Kategorie: Nachrichten
Ihre Spende ist ein entscheidender Beitrag damit wir unsere Arbeit fortsetzen können – herzlichen Dank, und neue, spannende Videos
Unabhängiger Journalismus lebt von Ihnen.
Recherche braucht mehr als Leidenschaft:
Sie kostet Zeit. Energie. Mut. Und Geld.
Während der Schweizer Staat jährlich 40 Millionen Franken in ausgewählte Medien lenkt, erhalten unabhängige Plattformen keine Subventionen. Sie finanzieren sich allein durch ihre Leserschaft.
Das bedeutet: Wir können frei berichten – aber wir stehen dadurch auch unter permanentem wirtschaftlichem Druck.
Gerade bei Themen wie Covid-19 oder der E-ID-Abstimmung zeigte sich, wie stark viele subventionierte Medien die offizielle Linie stützten, während kritische Stimmen marginalisiert wurden.
Diese strukturelle Schieflage führt dazu, dass unabhängige Medien von großen, staatlich geförderten Häusern oft diffamiert oder ausgegrenzt werden.
Unabhängigkeit hat ihren Preis – aber sie ist die Grundlage jeder glaubwürdigen Berichterstattung.
Wir wissen: Spendenaufrufe sind nicht gerade das Highlight des Tages.
Aber wenn Sie das hier lesen, dann wahrscheinlich, weil Ihnen freie und unbequeme Berichterstattung wichtig ist.
Uncutnews ist komplett werbefrei, unabhängig von Konzernen oder staatlichen Geldern – und gehört allein Ihnen, den Leserinnen und Lesern.
Der Haken: Bisher tragen nur etwa 2 % unserer Leser dieses Projekt finanziell. Die anderen 98 % lesen kostenlos mit. Falls Sie dazugehören, fragen Sie sich bitte:
Ist Ihnen unabhängige Information etwas wert?
Dann ist jetzt der Moment, zu handeln.
VIELEN HERZLICHEN DANK
Bitte bei Überweisung den Vermerk „Spende“ angeben. Dies hilft uns, Ihre Unterstützung korrekt zuzuordnen. Danke
SPENDENKONTO
☛ ☛ Spenden per Überweisung ☚ ☚
Empfänger: uncutnews in 8400 Winterthur
IBAN: CH09 0900 0000 1589 3613 3
BIC: (SWIFT-Adresse) POFICHBEXXX
Oder hier per PayPal.

Jetzt auch Bitcoin Spenden:
Bitcoin Adresse:

bc1q3cn0r9qkzg83v65em7ywuws24fnuqgkgkx58yp
Lightning:
bc1qlpgemf9saxsc7nr9xaujrlj658ysvgcemq8af8

Weitere kostenlose Informationen und News ohne Werbung gibt es auf unserem Telegram-Kanal oder neu jetzt auch wieder auf X.
„Iran wird massiv unterschätzt“ – das Schlimmste kommt noch | Wolff
Oberst Towner Watki – „Diese Schifffahrtsversicherungsgesellschaften am Golf sind Spionageagenturen“
Pfizers ehemaliger Chef-Toxikologe deckt gravierende Mängel bei den Sicherheitstests der mRNA-Injektionen auf | Dr. Sterz im Interview
Pepe Escobar: Irans jüngster Schachzug – ein Wendepunkt für den Nahen Osten?
Krass: Das kann Claude Code 2.0! Neue Skills, Loops & weitere Use Cases
Jacques Baud: Die Meerenge, die die Weltwirtschaft lenkt – und Iran weiß es
„Der Iran hat diesen Krieg nicht begonnen“ – Amerika und Israel haben die Welt belogen | Redacted
Ist Thymian-Öl doch besser als Oregano-Öl? Studien klären auf
Niemand will diese Kinder, aber alle verdienen daran | Sozialarbeiterin mit Heimerfahrung Carofragt
Paul Craig Roberts: Iran gewinnt!
NATO vor dem Ende? // GEGENPOL
Das CIA Projekt Artichoke wurde nie eingestellt und jetzt ist es VIEL SCHLIMMER (Redacted-Deutsch)
Prof. Jeffrey Sachs: USA und Israel riskieren den 3. Weltkrieg
Uncut #61: Heute mit Kayvan Soufi-Siavash | Frieden jetzt! Sonst knallt’s!
„Mad Max“:
Warum scheitern erfolgreiche Männer in der Beziehung?
Trump will Kuba: Droht jetzt die Kubakrise 2.0? // GEGENPOL
Robert Kiyosaki: „Du wirst nie wieder arm sein. Fang heute damit an!“ (Video Advice – Deutsch)
Ras Laffan getroffen – beginnt jetzt die globale Energiekrise?
GENAU SO wird Russland jetzt den Krieg gegen die NATO endgültig gewinnen
Geheimdienste nutzen GraphenOxid, um menschliche Gedanken zu kontrollieren (Redacted – Deutsch FM)
Oberst Towner Watki – „Diese Schifffahrtsversicherungsgesellschaften am Golf sind Spionageagenturen“
17. IKEK kommt!

Der Beitrag 17. IKEK kommt! erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Öko-Wahnsinn für Windräder: Eine halbe Million Amazonas-Bäume werden jährlich illegal abgeholzt!
