehmen die Stimmung auf den tiefsten Stand seit der globalen Finanzkrise 2008/09 gedrückt hat.“

ING’s Turner fügt hinzu, dass der jüngste Kurswechsel der Europäischen Zentralbank die Wachstumsaussichten in der Eurozone und weltweit für 2023 gedämpft hat und den Dollar in einer eher gemischten Position belässt. Einerseits will die EZB die monetären Bedingungen verschärfen, einschließlich eines stärkeren Euro. Andererseits hat die US-Notenbank ihren Straffungszyklus noch nicht abgeschlossen, und eine globale Verlangsamung ist in der Regel keine gute Nachricht für eine prozyklische Währung wie den Euro.“

Japan kämpft gegen seine eigene Rezession an, während Asiens zweitgrößte Volkswirtschaft zum ersten Mal seit Jahrzehnten eine Inflation von fast 4 % verzeichnet. Marcel Thieliant von Capital Economics gehört zu denjenigen, die glauben, dass die japanische Wirtschaft in diesem Jahr in eine Rezession geraten wird.

Daher die dringenden Bemühungen der BOJ, die Wechselkurse zu deckeln, um den so wichtigen Exportmotor nicht abzuschalten. In der Tat könnte es natürliche Grenzen für den Anstieg des Yen geben. „Japans Handelsbilanz, die derzeit rote Zahlen schreibt, wird sich wahrscheinlich nicht verbessern, was den Aufwärtstrend des Yen begrenzt“, sagt der Analyst Teppei Ino von der MUFG Bank.

Doch wie Kuroda noch vor seinem Rücktritt im März lernen wird, hängt die künftige Dynamik des Dollar-Yen mehr von der Wahrnehmung der Anleger über die Finanzen und die Politik Washingtons ab. Dies wird sicherlich auch für denjenigen gelten, den Premierminister Fumio Kishida zum nächsten Leiter der BOJ wählt.

Der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome Powell, ist auf dem heißen Stuhl. Foto: Pool

Der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome Powell, hat noch nicht signalisiert, dass die aggressivste Straffung der Geldpolitik in den USA seit 1994 und 95 beendet ist. Aber führende Wirtschaftsindikatoren deuten darauf hin, dass die USA reif für einen zumindest moderaten Abschwung sind.

Sie könnten auch reif sein für die größten Markteinbrüche seit der von Lehman Brothers ausgelösten Weltwirtschaftskrise 2008/09. Nur dieses Mal könnte es mit einem Anstieg der Inflation einhergehen.

„Die USA befinden sich nach jeder Definition in einer Rezession“, erklärt der Gründer von Scion Asset Management, Michael Burry, den der Schauspieler Christian Bale in dem Film The Big Short von 2015 darstellte. Die Fed wird die Zinsen senken und die Regierung wird die Wirtschaft ankurbeln. Und wir werden einen weiteren Inflationsschub erleben.“

Die Hoffnung, dass die Inflation in den USA bereits ihren Höhepunkt erreicht hat, hat dazu geführt, dass der Markt für US-Schatzanleihen den stärksten Jahresstart seit 2001 verzeichnete. Bislang sind die zehnjährigen Renditen um etwa 15 Basispunkte auf 3,74 % gefallen.

Allerdings gibt es einen Haken: Der Anstieg im Jahr 2001 war auf die Erwartung zurückzuführen, dass der damalige US-Notenbankchef Alan Greenspan die Zinssätze angesichts der stabilen bis schwachen Verbraucherpreistrends senken würde. Diese Erwartung ist angesichts der Vielzahl von Faktoren, die die Entscheidungsfindung der Fed beeinflussen, derzeit nicht mehr aktuell.

Außerdem wird das Jahr 2023 wahrscheinlich „schwieriger als das Jahr, das wir hinter uns lassen“, sagte die Geschäftsführerin des Internationalen Währungsfonds, Kristalina Georgieva, kürzlich gegenüber CBS News. „Warum? Weil die drei großen Volkswirtschaften – die USA, die EU und China – sich alle gleichzeitig abschwächen.

Der IWF geht davon aus, dass der Überhang, der sich aus Xis Strategie ergibt, ganze Metropolen abzuriegeln – Dutzende von Millionen Menschen auf einmal -, das BIP noch eine Weile belasten wird. Das Gleiche gilt für explodierende Covid-Fälle in einem Land, das sich bisher auf minderwertige Impfstoffe verlassen hat.

Georgieva fügt hinzu: „Wir gehen davon aus, dass sich ein Drittel der Weltwirtschaft in einer Rezession befinden wird. Selbst in Ländern, die sich nicht in einer Rezession befinden, würde sich dies für Hunderte von Millionen Menschen wie eine Rezession anfühlen“.

Die kumulative Wirkung der aggressiven Zinserhöhungen der Fed wird sich ebenfalls als Belastung erweisen. Da die Republikaner, die für Donald Trump sind, jetzt im Repräsentantenhaus das Sagen haben, werden die Angriffe auf die Unabhängigkeit der Fed wahrscheinlich früh und oft kommen. Das dürfte weder den globalen Anlegern noch den asiatischen Zentralbanken, die über große Dollarbestände verfügen, gefallen.

Die Angriffe Trumps auf die Institutionen lassen befürchten, dass die Republikaner erneut mit der Schuldenobergrenze der USA Politik machen könnten. Das letzte Mal war dies 2011 der Fall, als die Republikaner im Repräsentantenhaus damit drohten, die USA in Verzug geraten zu lassen, falls die Demokraten massive Kürzungen bei den Sozialausgaben ablehnten. S&P Global reagierte und entzog Washington sein AAA-Rating.

Könnte das im Jahr 2023 wieder passieren? Auf seiner jährlichen Liste der Top-10-Risiken für das neue Jahr führt Ian Bremmer, CEO der Eurasia Group, die „Geteilten Staaten von Amerika“ auf.

Wie Bremmer es ausdrückt, „haben die Zwischenwahlen 2022 das Abgleiten in eine Verfassungskrise bei den nächsten US-Präsidentschaftswahlen aufgehalten, da die Wähler praktisch alle Kandidaten abgelehnt haben, die für die Gouverneurs- oder Generalstaatsanwaltschaft kandidierten und die Legitimität der Präsidentschaftswahlen 2020 bestritten oder in Frage gestellt haben.“

Aber er fügt hinzu: „Die USA bleiben bis 2023 eine der politisch am stärksten polarisierten und dysfunktionalen Industrienationen der Welt. Die extremen politischen Divergenzen zwischen roten und blauen Bundesstaaten werden es US-amerikanischen und ausländischen Unternehmen erschweren, die Vereinigten Staaten trotz ihrer offensichtlichen wirtschaftlichen Stärken als einen einzigen kohärenten Markt zu betrachten. Und das Risiko politischer Gewalt bleibt hoch.

Ein Pro-Trump-Protestler vor dem Capitol Hill. Bild: AFP via Zuma / Joel Marklund

Das würde sich negativ auf den Dollar auswirken. Ebenso wie die Volatilität an den Märkten, wenn der Kongress den Zorn der Analysten von S&P, Moody’s Investors Service oder Fitch Ratings auf sich zieht. Es gibt bereits deutliche Anzeichen dafür, dass Washingtons wichtigste Inhaber von US-Schatzpapieren – Japan und China – ihr Engagement im Dollar reduzieren.

