Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

Jetzt kostenlosen Gesprächstermin buchen

Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Kirchen wollen Temperatur drosseln: Wärmequelle Friedenslicht fürs Volk?

Kirchen wollen Temperatur drosseln: Wärmequelle Friedenslicht fürs Volk?

In früheren Zeiten, so erzählt man sich, habe sich die Kirche stets um die Armen, Geplagten und Bedürftigen gekümmert. Sie gab den Durstigen zu trinken, den Hungernden zu speisen und den frierenden Reisenden eine warme Unterkunft für die Nacht.

Geben ist seliger denn nehmen lautete die Devise, doch nun scheint die Kirche selbst in zu argen Nöten zu sein, um noch wohltätig agieren zu können. Hatte sie nicht erst im heißen Sommer ihre Gotteshäuser allen schwitzenden Stadtbummlern als kühlenden Erholungsraum zur Verfügung gestellt? Für diesen Winter hätte ich mir daher erwartet, dass die Kirchen zu gut beheizten Wärmestuben für das frierende und unter den hohen Energiepreisen stöhnende Volk werden.

Kirchen keine Wärmestuben

Doch was muss ich stattdessen hören? In den ohnehin permanent kühlen Kirchen werden die Temperaturen gesenkt, weil auch Österreichs Diözesen mit den Preisen für Strom und Gas hadern. Daher könne die Kirche in ihren eigenen Stätten nichts für die frierenden Menschen tun, heißt es. Ihrer Ansicht nach sei es ohnehin sinnvoller, die Wärme nicht ins Gebäude zu bringen, sondern zu den Menschen – ein sehr praktischer Standpunkt. Doch auch dabei stellt sich die Frage: Wie? Ich kann mir schon vorstellen, woran der Klerus bei der Wärmequelle für zu Hause denkt: ans Friedenslicht!

Crash-Vorboten: Große Verluste für Volksbanken und Sparkassen

Crash-Vorboten: Große Verluste für Volksbanken und Sparkassen

Laut dem Stabilitätsbericht der deutschen Bundesbank haben vor allem kleinere Banken mit großen Verlusten zu rechnen. Wertberichtigungen bei den Sparkassen und Volksbanken haben die Reserven aufgezehrt. Dies ist auch für Gemeinden ein Problem, die von den Gewinnen der Banken leben.

Warnung vor Mega-Verlusten

In den nächsten Monaten könnten die Sparkassen und Volksbanken massive Verluste einfahren, so die Warnungen der Bundesbank. Grund dafür sind die steigenden Zinsen, die langlaufende und günstig ausgegebene Kredite deutlich unwirtschaftlicher machen. Zudem kommt es auch zu Bewertungsverlusten in den Wertpapierportfolios der Banken.

Die nun folgenden Abschreibungen lassen das Kernkapital der beiden Banken inzwischen schmelzen, so der Bundesbankbericht. „Weitere Wertverluste würden unmittelbar zu entsprechenden Abschreibungen und Verlusten führen“, warnt die Bundesbank. Passiert das, bekommen Gemeinden, die Sparkassengewinne für den kommunalen Haushalt benötigen, Probleme, da Geld für Ausgaben fehlt.

Machen jetzt die Länderchefs wegen Energie gegen Regierung mobil?

Machen jetzt die Länderchefs wegen Energie gegen Regierung mobil?

Gerade einmal zur sogenannten “Strompreisbremse” konnte sich die schwarz-grüne Regierung bisher durchringen. Dass auch die Preise für Gas oder Sprit durch die Decke gegangen sind, wurde bisher ignoriert. Nun machen die Länder Druck.

Auf der Landeshauptleutekonferenz war es eine selten gesehene Einigkeit. Die Landeschefs fordern von der Bundesregierung endlich wirksame Maßnahmen gegen die massiv gestiegenen Energiekosten. Denn nach der Einführung der Energiepreisbremse für Haushalte und Unternehmen in Deutschland müsse Österreich rasch nachziehen, da sonst ein Wettbewerbsnachteil drohe, waren sich die roten und schwarzen Länderchefs einig. “Die Landeshauptleutekonferenz ist der stabile Faktor in der österreichischen Politik”, verkündet der Wiener Bürgermeister und Landeshauptmann Michael Ludwig (SPÖ) nach dem Treffen.

Länder schieben schwarzen Peter Regierung zu

Dass die SPÖ und vor allem Wien gegen die Teuerungen mobil macht, mutet seltsam an, da vor allem die Wien Energie und auch die Stadt beständig Preise und Gebühren erhöhen. Einzig im rot regierten Burgenland wurden bisher Preissprünge großteils vermieden. Hingegen ist das Vorpreschen der schwarzen Landeshauptleute und die Kritik gegen die Regierung kein großes Wunder. In Oberösterreich ist dei ÖVP unter Thomas Stelzer in Umfragen hinter die FPÖ zurückgefallen und in Niederösterreich muss die ÖVP unter Mikl-Leitner eine Wahl schlagen, die verheerend ausgehen könnte.