Stellen Sie sich vor: Für die sogenannte Energiewende werden jährlich eine halbe Million Bäume im Amazonas-Urwald abgeholzt. Für die Rotorblätter der Windkraftwerke werden nämlich Unmengen an Balsaholz benötigt. Wird das bei der sogenannten “Klimabilanz” auch berücksichtigt?
Es ist ein weiterer Beweis für die Heuchelei der “grünen” Klima-Ideologie. Um die Welt mit gigantischen Windrädern vollzustellen, wird genau das zerstört, was die Öko-Lobby angeblich schützen will: die Natur. Jedes Jahr fallen über eine halbe Million Balsabäume im Amazonas-Regenwald der illegalen Abholzung zum Opfer – nur um den unstillbaren Hunger der globalen Windkraft-Industrie zu stillen.
Diese Enthüllung, basierend auf einer exklusiven Recherche des Daily Sceptic, reißt der sogenannten “grünen” Energiewende wieder einmal die Maske vom Gesicht. Windräder sind nicht nur ineffiziente, unzuverlässige und hässliche Monster, die unsere Landschaften verschandeln. Sie sind regelrechte Öko-Killer. Sie schreddern Millionen von Fledermäusen und Greifvögeln, vernichten Insektenpopulationen und verändern lokale Ökosysteme. Ohne gigantische Subventionen aus Steuergeldern würde in einer freien Marktwirtschaft niemand auch nur ein einziges dieser Dinger aufstellen.
Doch es kommt noch schlimmer. Für die riesigen Rotorblätter der Windkraftanlagen wird Balsaholz benötigt – ein extrem leichtes, aber stabiles Tropenholz. Bis zu 40 Bäume müssen für ein einziges Set aus drei Rotorblättern sterben! Ecuador, der Hauptlieferant, exportiert jährlich rund 80.000 Tonnen dieses Holzes. Mehr als die Hälfte davon landet direkt in der Windkraft-Industrie. Das entspricht einem jährlichen Verbrauch von über einer Million Balsabäumen allein für Windräder. Weil nachhaltige Plantagen diesen irren Bedarf längst nicht mehr decken können, rücken die Holzfäller in die unberührten Urwälder vor.
Ein vernichtender Bericht der Environment Investigation Agency (EIA) belegt: Bis zu 50 Prozent der Exporte stammen mittlerweile aus illegaler Abholzung im unberührten Regenwald. Das bedeutet: Über 500.000 ausgewachsene Bäume werden jedes Jahr illegal im Amazonasgebiet gefällt, um den grünen Windkraft-Traum am Leben zu erhalten. Ein Raubbau an der Natur, für den globalistischen Klimawahn in Europa und der Welt.
Und die Mainstream-Medien, die schweigen. Der EIA-Bericht fand in der Mainstream-Presse kaum Beachtung. Kein Wunder: Diese Wahrheit passt nicht in das Narrativ der links-grünen Weltretter. Es ist einfach zu unbequem zuzugeben, dass für den Bau von Windrädern indigene Gebiete und einzigartige Naturschutzgebiete in Ecuador geplündert werden. Man schaut lieber weg, wenn für die “gute Sache” der Regenwald blutet. Schon 2020 wurden in nur sechs Monaten 20.000 Bäume im indigenen Achuar-Territorium illegal gefällt. In einigen Gebieten wurden unfassbare 75 Prozent des Baumbestandes vernichtet.
Zwar versuchen Windkraft-Lobbyisten abzuwiegeln und behaupten, man nutze zunehmend synthetische Schaumstoffe. Doch die Produktionszahlen sind eindeutig. Angetrieben durch den massiven Ausbau der Windkraft in China, explodierte die Nachfrage nach Balsaholz. Der Markt boomt, die Profite steigen in die Milliarden – und der Amazonas zahlt den Preis. Die jährliche Vernichtung von Balsabäumen im unberührten Regenwald ist eine ökologische Vergewaltigung, die direkt auf die ideologische „Net Zero“-Fantasie der radikalen Linken zurückzuführen ist. Um das Klima zu “retten”, zerstören sie den Planeten.
Herr Dobrindt, beenden Sie die rechtswidrige Schikane der Desiderius-Erasmus-Stiftung!
(David Berger) Mit scharfen Worten hat sich Erika Steinbach, Vorsitzende der Desiderius-Erasmus-Stiftung, in einem offenen Brief an Bundesinnenminister Alexander Dobrindt gewandt. Der Vorwurf wiegt schwer: Die ihr nahestehende Stiftung werde seit Jahren systematisch benachteiligt – und die zuständige Prüfung ihrer Förderfähigkeit bewusst verschleppt. „Die gesamte Geschichte der DES ist eine einzige und ununterbrochene Abfolge widerrechtlicher […]
Der Beitrag Herr Dobrindt, beenden Sie die rechtswidrige Schikane der Desiderius-Erasmus-Stiftung! erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
“Epic Fury“ (Epische Wut Operation) MAGA-Anhänger wenden sich gegen Präsident Trump
Ups: Windparks bieten anfliegenden Raketen und Drohnen guten Schutz vor Entdeckung.
![]()
Von Jo Nova
Es ist die neue Netto-Null-Verteidigungsstrategie – bei der wir die Schilde bauen, um die Bomben des Feindes zu verbergen.
