Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Wie eine Fremde im eigenen Land: Neulich beim Einkaufen in Deutschland…

Wie eine Fremde im eigenen Land: Neulich beim Einkaufen in Deutschland…

Es ist Viertel nach sieben und ich habe schon viel zu lange am Schreibtisch gesessen. Also mache ich mich auf zum Einkauf – beim Lidl. Ich schwinge mich auf mein mit Muskelkraft angetriebenes Fahrrad und überquere die Brücke zum Nachbarort. Die Straßen sind fast menschenleer, die Atmosphäre drückend. Ich passiere den Friseur mit arabischer Schrift, der nur für Privattermine und nach dem Betätigen der Klingel öffnet, und sodann den polnischen Laden mit allerlei getrockneten Wurstwaren.

Von Maria Schneider, Artikel zuerst erschienen auf dem Blog “Bei Schneider”

Weiter geht’s, vorbei am IT-Laden mit dem schleimigen Iraner, der meinen PC nach zwei Tagen fertig repariert haben wollte, mich jedoch fast bedrohte, als ich mir nach einer Woche nachzufragen erlaubte, wann die Reparatur denn endlich fertig sei. Danach biege ich beim schönen Altbau ab, den ein Deutscher an den höchstbietenden Türken verkauft hat und in dem es jetzt türkischen Kaffee gibt. Diesen typischen Fall von Ausverkauf der eigenen Heimat aus niederen Beweggründen, sprich: Gier, hat mein alteingesessener Bekannter dem Verkäufer nie verziehen und redet seitdem kein Wort mehr mit ihm. Für mich ist das ebenfalls Grund genug, nie wieder einen Fuß in das Café zu setzen.

Verfall und Tristesse

Ich fahre weiter, vorbei am versifften Pizzaservice und den beiden deutschen Familienmetzgereien, die nach Jahrzehnten erfolgreicher Aufbauarbeit keinen Nachfolger finden konnten. Die verdunkelten Schaufenster strahlen seit drei Jahren Verfall und Tristesse aus. Dafür brummen der türkische Dönerladen und das daran angeschlossene Café umso mehr. Tja, so weit kann man kommen, wenn man zusammenhält und das Geld zusammenlegt – statt dem anderen nicht einmal die billigste Wurst auf dem Brot zu gönnen oder ihn als kadavergehorsamer Biedermann wegen des falschen Maskensitzes zu denunzieren.

Sodann radle ich an mehreren Kopftuchfrauen in Begleitung kraftstrotzender, breitbeinig marschierender Männer und etlichen Afrikanern vorbei. Sie füllen wie selbstverständlich die volle Breite des Gehwegs aus. Ihr Habitus ist stolz und gerade, ihre unausgesprochene Botschaft ist eindeutig: „Leg Dich nicht mit uns an!” Vorm Lidl sehe ich zum ersten Mal seit Beginn meiner Fahrt zwei junge Frauen, die sich akzentfrei auf deutsch unterhalten. Ich stelle mein Rad ab und trete durch die Glastüren in den Verkaufsraum ein.

Es ist stets das gleiche Publikum: Selbstbewusste Türkinnen, Afrikanerinnen und Araberinnen sowie abgearbeitete, osteuropäische Arbeiter. Die wenigen Deutschen, meist Rentner der unteren Schichten, sind an ihrer ärmlichen Kleidung, der gebückten Haltung, den Masken und einer gewissen Ungepflegtheit leicht zu erkennen – fast als hätten sie sich aufgegeben. Tatsächlich wirken manche so, als würden sie sich am liebsten unsichtbar machen – in ihrem eigenen Land.

Supermarkt mutet verwahrlost an

Ich tigere durch die Gänge und mache eine Bestandsaufnahme. Die Regale mit den günstigen Waren sind komplett leer: Sonnenblumenöl, Essig, Brot, Konserven, das preiswerteste Toilettenpapier und sogar Fleisch sind nicht mehr zu haben. Der gesamte Supermarkt mutet verwahrlost an. Es scheint, als käme das Personal nicht mehr damit hinterher, die Regale ordentlich zu bestücken und die Waren wieder in Reih und Glied zu stellen.

An der Kasse sichte ich dann wieder ein paar Deutsche: Stark übergewichtige Mütter mit stark übergewichtigen Kindern, den Einkaufswagen voller ungesunder Waren. Auch sie erwecken, wie die Rentner, den Eindruck von Armut. Wie kann das bloß sein, wo wir doch tagtäglich hören, wie unermesslich reich wir sind? So reich, dass wir das überbordende Füllhorn mit unseren Schätzen über die ganze Welt ergießen könnten und selbst dann noch genug für uns übrig bliebe. Oder etwa nicht?

Vor mir in der Reihe steht ein stummer Rentner mit abgenutzter Schnabelmaske. Fast hätte ich ihn übersehen, weil er schon semitransparent ist. Ich lege meine Waren aufs Band, während ein afrikanisches Muskelpaket hinter mir ständig mit einer Dose „Monster Energy” vor meinem Gesicht herumfuchtelt. Endlich begreife ich anhand seiner Gesten, was er von mir will: Ich soll ihn wegen der einen Dose vorlassen. Ich schüttele verneinend den Kopf und ignoriere ihn. Einmal”, so denke ich für mich, „kann er sich auch hinter mir anstellen, wo er doch in so vielen Dingen, als Person of Color und Kulturbereicherer, in diesem Staat bevorzugt behandelt wird!

Ein einzelner Lichtblick

Während ich seinen wütenden, ungeduldigen Blick im Rücken spüre, zahle ich bei der ausnehmend freundlichen Verkäuferin und wir wünschen uns gegenseitig einen wunderschönen Abend. Wer hätte gedacht, dass es inmitten dieser Tristesse noch einen solchen Lichtblick gibt?

Draußen wuchte ich unter den Augen eines osteuropäischen Handwerkers meine neun Literflaschen Mineralwasser mit einer Hand in meinen Fahrradkorb. Ich kann förmlich seine Gedanken lesen: Warum macht das kein Mann für sie?Er kann nicht wissen, dass dies eine der zahlreichen Ertüchtigungen ist, die ich regelmäßig absolviere, um fit zu bleiben; um „wehrfähig” zu sein, so dass ich jederzeit einem übergriffigen „Neubürger“ eine in die Fresse hauen kann, um gerade noch ausreichend Zeit zum Fliehen zu haben. All das kann der Osteuropäer natürlich nicht wissen, während er mich weiterhin mustert und mit den Augen auszieht.

Ich ignoriere ihn und schiebe mein Fahrrad über den Parkplatz. Dabei fällt mein Blick auf eine dralle Ukrainerin, die mit ihrem Sohn – vielleicht acht Jahre alt – gemeinsam aus einer riesigen Colaflasche trinkt. Toll“, denke ich mir, „so früh züchtet sie schon ihren Sohn als Diabetiker heran. Dessen Behandlungskosten werde ich dann auch noch stemmen müssen.“ Die Frau schaut mich an und scheint Bestätigung bei mir für ihre Gegenwart zu suchen. Noch vor zehn Jahren hätte ihr ein freundliches Lächeln geschenkt. Doch inzwischen ist zuviel passiert. Zuviele Menschen sind ohne meine Zustimmung in mein Land gekommen.

Zuviele Betrügereien sind mir zu Ohren gekommen, wie beispielsweise von den bildhübschen Ukrainerinnen, die einmal im Monat nach Deutschland fahren, vom Amt Hartz-IV abholen und dann in ihr Gebiet in der Ukraine zurückfahren, das komplett vom Krieg verschont wurde. Es ist alles einfach zuviel. Und so kommt es, dass mir auch die Gegenwart dieser Ukrainerin zu viel ist, selbst wenn sie die eine Gerechte unter den 100 Ungerechten wäre. Daher gebe ich ihr meinen bewährten Granitblick, lasse ihre Bemühungen wie Wasser an mir ablaufen und fahre mit unbewegtem Gesicht und steifem Rücken an ihr vorbei.