„Reichsbürger “-Razzia: Ein Angriff auf die AfD! | Ein Kommentar von Alexander von Wrese (AfD)

Die großangelegten und medial durchinszenierten Polizeiaktionen gegen sogenannte Reichsbürger sollen nur dazu dienen, die AfD und konservativ-bürgerliche Kräfte zu diffamieren.

Ein gleichermaßen perfides wie durchschaubares Spiel, ist doch die AfD die einzige Partei, die konsequent für den Rechtsstaat und den Erhalt der Kultur hierzulande eintritt.

Ein Kommentar des Kreisvorsitzenden der AfD Mülheim an der Ruhr (NRW), Alexander von Wrese.

The post „Reichsbürger “-Razzia: Ein Angriff auf die AfD! | Ein Kommentar von Alexander von Wrese (AfD) appeared first on Deutschland-Kurier.

Corona-Ursprung: Belog Christian Drosten die Öffentlichkeit und leistete einen Meineid?

Corona-Ursprung: Belog Christian Drosten die Öffentlichkeit und leistete einen Meineid?

Anfang des Jahres hatte der Hamburger Physiker Wiesendanger dem Virologen Drosten eine gezielte Täuschung der Öffentlichkeit in Bezug auf den Ursprung des Coronavirus vorgeworfen. Drosten leitete daraufhin juristische Schritte ein, um eine Unterlassung von Wiesendanger einzufordern. Im Rahmen eines Zivilprozesses unterschrieb er auch eine eidesstattliche Erklärung. Doch nun wurden brisante Emails veröffentlicht, die Drostens Aussagen zu widerlegen scheinen. Ist seine Erklärung falsch? Hat er einen Meineid geleistet – und droht ihm Gefängnis?

Im Februar hatte Roland Wiesendanger in einem Interview mit dem Medium “Cicero” Drosten beschuldigt, die Öffentlichkeit bezüglich der Herkunft des Coronavirus getäuscht zu haben. Es ging dabei um die Frage, ob das Coronavirus natürlichen Ursprungs sei oder durch Virenmanipulation im Labor verursacht wurde – Wiesendanger befürwortet die “Laborthese”. Auf einen Laborursprung deutet ein Element im genetischen Code des Virus hin, das bei natürlichen Coronaviren nicht vorkommt – die sogenannte Furin-Spalte.

Drosten bezeichnete Wiesendangers Anschuldigungen als “ehrabschneidend” und schaltete Anwälte ein. Während des Prozesses gab er eine eidesstattliche Versicherung ab, in der er sich auf eine Telefonkonferenz bezog, in der ein möglicher Laborursprung diskutiert und diese These schließlich “zerpflückt” wurde. Der Berliner war Teil einer kleinen, internationalen Gruppe von Virologen, die im Austausch mit Anthony Fauci standen, der durch seine Förderung von Gain-of-Function-Forschung in Wuhan immer wieder mit einem möglichen Laborursprung von SARS-CoV-2 in Verbindung gebracht wurde. Die Gruppe vertratet in der Öffentlichkeit von Beginn an die Auffassung, das Virus sei natürlichen Ursprungs und nicht im Labor entstanden. Im Verlauf der Konferenz habe es angeblich keine Absprache zur Vertuschung einer möglichen Laborherkunft gegeben. Er behauptete außerdem, er “habe kein Interesse, den Verdacht über den Ursprung des Sars-CoV-2-Virus in eine bestimmte Richtung zu lenken”.

E-Mails zeigen: Drosten offensichtlich nicht neutral wie behauptet

Da die Aussagen in einer Telefonkonferenz getätigt wurden, konnten sie bislang nicht widerlegt werden. Doch nun hat der Journalist Jimmy Tobias erreicht, dass der Email-Austausch zwischen Drosten, Fauci und weiteren Wissenschaftlern im Rahmen einer Anfrage nach dem Freedom of Information Act veröffentlicht werden. Und siehe da: Drostens Aussagen in den Mails decken sich überhaupt nicht mit denen in seiner eidesstattlichen Versicherung. Offenbar stand er der Hypothese eines Laborursprungs des Virus nicht wie behauptet neutral, sondern voreingenommen gegenüber. (Radio München berichtete auf Basis eines Artikels von Milosz Matuschek über den Sachverhalt.)

Selbst Kollegen warfen Drosten in Mails vor, “er vertrete seine Ansicht mit «mehr Eindringlichkeit als nötig»”. Auch zeigte der Mailverkehr, dass für einige Diskussionsteilnehmer der Laborursprung nicht auszuschließen war, da es bislang nie eine derartige Mutation des Virus gegeben habe. Für den Berliner Virologen gab es aber scheinbar keinen Grund, seine Ansicht zu überdenken, dabei hatte er in seiner Erklärung betont, er “habe kein Interesse, den Verdacht über den Ursprung des Sars-CoV-2-Virus in eine bestimmte Richtung zu lenken”. In einer Mail an seinen Kollegenkreis hörte sich das aber ganz anders an: “Schlossen wir uns nicht zusammen, um eine bestimmte Theorie in Frage zu stellen und sie, wenn wir es können, zu verwerfen? […] Arbeiten wir daran, unsere eigene Verschwörungstheorie zu entlarven?”, schrieb er am 9. Februar 2020.