Sollte Großbritannien (oder Australien) jemals eine Eiserne Kuppel [Wortspiel „Iron Dom“] zum Schutz seiner selbst bauen müssen, wäre es schade, wenn riesige rotierende Objekte das Radar stören.
Eine hochrangige Quelle aus dem Verteidigungsministerium erklärte gegenüber der Daily Mail, Großbritannien sei ein leichtes Ziel.
Ed Milibands Windparks könnten die britischen Raketenabwehrsysteme „Iron Dome“ lahmlegen.
Von Glen Owen und Dan Hodges, Daily Mail
Großbritannien sei angesichts von Drohnenangriffen ein „leichtes Ziel“, da die Windparks von Ed Miliband die radargestützten Verteidigungssensoren beeinträchtigten, erklären hochrangige Verteidigungsexperten.
Minister wurden gewarnt, dass Großbritannien kein Äquivalent zu Israels berühmtem „Iron Dome“ besitzt, welches die Fähigkeit verleiht, ballistische Raketen in großer Höhe in einer Entfernung von 60 km abzufangen.
Die Quelle fügte hinzu: „Windparks sind im Grunde riesige Metallklötze, die den Radarstationen im Weg stehen. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass Windparks und Radar keine gute Kombination sind.“
Die Labour-Partei hat sich verpflichtet, bis 2030 auf 95 Prozent saubere Energiequellen umzusteigen – ein Ziel, das eine Verdreifachung der derzeitigen Windkraftkapazität erfordert. Dies könnte zu einer Lockerung der Planungsvorschriften für den Bau von Windkraftanlagen führen.
Es wird Ausreden geben, dass sich die Natur des Krieges verändert habe und man dies nicht vorhersehen konnte. Nur wussten wir bereits, dass Offshore-Windkraftanlagen die Radarsignale der Schiffe störten und das Radar der Luftwaffe beeinträchtigten . Vor drei Jahren nutzten RAF-Piloten die Anlagen bereits, um sich bei Übungen besser zu tarnen.
Schweden blockierte 2024 den Bau von 13 Offshore-Windparks, weil es befürchtete, dadurch weniger frühzeitig vor einem russischen Raketenangriff gewarnt zu werden.
Zum Glück brauchen wir in Australien kein Radar, um feindliche Angriffe frühzeitig zu erkennen – wir haben ja die Piloten der Virgin Atlantic.
Vielen Dank an den Daily Skeptic.
Darüber berichteten wir schon aus den USA
Der Beitrag Ups: Windparks bieten anfliegenden Raketen und Drohnen guten Schutz vor Entdeckung. erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Landtagswahl Rheinland-Pfalz: Sonderurlaubs-Skandal jetzt auch um SPD-Staatssekretär

48 Stunden vor der Landtagswahl sorgt ein neuer Filz-Skandal für Schlagzeilen in Rheinland-Pfalz: Sieben Jahre Sonderurlaub inklusive Beförderung auf Steuerzahlerkosten gab es für einen Mainzer Staatssekretär, damit er Generalsekretär der Landes-SPD werden konnte.
Kurz vor der Landtagswahl am Sonntag (22.März) wird die in Rheinland-Pfalz seit 35 Jahren regierende SPD von einem neuerlichen Skandal über einen jahrelangen Sonderurlaub für einen hohen Beamten erschüttert. Diesmal steht Innen-Staatssekretär Daniel Stich im Fokus. Er hatte als früherer Referent in dem SPD-geführten Ressort sieben Jahre lang Sonderurlaub erhalten, um als Geschäftsführer und Generalsekretär der rheinland-pfälzischen Genossen zu arbeiten. Nicht nur, dass diese Zeit auf seine Pensionsansprüche angerechnet wurde – Stich wurde dazu noch als Beamter befördert, obwohl er in dieser Zeit gar nicht als solcher tätig war. Erst vergangene Woche wurde der Fall einer Beamtin ebenfalls im Mainzer Innenministerium bekannt, die bis Mai 2026 u.a. für den SPD-Wahlkampf beurlaubt wurde.
The post Landtagswahl Rheinland-Pfalz: Sonderurlaubs-Skandal jetzt auch um SPD-Staatssekretär appeared first on Deutschland-Kurier.
Christina Baum (AfD): „Lauterbachs Menschenversuche dürfen nicht vertuscht werden!“

In der Corona-Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages hat der Toxikologe Helmut Sterz die sogenannte Impfkampagne der Bundesregierung schonungslos als „Menschenversuch“ entlarvt. Die AfD schließt sich dieser Bewertung uneingeschränkt an. Christina Baum, Mitglied im Gesundheitsausschuss, erklärte: „Ja, das war ein Menschenversuch! Die mRNA-Präparate wurden mit nur unzureichenden Tests in Rekordzeit zugelassen und an Milliarden von Menschen ausprobiert.“
Die AfD-Politikerin bleibt dabei: Der frühere Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sei der Hauptverantwortliche. Christina Baum: „Er behauptete dreist, die sogenannte Impfung habe keine Nebenwirkungen. Zudem übte er mit 2G-, 3G-Regeln und Zwangsmaßnahmen massiven Druck aus, so dass sich Millionen gezwungen sahen, sich impfen zu lassen. Besonders dramatisch dabei war und ist, dass Kinder und Jugendliche selbst nie durch Corona gefährdet waren und auch keine Gefahr, für andere darstellten und dennoch unter Druck gesetzt wurden.“
Die Folge: „Sehr viele leiden heute unter psychischen Störungen, für viele andere ist ihr ursprüngliches Leben durch Langzeitfolgen der sogenannten Impfung zerstört, weil sie pflegebedürftig wurden.“
Die Bürger hätten Lauterbach als Arzt und Minister vertraut – jetzt seien viele krank „ohne Aussicht auf Heilung“.