Wer ist hier Herr im Hause…

Um die Ecke herum sitzt der ungeduldige Afrikaner von der Kasse entspannt auf einer Bank, trinkt sein Zuckergetränk und durchbohrt mich mit haßerfüllten Blicken, während ich an ihm vorüberfahre. Auch ihn ignoriere ich – denn was bleibt mir anders übrig in einem Land, in dem ich zur Indianerin geworden bin und alle anderen Indianer sich anscheinend in ihre Häuser oder Autos verkrochen haben. Die „Besatzer“ indessen zeigen auf den Straßen und Plätzen immer unverblümter, wer nun der vermeintliche Herr im Hause ist.

Kurz gerate ich ins Schlingern und falle fast vor Lachen vom Rad, weil ich mir die hanebüchene und absolut lächerliche Situation vorstelle, dass mich ein Deutscher oder gar die Polizei vor einem Übergriff des Afrikaners schützen würde! Eine solche Tat käme schließlich einem Bekenntnis zur AfD gleich und wäre für die Beamten wohl um ein Vielfaches karriereschädlicher, als meine aufgeschlitzte Kehle. Ich wäre ja nur tot… aber der brave CDU-Rentner bekäme eventuell seine Rente nicht mehr oder der erwerbstätige Lehrer, Beamte, Arzt usw. verlöre sein Beamtenverhältnis, wenn er sich hinter seinen Rosenstöcken hervortrauen würde!

Nein, das geht gar nicht. Lieber den Schwanz einziehen und sich schnell auf den Fernsehsessel verdrücken, oder am PC garstige Kommentare schreiben und vergangenen Zeiten nachtrauern. Ist ja schließlich auch wichtig ….oder etwa nicht?

Wo sind eigentlich die Deutschen?

Schließlich fange ich mich wieder, schüttele den Kopf ob meiner irrwitzigen Vorstellung von „mutigen, deutschen Männern” und setze meinen Nachhauseweg fort. Zwei geschniegelte, junge Afrikaner mit teuren, drahtlosen Airpods flanieren entspannt auf dem Bürgersteig. Sie wissen, dass niemand ihnen zu nahe treten darf. Eine herausgeputzte Afrikanerin in Begleitung ihrer beiden Kinder und eine verhüllte Türkin samt Muskelmann schlendern durch die Straße. Weit und breit ist auch hier kein Deutscher in Sicht.

Mein ärmelloses, rosa T-Shirt flattert im Wind. Die Ausländer schauen mir hinterher. Vor mir an der Ampel wartet ein alter, deutscher Hippie mit Halbglatze und langem Zottelhaar, das er mit einer Haarspange zu einem Zopf zusammengefasst hat. Seine Socken sind ausgeleiert und stecken in ausgetretenen Sandalen. Obwohl er zwei Meter von mir entfernt ist, rieche ich seinen ungepflegten Körper. Mir wird schlecht – von seinem Geruch und auch seiner zur Schau gestellten Weigerung, erwachsen zu werden und statt dessen als dürrer, abstoßender, ewiggestriger Peter Pan mit Rattenzopf im Pseudorebellentum zu verharren.

Wieder frage ich mich, wo bloß all die Deutschen abgeblieben sind. Doch, halt, ich weiß die Antwort: Inzwischen ist es 20 Uhr. Sie sitzen zu Hause im Sessel und holen sich aus der schwarzen Hypnosescheibe den Tagesbefehl ab. Damit sie wissen, wie sie sich am nächsten Tag zu verhalten haben. Wie der Wind weht. Was man sagen darf. Wen man zu meiden hat. Ob man die Maske noch trägt. Und wen man gerade hassen darf – Putin oder Xi?

Manchmal beneide ich die Kopftuchfrauen

Ja, es gibt Tage, da beneide ich die Kopftuchfrauen. Im Ernstfall haben sie einen Beschützer, der sie verteidigen wird. Wir wiederum haben Duttmänner, vegane Latteschlürfer, linksradikale Althippies – und ein Bürgertum, das sich einpisst, wenn es nur „AfD“ hört.

Ich bin zu Hause angekommen und schließe die Haupttüre auf. Bei uns im Haus wohnt ein Pakistani, der bei einem Dax-Unternehmen arbeitet. Seine Vermieter – ein altes Professorenpaar, das mitten in der Stadt im Ökorevoluzzerviertel mit alten Villen lebt – hat ihm die Wohnung überlassen, weil er „so nett ist”. Dass er trinkt, an deutschen Feiertagen wie Weihnachten die ganze Nacht laute Partys schmeißt und jeden, der sich darüber beschwert, mit dem Tode bedroht, finden sie nicht schlimm. Das Homeoffice macht ihm zu schaffen!“ Ach so. Dann ist ja alles gut. Ich trete in meine Wohnung ein, schließe meine neue, einbruchsichere Tür hinter mir gut ab und sage: „Gute Nacht.

Maria Schneider ist freie Autorin und Essayistin. Sie führt neben ihrer Berufstätigkeit den Blog beischneider mit einer heimatverbundenen, christlich-konservativen Ausrichtung. In ihrem Blogveröffentlicht Maria Schneider gesellschaftskritische Essays undReiseberichte sowie Artikel unterschiedlichster Autoren. Kontakt: Maria_Schneider@mailbox.org


Anmerkung: Kommentare von Gastautoren reflektieren die jeweilige Sichtweise des Autoren im Sinne der Meinungs- und Pressefreiheit und geben nicht die Meinung des “Wochenblick” wieder.

Hurrikan-Aktivität des vorigen Jahres lag nahe dem Minimum jemals

Hurrikan-Aktivität des vorigen Jahres lag nahe dem Minimum jemals

Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT

Das UK Met Office bemüht derweil die alte Lüge der globalen Erwärmung:

Zusammenfassung des Übersetzers: Das UKMO meint also, in diesem Jahr sei eine aktive Hurrikan-Tätigkeit zu erwarten. Aber wie der vorletzte Kasten zeigt, ist man dort nicht ganz auf der Höhe der Wissenschaft. Dort wird die Mär von den „26°C Wassertemperatur“ wiederholt. Eine Erklärung, warum es genau die gleichen Gebilde auch über arktischen Gewässern gibt (Wassertemperatur um 0°C), geht daraus natürlich nicht hervor. Näheres dazu gibt es hier.

Im letzten Kasten wird dann wieder alles relativiert. Ich frage mich, wie man beim UKMO den Begriff „Vorhersage“ definiert.

More active Atlantic hurricane season ahead?

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/05/30/hurricane-activity-close-to-lowest-on-record-in-last-year/

Bearbeitet von Christian Freuer für das EIKE

 

Gefangen im Netz der „grünen“ Spinne: Wie sich Öko-Bonzen den Staat krallen!

Viele haben es noch gar nicht so richtig bemerkt: Längst zappeln Autofahrer, Stromkunden und Verbraucher im Netz der „grünen“ Spinne. Großflächig und systematisch hat sie ihre Fäden ausgelegt. Schlüsselpositionen in wichtigen Bundesministerien sind mit Öko-Bonzen besetzt. In Berlin regieren „grüner“ Filz und Vetternwirtschaft – in Habecks „Klimaministerium“ könnte man sogar von einem Familienunternehmen sprechen.

„Ampel“-Tankrabatt: Milliardengeschenk der Steuerzahler an die Öl-Multis!