Die Beamten der BOJ und der People’s Bank of China sind besorgt, dass der Dollar in Gefahr ist, egal was die Fed tut. Einerseits „werden Rezessionssorgen die Fed dazu bringen, eine Pause einzulegen – deshalb schwächelt der Dollar hier“, sagt Analyst Edward Moya von OANDA.

Am 4. Januar gab die Bank of Korea bekannt, dass die gesamten Devisenreserven Seouls rasch zunehmen, da der sinkende Dollar zu einem Anstieg des übrigen Währungsportfolios führt. Ende Dezember beliefen sich die südkoreanischen Reserven auf insgesamt 423,16 Mrd. $, 7,06 Mrd. $ mehr als im November.

Eine starke Beschleunigung der Dollarverluste würde jedoch Beamte von Seoul bis Singapur auf den Plan rufen. Das ist ein ernsthaftes Risiko, da eine Beschleunigung der Inflation von der derzeitigen 7 %-Rate die USA in Richtung Stagflation treiben könnte. „Als Investor muss man sowohl mit den Erwartungen als auch mit der Realität spielen“, sagt Brad McMillan, Chief Investment Officer bei Commonwealth Financial Network.

Der Ökonom Louis-Vincent Gave von Gavekal Research ist überzeugt, dass die Märkte im Jahr 2023 der weltweit größten Volkswirtschaft schwierige Fragen stellen werden, für die den Anlegern in den vergangenen Jahren die nötige Bandbreite fehlte.

„Ohne eine Rezession werden die USA in den nächsten Jahren ein Zwillingsdefizit von insgesamt 8-10 % des BIP aufweisen“, erklärt Gave. „Wer wird diese Defizite finanzieren? Wenn es Ausländer sein sollen, wird der US-Dollar stark bleiben und die US-Zinsen werden relativ stabil bleiben. Was aber, wenn die Zahlen für ausländische Käufer zu groß werden?“

Oder, was wahrscheinlicher ist, so Gave, „was, wenn die Ausländer auf der anderen Seite der US-Defizite, einschließlich China und Saudi-Arabien, sich nicht mehr so sicher fühlen, Kapital in den USA einzusetzen? In beiden Fällen müssten die Defizite entweder durch die Wiederaufnahme der quantitativen Lockerung durch die Fed oder durch einen Anstieg der Staatsanleihenkäufe durch US-Geschäftsbanken finanziert werden. Beides würde sich negativ auf die langfristigen Renditen und den US-Dollar auswirken.

Diese Sichtweise kratzt am vielleicht größten Joker für 2023: wie sich die geopolitischen Megatrends entwickeln.

Es ist bekannt, dass Xis PBOC daran arbeitet, den Yuan zu internationalisieren und Peking zum globalen Kreditgeber der letzten Instanz zu machen. Vor dem Hintergrund der geldpolitischen, fiskalischen und politischen Verwerfungen, die Washington beschäftigen, deutet jedoch alles darauf hin, dass sich die „Entdollarisierung von hier aus beschleunigen wird“, schreibt Zoltan Pozsar, Ökonom bei der Credit Suisse, in einem Bericht vom 29. Dezember.

China möchte, dass seine Währung den Dollar in internationalen Angelegenheiten ersetzt – aber so einfach ist das nicht. Bild: iStock

Pozsar fragt sich: „Was sollen G7-Politiker, Zinshändler und Strategen tun, wenn die unipolare Weltordnung aus allen Richtungen bedroht wird? Sie sollten die Bedrohungen auf keinen Fall ignorieren, aber sie tun es trotzdem“.

Zwei Generationen lang, so Pozsar weiter, „mussten wir geopolitische Risiken nicht außer Acht lassen. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs war der einzige Großmachtkonflikt, mit dem sich die Anleger wirklich auseinandersetzen mussten, der Kalte Krieg, und seit dem Ende des Kalten Krieges erlebte die Welt einen unipolaren Moment: Die USA waren der unbestrittene Hegemon, die Globalisierung war die Wirtschaftsordnung und der US-Dollar die bevorzugte Währung.

Heute jedoch, so Pozsar weiter, „hat die Geopolitik wieder ihr hässliches Haupt erhoben: Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg gibt es einen gewaltigen Herausforderer der bestehenden Weltordnung, und zum ersten Mal in ihrer jungen Geschichte stehen die USA einem wirtschaftlich ebenbürtigen oder – nach manchen Maßstäben – überlegenen Gegner gegenüber.“

China, so Pozsar, „schreibt proaktiv ein neues Regelwerk, während es das ‚Great Game‘ wiederholt und eine neue Art der Globalisierung schafft“, und zwar über neuartige Institutionen wie die Belt and Road Initiative, BRICS+ und die Shanghai Cooperation Organization.

Ob diese bipolare oder multipolare Welt im Jahr 2023 klarer zu erkennen sein wird, ist ungewiss. Unstrittig ist jedoch, dass eine Reihe beängstigender Dilemmata zusammenkommen, die das kommende Jahr zu einer einzigartigen Herausforderung für Washington und den Dollar machen. Und all dies bringt Asien direkt in die Bredouille.

MK-ULTRA hat nie aufgehört – es wurde nur zum Mainstream

MK-ULTRA setzte psychoaktive Drogen, Elektroschocks, sensorischen Entzug und andere Foltermethoden ein, um die Psyche der ahnungslosen Versuchspersonen in Brei zu verwandeln und sie zu einer formbaren Schaltzentrale umzuformen. Das CIA-Programm schuf nicht den perfekten Mandschurenkandidaten, sondern nur psychisch kaputte Hirngespinste. MK-ULTRA dauerte offiziell von 1953 bis 1973. Anstatt dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit auf Eis zu legen, rüstete das US-Imperium es für den Massenkonsum um. MK-ULTRA hat nie aufgehört. Es wurde einfach zum Mainstream.

Um die volle Kontrolle über seine Testpersonen zu erlangen, setzte MK-ULTRA nicht nur psychologische Manipulationen auf Traumaebene ein, sondern verabreichte auch physische Wirkstoffe direkt in den Körper. Die Covid-Pandemie war die Leinwandadaption dieses Doppelspiels durch den Tiefen Staat. Ich würde es vorziehen, die Fortsetzung von Jaws II zu verpassen, aber ein Kinobesuch ist Pflicht.

In einer Artikelserie, die ihn in einer Welt ohne Fake News in die engere Auswahl für den Pulitzer-Preis gebracht hätte, hat der Technologieunternehmer, Verleger, Aktivist für die freie Meinungsäußerung, Journalist und Schriftsteller Ron Unz in brillanter Tiefe dargelegt, wie Covid ein Biowaffenangriff des Tiefen Staates gegen China war. Wie die internationale Bankenhydra hat auch Covid viele Köpfe. Diese MK-ULTRA-Virusmutation umfasst auch biometrische Ausweise, digitale NWO-Geldbörsen, Stasi-Grenzkontrolle, Entvölkerung, DNA-Hijacking, Transhumanismus und Vermögenstransfer.

Die stärkste Waffe in der kognitiven Kriegsführung ist die Angst. Covid bot reichlich davon. Ein unsichtbarer, allgegenwärtiger Krankheitserreger, der einen schnell auf die Intensivstation oder in die Leichenhalle bringt, zerrt an den Nerven der meisten Menschen. Die ständige Panikmache der Medien und die Zählung von „Ausrutschern und Stürzen“ als Covid, um die Zahlen in die Höhe zu treiben, haben die Panik noch verstärkt. Ich sage nicht, dass Covid keine echte Biowaffe ist. Ich denke schon. Aber es ist auch sehr überlebensfähig – zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Ich ziehe es vor, Covid mit natürlicher Immunität gegenüber dem DARPA-Vax zu behandeln. Wenn Sie glauben, dass Covid ein Bioangriff von Deep State/Big Pharma/DARPA/neocon/Davos war, warum sollten Sie dann denselben Einrichtungen vertrauen, die das Heilmittel anbieten? Problem-Reaktion-Lösung, um es mit David Icke zu sagen.