Die AfD-Bundestagsfraktion wird sich Christina Baum zufolge weiterhin konsequent für die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zur vollständigen Aufklärung der Impfskandale einsetzen sowie für eine angemessene Entschädigung aller Impfopfer durch den Staat. „Lauterbachs Impftragödie mit unzähligen Toten und Kranken darf nicht vertuscht werden“, unterstrich die AfD-Gesundheitspolitikerin.
The post Christina Baum (AfD): „Lauterbachs Menschenversuche dürfen nicht vertuscht werden!“ appeared first on Deutschland-Kurier.
„Die Altparteien haben versagt – jetzt ist Zeit für echte Veränderung!“ | Jan Bollinger (Spitzenkandidat der AfD Rheinland-Pfalz)

Der Endspurt läuft – und im rheinland-pfälzischen Wahlkampf fliegen die Fetzen: Der AfD-Spitzenkandidat Jan Bollinger rechnet schonungslos mit dem „roten Filz“ und jahrelanger Vetternwirtschaft ab!
Ein exklusives Interview mit DeutschlandKURIER
-Reporterin Katrin Nolte.
The post „Die Altparteien haben versagt – jetzt ist Zeit für echte Veränderung!“ | Jan Bollinger (Spitzenkandidat der AfD Rheinland-Pfalz) appeared first on Deutschland-Kurier.
Der Iran beschleunigt den Untergang des US-Imperiums | Von Rainer Rupp
Ein Meinungsbeitrag von Rainer Rupp.
In einem brisanten Gespräch mit Judge Andrew Napolitano kam der norwegische Geopolitik-Experte Prof. Glenn Diesen am 18. März 2026 schonungslos zu dem Schluss, dass der Angriff der USA und Israels auf das iranische Süd-Pars-Gasfeld – das größte Erdgasvorkommen der Welt – das schwindende US-Imperium retten sollte. Stattdessen beschleunigt der brutale, unprovozierte völkerrechtswidrige US-israelische Angriffskrieg nur den unaufhaltsamen Niedergang der USA, aber auch Israels.
Was als Blitzkrieg zum Regime-Change in Iran gedacht war, hat sich binnen Tagen in eine globale Eskalationsfalle für die beiden Angreifer verwandelt. Die Folgen sind katastrophal: wirtschaftlicher Schock weltweit, Energiekrisen, zerstörtes Vertrauen bei Verbündeten und Gegnern gleichermaßen. Prof. Diesen bringt es auf den Punkt:
„Die US-Planer haben nicht die geringste Rücksicht auf die humanitären und wirtschaftlichen Konsequenzen genommen – und das wird ihnen jetzt um die Ohren fliegen.“
Und die Chancen stehen gut, dass er damit Recht behält. Der Angriff auf Süd-Pars ist mehr als ein militärischer Schlag. Er ist ein ökonomischer Tsunami. Iran verliert seine wichtigste Einnahmequelle, die Welt verliert eines der zentralen Gasfelder. Doch das war erst der Anfang. Denn Iran hatte zuvor wissen lassen, wenn unsere Produktionsanlagen zerstört werden, zerstören wir im Gegenzug auch alle anderen Produktionsanlagen im Golf und darüber hinaus. Entsprechend hat Iran bereits mit Raketenangriffen auf Saudi-Arabien reagiert und wird, so Diesen, „massiv“ zurückschlagen: auf Energieanlagen in den anderen Golfstaaten, auf Entsalzungsanlagen und weiter auf noch intakte Anlagen auf den bereits teilweise zerstörten US-Militärbasen.
Zugleich wird die Straße von Hormus – durch die 20 bis 25 Prozent des weltweiten
Irans Führung beschwört Einheit und Widerstand: Khamenei nutzt Nowruz-Botschaft für politische und militärische Signale
Teheran – In einer umfangreichen Nowruz-Botschaft zum Beginn des iranischen Jahres 1405 hat der iranische Führer der Islamischen Revolution, Seyyed Mojtaba Hosseini Khamenei, die Bevölkerung auf anhaltende Konflikte eingeschworen, nationale Einheit beschworen und zugleich politische sowie geopolitische Botschaften an Gegner und Nachbarstaaten gesendet.
Die Rede fällt in eine symbolträchtige Zeit: Der Beginn des persischen Neujahrsfestes Nowruz fällt in diesem Jahr mit dem Ende des Fastenmonats Ramadan und dem islamischen Fest Eid al-Fitr zusammen. Khamenei sprach von einem Zusammentreffen eines „spirituellen und natürlichen Frühlings“ und gratulierte sowohl der iranischen Bevölkerung als auch Muslimen weltweit. Die vollständige Rede und Quelle:
Rückblick auf ein Jahr der Konflikte
Im Zentrum der Ansprache stand ein Rückblick auf das vergangene Jahr, das Khamenei als von drei großen Konflikten geprägt darstellte.