Rund drei Milliarden Euro kostet die Steuerzahler die dreimonatige Senkung der Energiesteuern auf Sprit. Der sogenannte Tankrabatt sei weitgehend an die Autofahrer weitergegeben worden, verbreiten die Propaganda-Assistenten der „Ampel“-Regierung irreführenderweise. Tatsächlich dürften die drei Milliarden Euro größtenteils in den Kassen der Öl-Multis landen!

Der Trick: Damit es so aussieht, als verhalte man sich verbraucherfreundlich und „respektvoll“ gegenüber der Regierung, wurden die Preise für Diesel durchschnittlich um 10 Cent und für Super E10 um 27 Cent gesenkt. Erwartungsgemäß meldete die systemnahe Deutsche Presse-Agentur (dpa): „Spritpreise deutlich gesunken!“

In Wahrheit aber waren die Preise für den Liter Benzin zuvor krass gestiegen, von 1,70 zum Jahresanfang auf bis zu 2,15 Euro kurz vor Einführung des Tankrabatts! Laut ADAC kostete Super E10 am Montag im bundesweiten Tagesdurchschnitt noch 2,13 Euro pro Liter und damit 4,3 Cent mehr als am Dienstag der Vorwoche. Diesel verteuerte sich um 3,5 Cent auf 2,03 Euro pro Liter. Im Klartext: Die Konzerne hatten sich rechtzeitig ein Preispolster zugelegt, von dem aus jetzt scheinbar großzügig „rabattiert“ wird.

Der Publizist Gabor Steingart bringt es auf den Punkt: „Die internationalen Mineralölkonzerne wissen, wie man Öl in Benzin und Krieg in Profit verwandelt. Die deutschen Politiker, die sich mit einem Steuerrabatt bei ihren Wählern beliebt machen wollten, werden vorgeführt wie die Schulbuben in der Feuerzangenbowle. Mit den Worten des gestrengen Lehrers Doktor Seidel alias Heinz Rühmann möchte man Olaf Scholz, Robert Habeck und Christian Lindner zurufen: „Sehr mager meine Herren, sehr mager!“

Brutalo-Biden lässt Kinder hungern: Ohne Transgender-Klo kein Geld fürs Schulessen

Brutalo-Biden lässt Kinder hungern: Ohne Transgender-Klo kein Geld fürs Schulessen

In den Vereinigten Staaten sind viele Schulen ganztägig. Entsprechend bürgerte es sich über die Jahrzehnte hin, dass Kinder ohne Mehrkosten für ihre Eltern im Schulgebäude ein Mittagessen bekommen. Mehr als 30 Millionen Kinder aus einkommensschwachen Familien werden so davor bewahrt, den ganzen Schultag hungern zu müssen. Das zugrundeliegende Gesetz läuft aber demnächst aus – doch bei der Verlängerung hat Präsident Joe Biden eine Schikane im Hut. Er will den staatlichen Zuschuss nur mehr an Schulen auszahlen, die sich der LGBTQ-Agenda seiner Regierung fügen.

Ohne LGBT-Agenda kein Geld für das Schulessen

Die Pläne, über welche vor allem konservative Blätter wie der “Washington Free Beacon” berichten, sind unfassbar. Denn Biden will die Teilnahme am “National School Lunch Programm” daran koppeln, ob die Schulen die Anti-Diskriminierungs-Richtlinien nach den Vorstellung der Regierung umsetzen. Und diese ist der Ansicht, dass es diskriminierend wäre, wenn Schulen darauf bestehen, dass Kinder auf jene Toiletten gehen müssen, die ihrem Geburtsgeschlecht entsprechen.

Sprich: Wenn Buben, die sich als Mädchen fühlen, nicht aufs Mädchenklo gehen dürfen, müssen ihre Mitschüler hungern. Das US-Landwirtschaftsministerium bestätigte, dass man “jede Diskriminierung auf der Basis der sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität als Geschlechterdiskriminierung einordnen wird”. Basis dafür ist ein Dekret von Biden, der damit ein umstrittenes Höchstgerichtsurteil zur “Transgender-Diskriminierung” aus dem Jahr 2020 umsetzte.

Auf dem Rücken der Kinder ausgetragen

Dass diese Identitätspolitik nun ausgerechnet auf dem Rücken von Kindern aus armen Familien umgesetzt wird, schockiert viele Bürger. Greg Baylor, ein Anwalt der Bürgerrechtsorganisation “Alliance Defending Freedom”, übte heftige Kritik: “Natürlich sollte man alle Menschen mit Würde und Respekt behandeln. Aber es ist falsch, wenn eine Bundesregierung Schülern aus wirtschaftlich schwachen Familien ihre Gratis-Mahlzeiten wegnimmt, weil ihre Schulen sich nicht einer radikalen Gender-Ideologie unterordnen.”

Auch John Elcesser von der “Indiana Non-Public Education Association” hat hierfür kein Verständnis: “Man spielt Politik gegen die Ernährung armer Kinder aus, eine sehr unglückliche Sache.” Der Leiter einer Schulorganisation in seinem Bundesstaat ärgert sich auch, dass es offenbar keine Ausnahmen gibt: “Es gibt Schulen, die dann nicht mehr teilnehmen können, weil die Anordnung sich nicht mit ihrer Mission oder ihren Werten verträgt, etwa indem es keine religiösen Ausnahmen gibt. So nimmt man Kindern aus weniger betuchten Familien das Essen weg.”

Auch Transgender-Sport als Voraussetzung

Die Anordnung zur verpflichtenden Neuinterpretation des neunten Artikel des Bürgerrechts-Gesetzes von 1964 reicht auch in weitere Bereiche des schulischen Lebens. So dürften Schulen nicht mehr Eltern aus eigenem Antrieb mitteilen, dass ihre Kinder sich mit einer abweichenden Geschlechtsidentität identifizieren. Auch im Schulsport, der in den USA eine wichtige Säule des Uni-Stipendienprogramms darstellt, müssen “Transgender-Kinder” fortan in Bewerben des anderen biologischen Geschlechts teilnehmen dürfen.

Auch Erika Sanzi von “Parents Defending Education” wundert sich über die Pläne der Biden-Regierung: “Die Vorstellung, dass eine Schule kein Geld für Schüler-Essen kriegt, wenn sie verweigern, dass biologische Jungen aufs Mädchenklo gehen und im Schulsport gegen Mädchen antreten, ist so absurd, dass es wie eine Parodie klingt”. Auf Twitter wies sie auf die Verzerrung der tatsächlichen Ergebnisse hin: “Allyson Felix ist die erfolgreichste Sprinterin bei Weltmeisterschaften. Ihre Bestzeit über 400 Meter war 49.26 Sekunden. Alleine im Jahr 2018 liefen 275 Buben in der Highschool schneller.”

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Ukraine gut, Russland böse? Delingpole’s Schweizer Geheimdienstler erzählt eine andere Geschichte, Teil 5

Dies ist der fünfte Teil des Podcasts von James Delingpole mit dem ehemaligen Schweizer Geheimdienstoffizier Oberst Jacques Baud über die russische Rechtfertigung für den Einmarsch in die Ukraine. Sie können Teil 1 hier, Teil 2 hier, Teil 3 hier und Teil 4 hier lesen. Heute fährt Oberst Baud mit seiner Analyse des tief verwurzelten Hasses, der aktuellen Situation vor Ort und der Abkehr des Westens von einer diplomatischen Lösung fort.

COLONEL JACQUES BAUD: Wir haben also den Hass gegen die Sowjets, kombiniert mit dem Hass gegen die Juden und kombiniert mit dem Hass gegen die Russen. Und das ist alles, all das ist in einer Art von Kombination vereint, einer seltsamen Kombination. Aber all diese Hassgefühle sind tief in der lokalen Kultur verwurzelt. Und das wurde von den neuen Behörden 2014 irgendwie begünstigt, denn auf diese konnte man sich verlassen, wenn es darum ging, die Ordnung aufrechtzuerhalten und gegen die Russen oder die russischsprachigen Menschen zu kämpfen.

