Kategorie: Nachrichten
Deutschland 2023: Paar fliegt aus ICE, weil es beim Kaffeetrinken die Masken abnahm
Mancherorts hält die Lust an sinnlosen Maßnahmen sich noch immer ebenso wacker wie im Jahr 2020. Das zeigt dieser unglaubliche Zwischenfall in einem ICE: Ein Paar wagte es, zum Kaffeetrinken die Maske abzunehmen – und wurde daraufhin vom Schaffner aus dem Zug geworfen. Die Begründung: Verstoß gegen die Maskenpflicht.
Am Silvestertag wollte ein Ehepaar nach einem Kurzurlaub auf Rügen mit dem Zug zurück nach Berlin fahren. Sie bestiegen den Zug um 10 Uhr und rechneten damit, um 13.30 Uhr in Berlin anzukommen. In dem ziemlich leeren Zug hatte das Paar ein Abteil für sich, daher verzichteten sie auf Masken. Nach der Ermahnung durch den Schaffner bei der Fahrscheinkontrolle setzten sie die Masken wieder auf. Als sie etwas später ihre Brote für ein zweites Frühstück auspackten, wurden sie von dem Schaffner vom Gang aus mit bösen Blicken und Gesten auf die Maskenpflicht hingewiesen – eine Kommunikation fand nicht statt. Nach Beendigung ihrer Brotzeit setzten die beiden Frauen ihre Masken wieder auf. Als sie sich dann gegen 12 Uhr beim mobilen Verkäufer einen Kaffee kauften, kam es zum Eklat. „Wenig später kam dieser sehr aggressive DB-Mitarbeiter mit einer Kollegin ohne Vorwarnung in unser Abteil und verwies uns des Zuges“, so das gleichgeschlechtliche Paar. Die Begründung der beiden Frauen, dass Kaffeetrinken mit Maske nicht möglich sei, und auch ein Entschuldigungsversuch blieben erfolglos – die beiden mussten den Zug in Pasewalk verlassen. Eine halbe Stunde später konnten sie dann mit einem anderen ICE weiterfahren.
Die Deutsche Bahn sieht kein Fehlverhalten seitens des Schaffners. So erklärte ein Sprecher auf Anfrage des Tagesspiegels: „Nachdem der Mitarbeiter die Fahrgäste zweimal auf die Maskenpflicht hingewiesen hatte, erfolgte der Fahrtausschluss.“ Es gehe dabei um die Umsetzung der behördlichen Vorgaben des Infektionsschutzes, nach denen für Fahrgäste in allen Fernverkehrszügen der Deutschen Bahn bundesweit die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske besteht, so die Erklärung. „Es ist dabei vollkommen unerheblich, ob ein gemeinsamer Haushalt in einem Abteil sitzt. Zum Essen und Trinken darf die Maske selbstverständlich kurzzeitig abgenommen werden“, behauptete der Sprecher.
Im Hinblick darauf, dass mehrere Bundesländer die (erwiesenermaßen sinnlose) Maskenpflicht in Regionalzügen bereits abgeschafft haben und dies auch in den Ländern Berlin und Brandenburg geplant ist, wie wenige Tage nach dem Vorfall bekannt wurde, kann das Verhalten des DB-Mitarbeiters nur als völlig überzogen angesehen werden – insbesondere da das Einnehmen von Brotzeit und Kaffee mit Maske sich tatsächlich mehr als schwierig gestaltet. Es stellt sich die Frage, wie viele Fahrgäste seit Beginn der Corona-Ära aufgrund von solchen Nichtigkeiten aus Zügen geworfen wurden – und ob hier bei jedermann so konsequent vorgegangen wurde und wird. Immerhin traut manches Zugpersonal sich bei gewissen anderen Klientelen bekanntlich kaum, nach der Fahrkarte zu fragen…
Wunderwerk Zirbeldrüse: Wichtig für unsere körperliche, geistige und spirituelle Gesundheit
Eine kleine Drüse im Zentrum des Gehirns, die Zirbeldrüse, erscheint auf den ersten Blick weitaus weniger bedeutungsvoll, als sie es in Wahrheit ist. Die kieferzapfenförmige Zirbeldrüse ist zwar winzig klein, aber dennoch ist sie ausserordentlich wichtig für unsere körperliche, geistige und, der Meinung einiger Experten zufolge, auch für unsere spirituelle Gesundheit. Sie steuert die innere Uhr, reguliert den Schlaf und erhöht unsere Intuition. Lässt die Zirbeldrüse in ihrer Funktion nach, setzt der physische und psychische Alterungsprozess ein…
Schlaf-Wachrhythmus dank Zirbeldrüse
Die Produktion des Schlafhormons Melatonin durch die Zirbeldrüse ist abhängig vom Lichteinfall auf die Netzhaut. Erreichen weniger Lichtstrahlen die Netzhaut, wird die Zirbeldrüse über Nervenfasern zur Produktion von Melatonin angeregt. Je dunkler es wird, umso mehr Melatonin produziert die Zirbeldrüse. Wir werden immer müder bis wir schließlich einschlafen.
Die Vier Jahreszeiten
Die Zirbeldrüse regelt durch Melatonin nicht nur unsere zirkadiane Schlafrhythmik, also unseren Schlaf-Wach-Rhythmus, sondern sie stellt uns auch auf die Jahreszeiten ein. Kommt der Frühling mit seinen längeren Tagen, lässt die Produktion von Melatonin langsam nach. Wir sind fit, gut gelaunt und strotzen vor Energie. Neigt sich das Jahr aber mit dunkleren Tagen wieder dem Ende zu – Sie ahnen es – wird wieder vermehrt Melatonin durch die Zirbeldrüse ausgeschüttet; wir könnten nur noch schlafen und neigen zu depressiven Verstimmungen.
Nicht von ungefähr haben wir im Herbst und Winter dieses große Bedürfnis nach Schlaf – wir haben den Verdächtigen jetzt gefunden: die Zirbeldrüse, so klein, aber doch so wichtig.
Das Erwachen unseres Bewusstseins
Der Mensch befindet sich inmitten einer fundamentalen Metamorphose, daher wundert es auch nicht, dass die Kräfte, die das Erwachen des Bewusstseins der Menschheit um jeden Preis und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verhindern wollen, seit jeher alle möglichen Maßnahmen ergriffen haben, um die Funktionen dieser bedeutenden Drüse einzuschränken.
Um den Evolutionsschritt in eine neue Welt zu blockieren, versuchen sie, uns in ihrer tiefen Schwingungsfrequenz zu halten. Hierbei werden Szenarien kreiert, die uns in Zustände von Angst und Leid versetzen und die verhindern sollen, dass wir unseren unsterblichen Wesenskern und unsere unbegrenzte Schöpferkraft erkennen und nutzen.
Unser drittes Auge
Im Zentrum unseres Gehirns existiert ein kleines und zunächst unscheinbares Organ, durch das die Seele ihre Bestimmung ausübt. Aus alten Überlieferungen können wir erfahren, dass dieses besondere Organ eine Verbindung zwischen unserem irdischen Dasein und unserem unsterblichen Wesenskern darstellt. Aus diesen Überlieferungen können wir auch erfahren, dass uns dieses besondere Organ die Möglichkeit bietet, unsere Welt unverfälscht wahrzunehmen und somit jede Art von Manipulation und Lüge zu erkennen.
Neben ihren bekannten organischen Funktionen spielt die Zirbeldrüse eine entscheidende Rolle für den nächsten Entwicklungsschritt unserer Spezies. Gut geschützt im Zentrum unseres Gehirns produziert sie hochaktive Substanzen, die uns tiefe Einblicke in die großen Zusammenhänge erlauben. Gleichzeitig fungiert sie als eine Art kosmische Antenne und sorgt für ein optimales Niveau unserer intuitiven Fähigkeiten.
Leseempfehlung zum Artikel:
Wissen ist bekanntlich Macht. In dem Buch „Verschlusssache Zirbeldrüse“ nimmt der Autor und Biophysiker Dieter Broers Sie mit auf eine erkenntnisreiche Reise und öffnet die Verschlusssache Zirbeldrüse.
“Verschlusssache Zirbeldrüse” von Dieter Broers
Kopp Vital Melatonin Dual Plus für schnelleres Einschlafen und gute Nerven
Auch Impfung gegen Grippe erzeugt schädliche IgG4-Antikörper – bei Schwangeren

Kürzlich haben einige Studien gezeigt, dass mehrfache Impfungen mit den mRNA-Präparaten zu schädlichen IgG4-Antikörpern führen. Getestet wurde das aber weder in den Zulassungsstudien noch in denen es um Booster oder Untergruppen der Bevölkerung ging. Das ist schon alleine deshalb ein schweres Versäumnis, da es solche Erkenntnisse schon früher beispielsweise bei Studien über Grippeimpfungen von Schwangen […]
Der Beitrag Auch Impfung gegen Grippe erzeugt schädliche IgG4-Antikörper – bei Schwangeren erschien zuerst unter tkp.at.
Falls die globale Erwärmung real und katastrophal ist – warum ergrünen dann die Wüsten?

Cap Allon
Laut offiziellen Messungen steigt das Kohlendioxid an, und zwar von einem historisch niedrigen Niveau aus. Darin sind wir uns einig.
Entgegen allen Verlautbarungen der Panikmacher, die einen Zusammenhang zwischen planetarischen Katastrophen und einem Rückgang der Artenvielfalt herstellen wollen, wird der Planet grüner, etwa 15 % grüner als im Jahr 2000. Das ist ein enormer Zuwachs, eine Fläche größer als die Vereinigten Staaten.