Er beschuldigte Israel und die Vereinigten Staaten, im Juni während laufender Verhandlungen einen Angriff gestartet zu haben, bei dem militärische Führungskräfte, Wissenschaftler und rund tausend Zivilisten getötet worden seien. Die Gegner hätten laut Khamenei erwartet, das iranische System binnen weniger Tage zu destabilisieren, seien jedoch am Widerstand der Bevölkerung gescheitert.
Ein weiterer Konflikt im Januar wurde von ihm als „Putschversuch“ beschrieben, bei dem äußere Kräfte versucht hätten, wirtschaftliche Schwierigkeiten im Land auszunutzen. Der aktuell andauernde dritte Konflikt habe mit der Tötung eines führenden politischen Akteurs begonnen und zu weiteren Opfern unter Militärangehörigen, Zivilisten und Kindern geführt.
Betonung von Einheit und „Widerstand“
Khamenei stellte die Reaktion der Bevölkerung als zentralen Faktor dar. Große öffentliche Kundgebungen und Mobilisierung hätten gezeigt, dass die Stärke des Iran „weit über militärische Fähigkeiten hinausgeht“.
Er lobte die Einheit der Gesellschaft über politische und kulturelle Grenzen hinweg und bezeichnete sie als „göttlichen Segen“, der bewahrt werden müsse.
Gleichzeitig warnte er vor „feindlichen Medienoperationen“, die darauf abzielten, die Gesellschaft zu spalten. Medien und Bürger sollten sich nicht auf interne Schwächen konzentrieren, sondern die nationale Geschlossenheit stärken.
Wirtschaft als strategisches Schlachtfeld
Für das neue Jahr rief Khamenei den Slogan „Widerstandswirtschaft im Schatten der nationalen Einheit und nationalen Sicherheit“ aus.
Er machte deutlich, dass wirtschaftliche Stabilität und Infrastrukturentwicklung zentrale Elemente im Umgang mit externem Druck seien. Geplante Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen und zur Stärkung der Wirtschaft sollen demnach zeitnah umgesetzt werden.
Außenpolitik und regionale Spannungen
In außenpolitischen Fragen betonte Khamenei die Bedeutung enger Beziehungen zu Nachbarstaaten, insbesondere zu Afghanistan und Pakistan. Gleichzeitig wies er Vorwürfe zurück, Iran oder verbündete Kräfte seien für jüngste Angriffe in Ländern wie der Türkei oder Oman verantwortlich. Stattdessen sprach er von „False-Flag-Operationen“ feindlicher Akteure.
Trauer und Kontinuität
Die Rede war auch von Trauer geprägt. Khamenei erinnerte an gefallene Militärangehörige und zivile Opfer und bezeichnete den aktuellen Nowruz als das erste Neujahr ohne zentrale Führungspersönlichkeiten, die im Konflikt getötet wurden.
Er rief dazu auf, traditionelle Familienbesuche beizubehalten, dabei jedoch den Angehörigen der Opfer besondere Aufmerksamkeit zu schenken.
Botschaft an Gegner und Verbündete
Zum Abschluss äußerte Khamenei die Hoffnung auf ein Jahr „voller Siege und Fortschritte“ für Iran und die muslimische Welt – und stellte zugleich klar, dass diese Entwicklung nicht im Interesse der „Feinde der Menschheit“ liege.
Die Nowruz-Botschaft verdeutlicht damit nicht nur innenpolitische Prioritäten, sondern auch die strategische Linie Teherans: Widerstand, Mobilisierung und wirtschaftliche Anpassung als Antwort auf anhaltenden äußeren Druck.
Die moralischen Risiken des Krieges und wie sie die Technokratie beschleunigen
Patrick Wood
Moralisches Risiko (Moral Hazard) bedeutet, wenn dein Schwager dein Auto leiht und damit wie ein Verrückter fährt, weil es dein Auto ist, nicht seines, falls er es zu Schrott fährt. Das Risiko liegt bei dir. Die Rücksichtslosigkeit bei ihm. Und genau die Tatsache, dass er keinen Nachteil zu befürchten hat, macht ihn überhaupt erst rücksichtslos. Natürlich könntest du auch hoffen, dass er dein Auto total zerstört, damit du die Versicherungssumme kassieren kannst!
Die Erz-Technokraten in Washington, D.C., haben sich in einer Weise mit unserem Regierungsapparat verbunden, die mehrere und dauerhafte moralische Risiken schafft, die konsequent Technokraten begünstigen. In manchen Fällen verschafft es ihnen sogar eine plausible Abstreitbarkeit für ihre Handlungen.
Die Konvergenz von Krieg, Überwachungstechnologie und zentralisierter Regierungsführung ist kein Zufall der Umstände. Sie ist die operative Logik der Technokratie – und Krieg ist ihr stärkster Beschleuniger. – Patrick Wood
Dieses Papier wird einige der derzeit bestehenden moralischen Risiken untersuchen.