Bei einer klinischen Studie gibt es eine Kontrollgruppe (Placebo) und eine Behandlungsgruppe (diejenigen, die das eigentliche Medikament oder unterschiedliche Konzentrationen davon erhalten). In diesem Fall scheint es so zu sein, dass die Einführung des mRNA-Impfstoffs in der realen Welt die klinische Studie war, was bedeutet, dass es verschiedene Chargen gab. Wenn das stimmt, ist das eine gute Nachricht für einige Geimpfte. Ein gewisser Prozentsatz der Geimpften hat die Impfung auf der Stelle abgebrochen oder litt Tage oder Monate später an schweren Nebenwirkungen oder starb. Andere, die geimpft wurden, scheinen völlig gesund zu sein. Die Hypothese des Kontroll-Behandlungs-Modells würde die große Diskrepanz bei der symptomatischen Reaktion erklären.

Diejenigen, die sich weigerten, haben die erste Runde des „Squid Game“ bestanden. Herzlichen Glückwunsch, Kumpel. Aber lassen Sie den Dom-Pérignon-Korken noch nicht knallen. Runde zwei wird ein echter Nitroglyzerin-Kracher. Wenn du den Impfstoff genommen hast und keine negativen Auswirkungen verspürst, hast du die Glückszahlen gezogen. Damit sind Sie für die zweite Runde qualifiziert. Machen Sie nicht zweimal den gleichen Fehler, denn beim nächsten Mal könnte die Kontrollgruppe viel kleiner sein. Für diejenigen, die das Vax genommen und sich verletzt haben, besteht die beste Hoffnung darin, dass ein eigenwilliger Wissenschaftler in seinem geheimen Untergrundlabor an einem Heilmittel arbeitet. Erwarten Sie keine Hilfe von der regulären medizinischen Industrie. Eure nächstbeste Hoffnung ist süße Rache.

Der 11. September war ein weiterer von MK-ULTRA inspirierter Trick, bei dem die Angst genutzt wurde, um die Zustimmung der Massen zu gewinnen. Indem sie den Cortisolspiegel der Nation in die Höhe trieben, brachten die Neocons die Testpersonen dazu, den permanenten Krieg als neue Normalität zu akzeptieren und ihre verfassungsmäßigen Rechte gegen den Schutz des Sicherheitsstaates einzutauschen. Wie der Mann auf der Hundertdollar-Note sagte: „Wer seine Freiheit aufgibt, um ein wenig vorübergehende Sicherheit zu erkaufen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“ Wenn Sie Franklins Zitat glauben, dann verdient Amerika, was auf uns zukommt.

Das Wählen in einem manipulierten Einparteiensystem ist ein weiterer MK-ULTRA-Psyop. Die Illusion einer Wahlmöglichkeit gibt der Testperson falsche Hoffnung und lenkt die Energie von sinnvollen Maßnahmen ab. Die Wähler werden zu Spielfiguren, die immer wieder ein Ritual wiederholen, das keine Ergebnisse bringt. Eine Variante des Gebets an falsche Götzen. Ich hatte nicht vor, über das Wählen zu sprechen, da ich ihm einen ganzen Artikel mit dem Titel „Die Wahlsucht durchbrechen“ gewidmet habe. RockaBoatus schrieb jedoch einen Artikel mit dem Titel „Wählen oder nicht wählen“ und erwähnte meinen Artikel. Das brachte mich dazu, etwas mehr über das Thema nachzudenken.

RockaBoatus‘ Grundhaltung war, dass das derzeitige rot-blaue System zwar korrupt ist, die Teilnahme daran aber einen strategischen Wert hat. RockaBoatus scheint mir ein ehrenwerter Mann mit guten Absichten zu sein. Ich bleibe dabei, dass die Stimmabgabe für einen roten oder blauen Kandidaten Zeitverschwendung ist und das System nur stärkt.

Ich möchte meine ursprüngliche Position durch eine Randbemerkung ergänzen. Sollte jemals eine legitime dritte Partei auftauchen, könnte ich in Betracht ziehen, sie zu unterstützen. Nachdem Ross Perot in die Nähe des Weißen Hauses gekommen war, füllte die Oligarchie das Feld mit Punji-Stick-Sprengfallen, um sicherzustellen, dass eine dritte Partei niemals an Boden gewinnt. Im derzeitigen Einparteiensystem können dritte Parteien nicht gewinnen. Was eine organisierte dritte Partei möglicherweise tun könnte, ist als Megaphon zu fungieren, um die Botschaft an die Massen zu bringen und Chaos innerhalb des Systems zu schaffen. Das könnte für ein paar Lacher gut sein.

Wenn die dritte Partei jedoch das Niveau einer Belästigung erreicht, würden die Bundesbehörden sie schließen und alle in den Sandkasten schicken, um mit den armen Trotteln vom 6. Januar zu spielen. Um es mit den Worten von Johnny Cash auszudrücken: Um zu überleben, müsste die Drittpartei „auf der Stelle treten“ – und zwar magersüchtig. Wenn die Organisation durchhielte, bis die Geldautomaten unzuverlässig würden und die Schrauben und Muttern des Systems zu platzen begännen, wäre die Partei gerüstet und bereit, ihre Arbeit aufzunehmen. Entschuldigung für den Umweg, zurück zu MK-ULTRA.

In meinem ursprünglichen Artikel zur Wahl habe ich allgemeine Gründe für einen Boykott der Wahlfarce genannt. Ich werde meine Sichtweise etwas persönlicher gestalten, um sie besser mit dem MK-ULTRA-Thema dieses Artikels in Einklang zu bringen. Als Cortés in der Neuen Welt landete (ich billige nicht seine Behandlung der indigenen Völker), verbrannte er alle seine Schiffe. Die offensichtliche Botschaft war: „Sieg oder Tod“. Wenn eine Gruppe versucht, einen Völkermord an einem selbst zu begehen, selbst wenn dies nur schrittweise geschieht, wird die Kampf- oder Fluchtreaktion in das Neuroplastizitätsnetzwerk des Gehirns aufgenommen. Wenn Sie sich für das Überleben entscheiden, wird die Botschaft „Sieg oder Tod“ in Ihre Psyche eingepflanzt, wenn auch auf einer unbewussten Ebene. Um diese Überlebenseinstellung zu nutzen, müssen Sie einen kühlen Kopf bewahren. Die falsche Hoffnung, die das Wählen bietet, macht meinen Kopf wackelig. In der Rothschild-Rockefeller-Satanic-Matrix gibt es keine Hoffnung – es gibt nur „dies“.

Der „Kulturkrieg“ ist eine weitere MK-ULTRA-Fledermaus, die aus dem Labor entkommen ist. Die Leute werden super empfindlich, wenn es um ihre persönlichen Kulturkriegsfavoriten geht. Nichts füllt den Himmel schneller mit Hassbomben. Ich bin für Meinungsfreiheit, also sperren und laden. Wenn es um „Hassreden“ geht, tendiere ich zur Philosophie von „Stock und Stein“. Gemeine Worte stören mich nicht allzu sehr. Ein Montiereisen ist eine andere Geschichte.