Offene Briefe gegen Labortheorie

Zehn Tage später veröffentlichte das Wissenschaftsmagazin “The Lancet” einen offenen Brief, zu den 27 Unterzeichnern gehörte auch Christian Drosten. Die Verfasser erklären darin ihre Solidarität mit chinesischen Wissenschaftlern, bekräftigen ein Zusammenstehen gegen “Verschwörungstheorien” und rufen andere Forscher zu Zusammenhalt und Unterstützung auf. Zu den Unterzeichnern des Briefes gehört auch Peter Daszak von der Eco Health-Alliance, der mehrere Millionen vom US-Verteidigungsministerium für Forschung zu Coronaviren in Fledermäusen erhalten hatte.

Ein weiterer offener Brief erschien im März 2020 in der Fachzeitschrift “Nature Medicine“, wieder wurde von einer Übertragung des Virus durch Wildtiere ausgegangen, die Autoren schrieben, sie ” glauben nicht, dass irgendeine Art von labor-basiertem Szenario plausibel ist”. Obwohl Drosten an Eides statt erklärt hatte, nicht an diesem Brief beteiligt gewesen zu sein, wurde auch diese Aussage durch die Email-Korrespondenz widerlegt.

Wiesendanger: “Das hat strafrechtliche Relevanz”

Nicht zuletzt durch diese beiden Briefe fokussierte sich die mediale, wissenschaftliche und öffentliche Diskussion auf einen natürlichen Ursprung des Virus – die sogenannte Pandemie sollte quasi durch eine “Naturkatastrophe” ausgelöst worden sein. Die Laborthese wurde nicht bloß ignoriert, sie wurde in den sozialen Netzen auch gezielt unterdrückt: Wer sie vertrat oder Informationen teilte, die sie plausibel erscheinen ließen, wurde gesperrt. “Man hat versucht, negative Auswirkungen auf das Ansehen der Wissenschaft abzuwenden, indem man einen Laborursprung von SARS-CoV-2 ausschloss, anstatt frühzeitig alles zu tun, um aus der Kenntnis des Virusursprungs heraus die geeignetsten Massnahmen für den Schutz der Menschen zu treffen”, erklärte Roland Wiesendanger in einem Interview mit “pleiteticker.de“.

In Anbetracht dieser neuen Beweise wird für Christian Drosten die Luft zunehmend dünn: Auf Meineid droht eine Freiheitsstrafe. Im Interview mit “pleiteticker.de” kündigte Wiesendanger weitere Schritte an:

Mit den nun veröffentlichten Mails hat das Ganze aber eine neue Dimension erhalten, und es geht nicht mehr nur darum, welche Äußerungen ich tätigen darf und welche nicht. Wenn Meineid geleistet wurde, dann hat das strafrechtliche Relevanz. Darüber hinaus werde ich mir alles offenhalten, auch die Offenlegung und Verfolgung möglicherweise strafbarer Handlungen auf internationaler Ebene, gemeinsam mit Wissenschaftskollegen aus dem Ausland.

Wiesendanger fordert seit langem ernsthafte Untersuchungen des Virus-Ursprungs: nicht nur wegen der Auswirkungen der Krankheit selbst, sondern auch wegen der beschlossenen “Schutz”-Maßnahmen, deren verheerende Konsequenzen uns noch lange begleiten werden.

Der Vorwurf eines Meineides im Kontext der umstrittenen Forschungen in Wuhan steht übrigens auch bei dem “US-amerikanischen Drosten” Dr. Anthony Fauci nach wie vor im Raum. Elon Musk, der via Twitter noch ganz andere Einblicke in die Message Control in den Vereinigten Staaten haben dürfte, twitterte am Sonntag, seine Pronomen seien “Prosecute / Fauci”. Damit forderte er offenkundig die strafrechtliche Verfolgung Faucis.

My pronouns are Prosecute/Fauci

— Elon Musk (@elonmusk) December 11, 2022

Aufregung um Gefangenenaustausch: “Händler des Todes” gegen lesbische Basketballerin

Aufregung um Gefangenenaustausch: “Händler des Todes” gegen lesbische Basketballerin

Die Biden-Administration hat einem Gefangenenaustausch zugestimmt, der insbesondere im konservativen Amerika und bei Ex-Präsident Trump für Unmut sorgt. Der russische Waffenhändler Viktor Bout wurde für die lesbische Basketballspielerin Brittney Griner eingetauscht.