Heute beschönigen wir diesen Teil der Geschichte, weil wir eine gewisse Legitimität bei der Unterstützung der Ukraine haben wollen, und können daher nicht verstehen, was genau vor sich geht. Wenn die Menschen Mariupol zurückerobern, dann ist das nicht nur die Rückeroberung irgendeiner Stadt. Mariupol war der Geburtsort der Asow-Bewegung. Für die Miliz, die Donbass-Miliz, ist es also extrem wichtig, denn es waren nicht wirklich die Russen, die Mariupol sozusagen befreit haben, sondern die Donbass-Miliz. Wir neigen dazu, zu vergessen, dass in dem aktuellen Konflikt … die russischen Streitkräfte aus Russland kommen und die Milizen des Donbass, die Milizen der Lugansker Republik und der Donezker Republik. Und das sind die Milizen der Donezker Republik, die zusammen mit diesen tschetschenischen Einheiten bei der Befreiung von Mariupol geholfen haben.

JAMES DELINGPOLE: Mariupol, insbesondere der Azovstal-Komplex, scheint also eine Art Götterdämmerungs-Szenario für den Azov zu sein, es ist ihre letzte Bastion.

BAUD: Genau.

DELINGPOLE: … Ich habe den Eindruck, dass die Russen die Tschetschenen geschickt haben, die wahrscheinlich ihre härtesten und rücksichtslosesten Kämpfer sind, weil sie wussten, dass es ein harter, harter Kampf werden würde. Was wissen Sie darüber? Eines der Dinge, die mich an Azovstal interessieren, ist, dass es dort offenbar ein ganzes Netzwerk von Bunkern und Ebenen aus Stahlbeton gibt, die unterirdisch leben. Es scheint dort eine ganze Reihe westlicher Geheimdienstler zu geben, und es gab, glaube ich, einen kanadischen Oberst, der versuchte zu fliehen und gefangen genommen wurde. Was denken Sie, was dort vor sich geht? Es gibt nämlich Gerüchte über Biowaffenlabors, die sie zu verbergen versuchen. Erzählen Sie mir davon?

BAUD: Nun, ich bin mir nicht sicher, ob wir genau wissen, was sich unter Azovstal befindet. Azovstal ist also ein riesiger Industriekomplex, der, glaube ich, in den 1920er Jahren gegründet wurde. Das ist ein Ort, an dem ein Teil der berühmten T-34-Panzer in den ersten Kriegsjahren gebaut wurde. Der T-35 oder 34 wurde in vielen verschiedenen Fabriken gebaut, aber er wurde teilweise auch in Azovstal zusammengebaut. Es ist also ein riesiger Komplex. Und natürlich wurde er so gebaut oder entworfen, dass er auch während des Krieges einsatzfähig war. Er ist sehr tief unterkellert und hat darunter Luftschutzbunker. Es ist ein riesiges Labyrinth von Bunkern und so weiter. Und offenbar sind hier die Überreste der Asow-Bewegung stationiert. Ich meine, wie Sie sagten, in einer letzten Bastion.

Wir wissen nicht genau, wer sich dort aufhält. Die Russen sagen, dass sie die Kommunikation in acht verschiedenen europäischen Sprachen abgefangen haben. Das ist aber auch schon alles, was wir wissen, denn Azov stützt sich auf Freiwillige aus der ganzen Welt. Und es kann gut sein, dass es nur diese Freiwilligen sind, die hier kämpfen. Es könnte also sein, dass es sich nur um Kämpfer handelt, die Angst haben, sich zu ergeben, weil sie vielleicht schon Blut an den Händen haben und nicht genau wissen, wie ihr Schicksal aussieht, wenn sie sich ergeben. Ich bin nicht in der Lage, dazu etwas zu sagen, aber das ist wahrscheinlich der Grund, warum sie so zögerlich sind, sich zu ergeben. Es wurde an einer Stelle angedeutet, dass es einige Nato-Offiziere gibt. Kürzlich war auch die Rede von einem kanadischen General, einem General im Ruhestand. Um ganz ehrlich zu sein, weiß ich nicht genau, was da steht. Ist das nur Propaganda? Sind das nur Gerüchte? Ich habe keine Ahnung. Aber es würde Sinn machen, unter Azovstal zumindest das letzte Viertel der Hardliner zu haben, das ist absolut möglich.

DELINGPOLE: Können Sie mir einen Überblick darüber geben, wie die Kampagne fortgeschritten ist? Denn alles, was ich in den westlichen Medien lese, ist, dass die Russen nutzlos sind, dass sie vom Ausmaß des Widerstands überrascht wurden, dass sie unnötigerweise viele zivile Gebäude zerstört haben, dass ihre Ausrüstung nicht dem Stand der Technik entspricht, dass ihre Taktik nicht gut ist. Und ich meine, ich weiß nicht, ist das wahr?

BAUD: Nein, das glaube ich nicht. Ich denke, wir neigen natürlich dazu, eine voreingenommene Sichtweise zu haben. Was wir in den Medien sehen, kommt im Grunde direkt aus Kiew. Es gibt keine wirkliche Einschätzung der Situation durch unsere Medien oder sogar durch die meisten Experten.

Zunächst einmal müssen wir verstehen, wie diese Offensive begann. Sie begann sehr ähnlich wie die operative Doktrin der Russen mit einer Hauptanstrengung im Donbas und einer Nebenanstrengung in Richtung Kiew. Der Grund, warum sie nach Kiew gingen, war nicht, Kiew einzunehmen. Und in der Tat wissen wir, weil das Pentagon einige Schätzungen über die Stärke der Haupt- und der Nebenkampflinie gemacht hat. Und wir wissen, dass es um Kiew herum etwa 22 Bataillone gab, mehr oder weniger, während es im Donbas etwa 65 Bataillone waren. Das sind also weniger als 22.000 Mann, um Kiew einzunehmen. Das ist nicht genug. Und das ist definitiv, wahrscheinlich, das war wahrscheinlich nicht die Absicht der Russen, Kiew zu übernehmen. Sie wollten Kiew nur einkesseln, um die Streitkräfte, die ukrainischen Streitkräfte im westlichen Teil des Landes, in die Enge zu treiben, damit sie den Hauptteil der ukrainischen Streitkräfte im Donbas nicht verstärken.

Indem man Kiew bedrohte, wurden diese Kräfte im Westen des Landes gehalten. Das ist also sehr clever. Und in der Donbass-Region ist die Idee – und es ist sehr ähnlich wie das, was wir im letzten Monat der Kampagne der Sowjets während des Zweiten Weltkriegs beobachtet haben, dass die Offensive sehr schnell in die Tiefe der ukrainischen Streitkräfte ging, sehr schnell, ohne wirklich zu kämpfen – sie umgingen einfach alle Festungen, sie umgingen die Städte, sie umgingen alles, nur um die Tiefe zu erreichen. . .

DELINGPOLE: Blitzkrieg, ein bisschen wie?

BAUD: Der Blitzkrieg ist ein bißchen anders. Aber wir könnten … wir neigen dazu, dieses Wort zu benutzen, Blitzkrieg ist ein Konzept, ist das erste Konzept der kombinierten Waffenoperation, es ist etwas anders . . .

DELINGPOLE: Okay. In der Schnelligkeit des Vormarsches, dem Umgehen von Hochburgen.