Transgender-Toiletten, Homo-Ehe, Abtreibung, Flaggenverbrennung, der Krieg gegen Weihnachten. Ka-boom. Sie mögen sich über diese Themen den Kopf zerbrechen, aber Goldman Sachs und das MIC scheren sich einen feuchten Kehricht darum. Ihnen geht es nur darum, die letzten Münzen unter dem US-Sofakissen wegzusaugen und dem Konzentrationslager Amerika den letzten Schliff zu geben. Wenn die Leute genug von der „Woke“-Masche haben, kann Raytheon die #BLM- und Regenbogenflaggen-Aufkleber von ihren Raketen abziehen und sie durch das Kreuz und die amerikanische Flagge ersetzen.

Glauben Sie, dass eine Drag Queen, die in einer schwulen Spelunke Kabarett spielt, magischen Feenstaub benutzt hat, um das öffentliche Schulsystem zu übernehmen und „Drag Queen Storytime“ einzuführen? Glauben Sie, dass die Trans-Gemeinschaft, eine historisch verletzliche und marginalisierte Gruppe, genug Einfluss hat, um Raytheon zu zwingen, den „Trans-Tag“ zu feiern oder „aufgeweckte“ Eltern durch Massenhirnwäsche dazu zu bringen, chemische und chirurgische Experimente an ihren Kindern zuzulassen? Das alles ist eine Operation des Davos-Deep State. Ich gebe der organischen Schwulen- und Trans-Gemeinschaft nicht die Schuld für irgendetwas davon.

Die menschliche Sexualität ist ein komplexes Thema. Ich bin zu dumm, um zu verstehen, was das alles bedeutet. Ich überlasse es den Biologen, Psychologen, Sexologen, Pornostars, Geistlichen und Liedermachern, die endgültige Gebrauchsanweisung zu erstellen. Ich verfüge jedoch über genügend neuronale Funktionen, um zu erkennen, dass der tiefe Staat die Sexualität nicht als Waffe einsetzen sollte. Meine vereinfachte Sicht auf den Morast der Sexkontroverse ist, dass ich nicht den Moralpolizisten spiele, wenn es um die persönlichen Lebensentscheidungen von mündigen Erwachsenen geht. Das liegt nicht in meinem Kodex. Ob ein einwilligender Erwachsener schwul, transsexuell oder in einem Yogi-Bär-Kostüm an einem Trapez schwingend ist, ist mir egal. Und ich ziehe deswegen bestimmt nicht in den Krieg.

Pierre-Joseph Proudons „Vereinigungsfreiheit“ regelt den Kulturkampf. Wenn jemand gerne mit einer Bienenkorbfrisur und arschfreien Chaps herumläuft, kann er das Village-People-Programm in Gayville durchführen. Für diejenigen, die diese Szene nicht mögen und ihre Kinder nicht damit konfrontieren wollen, gibt es das Norman Rockwell-Programm in Straightville. Das Problem ist, dass jeder versucht, das Programm der anderen zu machen, anstatt sein eigenes. In der muslimischen Theologie heißt das: Ihr Dschihad, oder Kampf/Ausübung. Von Punkt A nach Punkt B zu gelangen, bedeutet, Entscheidungen zu treffen. Zustimmen oder nicht zustimmen.

„Was ist mit Abtreibung?“, fragt jemand. „Ein Fötus kann nicht zustimmen, aus seinem gemütlichen Uterus herausgesaugt zu werden.“ Ein berechtigtes Argument. Ich glaube, dass die industrialisierte Massenabtreibung eine Zivilisation karmisch zum Einsturz bringt. Ich glaube aber auch, dass eine Abtreibung zu einem wohltätigen Akt wird, wenn eine Frau von feigen Asylbewerbern gruppenvergewaltigt wird. Wie auch immer Sie es sehen, machen Sie sich nicht zu viele Gedanken. Mit den mRNA-Impfstoffen, 5G, elektromagnetischen Feldern, gentechnisch veränderten Lebensmitteln, Umweltgiften und der Strahlung aus Fukushima werden die meisten Menschen im Westen bis 2030 wahrscheinlich steril sein. Das Problem ist gelöst.

Was ist mit den Kindern, die durch MK-ULTRA davon überzeugt wurden, dass sie das falsche Geschlecht haben und den Weihnachtsmann um eine Geschlechtsumwandlung gebeten haben? Jeder, der auch nur einen Funken Menschlichkeit besitzt, weiß, dass ein Minderjähriger einem lebensverändernden Eingriff dieses Ausmaßes nicht zustimmen kann. Meiner Meinung nach handelt es sich bei dem ganzen Vorstoß zur Geschlechtsumwandlung von Kindern um eine von Yuval Noah Harhari inspirierte vorausschauende Programmierung, die darauf abzielt, die Akzeptanz der Öffentlichkeit für invasive Nanotechnologie, DNA-Hijacking, Gehirnchipping und andere transhumanistische Methoden zu gewinnen. Globalisten, die Kindern ihre sexuelle Agenda aufzwingen, verdienen die gleiche Behandlung wie ein Pädophiler auf dem Spielplatz. Doch wie viele Kinder in Amerika haben sich einer geschlechtsangleichenden Operation unterzogen? 5? 500? 5000? 50,000? Ich weiß es nicht.

Die Globalisten wollen die Weltbevölkerung in den Bereich von 500 Millionen bis 1 Milliarde bringen. Mit künstlicher Intelligenz und Robotik brauchen sie keine menschliche Arbeitskraft mehr und auch keine Milliarden nutzloser Sauerstoffsauger mehr. Ich bin weder ein Bill Gates noch eine Oprah. Ich bin auch kein Big-Tech-CEO, keine Chelsea Clinton und kein EU-Technokrat. Nach Davos-Standards qualifiziere ich mich nicht für einen Platz „unter der Kuppel“. Wahrscheinlich tun Sie das auch nicht. Ich betrachte die Sache durch eine MAS*H-Einheitstriage-Linse. Wer gerettet werden kann, wird zuerst gerettet. Viele werden nicht durch den Großen Reset-Filter kommen. Sie müssen diese Daten verarbeiten, wenn Sie vorhaben, geistig und körperlich lebensfähig zu bleiben.

Manch einer mag denken, dass ich damit sagen will, dass Kultur keine Rolle spielt. Das ist falsch. Es sind die Mythen, Erzählungen und Bräuche eines Volkes, die es vor geistiger und körperlicher Dezimierung schützen. Ein wesentlicher Teil des Völkermords an den amerikanischen Ureinwohnern bestand darin, sie ihrer Sprache und Religion zu berauben. Was glauben Sie, warum die Hauptrollen der Wikinger und elisabethanischen Prinzessinnen in Netflix jetzt von People of Color gespielt werden? Sie haben das MK-ULTRA-Programm für Schwarze schon eine Weile laufen lassen. Erinnern Sie sich an das Tuskegee-Experiment? Jetzt darf jeder das Versuchskaninchen für die Wissenschaftler der Rockefeller-Stiftung spielen. Wie es in dem Niemöller-Gedicht heißt: „Zuerst kamen sie wegen der Sozialisten…“ Den Rest kennen Sie.