Viktor Bout hat den Spitznamen “Händler des Todes”. Er ist ehemaliger Offizier der Sowjetarmee und wohl auch langjähriger Geheimdienst-Mitarbeiter. Vieles über sein Leben ist mehr Spekulation als Wissen, was mit dieser Art von Leben zusammenpasst. Auch erklärt dies, wie Bout nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion an deren Militärausrüstung kam – und als “Sanktionenbrecher” Waffen an diverse afrikanische Länder liefern konnte. Später lieferte er Waffen an einen Spitzel der US-Drogenbehörde DEA, der sich als Vertreter der linksgerichteten kolumbianischen Rebellengruppe FARC ausgab. Dies führte zu Terrorismusanklagen in den USA und dem Vorwurf, Material zu liefern, welches dazu gedacht gewesen sei, US-Bürger und und US-Vertreter zu töten. Daraufhin wurde er 2008 in Thailand wegen eines Interpol-Haftbefehls festgenommen und 2010 dann an die Vereinigten Staaten ausgeliefert, wo er eine Haftstrafe von 25 Jahren absitzen sollte.

Bereits unter der Präsidentschaft Donald Trumps gab es Angebote aus Moskau, den Waffenhändler für mehrere US-Bürger in russischer Gefangenschaft auszutauschen. Darunter auch den Angehörigen der US-Marines, Paul Whelan, der laut Washington zu Unrecht inhaftiert sei. Doch Trump wollte Bout nicht gehen lassen und lehnte ab. Anders die Biden-Administration. Diese entschied sich, die lesbische Basketballspielerin Brittney Griner gegen den Waffenhändler einzutauschen, obwohl das US-Justizministerium große Vorbehalte äußerte. Und auch Ex-Präsident Trump kritisierte diesen Deal.

Trump schrieb auf seinem “Truth Social“-Account, dass er Bout nicht “für hundert Leute” eingetauscht hätte. “Ich habe ein Geschäft mit Russland abgelehnt, bei dem der sogenannte Händler des Todes gegen Paul Whelan ausgetauscht werden sollte. Ich hätte den Deal nicht für hundert Menschen im Austausch gegen jemanden gemacht, der mit seinen Waffengeschäften unzählige Menschen getötet hat. Ich hätte Paul jedoch herausgeholt, so wie ich es mit einer Rekordzahl anderer Geiseln getan habe”, so Trump.

Обнародованы видеокадры обмена россиянина Виктора Бута на американку Бриттни Грайнер:https://t.co/hs1cFtHbOs

Видео: ТАСС pic.twitter.com/UZ209BYPRX

— ТАСС (@tass_agency) December 8, 2022

Es scheint jedenfalls so, als ob Bout in den oberen russischen Kreisen noch viele Freunde hat. Beim Gefangenenaustausch, der auf dem Flughafen von Abu Dhabi gemacht wurde, gab es noch ein Händeschütteln mit den russischen Vertretern, bevor der Gang zum Flugzeug angetreten wurde. Es ist also anzunehmen, dass der “Händler des Todes” bald wieder seine Geschäfte aufnehmen wird, während Griner nun in den Vereinigten Staaten wieder Basketball spielen und ihr Marihuana zu sich nehmen kann. Denn wegen des Besitzes von Cannabis wurde sie auch verhaftet, zumal dieses Kraut (selbst für medizinische Zwecke) in Russland illegal ist.

Entscheidend is’ auf’m Platz

Entscheidend is’ auf’m Platz

FjogMAbWAAA5JFR.jpeg

Die Zeiten deutscher Fußballherrlichkeit sind vorbei. Das ist aber kein Grund zum Trübsal. Im Gegenteil. Der Fußball ist letztlich auch nur ein Spiegel der Welt. Die interessiert sich jedoch nicht für unsere Befindlichkeiten und bei der WM Katar waren die Deutschen ohnehin nur ein schlechter Gast – verwöhnt, überheblich und selbstgerecht, selbst in der Niederlage. Wer will, kann da durchaus Parallelen zu unserer Politik erkennen. Doch die Fußballwelt dreht sich auch uns weiter und das ist auch gut so! Ein Essay von Jens Berger

Als Kind der 1970er wurde mir die Begeisterung für den Fußball im Grund mit in die Wiege gelegt. Als die westdeutsche Nationalmannschaft 1974 überraschend im eigenen Land den Titel holte, sprang ich als kleiner Steppke aufgeregt vor dem extra für dieses Ereignis gekauften ersten Farbfernseher herum und erfreute meine Familie mit meinem ersten – wenn auch grammatikalisch nicht ganz korrekten – Satz: „Müller Tor!“. 1982 flossen die ersten bitteren Fußballtränen, als das deutsche Team im Finale den Italienern unterlag. 1990, ich war nun 17 Jahre alt, folgte der große Freudetaumel, als „unsere Jungs“ in Rom durch einen verwandelten Elfmeter von Andy Brehme den Titel holten. Große Emotionen, doch das ist lange her und kam nie wieder.