BAUD: . . . Manche sagen, es sei das Prinzip des fließenden Wassers, das heißt, Wasser fließt, wo es kann, und bleibt nicht stehen, wo es nicht gebraucht wird. Und das ist genau das, was die Russen getan haben. Sie haben sehr schnell versucht, den Großteil der ukrainischen Streitkräfte einzukesseln, die bereit waren, den Donbas anzugreifen. Deshalb befindet sich heute der größte Teil der ukrainischen Armee in diesem Gebiet zwischen Sloviansk, Kramatorsk und so weiter. Das ist es also, was sie getan haben. Das haben sie bis etwa Mitte März getan.

Und dann begannen sie, die ukrainischen Streitkräfte zu zermalmen. Sie begannen, die Dörfer anzugreifen und so weiter. Und natürlich war die erste Phase extrem schnell, das war die Idee. Und in der zweiten Phase begannen sie mit einer Art Infanteriekampf. Es geht also sehr langsam und ist nicht sehr spektakulär. Das sieht man auf Karten nicht wirklich, denn es geht Haus für Haus und Straße für Straße. Es geht sehr langsam, aber das bedeutet nicht, dass sie ihre Ziele nicht erreicht haben. Ich glaube sogar, dass sie alle Ziele, die sie erreichen wollten, erreicht haben.

Die erste Phase war – und das hat Putin selbst am 24. Februar angekündigt – die Entmilitarisierung und Entnazifizierung. Aber wenn man genau liest, was er gesagt hat, ging es nicht um die Entnazifizierung oder Entmilitarisierung der Ukraine, sondern um die Entmilitarisierung und Entnazifizierung der Drohungen gegen den Donbas und gegen die Bevölkerung, die russischsprachige Bevölkerung.

Der Entmilitarisierungsprozess ist noch nicht abgeschlossen. Die Streitkräfte werden nach und nach abgebaut. Und der Entnazifizierungsprozess wird als abgeschlossen betrachtet. Tatsächlich haben die Russen Ende März die Entnazifizierung als Ziel gestrichen, weil sie Mariupol eingenommen hatten. Jetzt bleibt nur noch Asowstal, aber sie werden einfach abwarten, bis diese Leute verhungern oder sich ergeben, aber im Grunde gibt es keine Bedrohung mehr. Aber es ist auch interessant zu sehen, dass die Russen dieses Clausewitzsche Konzept des Krieges haben, dass Krieg und Politik miteinander verbunden sind.

Die ersten Ziele waren also, wie ich schon sagte, die Entmilitarisierung und die Entnazifizierung. Am 25. Februar schlug Zelensky die Aufnahme von Verhandlungen vor. Er sprach von Verhandlungen an der weißrussischen Grenze und … sie begannen, einige Gespräche zu führen. Aber dann kam die Europäische Union, um Zelensky zu entmutigen, mit einem ersten Waffenpaket im Wert von fast einer halben Million Euro, um zu sagen: „Zelensky, verhandle nicht, wir werden dir helfen zu kämpfen. Als die Russen also sahen, dass die Verhandlungen ins Leere liefen, änderten sie das Ziel. Sie hatten also ihre operativen Ziele, aber sie fügten ein politisches Ziel hinzu, nämlich die Anerkennung der Unabhängigkeit des Donbass und die Anerkennung der Krim. Und das waren die neuen Ziele, wenn Sie so wollen.

Am 21. März unterbreitete Zelensky den Russen einen Vorschlag. Zu diesem Zeitpunkt waren die Verhandlungen von Belarus nach Istanbul verlegt worden. Und Zelensky machte den Russen einen Vorschlag, ein Angebot, über diese Themen zu diskutieren. Aber zwei Tage später, es war im Februar, kam die Europäische Union mit einem neuen Angebot, mit einem neuen Paket von einer halben Milliarde Waffen, und sagte: „Zelensky, nein, nein, nein, nein. Ihr verhandelt nicht, wir geben euch Waffen und ihr kämpft.‘ Und unter dem Druck des Vereinigten Königreichs und der USA zog Zelensky sein Angebot an die Russen zurück.

Als die Russen sahen, dass der Verhandlungsprozess ins Leere lief, fügten sie ihren Zielen eine neue Ebene hinzu. Sie sagten: ‚Okay, dann werden wir alle Gebiete, das Küstengebiet, zwischen Mariupol und Odessa bis hin zu Transnistrien besetzen. Die Russen haben also eine Art iterativen Prozess in Bezug auf ihre Ziele. Sie haben mit etwas angefangen, in der Erwartung einer Verhandlung. Sie gehen nicht zu den Verhandlungen. Das geht nicht. Wir erhöhen das Ziel. Und wenn ihr auf die Verhandlungen eingeht, hören wir hier auf. Ansonsten gehen wir weiter.‘ Und die Sache ist die, dass dieser Mechanismus nicht neu ist … das ist sehr wohl die russische Herangehensweise an den Krieg.

Das Problem ist, dass die Europäische Union, vor allem zusammen mit den USA, natürlich alles getan hat, um diesen Zusammenbruch herbeizuführen und jede Art von Verhandlung zu vermeiden. Sie zwingen die Ukrainer einfach zum Kampf, indem sie ihnen neue Waffen geben, und jetzt haben sie dieses neue Paket von 43 Milliarden Dollar, das von Joe Biden beschlossen wurde. Und das Beunruhigende daran ist, dass all die Waffen, die in die Ukraine geschickt werden, nicht wirklich einen Unterschied machen … denn die meiste Logistik wurde zerstört, denn sobald die USA und andere einige Panzer und Haubitzen und andere Dinge versprochen hatten, bestand das Problem natürlich darin, diese Ausrüstung von der Grenze zur Front zu transportieren. Und die Russen begannen, die Infrastruktur zu zerstören. Und das ist interessant, denn vorher haben die Russen nicht versucht, die Infrastruktur zu zerstören. Das heißt, als die Europäer mit neuen Angeboten und Waffen und all dem kamen, haben sie die Russen dazu gedrängt, mehr und mehr Infrastrukturen zu zerstören, Kommandoposten und Flugplätze und all das. Diese Waffen machen also keinen Unterschied, aber sie ziehen sozusagen das russische Feuer an.

Wir verschlechtern also nur die Lage in der Ukraine, und nach meinem Verständnis sollte die internationale Gemeinschaft nicht die Position eines Richters einnehmen, der entscheidet, wer der Gute und wer der Böse ist, sondern versuchen, die beiden Parteien an den Verhandlungstisch zu bringen und sie die Probleme diskutieren zu lassen. Denn jetzt, wo wir jede diplomatische Lösung verworfen haben, neigen wir dazu, die Polarisierung des Konflikts zu verschärfen. Und das führt nirgendwohin.

Und das ist, glaube ich, sehr bedauerlich, denn in einem Interview mit Oleksiy Arestovych im März 2019 sagte er – und das ist irgendwie extrem zynisch -, dass der Preis für den Beitritt der Ukraine zur Nato fast die Zerstörung der Ukraine sein wird. Es gibt also ein Gefühl der Selbstaufopferung, mit dem Ziel, der Nato beizutreten. Und ich denke, die westliche Gemeinschaft neigt dazu, diesen sehr, sehr zynischen Ansatz mitzutragen. Das erklärt den Mangel an Rationalität ich weiß nicht, in welcher Richtung wir das sehen müssen. Aber auf jeden Fall sind wir über die rationale Herangehensweise an den Konflikt im Westen hinaus. Auf jeden Fall.

DELINGPOLE: Um es zusammenzufassen – ich möchte Ihnen keine Worte in den Mund legen – aber ich meine, ich kann mir vorstellen, dass die meisten von uns möchten, dass dieser Konflikt in der Ukraine eher früher als später endet, weil gewöhnliche Ukrainer leiden, ich fürchte, es besteht die Gefahr, dass Ukrainer, Wehrpflichtige, ganz zu schweigen von russischen Soldaten, unnötig in einem Krieg sterben, der fast wie ein Privatkrieg zwischen Fraktionen in den westlichen Regierungen aussieht, die entschlossen sind, Putin zu vernichten und damit die russische Machtbasis zu stürzen. Ist das eine gute Zusammenfassung?