Das ist eine gute Sache, davon sollte man ausgehen… oder? Es sollte eine Information sein, die gefeiert und eilig an die vielen armen Seelen, insbesondere Kinder, weitergegeben wird, die wegen des böswillig gesäten Glaubens, dass dem Planeten nur noch wenige Jahre bis zu seiner Vernichtung bleiben, den Schlaf verlieren.
Die bemerkenswerteste Begrünung hat laut NASA in den halbtrockenen Gebieten stattgefunden und setzt sich dort fort, was mit Sicherheit im Widerspruch zu den Behauptungen der Alarmisten steht, dass sich die Wüsten ausdehnen und die biologische Vielfalt zurückgehen würde, wenn sich der Planet überhitzt.
Einer der Gründe dafür ist, dass die Pflanzen in den letzten „CO₂-armen“ Zeiten größere Poren entwickelt haben, um sich von dem immer geringer werdenden Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre zu ernähren. Diese größeren Poren bedeuten auch, dass die Pflanzen mehr Wasser durch Verdunstung verlieren, was wiederum dazu geführt hat, dass sie sich auf andere Weise an trockenere Bedingungen anpassen mussten.
Und jetzt, da der CO₂-Gehalt wieder zunimmt, sind die Pflanzen nicht nur besser gerüstet, um den höheren Kohlendioxidgehalt (größere Poren) zu nutzen, sondern sie haben sich auch so entwickelt, dass sie in trockeneren Umgebungen überleben und sogar gedeihen. Es ist zu beobachten, dass Pflanzen in großem Umfang in Wüsten eindringen, neues Leben beherbergen und die Artenvielfalt erhöhen.
Vielleicht hat Mutter Erde die Ausbreitung der Menschen zugelassen, weil wir die CO₂-Werte erhöht haben. Bevor wir kamen, lag der Kohlendioxidgehalt bei etwa 150 ppm, ein Wert, der sich dem Punkt nähert, an dem komplexes Leben nicht mehr aufrechterhalten werden kann.
Mutter Erde – oder die Natur – sollte nicht unterschätzt werden, das ist zumindest mein Standpunkt. Der Planet ist nicht annähernd so zerbrechlich/bedürftig, wie die herrschenden Eliten den nützlichen Idioten und Pop-Wissenschaftlern unter uns weismachen wollen.
Die Erde ist mehr als fähig, ihre eigenen Biome zu regulieren und das Leben selbst während der turbulentesten und wirklich katastrophalen Ereignisse der Vergangenheit zu erhalten, wobei die Epoche des Younger Dryas das jüngste Ereignis war (ca. 12.000 Jahre vor Christus). Dieses Ereignis führte zu einer drastischen Rückkehr zu eiszeitlichen Bedingungen (eine Abkühlung um 20 °C in kurzer Zeit), die die Klimaerwärmung nach der vorangegangenen Eiszeit vorübergehend umkehrte und das Aussterben vieler Megafauna, einschließlich der Mammuts, zur Folge hatte.
Die heutigen Bedingungen sind im Vergleich zu den trostlosen Kämpfen selbst in der jüngeren Vergangenheit ein Picknick, und ein Anstieg des CO₂ sollte als etwas Gutes angesehen werden. Das ist nicht schwer zu begreifen, wenn man die Fähigkeit besitzt, kritisch zu denken. Wer hingegen von Propaganda beherrscht wird, wie die meisten Menschen dank eines auf Konformität ausgerichteten Fabrikschulsystems, dem fällt es vielleicht schwer, das zu akzeptieren.
Aber wenn Sie an eine katastrophale globale Erwärmung glauben, warum nimmt dann die Artenvielfalt zu? Warum werden die Wüsten grüner?
Link: https://electroverse.co/scandinavias-cold-dec-sunspots-why-are-the-deserts-greening/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Berlinwahl: AfD-Fraktion reicht Wahlprüfungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht ein
Die AfD-Bundestagsfraktion hat gemäß Artikel 41 Absatz 2 des Grundgesetzes Wahlprüfungsbeschwerde gegen das Ergebnis der Wahlprüfung des Bundestages beim Bundesverfassungsgericht eingereicht und beantragt, dass die Bundestagswahl im gesamten Wahlgebiet von Berlin für ungültig erklärt wird.
Der Beitrag Berlinwahl: AfD-Fraktion reicht Wahlprüfungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht ein erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Rezension von Björn Höcke: „Reden wir über Postdemokratie“

Der freiheitsliebende Saarbrücker Literaturwissenschaftler Günter Scholdt hat aus seinem hochproduktiven Unruhestand heraus dem Establishment schon wieder ordentlich vors Schienbein getreten – aber natürlich nur in Buchform! In „Reden wir über Postdemokratie“ trägt der Autor in bewährter Weise seine kluge Analyse mit großem Sprachwitz vor. Trotz des ernsten Themas darf man bei der Lektüre deshalb auch […]
Die CDU/CSU unterstützt völlig offen iranische Terroristen
Angesichts der aktuellen Anti-Iraner-Terrorshow mit Verhaftung in Castrop-Rauxel („Dabei wurden keine Giftstoffe gefunden, wie die Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft bekannt gab. (…) Der Iraner wird verdächtigt, sich die Giftstoffe Cyanid und Rizin beschafft zu haben.“) sollte man wieder einmal darauf hinweisen, dass der rechte Rand des bundesdeutschen Die-Guten-Parteienspektrums eine wahnsinnige iranische Terrorsekte unterstützt. Dazu auch dieser Artikel vom Januar 2020:
Video: CDU/CSU ruft zum Sturz der iranischen Regierung auf
Im Sommer 2018 fand in der französischen Hauptstadt Paris eine Großveranstaltung zum Sturz der aktuellen iranischen Regierung statt. An dieser Absicht dürften angesichts speziell angepriesener Twitter-Hashtags wie #IranRegimeChange sowie der gehaltenen Reden keine Zweifel bestehen. Die Veranstaltung wurde von der iranischen MEK durchgeführt. Bei der Veranstaltung nahmen auch deutsche Politiker als Vertreter Deutschlands teil, namentlich der Bundestagsabgeordnete Martin Patzelt (CDU) sowie der ehemalige Bundestagsabgeordnete Eduard Lintner (CSU).
Die MEK-nahe Website iranfreedom.org berichtete stolz: „German delegation led by Eduard Lintner admires resoluteness of Iranian resistance. Eduard Lintner, former German deputy Interior Minister and Martin Patzelt, Member of Germany Bundestag represented the German delegation in the Iranian convention in Paris. They cited their support for Iranian struggle for freedom“.
Die beiden deutschen Abgesandten bei der Konferenz zum Sturz der iranischen Regierung – man braucht wohl kaum zu erwähnen, dass Letzteres völkerrechtswidrig ist – haben offenbar ein besonders gutes Verhältnis zu der vom deutschen Verfassungsschutz beobachteten iranischen „Oppositionsgruppe“ MEK, zu der die taz bereits 2006 schrieb:
„Wie weit dieser Personenkult reicht, zeigte sich im Juni 2003, als die französische Polizei Mariam Radschawi vorübergehend in Untersuchungshaft nahm. Dagegen protestierten mindestens zehn Mitglieder damit, dass sie sich selbst anzündeten. Zwei Frauen starben dabei. Nach ihrer Freilassung verkündete Mariam Radschawi: ‚Wir haben unsere Ziele erreicht und sind besonders stolz darauf, dass sich so viele für uns geopfert und sich selbst verbrannt haben.‘. Mit Kritikern innerhalb der Organisation kennen die Volksmudschaheddin kein Pardon. Ihnen droht Einzelhaft und Folter – manchmal bis zum Tod.“.
Wikipedia – gewiss nicht auf Seiten des Iran stehend – zur MEK: „2007 hatte US-Präsident George W. Bush in einer Direktive die CIA angewiesen, mit verdeckten Operationen einen Regimewechsel im Iran herbeizuführen. Die Volksmodschahedin stehen im Verdacht, die Dschundollah zu unterstützen.[27] […] Durch eine EU-Rats-Verordnung wurden die Volksmodschahedin im Dezember 2001 in die „EU-Terrorliste“ aufgenommen.[31] […] Die Europäische Union hat die Volksmodschahedin am 26. Januar 2009 bei einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel von ihrer Liste der Terror-Organisationen gestrichen. […] Vom 10. August 1997 bis 28. September 2012 stand die Organisation auf der Liste der ausländischen Terrororganisationen des Außenministeriums der Vereinigten Staaten.[38] Die US-Außenministerin Hillary Clinton strich die Volksmodschahedin von der Liste der Terrororganisationen. Damit wurde auch die Aufnahme der 3200 Kämpfer, die einst als Gäste und Verbündete des Diktators Saddam Hussein in den Irak gekommen waren, in die Vereinigten Staaten vorbereitet.“
Shitstorm wegen absurdem DC-Comic: Der Joker ist schwanger
Nach dem Coming Out von Superman als bisexuell schien man es bei DC Comics noch ein wenig weiter treiben zu wollen: In einem neuen Comic ist der beliebte Bösewicht und Batman-Gegenspieler Joker schwanger und “gebärt” einen Sohn. So weit, den Joker tatsächlich “trans” zu machen, ging man zwar nicht, dennoch kommt das neue fragwürdige Werk bei den Fans alles andere als gut an: Denen geht der zunehmende Woke-Irrsinn auch in der Comic-Welt entschieden zu weit.
Nachdem Marvel mit einem Pfizer-Propaganda-Comic für Negativschlagzeilen sorgte, zieht DC mit einem schwangeren Joker nach. Panels des dickbäuchigen Jokers – eines davon zeigt ihn bei der “gynäkologischen” Untersuchung – verbreiten sich aktuell in den sozialen Netzen.