Mit dem Erwachsenwerden öffnete sich die Welt und der Fußball entfremdete sich immer mehr von mir. Aus den kantigen Helden der Jugend wurden aalglatte, rhetorisch geschulte Jungmillionäre, mit denen man sich nicht identifizieren konnte und die schon gar nicht als Vorbild taugten. Der Fußball wurde mehr und mehr zum großen Geschäft; passend zur zeitgleich voranschreitenden neoliberalen Wende in Politik und Gesellschaft. Aus den großen Emotionen wurden Instant-Hypes und je nerviger und omnipräsenter der ganze Werberummel rund um das – wie man es heute sagt – „Event“ wurde, desto seelenloser und stromlinienförmiger wurde das Produkt. Die Magie ist fort, dennoch ertappe ich mich alle vier Jahre dabei, mir die Spiele der Fußball-WM doch wieder anzuschauen. Nur dass ich heute nicht mehr mit großen Emotionen mit der deutschen Mannschaft mitfiebere, sondern mich meist einfach nur noch fremdschäme. Und in dieser Hinsicht war die WM in Katar wahrlich ein Höhepunkt.

Dabei geht es gar nicht mal um die vorhersehbar magere sportliche Ausbeute. Die Zeiten, in denen Deutschland, wenn auch nicht den schönsten, so aber doch den effizientesten Fußball spielte und bei der WM dank der vielzitierten Sekundärtugenden aus elf Solisten eine „Turniermannschaft“ wurde, sind wohl unwiederbringlich vorbei. Viel schlimmer ist, dass der Fußball heute mehr denn je politisiert wird. Bereits im Vorfeld des ersten Vorrundenspiels gegen Japan ging es nicht um die Aufstellung oder die Taktik, sondern um die vollkommen abseitige Frage, ob man eine „One-Love-Binde“ tragen sollte oder nicht. Gerade so, als hätte es die deutsche Fußballnationalmannschaft in der Hand, in welche Richtung sich die gesellschaftliche Debatte über alternative Formen des Zusammenlebens in der arabischen Welt entwickelt. Da war sie wieder, die deutsche Überheblichkeit und Selbstgerechtigkeit, von der wir in unserer Jugend eigentlich dachten, man habe sie endgültig überwunden.

Unsere Großeltern zogen in den Krieg, weil die ganze Welt am deutschen Wesen genesen sollte. Unsere Elterngeneration zeigte den Südeuropäern, wie man deutsche Schlager grölt, Sangria aus Eimern säuft und das weiße Socken in Birkenstocks eine geeignete Garderobe sein können. Schuld und Scham. Wir wollen anders sein und zeigten – als vielleicht einzige Generation – ein unverkrampftes und dabei aufrichtiges Interesse an fremden Kulturen. Nun zieht die Generation unserer Kinder in die Welt und gibt den Moralweltmeister – auch wenn die „Ehe für Alle“ in Deutschland gerade erst seit fünf Jahren Gesetz ist, wollen sie die Welt abermals am deutschen Wesen genesen lassen und haben dabei volle politische Unterstützung. Die deutsche Bundesinnenministern Nancy Faeser war zumindest die erste deutsche Politikerin seit 1945, die bei einer Sportveranstaltung aus politisch-weltanschaulichen Gründen eine Armbinde getragen hat. Da war er wieder – der arrogant-selbstgerechte Kolonialherr, diesmal nicht mit Tropenhelm, sondern mit bunter Armbinde und nicht in Gestalt eines alten, weißen Mannes, sondern in Gestalt einer mittelalten, weißen Frau.

Verständlich, dass dies im Rest der Welt gar nicht gut ankam. Die drückten nun Japan und Costa Rica die Daumen und freuten sich aufrichtig, dass Deutschland nach der Vorrunde die Heimreise antreten durfte.

Ja, wir Deutschen machen es der Welt mit unserer Empathielosigkeit wirklich schwer, uns zu mögen. Sie glauben mir nicht? Dann stellen Sie sich doch mal folgendes Szenario vor. Jahrelang veranstalteten in ihrem Betrieb immer die „Alteingesessenen“ das Sommerfest. Nun sind zum ersten Mal Sie an der Reihe – nicht wirklich ein Underdog, aber zumindest bei den Alteingesessenen nicht gerade anerkannt und geliebt. Sie legen ihr ganzes Herzblut in die Vorbereitung und zaubern – gemessen an ihren Möglichkeiten – ein wirklich schönes Fest aus dem Hut. Und was machen die Alteingesessenen? Sie meckern an jeder Kleinigkeit herum, erweisen Ihnen gegenüber null Respekt und verschwinden dann ohne ein einziges Wort des Dankes nach der Vorspeise. So in etwa wirkt Deutschland nun auf die arabische Welt.

Aber zum Glück ging ja unsere sportliche Leistung mit unserer diplomatischen Leistung Hand in Hand. Die Sportreporter-Legende Waldemar Hartmann hat schon vollkommen Recht, wenn er sagt, dass „die Stimmung in Katar weltmeisterlich ist und wir da nur gestört hätten“. Nun gilt endlich das alte Motto von Adi Preißler: „Entscheidend is’ auf’m Platz“.

Und wenn man die deutschen Befindlichkeiten mal beiseitelässt, wird einem in Katar in der Tat einiges geboten. Spannende, sportlich hochqualitative Spiele, große Emotionen, Überraschungen und echte Stimmung auf den Tribünen – zumindest dann, wenn südamerikanische Teams oder der neue Liebling der panarabischen Welt, Marokko, spielt. Nun könnte man sich ja für und mit den Marokkanern freuen. Aber das lassen die deutschen Befindlichkeiten nicht zu, haben doch die Marokkaner auch ein eher gespaltenes Verhältnis zu unserer neu entdeckten Liebe für LGBQ-Themen, die ja auf unerklärliche Weise heute fest an den Fußball gekoppelt sind. Also meckern wir lieber über die Autokorsos und Freudenfeste marokkanischer Fans in den europäischen Städten. So was, liebe Araber, ist fester Bestandteil unserer Kultur! Und kulturelle Aneignung mögen wir nicht.

Dabei ist die arabische Welt ohnehin bereits jetzt der eigentliche Gewinner des Turniers. Saudi-Arabien schlug in der Vorrunde das hoch favorisierte Team aus Argentinien, Tunesien besiegte seine ehemalige Kolonialmacht Frankreich und Marokko schaltete mit Belgien, Spanien und zuletzt Portugal die Crème de la Crème der „alten“ europäischen Fußballwelt aus. Und Katar? Allen Unkenrufen zum Trotz kann man das Turnier durchaus als Erfolg bezeichnen – keine Pannen, keine Zwischenfälle, eine gute Organisation; auch wenn das allen voran den deutschen Medien natürlich nie über die Lippen kommen wird. Die wollen stattdessen noch immer die Fifa stürzen, doch das System Fifa ist heute wohl gesicherter als vor dem Anpfiff des Eröffnungsspiels.

Ob das nun gut oder schlecht ist, liegt im Auge des Betrachters. Aus der zeitgenössischen deutschen Perspektive ist das zweifelsohne schlecht. Der Großteil der Welt sieht das jedoch ganz anders. Man tanzt nicht mehr nach der europäischen Pfeife, sondern hat sich emanzipiert. In der Fifa gilt nun mal das urdemokratische Prinzip „Ein Land, eine Stimme“. Da können sich die Deutschen noch so sehr aufplustern. Am Ende ist die Stimme Deutschlands in der Fifa genauso viel wert wie die Stimme Grenadas, Montserrats oder der Britischen Jungferninseln. Und die deutsche „Soft Power“ ist auch nicht mehr das, was sie mal war. Für Sponsoren ist der asiatische Wachstumsmarkt längst wichtiger als der gesättigte deutsche Markt. Die Musik spielt nicht mehr in Europa und das nicht nur im Fußball.

Wahrscheinlich ist dies eine Entwicklung, die zumindest historisch gerecht ist. Jahrhundertelang hat Europa der Welt seine Regeln diktiert – und diese Jahrhunderte waren zumindest für den Rest der Welt nicht die besten. Das jetzige Jahrhundert könnte ein asiatisches werden. Verhindern kann Europa das nicht und flüchtet sich derweil in einen aussichtslosen Moralimperialismus. Die alberne One-Love-Debatte und das verdiente Ausscheiden der Deutschen sind Bausteine dieses relativen Abstiegs. Aber warum nicht? Was ist so schlimm daran, dass die Welt nicht mehr nach unserer Pfeife tanzt und uns bestenfalls belächelt?

Aber zurück zum Fußball: Entscheidend is’ auf’m Platz. Zumindest ich freue mich schon auf die Halbfinals und das Finale am Sonntag. Denn bei objektiver Betrachtung kriegt man da schon einiges geboten. Was beispielsweise Argentinien und Frankreich auf dem Platz zelebrieren, ist schwerlich mit dem Standfußball zu vergleichen, den meine damals noch geliebte Nationalmannschaft in den 1980er und 1990ern geboten hat. Und für die Emotionen sogar die Marokkaner. Warum auch nicht? Erfreuen wir uns also an den Spielen und lassen unsere Befindlichkeiten raus. Es lohnt sich.

Titelbild: Screencap Magenta TV

Musk schießt scharf gegen Corona-Jünger und „Wokeness“: Chef-Propagandist Fauci verhaften

Seit der Übernahme von Twitter durch Milliardär Elon Musk haben sich dort die Zeiten geändert. Die Plattform agiert wieder neutral und wurde aus den Fesseln der linken, woken Hyperzensur befreit. Was in der linken Szene und unter globalistischen Eliten zu Schnappatmung und Strafandrohungen gegen den Konzern führt. Doch Musk lässt sich offenbar nicht beirren und schießt in seiner Funktion als Twitter-CEO weiter scharf gegen seine Kritiker und jene, die für sämtliche Freiheitsberaubungen der letzten Jahre verantwortlich sind.

Kritik an Corona-Jüngern und Fauci

So veröffentlichte Musk am 11. und 12. Dezember gleich mehrere Tweets, in denen er in sarkastischer Weise sowohl gegen Corona-Jünger, als auch die „Wokeness“ schoß. Unter anderem schrieb er: „Meine Pronomen sind Verfolgt/Fauci“, in Anspielung an den ehemaligen Corona-Impf-Chef-Propagandist der US-Regierung Anthony Fauci sowie die in der LGBTQ-Szene beliebte Form der geschlechtsneutralen Pronomen vor dem Namen:

My pronouns are Prosecute/Fauci

— Elon Musk (@elonmusk) December 11, 2022

Später machte sich Musk über die Corona-Jünger lustig, die ob seiner Tweets offenbar die Nerven verloren.

Der Tweet galt aber nicht nur der Satire. Im Zuge der Veröffentlichung der sogenannten „Twitter-Files“, also internen Dokumenten und Abläufen, die massenhafte Zensur und Verfolgung rechts-konservativer Accounts und Meinungen dokumentieren, betonte Musk, man habe Informationen, die Fauci „hinter Gitter“ bringen könnten. Möglicherweise ist hier das Schindluder und der Betrug mit den Covid-19-Impfungen und den Corona-Politiken gemeint.

Linker „Geistesvirus“ wird entweder besiegt, oder Zivilisation wird untergehen

Musk legte danach noch einmal mit deftigen Ansagen nach. So schrieb er: „Der Woke-Mind-Virus ist entweder besiegt oder nichts anderes zählt“. Auf die Replik eines Nutzers, wonach es entweder einen massenhaftes Erwachen unter den Menschen, oder den Zivilisationskollaps gibt, bejahte dies Musk:

The woke mind virus is either defeated or nothing else matters

— Elon Musk (@elonmusk) December 12, 2022

Gefährliche Kriegsspiele in Taiwan, Ukraine und am Balkan

Gefährliche Kriegsspiele in Taiwan, Ukraine und am Balkan

war-3038098_1920.jpg

Seit 1945 ist die politische Lage weltweit nicht mehr so nahe an einem Nuklearkrieg und die Spannungen haben einen seither nicht gesehenen Höchststand erreicht. Selbst die Kubakrise war weniger brisant, da wesentlich vernünftigere Politiker am Werk waren, in den USA bekanntlich John F. Kennedy, der seine Politik der Risikoreduktion auf friedlichem Weg allerdings nicht lange […]

Der Beitrag Gefährliche Kriegsspiele in Taiwan, Ukraine und am Balkan erschien zuerst unter tkp.at.

Lauter Ruf nach Corona-Maßnahmen-Untersuchungsausschuss

Lauter Ruf nach Corona-Maßnahmen-Untersuchungsausschuss

magnifying-glass-g383b9f79b_1920.jpg

Ein Gremium, unabhängig von Parteien und Politikern, soll die österreichische Corona-Politik untersuchen und die politischen Entscheidungen durchleuchten. Eine entsprechende Petition sammelten in wenigen Stunden schon fast 20.000 Unterschriften.  Schon sehr früh etablierte sich der Internist und ehemalige Abgeordnete Marcus Franz als lautstarker Kritiker des Corona-Narrativs. Per Online-Petition fordert er seit dem Wochenende nun einen unabhängigen […]

Der Beitrag Lauter Ruf nach Corona-Maßnahmen-Untersuchungsausschuss erschien zuerst unter tkp.at.

Ukraine-Krieg: Immer mehr westliche Leitmedien, sprechen unbequeme Wahrheiten aus. Heldengesänge für Kiew verklingen allmählich.

em vor laufender Kamera verlautbarten Schuldgeständnis des ehemaligen ukrainischen Machthabers, Petro Poroschenko, das besagt die Minsker-Vereinbarung sei schier ins Leben gerufen worden, um für die Aufrüstung der bewaffneten Streitkräfte der Ukraine Zeit zu gewinnen, verlieh niemand geringeres Gewicht als die deutsche Bundeskanzlerin ad, Angela Merkel. Die jüngst gegenüber der Tageszeitung ,Zeit, die Worte Poroschenkos praktisch plagiierte.

Dank jener nachträglichen „Aufrichtigkeit“, wird die Behauptung Moskau sei „grundlos“ in die Ukraine eingefallen ein für allemal entkräftet. Laut Merkel wäre Kiew ohne die diplomatische Rückendeckung im nu von Russland überrollt worden. Das „bemerkenswerte Durchhaltevermögen“ der Ukrainer, rühre von jenem Zeitgewinn her, so die Kanzlerin „der Herzen“. Die soeben nicht weniger bestätigte, als das sie nichts zum Frieden in Europa beigetragen hat. Also roch der Kreml doch Lunte. Man bereitete die Ukraine acht Jahre lang auf einen Krieg gegen Russland vor. „Angriff ist die beste Verteidigung“, sagte sich Moskau und reagierte auf diese unmittelbare Bedrohung der nationalen Sicherheit. Ein halbwegs geerdeter Verstand tendiert dazu, die russische Invasion als nachvollziehbare Präventionsmaßnahme

Zuerst war es nur eine digitale ID. Australische Bürger können nur auf Bitcoin zugreifen, wenn sie genügend Sozialkredite haben.

Einem neuen Gesetz zufolge müssen australische Bürger mindestens 100 Sozialpunkte haben, bevor sie eine digitale Transaktion durchführen können. Dies gilt auch für den Krypto-Handel oder den Zugriff auf das Internet.

Die Entscheidung, ein Sozialpunkte-System für seine Bürger einzuführen, hat vor allem in den sozialen Medien für Aufruhr gesorgt.

Die australische Regierung hat eine neue Politik entwickelt, um den Zugang der Bürger zu Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin, einzudämmen. Sie hat ein soziales Kreditsystem eingeführt, das auf eindeutigen digitalen Identifikationen basiert, bevor ihre Bürger auf das Internet zugreifen oder irgendwelche digitalen Transaktionen durchführen können.

In einem schockierenden Schritt haben die australischen Regulierungsbehörden in jüngster Vergangenheit eine Politik eingeführt, die viele Wirtschaftsanalysten als kommunistisch bezeichnen. Nach dem neuen Gesetz müssen die Bürger 100 Ausweispunkte vorweisen, bevor sie soziale Medien nutzen können. Außerdem haben die Behörden Zugriff auf die Konten der Bürger, einschließlich ihrer privaten Nachrichten.

Auch in China

In ähnlicher Weise hat die chinesische Regierung die von ihren Bürgern genutzten digitalen Plattformen zensiert, um gute Bürgerschaft zu belohnen und schädliche Aktivitäten zu bestrafen. Dahinter steht die Idee, dass die Bürger die Regeln befolgen müssen, um exklusive Privilegien zu erhalten. Wird ein Bürger hingegen bei einem Regelverstoß erwischt, etwa wenn er die Behörden in den sozialen Medien kritisiert, muss er damit rechnen, dass seine Bewegungsfreiheit oder der Zugang zu bestimmten Privilegien eingeschränkt wird.

Für die chinesische Regierung ist diese Regel verbindlich. Die kommunistische Partei strebt ein landesweites Programm an, das der Regierung Zugang zu den digitalen Aktivitäten der Bürger verschafft. Im Falle Australiens ist das Sozialkreditsystem eine Nachahmung des chinesischen Modells. Die Behörden werden wahrscheinlich einige Freiheiten einschränken, die die Einwohner derzeit genießen.

Bisher war die Nutzung der digitalen ID in Australien freiwillig und wurde sukzessiv auf staatliche Dienstleistungen wie Sozialhilfe, Steuern, Bildung und Gesundheit ausgeweitet. Für Unternehmen ist der Besitz einer digitalen ID obligatorisch. Um sich für die digitale ID anzumelden, müssen die Bürgerinnen und Bürger jedoch verschiedene Angaben wie Führerschein, Reisepass und andere machen.

In der Zwischenzeit wurde die Politik heftig angegriffen, und Kritiker bezeichneten sie als digitale Diktatur. Viele meinten, dass der Sinn der Freiheit verloren geht, wenn die Regierung über die digitale ID auf die Konten der Bürger zugreifen kann. Noch wichtiger ist, dass die Sozialscores der Bürger mit ihren Aktivitäten verknüpft werden. Ein schlechter Score bedeutet, dass eine Person keine Dienste wie Reisen, Einkaufen und sogar den Handel mit Kryptowährungen freischalten kann.

Sozialpunkte und Krypto-Handel

Die Entscheidung der australischen Regierung, ein Sozialpunktesystem für ihre Einwohner einzuführen, hat vor allem in den sozialen Medien unter den Einwohnern für Aufruhr gesorgt. Viele bringen ihr Unbehagen darüber zum Ausdruck, dass Regierungsbeamte Zugang zu ihren Aktivitäten, insbesondere in den sozialen Medien, erhalten.

Die allgemeine Besorgnis über diesen Schritt besteht darin, dass die Regierung in unzulässiger Weise in die Privatsphäre eindringt. Dies ermöglicht ihnen, Unternehmen zu schaden und die Freiheit der Einwohner einzuschränken. Ferner schränkt die Tatsache, dass für den Zugang zu Bitcoin oder anderen Kryptowährungen eine soziale Bonitätsprüfung erforderlich ist, das Wachstum der aufstrebenden Branche ein.

Leider haben die australischen Behörden einen schlechten Präzedenzfall geschaffen, da viele Regierungen bereits daran interessiert sind, ein digitales ID-System für ihre Bürger einzuführen. Zu einer Zeit, in der die große Mehrheit der Krypto-Enthusiasten möchte, dass die Menschen Zugang zu digitalen Vermögenswerten haben, egal wo sie sich auf der Welt aufhalten, unternehmen die Regierungen Anstrengungen, um sicherzustellen, dass dies nicht geschieht.