BAUD: Ja. Auf jeden Fall. Und ich denke, es ist bedauerlich, denn wir befinden uns in einer Situation, in der wir das Problem völlig emotional angehen. Es gibt absolut keine Rationalität. Und die Art und Weise, wie wir den Erfolg oder Misserfolg der russischen Offensive darstellen, bedeutet natürlich: „Sie verlieren den Krieg, warum sollten wir also verhandeln? Das ist die Argumentation. Und wir neigen dazu, neue Sanktionen und neue Waffen und all das hinzuzufügen. Und am Ende sollten wir uns etwas fragen, denn auch der Rest der Welt blickt auf die westliche Welt und stellt sich die Frage: „Warum ist dieser Konflikt schlimmer als die vorherigen?“ „Warum verhängen wir so viele Sanktionen gegen denjenigen, der die Offensive gestartet hat, während wir das zum Beispiel gegen das Vereinigte Königreich nie getan haben, oder gegen die USA, gegen den Irak, gegen Libyen, gegen Syrien und so weiter.

Es herrscht also ein tiefes Gefühl der Irrationalität, denn jede neue Sanktion, die wir verhängen, stellt uns tendenziell als rassistischer dar, als wir sind. Wenn es um Iraker oder Afghanen geht, kümmert uns das nicht. . . Aber wenn es um Ukrainer mit blondem Haar und blauen Augen geht, dann müssen wir natürlich Sanktionen verhängen. Und so nehmen sie uns wahr. Und ich glaube, das ist etwas, das wir oft unterschätzen. Aber ich glaube, das wird in Zukunft enorme Auswirkungen auf die Art und Weise haben, wie der Westen mit dem Rest der Welt umgeht oder diskutiert.

Sie können sich das ganze Gespräch im James Delingpole Podcast hier anhören.

Die menschliche Haut als Sub-THz-Empfänger – stellt 5G eine Gefahr für sie dar oder nicht?

Zusammenfassung

Bei der Wechselwirkung von Mikrowellenstrahlung und Menschen wird die Haut traditionell nur als eine mit Wasser gefüllte, absorbierende Schwammschicht betrachtet. In früheren Arbeiten haben wir gezeigt, dass diese Sichtweise falsch ist, als wir demonstrierten, dass der gewundene Teil des Schweißkanals in der oberen Hautschicht als eine spiralförmige Antenne im Sub-THz-Bereich angesehen wird.

Experimentell haben wir gezeigt, dass das Reflexionsvermögen der menschlichen Haut im Sub-THz-Bereich von der Schweißintensität, d. h. der Leitfähigkeit des Schweißkanals, abhängt und mit dem Grad des menschlichen Stresses (physisch, mental und emotional) korreliert. Später entdeckten wir Zirkulardichroismus in der Reflexion der Haut, ein Merkmal der axialen Mode einer Helixantenne.

Die volle Tragweite dieser Ergebnisse für den Menschen ist noch unklar. Wir haben auch eine Korrelation zwischen den Parametern der Elektrokardiographie (EKG) und dem Sub-THz-Reflexionskoeffizienten der menschlichen Haut festgestellt. In einer neueren Arbeit haben wir ein einzigartiges Simulationswerkzeug für die menschliche Haut entwickelt, das die mehrschichtige Struktur der Haut zusammen mit dem darin eingebetteten spiralförmigen Segment des Schweißkanals berücksichtigt.

Das Vorhandensein des Schweißkanals führte zu einer hohen spezifischen Absorptionsrate (SAR) der Haut im extrem hohen Frequenzbereich.

In diesem Beitrag fassen wir die physikalischen Beweise für dieses Phänomen zusammen und betrachten seine Auswirkungen auf die zukünftige Nutzung des elektromagnetischen Spektrums durch die drahtlose Kommunikation.

Im Juli 2016 hat die US-amerikanische Federal Communications Commission (FCC) neue Vorschriften für den drahtlosen Breitbandbetrieb über 24 GHz (5 G) erlassen. Dieser Trend der Nutzung wird sich voraussichtlich auf höhere Frequenzen im Sub-THz-Bereich ausweiten.

Es ist zu bedenken, dass der Mensch in den elektromagnetischen Lärm eintaucht, der von Geräten verursacht wird, die auf denselben Frequenzen arbeiten, auf die der Schweißkanal (als Spiralantenne) am stärksten abgestimmt ist. Wir warnen vor dem uneingeschränkten Einsatz von Sub-THz-Technologien für die Kommunikation, bevor die möglichen Folgen für die öffentliche Gesundheit erforscht sind.

Schweisskanal Spirale

Einführung

Die Welt galoppiert einer strahlenden neuen Zukunft entgegen, zumindest möchte die Industrie uns dies glauben machen. Das Aufkommen von 5 G verspricht ungeahnte Konnektivität und eine beispiellose Integration mit der virtuellen Welt (Agiwal et al., 2016). Die Technologie wird mit fast jedem Aspekt unseres täglichen Lebens interagieren (Boccardi et al., 2014) und uns mit reichhaltigen und vielfältigen Datenströmen auf unseren Mobilfunk- und Wi-Fi-Geräten konfrontieren.

All dies mag zwar richtig sein, hat aber seinen Preis. Um sich einen derartig hohen Datenverkehr leisten zu können, müssen wir eine Erweiterung der Datenkanäle in Kauf nehmen (Ben Ishai et al., 2016), was in den derzeit genutzten Frequenzkanälen nicht möglich ist, sowie eine damit einhergehende Explosion der Basisstationen (Ge et al., 2016). Dies ist der Grund für den Übergang zu 5 G, einem FCC-Standard, der bei 28 GHz beginnt (FCC-Bericht 16-89), bald Frequenzen bis 60 GHz nutzen wird und schließlich den Sub-Terahertz-Bereich erreichen könnte (FCC 50-50-Bericht).

Die Industrie geht davon aus, dass dieser Fortschritt keine gesundheitlichen Risiken mit sich bringt (T. Wu et al., 2015a, Wu et al., 2015b) und stützt sich daher bei ihren Planungen auf die Empfehlungen der Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP), die 1998 veröffentlicht wurden (Guidelines for limiting exposure to time-varying electric, magnetic, and electromagnetic fields (up to 300 GHz). Internationale Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung“, 1998).

Diese Empfehlung begrenzt die Exposition im 5-G-Bereich auf eine Leistungsdichte von 10 W/m2 für die allgemeine Öffentlichkeit und auf 50 W/m2 für die berufliche Exposition („Guidelines for limiting exposure to time-varying electric, magnetic, and electromagnetic fields (up to 300 GHz). Internationale Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung“, 1998).

In den letzten Jahren sind jedoch Bedenken hinsichtlich möglicher nicht-thermischer biologischer Wirkungen und daraus resultierender gesundheitlicher Probleme aufgetaucht, die durch zelluläre elektromagnetische Strahlung entstehen (Adams et al., 2014, Blank und Goodman, 2009, Darbandi et al., 2017, Hardell und Sage, 2008, Liu et al., 2013, Panagopoulos, 2017, Sage und Carpenter, 2009, Terzi et al., 2016).

Dies sollte ein Warnsignal für die Umsetzung des 5-G-Standards sein. Ein Grund dafür ist, dass sich die Modalität unserer Interaktion mit EM-Wellen von der direkten Absorption zu einer komplexeren Form ändert. Dies liegt daran, dass sich die beteiligten Wellenlängen den Dimensionen der Hautstrukturen annähern, was zu stehenden Welleneffekten zwischen den Schichten führt.