Krieg hat schon immer als Schmelztiegel staatlicher Macht gedient. Konflikte haben zuverlässig die Reichweite zentralisierter Autorität erweitert, die Einführung experimenteller Technologien beschleunigt und Notstands-Regierungsstrukturen normalisiert, die die Notlagen überdauern, aus denen sie entstanden sind.
Was heute anders ist, ist, dass die Nutznießer des Krieges nicht mehr nur Generäle und Munitionshersteller sind. Es sind Datenwissenschaftler, KI-Ingenieure, Überwachungsarchitekten und die Risikokapitalgeber, die sie finanzieren. Die moralischen Risiken, die in dieser neuen Konstellation eingebettet sind, sind nicht zufällig. Sie sind strukturell. Und sie dienen – ob absichtlich oder als Folge – dem Fortschritt der Technokratie. Darüber hinaus haben Technokraten Bürokraten dazu ermutigt, Entscheidungen zu treffen, die als Deckmantel für ihre eigene Agenda dienen.
Technokratie ersetzt politisches Urteilsvermögen durch algorithmisches Management, die Ersetzung von Beratung durch Daten und die Erhebung von Effizienz über Freiheit. Krieg ist, wie sich herausstellt, ihr zuverlässigster Inkubator.
Risiko I: Die Notstands-Erlaubnisstruktur
Das erste moralische Risiko beginnt mit dem Notstand selbst. Unter dem Defense Production Act von 1950 besitzt die Bundesregierung weitreichende gesetzliche Befugnisse, Vertragsbedingungen zu erzwingen, Produktionskapazitäten umzuleiten und normale kommerzielle und rechtliche Schutzmechanismen außer Kraft zu setzen, wenn nationale Sicherheit geltend gemacht wird. In Friedenszeiten bleibt diese Autorität größtenteils ungenutzt und unterliegt politischer Kontrolle sowie verfassungsrechtlichen Anfechtungen. In Kriegszeiten wird sie zu einem Regierungsinstrument von außergewöhnlicher Reichweite. Unternehmen, die am bereitwilligsten ihre eigenen ethischen Verpflichtungen aufgeben, werden mit den lukrativsten Verträgen der Welt belohnt, während diejenigen, die Widerstand leisten, nicht nur übergangen werden – sie werden als Bedrohung für die Lieferkette bezeichnet. Das ist kein Markt. Es ist Zwang mit der Maske der Beschaffung.
Als das Pentagon kürzlich ein großes KI-Unternehmen als Risiko für die nationale Sicherheitslieferkette einstufte, weil es sich weigerte, Verbote gegen massenhafte inländische Überwachung und autonome tödliche Zielerfassung aus seinen Vertragsbedingungen zu entfernen, setzte es kein Gesetz durch. Es sendete eine Botschaft an jedes andere Technologieunternehmen im Ökosystem: Konformität ist nicht optional, und der Preis für Gewissen ist Ausschluss.
Das moralische Risiko ist leicht zu erkennen. Sobald Kriegsbedingungen bestehen, verwandelt die Notstands-Erlaubnisstruktur ethischen Widerstand in institutionelle Haftung. Der Anreizgradient verläuft vollständig in eine Richtung – hin zur maximal möglichen Einführung der mächtigsten verfügbaren Überwachungs- und Zielsysteme mit möglichst wenigen Einschränkungen, die dem Markt auferlegt werden können.
Risiko II: Krieg als Produktlabor
Das zweite Risiko reicht tiefer, weil es weniger sichtbar ist. Konfliktzonen fungieren als Feldlabore für genau jene Technologien, die Architekten des Überwachungsstaates in inländischen und zivilen Umgebungen normalisieren wollen. Der Einsatz auf dem Schlachtfeld liefert drei Dinge, die Friedenszeiten nur schwer bereitstellen können: operative Daten im großen Maßstab, rechtliche Deckung unter dem Kriegsrecht und eine überzeugende öffentliche Rechtfertigung – nationale Sicherheit –, die zivilen Widerstand zum Schweigen bringt.
Eine Ziel-KI, die im Einsatz getestet wird, eine Überwachungsplattform, die an einer Kriegsbevölkerung verfeinert wird, ein biometrisches Identitätssystem, das in einer Wiederaufbauzone eingeführt wird – jedes davon erhält Legitimität allein dadurch, dass es den Einsatz übersteht. Die Tatsache, dass es unter Beschuss funktioniert hat, wird als ausreichender Beweis angesehen, dass es überall funktionieren sollte.
Das ist keine Spekulation. Es ist das dokumentierte Muster moderner technokratischer Regierungsführung. Überwachungsarchitekturen, die nach dem 11. September unter FISA-Befugnissen entwickelt wurden, wurden stillschweigend auf die inländische Strafverfolgung ausgeweitet. Biometrische Systeme, die für Irak und Afghanistan entwickelt wurden, wurden später in die Einwanderungsdurchsetzung integriert. Drohnenprotokolle, die in erklärten Kampfzonen entwickelt wurden, wurden schließlich auf die Verwaltung des inländischen Luftraums angewendet.
Der Krieg muss nicht entworfen werden, um diese Ergebnisse zu erzeugen. Die Anreizstruktur erzeugt sie automatisch, weil der Technologiesektor von Skalierung profitiert, das Verteidigungsestablishment von Fähigkeiten profitiert und beide von der Erosion der rechtlichen Barrieren profitieren, die sonst das Schlachtfeld vom Wohnzimmer trennen würden.