Wenn die Dystopie von Davos Wirklichkeit wird und Sie auf der Müllhalde der Stadt nach Lebensmitteln suchen müssen, während über Ihnen Killerdrohnen kreisen, werden die Homo-Ehe, Trans-Toiletten und der Krieg gegen Weihnachten Ihre geringsten Sorgen sein. Die Beschäftigung mit brisanten sozialen Themen ist ein Luxus für Menschen mit gefüllten Kühlschränken und funktionierenden Stromnetzen. Genießen Sie die von ZioCorp erzeugte Empörung, solange Sie können. Vor dem Krieg hat die Propaganda der Neokonservativen die Ukrainer in Aufregung versetzt. Sehen Sie, wie gut das geklappt hat.

Ich könnte einen Wälzer über den 24/7 MK-ULTRA-Angriff auf Geist und Körper schreiben. Zu den Beispielen auf kognitiver Ebene gehören Fake News, Hasbara-Troll-Kommentarspalten, Umprogrammierung öffentlicher Schulen, von der CIA geschriebene Hollywood-Superheldenfilme und Zensur durch den Google-Algorithmus. Dies ist in erster Linie ein Krieg gegen den menschlichen Verstand.

Der Stressselbstmord durch den von Fox Business News gesteuerten Knappheitskapitalismus „Nimm dich an den Stiefeln hoch, du fauler, geldgieriger Bastard“ verlagert die Dinge in den physischen Bereich. Die Sackler-Opioid-Krise, der sanfte Völkermord im Rust Belt, ist ein zusätzliches Hilfsmittel. Von dort aus geht es weiter mit übermäßig verschriebenen Psychopharmaka, Biowaffenangriffen, mRNA-Impfstoffen, Chemtrails, Unterbrechungen der globalen Versorgungskette und Monsanto-GVO-Lebensmittelmanipulationen. In nicht allzu ferner Zukunft werden die „Verbraucher“ stundenlang Schlange stehen, um die ersten Empfänger eines Gehirnchips im Apple Store zu werden.

Das Ziel von MK-ULTRA war es, die Realität der Versuchspersonen durch eine vom Arzt geschaffene Realität zu ersetzen. Sie wollen Sie so fertig machen, dass Sie lächelnd in die Todeskammer gehen und die Löschtaste drücken, während im Hintergrund Lady Gagas „Bad Romance“ läuft. Eine verrückte Fantasie? Sehen Sie sich die im achten Monat schwangere Tugendwächterin mit dem blau-gelben Flaggen-Emoji an, die für ihr 57. Social-Media-Selfie posiert.

Wir leben in einem toxischen luziden Beta-Wellen-Traum. Die spirituellen Texte des Hinduismus bezeichnen diesen Traum als „Welt der Illusion“ oder Maya. Um einen Dokumentarfilmtitel zu zitieren: Verlassen Sie den Traum durch den Geschenkeladen. Oder brechen Sie den Traum ab. Oder Alptraum, je nach Sichtweise.

Der chinesische Fluch lautet: „Mögest du in interessanten Zeiten leben.“ Ich bin dumm. Je „interessanter“ die Zeiten werden, desto dümmer werde ich. Deshalb folge ich dem Tao. Das Tao ist einfach, weil es zu komplex ist, um es zu verstehen. Benutze das fliegende Auto, das dich am besten durch die Illusion navigiert. In Anlehnung an Guns N‘ Roses‘ „Welcome to the Jungle“ – Weißt du, wo du bist? Du bist in der Rothschild-Rockefeller-Satanic Matrix, Baby.

Für einen ausführlicheren Blick auf das ursprüngliche MK-ULTRA und verwandte CIA-Programme empfehle ich Chris Hedges‘ Artikel „Unsere unsichtbare Regierung“. Hedges‘ Bücher haben zu meinem politischen Erwachen beigetragen. Ich habe nach einem seiner Vorträge ein paar Minuten mit ihm gesprochen. Ich mag Chris.

In einer MK-ULTRA-Gesellschaft erleiden die Testpersonen unweigerlich geistige, mentale oder körperliche Zerstörung. Nach meinem Kodex ist der Versuch, mich zu „zerstören“, gleichbedeutend mit dem Versuch, mich zu töten. Egal, ob ich es mit einem frei laufenden Tiger zu tun habe, der aus dem Zoo ausgebrochen ist, oder mit einem Biowaffenangriff des Tiefen Staates unter dem Code Gelb – ich leite das Programm „Leben und Tod“. Was ist das „Leben und Tod“-Programm? Ob Sie es nun wussten oder nicht, Sie haben es wahrscheinlich schon einmal ausgeführt.

Es ist 2 Uhr morgens und Sie fahren mit dem öffentlichen Nahverkehr durch einen zwielichtigen Teil der Stadt. Nur Sie sitzen im Auto. An der nächsten Haltestelle steigt ein Raubtier ein. Kein Chomo oder Vergewaltiger, sondern einer, der dem Darwin-Code folgt. Er setzt sich dir gegenüber. Seine fleischfressenden Augäpfel treffen dich hart. Die Türen schließen sich.

Er ist solide gebaut. Nicht die Art von Körperbau, die aus dem Fitnessstudio kommt, sondern von endlosen Wiederholungen von Liegestützen und Crunches in einer Gefängniszelle. Die Zahnräder in seinem Kopf hämmern laut genug, um seine Gedanken mitzuschreiben: „Ihn, oder abwarten und auf eine weiche, saftige Gazelle warten?“

Das Raubtier hat scharfe Sinne. Er kennt Ihre Augenbewegungen, Ihre Körpersprache, Ihre Atmung und auf einer unterbewussten Ebene auch das elektrische Feld Ihres Körpers. In diesem Gebiet werden keine Waffenscheine ausgestellt, Kumpel. Wenn es zur Sache geht, wird dieser Tanz hart und schnell und hautnah und persönlich sein. Die falsche Bewegung, sogar die falsche Emotion, könnte zur Beendigung des Programms führen.

Das ist die abgespeckte Version. Bei den Globalisten geht es langsamer und schrittweiser zu. Das macht es aber nicht weniger tödlich. Führen Sie Ihr Programm aus. Befolgen Sie Ihren Code. Jeder bekommt eine Eintrittskarte für das MK-ULTRA-Spaßhaus. Nicht jeder kommt wieder heraus.

Scharfe Warnung der russischen Botschaft in Berlin: Deutschland überschreitet mit Panzerlieferungen an Ukraine moralische Grenze

In ungewöhnlich scharfer Form hat die Botschaft der Russischen Föderation in Berlin auf die Absicht der „Ampel“-Regierung reagiert, die Ukraine mit schwerem militärischen Gerät zu beliefern. Insbesondere die Bereitstellung von Schützenpanzern des Typs Marder und eines Patriot-Raketenabwehrsystems trifft auf harsche Kritik der Russen.

In einer Presse-Erklärung der Botschaft heißt es: „Die Zügigkeit dieser konfrontationsgeladenen Entscheidungsfindung lässt keinen Zweifel daran, dass man sich in Berlin auch unter großem Druck aus Washington darauf einließ und im Sinne einer zerstörerischen Logik der transatlantischen Solidarität handelte.“

Die russische Botschaft betont, „dass die Lieferungen tödlicher und schwerer Waffen an das Kiewer Regime, die nicht nur gegen russische Militärs, sondern auch gegen die Zivilbevölkerung im Donbas eingesetzt werden, die moralische Grenze darstellen, die die Bunderegierung hätte nicht überschreiten sollen. Das gilt mit Blick auf die historische Verantwortung Deutschlands vor unserer Bevölkerung für die Nazi-Verbrechen während des Zweiten Weltkriegs.“

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Die Schweiz vernichtet Millionen Covid-Impfdosen – und hat noch mehr bestellt

Die Schweiz vernichtet Millionen Covid-Impfdosen – und hat noch mehr bestellt

Auch die Regierung der Schweiz ist im Verhältnis zur Bevölkerungszahl ein Großkunde der experimentellen Covid-Genspritzen. Doch wie zu erwarten ist die Nachfrage nach “Boostern” gering und Millionen von Impfdosen müssen vernichtet werden. Dennoch wurden weitere Millionen Impfdosen bestellt. Ein Milliarden-Dollar-Geschäft für die Pharmaindustrie.