DC are now making comics featuring a male pregnant Joker.
The use of popular culture as a vehicle for the establishment to push woke ideology continues at an unabated pace.#gowokegobroke #woke pic.twitter.com/hKAHiSQyNB
— Space Pirate
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(@SpacePirate144) January 6, 2023
So, apparently there’s currently a comic storyline where the Joker is pregnant… so many questions. First of all WHY? Just WHY? #dccomics #Joker2 #Joker pic.twitter.com/Su3zNjVSp9
— Everything Geek (@EverythingGeek_) January 8, 2023
“Trans” soll der Joker zwar nicht sein: Seine “Schwangerschaft” ist auf den fehlgeschlagenen Fluch einer Magierin zurückzuführen. Das hindert ihn aber nicht daran, sich in eine Klinik zu begeben, wo er gebären will. Im Verlauf erbricht er stattdessen ein Lehmmonster, das sich in einen Miniatur-Joker transformiert. Fans zeigen sich über den Plot des Comics von Matthew Rosenberg alles andere als amüsiert: Viele wittern eine weitere Anbiederung an “woke” Ideologien.
Superman is bisexual, Spider-Man is gay, Joker pregnant, what else? https://t.co/bseQsNUQdR pic.twitter.com/c3NNisKpG7
— Nikki
(@nikki_miumiu) January 5, 2023
Autor Rosenberg selbst zeigte sich zunächst völlig resistent: “Der Grund, warum die Leute heute sauer auf mich sind, ist der lustigste Grund, warum die Leute jemals sauer auf mich waren”, twitterte er. Interessanterweise hat er diesen Tweet jedoch mittlerweile gelöscht.
Die Reaktionen der Fans zeigen: Nach dem Motto “go woke, go broke” könnten Comicverlage wie DC und Marvel zunehmend an dem Ast sägen, auf dem sie sitzen…
Deutsche Panzer an die Ostfront – Teil 3
Was in der Schweiz und anderswo berichtet wurde – 09.01.2023
Afghanistan – Die Taliban und chinesische Firma wollen sich bei der Ölförderung im Norden Afghanistans zusammentun. Es ist der erste Vertrag, den die Islamisten seit Sommer 2021 mit einem ausländischen Unternehmen schliessen. ORF.at
Belarus – In Weißrussland hat der Prozess gegen den Friedensnobelpreisträger Alexander Bjaljazki (60) begonnen. Dem Menschenrechtsanwalt wird vorgeworfen, die Proteste gegen die Regierung von Präsident Alexander Lukaschenko (68) im Sommer 2020 finanziert und Bargeld geschmuggelt zu haben.
Belgien – Antwerpen konnte nach Hackerangriff einen Monat lang keine Parkstrafen kassieren. Dies kostete die Stadt bereits rund 1,2 Millionen Euro. NOS.nl
Deutschland – Die einstige Ausnahme-Skifahrerin Rosi Mittermaier ist tot. Das bestätigte die Familie der zweifachen Olympiasiegerin am Donnerstag. Mittermaier sei am Mittwoch nach schwerer Krankheit «im Kreise der Familie friedlich eingeschlafen», sie wurde 72 Jahre alt. Mittermaier debütierte in der Saison 1966/1967 international, ihr erfolgreichster Winter sollte zehn Jahre später folgen. Bei den Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck gewann sie Gold in der Abfahrt und im Slalom, zudem Silber im Riesenslalom. Mittermaier hinterlässt unter anderem Sohn Felix Neureuther. Der 38-jährige Slalom-Spezialist fuhr mehrere WM-Medaillen ein.
● Tabubruch. Deutschland liefert erstmals Schützenpanzer direkt in die Ukraine. Ein grosser Schritt für die Regierung Scholz.
● Nach Attacken auf Einsatzkräfte in der Silvesternacht in Berlin und anderen Städten versucht Deutschland, Schlüsse zu ziehen. «Viele Menschen, vor allem Jugendliche, haben das Gefühl, keine Konsequenzen zu spüren. Sie können alles machen, sogar Polizisten angreifen. Das ist kein deutsches Phänomen, sondern eines, das wir europaweit beobachten», sagt Psychologe Ahmad Mansour. Die vorwiegend jungen Täter eint der Konsum von Alkohol und Drogen – aber vor allem eine Wut auf den Staat und Sozialisationsprobleme. Ein Mitarbeiter der Polizeigewerkschaft sagte nach den Ausschreitungen, man müsse die Integrationsleistung verbessern. «Die Integration in der Schweiz läuft über den Arbeitsmarkt». Die Schweiz sei auf die ausländischen Arbeitskräfte angewiesen, damit die Wirtschaft funktioniere. «Es gibt kaum Arbeitslosigkeit.» Das sei in vielen anderen Ländern nicht der Fall. Wie wichtig der Arbeitsmarkt ist, zeigt auch ein Blick in die 1990er-Jahre: «Da kam es durch die Jugoslawienkriege zu einer schlechten Konjunktur in der Schweiz und zu struktureller Arbeitslosigkeit. Das führte zu Spannungen.» SRF.ch
● Immer mehr Rentner arbeiten. RBB.de
Frankreich – Frankreich will „leichte“ Kampfpanzer in die Ukraine liefern, teilte Präsident Macron mit. Frankreich sei damit das erste Land, das westliche Kampffahrzeuge schickt. Es geht um AMX-10 RC-Panzer, die Paris durch neue Jaguar-Kampfpanzer ersetzt hat. Mehrere Länder haben bereits Material aus der Sowjetzeit in die Ukraine geschickt. Nun seien die Deutschen gefordert.
● Nach der Veröffentlichung von Karikaturen des obersten Führers des Iran, Ajatollah Ali Chamenei (83), in der französischen Satirezeitung „Charlie Hebdo“ hat der Iran eine französische Forschungseinrichtung in Teheran geschlossen. ORF.at
Irland – Irische Aufsichtsbehörde büsst Meta mit 390 Millionen Euro. Wegen Datenschutzverstössen soll Facebook 210 Millionen Euro und Instagram 180 Millionen Euro bezahlen. SRF.ch
Mexiko – Schlag gegen Sinaloa-Kartell. Blutbad bei Festnahme von «El Chapo»-Sohn. 29 Tote. SRF.ch
Österreich – 2023 hat im Tiergarten Schönbrunn mit zwei Nachzüchtungen begonnen. Die Leuchtqualle „Pelagia panopyra“ sowie die Rippenquallen „Bolinopsis mikado“ wurden zum ersten Mal in einem Zoo in Europa nachgezüchtet. ORF.at
Russland – Parlamentschef Wjatscheslaw Wolodin (58) hat Deutschland mit Enteignungsmassnahmen gedroht, sollte Berlin russisches Vermögen zum Wiederaufbau der Ukraine heranziehen. „Sobald diese Entscheidung getroffen ist, haben wir das Recht auf gleiche Handlungen in Bezug auf das Eigentum von Deutschland und anderen Staaten“, schrieb er auf Telegram. ORF.at
Saudiarabien – Weltmeister ist er zwar nicht geworden, doch der portugiesische Fussballspieler Cristiano Ronaldo (37) spielt künftig beim Fussballclub An-Nassr. Die Saudis bezahlen eine halbe Milliarde für den Star. Wirtschaftlich rechnen sich derlei Transfers von Superstars aufgrund derer grossen Popularität und grossen Aufmerksamkeit. Es werden verstärkt Trikotverkäufe getätigt, und gleichzeitig tragen die Superstars mit ihrer Social-Media-Popularität dazu bei, dass für die Sponsoren der Klubs neue Aufmerksamkeit generiert wird. Auch das Medieninteresse an den Klubs steigt deutlich, sodass selbst höhere Medienerlöse für Spielübertragungen möglich sind. Es geht nicht um eine wirtschaftliche Erfolgsrechnung; im Hintergrund stehen sportliche Ziele für den Klub, insbesondere aber gesellschaftliche, kommunikative Ziele für das Land, sagte der Experte Christoph Breuer. SRF.ch
Schweden – Schweden übernimmt für ein halbes Jahr die Präsidentschaft, nach Tschechien und vor Spanien. Bei den Parlamentswahlen vor drei Monaten holte weder die bisherige sozialdemokratische Regierung noch die bürgerliche Opposition eine Mehrheit im schwedischen Parlament. Stattdessen gingen drei bürgerliche Wahlverlierer mit den Schwedendemokraten einen politischen Deal ein: Regierungsmacht gegen Regierungsprogramm. Die Schwedendemokraten unterstützen eine Minderheitenregierung unter der Führung von Ulf Kristersson (59) gegen das Versprechen, das politische Programm der Schwedendemokraten in weiten Teilen umzusetzen.
Schweiz – Letztes Jahr ist zum ersten Mal die Schwelle von 10’000 Pleiten überschritten worden.
● Seit Ende November sind in der Schweiz 10’000 Drohnen neu registriert und ebenso viele Prüfungen für das Pilotieren von Drohnen abgelegt worden. Das teilte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) mit. Grund dafür sind die seit Anfang Jahr geltenden schärferen Drohnen-Regeln in der Schweiz und der EU.
● Zu den grössten Verkäufern von Bio-Produkten gehören die Migros und Coop, wie Zahlen von Bio Suisse zeigen. Vorwärts gemacht haben auch Discounter und Online-Shops: Ihre Umsätze im Bio-Markt sind 2021 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gewachsen. Kleine Bioläden konnten ihre Umsätze im gleichen Zeitraum kaum steigern.
● Entschädigung für Bergbahnen. Kurzarbeit wegen Schneemangel.
● In Rheinfelden (AG) und Leuggern (AG) gebären vermehrt deutsche Frauen. Ein Spital fördert dies sogar finanziell. Die Zahl der Geburten in der Schweiz hat im letzten Jahr im Vergleich zum Rekordjahr 2021 abgenommen. Es gibt aber Ausnahmen. So vermelden die Regionalspitäler Leuggern (AG) und Rheinfelden (AG) auch für 2022 einen Geburtenrekord. Ein Grund: Es kommen vermehrt Deutsche, um im Aargau zu gebären. Beide Spitäler liegen nahe an der Grenze zu Deutschland und sind auf deutsche Frauen angewiesen. «Wenn man sich unser Spital geografisch anschaut, dann liegt ein grosser Teil unseres Einzugsgebiets nicht in der Schweiz. Deshalb sind Deutsche für uns wichtig», sagt Ursula Keller, Pflegedienstleiterin im Spital Leuggern. Etwa ein Drittel aller 800 Geburten im Spital Leuggern entfällt auf deutsche Frauen. Von den 500 Geburten in Rheinfelden sind es «weit über 20 %», wie Maik Hauschild, Chefarzt Gynäkologie und Geburtshilfe, sagt. In Rheinfelden und Leuggern wurde die Geburtstation in den letzten Jahren ausgebaut, auch mit Blick auf werdende Mütter aus Deutschland. In Rheinfelden profitiert das Spital auch davon, dass zwei Geburtskliniken in der deutschen Nachbarschaft geschlossen haben, in Badisch-Rheinfelden und Bad Säckingen. Dass die Zahl der Patientinnen aus Deutschland zunimmt, führt Maik Hauschild in Rheinfelden auch auf die berufliche Situation vieler Frauen zurück. Denn für Grenzgängerinnen mache es finanziell gesehen keinen Unterschied, ob sie in der Schweiz oder in Deutschland entbinden. «Wenn die Patientinnen in der Schweiz arbeiten, sind sie automatisch in der Schweiz versichert», erklärt Hauschild. «Der andere Teil der deutschen Patientinnen hat eine Zusatzversicherung für die Schweiz.» Fehlt beides, müssen die Frauen in Rheinfelden die Differenz zwischen den Kosten einer Geburt in Deutschland und einer in der Schweiz selber bezahlen. Deshalb komme dies in Rheinfelden kaum vor. Das Spital Leuggern übernimmt dagegen sogar diese Differenz. «Für uns ist Deutschland interessant», sagt Ursula Keller. Denn das Regionalspital hat seine Kapazitäten erst gerade ausgebaut, sodass Hebammen und Pflegerinnen auf der Wochenbettstation noch Zeit hätten für weitere Geburten – von Schweizerinnen und Deutschen. Zunahme auch in Münsterlingen (TG).
● Wenn einer weiss, wie Saunieren richtig geht, dann ist es der Sportwissenschaftler Rolf Piper vom Deutschen Saunabund (sauna-bund.de). In seiner Karriere hat er gegen 7’500 Saunameister in Deutschland, der Schweiz und Österreich ausgebildet. Er selbst schwört auf das Saunieren als Erkältungsprophylaxe. Dass das Schwitzen in der Sauna Atemwegsinfekten vorbeugt, haben Studien gezeigt und auch eine repräsentative Befragung des Deutschen Saunabundes unter Saunabesuchern: 20’000 Menschen wurden befragt, mehr als 78 % gaben an, völlig oder fast frei von Infekten zu sein, so der Deutsche Saunabund auf seiner Webseite. «Durch das Einatmen der heissen Luft werden in den Schleimhäuten der Atemwege vermehrt Abwehrstoffe gebildet», sagt Rolf Piper. Diese können dann Erkältungsviren und Bakterien erfolgreicher bekämpfen. Resultat: Das Immunsystem wird gestärkt und man wird seltener krank. Doch es gibt noch weitere positive Auswirkungen. «Der Wechsel von kalt und warm trainiert auch unsere Blutgefässe», sagt der Saunameister. Sie können den Blutdruck dadurch besser ausgleichen. Für Anfänger ein eher unangenehmes Gefühl: Gerade wer selten in die Sauna geht, hat bei der Hitze um die 95 °C in der finnischen Sauna das Gefühl, das Herz halte diese hohe Temperatur nicht aus. «Natürlich steigt der Puls, wenn man die Sauna betritt, aber gleichzeitig weiten sich eben auch die Blutgefässe», sagt Piper. Wer jedoch regelmässig in die Sauna geht, verträgt die Hitze immer besser. «Ein einziger Saunagang ist für den Körper etwa so anstrengend wie ein Spaziergang.» Eine Studie bei finnischen Männern hat gezeigt, dass Saunieren mehrmals pro Woche das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt. Und noch etwas: Sauna soll auch gut gegen Depressionen oder Wechseljahrsbeschwerden sein. Und schwitzen macht eine schöne, zarte Haut und hilft bei Entzündungen. Gefährlich wird’s nur dann, wenn man sich in der Sauna zu schnell aus dem Liegen von der Holzbank erhebt. «Weil die Blutgefässe in der Hitze der Sauna geweitet sind, kann das Blut dann in die unteren Extremitäten versacken. So kann einem beim Verlassen der Sauna schon mal schwarz vor den Augen werden», sagt Piper. Im schlimmsten Fall versage der Kreislauf. Der Experte empfiehlt deshalb, sich vor dem Verlassen der Sauna zuerst aufzusetzen und so ein paar Minuten zu warten, bevor man aufsteht. Eine weitere Gefahr lauert, wenn man nach der Sauna zum Abkühlen raus in der Kälte geht und einfach stehen bleibt. Auch da kann der Kreislauf versagen, weil das Blut in die unteren Extremitäten fliesst. Was dagegen hilft: Bewegung während dem Abkühlen draussen.
● Zu seinem 100. Geburtstag hat das Kochbuch von Elisabeth Fülscher (1895–1970) immer noch seinen festen Platz in Schweizer Küchen – dank der modernisierten Ausgabe «Fülscher heute. Kochbuch». Nach seinem ersten Erscheinen 1923 entwickelte sich das Kochbuch von Elisabeth Fülscher zum Standardwerk. Bis 1966 erschienen zahlreiche Neuauflagen. Fülscher starb 1970, dass ihr Buch trotzdem auch heute noch in Schweizer Küchen präsent ist, ist Susanne Vögeli zu verdanken. Das Kochbuch von Elisabeth Fülscher begleitet die Kochexpertin Vögeli schon das ganze Leben. In der Küche ihrer Mutter war es präsent. «Das Fülscher war für mich als Kind auch ein Bilderbuch», erzählt Vögeli. Sie staunte auch allenthalben, welch feine Sachen die Mutter mithilfe des Kochbuchs zauberte. So hat Susanne Vögeli Kochen gelernt und später wie Elisabeth Fülscher eine Kochschule gegründet. Vor einigen Jahren hat Vögeli dazu beigetragen, die letzte Auflage des Fülscher-Kochbuches von 1966 wieder aufzulegen. Zum 100. Geburtstag der Erstausgabe folgt nun unter dem Titel «Fülscher heute» eine Mischung aus Essayband und modernisierter Rezeptsammlung. Das «Fülscher» hat mit seinen 1765 Rezepten in den vergangenen 100 Jahren Generationen von Hausfrauen und Kochfreudigen geprägt. Heute funktioniert das Standardkochbuch auch als Flaschenpost aus einer anderen Zeit: Anhand des «Fülschers» lässt sich der Wandel der Koch- und Esskultur anschaulich erzählen. Elisabeth Fülscher kochte ohne aufgeladene Ideologie: Es war normal, dass alles von Hand gemacht war, dass vom Tier alle Teile zum Einsatz kamen, dass Reste wieder verwendet wurden. Die Vielfalt, das Gesunde und Echte waren selbstverständlich. Mit einem Hauch Amerika, einer Prise Frankreich und einem duftenden Tupfer aus Asien erweiterte Fülscher das Angebot. In den letzten 100 Jahren hat sich rund ums Essen und Kochen aber einiges radikal geändert: Grosse Bevölkerungsteile haben die Möglichkeit, viel mehr Kalorien zu sich zu nehmen als nötig. Heute kann die Bratwurst aus Lupinen, der Lachs aus fermentierten Karotten, das Gulasch aus Dinkel hergestellt sein. Das Gemüse kann im Zentrum eines Gerichtes stehen. So wie sich die Haltung gegenüber dem kulinarischen Genuss verändert hat, hat sich auch die Bildgestaltung gewandelt. Legte Elisabeth Fülscher Wert auf eine theatrale Inszenierung der Speisen, muss das Essen in heutigen Kochbüchern essbar aussehen. Diesen Wandel der Koch- und Esskultur haben in «Fülscher heute» unter anderem der Volkskundler Walter Leimgruber oder die Kultur- und Literaturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen unter die Lupe genommen und ihre Recherchen in kluge Essays gepackt. Susanne Vögeli hat 70 Rezepte ausgewählt, kommentiert und modernisiert. Das Resultat ist eine anregende und sympathische Mischung aus Lese- und Kochbuch. Susanne Vögeli (Hg.): «Fülscher heute. Kochbuch». Hier + Jetzt, 2022. Fr. 55.-, ISBN-9783039195596.
● Die Blauflügelige Ödlandschrecke ist das Tier des Jahres 2023. Die Heuschreckenart ist im Sitzen gut getarnt, ihre blauen Flügel sind nur im Flug sichtbar. Sie kann ihre Farbe ändern. Für die Natuschutzorganisation Pro Natura (pronatura.ch) gilt dieses Insekt als Botschafterin für die Biodiversitätskrise. Wo sie lebt, ist die Biodiversität hoch und es gibt noch viele andere Arten», lässt sich Heuschreckenspezialist Florin Rutschmann in einer Mitteilung von Pro Natura zitieren. Die Zerstörung der Flusslandschaften sowie die Intensivierung der Landwirtschaft und Landnutzung in den letzten 100 Jahren bedrohe Insekten stark, so Pro Natura. Schweizweit sind heute 60 % der Insekten und 40 % der Heuschrecken bedroht.
● Obstbäume oder Insekten sind gefährdet, wenn im Winter die Temperaturen zu warm sind; hingegen profitiert die Zecke von milderen Temperaturen zur eigentlich kalten Jahreszeit. Bruno Baur, er war bis Ende 2021 Professor für Naturschutzbiologie an der Universität Basel, erklärt die Zusammenhänge. «Die Obstbäume haben einen Schutzmechanismus, der verhindert, dass sie schon im Januar blühen. Oder bei den Insekten, dass sie schon im Januar aus dem Boden kommen.» Eine gewisse Anzahl an kalten Tagen werden benötigt, ehe die Bäume blühen oder die Insekten schlüpfen, ergänzt Baur. Fällt diese Kältephase nun weg, würden die Bäume später oder nicht mehr gleichzeitig blühen. Bei einer Häufung von milden Wintern hätte dies direkte Auswirkungen auf das Ökosystem.
● Gamer-Brille erkennt Tumore oder Schlaganfälle. Ein Spin-off des Berner Inselspitals (insel.ch) nutzt eine Virtual-Reality-Brille zur medizinischen Diagnose. ● Wegen grüner Pisten liess Gstaad Schnee einfliegen. Um Pisten offenzuhalten, haben die Bergbahnen Gstaad zu umstrittenen Mitteln gegriffen. Genützt hat es nichts.
● Detailhandel. Coop 2022 mit kräftigem Umsatzplus. Der Konzern erzielt im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 34.2 Milliarden Franken. Eine Zunahme von 7.3 %.
● Weniger Schnee, mehr Auflagen. Ausstellung im Alpinen Museum in Bern. Wie der Skilift aus dem Dorf verschwand. Das Verschwinden dieser Begegnungsorte wird in der Ausstellung anhand der verschiedenen Beispiele aus vielen Schweizer Regionen deutlich. Von 500 Skigebieten in der Schweiz sind bereits 40 Prozent verschwunden. Die Ausstellung «Après-Lift. Skiberge im Wandel» ist bis zum 28.5.2023 im Alpinen Museum der Schweiz in Bern am Helvetiaplatz zu sehen (alpinesmuseum.ch), Di-So 10–17 Uhr, ab Fr. 6.- Flüchtlinge mit Ausweis gratis.
● Der Rheinfall stürzt in die Tiefe. Wassermassen tosen, suchen sich ihren Weg entlang der Felsen. Über dem Naturschauspiel thront das Schloss Laufen (ZH), seit über 1100 Jahren. Vor der malerischen Kulisse lockt es am linken Rheinufer zahlreiche Besucher an. Gewisse Teile des Schlosses sind nicht fürs Publikum geöffnet, da sie nicht auf dem neusten Stand sind. Bei der Sanierung werden beispielsweise Toiletten ersetzt oder Terrassen vergrössert. Die alte Ölheizung muss weichen, neu wird mit erneuerbarer Energie geheizt. Weiter plant der Kanton Zürich ein Hotel: «So kann man Events und Seminare durchführen und gleichzeitig im Schloss übernachten». SRF.ch
Südkorea – Einer der nordkoreanischen Drohnen, die in den südkoreanischen Luftraum eindrangen, gelang es am 26.12. in die Zone rund um den Präsidentenpalast in Seoul einzudringen. Die südkoreanische Armeeführung hat dies zugegeben. NOS.nl
Ukraine – Die Ukraine feuerte an einem Tag fast 360 Raketen auf Städte im Donbass. VESTI.ru
● «Die Menschen kommen mit Taschenlampen ins Museum» Oksana Pidsukha ist Museumsdirektorin in Kiew. Trotz Bomben aus Russland ziehen die ukrainischen Museen Menschen an.
● Kiew hat den Aufruf Kirills, des Patriarchen der russisch-orthodoxen Kirche, für eine Waffenruhe zwischen Russen und Ukrainern zum orthodoxen Weihnachtsfest abgelehnt.
● Putin stellt Hyperschall-Seerakete Zirkon in Dienst. Putin erklärt Erdoğan Bedingungen für Friedensgespräche. Die Ukraine muss dem russischen Präsidenten zufolge Gebietsverluste hinnehmen, bevor es zu Gesprächen zwischen den beiden Ländern kommen kann. Mit Waffenlieferungen, Informationen und Ratschlägen käme dem Westen eine zerstörerische Rolle zu.
●Wirtschaft der Ukraine ist 2022 um 30 % geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt sei nach einer vorläufigen Schätzung um 30.4 % gesunken. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan fordert für Ukraine Waffenruhe. Dadurch könnten Friedensverhandlungen unterstützt werden.
● UNHCR: Fast 8 Mio. Geflüchtete aus Ukraine in Europa.
● Kunstwerke aus Museen werden zum Schutz in die Schweiz gebracht. SRF.ch
USA – 100 Jahre ist es her, seit ein Speaker im US-Repräsentantenhaus nicht im ersten Wahlgang gewählt worden ist. Kevin McCarthy fehlen weiterhin Stimmen aus den eigenen Reihen. Viele sprechen von einer Spaltung in der republikanischen Partei. Doch es ist ein wenig irreführend. Es suggeriert, dass die abtrünnigen Abgeordneten einen anderen, völlig neuen Weg einschlagen möchten. Es ist vielmehr ein Richtungsstreit, ein Grabenkampf – zwischen der Partei an sich und dem «Freedom Caucus». Diesem gehören 95 % der Abtrünnigen an. Der «Freedom Caucus» bezeichnet gemeinhin den rechten Flügel der Republikaner im Abgeordnetenhaus. Ihm gehören etwa ein Fünftel aller republikanischen Abgeordneten an. Ein Grabenkampf ist eigentlich immer im Gange in den amerikanischen Parteien. Jene Kämpfe, die wir in anderen politischen Systemen zwischen den Parteien sehen, werden in den USA innerhalb der Parteien ausgetragen. So etwa Konflikte zwischen Stadt und Land oder zwischen progressiven und moderaten Kräften, wie es sie bei den Demokraten gibt. Das ist etwas ganz Normales. Weniger normal ist, dass es so weit führen könnte, dass es eine Partei lähmt. Das ist eine Entwicklung, die wir bei den Republikanern seit ungefähr 2010 mit dem Aufkommen der Tea-Party-Bewegung beobachten. Seit dem Zweiten Weltkrieg können sich Speaker im historischen Schnitt knapp sechs Jahre an der Macht halten.
● Amazon will mehr als 18’000 Stellen streichen. Das hat Vorstandschef Andy Jassy bekannt gegeben. Allerdings hat Amazon im vorigen Jahr eine halbe Million Mitarbeiter eingestellt, vor allem im Vertrieb.
● Mit diesem Trick machen sich tropische Frösche unsichtbar. Ein Zaubertrick, auf den Harry Potter neidisch wäre! Wie Glasfrösche ihre raffinierte Tarntechnik anwenden, um sich praktisch komplett unsichtbar zu machen, hat ein multidisziplinäres Team aus den USA im Fachmagazin «Science» (sciencemag.org) beschrieben. Die tropischen Frösche sind nachtaktiv, tagsüber schlafen sie auf lichtdurchlässigen Blättern. Während des Schlafs sammeln sich fast alle roten Blutkörperchen in der Leber und werden dort vor Licht geschützt. Dadurch werden Glasfrösche um das Zwei- bis Dreifache durchsichtiger, als sie es im Wachzustand schon sind. Sobald es Nacht wird und die Glasfrösche aktiv werden, strömen die sauerstoffreichen Blutkörperchen wieder durch die Adern. Blut und Kreislaufsystem werden sichtbar. Der Trick könnte eines Tages auch erkrankten Menschen helfen. Es bleibt aber ein Rätsel, wie die Glasfrösche so viele Blutkörperchen innert Sekunden in die Leber und wieder zurück in den Kreislauf bringen, ohne dass sich Blutgerinnsel bilden oder Gewebe beschädigt wird. Wenn Fragen rund um diesen Mechanismus geklärt werden können, könnte das auch Menschen helfen, die von Gefässerkrankungen betroffen sind. SRF.ch
● Als erstes Land der Welt haben die USA einen Impfstoff für Honigbienen zugelassen. Das US-Landwirtschaftsministerium gab grünes Licht für ein Vakzin gegen die durch Bakterien ausgelöste Amerikanische Faulbrut. Herstellerin ist die Biotechnologiefirma Dalan Animal Health (dalan.com) in Athens (GA). Die Amerikanische Faulbrut rafft alljährlich Bienenvölker dahin. Die von Bakterien ausgelöste Infektionskrankheit befällt die Larven und lässt sie in den Bienenwaben verfaulen. Das Präparat ist eine Schluckimpfung. Abgetötete Fragmente des Bakteriums Paenibacillus larvae werden ins Gelee Royal gemischt, mit dem die Bienenkönigin aufgezogen wird. Die Immunität wird von der Königin an die Larven weitergegeben. ORF.at
● Kalifornien ruft aufgrund von schlechtem Wetter einen Notstand aus. Mehr als 76’000 Haushalte in der San Francisco Bay Area und fast 19’000 entlang der Zentralküste sind ohne Strom.
● Apotheken dürfen die Abtreibungspille verabreichen in den Staaten, in denen Abtreibungen zulässig sind. Abtreibungen sind in 13 Staaten verboten. NOS.nl
● Aska, das auf der Consumer Electronics Show sein Flugauto A5 vorstellte, hat Vorbestellungen für das 789’000-Dollar-Fahrzeug eröffnet. Auf der CES 2023 sagte Aska-Mitbegründer Guy Kaplinsky, die Zulassung der Federal Aviation Administration für den A5 könne „innerhalb eines Monats“ erfolgen. Aska hofft, die A5 nutzen zu können, um 2026 einen Mitfahrdienst zu starten. Dieses fliegende Auto könnte schneller vom Boden abheben, als Sie denken.
● Laut Bridget Carey von CNET ist das Tragflächenboot C8 EV von Candela ein Schiff, das wie ein fliegender Teppich über das Wasser gleitet. Abgesehen davon, dass er Elektrofahrzeuge anziehend macht, orientiert sich der C8 von Candela noch in einer anderen wichtigen Weise an Tesla: Seine autonome Bootsfahrt, bei der der C8 einen festgelegten Kurs einhalten kann. Das gesamte Boot besteht aus Kohlefaser, einschließlich der Sitze, was den Preis von 390’000 US-Dollar erklärt. ● Große Fernseher sind cool, aber große Projektoren noch cooler. Auf der CES 2023 stellte Samsung seinen Premiere-Projektor vor, einen Ultrakurzdistanzprojektor, der ein Bild mit einer Diagonale von 150 Zoll an Ihrer Wohnzimmerwand erzeugen kann. Ultrakurzer Wurf bezieht sich auf den Abstand von der Wand. Anstatt es hinten im Raum zu platzieren, stellen Sie Premiere direkt an die Wand. Preise und Verfügbarkeit hat Samsung noch nicht bekannt gegeben. Im Allgemeinen kommen Produkte, die auf der CES angekündigt werden, im Frühjahr oder Sommer heraus. Preislich wird dies mit ziemlicher Sicherheit nicht billig sein. Das vorherige Premiere kostete 3’500 US-Dollar für die „120-Zoll“-Version und 6’500 US-Dollar für die „130-Zoll“-Version. Die CES findet noch bis 8. Januar 2023 in Las Vegas statt. Grosse Unternehmen sowie Start-ups stellen ihre neusten technischen Entwicklungen vor, wie Multifunktionsroboter, Lebensmittel-Haltbarkeits-Scanner bis hin zu intelligenten Toiletten. SRF.ch
Vatikan ‑Am Trauergottesdienst für den verstorbenen Papst Benedikt XVI. haben nach Schätzungen der vatikanischen Gendarmerie rund 50’000 Gläubige auf dem Petersplatz teilgenommen. Erstmals seit Menschengedenken hält ein Papst die Totenmesse für einen Papst. SRF.ch
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Exklusivinterview mit einem Hisbollah-Kommandeur im Irak: „Die Amerikaner haben ISIS nicht bekämpft“.
The Cradle spricht mit einem hochrangigen Militärvertreter der Hisbollah im Irak über die entscheidende Rolle, die der verstorbene iranische Befehlshaber der Quds-Truppen, Generalmajor Qassem Soleimani, bei der Führung des Widerstands gegen ISIS gespielt hat.
Qassem Soleimani, der iranische Kommandeur der Elitetruppe Quds Force des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC), spielte eine wichtige Rolle bei der Einleitung des irakischen Widerstands gegen die US-Besatzung und später gegen das selbst ernannte Kalifat von ISIS.
Die Geschichte der Militäroperation, die zur Niederlage von ISIS führte, begann mit einem Treffen zwischen Soleimani und dem Generalsekretär der Hisbollah, Hassan Nasrallah, in Beirut, der beschloss, eine Gruppe von Hisbollah-Feldoffizieren aus Syrien und dem Libanon zu einem Treffen in Damaskus einzuladen. Dort sollten sie zusammenkommen, um zu entscheiden, wie sie den Irakern helfen könnten, ISIS zu besiegen.
Einer dieser Offiziere, ein ranghoher militärischer Befehlshaber der Hisbollah, der Soleimani begleitete und in vielen Schlachten an seiner Seite kämpfte, erzählte in einem Exklusivinterview mit The Cradle die Einzelheiten dieser Geschichte. Um seine Anonymität zu wahren, haben wir im Folgenden den Namen Sajed verwendet.
The Cradle: Mit dem Auftauchen von ISIS wurde Qassem Soleimanis Name sowohl weltweit als auch in der Region immer bekannter. Seine Arbeit im Irak hatte jedoch schon lange vorher begonnen. Welche Rolle spielte er im irakischen Widerstand gegen die US-Besatzung des Irak?
Sajed: Hajj Qassem ist der Kommandeur der Quds-Truppe der IRGC, er war ein Veteran des iranisch-irakischen Krieges und kannte den Irak gut. Als die Amerikaner den Irak besetzten, beschlossen einige Formationen, die gegen das Regime von Saddam Hussein aktiv waren, ihre Bemühungen auf den Widerstand gegen die Besatzung zu richten.
Sie baten Hajj Qassem um Hilfe, und er reagierte, ohne zu zögern. Er half bei der Organisation dieser Gruppen, richtete Ausbildungslager ein und überwachte persönlich die Bereitstellung von Unterstützung, Ausrüstung und Waffen für die irakischen Widerstandsgruppen.
The Cradle: Nach der Ausdehnung der ISIS-Kontrolle begann Soleimani, häufiger in der Öffentlichkeit aufzutreten. In einer seiner Reden sagte Nasrallah, die Hisbollah stehe an der Spitze derer, die mit ihm zusammenarbeiten. Welche Aufgabe hat Soleimani der Hisbollah und ihren Feldoffizieren übertragen, und welche Anweisungen und Ziele hat Nasrallah gegeben?
Sajed: Nach einem Treffen zwischen Hadsch Qassem und Sayyed Nasrallah wurde beschlossen, eine Gruppe von Hisbollah-Kadern, 12 bis 13 Personen, zu einem Treffen mit Hadsch Qassem in Damaskus einzuladen. Dort teilte er ihnen mit, dass sie in den Irak gehen würden, um unseren Brüdern im irakischen Widerstand zu helfen, indem sie die Erfahrungen weitergeben, die sie im Widerstand gegen die israelische Besatzung und im Krieg in Syrien gesammelt haben.
Sie hatten verschiedene Spezialisierungen, darunter auch Einsatzleiter. Alle waren überrascht, dass die Mission gerade erst begonnen hatte und dass sie sofort nach Bagdad reisen sollten. Einige von ihnen baten um die Möglichkeit, ihre persönlichen Sachen mitzunehmen oder sich von ihren Familien zu verabschieden, aber Hadsch Qassem bestand darauf, dass einige von ihnen noch in derselben Nacht mit ihm nach Bagdad aufbrechen würden, während die anderen ihn kurz darauf dort treffen sollten.
Die erste Gruppe reiste mit Hadsch Qassem mit demselben Flug nach Bagdad und verbrachte die erste Nacht im Haus von Abu Mahdi al-Muhandis (dem verstorbenen stellvertretenden Leiter der irakischen Volksmobilisierungseinheiten oder PMUs). Danach trafen die übrigen Teilnehmer ein, sodass sich die Zahl auf etwa 30 erhöhte. Hajj Qassem verteilte persönlich die Rollen und Aufgaben und sagte:
Ihr alle habt an großen Operationen gegen Israel und gegen die Takfiris in Syrien teilgenommen. Was von euch verlangt wird, ist, eure Erfahrungen an unsere irakischen Brüder weiterzugeben und ihnen denselben Geist zu zeigen, mit dem ihr die Israelis bekämpft und den Schrein von Sayyida Zainab (die Grabstätte der Enkelin des Propheten Muhammad außerhalb von Damaskus) verteidigt habt.
Das war, einfach ausgedrückt, der Auftrag.
Nach der Verteilung der Aufgaben begab sich jeder an den ihm zugewiesenen Ort. Das war vor der Fatwa der obersten schiitischen Autorität im Irak, Sayyed Ali al-Sistani, vom 13. Juni 2014, die zur Gründung der PMU führte, um der Ausbreitung von ISIS und seiner Kontrolle über große Teile des Irak entgegenzutreten.
Neben ISIS gab es damals auch andere bewaffnete Gruppierungen wie den Militärrat, dem verschiedene militante Organisationen angehörten, darunter die Zwanzigste Revolution, die Salah al-Din-Brigaden, die Brigade des Gesandten Gottes, die Al-Qaqaa-Brigaden und Gruppen der Baath-Partei. Zu dieser Zeit dehnten sie [ISIS] ihre Kontrolle hauptsächlich auf den Westen Bagdads aus, nachdem sie die Stadt Mosul erobert hatten, und näherten sich der Stadt Samarra.
The Cradle: Die Medien im Westen und am Persischen Golf verbreiteten die Behauptung, Soleimani setze im Irak eine iranische Agenda um. Sie haben eng mit ihm zusammengearbeitet. Stimmt das, und was war sein eigentliches Ziel bei der Verteidigung des Irak und dem Sieg über ISIS und andere Terrororganisationen?
Sajed: Diese Frage sollte an die Iraker gerichtet werden. Ich glaube, dass jemand, der ein privates Ziel verfolgt, nicht so weit gehen wird, sein Leben zu gefährden. Hajj Qassem stand oft an der Spitze der angreifenden Gruppen, und er hätte jeden Moment sterben können.
So saß er beispielsweise in einem der Hummer, die die Straße nach Samarra öffneten. Ich glaube nicht, dass die iranische Agenda im Irak auf der Öffnung einer Straße zu einer Stadt beruht und es erfordert, das Leben eines Führers wie Hadsch Qassem zu gefährden.
Seine Aufgabe war es, alle seine Fähigkeiten und die Fähigkeiten der Islamischen Republik Iran in den Dienst der irakischen Regierung zu stellen. Bei all seinen Treffen mit den Irakern sagte er ihnen immer:
Die Entscheidung liegt bei euch. Wir sind nur hier, um zu helfen, und jeder, der Ihre Befehle nicht befolgt, kann aufgefordert werden, sofort zu gehen.
Selbst auf der Verhaltensebene war es nicht möglich, zwischen ihm und den anderen Kämpfern zu unterscheiden.
The Cradle: Wir haben gehört, dass Soleimani der „Mann der Gräben“ genannt wird. Bedeutet das, dass er bei einigen der Kämpfe vor Ort war? Erzählen Sie uns davon.
Sajed: Ich kann sagen, dass Hadsch Qassem bei allen Gefechten persönlich anwesend war. Am 31. August 2014 war er an der Aufhebung der Belagerung der Stadt Amerli beteiligt. Die Belagerung der Stadt, die von schiitischen Turkmenen bewohnt wird, begann nach dem Fall von Mosul im Juli 2014. ISIS-Kämpfer übernahmen die Kontrolle über alle Dörfer in der Umgebung von Amerli, isolierten die Stadt und versorgten sie 80 Tage lang mit Wasser, Lebensmitteln und Medikamenten.
Hajj Qassem stand an der Spitze des Angriffskonvois zur Aufhebung der Belagerung und geriet in einen Hinterhalt, als ein Sprengsatz in dem Hummer, in dem er unterwegs war, explodierte und zwei seiner Begleiter tötete und zwei weitere verletzte.
Ähnliches geschah bei der Schlacht von Jurf al-Sakhar im Oktober 2014. Dies ist ein geografisch sehr komplexes Gebiet für alle angreifenden Kräfte, da es von dichten Palmenhainen umgeben ist, die den verteidigenden Kräften als Deckung dienen. Es ist auch aus strategischer Sicht ein notwendiges Gebiet und bildete eine Enklave für den ISIS, über die er die heiligen Städte wie Karbala und Nadschaf erreichen kann.
Nach zwei Wochen Angriffen gelang es den Angreifern nicht, die Straße abzuschneiden und das Flussufer zu erreichen, bis Hajj Qassem kam. Er bat darum, mit einem gepanzerten Hummer zum etwa drei Kilometer entfernten Flussufer fahren zu dürfen. Dorthin zu gelangen, bedeutete praktisch die Befreiung des Gebiets aus dem Griff der ISIS. Er wollte die Gegend erkunden, also kletterte er auf die Böschung, die unter Beschuss durch mittlere Waffen stand.
Einer von uns sagte zu ihm: „Willst du, dass wir sterben?“ Er antwortete: „Ich will nicht, dass wir sterben, sondern dass wir den Weg frei machen.“ Da sagte der Kommandeur der Badr-Operationen, Abu Muntazer, zu ihm: „Ich werde mich um die Dinge kümmern.“ Daraufhin antwortete Hadsch Qassem: „Ich werde mit dir sein.“ Abu Muntazer bestand jedoch darauf, mit einer Gruppe von Kämpfern vorzurücken und Hajj Qassem später zu ihnen stoßen zu lassen.
Nach weniger als zehn Minuten beschloss Hadsch Qassem, aufzubrechen. Sobald wir die Straße überquert hatten, entglitt Jurf al-Sakhar wie von Zauberhand der Kontrolle der ISIS. Auch in der Schlacht von Al-Dhuluiya im Dezember 2014 bestand Hajj Qassem darauf, einen jungen Mann auf einem Motorrad zu begleiten, um das von der ISIS kontrollierte Gebiet auf eigene Faust zu erkunden. Diese Schlacht stellte einen Quantensprung im Kampf gegen ISIS dar, nachdem sie die Straße zwischen Bagdad und Samarra von den Terroristen befreit hatte.
The Cradle: Es gibt Stimmen, die behaupten, dass Soleimani an der Seite der USA kämpfte und die Amerikaner ihm Luftunterstützung gaben, während er am Boden war. Wie wahr ist diese Annahme?
Sajed: Die Amerikaner haben sich an keiner Operation zur Befreiung des Irak von ISIS beteiligt. In der Schlacht um Tikrit im März 2015 beendete die PMU ihre Vorbereitungen zur Befreiung der Stadt, aber die Amerikaner intervenierten bei der irakischen Regierung, um die PMU an der Durchführung des Angriffs zu hindern.
Premierminister Haider al-Abadi beschloss, die Anti-Terror-Kräfte und die Bundespolizei mit der Durchführung der Operation zu beauftragen, und US-Flugzeuge bombardierten Ziele in der Stadt. Als die Regierungstruppen in die Stadt eindrangen, konnten sie nicht weit vordringen, und es stellte sich heraus, dass die amerikanischen Bombardierungen dem ISIS nicht viel Schaden zufügten.
Infolgedessen wurde die Stadt erst nach der Beteiligung der PMU an der Schlacht befreit. Das US-Militär leistete weder Luftunterstützung für die Operationen der PMU noch beteiligte es sich an den Operationen zur Befreiung des Irak von ISIS.
The Cradle: Nach der Niederlage von ISIS gab es eine weitverbreitete Darstellung, die den Sieg der US-geführten Koalition zuschrieb und versuchte, Soleimani als internationalen Terroristen darzustellen. Was ist die wahre Geschichte?
Sajed: Die Koalitionsstreitkräfte haben sich nicht an den Operationen gegen ISIS beteiligt. Sie hat das Ersuchen der Regierung des (ehemaligen irakischen Ministerpräsidenten) Nuri al-Maliki abgelehnt, gegen die Terrororganisation zu intervenieren, und sich geweigert, die irakische Armee mit Waffen zu versorgen. Die irakische Armee verfügte lediglich über vier Panzer ohne Munition, die lediglich als Ferngläser für die Nachtsicht verwendet wurden.
Die einzige Schlacht, an der die Amerikaner teilnahmen, war in Mosul. Für uns ist Widerstand Widerstand gegen die Besatzung, wer auch immer es sein mag. Aber für die Amerikaner ist Widerstand legitim, wenn er sich zum Beispiel gegen Präsident Bashar al-Assad richtet, und er wird zum „Terrorismus“, wenn er sich gegen Israel richtet.
The Cradle: Was war der Wendepunkt im Krieg, der den Beginn der Niederlage von ISIS markierte?
Sajed: Die Schlacht von Baiji von Ende Dezember 2014 bis Ende Oktober 2015 war die entscheidende Schlacht, die es dem Widerstand ermöglichte, die Autobahn von Bagdad nach Baiji unter seine Kontrolle zu bringen und Baiji als Basis für eine Gegenoffensive auf Mosul zu nutzen.
Der Fall von Mosul begann, als die PMU die Straße zwischen Mosul und Syrien kappte und verhinderte, dass die Terroristen in der Stadt Nachschub erhielten. Obwohl die Amerikaner zur Schlacht um Mossul beitrugen, waren sie für 99 Prozent der Verluste der Widerstandskräfte verantwortlich.
The Cradle: Inwiefern waren die USA dafür verantwortlich?
Sajed: Die meisten Verluste wurden von Selbstmordattentätern verursacht. Sie fuhren in mit Sprengstoff gefüllten Autos, die gepanzert und von allen Seiten geschlossen waren, so dass ihre Fahrer die Straße nicht sehen konnten. Es waren US-Drohnen, die ihnen den Weg wiesen, den sie nehmen sollten.
The Cradle: War die PMU nur auf Schiiten beschränkt?
Sajed: Nein, natürlich nicht. Es gab und gibt auch Sunniten, Christen und Jesiden.
The Cradle: Heute befinden sich etwa 5.000 ISIS-Mitglieder in Gefängnissen, die von den Kurden kontrolliert werden. Besteht die Möglichkeit, die Organisation wiederzubeleben, wenn man ihnen die Flucht ermöglicht?
Sajed: Wenn dies geschieht, wird das Spiel auffliegen. Aber 5.000 sind in einem Land wie dem Irak eine magere Zahl. Ich halte es für unmöglich, dass sie auch nur ein kleines Emirat bilden können.
The Cradle: Trotz der Rolle, die der Iran beim Sieg über ISIS gespielt hat, sind viele Iraker ihm gegenüber negativ eingestellt – woran liegt das?
Sajed: Der Grund ist die Medienmaschinerie, die die Islamische Republik für die weitverbreitete Korruption im Irak verantwortlich gemacht hat, einmal unter dem Vorwand ihrer Unterstützung für die Regierung von Nuri al-Maliki und dann wieder unter dem Vorwand ihrer Unterstützung für die Regierung von Haider al-Abadi.
Ja, der Iran hat die irakische Regierung unterstützt, aber er ist nicht für die Politik dieser Regierung verantwortlich. Die Anhänger der USA und ihre Gefolgsleute im Irak haben sich in den Medien sehr bemüht, den Iran für alle Fehler der irakischen Politiker verantwortlich zu machen, um die Iraker gegen die Iraner aufzubringen.
The Cradle: Was war Ihrer Meinung nach das Motiv für die Ermordung von Soleimani auf irakischem Boden?
Sajed: Sie [die USA] waren überzeugt, dass die Anwesenheit von Hadsch Qassem ein Hindernis für ihre Annahme des Sieges über ISIS sein würde. Er war ein großes Hindernis für das amerikanische Projekt in Westasien, so wie Hadsch Abu Mahdi al-Muhandis ein großes Hindernis für dasselbe Projekt im Irak war.
Russlands einheitliches biometrisches System: Mehr fragen?
Warum sind so viele „unabhängige“ Medien von den russischen Staatsmedien nicht zu unterscheiden?
Von Riley Waggaman, einem ehemaligen „Senior Editor“ (Laufbursche der Nachrichtenredaktion) bei RT
In den vergangenen zwei Wochen hat dieser bescheidene Internet-Blog über die überstürzte und problematische Verabschiedung eines höchst fragwürdigen Gesetzes zur Erfassung, Speicherung und Verwendung biometrischer Daten in Russland berichtet. (Siehe: hier, hier, hier, hier.)
In unseren Blogbeiträgen zu diesem Thema wurden zahlreiche russischsprachige Websites, Telegram-Kanäle, Aktivisten und Gesetzgeber zitiert, die den Kampf gegen die von Schwab inspirierte digitale Entartung in Russland führen.
Aber nicht so schnell!
RT.com – die Seite, die immer mehr Fragen stellt – hat offiziell bestätigt, dass dieses Gesetz großartig ist. Und warum sollten die russischen Staatsmedien die russische Innenpolitik falsch darstellen? Das wäre doch völlig verrückt.
Wir werden auf die „Berichterstattung“ von RT zurückkommen. Doch zunächst wollen wir einen Blick darauf werfen, was die russischsprachige Mir Novostey (World of News) über diese wohlwollende Gesetzgebung schrieb, einen Tag bevor Putin sie unterzeichnete.
Die Staatsduma hat in dritter Lesung das Biometriegesetz verabschiedet
In der Tat erscheinen zwei Dokumente in der Öffentlichkeit. Das eine trägt in den offiziellen Papieren den verwirrenden Titel: „Über das staatliche Informationssystem ‚Einheitliches Informationssystem für personenbezogene Daten‘, das die Verarbeitung, einschließlich der Erfassung und Speicherung biometrischer personenbezogener Daten, ihre Überprüfung und die Übermittlung von Informationen über den Grad ihrer Übereinstimmung mit den angegebenen biometrischen personenbezogenen Daten einer Person vorsieht.“
Hinter solch absurden Formulierungen verbirgt sich in der Regel der Analphabetismus der Verfasser.
Der zweite Name ist kurz und bündig: „Das Gesetz über das Verbot der Zwangserhebung biometrischer Daten“.
Der Gesetzentwurf löste so viele Proteste und negative Kritiken aus, dass die Lobbyisten des Ministeriums für digitale Entwicklung und der Staatsduma aus Angst vor dem Zorn der Bevölkerung das Gesetz kurzerhand umbenannten.
Sagt: „Keine Sorge, Bürger, wir kümmern uns um euch! Dieses „Verkleiden“ zeigt, dass es eine Menge unehrlicher und schmutziger Dinge mit dem erwähnten Gesetz gibt. […]
Der Gesetzentwurf über ein einheitliches biometrisches System (UBS) wurde angeblich „im Zusammenhang mit der Umsetzung der staatlichen Politik im Hinblick auf die Erhöhung der Sicherheit bei der Verarbeitung biometrischer personenbezogener Daten“ entwickelt. Das Dokument legt die „Rechtsgrundlage für diese Verarbeitung“ fest, erklärt aber nicht, warum sie grundsätzlich notwendig ist.
Und hier stellen sich die Fragen: Was – der aktuelle Reisepass reicht nicht aus, um die Identität eines Bürgers zu bestätigen? Was ist an diesem Dokument falsch? Nur weil es nicht die Einführung eines Systems der totalen digitalen Kontrolle über jede Person im Lande erlaubt? […]
In der Öffentlichen Kammer der Russischen Föderation fanden Anhörungen statt, bei denen den Herren Lobbyisten harte Fragen gestellt wurden. Aber sie haben sie nicht beantwortet – sie sind einfach nicht zu den Anhörungen gekommen. Sie hatten Angst vor einer direkten Diskussion mit der Öffentlichkeit. Außerdem sprachen sich alle Redner kategorisch gegen den Gesetzentwurf aus, und zwar nicht auf der Ebene der Änderungsanträge, sondern grundsätzlich.
Die meisten Teilnehmer stimmten in den wichtigsten Punkten überein, nämlich:
- Der Versuch, das Projekt in der Silvesternacht durchzusetzen, wenn die Menschen schon mehr an die Feiertage denken, zeugt von den skrupellosen Manipulationen der Urheber;
- die Datensicherheit ist in keiner Weise gewährleistet;
- das Projekt erklärt die Freiwilligkeit, schafft aber einen rechtlichen Rahmen, um die Abgabe der biometrischen Daten im Nachhinein zu erzwingen, d.h. ohne biometrische Daten ist eine Person ein Bürger zweiter Klasse;
- Das Projekt schafft die Voraussetzungen dafür, dass die Bürger ihrer Rechte beraubt werden;
- die Beteiligung eines nichtstaatlichen Betreibers wird erwartet;
- die Beteiligung von ausländischem Kapital wird in keiner Weise eingeschränkt;
- die Zentralisierung der biometrischen Daten der Russen birgt Gefahren für die Sicherheit Russlands, wenn sie gestohlen werden, was bei Verabschiedung eines solchen Gesetzes fast unvermeidlich ist.
Es wurden wichtige Fragen gestellt: Wer ist für die Informationssicherheit des Projekts verantwortlich? Was sind die Anforderungen an diese Personen? Welchen Status haben sie? Hierüber ist nichts bekannt. Es stellt sich heraus, dass wir die Daten aller Bürger unverständlichen Strukturen anvertrauen, die keine besonderen Verpflichtungen haben. […]
Nun zum „Verbot der Zwangserhebung“. Ja, das Gesetz verbietet ausdrücklich, Menschen zu zwingen, „Bioabdrücke“ zu machen, aber einer der Artikel sieht den Zugang zu Unternehmen der Verteidigungsindustrie und kritischen Infrastrukturen durch die UBS vor. Es ist möglich, dass Mitarbeiter solcher Unternehmen ihre „Bioabdrücke“ abgeben müssen, um ihren Arbeitsplatz zu behalten. Die TIN [Steueridentifikationsnummer] zum Beispiel bleibt ebenfalls freiwillig … Und wer hat keine?
Es wird berichtet, dass alle Bioprofile, die die Banken seit 2018 angesammelt haben (einigen Schätzungen zufolge sind es etwa 70 Millionen), bis zum 30. September 2023 kostenlos und ohne Zustimmung der Menschen an die UBS übermittelt werden sollen. Von elchem für einem „freiwilligen System“ ist hier die Rede?! Die Menschen werden lediglich über die Übertragung „benachrichtigt“. „Gosuslugi“ [Russlands Online-Portal für öffentliche Dienste] wurde, wie ich mich erinnere, ebenfalls als freiwillig deklariert, aber heute kann man keinen Schritt mehr ohne sie tun.
Kurz gesagt, das in verzweifelter Eile, am Silvesterabend und unter einem unverständlichen Namen verabschiedete Gesetz ist nicht nur ungebildet, sinnlos und schädlich – es ist gefährlich! Zwar sind sich die Beamten in ihrem Bemühen, ein bequemes Instrument zur Kontrolle der Gesellschaft zu erhalten, dessen noch nicht bewusst. Aber je länger sie im Dunkeln bleiben, desto größer werden die Risiken. Quelle
Vergleichen Sie nun den obigen Artikel mit dem, was RT.com veröffentlicht hat.
Der RT-„Artikel“ geht so weit, Wjatscheslaw Wolodin, den Sprecher der Duma, als Beweis dafür zu zitieren, dass dieses Gesetz erstaunlich ist und die Privatsphäre schützt.
Ja, der Mann, der für dieses Gesetz gestimmt hat, sagt, es sei gut – schockierend.
NOOOO RT sagte, dieses Gesetz sei großartig (Nakanune.ru)Stellen Sie sich vor, „indy media“ kopierten 2001 einen Artikel der Voice of America, in dem der US PATRIOT Act als ein Gesetz gepriesen wurde, das die Sicherheit der Amerikaner gewährleistet und mehr Patrioten schafft. Quelle: Dennis Hastert.
Genau das haben einige sogenannte „Indy“-Medien und Experten gerade getan, indem sie blindlings einen „Bericht“ der russischen Staatsmedien über ein Gesetz nachplappern, das genau das Gegenteil von dem bewirkt, als was es angepriesen wurde.
Das Kopieren heißer Töne zur russischen Innenpolitik von den RUSSISCHEN STAATSMEDIEN: Das ist es, wonach sich „indy“ Medien sehnen! (Quelle: SOTT.net)RT leistet gute Arbeit, wenn es darum geht, Geschichten zu beleuchten, die von den westlichen Mainstream-Medien oft übersehen (oder besser gesagt, ignoriert) werden.
RT zeichnet sich auch dadurch aus, dass es den dringend benötigten Kontext zu Geschichten oder unbewiesenen Behauptungen liefert, die in den westlichen Mainstream-Medien kursieren.
Und schließlich beherbergt RT viele talentierte Autoren (fast ausschließlich unzufriedene Westler), die die Meinungsseite der Website nutzen, um ihre verdorbenen westlichen Regierungen zu kritisieren.
Es ist schön, dass RT diese Dinge tut.
Aber es gibt einige Dinge, die RT.com nicht einwandfrei macht. Zum Beispiel: die Berichterstattung über die russische Innenpolitik.
Es ist unbegreiflich, dass „indy“ Medien weiterhin RT als allwissende, allmächtige Autorität für die russische Innenpolitik zitieren. UND DAS, OHNE ÜBERHAUPT NACH NICHT STAATLICH FINANZIERTEN STANDPUNKTEN ZU SUCHEN. Seid ihr OKAY?






(@nikki_miumiu) 




… und Sputnik V ist