Risiko III: Das Verantwortungs-Vakuum
Das dritte moralische Risiko ist vielleicht philosophisch am zerstörerischsten. Wenn KI-Systeme anstelle menschlicher Bediener entscheidende Entscheidungen treffen oder ermöglichen – Zielidentifikation, Bedrohungsbewertung, Ressourcenverteilung –, wird Verantwortung strukturell schwer fassbar.
Das Militär kann den Algorithmus beschuldigen. Der Hersteller des Algorithmus kann behaupten, er habe innerhalb der Spezifikationen funktioniert. Der Auftragnehmer kann sich auf Geheimhaltung berufen. Der politische Entscheidungsträger kann sich auf nationale Sicherheitsprivilegien berufen.
Das Ergebnis ist nicht so sehr eine Lücke in der Verantwortung, sondern deren systematische Beseitigung. Und wo Verantwortung nicht existiert, existiert auch keine Abschreckung gegen Missbrauch.
Das ist enorm wichtig für den Fortschritt der Technokratie, denn technokratische Regierungsführung hat sich immer auf den Anschein neutraler, objektiver Entscheidungsfindung gestützt. Der Algorithmus wird nicht als Ausdruck politischen Willens präsentiert, sondern als technisches Ergebnis – wertfrei, empirisch begründet und jenseits ideologischer Kritik.
Wenn ein menschlicher Beamter eine Leistung verweigert oder einen Angriff anordnet, ist diese Entscheidung anfechtbar. Wenn ein Modell dies tut, wird die Anfechtbarkeit hinter Schichten proprietärer Architektur, klassifizierter Trainingsdaten und der kulturellen Autorität verborgen, die allem zukommt, was das Etikett künstliche Intelligenz trägt.
Das Verantwortungs-Vakuum ist kein Fehler im technokratischen System. Es ist ein Merkmal.
Risiko IV: Die Drehtür als eingefangenes Urteil
Ein viertes Risiko wirkt über Personal statt über Politik. Der neue militärisch-industrielle Komplex basiert nicht primär auf Hardware-Verträgen. Er basiert auf der Bewegung von Menschen zwischen dem nationalen Sicherheitsapparat und dem Technologiesektor.
Ehemalige Geheimdienstbeamte sitzen in den Vorständen von KI-Unternehmen. Ehemalige Beschaffungsbeamte des Verteidigungsministeriums werden Lobbyisten für genau jene Firmen, mit denen sie zuvor Verträge abgeschlossen haben. Ehemalige Technologieberater des Weißen Hauses wechseln direkt zu Risikokapitalfirmen, die anschließend Regierungsverträge erhalten, die durch Richtlinien geformt wurden, die dieselben Berater zuvor geschrieben hatten.
Das ist die Drehtür. Sie schafft das, was man als eingefangenes Urteil bezeichnen könnte – einen Zustand, in dem Fachleute, die eigentlich die ethischen und rechtlichen Dimensionen der Technologieeinführung bewerten sollen, strukturell dazu neigen, diese Bedenken zu minimieren, weil ihre Karrieren, Netzwerke und Identitäten durch genau jene Institutionen verlaufen, die sie angeblich beurteilen sollen.
Es ist keine Korruption im einfachen transaktionalen Sinn. Es ist etwas Heimtückischeres: die allmähliche Homogenisierung des Urteils innerhalb einer Elite, die aufgehört hat, die Welt aus der Perspektive derjenigen zu erleben, die am wahrscheinlichsten überwacht, ins Visier genommen oder durch die Systeme regiert werden, die sie aufbauen.
Risiko V: Der Wettlauf nach unten bei der Ethik
Das fünfte und vielleicht folgenreichste Risiko ist wettbewerblich. Sobald die Mehrheit der großen Technologieunternehmen ihre erklärten ethischen Beschränkungen fallen gelassen und umfassende militärische Nutzungsverträge unterzeichnet hat, stehen die verbleibenden Unternehmen vor einer klaren und verlorenen Wahl.
Sie können ihre Prinzipien beibehalten und Verträge, Datenzugang, Regierungsbeziehungen und günstige regulatorische Behandlung verlieren. Oder sie können der Branche nach unten folgen.
Dies ist keine hypothetische Dynamik. Sie ist bereits Realität.
Das ist das moralische Risiko der systemischen Normalisierung. Wenn ethische Kapitulation der Preis für Marktbeteiligung wird, sinkt der ethische Mindeststandard der gesamten Branche im Gleichschritt mit den Forderungen des aggressivsten institutionellen Kunden.
Und in einer Zeit, in der dieser Kunde gleichzeitig der nationale Sicherheitsstaat und der größte Einzelkäufer von Recheninfrastruktur auf der Erde ist, ist die gravitative Anziehung unwiderstehlich.
Was übrig bleibt, nachdem der Wettlauf nach unten abgeschlossen ist, ist eine Branche, die verfassungsmäßig unfähig ist, Nein zu sagen – nicht weil ihre Mitarbeiter kein Gewissen haben, sondern weil die Anreizarchitektur Gewissen strukturell unbezahlbar gemacht hat.