In der Schweiz leben knapp neun Millionen Menschen. Insgesamt hat die Eidgenossenschaft bislang ganze 32,6 Millionen Dosen von experimentellen Covid-Vakzinen (vorwiegend mRNA-Genspritzen) erhalten. Allerdings wurden davon nur etwas mehr als die Hälfte (knapp 17 Millionen) auch tatsächlich verabreicht. Wie auch andere Regierungen (darunter Deutschland und Österreich) haben die Schweizer Unmengen davon bestellt und so Big Pharma mit Unsummen an Steuergelder versorgt.

Doch nun sitzen die Eidgenossen immer noch auf rund 13,5 Millionen Impfdosen, während bereits zwei Millionen weitere (sogenannte “Bivalente Booster”) in den kommenden Wochen eintreffen sollen – wobei diese erst die Zulassung des Heilmittelinstituts Swissmedic benötigen. Da die Schweizer jedoch kein nennenswertes Interesse an weiteren Genspritzen haben, müssen in den kommenden Monaten mehrere Millionen an abgelaufenen Impfdosen vernichtet werden. Und nicht nur das: 11,6 Millionen Dosen wurden noch für das restliche Jahr bestellt.

Angesichts solcher Zahlen fragt man sich auch, ob dies eine gezielte Maßnahme ist, Big Pharma noch mehr Steuergeld in den Rachen zu werfen. Es sei daran erinnert, dass Pfizer die neuen Booster-Dosen nun mit 10.000 Prozent Aufschlag verkaufen möchte. Bei einem durchschnittlichen Preis von etwa 120 Dollar pro Dosis, die Pfizer nun verlangt, sprechen wir von rund 1,6 Milliarden Dollar aus den Schweizer Steuerkassen für die 13,6 Millionen für dieses Jahr bestellten Impfdosen. Da rollt der Rubel für Pfizer…

Neue Studie zeigt besondere Schädlichkeit der Covid-Vakzine in der Schwangerschaft

Neue Studie zeigt besondere Schädlichkeit der Covid-Vakzine in der Schwangerschaft

Während etwa die EU-Kommission in ihren Durchimpfungsplänen nach wie vor ausgerechnet Schwangere priorisiert, rüttelt eine neue Preprint-Studie am Narrativ der für werdende Mütter und ungeborene Kinder “sicheren” Covid-Vakzine. Eine Gruppe von Wissenschaftlern hat beim Vergleich von Melderaten unerwünschter Ereignisse in der US-Datenbank VAERS nach Covid- und Grippeimpfungen erhebliche Sicherheitssignale festgestellt: Früh-, Fehl- und Totgeburten und fetale Missbildungen sind nach der Covid-Impfung signifikant häufiger als nach der Influenza-Impfung. Die Studienautoren fordern ein sofortiges Aussetzen der Covid-Impfungen bei Schwangeren.

Die Wissenschaftler, unter ihnen der kritische Gynäkologe Dr. James A. Thorp und der Kardiologe Dr. Peter McCullough, haben in ihrer Studie “COVID-19 Vaccines: The Impact on Pregnancy Outcomes and Menstrual Function” auf Basis der VAERS-Datenbank die Melderaten verschiedener unerwünschter Ereignisse nach den Covid-Impfungen mit jenen nach Grippeimpfungen verglichen. Das Ergebnis gibt zu denken: Laut der Analyse sind die sogenannten Covid-19-Impfstoffe im Vergleich zu Influenza-Vakzinen mit signifikant mehr Nebenwirkungen bei Schwangeren assoziiert. Zu den unerwünschten Ereignissen zählen dabei Menstruationsanomalien, Früh- und Fehlgeburten, Plazentathrombosen, sowie Chromosomenanomalien, Fehlbildungen, Herzerkrankungen, Arrhythmien, Herzstillstände und Wachstumsanomalien beim Fötus. Auch fetale Todesfälle gab es nach dem Covid-Schuss signifikant häufiger.

Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des auffälligen Einbruchs der Geburtenraten in etlichen durchgeimpften Ländern sollte dieses Ergebnis als deutliches Warnsignal aufgefasst werden. Die Autoren weisen darauf hin, dass Zulassungen und Empfehlungen der experimentellen Covid-Vakzine unter dem Druck eines weltweiten Gesundheitsnotfalls erteilt wurden und nun dringend hinterfragt werden sollten. Die Annahme, dass Schwangere durch Covid-19 besonders gefährdet seien, decke sich nicht mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, was die Impfempfehlungen für diese vulnerable Gruppe überaus fragwürdig erscheinen lässt. Auf Basis der signifikant erhöhten Melderaten für kritische unerwünschte Ereignisse in der Schwangerschaft fordern die Forscher ein sofortiges Aussetzen der Covid-Impfungen bei Schwangeren, bis die Sicherheit der Vakzine einwandfrei nachgewiesen wird.

Deutsche Bundesregierung will von „Post Vac“-Syndrom nichts wissen

Deutsche Bundesregierung will von „Post Vac“-Syndrom nichts wissen

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Das „Post Vac“-Syndrom sei ein „unspezifischer Begriff“ und es gebe auch keinen kausalen Hinweis für einen solchen Impfschaden. Genauer überwacht soll es nicht werden. Das geht aus einer Anfrage der CDU/CSU an die Bundesregierung hervor. Kurz vor Weihnachten übermittelte die deutsche Bundesregierung Antworten auf eine kleine Anfrage im Bundestag durch die CDU/CSU. Das Thema war […]

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500 Impftote amtsbekannt: Fahrlässige Ärzte, Behördenversagen und politischer Totalschaden

500 Impftote amtsbekannt: Fahrlässige Ärzte, Behördenversagen und politischer Totalschaden

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Es wird gelogen, dass sich die Balken biegen – und ein Ende ist (noch) nicht in Sicht. Kürzlich sprach Katharina Reich von „50 anerkannten Impfschäden“, und auch Gesundheitsminister Rauch pries die „Impfung als Erfolgsgeschichte“ – die Realität sieht jedoch ganz anders aus: Eine erste Sichtung der von den österreichischen Behörden (indirekt) an die US-Impfschadendatenbank VAERS […]

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Vor dem Ende der Vormachtstellung der Flugzeuge von Airbus und Boeing

Vor dem Ende der Vormachtstellung der Flugzeuge von Airbus und Boeing

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Boeing und Airbus beherrschen derzeit den Weltmarkt für Passagierflugzeuge. Als ich 2011 in China war, flog ich zwei Strecken mit Airbus-Fliegern und an den Rampen von Riesenflughäfen wie in Peking oder Shanghai waren praktisch nur Airbus zu sehen. Doch die aggressive Politik von USA und NATO und das krebsartig wuchernde Sanktionsregime werden auch der Vormachtstellung […]

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Davos: Bis zu 5000 (!) Soldaten müssen Jahrestreffen des WEF sichern

Davos: Bis zu 5000 (!) Soldaten müssen Jahrestreffen des WEF sichern

Auch in diesem Jahr findet wieder das jährliche Stelldichein der Weltelite im schweizerischen Davos statt, organisiert und geladen von Klaus Schwabs World Economic Forum (WEF). Und damit die reichen und mächtigen Strippenzieher vor dem Volk tunlichst gesichert und geschützt werden, wird auch heuer ein enormes sowie kostspieliges Sicherheitssystem aufgefahren.