Darüber hinaus haben wir im Jahr 2008 die Hypothese aufgestellt, dass die Schweißkanäle in der menschlichen Haut aufgrund ihrer gewundenen Beschaffenheit bei Sub-THz-Frequenzen als eine Reihe von spiralförmigen Antennen mit niedrigem Q-Wert fungieren könnten (Feldman et al., 2008, Feldman et al., 2009).

Mit anderen Worten, es gäbe eine Reihe von Frequenzen, die ideal für die Absorption durch unsere Haut geeignet sind. Beunruhigenderweise gibt es einige Hinweise auf nichtthermische biologische Wirkungen in diesem Frequenzbereich (Zhadobov et al., 2011, Le Dréan et al., 2013, Habauzit et al., 2014, Mahamoud et al., 2016).

In dieser Arbeit werden wir den grundlegenden wissenschaftlichen Hintergrund für dieses Konzept und die physikalischen Beweise zur Bestätigung des Phänomens darlegen. Dann werden wir die Auswirkungen auf die Simulation der EM-Wechselwirkung mit der Haut untersuchen und ein realistisches Hautmodell vorstellen. Schließlich berechnen wir die erwartete spezifische Absorptionsrate (SAR) der Haut in dem Frequenzbereich, der von der 5G-Norm abgedeckt wird.

Abschnitt Schnipsel

Wissenschaftlicher Hintergrund

Untersuchungen der Morphologie der Haut mittels optischer Kohärenztomographie (OCT) haben ergeben, dass die Spitzen der Schweißkanäle, die den Schweiß aus der Drüse in die Pore an der Hautoberfläche leiten, eine spiralförmige Struktur aufweisen (siehe Abb. 1) (Serup und Trier-Mork, 2007). Dies und die Tatsache, dass die Dielektrizitätskonstante der Dermis höher ist als die der Epidermis (Gabriel et al., 1996), legt die Vermutung nahe, dass die Schweißkanäle als elektromagnetische Einheiten betrachtet werden könnten.

Experimentelle Methoden

Die Ergebnisse der Simulationen wurden in einer Reihe von In-vivo-Experimenten mit einer Reihe von Probanden im W-Band (75-110 GHz) überprüft. Es wurde gezeigt, dass der Reflexionskoeffizient der Haut stark von der physiologischen Belastung der Testperson abhängt (Feldman et al., 2009, Feldman et al., 2008). Bei den Experimenten wurde die Handfläche von einem Stativ gehalten, das in festem Abstand von der Hornantenne platziert wurde, die an den Eingang des Vector Network Analyzers (VNA) angeschlossen war. Die

Rechnerischer Ansatz

In naher Zukunft werden Anwendungen in Betrieb gehen, die eine Datenübertragung mit ultrahohen Raten von 100 Gbit pro Sekunde und mehr erfordern. In der Tat sind die Planungen für neue Industrievorschriften für die Nutzung des Sub-THz-Bandes unter der Schirmherrschaft der IEEE 802.15 THz Interest Group weit fortgeschritten (Kürner und Priebe, 2014), und am 14. Juli 2016 hat die US Federal Communications Commission (FCC) neue Regeln für den drahtlosen Breitbandbetrieb über 24 GHz verabschiedet (Kürner und Priebe, 2014). In diesen

Das Modell

Das Modell ist eine Einheitszelle, bestehend aus zwei Hauptschichten: Dermis und Epidermis, wobei letztere in drei Unterschichten unterteilt ist: die innere Epidermis (IE), die mittlere Epidermis (ME) und das Stratum Corneum (SC) (siehe Abb. 7). Der spiralförmige Schweißkanal wurde in die Epidermisschicht eingebettet, da erste Studien (Hayut et al., 2013) zeigen, dass die THz-Strahlung nicht über die typische Tiefe der Epidermisschicht, d. h. einige hundert Mikrometer, hinausgeht und die Unterhaut daher keine Rolle spielt.

Ergebnisse

Abb. 11 zeigt die SAR-Verteilungsmuster über das Modell, das bei einer Frequenz von 440 GHz berechnet wurde. Die ac-Leitfähigkeit des Kanals wurde auf 10.000 S/m gesetzt, (a) für das dünne Hautmodell (Abb. 10), (b) dasselbe Modell mit einem Querschnitt, der den Schweißkanal zeigt, (c) für das dünne Hautmodell ohne eingebetteten Schweißkanal und (d) der Querschnitt desselben kanallosen Modells. Schwarz steht für einen hohen SAR-Wert (über 1,76 W/kg in dB) und weiß für einen niedrigen SAR-Wert. Die Simulation zeigt, dass die wichtigsten

Schlussfolgerungen

Der Bedarf an hohen Datenübertragungsraten in Verbindung mit Fortschritten in der Halbleitertechnologie drängt die Kommunikationsbranche in den Sub-THz-Bereich. Auch wenn die Verheißungen einer glorreichen Zukunft mit nahezu unbegrenztem Datenstrom verlockend sein mögen, hat dieser Luxus seinen Preis. Unsere Städte, Arbeitsplätze und Wohnungen werden mit 5-G-Basisstationen überschwemmt sein, und wir werden in einem noch nie dagewesenen EM-Smog leben. Die Vorteile einer derartigen Vernetzung für unsere Gesellschaft

Auch im Landesdienst: Impfpflicht muss ersatzlos fallen – und zwar sofort!

Auch im Landesdienst: Impfpflicht muss ersatzlos fallen – und zwar sofort!

Unlängst entschied sich die schwarz-grüne Bundesregierung, den Spritzenzwang für weitere drei Monate auszusetzen. Ganz verabschieden will man sich davon aber bislang noch nicht. Noch viel übler sieht es allerdings im Landesdienst in Niederösterreich aus. Denn dort gilt bereits seit dem Vorjahr eine Impfpflicht bei Neuaufnahmen in den Landesdienst. Das betrifft unzählige Berufsgruppen: Verwaltungsangestellte, Gesundheitsberufe, Lehrer, Kindergärtnern – bis hin teils zu Vermessungstechnikern oder manchen Gärtnern. Auch Pflegeschüler sind betroffen. Die FPÖ macht sich für eine sofortige Aufhebung der Schikane stark.

Landesdienst-Impfpflicht weiterhin in Kraft

Das ÖVP-Kernland hat die strengste Regel aller Bundesländer. In Wien gilt sie für Gesundheits- und Sozialberufe, in der Steiermark werden im Landesdienst “geimpfte” Bewerber bevorzugt. Wie extrem sich diese Maßnahme auf die Menschen auswirken kann, erzählte eine Niederösterreicherin bei einer Freiheits-Demo im September. Für ihre Tochter hieß die Mail, welche den Impfzwang an Pflegeschulen ankündigte auf einen Schlag die Zerstörung ihres Lebenstraums Wochenblick berichtete. Pfleger, welche ihre alte Stelle kündigen mussten, konnten oft keine neue Anstellung finden.

In den letzten Monaten zeigt sich immer deutlicher: Die experimentelle Gen-Behandlung ist nicht der “Game-Changer”, den man anpries. Die Freiheitlichen, die bereits gegen die Einführung der absurden Landesdienst-Impfpflicht waren, brachten vor fünf Wochen einen Antrag auf Aufhebung im St. Pöltener Landtag ein. Kürzlich betonte FPÖ-NÖ-Chef Udo Landbauer in einer Rede die Notwendigkeit, diese Regel “endlich ersatzlos und ein für allemal zu streichen.” Er ruft gerade Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner – die “Mutter der Impfpflicht” in die Pflicht, die Schikane zu beenden.

Stichzwang muss gänzlich verschwinden

Aber auch bundesweit sei deren Ende nötig: “Haltung zeigen heißt auch den Corona-Wahnsinn beenden. Weg mit dieser verfassungswidrigen Impfpflicht.” Landbauer bemängelt, dass sich die Volkspartei weiterhin den scharfen staatlichen Zwang “als Drohszenario in der Hinterhand” hält. Wie Wochenblick unlängst erklärte, könnte ein faktischer Spritzenzwang im Herbst auch ohne offizielle Scharfschaltung des Impfpflicht-Gesetzes kommen. Wenn der Genesenen-Status gänzlich abgeschafft wird und die Tests kostenpflichtig bleiben, könnte dies sogar bereits bei einer neuerlichen 3G-Regel zutreffen.

Plant die Bundesregierung etwa einen scharfen Impfzwang über die Hintertür? Lesen Sie alles über die möglichen Pläne des Corona-Regimes:

Klare Absage gegen Affenpocken-Panikmache

Landbauer stellt klar: “Der Corona-Wahnsinn, den wir in den letzten mehr als zwei Jahren erleben mussten, darf sich nicht wiederholen.” Seine Partei sei hier der “einzige Garant für eine gerade und ehrliche Politik”. Dies gelte aber nicht nur für neue Corona-Varianten sondern auch für allfällige folgende “Pandemien”. Denn: “Das sei so manchen Panikmachern ins Stammbuch geschrieben, dass sie gar nicht versuchen brauchen, jetzt mit neuen Erkrankungen alle dahin raffende Virenerkrankungen zu erfinden.”

Er spricht sich daher auch dezidiert gegen mögliche Pläne aus, bei “den Affenpocken die nächste Möglichkeit zu finden, diverseste Substanzen an den Mann zu bringen. Das wird es mit uns Freiheitlichen sicher nicht geben.”

Olafs „Konzertierte Aktion“ zür Volksberuhigung

Olafs „Konzertierte Aktion“ zür Volksberuhigung

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Von WOLFGANG HÜBNER | Fast möchte er einem ja leidtun, der Bundeskanzler Olaf Scholz. Die Kriegstreiber in der eigenen Koalition, die von CDU/CSU und die in den Medien kritisieren sein mangelndes Engagement für den ukrainischen Endsieg. Und hohe Inflation sowie schädliche Sanktionsfolgen vielerlei Art machen ihm selbst das Regieren eines so braven Volkes wie den […]

Auch in Deutschland: Nichtmelden von Impf-Nebenwirkungen von hoher Strafe bedroht

Auch in Deutschland: Nichtmelden von Impf-Nebenwirkungen von hoher Strafe bedroht

Aktuell schwimmen viele Ärzte und Apotheker auf der Welle des System-Narrativs mit. Die Impfstoffe wären geprüft, sicher und wirksam. Dass sie das nicht sind, belegen Berichte und Statistiken aus aller Welt – und leider weltweit zunehmend „plötzlich und unerwartete“ Todesfälle. Die Rechtslage in Deutschland ist aber eindeutig: Bereits der Verdacht einer Schädigung durch Impfstoffe ist laut IfSG meldepflichtig – bei bis zu 25.000 Euro Strafe.

Report24 hat sich gestern intensiv mit der Rechtslage in Österreich beschäftigt, wo schon das Nicht-Melden eines Verdachtsfalles mit einem Bußgeld von 7.500 Euro – im Wiederholungsfall mit 14.000 Euro bestraft werden kann. Unsere Leser stellten die Frage nach der Rechtslage in Deutschland. Diese scheint auf den ersten Blick nicht ganz so präzise formuliert zu sein und nicht ganz so weit zu reichen wie in Österreich – das Nichtmelden von Impf-Nebenwirkungen kann aber zu empfindlichen Strafen führen.

Die Rechtsgrundlage findet sich im Infektionsschutzgesetz IfSG. Zunächst besagt § 6 Meldepflichtige Krankheiten:

(1) Namentlich ist zu melden:
3. der Verdacht einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung,

Meldepflichtig ist der feststellende Arzt (§ 8 Abs. 1 Nr. 1, Nr. 8 IfSG). Die namentliche Meldung muss unverzüglich erfolgen und dem zuständigen Gesundheitsamt spätestens 24 Stunden, nachdem der Meldende Kenntnis erlangt hat, vorliegen (§ 9 Abs. 3 Satz 1 IfSG). Eine Meldung darf wegen einzelner fehlender Angaben nicht verzögert werden (§ 9 Abs. 3 Satz 2 IfSG). Unverzüglich heißt: ohne schuldhaftes Zögern (§ 121 Abs. 1 Satz 1 BGB). 

Bis zu 25.000 Euro Strafe je Vergehen

Die Strafbestimmungen finden sich in § 73 Abs. 2 Alt. 2 IfSG: Ein Verstoß gegen die gesetzliche Meldepflicht kann mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Ordnungswidrig handelt dabei, wer vorsätzlich oder fahrlässig nicht richtig, nicht vollständig, nicht vorgeschrieben oder nicht rechtzeitig Meldung erstattet. Das Ärzteblatt hat einen Rechtskommentar recherchiert, welches weiter präzisiert (6. Lutz, HJ. In: Erbs G, Kohlhaas M: Strafrechtliche Nebengesetze. Werkstand: 235. EL März 2021, München: C.H. Beck; Rn. 5.):

Fahrlässigkeit ist bereits dann gegeben, „wenn der Meldepflichtige Symptome […] wahrnimmt, aber vorwerfbar keinen Verdacht schöpft und deshalb die Meldung unterlässt“. Sofern ein mit der Übermittlung der Meldung beauftragter Dritte den Auftrag nicht ausführt, handelt der Meldepflichtige ebenfalls fahrlässig, sofern er sich nicht vom Zugang der Meldung vergewissert hat.

Zum Sachverhalt gibt es auch einen sehr guten und ausführlichen Artikel im Ärzteblatt aus dem Jahr 2021. Anlass war der Umstand, dass in Deutschland noch weniger Nebenwirkungen gemeldet wurden als in Österreich und Großbritannien: weniger als die Hälfte. Da wurde man sogar im Mainstream hellhörig und vermutete eine unüblich niedrige Untererfassung. Aufgrund dieses Artikels kann jedenfalls niemand mehr sagen, er habe nichts geahnt und nichts gewusst.

Berufsrechtliche Meldepflicht

Neben dem IfSG gibt es noch eine berufsrechtliche Meldepflicht. Es besteht die Pflicht, die aus der ärztlichen Behandlungstätigkeit bekanntwerdenden unerwünschten Wirkungen von Arzneimitteln (UAW) der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) mitzuteilen. Eine Missachtung kann mit einer disziplinären Verwarnung, einer Rüge oder einem Verweis geahndet werden.

Insgesamt erfolgen weltweit viel zu wenige Meldungen von Impfkomplikationen. Es wird von einer Untererfassung (Underreporting) von – je nach Quelle – 90 bis 99 Prozent ausgegangen. Dies hat vielfältige Gründe von Faulheit über Ignoranz bis Angst. Ein Patient ist jedenfalls weder in Österreich noch in Deutschland der Willkür einzelner Mediziner ausgesetzt. Wer der Ansicht ist, der Arzt habe seine Pflicht zur Meldung einer Impfnebenwirkung oder eines Impfschadens vernachlässigt, kann dies zur Anzeige bringen. Und wie die Vergangenheit gezeigt hat, ist nicht jedes Verwaltungsgericht systemhörig. Ganz speziell wenn viele Meldungen eintreffen, wird es einem Amt schwerfallen, alle Anzeigen zu ignorieren oder abzuweisen. Dann beginnt rasch der Bereich des Amtsmissbrauchs.