Gewinne privatisiert, Risiken sozialisiert
Die Architektur all dieser fünf Risiken läuft auf ein Muster hinaus, das ein Ökonom sofort erkennen würde.
Die Belohnungen technokratischer Kriegsführung werden privatisiert – Verträge, Daten, Marktpositionen, Infrastrukturdeals und die regulatorische Vereinnahmung, die sich aus Unentbehrlichkeit ergibt.
Die Risiken werden sozialisiert.
Überwachungsüberschreitungen, Erosion der Bürgerrechte, autonome Tödlichkeit, die Normalisierung von Notstandsautorität nach dem Krieg und die permanente Ausweitung des technokratischen Staates werden nicht von den Firmen und Beamten getragen, die diese Systeme gebaut und eingesetzt haben, sondern von den Bevölkerungen, die in ihnen leben.
Das ist die Definition moralischen Risikos: Wenn diejenigen, die Entscheidungen treffen, die Risiken erzeugen, nicht die Konsequenzen dieser Entscheidungen tragen, verschwindet der Anreiz zur Zurückhaltung.
In der gegenwärtigen Konstellation wird kein Manager eines Verteidigungstechnologieunternehmens von der Ziel-KI überwacht werden, die seine Firma an das Pentagon verkauft hat. Kein Risikokapitalgeber, der eine Überwachungsplattform finanziert hat, wird durch das Identitätssystem verfolgt werden, das seine Portfoliogesellschaft für eine Wiederaufbauzone entwickelt hat.
Die Asymmetrie ist vollständig.
Und genau in dieser Asymmetrie findet die Technokratie ihren zuverlässigsten Motor der Expansion.
Trumps Cyber-Strategie für Amerika
Abstrakte Analysen moralischer Risiken profitieren von konkreten Beispielen. Im März 2026 veröffentlichte die Trump-Administration „Präsident Trumps Cyber-Strategie für Amerika“, ein nationales Politikdokument mit sechs Säulen, das genau ein solches Beispiel liefert.
Im Licht des oben entwickelten Rahmens moralischer Risiken ist das Dokument nicht nur ein Cybersicherheitsplan. Es ist eine Blaupause für die systematische Institutionalisierung jedes einzelnen Risikos, das hier beschrieben wurde – formuliert in der Sprache von Freiheit und Verteidigung, aber strukturiert nach der Logik der Technokratie.
Das fehlende Wort
Vielleicht ist das strukturell bedeutendste moralische Risiko im Dokument das, was es nicht sagt.
Das Wort „Aufsicht“ erscheint kein einziges Mal in der gesamten Cyber-Strategie für Amerika.
Auch nicht „Rechenschaftspflicht“, „gerichtliche Überprüfung“, „Benachrichtigung des Kongresses“, „Bürgerrechte“ oder „Vierter Verfassungszusatz“.
Das Dokument erwähnt Privatsphäre nur einmal – im Kontext des Schutzes von Amerikanern vor ausländischen Überwachungsplattformen.
Die Architektur, die aufgebaut wird – öffentlich-private Verschmelzung, offensive Cyberoperationen, agentische KI, Deregulierung, Integration kritischer Infrastruktur – ist darauf ausgelegt, mit maximaler operativer Freiheit und minimalen institutionellen Einschränkungen zu funktionieren.
Das ist keine Cybersicherheitsstrategie mit Leitplanken.
Es ist eine technokratische Regierungsstruktur, formuliert in der Sprache der nationalen Verteidigung.
Die älteste Geschichte in den neuesten Kleidern
Was sich entfaltet, ist nicht beispiellos.
Dwight Eisenhower warnte 1961 vor dem militärisch-industriellen Komplex als permanentem Lobbyapparat für Konflikte, der „unangemessenen Einfluss“ über die demokratischen Institutionen erlangen könne, denen er eigentlich dienen sollte.
Was er nicht vorhersehen konnte, war das Ausmaß, in dem dieser Komplex schließlich die gesamte Architektur des digitalen Überwachungsstaates integrieren würde – Rechenzentren, KI-Plattformen, biometrische Systeme und Identitätsnetzwerke – und sie nicht nur gegen ausländische Gegner einsetzen würde, sondern als Instrumente der innerstaatlichen Regierungsführung.
Der Krieg endet nicht an der Grenze.
Die Technologie bleibt nicht auf dem Schlachtfeld.
Der Notstand endet nicht, wenn der Waffenstillstand unterschrieben wird.
Die Cyber-Strategie für Amerika macht dies ausdrücklich.
Sie ist das erste große nationale Sicherheitsdokument, das offen Kriegs-Cyberoperationen als Vorlage für zukünftige Maßnahmen feiert, sich zur Einführung von „agentischer KI“ ohne Verantwortungsrahmen verpflichtet, Deregulierung als Belohnung für Integration des privaten Sektors verspricht und eine „neue Ebene der Beziehung“ zwischen Staat und Technologiesektor ankündigt – im Frieden und im Krieg – ohne eine einzige Bezugnahme auf Aufsicht, gerichtliche Kontrolle oder Bürgerrechte.
Sie ist im präzisen Sinn des Wortes ein technokratisches Regierungsdokument.
Und sie ist jetzt die offizielle Cyberpolitik der Vereinigten Staaten von Amerika.