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Jahr 2022 in Deutschland – wenig erfreulich für Landwirte und Gärtner

Jahr 2022 in Deutschland – wenig erfreulich für Landwirte und Gärtner

Stefan Kämpfe

Das Horror-Jahr 2022 wird uns wegen der unfähigsten Bundesregierung aller Zeiten, einer selbstverschuldeten Energiekrise und der Hyper-Inflation in denkbar schlechter Erinnerung bleiben. Auch in Sachen Wetter verlief 2022 wenig wunschgemäß. Zwar werden sich Sonnenanbeter gefreut haben, aber für Landwirte und Gärtner gab es wenig zu bejubeln. Nachdem nun die meisten Daten des abgelaufenen Jahres vorliegen, kann es klimatologisch eingeordnet werden.

Wie außergewöhnlich war die Witterung des Jahres 2022?

Als Wetter bezeichnet man den augenblicklichen physikalischen Zustand der Atmosphäre eines bestimmten Ortes zu einer bestimmten Zeit. Dieser physikalische Zustand lässt Ausreißer und Extremwerte zu; was als „normal“ gilt, ist fast immer Ansichts-, Glaubens- und Geschmackssache. Der heuer etwas aus der Mode gekommene Begriff der Witterung füllt die zeitliche Lücke zwischen Wetter und Klima nicht völlig; er lässt sich aber ganz gut zur Charakterisierung des Wetters über mehrere Tage, Wochen und Monate bis hin zu Jahreszeiten oder eines Jahres verwenden. Auch der Begriff des Klimas ist zeitlich unscharf; er kann gemitteltes Wetter und aufgetretene Rekordwerte eines Zeitraumes weniger Jahre, mehrerer Jahrzehnte bis hin zu Jahrhunderten umfassen; nicht selten limitiert der Beginn einer bestimmten Messreihe die zeitliche Dimension. Sehr kurze Mittelungen leiden unter dem Problem der Zufälligkeit – man kann aus wenigen, zufällig nacheinander folgenden sehr warmen oder kalten Jahren keine zuverlässigen Rückschlüsse auf die längerfristigen Verhältnisse eines Ortes ziehen! Sehr lange Mittelungen verschleiern hingegen mögliche kürzere Klimaschwankungen. Aufgrund dieser Probleme hat sich international die so genannte „CLINO-Periode“ von 30 Jahren zur Mittelung durchgesetzt. Aber was bedeutet das nun für die Einordnung des Jahres 2022? Mit einem Deutschland-Mittel von 10,5°C stellte es den Rekord von 2018 ein; warum es so warm war, sehen wir gleich noch. Es lohnt sich auch, kritisch auf den Beginn der Messreihe zu schauen! Im Jahre 1881 hatte die Industrialisierung Deutschlands mit all ihren Konsequenzen gerade erst begonnen; eine wachsende Luftverschmutzung verminderte die Sonnenscheindauer und wirkte ebenso kühlend wie der verheerende Vulkanausbruch des Krakatau (1883). Und gut einhundert Jahre später, 1981, war die Luftverschmutzung noch immer ein großes Umweltproblem; doch schon etwa ein Jahrzehnt später griffen die Luftreinhaltemaßnahmen – seitdem nahmen Sonnenscheindauer und Wärme merklich zu. Außerdem wuchsen seit 1881 Bevölkerung und Siedlungsdichte stark, was so genannte Wärmeinseleffekte förderte, welche nicht nur auf die Städte und Dörfer begrenzt blieben, sondern durch Entwässerung, geänderte Landnutzung und überregionale Verkehrstrassen sowie die aktuell zunehmende Nutzung der Wind- und Solarenergie auch Teile des Umlandes erwärmten; alle diese Effekte dauern an.

Abbildung 1: Die Entwicklung der Deutschland-Jahrestemperaturmittel weist drei Phasen auf: Eine deutliche Erwärmung bis etwa 1948, danach eine geringe Abkühlung bis 1987 und ab 1988 die aktuelle, starke Erwärmung. Die Gesamterwärmung seit 1881 beträgt 1,7 Kelvin (°C). Mit Bereinigung der Wärmeinseleffekte würden die aktuellen Mittelwerte aber um etwa 0,4 bis 0,7 Kelvin (°C) niedriger ausfallen. Hinweis: Diese Grafik zeigt KEINE Klimasensitivität des CO₂, sie verdeutlicht lediglich, dass im mittleren Zeitabschnitt kein Zusammenhang zwischen CO₂-Konzentrationen und Lufttemperaturen bestand; in den anderen beiden besteht er lediglich bei rein statistischer Betrachtungsweise.

Eine erste, wesentliche Ursache der Wärme 2022 – viele Südwestlagen

Seit 1881, dem Beginn regelmäßiger Wetteraufzeichnungen in Deutschland, liegen auch die Häufigkeitsverhältnisse der Großwetterlagen nach HESS/BREZOWSKY halbwegs zuverlässig vor. Betrachtet man diese über den Gesamtzeitraum, so fällt die Häufigkeitszunahme der am stärksten erwärmend wirkenden Großwetterlagen SWA und SWZ (Südwestlagen unter Hoch- und Tiefdruckeinfluss) auf. Auch im Jahre 2022 waren diese mit über 40 Tagen mehr als doppelt so häufig, wie im Langjährigen Mittel.

Abbildung 2: Die starke Häufigkeitszunahme der SW-Lagen (orange) ist unter anderem auch eine Folge der gegenwärtigen AMO-Warmphase (grün); bei hohen AMO-Werten treten tendenziell mehr SW-Lagen auf. AMO: Zyklisch auftretende Zirkulationsschwankung der Ozeanströmungen im Nordatlantik bezeichnet, die eine Veränderung der Meeresoberflächentemperaturen des gesamten nordatlantischen Beckens mit sich bringt, wodurch Einfluss auf die Atmosphäre ausgeübt wird. Umrechnung beider Größen in Indexwerte, um sie besser in einer Grafik darstellen zu können.

Das folgende Streudiagramm zeigt den großen Einfluss der Südwestlagen-Häufigkeit auf die Jahresmitteltemperaturen in Deutschland.

Abbildung 3: Tendenziell (nicht immer) fallen Jahre mit vielen SW-Lagen wärmer aus; so beispielsweise 1999, 2000, 2014 oder 2022. Aber das extrem warme Jahr 2018 wies nur durchschnittlich viele SW-Lagen auf. Immerhin fast 30% der Gesamtvariabilität der deutschen Jahresmitteltemperaturen lassen sich mit der SW-Lagenhäufigkeit erklären – ein für klimatologische Verhältnisse beachtlicher Zusammenhang!

Die vielen SW-Lagen können die Wärme des abgelaufenen Jahres also teilweise, aber nicht vollständig erklären – womit wir nun bei der Sonnenscheindauer wären.

Rekord-Sonnenscheindauer 2022

Nicht nur in den Urlaubsmonaten, auch im März, Mai und im Spätherbst versüßte uns wenigstens die Sonne den bitteren Alltag 2022. Näheres dazu hier, hier, hier und hier. Die Sonnenscheindauer hat in den letzten vier Jahrzehnten in Deutschland auffallend stark zugenommen; grob Ähnliches zeigt sich auch auf den Britischen Inseln. Leider liegt das Flächenmittel der Besonnung erst seit 1951 vor. Diese wachsende Besonnung wirkte, besonders im Sommerhalbjahr, stark erwärmend – ein Großteil der Klimaerwärmung ist also nicht den steigenden CO-Konzentrationen, sondern der längeren Sonnenscheindauer geschuldet. Diese längere Besonnung hatte offenbar mehrere Ursachen: Die aktuelle AMO-Warmphase mit geänderten Großwetterlagen-Häufigkeiten, die Luftreinhaltemaßnahmen, die zunehmende Austrocknung der Landschaft durch eine falsche Bewirtschaftung und Siedlungspolitik sowie die Sonnenaktivität selbst; auch der massive Ausbau der Wind- und Solarenergie könnte sie gefördert haben. Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung der Sonnenscheindauer im Deutschen Flächenmittel. Mit 2024 Sonnenstunden herrschte fast überall Weinbauklima.

Abbildung 4: Mit 2024 Sonnenstunden überbot das abgelaufene Jahr den alten Rekordhalter, das ebenso warme Jahr 2018, um etwa 9 Stunden; 2003 folgt mit knapp 2014 Stunden auf Platz 3.

Anhand der folgenden Grafik wird der enge Zusammenhang von Sonnenscheindauer und Temperaturen deutlich:

Abbildung 5: Fast Gleichklang bei der Entwicklung der Jahressonnenscheindauer (gelb) und der Jahresmitteltemperaturen (blau). Der Zusammenhang zwischen beiden ist signifikant und positiv; fast 48% der Temperatur-Variabilität wird von der Sonnenscheindauer bestimmt. Man achte auch hier, analog zur Abbildung 1, auf den starken Anstieg ab 1988. Umrechnung beider Größen in Indexwerte, nur so sind sie in einer Grafik zu veranschaulichen.

Nochmals Großwetterlagen: Viele Unbestimmte Großwetterlagen bedeuteten häufige Flauten

Auch im abgelaufenen Jahr setzte sich die Tendenz zu häufigeren Schwachwind-Lagen fort; das sind unter anderem die so genannten XX-Lagen (Wetterlagen ohne eindeutige Anströmrichtung über Deutschland). Zunehmend geraten nun auch Wind- und Solarenergie in den Verdacht, unser Klima massiv zu beeinflussen; Näheres unter anderem hier und hier. Wichtige, ernste Hinweise für die Begrenztheit und die schon jetzige Übernutzung der Ressource Wind sind die Häufigkeitszunahme der windschwachen, Unbestimmten XX-Wetterlagen sowie die tendenzielle Abnahme der Windstärke in Norddeutschland.

Abbildungen 6a und 6b: Oben (6a) die merkliche Häufigkeitszunahme der Unbestimmten Wetterlagen ohne Anströmrichtung (XX-Lagen) im Jahresmittel; mit 81 Tagen gab es auch 2022 überdurchschnittlich viele XX-Lagen. Näheres zur erst seit Juli 1979 vorliegenden Objektiven Wetterlagen-Klassifizierung hier. Unten die Entwicklung der Windgeschwindigkeit in Norddeutschland seit 1992 (Mittel aus 25 DWD-Stationen, leider nur in Beaufort vorliegend). 2022 verlief Dank eines stürmischen Hochwinters zwar leicht windiger als das Vorjahr, dennoch gehörte es zu den windschwächeren Jahren.

Unterdurchschnittliche Niederschläge 2022

Besonders in den Monaten März und von Mai bis August fehlte es an Regen. Zu den trockensten Jahren zählte 2022 mit etwa 669 mm im deutschen Flächenmittel aber nicht; und auch langfristig zeigt sich im Jahresmittel bislang gar noch eine leichte Niederschlagszunahme. Deutschland bleibt also ein wasserreiches Land – wenn man das Regenwasser besser speichert und umverteilt.

Abbildung 7: Langfristig sogar leichte Zunahme des Jahresniederschlages in Deutschland. Auch wenn im abgelaufenen Jahr mehr als 100 mm Regen fehlten – zu den herausragend trockenen Jahren zählte 2022 nicht; aber die Niederschlagsverteilung war für das Pflanzenwachstum zeitlich sehr ungünstig.

Kaum noch Vegetationsverfrühung?

Seit gut 30 Jahren beobachtet der Verfasser die Vegetationsentwicklung in Weimar. Die landläufige Meinung, alles blühe und reife immer früher, gilt jedoch nicht uneingeschränkt, denn alle wichtigen phänologischen Jahreszeiten zeigen seit 1990 momentan keinen oder nur einen geringen, nicht signifikanten Verfrühungstrend:

Abbildung 8: Keine wesentlichen (signifikanten) Trends bei der Vegetationsentwicklung in Weimar seit 1990. Man beachte, dass fallende Trends (Hasel) Verfrühung, steigende Verspätung bedeuten – doch wegen der großen Streuung der Einzelwerte sind sie nicht signifikant. Alle Beobachtungen erfolgten stets an denselben Standorten.

Die meiste Verfrühung fand also bis etwa zum „Klimasprung“ (um 1988) statt – danach scheint die Verfrühung weitgehend ausgereizt; der Verfrühungstrend der Haselblüte ist wegen seiner enormen Streuung nicht signifikant.

Die Mittleren Temperaturminima in Deutschland – kaum steigend

Anders, als bei den Tagesmitteltemperaturen, gibt es (leider) beim DWD kein deutsches Flächenmittel für die Mittleren Minima; sie mussten daher aus 25 nahezu ortsfesten DWD-Stationen seit 1988 geschätzt werden; Näheres zu der Problematik hier und hier. Während die Jahresmitteltemperaturen seit 1988 um 1 Kelvin (°C) anstiegen – hauptsächlich infolge der stark steigenden Maxima wegen der Besonnung, erwärmten sich die Minima im selben Zeitraum nur um knapp 0,4°C, weil unter anderem wolkenärmere Nächte die Erwärmung bremsten. Auch hier zählte – wenig überraschend, 2022 zu den wärmsten Jahren, aber es landete nicht auf Platz 1 wie bei den Jahresmitteltemperaturen, sondern nur im oberen Mittelfeld.

Abbildung 9: Entwicklung der Mittleren Minima seit 1988 in Deutschland. Sie erhöhten sich nur unwesentlich.

2022 – weniger Meereis in der Arktis?

Abschließend noch ein Blick über den deutschen Tellerrand hinaus. Der angeblich so besorgniserregende Flächenschwund des arktischen Meereises, welcher uns von den links-grünen Qualitätsmedien stets kolportiert wird, scheint sich vorerst zu verlangsamen oder gar zu stoppen – was zukünftig passiert, wissen wir nicht.

Abbildung 10: Nach den Rekord-Tiefstständen der Jahre 2016, 2019 und 2020 nahm die mit Meereis bedeckte Fläche im vergangenen Jahr deutlich und im Jahr 2022 leicht zu; der starke Eisrückgang scheint vorerst gestoppt. Verlässliche Daten liegen erst seit 1979 vor (Einführung der lückenlosen, satellitengestützten Flächenerfassung); vermutlich gab es auch in vergangenen Jahrhunderten und Jahrtausenden Phasen mit starkem Eisrückgang.

Stefan Kämpfe, Diplomagraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher